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Timestamp: 2019-08-26 08:37:07+00:00

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DGUV Regel 112-192 - Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz (BGR 192)
DGUV Regel 112-192 (bisher BGR 192)
Aktualisierte Nachdruckfassung: Februar 2006
Diese BG-Regel erläutert die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1) hinsichtlich des Einsatzes von Augen- und Gesichtsschutz. In dieser BG-Regel sind die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und der PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) sowie die Bestimmungen der Achten Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (8. GPSGV) berücksichtigt.
Diese BG-Regel findet Anwendung für die Auswahl und die Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz.
Diese BG-Regel findet keine Anwendung für die Benutzung von
Augen- und Gesichtsschutz beim Betrieb von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr, soweit sie verkehrsrechtlichen Vorschriften unterliegen,
Sehhilfen an Bildschirmarbeitsplätzen.
Tragkörper sind Teile des Augenschutzes. Sie bestehen aus Fassung, Traghilfen, Verbindungselementen und gegebenenfalls zusätzlichen Erweiterungsteilen.
Traghilfen sind Teile des Tragkörpers, die zum Befestigen am Ohr des Trägers oder z. B. am Schutzhelm dienen.
Dies sind z. B. Ohrbügel, Kopfband oder Kopfhalterung, Helmhalterung.
Sichtscheiben ohne Filterwirkung sind farblose Sichtscheiben, d. h. sie haben einen Lichttransmissionswert > 74 %.
Sichtscheiben mit Filterwirkung (Filtersichtscheiben) sind getönte Sichtscheiben, die je nach Ausführung Schutz gegen ultraviolette, sichtbare (Blendung) oder infrarote Strahlung bieten.
Sicherheitssichtscheiben bieten Schutz gegen aufprallende Teile und bei Stoßbelastung.
Bild 1: Gestellbrille mit zwei Scheiben (Quelle: UVEX)
Bild 2: Gestellbrille mit einer Scheibe (Quelle: WEGUSTA)
Gestellbrillen sind Schutzbrillen, die mit Ohrbügeln oder mit Traghilfen für die Befestigung am Schutzhelm ausgerüstet sein können. Für den seitlichen Schutz sind sie mit Seitenschutzkörben oder Seitenschutzplatten versehen. Sie können außerdem durch geeigneten Aufbau den Augenraum gegen Gefahren von oben schützen.
Korbbrillen sind Schutzbrillen, bei denen der Tragkörper korbartig ausgebildet ist und aus weichem, elastischem Material besteht, so dass der Brillenkorb den Augenraum umschließt und sich am Gesicht anschmiegt.
Bild 3: Korbbrille (Quelle: Fondermann)
Korrektionsschutzbrillen sind Schutzbrillen – in der Regel Gestellbrillen – die mit Sicherheitssichtscheiben mit optisch korrigierender Wirkung ausgestattet sind.
Vorstecker sind Tragkörper mit Fassungen für Sicherheits- oder Filtersichtscheiben. Sie werden auf eine Korrektionsbrille aufgesteckt.
Schutzschilde sind persönliche Schutzausrüstungen, die Gesicht und Teile des Halses schützen. Sie werden mit der Hand gehalten.
Bild 4: Schweißerschutzschild (Quelle: Hörnell)
Beispiel hierfür sind Schweißerschutzschilde, die so groß sein müssen, dass das gesamte Gesicht geschützt wird. Sie bestehen aus lichtdichten, gegen mechanische und thermische Einwirkungen genügend widerstandsfähigen Werkstoffen. Im Schild ist ein Fenster für normale, umschaltbare oder elektrooptische Filter eingearbeitet. Außerdem können sie mit einem Beobachtungsfenster ausgestattet sein, das lichtdicht geschlossen und für bestimmte Arbeitsvorgänge geöffnet werden kann.
Schutzschirme/Visiere bestehen aus Traghilfe und Sicherheitssichtscheibe, die Gesicht und je nach Länge und Erweiterungsteilen, z. B. Schürzen, auch Teile des Halses schützen. Sie werden am Schutzhelm oder mit Traghilfen direkt am Kopf getragen. Die Sichtscheiben können an den Traghilfen starr, leicht auswechselbar oder hochklappbar befestigt sein.
Schutzschirme können aus
durchsichtigem Material, z. B. Kunststoff, Drahtgewebe,
undurchsichtigem Material, z. B. Leder oder Textilien mit flammhemmender Ausrüstung oder einer Oberflächenbeschichtung gegen Strahlungswärme,
gefertigt sein.
Bild 5: Drahtgewebevisier (Quelle: Fondermann)
Bild 6: Kunststoffvisier (Quelle: Dalloz)
Schutzhauben schützen Kopf und Hals sowie je nach Ausführung auch die oberen Schulterpartien. Sie werden direkt am Kopf oder über dem Schutzhelm getragen.
Schutzhauben bestehen in der Regel aus undurchsichtigem Material, z. B. Textilien mit Imprägnierung oder Beschichtung, und sind mit einem Fenster für Sichtscheiben mit oder ohne Filterwirkung ausgestattet.
Vor dem Einsatz von Augen- und Gesichtsschutz hat der Unternehmer nach § 5 Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Dabei sind Art und Umfang der Gefährdungen zu ermitteln, um zu klären, ob nicht die Gefährdungen nach § 4 Arbeitsschutzgesetz durch allgemein schützende technische Einrichtungen (kollektive technische Schutzmittel) oder durch organisatorische Maßnahmen vermieden oder ausreichend begrenzt werden können. Dabei sind die Arbeitsbedingungen und die persönliche Konstitution der Versicherten zu berücksichtigen.
3.2 Bereitstellung
Nach § 2 der PSA-Benutzungsverordnung muss der Unternehmer den Versicherten Augen- und Gesichtsschutz zur Verfügung stellen, wenn die Gefährdungen nicht anders verhindert beziehungsweise ausreichend gemindert werden können.
3.2.1 Gefährdungsermittlung
Im Rahmen der Gefährdungsermittlung hat der Unternehmer die Gefährdungen nach
der Gefährdungen der Augen und des Gesichts zu erfassen.
elektrische Gefährdungen.
In vielen Fällen ist mit dem Zusammentreffen mehrerer dieser Gefährdungen zu rechnen.
So treten z. B. beim Schweißen neben optischen auch mechanische und thermische Einflüsse auf. Beim Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen unter hohem Druck ist mit mechanischen, chemischen und thermischen Gefährdungen zugleich zu rechnen.
3.2.1.1 Mechanische Gefährdungen
Mechanische Gefährdungen des Auges können sich durch Fremdkörper, wie Stäube und Festkörper, z.B. Späne, Splitter, Körner, ergeben, die das Auge treffen und verletzen.
Stäube können zwischen Lid und Augapfel gelangen und zu Reizungen oder zu Entzündungen führen. Sind Gefährdungen durch Stäube nicht ausgeschlossen, ist ein Schutz des Auges auch von den Seiten her erforderlich.
Treffen Festkörper auf das Auge, besteht in der Regel die Gefahr, dass sie durch Eindringen in die Hornhaut diese verletzen. Die Gefährdung des Auges ist nicht nur von der Form der Festkörper, sondern auch von der kinetischen Energie abhängig, mit der das Auge getroffen wird. Diese Energie hängt neben der Masse vor allem von der Geschwindigkeit des Festkörpers ab.
3.2.1.2 Optische Gefährdungen
Optische Strahlung wird nach ihrer Wellenlänge in ultraviolette, sichtbare und infrarote Strahlung unterschieden.
3.2.1.2.1 Ultraviolette Strahlung
UV-Strahlung tritt z. B. beim Schweißen, bei intensiver Sonnenstrahlung, bei der Lacktrocknung, der Kunststoffhärtung oder bei medizinischen Anwendungen auf. Sie ist gefährlich für die Haut und die Augen. Bei der Einwirkung dieser Strahlung auf die Augen kann es langfristig zum Augenkatarakt (Star) oder kurzfristig zu Horn- oder Bindehautentzündungen („Verblitzen“) kommen.
3.2.1.2.2 Licht
Licht ist sichtbare Strahlung, die ungehindert die Netzhaut des Auges trifft und das Sehen ermöglicht. Intensive sichtbare Strahlung kann – ähnlich wie bei der Laserstrahlung – die Netzhaut bleibend schädigen. Bei hohen Leuchtdichten oder Leuchtdichteunterschieden kann durch Blendung die visuelle Wahrnehmung behindert werden.
3.2.1.2.3 Infrarote Strahlung
IR-Strahlung geht z. B. von feuerflüssigen Massen in der Metall- oder Glasindustrie aus; sie tritt aber auch bei Schweißvorgängen auf. Sie kann Schädigungen der Netzhaut und Linse verursachen. Langwellige IR-Strahlung kann zum grauen Star (Feuerstar) führen.
3.2.1.2.4 Laserstrahlung
Beim Laser (Light amplification by stimulated emission of radiation) handelt es sich um Strahlungsverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission im Wellenlängenbereich zwischen 100 nm und 1 mm. Die hohe Intensität des Laserstrahles verbunden mit großer Reichweite kann das Auge bleibend schädigen. Im Wellenlängenbereich zwischen 400 nm und 1400 nm können schon niedrige Leistungen die Netzhaut durch die Fokussierungswirkung der Augenlinse schädigen.
Siehe auch Unfallverhütungsvorschrift „Laserstrahlung“ (BGV B2).
3.2.1.3 Chemische Gefährdungen
Chemische Gefährdungen können von festen, flüssigen oder gasförmigen Substanzen, z. B. Dämpfe, Nebel, Rauche, ausgehen. Chemikalien können sich im Augenwasser lösen. Säuren und Laugen können das Auge schwer schädigen.
3.2.1.4 Thermische Gefährdungen
Hitze wird durch feste oder flüssige Körper (Berührungswärme), über Gase (Konvektionswärme) oder durch Infrarotstrahlung übertragen, wobei es durch Austrocknung zu Hornhautreizungen kommen kann.
Kälteeinwirkung, z. B. bei längerem Aufenthalt in kalter Witterung oder in Kühlhäusern, kann zum Tränen der Augen und zu Erfrierungserscheinungen führen.
3.2.1.5 Biologische Gefährdungen
Biologische Agenzien (Bakterien, Viren, Sporen) können über das Auge in den Körper gelangen und Infektionen verursachen.
3.2.1.6 Elektrische Gefährdungen
Bei Schaltarbeiten oder Kurzschlüssen in elektrischen Energieverteilungsanlagen können Störlichtbögen entstehen. Durch die entstehenden hohen Temperaturen und wegspritzende Teilchen besteht die Gefahr, dass Auge und Gesicht erheblich geschädigt werden.
3.2.2.1 Allgemeines
Bei der Auswahl von Augen- und Gesichtsschutz hat der Unternehmer nach § 2 der PSA-Benutzungsverordnung eine Beurteilung des von ihm vorgesehenen Augen- und Gesichtsschutzes vorzunehmen, um festzustellen, ob dieser die Gefahr ausreichend mindert.
Für die Auswahl ist es zweckmäßig, Augenschutzgeräte vor Ort zu erproben. Dabei ist eine Beeinträchtigung oder Belastung der Träger oder eine Behinderung bei deren Arbeit so gering wie möglich zu halten. Bei der Auswahl sollten Unternehmer, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Betriebsräte, Sicherheitsbeauftragte und die Träger der Augenschutzgeräte zusammenwirken.
Bei den Kosten des Augenschutzes sind neben den Anschaffungskosten auch die Folgekosten zu berücksichtigen. Attraktiv ausgeführte Modelle erhöhen die Tragebereitschaft und senken damit die betrieblichen Unfallzahlen.
3.2.2.2 Korrektionsschutzbrillen
Handelsübliche Korrektionsbrillen haben keine Schutzwirkung. Deshalb muss der Unternehmer auch fehlsichtigen Versicherten geeigneten Augenschutz zur Verfügung stellen.
Für kurzfristige Arbeiten über wenige Minuten können z. B. Korb-, Überbrillen oder Visiere getragen werden.
Kombinationen mit Korb- oder Überbrillen neigen allerdings zum Beschlagen, können dadurch zu zusätzlichen Gefährdungen führen und werden deshalb erfahrungsgemäß oft abgelehnt. Außerdem verursachen derartige Kombinationen oft Doppelbilder oder Spiegelungen.
Daher wird der Einsatz von Korrektionsschutzbrillen empfohlen, da sie Schutzfunktion und korrigierende Wirkung vereinen.
Korrektionsschutzbrillen werden erfahrungsgemäß von den betroffenen Versicherten problemlos getragen und darüber hinaus regelmäßig besser gepflegt. In der Anschaffung ist dieser Augenschutz zwar teurer, dies gleicht sich allerdings in fast allen Fällen durch die erheblich längere Benutzungsdauer aus.
3.2.3 Arten von Augen- und Gesichtsschutz
Abhängig von der Gefährdung müssen Tragkörper ausreichende mechanische Festigkeit und Beständigkeit gegen Temperatureinwirkung und Chemikalien aufweisen.
Alle Sichtscheibenarten können mit speziellen Oberflächen mit zusätzlichen Eigenschaften, z. B. entspiegelt, beschlaghemmend, beschichtet werden.
Einscheiben-Sicherheitsmineralglas wird thermisch, chemisch oder in einem Mischverfahren so behandelt, dass eine erhöhte Bruchfestigkeit erreicht wird.
Verbund-Sicherheitsglas besteht aus miteinander verklebten Scheiben. Bei Zerstörung werden die Splitter von der Klebeschicht weitgehend zusammengehalten. Üblich sind Verbund-Sicherheitsgläser aus gleich dicken Glasscheiben oder aus einer dicken und einer dünnen Glasscheibe oder aus einer Glasscheibe und einer Kunststoffscheibe. Die Glas-/Kunststoffkombinationen verbinden die Vorteile beider Werkstoffe.
Kunststoffscheiben zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und die Eigenschaft aus, glühende Teilchen ohne Beschädigung der Oberfläche abzuweisen. Sie sind weitgehend bruchsicher, aber eingeschränkt kratzfest.
Sofern bei Anwendung gleichzeitig ein Schutz gegen glühende Teilchen und gegen Festkörper erforderlich ist, kann die Sichtscheibe durch eine Vorsatzscheibe geschützt werden. Dies gilt z. B. für das Überkopfschweißen.
Darüber hinaus kann Augen- und Gesichtsschutz aus Draht- oder Kunststoffgewebe zum Schutz gegen mechanische Gefährdungen, Drahtgewebe auch bei Hitzestrahlung eingesetzt werden.
3.2.3.1 Augenschutz gegen mechanische Gefährdungen
Gegen allgemeine mechanische Gefährdungen des Auges sind Sicherheits-Sichtscheiben oder entsprechende Draht- oder Kunststoffgewebe zu benutzen. Entsprechend der kinetischen Energie (Funktion aus Masse und Geschwindigkeit) der einwirkenden Späne und Splitter gibt es verschieden geprüfte Sichtscheiben mit den Kennzeichnungen S, F, B oder A.
Siehe auch Tabellen 5 und 8.
Gelegentlich kann auch die Kombination von Kunststoff- oder Drahtgewebevisieren mit Schutzbrillen sinnvoll sein, so zum Beispiel in der Forstwirtschaft beim Umgang mit Freischneidern (Motorsensen), bei denen der Einsatz eines Gewebevisiers allein vielfach nicht ausreicht.
3.2.3.2 Augenschutz gegen optische Gefährdungen
Bei optischen Gefährdungen des Auges sind geeignete Schutzfilter in Abhängigkeit von der jeweiligen Tätigkeit zu benutzen. Beim Gas- und Lichtbogenschweißen, bei Löt- und anderen vergleichbaren Arbeiten sind Schweißer-Schutzfilter entsprechend den Ziffern 1 und 2 in Anhang 2 einzusetzen. Die Einsatzgebiete für UV-, IR- und Sonnenschutzfiltern ergeben sich aus den Abschnitten 3 bis 5 in Anhang 2.
In Abhängigkeit von der Strahlung wird zwischen
Schweißerschutzfiltern,
Sonnenschutzfiltern,
Schutzfiltern gegen ultraviolette Strahlung,
Schutzfiltern gegen infrarote Strahlung,
Schutzfiltern gegen Laserstrahlung
sowie ggf. Kombinationen daraus unterschieden.
Bei diesen Filterarten ist die Durchlässigkeit für die ultraviolette, sichtbare und infrarote Strahlung dem Einsatzzweck entsprechend begrenzt, wobei die notwendige Schutzstufennummer mit der Intensität der Strahlung steigt.
Bei Schweißarbeiten können neben herkömmlichen auch elektrooptische Filter mit umschaltbaren oder selbsttätig anpassenden Filtern eingesetzt werden.
3.2.3.3 Augenschutz gegen chemische Gefährdungen
Gegen Einwirkungen durch Gase, Dämpfe, Nebel, Rauche und Feinstäube (Durchmesser < 5 μm) schützen Korbbrillen mit der Kennzeichnung „5“. Bei chemischen Gefährdungen nur des Auges durch Flüssigkeitsspritzer sind Korbbrillen mit der Kennzeichnung „3“ zu benutzen.
Sind nicht nur Augen, sondern auch Gesicht und Hals durch Flüssigkeitsspritzer gefährdet, sind Schutzschirme zu benutzen.
3.2.3.4 Augenschutz gegen thermische Gefährdungen
Gegen die Einwirkung von Schmelzmetallspritzern schützt Augen- und Gesichtsschutz mit der Kennzeichnung „9“.
Filterscheiben können durch Wärmestrahlung zum Teil beträchtlich erwärmt werden. Dies kann z. B. durch Beschichtungen (Kennzeichnung „R“ auf der Sichtscheibe) verhindert werden.
Zum Schutz gegen Wärmestrahlung können auch Drahtgewebevisiere mit der Kennzeichnung „G“ eingesetzt werden. Sie schützen zusätzlich gegen Schmelzmetallspritzer, sofern sie die Kennzeichnung „9“ besitzen.
3.2.3.5 Augenschutz gegen biologische Gefährdungen
Um die Kontamination mit infektiösen Material zu verhindern, bieten sich Korbbrillen oder Gesichtsschutzschirme mit Schutz gegen Tröpfchen bzw. Spritzer an.
3.2.3.6 Augenschutz gegen elektrische Gefährdungen
Gegen die Einwirkung von Kurzschlusslichtbögen schützen nur Visiere mit der Kennzeichnung „8“. Sowohl Visiere als auch Halterungen dürfen keine freiliegenden Metallteile aufweisen.
Augenschutz muss mit der CE-Kennzeichnung versehen sein. Sie besteht entsprechend der Achten Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz aus dem Kurzzeichen „CE“ (communauté européene) und bei Produkten der Kategorie III aus der 4-stelligen Kennnummer der gemeldeten Stelle die die Produktionsüberwachung durchführt.
Zur Kategorie III gehören persönliche Schutzausrüstungen, die gegen tödliche Gefahren oder ernste und irreversible Gesundheitsschäden schützen sollen, und bei denen man davon ausgehen muss, dass der Benutzer die unmittelbare Wirkung der Gefahr nicht rechtzeitig erkennen kann.
CE/Kennnummer der gemeldeten Stelle, die die
Bemerkung: Haben die Brillen andere Schutzeigenschaften als den Schutz gegen die Sonnenstrahlen, z. B. gegen Stöße, Schleifteilche, werden sie einzig und allein auf Grund dieser Schutzeigenschaften als persönliche Schutzausrüstungen in die Kategorie eingestuft, die dem entsprechenden Risiko entspricht 0*)
Augenschutz für medizinische Zwecke
Fußnote **)
Augenschutz für den Straßenverkehr
3.2.4.2 Allgemeine Kennzeichnung nach Normen
Die in den nachfolgenden Abschnitten aufgeführten technischen Daten sind in der vorgegebenen Reihenfolge auf Sichtscheiben oder Tragkörpern angebracht.
3.2.4.2.1 Kennzeichnung der Sichtscheiben nach DIN EN 166
Schutzfilter Ultraviolett-
Schutzfilter Infrarot-
Schutzfilter Sonnen-
Vorzahl Vorzahl
2 Vorzahl
3 Vorzahl
4 Vorzahl
5 Vorzahl
1,2 2-1,2 3-1,2 4-1,2 5-1,1 6-1,1
1,4 2-1,4 3-1,4 4-1,4 5-1,4 6-1,4
1,7 3-1,7 4-1,7 5-1,7 6-1,7
2 3-2 4-2 5-2 6-2
2,5 3-2,5 4-2,5 5-2,5 6-2,5
3 3-3 4-3 5-3,1 6-3,1
4 3-4 4-4 5-4,1 6-4,1
5 3-5 4-5
1 Für Arbeiten mit besonders hohen Anforderungen an die Sehleistung für den Dauergebrauch.
2 Für Arbeiten mit durchschnittlichen Anforderungen an die Sehleistung.
3 Nur in Ausnahmefällen für grobe Arbeiten ohne größere Anforderungen an die Sehleistung und nicht für den Dauergebrauch.
(statischer Deformationstest)
S Erhöhte mechanische Festigkeit
F Stoß mit niedriger Energie
B Stoß mit mittlerer Energie
A Stoß mit hoher Energie
Sichtscheiben, die eine Prüfung auf Nichthaften von Schmelzmetall bestehen, werden mit der Ziffer „9“ gekennzeichnet.
Beständigkeit der Oberflächen gegen Beschädigung durch kleine Teilchen („Kratzfestigkeit“)
Sichtscheiben, die der in der Überschrift angeführten Prüfbedingung entsprechen, werden mit dem Symbol „K“ gekennzeichnet.
Sichtscheiben, die die Prüfung gegen Beschlagen bestehen, werden mit dem Symbol „N“ gekennzeichnet.
3.2.4.2.2 Kennzeichnung der Tragkörper nach DIN EN 166
zeichen Bezeichnung Beschreibung des Verwendungs-
keines Nicht festgelegte mechanische Risiken, Gefährdung durch ultraviolette, sichtbare und infrarote Strahlung und Sonnenstrahlung
3 Flüssigkeiten Flüssigkeiten (Tropfen und Spritzer)
4 Grobstaub Staub mit einer Korngröße > 5 μm
5 Gas und Feinstaub Gase, Dämpfe, Nebel, Rauch und Staub < 5 μm
8 Störlichtbogen elektrische Lichtbogen bei Kurzschluss in elektrischen Anlagen
9 Schmelzmetall und heiße Festkörper Metallspritzer und Durchdringen heißer Festkörper
-F Stoß mit niedriger Energie
-B Stoß mit mittlerer Energie
-A Stoß mit hoher Energie
3.2.4.2.3 Kennzeichnung von Augenschutzgeräten mit Sichtscheiben und Tragkörper in einer Einheit
Bestehen Sichtscheiben und Tragkörper aus einer Einheit, ist die vollständige Kennzeichnung der Sichtscheiben, ergänzt durch einen Bindestrich und die Kennziffer(n) des Gefährdungsbereiches des Tragkörpers auf diesem anzubringen.
3.2.5 Individuelle Passform
Bei der Bereitstellung nach § 2 der PSA-Benutzungsverordnung ist auf die individuellen Bedürfnisse der Benutzer zu achten. Dabei sind auch zusätzliche Einflüsse, die beim Tragen des Augen- und Gesichtsschutzes auftreten können, zu beachten.
Diese können z. B. sein
unzulänglicher Tragekomfort, wie zu hohes Gewicht, verstärktes Schwitzen, mangelhafter Sitz, zu hohe Andruckkraft,
unterschiedliche Gesichtsform, eventuelle Fehlsichtigkeit, individueller Augenabstand, langsameres Adaptieren = Anpassen des Auges an unterschiedliche Beleuchtungsstärken mit zunehmendem Alter (Probleme bei Hell-Dunkel-Wechseln),
Hautunverträglichkeiten,
Beeinträchtigung des Sehvermögens infolge unpassender optischer Eigenschaften, wie Bildverzerrung, Farbveränderungen, besonders bei Signalfarben und Streulicht, Spiegelung,
Einschränkung des Gesichtsfeldes,
Beschlagen der Sichtscheibe.
Eine Erprobung von Augenschutzgeräten kann Aufschluss geben über:
Schutzwirkung (ausreichende Abdeckung des Augenraumes bzw. des Gesichtes),
optimales Gesichtsfeld,
Anpassung an Kopf oder Gesicht der Benutzer,
die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen persönlichen Schutzausrüstungen.
3.3.1 Gemeinsame Bestimmungen
Um die Informationen für die Benutzung nach § 2 Abs. 3 der PSA-Benutzungsverordnung verfügbar zu machen sollte der Unternehmer für die Benutzung von Augenschutz unter Berücksichtigung der Informationsbroschüre des Herstellers eine Betriebsanweisung erstellen. Sie soll alle für den sicheren Einsatz erforderlichen Angaben, insbesondere über
die Gefahren entsprechend der Gefährdungsermittlung,
das Verhalten bei der Benutzung des Augen- und Gesichtsschutzes,
In Erfüllung der Grundpflichten nach § 3 Arbeitsschutzgesetz hat der Unternehmer die Benutzung des Augen- und Gesichtsschutzes zu überwachen.
3.3.1.1 Sichtprüfung
In Erfüllung ihrer Pflichten nach § 15 Arbeitsschutzgesetz haben die Versicherten vor der Benutzung den Augenschutz durch Sichtprüfung auf ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen. Werden Mängel festgestellt, haben die Versicherten diese dem Unternehmer oder seinem Beauftragten unverzüglich zu melden. Ist ein Austausch nicht möglich und die Schutzwirkung nicht mehr ausreichend, darf mit dem beschädigten Augen- oder Gesichtsschutz nicht weitergearbeitet werden.
3.3.1.2 Aufbewahrung
Werden Schutzbrillen nicht benutzt, sind sie nach den Empfehlungen des Herstellers in einem geeigneten Behälter aufzubewahren. Werden sie abgelegt, ist zur Vermeidung von Kratzern darauf zu achten, dass sie nicht mit den Sichtscheiben nach unten liegen.
3.3.1.3 Reinigung und Pflege
Augen- und Gesichtsschutz ist in regelmäßigen Abständen zu reinigen. Dabei sind die Hinweise des Herstellers zu berücksichtigen.
3.3.2 Sicherheitsgerechte Benutzung verschiedener persönlicher Schutzausrüstungen
Nach § 2 Abs. 3 der PSA-Benutzungsverordnung ist bei der gleichzeitigen Benutzung mehrerer persönlicher Schutzausrüstungen darauf zu achten, dass diese sich nicht in ihrer Schutzwirkung gegenseitig beeinträchtigen. So können zum Beispiel Brillenbügel Kapselgehörschützer in ihrer Wirksamkeit erheblich beeinflussen. Auch können Augen- und Atemschutz sich gegenseitig behindern.
Auf der anderen Seite gibt es geprüfte und zertifizierte Kombinationen persönlicher Schutzausrüstungen, so z. B. Schutzhelme mit angebauten Visieren oder kombinierter Augen- und Gehörschutz.
3.3.3 Hygienische Maßnahmen
Bei der Benutzung können Verunreinigungen, z. B. durch Stäube und Flüssigkeiten, auftreten und Hautreizungen oder sogar Infektionen verursachen. Deshalb ist Augen- und Gesichtsschutz in regelmäßigen Abständen zu reinigen, zu pflegen und gegebenenfalls zu desinfizieren.
3.3.4 Informationen für die Benutzer
Der Unternehmer hat nach § 3 der PSA-Benutzungsverordnung die Versicherten – gegebenenfalls anhand der Betriebsanweisung – vor der ersten Benutzung und nach Bedarf, in verständlicher Sprache zu unterweisen.
Die Unterweisung sollte unter anderem Angaben zur bestimmungsgemäßen Benutzung, ordnungsgemäßen Aufbewahrung, zur Reinigung und Pflege sowie zum Erkennen von Schäden beinhalten.
3.4 Wartungs-, Reparatur- und Ersatzmaßnahmen
Nach § 2 Abs. 4 der PSA-Benutzungsverordnung hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass Sichtscheiben ersetzt werden, wenn sie verfärbt, verkratzt oder mit festsitzenden Partikeln behaftet sind sowie bei Anzeichen von Rissen in einer eventuell vorhandenen Schutzfolie.
Augen- und Gesichtsschutzgeräte sind auch auszusondern, wenn Einstellelemente nicht mehr arretierbar sind.
4 Zeitpunkt der Anwendung
Diese BG-Regel ist anzuwenden ab Juli 2001, soweit nicht Inhalte dieser BG-Regel nach geltenden Rechtsnormen oder als allgemein anerkannte Regeln der Technik bereits zu beachten sind. Sie ersetzt die bisherigen „Regeln für den Einsatz von Augen- und Gesichtsschutz“ (ZH 1/703) vom April 1995.
1 Sichtscheiben
1.1 Sicherheitssichtscheiben ohne Filterwirkung mit höchstem Niveau mechanischer Schutzfunktion
1.2 Sichtscheiben mit Filterwirkung
1.2.1 Schweißerschutzfilter
1.2.1.1 Schweißerschutzfilter mit mechanischer Schutzfunktion
1.2.1.2 Schweißerschutzfilter mit umschaltbarer Schutzstufe (nach DIN EN 379)
An die Stelle der Schutzstufennummer treten die Schutzstufennummern der Hell- und Dunkelstufe, getrennt durch einen Schrägstrich. Ist der Dunkelzustand von Hand einstellbar, sind die Grenzen des erreichbaren Schutzstufenbereiches mit Bindestrich getrennt zu kennzeichnen.
Die optische Klasse nach DIN EN 166 wird – durch Schrägstriche getrennt – um die Streulichtklasse und die Homogenitätsklasse nach DIN EN 379 ergänzt; hier z. B. 1/3/2.
Beispiel einer vollständigen Kennzeichnung:
1.2.1.3 Schweißerschutzfilter mit zwei Schutzstufen (nach DIN EN 379)
An die Stelle der einzigen Schutzstufennummer treten die Schutzstufennummern der Hell- und Dunkelstufe(n) durch ein + – Zeichen getrennt, z. B. 6 + 10.
Zusätzlich sind gegebenenfalls die Zeichen für die Erfüllung von Zusatzanforderungen nach DIN EN 166 anzubringen.
1.2.2 UV-Schutzfilter
1.2.2.1 UV-Schutzfilter ohne mechanische Schutzfunktion
1.2.2.2 UV-Schutzfilter mit mechanischer Schutzfunktion
1.2.3 IR-Schutzfilter
1.2.3.1 IR-Schutzfilter ohne mechanische Schutzfunktion
1.2.3.2 IR-Schutzfilter mit mechanischer Schutzfunktion und Nichthaften von Schmelzmetall
1.2.4 Sonnenschutzfilter
1.2.4.1 Sonnenschutzfilter für gewerblichen Gebrauch
1.2.5 Sonnenschutzfilter mit mechanischer Schutzfunktion
1.3 Vorsatzscheiben
2 Tragkörper
2.1 Tragkörper zum Schutz gegen mechanische Risiken und optische Strahlung
2.2 Tragkörper zum Schutz gegen tropfende oder spritzende Flüssigkeiten
2.3 Tragkörper zum Schutz gegen erhöhte mechanische Risiken sowie gegen tropfende und spritzende Flüssigkeiten
2.4 Tragkörper zum Schutz gegen Grobstaub
2.5 Tragkörper zum Schutz gegen Gas und Feinstaub
2.6 Tragkörper zum Schutz gegen Störlichtbögen bei Kurzschluss in elektrischen Anlagen
2.7 Tragkörper zum Schutz gegen Metallspritzer
2.8 Tragkörper für mehrere Gefährdungsbereiche
Auf den Tragkörpern können die Codezahlen für mehrere Gefährdungsbereiche erscheinen.
Beispiele für eine kombinierte Kennzeichnung:
X 34-F
Empfohlene Schutzfilter
1 Schweißerschutzfilter beim Gasschweißen
stufen Verwendung Verbrauch
Gas Volumendurchsatz
3 Leichte Brennschneid-
4 Schweißen und Hartlöten Acetylen bis 70
Brennschneiden Sauerstoff bis 900
5 Schweißen und Hartlöten Acetylen über 70 bis 200
Brennschneiden Sauerstoff über 900 bis 2000
6 Schweißen und Hartlöten Acetylen über 200 bis 800
Brennschneiden Sauerstoff über 2000 bis 4000
7 Schweißen und Hartlöten Acetylen über 800
Brennschneiden Sauerstoff über 4000 bis 8000
8 Brennschneiden Sauerstoff über 8000
2 Schweißerschutzfilter beim Lichtbogenschweißen
Empfohlene Filterschutzstufen sind grau unterlegt.
3 UV-Schutzfilter
stufe Farb-
erkennung Typische
Anwendungen Typische
Strahlungsquellen1)
2-1,2 kann beeinträch-
tigt sein Zur Anwendung mit Strahlungsquellen, die überwiegend Ultraviolettstrahlung emittieren, wenn die Blendung kein wesentlicher Faktor ist. Quecksilberniederdrucklampen, wie sie zur Fluoreszenzanregung benutzt werden oder „Schwarzlichtstrahler“
2-1,4 kann beeinträchtigt sein Zur Anwendung mit Strahlungsquellen, die überwiegend Ultraviolettstrahlung emittieren, wenn eine gewisse Absorption der sichtbaren Strahlung notwendig ist. Quecksilberniederdrucklampen, z. B. aktinische Lampen
3-1,7 keine wesentliche Verschlechterung Zur Anwendung mit Strahlungsquellen, die überwiegend Ultraviolettstrahlung bei Wellenlängen < 313 nm emittieren, wenn die Blendung kein wesentlicher Faktor ist. Dies gilt für UVC und für den größten Teil von UVB.2) Quecksilberniederdrucklampen, z. B. die Lampen für die Keimtötung
3-2,5 keine wesentliche Verschlechterung Quecksilberdampf-Mitteldrucklampen, wie z. B. photochemische Lampen
3-4 Quecksilberdampf-Hoch- und Metall-Halogen-Lampen, z. B. Sonnenlampen für Solarien
3-5 Quecksilberdampf-Hoch- und -Höchstdrucklampen und Xenonlampen, z. B. Heimsonnen, Solarien und gepulste Lasersysteme
Diese Beispiele sind als allgemeiner Leitfaden angegeben
Die Wellenlängen dieser Bereiche entsprechen den von der CI empfohlenen:
UVB 280 nm bis 315 nm
UVC 100 nm bis 280 nm
4 Infrarot-Schutzfilter in Abhängigkeit von der Strahlertemperatur
Schutzstufe Typische Anwendung für Strahler der mittleren Temperatur °C
4-1,2 Über 1050
4-1,4 1070
4-1,7 1090
4-2 1110
4-2,5 1140
4-3 1210
4-4 1290
4-5 1390
4-7 1650
4-8 1800
4-10 2150
5 Sonnen-Schutzfilter
Schutzstufe Verwendung Bezeichnung1)
6-1,1 Diese Schutzstufe gilt nur für bestimmte phototrope Sonnenschutzfilter im hellen Zustand und für den Bereich hoher Lichttransmission von Verlauffiltern
6-1,4 als sehr helles Filter sehr hell
6-1,7 als helles Filter hell
6-2 als empfohlenes Universalfilter meist gut verwendbar mittel
6-2,5 meist gebräuchlich in Mitteleuropa dunkel
6-3,1 in den Tropen und Subtropen, für Himmelsbeobachtungen, im Hochgebirge, Schneeflächen, hellen Wasserflächen, Sandflächen, Kalk- und Kreidebrüchen, für den Straßenverkehr nicht zu empfehlen sehr dunkel
6-4,1 nur bei extremen Bestrahlungsstärken, nicht für den Straßenverkehr geeignet extrem dunkel
Anmerkung: Filter mit der Vorzahl 6 in der Schutzstufe besitzen einen Infrarotschutz
Die Bezeichnung ist in den verschiedensprachigen Ausgaben dieser Norm keine wörtliche Übersetzung, da die Filter entsprechend den landesüblichen Beleuchtungsstärken verschieden dunkel empfohlen werden.
Nachstehend sind die in dieser BG-Regel aufgeführten Vorschriften und Regeln zusammengestellt:
1 Gesetze / Verordnungen
Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen bei der Arbeit (PSA-Benutzungsverordnung – PSA-BV),
Achte Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen – 8. GPSGV).
2 Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Informationen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1),
Unfallverhütungsvorschrift „Laserstrahlung“ (BGV B2),
BG-Regel „Grundsätze der Prävention“ (BGR A1),
BG-Regel „Betreiben von Arbeitsmitteln“ (BGR 500), insbesondere Kapitel 2.26 „Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren“,
BG-Information „Betriebsanweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen“ (BGI 566),
BG-Information „Sicherheit durch Betriebsanweisungen“ (BGI 578).
(Bezugsquelle: Beuth Verlag GmbH Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin)
DIN EN 165
Persönlicher Augenschutz; Wörterbuch,
Persönlicher Augenschutz; Anforderungen,
Persönlicher Augenschutz; Optische Prüfverfahren,
Persönlicher Augenschutz; Nichtoptische Prüfverfahren,
Persönlicher Augenschutz; Filter für das Schweißen und verwandte Techniken; Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung,
Persönlicher Augenschutz; Ultraviolettschutzfilter; Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung,
Persönlicher Augenschutz; Infrarotschutzfilter; Transmissionsanforderungen und empfohlene Verwendung,
Persönlicher Augenschutz; Sonnenschutzfilter für den betrieblichen Gebrauch,
Persönlicher Augenschutz ; Skibrillen für den alpinen Skilauf,
Persönlicher Augenschutz; Geräte für Augen- und Gesichtsschutz beim Schweißen und bei verwandten Verfahren,
Persönlicher Augenschutz; Filter und Augenschutz gegen Laserstrahlung (Laserschutzbrillen),
Persönlicher Augenschutz; Augenschutzgeräte für Justierarbeiten an Lasern und Laseraufbauten (Laserjustierbrillen),
Persönlicher Augenschutz; Automatische Schweißerschutzfilter,
Persönlicher Augenschutz; Augen- und Gesichtsschutzgeräte aus Gewebe,
Persönlicher Augenschutz; Sonnenbrillen und Sonnenschutzfilter für den allgemeinen Gebrauch und Filter für die direkte Beobachtung der Sonne,
Persönlicher Augenschutz ; Schutzbrillen für Motorrad- und Mopedfahrer,
Abschirmungen an Laserarbeitsplätzen; Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung,
DIN 58214
Augenschutzgeräte; Schutzhauben; Begriffe, Formen und sicherheitstechnische Anforderungen.
In dieser Nachdruckfassung wurden neben einer Anpassung der inhaltlichen Verweise an die derzeit gültigen Arbeitsschutzvorschriften sowie den derzeitigen Stand der Sicherheitstechnik auch die in den Tabellen 5 und 8 enthaltenen Gewichtsangaben der zur Prüfung verwendeten Stahlkugeln in 43 g bzw. 0,86 g korrigiert.
„http://www.hvbg.de/bgvr“.

References: § 5
 § 4
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 3
 § 15
 § 2
 § 3
 § 2