Source: http://www.jurablogs.com/2011/12/12/vorsitzender-zeuge-heissen-sie-zeuge-nr-45678-wenig-gespenstisch
Timestamp: 2017-06-27 18:00:12+00:00

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BlogsBurhoff online BlogDezember 2011Vorsitzender: Zeuge, wie heißen Sie?; …….. Zeuge: Nr. 45678 – ein wenig gespenstisch….Vorsitzender: Zeuge, wie heißen Sie?; …….. Zeuge: Nr. 45678, so oder ähnlich muss es bei der Zeugenvernehmung in einem Verfahren beim LG Berlin zugegangen sein, das im “Rocker-Milieu” spielt und in dem den Angeklagten u.a. versuchter Totschlag vorgeworfen wurde. In dem Verfahren wurden auch Polizeibeamte aus der Spezialdienststelle des Landeskriminalamts, die offen ermittelt hatten, als Zeugen vernommen. Diesen hatte der Vorsitzende gestattet, nicht ihre Personalien anzugeben, sondern nur die Kennnummer, unter der sie beim LKA geführt wurden. U.A. dagegen hatte sich die Revision gewendet. Der BGH hat das nicht beanstandet. Dazu der BGH, Beschl. v. 26.10.2011 – 5 StR 292/11:“…….Gegen die Anordnung der Vorsitzenden, sämtlichen im “Rockermilieu” offen ermittelnden polizeilichen Zeugen aus der Spezialdienststelle des Landeskriminalamts zu gestatten, in der öffentlichen Hauptverhandlung in Anwesenheit der Angeklagten statt ihrer Personalien nur ihre polizeiliche Kennnummer anzugeben, ist rechtlich nichts zu erinnern. Dieser ersichtlich auf § 68 Abs ...Zum vollständigen Artikel59 LeserBurhoff online Blog:DNA-Gutachten durch den BGH – geht das?117 LeserBurhoff online Blog:Dolmetscher/Sachverständiger im Ermittlungsverfahren – Zeuge im Strafprozess, oder: Das...283 LeserBurhoff online Blog:Wer kennt ihn nicht? Den Auslandszeugen?128 LeserBurhoff online Blog:Selten, aber es gibt sie: Eine erfolgreiche Aufklärungsrüge13 LeserBurhoff online Blog:Verlesung einer (eidesstattlichen) Erklärung eines Mitangeklagten: Zulässig oder nicht?61 LeserBurhoff online Blog:Klassischer Fehler XVIII: Hauptverhandlung ohne den Angeklagten177 LeserBurhoff online Blog:Wie wird in der Hauptverhandlung ein Zeuge (richtig) belehrt?127 LeserAnwalt bloggt:Die einzig zulässige Art und Weise der Video­ver­nehm­ung eines Zeu­gen in der Hauptver...10 verwandte ArtikelVersuchter Totschlag im Rockermilieu(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 8.2.2011: unzulässige beanstandete Verletzung des § 253 StPO und Rügepflicht bei Vorhalten von
Protokollen (5 StR 501/10)(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 30.11.2010 zum geringen Beweiswert eines Lügendetektors (1 StR 509/10)5 Minuten Hauptverhandlung von 7.50 bis 7.55 Uhr und dann nur Feststellung der Kenntnisnahme im Selbstleseverfahren...Basiswissen StPO: Der Auslandszeuge als Gegenstand des Beweisantrags(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 13.1.2011 zur Verwendung von Telekommunikationsdaten im Strafverfahren (3 StR 332/10)BGH: Zur Beweiswürdigung im StrafverfahrenProzessverschleppung – (Später) Beweisantrag bei erdrückender Beweislage(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 21.12.2010: Fehlerhafte Ablehnung eines Beweisantrags auf Vernehmung einer Zeugin im Ausland (3 StR
401/10)Inhalt der Verfahrensakten ist „präsentes Beweismittel“ im Sinne von § 245 Abs. 2 StPOVerwandtes im Webjuris.bundesgerichtshof.de: Beschluss des 5. Strafsenats26.10.2011 - 5 StR 292/11 -Über den ArtikelVeröffentlicht December 12, 2011 8:48am im Blog Burhoff online Blog.ThemenEntscheidung, Verfahrensrecht, Stpo, Hauptverhandlung, Zeugenvernehmung, Lg Berlin, Regelung, Angabe Personalien, KennnummerTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresWie ich einen Prozessgegner bedrohtevon Udo Vetter / LawBlogSie haben es getan, oder: Wenn Heiko Maas es beim Fahrverbot besser weißvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogDen Schwarzen Peter hat …von Udo Vetter / LawBlogVorsicht bei Formulierung der Verpflichtung zur Erteilung eines Zeugnisses mit der Note „gut“ in einem gerichtlichen Vergleich.von Wolf M. Nietzer / NIETZER & HÄUSLERFiese Falle bei Facebook-Profilfotosvon Kathrin Berger / Kathrin gibt dir RechtAls nächstes lesen - bislang 108 Leser:Falsche Reaktionen auf krasse Missstände im Steuerrecht – sin ...

References: BGH 
 § 68
 BGH 
 BGH 
 § 253
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 245