Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004471
Timestamp: 2020-04-05 11:12:10+00:00

Document:
RIS - Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 05.04.2020
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung, Fassung vom 05.04.2020
Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen über Sonderausbildungen für Spezialaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege (Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV)
StF: BGBl. II Nr. 452/2005
Auf Grund der §§ 30 und 73 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, BGBl. I Nr. 108/1997, in der Fassung BGBl. I Nr. 69/2005, wird verordnet:
Allgemeine Bestimmungen für Sonderausbildungen – Spezialaufgaben
Ausbildungsziel – Evaluierung
Aufnahme in eine Sonderausbildung
Ausschluss von einer Sonderausbildung
Wiederholen einer Einzelprüfung oder Dispensprüfung
Inhalt der kommissionellen Abschlussprüfung
§§ 31 und 32
Ablauf der mündlichen Abschlussprüfung
Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung
Nichtantreten zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung
Negative Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung
Zeugnisse und Bestätigungen über die theoretische und praktische Ausbildung sowie die kommissionelle Abschlussprüfung
Wiederholen einer Ergänzungsprüfung, Dispensprüfung oder eines Praktikums, Abbruch der Ergänzungsausbildung
Kompensationsmaßnahmen – EWR und Schweizerische Eidgenossenschaft
Kommissionelle Abschlussprüfung für Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG
Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie
Zeugnis/Sonderausbildung/Spezielle Zusatzausbildung
Ausbildungsbestätigung/Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie
Zeugnis über die kommissionelle Abschlussprüfung/§ 108 Abs. 3 GuKG
Soweit in dieser Verordnung auf nachstehende Bundesgesetze verwiesen wird, sind sie in folgender Fassung anzuwenden:
Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, BGBl. I Nr. 108/1997, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 69/2005,
Kinderbetreuungsgeldgesetz, BGBl. I Nr. 103/2001, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 100/2005,
Mutterschutzgesetz 1979, BGBl. Nr. 221, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 123/2004,
Väter-Karenzgesetz, BGBl. Nr. 651/1989, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 124/2004,
Wehrgesetz 2001, BGBl. I Nr. 146, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 58/2005,
Zivildienstgesetz 1986, BGBl. Nr. 679, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 106/2005.
(1) Ausbildungsziel ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Übernahme und Durchführung sämtlicher Tätigkeiten, die für die Wahrnehmung der jeweiligen Spezialaufgabe erforderlich sind.
(2) Die Erreichung des Ausbildungsziels ist durch die Leitung der Sonderausbildung zu evaluieren.
(1) Der Rechtsträger der Sonderausbildung hat Personen, die die theoretische Ausbildung im Rahmen der Sonderausbildung durchführen, als Lehrkräfte zu bestellen.
(2) Als Lehrkräfte für das betreffende Unterrichtsfach bzw. Sachgebiet gemäß den Anlagen 1 bis 9 sind zu bestellen:
Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die zur Ausübung von Lehraufgaben berechtigt sind (Lehrer/Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege),
Ärzte/Ärztinnen für Allgemeinmedizin, Fachärzte/Fachärztinnen sowie Ärzte/Ärztinnen in Ausbildung zu Fachärzten/Fachärztinnen eines Sonderfaches,
Psychologen/Psychologinnen und Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen,
(3) Lehrkräfte haben die für das betreffende Unterrichtsfach bzw. Sachgebiet erforderlichen speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen und pädagogisch geeignet zu sein.
Die Lehrtätigkeit umfasst die Durchführung des theoretischen Unterrichts und der praktischen Ausbildung. Hiezu zählen insbesondere folgende Tätigkeiten:
Erteilen von Unterricht in den jeweiligen Unterrichtsfächern bzw. Sachgebieten,
Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen, Evaluierung von Prüfungen,
Betreuung der praktischen Ausbildung in fachlicher, methodischer und didaktischer Hinsicht,
pädagogische Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen.
(1) Fachkräfte sind
Ärzte/Ärztinnen oder
qualifizierte Angehörige von anderen Gesundheits- oder Sozialberufen oder sonstigen für die jeweiligen Ausbildungsinhalte relevanten Berufen,
(2) Fachkräften obliegt neben den Lehrkräften die fachliche Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen.
Anleitung der und Aufsicht über die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der praktischen Ausbildung und
Jede Sonderausbildung hat eine ausreichende Anzahl an Unterrichtsräumen mit der für die Ausbildung erforderlichen technischen und fachspezifischen Ausstattung, die die Erreichung des Ausbildungsziels aus räumlicher und fachlicher Sicht gewährleistet, aufzuweisen.
(1) Personen, die sich um die Aufnahme in eine Sonderausbildung bewerben, haben eine Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege nachzuweisen.
(2) Über die Aufnahme der Bewerber/Bewerberinnen entscheidet der Rechtsträger, der die Sonderausbildung veranstaltet, im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung.
(3) Vor der Aufnahme kann ein Aufnahmegespräch oder ein Aufnahmetest mit den Bewerbern/Bewerberinnen durchgeführt werden.
(4) Die Auswahl der Bewerber/Bewerberinnen hat unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der angestrebten Tätigkeit zu erfolgen, wobei insbesondere die bisherige berufliche Tätigkeit und die Ergebnisse des Aufnahmegesprächs oder Aufnahmetests heranzuziehen sind.
(5) Nach Maßgabe vorhandener Plätze und unter Bedachtnahme auf die beruflichen Erfordernisse können auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe in eine Sonderausbildung aufgenommen werden, sofern sie aus fachlicher Sicht auf Grund ihrer Vorbildung für die jeweilige Sonderausbildung oder Teile derselben geeignet sind. In diesen Fällen ist eine formlose Bestätigung über die absolvierten Ausbildungsinhalte auszustellen.
(1) Ein/Eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin ist vom weiteren Besuch der Sonderausbildung auszuschließen, wenn er/sie sich aus folgenden Gründen als untauglich erweist:
schwerwiegende Pflichtverletzungen im Rahmen der theoretischen oder praktischen Ausbildung.
(2) Über den Ausschluss entscheidet der Rechtsträger, der die Sonderausbildung veranstaltet, im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung. Vor Entscheidung über den Ausschluss ist dem/der Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
(1) Der Ausbildungsbeginn ist von der Leitung der Sonderausbildung festzusetzen und spätestens zwei Monate vor Beginn der Sonderausbildung dem Landeshauptmann anzuzeigen.
(2) Eine Unterrichtsstunde im Rahmen der theoretischen Ausbildung dauert mindestens 45 Minuten und höchstens 50 Minuten. Eine Praktikumsstunde im Rahmen der praktischen Ausbildung dauert 60 Minuten.
Die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sind verpflichtet, an der in den Anlagen 1 bis 9 angeführten theoretischen und praktischen Ausbildung im entsprechenden Stundenausmaß teilzunehmen.
(1) Die Sonderausbildungen sind vorbehaltlich Abs. 2 ohne Unterbrechung durchzuführen. Die zeitlich getrennte Abhaltung der Basisausbildung und der speziellen Zusatzausbildung gemäß den Anlagen 3 bis 6 gilt nicht als Unterbrechung der Sonderausbildung.
(2) Eine Unterbrechung ist zulässig:
für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979 Beschäftigungsverbote vorsieht, und zwar auch dann, wenn die Ausbildungsteilnehmerin nicht in einem Dienstverhältnis steht,
für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979, das Kinderbetreuungsgeldgesetz, das Väter-Karenzgesetz oder vergleichbare österreichische Rechtsvorschriften eine Karenz vorsehen, und zwar auch dann, wenn der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin nicht in einem Dienstverhältnis steht,
für Zeiten des Präsenz- oder Ausbildungsdienstes nach dem Wehrgesetz 2001 oder des Zivildienstes gemäß Zivildienstgesetz 1986 oder
(3) Über das Vorliegen eines Grundes gemäß Abs. 2 Z 4 entscheidet die Leitung der Sonderausbildung.
(4) Eine Unterbrechung gemäß Abs. 2 Z 4 ist höchstens bis zur Dauer eines Jahres möglich.
(5) Ein/Eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin, der/die aus einem der in Abs. 2 genannten Gründe die Sonderausbildung unterbrochen hat, ist berechtigt, die Sonderausbildung zum ehest möglichen Zeitpunkt in jenem Stand fortzusetzen, in dem sie unterbrochen wurde. Der Zeitpunkt der Fortsetzung ist entsprechend den organisatorischen Möglichkeiten von der Leitung festzusetzen.
(1) Der Rechtsträger der Sonderausbildung hat eine gemäß § 65 Abs. 4 GuKG qualifizierte Person für die Leitung und für die stellvertretende Leitung zu bestellen.
(2) Der Leitung gemäß Abs. 1 obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
Auswahl der Einrichtungen, an denen die praktische Ausbildung durchgeführt wird sowie Kontrolle und Sicherung der Qualität der praktischen Ausbildung,
Personalführung, Dienstaufsicht über die Lehrkräfte und das sonstige Personal der Sonderausbildung sowie Aufsicht über die Fachkräfte,
Organisation, Koordination und Mitwirkung bei der Aufnahme der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie beim Ausschluss von der Sonderausbildung,
Aufsicht über die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie Zuweisung dieser an die Einrichtungen und Fachbereiche der praktischen Ausbildung,
Organisation und Koordination von sowie Mitwirkung an kommissionellen Prüfungen und
Evaluierung der Erreichung des Ausbildungsziels.
(1) Die Leitung der Sonderausbildung hat den im Rahmen der Sonderausbildung durchzuführenden Dienst- und Unterrichtsbetrieb durch eine Ausbildungsordnung festzulegen und für deren Einhaltung zu sorgen.
(2) Die Ausbildungsordnung hat insbesondere
die Rechte und Pflichten der Leitung der Sonderausbildung und der Lehr- und Fachkräfte,
das Verhalten sowie die Rechte und Pflichten der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung einschließlich Regelungen über das Versäumen von Ausbildungszeiten,
Maßnahmen zur Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung und
Vorschriften zur Ermöglichung eines ordnungsgemäßen Ausbildungsbetriebs
(3) Die Ausbildungsordnung ist spätestens drei Monate vor erstmaliger Aufnahme des Ausbildungsbetriebs dem Landeshauptmann zur Genehmigung vorzulegen. Wird die Genehmigung innerhalb von drei Monaten nicht bescheidmäßig versagt, so gilt sie als erteilt.
(4) Die Genehmigung der Ausbildungsordnung ist zu versagen, wenn diese
die Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung nicht gewährleistet oder
nicht zur Erreichung des Ausbildungsziels beiträgt.
(5) Die Ausbildungsordnung ist den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie den Lehr- und Fachkräften nachweislich zur Kenntnis zu bringen.
(1) Die theoretische Ausbildung im Rahmen von Sonderausbildungen beinhaltet die in den Anlagen 1 bis 9 für die jeweilige Sonderausbildung angeführten Unterrichtsfächer im festgelegten Stundenausmaß.
(2) Zeiten für Einzelprüfungen sind in die Stundenzahl der theoretischen Ausbildung gemäß Abs. 1 einzurechnen.
(1) Der Unterricht ist von Lehrkräften durchzuführen, die über eine der in den Anlagen 1 bis 9 für das betreffende Unterrichtsfach festgelegten Qualifikationen verfügen.
(2) Lehrkräfte dürfen bei der Durchführung des Unterrichts
andere fachkompetente Personen
als Gastvortragende beiziehen, wenn dies zur Erreichung des Ausbildungsziels beiträgt.
(1) Die praktische Ausbildung im Rahmen von Sonderausbildungen beinhaltet die in den Anlagen 1 bis 9 für die jeweilige Sonderausbildung angeführten Fachbereiche in den betreffenden Ausbildungseinrichtungen im festgelegten Ausmaß.
(2) Die praktische Ausbildung in den in den Anlagen 1 bis 9 angeführten Fachbereichen ist in Form von Praktika an einer Ausbildungseinrichtung durchzuführen. Die organisatorische und zeitliche Einteilung der Praktika ist von der Leitung der Sonderausbildung festzulegen.
(3) Im Rahmen der praktischen Ausbildung sind die theoretischen Lehrinhalte in die berufliche Praxis umzusetzen, wobei eine umfassende Anleitung, Unterstützung und Kontrolle der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen gewährleistet sein muss.
(1) Die praktische Ausbildung ist unter Anleitung und Aufsicht von Lehr- oder Fachkräften durchzuführen.
(2) Lehr- und Fachkräfte dürfen im Rahmen der praktischen Ausbildung höchstens drei
Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen gleichzeitig anleiten (Ausbildungsschlüssel 1:3).
(3) Bei der Zuteilung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen an die Lehr- und Fachkräfte ist auf die besonderen Gegebenheiten der jeweiligen Sonderausbildung Bedacht zu nehmen.
(4) Im Rahmen der praktischen Ausbildung dürfen die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen nur zu Tätigkeiten herangezogen werden, die
im unmittelbaren Zusammenhang mit der Sonderausbildung stehen und
zur Erreichung des Ausbildungsziels erforderlich sind.
(1) In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 eine Einzelprüfung vorgesehen ist, ist diese in Form einer
(2) Über eine Einzelprüfung ist von der Lehrkraft ein schriftliches Prüfungsprotokoll zu führen, welches insbesondere
die Prüfungsfragen und
die Prüfungsbeurteilung bzw. Aufzeichnungen über die schriftliche Prüfung oder Projektarbeit
zu beinhalten hat.
(3) Der Termin einer Einzelprüfung ist den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen spätestens zwei Wochen vorher bekannt zu geben.
(1) In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 eine Einzelprüfung vorgesehen ist, haben die Lehrkräfte des betreffenden Unterrichtsfachs die theoretischen Kenntnisse der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen über die Lehrinhalte dieses Unterrichtsfachs und die entsprechenden praktischen Fertigkeiten zu überprüfen und zu beurteilen.
(2) In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist, haben die Lehrkräfte des betreffenden Unterrichtsfachs zu beurteilen, ob die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen die Ausbildungsziele dieses Unterrichtsfachs erreicht haben.
(3) Die Lehr- und Fachkräfte haben schriftliche Aufzeichnungen über die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen während der Ausbildung zu führen.
(4) Der Beurteilung gemäß Abs. 1 ist der Prüfungserfolg der Einzelprüfung zu Grunde zu legen. Der Beurteilung gemäß Abs. 2 ist die Mitarbeit während der Ausbildung zu Grunde zu legen.
(5) Bei der Beurteilung der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Unterrichtsfächern gemäß Abs. 1 sind folgende Beurteilungsstufen (Noten) anzuwenden:
„genügend“ (4),
(6) Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Unterrichtsfächern gemäß Abs. 2 sind mit
„erfolgreich teilgenommen“ oder
(7) Eine positive Beurteilung ist bei den Noten 1 bis 4 und „erfolgreich teilgenommen“ gegeben.
(1) Wenn ein/eine
Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin in Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist,
an der Teilnahme von mehr als einem Drittel der vorgeschriebenen Unterrichtsstunden verhindert und das Unterrichtsfach mit „nicht beurteilt“ abschließt oder
trotz Teilnahme mit „nicht genügend“ beurteilt wurde,
hat der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin im Rahmen einer Dispensprüfung den Erwerb der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen.
(2) Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen einer Dispensprüfung sind mit
(3) Über eine Dispensprüfung ist von der Lehrkraft ein schriftliches Prüfungsprotokoll zu führen, welches insbesondere die Prüfungsfragen und die Prüfungsbeurteilung zu beinhalten hat.
(1) In den Fachbereichen, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 mindestens 160 Stunden Praktikum zu absolvieren sind, haben die Lehr- oder Fachkräfte des betreffenden Praktikums die in diesem Praktikum erbrachten Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen zu beurteilen.
(2) Die Lehr- oder Fachkräfte haben die Kenntnisse und Fertigkeiten der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im betreffenden Fachbereich laufend zu überprüfen. In den Fachbereichen gemäß Abs. 1 haben die Lehr- oder Fachkräfte schriftliche Aufzeichnungen über die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen als Grundlage für die Beurteilung zu führen.
(3) Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Praktika der Fachbereiche, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 mindestens 160 Stunden zu absolvieren sind, sind mit
(4) Eine positive Beurteilung ist in den Fällen der Abs. 3 Z 1 bis 3 gegeben.
(5) In den Fachbereichen, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 weniger als 160 Stunden Praktikum zu absolvieren sind, ist keine Beurteilung gemäß Abs. 1 bis 3 durchzuführen, sondern die Absolvierung des Praktikums zu bestätigen.
(1) Während der Ausbildung darf jede Einzelprüfung oder Dispensprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, zweimal bei der betreffenden Lehrkraft wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung ist zum ehest möglichen Termin, frühestens jedoch nach zwei Wochen abzunehmen.
(2) Die Note der Wiederholungsprüfung tritt an die Stelle der Note „nicht genügend“.
(1) Ist ein/eine
Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin
aus anderen berücksichtigungswürdigen Gründen, wie insbesondere Geburt eines Kindes, Erkrankung oder Tod eines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, schwere Erkrankung oder Tod eines/einer sonstigen nahen Angehörigen,
verhindert, zu Einzelprüfungen, Dispensprüfungen oder Wiederholungsprüfungen anzutreten, sind die betreffenden Prüfungen zum ehest möglichen Termin, spätestens jedoch innerhalb von vier Wochen nach Wegfall des Verhinderungsgrundes oder innerhalb von vier Wochen nach einem Todesfall, nachzuholen. Diese Frist kann bei Vorliegen der in Z 1 und 2 angeführten oder aus organisatorischen Gründen von der Leitung der Sonderausbildung einmal um höchstens vier Wochen verlängert werden.
(2) Tritt ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin zu einer Einzelprüfung, Dispensprüfung oder Wiederholungsprüfung nicht an, ohne aus einem der in Abs. 1 Z 1 oder 2 angeführten Gründe verhindert zu sein, ist die betreffende Prüfung mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen.
(3) Über das Vorliegen einer Verhinderung gemäß Abs. 1 Z 1 oder 2 entscheidet die Leitung der Sonderausbildung nach Anhörung des/der Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin.
(1) Werden die Leistungen eines/einer Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin in einem Praktikum mit „nicht bestanden“ beurteilt, ist das betreffende Praktikum zum ehest möglichen Termin zu wiederholen. Das zu wiederholende Praktikum ist nach Möglichkeit an einer anderen Organisationseinheit durchzuführen und durch eine andere Lehr- oder Fachkraft zu beurteilen.
(2) Ist ein Wiederholen während der Ausbildungszeit nicht möglich, kann die Ausbildung durch die Prüfungskommission verlängert werden.
(3) Die Beurteilung des wiederholten Praktikums tritt an die Stelle der Beurteilung „nicht bestanden“.
(4) Im Rahmen der Ausbildung dürfen höchstens zwei Praktika je einmal wiederholt werden.
(1) Werden die Leistungen eines/einer Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin
in mehr als zwei Praktika mit „nicht bestanden“ beurteilt,
in einem Unterrichtsfach nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten mit der Note „nicht genügend“ beurteilt,
in einem gemäß § 24 wiederholten Praktikum mit „nicht bestanden“ beurteilt oder
in einem Unterrichtsfach auf Grund wiederholten entschuldigten Nichtantretens zu einer Einzel-, Dispens- oder Wiederholungsprüfung gemäß § 23 Abs. 1 bis zum Termin der Abschlussprüfung mit „nicht beurteilt“ abgeschlossen,
scheidet der/die betreffende Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin aus der Ausbildung aus.
(2) Die absolvierten Ausbildungsinhalte der theoretischen und praktischen Ausbildung sind von der Leitung zu bestätigen.
(3) Nach dem Ausscheiden aus der Ausbildung gemäß Abs. 1 ist eine neuerliche Absolvierung der Sonderausbildung nach nochmaliger Aufnahme gemäß § 7 zulässig.
(1) Nach erfolgreichem Abschluss der theoretischen und praktischen Ausbildung ist eine kommissionelle Abschlussprüfung vor der Prüfungskommission (§ 27) abzulegen.
(2) Die Prüfungskommission kann einen/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin in begründeten Ausnahmefällen, sofern die Erreichung des Ausbildungsziels nicht gefährdet ist, vor Abschluss der praktischen Ausbildung zur kommissionellen Abschlussprüfung zulassen. Fehlende Praktika sind in diesem Fall ehest möglich nachzuholen.
(3) Im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung ist zu beurteilen, ob der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin die für die fachgerechte Ausübung der entsprechenden Spezialaufgabe erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat.
(4) Zeiten für die Abnahme der kommissionellen Abschlussprüfung sind in die Stundenzahl der theoretischen Ausbildung gemäß § 14 Abs. 1 nicht einzurechnen.
(1) Der Prüfungskommission gehören folgende Personen an:
eine vom Landeshauptmann entsandte fachkompetente Person als Vorsitzender/Vorsitzende,
die Leitung bzw. stellvertretende Leitung der Sonderausbildung,
ein/eine Vertreter/Vertreterin des Rechtsträgers der Sonderausbildung,
eine von der gesetzlichen Interessenvertretung der Dienstnehmer/Dienstnehmerinnen entsandte fachkundige Person aus dem Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege und
die Prüfer/Prüferinnen der betreffenden Prüfungsfächer.
(2) Bei Verhinderung eines Kommissionsmitglieds gemäß Abs. 1 Z 5 hat die Leitung der Sonderausbildung für dieses einen/eine Stellvertreter/Stellvertreterin zu bestimmen.
Die kommissionelle Abschlussprüfung setzt sich zusammen aus:
einer schriftlichen Abschlussarbeit (§ 29) und
einer mündlichen Abschlussprüfung (§ 30).
(1) Jeder/Jede Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin einer Sonderausbildung hat eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem ausbildungsspezifischen Thema zu verfassen. Gruppenarbeiten sind zulässig, sofern einzelne Teile der Gruppenarbeit einzelnen Personen zugeordnet werden können, die diese eigenständig erarbeitet haben.
(2) Das Thema der Abschlussarbeit darf vom/von der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin frei gewählt werden und ist vor Beginn der Arbeit von der Leitung der Sonderausbildung schriftlich zu genehmigen.
(3) Eine Lehrkraft hat die Abschlussarbeit zu betreuen und zu beurteilen.
(4) Die Abschlussarbeit ist spätestens drei Wochen vor der mündlichen Abschlussprüfung zur Beurteilung vorzulegen.
(1) Die mündliche Abschlussprüfung ist vor der Prüfungskommission in jenen Unterrichtsfächern abzulegen, für die in den Anlagen 1 bis 9 eine kommissionelle Prüfung vorgesehen ist.
(2) Im Rahmen der mündlichen Abschlussprüfung ist auch ein Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit zu führen.
(1) Der Termin der mündlichen Abschlussprüfung ist vorbehaltlich § 24 Abs. 2 nach erfolgreicher Absolvierung aller in den Anlagen 1 bis 9 vorgesehenen Unterrichtsfächer und Fachbereiche frühestens zwei Wochen vor dem Ende der Ausbildung festzusetzen.
(2) Die Leitung der Sonderausbildung hat dem/der Vorsitzenden der Prüfungskommission spätestens sechs Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin der mündlichen Abschlussprüfung
jene Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten,
die Namen der Prüfer/Prüferinnen der Prüfungsfächer
(3) Der/Die Vorsitzende der Prüfungskommission hat im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung die Prüfungstermine festzusetzen. Die Leitung der Sonderausbildung hat die Prüfungstermine den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen unverzüglich und nachweislich bekannt zu geben.
(4) Die Leitung der Sonderausbildung hat die Mitglieder der Prüfungskommission spätestens vier Wochen vor der mündlichen Prüfung schriftlich zu laden. Den Kommissionsmitgliedern ist vor Beginn der mündlichen Abschlussprüfung ein Verzeichnis der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatinnen auszufolgen.
(1) Die mündliche Abschlussprüfung ist vor der Prüfungskommission durch die Lehrkräfte der betreffenden Unterrichtsfächer (Anlagen 1 bis 9), in denen eine kommissionelle Prüfung vorgesehen ist, abzunehmen.
(2) In Unterrichtsfächern, in denen der Unterricht im Rahmen der theoretischen Ausbildung von mehreren Lehrkräften durchgeführt wurde, ist die Abnahme der mündlichen Abschlussprüfung in diesen Unterrichtsfächern durch nur eine dieser Lehrkräfte ausreichend.
(3) Über das Ergebnis der Prüfung entscheidet die Prüfungskommission in nicht öffentlicher Sitzung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden. Eine Stimmenthaltung ist unzulässig. Wird eine Teilprüfung der mündlichen Prüfung von mehreren Lehrkräften eines Unterrichtsfachs abgenommen, so kommt diesen Lehrkräften bei der Entscheidung der Prüfungskommission insgesamt nur eine Stimme zu, wobei nur eine einheitliche Note vorgeschlagen werden darf.
(4) Die Prüfungskommission ist beschlussfähig, wenn alle Kommissionsmitglieder geladen wurden (§ 31 Abs. 4) und neben dem/der Vorsitzenden mindestens drei weitere Kommissionsmitglieder oder deren Stellvertreter/Stellvertreterinnen anwesend sind.
(1) Die Prüfungskommission hat die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen
der schriftlichen Abschlussarbeit und des Prüfungsgesprächs und
der Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung zu beurteilen.
(2) Der Beurteilung der schriftlichen Abschlussarbeit sind
die Beurteilung gemäß § 29 Abs. 3 und
das Prüfungsgespräch gemäß § 30 Abs. 2
(3) Der Beurteilung der mündlichen Abschlussprüfung ist der Prüfungserfolg in den betreffenden Unterrichtsfächern zu Grunde zu legen, wobei jede Teilprüfung einzeln zu benoten ist.
(4) Bei der Beurteilung der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der schriftlichen Abschlussarbeit und der mündlichen Abschlussprüfung sind folgende Beurteilungsstufen (Noten) anzuwenden:
(5) Eine positive Beurteilung ist bei den Noten 1 bis 4 gegeben.
(1) Aufgrund der Beurteilungen gemäß § 33 ist eine Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung durchzuführen.
(2) Bei der Beurteilung der Gesamtleistung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung sind folgende Beurteilungsstufen anzuwenden:
„mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“,
„mit gutem Erfolg bestanden“,
„mit Erfolg bestanden“ oder
(3) Die Gesamtleistung ist „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn
der rechnerische Durchschnitt der Noten gemäß § 33 Abs. 2 bis 4 unter 1,5 liegt und
alle gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilenden Praktika der Sonderausbildung mit „ausgezeichnet bestanden“ beurteilt wurden.
(4) Die Gesamtleistung ist „mit gutem Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn
der rechnerische Durchschnitt der Noten gemäß § 33 Abs. 2 bis 4 unter 2,1 liegt und
die gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilenden Praktika zumindest mit „gut bestanden“ beurteilt wurden.
(5) Eine Wiederholungsprüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung schließt die Gesamtbeurteilung „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ oder „mit gutem Erfolg bestanden“ aus.
(6) Die Gesamtleistung ist „mit Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn
die Beurteilungen gemäß § 33 Abs. 2 bis 4 zumindest „genügend“ sind und
alle gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilenden Praktika der Sonderausbildung zumindest mit „bestanden“ beurteilt wurden.
(7) Die Gesamtbeurteilung gemäß Abs. 2 Z 1 bis 3 ist im Diplom (§ 40) einzutragen.
Datum der Prüfungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung,
Namen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen,
Prüfungsfächer,
von der Leitung der Sonderausbildung oder
im Falle des Nichtfortbestehens der Sonderausbildung vom Rechtsträger der Sonderausbildung oder
im Falle des Nichtfortbestehens des Rechtsträgers vom örtlich zuständigen Landeshauptmann
mindestens 45 Jahre nach Ablegung der kommissionellen Abschlussprüfung aufzubewahren.
(1) Ist ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin
verhindert, zu Prüfungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung anzutreten oder den Abgabetermin für die schriftliche Abschlussarbeit einzuhalten, sind die betreffenden Prüfungen zum ehest möglichen Termin nachzuholen bzw. ist ein neuer Abgabetermin von der Leitung der Sonderausbildung festzusetzen.
(2) Tritt ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung nicht an oder gibt die schriftliche Abschlussarbeit nicht ab, obwohl keine Verhinderungsgründe gemäß Abs. 1 Z 1 und 2 vorliegen, ist die betreffende Prüfung bzw. die schriftliche Abschlussarbeit mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen.
(3) Über das Vorliegen einer Verhinderung gemäß Abs. 1 Z 1 und 2 entscheidet die Prüfungskommission nach Anhörung des/der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin.
(1) Werden eine oder höchstens zwei Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung mit „nicht genügend“ beurteilt, darf je eine Wiederholungsprüfung vor der Prüfungskommission abgelegt werden.
(2) Eine Teilprüfung der mündlichen Abschlussprüfung darf höchstens zweimal wiederholt werden.
(3) Die Wiederholungsprüfungen gemäß Abs. 1 sind frühestens zwei Wochen nach der mündlichen Abschlussprüfung abzulegen. Der Termin für die Wiederholungsprüfungen ist von der Prüfungskommission festzusetzen.
(4) Ist die schriftliche Abschlussarbeit und das Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit mit der Gesamtnote „nicht genügend“ beurteilt, so ist dem/der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin durch die Prüfungskommission eine Frist von mindestens zwei Wochen nach der mündlichen Abschlussprüfung zur Überarbeitung oder Neuvorlage der schriftlichen Abschlussarbeit einzuräumen. Ist ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin gemäß § 36 Abs. 1 Z 1 oder 2 verhindert, die schriftliche Abschlussarbeit innerhalb der festgesetzten Frist neu vorzulegen, ist durch Beschluss der Prüfungskommission die Frist zu erstrecken.
(5) Die Beurteilung der überarbeiteten oder neu vorgelegten schriftlichen Abschlussarbeit hat durch die betreuende Lehrkraft zu erfolgen.
(6) Über eine gemäß Abs. 4 überarbeitete oder neu vorgelegte und positiv beurteilte schriftliche Abschlussarbeit ist innerhalb von vier Wochen ab deren Vorlage ein weiteres Prüfungsgespräch gemäß § 30 Abs. 2 zu führen. Der Termin ist von der Prüfungskommission festzusetzen.
(7) Das Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit darf höchstens einmal wiederholt werden.
(1) Nach erfolglosem Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten oder bei nicht fristgerechter Neuvorlage der schriftlichen Abschlussarbeit ohne Vorliegen einer gerechtfertigten Verhinderung gemäß § 36 Abs. 1 ist die Sonderausbildung mit „nicht bestanden“ zu beurteilen.
(2) In den Fällen des Abs. 1 ist nach neuerlicher Aufnahme gemäß § 7 eine nochmalige Absolvierung der Sonderausbildung zulässig.
(1) Am Ende einer Sonderausbildung hat die Leitung der Sonderausbildung den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen ein Zeugnis gemäß dem Muster der Anlage 10 über die im Rahmen der Sonderausbildung absolvierten Unterrichtsfächer und Praktika auszustellen.
(2) Nach Abschluss der Basisausbildung der Sonderausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gemäß der Anlage 3 hat die Leitung der Sonderausbildung den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen eine Ausbildungsbestätigung gemäß dem Muster der Anlage 11 über die absolvierten Unterrichtsfächer und Praktika auszustellen.
(3) Die in den Mustern der Anlagen 10 und 11 enthaltenen nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die im Muster der Anlage 10 enthaltene Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen und die Nummerierung der Fußnoten entsprechend anzupassen.
(4) Die Zeugnisse gemäß Abs. 1 und die Ausbildungsbestätigungen gemäß Abs. 2 haben insbesondere
eine Bestätigung über die Teilnahme an der Ausbildung,
die Beurteilungen der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den absolvierten Unterrichtsfächern und Praktika (§ 19 Abs. 5 und 6 und § 21 Abs. 3),
eine Bestätigung über die Teilnahme an jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist sowie gegebenenfalls die Beurteilung gemäß § 20,
eine Bestätigung über die Absolvierung jener Fachbereiche oder Praktika, die gemäß § 21 Abs. 5 nicht zu beurteilen sind,
eine Bestätigung über Anrechnungen von Prüfungen und Praktika gemäß § 65 Abs. 6 GuKG sowie
die Beurteilungen der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung (§ 33 Abs. 4)
(5) Die Zeugnisse gemäß Abs. 1 und die Ausbildungsbestätigungen gemäß Abs. 2 sind von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
(6) Die Ausstellung der Zeugnisse gemäß Abs. 1 und der Ausbildungsbestätigungen gemäß Abs. 2 mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.
(1) Über eine erfolgreich abgelegte kommissionelle Abschlussprüfung ist ein Diplom gemäß dem Muster der Anlage 16 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen. Die Nummerierung der Fußnoten ist entsprechend anzupassen.
(2) Die Ausstellung des Diploms mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.
(3) Das Diplom ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
(4) Das Diplom ist den Absolventen/Absolventinnen von der Leitung der Sonderausbildung spätestens zwei Wochen nach Abschluss der kommissionellen Abschlussprüfung auszufolgen. Die Übergabe des Diploms ist im Abschlussprüfungsprotokoll zu vermerken.
(5) Wurde ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin gemäß § 26 Abs. 2 vor Abschluss der praktischen Ausbildung zur kommissionellen Abschlussprüfung zugelassen, ist das Diplom erst nach erfolgreichem Abschluss der praktischen Ausbildung auszufolgen.
Für die Durchführung der Ergänzungsausbildung im Rahmen der Nostrifikation einer Urkunde über eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung für Spezialaufgaben gemäß GuKG gelten vorbehaltlich der §§ 42 bis 44 die §§ 8, 10, 11,19, 20, 21, 24, 27, 31 Abs. 3 und 4, 32, 33 Abs. 4, 35 und 36.
(1) Bei der Festsetzung der Prüfungstermine und der Ladung der Mitglieder der Prüfungskommission ist entsprechend § 31 Abs. 3 und 4 vorzugehen.
abzuhalten. Die §§ 32, 33 Abs. 4 und 35 sind anzuwenden.
(3) Der Beurteilung einer Ergänzungsprüfung ist der Prüfungserfolg im betreffenden Unterrichtsfach zu Grunde zu legen. Die Beurteilungsstufen gemäß § 33 Abs. 4 sind anzuwenden.
(4) Die Beurteilung einer oder mehrerer Ergänzungsprüfungen mit der Note „nicht genügend“ oder eines Praktikums mit „nicht bestanden“ nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten schließt eine erfolgreiche Absolvierung der Ergänzungsausbildung aus.
(1) Jede Ergänzungsprüfung oder Dispensprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, darf höchstens zweimal wiederholt werden. Jede Wiederholungsprüfung ist als mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission abzulegen. § 42 Abs. 1 und 2 Z 1 und Abs. 3 ist anzuwenden.
die zweite Wiederholungsprüfung in einem Unterrichtsfach mit „nicht genügend“ oder
beurteilt, scheidet der/die Nostrifikant/Nostrifikantin automatisch aus der Ergänzungsausbildung aus. In diesem Fall ist die Ergänzungsausbildung ohne Erfolg absolviert.
(4) Scheidet ein/eine Nostrifikant/Nostrifikantin gemäß Abs. 3 aus der Ausbildung aus, so darf die Ergänzungsausbildung nicht wiederholt oder neu begonnen werden.
(5) Wird eine Ergänzungsausbildung durch den/die Nostrifikanten/Nostrifikantin abgebrochen und liegen nicht die in Abs. 3 genannten Gründen vor, so sind bei einer neuerlichen Zulassung zur Ergänzungsausbildung alle bisher gemäß dem Nostrifikationsbescheid mit und ohne Erfolg abgelegten Ergänzungsprüfungen und Praktika anzurechnen.
(1) Über die im Rahmen der Ergänzungsausbildung absolvierten Ergänzungsprüfungen und Praktika ist eine Bestätigung gemäß dem Muster der Anlage 13 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist
(2) Die Bestätigung gemäß Abs. 1 hat die Beurteilung der im Nostrifikationsbescheid vorgeschriebenen Ergänzungsprüfungen und Praktika zu enthalten. Sie ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
(3) Der Landeshauptmann, in dessen Bundesland die Ergänzungsausbildung absolviert worden ist, hat im Nostrifikationsbescheid einzutragen:
die gemäß § 43 Abs. 3 ohne Erfolg absolvierte Ergänzungsausbildung und
den Abbruch der Ergänzungsausbildung durch den/die Nostrifikanten/Nostrifikantin gemäß § 43 Abs. 5.
(4) Die Ausstellung der Bestätigung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.
Für die Durchführung eines Anpassungslehrgangs oder einer Eignungsprüfung im Rahmen der Zulassung zur Ausübung von Spezialaufgaben gemäß GuKG gelten vorbehaltlich der §§ 46 bis 49 die §§ 10, 11,19, 20, 21, 24, 27, 31 Abs. 3 und 4, 33 Abs. 4, 35 und 36.
(1) Der Anpassungslehrgang ist im Rahmen der praktischen Ausbildung einer Sonderausbildung zu absolvieren. Eine kontinuierliche und fachspezifische Anleitung und Aufsicht durch mindestens eine Fachkraft ist sicherzustellen.
(2) Die Zulassungswerber/Zulassungswerberinnen dürfen im Rahmen des Anpassungslehrgangs nur zu Tätigkeiten herangezogen werden, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den zu erwerbenden Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen.
(3) Zulassungswerber/Zulassungswerberinnen, die im Rahmen des Anpassungslehrgangs eine Zusatzausbildung zu absolvieren haben, sind zur Teilnahme am entsprechenden theoretischen Unterricht verpflichtet.
(4) Die Leistungen im Rahmen eines Anpassungslehrgangs sind gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilen. Eine allfällige Zusatzausbildung ist mit „erfolgreich teilgenommen“ oder „nicht genügend“ zu beurteilen. Bei negativer Beurteilung der Zusatzausbildung kann eine Dispensprüfung abgelegt werden, welche einmal mündlich vor der Prüfungskommission wiederholt werden darf.
(1) Die Eignungsprüfung ist im Rahmen einer Sonderausbildung über die im Zulassungsbescheid angeführten Sachgebiete oder Unterrichtsfächer abzulegen.
(2) Bei der Festsetzung der Prüfungstermine und der Ladung der Mitglieder der Prüfungskommission ist gemäß § 31 Abs. 3 und 4 vorzugehen.
(3) Die Eignungsprüfung ist in deutscher Sprache abzulegen. Eine Eignungsprüfung ist als
(4) Der Prüfungserfolg in den betreffenden Sachgebieten ist zu beurteilen. Die Beurteilungsstufen gemäß § 33 Abs. 4 sind anzuwenden.
(1) Ein Anpassungslehrgang, der mit „nicht bestanden“ beurteilt wird, darf höchstens einmal wiederholt werden.
(2) Eine Eignungsprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, darf höchstens zweimal wiederholt werden. Jede Wiederholungsprüfung ist als mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission abzulegen und gemäß § 47 Abs. 4 zu beurteilen.
die Wiederholungsprüfung der Eignungsprüfung mit der Note „nicht genügend“ oder
der wiederholte Anpassungslehrgang mit „nicht bestanden“
(4) Eine ohne Erfolg absolvierte Eignungsprüfung oder ein ohne Erfolg absolvierter Anpassungslehrgang darf nicht wiederholt oder neu begonnen werden.
(1) Über den absolvierten Anpassungslehrgang oder die absolvierte Eignungsprüfung ist eine Bestätigung gemäß den Mustern der Anlagen 13 oder 14 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen.
(2) Die Bestätigung gemäß Abs. 1 hat die Beurteilung des im Zulassungsbescheid vorgeschriebenen Anpassungslehrgangs oder der Eignungsprüfung zu enthalten. Die Bestätigung über die Eignungsprüfung ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen. Die Bestätigung über den Anpassungslehrgang ist von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen. Die Bestätigung ist mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
(3) Die Ausstellung der Bestätigung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.
(1) Für Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG entfällt die schriftliche Abschlussarbeit. § 30 Abs. 2 ist nicht anzuwenden.
(2) Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten wollen, müssen sich bei einer Ausbildungseinrichtung, die Sonderausbildungen durchführt, zur kommissionellen Abschlussprüfung anmelden. Diese Personen können an den gemäß § 31 Abs. 1 festgelegten Terminen oder zu gesonderten Terminen, die ihnen von der Ausbildungseinrichtung zeitgerecht bekannt zu geben sind, geprüft werden.
(3) Die Leitung der Sonderausbildung hat dem Landeshauptmann spätestens sechs Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin der kommissionellen Abschlussprüfung
jene Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten und
(4) Die Leitung der Sonderausbildung hat die Mitglieder der Prüfungskommission spätestens vier Wochen vor der kommissionellen Abschlussprüfung schriftlich zu laden. Den Kommissionsmitgliedern ist vor Beginn der kommissionellen Abschlussprüfung ein Verzeichnis der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatinnen auszufolgen.
(5) Die Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung können höchstens zweimal vor der Prüfungskommission wiederholt werden. Nach erfolglosem Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten ist die kommissionelle Abschlussprüfung mit „nicht bestanden“ zu beurteilen. In diesem Fall ist die Absolvierung der Sonderausbildung zulässig.
(6) Personen, die gemäß § 108 Abs. 3 GuKG zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten, ist ein Zeugnis gemäß dem Muster der Anlage 12 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen und die Nummerierung der Fußnoten entsprechend anzupassen.
(7) Das Zeugnis gemäß Abs. 6 hat insbesondere die Beurteilungen der Leistungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung (§ 33 Abs. 4) zu enthalten. Das Zeugnis ist von der Leitung der Sonderausbildung und vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen. Die Ausstellung des Zeugnisses mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.
Leistungs-feststellung
Lehrer/in für Gesundheits- und Kranken-pflege (GuK)
Beurteilung der Teilnahme
Transkulturelle Aspekte der Pflege
Geschichte der Kinderkrankenpflege
Mitwirkung an Forschungsprojekten in der Kinder- und Jugendlichenpflege
und Kranken-pflege von Kindern und Jugendlichen
Angewandte Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung
Lehrer/in für GuK
Komm. Prüfung
Diagnostische, therapeutische und rehabilitative Pflegemaßnahmen bei akuten und chronischen Krankheits-bildern
Pflege und Begleitung von chronisch kranken, terminalkranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen
Pflege von Kindern und Jugendlichen in Krisen-
Entwicklungsbedingte Situationen
Lehrer/in für GuK / fach-
Krankheitsbedingte Situationen
Sozialbedingte Situationen
Umweltbedingte Situationen
pflege bei Kindern und Jugendlichen
Hauskrankenpflege in der integrierten Gesundheitsversorgung
Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Gesundheits- und Sozialdienste
Spezifische pflegerische Maßnahmen
Säuglingsernährung und Stillen
Diätologe/-in / Lehrer/in für GuK
Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie einschließlich komplementär-medizinische Methoden bei Kindern und Jugendlichen
Spezielle Pathologie des Bewegungsapparats und der Organsysteme mit Diagnostik und Therapie
Facharzt/ -ärztin
Blut – Blut bildendes System
Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK
Das Kind und der/die Jugendliche im Entwicklungs- und Beziehungsprozess
Psychologe/ -in / Psycho-therapeut/in / Pädagoge/-in / Soziologe/ -in / Lehrer/in für GuK
Das Kind und der/die Jugendliche im Kontinuum von Gesundheit, Krankheit und Behinderung
Kommunika-tion, Konflikt-
bewältigung, Supervision und Kreativitäts-training
Psychologe/ -in / Psycho-therapeut/in / Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person
Arbeit mit und Anleitung von Bezugspersonen
spezifische Rechts-grundlagen
Kinder- und Jugendwohlfahrtsrecht
Fachabteilung einer Krankenanstalt
Früh- und Neugeborenenabteilung
Einrichtungen der Hauskrankenpflege, anderer Gesundheits- oder Sozialdienste
Extramurale Pflege, Betreuung und Beratung von Kindern und Jugendlichen
1. Psychiatrische und neurologische Gesundheits- und Krankenpflege
– Geschichte der Pflege
– Psychiatrie und Gesellschaft
– Transkulturelle Aspekte der Pflege
– Arbeitsfeld und Problembereiche der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
– Der Pflegeprozess mit gesunden und kranken Menschen aller Altersstufen im stationären, teilstationären, ambulanten sowie im extramuralen und komplementären Versorgungsbereich
– Menschen in Krisensituationen und Notlagen
– Menschen mit akuten und chronischen psychischen Störungen, einschließlich untergebrachter Menschen
– Menschen mit organischem Psychosyndrom
– Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
– Neurologisch erkrankte Menschen
– Menschen mit Intelligenzminderungen
– Geistig abnorme Rechtsbrecher/innen
– Psychiatrische Hauskrankenpflege
2. Pflege von alten Menschen, Palliativpflege
– Lebensgeschichte und Lebenssituation von alten Menschen
– Alte Menschen in besonderen psychosozialen Notlagen:
Modelle der Betreuung und Pflege alter Menschen
3. Medizinische Grundlagen ein-schließlich Psy-chopathologie, psychiatrische und neurologische Krankheitslehre, Pharmakologie
– Anatomische, biologische, physiologische und pathologische Grundlagen des Nervensystems
– Medizinische Erklärungsmodelle von Behinderungen
– Menschen in Krisensituationen und besonderen Notlagen
– Menschen mit psychischen, psychosomatischen und neurologischen Erkrankungen, Diagnostik und Therapien
– Wirkungsspektrum und Nebenwirkungen der Arzneimittelhauptgruppen, allgemeine Arzneimittellehre
Arzt/Ärztin für Allge-meinmedizin / Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK
4. Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsy-chiatrie
– Einführung in die Alterswissenschaften
– Körperliche und psychische Veränderungen im Alter
– Krankheitsbilder im Alter
5. Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene
– Gesellschaftliches Gesundheits- und Krankheitsverständnis, Auseinander-setzung mit den Begriffen Normalität und Abweichung
– Verhalten und Erleben in Krankheit und Krise
– Männliche und weibliche Sozialisation
– Burnout-Syndrom und Prophylaxe
fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK
6. Gesprächsfüh-rung, psychoso-ziale Betreuung und Angehöri-genarbeit
– Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation mit Menschen unterschiedlicher Behinderung und Erkrankung
– Praxisreflexion
- Strategien für den Umgang mit Belastungs- und Konfliktpotenzialen
8. Kreativitäts-training
– Grundzüge der Ergotherapie bei psychisch und neurologisch erkrankten Menschen
Lehrer/in für GuK / Ergo-therapeut/in / fachkompe-tente Person
9. Strukturen und Einrichtungen der gesund-heitlichen und sozialen Versorgung, Organisations-lehre
– Strukturen und Einrichtungen der gesundheitlichen und sozialen Versorgung in Österreich, Finanzierung
– Allg. Grundlagen der Betriebsführung
– Organisationslehre und Betriebsführung im intra- und extramuralen Bereich
Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person
10. Berufsspezi-fische Rechts-grundlagen
– Pflegegeldgesetzgebung
– Unterbringungsgesetz
– Sachwalterschaft
– Rechtsgrundlagen zur Integration und Reintegration
Fachabteilungen einer Krankenanstalt
Akut-, Subakut- und Langzeit-psychiatrie
Extramurale Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, anderer Gesundheitsdienste oder Sozialdienste
nach Wahl der Leitung der Sonderausbildung:
Fachabteilungen einer Kranken-anstalt
Extramurale Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, anderer Gesundheits- oder Sozialdienste
Akutpflege / Langzeitpflege / rehabilitative Pflege / extramurale Pflege im Bereich der Psychiatrie
1. Pflege und Überwachung von Patienten/ -innen mit invasiven und nichtinvasiven Methoden
– Krankenbeobachtung und Überwachung
– Spezielle pflegerische Maßnahmen
– Dokumentation und Organisation
Lehrer/in für GuK / fachkompetente Person
2. Angewandte Hygiene
– Infektionsverhindernde Maßnahmen
– Nosokomiale Infektionen
Facharzt/ -ärztin / Arzt/ Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK / Angehörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Kranken-haushygiene) / fachkompe-tente Person
3. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre
– Grundlagen der biomedizinischen Technik und Gerätelehre
– Physikalische, chemische Grundlagen
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fachkompe-tente Person
4. Kommunika-tion und Ethik I
– Fachbezogene Ethik (einschließlich ethischer Aspekte der Transplantationsmedizin)
Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:
5. Enterale und parenterale Ernährung
– Grundlagen des Energiebedarfs
– Formen der Energiezufuhr
– Indikationen / Kontraindikationen
– Applikationsformen
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Lehrer/in für GuK
6. Reanimation und Schocktherapie
– Notfallmedizin extra- und intramural
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person mit Lehrschein für Erste Hilfe
7. Spezielle Pharmakologie
– Pharmakokinetik – Pharmako-dynamik
– Spezielle Arzneimittel im Intensiv-, Anästhesie- und Nierenersatztherapie-bereich
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Pharma-zeut/in
8. Physiologie und Pathophysiologie
– Physiologie und Pathophysiologie von Organen und Organsystemen
– Korrektur von Störungen des Elektrolyt-, Flüssigkeits- und Säure-/Basenhaushalts
– Grundlagen der Beatmung
– Grundlagen der Anästhesie
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person
Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht operativ)
Pflege im Anästhesie- oder Nierenersatztherapiebereich
Fachabteilungen oder sonstige Organisationseinheiten einer Krankenanstalt
Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen
1. Spezielle Pflege im Intensivbereich
– Pflegeprozess in der Intensivmedizin
– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen postoperativ und bei speziellen Krankheitsbildern
– Überwachung und Pflege von beatmeten Patienten/-innen
– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen mit extrakorporalem Kreislauf
2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre
Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)
3. Kommunika-tion und Ethik II
– Fachbezogene Ethik
Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen
5. Grundlagen der Intensivtherapie
– Anästhesiologischer Fachbereich
– Internistischer Fachbereich
– Neurologischer Fachbereich
– Chirurgischer Fachbereich
– Neonatologisch-pädiatrischer Fachbereich
6. Beatmung und Beatmungs-therapie
– Pathophysiologische Grundlagen
– Beatmungsverfahren
– Entwöhnung
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin
7. Anästhesiever-fahren
– Allgemeine Anästhesieverfahren
– Regionalanästhesieverfahren
Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht-operativ)1)
Pflege im Anästhesie- oder Nierener-satztherapiebereich2)
nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:
Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt
Pflege im intra- oder extramuralen Bereich (mit besonderem Bezug zum Intensivbereich)
1) Basis- und Zusatzausbildung müssen zumindest jeweils 160 Stunden im operativen und nicht operativen Intensivbereich umfassen.
2) Basis- und Zusatzausbildung müssen zumindest jeweils 80 Stunden im Anästhesie- und Nierenersatztherapiebereich umfassen.
1. Spezielle Pflege von Früh- und Neuge-borenen sowie Kindern und Jugendlichen im Intensivbereich
– Pflegeprozess in der Kinderintensivpflege
– Überwachung und Pflege postoperativ und bei speziellen Krankheitsbildern
– Überwachung und Pflege von beatmeten Früh- und Neugeborenen
– Überwachung und Pflege von Kindern und Jugendlichen mit extrakorporalem Kreislauf
– Angehörigenbetreuung
Pflege im Intensivbereich (neonatologisch)
1. Spezielle Pflege im Anästhesie-bereich
– Pflegeprozess im Bereich der Anästhesie
– Spezielle Pflege prae-, intra- und postoperativ im Rahmen der Anästhesie bei allen Altersgruppen
Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Fachärztin / fachkompe-tente Person
5. Anästhesiever-fahren
– Allgemeine und spezielle Anästhesieverfahren in den verschiedenen Fachdisziplinen und allen Altersgruppen
Pflege im intra- oder extramuralen Bereich (mit besonderem Bezug zum Anästhesiebereich)
1. Spezielle Pflege bei Nierenersatz-therapie
– Pflegeprozess im Bereich der Nierenersatztherapie
– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen aller Altersgruppen mit den verschiedensten Eliminationsverfahren
fachkompetente Person / Lehrer/in für GuK
– Psychologie (Verhalten im Umgang mit chronisch Kranken)
5. Akute und chronische Niereninsuffi-zienz bei Patienten/-innen aller Altersgruppen
– Spezielle Physiologie und Pathophysiologie
6. Eliminations-verfahren
– Haemodialyse
– Haemofiltration
– Peritonealdialyse
– Aphereseverfahren
Pflege im Bereich der Nierenersatz-therapie
intra- oder extramurale Pflege im Nierenersatztherapiebereich
1. Spezielle Pflege im Operations-bereich
– Perioperative Pflege
– Instrumenten- und Materialkunde
– Pflegedokumentation/EDV
Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person
2. Planung und Organisation im Operations-bereich
– Organisation der Rahmenbedin-gungen für den Eingriff (prä-, intra- und postoperative Maßnahmen)
– Personalplanung, Personaleinsatz
– Dienstplangestaltung, Betriebs-führung
3. Grundlagen der Pflegeforschung
– Möglichkeiten der Umsetzung
– Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen
4. Kommunika-tion und Ethik
5. Hygiene – Organisation der Krankenhaus-hygiene
– Krankenhausinfektionen
– Desinfektion und Sterilisation
– Allgemeine Hygienemaßnahmen
– Hygieneprobleme spezieller Abteilungen
Facharzt/ -ärztin für Hygiene / Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Kranken-haushygiene) / fachkompe-tente Person
6. Medizin-technik
– Medizintechnische Geräte
fachkompe-tente Person
7. Chirurgische Anatomie
– topographische und funktionale Anatomie
8. Allgemeine chirurgische Gebiete
– allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Fachbereiche
9. Spezielle chirurgische Gebiete
– andere chirurgische Fachbereiche
10. Grundlagen der Anästhesie und Pharmakologie
– Präoperative Maßnahmen bei Patienten/-innen
– Überwachungsgeräte, Funktionskontrollen und perioperative Überwachungsmaßnahmen
– Zusammensetzung, Wirkung, Anwendung und Dosierung von Arzneimitteln
– Schock-Notfallmedizin
Facharzt/ -ärztin für Anästhesio-logie und Intensiv-medizin
Pflege im Operationsbereich (allgemein-/ unfallchirurgische Bereiche)
Pflege im Operationsbereich (mindestens zwei spezielle chirurgische Bereiche)
1. Epidemiologie, Mikrobiologie und Immunologie
– Epidemiologie der Krankenhausinfektionen
– Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Mykologie
– Immunprophylaxe
Facharzt/ -ärztin für Hygiene und Mikrobio-logie
2. Pflegerisch-organisatorische und pflegerisch-technische Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen
– Allg. und spezielle Hygienemaß-nahmen
– Hygiene und infektiologische Aspekte ausgewählter Bereiche einschl. Arbeitnehmerschutz und Gesundheitsvorsorge
– Isolierung von Patienten/-innen
– Hygiene bei der Wartung und Aufbereitung von Geräten
– Desinfektion, Sterilisation
– Entwesung, Ver- und Entsorgung
– Anforderung an Wasser, Wartung von medizinischen Geräten und medizinischen Gasen sowie deren Anforderungen
– Organisation der Infektionserfassung
– Organisation der Krankenhaus-hygiene
– Ökonomische Aspekte der Kranken-haushygiene
3. Organisation und Betriebsführung
– Organisations- und Gruppenpsycho-logie
– Führungsmittel, Führungsverhalten
– Marketing, Beschaffungswesen, Controlling, EDV
4. Kommunika-tion, Angewandte Pädagogik, Ge-sprächsführung und Konfliktbe-wältigung
– Grundlagen für die Schulung und Unterweisung
– Kommunikationstraining (Rhetorik und Gesprächsführung)
– Konfliktmanagement und Argumentation
– Moderation, Präsentation
– Psychohygiene, Stressmanagement
Lehrer/in für GuK / Soziologe/-in / Psycho-loge/-in / Pädagoge/-in
5. Projekt- und Qualitätsmana-gement in der Krankehaus-hygiene
– Prozessorientierte Projektbegleitung und Präsentation
– Methoden und Statistik in der Epidemiologie
– Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Methodik
Lehrer/in für GuK / Soziologe/-in / Psycho-loge/-in / geprüfte/r Qualitäts-manager/in
6. Gesetzliche Grundlagen der Krankenhaus-hygiene
– Bundesgesetz über Krankenan-stalten- und Kuranstalten, Landes-krankenanstaltengesetze
– Sanitätsrecht
– Dienstnehmerschutz
– Medizinproduktegesetz
– EU/ISO/ÖNORMEN
Klinisch-mikrobiologische Labordiagnostik
Operationsbereich / Intensivbereich / Nierenersatztherapiebereich / Endosko-piebereich / Transplantationsbereich / Pflege im internen, chirurgischen, pädiatrischen und geriatrischen Bereich
Herr/Frau ...............................................................................................................................................
geboren am......................................................... in ...............................................................................
hat an der Sonderausbildung / speziellen Zusatzausbildung1) in der...................................................
............................................................................................................2) gemäß der Gesundheits- und
Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, in der Zeit von
.........................................................bis ............................................teilgenommen und nachstehende
Beurteilungen erlangt:
Einzelprüfung – Teilnahme – Dispensprüfung
Beurteilung3)
1. Wh.4)
2. Wh.4)
Fachbereich / Praktikum
Beurteilung5)
Wh.6)
Kommissionelle Abschlussprüfung / Schriftliche Abschlussarbeit
Beurteilung7)
Wh.8)
Kommissionelle Abschlussprüfung / Mündliche Abschlussprüfung
1.Wh.9)
2. Wh.9)
Die Sonderausbildung wurde nicht bestanden.10)
Dieses Zeugnis berechtigt nicht zur Ausübung der .......................................................................11)
.........................................., am .......................................
Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:
1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.
2) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Kinderintensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.
3) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 19 Abs. 5 GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß § 19 Abs. 6 und § 20 Abs. 2 GuK-SV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.
4) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 22 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
5) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß § 21 Abs. 3 GuK-SV; „absolviert“ gemäß § 21 Abs. 5 GuK-SV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.
6) Wiederholung gemäß § 24 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
7) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.
8) Wiederholungsprüfung gemäß § 37 Abs. 4 bis 7 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
9) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 37 Abs. 1 bis 3 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
10) Bei Zutreffen gemäß § 38 Abs. 1 einfügen. Bei Nichtzutreffen Zeile streichen oder weglassen.
11) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.
hat an der Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, in der Zeit von ..........................................bis.................................................teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:
Einzelprüfung –Teilnahme – Dispensprüfung
Beurteilung1)
1. Wh.2)
2. Wh.2)
Wh.4)
Diese Bestätigung berechtigt nicht zur Ausübung der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie.
1) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 19 Abs. 5 oder „nicht beurteilt“ gemäß § 20 Abs. 1 Z 1 GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß §§ 19 Abs. 6 oder 20 Abs. 2 GuKSV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.
2) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 22 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
3) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß § 21 Abs. 3 GuK-SV; „absolviert“ gemäß § 21 Abs. 5 GuK-SV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.
4) Wiederholung gemäß § 24 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
Zeugnis über die kommissionelle Abschlussprüfung
hat gemäß § 108 Abs. 3 Gesundheits- und Krankenpflegesetz – GuKG, BGBl. I Nr. 108/1997, idgF, in Verbindung mit der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, an der kommissionellen Abschlussprüfung der Sonderausbildung ..................................... ......................................................................................................................................................................1) teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:
Beurteilung2)
1. Wh.3)
2. Wh.3)
Die kommissionelle Abschlussprüfung der Sonderausbildung in der...................................................1) wurde bestanden/ nicht bestanden.4)
Dieses Zeugnis berechtigt gemäß § 108 Abs. 3 GuKG zur Ausübung der................................................1) 5)
Für die Prüfungskommission:
Der Leiter / Die Leiterin
der Sonderausbildung:
1) Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.
2) „sehr gut“ (1), „Gut“(2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.
3) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 50 Abs. 5 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
4) Nicht Zutreffendes gemäß § 33 Abs. 5 iVm § 50 Abs. 5 streichen oder weglassen.
5) Bei Nichtzutreffen (nicht bestandener kommissioneller Abschlussprüfung) Zeile streichen oder weglassen.
Herr/Frau .........................................................................................................................................................
geboren am................................................................... in ...............................................................................
hat an der im Bescheid des/der Landeshauptmannes/-frau..............................................................................
vom .........................................................................., Zahl......................................................................,
vorgeschriebenen Ergänzungsausbildung gemäß der Gesundheits- und Krankenflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, in der Zeit von ............................... bis .......................... teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:
Ergänzungsprüfung – Teilnahme – Dispensprüfung
Die Ergänzungsausbildung wurde mit – ohne Erfolg absolviert/abgebrochen.5)
Diese Bestätigung berechtigt nicht zur Ausübung der...........................................................................6)
1) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß § 19 Abs. 6 oder § 20 Abs. 2 oder „nicht beurteilt“ gemäß § 20 Abs. 1 Z 1 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.
2) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 43 Abs. 1 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
3) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß § 21 Abs. 3 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.
4) Wiederholung gemäß § 43 Abs. 2 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
5) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen gemäß § 43 Abs. 3 und 5 GuK-SV.
6) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.
hat den im Bescheid des/der Bundesministers/Bundesministerin für .............................................................................vom..................................................................................., Zahl................................................................................., vorgeschriebenen Anpassungslehrgang gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005,
mit – ohne1) Erfolg
absolviert und nachstehende Beurteilungen erlangt:
Beurteilung/Teilnahme2)
Wh.3)
2) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“, „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß § 46 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.
3) Wiederholung gemäß § 48 Abs. 1 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
hat die gemäß Bescheid des Bundesministers für....................................................................................... vom .................................................................., Zahl....................................................................................., vorgeschriebene Eignungsprüfung gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005,
bestanden und nachstehende Beurteilungen erlangt:
Sachgebiet / Unterrichtsfach
2) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.
3) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 48 Abs. 2 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.
hat die ..........................................................................................................................................................1) gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, absolviert und die kommissionelle Abschlussprüfung
mit .................................................. Erfolg2) bestanden.
Er/Sie hat hiemit die Berechtigung zur Ausübung der Spezialaufgabe
......................................................................................................................................................................3)
erlangt und ist zur Führung der Zusatzbezeichnung
......................................................................................................................................................................4)
1) Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege, Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege, Sonderausbildung in der Intensivpflege, Spezielle Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege, Sonderausbildung in der Anästhesiepflege, Sonderausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie, Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich, Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.
2) Zutreffendes (ausgezeichnetem/gutem/ – ) einfügen.
3) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Intensivpflege eingeschränkt auf Intensivpflege von Früh- und Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.
4) „(Kinder- und Jugendlichenpflege)“, „(Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)“, „(Intensivpflege)“, „(Kinderintensivpflege)“, „(Anästhesiepflege)“, „(Pflege bei Nierenersatztherapie)“, „(Pflege im Operationsbereich)“, „(Krankenhaushygiene)“ – Zutreffendes einfügen.

References: § 108
 § 65
 § 24
 § 23
 § 7
 § 14
 § 24
 § 29
 § 30
 § 33
 § 33
 § 21
 § 33
 § 21
 § 33
 § 21
 § 36
 § 30
 § 36
 § 7
 § 21
 § 20
 § 21
 § 65
 § 26
 § 31
 § 33
 § 42
 § 43
 § 43
 § 21
 § 31
 § 33
 § 47
 § 108
 § 30
 § 108
 § 31
 § 108
 § 108
 § 19
 § 19
 § 20
 § 65
 § 22
 § 21
 § 21
 § 65
 § 24
 § 33
 § 37
 § 37
 § 38
 § 19
 § 20
 § 65
 § 22
 § 21
 § 21
 § 65
 § 24
 § 108
 § 108
 § 33
 § 50
 § 33
 § 50
 § 33
 § 19
 § 20
 § 20
 § 43
 § 21
 § 43
 § 43
 § 46
 § 48
 § 33
 § 48