Source: https://www.haufe.de/thema/rechnungslegung/pc/?page=13
Timestamp: 2019-05-24 13:42:08+00:00

Document:
Rz. 1 § 290 HGB beinhaltet die Bestimmung der Voraussetzungen für die Pflicht zur Konzernrechnungslegung einer KapG sowie die Vorgabe der Aufstellungspflicht des Konzernabschlusses. Dabei orientiert sich der Gesetzgeber an dem Vorliegen bestimmter Unternehmensbeziehungen. Ein Mutterunternehmen (MU) mit Sitz in Deutschland ist konkret nach Abs. 1 zur Aufstellung eines Konzern...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3.2.2 Sonstige Dritte
Rz. 86 Die Regelungen des § 323 HGB stellen abschließend die Haftung des Abschlussprüfers aus dem Prüfungsvertrag ggü. dem Auftraggeber und verbundenen Unt bei Pflichtprüfungen dar. Eine Ausweitung der Haftung des Abschlussprüfers aus § 323 HGB im Weg der Auslegung oder eines Analogieschlusses auf Dritte ist nicht möglich. § 323 HGB entfaltet aber auch keine allgemeine Sperr...mehr
Rz. 31 Die Offenlegung hat nach Maßgabe des § 325 HGB zu erfolgen (§ 325 Rz 31 ff., sowie zu möglichen Formen § 325 Rz 114 f. und zu evtl. Erleichterungen § 325 Rz 11 ff.). Dies gilt jedoch nur, soweit das ausländische Recht keine Vorgabe enthält. Im Regelfall richtet sich damit die Offenlegung nach den Vorschriften des Staats der Hauptniederlassung. Ergänzend gilt § 325 HGB...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 1.3.1 Zeitpunkt der Rückstellungsbildung
Rz. 13 Eine Rückstellung ist im Jahresabschluss zu berücksichtigen, wenn eines der in § 249 HGB genannten Ansatzgebote vorliegt. Die Höhe der Rückstellung ist unbeachtlich, d. h., es gibt (derzeit) keinen Wesentlichkeitsgrundsatz. Ein Weglassen einer der Höhe nach für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unbedeutenden Rückstellung ist somit ein Verstoß gegen § 246 HGB, un...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.1 Abgrenzung Forschung und Entwicklung
Rz. 182 § 255 Abs. 2a Satz 4 HGB stellt im Ergebnis eine Ansatzvorschrift dar. Somit kommt der Abgrenzung von F&E besondere Bedeutung zu. Der Gesetzgeber hat dieses Problem aufgegriffen und mit den Sätzen 2 und 3 der Vorschrift versucht, sachgerechte Definitionen zu geben. Ob diese Definitionen allerdings ausreichen, eine sachgerechte Abgrenzung vorzunehmen, darf bezweifelt w...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3 Berichtspflichten bei Änderung des Konsolidierungskreises (Abs. 2)
Rz. 20 Hinsichtlich der Vergleichbarkeit aufeinanderfolgender Konzernabschlüsse stellt sich das Problem, dass sich die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unt insb. aufgrund von Erwerb oder Veräußerung von Anteilen im Laufe des Gj ändern kann oder aus bilanzpolitischen Überlegungen modifiziert werden sollen. Für den Fall wesentlicher Änderungen des KonsK...mehr
Rz. 200 Die grundsätzliche Idee, wahlweise die AHK von GWG im Jahr ihrer Anschaffung, Herstellung oder Einlage sofort ergebniswirksam abzuschreiben, entstammt originär steuerlichen Vorschriften. Danach handelt es sich bei GWG um abnutzbares bewegliches AV, das einer selbstständigen Nutzung fähig ist und (seit der Änderung durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im ...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3.1 Grundsatz der Neubewertung (Abs. 2 Satz 1)
Rz. 35 Bei der Einbeziehung von Unt in den Konzernabschluss sind Neubewertungen zur Vereinheitlichung der Bewertung gem. § 308 Abs. 2 Satz 1 HGB erforderlich, wenn die in den Konzernabschluss aufzunehmenden VG und Schulden des MU oder der TU in den Jahresabschluss dieser Unt nach Methoden bewertet worden sind, die sich von denen unterscheiden, die auf den Konzernabschluss an...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.1.4.1 Komponentenansatz
Rz. 193 Mit Blick auf den Einzelbewertungsgrundsatz nach § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB ließe sich begründen, dass eine Differenzierung zwischen Bilanzierungs- und Bewertungseinheiten handelsrechtlich nicht vorgesehen und daher ein planmäßig abzuschreibender VG nach einem einheitlichen Plan insgesamt einheitlich abzuschreiben sei. Rz. 194 Dennoc...mehr
Rz. 1 Die Unternehmensberichterstattung befindet sich in einem Umbruch. Die Tendenz geht dabei weg von der rein finanziellen Abbildung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hin zur Darstellung von nichtfinanziellen Faktoren. Schon bisher haben große KapG im Konzernlagebericht über die bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, wie Informationen über Umwelt- und ...mehr
Rz. 176 Die Offenlegungspflichten gelten nur für KapG und KapCoGes. Folglich unterliegen klassische PersG und Einzelunternehmer nicht der Offenlegungspflicht gem. § 325 HGB. Für sie gelten allenfalls die Regelungen des § 9 PublG. Hiermit sind insb. die folgenden Vorteile verbunden: Rz. 177 Die Offenlegungspflicht gilt nur, wenn nach Maßgabe des § 1 Abs. 1 PublG eine Rechnungs...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.13 Angaben zu nahestehenden Personen (Abs. 1 Nr. 13)
Rz. 80 Angaben sind zumindest über wesentliche marktunübliche Geschäfte des MU und der TU mit nahestehenden Unt und Personen, einschl. der Angaben über deren Wert, über die Art der Beziehung zu den nahestehenden Unt und Personen, in den Konzernanhang aufzunehmen. Dabei ist es freigestellt, ob nur über die wesentlichen marktunüblichen Geschäfte oder über alle Geschäfte mit na...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.4 Nachträgliche Änderung
Rz. 108 Erfolgt eine nachträgliche Änderung von bereits offengelegten bzw. hinterlegten Unterlagen, ist dies offenzulegen bzw. eine erneute Hinterlegung vorzunehmen. Hierbei stellt der Wortlaut auf "die Änderung" ab. Hieraus ist jedoch nicht zu folgern, dass nur die Änderung als solche beim BAnz einzureichen ist. Vielmehr muss sich dies nach dem Sinn und Zweck der Regelung a...mehr
Rz. 6 Auf Basis einer intensiven Diskussion hat sich der deutsche Gesetzgeber letztlich dafür entschieden, das Enforcement-System in Deutschland zweistufig auszugestalten: mit einer privatrechtlich organisierten Organisation auf der 1. Stufe und der staatlichen BaFin auf der 2. Stufe. Die Vertretung des deutschen Enforcement-Systems im Ausland wird primär von der BaFin wahrge...mehr
Rz. 19 Die Regelung lässt die Buchführungspflicht aufgrund von §§ 238 ff. HGB unberührt. Sofern die inländische Zweigniederlassung Kaufmannseigenschaft hat, entsteht hieraus eine selbstständige Buchführungspflicht. Rz. 20 Die generellen Offenlegungsvorschriften für inländische KapG gem. § 325 HGB werden durch § 325a HGB für inländische Zweigniederlassungen von EU- und EWR-Ges...mehr
Forderungsverkauf: Factoring und ABS-Transaktionen / 5.1 Bilanzielle Behandlung des Factorings nach HGB
Rz. 28 Für die bilanzielle Zuordnung von Vermögenswerten ist ausschließlich das wirtschaftliche Eigentum maßgebend. In der Regel deckt sich zivilrechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer. Ist der zivilrechtliche Eigentümer eingeschränkt, über den Vermögenswert zu verfügen, diesen zu veräußern, zu nutzen oder als Sicherheit einzusetzen, ist er aus wirtschaftlicher Sicht nic...mehr
Forderungsverkauf: Factoring und ABS-Transaktionen / 6.1.1 Bilanzielle Behandlung des echten Factorings nach IFRS
Rz. 63 Die Bilanzierung des echten Factorings nach IFRS ist eindeutig. Der Anschlusskunde verkauft die Forderungen an den Factor. Dieser übernimmt das Ausfallrisiko für die Forderungen. Nach IFRS 9 kommt es zu einer Ausbuchung der Forderung beim veräußernden Unternehmen, da im Wesentlichen alle Risiken und Chancen auf den Factor übergehen (IFRS 9.3.2.6a). Die Nichtübernahme d...mehr
Forderungsverkauf: Factoring und ABS-Transaktionen / 1 Einleitung
Rz. 1 Factoring und Asset-Backed-Securities (ABS) sind 2 Finanzierungsinstrumente, die eine Alternative zum klassischen Bankkredit darstellen. Sowohl für den deutschen Mittelstand als auch für Großunternehmen bieten Factoring und ABS gute Möglichkeiten, sich den nötigen finanziellen Spielraum für Investitionen zu verschaffen. Dabei hat vor allem das Image von ABS-Papieren se...mehr
Um eine Ferienwohnung handelt es sich dann, wenn die Wohnung aufgrund ihrer Lage, Größe, Ausstattung, Erschließung und Versorgung für den Erholungsaufenthalt geeignet und dazu bestimmt ist, überwiegend und auf Dauer einem wechselnden Personenkreis zur Erholung zu dienen. Anmietung vom Reiseveranstalter Bei Anmietung einer Ferienwohnung von einem Ferienwohnungsvermittler bzw. einem R...mehr
Hausverwalter - Bestellung, Vollmacht und Kosten / 4 Sonstige Aufgaben
Zur Verpflichtung des Verwalters zur Erteilung von Auskunft und Rechnungslegung nach Beendigung des Verwaltervertrags siehe Urteil des OLG Saarbrücken vom 25.8.1999. Mieter können zur Geltendmachung ihrer Rechte (z. B. Rückforderung der geleisteten Kaution nach Beendigung des Mietverhältnisses) vom Haus- bzw. Wohnungsverwalter die Herausgabe der vollständigen Adresse ihres Ve...mehr
Hoffmann/Lüdenbach, Inhaltliche Schwerpunkte des BilMoG-Regierungsentwurf, DStR-Beihefter zu Heft 30/2008 v. 23.7.2008. IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften, IDW RS HFA 7, Stand 6.2.2012. IDW, WPH Edition, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung 15. Aufl. 2017. Lüdenbach/Hoffmann/Freiberg, Haufe IFRS-Kommentar...mehr
Vorratsvermögen im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 2.2.4.2 Niedrigerer "beizulegender" Wert
Rz. 25 Ist ein Börsen- oder Marktpreis nicht festzustellen, so ist nach § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB der "beizulegende Wert" anzusetzen. Dieser Wert ist dem Vermögensgegenstand nach bestmöglicher Schätzung beizulegen; er muss allerdings auch niedriger als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sein. Bei einer Orientierung nach dem Beschaffungsmarkt ist von den Wiederherstellung...mehr

References: § 290
 § 323
 § 323
 § 323
 § 325
 § 325
 § 325
 § 325
 § 249
 § 246
 § 255
 § 308
 § 252
 § 253
 § 325
 § 9
 § 1
 § 325
 § 325
 § 253