Source: https://benefit-coaching.com/agb/
Timestamp: 2020-08-14 11:58:13+00:00

Document:
Allgemeine Geschäftsbedingungen – Benefit Coaching
1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Coach Ben Klasczyk (nachfolgend Coach genannt) und dem/der Coachee/Trainee/Kurs-Teilnehmenden (nachfolgend Kunde genannt) als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
2) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Trainings-, Beratungs- und weitergehenden Dienstleistungen für den Online- und Non-Online-Bereich durch von dem Coach selbst oder von ihm eingesetzte Trainer bei dem Kunden. Zu diesen Leistungen gehören insbesondere nicht die Vorbereitung der Trainingsräume oder die Erstellung von Handouts, dies muss gesondert beauftragt werden.
3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das generelle Angebot des Coaches, die Trainingskurse inklusive Ernährungsberatung (Coaching) annimmt. Dazu gehören sportliche Übungen zur Fitness und Beratungen zur kognitiven Umstrukturierung.
4) Der Coach ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Coaches für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, erhalten.
1) Der Coach wird als selbstständiger Unternehmer für den Kunden tätig.
2) Der Coach kann sich zur Vertragserfüllung auch weiterer selbständiger Coaches und Trainer bedienen. Diese werden ebenfalls als Unternehmer unter Verwendung einer eigenen Firma und einem werblichen Auftritt tätig.
3) Der Coach kann sich zur Vertragserfüllung auch eigener Arbeitnehmer oder Mitarbeiter bedienen.
4) Die Vertragspartner sind nicht ermächtigt, im Namen des jeweils anderen Vertragspartners rechtsgeschäftlich zu handeln, Erklärungen abzugeben oder anzunehmen und/oder Verpflichtungen oder Verantwortlichkeiten für den jeweils anderen Vertragspartner zu begründen.
§ 3 Inhalt des Coachingvertrags
1) Der Coach erbringt seine Dienste gegenüber dem Kunden in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Training, Beratung, Schulung und Prävention anwendet. Der Coach ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Kunden entsprechen, sofern der Kunde hierüber keine Entscheidung trifft.
2) Online-Gruppenfitnesskurse können teilweise über diese Internetseite gebucht werden und finden online statt. Art und Umfang der im jeweiligen Online-Gruppenfitnesskurs enthaltenen Leistungen können jederzeit auf der Internetseite eingesehen werden. Für die Teilnahme stellt der Coach Zugangsdaten zum Online-Gruppenfitnesskurs bereit, welcher als Zoom-Meeting übertragen wird.
3) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Coaching- oder Trainingsleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des Kunden.
4) Der Coach bietet dem Kunden für persönliche Beratungsdienstleistungen ein auf den Kunden individuell ausgerichtetes Konzept an. Das Konzept enthält ein individuelles Trainings- und Kurskonzept, diverse Empfehlungen zu individuellen Trainingsinhalten, Sportbekleidungsauswahl oder Ernährungsberatung. Das Konzept versucht alle jeweiligen Bedürfnisse und körperlichen Fähigkeiten des Kunden zu berücksichtigen unter der Voraussetzung, dass dem Coach diese bekannt sind. Der Coach gewährleistet dem Kunden eine individuelle Beratung und persönliche Betreuung.
§ 4 Rechtliche Stellung des Coaches
2) Coaching und Training sind keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Der Kunde trägt während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für sein Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Coaching- bzw. Trainingstermine. Die Teilnahme an einem Coaching bzw. Training setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.
1) Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Kunde nicht verpflichtet. Training oder Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung des Kunden sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching wie auch für eine aktive Mitarbeit bei sportlichem Training.
2) Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang des Trainings oder einer weiteren Beratung im Sinne des Kunden bestimmend sein. Bei jedem Gruppenfitnesskurs oder individueller Trainingseinheit können eine falsche Selbsteinschätzung sowie die Nicht-Berücksichtigung der Korrekturen und Hinweise des Coaches zu körperlichen Schäden führen.
3) Die Ausführungen von Übungen kann körperlich sehr anstrengend sein, so dass gesundheitliche Gefahren im Rahmen des Trainings vom Kunden nicht vollkommen ausgeschlossen werden können. Der Coach weist darauf hin, dass jeder Kunde eine durch einen Arzt attestierte Sporttauglichkeit vorzunehmen hat.
4) Liegen Risikofaktoren vor, während oder nach der Schwangerschaft, Herz- und/oder Kreislaufbeschwerden, Lungenerkrankungen, Gelenkbeschwerden oder andere gesundheitliche Beschwerden und Erkrankungen vor, wird dringend empfohlen vor der Nutzung der Gruppenfitnesskurse, insbesondere ohne persönliche Anwesenheit des Coaches vor Ort (betrifft Online-Gruppenfitnesskurse), einen entsprechenden Facharzt zu konsultieren. Zur Vorbeugung von Verletzungsrisiken sind Überbeanspruchung und ruckartige Bewegungen zu vermeiden. Den gezeigten Übungen und gegebenen Anleitungen, Instruktionen und Hinweisen des Coaches sind unbedingt Folge zu leisten.
5) Treten während der Kursteilnahme oder der Ausübung der Bewegungsübungen Schmerzen, Kreislaufprobleme oder andere gesundheitliche Beschwerden auf, sollte der Kurs abgebrochen werden und zur Klärung ein Arzt konsultiert werden. Erst nach Freigabe durch den Arzt sollte der Kurs fortgesetzt werden.
6) Ferner ist der Kunde und Teilnehmer an den Online-Gruppenfitnesskursen selbst dafür verantwortlich für eine ausreichend große Fläche zur Ausführung der Übungen an dem Ort der Teilnahme zu sorgen. Diese Fläche sollte eine Mindestfläche 2,5 m x 2,5 m zur Verfügung stehen und muss frei von herumliegenden Gegenständen oder Kabeln sein. Die Übungsfläche muss so gewählt werden, dass nicht durch versehentliche Stöße an Möbeln etc. Gegenstände herunterfallen können. Die Kleidung und das Equipment müssen so gewählt werden, dass der Teilnehmer sich nicht verletzten oder ausrutschen kann. Das Kauen von Kaugummi oder das Essen während der Trainingseinheiten ist untersagt.
7) Der Coach ist berechtigt, das Coaching zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der Kunde die Coaching- bzw. Trainingsinhalte verneint.
1) Der Coach hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen dem Coach/Trainer und dem Kunden vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der ortsüblichen Preisliste der Coachs aufgeführt sind. Alle anderen Honorarlisten oder Honorarverzeichnisse gelten nicht.
2) Die Honorare sind nach jedem Termin von dem/der Coachee per PayPal nach Rechnungsstellung ohne Abzug innerhalb von 15 Tagen ab Zugang bei dem Kunden zu bezahlen. Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen sind vor Beginn des Coachings bzw. Trainings zu vereinbaren und im Coaching- bzw. Trainingsvertrag festzuhalten.
3) Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der Kunde unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Coachinggebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der Kunde 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist. In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens kann vom Coach verlangt werden.
4) Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden dem Kunden nicht in Rechnung gestellt. Der Kunde hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen den Coach. Dieser schuldet auch keine Angabe von Gründen.
§ 7 Vertragsdauer und Ausfallregelung
1) Zwischen den Vertragsparteien werden grundsätzlich nur befristete Verträge bis zum Ende der Kurslaufzeit geschlossen. Der Rücktritt von einem Kurs ist jederzeit möglich. Grundsätzlich sind Rückzahlungen der Kursgebühr ausgeschlossen.
2) Liegen schwerwiegende Gründe (z.B. Krankheit mit ärztlichem Attest) vor, wird das weitere Vorgehen durch den Coach geprüft. In jedem Fall werden das anteilige Entgelt bis zum Tag der Meldung und die Bearbeitungsgebühr in Höhe von maximal 10,00 Euro einbehalten.
3) Falls Kurse nicht ausreichend gebucht werden mit einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen, behält sich der Coach die Streichung von Kursen vor.
1) Der Coach haftet grundsätzlich nicht für Schäden des Kunden, es sei denn diese beruhen auf einem Verstoß gegen eine wesentliche Vertragspflicht oder einer Haftung wegen Schäden des Kunden aus einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder der Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Coaches beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
2) Dem Kunden oder Kurs-Teilnehmer wird ausdrücklich geraten, keine Wertgegenstände mitzubringen. Von Seiten des Coaches werden keinerlei Bewachung und Sorgfaltspflichten für dennoch eingebrachte Wertgegenstände oder irgendeine Haftung für solche übernommen.
3) Der Coach haftet nicht für Schäden, welche aufgrund der Selbstüberschätzung bei dem Kunden oder Kurs-Teilnehmer zustande gekommen sind. Hält sich der Kunde nicht an die genannten Teilnahmevoraussetzungen oder nicht an die Anweisungen des Cooaches und erleidet er dadurch die Schäden, so ist die Haftung des Coaches ausgeschlossen. Der Coach haftet deshalb insbesondere nicht für Schäden, entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Kunden.
4) Soweit eine Haftung des Coaches ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
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§ 10 Vertraulichkeit des Coachings bzw. Trainings
1) Der Coach behandelt die Daten des Kunden vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen sowie deren Begleitumstände und der persönlichen Verhältnisse des Kunden Auskünfte nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung.
2) § 10 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der Coach aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.
3) § 10 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Schulung und Prävention persönliche Angriffe gegen den Coach oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
Die mit der Anmeldung und der Durchführung des Coachings eingehenden Daten werden von dem Coach nur zur Durchführung des Vertrages und zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen – unter Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen – erhoben, verarbeitet und genutzt. Alle Daten, die dem Coach übermittelt wurden, werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Der Coach stellt diese Daten anderen nicht zur Verfügung, es sei denn, der Coach ist zur Preisgabe dieser Daten behördlich oder gesetzlich verpflichtet. Eine Weitergabe der Daten an sonstige Dritte erfolgt nicht. Alles Übrige regelt die Datenschutzerklärung.
1) Nebenabreden zu diesem Vertrag sind nicht getroffen. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.
2) Sofern der Kunde Kaufmann ist oder keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat, wird Berlin als Gerichtsstand vereinbart.
3) Informationspflicht gemäß Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (§ 36 VSBG): Der Coach ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.
4) Der Kunde ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.
5) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
6) Die Vertragsabwicklung erfolgt mit Hilfe automatischer Datenverarbeitung. Der Kunde erteilt hiermit dem Coach seine ausdrückliche Zustimmung zur Verarbeitung im Rahmen vertraglicher Beziehungen bekanntgewordener und zur Vertragsabwicklung notwendiger Daten.
7) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die übrigen Bestimmungen des Vertrages.

References: § 3

§ 4

§ 7

§ 10
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