Source: https://kanzlei-patsch.de/strafrecht-mannheim-frankfurt-bundesweit/
Timestamp: 2019-02-18 22:14:54+00:00

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Strafrecht – Rechtsanwältin Anne Patsch Mannheim und Frankfurt | Fachanwältin für Strafrecht
Rechtsanwältin Anne Patsch Mannheim und Frankfurt | Fachanwältin für Strafrecht / Strafrecht
Strafverteidigung und Kanzlei – Fachanwalt für Strafrecht
Als Anwalt und Fachanwalt für Strafrecht verfüge ich über jahrelange Erfahrung in der Verteidigung von Mord, Totschlag, bei Körperverletzung, bei Vorwürfen im Bereich von Drogen und Alkohol, Raub, Diebstahl sowie Falschaussagen. Weiter bin ich erfahren im Sexualstrafrecht sowie im Opferschutz (Nebenklage bzw. als Zeugenbeistand); im Jugendstrafrecht wie im Steuerstrafrecht.
Hierbei bin ich als Anwalt und Fachanwalt für Strafrecht in Friedberg, Bad Homburg, Nidda, Bad Nauheim, Königstein, Hanau, Frankfurt, Offenbach, Seligenstadt, Darmstadt bis Ludwigshafen, Mainz und Mannheim für Sie/ Ihre Angehörigen da – von der ersten Vorladung/Festnahme, Anklage bis hin zum etwaigen Strafvollzug.
Stets gilt es, das gegen Sie gerichtete Strafverfahren noch vor einer Anklage, also noch im Ermittlungsverfahren, zu beenden.
Auch lassen sich viele Verfahren ohne Verhandlung, durch einen sog. Strafbefehl, beenden.
In zeitlicher Hinsicht umfasst mein Tätigkeitsbereich also den gesamten Bereich des strafrechtlichen Verfahrens; mithin vom Ermittlungsverfahren bis hin zur –etwaigen- Strafvollstreckung. Auch noch im Rahmen der Strafvollstreckung kann eine engagierte und vorausschauende Verteidigung Haft ersparen bzw. deutlich verkürzen. Insbesondere in den Fällen einer vorangegangenen Verurteilung wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ist dies der Fall (§ 35 BtMG; „Therapie statt Strafe“).
Insbesondere ist es ratsam, bereits im frühesten Zeitpunkt, d.h., sobald sich ein Ermittlungsverfahren, etwa durch Kenntnis von einer Strafanzeige, einer Durchsuchung Ihrer Geschäfts- oder Privaträume oder vorläufigen Festnahme tätig zu werden. Versäumt man diesen wichtigen Zeitpunkt, besteht zum einen die Gefahr unüberlegter Aussagen gegenüber regelmäßig vernehmungstechnisch gut geschulten Vernehmungspersonen und ohne Kenntnis des Sie etwaig belastenden Akteninhalts.
Daneben heißt es hier, entlastendes Material zu sammeln sowie entlastende Zeugenaussagen festzuhalten; ferner, Kenntnis über den jeweiligen Ermittlungsstand im Wege der Akteneinsicht zu erreichen. Bereits hier kann und sollte im Einzelfall, insbesondere bei dem Vorwurf einer Sexualstraftat, auf die Einholung aussagepsychologischer Gutachten hingearbeitet werden, um die Glaubwürdigkeit von Belastungszeugen zu hinterfragen.
Häufig ist es auch geboten, Gespräche mit der Staatsanwaltschaft oder Steuerfahndung zu führen, denn häufig lässt sich noch im Wege des Verhandelns eine Verfahrenseinstellung bewirken oder zumindest eine drohende oder sich bereits im Vollzug befindliche Untersuchungshaft vermeiden.
Das Ziel einer effektiven und engagierten Strafverteidigung besteht für mich mithin zum einen in der Ausschöpfung sämtlicher Möglichkeiten, Ihnen die stark belastende und zumeist mit dem Verlust beruflicher wie sozialer Sicherheit einhergehende Situation der Untersuchungshaft zu ersparen bzw. drastisch zu verkürzen. Häufig lässt sich dies durch engagiertes Verhandeln mit der Staatsanwaltschaft, daneben mittels den Instrumentarien der Haftprüfung oder Haftbeschwerde, bewerkstelligen.
Daneben besteht für mich das Ziel engagierter sowie effektiver Strafverteidigung in dem Ziel, die regelmäßig öffentliche, häufig auch langwierige und kostenaufwendige Hauptverhandlung zu vermeiden.
Dies neben dem mit einer Hauptverhandlung zumeist einhergehenden sozialen sowie beruflichen Schaden insbesondere vor folgendem Hintergrund: ist eine Anklage erst einmal zur Hauptverhandlung zugelassen, d.h., das gerichtliche Verfahren erst einmal eröffnet, wirkt dies wie ein Präjudiz für eine Verurteilung. Die sich in diesem Stadium befindliche Verfahrensakte enthält naturgemäß eine Fülle Sie belastendes Material, was zusammen mit dem Eröffnungsbeschluss verständlicherweise zur selbst unbewussten und ungewollten Voreingenommenheit des Spruchkörpers führt. In der Praxis zeigt sich dieser Effekt daran, dass lediglich 2,8 % aller Hauptverhandlungen noch zu einem Freispruch führen.
Sonach gilt es, sämtliche Möglichkeiten zur Vermeidung einer Hauptverhandlung auszuschöpfen.
Dies geschieht im Ermittlungsverfahren regelmäßig durch Erstellen einer auf Verfahrenseinstellung gerichteten Verteidigerschrift. Auch im Zwischenverfahren besteht auf diesem Wege noch die Möglichkeit, auf eine Nicht-Eröffnung des Verfahrens seitens des Gerichts hinzuwirken.
Auch besteht in jedem Verfahrensstadium die Möglichkeit, die Hauptverhandlung mittels des Akzeptierens eines Strafbefehls zu vermeiden.
Sollte dennoch eine Hauptverhandlung unvermeidbar sein, bestehen auch hier noch Möglichkeiten, diese mittels Absprachen zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu einem frühzeitigen Abschluss bei für alle Verfahrensbeteiligte befriedigenden Ergebnis zu führen.
Letztendlich bleiben Möglichkeiten und Strategien sog. Konfliktverteidigung, deren Beherrschung unabdingbare Voraussetzung ist, will man sich die noch verbleibende Möglichkeit der Revision offen halten.
Bitte lassen Sie die gerade im Ermittlungsverfahren so sehr wertvolle Zeit nicht ungenutzt verstreichen.
Einer Vorladung als Beschuldigter im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens (Beschuldigtenvorladung) können unterschiedliche Vorwürfe seitens der Staatsanwaltschaft oder Polizei zugrundeliegen.
Diebstahl im Strafrecht
Bei einem strafrechtlichen Vorwurf wegen Diebstahl wird zwischen Diebstahl gem. § 242 Strafgesetzbuch (StGB) und dem sogenannten besonders schweren Diebstahl gem. § 243 StGB unterschieden. Darüber hinaus stellt sich bei der strafrechtlichen Verfolgung des Diebstahls die Frage, ob die Ahndung nach dem Erwachsenenstrafrecht (bestrafender Charakter) oder dem Jugendstrafrecht (erzieherischer Charakter) verfahren wird. Insbesondere bei sogenannten Heranwachsenden im Alter zwischen 18 und 21 Jahren kann im Einzelfall individuell entschieden werden, ob nach Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht geahndet wird.
Raub als Delikt im Strafrecht
Im Gegensatz zum Diebstahl bezeichnet der Raub das Wegnehmen fremder beweglicher Sachen mittels Gewalt oder der Androhung derselben gegen eine oder mehrere Personen. Auf dieser Grundlage setzt sich das Delikt des Raubes aus mehreren Tatbeständen, nämlich denen der Nötigung gem. Strafgesetzbuch § 240 und des Diebstahls gem. StGB § 242 zusammen. Ein sogenannter versuchter Raub liegt bereits zu dem Zeitpunkt vor, wenn ein Täter während oder auch nach einer nötigenden Handlung zum Wegnehmen ansetzt. Zu den raubähnlichen Delikten zählen unter anderem die räuberische Erpressung (StGB § 255), erpresserischer Menschenraub (StGB § 239), räuberischer Diebstahl (StGB § 252) oder auch der räuberische Angriff auf Kraftfahrer (StGB § 316a).

References: § 242
 § 243
 § 240
 § 242
 § 255
 § 239
 § 252
 § 316