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Timestamp: 2020-04-10 10:04:00+00:00

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Rechtsprechung: StraFo 2002, 397 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 27.06.2002
OLG Hamm, 22.04.2002 - 2 Ws 88/02
https://dejure.org/2002,12001
OLG Hamm, 22.04.2002 - 2 Ws 88/02 (https://dejure.org/2002,12001)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.04.2002 - 2 Ws 88/02 (https://dejure.org/2002,12001)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22. April 2002 - 2 Ws 88/02 (https://dejure.org/2002,12001)
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Pflichtverteidiger, Beiordnung des Anwalts des Vertrauens, Beiordnung bei einem Heranwachsenden wegen Schwierigkeit der Sache- und Rechtslage, Aktensicht
Pflichtverteidiger; Wahlverteidiger ; Beiordnung eines Anwalts des Vertrauens; Beiordnung bei einem Heranwachsenden ; Akteneinsicht; Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage
StraFo 2002, 397
OLG Hamm, 20.11.2003 - 2 Ws 279/03
Beurteilung der Schwere der Tat im Sinn des § 140 Strafprozessordnung (StPO); …
Er weist ergänzend unter Bezugnahme auf seinen Beschluss vom 22. April 2002 in 2 Ws 88/02 (= VRS 103, 122 = StraFo 2002, 293) auf Folgendes hin:.
Es ist daher eine extensive und großzügige Auslegung des § 140 Abs. 2 StPO zu Gunsten des jugendlichen oder heranwachsenden Angeklagten geboten (vgl. OLG Brandenburg NStZ-RR 2002, 184 f. [OLG Brandenburg 28.11.2001 - 1 Ss 46/01] ; OLG Hamm StraFo 2002, 293 f.;… Eisenberg, a.a.O., § 68 Rn. 23).
Hat sich für den Angeklagten bereits ein Rechtsanwalt seines Vertrauens gemeldet, so beschränkt sich das Auswahlermessen des Vorsitzenden in der Regel auf die Bestellung dieses Anwalts, auch wenn er nicht beim Gericht dieses Bezirks zugelassen ist, sofern jedenfalls Gerichtsort und Sitz des Rechtsanwalts nicht allzu weit voneinander entfernt sind (vgl. OLG Hamm StraFo 2002, 293 f.;… Meyer-Goßner, a.a.O., § 142 Rn. 11 f. m.w.N.).
LG Braunschweig, 19.04.2017 - 3 Qs 37/17
Pflichtverteidigerbeiordnung im Jugendstrafverfahren: Notwendige Verteidigung …
Die Sache kann für den Angeklagten dann als schwierig zu beurteilen sein, wenn ein Sachverständigengutachten das entscheidende Beweismittel gegen den Angeklagten darstellt (…Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 59. Aufl. 2016, § 140 Rn. 27 unter Hinweis auf OLG Hamm, Beschluss vom 22.04.2002, Az. 2 Ws 88/02).
LG Bonn, 22.01.2016 - 21 Qs 72/15
Aufrechterhaltung der Pflichtverteidigerbestellung trotz Änderung der …
Zum einen handelt es sich um ein vorbereitendes Sachverständigengutachten, dessen Inhalt sich in der Hauptverhandlung noch ändern kann und das bisher nur auf beschränkter Faktengrundlage erstellt werden konnte, und zum anderen reicht allein die Tatsache, dass ein Sachverständigengutachten notwendig war, um die Frage der Schuldfähigkeit zu klären, für das Vorliegen einer schwierigen Sach- und Rechtslage aus, da es in diesem Fall auf die Kenntnis der Akten ankommt (OLG Köln, Beschl. v. 29.08.1989 - Ss 427/89 - 198; OLG Hamm, Beschl. v. 22.04.2002 - 2 Ws 88/02).
OLG Hamm, 27.06.2002 - 2 Ws 244/02
https://dejure.org/2002,7594
OLG Hamm, 27.06.2002 - 2 Ws 244/02 (https://dejure.org/2002,7594)
OLG Hamm, Entscheidung vom 27.06.2002 - 2 Ws 244/02 (https://dejure.org/2002,7594)
OLG Hamm, Entscheidung vom 27. Juni 2002 - 2 Ws 244/02 (https://dejure.org/2002,7594)
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Pflichtverteidigerbestellung, Zeitpunkt, Abschluss des Verfahrens
StPO § 140 § 44
Pflichtverteidigerbestellung; Unzulässigkeit eines Antrags auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mangels Versäumung einer Frist; Unzulässigkeit einer rückwirkenden Beiordnung nach Beendigung des Verfahrens ; Bestimmung des möglichen Antragszeitraums
LG Limburg, 11.12.2017 - 1 Qs 162/17
Dies gilt auch dann, wenn der Wahlverteidiger, wie hier, seine Bestellung zum Pflichtverteidiger rechtzeitig, insbesondere vor Verfahrensbeendigung beantragt hat (…so auch BGH StV 1997, S. 238;… BGH StV 1989, S. 378;… OLG Köln NJW 2003, S. 2038; OLG Düsseldorf NStZ-RR 1996, 171;… OLG Düsseldorf StV 1984, S. 66; OLG Hamm, Beschl. v. 27.06.2002, Az. 2 Ws 244/02, zit. n. juris;… OLG Koblenz NStZ-RR 1997, S. 384; OLG Karlsruhe RPfl 1986, 149;… KG Berlin 09.03.2006, 5 Ws 563/05 = StV 2007, S. 372-375, zit n. juris).
Zu berücksichtigen ist dabei insbesondere, dass die Bestellung eines Pflichtverteidigers nicht dem Kosteninteresse des Angeklagten oder seines Verteidigers dient, sondern allein den Zweck verfolgt, im öffentlichen Interesse dafür zu sorgen, dass ein Betroffener in schwerwiegenden Fällen rechtskundigen Beistand erhält und der ordnungsgemäße Verfahrensablauf gewährleistet wird (KG, Beschluss vom 09.03.2006, Az.: 5 Ws 563/05 mit Verweis auf BVerfGE 39, 238, 242; BGH StV 1997, 238; StV 1989, 378; OLG Düsseldorf StV 1984, 66; wistra 1992, 320; OLG Köln NJW 2003, 2038; OLG Düsseldorf StraFo 2003, 94; NStZ-RR 1996, 171; StV 1984, 66; JurBüro 1984, 718; OLG Hamm StraFo 2002, 397; OLG Koblenz - 2. Strafsenat - NStZ-RR 1997, 384; OLG Celle NdsRpfl, 19; OLG Karlsruhe RPfl 1986, 149; std.
LG Zweibrücken, 27.02.2009 - 4118 Js 13226/07
Ablehnung einer Pflichtverteidigerbestellung nach Verfahrensabschluss
Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kommt auch nicht in Betracht ( OLG Hamm StraFo 2002, 397 ).

References: § 140
 § 140
 § 68
 § 142
 § 140
 § 140
 § 44
 BGH 
 BGH 
 BGH