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Timestamp: 2019-11-12 20:53:51+00:00

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720 Euro steuerfrei für Ehrenamt
dasFiBuWissen-News [ Stand: 13.03.2018 ]
Quelle: Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.
Sport-, Brauchtums- und Musikvereine sind aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. Karitatives und soziales Engagement liegen neben dem Tier- und Umweltschutz weiter im Trend. Und wird die ehrenamtliche Arbeit geringfügig vergütet, fallen keine Steuern an.
Der Spaß an der Tätigkeit, nette Leute kennen zu lernen und eine gute Stimmung in der Freizeit, das sind die Gründe, warum sich die Bürger ehrenamtlich und damit unentgeltlich engagieren. Seit 2012 ist die Anzahl der ehrenamtlich Tätigen von 12,21 Mio. auf 14,89 Mio. angestiegen. Es wird gerne etwas für die Gesellschaft geleistet, vielleicht um eines Tages etwas zurück zu bekommen oder um als Person Anerkennung zu finden.
„Werden diese ehrenamtlichen Tätigkeiten, egal welcher Art, nebenberuflich ausgeübt, dann ist das erste Kriterium für die sogenannte Ehrenamtspauschale erfüllt“, so Hans Daumoser, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi). Der zeitliche Umfang darf ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs nicht übersteigen. Auch Hausfrauen, Studenten, Arbeitslose oder Rentner können nebenberuflich tätig sein, obwohl kein Hauptberuf im eigentlichen Sinn vorliegt.
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Honorierung durch den Gesetzgebe
Die Ehrenamtspauschale ist ein Steuerfreibetrag, der für geringfügige Vergütungen oder pauschale Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten genutzt werden kann. Die Einkünfte aus dem Ehrenamt müssen in der Steuererklärung zwar angegeben werden, bleiben aber bis zu einer Höhe von 720 Euro jährlich von Steuern und Sozialabgaben befreit.
Dieser Steuerfreibetrag gilt für Einkünfte aus einer Tätigkeit bei einem Verein, Stiftung oder kirchlichen Einrichtung, die als weiteres Kriterium ein gemeinnütziges, mildtätiges oder kirchliches Ziel verfolgen muss. Auch Tätigkeiten für öffentliche Körperschaften, wie zum Beispiel Länder und Gemeinden, sind von der Ehrenamtspauschale begünstigt. Liegen die Zahlungen über dem Freibetrag von 720 Euro, können Steuern und Sozialabgaben anfallen, aber auch tatsächliche Aufwendungen, die nicht erstattet wurden als Werbungskosten angesetzt werden.
Aus 720 Euro können 975 Euro werden
„Der § 22 Nr. 3 des EStG kennt eine weitere Freigrenze für bis zu 256 Euro für bestimmte Formen von Einnahmen“, verrät der Steuerexperte der Lohi. Wenn es sich bei der Vergütung um sonstige Einkünfte handelt, wird der Betrag der Freigrenze zur Ehrenamtspauschale hinzugerechnet, so dass sogar 975,99 Euro steuerfrei bleiben können. Wann diese Kombination im speziellen möglich ist, können die Steuerexperten der Lohi im Beratungsgespräch mit Mitgliedern erörtern.
Wer profitiert von der Steuerfreigrenze?
Typische Vereinstätigkeiten, die von dieser Steuerfreiheit profitieren, sind beispielsweise Vereinsvorstände, Kassiere, Schriftführer, Bürokräfte, Reinigungskräfte, Platzwarte, Zeugwarte, Aufsichtspersonal, Jugendleiter, Fahrer oder Amateur-Schiedsrichter. Auch ehrenamtliche Tierpfleger, Dolmetscher, Mitarbeiter von Rettungsdiensten oder der Freiwilligen Feuerwehr zählen beispielsweise zu den Steuerbegünstigten.
Vereinsmitglieder, die ihre Arbeit nicht vergütet bekommen, können den Steuerfreibetrag nicht nutzen. Die Vergütung eines Vorstands muss bei Vereinen in der Satzung vorab festgelegt worden sein. Dem Finanzamt gegenüber ist genau nachzuweisen, wann wie viel und wofür vergütet wurde. Tätigkeiten wirtschaftlicher Natur sind, selbst wenn sie für einen gemeinnützigen Verein anfallen, von der Steuerfreiheit ausgeschlossen. Darunter fallen zum Beispiel der Verkauf von Speisen, Getränken, Karten, Trikots oder Anzeigen für eine Vereinszeitung. Auch der Zeitaufwand für die Gewinnung von Sponsoren kann nicht steuerfrei vergütet werden.
Wenn mehrere Ehrenämter ausgeübt werden
Einen weiteren Steuerfreibetrag gibt es für pädagogisch ausgerichtete Tätigkeiten. „Die sogenannte Übungsleiterpauschale kann jedoch nicht für dieselbe Tätigkeit wie die Ehrenamtspauschale in Anspruch genommen werden“, erklärt Hans Daumoser. „Für Einnahmen aus unterschiedlichen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Vereinen könnten die Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale aber kombiniert werden.“ Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein ehrenamtlicher Skilehrer eines Sportvereins auch als Vereinskassier eine Vergütung erhält.
Bei einer Betätigung für mehrere wohlfahrtliche Organisationen kann die Ehrenamtspauschale nur einmal in Anspruch genommen werden. Bei Ehepaaren kann jeder der beiden Ehepartner seine Pauschale in Anspruch nehmen, sofern sich beide ehrenamtlich engagieren und dafür vergütet werden. So belohnt der Gesetzgeber das Engagement der Bürger und fördert es.
§ 22 – Arten der sonstigen Einkünfte
Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in § 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 6 bezeichneten Einkunftsarten gehören; § 15b ist sinngemäß anzuwenden. 2 Werden die Bezüge freiwillig oder auf Grund einer freiwillig begründeten Rechtspflicht oder einer gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gewährt, so sind sie nicht dem Empfänger zuzurechnen; dem Empfänger sind dagegen zuzurechnen
Bezüge im Sinne des § 1 der Verordnung über die Steuerbegünstigung von Stiftungen, die an die Stelle von Familienfideikommissen getreten sind, in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 611-4-3, veröffentlichten bereinigten Fassung.3
Zu den in Satz 1 bezeichneten Einkünften gehören auch
die aus den gesetzlichen Rentenversicherungen, den landwirtschaftlichen Alterskassen, den berufsständischen Versorgungseinrichtungen und aus Rentenversicherungen im Sinne des § 10 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b erbracht werden, soweit sie jeweils der Besteuerung unterliegen. 2 Bemessungsgrundlage für den der Besteuerung unterliegenden Anteil ist der Jahresbetrag der Rente. 3 Der der Besteuerung unterliegende Anteil ist nach dem Jahr des Rentenbeginns und dem in diesem Jahr maßgebenden Prozentsatz aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Jahr des Renten- beginnsBesteuerungs- anteil in %bis 2005 50ab 2006 522007 542008 562009 582010 602011 622012 642013 662014 682015 702016 722017 742018 762019 782020 802021 812022 822023 832024 842025 852026 862027 872028 882029 892030 902031 912032 922033 932034 942035 952036 962037 972038 982039 992040100
4 Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Jahresbetrag der Rente und dem der Besteuerung unterliegenden Anteil der Rente ist der steuerfreie Teil der Rente. 5 Dieser gilt ab dem Jahr, das dem Jahr des Rentenbeginns folgt, für die gesamte Laufzeit des Rentenbezugs. 6 Abweichend hiervon ist der steuerfreie Teil der Rente bei einer Veränderung des Jahresbetrags der Rente in dem Verhältnis anzupassen, in dem der veränderte Jahresbetrag der Rente zum Jahresbetrag der Rente steht, der der Ermittlung des steuerfreien Teils der Rente zugrunde liegt. 7 Regelmäßige Anpassungen des Jahresbetrags der Rente führen nicht zu einer Neuberechnung und bleiben bei einer Neuberechnung außer Betracht. 8 Folgen nach dem 31. Dezember 2004 Renten aus derselben Versicherung einander nach, gilt für die spätere Rente Satz 3 mit der Maßgabe, dass sich der Prozentsatz nach dem Jahr richtet, das sich ergibt, wenn die Laufzeit der vorhergehenden Renten von dem Jahr des Beginns der späteren Rente abgezogen wird; der Prozentsatz kann jedoch nicht niedriger bemessen werden als der für das Jahr 2005;
die nicht solche im Sinne des Doppelbuchstaben aa sind und bei denen in den einzelnen Bezügen Einkünfte aus Erträgen des Rentenrechts enthalten sind. 2 Dies gilt auf Antrag auch für Leibrenten und andere Leistungen, soweit diese auf bis zum 31. Dezember 2004 geleisteten Beiträgen beruhen, welche oberhalb des Betrags des Höchstbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wurden; der Steuerpflichtige muss nachweisen, dass der Betrag des Höchstbeitrags mindestens zehn Jahre überschritten wurde; soweit hiervon im Versorgungsausgleich übertragene Rentenanwartschaften betroffen sind, gilt § 4 Absatz 1 des Versorgungsausgleichsgesetzes entsprechend. 3 Als Ertrag des Rentenrechts gilt für die gesamte Dauer des Rentenbezugs der Unterschiedsbetrag zwischen dem Jahresbetrag der Rente und dem Betrag, der sich bei gleichmäßiger Verteilung des Kapitalwerts der Rente auf ihre voraussichtliche Laufzeit ergibt; dabei ist der Kapitalwert nach dieser Laufzeit zu berechnen. 4 Der Ertrag des Rentenrechts (Ertragsanteil) ist aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Renten- berechtigtenErtragsanteil in %0 bis 1592 bis 3584 bis 5576 bis 8569 bis 105511 bis 125413 bis 145315 bis 165217 bis 185119 bis 205021 bis 224923 bis 244825 bis 2647274628 bis 294530 bis 3144324333 bis 3442354136 bis 3740383939 bis 40384137423643 bis 4435453446 bis 473348324931503051 bis 52295328542755 bis 562657255824592360 bis 612262216320641965 bis 66186717681669 bis 7015711472 bis 73137412751176 bis 771078 bis 79 980 881 bis 82 783 bis 84 685 bis 87 588 bis 91 492 bis 93 394 bis 96 2ab 97 1
5 Die Ermittlung des Ertrags aus Leibrenten, die vor dem 1. Januar 1955 zu laufen begonnen haben, und aus Renten, deren Dauer von der Lebenszeit mehrerer Personen oder einer anderen Person als des Rentenberechtigten abhängt, sowie aus Leibrenten, die auf eine bestimmte Zeit beschränkt sind, wird durch eine Rechtsverordnung bestimmt;
Einkünfte aus Unterhaltsleistungen, soweit sie nach § 10 Absatz 1 Nummer 1 vom Geber abgezogen werden können;
Einkünfte aus Versorgungsleistungen, soweit sie beim Zahlungsverpflichteten nach § 10 Absatz 1 Nummer 1a als Sonderausgaben abgezogen werden können;
Einkünfte aus Leistungen auf Grund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs, soweit sie beim Ausgleichsverpflichteten nach § 10 Absatz 1 Nummer 1b als Sonderausgaben abgezogen werden können;
Einkünfte aus Leistungen, soweit sie weder zu anderen Einkunftsarten (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 6) noch zu den Einkünften im Sinne der Nummern 1, 1a, 2 oder 4 gehören, z. B. Einkünfte aus gelegentlichen Vermittlungen und aus der Vermietung beweglicher Gegenstände. 2 Solche Einkünfte sind nicht einkommensteuerpflichtig, wenn sie weniger als 256 Euro im Kalenderjahr betragen haben. 3 Übersteigen die Werbungskosten die Einnahmen, so darf der übersteigende Betrag bei Ermittlung des Einkommens nicht ausgeglichen werden; er darf auch nicht nach § 10d abgezogen werden. 4 Die Verluste mindern jedoch nach Maßgabe des § 10d die Einkünfte, die der Steuerpflichtige in dem unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum oder in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus Leistungen im Sinne des Satzes 1 erzielt hat oder erzielt; § 10d Absatz 4 gilt entsprechend. 5 Verluste aus Leistungen im Sinne des § 22 Nummer 3 in der bis zum 31. Dezember 2008 anzuwendenden Fassung können abweichend von Satz 3 auch mit Einkünften aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 11 ausgeglichen werden. 6 Sie mindern abweichend von Satz 4 nach Maßgabe des § 10d auch die Einkünfte, die der Steuerpflichtige in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus § 20 Absatz 1 Nummer 11 erzielt;
Entschädigungen, Amtszulagen, Zuschüsse zu Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, Übergangsgelder, Überbrückungsgelder, Sterbegelder, Versorgungsabfindungen, Versorgungsbezüge, die auf Grund des Abgeordnetengesetzes oder des Europaabgeordnetengesetzes, sowie vergleichbare Bezüge, die auf Grund der entsprechenden Gesetze der Länder gezahlt werden, und die Entschädigungen, das Übergangsgeld, das Ruhegehalt und die Hinterbliebenenversorgung, die auf Grund des Abgeordnetenstatuts des Europäischen Parlaments von der Europäischen Union gezahlt werden. 2 Werden zur Abgeltung des durch das Mandat veranlassten Aufwandes Aufwandsentschädigungen gezahlt, so dürfen die durch das Mandat veranlassten Aufwendungen nicht als Werbungskosten abgezogen werden. 3 Wahlkampfkosten zur Erlangung eines Mandats im Bundestag, im Europäischen Parlament oder im Parlament eines Landes dürfen nicht als Werbungskosten abgezogen werden. 4 Es gelten entsprechend
Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen, Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen. 2 Soweit die Leistungen nicht auf Beiträgen, auf die § 3 Nummer 63, § 10a oder Abschnitt XI angewendet wurde, nicht auf Zulagen im Sinne des Abschnitts XI, nicht auf Zahlungen im Sinne des § 92a Absatz 2 Satz 4 Nummer 1 und des § 92a Absatz 3 Satz 9 Nummer 2, nicht auf steuerfreien Leistungen nach § 3 Nummer 66 und nicht auf Ansprüchen beruhen, die durch steuerfreie Zuwendungen nach § 3 Nummer 56 oder die durch die nach § 3 Nummer 55b Satz 1 steuerfreie Leistung aus einem im Versorgungsausgleich begründeten Anrecht erworben wurden,
unterliegt bei anderen Leistungen der Unterschiedsbetrag zwischen der Leistung und der Summe der auf sie entrichteten Beiträge der Besteuerung; § 20 Absatz 1 Nummer 6 Satz 2 gilt entsprechend.3
In den Fällen des § 93 Absatz 1 Satz 1 und 2 gilt das ausgezahlte geförderte Altersvorsorgevermögen nach Abzug der Zulagen im Sinne des Abschnitts XI als Leistung im Sinne des Satzes 2. 4 Als Leistung im Sinne des Satzes 1 gilt auch der Verminderungsbetrag nach § 92a Absatz 2 Satz 5 und der Auflösungsbetrag nach § 92a Absatz 3 Satz 5. 5 Der Auflösungsbetrag nach § 92a Absatz 2 Satz 6 wird zu 70 Prozent als Leistung nach Satz 1 erfasst. 6 Tritt nach dem Beginn der Auszahlungsphase der Fall des § 92a Absatz 3 Satz 1 ein, dann ist
des nach Satz 5 noch nicht erfassten Auflösungsbetrags als Leistung nach Satz 1 zu erfassen; § 92a Absatz 3 Satz 9 gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass als noch nicht zurückgeführter Betrag im Wohnförderkonto der noch nicht erfasste Auflösungsbetrag gilt. 7 Bei erstmaligem Bezug von Leistungen, in den Fällen des § 93 Absatz 1 sowie bei Änderung der im Kalenderjahr auszuzahlenden Leistung hat der Anbieter (§ 80) nach Ablauf des Kalenderjahres dem Steuerpflichtigen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck den Betrag der im abgelaufenen Kalenderjahr zugeflossenen Leistungen im Sinne der Sätze 1 bis 6 je gesondert mitzuteilen. 8 In den Fällen des § 92a Absatz 2 Satz 10 erster Halbsatz erhält der Steuerpflichtige die Angaben nach Satz 7 von der zentralen Stelle (§ 81). 9 Werden dem Steuerpflichtigen Abschluss- und Vertriebskosten eines Altersvorsorgevertrages erstattet, gilt der Erstattungsbetrag als Leistung im Sinne des Satzes 1.
Fußnote § 22: Zur Anwendung vgl. § 52 Abs. 38 § 22: Zur Anwendung vgl. § 52a Abs. 10a § 22 Nr. 3 Satz 3: Soweit er sich auf laufende Einkünfte aus der Vermietung beweglicher Gegenstände bezieht mit Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbar und nichtig gem. BVerfGE v. 30.9.1998 I 3430 - 2 BvR 1818/91 -

References: § 22

§ 22
 § 2
 § 15
 § 1
 § 10
 § 4
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 22
 § 20
 § 10
 § 20
 § 3
 § 10
 § 92
 § 92
 § 3
 § 3
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 § 20
 § 93
 § 92
 § 92
 § 92
 § 92
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 § 93
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 § 22
 § 52
 § 22
 § 52
 § 22
 Art. 3