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Timestamp: 2016-09-28 13:38:29+00:00

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4A_382/2015 (04.01.2016)
4A_382/2015; 4A_404/2015 � � Urteil vom 4. Januar 2016
Am 9. August 2000, um rund 22.00 Uhr, kam es zwischen den damaligen Eheleuten B.________ (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) und C.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) in der gemeinsamen Wohnung im Rahmen eines ehelichen Beziehungskonflikts zu einer t�tlichen Auseinandersetzung, die eine station�re Behandlung von B.________ im Kantonsspital Liestal zur Folge hatte. Am 22. Juli 2002 wurde die Ehe der Parteien geschieden. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 31. Oktober 2003 wurde C.________ der mehrfachen einfachen K�rperverletzung und der mehrfachen Drohung und der Urkundenf�lschung schuldig gesprochen. B.________ nahm als Opfer an diesem Verfahren teil. Der zwischen C.________ und B.________ geschlossene Vergleich, wonach ersterer gest�ẗzt auf das Ereignis vom 9. August 2000 anerkenne, seiner (vormaligen) Ehefrau � conto Gesamtschaden einen Betrag von Fr. 7'000.-- sowie als Genugtuung per Saldo aller Anspr�che einen Betrag von Fr. 10'000.-- zu schulden und eine allf�llige Mehrforderung unter dem Titel Schadenersatz auf dem Wege eines Zivilprozesses geltend gemacht werden m�sse, wurde gerichtlich genehmigt.
Mit Verf�gung vom 30. M�rz 2006 gew�hrte die SUVA B.________ r�ckwirkend ab 1. November 2005 eine Invalidenrente auf Grund einer 17%igen Erwerbsunf�higkeit sowie eine Entsch�digung f�r eine 20%ige Integrit�tseinbusse. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 18. Januar 2007 fest. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies die hiegegen mit dem Begehren um Zusprache einer mindestens 50%igen Invalidenrente erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 27. Juni 2008 ab. Mit Urteil vom 2. Juni 2009 (8C_704/2008) wurde die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde vom Bundesgericht abgewiesen.
B.a.�Mit Klage vom 8. August 2005 beantragte die Kl�gerin, vertreten durch Rechtsanwalt A.________ (Rechtsbeistand, Beschwerdef�hrer), der Beklagte sei zu verpflichten, ihr mindestens Fr. 30'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 9. August 2000 zu bezahlen. Es sei ihr zu gestatten, die Forderung im Anschluss an das Beweisverfahren definitiv zu beziffern, soweit die Forderung dannzumal ziffernm�ssig �berhaupt nachweisbar sei, und das Urteil sei w�hrend zweier Jahre der Ab�nderung vorzubehalten. In der Klagebegr�ndung machte sie geltend, der Vorfall vom 9. August 2000 habe sie psychisch derart schwer traumatisiert, dass sie seither an einer posttraumatischen Belastungsst�rung (PTBS) leide, weshalb sie wiederkehrend ganz oder teilweise arbeitsunf�hig sei. Der bisherige und k�nftige Schaden betrage Fr. 887'989.--. Der Beklagte stellte die Antr�ge, die Klage sei abzuweisen und widerklageweise sei festzustellen, dass die Forderung der Kl�gerin, von der sie teilklageweise Fr. 30'000.-- nebst Zins eingeklagt habe, nicht bestehe; eventualiter sei er zu verpflichten, der Kl�gerin Fr. 1'822.50 nebst Zins zu 5 % seit Klageeinreichung zu bezahlen. Auf Begehren der Kl�gerin legte der Bezirksgerichtspr�sident Waldenburg mit Arrestbefehl vom 24. April 2007 auf die im Eigentum des Beklagten befindliche Liegenschaft, Parzelle xxx im Grundbuch Waldenburg, Arrestbeschlag f�r eine Forderung von Fr. 300'000.--. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2010 verurteilte das Bezirksgericht Waldenburg den Beklagten in teilweiser Gutheissung der Klage, der Kl�gerin Fr. 11'785.45 nebst Zins zu 5 % seit 9. August 2000 zu bezahlen. Der Arrestbefehl wurde f�r diesen Betrag f�r definitiv erkl�rt.
Mit Eingabe vom 2. M�rz 2011 erhob die Kl�gerin Berufung gegen dieses Urteil beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Sie beantragte, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und der Beklagte zu Schadenersatz in H�he von mindestens Fr. 350'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 9. August 2000 zu verurteilen. Ihr Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege wies das Kantonsgericht mit Verf�gung vom 31. Mai 2011 zufolge Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels ab. Die gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege beim Bundesgericht erhobene Beschwerde blieb erfolglos (Urteil 4A_384/2011 vom 4. August 2011). Nach durchgef�hrtem Schriftenwechsel und einer Einigungsverhandlung beschr�nkte das Kantonsgericht mit Verf�gung vom 29. M�rz 2012 die Hauptverhandlung auf die Frage der Kausalit�t zwischen Ereignis und Schaden. Mit Urteil vom 10. April 2012 sch�tzte es die Berufung teilweise, da das Bezirksgericht von einem falschen (sozialversicherungsrechtlichen) Ad�quanzbegriff ausgegangen sei. Es hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens und Neubeurteilung an das Bezirksgericht zur�ck. Es legte die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens auf Fr. 7'500.-- fest. �ber die Verteilung der Kosten des Berufungsverfahrens habe das Bezirksgericht im Rahmen der Neubeurteilung der Sache zu befinden.
B.b.�Mit Entscheid vom 10. Februar 2014 verurteilte das Bezirksgericht Waldenburg den Beklagten, der Kl�gerin Fr. 14'299.35 zu bezahlen. Es berechnete nach Abzug der sozialversicherungsrechtlichen Leistungen einen bisherigen Schaden (Erwerbsausfall und Haushaltschaden) bis zum Stichtag vom 10. Februar 2014 von Fr. 16'280.85. In Anwendung von Art. 43 Abs. 1 OR k�rzte es aufgrund der schwachen Ad�quanz bzw. des K�rzungsfaktors Zufall den Schadenersatzanspruch. Den k�nftigen Lohnausfall beschr�nkte es unter dem Aspekt der Schadenminderungspflicht (Zumutbarkeit einer Therapie) auf zwei Jahre ab Urteilsdatum und kam so auf einen Betrag von Fr. 4'877.30. Einen Rentenschaden verwarf es, und es anerkannte demzufolge insgesamt einen Schadenersatzanspruch von Fr. 21'299.35 (inkl. einem Schadenzins von Fr. 141.15). Von diesem Betrag zog es den vom Beklagten im Vergleich vom 31. Oktober 2003 vor dem Strafgericht anerkannten Betrag von Fr. 7'000.-- ab und sprach der Kl�gerin einen Betrag von Fr. 14'299.35 zu. Der Arrestbefehl vom 24. April 2010 wurde in diesem Umfang f�r definitiv erkl�rt. Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 47'500.-- (Fr. 20'000.-- f�r das erstinstanzliche Verfahren bis 25. Oktober 2010; Fr. 7'500.-- f�r das Verfahren vor Kantonsgericht; Fr. 20'000.-- f�r das weitergef�hrte erstinstanzliche Verfahren) auferlegte es der Kl�gerin, wobei die Kosten zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessf�hrung vorl�ufig vom Staat getragen wurden. Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Kl�gerin wurde ein Honorar von Fr. 46'542.05 (Fr. 20'000.-- f�r das erstinstanzliche Verfahren bis 25. Oktober 2010; Fr.19'350.35 f�r das Verfahren vor Kantonsgericht; Fr. 7'191.70 f�r das weitergef�hrte erstinstanzliche Verfahren) zugesprochen.
B.c.�Mit Entscheid vom 19. Mai 2015 wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft die von der Kl�gerin gegen das Urteil des Bezirksgerichts Waldenburg vom 10. Februar 2014 erhobene Berufung ab (Dispositiv-Ziff. 1). Es auferlegte die Entscheidgeb�hr von Fr. 15'000.-- der Berufungskl�gerin; zufolge unentgeltlicher Prozessf�hrung sei sie aber vorl�ufig vom Staat zu tragen (Dispositiv-Ziff. 2). Es wurden keine Parteientsch�digungen zugesprochen (Dispositiv-Ziff. 3 Abs. 1). Dem unentgeltlichen Rechtsbeistand der Berufungskl�gerin wurde eine Entsch�digung von Fr. 8'881.90 zugesprochen. Diese Entsch�digung wurde jedoch mit der durch das Bezirksgericht Waldenburg ausgerichteten Entsch�digung von Fr. 19'350.35 f�r das erste Verfahren vor Kantonsgericht verrechnet. Der unentgeltliche Rechtsbeistand der Berufungskl�gerin wurde verpflichtet, den restlichen Ausstand von Fr. 10'468.45 der Gerichtskasse bis Ende Juni 2015 zu erstatten (Dispositiv-Ziff. 3 Abs. 2). Schliesslich wurde der Berufungskl�gerin die Entscheidgeb�hr aus dem ersten Berufungsverfahren von Fr. 7'500.-- erlassen und sie zur Nachzahlung der Leistungen aus unentgeltlicher Rechtspflege f�r das zweite Berufungsverfahren verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage sei (Dispositiv-Ziff. 4).
Gegen den Entscheid vom 19. Mai 2015 haben sowohl die Beschwerdef�hrerin (in der Hauptsache) als auch der Beschwerdef�hrer (bez�glich seines Honorars beziehungsweise der Honorarr�ckforderung) eine Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
C.a.�Mit Beschwerde in Zivilsachen (Verfahren 4A_382/2015) beantragt der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen, Ziffer 3 Abs. 2 des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben. Das Honorar f�r die unentgeltliche Rechtsverbeist�ndung sei auf Fr. 12'000.-- inkl. MWST und inkl. Auslagen festzusetzen und Ziffer 3 Abs. 2 des Urteils des Bezirksgerichts Waldenburg vom 10. Februar 2014, wonach ihm f�r das
erste�kantonsgerichtliche�
Berufungsverfahren�Fr. 19'350.35 als Honorar auszurichten sei, verrechnungs- und lastenfrei zu best�tigen. Eventuell sei die Sache im Umfange der gestellten Antr�ge ganz oder teilweise zur neuen Beurteilung und im Sinne der bundesgerichtlichen Erw�gungen an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. Alle Gerichtskosten seien dem Kanton Basel-Landschaft aufzuerlegen und dieser sei unabh�ngig vom Ausgang des Beschwerdeverfahrens zu verpflichten, dem Beschwerdef�hrer eine Umtriebsentsch�digung von Fr. 6'000.-- zuz�glich MWST zu bezahlen. Das Kantonsgericht beantragt die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdef�hrer hat unaufgefordert eine Replik eingereicht.
C.b.�Mit Beschwerde in Zivilsachen (Verfahren 4A_404/2015) beantragt die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht im Wesentlichen, der Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 19. Mai 2015 sei aufzuheben. Der Beschwerdegegner sei zu verurteilen, ihr Fr. 300'000.--, mindestens jedoch Fr. 200'000.-- zu bezahlen. Entsprechend sei Ziffer 2 des bezirksgerichtlichen Urteils-Dispositivs vom 10. Februar 2014 aufzuheben und der Arrestbefehl vom 24. April 2010 (recte vom 24. April 2007) zu best�tigen oder dem Ausgang des Verfahrens entsprechend betraglich anzupassen. Die Sache sei zur Neuregelung der Parteientsch�digungen im vorinstanzlichen Verfahren je nach Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. F�r den Fall, dass der gegen�ber ihrem Rechtsbeistand verf�gte Verrechnungsvorgang gest�tzt auf dessen separate Beschwerde best�tigt werden sollte, sei die Vorinstanz anzuweisen, Dispositiv-Ziffer 3 Abs. 2 respektive Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids zu erg�nzen und der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung f�r das erste Berufungsverfahren, dortige Dispositiv-Ziffer 2, nach dem ordentlichen Tarif in H�he von mindestens Fr. 39'000.-- zuzusprechen. Die Nachzahlungspflicht der Beschwerdef�hrerin betreffend die Entscheidgeb�hr von Fr. 7'500.-- aus dem ersten Berufungsverfahren sei vorbehaltlos aufzuheben. Eventuell sei der angefochtene Entscheid ganz oder teilweise aufzuheben und die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung respektive neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
F�r das bundesgerichtliche Verfahren beantragt die Beschwerdef�hrerin die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Ihr Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wurde mit Pr�sidialverf�gung vom 24. August 2015 abgewiesen.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. Das Kantonsgericht hat jedoch dem Bundesgericht unaufgefordert ein Schreiben an den Vertreter der Beschwerdef�hrerin zugestellt, mit dem es sich gegen dessen Missachtung der Aktenr�ckgabepflicht verwahrte sowie den mit der Beschwerde erhobenen Vorwurf der nicht ordnungsgem�ssen Aktenf�hrung zur�ckwies. Die Beschwerdef�hrerin verlangte mit Eingabe vom 8. und 28. November 2015, das Schreiben des Kantonsgerichts sei aus dem Recht zu weisen.
Angefochten ist der Entscheid einer letzten kantonalen Instanz �ber die H�he des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistandes in einem Forderungsprozess betreffend unerlaubte Handlung. Der Entscheid �ber die Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes ist �ffentlich-rechtlicher Natur. Da der Beschwerdef�hrer im Rahmen eines Zivilverfahrens als unentgeltlicher Rechtsbeistand eingesetzt wurde, ist das angefochtene Urteil ein im Sinne von Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG unmittelbar mit Zivilrecht in Zusammenhang stehender �ffentlich-rechtlicher Entscheid, so dass es grunds�tzlich der Beschwerde in Zivilsachen unterliegt (Urteil 4D_102/2011 vom 12. M�rz 2012 E. 1 mit Hinweis). Diese ist vorliegend indessen nur gegeben, wenn der Streitwert die Grenze von 30'000 Franken erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) :
2.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Streitwert der Beschwerde betreffend Entsch�digung f�r die unentgeltliche Verbeist�ndung richte sich nach dem Streitwert in der Hauptsache, der Fr. 300'000.-- betrage. Dem ist indessen nicht so:
Die Rechtsprechung, welche hinsichtlich der Nicht-Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege auf den Streitwert der Hauptsache abstellt, wenn diese noch strittig war (Urteile 5D_79/2015 vom 15. September 2015 E. 1.2; 5A_459/2014 vom 29. Juli 2014 E. 1; beide unter Hinweis auf BGE 137 III 380), ist vorliegend nicht anwendbar. Diese Rechtsprechung beruht n�mlich auf der �berlegung, dass mit der Nicht-Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege als Zwischenentscheid im Hauptverfahren der Zugang zur Justiz zur Beurteilung der Hauptsache betroffen ist, weshalb auch der Streitwert dieser Hauptsache massgeblich sein muss (BGE 137 III 380 E. 1.2.2 S. 383). Gest�tzt auf diese �berlegung hat denn auch das Bundesgericht in F�llen, wo die Hauptsache im vorinstanzlichen Verfahren nicht mehr strittig und nur zu beurteilen war, ob die Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege zu Recht verweigert hat, nicht auf den Streitwert der Hauptsache abgestellt, sondern nur auf den Interessenwert an der Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urteile 4A_384/2015 vom 24. September 2015 E. 1.2; 4A_467/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 1.2). Aus der gleichen �berlegung kann es auch im vorliegenden Fall, wo nach�
abgeschlossenem�vorinstanzlichen Verfahren im Rahmen des Endentscheids nur noch die H�he des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistands strittig und somit der Zugang zur Justiz zur Beurteilung der Hauptsache nicht mehr in Frage steht, nur auf den Streitwert des Anwaltshonorars ankommen.
Nicht einschl�gig ist sodann auch jene Rechtsprechung, nach welcher Nebenpunkte eines Urteils, wie namentlich der Kosten- und Entsch�digungspunkt oder eine Prozessbusse, mit dem f�r die Hauptsache zul�ssigen Rechtsmittel angefochten werden k�nnen, also gest�tzt auf den Streitwert der vor Vorinstanz noch strittigen Hauptsache (BGE 137 III 47 E. 1.2.2 S. 48; Urteile 5A_261/2013 vom 19. September 2013 E. 1; 4A_146/2011 vom 12. Mai 2011 E. 1.3; 4A_420/2008 vom 9. Dezember 2008 E. 1.1). Entscheidend ist hier, dass es sich um�
Nebenpunkte�der�
Zivilrechtsstreitigkeit�handelt. Demgegen�ber ist die Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands kein Nebenpunkt der zivilrechtlichen Streitigkeit zwischen den Parteien, sondern ein selbstst�ndiger �ffentlich-rechtlicher Anspruch. Bei der unentgeltlichen Verbeist�ndung handelt es sich um ein �ffentlich-rechtliches Verh�ltnis zwischen Staat und Rechtsanwalt, das einen Honoraranspruch des Rechtsbeistands gegen�ber dem Staat begr�ndet. Dieser Anspruch steht demnach dem amtlichen Rechtsbeistand selber und nicht der verbeist�ndeten Partei zu (BGE 140 V 116 E. 4 S. 121); entsprechend ist die verbeist�ndete Partei nicht berechtigt, die amtliche Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands anzufechten (BGE 131 V 153 E. 1 S. 155 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 4D_24/2014 vom 14. Oktober 2014 E. 4.1 und 4.2; 5A_39/2014 vom 12. Mai 2014 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 140 III 167). Dass der �ffentlich-rechtliche Anspruch dem Beistand im Rahmen eines Zivilverfahrens zugesprochen wird, �ndert nichts daran, dass es sich um einen selbstst�ndigen Anspruch und nicht um einen Nebenpunkt im Zivilverfahren handelt. Soweit in vereinzelten nicht publizierten Entscheiden auch die H�he der Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands als Nebenpunkt analog der Parteientsch�digung behandelt wurde (Urteil 5D_178/2012 vom 14. Juni 2013 E. 1.1 und 5D_175/2008 vom 6. Februar 2009 E. 1.1, publ. in Pra 98/2009 Nr. 114 S. 779), ist daran nicht festzuhalten.
2.2.�Im Eventualstandpunkt macht der Beschwerdef�hrer sodann geltend, der Streitwert betrage �ber Fr. 30'000.--, auch wenn man nur die H�he des Honorars ber�cksichtige. Der R�ckforderungsbetrag betrage Fr. 19'350.35 und das vor Kantonsgericht Basel-Landschaft beantragte UP-Honorar habe sich auf Fr. 16'000.-- belaufen, wovon mindestens Fr. 12'000.-- gefordert worden seien.
Der Streitwert bemisst sich bei einem Endentscheid nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 137 III 47). Das Bezirksgericht hatte in seinem Entscheid vom 10. Februar 2014 dem Beschwerdef�hrer f�r das erste Verfahren vor Kantonsgericht eine Entsch�digung als unentgeltlicher Rechtsbeistand von Fr. 19'350.35 zugesprochen und dabei nicht ber�cksichtigt, dass die Vorinstanz mit Verf�gung vom 31. Mai 2011 das Gesuch der Kl�gerin um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abgewiesen hatte, was vom Bundesgericht best�tigt wurde (zit. Urteil 4A_384/2011). Die Vorinstanz ging daher davon aus, der Betrag von Fr. 19'350.35 sei rechtsgrundlos gezahlt worden und mit der im endg�ltigen Berufungsentscheid festgesetzten Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands zu verrechnen. Im Hinblick auf die beabsichtigte Verrechnung gew�hrte sie den Parteien und dem amtlichen Rechtsbeistand das rechtliche Geh�r. Letzterer stellte sich dabei nach den Feststellungen der Vorinstanz auf den Standpunkt, das besagte Thema sei nicht prozessrelevant und beschlage lediglich das Verh�ltnis zwischen ihm und den Justizbeh�rden. Der Antrag des Beschwerdef�hrers lautete auf Zahlung von mindestens Fr. 12'000.--. Die Fr. 19'350.35 wurden als Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung zur Verrechnung gebracht und im Restbetrag zur�ckgefordert. Ob insoweit, wie der Beschwerdef�hrer annimmt, eine Zusammenrechnung zu erfolgen hat (Art. 52 BGG) oder ob die Beurteilung des Bereicherungsanspruchs Analogien zu einer Widerklage aufweist, deren Streitwert nicht mit demjenigen der Hauptklage zusammengerechnet wird (Art. 53 BGG), kann offen bleiben, da die Beschwerde als subsidi�re Verfassungsbeschwerde im gleichen Masse gutzuheissen ist, wie wenn sie als Beschwerde in Zivilsachen entgegengenommen w�rde.
2.3.�Bez�glich der Verfassungsbeschwerde gilt eine qualifizierte R�gepflicht. Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte nur, wenn diese R�ge gem�ss den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ausdr�cklich vorgebracht und klar und detailliert begr�ndet wird (BGE 136 I 332 E. 2.1 S. 334; 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444). In einer Verfassungsbeschwerde muss rechtsgen�gend dargelegt werden, welche verfassungsm�ssigen Rechte durch das kantonale Gericht inwiefern verletzt worden sind, und solche R�gen sind unter Bezugnahme auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert zu begr�nden (vgl. BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 133 III 589 E. 2 S. 591 f.).
Der Beschwerdef�hrer r�gt hinsichtlich der Reduktion des geltend gemachten Honorars von Fr. 12'000.-- auf Fr. 8'881.90 (Honorar Fr. 8'000.--, Barauslagen Fr. 224.-- und MWST) eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Begr�ndungspflicht, Art. 29 Abs. 2 BV).
3.1.�Das rechtliche Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen der vom Entscheid in ihren Rechten betroffenen Person auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 136 V 351 E. 4.2 S. 355; 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Parteientsch�digung, die auch auf die Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands Anwendung findet (Urteile 5D_4/2011 vom 20. April 2011 E. 4.2.2; 5D_45/2009 vom 26. Juni 2009 E. 3.1), muss der Entscheid �ber die H�he des anwaltlichen Honorars in der Regel nicht begr�ndet werden, was zumindest dann gilt, wenn ein Tarif oder eine gesetzliche Regelung der Ober- und Untergrenze der Entsch�digung besteht und das Gericht diesen Tarif beziehungsweise diese Bandbreite einh�lt und von der Partei keine aussergew�hnlichen Umst�nde vorgebracht werden (BGE 111 Ia 1 E. 2a S. 1 f.; 93 I 116 E. 2 S. 120 f.). Eine Begr�ndungspflicht wird namentlich dann angenommen, wenn das Gericht die Entsch�digung abweichend von der Kostennote der Rechtsanw�ltin auf einen bestimmten, nicht der �blichen, praxisgem�ss gew�hrten Entsch�digung entsprechenden Betrag festsetzt. In einem solchen Fall kann nicht mehr davon gesprochen werden, die Anw�ltin verm�ge die �berlegungen, die das Gericht zu einem solchen Entsch�digungsentscheid f�hrten, auch ohne Begr�ndung zu erkennen (Urteile 4A_275/2010 vom 11. August 2010 E. 8.2; 2C_832/2008 vom 4. Mai 2009 E. 6.3, in: StR 64/2009 S. 668; I 308/1998 vom 28. Juli 1999 E. 3b, in: Pra 89/2000 Nr. 109 S. 635). Akzeptiert das Gericht in einem solchen Fall einzelne Posten der Kostennote, setzt es aber andere herab, hat es zu jeder Reduktion zumindest kurz auszuf�hren, aus welchem Grund die Aufwendungen als unn�tig betrachtet werden (Urteil 9C_991/2008 vom 18. Mai 2009 E. 3.1.2, in: SZZP 2009 S. 391; zum Ganzen: Urteil 5D_15/2012 vom 28. M�rz 2012 E. 4.2.2; zit. Urteil 5D_178/2012 E. 2.3).
3.2.�Diesen Anforderungen gen�gt die vorinstanzliche Begr�ndung. Die Vorinstanz ging von einem Stundenansatz von Fr. 200.-- aus. Sie k�rzte, weil sie den vom Beschwerdef�hrer in seiner Kostennote ausgewiesenen Aufwand von 97 Stunden, namentlich die geltend gemachten 85 Stunden f�r die Berufungsschrift, als der Sache nicht angemessen erachtete. Entsch�digungspflichtig sei nur der im Zusammenhang mit einer sachkundigen, engagierten und effektiven Wahrnehmung der Parteiinteressen notwendige, n�tzliche und verh�ltnism�ssige Aufwand. Sie erachtete im Ergebnis somit 40 Stunden als vertretbar. Damit hat die Vorinstanz die K�rzung mit einem unverh�ltnism�ssigen Aufwand f�r die Berufungsschrift begr�ndet. Das Bundesgericht hat die Begr�ndung einer K�rzung unter Bezugnahme auf Rechtsschriften als gen�gend erachtet (zit. Urteil 5D_15/2012 E. 4.6).
Die R�ge der Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r erweist sich demnach als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt sodann eine Verletzung von Art. 9 BV.
4.1.�Die kantonalen Instanzen verf�gen bei der Festsetzung der Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands �ber ein weites Ermessen. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Vorinstanz von dem ihr zustehenden Ermessen einen willk�rlichen Gebrauch gemacht hat (vgl. BGE 122 I 1 E. 3a S. 2; 118 Ia 133 E. 2b S. 134; 109 Ia 107 E. 2c S. 109; vgl. auch BGE 137 III 185 E. 5.3 S. 189).
Willk�rlich ist der angefochtene Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist, das heisst, wenn die der unentgeltlichen Rechtsbeist�ndin zugesprochene Entsch�digung gesamthaft gesehen als willk�rlich erscheint (BGE 118 Ia 133 E. 2b S. 134; 109 Ia 107 E. 3d S. 112), was die beschwerdef�hrende Person in ihrer Beschwerde aufzuzeigen hat (BGE 131 I 217 E. 2.1 S. 219; 123 III 261 E. 4 S. 270).
Bei der Beurteilung einer konkreten Festsetzung der Entsch�digung ist auf die Umst�nde des Einzelfalles abzustellen, damit insbesondere auf die Bedeutung und Schwierigkeit der Sache sowie auf die f�r den Anwalt verbundene Verantwortung und die von ihm in gebotener Weise aufgewendete Zeit (BGE 122 I 1 E. 3a S. 2 f.; 118 Ia 133 E. 2b S. 134; 117 Ia 22 E. 3a).
4.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, es liege eine klare Ermessens�berschreitung und damit Willk�r vor, wenn die Vorinstanz angenommen habe, f�r die Berufungsschrift von 86 Seiten gen�gten dreissig Stunden. Es handelt sich zwar um einen Prozess wegen Personenschaden, doch allein deswegen ist - wie sich auch aus der Beurteilung der Beschwerde im Verfahren 4A_404/2015 ergibt - entgegen dem Beschwerdef�hrer nicht von einem komplexen Fall auszugehen. Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt das von der Vorinstanz erw�hnte Kriterium der "Verh�ltnisse der Person". Es ist offensichtlich, dass die Vorinstanz damit nicht die finanziellen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers gemeint hat, wie dieser vermutet, sondern sich diese Formulierung an den Text von � 3 Abs. 1 der kantonalen Tarifordnung f�r die Anw�ltinnen und Anw�lte vom 17. November 2003 (SGS 178.112) anlehnt ("...und finanziellen Verh�ltnisse der zahlungspflichtigen oder der auftraggebenden Person"). Einzuwenden ist einzig, dass dieses Kriterium bei der Entsch�digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands - anders als bei der gew�hnlichen Entsch�digung nach Stundenansatz - bereits mit dem gesetzlich vorgesehenen Honorar von Fr. 200.-- ber�cksichtigt ist. Dass ein Kriterium zu Unrecht erw�hnt wird, gen�gt indessen nicht, um Willk�r zu bejahen. Es muss vielmehr Willk�r im Ergebnis vorliegen. Die Vorinstanz k�rzte die Entsch�digung, weil sie den f�r die Berufungsschrift geltend gemachten Aufwand f�r �bersetzt erachtete. Da der Beschwerdef�hrer nicht anhand des konkreten Falles aufzeigt, dass die von der Vorinstanz f�r angemessen erachtete Stundenanzahl f�r eine erfolgreiche Berufung offensichtlich ungen�gend ist, gelingt es ihm nicht, im Ergebnis eine Ermessens�berschreitung aufzuzeigen (daran w�rde auch die Behandlung der Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen nichts �ndern; BGE 137 III 185 E. 5.3 S. 189). Willk�r kann entgegen dem Beschwerdef�hrer namentlich nicht daraus abgeleitet werden, dass die Vorinstanz im ersten Berufungsurteil vom 10. April 2012 dem unentgeltlichen Rechtsbeistand des Beklagten eine Entsch�digung von Fr. 14'662.80 zuz�glich Auslagen und Mehrwertsteuer zusprach und einen Aufwand von 100 Stunden als angemessen erachtete, n�mlich 44,04 Stunden f�r den Anwalt selber und 56,13 Stunden f�r den von diesem beigezogenen Substituten. Es ist offensichtlich, dass der Aufwand f�r eine erneute Berufung, nachdem bereits eine erste vollumf�ngliche Berufungsschrift erstellt worden war, mit bedeutend weniger Aufwand verbunden sein muss. Dabei durfte die Vorinstanz auch ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer mit dem Verfahren von Anbeginn an vertraut war und ihm entsprechend f�r das erstinstanzliche Verfahren bereits Fr. 27'191.70 (Fr. 20'000.-- f�r den ersten Teil bis 25. Oktober 2010 und Fr. 7'191.70 f�r das nach der R�ckweisung weitergef�hrte Verfahren) entsch�digt worden war. Der Vorinstanz kann somit keine Willk�r vorgeworfen werden, wenn sie das geltend gemachte Honorar von Fr. 12'000.-- auf Fr. 8'000.-- k�rzte. Dass der Beschwerdef�hrer nach eigenen Angaben eigentlich einen Aufwand von Fr. 16'000.-- - an einem anderen Ort spricht er von tats�chlich angefallenen Kosten von rund Fr. 21'500.-- - hatte, ist nicht erheblich, nachdem er selber nur Fr. 12'000.-- in Rechnung stellte.
Der Beschwerdef�hrer r�gt sodann die von der Vorinstanz in Dispositiv-Ziffer 3 Abs. 2 Satz 2 und 3 vorgenommene Verrechnung mit der vom Bezirksgericht f�r das erste Berufungsverfahren zugesprochenen Entsch�digung von Fr. 19'350.35 sowie die R�ckforderung des Restbetrages. Die Vorinstanz verletze Art. 318 ZPO und verstosse gegen den Grundsatz der res iudicata und das Verbot der reformatio in peius und damit das Willk�rverbot.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf BGE 129 I 65, wo das Bundesgericht ausf�hrte, eine obere Instanz handle willk�rlich, wenn sie die f�r das erstinstanzliche Verfahren festgesetzte Entsch�digung eines Offizialanwalts von Amtes wegen k�rze, wenn hierf�r keine gesetzliche Grundlage bestehe und die entsprechende Entscheidziffer von keiner Partei angefochten worden sei. Denn die nicht angefochtenen Ziffern des Dispositivs w�rden in Rechtskraft erwachsen und die Herabsetzung des Honorars bedeute f�r den amtlichen Anwalt eine reformatio in peius. Entsprechend hob es einen Entscheid auf, mit dem das kantonale Obergericht eine von der Erstinstanz im Rahmen eines Scheidungsverfahrens zugesprochene Entsch�digung von Fr. 2'152.-- auf Fr. 1'400.-- gek�rzt hatte.
Andererseits erachtetees das Bundesgericht in einem nicht publizierten Entscheid als zul�ssig, dass ein Obergericht als zweitinstanzliche vormundschaftliche Aufsichtsbeh�rde (in einem Verfahren betreffend Kindesschutz) von Amtes wegen die von der ersten Instanz zugesprochene Entsch�digung reduzierte. Es stellte fest, grunds�tzlich sei die Dispositiv-Ziffer betreffend Parteientsch�digung in Rechtskraft erwachsen. Allerdings k�nnten nach dem kantonalen Recht Verf�gungen und Entscheide, die der Rechtslage oder den sachlichen Erfordernissen nicht entsprechen, durch die erlassende Beh�rde oder die Aufsichtsbeh�rde abge�ndert oder aufgehoben werden, wenn wichtige �ffentliche Interessen es erfordern. Insofern sei eine reformatio in peius zul�ssig; das aufsichtsrechtliche Einschreiten begrenze das Verbot der reformatio in peius. Jedoch sei Voraussetzung f�r ein solches Einschreiten, dass die vorinstanzliche Rechtsanwendung qualifiziert falsch sei. Blosse Unangemessenheit gen�ge nicht. Es nahm an, eine Entsch�digung an den unentgeltlichen Rechtsbeistand, die mehr als das Doppelte �ber dem liege, was angemessen ist, sei in diesem Sinn qualifiziert falsch (Urteil 5D_1/2009 vom 13. Februar 2009 E. 1.3 und 1.4.3 unter Hinweis auf MICHAEL MERKER, Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege [VRPG], 1998, N. 18/19 zu � 43 VRPG, S. 206 f.).
Diese Entscheide betreffen unterschiedliche Konstellationen. BGE 129 I 65 betrifft die �berpr�fung eines unterinstanzlichen Entscheids im Rahmen der Kognition als Rechtsmittelbeh�rde. Bei einer Reduktion des von der ersten Instanz zugesprochenen Honorars von Fr. 2'152.-- auf Fr. 1'400.-- stand auch offensichtlich nicht ein qualifiziert falscher Entscheid zur Diskussion, der ein aufsichtsrechtliches Einschreiten gerechtfertigt h�tte. Die Reduktion der Entsch�digung im dem Urteil 5D_1/2009 zugrunde liegenden Verfahren erfolgte andererseits zwar auch im Rahmen eines zivilprozessualen Rechtsmittels in der Hauptsache, jedoch gest�tzt auf die aufsichtsrechtlichen Befugnisse des Obergerichts.
5.2.�Die Vorinstanz durfte die erstinstanzlich zugesprochene Entsch�digung somit von Amtes wegen nur aufheben, sofern die Voraussetzungen f�r ein aufsichtsrechtliches Einschreiten gegeben waren:
5.2.1.�Der Entscheid des Bezirksgerichts ist qualifiziert unrichtig. Denn unabh�ngig davon, ob die Beschwerdef�hrerin auch im ersten Berufungsverfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege gehabt h�tte, weil ihre Berufung sich im Nachhinein als nicht aussichtslos herausstellte, war das Bezirksgericht jedenfalls nicht zust�ndig, �ber die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das Verfahren vor Obergericht zu entscheiden und f�r das (erste) obergerichtliche Verfahren eine Entsch�digung zuzusprechen.
Es trifft im �brigen offensichtlich nicht zu, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht, dass das Bezirksgericht deshalb nicht fehlerhaft entschieden h�tte, weil es ihm die Entsch�digung gar nicht gest�tzt auf die seiner Mandantin nicht bewilligte unentgeltliche Rechtspflege erteilt h�tte. Grundlage sei n�mlich die�
dem Beklagtenerteilte unentgeltliche Rechtspflege gewesen. Das Bezirksgericht ging vielmehr unmissverst�ndlich und zu Recht davon aus, aufgrund der Widerklage sei eine Forderung von Fr. 800'000.-- zur Diskussion gestanden und da der Mandantin des Beschwerdef�hrers lediglich Fr. 14'299.35 zuzusprechen seien, sei sie vollumf�nglich unterlegen. Dementsprechend seien ihr s�mtliche ordentlichen und ausserordentlichen Kosten aufzuerlegen.
5.2.2.�Nun legt die f�r die Berufung zust�ndige zivilrechtliche Abteilung des Obergerichts aber nicht dar - auch nicht im Rahmen der Vernehmlassung - inwiefern ihr aufsichtsrechtliche Befugnisse gegen�ber dem Bezirksgericht zukommen w�rden. Das ist denn auch nicht ersichtlich. Nach � 87 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. Mai 1984 (SGS 100) �bt das Kantonsgericht die Aufsicht �ber die Gerichte im Kanton aus. Nach � 12 Abs. 2 des Gesetzes �ber die Organisation der Gerichte vom 22. Februar 2001 (Gerichtsorganisationsgesetz, GOG/BL; SGS 170) �bt die Gesch�ftsleitung die Aufsicht �ber die erstinstanzlichen Gerichte aus. Die Gesch�ftsleitung besteht aus einem Pr�sidium aus jeder Abteilung des Kantonsgerichts, sowie einem Mitglied und einem Ersatzmitglied aus dem Kreise der erstinstanzlichen Pr�sidien (� 12 Abs. 1 und 2 GOG/BL). Die von Amtes wegen vorgenommene Aufhebung der vom Bezirksgericht zugesprochenen Entsch�digung von Fr. 19'350.35 und deren Verrechnung mit der f�r das (zweite) Berufungsverfahren zugesprochenen Entsch�digung war somit willk�rlich.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen; Ziffer 3 Abs. 2 Satz zwei und Satz drei des angefochtenen Entscheids sind aufzuheben. Der Beschwerdef�hrer obsiegt zu rund 85 %. Entsprechend hat er im Beschwerdeverfahren Gerichtskosten von Fr. 300.-- zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Gegen�ber dem Kanton Basel-Landschaft ist von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Hingegen hat der Kanton Basel-Landschaft den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren praxisgem�ss zu entsch�digen. Eine dar�ber hinausgehende Umtriebsentsch�digung ist nicht geschuldet.
Beschwerde der Kl�gerin (4A_404/2015)
Die Sachurteilsvoraussetzungen der Beschwerde in Zivilsachen sind erf�llt. Unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG) ist auf die Beschwerde der Kl�gerin einzutreten.
Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf die allgemeinen Begr�ndungsanforderungen an eine Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 mit Hinweis).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, dass ihr seitens der Vorinstanz im Hinblick auf die Beschwerdeerhebung die amtlichen Verfahrensakten nur verz�gert bzw. �berhaupt nicht zugestellt worden seien. Es ist nicht klar, was sie daraus ableiten will; eine rechtsgen�gliche R�ge erhebt sie nicht.
Die Vorinstanz beurteilte in den Erw�gungen f�nf bis dreizehn zahlreiche formelle R�gen der Beschwerdef�hrerin. Darauf bzw. auf die diesbez�glichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin ist vorweg einzugehen.
10.1.�Das Bezirksgericht Waldenburg hatte im nach der R�ckweisung durch das Kantonsgericht weitergef�hrten Verfahren f�lschlicherweise die schweizerische ZPO anstelle des bisherigen kantonalen Verfahrensrechts angewendet (Art. 404 Abs. 1 ZPO; vgl. Urteile 4A_327/2013 vom 13. November 2013 E. 1.2 mit Hinweisen). Die Vorinstanz stellte eine Verletzung von Art. 404 Abs. 1 ZPO fest. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteil 5A_241/2012 vom 3. Mai 2012 E. 2.2) sei dies aber nur zu sanktionieren, wenn eine Partei einen konkreten Nachteil erlitten habe. In der Folge verglich die Vorinstanz die aus ihrer Sicht relevanten Bestimmungen des kantonalen Prozessrechts mit jenen der schweizerischen ZPO und konnte keine solchen Nachteile erkennen.
10.1.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe verkannt, dass vorliegend nicht nur in Bezug auf eine einzelne Norm f�lschlicherweise Bundesrecht statt kantonales Recht angewendet worden sei, sondern in Bezug auf ein ganzes Gesetz. Damit k�nne von einem justizf�rmigen Verfahren nicht mehr die Rede sein; es gen�ge nicht, einzelne Bestimmungen zu vergleichen. Das von der Vorinstanz zitierte Urteil 5A_241/2012 betreffe sodann eine andere Prozessrechtslage; namentlich sei dort kantonales statt eidgen�ssisches Verfahrensrecht angewendet worden und nicht umgekehrt wie hier. Die Vorinstanz begr�nde sodann die Auswahl der von ihr verglichenen Normen des kantonalen und des eidgen�ssischen Verfahrensrechts nicht, weshalb sie auch die Begr�ndungspflicht und damit das rechtliche Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt habe.
10.1.2.�Es ist offensichtlich, dass durch die Anwendung der schweizerischen ZPO eine Bundesrechtsverletzung vorlag. Die diesbez�glichen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin stossen daher ins Leere. Die Frage ist aber, inwieweit sie ein schutzw�rdiges Interesse an der Feststellung einer solchen Bundesrechtswidrigkeit und der Kassation des Urteils gest�tzt darauf hat. Auf dieser �berlegung fusst das von der Vorinstanz zitierte Urteil 5A_241/2012. Wenn der ger�gte Rechtsfehler "ohne praktische Relevanz" ist und der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, dass er durch die Anwendung des falschen Prozessrecht "einen konkreten Nachteil erlitten hat" (zit. Urteil E. 2.2 a.E.) fehlt es an einem Rechtsschutzinteresse.
Offensichtlich unbehelflich ist die in diesem Zusammenhang erhobene R�ge einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs einerseits gegen�ber dem Bezirksgericht, weil dieses mit der Anwendung der schweizerischen ZPO ein "�berraschungsurteil " gef�llt habe und andererseits gegen�ber der Vorinstanz durch deren �berraschende "Vorgehensweise einer bloss selektiven Gegen�berstellung einzelner gesetzlicher Wortlaute ". Das erstinstanzliche Urteil ist nicht Anfechtungsgegenstand (Art. 75 Abs. 1 BGG); auf diesbez�gliche R�gen tritt das Bundesgericht nicht ein. Und im vorinstanzlichen Verfahren hat die Beschwerdef�hrerin nach ihrer eigenen Darstellung eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch das Bezirksgericht nicht (jedenfalls nicht ausdr�cklich) geltend gemacht. Im �brigen kann von einer �berraschenden Beurteilung der intertemporalrechtlichen Frage durch die Vorinstanz nicht die Rede sein. Schliesslich h�tte die Beschwerdef�hrerin im vorinstanzlichen Verfahren darlegen m�ssen, welche konkreten Nachteile sie durch das Zugrundelegen des falschen Prozessrechts erlitten hat, d.h. jene kantonalen Normen nennen, die ihres Erachtens zu ihrem Vorteil h�tten ber�cksichtigt werden m�ssen. Der Vorwurf gegen�ber der Vorinstanz, diese habe die Auswahl der von ihr verglichenen Bestimmungen nicht begr�ndet, st�sst daher ins Leere.
10.2.�Konkret r�gt die Beschwerdef�hrerin sodann eine Verletzung des (anwendbaren) kantonalen Verfahrensrechts, weil das Bezirksgericht eine Beweisabnahme von Amtes wegen vorgenommen habe. Ohne dass seitens des Beschwerdegegners eine substanziierte Einwendung vorgelegen habe, habe es dem Gutachter eine Erg�nzungsfrage zur Schadenminderungspflicht gestellt, n�mlich ob die Beschwerdef�hrerin diese Pflicht verletzt habe, weil sie sich keiner Traumatherapie unterzogen habe. Sie r�gt in diesem Zusammenhang auch eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Begr�ndungspflicht.
Darauf muss nicht weiter eingegangen werden. Das Bezirksgericht hat zwar den k�nftigen Lohnausfall gest�tzt auf die Schadenminderungspflicht zeitlich auf zwei Jahre nach dem Urteil beschr�nkt, die Vorinstanz folgte dieser Begr�ndung aber nicht. Sie stellte vielmehr fest, es w�rden keine gen�genden Anhaltspunkte bestehen, um �berhaupt von einem k�nftigen Lohnausfall ausgehen zu k�nnen. Mithin war eine (allf�llige) Verletzung der Schadenminderungspflicht nicht entscheidwesentlich (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG).
10.3.�Unter dem Titel "S�umnisfolgen" legt die Beschwerdef�hrerin umfangreich die theoretischen S�umnisfolgen nach dem fr�heren Prozessrecht des Kantons Basel-Landschaft dar. Konkret bezieht sie sich dann wieder darauf, dass das Gericht nicht von sich aus dem Gutachter h�tte Erg�nzungsfragen stellen d�rfen, nachdem sich die Gegenpartei nicht mehr am Prozess beteiligte und daher selber keine Erg�nzungsfragen stellte. Um welche unzul�ssigen Fragen es ging, pr�zisiert sie nicht. Soweit es erneut um die bereits erw�hnten Fragen zur Schadenminderung geht, kann auf das bei der vorstehenden Erw�gung Ausgef�hrte verwiesen werden. Im �brigen anerkennt die Beschwerdef�hrerin die Feststellung im angefochtenen Urteil, dass S�umnis keine Klageanerkennung beinhalte, womit es Sache der Vorinstanz war, das Beweisergebnis, namentlich die gerichtlich eingeholte Expertise, zu w�rdigen. Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, der Beschwerdegegner habe zufolge S�umnis auch die Schadenberechnung anerkannt, wird darauf bei der Beurteilung des Schadenersatzanspruchs eingegangen.
10.4.�Auch die Ausf�hrungen unter dem Titel "rechtswidrig erlangte respektive beschlossene Beweiserhebungen" beziehen sich auf die Beweiserg�nzung betreffend Schadenminderung bzw. den Beschluss dazu. Auch diesbez�glich kann auf das unter Erw�gung 10.2 Ausgef�hrte verwiesen werden.
Die Beschwerdef�hrerin erhebt ausf�hrliche R�gen hinsichtlich der Feststellung des Ereignisses vom 9. August 2000 durch das Bezirksgericht und in der Folge dessen Beurteilung durch das Kantonsgericht. Die entsprechenden Sachverhaltsfeststellungen seien entscheidwesentlich, denn das Bezirksgericht und mit ihm das Kantonsgericht h�tten im Rahmen der Schadenersatzbemessung die angeblich geringe Intensit�t der Unfallursache ber�cksichtigt.
11.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den streitgegenst�ndlichen Lebenssachverhalt als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f. mit Hinweisen). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117, 264 E. 2.3 S. 266). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruhen und erheblich sind (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen). Soweit sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 mit Hinweisen).
11.2.�Die Vorinstanz verwies auf die Feststellung des Sachverhalts durch das Bezirksgericht. Danach habe die Beschwerdef�hrerin unbestritten nur eine einfache K�rperverletzung erlitten. Die physischen Unfallfolgen seien weder ihrer Art noch ihrer Schwere nach besonders bedeutungsvoll gewesen, und es h�tten sich im Heilungsverlauf keine Komplikationen ergeben. Die Beschwerdef�hrerin sei bereits ab dem 9. September 2000, d.h. einen Monat nach der Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann, wieder uneingeschr�nkt arbeitsf�hig gewesen. Eher dramatisch und seelisch einschneidend sei hingegen die Tatsache gewesen, dass der Beschwerdegegner als ihr damaliger Ehemann sie geschlagen und gew�rgt habe. Die Vorinstanz erachtete die von der Beschwerdef�hrerin dagegen erhobene R�ge der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung als zu wenig substanziiert. Sie gebe vielmehr ihr subjektives Empfinden der (vermeintlichen) Dramatik der t�tlichen Auseinandersetzung wieder. Mit ihrer pauschal gehaltenen Kritik lege sie nicht dar, in welchen Punkten konkret das Bezirksgericht seinem Entscheid falsche oder aktenwidrige Tatsachen zugrunde gelegt habe.
11.3.�Die Beschwerdef�hrerin legt vorerst dar, dass und inwieweit das Bezirksgericht von ihrer Darstellung des Sachverhalts abgewichen sei, obwohl der Beschwerdegegner diese nicht bestritten habe. Sie macht dann geltend, sie habe im Verfahren vor Vorinstanz mit "detaillierten Verweisen und Zitaten" diese "spezifizierten und belegten Sachverhalte" ger�gt. Nachdem im Berufungsverfahren die schweizerische ZPO anwendbar war und das Kantonsgericht somit sowohl bez�glich Sachverhalts- wie auch Rechtsfragen freie und uneingeschr�nkte Kognition besessen habe, habe dieses erkennen k�nnen und m�ssen, was unter welchen rechtlichen Gesichtspunkten ger�gt worden sei. Mit ihrem der Beschwerdef�hrerin gegen�ber erhobenen Vorwurf der unsubstanziierten Kritik am erstinstanzlichen Urteil gehe die Vorinstanz von einer R�geobliegenheit aus, wie sie f�r die Beschwerde vor Bundesgericht gelte, nicht jedoch im Berufungsverfahren nach ZPO. Sie habe damit bundesrechtswidrig ihre Kognition beschr�nkt, die Rechtsweggarantie gem�ss Art. 29a BV verletzt, den Sachverhalt willk�rlich festgestellt und die Begr�ndungspflicht verletzt.
11.3.1.�Zwar wendet das Gericht auf die Berufung das Recht von Amtes wegen an (Art. 57 ZPO), es obliegt aber der Partei, die Berufung erhebt, diese rechtsgen�glich zu begr�nden (Art. 311 ZPO), ansonsten nicht darauf einzutreten ist. Begr�nden im Sinne der genannten Vorschrift bedeutet aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. Dies setzt voraus, dass der Berufungskl�ger im Einzelnen die vorinstanzlichen Erw�gungen bezeichnet, die er anficht, sich mit diesen argumentativ auseinandersetzt und die Aktenst�cke nennt, auf denen seine Kritik beruht. Das vorinstanzliche Verfahren wird nicht einfach fortgef�hrt oder gar wiederholt (BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375; Urteil 4A_263/2015 vom 29. September 2015 E. 5.2.2 mit Hinweisen).
11.3.2.�Die Vorinstanz ist von diesen Grunds�tzen ausgegangen. Die Beschwerdef�hrerin m�sste somit darlegen, dass sie vor Vorinstanz nicht nur ihre andere (subjektive) W�rdigung der Schwere der Ereignisse kritisiert hat, sondern konkret auf falsch festgestellte Tatsachen im erstinstanzlichen Urteil hingewiesen h�tte. Aber auch in der Beschwerdeschrift legt sie nicht dar, wo konkret in ihrer Berufungsschrift sie "detaillierte Verweise und Zitate" zu "spezifizierten und belegten Sachverhalten" gemacht habe, sodass die Vorinstanz h�tte konkrete Einw�nde pr�fen k�nnen. Damit gen�gt sie den oben dargestellten Beschwerdeanforderungen nicht.
Materiell f�hrte die Vorinstanz einleitend aus, die Tatbestandsmerkmale der Widerrechtlichkeit, der Kausalit�t und des Verschuldens gem�ss Art. 41 Abs. 1 OR seien erf�llt. Hinsichtlich des Schadens bzw. der Schadenersatzbemessung sch�tzte sie im Ergebnis das Bezirksgericht, jedoch mit einer anderen Begr�ndung.
12.1.�Sie monierte, das Bezirksgericht habe f�r den�
bisherigen Erwerbsausfall�ohne weiteres auf die von der Beschwerdef�hrerin aufgestellten Schadentabellen abgestellt. Im Gerichtsgutachten vom 13. September 2013 werde der Beschwerdef�hrerin eine Einschr�nkung f�r die bis Dezember 2012 ausge�bte T�tigkeit in der Kurklinik Eden AG von 40 % und f�r die T�tigkeit im Bed & Breakfast-Betrieb eine Einschr�nkung von 30 % attestiert. Das Bezirksgericht sei davon ausgegangen, dass die Beschwerdef�hrerin auch vor ihrer T�tigkeit in der Kurklinik zu 40 % arbeitsunf�hig gewesen sei. Bez�glich der jeweiligen Lohnh�he bzw. dem Valideneinkommen habe es unbesehen und ohne jegliche Begr�ndung auf die Aufstellung der Beschwerdef�hrerin in deren Eingabe vom 12. Januar 2014 abgestellt, welche dem Bezirksgericht "glaubhaft" erschienen sei. Das sei nicht zul�ssig. Vielmehr habe die Beschwerdef�hrerin ihren Schaden gen�gend zu substanziieren. Es finde sich in der Klagebegr�ndung aber nur eine tabellarische Aufstellung, die nach Zeitraum, Arbeitgeber, Einkommen durchschnittlich und brutto sowie nach Arbeitsunf�higkeit gegliedert sei. Der Beschwerdegegner habe mit seiner Klageantwort vom 1. Februar 2007 die Darstellungen der Beschwerdef�hrerin einl�sslich bestritten. Die Vorinstanz bem�ngelte insbesondere die fehlende Substanziierung des Valideneinkommens. Es fehle jede Darlegung zum mutmasslichen Erwerbst�tigkeitsgrad oder einer mutmasslichen Validenkarriere mit Verdiensten, welche der abschliessenden Nach-Berechnung vom 12. Januar 2014 zugrunde gelegt worden seien. Aus den Akten lasse sich vielmehr schliessen, dass die Beschwerdef�hrerin vor dem sch�digenden Ereignis in verschiedenen Branchen, so etwa dem Gastgewerbe oder im Detailhandel, stundenweise oder auf Abruf t�tig war. Die Beschwerdef�hrerin m�ge zwar fraglos medizinisch-theoretisch eingeschr�nkt arbeitsf�hig sein, in wirtschaftlicher Hinsicht fehle es allerdings am konkreten Nachweis eines Erwerbsausfalls. Entsprechend verneinte das Kantonsgericht einen Schadenersatzanspruch f�r bisherigen Lohnausfall.
Mit der im Wesentlichen gleichen Begr�ndung verneinte es auch einen Anspruch f�r�
k�nftigen Lohnausfall. Die Behauptungen in den Rechtsschriften vom 10. November 2006 und 7. Juni 2007, die Beschwerdef�hrerin w�rde heute ohne Unfall als Verk�uferin ein Einkommen von Fr. 49'275.-- erzielen, finde keine St�tze in den Prozessakten. Auch in allen weiteren Eingaben der Beschwerdef�hrerin w�rden lediglich tabellarische Aufstellungen vorgelegt, die als unbelegte Annahmen zu werten seien. Entsprechend k�nne offen bleiben, ob aufgrund einer Verletzung der Schadenminderungspflicht der Schaden selber bzw. der Schadenersatz zu beschr�nken w�re. Vielmehr sei insgesamt kein k�nftiger Erwerbsausfall nachgewiesen und ein solcher k�nne mangels gen�gender Angaben auch nicht gem�ss Art. 42 Abs. 2 OR gesch�tzt werden.
12.2.�Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, diese Beurteilung als rechtsfehlerhaft erscheinen zu lassen:
12.2.1.�Vorerst r�gt sie, dass das Bezirksgericht und mit ihm das Kantonsgericht die weiteren von ihr ab 1. Oktober 2005 ins Recht gelegten �rztlichen Berichte und Zeugnisse nicht ber�cksichtigt h�tten. Nachdem die Vorinstanz einen bisherigen und k�nftigen Erwerbsschaden vor allem mangels Substanziierung verneinte, ist nicht ersichtlich, inwieweit die zus�tzlichen Arztberichte, die wohl nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin - aber auch das pr�zisiert sie nicht weiter - eine h�here medizinisch-theoretische Arbeitsunf�higkeit belegen sollen, entscheiderheblich sein sollen. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
12.2.2.�Erneut unter dem Titel "S�umnis" beruft sich die Beschwerdef�hrerin darauf, die Schadenberechnung sei vom Beschwerdegegner anerkannt worden, da er auf die Nachberechnungen nicht geantwortet und nichts einzuwenden gehabt habe. Es geht bei diesen zum Teil schwer verst�ndlichen und kaum zusammenh�ngenden Ausf�hrungen wohl um den sp�ter erhobenen Einwand, der Beschwerdegegner habe den Schaden gar nicht bestritten und daher habe die Beschwerdef�hrerin ihn auch nicht nachweisen m�ssen. Wie schon vor Vorinstanz verweist sie auf ihre seit Ende 2007 eingereichten Noveneingaben. Gegen die Feststellung der Vorinstanz, der Beklagte habe in der Klageantwort vom 1. Februar 2007 die Darstellungen der Beschwerdef�hrerin einl�sslich bestritten, kommt sie damit aber nicht an. Bereits die Vorinstanz hat ihr entgegengehalten, dass die sp�ter eingereichten Berechnungen nichts daran �nderten, das das urspr�nglich l�ckenhafte (und bestrittene) Klagefundament nicht vervollst�ndigt wurde. Selbst im Berufungsverfahren habe es die Beschwerdef�hrerin vers�umt, eine konkrete Schadenberechnung vorzubringen. Mit dieser Begr�ndung setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht rechtsgen�glich auseinander. Es liegt damit keine gen�gende R�ge vor (vgl. E. 8 hiervor). Und selbst wenn darauf eingetreten werden k�nnte, w�re die Auffassung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Bleibt es bei einem lange dauernden Verfahren in verschiedenen Eingaben stets bei der gleichen Art des Schadennachweises und wurden die urspr�nglichen Vorbringen bestritten, so bleiben diese bestritten, auch wenn zu sp�teren Eingaben nicht mehr Stellung genommen wird. Die Beschwerdef�hrerin scheint die Begr�ndung der Vorinstanz nicht zu verstehen, wenn sie ausf�hrt, es sei bei den sog. Nachrechnungen darum gegangen, der zeitlichen Prozessdauer und dem Bezifferungsvorbehalt Rechnung zu tragen.
12.2.3.�Unbehelflich ist schliesslich die R�ge, die Vorinstanz h�tte das richterliche Fragerecht (Art. 56 ZPO) aus�ben m�ssen. Dieses entbindet nicht vor der geh�rigen Begr�ndung der Rechtsmitteleingabe (Urteile 4A_258/2015 vom 21. Oktober 2015 E. 2.4.1; 5A_488/2015 vom 21. August 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen.).
12.2.4.�Schliesslich kann darauf verzichtet werden, auf die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin zum k�nftigen Erwerbsausfall bzw. dessen Befristung auf zwei Jahre nach dem rechtskr�ftigen Urteil durch das Bezirksgericht einzugehen, nachdem die Vorinstanz die Abweisung der Berufung betreffend den Erwerbsschaden mit dem mangelnden Schadennachweis begr�ndete und die Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid insoweit abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist. Im �brigen ist der Vorwurf der Widerspr�chlichkeit gegen�ber dem angefochtenen Urteil, weil dieses die "zeitliche Befristung des rechnerisch durch die erste Instanz ermittelten Ergebnisses trotzdem stehen l�sst", nicht gerechtfertigt. Mangels Anschlussberufung konnte die Vorinstanz das vom Bezirksgericht insgesamt Zugesprochene nicht k�rzen.
12.3.�Unter dem Titel Haushaltschaden stellte die Vorinstanz fest, jedenfalls sei nicht mehr zuzusprechen als vom Bezirksgericht errechnet. Das Bezirksgericht war einerseits gest�tzt auf den Abkl�rungsbericht Haushalt der IV-Stelle Bern vom 20. Juni 2006 von einer 10%igen Einschr�nkung in der Haushaltf�hrung ausgegangen. Andererseits stellte sie in Bezug auf den n�tigen Stundenaufwand f�r die F�hrung eines Ein-Personen-Haushalts auf die entsprechenden SAKE-Werte ab. Die Vorinstanz bem�ngelte zwar dieses Abstellen auf die abstrakten SAKE-Werte und war der Auffassung, die Beschwerdef�hrerin habe auch den Haushaltschaden ungen�gend substanziiert, da konkrete Vorbringen zum Haushalt der Beschwerdef�hrerin und zu den Aufgaben, die darin ohne Sch�digung angefallen w�ren, fehlten. Sie �nderte aber wie erw�hnt nichts am erstinstanzlich errechneten Betrag. Auch die erstinstanzliche Befristung per 13. September 2013 sei nicht zu beanstanden, st�tze sich diese doch auf das vom Gericht eingeholte psychiatrische Gutachten vom 13. September 2013, welches die unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit f�r Haushaltst�tigkeiten als Folge der T�tlichkeit vom 9. August 2000 auf Null sch�tze.
Die R�ge der Beschwerdef�hrerin zum Haushaltschaden ist vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar. Sie beanstandet die Ausf�hrungen der Vorinstanz zur ungen�genden Substanziierung. Diese waren aber wie dargelegt nicht entscheiderheblich, nachdem es die Vorinstanz, wie von der Beschwerdef�hrerin beantragt, bei den erstinstanzlichen Berechnungen aufgrund der SAKE-Daten beliess.
12.4.�Die Verneinung eines Renten (ausfall) schadens durch die Vorinstanz wird in der Beschwerde nicht mehr in Frage gestellt. Damit hat es somit sein Bewenden.
12.5.�Damit bleibt zu pr�fen, ob die im angefochtenen Urteil best�tigte Herabsetzung der Ersatzpflicht vor Bundesrecht standh�lt.
12.5.1.�Das Bezirksgericht stellte fest, der Kausalzusammenhang zwischen dem sch�digenden Ereignis und dem Schaden habe im Verlaufe der Zeit stark an Intensit�t verloren. F�r den heutigen Gesundheitszustand der Beschwerdef�hrerin seien neben der T�tlichkeit vom 9. September 2000 noch weitere Umst�nde urs�chlich gewesen, insbesondere das ausgepr�gte Vermeidungsverhalten der Beschwerdef�hrerin, deren bisher anscheinend unzweckm�ssige �rztliche Behandlung, namentlich die fragliche Diagnose von ADHS und die deshalb erfolglose Behandlung mit Ritalin, der Zufall der Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsst�rung an sich, die Umst�nde, welche die Beschwerdef�hrerin zur K�ndigung gewisser Stellen veranlasst h�tten, sowie deren eingeschr�nkte Selbstdisziplin, regelm�ssig zur Arbeit zu erscheinen. Schliesslich habe auch die lange Verfahrensdauer die Beschwerdef�hrerin belastet. All diese Umst�nde k�nnten nicht dem Beschwerdegegner angelastet werden, weshalb der Schadenersatz in Anwendung von Art. 43 OR aufgrund der schwachen Ad�quanz bzw. dem K�rzungsfaktor Zufall angemessen zu reduzieren sei. Sie rechnete daher die Folgen der sch�digenden T�tlichkeit bis Ende 2002 vollumf�nglich dem Beschwerdegegner an. Danach setzte sie den Anspruch jedes Jahr um 10 % herab bis zu einer haftpflichtrechtlichen Verantwortlichkeit des Beschwerdegegners von 30%. In diesem Umfang sprach sie der Beschwerdef�hrerin den Schadenersatzanspruch bis zum Urteilsdatum zu. Die Vorinstanz bezog sich auf diese Feststellungen und sch�tzte die darauf gest�tzte Bemessung des Schadenersatzes, wobei sie zur Methodik des Bezirksgerichts (Reduktion um j�hrlich 10 %) mangels entsprechender Auseinandersetzung damit in der Berufungsschrift nicht Stellung nahm.
12.5.2.�Die Bemessung der Herabsetzung beruht weitgehend auf der Aus�bung gerichtlichen Ermessens im Sinne von Art. 4 ZGB. Bei solchen Entscheiden steht dem kantonalen Gericht ein weiter Ermessensspielraum zu, in den das Bundesgericht gem�ss st�ndiger Praxis nur mit Zur�ckhaltung eingreift (BGE 130 III 182 E. 5.5.2 S. 191; 128 III 390 E. 4.5 S. 399). Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die h�tten beachtet werden m�ssen. Es greift ausserdem in Ermessensentscheide ein, wenn sich diese als offensichtlich unbillig und als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 138 III 669 E. 3.1 S. 671; 135 III 121 E. 2 S. 123 f.; je mit Hinweisen).
Das Bezirksgericht und mit ihm die Vorinstanz gingen grunds�tzlich zutreffend davon aus, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung der geringen Intensit�t einer sch�digenden Ursache im Rahmen der Ersatzbemessung Rechnung getragen werden kann. Auf diese Weise k�nne das Gericht, das in einem Grenzfall zugunsten des Gesch�digten zwar die Ad�quanz bejahe, den Schadenersatz aber herabsetze, eine ausgewogene L�sung finden (BGE 123 III 110 E. 3c S. 115; Urteil 4C.402/2006 vom 27. Februar 2007 E. 5.4 mit Hinweisen, publ. in: JdT 2007 I 543). Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Reduktion sei mit den tats�chlichen Verh�ltnissen unvereinbar. Insbesondere lasse sich ihre Situation nicht mit der im Urteil 4C.201/2006 (gemeint wohl: 4C.402/2006) beurteilten vergleichen. Unter anderem bringt sie vor, dass " falsche Feststellungen zum Schadenereignis selbst (...) Eingang" gefunden h�tten. Dass dem nicht so ist, wurde vorne (E. 11) dargelegt. Im �brigen laufen ihre Einw�nde auf eine Kritik an der Billigkeit des Ermessensentscheids hinaus. Von einem offensichtlich unbilligen und stossend ungerechten Entscheid kann aber nicht die Rede sein. Nachdem das Bundesgericht in seinem im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren gef�llten Urteil vom 27. Juni 2008 (8C_704/2008; vgl. Sachverhalt A.) aufgrund der Schwere der Vorf�lle vom 9. August 2000 sogar die Ad�quanz verneinte, haben das Bezirksgericht und mit ihm das Kantonsgericht ihr Ermessen nicht �berschritten, wenn sie sich an diese Beurteilung anlehnten und dabei aufgrund der haftpflichtrechtlichen Kriterien von einer "schwachen Ad�quanz" ausgingen. Insbesondere durften sie im Hinblick auf die bundesgerichtlichen Ausf�hrungen den "Zufall der Entwicklung einer PTBS an sich" ber�cksichtigen.
Damit ist die Beschwerde in der Sache abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Mit dem heutigen Urteil im Verfahren 4A_382/2015 wird sodann das Eventualbegehren gem�ss Ziffer 1.3 der Beschwerde gegenstandslos, da die Verrechnung der Entsch�digung an den unentgeltlichen Rechtsbeistand nicht gesch�tzt wurde. Schliesslich ist nicht nachvollziehbar, was die Beschwerdef�hrerin mit dem Begehren Ziffer 1.4 ihrer Beschwerde beantragt. Sie verlangt, die Nachzahlungspflicht gem�ss Ziffer 4 des angefochtenen Urteils betreffend die Entscheidgeb�hr von Fr. 7'500.-- aus dem ersten Berufungsverfahren sei aufzuheben. Offensichtlich hat sie das Dispositiv des angefochtenen Urteils nicht verstanden. Ihr wurde die Entscheidgeb�hr von Fr. 7'500.-- f�r das erste Berufungsverfahren erlassen. Die in Ziffer 4 verf�gte Nachzahlungspflicht betrifft nur die Entscheidgeb�hr von Fr. 15'000.-- und die ihrem Rechtsbeistand ausgerichtete Entsch�digung f�r das zweite Berufungsverfahren. Die Beschwerde ist somit insgesamt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Auch das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das Verfahren vor Bundesgericht ist zufolge Aussichtslosigkeit abzuweisen. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Praxis Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten betr�chtlich geringer sind als die Verlustgefahren (BGE 139 III 396 E. 1.2 S. 397 mit Hinweisen).
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1). Der Beschwerdegegner wurde nicht zu einer Stellungnahme eingeladen. Entsprechend schuldet die Beschwerdef�hrerin ihm keine Entsch�digung f�r das Beschwerdeverfahren.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers (Verfahren 4A_382/2015), die als subsidi�re Verfassungsbeschwerde entgegengenommen wird, wird teilweise gutgeheissen und Ziffer 3 Abs. 2 Satz zwei und drei des Urteils des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 19. Mai 2015 werden aufgehoben.
Die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin (4A_404/2015) wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Von den Gerichtskosten im Verfahren 4A_382/2015 wird ein Betrag von Fr. 300.-- dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Kanton Basel-Landschaft hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'125.-- zu entsch�digen.
Die Gerichtskosten von Fr. 6'500.-- im Verfahren 4A_404/2015 werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.

References: Art. 43
 Art. 72
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 106
 Art. 117
 BGE 
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 318
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 404
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 41
 Art. 42
 Art. 43
 Art. 4