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Timestamp: 2016-10-22 23:56:13+00:00

Document:
I 742/06 (18.05.2007)
L.________, 1947, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch Rechtsanwalt Martin Menzi, L�wenstrasse 61, 8001 Z�rich,
Mit Verf�gung vom 23. Dezember 2003 teilte die IV-Stelle des Kantons Z�rich dem 1947 geborenen L.________ mit, ab 1. Februar 2004 werde ihm anstelle der seit 1. April 1999 laufenden ganzen Invalidenrente revisionsweise nur noch eine Dreiviertelsrente ausgerichtet, da der Invalidit�tsgrad neu lediglich noch 60 % betrage (bisher: 100 % gem�ss Verf�gung vom 23. Mai 2000). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 11. Februar 2005 fest (Invalidit�tsgrad: 64 %).
Die dagegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 11. Februar 2005 sei weiterhin eine ganze Rente auszurichten, eventualiter die Sache zwecks Einholung eines Schmerzgutachtens an die Verwaltung zur�ckzuweisen, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 26. Juni 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst L.________ sein vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuern.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Das Bundesgericht pr�ft daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 Abs. 2 OG [in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG, in Kraft gestanden vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2006]).
Nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen werden die einschl�gigen Rechtsgrundlagen im Einspracheentscheid vom 11. Februar 2005 richtig dargelegt: Es betrifft dies die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), die Invalidit�tsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 [4. IV-Revision] geltenden Fassung; Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f.) sowie �ber die revisionsweise Anpassung einer laufenden Rente bei anspruchserheblicher �nderung des Gesundheitszustands oder dessen erwerblichen Auswirkungen (Art. 17 ATSG und Art. 88a Abs. 1 IVV [in der vom 1. Januar bis Ende Februar 2004 g�ltig gewesenen und in der seit 1. M�rz 2004 geltenden Fassung]; BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) seit der letzten, materiellrechtlich begr�ndeten Rentenverf�gung (BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.). Darauf wird verwiesen.
Streitig ist die revisionsweise Herabsetzung der dem Beschwerdef�hrer bisher ausgerichteten ganzen Invalidenrente auf eine Dreiviertelsrente ab 1. Februar 2004.
4.1 Die Frage, ob sich die Arbeitsf�higkeit (Art. 6 und Art. 16 ATSG) im revisionsrechtlich relevanten Zeitraum (hier: seit der Rentenverf�gung vom 23. Mai 2000 bis zum Einspracheentscheid vom 11. Februar 2005; vgl. BGE 129 V 1 E. 1.2 S. 4, 354 E. 1 S. 356, je mit Hinweisen) anspruchserheblich ver�ndert hat, ist tats�chlicher Natur, soweit sich die richterliche Beurteilung des zumutbaren funktionellen Leistungsverm�gens und der verf�gbaren psychischen Ressourcen nicht auf die allgemeine Lebenserfahrung, sondern auf konkrete �rztliche Stellungnahmen zum Gesundheitszustand st�tzt (im Einzelnen BGE 132 V 393 E. 3.2 S, 395 f.; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 692/06 vom 19. Dezember 2006, E. 3.1). Diesbez�glich stellte die Vorinstanz gest�tzt auf die umfassend dargelegte medizinische Aktenlage fest, dass sich der Sachverhalt seit der urspr�nglichen Rentenzusprechung im Mai 2000 insofern ver�ndert habe, als die damals noch laufende Heilbehandlung des im Vordergrund stehenden linksseitigen Schulterleidens (chronisches Schulter-Armschmerzsyndrom [bei Status u.a. nach Sturztrauma am 5. M�rz 1993 und Wurftrauma am 20. November 1997) zwischenzeitlich abgeschlossen sei, was nunmehr eine zuverl�ssige Beurteilung der Belastbarkeit der linken Schulter zulasse. Dabei sei gest�tzt auf das beweiskr�ftige Gutachten des Zentrums X.________ vom 7. September 2004 von einer aus rheumatologischer Sicht bestehenden vollen Arbeitsf�higkeit in s�mtlichen leichten T�tigkeiten mit wenig Einsatz des linken Armes (einschliesslich der bisherigen Arbeit als Versicherungsberater) auszugehen; dies stimme im �brigen auch mit der Einsch�tzung im Bericht der Klinik Y.________ vom 2. Juni 2004 �berein. Eine 50%ige Einschr�nkung des Leistungsverm�gens ergebe sich jedoch gem�ss dem zuhanden des Zentrums X.________ erstellten Konsiliarbericht des Dr. med. Dr. phil. B.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. August 2004 aus psychischen Gr�nden (Diagnosen: prolongierte gemischte Anpassungsst�rung mit St�rung der Gef�hle und des Sozialverhaltens [ICD-10: F43.25]; psychische Dekompensation mit somatoformer Schmerzfixierung; ferner Entwicklung k�rperlicher Symptome aus psychischen Gr�nden [ICD-10: F68.0] und - klinisch - asthenische Wesensver�nderung nach psychischer Erkrankung [ICD-10: F62.1]).
4.2 Der Einwand des Beschwerdef�hrers, die sachverhaltlichen Schlussfolgerungen der Vorinstanz seien "unhaltbar" und "geradezu widersinnig" und w�rden die "verselbst�ndigte Schmerzproblematik v�llig unber�cksichtigt" lassen, ist offensichtlich unbegr�ndet. Die Feststellungen des kantonalen Gerichts zur Restarbeitsf�higkeit sind namentlich weder offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig noch beruhen sie auf einer Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften (vgl. E. 2 hievor). Der angefochtene Entscheid legt in bundesrechtskonformer Beweisw�rdigung (vgl. BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400, 125 V 351 E. 3a S. 352; zur antizipierten Beweisw�rdigung: BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162) einl�sslich und �berzeugend dar, weshalb die Stellungnahmen im Gutachten des Zentrums X.________ einschliesslich jener des Psychiaters Dr. med. Dr. phil. B.________, als zuverl�ssig und beweiskr�ftig einzustufen sind, mithin ohne Weiterungen darauf abgestellt werden kann. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers tragen die Gutachter des Zentrums X.________ - und mit ihnen die Vorinstanz - der somatisch bedingten Einschr�nkung durchaus Rechnung, indem schwerere, die linke Schulter belastende T�tigkeiten (sowie repetitive Arbeiten des linken Armes und �berkopfarbeiten) aus dem Zumutbarkeitsprofil ausgeklammert werden; das allenfalls (auch pausenbedingt) verlangsamte Arbeitstempo selbst in angepasster T�tigkeit ist im Rahmen der Invalidit�tsbemessung durch Gew�hrung eines leidensbedingten Abzugs (maximal 25 %) zu ber�cksichtigen. Auch hinsichtlich der psychischen Limitierungen ist die Beweislage rechtsgen�glich, zumal die im Konsiliarbericht des Psychiaters Dr. med. Dr. phil. B.________ festgestellte Arbeitsunf�higkeit von 50 % einl�sslich, differenziert, nachvollziehbar und �berzeugend begr�ndet wird; insbesondere setzt sich die psychiatrische Exploration im Rahmen der Diagnosestellung mit dem komplexen Zusammenspiel von belastenden Lebenssituationen/-ereignissen, k�rperlicher Krankheit, chronischen Schmerzen und Psyche auseinander. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz verkenne "in eklatanter Weise", dass das Gutachten des Zentrums X.________ kein "ganzheitlichen Bild" zeichne, und mit dem Verzicht auf die Einholung eines "eigentlichen Schmerzgutachtens" sei der Sachverhalt unvollst�ndig sowie unter Missachtung der Pflicht zu umfassender sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweisw�rdigung (vgl. BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) festgestellt worden, geht daher fehl. Der Beschwerdef�hrer erblickt im �brigen die vorrangige Funktion eines solchen "Schmerzgutachtens" darin, die Intensit�t des empfundenen Schmerzes empirisch zu erfassen; das subjektive Schmerzerleben - in den verf�gbaren Akten durchaus dokumentiert - ist f�r die Frage der Restarbeitsf�higkeit aber gerade nicht ausschlaggebendes Kriterium.
4.3 Die vom kantonalen Gericht ausgehend von einer Restarbeitsf�higkeit von 50 % in leidensangepassten T�tigkeiten vorgenommene Invalidit�tsbemessung gibt nach Lage der Akten und der Parteivorbringen zu keinen Beanstandungen tats�chlicher (Art. 105 Abs. 2 OG) oder rechtlicher (Art. 104 lit. a OG) Art Anlass. Auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen - insbesondere zur Gew�hrung eines leidensbedingten Abzugs von maximal 25 %, der zu keiner anspruchserheblichen Erh�hung des Invalidit�tsgrades f�hrt - wird verwiesen. Erg�nzend festzuhalten bleibt, dass dann, wenn die gem�ss Gutachten des Zentrums X.________ bei einem Vollzeitpensum notwendigen kleineren Pausen von insgesamt "rund" einer Stunde t�glich als 12%ige Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus somatischen Gr�nden anerkannt w�rden (7.32 Std. x 100/8.32 Std. [8.32 = 41.6/5]) und diese zur 50%igen Einschr�nkung aus psychischen Gr�nden - obwohl zum Teil �berlagernd - addiert w�rde (Restarbeitsf�higkeit 38 %), der leidensbedingte Abzug h�chstens noch 10 % betragen k�nnte (Reduktion infolge Teilzeitarbeit und Alter) und damit insgesamt ebenfalls kein Invalidit�tsgrad von mind. 70 % resultierte (68.6 %; Invalideneinkommen: Fr. 19'582.30 [57'258.25 x 0.38 x 0.9]; Valideneinkommen: Fr. 62'508.55).
Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer die gest�tzt auf Art. 134 Satz 2 OG (in Kraft gestanden vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006; zur Anwendbarkeit siehe E. 1 hievor) zu erhebenden Gerichtskosten zu tragen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse Versicherung, Z�rich, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.

References: Art. 104
 Art. 105
 Art. 16
 BGE 
 Art. 88
 BGE 
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 134