Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202017,%20578
Timestamp: 2020-04-09 01:58:23+00:00

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BGH, 12.10.2016 - 5 StR 134/15 - dejure.org
https://dejure.org/2016,32923
BGH, 12.10.2016 - 5 StR 134/15 (https://dejure.org/2016,32923)
BGH, Entscheidung vom 12.10.2016 - 5 StR 134/15 (https://dejure.org/2016,32923)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 2016 - 5 StR 134/15 (https://dejure.org/2016,32923)
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§ 266 StGB; § 400 Abs. 1 Nr. 1 AktG; § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG
Untreue durch riskante Kapitalmarktgeschäfte ("HSH-Nordbank"; gravierende Pflichtverletzung; Evidenz; Business Judgement Rule; Ermessensspielraum; Informationspflichten; Vorstand; Legalitätspflicht; Eigenkapitalentlastung; Nachteil; Vermögensdelikt; wirtschaftlicher ...
§ 266 Abs. 1 StGB, § 400 Abs. 1 Nr. 1 AktG, § 93 Abs. 1 AktG, § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG, §§ 76, 82, 93 AktG, § 76 Abs. 1 AktG, § 82 Abs. 2 AktG, § 266 StGB, § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG
§ 266 Abs 1 StGB, § 93 Abs 1 S 1 AktG, § 93 Abs 1 S 2 AktG, § 400 Abs 1 Nr 1 AktG
Strafbarkeit von Vorstandsmitgliedern einer Bank-AG: Untreue bei Verletzung gesellschaftsrechtlicher Pflichten durch sorgfaltswidrige Überschreitung der Grenzen des unternehmerischen Ermessens; Straftatbestand der Informationspflichtverletzung bei unrichtiger Darstellung ...
Abschluss eines der Verbesserung der bankaufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquote dienenden Finanzgeschäfts auf Grundlage unzureichender Informationen
HSH Nordbank - Freisprüche der Ex-Manager wegen des Vorwurfs der Untreue aufgehoben
Zur Strafbarkeit wegen Untreue bei einem Verstoß gegen Vorstandspflichten nach § 93 Abs. 1 AktG; zur Notwendigkeit einer Gesamtbetrachtung aller Umstände im Zusammenhang mit dem Vorwurf, die Verhältnisse der Gesellschaft in Darstellungen oder Übersichten über den ...
AktG § 400 Abs. 1 Nr. 1 ; StGB § 266 Abs. 1
Freisprüche der Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank AG aufgehoben
Untreue durch Kreditgewährung - und die strafrechtliche Veranwortung der Bankvorstände
BGH kassiert Freisprüche: Prozess gegen Ex-Vorstände der HSH Nordbank wird neu aufgerollt
Untreue: Freisprüche der Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank AG aufgehoben
Haftung Vorstand, Haftung wegen Untreue gem. § 266 StGB, Straftatbestand der Untreue
Vorstandshaftung: Business Judgment Rule und Vorwurf der Untreue - HSH Nordbank AG
Wenn Nachlässigkeit strafbar wird
Freisprüche der Vorstandsmitglieder der HSH-Nordbank gekippt
Revisionsverhandlung nach Freisprüchen der Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank AG wegen des Vorwurfs der Untreue u.a.
Strafbarkeit für Vorstände verschärft
Kurznachricht zu "Pflichtverletzung bei Risikogeschäften (Fall HSH Nordbank) - Kommentar zum Urteil des BGH vom 12.10.2016" von Dr. Christian Becker, original erschienen in: NStZ 2017, 227 - 234.
Kurznachricht zu "Untreue und unternehmerische Entscheidung" von Dr. Alexander Baur und Philipp Maximilian Holle, original erschienen in: ZIP 2017, 555 - 559.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 12.10.2016 - 5 StR 134/15 - HSH Nordbank - Freisprüche der Ex-Manager wegen des Vorwurfs der Untreue aufgehoben" von RA Prof. Dr. Olaf Müller-Michaels, original erschienen in: BB 2017, 79 - 82.
LG Hamburg, 05.06.2019 - 618 KLs 3/16
LG Hamburg, 03.07.2019 - 618 KLs 3/16
NJW 2017, 578
ZIP 2016, 2467
NStZ 2017, 227
NStZ 2017, 693
NZI 2017, 521
StV 2017, 388
BB 2017, 79
JR 2017, 432
NZG 2017, 116
Eine Untreue kommt bei derartigen Ermessensentscheidungen vielmehr nur bei einem evidenten und schwerwiegenden Pflichtverstoß, also dann in Betracht, wenn die Pflichtverletzung gravierend ist (vgl. nur BGH, Urteil vom 12. Oktober 2016 - 5 StR 134/15, NJW 2017, 578; BVerfGE 126, 170, 217 f.; zusammenfassend Wegner, ZStW 2019, 319, je mwN).
Dabei ist - wie sich insbesondere aus § 93 Abs. 1 S. 2 AktG ergibt - dem Vorstand ein weiter Ermessensspielraum zuzubilligen Nur wenn diese weit zu ziehenden äußersten Grenzen unternehmerischer Entscheidungsfreiheit überschritten werden und damit eine Hauptpflicht gegenüber dem zu betreuenden Unternehmen verletzt wird, liegt auch eine Verletzung gesellschaftsrechtlicher Pflichten vor, die so gravierend ist, dass sie zugleich eine Pflichtwidrigkeit im Sinne von § 266 StGB begründet (st. Rspr. vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 12.10.2016, 5 StR 134/15, Rdnrn. 26, 27).
LG Hamburg, 29.05.2019 - 307 O 149/19
Vermögensarrest für Ex-Chef der "Gorch Fock"-Werft bestätigt
Die äußerste Grenze dieses unternehmerischen Ermessens wird dabei durch § 93 Abs. 1 AktG normiert, dessen Verletzung bereits als so gravierend angesehen wird, dass damit zugleich eine Pflichtwidrigkeit im Sinne des § 266 Abs. 1 StGB begründet (BGH, Urteil vom 12. Oktober 2016 - 5 StR 134/15 -, Rn. 27, juris; BGH…, Urteil vom 22. November 2005 - 1 StR 571/04 -, Rn. 22, juris;… Fischer , StGB, 66. Aufl. 2019, § 266 Rn. 61 f.).
Diese mittlerweile als sogenannte Business Judgement Rule in § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG kodifizierten Grundsätze sind auch Maßstab für das Vorliegen einer Pflichtverletzung im Sinne von § 266 Abs. 1 StGB (BGH, Urteil vom 12. Oktober 2016 - 5 StR 134/15 -, Rn. 29 m.w.N., juris).
HSH-Nordbank-Verfahren teilweise gegen Geldauflagen eingestellt
Aufgrund der gegen dieses Urteil eingelegten Revision der Staatsanwaltschaft hob der BGH die Freisprüche am 12.10.2016 (5 StR 134/15) auf und verwies die Sache zurück an das LG Hamburg.

References: § 266
 § 400
 § 93

§ 266
 § 400
 § 93
 § 93
 § 76
 § 82
 § 266
 § 93

§ 266
 § 93
 § 93
 § 400
 § 93
 § 400
 § 266

BGH 
 § 266
 BGH 
 BGH 
 § 93
 § 266
 § 93
 § 266
 § 266
 § 93
 § 266
 BGH