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Timestamp: 2019-07-23 03:57:11+00:00

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Bundestag: BT-Drs. 10/1313 - dejure.org
Bundestag - Drucksache 10/1313
BGBl. I 1987 S. 475
https://dejure.org/1987,14436
BGBl. I 1987 S. 475 (https://dejure.org/1987,14436)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1987 Teil I Nr. 9, ausgegeben am 30.01.1987, Seite 475
Der Rechtsausschuß des Bundestages habe mehrfach hervorgehoben (vgl. BTDrucks. 10/6592, S. 25; BTDrucks. 10/6824, S. 16), daß die Entscheidung über die Erstattung notwendiger Auslagen nicht auf die Kriterien der Schuldwahrscheinlichkeit oder des Tatverdachts abstellen dürfe.
Sie steht ebenso quer zur nahezu gesamten Wissenschaft, desgleichen zu dem strengen Verständnis des Bundestages von der Unschuldsvermutung, die er von der 5. Legislaturperiode an, als er § 467 StPO unter Berufung auf Art. 6 Abs. 2 EMRK reformierte, bis zur Gegenwart durchgehalten hat (…vgl. u.a. BTDrucks. zu V 2600, 2601, S. 19 ff.;… 10/6124, S. 16), und nicht zuletzt zur Auffassung der Bundesregierung (BTDrucks. 10/1313, S. 7;… 10/5305, S. 22).
Die weiteren Änderungen durch das Gesetz zur Wiederherstellung der Rechtseinheit auf dem Gebiet der Gerichtsverfassung, der bürgerlichen Rechtspflege, des Strafverfahrens und des Kostenrechts vom 12. September 1950 (BGBl. S. 455) und durch das Strafverfahrensänderungsgesetz vom 27. Januar 1987 (BGBl. I S. 475) haben den Inhalt der Regelung im Wesentlichen unberührt gelassen.
Die in § 410 Abs. 3 StPO ausgesprochene Gleichstellung bestimmt lediglich den Umfang der Rechtskraft eines Strafbefehls (BTDrucks 10/1313, S. 38) und dient insoweit der prozessrechtlichen Klarstellung (Urteil vom 8. Juni 2000 - BVerwG 2 C 20.99 - Buchholz 237.7 § 51 NWLBG Nr. 1).
Die in § 410 Abs. 3 StPO ausgesprochene Gleichstellung bestimmt lediglich den Umfang der Rechtskraft eines Strafbefehls (BTDrucks. 10/1313, S. 38) und dient insoweit der prozessrechtlichen Klarstellung (Urteil vom 8. Juni 2000 - BVerwG 2 C 20.99 - Buchholz 237.7 § 51 NWLBG Nr. 1).
c) Welche Folgerungen aus dieser Rechtsprechung, die der Gesetzgeber inzwischen im wesentlichen übernommen hat (vgl. § 146 a StPO n.F. und dazu BT-Drucks. 10/1313 S. 23), zivilrechtlich, hinsichtlich des Honoraranspruchs des Verteidigers, zu ziehen sind (vgl. auch die strafprozessuale Kostenfestsetzung nach §§ 464 a, 464 b StPO), ist umstritten.
Anwesenheitspflicht und Anwesenheitsrecht des Angeklagten in der …
Nach Absatz 1 dieser Vorschrift in der Fassung des Strafverfahrensänderungsgesetzes 1987 (BGBl. 1987 I 475) gelten der gewählte Verteidiger, dessen Vollmacht sich bei den Akten befindet, sowie der bestellte Verteidiger als ermächtigt, Zustellungen und sonstige Mitteilungen für den Beschuldigten in Empfang zu nehmen.
Außerdem diene die Regelung auch der Verfahrensökonomie (vgl. BT-Drucks. 10/1313 S. 21).
Mit der Neufassung des § 249 Abs. 2 StPO durch das Strafverfahrensänderungsgesetz 1987 vom 27. Januar 1987 (BGBl. I S. 475 ff.), die eine Selbstlesung erstmals auch gegen den Willen der Verfahrensbeteiligten gestattete, sollte sodann erreicht werden, dass von dieser - für die Verfahrensbeteiligten gleichwertigen (vgl. BT-Drucks. 10/1313, S. 28) - Möglichkeit mehr als bisher Gebrauch gemacht wird (s. BT-Drucks. 10/1313, S. 12).
BVerwG, 08.06.2000 - 2 C 20.99
Beamtenverhältnis, keine Beendigung kraft Gesetzes bei Verurteilung durch …
§ 410 Abs. 3 StPO in der Fassung des Strafverfahrensänderungsgesetzes 1987 (BGBl I S. 475) ändert daran nichts.
Die in § 410 Abs. 3 StPO ausgesprochene Gleichstellung bestimmt lediglich den Umfang der Rechtskraft eines Strafbefehls (vgl. BTDrucks 10/1313 S. 38) und dient insoweit der prozessrechtlichen Klarstellung.
Die in § 410 Abs. 3 StPO ausgesprochene Gleichstellung bestimmt lediglich den Umfang der Rechtskraft eines Strafbefehls (BT-Drs. 10/1313, S. 38) und dient insoweit der prozessrechtlichen Klarstellung (vgl. BVerwG, Urteile vom 8. Juni 2000 - 2 C 20.99 - Buchholz 237.7 § 51 NWLBG Nr. 1 S. 2 …und vom 29. März 2012 - 2 A 11.10 - juris Rn. 37).
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References: § 467
 Art. 6
 § 410
 § 51
 § 410
 § 51
 § 146
 § 249

§ 410
 § 410
 § 410
 § 51
 § 328
 § 465