Source: https://www.aerztefuertierschutz.ch/de/Statuten.18.html
Timestamp: 2019-04-25 05:51:06+00:00

Document:
Art. 1 Unter dem Namen „Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin", vormals
„Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche", besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Zürich.
Art. 2 Die Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin sind überzeugt, dass der
Schutz und die Bewahrung der Tierwürde eine wesentliche Aufgabe des Menschen darstellen und das Fundament eines echten Humanismus sind.
Im Bereich der Tierversuche engagiert sich unsere Vereinigung für die Entwicklung und Anwendung von Alternativmethoden. Die Ablehnung von Tierversuchen kann mit ethischen Argumenten begründet werden. Wissenschaftlich sind sie mindestens fragwürdig und auch aus diesem Grund abzulehnen. Das angestrebte Ziel ist es, auf Tierversuche ganz verzichten zu können.
Art. 3 Zur Erfüllung des Vereinszwecks stehen zur Verfügung:
- Spenden und Schenkungen
- Erträge aus Sammelaktionen und dergleichen
Art. 4 Mitglieder des Vereins können sein:
- Inhaber eines Diploms der Human-, Zahn- und Veterinärmedizin
- Immatrikulierte Studierende der Human-, Zahn- und Veterinärmedizin
- Mitglieder des Stiftungsrates der Stiftung „Fonds für versuchstierfreie Forschung" (FFVFF), Zürich
- Angehörige von weiteren Gruppen der Medizinalberufe, welche durch den Vereins­vorstand zu bestimmen sind.
Vereinigungen aller genannten Berufsgruppen, welchen die Rechtspersönlichkeit zu­kommt, können dem Verein als Kollektivmitglieder beitreten.
Art. 5 Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch den Vorstand. Erfolgt sie nach dem
30. Juni, so hat das Neumitglied für das laufende Jahr den halben Mitgliederbeitrag zu entrichten.
Art. 6 Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt:
- generell: Fr. 50.-
- für Studierende: Fr. 15.--
- für Kollektivmitglieder: Fr. 200.-
Änderungen der Höhe des Mitgliederbeitrages beschliesst die Generalversammlung mit einfachem Mehr.
Art. 7 Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand auf Ende eines Kalenderjahres.
Art. 8 Der Vorstand kann Mitglieder, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, die den Zielen oder Interessen des Vereins in offensichtlicher Weise zuwiderhandeln oder deren Mitgliedschaft für den Verein aus einem anderen Grunde nicht mehr tragbar ist, unter Angabe des Grundes aus dem Verein ausschliessen. Dem Ausgeschlosse­nen steht binnen 30 Tagen der Rekurs an die nächste Generalversammlung offen;
der Vorstand entscheidet, ob dem Rekurs aufschiebende Wirkung zukommt. Der Ent­scheid der Generalversammlung ist endgültig und braucht nicht begründet zu werden (Art. 72 ZGB). Erfolgt der Ausschluss vor dem 30. Juni, so schuldet das ausgeschlos­sene Mitglied für das laufende Jahr nur den halben Mitgliederbeitrag.
Art. 9 Die Mitglieder haben in der Generalversammlung aktives und passives Wahl- und Stimmrecht sowie alle Auskunfts- und Einsichtsrechte gegenüber dem Vorstand; sie sind berechtigt, in einer oder mehreren Kommissionen, Arbeitsgruppen, Ausschüssen und dergleichen mitzuwirken.
Art. 10 Die Vereinsorgane sind:
- die Arbeitsgruppen (AG)
Art.11 Die Einberufung der GV erfolgt durch den Vorstand mindestens einmal pro Kalender­jahr schriftlich jeweils 28 Tage vor der betreffenden Versammlung. 20 % aller Mitglieder können zusammen die Einberufung einer GV durch den Vorstand binnen 2 Monaten verlangen.
Art. 12 Für alle Wahlen, Abstimmungen und Beschlüsse gilt, wo die vorliegenden Statuten nichts anderes bestimmen, das einfache Mehr der Stimmenden.
Art. 13 Der GV obliegen alle Aufgaben, die nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind, namentlich aber:
- die Wahl von Vorstand und Revisoren sowie von Mitgliedern der Arbeitsgruppen, vorbehaltlich Art. 15
- die Genehmigung von Jahresbericht des Vorstandes, Jahresrechnung Revisorenbericht sowie die Decharge-Erteilung.
- Änderungen der Höhe des Mitgliederbeitrages
- Statutenänderungen. Hierfür bedarf es der Zustimmung von wenigstens zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten (Ausnahme Art. 6); war die Statuten­änderung in der Einladung zur GV nicht angekündigt, so bedarf es zu ihrer Gültig­keit der Zustimmung von wenigstens drei Vierteln der anwesenden Stimmberech­tigten.
Art. 14 Der Vorstand wird von der GV auf zwei Jahre gewählt und setzt sich aus max.
11 Mitgliedern zusammen, namentlich Präsident, Vizepräsident, Aktuar, Kassier und Beisitzer. Ein Mitglied des Vorstandes wird vom Stiftungsrat der Stiftung FFVFF ge­stellt. Den Vorsitz in Vorstand wie GV führt der Präsident, der bei Stimmengleichheit in Vorstand wie GV den Stichentscheid hat.
Art. 15 Dem Vorstand fällt die Geschäftsführung und die Vertretung des Vereins nach aussen zu. Diese Aufgaben können durch Vorstandsbeschluss an einzelne Vor­standsmitglieder delegiert werden.
Art. 16 Die Arbeitsweise innerhalb des Vorstandes regelt dieser im übrigen in eigener Kom­petenz.
Art. 17 Die GV wählt alle zwei Jahre 2 Revisoren, welche nicht Mitglieder des Vereins zu sein brauchen, und beauftragt sie mit der Prüfung der Jahresrechnung.
Art. 18 Der Vorstand kann Arbeitsgruppen zur Erledigung von Arbeiten einsetzen.
Art. 19 Der Verein „Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin" kann nur mit Zustim­mung von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten aufgelöst werden. Eine schriftliche Abstimmung unter den Mitgliedern ist einem GV-Beschluss in diesem Fall gleichgestellt.
Art.20 Im Falle der Auflösung fällt das Vereinsvermögen an die in Art. 4 genannte Stiftung „FFVFF" oder, auf Beschluss der GV hin, an eine andere, dem Vereinszweck nahe­stehende Institution.
Diese Statuten ersetzen diejenigen vom 13. Dezember 1979 sowie die Nachträge vom 29. November 1984 und 26. November 1992.
Zürich, den 1. Dezember 1999
Der Präsident Dr. med. Markus Scheuring
Irene Hagmann

References: Art. 60

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art.11

Art. 12

Art. 13
 Art. 15
 Art. 6

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art.20
 Art. 4