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Timestamp: 2020-04-04 07:02:34+00:00

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076 2015 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 76 I 169. Jahrgang I Freitag, 25. September 2015
Weiterhin Aufnahme
Bis zu einem Neubau des Seewadels in Affoltern verstreicht noch einige Zeit. > Seite 3
Nun verschwindet die Poststelle auch in Knonau – Postgeschäfte im Volg möglich. > Seite 3
Im Richtplanentwurf
Der Platz der Modellfluggruppe Affoltern bietet keinerlei Konfliktstoff. > Seite 5
Tolle Stimmung Das Kinderfest «Knonau für Afrika» hat einmal mehr Massen mobilisiert. > Seite 7
Bau- und Abbruchbewilligung sind rechtskräftig – Eröffnung im Herbst 2016 Fast zehn Jahre nach Bekanntwerden der Pläne kann nun Hornbach in Affoltern den Garten- und Baumarkt realisieren. Abbruch- und Baubewilligung sind rechtskräftig. Der Rückbau der Brache, mit dem in den nächsten Wochen gestartet wird, und der Neubau nehmen zusammen rund ein Jahr in Anspruch.
Warum auch auf aussichtlosen Plätzen so viel für den Wahlkampf investiert wird. > Seite 13
Beim nationalen Wettbewerb «Recyclingkunst aus Metallverpackungen» haben die erste Klasse des Schulhauses Butzen in Affoltern sowie die die Einzelkünstlerin Marianne Simmler aus Mettmenstetten Preise gewonnen. Sie reüssierte mit dem Objekt «Duett oder Hausfrauensafari». An der Preisverleihung in Knies Kinderzoo gingen aus den 158 eingesandten Kunstwerken deren 36 aus Sieger hervor. ................................................... > Bericht auf Seite 9
Kunst und Lebenskunst am Hedinger Weiher Mit vielen Anregungen zur Frage, was denn die Kunst des Lebens ausmache, mit Gesang und Musik feierte die Bevölkerung am Hedinger Weiher den Bettags-Gottesdienst. Schon hier sei verraten: Lebenskunst bedeutet für viele Menschen, ihr Leben in Verbundenheit mit anderen Menschen zu leben. (cd.) ................................................... > Bericht auf Seite 11
Kein schöner Anblick: Die Industriebrache an der Obfelderstrasse 35 bis 37 wird bald geräumt. (Bild Werner Schneiter) Leiter der Immobilienentwicklung bei Hornbach, auf Anfrage. Er ist überzeugt, dass das Verkehrsregime nach Eröffnung des Bau- und Gartenmarkts funktionieren wird. «Zu Staus kann es aus diversen Gründen natürlich immer kommen, aber die gibt es ja anderswo auch», fügt er bei.
Industriebrache als Schandfleck Inzwischen sind sowohl Abbruch- als auch Baubewilligung rechtskräftig.
Das Vorhaben kann nun realisiert werden. Gemäss Christian Reiber wird in den nächsten Wochen mit dem Abbruch der alten Fabrikgebäude begonnen. «Dazu ist es höchste Zeit», stellt er mit Blick auf die Ruinen und auf die derzeitige Unordnung fest. «Jugendliche feiern auf dem Areal immer wieder Partys. Und das ist gefährlich», so Reiber, der auch immer wieder Anfragen für Aktivitäten auf dem Areal erhalten hat. Als schlimmsten Tag bezeichnet er jenen, als die erste Ab-
bruchbewilligung aufgehoben wurde. Aber jetzt kann der Rückbau beginnen. «Das wird noch in diesem Herbst der Fall sein. Danach beginnen wir gleich mit dem Neubau. Zusammen nimmt das knapp ein Jahr in Anspruch», sagt der Immobilienentwickler. So wird der Baumarktriese wohl im Herbst 2016 eröffnen. Auf einen genauen Termin will sich Christian Reiber jedoch nicht festlegen. «Das mache ich in der Schweiz nie ...», fügt er schmunzelnd bei.
Zweckverband Sozialdienst feiert
Gentech-Befürworter niedergeschrien
50-Jahre-Jubiläum in Knonau
Podium zum Gentech-Moratorium
Die erste Delegiertenversammlung des heutigen Zweckverbands Sozialdienst Bezirk Affoltern fand am 22. April 1965 im Restaurant Bahnhöfli in Affoltern statt. Am Dienstag wurde in Knonau das 50-JahreJubiläum gefeiert.
Die grüne Partei lud Vertreter von SVP, FDP und CVP zu einer engagierten Podiumsdiskussion über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) ein – dabei gab es laute Nebengeräusche aus dem Publikum.
Es handelte sich um den ersten Zweckverband dieser Art im Kanton Zürich, und er galt während vieler Jahre als Vorzeigemodell, wie Gemeinden solidarisch und kostengünstig eine Aufgabe erfüllen können. Am vergangenen Dienstag feierten die Mitarbeitenden des Zweckverbands zusammen mit Behördenvertretern und Gästen in Knonau das 50-Jahre-Jubiläum.
Ämtler Recyclingkunst ausgezeichnet
Grünes Licht für Hornbach in Affoltern
Die Pläne sind schon sehr lange bekannt: An der Obfelderstrasse 35 bis 37 in Affoltern, unmittelbar am Autobahnanschluss, plant der deutsche Baumarktriese Hornbach einen Bauund Gartenmarkt mit insgesamt 13 000 Quadratmetern Verkaufsfläche und 428 Parkplätzen, die bewirtschaftet werden müssen. Und bei Parkplätzen wacht stets das kritische Auge des Verkehrsclubs (VCS), der deswegen auch in Affoltern gegen die Baubewilligung rekurrierte, beim Baurekursgericht und hernach beim Verwaltungsgericht jedoch abblitzte. Eines ist aber klar: Das grosse Bauvorhaben liegt verkehrstechnisch an einem heiklen Punkt. Die verkehrsintensive Anlage erfordert einige Massnahmen, darunter neben einem Kreisel eine Verkehrsdosierungsanlage, deren Schrankenkapazität auf stündlich 290 Fahrten ausgelegt ist. Das führt normgemäss etwa zu 240 Fahrten. «Wir erfüllen alle uns auferlegten Auflagen, die auf entsprechenden Studien basieren», sagt Christian Reiber,
Präsidentin Margareta Wildhaber hielt Rückschau und zeigte auf, wie die Professionalisierung in der Sozialarbeit im Verlaufe der letzten 50 Jahre stets zugenommen hat. Den Wermutstropfen – den Teilausstieg der Gemeinde Affoltern aus dem Zweckverband – liess sie nicht unerwähnt. Das Jubiläumsjahr 2015 stehe ganz im Zeichen der Neuausrichtung und Umstrukturierung. «Das Ziel besteht nun darin, dass der Zweckverband Sozialdienst per 1. Januar 2016 neu ausgerichtet ist mit einem klaren Leistungsangebot und angepassten Statuten, die von allen Gemeinden positiv verabschiedet werden und in Kraft treten können.» (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 5
Mit dem Mettmenstetter Nationalratskandidaten und SVP-Kantonsrat Martin Haab engagierte sich ein Podiumsteilnehmer entgegen der Parteimeinung für eine GVO-freie Landwirtschaft, wie auch der grüne Nationalratskandidat. Die Vertreter von CVP und FDP sind zwar politisch engagiert, nutzten das Podium jedoch nicht für den Nationalratswahlkampf und sprachen sich für eine Liberalisierung des
Gentech-Marktes aus. Dies schien einigen Besucherinnen und Besuchern so stark zu missfallen, dass sie den Teilnehmern aus der politischen Mitte immer wieder ins Wort fielen und diese sogar niederschrien. Podiumsleiter Bernhard Schneider musste sein gesamtes Geschick aufwenden und auch hart durchgreifen, damit die Diskussion nicht aus dem Ruder lief. Ziel der Grünen Organisatoren war es, den Dialog zu fördern und damit das Thema GVO wieder auf das politische Parkett zu bringen. Die intolerant auftretenden Besuchenden schienen mit dem aufschlussreichen Dialog jedoch nichts anfangen zu können. Ihre Meinung war bereits gemacht. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 13
Evangelischreformierte Kirchenpflege Obfelden
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Gottlieb Nyffenegger, geb. 27. Mai 1950, von Wyssachen BE, wohnhaft gewesen: Eschfeld 1, 8934 Knonau, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 25. September 2015 verwiesen. Affoltern a. A., 25. September 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Konkurseröffnung Schuldner: Frau Eliane Bussmann, geb. 26. Dezember 1963, von Gettnau LU, wohnhaft Grundstrasse 18, 8934 Knonau. Datum der Konkurseröffnung: 27. Januar 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 25. September 2015.
Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für den vakanten 7. Sitz der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Obfelden ist für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 eine Wahl durchzuführen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens Donnerstag, 5. November 2015, Wahlvorschläge bei der Kirchenpflege Obfelden, Werner Schneiter, Präsident, Fleugstrasse 7, 8912 Obfelden einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die reformierte Kirchenpflege Obfelden erklärt den/die Vorgeschlagene als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei in Obfelden erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vor der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 25. September 2015
Reformierte Kirchenpflege Obfelden
Ersatzwahl eines Mitgliedes und einer Präsidentin/eines Präsidenten der Primarschulpflege, Rest Amtsdauer 2014 bis 2018 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 21. August 2015 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes und einer Präsidentin/eines Präsidenten der Primarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Als Mitglied • Babamazid Farrokh, 1959, IT-Experte/Hausmann, Niederfeldstrasse 24, Mettmenstetten Als Präsidentin • Gallati Beatrix, 1969, Primarlehrerin, Garwidenstrasse 15, Mettmenstetten In Anwendung von Art. 4–8 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde sowie des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), §§ 48 ff wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 2. Oktober 2015 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Mettmenstetten. Die vorgeschlagene Person muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Bei der Gemeindeverwaltung oder auf www.mettmenstetten.ch ist ein entsprechendes Formular erhältlich. Die als Mitglied bzw. als Präsident/in vorgeschlagenen Personen werden als gewählt erklärt, wenn jeweils nur eine Person vorgeschlagen wird. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird am 22. November 2015 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.
Liegenschaftenabgaben 2016 Gestützt auf das Budget 2016 hat der Gemeinderat am 15. September 2015 die Gebühren für die Bereitstellung und Benützung der kommunalen Infrastruktur (Bereiche Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung) wie folgt beschlossen: A. Wassertarife 2016 für die Zählperiode 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 (Gestützt auf das kommunale Wasserversorgungsreglement vom 23. November 1993) 1. Grundtaxe pro Abonnent bzw. Anschluss (Gebäudekomplex) Fr. 60.– 2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler Fr. 30.– 3. Verbrauchsgebühr Fr. 1.80/m³ zuzüglich 2,5 % MwSt. B. Abwassergebühren 2016 für die Zählperiode 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 (Gestützt auf das Gebührenregulativ zur SEVO vom 5. Dezember 2001 der Gemeinde Rifferswil) 1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt Fr. 90.– (neu) 2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt Fr. 220.– (neu) 3. Mengenpreis Fr. 4.–/m³ (neu) Grundgebühr Gewerbebetriebe Fr. 300.– Jahrespauschale Einpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 400.– Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 800.– zuzüglich 8 % MwSt. C. Abfallgebühren 2016 (Gestützt auf die kommunale Abfall-Verordnung vom 4. August 1992) Sonderabfall, Sperrgut, Altmetall und Elektrogeräte: 1. Jahrespauschale Einpersonenhaushalt Fr. 150.– 2. Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt Fr. 200.– 3. Jahrespauschale Landwirtschafts-, Gewerbe- und Industriebetriebe Fr. 100.– Grüngut: 1. Jahrespauschale EPH Fr. 40.– 2. Jahrespauschale MPH Fr. 50.– Gegen Vorstehendes kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, PF 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.
Hundesteuer 2016 Gestützt auf das kantonale Hundegesetz und die dazugehörende Verordnung hat der Gemeinderat Rifferswil am 15. September 2015 die für das Jahr 2016 pro Hund zu entrichtende Abgabe wie folgt festgesetzt: Fr. 150.– (inkl. Einschreibe-, Meldeund Kantonsgebühr). Die verspätete Anmeldung (Hund älter als 3 Mte.) kostet zusätzlich Fr. 10.–. Muss das Gemeindeverwaltungspersonal die Mitteilung bei der ANIS machen, wird der für das Tier verantwortlichen Person max. Fr. 150.– verrechnet. Der gemeinderätliche Entscheid liegt in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Publikationsdatum an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 25. September 2015 Gemeindeverwaltung Rifferswil
Feststellung der Waldgrenze (Ergänzung) Öffentliche Auflage gemäss Art. 13 des Waldgesetzes Im Zusammenhang mit der Ergänzung des Zonenplanes hat der kantonale Forstdienst die Waldgrenze in den Gebieten Mülistrasse, Chilchbreiten, Räbacher, Pilgerweg und Balderenweg erhoben. Sie wurde unter Beizug des Nachführungsgeometers mit der Genauigkeit von Grundstückgrenzen erfasst. Die Pläne mit der Waldgrenze gemäss Art. 13 des Waldgesetzes liegen vom 25. September 2015 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle) während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Einsprachen gegen die im Plan eingetragene Waldgrenze sind innert 30 Tagen nach Bekanntmachung direkt an Baudirektion Kanton Zürich, ALN, Forstkreis 1, Weinbergstrasse 17, Postfach, 8090 Zürich, zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.
Stallikon, 25. September 2015
Mettmenstetten, 25. September 2015 Gemeinderat
Am 20. September 2015 ist in Zürich ZH gestorben:
Furter-Steinmann, Werner
Kudi Brechbühler Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 (Wahlanordnung) Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Name, Vorname
1. Alder Ronald m
Rüchligstrasse 9 8913 Ottenbach
2. Ruh Bruno m
Isenbergstrasse 9b 8913 Ottenbach
Die Urnenwahl wird am 22. November 2015 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 25. September 2015
geb. 5. Dezember 1950, von Huttwil BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Welschland 8.
Affoltern am Albis Am 19. September 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Max Amacher geb. 12. Juni 1941, Ehemann der Silvia Amacher-Blum, von Brienzwiler BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obstgartenstrasse 10. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
von Staufen AG, geboren am 17. Mai 1956, gestorben am 16. September 2015 im Ausland. Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Bestattungsamt Knonau
Haus zum Seewadel nimmt weiterhin Betagte aus dem ganzen Bezirk auf Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Das Haus zum Seewadel soll mit einem Neubau ersetzt werden («Anzeiger» vom 22. Mai 2015). Bis dahin wird noch einige Zeit vergehen, denn die Stimmberechtigten werden voraussichtlich Ende 2016 an der Urne über die Zukunft abstimmen. Das Haus zum Seewadel nimmt weiterhin Betagte aus dem ganzen Bezirk auf. Während der Bauphase wird für die Bewohner eine Übergangslösung angeboten. Zur Erarbeitung eines abstimmungsreifen Projektes hat der Gemeinderat entschieden, eine externe Firma mit der Projektunterstützung zu beauftragen. Im Rahmen eines Einladungsfahrens nach Submissionsrecht wurden zwölf Firmen angeschrieben, fünf haben eine Offerte eingereicht. Den Zuschlag hat die Firma Caretta + Weidmann Baumanagement AG, 8047 Zürich erhalten. Dagegen wurde von einer unterliegenden Mitbewerberin Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingereicht. Das Verfahren ist derzeit hängig.
Ersatz Telefonanlage Die Telefonanlage der Gemeindeverwaltung hat das Ende ihrer Laufzeit erreicht. Ab Januar 2016 sind keine Ersatzteile mehr erhältlich und die Wartung wird eingestellt. Zudem wird die Swisscom bis spätestens Ende 2017 die bisherigen ISDN- und Analog-Anschlüsse abschalten und das Telefonieren ist nur noch über IP möglich. Mit dem Ersatz der Anlage wird deshalb gleichzeitig auf IP-Technologie umgestellt und die Telefonanlage wird mit
dem IT-Netzwerk verbunden. Dafür wurde eine gebundene Ausgabe von 65 000 Franken bewilligt.
Revision Steueramt Vom 19. Mai bis 3. Juni 2015 führte das Kantonale Steueramt Zürich eine Revision des Gemeindesteueramtes Affoltern am Albis durch. Die Prüfung hat ergeben, dass das Steueramt Affoltern am Albis die Anforderungen gesamthaft mit dem zweitbesten Prädikat «gut» erfüllt. Für die im Bericht aufgezeigten Handlungsfelder wurden bereits Lösungen erarbeitet und im täglichen Arbeitsablauf integriert.
Schulergänzende Tagesstrukturen Für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulbereich ist die Politische Gemeinde zuständig. Bei der Betreuung im Schulalter, die sogenannten schulergänzenden Tagesstrukturen, stellt die Schulgemeinde gemäss Volksschulverordnung bei Bedarf Tagesstrukturen für die Zeit von 7.30 bis 18 Uhr zur Verfügung. Seit 2009 unterstützt die Politische Gemeinde die Primarschulgemeinde mit einem Beitrag von durchschnittlich 120 000 Franken für die schulergänzenden Tagesstrukturen. Die Vereinbarung wurde seinerzeit deshalb getroffen, weil Schulgemeinden mit Steuerfussausgleich beziehungsweise Übergangsausgleich höchstens einen Drittel der Kosten für die schulergänzenden Tagesstrukturen übernehmen dürfen. Die restlichen zwei Drittel der Kosten sind anderweitig durch Eltern-
Es wird noch einige Zeit dauern, bis das Haus zum Seewadel durch einen Neubau ersetzt wird. Deshalb werden weiterhin Betagte aus dem ganzen Bezirk Affoltern aufgenommen. (Bild Werner Schneiter) beiträge, Firmen, Beiträge Dritter usw. zu finanzieren. Nachdem für das Jahr 2016 kein Übergangsausgleich mehr beantragt wird, gilt es die gewachsenen Strukturen zu überprüfen und den veränderten Verhältnissen anzupassen. Der Ge-
meinderat hat entschieden, ab 1. Januar 2016 eine Entflechtung der Finanzierung vorzunehmen und damit die Transparenz zu erhöhen. Die Primarschulgemeinde ist somit auch finanziell selber für die schulergänzenden Tagesstrukturen
Nun bekommt auch Knonau eine Postagentur
Zum 90. Geburtstag Johanna Gysi-Staub darf heute Freitag in Affoltern ihren 90. Geburtstag feiern. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.
Dienstleistungen ab 14. Oktober im Volg Wegen anhaltend rückläufiger Postgeschäfte wird auch in Knonau die Poststelle in eine Agentur umgewandelt, die ab 14. Oktober im Volg an der Stampfistrasse in domiziliert ist. Die Post begründet die Poststellenschliessungen immer mit demselben Argument: Veränderte Lebens- und Kundengewohnheiten – SMS, E-Mail
und Internetbanking – verdrängen die herkömmlichen Postdienstleistungen. Das bedeutet: weniger Briefe, Pakete und Einzahlungen am klassischen Postschalter. «Durch diese Entwicklung verschlechtert sich die Wirtschaftlichkeit der Poststelle immer weiter, sodass die Öffnungszeiten auf ein nicht mehr kundenfreundliches Niveau reduziert werden müssen», hält die Post in einem Rundbrief fest und tröstet damit, dass sich das Agen-
turmodell an über 650 Standorten bewährt hat, unter anderem auch in Rifferswil, wo die Landi Albis eine Agentur betreibt.
«Akzeptable Lösung» Der Gemeinderat Knonau bedauert den Verlust der Poststelle, bringt aber Verständnis auf und bezeichnet die Eröffnung einer Agentur im Volg als «akzeptable Lösung». Im Volg-Laden in Knonau können ab 14. Oktober Briefe und Pakete aufgegeben und abgeholt werden und Briefmarken gekauft werden. Dazu sind bargeldlose Einzahlungen mit der PostFinance Card oder mit einer Maestro-Karte möglich. Geld kann mit der PostFinance-Card bezogen werden. (pd./-ter.)
Die Öffnungszeiten der Postagentur in Knonau entsprechen jenen des
Volg: Montag bis Freitag von 7 bis 19.30 Uhr,
Samstag von 7 bis 18 Uhr. Am alten Ort ist die Post-
stelle letztmals am Dienstag, 13. Oktober, bis 18
Im Volg in Knonau wird am 14. Oktober die Postagentur eröffnet. (Bild Werner Schneiter)
verantwortlich. Ein erster Schritt in diese Richtung hatte die Primarschulpflege bereits im Mai 2015 gemacht, als sie ihr Reglement über die Tagesstrukturen abgeändert bzw. ergänzt und per 15. August 2015 in Kraft gesetzt hatte. (tro)
Zum 90. Geburtstag In Obfelden feiert Anna Meier-Künzi morgen Samstag, 26. September, den 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation, alles Gute im neuen Lebensjahrzeht und ein schönes Fest im Kreise der Familie!
Zum 90. Geburtstag Zum 90. Geburtstag dürfen wir in Affoltern auch Alfred Florin Glaus gratulieren. Der feiert den «Runden» am kommenden Montag, 28. September. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.
Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Arno Lemm heute Freitag den 85. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche und ein frohes Fest! anzeige
Mettmenstetten Bauherrschaft: Martin und Anja Suter, Brüelstrasse 25, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Carport bei Garagenvorplatz, Versetzen best. Gartengerätehaus, Kat-Nr. 3312, Brüelstrasse 25 (Wohnzone W2a)
Du bist der Mensch zum Lachen zum Reden zum Träumen
Mettmenstetten Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Hottinger, Niederfeldstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Ringger Tanner Architekten, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Abbruch bestehendes Wohnhaus, Vers.-Nr. 853, Neubau 3 Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage, Kat.-Nr. 4212, Friedhofstrasse (Kernzone KB)
Obfelden Gesuchsteller: Häberling David, Steigstrasse 2, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Aufstellen von 4 Bürocontainern auf Kat.-Nr. 3636 an der Ottenbacherstrasse 80 (Zone WG 2)
Ottenbach Bauherrschaft: Katja Niederer, Pfaffächerstrasse 51, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Bauvorhaben: Anbau Carport an das Gebäude Versicherungs-Nr. 562, Kataster-Nr. 415, Pfaffächerstrasse 51, Zone: W2b
zum Füreinander-da-sein zum Umarmen Du bist meinem Herzen nah wie sonst niemand auf der Welt Du bist der Mensch den ich verloren habe
Werner Furter-Steinmann 17. Mai 1956 – 16. September 2015
Viel zu früh und völlig unerwartet nehmen wir in tiefer Trauer Abschied von unserem geliebten Ehemann, Papi, Schwiegerpapi und Opi. In Liebe Marianne Furter-Steinmann Stefan und Franziska Furter-Fust, mit Leona und ✰ Tanja und Michel Schalwat-Furter, mit Maik und Aileen Familienangehörige und unzählige Freunde Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt. Traueradresse: Familie Furter, Schlossmattstrasse 11, 8934 Knonau
Stallikon Bauherrschaft: Kantonspolizei Zürich, Technische Abteilung, Werkhofstrasse 7, 8902 Urdorf Bauvorhaben: Leistungserhöhung Polycom (bestehende Polycomstation), Weidhogerweg 11, Kat.-Nr. 781, Zone Öffentliche Bauten (OeBb)
Stallikon Bauherrschaft: Urs Riggenbach, Hinterbuchenegg 51, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Ersatzbau der bestehenden Scheune als Neubau 2-Familienhaus, Hinterbuchenegg, Vers.-Nr. 583, Kat.-Nr. 1998, Kernzone Weiler
Werner Furter Geschäftsführer Kloten 17. Mai 1956 – 16. September 2015
Wir verlieren in ihm einen langjährigen, sehr geschätzten Mitarbeiter und lieben Arbeitskollegen. Seine grosse Hilfsbereitschaft, seine kollegiale Art und sein fröhliches Wesen werden wir stets in guter Erinnerung behalten. Wir trauern mit den Angehörigen. Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt. Schweizerische Bundesbahnen SBB
Ottenbach Bauherrschaft: Kurt Schweingruber, Untermättli 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Siehe Bauherrschaft Bauvorhaben: Erstellung von Sichtschutzwänden aus Granitstehlen, Untermättli 3, Kataster-Nr. 678, Zone: W2b
TO D E S A N Z E I G E In Liebe nehmen wir Abschied von meinem Max, unserem Papi und Schwiegervater
Max Amacher-Blum 12. Juni 1941 – 19. September 2015
Er schlief nach kurzer, schwerer Krankheit ruhig ein. Wir gedenken ihm in Liebe und Dankbarkeit. In Trauer: Silvia Amacher-Blum Roland Amacher Christine Amacher Eveline und Rolf Kurmann-Amacher Wir nehmen im engsten Familienkreis von ihm Abschied. Wer ihm mit einer Spende gedenken möchte, bitten wir die Palliative Klinik Sonnenberg, Postkonto 85-391373-1, Vermerk: Max Amacher, zu berücksichtigen. Traueradresse: Silvia Amacher-Blum, Obstgartenstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis
WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben
Karl Funk-Frick Wir sind berührt von den vielen Zeichen des Trostes, von persönlichen Worten, Anekdoten und Erinnerungen. Das hat uns gezeigt, welch hohe Wertschätzung Karl in seinem ganzen Leben entgegengebracht worden ist. Allen, die bei der Gestaltung der würdevollen Abschiedsfeier mitgewirkt haben, danken wir von ganzem Herzen, insbesondere Pfarrer Andreas Fritz, den Vereinen mit dem letzten Fahnengruss und den Sängern für die musikalischen Beiträge. Dem Spitex-Team, das Karl während den letzten Tagen liebevoll pflegte, sind wir besonders dankbar. Herzlich danken wir auch für die grosszügigen Spenden an die Berghilfe sowie die Gaben für späteren Grabschmuck. Mettmenstetten, im September 2015
50 Jahre im Dienste unterstützungsbedürftiger Menschen Der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern feierte in Knonau sein Jubiläum Vor 50 Jahren wurde der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern gegründet. Am vergangenen Dienstag feierten die heutigen Mitarbeitenden, zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Behörden und vielen Gästen in der Stampfi Knonau das Jubiläum. Die Festansprache hielt Georges Köpfli, ehemaliger Dozent an der Fachhochschule für soziale Arbeit. ................................................... von marianne voss Zu einem Jubiläumsanlass gehören Musik, Essen, Trinken, Zeit zum Plaudern und natürlich die offiziellen Festreden. Das alles hatte am vergangenen Dienstag am 50-Jahr-Jubiläum des Zweckverbands Sozialdienst Bezirk Affoltern seinen Platz. Die ShatiblueBand – unter ihnen der Sozialsekretär der Gemeinde Stallikon – unterhielt die Gäste mit lustigen, fröhlichen und auch nachdenklich stimmenden Musikeinlagen. Die Präsidentin Margareta Wildhaber begrüsste die Gäste, hielt Rückschau und wies auch auf die zukünftigen Ziele hin. Und für die offizielle Festansprache stieg der «Sozialfachmann» Georges Köpfli, ehemaliger Gemeinderat und Sozialvorsteher der Gemeinde Hausen, aufs Podium. Er fasste die sozialen Entwicklungen der letzten 50 Jahre zusammen: In den 1960er-Jahren war die Arbeitslosigkeit
kein Thema, und der Mittelstand erstarkte. 1980 begannen die Zürcher Jugendunruhen. In dieser Zeit wurde Ruedi Hofstetter Stellenleiter in Affoltern. Er leitete den Sozialdienst während 22 Jahren mit grossem Engagement. Die 1990er-Jahre waren aus wirtschaftlicher Sicht das «Goldene Jahrzehnt». Die Drogenproblematik am Platzspitz und Letten löste aber heftige politische Kontroversen aus. Um die Jahrtausendwende folgte die Rezession, und die Zahl der Erwerbslosen nahm rasant zu. Die Sozialhilfeausgaben der Gemeinden verdoppelten sich innert weniger Jahre. Die Schaffung der Beratungsstelle Job-Los und die Integration des Arbeitsvermittlungszentrums RAV in den Zweckverband Sozialdienst waren Antworten auf die zunehmende Arbeitslosigkeit. Die letzten zehn Jahre waren geprägt durch die Integration der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) und die Unterbringung von Asylsuchenden.
Respekt und Würde Festredner Georges Köpfli ging auch auf die Leitideen des Zweckverbands ein und nannte drei Eckpfeiler: «Einmal die Überzeugung, dass die Zusammenarbeit der Gemeinden bei der Wahrnehmung der sozialen Aufgaben allen einen Mehrwert bringt.» Der zweite Pfeiler sei der Gedanke der Solidarität. Seit der Gründung habe es zum Kostenverteiler immer wieder Diskussionen gegeben, doch das Ziel
Georges Köpfli hielt die Festrede am Jubiläum des Zweckverbands.
Präsidentin Margareta Wildhaber, Vizepräsident Thomas Ammann (links) und Geschäftsleiter Ivo Lötscher am Jubiläumsanlass in Knonau. (Bilder Marianne Voss)
sei nie grundsätzlich in Frage gestellt worden. «Und der dritte Gedanke hat den Zweckverband über die Kantonsgrenzen hinaus als Modell bekannt gemacht: Die Flexibilität, auf neue gesellschaftliche und politische Herausforderungen rasch und kompetent reagieren zu können.» Beim Blick auf die Gegenwart wies Georges Köpfli darauf hin, dass mit dem Teilausstieg der Gemeinde Affoltern das einstige Vorzeigemodell Risse
im Gemäuer erhalte und die Gefahr bestehe, dass der Blick fürs Ganze verloren gehe. «In der Sozialarbeit haben wir es oft mit Menschen zu tun, die nicht der Norm entsprechen, mit Menschen in materieller und psychischer Not.» Da sei Respekt vor der Würde des Menschen das zentrale Ziel. Zum Schluss betonte er: «Wenn die Verantwortungsträger in den Gemeinden den Geist der Offenheit und des Respekts mittragen, dann wird
diese Institution auch in Zeiten der Verunsicherung bleiben, was bei der Gründung und durch alle Jahre angestrebt wurde, nämlich ein in der Region verankertes Kompetenzzentrum für die Begleitung und Unterstützung von Menschen in sozialen Notlagen.» Das vollständige Referat von Georges Köpfli und die Geschichte des Sozialdienstes sind auf der Homepage des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern aufgeschaltet unter: www.sdaffoltern.ch.
Modellflugplatz im Richtplanentwurf Aus den Verhandlungen des Vorstandes der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Der Modellflugplatz Jonerfeld-Zwillikon wird seit ca. 30 Jahren von der Modellfluggruppe Affoltern (Mgaf) im Jonerfeld auf dem Gemeindegebiet von Affoltern betrieben. Auf dem Flugplatzgelände Mgaf gibt es ein Clubgebäude, Parkplätze und eine Piste, die 120 m lang und 25 m breit ist. Davon ist ein 70 m langes und 6 m breites Band mit einem Folienbelag versehen. Auf ihm können auch Modelle mit kleineren Rädern problemlos gestartet und gelandet werden. Der 1954 gegründete Modellflugverein mit ca. 90 Mitgliedern ersuchte die Standortgemeinde und die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt ZPK), den Modellflugplatzstandort als Erholungsgebiet in den regionalen Richtplan aufzunehmen. Der Vorstand erachtet den seit 30 Jahren konfliktfrei betriebenen Standort mit umfassendem Flugplatzreglement als zweckmässig und hat ihn deshalb in den regionalen Richtplanentwurf aufgenommen.
Unterschutzstellung des Knonauer «Adlers» nachvollziehbar Die Baudirektion Kanton Zürich hatte die beabsichtigte Unterschutzstellung des ehemaligen Gasthofs zum Adler an der Dorfstrasse 1 in Knonau der ZPK zur Stellungnahme zugestellt. Der Vorstand erachtet die Begründung für die Unterschutzstellung als nachvollziehbar. Eine passende Nutzung des Gebäudes ist auch unter Beachtung des Schutzumfangs gewährleistet. Zudem tangiert die Unterschutzstellung keine regionalen Interessen, weshalb seitens der Planungsgruppe keine Änderungsanträge gestellt wurden. Die
Kiesabbau in Knonau Im an das Kiesabbaugebiet «Aspli» angrenzenden Waldgebiet «Äbnet» an der Kantonsgrenze bei der Gemeinde Knonau sind weitere Rohstoffe vorhanden. Für die kurzfristige Rohstoffsicherung beabsichtigt die Risi AG im Rahmen einer vierten Erweiterung des Abbaugebiets, einen Teil dieses Kiesvorkommens abzubauen. Folgeprojekt ist eine fünfte und zugleich letzte Erweiterung auf Zuger Kantonsgebiet. Vom kantonalen Gestaltungsplan «Kiesabbaugebiet Aspli/Äbnet» mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Waldrodung wird ohne Änderungsanträge Kenntnis genommen.
Flugpiste und Clubhaus der Modellfluggruppe Affoltern zwischen Zwillikon und Ottenbach. (Bild Thomas Stöckli) Unterschutzstellung wurde nun von der Baudirektion verfügt.
«Stiftung für Raum & Gesellschaft» Die Abteilung Raumplanung im Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich regt die Gründung einer «Stiftung für Raum & Gesellschaft» an. Dabei sollen die 11 Planungsregionen des Kantons Zürich die Trägerschaft bilden. Sinn der Stiftung ist es, die vielfältige Lebens- und Siedlungsqualität sowie die Baukultur im Kanton Zürich zu erhalten und zu fördern. Die Idee wird auch seitens der ZPK grundsätzlich begrüsst.
Weiterführung eines Vernetzungskorridors Im Weiteren hat der Vorstand zur totalrevidierten Verordnung über die einheitliche Darstellung von Nutzungsplänen Stellung genommen. Der Kanton Zug beabsichtigt im Rahmen des Entlastungsprogramms 2015-2018, den kantonalen Richtplan teilweise zu revidieren. Die Beiträge für Wälder mit besonderer Naturschutzfunktion sollen um 20% reduziert werden, weshalb unter anderem Massnahmen für das Littibachtobel in der Gemeinde Baar gestrichen werden sollen. Demgegenüber beantragt der
Vorstand der ZPK beim Kanton Zug, dass die Weiterführung des Vernetzungskorridors, der die Moor- und Feuchtgebietsschwerpunkte im Oberamt miteinander verbindet und in das Gebiet Littibachtobel führt, durch die Beibehaltung des Waldes mit besonderer Naturschutzfunktion oder durch Fortführung des Wildtierkorridors Richtung Littibachtobel und Höllitobel zu gewährleisten ist. Zudem beantragte er die Beibehaltung der Wanderwegverbindung Dreibüel – Tann – Leematt – Kappel und die Wanderwegverbindung Steinhuserwald – Unterweid – Uerzlikon, damit die Wanderwege nicht an der Kantonsgrenze enden.
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Tolle Stimmung beim Spendensammeln Das Kinderfest «Knonau für Afrika» hat einmal mehr Massen mobilisiert Zum dritten Mal hiess es vergangenen Samstag auf dem Stampfiplatz «Knonau für Afrika». Gegen 30 000 Franken an Spenden dürften diesmal zusammengekommen sein. ................................................... von thomas stöckli «Wann sind wir fertig?», will ein Kind mitten im Konzert von Bruno Hächler wissen. «Wie soll ich das jetzt auffassen?», antwortet dieser und das Publikum lacht. Der Kinderlieder-Sänger überzeugt nicht nur mit seinen eingängigen Melodien und Liedtexten, sondern auch durch den Kontakt mit dem Publikum. «Es chrücht en Schnägg de Stross entlang», singt er vor und ganz viele Kinderstimmen helfen mit. Immer schneller und noch schneller treiben sich Kinder und Musiker gegenseitig an. Zur «Änte» wird dann auch getanzt und schliesslich dürfen die Kinder gar noch mit auf die Bühne. Das Konzert von Bruno Hächler war einmal mehr ein Höhepunkt am Kinderfest «Knonau für Afrika». Doch auch die jungen Tänzer und die Geschichtenerzähler haben ihr Publikum begeistert. Strahlende Augen gab es beim Ponyreiten und auf dem Karussell. «Es war toll», bringt es Organisatorin Monika Henzler auf den Punkt. Besonders gefreut hat sie sich über die rege Teilnahme am erstmals durchgeführten Sponsorenlauf. Und natürlich am grossen Engagement der Beteiligten. Stellvertretend sei hier Zauberer André Dubach erwähnt: Schon lange vor seinem Auftritt erfreute er die Festbesucher mit seinen Ballonfiguren. Die Freude und das grosse Engagement aller, die mitmachten, haben sich auch auf den Spendenerfolg ausgewirkt. Noch ist zwar nicht alles abgerechnet, eine Hochrechnung wagt Monika Henzler trotzdem: Gegen 30 000 Franken dürften diesmal zusammengekommen sein. Geld, das in Guinea, Westafrika, sehnlichst erwartet wird. Dort betreibt der Schweizer Verein «Mamadou et Bineta» unter anderem ein Auffangzentrum für Kleinkinder in Not sowie ein Waisenhaus für Mädchen. Von allen drei Anlässen zusammengerechnet hat «Knonau für Afrika» damit rund 100 000 Franken an Spenden generiert – und dazu einer Vielzahl von Menschen in Knonau Freude bereitet. «Wir kommen nächstes Mal wieder», versicherten viele. anzeige
Treffpunkt Stampfiplatz. Gute Laune bei Gross und Klein. (Bilder Thomas Stöckli)
Voller Einsatz beim Sponsorenlauf durchs Dorf.
Die Kinder tanzen und singen mit beim Konzert ...
Die kleinen Festbesucher wurden kunstvoll geschminkt und frisiert.
... von Bruno Hächler (mit Sandra Merk).
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Lehrer Markus Simmler mit den jugendlichen Künstlern des Schulhauses Butzen in Affoltern. (Bilder zvg.)
Affoltemer Schule und Künstlerin aus Mettmenstetten auf Podest Recyclingkunst von Hobby-Kunstschaffenden – 80 Franken pro Werk für Pro Infirmis Bereits zum 18. Mal wurde der nationale Kreativ-Wettbewerb «Recyclingkunst aus Metallverpackungen» durchgeführt. An der Preisverleihung in Knies Kinderzoo in Rapperswil gingen aus 158 eingesandten Kunstwerken 36 als Sieger hervor. Eine erste Klasse des Butzen-Schulhauses in Affoltern und eine Einzelkünstlerin aus Mettmenstetten können einen Preis abholen. In der Schweiz werden Metallverpackungen wie Getränkedosen, Senftuben, Tierfutterschalen, Kaffeeekapseln aus Aluminium und Konservendosen aus Stahlblech gesammelt und recycelt, was das Zeug hält. Dass diese Alltagsverpackungen aus Metall aber nicht nur wiederverwertet, sondern dass daraus auch ästhetische und veritable Kunstwerke entstehen können, verdeutlicht sich immer wieder neu mit dem Kreativwettbewerb «Recyclingkunst aus Metallverpackungen». Zur 18. Austragung mit dem Wettbewerbsthema «Safari» gingen insgesamt 158 Kunstwerke ein. Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie zahlreiche Schulklassen aus der ganzen Schweiz besuchten die Preisverleihung, um zu erfahren, ob ihr Werk zu den 36 Gewinnern zählt. In seiner Begrüssungsrede zur Preisverleihung lobte Markus Tavernier, Geschäftsführer der Igora und
von Ferro Recycling die Kreativität und den unermüdlichen Einsatz der grossen und kleinen Wettbewerbsteilnehmer. Jedes Jahr sei er vom grossen Enthusiasmus beeindruckt. Die vielen engagierten Kinder und Jugendlichen setzen durch ihren gestalterischen Eifer mit Wiederverwertbarem ein wichtiges Zeichen für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen. In der Kategorie Kinder-Gruppen gewinnt die erste Klasse von Lehrer Markus Simmler des Schulhauses Butzen aus Affoltern mit dem Kunstwerk «Fotobuch». In der Kategorie Erwachsene holte Marianne Simmler aus Mettmenstetten mit dem Kunstobjekt
«Duett oder Hausfrauensafari» einen Preis.
Geld und Bares als Belohnung Gesamthaft zählten 28 Kinder und Jugendliche in den Kategorien Einzelkünstler und Gruppen sowie sieben erwachsene Hobbykünstler zu den Glücklichen, die Geld und Gold aus den Händen von Jury-Präsident Franco Knie und Markus Tavernier in Empfang nehmen konnten. Auf 14 Einzelkünstler (Kategorien Kinder und Jugendliche) wartete je ein Goldvreneli im Wert von zirka 250 Franken. Die 14 Gruppenarbeiten in den gleichen
Kategorien wurden mit je 350 Franken belohnt und die sieben erwachsenen Gewinner erhielten je zwei Goldvreneli im Wert von zirka 500 Franken. Ein 36. Kunstwerk wird mit einem Sonderpreis der Nespresso SA und 350 Franken in bar geehrt.
Spende von 80 Franken pro Kunstwerk Die Krönung der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Veranstaltung bildete die Checkübergabe von 12 640 Franken an die Behindertenorganisation Pro Infirmis. Mit dieser Geste von 80 Franken pro eingereichtem Kunstwerk wird die Kreativität der Wettbewerbsteilnehmer zusätzlich mit dem sozialen Engagement der Veranstalter belohnt.
Künstlerin Marianne Simmler aus Mettmenstetten vor ihrem Kunstwerk «Duett oder Hausfrauensafari».
Im November wird die nächste Runde des Kreativ-Wettbewerbs zum Thema «Chilbi» lanciert. 2016 jährt sich zudem die Partnerschaft zwischen den Recyclingorganisationen und Knies Kinderzoo zum 10. Mal. Dieses besondere Ereignis wird mit speziellen Aktivitäten gefeiert werden. Deshalb lohnt es sich schon jetzt für alle Hobbykünstler, Ideen und Metallverpackungen für den neuen Contest zu sammeln, um wiederum an der grossen Preisverleihung in Knies Kinderzoo dabei sein zu können. (pd.)
Kreativ-Wettbewerb «Recyclingkunst aus Metallverpackungen» Die Inspiration für einen KreativWettbewerb erhielt die Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling von Strassenkünstlern aus Südamerika und Südafrika, die in ihrem Alltag aus gebrauchten Verpackungen Geschirr, Möbel und Mützen herstellten. Obwohl in der Schweiz die Zeit für Musse und zur kreativen Betätigung oft fehlt, hat sich Igora vor gut 18 Jahren entschlossen, einen Kreativ-Wettbewerb mit Aluverpackun-
gen zu lancieren. Igora will damit vor allem gestalterisch und handwerklich Talentierte fördern und gleichzeitig auf spielerische Art ins Bewusstsein rufen, dass Gebrauchtes nicht weggeworfen werden soll, sondern immer wieder zu neuem Leben erweckt wird. Eine Idee, die aufging. Jahr für Jahr wächst die Popularität der Recyclingkunst. Das Wettbewerbsthema wechselt jedes Jahr. Seit 2014 sind zum Gestalten der Wettbewerbssujets neben Alu-
verpackungen auch Stahlblechdosen zugelassen und der Wettbewerb wurde neu in Recyclingkunst aus Metallverpackungen umgetauft. Seit 1989 ist Igora für das Sammeln von leeren Aluverpackungen verantwortlich. Ins Recycling kommen bereits über 90 Prozent der Aludosen, 80 Prozent der Tierfutterschalen sowie rund 60 Prozent der Tuben aus Aluminium. Pro Jahr ergibt dies eine Sammelmenge von rund 12 000 Tonnen Haushaltaluminium. Mit dem Recyc-
ling werden gegenüber der Neuherstellung von Aluminium 95 Prozent Energie und Treibhausgase wie zum Beispiel CO2 eingespart. Dies ergibt pro Kilogramm recyceltem Aluminium eine CO2-Reduktion von 9 Kilogramm. 2012 hat Igora zusätzlich das Mandat der Geschäftsstelle von Ferro Recycling übernommen, die für das Sammeln und Recycling von Stahlblechverpackungen verantwortlich ist. Die Recyclingquote liegt hier bei 86 Prozent.
Schöpferische Lebenskunst «Die Kunst des Lebens?!» war das Thema des ökumenischen Bettags-Gottesdienstes am Hedinger Weiher Gemeinsam dachten Jung und Alt am Hedinger-Weiher-Gottesdienst über das diesjährige Bettags-Thema nach – unter der Leitung von Pfarrerin Renate Hauser und Vikar Isaac OseiTutu. Unterstützt wurden sie von Gedanken der eingeladenen Rednerinnen und Redner und vom Gospel-Projektchor. ................................................... von cornelia diethelm Prall leuchten Früchte und Gemüse, die die Hedinger Landfrauen auf dem Erntedank-Tisch zusammengestellt haben. Ein paar Kinder greifen schon vor Beginn des Gottesdienstes genüsslich nach Zwetschgen, Trauben, Birnen und beissen herzhaft hinein. «Das gehört auch zur Kunst des Lebens», lacht Prisca Risold, Vizepräsidentin der Kirchenpflege, «sich zu nehmen, worauf man Lust hat.»
Vier Kinder getauft Nicht nur die Ernteschätze leuchten am 20. September am Hedinger Weiher – auch die Sonne zeigt sich immer wieder, sodass Isaac Osei-Tutu, der Vikar der römisch-katholischen Pfarrei St. Josef & St. Antonius, Affoltern, sagt: «Wir haben ums Wetter gebangt, aber nun leuchtet die Sonne. Licht ist wichtig für unser Leben. Wo Licht ist, da ist Lebensfreude.» Der Vikar leitet den ökumenischen Gottesdienst zusammen mit der Hedinger Pfarrerin Renate Hauser. Bei der Taufe von vier Kindern im Weiher weist er auf das Licht der Taufkerzen hin und auf die Christen als «Licht der Welt». Was bedeutet für Isaac Osei-Tutu das Thema dieses Gottesdienstes? «Die Kunst des Lebens besteht in der Gestaltung des mir geschenkten Lebens in Gemeinschaft mit anderen. Es kommt nicht darauf an, wie lange ich lebe, sondern wie ich mein Leben führe, wie ich es mit Taten fülle, wie ich anderes Leben wertschätze.»
Oberste Reihe links und rechts: Erntedanktisch der Landfrauen. Mitte: Gospelprojektchor. 2. Reihe: Pfarrerin Renate Hauser, Versammelte Gemeinde zu den Taufen am Weiher, Vikar Isaac Osei-Tutu. 3. Reihe: René Zeller, Chinderhüeti des CEVI, Rebekka Hummel und Leandra Egger, Noldi Vogler. 4. Reihe: Ruedi Fornaro, Sobeida Luque Vogler. (Collage/Bild Rolf Studer) Gemeinschaft wichtig Gemeinschaft ist für viele wichtig, die bei diesem Gottesdienst am Weiher dabei sind: «Ich empfinde es als Lebenskunst, miteinander gut auszukommen. So lange wie möglich möchte ich gesund mit anderen Menschen
zusammen sein können», sagt die 76jährige Trudy Jud. Die 14-jährige Aline Freund betont: «Mir ist die Familie sehr wichtig. Ich wünsche mir, dass es meinen Angehörigen, aber auch meinen Freundinnen und Freunden gut geht.» Und der 18-jährige ungarische Austauschschüler Soma Molnár: «Nur
weil ich mich in meiner Familie wohl fühle, habe ich den Mut, Neues im Leben auszuprobieren.» Auch die Hedinger Rednerinnen und Redner, die von der ökumenischen Vorbereitungsgruppe an den Gottesdienst eingeladen wurden, äussern sich zum Thema «Die Kunst des Lebens?!»: Gemeinderat Ruedi Fornaro zur Kunst, das Wasserleben im Hedinger Weiher ins Gleichgewicht zu bringen. NZZ-Redaktor René Zeller dazu, äusseren Zwängen und dem Stress mit dem nötigen Abstand zu begegnen und sich nicht auffressen zu lassen, «dann wird man zum Lebenskünstler». Die beiden jungen Mütter Leandra Egger und Rebekka Hummel vergleichen das Leben mit einem Teppich und wünschen sich, dass die Menschen am Ende des Lebens auf ihren «Lebensteppich» schauen und zufrieden denken können: «Mir gefällt mein eigenes (Lebens-)Kunstwerk.»
Skulpturen von Noldi Vogler
Der Hedinger Weiher mit Skulpturen von Noldi Vogler.
Am Hedinger Weiher steht seit mehreren Jahren eine Gruppe von fünf Skulpturen, die Wasser und Erde mit dem Himmel verbinden. Noldi Vogler, der die Skulpturen geschaffen hat, beschreibt in seiner kurzen Rede den Weg von der Idee hin zum fertigen, be-greifbaren Kunstwerk – und sagt dann weiter zum Thema Kunst des Lebens: «Wir leben in einem Kunstwerk, dem menschlichen Körper.» Seine Ehefrau Sobeida Luque Vogler, auch sie Künstlerin, meint: «Die Kunst des Lebens ist wie eine grosse Lehmkugel voller Samen, an der wir unser Leben lang formen. Das Wichtigste bei diesem Formen ist die Liebe.» Im Verlaufe des Weiher-Gottesdienstes wird viel gemeinsam gesungen. Dazu animiert der Gospel-Projektchor – unter der Leitung von Anette Bodenhöfer und Alois Heer und mit dem Perkussionisten Jost Müller – die Gemeinde zum Mitklatschen und Mit-
swingen. Keine Kirchenwände begrenzen am Bettag den Raum. Die Blicke können weit schweifen, über die Wiese, den Weiher, zum Himmel wo Vögel kreisen.
Gedicht von Hilde Domin In den Himmel schauend, erinnert sich Renate Hauser nach dem Gottesdienst an ein Gedicht von Hilde Domin: Nicht müde werden sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten. Die Pfarrerin sagt zum Thema: «Für mich ist Kunst des Lebens, immer wieder dem Glück eine Chance geben, dass es zu uns kommen kann, damit Gutes und Neues entsteht. Die Kunst des Lebens hat für mich auch mit der Verbindung zum Schöpferischen, zu Gott zu tun. In dieser Verbindung erfahre ich Neues, Beglückendes – und Wunder.»
«Gentech-Landwirtschaft bringt nur bei Monokulturen etwas» Kontradiktorisches Podium über das Verbot gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Schweiz Das 2005 eingeführte und kürzlich vom Nationalrat verlängerte Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderten Organismen soll laut Bundesrat auf 2018 aufgehoben werden. Dagegen regt sich Opposition. Der Bauernverband, SP und Grüne wollen ein GentechVerbot, während CVP, FDP und SVP die Stossrichtung des Bundesrats befürworten. ................................................... von salomon schneider Moderator Bernhard Schneider begrüsste am vergangenen Dienstagabend 25 Besucherinnen und Besucher der kontradiktorischen Podiumsveranstaltung über gentechnisch veränderte Organismen. Zuerst fragte er die Teilnehmenden, worauf sie selbst bei ihrer Nahrung achteten. Der Bio-Landwirt und grüne Nationalratskandidat Urs Hans meinte kurz: «Regional und biologisch muss es sein.» Der Mettmenstetter SVP Nationalratskandidat und Landwirt Martin Haab sorgte für den ersten heiteren Moment des Abends: «Das letzte Mal Nahrungsmittel habe ich vor einigen Jahren gekauft, als meine Frau nicht da war. Sie achtet jedoch auf gentechfreie, Schweizer Lebensmittel.» Der Geschäftsführer der Zürcher FDP und Professor für Agrarökonomie, Urs Egger, erklärte: «Ich achte auf regionale Produkte von kleinen Geschäften, die gute Qualität anbieten.»
Weniger Forschung durch GVO-Moratorium Urs Hans war massgeblich am gentech-Moratorium beteiligt. Er hat im Kantonsrat eine Motion eingereicht, die ein Verbot verlangt. «Gentech-frei ist für jeden Landwirten ein Vorteil», ist er sich sicher. «Ich habe mit Urs Hans an der Motion mitgefeilt. Schlussendlich haben
Kritische Gesichter an der kontradiktorischen Podiumsdiskussion über GVO, organisiert von der grünen Partei: (von links) CVP-Kantonsrat und Apotheker Lorenz Schmid, Bio-Landwirt und grüner Nationalratskandidat Urs Hans, Gesprächsleiter Bernhard Schneider, Landwirt und SVP-Nationalratskandidat Martin Haab und Urs Egger, Professor an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften. (Bild Salomon Schneider) wir das in der Fraktion diskutiert und ich habe sie nicht mitunterzeichnet – auch wenn ich den Initiativtext für sehr gut halte. Eigentlich sollte der Text eidgenössisch gelten», meinte Martin Haab und stellte sich damit gegen die Parteimeinung der SVP.
GVO-Moratorium als Standortvorteil? Gesprächsleiter Bernhard Schneider fragte nach, weshalb die Motion kantonal eingereicht worden sei. «In Fribourg gibt es bereits ein Gentech-Verbot. Jenes im Tessin geht noch weiter, dort ist sogar Forschung verboten. Wir wollen ein Zeichen setzen, dass ein GVO-Verbot mehrheitsfähig ist», meinte Urs Hans. Im Kanton Bern werde eine ähnliche Motion bereits auch von der Regierung unterstützt. Die Zürcher Regierung sei aufgrund des Forschungsplatzes dagegen. Zudem sei die Gentech-Forschung stark von Syngenta, Monsanto und Anderen finanziert. Urs Egger nahm das Thema auf und machte auf die Nachteile des
GVO-Moratoriums aufmerksam, gerade für die Forschung: «Wissenschaftler sind einer Forschungsethik verpflichtet, auch wenn die Forschung vielleicht von einer Interessengruppe finanziert ist.» In den 1980er-Jahren sei die Forschung vom Schweizer Staat finanziert worden. Und man sei weltweit führend gewesen. Mit dem Moratorium hätten die Studierenden und Professoren jedoch das Interesse am Thema verloren.» Urs Hans widersprach mit dem Argument, dass die ETH immer noch grosse Forschungsbudgets im Bereich Gentechnologie habe. Und GVO-kritischen Forschern werde der Lehrstuhl entzogen, wenn sie ihre Ergebnisse veröffentlichten, wie dies bei Gilles-Eric Séralini passiert sei. Zudem wirkten sich GVO-Lebensmittel nachweislich negativ auf den menschlichen und tierischen Körper aus. Hier widersprach der CVP-Kantonsrat und Apotheker Lorenz Schmid vehement: «Die Gensubstanz verändert sich bei menschlich herbeigeführ-
ter Mutation, wie auch bei natürlicher genetischer Mutation. Ich sehe wissenschaftlich keine Möglichkeit, wie menschlich herbeigeführte Mutationen zu einer negativen Veränderung führen könnten.»
GVO-freie Landwirtschaft als grosser Standortvorteil der Schweiz Martin Haab vertrat pragmatische Positionen: «Jeder isst in importierten Produkten regelmässig gentechnisch veränderte Organismen und noch keiner ist daran gestorben.» Mit GVOPflanzen seien zwar die Erträge gestiegen, dafür aber auch die Preise gesunken. «Der Wettbewerbsvorteil der Schweiz ist, dass bei uns auch Futtermittel gentechfrei sein müssen. Das Problem der Schweiz ist, dass wir diesen Vorteil auf den Produkten nicht ausweisen», probierte Martin Haab die Diskussion in eine andere Richtung zu lenken. Zudem sprach Martin Haab den GVO-Pflanzen auch einen Nutzen ab: «Wer Fruchtfolgeflächen betreibt,
beispielsweise maximal zwei Mal Mais in fünf Jahren, hat keine Probleme mit dem Maiszünsler. GVO bringt erst bei Monokulturen etwas. Diese machen meiner Meinung nach jedoch sowieso keinen Sinn.» Ein weiterer Irrglaube bei GVO sei, dass Spritzmittel wie Round-up schlimmer seien als herkömmliche Spritzmittel. Diese seien genauso schlimm. Urs Hans ergänzte: «GVO-Saatgut kann nicht wiederverwendet werden. Die Abhängigkeit der Landwirtschaft von den GVO-Saatgut-herstellenden Chemiefirmen ist ein riesiges Problem. Uns in so eine Abhängigkeit zu begeben wäre ein grosses Eigentor. Landwirte, die GVO-Saatgut mehrfach verwenden, werden knallhart verklagt.» Martin Haab setzte mit seinem letzten Votum einen pointierten Schlusspunkt: «Wir sind in der Schweiz auch nicht unabhängiger: Wir sind abhängig vom Bundesamt für Landwirtschaft und den Direktzahlungen, wie die US-Landwirte von den Chemiefirmen.»
«Bei den letzten Wahlen von Platz 28 auf 16 gesprungen» Weshalb Politiker auf Listenplätzen ohne reale Wahlchance viel Zeit und Geld in den Wahlkampf investieren Die Wahlen zeigen immer wieder, je weiter vorne, desto schwieriger ist es, Listenplätze gutzumachen. Trotzdem investieren auch einige Säuliämtler viel Zeit und Geld in den Nationalratswahlkampf, obwohl sie geringe Wahlchancen haben. Der «Anzeiger» hat sich bei ihnen nach ihren Beweggründen erkundigt.
treibt er einen engagierten Wahlkampf: «Ich habe 800 Personen angeschrieben und die Plakate werden von meinen Mitarbeitenden hergestellt und aufgestellt.» Auf dem 32. EVP-Listenplatz ist die ehemalige Kantonsrätin Lisette Müller, die gemeinsam mit Daniel Sommer Wahlkampf betreibt. anzeige
................................................... von salomon schneider Auf dem 16. Platz der SP-Liste steht eine bekannte Säuliämtler Persönlichkeit. Pia Holenstein war von 2003 bis 2007 Kantonsrätin, macht sich aber keine Hoffnungen auf die Wahl in den Nationalrat: «Ich wurde angefragt, da niemand von der Bezirks-SP kandidieren wollte. Da ich Zeit und Energie habe, mache ich mit. Die Wahlkampfkosten übernimmt aber hauptsächlich die Partei.» Da sie bei klassischen SPThemen Stellung beziehe, spreche sie sicher die Stammwählerschaft der Partei an.
Trotz grossem Aufwand hat die CVP bei den Nationalratswahlen 2011 nur zwei Sitze geholt. Trotzdem engagiert sich die Bonstetter Sekundarschulpräsidentin Corinne Stutz auf Listenplatz 16 mit Herzblut im Wahlkampf. (Bild Salomon Schneider) Kinder aus dem Haus Anders ist dies bei Ronald Alder, der bei der GLP ebenfalls auf dem 16. Listenplatz steht: «Da meine Söhne langsam erwachsen sind, habe ich mehr Zeit für anderes – beispielsweise Politik. Da der momentane Säuliämtler GLP-Kantonsrat Hans Wiesner bereits über 60 Jahre alt ist, sind die Wahlen
eine Möglichkeit, um Bekanntheit zu gewinnen.» Kantonsrat sei sicher ein Fernziel. Ronald Alder setzt in seiner Kampagne neben Plakaten, Flyern und Inseraten auf soziale Medien wie Facebook, «um auch junge Erwachsene zum Urnengang zu motivieren.» Im Frühling bereits in den Kantonsrat gewählt wurde Daniel Sommer von der EVP: «Bei den letzten
Wahlen bin ich von Platz 28 auf Platz 16 gesprungen und habe dieses Jahr für die EVP den Kantonsratssitz zurückgewonnen, deshalb bin ich top motiviert.» Die ersten elf Kandidaten hätten sich jedoch zu mehr Engagement verpflichten müssen, als er als selbstständiger Schreiner leisten könne. Deshalb habe er sich für den 12. Listenplatz beworben. Trotzdem be-
Grüner Ständeratskandidat und «Zmörgeli mit Mörgeli» Nationalratskandidatin in Affoltern Der Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen Partei, Bastien Girod, und die Nationalratskandidatin der jungen Grünen aus Obfelden, Meriel Thierer, sowie der Nationalratskandidat Robert Brunner, werden morgen, Samstagvormittag, 26. September, bis 11 Uhr, am Wahlstand der Grünen, beim Marktplatz in Affoltern Wählerinnen und Wählern für Fragen und Anregungen Red und Antwort stehen. In den eidgenössischen Parlamenten stehen in den kommenden Jahren viele wegweisende Entscheide an – gleichzeitig droht bei den kommenden Wahlen ein Rechtsrutsch. Um dagegenzuhalten, brauchen die Grünen
am 18. Oktober jede Stimme! Verlieren die Grünen bei diesen Wahlen, drohen der Schweiz massive Rückschritte. Ein Rechtsrutsch heisst mehr Zersiedelung. Ein Rechtsrutsch bedeutet das Ende des Gentech-Moratoriums. Ein Rechtsrutsch bedeutet Isolation und Mauern um die Schweiz und Sündenbockpolitik. Ein Rechtsrutsch fördert die Mietexplosion und gefährdet die Förderung von bezahlbarem Wohnraum. Ein Rechtsrutsch bedeutet eine unsoziale Sparpolitik auf Kosten von Bildung und Innovation und gleichzeitig mehr Geld für das Militär. Ein Rechtsrutsch gefährdet den Ausbau der Kinderbetreuung. Ein Rechts-
rutsch bringt den Abbau des Service public. Ein Rechtsrutsch heisst Stopp für die Energiewende. Ein Rechtsrutsch heisst kein Atomausstieg. Hier sind die Grünen ein klares Gegengewicht. Sie stehen konsequent ein für Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und die Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsplätze. Vor der Wahl. Und nach der Wahl. Aber ohne Stimmen klappt das nicht. Wer bei den Wahlen vom 18. Oktober zu Hause bleibt, wählt mit und stützt Abschottung, soziale Kälte und einen umweltpolitischen Kahlschlag. Hans Läubli, Präsident, Grüne Bezirk
Flüchtlinge und die Gutmenschen Die selbsternannte Menschenrechtsbeobachterin Frau Dr. phil I Pia Holenstein, hat im «Anzeiger» vom vergangenen Freitag den aus ihrer Sicht richtigen Umgang mit dem Flüchtlingsdrama zu Papier gebracht. Als Sozialdemokratin und Freundin totalitärer Staatsformen ist es natürlich auch ihr unbenommen, frei ihre Meinung dazu zu äussern. Allerdings kommt mir in diesem Zusammenhang die Aussage eines bekannten deutschen Politikers in den Sinn, der einmal sagte: «Irren ist menschlich, kann passieren, Sozialdemokraten aber irren sich immer». Es würde an dieser Stelle zu weit führen, alle Irrtümer der Sozialisten in unserem Land aufzuzählen. Aber immerhin sei in diesem Zusammenhang festgehalten: Wer glaubt, in vom Islam dominierten Staaten könnten nach westlichem Muster demokratische Strukturen eingeführt werden, irrt gewaltig. Und wer wie die Sozialdemokraten den Schengen/-DublinVertrag mit der EU unterstützt hat, muss einen weiteren Irrtum zur Kenntnis nehmen.
Konsequente Asylpolitik statt grenzenlose Aufnahme Der einzige, der den Schengen-Vertrag umsetzt und die EU-Aussengrenze schützt, ist der ungarische Präsident
Orban – und der wird von den Befürwortern des Schengen-Vertrages als Unmensch dargestellt. Statt aufgrund der tragischen Ereignisse in den letzten Wochen eine konsequente Asylpolitik zu fordern, wird das Drama mit dem Ruf nach grenzenloser Aufnahme und grosszügiger Unterstützung erst recht angeheizt. Damit werden vor allem die brutalen Schlepperbanden gefördert und die Betroffenen aus sicheren Flüchtlingslagern zu halsbrecherischen Reisen animiert. Nicht nüchterne und faktenorientierte Berichterstattung steht im Zentrum, sondern Bilder, die dazu führen sollen, dass gedankenlos Menschen Aufnahme finden sollen. Heute ist es unabdingbar, dass zu einer Asylpolitik zurückgekehrt wird, die unterscheidet zwischen an Leib und Leben Gefährdeten und Flüchtlingen, die aus sicheren Gebieten kommen. Es ist interessant, obwohl der Krieg in Syrien nun seit bald vier Jahren andauert, sind beispielsweise im laufenden Jahr nur gerade 7 Prozent der Asylgesuche in unserem Land aus diesem Gebiet gestellt worden. Die Asyl-Ressourcen in der Schweiz werden zum grossen Teil von Personen beansprucht, die weder aus Kriegsgebieten kommen, noch an Leib und Leben gefährdet sind. Erstaunlich auch, dass bei einem AuslandhilfeBudget des Bundes von jährlich 3 Mil-
Schönes Beispiel von Asylmissbrauch «Die schlimmsten Stunden unserer Flucht», «Anzeiger» vom 22. Sepember. Sehr geehrte Frau Ute Ruf! Im «Anzeiger» vom 22. September schreiben Sie einen Artikel über eine Reise einer iranischen Familie in die Schweiz. Dazu müssen wir Gastgeber folgendes sagen: 1. Im Iran herrscht kein Krieg, niemand – ausser den wenigen Christen – ist an Leib und Leben bedroht. 2. Diese Familie will der religiös verursachten Misere entfliehen und nutzt das Menschenrecht auf Auswanderung in der Meinung, es gebe ein Menschenrecht auf Niederlassung in einem vom Auswanderer erwünschten Land. Dieses Recht gibt es nicht. 3. Erstaunlich ist, dass diese Familie nicht in der Türkei bei ihren Glaubensgenossen bleiben will, in einem Land, in dem sie nicht bedroht wurden. 4. Diese Familie will in ein Land der Kuffar und ist nun bei den Ungläubigen. 5. Die Gastgeber, Ungläubige, nehmen sie ohne Abklärung des Fluchtgrundes auf, akzeptieren die Schutzbehauptung «Flucht vor Bedrohung an Leib und Leben».
6. Diese Familie kann sich ihren Lebensunterhalt nicht selbst erarbeiten, weil sie sich für den Aufenthalt im Land ihrer Sehnsucht nicht vorbereitet haben (Sprache, Angebot von Arbeitsstellen für ihre Qualifikation) 7. Diese Familie wurde nicht eingeladen, somit ist der Gastgeber nicht verpflichtet, die Kosten ihres Lebensunterhalts zu bezahlen. 8. Gemäss Schengenabkommen muss diese Familie nach Griechenland überstellt werden. 9. Falls unser Bundesamt für Einwanderung dies nicht macht, muss es eingeklagt werden, wegen Nichteinhalten von Vorschriften. 10. Danke für dieses schöne Beispiel des Missbrauchs unserer Asylgewährung. 11. Leider haben wir über 50 000 Beispiele dieser Art. Alle zu Lasten der Leistungsträger, das sind wir Nettosteuerzahler. 12. Ich werde mit dieser Familie Kontakt aufnehmen und ihnen das Schengenabkommen und dessen Durchsetzung erklären, damit sie sich auf die Ausschaffung vorbereiten können. – Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden mit solchen Beispielen. Richard Scholl, Ebertswil
liarden Franken nicht einmal ganz 40 Millionen davon in das Krisengebiet rund um Syrien geflossen ist. Mit dem grossen Teil dieser Gelder werden stattdessen Entwicklungshelfer, Sozialarbeiter und das grosse Heer der Gutmenschen in den Hilfswerken mit guten Löhnen beschäftigt. Diese Menschen tun ja schliesslich Gutes, wobei der Nutzen für die Betroffenen bekanntlich eher bescheiden ist. Die Politik der EU ist leider auch in der Frage des Flüchtlingsdramas planlos. Wenn man sich nun in unserem Land dieser Politik anschliesst, beraubt man sich des eigenen Handlungsspielraums. Offensichtlich will man einmal mehr der EU gefallen, statt sich an einer eigenständigen Asylpolitik zu orientieren. Toni Bortoluzzi, Affoltern
«Zmörgeli mit Mörgeli» und «Ghackets mit Matterhörnli» – so lautet die Verbindung von politischer und kulinarischer Kost, die am nächsten Samstag, 26. September, ab 10.30 im Hotel Löwen in Hausen geboten wird. Genau wie sich die beiden SVP-Nationalräte Christoph Mörgeli und Thomas Matter zum gemeinsamen Auftritt verbinden, gehen Brunch und musikalische Unterhaltung Hand in Hand. Der GratisAnlass wird umrahmt von der ebenso bekannten wie virtuosen «Willis Wyberkapelle». Es mangelt zweifellos nicht an Themen für den Historiker und den Unternehmer, für den Aussen- und den Wirtschaftspolitiker, etwa die drängenden Asylprobleme, die Gefahr des schleichenden EU-Beitritts und die Rezepte für die Erhaltung des Werkplatzes Schweiz. Christoph Mör-
geli, Nationalrat seit 1999, ist bekannt als SVP-Programmchef, Professor an der Universität Zürich und profilierter Kolumnist in der «Weltwoche». Thomas Matter, Präsident der Neuen Helvetischen Bank AG, ist im Frühjahr 2014 für Christoph Blocher in den Nationalrat nachgerückt und hat sich als Initiant der Volksinitiative zum Schutz der Privatsphäre einen Namen geschaffen. Die Türöffnung erfolgt um 10 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr und die gemeinsame Darbietung von Christoph Mörgeli und Thomas Matter um 11.15 Uhr. Bis 13 Uhr besteht die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein mit den beiden SVP-Volksvertretern bei musikalischer Unterhaltung. Jedermann ist zu diesem vielversprechenden kostenlosen Anlass herzlich eingeladen. (zo)
Falsches Bild Angst vor Flüchtlingen, «Anzeiger» vom 18. September. Eigenartig, wie verschieden wir doch etwas hören können! Wer nur den Artikel von Frau Holenstein liest, bekommt ein falsches Bild vom Vortrag, den ich ebenfalls besucht habe. Von Hass oder Hasspredigt habe ich nichts mitbekommen. Auf die am Schluss des Vortrags gestellte, provokative Frage einer Frau, ob man denn nach dem Gehörten alle Flüchtlinge abweisen müsse, sagte Herr Zingg: «Da haben Sie aber etwas ganz falsch verstanden. Natürlich müssen wir den Flüchtlingen helfen, mit allem was uns möglich ist! Aber wir dürfen nicht glauben, dass bei uns (in Europa) bei diesen Zahlen Asylsuchender alles beim Alten bleibt.»
Jeder Flüchtling bringt seinen Hintergrund mit. Die meisten davon sind Moslems. Im muslimischen Glauben sind Religion, Politik und Kultur vermischt und können nicht auseinandergenommen werden. Alles, was sie in ihrem bisherigen Leben verinnerlicht haben, ist aber so gegensätzlich zu unserem westlichen (christlichen) Leben, dass es im Tiefsten nie kompatibel sein wird, höchstens die äussere Fassade. Da sind Konflikte, egal welcher Art, vorprogrammiert. Darin liegt das Problem. Und nein, Frau Holenstein, wir lassen uns nicht abhalten, anderen Menschen zu helfen. Schon seit über fünf Jahren sind wir dabei, Menschen die Hilfe brauchen, davon viele Flüchtlinge, zu unterstützen und ihnen Wertschätzung zu geben. Regina Curti, Ottenbach
Wertvolles erhalten – Neues gestalten
Fracking, Freiheit und Wohlstand Fracking ist ein weltweit umstrittenes, teils verbotenes Verfahren zur Förderung von Gas und Erdöl. Beim Fracking werden grosse Mengen von Wasser, welches mit einem giftigen Chemikalien-Cocktail und Quarzsand versetzt ist, mit hohem Druck in tief liegende Gesteinsschichten gepumpt. Durch die so verursachten künstlichen Risse im Gestein wird das darin eingeschlossene Erdöl herausgelöst. Fracking gefährdet in hohem Masse Grundwasser und Oberflächengewässer. Die Nutzung des Untergrunds ist in der Schweiz der Kantonshoheit unterstellt und die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen stammen teilweise aus dem 19. Jahrhundert. Am vorletzten Montag diskutierten wir im Kantonsrat ein Fracking-Verbot für den Kanton Zürich. Einige Votanten der
rechten Ratsseite kannten – wen erstaunts – den Unterschied zwischen Erdgasgewinnung und Geothermie für Wärmegewinnung nicht. Wohl auch deshalb wurde diese Vorlage von SVP, FDP und CVP mit 82 zu 80 Stimmen knapp abgelehnt! Einmal mehr wenden sich diese Parteien geschlossen gegen eine Umweltvorlage! Gleichzeitig werben sie lautstark für Freiheit und Wohlstand. Ist es Freiheit, wenn wir Erdgas aus Russland und Erdöl aus Aserbaidschan und Saudi-Arabien importieren? Durch Energiekäufe von höchst zweifelhaften Regierungen sind wir nicht frei, sondern machen uns von diesen abhängig. Erinnern Sie sich noch, wie Bundesrat Merz bei Muammar Ghaddafi zu Hofe kriechen musste, um zwei Schweizer Geiseln zu befreien? Arbeitsplätze und damit auch Wohlstand schaffen nicht
Erdölimporte oder Waffenexporte, sondern Erdwärme und Sonnenkollektoren! Die Energiewende, wogegen sich die rechten Parteien so heftig wehren, schafft neue Freiheiten und Wohlstand. Dafür setzen sich derzeit an der aktuellen Energiedebatte in Bern die grünliberalen Nationalräte mit grossem Fachwissen ein: Ein Atmosphären-Chemiker, eine Umweltingenieurin, ein Forstingenieur und ein Physiker – nicht wie bei anderen Parteien Stromlücken-Rhetorik aus dem Munde eines Juristen der Atom-Lobby! Gratis zu haben sind die erneuerbaren Energien nicht – aber sie schonen die Umwelt und machen uns unabhängig – das ist aus meiner Sicht für die Zukunft unseres Landes von Bedeutung. Am 18. Oktober haben Sie die Wahl!
Ämtler Glaubensgemeinschaften untergraben keine Hilfeleistungen Angst vor Flüchtlingen? Leserbrief von Frau Pia Holenstein vom 18. September. Es lag den Referenten mit ihren Fragen und Ausführungen ferne, Angst und Hass zu schüren. Im Gegenteil. Es ist uns wichtig, unsere eigenen Beweggründe zu klären, damit wir uns den aktuellen Herausforderungen stellen können und auch sollen. Der erwähnte Vortrag half durch die Geschichte die Wurzeln zu sehen und damit zu verstehen, warum jetzt eine solche Bewegung von
Flüchtlingen auf Europa zukommt. Es ist falsch, den Glaubensgemeinschaften im Amt vorzuwerfen, wir würden Hilfeleistungen untergraben. Gerade in der stattfindenden Gemeinde findet seit nun fünf Jahren ein Mittagstisch statt, wo Schweizer und Menschen jeglicher Kultur ein und ausgehen und friedlich zusammen mittagessen. Aktuell bietet der Verein GsE neu Deutschkurse A1 und Alphabetisierungskurse für Migrantinnen und Migranten an. Zusätzlich haben wir eine Anlauf- und Beratungsstelle, wo wir Menschen niederschwellig helfen, Formulare auszufüllen und vieles
mehr. Sowohl ich wie auch viele andere arbeiten freiwillig im Verein GsE mit und bieten damit eine Plattform, um allfälligen Flüchtlingen praktisch bei der Integration helfen zu können. Ich wünsche mir, dass gerade die aktuelle Situation uns sensibel macht und jeden von uns auffordert, seinen persönlichen Einsatz oder seine Mitarbeit im persönlichen Umfeld oder zum Beispiel in einem bestehenden Gefäss zu prüfen. Brigitte Wettstein, EDU Präsidentin Bezirk Affoltern
In diesem Frühjahr wurde Daniel Sommer in den Zürcher Kantonsrat gewählt. Und diese kleine Überraschung war nur möglich, weil er parteiübergreifend denkt und deshalb breite Unterstützung von links bis rechts erhielt. Wenn er nun für den Nationalrat kandidiert, ist das nicht überraschend, sondern durchaus nachvollziehbar. Denn in der Politik ist es wie im Fussball oder bei anderen Leidenschaften: Irgendwann ist der Wunsch da, sein Können in der nächst höheren Liga zeigen zu können. Und damit dies in vier oder acht Jahren möglich ist, steht Daniel Sommer nun auf Position 12 der EVP-Nationalratsliste.
In die Politik? Diesen Plan hatten Daniel Sommers Eltern bestimmt nicht, als ihr ältestes von fünf Kindern 1964 zur Welt kam. Es waren dann auch andere Stationen, die Daniel Sommers Leben zunächst prägten. Nicht nur das Aufwachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Zwillikon, sondern auch die Lehre in Hedingen zum Möbelschreiner legten den Grundstein für Daniel Sommers Haltung, immer auf den Bezug zur Praxis zu achten. Und während seinem langjährigen Engagement in der kirchlichen Laienarbeit, sammelte er in einer wichtigen Leitungsposition wertvolle Führungserfahrung. Die war ihm im doppelten Sinne nützlich, als Daniel Sommer acht Jahre lang als dipl. Sozialpädagoge HFS wirkte. Denn Klarheit erleichtert die Konfrontation mit Problemen anderer Menschen und Selbstdisziplin machte es einfacher, in dieser Zeit Nachdiplomstudien als Praxisausbilder und Teamleiter erfolgreich abzuschliessen. Mit dem Bezirk ist Daniel Sommer eng verbunden, wohnt er doch mit seiner Frau und einem seiner zwei erwachsenen Kinder seit mehr als 25 Jahren in Affoltern am Albis. Vor 17 Jahren gründete Daniel Sommer seinen Schreinerei-Betrieb in Rifferswil mit heute fünf Angestellten. Sein unternehmerisches Denken be-
stimmt sein Wirken als Kantonsrat ebenso wie die christlichen Werte der Partei, für die er kandidiert. Im Parlamentsbetrieb des Kantonsrates hat Daniel Sommer seine Position so schnell gefunDaniel Sommer. den, dass es ihm leicht fällt, sich mit engagierten Voten an den Debatten zu beteiligen. In der Arbeit der «Kommission für Wirtschaft und Abgaben» profitiert er zudem von seiner Erfahrung aus der Rechnungsprüfungskommission von Affoltern am Albis, der er seit über fünf Jahren angehört. Weil kleine und mittlere Unternehmen das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft sind, gehört die Stärkung der KMU zu den Schwerpunkten von Daniel Sommers politischer Arbeit. Rückgrat braucht es aber auch, wenn Ethik nicht nur gepredigt, sondern gelebt werden soll. Daher stehen Daniel Sommer und die EVP für Werte ein, die dem kurzfristigen Denken im politischen Alltag oft entgegenstehen. Aus diesem Grund setzt er sich für nachhaltige Lösungen ein, die sowohl Gewohntes infrage stellen als auch an Bewährtem festhalten. Weitsichtige Politik mit gesundem Menschenverstand zu verbinden, gehört darum schon lange zu seinem politischen Handlungsprinzip.
Anliegen parteiübergreifend vertreten Bundesrat zu werden, ist ein Ziel, das Daniel Sommer wohl kaum jemand empfiehlt. Dass im Bundesparlament aber Vertreter aus dem Bezirk mit handwerklichem Hintergrund gefragt sind, hat eine lange Tradition. Und warum der Nationalratskandidat der EVP die Anliegen der Ämtler Bevölkerung auch parteiübergreifend vertreten wird, zeigt ein Besuch auf seiner Website www.daniel-sommer.ch. (GG)
HEV-Albis am Kyburg-Forum
Unser Energieverbrauch ist nicht nachhaltig. Umweltemissionen werden nicht verursachergerecht belastet und die Atomenergie wird versteckt subventioniert. Mit Kostenwahrheit und Lenkungsabgaben wollen die Grünliberalen weg von CO2-lastigen Technologien und der Atomkraft, hin zu erneuerbaren Energien. Die Kosten für die Stilllegung der Atomkraftwerke dürfen nicht auf die Allgemeinheit abgeschoben werden. Auf dem Weg zur Energiestrategie 2050 konnte mit der ersten Etappe ein grosser Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. Die Grünliberalen setzen sich weiter für den Atomausstieg, eine Lenkungsabgabe auf Treibstoffe und die schrittweise Einführung eines Klima- und Energielenkungssystems ein. Die ungenügende Raumplanung gefährdet die einzigartige landschaftliche und bauliche Vielfalt der Schweiz. Die Zersiedelung muss gestoppt werden. Dazu braucht es eine klare Trennung von Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet. In Städten und Agglomerationen ist eine massvolle Verdichtung auf bereits bebauten Flächen notwendig, um Naherholungsgebiete und grüne Oasen zu erhalten und neue zu schaffen. Dank grünliberaler Unterstützung konnte in dieser Legislaturperiode endlich eine griffige Raumplanungsverordnung verabschiedet werden. Doch dies genügt noch nicht – die Grünliberalen unterstützen deshalb sowohl die zweite Etappe der Revision
Alle Jahre lädt der Vorstand des HEVAlbis verschiedene Gemeindepräsidenten des Knonauer Amtes und einige Wirtschaftsleute zum traditionellen Kyburg-Form nach Winterthur ein. Das Thema der Podiumsdiskussion lautete: Ständeratswahlen 2015 – wer vertritt den Kanton Zürich am besten? Da die beiden bisherigen, den Kanton Zürich vertretenden Mitglieder des Ständerats, Verena Diener und Prof. Felix Gutzwiller, auf Ende der Legislaturperiode zurücktreten, haben alle Parteien die Chance, für die kleine Kammer eine Vertretung nach Bern zu senden. Aufgrund einer Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen wie auch zu Fragen des Wohn- und Grundeigentums, konnten sich die teilnehmenden Mitglieder des HEV Kanton Zürich ein Bild der Kandidaten machen und prüfen, wer den Kanton Zürich am besten in Bern vertreten wird. Unter der Leitung von Andreas Schürer, Redaktor der «Neuen Zürcher Zeitung» und stellvertretender Leiter des Ressorts «Zürich» nahmen die folgenden Kandidaten an der Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen wie Energiewende und Flughafenpolitik, aber auch zu Fragen des Wohn- und Grundeigentums teil: Martin Bäumle (GLP), Nationalrat und Atmosphärenwissenschaftler, Dr. Bastien Girod (Grüne), Nationalrat und Umweltnaturwissenschaftler, Prof. Daniel Jositsch (SP), Nationalrat und Strafrechtsprofessor, Ruedi Noser (FDP), Nationalrat und Unternehmer, sowie Prof. Hans-Ueli Vogt (SVP), Rechtsan-
des Raumplanungsgesetzes, als auch die Zersiedelungsinitiative, welche die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz auf dem heutigen Stand begrenzen will.
Alpenschutz endlich durchsetzen Vor über 20 Jahren haben die Stimmberechtigten dem Alpenschutzartikel zugestimmt. Dieser wird bis heute nicht annähernd umgesetzt. Die Lastwagenlawinen rollen weiter durch die Schweiz. Die Grünliberalen verlangen die effektive und effiziente Umsetzung der Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf die Schiene. Deshalb lehnen wir den Bau einer zweiten Gotthardröhre klar ab, aus verkehrs-, umwelt- und finanzpolitischen Gründen. Das geplante einspurige und richtungsgetrennte Verkehrsregime in beiden Gotthardröhren wird aufgrund der regelmässigen Staus nicht haltbar sein, verletzt deshalb den Alpenschutzartikel der Bundesverfassung und kostet Milliarden. Statt dem Bau eines neuen Strassentunnels, muss die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene konsequent vorangetrieben werden. Dank dem ergriffenen Referendum gegen die zweite Gotthardröhre, unterstützt durch die Grünliberalen, wird das Volk das letzte Wort über die Zukunft der Schweizer Verkehrspolitik haben. Ronald Alder, Nationalratskandidat Grünliberale, Ottenbach
walt und Professor für Wirtschaftsrecht. Da Immobilieneigentümer immer weniger selbst entscheiden können, setzt sich Daniel Jositsch für deren Anliegen ein. Für Bastien Girod steht der Schutz der Ökosysteme an erster Stelle. Und Hans-Ueli Vogt fühlt sich, ob all der Vorschriften, die das Wohneigentum betreffen, schlicht traumatisiert. Er setzt sich für mehr Eigenverantwortung ein und meint, Regeln, die es nicht braucht, sind abzuschaffen. Da Klimaschutz für Martin Bäumle Priorität geniesst, setzt sich Bäumle für intelligente Lösungen der Gebäudetechniken ein. Ruedi Noser fordert weniger Bürokratie im Interesse der Hauseigentümer. Der Flughafen ist für den Wirtschaftskanton Zürich von eminenter Bedeutung, betonen alle Podiumsteilnehmer. Da dabei die Sicherheit an erster Stelle steht, sind dem Ausbau Grenzen gesetzt. Doch der Flughafen muss über ein attraktives Netz verfügen, um international zu bestehen. Der Vorschlag, Geschäftsflüge nach Dübendorf auszulagern, wird von Martin Bäumle, Bastian Girod und Daniel Jositsch vehement abgelehnt, während Ruedi Noser und Hans-Ueli Vogt sich eher dafür engagieren würden. Während Hans-Ueli Vogt und Ruedi Noser beim Thema Energiewende eher skeptisch sind und die Forschung unterstützen sowie den Markt spielen lassen wollen, sind Martin Bäumle, Bastien Girod und Daniel Jositsch überzeugt mit Lenkungsabga-
ben die Energiewende zu schaffen. Als Schlusswort forderte Bastien Girod mehr unabhängiges Forschen für saubere Luft und ein stabiles Klima während sich Hans-Ueli Vogt für eine freie Wirtschaft mit mehr Entscheidungsbefugnis einsetzt. Daniel Jositsch setzt sich für optimale Rahmenbedingungen ein, um die Energiewende zu schaffen, während Ruedi Noser sich für gute Bedingungen für Innovationen und offene Märkte einsetzt. Gesunde, saubere Finanzen und die Bilateralen sind für Martin Bäumle wichtig, um den Atomausstieg zu sichern. Wie der Präsident Hans Egloff bekannt gab, empfiehlt der Vorstand HEV Kanton Zürich das Duo Ruedi Noser und Hans-Ueli Vogt als Vertreter des Kantons Zürich zur Wahl in den Ständerat. Agi Winter
Richtig eingespurt
75 Schüler aus vier Gemeinden an der gestrigen Veloprüfung in Mettmenstetten. > Seite 19
«Like Father Like Son»: Kino Lux lädt am 2. Oktober nach Hedingen ins Werkgebäude. > Seite 23
FC Wettswil-Bonstetten gewinnt in Mendrisio. Am Sonntag kommt die USV Eschen/Mauren. > Seite 27
Neuer Kurs «qiFlow-Impro» bei «ergoveda» in Affoltern
Die «qiFlow-Impro» ist eine Kombination von drei Traditionen: der buddhistischen Meditation beziehungsweise Achtsamkeitsmethode, dem chinesischen Qigong und modernen Tanzformen. Die qiFlow-Impro begleitet von der stillen Meditation ins Körperbewusstsein und führt mit Qigong in die achtsame Tanzimprovisation über. Die Achtsamkeit ist dabei der rote Faden, der sich durch die ganze Einheit zieht. Es ist nichts anderes als eine Kunstform des Achtsamkeitstrainings für Körper und Geist: Achtsamkeit im Körper, Achtsamkeit im Geist, Achtsamkeit im bewussten Atmen und zuletzt Achtsamkeit im Tanz. Alle Bewegungen kommen dabei frei und befreiend als Ausdruck von innen heraus. Durch die Meditation und die Atem- und Bewegungsübungen verspürt man den Energiefluss in sich
sprudeln wie ein Wasserfall. Wer gerne tanzt oder tanzen möchte, aber Hemmungen hat oder Schwierigkeiten mit den vorgegebenen Tanzschritten und Choreografien, dem bietet sich hier die Gelegenheit, den eigenen Tanz zu tanzen. Es gibt im «qiFlow-Impro» keine festgelegten Schritte oder Figuren. Der Tanz entKursleiterinnen Hang Lien (links) und Therese Bachmann steht von allein, tanzen ihren eigenen Tanz. (Bild zvg.) dadurch dass man selbst, nimmt wahr, wie die innere den Körper und den Geist mit AchtKraft erweckt wird. Diese Kraft und samkeitsübungen vorbereitet hat. (pd.) die Bewusstheit aus der Meditation leiten einen wie von selbst in fliessende Kurs am Samstag, 3., und/oder Sonntag, 4. Oktober, Bewegung. Diese kommen von allein 9 bis 16 Uhr, Werkstrasse 1, Affoltern. Leitung: Hang und bevor man es realisiert, tanzt Lien, Therapeutin und Meditationsleiterin. Therese man schon. Deshalb der Name Bachmann, Tanz- und Bewegungstherapeutin. «qiFlow-Impro». Der Tanz kann im Kosten: 120 Franken pro Tag. Infos und anmelden Zeitlupentempo geschehen, er kann (bis 30. September): Hang Lien, Tel. 079 266 34 65, ruhig fliessen wie ein stiller Fluss, achtsamkeit@ergoveda.ch, www.ergoveda.ch. sanft wie ein vom Wind bewegtes Mitnehmen: bequeme Bekleidung, MeditationsKornfeld. Er kann aber auch lebhaft kissen (wenn vorhanden), Trinkflasche, Lunch.
Selbstkompetenz für Körper und Geist Ein Training in Alexander-Technik gibt eine attraktive Körperhaltung, baut Beschwerden im Bewegungsapparat ab und erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress. Der Schlüssel dazu liegt in der Wahrnehmung der Wechselwirkungen zwischen Körper, Emotionen und Gedanken. So können störende Verhaltensmuster, welche zu einer schlechten Körperhaltung, Rückenschmerzen, Nackenverspannung oder eingeschränkter Beweglichkeit führen, erkannt und abgebaut werden. Der Körper findet zu einer natürlichen Haltung. Atmung, Verdauung und Blutkreislauf erhalten genügend Platz, um gut zu funktionieren. Unnötige muskuläre Anspannungen, welche zu Verspannungen und Schmerzen führen, lösen sich auf. Die aufmerksame Körperwahrnehmung bringt Körper und Geist in eine gesunde Balance, da aufziehende Störungen des Organismus frühzeitig wahrgenommen und für die Optimierung der Selbstorganisation genutzt werden können. Dies erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress und för-
den Krankenkassen anerkannte komplementärtherapeutische Methode. Anmeldung und Infos bei Tamt, Adrian Mühlebach, Alexander Technik Sbat, Hasenbühlstrasse 18 m, Affoltern , info@tamt.ch, www.tamt.ch, Telefon 044 760 39 36.
Adrian Mühlebach zeigt, wie der Kopf auf der Halswirbelsäule balancieren kann. (Bild zvg.) dert die innere Ruhe und Gelassenheit. Die vermittelten Techniken zur Körperwahrnehmung, Entspannung, zum bewussten Bewegen und mentalen Ausrichten, lassen sich leicht in jede Aktivität, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Sport, integrieren. Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet in seiner Praxis in Affoltern ein individuelles Einzelprobetraining von 30 Minuten für einen Spezialpreis von 30 Franken an. Die Alexander-Technik ist eine von
Bewegung frei von innen heraus Nach einem guten Start in die Meditation und Achtsamkeitspraxis kann «ergoveda» endlich mit dem Projekt «qiFlow-Impro» starten. Den neuen Kurs «qiFlowImpro» bietet Hang Lien, zusammen mit der Qigong-Kursleiterin Therese Bachmann, an.
Gesund mit Mikronährstoffen Beratungstage bei Pfister in Affoltern Um gesund zu bleiben, braucht der Körper Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere sogenannte Mikronährstoffe. Individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte HCK-Mikronährstoffe gibt es neu in der Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern. Immer wieder treten spezielle Umstände ein, in denen der Bedarf an Mikronährstoffen besonders hoch oder wegen einseitiger Ernährung nicht abgedeckt ist. Dies kann z.B. bei Krankheit, Stress, sportlicher Aktivität oder regelmässiger Einnahme von Medikamenten der Fall sein. Veronika Bolliger, Geschäftsführerin der ApothekeDrogerie Pfister in Affoltern, sagt, dass jeder Stoffwechsel individuell sei und daher jeder Mensch einen anderen, spezifischen Bedarf an Mikronährstoffen habe, der primär von den individuellen Lebensumständen abhänge. In der Mikronährstoffmedizin werden keine Standard- oder Monopräparate mehr abgegeben. Um den richtigen Bedarf an Mikronährstoffen zu ermitteln, werden anhand eines Fragebogens die relevanten Daten ermittelt und mit einem speziellen Computerprogramm ausgewertet. Durch individuelle und optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Mischungen aus Mikronährstoffen können die Körperfunktionen wieder in gesunde Bahnen gelenkt werden. Man unterstützt den Organismus auf natürliche Weise, damit er gesund bleibt oder wieder gesund werden kann. Über- und Unterdosierungen werden
Veronika Bolliger, Apothekerin und Geschäftsführerin der ApothekeDrogerie Pfister. (Bild zvg.) damit vermieden und der Nutzen sowie die Wirksamkeit der Mikronährstoffe optimiert. Die Mikronährstoffe werden in Form eines Pulvers eingenommen. Am besten mischt man diese am Morgen unter ein Joghurt oder ins Müesli. Vom 28. September bis 10. Oktober finden in der Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern die HCK-Mikronährstoff-Beratungstage statt. Es gilt: vorbeikommen und sich von Apothekerin Veronika Bolliger und ihrem Team beraten lassen. Während der Einführungswoche gibt es 10 % Rabatt auf die persönliche Mischung. (pd.) Apotheke-Drogerie Pfister, Im Zentrum Oberdorf, Affoltern. www.topwell.ch.
Freitag, 25. September 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 27. September 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Vikarin Yasmin Zimmermann Vom 26. September bis zum 2. Oktober findet die «Ferienwoche 60+» in Murten statt – die Pfarramtsvertretung übernimmt Pfarrer Hans Peter Rühli (Telefon 043 818 47 54 oder 079 594 90 11) Donnerstag 1.Oktober Seniorenwanderung Treffpunkt: 8.39 Uhr Dorf Aeugst am Albis Billette werden abgegeben
Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst mit Vikarin Rahel Albrecht Donnerstag, 1. Oktober MännerSache: nur für Männer aus allen Gemeinden jeglichen Alters, etc. Wir zeigen den Film «wer weiss wohin?» um 19 Uhr im Kloster Kappel, vorher Apéro, anschliessend Imbiss Anmeldung erbeten auf 044 767 07 32 Unkostenbeitrag Fr. 25.–
Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst Vikarin Y. Zimmermann Mittwoch, 30. September 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 26. September 11.00 Jubiläumsfeier Fiire mit de Chliine bei der Waldhütte Bonstetten Wir feiern 20 Jahre Fiire mit de Chliine. Jubiläumsfeier und ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren mit dem Thema: «Die kleine Maus und der Mond» Anschliessend laden wir alle herzlich zum gemeinsamen Grillieren und Beisammensein ein. (Bitte Grillgut selber mitnehmen) für den Rest ist gesorgt. Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst mit Diakonin Bettina Schönmann
Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 25. September 20.00 Konzert Gospelchor Langnau Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 27. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer Kinderhüeti im Pfarrhaus Dienstag, 29. September 16.00 Fiire mit de Chliine in der katholischen Kirche Freitag, 2. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 27. September 11.00 Chile (nöd nur) für di Chliine im Singsaal Schulhaus Schachen Beta. Vorbereitungsgruppe mit Pfarrerin Renate Hauser und Anette Bodenhöfer
Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 26. September 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 27. September 9.30 Erntedank-Gottesdienst mit einem Alphorntrio Katrin Müller, Orgel und Pfr. Ch. Menzi anschliessend Verkauf der Gaben und von Kaffee und Kuchen Dienstag, 29. September 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus
Samstag, 26. September 15.00 «Fiire mit de Chliine» an der Chilbi im Singsaal der Primarschule Ottenbach Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren. Erzählt von Susanne Berli, Robin Berli Lynn Berli, Julie Vaucher und Mira Lutikhuis. Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Sonntag, 27. September 10.00 Ökumenischer Chilbi-Familiengottesdienst im Gemeindesaal Thema: «Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser» Pastoralassistentin Linda Cantero Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Piano Brass Band Brassissimo Montag, 28. September 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch
Samstag, 26. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 27. September 10.30 Ökumenischer Gottesdienst in Rifferswil Dienstag, 29. September 16.00 Fiire mit de Chline
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Ausstellung Lebenskunst & Totentanz Vom 21. September bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Sonntag, 27. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit einem Alphorntrio und Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort mit dem A Cappella Chor Zürich Leitung: Bohdan Shved «Klangzeit» Lesungen: Pfr. Christof Menzi Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 30. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 1. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Freitag, 2. Oktober 17.00 Abendrundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid «Den Garten einwintern»
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 27. September 10.00 Abschieds-Gottesdienst von Pfrn. Susanne Brüngger in der Kirche Maschwanden Orgel: Marianne Rutscho Querflöte: Maya Stutz anschliessend Apéro Sonntag, 4. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst zu Chilbi und Erntedank in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl und Pfrn. Susanne Brüngger Musik: Eva Wey
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. September 11.00 Ökumenischer ChilbiFamiliengottesdienst in der Halle der Firma Hawa, Ersbachstrasse (vis-à-vis Gut Training) Pfarrer Andreas Fritz, Pfarrer Angelo Saporiti, Jodlerklub am Albis
Ref. Kirche Obfelden Samstag, 26. September 9.00 Mannezmorge ref. Kirchgemeindehaus 17.00 Konzert für Chor + Solisten «Petite Messe Solennelle» von Gioachino Rossini, Gesangverein Knonau mit Ad-hoc-Chor Obfelden und Kirchenchor Richterswil ref. Kirche, Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 27. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel), Jodlerklub Affoltern a. A. Anschliessend Erntedank-Apéro in der Kirche www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 25. September Seniorenausflug Sonntag, 27. September 10.30 Ökumenischer Chilbi-Gottesdienst zum Erntedank: «Vo Bärge, em Glaube und de Liebi» Im Festzelt Diakon M. Kühle-Lemanski und Pfrn. Y. Schönholzer Gesangsverein Rifferswil Montag, 28. September 15.45 Kolibri
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 27. September 10.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst zum Erntedank mit Pfr. Matthias Ruff Mitwirkung: Fiire mit de Chliine Taufe: Andrina Käppeli,Wettswil Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 26. September 044 777 99 72 Mittwoch, 30. September 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 1. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 2. Oktober 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 26. September 10.00 Fiire mit de Chliine 17.30 Eröffnungsgottesdienst für die Erstkommunikanten anschl. Teilete Sonntag, 27. September 9.00 Eucharistiefeier dt./it.
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 26. September 11.00 Fiire mit de Chliine Waldhütte Bonstetten 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten 19.30 Santa Messa in lingua italiana im Provisorium Bonstetten Sonntag, 27. September 10.15 Eucharistiefeier mit dem Mauritiuschor im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 29. September 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 30. September 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 1. Oktober 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 2. Oktober 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst im Provisorium Bonstetten
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. September 11.00 Ökumischer Gottesdienst an der Chilbi Mettmenstetten Mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. A. Fritz Musikalische Umrahmung: Jodlerklub Affoltern Donnerstag, 1. Oktober 18.30 Männersache im Kloster Kappel
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 27. September 10.00 Ökumenischer Chilbi-Gottesdienst in Ottenbach 10.30 Eucharistiefeier dt./it.
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 26. September 14.00 Hochzeit Janna Dekker und Shane Blum ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. September 9.45 Erntedank-Familiengottesdienst «Das grosse Fest», Andi Wolf Kinderhüeti Montag, 28. September 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 30. September 19.00 Teens: peech 19.30 Informationsabend Donnerstag, 1. Oktober 13.30 MiP-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 27. September 9.45 Erntedankgottesdienst (Urs Baumann) mit Brass Band; Kinderhort anschliessend Teilete mehr unter: emk-affoltern.ch
Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst (Aussendung Fam. Fuchser) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 27. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 27. September 10.30 Gottesdienst Nehemia 11, 1–36 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch
Oktober-Programm 2015 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 21./28. Oktober 2015 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 1. Oktober 2015 WANDERUNG Degersheim–Wolfertswil– Degersheim Wanderzeit: ca. 3¼ Std. 7.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 8. Oktober 2015 EXKURSION Landesmuseum Zürich Alois-Carigiet-Ausstellung Führung ca. 1 Std. 9.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett selber lösen Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 15. Oktober 2015 SENIORENTREFF Bunt sind schon die Wälder Pfrn. E. Studer singt mit uns bekannte Lieder zur Herbstzeit. 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 22. Oktober 2015 BERGWANDERUNG Sitzberg–Hörnli–Bauma Wanderzeit: 4½ Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 22. Oktober 2015 SPAZIERGRUPPE Effretikon–Nürensdorf Spazieren: 1½ Std. 8.35 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/An-, Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 29. Oktober 2015 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute
75 Schüler fit für den Strassenverkehr Veloprüfung in Mettmenstetten auch für Knonauer, Maschwander und Rifferswiler Sechstklässler Die Veloprüfung bildete bis zu ihrer Abschaffung den Abschluss der Verkehrsausbildung an der Mittelstufe. Dank der Mithilfe des Elternforums konnte dieser Test in Mettmenstetten nun wieder eingeführt werden. Davon profitieren auch Knonauer, Maschwander und Rifferswiler. ................................................... von thomas stöckli «Wenn es am Schluss eine Prüfung gibt, ist die Lernmotivation grösser», sagt Kantonspolizist Patrik Suter. Als Kinder- und Jugendinstruktor – im Volksmund Schulpolizist – ist er in sieben Ämtler Gemeinden für den Verkehrsunterricht vom Kindergarten bis zur 9. Klasse zuständig. In der vierten Klasse geht es etwa ums Vortrittsrecht, um Verkehrssignale und den Umgang mit fahrzeugähnlichen Geräten wie Inline-Skates, Skateboards oder Trottinetten. In der fünften Klasse wird der Verkehrsunterricht dann für einen Halbtag auf die Strasse verlegt. Im Fokus steht das Linksabbiegen, «das schwierigste Manöver», wie Suter betont. Zurückblicken, Handzeichen geben, einspuren und auf eine Lücke im Verkehrsfluss warten – das ist komplexer,
als man denkt. In der letzten Primarschulklasse werden dann die ganzen Grundlagen der sieben bisherigen Lektionen nochmals repetiert.
Im Kreisverkehr haben auch Erwachsene Mühe Was haben die Schüler wirklich gelernt und wo bestehen noch Lücken? Darüber kann nur ein Test Aufschluss geben. Nebst einem theoretischen Teil gehen die Sechstklässler deshalb an der Veloprüfung auch auf die Strasse. Der knapp fünf Kilometer lange Parcours beinhaltet neun Posten mit verschiedenen Schwierigkeiten. Rechtsvortritt ist dabei ebenso Thema wie das bereits erwähnte Linksabbiegen und das Verhalten im Kreisverkehr. Sofern man den Kreisel nicht bei der ersten Möglichkeit wieder verlässt, gilt es bereits vor der Einfahrt zurückzublicken, Handzeichen zu geben und in die Mitte der Verkehrsfläche einzuspuren. Ein weiteres Handzeichen wird erst vor dem Verlassen des Kreisels fällig. «Das können viele Erwachsene auch nicht», sagt Patrik Suter. Wenn sie den jeweiligen Posten fehlerfrei passiert haben, geht es für die Schüler nonstop weiter. Ansonsten werden sie von den freiwilligen Kontrolleuren – Eltern und Senioren aus al-
Gestern Donnerstagmorgen vor dem Schulhaus Gramatt in Mettmenstetten: Sechstklässler Gian wartet aufs Startsignal. Im Hintergrund wird noch die Verkehrstauglichkeit der Velos überprüft. (Bild Thomas Stöckli) len vier Gemeinden – herausgewinkt und auf den Fehler aufmerksam gemacht. Maximal sieben Fehler dürfen sich die Schüler in Theorie und Praxis erlauben. Wer mehr hat, muss zur Nachprüfung.
Wird die Veloprüfung nun auch in anderen Ämtler Gemeinden wieder eingeführt? Hilfreich wäre das auch für den Schulpolizisten, sieht er doch anhand der Resultate sogleich, wo noch Übungspotenzial besteht.
«Die Initiative muss von den Eltern kommen», stellt Patrik Suter allerdings klar. Weil der Aufwand gross sei, mache es auch Sinn, dass sich wie in Mettmenstetten mehrere Gemeinden zusammentun.
Den Schlüssel zum Glück finden Kundenanlass bei Remax in Affoltern Unter dem Motto «Finden auch Sie Ihren Schlüssel zum Glück» lädt Remax diesen Samstag alle Interessenten ein, die noch auf der Suche nach dem perfekten Zuhause sind. Denn niemand verfügt über ein grösseres Verkaufsangebot als der Schweizer Marktführer bei Immobilienvermittlungen. Nach wie vor stehen die eigenen vier Wände bei der Schweizer Bevölkerung ganz oben auf der Wunschliste. Oft gestaltet sich aber die Suche nach dem idealen Eigenheim, das den persönlichen Wohnbedürfnissen entspricht, schwierig und zeitaufwändig. Hier kann die Zusammenarbeit mit einem versierten Immobilienmakler hilfreich sein. Er bietet Hand bei der Bedarfsermittlung und der gezielten Marktre-
zur sache Einzigartige Erfolgsstory Remax ist der weltweit führende Immobilienvermittler und seit 1999 in der Schweiz vertreten. Remax ist mit über 100 Büros und mehr als 360 Maklerinnen und Maklern die Nummer 1 in der Schweiz und bietet mit rund 3800 Objekten das grösste Angebot. Die Franchisenehmer sind in allen Sprachregionen der Schweiz flächendeckend positioniert. Die Remax-Idee – lokal verankerte und kundennahe Maklerinnen und Makler vermitteln Immobilien vernetzt und mit hoher Dienstleistungsqualität – führte zu einem enormen Bekanntheitsgrad der Marke und zu starkem Wachstum. Remax wurde 1973 in Denver, Colorado/USA, gegründet und ist heute in mehr als 95 Ländern aktiv. Rund 100 000 Immobilienmakler und über 6500 Büros sind Teil dieser einzigartigen Erfolgsstory.
cherche, er begleitet Käufer bei Besichtigungen und unterstützt bei der Kaufabwicklung.
Grösstes Angebot an Wohneigentum In der Schweiz vermittelt niemand mehr Liegenschaften als Remax. Mehr als 4000 Immobilienkäufer und -verkäufer nahmen alleine 2014 das breite Dienstleistungsangebot der RemaxMaklerinnen und -Makler in Anspruch. Mit laufend rund 3800 aktuellen Verkaufsobjekten in allen Sprachregionen der Schweiz verfügt das erfolgreiche Remax-Netzwerk hierzulande über das grösste Angebot an Wohneigentum. In den über 100 Büros oder auf der Internetseite remax.ch findet daher jeder sein neues Eigenheim. Um aufzuzeigen, wie umfangreich das Immobilienangebot von Remax ist und welche Unterstützung ein kompetenter Makler bei der Suche nach der geeigneten Liegenschaft bieten kann, führt Remax Affoltern am 26. September einen Kundenanlass durch. Hier können sich alle, die noch auf der Suche sind, unverbindlich mit Maklern, aber auch mit Kunden, die bereits über Remax ein Eigenheim erworben oder verkauft haben, austauschen, wertvolle Informationen zu einem erfolgreichen Immobilienkauf erhalten und mehr zu aktuellen Verkaufsangeboten erfahren. Begleitet wird der Kundenanlass in Affoltern, der gleichzeitig auch an über 40 weiteren Remax-Standorten durchgeführt wird, von einer schweizweiten Online-Kampagne mit kurzen TV-Spots. Die Headline «Finden auch Sie Ihren Schlüssel zum Glück» sowie ein Herz mit integriertem Schlüssel kennzeichnen die Sujets und unterstreichen die Emotionen und Glücksgefühle, welche mit dem Erwerb eines Eigenheims verbunden sind. Kundenanlass für Immobilienkäufer am Samstag, 26. September, von 9 bis 12 Uhr im Remax Immobilienbüro, Bahnhofplatz 1, Affoltern.
Elvira und Vitto Laubscher präsentieren die neue Gaststube, einst Rifferswiler Poststelle. (Bild Werner Schneiter)
Rifferswiler «Pöstli» wieder offen Nach fast zweijährigen Arbeiten in neuem Glanz Fast zwei Jahre nach der Schliessung und umfassenden Umbau- und Sanierungsmassnahmen ist das Restaurant Post in Rifferswil wieder geöffnet. Die Genossenschaft und das Wirteehepaar Elvira und Vitto Laubscher bieten einige Neuerungen. Vitto Laubscher spricht von einer «Soft-Eröffnung», die nicht angekündigt worden ist und sozusagen Testphase darstellt. Abläufe müssen sich einspielen, genauso das Personal. «Klemmts irgendwo, so kann ich das Lokal auch für einen Tag schliessen», sagt Vitto Laubscher, der vorerst über Mittag ein Menü bietet, aber auch mit à la carte Aufwartung macht – mit Haupt- und Standardgerichten: Neben Rindshacktätschli, Schnitzel oder Kalbsleber ist unter anderem auch die simple Bratwurst zu haben. Ein Eröffnungsfest steigt am 30. Oktober. Die Genossenschaft Post Rifferswil hat
sehr viel in diese Wiedereröffnung investiert – Geld und Frondienstleistungen von Mitgliedern, die allesamt mit Herzblut dabei sind, auch, weil das «Pöschtli» in Rifferswil nicht nur Restaurant ist, sondern gesellschaftliche Bedeutung hat und in Kreisen bekannt ist, die weit über das Dorf hinausreichen. Nun erstrahlen die Räume in neuem Glanz. Es gibt neue Parkettböden, eine zentrale Heizung (zuvor waren es fünf Heizformen!), neue Stromleitungen, einen Lift, einen zentralen Eingang. Mit fünf schön eingerichteten Gästezimmern und einer kleinen Studiowohnung, die im Bedarfsfall ebenfalls Gästen zur Verfügung steht, kommt dem «Pöschtli» sogar Hotelstatus zu. Alles ist behindertengerecht angelegt. Das Restaurant verfügt neben der Gaststube und dem Saal über einen neuen, 18-plätzigen Speiseraum, der in der ehemaligen Rifferswiler Poststelle eingerichtet wurde und ebenfalls schön ausgestattet ist. Neu ist ausserdem «Chefs Table» – ein Gäste-
tisch, der unmittelbar neben der Küche steht. Maximal acht Gäste können dort dem Koch mitteilen, was man will und was nicht – und wie viele Gänge gewünscht sind. (-ter.)
Power-Bike fokussiert auf Online-Verkauf Der Laden an der Lindenmoosstrasse in Affoltern wird gegen Ende Oktober aufgelöst Käufe werden vermehrt im Netz statt im Laden getätigt – davon ist auch die Motorrad-Bekleidungs-Branche betroffen. PowerBike hat die Zeichen der Zeit erkannt.
Golden Gate Bridge zu verkaufen Ursprünglich liess sie im Eingangsbereich der Travel Station in Affoltern Fernweh aufkommen, als nach deren Umzug der Platz fehlte, kam sie bei Power-Bike unter. Die Rede ist von einer gut zehn Meter langen, fast dreieinhalb Meter hohen und gut zweieinhalb Meter breiten Nachbildung der Golden Gate Bridge. Nun sucht Stefan Frey einen Abnehmer, der dem Modell einen würdigen Platz einräumen will. Der künftige Brückenbesitzer muss die Konstruktion allerdings selber werktags abbauen und mitnehmen. (tst.)
................................................... von thomas stöckli Massiv ausbauen oder ganz aufhören. Vor diesem Entscheid dürfte in nächster Zukunft mancher Verkaufsladen von Motorrad-Bekleidung stehen. «Die Käuferschaft wünscht sich «MotorradBekleidungs-Tempel» und ist bereit, dafür auch etwas weiter zu fahren», weiss Stefan Frey, Geschäftsführer von Power-Bike. Um in dieser Liga langfristig mitspielen zu können, hätte er etwa seine Helm-Auswahl von rund 500 auf über 2000 Stück aufstocken müssen. «Da wir im Umkreis von 20 Fahrminuten bereits zwei grosse Mitbewerber haben und noch ein neuer dazukommt, kam das nicht infrage», so Frey. Um saisonbedingte Schwankungen abfedern und seinen Mitarbeitern eine Ganzjahres-Anstellung bieten zu können, setzt Power-Bike seit jeher auf Wintersport-Schutzbekleidung als zweites Standbein. Weil der Hauptlieferant den jüngsten Entwicklungen hinterherhinkt, ist dieser Geschäftsbereich zuletzt allerdings fast komplett weggebrochen. Auch künftig dürfte sich der Trend fortsetzen, dass Käufe vermehrt im
Letzter Shop-Verkaufstag am Samstag, 24. Oktober. Künftig verkauft Stefan Frey online und ab Rampe. (Bild Thomas Stöckli) Netz statt im Laden getätigt werden. Nach über 20 Jahren Power-Bike – 17 davon mit eigenem Laden in Affoltern – hält Frey den Moment deshalb für günstig, seiner Firma eine neue Strategie zu verpassen. Der Verkaufsladen an der Lindenmoosstrasse 10 wird aufgelöst, die Fixkosten dadurch massiv reduziert. Gleichzeitig will Frey den Online-Shop ausbauen und den Produkte-Vertrieb optimieren. Nicht zuletzt sollen auch die Eigenmarke «Free7» sowie die Kevlar-Hoodies inno-
vativ vorangetrieben werden. «Produkte entwickeln, das macht mir Spass», sagt Frey.
Rampenverkauf an derselben Adresse «Der letzte Shop-Verkaufstag ist am Samstag, 24. Oktober, 9 bis 15 Uhr», verrät Stefan Frey. Gegen Ende Oktober will Power-Bike die Verkaufsfläche geräumt haben. Garantieansprüche bleiben darüber hinaus gewährleistet und auch Gutscheine lassen sich wei-
terhin einlösen. «Wir bleiben an der gleichen Adresse», versichert Frey, «nur der Eingang wechselt.» Gross bleibt die Lager-Auswahl im Bereich Kevlar-Jeans und bei den Eigenproduktionen. Davon profitieren die Ämtler Kunden weiterhin, denn Power-Bike öffnet sein Lager zweimal wöchentlich für einen halbtägigen Rampenverkauf. Erstmals wird dies am 10. November sein, dann jeweils dienstags von 13.30 bis 18.30 Uhr und samstags, von 8 bis 12 Uhr.
Golden Gate Bridge, noch an ihrem ursprünglichen Standort. (Bild zvg.)
Getanzte Lebensfreude in Hausen Nia-Schnupperstunden im SilatPlus auf dem Weisbrod-Areal
Nick Gucher empfängt an seiner Degustationstheke. (Bild zvg.)
«Die Seele der Weine» auf dem Weisbrod-Areal Weinhandlung lädt zur Eröffnungsdegustation
Nia ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept für Körper, Geist und Seele. Es verbindet Elemente aus asiatischen Kampfkünsten, aus Tanz und Bewegungstherapien. Nia schenkt Wohlbefinden und Lebensfreude, wirkt belebend, kräftigend und entspannend zugleich. Es ist gut für die Fitness und lässt die Persönlichkeit entfalten. Andrea Schneeberger lädt am Montag, 9 bis 10 Uhr, und Mittwoch, 19.30 bis 20.30 Uhr zu unverbindlichen Schnupperstunden ins SilatPlus auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. Infos und Anmelden bei Andrea Schneeberger, schneeberger.andrea@bluewin.ch, Telefon 079 679 49 11.
Nach dem Umzug im 2014 auf den friedlichen Mühliberg in Aeugst eröffnete Hana Gucher im März diesen Jahres die Boutique «L’Air du Sud» im Weisbrod-Areal in Hausen. Ihr älterer Sohn Nick Gucher half bei der Eröffnung fleissig mit und fühlte sich im Areal sofort sehr wohl. Schon im vergangenen Jahr entschied sich Nick Gucher, den stillgelegten Familienbetrieb Kucera Weine von seiner verstorbenen Grossmutter wieder aufzunehmen und gründete Anfang 2015 unter neuem Namen die Firma «anima vini», was so viel heisst wie «die Seele der Weine». Für Mutter und Sohn war es anzeige
von Anfang an klar, dass sie gemeinsam im Weisbrod-Areal arbeiten möchten. Im September 2015 war es nun so weit, Nick Gucher konnte in den Räumlichkeiten seine eigene Degustationsecke einrichten. Am 26. September, von 10 bis 21 Uhr lädt die Weinhandlung anima vini zur Eröffnungsdegustation im heimeligen Ambiente der Wohnboutique L’Air du Sud ein. Ganz unter dem Motto «guter Wein in schönem Heim». Es erwarten unter anderem exklusive Crémants de Bourgogne, traditionelle Côtes-du-Rhône-Weine sowie interessante Spanier und Italiener. (pd.)
Nia schenkt Wohlbefinden und Lebensfreude. (Bild zvg.)
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier» Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler - Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 19. November.
Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder und Richard Jurtitsch. Do/Fr, 13-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 4. Oktober. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.
Park Seleger Moor: Seerosen, Farngarten, Rhododendren- und Azaleensammlung, versteckte Winkel sowie fachkundige Führungen. Park, Pflanzenverkauf und Beizli täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.
Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16: Skulpturen «Homo Solaris» von Friedrich Feichter. Während der Öffungszeiten des Gartencenters, Infos: www.gartencenter-guggi.ch Bis 3. Oktober.
Galerie 100, Zürichstrasse 100: 2. Bilderbörse. Entgegennahme von Gemälden, Lithos, Bronzen von alten und neuen Meistern bis 3. Oktober. Vorbesichtigung 6.-11. Oktober, Verkauf 12.-24. Oktober. Do, und Fr, 15-18.30, Sa, 10-16 Uhr, www.galerie100.ch. Galerie in der Goldschmiede Säuliamt, Bahnhofplatz 11: Eröffnungsausstellung mit diversen Künstlern. Di-Fr, 16-18.30 Uhr, Sa, 12-16 Uhr.
Kappel am Albis Kloster Kappel (Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception): 13.30 Uhr tägliche Führungen durch die Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz». Bis 22. November.
Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Wenn mein Buch lebendig wird! Kurzgeschichten und Zeichnungen von Stalliker Primarschülerinnen und -schülern. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr, Bis 30. September.
Freitag, 25. September Affoltern am Albis 20.15: «Blaubart spielt Blaubart» Herzog Blaubarts Burg - frei nach Bartók, erfrischend neu interpretiert. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Hausen am Albis 10.00-18.00: Herbstmarkt. Handund Hausgemachtes für Herz und Bauch. Attraktives rund um Tierund Pflanzenwelt. Betriebsführungen 10.30, 13.30 und 15 Uhr. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.
Hedingen 18.00: Chilbi 2015 mit DTV-Raclette-Stübli und Vollgashöckler-Beiz und Pizzeria Samaritana. Schulhaus Schachen (Parkplatz).
Kappel am Albis 19.00: Führung mit Augenmerk auf Werke von GeGe Gessler «Lebenskunst und Totentanz». Informationen: www.gegessler.ch, Koordination Mitfahrgelegenheit Telefon 079 628 75 47. Kloster Kappel.
14.00-20.00: Bibliothek an der Chilbi - grosse Auswahl an Medien zu attraktiven Preisen. Bibliothek. Trottenweg.
Knonau 09.30-18.00: Kürbisfäscht und Herbstmärt mit Festwirtschaft und über 150 Sorten Zier- und Speisekürbisse. Hof Stöckweid. Uttenberg.
Mettmenstetten 13.00: Chilbi Mättmi. Viele Stände mit Delikatessen und Herbstlichem. Diverse Festwirtschaften und Barbetrieb. Erspach-Quartier. 17.30: SVP auf dem Bauernhof mit Besichtigung Bauernhof und Kurzreferaten mit kleiner Festwirtschaft. Hof Familie Haab. Schürmatt 1.
Obfelden 08.00-16.00: LandiTag mit Festwirtschaft, Obst-Aktion, frische Apfelchüechli, Konzert der Jumba von 11-12 Uhr, Show-Mosterei und schöne Herbstpflanzen. Landimärt. Muristrasse 2. 17.00: Gesangsverein Knonau, Ad-hoc-Chor und ref. Kirchenchor Richterswil mit «Petite Messe Solenelle» von Gioachino Rossini (gekürzt, ca. 1 Std.). Reformierte Kirche.
Vorpremiere mit Dodo Hug «Sorriso Clandestino» im «Pöschtli» Aeugstertal Lieder des Protests, Lieder der Leidenschaft, Lieder der Hoffnung: In ihrem neuen Programm interpretieren Dodo Hug und Efisio Contini in engagierter und geistreicher Weise sowohl europäische, nord- und südamerikanische Songs und Covers, wie auch neue, eigene Lieder. Mal frech, aufmüpfig, temperamentvoll oder melancholisch-trotzig, dann wieder scharfsinnig und entlarvend, mit Sinn für subtilen Humor. Sie erzählen vom Leben und Schicksal der Arbeiterklasse von der Industrialisierung bis heute. In den fast vergessenen Klage- und Protestliedern, die an Aktualität nichts eingebüsst haben, sowie den eigenen zeitgenössischen Songs werden Ausbeutung, Unterdrückung, Migration, Arbeitslosigkeit, Kinderarbeit, aber auch Hoffnungen und Sehnsüchte sensibel thematisiert – mehrsprachig virtuos und in grosser musikalischer Vielfalt. Wie man es von Dodo Hug und Efisio Contini gewohnt ist, singen sie deutsch,
terung des rein italienischen Programms «Sorriso Amaro», mit dem Dodo Hug und Efisio Contini seit 2010 erfolgreich auf verschiedenen Bühnen im In- und Ausland touren. Die Zuhörer erwartet ein engagiertes, leidenschaftliches und faszinierendes Programm: inhaltlich anspruchsvoll, musikalisch abwechslungsreich und sehr charDie Musiker: Dodo Hug (Gesang, Gitarre, Perkussion) und Efisio Contini (Gesang, Gitarre, Mandoline, Loops). (Bild zvg.) mant. Mit ihrem zutiefst berührenitalienisch, französisch, spanisch, den Gesang, den beiden wunderschöenglisch ... nen, sich ergänzenden Stimmen, vermögen Dodo Hug und Efisio Contini das Publikum immer wieder aufs Wunderschöne, sich ergänzende Neue zu begeistern. (pd.) Stimmen «Sorriso Clandestino» ist eine gelungene sprachliche und inhaltliche Erwei-
Samstag, 10. Oktober, 20.30 Uhr, Pöschtli Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.
Wettswil Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische, Kameruner und Engadiner Köstlichkeiten, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 20.00: Live Rockabilly mit «The Moggies (I)» und «Fishnet Stockings» (CH) CQ Bar. Bahnhofplatz 5. 20.00: «Song Factory in Concert» mit dem GemischtenChor Affoltern. Leitung Christoph Schönenberger. Eintritt frei. Kollekte. Ref. Kirche. Zürichstrasse 94.
Ebertswil 18.30: Bauchtanz-Show mit türkischem Essen. Musikalische Unterhaltung mit DJ Algodao. Reservieren unter 044 77 66 111. Restaurant Schweikhof.
Hausen am Albis 10.00-18.00: Herbstmarkt. Handund Hausgemachtes für Herz und Bauch. Attraktives rund um Tierund Pflanzenwelt. Betriebsführungen 10.30, 13.30 und 15 Uhr. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1. 20.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch: Inszenierung. Reservieren: Tel. 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstrasse 18.
Hedingen 11.30: Chilbi 2015 mit Marktständen, Bahnen, Kinderflohmarkt, LiveMusik, Bar und Beizen. Kinderkonzert mit Caroline Graf. Schulhaus Schachen (Parkplatz).
20.00: Konzert mit Nics Dixieland Selection. Reservierung 044 700 01 28, Abendessen ab 18.30 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.
kürbisse. 11 Uhr Platzkonzert Musikverein Maschwanden und am Nachmittag Trio Räbbergfäger. Hof Stöckweid. Uttenberg.
erwünscht Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Affoltern am Albis 17.00: «Putzfrau Luise und der Postkutschenraub». Erzähltheater für Aug und Ohr für Kinder ab 4 Jahren. Infos unter: www.kulturaffoltern.ch. Marktplatz. 17.00: «Song Factory in Concert» mit dem GemischtenChor Affoltern. Leitung Christoph Schönenberger. Eintritt frei. Kollekte. Ref. Kirche. Zürichstrasse 94.
Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder und Richard Jurtitsch. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.
11.00: Chilbi Mättmi. Delikatessen und Herbstliches, Festwirtschaften und Barbetrieb. Ökumenischer Gottesdienst mit Begleitung des Jodlerclubs, anschliessend Platzkonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Erspach-Quartier.
Wettswil 11.00-17.00: Herbstmärt. Die Bibliothek ist geöffnet. Bibliothek. 11.00-17.00: 23. Wettswiler Herbstmäärt mit vielen Ständen, Märtbeiz, Cüplibar, Auftritt Musikverein vor Mittag und anderen Attraktionen für Gross und Klein. Dorfkern.
Montag, 28. September Ottenbach
Hausen am Albis 14.00: Andrew Bond singt für Kirchturm-Sanierung. Kinderkonzert. Türöffnung 13.30. Danach Kaffee und Kuchen. Ref. Kirche.
Hedingen 09.00: Chilbi 2015 mit ChilbiBrunch, Marktständen, Bahnen, Kinderflohmarkt, Live-Musik, Bar, Beiz und «de schnällscht Hediger». Schulhaus Schachen (Parkplatz). 12.00-18.00: Bibliothek an der Chilbi - Lesestoff für jeden Geschmack zu günstigen Preisen. Bibliothek. Trottenweg.
Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort mit A cappella Chor Zürich. «Klangzeit» Lesungen Pfr. Christoph Menzi. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Knonau 09.30-18.00: Kürbisfäscht und Herbstmärt mit Festwirtschaft und über 150 Sorten Zier- und Speise-
21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix: Funky, Funky. Bar offen ab 18 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.
Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).
Dienstag, 29. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
Bonstetten 06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Auf dem Walenpfad von der Bannalp über die Brunnihütte nach Engelberg-Ristis. Wanderzeit: ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler, 044 700 00 06. Bahnhof (Treffpunkt).
Mittwoch, 30. September anzeige
Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 20.15: «Werbefilme für die Stadt Zürich 1914-2014» Impressionen aus vergangenen 100 Jahren. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, ab 19 Uhr Spezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat. Reservieren
Wettswil 10.00-10.30: Buchstart «Reim und Vers», für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Bibliothek. 14.30-15.00: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek.
gräben. Verpflegung vor Ort, Rückweg ca 30 Min. nach Aathal, zurück über Uster. Billette: 9-Uhr-Pass, kann auch besorgt werden. Auskunft Käthi Kurtz 044 761 23 47 Postautohaltestelle (Treffpunkt)
Affoltern am Albis 07.25: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung: DegersheimWolfertswil-Degersheim. Wanderzeit 3¼ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden 044 700 19 00. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit Wide Spectrum Jazz Combo. Bar offen ab 18.30 Uhr. Res.: 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Ottenbach 09.10: ottenbach60plus: Mit der Bahn nach Pfäffikon. Wanderung ca. 1 Std. entlang dem See zur Kürbisausstellung (Juckerfarm) in Seeanzeige
Kinder vertauscht – was nun? «Like Father Like Son»: Kino Lux im Werkgebäude Hedingen «Like Father Like Son» gewann den Preis der Jury in Cannes 2013. Kino Lux und der Gemeindeverein Hedingen zeigen den Film von Hirokazu Kore-eda am Freitag, 2. Oktober, um 20.15 Uhr im Saal des Werkgebäudes. Drei Chöre aus Knonau, Obfelden und Richterswil singen zusammen. (Bild zvg.)
Drei Chöre – sieben Solisten – eine Messe Rossini-Event am Wochenende in Obfelden Der Gesangverein Knonau, der Ad-hoc-Chor Obfelden singen zusammen mit dem reformierten Kirchenchor Richterswil, am 26. September, 17 Uhr, die bekannte «Petite Messe Solennelle» von Rossini in der reformierten Kirche Obfelden. Die Petite Messe solennelle, neben dem Stabat Mater die zweite grosse kirchenmusikalische Schöpfung von Gioachino Rossini, entstand im Jahre 1863 in Passy, einem damaligen Vorort von Paris. In dieser von jeher bevorzugten Pariser Sommerfrische berühmter Künstler und Gelehrter hat sich Rossini eine Villa erworben, die rasch zu einem begehrten gesellschaftlichen und künstlerischen Treffpunkt wurde. Früher war es bei Köchen üblich, besondere Gerichte den Idolen der Zeit zu widmen. Einige Klassiker haben sich bis heute gehalten, so auch das «Tournedos Rossini». Adolphe Dugléré (1805–1884), Küchenchef des weltberühmten Café Anglais in Paris am Boulevard des Italiens No.13, verewigte sich mit seinen legendären Tournedos mit Gänseleber, Trüffeln und Madeirasauce. Rossini komponierte diese Messe, deren Fertigstellung nur zwei Monate dauerte, für die Einweihung der Privatkapelle seines Freundes, des Grafen Michel-Frédéric Pillet-Will und widmete sie dessen Frau, der Comtesse Louise Pillet-Will. Erfolgreich wurde das Werk am 14. März 1864 in Paris in privatem Rahmen uraufgeführt. Vielleicht waren es die räumlichen Verhältnisse, die Rossini zu der auf den ersten Blick etwas ungewöhnlichen, in der französischen Messtradition aber durchaus beliebten Begleitung mit Klavier und Harmonium bewegten. Neben die Schlusstakte des Agnus Dei
schrieb Rossini in sein Manuskript die Worte: «Lieber Gott – voilà. Nun ist diese arme kleine Messe beendet. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée), die ich gemacht habe oder ist es vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich wurde für die Opera buffa geboren, das weisst Du wohl! Wenig Wissen, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.» Eine Widmung eigentümlicher Art, echt Rossini mit ihrem humorvollen Wortspiel. Gioachino Antonio Rossini (1792–1868) wurde am 29. Februar 1792 in Pesaro geboren. Er war der einzige Sohn des Hornisten Giuseppe Rossini und der Sängerin Anna Rossini geb. Guidarini. 1805 zog die Familie nach Bologna, wo Rossini am Liceo Musicale Komposition, Violoncello, Horn, Gesang und Klavier studierte. Am Montag, 14. März 1864, abends um 10 Uhr wurde die Messe im protestantischen Haus von Graf Alexis PilletWill uraufgeführt und zwar zur Einweihung seines Palastes. Unter den Gästen waren unter anderen der päpstliche Nuntius, der türkische Botschafter und in der Pause zwischen dem Gloria und dem Credo wurde ein kaltes Buffet serviert. In der Kirche durfte diese Messe nicht aufgeführt werden; gemischte Chöre wurden durch ein päpstliches Verbot in sakralen Räumen verboten und Kastraten gab es nicht mehr. Das Werk wird zusammen mit sieben Solisten aufgeführt, nämlich Marianne Lang (Sopran), Franca Courtin (Alt), Siddique Eggenberger (Tenor), Stephan Rist (Bariton), Mirco Bergo (Pianoforte concertato), Seraina Brügger (Pianoforte di ripieno) sowie Andreas Zwingli (Armonio). (pd.)
Ryota und seine Frau Midori erfahren, dass ihr sechsjähriger Sohn Keita nicht ihr eigenes Kind ist. Zwei Babys wurden im Spital nach der Geburt irrtümlich vertauscht. Die Frage stellt sich: wollen sie und das andere betroffene Elternpaar den vermeintlichen Sohn gegen den wirklichen eintauschen? Nach sechs Jahren Kindheit? Wunderbar leicht kreist der Japaner Hirokazu Kore-eda um die Fragen, was es heisst, Eltern zu sein und was Kind. Eine Geschichte, die sinnlich und besinnlich berührt. Wer ist selber Vater? Oder Mutter? Die sollen sich vorstellen, man würde ihnen mitteilen, ihr sechsjähriger Sohn sei nicht ihr eigenes Kind, weil es damals nach der Geburt im Spital zu einer Vertauschung kam. Möchte man nun das Kind, mit dem man die ersten sechs intensiven Jahre verbracht hat, behalten, oder gegen das leibliche Kind eintauschen? Die Ausgangslage zu Hirokazu Kore-edas neuem Spielfilm hat es in sich und regt uns zum Nachdenken an.
Zahlreiche Publikumspreise Für den erfolgreichen und gut situierten Architekten Ryota kommt die Nachricht, dass sein Sohn Keita eigentlich nicht sein Sohn ist, aus heiterem Himmel. Der Sechsjährige ist als einziges Kind der Mittelpunkt einer beschäftigten Familie wohlbehütet und umsorgt. Die Nachricht von der Verwechslung will verarbeitet sein, und die Begegnung mit dem wirklichen Sohn, der bei einer anderen Familie
Zwei zärtlich beobachtete Familien. (Bild zvg.) aufwuchs, macht die Sache nicht einfacher. Hirokazu Kore-eda ist ein Meister im Betrachten von familiären Situationen. Er versteht es wie wenige, mit Kindern zu arbeiten und von Momenten der Kindheit zu erzählen. Am Festival von Cannes begeisterte «Like Father Like Son» Publikum und Medien gleichermassen. Der Film wurde von Steven Spielbergs Jury am Ende mit dem Prix du Jury geehrt und hat von San Sebastian bis Vancouver Publikumspreise gewonnen. «Like Father Like Son» ist eine ebenso unterhaltsame wie nachdenk-
lich stimmende Betrachtung dessen, was Eltern sind und was das Elternsein und was das Kindsein ausmacht. Der Film erzählt aus der heutigen Welt, mitten in einer hektischen Grossstadt, aber so zurückhaltend, dass seine Figuren glänzen können und ihre Geschichte sinnlich und besinnlich berührt. (pk) Like Father Like Son, Spielfilm von Hirokazu Kore-eda (Japan 2013, 120 Min., Jap./d) am Freitag, 2. Oktober, 20.15 Uhr, im Saal Werkgebäude, Zwillikerstrasse 26, Hedingen. Türöffnung 19.45 Uhr, Bar in der Pause, Eintritt frei, Kollekte beim Ausgang. Lageplan und öV unter www.kinolux.ch.
Samstag, 26., sowie Sonntag, 27. September, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Kollekte.
«Hotel Schräg» Martin Walker bei Bücher Scheidegger Martin Walker stellt seinen Debütroman «Hotel Schräg» in der Buchhandlung Scheidegger vor und Ursula und Martin Grob kochen für die Gäste. «Die Hoteldynastie Schräg ist ein bisschen so wie ihr Name. Seit vier Generationen hält sie das mittlerweile etwas heruntergekommene Slant House im abgelegenen Ort St. Meinart. Früher, ja, da trieben Künstler und Lebensreformer im Hotel herum, jetzt führen es Alain Schräg und sein Vater Emil, der meist keine Lust zum Kochen hat. Eines Tages taucht ein Pärchen auf: Der Kunsthistoriker Benôit forscht über den Fotografen Valéry Valse, der mit seinem Modell Gudrun einst im Hotel wohnte. Lola, Benôits Freundin, verliebt sich in Alain. Und da sie dieser Gudrun recht ähnlich sieht, wird ein bisschen Kunstge-
schichte gefälscht. Der 1965 geborene und in Zürich lebende Martin Walker hat seinen ersten Roman geschrieben. Andere hätten 800 Seiten für die verwickelte Geschichte der Schrägs gebraucht, Walker macht es federleicht auf 155 Martin Walker. Seiten. Es ist ein (Bild zvg.) Vergnügen, dem Erzähler auf seinem Ritt durch den Gemüsegarten der Avantgarde und der Gegenkultur zu folgen. Und es erscheint am Ende völlig logisch, dass das alles in diesem Hotel Schräg kulminiert.» (Wolfgang Bortlik) Buchhandlung Scheidegger, Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr, Eintritt mit Speisen und Getränken 48 Franken. Reservierung erwünscht.
OpernHausen hat zum nationalen Gedenkjahr 2015 die erste Oper über Wilhelm Tell aufgeführt. (Bild zvg.)
Benefizvorführung als Zugabe Saisonabschluss bei OpernHausen Mit einer Benefizvorführung von «Guillaume Tell» und zwei Solistenkonzerten beendet OpernHausen eine erfolgreiche Saison. OpernHausen hat zum nationalen Gedenkjahr 2015 die erste Oper über den Freiheitshelden Wilhelm Tell, nämlich Guillaume Tell von André Ernest Modeste Grétry (1741 – 1813), aufgeführt. Die Nachfrage war zur grossen Freude aller Beteiligter äusserst rege und hält weiter an. Für Kurzentschlossene gibt es deshalb zum Saisonabschluss am
Sonntag, 27. September, um 15.30 Uhr eine Nachderniere als Benefizvorführung. In Anbetracht des auch in der Oper vorkommenden Flüchtlingsthemas wird für jeden eingenommenen Franken von einer Gönnergruppe je ein Franken an eine Flüchtlingsorganisation bezahlt.
Auch für Jugendliche und Kinder Für die Benefizaufführung der «Tell»Oper sind nach den gemachten Erfahrungen ganz speziell auch Jugendliche und Kinder eingeladen – am 27. Sep-
tember für eine reduzierte Kollekte von 20 Franken. Für das folgende Wochenende Freitag und Samstag, 2. und 3. Oktober, sind zwei Solistenkonzerte der «Tell»-Solisten mit Arien, Ensembles und Liedern in Vorbereitung, ebenfalls in der Grandezza-Scheune in Hausen. Näheres zu Programm und Anmeldung folgt in Kürze auf der opernHausen-Webseite. (MC) Reservieren unter www.opernhausen.ch, per Mail an tickets@opernhausen.ch oder über Telefon 044 764 07 52 (18 bis 21 Uhr).
Herzog Blaubart, Zürich-Werbefilme, Ausbrennen statt Jazz und Literatur schwächer werden Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern «Blaubart spielt Blaubart» – ein schauriges Vergnügen! Christian Strässle (Violine, Viola, Erzähler), Manuela Keller (Piano, elektrisches Harmonium), Chris Wirth (Klarinetten, Flöte) gründeten vor zehn Jahren das «Trio Blaubart». Seither erforschen die drei Freigeister unwegsame Zonen zwischen Klassik, Jazz und Improvisation. Dieses Mal nehmen sie – nomen est omen – die mysteriöse Oper um den schaurigen Frauenmörder unter ihre Fittiche. Heute Freitag, 25. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40/30 Franken.
Podium Zeitgeschichte: «Werbefilme für die Stadt Zürich 1914-2014» Regelmässig wurden und werden in Zürich kurze Werbefilme über die Stadt gedreht, teils für ein einheimisches, teils für ein ausländisches Publikum. Sie vermitteln einen Einblick in die bauliche Entwicklung der Stadt, aber auch in den Wandel der Mode, des Verkehrs oder des Freizeitverhaltens. Der Zürcher Historiker und Medienspezialist Felix Aeppli stellt Beispiele dieser kurzweiligen Filmproduktionen vor und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Impressionen aus den letzten hundert Jahren: Einführung – Filmdokumente – Diskussion mit Dr. Felix Aeppli, Historiker, am Mittwoch, 30. September, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 25 / 15 Franken. Ab 19 Uhr für 15 Franken: Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat (Anmeldung erwünscht).
Jazz am Donnerstag mit der «Wide Spectrum Jazz Combo» Markenzeichen dieser Band sind kontrastreiche Harmonik und originelle Arrangements. Daraus entsteht ein
Irgendwo im Emmental. Gemeindeverwalter Griese fährt mit seinem Landrover durch Matsch und Dreck, hinunter ins Loch. Widerwillig erfüllt er den Auftrag der kantonalen Sozialhilfebehörde, einen Bauern in die Stadt zu bringen. Dessen Frau ist verschwunden, nun will man der Angelegenheit auf den Grund gehen. An dem unwirtlichen Ort tragen sich mysteriöse Dinge zu. Junge Männer in schwarzen Uniformen versammeln sich und bedrohen schliesslich auch Griese, als er ihnen auf die Der Autor und Performer Michael Fehr. (Bild zvg.) Schliche kommt. Polizei, Nachforschungen, DroSound, der es erlaubt, Themen des Mainstream, Latin-Jazz, Bebop und der hungen – alles nimmt seinen Lauf. Die Cool-Zeit interessant und begeisternd Figuren zeigen einen knorrigen, verstockten Menschenschlag und eine zu präsentieren. Welt voller Gegensätze: da die scheinbare Normalität der Oberwelt, dort die Donnerstag, 1. Oktober, Bar ab 18.30, Musik 20.15 dunklen Machenschaften im sumpfiUhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. gen Loch. Dazwischen der Grenzgänger Griese, der je länger, desto stärker «Simeliberg» – Poetisch-theatralizwischen alle Fronten und in die Mühsches Werk von und mit Michael Fehr len der Behörden gerät. Michael Fehr erhielt unter ande«Der junge Berner Autor Michael Fehr legt mit «Simeliberg» ein Buch von rem den Literaturpreis des Kantons enormer Wucht vor. Es ist zum einen Bern 2013 und für seinen Roman ein Krimi, zum andern ein düsteres «Simeliberg» den Kelag-Preis im RahSittenbild der gar nicht heilen men des Ingeborg-Bachmann-Preises Schweiz», schreibt Manfred Papst in 2014. (pz) der NZZ am Sonntag. Michael Fehr absolviert seinen Auftritt nicht als Dich- Freitag, 2. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, ter hinter einem Lesepültchen, son- Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. dern performt seinen Roman auf der Platzreservierungen für alle Anlässe über Bühne. www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.
BurnOut – Kabarett für schöne Menschen Der preisgekürte Wortkünstler und Kabarettist Jan Rutishauser legt listig eine lodernde Lunte nach Hausen und fragt: Wofür lohnt es sich zu brennen? Erhellende Antworten sind garantiert, am Freitag, 2. Oktober. Wir alle kennen sie aus eigener Erfahrung, die Fragen nach dem Sinn des Lebens oder nach unserem ureigenen Platz in der Gesellschaft, usw. Wenn nun der knapp 30-jährige Kabarettist Jan Rutishauser sich (und uns) diese Fragen stellt, steht das ganz unter dem Motto von Neil Young «...It’s better to burn out than to fade away» Lieber für etwas wirklich brennen, ganz darin aufgehen, vielleicht sich ganz darin zu verlieren, statt immer schwächer zu werden, bzw sich durch übernommene Erwartungen und Vorstellungen zunehmend schwächen zu lassen. Rutishauser selber geht in seiner Passion auf. Über die Zauberkunst entdeckte er als 16-Jähriger seine Liebe zum Theater. Drei Jahre später war er Mitglied einer Improvisationstheatergruppe und beschloss schon bald, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und legte dafür einen soliden Boden indem er die «Scuola Teatro Dimitri» absolvierte, an der «Ecole Philippe Gaulier» in Paris studierte und sechs Monate an der «International School of Corporeal Mime» in London verbrachte. Breit gefächerte Engagements und Preise spiegeln sein Feuer auch von aussen.
Alle Menschen willkommen «BurnOut» ist das abendfüllende Programm von und mit Jan Rutishauser. Das Stück handelt von der Suche nach der Leidenschaft, für die es sich lohnt, innerlich zu brennen. Im Stück wäre Rutishauser gerne Feuer und Flamme.
Herbstferienkurse mit Hedingen feiert Ponys und vieles mehr Chilbi vom 25. bis 27. September Der KiTi-Hof lädt Klein und Gross ein Der Verein, der seit seiner Gründung vor zirka 15 Jahren Jugendarbeit fördert, ist immer im Wandel, denn er bildet eine neue Generation an jungen Helfern und Helferinnen aus, während manche ehemalige, jugendliche Helfer jetzt auf dem KiTi-Hof oder anderen Pferdebetrieben arbeiten. Es gibt aber auch Traditionen auf dem KiTi-Hof, die sich nicht verändern: der Verein bietet weiterhin in allen Schulferien Kurse an, bei denen die Kinder die Ponys, dem Umgang mit ihnen und das Reiten spielerisch und entspannt entdecken. Mit den diesjährigen Herbstferienkursen bietet der Hof ein breites Kinderbetreuungsprogramm an.
Für die jüngsten Kinder ab drei Jahren werden MuKi- und VaKi-Kurse (die Eltern sind anwesend) angeboten, während die kleinen «Profis» an Mehrtageskursen für Fortgeschrittene teilnehmen können. Auch in diesem Herbst gibt es für jedes Alter und Reitniveau einen passenden Kurs. Informationen dazu und direkte Anmeldung über die Plattform www.ferienplausch-zug.ch. Kinder, die im Besitz einer Kulturlegi von Caritas Schweiz sind, erhalten einen Rabatt von 50% auf das Ferienangebot. (pd.) Aktivitäten des KiTi-Hof-Vereins und -Reitbetriebs
Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder am Wochenende nach dem Bettag die traditionelle Hedinger Dorfchilbi statt. Bereits heute Freitag geht es los. Heute Freitag kann man sich im Raclettestübli von den Frauen des Damenturnvereins ein feines Raclette servieren lassen und bei einem Gläschen Weissen auf den kommenden Herbst anstossen. Ausserdem lädt die Pizzeria Samaritana zum gemütlichen Verweilen ein. Für die Jungen und Junggebliebenen sind die Chilbibahnen offen. Wer dann eine Pause braucht, kann in der Vollgashöckler-Bar vorbeischauen. Hier warten eine tolle Stimmung und feine Drinks.
unter www.kitihof.ch.
Vielseitiger Markt und Kinderkonzert
«Kinder – Körper - Doktorspiele» Vortrag für Eltern von Kindern (nicht nur) im Kindergartenalter. Kinder sind von Geburt an sinnliche Wesen. Sie durchlaufen in den ersten Lebensjahren verschiedene «psychosexuelle» Entwicklungsphasen, sind von Natur aus neugierig und entdecken ihren Körper: Sie werden sich bewusst, ein Mädchen oder ein Junge zu sein. Zu diesem sensiblen Thema «Doktorspiele im Alltag» wird Prisca Walliser, Sexualpädagogin mit eigener Praxis, Hebamme und Dozentin für Sexualberatung, am Mittwoch, 30.
September, von 19.30 bis 21.30 Uhr einen spannenden Vortrag halten. Dieser soll Eltern ihre Berührungsängste nehmen und sie dabei unterstützen, ihre Kinder in ihrer körperlichen und seelischen Begleitung sorgfältig zu begleiten und zu fördern. Der Abend wird abgerundet mit einem Ausblick in Richtung Pubertät. Anschliessend gibt es Gelegenheit, Fragen zu stellen. Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden unter Telefon 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Morgen Samstag sind die Marktstände ab 11.30 Uhr geöffnet. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde hier deutlich aufgestockt. Neben dem obligaten Magenbrot gibt es auch Bündner, Balkanund thailändische Spezialitäten. Daneben werden frischer Most, Honig, Kürbisse und eine grosse Auswahl an Handwerklichem angeboten. Der Kinderflohmarkt hat sich in den letzten beiden Jahren grosser Beliebtheit erfreut und wird ebenfalls durchgeführt. Hier dürfen alle Kinder, die möchten, ihre alten Spielsachen verkaufen. Ebenfalls für Spiel und Spass sorgen das Gumpischloss der Cevi, die Carrera-Bahn vom Musikverein sowie der Knobelspiel-Stand.
Gerade für Kinder bietet die Chilbi Hedingen einiges. Neben den erwähnten Ständen gibt es auch ein Kinderschminken und ein MohrenkopfSchiessen. Die Hauptattraktion ist aber sicherlich das Kinderkonzert mit Caroline Graf. Die energiegeladene Powerfrau versteht es mit ihrem abwechslungsreichen, humorvollen Repertoire Kinderherzen zu öffnen, sie zu begeistern und zu verzaubern. Caroline Graf hat zusammen mit ihrer Band, den «Superhaasen», bereits vier CDs veröffentlicht. Die Lieder handeln unter anderem von Freunden, Räubern und Glücksschweinen.
Musikalisches und Sportliches Der Sonntag beginnt mit einem Brunch der Landfrauen in der Schachenturnhalle ab 9 Uhr. Das Frühschoppenkonzert des Musikvereins findet um 11 Uhr ebenfalls im Schachensaal statt. Die Marktstände laden ab 11.30 Uhr wieder zum Schmökern ein. Ausserdem sind natürlich die Chilbibahnen in Betrieb. Nebst diesen Attraktionen wird am Sonntag auch der schnellste Hedinger gesucht. Angespornt durch Anfeuerungsrufe rennen die jungen Sportler über die Ziellinie und tragen anschliessend stolz ihre Medaille um den Hals. Nach der Rangverkündigung heizen die Vollgashöckler um etwa 16.30 Uhr mit ihrem Guggen-Konzert nochmals so richtig ein. Ausklingen lassen kann man den Abend dann in einer Festwirtschaft. (pd.)
Wichtige Frage: Was ist meine Leidenschaft? (Bild zvg.) Doch er weiss nicht wofür. Religion? Arbeit? Politik? Und sollte es nicht auch sinnvoll sein? Ausgehend von der Suche nach Brandmaterial entführt der Wortkünstler sein Publikum in seine Welt. Dabei spricht er völlig offen von falschen Zielen und erstickten Träumen, von Rückschlägen, Hindernissen und Irrwegen auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens. Dabei spannt er beispielsweise einen Bogen vom Surfen in Hawaii bis zur Verkehrsbehinderung durch Schnee und vermischt unaufgeregt Weltschmerz und Herzschmerz mit in Wort gefasster Sprachlosigkeit. Das alles ergibt «BurnOut – Cabaret für schöne Menschen». Zu erwarten ist ein Funkenregen von brennenden Fragen und erhellenden Antworten. Übrigens sind alle Menschen willkommen, da Schönheit ja im Auge der Betrachtenden liegt und sowieso von innen kommt. (san) Freitag, 2. Oktober, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid in Hausen. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. www.janrutishauser.ch.
Männerturnverein Affoltern lädt ein zur Metzgete Nach dem prachtvollen Sommer mutet es eigenartig an, schon wieder zu einer Metzgete einzuladen. Und doch tut dies der Männerturnverein Affoltern. Die 19. Metzgete findet am Samstag, 3. Oktober, im Kasinosaal Affoltern statt. Wie in all den Jahren zuvor wird der Männerturnverein seine Gäste freundlich und zuvorkommend bewirten und mit den Speisen, die eine richtige Metzgete ausmachen, verwöhnen. Eine reiche Getränkeauswahl sowie das abwechslungsreiche Kuchenbuffet mit hausgemachten Köstlichkeiten runden das Angebot ab. Um 17 Uhr wird alles bereit sein, um die ersten Gäste zu bedienen. Aber nicht nur Essen und Trinken stehen für den Männerturnverein im Vordergrund, sondern es ist ihm ein grosses Anliegen, der Bevölkerung von Affoltern und Umgebung Gelegenheit zu geben, mit Angehörigen, Freunden und Bekannten einen geselligen Abend in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. Der Vorstand und die zahlreichen Helfer und Vereinsmitglieder freuen sich, möglichst viele altbekannte und neue Gesichter begrüssen zu dürfen. (Ty) 19. Metzgete des Männerturnvereins Affoltern am Samstag, 3. Oktober, ab 17 Uhr im Kasinosaal.
2. BILDERBÖRSE
Gemälde, Lithos und Bronzen von alten und neuen Meistern nehmen wir gerne entgegen bis Samstag, 3. Oktober 2015. Vorbesichtigung: 6. bis 11. Oktober 2015 Verkauf: 12. bis 24. Oktober 2015
GALERIE 100 Zürichstr. 100, 8910 Affoltern a. A. Do – Fr 15 -18.30 Sa 10 – 16 Uhr www.galerie100.ch Telefon 079 821 13 61
Party im Restaurant Schweikhof, Ebertswil Am 26. September 2015 findet in unserem Restaurant etwas ganz Exklusives statt, und zwar Bauchtanz-Show mit türkischem Essen. Musikalische Unterhaltung mit DJ Algodao. Musik von A bis Z. Beginn ab 18.30 Uhr. Reservierungen unter Tel. 044 77 66 111. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
1. Huus-Metzgete Mittwoch, 30. Sept. 2015, ab 18 Uhr Donnerstag, 1. Okt. 2015, ab 11 Uhr Freitag, 2. Okt. 2015, ab 11 Uhr Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Duo Noldi Schuler» Urdorf! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal Tel. 044 737 35 50
Massagepraxis Frau Sigi Weber (ärztl. geprüft) dipl. Masseurin Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36
Fast jedes Spiel ein Abstiegskampf Aufgrund der steigenden Zahl an Unihockey-Mannschaften und dem grossen Niveauunterschied innerhalb der 3. Liga sieht sich der Verband zu einer Ligareform gezwungen. Das wirkt sich auch für die Buccaneers aus. Bis letzte Saison ging es in der 3. und damit untersten Liga im Schweizer Unihockey meistens bereits nach ein paar Runden nicht mehr um sehr viel, wie in jeder anderen Sportart in der untersten Liga ebenfalls nicht, da man ja nicht tiefer absteigen kann. Anstatt der üblichen Auf- und Abstiegskämpfen gab es lediglich den Kampf zwischen den Spitzenteams um Platz 1, welcher zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigte. Mit der auf übernächste Saison hin neu eingeführten 4. Liga wird das in dieser Spielzeit nun anders. Unverändert qualifiziert sich der Meister für die Aufstiegsplayoffs. Die auf den Plätzen zwei bis vier klassierten Teams halten die Klasse und ab Rang fünf abwärts steigen alle Teams ab, also mehr als die Hälfte. Doch nicht nur der Modus, auch die Gruppen wurden neu zusammengestellt. Das hindert das neu installierte und ehrgeizige Spielertrainer-Gespann Nicola Grass und Etienne Wuillemin nicht daran, auch in dieser Saison ambitionierte Ziele vorzugeben: Platz drei aus der Vorsaison soll im Minimum verteidigt werden. Gelingt der Saisonstart, dürfen durchaus auch dieses Jahr wieder Ambitionen auf den Titel angemeldet werden. Mit praktisch unverändertem Kader wurde die Vorbereitung bestritten. Am kommenden Sonntag geht es nun los mit dem Lokalderby gegen Mutschellen und dem Duell gegen den UHC Zugerland. (pd.)
Endlich wird der FCWB belohnt Fussball 1. Liga: FC Mendrisio – FC Wettswil-Bonstetten 2:3 (2:1) Im siebten Meisterschaftsspiel holt der FC Wettswil-Bonstetten endlich den ersten «Dreier» – und das vollkommen verdient. Nach 90 Minuten geht die Dosch-Elf mit einem hart erkämpften 3:2 vom Platz. Unterschiedlicher konnte die Ausgangslage im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht sein. Damals war es das Spitzenspiel der Gruppe, da der FCWB verfolgt von Mendrisio auf Platz 1 stand. Als Tabellenletzter mit mageren zwei Punkten aus sechs Spielen reisten die Ämtler zum Spitzenklub aus dem Tessin, welcher aus fünf Spielen satte elf Punkte vorzuweisen hatte und dabei gerade mal drei Gegentore kassierte. Mit allen Mitteln wollte der FCWB die Negativspirale durchbrechen und den ersten Dreier der Saison einfahren.
Mendrisio mit glücklicher Führung Der FCWB hatte viele Abwesende zu beklagen, zumal Buchmann noch längere Zeit verletzt pausieren wird, der angeschlagene Machado zunächst nur von der Bank aus zuschaute und auch der gesperrte Constancio nicht mittun konnte. Überraschend startete Sampaio auf der Stürmerposition der Ämtler. Diese legten gleich los wie die Feuerwehr und Peter scheiterte nach neun Minuten bereits das erste Mal am Pfosten. Kurz darauf sprang der Ball nach einem weiten Einwurf der Rot-Schwarzen an die Hand eines Tessiners, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Auch in der Folge hatte die
Dosch-Elf klar mehr Spielanteile und drückte den Gegner tief in die eigene Hälfte. In der 33. Minute wurden sie endlich belohnt. Nach einem Freistoss Gjergjis nickte Waser zum verdienten 1:0 ein. Die Ämtler Kopfballspezialist Waser (hier scheiterte er noch gegen versuchten so- United) gelang WBs Führungstreffer. (Bild Kaspar Köchli) gleich nachzulegen und stürmten weiterhin nach vorne. der 58. Minute hatte Mendrisio eine Kurz vor der Pause, erzielte Mendrisio der wenigen Torchancen nach einem vollkommen entgegen dem Spielver- Konter zu verzeichnen, konnten das lauf den Ausgleich nach einer schönen Skore allerdings nicht erhöhen. Nach Einzelleistung. Und gerademal zwei 76 Minuten endlich der hochverdiente Zeigerumdrehungen später doppelte Ausgleich durch den kurz zuvor eingeMendrisio bereits nach. Ein Sonntags- wechselten Dukhnich, der mit seinem schuss aus rund 20 Metern fand un- präzisen Flachschuss aus kurzer Dihaltbar für Keeper Bachmann den stanz den Heimtorwart bezwingen Weg in den Netzhimmel. Dies waren konnte. Dies war aber noch nicht gedie beiden ersten Torchancen, die nug. Nach einem Freistoss von links Mendrisio bislang verzeichnen konn- konnte der freistehende Kalyon in der te, entsprechend glücklich die Halb- 80. Minute den Ball mit letzter Kraft am Torhüter vorbeischieben. Kurz darzeitführung. auf beinahe die Entscheidung durch Peter, dessen Schuss von der Querlatte Kraftakt nach der Pause wieder zurück ins Feld prallte. Die Man konnte gespannt sein, wie der Zeit verstrich, ohne dass Mendrisio FCWB auf den Rückstand kurz vor der noch gefährlich werden konnte. Selbst Pause reagieren würde. Abermals ful- ein Freistoss aus rund 25 Metern in minant starteten die Rot-Schwarzen in der Nachspielzeit blieb in der Mauer die zweite Hälfte. Nach einem weiten hängen. Dann der Pfiff des souveränen Einwurf des FCWB landete der Ball vor Schiedsrichters und die Freudenjubel den Füssen Bozics, der per Direktab- der Ämtler. Man spürte die Erleichtenahme aus elf Metern das Tor jedoch rung der ganzen Mannschaft. Endlich verfehlte. Die Heimelf aus dem Tessin wurde man für seine Bemühungen bekonzentrierte sich nun hauptsächlich lohnt und man konnte die lange aufs Kontern während die Gäste das Heimreise mit drei Punkten im GeSpieldiktat wieder übernahmen. In päck antreten. (LSt)
Gäste aus dem Ländle Zum Abschluss einer anstrengenden englischen Woche empfängt der FC Wettswil-Bonstetten am Sonntag die USV Eschen/Mauren auf dem heimischen Moos. Die Gäste aus dem Liechtensteiner Unterland sind durchzogen in die neue Saison gestartet. Nach sieben Spielen stehen sieben Punkte auf dem Konto, allerdings bei einer negativen Tordifferenz. Für den FCWB gilt es weiter, hart zu arbeiten, damit die guten Leistungen nun auch auf dem Punktekonto zur Geltung kommen. Der Cup-Erfolg hat sicherlich Auftrieb gegeben. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist am Sonntag um 14.30 Uhr. (oh)
WB-Spiele vom Wochenende: Freitag, 25. September: 20.15 Lachen/Siebnen – Sen. 40+, 21:00 Sen. 30+ - Urdorf. Samstag, 26. September: 09:30 Jun. Eb – Oetwil-Geroldswil, Jun. Ec – Richterswil, 10:45 Jun. Ed – Uitikon, Jun. Ea – Urdorf, 12:00 Jun. Da – Wiedikon, 14:00 Jun. Ca (CCJL) – Bassersdorf, 16:00 Jun. Cb – Uitikon. Sonntag, 27. September: 12:00 Blue Stars – Jun. B1 (CCJL), 13:00 Jun. B2 – Küsnacht-Herrliberg, 14:30 FCWB 1 – USV Eschen/Mauren, 15:00 Jun. A (CCJL) – Blue Stars, 16:00 Kilchberg-Rüschlikon 2 – FCWB 2.
Matchtelegramm: Campo comunale, Mendrisio, 300 Zuschauer, Schiedsrichter Rothenfluh. FCWB: Bachmann, Waser, Badalli, Studer, Goljica; Gouiffe à Goufan, Kalyon, Gjergji, Bozic (65. Duckhnich); Peter, Rocha Sampaio (81. Schneebeli). Tore FCWB: 32. Waser 0:1, 75. Ducknich 2:2, 80. Kalyon 2:3
Carla Wicki sprintet aufs Podest Drei Finalplätze am Swiss Athletics Sprint
Freude über den klaren Sieg in der Teamwertung in Murten. (Bild Kurt Müller)
Team Koach ist das beste Schweizer Triathlonteam Sieg von Céline Schärer in Cozumel, Mexico Nach dem Schweizer Meistertitel im Team-Sprint konnte das Team Koach von Kurt Müller am Wochenende auch die Jahreswertung im Circuit von Swiss Triathlon für sich entscheiden. Gleichzeitig gewann Céline Schärer den Ironman 70.3 von Cozumel. Im Murten mit einer Halb-IronmanDistanz und einem Wettkampf über die olympische Distanz machte das Team Koach alles klar mit dem Tagessieg, obwohl der Führende im Einzelklassement, der Bonstetter Urs Müller, wegen einer Verletzung nicht starten konnte. Dank Tagessiegen in fünf von zehn Wettkämpfen erreichte Koach 590 von 600 möglichen Punkten. Wie überlegen das Ämtler Team in der Schweizer Triathlon-Saison war, zeigt sich darin, dass die Teams auf den Plätzen zwei bis fünf nur je einen oder zwei Tagessiege erzielten, die übrigen 30 gar keinen. Der Ausfall in den letzten zwei Rennen, an denen Urs Müller als Zu-
schauer mitfieberte, erlaubte es Martin Schürch (Sempach), Müller noch auf der Ziellinie abzufangen – mit 6928 Punkten fehlten dem Bonstetter lediglich deren zehn für den Gesamtsieg. Vorjahressieger Philipp Koutny, der ebenfalls zu den Topathleten des Teams Koach zählt, setzte in diesem Jahr die Priorität bei Ironman-Wettkämpfen. Dennoch erreichte er im Circuit den fünften Gesamtrang. In Murten war er über die olympische Distanz exakt zwei Minuten schneller als der Rifferswiler Profi Patrick Rhyner und zeigte damit, dass erfolgreiche Langdistanz-Triathleten auch mit kürzeren Distanzen gut zurechtkommen. Insgesamt errang das Team Koach in Murten vier Podestplätze.
Weiterer Profi-Sieg und 3500 Punkte für die Weltrangliste Die Team-Koach-Profifrau Céline Schärer bewies in Cozumel, Mexico, dass sie läuferisch deutlich zugelegt hat. Wie erwartet stieg sie als erste
Frau aus dem Wasser. Auf dem Velo teilte sie gut ein, fuhr ihren eigenen Wettkampf und liess sich nicht davon irritieren, dass sie kurz vor dem Ende der Radstrecke von der Südafrikanerin Jeanni Seymour überholt wurde. Dank eines schnellen Wechsels startete sie nur acht Sekunden hinter der Konkurrentin auf den Halbmarathon, den sie vier Minuten schneller bewältigte als die Südafrikanerin. So erreichte sie das Ziel mit einem satten Zeitpolster und fuhr damit 3500 Punkte für die Weltrangliste ein. Nach Manuel Küng hat sie damit den zweiten Profi-Sieg in einem international stark besetzten Wettkampf für das Team Koach erzielt. Mit einem starken Team begibt sich Kurt Müller nun in den nächsten Tagen nach Kailua-Kona, Hawaii, für die Langdistanz-Weltmeisterschaft, die am 10. Oktober stattfindet. Man darf gespannt sein, ob das Team Koach auch hier wieder Podestplätze erobern kann. (tk.) Weitere Infos unter kmsportcoaching.ch.
Die Sprint-Mädchen der LV Albis überzeugten am Schweizer-Final des Swiss Athletics Sprint. Drei Athletinnen qualifizierten sich über den Kantonalfinal für das Stelldichein der besten Schweizer Nachwuchs-Sprinterinnen. ................................................... von hanspeter feller Der Swiss Athletics Sprint ist eine Art inoffizielle Schweizer Sprint-Meisterschaft für den Nachwuchs. Für den Schweizer Final qualifizieren sich pro Jahrgang etwa 30 Sprinter und Sprinterinnen über lokale Ausscheidungen und Kantonalfinals. Gesprintet wird über die 60-m-Distanz. Wie bei den grossen Meisterschaften werden dann am Schweizer Final Zwischenläufe, Halbfinals und Final ausgetragen. Carla Wicki und Nina Wicki gewannen bei den Mädchen W11 ihre Vorlaufserien. Auch Nina Huber, sie bei den W10, gewann ihre Vorlaufserie mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 9.09. Somit standen drei LV Albis-Athletinnen in den Halbfinals. Und es sollte noch besser kommen. Carla Wicki und Nina Huber gewannen auch ihre Halbfinals und qualifizierten sich direkt für den Final. Nina Wicki als 4. ihrer Serie gelang über die Zeit ins Finale. Dabei entschieden wenige Hundertstel für sie. Vor dem Start zu den Finals steigerte sich die Nervosität bei den Athletinnen. Routiniert ging es an den Start. Den Anfang machte Nina Huber. Mit ihrem 5. Rang gelang ihr ein tolles Resultat. Ein ausgezeichnetes Rennen legte dann Carla Wicki auf die Bahn.
Strahlende Sprint-Finalistinnen: Carla Wicki (356), Nina Huber (354) und Nina Wicki (357). (Bild Mario Grond) Sie pulverisierte ihre persönliche Bestleistung. Mit einer Zeit von 8.43 belegte sie den hervorragenden 2. Platz. Nina Wicki, leicht angeschlagen, wurde sehr gute 4. mit einer Zeit von 8.59. Dass auch Kleinvereine wie die LV Albis an Schweizer Finals vorne mitmischen können, wurde am Samstag in Langenthal eindrücklich bewiesen. Nur gerade der Grossverein ST Bern stellte mehr Finalisten als die LV Albis.
UBS Kids Cup Auch an diesem Schweizer Nachwuchsfinal im Zürcher Letzigrund glänzten die Athletinnen der LV Albis. Zu Podestplätzen reichte es zwar nicht. Mit dem 8. Rang von Carla Wicki, dem 21. von Nina Wicki und dem 12. Rang von Derya Hintermann gelangen ausgezeichnete Klassierungen. An diesem Wettkampf treten die besten Nachwuchs-Mehrkämpferinnen der Schweiz an. Auch für diesen Final qualifizierten sich drei Athletinnen der LV Albis.
Zwei nahezu perfekte Sprünge Maxime Hartmann krönt seine Sommersaison mit dem Gesamtsieg Am Samstag, 19. September, fand im Jumpin in Mettmenstetten das Finale des Regiocups der Disziplin Freestyle Aerials statt. Die jungen Athleten kämpften nicht nur um den Sieg des letzten Regiocups, sondern auch um die Gesamtwertung der Sommersaison 2015. ................................................... von nicolas gygax
Die OLG Säuliamt markiert Präsenz am San Bernardino. (Bild zvg.)
Wetterglück und -pech auf dem San Bernardino Am letzten Wochenende weilten zwei Dutzend Orientierungsläuferinnen und -läufer auf dem San Bernardino, wo sie bei wechselhaften Wetter zwei Parcours in wunderschönen Gelände absolvierten – mit respektablem Ergebnis. Spätsommer in den Schweizer Bergen hat seinen Reiz, aber auch seine Tücken. Die Farben werden voller und der Blick klarer, das Erlebnis damit schöner. Doch wenn das Wetter umschlägt, kann sich schon der Winter zeigen. Dies bekamen auch die OL-Läufer und -Läuferinnen zu spüren, die am mittleren September-Wochenende (19./20.9.) sich zu zwei nationalen Veranstaltungen nach San Bernardino begaben. Während der Samstag wettermässig noch recht passabel war – nur die zuletzt Startenden wurden verregnet – schien für die vorher Laufenden noch (zeitweise) die Sonne. In der Nacht zum Sonntag kam dann der Wetterumschlag, Wolken lagen tief im Tal und über dem Pass und als sich diese dann gegen Mittag lichteten, zeigte sich Schnee auf den Bergspitzen. Wer früh starten musste, bekam dies in Form von Schneegraupel zu spüren.
Viele knifflige Postenstandorte Am Samstag musste eine mittlere Distanz (von zwei bis sechs Kilometer) absolviert werden, die Bahnen verliefen in einem mehr oder weniger steilen, zum Teil lichten Bergwald. Der längere Lauf am Sonntag fand auf dem San Bernardino-Pass statt. Hier erwartete die Teilnehmer ein fein coupiertes Gelände, welches viele knifflige Postenstandorte bot. Eigentlich gut belaufbar, doch immer wieder unterbrochen von Felsbändern, die umgangen werden mussten, und Bächlein, wo ein geeigneter Übergang zu finden war, weil sie durch den vielen Regen stark angeschwollen waren. Mit trockenen Füssen kam dennoch kaum jemand ins Ziel, die unzähligen kleineren und grösseren Sümpfe mussten immer wieder durchquert werden. Medaillen konnten die Säuliämtler diesmal nur wenige nach Hause tragen, dafür die Erinnerung an ein traumhaftes Gelände, welches sich ab Sonntagmittag im schönsten Sonnenlicht zeigte. (pd.)
Pirmin Werner aus Alten, Andrin Schädler aus Ottenbach und der Lokalmatador Maxime Hartmann aus Mettmenstetten waren die Favoriten des Wettkampfes und für alle drei war der Wettkampf enorm wichtig, da in der Gesamtwertung noch alles offen war. Aus diesem Grund war auch eine gewisse Anspannung und Nervosität im Training spürbar. Aber auch die weiteren Kids wollten ihre Chance nutzen und hofften auf einen Exploit. Maxime Hartmann zeigte zwei nahezu perfekte Sprünge und konnte somit dem Gesamtsieg, sowie die Einzelwertung für sich entscheiden. Auch Pirmin und Andrin zeigten einen soliden ersten Sprung. Allerdings patzten beide bei ihrem zweiten Sprung und überdrehten bei der Landung des geschraubten Salto. So reichte es für Pirmin zum 2. Platz im Einzel und im Gesamten und Andrin beendete seine Sommersaison auf dem 3. Schlussrang in der Gesamtwertung und auch in der Einzelwertung. Somit wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Allerdings schläft auch die Konkurrenz
Maxime Hartmann aus Mettmenstetten zeigte zum Abschluss der Sommersaison sein ganzes Können. nicht, denn Alon von Schulthess verpasste in der Einzelwertung den Sprung aufs Podest nur knapp. Auch bei den Mädchen war es spannend. Nadja Bär (Uitikon Waldegg) konnte sich mit zwei gut ausgeführten Sprüngen Rang eins sichern. Die Entscheidung war aber äusserst knapp, denn auch Lina Kozomara und Sara Kümin, beide aus Rifferswil, konnten ihre Bestleistung im Wettkampf abrufen und folgten sehr dicht auf den Rängen zwei und drei.
Gesamtsieger Maxime Hartmann, flankiert von Pirmin Werner (links) und dem Ottenbacher Andrin Schädler. (zvg.)
Der Wettkampf war ein voller Erfolg und die jungen Athleten konnten ihr Talent und Können noch ein letztes Mal vor der Wintersaison präsentieren. Manuela Müller, die Trainerin des Regionalkaders, ist stolz auf die Leistungen der Athleten und lobt insbesondere den Fortschritt, den die jungen Springer in dieser Sommersaison erreicht haben. Nun springen die Athleten noch einige Wochen auf der Wasserschanze, bevor sie dann ihre Sprünge im Schnee zeigen werden. Im
Winter trainieren die Kids unter der Woche auf dem Trampolin in einem Zelt im Jumpin. Das Trampolintraining wird zusätzlich durch Bodenturnen und einige Ballettstunden ergänzt. Sobald der erste Schnee gefallen ist, trainieren sie an den Wochenenden in Airolo für die anstehenden Wettkämpfe im Winter. Gerne dürfen sich interessierte Kinder oder Jugendliche für ein Schnuppertraining melden unter www.jumpin.ch oder per Mail an info@jumpin.ch.
Ausgezeichnete Ämtler Reiter in Mettmenstetten Erfolgreiche und unfallfreie Pferdesporttage des Kavallerievereins Affoltern Die Pferdesporttage des Kavallerievereins Affoltern haben ihren festen Platz im Terminkalender der Reiterszene. Dank optimaler Bodenverhältnisse und einem fairen, aber anspruchsvollen Parcours konnten sie einmal mehr reibungslos ausgetragen werden. ................................................... von brigitte metzger Der Samstag stand ganz im Zeichen der unlizenzierten Reiter. Die erste Prüfung eine B 60/70/80 wurde wie die zweite von der jungen Säuliämtler Reiterin Lea Suter auf Vainqueur gewonnen. In der ersten Prüfung stellte sich Elena Herger, mit Rabin, auf Rang vier in die Reihe der Klassierten. In der zweiten Prüfung ritten Flurina Kuser mit Partout de Monde und Ella Veasey mit Vanna auf die Ränge drei und vier. Die anschliessende Prüfung Horse & Dog war der eigentliche Publikumsmagnet. Bei dieser Prüfung wird zuerst ein Agility Parcours mit Hund absolviert, danach nehmen Reiter und Pferd ihre Aufgabe in Angriff. Unter dem tosenden Applaus des zahlreich erschienenen Publikums, gewann diese Prüfung die Paarung Roman Künzi mit Eldorado und Sabrina Markstalder mit ihrem American Shepherd Grace, gefolgt von Xenia Weber und Liara, und der Hundeführerin Sybille Weber mit Kaya. Im dritten Schlussrang klassierten sich Flavia Weber auf Doya und Elvira Weber mit Obelix.
Siegesschlaufe für Carole Streich Pünktlich um 9 Uhr am Sonntagmorgen startete die erste Reiterin zum Riderscorner Jump Green, einer Prüfung
Die Siegerin des Riderscorner Jump Green, Carole Streich mit Like Velvet. (Bilder Werner Utzinger) mit festen und fallenden Hindernissen. Geritten wurde nach einer festgelegten Idealzeit. Mit Carole Streich durfte sich wiederum ein Mitglied des organisierenden Vereins die Siegesschlaufe anstecken lassen. Den fünften Schlussrang erreichte Gina Hauser mit Narcisse, die in der zweiten Riderscorner Jump-Green-Prüfung sogar den zweiten Platz belegte. In dieser Prüfung ritt Nicole Bregenzer mit Irish Tarik auf dem siebten Rang eine weitere Ämtlerin in die Klassierung.
Das erfolgreichste Pferd des Wochenendes: Vainqueur mit Lea Suter.
Der Höhepunkt aus Ämtler Sicht war sicher die erste B/R 90 Prüfung für Reiter mit Brevet und Lizenz. Konnten sich nicht weniger als fünf Ämtler Reiter unter den ersten sechs klassieren. Dies waren im ersten Rang Ursula Milz auf Strahlemann, Zweite wurde wiederum der bewährte Vainqueur, dieses Mal geritten von Nadine Baur, Dritter wurde Martin Stehli mit Fairlight, gefolgt von Flavia Weber auf Doya, im vierten Rang und im sechsten Rang Roman Künzi auf Eldorado.
In der anschliessenden und letzten Prüfung dieses Reiterwochenendes reihten sich auf dem achten Rang Géraldine Jehli, mit Rabin, auf dem elften Carole Streich, mit Like Velvet, und auf dem vierzenten Noëlle Jehli, mit Celerando, in die Gruppe der Klassierten. Ein erfolgreiches und unfallfreies Reiterwochenende mit vielen tollen Ämtler Erfolgen liegt hinter uns und man darf sich bereits auf die Neuauflage im nächsten Jahr freuen.
Veranstaltungen Kürbisfäscht Herbstmärt Kürbisausstellung am 26./27. September 2015 von 9.30 bis 18.00 Uhr auf dem Bauernhof Stöckweid Über 150 Sorten Zier- und Speisekürbisse Festwirtschaft und verschiedene Marktstände Am Sonntag um 11 Uhr Platzkonzert vom Musikverein Maschwanden Am Sonntagnachmittag spielt das Trio Räbbergfäger Die Kürbisausstellung ist bis Ende Oktober offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Familie J. Duperrex und Helferteam Stöckweid 1, 8934 Knonau, Tel. 044 767 03 17 www.stoeckweid.ch
Tagesfahrten Schnuggebock, Teufen Fr. 74.– Donnerstag, 1. Oktober 2015 Fahrt und Mittagessen Muotathaler Alpkäsemarkt Fr. 30.– Sonntag, 25. Oktober 2015 Basel–Delémont Fr. 38.– Donnerstag, 5. November 2015 Zibelemärit Bern Fr. 39.– Montag, 23. November 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Freitag, 27. November 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen Klausfahrt Fr. 85.– Samstag, 5. Dezember 2015 inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Dienstag, 15. Dezember 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen
Ferienreisen Salzburgerland Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert «Ösch’s die Dritten» und «Die Amigos» 8. bis 10. Dezember 2015
Der Weltherztag ist ein Tag im Zeichen des Herzens Herzinfarkt und Hirnschlag sind weltweit die häufigsten Todesursachen. Jährlich sterben über 17 Millionen Menschen an diesen Herz-Kreislauferkrankungen. Mit der Einführung des Weltherztags will man über die Risiken aufklären und sensibilisieren.
Mael Jann, 10. September.
Diego Ridvan, 12. September.
Am 29. September wird rund um den Globus über die häufigsten Todesursachen informiert. Hauptrisikofaktoren für eine Erkrankung der Herzkranzgefässe sind Nikotinkonsum, Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck sowie eine vererbte oder erworbene Störung des Fettstoffwechsels. Mit einer gesunden Lebensweise könnten rund 80 Prozent der Todesfälle vermieden werden. Für ein gesundes Herz gibt es vier Grundregeln: kein Tabak, kein Alkohol, viel körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung.
Massstab für eine gesunde Ernährung ist die mediterrane Küche Als Massstab für eine gesunde Ernährung dient die mediterrane Kost, die
Neea Amelie, 12. September.
Vier Grundregeln sind zu beachten für ein gesundes Herz. Lachen schadet auch nicht ...
Lars, 16. September.
Eine bfu-Auswertung zeigt: In der Schweiz verunfallten bei sportlichen Aktivitäten in den letzten 15 Jahren insgesamt 2718 Menschen tödlich. Das sind durchschnittlich 181 Personen pro Jahr, darunter 59 Touristen aus dem Ausland. In den hauptbetroffenen Sportarten ist die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung mit Kampagnen, aber auch mit Schulungen und Beratungen aktiv. Beinahe drei Viertel der Schweizer Wohnbevölkerung sind gemäss einer Untersuchung des Observatoriums für Sport und Bewegung zumindest ab und zu sportlich aktiv. Der positive Einfluss von regelmässiger Bewegung auf die Gesundheit ist heute auch allgemein anerkannt. Die Schattenseite: Jahr für Jahr verletzen sich mehr als 400 000 Sportler. Durchschnittlich 181 Personen kamen in unserem Land in den letzten 15 Jahren beim Sporttreiben gar ums Leben.
Yanic und Aline, 16. September. (Bilder Irene Magnin) Bergsport mit den meisten Opfern
Der Bergsport fordert mit durchschnittlich 83 Getöteten pro Jahr weitaus die meisten Opfer, insbesondere beim Bergwandern und -steigen. Bei schönem Wetter und warmen Temperaturen – wie in diesem Sommer – sind besonders viele Wanderer unterwegs, was sich in höheren Unfallzahlen niederschlägt. Wichtig für ein sicheres Bergwandern sind: eine sorgfältige Planung; die richtige Einschätzung (ist diese Wanderung für mich geeignet?); die geeignete Ausrüstung; die stetige Kontrolle, ob man noch gut unterwegs ist. Diese Präventionstipps bilden die Basis der Präventionskampagne «Bergwandern – aber sicher», welche die bfu seit zwei Jahren zusammen mit Partnern durchführt. Beim Schneesport sind rund 39 Getötete pro Jahr zu verzeichnen, die
meisten davon bei Skitouren und beim Freeriden. Die bfu empfiehlt Schneesportlern, die das gesicherte Gelände verlassen wollen, sich einer lawinenkundigen Leitung anzuschliessen und die Notfallausrüstung mitzunehmen. Weitere Massnahmen zum Skifahren, Snowboarden, Schlitteln und Schneeschuhlaufen werden zusammen mit Partnern laufend erarbeitet und realisiert. Pro Jahr ertrinken in der Schweiz durchschnittlich 26 Personen beim Wassersport. Die meisten Opfer gehen ohne erkennbaren Grund plötzlich unter und ertrinken; zweithäufigster Unfallhergang ist ein unerwarteter Sturz ins Wasser. Die bfu und ihre Partner propagieren den Wasser-Sicherheits-Check (WSC), mit dem Kinder lernen, sich selbst zu retten. Wenn man sich mit Kindern beim Wasser – ob in einem offenen Gewässer oder in einer Badeanlage – aufhält, gilt zudem die ebenso einfache wie effektive Maxime: «Kinder immer im Auge behalten. Kleine in Griffnähe, also in einer Entfernung von einem bis maximal drei Schritten.» Eine weitere zentrale Präventionsmassnahme betrifft das Bootfahren: Man sollte nie darauf verzichten, eine Rettungsweste zu tragen.
Zahlen sagen nichts über Sterberisikon einer Sportart aus Ganz allgemein gilt: Die Zahl der Getöteten sagt nichts über das Sterberisiko in einer Sportart aus. Dafür müssten die Anzahl aktiver Sportler sowie die Ausübungszeiten in jeder Sportart berücksichtigt werden. Diese sind aber meist zu wenig differenziert bekannt, um das effektive Risiko bestimmen zu können. (pd/bfu)
bauernregel «Ist der September reich an Regen, gereicht das Nass der Saat zum Segen.»
sich durch kaloriengerechte, ballaststoffreiche und fettarme Nahrung auszeichnet und durch den Konsum von Meeresfisch reich an ungesättigten Omega-3Fettsäuren ist. Diese haben einen positiven Einfluss auf das Herz-KreislaufSystem. Eine Alternative zum Verzehr von Fisch sind Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel das Produkt «Omega-life® Classic 500». Mit der täglichen Einnahme einer Fischölkapsel ist der Bedarf von 500 Milligramm an ungesättigten Omega-3Fettsäuren gedeckt. (pd.)
Matias Miguel, 15. September.
«Tödliche Sportunfälle in der Schweiz»
Tuana, 15. September.
Die Stimme der Vernunft schweigt heute Und denkt sich weiter nichts dabei Leichtsinnig hören viele Leute Jetzt einfach auf den letzten Schrei
Ich hab bei hohem Wellengang Eine Schifffahrt unternommen Danach bin ich mir stundenlang Verschaukelt vorgekommen
Zutaten für 4 Personen 5 Knoblauchzehen 1 EL Weinessig 3 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 Rindssteaks 1 Lorbeerblatt 4 Tr. Hinterschinken 1 dl Weinbrand, z.B. Brandy 50 g Butter, eiskalt, in Stücke geschnitten 1 TL Zitronensaft 4 Eier 4 Zitronenschnitze
Zubereitung 1. 4 Knoblauchzehen pressen, mit Essig und 1 EL Olivenöl mischen. Mit Pfeffer würzen. Steaks damit einreiben und ca. 30 Min. marinieren lassen. 2. Ofen auf 80 Grad vorheizen. Restliches Olivenöl erhitzen, Knoblauchzehe und Lorbeerblatt darin eine Minute anbraten, Gewürze entfernen. Steaks im heissen Öl beidseitig je eine Minute anbraten, Hitze reduzieren und beidseitig je eine bis zwei Minuten weiterbraten. Steaks salzen, herausnehmen und im Ofen warm stellen. 3. Schinken im zurückgebliebenen Öl kurz anbraten. Auf die Steaks legen. Öl mit Haushaltpapier aus der Pfanne tupfen. Den Bratensatz mit Weinbrand ablöschen und zur Hälfte einkochen lassen. 4. Inzwischen in separater Bratpfanne wenig Butter erhitzen und die Eier darin braten. Gleichzeitig den Zitronensaft zur Sauce rühren. Restliche Butterstücke in der Sauce einzeln unterrühren, nicht mehr kochen! Steaks und Schinken damit übergiessen. Mit Zitronenschnitzen und Spiegeleiern anrichten. Tipp: Dazu werden Mixed Pickles und Pommes Frites serviert. Anstelle des Rindssteaks Schweins- oder Kalbssteak verwenden. Zubereitung: zirka 20 Minuten, 30 Minuten marinieren.
076 2015

References: Art. 231
 § 48
 § 54
 Art. 4
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 7
 § 55