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krankmeldung ... - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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25.07.2005, 23:43 #1
ich gebe meine krankmeldung persönlich bei meiner arge ab, mit der bitte, mir davon eine kopie mit dem bestätigten eingang zurückzugeben.
das hat letzte woche auch genauso funktioniert.
heute dann, bei einer anschließenden krankmeldung, wurde ich überraschenderweise am schalter gefragt, für wen, ich dann, steht doch drauf, dann ob ich mich ausweisen könnte. konnte ich, mit schwerbehindertenausweis, aber eine erklärung habe ich nicht erhalten.
alles in allem fand ich das ziemlich merkwürdig. die krankmeldung ist doch nur meldebedüftig aber doch nicht mit einer authetifizierung des arbeitslosen verbunden (persönliche abgabe ...?). krank ist krank, oder nicht?
ich bekam meine kopie, dann fragte ich die sb noch nach ihren namen, komisch, sie fragte mich warum, da sagte ich, für mich, sie schrieb ihn dann auf die kopie ...
aber warum der punk?
26.07.2005, 00:12 #2
Von mir bekommen die seid Jan.05 meine AU 1 x monatlich per Post geschickt. Ich werde den Teufel tun und die AU persönlich abgegeben.
26.07.2005, 00:39 #3
Wo steht geschrieben, dass man Krankmeldungen persönlich abgeben muss? Ich habe meine auch immer per Post geschickt, wobei persönliche Abgabe natürlich sicherer ist.
26.07.2005, 11:26 #4
Ich schicke denen ohnehin nur eine Kopie der AU (bekomme ich vom Hausarzt) oben kommt die BG Nummer rauf und fertig. Bislang gabs noch keine Beschwerden.
Schade das meine AU immer für 4 Wochen ist, bei einer wöchentlichen AU hätte die Arge sicher schon einen zweiten Ordner für AU Bescheinigungen anlegen müsse :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Wo steht geschrieben, dass man Krankmeldungen persönlich abgeben muss
Nirgends :P
SGB 3 § 311 Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit
Wer Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Übergangsgeld beantragt hat oder bezieht, ist verpflichtet, der Agentur für Arbeit
Die Agentur für Arbeit ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Agentur für Arbeit eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigungen müssen einen Vermerk des behandelnden Arztes darüber enthalten, daß dem Träger der Krankenversicherung unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird.
Was heißt ”unverzüglich”?
Unverzüglich heißt ohne schuldhaftes Zögern (vgl. § 121 BGB). Es bedeutet nicht "sofort". Vielmehr wird einem (von den Umständen des Einzelfalles abhängig) eine gewisse Zeit zugestanden, sich zu orientieren, Rat zu holen, naheliegende Überlegungen anzustellen.
26.07.2005, 18:32 #5
das alles beantwortet leider nicht die frage des feststellens meiner identität ...
26.07.2005, 19:03 #6
Für die Feststellung deiner Identität gibt es keinen Grund. Von mir hätte der auch keinen Ausweis zu sehen bekommen. Vielleicht hatte der Mensch Langeweile
26.07.2005, 19:03 #7
Hallo Jan Doe,
wahrscheinlich hattest Du eine/n MA von der Telekom/Post oder Budesbahn. Deine Identität muss bei einer Abgabe von Schriftstücken nicht festgestellt werden . Diese sind anzunehmen.
27.07.2005, 06:44 #8
Tja, da ich ja schon so ziemlich alles erlebt habe, wäre ich hier freilich auch misstrauisch und würde fast vermuten, sie würden evtl. später die Erkrankung anzweifeln wollen mit dem Argument, dass man ja nicht krank genug wäre, wenn man noch auf allen vieren quasi die Krankmeldung selbst abgeben könne. Deshalb lasse ich entweder meinen Mann die abgeben oder schicke auch die per Einschreiben. Sicher ist sicher.
22.10.2005, 00:07 #9
Hallo und guten Abend,wenn ich nun am letzten des Monats eine weitere Krankschreibung bekomme,wie verhält es sich denn mit der Zahlung des ALGII,wird es bis zu einer bestimmten Zeit weitergezahlt?In den anderen Foren bekomme ich unterschiedliche Antworten.Ab wann zahlt die Krankenkasse.Wie sieht es bei psychosomatischen Erkrankungen aus,ist es vielleicht besser einen Facharzt aufzusuchen,oder kann ich weiterhin bei meinem Hausarzt bleiben,der mich und meine Familie seit 20 Jahren kennt und behandelt?Mein nervöser chronischer Erschöpfungszustand wurde auch beim Versorgungsamt bei Feststellung des GdB berücksichtigt.Meine Bedenken sind,dass man mich in eine Kur schickt,aber wer versorgt dann mein behinderte Enkeltochter,sie lebt seit der Geburt bei mir.Verwandte habe ich nicht mehr und Freunde wohnen zu weit weg.
Gruß Eva :(
22.10.2005, 00:18 #10
Der Bundesrat hat am Freitag, den 18.02.2005 dem Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Vereinfachung der Verwaltungsverfahren im Sozialrecht (Verwaltungsvereinfachungsgesetz) zugestimmt (Drucksache 15/4228). Damit wird rückwirkend zum 1. Januar 2005 ein ganzes Paket teils wesentlicher Änderungen in Kraft treten
Ursprüngliche Regelung seit 1.1.2005 aufgrund ???Hartz IV“
Gemäß § 25 Abs. 1 SGB II ist arbeitsunfähigen Beziehern des Arbeitslosengeld II bei bestehendem Grundanspruch auf Krankengeld die Leistung bis zur Dauer von sechs Wochen fortzuzahlen. Der im Rahmen des Kommunalen Optionsgesetzes angefügte Absatz 2 verpflichtete die Träger der Leistung nach dem SGB II überdies, nach Ablauf der sechs Wochen Fortzahlung die bisherige Leistung als Vorschuss auf das Krankengeld weiter zu gewähren. Diesen Krankengeldvorschuss haben die Krankenkassen in Anwendung von § 102 SGB X der Bundesagentur für Arbeit bzw. den Kommunen zu erstatten.
Diese rückwirkenden Änderungen treten zum 1. Januar 2005 in Kraft
Das Verwaltungsvereinfachungsgesetz beinhaltet hier im Wesentlichen die Änderung, dass der vom Krankengeldanspruch ausgeschlossene Personenkreis, definiert in § 44 Abs. 1 Satz 2 SGB V, um die nach § 5 Abs. 1 Nr. 2a SGB V krankenversicherungspflichtigen Bezieher von Arbeitslosengeld II erweitert wird.
Wer während des Arbeitslosengeld-II-Bezugs erkrankt, muss seine Krankheit unverzüglich anzeigen. So bestimmt es Paragraf 56 SGB II. Unverzüglich meint dabei: Spätestens am dritten Tag nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit Leistungen kommen weiter von der Arge
22.10.2005, 02:12 #11
Wobei der Begriff "Arbeitsunfähigkeit" etwas schwammig ist. Das heißt, der Arzt bescheinigt nur, dass am nicht arbiten kann. Termine bei der Arge muss man trotzden warnehmen, es sei denn, der Arzt stellt eine sogenannte "Bettlägerungsbescheinigung" aus :motz:
Ist ja auch logisch, wer zwei Stunden im Wartezimmer beim Arzt sitzen kann, um sich den "gelben Zettel" abzuholen, der kann doch wohl auch einen Termin bei der Behörde wahrnehmen. (Dat war nur Ironie). :pfeiff:
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References: § 311
 § 121
 § 25
 § 102
 § 44
 § 5