Source: https://www.tuev-sued.de/anlagen-bau-industrietechnik/technikfelder/strahlenschutz-in-industrie-forschung/fallbeispiel-hans-knoell-institut
Timestamp: 2019-06-25 16:01:49+00:00

Document:
Fallbeispiel Hans-Knöll-Institut | TÜV SÜD GRUPPE
Fallbeispiel Hans-Knöll-Institut
Referenzprojekt: Hans-Knöll-Institut, Jena
Das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) in Jena wurde im Jahr 1992 gegründet und gehört seit 2003 zur Leibniz-Gemeinschaft. Die Wissenschaftler des HKI erforschen neue Naturstoffe aus Mikroorganismen und die Möglichkeiten einer Nutzung zum Wohle des Menschen. Weiterhin widmen sie sich der Infektionsbiologie humanpathogener Pilze, um Krankheiten besser diagnostizieren und behandelnzu können.
Die Strahlenschutz-Experten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH wurden beauftragt, die Radionuklidlabore, das Isotopenlabor 003 / LH1, das Reststofflager A 037a und Zugangsräume des HKI auf die Einhaltung der Grenzwerte der Oberflächenkontamination nach § 44 StrlSchV als Voraussetzung für die Freigabe nach § 29 StrlSchV zu prüfen.
Um diese Aufgabenstellung zu lösen, haben die Strahlenschutz-Experten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH als erstes die Ortsdosisleistung und die Oberflächenkontamination der verschiedenen Räume gemessen. Dabei wurden die bauliche Substanz (Wände, Boden) sowie das Inventar sowohl mit einem geeichten Dosisleistungsmessgerät als auch mit einem Oberflächenkontaminationsmonitor abgescannt. An ausgewählten Punkten wurden danach Messungen zur Dokumentation und Beweissicherung durch geführt.
An für den Oberflächenkontaminationsmonitor unzugänglichen Stellen wie z. B. Ecken und Durchführungen wurden Wischproben genommen und ausgewertet.
Die Strahlenschutz-Experten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH bewerteten die Ergebnisse der durchgeführten Messungen und wiesen nach, dass die Grenzwerte der Oberflächenkontamination nach § 44 StrlSchV als Voraussetzung für die Freigabe nach § 29 StrlSchV für die Radionuklidlabore, das Isotopenlabor 003 / LH1, das Reststofflager A 037a und die Zugangsräume des HKI eingehalten wurden. Mit den erstellten Bescheinigungen von TÜV SÜD konnte damit eine Freigabe durch die Strahlenschutz-Behörde erfolgen.
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V. – Hans-Knöll-Institut (HKI), Jena
Radionuklidlabore, Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen
Prüfung der Einhaltung der Grenzwerte der Oberflächenkontamination nach § 44 StrlSchV als Voraussetzung für die Freigabe nach § 29 StrlSchV für die Radionuklidlabore, das Isotopenlabor 003/ LH1, das Reststofflager A 037a und Zugangsräume
Bestimmung der Ortsdosisleistung (Abscannen, Messwertraster)
Messung der Oberflächenaktivität (Abscannen, Messwertraster)
Bestimmung der Aktivität mittels genommener Wischproben
Auswertung der Messergebnisse Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Erstellen der Bescheinigungen für die behördliche Freigabe
Grundlage für die Freigabe durch die Strahlenschutzbehörde gegeben
"TÜV SÜD hat uns bei der Freimessung sehr unterstützt. Das Projekt wurde schnell, zielorientiert und rechtskonform bearbeitet, so dass die entsprechenden Räume zeitnah durch die Behörde freigegeben werden konnten."
Hans-Knöll-Institut, Jena: Freimessungen zur Freigabe nach § 29 StrSchV [ PDF 439 kB ]

References: § 44
 § 29
 § 44
 § 29
 § 44
 § 29
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