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Timestamp: 2019-05-24 06:08:47+00:00

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https://dejure.org/2005,223
BGH, 24.02.2005 - I ZR 128/02 (https://dejure.org/2005,223)
BGH, Entscheidung vom 24.02.2005 - I ZR 128/02 (https://dejure.org/2005,223)
BGH, Entscheidung vom 24. Februar 2005 - I ZR 128/02 (https://dejure.org/2005,223)
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UWG § 1 a. F., §§ 3, 4 Nr. 11; RBerG Art. 1 §§ 1, 5
UWG § 1 a.F., §§ 3, 4 Nr. 11; RBerG Art. 1 §§ 1, 5
Beratung über staatliche Fördermittel durch Unternehmensberater keine unzulässige Rechtsberatung
Zulässigkeit der Werbung für eine Fördermittelberatung durch eine Unternehmensberatungsgesellschaft; Qualifizierung einer Beratung über Fördermittel der öffentlichen Hand als Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten im Sinne von Art. 1 § 1 Rechtsberatungsgesetz (RBerG); Grundsätze für die Ermittlung des Schwerpunktes der Beratungstätigkeit; Abwägung der den Erlaubnisvorbehalt des Rechtsberatungsgesetzes rechtfertigenden öffentlichen Belange gegen die Berufsfreiheit des nicht zur Erbringung von Beratungstätigkeiten befugten Mitbewerbers; Fördermittelberatung als sachlich notwendiger Teilaspekt einer beworbenen Finanzberatung; Anforderungen an die hinreichende Bestimmtheit eines Unterlassungantrages
Keine Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten bei Fördermittelberatung
Rechtsberatungsgesetz - Fördermittelberatung
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2005, Seite 199
Beratung über Fördermittel der öffentlichen Hand keine Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten i.S. von Art. 1 § 1 RBerG
Fördermittelberatung durch Unternehmensberater unterfällt grundsätzlich nicht dem Rechtsberatungsgesetz
Unternehmensberatung - Werbung für Fördermittelberatung ist erlaubt
Selbständige Bilanzbuchhalter und Controller: Fördermittelberatung durch nicht anwaltliche Berufe erlaubt
Fördermittelberatung ist keine Rechtsberatung
Zulässige Beratung über Vergabe öffentlicher Fördermittel durch Unternehmensberater
Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten gem. Art. 1 § 1 RBerG; Rechts- und Unternehmensberatung; Wirtschaftsförderung; Existenzgründung
Dieser Mangel ist auch im Revisionsverfahren von Amts wegen zu beachten (BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; 156, 126, 131 - Farbmarkenverletzung I; BGH, Urt. v. 24.2.2005 - I ZR 128/02, GRUR 2005, 604, 605 = WRP 2005, 739 - Fördermittelberatung).
a) Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy; BGH GRUR 2005, 604, 605 - Fördermittelberatung, jeweils m.w.N.;… zuletzt BGH, Urt. v. 4.5.2005 - I ZR 127/02, GRUR 2005, 692, 693 = WRP 2005, 1009 - "statt"-Preis).
Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 - I ZR 259/00, BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy; Urteil vom 24. Februar 2005 - I ZR 128/02, GRUR 2005, 304, 305 = WRP 2005, 739 - Fördermittelberatung, jeweils mwN;… Urteil vom 16. November 2006 - I ZR 191/03, GRUR 2007, 607 Rn. 16 = WRP 2007, 775 - Telefonwerbung für "Individualverträge").
Vielmehr muss eine titelmäßige Verwendung der angegriffenen Bezeichnung - also zur Unterscheidung eines Werks von anderen Werken - vorliegen, wenn sich der Werktitel nicht auch zu einem Hinweis auf die Herkunft des gekennzeichneten Produkts aus einem Unternehmen entwickelt hat (…vgl. BGH, Urt. v. 29.4. 1999 - I ZR 152/96, GRUR 2000, 70, 72 = WRP 1999, 1279 - SZENE;… Baronikians aaO Rdn. 249;… Büscher in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO § 15 MarkenG Rdn. 48;… Fezer aaO § 15 Rdn. 349;… Hacker in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 9. Aufl., § 15 Rdn. 22; Hotz, GRUR 2005, 304 f.;… a. A. Deutsch/Ellerbrock aaO Rdn. 99).
Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Verbotsantrag nicht derart undeutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Beklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und letztlich die Entscheidung darüber, was dem Beklagten verboten ist, dem Vollstreckungsgericht überlassen bliebe (st. Rspr.; vgl. BGHZ 156, 1, 8 f. - Paperboy; BGH, Urt. v. 24.2.2005 - I ZR 128/02, GRUR 2005, 304, 305 = WRP 2005, 739 - Fördermittelberatung, jeweils m.w.N.;… Urt. v. 16.11.2006 - I ZR 191/03, GRUR 2007, 607 Tz. 16 = WRP 2007, 775 - Telefonwerbung für "Individualverträge").
Zur Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes ist die verbleibende Auslegungsbedürftigkeit der Antragsformulierung daher hinzunehmen (vgl. BGH GRUR 2005, 604 (605) - Fördermittelberatung).
aa) Die Bestimmung des Art. 1 § 1 RBerG zählt zu den Vorschriften, die i.S. von § 4 Nr. 11 UWG dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer, insbesondere der Verbraucher, das Marktverhalten zu regeln (…BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 213/01, GRUR 2005, 353 = WRP 2005, 333 - Testamentsvollstreckung durch Banken; Urt. v. 24.2.2005 - I ZR 128/02, GRUR 2005, 604, 605 = WRP 2005, 739 - Fördermittelberatung).
Der Zweck der gesetzlichen Vorschrift besteht unter anderem darin, die Rechtsuchenden vor ungeeigneten Beratern und die Rechtspflege vor Beeinträchtigungen zu schützen (BGH GRUR 2005, 604, 606 - Fördermittelberatung).
Zu den gesetzlichen Vorschriften, die im Interesse der Marktteilnehmer, insbesondere der Verbraucher, auch das Verhalten von Unternehmen bestimmen, zählen die Vorschriften des RDG (vgl. zu Art. 1 § 1 RBerG, BGH, GRUR 2005, 355 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; GRUR 2005, 353, 354 - Testamentsvollstreckung durch Banken; BGH, GRUR 2005, 604, 605 - Fördermittelberatung, für das RDG vgl. Link in: Ullmann jurisPK-UWG, 2. Aufl. 2009, § 4 Nr. 11 Rdnr. 163).
Dabei sind die öffentlichen Belange, die den Erlaubnisvorbehalt des Rechtsberatungsgesetzes rechtfertigen, gegen die Berufsfreiheit desjenigen abzuwägen, dem wegen des Fehlens einer entsprechenden Erlaubnis die Vornahme bestimmter Handlungen untersagt werden soll (BGH, Urteil vom 24. Februar 2005 - I ZR 128/02, NJW 2005, 2458).
Diese war eingebettet in das von dem gesamten Vertrag verfolgte Ziel, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens zu sichern (vgl. auch BGH, Urteil vom 24. Februar 2005 - I ZR 128/02, NJW 2005, 2458).
OLG Hamburg, 07.09.2006 - 3 U 204/05
Wettbewerbsverstoß: Werbung des Finanzdienstleisters mit dem Begriff …
BGH, 26.01.2006 - III ZR 139/05
Fördermittelberatung als geschäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten
OLG Düsseldorf, 21.06.2005 - 20 U 40/05
Erlaubnispflicht des Art. 1 § 1 RBerG - Geschäftsmäßige Tätigkeit - Zulässige …

References: § 1
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 § 253
 BGH 
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 § 15
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 § 1
 § 4
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