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Timestamp: 2020-03-29 03:03:52+00:00

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075 2013 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 75 I 166. Jahrgang I Dienstag, 24. September 2013
An der Gemeindeversammlung in Hedingen wurde nur vorberaten. > Seite 3
Brandstiftungen in Affoltern: Bezirksgericht sprach 70-Jährigen frei. > Seite 7
Lob Fussgänger-Fachverband zu den flankierenden Massnahmen nach dem A4-Bau. > Seite 10
Solidarisch Hedingen stimmte der Rohstoffhandel-Initiative an der Urne zu. > Seite 11
Erweiterung des Spital-Angebots auf dem OVA-Areal in Affoltern Für neue Praxisräume wird eine Fläche von 480 Quadratmetern gemietet Das Spital Affoltern will sein Angebot auf dem OVA-Areal erweitern – unter anderem mit einer Praxis für Belegärzte in den Bereichen Nasen, Ohren, Wirbelsäule und Urologie. Die Delegiertenversammlung stimmte im Grundsatz zu. ................................................... von werner schneiter Die Erweiterung basiert auf einem Strategiepapier vom letzten Jahr, wonach das Spital Affoltern sein Angebot bedarfsgerecht ausbauen und dabei auch Nischen belegen will. Laut Spitalpräsident Thomas Jucker kann dieses Ansinnen auf dem ehemaligen OVAAreal in Affoltern ideal umgesetzt werden. Er hob dabei die für Sprech-
stunden, Therapien und Kurzbehandlungen gute Lage hervor. «Ein zentraler, verkehrsgünstiger Ort in Bahnhofnähe – eine solche Chance müssen wir wahrnehmen», sagte er.
Angebot in der Grundversorgung ergänzen Auf den 480 Quadratmetern soll eine Praxis für Belegärzte eingerichtet werden – für Nasen-, Hals- und Wirbelsäulenspezialisten, für einen Urologen und andere, die das Angebot ergänzen. Zusätzlicher Raum dient aber auch den Chefärzten, zum Beispiel für prä-/postoperative Sprechstunden, Patientengespräche, somatische ambulante Behandlungen. Platziert werden soll aber auch ein psychotherapeutisches und ein psychosoziales Ambulatorium für Kurzbe-
handlungen – und Räume für Physiotherapie, die zwar privatrechtlich genutzt werden. «Ein solches Angebot passt zum Spital», fügte Thomas Jucker hinzu. Betont wird, dass damit bisher fehlende Angebote der Grundversorgung abgedeckt und das beschränkte Raumangebot am Spital Affoltern entlastet werden. Zu diesem erweiterten Angebot gesellt sich ein Gynäkologe, der auf dem OVA-Areal auf eigene Rechnung eine Praxis betreiben und mit dem Spital einen Belegarztvertrag eingehen will. Für die vom Spital Affoltern zu mietende Fläche ist das Risiko laut Spitaldirektor Fredy Furrer klein, weil die Nachfrage gross ist. Der Mietvertrag ist auf fünf Jahre begrenzt – mit einer Option auf Verlängerung. Die Kosten für die Grundmiete auf dem OVA-Areal belaufen sich auf jähr-
lich gut 90 000 Franken. Hinzu kommen Kosten für Investitionen von rund 400 000 Franken durch den Vermieter, 200 000 Franken für Mobiliarbeschaffung und Nebenkosten. Die Spital-Delegiertenversammlung stimmte keinem Kreditantrag zu, sondern ermächtige mit ihrem einstimmigen Ja den Präsidenten und den Direktor, Mietverträge zu unterzeichnen – immer unter Vorbehalt einer Genehmigung durch die Delegiertenversammlung. Das Geschäft wird der DV später nochmals vorgelegt. Vonseiten der Delegierten gabs nur Lob: «Ein gutes Projekt. Damit kann das Grundversorgungs-Angebot des Spitals sinnvoll erweitert werden», so die Ottenbacher Delegierte Rita Ackermann. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 5
Abtreten! 106 Soldaten und Unteroffiziere aus dem Säuliamt ehrenhaft entlassen. > Seite 12
FCWB: Starke Reaktion Der FC Wettswil-Bonstetten reagierte stark auf seine vor Wochenfrist mässige Darbietung und bezwang Thalwil verdient 1:0. Das Siegestor gelang dem wirbligen Constancio kurz vor der Pause. Nachdem den Platzherren ein zweiter Treffer zu Unrecht aberkannt wurde, mussten sie in der Schlussphase noch eine Portion Glück beanspruchen. – Der FC Affoltern verlor zum dritten Mal in Folge, diesmal 0:2 beim Tabellennachbarn Horgen. (kakö)
Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) feiern wir vom 24. September bis 21. Oktober das 37-JahreJubiläum mit unglaublichen Angeboten. Als besondere Geburtstagsaktion profitieren unsere Kunden schon bei einem Einkauf ab 200 Franken von einem Gutscheinheft im Wert von 200 Franken, Gutscheine,
Für über 1,3 Mio. Franken Anteilscheine Auf dem Weg zum Erhalt des Restaurants Post in Rifferswil ist die Interessengemeinschaft auf gutem Weg: Für 1,332 Mio. Franken wurden zur Gründung einer Genossenschaft bis Sonntagnachmittag Anteilscheine (à 4000 Franken) gezeichnet. Der grösste Teil des Geldes stammt von Einwohnerinnen und Einwohnern aus Rifferswil, die damit ein Signal setzen, die einzige Gaststätte der 900-Einwohner-Gemeinde zu erhalten – ein bemerkenswerter Betrag, der da innerhalb von weniger als zwei Monaten zusammengekommen ist. Er zeigt, wie sehr der Bevölkerung das «Pöstli» am Herzen liebt. Unter den Spenderinnen und Spendern findet sich auch eine Person, die bereit ist, bei jedem von Rifferswilern gezeichneten Anteilschein einen weiteren zu zeichnen. «Das sind etwa 450 000 Franken», fügen Rägi und Hans Baer von der Interessengemeinschaft bei. Sie und andere der IG waren am Wochenende an der Rifferswiler Chilbi mit einem Stand präsent, um die Besucherinnen und Besucher in Gesprächen für das Anliegen zu sensibilisieren. Ein namhafter Betrag stammt auch von einer Person, die dem «Pöstli» kulturelles Leben einhauchen will. «Für uns eine gute Perspektive», so die Initianten. Die IG ist auf weitere Zeichnung von Genossenschafts-Anteilscheinen angewiesen, weil sie nun – anders als ursprünglich vorgesehen – den Parkplatz des Restaurants ebenfalls übernehmen will. Die erforderliche Summe zur Weiterführung des Restaurants beläuft sich auf rund 3,5 Mio. Franken. (-ter.)
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Wie ein Astronaut: In luftiger Höhe und in hoher Geschwindigkeit im Kreis herum. (Bild Werner Schneiter) Herbstzeit ist Chilbizeit: Bei guten Wetterbedingungen vergnügten sich am vergangenen Wochenende in Hedingen, Mettmenstetten und Rifferswil Hunderte auf Chilbibahnen, an
Ständen und in Beizen. Das kulinarische Angebot war beachtlich. In Mettmenstetten konnte man buchstäblich abheben und sich in luftigen Höhen bei hohen Drehzahlen ordentlich
durchschütteln lassen – nicht jedermanns Sache, weil es dazu stabiler (Magen-)Nerven bedarf ... ................................................... > Weitere Bilder in der Freitagausgabe
Primarschulgemeinde Knonau An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung der Primarschulgemeinde Knonau vom 17. September 2013 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Primarschulgemeinde 1. Kreditgenehmigung für die Schulraumerweiterung des 3. Kindergartens (495 000 Franken) 2. Kreditgenehmigung für die Erweiterung des Schulhauses «Aeschrain» (1 975 000 Franken) 3. Kreditgenehmigung für die Optimierung der bestehenden Schulräume des Schulhauses «Aeschrain» (183 000 Franken) Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz).
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 18. September 2013
Am 18. September 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
1. Genehmigung der Bauabrechnung öffentlicher Parkplatz Sellenbüren 2. Genehmigung der Aufstockung Verwaltungspersonal um eine Stelle im Tiefbau-, Umwelt- und Werksekretariat 3. Vorberatung des Antrages zur Auflösung Zweckverband Spital Affoltern und Beitritt der Gemeinde Stallikon zur Interkommunalen Vereinbarung betreffend Umwandlung des Zweckverbandes in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG (GSA) zuhanden der Urnenabstimmung vom 24. November 2013. 4. Beantwortung einer Anfrage gemäss § 51 Gemeindegesetz und Art. 10 Gemeindeordnung von Martin Spühler, Hinterbuchenegg.
geb. 23. Juli 1948, Ehefrau des Franz Schümatschek, von Leuk Stadt VS, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Loorenstrasse 13.
Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel 1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1).
Doris Schümatschek-Willa
Urnenbeisetzung am Freitag, 4. Oktober 2013 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.
ABSCHIED Nach längerer Krankheit ist meine geliebte Ehefrau, unsere Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Cousine
Doris Schümatschek-Willa 23. Juli 1948 – 18. September 2013
friedlich eingeschlafen. Du wirst uns fehlen und in lieber und dankbarer Erinnerung bleiben.
Franz Schümatschek Roger und Jotinder, Muriel und Adel Verwandte und Freunde
Stallikon Am Mittwoch, 18. September 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:
von Plate-Spandau Carsten geboren am 24. Januar 1966, deutscher Staatsangehöriger, verheiratet mit Nataliya von Plate-Spandau, wohnhaft gewesen Büelstrasse 64b, 8143 Stallikon.
Am Freitag, 4. Oktober 2013, um 11.00 Uhr findet auf dem Friedhof in Affoltern am Albis die Urnenbeisetzung und anschliessend in der Friedhofskappelle die Trauerfeier statt. Anstelle von Blumen unterstütze man die Palliative Care Affoltern. Postkonto 30-728782-8. Traueradresse: F. Schümatschek, Loorenstr. 13, 8910 Affoltern a.A.
Der Verstorbene wird in Deutschland bestattet. Bestattungsamt Stallikon
Stallikon, 24. September 2013
Gemeinde Hausen am Albis Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden 2014 Auf die Umfrage des Gemeinderates hin haben folgende Behördenmitglieder eine Erklärung abgegeben, ob sie sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellen oder zurücktreten werden. Behörde
Bereitschaft für eine weitere Amtsdauer
Rücktritt auf Ende der laufenden Amtsdauer
Gemeinderat (6 Mitglieder und Präsident/in)
Blattmann Gregor Tandler Christoph
Hess René (Präsident) Binzegger Hans Köpfli Georges Studer Angela
Amberg Hans (Präsident) Achermann Walter Hartmann Hans-Jörg Koller Andrea Kuhnt Huber Beate
Stäubli Sandra Tandler Katrin
Sekundarschulpflege (5 Mitglieder und Präsident/in)
Stemmle Donatus (Präsident) Hitz Suzanne Rütimann Claudio Stapff Schlör Beate Wälti Martin
Baer Regula Langhi Maya
Auchli Barbara Günthardt Sonderegger Anna Imoberdorf Roland
Blattmann Gregor
Gyseler Stefan (Präsident) Schüle Franz Weber Bruno
Gut Christoph Schlatter Marcel
Reformierte Kirchenpflege (7 Mitglieder und Präsident/in)
Billeter Jürg (Präsident) Burkard-Hottinger Katrin Gaisser-Meili Ruth Götschi Christine Peter Frank Sutter Roland
Heinrich Annerose
Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 24. Sept. 2013, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden.
Knonau, 24. September 2013 Im Auftrag der Vorsteherschaft Gemeindeverwaltung Knonau
auf alle gekennzeichneten Artikel Grosser Ausverkauf Achtung: Nur kurze Zeit Federle Geschenke, Zürichstr. 96, 8910 Affoltern am Albis 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % 50 %
Gemeinden unterstützen Gegenvorschlag zur Initiative «Strom für morn» Stromlieferanten müssen den Endverbrauchern ein Produkt aus erneuerbaren Energien anbieten Die 14 Ämtler Gemeinden unterstützen den Gegenvorschlag der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt des Kantonsrates (Kevu). Kernpunkt ist, dass die Stromlieferanten den Endverbrauchern im Kanton Zürich standardmässig ein Produkt aus erneuerbaren Energien anbieten müssen. Die freie Wahl des Stromprodukts bleibt aber weiterhin gewährleistet. Die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt des Kantonsrates (Kevu) gab einen Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Strom für morn» vor in eine Vernehmlassung. Die Volksinitiative «Strom für morn» wollte die Stromanbieter im Kanton zur Beendigung aller
wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Dienstag sind es 50 Jahre her, seit die Hochzeitsglocken für Cäzilia und Adolf Wyrsch-Gisler, Zwillikon, geläutet haben. Zur goldenen Hochzeit gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Festtag.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen
Beteiligungen und Lieferverträge für Strom aus nicht erneuerbaren Energien (Atomenergie, fossile Brennstoffe) verpflichten. Im Gegensatz dazu, zielt der Gegenvorschlag der Kevu auf den Strommix, den die Stromlieferanten den Endverbrauchern und Endverbraucherinnen anbieten. Gemäss der vorgeschlagenen Änderung des §14a im Energiegesetz soll standardmässig ein Produkt aus erneuerbaren Energien angeboten werden müssen. Neben Strom aus Wasser- und Windkraft, Sonnenenergie und Geothermie gehört dazu auch solcher aus Abwärme von Kehrichtverbrennungsanlagen und industriellen Prozessen. Die freie Wahl des Stromprodukts bleibt weiterhin gewährleistet, wie es die Gesetzgebung des Bundes vorsieht. Viele kommunale Elektrizitätswerke entsprechen mit ihrem Standardan-
Sicht der Ämtler Gemeinden Die 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern bilden die Trägerschaft der Standortförderung Knonauer Amt. Die «Energieregion Knonauer Amt» bildet
zurzeit das Schwerpunkt-Projekt der Standortförderung. Der von der Kevu vorgeschlagene Kompromiss zielt in die gleiche Richtung, wie die Zielsetzungen der Standortförderung Knonauer Amt und die im Projekt «Energieregion» formulierten Ziele. Die 14 Gemeinden der Region Knonauer Amt unterstützen deshalb den von der Kevu vorgeschlagenen Kompromiss, weil er einen Beitrag zu den energiepolitischen Herausforderungen der Energiewende liefert ohne die Wahlfreiheit einzuschränken. Das Knonauer Amt und seine 14 Gemeinden sind aktuell mit – der Potenzial-Studie 2050 – den energiepolitischen Bestandsaufnahmen nach Energiestadt – der regionalen Energieplanung – dem regionalen Solarkataster
(demnächst im Internet) – der regionalen Energieberatung (steht allen Gemeinden zur Verfügung) bestens gerüstet für eine nachhaltige Energiezukunft. Bereits heute werden 15,1 % der Wärme und zirka 2,5 % des Stroms der 2050 benötigten Menge durch erneuerbare Energien in der Region produziert. Mit der Annahme des Gegenvorschlags zur Initiative «Strom für morn» wird ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung einer einheimischen Versorgung durch erneuerbare Energie geleistet. Damit werden Kapitalexport, Gefahrenrisiko, Umweltbelastung und der Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen reduziert. (Ch.H.)
Gemeindeversammlung ohne Beschluss In Hedingen wurde am Donnerstagabend nur vorberaten Soll der Zweckverband Spital Affoltern in eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft umgewandelt werden? 57 Stimmberechtigte kamen in den Schachensaal in Hedingen, um sich vor der Urnenabstimmung zu informieren und ihre Fragen zu stellen. ................................................... von thomas stöckli Wie wird gewährleistet, dass das Patienteninteresse auch in der AG über wirtschaftlichen Interessen steht? Weshalb wird das Spital keine Genossenschaft? Wie will das Spital in die Gewinnzone kommen? Woher kommen die Millionen fürs künftige Bettenhaus? Die Fragen an Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform, waren äusserst vielfältig. Dabei hatte er zuvor bereits fast eine Stunde lang über die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen, den Nachholbedarf im Infrastruktur-Bereich und die Vorteile einer Aktiengesellschaft für Gemeinden und Spital referiert. «Für die wichtigen Entscheidungen ist das Volk weiterhin gefragt», versicherte er. So brauche es für eine Änderung der zentralen interkommunalen Vereinbarung (IKV) die Urnen-Zustimmung aller Vertragsgemeinden. Allerdings gebe es kein Finanzreferendum mehr.
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gebot bereits der vorgeschlagenen neuen Regelung. 46 % der Bevölkerung des Kantons in mindestens 16 Zürcher Gemeinden profitieren bereits heute (ab 2014 auch Küsnacht und Zollikon) von einer vollständigen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Dadurch entsteht ihnen kein administrativer Mehraufwand. Wer auf der Lieferung von nicht erneuerbarem Strom besteht, kann dies tun. Erfahrungsgemäss bleibt die überwiegende Mehrheit beim erneuerbaren Basis-Strom -– was den Erfolg dieses Modells eindrücklich beweist.
Zum sechsten Mal innert 14 Tagen musste Thurnherr die gleichen Informationen einem anderen Publikum vermitteln. Diesmal war es für ihn jedoch ein Heimspiel, ist er doch in Hedingen Finanz- und LiegenschaftenVorstand. Detailliert Auskunft geben musste er in seinem Wohnort über die Zusammensetzung des siebenköpfigen Spital-AG-Verwaltungsrats: in diesem sollen die Disziplinen Finanzen, Recht und Personalwesen vertreten sein, dazu die Hausärzte, das Akutspital, die Langzeitpflege und die Baubranche. Als Gemeinnützige AG bliebe das Spital vollständig im Besitz der Gemeinden, betonte Thurnherr und prophezeite positive Auswirkungen der neuen Rechtsform: «Die GemeindeRechnung wird entlastet, der Steuerfuss eher günstig beeinflusst.» Schliesslich schaffe die Gemeinnützige Aktiengesellschaft günstige Rahmenbedingungen für eine betriebs-
wirtschaftliche Arbeitsweise. Auch dass die Qualität stimme, sei ein zentrales Interesse. Schliesslich wird das Spital selbst bei wirtschaftlichem Druck alles daran setzen, den guten Ruf zu wahren. anzeige
Falls aber auch nur eine Gemeinde Nein sage zur Auflösung des Zweckverbandes, so bleibe dieser bestehen, betonte Gemeindepräsident Paul Schneiter. Die Gefahr sei dann gross, dass einzelne Gemeinden austreten
könnten und das System destabilisiert würde, führte er weiter aus. Nach fast zwei Stunden schloss Gemeindepräsident Schneiter die stets fair und sachlich geführte Diskussions- und Fragerunde.
«Stabilität für das Spital – Selbstbestimmung der Gemeinden» Die Delegierten des Spital-Zweckverbandes verabschieden die definitiven Dokumente für die neue Rechtsform Die Delegierten der Gemeinden haben am Donnerstagabend einstimmig die definitiven Dokumente für die neue Rechtsform des Spitals verabschiedet. Damit steht die Interkommunale Vereinbarung (IKV) definitiv fest, über die am 24. November 2013 in allen 14 Gemeinden des Bezirks abgestimmt wird. Projektleiter Bertram Thurnherr erläuterte die letzten redaktionellen Anpassungen, die an der IKV vorgenommen worden sind. Im Detail können sämtliche Anpassungen aufgrund der Entscheide der Delegiertenversammlung vom 4. Juli und der Empfehlungen des kantonalen Gemeindeamtes auf www.unser-spital-affoltern.ch/kanton.php nachvollzogen werden. Auch
die definitive IKV, die Statuten, der Aktionärsbindungsvertrag und der Bericht zur neuen Rechtsform befinden sich auf www.unser-spital-affoltern.ch.
Risikobeschränkung für die Gemeinden Die Grundstücke des Spitals sind diesem im Lauf des letzten Jahrhunderts gestiftet worden, was auch im Grundbuch so verankert ist: Als Eigentümer ist das Spital eingetragen. Da der Spitalzweckverband formalrechtlich aber über kein eigenes Vermögen verfügt, sind die Landwerte mit 0 in der Buchhaltung eingesetzt. Durch die Übertragung der Grundstücke in die AG, wird der innere Wert der Aktien höher liegen als der nominale Aktienwert. Dadurch werden bei den Gemeinden keine Wertberichtigungen erforderlich, selbst wenn das Spital einmal ein
«schlechtes Jahr» hat. Das Aktienkapital von insgesamt 60,3 Millionen Franken, das die Gemeinden in die Gemeinnützige Spital AG einschiessen, setzt sich je rund zur Hälfte aus den bereits finanzierten oder beschlossenen Sacheinlagen der Gemeinden (beispielsweise für das neue Energie- und Verpflegungszentrum) und einem Beitrag an das neue Bettenhaus zusammen. Weil die Gemeinden ihre Investitionsbeiträge in der Regel stärker abgeschrieben haben als bei den Inventarberechnungen, ergeben sich entsprechende Aufwertungen des Eigenkapitals der 14 Gemeinden. Der Kanton hat aber zugesichert, dass diese nicht im Finanzausgleich berücksichtigt werden und damit für die Gemeinden kein Nachteil entsteht. Bertram Thurnherr erläuterte nochmals, weshalb sich die Spitalbe-
hörden für die Rechtsform einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft entschieden haben: Im Zweckverband kann die Mehrheit der Gemeinden beschliessen, dass alle Gemeinden Defizit- oder Investitionsbeiträge bezahlen müssen. In der gemeinnützigen AG entscheidet jede Gemeinde selbst über allfällige Zahlungen für besondere Leistungen des Spitals, die sie wünscht. Zudem wird das Risiko der Gemeinden auf das einbezahlte Aktienkapital limitiert – weitere Beiträge müssten separat beschlossen werden, während im Zweckverband grundsätzlich alle Defizite übernommen werden müssen. Mehrkosten entstehen durch die Umwandlung in die AG keine, da die Steuerbehörden die Gemeinnützigkeit anerkannt und Steuerbefreiung zugesichert haben. Die einzige Möglichkeit, die einer Gemeinde im Zweckverband offen-
steht, um keine Zahlungen mehr leisten zu müssen, ist der Austritt aus dem Verband. Darunter leiden andere Zweckverbände, beispielsweise vom Spital Uster haben sich bereits vier der 17 Gemeinden verabschiedet. Austritte von Gemeinden beeinträchtigen die Stabilität des Spitals. Die Lösung mit der gut kapitalisierten gemeinnützigen Aktiengesellschaft, so Thurnherr, gewährt dem Spital daher Planungssicherheit. Gleichzeitig garantiert sie die Selbstbestimmung der Gemeinden bezüglich ihres Engagements für das Spital. Nach der Delegiertenversammlung fasste Projektleiter zusammen: «Diese Stabilität ermöglicht, dass sich die Mitarbeitenden des Spitals wieder voll und ganz auf die Patientinnen und Patienten konzentrieren können, statt in politischen Auseinandersetzungen angegriffen zu werden.» (bs)
Ja zur integrierten geriatrischpsychiatrischen Abteilung Im Haus Lindenberg am Spital Affoltern wird eine integrierte geriatrisch-psychiatrische Abteilung eingerichtet. Und im Haus M erfolgt die Zusammenlegung von Mutter-Kind-Betten. Die Delegiertenversammlung sagte einstimmig Ja zum erforderlichen Kredit von 486 000 Franken.
Auf dem OVA-Areal baut Senevita das private Pflegezentrum «Obstgarten». Das müsse bei der Planung von weiteren Pflegeplätzen berücksichtigt werden, fordern Delegierte des Spitalzweckverbandes. (Bild Werner Schneiter)
Bei der Planung von Langzeit-Pflegeplätzen alle Ämtler Gemeinden einbeziehen Gespräche zwischen der Gemeinde Affoltern und dem Spital über eine Kooperation Gemeinde Affoltern und Spital wollen beim künftigen Angebot an Langzeit-Pflegeplätzen zusammenarbeiten. Delegierte des Spitalzweckverbandes wünschen sich eine bezirksweite Sicht zu diesem Thema. ................................................... von werner schneiter Nach der an der Urne vor Jahresfrist gescheiterten Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG sucht Affoltern nach Lösungen für das Haus zum Seewadel – ein 40-jähriger Betrieb mit baulichen Mängeln, der aus finanziellen Gründen laut Gemeinderat nicht durch einen Neubau ersetzt werden soll. So wurde das Spital Affoltern angegangen mit dem Ziel einer Kooperation zwischen Gemeinde und Spital. Eine aus je drei Personen bestehende Arbeitsgruppe hat erste Gespräche geführt, über Projektplanung gesprochen, Bedarfsanalysen vorgenommen, mögliche Angebote definiert und über Formen einer Zusammenarbeit disku-
tiert. – Nach der Informationsveranstaltung vom 16. September (vgl. «Anzeiger» vom 20. September) hat Spitalpräsident Thomas Jucker an der Spital-Delegiertenversammlung vom vergangenen Donnerstag über den Stand der Dinge orientiert – und dabei auf zwei Studien verwiesen, in welcher der Bedarf an Pflegeplätzen bis ins Jahr 2030 eruiert wurde. Und diese zeigen erstaunlich grosse Differenzen: Während die externe Sicht (von h_focus) von über 700 zusätzlichen Langzeitpflegeplätzen spricht, kommt die Erhebung von Dr. Roland Kunz, Ärztlicher Leiter und Geriater, zu einem anderen Befund: bis ins Jahr 2030 geht er von einem Bedarf von gut 300 zusätzlichen Plätzen aus. Warum die Differenz? Erstens ist die Bettenauslastung erheblich grösser und die Aufenthaltsdauer kürzer. Und zudem weist der Bezirk Affoltern eine vergleichsweise jüngere Wohnbevölkerung auf. Daraus ergibt sich laut Thomas Jucker ein Bedarf an Pflegeplätzen, der zunächst massvoll ansteigt und erst ab 2025 stärker zunehmen wird. Im Bezirk Affoltern fehlen aktuell weitere
Demenzplätze, Plätze für Übergangspflege und solche im Bereich des betreuten Wohnens.
Lose oder enge Kooperation? Wie soll nun die künftige Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Spital aussehen? Die Rede ist von einer losen oder einer engen Kooperation. Eine lose hiesse, dass zwei eigenständige Betriebe weitergeführt würden und die Zusammenarbeit punktuell erfolgen könnte. Eine enge Zusammenarbeit könnte durch eine organisatorische Zusammenlegung mit nur einer Leitung erfolgen. Auch mit einem Nachfolgebetrieb des Hauses zum Seewadel als Aussenstation des Spitals. «Die gemeinsame Arbeitsgruppe beurteilt diese beiden Modelle positiv», sagte Thomas Jucker. Bis Ende Jahr soll nun der Infrastrukturbedarf geklärt und – im Falle eines Neubaus – mögliche Standorte eruiert werden. Geklärt werden müssen auch Fragen der Finanzierung. Ein Schlussbericht der Arbeitsgruppe bildet dann die Grundlage für das weitere Vorgehen.
Besser mit dezentralen Pflegeplätzen in der Region Die Gemeinde-Delegierten des Spitalzweckverbandes begrüssen die Bemühungen um Lösungen. Einzelne wünschen sich aber dezentrale Pflegeplätze – zum Beispiel im Unteramt und im Oberamt. Diese könnten durchaus unter einer Leitung stehen. «Dezentral ist besser, weil die Betagten auch nicht mehr so mobil sind», sagte der Mettmenstetter Gemeinderat Martin Schnorf, der auch einen Einbezug der Senevita anmahnte. Die Delegierten erwarten jedenfalls, dass der Fokus nicht ausschliesslich auf dem Bezirkshauptort liegt und die übrigen Gemeinden rechtzeitig in diese Planung einbezogen werden müssen. «Im Schlussbericht müssen Alternativen vorhanden sein», fordert der Knonauer Gemeinderat Rico Roth. Der Spitalpräsident sieht das auch so; er versprach, dass die übrigen Gemeinden in diesen Fragen konsultiert werden. «Wir sind offen für Gespräche», betonte Thomas Jucker.
«Multi-Morbidität» nennt man es, wenn betagte Patienten mehrere Krankheiten aufweisen. Der Anteil an Menschen mit somatischen und psychischen Auffälligkeiten wächst. Der Bedarf einer integrierten geriatrischpsychiatrischen Abteilung ist laut Spitalpräsident Thomas Jucker ausgewiesen. Auch die regionale Psychiatriekommission fordert entsprechende Massnahmen. «An unserem Spital fehlen Infrastruktur, Ausrüstung und richtig ausgebildetes Personal in Somatik und Psychiatrie jeweils für das andere Krankheitsbild», erläuterte Jucker und machte auf die Folgen aufmerksam: Patienten können nicht bedarfsgerecht betreut werden. Daraus resultieren «Ping-Pong»-Effekt und Störungen im Betrieb.
Stärkung des geriatrischen Kompetenzzentrums «Affoltern hat als einziges Spital im Kanton sowohl geriatrische als auch psychiatrische Kompetenz», so der Spitalpräsident. Mit einer integrierten geriatrisch-pychiatrischen Abteilung könne sich Affoltern als geriatrisches Kompetenzzentrum profilieren. Die Kosten für einen Umbau im Haus Lindenberg belaufen sich auf 462 000 Franken. Gleichzeitig soll die Mutter-und-Kind-Abteilung (MuKi), die seit letztem Jahr der Psychiatrie unterstellt ist, an einem Standort zusammengelegt werden – ausgestattet mit individuellen Zimmern für Mutter und Kind. Für diesen Umbau wird mit Kosten von 24 000 Franken gerechnet. Der MuKi-Treff wird in ein spitaleigenes Mietshaus verlegt. Auch dieses Geschäft war völlig unbestritten: Die Delegiertenversammlung sagte einstimmig Ja zum Kredit von 486 000 Franken. (-ter.)
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Keine Beweise für Brandstiftungen in Affoltern Das Bezirksgericht Affoltern kann einem 70-Jährigen nur in zwei Fällen Sachbeschädigung nachweisen Weder an den Tatorten noch in den Wohnräumen des Beklagten fanden sich Beweise für die ihm vorgeworfenen Brandstiftungen in Affoltern. Das Bezirksgericht Affoltern sprach einen 70-Jährigen in zwei Fällen wegen Sachbeschädigung schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe. Am Donnerstag, 11. August 2011, stand gegen 3.30 Uhr die Liegenschaft des Fotogeschäfts von André Chollet
in Affoltern in Flammen. Ursache: in Brand gesteckter Abfall. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Affoltern unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Sachschaden belief sich auf insgesamt rund eine Million Franken. Der Verdacht fiel auf den 70-jährigen H. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte ihn ausserdem, nach diesem Schadenereignis zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 eine ganze Reihe von Bränden gelegt zu haben: Gefüllte Kehrichtsäcke, mehrere gefüllte
Abfallcontainer und vier Personenwagen soll er in Brand gesteckt haben. Im Weiteren werden ihm in mehreren Fällen Sachbeschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen, zur Last gelegt. Die Anklagebehörde beziffert diese Sachschäden auf insgesamt gegen 70 000 Franken. Der Angeklagte H. habe sich der mehrfachen Brandstiftung und der mehrfachen Sachbeschädigung schuldig gemacht, wofür er mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren zu bestrafen sei.
Bei Fotogeschäft von André Chollet brach am 11. August 2011 Feuer aus. In Brand gesteckter Abfall dürfte die Ursache gewesen sein. Es fanden sich jedoch keine Beweise, die dem Angeklagten H. zur Last gelegt werden konnten. Er wurde vom Vorwurf der Brandstiftung freigesprochen – auch in allen anderen Fällen. (Bild Andi Meyer)
«In dubio pro reo» Der 70-jährige Mann, der letzte Woche vor den Schranken des Bezirksgerichts Affoltern stand, wurde jedoch vom Vorwurf der Brandstiftung freigesprochen. Weder an den Tatorten noch beim Beklagten in dessen Wohnung seien Spuren gefunden worden, die für seine Täterschaft sprechen, hält das Gericht fest. Weil keinerlei Beweise sichergestellt werden konnten, wurde er freigesprochen. «In dubio pro reo», im Zweifel für den Angeklagten, fügte das Bezirksgericht im Urteil an. Nur in zwei Fällen – Sachbeschädigung durch Einschlagen von Fahrzeugfensterscheiben – konnten dem Mann Straftaten nachgewiesen werden. Als Beweise dienten dem Gericht Glassplitter, die im Kapuzenpullover des Beschuldigten gefunden wurden. Diese waren identisch mit denjenigen der eingeschlagenen Fensterscheiben, wie ein Gutachten des Forensischen Instituts Zürich ergab. Keinen Glauben schenkte ihm das Gericht bei der Behauptung, er habe den Kapuzenpullover am Bahnhof Affoltern gefunden und mitgenommen. Seine Behauptung erschien dem Gericht auch deshalb nicht glaubwürdig, weil er sich nicht
mehr erinnerte, wann er den Pullover gekauft habe. Erst nach Kenntnis vom Resultat der gutachterlichen Auswertung der im Kapuzenpullover sichergestellten Glassplitter erinnerte sich der Beschuldigte daran, diesen gefunden zu haben – und zwar im genannten Zeitraum. Diese Behauptung taxierte das Gericht als Schutzbehauptung. Bei allen übrigen Sachbeschädigungen fanden sich laut Gericht keinerlei Beweise, die gegen den Beschuldigten sprechen. Er wurde – ebenfalls nach dem Grundsatz «in dubio pro reo» davon freigesprochen.
Unbedingte Geldstrafe Das Bezirksgericht verurteilte H. zu einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 30 Franken – dies unter Berücksichtigung des zwar geringfügigen, aber doch vorsätzlich verursachten Schadens von 2000 Franken und seiner verminderten Schuldfähigkeit. Berücksichtigt wurden auch die teilweise einschlägigen Vorstrafen. Von einer Genugtuung sah das Gericht jedoch ab. Der Mann muss sich zu einem Zehntel an der sogenannten Entscheidungsgebühr beteiligen, die – ohne die amtliche Verteidigung – knapp 17 000 Franken beträgt. (-ter.)
Drogenhändler verhaftet Nach Übergabe in Mettmenstetten Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Mittwochabend im Bezirk Affoltern einen mutmasslichen Drogenhändler sowie einen Abnehmer verhaftet und über 300 Gramm Marihuana, etwa 40 Gramm Haschisch, über 30 Gramm Amphetamin und Bargeld sichergestellt. Fahnder der Kantonspolizei Zürich verhafteten nach 19 Uhr nach einer Drogenübergabe in Mettmenstetten vorerst den Abnehmer und wenig später den mutmasslichen Händler. Die Effektenkontrolle beim Konsumenten förderte vier Gramm Haschisch zuta-
ge. Bei der Hausdurchsuchung am Logisort des mutmasslichen Dealers stellten die Polizisten über 300 Gramm Marihuana, etwa 40 Gramm Haschisch sowie über 30 Gramm Amphetamin sicher. Darüber hinaus konnten die Polizisten über 2000 Franken beschlagnahmen. Der Abnehmer, ein 17-jähriger Schweizer, wurde im Anschluss an die polizeiliche Befragung auf freien Fuss gesetzt. Der mutmassliche Dealer, ein 41-jähriger Schweizer, wird nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft zugeführt. (Kapo)
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Fussverkehr: Lob für flankierende Massnahmen
Fussgänger-Fachverband auf Studienreise im Knonauer Amt Ganz vergessen! Auf einer Carreise von Zürich bis Baar informierte der Fachverband Fussverkehr Schweiz über die Umsetzung der flankierenden Massnahmen – auch über jene im Knonauer Amt.
................................................... von urs e. kneubühl «Fussverkehr Schweiz», der Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger, führte vergangenen Freitag seine jährliche halbtägige Studienreise durch. Die zentrale Frage der Reise, die heuer durch Zürich und via Knonauer Amt bis Baar führte, lautete: «Was bringt die Autobahn den Fussgängern?» Konkret ging es um die flankierenden Massnahmen zu den neuen Autobahn-Teilstücken A4, Üetlibergtunnel und Westumfahrung, die beim Augenschein angeschaut, vorgestellt und diskutiert wurden. Der Verband, Projektverfasser und Beteiligte gaben dazu Auskunft.
A4-Achsen bereits am Anschlag Thomas Hardegger, Nationalrat und Präsident des Fachverbandes, sieht die Chancen, die sich mit den flankierenden Massnahmen für die Gestaltung der Ortsdurchfahrten ergeben haben, als erfüllt. Recht geben ihm sowohl die Fachleute vom Kanton als auch die Vertreter der verschiedenen betroffenen Gemeinden. Christoph Suter, Projektleiter Tiefbauamt Stadt Zürich, erläuterte bei der Augenscheinfahrt vom Bullingerplatz, über die Weststrasse und die Birmensdorferstrasse die erfolgreichen Massnahmen auf der beruhigten Achse und Werner Steiner, Gemeindepräsident Birmensdorf, lobte die markante Entlastung vom einstigen Durchgangsverkehr. «Der massive Transitverkehr mit Lastwagen ist praktisch vollkommen weg», hielt er fest, bemerkte aber auch, dass Birmensdorf
In seinem Kurzreferat bestätigt Gemeinderat Hans Finsler (links), dass die Gestaltung der Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse gelungen ist. Aufmerksame Zuhörer sind u. a. Nationalrat Thomas Hardegger (2. v. l.) und der Affoltemer Kantonsrat Hans Läubli (Mitte, mit Hut), dieweil Nationalrätin Ursula Schneider Schüttel (Mitte, mit Sonnenbrille) konzentriert die bebilderte Informationszeitung zur Begegnungszone studiert. (Bild Urs E. Kneubühl) mittlerweile wieder eine Zunahme an PW-Durchgangsverkehr feststellen muss. «Man spürt, dass die A4-Achsen bereits am Anschlag sind, deshalb zählen wir heute wiederum rund 10 000 Fahrzeuge, die pro Tag durch Birmensdorf fahren.»
Lob für Ortsmassnahmen im Bezirk Lob für die Massnahmen im Bezirk Affoltern gab es nicht nur von Urs Waldvogel, Entwicklungsingenieur West des kantonalen Amts für Verkehr, und Raymond König, Projektleiter im kantonalen Tiefbauamt, sondern – vor allem beim Spaziergang durch die Be-
gegnungszone Obere Bahnhofstrasse in Affoltern – ebenso von den Verbandsmitgliedern. «Die Gestaltung der beruhigten Zone an der Oberen Bahnhofstrasse ist gelungen, die Investitionen haben sich gelohnt», fasst auch Hans Finsler, Gemeinderat Affoltern, bei seinem Kurzreferat zusammen. «Die Begegnungszone hat erheblich an Qualität gewonnen und unsere Erwartungen erfüllt.» Der Fachverband resümiert entsprechend, dass die flankierenden Massnahmen auf den Ortsdurchfahrten im Knonauer Amt zusammen mit einer substanziellen Verkehrsentlastung auf den ehemaligen Hauptachsen
– heute werden in Affoltern noch rund 8000 Fahrzeuge täglich gezählt, vor der A4-Eröffnung waren es rund 17 000 Fahrzeuge – auch Verbesserungen für die Fussgänger gebracht haben. «Sichere Querungsmöglichkeiten, eine Aufwertung der Strassenräume und eine hohe Aufenthaltsqualität sind nicht nur versprochen, sondern auch erreicht worden. Die Studienreise endete in Baar mit der Besichtigung der Dorfstrasse und der Begegnungszone Bahnhofplatz, wo Paul Langenegger, Bauvorstand, und Urs Spillmann, Abteilungsleiter Bau/Planung der Gemeinde Baar, die erreichten Verbesserungen erläuterten.
«Obfelden solidarisch» gratuliert «Obfelden solidarisch» freut sich sehr über das deutliche Ergebnis der Urnenabstimmung «Hedingen handelt solidarisch». Hedingen hat zum Thema Glencore-Steuergelder eine Pionierrolle übernommen und erfolgreich durchgezogen. Das Ergebnis zeigt, dass das Anliegen viel Zustimmung bei der Bevölkerung findet, nicht nur an der Gemeindeversammlung, sondern jetzt auch bei der Urnenabstimmung. Der Erfolg in Hedingen ermutigt die Solidaritäts-Gruppen in vielen anderen Gemeinden im Säuliamt, die ähnliche Initiativen lancieren. In Obfelden hat der Gemeinderat eine von 252 Stimmberechtigten unterzeichnete Initiative für gültig erklärt. Sie kommt an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2013 zur Abstimmung. Im Vorfeld referiert der frühere Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster am 20. November an einer Veranstaltung über die Glencore-Aktivitäten bzw. über die Glencore-Passivitäten, wenn es ums Steuerzahlen geht. Initiativkomitee Obfelden handelt solidarisch
Sara Bucher in die Schulpflege Wahlen vom 24. November 2013 in Hedingen G8908 freut sich, mit Sara Bucher eine Frau mit beruflichem Bezug zur Schule als Kandidatin für die Ersatzwahl in die Hedinger Schulpflege portieren zu können: Sara Bucher wohnt seit bald sieben Jahren mit ihrer Familie in He-
dingen. Diesen Sommer kamen ihre zwei Kinder in die erste Klasse. Sie unterrichtet an der KV Zürich Business School die Fächer Geschichte und Staatskunde. Sara Bucher möchte sich in der Schulpflege Hedingen für eine
Bringt Erfahrung für die Schulpflege mit: Sara Bucher, Kandidatin von G8908.
gut funktionierende Schule einsetzen, an der mit Freude und Erfolg gelernt und gelehrt wird. Aus ihrer Arbeit als Lehrerin bringt sie die Erfahrung mit, wie wichtig die Arbeit der Volksschule für das weitere Werden der Kinder in der Berufswelt ist. Mit ihrem Engagement möchte sie in der Schulpflege dazu beitragen, dass die Lehrpersonen an der Schule Hedingen diese wertvolle Arbeit weiterhin gut leisten können. Durch ihre Rolle als Mutter von schulpflichtigen Kindern liegt ihr auch das Wohlergehen unserer Kinder in der Schule am Herzen. Lernen ist Arbeit, Lernen bereitet auch viel Freude. Kinder brauchen eine anregende und sichere Lernumgebung, die – um es mit Pestalozzi zu sagen – Kopf, Herz und Hand anspricht. Vor allem kleinere Kinder brauchen eine intensive Beziehung zu den Lehrenden. In diesem Zusammenhang möchte Sara Bucher zwei Themen in die Diskussion einbringen: die Möglichkeit, in Hedingen eine Tagesschule aufzubauen und das Projekt «Starke Lernbeziehungen» des Zürcher Volksschulamtes. Beide Themen zielen darauf ab, den Kindern in der Schule die Welt des Wissens erfolgreich näherzubringen.
Ich habe nur einen Auftrag für die Frau. Kurz und sicher formal richtig, die Antwort des Psychiaters. Ich habe ihn auf das offensichtliche Elend der Kinder «seiner» Patientin angesprochen ... und dann diese Antwort. Kinder geben keinen Auftrag, Kinder sind ein Auftrag! Leider ist dieser Psychiater kein abschreckender Einzelfall, ganz im Gegenteil. Arrivierte Institutionen «vergessen» auch heute noch, nach allfälligen Kindern in der suchtbetroffenen Familie zu fragen! Grossmehrheitlich ist in der Suchtarbeit und der Psychiatrie das Kind maximal eine Fussnote wert. Es ist nicht Gegenstand der Behandlung, Punkt. Da frage ich mich: «Sind die Professionellen zu dumm, um das Drama dieser Kinder zu sehen, oder sind sie einfach zu faul, um sich endlich um das Wohlergehen dieser Kinder zu kümmern?» Okay, «dumm und faul» ist markant und ein hartes Urteil, aber – um es gleich vorwegzunehmen – wirklich hart ist das Schicksal der nicht betreuten Kinder aus suchtbelasteten Familien. Es ist mehr als hart, was diesen Kindern auch «dank gütigem Wegsehen» der Fachleute zugemutet wird. Unser Verein «Die Alternative» befasst sich laufend mit Kinderschicksalen, bei denen wir im Kontext professioneller Betreuungsarbeit beim besten Willen niemanden finden, die oder der versucht hätte, Entscheide zugunsten des betroffenen Kindes herbeizuführen. In der Regel werden unsere erwachsenen drogenabhängigen und oft auch psychisch erkrankten Klienten über Jahre von unterschiedlichen Fachstellen betreut und begleitet: Entsprechend beeindruckend ist die dokumentierte Krankheitsgeschichte. Nur: das betroffene Kind fehlt, findet keine Beachtung – es lebt ja bei der Mutter – und so taucht es eben nicht auf. Wie soll eine Mutter, die in wesentlichen Belangen in ihrer autonomen Handlungs- und Verantwortungsfähigkeit eingeschränkt ist, zeitweilig hospitalisiert werden muss, wie soll diese Mutter souverän für ihr Kind sorgen können? (Die gleiche Frage liesse sich auch für den zuständigen Vater stellen, nur ist der, zumindest in unserem Umfeld, in der Regel nicht vorhanden).
Wegsehen hilft nicht weiter Es ist klar, diese Kinder dürfen nicht länger schutzlos den Problementwicklungen ihrer Eltern ausgeliefert sein. Profis, die wegsehen und sich mit dummen Ausflüchten aus der Verantwortung stehlen, tragen Mitverantwortung an vielerlei Formen von strukturellen Misshandlungen, denen diese Kinder tagtäglich ausgesetzt sind. Wir alle kennen diese Geschichten. Seit über 100 Jahren wird von den verheerenden Auswirkungen berichtet, die süchtige Eltern in die Familie hineintragen. Kinder aus solchen Familien sind einem bis zu zwei Dritteln höheren Risiko ausgesetzt, selbst wieder dysfunktionales Verhalten zu leben. Diesen Kindern wird ihre Kindheit gestohlen, von Förderung und unversehrtem Aufwachsen ganz zu schweigen. Schweigen und wegsehen hilft in diesem Falle nicht mehr weiter.
Hedingen handelt solidarisch! Ja zur Rohstoffhandel-Initiative an der Urne Die Mehrheit der Urnengänger haben in Hedingen der Initiative «Rohstoffhandel – Hedingen handelt solidarisch» zugestimmt. ................................................... von urs e. kneubühl «Die Gemeinde Hedingen unterstützt mit einer Gesamtsumme von 110 000 Franken Projekte von Hilfsorganisationen, die Ländern zugutekommen, in denen Glencore Intl plc im Rohstoffabbau und -handel tätig ist oder war», so der Text zur am 11. April 2013 von neun Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen eingereichte Initiative «Rohstoffmillionen - Hedingen handelt solidarisch». Die Mehrheit Hedingerinnen und Hedinger, die an der Urne ihre Stimmzettel abgaben, – Stimmbeteiligung über 60 Prozent – sind dieser Botschaft gefolgt; die Initiative wurde mit 764 befürwortenden zu 662 ablehnenden Stimmen gutgeheissen. Zur grossen Freude der Befürworter, wie Leonhard Grimmer bestätigt: «Zuerst freue ich mich vor allem auch über die hohe Stimmbeteiligung, aber ebenso und ganz besonders über das positive Resultat.» Das Wichtigste, so
Grimmer weiter, sei aber, dass mit der Initiative eine Diskussion über Werte und gesellschaftliche Verpflichtung in Gang gekommen ist. Er hoffe, dass diese Debatte sich nicht nur auf den Fall Glencore beschränke, sondern längerfristig weiter gehe und zukünftig mithelfen könne, den Migrationsdruck etwas einzuschränken.
«...wenn ein Einzelner so hohe Steuern zahlt» Der Börsengang des Rohstoffkonzerns Glencore im Jahr 2011 hat dem Kanton Zürich 360 Millionen Franken an Steuern eingebracht. Die Steuererträge stammen von einem Glencore-Manager, der in Rüschlikon ZH wohnhaft ist. Über den kantonalen Finanzausgleich erhält Hedingen aus diesen Steuern rund eine Million Franken. Für Leonhard Grimmer haben, wie er festhält, «die Glocken laut gebimmelt, wenn ein Einzelner so hohe Steuern zahlt. Ich habe mich deshalb mit der Sache intensiv auseinandergesetzt und bin zum Schluss gekommen, dass ein Zeichen der Solidarität hier ganz wichtig ist». Offenbar war dies auch bei zahlreichen Hedingerinnen und He-
Solidarität hat überwogen Der Gemeinderat wie auch die Rechnungsprüfungskommission haben die Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» zur Ablehnung empfohlen: «Die für den ausserordentlich hohen Ressourcenausgleich massgeblich verantwortlichen Einnahmen der Gemeinde Rüschlikon stammen aus ordentlich deklarierten Steuereinnahmen. Für den Gemeinderat besteht daher kein Anlass, die Mittel, die der Gemeinde im Jahr 2013 aus dem Ressourcenausgleich zufliessen,
Affoltern: Mehr Finanzkompetenzen für den Gemeinderat
Unfall verursacht und abgehauen Bei einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden in Ottenbach, in der Nacht auf Sonntag, 22. September, ist der Lenker, ohne sich um den Schaden zu kümmern, davongefahren. Er konnte später im Kanton Aargau aufgefunden werden. Verletzt wurde niemand.
dingern gleich; sie zeigen sich mit den Geschäftspraktiken von Glencore nicht einverstanden: «Der RohstoffKonzern bezahlt in Rohstoff-Abbauländern praktisch keine Steuern, hinterlässt aber Belastungen, die der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung schaden. Zudem werden oftmals grundlegende Menschenrechte bei der Vergabe von Abbau-Lizenzen missachtet. Wir wollen vom Börsengang des Rohstoffkonzerns nicht nur profitieren, sondern unsere Verantwortung global verstehen», halten die Initianten fest.
Weidezaun ehe er gegen einen Masten prallte. Nachdem das Fahrzeug zurück auf die Strasse gekommen war, schlittere es rund 50 Meter einer Mauer entlang. Danach setzte der Lenker die Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Rund zwei Stunden später konnte das Fahrzeug durch die Kantonspolizei Aargau in einem Waldstück bei Muri aufgefunden werden. Beim Lenker wurde eine Blutprobe angeordnet. (pd)
Gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich fuhr ein 23-jähriger Mann gegen 0.50 Uhr mit seinem Auto auf der Jonenstrasse Richtung Ottenbach. Auf der Höhe einer Tankstelle verlor er die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser kollidierte mit einem Inselschutzpfosten und einem Baum, durchbrach einen Signalisation und Baum umgefahren. (Bild -ter.)
anders zu behandeln als in anderen Jahren. Im Weiteren ist nach Ansicht des Gemeinderates sowohl die Entwicklung und Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten als auch die Unterstützung und Förderung von Projekten im Ausland Sache des Bundes. Der Gemeinderat sieht seine Aufgabe eher darin, seine finanziellen Mittel in der eigenen Gemeinde bzw. dem Bezirk und zum Wohl der eigenen Bevölkerung einzusetzen.» Dieser Begründung und der ablehnenden Empfehlung ist nun am Wochenende lediglich die Minderheit der 1489 Abstimmenden gefolgt. Gemeindepräsident Paul Schweizer sieht im klaren Ja ein «überzeugendes Resultat. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hatten abzuwägen, ob sie rechtsstaatlichen Überlegungen oder der Solidarität mehr Gewicht beimessen wollen; die Mehrheit hat sich für die Solidarität entschieden.» Wie sich der positive Ausgang der Abstimmung in Hedingen auf die anderen Gemeinden im Bezirk – in Affoltern, Kappel, Mettmenstetten, Obfelden und Hausen haben sich ebenfalls Initiativkomitees gebildet – auswirkt, wird sich zeigen.
Einheitsgemeinde in Knonau
Affolterns Stimmberechtigte sagten Ja zur neuen Gemeindeordnung – und zwar deutlich: 1839 Ja stehen 764 Nein gegenüber. Damit erhält der Gemeinderat unter anderem mehr Finanzkompetenzen – ein Ansinnen, das im Vorfeld insbesondere von den Grünen bekämpft worden war. Noch deutlicher fiel das Verdikt bei der Primarschule Affoltern aus: Hier resultierten 2213 Ja und 368 Nein. Stimmbeteiligung: 41 Prozent.
Bonstetten: Vertrauen in den Gemeinderat Mit 1070 Ja gegen 472 Nein befürwortet Bonstetten die revidierte Gemeindeordnung. Damit kann der Gemeinderat in eigener Regie verschiedene Kommissionen einsetzen – ein Umstand, den insbesondere die FDP kritisiert, weil sie darin eine Abkehr vom Milizsystem sieht. Die Stimmbeteiligung: knapp 47 Prozent. (-ter.)
Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 52 Prozent befürworten Knonaus Stimmberechtigte die Schaffung einer Einheitsgemeinde von Politischer Gemeinde und Primarschule – und zwar sehr deutlich: 574 Ja stehen 87 Nein gegenüber.
Obfelden: Zahl der SekundarschulpflegeMitglieder reduziert Mit der Teilrevision der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach wird unter anderem die Zahl der Schulpflegemitglieder von sieben auf fünf reduziert. Die Stimmberechtigten befürworteten die Vorlage an der Urne deutlich, mit 1020 Ja gegen 139 Nein. In Obfelden ist auch die Teilrevision der Gemeindeordnung der Primarschule völlig unbestritten. Das widerspiegelt das Abstimmungsergebnis: 1050 legten ein Ja in die Urne, 126 ein Nein. (-ter.)
Neu in der Sekundarschulpflege Bonstetten-Wettswil-Stallikon: Sybille Albrecht. (Bild zvg.)
Sek Bonstetten: Sybille Albrecht gewählt Corinne Stutz verfehlte das absolute Mehr als Präsidentin der Sekundarschulpflege Bonstetten. Bei der Ersatzwahl in die Sekundarschulpflege Bonstetten wurde die von der FDP portierte Sybille Albrecht aus Bonstetten gewählt. Bei einem absoluten Mehr von 1057 Stimmen erhielt sie deren 1140 und liess die von der SVP vorgeschlagene Judith Eugster aus Wettswil (898 Stimmen) hinter sich. Das sagt Sybille Albrecht zu ihrer Wahl: «Mit Überraschung und Freude habe ich mein Wahlresultat entgegen genommen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben und an die Wählerinnen und Wähler von Stallikon, Wettswil und Bonstetten. Meine Hauptmotivation, die Anliegen der Jugendlichen, sowie die Belange von Eltern und Lehrerschaft ernstzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, hoffe ich bestmöglich umzusetzen.» Für die FDP bleibt damit die «Gemeindekonkordanz» gewahrt.
Absolutes Mehr verfehlt Bei der Präsidiumswahl gab es noch keinen Entscheid: Mit exakt 900 Stimmen verfehlte Corinne Stutz, Wettswil, das absolute mehr um 102 Stimmen. Fünf weitere Personen erhielten Stimmen. Lutz Eichelkraut folgt mit grossem Abstand hinter Corinne Stutz auf Platz zwei (259 Stimmen). Die Stimmbereiligung lag bei mageren 32,6 Prozent. (-ter.)
Abstimmungswochenende: So stimmten die Gemeinden Eidgenössische Volksabstimmung vom 22. September 2013 Abstimmungskreis:
Bezirk Affoltern Gemeinde/Stadtkreis
Ja% Bet%
Arbeitsgesetz Ja% Bet%
10:46 51.70
507 27.9 51.05
323 53.3 51.19
263 62.2
11:53 46.56
2396 24.7 46.21
1361 56.4 46.47
1354 57.0 673 63.7
11:53 53.38
1360 27.1 53.32
751 59.7 53.21
11:37 52.06
857 28.8 51.93
575 51.4 51.89
435 63.7
11:45 60.73
1010 30.7 60.28
614 56.7 60.03
514 64.1
10:26 52.19
260 24.2 51.74
176 47.9 51.74
124 62.9
11:06 53.74
520 26.9 53.74
318 54.4 53.66
304 56.7
10:59 55.51
185 26.9 55.29
124 51.0 55.08
119 52.8
10:40 52.53
24.2 52.34
57.9 52.34
653 58.6
11:18 47.49
1145 22.7 47.21
538 63.2 47.30
562 61.6
10:42 55.74
761 23.5 55.63
363 62.9 55.42
401 59.2
10:09 57.96
33.2 57.68
50.8 57.82
181 53.4
10:41 53.28
903 24.6 52.57
471 59.8 52.88
329 72.1
10:46 55.26
1402 20.3 55.07
670 61.6 55.23
560 68.0
Kappel am Albis Knonau Maschwanden
Ja/Nein-%:
12779 74.5
Ehrenhaft aus der Dienstpflicht entlassen 106 Soldaten und Unteroffiziere aus dem Bezirk Affoltern feierten ihren letzten Tag als Armeeangehörige Um 20 Kilogramm Material wurden vergangenen Donnerstagmorgen rund 450 Soldaten und Unteroffiziere aus den Bezirken Affoltern und Bülach erleichtert. Sie zelebrierten ihren letzten Diensttag in der Kaserne Reppischtal, Birmensdorf. ................................................... von thomas stöckli Es entspricht im Kanton Zürich einer langen Tradition, dass sich der letzte Diensttag nicht auf die Material-Rückgabe berschränkt, sondern feierlich zelebriert wird. «Sie haben Ihre Pflicht erfüllt: Sie haben zur Sicherheit des Staates und der Gesellschaft beigetragen», bedankte sich Statthalter Claude Schmidt in seiner Ansprache bei den abgebenden Männern der Jahrgänge 1977 bis 1983. Auch wenn sich die Bedrohungslage seit dem Kalten Krieg oder gar dem Weltkrieg verändert habe, sei er doch überzeugt, dass die Schweiz eine Armee brauche, so Schmidt, nicht zuletzt auch als letztes Unterstützungsmittel zur Bewältigung von Katastrophen.
Zum letzten Mal in Achtungsstellung: Rund 450 Soldaten und Unteroffiziere aus den Bezirken Affoltern und Bülach. (Bilder Thomas Stöckli)
Wartezeit weiter reduziert Die Militärdienstpflicht sei nun beendet, aber Claude Schmidt forderte die jungen Männer dazu auf, sich weiter in Miliz-Tätigkeit zu engagieren – sei es in der Kultur, Politik oder in einem Verein. «Was zählt ist nicht was Sie machen, sondern dass Sie etwas machen», so der Statthalter. «Nutzen Sie die Chance, unser Land mitzugestalten!», gab er den rund 450 Soldaten und Unteroffiziere aus den Bezirken Affoltern und Bülach noch mit auf den Weg – und sprach auch die bevorstehende Abstimmung über die Zukunft der Armee an. Der Feierlichkeit mit Fahnenmarsch – gespielt vom Musikverein Harmonie Affoltern – war die Abrüs-
Die Delegation aus Mettmenstetten gut gelaunt beim Apéro. tung vorausgegangen. Um rund 20 Kilogramm Material wurden die Abgebenden dabei entlastet. Wie es sich im Vorjahr bewährt hatte, rückten sie dazu in drei Detachements an. Der Beginn war diesmal mit 9.30 Uhr eine halbe Stunde später angesetzt. «Um die Wartezeit herunterzubringen», verrät Kreiskommandant Oberst Daniel Bosshard. Und auch künftig soll die Veranstaltung den Bedürfnissen der Abgebenden angepasst werden. So kursierten am Apéro zwei Soldaten vom Betriebsdetachement mit TabletComputern, um nach Optimierungsbedarf zu fragen. Themen waren unter
anderem die Anreise, die Abrüstung und das Verständnis der Arbeitgeber. Über 80 % fänden das neue Abrüstungs-Prozedere gut bis sehr gut, vermeldet Daniel Bosshard das Zwischenresultat nach rund 60 Befragungen. Die Wartezeit zwischen Materialrückgabe und feierlicher Entlassung überbrückten die abgebenden Armeeangehörigen bei Kaffee und Gipfeli in der Kantine. Gegen Mittag wurden sie dann in die Turnhalle befohlen. Fachoffizier Urs Küng, Leiter Betriebsdetachement Kanton Zürich, liess sie dann ein letztes Mal einstehen: Im ersten Glied die Unteroffiziere. Je unkorrek-
Kreiskommandant Oberst Daniel Bosshard (links) und Statthalter Claude Schmidt, der die Entlassungsansprache hielt.
Ehrengäste: Bruno Steinemann, Gemeindepräsident Bonstetten ...
... und Gregor Jurt, Gemeindeschreiber Ottenbach, im Gespräch.
ter das Tenü, desto weiter hinten sollten sich die Abtretenden einreihen. «Die ‹Zivilisten› in die hintersten zwei Glieder», ordnete Küng an. Es sollten aber schliesslich fast vier Glieder werden ...
ort geordnet traf man sich abschliessend zum Apéro. Das bot den Ehrengästen Gelegenheit, gezielt mit den Abtretenden ihrer Gemeinde in Kontakt zu treten. Er wolle Ausschau halten nach Kandidaten für den Affoltemer Gemeinderat, kündete Kantonsrat Jakob Schneebeli an. Ein besonderer Tag war es auch für den Hedinger Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro: Er feierte Geburtstag – mit 500 Leuten und Fahnenmarsch? «Das hat nicht jeder», sagte er lachend. Mit auf den Heimweg erhielten schliesslich alle den obligaten «Ehrentrunk» aus der Zürcher Staatskellerei.
Gäste aus zehn Ämtler Gemeinden Dann ging es ans Richten, ehe um 12 Uhr die Ehrengäste eintrafen. Zehn der 14 Ämtler Gemeinden waren mit mindestens einem Gemeinderat oder dem Gemeindeschreiber vertreten, um «ihren» Soldaten und Unteroffizieren die Ehre zu erweisen. Nach Wohn-
Der Kehricht auf dem Dorfplatz in Ottenbach Kampf dem Littering am nationalen Clean-up-Day Zusammen mit der Primarschulpflege veranstaltete die politische Gemeinde auf dem Dorfplatz eine Standaktion zur Bekämpfung des Litterings. Im Neuhofsaal führten zwei Auszubildende ihren selbst erstellten Video-Film «What about Waste» vor. ................................................... von martin mullis Saskia Wandel aus Ottenbach und Giovanni Pagliuca aus Obfelden, stören sich bereits seit längerer Zeit am gedankenlosen Verhalten eines Teils unserer Gesellschaft in Sachen Abfallentsorgung. Strassen- und Waldränder, Bahnhofplätze und andere neuralgische Stellen zeigen ein deutliches Bild des achtlosen Wegwerfens von Abfall. Die beiden Azubis drehten deshalb den Video-Film zum Thema «What about Waste», welchen sie auch in den Schulen vorführen wollen. Sie legen jedoch grossen Wert auf die Feststellung, dass Littering keine Frage der Jugend, sondern der ganzen Gesellschaft und deren Mangel an Eigenverantwortung sei. Ihre Sorgen zum Erhalt unserer Umwelt und dem Label «Saubere Schweiz», teilen die politische Gemeinde und die Schulpflege Ottenbach.
Die AG gegen das Littering, von links: Brigitte Baumgartner, Tom Keller, Rita Ackermann und Fritz Schumacher. (Bilder Martin Mullis) Die Bevölkerung zum Thema «Littering» sensibilisieren Die «AG Littering» ist eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Gemeinderäten Rita Ackermann und Fritz Schumacher sowie den Schulpflegern Brigitte
Baumgartner und Tom Keller. Diese beabsichtigte mit einer Standaktion letzten Samstag auf dem Dorfplatz, die Bevölkerung zum Thema Littering zu sensibilisieren. Dabei soll auf eine leider bereits festgestellte Akzeptanz der gedankenlosen Beseitigung des
Wollen das Label «Saubere Schweiz» aufrechterhalten: Filmemacher Giovanni Pagliuca und Saskia Wandel.
Mülls in der Bevölkerung, hingewiesen werden. Nicht nur in Ottenbach und nicht nur an neuralgischen Stellen wie Bushaltestellen, Bahnhöfen und Pausenplätzen, sondern auch auf Feldern, Wiesen und in Wäldern, werden vermehrt widerrechtliche Ablage-
rungen von Unrat und Abfall angetroffen. Der nationale Clean-up-Day bot so eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Ottenbacher Bevölkerung einmal mehr auf das Problem aufmerksam zu machen.
«Herbschtmäärt»
Mit Naturkulisse
Der Traditions-Anlass steigt am kommenden Sonntag in Wettswil – mit über 60 Ständen . > Seite 15
Theaterprojekt von «Fahr.werk.ö!» mit einer Schulklasse im Seleger Moor. > Seite 17
Premium-Weine degustieren und geniessen
25 Jahre im Zentrum von Affoltern
Bis zum 12. Oktober sind auch in diesem Jahr wieder die Weinwochen von Manor im Emmen Center zu Gast. Der Fokus ist neben dem europäischen Weinschaffen auch auf ein erlesenes Schweizer Sortiment gerichtet. Eine Auswahl an über 90 verschiedenen Premium-Weinen erwartet die Besucherinnen und Besucher bis zum Samstag, 12. Oktober, im Emmen Center. Entdeckt werden können zahlreiche Neuheiten sowie bewährte Klassiker aus der Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien und Portugal. «Unser Ziel ist es, die besten Weine für Sie zu selektionieren», erklärt Olivier Maurer, Wein-Einkäufer von Manor. Einmal mehr setzt der Manor auf die Vielfalt und die Qualität der Schweizer Weinerzeuger. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die Champagne und das 25-jährige Jubiläum der Selection Alexander von Essen, welche in der Schweiz exklusiv bei Manor erhältlich ist. Während den Weinwochen warten attraktive Angebote: Die Hit-Angebote in den 6er-Kartons werden mit bis zu 33 % Rabatt offeriert. Zusätzlich gibt es einen Mengenrabatt von drei bis fünf Prozent.. Infos: www.emmencenter.ch / www.wein.manor.ch.
Nächste Woche zu Fata Morgana Der Lagerverkauf bei Fata Morgana in Zwillikon (Fabrik am Weiher) ist nächste Woche – und zwar vom Mittwoch, 2., bis Samstag, 5. Oktober.
Schweizer OL-Meister Lucia Hasler und Walter Bickel triumphierten im Emmental über die Mitteldistanz. > Seite 23
Architekturbüro Stierli und Schlosserei Kilchenmann feiern gemeinsam Jubiläum Einblicke in 25 Jahre Architektur und Metallbau – das dürfen Besucher am 28. September in der Schlossereihalle an der Alten Dorfstrasse in Affoltern erwarten. Doch auch künftige Vorhaben sind ein Thema. ................................................... von thomas stöckli Mit einem alten Bauernhaus hat für Bernhard Stierli vor 25 Jahren alles angefangen. Für Kollegen hat er es umgebaut – nebenher. Dann folgte bereits das erste neue Einfamilienhaus. «Heute werden kaum noch grüne Wiesen überbaut», nennt der Architekt eine der wichtigsten Veränderungen seither. Entsprechend hat sich auch die Auftragslage angepasst: heute geht es meist darum, Bestehendes zu renovieren. Das wirkt sich auch auf die Methodik aus: Bei einem Neubau kann man von der Skizze zur Detailplanung einen Schritt nach dem anderen nehmen, beim Umbau dagegen kommt die Wahrheit oft erst mit Beginn der Arbeiten zu Tage. «Die Planung ist viel kurzfristiger», so Bernhard Stierli. Eine andere Herausforderung ist die Koordination zwischen Baustelle und Privatsphäre – etwa wenn es darum geht, in bewohntem Zustand eine Küche oder ein Bad zu sanieren. Da seien gute Planung, Vorinformation und Einfühlungsvermögen gefragt, so der Architekt. Oft arbeiten beide Betriebe auch eng zusammen. Sei es im Stahl-Glasbau, im Treppenbau oder wie aktuell bei der Sanierung von 3 Mehrfamilienhäusern an der Seewadelstrasse in Affoltern am Albis. Hier entstehen im Zusammenhang mit der Aussenwär-
Feiern gemeinsam Jubiläum: Werner Kilchenmann (links) und Bernhard Stierli. (Bild Thomas Stöckli) medämmung der Häuser auch neue vergrösserte Balkone in Stahl und Beton. Der Architekt schätzt die Zusammenarbeit sehr: «Es ist praktisch, wenn man nur zum Fenster hinaus schauen kann, um zu sehen, wie weit die Arbeiten in der Schlosserei sind», sagt Bernhard Stierli und schmunzelt.
Auf Chromstahl spezialisiert Die Schlosserei von Werner und Bruno Kilchenmann liegt nicht nur gleich nebenan, sondern hat auch fast gleichzeitig ihren Betrieb aufgenommen. Mit allgemeinen Schlosserarbeiten und Metallbau fing alles an, mittlerweile hat sich das Unternehmen auf
Rohrleitungsbau und Reservoir-Ausrüstung spezialisiert – und damit auch auf Chromstahl-Verarbeitung. Die Brüder arbeiten denn auch viel für Korporationen und Wasserversorgungen. Seit acht Jahren bildet die Schlosserei auch Lehrlinge aus. Zwei Mitarbeiter komplettieren das eingespielte Team. Beide sind sie schon seit über 15 Jahren dabei. Auf Kontinuität setzt Bernhard Stierli ebenfalls: Schon bald nach dem Start begann er mit der Lehrlings-Ausbildung. Die zweite Lehrtochter blieb ihm bis heute erhalten. Seit 19 Jahren ist Evelyn Wyss im Betrieb. Über die Jahre wurde aus der Hochbauzeichnerin eine Bauleiterin, welche zusätzlich noch eine Master-
ausbildung im Bereich Design erfolgreich absolviert hat. «Was Innenarchitektur ist, ist nun mein Bereich», sagt sie. Evelyn Wyss entwirft inzwischen auch Taschen für ein Schweizer Unternehmen (schreif.ch). Am kommenden Samstag feiern die beiden Unternehmen nun gemeinsam das 25-Jahre-Jubiläum. Die Besucher erhalten Einblick in Planung, Produktion und Philosophie – und werden natürlich auch verpflegt. 25 Jahre W. + B. Kilchenmann, Metallbau und Architekturbüro Bernhard Stierli, Samstag, 28. September, 10 bis 16 Uhr in der Schlossereihalle an der Alten Dorfstr. 22, Affoltern. Infos: www.bernhardstierli.ch und www.chromstahl.com.
Moderne Wohn-Schmuckstücke Kreative Wohntage im Eckbank-Center Bieri, Cham Seit über 10 Jahren bietet der Eckbank-Spezialist Eckbank-Center Bieri (nahe Industrie Steinhausen) Essecken an. In der 500 m² grossen Ausstellung finden sich Lösungen für alle Platzverhältnisse. Neben den bekannten Holzarten wie Buche, Eiche oder Nussbaum, finden sich im Eckbank-Center Bieri auch diverse einheimische Holzarten. Das Zwetschgenholz besticht durch viele Farbnuancen von brauntönen bis violett. Apfel wirkt heimelig in rötlichbraun, Aprikose nimmt orangetöne gut auf. Die Maserungen und Farben werden durch die Kombination mit Stoff oder Leder noch unterstrichen. Natürlich dürfen auch Modelle in Kombination mit Chrom nicht fehlen. Wer hat nicht auch schon spontan Besuch erhalten und nach Stühlen gesucht? Oder es gilt, einen Kindergeburtstag zu organisieren? Die clevere Lösung: Die Eckbank einfach auszie-
Alle Wohngruppen aus Eckbank, Tisch und Stühlen lassen sich aus der grossen Vielfalt selber zusammenstellen. Seien es gepolsterte Stühle mit Leder, die gewünschte Holzart oder ein Tisch mit Glasplatte. Auf Wunsch kommt Hanspeter Cornelia und Hanspeter Bieri empfangen in Cham. (Bild zvg.) Bieri zur Kundschaft nach Hause, hen und so mehr Sitzfläche erhalten! um sie fachmännisch zu beraten, eine Eine Eckbank mit Tisch beansprucht individuelle Lösung zu finden und die weniger Platz als ein Tisch mit Stüh- Masse des Wohnraumes zu nehmen. len. Es ist sogar möglich, aus Tisch Ebenfalls eine Selbstverständlichkeit und Eckbank ein Bett zu zaubern, das beim Eckbank-Center sind auf Gästezimmer wird fast überflüssig. Wunsch Lieferung in die ganze Schweiz und Montage vor Ort. (pd.)
Massanfertigung, Beratung zu Hause Sämtliche Möbel werden nach Mass hergestellt, das ist der entscheidende Unterschied zum grossen Möbelhaus.
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Vor allem für Familien wird im Coopark einiges geboten. (Bild zvg.)
Coopark lädt zum Sonntagsplausch Für Familien und weitere Gäste sorgt der Sonntagsverkauf vom 29. September im Coopark für unvergessliche Erlebnisse. Von 10 bis 17 Uhr kann Gross und Klein im Coopark Affoltern ein stressfreies sonntägliches Einkaufserlebnis geniessen. Schon das ausgiebige Frühstück im Cooprestaurant sorgt für einen guten Start in den Tag. Denn der grosse Brunch kostet für einmal nur so viel wie der kleine. So spart man ganze fünf Franken pro Person, was
sich vor allem für Familien auszahlt. Schon jetzt dürfen sich die Kinder auf das Kamelreiten freuen, das von 11 bis 17 Uhr beim Parkplatz angeboten wird. Der Coopark Affoltern an der Büelstrasse 15 verfügt über 439 gedeckte Parkplätze und ist nur fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Das Cooparkteam freut sich auf regen Besuch. Für den Brunch ist eine Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 044 403 53 80 oder persönlich vor Ort. (pd.)
Gemeinsam säen für eine Zukunft ohne Gentechnik
Menschen für Menschen in Wettswil 21. Herbschtmäärt vom Sonntag, 29. September, 11 bis 17 Uhr Menschen für Menschen – dieses Motto ist in der Unterämtler Gemeinde kein leeres Versprechen, sondern gelebte Tradition. Nach dem letztjährigen 20. Jubiläum wird an den Erfolg angeknüpft und den Besuchern zwischen 11 und 17 Uhr eine wundervolle Plattform für jegliche Ansprüche geboten. Der Wettswiler Anlass, welcher auch begeisterte Besucher aus der ganzen Region anzieht, führt von der Poststrasse bis zum Türmlihaus und durch die Schulanlage bis zur Turnhalle «Mettlen» – mit Charakter und einem grossen Angebot von über 60 Ständen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn es wird für Gross und Klein während des ganzen Tages sehr viel geboten!
Was wird geboten? Bereits ab 10 Uhr ist das Türmlihaus offen, wo die Frauen des Frauenvereins die Gäste einmal mehr liebevoll mit Kaffee, Gipfeli, Kuchen etc. verwöhnen. Ab 11 Uhr besteht dann die Möglichkeit, an den zahlreichen Ständen das interessante und abwechslungsreiche Angebot zu bestaunen und die Einkäufe zu tätigen. Kulinarisch verwöhnt werden die Määrtbesucher unter anderem mit etwas Feinem
können sich bei verschiedenen Stationen austoben, etwa bei den Vereinsspielen, beim gratis Kinderflohmarkt (bei den Treppen vor der Turnhalle), auf der Gumpianlage der AXA Winterthur, betreut vom UHC Buccaneers oder bei der Torwand des FCWB. Rita Bär führt zudem ein Ponyreiten durch. Der Herbschtmäärt bietet der ganzen Familie Einiges an Unterhaltung.
vom Grill, mit frisch zubereitetem Risotto, mit dem beliebten Raclette bei der Schenk & Caramia AG, aber auch weiteren Köstlichkeiten. Dieser Määrt gehört zur lokalen wie auch regionalen Tradition und hat sich in all den Jahren zu einem wahren Geheimtipp gemausert. Die Määrtbeiz bei der Turnhalle Mettlen zeichnet sich durch das liebevolle kulinarische Angebot aus. Die Cüplibar inmitten des Määrts bietet ebenfalls eine gute Möglichkeit zur zwischenmenschlichen Kommunikation! Es lohnt sich, den Määrt bereits vor dem Mittagessen zu besu-
chen, den Klängen des Musikvereins Bonstetten zuzuhören und den Herbsttag so richtig zu geniessen.
Unterhaltsames … ... wird den Besuchern an den verschiedenen Ständen geboten. Unter anderem wartet der Feldschützenverein mit einem Schiessspiel auf, Fussballclub und Turnverein bieten ebenfalls Spiele an. Weiter sorgt die Feuerwehr mit ihren Aktivitäten für Spannung. Attraktionen für die Jugend sind sehr wichtig. Die jüngeren Besucher
Aktion am Samstagnachmittag, 28. September, auf dem Hof der Stiftung Puureheimet Brotchorb, Hinterbuchenegg in Stallikon.
... wird der grösste Teil des Erlöses aus dem Advents- und Herbschtmäärt in diesem Jahr an verschiedene gemeinnützige Organisationen übergeben. Der «Anzeiger» wird zu gegebener Zeit darüber berichten. Viele Vereine, das Gewerbe aus der Region, Sponsoren, Besucher und vor allem die zahlreichen und treuen Helferinnen und Helfer tragen zum Gelingen des Tages bei, ebenso die Primarschulgemeinde sowie die politische Gemeinde Wettswil. Die Besucher werden eingeladen, die einmalige Herbschtmäärt-Stimmung zu geniessen. Eine wichtige Plattform für Begegnungen aller Art.
«Zukunft säen!» ist ein Projekt der Avenirsem Schweiz und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. 196 Aktionen in 12 Ländern wurden in 2012 durchgeführt. Etwa 100 000 Säerinnen und Säer setzten seit Beginn der Aktion ein lebendiges Zeichen für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft ohne Gentechnik. Von Südkorea bis Schweden hatten sich im vergangenen Jahr Menschen an Aktionen beteiligt. Getreidefelder wurden von Hand gesät, um gemeinsam Keime für die Zukunft zu legen. Jung und Alt fanden den Mut, Verbindung zu schaffen zwischen Himmel und Erde. Mit dem Bewusstsein, zu essen was wir säen, frei von Gentechnik, möchte die Aktion auf dieses wichtige Thema hinweisen. Interessierte sind am Samstag, 28. September, um 13 Uhr auf dem Hof der Stiftung Puureheimet Brotchorb, Hinterbuchenegg in Stallikon eingeladen, sich an der Aktion «Zukunft säen!» zu beteiligen.
Remo Buob, OK-Präsident
Infos unter www.puureheimet.ch.
Gemeinnützig ...
Stimmungsvoller Herbschtmäärt in Wettswil. (Bild zvg.)
Vorläuferpaar einer modernen Schweiz Kinofoyer Lux zeigt «Verliebte Feinde» Zusammen kämpften sie auf politischer Ebene für die Gleichberechtigung der Geschlechter und setzten sich vehement für das Frauenstimmrecht in der Schweiz ein. Dieses politische Ziel verband sie während ihres Lebens – ihre leidenschaftliche Liebe führte die zwei Persönlichkeiten in jungen Jahren zusammen. Die junge Iris Meyer war lebenshungrig und hatte nur ein Ziel: Sie wollte intensiv leben, sich selbst verwirklichen, die Höhen und Tiefen des Lebens kennenlernen. Von ihrem Partner hatte sie eine klare Vorstellung. Er musste Leidenschaft, Attraktivität und Intelligenz in sich vereinen. Der junge Peter von Rothen träumte von einem freien Leben als Schriftsteller und haderte mit seinem Schicksal: Als Spross einer einflussreichen katholisch-konservativen Oberwalliser Patrizierfamilie musste er wie seine Vorfahren Anwalt und Politiker werden. Mit ihrem Buch «Frauen im Laufgitter», das 1958 erschien, wurde Iris von Rothen über Nacht zur bekanntesten, aber auch meistkritisierten, ja meistverhöhnten Frau der Schweiz. Peter von Rothen, der kurz nach ihrer Heirat zum damals jüngsten Nationalrat der Schweiz gewählt wurde und ein überzeugter Antimilitarist war, hat die Anliegen seiner Frau schon früh zu seinen eigenen gemacht. Auch er wurde belächelt und man versuchte, ihm allerlei Steine in den Karriereweg zu legen. Zwischen 1943 und
1950 schrieben sich die beiden an die 1300 Briefe, in denen sie über Feminismus, Religion, Politik, Literatur, Liebe, offene Beziehungen und Sexualität debattierten. Dieser Briefwechsel und das 2007 erschienene Buch «Verliebte Feinde» von Wilfried Meichtry bildeten die Grundlage des Films von Werner Swiss Schweizer. In inszenierten Szenen – als Iris und Peter von Rothen brillieren Mona Petri und Fabian Krüger –- unterschnitten mit Aussagen von Bekannten und Zeitzeugen sowie Archivmaterial, zeichnet der Film ein schillerndes Bild einer schwierigen, leidenschaftlichen und unkonventionellen Beziehung. Regisseur Werner Swiss Schweizer («Noël Field», «Hidden Heart») wird am Filmabend anwesend sein und in einem Gespräch noch viele aufschlussreiche Einblicke in das Leben der beiden Persönlichkeiten und die Entstehung des Films geben. Bereits ab 19 Uhr kann man mit ihm an der Lux-Bar diskutieren. Er bietet dort Weine aus seinem Räblus-Weinbau in Biel-Vingelz, die er zusammen mit seiner Partnerin Ruth Wysseier produziert, zur Degustation an. «Verliebte Feinde» (CH 2013, 112 Min., D) in Anwesenheit des Regisseurs Werner Swiss Schweizer im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Mittwoch, 2. Oktober, 20.15 Uhr. Ab 19 Uhr Weindegus-
Singen macht Freude beim Gospelchor Affoltern. ( Bild zvg.)
Liebe, Rhythmen und Glaube Konzert zum 20-jährigen Bestehen des Gospelchors Affoltern Wenn die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors Affoltern am kommenden Wochenende «Great Day» anstimmen, ist dies der Auftakt zu einem Gospelkonzert, das vielseitig und mitreissend ist.
tation mit Werner Swiss Schweizer, Film-und Weinproduzent, aus seinem Räblus-Weinbau in Biel-Vingelz. Siehe auch www.kinolux.ch.
Dass ihnen das Singen Spass macht, erkennt man schon nach wenigen Takten. Mit gängigen Gospels wie «Wade in the Water», «Swing Low, Sweet Chariot» und «Amen» wird das Publikum aufgefordert, mitzusingen, den Rhythmus aufzunehmen um in das «Feeling» eines christlichen afroamerikanischen Gottesdienstes zu kommen.
wann ein leises Spiel, wann Zurückhaltung und wann soulige Einlagen gefragt sind. Gospeltexte können auch politischen Inhalt haben, fokussieren aber letztlich immer auf den Glauben an Gott und Jesus und die Hoffnung auf Befreiung. Natürlich kommen die Liebe und ihre Lieder im Konzert nicht zu kurz. Mit «In Your Arms» und «Woman in Love» (von Barry und Robin Gibb) kommen leisere und romantische Töne zum Zug. Mit einem hinreissenden afrikanischen Song – «Inua macho» – gesungen in Swahili, der Amtssprache in Tansania, melden sich die sonnigen Rhythmen wieder zurück.
Chor, der «volljährig» geworden ist Musikalische Verstärkung
Iris (Mona Petri) und Peter (Fabian Krüger) von Rothen: Vorläuferpaar einer modernen Mentalität und Gesellschaft der Schweiz. (Bild zvg.)
Unterstützt wird der Gospelchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer dabei durch professionelle Musiker wie Martin Eigenmann am Piano, Manuel Müller am Bass und Mike Isenegger an den Drums. Sie unterlegen die Stücke mit groovenden Sound und wissen,
Der Gospelchor Affoltern, vor 20 Jahren mit 13 Sängerinnen und Sänger, einem Dirigenten und mit Begleitung einer Gitarre ins Leben gerufen, ist zu einem respektablen Verein mit über 30 Mitgliedern angewachsen und hat sich ein Repertoire an gängigen und auch unbekannteren Gospelsongs an-
geeignet. Eine kleine Zeitreise zurück zu den Anfängen bis zum Jubiläumskonzert dürfen die Konzertbesucher mitmachen, und alle Dirigenten, die den Chor geleitet haben, also Kurt Gonzenbach, Thomas Widmer, Fabienne Ambühl bis zur amtierenden Anette Bodenhöfer werden gewürdigt.
Besinnliches Hobby mit Spasscharakter Zur reformierten Kirchgemeinde gehörend, gestalten die Sängerinnen und Sänger ca. sechs Gottesdienste pro Jahr mit und treten auch bei privaten Festen gerne auf. Die Mitglieder nehmen ihr Hobby ernst und streben einen hohen Qualitätsstandard an, trotzdem kommen Spass und Lachen nicht zu kurz. Natürlich sind neue Leute, die Freude am Singen haben, immer willkommen. Man darf sich auf ein mitreissendes Konzert, ein abwechslungsreiches Programm und einem aktiven Hörgenuss einlassen – es lohnt sich! Konzerte: Samstag, 28. September, 20 Uhr; Sonntag, 29. September, 17 Uhr, in der ref. Kirche Affoltern.
Kinder in die Manege Im Pipistrello hat es noch freie Plätze Wer hat noch Lust auf eine unvergessliche Zirkuswoche? Der Familienclub Affoltern organisiert in den kommenden Herbstferien ein weiteres Gastspiel des Kinder-Mitspiel-Zirkus Pipistrello. In der zweiten Ferienwoche, vom Montag, 14. Oktober, bis Samstag, 19. Oktober, schlägt er auf der Butzenwiese wieder sein Zelt auf.
Noch wenige freie Plätze Für Kurzentschlossene hat es noch einige wenige Plätze frei! Einzelheiten zum Circolino Pipistrello unter www.familienclubaffoltern.ch. Anmelden kann man sich unter Tel. 044 760 13 71 oder per E-Mail an pipistrello@familienclubaffoltern.ch.
Im Pipistrello sind Kinder die Stars in der Manege. (Archiv)
«Stark wie Pippi und mutig wie Wickie» Workshop für Eltern und Lehrpersonen Selbstbewusste und widerstandsfähige Kinder: Ein Workshop in Zusammenarbeit mit der Suchtpräventionsstelle Bezirke Affoltern und Dietikon für Eltern und Lehrpersonen von Kindern ab dem Kindergarten bis und mit Mittelstufe. Eltern wollen gesunde und starke Kinder. Sie sollen selbstbewusst und eigenständig sein, sich in schwierigen Situationen zu helfen wissen, aber auch integriert sein und gute Freunde haben. Die Suchtprävention setzt bei der Stärkung des Kindes bereits im frühen Alter an. Wie kann der eigene Familienalltag gestaltet werden, damit sich Kinder wirklich stark und gesund fühlen?
Welche Schutzfaktoren sind relevant und stärken die sogenannte Resilienz (Widerstandsfähigkeit)? Am 30. Oktober von 19.30 bis 21.30 Uhr findet im Familienzentrum Affoltern der Workshop von Cathy Caviezel, Psychologin, Organisationsberaterin und Leiterin Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon (Supad), statt. Mit Anregungen aus der Fachwelt und durch Austausch unter den Eltern wird an diesem Abend die konkrete Umsetzung in der Familie vertieft. Anmeldungen bis 21. Oktober an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Tel. 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.
Das Training für Körper und Geist Ein Training in Alexander-Technik gibt eine attraktive Körperhaltung, baut Beschwerden im Bewegungsapparat ab und erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress. Der Schlüssel liegt in der Wahrnehmung der Wechselwirkungen zwischen Körper, Emotionen und Gedanken. So können störende Verhaltensmuster in der Körperhaltung, den Bewegungen, in der Muskelspannung, sowie im eigenen Fühlen und Denken erkannt und abgebaut werden. Der Körper findet zu einer natürlichen Haltung. Atmung, Verdauung und Blutkreislauf erhalten genügend Platz, um gut zu funktionieren. Unnötige muskuläre Anspannungen, welche zu Verspannungen und Schmerzen führen, lösen sich auf.
Störungen frühzeitig wahrnehmen Die aufmerksame Körperwahrnehmung bringt Körper und Geist in eine gesunde Balance, da aufziehende Störungen des Organismus frühzeitig
wahrgenommen und für die Optimierung der Selbstorganisation genutzt werden können. Dies erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress und fördert die innere Ruhe und Gelassenheit. Die im Kurs vermittelten Techniken zur Körperwahrnehmung, Entspannung, zum bewussten Bewegen und mentalen Ausrichten, lassen sich leicht in jede Aktivität, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Sport, integrieren.
Mittwochabends in Affoltern Der Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet dieses von den Krankenkassen anerkannte Training in Affoltern an. Das nächste Training findet vom 23. Oktober bis 4. Dezember jeweils am Mittwochabend von 19 bis 20.30 an der Werkstrasse 1 in Affoltern statt. Kurskosten: 260 Franken für sieben Abende. Anmeldung und Infos unter www.tamt.ch oder bei Adrian Mühlebach, Alexander Technik Svlat, Hasenbühlstrasse 18 m, 8910 Affoltern, info@tamt.ch, Telefon 044 760 39 36
Wilhelm Kasperli Tell, frech und witzig Auftakt zur zweiten Saison von «Kultur für Kinder» in Affoltern Am kommenden Sonntag, 29. September, startet in Affoltern die zweite Saison des Programms «Kultur für Kinder», welches Regionalbibliothek, «LaMarotte», Kulturkommission und MüZe gemeinsam anbieten. Das Theater Gustavs Schwestern spielt um 17 Uhr im «LaMarotte» das Stück «Wilhelm Kasperli Tell» – ein Genuss für die ganze Familie. Die zweite Saison des Kinderprogramms in Affoltern startet gleich mit einem besonderen Leckerbissen. «Gustavs Schwestern» spielen Figurentheater der turbulenten Art. Da läuft nicht immer alles nach Plan, so auch im neuen Stück «Wilhelm Kasperli Tell»: Kasperli hat keine Lust mehr auf Kasperlitheater. Er will keine Sprüche mehr klopfen, keine harmlosen Geschichten mehr spielen, keine Kroko-
dile fangen. Ein echtes Schweizer Helden-Abenteuer muss her! Bevor die Puppenspielerinnen vom Theater Gustavs Schwestern eingreifen können, hat er sich die Rolle von Tells Sohn Walter geschnappt und stellt die urkantonalen Zustände damit gehörig auf den Kopf. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und schon bald stehen Tell und Kasperli auf dem Dorfplatz von Altdorf ihrem Erzfeind Gessler gegenüber. Wird es Kasperli und Tell gelingen, die Schweiz zu retten? Oder muss die Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft neu geschrieben werden? Das Zürcher Figurenspiel-Team hat das Kinderpublikum im LaMarotte und ihre erwachsenen Begleiter schon zweimal begeistert, zuletzt mit dem Stück «Hotzenplotz und Fritz Franz Ferdinand». Auch das neue einstündige Stück ist für Erwachsene ebenso ein Genuss wie für Kinder ab 7 Jahren.
Bereits ab 16.30 Uhr ist die kinderfreundliche WunderBar geöffnet. Reservierungen können via www.lamarotte.ch getätigt werden.
Dreimal «Kultur für Kinder» bis Ende Jahr Nach einem erfolgreichen ersten Jahr von «Kultur für Kinder» gab es für die Verantwortlichen der Regionalbibliothek, von LaMarotte, der Kulturkommission «Kultur in Affoltern» und des Mütterzentrums MüZe keinen Zweifel daran, dass dem jungen Publikum auch dieses Jahr wieder ein Kulturprogramm geboten werden soll. Bis Ende Jahr stehen bereits zwei weitere Termine fest: Am Freitag, 8. November, findet in der Regionalbibliothek ein Anlass im Rahmen der Schweizerischen Lesenacht statt. Das Thema des Abends heisst lustige Geschichten. Weitere Informationen dazu finden
«Kultur für Kinder» startet mit Wilhelm Kasperli Tell in die Saison. (Bild zvg.) sich auf www.bibliothek-affoltern.ch. Am Sonntag, 1. Dezember, spielt dann wiederum im «LaMarotte» das Figurentheater Lupine das poetisch-fantasievolle Stück «Lili Plume ... oder das Glück sitzt im Fundbüro» für alle Men-
schen ab 6 Jahren. 2014 geht es vielversprechend weiter von Januar bis Mai mit Reisetheater Zürich, Theater Bilitz und Theater Katerland. Das Programm mit den Terminen ist ab Januar 2014 erhältlich.
Theaterprojekt mit Naturkulisse «Fahr.werk.ö!» mit einer Schulklasse im Seleger Moor Vom 23. September bis 2. Oktober wird das Seleger Moor in Rifferswil einmal mehr zu einer Theaterkulisse.
Sechs hochmusikalische Musiker und Improvisatoren. (Bild zvg.)
Jazz in der Kirche Niculin Janett & Band in Stallikon
Keine Bühnenbilder werden aufgestellt – so, wie sich das Moor um diese Jahreszeit präsentiert, so wird die Bühne aussehen. Hinter Sträuchern, Bäumen, Farnen, auf Brücken und rund um den Seerosenteich wird sich ein unterhaltsames Stück Theater entwi-
ckeln, das junge und alte Zuschauer in den Bann zu ziehen vermag. Kurz: ein Theatererlebnis für alle! Am 30. September und am 1. Oktober um 18 Uhr gibt es zwei öffentliche Vorstellungen. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Wettertaugliche Kleidung und gute Schuhe sind empfohlen. Im Anschluss brennt der Grill. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit. Treffpunkt Theater: bei den Theaterwagen auf dem Parkplatz
Das «Fahr.werk.ö!» ist eine rollenden Theaterwerkstatt, die das Ziel verfolgt, lebendiges Theater mit jungen Menschen zu entwickeln – nicht in der nüchternen Atmosphäre eines Singsaals oder einer Mehrzweckhalle – sondern in und um Liegenschaften und Landschaften, die zu Geschichten inspirieren. Theater ist nicht nur Text; Theater kann auch Bewegung, Komik, Musik, Tanz beinhalten. Das Stück ist nicht vorgegeben – die Rollen und Figuren werden zusammen mit den Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die Crew der Theaterwerkstatt besteht aus professionellen Theaterleuten, Musikerinnen, Künstlern, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit jungen Menschen spannendes Theater zu entwickeln und zu inszenieren. Während der Woche leben, wohnen, kochen die Kinder mit der Theatercrew vor Ort in den Wagen: Kein Kommen und Gehen – intensives Dasein – mitten auf der Bühne! Eine Lebens- und Produktionsgemeinschaft auf Zeit!
In seinem neuen Programm, Jazzmusikbaukasten, hat Niculin Janett elegant alles miteinander vereint, was sein musikalisches Können ausmacht. Mit sechs hochmusikalischen Musikern und Improvisatoren macht die Band ausschliesslich Noten mit perfekt geformten Köpfen. Es werden nur beste Werkmaterialien und einwandfreie Bauanleitungen verwendet. Der wohlklingendste, schönste, groovigste und herzerwärmendste Bausatz seit der Erfindung von Lego. Niculin Janett, der sein Handwerk in New York City bei Saxofonisten wie Rich Perry, Miguel Zenon, Will Vin-
son, Vincent Herring, Loren Stillman sowie Weltklassedrummer Adam Cruz perfektionierte, tritt mit verschiedenen Formationen auf. Seine Fähigkeiten, mit den verschiedensten Instrumenten, Sax, Flöte, Klarinette, Stimme gleichzeitig zu agieren verschaffte ihm aber auch Engagements mit dem Zurich Jazz Orchestra, Lucerne Jazz Orchestra, David Regan Orchestra, Andy Scherrer, Simon Nabatov, Russ Johnson, Ohad Talmor, Julian Argüelles, Chris Wiesendanger.
Ein Instrument – viele Musikstile
Feuerwehr Affoltern lädt zur Hauptübung
Öffentliche Vorstellungen am Montag, 30. SeptemNiculin Janett & Band, Freitag, 27. September, 20 Uhr, Kirche Stallikon.
ber, 18 Uhr, und am Dienstag, 1. Oktober, 18 Uhr.
Lebendiges Theater mit jungen Menschen im Seleger Moor. (Bild zvg.)
Infos unter www.fahrwerk-oe.ch.
Orgelkonzert mit Rosemarie Ott am Freitag in Affoltern. Wohl kein anderes Instrument hat Zugang zu so vielen Musikstilen. Die Orgel ertönt in Rosemarie Ott. Konzertsälen und Kathedralen aller Länder und wird fortwährend mit neuen Kompositionen moderner Komponisten bereichert. Eine Konzertorgel in Affoltern? Das von einem Ämtler Orgelbauer gebaute Instrument ist zwar bescheiden, aber in seinen Möglichkeiten so reich und vielseitig, dass auch grosse Werke voll zur Geltung kommen. So hören die Konzertbesucher Musik von J.S. Bach, W.A. Mozart und J. Lefébure und erhalten im 40-minütigen Konzert eine eindrückliche Auswahl überaus schöner und wertvoller Musik. Freitag 27. September 19 Uhr in der katholischen Kirche Affolten.
Die diesjährige Hauptübung findet am Samstag, 28. September, statt. Die Übung beginnt um 15.30 Uhr im Feuerwehrlokal an der Büelstrasse 11 in Affoltern. Der Ende Jahr abtretende Kommandant Urs Furrer wird mit einer Angriffsübung noch einmal richtig gefordert. Die Bevölkerung ist herzlich willkommen. (Bild zvg.)
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Der Oltener, der Rechercheur und der Geschichtenbauer Alex Capus las in Affoltern aus seinem neuen Roman
Larissa Rosenberger. (Bild usgang.ch)
Miss Zürich aus Affoltern? Am Samstag haben sich die 12 Finalistinnen der Miss-ZürichWahl 2013 im Zentrum Regensdorf erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mit dabei war auch eine Teilnehmerin aus dem Knonauer Amt. Sie haben sich gegen über 100 Konkurrentinnen durchgesetzt, am vergangenen Samstag standen sie zum ersten Mal im Rampenlicht: die Finalistinnen der Miss-Zürich-Wahl 2013. Auch wenn der einen oder anderen Kandidatin die Nervosität hinter der Bühne deutlich anzumerken war, meisterte jede der 12 Schönheiten ihren ersten Auftritt souverän. Nicht zuletzt auch Larissa Rosenberger aus Affoltern. Nur sechs Tage nach ihrem Erfolg im Casting war es für sie offenbar nicht schwierig, die Walks und Posen mit einem charmanten Lächeln zu absolvieren. Und sich bereits von einer erstaunlich professionellen Seite zu zeigen. Auch beim Interview mit dem Moderator und Mit-Initiator Joerg Kressig. Dort hat die Coiffeuse eindrücklich bewiesen, dass sie auch ganz schön schlagfertig sein kann. Bis zum grossen Finale am 30. November im Komplex 457 in Zürich wartet auf die Teilnehmerinnen allerdings noch eine Menge Arbeit: Fitnessund Lauftrainings, diverse Fotoshootings und das Einstudieren der verschiedenen Choreografien. Aber auch Kleideranproben und das grosse «Relooking».
Flankiert von gelben Spätsommerblumen, ausgerüstet mit Stehtisch und Wasservorrat, las der Oltener Autor Alex Capus am vergangenen Donnerstag vor zahlreichem Publikum in der Lagerhalle der Buchhandlung Scheidegger aus «Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer». ................................................... von denise bohnert Hinter ihm die Tür zum Warenlift, «Bodenbelastung max. 1500 kg/m²» steht darüber geschrieben. Er aber gehört zu den Leichtgewichtigen was seinen Schreibstil anbelangt. In «munter perlendem Erzählton» (F.A.Z.) und mit einem Hauch (Selbst)Ironie unterlegt, beschreibt und verdichtet er in seinem neusten Roman «Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer» drei Lebensstränge historischer Personen. Alex Capus liebt es, zu recherchieren und legt jeweils eine umfassende Bibliothek von Unterlagen und Büchern rund um sein Thema und seine Figuren an. Ein bewegender Moment sei es gewesen, als er in Marseille die echte Heiratsurkunde der Sängerin und Spionin Laura D’Oriani und ihres Bottighofer Ehemanns, Emil Fraunholz, in Händen gehalten habe. «So nah an den eigenen Helden zu sein war sehr berührend!» Ein Ausdruck des Prozesses, wie seine Romane entstehen: Zunächst laufen ihm die Personen quasi zu, wie zufällig abgebildet auf einem Foto an einem Bahnhof aufgenommen, und er geht ihrem Leben nach, ihrem ganzen historischen Umfeld, taucht in ihr Innenleben ein, indem er nachzeichnet, was sie wohl in welchem Moment empfinden. Schliesslich kristallisieren sie zu Menschen in all ihren Dimensionen, werden lebendig.
Alex Capus erzählte weitgehend frei über die Helden aus seinem neuen Buch. (Bild Denise Bohnert)
Bahnhofbegegnung als Angelpunkt In einer solchen Momentaufnahme vom November 1924 im Hauptbahnhof Zürich nimmt der Roman seinen Anfang. Hier lässt er die Wege der drei sich kreuzen, zum ersten und einzigen Mal, sie nehmen einander wohl nicht wahr und sicher nicht als Erinnerung weiter in ihr Leben. Der Leser bekommt einen kurzen Blick aus der Vogelperspektive, der Roman seinen Angelpunkt. Dann nehmen die Geschichten ihren individuellen Lauf, als einzige Verbindung der Zeitraum in der Historie. Felix Bloch, Sohn eines jüdischen Getreidehändlers, wählte das Studium der Atomphysik an der ETH Zürich, um nach Jugendjahren im ersten Weltkrieg nichts mit der Kriegsmaschinerie zu tun zu haben. Doch sein Weg führte ihn schliesslich genau dorthin: Er wird Mitglied der Gruppe
von Wissenschaftlern um Robert Oppenheimer in Los Alamos, die die Atombombe entwickeln. Capus rehabilitiert Bloch mit dem Argument, dass die Computertomografie, für die der Nobelpreisträger nach seinem Ausstieg weiterforschte, wohl mittlerweile mehr Leben gerettet als die Atombombe zerstört habe.
Dichter oder Fälscher? Emile Gilliéron, ein Name dreier Männer aus drei Generationen, der letzte «nur» ein Nachfahre, dessen Gross- und Urgrossvater zwei begnadete Zeichner, die in Griechenland mit akribischer Genauigkeit und einiger Fantasie, nebst den historischen Sehnsüchten ihrer Auftraggeber Heinrich Schliemann und Arthur Evans, in der Sturm- und Drangzeit der Archäologie Darstellungen der mesopotamischen Hochkultur herstellten. Diese Zeichnungen waren
wohl plastischer als die damalige Fotografie, gaben aber weitgehend ein falsches Bild ab. Sie waren jedoch in ihrer Zeit so berühmt geworden, dass die späteren wissenschaftlichen Fakten ungern akzeptiert wurden. Dass der Nachbau des Palastes von Knossos nach Art Déco aussieht, liegt daran, dass er in der Zeit – und im Zeitgeist – des Art Déco erbaut wurde. Mit Ausschmückungen auf der Basis der Wahrscheinlichkeit setzt auch Capus sein Mosaik zusammen. Und ist Alex Capus auch ein Fälscher? Der Orientexpress – wo die dreizehnjährige Laura, von Konstantinopel Richtung Marseille reisend, auf dem Treppchen des hintersten Wagens sitzt, Zigaretten rauchend, das Haar im Fahrtwind und ein grosses Gefühl im Herzen – fuhr doch gar nicht durch die Schweiz! Oh, aber da darf man den Rechercheur nicht unterschätzen! 1924 fuhr der Luxuszug nämlich via Salzburg und Tirol sehr wohl durch Zürich – durch den Krieg waren die deutschen Schienen nicht zu passieren.
Die Schweiz von innen Was die drei Protagonisten nebst dem möglichen Kreuzungsmoment im HB Zürich auch noch verbindet, ist eine Lebensphase in der Schweiz: Emile senior stammt aus Villeneuve am Genfersee, und sein Sohn bringt des Vaters Asche in die Heimat zurück. Felix wächst im Stadtzürcher Seefeld auf und Laura verbringt eine kurze Zeit in Bottighofen bei der Familie ihres Gatten – bis es ihr trotz dem «Gefühl summenden Glücks» allzu eng wird. Diese Enge, die gleichzeitig das Aufrechterhalten einer Idylle zum Ziel hat, beschreibt Capus wirklich meisterhaft, so dass einem beim Lesen die Haare zu Berge stehen wollen. «Ich komme halt aus Olten, ich kenne das», meinte er dazu schmunzelnd. Alex Capus, Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer, Carl Hanser Verlag, München 2013
Edelbrände und Florales Burgfried und exotische Pflanzen Herbstgenuss bei BlumenStil in Hausen
Damenturnverein Stallikon besucht das Tropenhaus Wolhusen
Stilvolle Herbstimpressionen mit Degustation von WolfackerEdelbränden im BlumenStil in Hausen.
................................................... von evelyn tobler
Die WolfackerEdelbrände sind am Freitag, 27., und am Samstag, Martina Leuthold und Susanna Morof. (Bild zvg.) 28. September, bei BlumenStil zu Gast. Susanna Morof Jahr saisonale In- und Outdoor-Pflanund ihr Team erwarten Martina Leut- zen, der passende Blumenschmuck zu hold in der grünen Oase mit trendigen jedem Anlass und einzelne Schnittbluund farbenfrohen Herbstimpressionen men aus dem In- und Ausland zur Ausund geben so dem Probieren einen wahl. Für weniger blumige Geschenke blumigen Touch! stehen wunderbare Kerzen und viele Der Name Wolfacker steht für andere Accesoires im reichhaltigen qualitativ hochwertige Edelbrände, Vi- Sortiment. Bekannt ist BlumenStil elle-Produkte und Liköre. Seit dem auch durch seinen wunderbaren KafFrühling 2013 vermarkten Martina feetisch inmitten der Blumenwelt und Marcel Leuthold ihre Destillate (www.blumenstil.ch). Was passt da auf dem Bauernhof in Uerzlikon. Mar- besser dazu als ein feiner Edelbrand? tina Leuthold wird neben der DegustaEine Symbiose für zwei Tage! Die tion gerne über den selber angebauten muss man einfach erleben, fühlen und Wein wie auch über die Eventmöglich- über sich ergehen lassen. Am Freitag keiten auf ihrem Hof Auskunft geben von 14 bis 20 Uhr und am Samstag (www.wolfacker.com). von 8-16 Uhr freuen sich das Team Das bekannt stilvolle Ambiente im BlumenStil und die Familie Leuthold BlumenStil lädt zum Verweilen ein. auf Besuch. Geniessen und inspirieren Im Angebot stehen über das ganze lassen! (RG)
Am Samstag 14. September 2013 treffen sich 16 wohlgelaunte Frauen zu einer kurzweiliger Fahrt nach Wolhusen, wo sie den steilen Aufstieg zum Tropenhaus in Angriff nehmen. Eine kurze Rast bei der ehemaligen Burg von Wolhusen mit Blick ins Entlebuch liess alle verschnaufen. Einige der Damen stiegen auf die Plattform des Burgfrieds und fühlten sich für einen Moment wie damals die holden Burgfräulein. Beim Tropenhaus angekommen, wurden die Turnerinnen von einer kompetenten Führerin durch die Anlage geleitet. Dabei erfuhren sie allerlei Wissenswertes über verschiedenste exotische Pflanzen, deren Gedeihen, das Wachstum, die Ernte sowie die Verwendung der Früchte. Auch wertvolle Tipps für Kochrezepte und sogar kosmetische Anwendungen wurden weitergegeben (bei einer reinen Frauengruppe sehr passend). Interessant ist auch zu wissen: diese gesamte Anlage wird mit der Abwärme der Erdgas-Pipeline, welche die Schweiz auf dem Weg von Norwegen nach Norditalien durchquert, betrieben. Den krönenden Abschluss bildete das köstliche viergängige Mittagessen
Der Damenturnverein Stallikon macht sich auf die Reise. (Bild zvg.) im Restaurant (13 Gault-Millaut-Punkte) des Tropenhauses. Eine Stunde freie Zeit liess alle nochmals durch das Gewächshaus schlendern und die Schönheit der einzelnen Pflanzen und Blumen bewundern. Nach dem Abstieg, bepackt mit Frangipani und Eisenkraut, Papayasenf und -konfitüre bestieg die Gruppe die Bahn und fuhr via Luzern und Zug zurück nach Stallikon. Ein eindrücklicher und gelunge-
ner Ausflug in eine Welt voller Farben und fremder Pflanzen ging am frühen Abend zu Ende. Der Damenturnverein Stallikon trainiert jede Woche jeweils am Dienstag um 20 Uhr und am Mittwoch um 19.15 Uhr in der Turnhalle Loomatt. Neuinteressierte sind jederzeit willkommen. Infos unter dtv@gmx.ch.
FCWB zeigt Reaktion und schlägt Thalwil Fussball 1. Liga Classic: FC Wettswil-Bonstetten – FC Thalwil 1:0 (1:0) Wie von Trainer Dosch gefordert zeigte die Ämtler Equipe am Samstag die gewünschte Reaktion auf die schwache Darbietung in Gossau und siegte prompt und verdient 1:0 gegen Thalwil. Der stark aufspielende Constancio erzielte den Siegtreffer kurz vor der Halbzeitpause.
guten Nachschussmöglichkeit, schoss aber haarscharf über das WB-Gehäuse. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff dann das verdiente 1:0 für die Gastgeber. Constancio wurde am Strafraum gut freigespielt und sein trockener Abschluss fand den Weg in die Torecke.
FCWB wird zu passiv
................................................... von andreas wyniger Während der Gast aus Thalwil vorerst nur auf das Halten des 0:0 aus war, übernahmen die Ämtler vom Anpfiff weg das Kommando. Obwohl das Geläuf sehr holprig und schwer zu bespielen war, versuchte Wettswil-Bonstetten zu kombinieren. So dauerte es nur sieben Minuten, ehe erstmals grosse Gefahr aufs Thalwiler Tor kam. Accosta konnte dabei allein aus zehn Metern abschliessen, Gästegoalie Gasser lenkte jedoch bravourös zum Corner. Peinlich dann eine Aktion des Thalwiler Trainers Oswald, als er sich
Eggmanns (Nr.11) Kopftor zum 2:0 wird zu Unrecht annulliert. (Bild Kaspar Köchli) nach zehn Minuten Balaj in den Weg stellte, als dieser einen Outeinwurf ausführen wollte. Nach 16 Zeigerumdrehungen dann die nächste Grosschance für die Ämtler. Nach einem herrlichen Durchspiel mit Accosta
kam Eggmann allein vor Goalie Gasser zum Abschluss, wiederum blieb der Gästetorwart Sieger. 240 Sekunden später dann die erste gute Chance der Gäste. Nach einer ungenügenden Abwehr Merlos kam D’Angelo zu einer
Klar, dass sich die Ämtler im zweiten Abschnitt vorerst etwas zurückziehen wollten. Es war nun Thalwil, welches energischer und zielstrebiger auftrat. Trotzdem, die erste Grosschance gehörte erneut dem FCWB. Nach einem Accosta-Freistoss kam Eggmann zum Kopfball und setzte diesen auch in die Maschen. Warum auch immer sah jedoch der Linienrichter eine Abseitsstellung und so wurde das 2:0 annulliert. In den letzten elf Minuten brauchten die Platzherren dann auch noch das Glück des Tüchtigen. Zuerst köpfte Häcki völlig freistehend ein langes Zuspiel Fassnachts über die Latte. 60 Sekunden vor Spielschluss musste Balaj nach einem Thalwil Cor-
Ämtler lassen Ein hart erkämpftes drei Punkte am Zürisee Unentschieden FC Horgen – FC Affoltern 2:0 (1:0)
SC Schweizer/BW Mode – FC Swiss Re 2:2
In einem körperbetonten und von vielen Nicklichkeiten geprägtem Spiel verliert der FC Affoltern mit 2:0 in Horgen.
Nach dem gelungenen Saisonstart durften die Hedinger zu Hause gegen den leicht favorisierten FC Swiss Re ran. Das Spiel wurde wie erwartet von den Gästen dominiert, doch das Heimteam erarbeitete sich die besseren Chancen, jedoch ohne den nötigen Torerfolg. Kurz nach der Hälfte geriet der SC Schweizer in Rückstand, welchen Tomasulo in der 61. Minute ausglich. Harte Zweikämpfe und viele Diskussionen prägten fortan das Spiel. Dem FC Swiss Re gelang mit einem Traumtor erneut die Führung, doch die Mannen aus Hedingen konnten durch ein Frei-
Die Tippabgabe des ehemaligen FCAPräsidenten Franz Liebhart sollte nur zu 50% zutreffen. Er hatte für das Spiel des FCA gegen Horgen ein 2:2 getippt. Die Horgener schossen wirklich zwei Tore. Das sind die zutreffenden 50%. Falsch ist, dass der FCA nicht ebenfalls zwei Tore geschossen hat. Das offizielle Endergebnis des Spiels von vergangenem Samstag des FCA auswärts beim FC Horgen lautet 2:0. Wir erinnern uns: In der letzten Saison sind die Horgener unglücklich am Aufstieg in die nächsthöhere Liga vorbeigeschrammt. Entsprechend hoch waren die Ambitionen für diese Saison. Dies vor dem Hintergrund, dass die Mannschaft, bis auf eine Position, die gleiche geblieben ist. Nicht die gleiche Mannschaft wie letzte Saison hat der FCA. Sieben neue Spieler, die, zusammen mit den alteingesessenen, ein funktionierendes Ganzes bilden sollen. Wie Assistenzcoach Correia betonte, liegt das Durchschnittsalter der neuen Mannschaft bei 21 Jahren. Zum Spiel: Der FCA machte in den ersten 15 Minuten einen guten Eindruck, liess danach spielerisch nach und in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit kam wieder Zusammenspiel auf. Folgerichtig war, dass die Horgener ein Tor genau in der Phase schossen, als die Blauen nachliessen.
Die zweiten 45 Minuten verliefen aus Sicht des FCA nicht erfolgreich. Den ersten wirklichen Schuss auf den gegnerischen Kasten setzte Halilovic in der 60. Minute ab. Ein weiter Freistoss aufs Tor kam von Konate. Diesem Freistoss ging ein Foul an Halilovic voraus. Die Ämtler Nr. 10 war auf dem Weg zu einer Eins-zu-eins-Situation mit dem Horgener Goalie und wurde praktisch auf der Linie des Strafraums gefoult. Der Verteidiger sah gelb. Das Fifa-Reglement sieht für solche Fouls die Rote Karte vor. Ein klarer Fehlentscheid des Unparteiischen. Auch sonst gab es während des Spiels einige Entscheide, die, insbesondere bei den FCA-Anhängern, für Kopfschütteln sorgte. Die Schiedsrichterleistung soll aber nicht über das Spiel des FCA hinwegtäuschen. Wie im letzten Spiel auch schon passiert, kam es diesmal wieder zu etlichen Fehlpässen, Unsicherheiten und Nervositäten. Und immer wieder zu hohen Bällen nach vorn, die ihr Ziel selten erreichten. Positiv muss man hervorheben, dass es den Ämtlern nicht an Einsatzwillen und Kampfbereitschaft fehlt. Über 90 Minuten haben sie im wahrsten Sinne des Wortes «Gras gefressen». Insbesondere ein Good oder Isamajlaj L. waren im Mittelfeld immer und überall präsent. Zweikampfstark stellten sich Birrer und Mühlemann heraus. Insbesondere Mühlemann versuchte, lautstark ordnend auf die Mannschaft einzuwirken. Sein körperbetonter Einsatz und die Absicht, für den Gegner und die eigene Mannschaft ein Zeichen zu setzen brachten ihm die gelbe Karte ein. Das Fazit von Co-Trainer Correia war: «Wir haben erneut Lehrgeld bezahlen müssen. Alle unsere Spieler sind hoch motiviert und laufen und rennen über 90 Minuten. Und trotzdem haben wir zu wenige Chance erarbeitet. Nur vom Rennen holen wir keine drei Punkte. Was zählt sind Tore.» Fazit zur laufenden Saison: Platz 11 in der Tabelle und die wenigsten geschossenen Tore. Spielbulletin: Steiner, Bala I, Bala II (68’ Äschlimann), Mühlemann, Konate, Birrer, Stähli (46’ Luchsinger), Ismajlaj L., Halilovic, Joos (68’ Meyer),
Joos im Zweikampf an der gegnerischen Grundlinie. (Bild zvg.)
Good. Ersatz: Luchsinger, Ammann, Vollenweider, Kaufmann, Äschlimann, Meyer.
stosstor von T. Merz kurz vor Schluss nochmals ausgleichen. Mit grossem Einsatz und dem nötigen Glück konnte der SC Schweizer/BW Mode in diesem hart umkämpften Spiel einen Punkt ergattern. Die nächsten Heimspiele sind am Freitag, 27. September (FC Zimmer). und Freitag, 4. Oktober (Atletico Almodobar) auf dem Schlag in Hedingen. Anpfiff ist jeweils um 19.30 Uhr. Es spielten: M. Merz, G. Caruso (66. Neinhaus), Stieger, Schurtenberger, Traber, T. Merz, Schacher, Lüthi, Britt (70. Carlucchio), V. Kolaj (50. Tomasulo), Sabani (50. Cattani).
Saisonstart geglückt Volley S9 Herren 2 in der Zürimeisterschaft Die Vorbereitungsphase auf die Meisterschaft war nach den Sommerferien sehr kurz. Ganze vier Trainingsabende mussten reichen, um die wichtigsten Grundtechniken und Spielzüge aufzufrischen. Einige Spieler der Herrenmannschaft besuchten während der Ferien vereinzelt das Sommertraining des Vereins in der Kaserne Birmensdorf. Am Montag, 16. September, durften die Ämtler den ersten Gegner Volley Grüningen Reicht es? Voller Einsatz beim Block. (Bild René Meierhofer) A in Wettswil empfangen. Das Team besteht aus jungen, brachte die Gastgeber ziemlich ins guten, schnellen Spielern. Aus frühe- Schnaufen. Auch die besten Tricks halren Begegnungen wusste man nur zu fen nichts und so gingen die Sätze 3 gut, dass sie auf keinen Fall ihr Spiel und 4 an den Gegner. Somit musste machen dürfen. Der Match begann der 5. und letzte Satz die Entscheisehr gut für die Ämtler und man dung von Abend bringen. Mit viel Einkonnte die ersten beiden Sätze für satz und Kampfgeist gewannen Volley sich entscheiden. Grüningen fand S9 am Ende deutlich und brachten dann aber immer besser ins Spiel und den 3:2-Sieg nach Hause. (MarD)
ner auf der Linie klären und kurz vor dem Schlusspfiff konnten die Gäste einen Einwurf in den WB-Strafraum verlängern und das Leder streifte schliesslich um die berühmten Millimeter am Ausgleich vorbei. Aber, es blieb beim 1:0-Sieg des FCWB, welcher diesen vor allem aufgrund der ersten Halbzeit verdiente. Mit diesem Vollerfolg setzte sich die Dosch-Elf etwas von den hinteren Positionen ab und kann die nächsten Aufgaben vom hervorragenden vierten Rang aus gelassen angehen. Matchtelegramm: FCWB - FC Thalwil 1:0 (1:0); Stadion Moos 394 Zuschauer; Tor: 42. Constancio. FCWB: Merlo; Buchmann, Popov, Bonnemain (68. Yondhen), Balaj; Constancio (87. Dakouri), Kalyon, Y. Schlüchter, Ukaj, Accosta; Eggmann (84. Günes). Weitere Resultate: FCWB 2 - Schlieren 2:5, FCWB 3 Wollerau 3:1, Veteranen - Stäfa 1:1, Senioren Rapperswil 1:1, Jun. Ea - Oerlikon/Polizei 7:4, Jun. Ec - Affoltern a/A 3:12, Jun. Cb - Richterswil 1:9, Jun. Ed - Srbija 1:9, Jun. Eb - Adliswil 6:1, Richterswil - Jun. Dc 4:5, Jun. Ca (CCJL) - Wallisellen 3:2, Jun. Da - Uitikon 7:0, Jun. Db - Dietikon 3:3, Jun. B1 (CCJL) - Uster 1:1, Jun. A - Schwamendingen 6:1
Grossartiger Pferdesport in Mettmenstetten Am 28./29. September organisiert der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern die Pferdesporttage Mettmenstetten. Nach dem Erfolg der letzten Jahre steht auf der Reitanlage Grüthau wieder ein spannendes und unterhaltsames Wochenende bevor. Das Programm der Pferdesporttage wurde für dieses Jahr etwas geändert, um den Teilnehmern und Organisatoren mehr Zeit zwischen den verschiedenen Prüfungen zu lassen. So wurden die Gymkhanaprüfungen dieses Jahr gestrichen. Sie werden allerdings im Frühling 2015 wieder durchgeführt. Der KVA hat entschieden, sich während des Concours im Herbst vor allem auf den Springsport zu konzentrieren. Der Anlass wird am Samstag, 28. September, um 9 Uhr mit den Prüfungen B60, B70 und B80 eröffnet. Am Nachmittag folgen dann die Prüfungen B90 und B95. Dazwischen bietet die Festwirtschaft feine Stärkungen für die Reiterinnen und Reiter und natürlich werden auch die Zuschauer etwas «Gluschtiges» finden.
Medivet Jump Green Final Am Sonntag können die Teilnehmer fast schon ausschlafen, denn die Medivet Jump Green Prüfungen starten erst um 10 Uhr. Bei diesen Prüfungen gibt es nicht nur fallende Hindernisse, sondern auch Baumstämme und andere feste Hindernisse. Hier stellt sich raus, welche Paare das Zeug für spätere Military-Prüfungen haben. Der KVA hat dieses Jahr ausserdem die Ehre, den Jump Green Final durchzuführen. Spannung ist somit garantiert. Natürlich bekommt man auch am Sonntag feine Verpflegung in der Festwirtschaft. Auch der Spass soll nicht vergessen werden. Zum Abschluss des Wochenendes bietet das Equipenspringen Teilnehmenden genauso wie den Zuschauern Unterhaltung. Wer vergessen hat sich anzumelden – kein Problem. Nachmeldungen sind noch möglich. Carole Kläy Weiter Infos: www.kv-affoltern.ch
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Medaillen fürs Säuliamt
Zufriedene Gesichter in Hedingen
Schweizer OL-Meisterschaft über die Mitteldistanz
Dorf-OL für alle am Chilbi-Wochenende
Bei herrlichem Herbstwetter traten die Schweizer Orientierungsläufer zur Meisterschaft über die Mitteldistanz an. Aus dem Laufgelände bei Arni im Emmental kehrten die Säuliämtler mit drei Podestplätzen heim.
Viel Überraschendes erwartete die OL-Läufer, aber auch die Chilbibesucher am vergangenen Samstag bei prächtigem Wetter in Hedingen. Die vielen Besucher wunderten sich über die ungestüm durchs Dorf hetzenden OL-Läufer und diese, wenn auch nicht alle, wunderten und freuten sich über die vielen kleinen Details auf ihrer OL-Karte. Die eher waldgewohnten OL-Läufer lernten schnell und orteten ihre Posten bei Treppenaufgängen, Unterführungen und an Schulhausecken bestechend sicher. «Wir haben viele Komplimente Drei Kinder beim Posten Bärenbaum. (Bilder zvg.) für die schöne Karte erhalten», meinte Martin Kehrer, Präsident der OLG Säuliamt. René Vock, der die Karte gezeichnet hat fügt bei, dass es eine tolle Herausforderung gewesen sei, all die vielen Details so auf die Karte zu bringen, dass die Lesbarkeit bei einem KartenMassstab von 1:4000 gewährt bleibt. Laufleiterin Kathi Schweizer Routenwahl bei den Walkern. stellte mit ihrem Helferteam den gut hundert Läuferin- Mattis Gysling, Hedingen, 4. Thomas & Nando Hefti, nen und Läufern insgesamt sechs Ka- Hedingen. tegorien bereit. Von einer einfachen, Mittel einfach: 1.Jerome Baur, Hedingen; 2. Till Ankurzen Bahn bis hin zur anspruchsvol- deregg, Hedingen, 3. Jérôme und Christof Leutert, len langen Strecke konnten sich die Bonstetten; 4. Daniel & Ciril Clerc Hedingen Teilnehmer ihre Bahn selber auswäh- Mittel schwierig: 1.Thomas Scherer, Mettmenstetten; len. Und wer einen gemütlichen Spa- 2. Peter Kottmann, Cham; 3. Fabio & Paolo De Carli, ziergang vorzog, wählte die Walkings- Wettswil; 4. René Vock, Bonstetten trecke, die auch dieses Jahr erneut Lang: 1.Roman Schuppisser, Hedingen ; 2. Paolo de mehr Teilnehmer anzog. Die Kleinsten Carli Wettswil ; 3. Ron Mohel, Steinhausen; 4. Fabian drehten ihre Runden auf dem Schul- Pöschl, Bonstetten hausgelände beim Schnur-OL. «Ein OL Walking OL: Am meisten Punkte erreichten Hans für alle soll wirklich allen ein Laufer- Bachmann und Doris Bachmann aus Affoltern, Edith lebnis bieten», so Martin Kehrer. «Die von Gunten aus Hedingen und die Teams Simanova, Kinder am Schnur-OL sind zum Teil Schlieren und Vroni Büchi zusammen mit Regina gerade mal vierjährig, viele der OL- Kaiser aus Bonstetten. Walkers gehen auf die sechzig zu, es soll ein Erlebnis für alle sein und das anzeige ist uns heute auch bestens gelungen». Im oberen Teil des Dorfes begegnen wir einem jüngeren Läufer, schnaufend und schon etwas gezeichnet. «Eigentlich wohne ich ja hier im Überlegungen Dorf, aber dass es so steil ist, habe ich Im Zusammenhang mit medizinischen Leisheute zum erstem Mal bemerkt», tungen lässt sich viel Geld verdienen. Auf stöhnt er – und weg war er. Etwas späKosten von unserem Haushaltsbudget. Da ter treffen wir auf ein Grüppchen der möchten sich ungerufene, nur indirekt demokratisch gewählte Berater und VerwalOL-Walkers, die ihren Posten im Dorftungsräte einbringen, nicht zuletzt, um hozentrum bei der alten Presse fanden he Honorare abzuleiten. Das möchten wir und dort tatsächlich auch mit frivermeiden. Es gilt, den bestehenden schem Most belohnt wurden. «Wir Zweckverband in seinen Statuten wirtkommen seit Jahren an den OL für alle schaftlich und demokratisch auszugestalten. und sind so glücklich, dass wir ohne An Stelle von uns allen sollen künftig 14 von Laufstress, aber doch mit etwas Köpfuns gewählte Leute (aus jedem Dorf eine chen, diese Walkingstrecke absolviePerson), als Delegierte mit dem nötigen ren können». Wissen an der Gestaltung unseres Spitals mitwirken. Und so gab es am Schluss nur zuDas kostet uns an Sitzungsgeldern jährlich friedene Gesichter. Und wer die PosFr. 40 000.–. 7 Verwaltungsräte der geplanten mal nicht so gut fand, tröstete sich ten Spital AG, die wir nicht wählen dürfen, anschliessend an der Chilbi mit einem würden uns jährlich Fr. 150 000.– kosten. Unsere Vertrauensleute wären uns an Gefeinen Glaçé. Bis zum nächsten Frühmeindeversammlungen rechenschaftspflichling ist die Lust auf OL wieder da, tig. dann findet nämlich der nächste «OL Wäre das so abwegig? für alle» statt.
Einmal mehr sorgten die älteren Seniorinnen und Senioren für die Glanzresultate. Im detailreichen, aber gut belaufbaren Gelände war es das feine Gespür für den Postenstandort, welches über Erfolg oder Misserfolg entschied. Ein diffuses Wirrwarr von Dickichten erforderte präzise Kartenarbeit. In den steilen Hängen wurde aber auch der physischen Form viel abverlangt. Lucia Hasler aus Bonstetten und Walter Bickel aus Mettmenstetten gewannen überlegen die Goldmedaille in ihren Alterskategorien. Der Rifferswiler August Grüniger ergänzte seine mächtige Sammlung um eine weitere Silbermedaille. Bei den jüngeren entschieden etwas kleinere Abstände, als bei den Senioren. Stefanie Steinemann schlug sich bei den Damen A Lang wacker und belegte den starken fünften Platz. Strahlende Gesichter zeugten aber auch bei den restlichen 22 Läuferinnen und Läufern aus dem Säuliamt von einem tollen Erlebnis. «Es war ein Lauf zum Geniessen» war denn auch ein viel gehörtes Zitat. Dies tröstete auch über einige langwierige Suchaktionen hinweg. Die junge Hedinger Athletin Sofia Strahl verzeichnete gleich zu Beginn einen grösseren Fehler. Sie blieb aber dran und kämpfte weiter. Eine Erfahrung reicher konstatierte Sie im Ziel: «Das war schade. Aber wenn ich nächstes Mal so laufe, wie vom zweiten Posten an, dann wird wohl mehr rausschauen.» Sie mag wohl recht haben. Sofia gilt als grosses Talent und
Die beiden erfolgreichen Schweizer Meister aus dem Säuliamt: Lucia Hasler, Bonstetten, und Walter Bickel, Mettmenstetten. hofft auf eine Selektion ins Zürcher Regionalkader. Die Voraussetzungen dazu bringt sie jedenfalls mit. (AM)
19. Beat Spalinger (Hedingen) 47:58. H60 ( 4.0 km, 130 m, 16 Po.): 1. Pekka Marti (Twann) 32:12. 38. Hannes Zaugg (Aeugst am Albis) 1:04:50. H65 ( 3.5 km, 130 m, 14 Po.): 1. Franz Wyss (Kappel SO)
Rangliste der Säuliämtler Läufer
29:25. 29. Martin Kehrer (Hedingen) 46:53. H70 (
HE ( 5.2 km, 240 m, 22 Po.): 1. Martin Hubmann
3.2 km, 80 m, 13 Po.): 1. Hansruedi Brand (Liebe-
(Eschlikon TG) 29:17. 16. Andreas Müller (Olten)
feld) 31:32. 18. Markus Hasler (Bonstetten) 46:55.
34:40. 39. Michael Weber (Affoltern am Albis) 43:27.
H75 ( 2.8 km, 60 m, 14 Po.): 1. Adolf Koradi (Zürich)
47.Lukas Müller (Baar) 46.47. H18 ( 4.3 km, 170 m,
35:58. 2. August Grüniger (Rifferswil) 42:19. 20.
16 Po.): 1. Tobia Pezzati (Sagno) 27:29. 27. Jon
Horst Heinrich (Stallikon) 2:25:20. H80 ( 2.6 km, 40
Eugster (Mettmenstetten) 38:18. 31. Patrik Eugster
m, 11 Po.): 1. Walter Bickel (Mettmenstetten) 36:26.
(Mettmenstetten) 51:09. H20 ( 4.9 km, 200 m, 19
D14 ( 3.0 km, 100 m, 12 Po.): 1. Nora Caprari (Mag-
Po.): 1. Térence Risse (Cottens) 32:32. Sandro Vock
gia) 22:17. 15. Sofia Strahl (Hedingen) 30:46. DAL (
(Bonstetten) Po.f.. HAL ( 4.6 km, 210 m, 19 Po.): 1.
3.5 km, 110 m, 14 Po.): 1. Maja Kunz (St. Gallen)
Lukas Schulthess (Illnau) 31:07. 26. Lukas Funk
26:01. 5. Stefanie Steinemann (Zürich) 28:59. 9. Le-
(Winterthur) 43:34. 34. Marius Bühlmann (Olten)
na Spalinger (Luzern) 29:54. DB ( 2.8 km, 30 m, 9
47:02. HAM ( 3.7 km, 130 m, 16 Po.): 1. Gianni
Po.): 1. Kathrin Horn (Konolfingen) 25:20. 32. Ruth
Guglielmetti (Porza) 27:37. 18. Thomas Scherer
Heinrich (Stallikon) 1:14:20. D50 ( 3.1 km, 80 m, 15
(Mettmenstetten) 38:08. H45 ( 4.6 km, 210 m, 18
Po.): 1. Isabelle Hellmüller (Speicher) 34:02. 34.
Po.): 1. Luc Béguin (Chézard-St-Martin) 32:58. 52.
Myrta Vock (Bonstetten) 1:43:45. D60 ( 2.7 km, 50
Werner Eugster (Mettmenstetten) 58:39. H50 ( 4.4
m, 12 Po.): 1. Silvia Baumann (Horgen) 29:47. 7.
km, 180 m, 18 Po.): 1. Reto Müller (Einsiedeln)
Yvette Zaugg (Aeugst am Albis) 34:11. D65 ( 2.4 km,
31:45. 19. René Vock (Bonstetten) 40:23. H55 ( 4.3
40 m, 12 Po.): 1. Lucia Hasler (Bonstetten) 31:09. 6.
km, 160 m, 19 Po.): 1. Fritz Aebi (Oberönz) 35:42.
Berti Kehrer (Hedingen) 40:46.
Zwei Ämtler Siege am Regio-Cup Michel Erni und Lukas Rahn dominieren ihre Kategorie in Laufen Sportklettern: In Laufen fand der zweite Teil des Nordwestschweizerischen Regio-Cups statt. Am Start waren in den verschiedenen Kategorien insgesamt 25 Athletinnen und Athleten. Ausgetragen wurde ein Overall-Wettkampf, an dem zwei Lead-Routen, zwei Boulder und zwei Speed-Routen geklettert werden mussten. Zwei Siege gab es für die beiden Ämtler Michel Erni (Affoltern) bei den Herren U12 und für Lukas Rahn (Bonstetten). Rahn setzte sich in der Kategorie «U14-Mixed» durch. Die Basis dafür legte er in der zweiten Leadroute, die er gleich im ersten Versuch bis zum Top klettern konnte. Weitere Siege für das Regionalzentrum Zürich (RZZ) erreichten Anja Köhler (Wila) in der Kategorie U10 und Kevin Köhler (Wila) bei den Herren U16. Für die Athletinnen und Athleten war dies ein sehr schöner und intensiver Wettkampf, wo sie ihre Vielseitigkeit beweisen konnten. Die Zürcher Teilnehmer haben die Chance genutzt, insbesondere konnten sie sich in Laufen mit einem Wettkampf auf die offenen Zürcher Speed-Meisterschaft vorbereiten, die heute Dienstag, 24. September, ab 17.30 Uhr im Rahmen der Züspa stattfinden wird.
Auszug aus den Ranglisten U12 (Herren): 1. Michel Erni (Regionalzentrum Zürich; Affoltern); 2. Sascha Schwob; 3. Justin Gauch.
U14 (Damen und Herren): 1. Lukas Rahn (Regional-
Top geklettert: Lukas Rahn aus Bonstetten. (Bild SAC-Regionalzentrum Zürich)
zentrum Zürich; Bonstetten), 2. Amira Künzli, 3. An-
Ranglistenauszug: Kurz: 1.Tabea Laasch & Anna
nalisa Tognon (Regionalzentrum Zürich; Langnau).
Messmer, Wettswil; 2. Familie Tobler, Hedingen, 3.
www.verein-zweckverband.ch Siehe «Aktuell» und «Tagebuch»
Faszination Vogelflug Freitag, 27. September 2013 Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern lädt zu einem spannenden Vortrag über die Faszination des Vogelfluges. Wie ein Vogel fliegen können, das hat sich wohl jeder schon mal gewünscht. Welche Voraussetzungen braucht es, damit ein Vogel oder ein Flugzeug fliegen kann? Können Vögel rückwärts oder auf dem Rücken fliegen? Wie wissen Vögel, wohin sie auf dem Vogelzug fliegen müssen? Diesen und anderen Fragen wollen wir am 27. September auf die Spur kommen. Alle Interessierten sind eingeladen. Ort: Vereinslokal des NVBA an der Giessenstrasse 18 in Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr www.nvba.ch
Mittwoch, 25. Sept. 2013 ab 19.00 Uhr
Säuliämtler FLOHMÄRT Samstag, 28. September 2013, 9 bis 16 Uhr, auf dem Kronenplatz in Affoltern am Albis Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. Nächste Markttermine: 19. Okt. 2013 mit Spezial-Event Raclette-Stand und Skibörse. 80 gr.
Restaurant Rütli Gebrüder Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07
075 2013

References: § 147
 § 151
 § 51
 Art. 10
 § 21
 §14
In dubio
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