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Credit Suisse Group AG Statuten - PDF
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1 Credit Suisse Group AG Statuten 2. Dezember 2015
2 Stand 2. Dezember 2015
3 I. Firma, Sitz, Dauer und Zweck der Gesellschaft Art. 1 Art. 2 Firma, Sitz und Dauer Unter der Firma Credit Suisse Group AG (Credit Suisse Group SA) (Credit Suisse Group Ltd.) besteht eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich. Ihre Dauer ist unbeschränkt. Zweck 1 Zweck der Gesellschaft ist die direkte oder indirekte Beteiligung an Unternehmen aller Art in der Schweiz und im Ausland, insbesondere an Unternehmen im Bank-, Finanz-, Vermögensverwaltungs- und Versicherungsbereich. Sie kann Unternehmen gründen, sich an bestehenden mehr- oder minderheitlich beteiligen und sie finanzieren. 2 Die Gesellschaft ist berechtigt, Liegenschaften im In- und Ausland zu erwerben, zu belasten und zu verkaufen. II. Aktienkapital, Aktien Art. 3 Aktienkapital und Aktien 1 Das voll liberierte Aktienkapital beträgt CHF und ist eingeteilt in Namenaktien von je CHF 0.04 Nennwert. 2 Durch Beschluss der Generalversammlung können Namenaktien in Inhaberaktien um gewandelt werden. 3 Die Gesellschaft gibt ihre Aktien in Form von Einzelurkunden, Globalurkunden oder Wertrechten aus. Der Gesellschaft steht es frei, die in bestimmter Form ausgegebenen Aktien jederzeit und ohne Zustimmung der Aktionäre in eine andere Form umzuwandeln. Die Aktionäre haben keinen Anspruch auf Umwandlung der ausgegebenen Aktien in eine andere Form. Jeder Aktionär und jede Aktionärin kann jedoch von der Gesellschaft jederzeit die Ausstellung einer Bescheinigung über die von ihm oder ihr gemäss Aktienregister gehaltenen Namenaktien verlangen. 4 Die Gesellschaft anerkennt nur einen Vertreter oder eine Vertreterin für jede Aktie. Art. 4 Aktienregister und Aktienübertragung 1 Im Verhältnis zur Gesellschaft wird als Namenaktionär oder Namenaktionärin anerkannt, wer im Aktienregister eingetragen ist. 2 Erwerber oder Erwerberinnen von Namenaktien werden auf Gesuch hin ohne Begrenzung als Aktionäre oder Aktionärinnen mit Stimmrecht im Aktienregister eingetragen, falls sie ausdrücklich erklären, die entsprechenden Namenaktien im eigenen Namen und für eigene Rechnung erworben zu haben. 3 Personen, die im Eintragungsgesuch nicht ausdrücklich erklären, die Aktien für eigene Rechnung zu halten (nachstehend: Nominees), werden ohne weiteres bis maximal 2% des jeweils ausstehenden Aktienkapitals mit Stimmrecht im Aktienregister eingetragen. Über diese Limite hinaus werden Namenaktien von Nominees nur dann mit Stimmrecht eingetragen, wenn sich der betreffende Nominee schriftlich bereit erklärt, gegebenenfalls die Namen, Adressen und Aktienbestände derjenigen Person offenzulegen, für deren Rechnung er 0.5% oder mehr des jeweils ausstehenden Aktienkapitals hält; Art. 10 Abs. 2 gilt sinngemäss für Nominees, die untereinander kapital- oder stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind. Statuten der Credit Suisse Group AG 3
4 4 Die Übertragungsbeschränkungen gelten unabhängig von der Ausgestaltung und der Art der buchmässigen Führung der Namenaktien sowie der auf die Übertragung anwendbaren Bestimmungen. 5 Die Übertragung von Bucheffekten, denen Aktien der Gesellschaft zugrunde liegen, und die Bestellung von Sicherheiten an diesen Bucheffekten richten sich nach den Bestimmungen des Bucheffektengesetzes. Eine Übertragung oder Bestellung von Sicherheiten durch schriftliche Abtretungserklärung (Zession) ist ausgeschlossen. 6 Der Verwaltungsrat trifft die zur Einhaltung der vorstehenden Bestimmungen notwendigen Anordnungen. III. Fremdkapital Art. 5 Anleihen Die Gesellschaft kann Obligationenanleihen mit oder ohne Sicherheit, insbesondere auch Wandel- und Optionsanleihen ausgeben und solche von Tochtergesellschaften garantieren. IV. Die Gesellschaftsorgane Art. 6 Die Gesellschaftsorgane sind: 1. Die Generalversammlung der Aktionäre und Aktionärinnen; 2. Der Verwaltungsrat; 3. Die Geschäftsleitung; 4. Die Revisionsstelle. 4 Statuten der Credit Suisse Group AG
5 1. Die Generalversammlung Art. 7 Recht und Pflicht der Einberufung 1 Die Generalversammlung wird ordentlicherweise durch den Verwaltungsrat einberufen. 2 Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von sechs Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres statt. 3 Ausserordentliche Generalversammlungen werden je nach Bedürfnis einberufen. Die Einberufung einer Generalversammlung kann auch von einem oder mehreren Aktionären oder Aktionärinnen, die zusammen mindestens 10 Prozent des Aktienkapitals vertreten, verlangt werden. 4 Aktionäre oder Aktionärinnen, die Aktien im Nennwert von CHF vertreten, können die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangen. 5 Das Begehren um Einberufung einer Generalversammlung hat schriftlich unter gleichzeitiger Hinterlegung von Aktien der Gesellschaft von mindestens 10 Prozent des Aktien kapitals zu erfolgen. Das Begehren um Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes mit den Anträgen hat schriftlich unter gleichzeitiger Hinterlegung von Aktien der Gesellschaft im Nennwert von mindestens CHF zu erfolgen. Die Aktien sind bis am Tag nach der Generalversammlung zu hinterlegen. 6 Das Begehren um Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes und die Anträge sind dem Verwaltungsrat spätestens 45 Tage vor einer Generalversammlung mitzuteilen. Art. 8 Befugnisse Der Generalversammlung stehen die folgenden unübertragbaren Befugnisse zu: 1. Änderung der Statuten; 2. Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates, des Präsidenten oder der Präsidentin des Verwaltungsrates sowie der Mitglieder des Vergütungsausschusses. Vorbehalten bleiben Art. 15 Abs. 3 und Art. 20a Abs. 3; 3. Wahl des unabhängigen Stimmrechtsvertreters. Vorbehalten bleibt Art. 14a Abs. 2; 4. Wahl der Revisionsstelle und der besonderen Revisionsstelle; 5. Genehmigung des Jahresberichts, der konsolidierten Jahresrechnung sowie der statutarischen Jahresrechnung; 6. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes; 7. Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung; 8. Genehmigung der Vergütungen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung; und 9. Beschlussfassung über die Gegenstände, die der Generalversammlung durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind oder ihr durch den Verwaltungsrat vorgelegt werden. Statuten der Credit Suisse Group AG 5
6 Art. 8a Genehmigung der Vergütung des Verwaltungsrates 1 Die Generalversammlung genehmigt jährlich die Vergütung des Verwaltungsrates im Voraus für die Dauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung. 2 Die Vergütung kann teilweise in Form von Beteiligungsrechten an der Gesellschaft ausgerichtet werden. Diesfalls legt der Verwaltungsrat die Bedingungen, einschliesslich allfälliger Veräusserungsbedingungen, fest. 3 Den Mitgliedern des Verwaltungsrates dürfen Vergütungen auch von anderen Konzerngesellschaften ausgerichtet werden, soweit diese Vergütungen in der gemäss Abs. 1 genehmigten Vergütung enthalten sind. 4 Verweigert die Generalversammlung die Genehmigung des Antrags des Verwaltungsrates nach Abs. 1, so kann der Verwaltungsrat einer nachfolgenden ausserordentlichen Generalversammlung oder der nächsten ordentlichen Generalversammlung einen neuen Antrag zur Genehmigung vorlegen. Art. 8b Genehmigung der Vergütung der Geschäftsleitung 1 Die Generalversammlung genehmigt jährlich die Vergütung der Geschäftsleitung im Voraus oder nachträglich für die im Antrag des Verwaltungsrates bezeichnete Periode als maximalen Gesamtbetrag oder maximale Teilbeträge. 2 Soweit die Vergütung im Voraus genehmigt wird, stimmt die Generalversammlung zusätzlich konsultativ über den Vergütungsbericht für diese Periode ab. 3 Die Vergütung besteht aus einem fixen und einem variablen Teil. Der variable Teil setzt sich zusammen aus kurzfristigen Vergütungselementen (welche aufgeschobene Vergütungselemente mit einer Übertragungsfrist von bis zu drei Jahren seit der Zuteilung enthalten können) sowie langfristigen Vergütungselementen (welche aufgeschobene Vergütungselemente mit einer längeren Übertragungsfrist von mindestens drei Jahren seit der Zuteilung enthalten können). Der variable Teil ist abhängig vom Erreichen individueller und kollektiver, kurz- und langfristiger Leistungs- und Erfolgsziele, welche der Verwaltungsrat regelmässig festlegt. 4 Die Vergütung kann teilweise in Form von Beteiligungsrechten an der Gesellschaft oder in Form von darauf basierenden Derivaten und anderen Finanzinstrumenten ausgerichtet werden. 5 Bedingte und aufgeschobene Vergütungsbestandteile sind der Vergütung zum Zeitwert bei der Zuteilung anzurechnen. Der Verwaltungsrat legt die Zuteilungs-, Übertragungs-, Sperr-, Ausübungs- und Verfallsbedingungen fest; sie können vorsehen, dass aufgrund des Eintritts im Voraus bestimmter Ereignisse wie der Beendigung eines Arbeits- oder Mandatsverhältnisses die Übertragungs- und Ausübungsbedingungen weitergelten, verkürzt oder aufgehoben werden, Vergütungen unter Annahme der Erreichung der Zielwerte ausgerichtet werden oder Vergütungen verfallen. 6 Den Mitgliedern der Geschäftsleitung dürfen Vergütungen auch von anderen Konzerngesellschaften ausgerichtet werden, soweit diese Vergütungen in der gemäss Abs. 1 genehmigten Vergütung enthalten sind. 7 Verweigert die Generalversammlung die Genehmigung des Antrags des Verwaltungsrates nach Abs. 1, so kann der Verwaltungsrat einer nachfolgenden ausserordentlichen Generalversammlung oder der nächsten ordentlichen Generalversammlung einen neuen Antrag zur Genehmigung vorlegen. 6 Statuten der Credit Suisse Group AG
7 Art. 8c Reserve für Wechsel in der Geschäftsleitung 1 Falls die Generalversammlung im Voraus einen Maximalbetrag für die gesamte oder teilweise Vergütung der Geschäftsleitung genehmigt hat, darf die Gesellschaft während der betreffenden Vergütungsperioden zusätzlich je Vergütungsperiode maximal 30% dieses Betrags für die gesamte oder teilweise Vergütung von Personen aufwenden, welche neu Mitglieder der Geschäftsleitung werden oder innerhalb der Geschäftsleitung befördert werden. 2 Der Zusatzbetrag darf nur verwendet werden, wenn die von der Generalversammlung im Voraus genehmigte Vergütung der Geschäftsleitung bis zur nächsten Abstimmung der Generalversammlung nicht ausreicht für die Vergütung der neuen oder beförderten Mitglieder. 3 Für die Ausrichtung der Vergütungen gelten die übrigen Bestimmungen der Statuten sinngemäss. Art. 9 Form der Einberufung 1 Die Generalversammlung ist mindestens zwanzig Tage vor dem Versammlungstag einzuberufen. Die Einberufung erfolgt durch Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt. 2 In der Einberufung sind die Verhandlungsgegenstände sowie die Anträge des Verwaltungsrates und der Aktionäre oder Aktionärinnen bekannt zu geben, welche die Durchführung einer Generalversammlung oder die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangt haben. 3 Über Anträge zu nicht gehörig angekündigten Verhandlungsgegenständen können keine Beschlüsse gefasst werden; ausgenommen sind Anträge auf Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung oder auf Durchführung einer Sonderprüfung. Statuten der Credit Suisse Group AG 7
8 Art. 10 Stimmrecht 1 Vorbehältlich Art. 4 Abs. 3 berechtigt an der Generalversammlung jede Aktie zu einer Stimme. Ein Aktionär oder eine Aktionärin kann jedoch direkt oder indirekt für eigene und vertretene Aktien zusammen nur das Stimmrecht von höchstens 2% des ausstehenden Aktienkapitals ausüben; Abs. 3-5 bleiben vorbehalten. 2 Im Hinblick auf die Stimmrechtsbeschränkung gemäss Abs. 1 gelten juristische Personen und Personengesellschaften oder andere Personenzusammenschlüsse oder Gesamthandsverhältnisse, die untereinander kapital- oder stimmenmässig, durch eine einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind, sowie natürliche oder juristische Per sonen oder Personengesellschaften, die im Hinblick auf eine Umgehung der Stimmrechtsbeschränkung (insbesondere als Syndikat) koordiniert vorgehen, als ein Aktionär oder eine Aktionärin. 3 Die Stimmrechtsbeschränkung findet keine Anwendung auf die Ausübung des Stimmrechtes durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter; für die beauftragenden Aktionäre und Aktionärinnen bleiben Abs. 1 und Abs. 2 vorbehalten. 4 Die Stimmrechtsbeschränkung findet auch keine Anwendung auf Aktien, für welche der Aktionär oder die Aktionärin im Eintragungsgesuch gegenüber der Gesellschaft bestätigt, dass er oder sie diese Aktien im eigenen Namen und für eigene Rechnung erworben hat und für welche die Meldepflicht gemäss Abs. 6 erfüllt worden ist. 5 Die Stimmrechtsbeschränkung findet überdies keine Anwendung auf Aktien, welche auf den Namen eines Nominee eingetragen sind, sofern der Nominee gegenüber der Gesellschaft die Namen, Adressen und Aktienbestände derjenigen Personen (gemäss Definition in Abs. 2) bekannt gibt, für deren Rechnung er 0.5 Prozent oder mehr des jeweils ausstehenden Aktienkapitals hält und für welche er, beziehungsweise die wirtschaftlich berechtigte Person, die Meldepflicht gemäss Abs. 6 erfüllt hat. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, mit Nominees Vereinbarungen über deren Meldepflichten und die Stimmrechtsausübung abzuschliessen. 6 Die Meldepflicht richtet sich nach Art. 20 des Bundesgesetzes über die Börsen und den Effektenhandel vom 24. März 1995 und den gestützt darauf erlassenen Verordnungen und Rundschreiben. 7 Der Verwaltungsrat erlässt Vorschriften über den zur Erlangung von Stimmkarten erforderlichen Nachweis des Aktienbesitzes. Art. 11 Vorsitz, Stimmenzähler oder Stimmenzählerin, Protokollführer oder Protokollführerin 1 Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident oder die Präsidentin des Verwaltungsrates, in dessen oder deren Verhinderung ein Vizepräsident oder eine Vizepräsidentin oder ein anderes vom Verwaltungsrat bezeichnetes Mitglied. 2 Die Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler werden von der Generalversammlung in offener Abstimmung gewählt. Mitglieder des Verwaltungsrates, der Revisionsstelle sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft sind als Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler nicht wählbar. 3 Der Verwaltungsrat bestellt den Protokollführer oder die Protokollführerin. 8 Statuten der Credit Suisse Group AG
9 Art. 12 Beschlussfähigkeit/Präsenzquorum 1 Die Generalversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Aktionäre und Aktionärinnen oder der vertretenen Aktien beschlussfähig. 2 Die Vertretung von mindestens der Hälfte des Aktienkapitals ist erforderlich für die p Umwandlung der Namenaktien in Inhaberaktien p Abänderung von Art. 4 Abs. 3 p Abänderung von Art. 10 Abs. 1-6 p Auflösung der Gesellschaft 3 Vorbehalten bleiben weitergehendes zwingendes Recht sowie anderslautende Bestimmungen dieser Statuten. Art. 13 Beschlussfassung/Beschlussfassungsquorum 1 Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen, soweit nicht zwingendes Recht oder anders lautende Bestimmungen dieser Statuten entgegenstehen, mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen. Bei Stimmengleichheit hat der oder die Vorsitzende den Stichentscheid. 2 Die Umwandlung von Namenaktien in Inhaberaktien, die Auflösung der Gesellschaft und die Abänderung von Art. 4 Abs. 3 dieser Statuten kann nur mit mindestens drei Vierteln, die Abänderung von Art. 10 Abs. 1-6 kann nur mit mindestens sieben Achteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. 3 Der Vorsitzende ordnet das offene, schriftliche oder elektronische Abstimmungs- und Wahlverfahren an. Er hat sämtliche Leitungsbefugnisse, die für eine ordnungsgemässe Durchführung der Generalversammlung erforderlich sind. Art. 14 Art. 14a Protokoll Das Protokoll ist vom Vorsitzenden oder von der Vorsitzenden mit dem Protokollführer oder der Protokollführerin zu unterzeichnen. Unabhängiger Stimmrechtsvertreter 1 Der unabhängige Stimmrechtsvertreter wird von der Generalversammlung für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. 2 Wird das Amt des unabhängigen Stimmrechtsvertreters vakant, so ernennt der Verwaltungsrat für die nächste Generalversammlung einen Ersatz. 3 Wählbar sind natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften; Wiederwahl ist zulässig. 4 Der Verwaltungsrat regelt die elektronische Erteilung von Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. Statuten der Credit Suisse Group AG 9
10 2. Der Verwaltungsrat Art. 15 Wahl und Amtsdauer 1 Der Verwaltungsrat besteht aus mindestens sieben Mitgliedern. 2 Der Präsident oder die Präsidentin und die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrates werden von der Generalversammlung einzeln für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig. 3 Wird das Amt des Präsidenten oder der Präsidentin des Verwaltungsrates vakant, so ernennt der Verwaltungsrat aus seiner Mitte für die verbleibende Amtsdauer einen Ersatz. Art. 16 Befugnisse und Pflichten 1 Der Verwaltungsrat entscheidet über alle Angelegenheiten, die nicht durch Gesetz, Statuten oder Reglemente einem anderen Organ der Gesellschaft vorbehalten oder übertragen sind. 2 Der Verwaltungsrat bestimmt die Zeichnungsberechtigten und die Art der Zeichnung. Zur verbindlichen Zeichnung namens der Gesellschaft sind die Unterschriften von zwei Zeichnungsberechtigten notwendig. Art. 17 Art. 18 Übertragung von Befugnissen Der Verwaltungsrat kann die Geschäftsführung nach Massgabe eines Organisationsreglements ganz oder zum Teil an Ausschüsse, einzelne Mitglieder oder an andere natürliche Personen übertragen, soweit dieser Übertragung keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen. Beschlussfähigkeit 1 Zur Beschlussfähigkeit des Verwaltungsrats ist die Anwesenheit der Mehrheit der Mitglieder erforderlich. Kein Präsenzquorum ist erforderlich für Erhöhungsbeschlüsse aus genehmigtem Kapital, Anpassungs- und Feststellungsbeschlüsse des Verwaltungsrats im Zusammenhang mit Kapitalerhöhungen sowie für die Feststellung des die Wandlung auslösenden Ereignisses beim Wandlungskapital. Bei der Beschlussfassung auf dem Zirkulationsweg ist die Stimmabgabe der Mehrheit der Mitglieder erforderlich. 2 Der Verwaltungsrat fasst seine Beschlüsse mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit hat der oder die Vorsitzende den Stichentscheid. Art. 19 Art. 20 Protokoll Über die Verhandlungen und Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden oder von der Vorsitzenden zusammen mit dem Sekretär oder der Sekretärin unterzeichnet wird. Aufgaben des Verwaltungsrates im Zusammenhang mit Vergütungen 1 Der Verwaltungsrat legt der Generalversammlung jährlich die Vergütung des Verwaltungsrates sowie die Vergütung der Geschäftsleitung gemäss Art. 8a und Art. 8b zur Genehmigung vor. In seinem Antrag zur Vergütung der Geschäftsleitung gemäss Art. 8b Abs. 1 bezeichnet der Verwaltungsrat die Periode, auf welche sich die Genehmigung beziehen soll. 2 Der Verwaltungsrat setzt die Vergütungen der einzelnen Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung im Rahmen der Gesamtbeträge gemäss Art. 8a-8c fest. 3 Der Verwaltungsrat verabschiedet den Vergütungsbericht. 4 Der Verwaltungsrat regelt die Organisation des Vergütungsausschusses in einem Reglement. 10 Statuten der Credit Suisse Group AG
11 Art. 20a Vergütungsausschuss 1 Der Vergütungsausschuss besteht aus mindestens drei Mitgliedern des Verwaltungsrates. 2 Die Mitglieder des Vergütungsausschusses werden von der Generalversammlung für eine Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig. 3 Wird das Amt eines Mitglieds des Vergütungsausschusses vakant, so ernennt der Verwaltungsrat aus seiner Mitte für die verbleibende Amtsdauer einen Ersatz. 4 Der Vergütungsausschuss unterstützt den Verwaltungsrat bei: a. der Erstellung und regelmässigen Überarbeitung der Vergütungsstrategie und richtlinien sowie der Leistungs- und Erfolgskriterien; b. der Vorbereitung der Anträge an die Generalversammlung über die Vergütung des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung; und c. der Vorbereitung des Vergütungsberichts. Er kann dem Verwaltungsrat Anträge und Empfehlungen auch in anderen Vergütungsangelegenheiten unterbreiten. 5 Der Verwaltungsrat kann dem Vergütungsausschuss weitere Aufgaben und Kompetenzen zuweisen. Art. 20b Mandate ausserhalb der Gesellschaft 1 Jedes Mitglied des Verwaltungsrates darf höchstens vier weitere Mandate in börsenkotierten Unternehmen und höchstens fünf weitere Mandate in anderen Rechtseinheiten übernehmen. 2 Die folgenden Mandate sind von dieser Beschränkung ausgenommen: a. Mandate in Rechtseinheiten, die durch die Gesellschaft kontrolliert werden oder die Gesellschaft kontrollieren; b. Mandate, welche im Auftrag oder auf Anordnung der Gesellschaft oder einer von ihr kontrollierten Rechtseinheit in nicht zum Konzern gehörenden Rechtseinheiten ausgeübt werden; jedes Mitglied des Verwaltungsrates darf höchstens zehn solcher Mandate ausüben; und c. ehrenamtliche Mandate in gemeinnützigen Rechtseinheiten; jedes Mitglied des Verwaltungsrates darf höchstens zehn solcher Mandate ausüben. 3 Als Mandate im Sinne von Art. 20b gelten Tätigkeiten in den obersten Leitungs- und Verwaltungsorganen von Rechtseinheiten, die verpflichtet sind, sich ins Handelsregister oder in ein entsprechendes ausländisches Register eintragen zu lassen. Die Übernahme von bis zu fünf Mandaten in verschiedenen Rechtseinheiten unter einheitlicher Kontrolle gilt jeweils als ein Mandat. Art. 20c Verträge über die Vergütungen 1 Die Gesellschaft oder ihre Konzerngesellschaften können mit Mitgliedern des Verwaltungsrates Verträge über deren Mandat und Vergütung abschliessen. 2 Die Dauer und Beendigung richten sich nach Amtsdauer und Gesetz. Die Verträge dürfen die Amtsdauer gemäss Art 15 Abs. 2 nicht überschreiten. Art. 20d Kredite und Darlehen Die Gesellschaft kann jedem Mitglied des Verwaltungsrates persönlich Kredite und Darlehen bis zu einer maximalen Höhe von CHF zu marktüblichen Konditionen gewähren. Statuten der Credit Suisse Group AG 11
12 3. Die Geschäftsleitung Art. 20e Art. 20f Bestellung, Befugnisse Der Verwaltungsrat bestellt eine Geschäftsleitung, der nach Massgabe des vom Verwaltungsrat erlassenen Organisationsreglements die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft obliegt. Mandate ausserhalb der Gesellschaft 1 Jedes Mitglied der Geschäftsleitung darf höchstens ein weiteres Mandat in einem börsenkotierten Unternehmen und höchstens zwei weitere Mandate in anderen Rechtseinheiten übernehmen. 2 Die Bestimmungen von Art. 20b Abs. 2-3 gelten analog. Art. 20g Verträge über die Vergütungen 1 Die Verträge, die den Vergütungen für die Mitglieder der Geschäftsleitung zugrunde liegen, sind unbefristet und haben eine Kündigungsfrist von maximal zwölf Monaten. 2 Die Vereinbarung eines nachvertraglichen Konkurrenzverbots ist zulässig, sofern es für maximal ein Jahr vereinbart wird und die Entschädigung hierfür den Betrag nicht übersteigt, den das Mitglied der Geschäftsleitung in den letzten zwölf Monaten vor der Vertragsbeendigung von der Gesellschaft als Vergütung erhalten hat. Art. 20h Kredite und Darlehen Die Gesellschaft kann jedem Mitglied der Geschäftsleitung persönlich Kredite und Darlehen bis zu einer maximalen Höhe von CHF zu branchenüblichen Konditionen gewähren. 4. Die Revisionsstelle und die besondere Revisionsstelle Art. 21 Bestellung und Aufgabe 1 Der von der Generalversammlung jeweils für ein Jahr gewählten Revisionsstelle obliegen die ihr vom Gesetz zugewiesenen Befugnisse und Pflichten. 2 Einer von der Generalversammlung jeweils für ein Jahr gewählten besonderen Revisionsstelle obliegt die im Rahmen von Kapitalerhöhungen vorgeschriebene besondere Prüfung (Art. 652f OR). 12 Statuten der Credit Suisse Group AG
13 V. Geschäftsjahr und Verwendung des Bilanzgewinnes Art. 22 Art. 23 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr wird vom Verwaltungsrat festgesetzt. Verwendung des Bilanzgewinnes Die Generalversammlung entscheidet über die Verwendung des Bilanzgewinnes. Sie be schliesst unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften von Art. 671 ff OR über die Ausschüttung einer Dividende sowie allenfalls die Errichtung und Verwendung von speziellen Reserven. VI. Auflösung und Liquidation der Gesellschaft Art. 24 Wird die Gesellschaft aufgelöst, so führt der Verwaltungsrat die Liquidation durch, sofern die Generalversammlung nicht etwas anderes beschliesst. VII. Bekanntmachungen Art. 25 Publikationsorgane 1 Publikationsorgan ist das Schweizerische Handelsamtsblatt. 2 Die Bekanntmachungen und Mitteilungen der Gesellschaft an die Aktionäre und Aktionärinnen erfolgen durch Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt, soweit das Gesetz nicht zwingend etwas anderes bestimmt. VIII. Übergangsbestimmungen Art. 26 Bedingtes Kapital 1 Das Aktienkapital der Gesellschaft gemäss Art. 3 der Statuten wird im Maximalbetrag von CHF erhöht durch Ausgabe von höchstens vollständig zu liberierenden Namenaktien von je CHF 0.04 Nennwert durch die freiwillige oder zwangsweise Ausübung von Wandel- und/oder Optionsrechten, die in Verbindung mit Anleihensobligationen oder anderen Finanzmarktinstrumenten der Credit Suisse Group AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften ausgegeben werden, oder durch die zwangsweise Wandlung von bedingten Pflichtwandelanleihen (contingent convertible bonds, CoCos) oder anderen Finanzmarktinstrumenten der Credit Suisse Group AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften, die eine bedingte zwangsweise Wandlung in Aktien der Gesellschaft vorsehen. Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre ist ausgeschlossen. Zum Bezug der neuen Aktien sind die jeweiligen Inhaber von Finanzmarktinstrumenten mit Wandeleigenschaften und/oder von Optionsrechten berechtigt. Die Wandel und/oder Optionsbedingungen sind durch den Verwaltungsrat festzulegen. Statuten der Credit Suisse Group AG 13
14 Der Erwerb von Aktien durch die Ausübung von Wandel- und/oder Optionsrechten oder die Wandlung von Finanzmarktinstrumenten mit Wandeleigenschaften sowie jede nachfolgende Übertragung der Aktien unterliegen den Beschränkungen von Art. 4 dieser Statuten. 2 Das bedingte Kapital gemäss Art. 26 der Statuten steht unter Vorbehalt von Absatz 3 ausschliesslich für die Erhöhung des Aktienkapitals durch Wandlung von Anleihensobligationen oder anderen Finanzmarktinstrumenten der Credit Suisse Group AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften, welche eine bedingte zwangsweise Wandlung in Aktien der Gesellschaft vorsehen und ausgegeben werden, um regulatorische Vorschriften bezüglich Eigenkapital der Gesellschaft und/oder ihrer Konzerngesellschaften zu erfüllen oder sicherzustellen (bedingte Pflichtwandelanleihen, contingent convertible bonds, CoCos), zur Verfügung. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, bei der Ausgabe solcher bedingter Pflichtwandelanleihen das Vorwegzeichnungsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre aufzuheben, falls die Begebung auf nationalen oder internationalen Kapitalmärkten erfolgt (einschliesslich Privatplatzierungen bei ausgewählten strategischen Investoren). Wird bei der Ausgabe von bedingten Pflichtwandelanleihen das Vorwegzeichnungsrecht durch Beschluss des Verwaltungsrates beschränkt oder ausgeschlossen: (i) sind die bedingten Pflichtwandelanleihen zu den jeweiligen Marktbedingungen auszugeben, (ii) ist der Ausgabepreis der neuen Aktien unter Bezugnahme auf den Börsenkurs der Aktien und/oder vergleichbarer Instrumente mit einem Marktpreis im Zeitpunkt der Ausgabe oder im Zeitpunkt der Wandlung festzulegen und (iii) dürfen bedingte Wandeleigenschaften für eine zeitlich unbefristete Dauer bestehen. 3 Bis zu einem Maximalbetrag von CHF steht das bedingte Kapital gemäss Art. 26 der Statuten zudem für eine Erhöhung des Aktienkapitals durch die freiwillige oder zwangsweise Ausübung von Wandel- und/oder Optionsrechten, die in Verbindung mit Anleihensobligationen oder anderen Finanzmarktinstrumenten der Credit Suisse Group AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften ausgegeben werden (eigenkapitalbezogene Finanzmarktinstrumente), zur Verfügung. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, bei der Ausgabe solcher eigenkapitalbezogener Finanzmarktinstrumente das Vorwegzeichnungsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre aufzuheben, falls die Ausgabe zum Zweck der Finanzierung einschliesslich Refinanzierung der Übernahme von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen oder neuen Investitionsvorhaben dient und/oder die Begebung auf nationalen oder internationalen Kapitalmärkten erfolgt. Wird bei solchen eigenkapitalbezogenen Finanzmarktinstrumenten das Vorwegzeichnungsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre beschränkt oder ausgeschlossen: (i) sind diese eigenkapitalbezogenen Finanzmarktinstrumente zu den jeweiligen Marktbedingungen auszugeben, (ii) ist der Ausgabepreis der neuen Aktien zu Marktkonditionen unter angemessener Berücksichtigung des Börsenkurses der Aktien und/oder vergleichbarer Instrumente mit einem Marktpreis festzulegen, und (iii) dürfen Wandelrechte höchstens während 15 Jahren und Optionsrechte höchstens während 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der betreffenden Emission ausübbar sein. 14 Statuten der Credit Suisse Group AG
15 Art. 26a Art. 26b 1 Das Aktienkapital gemäss Art. 3 der Statuten wird durch Ausgabe von höchstens voll zu liberierenden Namenaktien von je CHF 0.04 Nennwert im Umfang von höchstens CHF durch Ausübung von Bezugsrechten erhöht. Die neuen Namenaktien unterliegen nach der Begebung den Übertragungsbeschränkungen von Art. 4 der Statuten. 2 Das Bezugsrecht der bisherigen Aktionäre und Aktionärinnen ist zu Gunsten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Stufen sowie der Mitglieder des Verwaltungsrates der Credit Suisse Group und deren Gruppengesellschaften ausgeschlossen. Die Ausgabe von Aktien erfolgt gemäss einem Reglement des Verwaltungsrates, der dieses von Zeit zu Zeit anpasst. Die Ausgabe von Aktien unter dem Börsenpreis ist zulässig. Art. 26c Wandlungskapital 1 Das Aktienkapital der Gesellschaft gemäss Art. 3 der Statuten wird im Maximalbetrag von CHF erhöht durch Ausgabe von höchstens vollständig zu liberierenden Namenaktien von je CHF 0.04 Nennwert durch die nach Eintritt des auslösenden Ereignisses erfolgende zwangsweise Wandlung von Forderungsrechten aus bedingten Pflichtwandelanleihen (contingent convertible bonds, CoCos) der Credit Suisse Group AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften oder anderen Finanzmarktinstrumenten der Credit Suisse Group AG oder einer ihrer Konzerngesellschaften, die eine bedingte oder unbedingte zwangsweise Wandlung in Aktien der Gesellschaft vorsehen. 2 Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre ist ausgeschlossen. Zum Bezug der neuen Aktien sind die jeweiligen Inhaber von Finanzmarktinstrumenten mit Wandeleigenschaften berechtigt. 3 Die Vorwegzeichnungsrechte der Aktionärinnen und Aktionäre in Bezug auf Finanzmarktinstrumente mit Wandeleigenschaften werden gewahrt. Sofern eine rasche Platzierung von bedingten Pflichtwandelanleihen (contingent convertible bonds, CoCos) in grossen Tranchen dies erfordert, ist der Verwaltungsrat jedoch ermächtigt, bei der Ausgabe solcher bedingter Pflichtwandelanleihen die Vorwegzeichnungsrechte der Aktionärinnen und Aktionäre aufzuheben. In diesem Fall müssen die bedingten Pflichtwandelanleihen zu Marktbedingungen ausgegeben werden. 4 Der Verwaltungsrat legt den Ausgabepreis der neuen Aktien unter Bezugnahme auf den Börsenkurs der Aktien und/oder vergleichbarer Instrumente fest. 5 Der Erwerb von Aktien durch die Wandlung von Finanzmarktinstrumenten mit Wandeleigenschaften sowie jede nachfolgende Übertragung der Aktien unterliegen den Beschränkungen von Art. 4 der Statuten. Art. 27 Genehmigtes Kapital 1 Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, jederzeit bis zum 24. April 2017 das Aktienkapital gemäss Art. 3 der Statuten im Maximalbetrag von CHF durch Ausgabe von höchstens vollständig zu liberierenden Namenaktien von je CHF 0.04 Nennwert zu erhöhen, von denen maximal Namenaktien ausschliesslich zur Ausgabe im Zusammenhang mit einer Aktiendividende oder Wahldividende an Aktionärinnen und Aktionäre reserviert sind. Erhöhungen auf dem Wege der Festübernahme und Erhöhungen in Teilbeträgen sind gestattet. Der Ausgabebetrag, der Zeitpunkt der Dividendenberechtigung und die Art der Einlagen werden vom Verwaltungsrat bestimmt. Die neuen Namenaktien unterliegen nach dem Erwerb den Übertragungsbeschränkungen gemäss Art. 4 der Statuten. Statuten der Credit Suisse Group AG 15
16 2 Der Verwaltungsrat ist berechtigt, das Bezugsrecht der Aktionärinnen und der Aktionäre auszuschliessen und Dritten zuzuweisen, wenn die neuen Namenaktien (a) für die Übernahme von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen im Bank-, Finanz-, Vermögensverwaltungs- oder Versicherungsbereich durch Aktientausch oder (b) zur Finanzierung bzw. Refinanzierung des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen aus diesen Bereichen oder von neuen Investitionsvorhaben verwendet werden. Werden im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen oder Investitionsvorhaben Verpflichtungen zur Bedienung von Wandel- oder Optionsanleihen übernommen, ist der Verwaltungsrat berechtigt, zwecks Erfüllung von Lieferverpflichtungen unter solchen Anleihen neue Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und der Aktionäre auszugeben. 3 Das Bezugsrecht der bisherigen Aktionärinnen und Aktionäre in Bezug auf die maximal Namenaktien, die für eine Aktiendividende oder Wahldividende reserviert sind, wird vorbehältlich Einschränkungen unter ausländischen Rechtsordnungen gewahrt. Die Liberierung dieser neuen Namenaktien zum Nennwert von je CHF 0.04 erfolgt aus den Reserven aus Kapitaleinlagen und der entsprechenden Umwandlung von frei verwendbarem Eigenkapital der Gesellschaft. Es findet kein Bezugsrechtshandel statt. Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, die weiteren Modalitäten der Ausübung des Bezugsrechts festzulegen. 4 Nicht ausgeübte Bezugsrechte kann der Verwaltungsrat entschädigungslos verfallen lassen, oder er kann diese bzw. Namenaktien, für welche Bezugsrechte eingeräumt, aber nicht ausgeübt werden, zu Marktkonditionen am Markt veräussern oder anderweitig im Interesse der Gesellschaft verwenden. Art. 27a Art. 28 Art. 28a Art. 28b Art. 28c Art. 28d Art. 28e Art. 28f 16 Statuten der Credit Suisse Group AG
17 Art. 28g Art. 29 Art. 30 Die Gesellschaft hat von Canada Limited, Montreal, Kanada, gemäss Sacheinlagevertrag vom 25./26. August 2008 insgesamt Class A Common Shares und Class B Supervoting Shares der Asset Management Finance Corporation, Delaware, USA, im Gesamtwert und zum Gesamtpreis von CHF erworben. Die Class A Common Shares haben einen Nennwert von je USD 5 und die Class B Supervoting Shares haben keinen Nennwert. Der Preis ist dadurch getilgt worden, dass der Canada Limited, Montreal, Kanada, insgesamt voll liberierte Namenaktien der Gesellschaft von je CHF 0.04 Nennwert zuerkannt worden sind. Der Ausgabepreis je Aktie beträgt CHF Der den Nominalwert der neuen Aktien von CHF übersteigende Betrag von CHF verbleibt der Gesellschaft als Agio. Genehmigung der Vergütungen, elektronische Erteilung von Vollmachten und Weisungen 1 Art. 8 Ziffer 8, Art. 8a-8c und Art. 20 Abs. 1-2 gelten erstmals für jene Vergütungen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung, welche der ordentlichen Generalversammlung 2015 zur Genehmigung vorgelegt werden. 2 Die Möglichkeit der elektronischen Erteilung von Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter gemäss Art. 14a Abs. 4 gilt erstmals für die ordentliche Generalversammlung Zürich, 2. Dezember 2015 Statuten der Credit Suisse Group AG 17
18 CREDIT SUISSE GROUP AG Paradeplatz 8 CH-8070 Zürich Schweiz

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 10
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 15
 Art. 20
 Art. 14
 Art. 8
 Art. 8
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 Art. 4
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 Art. 4
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 Art. 15
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 Art. 18
 Art. 19
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 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 20
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