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Timestamp: 2020-04-05 14:10:42+00:00

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Blog der Makler München Bogenhausen – RÖTHIG Immobilien
RÖTHIG & RÖTHIG Blog
07.08.2018 Falsche Angaben des Baujahres können zu Rückabwicklung des Kaufvertrags führen
Vermeiden Sie Falschangaben im notariellen Kaufvertrag und prüfen Sie unbedingt Angaben wie Baujahr, etc... . Sollte Ihnen kein genaues Jahr vorliegen, geben Sie Zahlen mit „ca.“ oder „von…bis…“ an. Falschangaben können zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen führen.
31.07.2018 Notar bekommt trotz unvollständiger Beurkundung ganzes Honorar
Vor der Vereinbarung und Beauftragung eines Notars sollten sich die Parteien sicher sein, das alle Eventualitäten geklärt sind und man sich abschließend über wesentliche Punkte des Kaufvertrags einig ist, da wie oben gezeigt, trotz einer nicht durchgeführten Beurkundung Kosten für den Käufer entstehen können.
24.07.2018 Verkäufer müssen Erwerber über geplante Bauvorhaben der Nachbarn informieren
17.07.2018 Falschaussage im Exposé: Verkäufer muss Schadensersatz zahlen
09.04.2018 Auf was müssen Sie in ihrem Garten rechtlich achten?
Der Nachbar beschwert sich wieder einmal über die zu langen Äste eines ihrer Bäume oder darüber das Laub in seinem Garten liegt und Sie dafür verantwortlich sind. Wie viel darf ein Nachbar von Ihnen erwarten und was könnte für Sie finanzielle bzw. rechtliche Folgen haben?
12.03.2018 Muss der Mieter alle Modernisierungsmaßnahmen dulden?
Eine Modernisierungsmaßnahme zeichnet sich dadurch aus, dass sie einerseits über die bloße Erhaltung des bisherigen Zustands (vgl. § 555a BGB) hinausgeht, andererseits aber die Mietsache nicht so verändert, dass etwas Neues entsteht.
05.03.2018 Was muss ich als Vermieter bei einer Mieterhöhung der Indexmiete angeben?
Dem Urteil zur Folge sind Sie als Vermieter also geschützt, wenn sie bei einer Mietpreisänderung, die Mieter über den sich ändernden Betrag in Euro und die Veränderung des Verbraucherpreisindex schriftlich informieren, insofern es im Mietvertrag nicht anders geschrieben steht.
20.02.2018 Treuepflichtverletzung - Kein Schadensersatz bei geplatztem Kaufvertrag!
Der Verkäufer hat eine Immobilie zu einem Preis von Euro 376.700,- inseriert. Nur wenige Tage vor dem Notartermin teilte der Verkäufer dem Kaufinteressenten mit, dass er nunmehr einen Kaufpreis von Euro 472.400,- haben wolle. Daraufhin kam der Kaufvertrag nicht zustande. Die 14-tägige Widerrufsfrist für den Darlehnsvertrag war bereits abgelaufen. Der Kaufinteressent wollte vom Verkäufer Euro 9.000,- als Schadensersatz für die Kosten der Rückabwicklung des Darlehnsvertrages.
29.05.2017 Schriftform in Gewerbemietrecht
Mietverträge, die für längere Zeit als ein Jahr gelten, müssen zwingend in schriftlicher Form geschlossen werden. Das Schriftformerfordernis des § 550 BGB bezieht sich aber dabei nicht nur auf den ursprünglichen Vertrag und seine Anlagen, sondern auch auf alle nachträglichen getroffenen Vereinbarungen. Diese müssen von den Parteien jeweils auf derselben Urkunde unterzeichnet werden(§ 126 Abs. 2 BGB).
29.05.2017 Betriebskostenabrechnung auch ohne genehmigte Jahresabrechnung zulässig
22.05.2017 BGH stärkt Rechte gekündigter Mieter: Vermieter muss den Wegfall von Eigenbedarf besonders gut begründen
Durch eine schuldhafte unberechtigte Kündigung - insbesondere im Falle des Vortäuschens eines in Wahrheit nicht bestehenden Selbstnutzungswillens, bzw. - kann sich ein Vermieter schadensersatzpflichtig machen, wenn der Mieter daraufhin auszieht und infolgedessen Vermögenseinbußen erleidet.
22.05.2017 Verbesserung bei der Versorgung mit Immobilienkrediten
Der Bundesrat hat am 12. Mai 2017 Nachbesserungen an der nationalen Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen
22.05.2017 Bundesgerichtshof verneint Eigenbedarf aus betrieblichen Bedarf: Kündigung einer Mietwohnung zur beruflichen Nutzung
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass es nicht zulässig ist, den Berufs- oder Geschäftsbedarf als ungeschriebene weitere Kategorie eines typischerweise anzuerkennenden Vermieterinteresses an der Beendigung eines Wohnraummietverhältnisses zu behandeln.
22.05.2017 BGH präzisiert Voraussetzungen für ordentliche Kündigungen
Der BGH hat entschieden, dass die streitgegenständliche Kündigung unwirksam ist, weil weder der vom Vermieter geltend gemachte Kündigungstatbestand der Verwertungskündigung (573 Abs. 2 Nr. 3 BGB) vorliegt noch ein berechtigtes Interesse im Sinne von § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB gegeben ist. Entscheidend ist stets, ob das Interesse des Vermieters an der Beendigung des Mietverhältnisses eher mit Eigenbedarf oder eher mit einer wirtschaftlichen Verwertung vergleichbar ist. Im ersten Fall sind die Hürden niedriger als im zweiten.
23.03.2017 Maklerklausel im Kaufvertrag schließt Widerruf des Maklervertrages aus
23.03.2017 Gerichte müssen vom Mieter gegen Kündigung vorgetragene Härtegründe besonders sorgfältig prüfen
Berufen sich gekündigte Mieter (nach Ausspruch einer Eigenbedarfskündigung durch den Vermieter) auf drohende schwerwiegende Gesundheitsbeeinträchtigungen, um die Fortsetzung eines Mietverhältnisses nach § 574 Abs. 1 BGB zu erreichen, müssen die Gerichte bei der Prüfung der vorgetragenen Härtegründe besonders sorgfältig vorgehen.
21.02.2017 Barrierefreiheit in Wohneigentumsanlagen (BGH)
Der Einbau eines Personenaufzugs durch einen einzelnen Wohnungseigentümer auf eigene Kosten darf in dem gemeinschaftlichen Treppenhaus grundsätzlich nur dann erfolgen, wenn alle übrigen Wohnungseigentümer ihre Zustimmung hierzu erteilen. Dies gilt auch dann, wenn der bauwillige Wohnungseigentümer aufgrund einer Gehbehinderung auf den Aufzug angewiesen ist, um seine Wohnung zu erreichen; die übrigen Wohnungseigentümer können allerdings verpflichtet sein, den Einbau eines Treppenlifts oder einer Rollstuhlrampe zu dulden.
21.02.2017 BGH verneint Betriebskostennachforderung des Vermieters bei verspäteter WEG-Abrechnung
Der Bundesgerichtshof hat sich in der Entscheidung mit der Frage befasst, ob der Vermieter einer Eigentumswohnung, auch noch nach Ablauf der Jahresfrist des § 556 Abs. 3 Satz 2 BGB für die Abrechnung über die Betriebskosten eine Nachforderung geltend machen kann, wenn der WEG-Verwalter verspätet abgerechnet hat. Dies hat der BGH grundsätzlich verneint.
21.02.2017 BGH: Kein Auszug trotz Kündigung - Mieter müssen deutlich nachzahlen
Das Mietverhältnis endete zum 30.10.2011. Die Mieter weigerten sich jedoch in der Folge auszuziehen und gaben die Wohnung schließlich erst am 15. April 2013 zurück. Bis dahin zahlten sie weiter die vertraglich vereinbarte Miete. Das war jedoch zu wenig, entschied der BGH in seinem Urteil. Statt der vereinbarten Miete hat ein Vermieter ab dem Zeitpunkt, zu dem der Mieter eigentlich hätte ausziehen müssen, Anspruch auf eine Nutzungsausfallentschädigung.
21.12.2016 Makler darf nur bei berechtigtem Interesse ins Grundbuch blicken
Kann ein Makler kein berechtigtes Interesse in Form der vertraglichen Abrede mit einer der Kaufvertragsparteien über die Zahlung einer kaufpreisabhängigen Provision darlegen, besteht kein Anspruch des Maklers auf Einsicht in das Grundbuch.
Die besten verkauften / vermieteten Objekte

References: § 555
 § 550
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 573
 § 574
 BGH 
 § 556
 BGH 
 BGH