Source: http://www.bverwg.de/260117B5PB10.16.0
Timestamp: 2018-01-17 05:19:31+00:00

Document:
BVerwG 5 PB 10.16 , Beschluss vom 26. Januar 2017 | Bundesverwaltungsgericht
Beschluss vom 26.01.2017 -
BVerwG 5 PB 10.16ECLI:DE:BVerwG:2017:260117B5PB10.16.0
Frage des Mitwirkungsrechts des Personalrates bei Feststellung der begrenzten Dienstfähigkeit und Herabsetzung der Arbeitszeit
BVerwG, Beschluss vom 26.01.2017 - 5 PB 10.16 [ECLI:DE:BVerwG:2017:260117B5PB10.16.0]
BVerwG 5 PB 10.16
VG Potsdam - 17.02.2015 - AZ: VG 21 K 30/15.PVL
OVG Berlin-Brandenburg - 14.03.2016 - AZ: OVG 61 PV 3.15
durch die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Stengelhofen und
Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg - Fachsenat für Personalvertretungssachen des Landes Brandenburg - vom 14. März 2016 wird aufgehoben.
1 Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 95 Abs. 2 PersVG BB i.V.m. § 92 Abs. 1 Satz 2, § 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.
2 Die Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob im Falle der Feststellung der begrenzten Dienstfähigkeit und Herabsetzung der Arbeitszeit ein Mitwirkungsrecht des Personalrates gemäß § 68 Abs. 1 Nr.6 PersVG BB besteht.
Das Beschwerdeverfahren wird nunmehr als Rechtsbeschwerdeverfahren unter dem Aktenzeichen BVerwG 5 P 4.17 fortgesetzt. Mit der Zustellung dieses Beschlusses beginnt die Rechtsbeschwerdebegründungsfrist von zwei Monaten (§ 72a Abs. 6, § 74 Abs. 1, § 92 Abs. 2 Satz 1, § 92a Satz 2 ArbGG) zu laufen.

References: § 95
 § 92
 § 72
 § 68
 § 74
 § 92
 § 92