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1914 / 249 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
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auf 49% beshränkt, Die Lage des oberslesischen Kohlenmarktes ist von’ den Einflüssen der niedergehenden Koojunkiur im eriten Halbjahr dés abgeläufenen Geschäftsjahres fast ganz unberührt geblieben, sodaß die Erhöhung der Förterung bis zum Ende des Kalenderjahres 1913 noch keine Ueberfüllung des Marktes hervorrief. Auch bis zur Mitte des ersten BVierteljahrs 1914 erfuhr dieje feste Haltung dank der Einwirkung der anhaltenden Winterkälte auf den Hausbrandkohlen- bedarf keine Aenderung. Erst Mitte Februar machte sih mit dem Witterungswechsel und im Zusammenhang mit der weiter nach- lassenden Beschäftigung der Industrie eine Abschwächung bemerkbar, die sih dur die fortgeseßten Sperren des Verkehrs auf den Grenz- bahnen zeitweilig empfindlich vershärste. Die Ausfuhr nach den Nachbarländern ging zurück; im Küstengebiet wurde unter dem Einfluß der start L efallenta Seefrachten der englis®e Wettbewerb und im Inlande das lebhaftere Angebot der Braunkohlenerzeugnisse fühlbarer. Da die Kohlengruben sch tim * Gegensap zum Vorjahre das ganze Jahr hiadurh in ungestörter Förde- rung befanden, so übersieigen auch für Steinkohlengruben die Ziffern der Förderung und des Verkaufs die vorjährigen, obwohl im Laufe des zweiten Halbjahres die Haldenbestände eine beträchtliche (Erhöhung erfuhren. Dagegen gelang es mit Hilfe des erweiterten Absatzes Und der den gestieaenen Selbstkosten ent\prehenden Preiser- böhungen, den Anteil der Koblengruben am Ueber|chuß des Gesamt- unternehmens zu steigern. Es betrug die Produkiion der W.rke Ct in Klammer) an Steinkohlen 3 711 664 (3 388 078) t, an
oheisen 251 209 (254 584) t, an Gußwaren 26 267 (30163) t, an Walzeisen 322768 (320 737) t, an Röhr-n 38 297 (38 399) t. Von den wichtigsten Erzeugnissen der Gesell\haft gelangten zum Vers tauf an Fremde: Steinkohlen 2497 369 (2281 289) t, Noheisen 6156 (10816) t, Gußwarea 6558 (7306) t, Walzeisen 227 499 (234 161) t, gewalzte Nöhren 31473 (30 715) t. Die Geldeinnahme hiersür sowte für die Verkäufe von Erzeugnissen der Konstruktions- und Ver- feinerungswerkstätten und für die gewonnenen und weiterverkauften Nebenprodukte und Materialien betrug 94047966 #, d. i. 2043 788 46 mebr als im Vorjabre. Das gesamte Grubenfeld be- läuft fih auf 64687173 qm. Hiervon sind zurzeit im Betriebe 30810 531 qm. Die Gesellschaft beshäftigte im Berichtsjahre an Beamten, Meistern und Artettern zusammen 27 760 Personen, darunter 2694 im Auslande, 1371 weiblihe und 2385 jugendliche und Invaliden, im ganzen 635 Personen mehr als im Borjahre. Zugunsten dér Beamten und Arbeiter wurden aufgewendet: 1. Ge- |. bliche Beiträge 2 495 715 #4. 11. Freiwillige Leistungen 1 872 048 4, und zwar für Pensionskassen 429 460 #4, für Unterstüßungen und Geschenke 142 672 4, für das Wohnuncs8wesen 598 230 4, für Fret- kohlen 426 832 „4, für das Gesundheitswesen, Bildung und Gesfellig- Feit 274 855 46. III. Zuwendungen im Interesse der Allgemetnheit 36944 A. Insgesamt 4404 708 M, d. i. 201312 mehr als im Vorjahre. Außerdem wurden für den Neubau von Wohnhäusern verausgabt. 228-919 4. An Steuern und Lasten aller Art hatte die Gesellschaft im Berichtsjahre 1 262705 M, d. i. 261729 6 mehr als im Vorjahre, zu tragen.
In der gestrigen Verwalkungsratösfißung der Steaua Nomana Aktiengejell\{chaft für Petroleum-Indufirie, Bukarest, die über den Abschluß für das vergangene Geschäftsjahr zu beraten hatte, wurde laut Meldung des ,„W. T B.“ beschlossen, die Generalversammlung auf den 10. November 1914 n. St. nah Bukarest einzuberufen. Die Bilanz für 30. April 1914 a. St. weist cinen Bruttoüberschuß einschließlch Gewinnvortrag aus dem Vorjahre von 19904116 Lei (i. V. 17618236 Lei) aus. Nah Abzug von 1149637 Let (i. V. 1140995 Lei) für Generalunkosten, 506 634 Lei (t. V. 397 755 Lei) für Steuern, 200221 Léi (i. V. 223465 Lei) für : Beiträge zur Pensions- kasse der Beamten und Arbeiterversiczerungen und 146 171 Lei für außerordentlihe Hilfeleistung an Beamte und Arbeiter aus Anlaß der voriährigen Mobilmahung verbleibt ein Bruttogewinn von 17 901 453 Lei (i. V. 15 856 022 Let). Hiervon gehen ab an Zinsen 863 181 Lei (fi. V. 887 682 Let) und für ordentliche Abschreibungen 7335 646 Lei (i. V. 7 087 760 Let). Für Erxtraabschreibungen auf Betriebsanlagen und Petroleumterrains wird etn wetterer Betrag von 2 500000 Lei (ì. V. 2000000 Lei) verwandt, fodaß ein Ueberschuß von 7202626 Lei (i. V. 5880579 Lei) ver- bletbt. Die Zwedmäß1gkeit, in gegenwärtiger Zeit beson- dere Nüdlagen zu stellen, haben den Verwaltungörat veran- laßt, der Gereralve: sammlung vorzuschlagen, daß von dem Ueberschuß von 7202626 Lei ein Betrag von 2 500 000 Lei in eine frete „Kriegs8reserve“ gelegt und nur der Rest zur Dividendenzahlung an die Aktionäre verwendet werde. Der Genera!versammlung wird demnach vorgeschlagen, eine Dividende von 6%/ auf das erhöhte Aktienkapital von 62 500 000 Lei zu verteilen. Seitens der Europäischen Petroleum- Union ift eine Beschlußfassung über d'e Bilanz für 31. Dezember 1913 noch nit erfolgt. In der vorliegenden Bilanz der Steaua NRomana ist nur ein Teil des ihr von der Europäischen Petroleum-Union für das Geschäftsjahr 1912 zugeflossenen Gewinnes verrechnet. Die Trans- portshwierigkeiten auf den rumänischen Eisenbahnen, zum Teil die Folge der vorjährigen Mobilmacung, haben die Gesellschaft wieder- holt zu Betriebseinshränkungen gezwungen. Eine gleihe Wirkung haben auch die in den leßten Monaten in Numänten borgenommenen ftarken Einberufungen von Mese1visten, die der Gefellshaft einen aroßen Teil ihrer Abeiter entzogen, gehabt. Die Produktion von Rohöl wte auch die Erzeugung und der Versand von Produkten hat fih daher nit auf der Höhe des Vorjahrs halten können. Zur- zeit bewegt sih die Nohölausbeute mit annähernd tausend Tonnen täglih niht allzusehr unter der normalen Höhe. Diese Ausbeute kann bet dem reihlihen Nefervoirraum der Gesellshait auch für ge- raume Zeit gelagert werden. Das Verkaufsgeschäft des Unternehmens ist natürlih infolge des gänzlichen Aufhörens des Seerporis wesentli
— ut Meldung dés „W. T. B.* betrugen die Einnahmen der Anatolishen Eisenbahn vom 20. bis 26. August 1914: 50 024 Fr. (gegén das Vorjahr weniger 167105 Fr.). Seit 1. Ja- nuar 1914: 7056128 Fr. (weniger 340059 Fr.). — Die Mazedontsche Eisenbahn (Saloniki — Monastir) vereinnahmte vom 20. bis 26. August 1914: 32967 Fr. (mehr 3192 Fr.). Seit 1. Januar 1914: 1641 173 Fr. (weniger 71 973 Fr.).
Wien, 21. Oktober. (W. T. B.) Der Generalrat der Oesterreichish-Ungarishen Bank bes{chloß die Einführung der Belehnung von im JInlande zahlbaren Wechseln nah den für das Darlehnsgeshäft des Institu1s geltenden Bestimmungen bet den Hauptanstalten und Filialen. Zuläjsig zur Belehnung sind Warenwechsel mit einer Laufzeit über drei Monate sowie mit einer Verfallzeit von höchstens fechs Monaten. Die Darlehnsgewährung erfolgt nur auf auf drei Monate und în durch hundert teilbaren Beträgen. Der Zinsfuß ist ein Prozent über Bankrate.
London, 21. Oktober. (W. T. B.) Silber 2213/,;, Privat- diskont 25. Bankeingang 219 000 Pfd. Sterl. 3 Millionen Pfund Sterling wurden der Reserve für kleine Noten überwiesen.
New York, 20. Oktober. (W. T. E Der Wert der in der bergangenen Woche ausgeführten Waren betrug 15 670 000 Dollar gegen 17 510 000 Dollar in der Vorwoche.
Produktenmarkt. Die amtlih er- mittelten Preise waren (für 1000 ke) in Mark: Weizen, in- ländisher 267,00—269,00 ab Bahn. Matter. 5
Roggen, inländischer 236,00—234,00, märkischer, Lieferung, 233,09 ab Bahn. Matter.
Hafer, inländischer, fein 229,00—236,00, mittel 223,00—228,00 ab Bahn und Kahn. Matter. :
Weizenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 00 33,25—39,50. Still.
Roggenmehl (für 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 0 und 1 gemischt 30 00—32,20. Matter.
Berlin, 22. Oktober.
Berlin, 21. Oktober. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Die Marktlage ist unverändert bet s{wackchem Verbrauh. Das Fehlen der billigeren Sorten maht {ih immer mehr bemerkbar. Die heutigen Notierungen sind: Hof- und Genofsen- shaftsbutter 1a Qualität 143—146 4, do. lla Qualität 135—143 4. — Schmalz: Infolge fehlender Zufubren nehmen die Vorrâte weiter ab. Die Nachfrage ist lebhaft und die Preise verfolgen weiter steigende Tendenz. Die heutigen Notierungen sind: Chotce Western Steam 88—89 #4, amerikanisches raffiniertes Shmalz 90 6, Berliner Stadtsckbmalz Krone 89,50—92,00 „6, Berliner Bratenschmalz Korn- blume 90,00—92,00 #6. — Speck: lebhafte Nachfrage.
Amtlicher Marktbericht vom Magervtiehhof in riedrichsfelde. Schweine- und Ferkelmarkt am ittwoch, den 21. Oftober 1914.
Auftrieb Ueberstand Ferkel « . . 3517 . ü EEE e . Verlauf des Marktes: Lebhaftes Geschäft; Preise anziehend. Es wurde gezahlt im Engroshandel für: L Läufershweine: 7—8 Monate alt . Stüdck 41—52 4 5—6 Monate alt. . 29—40 , ölle: 3—4 Monate alt. . . 17—28 , ertel: 9—13 Wochen alt (» » 12—16 , 6—S Wochen alt . . « . 8— 11 #.
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten. New Y ork, 20. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Sichtwechsel London 4,9600, Cable Transfers 4,9650, Wechsel auf London (60 Tage) 4,9300, Sichtweck{sel Paris 5,0700, Cable Transfers 5,0750, Sichtwehsel Berlin 914, Cable Transfers 92, Silber Bullton 502. Ntio de Janeiro, 20. Oktober. (W. T. B.) Wechsel auf London 15X.
London, 21. Oktober. (W. T. B.) Zuckermarkt. Tendenz träge. Dutch Cubes 33/6 nominell. Javazucker s{chwimmend
21/1 Verkäufer.
/ Liverpool, 21. Oktober. (W. T. B) Baumwolle. Umsay 3700 Ballen. Good und fully good middling 5 Punkte niedriger. Middling 5,05, für Januar-Februar 4,75. Aegypter fully good fair brown 7,20.
Amsterdam, 21. Oktober. (W. T. B.) Java-Kaffee ruhig, loko 43, für Oktober 292, für Dezember 283, für März 272, ür Mai 27. | New York, 20. Oktober. (W. T. B.) (S{luß.) Baumwolle loko middling —,—, do. für Dezember —,—, do. für äürz —,—, do. für Mai —,—, New Orleans do. loko middling 65, Petroleum Refined (in Cases) 10,50, do. Standard rwrobite in New York 8,00, do. in Tanks 4,50, do. Credit Balances at Oil City 1,45, Schmalz Western Steam 10,85, do. Rohe u. Brothers —,—, Zucker Zentri- fugal 4,39, Weizen loko Nr. 2 Red. 123, do. für Dezember 1234, do. für Mai 129, do. für Juli —,—, Mehl Spring-Wheatclears 4,80—4,85, Getreidetraht nah Liverpool 34, Kaffee Rio Nr. 7 loko 6, do. für Dezember —,—, do. für März —,—, Kupfer Standard
Wetterbericht vom 22. Oktober 1914, Vorm. 97 Uhr.
in 45° Breite in. Celfius Niederschlag in
niveau n Schwere Temperatur |
Barometerstand in Stufeniwerten *)
“ Witterungs- veclau der leßten 24 Stundén
761,5 | bedeckt
Nachm. Niederschï.
763,5 bedeckt
763,9 |° 3 Nebel
764,9 bededt
meist bewoölft
Neufahrwaßer
768,2 L\woltenl.
[Nachts Nieder).
Dtemel
TILA 3/bedeckt
761,3 heiter
| Wetterleuchten
bededt bededt MNegen
764 0 763,3 [Windst.
e L Es f
anhbalt. Niederschl.
metst bewölft
Breslau Bromberg _ Dey
DIPN Ii f [wol Oito!
762,9 [O 765,3
1 anhalt. Niederschl. meist bewölft
Frankfurt, ‘M.
4 apa ipdÉpa aa 760,1 W 2Nebel 762,4 /NO 1[Dunst
762 1 |Windit. |3tebel
) Nam. Niederl.
*Dèünchen Zugsp1ye Wilhelmshav. Kiel
763,6 528,1 762,8
S Nebel Wind|t. \woikig OSO 3\bededt
764,1 |[DSO 3 bedeckt
| meist bervölfkt
) \anbalt. Niederl.
Cassel Magdeburg GrünbergSchl Péülhausen,G. Friedrichöbaf. Bamberg
O Christiansund Skudenes __
Hanstholm Kopenhagen Stockholm _ Hernösand Haparanda VBiby Karlstadt Wien
Prag Rom Florenz Cagliari
Hammerhus Zürich Genf Lugano
Brindisi Triest Krakau Lemberg Hermannîtadt
| 762,8 |[SO 1
| 767,0 (SO 4[woifenl.
_/_765,7 (NW
M” ODNE E
764 4 |OSO 3 bedeckt 769 8 |OSOD 4 bedeckt
Co 001 7
L wolkig 763.7 SO 1/Negen 7634 DNO 2 Nebel
Nachts Nteder|chl.
76260 3\wolkenl.| 762,1 |NO lbedeckt
763,6 [Windst. [Nebel 759,1 |[SO 3l|bededt
760,0 |SSO 2wolktg
771,8 [DSOD A4\woltenl.
bl | — | i | I N Œ Sjole
_765,1 |OSO 6\woltig 9 zl
769,2 |O
E E:A
766,2 |DND blbedeckt | 8 7748 D 2bebedt
777,2 |Windst. wolken. 772,9 \Windst. [wolkenl. 772,8 9 2bededt | 773,4 |ONO A4\vededtt | 761,7 [WNW l beiter | _7630 N _1Megen 761,7 N 1 Nebel | 7610 S 1\wolfenl. 761,9 [NW s3\wolkig | 3 bededt | 7
wlOoIOICS
# wol AID l o LIL)
Î f Î j Î |
| _7662 D 3 | 765,8 /DSO 7|Dunst l 07 762,9 |SO 1\[Nebel | 5
) | 9 4 92 |
762,2 F 1
| wolkenl.| 6 5614 |SW 2\wo kenl
760,7 [SD L wolkenl.| 1 3) _763,0 [NO 2sbedeckt_| 9
A (2 762,5 S 1\bedeckt
loko —,—, Zinn —,—
761,6 |NW 1[Regen | 11
__0 |_ meist bewölkt 0 | ziemlich heiter
_| welt bewölft
*) Aenderung des Barometer3 (Barometertendenz) von 5 bis 8 Uhr Morgen3 nah folgender Skala: 0 = 0,0 bis 0,4 mm; 1 = 0,5 bis 14 mm; 2 = 1,5 bis 2,4 mm; 3 = 25 bis 3,4 mm; 4 = 3,5 bis 4,4 mm; 5 = 4,5 bis 5,4 mm; 6 = 5,5 bis 6,4 mm; 7 = 6,5 bis 74 mm; 8 = 7,5 bis 84 mm; 9 = nicht “beobachtet. "negativen Werten der Barometertendenz (Minuszeichen) gilt dieselbe Chiffreskala.
Ein Hochdruckgebiet über Nordeuropa hat abgenommen, sein Maximum von 777 mm liegt über Mittelshweden. efdru gebiet über dem Mittelmeer ist verflaht, ein Teiltief über Oesterreich wenig verändert, ein flaches Tiefdruckgebtet, das über Großbritannien herangezogen ist, entsendet einen Ausläufer nah Frankreich. 5 In Deut|chland ist das Wetter bei schwachen Winden, außer im Nord- westen, etwas kälter, im Süden vielkach neblig, im Norden trübe.
g den verbreitete, sonst vereinzelte, meist leichte Im Nordwesten fanden ver \ SIUN S rewiete,
Ein Tiefdruck-
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Königsberg i. Pr. Dad © « Berlin
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293 264 270 262 259—261 290—255 264—270 280 250—257 245—250 269—271
206 214 228 223 207—209 207—212 210—220 222—224 212 210— 220 226—228
224 229 237 233 230—232 230—239 230—245
991—226 925—230
943 246 921 995 —235 990 213—220
240 933245 266—257
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Oktokter Bayerishe Marktorte
262 260 290 |
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* Parsberg 00 E s. Berlin, den 22. Oktober 1914,
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¡ Zweite Beilage zum Deulschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
1. Unter)uchungssachen. 2. Aufgebote, 3. Verkäufe, 4. Verlosung 2c. von Wertpapieren. H
Kommanditgefellshaften auf Aktien u.
Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verpachtungen, Verdingungen 2c. E 5
Aktiengefellshaften.
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6. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung 2c. von Res Ï T Unfall- und Inbaliditäts- 2c. Versicherung:
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61332] l Der am 26. September 1914 in Nr. 227 dieses Anzeigers veröffentlihte Steckbrief vom 16. September 1914 gegen den Reservisten Bernhard Erichß Walter Nüenberger, 2. Komp. Brig. - Erf.- Bataillons 4 (83), ist aufgehoben.
Hendicouré, 17. Oktober 1914.
Das Gericht der X Ersaztzdkvistion. Der Gerichtsherr : Frhr. v. Gay.
[61333] Fahuenfluchtscrklärung. In der Untersuchungssache gegen den am 4. XIL. 1866 zu Nenningen, O.-A. Leon- bera, geborenen Oekonomiehandwerker Karl Volz der 3. Komp. des Kriegsbekleidungs- amts XIV. A.-K., wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §8 69ff. des Viilitärstrafgeseubuchs sowie der §8 356, 360 der Militärstrafgerihßtsordnung der LO A igte hierdurch für fahnenflüctig erklärt. Karlsruhe, den 17. Oktober 1914, Gericht der Landwehr-Inspektion.
[61341] Beschlagnahmeverfüguug. In der Untersuchungssache gegen den Spinnercidirektor Modest Laudwerlin, früher in Bühl wohnhaft, jeßt ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Landesvertats, wird, da der Genannte hin- reichend verdächtig ist, im August 1914 sich des Landeéverrats dadur \{uldig ge- macht zu haben, daß er während etnes gegen das Deutsche Reich ausgebrochenen Krieges in der feindlichen Kriegsmacht Dienste nahm, indem er \sich beim Rückzug der Franzosen aus Bühl freiwillig den französishen Truppen angeschlossen hat und mit denselben abgezogen ist, Ver- brehen gegen §8 88 N.-St.G.-B., 57 M.- St.-G.-B., und da er flüchtig ist, auf Grund des § 93 N.-St.-G.-B., das im Deutschen Reich befindlihe Vermögen des Be!chuldigten mit Beschlag belegt. Neubreisa), den 15. Oktober 1914, Kriegsgericht.
[61339] Fahuenfluhtserklärung.
In der Untersuchungssahe gegen den Ersaßreservisten Georg Kiliau, geb. am 30. Véärz 1876 zu Dorfgütingen. Schmied, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der SS 69 ff. des Militärstrafgesezbuches sowie der §8 356, 360 der Militäistrafgerichts- ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchttg erklärt.
Rastatt, den 16. Oktober 1914.
Gericht der stellv. 56. Inf.-Brigade.
[61338] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuhungssahe gegen den Reservisten_ Heinrih Schulte vom Ecs.- Bat. 172 Offenburg, geboren am 11. V III. 1888 in Kray, MNeg.-Bez. Düsseldorf, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der 88S 69 ff. des Militärstrafgeseßbu{chs sowte der §S§ 356, 360 der Militärstrafgerichts- ordnung der Beschuldigte hierdurch für fabnenflüchtig erklärt.
Rastatt, den 17. Oktober 1914. Gertcht der stellvertr. 84. Infanteriebrigade.
[61336] Verfügung.
1) In der Untersuhung gegen den Untffz. d. Nes. Karl- Heymann, Landw.- Bez. Plauen, wegen Fahnenfluht wird auf Grund der 88 69 ff. M. St.-G.-B. und der S8 356, 360 M. St.-G.-O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüctig erklärt und sein im Deutschen Reiche be- findlihes Vermögen mit Beschlag belegt.
2) Die am 24. 4. 14. erlassene Fahnen- fluhtserflärung gegen den Rekruten — Landw.-Bez. Chemnitz — Hase wird hier- mit aufgehoben.
Chemnis, den 19. Oktober 1914.
[61334] Veschluß.
Die Fabnenfluchtserklärung des Gerichts der 31, Divifion vom 25. April 1913 gegen den Musketier Anton Uckermannu, 12. Komp. J. -N. Nr. 166, wird nah Rückkehr aufgehoben.
_ Düsseldorf, den 24. September 1914. Königliches Gericht der Landwehrinspektion.
[61335 Veschluf.
Die Fahnenfluchtserkläcung des Gerichts der 16, Division vom 5. Januar 1911 gegen den Rekruten Mathias Keppler aus dem Landwehrbezirk T in Trier wird nach Rückehr aufgehoben.
Tenor, den 28. September 1914. Königliches Gericht der Landwehrinspektton.
[61331] Beschluß.
L. Die durch Beschluß vom 16. Sep- tember 1914 gegen den Feldunierarzt Karl Köster aus Finstingen auogesprochene Fahnenfluhtserflärung wird hiermit auf- gehoben, weil Köster bei einem anderen Truppentetl Verwendung gefunden hatte und ledigli die Mitteilung hiervon an die zuständige Stelle unterlassen worden war. Die Gründe der Fahnenfluchts-
IT. Dieser Beschluß ist im Reichsanzeiger
Thiaucourt, 7. Oktober 1914. Kriegsgericht der 8. Ersaßzdivision. E Gertchts8herr : Notuéete
v. Hausmann, t Ha, General der Kavallerie. Kriegsgerichtsrat. [61340] Die am 28. Oktober 1913 gegen den Heizer Peter Systermann, 1. Komp IL. Werftdtvision, geboren 5. 8. 1891 zu Duisburg, erlassene Fahnenfluchts- erflärung wird aufgehoben.
Wilhelmshaven, den 19, Oktober 1914
2) Ausgebote, Verlust: u. Fundsachen, Zustellungen U. dergl,
[56443] Zwan erne gering, Im Wege der Fmangôvo streckung sollen die in Hermsdorf belegenen, tm Grund- buhe von Hermédorf Band 15 Blatt Nr. 462 und Band 12 Blatt Nr. 370 zur Zeit der Eintragung des Versteige- rungsvermerfs auf den Namen des Artisten Paul Solasse in Hermsdorf eingetragenen Grundstücke am 7. Dezember 1914, Vormittags 10 Uhr, dur das unter- zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer 32, 1 Treppe, versteigert werden. I. Das Srundstück Hermsdorf Blatt Nr. 462, an der Neptunstraße 45, besteht aus a. Wohn- baus mit Hofraum und Hausgarten b. Stall mit Wa'hküche und Abort, um- faßt die Parzelle Kartenblatt 1 zu 1698/107 bon 5 a 85 qm Größe und if in der Grundsteuermutterrolle Artikel Nr. 463 und in der Gebäudesteuerrolle unter Rollen Nr. 254 mit einem jährlihen Nußungs- werte von 1210 #4 verzetchnet. Il. Das Grundstück Hermsdorf Blatt Nr. 370 be- steht aus Parzelle Kartenblatt 1 Nr. 1448/ 107, Aker Neptunstraße, von 19 qm und Parzelle Kartenblatt 1 zu 1698/107, Hof- raum an der Neptunstraße von 78 qm Größe und ist mit 0,02 Taler Reinertrag in der Grundsteuermutterrolle Artikel 370 verzeichnet. Für diejes Grundstü sind in den Steuerbüchern Gebäude nicht nach- gewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 15. August 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 23. September 1914. Königliches Amtsgeriht Berlin-Wedding.
[56445] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin - Wedding Band 67 Blatt Nr. 1600 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen Rentiers Karl Pohle in Berlin eingetragene Grundstück am 11. Januar 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unter- zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplay, Zimmer 30, 1 Treppe, ver- steigert werden. Das in Beclin, Wiesen- straße 46, belegene Grundstück enthält Vorderwohnhaus mit Seitenflügel rechts, Quergebäude mit NRückflügel rechts und 2 Höfen, und umfaßt die Parzelle 1862/184 des Kartenblatts 25 von 10 a 51 qm Größe. Es ist in_der Grundfteuer- mutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berkin unter Artikel Nr. 6552 und in der Gebäudesteuerrolle desselben Bezirks unter derselben Nummer mit einem jährlichen Nutungswert von 16 400 4 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 26. Zuni 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 24. September 1914. Königlizes Amtsgericht Berlin - Wedding. Abteilung 6.
[35166] Aufgebot.
Das Amtsgeri(t Hamburg hat beute folgendes Aufgebot erlassen: Der Bank- vorsteher Hermann Buschmann, zu Blumen- thal (Hannover), vertreten durch den Rechtsanwalt und Notar Gustav Böning, zu Blumenthal (Hannover), hat das Auf, gebot beantragt zur Kraftloserklärung der von der Ficma Carl Bödiker & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, zu Hamburg, im Jahre 1910 ausgegebenen Aktten Nr. 1084, 1085 und 1086 über je 46 1000,—. Die resp. Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, ihre Nechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amts, gerihts, Kaiser Wilhelm Straße 76, Stal- hof, Hochparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den 19. März 195, Vormittags UU? Uhr, anbe. raumten Aufgebotstermin, Kaiser Wilhelm Straße 70, Stalhof, 1. Stock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24,. anzumelden und die Ürkunden vorzulegen, widrigenfalls die Mo A ria der Urkunden erfolgen wtrd.
Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen : Die Nheinische Creditbank A. G. Filiale Straßburg, ver- treten durch die Nechisanwälte Justizrat Lange u. Korsch daselbst, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des 4pro- zentigen Hypothekenpfandbriefes der Hypo- thekenbank in Hamburg Serie 358 Lit, C Nr. 123 367 über 46 500,—. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Nechte bei der Gerichts\chreiberei des hiesigen Amts-
Nr. 76, Hochparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den 9. Juli 1915, Vormittags 117 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, Stalhof, Kaiser Wilhelm-Straße Nr. 70, 1. Stock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Samburg, den 16. September 1914, Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts,
Das Amtsgericht Hamburg Hat Heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Rheinische Creditbank A. G. Filiale Straßburg, ver- treten durch die Nechtsanwälte Justizrat Lange und Korsh, Straßburg i. E.,, Am Nojeneck 1, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des 4 prozentigen Hypothekenpfandbriefes der Hypothekenbank in Hamburg Serie 504 Lit. A Nr. 91 294 über # 2000—. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Nechte bei der Gerichts\hreiberet des hiesigen Amts- gerichts, Stalhof, Kaiser Wiiheim-St aße Nr. 76, Hochparterre, Zimmer Nr. 7, spätestens aber in dem auf Freitag, den 24. September 1915, Vormittags 117 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, Stalhot, Kaiser Wilhelm-Straße Nr. 70, I. Stiock (2 Treppen), Zimmer Nr. 24, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Hamburg, den 26. September 1914. Der Gerichts\hreiber des Amtsgerichts.
[61303] Veschlufß.
Auf Antrag des Friseurs Johann Fran Jalabert in Diedenhofen, vertreten bere Nechtsanwalt Schrader daselbst, wird hiermit gemäß § 1020 Z.-P.-O, die Zahlungssperre über die nahstehend be- zeihneten Papiere angeordnet. Es wird daher der Stadtverwaltung Trter verboten, an den Inhaber der 32 9/% Obligationen der Stadt Trier 1904 Buchit. E Nr. 3970 bis 3972, Buchst. D Nr. 2946/2947 etne Leistung zu bewirken, tnsbesondere neue Zinsscheine oder Erneuerungsscheine aus- zugeben.
Trier, den 14. Oktober 1914. Königl. Amtsgericht. Abt, 5. Gieser.
[61356] Zahlungssperre. Auf Antrag der Molkerei-Genossenschaft Wiepke m. b. H. in Wiepke, vertreten durch den Nechtsanwalt Justizrat Dr. Haendly zu Beritn, Taubenstraße 32 wird betreffs der 43 %/ Kaiserlih Chinesischen Staatsanleihe von 1898 B. Nr. 041 §49 über £ 50 (Sterling) die Zahlungssperre angeordnet. Der Deutsch-Asiatishen Bank zu Berlin wird verboten, an den Jnhaber des bezeihneten Wertpapieres etne Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsschetne oder etnen Erneuerungsshein auszugeben. Das Verbot findet auf die Antragstellerin keine Anwendung. Berlin, den 19. Januar 1903. Königliches Amtsgericht l. Abreilung 82. Zichtau, den 21. Oktober 1914.
J. V.: Sültmann.
[53892] Oeffentliches Aufgebot. Die von uns am 11. Junt 1891 aus- gefertigte Police Nr. 25 038 auf das Leben des Lehrers Herrn Martin Erdmann Oito Kinzel in Eulau (jest in Eulau- Wilhelmshütte) ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb dreier Monate der Inhaber der Police sich nicht bei uns meldet, gilt diejelbe für kraftlos. Magdeburg, den 16. September 1914, Wilhelma in L Allgemeine Versicherungs-Actien-Gesfellscaft.
[61349] Aufgebot.
Herrn K. Postsekretär Josef Merk in Memmingen ist der von uns auf das Leben seines Sohnes Rudolf Merk aus- gestellte Versicherungs\hein Nr. 707 060 vom 25 August 1910 über A 2000,— abhanden gekommen. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, fich binnen 4 Monaten ab heute bet uns zu melden, wid1igenfalls die Urkunde für kraftlos erklärt und neu ausgefertigt werden wird. Stettin, den 20. Oktober 1914.
ertlärung sind daher weggefallen.
Hamburg, den 11. Junt 1914. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
gerichts, Stalhof, Kaiser Wilhelm-Straße | J
{61309] Aufgebot.
Die Grundbesißer Iosef und Marianna JIanasekshen Eheleute tn Ignacow, ver- treten durch Rechtsanwalt Nadziszewski in Sthildberg, haben das Aufgebot des auf den Namen der Grundbesizerfrau Ma- rianna Janasek in Ignacow lautenden Sparkassenbuchs Nr. 1975 über 2373,10 4 — ausgestellt am 11. Juli 1907 — der Bank ludowy w Ostrzeszowie, Ginge- tragene Genossenshaft mit unbeschränkter Haftpflicht in Schildberg beantragt. Der nhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. November 1914, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer 44, an- beraumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Schildberg i. P., den 17. Oktober 1914.
Das Amtsgericht erließ folgendes Auf- gebot:
Die verwitwete Frau Oberstleutnant Margarete Krüger, geb. Müller, zu Braun- {weig, Lützowstr. 6, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Kungen in Blanken- burg a. H., hat das Aufgebot des verloren gegangenen Hypothekenbriefes vom 23. Mat 1894 über die im Grundbuche von Blanken- burg Band IX Seite 319 unter Nr. L jegt Band 8 Blatt 525 Abt. 3 unter Nr. 1 auf dem Wohnhause mit Siegelet No. ass. 433 mit 3596 a vom fcüheren Bockschen Garten und 6.01 a, von dem vor dem Tränketore am Noh zwischen dem Heiligenstadtshen Garten und der grünen Gasse belegenen Neinerding\chen, väter Blumeschen Garten, jeßt auf dem Grund- stücke an der Gartenstiaße mit dem Wohn- hause No. aff. 433 Plan Nr. 541 zu 9,20 a für den Sanitätsrat Dr. med Otto Müller in Blankenburg a. H. aus dem Kaufvertrage vom 17. Februar 1893 eingetragene, mit 4 9% vom I. April 1893 ab verzinslih? Kaufgeldforderung zu anno 18 000 4 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. April 1925, Voec. mittags 97 Uhr, vor dem Gericht an- beraumten Aufgebotstermin seine Rechte an- zumelden und die Urkunde vorzulegen widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wtrd.
Blankenburg a. H., den 16, Sep- tember 1914.
Henkel, al? Gerihts\hreiber des Herzog- lides Amtsgerichts.
[61308] |
Auf dem Grundstück Cottbus-Stadtfeld Band XI[I Biatt 483 waren bis zur Zwangsversteigerung desselben in Ab- teilung IIT unter Nr. 20 für Frau Hotel- besißer Emilie Bieliz, geb. Nitschke, in Cottbus (jeßt in Dresden) 20 000 „6 in die Che eingebrachte Forderung unver- zinéliß bypothefarisch eingetragen. Der Kellner Wilbelm Hartnick zu Cottbus hat wegen einer Forderung einen Anspruch auf Befriedigung aus jener Hypothek scweit fie bei der Zwangsve: steigerung zur Hebung gekommen ist, erlangt und, da der Ver- bleib des über obige Post gebildeten Hypo- thelenbriefes unbekannt ist, das Aufgebot desselben beantragt. Der Inhaber der genannten Urkunde wird hierdurch auf- gefordert, spätestens in dem auf den 29, Januar 1915, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Zimmer 55 anberaumten Aufgebotstermine setne Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erflärung der Urkunde erfolgen wird. Cottbus, den 5. Oktober 1914.
Das Herzogliche Amtsgerißt Lutter a. Bbge. erließ heute folgendes
Auf Antrag der Herzoglihen Kammer, Direktion der Forsten, in Braunschweig werden, nachdem zwischen dieser einerseits sowie den Erben des Großköters Friedrich Schuppe in Astfeld als en Witwe, Auguste geb. Diedrichs. für ih und als geseßliche Vertreterin ihrer minderjährigen Kinder Robert, Gertrud und Frieda und dem volljährigen Aergehilfen Friedri Schupye tin Astfeld, vertreten dur den zum Abwesenheitspfleger bestellten Brink- fißer August Röttger daselbst, andererseits die Ablö)ung der den Schupveschen Erben wegen thres Gehöfts No. af. 34 in Ast- feld zustehenden Berechtigung zum Bezuge forstzinsfreien Bauholzes aus den Herzog» lichen Forsten des ehemaligen Kommunton- harzes mittels Nezesses Nr. 23 448 vom 3,/16. September 1914, bestätigt am 21. September 1914. gegen eine Kapital- entshädigung von 3310 # — dreitausend- drethundertzehn Mark — nebst 4 0/6 Zinsen, vom 20. Januar 1914 an gerechnet, ver-
Germania Lebens, Versicherungs-Aktien- Gesellschaft zu Stettin,
zu haben vermetnen, damit aufgefordert, folhe bei dem Herzoglichen Amtsgerichte Lutter a. Bbg. \späte|tens in dem vor dem- selben auf den 8, Dezember 1914, Morgens 11 Uhr, anberaumten, gleih- zeitig zur Auszahlung des Abiösungs- kapitals bestimmten Aufgebotstermine an- zumelden, widrigenfalls ihre Ansprüche aus- geshlossen werden und die vollständige Befreiung der gereichen Kammer rück- sihtlih der Ansp:üche Dritter auf die Kaptftalents{ädtigung mit deren Auszahlung an den Berechtigten oder deren gericht- lichen Hinterlegung eintritt.
Lutter a. Bbge., den 19 Oktober 1914. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amt3gerichts : I.V.:Gieselberg,Gerihtsschr.-Aspirant.
[61084] _ Feu pot
Der Küfer Ernst Künstle in Warm- bronn f. Würitemberg als Abwesenheits- pfleger hat beantragt, die 4 vershollenen Kinder des am 4. September 1862 in Philadelphia (Vereinigte Staaten von Nordamerika) verstorbenen Jakob Friedrich Lips, namens Emma, Pauline, George und Theodore Lips, unbekannten Geburts- datums, zuleßt wohnhaft in Philadelphia, von dort im Jahre 1881 naG dem Süden der Ver-inigten Staaten gezogen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, fich svätestens in dem auf den LO. Mai 1915, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Neue Friedrichsir. 13/14, 1IIT. Sto@werk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, er- geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 28. September 1914. Königliches Aus Berlin-Mitte.
¡A s
[61083] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Dr. Ehrenbacher in Nürnberg, Ludwigstr. 3 11, bat beantragt, setnen vershollenen Bruder, den am 3. De- ¡ember 1866 in San Franzisko (Vereinigte Staaten von Nordamerika) geborenen Manny Ehrenbacher, Sohn des am l. Januar 1893 verstocbenen Rentners Jakob Chrenbacher und seiner am 7. März 1905 veritorbenen Ebefrau, Josephine ge- borene Cckstein, zulegt wohnhaft in Amerika, für tot zu erklären, Der bezeihnete Ver- shollene wird aufgefordert, #ich spätestens in dem auf den 10. Mai 1915, Vor- mittags LA Uhr, vor dem unterzeidneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, 111. Stock- werk, Zimmer 106/108, anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todesèrklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots- termine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 1. Oktober 1914. Königliches e Berlin-Mitte.
(61301] Aufgebot. Der Anton Reinhardt, Stangenbändler in Biberach, hat beantragt, den Blasius Reinhardt, geboren am 24, März 1856 in Attenweiler, O.-A. Biberach, zuleßt wohnhaft in Attenweiler, vor ungefähr 30 Jahren nach Amerika ausgewandert und seit 1895 verschollen, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, fich spätestens in dem auf Dienstag, den 4. Mai 1915, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerihte anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalis die Todeserklärung erfolgen wtrd. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er- geht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermine dem Geriht Anzeige zu machen. Viberach, den 14. Oktober 1914, Königliches Am1sgericht. Herzog.
[61302] Kgl. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot voa Verfchoilenen.
1) Julius Kaufmaun von Stuttgart und daselbst E wohnhaft, geboren zu Hohenftadt, D.-A. Aalen, am 24. Fe- bruar 1851, verheiratet gewesen mit der am 4. April 1880 gestorbenen Christiane geb. Henninger, spätestens jeit 1880 ver- [hollen, 2) Emma Schmöger, geboren zu Stuttgart den 17. April 1859, an- geblich an einen Franzosen namens Diblanc verheiratet, Tochter des Heinrich Schmöger, Maschinenmeisters, und dessen Ghefrau, Elisabeth geborene Gehring, beide bier gestorben, im Jahre 1877 von Stuttgart aus nach Frankreich gereist, zuleßt in Nancy wohnhaft und spätestens feit den
einbart worden ift, alle dritten Beteiligten, welche auf diese Entschädigung Ansprüche
Jahre 1887 versWollen, 3) Wilhelm Geiger, Bälker, geboren in Weiler zum

References: §8
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 §8
 § 93
 §8
 § 1020
 §49