Source: http://denkmalschutzteam.de/finanzierung.html
Timestamp: 2018-02-24 15:57:43+00:00

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Aus Steuerlast Vermögen bilden.
Da seitens des Gesetzgebers der Wunsch besteht, städtebaulich bedeutsame Gebäude in einem guten Zustand zu erhalten bzw. diese wieder in einen solchen zu versetzen, werden Sanierungen staatlich durch interessante Anreize besonders gefördert, z.B.:
Steuerliche Begünstigungen von Sanierungsaufwendungen nach § 7i EStG
Oftmals zinsgünstige Darlehen
Möglichkeit zur steuerfreien Veräußerung der Immobilie nach 10 Jahren (derzeitige Gesetzeslage)
Sollten Sie sich für unser Investment entscheiden, bieten sich abhängig von Ihren Wünschen und Möglichkeiten mehrere Erwerbsformen an:
Erwerb einer Immobilie als Einzelperson
Erwerb einer Immobilie mit mehreren Personen in Form einer GbR
Anhand der Anforderungen wird das passende Objekt gesucht. Die Objekte werden von uns nach festen Kriterien erfolgssicher ausgesucht.
Nach dem Erwerb der Immobilie beauftragen Sie uns mit der Sanierung. Diese führen wir ebenfalls unter der Leitung der Firmengruppe Rieß durch. Bei der Sanierung garantieren wir Ihnen:
Solide und denkmalgerechte Bauqualität
Schlüsselfertige Erstellung zu festen Preisen
Sonderabschreibung (Sonder-AfA lt. § 7 i EStG).
Bei der Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien werden alle Sanierungsaufwendungen, die unter das Denkmalschutzgesetz fallen, gefördert.
Dies sind im Regelfall 80% bis 90% der Gesamtaufwendungen. Für die Sanierungsaufwendungen kann die Sonderabschreibung genutzt werden, diese beträgt in den ersten 8 Jahren 9% pro Jahr und in den nächsten 4 Jahren 7% pro Jahr.
Wir erstellen Ihnen gern schnell und zuverlässig Ihre persönlichen Berechnungs-beispiele. Wir freuen uns auf Ihre Fragen. telefonisch unter: 0341. 86 32 23 20 oder per mail:
§ 177 Baugesetzbuch.
Förderungswürdige Maßnahmen sind Modernisierungs- und instandsetzungsmaßnahmen im S.d. § 177 Baugesetzbuch und Maßnahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung eines solchen Gebäudes dienen, das wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben soll, wenn der Eigentümer sich gegenüber der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme neben bestimmten Modernisierungsmaßnahmen verpflichtet hat. Baumaßnahmen, die auf freiwilliger Grundlage, ohne konkrete vertragliche Verpflichtungen durchgeführt werden, sind von dem Begünstigungstatbestand des § 7h EStG nicht erfasst (R 83a Abs. 6 Satz 3 EStR 1998. Danach sind im Ergebnis nur Maßnahmen begünstigungsfähig, die nach vorheriger Abstimmung mit der Gemeinde und in Erfüllung einer substantiierten Verpflichtung durchgeführt werden. Hieran fehlt es, soweit dem Grundstückseigentümer das Modernisierungs- bzw. Instandhaltungsgebot nachträglich erteilt wird (FinMin Bayern, Erl. v. 13.12.93 - 31b - S 2198a - 14 - 57062 FR 94, 206). Darüber hinaus bedarf es einer Bescheinigung nach Maßgabe des § 7h Abs. 2 EStG. Diese ist materielle Voraussetzung für die erhöhten Absetzungen. Die zuständige Gemeindebehörde hat die bau- und raum- ordnungsrechtlichen Verhältnisse ebenso zu bescheinigen wie sämtliche Zuschüsse aus Sanierungs- und Entwicklungsfördermitteln (Grundlagenbescheid). Zuschüsse aus Sanierungs- oder Entwicklungsfördermitteln sind nach § 7h Abs. 1 Satz 4 EStG zwingend von der Bemessungsgrundlage zu kürzen. Auch andere Investitionszuschüsse mindern die Bemessungsgrundlage.
§ 7i EStG.
(1) Bei einem im Inland belegenen Gebäude, das nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist, kann der Steuerpflichtige abweichend von § 7 Abs. 4 und 5 im Jahr der Herstellung und in den folgenden sieben Jahren jeweils bis zu 9 Prozent und in den folgenden vier Jahren jeweils bis zu 7 Prozent der Herstellungskosten für Baumaßnahmen, die nach Art und Umfang zur Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich sind, absetzen. (1) Eine sinnvolle Nutzung ist nur anzunehmen, wenn das Gebäude in der Weise genutzt wird, dass die Erhaltung der schützenswerten Substanz des Gebäudes auf die Dauer gewährleistet ist. Bei einem im Inland belegenen Gebäudeteil, das nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist, sind die Sätze 1 und 2 entsprechend anzuwenden. Bei einem im Inland belegenen Gebäude oder Gebäudeteil, das für sich allein nicht die Voraussetzungen für ein Baudenkmal erfüllt, aber Teil einer Gebäudegruppe oder Gesamtanlage ist, die nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften als Einheit geschützt ist, kann der Steuerpflichtige die erhöhten Absetzungen von den Herstellungskosten für Baumaßnahmen vornehmen, die nach Art und Umfang zur Erhaltung des schützenswerten äußeren Erscheinungsbildes der Gebäudegruppe oder Gesamtanlage erforderlich sind. Der Steuerpflichtige kann die erhöhten Absetzungen im Jahr des Abschlusses der Baumaßnahme und in den folgenden elf Jahren auch für Anschaffungskosten in Anspruch nehmen, die auf Baumaßnahmen im Sinne der Sätze 1 bis 4 entfallen, soweit diese nach dem rechtswirksamen Abschluss eines obligatorischen Erwerbsvertrags oder eines gleichstehenden Rechtsakts durchgeführt worden sind. (2) Die Baumaßnahmen müssen in Abstimmung mit der in Absatz 2 bezeichneten Stelle durchgeführt worden sein. Die erhöhten Absetzungen können nur in Anspruch genommen werden, soweit die Herstellungs- oder Anschaffungskosten nicht durch Zuschüsse aus öffentlichen Kassen gedeckt sind. § 7h Abs. 1 Satz 5 ist entsprechend anzuwenden.
(2) Der Steuerpflichtige kann die erhöhten Absetzungen nur in Anspruch nehmen, wenn er durch eine Bescheinigung der nach Landesrecht zuständigen oder von der Landesregierung bestimmten Stelle die Voraussetzungen des Absatzes 1 für das Gebäude oder Gebäudeteil und für die Erforderlichkeit der Aufwendungen nachweist. Hat eine der für Denkmalschutz oder Denkmalpflege zuständigen Behörden ihm Zuschüsse gewährt, so hat die Bescheinigung auch deren Höhe zu enthalten;

References: § 7
 § 7

§ 177
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 § 7
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§ 7
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