Source: https://www.lagus.mv-regierung.de/Soziales/Soziales_Entschaedigungsrecht/Infektionsschutzgesetz/?racr=a
Timestamp: 2020-07-11 00:25:21+00:00

Document:
Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz - LAGuS M-V
Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können folgende Personen eine Entschädigung erhalten:
Menschen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot unterliegen
erwerbstätige Eltern und Pflegeeltern, die ihre Kinder wegen Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden
Nur wer direkt vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten. Bitte stellen Sie nur dann einen Antrag. Viele generelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise führen nicht zu einem Anspruch auf Entschädigung.
Nähere Informationen sowie das Online-Antragsformular zur Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG finden Sie hier:
Der Antrag kann auch als PDF-Dokument heruntergeladen und per Hand ausgefüllt werden. Er ist zu richten an:
Ihre Nachfragen richten Sie per E-Mail an:
oder in den Sprechzeiten des Versorgungsamtes:
Mo, Di, Do: 9 Uhr bis 12 Uhr; Di: 14 Uhr bis 17 Uhr
☎ 0385/3991-256
Merkblatt zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Entschädigung bei Schul- und Kita-Schließungen
Seit 30.03.2020 gilt die Regelung zur Eltern-Entschädigung in der Corona-Krise. Wer durch die Betreuung eines Kindes aufgrund der Schließung von Schule oder Kita nicht arbeiten kann und deshalb Verdienstausfall hat, erhält vom Arbeitgeber für maximal sechs Wochen 67 Prozent vom Nettolohn. Der Arbeitgeber kann einen Antrag auf Erstattung dieser Lohnfortzahlung stellen. Dieser wird in Mecklenburg-Vorpommern vom LAGuS bearbeitet.
Einen Anspruch auf Entschädigung haben auch Selbstständige.
Nähere Informationen für die Entschädigung gemäß § 56 Abs. 1a IfSG bei Verdienstausfällen wegen Schul- und Kita-Schließungen sowie die Online-Antragsformulare finden Sie hier:
Bitte beachten Sie: In Mecklenburg-Vorpommern ist dem Antrag für Bezugszeiten bis zum 10.05.2020 eine Bescheinigung der Kinderbetreuungseinrichtung oder des Jugendamtes beizufügen. Darin wird bestätigt, dass das Kind nicht an der Notfallbetreuung teilgenommen hat. Diese Bescheinigung finden Sie unten. Sie kann dem Antrag als Upload beigefügt werden.
Für Ihre Fragen darüber hinaus erreichen Sie uns telefonisch unter:
☎ 0385/3991-118
in den Sprechzeiten des Versorgungsamtes:
Sie können auch eine E-Mail mit Ihren Fragen schicken:
eltern.entschaedigung@lagus.mv-regierung.de
Merkblatt und Datenschutzinformationen
Formular Negativbescheinigung des Jugendamtes für die Notfallbetreuung - Anlage zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz
Informationen nach Art. 13, 14 DSGVO für § 56 1a IfSG

References: § 56
 § 56
 § 56
 § 56
 § 56
 § 56
 Art. 13
 § 56