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Timestamp: 2019-12-09 00:27:23+00:00

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BVerwG, 11.10.2006 - 1 D 10.05 - dejure.org
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BVerwG, 11.10.2006 - 1 D 10.05 (https://dejure.org/2006,9196)
BVerwG, Entscheidung vom 11.10.2006 - 1 D 10.05 (https://dejure.org/2006,9196)
BVerwG, Entscheidung vom 11. Januar 2006 - 1 D 10.05 (https://dejure.org/2006,9196)
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BBG § 55 Satz 2, § 73 Abs. 1 Satz 1; BDG § 13 Abs. 1 Satz 2 und 3, § 16 Abs. 1 und 2, § 85 Abs. 1, 3, 7 und 10; BDO § 5 Abs. 2, §§ 7, 9, 64 Abs. 1 Nr. 6, § 75 Abs. 2 Satz 2, § 76 Abs. 3 Satz 1, § 86
Unerlaubtes Fernbleiben vom Dienst; Melde- und Nachweispflichten bei Erkrankung; Nachweis der Dienstfähigkeit; Grundsatz des Vorrangs amtsärztlicher Beurteilungen; Bedeutung privatärztlicher Krankschreibungen; Grundsatz "in dubio pro reo"; Gesunderhaltungspflicht; ...
Amtsärztliches Gutachten kontra privatärztliches Attest - Das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen der Krankschreibung
Nachweis der Dienstfähigkeit - Grundsatz des Vorrangs amtsärztlicher Beurteilungen - Bedeutung privatärztlicher Krankschreibungen
VG Göttingen, 11.05.2005 - 9 A 1/04
NVwZ-RR 2008, 190
Diese beamtenrechtliche Grundpflicht fordert von Beamten vor allem, sich während der vorgeschriebenen Zeit an dem vorgeschriebenen Ort aufzuhalten und dort die ihm übertragenen dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen (stRspr; vgl. Urteil vom 11. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 34).
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist wiederholt klargestellt worden, dass der medizinischen Beurteilung eines Amtsarztes unter bestimmten Voraussetzungen ein Vorrang gegenüber privatärztlichen Stellungnahmen eingeräumt werden kann (…Urteile vom 9. Oktober 2002 - BVerwG 1 D 3.02 - juris Rn. 22, vom 11. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 37 …und vom 12. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 2.05 - juris Rn. 35;… Beschlüsse vom 15. Februar 2010 - BVerwG 2 B 126.09 - Buchholz 232.0 § 96 BBG 2009 Nr. 1 Rn. 18 …und vom 26. September 2012 - BVerwG 2 B 97.11 - juris Rn. 5).
Die erwähnte Rechtsprechung besagt, dass für den Fall, dass inhaltlich nicht oder nicht vollständig vereinbare Stellungnahmen eines Amtsarztes und eines Privatarztes zu demselben Krankheitsbild vorliegen, diejenige des Amtsarztes im Konfliktfall dann Vorrang verdient, wenn dieser sich mit substantiierten medizinischen Befunden des behandelnden Privatarztes auseinandergesetzt hat (vgl. etwa Urteil vom 11. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 36 f.).
Dienstunfähig ist der Beamte, wenn er aufgrund seines körperlichen oder geistigen Zustandes außer Stande ist, den ihm übertragenen dienstlichen Aufgaben nachzukommen (Urteil vom 11. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 10.05 - Rn. 34, 35 - zur Veröffentlichung bestimmt -).
Erfüllt der Beamte die Pflicht zur Vorlage einer Dienstunfähigkeitsbescheinigung, so kann der Nachweis seiner Dienstfähigkeit im Regelfall jedenfalls dann nur durch die Einschaltung des Amtsarztes geführt werden, wenn die Bescheinigungen eine Diagnose enthalten (Urteil vom 11. Oktober 2006 a.a.O.).
Dieser Entscheidung des Gesetzgebers liegt die Erwägung zugrunde, dass durch den Eintritt des Beamten in den Ruhestand das Bedürfnis für eine Pflichtenmahnung entfällt, wenn das im aktiven Dienst begangene Dienstvergehen nicht mindestens eine Kürzung der Bezüge erfordert (BVerwG, Urteil vom 11. Oktober 2006 - 1 D 10.05 - ZBR 2007, 163 ;… Urban/Wittkowski, BDG, 2. Aufl. 2017, § 5 Rn. 8 f.;… Weiß, in: GKÖD, Bd. 2, Teil 3, Stand Mai 2016, M § 2 BDG Rn. 15;… Gansen, Disziplinarrecht in Bund und Ländern, Stand Juli 2017, § 2 Rn. 58).
Die Stellungnahme des Facharztes wird dann dem Amtsarzt zugerechnet (Urteile vom 11. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 36 …und vom 12. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 2.05 - juris Rn. 34).
Er steht Beamten und Dienststelle gleichermaßen fern (…Urteile vom 9. Oktober 2002 - BVerwG 1 D 3.02 - juris Rn. 22, vom 11. Oktober 2006 a.a.O. Rn. 37 …und vom 12. Oktober 2006 a.a.O. Rn. 35).
Diese beamtenrechtliche Grundpflicht fordert vom Beamten in erster Linie, sich während der vorgeschriebenen Zeit an dem vorgeschriebenen Ort aufzuhalten und dort die ihm übertragenen dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen (BVerwG, Urteile vom 25. September 2003 - 2 C 49.02 - Buchholz 240 § 9 BBesG Nr. 26 S. 41 f., vom 11. Oktober 2006 - 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 34…, vom 27. Februar 2014 - 2 C 1.13 - BVerwGE 149, 117 Rn. 22 …und vom 23. Juni 2016 - 2 C 24.14 - BVerwGE 155, 292 Rn. 15).
Diese beamtenrechtliche Grundpflicht fordert von einem Beamten vor allem, sich während der vorgeschriebenen Zeit an dem vorgeschriebenen Ort aufzuhalten und dort die ihm übertragenen dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen (stRspr, vgl. BVerwG, Urteile vom 25. September 2003 - 2 C 49.02 - Buchholz 240 § 9 BBesG Nr. 26 S. 41, vom 11. Oktober 2006 - 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 34 …und vom 27. Februar 2014 - 2 C 1.13 - BVerwGE 149, 117 Rn. 22).
Erhebt der Privatarzt dagegen substanziierte Einwendungen, hängt die Verwertbarkeit davon ab, ob der gerichtliche Sachverständige bzw. der Amtsarzt mit fachärztlicher Unterstützung schlüssig und nachvollziehbar darlegen können, aus welchen Gründen sie den Einwendungen nicht folgen (Urteile vom 11. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 10.05 - Buchholz 232 § 73 BBG Nr. 30 Rn. 36 f. …und vom 12. Oktober 2006 - BVerwG 1 D 2.05 - juris Rn. 34 f.).
Legt ein Dienstordnungsangestellter zum Beleg seines Unvermögens, Dienst zu tun, Dienstunfähigkeitsbescheinigungen behandelnder Privatärzte vor, kann der Nachweis seiner Dienstfähigkeit nach § 34 Abs. 1 Satz 1 LBG i. V. m. § 20 Abs. 1 lit. b DO AOK-R regelmäßig nur durch die Einschaltung des Amtsarztes geführt werden (im Anschluss an BVerwG 11.10.2006 - 1 D 10/05 - NVwZ-RR 2008, 190, 191).
Bestehen ungeachtet der Vorlage der Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen Anhaltspunkte für die Dienstfähigkeit des Beamten bzw. Arbeitsfähigkeit des DO-Angestellten, kann ihm der Dienstherr bzw. der Arbeitgeber gemäß § 33 Abs. 1 Satz 1 LBG aufgeben, die Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit durch die Stellungnahme eines Amtsarztes nachzuweisen (vgl. BVerwG 11.10.2006 - 1 D 10/05 - NVwZ-RR 2008, 190, 191).
Er steht Beamten und Dienststelle gleichermaßen fern (…BVerwG 09.10.2002 - 1 D 3/02 - Rz. 22 juris; BVerwG 11.10.2006 - 1 D 10/05 - NVwZ-RR 2008, 190, 191 f.).
Der Grundsatz des Vorrangs amtsärztlicher Beurteilungen kann naturgemäß nicht zur Entscheidung über die Dienstfähigkeit herangezogen werden, wenn keine Aussage eines Amtsarztes zu einer vom Privatarzt bescheinigten Erkrankung vorliegt (BVerwG 11.10.2006 - 1 D 10/05 - NVwZ-RR 2008, 190, 192).
BVerwG, 24.09.2009 - 2 B 65.09
Einbehaltung von Dienstbezügen wegen Fernbleibens trotz fehlender Aufforderung …
VGH Bayern, 16.02.2011 - 6 ZB 10.1600
OVG Sachsen, 01.02.2011 - 2 A 45/09
Dienstunfall, Kausalität, Zweifel am Gutachten
VG Düsseldorf, 10.11.2014 - 26 L 2169/14
Fernbleiben; Dienst; Dienstbezüge; Verlust; Erkrankung; Dienstunfähigkeit; …
VGH Bayern, 14.07.2008 - 3 ZB 07.2138
Anordnung der Vorlage eines amtsärztlichen Attests ab dem ersten Tag einer …
VG Augsburg, 19.01.2012 - Au 2 K 10.664
Landesbeamtenrecht; Polizeivollzugsbeamtin; Polizeidienstunfähigkeit; Dysthymia
OVG Sachsen, 10.01.2012 - 2 B 153/11
Unfallruhegehalt, Interessenabwägung, Dienstunfall, Rückforderung, Ermessen
VG Bayreuth, 29.06.2009 - B 3 K 09.265
Erkrankung; absolutes Auszugserfordernis (verneint)
VG München, 14.10.2013 - M 5 X 13.3297

References: § 55
 § 73
 § 13
 § 16
 § 85
 § 5
 § 75
 § 76
 § 86
in dubio
 § 73
 § 73
 § 96
 § 73
 § 5
 § 2
 § 2
 § 73
 § 9
 § 73
 § 9
 § 73
 § 73
 § 34
 § 20
 § 33