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Timestamp: 2020-04-08 16:32:02+00:00

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Serie Betroffenenrechte: Das Recht auf Widerruf einer Einwilligung nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO | bITs.GmbH
Das Recht auf Widerruf einer Einwilligung gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO – oft eine große Herausforderung für Verantwortliche
Abgesehen von einer Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die die betroffene Person gemäß Art. 77 DSGVO in einem solchen Fall einlegen könnte, und eines gerichtlichen Rechtsbehelfs in Form von Leistungs- oder Verpflichtungsklagen unmittelbar gegen den Verantwortlichen gemäß Art. 79 DSGVO, wäre insbesondere der Schadensersatzanspruch gemäß Art. 82 DSGVO zu erwähnen, der geltend gemacht werden könnte. In diesem Fall hätte der Verantwortliche sowohl einen materiellen als auch einen immateriellen (beispielsweise psychischen) Schaden zu ersetzen.
Zudem müsste der Verantwortliche die betroffene Person auf ihr Widerrufsrecht gemäß Art. 7 Abs. 3 S. 3 DSGVO bereits vor , beziehungsweise bei Abgabe der Einwilligungserklärung hinweisen. Dieser Hinweis ist aus einem weiteren Grund von Bedeutung: Obwohl die Rechtsfolge einer fehlenden Belehrung im Gesetz nicht ausdrücklich normiert wird, argumentieren einige Kommentierungen dahingehend, dass ein fehlender Hinweis zur Unwirksamkeit der Einwilligung führen könnte (vgl. Plath/Plath, BDSG/DS-GVO, 2. Aufl., Art. 7 DS-GVO Rn. 11; Auerhammer/Kramer, BDSG/DS-GVO, 5. Aufl., Art. 7 DS-GVO Rn. 20).

References: Art. 7
 Art. 7
 Art. 77
 Art. 79
 Art. 82
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7