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Timestamp: 2019-03-23 12:17:31+00:00

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Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike HF, Bachelor (ab 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Archäologie von münze, geld und wirtschaft in der antike hf, bachelor (ab 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike HF
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang AMGW beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach acht Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) In den Bachelorstudiengang AMGW als Hauptfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(3) Für das Studium im Hauptfach AMGW sind Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, die bis spätestens beim Zugang zu den Aufbaumodulen M13 bis M16 nachzuweisen sind (§ 13).
(4) Das Studium im Fach AMGW kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(5) Das Studium im Hauptfach AMGW ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die i.d.R. mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Die Lerninhalte und -ziele der Pflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(7) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 240 CP zu erbringen. Dabei entfallen 180 CP auf das Studium des Hauptfaches AMGW und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
(2) Das Institut für Archäologische Wissenschaften, Abt. II, erstellt für das Hauptfach AMGW auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldelfristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Hauptfach AMGW erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung muss in Anspruch genommen werden:
(8) Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses ist das Dekanat, das Prüfungsamt ist die Philosophische Promotionskommission. Ihr obliegen die geschäftsmäßige Abwicklung der Prüfungen einschließlich der Verwaltung der diesbezüglichen Daten sowie der Einzug der Prüfungsgebühren.
Das Direktorium des Instituts für Archäologische Wissenschaften bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Fach AMGW in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Bachelorstudienganges. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Aufgaben der Akademischen Leitung sind insbesondere:
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach AMGW ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
2. ausreichende Fremdsprachenkenntnisse in Latein (im Umfang des Latinums), Englisch und einer weiteren, modernen fachrelevanten Fremdsprache wie Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch oder Arabisch nachweist. Fehlende Fremdsprachenkenntnisse können während des Studiums nachgeholt werden (Näheres regelt Abs. 3). In Ausnahmefällen und auf Antrag können entsprechende Kenntnisse anderer Sprachen anerkannt werden. Darüber entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Vorschlag der akademischen Leitung;
(3) Fehlende Fremdsprachenkenntnisse sollen möglichst früh während des Studiums nachgeholt werden. Ihr Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Aufbaumodulen (M 13 bis M 16)
(4) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach AMGW entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(5) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung in AMGW oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach AMGW oder in einem verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(4) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist, zur Bachelorprüfung zugelassen ist, die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und sofern sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulteilprüfung oder Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulteilprüfungen oder die Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der für den Studiengang zuständige Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungs-leistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 15 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume sind in der Regel die ersten beiden und die letzten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit
(5) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu be-gründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Die Bachelorprüfung im Hauptfach AMGW setzt sich zusammen aus
(2) Entscheidungen nach Abs. 1 trifft der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem Prüfer oder der Prüferin, in Zweifelsfällen mit dem oder der Modulbeauftragten.
(3) Die/der Studierende muss zwei der vier Aufbaumodule (Module 13-16) abgeschlossen haben, um die Zulassung zur Bachelorarbeit beantragen zu können.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer Universität des Auslands zu studieren. Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach AMGW angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Absatz 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(7) In staatlich anerkannten Fernstudien erworbene Leistungsnachweise können, soweit sie gleichwertig sind, als Studien- oder Prüfungsleistungen anerkannt werden. Abs. 1 gilt entsprechend. (8) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemester des Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(11) Studentische Mitarbeit als gewähltes oder nominiertes, stimmberechtigtes oder vertretendes Mitglied universitärer Selbstverwaltungsgremien auf Instituts-, Fachbereichs- oder Universitätsebene kann auf Antrag als äquivalent zur berufspraktischen Erfahrung (Praktikum) im Pflichtmodul AMGW-BA-HF-M9 anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Gremienarbeit mit Vor- und Nachbereitung einem workload in der Wertigkeit des Praktikums gleichkommt.
(4) Für das Hauptfach Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike wird eine Gesamtnote gebildet.
(5) Die Gesamtnote ist der Mittelwert der nach CP der Module gewichteten Modulnoten in den Pflichtmodulen sowie der Note der Ba-chelorarbeit. Letztere geht mit zweifacher CP-Gewichtung in die Berechnung ein.
(1) Für die Bachelorprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich im Verhältnis 3:1 aus der Gesamtnote des Hauptfachs und des Nebenfachs.
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in der Ordnung für den Studiengang vorgeschriebenen Module bestanden und die Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
a) eine Modulprüfung im Hauptfach AMGW auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen mit Wirkung zum Wintersemester 2014/15 in Kraft.
Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang AMGW sind alle Bachelornebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen, mit Ausnahme von „Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen“ (AGRP). Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach AMGW im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt und in seinem Umfang und den Anforderungen § 2 und § 5 Abs. 7 dieser Ordnung genügt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen beziehungsweise zu beantragen. Nach Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach kann ein Nebenfach zweimal gewechselt werden. Eine Übersicht der zugelassenen Nebenfächer bietet die Philosophische Promotionskommission an.
Anhang 2: Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike HF
AMGW-BA-HF-M 1 – Propaedeuticum Archaeologicum
Ziel des Moduls ist es, im Sinne einer Einführung Inhalte, Zielsetzungen, Fragestellungen, Arbeitstechniken, Methoden und Institutionen der archäologischen Wissenschaften und der Archäometrie zu erläutern. In den Veranstaltungen werden demzufolge die Haupt- und Nebenfachstudiengänge Archäologie und Kulturgeschichte desVorderen Orients, Klassische Archäologie, Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Archäometrie vorgestellt.
Die begleitenden Übungen vertiefen die im Propaedeuticum dargestellten Inhalte, geben Anleitungen zu ersten wissenschaftlichen Arbeiten und führen in die fachspezifischen Hilfsmittel ein. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, das Modul in den ersten beiden Semestern zu belegen (Teil I jeweils im Wintersemester, Teil II jeweils im Sommersemester)
PP 1a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
PP 1b: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
AMGW-BA-HF-M 2 – Basismodul I: Historisches Grundwissen
V 2a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
PS 2b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
AMGW-BA-HF-M 3 – Basismodul II: Archäologisches Grundwissen
270 Stunden (Kontaktzeiten: 60 Stunden; Selbstlernzeiten: 120 Stunden)
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 3a) (3 CP).
AMGW-BA-HF-M 4 – Basismodul III: Archäologische Materialkunde
In diesem Modul werden die für das Fach Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike spezifischen archäologischen Materialgruppen (u. a. Fein-, Gebrauchs- und Transportkeramik, Glas, Fibeln, Bronzegefäße) exemplarisch vorgestellt. Dabei erhalten die Studierenden Einblicke in Bestimmungsliteratur, Lexika, bibliographische Hilfsmittel, Datenbanken und Datierungsgrundlagen.
Ü 4b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im Proseminar (Teilmodul 4a) (3 CP).
AMGW-BA-HF-M 5 – Basismodul IV: Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike
Das Modul vermittelt die für ein erfolgreiches Studium von Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike unabdingbaren Grundkenntnisse auf dem Gebiet von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike. Die Studierenden üben sich im Beschreiben, Bestimmen, Datieren, Dokumentieren und Katalogisieren von numismatischen Materialien.
PS 5b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90- minütige Klausur im Proseminar (Teilmodul 5b) (3 CP).
5a: Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike V 2 2
5b: Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike PS 2 3
5d: Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike (epigraphische und papyrologische Übung) Ü 2 3
AMGW-BA-HF-M 6 – Methoden und Theorien
Das Modul betrifft einerseits das Fach Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike mit seiner Geschichte, Systematik, seinem Selbstverständnis, den Institutionen und Theorien, anderseits den dafür grundlegenden Praxisbezug mit dessen spezifischen Methoden.
Das Modul vermittelt Gegenstand und Position des Faches Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, deren Verständnis für eine erfolgreiche berufliche Praxis unabdingbar ist. Die Studierenden erlernen die gängigen Techniken des archäologischen Surveys und der Ausgrabung, inklusive der einschlägigen digitalen Methoden, sowie das Erkennen archäologischer Befunde und deren fachgerechte Dokumentation und Interpretation.
PS 6a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben Ü 6b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 6a) (3 CP).
6a: Geschichte, Selbstverständnis und Theorien des Faches PS 2 3
AMGW-BA-HF-M 7 – Forschungspraxis
Sinn des Moduls ist es, dass die Studierenden die im bisherigen Studium (M1-6) erworbenen Grundkenntnisse zu Inhalten, Theorien und Methoden des Faches selbstständig reflektieren und einüben. Mit der Hausarbeit wird ein geeignetes, von Betreuer/in und dem/der Studierenden abgesprochenes Thema aus dem Bereich des bisherigen Studiums selbstständig bearbeitet und in einer dem Fach angemessenen Form vorgelegt.
Die Studierenden vertiefen die im bisherigen Studium (M1-6) erworbenen Grundkenntnisse, indem sie sich in dem Arbeiten mit archäologischem Fundmaterial einüben (Repetitorium, Teilmodul 7a) und exemplarisch den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen und Fragestellungen des Faches kennen lernen (Kolloquium, Teilmodul 7b). Mit der Hausarbeit (Teilmodul 7c) sollen die Studierenden nachweisen, dass sie zur Erarbeitung einer einfachen Studie mit ersten wissenschaftlichen Ansätzen in der Lage sind. Dazu gehören der logische Aufbau und die Gliederung eines Textes, das kritische Abwägen verschiedener und gegensätzlicher Argumente aus der Literatur, das korrekte Zitieren sowie die Verwaltung eines Fußnoten- und Dokumentati-ons/Abbildungsanhanges und ggf. das Erstellen eines einfachen Kataloges.
Ü 7a: Regelmäßige, aktive Teilnahme; Bestimmen, Beschreiben und Katalogisieren von archäologischem Material
KO 7b: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
Schriftliche Arbeit im Umfang von 15-20 Seiten zzgl. Dokumentation (Teilmodul 7c) (5 CP).
Die Hausarbeit dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
7a: Repetitorium zum archäologischen Fundmaterial Ü 2 3
7b: Kolloquium ‚Neue Funde und Forschungen‘ KO 2 2
AMGW-BA-HF-M 8 – Exkursionen I
Ü 8a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausarbeiten.
Ex 8b: Aktive Teilnahme, Vor- und Nachbereitung im Selbststudium
8a: Übung zur Vorbereitung einer Langexkursion Ü 2 2
AMGW-BA-HF-M 9 – Feldmodul
Die im Rahmen des Moduls zu absolvierenden Praktika vermitteln Einblicke in die Arbeitsfelder und Arbeitsweisen des Faches Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike.
Im Rahmen des Moduls sind Feldpraktika (Ausgrabungen/Surveys) im Umfang von insgesamt 2 Monaten (40 Tage à 8 Stunden = 320 Stunden) zu leisten. Spätestens 2 Monate nach Abschluss eines Ausgrabungspraktikums ist ein Praktikumsbericht mit Arbeitsproben vorzulegen (5-10 Seiten plus Dokumentation). Die Surveys (bis zu 10 Tage; s. unten) werden in einem einzigen Bericht dokumentiert, dessen Umfang mit der akademischen Leitung abzusprechen ist. Die Praktika bestehen in aktiver Ausgrabungstätigkeit, Befunddokumentation und Fundverwaltung. Von den geforderten 40 Tagen können bis zu 10 Tage durch die Mitwirkung an Oberflächenbegehungen („Surveys“) erbracht werden. In Absprache mit und unter vorheriger Genehmigung durch die/den Akademische/n Leiter/in können die Praktika auch im Rahmen von Ausgrabungen und Surveys absolviert werden, die von anderen Trägern als dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität durchgeführt werden (andere Universitäten des In- und Auslandes, Deutsches Archäologisches Institut, Forschungsinstitute und Akademien, Institutionen der archäologischen Denkmalpflege, Grabungsfirmen). Mindestens zwei Drittel der Praktikumszeiten sind im Rahmen der Archäologie der römischen Provinzen und/oder der Klassischen Archäologie zu absolvieren, während das verbleibende Drittel in anderen archäologischen Fächern (Vor- und Frühgeschichte, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients) erworben werden kann.
AMGW-BA-HF-M 10 – Praxisbezug
Ü 10a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
Ü 10b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
60-minütige Klausur in einer der beiden Übungen (2 CP).
AMGW-BA-HF-M 11 – Nachbarwissenschaften
Mind. 2 Veranstaltungen in das Studium sinnvoll ergänzenden Fächern (z. B. Archäometrie, Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Klassische Philologie, Wirtschaftswissenschaften). Die Wahl einer Lehrveranstaltung im Fach Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen ist ausgeschlossen. Eine Veranstaltung muss mit einer Prüfungsleistung abschließen. Die Wahl ist mit dem Modulbeauftragten abzustimmen. Für Studierende, die das Nebenfach Archäometrie nicht belegen, ist eine Veranstaltung in der Archäometrie verpflichtend.
AMGW-BA-HF-M 12 – Exkursionen II
Ü 12a: Regelmäßige, aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im Selbststudium Ex 12b: Aktive Teilnahme, Vor- und Nachbereitung im Selbststudium
AMGW-BA-HF-M 13 – Aufbaumodul I: Quellen und Analytik
Das Modul zielt darauf, die in den Modulen 1-9 erworbenen Grundkenntnisse in Hinblick auf das Studium von Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike auszubauen. Dabei geht es u. a. um einen Überblick über die Geschichte und Kultur des griechischen Raumes, um die Münzkunde und Münzgeschichte sowie die Analytik von Archäomaterialien.
Das Modul vermittelt den Studierenden die für ein erfolgreiches Studium von Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike notwendigen weiteren Voraussetzungen.
450 Stunden (Kontaktzeiten: 120 Stunden; Selbstlernzeiten: 330 Stunden).
M 1-9, Studienberatung II, Nachweis der Fremdsprachen
Ü13a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
Ü13b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben Veranstaltung
13c: Nachbarwissenschaften (Alte Geschichte/Klass. Philologie) Veranstaltung
13d: Nachbarwissenschaften (Alte Geschichte/Klass. Philologie)
Schriftliche Arbeit (10-15 Seiten) in der Übung Modul 13a (3 CP).
Die Veranstaltungen M 13c und 13d betreffen Nachbarwissenschaften (Alte Geschichte und/oder Klassische Philologie). Inhaltlich geht es um Veranstaltungen aus dem Themenbereich von Geschichte und Kultur des griechischen Raumes. Es sollen zwei Veranstaltungen mit insgesamt 6 CP (TN/Studienleistung) belegt werden.
13a: Münzkunde Ü 2 3
13b: Analytik von Archäomaterialien Ü 2 3
13c: Nachbarwissenschaften 2 2
13d: Nachbarwissenschaften 2 4
AMGW-BA-HF-M 14 – Aufbaumodul II: Münze und Geld in angewandten Beispielen
270 Stunden (Kontaktzeiten: 60 Stunden; Selbstlernzeiten: 210 Stunden
M 1-9 und Studienberatung II, Nachweis der Fremdsprachen
V 14a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
S 14b: Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben
60-minütiges Referat im Seminar (Teilmodul 14b). Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) vorzulegen (3 CP). Das Referat dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
14a: Münze und Geld in angewandten Beispielen V 2 2
14b: Münze und Geld in angewandten Beispielen S 2 4
AMGW-BA-HF-M 15 – Aufbaumodul III: Wirtschaftsarchäologie in angewandten Beispielen
Das Modul vertieft die Kenntnisse über die antike Wirtschaft sowie den modernen theoretischen und methodischen Zugang. Aus verschiedenen Sektoren wirtschaftlichen Handelns werden exemplarisch Fallbeispiele behandelt, z. B. Erschließung und Umgang mit Ressourcen, Transport und Logistik, Technik und Handwerk, Produktion, Distribution und Konsumption von Gütern und Lebensmitteln, institutionelle und strukturelle Rahmenbedingungen, Modelle zur antiken Wirtschaftsweise.
Die Studierenden lernen, die zentralen Parameter der antiken Wirtschaft, Produktion, Distribution und Konsumption, zu analysieren. Sie üben die „komplexe“ Methode ein, d. h., Themenstellungen nicht nur mit einer Methode anzugehen, sondern durch verschiedenartige, oft auch gegensätzliche Fragestellungen ein Thema in seiner Vielschichtigkeit zu beleuchten.
S 15a: Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben Ü 15b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
60-minütiges Referat im Seminar (Teilmodul 15a). Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) vorzulegen (3 CP). Das Referat dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
15a: Wirtschaftsarchäologie in angewandten Beispielen S 2 4
15b: Wirtschaftsarchäologie in angewandten Beispielen Ü 2 4
AMGW-BA-HF-M 16 – Aufbaumodul IV: Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Das Modul bietet einen Einblick in die aktuellen Forschungsschwerpunkte aus dem Bereich von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike. Mögliche Themen sind Genese und Entwicklung von Münzgeld im Mittelmeerraum, Fragen der Monetarisierung, Münze und Ritual, die Entstehung und Bedeutung von Kreditgeld, Münze und Kommunikation, Quantitative Studien zur Wirtschaft in der Antike, Eigenart der antiken Wirtschaft.
Die Studierenden lernen, sich selbständig Teilbereiche der o.g. Themen zu erarbeiten und mündlich wie schriftlich darzustellen. In diesem Modul soll die „komplexe Methode“ auf Fragen aus Forschungsfeldern, die das Fach zur Zeit als Schwerpunkte ansieht, angewandt werden. Die Studierenden sollen exemplarisch den aktuellen Forschungsstand für spezielle Problemstellungen kennen lernen und versuchen, dazu eigene Diskussionsbeiträge zu formulieren.
S 16a: Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben KO 16b: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
60-minütiges Referat im Seminar (Teilmodul 16a). Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) vorzulegen (3 CP). Das Referat dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
16a: Aktuelle Forschungsschwerpunkte S 2 4
16b: Aktuelle Forschungsschwerpunkte Ko 2 2
Seitenanfang AMGW-BA-HF-M 17 – BA-Arbeit im Fach AMGW in der Antike
Die BA-Arbeit soll zeigen, dass die/der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegeben Frist ein Thema selbständig nach wissenschaftlichen Kriterien und Methoden zu bearbeiten und nach dem im Fach gültigen formalen Regeln darzustellen.
M 1-10; Mindestens 2 der Module AMGW-M 13-16 müssen abgeschlossen sein
Anhang 3: Studienverlaufsplan Haupt- und Nebenfach Bachelorstudiengang Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike
1.Studienjahr WiSe 1 M 1 Propädeuticum Archaeologicum (4 CP) PP
M2 Hist. Grundwissen (11 CP) V
SoSe 2 M 1 Propädeuticum Archaeologicum (4 CP) PP
2.Studienjahr WiSe 3 M 5 Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike (5 CP) V
M 6 Methoden und Theorien (9 CP) PS
SoSe 4 M 5 Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike (9 CP) PS
M 7 Forschungspraxis (10 CP) Ü
3.Studienjahr WiSe 5 M 13 Quellen und Analytik (3 CP) Ü
M 14 Münze und Geld in angew. Bsp. (9 CP) V
SoSe 6 M 13 Quellen und Analytik (6 CP) Ü
M 15 Wirtschaftsarchäologie in angew. Bsp. (11 CP) S
M 16 Akt. Forschungsschwerpunkte (7 CP) S
SoSe 8 M 16 Akt. Forschungsschwerpunkte (2 CP) KO
3.-4. Studienjahr WiSe 1-SoSe 8 M 11 Nachbarwiss. (9 CP) Nachbarwissen-
WiSe 5-SoSe 8 M 13 Quellen und Analytik (6 CP) Nachbarwissen-
Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 57
 Art. 12
 § 15
 § 16
 § 2
 § 5