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Timestamp: 2020-08-14 01:49:47+00:00

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Sommer, SGB V § 305b Veröffentlichung der Jahresrechnung ... / 2.1 Veröffentlichungspflicht (Satz 1)
Rz. 3 Die Krankenkassen sind verpflichtet, die wesentlichen Ergebnisse ihrer Rechnungslegung zu veröffentlichen. Für die Veröffentlichung sind der elektronische Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) und die eigene Internetpräsenz zu nutzen. Dazu hat die Krankenkasse eine für Versicherte (Mitglieder, Familienversicherte) verständliche Form zu wählen. Die Informationen sind bi...mehr
GmbH / Zusammenfassung
Begriff Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung – kurz: GmbH – ist die mit Abstand häufigste Rechtsform der Kapitalgesellschaften. Sie ist sowohl für kleinste als auch große, global tätige Unternehmen geeignet. Wesensmerkmal ist die grundsätzlich nur kapitalmäßige Beteiligung der Gesellschafter; deren persönliche Mitarbeit ist nachrangig bzw. entbehrlich. Selbst die Geschä...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4e Beiträge an Pensionsfonds / 3.2 Eingeschränkte Abziehbarkeit (Abs. 1)
Rz. 6 Die Beiträge des Trägerunternehmens an den Pensionsfonds beruhen unabhängig von der Durchführungsform immer auf einer arbeitsrechtlichen "Grundverpflichtung" des Arbeitgebers. Die Zuwendungen sind im Regelfall betrieblich veranlasst, weil sie ein zusätzliches oder umgewandeltes Entgelt für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers darstellen. Sie sind deshalb grundsätzlich...mehr
Rz. 6 Der Kreis der offenlegungspflichtigen Unt hat sich durch das im Jahr 2007 in Kraft getretene EHUG nicht verändert. Relevant sind die Regelungen des § 329 HGB entsprechend für alle KapG. Neben KapG müssen auch KapCoGes die Vorgaben des § 329 HGB einhalten. Mit dem BilRUG wurde für Gj, die nach dem 23.7.2015 begonnen haben, die Anwendung über Jahresabschluss und Lageberi...mehr
Rz. 39 In § 315a Abs. 1 Satz 2 HGB sieht der Gesetzgeber Ausweiswahlrechte für die Angaben der Nrn. 1, 3 und 9 vor; für die übrigen Angaben reicht ein Verweis auf eine entsprechende Angabe im Konzernanhang, die insb. bei Rechnungslegung nach den IFRS mit den dort bestehenden Angabepflichten oftmals möglich sein dürfte, für die Berichterstattungspflicht im Konzernlagebericht....mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 5 Pflichten des Abschlussprüfers
Rz. 30 Die Erklärung zur Unternehmensführung ist (wie auch der Inhalt der Entsprechenserklärung) de lege lata vom Umfang der handelsrechtlichen Abschlussprüfungen ausgenommen (§ 317 Abs. 2 Satz 6 HGB). Rz. 31 Der Abschlussprüfer hat allenfalls eine Berichtspflicht, sofern er im Rahmen seiner Prüfung der Rechnungslegung auf entsprechende Gesetzes- oder Satzungsverletzungen (§ ...mehr
Rz. 11 § 292 Abs. 1 Hs. 2 Nr. 1 lit. c) HGB stellt eine weitere Befreiungsoption für den Fall dar, dass der befreiende Konzernabschluss nicht direkt nach Maßgabe des Bilanzrechts eines EU-/EWR-Staates oder nach den IFRS aufgestellt wurde. Hierzu ist zu prüfen, ob der Konzernabschluss des übergeordneten MU mit Sitz im Drittstaat dennoch als inhaltlich gleichwertig angesehen w...mehr
Rz. 1 Aus den §§ 284, 285 HGB folgen Anforderungen, die an den Anhang des Jahresabschlusses einer KapG gestellt werden (§ 284 Rz 1). Der Anhang bildet mit der Bilanz und der GuV eine Einheit (§ 264 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Pflichtangaben erläutern die Angaben in der Bilanz und GuV und ergänzen diese um Informationen in Form von Zahlen oder durch verbale Angaben. Die für den A...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.3 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
Rz. 79 Das vom Jahresabschluss zu vermittelnde, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage muss unter Beachtung der GoB erfolgen. Bereits § 243 Abs. 1 HGB fordert, dass der Jahresabschluss nach den GoB aufzustellen ist (§ 243 Rz 3 ff.); § 238 Abs. 1 HGB verlangt, dass diese für die Buchführung zu beachten sind (§ 238 Rz 34). Di...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.6 Bilanzeid
Rz. 88 Mit dem in § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB geforderten sog. Bilanzeid haben die gesetzlichen Vertreter (im Lagebericht seit dem CSR-RL-Umsetzungsgesetz wird genauer von den Mitgliedern des vertretungsberechtigten Organs gesprochen) einer KapG bzw. eines MU, das Inlandsemittent gem. § 2 Abs. 14 WpHG und keine kleine KapG i. S. d. § 327a HGB ist, bei Unterzeichnung eine Versich...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.1.2 Kapitalflussrechnung
Rz. 28 Als Zusatzinstrument für die Dokumentation von Entwicklung, Herkunft und Verwendung der Finanzmittel eignet sich die Kapitalflussrechnung (KFR), da durch diese im Jahresabschluss neben der Darstellung von Vermögen und Kapital als Stichtagswerte in der Bilanz sowie der Erträge und Aufwendungen als Zeitraumrechnung in der GuV auch die Ein- und Auszahlungen der betrachte...mehr
Rz. 48 Der Gesetzgeber hat die Angaben zu Bezügen der Organvertreter zweigeteilt. Zunächst werden auf Basis der Bilanz-RL 2013/34/EU von allen mittelgroßen und großen KapG und Ges. gem. § 264a HGB unter Vorbehalt der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nach Nr. 9 Buchst. a) Sätze 1–4 Angaben zu den gewährten Gesamtbezügen der aktuell tätigen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgli...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.1 Überblick über die Voraussetzungen von befreienden Drittstaaten-Konzernabschlüssen
Rz. 6 Die in § 292 HGB enthaltenen Voraussetzungen sind denen des § 291 HGB nachgebildet und entsprechen diesen in den Eingangsvoraussetzungen weitgehend. Besonderheiten der Rechnungslegung durch übergeordnete MU in Drittstaaten wurden in der Vorschrift ergänzend berücksichtigt (Rz 2). Folgende Voraussetzungen müssen für die Befreiung nach § 292 HGB kumulativ erfüllt sein: Bei...mehr
Rz. 3 Relevant ist die Regelung zunächst nur für KapG und KapCoGes. Darüber hinaus gilt die Vorschrift durch gesetzliche Verweisung für Genossenschaften (§ 336 Abs. 2 HGB), Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (§ 340a Abs. 1 HGB), VersicherungsUnt (§ 341a HGB) sowie für publizitätspflichtige Institutionen (§§ 1, 5 PublG). Zudem verweist § 87 Abs. 1 Satz 1 BHO für Bunde...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 4 Bedeutung steuerrechtlicher Organschaft für die handelsrechtliche Rechnungslegung
4.1 Allgemeines Rz. 204 Gem. § 271 Abs. 2 HGB handelt es sich um verbundene Unternehmen, wenn gleichzeitig folgende 2 Bedingungen erfüllt sind: es muss ein Mutter-Tochter-Verhältnis im Sinne des § 290 Abs. 1 oder Abs. 2 HGB vorliegen und das Tochterunternehmen ist in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einzubeziehen, a...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung
1 Allgemeines Rz. 1 Organschaft ist ein rein steuerliches Rechtsinstitut und bedeutet, dass eine zivil- und steuerrechtlich selbstständige juristische Person aufgrund eines rechtlichen und tatsächlichen Unterordnungsverhältnisses gegenüber einem anderen Unternehmen wirtschaftlich unselbstständig ist. Der wirtschaftlichen Unselbstständigkeit des Organs hat das Steuerrecht dadu...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 2.1 Persönliche Voraussetzungen
2.1.1 Organgesellschaft Rz. 11 Gem. § 14 Abs. 1 Satz 1 KStG und § 17 Satz 1 KStG kommen als Organgesellschaften alle Kapitalgesellschaften mit Geschäftsleitung im Inland und Sitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem Vertragsstaat des EWR-Abkommens in Betracht. Dies wären insbesondere die Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea = SE), Aktienge...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3.1 Allgemeine Behandlung
3.1.1 Anpassungen, Einkommensermittlung und Einkommenszurechnung Rz. 78 Das körperschaftsteuerliche Einkommen der Organgesellschaft ist gem. den §§ 7 ff. KStG selbstständig bei ihr zu ermitteln. Es ist also von dem Jahresüberschuss der Organgesellschaft nach Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme aufgrund des Gewinnabführungsvertrags auszugehen, weshalb der Jahresüberschuss in...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3.2 Behandlung von Sonderfällen
3.2.1 Vororganschaftliche Verluste 3.2.1.1 Organträger Rz. 143 Die Vortragsfähigkeit eines vororganschaftlichen Verlustes des Organträgers im Sinne des § 10d EStG wird durch die Begründung einer Organschaft nicht berührt. Der Verlustvortrag wird in der Zukunft durch Gewinne des Organträgers oder der Organgesellschaft gemindert. Ein Rücktrag des Verlustes auf vorvertragliche G...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 5 Organschaft im Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerrecht
5.1 Gewerbesteuer Rz. 242 Ab Erhebungszeitraum 2002 gilt gem. § 2 Abs. 2 Satz 2 GewStG eine Kapitalgesellschaft als Betriebsstätte des Organträgers, wenn die Kapitalgesellschaft eine Organgesellschaft im Sinne der §§ 14, 17 oder 18KStG ist. Damit stimmen ab 2002 die Voraussetzungen der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft vollständig überein, sodass für die ertra...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 6 Weiterführende Literatur
Boller, T./Hackemann, T.: Die ertragsteuerliche Organschaft erneut auf dem Prüfstand der EU-Kommission, IStR 2020, S. 41. Fasold, DStR 1976, S. 655 ff. Niehaves/Thiemer, DStR 2002, S. 1703–1705. Ortmann-Babel/Renn, BB 2002, S. 237 ff. Pyszka, DStR 1996, S. 996–999. Reuter, DStR 1982, S. 155 f. Stadler/Elser, DB 2002, Beilage Nr. 1/2002, S. 41 ff. Starke, DB 1996, S. 1490–1492.mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3.2.1 Vororganschaftliche Verluste
3.2.1.1 Organträger Rz. 143 Die Vortragsfähigkeit eines vororganschaftlichen Verlustes des Organträgers im Sinne des § 10d EStG wird durch die Begründung einer Organschaft nicht berührt. Der Verlustvortrag wird in der Zukunft durch Gewinne des Organträgers oder der Organgesellschaft gemindert. Ein Rücktrag des Verlustes auf vorvertragliche Gewinne der Organgesellschaft ist n...mehr
Rz. 204 Gem. § 271 Abs. 2 HGB handelt es sich um verbundene Unternehmen, wenn gleichzeitig folgende 2 Bedingungen erfüllt sind: es muss ein Mutter-Tochter-Verhältnis im Sinne des § 290 Abs. 1 oder Abs. 2 HGB vorliegen und das Tochterunternehmen ist in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einzubeziehen, auch wenn die Au...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3 Einkommensermittlung und Einkommenszurechnung in der Organschaft sowie organschaftliche Besonderheiten
Rz. 76 Gem. §§ 14 ff. KStG ist das Einkommen der Organgesellschaft dem Organträger zuzurechnen, wenn alle tatbestandlichen Voraussetzungen der Organschaft erfüllt sind. Zum erstmaligen Beginn der körperschaftsteuerlichen Organschaft infolge des Abschlusses des Gewinnabführungsvertrags im laufenden Wirtschaftsjahr siehe Rz. 42 ff. Rz. 77 Eine Ausnahme von der Einkommenszurechn...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3.2.4 Ausgleichsposten
Rz. 162 Durch das Jahressteuergesetz 2008 vom 20.12.2007 ist durch die Einführung des § 14 Abs. 4 KStG die Bildung steuerlicher Ausgleichsposten für Mehr- und Minderabführungen in organschaftlicher Zeit beim Organträger festgeschrieben worden und soll nach § 39 Abs. 9 Nr. 5 KStG auch für Veranlagungszeiträume vor 2008 gelten. Rz. 163 Bis zur gesetzlichen Regelung hatte der Ge...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3.2.1.1 Organträger
Rz. 143 Die Vortragsfähigkeit eines vororganschaftlichen Verlustes des Organträgers im Sinne des § 10d EStG wird durch die Begründung einer Organschaft nicht berührt. Der Verlustvortrag wird in der Zukunft durch Gewinne des Organträgers oder der Organgesellschaft gemindert. Ein Rücktrag des Verlustes auf vorvertragliche Gewinne der Organgesellschaft ist nicht möglich. Wenn d...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 3.2.4.2 Vororganschaftlich begründete Mehr- und Minderabführungen
Rz. 180 Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2003 enden, ist bei vororganschaftlich verursachten Mehr- und Minderabführungen die gesetzliche Neuregelung des § 14 Abs. 3 KStG 2002 anzuwenden. Danach gelten Mehrabführungen, die ihre Ursache in vororganschaftlicher Zeit haben, als Gewinnausschüttungen der Organgesellschaft an den Organträger. Minderabführungen, die ihre Urs...mehr
Organschaft im Steuerrecht und in der Rechnungslegung / 5.1.3 Gewerbesteuerliche Verluste
Rz. 260 Ab Erhebungszeitraum 2004 verhindert § 10a Satz 3 GewStG eine Kürzung des maßgebenden Gewerbeertrages der Organgesellschaft um vororganschaftliche gewerbesteuerliche Verlustvorträge, sodass eine Nutzung vororganschaftlicher Verlustvorträge der Organgesellschaft in der Organschaftszeit ausgeschlossen ist. Die vororganschaftlichen gewerbesteuerlichen Verlustvorträge kö...mehr

References: § 305
 § 4
 § 329
 § 329
 § 315
de lege lata
 § 292
 § 243
 § 238
 § 264
 § 2
 § 327
 § 264
 § 286
 § 292
 § 291
 § 292
 § 87
 § 271
 § 290
 § 14
 § 17
 § 10
 § 2
 § 10
 § 271
 § 290
 § 14
 § 39
 § 10
 § 14
 § 10