Source: http://mariengymnasium-jever.de/index.php?site=beruns&kat=frderverein&cid=2&tgl=113
Timestamp: 2018-07-22 12:26:40+00:00

Document:
Satzung ( auch als pdf zum Herunterladen )
1. Der Verein führt den Namen "Förderverein des Mariengymnasiums Jever". Nach Eintragung in das Vereinsregister erhält er den Zusatz "eingetragener Verein (e.V.)".
2. Der Verein hat seinen Sitz in Jever, Terrasse 3 und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Oldenburg eingetragen werden.
1. Der ausschließliche und unmittelbare Zweck des Vereins ist die Förderung von Erziehung und Bildung, insbesondere durch Förderung des Mariengymnasiums Jever, seiner Schülerinnen und Schüler.
Diesem Zweck sollen in erster Linie dienen:
a) die Unterstützung bei der Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln, speziell der multimedialen Ausstattung, aber auch von Musikinstrumenten, Bibliotheksausstat-tungen soweit der Träger zu seiner Anschaffung nicht verpflichtet ist oder sie vom Träger der Schule nachweislich nicht an- geschafft werden können,
b) die Unterstützung ggf. Vorfinanzierung von Baumaßnahmen und notwendigen Inneneinrichtungen, soweit der Träger der Schule dazu nicht verpflichtet oder wirtschaftlich in der Lage ist,
c) die Finanzierung ggf. Einstellung von Hilfskräften, die in Abstimmung mit der Schulleitung die pädagogischen und fachlichen Anliegen der Schule unterstützen, wie z. B. Schülerbetreuungs- personal, Mediatoren, pädagogische Mitarbeiter, Fachkräfte für Arbeitsgemeinschaften, Ergänzungsunterricht für Begabte, für Benachteiligte, für Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland,
d) die Unterstützung von kulturellen und anderen außerfachlichen Veranstaltungen der Schule, wie z. B. Schulfesten, Sportfesten, Theater- und Musikaufführungen, Tagen der offenen Tür, Schul-, Klassenfahrten, Beteiligung an kommunalen Festen und Veranstaltungen,
e) die Förderung gesunder Ernährung und Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler, die Kooperation mit Sportvereinen,
f) die Unterstützung von bedürftigen Schülerinnen und Schülern,
g) die Förderung der Zusammenarbeit mit andern Schulen, mit Hochschulen und Universitäten, mit der Wirtschaft, mit Kirchen, mit kulturellen Einrichtungen, mit Einrichtungen der Jugendpflege, der Arbeitsvermittlung, mit medizinischen und psychologischen Diensten,
h) die Veranstaltung von Vortragsreihen und praxisbezogenen Fachtagungen, die den Schülern, Lehrern und anderem Personal der Schule dienlich sind sowie die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse,
i) die fachliche und außerfachliche Förderung des Übergangs der Schülerinnen und Schüler der Schule in die berufliche Praxis sowie die Förderung der Selbstorganisa-tion von Schülerinnen und Schülern, etwa in Computer-Clubs, Unternehmerspielen, Sozial- und Freiwilligendiensten,
j) die Förderung der internationalen Zusammenarbeit der Schule, ihrer Schülerinnen und Schüler sowie von Maßnahmen der Völkerverständigung, insbesondere in Europa,
k) die Förderung der Öffentlichkeitsarbeit der Schule, u. a. der Unterstützung und Herausgabe von Schul- oder Jahresberichten, Schülerzeitungen, der Aufbau und die Pflege eines Schul-Internetportals,
l) die Unterstützung und Trägerschaft von Schulprojekten, die Einwerbung von Drittmitteln.
2. Die gesetzten Zwecke können auch in Zusammenarbeit mit Organisationen und Institutionen gleicher oder ähnlicher Zielsetzung erfolgen.
3. Zur Erreichung des Vereinszwecks kann der Vorstand auf der Grundlage eines Beschlusses der Mitgliederversammlung Institutionen gründen, die dem Verein rechtlich und wirtschaftlich verbunden sind.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AO).
2. Die Tätigkeit des Vereins ist selbstlos. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke. Der Zweck des Vereins ist nicht auf Gewinnerzielung gerichtet.
3. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bejaht und bereit ist, die in § 2 niedergelegten Ziele zu unterstützen.
2. Als korrespondierende Mitglieder können Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Wissenschaft und der Wirtschaft angenommen werden, die die Ziele des Vereins fördern (wissenschaftlicher Beirat). Die Mitgliedschaft korrespondierender Mitglieder ist beitragsfrei.
3. Zu Ehrenmitgliedern können Persönlichkeiten ernannt werden, die sich in besonderer Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben.
4. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Gegen die ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Zustellung die Entscheidung der nächsten Mitgliederversammlung beantragt werden.
5. Korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt.
c) Ausschluss oder
d) bei Eröffnung des Insolvenz-/Vergleichsverfahrens.
3. Der Ausschluss erfolgt
a) falls das Mitglied seinen finanziellen Verpflichtungen zwei Jahre nach Fälligkeit trotz schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist,
c) falls das Mitglied die bürgerlichen Ehrenrechte verliert,
d) aus wichtigem Grund, wie z.B. bei einem Verstoß gegen die Vereinsinteressen in erheblichem Maß.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied wird über den Aus- schluss unter Angabe der Gründe schriftlich unterrichtet. Gegen diesen Beschluss kann einen Monat nach Zustellung die Entscheidung der nächsten Mitgliederver- sammlung beantragt werden.
1. Die Beitragshöhe wird in der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Beitrags- ordnung regelt die Details.
2. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils zu Beginn eines Kalender- jahres fällig.
3. Der Vorstand kann in begründeten Fällen den Beitrag ganz oder teilweise erlassen.
4. Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks sollen ferner durch Spenden und die Einwerbung von Drittmittel aufgebracht werden.
5. Die Verwendung der Mittel richtet sich nach § 2.
b) der Vorstand gem. § 26 BGB.
2. Der Vorstand kann Beisitzer berufen, die nicht zum Vorstand gem. § 26 BGB gehören. Die ständige Funktion eines Beisitzers hat die Schulleitung der gemäß § 2 Abs. 1 zu fördernden Schule.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens alle drei Jahre – möglichst im ersten Halbjahr des Kalenderjahres – statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand. Die Einladung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zwischen Absendetermin und Versammlungstermin an alle Mitglieder per E-Mail.
3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag des Vorstandes oder auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Viertel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe des Grundes vom Vorstand einzuberufen.
Eine durch ordentliche Mitglieder beantragte außerordentliche Mitgliederversamm-lung ist innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Ersuchens an den Vorstand einzuberufen. Im Übrigen gelten für die außerordentliche Mitgliederversammlung die Bestimmungen für die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
4. Der ordentlichen Mitgliederversammlung sind insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes über die abgelaufenen Geschäftsjahre,
b) Entgegennahme des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer,
d) Wahlen zum Vorstand,
f) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge,
5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder in seiner Abwesenheit von einem weiteren Vorstandsmitglied geleitet. Über die Beschlüsse der Mitgliederver-sammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und einem weiteren Mitglied zu unterzeichnen ist.
6. Jede ordnungsgemäß anberaumte Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge durch einfache Mehrheit, soweit nicht gesetzlich oder durch die Satzung eine andere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist.
7. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Es kann sich in der Ausübung des Stimmrechts durch ein anderes durch Vollmacht ausgewiesenes Mitglied vertreten lassen.
Im Fall der Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden doppelt zu zählen.
1. Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, der/dem Schatzmeister/in und der/dem Schriftführer/in.
2. Gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende jeweils gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt; Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt bis zur Konstituierung des neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsperiode wählen.
4. Außer den dem Vorstand in dieser Satzung oder von der Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben führt der Vorstand die laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann den Vorsitzenden oder Vorstandsmitglieder widerruflich zur Führung einzelner Geschäfte bevollmächtigen und auch besondere Zuständigkeiten auf einzelne Mitglieder übertragen.
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstands- mitglieder anwesend ist. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Im Fall der Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden doppelt zu zählen.
6. Der Vorstand ist berechtigt, Mitarbeiter anzustellen.
7. Ein Vorstandsmitglied kann nur aus wichtigem Grund abberufen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere grobe Pflichtverletzung sowie Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.
8. Wurde ein erweiterter Vorstand gewählt, gilt Punkt 3 bis 7 auch für diesen.
Die Kassenprüfer des Vereins haben nach Ablauf eines Geschäftsjahres die vom Vorstand vorzulegende Jahresrechnung und Vermögensverwaltung rechnerisch und buchmäßig zu prüfen. Die Berichte werden jeweils auf der nächsten Mitgliederversammlung erstattet. Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt drei Jahre; Wiederwahl ist möglich.
1. Satzungsänderungen formeller Art, die durch behördliche Auflagen oder ähnliches
erforderlich werden, kann der Vorstand in eigener Zuständigkeit beschließen und durchführen.
3. Sonstige Änderungen der Satzung können nur auf Mitgliederversammlungen mit 3/4 - Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen, außerordent-lichen Mitgliederversammlung mit 3/4 - Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
2. Im Fall der Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks im Sinne der Abgabenordnung, fällt das Vereinsvermögen an das Mariengymnasium Jever, welches es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 genannten Zwecke zu verwenden hat.
Jever, den 22.05.2017

References: § 2
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 § 26
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 § 2
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