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Timestamp: 2018-08-15 22:12:45+00:00

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ein Teil unserer Steganlage
Anglervereins „Wedding 1921“ e.V.
Fassung vom 17.Januar 1998
§ 1 Name und Sitz des Vereins.....................................................................................
§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze des Vereins...................................................
I Zweck...............................................................................................................................
II Aufgaben........................................................................................................................
III Grundsätze....................................................................................................................
§ 3 Der Vorstand und seine Aufgaben.........................................................................
I Der Vorstand....................................................................................................................
II Aufgaben des Vorstandes............................................................................................
§ 4 weitere Organe des Vereins und ihre Aufgaben...................................................
I Der erweiterte Vorstand...................................................................................................
II Die Mitgliederversammlung...........................................................................................
III Der Beschwerdeausschuss.........................................................................................
IV Die Kassenprüfer............................................................................................................
§ 5 Mitgliedschaft.................................................................................................................
I ordentliche Mitgliedschaft.................................................................................................
II Jugendliche........................................................................................................................
III passive Mitgliedschaft.....................................................................................................
IV Ehrenmitgliedschaft........................................................................................................
V Ende der Mitgliedschaft...................................................................................................
§ 6 Rechte der Mitglieder....................................................................................................
§ 7 Pflichten der Mitglieder..................................................................................................
§ 8 Disziplinarmaßnahmen................................................................................................
§ 9 Satzungsänderung.........................................................................................................
§ 10 Vereinsvermögen.........................................................................................................
§ 11 Auflösung des Vereins................................................................................................
Der Verein führt den Namen Anglerverein Wedding 1921 e.V. und hat seinen Sitz in Berlin. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen.
Die Wiederzulassung erfolgte am 10.9.1949.
Der Verein ist ein Zusammenschluss von Personen, der sich zum Ziel gesetzt hat, das waidgerechte Angeln zu verbreiten und zu fördern. Dieses soll erreicht werden durch
Förderung der nicht gewerblichen Fischerei,
Förderung des Umwelt-, Gewässer-, Natur- und Tierschutzes,
Mitwirkung bei der Erhaltung, Reinhaltung und Hege gesunder Gewässer mit einem artengerechten Fischbestand,
Pflege eines waidgerechten Fischens im Sinne einer ausgewogenen Hege der Fischbestände,
Förderung des Breiten- und Leistungssports (Turnierwurf- und Castingsport).
1. Förderung der Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse auf den Lebensraum Gewässer,
2. Förderung der Vereinsjugend,
3. Durchführung von Schulungs- und Lehrmaßnahmen, insbesondere für die Jugend,
4. Unterrichtung der Mitglieder und der Öffentlichkeit über die Bedeutung der im Sinne des Naturschutzes verstandenen Angelfischerei als notwendiger Teil des hegerischen und pfleglichen Umgang mit dem Ökosystem Gewässer.
III Grundsätze
Die Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Alle Ämter sind Ehrenämter.
§ 3 Der Vorstand und seine Aufgaben
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von mindestens zwei der o.g. Vorstandsmitglieder vertreten.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters.
Der Vorsitzende ordnet und überwacht die Ausführung der satzungsgemäßen Aufgaben und Beschlüsse.
Der Vorstand ist berechtigt für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen, insbesondere im Bereich der Jugend.
Der Kassierer ist berechtigt, die ständigen und die sich aus dem laufenden Geschäftsjahr ergebenden Zahlungen zu leisten.
Der Kassierer hat das Recht im Interesse des Vereins die Kassengeschäfte selbst zu führen.
Es ist seine Pflicht, Zahlungsrückstände von Mitgliedern einzufordern.
Der Kassierer hat zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres in Verbindung mit dem Vorstand einen Überschlag der für das kommende Jahr zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben zu erstellen und der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu bringen.
§ 4 weitere Organe des Vereins und ihre Aufgaben
Alle Wahlämter des Vereins gelten für die Dauer von 3 Jahren.
Der Vorstand, die Sportwarte, der Jugendwart und der Schriftführer werden in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit gewählt. Scheidet das Mitglied eines Wahlamtes vorzeitig aus, so verkürzt sich die Amtszeit des Nachfolgers auf das Ende der turnusmäßigen Wahlperiode.
Die Neuwahl kann nur auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung oder auf einer Jahreshauptversammlung erfolgen. Die zur Wahl stehenden Mitglieder müssen entweder anwesend sein oder ihre Bereitschaft zur Kandidatur schriftlich erklärt haben.
I Der erweiterte Vorstand
Der erweiterte Vorstand besteht aus den im § 3 genannten Vorstandsmitgliedern und
dem Geländewart,
dem Naturschutzbeauftragten,
dem Arbeitsobmann.
Der erweiterte Vorstand unterstützt den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben.
Der erweiterte Vorstand kann Sitzungen abhalten. Sofern Beschlüsse zu fassen sind, genügt hierfür die einfache Stimmenmehrheit. Die Beschlüsse sind für den Vorstand bindend.
die monatliche Mitgliederversammlung,
II.1 monatliche Mitgliederversammlung
Die monatliche Mitgliederversammlung zur Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte
findet grundsätzlich am ersten Freitag eines Monats statt.
II.2 Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung (JHV) findet einmal jährlich im Januar eines jeden Kalenderjahres statt. Die Einladung zur JHV erfolgt schriftlich durch den Vorstand mit einer Ladungsfrist von vier Wochen unter gleichzeitiger Angabe der Tagesordnung.
Bei der JHV haben der erweiterte Vorstand, der Beschwerdeausschuss und die Kassenprüfer Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu erstatten.
Die Entlastung des Vorstands erfolgt auf Antrag der Kassenprüfer.
II.3 außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand jederzeit einberufen werden, wenn dies die Geschäfte des Vereins erfordern, oder wenn ein Antrag schriftlich beim Vorstand gestellt wird, der von mindestens 1/3 der Mitglieder zu stellen ist. Die Einladung erfolgt analog zur JHV.
II.4 Versammlungsordnung
Die Versammlung wird vom 1.Vorsitzenden geleitet. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung der Versammlung beauftragen.
Dem Versammlungsleiter steht das Recht zu, Mitgliedern, die die Ruhe und Ordnung der Versammlung stören bzw. den Verlauf der Versammlung hemmen, einen Ordnungsruf zu erteilen. Im Wiederholungsfall darf er ihnen das Wort entziehen oder sie von der Versammlung ausschließen. Über jede Versammlung hat der Schriftführer ein Protokoll zu führen und in der nächsten Sitzung vorzulegen. Nach Genehmigung durch die Versammlung ist es vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
Änderungen eines Protokolls können nur im nächsten Sitzungsprotokoll erfolgen.
Die Versammlungen haben über die Art der Abstimmungen (Stimmzettel oder Handheben), soweit die Satzung hierüber nicht bereits Bestimmungen enthält, zu beschließen.
Wird in einer Versammlung „Schluss der Debatte“ beantragt, so wird nach dem Anhören je eines Redners gegen und eines Redners für den Schluss der Debatte über den Schlussantrag abgestimmt. Bei Annahme eines Schlussantrages erhält nur noch der Antragsteller oder, wenn ein Vorstandsantrag vorlag ein Vorstandsmitglied, das Schlusswort.
Bei Meldung zur Geschäftsordnung wird das Wort nur zu Ausführungen über die Geschäftsführung erteilt. Andere Ausführungen sind unzulässig.
Für die Durchführungen der regelmäßigen Neuwahlen wird ein Wahlausschuss (WA) gebildet. Er besteht aus 3 Personen. Der WA wählt unter sich einen Vorsitzenden und einen Schriftführer. Der WA leitet die Versammlung bis zum Abschluss der Wahlen des erweiterten Vorstandes. Hierüber ist ein Protokoll zu führen. Die Wahlunterlagen sind vom Vorstand bis zur nächsten Wahl geordnet aufzubewahren.
III Der Beschwerdeausschuss
Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei Personen sowie einer Ersatzperson. Der Beschwerdeausschuss wird durch die Mitgliederversammlung gewählt.
Der Beschwerdeausschuss wählt unter sich einen Verhandlungsleiter und einen Schriftführer. Über jede Verhandlung ist ein Protokoll zu führen, das der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen ist.
Mitglied des Beschwerdeausschusses kann nicht sein, wer Mitglied des erweiterten Vorstandes ist.
Die Entscheidungen des Beschwerdeausschusses sind endgültig.
Fühlt sich ein Mitglied des Beschwerdeausschusses befangen oder wird seine Befangenheit glaubhaft gemacht oder kommt er als Zeuge in Betracht, so tritt an seine Stelle das Ersatzmitglied des Beschwerdeausschusses.
IV Die Kassenprüfer
Es werden mindestens drei Kassenprüfer gewählt.
Die Kassenprüfer haben die Belege, Kassenbücher, Konten sowie den Kassenbestand nach Ablauf jeden Quartals zu prüfen und hierüber einen schriftlichen Bericht zu fertigen.
Dieser Bericht ist umgehend der Versammlung zur Kenntnis zu bringen.
Aufnahmegesuche sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand entscheidet über die probeweise Aufnahme für ein Jahr (Probejahr). Nach Ablauf des Probejahres erfolgt die Entscheidung über die endgültige Aufnahme in der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl mit 2/3-Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, dann gilt der Aufnahmeantrag als abgelehnt.
I ordentliche Mitgliedschaft
im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist,
sich zur Einhaltung der Satzung verpflichtet.
II Jugendliche
Mitglied der Jugendgruppe können Kinder und Jugendliche werden, wenn
sie Anspruch auf einen Fischereischein haben,
die schriftliche Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten vorliegt,
er/sie des Schwimmens kundig ist, und hierüber einen Nachweis führt.
Die Übernahme des/der Jugendlichen als ordentliches Vollmitglied erfolgt in der nächsten Mitgliederversammlung nach der Vollendung des 18. Lebensjahres, sofern zu diesem Zeitpunkt das Probejahr absolviert ist.
III passive Mitgliedschaft
Jede natürliche Person, die die Voraussetzungen für die ordentliche Mitgliedschaft erfüllt und den Verein fördern möchte, kann auf Beschluss des Vorstandes die passive Mitgliedschaft erwerben.
IV Ehrenmitgliedschaft
Personen, die - ohne dass diese Mitglieder sein müssen - den Verein besonders gefördert haben, kann durch Beschluss des Vorstandes die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden.
V Ende der Mitgliedschaft
Austrittserklärung, die mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss eines Kalenderjahres schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären ist,
Erlöschen des Vereins.
Die Zahlungs- und Beitragspflicht endet bei Austrittserklärung oder Ausschluss des Mitglieds mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Austritt oder der Ausschluss wirksam wird, anderenfalls mit dem Tode des Mitglieds oder mit dem Erlöschen des Vereines.
Mit dem Tage des Endes der Mitgliedschaft sind die Schlüssel zum Vereinsgelände, den Schränken und sonstigen Behältnissen abzugeben, und ggf. das Boot vom Gelände zu entfernen. Für den Fall der nicht rechtzeitigen Rückgabe bzw. Bootsentfernung ist das ehemalige Mitglied verpflichtet, die Monatsbeiträge bis zur Erfüllung der Verpflichtungen
weiter zu entrichten.
Außerdem kann der Verein an Gegenständen des Mitgliedes, die sich im Vereinsbesitz befinden, ein Zurückhaltungsrecht ausüben.
Die Mitglieder, sofern sie sich nicht im Probejahr befinden, haben im Verein das aktive und passive Wahlrecht und ein gleiches nicht übertragbares Stimmrecht.
Jugendliche sind vom passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Für das aktive Wahlrecht sowie das gleiche Stimmrecht in der Versammlung besteht das Mindestalter von 14 Jahren.
Ehrenmitglieder, die vor der Ehrenmitgliedschaft keine Mitglieder des Vereins waren, sind vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen, und haben kein Stimmrecht in der Versammlung.
Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht auf einen Bootsliegeplatz. Ansonsten entscheidet der Vorstand.
die satzungsgemäß festgelegten Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und gefasste Beschlüsse zu befolgen,
die in einer Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit festgesetzten Beiträge zu entrichten,
jede andere Art von in einer Mitgliederversammlung beschlossenen Zahlungen, Aufnahmegebühren und Umlagen zu entrichten,
die vom Vorstand festgesetzten Arbeitsstunden/Reinigungsdienst für den Verein abzuleisten,
Ehrenmitglieder sind von sämtlichen Pflichten entbunden. Der Vorstand ist berechtigt im Einzelfall Mitglieder von Teilen der vorstehend genannten Verpflichtungen zu befreien.
Der erweiterte Vorstand kann mit einfacher Stimmenmehrheit Disziplinarmaßnahmen
gegen ein Mitglied erlassen. Vor derartigen Maßnahmen ist den Betroffenen Gehör zu
gewähren. Folgende Disziplinarmaßnahmen sind möglich:
Zeitweilige Entziehung von Vereinsrechten
Erteilung einer Verwarnung mit oder ohne Auflage
Erteilung eines Verweises mit oder ohne Auflage
Verhängung einer Geldbuße bis zur Höhe eines Jahresbeitrages
in schweren Fällen mehrere der vorstehenden Maßnahmen nebeneinander
Letzterer ist insbesondere gerechtfertigt, wenn das betroffene Mitglied
1. den Bestrebungen, Satzungen, Entscheidungen des Vorstandes und Beschlüssen der Mitgliederversammlung in schwerwiegender Weise zuwider handelt,
2. eine Handlung begeht, die den Verein in erheblichem Maße zu beschädigen geeignet ist,
3. gegen fischereirechtliche Bestimmungen verstößt,
4. innerhalb des Vereins wiederholt zu Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen Anlass gegeben hat,
5. andere Mitglieder, deren Angehörige oder Gäste des Vereins tätlich angreift,
6. des Diebstahls am Eigentum von Mitgliedern oder deren Angehörigen und Gästen
7. oder des Vereins überführt wird,
8. 3 innerhalb eines Kalenderjahres unentschuldigt den Mitgliederversammlungen oder ihnen gleich stehenden Veranstaltungen fernbleibt,
9. mit der Beitragspflicht länger als 4 Monate in Verzug gerät.
Gegen die Entscheidung ist der Einspruch zum Beschwerdeausschuss zulässig. Der Einspruch ist innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe der disziplinarrechtlichen Entscheidung schriftlich einzulegen, wobei es auf den Zugang ankommt.
Diese Satzung kann nur in der Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geändert werden. Es ist hierzu die 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Das Vereinsvermögen setzt sich aus sämtlichen beweglichem und unbeweglichem Eigentum des Vereins zusammen.
über die Auflösung des Vereins beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung in geheimer Wahl mit einer 4/5-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das vorhandene Vereinsvermögen - nach Beendigung der Liquidation - an den „Arbeitersamariterbund Berlin“ zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige Zwecke. Sofern die Mitgliederversammlung nicht etwas anderes beschließt, ist der Vorstand auch das zur Liquidation des Vereins berufene Organ.
Die vorstehende Neufassung der Satzung ist in der Jahreshauptversammlung am 17. Januar 1998 beschlossen worden.
So unentbehrlich ist die Liebe, dass sie das kleinste Werk adelt und das größte ohne sie verarmt.
Christaller, Helene Schriftstellerin, 1872-1953.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 3

§ 4
 § 3