Source: https://lir-mainz.de/datenschutzerklaerung-fuer-bewerber-innen
Timestamp: 2020-07-14 00:02:21+00:00

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Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für die jeweils ausgeschriebene Stelle verarbeitet.
Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung im Bewerbungsverfahren und als Bestandteil der Personalakte sind: § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG und Art. 6 Abs. 1 lit. (b) DS-GVO und, soweit Sie eine Einwilligung erteilt haben, etwa durch Übersendung nicht für das Bewerbungsverfahren notwendiger Angaben, Art. 6 Abs. 1 lit. (a) DS-GVO. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung nach einer Absage ist Art. 6 Abs. 1 lit. (f) DS-GVO. Rechtsgrundlage für die haushalts- und steuerrechtliche Aufbewahrung ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO i.V.m. § 147 AO. Berechtigtes Interesse bei Verarbeitung auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. (f) DS-GVO ist die Verteidigung gegen Rechtsansprüche.
Wir benötigen für den Bewerbungsprozess in der Regel keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 DS-GVO (Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität). Wir bitten Sie, uns von vornherein keine derartigen Informationen zukommen zu lassen. Wenn solche Informationen ausnahmsweise für den Bewerbungsprozess relevant sind, verarbeiten wir sie zusammen mit Ihren anderen Bewerberdaten. Dies kann beispielsweise Angaben über eine Schwerbehinderung betreffen, die Sie uns freiwillig machen können und die wir dann zur Erfüllung unserer besonderen Verpflichtungen im Hinblick auf Schwerbehinderte verarbeiten müssen. In diesen Fällen dient die Verarbeitung der Ausübung von Rechten oder der Erfüllung von rechtlichen Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und dem Sozialschutz. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung sind dann Art. 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO, § 26 Abs. 3 BDSG, 164 SGB IX.
Verantwortlicher für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung angegebene Adressat der Bewerbung.
Ihre personenbezogenen Daten werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens innerhalb der des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) weitergegeben an: Mitglieder der Auswahlkommission, die Personalverwaltung, die/den Gleichstellungsbeauftragte/-n, die Schwerbehindertenvertretung und ggf. den Betriebsrat im Rahmen ihrer organisatorischen bzw. gesetzlichen Zuständigkeit.
Nach der Erreichung des jeweiligen Zweckes werden Ihre Daten gelöscht, wenn es zu keinem Vertragsabschluss kommt. Daten werden jedoch so lange aufbewahrt, wie es nötig ist zur Verteidigung von Rechtsansprüchen bzw. gegen etwaige AGG-Anschuldigungen. Ansonsten löschen wir die Bewerberdaten in der Regel 2 bis maximal 6 Monate nach Abschluss des Bewerbungsprozesses, es sei denn, Ihr Profil wurde uns von einem Personaldienstleister übermittelt und ist mit länger währenden Provisionsansprüchen dieses Dienstleisters behaftet. Sofern buchhalterisch relevante Verarbeitungen vorgenommen wurden, wie etwa die Erstattung von Reisespesen, werden die hierfür notwendigen Daten unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen, das sind i. d. R. 6 oder 10 Jahre, gelöscht.
Sofern die Bewerbung erfolgreich war und wir einen Vertrag mit Ihnen schließen, überführen wir die im Rahmen des Bewerbungsprozesses erhobenen Daten in unsere Personalakte (siehe Datenschutzerklärung für Mitarbeiter/innen).

References: § 26
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 § 147
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 9
 § 26