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Timestamp: 2019-09-23 17:49:10+00:00

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Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5.1 Darstellung der vom Hauptfachausschuss des IDW entwickelten Kriterien zur handelsbilanziellen Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital
Rz. 29 Aus dem HGB oder aus sonstigen für die Bilanzierung relevanten Gesetzen ergeben sich keine zwingend zu beachtenden Kriterien, die die Abgrenzung von handelsbilanziellem Eigen- und Fremdkapital eindeutig regeln. In seiner Stellungnahme RS HFA 7 vom 6.2.2012 hat sich allerdings der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW mit der handelsrechtlichen Rechnungslegung bei Personenh...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5 Kriterien zur handelsbilanziellen Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital
3.5.1 Darstellung der vom Hauptfachausschuss des IDW entwickelten Kriterien zur handelsbilanziellen Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital Rz. 29 Aus dem HGB oder aus sonstigen für die Bilanzierung relevanten Gesetzen ergeben sich keine zwingend zu beachtenden Kriterien, die die Abgrenzung von handelsbilanziellem Eigen- und Fremdkapital eindeutig regeln. In seiner Stellungnah...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 4.5 Beachtung der Zinsschranke bei der Abgrenzung von steuerbilanziellem Eigen- und Fremdkapital
4.5.1 Allgemeine Regelungen Rz. 54 Der Deutsche Bundesrat stimmte am 6.7.2007 dem Gesetz zur Unternehmenssteuerreform 2008 zu. Seitdem müssen Gesellschaften die Vorschriften zur sog. Zinsschranke beachten. Die Zinsschranke ist nicht nur von Personenunternehmen, sondern auch von Kapitalgesellschaften anzuwenden und bezieht sich im Rahmen der inländischen Gewinnermittlung auf s...mehr
3.2.1.1 Einleitende Bemerkungen Rz. 40 Hinsichtlich der Abbildung von kapitalersetzenden Genussrechten enthält die Stellungnahme HFA 1/1994 keine Vorgaben. Sie bezieht sich vielmehr ausschließlich auf diejenigen Genussrechte, die bei der emittierenden Gesellschaft eine Kapitalzuführung darstellen. In solchen Fällen ist das bereitgestellte Genussrechtskapital in Abhängigkeit v...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 4.4 Steuerliche Konsequenzen aus der Abgrenzung zwischen steuerbilanziellem Eigen- und Fremdkapital
Rz. 53 Die Rechtsfolgen der vorgenommenen Einordnung von Finanzinstrumenten beziehen sich sowohl auf den Emittenten des mezzaninen Kapitals – also auf den mezzaninen Kapitalnehmer – als auch auf den Inhaber des mezzaninen Kapitals – also auf den mezzaninen Kapitalgeber. Im Regelfall strebt der mezzanine Kapitalnehmer die steuerliche Abzugsfähigkeit der Vergütung aus der mezz...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.3 Begriffe des bilanziellen Eigenkapitals und des bilanziellen Fremdkapitals
3.3.1 Bilanzieller Eigenkapitalbegriff Rz. 18 Zwar ist der Begriff des Eigenkapitals bspw. in der für alle Kaufleute geltenden Vorschrift des § 247 Abs. 1 HGB enthalten, eine nähere Umschreibung bzw. Legaldefinition für den Begriff des Eigenkapitals ergibt sich allerdings weder aus dieser Vorschrift noch aus den sonstigen Vorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts. Das...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.3.2 Bilanzieller Fremdkapitalbegriff
Rz. 22 Der Begriff "Fremdkapital" findet sich im Handelsbilanzrecht lediglich in § 255 Abs. 3 HGB. Aus § 255 Abs. 3 HGB ergibt sich allerdings keine Begriffsdefinition. Auch lassen sich aus dieser Vorschrift keine Begriffsmerkmale für eine Auslegung des Fremdkapitalbegriffs ableiten. In § 247 Abs. 1 HGB und § 246 Abs. 1 HGB wird dagegen nicht wie in § 255 Abs. 3 HGB von "Fre...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 2 Grundlagen mezzaniner Finanzinstrumente
Rz. 3 Bezogen auf die Finanzierung von Unternehmen steht der Begriff "mezzanines Kapital" für eine Vielzahl verschiedener Finanzinstrumente, die bilanziell "zwischen dem reinen Eigenkapital und dem reinen Fremdkapital einzuordnen sind". Insofern ist für den Begriff des mezzaninen Kapitals auch die synonyme Bezeichnung "hybrides Kapital" geläufig. Die Zwitterstellung bzw. den...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5.2.5 Abschließende Bemerkungen
Rz. 41 Bei einer Betrachtung der Ausstattungsmerkmale einzelner mezzaniner Finanzinstrumente zeigt sich, dass die in der Stellungnahme 1/1994 des HFA des IDW angesprochenen Kriterien zur Qualifizierung von Finanzinstrumenten als bilanzielles Eigenkapital in vielen Fällen nicht immer vollständig erfüllt sind. Zwar scheint die geforderte Nachrangigkeit im Insolvenz- oder Liqui...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.1.1 Einleitende Bemerkungen
Rz. 40 Hinsichtlich der Abbildung von kapitalersetzenden Genussrechten enthält die Stellungnahme HFA 1/1994 keine Vorgaben. Sie bezieht sich vielmehr ausschließlich auf diejenigen Genussrechte, die bei der emittierenden Gesellschaft eine Kapitalzuführung darstellen. In solchen Fällen ist das bereitgestellte Genussrechtskapital in Abhängigkeit von der jeweiligen inhaltlichen ...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.1.6 Zwischenfazit
Rz. 53 Bei einem kumulativen Vorliegen der vier vorangestellten Kriterien ist das Genussrechtskapital als bilanzielles Eigenkapital zu qualifizieren. Zeigt sich, dass nicht alle 4 vorangestellten Kriterien erfüllt sind, ist das Genussrechtskapital hingegen dem bilanziellen Fremdkapital zuzuordnen. Ein Ausweis des Genussrechtskapitals als Sonderposten zwischen dem Eigenkapita...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 5 Schlussbemerkungen
Rz. 65 In den letzten Jahren sind mezzanine Finanzinstrumente zu einer immer bedeutenderen Finanzierungsform im Vergleich zu den klassischen Finanzinstrumenten herangewachsen. Als Grund dafür lässt sich die gleichzeitige Verwendung von bestimmten Eigenkapital- und Fremdkapitalkomponenten in einer einzigen Finanzierungsform anführen. Vor allem durch die individuellen Ausgesta...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.3 Abbildung von Genussrechten in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung der emittierenden Gesellschaft
Rz. 57 Das Genussrechtskapital wird aufgrund der Kapitalzuführung grundsätzlich erfolgsneutral, also ohne dass dabei die Gewinn- und Verlustrechnung tangiert wird, entsprechend seiner Qualifizierung entweder als Eigen- oder Fremdkapital eingebucht. Eine Ausnahme hiervon besteht lediglich in dem Fall, in dem ein Rückforderungsanspruch des Genussrechtsinhabers nicht gegeben is...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5.2.4 Nachhaltigkeit (Längerfristigkeit) der Kapitalüberlassung
Rz. 37 Die Nachhaltigkeit (Längerfristigkeit) der Kapitalüberlassung stellt das problematischste Kriterium für die Qualifizierung mezzaniner Finanzinstrumente als bilanzielles Eigenkapital dar und ist daher im Schrifttum auch äußerst umstritten. Teilweise wird die Anwendung dieses Kriterium in der Literatur sogar abgelehnt. Auch lässt sich die Ansicht finden, dass dieses Kri...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5.2.2 Erfolgsabhängigkeit der Vergütung
Rz. 34 Die Eigenkapitalgeber sind im Unterschied zu den Fremdkapitalgebern an den Chancen und Risiken des Unternehmens beteiligt. Aus diesem Grund dient das Kriterium der Erfolgsabhängigkeit der Vergütung zur Dokumentation der Teilhabe des mezzaninen Kapitalgebers an den Chancen und Risiken des Unternehmens. Dieses Kriterium ist im Schrifttum jedoch nicht unumstritten. Gemäß...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.6 Ausweis mezzaniner Finanzinstrumente innerhalb eines Mezzanine-Spiegels
Rz. 43 Aufgrund der Notwendigkeit der Zuordnung mezzaniner Finanzinstrumente zum bilanziellen Eigenkapital oder zum bilanziellen Fremdkapital ist die Bereitstellung von detaillierten Angaben über die Ausgestaltung der jeweiligen mezzaninen Finanzierungsform im Anhang erforderlich. Hierzu fordert die Expertgroup 1 des DVFA-Committee "Rating Standards" die Verankerung eines Me...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 4.1.1 Grundlagen
Rz. 65 Die vorangestellten Ausführungen zur Abbildung von Genussrechten in der Handelsbilanz der emittierenden Gesellschaft lassen sich nicht vollständig auf die Abbildung von Genussrechten in deren Steuerbilanz übertragen. Dies begründet sich insbesondere aus der speziell auch auf Genussrechte ausgerichteten Vorschrift des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG. Gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 KSt...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 1 Einführung
Rz. 1 In der Unternehmenspraxis existieren vielfältige und vielschichtige Instrumente der Unternehmensfinanzierung, die eindeutig entweder dem Bereich der Eigenfinanzierung oder dem Bereich der Fremdfinanzierung zugeordnet werden können. In der Vergangenheit sind allerdings sowohl bei Großunternehmen als auch bei mittelständischen Unternehmen verstärkt solche Finanzinstrumen...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5.2.1 Nachrangigkeit des überlassenen Kapitals im Insolvenz- oder Liquidationsfall
Rz. 33 Das Merkmal der Nachrangigkeit des überlassenen Kapitals im Insolvenz- oder Liquidationsfall ist in der Literatur als zwingend notwendiges Kriterium zur Einordnung von mezzaninen Finanzinstrumenten als bilanzielles Eigenkapital unbestritten und vollständig anerkannt. Dieses Merkmal leitet sich aus der Haftungsfunktion des bilanziellen Eigenkapitals ab und gewährleiste...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.5.2.3 Teilnahme am laufenden Verlust bis zur vollen Höhe
Rz. 35 Die Teilnahme am laufenden Verlust des Unternehmens bis zur vollen Höhe stellt ein weiteres notwendiges Kriterium für die Einordnung von mezzaninen Finanzinstrumenten als bilanzielles Eigenkapital dar. Dieses Kriterium soll gemäß der Auffassung des HFA des IDW gemeinsam mit dem Kriterium der Erfolgsabhängigkeit der Vergütung ein Umgehen der gesetzlichen Kapitalerhaltu...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.3.1 Bilanzieller Eigenkapitalbegriff
Rz. 18 Zwar ist der Begriff des Eigenkapitals bspw. in der für alle Kaufleute geltenden Vorschrift des § 247 Abs. 1 HGB enthalten, eine nähere Umschreibung bzw. Legaldefinition für den Begriff des Eigenkapitals ergibt sich allerdings weder aus dieser Vorschrift noch aus den sonstigen Vorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts. Das Eigenkapital stellt vielmehr eine Res...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.1.5 Nachhaltigkeit (Längerfristigkeit) der Kapitalüberlassung
Rz. 49 Das Genussrechtskapital lässt sich nur dann als handelsbilanzielles Eigenkapital betrachten, wenn neben den drei vorangestellten Kriterien auch das Kriterium der Nachhaltigkeit (Längerfristigkeit) der Kapitalüberlassung erfüllt ist. Gemäß der Stellungnahme 1/1994 des HFA des IDW gilt dieses Kriterium als gegeben, wenn das Genussrechtskapital "für einen längerfristigen...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.1.3 Erfolgsabhängigkeit der Vergütung
Rz. 43 Das Genussrechtskapital darf darüber hinaus nur dann als bilanzielles Eigenkapital eingeordnet werden, wenn das Kriterium der Erfolgsabhängigkeit der Vergütung erfüllt ist. Der schuldrechtliche Genussrechtsvertrag muss insofern grundsätzlich eine erfolgsabhängige Vergütung des Genussrechtsinhabers für die Bereitstellung des Genussrechtskapitals enthalten. Rz. 44 Hinsic...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 4.1.3 Auslegung des Kriteriums "Beteiligung am Liquidationserlös"
Rz. 70 Die Ansichten im Schrifttum über die Auslegung des Kriteriums "Beteiligung am Liquidationserlös" sind zahlreich und decken sich nicht mit der Ansicht der Finanzverwaltung. Die Emissionspraxis orientiert sich aber – soweit erkennbar – an der Auslegung der Finanzverwaltung, um eine steuerliche Anerkennung der Genussrechtsvergütungen als Betriebsausgaben zu erlangen. Dah...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.1.2 Nachrangigkeit des überlassenen Genussrechtskapitals im Insolvenz- oder Liquidationsfall
Rz. 42 Das Kriterium der Nachrangigkeit des überlassenen Genussrechtskapitals im Insolvenz- oder Liquidationsfall der emittierenden Gesellschaft gilt als erfüllt, wenn dem Genussrechtsinhaber ein Rückzahlungsanspruch zum Zeitpunkt der Insolvenz oder der Liquidation der emittierenden Gesellschaft erst nach der Abgeltung (Befriedigung) der Ansprüche aller anderen Gläubiger, de...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.1.4 Teilnahme am laufenden Verlust bis zur vollen Höhe
Rz. 46 Das Vorliegen des Kriteriums Teilnahme am laufenden Verlust bis zur vollen Höhe knüpft gemäß der Stellungnahme 1/1994 des HFA des IDW an die Erfüllung der folgenden Voraussetzungen an. So ist das Genussrechtskapital für den Ausgleich laufender Verluste heranzuziehen. Die Verwendung des Genussrechtskapitals für den Ausgleich laufender Verluste bedeutet allerdings nicht...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.2.2 Ausweis des Genussrechtskapitals in der Bilanz der emittierenden Gesellschaft und Anhangangaben
Rz. 54 Bei einer Qualifizierung als bilanzielles Eigenkapital ist das Genussrechtskapital gemäß dem Bilanzgliederungsschema des § 266 Abs. 3 HGB innerhalb des Passivpostens "A. Eigenkapital" in einem separaten Posten anzusetzen. Dieser eigenständige Posten kann entweder nach dem gezeichneten Kapital, den Gewinnrücklagen oder als letzter Posten des Eigenkapitals eingefügt wer...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 3.3 Handelsrechtliche Behandlung von Genussrechten beim Genussrechtsinhaber gemäß der Stellungnahme HFA 1/1994
Rz. 61 Die Bereitstellung des Genussrechtskapitals durch den Genussrechtsinhaber führt in seiner Handelsbilanz unabhängig von der Form der Kapitalüberlassung zur Aktivierung eines eigenständigen Vermögensgegenstands "Genussrecht". Als Inhaber- oder Orderpapiere ausgestaltete Genussrechte sind bei Dauerhalteabsicht gemäß § 247 Abs. 2 HGB bei einer Zugrundelegung des Bilanzgli...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 4.5.1 Allgemeine Regelungen
Rz. 54 Der Deutsche Bundesrat stimmte am 6.7.2007 dem Gesetz zur Unternehmenssteuerreform 2008 zu. Seitdem müssen Gesellschaften die Vorschriften zur sog. Zinsschranke beachten. Die Zinsschranke ist nicht nur von Personenunternehmen, sondern auch von Kapitalgesellschaften anzuwenden und bezieht sich im Rahmen der inländischen Gewinnermittlung auf sämtliche Zinsaufwendungen. ...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 4.5.2 Besondere Regelungen für ein Konzernunternehmen als Mezzanine-Kapitalgeber
Rz. 57 Übersteigen die Nettozinsaufwendungen die Freigrenze von 2.999.999,99 EUR, sind die Nettozinsaufwendungen nur dann in vollem Umfang als Betriebsausgaben abziehbar, wenn die sog. Konzernklausel greift, das entsprechende Unternehmen also "nicht oder nur anteilmäßig zu einem Konzern gehört". Gemäß § 4h Abs. 3 Satz 5 EStG gilt ein Unternehmen als ein Konzernunternehmen, w...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 4.1.4 Steuerliche Folgen
Rz. 73 Die Genussrechtsemission stellt bei der emittierenden Gesellschaft regelmäßig einen erfolgsneutralen Vorgang dar. Die steuerlichen Folgen einer späteren Ausschüttung – basierend auf einer Genussrechtsemission – richten sich danach, ob das Genussrecht kumulativ eine Gewinnbeteiligung und eine Beteiligung am Liquidationserlös gewährt und damit die Voraussetzungen des § ...mehr
Koordination von Erfolgs-, Bilanz- und Liquiditätsplanung / 3.2 Beispiel
Die Controlling-Abteilung des Produktionsbetriebs hat die folgenden Plan-Bilanzen erstellt:mehr
Körperschaften: Besonderheiten bei der steuerlichen Eink ... / 4.5.2 Hybride Finanzierungen
Eine sog. hybride Finanzierung kann in 2 Staaten unterschiedlich rechtlich eingestuft werden. Wird diese Finanzierungsform in einem Staat als Eigenkapital und im anderen Staat als Fremdkapital qualifiziert, konnten steuerbefreite Erträge trotz eines Betriebsausgabenabzugs im anderen Staat vorliegen. Um dies zu vermeiden hat der Gesetzgeber die bereits im Bereich der Dividende...mehr
Beteiligungscontrolling in der Energiewirtschaft: Wertor ... / 4.1 Ermittlung des Wertbeitrags
Wertbeitrag reflektiert Performance Im kurz- und mittelfristigen Zeithorizont sind die Ergebnisse stark durch Marktvolatilitäten beeinflusst. Ein Element zur Schaffung von Transparenz und zur Messung der Performance ist das sog. Wertbeitragskonzept. Die wertorientierte Steuerung der EnBW basiert auf dem Wertbeitrag. Dieser misst die Entwicklung des Unternehmenswerts aus fina...mehr
Contractual Trust Arrangements (CTA) / 1 Entstehung von Contractual-Trust-Arrangement- (CTA-)Modellen in der handelsrechtlichen Rechnungslegung
Rz. 1 Bedingt durch die demografische Entwicklung altert unsere Gesellschaft im Durchschnitt. Damit entstehen Lücken im Rentensystem, die es gesetzesseitig adäquat zu schließen gilt. Zugleich sorgt die aktuelle Niedrigzinsphase für geringere Erträge bei Anlageprodukten der betrieblichen Altersversorgung, weswegen sich der Gesetzgeber aktuell entschieden hat, die private und ...mehr
Rz. 27 Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind "Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, [...] mit diesen Schulden zu verrechnen". Diese Regelung ist keineswegs auf die betriebliche Altersversorgung b...mehr
Contractual Trust Arrangements (CTA) / 6.2.2 Sonstige Gründe
Rz. 55 Neben rein bilanziellen Gründen gibt es aber noch zahlreiche weitere Gründe zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen bzw. des sie deckenden Vermögens, die in der Literatur angeführt werden. Diese werden im Folgenden skizziert und in Teilen auch bezüglich ihrer Aussagekraft relativiert. Rz. 56 1. Die gegenwärtige Finanzierungsstrategie ist bei den betreffenden Untern...mehr
Contractual Trust Arrangements (CTA) / 6.2.1 Bilanzpolitische Gründe
Rz. 52 Wie bereits in den einleitenden Worten angedeutet, ist der Hauptgrund für die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen die Gestaltung des Jahres-/Konzernabschlusses durch die Möglichkeiten der Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem sie deckenden Vermögen. Diese Tendenz wird durch den faktischen Zwang, den die internationalen Kapitalmärkte und Ratingagenturen au...mehr
Rz. 43 Hinsichtlich der handelsrechtlichen Behandlung der Vermögenseinlage des stillen Gesellschafters beim Geschäftsinhaber existieren bislang noch keine allseits anerkannten Grundsätze. Übereinstimmend anerkannt ist lediglich der Ansatz der Vermögenseinlage des stillen Gesellschafters auf der Passivseite der Bilanz des Geschäftsinhabers. Höchst umstritten ist dagegen die B...mehr
Stille Gesellschaft / 5 Schlussbemerkungen
Rz. 86 Die handelsrechtliche Behandlung der stillen Gesellschaft ist zwar gesetzlich nicht explizit geregelt. Die Bilanzierungspraxis sollte aber die Stellungnahme 1/1994 des HFA des IDW "Zur Behandlung von Genussrechten im Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften" auf die handelsrechtliche Behandlung der stillen Gesellschaft analog anwenden. Liegen alle vier in der Stellun...mehr
Stille Gesellschaft / 4.2 Abgrenzung zwischen der typischen und der atypischen stillen Gesellschaft im Steuerrecht
Rz. 58 Die Abgrenzung zwischen der typischen und der atypischen stillen Gesellschaft ist im Steuerrecht von großer Tragweite, da sich daraus die Trennlinie zwischen dem steuerrechtlichen Eigen- und Fremdkapital ergibt. Grundsätzlich wird die typische stille Gesellschaft steuerrechtlich dem Fremdkapital und die atypische stille Gesellschaft steuerrechtlich dem Eigenkapital zu...mehr
Rz. 46 Bei einer Einordnung der stillen Vermögenseinlage als bilanzielles Eigenkapital (s. Rz. 45) bietet sich der Ausweis der stillen Vermögenseinlage als Sonderposten mit der Bezeichnung "Einlagen stiller Gesellschafter" oder einer vergleichbaren Bezeichnung innerhalb des Eigenkapitals nach dem "Gezeichneten Kapital", nach den "Gewinnrücklagen" oder als letzter Posten der ...mehr
Schuldzinsenabzug/Beschränkungen nach EStG / 1.2 Beschluss des Großen Senats des BFH vom 8.12.1997
Rz. 12 Der Große Senat hat in seinem Beschluss vom 8.12.1997 die Zulässigkeit des Zweikontenmodells im Anschluss an die Entscheidung vom 4.7.1990 (Rz. 4 ff) erneut bejaht und zutreffend mit der Finanzierungsfreiheit des Unternehmers begründet. Es stehe dem Unternehmer frei, zunächst dem Betrieb Barmittel ohne Begrenzung auf einen Zahlungsmittelüberschuss zu entnehmen und im ...mehr
Stille Gesellschaft / 4.3.2 Steuerrechtliche Behandlung beim Geschäftsinhaber
Rz. 63 Der Geschäftsinhaber ermittelt in Abhängigkeit von der Rechtsform, in der das Handelsgewerbe betrieben wird, seine Einkünfte aus Gewerbebetrieb entweder nach den Vorschriften des EStG oder des KStG. Da sich die steuerrechtliche Berücksichtigung der typischen stillen Gesellschaft beim Geschäftsinhaber auf die Einordnung der typischen stillen Gesellschaft als steuerrech...mehr
Anhang / 5.4.2 Die Aktivseite der Bilanz betreffende Angaben und Erläuterungen
Anlagespiegel Im Anhang ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in einer gesonderten Gliederung darzustellen: Gesamte (historische) Anschaffungs- und Herstellungskosten des Postens (kumuliert) Zugänge des Geschäftsjahres, Abgänge des Geschäftsjahres, Umbuchungen des Geschäftsjahres, Zuschreibungen des Geschäftsjahres, Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe zu Be...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 6.2.1.1 Zinsaufwendungen als Vergütungen für Fremdkapital
Rz. 115 § 4h Abs. 3 S. 2 EStG definiert "Zinsaufwendungen" als "Vergütungen für Fremdkapital". Da § 4h Abs. 3 S. 2 EStG eine Legaldefinition enthält, kann der Begriff der "Zinsaufwendungen" für die Zinsschranke von dem sonst üblichen Verständnis der "Zinsaufwendungen" abweichen. Das Gesetz verwendet dann einen nur für die Zinsschranke geltenden Begriff der "Zinsaufwendungen"...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 4.4.1 Regelungszweck und -inhalt
Rz. 72 § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c EStG enthält eine wichtige, aber auch besonders komplizierte Ausnahme von der Zinsschranke. Grundgedanke dieser Ausnahmeregelung ist, dass die Regelung über die Zinsschranke verhindern soll, dass innerhalb eines internationalen Konzerns das im Inland ansässige Unternehmen (Tochtergesellschaft, aber auch Konzernspitze in Form einer Personenge...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 4.4.2.2 Korrektur des Eigenkapitals
Rz. 80 § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c S. 4–7 EStG enthält Sonderregelungen für den Ansatz des Eigenkapitals bzw. der Bilanzsumme; dadurch sollen Verzerrungen vermieden werden. Wesentlich ist dabei, dass nach § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c S. 8 EStG für den Eigenkapitalvergleich der Abschluss des Konzerns und der des inländischen Betriebs nach den Regeln eines Konzernabschlusses aufz...mehr

References: § 247
 § 255
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 § 247
 § 246
 § 255
 § 8
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 § 266
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 § 4
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