Source: https://www.strafrechtsblogger.de/kinderpornografie-184b-stgb-verhaftungen-im-fall-elysium/2017/07/comment-page-1/
Timestamp: 2017-11-22 16:40:53+00:00

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Kinderpornografie § 184b StGB – Verhaftungen im Fall Elysium | strafrechtsblogger
§ 184 StGB Besitz Elysium Strafe Verbreitung
§ 184b StGB stellt den Umgang mit Kinderpornografie unter Strafe. Im Internet gab es bis zur kurzem die Plattform Elysium, die europaweit die größte Internetseite für Kinderpornografie gewesen sein soll. Aufgrund von Ermittlungen deutscher Behörden soll die Internetseite Elysium abgeschaltet worden sein. Nach einem Bericht von zeit.de gab es bereits 14 Festnahmen. Es soll über 80.000 Nutzer von Elysium gegeben haben. Die Staatsanwaltschaften werden nun wohl beginnen, die Nutzer zu ermitteln.
Den Betreibern der Seite droht ein Verfahren insbesondere wegen bandenmäßiger Verbreitung von Kinderpornografie. § 184b StGB sieht als Strafe für jeden einzelnen Vorwurf des bandenmäßigen oder gewerbsmäßigen Verbreitens Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren vor. Im Gegensatz hierzu wird der Besitz von Kinderpornografie mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft.
Weiter Informationen zur Strafbarkeit von Kinderpornografie gem. § 184b StGB erhalten Sie auf unserer Internetseite:
Entbindung eines Schöffen wegen Urlaubs kann zur Aufhebung des Urteils führen Die Unschuldsvermutung gilt auch bei der Entscheidung über die Strafaussetzung zur Bewährung
Ein Gedanke zu „Kinderpornografie § 184b StGB – Verhaftungen im Fall Elysium“
Herbert (1 comments) sagt:
Guten Tag. Ich habe eine Anmerkung, die wohl eher den wahren Kern Ihres Blogbeitrages treffen dürfte:
Zitat „Die Staatsanwaltschaften werden nun wohl beginnen, die Nutzer zu ermitteln.“ Zitat Ende.
Hier geht der Verfasser fehl in der Annahme, daß dem so ist. Ausnahmslos wird mit dieser Aufgabe wohl eher das entsprechende Fachkommissariat der Polizei mit den Ermittlungen beauftragt werden. Die Staatsanwaltschaft wird sich später bei Ermittlungserfolgen der Polizei im Rahmen einer späteren Pressekonferenz im Glanze fremder Federn sonnen. Mehr aber auch nicht. Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, daß sich ein Staatsanwalt hinsetzt und in mühevoller Kleinarbeit die entsprechenden Provider um Auskunft anschreibt? Wohl eher nicht.
Sabine Weiss (1 comments) bei Eine im Zustand momentaner Erregung ausgesprochene Drohung wie „Ich schlag‘ Dich tot!“ genügt nicht unbedingt für die Verwirklichung des Bedrohungstatbestandes des § 241 Abs. 1 StGB
Volker Netzer (1 comments) bei Polizeigewalt
Percy Stuart (1 comments) bei Der Begriff der Täuschung im Rahmen der verbotenen Vernehmungsmethoden des § 136a StPO

References: § 184

§ 184

§ 184
 § 184
 § 184
 § 184
 § 241
 § 136