Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-ihk-bildungszentrum-78888
Timestamp: 2020-06-03 05:55:51+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau IHK Bildungszentrum IHK Nordschwarzwald
3. Preis: Riehle Assoziierte Architekten und Stadtplaner, Reutlingen
Neubau Bildungszentrum IHK Nordschwarzwald	, Nagold/ Deutschland
wa-2024627
Anerkennung: Weinmiller Architekten, Berlin
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von insgesamt 25 Teilnehmern
Die IHK Nordschwarzwald plant den Neubau eines Bildungszentrums in Nagold als Ersatz für die derzeitige dezentrale Situation mit einer Mischung aus eigenen Seminarräumen und angemieteten Räumen im Stadtgebiet, diese sollen aufgelöst werden. Die Prüfung des Grundstücks hat ergeben, dass das zentrumsnah gelegene Grundstück an der Ecke Calwer Straße/Lange Straße mit einer Größe von 2.090m² für diese Nutzung geeignet ist. In unmittelbarer Umgebung zum Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Innenstadtnähe, Gastronomie etc. ist die Lage für eine Berufsbildungsstätte attraktiv und sehr gut angebunden.
Der Wettbewerb für das Bildungszentrum soll städtebauliche, architektonisch-gestalterische sowie funktionale und wirtschaftliche Lösungen für die Programmziele der IHK Nordschwarzwald, das Raumprogramm, aufzeigen. Zur Lösung der Aufgabenstellung werden von der Ausloberin innovative Lösungsansätze gewünscht. Dabei sollen energetische, nachhaltige und ökonomische Gesichtspunkte Berücksichtigung finden. Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine von Bund und Land geförderte Zuwendungsmaßnahme.
2018/S 143-328318
Kontaktstelle(n): IHK Nordschwarzwald
Zu Händen von: Frau Tanja Traub
Telefon: +49 72312010
E-Mail: traub@pforzheim.ihk.de
Fax: +49 723120121104
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.nordschwarzwald.ihk24.de
Nicht offener Realisierungswettbewerb „Neubau IHK Bildungszentrum IHK Nordschwarzwald“ in Nagold
Zum Wettbewerb sind 7 bereits im Vorfeld ausgewählte Büros/Arbeitsgemeinschaften die die folgend genannten Kriterien erfüllen sowie bis zu 18 weitere Büros/ Arbeitsgemeinschaften zugelassen, die aus den eingehenden Bewerbungen in einem vorgeschalteten Auswahlverfahren nach Maßgabe der unter 6.1 bis 6.3 genannten Kriterien ermittelt werden.
Bewerber müssen zu den unter 6.1 geregelten Ausschlusskriterien und den unter 6.2 geregelten Eignungskriterien zunächst nur Eigenerklärungen unter Verwendung der als Anlage beigefügten Bewerbungsunterlagen abgeben sowie eine Kopie der Eintragungs-urkunde (siehe unter 6.2.1 und ggfs. 6.2.3) vorlegen.
6.1 AUSSCHLUSSKRITERIEN
Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen i.S.v. §123 GWB:
— Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten nach §123 Abs.3 GWB dem Bewerber zuzurechnen ist, wegen einer Straftat i.S.v. §123 Abs.1 GWB vorliegt, und keine rechtskräftige Festsetzung einer Geldbuße nach §30 des Gesetzes über Ordnungs-widrigkeiten gegen den Bewerber wegen einer Straftat i.S.v. §123 Abs.1 GWB vorliegt; einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße i.S.v. §123 Abs.1 GWB stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich,
Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründen i.S.v. §124 GWB:
— Eigenerklärung, ob der Bewerber bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende Umwelt-, Sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat,
— Eigenerklärung, ob der Bewerber zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein Vergleichsbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich der Bewerber im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
— Eigenerklärung, ob der Bewerber im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Bewerbers in Frage gestellt wird; zur Zurechnung des Verhaltens von natürlichen Personen siehe §123 Abs.3 GWB,
— Eigenerklärung, ob der Bewerber Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
— Eigenerklärung, ob hinsichtlich des Bewerbers ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Wettbewerbs und des sich ggf. anschließenden Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für die Ausloberin tätigen Person, die in den Auslobungsunterlagen genannt wird, bei der Durchführung des Wettbewerbs und des sich ggf. anschließenden Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte,
— Eigenerklärung, ob der Bewerber eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat,
— Eigenerklärung, ob ein Ausschlussgrund i.S.v. §21 Abs.1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG), des §98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) oder des §19 Abs.1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) vorliegt.
6.2 EIGNUNGSKRITERIEN
6.2.1 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Für Bewerber wird als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten gefordert. Erforderlich ist, dass der Bewerber nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§75 Abs. 1 VgV). Hierzu sind die Kammernummer anzugeben und eine Kopie der Eintragungsurkunde oder gleichwertige Bescheinigungen anderer Mitgliedstaaten in Kopie vorzulegen.
Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen mit der Berufsqualifikation des Berufs des Architekten namentlich benennen (§43 Abs.1 Satz 2 VgV, §75 Abs.3 VgV).
6.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Eigenerklärung zum Gesamtumsatz sowie zum Umsatz in dem Tätigkeitsbereich der Aufgabe, die Gegenstand des Wettbewerbs ist, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; der Gesamtjahresumsatz muss mind. 0,2 Mio. EUR betragen.
— Im Anschluss an den Wettbewerb soll ein Verhandlungs-verfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern durchgeführt werden. Vor Auftragserteilung muss eine Haftpflichtversicherung mit mind. 5 Mio. EUR für Personen-schäden und mind. 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögens-schäden nachgewiesen werden. Mängel am Bauwerk müssen ausdrücklich mitversichert sein.
6.2.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung der Architekten zu einem in den letzten 10 Jahren realisierten Hochbau-Projekt im Bereich Bildung, wie z.B. Schulen, Bildungszentren, Berufsakademien, Schulungszentren, Hochschulen, Universitäten etc.
6.3 AUSWAHL DER WETTBEWERBSTEILNEHMER
Bewerber bei denen keine zwingenden Ausschlussgründe vorliegen und die auch nicht wegen eines fakultativen Ausschlussgrundes ausgeschlossen werden und zudem die Eignungskriterien erfüllen, sind als Teilnehmer des Planungswettbewerbs qualifiziert. Qualifizieren sich mehr als 18 Bewerber, entscheidet das Los (§ 5 Abs.6 VgV).
Mathias Hähnig — Martin Gemmeke
Dipl.-Inge. Freie Architekten BDA
4. Peter W. Schmidt Architekt BDA, Pforzheim
5. SWS ARCHITEKTEN Strolz Weisenburger Scheidel, Karlsruhe
6. Tusker + Ströhle Freie Architekten BDA, Stuttgart
7. Riehle + Assoziierte, Reutlingen
Städtebauliches und architektonisches Konzept;
Innenräumliche Qualität;
Freiraumkonzept;
Raumprogramm und funktionale Zusammenhänge;
Tag: 29.8.2018 - 17:00
Tag: 12.9.2018
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden folgende Preise und Anerkennungen ausgelobt:
1) Preis: 22 500,00 EUR;
2) Preis: 15 000,00 EUR;
3) Preis: 10 000,00 EUR;
4) Preis: 7 000,00 EUR.
Anerkennungen 13 500,00 EUR.
1. Dea Ecker Freie Architektin, Heidelberg
2. Prof. Diana Reichle Freie Architektin, Köln
3. Prof. Peter Schürmann Freier Architekt, Stuttgart
4. Annette Sinz-Beerstecher Freie Landschaftsarchitektin, Rottenburg
5. Monika Weber-Pahl Freier Architektin, Darmstadt
6. Prof. Jens Wittfoht Freier Architekt, Stuttgart
Abgabetermin Pläne: 16.11.2018
Abgabetermin Modell: 23.11.2018
Preisgerichtssitzung: 13.12.2018
Die Ausloberin wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und nach Zustimmung ihrer Gremien, einem der Preisträger unter den in §8 (2) RPW genannten Voraussetzungen die Planungsleistungen im Zusammenhang mit dem „Neubau Bildungszentrum Nagold“ stufenweise mit den Lph 2-5 des §34 HOAI 2013 (...) vorbehaltlich der Genehmigungsfähigkeit des Projekts (Bebauungsplanverfahren) vergeben.
Der Wettbewerbsbeitrag ist im Rahmen der Leistungsphase 2 ggf. nach funktionalen und wirtschaftlichen Aspekten zu optimieren. Die Preisträger verpflichten sich im Falle einer Beauftragung, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses 15 15 – 75
Nachhaltigkeit/ Wirtschaftlichkeit / Kosten- und Terminplanung 10 10 – 50
Projektleiter, Projektteam, Gesamteindruck der Präsentation 15 15 – 75
Im Falle der Beauftragung werden, durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die Nutzung der Wettbewerbsarbeit und das Recht der Erstveröffentlichung sind in der RPW geregelt.

References: §123
 §123
 §123
 §30
 §123
 §123
 §124
 §123
 §21
 §98
 §19
 §75
 §8
 §34