Source: http://www.bvv.de/cms/de/int/glossar/glossar.jsp
Timestamp: 2013-05-25 14:52:17+00:00

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Glossar - BVV
Sie finden hier alle Stichworte rund um den BVV, die betriebliche Altersversorgung und die gesetzliche Rentenversicherung.
Können Sie einen Begriff nicht finden, möchten diesen aber erklärt haben? Bitte sprechen Sie uns an, wir freuen uns über Ihre Rückmeldung.
bietet dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, die staatlichen Fördermöglichkeiten zu nutzen und mit geringem finanziellen Aufwand eine zusätzliche Absicherung aufzubauen. Bei der Entgeltumwandlung hat der Arbeitgeber verschiedene Möglichkeiten, seine Arbeitnehmer zu unterstützen:
Beim Active-Choice erfolgt eine kollektive Information zur Entgeltumwandlung und Aktivierung durch den Arbeitgeber. Das Mitgliedsunternehmen und der BVV informieren zu einem gewünschten Zeitpunkt - zum Beispiel bei der Einstellung oder einmal jährlich - über die Möglichkeiten der Entgeltumwandlung. Der Arbeitnehmer wird dabei aufgefordert, sich aktiv für oder gegen eine Entgeltlumwandlung zu entscheiden. Entsprechende Musterformulare und Informationsmaterial stellt der BVV zur Verfügung.
Altersentlastungsbetrag Der Altersentlastungsbetrag ist ein Steuerfreibetrag. Er wird einem Steuerpflichtigen gewährt, wenn er das 64. Lebensjahr vollendet hat. 2013 beträgt er 27,2 Prozent der Rente, jedoch höchstens 1.292 Euro. Der Altersentlastungsbetrag wird nur gewährt, wenn kein
Eine Tabelle, die die Altersentlastungsbeträge aufzeigt, steht hier zur Verfügung:
(152 KB) Altersrente Der BVV zahlt eine lebenslange Altersrente bei Erreichen des 65. Lebensjahres, soweit kein Erwerbseinkommen bezogen wird. Es besteht auch die Möglichkeit, eine vorgezogene Altersrente in Anspruch zu nehmen oder den Rentenbeginn bis zum 70. Lebensjahr hinauszuschieben.
Altersteilzeit ermöglicht die Reduzierung der Arbeitszeit oder vorzeitige Beendigung der Arbeit als Vorbereitung des Übergangs in den Ruhestand. Es handelt sich um eine Teilzeitbeschäftigung, die jedoch gesetzlich gefördert wird.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Hauptarten der Altersteilzeit: die kontinuierliche Altersteilzeit, bei der die Arbeitszeit über den gesamten Zeitraum reduziert wird, sowie das Blockmodell, bei dem sich die Altersteilzeit in eine Arbeits- und eine Freistellungsphase unterteilt.
Grundlage für die Altersteilzeit ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Altersvorsorge (Tarif ARLEP/oG)
Bei der BVV Altersvorsorge (Tarif ARLEP/oG) steht die eigene Absicherung im Vordergrund – Sie erhalten eine lebenslange, monatliche Altersrente. Im Falle Ihres Todes vor oder nach Rentenbeginn erlischt der Vertrag.
Altersvorsorge mit Hinterbliebenenleistung (Tarif ARLEP/mGH)
Die BVV Altersvorsorge mit Hinterbliebenenleistung (Tarif ARLEP/mGH) versichert eine lebenslange monatliche Altersrente und bietet darüber hinaus eine Hinterbliebenenleistung:
Sollten Sie vor Erreichen des Rentenalters sterben, werden die bis dahin geleisteten Beitragszahlungen ohne Zinsen für eine sofort beginnende Hinterbliebenenrente verwendet.
Sollten Sie innerhalb von 15 Jahren nach Rentenbeginn sterben, werden wir Ihre Altersrente in voller Höhe bis zum Ende der ersten 15 Rentenjahre an die bezugsberechtigte Person zahlen. Die Hinterbliebenenleistung wird gezahlt an:
den Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes oder
den Lebensgefährten, mit dem gemäß einer schriftlichen Bestätigung gegenüber dem Arbeitgeber sowie dem BVV eine gemeinsame Haushaltsführung besteht oder
kindergeldberechtigte Kinder.
Altersvorsorgebeiträge in der Bescheinigung nach § 92 EStG
Im Rahmen der Riester-Rente wird jedes Jahr eine Bescheinigung nach § 92 EStG ausgestellt. Diese Bescheinigung dient der Ausnutzung des Sonderausgabenabzugs im Rahmen der Riester-Rente.
Bei den geleisteten Altersvorsorgebeiträgen innerhalb der Bescheinigung nach § 92 Einkommensteuergesetz (EStG) handelt es sich um die zulageberechtigten Beitragsanteile. Das sind die Beiträge, die nach unseren Unterlagen im abgelaufenen Beitragsjahr bis zum Höchstbetrag der staatlichen Förderung individuell versteuert entrichtet, also aus dem Nettoeinkommen gezahlt wurden. Die insgesamt ab 2002 geleisteten Altersvorsorgebeiträge können aus dem Feld "Summe der insgesamt geleisteten Altersvorsorgebeiträge" der Bescheinigung entnommen werden.
Altersvorsorgevermögen in der Bescheinigung nach § 92 EStG
Das Altersvorsorgevermögen in der Bescheinigung nach § 92 Einkommensteuergesetz (EStG) ergibt sich aus den im Rahmen der Riester-Rente ab dem Beitragsjahr 2002 bescheinigten Altersvorsorgebeiträgen und den gewährten Zulagen. Es handelt sich hierbei nicht um die Rentenanwartschaft, sondern um die verzinsliche Ansammlung der Sparbeiträge (= der Teil des Deckungskapitals, das auf den nach Riester geförderten Beiträgen sowie den Zulagen basiert). Das Deckungskapital ist der Sparanteil der Beitragsleistung, der nach Abzug der Risiko- und Kostenanteile zum Vorteil des Kunden angesammelt wird.
Alttarif
Der Begriff "Alttarif" steht synonym für die älteste Tarifgemeinschaft des BVV (Tarifgemeinschaft A). Der Alttarif umfasst die Tarife DA und ggf. B (BVV Pensionskasse) sowie den Leistungsplan A der BVV Unterstützungskasse.
Altzusage im steuerrechtlichen Sinn
Eine Altzusage ist eine Versorgungszusage, die vor dem 1.Januar 2005 erteilt wurde. Die Abgrenzung zur Neuzusage finden Sie
Der Anpassungszuschlag stellt einen Teil der Überschussbeteiligung dar. Der Anpassungszuschlag wird Ihrem Vertrag laufend gutgeschrieben. Er erhöht bestehende Ansprüche (Anwartschaften) bzw. laufende Renten. Die Summe der zugeteilten Anpassungszuschläge ergibt eine garantierte Überschussrente.
Der Begriff Anwartschaft steht synonym für Ihre erworbenen Versorgungsansprüche beim BVV. Die Anwartschaft umfasst die Summe der bereits erworbenen
sowie die bereits erworbene
�berschussrente
aus den gewährten Anpassungszuschlägen.
Die Anwartschaftsphase ist die Phase vor dem Rentenbeginn, in der durch Beitragszahlungen Rentenansprüche erworben werden.
Im Versorgungsausgleich sind die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Versorgungsanwartschaften bzw. -leistungen (Ehezeitanteile) jeweils zur Hälfte zwischen den Ehegatten zu teilen. Der Ausgleichsbetrag bestimmt sich aus der Hälfte des Wertes des jeweiligen Ehezeitanteils.
Der BVV bietet den Unternehmen der Bank- und Finanzwirtschaft an, verschiedene Mitgliedsschaftsformen zu begründen.
Durch die außerordentliche Mitgliedschaft können Unternehmen den Entgeltumwandlungsanspruch Ihrer Arbeitnehmer über den BVV umsetzen. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, sich am Beitrag zu beteiligen. Die Finanzierung nimmt Ihr Mitarbeiter über eine Entgeltumwandlung vor. Die Höhe des Beitrags kann frei bestimmt und flexibel angepasst werden.
Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind vom Gehalt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze zu entrichten. Diese liegt 2013 bei einem Monatseinkommen von 5.800 Euro (West) und 4.900 Euro (Ost).
Das Beitragsklassensystem ist eine Methode zur Ermittlung des BVV-Beitrages in der
Tarifgemeinschaft A
Die Höhe des Beitrages ist abhängig von dem zwischen dem Unternehmen und dem BVV geschlossenen Rahmenvertrag sowie von der mit dem Mitarbeiter getroffenen Vereinbarung.
Der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt 18,9 Prozent des Gehalts (seit dem 1. Januar 2013). Er ist bis zur
je zur Hälfte durch den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber zu tragen.
Eine Rente wegen Berufsunfähigkeit wird gezahlt, wenn der Versicherte seinen bisherigen Beruf nur noch zu weniger als 50 Prozent ausüben kann.
Beim BVV haben alle Versicherten der
einen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente, sofern die
von 60 Kalendermonaten erfüllt ist.
Bescheinigung nach § 92 Einkommensteuergesetz
Alle Anbieter von förderfähigen Altersvorsorgeverträgen (Riester-Rente) sind gesetzlich verpflichtet, jährlich eine Bescheinigung an alle Versicherten auszustellen.
Die Bescheinigung ist ein verkürzter Kontoauszug. Er informiert Sie über die auf Ihren Vertrag im abgelaufenen Kalenderjahr erfolgten Beitragszahlungen und geflossenen Zulagen. Dabei dürfen nur die Zulagen ausgewiesen werden, die von der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen im abgelaufenen Beitragsjahr auch tatsächlich überwiesen wurden.
Unter betrieblicher Altersversorgung versteht man Leistungen der Alters-, Invaliditäts- und/oder Hinterbliebenenversorgung, die Arbeitnehmern im Rahmen ihres Arbeitsverhältnisses zugesagt werden. Diese vom Arbeitgeber auf freiwilliger Basis erbrachten Leistungen ersetzen nicht die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sondern ergänzen diese. Es gibt fünf verschiedene Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung.
Betriebsrente ist ein umgangssprachlicher Begriff für die betriebliche Altersversorgung. Teilweise wird der Begriff synonym für den Durchführungsweg "Direktzusage" verwendet.
Das Betriebsrentengesetz regelt die betriebliche Altersversorgung in Deutschland.
BVV - Wofür steht diese Abkürzung?
BVV - Beamtenversicherungsverein des deutschen Bank- und Bankiergewerbes a.G.
Am 23. Juni 1995 wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung die Firmierung "Beamtenversicherungsverein" aufgegeben, da der BVV keine Beamten, sondern die Angestellten im Bankgewerbe versichert.
Seitdem firmiert die
des BVV als:
des BVV fimiert als:
Der BVV gründete zum Ende des Jahres 2007 den BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG, um seinen Mitgliedsunternehmen die steueroptimierte Auslagerung von Direktzusagesystemen zu ermöglichen. In Kombination mit der BVV Unterstützungskasse bietet der BVV unterschiedliche Auslagerungsmodelle an.
Der Pensionsfonds ist der jüngste Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung (eingeführt zum 1. Januar 2002). Er unterscheidet sich von der
grundsätzlich durch geringere Anlagerestriktionen sowie die Möglichkeit, bestehende Anwartschaften aus
steuerfrei zu übernehmen.
Die Kapitalanlage des BVV Pensionsfonds erfolgt (analog zur BVV Pensionskasse) in erster Linie sicherheitsorientiert. Die Pensionspläne werden über die BVV Pensionskasse kongruent rückgedeckt und sind somit sicher und ausfinanziert.
Der BVV Versicherungsverein ist eine überbetriebliche Pensionskasse in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit.
Die BVV Versorgungskasse ist eine überbetriebliche, kongruent rückgedeckte Unterstützungskasse, die in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins betrieben wird. Die Rückdeckung erfolgt durch den BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G.
Deferred Compensation (aufgeschobene Vergütung)
Ursprünglich stammt der Begriff "deferred compensation" aus den USA. Er bezeichnet dort i. d. R. einen steuerbegünstigten Sparplan im Rahmen der betrieblichen Vorsorge.
Im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland ist der Begriff in den Vereinigten Staaten nicht zwingend mit dem Versorgungs- bzw. Versicherungscharakter in Zusammenhang zu bringen. Hierzulande spricht man von deferred compensation als eine arbeitnehmerfinanzierte Form der betrieblichen Altersversorgung, bei der Teile der Vergütung (des Bruttoeinkommens) einmalig, wiederkehrend oder laufend in eine
auf Versorgungsleistungen umgewandelt werden.
Diese Form ist für den Arbeitnehmer besonders effektiv, da höher zu versteuernde Einkommensteile nicht der progressiven Besteuerung während der Aktivitätszeit unterworfen werden und die Leistungen erst nach der Pensionierung dann i. d. R. mit einer deutlich geringeren Steuerbelastung zufließen (nachgelagerte Besteuerung).
Neben dem Grundgehalt sind auch Entgeltkomponenten wie z. B. variable Bezüge umwandelbar.
Der BVV bietet im Rahmen der beiden
die Möglichkeit, lohnsteuerfreie Zahlungen per
Die Direktversicherung ist ein Durchführungsweg der
Bei einer Direktversicherung erfüllt ein Arbeitgeber sein betriebliches Versorgungsversprechen, indem er eine Direktversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers abschließt. Der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen sind bezogen auf die Leistungen der Versicherung ganz oder teilweise bezugsberechtigt.
Die Direktzusage ist einer der fünf
der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage ist die Zusage des Arbeitgebers, eine bestimmte Versorgungsleistung zu erbringen. Die Finanzierung der Zusage erfolgt durch die Bildung von Pensionsrückstellungen. Die Verwaltung der Versorgungszusage erfolgt grundsätzlich im Unternehmen. Im Versorgungsfall werden die Leistungen als nachträglicher Arbeitslohn ausgezahlt. In der
fallen somit keine Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung an. Die Versorgungsleistung unterliegt der Einkommenssteuer (nachgelagerte Besteuerung). Direktzusagen werden von der gesetzlich vorgeschriebenen
Eine Doppelbesteuerung kann auftreten, wenn ein Rentner im Ausland lebt und dort seine deutsche Versorgungsleistung bezieht. In diesem Fall würde grundsätzlich die Rentenleistung in Deutschland und zusätzlich im Ausland versteuert werden. Um die Doppelbesteuerung zu vermeiden, kann bei dem für den BVV zuständigen Finanzamt in Berlin eine Freistellung vom Steuerabzug beantragt werden. Voraussetzung ist, dass mit dem Land, in dem er lebt, ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht.
Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung gibt es fünf Durchführungswege.
Die Durchführungswege sind:
(seit dem 1. Januar 2002)
Durchschnittsbeitragstarif
ist ein Durchschnittsbeitragstarif. Das bedeutet, dass die Beiträge alters- und geschlechtsunabhängig kalkuliert sind. Unabhängig vom Alter erhält jeder Versicherte für den gleichen Beitrag den gleichen Rentenbaustein.
Eck- oder Standardrente
Die Eck- oder Standardrente bezeichnet eine rechnerische Vergleichsgröße in der
und stellt die monatliche Altersrente des sogenannten Eckrentners dar. Die Berechnung erfolgt unter der Annahme, dass die zu Grunde liegende Person nach 45 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung mit dem jeweiligen Durchschnittseinkommen mit Alter 65 in Rente geht.
Bezeichnet die Versorgungsansprüche bzw. -leistungen, die während der Ehezeit erworben wurden.
Erhalten Sie eine Rente von der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse), ist der BVV verpflichtet, anfallende Steuern einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Der BVV ruft unter Angabe Ihrer Identifikationsnummer und Ihres Geburtsdatums die für den Lohnsteuerabzug benötigten Daten elektronisch bei der Finanzverwaltung ab. Diese Daten werden in der ELStAM-Datenbank beim Bundeszentralamt für Steuern verwaltet.
Änderungen der Lohnsteuerabzugsmerkmale können grundsätzlich nur durch Ihr zuständiges Finanzamt vorgenommen werden.
ElsterLohn bezeichnet die papierlose, elektronische Übermittlung von relevanten Daten für die Rentenbesteuerung von einem Versorgungsträger wie dem BVV an das Finanzamt. Die Rentner der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse) erhalten über ihre gemeldeten Daten einmal im Jahr eine Übersicht der steuerlich relevanten Einkünfte (Lohnsteuerbescheinigung).
Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersversorgung
Entgeltumwandlung bedeutet die Umwandlung von Gehaltsbestandteilen zu Gunsten einer betrieblichen Altersversorgung. Die Versicherten verzichten auf einen Teil des Bruttoarbeitslohns und wandeln diesen in eine betriebliche Altersversorgung um. Grundsätzlich haben alle Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, einen Anspruch auf Entgeltumwandlung bis zu 4 Prozent der
(entspricht 2.784 Euro für das Jahr 2013). Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit zum Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung erhält.
Der BVV bietet im Rahmen der Entgeltumwandlung verschiedene - auf die persönliche Situation zugeschnittene - Vorsorgeprodukte an.
Bei Rentenzahlungen, die aus individuell oder pauschal versteuerten Beitragsanteilen beruhen, wird der fiktive Ertragsanteils versteuert.
Eine Tabelle über die Höhe der Ertragsanteile finden Sie hier
(153 KB) .
Erwerbsminderung liegt vor, wenn der Versicherte außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens 3 (volle Erwerbsminderung) bzw. 6 (teilweise Erwerbsminderung) Stunden täglich zu arbeiten.
BVV Versicherte in der Tarifgemeinschaft N haben nach Erfüllung der 60 monatigen Wartezeit Anspruch auf volle bzw. teilweise Erwerbsminderungsrente.
eTIN-Nummer
eTIN steht für electronic Taxpayer Identification Number (elektronische Transfer-Identifikations-Nummer). Es handelt es sich hierbei um einen 14-stelligen Ordnungsbegriff, der aus den persönlichen Daten Name, Vorname und Geburtsdatum gebildet wird. Die eTIN wurde im Zusammenhang mit der Datenübertragung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung eingeführt und schließlich durch die Steuer-Identifikationsnummer ersetzt. Derzeit ist die Verwendung der eTIN für die Datenübermittlung der Lohnsteuerbescheinigung nur noch dann zulässig, wenn die Steuer-Identifikationsnummer durch das Bundeszentralamt noch nicht vergeben wurde.
Erfolgt die Teilung nicht beim Versorgungsträger des ausgleichspflichtigen Ehegatten, sondern extern, indem dieser Versorgungsträger den auszugleichenden Kapitalbetrag bei einem anderen Versorgungsträger einzahlt, spricht man von einer externen Teilung.
Das Trägerunternehmen einer Direktzusage kann ohne Zustimmung des Ausgleichsberechtigten bis zu einem Ausgleichswert in Höhe der jeweils gültigen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG: 69.600 EUR im Jahr 2013) eine externe Teilung der Direktzusage verlangen (vgl. §§ 14 und 17 VersAusglG). Allerdings hat die ausgleichsberechtigte Person den Rechtsanspruch die Zielversorgung wählen zu können. Als Zielversorgung käme die BVV Pensionskasse in Betracht.
Sofern sich das Trägerunternehmen und die ausgleichsberechtigte Personen über die Zielversorgung nicht verständigen können, würde der Ausgleichsbetrag an die noch zu gründende Versorgungsausgleichskasse übertragen. Bis zur Gründung der Versorgungsausgleichskasse werden diese Versorgungsanwartschaften auf die gesetzliche Rentenversicherung übertragen.
Freibeträge / Grundfreibetrag
Freibeträge bewirken, dass Lohnsteuer erst ab einer Mindesthöhe anfällt. Arbeitnehmer bzw. Rentner müssen keine Lohn- oder Einkommensteuer zahlen, wenn deren Gehalt oder Einkommen das Existenzminimum nicht überschreitet. Dieses Minimum wird im Steuertarif in Form des Grundfreibetrages berücksichtigt. Der Grundfreibetrag erhöht sich noch um den Arbeitnehmerpauschalbetrag, die Vorsorgeaufwendungen sowie den Sonderausgabenpauschalbetrag. Erst wenn die Gesamtsumme dieser Freibeträge, die sich in den Steuerklassen unterschiedlich auswirken, überschritten wird, fällt Lohn- oder Einkommensteuer an.
Bei BVV-Renten können darüber hinaus weitere Freibeträge abgesetzt werden:
Nach dem Ausscheiden aus einem Mitgliedsunternehmen besteht die Möglichkeit, die Versorgung im BVV Versicherungsverein (Pensionskasse) mit eigenen Beiträgen oder über den neuen Arbeitgeber fortzuführen.
Die garantierte Rente setzt sich zusammen aus der Stammrente sowie der erworbenen Überschussrente. Die Stammrente ergibt sich aus der Summe der Rentenbausteine, welche entsprechend der Beitragszahlungen gutgeschrieben werden. Die Überschussrente setzt sich aus den bereits gut geschriebenen Anpassungszuschlägen zusammen.
Garantiezins (Rechnungszins)
Der Garantiezins beziehungsweise Rechnungszins gibt an, welche Verzinsung der Sparanteile des Versicherungsbeitrages dem Versicherten über die gesamte Vertragslaufzeit garantiert wird.
Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland ist Bestandteil des Sozialversicherungssystems zur Alterssicherung der abhängig Beschäftigten, die im Wesentlichen durch deren per Gesetz vorgeschriebene Teilnahme im Umlageverfahren finanziert wird.
Weitere Personengruppen (z. B. Selbstständige) können sich freiwillig versichern.
Bei einer Weiterversicherung nach Tarif N kann der BVV vor Annahme des Antrages eine Risikoprüfung vornehmen. Im Normalfall genügt die Beantwortung einiger Gesundheitsfragen im Antrag. Ergeben sich aus den Antragsfragen Vorerkrankungen, werden gegebenenfalls Anfragen bei behandelnden Ärzten und die Vorlage von Attesten notwendig. Bei höheren Renten und gegebenenfalls bei einem höheren Eintrittsalter sind auch ärztliche Untersuchungen üblich.
Die Grundversorgung bezeichnet den Teil der BVV-Versorgung, der vom Arbeitgeber bzw. mit ergänzenden Beiträgen des Arbeitnehmers gemeinsam finanziert wird.
bildet die Grundzulage die staatliche Zulagenförderung im Rahmen der
. Voraussetzung für den Erhalt der vollen Grundzulage ist, dass der Anleger zulagenberechtigt ist und einen eigenen individuell versteuerten Sparbeitrag in einen Altersvorsorgevertrag einzahlt. Um die Zulage in voller Höhe zu erhalten, muss mindestens der
Im Rahmen der Riester-Rente kann der Förderberechtigte seine Altersvorsorgebeiträge zuzüglich der Zulage jährlich als Sonderausgabe geltend machen. Ist die Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug für den Steuerpflichtigen günstiger als die gewährte Riester-Zulage, erstattet das Finanzamt die Differenz zwischen der gesondert festgestellten Steuerersparnis und der Zulage. Diese Prüfung nimmt das Finanzamt automatisch vor, wenn die gezahlten Altersvorsorgebeiträge durch eine Bescheinigung nachgewiesen werden.
Eine Halbwaisenrente wird gezahlt, wenn ein Elternteil verstorben ist.
Alle in der Ehezeit erworbenen Anrechte werden zwischen den geschiedenen Ehegatten hälftig ausgeglichen.
Individualtarif - Neutarif
Der Neutarif ist ein individuell kalkulierter Tarif, d. h. es wird das individuelle Lebensalter bei der Beitragszahlung berücksichtigt.
Im Leistungsplan N der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse) und im Tarif DN des BVV Versicherungsvereins (Pensionskasse) wird jeder Beitrag individuell und altersabhängig in einen Rentenbaustein umgewandelt. Je jünger der Versicherte ist, desto höher ist der Rentenbaustein in Relation zum Beitrag. Dies deshalb, weil wir das Kapital bis zum Renteneintritt länger für Sie anlegen können oder das Invaliditäts- bzw. Todesrisiko geringer ist.
Individuelle Versteuerung des Beitrages
Individuelle Versteuerung meint, dass Ihr Beitrag an den BVV aus Ihrem Nettoeinkommen gezahlt wird.
Eine individuell versteuerte Beitragszahlung ist beispielsweise Voraussetzung für die staatliche Förderung im Rahmen der Riester-Rente.
Träger der gesetzlichen Insolvenzsicherung ist der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) mit Sitz in Köln. Die Insolvenzsicherung sichert die Ansprüche und
auf betriebliche Altersversorgungsleistungen für den Fall, dass der Arbeitgeber wegen Insolvenz nicht mehr in der Lage ist, die von ihm zugesagten und geschuldeten Altersversorgungsleistungen zu zahlen. Der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit übernimmt bei denjenigen Versorgungsempfängern, die bei Eintritt der Insolvenz bereits eine betriebliche Rente erhalten, die weitere Auszahlung. Bei denjenigen, die bei Eintritt der Insolvenz eine
Anwartschaft erworben haben, tritt der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit für die späteren Leistungen ein.
Der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit wird durch Beiträge finanziert, die vom Arbeitgeber aufgebracht werden. Beitragspflichtig sind die Durchführungswege:
Der Durchführungsweg "Direktversicherung" ist dann von der PSV-Beitragspflicht befreit, wenn das Bezugsrecht des Arbeitnehmers ab Eintritt der Unverfallbarkeit unwiderruflich gestaltet wird und Abtretungen beziehungsweise Beleihungen rückgängig gemacht werden.
Der Durchführungsweg Pensionskasse ist ebenfalls von der PSV-Pflicht befreit, da er unter der strengen staatlichen Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt.
Jedes Anrecht (Anwartschaften und Ansprüche auf laufende Leistungen) wird innerhalb des Versorgungssystems geteilt in dem es erworben wurden. Beispielweise erhielte der ausgleichsberechtigte Ehegatte einen selbstständigen Versorgungsanspruch aus einer zu teilenden Direktzusage gegenüber dem Trägerunternehmen.
Kinderzulage im Rahmen der "Riester-Rente"
wird dem Zulageberechtigten im Rahmen der Riester-Rente für jedes Kind, für das ihm Kindergeld ausgezahlt wird, eine Kinderzulage gewährt. Eine Ausnahme gilt für zusammenveranlagte Elternteile. Hier wird die Kinderzulage grundsätzlich der Mutter zugeordnet. Auf Antrag beider Eltern kann die Kinderzulage dem Vater zugeordnet werden. Die Ehefrau kann im Ergänzungsbogen-Kinderzulagen eine Dauerzustimmung erteilen, sofern der Vater eine Vollmacht für die dauerhafte Beantragung der Zulage erteilt hat. Anderenfalls gilt die Zustimmung nur für ein Jahr.
Höhe der Kinderzulage pro Kind und Jahr
* Für jedes Kind, das nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurde, erhalten Sie eine Kinderzulage von 300 Euro.
Kompaktvorsorge (Tarifgemeinschaft A) Die Tarifgemeinschaft A umfasst die Produkte - BVV Kompaktvorsorge (Tarif B)
- BVV Kompaktvorsorge (Tarif DA)
- BVV Kompaktvorsorge (Leistungsplan A)
mit den Leistungen:
Der BVV zahlt dem Versicherten eine lebenslange monatliche Altersrente ab dem vollendeten 65. Lebensjahr. Ein flexibler Abruf der BVV-Rente ist möglich, wenn der Versicherte vorzeitig bzw. erst nach dem vollendeten 65. Lebensjahr in den Ruhestand treten will.
Eine Berufsunfähigkeitsrente erhält der Versicherte, wenn von der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rente wegen voller Erwerbsminderung gezahlt wird oder aus dem Bescheid hervorgeht, dass mehr als 50 Prozent Berufsunfähigkeit vorliegt.
Die Witwen-/Witwerrente beträgt 60 Prozent, die Waisenrente 40 Prozent des zum Todeszeitpunkt heranzuziehenden Rentenanspruchs. Die Waisenrente wird für eheliche oder gesetzlich gleichgestellte Kinder unter 18 Jahren gezahlt.
Kompaktvorsorge (Tarifgemeinschaft N) Die Tarifgemeinschaft N umfasst die Produkte - BVV Kompaktvorsorge (Tarif N)
- BVV Kompaktvorsorge (Tarif DN)
- BVV Kompaktvorsorge (Leistungsplan N)
Der BVV zahlt eine Rente bei voller und teilweiser Erwerbsminderung. Volle Erwerbsminderungsrente erhält der Versicherte, wenn er unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Eine teilweise Erwerbsminderungsrente wird gezahlt, wenn der Versicherte mehr als drei Stunden aber weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann. Die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung beträgt 50 Prozent der vollen Erwerbsminderungsrente.
Die Witwen-/Witwerrente beträgt 60 Prozent, die Halbwaisenrente 30 Prozent und die Vollwaisenrente 45 Prozent des zum Todeszeitpunkt heranzuziehenden Rentenanspruchs. Die Waisenrente wird für eheliche oder gesetzlich gleichgestellte Kinder unter 18 Jahren gezahlt.
Der Leistungsplan A bezeichnet die Versorgung im Alttarif in der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse). Dieser Leistungsplan wird vom BVV Versicherungsverein (Pensionskasse) im Tarif RA rückgedeckt. Versorgungszusagen nach dem Leistungsplan A werden den Angestellten gegeben, die ursprünglich im Alttarif (Tarif A) des BVV Versicherungsvereins versichert gewesen waren und deren Arbeitgeber auf den Durchführungsweg der BVV Unterstützungskasse (BVV Versorgungskasse) umgestellt haben.
Dem Leistungsplan N entspricht die Versorgung im
Neutarif
in der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse). Hier werden alle neuen Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen des BVV entsprechend ihrer Versorgungszusage angemeldet. Die Leistungszusagen im Leistungsplan N werden vom BVV Versicherungsverein (Pensionskasse) im Tarif RN kongruent rückgedeckt.
Erhalten Sie Rentenleistungen aus der BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. (Unterstützungskasse), erfolgt der Lohnsteuerabzug durch den BVV. Die Lohnsteuerkarte aus Papier wurde letztmalig für das Jahr 2010 ausgestellt. Seit dem 1. März 2013 ruft der BVV unter Angabe Ihrer Identifikationsnummer und Ihres Geburtsdatums die für den Lohnsteuerabzug benötigten Daten elektronisch bei der Finanzverwaltung ab. Diese Daten werden in der ELStAM-Datenbank beim Bundeszentralamt für Steuern zentral verwaltet (ELStAM steht für Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale). Änderungen der Lohnsteuerabzugsmerkmale können grundsätzlich nur durch Ihr zuständiges Finanzamt vorgenommen werden. Sie erhalten von uns einmal im Jahr eine Übersicht der steuerlich relevanten Einkünfte (Lohnsteuerbescheinigung).
Mindesteigenbeitrag / Höchstbeitrag
Im Rahmen der Riester-Rente erhält ein Versicherter eine Zulage, sofern er individuell versteuerte Beiträge für ein förderfähiges Vorsorgeprodukt leistet. Um die Riester-Zulage in voller Höhe zu erhalten, muss der so genannte Mindesteigenbeitrag aufgewendet werden.
2002/2003: 1 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres abzüglich Zulage 2004/2005: 2 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres abzüglich Zulage
2006/2007: 3 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres abzüglich Zulage seit 2008: 4 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres abzüglich Zulage
Eine alleinstehende Frau mit einem Kind hatte im Vorjahr beitragspflichtige Einnahmen in Höhe von 38.000 Euro
4 % von 38.000 EUR
abzügl. Grundzulage für Sie selbst
abzügl. Kinderzulage
erforderlicher jährlicher Mindesteigenbeitrag 1.181 EUR
Höchstbeitrag (maximaler Sonderausgabenabzug)
2002/2003: 525 EUR abzüglich Zulage
2004/2005: 1.050 EUR abzüglich Zulage
2006/2007: 1.575 EUR abzüglich Zulage
seit 2008: 2.100 EUR abzüglich Zulage
Der BVV ist vereinsrechtlich organisiert. Wesentliche Unternehmensentscheidungen (z. B. Satzungs- und Bedingungsänderungen) werden durch die Mitgliederversammlungen des BVV Versicherungsvereins und der BVV Versorgungskasse getroffen.
Die Mitgliederversammlungen sind das oberste Organ des BVV Versicherungsvereins und der BVV Versorgungskasse.
Die Mitgliederversammlungen finden in den ersten sieben Monaten eines Jahres statt. Jedes Trägerunternehmen der BVV Versorgungskasse und jedes Mitgliedsunternehmen des BVV Versicherungsvereins ist zur Teilnahme berechtigt, ebenso wie jedes Mitglied.
Unternehmen, die Mitglieder des BVV Versicherungsvereins sind und zur Durchführung ihrer betrieblichen Altersversorgung Beiträge in diese Pensionskasse leisten, werden Mitgliedsunternehmen genannt.
Unternehmen, die Mitglieder der BVV Versorgungskasse sind und zur Durchführung ihrer betrieblichen Altersversorgung Zuwendungen in diese Unterstützungskasse leisten, werden Trägerunternehmen genannt.
Mittelbare Zulageberechtigung
Mittelbar zulageberechtigt sind Ehepartner, die zwar nicht selbst, aber deren Ehegatte zum
unmittelbar zulageberechtigten
Personenkreis gehört. Voraussetzung: Sie haben einen auf ihren Namen lautenden Altersvorsorgevertrag abgeschlossen, beide Ehepartner waren im Beitragsjahr – zumindest zeitweise – unbeschränkt einkommensteuerpflichtig und haben während des gesamten Beitragsjahres dauernd zusammen gelebt.
Wichtiger Hinweis zur mittelbaren Zulageberechtigung:
Für den mittelbar Zulageberechtigten besteht lediglich die Möglichkeit einer privaten Altersvorsorge. Das heißt, in diesem Fall kann keine Zulage über eine betriebliche Altersversorgung (z. B. BVV Pensionskasse) beantragt werden.
Der Begriff "Neutarif" bezeichnet den
Neuzusage im steuerrechtlichen Sinne
Es liegt eine Neuzusage vor, wenn die Versorgungszusage erstmalig nach dem 31. Dezember 2004 erteilt wurde oder die bereits erteilte Versorgungszusage um zusätzliche (bisher nicht versicherte) biometrische Risiken erweitert wird und dies mit einer Beitragserhöhung verbunden ist.
Beim Opting-In erfolgt keine separate Initiierung durch den Arbeitgeber. Das Mitgliedsunternehmen bietet dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, eine Entgeltumwandlung über den BVV durchzuführen. Bei Bedarf informieren sich diese individuell über ihre Möglichkeiten.
Beim Opting-Out erfolgt eine automatische Anmeldung zur Entgeltumwandlung durch den Arbeitgeber mit Ausstiegsoption. Das Mitgliedsunternehmen meldet den Arbeitnehmer bei der Einstellung zu einer zusätzlichen Entgeltumwandlung an. Das kann einzelvertraglich oder per Betriebsvereinbarung erfolgen. Möchte der Arbeitnehmer darauf verzichten, kann er der Versorgung widersprechen oder sie zu einem späteren Zeitpunkt abwählen.
Seit dem 1. Januar 2002 steht der Pensionsfonds als fünfter Durchführungsweg für die betriebliche Altersversorgung zur Verfügung. Er unterscheidet sich von der
grundsätzlich durch größere Anlagefreiheit sowie die Möglichkeit bestehende Anwartschaften aus
Seit dem 1. Januar 2008 bietet der BVV diesen Durchführungsweg zur Auslagerung von Pensionszusagen an. In Kombination mit der BVV Unterstützungskasse können Pensionszusagen vollständig abgelöst werden.
Die Pensionskasse ist einer der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung. Sie versichert in der Regel nur eine bestimmte Gruppe von Arbeitnehmern, und zwar die Mitarbeiter eines oder mehrerer Mitgliedsunternehmen (Arbeitgeber). Die Pensionskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die den Versicherten einen Rechtsanspruch einräumt. Die Rechtsform ist in der Regel der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG).
Der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. ist eine überbetriebliche Pensionskasse für die Finanzwirtschaft, die zusätzlich die Leistungen der
BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. (Unterst�tzungskasse)
sowie des BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG in
R�ckdeckung
Pensions-Sicherungs-Verein a.G. (PSVaG)
Der PSV ist ein gesetzliches Absicherungsinstrument und dient der Absicherung unverfallbarer Anwartschaften und laufender Betriebsrenten für den Fall der Insolvenz des Arbeitgebers.
sowie näheres zum PSV unter
Rentenbaustein (Steigerungsbetrag)
Für jeden geleisteten Beitrag erhalten die Versicherten einen garantierten Rentenbaustein. Die Summe der Rentenbausteine ergibt zusammen mit den gewährten Überschussbeteiligungen (Anpassungszuschlag) die BVV-Rente.
Die Besteuerung der Rentenleistungen richtet sich nach der Besteuerung der eingezahlten Beiträge.
Renten aus steuerfreien Beiträgen an die BVV Pensionskasse unterliegen der nachgelagerten Besteuerung, d. h. Renten aus diesen Beiträgen sind vom Arbeitnehmer als "Sonstige Einkünfte" zu versteuern.
Renten aus geförderten Beiträgen (Riester-Rente) sind als "Sonstige Einkünfte" ebenso steuerpflichtig.
Renten aus Beiträgen an die BVV Unterstützungskasse unterliegen ebenfalls der nachgelagerten Besteuerung als „Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit“ und sind zu versteuern. Erhalten Sie Rentenleistungen aus der BVV Unterstützungskasse (BVV Versorgungskasse), übernimmt der BVV die Steuerabrechnung. Renten aus pauschal sowie individuell versteuerten Beiträgen sind mit dem Ertragsanteil steuerpflichtig. Rentenzahlungen des BVV Pensionsfonds unterliegen der nachgelagerten Besteuerung und werden als „Sonstige Einkünfte“ versteuert.
Künftig müssen alle Rentenzahlstellen, also auch der BVV, sämtliche Rentenzahlungen der "zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen" (ZfA) bei der deutschen Rentenversicherung Bund melden. Die Meldung erfolgt auf elektronischem Wege bis zum 31. Mai des Folgejahres. Die Rentenbezugsmitteilung wird gesondert für jede Rente erstellt.
Die BVV Altersvorsorge mit Hinterbliebenenleistung versichert neben einer lebenslangen Altersrente auch eine Rentengarantiezeit. Hierbei zahlt der BVV bei Ableben des Versicherten nach Rentenbeginn aber innerhalb der ersten fünfzehn Jahre des Rentenbezugs die Altersrente in voller Höhe bis zum Ende der ersten fünf Rentenjahre an einen bezugsberechtigten Hinterbliebenen aus.
Versicherte, mit laufenden BVV-Verträgen erhalten jährlich eine Renteninformation vom BVV, die über den Stand der BVV-Versorgung zum 1. Januar des jeweiligen Jahres und die mögliche Weiterentwicklung der Versorgung bei Fortführung der aktuellen Beitragszahlung unterrichtet. Rentner werden ebenfalls jährlich über ihre Rentenanpassung informiert.
Rentenniveau (Bruttorentenniveau)
Das Rentenniveau errechnet sich aus dem Verhältnis der
zum aktuellen (Brutto-) Durchschnittseinkommen.
Die Rentenreform 2000/2001 umfasst das Altersvermögensgesetz sowie das Altersvermögensergänzungsgesetz. Das Reformpaket soll die langfristige Finanzierbarkeit der gesetzlichen Renten sicherstellen und die ergänzende Vorsorge, z. B. im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung, fördern.
Es wird von den Bürgern ein hohes Maß an Eigenverantwortung für die Absicherung im Alter und bei der Minderung bzw. Verlust der Arbeitskraft verlangt. Folgende Punkte kennzeichnen die Rentenreform:
Senkung des Versorgungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung
Nachgelagerte Besteuerung (siehe
Kürzere Unverfallbarkeitsfristen (siehe
) Staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge
Der Begriff Riester-Rente bezeichnet eine vom Staat durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderten, privat finanzierten Rente. Die Förderung ist im Altersvermögensgesetz (AVmG) geregelt.
Zulage (Riester-Rente)
Die von der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse) zugesagten Leistungen werden beim BVV Versicherungsverein (Pensionskasse) kongruent (vollständig) rückgedeckt.
Bedeutet die Teilung von Versorgungsansprüchen bzw. –leistungen im Versorgungssystem, wo diese erworben wurden. Siehe auch
Im Rahmen des so genannten schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs werden Ausgleichansprüche der geschiedenen Ehegatten nach der Scheidung geregelt. Dies betrifft Versorgungsansprüche, die noch nicht ausgeglichen wurden bzw. konnten. So kann beispielsweise die tatsächliche Rentenleistung einer endgehaltsabhängigen Direktzusage, erst bei Renteneintritt festgestellt werden. Der schuldrechtliche Versorgungsausgleich wird - wenn ein entsprechender Antrag beim Familiengericht gestellt wurde - bei Eintritt der ehemaligen Ehepartner in den Ruhestand durchgeführt. Der Ausgleichsverpflichtete wird dann gegebenenfalls zur Zahlung einer monatlichen Ausgleichsrente verurteilt. Es handelt sich bei dieser Ausgleichsrente faktisch um eine Unterhaltszahlung, die erst nach Eintritt in den Ruhestand zu zahlen ist.
Der Sockelbetrag bezeichnet die Mindestsparleistung, um im Rahmen der Riester-Rente eine staatliche Zulage zu erhalten.
45 EUR ohne Kind
38 EUR mit einem Kind
30 EUR mit zwei oder mehr Kindern
generell 60 EUR
Sonderausgaben sind private Ausgaben, die nicht in wirtschaftlichem Zusammenhang mit einer der sieben Einkunftsarten stehen. Sie dürfen daher weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten darstellen. Solche Privatausgaben sind nur dann von der einkommenssteuerlichen Bemessungsgrundlage abziehbar, wenn das Gesetz dies wegen der unvermeidbaren beziehungsweise förderungswürdigen Minderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen ausdrücklich vorsieht. In anderen Fällen scheidet ein Abzug in der Regel aus.
Sonderausgaben können grundsätzlich nur solche Aufwendungen sein, die auf einer eigenen Verpflichtung des Steuerpflichtigen beruhen und von ihm selbst entrichtet worden sind. Der Sonderausgabenabzug erfolgt für das Kalenderjahr, in welchem die Aufwendungen geleistet worden sind.
Der Sonderausgabenabzug im steuerlichen Förderkonzept der
der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge ist unabhängig vom individuellen Einkommen des Berechtigten und wird zusätzlich gewährt. Er beträgt maximal 2.100 EUR ab dem Jahr 2008.
Der Sonderzuschlag ist eine nicht garantierte, besondere Form der Überschussbeteiligung in der Tarifgemeinschaft A, dessen Höhe in jedem Jahr neu festgelegt wird.
Die Stammrente ist die in den Versicherungsbedingungen versprochene garantierte Leistung. Sie setzt sich zusammen aus der Summe der Rentenbausteine, die mit jeder Beitragszahlung erworben wurden.
In der Tarifgemeinschaft A erhöht sich die Stammrente zusätzlich noch um einen Grundbetrag sowie
einen Kinderzuschuss (wenn der Versicherte in der Tarifgemeinschaft A vor dem 1. Januar 2002 versichert war).
Die aus 11 Ziffern bestehende Steuer-Identifikationsnummer wurde jedem in Deutschland gemeldeten Bürger schriftlich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mitgeteilt.
Sie gilt lebenslang und ersetzt für natürliche Personen die bisherige Steuernummer und eTIN.
Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auf betriebliche Altersversorgung ein. Dies gilt auch dann, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt. Wird der Versorgungsträger z. B. insolvent und kann die übernommenen Leistungen nicht mehr erbringen, haftet der Arbeitgeber für den Fehlbetrag.
Die Tarifgemeinschaft A umfasst den
) mit den Tarifen B, RA und DA des BVV Versicherungsvereins (Pensionskasse) und den Leistungsplan A der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse).
Versicherte Mitarbeiter der BVV-Mitglieds- oder Trägerunternehmen finden auf ihrem aktuellen Versicherungsschein bzw. der Versorgungsbestätigung die Zuordnung zur jeweiligen Tarifgemeinschaft. Der Begriff "Alttarif" ist gleichbedeutend mit der Tarifgemeinschaft A. "Neutarif" bedeutet Zugehörigkeit zur
Tarifgemeinschaft N.
Tarifgemeinschaft N
Die Tarifgemeinschaft N umfasst den Individualtarif mit den Tarifen N, RN und DN des BVV Versicherungsvereins (Pensionskasse) und den Leistungsplan N der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse).
Versicherte Mitarbeiter der BVV-Mitglieds- oder Trägerunternehmen finden auf ihrem aktuellen Versicherungsschein bzw. der Versorgungsbestätigung die Zuordnung zur jeweiligen BVV-Tarifgemeinschaft. "Neutarif" bedeutet Zugehörigkeit zur Tarifgemeinschaft N. Der Begriff "Alttarif" bedeutet
Tarifgemeinschaft A.
Mit diesem Begriff werden Nachfolgetarife beschrieben, die sich von ihren Vorgängertarifen lediglich bei den Kalkulationsgrundlagen unterscheiden. So wurde der BVV Neutarif 2007 unter anderem im Hinblick auf die Höhe des Rechnungszinses in Höhe von 2,25 Prozent angepasst. Das Leistungsspektrum des Tarifes bleibt hingegen erhalten.
Die BVV Tarifgeneration ist an der Jahreszahl der Entstehung im Tarifkürzel zu erkennen: z. B. Tarifgeneration 2007 im Neutarif - DN 2007, LP N 2007, N 2007.
Der Begriff Tarifleistung beschreibt im Rahmen der jährlichen BVV-Renteninformation die Anwartschaft (Stammrente und erworbene Überschussrente) zu einem Stichtag (der 1. Januar eines Jahres) und eine Hochrechnung der Rentenbausteine aus dem Januarbeitrag nach dem Stichtag bis zum 65. Lebensjahr.
Die Hochrechnung zum Alter 65 setzt sich also wie folgt zusammen:
Stammrente (Summe der Rentenbausteine bis zum Stichtag),
zuzüglich der bis zum Stichtag erworbenen Überschussrente,
zuzüglich einer unverbindlichen Hochrechnung der Rentenbausteine aus dem Januarbeitrag bis zum vollendeten 65. Lebensjahr.
Die Teilmitgliedschaft erwerben Unternehmen, die nicht dem BVV angeschlossen sind, aber für Ihre Mitarbeiter eine bereits bestehende BVV-Versorgung weiterführen möchten. Neuanmeldungen von Angestellten des Unternehmens, die bisher keine BVV-Versorgung hatten, können nicht vorgenommen werden. Die Teilmitgliedschaft beim BVV ist kostenlos.
Unternehmen, die Mitglieder des BVV Versicherungsvereins sind und zur Durchführung ihrer betrieblichen Altersversorgung Beiträge in diese Pensionskasse leisten, werden Mitgliedsunternehmen
Die BVV-Beiträge sind mit vorsichtigen Annahmen über die künftige Entwicklung von Kapitalerträgen, die Häufigkeit von Leistungsfällen und die Höhe der Verwaltungskosten kalkuliert, damit die vertraglich zugesagten Leistungen jederzeit finanziert sind. Ist die tatsächliche Entwicklung der Kapitalerträge, der Leistungsfälle und der Kosten günstiger als angenommen, entstehen Überschüsse, die der BVV nach Dotierung der Verlustrücklage ausschließlich für die Überschussbeteiligung der Mitglieder verwendet. Die laufende Überschussbeteiligung erfolgt durch die jährliche Zuteilung von Anpassungszuschlägen.
Entsprechend den jeweiligen Versicherungsbedingungen nimmt jeder Vertrag an der Überschussbeteiligung teil.
In Abhängigkeit von dem Tarif können Überschussanteile in der Beitragsphase, im Versicherungsfall und in der Rentenphase Ihrem Vertrag gutgeschrieben werden. Die Überschussbeteiligung erhöht Ihre Versorgungsleistung.
Zusätzlich zu den garantierten Rentenbausteinen kann in Abhängigkeit von der Ertragssituation (insbesondere der Kapitalmarktentwicklung) eine Überschussbeteiligung gezahlt werden. Sie wird jährlich neu festgesetzt; ihre künftige Höhe ist nicht garantiert.
Die erwirtschafteten Überschüsse werden, abhängig vom gewählten Tarif, als
Anpassungszuschlag Sonderzuschlag
an die Mitglieder weitergegeben.
Die Überschussrente ist die Summe der in den Jahren erworbenen Anpassungszuschläge.
Unmittelbar Zulageberechtigte/r
Unmittelbar zulagenberechtigt und damit berechtigt, die staatliche Förderung im Rahmen der Riester-Rente zu erhalten, sind alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten.
Ausführliche Informationen hierzu finden Sie hier:
Die Unterstützungskasse ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung (§ 1b Abs. 4 BetrAVG). Sie ist einer der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung.
Die Unterstützungskasse wird durch Zuwendungen des Arbeitgebers (Trägerunternehmen) in die Lage versetzt, bei Eintritt eines Versorgungsfalles Leistungen an die Begünstigten zu erbringen. Die BVV Versorgungskasse ist eine rückgedeckte Unterstützungskasse, deren Leistungen durch den BVV Versicherungsverein (einem Versicherungsunternehmen) vollständig rückgedeckt werden. Sie sind somit sicher und ausfinanziert.
Die Unterstützungskasse zeichnet sich durch einen besonders attraktiven Dotierungsrahmen aus. Denn Beitragszahlungen an die Unterstützungskasse sind in voller Höhe lohnsteuerfrei.
Unverfallbarkeit in der
bedeutet, dass ein einmal erworbener Anspruch auf eine Betriebsrente nicht mehr erlöschen kann. Auch dann nicht, wenn das Beschäftigungsverhältnis wegen Wechsels zu einem anderen Arbeitgeber vor dem Beginn der Zahlung der Betriebsrente endet.
Die gesetzliche Unverfallbarkeit tritt bei einer arbeitgeberfinanzierten Anwartschaft nach fünfjähriger Zusagedauer und einem Alter von 30 Jahren ein (Neuzusagen).
Für Zusagen, die vor dem 1. Januar 2001 gegeben wurden (Übergangsregelung für Altzusagen) gilt die Altregelung: Vollendung des 35. Lebensjahres und mindestens zehn Jahre oder bei zwölfjähriger Betriebszugehörigkeit mindestens 3 Jahre Zusagedauer sind hier die Voraussetzung für die gesetzliche Unverfallbarkeit. In diesen Fällen bleibt die Anwartschaft auch erhalten, wenn die Zusage ab dem 1. Januar 2001 fünf Jahre bestanden hat und bei Beendigung das 30. Lebensjahr vollendet ist.
Soweit die betriebliche Altersversorgung durch eine Entgeltumwandlung erfolgt (arbeitnehmerfinanziert), behält der Arbeitnehmer seine Anwartschaft auch dann, wenn sein Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalles endet (sofortige Unverfallbarkeit). Für Zusagen vor dem 1. Januar 2001 ist die Übergangsregelung für Altzusagen zu beachten.
Die BVV Leistungen sind sofort, mit der ersten Beitragszahlung, unverfallbar (vertragliche Unverfallbarkeit).
Ihre BVV-Rente wird im Steuer- und Sozialversicherungsrecht als Versorgungsbezug bezeichnet.
Renten, die aufgrund des Erreichens der Altersgrenze gewährt werden, gelten erst dann als Versorgungsbezüge, wenn Sie das 63. Lebensjahr vollendet haben (§19 Abs. 2 Nr. 2 EStG). Ausnahme: Bei Vorliegen einer Schwerbehinderung (Grad der Behinderung mindestens 50 Prozent) gilt Ihre BVV-Rente schon dann als Versorgungsbezug, wenn Sie das 60. Lebensjahr vollendet haben.
Dies ist ein steuerlicher Freibetrag, der bei dem Bezug von Versorgungsleistungen z. B. aus einer Direktzusage oder Unterstützungskasse (BVV Versorgungskasse) genutzt werden kann.
Wird die Rente wegen Erreichens der Altersgrenze gezahlt, erfolgt eine Berücksichtigung des Versorgungsfreibetrages erst, wenn der Steuerpflichtige das 63. Lebensjahr oder bei Schwerbehinderung (mindestens 50 Prozent) das 60. Lebensjahr vollendet hat. Bei Renten wegen Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung oder bei Hinterbliebenenbezügen wird die Altersgrenze nicht beachtet. Die jeweilige Höhe des Versorgungsfreibetrages können Sie der folgenden Tabelle entnehmen: Versorgungsfreibetrag
(153 KB) Versorgungslücke
Mit der Versorgungslücke wird im Allgemeinen der Teil des letzten Nettoeinkommens bezeichnet, der die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung übersteigt.
Die Vollmitgliedschaft können entsprechend der BVV Satzung nur Banken, Finanzdienstleister sowie mit ihnen verbundene Dienstleistungsunternehmen erwerben. Ein Vollmitglied verpflichtet sich, alle aktuellen und zukünftigen Arbeitnehmer, die eine Versorgungszusage erhalten, beim BVV anzumelden.
Eine Vollwaisenrente wird gezahlt, wenn beide Elternteile verstorben sind.
Wir zahlen Ihnen eine lebenslange monatliche Altersrente ab dem vollendeten 65. Lebensjahr. Sie können Ihre BVV-Rente entsprechend den Versicherungsbedingungen auch beantragen, wenn Sie vorzeitig oder nach dem vollendeten 65. Lebensjahr in den Ruhestand treten wollen. Bei einem vorgezogenen Rentenbeginn berücksichtigen wir versicherungsmathematische Abschläge. Bei einem späteren Renteneintritt erhöht sich die Rente durch Zuschläge.
Verlangensanspruch
Bis zur Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG: 69.600 Euro im Jahr 2013) kann der Arbeitgeber einseitig die externe Teilung verlangen.
Stirbt ein Elternteil und die Wartezeit von 5 Jahren ist erfüllt, erhalten die Kinder des Verstorbenen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres eine Waisenrente. Diese wird maximal bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt, wenn die Schul- oder Berufsausbildung andauert oder das Kind aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen.
Bestimmte Tarife des BVV (Tarifgemeinschaft A sowieTarifgemeinschaft N) sehen eine Wartezeit vor. Diese beträgt 60 Monate.
Eine Hinterbliebenenrente sowie Leistungen wegen Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderung können nur gezahlt werden, sofern der Versorgungsfall nach Ablauf der Wartezeit eintritt. Die Altersrente wird unabhängig von der Wartezeit gewährt.
Die Altersvorsorgezulage setzt sich zusammen aus
. Sie wird in voller Höhe gezahlt, wenn der Begünstigte den gesetzlich vorgesehenen
geleistet hat. Jeder, der zum begünstigten Personenkreis gehört, ist zulageberechtigt.
Zurechnungszeit/Zurechnungsrente
Im Rahmen der BVV Kompaktvorsorge werden bei Invalidität (Berufsunfähigkeit/Erwerbsminderung) vor dem vollendeten 55. Lebensjahr, leistungssteigernde zusätzliche Rentenbausteine gewährt, die bei weiterer Beitragszahlung bis zum 55. Lebensjahr entstanden wären.
Allen Mitgliedern des BVV Versicherungsvereins (Pensionskasse) und der BVV Versorgungskasse (Unterstützungskasse) einschließlich der beitragsfrei Versicherten steht ein umfangreiches Zusatzvorsorgeprogramm des BVV zur Verfügung.
Folgende kostengünstige Vorsorgebausteine bieten wir Ihnen an:
Altersvorsorge (Tarif ARLEP)
Kompaktvorsorge (Tarif DN)
Nutzen Sie diese zusätzlichen Vorsorgebausteine, um die Leistungen aus Ihrer Grundversorgung zu ergänzen und Ihr Einkommen im Alter zu erhöhen.
Zuwendungsbemessungsgrenze des BVV
Die Höhe des BVV-Beitrages ist grundsätzlich abhängig vom Mitarbeitergehalt.
Die Zuwendungsbemessungsgrenze ist die Obergrenze des Mitarbeitereinkommens, das bei der Beitragsbemessung berücksichtigt wird (vergleichbar mit der BBG der gesetzlichen Rentenversicherung). Die Zuwendungsbemessungsgrenze beträgt seit dem 1. Januar 2013 5.001 Euro. Die Mitglieds- bzw.Trägerunternehmen des BVV können jedoch eine höhere individuelle Bemessungsgrenze vereinbaren.

References: § 92
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