Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/9529.1
Timestamp: 2019-11-17 08:40:20+00:00

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Historische Fassung war gültig vom 14.07.2007 bis 01.07.2013
(Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe – SächsGfbWBVO)
Mündlicher Teil der Prüfung oder Kolloquium
Praktischer Teil der Prüfung oder Facharbeit
Vornote für den schriftlichen Teil der Prüfung
(1) Die Weiterbildung gliedert sich in theoretischen und praktischen Unterricht innerhalb oder außerhalb der Weiterbildungseinrichtung sowie eine praktische Weiterbildung, soweit sich aus Teil 2 nichts anderes ergibt. Die Weiterbildung schließt mit der Prüfung ab.
Versäumnisse durch Arbeitsunfähigkeit, Mutterschutz oder aus anderen, von der Person nicht zu vertretenden Gründen bis zu 10 Prozent der Stunden des Unterrichts und 10 Prozent der praktischen Weiterbildung.
(3) Um nicht anrechnungsfähige Fehlzeiten verlängert sich der Unterricht oder die praktische Weiterbildung.
(2) Der Prüfungsvorsitzende bildet für die Durchführung des schriftlichen, mündlichen und praktischen Teils der Prüfung Fachausschüsse. Ein Fachausschuss besteht aus mindestens 2 Mitgliedern, die in den zu prüfenden Themenbereichen oder Teilen eines Themenbereiches überwiegend unterrichtet haben. Dem Fachausschuss für den praktischen Teil der Prüfung hat die Person anzugehören, die die fachliche Anleitung durchführt.
(3) Für jedes Mitglied des Fachausschusses kann ein stellvertretendes Mitglied berufen werden.
die Entscheidung über die Zulassung nach § 9,
das Festsetzen der Prüfungstermine und Prüfungsorte und deren Bekanntgabe mindestens 12 Wochen vor Prüfungsbeginn,
das Festsetzen der Prüfungsergebnisse nach § 16 Abs. 1 und 4,
(2) Die Fachausschüsse führen den schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil der Prüfung durch. Dazu gehört insbesondere:
das Festlegen der Vornote nach § 15,
die Auswahl der Prüfungsaufgaben und der Hilfsmittel auf Vorschlag des Unterrichtspersonals, welches überwiegend in den zu prüfenden Themenbereichen unterrichtet hat,
die Aufbewahrung der Prüfungsaufgaben für den schriftlichen Teil der Prüfung an einem sicheren Ort und die Bekanntgabe der Aufgaben zu Prüfungsbeginn des schriftlichen Teils der Prüfung,
die Bestimmung der aufsichtsführenden Person für den schriftlichen Teil der Prüfung,
die Abnahme des mündlichen und praktischen Teils der Prüfung,
die Bewertung der Teile der Prüfung nach § 16.
(3) Der Prüfungsvorsitzende oder sein Vertreter sind zur Anwesenheit und Beteiligung an der Prüfung berechtigt.
(1) Jeder Themenbereich, der Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Grund- und Aufbaustufe ist, ist mit einem Leistungsnachweis abzuschließen. Der Leistungsnachweis ist von dem Unterrichtspersonal zu benoten, das überwiegend in dem Themenbereich unterrichtet hat. Die Bewertung der Leistungsnachweise richtet sich nach § 8.
(3) Während der praktischen Weiterbildung sind keine Leistungsnachweise zu erbringen.
(4) Leistungsnachweise, die für eine nicht abgeschlossene Weiterbildung nach dieser Verordnung erbracht wurden, werden angerechnet, wenn sie nicht älter als 5 Jahre sind. Für Leistungsnachweise der Aufbaustufe gilt dies nur für dieselbe Weiterbildungsrichtung.
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist mindestens 8 Wochen vor Ende der Weiterbildung zu stellen. Gliedert sich der Unterricht in Grund- und Aufbaustufe, gilt Satz 1 entsprechend für die Prüfung am Ende der Grundstufe.
die Leistungsnachweise nach § 7,
im Falle einer Wiederholungsprüfung der Nachweis über die Erfüllung der Auflagen nach § 19 Abs. 2.
(2) Zur Prüfung wird nicht zugelassen, wer einen Leistungsnachweis nach § 7 gar nicht oder mit „ungenügend“ oder mehr als einen Leistungsnachweis mit „mangelhaft“ abgelegt hat.
(3) Die Entscheidung über die Zulassung zur Prüfung, die Prüfungstermine und Prüfungsorte sind dem Prüfling spätestens 4 Wochen vor Prüfungsbeginn mitzuteilen. Die Ablehnung der Zulassung ist schriftlich zu begründen.
(1) Die Prüfung kann nach Teil 2 aus einem schriftlichen, mündlichen und, sofern der Lehrgang eine praktische Weiterbildung umfasst, einem praktischen Teil bestehen.
(2) Die Prüfung in der Grundstufe hat spätestens nach Ablauf von zwei Dritteln der Gesamtdauer der Weiterbildung zu erfolgen.
(3) Die Prüfung ist nicht öffentlich. Der Prüfungsvorsitzende kann einzelnen Personen bei Nachweis eines berechtigten Interesses gestatten, als Zuhörer an der Prüfung teilzunehmen, sofern kein Prüfling widerspricht. Beauftragte der Aufsichtsbehörde sind berechtigt, bei den Prüfungen als Beobachter anwesend zu sein.
(1) Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus einer unter Aufsicht anzufertigenden Arbeit mit frei zu formulierenden Antworten, aus der Bearbeitung eines gestellten Themas oder aus Prüfungsaufgaben im Antwort-Wahl-Verfahren oder aus der Kombination dieser Methoden.
(2) Bei Prüfungsaufgaben im Antwort-Wahl-Verfahren hat der Prüfling anzugeben, welche der mit den Aufgaben vorgelegten Antworten er für zutreffend hält. Dabei werden allen Prüflingen eines Prüfungsdurchganges dieselben Prüfungsaufgaben gestellt. Bei der Aufstellung der Prüfungsaufgaben ist festzulegen, welche Antworten als zutreffend anerkannt werden. Die Prüfungsaufgaben sind vor der Feststellung des Prüfungsergebnisses darauf zu prüfen, ob sie gemessen an den Anforderungen der zu prüfenden Themenbereiche fehlerhaft sind. Ergibt diese Überprüfung, dass einzelne Prüfungsaufgaben fehlerhaft sind, sind diese bei der Feststellung des Prüfungsergebnisses nicht zu berücksichtigen. Die Zahl der Aufgaben für die Prüfung mindert sich entsprechend; bei der Bewertung des schriftlichen Teils der Prüfung ist von dieser verminderten Zahl der Prüfungsaufgaben auszugehen. Sind mehr als die Hälfte der Prüfungsaufgaben fehlerhaft, ist der schriftliche Teil der Prüfung zu wiederholen.
(3) Die Prüfung kann auf 2 Prüfungstermine verteilt werden, zwischen denen ein prüfungsfreier Werktag liegen kann.
(1) Der mündliche Teil der Prüfung besteht aus einem freien, fachübergreifenden Prüfungsgespräch, das die Schwerpunkte der jeweiligen Weiterbildung umfasst, wobei der Praxisbezug zu beachten ist. Das Prüfungsgespräch kann mit dem praktischen Teil der Prüfung verbunden werden. Es wird als Einzel- oder Gruppenprüfung durchgeführt und dauert in der Regel 30 Minuten pro Prüfling. Eine Gruppe soll nicht mehr als 3 Prüflinge umfassen.
(2) Anstelle des Prüfungsgespräches nach Absatz 1 kann der mündliche Teil der Prüfung als Kolloquium in Verbindung mit der Verteidigung der Facharbeit abgelegt werden, wenn dies in Teil 2 ausdrücklich vorgesehen ist. Das Kolloquium wird als Einzelprüfung durchgeführt und dauert in der Regel 30 Minuten.
(1) Der praktische Teil der Prüfung erstreckt sich auf mindestens eine Arbeitsaufgabe, die sich auf spezifische Tätigkeiten des Weiterbildungsgebietes bezieht und die unter Praxisbedingungen selbstständig auszuführen ist.
(3) Der Prüfling hat die schriftliche Zustimmung der Patienten, der Klienten, der Bewohner oder des jeweiligen gesetzlichen Vertreters sowie des verantwortlichen Fachpersonals zur Beteiligung an der praktischen Prüfung einzuholen. Die Zustimmungen sind dem Fachausschuss vor Beginn des praktischen Teils der Prüfung vorzulegen.
Vornote für den schriftlichen Teil der Prüfung ist die Note des Leistungsnachweises nach § 7 Abs. 1 für den Themenbereich, der Gegenstand der Prüfung ist. Sind mehrere Themenbereiche Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung, ist aus den Noten der Leistungsnachweise für diese Themenbereiche als Vornote eine Gesamtnote zu bilden.
(1) Die Mitglieder des Fachausschusses bewerten unabhängig voneinander die Leistung des Prüflings in dem jeweiligen Teil der Prüfung. Aus den Noten der Mitglieder der Fachausschüsse bildet der Prüfungsvorsitzende für jeden Teil der Prüfung eine Gesamtnote. In die Gesamtnote für den schriftlichen Teil der Prüfung fließt dabei die Vornote nach § 15 mit einem Anteil von 25 Prozent ein.
(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn alle Teile der Prüfung mit mindestens „ausreichend“ benotet wurden.
(4) Aus den Gesamtnoten für jeden einzelnen Teil der Prüfung wird eine Gesamtnote der Prüfung gebildet.
(5) Mit bestandener Prüfung ist der Weiterbildungslehrgang erfolgreich abgeschlossen.
(1) Eine Prüfung gilt als nicht unternommen, ein Prüfungsteil als nicht begonnen, wenn der Prüfling:
durch Krankheit oder sonstige von ihm nicht zu vertretende Umstände an der Ablegung der Prüfung oder von Prüfungsteilen verhindert ist und er dies bei Erkrankung durch ein ärztliches Zeugnis, im Übrigen in sonst geeigneter Form, nachweist oder
nach seiner Zulassung zur Prüfung aus wichtigem Grund von der Prüfung oder einem Prüfungsteil zurücktritt. Der Grund ist dem Prüfungsvorsitzenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen und nachzuweisen. Liegt ein wichtiger Grund vor, so genehmigt der Prüfungsvorsitzende den Rücktritt.
Der Prüfungsvorsitzende entscheidet, in welchem Umfang die bereits geprüften Themenbereiche bei erneuter Prüfung anzurechnen sind.
(2) Eine Prüfung oder ein Prüfungsteil ist mit „ungenügend“ zu bewerten, wenn der Prüfling:
ohne Genehmigung von der Prüfung oder einem Prüfungsteil zurücktritt,
einen Prüfungstermin versäumt oder eine Aufsichtsarbeit oder Facharbeit nicht oder nicht rechtzeitig abgibt oder die Prüfung oder einen Prüfungsteil unterbricht, wenn nicht ein wichtiger Grund vorliegt.
(3) Vor Beginn eines jeden Teils der Prüfung ist der Prüfling zu befragen, ob er gesundheitliche Bedenken gegen seine Prüfungsfähigkeit vorzubringen hat.
(1) Versucht ein Prüfling, das Ergebnis eines Prüfungsteils durch Benutzung eines unzulässigen Hilfsmittels, unzulässige Hilfe Dritter oder sonstige Täuschung zu beeinflussen, so entscheidet der Prüfungsvorsitzende:
ob der Prüfungsteil wiederholt werden darf, etwa bei gelungener Vorteilsverschaffung durch das organisierte Zusammenwirken mehrerer Personen, oder
(3) Wird eine Täuschungshandlung erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann die Prüfung nur innerhalb von 3 Jahren nach dem letzen Tag des Weiterbildungslehrgangs für nicht bestanden erklärt werden. Das Zeugnis ist einzuziehen.
(1) Werden der schriftliche Teil der Prüfung nach § 12, der mündliche Teil der Prüfung oder das Kolloquium nach § 13 sowie der praktische Teil der Prüfung oder die Facharbeit nach § 14 nicht bestanden, darf jeder Teil einmal wiederholt werden. Der schriftliche Antrag auf Teilnahme an der Wiederholungsprüfung ist innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung über das Nichtbestehen nach § 22 Abs. 1 Satz 3 vom Prüfling zu stellen.
(2) Zur Wiederholungsprüfung wird nur zugelassen, wer zuvor an weiterer Weiterbildung teilgenommen hat. Der Prüfungsvorsitzende legt innerhalb von 4 Wochen nach Eingang des Antrags Dauer und Inhalt der weiteren Weiterbildung im Sinne von § 1 Abs. 1 fest.
(3) Die Wiederholungsprüfung soll innerhalb eines Jahres nach Mitteilung über das Nichtbestehen nach § 22 Abs. 1 Satz 3 abgelegt werden. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsvorsitzende.
(1) Über den schriftlichen Teil der Prüfung nach § 12, den mündlichen Teil der Prüfung oder das Kolloquium nach § 13 sowie den praktischen Teil der Prüfung oder die Facharbeit nach § 14 ist eine Niederschrift zu erstellen. Sie hat insbesondere folgende Angaben zu enthalten:
geprüfte Themenbereiche oder Teile eines Themenbereichs,
die von den Mitgliedern der Fachausschüsse vergebenen Noten nach § 16 und
die von dem Prüfungsvorsitzenden gebildete Gesamtnote für den entsprechenden Teil der Prüfung.
(2) Die Niederschrift ist von den Mitgliedern der Fachausschüsse und dem Prüfungsvorsitzenden zu unterschreiben.
Auf Antrag ist dem Prüfling nach Abschluss der Prüfungen Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu gewähren. Schriftliche Arbeiten, Anträge auf Zulassung zur Prüfung, Zulassungsbescheide und Protokolle sind 4 Jahre aufzubewahren.
(1) Über die bestandene Prüfung in der Grundstufe wird ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 23, in der Aufbaustufe nach dem Muster der Anlage 24 erteilt. Gliedert sich die Weiterbildung nicht in eine Grundstufe und Aufbaustufe, wird über die bestandene Prüfung ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 24 erteilt. Über das Nichtbestehen erhält der Prüfling von dem Prüfungsvorsitzenden eine schriftliche Mitteilung, in der die Prüfungsnoten anzugeben sind. Die Mitteilung hat eine Rechtsbehelfsbelehrung zu enthalten.
(2) Wird der Lehrgang ohne Ablegen der Prüfung beendet, kann die Leitung der Weiterbildungseinrichtung eine Bescheinigung über die Teilnahme am Lehrgang unter Angabe der Dauer und des Inhalts der absolvierten Themenbereiche erteilen.
Urkunde über die Weiterbildungsbezeichnung und Aufbewahrung
(2) Die Urkunde nach Absatz 1 ist von der Weiterbildungseinrichtung 40 Jahre ab Ausstellung aufzubewahren.
(3) Die Weiterbildung nach Abschnitt 2 Unterabschnitt 3 soll die teilnehmenden Personen befähigen, die Aufgaben einer verantwortlichen Pflegefachkraft gemäß § 71 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI) – Soziale Pflegeversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014, 1015), das zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I S. 378, 449) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, auszufüllen. Die Teilnehmer sollen insbesondere befähigt werden, die Pflegeprozesse, die Ermittlung des Pflegebedarfs, die Planung, Dokumentation und Auswertung innerhalb des Verantwortungsbereichs selbstständig und fachgerecht zu organisieren, zu begleiten und zu kontrollieren, qualitativ zu sichern und im Rahmen gesetzlicher Vorschriften zu verantworten. Sie sollen Fähigkeiten zur Kommunikation und Mitarbeiterführung, insbesondere auch zur Lösung von Konflikten erwerben.
Die Weiterbildung dauert mindestens 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 520 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 Nummer 1.4, 1.5, 2, 3, 4 und in der Aufbaustufe nach Anlage 2, sowie eine praktische Weiterbildung von 200 Stunden. Die praktische Weiterbildung nach Anlage 2 Buchstabe B soll in mindestens zwei unterschiedlichen Stationen oder Einheiten absolviert werden.
(1) Die Prüfung umfasst in der Grundstufe einen schriftlichen Teil nach § 12 und in der Aufbaustufe eine Facharbeit nach § 14 Abs. 2 sowie ein Kolloquium nach § 13 Abs. 2.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Grundstufe sind die Themenbereiche der Nummern 1.4, 1.5, 2, 4 der Anlage 1. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 120 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Führungs- und Leitungskompetenz anhand konkreter Beispiele, insbesondere aus der Bereichsorganisation, Qualitätssicherung, Mitarbeiterführung, Beratung von Patienten oder Bewohnern und von Angehörigen sowie aus der Planung, Durchführung und Dokumentation von Leitungsaufgaben darzustellen.
Die Weiterbildung dauert mindestens 200 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 184 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 Nummer 2 und in der Aufbaustufe nach Anlage 3, sowie eine Hospitation von 16 Stunden.
(1) Die Prüfung umfasst in der Grundstufe einen schriftlichen Teil nach § 12 und in der Aufbaustufe einen praktischen Teil nach § 14 Abs. 1.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Grundstufe ist der Themenbereich Nummer 2 der Anlage 1. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 45 Minuten.
(3) Im praktischen Teil der Prüfung ist die erworbene pädagogische Kompetenz durch die Vorbereitung und Durchführung einer praktischen Anleitung oder einer Projektpräsentation nachzuweisen.
(1) Die Weiterbildung dauert mindestens 580 Stunden. Sie umfasst den in der Anlage 4 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 460 Stunden sowie eine praktische Weiterbildung von 120 Stunden. Die praktische Weiterbildung nach Anlage 4 Buchstabe B soll in mindestens zwei unterschiedlichen Bereichen absolviert werden.
(2) Der Lehrgang in der Behandlungspflege nach § 35 Nr. 3 dauert mindestens 200 Stunden und umfasst den in der Anlage 22 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 80 Stunden sowie eine Hospitation von 120 Stunden.
(1) Die Prüfung umfasst einen schriftlichen Teil nach § 12 und eine Facharbeit nach § 14 Abs. 2 sowie ein Kolloquium nach § 13 Abs. 2.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung sind die Themenbereiche der Nummern 1, 3 und 4 der Anlage 4. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 120 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Führungs- und Leitungskompetenz anhand konkreter Beispiele, insbesondere aus der Qualitätssicherung, Mitarbeiterführung, Beratung von Patienten oder Bewohnern und von Angehörigen sowie aus der Planung, Durchführung und Dokumentation von Leitungsaufgaben darzustellen.
(1) Die Weiterbildung dauert mindestens 2 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe nach Anlage 5, sowie eine praktische Weiterbildung von 2 000 Stunden.
(1) Die Prüfung umfasst in der Grundstufe und in der Aufbaustufe jeweils einen schriftlichen Teil nach § 12 sowie in der Aufbaustufe einen mündlichen Teil nach § 13 Abs. 1 und einen praktischen Teil nach § 14 Abs. 1.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Grundstufe sind die Themenbereiche der Nummern 1.1 bis 1.5, 2, 4.1 und 4.3 der Anlage 1. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 120 Minuten.
(3) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Aufbaustufe sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der Anlage 5. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 180 Minuten.
(4) Im praktischen Teil der Prüfung in der Aufbaustufe hat der Prüfling die Intensivpflege oder Anästhesiepflege eines Patienten selbstständig zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und auszuwerten. Bei den im Zusammenhang damit stehenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist mitzuwirken. Die für die Prüfungsaufgabe benötigten Gegenstände sind funktionstüchtig bereitzustellen. Der praktische Teil der Prüfung soll mindestens 90 Minuten dauern und in der Regel 180 Minuten nicht überschreiten.
(5) Der mündliche Teil der Prüfung ist als Prüfungsgespräch in Verbindung mit dem praktischen Teil der Prüfung abzulegen. Dabei hat der Prüfling sein Pflegehandeln zu erörtern und zu begründen.
(1) Die Weiterbildung dauert mindestens 2 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe nach Anlage 6, sowie eine praktische Weiterbildung von 2 000 Stunden.
(3) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Aufbaustufe sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der Anlage 6. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 180 Minuten.
(4) Im praktischen Teil der Prüfung in der Aufbaustufe ist vom Prüfling ein operativer oder ein endoskopischer Eingriff selbstständig pflegerisch zu planen, zu begleiten, zu dokumentieren und auszuwerten. Bei den im Zusammenhang damit stehenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist mitzuwirken. Das Instrumentarium für den Eingriff ist vor- und nachzubereiten. Der praktische Teil der Prüfung soll mindestens 90 Minuten dauern und in der Regel 180 Minuten nicht überschreiten.
(1) Die Weiterbildung dauert mindestens 2 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe nach Anlage 7, sowie eine praktische Weiterbildung von 2 000 Stunden.
(2) Der Lehrgang in der Behandlungspflege nach § 47 Nr. 1 Buchst. c dauert mindestens 200 Stunden und umfasst den in der Anlage 22 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 80 Stunden sowie eine Hospitation von 120 Stunden.
(3) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Aufbaustufe sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der Anlage 7. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 180 Minuten.
(4) Im praktischen Teil der Prüfung in der Aufbaustufe hat der Prüfling die onkologische Pflege eines Patienten selbstständig zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und auszuwerten. Bei den im Zusammenhang damit stehenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist mitzuwirken. Die für die Prüfungsaufgabe benötigten Gegenstände sind funktionstüchtig bereitzustellen. Der praktische Teil der Prüfung soll mindestens 90 Minuten dauern und in der Regel 180 Minuten nicht überschreiten.
Die Weiterbildung dauert mindestens 2 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe nach Anlage 8, sowie eine praktische Weiterbildung von 2 000 Stunden.
(3) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Aufbaustufe sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der Anlage 8. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 180 Minuten.
(4) Im praktischen Teil der Prüfung in der Aufbaustufe hat der Prüfling die nephrologische Pflege eines Patienten selbstständig zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und auszuwerten. Bei den im Zusammenhang damit stehenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist mitzuwirken. Die für die Prüfungsaufgabe benötigten Gegenstände sind funktionstüchtig bereitzustellen. Der praktische Teil der Prüfung soll mindestens 90 Minuten dauern und in der Regel 180 Minuten nicht überschreiten.
(1) Die Weiterbildung dauert mindestens 2 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe im Falle des Absatzes 2 Nr. 1 nach Anlage 9, im Falle des Absatzes 2 Nr. 2 nach Anlage 10 und im Falle des Absatzes 2 Nr. 3 nach Anlage 11, sowie eine praktische Weiterbildung von 2 000 Stunden.
(3) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Aufbaustufe sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der jeweiligen Anlage nach § 54 Abs. 1 Satz 2. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 180 Minuten.
(4) Im praktischen Teil der Prüfung in der Aufbaustufe wird der Prüfling von den Fachprüfern auf einer Station entsprechend seiner Schwerpunktwahl besucht. Während des Besuches erhält der Prüfling die Gelegenheit, seine pflegerisch-therapeutische Arbeit darzustellen. Dabei hat er auch einen Tages- oder Wochenplan für die ihm anvertraute Patientengruppe zu entwerfen und zu begründen. Der praktische Teil der Prüfung soll mindestens 90 Minuten dauern und in der Regel 180 Minuten nicht überschreiten.
Die Zusatzqualifikation nach Nummer 1 umfasst den in der Anlage 12, nach Nummer 2 den in der Anlage 13 und nach Nummer 3 den in der Anlage 14 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 80 Stunden.
(2) Der teilnehmenden Person wird nach regelmäßiger Teilnahme eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 25 erteilt.
Die Weiterbildung dauert mindestens 2 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe nach Anlage 15, sowie eine praktische Weiterbildung von 2 000 Stunden.
ein Berufsabschluss in einem Gesundheitsfachberuf nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 oder 6 SächsGfbWBG und
(3) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Aufbaustufe sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der Anlage 15. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 180 Minuten.
(4) Im praktischen Teil der Prüfung in der Aufbaustufe hat der Prüfling die rehabilitative Pflege eines geriatrischen Patienten selbstständig zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und auszuwerten. Bei den im Zusammenhang damit stehenden therapeutischen Maßnahmen ist mitzuwirken. Die für die Prüfungsaufgabe benötigten Gegenstände sind funktionstüchtig bereitzustellen. Der praktische Teil der Prüfung soll mindestens 90 Minuten dauern und in der Regel 180 Minuten nicht überschreiten.
Die Weiterbildung dauert mindestens 920 Stunden. Sie umfasst den in der Anlage 16 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 500 Stunden sowie eine praktische Weiterbildung von 420 Stunden.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung sind die Themenbereiche der Nummern 1 und 2 der Anlage 16. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 120 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Kompetenz anhand konkreter Beispiele darzustellen.
Die Weiterbildung dauert mindestens 720 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 640 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 und in der Aufbaustufe nach Anlage 17, sowie eine praktische Weiterbildung von 80 Stunden.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Kompetenz anhand konkreter Beispiele, insbesondere aus der palliativen Pflege und Beratung sowie aus der Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen oder ehrenamtlichen Hospizhelfern darzustellen.
Die Weiterbildung dauert mindestens 1 920 Stunden. Sie umfasst theoretischen und praktischen Unterricht von insgesamt 720 Stunden, und zwar in der Grundstufe nach Anlage 1 Nummer 1.4, 1.5, 2 und 4 und in der Aufbaustufe nach Anlage 18, sowie eine praktische Weiterbildung von 1 200 Stunden. Die praktische Weiterbildung nach Anlage 18 Buchstabe B Nr. 1 und 7 ist in einer anderen als der arbeitgebenden Gesundheitseinrichtung zu absolvieren. Die praktische Weiterbildung nach Anlage 18 Buchstabe B Nr. 3 bis 6 und 9 ist je zur Hälfte in der arbeitgebenden und in einer anderen als der arbeitgebenden Gesundheitseinrichtung zu absolvieren. Die praktische Weiterbildung nach Anlage 18 Buchstabe B Nr. 2 und 8 ist in der arbeitgebenden Gesundheitseinrichtung zu absolvieren.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung in der Grundstufe sind die Themenbereiche der Nummern 1.4, 1.5, 2, 4.1 und 4.3 der Anlage 1. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 120 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Kompetenz anhand konkreter Beispiele, insbesondere in der Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung von Hygienemaßnahmen in einem Krankenhaus darzustellen.
Die Weiterbildung dauert mindestens 400 Stunden. Sie umfasst den in der Anlage 19 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 240 Stunden sowie eine praktische Weiterbildung von 160 Stunden.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung sind die Themenbereiche der Nummern 1, 2, 3 und 4 der Anlage 19. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 120 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Kompetenz anhand konkreter Beispiele, insbesondere in der Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung von Hygienemaßnahmen in einer Pflegeeinrichtung darzustellen.
Die Weiterbildung dauert mindestens 575 Stunden. Sie umfasst den in der Anlage 20 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 505 Stunden sowie eine praktische Weiterbildung von 70 Stunden.
(1) Die Prüfung umfasst einen schriftlichen Teil nach § 12, eine Facharbeit nach § 14 Abs. 2 sowie ein Kolloquium nach § 13 Abs. 2.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung sind alle Themenbereiche der Anlage 20. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 90 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Kompetenz anhand eines selbst gewählten Falles darzustellen. Im Kolloquium ist die Therapie des in der Facharbeit dargestellten Falles zu demonstrieren.
Die Weiterbildung dauert mindestens 410 Stunden. Sie umfasst den in der Anlage 21 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 346 Stunden sowie eine praktische Weiterbildung von 64 Stunden. Die praktische Weiterbildung ist in einer Wellnesseinrichtung zu den Themenbereichen Massage, Hydro-Balneo und Natur, Entspannung und Psychologie sowie wellnessgerechte Fitness der Anlage 21 abzuleisten.
(2) Gegenstand des schriftlichen Teils der Prüfung sind alle Themenbereiche der Anlage 21. Die Gesamtdauer der Prüfung beträgt 90 Minuten.
(3) In der Facharbeit ist die erworbene Kompetenz anhand eines komplexen wellnessorientierten Themas darzustellen, das mindestens zwei Themenbereiche der Anlage 21 umfasst.
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/9529.1 Stand vom 17.11.2019

References: § 9
 § 16
 § 15
 § 16
 § 8
 § 7
 § 19
 § 7
 § 7
 § 15
 § 12
 § 13
 § 14
 § 22
 § 1
 § 22
 § 12
 § 13
 § 14
 § 16
 § 71
 § 12
 § 14
 § 13
 § 12
 § 14
 § 35
 § 12
 § 14
 § 13
 § 12
 § 13
 § 14
 § 47
 § 54
 § 2
 § 12
 § 14
 § 13