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Timestamp: 2016-09-26 07:01:35+00:00

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2C_608/2015 (01.02.2016)
2C_608/2015 � � Urteil vom 1. Februar 2016
A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Nider�st,
2. Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, vom 13. Mai 2015.
Der kroatische Staatsangeh�rige A.________ (geb. 1978) reiste am 19. Juli 1980 in die Schweiz ein. In der Folge wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 3. Juli 2012 heiratete er die aus Bosnien- und Herzegowina stammende Schweizerin B.________ (geb. 1979). Aus der langj�hrigen Beziehung sind die S�hne C.A.________ (geb. 2009) und D.A.________ (geb. 2013) hervorgegangen. Die Ehefrau und die Kinder des Beschwerdef�hrers verf�gen �ber das Schweizer B�rgerrecht.
A.________ wurde wiederholt straff�llig und wie folgt rechtskr�ftig verurteilt:
- Am 3. Juni 2003 von der Bezirksanwaltschaft Z�rich wegen grober Verkehrsregelverletzung zu einer Busse von Fr. 1'000.--;
- am 26. Februar 2004 von der Bezirksanwaltschaft Meilen wegen grober Verkehrsregelverletzung zu 14 Tagen Gef�ngnis (bedingt);
- am 7. M�rz 2006 vom Bezirksgericht Affoltern wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz und mehrfachen Fahrens trotz F�hrerausweisentzugs zu f�nf Monaten Gef�ngnis (bedingt) und Busse von Fr. 1'500.--;
- am 13. Juni 2013 vom Bezirksgericht Z�rich wegen Verbrechen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, mehrfacher Urkundenf�lschung, Geldw�scherei und schwerem Fall von Geldw�scherei, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunf�higkeit sowie Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch zu 36 Monaten Freiheitsstrafe (unter Aufschub des Vollzugs im Umfang von 28 Monaten) und Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu je Fr. 100.--;
- am 6. M�rz 2014 von der Staatsanwaltschaft See/Oberland des Kantons Z�rich wegen Fahrens in fahrunf�higem Zustand zu einer Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu je Fr. 80.--.
Aufgrund seiner Straff�lligkeit wurde A.________ am 31. M�rz 2004 und am 17. August 2006 ausl�nderrechtlich verwarnt.
Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs widerrief das Migrationsamt des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 8. Oktober 2014 die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies diesen aus der Schweiz weg. Der dagegen bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich eingereichte Rekurs blieb erfolglos. Mit Urteil vom 13. Mai 2015 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab.
Mit Eingabe vom 13. Juli 2015 f�hrt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich. Er beantragt die ersatzlose Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils. Eventualiter sei er zu verwarnen und subeventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
W�hrend die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich auf eine Vernehmlassung verzichtet, schliessen das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie das Staatssekretariat f�r Migration auf Abweisung der Beschwerde.
Der Beschwerdef�hrer reichte innert Frist keine (fakultative) Stellungnahme zu den Vernehmlassungen ein.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 15. Juli 2015 wurde der Beschwerde antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit bzw. die Art und Zul�ssigkeit von Rechtsmitteln von Amtes wegen und mit freier Kognition (vgl. Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 133 I 185 E. 2 S. 188).
1.1.�Gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt, ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Auf den Fortbestand einer bereits erteilten Niederlassungsbewilligung besteht ein Anspruch (BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich daher in diesem Umfang als zul�ssig, was die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ausschliesst (Art. 113 BGG; Urteil 2C_28/2012 vom 18. Juli 2012 E. 1.2).
Unzul�ssig ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten dagegen betreffend die verf�gte Wegweisung (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG), was der Beschwerdef�hrer richtig erkennt. Diesbez�glich w�rde dem Beschwerdef�hrer daher einzig die subsidi�re Verfassungsbeschwerde offen stehen (Art. 113 ff. BGG; Urteil 2C_28/2012 vom 18. Juli 2012 E. 1.2). Allerdings stellt die Wegweisung vorliegend einzig die gesetzliche Folge des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung dar (Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG [SR 142.20]). Sofern der Widerruf der Niederlassungsbewilligung zul�ssig ist, gilt dies auch f�r die Wegweisung (Urteil 2C_898/2014 vom 6. M�rz 2015 E. 1.2). Der Beschwerdef�hrer erhebt betreffend die Wegweisung (unter Beachtung der qualifizierten R�gepflicht gem�ss Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG [vgl. hierzu BGE 138 I 232 E. 3 S. 237]) keine eigenst�ndigen R�gen, die nicht bereits im Rahmen der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung zu behandeln sind (vgl. BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307). Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist somit auch betreffend die Wegweisung nicht einzutreten.
Die Eingabe richtet sich gegen einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid eines oberen Gerichts (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Im Umfang ihrer Zul�ssigkeit kann daher auf die im �brigen form- (Art. 42 BGG) und fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde eingetreten werden.
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das (Bundes-) Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 139 II 404 E. 3 S. 415). Dennoch pr�ft das Bundesgericht in Nachachtung der allgemeinen Begr�ndungspflicht (Art. 42 BGG) nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel des angefochtenen Entscheids nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht pr�ft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vorliegen soll (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 135 III 232 E. 1.2, je mit Hinweisen).
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese Feststellung des Sachverhalts kann der Beschwerdef�hrer nur r�gen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Unter denselben Voraussetzungen kann das Bundesgericht die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen (Art. 105 Abs. 2 BGG). In beiden F�llen muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.). In seiner Eingabe macht der Beschwerdef�hrer Ausf�hrungen zum Sachverhalt ohne allerdings gleichzeitig darzutun, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zum Sachverhalt offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen sollen. Somit ist auf seine sachverhaltsbezogenen Vorbringen nicht weiter einzugehen. Abzustellen ist vielmehr ausschliesslich auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt, zumal eine Berichtigung oder Erg�nzung dieser tats�chlichen Feststellungen von Amtes wegen vorliegend nicht angezeigt ist.
Die Niederlassungsbewilligung kann widerrufen werden, wenn die ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wird (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG). Als l�ngerfristige Freiheitsstrafe gilt eine solche von mehr als einem Jahr, wobei unerheblich ist, ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 139 I 31 E. 2.1 S. 32; 139 I 145 E. 2.1 S. 147; je mit Hinweisen). Der Widerrufsgrund der l�ngerfristigen Freiheitsstrafe gelangt auch bei niederlassungsberechtigten Personen zur Anwendung, die sich wie der Beschwerdef�hrer seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss in der Schweiz aufhalten (Art. 63 Abs. 2 AuG). Mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 13. Juni 2013 wurde der Beschwerdef�hrer zu 36 Monaten Freiheitsstrafe und Geldstrafe von 60 Tagess�tzen verurteilt. Damit liegt ein Widerrufsgrund gem�ss den genannten Bestimmungen vor, was der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht bestreitet.
Indessen muss ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung wie jedes staatliche Handeln dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit (Art. 5Abs. 2 BV) entsprechen, was eine Interessenabw�gung unter Ber�cksichtigung s�mtlicher wesentlichen Umst�nde erfordert (vgl. Art. 96 AuG; BGE 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19). Der Beschwerdef�hrer kann sich sodann auf den Schutz des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen, da er mit einer Schweizer Staatsangeh�rigen verheiratet ist und mit ihr sowie den beiden gemeinsamen Kindern, welche ebenfalls �ber das Schweizer B�rgerrecht verf�gen, zusammenlebt. Die Notwendigkeit einer Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung ergibt sich demnach nicht nur aus dem internen Recht, sondern auch aus Art. 8 Ziff. 2 EMRK (vgl. Urteil 2C_536/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 2.5, nicht publ. in: BGE 140 II 129; BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.; Urteil 2C_295/2014 vom 12. Januar 2015 E. 3.2).
Die Zul�ssigkeit aufenthaltsbeendender Massnahmen beurteilt sich im Landesrecht grunds�tzlich nach denselben Kriterien wie im Anwendungsbereich von Art. 8 Ziff. 2 EMRK (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3 S. 33 ff., 139 I 16 E. 2.2.2 S. 20). Zu ber�cksichtigen sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das seitherige Verhalten des Ausl�nders, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile (BGE 139 I 31 E. 2.3 S. 33 ff., 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19). Die Niederlassungsbewilligung einer ausl�ndischen Person, die sich schon seit langer Zeit in der Schweiz aufh�lt, soll zwar nur mit besonderer Zur�ckhaltung widerrufen werden, doch ist dies bei schwerer Straff�lligkeit selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn sie hier geboren ist und ihr ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33 f.; Urteil 2C_676/2015 vom 8. September 2015 E. 2.1; Urteil des EGMR�
Trabelsi gegen Deutschland�vom 13. Oktober 2011 [Nr. 41548/ 06] �� 53 ff.). Ausgangspunkt und Massstab f�r die migrationsrechtliche Interessenabw�gung ist die Schwere des Verschuldens, die sich in der Dauer der verfahrensausl�senden Freiheitsstrafe niederschl�gt (BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216; 134 II 10 E. 4.2 S. 23; Urteil 2C_1076/2013 vom 2. Juni 2014 E. 4.1). F�r das migrationsrechtliche Verschulden ist allerdings nicht nur das f�r die Anlasstat verh�ngte Strafmass ausschlaggebend, sondern die Gesamtbetrachtung des deliktischen Verhaltens bis zum angefochtenen Urteil (Urteil 2C_1046/2014 vom 5. November 2015 E. 4.1).
Im vorliegenden Fall bem�ngelt der Beschwerdef�hrer die Interessenabw�gung der Vorinstanz und macht eine Verletzung von Art. 8 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV geltend. Im Folgenden ist daher das �ffentliche Fernhalteinteresse den privaten Interessen des Beschwerdef�hrers an einem Verbleib in der Schweiz gegen�berzustellen.
Das Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 13. Juni 2013 deutet auf ein schweres Verschulden des Beschwerdef�hrers und auf eine hohe kriminelle Energie hin. Er war von 2005 bis 2010 aus rein finanziellen Beweggr�nden an umfangreichen Drogengesch�ften mit insgesamt rund 690 kg Marihuana und einer erheblichen Deliktssumme beteiligt. Die illegal erzielten Profite versuchte der Beschwerdef�hrer �ber eine eigens zu diesem Zweck gegr�ndete Firma zu waschen. Zwar wendet der Beschwerdef�hrer ein, dass er nie wegen einer strafbaren Handlung betreffend harte Drogen, sondern einzig im Zusammenhang mit Cannabis verurteilt worden sei. Das Gef�hrdungspotential von Cannabis k�nne nicht mit jenem harter Drogen verglichen werden. Dieser Umstand fiel allerdings bereits bei der Strafzumessung ins Gewicht. Angesichts dessen erscheint die verh�ngte Freiheitsstrafe von 36 Monaten weiterhin als hoch und das migrationsrechtliche Verschulden des Beschwerdef�hrers wiegt entsprechend schwer.
Negativ ins Gewicht f�llt zudem, dass die verfahrensausl�sende Verurteilung nicht das erste und auch nicht das letzte Strafurteil gegen den Beschwerdef�hrer darstellt. Vielmehr war er bereits ab 2003 mehrfach wegen Verkehrs- und Bet�ubungsmitteldelikten bestraft worden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Beschwerdef�hrer s�mtliche Verurteilungen im Erwachsenenalter erwirkt hat und ihn zwei ausl�nderrechtliche Verwarnungen in den Jahren 2004 und 2006 unbeeindruckt liessen. Auch seine Vaterschaft und Heirat �nderten offenbar nichts an der Haltung des Beschwerdef�hrers. Im Gegenteil kam es nach der Geburt seines ersten Sohnes noch zu einer Intensivierung der Drogengesch�fte. Zudem musste er im M�rz 2014 wegen Fahrens in fahrunf�higem Zustand (mindestens 1.73 Gewichtspromille) erneut bestraft werden. Das Verhalten des Beschwerdef�hrers zeugt von Unbelehrbarkeit und Geringsch�tzung der hiesigen Rechtsordnung.
Zu ber�cksichtigen ist sodann, dass es sich beim verfahrensausl�senden Delikt um eine Anlasstat im Sinne von Art. 121 Abs. 3 lit. a BV handelt. Obwohl die genannte Bestimmung nicht direkt Anwendung findet, ist der vom Verfassungsgeber zum Ausdruck gebrachten Wertung im Rahmen der Interessenabw�gung insoweit Rechnung zu tragen, als dies nicht zu einem Widerspruch mit �bergeordnetem Recht f�hrt (BGE 139 I 16 E. 5.3 S. 31, 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34). Hinzu kommt, dass sich der Beschwerdef�hrer als Staatsangeh�riger von Kroatien nicht auf das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedschaften andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) berufen kann und bei der Interessenabw�gung daher generalpr�ventive Gesichtspunkte ber�cksichtigt werden d�rfen (Urteil 2C_685/2014 vom 13. Februar 2015 E. 6.1.2, Urteil 2C_679/2011 vom 21. Februar 2012 E. 3.1). Angesichts dieser Sach- und Rechtslage ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das �ffentliche Interesse an einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung als hoch einstufte.
Hinsichtlich seiner privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz ist zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer bereits im Alter von rund 1 � Jahren in die Schweiz eingereist ist. Obwohl er nicht in der Schweiz geboren ist, handelt es sich bei ihm faktisch um einen Ausl�nder der zweiten Generation (vgl. Urteil 2C_480/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 4.4.4). Gem�ss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen ist er sozial integriert und konnte sich nach Beendigung seiner illegalen Aktivit�ten seit 2011 auch beruflich gut integrieren. Bei der Z�rcher Justiz hat der Beschwerdef�hrer Schulden in der H�he von rund CHF 86'000.--, diese stehen im Zusammenhang mit den gegen ihn gef�hrten Strafverfahren. Aufgrund der wiederholten und zum Teil schweren Delinquenz des Beschwerdef�hrers kann insgesamt allerdings nicht von einer durchwegs gelungenen Integration gesprochen werden.
Der Beschwerdef�hrer besucht sein Heimatland alle zwei Jahre. Er spricht kroatisch und steht in regelm�ssigem Kontakt mit seiner in Kroatien lebenden Mutter. Ausserdem leistete der Beschwerdef�hrer einen obligatorischen 10-monatigen Milit�rdienst in seinem Heimatland. Angesichts seines Alters, seiner Sprachkenntnisse, der Beziehung zur Mutter und seiner in der Schweiz gesammelten beruflichen Erfahrung ging die Vorinstanz zutreffend davon aus, dass der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich in der Lage ist, sich in Kroatien eine neue wirtschaftliche und soziale Existenz aufzubauen. Nichtsdestotrotz w�rde ihn eine Wegweisung aus der Schweiz zweifellos hart treffen.
Vor Bundesgericht zu Recht nicht mehr geltend macht der Beschwerdef�hrer, dass gesundheitliche Gr�nde gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung sprechen w�rden. Den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen l�sst sich hierzu entnehmen, dass es sich bei den gesundheitlichen Schwierigkeiten des Beschwerdef�hrers bzw. seiner Familienangeh�rigen um solche von untergeordneter Natur handelt. Diese stehen nur zum Teil im Zusammenhang mit einer m�glichen Familientrennung und k�nnten auch im Heimatland des Beschwerdef�hrers behandelt werden.
Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz ist die langj�hrige Partnerin und Ehefrau des Beschwerdef�hrers mit Kultur und Sprache in dessen Heimatland vertraut, aber in der Schweiz verwurzelt, wohingegen sich die Kinder noch in einem grunds�tzlich anpassungsf�higen Alter befinden. Eine Ausreise nach Kroatien, um das Familienleben mit dem Beschwerdef�hrer fortzusetzen, erscheint daher nicht von vornherein unzumutbar. Allerdings haben die Ehefrau und die Kinder des Beschwerdef�hrers, welche alle �ber das Schweizer B�rgerrecht verf�gen, offenkundig ein legitimes Interesse daran, in der Schweiz zu bleiben, um von den hiesigen Ausbildungsm�glichkeiten und den allgemeinen Lebensbedingungen zu profitieren (vgl. BGE 135 I 143 E. 4.3 S. 152). Insgesamt besteht daher sowohl mit Blick auf die Ehefrau als auch auf die beiden S�hne ein beachtliches privates Interesse am Verbleib des Beschwerdef�hrers in der Schweiz. Soweit der Beschwerdef�hrer allerdings dem Kindeswohl gest�tzt auf Art. 3 Abs. 1 KRK eine ausschlaggebende Bedeutung beimisst, ist ihm nicht zu folgen. Diese Norm statuiert einen Leitgedanken, welche die Mitber�cksichtigung anderer Interessen nicht ausschliesst (Urteil 2C_648/ 2014 vom 6. Juli 2015 E. 2.3).
Bei W�rdigung s�mtlicher Umst�nde ergibt sich, dass die �ffentlichen Interessen an einer Ausreise des Beschwerdef�hrers �berwiegen. Nebst der erheblichen Intensit�t der vom Beschwerdef�hrer ver�bten Straftaten erscheint vorliegend wesentlich, dass er w�hrend einer Dauer von mehr als 10 Jahren wiederholt delinquiert hat, wobei die Schwere der Delikte im Verlauf der Zeit zunahm. Das beachtliche Interesse der Familienangeh�rigen an seinem Verbleib in der Schweiz wird demgegen�ber durch den Umstand relativiert, dass der Beschwerdef�hrer in den Jahren 2004 und 2006 und damit bereits vor der Geburt des ersten Sohnes ausl�nderrechtlich verwarnt worden war. Auch die Heirat fand erst statt, nachdem der Beschwerdef�hrer wegen seiner Bet�ubungsmitteldelikte Mitte 2010 in Haft gesetzt worden war. Die Ehegatten mussten damit bereits im Zeitpunkt der Zeugung ihrer Kinder und der Heirat damit rechnen, die famili�re Beziehung gegebenenfalls nicht in der Schweiz leben zu k�nnen (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.4 S. 149 m.H. auf die Rechtsprechung des EGMR).
Die Vorinstanz hat somit kein Bundes- oder V�lkerrecht verletzt, indem sie das �ffentliche Interesse an einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung h�her gewichtete als das private Interesse am Verbleib des Beschwerdef�hrers in der Schweiz. Das vorinstanzliche Urteil erweist sich als verh�ltnism�ssig, sodass die Beschwerde abzuweisen ist.
Erg�nzend bleibt darauf hinzuweisen, dass die strafrechtlichen Verurteilungen des Beschwerdef�hrers die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung nicht zwingend ein f�r allemal verunm�glichen. Unter gewissen Voraussetzungen kann nach einer angemessenen Bew�hrungsdauer im Heimatland eine Neubeurteilung durch die zust�ndigen Migrationsbeh�rden angezeigt sein (vgl. Urteil 2C_1170/2012 vom 24. Mai 2013 E. 3.3 mit Hinweisen).
Dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen werden nicht zugesprochen.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Abteilung sowie dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 29
 BGE 
 Art. 117
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 96
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 Art. 62
 Art. 96
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 121
 BGE 
 Art. 3
 BGE