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Timestamp: 2020-03-30 23:40:13+00:00

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BGH, 06.11.1984 - VI ZR 2/83 - dejure.org
https://dejure.org/1984,1288
BGH, 06.11.1984 - VI ZR 2/83 (https://dejure.org/1984,1288)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1984 - VI ZR 2/83 (https://dejure.org/1984,1288)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1984 - VI ZR 2/83 (https://dejure.org/1984,1288)
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Anspruch auf Schadensersatz gegen einen Rechtswalt wegen Verjährung von Pflichtteilsansprüchen infolge falscher Beratung in einer Erbschaftsangelegenheit - Ablauf der Berufungsfrist bei Einlegung dieses Rechtsmittels - Bewirkung einer von Amts wegen vorzunehmenden ...
VersR 1985, 142
An den - grundsätzlich zulässigen - Nachweis eines falschen Datums sind daher strenge Anforderungen zu stellen (…vgl. BGH, VersR 1984, S. 663; BGH, VersR 1985, S. 142;… BGH, NJW 1987, S. 325).
Zustellungsdatum ist also der Tag, an dem der Rechtsanwalt als Zustellungsadressat vom Zugang des übermittelten Schriftstücks Kenntnis erlangt und es empfangsbereit entgegengenommen hat (vgl. Senatsurteil vom 6. November 1984 - VI ZR 2/83 - VersR 1985, 142, 143; BGH, Beschluß vom 15. Juli 1998 - XII ZB 37/98 - NJW-RR 1998, 1442, 1443 und Urteil vom 28. September 1994 - XII ZR 250/93 - FamRZ 1995, 799).
Der Gegenbeweis der Unrichtigkeit der in dem Empfangsbekenntnis enthaltenen Datierung der Zustellung (§ 418 - Abs. 2 ZPO; Beweis des Gegenteils) ist im Streitfall nicht geführt, wie das Revisionsgericht (vgl. BGH Urteil vom 6. November 1984 - VI ZR 2/83 = VersR 1985, 142, 143) selbständig zu beurteilen hat.
BGH, 02.10.1991 - IX ZB 5/91
Rechtzeitige Zustellung bei Unkenntnis über Aufenthalt des Beklagten
Grundsätzlich beschränkt sich die Beweislast des Rechtsmittelführers auf diejenigen Maßnahmen, die ihm selbst obliegen (…Zöller/Schneider, ZPO 16. Aufl. § 577 Rdn. 10 i. V. m. § 518 Rdn. 20; vgl. auch BGH, Urt. v. 6. November 1984 - VI ZR 2/83, VersR 1985, 142, 143 unter II 2), bis hin zur Übermittlung der Rechtsmittelschrift ans Gericht (BGH, Beschl. v. 25. Oktober 1979 - III ZB 13/79, VersR 1980, 90, 91; BAGE 22, 119, 124).
d) In jedem Falle hat das Rechtsbeschwerdegericht nach § 19 Abs. 3 AVAG in Verbindung mit § 559 Abs. 2 Satz 2 ZPO - wie das Revisionsgericht mit Bezug auf die Berufungseinlegung (…vgl. dazu BGH, Urt. v. 25. Oktober 1977 - VI ZR 198/76, VersR 1978, 155; Urt. v. 6. November 1984 - VI ZR 2/83, VersR 1985, 142, 143) - selbständig zu würdigen, ob die von Amts wegen zu prüfende Voraussetzung der Zulässigkeit der Erstbeschwerde vorliegt.
Da somit eine grundlegende und umfassende Aufklärung erforderlich ist, ob die erstinstanzliche Entscheidung rechtswirksam zugestellt wurde, sieht der Senat von einer eigenen Beweiserhebung ab (…zu dieser Möglichkeit vgl. BGH, Urt. v. 21. Juni 1976 - III ZR 22/75, NJW 1976, 1940, 1941; Urt. v. 6. November 1984 - VI ZR 2/83, VersR 1985, 142, 143 unter II 3).
BGH, 25.05.1987 - II ZR 297/86
Beginn der Berufungsfrist bei Änderung des Zustellungsdatums auf dem …
Zwar geht das Berufungsgericht zutreffend davon aus, daß die nach § 212a ZPO vorzunehmende Zustellung erst dann als bewirkt angesehen werden kann, wenn der Rechtsanwalt das ihm zugestellte Schriftstück mit dem Willen entgegengenommen hat, es als zugestellt gegen sich gelten zu lassen und dies auch durch Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses beurkundet (BGH, Urt. v. 6. November 1984 - VI ZR 2/83, VersR 1985, 142, 143 m.w.N.).
Hinzukommen muß stets, daß dieser Wille durch Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses beurkundet wird (BGH, Urt. v. 6. November 1984 - VI ZR 2/83 a.a.O.;…Urt. v. 14. Dezember 1986 - VI ZR 56/76, VersR 1977, 424, 425;Beschl. v. 22. Dezember 1982 - V ZB 2/82, VersR 1983, 273, 274).
Das Revisionsgericht hat selbständig zu würdigen, ob die von Amts wegen zu prüfenden Voraussetzungen der Zulässigkeit der Berufung vorliegen (BGH, Urteil vom 6. November 1984 - VI ZR 2/83 - VersR 1985, 142 unter II 3).
Eine Wirksame Zustellung auf diese Weise setzt jedoch nicht nur voraus, daß der Anwalt das ihm zugestellte Schriftstück mit dem Willen entgegennimmt, es als zugestellt gegen sich gelten zu lassen, sondern auch, daß er dies durch Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses beurkundet (vgl. Senatsurteil vom 6. November 1984 - VI ZR 2/83 - VersR 1985, 142, 143).
Anders als die Zustellung durch eine Gerichtswachtmeister oder durch die Post (§ 211 ZPO) setzt eine Zustellung nach dieser Vorschrift die persönliche Beteiligung des Rechtsanwalts voraus (BGH, Beschluß vom 15. Juni 1978 - III ZB 8/78 = VersR 1978, 943; BGH, Urteil vom 6. November 1984 - VI ZR 2/83 = VersR 1985, 142, 143; BGH, Beschluß vom 13. Juli 1989 - VII ZB 5/89 = VersR 1989, 1211).
BGH, 16.09.1988 - V ZR 71/87
Für eine Zustellung durch Empfangsbekenntnis gemäß § 212 a ZPO bedarf es einer Bekundung, des Willens, das Schriftstück als zugestellt gelten zu lassen, durch die Unterschrift des Anwalts (…BGH Urt. v. 14. Dezember 1977, VI ZR 56/76, VersR 1977, 424, 425; Senatsbeschl. v. 22. Dezember 1982, V ZB 2/82, VersR 1983, 273, 274; BGH Urteile v. 6. Dezember 1984, VI ZR 2/83, VersR 1985, 142, 143 und v. 25. Mai 1987, II ZR 297/86, NJW-RR 1987, 1151).
BGH, 29.10.1986 - IVa ZR 120/85
Empfangsbekenntnis erbringt als öffentliche Urkunde den vollen Beweis für die …
BGH, 21.09.1988 - IVa ZB 18/88
Maßgeblichkeit des Willens zur Geltenlassung des Urteils als zustellt bei der …
LAG München, 12.01.1989 - 9 Ta 177/87
Nachweis über Gewährung von Konkursausfallgeld; Verwaltungsakte und behördliche …

References: BGH 
 § 577
 § 518
 § 19
 § 559
 § 212
 § 212
 BGH