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Timestamp: 2016-10-26 11:28:42+00:00

Document:
U 120/00 (09.01.2001)
U 120/00 Vr
Bundesrichter Borella, R�edi und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiberin Helfenstein
S.________, 1962, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Martin Habl�tzel, Lutherstrasse 4, Z�rich,
"Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, General Guisan-Strasse 40, Winterthur, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli, Weinbergstrasse 43, Z�rich,
A.- Die 1962 geborene, verheiratete S.________ ist gelernte Floristin und seit Juli 1990 als Filialleiterin bei der Firma W.________ AG t�tig. Gest�tzt auf dieses Arbeitsverh�ltnis ist sie bei der "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (im Folgenden Winterthur) gegen die Folgen von Unf�llen obligatorisch versichert. Ab 1. Oktober 1992 arbeitete sie wegen der Krankheit ihrer Mutter nur noch an drei en im angestammten Betrieb und war zus�tzlich im Engroshandelsbetrieb sowie im Haushalt ihres Vaters t�tig, welcher ihr hief�r eine monatliche Entsch�digung von Fr. 1130.- ausrichtete.
Am 2. M�rz 1994 kollidierte S.________ beim Skifahren mit einem Snowboardfahrer und erlitt eine Fraktur des 8. Brustwirbels mit Keilwirbelbildung ventral sowie ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS). Vom 3. bis 10. M�rz 1994 war sie im Regionalspital X.________ und vom 11. bis 19. M�rz 1994 im Spital Y.________ hospitalisiert. Bis 30. Mai 1994 blieb sie vollst�ndig arbeitsunf�hig und erh�hte ihr Arbeitspensum in der Folge sukzessive. Seit 1. September 1994 ist sie im angestammten Betrieb wieder mit einem Teilzeitpensum von 80 % als Filialleiterin t�tig. Die Winterthur richtete bis 31. Januar 1998 die entsprechenden Taggeldleistungen nach Massgabe eines versicherten Verdienstes von Fr. 37'120.- entsprechend den in der Unfallmeldung der Arbeitgeberfirma vom 9. M�rz 1994 enthaltenen Lohnangaben aus. Sie liess die Versicherte zweimal durch den Neuropsychologen Dr. G.________ begutachten (Gutachten vom 26. M�rz 1996 und 19. September 1997) und holte beim orthop�dischen Spezialarzt Dr. T.________ zwei Gutachten vom 19. Dezember 1995 und vom 9. Dezember 1997 ein. Im zweiten Gutachten kam Dr. T.________ unter anderem zum Schluss, die Arbeitsunf�higkeit der Versicherten betrage in ihrem angestammten Beruf dauernd 20 %. An ihrer bisherigen Arbeitsstelle, wo die M�glichkeit einer gewissen k�rperlichen Schonung bestehe, sei sie unter medizinischen Gesichtspunkten "optimal" eingegliedert. Gest�tzt darauf und erg�nzende erwerbliche Abkl�rungen bei der Arbeitgeberfirma vom 22. April 1998 sprach die Winterthur S.________ mit Verf�gung vom 11. Juni 1998 ab 1. Februar 1998 eine Invalidenrente von 36 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 25 % (Fr. 24'300.-) zu und stellte die Heilbehandlung vorbeh�ltlich der weiteren Atlaslogiebehandlung per 31. Januar 1998 ein. Den f�r die Bemessung des Rentenanspruchs massgebenden versicherten Verdienst setzte die "Winterthur" entsprechend dem von der Firma W.________ AG am 19. Januar 1998 f�r das Jahr vor dem Unfall deklarierten Bruttolohn auf Fr. 34'172.- fest. Die gegen die Verf�gung vom 11. Juni 1998 erhobene Einsprache wies die Winterthur mit Einspracheentscheid vom 27. April 1999 ab.
B.- Beschwerdeweise liess S.________ beantragen, die Winterthur sei zu verpflichten, die Heilungskosten weiterhin zu �bernehmen, die Taggeldleistungen r�ckwirkend anzupassen und eine Invalidenrente von 63 % nach Massgabe eines versicherten Verdienstes von Fr. 66'397.- sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 50 % auszurichten. Sie legte ein Privatgutachten von Dr. C.________, Oberarzt der Neurologischen Poliklinik des Spitals Z.________, vom 10. Mai 1999 ins Recht. Mit Entscheid vom 16. Februar 2000 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die Beschwerde teilweise gut, wies die Sache zu neuer Beurteilung des Invalidenrentenanspruches an die Winterthur zur�ck und sprach der Beschwerdef�hrerin eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 800.- zu.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ ihre vorinstanzlichen Rechtsbegehren erneuern und beantragen, es seien ihr die Kosten des eingeholten Privatgutachtens zu ersetzen sowie f�r das vorinstanzliche Verfahren eine angemessene Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Winterthur und die Vorinstanz schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen l�sst.
1.- a) Die Vorinstanz hat die f�r das Dahinfallen des Anspruchs auf Heilbehandlung und Taggeldleistungen sowie f�r den Anspruch von Rentenbez�gern auf Heilbehandlung massgebenden gesetzlichen Bestimmungen (Art. 19 Abs. 1 und Art. 21 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
b) Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung mit Bezug auf die vom Privatgutachter Dr. C.________ empfohlene Kraniosakraltherapie seien die Anspruchsvoraussetzungen f�r den Anspruch auf Heilbehandlungen nach Zusprechung einer Invalidenrente gem�ss Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG gegeben. Diese Auffassung ist rechtsirrt�mlich.
Nach dem Wortlaut von Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG steht ein Anspruch auf Heilbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen nur dem erwerbsunf�higen Rentenbez�ger zu. Erwerbsunf�higkeit bedeutet Vollinvalidit�t. Es kann keine Rede davon sein, dass bei der Beschwerdef�hrerin eine solche vorliege.
2.- a) Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass die von der Winterthur in Form von de-facto-Verf�gungen erlassenen Taggeldabrechnungen nach Ablauf einer (nach den Umst�nden) angemessenen �berlegungsfrist in Rechtskraft erwachsen sind (BGE 122 V 369 Erw. 3 mit Hinweisen). Nach Eintritt der Rechtskraft sind sie nur noch unter den Voraussetzungen der Wiedererw�gung und der prozessualen Revision ab�nderbar.
Von der Wiedererw�gung ist die so genannte prozessuale Revision von Verwaltungsverf�gungen zu unterscheiden. Danach ist die Verwaltung verpflichtet, auf eine formell rechtskr�ftige Verf�gung zur�ckzukommen, wenn neue Tatsachen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer andern rechtlichen Beurteilung zu f�hren (BGE 122 V 21 Erw. 3a, 138 Erw. 2c, 173 Erw. 4a, 272 Erw. 2, 121 V 4 Erw. 6, je mit Hinweisen).
b) aa) Die Winterthur hat in ihren Taggeldabrechnungen von Anfang an den versicherten Verdienst mit "Jahreslohn Fr. 37'120.-" festgehalten. F�r die Beschwerdef�hrerin war ohne weiteres erkennbar, dass es sich dabei nur um den von ihrer Arbeitgeberfirma im Jahr vor dem Unfall ausgerichteten Bruttolohn handeln konnte und das von ihr im elterlichen Betrieb/Haushalt erzielte, zus�tzliche Einkommen darin nicht enthalten war. Die Nichtber�cksichtigung dieses Einkommens hat sie nie beanstandet, sondern erstmals mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 6. April 1998 dessen Aufrechnung sowie die r�ckwirkende Ab�nderung der Taggeldabrechnungen verlangt. Die Vorinstanz hat zu Recht erkannt, dass nach rund vierj�hriger, unwidersprochener Entgegennahme von Taggeldabrechnungen und Taggeldzahlungen, die hinsichtlich des f�r die Taggeldbemessung massgebenden versicherten Verdienstes immer gleich lauteten, deren Rechtsbest�ndigkeit eingetreten ist.
bb) Ein Anspruch, dass die Winterthur mittels Wiedererw�gung ihrer Taggeldabrechnungen darauf zur�ckkommt, steht der Beschwerdef�hrerin nicht zu. Denn nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts kann die Verwaltung weder vom Betroffenen noch vom Gericht zur Wiedererw�gung einer Verf�gung, welche nicht Gegenstand materieller, richterlicher Beurteilung gebildet hat, verpflichtet werden. Es besteht daher kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiedererw�gung (BGE 117 V 12 Erw. 2a; vgl. auch BGE 119 V 479 Erw. 1b/cc).
cc) Im Rahmen einer prozessualen Revision ist die Verwaltung nur verpflichtet, auf eine formell rechtskr�ftige Verf�gung zur�ckzukommen, wenn neue Tatsachen oder Beweismittel entdeckt werden, welche zur Zeit der rechtskr�ftigen Entscheidung schon bestanden haben und welche der Betroffene aus nicht von ihm zu vertretenden Gr�nden nicht in das Verfahren einbringen konnte (BGE 112 V 371 Erw. 2a, 110 V 393 ff. Erw. 2a; Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 262).
Der von der Beschwerdef�hrerin ab September 1994 bis zum Unfall vom 2. M�rz 1994 im elterlichen Betrieb/Haushalt erzielte Zusatzverdienst von Fr. 1130.- monatlich h�tte von ihr bereits im Anschluss an die erste Taggeldabrechnung vom 30. M�rz 1994 geltend gemacht werden k�nnen. Dass sie damit bis im April 1998 zugewartet und das entsprechende Beweismittel erst mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 30. September 1998 vorgelegt hat, hat sie selbst zu vertreten. Zufolge selbstverschuldeter Versp�tung der diesbez�glichen Sachvorbringen und Beweismittel steht ihr daher auch kein Anspruch darauf zu, dass die Winterthur auf dem Wege der prozessualen Revision auf ihre Taggeldabrechnungen zur�ckkommt.
3.- a) Das kantonale Gericht hat zutreffend festgehalten, dass als versicherter Verdienst f�r die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (Art. 15 Abs. 2 UVG) und als solcher der nach der Bundesgesetzgebung �ber die AHV massgebende Lohn gilt (Art. 22 Abs. 2 UVV). In Abweichung von dieser Grundregel sieht Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV vor, dass f�r mitarbeitende Familienmitglieder, Gesellschafter, Aktion�re und Genossenschafter mindestens der berufs- und orts�bliche Lohn zu ber�cksichtigen ist. Zweck dieser Bestimmung ist es, Familienmitglieder und andere mit einem Betrieb verwandtschaftlich oder pers�nlich eng verbundene und darin mitarbeitende Personen nach einem versicherten Unfall nicht entgelten zu lassen, dass sie mit R�cksicht auf ihre pers�nlichen oder verwandtschaftlichen Bindungen keine arbeitsmarktkonforme Entl�hnung erzielten oder erzielen konnten. Zwecks Vermeidung einer Benachteiligung dieser Personen sollen deshalb die ihnen zustehenden Renten (und Taggelder) auf Grundlage einer berufs- und orts�blichen Entl�hnung ihrer Mitarbeit im Betrieb und nicht des effektiv bezogenen, ahv-rechtlich massgebenden Lohnes berechnet werden.
Die Beschwerdef�hrerin war und ist zweifellos Mitglied der Familie (vgl. dazu BGE 121 V 125 ff.) ihres Vaters und zeitweiligen Arbeitgebers, weshalb f�r die Bemessung der Rente der von ihr im Jahr vor dem Unfall im elterlichen Betrieb/Haushalt effektiv erzielte Lohn in der H�he von Fr. 1130.- monatlich nur zu ber�cksichtigen ist, falls er �ber dem berufs- und orts�blichen Verdienst lag. Falls dies nicht zutrifft, ist mindestens der berufs- und orts�bliche Verdienst f�r die von der Beschwerdef�hrerin geleistete Mitarbeit zu ber�cksichtigen.
Es ist nicht aktenkundig, in welchem zeitlichen Umfang und in welcher Funktion die Beschwerdef�hrerin im Jahr vor dem Unfall vom 2. M�rz 1994 im elterlichen Betrieb und Haushalt t�tig gewesen ist. Die Streitsache ist daher zur Abkl�rung des diesbez�glichen Sachverhaltes sowie allenfalls zur Bestimmung des entsprechenden berufs- und orts�blichen Lohnes an die Winterthur zur�ckzuweisen.
b) aa) Die Vorinstanz ist der Auffassung, das von der Beschwerdef�hrerin im elterlichen Betrieb/Haushalt erzielte Erwerbseinkommen sei f�r die Ermittlung des versicherten Verdienstes unbeachtlich, weil der Vater der Beschwerdef�hrerin mit der ausgerichteten Entsch�digung von Fr. 1130.- monatlich ihre "Mietkosten" �bernommen und ihr damit "gewissermassen freies Logis" gew�hrt habe. Es habe sich dabei nicht um Barlohn im Sinne von Art. 2 lit. a UVV gehandelt und es seien daf�r auch keine AHV-Beitr�ge entrichtet worden. Die Beschwerdef�hrerin sei demgem�ss f�r die T�tigkeit im elterlichen Betrieb/Haushalt gem�ss Art. 2 lit. a UVV nicht obligatorisch versichert gewesen, weshalb der hief�r entrichtete Lohn nicht dem versicherten Verdienst zugerechnet werden k�nne.
bb) Die Vorinstanz �bersieht, dass die in Art. 22 Abs. 2 geregelten Abweichungen von der Grundregel �ber den f�r den versicherten Verdienst massgebenden Lohn ganz allgemein nicht mit der Bestimmung von Art. 2 Abs. 1 UVV korrelieren, welche die Ausnahmen vom Versicherungsobligatorium f�r in der Schweiz besch�ftigte Arbeitnehmer regelt. Namentlich besteht kein gesetzessystematischer Zusammenhang zwischen der Bestimmung von Art. 2 Abs. 1 lit. a UVV, welche mitarbeitende Familienmitglieder, die keinen Barlohn beziehen und keine Beitr�ge an die AHV entrichten, vom Versicherungsobligatorium freistellt, und derjenigen von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV �ber den versicherten Verdienst von mitarbeitenden Familienmitgliedern. Versicherungspflicht und versicherter Verdienst kn�pfen an unterschiedliche Rechtsbegriffe an; n�mlich an den AHV-Arbeitnehmerbegriff einerseits (vgl. Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 1 UVV) und den Begriff des massgebenden Lohnes im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG (vgl. Art. 22 Abs. 2 UVV) anderseits. Zum versicherten Verdienst kann daher auch die Entl�hnung aus einem Arbeitsverh�ltnis geh�ren, das nicht der obligatorischen Versicherungspflicht untersteht. Abgesehen davon hat die Vorinstanz �bersehen, dass entgegen dem ungenauen Wortlaut von Art. 2 Abs. 1 lit. a UVV f�r die Unterstellung unter das Versicherungsobligatorium nicht massgebend ist, ob Familienmitglieder f�r das mit ihrer Mitarbeit im Betrieb erzielte Einkommen tats�chlich AHV-Beitr�ge entrichtet haben oder nicht. Vielmehr richtet sich das Versicherungsobligatorium danach, ob Familienmitglieder verpflichtet sind, AHV-Beitr�ge zu entrichten (Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, Bern 1985, S. 110 Fn 186). Mitarbeitende Familienmitglieder, die keinen Barlohn beziehen, sind aber nur bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie das 20. Altersjahr vollenden, von der AHV-Beitragspflicht und damit vom Unfallversicherungsobligatorium befreit (Art. 5 Abs. 3 lit. a AHVG). Nachher haben sie AHV-Beitr�ge nach Massgabe ihres Bar- und Naturaleinkommens zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVV). Die Beschwerdef�hrerin war somit f�r ihre erwerbliche T�tigkeit im elterlichen Betrieb/Haushalt selbst dann ahv-beitragspflichtig und damit obligatorisch unfallversichert, wenn sie, wie die Vorinstanz irrt�mlich annimmt, keinen Bar- sondern nur Naturallohn bezogen h�tte.
c) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demgem�ss mit Bezug auf die streitige Bemessung des f�r die Rentenberechnung massgebenden versicherten Verdienstes in dem Sinne gutzuheissen, dass die Streitsache zur Abkl�rung des der Mitarbeit der Beschwerdef�hrerin im elterlichen Betrieb/ Haushalt entsprechenden orts- und berufs�blichen Lohnes sowie zur Neufestsetzung des versicherten Verdienstes an die Winterthur zur�ckgewiesen wird.
4.- a) Bei dem gem�ss Art. 18 Abs. 2 UVG f�r die Invalidit�tsbemessung massgebenden Einkommensvergleich sind Vorinstanz und Verwaltung nicht von den bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielbaren hypothetischen Vergleichseinkommen, sondern von den tats�chlichen Verdienstverh�ltnissen der Versicherten im angestammten Betrieb ausgegangen, weil sie die hief�r nach der Rechtsprechung (BGE 117 V 18 Erw. 2c/aa) erforderlichen vier Voraussetzungen (Vorliegen eines besonders stabilen Arbeitsverh�ltnisses, volle Aussch�pfung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit, Angemessenheit des im angestammten Betrieb erzielten Einkommens, keine Ausrichtung von Soziallohn) als kumulativ erf�llt erachteten.
Die Winterthur hat dementsprechend f�r die Invalidit�tssch�tzung auf die von ihrem Aussendienst am 22. April 1998 beim Gesch�ftsf�hrer der Arbeitgeberfirma der Versicherten, Herr W.________, erhobenen erwerblichen Angaben abgestellt. Gest�tzt darauf hat sie das j�hrliche Valideneinkommen einer voll leistungsf�higen, als Filialleiterin t�tigen Floristin auf Fr. 57'600.- (12 x Fr. 4800.-) und das j�hrliche Invalideneinkommen nach Massgabe des von der Versicherten im Jahre 1998 in dieser Funktion und im angestammten Betrieb tats�chlich erzielten Lohnes von Fr. 3560.- monatlich sowie unter Abzug einer Soziallohnkomponente von Fr. 460.- monatlich auf Fr. 37'200.- (12 x Fr. 3100.-) festgesetzt.
b) Nicht streitig und auch von Amtes wegen nicht zu beanstanden ist, dass Vorinstanz und Verwaltung das Vorliegen eines stabilen Arbeitsverh�ltnisses bejaht haben.
5.- a) Mit Bezug auf das Valideneinkommen vertritt das kantonale Gericht die Auffassung, die von der Winterthur bei der Arbeitgeberfirma bloss m�ndlich eingeholten Angaben gen�gten den formellrechtlichen Anforderungen an die Beweiserhebung mittels Ausk�nften von Drittpersonen (Art. 12 lit. c VwVG) nicht, weshalb die Streitsache zur formell rechtskonformen Ermittlung des Valideneinkommens an die Verwaltung zur�ckzuweisen sei.
Indessen hat der Aussendienstmitarbeiter der Winterthur �ber die am 22. April 1998 von Herrn W.________ erteilten Ausk�nfte ein ausf�hrliches und pr�zises Protokoll erstellt, das sowohl von ihm selbst als auch von der befragten Auskunftsperson unterzeichnet worden ist. Werden m�ndliche Ausk�nfte von Drittpersonen zu wesentlichen Punkten des rechtserheblichen Sachverhaltes in dieser Form schriftlich festgehalten, stellen sie ein zul�ssiges und taugliches Beweismittel dar (BGE 117 V 285 Erw. 4c). Es besteht daher kein Anlass, die Streitsache zwecks formell rechtskonformer Beweisabnahme �ber das massgebende Valideneinkommen an die Winterthur zur�ckzuweisen.
b) Hingegen r�gt die Beschwerdef�hrerin zu Recht, bei der Ermittlung des Valideneinkommens sei die Frage ausser Acht geblieben, ob und wenn ja, in welcher H�he und Form der Versicherten eine Jahresendzulage (Gratifikation oder 13. Monatslohn) ausgerichtet wurde und im Gesundheitsfall wahrscheinlich weiterhin ausgerichtet worden w�re. In der Unfallmeldung vom 9. M�rz 1994 hat die Arbeitgeberfirma in der Rubrik "Gratifikation/13. Monatslohn" einen Betrag von Fr. 2800.- aufgef�hrt, welcher von der Winterthur f�r die Taggeldberechnung als versicherter Verdienst mit ber�cksichtigt worden ist. Dagegen geht aus den Akten nicht hervor, in welcher H�he und Form der Beschwerdef�hrerin nach dem Unfall weiterhin Jahresendzulagen ausgerichtet wurden, ob darauf ein Rechtsanspruch bestand (im Falle von Gratifikationen nach Massgabe von Art. 322d Abs. 1 OR) und in welchem Umfang eine solche im Gesundheitsfall weiterhin ausgerichtet worden w�re. Namentlich enth�lt das Protokoll vom 22. April 1998 keine Angabe, ob in dem von Herrn W.________ auf Fr. 4800.- bezifferten Validenlohn eine Jahresendzulage mitenthalten ist. Lediglich zur erg�nzenden Abkl�rung dieses Punktes ist daher die Streitsache im Zusammenhang mit dem massgebenden Valideneinkommen an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
6.- a) Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist zun�chst streitig, ob die Versicherte am angestammten Arbeitsplatz die ihr noch zumutbare Arbeitsf�higkeit mit einem Teilarbeitspensum von 80 % voll aussch�pft oder ob sie damit �berfordert ist.
Die Winterthur hat diesbez�glich auf das zweite Gutachten von Dr. T.________ vom 9. Dezember 1997 abgestellt. Danach betr�gt die Arbeitsunf�higkeit der Beschwerdef�hrerin als Floristin/Filialleiterin im angestammten Betrieb, wo die M�glichkeit einer gewissen k�rperlichen Schonung besteht (kein Heben von schweren Lasten), 20 %.
Demgegen�ber macht die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf das Privatgutachten Dr. C.________ eine Arbeitsunf�higkeit von 40 % geltend. Dieser Arzt f�hrt in seinem Gutachten vom 10. Mai 1999 aus, die Beschwerdef�hrerin sei mit dem von ihr eingehaltenen Arbeitspensum von 80 % "grenzwertig" �berfordert. F�r die T�tigkeit im angestammten Beruf sei "zum jetzigen Zeitpunkt" eine Arbeitsunf�higkeit von mindestens 30 %, wahrscheinlich "eher sogar" 40 % anzunehmen.
Die Vorinstanz ist zum Schluss gelangt, es sei auf Grund dieser divergierenden Angaben der beiden Gutachter nicht m�glich, die der Versicherten noch zumutbare Arbeitsf�higkeit schl�ssig zu beurteilen und hat die Sache zur Einholung eines neuen, interdisziplin�ren Gutachtens an die Winterthur zur�ckgewiesen.
b) Nach dem f�r das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren g�ltigen Grundsatz der freien Beweisw�rdigung (Art. 40 BZP in Verbindung mit Art. 19 VwVG; Art. 95 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 113 und 132 OG) haben Versicherungstr�ger und Sozialversicherungsrichter die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen. F�r das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass der Sozialversicherungsrichter alle Beweismittel, unabh�ngig davon, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden hat, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind. Ausschlaggebend f�r den Beweiswert ist grunds�tzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
Was Partei- oder Privatgutachten anbelangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine �rztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (BGE 125 V 353 Erw. 3a/dd).
c) Im vorliegenden Fall ist f�r die W�rdigung der beiden einander widersprechenden medizinischen Gutachten von Belang, dass dem Privatgutachter Dr. C.________ nur einige wenige, im Gutachten einzeln erw�hnte, medizinische Vorakten zur Verf�gung standen. Dr. C.________ hat daher namentlich die Ergebnisse der zweiten neuropsychologischen Untersuchung durch Dr. G.________ vom 19. September 1997, welche erheblich geringere neuropsychologische Defizite als die erste Begutachtung vom 15. M�rz 1996 ergab, nicht ber�cksichtigt. Ebenso wenig hat er den Umstand beachtet, dass der Hausarzt Dr. F.________, ab 1. September 1994, also w�hrend rund 4 3/4 Jahren, stets eine Arbeitsf�higkeit von 80 % attestierte und in seinem Bericht an den Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin vom 18. August 1998 eine "�berlastung bei entsprechend reduziertem Arbeitspensum" ausdr�cklich verneinte. Mit den abweichenden, �rztlichen Arbeitsf�higkeitsbeurteilungen hat sich der Privatgutachter �berhaupt nicht auseinandergesetzt und nicht n�her begr�ndet, weshalb er zum Schluss kam, die Beschwerdef�hrerin sei mit dem �ber Jahre eingehaltenen Arbeitspensum von 80 % �berfordert. Dieser Schlussfolgerung fehlt daher jede Beweiskraft. Es ist vielmehr auf die Arbeitsf�higkeitsbeurteilung durch den Administrativgutachter Dr. T.________, welche mit dem vom Hausarzt �ber mehrere Jahre best�tigten Leistungsverm�gen �bereinstimmt, abzustellen. Auf die Einholung eines neuen interdisziplin�ren Gutachtens ist entgegen der Auffassung der Vorinstanz zu verzichten.
d) Somit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrerin die Beibehaltung ihres bisherigen Arbeitspensums von 80 % zumutbar ist, und dass sie damit die ihr verbliebene Restarbeitsf�higkeit voll aussch�pft. Das Invalideneinkommen entspricht folglich dem im angestammten Betrieb effektiv erzielten Verdienst.
Der Gesch�ftsf�hrer der Arbeitgeberfirma der Beschwerdef�hrerin hat diesen im Rahmen der am 22. April 1998 durchgef�hrten erwerblichen Abkl�rungen auf monatlich Fr. 3560.- beziffert. Wie beim Valideneinkommen blieb aber auch hier offen, ob die Versicherte nach dem Unfall vom 2. M�rz 1994 weiterhin eine Jahresendzulage erhalten hat und mutmasslich auch in Zukunft erhalten wird und wenn ja, in welcher Form und H�he. Diese Frage bedarf auch hinsichtlich des Invalideneinkommens erg�nzender Abkl�rung. Hingegen sind die von der Beschwerdef�hrerin angef�hrten statistischen L�hne (Tabellenl�hne) irrelevant, wenn die Invalidit�t - wie im vorliegenden Fall - nach Massgabe der von einem Versicherten in einem stabilen Arbeitsverh�ltnis effektiv hinzunehmenden Verdiensteinbusse bemessen wird.
e) Die Winterthur hat den von der Beschwerdef�hrerin im Jahre 1998 effektiv erzielten Verdienst von Fr. 3560.- monatlich um einen Soziallohnanteil von Fr. 460.- reduziert, weil Herr W.________ am 22. April 1998 zu Protokoll erkl�rte, "unter Ber�cksichtigung der Einschr�nkungen" der Versicherten sei "ein Monatssal�r von ca. Fr. 3000.- oder Fr. 3100.- monatlich eher angemessen" als der effektiv bezahlte Monatslohn von Fr. 3560.-.
Praxisgem�ss sind an den Nachweis von Soziallohn strenge Anforderungen zu stellen, da vom Grundsatz ausgegangen werden muss, dass ausbezahlte L�hne normalerweise das �quivalent einer entsprechenden Arbeitsleistung sind (BGE 117 V 18 Erw. 2c/aa mit Hinweisen). Bei der richterlichen W�rdigung von Arbeitgeberlohnangaben ist auch zu bedenken, dass ein Arbeitgeber ein eigenes Interesse daran haben kann, die Bezahlung von Soziallohn zu behaupten (BGE 110 V 277 Erw. 4c, 104 V 93 Erw. 2; RKUV 1996 U 240 S. 95 Erw. 3c; ZAK 1980 S. 345 Erw. 2b). Als Indiz f�r eine freiwillige Sozialleistung fallen insbesondere verwandtschaftliche Beziehungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Versicherten oder eine lange Dauer des Arbeitsverh�ltnisses in Betracht.
Im vorliegenden Fall fehlen jegliche Anhaltspunkte daf�r, dass der Beschwerdef�hrerin seit Wiedererlangung einer 80 %igen Arbeitsf�higkeit im September 1994 ein Soziallohnanteil von rund 15 % ausgerichtet worden w�re und mutmasslich in Zukunft weiterhin ausbezahlt werden wird. In kleineren Unternehmungen wie der Arbeitgeberfirma der Beschwerdef�hrerin wird selbst langj�hrigen und gesch�tzten Mitarbeitern Soziallohn erfahrungsgem�ss (wenn �berhaupt) nur relativ kurzfristig ausbezahlt, weil sich dadurch die Ertragslage unmittelbar und sp�rbar verschlechtert.
f) Die Winterthur hat daher beim Invalideneinkommen zu Unrecht einen Soziallohnanteil von Fr. 460.- ber�cksichtigt. Nach Abkl�rung der f�r beide Vergleichseinkommen relevanten, aber noch offenen Frage der zur ber�cksichtigenden Jahresendzulage, ist deshalb im Rahmen der neu vorzunehmenden Invalidit�tsbemessung beim Invalideneinkommen auf das von der Beschwerdef�hrerin trotz ihrer Behinderung tats�chlich erzielte Erwerbseinkommen abzustellen.
7.- a) Die Beschwerdef�hrerin beantragt erneut die Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung von 50 %. Nicht streitig ist der f�r die Wirbels�ulenaffektion zugesprochene Prozentsatz von 15 %. Hingegen beziffert die Beschwerdef�hrerin denjenigen f�r die neuropsychologische Funktionsst�rung weiterhin auf 20 % statt der zugesprochenen 10 %. Zus�tzlich beansprucht sie f�r die von Dr. C.________ festgestellte Beeintr�chtigung des "psychischen Wohlbefindens" eine Integrit�tsentsch�digung von 15 %.
b) Die Vorinstanz hat eingehend dargelegt, dass Dr. G.________ eine "minimale bis leichte" neuropsychologische Funktionsst�rung diagnostiziert und den diesbez�glichen Integrit�tsschaden in �bereinstimmung mit den Richtwerten der Tabelle 8 der SUVA zu den Integrit�tssch�den bei psychischen Folgen von Hirnverletzungen auf 10 % beziffert hat. Die Beschwerdef�hrerin behauptet ohne jede Auseinandersetzung mit den entsprechenden vorinstanzlichen Erw�gungen und aktenwidrig, es liege eine leichte Hirnfunktionsst�rung vor. Dieser Standpunkt ist haltlos.
c) Unter dem Titel Beeintr�chtigung des "psychischen Wohlbefindens" macht die Beschwerdef�hrerin im Wesentlichen geltend, aus gesundheitlichen Gr�nden k�nne sie ihren "Kinderwunsch" nicht mehr verwirklichen und an der "Freizeitkultur" sowie am "Gesellschaftsleben" nur noch beschr�nkt teilnehmen.
Die Integrit�tsentsch�digung wird abstrakt und egalit�r nach der dem medizinischen Befund entsprechenden Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t bemessen. Subjektive Faktoren und spezielle Behinderungen des Betroffenen, namentlich mittelbare, individuelle Auswirkungen eines Gesundheitsschadens, bleiben dabei ausser Betracht (BGE 115 V 147 Erw. 1, 113 V 221 Erw. 4b mit Hinweisen). Die geltend gemachte Beeintr�chtigung in den gesellschaftlichen und Freizeit-Aktivit�ten ist daher unerheblich. Dasselbe gilt f�r den gesundheitlich bedingten Verzicht auf Kinder, der mit dem in Anhang 3 zur UVV als Integrit�tsschaden aufgef�hrten Verlust der Fortpflanzungsf�higkeit nichts zu tun hat.
d) Ein Integrit�tsentsch�digungsanspruch f�r einen psychogenen Gesundheitsschaden steht der Beschwerdef�hrerin nicht zu. Der Unfall vom 2. M�rz 1994 war nicht ein so schweres Unfallereignis, dass es geeignet gewesen w�re, eine besonders schwerwiegende Beeintr�chtigung der psychischen Integrit�t, die einer Besserung nicht mehr zug�nglich ist und daher das Anspruchserfordernis einer dauernden Sch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG) erf�llt, in ad�quat kausaler Weise zu verursachen (vgl. BGE 124 V 36 ff. Erw. 4 und 5 und 209 ff. Erw. 4). Bei der von Privatgutachter Dr. C.________ diagnostizierten leichten, intermittierend (d.h. vor�bergehend) mittelgradigen, depressiven "Episode" handelt es sich weder um eine unheilbare noch um eine besonders schwere psychische Gesundheitsst�rung. Es fehlt daher diesbez�glich eindeutig an den Anspruchsvoraussetzungen der Dauerhaftigkeit und der Unfallkausalit�t.
8.- Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verlangt die Beschwerdef�hrerin erstmals die Zusprechung von Verzugszinsen sowohl f�r die ihr zustehende Invalidenrente als auch f�r die Integrit�tsentsch�digung. Ein entsprechendes Rechtsbegehren hat sie weder im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren noch im Verwaltungsverfahren gestellt. Es fehlt somit diesbez�glich an der Sachurteilsvoraussetzung des Anfechtungsgegenstandes. Zwar kann das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus prozess�konomischen Gr�nden auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, d.h. im letztinstanzlichen Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren auf eine ausserhalb der durch den vorinstanzlichen Entscheid bestimmten Rechtsverh�ltnisse liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden, wenn diese mit dem Streitgegenstand derart eng zusammenh�ngt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserkl�rung ge�ussert hat (BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). Da indessen im Sozialversicherungsrecht - mit Ausnahme des Berufsvorsorgerechts (BGE 119 V 82 Erw. 3b mit Hinweisen) - grunds�tzlich keine Verzugszinsen geschuldet sind und nur unter besonderen Voraussetzungen, namentlich bei widerrechtlichem und schuldhaftem Verhalten der Verwaltungsorgane, zugesprochen werden k�nnen (BGE 119 V 81 Erw. 3a, 117 V 352 f. Erw. 3 mit Hinweisen; RKUV 2000 U 360 S. 32 ff.), fehlt es an einem engen Sachzusammenhang zwischen dem Verzugszinsanspruch und den von der Vorinstanz beurteilten, im Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht streitigen Rechtsanspr�chen. Auf das Verzugszinsbegehren ist daher nicht einzutreten.
9.- a) Die Beschwerdef�hrerin beantragt schliesslich, es seien ihr die Kosten des eingeholten Privatgutachtens sowie eine "angemessene" Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren zuzusprechen. Sie hat die entsprechende Rechnung f�r das Gutachten von Dr. C.________ �ber Fr. 1540.- und die Kostennote ihres Rechtsvertreters f�r das vorinstanzliche Verfahren �ber Fr. 3388.50 aufgelegt.
b) Gutachterkosten sind zu entsch�digen, soweit diese als notwendig zu gelten haben (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 115 V 62; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b in fine). Das von der Beschwerdef�hrerin veranlasste Privatgutachten von Dr. C.________ vermittelte keine wesentlichen Erkenntnisse, die zur Kl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes beigetragen h�tten. Die entsprechenden Kosten k�nnen daher nicht der Winterthur auferlegt werden.
c) Die kantonalen Rekursinstanzen sind gem�ss Art. 35 Abs. 1 und Art. 61 Abs. 2 VwVG (anwendbar nach Art. 1 Abs. 3 VwVG) verpflichtet, ihre Entscheide zu begr�nden. Mit diesem aus dem verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruch fliessenden Begr�ndungserfordernis soll dem Betroffenen erm�glicht werden, einen Entscheid sachgerecht anzufechten. Zu diesem Zweck m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt sein, von denen sich die Beh�rde leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid st�tzt (BGE 126 I 102 f. Erw. 2a, 121 I 57 Erw. 2c, 117 Ib 86 Erw. 4 je mit Hinweisen). In diesem Sinne gilt die Begr�ndungspflicht f�r die prozessrechtliche Nebenfolge der Parteikostenfestsetzung in gleicher Weise wie f�r den materiellrechtlichen Teil eines Entscheides. Sie ist diesbez�glich jedenfalls dann nicht mehr erf�llt, wenn der kantonale Richter zwecks Festsetzung der Parteientsch�digung vom Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers weder eine Kostennote einholt noch in seinem Entscheid darlegt, wie er die zugesprochene Parteientsch�digung bemessen hat.
Im vorliegenden Fall ist weder das eine noch das andere geschehen. Der angefochtene Entscheid leidet daher mit Bezug auf die der Beschwerdef�hrerin zugesprochene Parteientsch�digung von Fr. 800.- an einem Begr�ndungsmangel, was entsprechend der formellen Rechtsnatur des Geh�rsanspruches (BGE 125 I 118 Erw. 3) zu seiner Aufhebung und R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung des Parteientsch�digungsanspruches f�hrt. Dabei wird das kantonale Gericht f�r das Obsiegen/Unterliegen der Beschwerdef�hrerin auf den Ausgang des letztinstanzlichen Verfahren abzustellen haben.
10.- Zusammenfassend ist die Streitsache zur Neubeurteilung des Invalidenrentenanspruches der Beschwerdef�hrerin nach erg�nzender Sachverhaltsabkl�rung im Sinne der vorstehenden Erw�gungen 3, 5 und 6 an die Winterthur sowie zur Neubeurteilung ihres Parteientsch�digungsanspruches an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Verwaltungsgerichtsbschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
soweit darauf einzutreten ist, werden Dispositiv-Ziff.
1 und 3 des Entscheides des Verwaltungsgerichts
des Kantons Schwyz vom 16. Februar 2000 und der
Einspracheentscheid der "Winterthur" Schweizerische
Versicherungs-Gesellschaft vom 27. April 1999 hinsichtlich
des Anspruches der Beschwerdef�hrerin auf
eine Invalidenrente aufgehoben und es wird die Sache
an die "Winterthur" Schweizerische VersicherungsGesellschaft
zur�ckgewiesen, damit diese nach erg�nzender
Sachverhaltsabkl�rung im Sinne der Erw�gungen
3, 5 und 6 �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
Hinsichtlich des Anspruches der Beschwerdef�hrerin auf
eine Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren
wird die Sache an das Verwaltungsgericht des
Kantons Schwyz zur�ckgewiesen, damit dieses im Sinne
der Erw�gung 9 dar�ber neu entscheide. Im �brigen wird
hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren
von Fr. 500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer)

References: Art. 21
 Art. 21
 Art. 21
 BGE 
 Art. 22
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 22
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 22
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 5
 Art. 22
 Art. 2
 Art. 18
 Art. 322
 Art. 19
 Art. 95
 Art. 113
 BGE 
 BGE 
in fine
 Art. 35
 Art. 61
 Art. 1