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Timestamp: 2019-03-22 08:43:36+00:00

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§ 664 BGB: Unübertragbarkeit; Haftung für Gehilfen
§ 663 BGB
BGH, URTEIL vom 4.11.1992, Az. III ZR 133/91 Eine Gestattung im Sinne des § 664 Abs. 1 Satz 2 BGB, die Ausführung des Auftrags einem Dritten zu übertragen, liegt nur vor, wenn der Beauftragte dem Dritten die Geschäftsbesorgung ganz oder in Teilbereichen in eigener Verantwortung überlassen darf (RGRK-Steffen, BGB 12. Aufl. § 664 Rn. 2; jedenfalls dann, wenn der Beauftragte nicht von vornherein selbst handlungsunfähig ist: RGZ 161, 68, 72 f; vgl. auch BGH, Urteil vom 14. November 1951 - II ZR 55/51 -LM § 664 BGB Nr. 1; Staudinger/Wittmann, BGB 12. Aufl. S 664 Rn. 7).
BGH, URTEIL vom 4.11.1992, Az. III ZR 133/91 Zudem ist nach § 664 Abs. 1 Satz 1 BGB eine Substitution im Zweifel abzulehnen (vgl. MünchKomm/Seiler, BGB 2. Aufl. § 664 Rn. 9).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2010, Az. VII ZB 15/09 Die Regelung des § 664 Abs. 2 BGB besteht, weil einem Auftragsverhältnis häufig ein persönliches Vertrauensverhältnis zugrunde liegt (vgl. Staudinger/Martinek [2006], § 664 Rdn. 3; Palandt/Sprau, BGB, 69. Aufl., § 664 Rdn. 7).

References: § 663
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