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Timestamp: 2017-03-27 12:44:06+00:00

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Springender Pudel – oder springendes Puma? | Rechtslupe
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Springender Pudel – oder springendes Puma?	1. Oktober 2015 | MarkenrechtGeschätzte Lesezeit: 17 Minuten	Sind bei einem aus einem Wort und einem Bild bestehenden Zeichen die Komposition des Gesamterscheinungsbildes, die Anordnung der Markenbestandteile sowie der Wortanfang mit einer bekannten Wort-Bild-Marke identisch (hier: Bildbestandteil eines Tiers im Sprung aus derselben Perspektive, in derselben Haltung und in derselben Sprungrichtung), kann von bildlicher Zeichenähnlichkeit auszugehen sein.
Dem Schutz der Kunstfreiheit unterfallen nicht nur Werke, die über eine gewisse Gestaltungshöhe verfügen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist die freie schöpferische Gestaltung, in der Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse des Künstlers durch das Medium einer bestimmten Formsprache zu unmittelbarer Anschauung gebracht werden, das Wesentliche der künstlerischen Betätigung26. Die Kunst ist in ihrer Eigenständigkeit und Eigengesetzlichkeit durch Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG vorbehaltlos gewährleistet. Es ist unzulässig, die Garantie der Kunstfreiheit durch wertende Einengung des Kunstbegriffs, durch erweiternde Auslegung oder durch Analogie aufgrund der Schrankenregelung anderer Verfassungsbestimmungen einzuschränken27. In den Schutzbereich der Kunstfreiheit fallen deshalb auch Darstellungen, bei denen der Künstler fremde Marken oder Produkte humorvollsatirisch aufgreift28. Der Umstand, dass die Freiheit der künstlerischen Betätigung in Art. 5 Abs. 3 GG vorbehaltlos geschützt ist, bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass die Gerichte diesem Grundrecht immer Vorrang einräumen müssen. Die Kunstfreiheit findet ihre Grenzen in entgegenstehenden Grundrechten Dritter29. Diesen Grundrechten ist nach dem Prinzip der praktischen Konkordanz Geltung zu verschaffen, indem die kollidierenden Grundrechtspositionen so zu begrenzen sind, dass sie für alle Beteiligten möglichst weitgehend wirksam werden30. Im Streitfall steht dem Grundrecht des Pudel-Anmelders aus Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG das durch die Eigentumsgarantie in Art. 14 GG geschützte Markenrecht der Puma AG gegenüber25, dem im Streitfall der Vorrang zukommt.
Der Pudel-Anmelder kann sich auch auf das Grundrecht der Kunstfreiheit aus Art. 13 EU-Grundrechtecharta und Art. 5 Abs. 3 GG berufen, wenn er nicht Urheber des in Streit stehenden Zeichens ist, sondern dieses aufgrund lizenzvertraglicher Vereinbarungen lediglich nutzt und verbreitet31.
Dabei ist davon auszugehen, dass er sich im Hinblick auf die Gestaltung der Streitmarke grundsätzlich auf den Schutz der Kunstfreiheit nach Art. 13 EU-Grundrechtecharta und Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG berufen kann. Der Gestaltung der Streitmarke kann der Charakter einer durch dieses Grundrecht geschützten Markenparodie nicht abgesprochen werden. Wesentliches Merkmal einer Parodie ist es, an ein bekanntes Werk, an bekannte Personen oder an bekannte Umstände und Ereignisse durch Nachahmung zu erinnern, den nachgeahmten Gegenstand jedoch wahrnehmbar zu verändern. Dabei ist die Anspielung auf den nachgeahmten Gegenstand humorvoll und nicht notwendig spöttisch32. Dies trifft auf die Streitmarke zu. Es handelt sich dabei um eine humorvolle und witzige Anspielung auf die Klagemarke.
Jedoch kann sich unter Berücksichtigung der Umstände des Streitfalls das Grundrecht der Kunstfreiheit des Pudel-Anmelders aus Art. 13 EU-Grundrechtecharta und Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG nicht gegenüber dem durch die Eigentumsgarantie in Art. 17 Abs. 2 EU-Grundrechtecharta und Art. 14 GG geschützten Markenrecht der Puma AG durchsetzen. Ausschlaggebend dabei ist, dass es Puma nicht darum geht, dem Pudel-Anmelder die Benutzung des in Rede stehenden Wort-Bild-Motivs untersagen zu lassen. Zu entscheiden ist vielmehr die Frage, ob die die klagende Inhaberin der bekannten Marke es hinnehmen muss, dass für das ihr Markenrecht verletzende Zeichen seinerseits Registerschutz begründet wird. Dies ist zu verneinen. Puma betreibt als Inhaberin einer bekannten Marke einen erheblichen Werbeaufwand zum Absatz der Waren, für die die Klagemarke Schutz beansprucht. Der Pudel-Anmelder, der unter Ausnutzung dieser Aufwendungen identische, mit der Streitmarke versehene Waren vertreiben will, verschafft sich mit einem originellen, an die Klagemarke angelehnten Motiv im selben Markt Vorteile, die ohne die Existenz der bekannten Klagemarke nicht denkbar wären. Insofern weicht der Streitfall von dem vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall “Lila-Postkarte”33 ab. Einem derartigen Interesse des Pudel-Anmelders muss das Markenrecht von Puma nicht weichen. Es ist Puma nicht zuzumuten, dass der Pudel-Anmelder unabhängig von der konkreten Art der Verwendung dauerhaft ein Registerrecht an einem Produktkennzeichen begründet, das in den Schutzbereich der Klagemarke eingreift und das der Pudel-Anmelder übertragen und lizenzieren kann. Zum Schutz der Leistung, die in der Schaffung der humorvollen Abbildung eines Pudels liegt, ist nicht die Begründung eines Markenrechts erforderlich. Hierfür steht unter den Voraussetzungen des § 2 UrhG urheberrechtlicher Schutz zur Verfügung.
Es ist nicht erkennbar, dass der Pudel-Anmelder über eine Parodie hinaus die mit der Klagemarke gekennzeichneten Waren und ihre Herstellungsweise einer Kritik unterziehen wollte. Er hat eine fremde angesehene Marke rein kommerziell zu dem Zweck genutzt, ein sonst kaum verkäufliches eigenes Produkt auf den Markt zu bringen. Bei einer solchen Sachlage ist schon zweifelhaft, ob der Anwendungsbereich des Art. 11 Abs. 1 EU-Grundrechtecharta und des Art. 5 Abs. 1 GG eröffnet ist34. Jedenfalls kann der Schutz der Meinungsfreiheit nicht so weit reichen, dass der Inhaber einer bekannten Marke es hinnehmen muss, dass für ein sein Markenrecht verletzendes Zeichen seinerseits markenrechtlicher Registerschutz begründet wird.
vgl. EuGH, Urteil vom 06.10.2009 – C301/07, Slg. 2009, I9429 = GRUR 2009, 1158 Rn. 24 Pago/Tirolmilch; BGH, Urteil vom 10.10.2002 – I ZR 235/00, GRUR 2003, 428, 432 = WRP 2003, 647 – BIG BERTHA↩
vgl. BGH, Urteil vom 30.10.2003 – I ZR 236/97, GRUR 2004, 235, 238 = WRP 2004, 360 – Davidoff II↩
vgl. zu Art. 5 Abs. 2 MarkenRL EuGH, Urteil vom 14.09.1999 – C375/97, Slg. 1999, I5421 = GRUR Int.2000, 73 Rn. 23 ff. – Chevy; zu § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG BGH, Urteil vom 17.08.2011 – I ZR 108/09, GRUR 2011, 1043 Rn. 42 = WRP 2011, 1454 – TÜV II; Urteil vom 31.10.2013 – I ZR 49/12, GRUR 2014, 378 Rn. 22 = WRP 2014, 445 OTTO Cap↩
vgl. BGH, GRUR 2011, 1043 Rn. 49 TÜV II; GRUR 2014, 378 Rn. 27 OTTO Cap↩
vgl. zu Art. 5 Abs. 2 MarkenRL EuGH, Urteil vom 09.01.2003 C292/00, Slg. 2003, I389 = GRUR 2003, 240 Rn. 30 Davidoff/Gofkid; Urteil vom 23.10.2003 C408/01, Slg. 2003, I12537 = GRUR 2004, 58 Rn. 13 ff., 22 Adidas/Fitnessworld; zu § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG BGH, GRUR 2004, 235, 238 Davidoff II; BGH, Urteil vom 29.04.2004 – I ZR 191/01, GRUR 2004, 779, 783 = WRP 2004, 1046 Zwilling/Zweibrüder; BGH, GRUR 2011, 1043 Rn. 61 TÜV II↩
vgl. zu Art. 8 Abs. 5 GMV EuGH, Urteil vom 24.03.2011 C552/09, Slg. 2011, I2063 = GRUR Int.2011, 500 Rn. 51 und 54 TiMi KINDERJOGHURT/KINDER; zu § 14 Abs. 2 Nr. 2 und 3 BGH, Beschluss vom 27.04.2000 – I ZR 236/97, GRUR 2000, 875, 878 = WRP 2000, 1142 Davidoff I; Urteil vom 19.02.2004 – I ZR 172/01, GRUR 2004, 594, 596 f. = WRP 2004, 909 Ferrari-Pferd; Urteil vom 02.04.2009 – I ZR 78/06, GRUR 2009, 672 Rn. 49 = WRP 2009, 824 OSTSEE-POST↩
vgl. EuGH, Urteil vom 22.06.1999 C342/97, Slg. 1999, I3819 = GRUR Int.1999, 734 Rn. 26 = WRP 1999, 806 – Lloyd; BGH, Urteil vom 13.01.2000 – I ZR 223/97, GRUR 2000, 506, 508 = WRP 2000, 535 ATTACHÉ/TISSERAND; BGH, GRUR 2004, 235, 237 Davidoff II↩
zu § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG BGH, Urteil vom 13.10.2004 – I ZB 4/02, GRUR 2005, 326, 327 = WRP 2005, 341 il Padrone/Il Portone; Büscher in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht, 3. Aufl., § 14 MarkenG Rn. 303 und 307; zu Art. 4 Abs. 1 Buchst. b MarkenRL EuGH, Urteil vom 12.06.2008 C533/06, Slg. 2008, I4231 = GRUR 2008, 698 Rn. 66 O2/Hutchison↩
zu § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG BGH, GRUR 2004, 779, 783 Zwilling/Zweibruder↩
zu Art. 5 Abs. 1 Buchst. b MarkenRL EuGH, GRUR Int.1999, 734 Rn. 27 Lloyd; zu Art. 5 Abs. 2 MarkenRL EuGH, GRUR 2004, 58 Rn. 28 Adidas/Fitnessworld; zu Art. 8 Abs. 5 GMV EuGH, GRUR Int.2011, 500 Rn. 52 TiMi KINDERJOGHURT/KINDER; zu Art. 9 Abs. 1 Satz 2 Buchst. b GMV BGH, Urteil vom 11.04.2013 – I ZR 214/11, GRUR 2013, 1239 Rn. 31 = WRP 2013, 1601 VOLKSWAGEN/Volks.Inspektion; zu § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG BGH, Urteil vom 14.05.2009 – I ZR 231/06, GRUR 2009, 1055 Rn. 26 = WRP 2009, 1533 airdsl↩
BGH, Urteil vom 06.05.2004 – I ZR 223/01, GRUR 2004, 783, 784 = WRP 2004, 1043 NEURO-VIBOLEX/NEURO-FIBRAFLEX; BGH, GRUR 2009, 1055 Rn. 26 airdsl↩
zu Art. 4 Abs. 4 Buchst. a MarkenRL EuGH, Urteil vom 27.11.2008 C252/07, Slg. 2008, I8823 = GRUR 2009, 56 Rn. 30 Intel/CPM; zu Art. 5 Abs. 2 MarkenRL EuGH, GRUR 2004, 58 Rn. 29 und 31 Adidas/Fitnessworld; EuGH, Urteil vom 10.04.2008 C102/07, Slg. 2008, I2439 = GRUR 2008, 503 Rn. 41 adidas/Marca; Urteil vom 18.06.2009 C487/07, Slg. 2009, I5185 = GRUR 2009, 756 Rn. 36 L’Oréal/Bellure; zu Art. 8 Abs. 5 GMV EuGH, GRUR Int.2011, 500 Rn. 53 TiMi KINDER-JOGHURT/KINDER; zu § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG BGH, Urteil vom 03.02.2005 – I ZR 159/02, GRUR 2005, 583, 584 = WRP 2005, 896 Lila-Postkarte; BGH, GRUR 2011, 1043 Rn. 54 TÜV II↩
BGH, GRUR 2004, 779, 783 – Zwilling/Zweibrüder; BGH, Beschluss vom 03.04.2008 – I ZB 61/07, GRUR 2008, 903 Rn. 31 = WRP 2008, 1342 SIERRA ANTIGUO; BGH, GRUR 2013, 1239 Rn. 45 VOLKSWAGEN/Volks.Inspektion↩
vgl. BGH, Urteil vom 19.11.2009 – I ZR 142/07, GRUR 2010, 729 Rn. 43 = WRP 2010, 1046 – MIXI; BGH, GRUR 2013, 1239 Rn. 45 VOLKSWAGEN/Volks.Inspektion↩
vgl. EuGH, GRUR 2004, 58 Rn. 30 Adidas/Fitnessworld; GRUR 2008, 503 Rn. 41 adidas/Marca; GRUR 2009, 56 Rn. 41 f. Intel/CPM; GRUR Int.2011, 500 Rn. 56 TiMi KINDERJOGHURT/KINDER↩
vgl. Büscher in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO § 14 MarkenG Rn. 342↩
vgl. BPatG, Beschluss vom 21.03.2007 28 W (pat) 93/0519 ff.; OLG Hamburg, MarkenR 2008, 209, 212; OLG Koblenz, GRUR-RR 2009, 230, 233; Hacker in Ströbele/Hacker, MarkenG, 11. Aufl., § 14 Rn. 302, 365; vgl. auch österr. OGH, GRUR Int.2007, 82, 84 Red Bull/Red Dragon↩
vgl. BGH, Beschluss vom 29.06.1995 – I ZB 22/93, GRUR 1996, 198, 200 = WRP 1997, 443 Springende Raubkatze; BGH, GRUR 2004, 779, 783 Zwilling/Zweibrüder; BGH, Urteil vom 18.12 2008 – I ZR 200/06, GRUR 2009, 772 Rn. 71 = WRP 2009, 971 Augsburger Puppenkiste↩
vgl. BGH, GRUR 2004, 779, 783 Zwilling/Zweibrüder↩
BGH, GRUR 2011, 1043 Rn. 55 TÜV II↩
vgl. EuGH, GRUR 2009, 56 Rn. 58 Intel/CPM; GRUR 2009, 756 Rn. 59 – L’Oréal/Bellure; BGH, GRUR 2011, 1043 Rn. 60 TÜV II↩
vgl. EuGH, GRUR 2009, 756 Rn. 44 L’Oréal/Bellure↩
vgl. EuGH, GRUR 2009, 756 Rn. 49 L’Oréal/Bellure; BGH, GRUR 2013, 1239 Rn. 54 VOLKSWAGEN/Volks.Inspektion; GRUR 2014, 378 Rn. 33 OTTO Cap↩
vgl. EuGH, Urteil vom 29.01.2008 C275/06, Slg. 2008, I271 = GRUR 2008, 241 Rn. 68 Promusicae; Beschluss vom 19.02.2009 C557/07, Slg. 2009, I1227 = GRUR 2009, 579 Rn. 29 LSG-Gesellschaft; Urteil vom 19.04.2012 C461/10, GRUR 2012, 703 Rn. 56 = WRP 2012, 699 Bonnier Audio↩
vgl. BVerfGE 51, 193, 216 f.↩↩
vgl. BVerfGE 30, 173, 188 f.; 31, 229, 238↩
BVerfGE 30, 173, 188 f.↩
BGH, GRUR 2005, 583, 584 – Lila-Postkarte↩
vgl. BVerfGE 81, 278, 292; BVerfG, NJW 2006, 596, 598↩
vgl. BVerfGE 89, 214, 232; BVerfG, NJW 2006, 596, 598↩
BGH, GRUR 2005, 583, 584 Lila-Postkarte↩
vgl. auch zur Auslegung des Begriffs der Parodie in Art. 5 Abs. 3 Buchst. k der Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft EuGH, Urteil vom 03.09.2014 – C201/13, GRUR 2014, 972 Rn. 33 = WRP 2014, 1181 – Deckmyn/Vandersteen↩
BGH, GRUR 2005, 583, 585↩
vgl. BVerfG, NJW 1994, 3342, 3343↩
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References: Art. 5
 Art. 5
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 Art. 14
 Art. 13
 Art. 5
 Art. 13
 Art. 5
 Art. 13
 Art. 5
 Art. 17
 Art. 14
 § 2
 Art. 11
 Art. 5
 Art. 5
 § 14
 Art. 5
 § 14
 Art. 8
 § 14
 § 9
 § 14
 Art. 4
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 Art. 5
 Art. 5
 Art. 8
 Art. 9
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 Art. 4
 Art. 5
 Art. 8
 § 14
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