Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20K%C3%B6ln&Datum=28.03.2001&Aktenzeichen=2%20W%2032/01
Timestamp: 2020-02-20 10:16:13+00:00

Document:
OLG Köln, 28.03.2001 - 2 W 32/01 - dejure.org
https://dejure.org/2001,1629
OLG Köln, 28.03.2001 - 2 W 32/01 (https://dejure.org/2001,1629)
OLG Köln, Entscheidung vom 28.03.2001 - 2 W 32/01 (https://dejure.org/2001,1629)
OLG Köln, Entscheidung vom 28. März 2001 - 2 W 32/01 (https://dejure.org/2001,1629)
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Sofortige weitere Beschwerde; Sachverständigengutachten; Zahlungsunfähigkeit; Masse; Insolvenzverfahren
Kein zulässiger Insolvenzantrag gegen eine mit der Schuldnerin nicht identische GbR wegen Haftung aus § 25 Abs. 1 HGB
Zur Zulässigkeit eines Gläubigerantrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
HGB § 25; InsO §§ 14, 17
InsO § 14; HGB § 25
Insolvenzeröffnungsantrag gegen Rechtsnachfolger; keine Geltung des § 25 HGB für Gesellschaften bürgerlichen Rechts
AG Düsseldorf, 16.08.1999 - 502 IN 50/99
LG Düsseldorf, 14.10.1999 - 25 T 991/99
LG Düsseldorf, 06.06.2000 - 25 T 501/00
OLG Köln, 06.10.2000 - 2 W 147/00
LG Düsseldorf, 19.01.2001 - 25 T 942/00
ZIP 2001, 975
NZI 2001, 308
WM 2002, 357
BB 2001, 1604
Eine Nachprüfung der Entscheidung des Landgerichts zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung ist ebenfalls geboten (vgl. hierzu: Senat, NZI 2001, 308 [309];… HK/Kirchhof, a.a.O., § 7 Rdnr. 23 f.;… Becker in: Nerlich/Römermann, InsO, Stand: 2. Lfg. November 2000, § 7 Rdnr. 19 ff.).
Aus diesem Grund entspricht es zu Recht herrschender Lehre und Rechtsprechung im Handelsrecht, dass § 25 HGB nicht entsprechend auf Kleingewerbetreibende angewendet werden kann (BGH in NJW 1992, 112; OLG Köln, Urteil vom 28.03.20012 W 32/01, ZIP 2001, 975; LG Bonn in NJW-RR 2005, 1559;… Hopt, a. a. O. § 25 HGB Rz. 2;… Roth in Koller/Roth/Morck, HGB, 6. Aufl. 2007, Vor § 1 Rz. 13;… Zimmer in Ebenroth/Boujong/Joost/Stohm, Handelsgesetzbuch, 2008, § 25 Rz. 24; jeweils m. w. N.).
Endlich trifft die Beklagte zu 1) auch keine Aufklärungspflicht zur Rentabilität der in Rede stehenden Anlage, weil es sich insoweit um ein vom Kreditnehmer zu tragendes Verwendungsrisiko handelt, welches von objektbezogenen und persönlichen Faktoren abhängt, die der Anleger selbst am besten kennt und vor dem Abschluss des Vertrages selbst am besten zu beurteilen vermochte (vgl. OLG Bamberg WM 2002, 357., 342).

References: § 25
 § 25
 § 14
 § 25
 § 25
 § 7
 § 7
 § 25
 § 25
 § 1
 § 25