Source: http://docplayer.org/7301687-Ordnung-fuer-die-studienbegleitende-it-ausbildung-an-der-universitaet-regensburg-vom-24-juli-2009-geaendert-durch-satzung-vom-30.html
Timestamp: 2017-12-12 23:02:44+00:00

Document:
Ordnung für die Studienbegleitende IT-Ausbildung an der Universität Regensburg Vom 24. Juli Geändert durch Satzung vom PDF
Ordnung für die Studienbegleitende IT-Ausbildung an der Universität Regensburg Vom 24. Juli Geändert durch Satzung vom 30.
Download "Ordnung für die Studienbegleitende IT-Ausbildung an der Universität Regensburg Vom 24. Juli 2009. Geändert durch Satzung vom 30."
1 Ordnung für die Studienbegleitende IT-Ausbildung an der Universität Regensburg Vom 24. Juli 2009 Geändert durch Satzung vom 30. April 2015 Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 61 Abs. 2 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes erlässt die Universität Regensburg folgende Ordnung: 1 Geltungsbereich, Ziel (1) 1 Die Universität Regensburg bietet Studierenden aller Fakultäten eine Studienbegleitende IT- Ausbildung (im Folgenden: Ausbildung) an. 2 Die vorliegende Ordnung regelt die Inhalte und das Verfahren der Ausbildung. (2) Ziel der Ausbildung ist eine berufsvorbereitende Qualifikation im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik. 2 Kommission (1) 1 Die Koordination der Ausbildung erfolgt über eine Kommission. 2 Jede Fakultät sowie das Rechenzentrum entsenden ein Mitglied. 3 Vorsitzender der Kommission ist der vom Präsidenten mit dieser Aufgabe betraute Vizepräsident. (2) Die Kommission verabschiedet das Lehrangebot für jedes Semester. 3 Prüfungsausschuss (1) 1 Für die Organisation der Prüfungen, die Bestellung der Prüfenden und Beisitzer, die nicht bereits durch die Fakultäten bestellt wurden, und die Entscheidungen in Prüfungssachen wird von der Kommission ein Prüfungsausschuss eingesetzt. 2 Er besteht aus drei Kommissionsmitgliedern. 3 Die Amtszeit der Mitglieder beträgt zwei Jahre; eine Wiederbestellung ist möglich. (2) 1 Der Prüfungsausschuss wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden. 2 Der Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte. 3 Er ist befugt, anstelle des Prüfungsausschusses unaufschiebbare Entscheidungen und Maßnahmen allein zu treffen. (3) 1 Der Prüfungsausschuss erlässt die nach dieser Ordnung erforderlichen Prüfungsbescheide und ist für die Vergabe der Zertifikate zuständig. 2 Er prüft, ob die Voraussetzungen für die Erteilung des Zertifikates erfüllt sind.
2 4 Prüfende und Beisitzer 1 Zu Prüfenden können alle nach dem Bayerischen Hochschulgesetz (BayHSchG) sowie nach der Hochschulprüferverordnung (HSchPrüferV) in der jeweils geltenden Fassung zur Abnahme von Hochschulprüfungen Befugte bestellt werden. 2 Als Beisitzer kann jedes Mitglied der Universität Regensburg herangezogen werden, das einen entsprechenden oder vergleichbaren wissenschaftlichen Studiengang erfolgreich abgeschlossen hat. 3 Die Beisitzer selbst prüfen nicht. 5 Modularisierung und Leistungspunktvergabe (1) 1 Die Ausbildung ist modularisiert und wird studienbegleitend geprüft. 2 Inhalte, Teilleistungen und Bewertungsregeln werden den Studierenden in einem Modulkatalog mitgeteilt. 3 Der Modulkatalog wird vom Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der Kommission verabschiedet und gilt jeweils mindestens ein Jahr. 4 Der Modulkatalog wird auf den Internetseiten des Rechenzentrums bekannt gemacht. (2) 1 Die im Rahmen der Ausbildung vergebenen Leistungspunkte (LP) bemessen die für die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung erforderliche Arbeitslast. 2 Sie werden in Anlehnung an das European Credit Transfer System (ECTS) vergeben. 6 Gliederung und Bestandteile der Ausbildung (1) 1 Die Ausbildung erfolgt außerhalb bestehender Studiengänge. 2 Es sind alle Studierenden der Universität zugelassen. (2) 1 Die Ausbildung gliedert sich in einen Wahlpflicht- und in einen Wahlbereich. 2 Der Wahlpflichtbereich (mindestens 12 LP) umfasst die Module Texte erstellen und gestalten (RZ-M01) Daten analysieren und visualisieren (RZ-M02) Webentwicklung und Webdesign (RZ-M03) Algorithmen und Datenstrukturen (RZ-M04) Programmierung und Softwareentwicklung (RZ-M05) Mediengestütztes Lernen und Lehren (RZ-M06). 3 Der Wahlbereich umfasst die Module Grafik und Bildbearbeitung (RZ-M07) und Audio- und Videobearbeitung (RZ-M 08) sowie die Module RZ-M61, RZ-M62 und RZ-M63, die sich aus fachspezifischen Angeboten der Naturwissenschaftlichen Fakultäten, der Philosophischen Fakultäten und der Wirtschafts- und Rechtswissenschaftlichen Fakultäten, speisen. (3) Für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind mindestens drei Module im Umfang von insgesamt mindestens 18 LP nachzuweisen, darunter mindestens zwei Module aus dem Wahlpflichtbereich. 2
3 7 Anrechnung von Kompetenzen (1) 1 Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die in Studiengängen an anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Fernstudieneinheit im Rahmen eines Studiengangs an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland oder in Studiengängen an ausländischen Hochschulen erbracht worden sind, sind anlässlich der Aufnahme des Studiums, der Fortsetzung des Studiums und der Ablegung von Prüfungen anzurechnen, außer es bestehen wesentliche Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen (Lernergebnisse). 2 Gleiches gilt für Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Bayern im Rahmen von sonstigen Studien nach Art. 56 Abs. 6 Nrn. 1 und 2 BayHSchG, in speziellen Studienangeboten nach Art. 47 Abs. 3 Satz 1 BayHSchG oder an der Virtuellen Hochschule Bayern erbracht worden sind. (2) 1 Kompetenzen, die im Rahmen sonstiger weiterbildender Studien nach Art. 56 Abs. 6 Nr. 3 BayHSchG oder außerhalb des Hochschulbereichs erworben wurden, können angerechnet werden, wenn sie gleichwertig sind. 2 Außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Kompetenzen dürfen höchstens die Hälfte der nachzuweisenden Kompetenzen ersetzen. (3) 1 Die Anrechnung von Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen setzt einen schriftlichen Antrag des Bewerbers voraus. 2 Der Antrag ist unter Beifügung der entsprechenden Unterlagen an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. 3 Mit dem Antritt der zu ersetzenden Prüfung ist die Anrechnung ausgeschlossen. 4 Über das Vorliegen der Voraussetzungen für die Anerkennung entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit dem zuständigen Fachvertreter unter Beachtung von Art. 63 BayHSchG. 8 Besondere Belange chronisch kranker und behinderter Studierender, Berücksichtigung besonderer Lebenssituationen (1) 1 Die besondere Lage chronisch kranker und behinderter Studierender ist in angemessener Weise zu berücksichtigen. 2 Macht der Studierende glaubhaft, dass er wegen einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung nicht in der Lage ist, Studien- und Prüfungsleistungen gemäß 9 ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder innerhalb der vorgegebenen Frist abzulegen, gestattet der Prüfungsausschuss die Verlängerung der Bearbeitungszeit bzw. der Fristen für das Ablegen von Studien- und Prüfungsleistungen oder das Ablegen gleichwertiger Prüfungs- und Studienleistungen in einer bedarfsgerechten Form. (2) 1 Der Prüfungsausschuss entscheidet über Fälle gemäß Abs. 1 auf schriftlichen Antrag, der in der Regel spätestens vier Wochen vor Prüfungsbeginn zu stellen ist, und teilt die Entscheidung dem Studierenden schriftlich mit. 2 Im Antrag nach Satz 1 kann sich der Studierende zugleich dafür aussprechen, dass vor einer ablehnenden Entscheidung der Senatsbeauftrage für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung anzuhören ist. 3 Die Bescheide des Prüfungsausschusses sind bei der Anmeldung und Ablegung der Prüfungen vorzulegen. 3
4 (3) Zur Glaubhaftmachung einer chronischen Krankheit oder einer Behinderung ist ein ärztliches Attest, in Zweifelsfällen ein amtsärztliches Attest, vorzulegen. (4) Es wird empfohlen, die familienfreundlichen Studien- und Prüfungsregelungen Richtlinien der Universität Regensburg in der jeweils gültigen Fassung zu berücksichtigen. 9 Lehr- und Prüfungsangebot (1) Das Lehr- und Prüfungsangebot für die Ausbildung wird sowohl vom Rechenzentrum als auch von einzelnen Fakultäten der Universität Regensburg zur Verfügung gestellt. (2) 1 Die Ausbildung des Rechenzentrums findet in Form von Seminaren und Übungen statt, die einem oder mehreren Modulen zugeordnet sind. 2 Module sind erfolgreich absolviert, wenn eine mündliche, schriftliche, praktische oder computergestützte Modulprüfung bestanden ist; die Modulprüfung kann sich auch aus Teilprüfungen zusammensetzen. 3 Die Prüfungsverwaltung erfolgt über das elektronische Prüfungsverarbeitungsprogramm der Universität Regensburg. 4 Nicht bestandene Prüfungen können innerhalb von sechs Monaten einmal wiederholt werden. (3) Für das im Rahmen der Ausbildung von den Fakultäten zur Verfügung gestellte Lehr- und Prüfungsangebot gelten die jeweiligen Bestimmungen des Faches. (4) Soweit IT-Anwendungen und -Anforderungen einzelner Bereiche Bestandteil eines Studiengangs sind, richten sich die Anforderungen nach den jeweiligen Bestimmungen des Studiengangs. 10 Bewertung von Prüfungsleistungen (1) 1 Die Prüfungsleistungen werden wie folgt benotet: 1 = sehr gut eine hervorragende Leistung; 2 = gut eine Leistung, die erheblich über den Anforderungen liegt; 3 = befriedigend eine Leistung, die den Anforderungen entspricht; 4 = ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt; 5 = nicht ausreichend eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt. (2) 1 Zur differenzierten Bewertung der Leistungen können die Noten um 0,3 gestuft werden. 2 Die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen. (3) 1 Besteht eine Prüfungsleistung aus mehreren Teilleistungen oder wird sie von mehreren Prüfern bewertet, werden die Noten gemittelt. 2 Bei der Bildung von Durchschnittsnoten nach Satz 1 wird die erste Dezimalstelle nach dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. 3 Die Note der Prüfungsleistung lautet dann bei einem Durchschnitt 4
5 - bis 1,5 = sehr gut - von 1,6 bis 2,5 = gut - von 2,6 bis 3,5 = befriedigend - von 3,6 bis 4,0 = ausreichend. (4) Eine Studienleistung oder Prüfung ist erfolgreich absolviert, wenn die Note mindestens ausreichend (4,0) ist. 11 Mängel im Prüfungsverfahren (1) War das Prüfungsverfahren mit Mängeln behaftet, die das Prüfungsergebnis beeinflusst haben, ist auf Antrag eines Kandidaten oder von Amts wegen anzuordnen, dass von einem bestimmten oder von allen Kandidaten die Prüfung oder einzelne Teile derselben wiederholt werden. (2) Mängel des Prüfungsverfahrens müssen unverzüglich beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder beim Prüfer geltend gemacht werden. (3) Sechs Monate nach Abschluss der Prüfung dürfen von Amts wegen Anordnungen nach Abs. 1 nicht mehr getroffen werden. 12 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß (1) Tritt der Kandidat von der Prüfung zurück oder versäumt er aus von ihm zu vertretenden Gründen die ganze oder einen Teil einer mehrteiligen Prüfung, so gilt die jeweilige Prüfung als abgelegt und wird mit nicht ausreichend (5,0) bewertet. (2) 1 Die für das Versäumnis oder den Rücktritt geltend gemachten Gründe sind dem für die Prüfung Verantwortlichen unverzüglich schriftlich anzuzeigen und glaubhaft zu machen. 2 Dasselbe gilt für eine vor oder während der Prüfung eingetretene Prüfungsunfähigkeit. 3 Bei krankheitsbedingter Prüfungsunfähigkeit ist ein ärztliches Attest vorzulegen, das grundsätzlich auf einer Untersuchung beruhen muss, die am Tag der geltend gemachten Prüfungsunfähigkeit erfolgt ist. 4 In Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. 5 Erkennt der Prüfungsausschuss die vorgebrachten Gründe als ausreichend an, tritt die Rechtsfolge des Abs. 1 nicht ein und der Kandidat wird zum nächsten Prüfungstermin erneut zur Prüfung zugelassen. (3) 1 Versucht der Kandidat das Ergebnis seiner Prüfungsleistung durch Täuschung, Überschreiten der Bearbeitungszeit oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die betreffende Prüfungsleistung mit nicht ausreichend (5,0) bewertet. 2 Ein Kandidat, der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von dem jeweiligen Prüfer oder Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die betreffende Prüfungsleistung mit nicht ausreichend (5,0) bewertet. 5
6 13 Bestehen, Zertifikat (1) Die Ausbildung ist bestanden, wenn die in 6 Abs. 3 genannten Leistungen nachgewiesen sind. (2) 1 Dem Studierenden wird auf Antrag ein Zertifikat ausgestellt, in dem bestätigt wird, dass er an der Studienbegleitenden IT-Ausbildung erfolgreich teilgenommen hat. 2 Im Zertifikat sind die erfolgreich absolvierten Module sowie deren Leistungspunktzahlen und Noten anzugeben. (4) Das Zertifikat wird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mit Datum des Bestehens der letzten Prüfungsleistung unterzeichnet. 14 In-Kraft-Treten 1 Diese Ordnung tritt am 1. Oktober 2009 in Kraft. 2 Mit dem In-Kraft-Treten dieser Ordnung tritt die Ordnung der Ergänzungsausbildung in EDV an der Universität Regensburg vom 17. Oktober 1989 außer Kraft. 6
7 Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Senats der Universität Regensburg vom 15. Juli 2009 und der Genehmigung des Rektors vom 24. Juli Regensburg, den 24. Juli 2009 Universität Regensburg Der Rektor Prof. Dr. Thomas Strothotte Diese Satzung wurde am 24. Juli 2009 in der Hochschule niedergelegt; die Niederlegung wurde am 24. Juli 2009 durch Aushang in der Hochschule bekannt gegeben. Tag der Bekanntmachung ist daher der 24. Juli
Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Psychologie an der Universität Regensburg Vom 20. Juli 2012
Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Psychologie an der Universität Regensburg Vom 0. Juli 01 Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz in Verbindung mit Art. 58 Abs. 1 Satz 1 und Art. 61 Abs.
PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DEN WEITERBILDENDEN MASTERSTUDIENGANG EXECUTIVE MBA REAL ESTATE AN DER UNIVERSITÄT REGENSBURG Vom 25. Juli 2008 Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 61 Abs. 2 Satz

References: Art. 13
 Art. 61
 Art. 56
 Art. 47
 Art. 56
 Art. 63
 Art. 13
 Art. 58
 Art. 61
 Art. 13
 Art. 61