Source: https://www.bremische-kuestergemeinschaft.de/satzung/
Timestamp: 2017-10-20 01:12:52+00:00

Document:
Satzung - bremische-kuestergemeinschafts Webseite!
der Bremischen Küstergemeinschaft
in der 10. Fassung
mit Wirkung vom 20. März 2016, beschlossen auf der Jahreshauptversammlung am 20. März 2016
§ 1 Name und Sitz der Gemeinschaft
Die „Bremische Küstergemeinschaft“ ist die anerkannte Berufsgruppe innerhalb der Bremischen Evangelischen Kirche. Gründungstag ist der 23. November 1960, Tag der ersten Zusammenkunft.
Sitz der Bremischen Küstergemeinschaft ist die Anschrift des/der 1. Vorsitzenden.
Die Gemeinschaft möchte helfen, daß der Dienst des Küsters in rechter Weise unter den anderen Diensten unserer Gemeinden eingeordnet wird, da er ein wesentliches Teilgebiet kirchlicher und gottesdienstlicher Arbeit ist.
Sie sieht ihre Aufgaben in:
der fachlichen Weiterbildung und geistigen Zurüstung
der Durchführung von Rüstzeiten und Schulungen
der Beratung und Unterrichtung über Rechte und Pflichten
der Wahrnehmung der tariflichen, arbeitsrechtlichen und sozialen Belange, und den Anstellungs- und Leitungsorganen beratend zur Verfügung zu stehen.
Dazu dienen auch:
die verschiedenen Zusammenkünfte
die Pflege der Gemeinschaft
die Pflege der Verbindung zu den Bruderverbänden in den anderen Landeskirchen und in den Nachbarländern (Bund Europäischer Küster).
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Küster- und Hausmeisterdienst, im Haupt- oder Nebenamt innerhalb der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK).
Alle an einer Mitgliedschaft interessierten Mitarbeiter/innen im Dienst der BEK.
Nach Erreichen des Ruhe-/Rentenstandes werden bisherige Mitglieder in den Bereich „Ruheständler Bremische Küstergemeinschaft“ aufgenommen, sofern sie nicht ihren schriftlichen Austritt erklären. Sie müssen den Zeitpunkt des Ruhe-/Rentenstandes dem Vorstand der Küstergemeinschaft schriftlich mitteilen. Sie besitzen das Wahlrecht, sind wählbar und zahlen einen verminderten Beitrag.
Der/Die Ehrenvorsitzende wird durch den Vorstand benannt.
Alle Personen, die nach Auflösung ihres Arbeitsverhältnisses oder nicht im Beschäftigungsverhältnis mit der Bremischen Evang. Kirche oder einer Kirchengemeinde im Bereich der BEK stehen, aber die Bremische Küstergemeinschaft fördern wollen. Diese Personen werden in den Bereich „förderndes Mitglied der Bremischen Küstergemeinschaft“ aufgenommen. Sie besitzen das Wahlrecht und sind wählbar.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Anerkennung dieser Satzung, die dem Mitglied bei Eintritt in die Bremische Küstergemeinschaft ausgehändigt wird.
Zur Deckung der Ausgaben der Küstergemeinschaft werden Mitgliedsbeiträge erhoben, deren Höhe von der Jahreshauptversammlung festgesetzt werden. Der Jahresbeitrag (Kalenderjahr) ist bis zum 31. März eines jeden Jahres an die Bremische Küstergemeinschaft zu zahlen.
Die Einnahmen werden zur Deckung der laufenden Geschäftskosten und den in § 3 genannten Aufgaben verwendet. Über Einnahmen und Ausgaben ist ordnungsgemäß Buch zu führen.
Ruheständler und Fördermitglieder zahlen einen verminderten Jahresbeitrag. Ehrenvorsitzende sind beitragsfrei.
Alle Beiträge können durch Lastschriftverfahren eingezogen werden. Nicht eingelöste Lastschriften werden mit den anfallenden Kosten eingefordert.
durch schriftliche Austrittserklärung bis zum Ende des Kalenderjahres;
Der Ausschluß kann erfolgen, wenn grobe Verstöße gegen die Satzung vorliegen oder bei Beitragsrückstand von mehr als einem Jahr und drei Mahnungen.
Die Ausgeschlossenen verlieren alle Rechte an die Bremische Küstergemeinschaft. Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluß des geschäftsführenden Vorstandes. Die Gründe sind dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen. Die Einspruchsfrist beträgt vier Wochen. Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Jahreshauptversammlung wählt jährlich einen Rechnungsprüfer, der die Rechnungsführung und die Kasse mit dem im Vorjahr gewählten Rechnungsprüfer zu überprüfen hat und das Ergebnis der Prüfung der Jahreshauptversammlung berichtet. Das Protokoll der Prüfung ist Teil des Protokolls der Jahreshauptversammlung.
der/dem 1. Schriftführer/in,
der/dem 2. Schriftführer/in,
mind. 1, max. 4 Beisitzern/innen.
2. Der Vorstand hat die Möglichkeit, die Ehrenvorsitzenden und ein Ruheständler und/oder ein Fördermitglied zur Beratung ohne Stimmrecht hinzu zu ziehen. Der Vorstand kann Ruheständler und Fördermitglieder mit bestimmten Aufgaben betrauen.
3. In jeder vierten Jahreshauptversammlung wird der geschäftsführende Vorstand nach § 8 / 1. 1-5 gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
4. Ehepartner können nicht in den Vorstand gewählt werden.
5. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so bestimmt der Vorstand die Ersatzperson bis zur nächsten Jahreshauptversammlung.
6. Nach jeweils 2 Jahren werden die Beisitzer/innen im Wechsel für eine Amtszeit von 4 Jahren neu gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
7. Der Vorstand wählt aus dem Kreis der gewählten Beisitzer/innen eine/n Berufsgruppensprecher/in und stellvertretenden Kassenwart/in.
8. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Es besteht die Möglichkeit auf Antrag die notwendigen Auslagen zu erstatten.
§ 8 Aufgaben und Geschäftsführung des Vorstandes
Der/Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Leitung der Küstergemeinschaft, der Vorstandssitzungen und die Einladung zu diesen, die Durchführung der Beschlüsse, die Vertretung gegenüber dem Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretung (MAV), der Bremischen Evangelischen Kirche, dem Kirchentag, und den Gemeinden.
Der/Die 1. Vorsitzende und der/die 1. Schriftführer/in der Bremischen Küstergemeinschaft bereiten
a. die Mitgliederversammlungen
b. die Rüstzeiten und Schulungen, Studienreisen, usw. vor und laden dazu ein.
Der/Die 2. Vorsitzende übernimmt nach Bedarf einen Teil dieser Aufgaben und vertritt den/die 1. Vorsitzende/n.
Der/Die Schriftführer/in führt bei allen Sitzungen und Tagungen Protokoll.
Der/Die Kassenwart/in führt die laufenden finanziellen Vorgänge durch und berichtet darüber im Kassenbericht der Jahreshauptversammlung.
Weitere Aufgaben können den Mitgliedern des Vorstandes nach Absprache übertragen werden.
Der Vorstand hat darüber zu wachen, daß die in § 3 gestellten Aufgaben verwirklicht werden.
§ 9 Jahreshauptversammlung und Mitgliederversammlung
Die Jahreshauptversammlung soll im 1. Quartal des Kalenderjahres stattfinden. Hierzu muß mindestens 4 Wochen vorher vom Vorstand eingeladen werden. Die Tagesordnung liegt der Einladung bei. Auf der Jahreshauptversammlung erfolgt auch die Rechenschaftslegung nach §§ 5 und 7.
Mitgliederversammlungen kann der Vorstand auf eigene Veranlassung, oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 10 Mitgliedern einberufen.
Alle Anträge müssen 14 Tage vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden. Werden aus der Versammlung Anträge gestellt, muß dies schriftlich geschehen und von mindestens 5 Mitgliedern durch ihre Unterschrift unterstützt werden.
Stimmrecht hat jedes Mitglied, welches den Vorjahresbeitrag bezahlt hat, ausgenommen Fördermitglieder.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlußfähig. Es entscheidet die einfache Mehrheit.
Über jede Versammlung ist vom Schriftführer/in ein Protokoll zu fertigen, welches auf Antrag eines Mitgliedes angefordert werden kann.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter geleitet.
§ 10 Wahlausschuß
Der Wahlausschuß besteht aus drei Personen, die aus der Mitte der Jahreshauptversammlung zu wählen sind. Sie sollen nicht dem Vorstand angehören und sich auch nicht zur Wahl stellen.
Die Mitglieder des Vorstandes sind einzeln nach dem im§ 8/1 1-6 zu besetzenden Positionen zu wählen.
Als gewählt gelten die Kandidatinnen bzw. Kandidaten, welche die einfache Mehrheit auf sich vereinigen. Sollte Stimmengleichheit erfolgen, entscheidet die Stichwahl.
Die gewählten Personen müssen unmittelbar nach der Wahl die Zustimmung zur Annahme ihres Amtes erklären. Es gilt auch vorherige, briefliche Zustimmung. Erfolgt die Zustimmung nicht, gilt die Kandidatin bzw. der Kandidat mit der nächstfolgenden Stimmenzahl als gewählt.
Über den Ablauf der Wahl und die Auszählung der Stimmen ist ein Protokoll anzufertigen. Eine Ausführung erhält der Vorstand, das Original verbleibt bei den Wahlunterlagen.
§ 12 Satzungsänderung und Auflösung der Gemeinschaft
Die Beschlüsse über Satzungsänderung und Auflösung bedürfen einer zweidrittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Auflösung der Küstergemeinschaft fällt das Vermögen an das SOS-Kinderdorf Worpswede.
Diese Satzung ist mit Zustimmung der Jahreshauptversammlung am 20. März 2016 beschlossen und mit sofortiger Wirkung ab dem 20. März 2016 in Kraft getreten. Die Satzung, 9. Fassung vom 29.März 2015 ist damit außer Kraft gesetzt.
Bremen, den 20. März 2016
Volker Jentzsch 1. Vors.
Heiko Knickelbein 2. Vors.
Jürgen Michaelis, 1. Schriftf.
Philipp Aaron Naumann, Kassenw.
Küsterbrief 2017.3.pdf
(C) 2017 Bremische Küstergemeinschaft

References: § 1
 § 3
 § 8

§ 8
 § 3

§ 9

§ 10

§ 12