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Timestamp: 2017-08-23 15:33:45+00:00

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OLG-NAUMBURG - 18.10.2005, 3 U 38/05 - JuraForum.de
OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 3 U 38/05
Leitsatz: Schließen eine Gemeinde und ein Investor einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Ablösung der Erschließungskosten und erweist sich dieser Ablösungsvertrag nachfolgend aus Gründen, die dem Bereich der Gemeinde zuzuordnen sind, als nichtig, kann die Gemeinde aus einem Verschulden bei Vertragsverhandlungen (c.i.c.) haften und ist danach zumindest zur Rückzahlung der bereits an sie geleisteten Ablösesumme verpflichtet.
Vorschriften: § 839 BGB, § 852 BGB, § 852 Abs. 1 a.F. BGB, § 17 Abs. 2 GVG, § 17 Abs. 2 Satz 1 GVG, § 17a Abs. 3 Satz 1 GVG, § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG, § 17a Abs. 4 Satz 5 GVG, § 529 ZPO, § 54 VwVfG LSA, § 6 (1) KAG-LSA, § 6 Abs. 7 Satz 5 KAG-LSA, § 127 Abs. 1 BauGB, § 127 Abs. 2 BauGB, § 133 Abs. 3 Satz 5 BauGB
Verfahrensgang: LG Magdeburg 10 O 3052/04 vom 14.04.2005
61 + V;i,er =
OLG-NAUMBURG – Urteil, 9 U 8/05 (Hs) vom 18.10.2005
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 184/05 vom 12.10.2005
Die Tatsache, dass eine Partei schon eine Rente bezieht, ist keine ausreichende Rechtsgrundlage für eine Aussetzung der Entscheidung über den Versorgungsausgleich.
Das sogenannte Renterprivileg steht einer Entscheidung über den Versorgungsausgleich nicht entgegen. Eine Aussetzung kann nur auf der Grundlage des VAÜG erfolgen.
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 168/05 vom 12.10.2005
Von Amts wegen darf keine Anwartschaft, die dem Versorgungsausgleich unterliegt, unberücksichtigt bleiben, um eine Aussetzung zu vermeiden (entgegen OLG Naumburg 14. Senat Az. 14 UF 26/03).
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References: § 839
 § 852
 § 852
 § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 529
 § 54
 § 6
 § 6
 § 127
 § 127
 § 133