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Timestamp: 2016-10-24 22:08:01+00:00

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§ 33 SGB IX, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben | Gesetze auf anwalt24.de
§ 33 SGB IX, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behindert...…§ 33 SGB IX, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben§ 34 SGB IX, Leistungen an Arbeitgeber§ 35 SGB IX, Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation§ 36 SGB IX, Rechtsstellung der Teilnehmenden§ 37 SGB IX, Dauer von Leistungen§ 38 SGB IX, Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit§ 38a SGB IX, Unterstützte Beschäftigung§ 39 SGB IX, Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen§ 40 SGB IX, Leistungen im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich§ 41 SGB IX, Leistungen im Arbeitsbereich§ 42 SGB IX, Zuständigkeit für Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen§ 43 SGB IX, Arbeitsförderungsgeld§ 44 SGB IX, Ergänzende Leistungen§ 45 SGB IX, Leistungen zum Lebensunterhalt§ 46 SGB IX, Höhe und Berechnung des Übergangsgelds§ 47 SGB IX, Berechnung des Regelentgelts§ 48 SGB IX, Berechnungsgrundlage in Sonderfällen§ 49 SGB IX, Kontinuität der Bemessungsgrundlage§ 50 SGB IX, Anpassung der Entgeltersatzleistungen§ 51 SGB IX, Weiterzahlung der Leistungen§ 52 SGB IX, Einkommensanrechnung…§ 160 SGB IX (weggefallen)
§ 33 SGB IXSozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen -BundesrechtTeil 1 – Regelungen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen → Kapitel 5 – Leistungen zur Teilhabe am ArbeitslebenTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen -Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: SGB IXGliederungs-Nr.: 860-9Normtyp: Gesetz(1) Zur Teilhabe am Arbeitsleben werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.(2) Behinderten Frauen werden gleiche Chancen im Erwerbsleben gesichert, insbesondere durch in der beruflichen Zielsetzung geeignete, wohnortnahe und auch in Teilzeit nutzbare Angebote.(3) Die Leistungen umfassen insbesondere 1.Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung,2. Berufsvorbereitung einschließlich einer wegen der Behinderung erforderlichen Grundausbildung,2a.individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung,3. berufliche Anpassung und Weiterbildung, auch soweit die Leistungen einen zur Teilnahme erforderlichen schulischen Abschluss einschließen,4. berufliche Ausbildung, auch soweit die Leistungen in einem zeitlich nicht überwiegenden Abschnitt schulisch durchgeführt werden,5.Gründungszuschuss entsprechend § 93 des Dritten Buches durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5,6. sonstige Hilfen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, um behinderten Menschen eine angemessene und geeignete Beschäftigung oder eine selbstständige Tätigkeit zu ermöglichen und zu erhalten.Absatz 3 Nummer 1 neugefasst durch G vom 30. 7. 2009 (BGBl I S. 2495), geändert durch G vom 20. 12. 2011 (BGBl I S. 2854). Nummer 2a eingefügt durch G vom 22. 12. 2008 (BGBl I S. 2959). Nummer 5 geändert durch G vom 20. 7. 2006 (BGBl I S. 1706) und 20. 12. 2011 (a. a. O.).(4) 1Bei der Auswahl der Leistungen werden Eignung, Neigung, bisherige Tätigkeit sowie Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt angemessen berücksichtigt. 2Soweit erforderlich, wird dabei die berufliche Eignung abgeklärt oder eine Arbeitserprobung durchgeführt; in diesem Fall werden die Kosten nach Absatz 7, Reisekosten nach § 53 sowie Haushaltshilfe und Kinderbetreuungskosten nach § 54 übernommen.(5) Die Leistungen werden auch für Zeiten notwendiger Praktika erbracht.(6) Die Leistungen umfassen auch medizinische, psychologische und pädagogische Hilfen, soweit diese Leistungen im Einzelfall erforderlich sind, um die in Absatz 1 genannten Ziele zu erreichen oder zu sichern und Krankheitsfolgen zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten, insbesondere1.Hilfen zur Unterstützung bei der Krankheits- und Behinderungsverarbeitung,2.Aktivierung von Selbsthilfepotentialen,3. mit Zustimmung der Leistungsberechtigten Information und Beratung von Partnern und Angehörigen sowie von Vorgesetzten und Kollegen,4. Vermittlung von Kontakten zu örtlichen Selbsthilfe- und Beratungsmöglichkeiten,5. Hilfen zur seelischen Stabilisierung und zur Förderung der sozialen Kompetenz, unter anderem durch Training sozialer und kommunikativer Fähigkeiten und im Umgang mit Krisensituationen,6.Training lebenspraktischer Fähigkeiten,7.Anleitung und Motivation zur Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,8. Beteiligung von Integrationsfachdiensten im Rahmen ihrer Aufgabenstellung (§ 110).(7) Zu den Leistungen gehört auch die Übernahme1. der erforderlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung, wenn für die Ausführung einer Leistung eine Unterbringung außerhalb des eigenen oder des elterlichen Haushalts wegen Art oder Schwere der Behinderung oder zur Sicherung des Erfolges der Teilhabe notwendig ist,2. der erforderlichen Kosten, die mit der Ausführung einer Leistung in unmittelbarem Zusammenhang stehen, insbesondere für Lehrgangskosten, Prüfungsgebühren, Lernmittel, Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung.Absatz 7 Nummer 2 geändert durch G vom 30. 7. 2009 (BGBl I S. 2495) und 20. 12. 2011 (BGBl I S. 2854).(8) 1Leistungen nach Absatz 3 Nr. 1 und 6 umfassen auch1. Kraftfahrzeughilfe nach der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung,2.den Ausgleich unvermeidbaren Verdienstausfalls des behinderten Menschen oder einer erforderlichen Begleitperson wegen Fahrten der An- und Abreise zu einer Bildungsmaßnahme und zur Vorstellung bei einem Arbeitgeber, einem Träger oder einer Einrichtung für behinderte Menschen durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5,3.die Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz für schwerbehinderte Menschen als Hilfe zur Erlangung eines Arbeitsplatzes,4. Kosten für Hilfsmittel, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur Berufsausübung, zur Teilnahme an einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zur Erhöhung der Sicherheit auf dem Weg vom und zum Arbeitsplatz und am Arbeitsplatz erforderlich sind, es sei denn, dass eine Verpflichtung des Arbeitgebers besteht oder solche Leistungen als medizinische Leistung erbracht werden können,5. Kosten technischer Arbeitshilfen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur Berufsausübung erforderlich sind und6. Kosten der Beschaffung, der Ausstattung und der Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung in angemessenem Umfang. 2Die Leistung nach Satz 1 Nr. 3 wird für die Dauer von bis zu drei Jahren erbracht und in Abstimmung mit dem Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 durch das Integrationsamt nach § 102 Abs. 4 ausgeführt. 3Der Rehabilitationsträger erstattet dem Integrationsamt seine Aufwendungen. 4Der Anspruch nach § 102 Abs. 4 bleibt unberührt.
§ 32 SGB IX, Verordnungsermächtigungen§ 34 SGB IX, Leistungen an Arbeitgeber
18.08.2013 - 1.052 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Peter Koch aus HannoverBerufliche Reha abgelehnt – Kann ein Berufswunsch mit einer einstweiligen Verfügung auf Bewilligung einer Umschulung durchgesetzt werden?Der Kampf um die Reha kann zu einer harten Auseinandersetzung werden. Der Versicherte hat einen speziellen Ausbildungswunsch, der Versicherungsträger beruft sich dagegen auf das behördliche Ermessen… mehr

References: § 33

§ 33
 § 93
 § 6
 § 53
 § 54
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