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Timestamp: 2016-10-24 18:25:03+00:00

Document:
9C_339/2016 � � Urteil vom 8. August 2016
vom 18. M�rz 2016.
Die 1965 geborene A.________ arbeitete bis August 2008 in der Heilp�dagogischen Schule B.________ als Rhythmiklehrerin. Anfang November 2009 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich f�hrte verschiedene Abkl�rungen durch und verneinte einen Rentenanspruch mit Verf�gung vom 2. April 2012. Nachdem eine von der Versicherten beantragte Arbeitsvermittlung aufgrund der unklaren medizinischen Situation erfolglos geblieben war, holte die IV-Stelle bei der MEDAS Bern ein interdisziplin�res Gutachten ein, das vom 17. Juni 2014 datiert. Gest�tzt darauf verneinte sie einen Rentenanspruch nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren mit Verf�gung vom 28. Oktober 2014 erneut (maximaler Invalidit�tsgrad: 25 %).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 18. M�rz 2016 ab, soweit es darauf eintrat.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erheben und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die Sache zur Einholung eines erg�nzenden Gutachtens und anschliessender Neuverf�gung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen; sodann ersucht A.________ um unentgeltliche Rechtspflege.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber Invalidit�t, Erwerbsunf�higkeit (Art. 4 Abs. 1 IVG und Art. 7 f. ATSG), den Rentenanspruch bzw. dessen Umfang (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG) sowie die Neuanmeldung nach Verweigerung der Invalidenrente aufgrund eines zu geringen Invalidit�tsgrades (Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV) zutreffend dargelegt. Ebenso richtig wiedergegeben hat es die Rechtsprechung zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Darauf wird verwiesen.
Die Vorinstanz hat dem interdisziplin�ren Gutachten der MEDAS Bern vom 17. Juni 2014 Beweiskraft zuerkannt und erwogen, dass der Beschwerdef�hrerin die angestammte T�tigkeit als Rhythmiklehrerin zu 75 % (ganzt�gig bei einer um 25 % verminderten Leistungsf�higkeit) zumutbar ist. Gest�tzt darauf hat sie weitere Abkl�rungen als entbehrlich erachtet und einen Rentenanspruch verneint.
3.1.�Mit Blick auf die ger�gte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) ist einzig entscheidrelevant, dass sich die Beschwerdef�hrerin im Vorbescheidverfahren sowie im nachfolgenden Beschwerdeverfahren uneingeschr�nkt zum MEDAS-Gutachten vom 17. Juni 2014 �ussern konnte, wovon sie auch Gebrauch machte (vgl. Eingabe im Vorbescheidverfahren vom 23. September 2014; vorinstanzliche Beschwerde vom 25. November 2014). Der Umstand, dass sie vor Erlass des Vorbescheides keine Gelegenheit zur Stellungnahme erhielt, f�hrt nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides (vgl. BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126).
3.2.�Was die Beschwerdef�hrerin zur Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS Bern vorbringt, ersch�pft sich sodann im Wesentlichen in einer Wiederholung der schon im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen R�gen, was nicht gen�gt. Insbesondere hat sich die Vorinstanz mit dem Einwand befasst, dass bei der Begutachtung kein auf das Ehlers-Danlos-Syndrom spezialisierter Experte beigezogen worden sei. Sie hat diesbez�glich �berzeugend auf den interdisziplin�ren Charakter der MEDAS-Expertise unter Beteiligung von sechs verschiedenen Fachdisziplinen verwiesen (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.). Mithin setzten sich die Gutachter detailliert mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom auseinander (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 20 f. ["Ad Ehlers-Danlos-Syndrom"]) und ber�cksichtigten die Einsch�tzung der auf dieses Krankheitsbild spezialisierten �rztin Dr. med. C.________ (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 20 und 39 [internistisches Teilgutachten]) sowie die Stellungnahmen der behandelnden Allgemeinmedizinerin Dr. med. D.________ (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 5 ff. ["Aktenanalyse"]). Dass die medikament�se Behandlung bei Patienten mit Ehlers-Danlos-Syndrom, wie Dr. med. D.________ festhielt, grunds�tzlich schwierig ist, hilft nicht weiter, zumal die medizinischen Experten der verminderten Belastbarkeit der Versicherten im muskoskelettalen Bereich in concreto hinreichend Rechnung getragen haben (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 23).
Auch zur Behauptung der Beschwerdef�hrerin, dass zwischen dem rheumatologischen und dem orthop�dischen Teilgutachten ein Widerspruch bestehe, hat das kantonale Gericht Stellung genommen. Soweit die Versicherte neu auf die Trainingsvorschl�ge des orthop�dischen Gutachters Dr. med. E.________ (Gymnastik; Haltungsschulung; Stabilisierung des muskul�ren Korsetts) Bezug nimmt, wurden diese - wie die sonstige orthop�dische Beurteilung - in das interdisziplin�re Gesamtgutachten �bernommen. Inwieweit zus�tzlich eine (explizite) Diskussion von Wechselwirkungen, vornehmlich zwischen den Fachgebieten Orthop�die und Rheumatologie, erforderlich sein soll, ist nicht ersichtlich und legt die Versicherte auch nicht (substanziiert; Art. 106 Abs. 2 BGG) dar. Nachdem auch die weiteren Einw�nde sowie die mit der Beschwerde verurkundeten - im �brigen unzul�ssigen (Art. 99 Abs. 1 BGG) - Unterlagen keine Zweifel an der Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens zu begr�nden verm�gen, stellt der Verzicht des kantonalen Gerichts auf erg�nzende Abkl�rungen keine Verletzung der Beweisw�rdigungsregeln (Art. 43 und 61 lit. c ATSG) oder des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) dar (antizipierende Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Der vorinstanzliche Entscheid ist bundesrechtskonform (E. 1).
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG), wird sie im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begr�ndung und unter Hinweis auf den kantonalen Gerichtsentscheid (Art. 109 Abs. 3 BGG) erledigt.

References: Art. 7
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 106
 Art. 6
 BGE