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Timestamp: 2018-04-25 17:04:42+00:00

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Geschäftsbericht 2008 by Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH - issuu
Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Ständeplatz 1-3 34117 Kassel Telefon (05 61) 71 22-0 E-Mail: info@raiffeisen-kassel.de Internet: www.raiffeisen-kassel.de
Kennzahlen der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH
Konzern (in Mio. EUR) FOTOKONZEPT: Wissen aneignen und Erfahrungen weitergeben, bestimmen
G+V-Positionen
unser tägliches Denken und Handeln. 2008
greifend diesen Lernprozess zu erleben – sei es als Kind
von der Erfahrung eines Erwachsenen zu profitieren oder
mittel- u. langfristige Fremdmittel
Als junger Mensch in Arbeitsprozesse integriert zu werden und dabei eigenständig Aufgaben zu bewältigen, bringt Sicherheit und Erkenntnis für die Zukunft. Generationsüber-
als älterer Mensch von der jüngeren Generation in neuartige
sonst. betr. Aufwendungen Zinsaufwand Jahresüberschuss
Sachanlagen (inkl. immat. Wirtschaftsgüter)
(über 1 Jahr Restlaufzeit)
kurzfristige Fremdmittel (bis 1 Jahr Restlaufzeit)
Anzahl der Mitarbeiter (zum Jahresende)
Techniken und Vorgänge eingewiesen zu werden – ist hilfreich und bildend und zeugt von einem menschlichen Miteinander und einer vorbildlichen Lebenseinstellung.
Lagebericht des Konzerns und der GmbH Berichte der Geschäftsbereiche
Unsere Mitarbeiter Jahresabschluss 34
Gewinn- und Verlustrechnung der GmbH
Entwicklung des Anlagevermögens der GmbH
Anhang des Konzerns und der GmbH
Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Ständeplatz 1-3 34117 Kassel Telefon: (05 61) 71 22-0 E-Mail: info@raiffeisen-kassel.de Internet: www.raiffeisen-kassel.de
AUFSICHTSRAT Hans-Wernher von und zu
Karl-Heinz Gräser, Felsberg
Loewenstein, Jesberg-Reptich
Vorstandsmitglied der VR-Bank
Dipl.-Ing. agr., Landwirt
Schwalm-Eder Volksbank
Raiffeisenbank eG, Homberg/Efze
Martin Bonow, Kassel Verbandsdirektor des Genossen-
Hans-Peter Hörnicke, Hofgeismar
schaftsverband e.V.,
Kurhessen-Thüringen GmbH, Kassel
Klaus Büscher, Wolfhagen
(bis 31.03.2008)
kfm. Angestellter der Raiffeisen-Warenzentrale
Friedhelm Lenz, Kirchhain
Kurhessen-Thüringen GmbH,
Kassel Dr. Altfried M. Lütkenhaus, Bad Soden Sandra Bullwinkel, Baunatal
Bereichsleiter VR-Mittelstand
kfm. Angestellte der
Kassel Hubert Röbig, Hofbieber-Elters Karl-Friedrich Bunse, Diemelsee
kfm. Angestellter der
VR-Genossenschaftsbank Fulda eG,
quindata GmbH,
Kassel (ab 01.04.2008)
GESCHÄFTSFÜHRUNG Reinhard Stieglitz Vorsitzender Detlef Beate
Die Geschäftsführung hat den Auf-
und Jahresabschlusses, des Lage-
sichtsrat während der Berichtszeit
berichtes und des Vorschlages über
regelmäßig mündlich und schriftlich
die Verwendung des Bilanzgewinnes
über die Lage des Unternehmens,
durch den Aufsichtsrat und seine Prü-
den Geschäftsverlauf und die Ge-
fungskommission ergab, dass keine
schäftspolitik unterrichtet.
Einwendungen zu erheben sind. Der
Turnusgemäß fanden im Jahr 2008
Aufsichtsrat schließt sich dem Prü-
fünf Aufsichtsratssitzungen sowie
fungsergebnis des Abschlussprüfers
die Sitzungen der jeweiligen Aus-
an und billigt die Jahresabschlüsse.
schüsse statt. Die Geschäftsvorfälle,
Dem Vorschlag der Geschäftsfüh-
die nach Gesetz oder Satzung der
rung, aus dem Jahresüberschuss
Zustimmung des Aufsichtsrates be-
2008 nach Vorwegzuweisung von
dürfen, wurden in den Sitzungen des
10 % zur satzungsmäßigen Rücklage
Aufsichtsrates vor der Beschluss-
eine Dividende von 6 % zu zahlen,
fassung ausführlich erörtert. Auf
7,28 Mio. EUR den Gewinnrücklagen
der Grundlage der Berichterstattung
zuzuführen und den danach verblei-
der Geschäftsführung ist diese durch
benden Bilanzgewinn auf neue Rech-
den Aufsichtsrat laufend überprüft
nung vorzutragen, hat der Aufsichts-
rat nach eingehender Diskussion über den sich aus der Ertragslage, den
Dem Aufsichtsrat hat der Konzernab-
steuerlichen Vorschriften sowie der
schluss und der Jahresabschluss der
Bilanzstruktur des Unternehmens er-
Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-
gebenden Sachverhalt zugestimmt.
Thüringen GmbH zum 31.12.2008 sowie der zusammengefasste Konzernlagebericht mit dem Lagebericht der Gesellschaft vorgelegen. Der
Kassel, im April 2009
Abschlussprüfer, die DGR Deutsche Genossenschafts-Revision Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Bonn, hat diese Abschlüsse unter
Einbeziehung des Lageberichtes und
der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen.
Hans-Wernher
Die Prüfung des Konzernabschlusses
von und zu Loewenstein
Lagebericht des Konzerns und der GmbH
des Jahres. Diese Entwicklung dämpfte die reale Kaufkraft, da die verfügba-
ren Einkommen mit der Teuerung nicht
Die dynamische Entwicklung der Welt-
Schritt halten konnten. Die Verbrau-
konjunktur der vergangenen Jahre hat
cherpreisinflation erlebte ein heftiges
sich 2008 nicht fortgesetzt. Im Gegen-
Auf und Ab. Im Jahresdurchschnitt
teil, die Weltwirtschaft befindet sich in
betrug die Teuerung 2,6 % und er-
einem massiven Abschwung. Er-
reichte damit den höchsten Wert seit
schwerend kam der zunächst massive
14 Jahren. Am Arbeitsmarkt hat sich
Anstieg des Rohölpreises auf mehr als
die positive Entwicklung der beiden
140 $/Barrel bis zum Juli hinzu. Die
Vorjahre fortgesetzt. Die Zahl der Ar-
Abkühlung des Wirtschaftsklimas be-
beitslosen sank im Jahresdurchschnitt
trifft dieses Mal nicht nur die großen
um 506.000 auf 3,27 Mio. Personen;
Wirtschaftsregionen wie Nordamerika
die Arbeitslosenquote verringerte sich
und Asien, sondern auch Mittel- und
damit von 9,0 auf 7,8 %.
Osteuropa, Russland, Lateinamerika und Australien.
Der Internationale Währungsfonds DEUTSCHLAND
rechnet für das Jahr 2009 nur noch
Die Konjunktur in Deutschland hat sich
mit einem globalen Wachstum von
im Jahr 2008 aufgrund der weltweiten
0,5 %. Das wäre das niedrigste
wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach
Wachstum der Weltwirtschaft seit
einem ausgesprochen dynamischen
dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Start im Laufe des Jahres spürbar ab-
Die Bundesregierung hat mit einem
geschwächt. Der Anstieg des Brutto-
Rettungsprogramm für das deutsche
inlandsprodukts fiel mit preisbereinigt
Finanzsystem und einer Reihe die
1,3 % deutlich geringer als im Vorjahr
Konjunktur stützender Maßnahmen
(2,5 %) aus. Ein wichtiger Grund dafür
der Rezession entgegengewirkt.
war die im Laufe des Jahres spürbar
Insgesamt erwartet die Bundesregie-
sinkende Auslandsnachfrage. Durch
rung, dass die Konjunktur im kommen-
die im Laufe des Jahres sinkende Ka-
den Jahr allein durch den Konsum
pazitätsauslastung und rückläufigen
gestützt wird, der allerdings die Ein-
Auftragseingänge verschlechterte sich
brüche beim Außenhandel nicht kom-
auch die Investitionsneigung zuse-
pensieren wird.
hends. Der private Konsum blieb trotz positiver Beschäftigungsentwicklung
und steigender Tariflöhne hinter den
DER AGRARPOLITISCHEN
Erwartungen zurück und stagnierte zu-
nächst auf Vorjahresniveau, erreichte
im zweiten Halbjahr dann eine leich-
Nach Wiederaufnahme der Verhand-
te Steigerung. Von großer Bedeutung
lungen zur Liberalisierung des Welt-
für die Zurückhaltung beim privaten
handels im April 2008 wurden diverse
Konsum waren die deutlichen Preis-
Kompromisspapiere vorgelegt, über
steigerungen bei Nahrungsmitteln und
die jedoch keine Einigung erzielt wer-
Energie in den ersten drei Quartalen
den konnte, so dass die Verhandlun-
gen ohne Ergebnis abgebrochen wur-
Parlaments im November 2008 ent-
den. Der Ende 2008 vor dem Hinter-
schieden hat. Die Agrarminister ha-
grund der sich weiter verschärfenden
ben beschlossen, die obligatorische
Finanzkrise unternommene Versuch,
Modulationsrate von derzeit 5 % in
kurzfristig doch noch einen Abschluss
vier Schritten bis zum Jahr 2012 um
der Doha-Runde zu erreichen, schei-
weitere 5 % auf dann insgesamt 10 %
terte ebenfalls. Es bleibt abzuwarten,
zu erhöhen. Weiterhin wird ab 2009
ob 2009 eine Einigung erzielt werden
ein progressiver Ansatz eingeführt,
kann. Dies wird insbesondere davon
d. h. für alle Direktzahlungen über
abhängen, ob vor dem Hintergrund
300.000,00 EUR wird die Modula-
der in diesem Jahr bei wichtigen
tionsrate um zusätzliche 4 % erhöht.
WTO-Mitgliedern anstehenden politi-
Die über die höheren Modulationsra-
schen Ereignisse (Parlamentswahlen
ten gewonnenen zusätzlichen Mittel
in Indien, Wahlen zum Europäischen
in der zweiten Säule sollen von den
Parlament und Neubenennung der
Mitgliedstaaten mit Blick auf die Be-
EU-Kommission) eine ausreichende
wältigung der neuen Herausforde-
Verhandlungsfähigkeit sichergestellt
rungen eingesetzt werden, zu denen
auch Begleitprogramme für den Milchbereich zählen. Durch solche
Programme soll der Ausstieg aus der
Milchquote im Jahr 2015 vorbereitet
In der Agrarpolitik setzt sich der Rück-
zug des Staates aus seiner Marktver-
Die Getreideintervention wird künftig
antwortung fort. Die Bedeutung der
grundsätzlich auf Brotweizen be-
Marktordnungen nimmt kontinuierlich
schränkt. Bei Gerste wird sie dage-
ab und beschränkt sich zusehends
gen, wie bei Mais bereits geschehen,
auf die Funktion eines Sicherheits-
auf Null gesetzt. Sie bleibt damit bei
Futtergetreide als ein in Krisenfällen reaktivierbares Instrument bestehen.
AGRARREFORM 2008 – HEALTH CHECK
Bereits mit den Beschlüssen zur GAP-
die Verpflichtung zur Flächenstillle-
Reform im Jahr 2003 war eine Über-
gung endgültig entfallen zu lassen.
prüfung und Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik angekündigt worden,
Als Vorbereitung auf das Auslaufen
die im Rahmen des so genannten
der Milchquotenregelung in 2015
Health Check von der Kommission in
werden die Milchquoten in den Quo-
Angriff genommen wurde. Nachdem
tenjahren 2009/2010 bis 2013/2014
die Kommission im November 2007
um jeweils 1 % aufgestockt, also um
zunächst in einer Mitteilung ihre
insgesamt 5 %. Am Ende der Jahre
grundsätzlichen Vorstellungen über
2010 und 2012 wird die Kommission
eine Weiterentwicklung der GAP vor-
einen Bericht im Hinblick auf ein wei-
gelegt hatte, folgten dann im Mai 2008
ches Auslaufen der Quotenregelung
konkrete Verordnungsentwürfe, über
vorlegen und, soweit erforderlich,
die der EU-Agrarministerrat nach vor-
weitere angemessene Maßnahmen
heriger Konsultation des Europäischen
Gesamtumsatz in Mio. EUR *)
gen zu verzeichnen hatten. Die sonsti-
Die wirtschaftliche Lage im Konzern
gen betrieblichen Erträge haben sich
wird vorwiegend von der Mutterge-
i. W. aufgrund geringerer Buchgewin-
sellschaft geprägt. Im Folgenden wer-
ne aus Grundstücksverkäufen, die im
den daher bei der Erläuterung der
Einzelabschluss in vollem Umfang für
wirtschaftlichen Verhältnisse die Zah-
Sonderabschreibungen nach § 6b
len der Muttergesellschaft zugrunde
EStG verbraucht wurden, im Vergleich
zum Vorjahr reduziert. Im Rahmen des Konzernabschlusses findet die
Sonderabschreibung gemäß § 6b
Das Geschäftsjahr 2008 war anfangs
EStG keine Anwendung.
durch eine positive Grundstimmung in
Verwertung Bezug
Umsatzstruktur pro Jahr jeweils in %*)
der Landwirtschaft geprägt, die ihre
Insbesondere durch die Anpassung
Ursachen u. a. in einem hohen Getrei-
der betrieblichen Lohn- und Gehalts-
depreisniveau zum Jahresbeginn
tarife hat sich der Personalaufwand
hatte. Davon profitierten alle Segmen-
im Vorjahresvergleich planmäßig er-
te der Agrarsparte durch eine kräftige
höht. Die Preisanstiege bei den von
Umsatzsteigerung sowie insbesondere
den Energiemärkten abhängigen Auf-
der Landtechnikhandel durch eine er-
wandsarten, wie z. B. Strom, Kraft-
höhte Investitionsbereitschaft der land-
stoffe und sonstige Heizstoffe, haben
wirtschaftlichen Betriebe. Der Baustoff-
zu einer Erhöhung bei den sonstigen
umsatz verlief dagegen analog der all-
betrieblichen Aufwendungen beige-
gemeinen Marktentwicklung leicht
rückläufig. Die Energiesparte erzielte 19
Gesamtsumme Mio. EUR = 100 %
Pflanzenschutz Düngemittel Futtermittel Getreide
Baustoffe Technik Energie Sonstige
*) zusätzliche Information zum Lagebericht
2008 aufgrund der bis Mitte des Jah-
Das im Vorjahresvergleich geringere
res gestiegenen Preise und der star-
Finanzergebnis ist weitestgehend da-
ken Nachfrage seitens der Verbrau-
rauf zurückzuführen, dass in 2008
cher nach flüssigen und festen Brenn-
kein Beteiligungsertrag von der quin-
stoffen einen Rekordumsatz.
data GmbH vereinnahmt wurde. Die Kornhaus Vertriebs-GmbH hat ein
leicht negatives Unternehmens-
Das Geschäftsjahr 2008 ist das erfolg-
ergebnis erwirtschaftet, während sie
reichste in der bisherigen Unterneh-
in 2007 dagegen einen positiven
mensgeschichte der RWZ GmbH. Bei
Ergebnisbeitrag leisten konnte. Die
einer Umsatzsteigerung von 20 % auf
Zinsaufwendungen haben sich durch
rd. 630 Mio. EUR wurde auch eine
eine geringere Inanspruchnahme
deutliche Verbesserung des Unterneh-
sowie niedrigere Zinssätze im Vor-
mensergebnisses erreicht. Diese posi-
jahresvergleich erfreulich reduziert,
tive Entwicklung findet sich in allen
während bei den Zinserträgen ein
Sparten des Unternehmens wieder,
Anstieg erreicht wurde.
mit Ausnahme der Baustoffsparte. Ein Teil der Umsatzsteigerung ist preisbe-
Die Betriebs- und Unternehmens-
dingt, da insbesondere die gehandel-
ergebnisse der RWZ GmbH haben
ten Artikel im Energie- und Agrarbe-
sich in den letzten Jahren wie nach-
reich teilweise kräftige Preissteigerun-
stehend entwickelt:
führte dann auch im Einzelabschluss
Aufwandstruktur pro Jahr jeweils in %*) 10,0 4,1 3,0 7,3
6,7 5,3 3,6 9,9
10,1 4,1 3,2 7,2
6,0 5,3 3,3 6,7
Trotz der abermals erhöhten Investiti-
zu einem entsprechenden höheren
onen in Sach- und Finanzanlagen,
Ausweis im Finanzanlagevermögen
resultierend aus der mittelfristigen
bei den Anteilen an verbundenen Un-
Wachstumsstrategie, konnte die Ei-
ternehmen. Trotz gestiegener Investi-
genkapitalbasis erneut sichtbar ge-
tionen beim Anlagevermögen konnten
stärkt werden. Unter Einbeziehung
diese auch im abgelaufenen Ge-
des für 2008 ausgewiesenen Bilanz-
schäftsjahr vollständig aus eigener Fi-
gewinns nach Abzug der vorgesehe-
nanzierungskraft getätigt werden. Die
nen Dividendenzahlung konnte die
auf der nächsten Seite dargestellte
Eigenkapitalquote im Einzelabschluss
Kapitalflussrechnung gibt Aufschluss
der RWZ GmbH von 33,5 % in 2007
über die solide Liquiditätssituation und
auf nunmehr 39,1 % erneut erhöht
finanzielle Entwicklung des Konzerns.
werden (Konzern: 2007: 34,8 %, 2008: 37,0 %). Wie in den Vorjahren hat
damit das ausgewiesene Eigenkapital
Die Bilanzsumme hat sich im Berichts-
inkl. der langfristigen Fremdfinanzie-
jahr um rd. 3,0 Mio. EUR oder 1,8 %
rungsmittel zu einer Überdeckung der
auf nunmehr 164,1 Mio. EUR redu-
Anlagenfinanzierung beigetragen. In
ziert. Während beim Anlagevermögen
2008 wurden im Einzelabschluss der
- hauptsächlich durch die zuvor be-
RWZ GmbH Zugänge in Höhe von
schriebenen Investitionen - ein Anstieg
15,8 Mio. EUR beim Anlagevermögen
zu verzeichnen war, konnte besonders
(Konzern: 21,0 Mio. EUR) ausgewie-
bei den Vorräten sowie bei den Forde-
sen. Die Investitionsschwerpunkte
rungen aus Lieferungen und Leistun-
lagen dabei bei den regelmäßig wie-
gen eine Reduzierung erreicht wer-
derkehrenden Ersatzbeschaffungen im
den. Die Rückstellungen für Pensio-
Fuhrpark sowie der Biogasanlage in
nen und ähnliche Verpflichtungen be-
Bebra, in der Speisereste verwertet
inhalten die Zuweisungen, die aus
werden. Mit Wirkung zum 31.12.2008
dem gegenüber dem Vorjahr unverän-
haben wir 75,1 % der Landtechnik
derten Bewertungsansatz resultieren.
Nord GmbH, Kiel, die bisher eine 100
Sowohl bei den Steuer- als auch bei
%ige Tochtergesellschaft der HG Kiel
den sonstigen Rückstellungen erge-
war, übernommen. Ziel dieser gemein-
ben sich keine größeren Veränderun-
samen Landtechnikunternehmung ist
gen. Unter den Verbindlichkeiten ha-
es, das Geschäft im Norden Deutsch-
ben sich insbesondere die kurzfristi-
lands unter unserer operativen Füh-
gen Verbindlichkeiten gegenüber
rung weiter zu entwickeln und Syner-
Kreditinstituten sowie die Verbindlich-
gien im Bereich Beschaffung, Admi-
keiten aus Lieferungen und Leistun-
nistration, EDV und Management zu
gen in nennenswertem Umfang
nutzen. Dieser Beteiligungserwerb
Jahresüberschuss Steuern Zinsaufwand Abschreibungen sonst. betriebl. Aufwendungen Personalaufwand
Investitionen in Mio. EUR*)
Abschreibungen und Abgänge Investitionen *) zusätzliche Information zum Lagebericht
Aktiva*) 0,2
Kapitalflussrechnung DRS 2 (indirekte Methode) 0,3
1. 2. 57,7
Flüssige Mittel Vorräte/Forderungen Anlagevermögen
Passiva*)
Fremdmittel (Restlaufzeit bis 1 Jahr) Fremdmittel (Restlaufzeit über 1 Jahr) Rückstellungen Eigenkapital (inkl. Sopo) *) zusätzliche Information zum Lagebericht
2008 TEUR 11.043
Jahresüberschuss + Abschreibungen/-Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 7.538 3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 2.502 4. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 760 5. +/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.959 6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 5.320 7. = Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 21.482 8. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 696 9. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 10.307 10. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 263 11. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 214 12. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 372 13. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen - 5.858 14. = Cash Flow aus der Investitionstätigkeit - 15.890 15. - Dividenden - 780 16. +/- Veränderungen aus der Konzernfinanzierung 45 17. +/- Veränderung der Gewinnrücklagen durch Wegfall § 308 Abs. 3 HGB 3 18. - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten - 4.223 19. = Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit - 4.955 20. + Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Zf. 7., 14., 19.) 637 21. + liquide Mittel konsolidierter Unternehmen 155 22. + nicht zahlungswirksame Veränderungen aus Konsolidierungsbuchungen 14 23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 507 24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.313 Jahres-Cash Flow (Ziffern 1-3) 21.083
2007 TEUR 7.442 7.437 884 - 2.471
- 8.584
6.142 10.850 3.139 - 12.270 - 447 23 - 1.185 0 - 10.740 - 780 - 207 - 64 - 56 - 1.107 - 997 0 0 1.504 507 15.763
schult. Insgesamt hat das Unterneh-
Aufgrund des erzielten Ergebnisses
men im abgelaufenen Geschäftsjahr
wird auch für das abgelaufene Ge-
mehr als 225 TEUR für Schulungen
schäftsjahr - wie bereits seit einigen
und Weiterbildungen investiert. Her-
Jahren praktiziert - eine ergebnisab-
vorzuheben sind insbesondere Wei-
hängige Sonderzahlung an die Mitar-
terqualifizierungen unserer Mitarbeiter
beiter ausgezahlt werden.
im Technikbereich zu Servicetech-
Im Jahr 2008 wurde eine Vielzahl an
nikern für die Marken FENDT und
Mitarbeitern intern und extern ge-
CLAAS. Spartenübergreifend bieten
Zahl der Mitarbeiter*) (jeweils am Jahresende)
wir unseren jüngeren Mitarbeitern
Im Bereich der Aufbau- und der Ab-
eine Weiterqualifizierung zum Han-
lauforganisation wurde, insbesondere
delsfachwirt an. Ziel dieser Personal-
durch personelle Anpassungen bei
politik ist es, Schlüsselpositionen in
dem Tochterunternehmen quindata,
der mittleren Führungsebene mit eige-
kein Risiko ermittelt. Durch das be-
nem Personal besetzen zu können.
reits seit Jahren bewährte Forde-
rungscontrolling wurden die AusfallRISIKEN
AKTUELLEN/ZUKÜNFTIGEN
risiken auf einem geringen Niveau gehalten.
Die Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems im Bereich der
Festzustellen bleibt, dass besonders
Marktpreisrisiken konnte sich bereits
durch Anpassungen in der allgemei-
im ersten Jahr bewähren. Nach dem
nen Gesetzgebung sowie durch die
steilen Preisanstieg in 2007 auf den
staatliche Einflussnahme auf das
internationalen Rohstoff- und Energie-
Wirtschaftsgeschehen als Folge der
märkten war 2008 von einem beispiel-
globalen Finanzkrise von einem er-
losen Preisverfall geprägt. Begleitet
höhten Risiko auszugehen ist. Im
von steigenden Volatilitäten wurden
Rahmen der Prognosegespräche für
sehr schnell im Rahmen des neuen
das Jahr 2009 wurde dieser Entwick-
Systems definierte Stop-Loss-Grenzen
lung bereits Rechnung getragen. Im
in der Getreide- und Ölsaatenvermark-
Rahmen einer externen Prüfung des
tung erreicht. Diese führten zu Anpas-
Unternehmensbereiches Risikoma-
sungsreaktionen, die sich sehr stark
nagement wurde dieses System als
risikobegrenzend auswirkten.
ordnungsgemäß eingestuft.
Warentermingeschäfte wurden zur
CLAAS Grasdorf 5 Tochtergesellschaften der Landtechnik Nord quindata Kornhaus RWZ
Verwendung der Wertschöpfung pro Jahr jeweils in %*)
Preisabsicherung abgeschlossen. Die
Sowohl für die RWZ GmbH wie auch
Warenterminpositionen unterliegen
für den Konzern wird für 2009 ein
dabei einer gesonderten Risikobe-
stabiles Betriebsergebnis in etwa auf
trachtung. Ähnlich starke Preisbewe-
dem Niveau von 2007 erwartet. Dem
gungen waren im Bereich der Futter-
liegt ein Bruttoumsatz im Einzelab-
mittelproduktion wie auch bei Dünge-
schluss der RWZ GmbH zugrunde,
mitteln festzustellen. Unser Unterneh-
der um 5,4 % unter dem Bruttoum-
men hat auf diese Entwicklungen
satz des abgelaufenen Geschäfts-
reagiert und das Marktpreisrisikoma-
jahres liegen wird.
nagement in diesen Bereichen eben-
Insgesamt gesehen wird für 2009 und
falls intensiviert. Auch hier konnte
2010 ein ausgeglichenes Risiken/
dieses Vorgehen das Risiko erheblich
Chancen-Potenzial erwartet. Für 2009
2008 57,6
2006 53,5
2005 52,1
reduzieren. An einer systemtechni-
sind Investitionen von rd. 10,3 Mio.
schen Weiterentwicklung bei den
EUR (Konzern: 11,9 Mio. EUR) vorge-
Kontrakterfüllungsrisiken wird derzeit
sehen. Neben der ständigen Moderni-
sierung unserer Logistik liegt unser Investitionsschwerpunkt 2009 in der
Zinssicherungen erfolgten in geringem
Modernisierung unserer Technik-
Center-Struktur.
14,1 1,5 9,2 1,4
14,2 1,5 7,8
Unternehmen Gesellschafter Kreditgeber Öffentliche Hand Mitarbeiter *) zusätzliche Information zum Lagebericht
BEGREIFEN Der geübte Blick erkennt einen •ertragreichen Pﬂanzenbestand schon von weitem. Festigkeit und Querschnitt der Halme stehen für ein gesundes Korn.
Zwischenknotenstück (Internodium) Halm 2. Ordnung Halmknoten
Halm 1. Ordnung
Kronenwurzeln
Bestockungsknoten Halmheber
Rest des Samenkorns Keimwurzeln
In unserem eigenen Versuchswesen entwickeln wir die Pﬂanzstrategien der Zukunft. Durch eine geeignete Saatgutund Sortenwahl, entsprechende Anbaumethoden sowie Pﬂege- und Erntetechniken wird bereits auf dem Feld für gesundes Getreide gesorgt.
Absatz Getreide in tausend Tonnen
Absatz davon Raps
wendungen nachgeholt. Eine Zunah-
In 2008 wurde in Deutschland mit
me an Gräserproblemen (i. W. Acker-
49,9 Mio. t die zweithöchste Getreide-
fuchsschwanz, Trespen) ist festzu-
ernte aller Zeiten eingebracht. Die
stellen. Die Fungizidanwendung in
Anbaufläche wurde ausgedehnt; ein
Raps und Getreide stieg im Vorjah-
Anstieg der Durchschnittserträge auf
resvergleich deutlich, was weniger
70,1 dt/ha (+ 15 %) sorgte für einen
auf erhöhten Befall sondern eher auf
Produktionszuwachs von über 20 %.
zunehmender Intensivierung im
Die Getreideernte verlief nicht immer
Ackerbau basierte. Der Glyphosaten-
optimal, von Ausnahmen abgesehen
einsatz wurde durch Preissteigerun-
wurden jedoch durchweg gute Quali-
gen wegen der anhaltenden Waren-
täten geerntet. Die Vermarktung der
knappheit seitens der Landwirtschaft
Getreideernte in 2007/08 war im
deutlich reduziert. Nach der Ernte
1. Halbjahr von der weltweit starken
führten gute Boden- und Wetterbe-
Nachfrage sowie einem hohen Preis-
dingungen zu einer durchschnitt-
niveau gezeichnet. Bis Jahresende
lichen bis guten Herbizidbehandlung
hatten sich die Preise in Erwartung
in Raps und Getreide.
einer höheren Ernte fast halbiert,
Umsatz Pflanzenschutz in Mio. EUR
begleitet durch extreme Ausschläge
der Tagesnotierungen. Wir bieten
Die Preise für Mineraldünger sind in
den landwirtschaftlichen Erzeugern
2008 weiter gestiegen und haben im
daher verschiedene Vermarktungs-
Herbst Höchstwerte erreicht. Grund
modelle an. Die Preissicherung an
dieser Entwicklung war eine enorme
Warenterminbörsen wird immer be-
Nachfrage, die von den Produktions-
deutender, die treuhänderische Ein-
kapazitäten kaum gedeckt werden
lagerung mit Splittung der Vermark-
konnte. Sie wurde i. W. von den welt-
tungsmengen, Poolpreise und Vo-
weit stark gestiegenen Erzeuger-
rauszahlungsmodelle spielen eine
preisen getragen, die einen höheren
maßgebliche Rolle für das Risiko-
Stickstoffeinsatz wirtschaftlich mach-
management der Unternehmen. Die
ten. Zusätzlich wurde weltweit der
Märkte für Ölsaaten, pflanzliche Öle
düngungsintensive Getreideanbau
und Eiweißfuttermittel zeigten in
ausgedehnt und in der EU die Still-
2008 zunächst ein hohes Preisni-
legungspflicht abgeschafft. Die Preise
veau, konnten sich jedoch dem Ab-
für Kalkammonsalpeter blieben in
wärtstrend an den internationalen
Deutschland bis zum Jahresende
Agrarbörsen nicht entziehen.
stabil. Infolge des globalen Nachfragerückgangs bei Mineraldüngern
wurde die Produktion in vielen euro-
Aufgrund schlechter Aussaat- und
päischen Werken zurückgefahren
Entwicklungsbedingungen durch an-
oder vorübergehend stillgelegt. Die
haltende Regenperioden konnte die
wirtschaftliche Lage der landwirtschaft-
Herbstbehandlungsquote das bisher
lichen Betriebe hat sich durch die
hohe Niveau nicht halten. Nach Wie-
gesunkenen Erzeugerpreise ver-
derergrünung der Bestände im März
schlechtert, was sich wohl auch auf
wurden die ausstehenden Herbizidan-
den Betriebsmitteleinsatz auswirken
wird. Daher kann für 2009 von einem
Für die kommenden Jahre wird es
sinkenden Grunddüngereinsatz aus-
immer wichtiger, verbrauchergerechte
gegangen werden. Ein angemessener
Lösungen anzubieten, um mit unseren
Stickstoffeinsatz ist jedoch Voraus-
Kunden gemeinsam erfolgreich in die
setzung für eine wirtschaftliche Pflan-
Absatz Düngemittel in tausend Tonnen
zenproduktion, so dass bei guten Wachstumsbedingungen der Kulturen
KARTOFFELN, SAATEN, VERMEHRUNG
von einem Stickstoffverbrauch in Höhe
Wegen der steigenden Konsum-
der Vorjahre ausgegangen werden
getreidepreise wurde im Herbst 2007
die Wintergetreidefläche ausgedehnt.
Da in 2008 weitere Stilllegungsflächen FUTTERMITTEL
genutzt wurden, stieg der Absatz für
Der Mischfuttermittelabsatz konnte in
Sommergetreide. In 2008 wurde bun-
2008 auf einem Niveau von 73.000 t
desweit die Anbaufläche für Körner-
gehalten werden. Der Absatz bei Rin-
(ca. 28,5 %) und Silomais (ca. 6,5 %)
derfutter stieg um 4 % auf 43.800 t,
ausgedehnt. Aus diesem Grund
während er bei Schweinefutter um
konnten wir eine hohe Mengen- und
600 t auf 20.000 t und bei Geflügel-
Wertsteigerung bei Saatmais ver-
futter um 300 t auf 6.000 t zurückging.
zeichnen. In der Vergangenheit wur-
Der Einzelfuttermittelabsatz vermin-
den die Vermehrungsflächen für
derte sich um 5.000 t auf 32.000 t.
Gräser und Zwischenfrüchte stark
Im 1. Halbjahr stiegen die Umsätze
reduziert, was in 2008 zu einer knap-
bei Rinderfutter deutlich an, was sich
pen Saatgutversorgung und hohen
durch die Rekordernte 2008 jedoch
Preisen führte; der Absatz konnte
wieder änderte, da im 2. Halbjahr auf
dennoch in der Menge leicht zulegen.
den Höfen vermehrt Getreide zur
Nach Schätzungen des deutschen
Veredelung eingesetzt wurde. Auch
Ölsaatenverbands UFOP wurde die
bei Mischfutter wurde mehr Getreide
Anbaufläche von Winterraps zur Ern-
eingesetzt, so dass Substitute aus
te 2009 um 4,1 % ausgedehnt und
Asien oder Südamerika an Bedeu-
beträgt in Hessen nun rd. 63 Mio. ha
tung verloren haben. Die ab dem
und in Thüringen rd. 123 Mio. ha.
2. Halbjahr gesunkenen Rohstoffprei-
Die Aussaatfläche blieb jedoch hinter
se konnten die Umsatzentwicklung
dem Rekordniveau der Ernte 2007
nicht ändern. Als regionaler Misch-
zurück. Im Gegensatz zu 2007 stand
futterhändler setzen wir weiter auf
im Herbst 2008 ausreichend Z-Saat-
gleichbleibende Qualität und Sicher-
gut zur Verfügung. Grund hierfür war
heit unserer Produkte und intensive
eine Ausdehnung der Vermehrungs-
Beratung unserer Kunden. Dazu
flächen, größere Erntemengen und
gehören auch Gespräche über die
eine geringe Aberkennungsquote.
volatilen Rohstoffmärkte, um gemein-
Festzustellen war auch eine Tendenz
sam Lösungen zur Risikominimierung
zu Saatgut aus eigenem Konsuman-
zu finden. Unsere Mitarbeiter sind
bau. Die Verkaufszahlen bei Winter-
bestens geschult und verfügen über
getreide Z-Saatgut lagen deutlich
ein breites Fachwissen, um eine
unter dem sehr guten Vorjahres-
optimale Beratung sicherzustellen.
Absatz Futtermittel in tausend Tonnen
Absatz davon Mischfutter
BEHERRSCHEN imposante Erntemaschinen eindrucksvoll ihre Runden auf •demWenn Feld drehen und mächtige Schneidwerke die Spreu vom Weizen trennen, steckt dahinter sensibelste High-Tech, die selbstverständlich weit mehr leistet als bloßes Mähen und Dreschen. Sinnvoll eingesetzt vereinen die Hochleistungsmaschinen die Arbeitsabläufe im Pﬂanzenbau zu einem durchdachten System, bei dem selbst dem „Nebengut“ Stroh besondere Aufmerksamkeit zuteil wird.
Umsatz Technik in Mio. EUR
Die Entwicklung der deutschen Agrar-
Insgesamt ist jedoch für 2008 ein sehr
technikindustrie und des Landma-
deutliches Wachstum des Inland-
schinenhandels war in 2008 vor allem
marktes zu verzeichnen. Dies führte
durch die Bewegung auf den interna-
mitunter auch dazu, dass es zu be-
tionalen Agrarmärkten und den Struk-
achtlichen Lieferengpässen und deut-
turwandel in der deutschen Landwirt-
lich verlängerten Lieferzeiten kam, so
schaft geprägt.
dass Bestellungen erst Anfang 2009 abgearbeitet werden.
Ein deutlicher Nachfrageüberhang auf
dem Weltagrarmarkt, die weiter fort-
So sind die Schlepperzulassungen in
schreitende Intensivierung der inter-
Deutschland in der Klasse über 60 PS
nationalen und nationalen Landwirt-
in 2008 gegenüber dem Vorjahr um
schaft verbunden mit einer zuneh-
ca. 13 % gestiegen, allerdings mit
menden Mechanisierung und daraus
deutlichen regionalen Unterschieden.
folgend steigender Einkommen der
In Hessen wurde ein Zuwachs von
europäischen und deutschen Land-
14 % erreicht; in Thüringen hingegen
wirtschaft, ließen die Agrartechnik-
kam es zu einer Steigerung von 23 %.
konjunktur boomen, was sich in einer deutlichen Steigerung des Gesamt-
Durch besondere Vertriebsaktivitäten
umsatzes ausdrückte.
konnte in unserem Arbeitsgebiet der Marktanteil bei Traktoren ausgebaut
Dabei expandierten die Auslandsum-
sätze etwas über den Zuwächsen im Inland. Das Inlandsmarktvolumen
Der Absatz von Mähdreschern konn-
stieg um etwas mehr als 20 % auf
te deutlich gesteigert werden, bei
fast 2,6 Mrd. EUR an. Hauptmotor die-
Pressen bewegte er sich auf Vorjah-
ses Wachstums war der expandieren-
resniveau, während sich die Boden-
de Markt für Traktoren und Mähdre-
bearbeitungsgeräteumsätze verdop-
pelten. Im Bereich Dünge- und Pflanzenschutztechnik sowie bei Säma-
Etwa ab Jahresmitte, beginnend mit
schinen waren ebenfalls deutliche
der Ernte 2008, verschlechterte sich
Umsatzzuwächse zu verzeichnen.
jedoch die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft merklich. In Folge der
Dies gilt auch für den Absatz von
deutlich ungünstigeren Erzeugerpreise
Futtererntemaschinen und für den
sowie der gestiegenen Betriebsmittel-
Bereich der inneren Hofwirtschaft.
preise wurde die agrarische Entwick-
lung wesentlich pessimistischer ein-
Der Umsatz mit Gebrauchtmaschinen
geschätzt. Dies machte sich auch bei
nahm um ca. 50 % zu. Diese Entwick-
den Investitionen der landwirtschaft-
lung ist hauptsächlich auf den gestie-
lichen Unternehmen bemerkbar.
genen Absatz von Großmaschinen,
insbesondere bei Mähdreschern und
Die ebenfalls in 2007 übernommene
Traktoren, zurückzuführen.
Beteiligung an der CLAAS Grasdorf GmbH konnte die Ertragslage 2008
Im Service- bzw. Werkstattbereich be-
deutlich steigern. Am Standort Gras-
wegten sich die Dienstleistungs- und
dorf wurde im Berichtsjahr in eine
Ersatzteilumsätze über dem Vorjahres-
neue Halle für die Ausstellung von
Großgeräten und Gebrauchttechnik investiert.
Die Reifenumsätze in unseren Technik-Centern im Einzelhandel entwi-
Die bereits 2006 erworbenen Anteile
ckeln sich - wie in der gesamten Rei-
an der TRALAG Landmaschinen
fenbranche - rückläufig.
GmbH und der Raiffeisen-TechniTrak GmbH konnten bei einem sehr
guten Jahresergebnis weiter in den
Vertriebsverbund der Techniksparte
Mitarbeiter im Technik-Bereich wur-
de auch in 2008 groß geschrieben. So bewegten sich die zeitlichen und
ANTEILSERWERB AN
finanziellen Aufwendungen im Be-
LANDTECHNIK NORD
richtsjahr wieder auf sehr hohem Ni-
Ende 2008 hat unser Unternehmen
veau. Auch 2008 haben wieder Land-
eine Mehrheitsbeteiligung an der
maschinenmechaniker die Service-
Landtechnik Nord GmbH, die bislang
techniker-Lehrgänge der IHK erfolg-
eine 100 %ige Tochtergesellschaft
der HaGe Kiel war, übernommen. Ziel
Im Interesse einer klaren Kundenori-
dieser gemeinsamen Landtechnikun-
entierung hat es sich unser Unterneh-
ternehmung ist es, das Geschäft im
men zum Ziel gesetzt, diesen Weg
Norden Deutschlands unter der opera-
der Ausbildung von Spezialmonteuren
tiven Führung der RWZ Kassel weiter
auch in Zukunft konsequent und syste-
zu entwickeln und Synergien in den
matisch zu beschreiten.
Bereichen Beschaffung, Administration, EDV und Management zu nut-
AUFWIND Die in 2007 eingegangene Beteiligung
Die Landtechnik Nord GmbH betreibt
unseres Unternehmens an der AGRI
14 Technik-Center - von der West-
TEC LEASING (ATL) Vermietung- und
küste Schleswig-Holsteins bis an die
Leasing GmbH - eine speziell auf
Ostgrenze Mecklenburg-Vorpom-
Vermietung und Leasing von landwirt-
schaftlichen Geräten und Maschinen gegründete Gesellschaft - konnte sich in diesem neuen Marktumfeld weiter festigen.
Moderne Heizung Dach dämmen Sonnenkollektor installieren Wärmeschutzverglasung Außenwände dämmen Kellerdecke dämmen
WIRKEN •
Dass der Schnee – selbst ein Produkt der Kälte – in Form eines Iglus vor Eiseskälte schützt, ist in der besonderen Struktur der feinen Eiskristalle begründet. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kunden zu helfen, das richtige Material für ihr Bauvorhaben zu ﬁnden – bei Dämmstoffen eine sehr komplexe Aufgabe. Neben dem k-Wert als wohl wichtigstem Kriterium spielen auch Eigenschaften wie Entzündbarkeit, Schalldichte, Wärmespeicherfähigkeit, Schadstoffgehalt, Diffusionsfähigkeit, Deponiefähigkeit, Alterungsbeständigkeit und vieles mehr eine Rolle.
Umsatz Baustoffe in Mio. EUR
STOTTERT WEITER
der steuerlichen Abschreibungsmög-
Die Kaufzurückhaltung der Deutschen
lichkeiten an und geht mit der Strei-
traf die Baubranche im abgelaufenen
chung aller Zuschuss- und Zulagen-
Jahr besonders hart, nur der Gewer-
möglichkeiten weiter. Es schließt die
bebau zeigte einige Lichtblicke. Der
Übergabe der Zuständigkeit für die
Umsatzrückgang in der Baustoffsparte
Wohnraumförderung vom Bund auf
von 4,2 % entspricht der allgemeinen
die Länder ein und macht auch vor
Marktentwicklung. Bei den Roherträ-
einer permanenten Ausrichtung und
gen liegt der Rückgang bei etwa 5 %,
Deckelung des Mietrechts zu Guns-
obwohl die Handelsspanne im Lager-
ten der Mieter nicht halt.
geschäft deutlich gesteigert wurde. 2008
Dies rührt daher, dass das Lagerge-
Inzwischen zeigen die veränderten
schäft, das sehr stark durch Kleinst-
politischen Rahmenbedingungen
investitionen der privaten Haushalte
Wirkung. 2008 wurde die niedrigste
geprägt ist, gegenüber dem Vorjahr
Baurate seit dem zweiten Weltkrieg
um fast 9 % rückläufig war. Das Stre-
verzeichnet. Außerdem stellt Deutsch-
ckengeschäft, hier spiegelt sich die
land mit einer Neubaurate von
Entwicklung im Gewerbebau wider,
weniger als 2,5 Wohnungseinheiten
zeigt demgegenüber sogar ein leich-
auf 1.000 Einwohner inzwischen das
tes Plus von knapp 2 %.
Schlusslicht in der Bautätigkeit Europas dar.
DIE WOHNUNGSBAUPOLITIK DER
STABILISIERT SICH AUF
Die Zeit nach der deutschen Wieder-
vereinigung war ohne Zweifel eine
Bei Eigenheimen ist trotz des geringen
historische, einmalige Phase. Um die
Niveaus nicht mit einer Belebung zu
Wirtschaft in Ostdeutschland anzukur-
rechnen. Vielmehr werden die aktuel-
beln, stellte die Politik alle Rahmen-
len Genehmigungszahlen künftig als
bedingungen pro Bau, besonders im
„Normalniveau“ gelten. Gründe dafür
Wohnungsbau, ein. Der Mut zu Inves-
sind die unbedeutende Förderung, die
titionen in einer echten Aufbruchstim-
höheren Kosten, das gestiegene Wert-
mung, aber vor allem besondere
risiko und die stagnierenden Realein-
Sonderabschreibungsmöglichkeiten,
kommen. Im Jahr 2008 dürften etwa
Zuschüsse und Zulagen sorgten für
95.000 Wohneinheiten genehmigt wor-
einen einmaligen Bauboom. Leider
den sein. Dieser Wert wird im kom-
führten diese Fördermaßnahmen auch
menden Jahr noch einmal um ca. 3 %
zu Fehlinvestitionen. So wurden ins-
zurückgehen. Die Entwicklung bei den
besondere im Osten viele Wohnungen
Mehrfamilienhäusern zeigt ein ähnlich
gebaut, für die es schon kurz nach der
düsteres Bild, wobei die in 2008 bun-
Erstellung keine Nachfrage mehr gab.
desweit genehmigten 61.000 Einheiten
Mit Beginn des neuen Jahrtausends
auch in den kommenden Jahren er-
wurden die politischen Rahmenbedin-
reicht werden sollten. Dagegen
gungen im Bauwesen systematisch
herrschte im Nicht-Wohnbau eine po-
gegen den Neubau ausgerichtet. Das
sitive Stimmung. So erfuhr der Indus-
fängt bei der drastischen Absenkung
triebau im abgelaufenen Jahr eine
Steigerung um 18,3 % gegenüber
auf ein Niveau zu bringen, das unse-
2007. Trotz eines leichten Rückgangs
ren Ansprüchen gerecht wird, werden
im Jahr 2009 dürften die Genehmi-
wir weiter intensiv daran arbeiten, un-
gungen aber immer noch deutlich über
sere Marktanteile zu erhöhen.
denen von 2007 liegen. Bei den Genehmigungen wohnähnlicher Betriebs-
Hochwertige Ausstellungen im Bereich
gebäude wird in 2008 der Vorjahres-
Natursteine, weitere Spezialisierun-
wert mit einem Plus von 19,1 % deut-
gen in den Segmenten Putz, Fassade
lich übertroffen.
und Trockenbau zeigen erste positive Ansätze und werden weiter forciert.
Für 2009 zeichnet sich eine weitere
Die Erhöhung der Margen in einem
Steigerung ab. Es bleibt jedoch abzu-
sehr schwierigen Jahr 2008 macht uns
warten, welche Auswirkungen die
zuversichtlich, die Ertragslage diesbe-
Finanzkrise auf die Investitionsbereit-
züglich weiter zu stärken.
schaft im Wohn-, aber auch im NichtWohnbau haben wird.
In unserer Niederlassung in Weimar MODERNISIERUNG
wurde rechtzeitig zum Frühjahr die
neue Freiausstellung in Betrieb ge-
Die Modernisierung bleibt im Unter-
nommen. Damit ist auch der stufen-
schied zum Neubau der Wachstums-
weise Ausbau dieser Niederlassung
faktor. Spitzenreiter sind hier die An-
und Umbauten; dagegen haben Dacharbeiten leichte Rückgänge zu
Als besonderes Highlight wurde im
Sommer eine einzigartige Natursteinausstellung als krönender Abschluss
Die stärkste Entwicklung hat der Be-
für die Umgestaltung der Niederlas-
reich „Wärmedämmung“ erfahren.
sung Eichenzell-Welkers der Öffent-
Die hohen Energiekosten verbunden
mit guten Informationen durch Energiefachberater über die Einsparmög-
Auch in Hanau konnten wir nach Ab-
lichkeiten bei einer modernisierten
schluss des letzen Bauabschnitts im
Wärmedämmung sowie die Förder-
November der Öffentlichkeit einen
programme haben hier positive Spu-
modernisierten Standort präsentieren,
ren hinterlassen. Gerade in der aktu-
der allen Ansprüchen eines zukunfts-
ellen Krise lassen die Ergebnisse den
orientierten Baustoffhandels gerecht
Schluss zu, dass Verbraucher durch-
wird. Helle und freundliche Beratungs-
aus bereit sind, zu investieren, wenn
zonen, ein auf den Bedarf von Hand-
die Kostenvorteile klar kommuniziert
werkern und Profis auf Zeit abge-
werden und staatliche Förderprogram-
stimmter Fachmarkt und eine spezia-
me den eigenen Nutzen erhöhen.
lisierte Innenausstellung auf sehr hohem Niveau prägen das neue Gesicht
unserer Niederlassung.
Um in stagnierenden bzw. rückläufigen Märkten die Ertragslage wieder
ANEIGNEN rund um die Uhr sind in einer globalisierten Welt gang und gäbe. •WasÖffnungszeiten die Möglichkeit zu tanken betrifft, ﬁndet auch die ländliche Region jetzt optimalen Anschluss an den Trend der Zeit. Unsere Automatentankstelle gewährleistet eine komfortable und sichere Bedienbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit – günstige Spritpreise inklusive. Um besonders in der älteren Bevölkerung keine Hemmschwellen aufzubauen, ist das Areal hell erleuchtet. Einfache und knappe Erklärungen führen in die Bedienung ein.
Benzin bleifrei Autogas
Superbenzin bleifrei Diesel
Umsatz Energie in Mio. EUR
Treibstoff Heizöl
ENERGIE 2008 -
- ein Zustand, der bis Jahresende an-
Das Jahr 2008 war geprägt von extre-
dauerte, weil viele unserer Kunden zu
men Preisbewegungen auf dem Roh-
günstigen Preisen nachtanken wollten.
ölmarkt und wird sicher in die Annalen
Lange Lieferzeiten im zweiten Halb-
der Mineralölgeschichte eingehen. Im
jahr waren die Folge, was wiederum
Jahresdurchschnitt kostete das Brent
eine große Herausforderung für unse-
Nordseeöl am Rotterdammer Spot-
re Logistik und unsere Mitarbeiter be-
Markt 99 $/b und damit rd. 27 $ mehr
deutete. Dank einer konsequenten
als in 2007. Die Tagesnotierungen in
Einkaufs- und Vertriebsstrategie sowie
2008 reichten von 144 $/b im Juli bis
flexibel agierenden Mitarbeitern konn-
zu 36 $/b im Dezember. Allein dieser
ten wir die Herausforderung meistern
Preisunterschied von mehr als 100 $/b
und alle unsere Kunden zufrieden stel-
ist höher als die Notierung, die in 2007
lend versorgen. Insgesamt konnten wir
als Schallmauer gehandelt wurde. Da
im Segment Heizöl unsere Mengen
der Dollar die maßgebliche Währung
um 52 % gegenüber dem Vorjahr stei-
für den Mineralölhandel ist, konnte der
gern und lagen damit deutlich über
starke Euro trotz einiger Schwankun-
dem Bundesdurchschnitt von + 32 %.
gen die extremen Preisausschläge in
Das schwefelarme Heizöl verzeichnete
Deutschland dämpfen, aber nicht ver-
eine Steigerung von über 150 % (aller-
hindern. Obwohl die OPEC versuchte,
dings auf niedrigem Mengenniveau),
mit Kürzung der Fördermengen einem
der Absatz von Superheizöl konnte um
Preisverfall entgegen zu wirken, waren
gute 68 % und der von Normalheizöl
die Preise für Heizöl und Kraftstoffe
um 44 % gesteigert werden. Somit
Ende 2008 so günstig wie lange nicht
war Heizöl wieder einmal die absatz-
stärkste Warengruppe der Sparte Energie; der Absatzeinbruch in 2007
HEIZÖL - UMSATZREKORD
konnte keinen Trend begründen. Heiz-
Aufgrund der bis Mitte 2008 gestiege-
öl wird daher auch in den nächsten
nen Preise und der starken Nachfrage
Jahrzehnten eine tragende Säule der
seitens der Verbraucher nach flüssi-
Energiesparte bleiben.
gen und festen Brennstoffen erreichte
die Energiesparte der RWZ einen Re-
kordumsatz von fast 160 Mio. EUR.
Nach einem sehr guten ersten Halb-
Die Akquisition von diversen Mineral-
jahr 2008 mit einer Mengensteigerung
ölhändlern sowie eigene erfolgreiche
von mehr als 6 % sowie einer Roher-
Vertriebsaktionen im ersten Halbjahr
tragssteigerung von fast 22 % konnten
haben zusätzlich zum Wachstum un-
wir das gute Ergebnis vom Vorjahr
serer Sparte beigetragen. Nach konti-
leicht überschreiten. Dabei entwickel-
nuierlich steigenden Preisen seit Be-
ten sich die einzelnen Teilbereiche
ginn des Jahres 2008 setzte ab Juli
sehr unterschiedlich: Das traditionelle
ein massiver Preisverfall ein. Da viele
Kraftstoffgeschäft konnte mengenmä-
Verbraucher ihre Heizöltanks leer ge-
ßig leicht ausgebaut werden, die Er-
fahren hatten, wuchsen aufgrund der
träge lagen knapp 11 % über dem
starken Nachfrage unsere Auftragsbe-
Vorjahr. Die Biokraftstoffe des B100
stände in bisher nicht gekannte Höhen
Marktes hingegen erlebten aufgrund
der Steuererhöhung sowie der erhöh-
zur Folge, dass nicht nur das Roh-
ten Beimischungsquote einen kräfti-
material zur Herstellung von Pellets
gen Mengenrückgang. Der Absatz
oder Holzbriketts knapp wurde,
von Biodiesel ging insbesondere nach
sondern auch die Produzenten von
den Preiseinbrüchen des Mineralöls
Braunkohlenbriketts an ihrer Leis-
an den Tankstellen gegen Null und
tungsgrenze angelangt waren.
die geringe Nachfrage in Deutschland nach Bioethanol konnte diese Men-
genverluste nicht kompensieren.
Mit einem Absatzminus von 5,6 % la-
Der Absatz von Autogas konnte um
gen wir leicht unter dem Vorjahr und
10,4 % gesteigert werden und ist
damit im Bundestrend. Die Roherträge
allerdings, die fast auf Vorjahresniveau
lagen, waren damit zufriedenstellend. NEUE 24H-TANKSTELLE
Im Bereich ihrer Tankstellen erreichte
die RWZ eine Mengensteigerung von
3,4 %, was i. W. mit der Inbetriebnah-
Deutlich verbesserte Margen in allen
me einer hochmodernen 24-Stunden-
Segmenten sowie höhere Absatzmen-
Tankstelle in Frankenberg begründet
gen führten in der Sparte Energie zum
ist. Nach nur viermonatiger Bauzeit
bisher besten Ergebnis aller Zeiten.
konnte die Tankstelle am 10.08.2008
Den größten Beitrag zu diesem Erfolg
auf dem Gelände unseres Technik-
leistete dabei das Heizölgeschäft mit
Centers mit Kfz-Werkstatt und Reifen-
einer Rohertragssteigerung von über
service in Frankenberg eröffnet wer-
2,6 Mio. EUR. Ein weiterer Baustein
den. Mit weit mehr als 1.000 Kunden
des Erfolgs war die Kostenoptimie-
bereits kurz nach der Eröffnung wur-
rung im Bereich des Fuhrparks sowie
den unter Nutzung der gegebenen
erneute Schulungsmaßnahmen für un-
Synergieeffekte erfolgreich die Wei-
ser Fachpersonal im Vertrieb. Die von
chen für die Zukunft gestellt.
der RWZ in den letzten Jahren einge-
leitete Strukturveränderung im EnerFESTE BRENNSTOFFE AUF ERFOLGSKURS
giebereich wird weiter verfolgt. Für
Wie die flüssigen Heizstoffe ist auch
2009 ist die Zusammenfassung eini-
unser Segment feste Brennstoffe wie-
ger nordhessischer Vertriebseinheiten
der in der Erfolgsspur. Der Absatz im
geplant, ohne sich dabei aus der Flä-
Berichtsjahr wurde insgesamt um
che zu verabschieden und die Kun-
24 %, die Roherträge sogar um über
dennähe zu verlieren. Kurz- und mit-
76 % gesteigert. Holzprodukte spielten
telfristig werden wir weitere Mineralöl-
dabei eine wichtige Rolle. Die RWZ
händler übernehmen und eine Expan-
konnte hier mengenmäßig um 64 %
sion des Tankstellennetzes anstreben.
zulegen und die Roherträge gar um
Weitere Investitionen in einen moder-
89 % steigern. Ähnlich wie beim
nen leistungsfähigen Fuhrpark, in die
Heizöl stieg die Nachfrage bei festen
Lagerung neuer Produkte wie Bioheiz-
Brennstoffen vor allem im zweiten
öl und schwefelarmes Heizöl sowie in
Halbjahr auf ein seit langem nicht
erneuerbare Energien wie Holzproduk-
mehr erreichtes Niveau. Dies hatte
te werden unsere Position stärken.
Behälterwaschanlage organische Abfälle
ﬂüssige organische Abfälle
Substratannahmebunker
Substratannahmebehälter
Substratpuffer
Recycling GESCHÄFTSENTWICKLUNG
ken die Preise jedoch auf ein Niveau,
Die Konzentration in der Abfallwirt-
welches eine deutliche Zuzahlung des
schaft hat in 2008 deutlich zugenom-
Kunden zur Folge hatte. Die zuvor
men, zeigt jedoch auch, dass Größe
heiß begehrten Sondermengen waren
nicht gleich Stärke bedeutet. Die welt-
am Markt nicht mehr abzusetzen. Die
weite Rohstoffnachfrage hat zu stetig
von uns übernommen Mengen lagen
steigenden Preisen in fast allen Ab-
fallbereichen geführt. Durch die Auswirkungen der Finanz-
krise kam es jedoch ab November zu
Die Mengen bewegten sich auf Vor-
einem dramatischen Preisverfall, so
jahresniveau. Durch starken Wettbe-
dass die Ertragsprognose für 2008
werbsdruck bei gleichzeitiger Ver-
nur knapp erreicht wurde.
schlechterung der Reifenqualitäten wurde das Vorjahresergebnis nicht
erreicht. Trotz deutlich gestiegener
Wegen der weltweit starken Nachfrage
Brennstoffkosten der Zementindus-
stiegen die Preise bis Oktober auf ein
trie als Hauptabnehmer der Altreifen,
nie gekanntes Niveau. Der Kampf um
konnten die Entsorgungskosten in
Papier führte teilweise zu deutlichen
diese Richtung nicht verringert wer-
Vergütungen an die Abfallerzeuger. In
den. Der Anteil der stofflichen Ver-
Privathaushalten wurden Papiertonnen
wertung an der Gesamtmenge hat
von verschiedenen Entsorgern gleich-
sich nochmals erhöht.
zeitig aufgestellt. Bis Jahresende san-
Biogas Wärme
Nachgärer mit Gasspeicher
Gärrestentwässerung entwässerter Gärrest
behandeltes Abwasser SBR-Anlage
Die Natur ist Vorbild bei der Erzeugung von Gas im industriellen Vergärungsprozess. Bereits im Chemieunterricht können Schüler erleben, wie aus organischen Verbindungen unter Luftabschluss Gase entstehen. In der modernen Biogasanlage machen wir uns dieses Wissen zunutze, um Speisereste, überlagerte Lebensmittel oder Fehlchargen aus der Produktion zu verwerten.
konnten sich unsere Kunden sowie
Durch die dramatisch gestiegenen
alle interessierten Besucher von den
Rohölpreise konnte auch im Kunst-
Möglichkeiten der Anlage überzeugen.
stoffbereich bis Oktober ein hohes
In fast 3-jähriger Planungs- und Bau-
Preisniveau erreicht werden, danach
zeit ist eine der modernsten Anlagen
war jedoch keine Ware mehr zu ver-
dieser Art in Deutschland entstanden.
kaufen. Der Export nach Fernost
Sie wurde nach dem Bundesimmissi-
kam völlig zum Erliegen. Die Finanz-
onsschutzgesetz als Abfallverwer-
krise war Ursache für den Preisverfall
tungsanlage genehmigt. Durch den
von bis zu 80 %. Nach einjähriger
Einsatz modernster Technik können
Pause wurde der Landwirtschaft wie-
Lebensmittel mit und ohne Verpa-
der eine Rücknahme von gebrauchten
ckung automatisch getrennt und der
Silofolien angeboten. Die erfassten
Vergärung zugeführt werden. Neben
Mengen lagen über dem Niveau der
der Annahme in Müllbehältern ist eine
vorherigen Sammlungen.
Übernahme per Tankfahrzeug, Containerfahrzeug sowie Planen-LKW
möglich. Das erzeugte Gas wird in
Im Frühjahr 2008 wurde mit dem Bau
einem Blockheizkraftwerk verstromt
der Biogasanlage in Bebra begonnen.
und in das öffentliche Netz nach den
Im Rahmen einer Feierstunde wurde
Bedingungen des Erneuerbare-
sie am 02.10.2008 mit Vertretern aus
Energien-Gesetzes eingespeist.
Politik und Wirtschaft eingeweiht. Bei der anschließenden Besichtigung
Bestand (Stück) Höchstbestand
Bestellzeitpunkt 1
Bestellzeitpunkt 2
WISSEN Ständig in Bewegung – das ist Handel im All•gemeinen und Großhandel im Besonderen. Die immensen Warenströme, die täglich zu lenken sind, werden immer wieder neu auf die Veränderungen des Marktes und die Wünsche der Kunden ausgerichtet. Um das Warensortiment rankt sich außerdem ein reiches Angebot ergänzender Serviceleistungen. Lernen – Wissen – erfolgreiches Wirtschaften ist Business as usual für unsere Handelsexperten.
Altersgruppengliederung 29 137
hen wir den Betriebsrat für die gute
UNSERE ZUKUNFT. UNSER ERFOLG.
Zusammenarbeit mit ein.
Die durch uns angebotenen Arbeiten
sind geprägt durch eine unbedingte
Nähe zu unseren Kunden, verbunden
mit einer großen Kompetenz. Jeder
In diesem Jahr wurde für alle Mitar-
von uns ist Dienstleister und arbeitet
beiter der RWZ ein Verhaltenskodex
kundenorientiert – auch intern.
im Unternehmen eingeführt. Hierin
wird unter anderem das kollegiale Ein besonderes Anliegen ist es, un-
wie auch das Auftreten unseren
sere Kunden mit unserer täglichen
Kunden gegenüber behandelt. Die-
Arbeit weiterhin zu begeistern. Aus
ser Kodex soll mit allen darin ange-
unserer Sicht ist hierfür notwendig,
sprochenen Themen unseren Mitar-
dass unsere Mitarbeiter mit Begeis-
beitern als Leitfaden dienen, nach
terung und Elan arbeiten, damit die
dem diese sich richten können.
verfolgten Ziele erreicht werden
Hiermit soll eine neue Unterneh-
menskultur weiter gefördert werden,
über 60 51 bis 60 41 bis 50 31 bis 40 21 bis 30 bis 20
über 39 25 bis 39 15 bis 24 5 bis 14 bis 4
die letztendlich in einem neuen LeitEin positives Arbeitsklima fördert die
bild für das Unternehmen mündet.
Arbeitsfreude und Leistungsbereitschaft, welche erfahrungsgemäß zu
Spitzenleistungen führt. Wir geben
FÜR QUALIFIZIERTEN
klare Ziele vor und setzen jeden Mit-
Ein besonderes Augenmerk liegt ne-
arbeiter seinen Neigungen und Fä-
ben der Weiterbildung auch auf der
higkeiten entsprechend ein. Dabei
Ausbildung von jungen Leuten aus
unterstützt jeder unserer Mitarbeiter
den jeweiligen Regionen, in denen
AUSBILDUNGSQUOTE NACHWUCHS
unsere Unternehmenskultur und ver-
wir tätig sind und denen wir eine
hält sich gegenüber Kollegen und
Chance auf eine sehr gute Ausbil-
Geschäftspartnern zuverlässig, fair
dung bieten können.
Personalaufwendungen und soziale Leistungen in Mio. EUR 2,0
und partnerschaftlich. Wir fördern und belohnen Mitarbeiter, die vorbild-
Die Anzahl der Auszubildenden per
lich mit Kunden umgehen und damit
Stand 31.12.2008 ist im Vergleich
dazu beitragen, dass die Ziele des
zum Vorjahreszeitpunkt mit 191 fast
Unternehmens erreicht werden.
unverändert geblieben. 119 dieser Auszubildenden sind im kaufmänni-
schen und 72 im gewerblichen Be-
danken wir allen Mitarbeitern für ihren
reich eingesetzt.
Einsatz und die erbrachten guten
Der Auszubildendenanteil an der
Leistungen, verbunden mit der ge-
Gesamtbeschäftigtenzahl hat sich
zeigten Einsatzbereitschaft für unser
somit von 17,4 % auf 16,9 % leicht
Unternehmen. In diesen Dank bezie-
Altersvorsorge gesetzliche Sozialabgaben Löhne und Gehälter
Personalstatistik per 31.12.
Agrar- und Energiebereich
Baumarktbereich
Im Kalenderjahr 2008 waren durch-
Unternehmen tätigen Mitarbeiter bei
schnittlich 982 Arbeitnehmerinnen
21 % liegt.
und Arbeitnehmer bei der Muttergesellschaft beschäftigt (Konzern:
Im Berichtsjahr haben 12 Mitarbeiter
1.121).
ihr 25jähriges Dienstjubiläum und insgesamt 4 Mitarbeiter ihr 40jähriges
Das Durchschnittsalter der Beschäf-
Dienstjubiläum begangen.
tigten lag im Kalenderjahr 2008 unverändert bei 39,5 Jahre. Die durch-
Die Zahl der Betriebsrentenempfänger
schnittliche Betriebszugehörigkeit
hat sich zum Stichtag 31.12.2008 ge-
liegt bei 13,1 Jahre.
genüber dem Vorjahr von 327 auf 342 erhöht.
52 % unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind länger als 10 Jahre
Die Lohn- und Gehaltssumme betrug
im Unternehmen beschäftigt, während
im abgelaufenen Geschäftsjahr über
der Anteil der länger als 20 Jahre im
42 Mio. EUR.
Belegschaftsstruktur der RWZ per 31.12.2008
2 72 27 119 104
Geschäftsführer kaufm. Angestellte techn. Angestellte Lagerarb./Kraftfahrer Landmaschinenmech. kaufm. Auszubildende techn. Auszubildende
Konzernbilanz Bilanz der GmbH Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Gewinn- und Verlustrechnung der GmbH Konzernanlagevermรถgen Anlagevermรถgen der GmbH Anhang des Konzerns und der GmbH
Konzernbilanz zum 31.12.2008
1.076.510,84
1.382.076,00
47.580.402,39
40.156.695,01
2.299.611,50
1.407.061,06
3.580.240,68
2.807.716,53
7.221.501,52
8.204.682,04
4.299.864,58
1.364.476,10
64.981.620,67
53.940.630,74
1.052.557,80
7.721.387,44
7.734.162,44
4. Genossenschaftsanteile
6.966,22
8.160.709,27
9.227.630,98
74.218.840,78
64.550.337,72
264.936,45
253.860,92
29.209,51
75.021.403,65
63.786.053,31
5.218.640,27
3.904.111,91
80.534.189,88
67.944.026,14
44.465.692,02
39.142.177,07
1.312.644,35
506.523,97
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligung an assoziierten Unternehmen 3. Beteiligungen
B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. unfertige Leistungen 3. fertige Erzeugnisse und Waren 4. geleistete Anzahlungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (davon bei Gesellschafterbanken)
(74.889,82)
(83.621,87)
118.595,14
150.794,32
200.649.962,17
172.293.859,22
39.263.439,68
33.555.834,23
III. Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz
3.124.100,37
2.295.864,04
959.337,47
10.357.525,85
7.123.488,55
75.038.929,94
60.741.660,25
23.059.988,00
21.526.861,00
1.359.610,17
1.336.055,52
11.875.179,36
9.279.477,00
36.294.777,53
32.142.393,52
48.131.261,61
51.429.868,89
3.526.017,23
2.404.570,27
32.698.492,51
20.414.393,12
19.221,81
18.583,12
113.727,98
399.877,22
4.605.171,26
4.742.512,83
89.093.892,40
79.409.805,45
222.362,30
A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Gewinnrücklagen 1. satzungsmäßige Rücklagen 2. andere Gewinnrücklagen
V. Konzerngewinn Eigenkapital insgesamt
B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. sonstige Rückstellungen (7)
C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6. sonstige Verbindlichkeiten (8)
Bilanz der GmbH zum 31.12.2008
436.347,00
416.101,00
36.626.468,27
36.605.488,49
1.634.624,04
793.761,04
2.195.652,51
2.020.889,02
7.131.126,52
8.127.606,04
4.265.644,33
51.853.515,67
48.912.220,69
9.000.296,64
3.129.237,25
16.736.005,91
10.879.310,43
69.025.868,58
60.207.632,12
152.020,93
191.207,47
56.041.227,04
63.497.392,67
2.812.184,33
59.034.641,81
67.592.712,05
35.617.079,53
38.748.481,27
410.360,02
501.759,31
21.560,41
164.109.510,35
167.082.234,54
B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Hilfs- und Betriebsstoffe 2. unfertige Leistungen 3. Waren 4. geleistete Anzahlungen
36.940.000,00
32.580.000,00
8.060.219,74
5.147.719,11
64.998.219,74
56.830.719,11
20.958.384,00
20.073.549,00
384.690,16
822.220,00
10.539.850,00
9.083.320,00
31.882.924,16
29.979.089,00
44.181.378,26
51.319.819,29
2.061.884,13
14.329.751,26
19.709.921,80
2.755.496,13
2.918.394,56
3.575.766,39
3.519.843,29
67.018.004,15
80.272.426,43
II. Gewinnrücklagen 1. satzungsmäßige Rücklagen 2. andere Gewinnrücklagen III. Bilanzgewinn Eigenkapital insgesamt
210.362,30
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2008
+ 637.029.047,74
+ 512.248.316,43
+ 46.526,61
+ 20.166,53
+ 4.624.357,80
+ 7.745.454,25
+ 641.699.932,15
+ 520.013.937,21
- 541.479.953,61
- 433.202.675,78
- 7.077.959,89
- 1.739.152,85
+ 93.142.018,65
+ 85.072.108,58
- 37.101.199,39
- 33.726.829,54
- 9.751.625,03
- 9.046.703,49
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 3. sonstige betriebliche Erträge
4. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Rohergebnis
5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung)
(2.208.486,70)
(1.919.955,44)
- 46.852.824,42
- 42.773.533,03
- 7.583.749,26
- 7.437.135,48
- 22.324.929,62
- 20.289.825,68
- 76.761.503,30
- 70.500.494,19
+ 897,45
+ 807,73
+ 139.274,12
+ 180.679,30
+ 158.720,02
+ 1.412.125,05
+ 1.308.410,12
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7. sonstige betriebliche Aufwendungen Summe der betrieblichen Aufwendungen 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9. Erträge aus Beteiligungen 10. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (davon aus verbundenen Unternehmen)
(26.712,82)
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (davon an verbundene Unternehmen) Finanzergebnis
- 27.687,01
- 2.785.348,25
- 2.944.122,65
(1.156,35) (19)
(1.072,51)
- 1.102.018,62
- 1.454.225,50
+ 15.278.496,73
+ 13.117.388,89
- 4.094.733,07
- 4.690.904,84
- 140.487,62
- 984.519,40
- 4.235.220,69
- 5.675.424,24
+ 11.043.276,04
+ 7.441.964,65
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
+ 381.211,21
+ 252.523,90
18. Einstellung in satzungsmäßige Rücklagen
- 571.000,00
19. anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn
- 171.961,40
+ 10.357.525,85
+ 7.123.488,55
20. Konzerngewinn
Gewinn- und Verlustrechnung der GmbH 2008
+ 629.565.736,00
+ 523.057.390,29
+ 29.209,51
- 3.888,23
+ 4.751.924,32
+ 7.572.827,59
+ 634.346.869,83
+ 530.626.329,65
- 541.262.922,41
- 448.196.425,95
- 5.023.506,30
+ 88.060.441,12
+ 82.429.903,70
- 33.413.347,28
- 31.601.096,92
- 8.869.576,73
- 8.431.185,82
(2.022.361,36)
(1.731.305,41)
- 42.282.924,01
- 40.032.282,74
- 6.524.950,44
- 8.468.932,31
- 25.242.800,27
- 23.741.986,13
- 74.050.674,72
- 72.243.201,18
+ 208.840,92
+ 1.525.013,55
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7. sonstige betriebliche Aufwendungen Summe der betrieblichen Aufwendungen 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9. Erträge aus Beteiligungen (davon aus verbundenen Unternehmen)
+ 1.462.645,22
(28.129,64)
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme
- 250.180,15
(222.493,14)
- 2.691.818,46
(davon an verbundene Unternehmen) Finanzergebnis
(140.932,74) (19)
(1.344.334,25) + 1.370.351,60 (61.941,48) 0,00 (0,00) - 3.072.930,97 (136.539,77)
- 1.340.079,27
+ 31.275,10
+ 12.669.687,13
+ 10.217.977,62
- 3.598.118,82
- 3.535.172,64
- 124.067,68
- 973.753,84
- 3.722.186,50
- 4.508.926,48
+ 8.947.500,63
+ 5.709.051,14
+ 7.719,11
+ 9.667,97
+ 8.060.219,74
+ 5.147.719,11
15. Jahresüberschuss 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 17. Einstellung in satzungsmäßige Rücklagen 18. Bilanzgewinn
Umbuchung +/EUR
Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
4.047.338,71
282.847,75* 1)
II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
122.730.787,87
846.641,67
10.015.414,45
31.734.427,74
1.345.817,83
18.279.308,14
3.316.300,05
83.887,60
24.425.341,12
1.849.327,29
3.867.803,07
- 931.651,82
20.394.662,69
198.534.340,97
2. Beteiligung an assoziierten Unternehmen
158.843,72
- 1.211.401,52
200.050,00
358.893,72
21.036.404,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Fuhrpark 5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen
211.809.310,66
1.211.401,52
Gesch채ftsjahres
54.563,33
3.199.112,29
572.345,08
1.414.983,92
84.603.892,68
2.531.756,95
480.952,08
30.300.804,54
421.762,13
1.158.602,84
16.940.652,27
1.347.200,54
1.615.833,69
17.437.333,20
2.710.684,56
4.671.135,30
149.282.682,69
7.011.404,18
212.825,00
1.425.815,43
6.151.514,06
152.481.794,98
7.583.749,26
874.217,68
112.119,00
2.117.236,91
114.533.608,88
812.964,87
22.468.556,09
1.084.504,77
15.320.223,70
930.817,95
24.168.324,96
1.763.327,38
3.716.216,92
- 814.285,92
II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Fuhrpark 5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
9.612.103,93 1) 177.855.189,73
6.435,00 2)
5.871.059,39
6.071.109,39
15.795.332,32
189.608.717,84
54.561,33
495.428,35
1.392.982,01
79.450.795,38
2.749.716,29
370.085,73
21.549.473,64
244.186,32
917.534,93
13.138.052,71
750.979,45
1.593.152,83
17.207.372,99
2.688.270,38
4.274.518,27
131.345.694,72
6.433.152,44
214.413,91
4.543.493,51
131.841.123,07
6.524.950,44
Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften haben wir bei der Erstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes die §§ 290 ff. HGB angewandt. Zur besseren Klarheit der Darstellung wurden sowohl in den Bilanzen als auch in den Gewinnund Verlustrechnungen Posten zusammengefasst. Sie sind im Anhang gesondert erläutert.
Konsolidierungskreis Im Konzernabschluss enthalten sind: 75,1 %
6. Raiffeisen Technik GmbH, Kruckow 75,1 %
Kassel (RWZ GmbH)
7. HaGe Technik Eutin GmbH, Eutin
8. HaGe Technik GmbH, Husum
9. HSL Technik GmbH, Bad Oldesloe 75,1 %
1. Raiffeisen-Warenzentrale
5. Landtechnik Nord GmbH, Kiel
34117 Kassel, Ständeplatz 1-3 2. Kornhaus Vertriebs-GmbH, Kassel 100 % 3. quindata GmbH, Kassel 4. CLAAS Grasdorf GmbH,
100 % 1) 10. HaGe Technik Ostküste GmbH, 60 %
Halle OT Grasdorf 1)
Erstmals zum Erwerbszeitpunkt am 31.12.2008 wurden die unter Nr. 5 - 10 aufgeführten Gesellschaften im Rahmen einer Vollkonsolidierung einbezogen. Im Hinblick auf den Erwerbszeitpunkt wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nicht einbezogen. Die CLAAS Grasdorf GmbH wurde erstmals zum 31.12.2008 vollkonsolidiert, nachdem sie im Vorjahresabschluss gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode “at equity” konsolidiert wurde. Aufgrund des Methodenwechsels wird im Anlagespiegel ein Abgang dargestellt. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurden die Frisch vom Hof GmbH, Kassel (100 % indirekt), sowie die Raiffeisen-Techni-Trak GmbH, Buttelstedt (57,14 % direkt), nicht einbezogen. Die Anteile sind unter der Position “Anteile an verbundenen Unternehmen” ausgewiesen. Die RWZ GmbH als Konzernmuttergesellschaft veröffentlicht den Jahresabschluss im elektronischen Bundesanzeiger. Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes im Jahres- und Konzernabschluss mit Unternehmen, an denen die RWZ mit mindestens 20 % beteiligt ist, wurde im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB. Gegenseitige Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Unternehmen wurden konsolidiert. Für Zwischengewinne bei den Beständen der RWZ GmbH und Kornhaus Vertriebs-GmbH aufgrund konzerninterner Lieferungen wurde wegen Geringfügigkeit der Zwischenergebnisse von der Regelung des § 304 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach Ergebnisverwendung erstellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wenden wir das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB an. Die Bewertungswahlrechte wurden mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen der Gesellschaften des Konsolidierungskreises Nr. 7 - 10 einheitlich ausgeübt.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Firmenwerte werden ab 2009 über 4 Jahre abgeschrieben (§ 309 Abs. 1 Satz 1 HGB). Ebenso bewerten wir die Finanzanlagen mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erforderlicher Abschreibungen und erfolgter Tilgungen. Die Vorräte und geleisteten Anzahlungen sind zu Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bilanziert worden. Abwertungen - soweit steuerlich zulässig - wurden in angemessenem Umfang vorgenommen. Im Übrigen werden die Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden bei den Erläuterungen der einzelnen Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnungspositionen dargestellt. (1) Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens für den Konzern und die RWZ GmbH ergibt sich aus den vorangestellten Anlagespiegeln. Aufgrund der erstmaligen Vollkonsolidierung der Gesellschaften Nr. 4 - 10 zum 31.12.2008 wurde das Anlagevermögen dieser Gesellschaften als Zugang ausgewiesen. Der Zugang bei den immateriellen Vermögensgegenständen im Konzern betrifft vorwiegend fremdbezogene Software sowie im Einzelabschluss bei der RWZ GmbH im Wesentlichen die Übernahme von Kundenstammdaten mit einhergehenden Wettbewerbsverboten, die wie Gebäude nach der steuerlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben werden. Die beweglichen Anlagegüter wurden ab dem Jahr 2008 linear abgeschrieben. Unverändert wurden in Einklang mit § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG die Abschreibungen im Jahr der Anschaffung pro rata temporis vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden in einen Sammelposten eingestellt und zu 1/5 abgeschrieben. Sonderabschreibungen erfolgten im Einzelabschluss bei der RWZ GmbH nach § 6 b EStG in Höhe von 278 TEUR sowie nach R 6.6 EStR in Höhe von 27 TEUR. Wegen der Aufhebung des § 308 Abs. 3 HGB durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz 2002 (TransPuG) wurden die zuvor erwähnten Sonderabschreibungen im Konzernabschluss nicht übernommen. Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich vorwiegend um Darlehen. Die Abgänge bei den sonstigen Ausleihungen der RWZ GmbH sind durch Tilgungen entstanden.
Die unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungseinzelkosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet.
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände RWZ GmbH
Konzern 31.12.2008
und Leistungen1)
38.300.998,87
32.960.000,18
30.127.025,58
32.579.297,62
(davon an Gesellschafter)
(1.519.617,87)
(1.856.901,36)
(92.592,14)
(157.622,83)
(davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (davon aus Lieferungen und Leistungen) 3.sonstige Vermögensgegenstände2) (davon an Gesellschafter)
296.763,18
341.113,31
267.219,07
(138.512,10)
(341.113,31)
(267.219,07)
5.867.929,97
5.841.063,58
5.222.834,88
5.828.070,34
(32.657,06)
(1.954,72)
(119.574,06)
(davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht)
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
1.207.259,20
1.275.140,00
1.188.199,00
Die Forderung aus dem in 2006 erstmals aktivierten Körperschaftsteuerguthaben bei der RWZ GmbH wurde mit dem mit 3,913 % abgezinsten Nettowert von 1.044 TEUR bilanziert und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Der Bruttobetrag beläuft sich auf 1.246 TEUR, hierin enthalten ist der Zinsanteil in Höhe von 202 TEUR. Erkennbare Risiken sind durch ausreichend gebildete Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. (4) flüssige Mittel
Die Bewertung der Kassenbestände und Bankguthaben erfolgte zum Nennwert.
(5) aktive Rechnungsabgrenzung Die Bildung einer aktiven Rechnungsabgrenzung war im Geschäftsjahr 2008 für vorausbezahlte sonstige Ausgaben erforderlich. (6) Eigenkapital
Der in 2008 bei der RWZ GmbH ausgewiesene Bilanzgewinn beinhaltet den in der Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresüberschuss, vermehrt um den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie vermindert um die Vorwegzuweisung zur satzungsmäßigen Rücklage von 895 TEUR.
Aus der Kapitalkonsolidierung ergaben sich aktivische Unterschiedsbeträge von 218 TEUR und passivische Unterschiedsbeträge von 2.514 TEUR, die gemäß § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB saldiert ausgewiesen werden. Die aktivischen Unterschiedsbeträge haben Firmenwert-Charakter, die passivischen Unterschiedsbeträge haben Rücklagen-Charakter. Für den Konzern ergibt sich der nachfolgende Eigenkapitalspiegel:
Stand am 31.12.2006
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag Stand am 31.12.2007
gezahlte Dividenden Änderung des Konsolidierungskreises übrige Veränderungen
4.031 3
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag Stand am 31.12.2008
(7) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen sind anhand versicherungsmathematischer Gutachten (Teilwertmethode) mit einem Zinssatz von - unverändert gegenüber dem Vorjahr - 3,75 % (mit Ausnahme der unter dem Konsolidierungskreis Nr. 7-10 aufgeführten Gesellschaften, die einen Zinssatz von 6 % zu Grunde gelegt haben) gebildet worden. Der Bewertung zum 31. Dezember 2008 wurden - wie im Vorjahr - die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer. Im Konzernabschluss ist eine Rückstellung für latente Steuern in Höhe von 398 TEUR enthalten, die aus der Aufhebung des § 308 Abs. 3 HGB resultiert. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines Steuersatzes von 30 % (Vorjahr: 40 %). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Erhaltungsaufwand für Großreparaturen (2,6 Mio. EUR), Berufsgenossenschaftsbeiträge (0,5 Mio. EUR) und Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen (3,2 Mio. EUR; Konzern: 3,9 Mio. EUR) sowie die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (0,8 Mio. EUR).
(8) Verbindlichkeiten RWZ GmbH
(36.176.168,38)
(39.146.934,30)
25.560.193,03
31.597.527,49
22.662.704,50
31.487.477,89
5.361.675,33
4.131.667,86
4.975.519,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (davon gegenüber Gesellschafterbanken) davon Restlaufzeiten - bis 1 Jahr - über 5 Jahre 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon gegenüber Gesellschaftern)
(14.851.641,53)
(124.027,00)
(25.820,18)
davon Restlaufzeiten - bis 1 Jahr - über 5 Jahre
32.660.260,12
20.386.960,71
14.291.518,87
19.682.489,39
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 6. sonstige Verbindlichkeiten
(3.386.323,46)
(3.901.614,21)
(2.867.115,47)
(2.709.516,69)
(205.799,71)
(300.793,59)
(178.954,72)
(294.044,83)
(davon gegenüber Gesellschaftern)
(101.475,65)
(27.313,21)
4.526.818,72
4.659.627,78
3.503.523,92
3.443.421,77
46.486,58
51.019,08
42.861,47
47.040,52
Zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten valutieren Grundpfandrechte in Höhe von 32,9 Mio. EUR (Konzern: 33,8 Mio. EUR) und die Sicherungsübereignung von Vorräten in Höhe von 5,4 Mio. EUR (Konzern: 8,5 Mio. EUR). Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Rückzahlungswerten. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verpflichtung an den PSVaG enthalten, die mit 5,5 % abgezinst wurde. (9) Haftungsverhältnisse
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften (davon zugunsten verbundener Unternehmen)
604.799,71
734.077,06
(10) derivative Finanzinstrumente Die von uns eingesetzten derivativen Finanzinstrumente dienen nur zur Absicherung eines für den Erwerb, die Veräußerung oder den eigenen Gebrauch erwarteten Bedarfs. (11) sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Bilanz nicht ersichtliche größere finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen sowie begonnenen Investitionen. Konzern
RWZ GmbH
Leistungen fällig in 2009
Leistungen fällig in 2010 - 2013
Leistungen fällig nach 2013
Ferner hat die Kornhaus Vertriebs-GmbH in Höhe von 1,02 Mio. EUR Sicherheiten in Form von Grundschulden für Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft (RWZ GmbH) gestellt.
(12) Umsatzerlöse Mio. EUR Getreide
Die im Konzern ausgewiesenen Umsatzerlöse von 637 Mio. EUR enthalten nicht die gegenseitigen Lieferungen. (13) sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (572 TEUR), Auflösung von Wertberichtigungen (1.766 TEUR) und Rückstellungen (435 TEUR), die aperiodischen Charakter haben. Weiterhin sind darunter auch Haus- und Grundstückserträge ausgewiesen. (14) Materialaufwand
In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, für bezogene Waren und Leistungen sind die Bestandsveränderungen einschließlich der Inventur- und Bewertungsunterschiede sowie die darin verrechneten intern erbrachten Leistungen enthalten.
(15) Rohergebnis
Das Rohergebnis hat sich bei gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dabei stellt sich der im Rohergebnis enthaltene operative Warenrohertrag des laufenden Jahres bei einer geringfügig niedrigeren Handelsspanne höher dar.
(16) Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betreffen Zuweisungen zu Pensionsrückstellungen, Beiträge an eine selbständige Pensionskasse und Rentenzahlungen aufgrund von Versorgungszusagen an ehemalige Mitarbeiter. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen erhielten 134.153,26 EUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis sind 1.349.796,00 EUR zurückgestellt worden. Von den unter dem Konsolidierungskreis Ziff. 2-10 genannten Gesellschaften erhalten aktive und ehemalige Mitglieder der Organe keine Bezüge. (17) Abschreibungen
Die Abschreibungen wurden bereits unter (1) Anlagevermögen erläutert.
(18) sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin sind insbesondere Sachaufwendungen - Konzern 19,2 Mio. EUR, RWZ GmbH 22,1 Mio. EUR - enthalten. Außerdem beinhalten sie Zuweisungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich auf 28 TEUR. (19) Finanzergebnis
Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf niedrigere Erträge aus Beteiligungen an der quindata GmbH zurückzuführen. Das Zinsergebnis verbesserte sich hauptsächlich wegen gesunkener Zinsaufwendungen bei leicht gestiegenen Zinserträgen.
(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Hierunter sind Körperschaft- und Gewerbeertragsteuer, der Solidaritätszuschlag sowie anrechenbare Steuern ausgewiesen. Enthalten sind sowohl periodenfremde Erträge in Höhe von 240 TEUR (Steuererstattungen) als auch periodenfremde Aufwendungen über 122 TEUR. (21) sonstige Steuern Diese Aufwendungen betreffen insbesondere Kraftfahrzeug- und Grundsteuer. Ferner sind Auflösungen von Umsatzsteuerrückstellungen in Höhe von 289 TEUR verrechnet worden. (22) sonstige Angaben Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge bei der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH sowie der konsolidierten Unternehmen wurde im Hinblick auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelte Anzahl der Beschäftigten betrug in 2008: Konzern
Auszubildende wurden im Durchschnitt beschäftigt: Konzern 200; RWZ GmbH 178.
Ergebnisverwendungsvorschlag Jahresüberschuss RWZ GmbH
8.947.500,63 EUR
Vorabzuweisung von 10 % zu den satzungsmäßigen Rücklagen
- 895.000,00 EUR
Gewinnvortrag aus 2007
+ 7.719,11 EUR
= 8.060.219,74 EUR
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn zur Ausschüttung einer Dividende von 6 %
- 780.000,00 EUR
zu verwenden und den anderen Gewinnrücklagen einen Betrag von zuzuweisen sowie den verbleibenden Betrag von auf neue Rechnung vorzutragen.
Kassel, 16. Februar 2009 Geschäftsführung
Detlef Beate
- 7.280.000,00 EUR 219,74 EUR
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Raiffeisen-Warenzentrale KurhessenThüringen GmbH, Kassel, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresund Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. DGR Deutsche Genossenschafts-Revision Bonn, 06. April 2009
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH Patschke, Wirtschaftsprüfer
Brambrink, Wirtschaftsprüfer
Jahresrückblick Jahresrückblickk 2008 Der Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen bestimmt mehr denn je unseren Tagesablauf. Ereignisse, die das Jahr 2008 geprägt haben, geraten daher schnell in Vergessenheit. Zahlreiche Feldtage, Einweihungen und Jubiläen haben uns in diesem Jahr begleitet. An dieser Stelle werfen wir einen Blick zurück auf das, was unser Unternehmen in 2008 geleistet hat. Es bestärkt uns gleichzeitig, auch im kommenden Jahr wieder um Vertrauen zu werben sowie Einsatz und Stärke zu zeigen, um den gestiegenen Marktanforderungen und Kundenwünschen gerecht zu werden.
Edler Tropfen. Auch in 2008 wurden die Marketingaktionen im Energiebereich, mit einer zielgruppenspezifischen Ansprache weiter forciert. Durchdachte Kundenaktionen im Heizölbereich sowie der 24h-Tankstellen bildeten dabei den Schwerpunkt. Die zielgruppenorientierten Aktivitäten waren erfolgreich. Bedeutsam dafür waren die Steigerungen bei den Heizölbestellungen sowie beim Bezug der Tank-Card24.
Inspiration. Baustoffe in Ruhe aussuchen, sich dabei Ideen und Anregungen holen und Zeit für eine individuelle Beratung haben. Dies ist bei der RWZ möglich. Längst ist der Hausbau, die Renovierung oder Sanierung nicht mehr nur „Stein auf Stein“, sondern bietet viel Raum für Kreativität. So werden die Baustoff-Standorte der RWZ den komplexeren Kundenanforderungen angepasst, was sich in der Neugestaltung der Innenund Außenanlagen widerspiegelt. In Weimar ist ein neuer Ideengarten fertig gestellt worden. Die Außenausstellung zeigt viele Praxisbeispiele aus dem Gartenund Landschaftsbau auf und bietet dem Kunden zahlreiche Anregungen zur Gestaltung.
Einen umfassenden Service rund um die Uhr zu bieten, ist das Ziel unserer Technik-Center in Hessen und Thüringen. Neben dem Agrartechnik-Verkauf steht die Serviceleistung an oberster Stelle. Diese wird sowohl in den TechnikCentern selbst als auch durch den Einsatz mobiler Servicewagen, kleinen Ersatzteillagern vor Ort sowie einer beispielhaften Logistik gewährleistet. Kundennähe und Kundenzufriedenheit sind dabei selbstverständlich. In Tüttleben fand die Übergabe von 15 CLAAS-Neumaschinen an Großbetriebe statt, die zu den langjährigen Kunden der RWZ zählen und diesen Service schätzen.
Getreidetag. Seit sechs Jahren veranstaltet die RWZ gemeinsam mit der BASF auf der Versuchsfläche in Gudensberg den Getreidetag. Die stetig steigenden Besucherzahlen sowie die gezielte und standortangepasste Information in geführten Rundgängen durch Berater beider Unternehmen sprechen für das Niveau und die damit verbundene Akzeptanz der Feldtage. Abgerundet wird der Feldtag durch eine Technikausstellung, bei der aktuelle Modelle modernster Agrartechnik präsentiert werden. Der Getreidetag 2009 findet am 19.06. statt.
Rapstag.
DLG-Feldtage.
Am Technik-Center Tüttleben ist eine neue Maschinenhalle entstanden, welche der Unterbringung von Großmaschinen dient. Neben dem CLAAS-Ersatzteilzentrum, welches seit 2003 am Technik-Center angesiedelt ist und die Versorgung mit OriginalCLAAS-Ersatzteilen in Thüringen und angrenzenden Regionen gewährleistet, ist mit der Maschinenhalle ein weiterer Neubau entstanden, der für die Schlagkraft der RWZ in Thüringen steht.
In der Regel ist das Ende der Rapsblüte noch nicht erreicht, wenn die RWZ und die BASF auf die gemeinsame Versuchsfläche nach Gudensberg zum Rapstag einladen. Muss es auch nicht, denn die rund 500 Landwirte, die jährlich zum Rapstag kommen, holen sich hier in geführten Rundgängen nützliche Informationen von Fachberatern, um erforderliche Behandlungsmaßnahmen im Raps noch durchführen zu können. Alle Fragen zum Ackerbau, der Düngung sowie zum Pflanzenschutz werden beantwortet. Der Rapstag ist genau wie der Getreidetag im Juni zu einer festen Institution geworden und fest im Terminkalender der Landwirte verankert. Der Rapstag 2009 ist für den 23.04. terminiert.
Vom 24. bis 26. Juni fanden in Buttelstedt bei Weimar (Thüringen) die DLG-Feldtage 2008 statt. Die im zweijährigen Turnus stattfindenden Praxistage wurden von rund ca. 20.000 fachkundigen Besuchern aus dem In- und Ausland genutzt. Zusammen mit der RWZ RheinMain war die RWZ Mitveranstalter. Nach den DLG-Feldtagen 2006 in Hammersbach (Hessen) war das der zweite gemeinsame Auftritt als Mitveranstalter. Der persönliche Kundenkontakt und die damit verbundenen Präsentationen von sortenspezifischen Anbauversuchen bei Braugerste, Raps und Weizen waren Schwerpunkt des Unternehmensauftrittes. Darüber hinaus wurde das angrenzende Gelände der Raiffeisen-Techni-Trak in die Veranstaltung eingebunden.
Köpfchen. Gute Auszubildende sind die Mitarbeiter von morgen. Daher hat die RWZ eine Kampagne unter dem Titel „Kluge Köpfe“ entwickelt, um gezielt an Schulen, auf Messen und Veranstaltungen für eine Ausbildung bei der RWZ zu werben. Neben der kaufmännischen Ausbildung zum Großund Außenhandelskaufmann bildet die RWZ auch Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik sowie KFZ-Mechatroniker aus. Beim Tochterunternehmen quindata kann eine Ausbildung zum Informatikkaufmann sowie zum Fachinformatiker absolviert werden. Die RWZ hat eine Ausbildungsquote von ca. 17 % und liegt damit weit über dem Bundesdurchschnitt.
Raiffeisen läuft. Unter dem Motto „Gemeinsam zum Ziel“ starteten 50 Mitarbeiter der RWZ beim „2. Kassel-Marathon 2008". Die RWZ fungierte erstmals als Sponsor dieser Laufveranstaltung, die weit über 6.000 Läufer auf sowie mehr als 70.000 Besucher an die Strecke zog. Ein sehr umfangreiches Startplatzkontingent wurde den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Die aktive Einbindung der Kolleginnen und Kollegen in das Laufevent und die damit verbundene Leistungsbereitschaft, die Motivation und der Teamgedanke waren für die RWZ Ansporn, das Sponsoring auch zum 3. KasselMarathon 2009 fortzuführen. Der „3. Kassel-Marathon 2009" findet vom 8. bis 10.05. statt.
FENDT live. Unter dem Motto „FENDT live“ veranstaltete die RWZ gemeinsam mit dem Traktorenhersteller FENDT in Malsfeld-Mosheim einen großen Feldtag. Die Veranstaltung, die als Nachlese zu den FENDT-Feldtagen in Wadenbrunn initiiert wurde, fand bereits das zweite Mal in dieser Form statt. Bis spät in die Abendstunden säumten rund 1.000 Landwirte den Acker und tauschten im Anschluss an die Praxisvorführungen Meinungen und Erfahrungen im Kreise der Berufskollegen aus. Die in Verbindung mit Landtechnikpartnern durchgeführten Veranstaltungen erweisen sich immer mehr als Kontaktbörse für die Landwirtschaft. Der hohe Zuspruch zu den Feldveranstaltungen wird belegt durch die stetig steigenden Besucherzahlen. Darin eingeschlossen ist das Vertrauen in die RWZ, als Partner der Agrartechnik sowie des Pflanzenbaus.
Hoheiten zu Gast. Zwei amtierende Hoheiten waren in diesem Jahr der Einladung der RWZ gefolgt und begrüßten die Gäste im Rahmen von Veranstaltungen. So war Miriam I., hessische Rapsblütenkönigin zu Besuch beim Rapstag in Gudensberg.
Hoheitlicher Besuch auch zum 50-jährigen Jubiläum des Kraftfutterwerks in Altmorschen. Die Hessische Milchkönigin Melanie I. war zugegen und begleitete den Milchshakeempfang der 250 geladenen Gäste.
2. Kasseler Gespräch. Unter dem Titel „Kasseler Gespräch“ hat die RWZ zum zweiten Mal ein Treffen mit Entscheidungsträgern aus Politik, Industrie, Verbänden und Handel veranstaltet. In geschlossenem Kreis diskutierten namhafte Persönlichkeiten gemeinsam über Chancen im Agribusiness. Die hohe Akzeptanz bei den Teilnehmern, ausgedrückt in den facettenreichen und fachkundigen Gesprächen, haben die RWZ bestärkt, die Veranstaltung zu einer festen Einrichtung werden zu lassen.
Zusammenarbeit. Glanzstück. „Alles erstrahlt in neuem Glanz“, so das Motto der Einweihung der umgebauten und modernisierten Räumlichkeiten am BaustoffStandort in Hanau. In mehreren Bauabschnitten entstand in Hanau eine überdachte Ladezone, eine Neugestaltung der Außenflächen sowie helle und kundenfreundliche Büros mit großzügiger Beratungsatmosphäre. Glanzstück des Standortes ist eine neue Innenausstellung, die mit zahlreichen Einzelexponaten dem Kunden viel Raum zur Information und Auswahl individueller Lösungen lässt.
Die RWZ hat zum Jahresende 75,1 % der Landtechnik Nord GmbH, einer 100%igen Tochter der HaGe Kiel, übernommen. Ziel der gemeinsamen LandtechnikUnternehmung ist es, das Geschäft im Norden Deutschlands unter der operativen Führung der RWZ weiter zu entwickeln und Synergien im Bereich Beschaffung, Administration, EDV und Management zu nutzen. Die unter der operativen Führung der RWZ zusammengeführten Umsatzgrößen im Landtechnik-Geschäft erreichen 220 Mio. EUR und bilden zukünftig eine gute Basis zum weiteren Ausbau des Geschäftes.
Tanken rund um die Uhr, dabei zeitlich unabhängig sein und bequem mit Karte bezahlen. Das Konzept der 24h-Tankstellen geht auf. Am Standort in Frankenberg entstand eine weitere hochmoderne Tankstelle dieser Art. Am 10.08. wurde nach nur knapp viermonatiger Bauzeit die Tankstelle offiziell in Betrieb genommen. In unmittelbarer Nähe zur Tankstelle unterhält die RWZ zudem ein Technik-Center mit KFZ-Werkstatt und Reifenservice. So werden Synergien genutzt.
Mit rund 150 geladenen Gästen feierte die RWZ Kassel am 2.10. die Einweihung ihrer Biogasanlage, die am Standort in Bebra nach dreijähriger Planungs- und Bauphase in Betrieb genommen wurde. Die Biogasanlage verwertet Speisereste, überlagerte Lebensmitteln, Fehlchargen oder Kühlschäden aus der Lebensmittelproduktion. Die Annahme sowie die Verarbeitung der Produkte erfolgt inklusive der Verpackung und stellt eine in dieser Art bundesweit nur an wenigen Standorten angewandte Verfahrensweise dar.
Seit Jahren engagiert sich die RWZ im Sportsponsoring. So sponsert das Unternehmen viele Vereine in Hessen und Thüringen. Neben zahlreichen höherklassigen Mannschaften aus Fußball, Handball und Eishockey werden darüber hinaus die Jugendmannschaften unterstützt. Imagepflege und Imagetransfer stehen bei dem Sponsoring im Vordergrund. Aber auch der persönliche Kontakt zu Kunden, die gemeinsam mit Mitarbeitern der RWZ die Sportveranstaltung besuchen, bestärken das Engagement.
50 Jahre. „50 Jahre Kraftfutterwerk Altmorschen“ hieß es in diesem Jahr. Mit einer zweitägigen Veranstaltung feierte die RWZ das Jubiläum seines Tochterunternehmens, der Kornhaus VertriebsGmbH. Ein Abend mit rund 250 geladenen Gästen machte dabei den Auftakt. Darunter auch der Hessische Staatsminister Wilhelm Dietzel, der Grußworte an die Gäste richtete. Am Folgetag waren rund 1.000 Besucher zum Tag der offenen Tür anwesend. Besonders die angebotenen Werksführungen sowie die Stände der Direktvermarkter mit Spezialitäten aus der Region waren an diesem Tag gefragt.
Kinderlachen. Strahlende Kinderaugen und erfreute Gesichter bei den Leiterinnen zweier Kindergärten anlässlich der Spendenübergabe von je 500 Euro. Im September dieses Jahres feierte das Raiffeisen-Kraftfutterwerk in Altmorschen 50-jähriges Jubiläum. Zum Tag der offenen Tür wurde im Rahmen des Getränkeverkaufs eine Spendenaktion gestartet, deren Erlös den beiden Kindergärten zugute kam. Das Geld soll in Spielgeräte und Ausstattung investiert werden.
HERAUSGEBER: Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Ständeplatz 1- 3 34117 Kassel
KONZEPTION / TEXT / GESTALTUNG: Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Werbung/Öffentlichkeitsarbeit
FOTOGRAFIE: Michael Wiedemann, Kassel Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH Werbung/Öffentlichkeitsarbeit
Boxan Repro+Druck, Kassel

References: § 6
 § 6
 § 308
 § 312
 § 301
 § 304
 § 275
 § 7
 § 6
 § 308
 § 301
 § 308
 § 286
 § 267
 § 317