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Timestamp: 2018-04-25 04:38:02+00:00

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Hegel – Was ist Dialektik? | Wissenschaftskritik
Hegel – Was ist Dialektik?
Hamburg, 1984/1985
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Das Hegelsche System (Zitate)
I. Philosophie ist Religion als Wissenschaft
1. „Die Philosophie hat mit Kunst und Religion denselben Inhalt und denselben Zweck; aber sie ist die höchste Weise, die absolute Idee zu erfassen, weil ihre Weise, die höchste, der Begriff ist.“ (Logik II; S. 549)
„Die Philosophie hat keinen anderen Gegenstand als Gott und ist so wesentlich rationelle Theologie und als im Dienste der Wahrheit fortdauernder Gottesdienst.“ (Ästhetik I; S. 139)
2. „Der Wirklichkeit des Vernünftigen stellt sich schon die Vorstellung entgegen, sowohl dass die Ideen, Ideale weiter nichts als Chimären und die Philosophie ein System von solchen Hirngespinsten sei, als umgekehrt, dass die Ideen und Ideale etwas viel zu vortreffliches seien, um Wirklichkeit zu haben, oder ebenso etwas zu Ohnmächtiges, um sich solche zu verschaffen. Aber die Abtrennung der Wirklichkeit von der Idee ist besonders bei dem Verstande beliebt, der die Träume seiner Abstraktionen für etwas Wahrhaftes hält und auf das Sollen, das er vornehmlich auch im politischen Felde gern vorschreibt, eitel ist, als ob die Welt auf ihn gewartet hätte, um zu erfahren, wie sie sein solle, aber nicht sei; wäre sie, wie sie sein soll, wo bliebe die Altklugheit des Sollens?“ (Enzyklopädie I; § 6)
„Bei dem Versuche der Vernunft, das Unbedingte … zu erkennen, gerät sie in Antinomien … Die Auflösung ist, dass der Widerspruch nicht in den Gegenstand an und für sich fällt, sondern allein der erkennenden Vernunft zukommt… Sie besteht nur in einer Zärtlichkeit für die weltlichen Dinge. Das weltliche Wesen soll es nicht sein, welches den Makel des Widerspruchs an ihm habe, sondern derselbe nur der denkenden Vernunft, dem Wesen des Geistes zukommen.“ (eb.; § 48)
3. „Was vernünftig ist, das ist wirklich, und was wirklich ist, das ist vernünftig.“ (eb.; § 6)
„Dass Verstand, Vernunft in der Welt ist, sagt dasselbe, was der Ausdruck ‚objektiver Gedanke‘ enthält.“ (eb.; § 24)
„So soll denn diese Abhandlung, insofern sie die Staatswissenschaft enthält, nichts anderes sein als der Versuch, den Staat als ein in sich Vernünftiges zu begreifen und darzustellen. Als philosophische Schrift muss sie am entferntesten davon sein, einen Staat, wie er sein soll, konstruieren zu sollen.“ (RPh; S. 26)
II. Das Rationelle an Hegels Logik
1.„In der Logik haben wir es mit dem reinen Gedanken oder den reinen Denkbestimmungen zu tun. Beim Gedanken im gewöhnlichen Sinn stellen wir uns immer etwas vor, was nicht bloß reiner Gedanke ist, denn man meint ein Gedachtes damit, dessen Inhalt ein Empirisches ist. In der Logik werden die Gedanken so gefasst, dass sie keinen anderen Inhalt haben als einen dem Denken selbst angehörigen und durch dasselbe hervorgebrachten. So sind die Gedanken reine Gedanken. So ist der Geist rein bei sich selbst und hiermit frei, denn die Freiheit ist eben dies, in seinem anderen bei sich selbst zu sein, von sich abzuhängen, das Bestimmende seiner selbst zu sein.“ (Enzykl.; § 24, Zus. 2)
2. „Wenn alle Bedingungen einer Sache vorhanden sind, so tritt sie in die Existenz.“ (Logik II; S. 122)
„Man pflegt zu sagen, dass die Natur der Kraft selbst unbekannt sei und nur ihre Äußerung erkannt werde. Einesteils ist die ganze Inhaltsbestimmung der Kraft ebendieselbe als die der Äußerung; die Erklärung einer Erscheinung aus einer Kraft ist deswegen eine leere Tautologie. Was unbekannt bleiben soll, ist also in der Tat nichts als die leere Form der Reflexion in sich, wodurch allein die Kraft von der Äußerung unterschieden ist. Diese Form tut zum Inhalte und zum Gesetze, welche nur aus der Erscheinung allein erkannt werden, im geringsten nichts hinzu. Auch wird überall versichert, es solle damit über die Kraft nichts behauptet werden; es ist also nichts abzusehen, warum die Form der Kraft in die Wissenschaften eingeführt worden ist.“ (Enzykl. I; § 136)
„Die Wirklichkeit ist die unmittelbar gewordene Einheit des Wesens und der Existenz oder des Inneren und des Äußeren. Dic Äußerung des Wirklichen ist das Wirkliche selbst, so dass es in ihr ebenso Wesentliches bleibt und nur insofern Wesentliches ist, als es in unmittelbarer äußerlicher Existenz ist.“ (eb.; § 142)
„Der Begriff als solcher enthält die Momente der Allgemeinheit, als freier Gleichheit mit sich selbst in ihrer Bestimmtheit – der Besonderheit, der Bestimmtheit, in welcher das Allgemeine ungetrübt sich selbst gleich bleibt, und der Einzelheit, als der Reflexion in sich der Bestimmtheiten der Allgemeinheit und Besonderheit, welche negative Einheit mit sich das an und für sich Bestimmte und zugleich mit sich Identische oder Allgemeine ist.“ (eb.; § 163)
„Die immanente Unterscheidung und Bestimmen des Begriffs ist im Urteile vorhanden, denn das Urteilen ist das Bestimmen des Begriffs.“ (eb.; § 165)
„Das abstrakte Urteil ist der Satz: ,Das Einzelne ist das Allgemeine‘. Dies sind die Bestimmungen, die das Subjekt und das Prädikat zunächst gegeneinander haben…“ (eb.; § 166)
„… die bestimmte Beziehung des Subjekts und Prädikats; sie ist die erfüllte oder inhaltsvolle Kopula des Urteils, die aus dem Urteil, worin sie in die Extreme verloren war, wieder hervorgetretene Einheit des Begriffs. – Durch diese Erfüllung der Kopula ist das Urteil zum Schlusse geworden.“ (Logik II; S. 351)
3. „Das Einzige, um den wissenschaftlichen Fortgang zu gewinnen – und um dessen ganz einfache Einsicht sich wesentlich zu bemühen ist –, ist die Erkenntnis des logischen Satzes, dass das Negative ebensosehr positiv ist oder dass das sich Widersprechende sich nicht in Null, in das abstrakte Nichts auflöst, sondern wesentlich nur in die Negation seines besonderen Inhalts, oder dass eine solche Negation nicht alle Negation, sondern die Negation der bestimmten Sache, die sich auflöst, somit bestimmte Negation ist; dass also im Resultate wesentlich das enthalten ist, woraus es resultiert; – was eigentlich eine Tautologie ist, denn sonst wäre es ein Unmittelbares, nicht ein Resultat. Indem das Resultierende, die Negation, bestimmte Negation ist, hat sie einen Inhalt.“ (Logik I; Einl., S. 49)
III. Logik als Metaphysik: Die Gedanken Gottes vor der Schöpfung
„Die Logik fällt daher mit der Metaphysik zusammen…“ (Enzykl. I; § 24)
1. „Womit muss der Anfang der Wissenschaft gemacht werden?“ (eb.; S. 65)
„Das reine Sein macht den Anfang, weil cs sowohl reiner Gedanke als das unbestimmte, einfache unmittelbare ist, der erste Anfang aber nichts Vermitteltes und weiter Bestimmtes sein kann… Dieses reine Sein ist nun die reine Abstraktion…“ (Enzykl. I; § 86f)
2. „Aber bei dem denkenden Betrachten gibt’s sich bald kund, dass dasselbe die Forderung in sich schließt, die Notwendigkeit seines Inhalts zu zeigen, sowohl das Sein schon als die Bestimmungen seiner Gegenstände zu beweisen… Die Schwierigkeit, einen Anfang zu machen…“ (Enzykl; §1)
3. „Weiter ist nun diese Subjektivität mit ihren hier genannten Bestimmungen, dem Begriff, dem Urteil und dem Schluss, nicht als ein leeres Fachwerk zu betrachten, welches seine Erfüllung erst von außen, durch für sich vorhandene Objekte, zu erhalten hat, sondern die Subjektivität ist es selbst, welche, als dialektisch, ihre Schranke durchbricht und durch den Schluss sich zur Objektivität erschließt… Diese Realisierung des Begriffs… ist das Objekt.“ (Enzykl. I; S. 345)
„Nun aber ist in der Tat das Objekt an sich der Begriff, und indem derselbe, als Zweck, darin realisiert wird, so ist dies nur die Manifestation seines eigenen Inneren. Die Objektivität ist so gleichsam nur eine Hülle, unter welcher der Begriff verborgen liegt. Im Endlichen können wir es nicht erleben oder sehen, dass der Zweck wahrhaft erreicht wird. Die Vollführung des unendlichen Zwecks ist so nur, die Täuschung aufzuheben, als ob er noch nicht vollführt sei… Diese Täuschung ist es, in der wir leben, und zugleich ist dieselbe das Betätigende, worauf das Interesse in der Welt beruht. Die Idee in ihrem Prozess macht sich selbst jene Täuschung, setzt ein anderes sich gegenüber, und ihr Tun besteht darin, diese Täuschung aufzuheben.“ (Enzykl. I; S. 367)
„Die Logik ist sonach als das System der reinen Vernunft, als das Reich des reinen Gedankens zu fassen. Dieses Reich ist die Wahrheit, wie sie ohne Hülle an und für sich selbst ist. Man kann sich deswegen ausdrücken, dass dieser Inhalt die Darstellung Gottes ist, wie er in seinem ewigen Wesen vor der Erschaffung der Natur und eines endlichen Geistes ist.“ (Logik l; Einl., S. 44)
IV. Wissenschaft als angewandte Logik
„Betrachten wir dem Bisherigen zufolge die Logik als das System der reinen Denkbestimmungen, so erscheinen dagegen die anderen philosophischen Wissenschaften, die Naturphilosophie und die Philosophie des Geistes, gleichsam als eine angewandte Logik, denn diese ist die belebende Seele derselben. Das Interesse der übrigen Wissenschaften ist dann nur, die logischen Formen in den Gestalten der Natur und des Geistes zu erkennen, Gestalten, die nur eine besondere Ausdrucksweise der Formen des reinen Denkens sind. Nehmen wir z.B. den Schluss (nicht in der Bedeutung der alten, formellen Logik, sondern in seiner Wahrheit), so ist er die Bestimmung, dass das Besondere die Mitte sei, welche die Extreme des Allgemeinen und Einzelnen zusammenschließt. Diese Form des Schließens ist eine allgemeine Form aller Dinge… Man sagt gewöhnlich, die Logik habe es nur mit Formen zu tun und ihren Inhalt anderswo herzunehmen. Die logischen Gedanken sind indes kein Nur gegen allen anderen Inhalt, sondern aller andere Inhalt ist nur ein nur gegen dieselben. Sie sind der an und für sich seiende Grund von allem.“ (Enzykl. I; § 24, Zus. 2)
1. „Als ein objektives Beispiel des negativ-unendlichen Urteils kann das Verbrechen betrachtet werden. Wer ein Verbrechen begeht, etwa näher einen Diebstahl, der negiert nicht bloß, wie im bürgerlichen Rechtsstreit, das besondere Recht eines anderen auf diese bestimmte Sache, sondern das Recht desselben überhaupt und wird deshalb auch nicht bloß angehalten, die Sache, welche er gestohlen hat, wieder herauszugeben, sondern er wird noch außerdem bestraft, weil er das Recht als solches, d.h. das Recht im allgemeinen verletzt hat.“ (Enzykl. I; § 173)
„Der Geist ist zwar schon im Anfange der Geist, aber er weiß noch nicht, dass er dies ist. Nicht er selber hat zu Anfang schon seinen Begriff erfasst, sondern nur wir, die wir ihn betrachten, sind es, die seinen Begriff erkennen. Dass der Geist dazu kommt, zu wissen, was er ist, dies macht seine Realisation aus. Der Geist ist wesentlich nur das, was er von sich selber weiß. Zunächst ist er nur an sich Geist; sein Fürsichwerden bildet seine Verwirklichung.“ (Enzykl. III; § 385)
„Wie im Begriffe überhaupt…, so ist auch an dem Geiste jede Bestimmtheit, in der er sich zeigt, Moment der Entwicklung und, in der Fortentwicklung, Vorwärtsgehen seinem Ziele zu, sich zu dem zu machen und für sich zu werden das, was er an sich ist.“ (eb.; § 387)
2. „Die Natur hat sich als die Idee in der Form des Andersseins ergeben. Da die Idee so als das Negative ihrer selbst oder sich äußerlich ist, so ist die Natur nicht äußerliche nur relativ gegen diese Idee (und gegen die subjektive Existenz derselben, den Geist), sondern die Äußerlichkeit macht die Bestimmung aus, in welcher sie als Natur ist.“ (Enzykl. II; § 247)
„Die denkende Naturbetrachtung muss betrachten, wie die Natur an ihr selbst der Prozess ist, zum Geiste zu werden, ihr Anderssein aufzuheben.“ (eb.)
3. „Der Geist hat für uns die Natur zu seiner Voraussetzung, deren Wahrheit und damit deren absolut Erstes er ist. In dieser Wahrheit ist die Natur verschwunden, und der Geist hat sich als die zu ihrem Fürsichsein gelangte Idee ergeben, deren Objekt ebensowohl als das Subjekt der Begriff ist.“ (Enzykl. III; § 381)
„Die Tätigkeit der Anschauung bringt sonach zunächst überhaupt ein Wegrücken der Empfindung von uns, eine Umgestaltung des Empfundenen in ein außer uns vorhandenes Objekt hervor. Durch diese Veränderung wird der Inhalt der Empfindung nicht verändert.“(Enzykl. III; § 448)
„Als die Anschauung zunächst erinnernd, setzt die Intelligenz den Inhalt des Gefühls in ihre Innerlichkeit, in ihren eigenen Raum und ihre eigene Zeit. So ist er Bild…“ (§ 452) „Die eigentliche sogenannte Erinnerung ist die Beziehung des Bildes auf eine Anschauung, und zwar als Subsumtion der unmittelbaren einzelnen Anschauung unter das der Form nach Allgemeine, unter die Vorstellung, die derselbe Inhalt ist.“ (§ 454) „Schon die Bilder sind allgemeiner als die Anschauungen, sie haben indes noch einen sinnlichkonkreten Inhalt, dessen Beziehung auf anderen solchen Inhalt ich bin. Indem ich nun aber meine Aufmerksamkeit auf diese Beziehung richte, so komme ich zu allgemeinen Vorstellungen oder zu Vorstellungen im eigentlichen Sinne dieses Wortes. Denn dasjenige, wodurch die einzelnen Bilder sich aufeinander beziehen, besteht eben in dem ihnen Gemeinsamen.“ (§ 456) „Der Name ist das einfache Zeichen für die eigentliche, d.i. einfache, nicht in ihre Bestimmungen aufgelöste und aus ihnen zusammengesetzte Vorstellung.“ (§ 459) „Allerdings kann man sich auch, ohne die Sache zu erfassen, mit Worten herumschlagen. Dies ist aber nicht die Schuld des Wortes, sondern die eines mangelhaften, unbestimmten, gehaltlosen Denkens.“ (§ 462)
„Die ganze Tätigkeit des subjektiven Geistes geht aber darauf aus, sich als sich selbst zu erfassen, sich als Idealität seiner unmittelbaren Realität zu erweisen.“ (eb.; § 385)
4. „Wille ohne Freiheit ist ein leeres Wort, so wie die Freiheit nur als Wille, als Subjekt wirklich ist. Aber man muss sich nicht vorstellen, dass der Mensch einerseits denkend, andererseits wollend sei… Der Unterschied zwischen Denken und Willen ist nur der zwischen dem theoretischen und praktischen Verhalten, aber es sind nicht etwa zwei Vermögen, sondern der Wille ist eine besondere Weise des Denkens; das Denken als sich übersetzend ins Dasein, als Trieb, sich Dasein zu geben.“ (RPh; § 4, Zus.)
„Indem er die Allgemeinheit, sich selbst, als die unendliche Form zu seinem Inhalte, Gegenstande und Zweck hat, ist er nicht nur der an sich, sondern ebenso der für sich freie Wille.“ (eb; § 21)
„Der abstrakte Begriff der Idee des Willens ist überhaupt der freie Wille, der den freien Willen will.“ (eb.; § 27)
„Dies, dass ein Dasein überhaupt Dasein des freien Willens ist, ist das Recht.“ (eb.; § 29)
„Das Recht ist zuerst das unmittelbare Dasein, welches sich die Freiheit auf unmittelbare Weise gibt,…, Besitz, welcher Eigentum ist.“ (eb.; § 40)
„Das Vernünftige des Eigentums liegt nicht in der Befriedigung der Bedürfnisse, sondern darin, dass sich die bloße Subjektivität der Persönlichkeit aufhebt.“ (eb.; § 41, Zus.)
„Die Individuen sind als Bürger dieses Staates Privatpersonen, welche ihr eigenes Interesse zu ihrem Zwecke haben. Da dieser durch das Allgemeine vermittelt ist, das ihnen somit als Mittel erscheint, so kann er von ihnen nur erreicht werden, insofern sie selbst ihr Wissen, Wollen und Tun auf allgemeine Weise bestimmen und sich zum Gliede der Kette dieses Zusammenhangs machen. Das Interesse der Idee hierin, das nicht im Bewusstsein dieser Mitglieder der bürgerlichen Gesellschaft als solcher liegt, ist der Prozess, die Einzelheit und Natürlichkeit derselben durch die Naturnotwendigkeit ebenso als durch die Willkür der Bedürfnisse zur formellen Freiheit und formellen Allgemeinheit des Wissens und Wollens zu erheben.“ (eb.; § 187)
„Die sittliche Gesinnung in diesem System ist daher die Rechtschaffenheit und die Standesehre, sich, und zwar aus eigener Bestimmung, durch seine Tätigkeit, Fleiß und Geschicklichkeit zum Gliede eines der Momente der bürgerlichen Gesellschaft zu machen und als solches zu erhalten und nur durch diese Vermittlung mit dem Allgemeinen für sich zu sorgen sowie dadurch in seiner Vorstellung und der Vorstellung anderer anerkannt zu sein.“ (eb.; § 207)
„Dass Recht und Sittlichkeit, und die wirkliche Welt des Rechts und des Sittlichen, sich dun:h den Gedanken er fasst, durch Gedanken sich die Form der Vernünftigkeit, nämlich Allgemeinheit und Bestimmtheit gibt, dies, das Gesetz, ist es, was jenes sich das Belieben vorbehaltende Gefühl, jenes das Rechte in die subjektive Überzeugung stellende Gewissen mit Grund als das sich Feindseligste ansieht. Die Form des Rechten als einer Pflicht und als eines Gesetzes wird von ihm als ein toter, kalter Buchstabe und als eine Fessel empfunden; denn es erkennt in ihm nicht sich selbst, sich in ihm somit nicht frei, weil das Gesetz die Vernunft der Sache ist.“ (RPh; Vorrede, S.20)
V. Der absolute Geist
„Das gebildete Selbstbewusstsein, das die Welt des sich entfremdeten Geistes durchlaufen“ hat, das wir in allem „sich selbst suchen und finden“ sahen, hat sich um die „Überwindung des Gegenstandes des Bewusstseins“ verdient gemacht. Als absoluter Geist ist es „Das sich selbst gleiche Wesen“, das „sich selbst anschaut“, die „Gleichheit mit sich“ pflegt und dem alles „Übrige Irrtum, Trübheit, Meinung, Streben, Willkür und Vergänglichkeit“ ist.
„Das Gute, das absolut Gute, vollbringt sich ewig in der Welt, und das Resultat ist, dass es schon an und für sich vollbracht ist und nicht erst auf uns zu warten braucht.“ (Enzykl. I; S. 367)

References: § 6
 § 48
 § 6
 § 24
 § 24
 § 136
 § 142
 § 163
 § 165
 § 166
 § 24
 § 86
 §1
 § 24
 § 173
 § 385
 § 387
 § 247
 § 381
 § 448
 § 385
 § 4
 § 21
 § 27
 § 29
 § 40
 § 41
 § 187
 § 207