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Timestamp: 2017-12-14 06:44:08+00:00

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Vorschlag aus dem Energieministerium zur KWKG-Novelle: Keine Zukunft für Brennstoffzellen und Mikro-BHKW | BHKW-Infothek
auch die sinkenden Börsenpreise für die Einspeisung von Strom Der Verein BHKW Forum schlug daher bereits im letzten Jahr konkret eine Anhebung des KWK Zuschlags auf 12 Cent je kWh für den Leistungsanteil bis 2 kW und 9 Cent je kWh für den Leistungsanteil bis 10 kW vor Das BMWi weiß wer von den Plänen profitieren würde 224 Mio Euro für alte Großkraftwerke und wo das Geld versickern soll Selbst bei einem rasanten Wachstum mit einer Verzehnfachung des Absatzes stromerzeugender Heizungen in der Nano KWK Klasse und damit insbesondere von Brennstoffzellen bis 2 kW würde eine differenzierte und angemessene Anhebung des Fördersatzes nur rund 2 5 bis 5 Mio Euro pro Jahr kosten Diese Summe ergibt sich aus der Differenz von 12 an Stelle von 5 41 Cent KWK Zuschlag je kWh bezogen auf 11 470 Nano KWK Anlagen an Stelle der 1 147 Anlagen in 2014 mit einer Spannweite aufgrund der nicht abschätzbaren Vollbenutzungsstundenanzahl Doch diese vergleichsweise kleine Summe als Hebel für die Energiewende die noch dazu unzählige Arbeitsplätze im Handwerk und bei mittelständischen Heiztechnikherstellern mit heimischer Fertigung sichern würde scheint das BMWi nicht erübrigen zu können Gleichwohl sollen nach Plänen des BMWi satte 224 Mio Euro für bereits abgeschriebene Großkraftwerke mit einer Leistung von mehr als 10 Megawatt ausgegeben werden Würden nur ein bis fünf Hundertstel dieser Summe in stromerzeugende Heizungen umgeleitet könnte das BMWi mit Vorlage seines Referentenentwurfes mit Stolz verkünden die Energiewende wirklich vorangebracht zu haben und müsste sich nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen ausschließlich eine Klientelpolitik zu Gunsten der Betreiber großer Kraftwerke unterstützt zu haben Vielleicht hat man im Ministerium nur übersehen dass es so etwas wie stromerzeugende Heizungen und einen derzeit laufenden Markteintritt der Brennstoffzellenheizgeräte überhaupt gibt Bis zur Vorlage des BMWi Referentenentwurfes zur KWKG Novelle hat das Ministerium jedenfalls durchaus noch Gelegenheit sich der Energiewende im Heizungskeller anzunehmen lfs Mehr Alle Meldungen der BHKW Infothek zu KWK Politik und Gesetzesvorhaben ISH15 Buderus zeigt neue Brennstoffzelle BZH192iT und verkündet Pläne zur Markteinführung der FC10 Freikarten für die Hannover Messe und KWK Index Q1 2015 13 Antworten auf Vorschlag aus dem Energieministerium zur KWKG Novelle Keine Zukunft für Brennstoffzellen und Mikro BHKW Holger Schallert sagt 31 03 2015 um 10 46 Moin aus dem stürmischen Norden seit 1999 unterwegs als Finanzierungspartner für die BHKW Vertriebe und deren Kunden haben wir alle BHKW Marktschwankungen genossen Seitdem hat sich der BHKW Absatz nicht wirklich deutlich erhöht Das Risiko krass reduzierter KWK Zuschläge hat uns jetzt veranlasst möglichst alle BHKW Hersteller zu einem Arbeitstreffen an einen Tisch zu bekommen Die Resonanz ist bislang eher verhalten Es wiederstrebt uns jedoch zutiefst wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen und darauf zu warten ob sie uns frisst oder nicht Das Risiko ist sehr real denn auch die PV und Biogasindustrie die deutlich mehr Umsatz erzielten hat der Gesetzgeber mit reduzierten Förderbeträgen empfindlich getroffen Etliche Anbieter blieben auf der Strecke Auch dort hat man alles versucht um die Förderungen zu erhalten oder sogar zu erhöhen ohne Erfolg Die BHKW Anbieter haben bisher einige in anderen Branchen erfolgreiche Vertriebsstrategien zur Steigerung ihres BHKW Absatzes nicht genutzt Deshalb gehören u E die bisherigen BHKW Vertriebsmodelle auf den Prüfstand Hier einige Beispiele Fahrzeuge werden heute zu einem erheblichen Teil durch Nutzungs Überlassungsverträge abgesetzt Der Kunde zahlt eine mtl Gebühr und muss nicht kaufen Mobiltelefone wurden aufgrund des hohen Preises seinerzeit per 2 jährigem Nutzungsvertrag außerordentlich erfolgreich in den Markt gebracht Wer hätte wohl damals einige hundert Mark für ein Mobiltelefon bezahlt wenn man es hätte gegen cash kaufen müssen Siemens begann in den 60 70 ern damit seine Telefonanlagen lediglich zu vermieten und verdiente damit Jahrzehnte viel mehr Geld als mit dem Verkauf Auch Unternehmen wie IBM und Xerox wurden mit diesen Geschäftsmodellen groß und mächtig Der BHKW Interessent möchte kein BHKW kaufen sondern seine Energiekosten senken Ein BHKW kostet nicht nur einen Kaufpreis Es benötigt außerdem Brennstoff Wartung Betreuung Abrechnung der einzelnen Förder Leistungskomponenten als Dienstleistung etc Das alles könnte man zu einem vertriebs und kundenfreundlichen Paket schnüren es in kleine Scheiben mtl Nutzungsraten aufteilen und dem Kunden im Vergleich zu seinen jetzigen Energiekosten schmackhafter machen Vielleicht wird sich ein BHKW Hersteller sogar damit anfreunden müssen einen Teil seines Gewinnes erst im Laufe der Nutzungszeit zu realisieren und nicht alles über den Verkaufspreis zu Beginn Wenn sich nicht auch der BHKW Anbieter den schwierigeren Bedingungen anpasst befürchten wir bei weiteren Umsatzeinbrüchen insbesondere im Mini Mikro KWK Markt schlimme Folgen für viele Marktteilnehmer JETZT GENÜGT DAS FORDERN HÖHERER KWK ZUSCHLÄGE NICHT MEHR UM UNS ZU SCHÜTZEN MÜSSEN WIR SELBST AKTIV WERDEN Wir werden hierbei unterstützen Herzliche Grüße Holger Schallert http www schallert capital de Antworten Pingback Freikarten für die Hannover Messe und KWK Index Q1 2015 BHKW Infothek D Gerhardt sagt 13 04 2015 um 09 38 Fast könnte man versucht sein zu glauben die Bundesregierung sei empfänglich für Lobby Arbeit Je größer die Lobby Wiedereinmal tut das Energieministerium das eine während sie das andere sagt Antworten Achim Debudaj sagt 13 04 2015 um 16 23 Die Vorschläge des BMWi sind fehlerhaft und zeigen leider eine riskante Oberflächlichkeit Bei BHKW bis 50 kW el ist der Betrag von 5 41 ct kWh der Zuschuss für den erzeugten Strom nicht die Einspeisdevergütung Die Einspeisevergütung beträgt derzeit 3 21 ct kWh Was also will das BMWi ändern MfG Achim Debudaj Antworten S Huck sagt 15 04 2015 um 16 41 Guten Tag ich würde gerne wissen ob in diesem Beitrag und speziell bei den Aussagen über Brennstoffzellen berücksichtigt wurde dass es seit Januar 2015 eine zusätzliche Förderung durch das Mini KWK gibt Dazu folgende Verständnisfragen Schliessen sich die beiden Förderprogramme aus Wenn nicht wo liegt die Diskrepanz dass dies in obiges Praxisbeispiel nicht einfliesst und zu der Aussage Vielleicht hat man im Ministerium nur übersehen dass es so etwas wie stromerzeugende Heizungen und einen derzeit laufenden Markteintritt der Brennstoffzellenheizgeräte überhaupt gibt führt Kann es sein dass dieser Aspekt vielleicht vom Autor nur übersehen worden ist MfG S Huck Antworten BHKW Infothek sagt 15 04 2015
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Stellungnahmen zum Referentenentwurf des KWKG 2016 | BHKW-Infothek
dem aktuellen Entwurf pauschal für alle BHKW bis 50 kW der Förderzeitraum von 10 Jahren auf 45 000 Stunden begrenzt werden Zwar hat das BMWi neben der Verkürzung von 10 Jahren auf 45 000 Stunden auch eine Anhebung der Vergütung von derzeit 5 41 Cent auf 8 Cent je Kilowattstunde geplant dies gilt aber nur für eingespeisten Strom Selbst verbrauchter Strom soll hingegen nur noch mit 4 Cent je kWh gefördert werden Während dies bei Anlagen mit 50 kW möglicherweise sogar sachgerecht sein könnte werden damit andererseits ganzjährig durchgehend arbeitende Brennstoffzellen mit nur 1 kW Leistung um gut 50 Prozent ihres bisherigen Förderzeitraums gebracht Auch der Markt der motorischen Nano BHKW der in 2014 ohnehin um 40 Prozent eingebrochen ist würde durch diese Pläne zusätzlich gebremst und damit vollkommen trockengelegt Dabei haben Viessmann Vaillant Buderus SenerTec und Elcore in diesem Segment erst vor wenigen Wochen zahlreiche neue Brennstoffzellen vorgestellt Deutlich werden die Einschnitte für stromerzeugende Heizungen am Beispiel einer Brennstoffzelle mit einer elektrischen Nennleistung von 750 Watt und rund 8 000 Vollbenutzungsstunden pro Jahr Im Rahmen des derzeit geltenden KWKG 2012 erhält der Betreiber einer solchen Brennstoffzelle für jede erzeugte Kilowattstunde 5 41 Cent über 10 Jahre was 4 328 Euro entsprechen würde Entsprechend der Pläne des BMWi soll eine solche Anlage mit dem KWKG 2016 nur noch über 45 000 Stunden einen Zuschlag von 4 Cent für den Eigenverbrauch sowie 8 Cent für die Einspeisung von Strom erhalten Bei einer realistischerweise angenommenen Eigenverbrauchsquote von 70 Prozent würde die Förderung für die Einspeisung 1 080 Euro und der Zuschlag für den Eigenverbrauch 1 260 Euro betragen Insgesamt soll die Förderung folglich von 4 328 auf nur noch 2 340 Euro sinken also um rund die Hälfte gekürzt werden Betrachtet man ein Mikro BHKW wie den SenerTec Dachs mit 5 5 kW Erzeugungsleistung und einer geringeren Laufleistung pro Jahr beträgt die Kürzung rund 20 bis 30 Prozent ASUE BHKW Forum und der Bund der Energieverbraucher schlagen daher vor Mini BHKW bis 50 kW elektrischer Leistung wie bisher einen KWK Zuschlag von 5 41 Cent je selbst verbrauchter Kilowattstunde sowie zusätzlich die vom BMWi vorgeschlagene neue Vergütung von eingespeistem Strom in Höhe von 8 Cent je Kilowattstunde zu zahlen Darüber hinaus sollte der KWK Zuschlag wie bisher über einen an der Lebensdauer der stromerzeugenden Heizungen bemessenen Zeitraum geleistet werden um zu verhindern dass neuwertige Heizungen schon nach wenigen Jahren verschrottet werden nur weil der Zuschlagszeitraum abgelaufen ist Kleine stromerzeugende Nano BHKW bis 2 kW elektrischer Leistung sollten aus Sicht der genannten Verbände eine Zuschlagsberechtigung über 80 000 Stunden erhalten was der angestrebten Lebensdauer von Brennstoffzellen entspricht Die ganz überwiegend verbrennungsmotorisch angetriebenen Mikro und Mini BHKW bis 50 kW sollten hingegen eine Zuschlagsberechtigung über 60 000 Stunden erhalten was ebenfalls der zu erwartenden Nutzungsdauer dieser stromerzeugenden Heizungen entspräche Alle weiteren Punkte und ausführliche Erläuterungen können den beiden als PDF Dokument bereitgestellten Stellungnahmen entnommen werden lfs Download Stellungnahme von ASUE BHKW Forum und Bund der Energieverbraucher Download Verbändeübergreifende Stellungnahme gegen die Verhinderung von Mieterstrom
Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/23170/2015-09-07-stellungnahmen-zum-referentenentwurf-des-kwkg-2016/ (2016-02-10)
HMI 2015: IAV zeigt Eigenentwicklung eines Mikro-BHKW | BHKW-Infothek
Motor und Generator mittels einer Welle zu verbinden hat die IAV den Motor über dem luftgekühlten Generator angeordnet und beide Komponenten mit einem Riementrieb verbunden Eine Konstruktion die zwar nicht neu ist sich aber abgesehen vom Kirsch Micro BHKW bisher nicht durchsetzen konnte und auch dort für so manche Herausforderung gesorgt hat Aus dem Automotivebereich kommend besitzen wir eine tiefe Kenntnis darüber wie sich große Kräfte zuverlässig mit einem Riemen übertragen lassen Nach einer zweijährigen Entwicklung und mehreren seit einem Jahr auf unserem Prüfstand im Testbetrieb laufenden Prototypen hat sich unser Riementrieb als solide Lösung erwiesen wusste IAV Bereichsleiter Winfried Schultalbers im Gespräch mit der BHKW Infothek zu überzeugen Die Konstruktion der IAV habe zudem zwei entscheidende Vorteile Mit einer Grundfläche von 70 mal 90 cm bei einer Höhe von 130 cm besitzt unser Mikro BHKW die typischen Abmessungen weißer Ware findet damit auch in kleinen Immobilien seinen Platz und lässt sich mit einem Gewicht von unter 200 kg auch leicht in Keller einbringen Darüber hinaus lasse sich die Konstruktion bereits in der Fertigung sehr einfach zusammensetzen denn die Erzeugungseinheit kann von einer Person alleine binnen 3 Stunden komplett montiert werden was zusammen mit der konsequenten Verwendung von Industrie Standardkomponenten die Produktionskosten des Mikro BHKW minimiert verspricht Schultalbers IAV Mikro BHKW Platzsparende Konstruktion im Format weißer Ware Ungewöhnliches Anwendungskonzept Während Nano und Mikro BHKW als stromerzeugende Heizung typischerweise so klein dimensioniert werden dass eine möglichst hohe Betriebsstundenzahl von 4 000 bis 6 000 Stunden erreicht werden kann geht die IAV den umgekehrten Weg Das BHKW der IAV soll ein Einfamilienhaus ohne Spitzenlastkessel rein monovalent beheizen was sich in 70 Prozent der berechneten Anwendungsfälle in einer durchschnittlichen Vollbenutzungsstundenzahl von 1 170 Stunden niederschlage Dabei könne das Mikro BHKW seine Leistung auf bis zu 20 Prozent der Nennleistung herunter modulieren Bei einem erwarteten Wartungsintervall von 3 000 Betriebsstunden würde sich folglich ein etwa jährlicher Wartungsrhythmus ergeben Zusätzlich sieht das Konzept der IAV einen Elektroheizstab mit 5 kW Leistung zur Installation im Pufferspeicher vor der notfalls an extrem kalten Tagen oder bei einem Anlagenausfall als Zusatzheizung von der BHKW Steuerung angefordert werden kann Prototyp einer integrierten SLBG BHKW Steuerung der IAV Hochintegrierte BHKW Steuerung Aus dem Entwicklungsprojekt eines Mikro BHKW heraus hat die IAV aber auch Einsparpotentiale für andere Hersteller aufgedeckt An die Stelle einer frei programmierbaren SPS speicherprogrammierbare Steuerung die nicht nur als Bauteil mit entsprechenden Ein und Ausgabemodulen teuer ist sondern auch eine aufwändige Programmierung erfordert ist beim IAV Mikro BHKW eine selbst entwickelte BHKW Steuerung getreten Vom Logikbaustein über die Leistungselektronik bis hin zur Datenaufzeichnung mit Langzeitspeicherung und Online Visualisierung hat die IAV alle wirklich notwendigen oder sinnvollen Funktionen in einer Steuerung bestehend aus vier Platinen zusammengefasst und plant diese Komponente auch anderen BHKW Herstellern als Produkt anzubieten lfs Mehr Komplette Mikro BHKW Übersicht der BHKW Infothek Mehr Alle Meldungen zur Hannover Messe Webseite www iav com HMI 2015 SOLIDpower präsentiert Brennstoffzelle EnGen 2500 Stellungnahmen zum Referentenentwurf des KWKG 2016 3 Antworten auf HMI 2015 IAV zeigt Eigenentwicklung eines Mikro
Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/23103/2015-06-23-hmi-2015-iav-zeigt-eigenentwicklung-eines-mikro-bhkw/ (2016-02-10)
HMI 2015: SOLIDpower präsentiert Brennstoffzelle EnGen-2500 | BHKW-Infothek
wohingegen für die eigentliche Fertigung 2008 eine Fabrik im italienischen Mezzolombardo eingeweiht wurde Während schon kurz darauf erste Prototypen gefertigt wurden begann unter der Bezeichnung EnGen 1000 die Planung für ein wandhängendes Brennstoffzellenheizgerät mit 1 kW elektrischer Leistung bei 30 Prozent elektrischem Wirkungsgrad von dem zwischen 2011 und 2013 zehn Anlagen im Projekt Rete Crisalide erprobt wurden Parallel wurde 2011 mit Projekt EnGen 2500 die Entscheidung für die Entwicklung eines Multi Stack Designs zur Steigerung des elektrischen Wirkungsgrades gefällt Beschreibung der SOLIDpower EnGen 2500 durch die IBZ auf der HMI 2015 Markteinführung der EnGen 2500 Für den europaweiten Vertriebserfolg des EnGen 2500 zeichnet seit Mai 2014 Guido Gummert ehemaliger Geschäftsführer von Baxi Innotech mit der im November eröffneten SOLIDpower Niederlassung bei Hamburg verantwortlich Im Rahmen des europäischen Feldtestprojektes ene field wurde 2014 nach der Umbenennung der Unternehmensgruppe von SOFCpower in SOLIDpower mit der Installation erster EnGen 2500 begonnen Insgesamt sollen 86 EnGen 2500 über das ene field Projekt bei Endkunden installiert werden Herzstück des Gerätes im Format eines Gefrierschranks sind zwei planare Gen II SOFC Brennstoffzellenstacks vom Typ G8 die in einer HB 2500 Hot Box zusammengefasst sind Für den freien Vertrieb zählen jedoch nicht nur hohe Wirkungsgrade und auch für eine Warmwasserbereitung ausreichende Systemtemperaturen die von SOFC Zellen bereitgestellt werden können sondern auch die Systemkosten Bereits 2016 streben wir jedoch mit einer neuen Gerätegeneration Kosten von nur 5 000 Euro je kW Leistung an so Gummert EnGen 2500 mit den relevanten Eckdaten in der Nahaufnahme Anspruchsvolle SOFC Technik Zusätzlich zur Installation sind wie bei allen Nano BHKW auch die Wartungs und Folgekosten von entscheidender Bedeutung Vorreiter sind an dieser Stelle derzeit PEM Brennstoffzellen aus japanischer Fertigung Inzwischen haben wir mit einer Brennstoffzelle von Toshiba auf unserem Prüfstand 20 000 Betriebsstunden erreicht ohne dass eine Verschlechterung der Messwerte zu erkennen ist Angesichts der bisher ausbleibenden Degradation dieses Brennstoffzellenmodells scheint uns die angestrebte Lebenserwartung von 80 000 Stunden realistisch bemessen zu sein Die technische Marktreife dieses Brennstoffzellentyps ist entsprechend unseren Erkenntnissen gegeben so der für die Erprobung bei RWE verantwortliche Diplom Ingenieur Uwe Dietze im Gespräch mit der BHKW Infothek anlässlich der Vorstellung des Dachs InnoGen mit Toshiba Brennstoffzelle Ganz anders sieht es jedoch bei den SOFC Geräten aus Beim BlueGen der wie die EnGen 2500 ebenfalls auf einen SOFC Stack setzt ist typischerweise ein Wechsel des Stacks nach 3 bis 4 Jahren erforderlich was zu hohen Preisen für Vollwartungsverträge führt Und auch beim EnGen gehen Experten derzeit nur von einer Stack Lebensdauer von etwa 20 000 Stunden aus Dieser Umstand erklärt auch den kommunizierten jährlichen Vollwartungspreis von etwa 600 bis 800 Euro des EnGen 2500 Technische Daten des SOLIDpower EnGen 2500 Hohes Potenzial aber ein langer Weg Während die in Deutschland von Viessmann und SenerTec angebotenen Brennstoffzellenheizgeräte auf PEMFC Basis technisch ausgereift abgesehen von Filterwechseln nahezu wartungsfrei aber im Hinblick auf den elektrischen Wirkungsgrad keine Überflieger sind besteht bei der SOFC Technik noch enormes Potenzial Die Herausforderung für die momentan insolvente Ceramic Fuel Cells mit ihrem BlueGen und den zumindest
Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/23077/2015-06-19-hmi-2015-solidpower-praesentiert-brennstoffzelle-engen-2500/ (2016-02-10)
soll ein kompletter Wechsel nur etwa 800 Euro kosten Herzstück des EnerTwin Eine Mikrogasturbine auf Basis eines KFZ Turboladers Technisches Konzept Herzstück des EnerTwin ist ein umgebauter KFZ Turbolader der mit einem Generator von ATE gekoppelt ist Mit 180 000 bis 240 000 Umdrehungen pro Minute erzeugt diese Konstruktion laut Datenblatt bedarfsgerecht modulierend zwischen 1 und 3 kW elektrischer Leistung bei einer Wärmeauskopplung von 6 bis 15 kW und soll mit 90 Prozent Gesamtwirkungsgrad mindestens 30 000 Betriebsstunden halten Die Steuerung des EnerTwin besitzt Anschlüsse für OpenTherm RS 485 0 10V sowie Modbus zur Ansteuerung durch eine übergeordnete Steuerung kann aber auch selbst einen Spitzenlastwärmeerzeuger anfordern weitere EnerTwin in Kaskadenschaltungen ansteuern und lässt sich mittels Ethernet auch aus der Ferne überwachen sowie parametrieren Mit einem Schallpegel von 55 dB a soll der EnerTwin zudem nicht lauter arbeiten als vergleichbare BHKW mit Verbrennungsmotor An Brennstoffen wird vorerst nur Erdgas unterstützt An einer Variante für den Betrieb mit Heizöl wird zwar zusammen mit dem Öl Wärme Institut IWO geforscht konkrete Fortschritte sind an dieser Stelle jedoch nicht zu vermelden und auch eine Variante für Flüssiggas steckt lediglich im Konzeptstadium Steuerung des EnerTwin mit umfangreichem Schnittstellenangebot Feldtests und Markteinführung Im niederländischen Eindhoven arbeiten mittlerweile 17 Personen an der Entwicklung des EnerTwin und der für 2016 geplanten Markteinführung des Gerätes Nach dem Entwicklungsstart in 2008 und mehreren Vorseriengenerationen wurde Mitte 2013 mit dem ersten europäischen Feldtest begonnen In Deutschland werden seitdem zwei EnerTwin beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR in Stuttgart unter Laborbedingungen sowie jeweils zwei Systeme bei den Stadtwerken Dresden Drewag sowie E ON und ein EnerTwin vom Fraunhofer Institut erprobt Die Erfahrungen aus diesem Test führten zu einer veränderten Brennkammergeometrie sowie einer Verringerung der elektrischen Leistung von erst 3 8 kW auf jetzt 3 0 kW aber andererseits zu einer gesteigerten thermischen Ausnutzung und damit einem höheren Gesamtwirkungsgrad Seit Februar wird die zweite Feldtestgeneration neben Standorten in den Niederlanden und Deutschland auch in Frankreich Belgien und Italien erprobt Blick in das Innere des EnerTwin Niedrige Kosten als Schlüssel zum Erfolg Sofern die Erprobung der aktuellen 2 Feldtestgeneration problemlos voranschreitet sei eine Markteinführung in Deutschland bereits Anfang 2016 zu erwarten erklärt Ahout Und nicht nur bei der Wartung auch bei der Anschaffung will MTT mit niedrigen Kosten punkten Etwa 12 500 bis 13 000 Euro soll der EnerTwin zur Markteinführung kosten Derzeit sucht MTT nach Vertriebspartnern für die bevorstehende Markteinführung des EnerTwin Neben Installationsbetrieben sieht Ahout auch in Gasversorgern wie Stadtwerken gute Partner für den Vertrieb des EnerTwin im Contracting Aus Sicht der BHKW Infothek könnte das vollkommen neue Konzept des EnerTwin eine echte Bereicherung für das Mikro KWK Marktsegment werden sofern die angepeilten Wartungs und Ersatzturbinenkosten sowie die Lebensdauererwartung von mindestens 30 000 Stunden auch praktisch eingehalten werden können lfs Mehr Alle Meldungen der BHKW Infothek zur Hannover Messe Datenbank Komplette Mikro BHKW Übersicht Webseite Webseite von Micro Turbine Technology Auch auf der ISH 2015 wurde ein MTT EnerTwin Komplettsystem ausgestellt Neues Förderprogramm für Brennstoffzellen BHKW HMI 2015 SOLIDpower präsentiert
Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/23042/2015-06-18-hmi-2015-mtt-vor-markteinfuehrung-der-mikrogasturbine-enertwin/ (2016-02-10)
und die Viessmann Vitovalor 300 P mit einer Brennstoffzelle von Panasonic winken rund 7 600 Euro Förderung Darüber hinaus hat Viessmann den Preis der Vitovalor 300 P kürzlich auf 19 500 Euro gesenkt so dass unter Berücksichtigung der neuen Förderung eine komplette Brennstoffzellenheizung mit japanischen Wurzeln schon ab 11 900 Euro zu haben ist Aber auch in Deutschland gefertigte Brennstoffzellen profitieren Die nur rund 10 000 Euro teure Elcore 2400 kann mit bis zu 4 000 Euro gefördert werden und der BlueGen mit 1 5 kW elektrischer Leistung würde sogar einen Fördersatz von 10 600 Euro erhalten so sich dessen Hersteller CFC aus der Insolvenz retten kann ISH 2015 AISIN Brennstoffzelle in einer Heizzentrale von Buderus Regionale Angebote prüfen Für Hausbesitzer bleibt die Förderung von Brennstoffzellen weiterhin unübersichtlich Einzelne Bundesländer aber auch regionale Versorger oder gar Landkreise fördern immer wieder zeitlich und regional beschränkt die Installation von Brennstoffzellen Selbst Förderübersichten wie das Förder Navi der EnergieAgentur NRW oder das Verzeichnis vom BINE Informationsdienst erfassen aktuell laufende Förderungen nur bruchstückhaft Die BHKW Infothek empfiehlt interessierten Hausbesitzern daher grundsätzlich auch bei ihrem lokalen Gasversorger anzufragen Erste Anlaufstelle sind jedoch die Hersteller von Brennstoffzellenheizgeräten welche wiederum mit den lokalen Handwerksbetrieben kooperieren Als Hersteller haben wir grundsätzlich eine gute Übersicht über aktuelle Förderungen In Zusammenarbeit mit lokalen Installateuren wird im Rahmen einer Angebotserstellung geprüft welche Förderungen auf Bundes Landes Regional aber auch Stadtwerkebene einbezogen werden können berichtet Elcore Vertriebsleiter Martin Eichelbrönner im Gespräch mit der BHKW Infothek Viessmann Vitovalor 300 P mit Panasonic Brennstoffzelle auf der HMI 2013 Die Zeit ist reif Brennstoffzellen für den Heizungskeller sind keine Zukunftsvision sondern regulär erhältliche stromerzeugende Heizungen und dank entsprechender Förderprogramme für die Besitzer von Ein und Zweifamilienhäusern nicht nur eine hocheffiziente und umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Lösungen sondern auch wirtschaftlich sehr interessant Durch die neue Förderrichtlinien werden jetzt auch Stadtwerke und Energiedienstleister angesprochen die sich mithilfe der Förderung bei ihren Kunden und Geschäftspartnern für die Brennstoffzelle einsetzen können Zusammen mit dem für individuelle Projekte maßgeschneiderten Mini KWK Impulsprogramm das hocheffiziente Erdgas Brennstoffzellen seit diesem Jahr besonders fördert bestehen jetzt zwei bundeseinheitliche Förderungen für Brennstoffzellenprojekte würdigt Jürgen Stefan Kukuk Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch die neue Förderung des BMVI Neben der rein monetären Förderung der Brennstoffzelle seien aber auch Vorteile im Rahmen der EnEV des Erneuerbare Energien Wärmegesetzes oder darauf aufbauender Förderinstrumente zu beachten so Kukuk Für Planer und Energieberater stellt die Initiative Brennstoffzelle eine entsprechende Berechnungshilfe unter Berücksichtigung der DIN SPEC 32737 kostenfrei zum Download bereit lfs Weiterführende Links zu dieser Meldung Aufruf zur Antragseinreichung für Brennstoffzellen des BMVI Brennstoffzellen KWK Förderrichtlinie des BMVI Brennstoffzellen in der Nano BHKW Datenbank Meldung Förderprogramme bringen Brennstoffzellen auf den Markt BNetzA und BGH stärken die Rechte freier Messstellenbetreiber HMI 2015 MTT vor Markteinführung der Mikrogasturbine EnerTwin 6 Antworten auf Neues Förderprogramm für Brennstoffzellen BHKW Thomas Deus Fa GO BHKW GmbH sagt 18 06 2015 um 09 46 Zitat Darüber hinaus hat Viessmann den Preis der Vitovalor 300 P kürzlich auf 19 500 Euro gesenkt so dass
Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/23017/2015-06-17-neues-foerderprogramm-fuer-brennstoffzellen-bhkw/ (2016-02-10)
Mini-KWK-Impulsprogramm: Ab 2015 deutlich mehr Förderung für Nano- und Mikro-BHKW | BHKW-Infothek
KWK Richtlinie zwei Bonusförderungen geschaffen Für den Erhalt der Bonusförderung Wärmeeffizienz von zusätzlich 25 Prozent der jeweiligen Basisförderung muss das BHKW über einen Brennwertwärmetauscher verfügen und die Heizungsanlage hydraulisch abgeglichen werden Für den Erhalt der Basisförderung ist ein hydraulischer Abgleich hingegen nicht mehr erforderlich wenn lediglich ein neues BHKW zusätzlich zu einem bestehenden Heizkessel installiert wird und die Heizkreisverteilung nicht geändert wird Für die Bonusförderung Stromeffizienz mit 60 Prozent Aufschlag auf die Basisförderung muss die KWK Anlage je nach Baugröße ab Werk einen zertifizierten elektrischen Wirkungsgrad von mehr als 31 bis 35 Prozent vorweisen können Beide Bonusförderungen sind miteinander kombinierbar Ein Nano BHKW mit einem Kilowatt elektrischer Leistung das ab Werk über einen Brennwertwärmetauscher verfügt und einen elektrischen Wirkungsgrad von über 31 Prozent zertifiziert erhalten hat kann bei Vornahme eines hydraulischen Abgleichs bei der Installation somit durch das BAFA insgesamt mit bis zu 3 515 Euro gefördert werden In den kommenden Wochen wird das BAFA die Liste der förderfähigen Anlagen aktualisieren und dabei voraussichtlich entsprechend für jeden Anlagentyp die serienmäßige Erfüllung oder Nichterfüllung der Voraussetzungen ausweisen Kredite und Förderprogramme der KfW Stand 25 November 2014 Referent Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Eile mit Weile bei neuen Förderungen Neben der deutlich verbesserten Förderung im Rahmen des Mini KWK Impulsprogramms können auch in 2015 zusätzlich Förderungen und zinsgünstige Kredite aus den Programmen der KfW genutzt und mit der BAFA Förderung kombiniert werden Gleichwohl die Inanspruchnahme der neu gestalteten Förderung bereits mit einem Antragseingang beim BAFA zum 1 Januar 2015 möglich ist rät die BHKW Infothek interessierten Hausbesitzern die Veröffentlichung der neuen Antragsformulare und der neuen Liste der förderfähigen Anlagen unter Berücksichtigung der novellierten Mini KWK Richtlinie durch das BAFA in den kommenden Wochen abzuwarten Es wird darüber hinaus voraussichtlich einige Wochen bis Monate dauern bis die Hersteller kleiner Blockheizkraftwerke auf den neuen Bonus Stromeffizienz reagieren und Brennwertwärmetauscher für ihre Anlagen anbieten werden So sind beispielsweise für die sehr verbreiteten ecoPOWER BHKW von Vaillant derzeit noch keine Brennwertwärmetauscher erhältlich BHKW Interessenten sollten aber keinesfalls bereits im Voraus mit baulichen Maßnahmen beginnen oder kurzentschlossen ein BHKW bestellen Die genannten Förderprogramme setzen voraus dass die Förderung vor dem Kauf eines BHKW beantragt und bearbeitet werden muss Beginnen Antragsteller ihr Vorhaben vorzeitig müssen die Förderanträge abgelehnt werden Dieser Frühstart ist übrigens der häufigste und am leichtesten zu vermeidende Ablehnungsgrund für Förderanträge im Mini KWK Impulsprogramm lfs Weiterführende Links zu dieser Meldung Kategorie Alle Meldungen der BHKW Infothek zum Mini KWK Impulsprogramm PDF Dokument Richtlinie zur Förderung von KWK Anlagen bis 20 kW Volltext Meldung Mini KWK Impulsprogramm 4 270 Mikro BHKW in einem Jahr Meldung Die Finanzierung des Mini KWK Impulsprogramms ist sicher Der BHKW und Anlagenhersteller Seva Energie ist insolvent KWK Index Q4 2014 Die Einspeisevergütung steigt leicht 7 Antworten auf Mini KWK Impulsprogramm Ab 2015 deutlich mehr Förderung für Nano und Mikro BHKW BHKW Infozentrum sagt 30 12 2014 um 19 15 Da die Mini KWK Hersteller bereits im Oktober 2014 angefragt wurden ob in dem Modul ein Brennwertwärmetauscher intergriert ist oder sich ein Zusatzaggregat
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BNetzA und BGH stärken die Rechte freier Messstellenbetreiber | BHKW-Infothek
113 im Rahmen eines besonderen Missbrauchsverfahrens gegen den Verteilnetzbetreiber EWE Netz voraus gegen den die EWE Netz bereits erfolglos Anfechtungsbeschwerde beim OLG Düsseldorf eingelegt hatte Wie zuvor das OLG Düsseldorf wir berichteten hat nunmehr auch der BGH die Missbrauchsverfügung der Bundesnetzagentur für formell und materiell rechtmäßig befunden Im vorliegenden Fall wollte LichtBlick als qualifizierter Messstellenbetreiber bei einem ZuhauseKraftwerk Kunden einen Zwei Richtungs Zähler im BHKW selbst installieren Dies lehnte die EWE Netz unter Verweis auf ihre TAB Technische Anschlussbedingungen ab entsprechend derer Mess und Steuereinrichtungen immer an zentraler Stelle in Zählerschränken unterzubringen seien Gegen das Beharren des Netzbetreibers auf dieser aus Sicht von LichtBlick sachlich nicht gerechtfertigten Forderung stellte LichtBlick einen Antrag auf Einleitung eines Besonderen Missbrauchsverfahrens nach 31 EnWG bei der Bundesnetzagentur Im Rahmen dieses Verfahrens zweifelte der Netzbetreiber formell die Antragsbefugnis des Messstellenbetreibers an und meldete materiell allgemeine Bedenken gegenüber dezentralen Messkonzepten und dem konkreten Anbringungsort der Messeinrichtung im BHKW an Der Netzbetreiber hatte insbesondere argumentiert dass an dem vom Messstellenbetreiber verlangten Installationsort möglicherweise unzulässige Betriebsbedingungen für Stromzähler herrschen könnten und somit eine einwandfreie Messung nicht gewährleistet sei Entscheidung des BGH Der BGH bestätigt die Auffassung des OLG Düsseldorf dass der vom Anschlussnutzer beauftragte und bevollmächtigte Messstellenbetreiber in seinem Sinne einen Installationsort für Zähler unabhängig von den TAB des Netzbetreibers bestimmen dürfe sofern dort eine einwandfreie Messung gewährleistet sei Darüber hinaus sei 31 EnWG als Jedermann Recht ausgestaltet das keine Betroffenheit rechtlicher Interessen erfordere sondern eine Berührung wirtschaftlicher Interessen genügen lasse Rn 9 weshalb der Messstellenbetreiber auch berechtigt gewesen sei die Verweigerung des Netzbetreibers im Rahmen eines Besonderen Missbrauchsverfahrens durch die BNetzA überprüfen zu lassen Entsprechend der durch die BNetzA im Zuge des Verfahrens entwickelten Definition ist eine einwandfreie Messung dann gewährleistet wenn die jeweilige Messanordnung die zu erledigende Messaufgabe in Bezug auf die energiewirtschaftlich erforderlichen Messdaten korrekt erfüllt und hierbei die einschlägigen gesetzlichen und behördlichen Vorgaben eingehalten werden Diese überzeugende Definition hat der BGH wie auch zuvor das OLG Düsseldorf in seiner Entscheidung unverändert übernommen Bedeutung für selbst messende BHKW Betreiber und freie Messstellenbetreiber Mit dieser eindeutigen Entscheidung stärkt der BGH die Rechte selbst messender BHKW Betreiber aber auch freier Messstellenbetreiber Für BHKW Betreiber ist die Entscheidung von besonderer Bedeutung da bei den meisten BHKW bereits ab Werk Stromzähler zur Erfassung der KWK Nettostromerzeugung verbaut sind Dennoch haben Netzbetreiber unter Berufung auf ihre TAB teilweise gefordert dass ein zusätzlicher Stromzähler zur Erfassung der erzeugten Strommenge am zentralen Zählerplatz installiert werden müsse Netzbetreiber können sich entsprechend der BGH Entscheidung jedoch nicht pauschal auf die von ihnen selbst formulierten Technischen Anschlussbedingungen TAB berufen 20 Satz 1 NAV beschränkt die Regelungsbefugnis durch TAB nach Auslegung des BGH auf Anforderungen die zur sicheren und störungsfreien Versorgung insbesondere im Hinblick auf die Erfordernisse des Verteilernetzes notwendig seien Dies sei bei Mess und Steuereinrichtungen wegen der insoweit spezielleren Regelung des 22 Abs 2 Satz 5 NAV nur dann der Fall wenn das konkrete Anschlussverlangen die Beeinträchtigung einer einwandfreien Messung erwarten lasse Rn 10 Die Installation von Zählern in BHKW Schaltschränken im Rahmen eines
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