Source: https://www.dtad.de/details/Branchenspezifisches_Softwarepaket_63067_Offenbach_am_Main-5937200_3
Timestamp: 2017-11-18 05:13:08+00:00

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Ausschreibung - Branchenspezifisches Softwarepaket in Offenbach am Main (ID:5937200)
> DTAD-ID: 5937200
Lieferung, Installation und Einführung einer einheitlichen Software zur Verwaltung der Leistungen nach SGB II einschließlich Implementierung und Softwarepflege. Die Stadt Offenbach beabsichtigt die Beschaffung einer einheitlichen Software zur Leistungsgewährung und Vermittlung nach SGB II inkl. Implementierung der Software, Mitarbeiterschulung und Softwarepflege. Die Software soll auf einem zentralen Server der Stadt in der von der Stadt neu zu bildenden gesonderten Organisation der für die Verwaltung des SGB II mit 220 Arbeitsplätzen mit mehreren Nebenstellen eingesetzt werden. Die Software soll in einem integrierten Programm sowohl die Berechnung und Zahlbarmachung von Unterhaltsleistungen des SGB II als auch die Leistungen zur Förderung der Eingliederung in Erwerbsarbeit (Beratung, Arbeitsvermittlung, Fallmanagement, Maßnahmemanagement) unterstützen. Darüber hinaus ist die Unterstützung von besonderen Teilprozessen wie die Bearbeitung von Widersprüchen und Klagen, die Verfolgung von privatrechtlichen Unterhaltsansprüchen, die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, die Bearbeitung von Sanktionen, Finanzwirtschaft, Maßnahmeabrechnung, Forderungseinzug, Controlling und andere einschlägigen Prozessen vorzusehen.
Bereitstellung von Software , Branchenspezifisches Softwarepaket , Software-Implementierung , Software-Wartung und -Reparatur
Org. Dok.-Nr: 68592-2011
Stadt Offenbach, Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration Domstraße 72 z. H. Herrn Dr. Matthias Schulze-Böing 63067 Offenbach DEUTSCHLAND Tel. +49 69244501-200 E-Mail: Matthias.Schulze-Boeing@offenbach.de Fax +49 69244501-201 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Regional- oder Lokalbehörde Sozialwesen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
Lieferung, Installation und Einführung einer einheitlichen Software zur Verwaltung der Leistungen nach SGB II einschließlich Implementierung und Softwarepflege.
Dienstleistung Lieferauftrag Eine Kombination davon Hauptlieferort Domstraße 72, 63067 Offenbach. NUTS-Code DE713
Die Stadt Offenbach beabsichtigt die Beschaffung einer einheitlichen Software zur Leistungsgewährung und Vermittlung nach SGB II inkl. Implementierung der Software, Mitarbeiterschulung und Softwarepflege. Die Software soll auf einem zentralen Server der Stadt in der von der Stadt neu zu bildenden gesonderten Organisation der für die Verwaltung des SGB
II mit 220 Arbeitsplätzen mit mehreren Nebenstellen eingesetzt werden. Die
Software soll in einem integrierten Programm sowohl die Berechnung und Zahlbarmachung von Unterhaltsleistungen des SGB II als auch die Leistungen zur Förderung der Eingliederung in Erwerbsarbeit (Beratung, Arbeitsvermittlung, Fallmanagement, Maßnahmemanagement) unterstützen. Darüber hinaus ist die Unterstützung von besonderen Teilprozessen wie die Bearbeitung von Widersprüchen und Klagen, die Verfolgung von privatrechtlichen Unterhaltsansprüchen, die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, die Bearbeitung von Sanktionen, Finanzwirtschaft, Maßnahmeabrechnung, Forderungseinzug, Controlling und andere einschlägigen Prozessen vorzusehen.
48100000, 72263000, 72267000, 72268000
Fachsoftware für insgesamt 220 Arbeitsplätze mit mehreren Nebenstellen. ohne MwSt. Spanne von 240 000,00 bis 300 000,00 EUR
Beginn: 1.7.2011. Ende: 31.12.2011 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
Ja Der Echtbetrieb des Fachmoduls für Leistungen nach SGB II muss zum 1.11.2011 erfolgen, um sicherzustellen, dass Leistungen für den Monat Januar 2012 im Dezember 2011 kassenmäßig angewiesen werden können. Die Migration der Daten aus den Altsystemen muss bis zum 31.10.2011 abgeschlossen sein und die Schulung aller Mitarbeiter bis zum 30.11.2011.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nach III.2.1)-III.2.3) verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abgefordert werden können. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmen zu verweisen, so muss er mit dem Teilnahmeantrag die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Erklärungen/Nachweise nachweisen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat vor Zuschlagserteilung die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die Nachunternehmer nachzuweisen. Folgende Erklärungen sind einzureichen:
2) Eigenerklärung, dass das Unternehmen nicht wegen einer der in § 6 Abs.4
VOL/A-EG genannten Vorschriften verurteilt ist.
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründew nach § 6 Abs.6 VOL/A-EG
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
2) Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Auftragsfall in Höhe von 400
1) Mitarbeiteranzahl unterschieden nach Fach- und Führungskräften sowie
2) Nachweis von Referenzen des Unternehmens in den letzten 5
Geschäftsjahren-Bezeichnung des Auftraggebers, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon, für die eine Fachsoftware für die Aufgabenwahrnehmung nach dem SGB II erfolgreich eingeführt und die vereinbarten Leistungen vertragsgemäß erbracht worden sind.
3) Benennung von mindestens 2 projektverantwortlichen Personen, die im
Falle der Auftragserteilung tatsächlich zur Verfügung stehen, Darstellung derer bisherigen Erfahrungen in den für diese Ausschreibung einschlägigen Geschäftsfelder.
4) Nachweis eines funktionierenden Qualitätsmanagementsystems.
5) Bestätigung, dass die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber
eingesetzten Mitarbeiter sind in deutscher Sprache fließend verständigen können.
6) Bestätigung der Verfügbarkeit eines deutschsprachigen
Services/Supports.
Beschleunigtes nichtoffenes Verfahren Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Die Auswahl des beschleunigten nichtoffenen Verfahrens ist erforderlich, da die Regelfristen nicht geeignet sind, die Einführung einer Software im Bereich SGB II entsprechend der Vorgabe des Gesetzgebers - bis zum 31.12.2011 zu ermöglichen. Da die Auswahl der Träger gemäß § 6 a SGB II erst Ende März 2011 stattfinden soll, ist die Auswahl des beschleunigten nichtoffenen Verfahrens auch im Hinblick der zur Projektentwicklung notwendigen Zeit geboten.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Gesamtumsatz (III.2.2.1.): 20 % 2. Mitarbeiterzahl und -struktur (III.2.3.1): 20 % 3. Qualität der Referenzprojekte in Bezug auf Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung 20 % 4. Qualität der Referenzprojekte im Hinblick auf deren Güte 20 % 5. Kompetenz der benannten projektverantwortlichen Personen: (III.2.3.3): 20 %
02/2011 VOL/A
1) Aufgrund der Komplexität der nachgefragten Leistung und des knapp
bemessen Zeitrahmens muss das Vergabeverfahren bereits vor der Entscheidung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales begonnen werden. Sollte der Antrag der Stadt Offenbach seitens des Bundesministeriums abgelehnt werden, muss das Verfahren nach § 20 VOL/A-EG aufgehoben werden. Bewerber/Bieter können in diesem Fall keine Rechte aus dem Verfahren herleiten. Sollte das Bundesministerium bis zum 30.6.2011 noch keine Entscheidung getroffen haben, so wird der Zuschlag trotzdem erteilt, mit einer vertraglichen Regelung, dass im Falle der Ablehnung des Bundesministeriums die Stadt Offenbach berechtigt ist, die Softwarelizenzen gegen Erstattung des Kaufpreises an den Auftragnehmer zurückzugeben. Der Auftraggeber hat somit nur noch einen Anspruch auf Erastattung der im Leistugnsverzeichnis dieser Ausschreibung geforderten und bis zur Entscheidung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erbrachten Dienstleistungen.
2) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, in deutscher Sprache und in
einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Die Übermittlung per Email und Telefax reicht nicht aus. Die vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise unter einer Fristsetzung nachzufordern.
3) Bei vergaberechtlich relevanten Mehrfachbeteiligungen hat der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb gewahrt wird. Nachr. HAD-Ref.: 1473/100. Nachr. V-Nr/AKZ: 02/2011 VOL/A.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind spätestens 14 Tage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Eine auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen bezugnehmende Rüge muss zudem spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages bzw. des Angebotes erhoben werden, § 107 Abs. 3 Nr. 1, 2 und 3 GWB. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB.

References: § 6
 § 6
 § 6
 § 20
 § 107
 § 107