Source: https://sup-erleben.de/agb/
Timestamp: 2018-11-19 20:38:15+00:00

Document:
Allgemeine Geschäftsbedingungen - Sup-erleben
1. Für die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Tina Weinberger, SUP-ERLEBEN, Blumenstr. 19, 76297 Stutensee (nachstehend als „SUP-ERLEBEN“ oder „Anbieter“ benannt) und dem Mieter (im Folgenden „Mieter“ oder „Teilnehmer“ genannt) werden die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vertragsbestandteil, wenn SUP-ERLEBEN auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hingewiesen hat, der Mieter die Möglichkeit hat, in zumutbarer Weise von dem Inhalt Kenntnis zu nehmen und mit der Geltung ausdrücklich einverstanden ist. Der Mieter kann diesen Text, der nur in deutscher Sprache verfügbar ist, auf seinen Computer herunterladen, ausdrucken und aufbewahren.
2. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Mieters werden Vertragsbestandteil, wenn SUP-ERLEBEN der Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
3. Die Geschäftsbedingungen gelten auch für die Inanspruchnahme der mobilen Applikationen von SUP-ERLEBEN.
§ 2. Vertragsgegenstand & Zustandekommen des Vertrags
1. Durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden das Zustandekommen des Vertrags und die vertragliche Beziehung des Anbieters mit dem Mieter geregelt. Für die Geschäfts- und Rechtsbeziehung mit dem Kunden ist der geschlossene Miet- oder Kursvertrag nebst diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters maßgebend.
2. Der Anbieter vermietet aufblasbare Stand-Up-Paddle-Boards nebst Zubehör (Paddel, Pumpe, Schwimmweste, Leash, Repair Kit, Rucksack). Weiter werden Stand-Up-Paddle-Kurse angeboten.
3. Durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die Vermietung des Anbieters und die Kursteilnahme des Teilnehmers geregelt. Wegen der Details des jeweiligen Angebots wird auf den Miet- und Kursvertrag und die jeweilige Angebotsseite verwiesen.
§ 3. Miet- und Kursbedingungen
1. Die Nutzung des Miet- und Kursangebots erfolgt auf eigene Gefahr. Die Miet- und Kursangebote richten sich ausschließlich an volljährige Personen. Minderjährige Personen zwischen acht und zwölf Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an einem Kurs des Anbieters teilnehmen. Für minderjährige Personen ab zwölf Jahren ist eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorzulegen.
Dem Anbieter sind gesundheitliche Einschränken unaufgefordert schriftlich (per E-Mail) vor Nutzung des Miet- und Kursangebots mitzuteilen. Der Teilnehmer verfügt mindestens über die Fähigkeit sich zehn Minuten ohne Schwimmhilfe über Wasser zu halten.
2. Das Tragen einer geeigneten Schwimmweste ist Pflicht und Voraussetzung für die Kurteilnahme. Der Anbieter stellt eine Schwimmweste für den Teilnehmer bereit.
3. Der Anbieter weist darauf hin, dass das Tragen einer Leash bei der Nutzung von SUP-Boards auf Seen empfohlen. Brillen sind gegen Verlust zu sichern. Bei sonnigem Wetter ist auf ausreichend Sonnenschutz für Kopf und Haut zu achten. Mitzuführende (Wert-) Gegenstände, Getränke, Schlüssel und Wechselkleidung müssen wasserfest verpackt und gesichert werden.
4. Bei aufkommenden Sturm- oder Gewitterwarnung ist das Gewässer umgehend zu verlassen und den Anweisungen des Kursleiters/Kurslehrers Folge zu leisten. Der Anbieter ist bei einer die Gesundheit gefährdenden Situation aufgrund der Wetterlage (Sturm, Unwetter, starker Nebel u. ä.) berechtigt, Kurse und Training abzusagen oder abzubrechen.
Wurde ein Kurs bereits begonnen, hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf Erstattung der Kursgebühr. Im Falle einer Absage eines Kurses wird die Kursgebühr erstattet, Nebenkosten des Mieters z.B. für die Anreise werden nicht erstattet. Die Mietsachen sind bei Absage oder Abbruch des Kurses vollständig und in dem überlassenen Zustand zurückzugeben.
5. Der Konsum von Drogen und Alkohol vor und während der Benutzung von SUP-Boards ist ausdrücklich untersagt. Die Kursleitung behält sich das Recht vor offensichtlich alkoholisierte Teilnehmer auszuschließen. Eine Rückerstattung erfolgt nicht.
1. Die Präsentation der Miet- und Kursangebote stellt kein bindendes Angebot des Anbieters auf Abschluss eines Miet- oder Kursvertrags dar.
2. Ein Miet- oder Kursvertrag kommt erst durch Abschluss eines schriftlichen, textlichen oder mündlichen Vertrags zustande. Wird der Vertrag durch einen Teilnehmer für eine Gruppe unterzeichnet, verpflichtet der Teilnehmer sich und die Kursteilnehmer in seiner Funktion als Vertreter. Der Teilnehmer und die Gruppe haften bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzung als Gesamtschuldner.
Der Vertragstext wird durch den Anbieter gespeichert. Es gilt die hier (www.sup-erleben.de/datenschutz/) einsehbare Datenschutzerklärung.
1. Die Preise werden in der Preisübersicht ausgehangen und sind durch den Mieter oder Kursteilnehmer jederzeit einsehbar.
2. Der Mieter hat grundsätzlich folgende Möglichkeiten zur Zahlung: Barzahlung, Überweisung, PayPal.
1. Der Mieter hat das ihm bereitgestellte Material vor Kurs- oder Fahrtantritt auf mögliche Beschädigungen zu überprüfen.
2. Der Mieter verpflichtet sich die Mietgegenstände sorgfältig zu behandeln und gereinigt zurückzugeben. Der Anbieter stellt bei Kursen Reinigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Falle einer Verschmutzung der Mietsache durch den Mieter und ungereinigten Rückgabe ist der Anbieter berechtigt eine Reinigungspauschale von 7,00 € zu erheben.
3. Schäden, die der Mieter bei Benutzung verursacht hat, werden auf dessen Kosten repariert. Im Interesse aller Beteiligten ist jeder Mieter verpflichtet, entstandene Schäden sofort anzuzeigen. Nicht gemeldete Schäden werden durch den Anbieter begutachtet und dem Mieter in Rechnung gestellt. Dies umfasst auch Folgeschäden (z.B. Ausfall der Boards wegen Reparatur oder Gutachterkosten).
4 Auf verursachte Schäden ist der Vermieter vor der Anmietung hinzuweisen. Zum festgelegten Rückgabetermin hat der Mieter dem Vermieter die Mietsache vollständig und persönlich zurückzugeben. Bei Beschädigung oder Verlust (z.B. durch unsachgemäße Benutzung, Transport, mangelhafte Sicherung) haftet der Mieter für die Reparatur bzw. Wiederbeschaffung mit dem Zeitwert der Mietsache. Normale Verschleißerscheinungen sind von der Schadenersatzpflicht ausgenommen.
1. Bei einem krankheitsbedingten Ausfall des Kursleiters und in Fällen höherer Gewalt, insbesondere bei Unwetter ist der Anbieter berechtigt, den Kurs auch kurzfristig abzusagen. Der Anbieter wird den Kunden in diesen Fällen umgehend von dem Ausfall des Kurses in Kenntnis setzen.
2. Fällt der Kurs aus einem wichtigem Grund aus, wird der Anbieter den Kunden sofort informieren und auf Wunsch versuchen, den Kurs auf einen anderen Termin zu verlegen. Wünscht der Kunde keine Verlegung, wird der Anbieter eine bereits vom Kunden bezahlte Kursgebühr erstatten.
3. Weitergehende Ansprüche des Kunden gegen den Anbieter sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens von Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 9 Rücktritt/Stornierung, Stornogebühren
1. Der Rücktritt vom Vertrag ist per E-Mail oder telefonisch möglich. Der Rücktritt kann kostenfrei, ohne Angabe von Gründen, bis fünf Kalendertage vor Beginn des Kurses erfolgen. Sollte der Kunde kurzfristiger absagen, entstehen die folgenden Stornogebühren:
• Im Falle eines Rücktritts innerhalb von weniger als fünf Kalendertagen vor Beginn des Kurses entsteht eine Stornogebühr in Höhe von 50 % der Kursgebühr.
• Im Falle eines Rücktritts innerhalb von weniger als einem Kalendertag vor Beginn des Kurses ist die Kursgebühr in voller Höhe zu entrichten.
2. Bei Nichtteilnahme ohne vorherige Rücktrittserklärung fällt die volle Kursgebühr an.
3. Stornogebühren entstehen nicht, wenn der Kunde nachweist, dass der Anbieterin kein Schaden entstanden ist oder der Schaden wesentlich niedriger ist als die jeweils erhobene Stornogebühr. Stornogebühren entstehen auch dann nicht, wenn ein Ersatzkunde in das Vertragsverhältnis eintritt.
§ 10 Risikohinweise
1. Beim Befahren von Gewässern verpflichtet sich der Mieter zur Einhaltung der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung.
2. Fahrverbote und private Gebote in Bereichen nicht-öffentlicher Grundstücke oder Vogel-/Fisch- und Naturschutzgebieten sind einzuhalten. Private Uferbereiche dürfen nicht ohne Erlaubnis des Eigentümers betreten werden. Der Ein- und Ausstieg mit SUP-Boards ist nur an öffentlichen (Rast-) Plätzen zulässig. Zu Wehren und Fahrinnen ist ein ausreichender Abstand zu halten.
3. Der Mieter haftet für Verschmutzungen von Wasser, Wald und Umwelt und hat diese zu unterlassen. Abfälle und Müll sollten mitgenommen und entsorgt werden. Es wird erwartet, dass mit der Natur sorgsam umgegangen wird.
4. Der Mieter eines SUP-Boards verpflichtet sich zu vorausschauendem Paddeln und achtet stets auf seine und die Sicherheit anderer Nutzer des Gewässers. Erziehungsberechtigte bzw. andere Aufsichtspersonen haben der Aufsichtspflicht nachzukommen und sind für die Sicherheit ihrer bzw. der zu beaufsichtigenden Kinder verantwortlich.
5. Den Anweisungen des Kursleiters oder des Vermieters sind Folge zu leisten. Teilnehmer, die einen Kurs nachhaltig stören, sich vertrags- oder ordnungswidrig verhalten oder sich und andere vorsätzlich gefährden, können von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen werden. Der ausgeschlossene Teilnehmer hat kein Anrecht auf Rückerstattung der Kurskosten.
6. Der Konsum von Alkohol, Tabakwaren und Narkotika jedweder Art ist “an Board” untersagt.
1. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die auf einer gesundheitlichen Beeinträchtigung des Teilnehmers oder aufgrund einer Missachtung der Anweisung des Kursleiters oder Verletzung der Regelungen für Binnengewässer erfolgt.
2. Der Anbieter haftet bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen für Verschulden seiner Mitarbeiter und der Personen, die sie zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen hinzuzieht, in dem sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ergebenden Umfang.
3. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt, Naturereignisse, Unwetter oder durch sonstige von ihm nicht zu vertretende Vorkommnisse (z.B. Streik, Aussperrung, Verkehrsstörung, Verfügungen von hoher Hand im In- oder Ausland) oder auf nicht schuldhaft verursachte, technische Störungen (wie z.B. das EDV-System) zurückzuführen sind.
4. Schadensersatzansprüche des Mieters sind ausgeschlossen, soweit sich aus den nachfolgenden Gründen nicht etwas anderes ergibt. Dies gilt auch für den Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, falls der Kunde gegen diese Ansprüche auf Schadensersatz erhebt.
5. Ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Mieters wegen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder wesentlicher Vertragspflichten, welche zur Erreichung des Vertragsziels notwendigerweise erfüllt werden müssen. Ebenso gilt dies nicht für Schadensersatzansprüche nach grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung des Anbieters oder seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen.
6. Für den eigenen Verlust von Wertgegenständen, Brillen, Geld und sonstigen Gegenständen sowie Schlüsseln wird keine Haftung übernommen.
§ 12 Kursteilnahme und Miete
1. Die Teilnahme an Kursen und die Anmietung der SUP-Boards mit Zubehör erfolgt nur unter Angabe der Personalien (Name, Anschrift, Telefonnummer) und gegen Vorlage des Personalausweises oder eines anderen gültigen Dokuments. Mit der schriftlichen Reservierungsbestätigung erhält der Mieter die Kontodaten des Vermieters.
2. Die Kurs- und Mietpreise sind vor der Ausgabe (in bar oder vorab per Überweisung) zu entrichten. Bei mobiler Vermietung wird der Preis für die erste Stunde berechnet, wenn nichts anderes vereinbart ist. Bei Zeitüberschreitung kann eine Nachberechnung erfolgen.
3. Reservierte Boards sind – soweit nicht anders vereinbart – bis 11:00 Uhr des ersten Reservierungstages abzuholen. Erfolgt bis dahin keine Abholung, ist der Vermieter berechtigt, die Boards anderweitig zu vermieten. Der Vermieter ist berechtigt, die geleistete Anzahlung als Schadensersatz geltend zu machen. Dem Mieter ist der Nachweis eines geringeren Schadens gestattet.
4. Die Rückgabe der Boards hat – mit Ausnahme mehrtägig gemieteter Boards oder nach vorheriger Rücksprache mit SUP-ERLEBEN – bis spätestens 18 Uhr zu erfolgen. Bei verspäteter Rückgabe kann der Vermieter einen weiteren Miettag abrechnen. Eine vorzeitige Rückgabe der Mietsache führt nicht zu einem Erstattungsanspruch des Mieters.
§ 13. Bergung der Mietsache
1. Treten unvorhergesehene Umstände ein, die eine rechtzeitige Rückgabe der Mietsache unmöglich machen, so ist der Mieter verpflichtet, umgehend den Vermieter davon in Kenntnis zu setzen, damit eine einfache und kostengünstige Lösung herbeigeführt werden kann. Sieht sich der Vermieter zur Sicherung seiner Interessen und/oder zur Vermeidung von möglichen Schäden/Materialverlusten gezwungen, das Mietmaterial mengenmäßig ganz oder teilweise zurückzuholen, so trägt der Mieter die Kosten für die damit verbundenen Maßnahmen gemäß nachfolgenden Tarifs, wenn er die kostenauslösenden Maßnahmen zu vertreten hat.
2. Für Bergung der Mietsache werden pro Stunde € 70,- und für das Fahrzeug pro Kilometer € 2,- zuzüglich der üblichen Transportkosten berechnet.
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Stutensee, den 03.06.2018

References: § 2

§ 3

§ 9

§ 10

§ 12

§ 13