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Timestamp: 2018-09-25 02:11:39+00:00

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Abschlussarbeit - Wie schreibe ich eine WiWi-Seminar- oder Abschlussarbeit? | Fernuni-Hilfe.de | FernUni Hagen Forum & Community
Dieses Thema im Forum "Seminare & Abschlussarbeit WiWi Diskussion" wurde erstellt von Münchner Kindl, 21 August 2015.
Nicht für die Seiten zählen das Deckblatt, die dem Textteil voran- und nachgestellten Verzeichnisse, die eidesstattliche Versicherung und ggf. der Anhang.
Fußnoten werden gezählt, deswegen empfiehlt es sich, da man so mehr echten "Inhalt" schreiben kann, die Literatur statt in Fußnoten (falls der Lehrstuhl dies gestattet) laufend im Text zu referenzieren (Harvard-Zitation), z.B. (Müller 2015, S. 45-47).
Seminararbeit: ca. 6 Wochen, abhängig vom Lehrstuhl
Bachelorarbeit: 3 Monate (gemäß §15 Absatz 4 Prüfungsordnung Bachelor Wiwi)
Masterarbeit: 6 Monate (gemäß §15 Absatz 4 Prüfungsordnung Master Wiwi)
Eidesstattliche Versicherung am Ende der Arbeit:
Eidesstattliche Versicherung​
Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich die Seminararbeit/Bachelorarbeit/Masterarbeit selbständig und ohne unzulässige Inanspruchnahme fremder Hilfe angefertigt habe.
Ich habe dabei nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet und die aus diesen wörtlich, inhaltlich oder sinngemäß entnommenen Stellen als solche den wissenschaftlichen Anforderungen entsprechend kenntlich gemacht. Die Versicherung selbständiger Arbeit gilt auch für Zeichnungen, Skizzen oder graphische Darstellungen.
Die Arbeit wurde bisher in gleicher oder ähnlicher Form weder derselben noch einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch nicht veröffentlicht.
Mit der Abgabe der elektronischen Fassung der endgültigen Version der Arbeit nehme ich zur Kenntnis, dass diese mit Hilfe eines Plagiatserkennungsdienstes auf enthaltene Plagiate überprüft und anschließend für Prüfungszwecke gespeichert wird.
Datum	Unterschrift​
Seminararbeit: je nach Lehrstuhl anders, z.B. Lehrstuhl Meyering: zweifach ausgedruckt jeweils auf einem Heftstreifen an Lehrstuhlsekretariat. Zusätzlich PDF per E-Mail direkt an den Betreuer.
Bachelorarbeit: 2 Exemplare, gebunden, plus CD/USB-Stick mit PDF an das Prüfungsamt, per Einschreiben. Sollte die Arbeit am letzten Bearbeitungstag per Post verschickt werden, ist das gerade noch ausreichend, es gilt das Datum des Poststempels (gem. §16 Absatz 1 Prüfungsordnung Bachelor Wiwi).
Masterarbeit: 2 Exemplare, gebunden, plus CD/USB-Stick mit PDF an das Prüfungsamt, per Einschreiben. Sollte die Arbeit am letzten Bearbeitungstag per Post verschickt werden, ist das gerade noch ausreichend, es gilt das Datum des Poststempels (gem. §16 Absatz 1 Prüfungsordnung Master Wiwi).
Ich empfehle zusätzlich zum Einschreiben noch einen rosa Rückschein, dann weiß man sicher, wann die Arbeit angekommen ist.
Die Adresse des Prüfungsamts für die Einreichung der Abschlussarbeiten (d.h. Bachelor- und Masterarbeit) ist:
- Abschlussarbeiten -
58097 Hagen​
Welche Software zum Schreiben der Arbeit?
Zum Schreiben kann man:
Word oder
LaTeX (siehe Antonios Artikel Wissenschaftliches Arbeiten: LaTeX für Einsteiger) oder
einen anderen Editor
Ich habe alle meine Arbeiten in Word geschrieben, Word hat übrigens auch einen ordentlichen Formeleditor, und anders als Antonio schätze ich die Eigenschaft von LaTeX, dass alles automatisch formatiert wird, nicht so hoch ein. Schließlich macht Word das inzwischen auch und ich habe gerne die Möglichkeit, jeden einzelnen Abstand danach doch noch beeinflussen zu können. Wenn ich z.B. etwas nur knapp nicht auf die Seite bekomme, vielleicht den Abstand nach einem Absatz nur dort um 2 Punkte zu verkleinern, damit es doch noch auf die gleiche Seite rutscht.
In LaTeX wird dagegen alles einheitlich formatiert, da kann man nicht einfach nur auf einer Seite das Format ein bisschen "korrigieren".
Die Fernuni bietet eine "Office 365 ProPlus"-Version für 4,99€ für Studenten an, die Word beinhaltet.
Die Lizenz ist aber nur 365 Tage gültig! Nach Ablauf der 365 Tage muß man also wieder 4,99€ ausgeben für die nächsten 365 Tage.
Ich habe noch eine der Office 2013 Versionen bekommen, die während des gesamten Studiums gelten, also habe ich leider keine Ahnung, wie der genaue Ablauf ist.
Um die Literatur zu verwalten und automatisch ein Literaturverzeichnis in seiner Word-Datei zu erstellen, empfehle ich Citavi. Jeder an der Fernuni kann es umsonst benutzen, die Fernuni hat eine Campus-Lizenz.
Man kann Citavi aber auch benutzen, falls man die Arbeit mit LaTeX schreibt, siehe hier.
Citavi nimmt einem eine Menge Arbeit ab, sobald man Citavi installiert hat (man sollte ihm auch das Plugin für die Browser erlauben) kann man sich wo auch immer eine ISBN auf einer Seite auftaucht (Amazon ist da eine gute Quelle) einfach diese Publikation "abgreifen" indem man auf das jetzt eingeblendete Citavi-Icon auf dieser Webseite klickt und schon importiert alle Details dieses Buches nach Citavi. Bei Artikeln aus Journals (= wissenschaftlichen Fachzeitschriften) muss man aber fast immer die Details manuell eingeben: dazu in Citavi auf "+ Titel" um einen neuen Titel anzulegen, dann Dokumententyp "Zeitschriftenaufsatz" markieren und dann die Details wie Autor, Titel des Aufsatzes, Name der Zeitschrift, Jahrgang, Jahr, Heftnummer, von welcher Seite bis welcher Seite der Aufsatz in der Zeitschrift geht, die Webadresse des Artikels (damit man ihn später wieder findet, vor der Abgabe der Arbeit diese wieder löschen, weil sie haben eigentlich im Literaturverzeichnis nichts zu suchen) manuell eingeben.
Wenn man Citavi installiert, erscheint in Word ein neues Menü "Citavi", und links vom Arbeitsbereich ein Bereich mit allen Dokumenten, die man in Citavi hinterlegt hat. Wenn man nun eine Literaturquelle im Text einfügen will, einfach den gewünschten Autor anklicken, dann oben auf das Feld "mit Optionen einfügen" klicken und die relevanten Seiten aus dem Buch/Aufsatz angeben (falls man Randnummern will statt Seiten will, unten im Menü "Seitenzahl-Typ" den Eintrag ändern von "Seiten" auf "Randnummern"):
Bei manchen Lehrstühlen ist es Pflicht, nach einer gewissen Zeit nach Bekanntgabe des Themas einen Gliederungsentwurf und einen ersten Entwurf der Einleitung einzureichen.
Egal ob es Pflicht ist oder nicht, man sollte dies tun und mit dem Betreuer die Gliederung und Einleitung telefonisch durchsprechen, um sicherzugehen, dass man nicht auf dem Holzweg ist.
Es ist immer gut, ein Beispiel zu haben. Die Fernuni veröffentlicht keine Abschlussarbeiten (weil sie oft das gleiche Thema mehrfach vergeben, das geht auch nicht anders bei der hohen Anzahl an Studenten), aber der Springer-Verlag veröffentlicht in der Reihe "BestMasters" Masterarbeiten, die die Note 1,0 erhalten haben.
Falls man im VPN der Fernuni eingeloggt ist, funktioniert der folgende Link und hat man kostenlos Zugang zum Volltext dieser Masterarbeiten bei Springer-Verlag, z.B. zur Masterarbeit "Immobilienverwaltende Kapitalgesellschaften" aus dem Jahr 2015.
Für Details, wie man in das VPN der Fernuni kommt, siehe Wie finde ich einen Zeitschriftenartikel online?
Grobgliederung einer wirtschaftswissenschaftlichen Arbeit:
Lehrstuhlname
Name des Lehrstuhlinhabers
Seminar-/Bachelor-/Masterarbeit
Inhaltsverzeichnis..........................................................i (Dank an Flubber!)
Abbildungsverzeichnis................................................iv
Tabellenverzeichnis.....................................................iv
Formelverzeichnis.........................................................v
Beispielverzeichnis.....................................................vii
Abkürzungsverzeichnis..............................................viii
Nur für Abkürzungen, die nicht im Duden enthalten sind​
Symbolverzeichnis..........................................................x
Hier werden alle in Formeln verwendeten Symbole erklärt, z.B. Skap Steuerbelastung der Kapitalgesellschaft​
1	Einleitung.................................................................1
Hintergrund, Fragestellung, Zielsetzung
"Die Einleitung dient zur Einführung in die Thematik. Sie benennt und begründet die Fragestellung, erläutert die Methodik und begründet deren Auswahl und skizziert den Forschungsstand. Der Zweck der Einleitung liegt darin, den Leser zu motivieren und zu orientieren.
Typische Inhaltselemente der Einleitung sind:
- Zielsetzung der Arbeit, Forschungsfrage
- Rechtfertigung der Themenstellung
- Aktueller und/oder persönlicher Bezug bzw. Motivation, Nutzen
- Evtl. Stand der Forschung (wenn umfangreicher: im Hauptteil)
- Evtl. themenspezifische Definitionen (wenn umfangreicher: im Hauptteil)
- Kurze Skizzierung des Aufbaus der Arbeit
Bei der Erstellung sollte ein Umfang von ca. 5 % vorgesehen werden (= 0,5 Seiten bei 10 Seiten Gesamtumfang)" (Widuckel 2015, S. 3-4).
So, das war jetzt ein Beispiel eines wortwörtlichen Zitats aus einer Quelle. Sollte man übrigens kaum drinnen haben, die Profs wollen lieber, dass man Sachen in eigenen Worten zusammenfasst.
1.1	Problemstellung.............................................1
Was will ich eigentlich untersuchen? Was ist das Problem, das gelöst werden soll?
Hier beschreibt man das Thema kurz, z.B. mit einer kurzen geschichtlichen Entwicklung.​
1.2	Zielsetzung.....................................................2
Was ist das Ziel der Arbeit, also was will man nach Abschluss Ihrer Arbeit herausgefunden haben?
Hier gehören auch die Forschungsfragen rein, die man dann in der Zusammenfassung beantworten muss.​
1.3	Gang der Untersuchung...............................2
Hier beschreibst Du Deine Vorgehensweise als auch die gewählten Methoden, also wie genau Du die Forschungsfragen beantworten willst.
Ein zusätzlicher kleiner Abriss, was in den folgenden Kapiteln genau drankommen wird, kann auch nicht schaden.​
2	Hauptteil	..................................................................3
Theoretische Grundlagen, Forschungsstand, ggf. Hypothesenherleitung, bei empirischen Beiträgen: Methode, Ergebnisse, Diskussion
"Nach der Einleitung folgen (mehrere) Hauptkapitel, in denen die mit der Fragestellung verbundenen Themen und die für deren Beantwortung relevanten Aspekte dargestellt und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden bzw. Theorien analysiert werden. Die Strukturierung der Kapitel wird aus der Fragestellung abgeleitet und orientiert sich an systematischen bzw. chronologischen Gesichtspunkten." (Widuckel 2015, S. 4).​
2.1	Themenspezifische Definitionen..................3
2.2	z.B. Theorie
2.3	z.B. Berechnungen und Ergebnisse der Berechnungen
2.5	z.B. Bewertung der Ergebnisse​
3	Zusammenfassung (eventuell auch noch Ausblick)
"Im Schluss wird die in der Einleitung dargestellte Fragestellung nochmals aufgegriffen und hierzu die Ergebnisse der Untersuchung in klarer Form präsentiert.
Typische Inhaltselemente sind:
- Aufgreifen der Forschungsfrage und nochmalige Zusammenfassung der überzeugendsten Argumente
- Herstellen eines übergeordneten Zusammenhangs
- Ansprechen offener Fragen und Grenzen des gewählten Ansatzes
- Skizzieren eines Forschungsausblicks
Es gilt zu beachten, dass im Schluss keine neuen Informationen zu nennen sind. Für den Schluss sollte ebenfalls ein Umfang von ca. 5 % eingeplant werden." (Widuckel 2015, S. 4).​
4	Literaturverzeichnis..............................................16 / 36 / 51
Wenn man Citavi benutzt, wird es automatisch von Citavi generiert und aktualisiert.​
Hierher gehören z.B. längere Herleitungen von Formeln, Listen von empirischen Rohdaten, Interviewleitfaden​
Wie füllt man die Arbeit mit Text?
Google und Wikipedia bemühen, um ein erstes Verständnis für das Thema zu bekommen.
Achtung: Wikipedia ist keine wissenschaftliche Quelle, da der Inhalt nicht durch den Peer-Review-Prozess gegangen ist und darf deshalb NIE als Quelle angegeben werden.
Sich in das VPN der Fernuni einloggen, damit man Zugang zu allen Datenbanken und Verlagen hat, zu der auch alle in der Fernuni sitzenden Mitarbeiter haben. Details in Die Unibibliothek in Hagen...ein Buch mit 7 Siegeln?
Jetzt würde ich empfehlen, mal beim Springer-Verlag nach passenden Büchern zu suchen: http://link.springer.com/
Falls Du jetzt im VPN bist, siehst Du oben rechts das Fernuni-Logo. Falls Du nach Körperschaftsteuer suchst, und die Ergebnisse auf Bücher einschränkst (links auf "Buch" klicken) und die Ergebnisse nach Datum sortierst, bekommst Du dieses Suchergebnis:
Manchmal findet man auch passende Bücher über Google, die Ergebnisse verweisen dann auf GoogleBooks, d.h. Google hat einige Seiten dieses Buches ins Netz gestellt. Falls dieses Buch nicht in einem der Verlage erschienen ist, von denen die Fernuni den Inhalt online umsonst bekommt, schaue in der Fernunibibliothek nach, ob das Buch auszuleihen ist, oder auch in der Unibibliothek der Stadt in der Du wohnst (jeder darf dort ausleihen, Du mußt nur Deinen Personalausweis vorzeigen).
Zeitschriftenartikel (meist nur die Zusammenfassung, aber die reicht um zu erkennen, ob man den Artikel will oder nicht) findest Du zuerst über Google oder GoogleScholar, und dann einfach den Instruktionen folgen in Wie finde ich einen Zeitschriftenartikel online?
Wenn man das Seminar am gleichen Lehrstuhl besucht hat und Dein Thema ähnlich der Arbeiten dort war, dann schau einfach in die Literaturliste der anderen Arbeiten rein, Du musst hier nicht das Rad neu erfinden, in allen Arbeiten bis inklusive Master/Diplom muss man nicht neue wissenschaftliche Erkenntnisse schaffen, man muss im Endeffekt nur wiedergeben und zusammenfassen, was andere schon veröffentlicht haben.
Nur um klar zu sein, andere Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeiten dürfen nicht als Quellen im Literaturverzeichnis auftauchen. Bei Doktorarbeiten ist es grenzwertig, besser ist es, wenn die gleiche Doktorarbeit als Buch veröffentlicht wurde, dann kann man sie ruhig zitieren.
Wer in der Nähe von Hagen lebt, kann auch in die Bibliothek des Lehrstuhls gehen, dort findet man die Bücher, die der Lehrstuhlinhaber für "gut" befand, das sind gute Quellen!
Je neuer eine Publikation ist, desto mehr ist sie "wert"
Auf Gebieten wie dem Steuerrecht in dem es jährlich zu Änderungen kommt, kommen deswegen auch jährlich/alle 2 Jahre neue Auflagen der Bücher raus, also dort auf gar keinen Fall auf eine veraltete Version zurückgreifen!
Wichtig ist, sich bei dieser Literaturrecherche immer gleich die relevanten Seiten auszudrucken, oben drauf zu schreiben, aus welchem Buch/Artikel es stammt (normalerweise reichen Name des Autors und das Jahr) und sich auch sofort den Titel in Citavi zu importieren. Das auf gar keinen Fall vernachlässigen, sonst habt Ihr am Ende einen Stapel Papier, von dem Ihr nicht mehr wißt, wo er herkommt.
Immer auch die wichtigen Passagen mit farbigen Marker anstreichen (ich verwende gelb für allgemeine Markierungen, rosa für Kritik, so sehe ich immer gleich was was ist):
Idealerweise kopiert man sich relevante Passagen jetzt schon aus den Quellen raus in seine eigene Arbeit, d.h. man "füllt" seine Gliederung mit Inhalt. Ich markiere all diesen kopierten Inhalte und mache sie rot, um zu wissen, das das Sachen sind, die man umformulieren muss. Auch hier schon die Quellen mit exakter Seitenangabe einfügen, z.B. (Niehus und Wilke 2014, S. 400-402).
Man fängt normalerweise mit einem guten neuen Buch an (Pluspunkte, falls es ein Buch ist, das als Dauerleihgabe der Unibliothek in der Lehrstuhl-Bibliothek steht), das die Zentralquelle für die 1. Version Deiner Arbeit wird, an den Inhalt dieses Buches hält man sich eisern:
Münchner Kindl, 21 August 2015
Herut., Pascal, Amina und 14 anderen gefällt das.
2. Inhalt schreiben und verbessern
Das ist ein stark interaktiver Prozess, man schreibt etwas (stark inspiriert von den Passagen, die man sich aus den Quellen rauskopiert hat), dann kommen einem Fragen, man sucht wieder nach Literatur um sich das zu erklären, ändert was man geschrieben hat, usw.
Alles was man selber geschrieben hat, macht man schwarz. So kann man den Fortschritt der Arbeit sehen, die Arbeit wird von vollkommen rot immer schwärzer.
Nicht vergessen, sich jeden Tag eine Sicherungskopie mit dem Datum als Teil des Dateinamens anzulegen, entweder auf einem USB-Stick, oder man nutzt gleich GoogleDrive.
Auch nicht vergessen Querverweise einzufügen, z.B. "Diese Formel ist die Summe der Formeln (3.4) und (3.7)". 3.4 nicht einfach so hinschreiben, sondern als Querverweis einbauen, dann ändert es sich auch hier automatisch falls Du davor noch eine Formel einfügst und sich die Nummer der Formel 3.4 dementsprechend auf 3.5 ändert.
Das geht in Word ganz einfach: Menü "Verweise", dann "Querverweise", hier ist das sehr gut erklärt.
Nützliches Kürzel für Word, damit es nicht solche unsinnigen Trennungen wie:
"nich-
tabziehbar" aka "nichtabziehbar"
Das falschgetrennte Wort markieren, dann
ALT + P + S + P + L + N + Return-Taste
damit nimmt man dieses Wort von Words Rechtschreibprüfung aus, und das bedeutet, das es es auch nicht trennen kann.
Sollte Word Sachen trennen, bei denen ein Leerzeichen dazwischen war, also z.B. § 3 so trennen:
dann statt dem normalen Leerzeichen ein "geschütztes" Leerzeichen zwischen dem § und der 3 eingeben:
STRG + Shift + Leerzeichen
Die erste Version Deiner Arbeit wird noch nicht besonders sein, keine Sorge, das ist immer so.
Man muß aber durch diesen Schritt durch, denn nur, wenn man etwas geschrieben hat, hat man etwas, das man verbessern kann.
Wenn Du die erste Version fertig hast (spätestens nach der Hälfte der Bearbeitungszeit), sie ausdrucken.
Korrekturlesen findet immer noch auf dem Papier statt, die paar Seiten und den Toner mußt Du Dir leisten.
Beim Durchlesen der ganzen Arbeit merkst Du schnell, wo es noch holprige Stellen gibt, und ob die Seiten ausgewogen verteilt sind. Hier identifizierst Du auch die ersten Passagen, die ganz raus müssen, und auch Passagen, die Kandidaten zum Kürzen sind (ich markiere die Kürzungskandidaten-Textpassagen blau in Word).
Jetzt nochmal zurück zu deinen Zentralquellen gehen (inzwischen sollten Sie auf mindestens 2 Bücher und 2 Zeitschriftenartikel angewachsen sein) und die nochmal lesen, mit dem neuen Verständnis für die Materie, das Du Dir inzwischen erarbeitet hast, und den Inhalt dort mit deinem Text vergleichen.
Stimmt Dein Text mit den Erkenntnissen dort überein? Falls nicht, die veröffentlichten Quellen haben immer Recht, also Deine Arbeit anpassen!
Sind noch wichtige Punkte in den Zentralquellen, die bei Dir fehlen? Einfügen!
Jetzt ist auch die Zeit, Abbildungen zu erstellen und Tabellen, die den Stoff zusammenfassen.
3. Letzte Version (= mindestens die 3. Version)
Spätestens nach 5/6 der Bearbeitungszeit (bei einer Masterarbeit also spätestens 1 Monat vor Ende der Bearbeitungszeit) solltest Du die letzte Version fertig haben.
Oder was Du glaubst, das die letzte Version ist.
Jetzt nämlich testet Du diese Version auf einem Außenstehenden, möglichst jemanden Fachfremden, weil dann mußt Du den nicht als Korrekturleser in der eidesstattlichen Versicherung angeben. Ein weiterer Vorteil des Fachfremden ist, dass er/sie unvoreingenommen dem Thema gegenüber steht, und keine Vorkenntnisse hat, die das Ergebnis verfälschen.
Ziel ist es nämlich, daß dieser Fachfremde Deine Arbeit liest und hinterher allein aufgrund des Lesens Deiner Arbeit erklären kann, was drinnen stand.
Dies wird nur möglich sein, falls Deine Arbeit eine ordentliche Einleitung hat, der Hauptteil lückenlos und logisch aufgebaut ist und mit ordentlichem Inhalt gefüllt wurde, und dein Schluss die Arbeit ordentlich abrundet.
Nicht verzagen wenn der Fachfremde jetzt massenhaft Kritik äußert: diese Kritik ist wertvoll und hilft Dir, die Schwachstellen Deiner Arbeit zu finden.
Pluspunkte, falls dieser Fachfremde selber schon seine eigene Abschlußarbeit auf seinem Gebiet geschrieben hat, d.h. wissenschaftlich zu arbeiten weiß und auch noch gut im Auffinden von Rechtschreib-, Grammatik-, und Kommafehlern ist, diese Eigenschaft ist immer nützlich.
Die Arbeit wieder weiter verbessern, bis sie auch für den Fachfremden einleuchtend und verständlich ist.
Das ist dann die "nächste letzte Version".
Jetzt sich einen zweiten Fachfremden finden, denn der alte Fachfremde ist schon durch die Erklärungen des Stoffes, die Du Dir nicht verkneifen konntest, verdorben, d.h. er/sie weiß schon zuviel
Dieser zweite Fachfremde bekommt diese "nächste letzte Version" zu lesen (idealerweise ist auch dieser Fachfremde gut im Auffinden von Rechtschreib-, Grammatik-, und Kommafehlern).
Wenn er/sie zufrieden ist und das Kreuzverhör über den in der Arbeit behandelten Stoff übersteht, dann herzlichen Glückwunsch, das ist Deine allerletzte Version.
Falls nicht, Arbeit verbessern, nächsten Fachfremden finden, usw.
4. Bachelor-/Masterarbeit drucken, binden. CD erstellen. Per Einschreiben verschicken.
Spätestens 1 Woche vor dem Bearbeitungsende mußt Du aber mit dem Verbessern aufhören, egal ob der x. Fachfremde nun den Stoff kapiert oder nicht.
Jetzt muß die Arbeit gedruckt werden.
Den Aufwand dafür nicht unterschätzen, man muß auch einen Zeitpuffer für unvorhergesehene Ereignisse einbauen, z.B. wenn der von Dir dafür auserkorene Copy Shop gerade zu hat, weil sie Urlaub machen.
Nicht die CD mit der PDF deiner Arbeit vergessen!
Alles ordentlich zusammenpacken, ein Anschreiben für das Prüfungsamt schreiben, damit sie nicht in Deine Arbeit rein schauen müssen, um herauszufinden an welchen Betreuer sie sie weiterzuleiten haben (und weil es sich so gehört), und deinen Maxibrief auf die Post bringen. Dort per Einschreiben (mit Rückschein) verschicken an:
Jetzt auf gar keinen Fall mehr in die Arbeit schauen!
Man findet immer noch Fehler, das ist auch bei veröffentlichten Büchern so, also nicht in Versuchung geraten, man ärgert sich nur.
Am 3. Tage nach dem Absenden müßtest Du den rosa Rückschein mit dem Stempel der Fernuni und der Unterschrift des Entgegennehmenden beim Prüfungsamt im Briefkasten haben.
Eine Woche danach kommt dann ein Brief vom Prüfungsamt, dass man die Arbeit fristgerecht eingereicht hat.
Und jetzt heißt es warten, je nach Lehrstuhl dauert es 2 Wochen bis über 3 Monate bis man die Note bekommt.
Die kommt dann wieder als Brief, zusammen mit dem kurzen Gutachten über Deine Arbeit.
Nachtrag: Nach sage und schreibe 5,5 Monaten habe ich auch die Note meiner Masterarbeit (per Brief, inkl. Gutachten) bekommen.
Aber das Warten hat sich gelohnt: 1,0
Also hier dann als Beispiel für eine Abschlußarbeit an der Fernuni meine Masterarbeit (im Word- und .pdf-Format), und das Gutachten (alles hoffentlich ausreichend anonymisiert )
~~~Masterarbeit, anonymisiert.pdf
~~Note Masterarbeit - anonymisiert.pdf
~~~Masterarbeit, anonymisiert, Kopie.docx
pfingstroseFD, Linchen1738, Pascal und 17 anderen gefällt das.
Das ist wirklich eine super Beschreibung und Hilfestellung. Vielen Dank @Münchner Kindl
Ich kann ihn jetzt auch nicht mehr wiedergeben, weiß aber noch, dass der Ablauf ganz unkompliziert und selbsterklärend ist. Ich bin mit dieser Version bisher auch sehr zufrieden.
- In der Grobgliederung fehlt das Inhaltsverzeichnis.
Nur für Abkürzungen, die nicht im Duden enthalten sind
Unser Betreuer hat empfohlen, lieber zu viel als zu wenig Abkürzungen zu erklären, so dass am Ende wirklich alles im Abkürzungsverzeichnis gelandet ist. Ich kann dabei aber nur empfehlen, in den Duden zu schauen und sich zu versichern, dass man auch wirklich die richtige Abkürzung verwendet.
Zur Gliederung der Arbeit an sich möchte ich nach meinen "besonderen" Erfahrungen den Hinweis geben, dass es durchaus Lehrstühle gibt, die eine eher "untypische" Gliederung bzw. Aufteilung der Inhalte erwarten. Insofern sollte man sich da unbedingt genau informieren, was der jeweilige Lehrstuhl möchte. Bei uns war z. B. auch die Gliederung der Einleitung vorgegeben und dass einige diese nicht eingehalten haben, war gar nicht gern gesehen.
Flubber, 21 August 2015
SVN und Ginevra345 gefällt das.
Schon mal dran gedacht, Lehrerin zu werden?
SVN, 21 August 2015
Bachelorarbeit: 35 Seiten. ca. 10.000 Wörter
Nur zur Ergänzung für die restlichen Diplomer:
Diplomarbeit I: 35 Seiten, ca. 10.000 Wörter Zeit: 12 Wochen
Diplomarbeit II: 50 Seiten, ca. 14.000 Wörter Zeit: 18 Wochen
gemäß: § 21 Absatz 9 Prüfungsordnung Diplom WiWi
silvia76, 21 August 2015
Münchner Kindl und Flubber gefällt das.
Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Erklaerung! Noch eine Frage: muss man die Abschlussarbeit immer ans Pruefungsamt schicken, oder kann amn das auch am Regionalzentrum abgeben?
Kathy, 22 August 2015
Also, ich weiß nur, daß in dem Brief mit dem Thema und dem Bearbeitungsende auf der Rückseite stand, ich sollte am Ende 2 gebundene Exemplare und die Arbeit in elektronischer Form auf einem archivierbaren Datenträger per Einschreiben an diese Adresse schicken.
Münchner Kindl, 22 August 2015
Die Regelung ist dem Über- und Unterschreiten der Seitenzahl gilt fakultätsweit. Da braucht man nicht beim Lehrstuhl nachfragen.
http://www.fernuni-hagen.de/wirtsch...ruefungen/abschlussarbeiten/bearbeitung.shtml
Flügellahm, 24 August 2015
Zitat von Flügellahm: ↑
Aber nicht für die Seminararbeiten, da gibt es Unterschiede. Insofern ist der Hinweis absolut richtig.
Flubber, 24 August 2015
In 2 von 3 Fällen ist er aber falsch!
Wie kann ein Hinweis falsch sein, wenn er in 1 von 3 Fällen richtig ist?
Antonio, 24 August 2015
Leilla und Curly gefällt das.
Weil er eben für Bachelorarbeiten und Masterarbeiten falsch ist.
In Sachen Seminararbeiten habe ich mich nicht informiert.
Flügellahm, 25 August 2015
@Kathy : Ich habe meine DA im Regionalzentrum abgegeben und dort um eine Kopie meines Anschreibens mit dem Eingangsstempel gebeten, die ich auch erhalten habe. Eine Woche später habe ich einen Brief mit Eingangsbestätigung des PA erhalten.
Karsten86, 30 August 2015
Ich habe das eben auch noch mal nachgeguckt, hier die offizielle Info von der Seite des Regionalzentrums (in meinem Fall Frankfurt):
"Im Regionalzentrum Frankfurt können die Studierenden Einsendeaufgaben, Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten sowie andere für Hagen wichtige Dokumente fristgerecht abgeben. Die Unterlagen werden dann in der Geschäftsstelle des Regionalzentrums mit dem Hagener Tagesstempel versehen und für die Studierenden kostenlos nach Hagen geschickt. Den Haus- und Abschlußarbeiten bitte unbedingt ein Begleitschreiben beilegen."
Kathy, 31 August 2015
Bei der SA hat das auch problemlos funktioniert in Frankfurt. Wusste nur nicht sicher, ob es für die BA auch geht und hatte den Passus nicht mehr im Kopf.
Wir haben nen kurzen Zweizeiler aufgesetzt, auf dem bestätigt wird, dass wir die SA fristgerecht im Regionalzentrum Frankfurt eingereicht haben. Der wurde uns unterschrieben.
Flubber, 31 August 2015
Die Eidesstattliche Versicherung ist nicht wörtlich aus der (aktuell gültigen) Prüfungsordnung übernommen worden bzw. wurde zwischenzeitlich (redaktionell) überarbeitet. Auch wenn ich mal nicht davon ausgehe, dass dies wirklich entscheidend ist, aber sicher ist sicher.
"Ich erkläre, dass ich die Seminararbeit selbstständig und ohne unzulässige Inanspruchnahme Dritter verfasst habe. Ich habe dabei nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet und die aus diesen wörtlich, inhaltlich oder sinngemäß entnommenen Stellen als solche den wissenschaftlichen Anforderungen entsprechend kenntlich gemacht. Die Versicherung selbständiger Arbeit gilt auch für Zeichnungen, Skizzen oder graphische Darstellungen. Die Arbeit wurde bisher in gleicher oder ähnlicher Form weder derselben noch einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch noch nicht veröffentlicht. Mit der Abgabe der elektronischen Fassung der endgültigen Version der Arbeit nehme ich zur Kenntnis, dass diese mit Hilfe eines Plagiatserkennungsdienstes auf enthaltene Plagiate überprüft und ausschließlich für Prüfungszwecke gespeichert wird."
Zum Deckblatt: Gibt es hierzu eine offizielle Vorlage o.ä.? Oder ist der o.g. Inhalt/Aufbau lediglich als Vorschlag zu verstehen?
Machiavelli, 9 November 2015
Manche Lehrstühle haben hierfür eine Vorlage. Danach sollte man auf der Lehrstuhl HP schauen.
Bei meinem enthielt es bspw. Logo der FU und des Lehrstuhls Art der Arbeit, Titel, Autor inkl. Matrikelnummer, Ort, Datum der Abgabe, Betreuer, Prüfer.
Flubber, 9 November 2015
Ich schreibe am LS Meyering, da wird einem hinsichtlich der Formalien bis auf wenige Eingrenzungen (Schriftart/-größe, Zeilenabstand, Seitenrand) weitgehend freie Hand gelassen.
In Ermangelung besserer Alternativen kann man sich denke ich auch an den Bearbeitungshinweisen zur Abschlussarbeit halten, hierzu gibt es wie ich soeben festgestellt habe ein Beispiel für das Deckblatt, zu finden unter http://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/download/deckblatt.pdf (man beachte das beispielhaft aufgeführte Thema )
http://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/download/deckblatt.pdf
Tornado, 10 November 2015
Hallo! um diese Version zu bestellen, braucht man eine gültige Studenten E-Mail-Adresse (z.B. hans.muster@uni-haagen.com) oder Zugangsdaten (über Shibboleth Authentifizierung) um sich zu registrieren. Wo bekomme ich eine Studenten E-Mail-Adresse?
Svitlana, 6 Januar 2016
Zitat von Svitlana: ↑
Wo bekomme ich eine Studenten E-Mail-Adresse?
Die erhält jeder Fernuni-Student automatisch bei Immatrikulation, näheres siehe hier http://www.fernuni-hagen.de/zmi/produkte_service/mail.shtml
Schnecke, 6 Januar 2016
Ich sitze gerade an meinem Schlussteil, der unterteilt ist in 5.1 Kritische Würdigung und Handlungsempfehlungen und 5.2 Zusammenfassung (Vorgabe vom Lehrstuhl). Ist es richtig, dass man im Schlussteil keinerlei Quellenangaben einfügen muss, weil man nur bereits geschriebenes aus der eigenen Arbeit wiedergibt (was ja dann an anderer Stelle bereits mit einer Quellenangabe belegt wurde) oder eigene Erkenntnisse einfließen lässt?
In der SA hat mein Partner den Schlussteil geschrieben, weshalb ich mich ehrlich gesagt nicht damit beschäftigt habe. In meinen Büchern zum wissenschaftlichen Arbeiten konnte ich dazu nichts finden. Vom Hörensagen und dem Blick in andere Dissertationen habe ich, dass man keine Quellenangaben angeben muss. Aber ich bin mir eben nicht ganz sicher, ob das stimmt.
Flubber, 10 Januar 2016
Ich habe gerade einen Blick in meine Arbeiten geworfen und siehe da, ich hatte auch im letzten Kapitel noch Quellen angegeben. Das habe ich immer dann gemacht, wenn ich Erkenntnisse gefolgert habe, die ich auch in der Literatur gefunden habe. Ich bin eh immer nach dem Schema gefahren: "lieber eine Quelle zu viel als eine zu wenig".
Dass in einer Dissertation kaum bis keine Quellen im Schlussteil auftauchen, liegt m.E. daran, dass diese Arbeit ja überwiegend Neues für die Wissenschaft bringen soll. Wenn es dazu schon Quellen gäbe, wäre das irgendwie komsch.
Kiomi, 10 Januar 2016
Flubber und Student gefällt das.
In meiner BA seht es so aus wie in Kiomis
Student, 10 Januar 2016
Ich bin eh immer nach dem Schema gefahren: "lieber eine Quelle zu viel als eine zu wenig".
Das Motto verfolge ich auch. Deswegen war ich auch etwas skeptisch und habe lieber nachgefragt. Ich werde also auch im Schlussteil die Quellen angeben.
Nein, tut mir leid, da muß ich widersprechen:
Keine Quellen in den Schluß, da ist es zu spät dafür.
Münchner Kindl, 10 Januar 2016
Wie meinst du das denn genau: "zu spät dafür"? Es geht ja in diesem Fall nicht um neue Quellen. In der Zusammenfassung fasse ich zusammen, was ich bereits geschrieben habe. Aber das entstammt ja ursprünglich nicht meinem eigenen Geiste. Daher zitiere ich erneut die Quellen, die ich auch im Hauptteil schon genannt habe. So hätte ich es jetzt zumindest gemacht.
Und bei den Handlungsempfehlungen für die Praxis hätte ich mich auch nochmal auf jemanden bezogen, dessen Aussage man nämlich gut auf unser Unternehmen übertragen werden kann (für weitere Anpassungen, die ich im Rahmen meiner Arbeit nicht berücksichtigen konnte). Das kann ich ja dann auch nicht einfach ohne Quellenangabe machen.
Mein letztes Kapitel bestand aus einer thesenförmigen Zusammenfassung und einem Ausblick. In der Zusammenfassung habe ich keine Quellen angegeben, im Ausblick schon. Beides wurde in der Beurteilung nicht kritisiert, war also wohl so in Ordnung.
Karsten86, 10 Januar 2016
Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Quellen in großen Mengen angegeben habe. Bei der Zusammenfassung habe ich die in den Kapiteln genannten Quellen nicht wiederholt. In der Würdigung habe ich meine Erkenntnisse entsprechend gewertet und diese Wertungen, wenn in der Literatur vorhanden mit der entsprechenden Quelle belegt. Es waren also nicht mehr allzu viele Quellen. Bei mir wurde das wie bei Karsten86 auch nicht kritisiert, daher gehe ich auch davon aus, dass es ok war und ist.
Mein Vorschlag: schau Dir andere Masterarbeiten an (die mit 1,0 bewertet wurden) und schau, ob dort Quellen in der Zusammenfassung sind:
"Es ist immer gut, ein Beispiel zu haben. Die Fernuni veröffentlicht keine Abschlussarbeiten (weil sie oft das gleiche Thema mehrfach vergeben, das geht auch nicht anders bei der hohen Anzahl an Studenten), aber der Springer-Verlag veröffentlicht in der Reihe "BestMasters" Masterarbeiten, die die Note 1,0 erhalten haben.
Falls man im VPN der Fernuni eingeloggt ist, funktioniert der folgende Link und man hat kostenlosen Zugang zum Volltext dieser Masterarbeiten bei Springer-Verlag, z.B. zur Masterarbeit "Immobilienverwaltende Kapitalgesellschaften" aus dem Jahr 2015.
Für Details, wie man in das VPN der Fernuni kommt, siehe Wie finde ich einen Zeitschriftenartikel online?"
Kiwi1979 und Leilla gefällt das.

References: §15
 §15
 §16
 §16
 § 3
 § 21