Source: https://evzfan.jimdo.com/
Timestamp: 2018-01-16 11:02:07+00:00

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EVZ News - evzfans Webseite!
Stier nimmt Löwen auf die Hörner
Im dritten Duell der Saison behalten die Zuger erstmals das bessere Ende für sich und siegen in Zürich gegen die ZSC Lions mit 3:5
ZSC Lions – EV Zug 3:5 (2:0, 1:4, 0:1)
Hallenstadion Zürich, 8769 Zuschauer
06. Min. 1:0 Thibaut Monnet (Patrick Geering, Mark Bastl)
12. Min. 2:0 Morris Trachsler (Mathias Seger, Thibaut Monnet)
22. Min. 2:1 Rafael Diaz (Linus Omark, Damien Brunner)
26. Min. 3:1 Dustin Brown (Ryan Shannon, Roman Wick)
35. Min. 3:2 Linus Omark (Henrik Zetterberg, Damien Brunner)
37. Min. 3:3 Rafael Diaz (Lino Martschini, Fabian Lüthi)
40. Min. 3:4 Josh Holden (Damien Brunner)
43. Min. 3:5 Henrik Zetterberg (Linus Omark, Damien Brunner)
Schussverhältnis: 33:34 (16:7, 8:19, 9:8)
Strafen: ZSC Lions 3 x 2 Min. plus 10 Minuten (Seger), EV Zug 3 x 2 Min. plus Strafschuss (Helbling)
EV Zug: Rafael Diaz
ZSC Lions: Dustin Brown
EVZ bezwingt den Meister
Aus vielerlei Hinsicht durfte das dritte „Z-Derby“ dieser Saison mit Spannung erwartet werden. Es war die erste Meisterschaftspartie nach der Nationalmannschaftspause, das erste Duell zwischen den beiden Teams nach dem kontrovers diskutierten Open Ice Hit von Blaser an Ambühl, und NHL-Haudegen Dustin Brown feierte sein Debüt in der NLA.
Während Andres Ambühl bereits am Deutschland-Cup wieder munter gewirbelt hatte, musste Yannick Blaser heute seine fünfte Spielsperre absitzen. Dustin Brown ist der erste Lockout-Verstärkungsspieler des Meisters. Der Captain des amtierenden Stanley Cup Siegers Los Angeles Kings gilt als harter Checker.
Die bisherigen zwei Saison-Duelle hatten die Lions für sich entschieden. Seit der letzten Begegnung der beiden Kontrahenten haben die Zürcher allerdings von vier Spielen deren drei verloren. Die Zuger hingegen erspielten sich aus den letzten vier Spielen stattliche neun Punkte.
Die heutige Partie schien nach zwölf oder spätestens nach 26 Minuten bereits vorentschieden. Bis Spielhälfte hatten die Zuger eigentlich keine Chance auf einen Erfolg in Zürich – und genau diese nutzten sie! Dank einer beeindruckenden Reaktion kehrte der EVZ die Partie zwischen der 35. und der 40. Minute.
Nach neun Meisterschaftsniederlagen in Folge gegen die ZSC Lions besiegten die Zuger den Meister absolut verdient.
Zug zu passiv
Bereits in der ersten Minute kommt Bärtschi zu zwei Möglichkeiten für die Zürcher, Jussi Markkanen im Zuger Tor bleibt jedoch Sieger. Gleich in seinem ersten Einsatz bringt auch Dustin Brown Gefahr vor das EVZ-Gehäuse, scheitert aber mit seinem Versuch ebenfalls an Jussi Markkanen und wird danach von Josh Holden mustergültig weggecheckt.
Die Lions sind in den Anfangsminuten klar die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste aus Zug können sich kaum aus der eigenen Zone befreien. Der einzige Zuger, der jederzeit die Übersicht behält, ist Goalie Markkanen. Erst in der fünften Minute sorgt die Linie um Damien Brunner, Linus Omark und Henrik Zetterberg für etwas Gefahr vor dem Gehäuse der Gastgeber.
Nach 5:41 münzen die Zürcher ihre augenscheinliche Überlegenheit erstmals in einen Torerfolg um. Thibaut Monnet profitiert von einem Abpraller vor dem Zuger Tor nach dem Schussversuch von Nationalverteidiger Patrick Geering und bringt sein Team 1:0 in Führung.
Es dauert ein paar Minuten, ehe sich der EVZ vom Gegentor einigermassen erholen und das Spielgeschehen etwas ausgeglichener gestalten kann. Jedoch vermag einzig die Paradeformation um Brunner und Zetterberg ansatzweise Torchancen zu kreieren, wie beispielsweise in der zwölften Minute. Deutlich mehr vom Spiel haben allerdings weiterhin die Lions. Und so überrascht es auch wenig, dass quasi im direkten Gegenzug das 2:0 fällt. Morris Trachsler bezwingt den Zuger Goalie Markkanen im Nachschuss zum zweiten Mal am heutigen Abend nach 11:49.
Wer dachte, die Gäste aus Zug würden nun erwachen, sah sich enttäuscht. Die ZSC Lions haben das Spiel weiter unter Kontrolle und der EVZ ist mehr mit Defensiv-Arbeit beschäftigt, als offensiv zu glänzen. Die beste Chance zum ersten Zuger Torjubel vergibt Linus Omark fünf Minuten vor der Drittelspause mit seinem „Buebetrickli“-Versuch. Auch Damien Brunner im Nachschuss bringt den Puck nicht an Lukas Flüeler im Zürcher Tor vorbei.
Der einzig überzeugende Akteur im Team von Doug Shedden bleibt Jussi Markkanen, der unter anderem mit einer starken Beinschoner-Parade gegen ZSC-Topskorer Roman Wick glänzt.
Starke Reaktion bringt Wende
In Überzahl dürfen die Zuger in den zweiten Spielabschnitt starten. Der neue Zürcher Lockout-Star Dustin Brown verbüsst noch eine Reststrafe. Das Zuger Powerplay gelingt aber wenig überzeugend und ist bereits abgelaufen, als Rafael Diaz auf Pass von Linus Omark mit seinem Slapshot Lukas Flüeler über dessen Fanghand doch noch bezwingt. Der EVZ ist nach 21:33 zurück im Spiel.
In den Folgeminuten drängen die Gäste mit Nachdruck auf den Ausgleich. Die Zentralschweizer erhalten auch gleich eine zweite Gelegenheit, sich im Powerplay zu versuchen. Das Überzahlspiel gefällt nun etwas besser. Die grösste Chance zum zweiten Zuger Treffer eröffnet sich in der 25. Minute Damien Brunner, der aus seiner Lieblingsposition aber nur das Aussennetz trifft.
Eine Minute später, kaum spielen die Teams wieder in Gleichbestand, wird eine Strafe gegen den EV Zug angezeigt. Ryan Shannon lanciert mit einem brillanten Pass in die Mitte Dustin Brown, der den Puck unbedrängt vor dem Tor annimmt und Jussi Markkanen zwischen den Beinen erwischt. Der NLA-Debütant feiert bereits nach 25:45 seine Torpremiere und bringt seine neuen Farben mit 3:1 in Front.
Wieder nur eine Minute später bietet sich Reto Suri die Chance, den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen. Er zögert jedoch zu lange mit seinem Abschluss. Weitere Versuche von Holden und Lindemann finden auch nicht den Weg an Flüeler vorbei.
Danach droht das Geschehen bei Spielhälfte etwas einzuschlafen. Die Kolinstädter sind zwar bemüht, das Anschlusstor zu finden, entwickeln aber zu wenig Durchschlagskraft. Die Gastgeber verwalten den Zweitore-Vorsprung scheinbar mühelos und bleiben mit offensiven Nadelstichen gefährlich. So führt eine sehenswerte Kombination der Linie um Gelbhelm Roman Wick zur ersten ausgesprochenen Strafe gegen die Zuger. Es sind nun aber die Weissen, die sich durch aufsässiges Boxplay zwei Möglichkeiten in Unterzahl erkämpfen. Nach überstandener Strafe stürmen die Zuger weiter auf das Gehäuse von Lukas Flüeler. Dies wird in der 35. Minute belohnt. Nach Vorarbeit von Brunner und Zetterberg verwandelt Omark vor dem Tor Backhand zum 3:2 in die linke obere Torecke.
Der EV Zug nimmt nun richtig Fahrt auf. Lediglich 91 Sekunden nach dem Anschlusstor zieht Rafael Diaz über den linken Flügel in die gegnerische Zone und legt ab für Lino Martschini. Dessen Abpraller verwertet der Zuger Starverteidiger mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 3:3 Ausgleich, 3:50 Minuten vor der zweiten Sirene. In der gleichen Spielsituation trifft Lions-Verteidiger Matt Lashoff den Zuger Stürmer Fabian Lüthi mit dem Stock mitten im Gesicht. Der EVZ-Youngster muss verletzt vom Eis geführt werden und kehrt an diesem Abend auch nicht mehr aufs Spielfeld zurück, während der amerikanische Back ohne Strafenfolge davon kommt…
Eine halbe Minute vor der zweiten Pause darf sich Jussi Markkanen ein weiteres Mal auszeichnen. Bei Roman Wick’s Penaltyversuch lässt er sich nicht ins Bockshorn jagen und der Zürcher Stürmer schiesst am Ziel vorbei.
Stattdessen schlägt es auf der anderen Seite nochmals ein. Die Gastgeber sind wohl gedanklich schon in der Drittelspause, als Damien Brunner aus der Drehung auf das Lions-Gehäuse schiesst. Den Abpraller vor Lukas Flüeler verwertet Josh Holden zur erstmaligen Zuger Führung, ganze 3.9 Sekunden vor der Sirene!
Innert fünf Minuten kehrt der EV Zug einen 1:3 Rückstand in einen 4:3 Vorsprung.
Entscheidung nach 43 Minuten
Wie würden nun die bis zur 35. Minute vermeintlich souveränen Gastgeber auf den Rückstand reagieren?
Für erste Aufregung vor Jussi Markkanen in der dritten Minute des dritten Spielabschnitts sorgt ein weiteres Powerplay für den EVZ. Mark Bastl schnappt sich den Puck, enteilt Richtung Markkanen und lässt dabei gleich mehrere Zuger aussteigen. Am Zuger Keeper kommt er aber nicht vorbei. Besser machen es die Gäste im Gegenzug. Damien Brunner, Josh Holden, Linus Omark und Henrik Zetterberg erzeugen im Überzahlspiel viel Druck vor Lukas Flüeler. Letztlich wird Zetterberg hinter dem Tor von Omark herrlich angespielt und braucht nur noch ins verwaiste Zürcher Tor einzuschieben. Das 5:3 für die Zuger bedeutet die frühe Entscheidung nach 42:49.
Die ZSC Lions sind in der Folge zu keiner wirklichen Reaktion mehr fähig. Auch nach dem 5:3 besitzen die Gäste aus Zug die klareren Möglichkeiten. In der 46. Minute bietet sich Brunner eine hervorragende Konterchance. Er verfehlt das Tor nur knapp.
Einzig in zwei weiteren Powerplay-Gelegenheiten vermögen die Zürcher noch einige Gefahr vor dem Gehäuse von Markkanen herauf zu beschwören. Der finnische Goalie lässt sich jedoch nicht mehr bezwingen.
Danach verwalten die Zuger den Vorsprung relativ ungefährdet und setzen offensiv zur Kür durch die Paradeformation an, die jedoch nicht von weiterem Torerfolg gekrönt wird.
Auf der anderen Seite wehrt sich Jussi Markkanen auch gegen die wütenden Zürcher Angriffe während der letzten zwei Spielminuten erfolgreich und feiert den zweiten Sieg in Serie seit seinem Comeback.
EVZ verschafft sich Luft am Strich
Den Erfolg im Hallenstadion haben sich die Zuger durch vorbildliche Moral redlich verdient. Dank vier Siegen in den letzten fünf Partien setzt sich der EVZ etwas vom engen Strichkampf ab und klettert in der Tabelle auf den fünften Rang, nur noch fünf Zähler hinter dem zweitklassierten Gegner von heute.
Am kommenden Freitag ist der HC Lugano zu Gast in der Bossard Arena. Mit einem weiteren Erfolg könnte der EV Zug punktemässig zum aktuellen Tabellendritten aufschliessen.
Der EVZ zeigt Herz für Kinder
Am Spiel vom 23. November 2012 gegen die SCL Tigers sammelt der EV Zug Plüschtiere für Kinder, die die Adventszeit im Spital verbringen müssen. Die Spieler werden die Plüschtiere in der Woche darauf in verschiedenen Spitälern verteilen.
Der EV Zug zeigt ein Herz für kranke Kinder und besucht sie am Donnerstag, 29. November 2012 im Spital. Von 14:00–15:00 Uhr werden sich die Spieler der 1. Mannschaft für die Kinder Zeit nehmen und Ihnen ein kleines Weihnachtsgeschenk mitbringen. Bei diesem Geschenk handelt es sich um Plüschtiere, welche anlässlich des Spiels gegen die SCL Tigers vom Freitag, den 23. November 2012 gesammelt werden.
Wir bitten deshalb sämtliche Matchbesucher, beim Spiel gegen die SCL Tigers möglichst viele Plüschtiere mit in die BOSSARD Arena zu nehmen. Sobald das erste Tor für den EVZ fällt, können diese Plüschtiere auf das Eis geworfen werden. Mit diesen Stofftieren besuchen die Spieler der 1. Mannschaft das Zuger Kantonsspital und das Kreisspital Muri AG.
Die grosse Menge an gesammelten Plüschtieren ermöglicht es uns zudem, die Hilfsorganisation „RussiaHelp“ zu unterstützen. Die Plüschtiere werden in verschiedenen Kinderheimen in der Ukraine und Russland an vergessene Kinder verteilt.
Die EVZ Gastro AG expandiert
Im Frühjahr 2013 übernimmt die EVZ Gastro AG das Seerestaurant Zunfthaus Kreuz in Oberwil ZG.
Nur wenige Wochen nach der Absage der Stadt Zug für das Hafenrestaurant geht der EVZ im Gastronomiebereich auf den gewünschten Expansionskurs. Im Frühjahr 2013 übernimmt die EVZ Gastro AG das Seerestaurant Zunfthaus Kreuz in Oberwil. Für Roland Staerkle, VR-Präsident der EVZ Gastro AG, „eine spannende Herausforderung, die unserer Wachstumsstrategie im Gastronomiebereich entspricht“. Auch Silvio Tschudi, Geschäftsführer der EVZ Gastro AG, und sein seit der Eröffnung der BOSSARD Arena eingespieltes Team freuen sich auf die neue Aufgabe: „Neben der Gastronomie im Hockeystadion, die im Winterhalbjahr viel stärker ausgelastet ist, hat sich das Kreuz in Oberwil mit seiner speziell in den Sommermonaten einzigartigen Lage und dem grossen Garten am See als ideale Ergänzung geradezu angeboten.“
Das Seerestaurant Zunfthaus Kreuz gehört der Gastro Oberwil AG, die 2003 auf Initiative der drei heutigen Hauptaktionäre Urs Banzer, Hansruedi Blank und Albert Speck gegründet worden ist und sich für die Erhaltung des Restaurants Kreuz einsetzt. Zahlreiche Oberwilerinnen und Oberwiler haben damals die Idee unterstützt und Aktien gezeichnet. Andreas Blank, VR-Präsident der Gastro Oberwil AG, ist überzeugt, dass die Partnerschaft mit der EVZ Gastro AG als neue Pächterin dem Kreuz neuen Schwung verleihen wird: „Das bereits in Zug sehr erfolgreiche und kreative Gastronomie-Unternehmen weiss die einmalige Lage direkt am See sicher erfolgreich zu nutzen und wird die Gäste nicht nur mit der herrlichen Aussicht, sondern auch mit einem kulinarisch
Der EV Zug verabschiedet Patrick Oppliger
Nach 829 Spielen in der National League A, davon 693 für den EV Zug, beendete Patrick Oppliger im vergangenen März seine Eishockeykarriere.
Während 14 Jahren spielte Patrick Oppliger für den EV Zug. In dieser Zeit erzielte der polyvalent einsetzbare Stürmer 85 Tore und 167 Assists. Sowohl auf wie auch neben dem Eis setzte sich der Publikumsliebling immer für die Mannschaft ein. Sein letztes Spiel als aktiver Eishockeyspieler bestritt Patrick Oppliger am 24. März 2012 in den Playoff-Halbfinals gegen die ZSC Lions.
Anlässlich des Spiels gegen den HC Ambri-Piotta vom kommenden Samstag, 22. September 2012, möchte sich der EV Zug bei Patrick Oppliger nochmals für seinen Einsatz bedanken und ihn vor seinem Zuger Publikum offiziell verabschieden. Zudem wird Patrick Oppliger an diesem Abend auf der „Wall of EVZ“ in der BOSSARD Arena verewigt.
Patrick Danke für die tollen 14. Jahre beim EVZ, wirst immer in den Zuger Herzen sein.
Brunner und Diaz während Lockout beim EVZ
Rafael Diaz und Damien Brunner spielen während des NHL-Lockouts für den EVZ und stehen Trainer Doug Shedden bereits am Samstag im Heimspiel gegen Ambri zur Verfügung.
Die Rückkehr von Liga-Topscorer Damien Brunner entspricht den vertraglichen Abmachungen, die bei seinem Transfer zu den Detroit Red Wings getroffen worden sind. Der bis 2016 laufende EVZ-Vertrag mit Rafael Diaz würde erst dann wieder gültig, wenn der Nationalmannschaftsverteidiger sein NHL-Abenteuer beendet und in die Schweiz zurückkehrt. Jetzt einigten sich die beiden Parteien für eine spezielle Regelung während der Lockout-Zeit.
Beide Spieler trainierten bereits am Montag mit ihren alten Teamkollegen und stehen den Zugern während des ganzen Lockouts zur Verfügung. Sportchef Jakub Horak: „Sie spielen solange bei uns, bis sich die Liga und die Spielergewerkschaft in Nordamerika geeinigt haben. Möglich, dass dann Damien etwas früher zurück muss, weil ihn Detroit noch ein paar Spiele im AHL-Farmteam einsetzen will.“
Der EVZ hätte auch Verteidiger Luca Sbisa während des Lockouts gerne in seinen Reihen gehabt, doch die Verpflichtung von allen drei Zuger NHL-Spielern war in finanzieller Hinsicht für den EVZ nicht möglich.
Zug wartet weiter auf ersten Saisonsieg
Auch im zweiten Duell gegen ein Tessiner Team bleiben die Zuger sieglos und unterliegen in Ambri-Piotta 5:2 (2:1, 1:0, 2:1).
Spielbericht von Patrick Brand, evz.ch
Der EV Zug vermag sich im ersten Auswärtsspiel der Saison gegen die zweite Mannschaft südlich des Gotthards nicht zu rehabilitieren. Nachdem der Saisonauftakt in der heimischen Bossard Arena gegen Lugano die Erwartungen der Zuger nicht erfüllen konnte, steht der EVZ auch nach der zweiten Partie dieser jungen Saison noch ohne Punkte da. Im Duell zweier Teams, die jeweils 6 von 7 Spielen in der Vorbereitung gewonnen hatten, verlieren die Zentralschweizer ein weiteres „Gotthard-Derby“ vor 6132 Zuschauern gegen die Leventinesi und warten weiter auf den ersten Saisonsieg.
Gelegenheit zur Revanche bietet sich bereits in einer Woche im Heimspiel gegen denselben Kontrahenten.
Corsin Casutt erzielt erstes Saisontor für die Zuger
Bereits nach 2:12 des ersten Drittels mussten die Kolinstädter wieder einem Rückstand nachrennen. Ambri‘s Neuzugang Alain Miéville hatte die Leventiner in deren erstem Powerplay des Abends in Führung geschossen. Zug war nun natürlich erst recht gefordert. Und tatsächlich; lediglich etwas mehr als dreieinhalb Minuten später schloss Corsin Casutt eine sehenswerte Kombination nach Vorarbeit von Björn Christen und Fabian Sutter zum Ausgleich ab. Es war dies nach insgesamt 64:52 Minuten der erste Saisontreffer für den EVZ.
Wer nun erwartet hatte, dieses erste Tor würde den vielzitierten Knopf bei den Zugern lösen, sah sich enttäuscht. Zwar machten die Zentralschweizer zwischenzeitlich ordentlich Dampf und waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Jedoch blieb den weiteren Offensivbemühungen des EVZ der Erfolg verwehrt.
Es waren im Gegenteil die “Biancoblù“, die sage und schreibe 1 Sekunde vor Ablauf des Startdrittels durch einen Nachschuss von Roman Schlagenhauf die Führung wieder an sich reissen konnten. Aus Sicht der Zuger natürlich ein denkbar unglücklicher Moment für den neuerlichen Gegentreffer.
Intensives Mitteldrittel bring Vorentscheidung
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts bemühten sich Doug Shedden’s Schützlinge, den zweiten Treffer dieser Saison zu erzielen. Trotz einiger guter Chancen jedoch gelang den Zugern der Ausgleichstreffer diesmal nicht. Vielmehr vermochte das Heimteam aus der Leventina das Spielgeschehen mehr und mehr an sich zu reissen. Noch vor Spielmitte führte eine schön herausgespielte Torchance der Tessiner zur 3:1 Führung durch Verteidiger Patrick Sidler. Erneut wurde Zurkirchen auf der Fanghandseite erwischt.
In der Folge stand Ambri defensiv stabil und gestand den Zugern nur noch sehr wenige Chancen zu.
Die beste vereitelte Torhüter Schaefer kurz vor der zweiten Sirene, als er Christen’s Versuch abwehrt.
Zwei Tore innert 24 Sekunden im 3. Drittel
Im letzten Spielabschnitt keimte nochmals Hoffnung und Spannung auf, als der Zuger Verteidiger Timo Helbling lediglich 24 Sekunden nach dem vermeintlich entscheidenden 4:1 durch Inti Pestoni der zweite Treffer für den EVZ zum zwischenzeitlichen 4:2 gelang. Die offensive Ausbeute der Weissen blieb allerdings weiter mager und war für den heutigen Abend erschöpft. So bedeutete das 5:2 durch Marc Reichert, ebenfalls eine Neuerwerbung der Tessiner, die definitive Entscheidung zu Gunsten des Heimteams.
Ernüchternder Saisonauftakt nach starker Vorbereitung
Einmal mehr zeigt sich aus Zuger Sicht, dass ein überzeugender Eindruck in den Vorbereitungsspielen mitnichten gleichbedeutend ist mit einem gelungenen Einstieg in eine neue Saison.
Bleibt zu hoffen, dass dem EVZ bereits in einer Woche die siegreiche Reaktion im „Rückspiel“ zu Hause gegen denselben HC Ambri-Piotta gelingt und somit eine Trendwende in der noch immer jungen Saison eingeleitet wird.
EV Zug verliert Startspiel gegen Lugano
Der EV Zug startet mit einer Niederlage gegen Lugano in die neue Saison 0:3 (0:0,0:1,0:2)
Tor: Sandro Zurkirchen
Verteidigung: Alessandro Chiesa; Andy Wozniewski; Patrick Fischer; Timo Helbling; Yannick Blaser; Andreas Furrer; Patrick Zubler; Nolan Diem
Sturm: Linus Omark; Josh Holden; Reto Suri; Corsin Casutt; Fabian Sutter; Björn Christen; Fabian Lüthi; Fabian Schnyder; Dominic Lammer; Sven Lindenmann; Cedric Schneuwly; Matthias Rossi
Abwesend: Jussi Markkanen; Lino Martschini; Samuel Erni
Aufstellung Lugano:
Tor: Daniel Manzato
Verteidigung: Julien Vauclair; Stefan Ulmer; Ikka Heikkinen; Dominik Schlumpf; Florian Blatter; Lorenz Kienzle; Oliver Kamber; Matteo Nodari
Sturm: Hnat Domenichelli; Glen Metropolit; Thomas Rüfenacht; Raffaele Sannitz; Jaroslav Bednar; Daniel Steiner; Jordan Murray; Brett McLean; Diego Kostner; Sebastian Reuille; Flavien Conne; Dario Simion
Abwesend: Steve Hirschi; Brady Murray; Petteri Nummelin
Tore: 28.Min Hnat Domenichelli (Glen Metropolit, Brett McLean); 53.Min Brett McLean (Shorthander); 59.Min Daniel Steiner (leeres Tor)
Spielbericht von Jan-Aurel Pfister, evz.ch
Das erste Saisonspiel konnte der EV Zug in der heimischen Bossard Arena austragen. Das Duell sorgte schon vor dem Spiel für Spannung, da die beiden Ex Zuger Glen Metropolit und Thomas Rüfenacht heute für die Luganesi auf dem Eis standen. Trotz Boykott Aufrufen gegen die Bossard Arena aufgrund der neuen Ess- und Trinkregeln, war der Gästesektor gut gefüllt.
Starker Start der Zuger
Ab der ersten Minute war ordentlich Dampf im Spiel. Nach 15 Sekunden spielten die Zuger sich eine Doppelchance heraus und nach einer Minute durfte Reto Suri nachdem er unfair zurückgehalten wurde alleine gegen Daniel Manzato antreten. Manzato blieb im eins gegen eins aber Sieger.
Nach diesem starken Auftakt der Zuger konnten die Bianci Neri das Spiel jedoch ziemlich Ausgeglichen gestalten.
Gegen Ende des ersten Drittels kamen die Zuger jedoch wieder zu einigen hochkarätigen Chancen. Mehr als ein Pfostenschuss schaute aber nicht heraus. Nach einem harten Check gleichzeitig mit der Sirene, gaben sich die Spieler noch ein paar nette Worte mit auf den Weg in die Kabine.
Dezimiert im Mitteldrittel
Die Zuger mussten die ersten zwei Minuten im Mitteldrittel auf Björn Christen verzichten da er nach der Keilerei zum Schluss des ersten Drittels als einziger mit einer zwei Minuten Strafe belegt wurde. Die Luganesi konnten die Überzahl trotz Chancen, jedoch nicht in ein Tor ummünzen. Doch es hagelte weitere Strafen für den EV Zug. Die Zuger wehrten sich mit Händen und Füssen, aber in Doppelter Überzahl gelang den Tessinern durch Hnat Domenichelli ihr erster Treffer. Die Zuger konnten jedoch dank Big Saves von Sandro Zurkirchen die weiteren Strafen unbeschadet überstehen.
Gelähmt von den vielen Strafen brachten die Zuger im Mitteldrittel nicht viel zustande.
Wenig Action im Schlussdrittel
Dank einer Strafe gegen Lugano kam der EVZ nochmal zu einigen guten Chancen doch durch einen Konter konnte Brett McLean in Unterzahl für die Gäste zum vorentscheidenden 2:0 erhöhen.
Die Zuger versuchten es noch mit einem sechsten Feldspieler, aber es kam wie es kommen musste und so traf Daniel Steiner noch ins leere Tor.
Die Gründe für die Niederlage sind wohl in den vielen Strafen die der EVZ kassierte, den zu vielen Fehlpässen und der äusserst fragwürdigen Regelauslegung von Brent Reiber zu finden.
Best Player Zug: Sandro Zurkirchen
Best Player Lugano: Hnat Domenichelli
EVZ verteidigt Leaderposition gegen Ingolstadt
Die Zuger konnten in einem animierten Spiel mit vielen Strafen ihre Leaderposition im Spitzenkampf erfolgreich verteidigen. 5:4 n.V (3:0, 0:2,1:2,1:0)
EV Zug - ERC Ingolstadt 5:4 (3:0,0:2,1:2,1:0) n.V..- Bossard Arena.- 3134 Zuschauer.- SR: Prugger, Reiber; Kaderli, Wüst.- Tore: 4. Fischer (Helbling, Holden) 1:0, 12. Casutt (Omark/Ausschluss Motzko) 2:0, 20. Casutt (Holden, Wozniewski/Ausschluss Periard) 3:0, 32. Periard (Greillinger, Dinger/Ausschluss Blaser) 3:1, 34. Laliberte (Ross, Periard/Ausschluss Blaser) 3:2, 49. Sutter (Christen) 4:2, 54. Laliberte (Ficenec, Periard) 4:3, 60. Laliberte (Motzko, Greillinger/Ausschlüsse Lindemann; Laliberte) 4:4, 61. Wozniewski (Omark, Holden) 5:4.- Strafen: 9x2 Min. gegen Zug, 11x2 Min. + 1x5 Min. (Conboy) + 1x10 Min. (Boucher) + Spieldauer-Disziplinarstrafe (Conboy) gegen Ingolstadt.- Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Furrer, Blaser; Suri, Holden, Omark; Christen, Sutter, Casutt; Lammer, Schnyder, Lüthi; Rossi, Schneuwly, Lindemann.- Ingolstadt: Janka; Conboy, Hambly; Periard, Finecec; Dinger, Likens; Heid, Weller; Laliberte, Ross, Oblinger; Hager, Hahn, Greilinger; Bouck, Gawlik, Motzko; Boucher, Sparre, Barta.-
Matchbericht von Jan-Aurel Pfister, evz.ch
Fabian Schnyder stand heute zum ersten mal nach seiner Operation wieder bei einem Ernstkampf auf dem Eis. Er spielt neu auf der Center Position und nicht mehr wie bis anhin auf dem Flügel.
Schon vor dem Spiel trieben die beiden Fanlager ihre Mannschaften nach vorne. Entsprechend animiert und motiviert starteten die beiden Kontrahenten. Etwas zu motiviert war der Torhüter der Ingolstädter Markus Janke, der schon nach wenigen Sekunden die erste Strafe fasste wegen Spielverzögerung. Nach knappen vier Minuten ging schliesslich der EV Zug verdient in Führung. Nach einem Pass von Timo Helbling, verwertete Patrick Fischer mit einem Slapshot von der blauen Linie.
Die Zuger kamen in den ersten 20 Minuten zu sechs Überzahlspielen. In doppelter Überzahl klappte es schliesslich auch im Powerplay. Corsin Casutt reüssierte auf Pass vom Schweden im Zuger Dress, Linus Omark. Und auch bei der zweiten doppelten Überzahl, nutzten die Zuger ihre Chance. Corsin Casutt vollendete schliesslich nach den Zuspielen von Josh Holden und Andy Wozniewski.
Die Zuger dominierten die ersten zwanzig Minuten und gingen völlig verdient mit 3:0 in Führung. Das Schussverhältnis von 10:3 im 1. Drittel zugunsten der Zuger spricht Bände. Die Ingolstädter fassten viel zu viele unnötigen Strafen und machten sich dadurch das Leben im 1. Drittel selbst schwer.
Zu Beginn des zweiten Drittels gingen die Emotionen ein erstes mal hoch. Ein Wortgefecht zwischen Patrick Fischer und Timothy Conboy endete in einer Massenkeilerei. Diese Meinungsverschiedenheit führte zu mächtig Stimmung in der Bude. Und auch die Spieler gingen nun deutlich härter zur Sache, bei jedem Spielunterbruch kam es auf beiden Seiten wieder zu Scharmützeln. Das zweite Drittel war deutlich ausgeglichener. Die Zuger liessen aufgrund vieler Strafen die Ingolstädter wieder ins Spiel kommen. Diese liessen sich nicht zweimal bitten und skorten zwei mal im Powerplay. Dieser Spielstand garantierte den Fans und Spielern ein heisses Schlussdrittel. Die Ingolstädter kamen im dritten Drittel vermehrt zu Chancen aber Jussi Markkanen war hellwach. Zur Mitte des dritten Drittels konnten die Zuger jedoch nach einer schönen Aktion von Fabian Schnyder, der den Torhüter ausdribbelt, den Vorsprung wieder auf zwei Tore erhöhen. Aber knappe sieben Minuten vor Schluss sorgte John Laliberte nochmals für Spannung als er Jussi Markkanen zwischen den Hosenträgern erwischte. Eine Minute vor Schluss kochten die Emotionen nochmals hoch als sich Sven Lindenmann und John Laliberte in die Haare kriegten. 45 Sekunden vor Schluss schafften die Ingolstädter mit einem Mann mehr auf dem Feld doch tatsächlich noch den Ausgleich. Dieses Tor war gleichbedeutend mit der Verlängerung. Andy Wozniewski erzielte in der Verlängerung nach einer Minute das Siegbringende Tor nach einem Abpraller beim Torhüter. Die Zuger festigen mit diesem Sieg im Spitzenkampf gegen Ingolstadt ihre Leaderposition in der West Division der European Trophy.
1 Stern 15 John Laliberte (Ingolstadt)
2 Sterne: 27 Josh Holden (EV Zug)
3 Sterne: 61 Corsin Casutt (EV Zug)
Zuger mit weiterem Doppelpack!
Der EVZ lässt dem Meister erneut keine Chance und gewinnt in Zürich 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)
ZSC Lions vs EVZ 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)
KEB Oerlikon, 1200 Zuschauer
Torschützen: 2. Josh Holden (Reto Suri, Linus Omark), 17. Jeff Tambellini (Severin Blindenbacher, Daniel Eigenmann), 22. Corsin Casutt (Fabian Sutter, Björn Christen), 38. Reto Schäppi (Mark Bastl), 39. Linus Omark (Alessandro Chiesa, Josh Holden), 51. Yannick Blaser (Reto Suri, Linus Omark)
Schussverhältnis total: 41 zu 36
3 Stars: * Linus Omark (EVZ),** Reto Schäppi (ZSC Lions), *** Josh Holden (EVZ)
Bericht von Patrick Brand, evz.ch
Eine Woche nachdem die Zuger innert zweier Tage zweimal gegen die Finnen gewinnen konnten, erspielen sie sich ebenfalls innert 24 Stunden zwei ungefährdete Siege gegen Schweizer Meister ZSC Lions. Die Zentralschweizer feiern damit den fünften Erfolg in Serie und hieven sich wieder auf den Leaderthron der European Trophy West Division.
Wie gestern erwischte der EVZ den besseren Start. Gleich mit dem ersten Schuss auf das heute von Lukas Flüeler gehütete Tor der ZSC Lions buchte Josh Holden die Führung für die Zentralschweizer.
Zwar verwertet Jeff Tambellini das erste Zürcher Powerplay zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Den Lions gelingt es jedoch auch heute kein einziges Mal, gegen die Kolinstädter in Führung zu gehen.
Omarks‘ erster Treffer für den EVZ
Die neu formierte 1. Linie mit Josh Holden und den Neuzuzügen Reto Suri und Linus Omark scheint bereits erfreulich gut zu funktionieren und zeichnete für drei der vier Zuger Treffer verantwortlich.
Linus Omark gelang im zweiten Spiel für seine neuen Farben sein erstes Tor. Es handelte sich gleich um das Game-winning Goal zum 2:3 ! Dieser Treffer fiel lediglich 1 Minute und 40 Sekunden nach dem neuerlichen Ausgleich der ZSC Lions.
Sandro Zurkirchen, der heute wieder das Zuger Tor hüten durfte, wehrte von 41 Schüssen auf sein Gehäuse deren 39 ab. Ein weiterer starker Leistungsausweis.
EVZ baut Siegesserie auf 5 Spiele aus
Die Zuger sind mit 14 Punkten aus 6 Spielen wieder alleiniger Leader in der West Division und empfangen beim nächsten European Trophy Heimspiel am kommenden Freitag, 7. September 2012 den aktuell zweitplatzierten ERC Ingolstadt aus unserem nördlichen Nachbarland zum Spitzenkampf.
EVZ mit viertem Sieg in Folge
Die Zuger besiegen Schweizer Meister ZSC Lions deutlich mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0)
EVZ vs ZSC Lions 4:1 (2:1, 0:0, 2:0)
Bossard Arena, 3112 Zuschauer
Torschützen: 7. Reto Suri (Josh Holden, Alessandro Chiesa), 14. Marco Maurer (Roman Wick), 14. Timo Helbling (Björn Christen, Corsin Casutt), 43. Fabian Lüthi (Sven Lindemann, Dominic Lammer), 60. Björn Christen (Linus Omark, Alessandro Chiesa)
Schussverhältnis total: 34 zu 19
3 Stars: * Reto Schäppi (ZSC Lions), ** Linus Omark (EVZ), *** Josh Holden (EVZ)
Die Zuschauer in der mit 3112 Zuschauer gut gefüllten Bossard Arena erlebten eine weitere kurzweilige Partie ihres Heimteams in der European Trophy. Der West Division Leader EVZ liess dem Meister aus Zürich keine Chance und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 4:1.
Die Zentralschweizer erwischten den besseren Start und nutzten in der siebten Minute ihr zweites Powerplay zur Führung durch Reto Suri. Den überraschenden Ausgleich durch Ex-Zuger Marco Maurer vermochte Timo Helbling postwendend zu beantworten. Sein sehenswerter Slapshot brachte den neuerlichen Eintore-Vorsprung, welcher bis ins letzte Drittel relativ sicher verwaltet werden konnte.
Die Zürcher Gäste zeigten gewiss keine schlechte Leistung. Die Zuger ihrerseits überzeugten erneut mit einer geschlossenen und ausgeglichenen Mannschaftsleistung.
Gelungener Einstand von Linus Omark
Der schwedische Neuzuzug von den Edmonton Oilers feierte seinen Einstand im Zuger Heimdress und konnte bereits einige Akzente setzen, liess sich beim vierten Tor seinen ersten Skorerpunkt gutschreiben und wurde zum Second Star des Abends gewählt. Von den Zuger Fans, für die der neue Stürmer ebenfalls ein Star ist, wurde Linus Omark nach dem Spiel gebührend gefeiert.
EVZ empfängt ERC Ingolstadt zum Spitzenkampf
Die Zuger bleiben momentan nach Verlustpunkten Leader in der West Division und empfangen beim nächsten European Trophy Heimspiel am nächsten Freitag, 7. September 2012, den aktuell erstrangierten ERC Ingolstadt aus unserem nördlichen Nachbarland.
Zuvor jedoch geht es morgen zur Revanche ins „Stadiönli“ nach Zürich zur Begegnung ZSC Lions vs EVZ.
Schwedisches Toptalent zum EVZ
Linus Omark ist der vierte Ausländer beim EVZ. Der 25-jährige schwedische Stürmer spielte letzte Saison noch in der NHL und unterschrieb in Zug einen Einjahresvertrag.
„Die sorgfältige Auswahl hat sich gelohnt. Wir haben den Spieler gefunden, den wir gesucht haben: jung, ehrgeizig, spielintelligent, kreativ, torgefährlich - ein Führungsspieler mit fantastischen Händen“, freut sich EVZ-Sportchef Jakub Horak über den gelungenen Transfer.
Linus Omark, geboren am 5. Februar 1987 im schwedischen Övertornea, ist 179 cm gross und 80 kg schwer. Der rechts und links einsetzbare Flügelstürmer debütierte 2005 als 17-Jähriger beim Spitzenklub Lulea HF in der höchsten schwedischen Liga und wechselte 2009 zu Dynamo Moskau in die russische KHL. 2010 nahmen ihn die Edmonton Oilers unter Vertrag, die ihn bereits 2007 in der 4. Runde gedraftet hatten. In den letzten 2 Jahren kam Omark zu insgesamt 65 Einsätzen in der NHL. Da er zuletzt ins AHL-Farmteam Oklahoma City Barons abgeschoben wurde und bei Oilers-Headcoach Tom Renney offensichtlich nicht mehr erste Wahl war, suchte er für die kommende Saison eine neue Herausforderung. Das Sommertraining absolvierte er bei seinem Stammklub in Schweden.
Dass Omark früher oder später wieder in die NHL zurück will und deshalb beim EVZ nur einen Einjahresvertrag unterschrieben hat, sieht Jakub Horak nicht als Nachteil. „Er will sich bei uns für die NHL empfehlen und stellt dementsprechend hohe Ansprüche an sich selbst. Ich freue mich, dass wir in dieser Saison dieses Toptalent in unseren Reihen haben.“
Der neue EVZ-Ausländer, der 2007-2012 auch für die schwedische U-20- und A-Nationalmannschaft spielte, kommt heute Mittwoch mit seiner Freundin in die Schweiz. Am Donnerstag wird er erstmals mit seiner neuen Mannschaft trainieren, am Freitag im European Trophy-Heimspiel gegen die ZSC Lions wird er erstmals im EVZ-Dress mit der Nummer 95 in der Bossard Arena auflaufen.
EVZ ist Leader in der West Division !
Die Zuger bezwingen auch den zweiten Gegner aus Helsinki, HIFK, mit 5:4 n.P.
EVZ vs HIFK 5:4 (2:1, 0:1, 2:2, 0:0, 1:0)
Bossard Arena, 2508 Zuschauer
Torschützen: 3. Sven Lindemann (Björn Christen), 12. Tyler Redenbach (Ville Varakas), 19. Corsin Casutt (Josh Holden), 37. Arttu Luttinen (Markus Granlund), 52. Ville Peltonen (Markus Granlund, Arttu Luttinen), 53. Kimmo Kuhta (Tyler Redenbach, Ville Peltonen), 58. Corsin Casutt (Josh Holden, Andy Wozniewski), 60. Reto Suri (Andy Wozniewski, Josh Holden), 65. Sieg nach Penalties.
Schussverhältnis total: 33 zu 33
3 Stars: * Corsin Casutt (EVZ), ** Markus Granlund (HIFK), *** Reto Suri (EVZ)
In einer ausgeglichenen und umkämpften Partie bezwingt der EVZ mit HIFK auch den zweiten Vertreter aus Helsinki binnen 24 Stunden und übernimmt damit die Leader-Position in der West Division der European Trophy!
Gute sieben Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts schien das Spiel entschieden, als Kimmo Kuhta das vierte Tor für HIFK gelang und der EVZ scheinbar hoffnungslos mit 2:4 in Rückstand geriet. Die Zuger gaben jedoch nicht auf. Mit viel Kampfkraft und angetrieben von den lautstarken Heimsupportern, erzwangen die Kolinstädter durch zwei Powerplay-Tore innert eineinhalb Minuten in extremis noch die Verlängerung.
Entscheidung fiel erst Penalty Shootout
Die fünfminütige Verlängerung brachte ausser zwei kleinen Strafen gegen das Heimteam nichts mehr ein.
So musste das Penalty-Schiessen über den Gewinner des zusätzlichen Punktes entscheiden. Während die Finnen mit beiden Versuchen scheiterten, reüssierten auf Zuger Seite zuerst Björn Christen und schliesslich auch Andy Wozniewski zum Sieg.
Die Zuger überzeugten mit einer engagierten Leistung sowie mit viel Kampfmoral.
Die erste Linie des Heimteams um Center Josh Holden zeichnete für drei der vier Tore verantwortlich, während Sandro Zurkirchen erneut eine ansprechende Leistung zeigte.
Die Begegnung hatte eigentlich keinen Verlierer verdient.
Helsinki IFK war ein mehr als ebenbürtiger Gegner. Für die Zuger auf der anderen Seite dürfte die intensive Schlussphase des dritten Drittels eine lehrreiche Lektion hinsichtlich der kommenden Saison dargestellt haben.
EVZ empfängt ZSC Lions als Leader
Beim nächsten European Trophy Heimspiel am nächsten Freitag, 31. August 2012, empfangen die Zentralschweizer den Rivalen aus Zürich als Leader der West Division zum Z-Derby.
Brunner wechselt definitiv zu den Detroit Red Wings
Der Topskorer der NLA Damien Brunner wechselt in die NHL. Die Detroit Red Wings sicherten sich die Dienste des 26-jährigen Stürmers, der seit 2008 beim EV Zug unter Vertrag stand.
Damien Brunner hat sich zugunsten des 11-fachen Stanleycup-Siegers aus Detroit entschieden, nachdem mehrere Teams Interesse an ihm gezeigt hatten. Er unterschrieb beim Team aus der amerikanischen Automobilmetropole für ein Jahr. Der Zweiweg-Entry-Level-Vertrag bringt Brunner gegen eine Million Dollar ein, sofern er nicht im Farmteam in der AHL landet.
Coach Babcock überzeugt von Brunners Qualitäten
Brunners künftiger Coach Mike Babcock gab zu Protokoll, er habe den Mann vom EV Zug an der WM ausgiebig beobachtet. Dessen Perspektiven formulierte er folgendermassen: «Er beginnt bei uns als Top-6-Stürmer und dann werden wir sehen, wie es weitergeht.»
EV Zug verliert erneut treibende Kraft
Obwohl der EV Zug mit Brunners Abgang rechnen musste, handelt es sich für den Klub um einen herben Verlust. Nachdem die Innerschweizer vor Jahresfrist Rafael Diaz nach Montreal ziehen lassen mussten, verlieren sie erneut ihren wichtigsten Einzelspieler. Brunner war letzte Saison als erster Schweizer seit 30 Jahren Topskorer der NLA geworden.
Brunner erhält Freigabe für die NHL
Der EV Zug erteilt Damien Brunner die Freigabe für einen Wechsel in die NHL.
Der 25-jährige Stürmer Damien Brunner hat sich mit seinen guten Leistungen beim EV Zug ins Interesse verschiedener NHL Mannschaften gespielt. Trotz seines gültigen Arbeitsvertrages möchte Damien Brunner den Wechsel in die NHL auf die nächste Saison hin wagen und ersuchte daher den EV Zug um eine entsprechende Freigabe. Der EV Zug und Damien Brunner haben sich über diese Freigabe einigen können.
Sollte in der NHL kein Collective Bargaining Agreement zu Stande kommen und die NHL damit den Spielbetrieb überhaupt nicht aufnehmen, so wird Damien Brunner für den EVZ spielen. Falls sich der Spieler in der Zukunft für eine Rückkehr in die Schweiz entscheidet, so haben Damien Brunner und der EV Zug auch hier entsprechende Vereinbarungen getroffen.
Der EV Zug gratuliert Damien Brunner zu diesem Karrieresprung und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
EVZ spielt um die European Trophy 2012
Der EVZ spielt mit Spitzenmannschaften aus 7 Ländern um die European Trophy 2012.
Die Teilnehmer der European Trophy 2012 stammen aus den wichtigsten europäischen Ligen Finnland, Schweden, Tschechien, Slowakei, Schweiz, Deutschland und Österreich. Neben dem EVZ vertreten Bern, Fribourg und die ZSC Lions die Schweizer Farben. Gespielt wird von August bis November in vier Divisionen mit je acht Mannschaften. Die zwei Besten jeder Division kämpfen am Finalturnier vom 13.-16. Dezember in Wien und Bratislava um den inoffiziellen Titel eines „European Champion“.
Der EVZ trifft in der West Division auf hochkarätige Gegner: HIFK und Jokerit Helsinki aus Finnland, Frölunda Indians und Färjestads BK aus Schweden, ERC Ingolstadt und Adler Mannheim aus Deutschland sowie die ZSC Lions aus der Schweiz. Mit Ausnahme von Ingolstadt, dem Zweiten der diesjährigen DEL-Qualifikation, sind alle Gegner mehrfache Landesmeister (Färjestads 9, HIFK 7, Jokerit, Mannheim und ZSC Lions je 6, Frölunda 3). Gegen das Team aus dem eigenen Land wird je ein Heim- und Auswärtsspiel ausgetragen, gegen die anderen Teams findet eine Begegnung zu Hause oder auswärts statt.
Die European Trophy wurde vor zwei Jahren als Ersatz für die 2008/2009 zum ersten und einzigen Mal ausgetragene Champions League des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) ins Leben gerufen. Der auf Klubebene initiierte Wettbewerb ersetzt auch die früher auf skandinavische Teams beschränkte Nordic Trophy. Bei der ersten Austragung 2010 waren 18 Teams dabei, 2011 wurde das Teilnehmerfeld auf 24 erweitert. Das Finalturnier 2011 in Salzburg gewann Red Bull Salzburg vor Jokerit Helsinki.
Das internationale Turnier wird von den teilnehmenden Klubs selbst organisiert und finanziert. Die Kosten müssen über die Eintritte gedeckt werden. Der EVZ offeriert für die Heimspiele einen vergünstigten Eintrittspreis von 20 Franken für einen Sitzplatz und 10 Franken für einen Stehplatz. Den Saisonkarteninhabern wird ein Sonderangebot unterbreitet. Weitere Informationen folgen.
Der EVZ-Spielplan für die European Trophy 2012:
19:00 Uhr Frölunda Indians - EV Zug
17:00 Uhr Färjestads BK - EV Zug
19:45 Uhr EV Zug - Jokerit Helsinki
18:00 Uhr EV Zug - HIFK Helsinki
19:45 Uhr EV Zug - ZSC Lions
19:00 Uhr ZSC Lions - EV Zug
19:45 Uhr EV Zug - ERC Ingolstadt
19:30 Uhr Adler Mannheim - EV Zug
Der SC Bern und Fribourg treffen in der East Division auf TPS Turku und Tappara Tampere aus Finnland, Djurgardens IF und Brynäs aus Schweden sowie Liberec und Pardubice aus Tschechien. Die Gruppeneinteilungen und weitere Informationen finden Sie auf www.europeantrophy.com.
Jakub Horak wird neuer Sportchef beim EV Zug
Der langjährige NLA-Spieler Jakub Horak (38) tritt beim EV Zug am 1. Juni 2012 die Nachfolge des zum CEO beförderten Patrick Lengwiler als Sportchef an.
Wie bei der Wahl von Patrick Lengwiler 2005 setzt der EVZ auch diesmal auf ein Eigengewächs, das im Verein gross geworden ist und dessen Persönlichkeit und Qualitäten den Klubverantwortlichen bekannt sind. Jakub Horak durchlief beim EVZ sämtliche Nachwuchsstufen, gehörte 6 Jahre zum Kader der ersten Mannschaft (1992-1995 und 1997-2000) und gewann mit den Zugern 1998 den Meistertitel.
Parallel zu seinen 17 Profijahren in Zug, Ambri, Rapperswil, Zürich, Genf und Basel schloss Jakub Horak das Studium an der Kantonsschule Zug mit der Matura ab (1993) und absolvierte danach ein BWL-Studium an der Universität Zürich (Abschluss 2006 als Master of Economics). Deshalb ist ihm der Einstieg ins Berufsleben nach dem Rücktritt 2010 leicht gefallen. Zurzeit arbeitet er als Junior Business Project Manager im Bereich Private Banking, Investment Services & Products bei der Credit Suisse in Horgen, Anfang Juni übernimmt er seine neuen Aufgaben beim EVZ.
Nach einem Jahr totaler Eis-Abstinenz spürte Jakub Horak wieder Lust auf Eishockey. Deshalb hat er sich auch für die neue Herausforderung beim EVZ beworben: „Mit der Erfahrung von 17 Jahren als Profispieler bei verschiedenen Vereinen sowie mit dem nötigen Alter und Abstand zur Aktivzeit reizt es mich extrem, ein Team als Sportchef zu formen und zum Erfolg zu führen. Das BWL-Studium wird mir helfen, auch den betriebswirtschaftlichen Anforderungen an diesen Job gerecht zu werden. Und mit Patrick Lengwiler habe ich ja einen erfahrenen Partner an der Seite.“
Auf die Saison 2011/2012 kehrte der zukünftige EVZ-Sportchef auch aktiv wieder aufs Eis zurück und holte sich mit den EVZ-Senioren den Schweizermeistertitel. Jakub Horak, der am 17. Mai seinen 38. Geburtstag feiern wird, wohnt in Hünenberg, ist verheiratet und Vater eines Sohns und einer Tochter.
Der EVZ freut sich auf die neue Form der Zusammenarbeit mit Jakub Horak und wünscht ihm für seine neue Tätigkeit viel Erfolg!
Der EV Zug verpflichtet Cédric Schneuwly
Der 20-jährige Stürmer Cédric Schneuwly hat beim EV Zug einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.
Der EV Zug verpflichtet den 20-jährigen Stürmer Cédric Schneuwly aus seinen eigenen Elite Junioren. Cédric Schneuwly war der diesjährige Captain der erfolgreichen Elitejuniorenmannschaft des EVZ und war zudem Mitglied der U-20 Nationalmannschaft. Der 185cm grosse und 85kg schwere Mittelstürmer hat sich mit seiner Entwicklung und Leistungsbereitschaft für einen Vertrag beim EVZ aufgedrängt.
Der EV Zug freut sich, mit Cédric Schneuwly einen jungen Stürmer aus den eigenen Elite Junioren in die 1. Mannschaft einbauen zu können.
Thomas Rüfenacht vom EVZ nach Lugano
Der EV Zug und Thomas Rüfenacht (27) haben sich auf das vorzeitige Ende ihres Arbeitsverhältnisses geeinigt. Der Stürmer wechselt innerhalb der NLA zum HC Lugano.
Rüfenacht hatte im Jahr 2009 vom NLB-Verein Lausanne zum EVZ gewechselt. In der aktuellen Saison erzielte er für die Zentralschweizer in 52 Spielen 9 Tore und 13 Assists. In der Nationalliga hat Rüfenacht auch schon für Genf-Servette, Visp und die SCL Tigers Einsätze absolviert.
Der 27-jährige Rüfenacht, der bei Zug noch einen bis 2013 laufenden Vertrag gehabt hätte, unterschrieb beim HC Lugano einen Kontrakt über 2 Jahre.
Rüfii mercii für dini Leistig und dii Isatzt bim EVZ für immer i de Zuger-Härzä!!!
EVZ mercii für dii tolii Saison.
Send eifach es hammer Team!!
ZSC Lions stehen im Playoff-Final
Die ZSC Lions haben zum ersten Mal seit vier Jahren wieder den Playoff-Final erreicht. Die Stadtzürcher gewannen das 4. Spiel gegen den EV Zug mit 5:1 und blieben damit auch im 8. Playoff-Spiel unbesiegt. Im Final trifft der ZSC auf Fribourg oder den SC Bern.
Im «Spiel der letzten Chance» schien beim EV Zug die Luft draussen zu sein. Im Gegensatz zum Donnerstag, als der Quali-Sieger die Partie über weite Strecken dominiert hatte und erst nach Verlängerung mit 2:3 unterlegen war, fanden die Zuger nie ins Spiel. Spätestens nach dem 0:2-Gegentreffer durch Andres Ambühl kurz vor Spielmitte war die Sache gelaufen. Der EVZ scheiterte damit unter Coach Doug Shedden zum vierten Mal in Folge in den Halbfinals.
Drei Tore im Mittelabschnitt
Patrik Bärtschi hatte den ZSC in der 11. Minute mit seinem 8. Playoff-Treffer in Führung gebracht. Der Stürmer drückte einen Abpraller von EVZ-Keeper Jussi Markkanen über die Linie. Im Mittelabschnitt sorgten die Lions dann für die entscheidende Differenz: Andres Ambühl mit einem Ablenker sowie Reto Schäppi mit einem Doppelpack erhöhten innerhalb von 6 Minuten von 1:0 auf 4:0.
Tambellini krönt Glanzleistung
Jeff Tambellini, der an diesem Abend erneut eine Schlüsselrolle spielte und bei 3 Toren seinen Stock im Spiel hatte, gelang nach 47 Minuten gar noch das 5:0. Der ZSC-Gelbhelm entwischte den Zugern während eines Überzahl-Spiels und traf mit einem Slapshot.
Im Anschluss blieb nur noch die Frage offen, ob ZSC-Schlussmann Lukas Flüeler vor den euphorisierten 11'200 Zuschauern im ausverkauften Hallenstadion seinen 2. Shutout in diesen Playoffs würde feiern können. Die Antwort gab Patrick Oppliger, der im letzten Spiel seiner Karriere in der 49. Minute mit einem Distanzschuss zum 1:5-Schlussresultat traf.
Statistik spricht für den ZSC
Die ZSC Lions stehen damit zum 6. Mal in den letzten 12 Jahren im Playoff-Final. Die Mannschaft von Bob Hartley ist zudem das 4. Team in Folge, das mit 8:0 Siegen ins Endspiel einziehen konnte. Während 2009 die Kloten Flyers trotz diesem Lauf im Endspiel dem HCD unterlegen waren, wurden der SC Bern (2010 gegen Genf) und der HC Davos (2011 gegen Kloten) anschliessend auch Meister. Man darf gespannt sein, wie lange die Serie der Lions noch anhalten wird...
Der EV Zug verpflichtet Lino Martschini
Stürmertalent Lino Martschini kehrt von Kanada zurück zum EVZ. Der 19-jährige Stürmer hat beim EV Zug einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.
Der EV Zug verstärkt sein Kader mit einem eigenen Stürmertalent. Lino Martschini durchlief beim EVZ diverse Nachwuchsstufen. Im Jahr 2010 wechselte Lino Martschini als Erstrundendraft zu den Peterborough Petes in die höchste kanadische Juniorenliga. Dort erzielte er in 124 Partien in den vergangen zwei Saisons insgesamt 114 Scoringpunkte (41 Tore / 73 Assists) und spielte sich mit starken Leistungen zu einem Lieblingsspieler der Zuschauer.
Auf die neue Saison hin kehrt Lino Martschini zu seinem EVZ zurück. Der EVZ freut sich, mit Lino Martschini ein hoffnungsvolles Stürmertalent in seine Mannschaft einbauen zu können.
ZSC Lions bleiben weiter unbesiegt
Die ZSC Lions sind auch im 7. Playoff-Spiel als Sieger vom Eis gegangen. Die Zürcher schlugen auswärts den EV Zug in der 3. Halbfinal-Partie dank einem Unterzahl-Treffer von Andres Ambühl mit 3:2 nach Verlängerung. Damit können die Lions bereits am Samstag das Final-Ticket lösen.
Andres Ambühl war Doppeltorschütze und damit Matchwinner im 3. Playoff-Halbfinal zwischen Zug und den ZSC Lions, die ohne den verletzten Domenico Pittis auskommen mussten. Ambühl hatte bereits das 1:0 für die Stadtzürcher erzielt, ehe er nach 4 Minuten der Verlängerung in Unterzahl den Siegtreffer zum 3:2 schoss. Der Nationalspieler verwertete einen Nachschuss, nachdem Zug-Goalie Jussi Markkanen die Scheibe nach einem Schuss von Jeff Tambellini hatte abprallen lassen.
Bei Spielhälfte hatte vieles auf einen ungefährdeten Sieg des ZSC hingedeutet. Zwar waren es die Zuger gewesen, die besser in die Partie gefunden hatten, doch der Führungstreffer wollte dem EVZ nicht gelingen. In der 24. Minute zeigte sich auf der Gegenseite der ZSC effizient. Mit einer der ersten guten Chancen für die Gäste gelang Ambühl auf Zuspiel von Blaine Down von hinter dem Tor das 1:0.
Bärtschi mit dem 7. Playoff-Tor
Nachdem die Lions eine vierminütige Überzahlsituation ungenutzt hatten verstreichen lassen, liess sich Patrik Bärtschi in der 32. Minute nicht zwei Mal bitten. Nach einem perfekten Zuspiel von Luca Cunti versenkte er den Puck in die obere rechte Ecke. Für Bärtschi war es bereits das 7. Playoff-Tor.
In der Folge schien Zug konsterniert, doch das Team von Doug Shedden kehrte mit einem Doppelschlag eindrücklich in die Partie zurück. In der 37. Minute lenkte Corsin Casutt den Puck zunächst an den Pfosten, ehe er den ZSC-Keeper Lukas Flüeler doch noch bezwingen konnte.
Nur 24 Sekunden vor der 2. Pause lobte Patrick Fischer von der roten Linie, der Puck setzte kurz vor Flüeler auf und kullerte zum 2:2 ins Tor. Für Fischer war es der erste Treffer in der gesamten Saison - und für den ansonsten starken Flüeler der erste Flop in den diesjährigen Playoffs.
Lions erkämpfen sich ersten Matchpuck
Der nach Aufholjagden bekanntermassen starke EVZ stand im Schlussdrittel dem Siegtreffer näher (16:6 Torschüsse). Doch die Lions zeigten sich in der Verlängerung erneut von ihrer effizienten Seite und wurden für ihre insgesamt starke Defensivleistung und offensive Abgeklärtheit belohnt.
Damit haben die Stadtzürcher bereits am Samstag den ersten von vier Matchpucks. Im Final würde aller Voraussicht nach der SC Bern warten, der in seiner Halbfinal-Serie gegen Fribourg-Gottéron ebenfalls mit 3:0 Siegen führt.
ZSC Lions siegen weiter
Die ZSC Lions bleiben in den Playoffs ohne Niederlage. Die Zürcher gewannen im Halbfinal die zweite Partie gegen Qualifikations-Sieger Zug mit 2:1 und führen in der Serie mit 2:0 Siegen.
In der Partie gegen die Lions musste Zugs Esa Pirnes nach einem Foul an Domenico Pittis bereits nach 5 Minuten mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe unter die Dusche. Die folgende Überzahl brachte zwar noch keine Tore, kurz nach Ablauf traf der Gefoulte selber aber doch noch zum 1:0, ehe er anschliessend das Eis wegen seiner Verletzung verlassen musste und nicht mehr zurückkehren konnte. Gemäss ersten Informationen der Lions dürfte Pittis am Donnerstag aber wieder mittun können.
Wo bleibt Zugs Offensive?
Die Zürcher Führung war verdient, die Lions waren das über weite Strecken klar bessere Team. Das Team von Trainer Bob Hartley wirkte wacher als die Zuger, die zwar kämpften, aber ihr in der Qualifikation so überzeugendes Offensivspiel gänzlich vermissen liessen. In einer doppelten Überzahl im Mitteldrittel etwa kreierte der EVZ kaum gefährliche Chancen. Trotzdem fiel kurz nach Ablauf der 2. Strafe der Ausgleich: Sven Lindemann traf nach einem Gewühl vor ZSC-Keeper Lukas Flüeler.
Matchwinner Bastl
Insgesamt blieben die Lions aber über das ganze Spiel die gefährlichere Mannschaft. Mark Bastl sorgte 12 Minuten vor Schluss für die erneute und verdiente Führung. Auch er traf kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Zug nach einem schönen Pass von Luca Cunti und dank nachlässiger Defensivarbeit von Zugs Timo Helbling. Die Schlussoffensive der Zentralschweizer brachte zwar noch eine kurze Druckphase, aber kaum reelle Gefahr für Flüeler.
So blieb es beim 6. Zürcher Sieg im 6. Playoff-Spiel. Zug muss sich in den nächsten Partien gewaltig steigern, wollen die Zentralschweizer als Qualifikations-Sieger nicht schon in den Halbfinals ausscheiden. Mit 2 Toren aus 2 Spielen läuft primär die Offensivmaschinerie der Zuger noch nicht wie gewohnt.
Playoff-Talk
Helbling: «Ob 1:7 oder 2:3, es gibt immer nur einen Sieg»
Der ZSC schockte Zug am Samstag im 1. Spiel der Playoff-Halbfinals mit einem 7:1-Kantersieg, und das im fremden Stadion. Zug-Verteidiger Timo Helbling blickt im «Playoff-Talk» nochmals auf das Spiel zurück, versucht den EVZ-Blackout zu erklären und verrät, wie die Zuger den Heimvorteil wieder an sich reissen wollen.
Timo Helbling fordert mehr «kontrollierte Emotionen».
Timo Helbling, wie haben Sie das Wochenende nach der Heimschmach vom Samstag gegen den ZSC verbracht?
Helbling: Es war am Samstag sicher nicht einfach. Es herrschte grosse Enttäuschung im ganzen Team. Doch das Gute an den Playoffs ist, dass es gleich wieder weitergeht. Deshalb konnten und mussten wir das Spiel schnell abhaken und nach vorne schauen. Wir waren mit der Leistung sicher nicht zufrieden, aber es war auch nicht alles schlecht. Deshalb konzentrieren wir uns auf die positiven Dinge.
Gab es nach der Partie eine Standpauke von Coach Doug Shedden?
Nein. Er war nicht energisch, hat aber klar die Punkte angesprochen, die ihm nicht gefallen haben. Wir haben zuviele individuelle Fehler begangen, die der ZSC auch kaltblütig bestraft hat. Dass wir im 2. Drittel in ein solches Loch gefallen sind (der EVZ kassierte innert 69 Sekunden 3 Treffer vom 1:1 zum 1:4, Anmerk. d. Red.), war auch für uns erstaunlich, aber wir haben das sachlich analysiert. In den Playoffs sind zuviele Emotionen beim Trainer fehl am Platz.
Wie ist es möglich, dass man in der Playoff-Phase ein solches Blackout einziehen kann?
Es gehört eigentlich auf der ganzen Welt zur Ansprache eines jeden Trainers, dass die ersten paar Einsätze nach einem Treffer jeweils die wichtigsten sind. Dessen war sich sicher auch jeder bewusst. Trotzdem: In unserem Sport geht es sehr schnell und auf diesem Level braucht es nicht viel. Zudem ist es nach einer Woche Pause sicher nicht einfach, den Rhythmus wiederzufinden, aber wir sind ja gut in die Partie gestartet. Man kann uns also nicht vorwerfen, dass wir nicht bereit gewesen wären. Grundsätzlich ist dieses Blackout eigentlich unerklärlich, doch der ZSC hat momentan einfach einen guten Lauf, spielt abgeklärt und auch gleich das Optimum aus den Chancen herausgeholt. Im Sport ist es dann eben möglich, dass ein solcher Dominoeffekt dabei herauskommt.
Augenfällig war auch, dass nicht nur die EVZ-Defensive wackelte, sondern auch die Zuger Tormaschinerie um Damien Brunner, Glen Metropolit und Josh Holden nie richtig anlaufen konnte.
Man sollte die Leistung der Stürmer oder der ganzen Mannschaft nach diesem einen Spiel nicht zu negativ sehen. Der ZSC hat sehr kontrolliert und hat mit viel Selbstvertrauen gespielt. Auch Goalie Lukas Flüeler hat eine sehr gute Partie gezeigt. Wir haben nach dem 2. Drittel kein Selbstvertrauen mehr gehabt und es dann mit der Brechstange versucht. Dabei waren wir nicht erfolgreich. Man sollte die 1. Halbfinal-Partie nicht überbewerten.
Trotzdem: Der EVZ gilt als physisch sehr harte Mannschaft. Hätte man nach einem solchen Spielverlauf nicht ein deutlicheres physisches Ausrufezeichen setzen müssen?
Wir sind auch nach dem 2. Drittel immer noch davon ausgegangen, dass wir ins Spiel zurückkommen werden. Schon mehrere Male in der Saison konnten wir beweisen, dass wir einen grösseren Rückstand aufholen können. Dann haben wir aber wieder ein schnelles Gegentor kassiert und in der Folge versucht, physisch dagegen zu halten. Die Schiedsrichter haben das aber ziemlich schnell unterbunden. Ich habe eine 10-Minuten-Strafe erhalten und Thomas Rüfenacht eine 2-plus-2... Danach war der Saft draussen. Zürich hat sicher gut gespielt, aber wir sind auch von unserem Potenzial überzeugt. Die Serie hat ja erst begonnen. Ob 1:7 oder 2:3, es gibt immer nur einen Sieg.
Wie stoppt der EVZ am Dienstag die ZSC-Siegesserie?
Wir müssen wieder so spielen wie in der Qualifikation. In der bisherigen Saison waren wir immer sehr konstant und haben nie zwei Spiele hintereinander schlecht gespielt. Unser Team braucht kontrollierte Emotionen, dies kam im 1. Spiel gegen den ZSC zu kurz. Wir müssen ans 1. Drittel gegen die Lions anknüpfen, wenn dann jeder einzelne noch einen Schritt mehr macht, dann liegt am Dienstag sicher ein Sieg für uns drin.
ZSC Lions mit Gala-Vorstellung
Die ZSC Lions haben ihre Siegesserie auch in den Playoff-Halbfinals fortgesetzt. Die Zürcher gewannen das 1. Duell gegen Qualifikations-Sieger EV Zug dank einem formidablen Mitteldrittel mit 7:1 und holten damit den Heimvorteil auf ihre Seite. Im Playout-Final siegte Genf gegen Ambri im 1. Spiel.
Zu Beginn des Mittelabschnitts nutzten die ZSC Lions eine Zuger Auszeit knallhart aus und erhöhten innerhalb von 69 Sekunden von 1:1 auf 4:1. Thibaut Monnet (nach perfekter Vorarbeit von Mathias Seger), Luca Cunti und Cyrill Bühler (nach einem Doppelpass mit Andres Ambühl) bezwangen den von seinen Vorderleuten im Stich gelassenen Zug-Keeper Jussi Markkanen.
ZSC-Schaulaufen im Schlussabschnitt
Kurz nach Spielmitte erhöhte Domenico Pittis nach einem Querpass von Monnet sogar noch auf 5:1. Das Spiel war damit nach 32 Minuten entschieden und die höchste Heimpleite der Zuger in dieser Saison war Tatsache. Im Schlussdrittel liess die Mannschaft von Bob Hartley nichts mehr anbrennen und erhöhte dank einem Doppelpack von Patrik Bärtschi gar noch auf 7:1.
So einseitig das Spiel zu Ende ging, so ausgeglichen hatte es begonnen: In einem intensiven Startdrittel hatten Monnet und Björn Christen jeweils in Überzahl getroffen. Am Ende aber glitten die Zuger in ein Debakel: In der Schlussphase liess Hartley sogar noch Ari Sulander einwechseln. Der ZSC-Altmeister durfte in seiner letzten Saison nochmals Playoff-Luft schnuppern.
Monnet: Mann des Spiels
Mit zwei Toren und einem Assist avancierte Monnet zum Mann des Spiels. Ausgerechnet der Nationalspieler, der in der Qualifikation oft als «Chancentod» verschrien worden war und nur 5 Tore zustande gebracht hatte, ist nun der beste Playoff-Skorer seines Teams. Auch Seger, der nach einer Hirnerschütterung das Comeback gab, zeigte sich von seiner besten Seite.
Zug erschreckend schwach
Bei Zug dagegen, das einen erschreckend schwachen Eindruck hinterliess, war der Paradesturm mit Glen Metropolit, Damien Brunner und Josh Holden kaum zu sehen. Der «Dreizack» biss sich an der Defensive der Lions die Zähne aus. EVZ-Coach Doug Shedden muss sich bis zum 2. Spiel am Dienstag im Hallenstadion etwas einfallen lassen, damit seine Mannschaft nicht zum 4. Mal in Folge im Halbfinal scheitert.
Zug - ZSC im Halbfinal
In der nächsten Playoff-Runde wird Zug von den ZSC Lions, die sich schon am Donnerstag für den Halbfinal qualifizierten, gefordert. Auf dem Papier sind die Zürcher zwar Aussenseiter. Aber das Team von Bob Hartley hat beim 4:0 gegen Davos Fahrt aufgenommen und in der Quali 3 von 4 Direktduellen gegen Zug gewonnen.
Zug folgt den Lions in den Halbfinal
Zug dank starkem Schlussdrittel
Qualifikationssieger EV Zug führte die Entscheidung gegen einen hartnäckigen EHC Biel im Schlussdrittel herbei. In der 45. Minute markierte Fabian Sutter das Game-Winning-Goal zum 3:2, ehe Liga-Topskorer Damien Brunner mit einer feinen Einzelleistung die Begegnung entschied (52.). Glen Metropolit setzte in der 59. Minute den Schlusspunkt zum 5:2 ins leere Tor.
Die Bieler können dennoch mit erhobenem Haupt zurück ins Seeland fahren. Erneut machte der Quali-Achte dem Favoriten das Leben schwer und glich durch Eric Beaudoin (10.) respektive Ahren Spylo (23.) zweimal eine Zuger Führung aus.
Biel bleibt im Geschäft
Der EV Zug hat den direkten Einzug in den Playoff-Halbfinal verpasst. Die Zentralschweizer verloren das 4. Spiel in Biel mit 3:4.
In Biel stand es nach 40 Minuten 2:2, nachdem der Zuger Josh Holden mit einem Doppelpack die 2:0-Führung der Seeländer ausgeglichen hatte.
Zur grossen Figur avancierte schliesslich Philipp Wetzel, der linke Flügel der 4. Angriffsformation. Nur ein Goal war Wetzel zuvor in der ganzen Saison gelungen. Innerhalb von 161 Sekunden gelang ihm Mitte des Schlussdrittels aber die entscheidende Tor-Doublette vom 2:2 zum 4:2.
Schläpfer: «Sieg wichtig für die Ehre»
Wetzels Tore wurden von den Zuger Stars Holden (sass vor dem 2:3 auf der Strafbank), Damien Brunner (sass beim 2:4 auf der Strafbank) und Goalie Jussi Markkanen, der bei beiden Gegentoren keine gute Figur machte. Der EVZ konnte nur noch verkürzen.
«Die Erleichterung ist gross», sagte Biel-Coach Kevin Schläpfer nach dem Spiel. «Dieser Sieg ist für unseren Stolz und unsere Ehre sehr wichtig.» Matchwinner Wetzel blickte bereits voraus: «Wir wollen übermorgen nach Zug fahren und wieder einen Match gewinnen.»
Wandervogel Metropolit läuft zur Hochform auf
Der EV Zug kann mit einem weiteren Sieg über den EHC Biel heute Abend die Playoff-Halbfinals erreichen. Der EVZ hat es vor allem Glen Metropolit zu verdanken, dass es in der Serie 3:0 steht . Der 37-jährige kanadische Stürmer läuft in den Playoffs zur Hochform auf und führt nach 3 Partien die Skorerliste der NLA an.
Beim 5:4-Heimsieg nach Verlängerung gegen Biel brauchte es einen Geniestreich von Glen Metropolit, damit der EV Zug 40 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit zum Ausgleich kam. Der Stürmer, der bereits die ersten beiden Treffer erzielt hatte, bereitete das 4:4 durch Björn Christen mustergültig vor.
Der Wandervogel des Eishockeys
Der EVZ ist die 2. Station in der Nationalliga A für Metropolit. 2005 wechselte er ein erstes Mal in die Schweiz zum HC Lugano. Als Liga-Topskorer hatte er massgeblichen Anteil am letzten Meistertitel der Tessiner. Danach zog es den 27-Jährigen zurück in die NHL. Zwischen 2006 und 2010 spielte er für Atlanta, St. Louis, Boston, Philadelphia und Montreal. In seiner bisherigen Karriere stand Wandervogel Metropolit, der insgesamt 437 NHL-Spiele absolviert hat, bei nicht weniger als 16 Teams unter Vertrag.
Metropolit als «Schlüssel zum Erfolg»
Das Thema NHL ist für den Center aber mittlerweile abgehakt. «Ich habe 2006 bei meiner Rückkehr nach Nordamerika gezeigt, dass ich noch NHL spielen kann, das reicht», äusserte sich der dreifache Familienvater in einem Interview. In seinem 2. NLA-Engagement spielt er seit 2010 für den EV Zug. Auch in seiner 2. Saison in der Schweiz schaffte er es zum Topskorer, das Halbfinal-Aus der Zentralschweizer gegen den späteren Meister HC Davos konnte er aber dennoch nicht verhindern.
Das soll sich dieses Jahr ändern. Rechtzeitig zu der finalen Phase in der Meisterschaft nähert sich Metropolit, der aus früherer Gewohnheit barfuss in die Schlittschuhe steigt, seiner Topform. Trainer Doug Shedden bezeichnete ihn unlängst als «Schlüssel zum Erfolg» und überlässt dem Stürmer viel Eiszeit. Metropolit bedankte sich für das Vertrauen mit bisher 3 Toren und 3 Assists in den 3 Partien gegen Biel.
Als Meister zurück ins Tessin?
Für Metropolit wird es die letzte Saison in der Innerschweiz sein. Bereits seit letztem Dezember steht fest, dass es ihn zurück ins Tessin zu seinem früheren Arbeitgeber HC Lugano ziehen wird. Doch der 37-Jährige hat mit dem EVZ noch grosse Ziele und will sich unbedingt mit einem Meistertitel verabschieden.
Den Glauben an Titel sei nicht nur bei ihm, sondern beim ganzen Team spürbar. «Wir haben in der Mannschaft die Gewissheit, dass wir jedes Team an jedem Abend schlagen können», sagte Metropolit. Eine Aussage, die alle Zuger Fans vom 1. Meistertitel seit 14 Jahren träumen lässt.
Gratulation an Elite A-Junioren
Sie stehen im Playoff-Finale!
Das Team von Coach Leo Schumacher hat gestern das vierte Spiel in Kloten mit 5:4 gewonnen und somit auch die Playoff-Halbfinal-Serie gegen die Kloten Flyers mit 3:1-Siegen.
In der Playoff-Final-Serie trifft der EV Zug ab Freitag, 9. März 2012 auf Qualisieger GCK Lions. Das erste Heimspiel in Zug findet am Sonntag, 11. März 2012, um 18.30 Uhr in der BOSSARD Arena statt. Der Eintritt ist frei!
Zug feierte gegen Biel einen ungefährdeten 3:1-Sieg.
Keine Blösse gab sich Quali-Sieger Zug beim 3:1-Sieg über Biel. Der EVZ ging gegen die Seeländer kurz vor der 1. Pause dank NLA-Topskorer Damien Brunner in Führung, ehe Thomas Rufenacht nach 36 Minuten in Unterzahl auf 2:0 erhöhte. Der EHC konnte zwar 47 Sekunden später durch Tom Preissing zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzen. Doch Fabian Schnyder stellte kurz vor der 2. Pause den Zweitore-Vorsprung wieder her.
EHC Biel – EV Zug: Zug im Fahrplan
Der Qualifikationssieger EV Zug ist seiner Favoritenrolle gegen Biel auch im 2. Spiel gerecht geworden. Die Zentralschweizer gewannen auswärts mit 4:1 und führen in der Serie nun 2:0. Glen Metropolit und Topskorer Damien Brunner stellten die Weichen im 1. Drittel auf Sieg.
10 Minuten vor Schluss erhöhte Josh Holden auf 3:0. Die Bieler kämpften zwar aufopferungsvoll und waren bemüht, blieben alles in allem aber chancenlos. Zu mehr als zu Eric Beaudoins Ehrentreffer 2 Minuten später reichte es denn auch nicht. Das 4:1 durch Thomas Ruefenacht fiel ins leere Tor.
Vorschau Playoff-Viertelfinals
Der EVZ hat die Qualifikationsrunde mit 98 Punkten aus 50 Spielen entgegen aller Prognosen auf dem ersten Rang beendet. In den Playoff-Viertelfinals trifft das Team von Doug Shedden auf den EHC Biel.
Als Qualifikationssieger treffen die Zuger nun auf den Tabellen-Achten, den EHC Biel. Die Seeländer stehen erstmals seit dem Aufstieg im Jahr 2008 wieder in den Playoffs. Die Begegnung zwischen dem EVZ und dem Team von Kevin Schläpfer ist jedoch kein Novum in der K.O-Runde. In der Saison 1989/90 traten die beiden Teams bereits gegeneinander an. Die Zuger zogen in der damals noch „best of three“-ausgetragenen Serie mit 0:2-Siegen den Kürzeren. Die Wege beider Mannschaften gingen in den darauffolgenden Jahren auseinander. Während der EHC Biel in die NLB absteigen musste, erlebte der EVZ die glorreichsten Jahre der Vereinsgeschichte mit dem Meistertitel 1998. Der EV Zug somit klarer Favorit? Mag auf den ersten Blick durchaus scheinen. Doch die Resultate seit dem Bieler Wiederaufstieg zeigen, dass der EVZ die Spiele gegen die Schläpfer-Boys mit wenigen Ausnahmen nur knapp gewinnen konnte. Alles Schwarzmalerei? Der EVZ weiss aus eigener Erfahrung, wie man als Achtplatzierter dem Qualisieger ein Bein stellen kann. Vor drei Jahren schafften sie dieses Kunststück gegen den SC Bern! Man darf also gespannt sein, ob die Shedden-Truppe weiterhin mit Offensivpower auftreten wird oder der EHC Biel nun „ohne Druck“ aufspielen kann. Der One-Timer tippt: 4:2-Siege für den EVZ.
Brunner im «Playoff-Check»: «...wenn ich mehr Bartwuchs hätte»
Damien Brunner ist der erste Schweizer Topskorer seit 30 Jahren. Der 25-jährige Stürmer führte den EVZ zum Quali-Sieg. Jetzt will er mit den Zugern auch in den am Donnerstag beginnenden Playoffs den ganz grossen Erfolg feiern.
Er ist einer der ganz grossen Namen in dieser Saison. Damien Brunner überragte in der Qualifikation, wo er sich in 45 Spielen 24 Tore und 36 Assists auf seinem Konto gutschreiben liess. Natürlich hoffen Trainer und Fans, dass der Aargauer seinen Lauf in den Playoffs fortsetzen kann.
Brunner selbst ist heiss auf den Titelkampf: «Die Stimmung ist immer super und ich will mit der Mannschaft etwas Grosses erreichen».
Nichts Intensives nach dem Spiel
Um jedoch nicht bereits in der ersten Runde auszuscheiden, müssen die Kräfte eingeteilt werden. Denn es wird 3 Mal pro Woche gespielt und jede Niederlage kann eine zu viel sein. «Am Tag nach einem Spiel ist das Programm locker. Man kann aufs Eis, wenn man will. Aber trainiert wird sicher nicht intensiv», so der 25-Jährige.
Die Playoffs bieten reichlich Stoff für Träume. Einen solchen erlebte Brunner vor 3 Jahren. Damals trafen die Zuger in den Viertelfinals auf den damaligen Quali-Sieger Bern und warfen den Favoriten bereits früh aus dem Rennen. «Da herrschte eine einmalige Stimmung in der Kabine und in ganz Zug», schwelgt Brunner in Erinnerungen.
«Trash Talk» nicht sein Ding
Der Goalgetter lässt sich auf seinem Weg nicht beirren und will auch nicht auf «Trash Talk» zurückgreifen. Das sei Sache von anderen Leuten, meint er nur dazu. Auch der Playoff-Bart ist kaum ein Thema für ihn. «Er wäre für mich vielleicht wichtig, wenn ich mehr Bartwuchs hätte», schiebt Brunner mit einem Lächeln nach.
Den link zum Video: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=650d993f-79ef-4b59-b70e-a5da91bef1c6
Zug vs. Biel: Berra muss zum Bollwerk werden
Im Playoff-Viertelfinal Zug gegen Biel trifft der Qualifikationssieger auf den Achtplatzierten. Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Alles andere als ein Zuger Sieg wäre eine Überraschung. Doch sollte Biel-Keeper Reto Berra erneut über sich hinauswachsen, ist ein Bieler Exploit möglich.
Gegen den EV Zug braucht der EHC Biel einen Reto Berra (Nr. 20) in Bestform.
Direktduelle 2011/2012:
Die klar überlegenen Zuger kamen in Biel zu zwei sicheren 4:2-Auswärtssiegen und landeten zuhause einen 7:1-Sieg. Die Bieler holten im November in Zug einen überraschenden 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen gegen allerdings reichlich unkonzentrierte Zuger. Der Ausgleich durch Damien Brunner fiel erst 3 Sekunden vor Schluss.
Qualiverlauf:
Zug: Der EV Zug setzte sich von Beginn weg an der Spitze fest und erlebte eine Qualifikation ohne grösseres Formtief. Auch eine lange Sperre gegen Josh Holden oder die Vertragsdiskussionen um Glen Metropolit konnten das Team von Doug Shedden nicht vom Kurs abbringen. Am Ende profitierte Zug gar von einem Durchhänger von Meister HC Davos und sicherte sich erstmals seit 1998 Rang 1.
Biel: Der EHC Biel erwischte einen starken Saisonstart und lag nach 2 Runden auf Rang 1. In der Folge klammerten sich die Seeländer auf dem 8. Platz fest und wurden erst in der Schlussphase von Genf bedroht. Zweimal fiel man unter den Strich, doch nach dem 4:1-Sieg in Ambri sicherte sich die Equipe von Kevin Schläpfer, die eine lange Niederlagen-Serie vermeiden konnte, in der 50. Runde den Platz in den Playoffs.
Zug: Der EV Zug ist das NLA-Team mit der grössten Offensiv-Power. Starke Skorer und Vorbereiter wie Topskorer Damien Brunner, Glen Metropolit, Josh Holden, Björn Christen oder Fabian Sutter können jede Abwehr knacken. Hinzu kommt ein starkes physisches Element. Zug kann es auch ordentlich krachen lassen und scheut sich auch nicht vor dreckigem Spiel – wenn es denn sein muss. Trainer Doug Shedden hat seinem Team eine kanadische Winner-Mentalität injiziert.
Biel: Biel-Coach Kevin Schläpfer hat die Möglichkeiten seines Teams gut eingeschätzt und ihm einen defensiven Stil verordnet. Schläpfer hat damit aus den spielerisch limitierten, aber kampfstarken Seeländern das Maximum herausgeholt. Ohne den überragenden Torhüter Reto Berra wäre die Playoff-Qualifikation jedoch ein Traum geblieben. Der Nationalspieler hat seinem Team zahllose Punkte gerettet.
Zug: Alle Jahre wieder gibt es ein Fragezeichen um die Playoff-Tauglichkeit von Torhüter Jussi Markkanen, der Finne hat in diesem Jahr jedoch eine solide Qualifikation abgeliefert. Zug muss zudem aufpassen, dass die Emotionen nicht überkochen. Strafen oder Sperren gegen einige als Hitzköpfe bekannte Schlüsselspieler (Holden, Helbling, Rüfenacht) können sich in Playoff-Serien fatal auswirken.
Biel: Das Offensivspiel der Seeländer ist harmlos, das Powerplay statisch und ideenlos. Entsprechend hat Biel in der Qualifikation in 50 Spielen ganze 113 Treffer erzielt. Auch in der Defensive gibt es Abstimmungsprobleme, wenn ein spielerisch starker Gegner aufs Tempo drückt.
Zug: Josh Holden und Damien Brunner sind die Antreiber vorne, Andy Wozniewski und Timo Helbling die Türme in der Defensive. Wenn es hart auf hart geht schlägt die Stunde von Thomas Rüfenacht: Sein Einsatz bevölkert Strafbänke.
Biel: Die Lebensversicherung heisst Reto Berra. In der Offensive ist Sébastien Bordeleau der Antreiber, ohne ihn läuft gar nichts mehr. Ahren Spylo ist immer wieder für ein Tor aus dem Nichts gut und Veteran Martin Steineggers Playoff-Erfahrung ist in der Schweiz unübertroffen.
Bester Skorer: Damien Brunner (60 Pkt)
Bester Torschütze: Damien Brunner (24 Tore)
+/-: Andy Wozniewski (+ 23)
Strafminuten: Thomas Rüfenacht (112 Minuten)
Goalie: Jussi Markkanen (92,48 % gehaltene Schüsse)
Bester Skorer: Alain Mieville (34 Pkt)
Bester Torschütze: Ahren Spylo und Sébastien Bordeleau (je 15 Tore)
+/-: Gaetan Haas (+ 5)
Strafminuten: Joel Fröhlicher (58 Minuten)
Goalie: Reto Berra (92,27 % gehaltene Schüsse)
Die 4 Playoff-Paarungen
Nach 300 Qualifikationsspielen geht es in der NLA ans Eingemachte: Am Donnerstag beginnen die Playoff-Viertelfinals. Wir liefern Ihnen zu jeder Paarung die Ergebnisse der bisherigen Duelle in diesem Winter, das Head-to-Head seit der Saison 2000/01 sowie das Video des letzten Matchs.
EVZ - Biel
Begegnungen Saison 2011/2012:
4:2, 3:4, 7:1, 4:2
Playoff-History Zug - Biel: keines seit 2000
letztes Playoff-Duell: 0:2 (Viertelfinals 89/90)
4:3, 5:3, 3:2, 3:1, 4:1, 4:3 n.V.
Playoff-History Davos - ZSC Lions 3:2
Davos - ZSC Lions 2:4 (Halbfinals 07/08)
Davos - ZSC Lions 4:3 (Viertelfinals 06/07)
Davos - ZSC Lions 4:1 (Final 04/05)
Davos - ZSC Lions 2:4 (Viertelfinals 03/04)
Davos – ZSC Lions 4:0 (Final 01/02)
3:5, 4:2, 8:6, 3:0
Playoff-History Fribourg - Lugano: 0:2
Lugano – Fribourg 4:0 (Viertelfinals 03/04)
Lugano - Fribourg 4:1 (Viertelfinals 00/01)
4:1, 1:3, 5:2, 0:5
Playoff-History Kloten - Bern: 2:1
Kloten Flyers - Bern 4:3 (Halbfinals 10/11)
Bern - Kloten Flyers 4:0 (Halbfinals 09/10)
SC Bern - Kloten Flyers 2:4 (Viertelfinals 05/06)
Der EV Zug holt sich den Qualifikations-Sieg
Mit einem 9:2 bei den Rapperswil-Jona Lakers hat sich der EV Zug eine Runde vor Schluss den Qualifikationssieg in der NLA gesichert. Die Zentralschweizer profitierten von der 1:3-Heimniederlage des HC Davos gegen Langnau.
Vor der 50. und letzten Quali-Runde liegt Zug 3 Punkte vor Davos. Weil der Direktvergleich für den EVZ spricht, ist dem Team von Doug Shedden Platz 1 am Samstag nicht mehr zu nehmen.
Schützenfest in Rapperswil-Jona
Zug tat beim NLA-Schlusslicht etwas fürs Torverhältnis. Nach einem frühen 0:1-Rückstand stellten die Zentralschweizer dank einem Doppelschlag in der 15. Minute und dem 3:1 durch Corsin Casutt (19.) die Weichen noch vor Ende des Startdrittels auf Sieg.
Am Ende hiess es 9:2 für den EVZ, bei dem NLA-Topskorer Damien Brunner die Treffer zum 2:1 und 9:2 sowie einen Assist beisteuerte. Auf wen die Zuger in der 1. Playoff-Runde treffen, entscheidet sich erst am Samstag im Fernduell Genf - Biel.

References: in Casu
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