Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=21.02.2013&Aktenzeichen=B%2010%20EG%2012/12%20R
Timestamp: 2020-05-28 16:25:20+00:00

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BSG, 21.02.2013 - B 10 EG 12/12 R - dejure.org
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BSG, 21.02.2013 - B 10 EG 12/12 R (https://dejure.org/2013,7504)
BSG, Entscheidung vom 21.02.2013 - B 10 EG 12/12 R (https://dejure.org/2013,7504)
BSG, Entscheidung vom 21. Februar 2013 - B 10 EG 12/12 R (https://dejure.org/2013,7504)
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§ 2 Abs 3 BEEG vom 05.12.2006, § 2 Abs 1 S 1 BEEG vom 05.12.2006, § 2 Abs 1 S 2 BEEG vom 05.12.2006, § 2 Abs 9 BEEG vom 05.12.2006, § 8 Abs 3 BEEG vom 05.12.2006
Elterngeld - Höhe - Berechnung - Einkommensermittlung - vorgeburtliches Einkommen - Nichtberücksichtigung von Insolvenzgeld - Elterngeldbescheid - nachträgliche Anpassung - Rückwirkung - vorläufige Festsetzung - wesentliche Änderung der Verhältnisse - Erzielung ...
Elternpech bei Insolvenz
SG Freiburg, 20.04.2010 - S 9 EG 3730/08
Nicht in die Bemessung des Elterngelds einzubeziehen war - wie zwischen den Beteiligten zu Recht auch nicht im Streit steht - das von der Klägerin in den Monaten August bis Oktober 2013 bezogene Insolvenzgeld (vgl Senatsurteil vom 21.2.2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 RdNr 48) .
Denn von § 24 Abs. 2 Nr. 5 SGB X werden auch Leistungen erfasst, die - wie das Elterngeld - nur der Höhe nach einkommensabhängig sind und bei Erzielung von Einkommen oberhalb bestimmter Grenzen teilweise entfallen (vgl BSG Urteil vom 21.2.2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 RdNr 30 mwN) .
Bei dessen Inkrafttreten am 24.1.2009 war jedoch der vorliegend betroffene Elterngeldzahlungszeitraum bis zum zwölften Lebensmonat des am 8.12.2007 geborenen Kindes bereits beendet (vgl zuletzt BSG Urteil vom 21.2.2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 RdNr 23 mwN) .
SG Gießen, 06.07.2015 - S 25 AS 607/12
Bei der Erstausstattung nach § 24 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 SGB II handelt es sich nicht …
Gemeint sind Verwaltungsakte, die das erkennbare Ziel haben, vom Begünstigten ein bestimmtes Verhalten einzufordern (BSG vom 21. Februar 2013 - B 10 EG 12/12 R - Juris-Rn. 38.).
bb) Die Klägerin ist nicht bereits deshalb von der Anwendung des neuen Rechts ausgenommen, weil dieses erst nach Ablauf ihres Elterngeldbezuges in Kraft getreten wäre (vgl dazu zB BSG Urteil vom 21.2.2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 RdNr 23 mwN) .
Das ist folgerichtig und ergibt sich bereits aus § 2 Abs. 1 BEEG, weil das Einkommen nach den Grundsätzen des EStG zu ermitteln ist (vgl Senatsurteil vom 21.2.2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 RdNr 51 mwN).
Letztendlich ist zu berücksichtigen, dass der Gesetzgeber im Bereich des Elterngeldrechts einen weiten Gestaltungsspielraum hat und die Regelungen zur Höhe des Elterngeldanspruchs nicht an Persönlichkeitsmerkmale anknüpfen, die dem Einzelnen nicht verfügbar sind (vgl BVerfG Beschluss (Kammer) vom 9.11.2011 - 1 BvR 1853/11 - NJW 2012, 214, 215; Senatsurteil vom 21.2.2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 RdNr 78 mwN).
Da § 24 Abs. 2 Nr. 5 SGB X keine weiteren Einschränkungen enthält, gilt die Regelung auch für rückwirkende Anpassungen, die nicht an weitere Voraussetzungen als den Zufluss von Einkommen geknüpft sind (vgl. BSG…, Urteil vom 5. Februar 2004 - B 11 AL 39/03 R - SozR 4-4300 § 128 Nr. 1 = JURIS-Dokument Rdnr. 2 i. V. m. 15; BSG, Urteil vom 21. Februar 2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 = JURIS-Dokument, jeweils Rdnr. 30; Sächs. LSG…, Urteil vom 18. März 2010 - L 3 AL 213/07 - JURIS-Dokument Rdnr. 24; LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 21. Juni 2012 - L 7 AS 4111/11 - JURIS-Dokument Rdnr. 20; Hess. LSG…, Urteil vom 31. August 2012 - L 7 AS 312/11 - JURIS-Dokument Rdnr. 63).
Entsprechendes gilt für das Urteil des Bundessozialgerichtes vom 21. Februar 2013 (Az. B 10 EG 12/12 R).
Unter Bezugnahme auf das Urteil vom 5. Februar 2004 wurde dort entschieden, dass Leistungen, die - wie das Elterngeld - nur der Höhe nach einkommensabhängig seien und bei der Erzielung von Einkommen oberhalb bestimmter Grenzen teilweise entfallen würden, von § 24 Abs. 2 Nr. 5 SGB X erfasst würden (vgl. BSG, Urteil vom 21. Februar 2013, a. a. O.).
Entsprechendes gilt für das Urteil vom 21. Februar 2013 (Az. B 10 EG 12/12 R).
Daher bedurfte es einer zusätzlichen Anhörung durch den Beklagten nicht, weil die Klägerin über diesen Zufluss in eigener Person Kenntnis hatte (…vgl. hierzu BSG, Urteile vom 04.06.2014 - B 14 AS 2/13 R, Rn. 19 und vom 21.02.2013 - B 10 EG 12/12 R, Rn. 30).
§ 24 Abs. 2 Nr. 5 SGB X gilt auch für rückwirkende Anpassungen, die nicht an weitere Voraussetzungen als den Zufluss von Einkommen geknüpft sind (vgl. BSG, Urteil vom 21. Februar 2013 - B 10 EG 12/12 R - SozR 4-7837 § 2 Nr. 19 = juris, jeweils Rdnr. 30; Sächs. LSG…, Beschluss vom 24. Juli 2014 - L 3 AS 138/12 NZB - juris Rdnr. 21, m. w. N.).
BSG, 21.06.2016 - B 10 EG 5/16 B
BSG, 31.08.2015 - B 10 EG 4/15 B
Elterngeld - selbstständige Tätigkeit - Anrechnung von Bezugseinkommen - strenges …
LSG Bayern, 10.04.2013 - L 12 EG 41/10
Elterngeld - Bedienstete des Europäischen Patentamts - Anspruchsberechtigung - …
LSG Hessen, 30.11.2015 - L 5 EG 3/15
Höhe des Elterngeldes; Grundsatzrüge; Darlegung einer erneuten …
LSG Schleswig-Holstein, 15.08.2019 - L 1 EG 7/16
SG Nürnberg, 02.08.2016 - S 3 EG 12/16
Berechnung des Elterngelds bei Einkommen aus selbständiger sowie aus …
LSG Bayern, 03.04.2017 - L 12 EG 36/16

References: § 2
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 § 8
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 § 24
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 § 128
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