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Timestamp: 2017-04-26 23:29:24+00:00

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Wissenswertes über den Hausunterricht in Österreich	Posted on 23. Juli 2014 by homeschoolerinaustria	• 14 comments	Warum soll ich mein Kind zuhause unterrichten ?
Wahrscheinlich gibt es ebenso viele Gründe für den Hausunterricht wie Leute, die es machen! Der Entscheidung ging in den meisten Fällen eine persönliche ‘Führung’ und sorgfältige Abwägung der Für’s und Wider’s voraus. Etliche Gründe werden jedoch immer wieder genannt – hier sind einige davon: Für das Homeschooling sprechen eindeutig viele didaktische Gründe. Bildungsexperten stimmen darin überein, dass Kinder am besten in einer entspannten Atmosphäre, in kleinen Gruppen und betreut von einer vertrauten Person lernen. Es ist offensichtlich, dass dies in einer Schule mit größeren Klassen nur sehr schwer zu erreichen ist. Der Leistungsdruck – teilweise schon in der Volksschule – und eine unruhige, laute Umgebung führen dazu, dass auch eine hervorragende Lehrkraft mit den lernwilligen Kindern nur geringe Fortschritte erzielt. Durch die großen, inhomogenen Gruppen ist es natürlich unmöglich, auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen. Die Schwächeren sind über-, die Stärkeren unterfordert – und alle frustriert. Beim Homeschooling werden Familien gestärkt und Beziehungen darin vertieft. Leider zeigt die Realität der öffentlichen Schulen, dass hier oft das Gegenteil stattfindet: schon alleine durch die stundenlange Abwesenheit können Familien regelrecht zerrissen werden. Zusätzlich zeigt sich recht schnell ein negativer Sozialisierungseffekt: Kinder identifizieren sich nur noch mit gleichaltrigen Altersgenossen, und distanzieren sich von Eltern und Geschwistern. Nicht zuletzt spricht für das Homeschooling der sehr große Erfolg, welcher unübersehbar und in der internationalen Homeschooling-Bewegung bestens dokumentiert ist. Allerdings liegen leider im deutschsprachigen Raum noch nicht viele Daten vor.(Quelle homeschoolers.at)
In Österreich gibt es die gesetzlich geregelte Möglichkeit, die Unterrichtspflicht des Kindes während seiner ganzen Schulzeit durch den sogenannten “häuslichen Unterricht” zu erfüllen. Die gesetzliche Grundlage dazu liefert das Schulpflichtgesetz. Um allen Eltern auch die rechtlichen Grundlagen für den häuslichen Unterricht zur Verfügung zu stellen, sind nachfolgend die wichtigsten Absätze daraus angeführt: SchPflG § 11 “(2) Die allgemeine Schulpflicht kann ferner durch die Teilnahme an häuslichem Unterricht erfüllt werden, sofern der Unterricht jenem an einer im § 5 genannten Schule – ausgenommen die Polytechnische Schule – mindestens gleichwertig ist. (3) Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten haben die Teilnahme ihres Kindes an einem im Abs. 1 oder 2 genannten Unterricht dem Bezirksschulrat jeweils vor Beginn des Schuljahres anzuzeigen. Der Bezirksschulrat kann die Teilnahme an einem solchen Unterricht innerhalb eines Monats ab dem Einlangen der Anzeige untersagen, wenn mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass die im Abs. 1 oder 2 geforderte Gleichwertigkeit des Unterrichts nicht gegeben ist. Gegen die Entscheidung des Bezirksschulrats kann Berufung an den Landesschulrat erhoben werden; gegen die Entscheidung des Landesschulrates ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig. (4) Der zureichende Erfolg eines im Abs. 1 oder 2 genannten Unterrichts ist jährlich vor Schulschluss durch eine Prüfung an einer im § 5 genannten entsprechenden Schule nachzuweisen, soweit auch die Schüler dieser Schulen am Ende des Schuljahres beurteilt werden. Wird ein solcher Nachweis nicht erbracht, so hat der Bezirksschulrat anzuordnen, dass das Kind seine Schulpflicht im Sinne des § 5 zu erfüllen hat. Gegen die Entscheidung des Bezirksschulrates ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.”
Aus der Verordnung über die Externistenprüfungen: “§ 16. (1) Wenn ein Prüfungskandidat eine Externistenprüfung nicht besteht, so ist er von der Prüfungskommission zu einer Wiederholung dieser Prüfung zu einem frühesten Termin zuzulassen, der nicht weniger als zwei Monate und nicht mehr als vier Monate später liegt. … (2) Wenn der Prüfungskandidat auch die Wiederholung nicht besteht, ist er zu einer weiteren Wiederholung zuzulassen. § 5 (8) Die Wiederholung einer Externistenprüfung gem. § 16 ist bei der Prüfungskommission abzulegen, bei der die Externistenprüfung nicht bestanden wurde.” Das bedeutet, dass Kinder dreimal zur selben Externistenprüfung antreten dürfen. Dies wird jedoch nicht von jeder Externistenprüfungskommission so gehandhabt. Für Kinder, die noch unterrichtspflichtig sind (also bis zum 9. Schuljahr), könnte es einige Einschränkungen geben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schuleinschreibung. Jedes Kind muss zur Schuleinschreibung kommen, das ist ein Verwaltungsakt, dessen Versäumnis auch mit einer beträchtlichen Geldstrafe geahndet werden kann. Jedes Kind, das im häuslichen Unterricht seine Unterrichtspflicht erfüllt, muss anfangs bei der Schuleinschreibung (meist im Februar vor Schulanfang) in seiner Sprengelschule eingeschrieben werden. Dort aber kann man schon beim Einschreibungsgespräch ankündigen, dass das Kind zu Hause (oder in einer Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht) unterrichtet werden soll. Und für jene, die sich über die Externistenprüfung ganz genau informieren wollen, die folgenden Texte aus der Verordnung für die Externistenprüfungen: Über die Externistenprüfungen: Aus der Verordnung für Externistenprüfungen: “§ 1. (2) Externistenprüfungen sind unzulässig: 4. über Leibesübungen; sofern der Nachweis über den erfolgreichen Abschluss der achten Schulstufe erbracht werden soll, ist die Ablegung einer Externistenprüfung jedoch zulässig; 8. über Werkerziehung (Technisches Werken, Textiles Werken); sofern der Nachweis über den erfolgreichen Abschluss der achten Schulstufe erbracht werden soll, ist die Ablegung einer Externistenprüfung über Werkerziehung (Technisches Werken, Textiles Werken) jedoch zulässig. § 2. (1) Der Prüfungskandidat hat das Ansuchen um Zulassung zu einer Externistenprüfung schriftlich bei der Schule, an der die Prüfungskommission ihren Sitz hat, einzubringen. Das Ansuchen hat zu enthalten: 1. die Art der Externistenprüfung; 2. die Angabe der Schulart (Form, Fachrichtung); 3. den in Betracht kommenden Lehrplan; 4. die gewählten Prüfungsgebiete (Wahl der Fremdsprachen etc.) (2) Gleichzeitig mit dem Ansuchen gem. Abs. 1 hat der Prüfungskandidat vorzulegen: 1. Personaldokumente zum Nachweis des Namens und des Geburtsdatums, 2. ein allfälliges Ansuchen um gänzliche bzw. teilweise Befreiung von einem Prüfungsgebiet der Externistenprüfung gem. § 4 und § 19 Abs. 4, 3. einen Vorschlag für einen Termin der Externistenprüfung, 4. gegebenenfalls das der Externistenprüfung vorausgehende letzte Jahreszeugnis. § 3. (1) Grundvoraussetzung für die Zulassung zur Ablegung einer Externistenprüfung ist, dass der Prüfungskandidat zum (ersten) Prüfungstermin nicht jünger ist als ein Schüler bei Absolvierung des betreffenden Bildungsganges ohne Wiederholen oder Überspringen von Schulstufen wäre. (10) Sofern ein Prüfungskandidat die letztmögliche Wiederholung einer Externistenprüfung nicht bestanden hat, darf er zu einer gleichen Externistenprüfung nicht mehr zugelassen werden; Externistenprüfungen über eine andere Schulart, Form oder Fachrichtung sind jedoch zulässig. § 5. (1) Die Externistenprüfungen sind vor Prüfungskommissionen abzulegen. (2) Die Prüfungskommission für Externistenprüfungen gem. § 1 Abs. 1 Z 1 bis 3 besteht aus dem Leiter der Schule oder einem von diesem zu bestimmenden Lehrer als Vorsitzendem und der erforderlichen Anzahl von Lehrern der in Betracht kommenden Prüfungsgegenstände, die der Schulleiter zu bestimmen hat, als Prüfer. (8) Die Wiederholung einer Externistenprüfung gem. § 16 ist bei der Prüfungskommission abzulegen, bei der die Externistenprüfung nicht bestanden wurde. Prüfungen sind auch vor Einzelprüfern zulässig – siehe SchUG § 42 (4)! § 6. (3) Die Externistenprüfung besteht a) aus einer schriftlichen Klausurarbeit und einer mündlichen Teilprüfung in jenen Unterrichtsgegenständen, in denen nach dem Lehrplan der betreffenden Schulstufe(n) Schularbeiten durchzuführen sind, b) aus einer mündlichen Teilprüfung und praktischen Klausurarbeit in Unterrichtsgegenständen mit überwiegend praktischer Tätigkeit… c) … d) aus einer mündlichen Prüfung in allen übrigen Unterrichtsgegenständen. (4) Die Dauer einer schriftlichen Klausurarbeit hat der Dauer der im betreffenden Lehrplanbereich oder, wenn ein solcher nicht vorhanden ist, der in einem vergleichbaren Lehrplanbereich vorgeschriebenen längsten Schularbeit zu entsprechen. (5) Die Dauer einer mündlichen oder praktischen Prüfung hat die für die Gewinnung eines sicheren Urteils über die Kenntnisse des Prüfungskandidaten notwendige Zeit zu umfassen. § 7. (1) Die Externistenprüfung über einzelne Schulstufen hat den im Lehrplan vorgeschriebenen Lehrstoff aller Pflichtgegenstände der betreffenden Schulstufe(n) entsprechend der Zulassung zu umfassen. (3) Externistenprüfungen können nur über den Lehrstoff eines geltenden Lehrplanes oder eines Lehrplanes abgelegt werden, der nicht länger als drei Jahre vor der Ablegung der Externistenprüfung außer Kraft getreten ist. § 16. (1) Wenn ein Prüfungskandidat eine Externistenprüfung nicht besteht, so ist er von der Prüfungskommission zu einer Wiederholung dieser Prüfung zu einem frühesten Termin zuzulassen, der nicht weniger als zwei Monate und nicht mehr als vier Monate später liegt. (2) Wenn der Prüfungskandidat auch die Wiederholung nicht besteht, ist er zu einer weiteren Wiederholung zuzulassen.”
Die gesetzlichen Grundlagen: In Österreich hat nach §11 des Schulpflichtgesetzes jeder das Recht, die Schulpflicht durch den häuslichen Unterricht zu erfüllen. Ein Fähigkeitszeugnis ist nicht erforderlich.
Art17,STGG 1867 Artikel 17. Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei. Unterrichts- und Erziehungsanstalten zu gründen und an solchen Unterricht zu ertheilen, ist jeder Staatsbürger berechtigt, der seine Befähigung hiezu in gesetzlicher Weise nachgewiesen hat. Der häusliche Unterricht unterliegt keiner solchen Beschränkung. https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe…
Art.17 STGG 1867 legt fest, dass der häusliche Unterricht keiner Beschränkung unterliegt, so auch hinsichtlich der Befähigung zu dieser Unterrichtserteilung. Weder die Bundes-noch die Landesgesetzgebung darf für den häuslichen Unterricht Beschränkungen irgendwelcher Art, insbesondere auch nicht durch Festlegung des Erfordernisses einer fachlichen Befähigung für die Erteilung eines solchen Unterrichtes, festlegen. http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_09148/imfname_235302.pdf
Die Eltern müssen dies nur vor Beginn des Schuljahres beim Bezirksschulrat anzeigen. Dies erfolgt konkret durch ein Ansuchen, in dem nur steht: „Hiermit ersuchen wir Sie, meinen Sohn / Tochter … im kommenden Schuljahr in den häuslichen Unterricht zu entlassen.“. Einige Wochen danach bekommt man ein Schreiben vom Bezirksschulrat, in dem er die Abmeldung zur Kenntnis nimmt und darauf hinweist, dass der Erfolg des Unterrichts durch eine Prüfung (Externistenprüfung) nachgewiesen werden muss.
Externistenprüfung: Viele sehen sie als ein notwendiges Übel, manche halten sie für überflüssig oder sogar gesetzwidrig. Zugegeben, sie wird – je näher sie rückt – wahrscheinlich für alle Beteiligten zu einem nicht geringen Stressfaktor und kann einem den Spaß etwas verderben. Andererseits hilft sie natürlich tatsächlich, dass sowohl Eltern als auch das Kind den Stand des Kindes und die eigene Leistung beurteilen können. Im Moment führt jedenfalls kein Weg daran vorbei. Und meistens geht es besser als erwartet.Trotzdem sollte man wissen, dass die Wahl der Prüfungsschule von großer Bedeutung ist. Man sollte versuchen, eine Schule zu finden, die Erfahrung damit hat und einen ‘guten Ruf’ als Prüfungsschule hat. Es kann sich lohnen, dafür auch etwas weiter zu fahren. Kontakt und Austausch mit anderen Homeschool-Familien kann bei der Suche der Schule sehr hilfreich sein. Dies führt uns zur
Vernetzung: Wie gesagt, ist es für viele Punkte beim Homeschooling wichtig, nicht allein zu bleiben, sondern den Kontakt zu anderen zu suchen. Es ist klar, dass das bei dieser zeitlich herausfordernden Lern- und Lebensart nicht immer einfach, aber doch lohnend ist. In Österreich können wir hier von anderen Ländern noch etliches lernen.In der letzten Zeit haben sich die folgenden Anlaufstellen, vor allem im Internet, gebildet
Die Homeschooler – Website, Facebook-Gruppe und Forum:
14 comments on “Wissenswertes über den Hausunterricht in Österreich”	Katja
Februar 14, 2016 at 4:39 pm
Wir sind sehr froh, vor einigen Tagen auf Ihre website gestoßen zu sein.
Für dieses Schuljahr haben wir uns vorgenommen eine Entscheidung für oder gegen homeschooling zu treffen. D.h. Antworten auf unsere Fragen zu finden, Erfahrungen hören, es in 1-2 Fächern zu “testen” (wir folgen z.B. bereits einem Fernkurs für kath. Religion).
Nun wären wir dankbar für detailliertere Informationen zur Charlotte Mason Methode da sie uns bislang am meisten anspricht. Dennoch die Frage: welches Unterrichtsmaterial nutzen wir dazu, speziell in Französisch und Kunstgeschichte, was wir gerne gleich beginnen möchten da diese Fächer selbst bei weiterem Schulbesuch nicht nach unseren Vorstellungen unterrichtet werden? Gibt es auch Fernkurse dazu? Das “Jahrhundertebuch” ist genau das, was wir uns selbst schon ausdachten aber eher in Form eines längeren Zeitstrahls an der Wand. Zunächst wäre es in unserem Fall ein Familienbuch da das älteste Kind (von 4 Kindern) 8 Jahre alt ist. Könnten Sie den Gebrauch des Buches noch etwas besser erläutern? Wir freuen uns sehr über eine baldige Rückmeldung.
Februar 14, 2016 at 5:52 pm
Alle Informationen über die Charlotte Mason Methode und ihre Anwendung habe ich auf dieser Seite zusammengetragen:
charlottemason.at
Falls Sie noch mehr Infos brauchen,dann können Sie sich gern wieder an mich wenden.
März 7, 2016 at 4:19 pm
Ich /wir befassen uns auch schon mit dem Thema über das Homescooling.Meine Frage wie sollen wir konkret in unserer Situation vorgehen,wenn unser Kind bereits eine höhre Schule besucht und wir es in den häuslichen Unterricht abmelden möchten.Müssen wir der jetzigen Schulleitung bekannt geben dass unser Kind abgemeldet wird und gleichzeitig den Bezirksschulrat ersuchen,dieses in den häuslichen Unterricht zu entlassen.Und:Müssen wir dan auch automatisch der Hauptschule vor Beginn des neuen Schuljahres bekannt geben,das wir unser Kind zum häuslichen Unterricht abgemeldet haben ? Danke im voraus,liebe Grüße an alle Thomas
März 8, 2016 at 4:00 pm
Der Einstieg in den Häuslichen Unterricht ist zum nächsten Schuljahr möglich, außer wenn man eine medizinische Indikation nachweisen kann .
Dann müssen die Eltern den HU nur vor Beginn des Schuljahres beim Bezirksschulrat oder Stadtschulrat anzeigen. Dies erfolgt konkret durch ein Ansuchen, in dem nur steht: „Hiermit ersuchen wir Sie, meinen Sohn / Tochter … im kommenden Schuljahr in den häuslichen Unterricht zu entlassen.“. Einige Wochen danach bekommt man ein Schreiben vom Bezirksschulrat, in dem er die Abmeldung zur Kenntnis nimmt und darauf hinweist, dass der Erfolg des Unterrichts durch eine Prüfung (Externistenprüfung) nachgewiesen werden muss.
Ist ein Kind bereits aus der Schulpflicht, muss der HU nicht angezeigt werden,aber wenn ein Zeugnis gewünscht wird, muss natürlich eine Anmeldung bei der Externistenkommission oder Schule erfolgen.
Ich hoffe,dass ich alle Fragen beantwortet habe.
Reply	Dagmar Rehak
Juli 8, 2016 at 12:31 pm
Das stimmt nicht ganz. Beim Abmelden zum häuslichen Unterricht handelt es sich nicht um ein Ansuchen, man ersucht auch nicht um irgendwas, sondern man gibt es einfach nur bekannt. Man hat das Recht dazu und informiert die zuständige Behörde. Mehr ist es nicht.
März 9, 2016 at 8:51 am
Nochmals danke Susi für deine Mitteilung und vielleicht bis bald mit anderen Fragen (wenn ich darf?)
März 9, 2016 at 11:13 am
Prinzipiell geben wir ( Homeschoolers.at-Bildung zu Hause Österreich ) gern eine Erstinformation.
Intensivere Beratung oder Hilfen gibt es aber nur für Vereinsmitglieder, da wir ja alle im Hausunterricht sind und das ganze wohl sonst ein Vollzeitjob wäre.
Reply	Sarah Baubin
Ich habe eine Frage kann ich mein Kind auch unter dem Jahr in den häuslichen Unterricht abmelden. Wir wohnen sehr abgeschieden und durch den neuen Stundenplan im Gymnasium sind die Schulzeiten und Fahrzeiten bis zu drei Stunden einfach geworden also fast unmöglich und unzumutbar. Leider weiß ich das erst seit der Stundenplan vorliegt…ist es nun zu spät oder gibt es Ausnahmeregelungen?
Die Frist zur Abmeldung zum Hausunterricht ist schon vorbei, ABER wenn es einen gute Grund gibt, dann kann man es schon versuchen.
bin gerade auf eure seite gestoßen, mein 10-jähriger sohn und ich sind im moment in einer ziemlich ratlosen situation…..die frist zur anmeldung für den hausunterricht ist also schon vorbei lese ich oben, was sind gute gründe es jetzt noch bewilligt zu bekommen? ich sehe einfach ganz klar wie unglücklich mein sohn im gymnasium ist, ganz und gar am falschen platz, hat es heute gar nicht mehr geschafft hineinzugehen. die beiden schulen wo er meiner meinung nach gut hinpassen würde haben die klassen nun klarerweise voll, die hauptschule/nms bei uns im ort ist für mich die allerletzte alternative. gibt es in österreich auch die möglichkeit ein kind für 1 jahr ganz von der unterrichtspflicht zu befreien, also quasi er bleibt jetzt ein jahr daheim und steigt ab nächstem schuljahr in eine passende schule in die 1.klasse ein….geht das überhaupt?
Krankheitsbedingt oder nach einem psychologischen Gutachten wäre eine Abmeldung noch möglich.
Ich würde mein Kind in die NMS geben( wo viel weniger Druck herrscht) und nächstes Jahr zum HU anmelden.
Nebenbei kannst du dein Kind zuhause fördern und schauen, ob der HU für euch passend ist.
Man darf den Hausunterricht in dieser Stufe nicht unterschätzen.
Die Kinder legen vor zwei Lehrern an die 10 Prüfungen ab. Das ist auch Stress und verlangt von den Eltern einen gewissen Zeitaufwand.
März 11, 2017 at 10:45 pm
Hallo, wir würden im nächsten Jahr die erste Schulstufe der NMS im häuslichen Unterricht absolvieren, sind uns aber nicht ganz klar über die Prüfungssituation. In welchen Fächern müssen denn Prüfungen (welchen Umfangs) abgelegt werden? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Seit 1.1.2014 ist der Satz in 11/4 “Gegen die Entscheidung des Bezirksschulrates ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.” nicht mehr drin.
Das andere, was mich stört, nämlich “Wird ein solcher Nachweis nicht erbracht,…”, was unabhängig davon, durch welche Umstände der Nachweis nicht erbracht werden konnte, erlaubt, dass der Schulbesuch angeordnet werden kann, sollte auch bald raus, bzw. gehört durch den Zusatz durch wen geändert, denn damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Wenn zB die Prüfungsschule die Prüfung verweigert, findet der Nachweis auch nicht statt, und der Stadtschulrat hat das Recht, den Schulbesuch anzuordnen.
Es gibt außerdem immer noch die Auslegung, dass mit “Schulschluß” und “Ende des Schuljahres” das Ende des Unterrichtsjahres gemeint ist, was natürlich ein Blödsinn ist. Jeder Schüler muss das gleiche Recht haben, eine Nachprüfung zu machen. Aber manche Schulbeamten suchen nach jeder Gelegenheit, den Schulerfolg häuslich unterrichteter Kinder zu zerstören. Leider lassen sich davon immer noch viel Eltern einschüchtern.
Der Satz “Für Kinder, die noch unterrichtspflichtig sind (also bis zum 9. Schuljahr), könnte es einige Einschränkungen geben.” gehört also aus obigen Text raus. Es gibt keine Einschränkungen.
ich war schon vor Beginn der VS am überlegen ob HU nicht die bessere Alternative wäre, nun fast 3 Jahre später würde ich diesen Schritt doch noch umsetzten wollen.
Allerdings wird doch die Schulnachricht der 4.Klasse VS für weiterführende Schulen benötigt, wie funktioniert das, wenn mein Kind erst am Ende des Schuljahres eine Prüfung ablegt?

References: § 11
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 16
 § 2
 § 4
 § 19
 § 3
 § 5
 § 1
 § 16
 § 42
 § 6
 § 7
 § 16
 §11

Art.17