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Timestamp: 2020-02-20 04:03:32+00:00

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BVerfG, 23.07.1958 - 1 BvL 1/52 - dejure.org
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BVerfG, 23.07.1958 - 1 BvL 1/52 (https://dejure.org/1958,379)
BVerfG, Entscheidung vom 23.07.1958 - 1 BvL 1/52 (https://dejure.org/1958,379)
BVerfG, Entscheidung vom 23. Juli 1958 - 1 BvL 1/52 (https://dejure.org/1958,379)
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Verfassungsmäßigkeit der Genehmigungs- und Meldepflicht nach dem LWG Nordrhein-Westfalen
OLG Hamm, 20.11.1951 - 2 Ss 429/51
BVerfGE 8, 95
Das Bundesverfassungsgericht geht ebenfalls von der Zulässigkeit landesrechtlicher Beschränkungen der Freizügigkeit aus, indem es die Verfassungsmäßigkeit eines nachkonstitutionellen Landesgesetzes in erweiternder Anwendung des Art. 117 Abs. 2 GG bejaht, ohne die Verbandskompetenz in Frage zu stellen (vgl. BVerfGE 8, 95 ff.).
11 GG gewährleistet jedem Deutschen die Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet, nämlich das Recht, sich an jedem Orte der Bundesrepublik niederzulassen (BVerfGE 2, 266 [273]; 8, 95 [97]).
Hailbronner in: Isensee/Kirchhof, HSTR, Band VI, § 131 Rn. 37 f.; BSG, SozR 2200, § 1265 Nr. 88; vgl. auch BVerfGE 8, 95, 97).
Mittelbare Einwirkungen auf die Einreisefreiheit stellen jedoch in der Regel keinen Verstoß gegen Art. 11 Abs. 1 GG dar (…Schmidt-Bleibtreu-Klein, Kommentar zum Grundgesetz, 9. Aufl., Art. 11 GG Anm. 3;… Jarass-Pieroth, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, 4. Aufl., Art. 11 GG Anm. 7;… Krüger in: Sachs, Grundgesetz Kommentar, 2. Aufl., Art. 11 GG Anm. 20;… Randelzhofer in: Bonner Kommentar, Art. 11 GG Rn. 24;… Gusy in: Mangoldt-Klein-Starck, Das Bonner Grundgesetz, 4. Aufl., Art. 11 GG Anm. 49;… Hailbronner in: Isensee/Kirchhof, HSTR, Band VI, § 131 Rn. 37 f.;… BSG, SozR 2200, § 1265 Nr. 88; vgl. auch BVerfGE 8, 95 ).
Das Erfordernis, um Alhi zu beziehen, für das zuständige Arbeitsamt zur Zeit des Eingangs der Briefpost erreichbar und in der Lage zu sein, alsbald Beschäftigungen anzutreten, berührt nicht die Freizügigkeit, dh das Recht, unbehindert durch die deutsche Staatsgewalt an jedem Ort innerhalb des Bundesgebietes Aufenthalt und Wohnsitz zu nehmen (BVerfGE 2, 266, 275; 8, 95, 97).
jedem Ort innerhalb des Bundesgebietes Aufenthalt und Wohnsitz zu nehmen; das Grundrecht garantiert den freien Zug von Land zu Land und von Gemeinde zu Gemeinde innerhalb des Bundesgebietes ( BVerfGE 2, 266 /273; 8, 95/97; 43, 203/211).- Die garantierte Wohnsitzfreiheit umfaßt u.a. das Recht, mehrere Wohnsitze zu begründen (…Randelzhofer in Bonner Kommentar Art. 11 GG Rdnr. 21).
Daraus folgt, daß der Zugang zu einer Gemeinde nicht "gesperrt" (BVerfG, Beschluß vom 23. Juli 1958 - 1 BvL 1/52 - BVerfGE 8, 95 [97 f.]), d.h. nicht eine Maßnahme ergriffen werden darf, durch die jemandem der Aufenthalt in einer Gemeinde (geboten oder) verboten wird (BVerwG, Beschluß vom 28. September 1972 - BVerwG I B 23.72 - Buchholz 11 Art. 11 GG Nr. 7 S. 1 [2]).
Die Freizügigkeit, die Art. 11 GG gewährleistet, bedeutet das Recht, ungehindert durch die deutsche Staatsgewalt an jedem Ort innerhalb des Bundesgebietes Aufenthalt und Wohnsitz zu nehmen; das Grundrecht garantiert den freien Zug von Land zu Land und von Gemeinde zu Gemeinde innerhalb des Bundesgebietes (BVerfGE 2, 266,273; 8, 95, 97; 43, 203,211).

References: Art. 117
 § 131
 § 1265
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 § 131
 § 1265
 Art. 11
 Art. 11
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