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Timestamp: 2016-10-24 23:42:21+00:00

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D.________, 1958, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno H�fliger, Schwanenplatz 7, 6004 Luzern,
Der 1958 geborene D.________ war vom 12. Mai bis 15. Dezember 1998 als Bauarbeiter bei der X.________ AG angestellt und auf Grund dieses Arbeitsverh�ltnisses bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 1. September 1998 wurde er w�hrend der Arbeit von einem Personenwagen angefahren und zog sich Verletzungen zu. Die SUVA f�hrte Abkl�rungen medizinischer und erwerblicher Art durch. Anschliessend entschied sie mit Verf�gung vom 14. Dezember 1999 - in Best�tigung eines Schreibens vom 9. Juli 1999 -, sie werde noch Taggelder auf Grund einer Arbeitsunf�higkeit von 100 % bis 18. Juli 1999 sowie 50 % f�r die Zeit vom 19. Juli bis 1. August 1999 ausrichten und anschliessend ihre Leistungen einstellen. Es bestehe kein Anspruch auf Invalidenrente oder Integrit�tsentsch�digung. Nachdem der Versicherte dagegen Einsprache erhoben hatte, zog die SUVA weitere medizinische Berichte bei und holte Gutachten des Dr. med. Z.________, Neurochirurgie FMH, vom 5. April 2001 sowie des Psychiatrischen Zentrums Y.________ vom 28. Februar 2002 ein. Anschliessend hielt die Anstalt mit Einspracheentscheid vom 30. April 2002 an ihrer Anspruchsbeurteilung fest.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst D.________ die Zusprechung von Taggeldern auf Grund einer Arbeitsunf�higkeit von 100 % ab 19. Juni 1999, �ber den 1. August 1999 hinaus, einer Rente bei einem Invalidit�tsgrad von 81 %, einer Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von mindestens 50 % sowie zus�tzlicher Heil- und Pflegekosten beantragen. Ferner wird um unentgeltliche Verbeist�ndung ersucht.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung (ab 1. Januar 2004 Bundesamt f�r Gesundheit) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 123 V 45 Erw. 2b, 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die vorinstanzlichen Erw�gungen zur ausserdem erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa, 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6) sowie bei Unf�llen mit einem Schleudertrauma der Halswirbels�ule ohne organisch (hinreichend) nachweisbare Funktionsf�lle (BGE 117 V 366 ff. Erw. 6), einer diesem �quivalenten Verletzung (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder einem Sch�del-Hirntrauma, dessen Folgen sich mit jenen eines Schleudertraumas vergleichen lassen (BGE 117 V 382 ff. Erw. 4). Darauf wird verwiesen. Richtig ist auch, dass die materiellrechtlichen Bestimmungen des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar sind (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen sind die Leistungspflicht der SUVA f�r die Folgen des Unfalls vom 1. September 1998 und in diesem Rahmen die Anspr�che auf Taggelder ab 19. Juni 1999, auf Invalidenrente, auf Integrit�tsentsch�digung sowie auf �bernahme zus�tzlicher Heil- und Pflegekosten.
In medizinischer Hinsicht ging das kantonale Gericht davon aus, ab M�rz 1999 habe keine k�rperliche Gesundheitssch�digung mehr bestanden, welche auf den versicherten Unfall zur�ckzuf�hren sei. Dagegen leide der Versicherte als Folge des Ereignisses vom 1. September 1998 weiterhin an psychischen Beschwerden.
3.1 Umstritten ist zun�chst, von welchem Unfallhergang f�r die medizinische Beurteilung auszugehen ist. Den Akten ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdef�hrer bei der Erneuerung des Strassenbelages im Bereich der Belagseinbaumaschine fast in der Mitte der Strasse befand, wobei er frontal zur Maschine stand. Pl�tzlich wurde er unerwartet von rechts durch einen Personenwagen angefahren, wobei er einen heftigen Schlag gegen H�fte und Oberschenkel erlitt. Der Versicherte sagte am 22. M�rz 1999 gegen�ber dem Sachbearbeiter der SUVA aus, es habe ihn irgendwie abgedreht und er sei r�cklings auf den Asphaltboden geprallt. Beim Sturz habe er sich den rechten Ellenbogen angeschlagen, den Kopf jedoch gl�cklicherweise nicht. Dr. med. I.________, Allgemeine Medizin FMH, der ihn noch am Unfalltag behandelte, stellte Kontusionen von Becken und Ellenbogen rechts sowie Prellungen und Sch�rfungen fest (Bericht vom 12. Dezember 1998). Der Polier N.________, der auf der Baustelle anwesend war, erkl�rte als Zeuge im zivilrechtlichen Direktschadensprozess, er habe nicht sehen k�nnen, wie der Versicherte durch den Personenwagen angefahren worden sei, da er sich auf die Arbeit an der Maschine konzentriert habe. Anschliessend habe er den Versicherten jedoch "wegfliegen" sehen. Angesichts der gegen diese Darstellung sprechenden Angaben des Beschwerdef�hrers vom 22. M�rz 1999 und Befunde des erstbehandelnden Arztes ist jedoch auch unter Einbezug der Aussage des Poliers nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) dargetan, dass der Personenwagen den Versicherten weggeschleudert h�tte (zur Beweislast f�r das Unfallereignis RKUV 2002 Nr. U 469 Erw. 3a S. 528 mit Hinweis). Unter diesen Umst�nden konnte das kantonale Gericht zul�ssigerweise von einer pers�nlichen Befragung N.________s absehen, h�tte doch auch die zu erwartende Best�tigung von dessen amtsgerichtlicher Aussage am Beweisergebnis nichts zu �ndern vermocht.
3.2 Das kantonale Gericht ging davon aus, nach M�rz 1999 habe keine k�rperliche Gesundheitssch�digung mehr bestanden, welche auf den versicherten Unfall zur�ckzuf�hren sei. Es st�tzte sich dabei in erster Linie auf das neurochirurgische Gutachten des Dr. med. Z.________ vom 5. April 2001, welchem es volle Beweiskraft beimass. Dieser Beurteilung, welche die Vorinstanz ausf�hrlich begr�ndet hat, ist zuzustimmen. Hinsichtlich der R�ckenbeschwerden entspricht die vom Gutachter vertretene Ansicht zur Unfallkausalit�t von Diskushernien im Allgemeinen den von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tzen (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192 f. Erw. 2a mit Hinweisen; Urteil Z. vom 9. Oktober 2003 [U 360/02] Erw. 4.2). Gest�tzt darauf, ausgehend vom hinreichend nachgewiesenen Unfallhergang gem�ss Erw. 3.1 hievor und in Ber�cksichtigung der anschliessenden, aktenm�ssig dokumentierten Entwicklung des Beschwerdebildes gelangt Dr. med. Z.________ mit schl�ssiger und nachvollziehbarer Begr�ndung zum Resultat, das Unfallereignis vom 1. September 1998 habe den Vorzustand vor�bergehend verschlimmert; die nach M�rz 1999 geklagten R�ckenschmerzen seien jedoch mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall zur�ckzuf�hren. Wie die Vorinstanz ebenfalls zu Recht erkannt hat, bestehen auch keine hinreichenden Anhaltspunkte f�r unfallbedingte Kopf- und Nackenschmerzen mit organischer Ursache, ist doch das Auftreten derartiger Beschwerden f�r die ersten Monate nach dem Unfall nicht dokumentiert.
3.3 Nach dem Gesagten ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die �ber M�rz 1999 hinaus fortbestehenden Beschwerden psychischer Natur sind. Im Gutachten des Psychiatrischen Zentrums Y.________, welches auf einem Studium der Vorakten, Angaben des Versicherten und von Drittpersonen sowie eigenen Untersuchungen der Gutachterinnen basiert, werden eine mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom bei ausgepr�gter Tendenz zur Somatisierung und dysphorischer Stimmungslage und bei Zustand nach Unfall am Arbeitsplatz und seither bestehender psychosozialer Belastungssituation diagnostiziert. Der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 1. September 1998 und dem psychischen Beschwerdebild ist gest�tzt auf die diesbez�glichen Ausf�hrungen im Gutachten zu bejahen.
Zu pr�fen bleibt die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den psychischen Beschwerden.
4.1 Bei der Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgen ist zun�chst zu pr�fen, ob die versicherte Person ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS), eine diesem �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Bejahendenfalls richtet sich die Ad�quanzpr�fung nach den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b, andernfalls nach den in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa formulierten Grunds�tzen (vgl. zum Ganzen BGE 127 V 102 Erw. 5b/bb mit Hinweisen). Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung bestehen keine gen�genden Hinweise auf eine der genannten Verletzungen. Laut der Aussage des Beschwerdef�hrers anl�sslich der Befragung durch die SUVA vom 22. M�rz 1999 fand kein Kopfanprall statt. Dies stimmt �berein mit den Befunden, welche der erstbehandelnde Arzt Dr. med. I.________ feststellte. Ebenso wenig ist dokumentiert, dass das nach einem Schleudertrauma der HWS nicht selten beobachtete und deshalb von der Rechtsprechung als typisch bezeichnete "bunte" Beschwerdebild (BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b, 382 Erw. 4b) relativ bald nach dem Unfall aufgetreten w�re. Zudem spricht der (hinreichend nachgewiesene) Verlauf des Unfallereignisses gegen das Vorliegen einer der genannten Verletzungen. SUVA und Vorinstanz haben daher die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den w�hrend des vorliegend umstrittenen Zeitraums fortbestehenden Beschwerden zu Recht nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) gepr�ft (BGE 127 V 102 Erw. 5b/bb mit Hinweisen).
4.2 Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzpr�fung vorzunehmenden Katalogisierung ist das Ereignis vom 1. September 1998 angesichts des ausgewiesenen Unfallhergangs (Angefahrenwerden durch einen Personenwagen mit anschliessendem Sturz) und der dabei erlittenen Verletzungen (Kontusionen von Becken und Ellenbogen sowie Prellungen und Sch�rfungen) den mittelschweren Unf�llen - ausserhalb des Grenzbereichs zu den schweren Ereignissen (vgl. zur diesbez�glichen Rechtsprechung die �bersicht in RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. Erw. 4b/bb) - zuzuordnen. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist demzufolge zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden unfallbezogenen Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien insgesamt in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Wie das kantonale Gericht mit �berzeugender Begr�ndung dargelegt hat, kann allenfalls das Kriterium der erheblichen physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit als erf�llt gelten - allerdings nicht in besonders ausgepr�gter Weise -, w�hrend die �brigen Merkmale nicht gegeben sind. Die fortbestehenden psychischen Beschwerden stehen daher nicht in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 1. September 1998. Damit besteht keine Grundlage f�r die Zusprechung weiterer Versicherungsleistungen.
Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde - wenn auch im Sinne eines Grenzfalles - nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Dr. Bruno H�fliger, Luzern, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 135
 Art. 152