Source: http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&psml=bssahprod.psml&feed=bssah-lr&docid=jlr-BesGST2011V0P7b
Timestamp: 2019-01-17 08:32:47+00:00

Document:
Landesrecht Sachsen-Anhalt § 7b LBesG LSA | Landesnorm Sachsen-Anhalt | - Zuschlag zur Sicherung der Funktionsund Wettbewerbsfähigkeit | Besoldungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (Landesbesoldungsgesetz - LBesG LSA) vom 8. Februar 2011 | gültig ab: 01.01.2019
§ 1 - Geltungsbereich, Bestandteile der Besoldung
§ 2 - Regelung durch Gesetz
§ 3 - Anspruch auf Besoldung
§ 4 - Weitergewährung der Besoldung bei Versetzung in den...
§ 5 - Besoldung bei mehreren Hauptämtern
§ 6 - Besoldung bei Teilzeitbeschäftigung
§ 7 - Besoldung bei begrenzter Dienstfähigkeit
§ 7a - Zuschlag bei Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand
§ 7b - Zuschlag zur Sicherung der Funktionsund Wettbewerbsfähigkeit
§ 8 - Kürzung der Dienstbezüge bei Gewährung einer Versorgung...
§ 9 - Verlust der Besoldung bei schuldhaftem Fernbleiben...
§ 10 - Anrechnung anderer Einkünfte auf die Besoldung
§ 11 - Anrechnung von Sachbezügen auf die Besoldung
§ 12 - Abtretung der Besoldung, Verpfändung, Aufrechnungs-...
§ 13 - Rückforderung der Besoldung
§ 14 - Anpassung der Besoldung
§ 15 - Dienstlicher Wohnsitz
§ 16 - Aufwandsentschädigungen
§ 17 - Zahlungsweise
Zuschlag zur Sicherung der Funktionsund Wettbewerbsfähigkeit
(1) Zur Sicherung der Funktions- und Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes kann Beamtinnen und Beamten der Besoldungsordnung A sowie der Besoldungsordnung W Besoldungsgruppe W 1 ein nicht ruhegehaltfähiger Zuschlag gewährt werden, wenn ein bestimmter Dienstposten andernfalls im Hinblick auf die fachliche Qualifikation sowie die Bedarfs- und Bewerberlage nicht anforderungsgerecht besetzt werden kann und die Deckung des Personalbedarfs dies im konkreten Fall erfordert.
(2) Bei Beamtinnen und Beamten der Besoldungsordnung A darf der Zuschlag monatlich 10 v. H. des Anfangsgrundgehalts der entsprechenden Besoldungsgruppe nicht übersteigen; Grundgehalt und Zuschlag dürfen zusammen nicht höher als das Endgrundgehalt der jeweiligen Besoldungsgruppe sein. Bei Beamtinnen und Beamten der Besoldungsordnung W Besoldungsgruppe W 1 darf der Zuschlag monatlich 10 v. H. des Grundgehalts dieser Besoldungsgruppe nicht übersteigen. Der Zuschlag wird in fünf Schritten um jeweils 20 v. H. seines Ausgangsbetrages jährlich verringert, erstmals ein Jahr nach der erstmaligen Gewährung des Zuschlages. Der Zuschlag kann auch befristet bis zu drei Jahren ohne Anwendung des Satzes 3 gewährt werden, wobei eine Erhöhung der Besoldung aufgrund einer Beförderung anzurechnen ist. Bei einer Teilzeitbeschäftigung wird die Höhe des Zuschlages im gleichen Verhältnis wie die Arbeitszeit gekürzt.
(3) Die Entscheidung über die Gewährung des Zuschlages trifft die oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle.
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References: § 7

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17