Source: http://www.om-all.de/hosting-anonym/
Timestamp: 2016-02-14 20:50:27+00:00

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Hosting und Domains anonym registrieren - OM-all
Da Kontaktdaten von Domaininhabern für jedermann im Internet frei zugänglich sind (z.B. Whois-Eintrag bei der Denic), können diese Daten leicht von Spammern missbraucht werden, um den Domaininhabern unerwünschte Werbebotschaften zuzusenden. Um diesen Missbrauch der Whois Daten zu unterbinden, bieten einige Webhoster die Möglichkeit an Domain und Hosting-Paket anonym zu registrieren (sogenanntes Domain Privacy).
In der Regel wird dann der Webhosting Anbieter als Besitzer der Domain ins Whois eingetragen.
Der eigentliche Domaininhaber bleibt verborgen und ist nur dem Webhosting Anbieter bekannt. Wo ist anonymes Hosting möglich?
Bei .de Domains sind die Vergaberichtlinien sehr streng, die Domainregistrierung ist nur auf den eigenen Namen möglich. Gleiches gilt übrigens auch für die meisten anderen Länderdomains. Anonymes Hosting ist daher nur bei Anbietern im Ausland und auch nur bei bestimmten Domainendungen wie .com, .asia , .me, .vn oder .to möglich. Die folgende Tabelle vergleicht vier bekannte US-Hostinganbieter, welche anonymes Hosting anbieten: Features
Preis (monatlich/3 Jahre)Domains InklusiveDomain PrivacyZahlungSpeicherplatzTraffic FlatrateGarantierte Server VerfügbarkeitPHP 5, Perl 5, Python, Ruby on RailsWordPress One Click InstallerMySQL DatenbankenEmail AdressenServerstandortCron Jobsmod_rewrite & .htaccessTechnischer SupportEinrichtungsgebührGutscheincode
$ 3,15 (~ 2,6 EUR)1[y] $9.99 jährlichVisa, Mastercard, Paypalunbegrenzt[y][na][y][y]unbegrenztunbegrenztUSA[y][y]Email, Forum, Wikikeine[na] Mehr Info
Bluehost $ 4,95 (~ 4 EUR)1[y] $9.99 jährlichVisa, Mastercardunbegrenzt[y][na] [y][y]unbegrenztunbegrenztUSA[y][y]Email, Forum, Wikikeine[na] Mehr Info
Dreamhost $ 8,95 (~ 7,2 EUR)1[y] kostenlos InklusiveVisa, Mastercard, Paypal, Scheckunbegrenzt[y]100%[y][y]unbegrenztunbegrenztUSA[y][y]Email, Forum, Wikikeine$50 Rabatt mit Promo Code GREENWEBHOST Mehr Info
Hostmonster $ 4,95 (~ 4 EUR)1[y] $9.99 jährlichVisa, Mastercardunbegrenzt[y][na] [y][y]unbegrenztunbegrenztUSA[y][y]Email, Forum, Wikikeine[na] Mehr Info
Domains vom Hosting trennen
Bei den vorgestellten Hostingpaketen ist bereits eine Domain im Preis enthalten. Wer mehrere Domains benötigt, fährt günstiger, diese über einen externen Domainregistrar zu kaufen, anstatt direkt vom Hoster. Bei Anbietern wie Godaddy kann man Domains bereits ab $ 4,45 jährlich kaufen (natürlich ebenfalls anonym) und diese dann bequem mit einem Webspace von Fatcow und Co. verbinden (Domain Forward).
Jede eingetragene Domain besitzt einen sogenannten Whois Eintrag. Der Whois Eintag enthält Informationen und Kontaktdaten des jeweiligen Domain-Eigentümers. Hier ist ein Beispiel dafür, wie die geschützte whois für eine Domain dann aussehen könnte:
Ohne Domain Privacy:
Mit Domain Privacy:
Jeder der dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen will, muss sich zunächst an den Webhosting Anbieter wenden, da dieser als Registrar/Besitzer der Domain eingetragen ist. Diese Anfragen werden in der Regel an Sie weitergeleitet. Es ist aber sicher nicht verkehrt im Vorfeld beim Webhoster nachzufragen wie dies im Detail gehandhabt wird.
Beachten sollte man, dass einen Anonymes Hosting nicht von der hierzulande gültigen Impressumspflicht (Anbieterkennzeichnung) bei geschäftsmäßigen Web-Angeboten befreit. Impressumspflicht gilt z.B. auch für Websitebetreiber die zwar im Ausland hosten, aber hierzulande Ihre Produkte anbieten. Ein Domaininhaber muss sich dann immer und ohne irgendwelche Umwege zu erkennen geben!
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Heinz 23. December 2008 #
Das die Bandbreite “unbegrenzt” sein soll ist aber gelogen oder? Technisch geht es zumindest nicht. mh247 1. March 2009 #
Notfalls noch eine Offshore Firma hinterschalten.
Marcus Brettschneider 14. March 2009 #
Stimmt, eine Offshore Firma z.B. eine Seychellen Firma vorschalten ist noch das Beste, denn Namecheap und Co geben die Accoutndaten schon für Kleinigkeiten raus…
Manne 8. December 2010 #
namecheap ist der letzte dreck, die server fallen am tag teilweise mehrere stunden aus wodurch die webseite dann nicht erreichbar ist, wenn man vernünftig geld mit webseiten verdienen möchte ist so etwas richtig blöd, also besser ipower oder sowas als webhoster nehmen
Tobias Claren 10. April 2014 #
Gibt es in den USA Gesetze die vergleichbar mit diesen Deutschen Gesetzen sind?:
Da wären zum einen natürlich die Klassiker StGB 86 und 130 (Nazikram, Volksverhetzung).
OK, ist nicht mein Ding, aber bei “user generated content” kann alles eingetragen werden.
Und solange z.B. eine politische Webseite oder so ein Nachbarschaftsprager nicht zu einer Naziseite mutiert, würde ich auch nicht gleich alles löschen wollen. Sogar als Wähler der Linken. Ich halte es da wie Henryk M. Broder. Publizist und Jude osterupopäischer Abstammung, der solche Gesetze wie gegen das Zeigen von Hakenkreuzen, speziellen “Gesten” und “Grüßen” etc. abgeschafft sehen will (“keine Dummheit bestrafen”).
Die weiteren Deutschen Gesetze wo ich selbst moralisch keine Probleme mit hätte (wenn jemand dagegen verstößt) wären:
StGB…
§ 90, Verunglimpfung des Bundespräsidenten:
“Mayestätsbeleidigung”, “Mayestät” selbst entscheidet auch über die Anklage.
§ 90a, Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole
Eigene Flagge im Klo fotografieren, eigene Flagge in YouTube-Video verbrennen, eigene “Version” der Hymne singen etc.
Härter bestraft als die “Beleidigung des Türkentums
§ 90b Verfassungsfeindliche Verunglimpfung von Verfassungsorganen:
Bundesrat, Bundestag, Bundesregierung, Verassungsgericht, Verfassungsrichter. § 103 Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten:
Hätte ein Kritiker in Mainz am Weg wo G.W. Busch durchfuhr ein beleidigendes Banner an seinen Balkon gehangen, hätte dies z.B. gegriffen. Ist auch nicht ganz erfunden, das hatte einer versucht (zumindest mit Kritik), und der örtliche “Sherriff” hat ihm gedroht, dass wenn er es nicht abnimmt “die Herren wo man nur die Augen sieht” kommen.
ALso ich hätte dieses Würstchen ausgelacht, und des hauses verwiesen. Mit Hinweis, wenn er dem nicht nachkommt, es eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gibt. Und das Banner hätte ich natürlich trotzdem gezeigt.
Das geht aber auch online, weshalb es in diese Liste hier gehört.
§ 104 Verletzung von Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer Staaten:
OK ich sehe gerade, es muss eine Fremde Flagge sein. Also dürfte ich öffentlich eine eigene U-Flagge oder gar eine des Staates Isarel (wenn man da versucht dies als “Antisemitismus” oder Volksverhetzung etc. zu verfolgen, wäre dieser Vorgang schon Diskriminierung des Staates Israel, falls das Gleiche nicht auch bei einer US-Flagge, Chinesischen Flagge oder ja, auch der Iranischen Flagge geschieht) verbrennen, aufzeichnen und bei YouTube hochladen?
Aber trotzdem, es dürfte schon als “beschimpfender Unfug” verfolgbar sein, wenn sich jemand dabei fotografiert, wie er seinen Mittelfinger gegen die Flagge einer Botschaft richtet (so wie Ai-Wei-Wei beim Bundestag, Eifelturm etc. seinen darauf gerichteten Mittelfinger fotografierte). Was er ja online stellen kann. Damit wieder hier relevant.
§ 130a Anleitung zu Straftaten:
Auch wenn viele das Gesetz für nicht falsch halten, es ist sehr fragwürdig.
Wenn ich jemand z.B. mit einem Liedtext für eine verunglimpfende Version der Dt. Hmne dazu anleite diese öffentlich vorzutragen, Zack, “Anleitung zu einer Straftat”. Auch bei richtigen Verbrechen, sogar Mord wäre es fragwürdig.
Da gibt es sicher Krimis in den Morde in allen Details beschrieben werden. Quasi Anleitungen wie man es durchzieht, ohne dass es auffällt. So ein Gesetz muss nicht sein.
Und wenn ein Staatsanwalt etwas gegen TOR-Anonymisierung hat, und ich beschreibe, wie man Richter, Staatsanwälte etc. Anonym beleidigt, wie man dafür TOR etc. nutzt, ZACK “Anleitung zu einer Straftat”.
§ 131 Gewaltdarstellung:
Wenn man sich den Text durchliest, scheint er sich rein auf fiktive Gewalt zu beziehen.
Da geht es sogar noch um die Schilderung in “Schriften”!!!
Ich denke mir also so ein richtig übles Zeug aus, und schreibe es nur mit Buchstaben auf eine Webseite.
ZACK, “Gewaltdarstellung”. Wobei es für die Bewertung des Gesetzes irrelevant ist, ob das nur als Text beschrieben, oder gestellt, oder Computeranimiert ist. Daher bekommt man ja auch als Erwachsener in Deutschland viele Spiele nur zensiert.
Nicht mal “unter der Ladentheke”, also unbeworben bekommt man die unzensierte Version.
Also auch ein bevormundendes Gesetz.
§ 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen:
Auch bekannt als “Blesphemie-Paragraph” (bei Wikipedia in der Liste der “Blasphemy Law”)
Dazu passend: http://rechtsanwalt-andreas-fischer.de/wp-content/uploads/2010/01/die-beleidigungsgesetze-in-deutschland.pdf
Zitat (unter anderen):
Dazu gehört auch noch:
§ 192 Beleidigung trotz Wahrheitsbeweises:
Hier ist das besondere, dass die Beleidigung sogar dann bestraft werden kann, wenn man beweisen kann, dass man Recht hat.
Die eh schon gegen die Meinungsfreiheit verstoßende Strafbarkeit der Beleidigung, wird hier noch eine Stufe perverser.
Und eigentlich auch noch:
§ 201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes:
Heimliche Aufnahmen. Das Gesetz ist in Ordnung? Könnte einen ja mal selbt treffen?
Naja, es verhindert aber auch heimliche Aufnahmen von Straftaten bei Polizisten oder auch Sachbearbeitern des Jobcenter oder Jugendamtmitarbeitern etc…
Auch neben eindeutigen Straftaten, gibt es einfach Verhalten wie Wortwahl, verachtende Betonung etc., die legitim wären angeprangert zu werden.
Das “Paket” des Verhaltens so mancher Sachbearbeiter in Jobcentern (war nie “Kunde”, da habe ich aber Storys aus erster Hand gelesen) ist aber schon Strafbar.
Vieleicht gibt einer ja mal “unter vier Augen” zu, dass er/sie einen Brief weggeworfen hat, ZACK, Straftat § 133, “Verwahrungsbruch”.
Oder auch nach §185, Beleidigung (die findet in Jobcentern wohl regelmäßig statt).
Warum ich den nenne, wenn ich ihn doch abgeschafft sehen will? Warum sollte man solche Gesetze nicht gegen Staatsdiener nutzen, solange sie noch existieren? Hier heiligt der Zweck die Mittel, ohne dass es moralisch ein Problem ist. Besonders, wenn man bedenkt wie viel Wert der Staat auf den §185 legt (siehe den Link, 20% aller Verfahren), um Bürger für das Beleidigen von Staatsdienern zu bestrafen.
Oder man stelle sich vor, einen Rabbi wegen Volksverhetzung. OK, in Deutschland hat wohl bisher keiner solche Worte gefunden, aber in Israel gibt es wohl ein paar Hardcore-Volksverhetzer-Rabbis.
Hier geht es um “anonym”, aber das bezieht sich wohl nur auf Domains.
Die man eh woanders hosten könnte. Z.B. in Nassau bei http://www.Internet.bs
Daher wäre es gut zu wissen, welche Hoster (abgesehen von den teuren ala Mediaon, Katzglobal etc.) für Free Speech wirklich geeignet sind.
DreamHost hatte auf die Anfrage was geht bisher am besten geantwortet. Ich nannte auch die zwei Beispiele Rottenneigbhor und RateMyCop.
Auch wenn er sie sich beide nicht mehr ansehen kann, er schätzte das sollte in Ordnung gehen.
Auch wenn man dort Menschen mit Klarnamen und Adresse beleidigen etzc. könnte.
Angeblich (evtl. veraltet) hosten sie auch die American Nazi Party. Das wäre auch für mich als Linkswähler eine Art Qualitätsindiz bezüglich Free SPeech.
Aber evtl. ist für einen Hoster ja auch algemeine Hetze in Ordnung, aber wenn Einzelpersonen angeprangert werden (Polizisten, Amts-Bedienstete…) nicht.
Aber DreamHost war da zumindest nicht gleich ablehnend.
[…] an. Es können beliebig viele Domains dazu gebucht werden. Beachten Sie außerdem, dass die Option Domain Privacy/Anonyme Domains bei Hostmonster kostenlos möglich […]
ICANN mag keine anonyme Domains | stohl.de - 11. April 2013
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References: § 90

§ 90

§ 90
 § 103

§ 104

§ 130

§ 131

§ 166

§ 192

§ 201
 § 133
 §185
 §185