Source: https://www.abfallratgeber.bayern.de/haushalte/abfallentsorgung/altmedikamente/index.htm
Timestamp: 2019-07-21 17:43:54+00:00

Document:
Entsorgung von Mediakmenten / Arzneimitteln
Ausgemusterte Medikamente, auch flüssiger Art, dürfen keinesfalls in die Toilette oder den Ausguss gegeben werden. Mit dem Abwasser gelangen die Inhaltsstoffe in die Kläranlagen. Da sie dort nicht zurückgehalten oder vollständig abgebaut werden, werden Bäche, Flüsse und Seen sowie über eine mögliche landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlämmen auch Böden belastet, was sich dann auf Tier und Pflanze und schließlich über die Nahrungsmittel auch auf den Menschen auswirken könnte.
Was für die Aufbewahrung von Arzneimitteln im Haushalt gilt, sollte auch bei der Sammlung und Entsorgung beachtet werden: Der Zugriff von Kindern oder Dritten ist nach Möglichkeit auszuschließen. Arzneimittelreste gehören in der Regel in die Restmülltonne. Welche Altmedikamente als gefährlicher Abfall einzustufen sind, welche weiteren Abfälle anfallen und wie diese entsorgt werden, ist nachfolgend zu lesen.
Altmedikamente, Altarzneimittel, Arzneimittelabfall, Humanarzneimittel, Tierarzneimittel
Überlagerte, unbrauchbar gewordene oder nicht mehr benötigte Medikamente fallen in Privathaushalten sowie Apotheken, Arzt- und Tierarztpraxen, Senioren- und Pflegeheimen sowie an-deren Einrichtungen des Gesundheitsdienstes an.
Medikamente – offiziell als Arzneimittel1 bezeichnet − werden in fester, halbfester, flüssiger oder Aerosol-Form, beispielsweise als Tabletten, Kapseln und Globuli, Cremes, Gele, Säfte und Tropfen, Sprays oder Wirkstoffpflaster sowie als Zäpfchen angeboten. Neben vorwiegend organischen Wirkstoffen enthalten sie anorganische und organische Träger-, Farb-, Füll-, Geschmacks- und Konservierungsstoffe sowie Binde- und Antioxidationsmittel. Medikamente sind in der Regel in ein Primärpackmittel (Glasfläschchen, Blister, Tube, Zerstäuberflasche etc.) und einen Umkarton (Pappschachtel) verpackt. Eine Gebrauchsinformation enthält Angaben zu den Inhaltsstoffen sowie zur Aufbewahrung und Entsorgung. Falls notwendig sind den Arzneimitteln Applikations- und Dosierhilfen beigefügt.
Der Großteil der Medikamente ist bei der Entsorgung als nicht gefährlicher Abfall einzustufen. Gefährliche zytotoxische oder zytostatische Abfälle werden vor allem in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes angewendet. In Einzelfällen werden sie in Tablettenform aber auch zu Hause eingenommen oder für die ambulante Behandlung aus der Apotheke geholt und im Haushalt vorübergehend gelagert. Um einen solchen, gefährlichen Abfall handelt es sich, wenn auf Verpackungen oder Packungsbeilagen Worte wie "Zytostatikum", "Krebs- bzw. Chemotherapie" oder Hinweise wie "Das Arzneimittel darf weder im Abwasser noch im Haushaltsabfall entsorgt werden" zu finden sind.
Auch Virustatika, spezielle Hormonpräparate und andere Arzneimittel können gefährlicher Abfall sein. Der Hinweis des Herstellers in der Gebrauchsinformation zur Entsorgung des Arzneimittels ist ausschlaggebend. Im Zweifel können Apotheker, Ärzte oder der Tierarzt weiterhelfen. Impfstoffe gehören ebenfalls zu den Arzneimitteln. Bei ihnen kann es sich vor allem wegen einer potenziellen Infektionsgefahr um gefährlichen Abfall handeln. Sie sind − wenn überhaupt − nur über kurze Zeit im Privathaushalt. Auskunft über die Einstufung geben Apotheker, Ärzte oder Tierärzte. Betäubungsmittel, die mit einem speziellen Betäubungsmittelrezept verschrieben werden, sind ein Sonderfall der Arzneimittel (s. "Entsorgung größerer bzw. gewerblicher Mengen").
Nach ISOE (2008) fallen jährlich mehrere tausend Tonnen Humanarzneimittelabfall an. Nach gleicher Quelle werden einige hundert Tonnen hiervon über das Abwasser entsorgt. Dass Medikamente tatsächlich in das Abwasser gegeben werden, legen auch neuere Umfrageergebnisse nahe (ISOE 2014). In Studien aus dem Jahr 2001, die den Entsorgungsweg über die Apotheken untersuchten, wurde geschätzt, dass etwa jede 20. Packung der Apotheke zurückgebracht wird und der Wert aller teil oder unverbrauchten Humanarzneimittel bis zu 2 Mrd. € beträgt (Schröder 2005). Der volkswirtschaftliche Schaden könnte noch deutlich höher liegen (Kriener 2007).
Nach Berichten des Statistischen Bundesamtes beläuft sich der Input bei Abfallentsorgungsanlagen für die Jahre 2011 und 2012 bei den AVV-Schlüsseln 18 01 08*, 18 01 09 und 20 01 32 auf insgesamt 12.400 und 15.000 t (DESTATIS 2015: Fachserie 19). Bei den Zahlen des Statistischen Bundesamts kann es sich aber nicht um die Gesamtmenge der in Deutschland anfallenden Altmedikamente handeln, sondern nur um gewerbliche Abfälle, gegebenenfalls auch um kommunal gesammelte Arzneimittelabfälle. Die über die Restmülltonne nicht separat auszuweisenden und die zusammen mit Abfällen des AVV-Schlüssels 18 01 04 entsorgten Mengen sind hierin nicht enthalten.
Potenzial zur Reduzierung von Abfallaufkommen und Schadstoffgehalt bei Humanarzneimitteln wäre unter anderem nach ISOE 2008, Kriener 2007, SRU 2007, Jung 2005 und Schröder 2005 vorhanden, vor allem durch
die Entwicklung umweltverträglicher Wirkstoffe und die ökologische Bewertung zugelassener Medikamente,
ein zurückhaltendes Verordnungsverhalten und eine gute Beratung,
eine Änderung der Erwartungshaltung des Patienten sowie
In "Apotheker ohne Grenzen" wird über das Für und Wider von Arzneimittelspenden informiert.
Externe Abfallrecyclinganlagen gibt es z.B. für Spraydosen. Papier, Karton und der sonstige restentleerte Verpackungsanteil sollten dem Recycling über die in den Kommunen eingerichteten Erfassungssysteme oder über Entsorgungsbetriebe zugeführt werden (s. folgende Ausführungen, infoBlätter Abfälle aus medizinischen Einrichtungen und privater Pflege, Verpackungsabfälle, Verpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter und LAGA M 18, Suche nach Entsorgern bzw. Verwertern siehe Verwerterdatenbank Bayern).
Nicht gefährliche Altmedikamente
Die Kommune entsorgt unmittelbar über eine Müllverbrennungsanlage (98 % der Kommunen in Bayern). In den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau sollte der Arzneimittelabfall möglichst zur Problemabfallsammlung gebracht werden.
Es handelt sich zweifelsfrei nicht um gefährliche Medikamente (Packungsbeilage beachten, Apotheke oder Arzt fragen).
Spritzenkanülen müssen verpackt sein. Spitze oder scharfe Gegenstände aus Praxen, wie z. B. Kanülen oder Skalpelle, müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältern entsorgt werden (LAGA M 18). In den Haushalten sollten Kanülen ohne Kanülenschutz an sicherer Stelle in handelsüblichen Spritzen- oder Kanülenbehältern, ersatzweise auch in dickwandigen Waschmittelflaschen oder Ähnlichem (Gefahrenhinweis aufbringen) gesammelt werden.
Aus Sicherheitsgründen wird Privathaushalten empfohlen, ausgemusterte Altmedikamente in Plastiktüten zu geben, diese dann durch Verknoten zu verschließen und in den Restmüll zu geben. Gleiches gilt für die zuvor angesprochenen Kanülen mit eigenem Kanülenschutz und -sammelbehälter.
Möglichkeiten einer gesicherten Erfassung über die Restabfalltonne bei Apotheken: Bereitstellung erst unmittelbar vor der Abholung, Sicherung der Tonne durch ein Schloss.
Verpackungsabfälle und andere Abfälle aus der Anwendung von Medikamenten
Gefährliche Medikamente und Impfstoffe sowie Spraydosen
Siehe "Entsorgung größerer bzw. gewerblicher Mengen"
Bei der Einstufung und Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes ist die LAGA M 18 als Vollzugshilfe anzuwenden. Dort finden sich unter anderem Informationen zu Arzneimitteln und Abfällen, die bei der Verabreichung von Medikamenten anfallen. Die Ausführungen zu Praxen und Apotheken unter "Entsorgung haushaltsüblicher Mengen" sollten berücksichtigt werden.
Die Behandlung der über die Problemabfallsammlung oder die Apotheken erfassten, nicht gefährlichen Medikamentenabfälle aus Haushalten und von vergleichbaren gewerblichen Arzneimittelabfällen des Gesundheitsdienstes in Müllverbrennungsanlagen ist unschädlich für die Umwelt. Gegenüber den entsorgungspflichtigen Körperschaften bestehen in der Regel Überlassungspflichten für (nicht gefährlichen) Abfall zur Beseitigung.
Abfälle zur Beseitigung, die zwar als nicht gefährlicher Abfall einzustufen sind, nicht aber über die kommunale Müllverbrennungsanlage laufen können, sind als gesondert zu entsorgender Abfall der GSB Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH zuzuführen (wie z. B. größere Chargen flüssiger, insbesondere halogenhaltiger Röntgenkontrastmittel etc.).Zytotoxische und zytostatische Arzneimittel etc. und gefährliche Impfstoffe zur Beseitigung sind in Bayern der GSB, nach Anfrage auch der Krankenhausabfall-Verbrennungsanlage der AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH zuzuführen. Spraydosen mit Restinhalten gefährlichen Treib¬mittels zur Beseitigung sind der GSB zu überlassen.
Nach § 16 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) sollen nicht mehr verkehrsfähige (z. B. beim Patien¬ten nicht benötigte oder verfallene Betäubungsmittel) in Gegenwart zweier Zeugen in einer Weise vernichtet werden, die eine Wiedergewinnung der Betäubungsmittel ausschließt sowie den Schutz von Mensch und Umwelt vor schädlichen Einwirkungen sicherstellt. Kleine Mengen Betäubungs¬mittel in Tablettenform oder Kapseln können Privatpersonen vernichten, indem sie sie aus der Verpackung nehmen, zerstoßen und in geringer Menge heißen Wassers auflösen. Die gewonnene Lösung sowie flüssige Betäubungsmittel sind in saugfähiges Material wie Zellstoff zu geben, keinesfalls aber ins Abwasser. Pflaster mit Betäubungsmitteln sind zur Vernichtung in möglichst kleine Stücke zu zerschneiden. Die so vernichteten Betäubungsmittel und dabei angefallene Abfälle können in der Regel vermischt mit dem Restabfall entsorgt werden (s. 1. und 4. unter "Entsorgung haushaltsüblicher Mengen"). Grundsätzlich sollten auch Privatpersonen den Vernichtungsvorgang dokumentieren (formlos, Aufbewahrung 3 Jahre). Gemäß § 4 Abs. 1 Nr.1 BtMG können Betäubungsmittelreste alternativ auch von Apotheken zurückgenommen werden; sie sind hierzu aber nicht verpflichtet. Die Vorschriften für die dokumentierte Vernichtung von Betäubungsmitteln gelten auch für Alten- und Pflegeheime sowie Hospize.
Andere Vorgehensweisen der Vernichtung, insbesondere bei größeren Mengen aus dem nicht privaten Bereich, sollten mit der Bundesopiumstelle, die Entsorgung mit dem Anlagenbetreiber abgeklärt werden. Diese richtet sich grundsätzlich nach der Einstufung der Abfälle und nach sonstigen rechtlichen Vorgaben (vor allem der Überlassungspflicht). Die Entsorgungsanlage muss für die Abfälle zugelassen sein.
Nachweis- und Registerführung, freiwillige Rücknahme, Abfalleinstufung
Die folgenden Ausführungen zur Nachweis- und Registerführung gelten nicht für Privathaushalte. Für Arzneimittel, die als gefährlicher Abfall einzustufen sind, sind Abfallerzeuger (Apotheken, Kliniken, Arztpraxen, Pflegeheime etc.), Abfallbeförderer und -entsorger nachweispflichtig. Ausnahmen bestehen z. B. für Kleinmengenerzeuger nach § 2 Abs. 2 Nachweisverordnung (NachwV). Ein Kleinmengenerzeuger ist ein Abfallerzeuger, bei dem an allen Standorten innerhalb des Bun desgebietes jährlich nicht mehr als insgesamt 2 t gefährlicher Abfälle anfallen. Unabhängig von einer Nachweispflicht sind Abfallerzeuger für gefährliche Abfälle registerpflichtig (§ 49 Abs. 1, 2 und 3, § 50 Abs. 1 KrWG, § 2 Abs. 2 NachwV). Bei der freiwilligen Rücknahme gefährlicher Abfälle nach § 26 KrWG, die nach Absatz 2 anzeigepflichtig ist, gibt es auf Antrag die Möglichkeit der Befreiung von der Nachweispflicht. Die Einstufung von Abfällen als gefährlich oder nicht gefährlich erfolgt nach der AbfallverzeichnisVerordnung (AVV) und der Vollzugshilfe BMU-Hinweise zur Anwendung der AVV. § 3 Abs. 2 AVV verweist auf Anhang III der europäischen Richtlinie über Abfälle. Im AVV-Abfallverzeichnis stehen in unterschiedlichen Kapiteln und Gruppen (s. unter "In Frage kommende AVV-Abfallschlüssel") jeweils zwei Abfallschlüssel für Medikamente zur Verfügung, einer für gefährlichen, der andere für nicht gefährlichen Abfall. Die Schlüssel für gefährliche, zytotoxische wie zytostatische, Arzneimittel sollten auch für Arzneimittel mit Steroidhormonen (s. TRGS 905), Virustatika (s. u.a. LAGA M 18), größere Mengen konzentrierter alkoholischer Auszüge und weitere Arzneimittel verwendet werden können, sofern die Kriterien von § 3 Abs. 2 AVV erfüllt sind. Die AVV wird in Kürze durch die erste Verordnung zur Änderung der Abfallverzeichnis-Verord-nung novelliert. Das Bundeskabinett hat am 12. August 2015 die Verordnung zur Umsetzung der novellierten abfallrechtlichen Gefährlichkeitskriterien (Änderung der AVV und der DepV zur Anpassung an das neue EU-Chemikalienrecht) beschlossen. Am 25. September 2015 hat der Bundesrat der Verordnung im Plenum zugestimmt. Die Verkündung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten. Mit Inkrafttreten der novellierten AVV sollen die oben angesprochenen Hinweise durch Bekannt-machung im Bundesanzeiger zurückgezogen werden.
Je nach Einstufung und Herkunft sind Überlassungspflichten zu beachten. Die kommunalen Überlassungspflichten, auch die Ausnahmen, sind im KrWG, die Details in den Satzungen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (auch als entsorgungspflichtige Körperschaften bezeichnet) geregelt. Die Überlassungspflicht für in Bayern anfallende Sonderabfälle und gesondert zu entsorgende Abfälle ist im Bayerischen Abfallwirtschaftsgesetz und in der Verordnung über den Abfallwirtschaftsplan Bayern festgelegt.
18 01 03* - Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht besondere Anforderungen gestellt werden (ggf. für als infektiös eingestufte Impfstoffe)
18 01 04 - Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht keine besonderen Anforderungen gestellt werden (z. B. Wund- und Gipsverbände, Wäsche, Einwegkleidung, Windeln) (z. B. für Pflaster und Verbände)
18 01 08* - zytotoxische und zytostatische Arzneimittel
18 01 09 - Arzneimittel mit Ausnahme derjenigen, die unter 18 01 08 fallen
AVV-Gruppe 18 02: Abfälle aus Einrichtungen der Forschung, Diagnose oder Behandlung bei Tieren
18 02 02* - Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht besondere Anforderungen gestellt werden (Erklärung s. 18 01 03*)
18 02 03 - Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht keine besonderen Anforderungen gestellt werden (Erklärung s. 18 01 04)
18 02 07* - zytotoxische und zytostatische Arzneimittel
18 02 08 - Medikamente mit Ausnahme derjenigen, die unter 18 02 07 fallen
AVV-Gruppe 20 01: Getrennt gesammelte Fraktionen (mit Haushaltsabfällen vergleichbare Abfälle aus Gewerbe und anderen nicht privaten Anfallstellen)
Bei den Abfallschlüsseln mit * handelt es sich um gefährliche Abfälle. Die kursiv gedruckten Zusätze sind Erläuterungen zur Verwendung der AVV-Abfallschlüssel. Die Abfallschlüssel für Verpackungen (s. infoBlätter zu Verpackungen unter "Verwertung") oder weitere Abfälle können der Anlage zur Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) entnommen werden.
Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes, Mitteilung 18 der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA M 18), Stand Januar 2015; eingeführt für den Vollzug in Bayern mit Schreiben des Bayerischen Umweltministeriums vom 20.05.2015, Gz. 79d-U8740.27-1999/2-31
Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz – KrWG) vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212), das durch Artikel 4 des Gesetzes vom 20. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1739) geändert worden ist Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung – AVV) vom 10. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3379), die zuletzt durch Artikel 5 Absatz 22 des Gesetzes vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212) geändert worden ist (s. hierzu die "Rechtliche Kurzinformation")
Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen (Nachweisverordnung – NachwV) vom 20. Oktober 2006 (BGBl I S. 2298), die durch Artikel 4 der Verordnung vom 5. De-zember 2013 (BGBl. I S. 4043) geändert worden ist
Gesetz zur Vermeidung, Verwertung und sonstigen Entsorgung von Abfällen in Bayern (Bayerisches Abfallwirtschaftsgesetz – BayAbfG) vom 9. August 1996 (GVBl S. 396), zuletzt geändert durch § 1 Nr. 172 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl S. 286)
Verordnung über den Abfallwirtschaftsplan Bayern (AbfPV) vom 17. Dezember 2014(GVBl S. 578)
Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 905: Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändern-der oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe, Ausgabe März 2014 (GMBl 2014, S. 510)
Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 525: Gefahrstoffe in Einrichtungen der medizinischen Versorgung, Ausgabe September 2014 (GMBl 2014, S. 1294)
LGL Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (2015): Arzneimittel. − Online-Information, Erlangen.
BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung (2015): Forschungsprojekt Risk-Ident. − Online-Information, Berlin.
DESTATIS Statistisches Bundesamt (2015): Publikationen im Bereich Abfallwirtschaft. − Online-Information, Wiesbaden.
DESTATIS (2015): Publikationen im Bereich der Abfallwirtschaft, Fachserie 19. − Online-Information, Wiesbaden.
ISOE Institut für sozialökologische Forschung (2014): Online-Information mit Pressemitteilung, Frankfurt.
UBA Umweltbundesamt: Arzneimittel und Umwelt.- Online-Information, Dessau 2014
Gießen, H. (2011): Arzneimittelrückstände: Wie belastet ist unser Wasser? − Pharmazeutische Zeitung online, Eschborn (Govi-Verlag)
eur-lex.europa.eu (2011): Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von gefährlichen Stoffen und ihren Gemischen. − Online-Information, Brüssel.
DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2010): Gefahrstoffe im Krankenhaus. − Online-Information, Berlin.
ISOE: Humanarzneimittelwirkstoffe (2008): Handlungsmöglichkeiten zur Verringerung von Gewässerbelastungen. − Handreichung: 51 S., Frankfurt.
Götz, K. & Keil, F.: Medikamentenentsorgung in privaten Haushalten: Ein Faktor bei der Gewässerbelastung mit Arzneimittelwirkstoffen?.- In: USWF – Z Umweltchem Ökotox (Hrsg.), 18 (3): S. 180-188, 2007
Kriener, M. (2007): Die große Verschwendung. − ver.di Publik Ausgabe 03, Berlin.
SRU Sachverständigenrat für Umweltfragen (2007): Arzneimittel in der Umwelt. − Stellungnahme: 95 S., Berlin.
Schröder, H. (2005): Wie viel Arzneimittel (ver)braucht der Mensch? Arzneimittelverbrauch in Deutschland. − In: Umweltbundesamt (Hrsg.):Arzneimittel in der Umwelt – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie das Umweltbundesamt. − Texte 29/05: S. 249, Dessau.
infoBlatt "Medikamente / Arzneimittel"
Die vorliegende Internetseite stellt einen Auszug aus dem infoBlatt "Medikamente / Arzneimittel" dar, das Sie hier als kostenloses PDF-Dokument heruntergeladen können. Die PDF-Fassung enthält auch sämtliche Quellenangaben.
infoBlatt "Medikamente / Arzneimittel" - PDF

References: § 16
 § 4
 § 2
 § 50
 § 2
 § 26
 § 3
 § 3
 § 1