Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19890912_OGH0002_0050OB00595_8900000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-11-13 04:26:30+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze für 5Ob595/89 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob413/60 5Ob136/63 4Ob...
RS0034710
2Ob413/60; 5Ob136/63; 4Ob514/64; 4Ob108/65; 4Ob33/67; 1Ob31/68 (1Ob32/68); 2Ob270/68; 6Ob335/68; 5Ob71/69; 5Ob7/70; 8Ob135/70; 8Ob217/70; 2Ob303/70 (2Ob306/70); 8Ob10/72; 1Ob104/72; 1Ob116/72; 1Ob64/73; 7Ob66/73; 8Ob107/73; 1Ob176/73; 7Ob9/74; 4Ob3/74 (4Ob4/74); 1Ob47/75; 8Ob142/75; 6Ob122/75; 1Ob327/75; 8Ob281/75; 7Ob4/76; 7Ob544/76; 8Ob44/76; 1Ob658/76; 4Ob95/76; 8Ob20/77; 1Ob555/77; 5Ob647/77; 8Ob140/77; 2Ob70/78; 8Ob141/78; 8Ob169/78; 8Ob218/78; 1Ob645/79; 8Ob81/79 (8Ob82/79); 2Ob165/79; 2Ob115/79; 8Ob11/80; 7Ob34/80; 4Ob335/80; 4Ob144/80; 7Ob512/81; 2Ob3/81; 2Ob25/81 (2Ob26/81); 4Ob550/81; 7Ob762/81; 5Ob563/81; 8Ob546/81; 2Ob232/82; 8Ob282/82; 7Ob723/83; 4Ob32/84; 2Ob39/84; 1Ob705/87; 6Ob683/87; 7Ob17/88; 4Ob83/88; 2Ob575/88; 2Ob102/88 (2Ob103/88); 8Ob33/89; 5Ob595/89; 2Ob77/89; 3Ob613/89; 2Ob38/91; 3Ob560/91; 1Ob568/91 (1Ob567/92); 8Ob1008/93; 3Ob531/94; 1Ob561/95; 2Ob2059/96z; 5Ob93/97f; 5Ob216/97v; 5Ob223/97y; 5Ob261/97m; 5Ob203/97g; 5Ob255/97d; 5Ob168/97k; 5Ob166/97s; 5Ob164/97x; 5Ob198/97x; 5Ob167/97p; 5Ob163/97z; 5Ob115/97s; 5Ob171/97a; 5Ob172/97y; 5Ob252/97p; 5Ob193/97m; 5Ob192/97i; 5Ob170/97d; 5Ob248/97z; 5Ob209/97i; 5Ob190/97w; 5Ob165/97v; 5Ob289/97d; 5Ob308/97y; 5Ob354/97p; 5Ob341/97a; 5Ob334/97x; 5Ob386/97v; 5Ob314/97f; 5Ob328/97i; 5Ob321/97k; 2Ob295/97m; 5Ob302/97s; 5Ob415/97h; 1Ob418/97w; 10Ob288/98w; 2Ob97/99z; 7Ob154/99v; 6Ob252/99y; 10Ob63/00p; 1Ob59/00h; 6Ob43/00t; 1Ob115/00v; 7Ob140/01s (7Ob141/01p); 3Ob194/02d; 6Ob52/03w; 7Ob291/03z; 5Ob222/05s; 10Ob10/08f; 5Ob215/08s; 1Ob165/09k; 4Ob125/09z; 6Ob183/10w; 8Ob58/10b; 4Ob191/10g; 17Ob9/11i; 8Ob16/11b; 7Ob23/12a; 2Ob7/12m; 9ObA129/14g; 1Ob211/14g; 6Ob223/16m
ABGB §1497 IVF
EO §256 Abs2
ZPO §502 Abs1 HI2:
Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. Keineswegs darf das Gericht von Amts wegen Erhebungen über die Ursache der Untätigkeit des Klägers durchführen (vgl zB 4 Ob 170/54 vom 10.05.1955 = JBl 1955,552).
2 Ob 413/60
Entscheidungstext OGH 11.11.1960 2 Ob 413/60
Veröff: EvBl 1961/80 S 129 = ZVR 1961/142 S 208
5 Ob 136/63
Entscheidungstext OGH 24.04.1963 5 Ob 136/63
4 Ob 514/64
Entscheidungstext OGH 17.03.1964 4 Ob 514/64
nur: Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. (T1)
4 Ob 108/65
Entscheidungstext OGH 19.10.1965 4 Ob 108/65
4 Ob 33/67
Entscheidungstext OGH 06.06.1967 4 Ob 33/67
1 Ob 31/68
Entscheidungstext OGH 04.03.1968 1 Ob 31/68
2 Ob 270/68
Entscheidungstext OGH 21.11.1968 2 Ob 270/68
6 Ob 335/68
Entscheidungstext OGH 08.01.1969 6 Ob 335/68
5 Ob 71/69
Entscheidungstext OGH 02.04.1969 5 Ob 71/69
nur T1; Veröff: SZ 42/46
nur T1; Veröff: SZ 43/29 = EvBl 1970/248 S 435
8 Ob 217/70
Entscheidungstext OGH 13.10.1970 8 Ob 217/70
Veröff: SZ 43/176 = EvBl 1971/230 S 430
2 Ob 303/70
Entscheidungstext OGH 01.10.1970 2 Ob 303/70
8 Ob 10/72
Entscheidungstext OGH 01.02.1972 8 Ob 10/72
1 Ob 116/72
Entscheidungstext OGH 07.06.1972 1 Ob 116/72
Beisatz: Von Amts wegen ist allerdings noch zu prüfen, ob der Kläger überhaupt gehalten war, eine Prozesshandlung vorzunehmen, um einem Verfahrensstillstand wirksam zu begegnen (SZ 41/85). (T2)
Veröff: EvBl 1973/17 S 45
1 Ob 64/73
Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 64/73
7 Ob 66/73
Entscheidungstext OGH 11.04.1973 7 Ob 66/73
nur T1; Veröff: VersR 1974,456
8 Ob 107/73
Entscheidungstext OGH 19.06.1973 8 Ob 107/73
1 Ob 176/73
Entscheidungstext OGH 21.11.1973 1 Ob 176/73
7 Ob 9/74
Entscheidungstext OGH 17.01.1974 7 Ob 9/74
nur: In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. Keineswegs darf das Gericht von Amts wegen Erhebungen über die Ursache der Untätigkeit des Klägers durchführen. (T3)
Veröff: EvBl 1974/196 S 437
4 Ob 3/74
Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 3/74
nur T1; Veröff: Arb 9196
1 Ob 47/75
Entscheidungstext OGH 09.04.1975 1 Ob 47/75
Beis wie T2; Veröff: EvBl 1976/6 S 16
8 Ob 142/75
Entscheidungstext OGH 02.07.1975 8 Ob 142/75
6 Ob 122/75
Entscheidungstext OGH 20.11.1975 6 Ob 122/75
1 Ob 327/75
Entscheidungstext OGH 14.01.1976 1 Ob 327/75
8 Ob 281/75
Entscheidungstext OGH 04.02.1976 8 Ob 281/75
Vgl; Beisatz: Maßgebend ist, ob das Verhalten des Klägers den Schluss auf sein mangelndes Interesse an der Fortsetzung des Verfahrens im Sinne des § 863 ABGB zulässt; nur unter diesem Gesichtspunkte kommt es auch auf die Dauer der Untätigkeit des Klägers an. (T4)
1 Ob 658/76
Entscheidungstext OGH 01.09.1976 1 Ob 658/76
4 Ob 95/76
Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 95/76
nur T1; Veröff: EvBl 1977/70 S 159 = Arb 9514
8 Ob 20/77
Entscheidungstext OGH 23.03.1977 8 Ob 20/77
Beisatz: Kann der Kläger triftige (beachtliche, stichhaltige) Gründe für sein Verhalten nicht geltend machen, genügt selbst bei bereits langer Prozessdauer das Verstreichenlassen von verhältnismäßig kurzen Zeiträumen, um den Eintritt der Verjährung annehmen zu müssen. (T5)
Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 555/77
nur T1; nur T3; Veröff: JBl 1978,210
5 Ob 647/77
Entscheidungstext OGH 04.10.1977 5 Ob 647/77
8 Ob 141/78
Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 141/78
Auch; nur T1; Veröff: ZVR 1979/287 S 344
8 Ob 169/78
Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 169/78
8 Ob 218/78
Entscheidungstext OGH 01.03.1979 8 Ob 218/78
nur T1; Veröff: SZ 52/30
1 Ob 645/79
Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 645/79
nur T1; Veröff: JBl 1980,98
2 Ob 165/79
Entscheidungstext OGH 04.12.1979 2 Ob 165/79
2 Ob 115/79
Entscheidungstext OGH 20.11.1979 2 Ob 115/79
8 Ob 11/80
Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 11/80
nur: Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T6)
7 Ob 34/80
Entscheidungstext OGH 12.06.1980 7 Ob 34/80
4 Ob 335/80
Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 335/80
4 Ob 144/80
Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 144/80
7 Ob 512/81
Entscheidungstext OGH 19.02.1981 7 Ob 512/81
2 Ob 3/81
Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 3/81
2 Ob 25/81
Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
4 Ob 550/81
Entscheidungstext OGH 15.09.1981 4 Ob 550/81
7 Ob 762/81
Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 762/81
Veröff: SZ 54/177 = JBl 1983,148 = MietSlg 33254
8 Ob 546/81
Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 546/81
nur T6; Beisatz: Hier: Dauer der Untätigkeit sechs Jahre. (T7)
2 Ob 232/82
Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 232/82
8 Ob 282/82
Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 282/82
7 Ob 723/83
Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 723/83
4 Ob 32/84
Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 32/84
2 Ob 39/84
Entscheidungstext OGH 28.08.1984 2 Ob 39/84
nur T1; Veröff: EvBl 1985/74 S 370
1 Ob 705/87
Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 705/87
7 Ob 17/88
Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 17/88
4 Ob 83/88
Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 83/88
8 Ob 33/89
Entscheidungstext OGH 13.07.1989 8 Ob 33/89
nur T6; Veröff: RZ 1992/85 S 262
Beisatz: Auch Unterlassungen des eigenen Rechtsanwalts können nicht berücksichtigt werden. (T8)
2 Ob 77/89
Entscheidungstext OGH 31.10.1988 2 Ob 77/89
3 Ob 613/89
Entscheidungstext OGH 28.02.1990 3 Ob 613/89
Auch; Beis wie T8; Beisatz: Werden keine beachtlichen Gründe für die Untätigkeit vorgetragen, ist lediglich von der Aktenlage auszugehen. (T9)
Veröff: SZ 64/156 = EvBl 1992/34 S 164 = RZ 1993/67 S 177
1 Ob 568/91
Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 568/91
8 Ob 1008/93
Entscheidungstext OGH 08.07.1993 8 Ob 1008/93
3 Ob 531/94
Entscheidungstext OGH 29.05.1995 3 Ob 531/94
1 Ob 561/95
Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 561/95
2 Ob 2059/96z
Entscheidungstext OGH 25.04.1996 2 Ob 2059/96z
Beis wie T4; Beis wie T5, Beisatz: Wenn der Kläger vom Tod seines Vertreters keine Kenntnis hatte, kann ihm eine ungebührliche Untätigkeit nicht angelastet werden; es kann von ihm nicht verlangt werden, dass er innerhalb von acht Monaten Schritte zur Fortsetzung des Verfahrens unternimmt. Auf das Verhalten des mittlerweiligen Stellvertreters ist nicht abzustellen, da dieser nicht Vertreter des Klägers ist. (T10)
5 Ob 93/97f
Entscheidungstext OGH 08.04.1997 5 Ob 93/97f
Vgl auch; Beisatz: Hier: Mehrmonatiges Zuwarten mit dem Fortsetzungsantrag bedingt durch die Schwierigkeit der Entscheidungsfindung auf Grund der Organisationsstruktur der antragstellenden Gebietskörperschaft und dem Bemühen um eine Gleichbehandlung der Bauberechtigten. (T11)
2 Ob 295/97m
Entscheidungstext OGH 02.09.1997 2 Ob 295/97m
Vgl; nur T1; Beisatz: Schon ein verhältnismäßig kurzer zeitlicher Abstand zwischen Wegfall des Unterbrechungsgrunds und Fortsetzungsantrag rechtfertigt den Schluss, dass der Kläger das Verfahren nicht gehörig fortgesetzt hat. (T12)
10 Ob 288/98w
Entscheidungstext OGH 01.12.1998 10 Ob 288/98w
nur T6; Beis ähnlich wie T5
2 Ob 97/99z
Entscheidungstext OGH 15.04.1999 2 Ob 97/99z
Auch; nur: Es kommt nicht auf die Dauer der Untätigkeit an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. (T13)
Beisatz: Für die Unterlassung der zur Fortsetzung des Verfahrens notwendigen Schritte müssen stichhaltige (triftige) Gründe gegeben sein. (T14)
6 Ob 252/99y
Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 252/99y
Auch; nur: Den Kläger trifft die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T15)
1 Ob 59/00h
Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 59/00h
6 Ob 43/00t
Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 43/00t
Vgl auch; nur T1; Beis wie T14; Beisatz: Die Erhebung einer außerordentlichen Revision im Parallelverfahren berechtigt zu einem Zuwarten mit der Verfahrensfortsetzung. Die Frage, ob und inwieweit das Zuwarten mit der Verfahrensfortsetzung als ungewöhnliche Untätigkeit des Klägers zu beurteilen ist, ist wegen der Abhängigkeit von den Umständen des Einzelfalls keine erhebliche Rechtsfrage. (T16)
1 Ob 115/00v
Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 115/00v
Auch; Beis wie T9; Beisatz: Je länger die Untätigkeit ist, desto gewichtiger müssen die Gründe dafür sein; dagegen kommt bei nur kurzfristiger Untätigkeit des Klägers unter Umständen selbst dann, wenn dafür Gründe fehlen oder nicht ins Treffen geführt werden, für sich allein noch nicht zum Ausdruck, dass ihm an der Erreichung seines Prozessziels nichts gelegen sei. (T17)
Vgl auch; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T12
3 Ob 194/02d
Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 194/02d
Auch; nur: Es kommt nicht auf die Dauer der Untätigkeit an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T18)
Beis wie T9; Beis wie T16 nur: Die Frage, ob und inwieweit das Zuwarten mit der Verfahrensfortsetzung als ungewöhnliche Untätigkeit des Klägers zu beurteilen ist, ist wegen der Abhängigkeit von den Umständen des Einzelfalls keine erhebliche Rechtsfrage. (T19)
Beis wie T17 nur: Je länger die Untätigkeit ist, desto gewichtiger müssen die Gründe dafür sein. (T20)
6 Ob 52/03w
Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 52/03w
Auch; nur T3; Beis wie T4; Beis wie T14
7 Ob 291/03z
Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 291/03z
Vgl; nur: In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T21)
Auch; nur T6; nur T15
5 Ob 215/08s
Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 215/08s
Auch; nur T6; nur T13; nur T21; Beis wie T14; Beis wie T19
Veröff: SZ 2009/2
1 Ob 165/09k
Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 165/09k
nur: Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. (T22)
4 Ob 125/09z
Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 125/09z
Vgl; Beisatz: Hier: § 256 Abs 2 EO. (T23)
Beisatz: Es kommt weniger auf die Dauer, als auf die Gründe der Untätigkeit an, sowie darauf, ob aus dem Verhalten des betreibenden Gläubigers sein mangelndes Interesse an der weiteren Verfolgung seiner Ansprüche geschlossen werden kann. (T24)
6 Ob 183/10w
Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 183/10w
nur T6; Beis wie T5; Beis wie T19
Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Die Untätigkeit ist nur insoweit relevant, als sie in die Zeit nach Ablauf der (ursprünglichen) Verjährungsfrist fällt. (T25)
Vgl; Beis wie T25; Beisatz: Hier: Forum-non-conveniens-Entscheidung eines ausländischen Gerichts. (T26)
8 Ob 16/11b
Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 16/11b
2 Ob 7/12m
Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 7/12m
Auch; nur T1; Auch Beis wie T4
6 Ob 223/16m
Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 223/16m
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0034710
JJR_19601111_OGH0002_0020OB00413_6000000_001
Rechtssatz für 1Ob139/63 5Ob287/68 5Ob...
RS0037440
1Ob139/63; 5Ob287/68; 5Ob12/69; 1Ob223/70; 6Ob279/70; 4Ob323/72; 4Ob564/73; 3Ob170/74; 5Ob36/75; 3Ob576/76; 6Ob533/78; 4Ob321/78; 1Ob773/78; 4Ob321/79; 4Ob367/79; 6Ob751/79; 1Ob560/80; 6Ob554/81; 3Ob591/82; 4Ob382/82; 3Ob593/83; 5Ob630/83; 3Ob578/85; 1Ob615/87; 9ObA157/88; 4Ob51/88; 8Ob659/88; 7Ob683/88; 4Ob6/89; 5Ob595/89; 9ObA292/89; 4Ob548/90; 4Ob6/91; 9ObA82/92; 9ObA103/93; 8Ob621/93; 4Ob124/94; 8ObA310/94; 9ObA2079/96t; 8ObA219/97g; 8ObA11/01b; 6Ob103/02v; 8ObA165/02a; 7Ob191/04w; 10Ob60/05d; 10Ob34/06g; 4Ob248/07k; 4Ob68/08s; 4Ob153/09t; 4Ob171/09i; 6Ob249/09z; 7Ob38/10d; 4Ob176/10a; 9ObA110/10g; 4Ob118/12z; 8ObA37/12t; 1Ob43/13z; 3Ob133/13z; 8ObA69/13z; 4Ob61/14w; 1Ob37/14v; 8ObA53/14y; 2Ob145/14h; 7Ob30/15k; 1Ob25/15f; 3Ob90/15d; 1Ob206/15y; 7Ob172/15t; 10Ob15/17d; 7Ob37/17t; 8ObA2/17b; 9ObA115/17b; 9ObA83/17x; 8ObA4/18y; 4Ob91/18p; 6Ob173/18m; 4Ob184/18i; 10Ob97/18i; 4Ob24/19m
Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. Das Gericht hat ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren richtig zu fassen. Eine in diesem Rahmen geänderte Formulierung ist keine Überschreitung des Begehrens im Sinne des § 405 ZPO. (Herausgabe des geschuldeten Gegenstandes an den Kläger - wegen mittlerweiliger Exekution, richtig: Herausgabe an den Vollstrecker).
Veröff: EvBl 1964/187 S 275
5 Ob 12/69
Entscheidungstext OGH 29.01.1969 5 Ob 12/69
6 Ob 279/70
Entscheidungstext OGH 18.11.1970 6 Ob 279/70
Beisatz: Hier: Kündigung (T1)
Veröff: MietSlg 22645
Beisatz: § 7 UWG (T2)
Beisatz: Anpassung eines Benützungsregelungsantrages. (T3)
nur: Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. (T4)
nur T4; Veröff: SZ 48/55
6 Ob 533/78
Entscheidungstext OGH 09.03.1978 6 Ob 533/78
nur: Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. Das Gericht hat ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren richtig zu fassen. (T5)
nur T4; Veröff: ÖBl 1979,119
6 Ob 751/79
Entscheidungstext OGH 19.03.1980 6 Ob 751/79
1 Ob 560/80
Entscheidungstext OGH 14.05.1980 1 Ob 560/80
3 Ob 591/82
Entscheidungstext OGH 15.09.1982 3 Ob 591/82
nur T5; Veröff: ÖBl 1983,46
3 Ob 593/83
Entscheidungstext OGH 15.02.1984 3 Ob 593/83
9 ObA 157/88
Entscheidungstext OGH 31.08.1988 9 ObA 157/88
nur T4; Veröff: ÖBl 1990,158
9 ObA 292/89
Entscheidungstext OGH 22.11.1989 9 ObA 292/89
4 Ob 548/90
Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 548/90
Auch; Veröff: JBl 1991,452
4 Ob 6/91
Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 6/91
nur T4; Beisatz: Die Frage, ob die Auslegung des Klagebegehrens durch das Berufungsgericht nach der Aktenlage zwingend ist, hat nicht die Bedeutung einer über den Einzelfall hinausgehenden erheblichen Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T6)
nur T5; Veröff: DRdA 1993,24 (Kirschner)
nur T5; Beisatz: § 48 ASGG (T7)
8 Ob 621/93
Entscheidungstext OGH 14.10.1993 8 Ob 621/93
Vgl auch; nur T5; Beisatz: Dies gilt auch noch im Stadium des Rechtsmittelverfahrens. (T8)
Beisatz: Hier: Abstellen auf "Handelsgewerbe" bei nicht bewilligungspflichtigem Gewerbe. (T9)
8 ObA 310/94
Entscheidungstext OGH 27.10.1994 8 ObA 310/94
9 ObA 2079/96t
Entscheidungstext OGH 26.06.1996 9 ObA 2079/96t
8 ObA 11/01b
Entscheidungstext OGH 25.01.2001 8 ObA 11/01b
nur T5; Beisatz: Ein eine amtswegige Richtigstellung ausschließendes "Beharren" wäre nur dann zu bejahen, wenn der Einwand zum Gegenstand einer Erörterung wurde und der Kläger dennoch sein Klagebegehren nicht ändert. (T10)
6 Ob 103/02v
Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 103/02v
Vgl auch; Beisatz: Das Gericht ist nicht an die Formulierung des Feststellungsbegehrens gebunden. (T11)
7 Ob 191/04w
Entscheidungstext OGH 15.12.2004 7 Ob 191/04w
nur: Das Klagebegehren ist so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit der Klagserzählung vom Kläger gemeint ist. Das Gericht hat ein nur versehentlich unrichtig formuliertes Klagebegehren richtig zu fassen. (T12)
10 Ob 60/05d
Entscheidungstext OGH 28.06.2005 10 Ob 60/05d
Vgl; Beisatz: Das Gericht darf dem Urteilsspruch eine klare und deutliche, auch vom Begehren abweichende, Fassung geben, sofern die Neufassung in den Behauptungen des Klägers ihre eindeutige Grundlage findet und sich im Wesentlichen mit seinem Begehren deckt. (T13)
nur T5; Beisatz: Damit im Zusammenhang stehende gerichtliche Erörterungen und die Beurteilung, inwieweit der Kläger auf einer bestimmten Fassung seines Klagebegehrens beharrt und daher kein bloßes Versehen vorliegt, hängen von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab. (T14)
8 ObA 37/12t
Entscheidungstext OGH 27.11.2012 8 ObA 37/12t
8 ObA 69/13z
Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 ObA 69/13z
Auch; nur T5; nur T12; Beisatz: Das ua auf §§ 12 und 26 GlBG gestützte Begehren der Klägerin, ihre Versetzung in den Ruhestand für rechtsunwirksam zu erklären, wurde als Begehren auf Feststellung des aufrechten Dienstverhältnisses verstanden, weil die genannten Bestimmungen für den maßgebenden Fall nur dieses Begehren vorsehen. (T15)
Veröff: SZ 2014/63
Auch; Beisatz: Hier: Klage nach § 28a KSchG. (T16); Veröff: SZ 2014/84
2 Ob 145/14h
Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 145/14h
Auch; nur T12; Beis wie T6
nur T5; Beis wie T11; Beisatz: Das Gericht ist in der Regel zur Verdeutlichung verpflichtet. Dies muss insbesondere dort gelten, wo der von der klagenden Partei formulierte Wortlaut das Begehren ‑ etwa mangels „Feststellungsfähigkeit“ im Sinne des § 228 ZPO ‑ von vornherein unzulässig machen würde. (T17)
Auch; Beis wie T8; Veröff: SZ 2016/8
8 ObA 2/17b
Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 ObA 2/17b
4 Ob 91/18p
Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 91/18p
Auch; Beis wie T10; Beisatz: Anders als im Fall nur versehentlich unrichtig formulierter Begehren ist eine „Präzisierung“ wie die vorliegende Maßgabebestätigung jedenfalls dann nicht zulässig, wenn der Kläger entweder nach Erörterung oder – nach Hinweis des Gegners – noch in seiner Berufungsbeantwortung auf seinem Begehren beharrt. (T18)
Auch; Beisatz: Wird ein Unterlassungsgebot konditional („wenn“) mit bestimmten Prüftatsachen verknüpft, kann es nur dann erlassen werden, wenn auch diese Tatsachen bewiesen werden. (T19)
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0037440
JJR_19631009_OGH0002_0010OB00139_6300000_001
Rechtssatz für 2Ob321/64 8Ob216/69 1Ob...
RS0034731
2Ob321/64; 8Ob216/69; 1Ob759/78; 2Ob505/83; 1Ob609/87; 3Ob45/88; 5Ob595/89; 4Ob618/89; 3Ob520/93
ABGB §1501
Wurde die Verjährungseinrede im Revisionsverfahren nicht aufrechterhalten, so darf auf sie auch nicht unter dem Gesichtspunkt der unrichtigen rechtlichen Beurteilung Bedacht genommen werden.
2 Ob 321/64
Entscheidungstext OGH 17.12.1964 2 Ob 321/64
Veröff: SZ 37/184
8 Ob 216/69
Entscheidungstext OGH 02.12.1969 8 Ob 216/69
2 Ob 505/83
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 2 Ob 505/83
1 Ob 609/87
Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 609/87
3 Ob 45/88
Entscheidungstext OGH 18.05.1988 3 Ob 45/88
Beisatz: In den Rechtsmittelgegenschriften muß die Verjährungseinrede aber nicht wiederholt werden. (T1) Veröff: SZ 61/126
4 Ob 618/89
Entscheidungstext OGH 20.02.1990 4 Ob 618/89
Auch; Beis wie T1; Veröff: ÖBA 1990,558
3 Ob 520/93
Entscheidungstext OGH 28.04.1993 3 Ob 520/93
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0034731
JJR_19641217_OGH0002_0020OB00321_6400000_003
Rechtssatz für 5Ob197/72 5Ob616/81 5Ob...
RS0040547
5Ob197/72; 5Ob616/81; 5Ob595/89
ZPO §332 Abs2
ZPO §365
Wenn der Beweisführer, dem nicht das Armenrecht bewilligt ist, den ihm aufgetragenen Kostenvorschuß nicht erlegt und der Gegner keinen Fortsetzungsantrag stellt, kommt es zum Stillstand des Verfahrens; anders ist das, wenn der Auftrag zum Erlag des Kostenvorschusses zu Unrecht erteilt wurde, weil dem Beweisführer das Armenrecht erteilt worden war oder weil sich der Auftrag nicht an den Beweisführer sondern an die Gegenpartei richtete. Auch wenn ein solcher Beschluß nicht angefochten wird, behält jede der Parteien ihren Anspruch darauf, daß das Prozeßgericht das Verfahren auch ohne Betreibung führt.
5 Ob 197/72
Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 197/72
nur: Wenn der Beweisführer den ihm aufgetragenen Kostenvorschuß nicht erlegt und der Gegner keinen Fortsetzungsantrag stellt, kommt es zum Stillstand des Verfahrens. (T1)
Auch; Veröff: JBl 1990,113
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0040547
JJR_19721010_OGH0002_0050OB00197_7200000_001

References: §1497
 §256
 §502
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 § 863
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 § 256
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 § 405
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 § 7
 OGH 
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 § 502
 § 48
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 § 28
 OGH 
 § 228
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 §1501
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 §332
 §365
 OGH