Source: https://www.dtad.de/details/Oeffentlicher_Schienentransportoeffentliche_Schienenbefoerderung_34117_Kassel-5560773_3
Timestamp: 2017-09-23 07:48:23+00:00

Document:
Vergebener Auftrag - Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung in Kassel (ID:5560773)
> DTAD-ID: 5560773
SPNV-Leistungen im Bereich Warburg <> Kassel. Verlängerung der bestehenden Angebotsleistung auf der Linie RB 89 Dortmund/Münster <> Warburg nach Kassel-Wilhelmshöhe als Notmaßnahme nach Art. 5 Abs. 5 VO (EG) Nr. 1370/2007.
Org. Dok.-Nr: 314001-2010
Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH Rainer-Dierichs-Platz 1 z. H. Jürgen Spielmann 34117 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 5617094967 E-Mail: juergen.spielmann@nvv.de Fax +49 5617094970 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.nvv.de
Sonstiges Aufgabenträgerorganisation Sonstiges Öffentlicher Personennahverkehr Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
SPNV-Leistungen im Bereich Warburg <> Kassel.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 18 NUTS-Code DE73
Verlängerung der bestehenden Angebotsleistung auf der Linie RB 89 Dortmund/Münster <> Warburg nach Kassel-Wilhelmshöhe als Notmaßnahme nach Art. 5 Abs. 5 VO (EG) Nr. 1370/2007.
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union (für die Fälle, die unter den Buchstaben k) und l) in Anhang D aufgeführt sind) Begründung für die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union: Sonstige Begründung der Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union l) Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie. Notmaßnahme nach Art. 5 Abs. 5 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007.
vergeben wurde Keolis Deutschland GmbH & Co. KG Reinhardtstraße 52 10117 Berlin DEUTSCHLAND ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Bei der hiesigen Beauftragung handelt es sich um eine Notmaßnahme gemäß Art. 5 Abs. 5 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007. Die Bekanntmachung des vergebenen Auftrages erfolgt freiwillig. Vorstehende Angaben zur Wahl des Verfahrens erfolgten, da es an einem Formular für die Bekanntmachung einer erfolgten Beauftragung einer Notmaßnahme gemäß Art. 5 Abs. 5 VO 1370/2007 fehlt. Die Notmaßnahme besteht in der Beauftragung der Firma Keolis Deutschland GmbH & CO. KG mit der Verlängerung der bereits aufgrund eines anderen Verkehrsvertrages von ihr erbrachten Angebotsleistungen auf der Linie RB 89 Dortmund/Münster – Hamm – Paderborn – Warburg über Warburg hinaus nach Kassel-Wilhelmshöhe, um Angebotskürzungen der DB Fernverkehr im Korridor Ruhrgebiet - Paderborn - Kassel ab Dezember 2010 auszugleichen. Die Leistungsverpflichtung beginnt zum 12.12.2010 und endet zum internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2012 (voraussichtlich 8.12.2012). Für die Durchführung dieser Leistungen kommt allein die Keolis Deutschland GmbH & CO. KG in Betracht, da sie die Angebotsleistungen auf der Linie RB 89 in Nordrhein-Westfalen auf Grundlage des so genannten Hellweg-Netz-Vertrages erbringt und der NWL aus wirtschaftlichen Gründen nicht bereit ist, zusätzliche Verkehrleistungen in NRW zu beauftragen.
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Wilhelminenstraße 1-3 (Fristbriefkasten: Luisenplatz 2) 65283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeit) / 6151126834 (0:00 bis 24:00 Uhr)
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in §§ 102 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 107 ff. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 107 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: "(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.". Auf die Frist von 30 Kalendertagen nach § 101b Abs. 2 GWB wird hingewiesen. Der Nachprüfungsantrage ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 108 GWB).

References: Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 § 107
 § 101
 § 101
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