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Ho-Young Song. Die Verselbständigung der juristischen Person im deutschen und koreanischen Recht
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1 Ho-Young Song Die Verselbständigung der juristischen Person im deutschen und koreanischen Recht2 Schriften zum Internationalen Privatrecht und zur Rechtsvergleichung Band 5 Herausgegeben im Institut für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Osnabrück von Christian v. Bar3 Ho-Young Song Die Verselbständigung der juristischen Person im deutschen und koreanischen Recht Universitätsverlag Rasch Osnabrück4 Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück Die Drucklegung dieses Buches erfolgte mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Osnabrück. Die Deutsche Bibliothek CIP-Einheitsaufnahme Song, Ho-Young: Die Verselbständigung der juristischen Person im deutschen und koreanischen Recht / Ho-Young Song. Osnabrück : Univ.-Verl. Rasch, 1999 (Schriften zum internationalen Privatrecht und zur Rechtsvergleichung ; Bd. 5) Zugl.: Osnabrück, Univ., Diss., 1998 ISBN X 1999 Universitätsverlag Rasch, Osnabrück, Rechtsträger: Rasch Druckerei und Verlag GmbH & Co. KG, Bramsche Alle Rechte vorbehalten Herstellung: Rasch Druckerei und Verlag, Bramsche Gedruckt auf säurefreiem Papier, TCF Printed in Germany ISBN X5 Meinen Eltern in tiefer Dankbarkeit und Liebe gewidmet6 InhaltsübersichtInhaltsübersicht Inhaltsübersicht Abkürzungsverzeichnis...13 Vorwort und Danksagung...19 Einleitung Die Theorien zur juristischen Person I. Bedeutsamkeit der Theorien zur juristischen Person...24 II. Theorienstreit in Deutschland...25 III. Meinungsstand in Korea...42 IV. Fazit Arten der juristischen Personen...52 I. Juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts...52 II. Unterscheidungsprobleme im privaten Verbandsrecht...56 III. Rechtsfähige- und nichtrechtsfähige juristische Personen...70 IV. Zusammenfassung der wichtigen Unterschiede Entstehung, Existenz und Beendigung der juristischen Person...92 I. Gründungsvorgang der juristischen Person II. Erlangung der Rechtsfähigkeit mittels staatlicher Mitwirkung III. Beendigung der juristischen Person Die Rechtsfähigkeit der juristischen Person I. Gegenstand der Erörterungen II. Die Lehre von der Relativität der Rechtsfähigkeit III. Ultra-vires-Lehre Grenzen der Verselbständigung der juristischen Person: Das Durchgriffsproblem bei juristischen Personen I. Grundlagen II. Meinungsstand in der Literatur III. Fallkonstellationen zur Erläuterung der Durchgriffsprobleme VI. Exkurs: Gesellschafterfreundlicher Durchgriff und umgekehrter Durchgriff Zusammenfassung Literaturverzeichnis7 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Vorwort und Danksagung Einleitung Erster Teil Juristische Personen im Allgemeinen Die Theorien zur juristischen Person I. Bedeutsamkeit der Theorien zur juristischen Person II. Theorienstreit in Deutschland Einführung Fiktionstheorie a) Die Lehre Savignys aa) Ausgangspunkt bb) Arten der juristischen Person cc) Staatsgenehmigung zur Entstehung der juristischen Person dd) Rechts- und Handlungsfähigkeit der juristischen Person ee) Deliktsfähigkeit der juristischen Person b) Heutige Nachfolger Theorie der realen Verbandspersönlichkeit a) Allgemeines b) Die Lehre Gierkes zur Verbandsperson aa) Ausgangs- und Mittelpunkt bb) Arten der Verbandsperson cc) Entstehung der Verbandsperson in Beziehung zur Anerkennung dd) Rechtsfähigkeit der Verbandsperson ee) Handlungs- und Deliktsfähigkeit der Verbandsperson c) Gegenwärtige Realitätstheorie III. Meinungsstand in Korea Vorbemerkung Realitätstheorie a) Organisationstheorie b) Theorie der sozialen Funktion Fiktionstheorie IV. Fazit8 Inhaltsverzeichnis 2 Arten der juristischen Personen...52 I. Juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts Deutschland...52 a) Notwendigkeit der Unterscheidung...52 b) Unterscheidungskriterien...53 c) Erscheinungsformen Korea...54 a) Unterscheidungskriterien...54 b) Notwendigkeit der Unterscheidung im Gefüge des Haftungsrechts...54 c) Mischform zwischen juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts...55 II. Unterscheidungsprobleme im privaten Verbandsrecht Vereine und Stiftungen im Vergleich...56 a) Begriff...56 b) Vergleichspunkte...57 aa) Personelle Grundlage...57 bb) Geltungsbereich der Privatautonomie...58 cc) Qualifikation als juristische Person...58 dd) Anzuwendende Vorschriften Körperschaften und Personengesellschaften im Vergleich...59 a) Der traditionelle Unterschied...59 b) Relativität der Unterscheidung...60 c) Rechtssubjektivität von Gesamthandsgesellschaften...61 aa) Die Gruppen-Lehre von Flume...61 bb) Rechtsentwicklung...62 d) Rechtsvergleich Abgrenzung zwischen nichtwirtschaftlichem und wirtschaftlichem Verein...64 a) Deutschland...64 aa) Personenverein und Kapitalverein...64 bb) Abgrenzungsmethoden...65 aaa) Herkömmliche Methoden...65 bbb) Teleologisch-typologische Abgrenzungsmethode...65 b) Korea...68 aa) Gesetzliche Regelung...68 bb) Abgrenzungsmaßstab...69 cc) Handelsgesellschaften als typische Formen wirtschaftlicher Vereine...69 III. Rechtsfähige- und nichtrechtsfähige juristische Personen Rechtsfähige und nichtrechtsfähige Vereine...71 a) Deutschland...71 aa) bb) Rechtsregelung...71 Anwendung der Regelungen für den rechtsfähigen Verein auf den nichtrechtsfähigen Verein9 Inhaltsverzeichnis cc) Haftungsbesonderheiten des nichtrechtsfähigen Vereins im Vergleich zum rechtsfähigen Verein aaa) Haftung der Handelnden bbb) Haftung der Mitglieder dd) Rechtsposition des Vor-Vereins b) Korea aa) Begriffsbestimmung bb) Anerkennung der aktiven Parteifähigkeit und der Grundbuchfähigkeit für den nichtrechtsfähigen Verein cc) Angleichung der Haftung des nichtrechtsfähigen Vereins an die des rechtsfähigen Vereins aaa) Grundsätzlich keine Mitgliederhaftung bbb) Keine Haftung der Handelnden dd) Abgrenzung des nichtrechtsfähigen Vereins zur BGB-Gesellschaft ee) Nichtrechtsfähige Vereine und behördliche Genehmigung Rechtsfähige und nichtrechtsfähige Stiftungen a) Deutschland aa) Stiftungsbegriff bb) Arten der Stiftung aaa) Stiftungen des öffentlichen und privaten Rechts bb) Öffentliche und private Stiftungen ccc) Rechtsfähige und nichtrechtsfähige Stiftungen b) Korea aa) Allgemeines bb) Rechtsstellung der nichtrechtsfähigen Stiftung IV. Zusammenfassung der wichtigen Unterschiede Zweiter Teil Die Verselbständigung der juristischen Person Entstehung, Existenz und Beendigung der juristischen Person I. Gründungsvorgang der juristischen Person Überblick über Entstehung der juristischen Person Körperschaftliche juristische Person a) Vorgründungsgesellschaft b) Der Verband im Gründungsstadium aa) Gründungsgeschäft aaa) Satzungsaufstellung und Körperschaftsverfassung bbb) Kapitalaufbringung bei den Kapitalgesellschaften bb) Rechtslage des Gründungsverbandes aaa) Überblick bbb) Der Status des Gründungsverbands10 Inhaltsverzeichnis (1) Begriff (2) Rechtsnatur (3) Identität zwischen Gründungsverband und körperschaftlicher juristischer Person und Kontinuität der Rechtsverhältnisse zueinander ccc) Rechtsträgerschaft des Gründungsverbands Stiftung a) Allgemeine Anforderungen b) Vor-Stiftung aa) Kontroverse um die Vor-Stiftung in Deutschland aaa) Ansicht der Befürworter der Vorstiftung bbb) Kritik an der Anerkennung der Vor-Stiftung bb) Rechtslage der Vor-Stiftung im koreanischen Recht II. Erlangung der Rechtsfähigkeit mittels staatlicher Mitwirkung Existenz und Rechtsfähigkeit der Verbände Rechtsregeln zur Erlangung der Rechtsfähigkeit a) Geläufige Systematik b) Neuer Ansatz von Karsten Schmidt aa) Unbrauchbarkeit der Terminologie»Gründungssysteme« bb) Formelle und materielle Systematisierung cc) Registrierungs- und Konzessionssystem c) Anwendung der neuen Systematik auf das koreanische Verbandsrecht aa) Das überkommene Einteilungsschema bb) Einführung neuer Systematik Rechtsfolge der Registrierung bzw. Konzessionierung III. Beendigung der juristischen Person Einführung a) Das Gesetzesmaterial zur Herbeiführung der Beendigung der juristischen Person und die unterschiedlichen Termini b) Ausgangspunkt Beendigungsmodus a) Auflösung und Liquidation als Normalfall der Beendigung aa) Auflösungsgrund bb) Fortsetzung der aufgelösten juristischen Person b) Liquidationslose Beendigung aa) Übersicht bb) Fälle liquidationsloser Beendigung aaa) Anfall des Vereinsvermögens an den Fiskus bbb) Umwandlung ccc) Löschung nach dem Löschungsgesetz Vollbeendigung und Nachtragsliquidation a) Deutsches Recht b) Koreanisches Recht11 Inhaltsverzeichnis 4 Die Rechtsfähigkeit der juristischen Person I. Gegenstand der Erörterungen II. Die Lehre von der Relativität der Rechtsfähigkeit Konzepte a) Der Ansatz von Fabricius b) Das Erklärungsmodell von Pawlowski Kritik a) Bedenken von Flume b) Einwände von Karsten Schmidt Würdigung III. Ultra-vires-Lehre Einleitung Ultra-vires-Doktrin im deutschen und koreanischen Recht a) Deutsches Recht aa) Grundsätzliches bb) Ultra-vires-Gedanke im deutschen Privatrecht? aaa) Im Liquidationsrecht bbb) Im Gründungsrecht ccc) Zusammenfassung b) Koreanisches Recht aa) Allgemeines bb) Die Problematik des dem ultra-vires-prinzip zugrundeliegenden 34 KBGB aaa) Der gesetzgeberische Ursprung des 34 KBGB bbb) Diskrepanz des 34 KBGB zu den handelsrechtlichen Normen cc) Rechtsprechung und Lehrmeinungen zur Auslegung und Anwendung des 34 KBGB aaa) Analyse der Rechtsprechung bbb) Lehrmeinungen in der Literatur (1) Auffassungen zur Auslegung des 34 KBGB (2) Diskussion um Anwendbarkeit des 34 KBGB auf die Handelsgesellschaften dd) Fazit und Ausblick Grenzen der Verselbständigung der juristischen Person: Das Durchgriffsproblem bei juristischen Personen I. Grundlagen Trennungsprinzips und Verselbständigung der juristischen Person Einschränkung des Trennungsprinzips in der höchstrichterlichen Rechtsprechung a) Deutsche Rechtsprechung aa) RG12 Inhaltsverzeichnis bb) BGH b) Koreanische Rechtsprechung aa) Fall Taewon AG bb) Reederei-Fall II. Meinungsstand in der Literatur Deutschland a) Mißbrauchslehre aa) Subjektive Mißbrauchslehre bb) Objektive oder institutionelle Mißbrauchslehre b) Normanwendungslehre c) Sonstige Lehren ohne Durchgriffsdogmatik aa) Organhaftungslehre bb) Die Lehre von der Verhaltenshaftung des Mitglieds Korea a) Vorbemerkung b) Ansichten Fazit III. Fallkonstellationen zur Erläuterung der Durchgriffsprobleme Fallkonstellationen anhand von Fällen aus der deutschen Rechtspraxis a) Zurechnungsdurchgriff b) Haftungsdurchgriff aa) Grundsätzliches bb) Fallgruppe aaa) Haftung aufgrund von Vermögens- und Sphärenvermischung bbb) Haftung aufgrund von Fremdbeherrschung ccc) Haftung aufgrund von Unterkapitalisierung Anwendung der Normanwendungsansätze auf Fälle aus der koreanischen Praxis Ergebnis VI. Exkurs: Gesellschafterfreundlicher Durchgriff und umgekehrter Durchgriff Zusammenfassung Literaturverzeichnis13 Abkürzungsverzeichnis a.a. a.a.o. Abs. AcP ADHGB AG AktG a.m. AnfG Anh. Anm. Art. AT Aufl. BAG BayObLG BayObLGZ Bd. betr. bes. BGB BGBl. BGH BGHZ BMJ BVerfGE Anderer Ansicht am angegebenen Ort Absatz Archiv für civilistische Praxis Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch Aktiengesellschaft; auch: Die Aktiengesellschaft (Zeitschrift) Aktiengesetz anderer Meinung Gesetz, betreffend die Anfechtung von Rechtshandlungen eines Schuldners außerhalb des Konkursverfahrens Anhang Anmerkung Artikel Allgemeiner Teil Auflage Bundesarbeitsgericht Bayerisches Oberstes Landesgericht Entscheidungen des Bayerischen Obersten Landesgerichts in Zivilsachen Band betreffend; betreffs Besonders Bürgerliches Gesetzbuch Bundesgesetzblatt Bundesgerichtshof Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bundesministerium der Justiz Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 1314 Abkürzungsverzeichnis BVerwG Bundesverwaltungsgericht BVerwGE Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts ca. Circa ders. Derselbe d.h. das heißt Diss. Dissertation DJT Deutscher Juristentag DWiR Deutsche Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (bis 1992) e.g. eingetragene Genossenschaft Einl. Einleitung etc. et cetera e.v. eingetragener Verein f. (ff.) folgende (Plural) FGG Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit Fn. Fußnote G Gesetz gem. Gemäß GG Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ggf. Gegebenenfalls GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbHG Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung GmbHR GmbH-Rundschau (bis 1963: Rundschau für GmbH) GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt HGB Handelsgesetzbuch h.l. herrschende Lehre h.m. herrschende Meinung hrsg. Herausgeber i.d.f. in der Fassung insbes. insbesondere InsO Insolvenzordnung (gültig ab ) i.s. im Sinne i.w. Sinne im weiteren Sinne 1415 I. Bedeutsamkeit der Theorien zur juristischen Person JBGB Japanisches Bürgerliches Gesetzbuch JHGB Japanisches Handelsgesetzbuch j.p. juristische Person JuS Juristische Schulung JZ Juristenzeitung KAGG Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften KBGB Koreanisches Bürgerliches Gesetzbuch KGBG Koreanisches Grundbuchgesetz KGwG Koreanisches Gewerkschaftsgesetz KHGB Koreanisches Handelsgesetzbuch KG Kommanditgesellschaft KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien KGG Koreanisches Grundgesetz KO Konkursordnung KOGH Koreanischer Oberster Gerichtshof KOLG Koreanisches Oberlandesgericht KStHG Koreanisches Staatshaftungsgesetz, i.d.f. vom KVerfG Koreanisches Verfassungsgericht KWG Gesetz über das Kreditwesen KZPG Koreanisches Zivilprozeßgesetz LG Landgericht LöschG Gesetz über die Auflösung und Löschung von Gesellschaften und Genossenschaften vom (Löschungsgesetz) MDR Monatsschrift für Deutsches Recht m. Mit m.e. meines Erachtens m.w.n. mit weiteren Nachweisen NJW Neue Juristische Wochenschrift NJW-RR NJW-Rechtsprechungsreport Nr. Nummer NVwZ Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht OLG Oberlandesgericht 1516 Abkürzungsverzeichnis OLGZ Entscheidungen der Oberlandesgerichte in Zivilsachen einschließlich der freiwilligen Gerichtsbarkeit Prot. II Protokolle der Kommission für die zweite Lesung des Entwurfs des BGB, 1898 RabelsZ Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, begründet von Rabel RegE Regierungsentwurf RG Reichsgericht RGZ Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen (Band und Seite) R.M.B.C.A. Revised Model Business Corporation Act Rpfleger Der Deutsche Rechtspfleger Rz. Randzahl S. Seite ScheckG Scheckgesetz sog. sogenannte(r)(s) TVG Tarifvertragsgesetz i.d.f. v (BGBl. I S. 1323) TZ Textziffer u.a. unter anderem; und andere UmwG Umwandlungsgesetz u.u. unter Umständen UWG Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb v. von v.a. vor allem; vor allen VAG Gesetz über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmen und Bausparkassen (Versicherungsaufsichtsgesetz) VereinsG Vereinsgesetz VerglO Vergleichsordnung VG Verwaltungsgericht Vorbem. Vorbemerkung VVaG Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit VVG Gesetz über den Versicherungsvertrag VwVfG Verwaltungsverfahrensgesetz 1617 I. Bedeutsamkeit der Theorien zur juristischen Person WG WGKS WM z.b. ZGB ZGen. ZGR ZHR ZIP ZPO Wechselgesetz Wol Gan Ko Si (übersetzt: Die monatliche Prüfung), Eine koreanische Zeitschrift für Examensvorbereitung Wertpapier-Mitteilungen, Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht, Teil IV zum Beispiel Zivilgesetzbuch Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht Zeitschrift für Wirtschaftsrecht Zivilprozeßordnung 1718 Vorwort und Danksagung Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 1998/99 vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück als Dissertation angenommen. Mein besonderer Dank gilt vor allem meinem hochverehrten Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Christian v. Bar. Er hat nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht durch ständige Gespräche meine Arbeit betreut, sondern er hat sich auch in menschlicher Hinsicht während meines Studienaufenthalts in Deutschland bemüht, mir optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Bei Herrn Professor Dr. Malte Schindhelm LL.M. bedanke ich mich für die Erstellung des Zweitgutachtens. Es ist mir ferner ein herzliches Bedürfnis, der Johanniter Hilfsgemeinschaft in Osnabrück, besonders Herrn Hans-Adam v. Hammerstein, dem Lions Club Heger Tor und der Rechtsanwaltssozietät Schindhelm Hellwege Albrecht in Osnabrück für die freundliche finanzielle Unterstützung Dank zu sagen, welche die Fertigstellung der Arbeit sehr gefördert haben. Für die sachliche Korrektur dieser Arbeit schulde ich meinen Institutskollegen, Herrn Rechtsanwalt Guido Plaßmeier, Herrn Assessor Nico Nolte, Herrn Guido Kirchhoff sowie Herrn Volker Steves ganz herzlichen Dank. Sehr zu danken habe ich nicht zuletzt Frau Katja Kluttig, die diese Arbeit von der Entstehung bis zur Vollendung in sprachlicher Hinsicht betreut hat. Osnabrück, im November 1998 Ho-Young Song 1919 Einleitung Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Problem der Verselbständigung der juristischen Person nach dem deutschen und koreanischen Recht. Für das Verständnis der Schlüsselwörter»Juristische Person«,»Verselbständigung«und»Deutsches und Koreanisches Recht«sind im Rahmen dieser Arbeit folgende Zusammenhänge zu berücksichtigen:»juristische Person«: Die deutsche Rechtswissenschaft hat sich schon im 19. Jahrhundert intensiv mit dem»wesen«der juristischen Person und dem damit verbundenen Problem der»staatlichen Mitwirkung«bei ihrer Entstehung auseinandergesetzt. Doch unüberschaubar ist die Literatur, welche sich mit dem Recht der juristischen Person beschäftigt hat. Daher scheint eine erneute Beschäftigung mit dem Problem der juristischen Person überflüssig zu sein. Aber das Recht der juristischen Person befindet sich im Umbruch. Dies läßt sich unter drei Aspekten beobachten, nämlich gesetzgeberisch, richterrechtlich und wissenschaftlich. Eine Serie von Gesetzesänderungen 1 der letzten 20 Jahre hat sich nicht unerheblich in der Rechtspraxis sowie der Rechtsdogmatik im Recht der juristischen Person und vor allem im Gesellschaftsrecht ausgewirkt. Beispiel: Es wird in Deutschland nicht mehr bestritten, daß eine Einmann-Kapitalgesellschaft entstehen kann. Es ist nunmehr ein aktueller Streitpunkt, ob man die Personengesellschaften (einschließlich BGB-Gesellschaften) aufgrund der Zulassung eines identitätswahrenden Formwechsels nach dem neuen Umwandlungsgesetz als juristische Personen betrachten kann. Zur Entwicklung des Rechts der juristischen Person hat auch eine Reihe von Urteilen beigetragen. Daher kann man von einer richterlichen Rechtsfortbildung auf dem Gebiet des Rechts der juristischen Person sprechen. Dies fällt besonders beim Problem des nichtrechtsfähigen Vereins, des Gründungsverbands und des Durchgriffsproblems auf. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Recht der juristischen Person heutzutage in wissenschaftlichen Beiträgen wieder an Aktualität. Bemerkenswert im neueren Schrifttum ist der Versuch, für die Lösung der heute um die juristische Person kreisenden Probleme die im letzten Jahrhundert vertretenen Theorien zur juristischen Person im heutigen Sinne neu zu interpretieren. Als Beispiel dafür nenne ich Flumes Abhandlung:»Die juristische Person«2. Das Grundthema seines Werks ist auf die Lehre Savignys zurückzuführen. Die vorliegende Arbeit wird zum Teil 1 In Deutschland zu nennen sind GmbHG-Novelle von 1980, Umwandlungsgesetz von 1994, neue Insolvenzordnung von 1994 (gültig ab ) und Änderung 2 AktG von 1994 für die Zulassung der Einmanngründung u.s.w. In Korea wurde das KHGB im Jahr 1984 und zuletzt 1996, insbesondere die gesetzliche Regelung der Aktiengesellschaft, zum großen Teil reformiert. 2 FLUME, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, Erster Band, Zweiter Teil: Die juristische Person, Berlin/ Heidelberg/ New York/ Tokyo20 Einleitung vom Leitgedanken Flumes angeregt. 1 der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich daher relativ eingehend mit den Lehren Savignys bzw. Gierkes und modernen Theorien zur juristischen Person. Bezüglich der Erklärung der juristischen Person orientiert sich die vorliegende Arbeit nicht an den Einzelregelungen für die verschiedenen Erscheinungsformen der juristischen Person. Statt dessen bedient sie sich einer Gesamtbetrachtungsweise, die sich auf allgemeine Grundlagen zur Problemlösung bei juristischen Personen stützt. Dabei werden Vereinsrecht, Stiftungsrecht und Gesellschaftsrecht in dieser Arbeit nicht voneinander isoliert behandelt. Demgemäß berücksichtigt 2 der vorliegenden Arbeit, über die Arten der juristischen Person, verschiedenartige Rechtsgebilde. Die juristische Person ist ein derart verselbständigtes Rechtssubjekt, daß sie von den sie bildenden Mitgliedern oder dem Stifter strikt zu unterscheiden ist und eigene Rechtspersönlichkeit besitzt. Das Stichwort»Verselbständigung«im Recht der juristischen Person wird normalerweise nur in bezug auf die»grenze«der rechtlichen Selbständigkeit der juristischen Person verwendet, nämlich im Zusammenhang mit dem Problem des Durchgriffs. Das ist aber nur ein Teil des Problems der Verselbständigung, mit dem sich 5 der vorliegenden Arbeit beschäftigt. 3 wendet sich der Grundfrage der Verselbständigung zu, wie und wann eine juristische Person entsteht, existiert und erlischt. Hauptmerkmal der Verselbständigung einer juristischen Person ist ihre Rechtspersönlichkeit, d.h. ihre Rechtsfähigkeit. 4 der vorliegenden Arbeit geht dem Problem nach, welche Eigenschaften die Rechtsfähigkeit der juristischen Person hat. Gegenstand des Rechtsvergleichs in dieser Arbeit ist das deutsche und koreanische Recht. Das koreanische Zivilrecht wurde bekanntlich gesetzgeberisch vom deutschen Recht erheblich beeinflußt. Was die Rechtsregelungen zur juristischen Person betrifft, lassen sich jedoch in vielerlei Hinsicht Unterschiede beobachten. Zum Beispiel Regelungen für nichtrechtsfähige juristische Personen, zur Erlangung der Rechtsfähigkeit, zum Beendigungstatbestand und zum Umfang der Rechtsfähigkeit der juristischen Person etc. Ungeachtet der unterschiedlichen Rechtsregelungen beider Länder geht die vorliegende Arbeit von einem gemeinsamen Konzept zur juristischen Person aus und erörtert damit die sich aus den unterschiedlichen Rechtsordnungen ergebenden Probleme möglichst auf einer gemeinsamen Grundlage. 2221 Erster Teil Juristische Personen im Allgemeinen22 1 Die Theorien zur juristischen Person I. Bedeutsamkeit der Theorien zur juristischen Person Heute herrscht in der Literatur die Ansicht vor, die Theoriedebatte zur juristischen Person könne als abgeschlossen angesehen werden, 3 der Streit über die Rechtsnatur der juristischen Person sei abgeklungen 4 oder er werde überwiegend für unfruchtbar gehalten. 5 Die Theorien zur juristischen Person besäßen im Grunde keinerlei praktische Bedeutung mehr. 6 In der Tat mißt die jüngst erschienene Literatur in diesem Darstellungsbereich der historischen Theoriedebatte weniger Bedeutung bei als die in früherer Zeit veröffentlichten Werke. Soll sich nunmehr die Darstellung der Theorien zur juristischen Person in der Literatur bloß mit der»pflichtübung«7 begnügen? Hat diese theoretische Auseinandersetzung in der gegenwärtigen Rechtspraxis wirklich keine Bedeutung mehr? Es ist sicherlich nicht erforderlich, alle Probleme, die sich hinter dieser Rechtsfigur»Juristische Person«verbergen, immer wieder ans Licht zu bringen, weil die juristische Person»zu einer handhabbaren Kategorie«8 geworden ist: Es ist für das geltende Recht eine Selbstverständlichkeit, daß beispielsweise eine AG Trägerin von Rechten und Pflichten sein kann (vgl. 1 Satz 1 AktG; 171 Abs. 1 KHGB), daß eine GmbH konkursfähig ist (vgl. 213 KO, 63 GmbHG, 11 InsO; 227, 609 KHGB) oder daß ein rechtsfähiger Verein Parteifähigkeit im Zivilprozeß besitzt (vgl. 50 Abs. 1 ZPO; 34 KBGB). In einem solchen Fall sind Ausführungen über das»wesen«oder über die»theorie«der juristischen Person nicht notwendig, weil man sich einfach des rechtstechnischen Charakters der juristischen Person bedienen kann. 9 Insofern scheinen die Theorien zur Erklärung der juristischen Person in der heutigen Rechtspraxis nicht mehr fruchtbar zu sein. 3 WIEDEMANN, Gesellschaftsrecht, Bd. I, S LARENZ/ WOLF, AT, S MEDICUS, AT des BGB, Rz. 1104; ähnlich sagt STAUDINGER-WEICK, Einl. zu 21 ff. Rz. 4, daß der Streit hoffnungslos gewesen sei. 6 LEHMANN/ HÜBNER, AT des BGB, S. 436; PALANDT-HEINRICHS, Einf. v 21 Rz. 1; JAUERNIGBGB-JAUERNIG, Vor 21; PETERS, BGB AT, S. 172; BROX erwähnt den Theorienstreit in seinem Lehrbuch, AT des BGB, nicht einmal im 34 der Abschnittüberschrift»Die juristischen Personen«. 7 FLUME, Juristische Person, S Karsten SCHMIDT, Gesellschaftsrecht, S Nach JHERING ist juristische Person ein rechtstechnischer»kunstgriff«(jhering, Geist des römischen Rechts III, S. 213). WIEACKER bezeichnet»die technische Verselbständigung eines Sondervermögens und die Haftungsbeschränkung«als Hauptfunktion der juristischen Person (WIEACKER, Festschrift für E. R. HUBER, S. 358 f.). Ebenso spricht REUTER vom rechtstechnichen Begriff der juristischen Person (MünchKomm-REUTER, Vor 21 Rz. 1 f.). Teilweise zustimmend auch Karsten SCHMIDT, Gesellschaftsrecht, S23 II. Theorienstreit in Deutschland Dennoch sind die Theorien der juristischen Person den Juristen nicht gleichgültig. Denn trotz der technischen Ausreifung der Rechtsfigur der juristischen Person in der modernen Gesetzgebung stellen sich nach wie vor grundlegende Probleme: z.b. welche Art von Gebilde vor der Erlangung der juristischen Persönlichkeit vorhanden ist und welche Qualität dieses Gebilde mit der Erlangung der Rechtsfähigkeit gewinnt bzw. mit dem Entzug der Rechtsfähigkeit verliert. 10 Hierin besteht heute das Anliegen der Theorien der juristischen Person. Auch nicht vergessen werden darf die Tatsache, daß die Theorien der juristischen Person richtungsweisend für rechtspolitische bzw. richterrechtliche Entwicklung sind. 11 Einer der wichtigsten Gründe dafür, den Kerninhalt der Theorien der juristischen Person nachzuzeichnen, liegt darin, daß die klassischen Theorien heute noch tragbare Grundansätze zur Lösung der verbandsrechtlicher Probleme bieten. 12 Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, daß dies eine rechtsvergleichende Arbeit ist, kommt den folgenden Ausführungen die Aufgabe zu, darzustellen, wie die deutschen Theorien zur juristischen Person in Korea rezipiert und verarbeitet wurden. II. Theorienstreit in Deutschland 1. Einführung Den Terminus»Juristische Person«kann man zuerst bei dem im Jahre 1789 erschienenen Naturrechtslehrbuch von Gustav Hugo 13 finden. 14 Aber er verwendete ihn noch für die Körperschaft. 15 Der Begriff»Juristische Person«im Sinne von einem Gegenstand, mit dem sich die deutsche Rechtswissenschaft im 19. Jahrhundert tiefgehend befaßte, wurde zuerst im Jahre 1807 in dem»grundriß eines Systems des gemeinen Zivilrechts«von Georg Arnold Heise verwendet. Unter den Begriff»Juristische Person«faßte er neben der Körperschaft auch Anstalten und selbständige Stiftungen zusammen. Seine Lehre hat sich schnell durchgesetzt und liegt auch der einflußreichen Darstellung von Savigny im zweiten Band seines Systems zugrunde. 16 Dadurch herrschte die von Savigny vertretene Fiktionstheorie in der deutschen Pandektenwissenschaft 17 vor. Aber gegen Ende des 19. Jahrhunderts stieß diese Fiktionstheorie der Pandektisten auf heftige Kritik der Germanisten, die ihr die Lehre von der»realen Verbandspersönlichkeit«entgegenhielten. Der Streit zwischen beiden Theorien hat angesichts der neuen Gesetz- 10 Zutreffend Karsten SCHMIDT, Verbandszweck, S Als Beispiel dafür zu nennen ist die richterrechtliche Rechtsfortbildung auf dem Rechtsgebiet der»nichtrechtsfähigen Vereine«, der»vorgesellschaft«, der»durchgriffs- bzw. Konzernhaftung«u.s.w. 12 Vgl. Fazit dieses Kapitels und passim in der vorliegenden Arbeit. 13 Gustav HUGO, Lehrbuch des Naturrechts als einer Philosophie des positiven Rechts, Berlin 1798, S Das ist eine einhellige Meinung. Vgl. GIERKE, Deutsches Privatrecht I, S. 469, Fn. 2; SCHNIZER, Festschrift für Walter WILBURG 1965, S. 143, 165; FLUME, Juristische Person, S. 1; COING, Europäisches Privatrecht, Bd. II, S COING, Europäisches Privatrecht, Bd. II, S COING, Europäisches Privatrecht, Bd. II, S REGELSBERGER, Pandekten, S. 17, bezeichnet als Pandekten oder Pandektenrecht den römisch rechtlichen Bestandteil des in Deutschland im 19. Jahrhundert geltenden Privatrechts. 2524 1 Die Theorien zur juristischen Person gebung des BGB noch an brisant gewonnen. Aber die Verfasser des BGB folgten für die Begriffsbestimmung der juristischen Person nicht einer Theorie, sondern sie überließen, wie in der Motive zum Ersten Entwurf zum Ausdruck kommt, 18 der Wissenschaft diese Aufgabe. Demzufolge ist der Theorienstreit des 19. Jahrhunderts um das»wesen«der juristischen Person nach Inkrafttreten des BGB noch weitergeführt worden. 2. Fiktionstheorie a) Die Lehre Savignys aa) Ausgangspunkt Friedrich Carl von Savigny ( ) ist als der Hauptvertreter der Fiktionstheorie bekannt, 19 welche aussagt, daß die juristische Person ein bloß künstliches Rechtssubjekt sei. 20 Seine Definition über die juristische Person findet sich in der Aussage:»Die Rechtsfähigkeit wurde oben dargestellt als zusammenfallend mit dem Begriff des einzelnen Menschen ( 60). Wir betrachten sie jetzt als ausgedehnt auf künstliche, durch bloße Fiction angenommene Subjecte 21. Ein solches Subject nennen wir eine juristische Person, d.h. eine Person welche bloß zu juristischen Zwecken angenommen wird. In ihr finden wir einen Träger von Rechtsverhältnissen noch neben dem einzelnen Menschen.«22 Seine Lehre geht von dem Begriff der Persönlichkeit aus, genauer: Savigny ist begrifflich von Kantischer Betonung über Persönlichkeit im ethisch- und philosophischen Sinne geprägt. 23 So kommt Savigny zu der Aussage:»Alles Recht ist vorhanden um der sittlichen, jedem einzelnen Menschen inwohnenden Freyiheit willen.«24 Aus diesem Gedanken des Rechts und des Menschen, die Verwirklichung der sittlichen Freiheit des Menschen zu ermöglichen, ergibt sich für Savigny, daß»der ursprüngliche Begriff der Person oder des Rechtssubjects zusammenfallen«muß 18 In den Motiven zum Ersten Entwurf steht:»den Begriff zu konstruieren und zu rechtfertigen, ist Aufgabe der Wissenschaft.«Motive Bd. I, S. 78 = MUGDAN, Materialien Bd. I, S ENNECCERUS/ NIPPERDEY, AT, 103 Anm. 2; LEHMANN/ HÜBNER, AT des BGB, S. 436; WIEACKER, Festschrift für E. R. HUBER, S. 361; RITTNER, Die werdende juristische Person, S. 180 f. 20 Kritik an dieser Auffassung übt FLUME, Juristische Person, S. 3 ff. Die wirkliche Fiktionstheorie sei nach FLUME von WINDSCHEID formuliert worden (Juristische Person, S. 16). 21 Kursiv von Verfasser. 22 SAVIGNY, System II, S Nach FLUME, Juristische Person S. 3 ff, ist die Bezeichnung»Fiktionstheorie«für die Lehre SAVIGNYs mißverständlich. Nach ihm ist es unrichtig, daß SAVIGNY die Wesenheiten, die nach der Rechtsordnung juristische Person sind, als Fiktion angesehen hätte. In bezug auf diese Wesenheiten habe SAVIGNY»einen Menschen«nicht fingieren wollen. FLUME betont, daß SAVIGNY die soziale Realität des Verbandes, der juristische Person ist, nicht verkannte (S. 4). Sie sei für SAVIGNY eine selbstverständliche Gegebenheit (S. 4). Es gehe in der Lehre SAVIGNYs vielmehr um die»personen als Träger der Rechtsverhältnisse«(S. 5); zustimmend auch Karsten SCHMIDT, Einhundert Jahre Verbandstheorie, S WIEACKER, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, S. 397; LARENZ, Rechtsperson und subjektives Recht, S SAVIGNY, System II, S Mehr anzeigen
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References: BGH 
 BGH 
de lege lata
de lege ferenda
de lege lata
de lege ferenda
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 43
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 13
 Art. 103
 Art. 103