Source: https://bvh-karriere.de/angebote/aktivierungs-orientierungs-und-coachingmassnahmen/
Timestamp: 2019-09-21 15:56:26+00:00

Document:
Aktivierungs-, Orientierungs- und Coachingmaßnahmen Archive - BVH: Bildung für die Altmark
Das Job Stabilisierungsprogramm
Spezifisch für Menschen, die eine Beschäftigung aufgenommen haben, aber noch nicht stabil im Job stehen. Diese Maßnahme ist speziell für Teilnehmer aus dem Rechtskreis SGB II (Jobcenterkunden) nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB III ausgelegt.
Das Ziel der Maßnahme ist die Stabilisierung einer aufgenommenen Beschäftigungsaufnahme.
Der Job-Coach soll den Vermittelten auch nach der Arbeitsaufnahme begleiten und verhindern, dass das frische Arbeitsverhältnis bereits nach kurzer Zeit wieder gelöst wird.
Das Ziel: Aufrechterhaltung der Motivation
Der Kern des Job-Coachings, also die kleinschrittige Gestaltung des Integrationsprozesses unmittelbar vor Ort im betrieblichen Arbeitsalltag, ist in allen Einsatzfeldern gleich. Im Job-Coaching werden in erster Linie Arbeitsanforderungen- und Fähigkeiten zusammengeführt, oft genug aber auch zwei unterschiedliche Lebens- und Erfahrungswelten mit den damit verbundenen Kommunikationsproblemen.
Das Ziel: Unterstützung bei der Einhaltung der arbeitsvertraglichen Pflichten
Beschäftigungsabbrüche oder Kündigungen zu vermeiden.
Ziel: Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Grundsätzlich gliedert sich die Arbeit des Job-Coaches in die Arbeit mit dem zu Betreuenden und dem jeweiligen Betrieb. Der Einfluss- und Gestaltungsspielraum des Job-Coaches umfassen folgende Bereiche:
In dem Job Stabilisierungscoaching geht es um
berufliche Zukunft perspektiv- und erfolgreich gestalten
eigene Potenziale erkennen und entfalten
sich erfolgreich im Arbeitsprozess zu orientieren
Handlungsleitlinien für den Job zu erlangen:
ein hohes Maß an Gelassenheit und Stressresistenz aufbauen
auch in schwierigen Situationen die eigene Motivation und Handlungsfähigkeit erhalten
mit Konfliktsituationen souverän umzugehen
die eigene Persönlichkeit detaillierter wahrnehmen
in Prozessen denken und Strukturen setzen
jederzeit, laufender Einstieg
max. 97 Stunden in max. 16 Wochen
Um das eigene Leben im Job erfolgreich zu gestalten, besonders nach einer längeren Zeit ohne regelmäßige Arbeit, ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten überhaupt erst einmal zu erkennen, dann die entsprechenden Potenziale zu aktivieren und zu nutzen, um anschließend selbstbestimmt bzw. selbstwirksam zu entscheiden und zu handeln. Hierbei hilft Ihnen das Job-Stabilisierungsprogramm des BVH!
Ihre Ansprechpartnerin für diese Maßnahme:
Frau Meine ist erreichbar via:
Telefon: 03901 30 70 33
E-Mail: m.meine@bvh-karriere.de
von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende und Alleinerziehende
Jugendliche unter und über 25 Jahren
Arbeitssuchende die nicht im Leistungsbezug stehen
Ältere bzw. über 50jährige Arbeitssuchende oder Langzeitarbeitslose
Menschen mit Migrationshintergrund und einem Sprachlevel A1/A2
Das Ziel besteht in
Baustein 1 der Maßnahme in der Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 45 SGB III, Abs. 1, Nr. 1
Baustein 2 der Maßnahme in der Feststellung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen nach § 45 SGB III, Abs. 1, Nr. 2
Weitere Grobziele der Maßnahme sind u.a.
Motivationsaufbau von Engagement, regionalen Mobilität und beruflicher Flexibilität
Leistungsfähigkeit (wieder) herstellen
Motivationsaufbau und Engagementsteigerung
Evaluierung der Zielvereinbarung
Erarbeitung der Ziel-/Berufstätigkeit
Baustein 1 – Aktivierung und Orientierung (288h)
Aktivierung und Orientierung ca. 80 h // Bewerbungsaktivitäten ca. 80 h // Bewerbungscoaching ca. 128 h
Erhebung von Handlungsbedarfen
Aktivieren und Orientieren auf dem regionalen Arbeitsmarkt
Feststellen der Softskills in einem Profiling durch Selbst- und Fremdeinschätzung
Durchführung eines standardisierten Testverfahren: geva-test® „Aktivieren und Orientieren“ speziell für die Zielgruppen Migranten, Ausländer, Flüchtlinge
Erstellen eines Stärken-Schwächenprofils
Digitale Kompetenzen für das Bewerbungsverfahren verbessern bzw. anpassen
Bewerbungscoaching und Bewerbungsunterstützung
Selbstvermarktungsstrategien entwickeln
Bewerberprofil in der JOBBÖRSE anlegen, aktualisieren und überarbeiten sowie Verhalten und Bewerbungen des Teilnehmers strategisch anpassen und optimieren
Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Assessment-Bewerbungsaktivitäten
Erarbeitung von Strategien zum Abbau bzw. der Bewältigung von Stressfaktoren
Baustein 2 – Kenntnisvermittlung: Gesamtstunden: 272 Stunden, davon: 192 Stunden beim Träger + 80 Stunden berufspraktische Erprobung in einem Betrieb
Feststellung der Vermittlungshemmnisse und Kompetenzen
im Dienstleistungsbereich Verkauf, HOGA, Pflege
im gewerblich-technischen Berufsbereichen wie im Handwerk und in der Industrie wie in: Bau-, Holz, Metall- und Malerberufen
Anpassung und Vermittlung berufsfachlicher Kenntnisse
Baustein 1 – Aktivierung und Orientierung (288h). Baustein 2 – Kenntnisvermittlung: Gesamtstunden: 272 Stunden, davon: 192 Stunden beim Träger + 80 Stunden berufspraktische Erprobung in einem Betrieb
Ihre Ansprechpartnerin für Aktiv in den Job in Salzwedel:
Frau Krüger ist erreichbar via:
E-Mail: c.krueger@bvh-karriere.de
Ihre Ansprechpartnerin in Gardelegen
Frau Ullosat
Frau Ullosat ist erreichbar via:
Telefon: 03907 77 88 99
E-Mail: k.ullosat@bvh-karriere.de
Ihre Ansprechpartnerin in Stendal
Frau Butz ist erreichbar via:
Telefon: 03931 53 09 930
E-Mail: a.butz@bvh-karriere.de
Ihre Ansprechpartnerin in Havelberg
Frau Muhl ist erreichbar via:
Telefon: 039387 59 27 58
E-Mail: s.muhl@bvh-karriere.de
Ihre Ansprechpartnerin für Aktiv in den Job in Osterburg:
Neustart – Ihr Individualcoaching im BVH
Im Fokus des Individualcoachings stehen arbeitslose und Arbeitsuchende erwerbsfähige Frauen und Männer, die bislang mit Maßnahmen zur beruflichen Förderung nicht erreicht werden konnten.
Arbeitssuchende, insbesondere Ältere bzw. über 50jährige
Erwachsene ab dem 25. Lebensjahr mit Migrationshintergrund
Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 45 SGB II, Abs. 1, Nr. 1
Grobziel des individuellen Coachings ist die (Wieder-)Herstellung und das Heranführen an den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt sowie die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Das individuelle Grobziel und die Coaching-Schwerpunkte richten sich nach den individuellen Bedarfen des Teilnehmers. Das grundlegende Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte berufliche Eingliederung und Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
In dem berufsbezogenen Coaching bietet der Jobcoach
Beratung und Unterstützung, um:
die berufliche Zukunft perspektiv- und erfolgreich zu gestalten,
das eigene Potenzial zu erkennen und zu entfalten,
sich beruflich (neu) zu orientieren,
den Bewerbungsprozess und das Selbstmarketing zu optimieren,
ein hohes Maß an Gelassenheit und Stressresistenz aufzubauen,
auch in schwierigen Situationen die eigene Motivation und Handlungsfähigkeit zu erhalten,
mit Konfliktsituationen souverän umzugehen,
die eigene Persönlichkeit detaillierter wahrzunehmen,
das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.
Das Coaching im Bewerbungsverhalten
Konkretisierung des Stellengesuchs – Zielentwicklung,
Die Bewerbungsmappe optimieren,
Bewerbungs-Anschreiben verfassen üben,
Lebenslauf übersichtlich gestalten,
schriftliches Kompetenzprofil erstellen,
Vorbereitung für Interviews und Präsentationen,
effektive Strategien zur Jobsuche entwickeln,
Initiativbewerbungen – eine Strategie entwickeln,
optimale Präsentation seiner/ihrer Person (die Kompetenz sichtbar machen!),
Vorbereitung von Gehaltsverhandlungen,
Reflektieren der eigenen Arbeitssituation im Hinblick auf weitere Ziele.
Im Coaching hilft der Jobcoach den Teilnehmern
innere Blockaden zu erkennen, die die eigene Zielerreichung behindern,
konkrete Ziele zu entwickeln und umzusetzen,
sich persönlich weiter zu entwickeln und
private und berufliche Herausforderungen selbst effektiver zu bewältigen.
Personality Coaching und Einschaltung von Hilfsorganisationen
Hier rücken die persönlichen Kompetenzen und Ressourcen des/der Teilnehmers/in in den Fokus
Stressresistenz und dem Wunsch nach mehr Gelassenheit im Leben,
ein souveränes Zeit- und Selbstmanagement,
persönliches Konfliktmanagement,
den Umgang mit beruflichen oder privaten Krisen,
den Wunsch nach größerem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein,
Erreichen einer persönlichen Stabilisierung und Entwicklung von Erfolgsbewusstsein und natürlichem Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein,
Betreuung bei den konkreten, praktischen (z.B.: Hilfsorganisationen) und beruflichen Schritten im Alltag.
Wichtig sind beim Coaching, wie bei jeder Beratung, der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung, gegenseitiger Respekt, eine Offenheit, andere Sichtweisen auszuprobieren und eine Lust und Bereitschaft zur Veränderung. Das systemische Coaching ergänzt sich gut mit anderen Beratungsformen, z. B. durch eine sozialpädagogische Beratung eines professionellen Sozialpädagogen.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.
Diese Maßnahme ist zertifiziert nach § 45 SGB III Abs. 1 Satz 1 Nr. 1. (Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt).
Die individuelle Teilnahmedauer beträgt für jeden Teilnehmenden bis zu 160 Stunden und ist individuell auf den Teilnehmer bezogen.
Um auf individuelle Belange im Bereich Jobcoaching konkret eingehen zu können, gibt es die Maßnahme „Neustart“. Hier haben Sie die Möglichkeit in einem Eins-Zu-Eins-Coaching Ihren Weg in eine neue berufliche Zukunft zu gestalten. Unsere professionellen Jobcoaches helfen Ihnen, sich in Zukunft in allen beruflichen Belangen selbst motivieren und helfen zu können. Die Maßnahme „Neustart“ wird an allen BVH-Standorten in der Altmark angeboten: In Salzwedel, Gardelegen, Stendal und Havelberg.
Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Salzwedel:
Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Gardelegen
Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Stendal
Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Havelberg
Aktivierung und Orientierung im Bereich Dienstleistungsfachkraft
Die Maßnahme richtet sich an von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende, Arbeitssuchende, insbesondere aus dem Kreis der Langzeitarbeitslosigkeit und erwerbsfähige Hilfsbedürftige.
Die dauerhafte berufliche Eingliederung durch eine intensive aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Bewerbungsaktivitäten und Coaching
Selbstvermarktungsstrategien erstellen
Berufspraktische Kenntnisvermittlung im Bereich Dienstleistungsfachkraft nach § 38 SGB V
12 Wochen (468 Unterrichtsstunden)
Bilden Sie in dieser Maßnahme eine solide Grundlage für ein Arbeitsverhältnis. Wir vermitteln Ihnen alle nötigen berufspraktischen Kenntnisse.
Aktivierung – Coaching – Integration (ACI)
Arbeiten in Online Portalen
Aufbau eines Bewerberprofils
Der aktuelle Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen
Zeugnisse und Anerkennungen
Talente entdecken durch Testungen
Begleitende Vermittlung individueller berufsfachlicher Kenntnisse beim BVH oder beim Arbeitgeber
Vermittlung individueller berufsfachlicher Kenntnisse
IT Medienkompetenz (Office)
Berufsbezogener Grundlagenbereich
Gesundheit erhalten und fördern und Kompetenzen stärken
Linientag mit Exkursion, Diskussionen
Entwicklung und Anwendungen von Lösungsstrategien
Besonderheit: Anwesenheit mit Nachholmöglichkeit
Das bedeutet, dass bei Krankheit, Urlaub, entschuldigten Zeiten oder unentschuldigten Fehlzeiten, die Zeiten nachgeholt werden bis die Soll-Zeit der Maßnahme erreicht ist. Die Nachholdauer muss in einem Zeitraum von 6 Monaten erfolgen, danach erfolgt der Abbruch.
max. 25 Wochen (bis zu 975 Unterrichtsstunden)
Wir unterstützen Sie längerfristig in der Erreichung Ihrer Ziele und coachen Sie so, dass Sie (wieder) in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis integriert werden.
Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Salzwedel:
Telefon: 03901 30 70 21
Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Gardelegen
Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Stendal
Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Havelberg
Bewerbungscenter flexibel
Arbeits- und ausbildungssuchende Frauen und Männer mit oder ohne Berufsabschluss, von Arbeitslosigkeit bedrohte Männer und Frauen mit oder ohne Berufsabschluss, erwerbsfähige leistungsberechtigte Frauen und Männer, inkl. Migranten.
Ihre Vermittlungshemmnisse zu verringern und zu beseitigen, sowie die Eingliederung in den ersten Arbeits- oder Ausbildungsmarkt.
Modul 1 (2 Wochen)
Das Training und die Optimierung im Bewerber- und Vorstellungsverhalten erfolgt individuell durch
gezielte Marktanalyse, u. a. Kenntnisse über die Struktur des Arbeitsmarktes in der angestrebten zukünftigen Region
Vorbereitung auf eine klare Vorstellung des zukünftigen Arbeitsplatzes Informationseinholung über die zukünftige Firma
Organisationsvorbereitungen für das Vorstellungsgespräch, z.B. Planung der Wegstrecke, Zusammenlegen aller benötigten Unterlagen, Kleidung, Frisur, Bewerbungsmappencheck etc.
ein Job-Interview als Übung zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch u. a. kein Festhalten an eng eingegrenzte Arbeitsplatzwünsche, Fragen stellen, Antworten geben, Verhalten überprüfen und optimieren etc.
ein Telefontraining, u. a. freies Sprechen üben, Telefonleitfaden vorbereiten etc.
Kommunikations- und Rhetorikübungen u. a. Smalltalk, gepflegtes Äußeres, Auftreten, Ausdruck etc.
Modul 2 (2 Wochen)
Ziel des Bewerbungstrainings ist die Förderung der Befähigung des Teilnehmenden zu Eigeninitiativen, erfolgreichen und marktfähigen Bewerbungsaktivitäten. Dieses beinhaltet unter anderem die Befähigung:
zur Entwicklung von Bewerbungsstrategien
zur Eigeninitiative Nutzung des Stellen- und Bildungsangebotes
zur Gestaltung von Bewerbungsunterlagen sowie
die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Testverfahren
Modul 3 (max. 6 Wochen)
Maßnahmeteile in einem Betrieb - Praktikum
10 Wochen (160 Unterrichtsstunden, 240 Stunden Praktikum)
Hier dreht sich alles rund um die Optimierung Ihrer Bewerbung, um Ihnen den Weg in ein passendes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu ebnen.
Der Kompetenzcheck richtet sich an alle arbeitssuchenden Menschen, die eine neue berufliche Herausforderung suchen oder an Ausbildungssuchende.
Ziel ist es, die Teilnehmer/innen an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen. Die Kompetenzfeststellung trägt dazu bei, dass Teilnehmer/innen ihre eigenen Kompetenzen und Talente entdecken und im Anschluss der Feststellung ihre gewonnenen Erkenntnisse für ihre berufliche Weiterentwicklung gezielt einsetzen.
Der Kompetenzscheck zielt auf folgende Ergebnisse ab:
Die Teilnehmer/innen erleben ihre personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen und werden sich ihrer eigenen Stärken bewusst.
Die Selbstwahrnehmung der Teilnehmer/innen verbessert sich, sie lernen eigene Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse zu reflektieren. Mit wachsender Selbsteinschätzungskompetenz schaffen sie eine Grundlage für eigene Entscheidungen und für die Entwicklung von Berufswahlkompetenzen oder Berufswegeplanung.
Durch die Einschätzung der geschulten Beobachtenden bekommen die Teilnehmer/innen Rückmeldungen, die ihnen helfen, sich im Licht externer Anforderungen zu betrachten und
sich selbst realistisch einzuschätzen.
Die Teilnehmer/innen lernen eigene Neigungen und Interessen kennen, setzen sich mit Ihnen auseinander und beginnen, diese in einen Bezug zu Praktika und Berufsfeldern zu setzen.
In der anschließenden Auswertung erhalten die Teilnehmer/innen Empfehlungen, wie sie ihre Kompetenzen sinnvoll anwenden können. Die Besprechung der Kompetenzprofile liefert
ihnen Anhaltspunkte für ihren weiteren beruflichen Werdegang.
Das Personal erstellt eine fundierte Grundlage für die individuelle Förderung wie z.B.: welches Berufsfeld käme für eine Berufswegeplanung in Frage, welche Qualifizierungsangebote wären geeignet, welche Aktivierungs- und Orientierungsangebote bieten sich an.
Modul 1 - Erfassen beruflicher Basiskompetenzen nach hamet 2 besteht aus 26 Testangeboten.
Die Testaufgaben stammen hauptsächlich aus dem handwerklichen Bereich, aber auch aus dem Dienstleistungs- und dem Bürobereich. Untersucht werden folgende Faktoren:
Tempo und Routine, Werkzeugeinsatz und Werkzeugsteuerung, Wahrnehmung und Symmetrie, Instruktionsverständnis und Instruktionsumsetzung, Messgenauigkeit und Präzision.
Darüber hinaus werden in einer Gesamtbeurteilung das Arbeitsverhalten per Fremd- und einer Selbsteinschätzung die Merkmale:
Einstellung und Interesse, Antrieb, Auffassungsvermögen, Denkfähigkeit, Konzentrationsvermögen, Selbstständigkeit, Flexibilität, Sorgfalt, Handgeschick, Ausdauer, Arbeitstempo und Kritikfähigkeit
durch den geschulten Beobachter beurteilt.
Modul 2 - Erfassen sozialer Kompetenzen
Soziale Kompetenz ist heute in allen Berufen von Bedeutung. Die Teilnehmer müssen auf entsprechenden Anforderungen vorbereitet werden. Die Diagnostik wie sie Modul 2 ermöglicht, liefert die Grundlage für eine individuelle Förderung berufsbezogener sozialer Kompetenz. Die Merkmale beruflicher sozialer Kompetenz lassen sich in der Testsituation beobachten wie z.B.:
Zusammenarbeit mit Kollegen/Kolleginnen und mit Vorgesetzten, Umgang mit Kunden/Kundinnen,
Umgang mit Kritik, Kommunikationsregeln, äußeres Erscheinungsbild, Werteerhaltung, soziale Zuverlässigkeit, Gestaltung informeller Kontakte.
In der Diagnostik der sozialen Kompetenzen wird überprüft, in wie weit das aktuelle soziale Verhalten der Teilnehmer/ innen dem erhobenen beruflichen Anforderungen entspricht. Hier steht eine Reihe von Aufgaben zur Verfügung, die von den Teilnehmern gemeinsam gelöst werden müssen.
Die unabhängig voneinander gewonnenen Beobachtungen durch jährlich geschulte Beobachter werden nachAbschluss der Untersuchungen in einer Beobachtungskonferenz zu einer gemeinsamen Beurteilung zusammengefasst und es wird ein soziales Kompetenzprofil erstellt.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Bildungsgutscheines nach § 81 erforderlich.
Mit viel Fingerspitzengefühl bringen wir Ihre Fähigkeiten und Talente ans Tageslicht und ebnen Ihnen so den Weg in eine bestens zu Ihnen passende Zukunft.
Kompetenz-, Feststellungs- und Erprobungszentrum ( KFE ) im gewerblich-technischen Bereich wie: Holz, Metall, Maler oder Bau
Arbeits- und Ausbildungssuchende, Langzeitarbeitslose Frauen und Männer mit oder ohne Berufsabschluss, von Arbeitslosigkeit bedrohte Männer und Frauen mit oder ohne Berufsabschluss, erwerbsfähige leistungsberechtigte Frauen und Männer.
Das Ziel ist die Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Sie erhalten Hilfe bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im gewerblich-technischen Bereich. Die Kenntnisvermittlungen werden individuell auf Sie angepasst und vermitteln Ihnen Grund- und berufliche Fachkenntnisse.
Modul 1 (1 Woche/40 h)
Kompetenzfeststellung nach dem Verfahren „hamet 2„
Erfassen beruflicher Basiskompetenzen
Erfassen berufsbezogener sozialer Kompetenzen und Auswertung mit dem Teilnehmer
Modul 2 (max. 16 Wochen/640 h)
Berufstheoretische Kenntnisvermittlung (340 h) und fachpraktische Unterweisung (340 h) wahlweise in den Berufsfeldern Holz, Metall, Maler und Bau
Berufsfeld Maler
Lesen und Anwendungen von Zeichnungen
Umgang, Wartung und Pflege von Mess- und Werkzeugen
Fügen (verschiedene Arten von Bolzen, Stiften, Schrauben, Muttern, Sicherungselementen)
Einleitende Projekte (Herstellen von z.B. Namensschildern, Kerzenständern, Sägestern)
Bearbeitung und Vorbereitung von Holzstoffen
Handhabung von Werkzeugen und Geräten
Herstellen von einfachen Baukörpern
Modul 3 (max. 5 Wochen/200 h)
Bewerbungstraining für die angestrebte Tätigkeit
IT-Medienkompetenz
Coaching für die angestrebte Tätigkeit, Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung
Modul 4 (bis max. 6 Wochen 240 h)
Praktikumsmöglichkeit bei einem Arbeitgeber zur Übernahme in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis
Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.
24 Wochen (960 Stunden, 240 Stunden Praktikum)
Mit uns zusammen finden Sie heraus, für welchen handwerklichen Berufszweig Sie sich eignen, schulen diesbezüglich Ihre Fachkompetenz und bringen Sie anschließend in Arbeit.
Job Point und Job Point 2.0
Arbeitssuchende, Jugendliche unter und über 25 Jahren, Arbeitssuchende die im Leistungsbezug stehen, über 50 jährige Arbeitssuchende.
Migranten mit multiplen Hemmnissen
Das grundlegende Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte berufliche Eingliederung durch intensiven Motivationsaufbau von Engagement und beruflicher Flexibilität sowie eine aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Richtziel: Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 45 SGB III, Abs. 1, Nr. 1
Motivationsaufbau durch Vorteilsübersetzungen zur Aufnahme einer Beschäftigung.
Statuswechsel des Teilnehmers von „arbeitsmarktfern“ zu „arbeitsmarktnah“
langfristige Eingliederung: Vermittlung u.a. in Vertretung- oder Teilzeitjob oder Tagesjobs – Ziel: Senkung von passiven Leistungen durch geringfügige Beschäftigung.
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung langfristig.
Vermittlung in bezahlte Tagesjob zur Erweiterung von beruflichen Erfahrungen oder beruflichen Neuorientierung und als Motivationsschub für die Jobsuche
Projektarbeit: Spezielle, zusätzliche Angebote für regionale Unternehmen ausgerichtet auf ein eigenes Berufsziel erarbeiten als außergewöhnliches Angebot im Bewerbungsprozess und möglichem Probearbeiten
Erarbeitung von Lösungsstrategien zur Erschließung größerer persönlicher Mobilität zwecks anschließender beruflicher Wiedereingliederung
Festlegung von Handlungsstrategien zur Umsetzung der erarbeiteten Lösungsansätze
Feststellung von Umsetzungshemmnissen
Entwicklung von Strategien zum Abbau von (Umsetzungs-) Hemmnissen
ggf. erforderliche Kenntnisvermittlungen bzgl. Umsetzung der Lösungsstrategie einerseits wie auch bzgl. beruflicher Basiskompetenzen andererseits
parallel laufende passgenaue Suche und Eingliederung in einem potenziellen Arbeitgeberbetrieb, auch in angrenzenden Regionen
individuelle Projektarbeit als Empfehlung beim Arbeitgeber
Sicherstellung einer zielgruppenadäquaten Umsetzung vorstehender Lerninhalte bezüglich eines Teilnehmerkreises mit erhöhtem Unterstützungsbedarf infolge bestehender Lernhemmnisse, familiärer Situation bzw. altersspezifischer Zugangsschwierigkeiten.
Um das Durchhaltevermögen zu erhöhen, Desinteresse oder Abbrüchen entgegenzuwirken, werden den Teilnehmern ab 12:30 Uhr individuelle Angebote unterbreitet. Die Aufgabenabarbeitungen durch den Teilnehmer erfolgen individuell. Somit wird die Motivation gestärkt. Besonders die Anwendung neuer Medien und Chatsoftware unterstützen das Repertoire der Jobcoaches.
JobPoint: max. 3 Monate (528 Unterrichtsstunden), 40 Unterrichtsstunden wöchentlich. Eine Zuweisung in Teilzeit ist möglich, da dann das Konzept und die abzuarbeitenden Inhalte entsprechend angepasst werden. JobPoint 2.0: max. 6 Monate, 960 Unterrichtsstunden, 40 Unterrichtsstunden wöchentlich.
Wir bringen Sie durch aktive Motivationsarbeit in dieser Aktivierungs- und Orientierungsmaßnahme in einen neuen Job. Die Nutzung von bezahlten Tagesjobs ist möglich. Der Arbeitgeber lernt Sie durch unverbindliche Tagesjobs kennen und wird so auf Sie aufmerksam.
Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Salzwedel:
Frau Müller-Blobel
Frau Müller-Blobel ist erreichbar via:
Telefon: 03901 30 70 13
E-Mail: c.mueller-blobel@bvh-karriere.de
Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Gardelegen:
Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Stendal:
Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Havelberg:
„Go in the Job“
Im Fokus des Individualcoaching stehen Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und arbeitssuchende erwerbsfähige Frauen und Männer, die bislang mit Maßnahmen zur beruflichen Förderung nicht erreicht werden konnten. Weiterhin zählen zur Zielgruppe Erwachsene mit Migrationshintergrund.
Hauptziel des Coaching ist die (Wieder-) Herstellung oder die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Um den Wiedereinstieg zu verbessern und nachhaltig zu sichern, kann bei Bedarf ein Praktikum in ausgewählten einstellungswilligen Betrieben für die Dauer von bis zu sechs Wochen durchgeführt werden. Das Coaching wird individuell auf Sie zugeschnitten.
Modul 1 bis zu max. 75 h. (Stundenweise buchbar)
Job/ Business Coaching
Beratung und Unterstützung, um
die berufliche Zukunft perspektiv- und erfolgreich zu gestalten
das eigene Potenzial zu erkennen und zu entfalten
Den Bewerbungsprozess und das Selbstmarketing zu optimieren durch
ein hohes Maß an Gelassenheit und Stressresistenz aufzubauen
auch in schwierigen Situationen die eigene Motivation und Handlungsfähigkeit zu erhalten
die eigene Persönlichkeit detaillierter wahrzunehmen
Konkretisierung des Stellengesuchs
Das Bewerbungsanschreiben und der Lebenslauf
Ein schriftliches Kompetenzprofil erstellen
Vorbereitung für Interviews und Präsentationen
Optimale Präsentation der eigenen Person – die Kompetenz sichtbar machen
Hier rücken Ihre persönlichen Kompetenzen und Ressourcen in den Vordergrund. Es geht z.B. um
Stressresistenz und dem Wunsch nach mehr Gelassenheit im Leben
den Umgang mit beruflichen oder privaten Krisen
den Wunsch nach größerem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
Maßnahmeteile in einem Betrieb bis zu max. 6 Wochen bis zu max. 240 h
Die Dauer legt der Bedarfsträger fest. Angeboten werden bis zu 25 Wochen, bis zu 3h wöchentlich und Maßnahmeteile beim Arbeitgeber bis zu 6 Wochen (Praktikum).
In dieser Einzelcoachingmaßnahme stehen Sie allein im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir fokussieren uns ganz auf Sie und können so gezielter und effektiver coachen.
Eignungsfeststellung AKTIV
Erwerbsfähige leistungsorientierte und motivierte Frauen und Männer mit einem Hauptschulabschluss oder vergleichbarem.
Feststellung der allgemeinen, fachlichen und physischen Eignung für eine Tätigkeit, Umschulung, Ausbildung oder Weiterbildung für den angestrebten Beruf. Passgenaue Suche und Eingliederung in einen potenziellen Betrieb.
Modul 1 (max. 1 Woche)
Allgemeine Kompetenzfeststellung nach dem anerkannten Verfahren
Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung/Potenzialanalyse werden dokumentiert. Die Teilnehmer erhalten ein Kompetenzprofil, das neben Zahlenwerten auch konkrete Beschreibungen Ihrer Stärken und Talente enthält. Das Profil ist nach dem Prinzip des Kompetenzansatzes positiv formuliert, d.h. es stellt klar, was vorhanden ist. Es enthält Empfehlungen, wie die Kompetenzen angewendet und weiter entwickelt werden können. Dieses soll motivieren und Mut machen, sich für die eigene Kompetenzentwicklung aktiv einzusetzen.
Modul 2 (max. 6 Wochen)
Hier geht es um eine fachliche Vorbereitung auf eine geplante Tätigkeit/Umschulung/Weiterbildung. Es werden berufliche Kenntnisse je nach Bedarf vermittelt die der/die Teilnehmer/in für die Beschäftigung benötigt. U.a.
Grundlagen der mathematischen Kenntnisse
Grundlegende mathematische Kenntnisse für alle Berufe wie z.B. Berechnen von Maß- und Gewichtseinheiten,
Flächen-, Volumen- und Umfangrechnung, Dreisatz, Prozentrechnungen u.v.m.
Berufsspezifische Kenntnisvermittlung
Fähigkeiten des individuellen Auffassungsvermögens im kaufmännischen und im gewerblich technischen Bereich
Das räumliche funktionale Vorstellungsvermögen
Die Hand- und Fingergeschicklichkeit in den gewerblich technischen Bereichen oder
Umgang mit Kommunikationstechnik im kaufmännischen Bereich
Deutsch in technischen oder kaufmännischen Berufen/Tätigkeiten
Sprachliche Ausdrucksfähigkeit , Sprachvermittlung mündlich und schriftlich in Deutsch
Dokumentationen je nach Berufsfeldern u.a.
Technisches Zeichnen in den gewerblich technischen Bereichen oder
Schriftverkehr und Protokollwesen
Kenntniserwerb zum Thema Stressresistenz
Mediale Vorbereitung in Stresssituationen
IT – Kenntnisvermittlung
Umgang mit verschiedener Anwendungssoftware u.a. Word, Excel, Power Point für alle Berufe
Umgang und Anwendung verschiedener Medien wie z.B. Internet, Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, Werbemedien
Modul 3 (max. 5 Wochen)
Orientierung & Aktivierung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – Betriebsfindung
Neben den fachlichen Qualifizierungen geht es um die Förderung der notwendigen sozialen Kompetenzen und die Bearbeitung von vermittlungshemmenden Verhaltensweisen. Außerdem sollte sich der/ die Teilnehmer/-in mit dem angestrebten Beruf/ Tätigkeit sich so weit wie möglich identifizieren können, um die anschließende Tätigkeit/ Ausbildung/ Weiterbildung/ Umschulung gut motiviert bewältigen zu können. Unterstützung durch das BVH-Team (Dozent/ Sozialpädagoge) erhält der Teilnehmer u. a.
bei der Erstellung und Optimierung seiner individuellen Bewerbungsunterlagen
Informationen über den Arbeitsmarkt (Presse regional und überregional, Internet, Empfehlungen etc.)
Informationen über potenzielle Umschulungs-, Ausbildungs-, und Weiterbildungsbetriebe
Herstellen von Kontakten zu Arbeitgebern, wenn gewünscht: Begleitung zu Vorstellungsgesprächen
Herstellen von Kontakten zu anderen Netzwerkpartnern zur Persönlichkeitsstabilisierung
Coaching nach erfolglosen Vorstellungsgesprächen bzw. Absagen
Mobilitätsförderung (räumlich und persönlich)
Berufspraktische Erprobung und Begleitung im potenziellen Betrieb während des Modul 3, in Absprache mit dem Bedarfsträger, max. 5 Tage
12 Wochen (480 Stunden)
In diesem Vorbereitungslehrgang wird ein aussagekräftiges Profil von Ihren Stärken und Talenten erstellt. Es wird der Grundstein für eine berufliche Zukunft gelegt.
Feststellungs-, Trainings- und Erprobungscenter im kaufmännischen Bereich ( FTEC )
Arbeits- und ausbildungssuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte erwerbsfähige leistungsberechtigte Frauen und Männer mit oder ohne Berufsabschluss inkl. Migranten.
Das Ziel ist die Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Sie erhalten Hilfe bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Kenntnisvermittlungen werden individuell auf Sie angepasst und vermitteln Ihnen Grund- und berufliche Fachkenntnisse.
Modul (max. 240 h) Training von marktadäquaten Bewerber- und Vorstellungsverhaltens, und Aktivierung und Orientierung
Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten, Kompetenzfeststellung nach Geva, Bewerbungsprofiling, Erstellung eines Aktivierungs- und Eingliederungsplanes, deutsch und Kommunikation, Rhetorik, Deutsch in Wort und Schrift, Bewerbungstraining und Berufswegeplanung, Erstellen und Optimierung aussagefähiger Bewerbungsunterlagen, IT-Medienkompetenz, Coaching für die angestrebte Tätigkeit, Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung.
Modul (max. 480 h) Kenntnisvermittlung und berufspraktische Erprobung im kaufmännischen Bereich
Angeboten wird: Kostenarten, Kostenrechnung, FIBU, Personalwirtschaft, Marketing und Vertrieb, Beschaffung und Logistik, deutsch Schriftverkehr, Ausdruck, deutsche Rechtschreibung, IT.
Modul (bis max. 6 Wochen 240 h) Praktikumsmöglichkeit
Bei einem Arbeitgeber zur Übernahme in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis. Weitere Lehrgangsangebote sind die Beratung, Hilfestellung und Unterstützung bei persönlichen Gesprächen und der Kontaktaufnahme zu den Beratungsstellen sowie den Kooperationsbetrieben.
24 Wochen (960 Stunden gesamt, inkl. 240 Stunden Praktikum)
aussagefähiges Teilnahmezertifikat und Auswertung der Potenzialanlyse- Geva
Wenn Ihr Herz für den kaufmännischen Bereich schlägt, Sie jedoch keine beruflichen Vorkenntnisse haben, sind Sie in dieser Maßnahme richtig. Sie lernen nötige Grundlagen und sammeln in einem Praktikum erste Berufserfahrung.
Eignungsfeststellung AKTIV – Mobil
Am Berufseinstieg interessierte, erwerbsfähige, leistungsorientierte und motivierte, in ihrer persönlichen Mobilität eingeschränkte Frauen und Männer.
Erfassung der Mobilität als wesentlichen Baustein für die Realisierung beruflicher Selbstverwirklichungschancen
Erarbeitung sowie Umsetzung eines individuellen Mobilitätskonzeptes
Gemeinsame passgenaue Suche nach einem geeigneten Betrieb
Allgemeine Kompetenzfeststellung nach dem anerkannten „hamet 2“ Verfahren sowie Ermittlung von Umsetzungshemmnissen bzgl. persönlicher Mobilität
Die Teilnehmer erhalten ein Kompetenzprofil, das neben Zahlenwerten auch konkrete Beschreibungen Ihrer Stärken/Talente enthält. Das Profil ist nach dem Prinzip des Kompetenzansatzes positiv formuliert, d.h. es stellt klar, was vorhanden ist. Es enthält Empfehlungen, wie die Kompetenzen angewendet und weiter entwickelt werden können. Dieses soll motivieren und Mut machen, sich für die eigene Kompetenzentwicklung aktiv einzusetzen.
Kenntnisvermittlung im Hinblick auf die Steigerung der persönlichen Mobilität
Bedeutung der Mobilität als wesentlichen Baustein für die Realisierung beruflicher Selbstverwirklichungschancen
Erlernen von Lerntechniken inkl. Stressbewältigungstechniken, Entspannungstechniken
Gesunde Ernährung und Konsumgewohnheiten
IT-/Medienkompetenz in Stresssituationen
Orientierung & Aktivierung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der neu erworbenen Mobilität – gemeinsame Betriebsfindung
Unterstützung erhalten Sie vom BVH Team u.a.
Bei der Erstellung und Optimierung Ihrer individuellen Bewerbungsunterlagen
Informationen über potenzielle Umschulungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsbetriebe
Berufspraktische Erprobung und Begleitung im potenziellen Betrieb während des Modul 3
Wir bieten Ihnen Einzelfallhilfe an. Die sozialpädagogische Einzelfallhilfe umfasst die Beratung sowie dieBegleitung (Beobachtung, Offenheit für die Teilnehmer, Rückmeldungen und Anstöße, Interventionen innerhalb und außerhalb des BVH).
Nicht das Problem, sondern Sie in Ihrer Lebenslage, mit Ihren Fähigkeiten und Potenzialen stehen im Vordergrund. Wenden Sie sich an uns - wir helfen Ihnen die eingeschränkte persönliche Mobilität zu überwinden.
Eignungsfeststellung AKTIV – MPU
Die Maßnahme „Eignungsfeststellung – AKTIV MPU“ bieten wir in Klein- und Großgruppen für spezielle Zielgruppen an, wie Alleinerziehende, Berufsrückkehrer, Migranten, Arbeitsuchende über 50 Jahre, Arbeitslose ohne Schul- bzw. Berufsabschluss u. ä. Zielgruppe dieses Lehrganges sind Teilnehmer mit erhöhten ggf. multiplen Hemmnissen bzgl. Zugang bzw. Umsetzung ihrer individuellen Mobilität.
Das Ziel ist die Steigerung Ihrer beruflichen (Wieder-) Einstiegschancen durch Stärkung Ihrer individuellen Mobilität. Die allgemeine, fachliche und physische Eignungsfeststellung für eine Tätigkeit, Umschulung, Ausbildung oder Weiterbildung für den von Ihnen angestrebten Beruf und eine gemeinsame passgenaue Suche und Eingliederung in einen potenziellen Betrieb. Voraussetzung für eine Verbesserung ist Ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Veränderung Ihrer gegenwärtigen Lebensverhältnisse.
Allgemeine Kompetenzfeststellung nach dem anerkannten „hamet 2“ Verfahren
Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung/ Potenzialanalyse werden dokumentiert. Die Teilnehmer erhalten ein Kompetenzprofil, das neben Zahlenwerten auch konkrete Beschreibungen Ihrer Stärken erhält. Das Profil ist nach dem Prinzip des Kompetenzansatzes positiv formuliert, d.h. es stellt klar, was vorhanden ist. Es enthält Empfehlungen, wie die Kompetenzen angewendet und weiter entwickelt werden können. Dieses soll motivieren und Mut machen, sich für die eigene Kompetenzentwicklung aktiv einzusetzen.
Kenntnisvermittlung zur Mobilitätssteigerung für den angestrebten Beruf oder das Berufsfeld
Hier geht es um die Kenntnisvermittlung zu Elementen der Mobilität wie
die Erarbeitung von Angeboten öffentlichen Nahverkehrs sowie privater Verkehrseinrichtungen
Möglichkeiten sowie Grenzen einer Vernetzung des festgestellten Verkehrsangebots
Lösungsstrategien zur Überwindung der Grenzen öffentlicher Verkehrsangebote
Entwicklung von Strategien zur Erarbeitung größter individueller Mobilität
Vermittlung berufsbezogener Kenntnisvermittlung für das angestrebte Berufsfeld
Orientierung & Aktivierung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – gemeinsame Betriebsfindung
Die sozialpädagogischen Mitarbeiter bieten Einzelhilfe an. Diese umfasst die Beratung sowie die Begleitung (Beobachtung, Offenheit für die Teilnehmer, Rückmeldungen und Anstöße, Interventionen innerhalb und außerhalb des BVH).
Wenn Ihr größtes Vermittlungshemmnis die eingeschränkte Mobilität ist, sind Sie in dieser Maßnahme richtig. Wir zeigen Ihnen Wege heraus und bereiten Sie auf Ihre medizinisch-psychologische Untersuchung vor.
Treffpunkt Job 2.0
Als Zielgruppe gelten Jugendliche und Arbeitslose über 25 Jahre, vor allem Langzeitarbeitslose, die über einen längeren Zeitraum keinen anhaltenden Kontakt zum Arbeitsmarkt hatten.
Das grundlegende Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte berufliche Eingliederung durch intensiven Motivationsaufbau von Engagement und beruflicher Flexibilität sowie eine aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Durch vermittelte und bezahlte Tagesjobs soll langfristig eine Integration in den Arbeitsmarkt erfolgen.
Motivationsaufbau von Engagement, regionaler Mobilität und beruflicher Flexibilität.
Statuswechsel des Teilnehmers von „arbeitsmarktfern“ zu „arbeitsmarktnah“.
Kennenlernen unterschiedlicher Betriebe und Arbeitsformen.
Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Laufende Vermittlung in einen Tagesjob, der am selben Tag durch den Arbeitsgeber bar ausgezahlt wird. Es handelt sich in dem Fall um eine geringfügige Beschäftigung bis maximal 450,- € pro Monat.
Sie erfahren für sich, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, sich Jobs zu besorgen. Sie lernen dadurch viele Arbeitgeber kennen und Arbeitgeber lernen Sie kennen.
Auf der Grundlage der abgeschlossenen Zielvereinbarung nehmen Sie an einem individuellen Bewerbungstraining teil bzw. Sie nehmen gezielte und koordinierte Bewerbungsaktivitäten auf. Sie durchlaufen dazu ein einwöchiges individuelles Profiling.
Gemeinsam mit den Sozialpädagogen wird ein individueller Aktivierungs- und Eingliederungsplan erstellt, auf dessen Grundlage die Kenntnisvermittlung in modularer Form erfolgt.
Die Vermittlung in einen Tagesjob findet nur außerhalb der Präsenzzeit an zwei Tagen in der Woche oder am Wochenende statt.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.
max. 3 Monate (288 Unterrichtsstunden), 24 Unterrichtsstunden wöchentlich. Eine Zuweisung in Teilzeit ist möglich, da dann das Konzept und die abzuarbeitenden Inhalte entsprechend angepasst werden.
Sie wissen nicht, wie Sie zurück auf den Arbeitsmarkt gelangen können? Dafür gibt es uns - wir sitzen an der Quelle und geizen nicht mit unserem Wissen.
Nutzen Sie unsere Beratung zu diesem Angebot. Gerne informieren wir Sie zu Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter, denn bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme gefördert werden. Dazu ist lediglich die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.
Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Salzwedel:
Telefon: 03901 30770-13
Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Stendal:
Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Havelberg:
Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Gardelegen:

References: § 45
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 § 81
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