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Timestamp: 2016-10-23 14:35:20+00:00

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4A_398/2011 (01.12.2011)
4A_398/2011
Urteil vom 1. Dezember 2011
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Bertisch,
Bank X.________ AG,
vertreten durch Rechtsanw�lte Prof. Dr. Felix Dasser und Stefan G�umann,
Verm�gensverwaltungsauftrag,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Mai 2011.
Dr. med. F.________ (Beschwerdef�hrer) war von 1974 bis ca. 2001 als selbst�ndig erwerbender Radiologe t�tig und f�hrte eine eigene Praxis. Im Jahr 1999 trat er an die Bank X.________ AG (Beschwerdegegnerin) heran, um sich bez�glich einer Altersvorsorge beraten zu lassen. Er beabsichtigte, sich per Ende 2001 aus dem Berufsleben zur�ckzuziehen. Die Beschwerdegegnerin ist eine Bank, die unter anderem Verm�gensverwaltung betreibt.
Von Mai 1999 bis Januar 2005 f�hrte der Beschwerdef�hrer bei der Beschwerdegegnerin ein Konto und ein Depot. Er liess sich von ihr eine Finanzplanung hinsichtlich seiner Altersvorsorge erstellen, die in der Folge mehrfach mit Nachtr�gen erg�nzt wurde.
Der Beschwerdef�hrer unterzeichnete im Nachgang zum ersten Gespr�ch vom 21. Mai 1999 zwischen ihm und den Herren G.________ und Dr. H.________ von der Beschwerdegegnerin am 26. Mai 1999 einen Konto-/Depotvertrag. Darin verlangte er eine banklagernde Zustellung seiner Konto- und Depotbelege. Dar�ber hinaus sollte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdef�hrer gem�ss spezifischer Instruktion w�hrend der ganzen Vertragsbeziehung Quartalsabschl�sse seines Kontos und Depots an seine Wohnadresse zustellen. Ende Juni 1999 �berwies er Fr. 366'000.-- auf das neu er�ffnete Konto.
Nach Besprechung und Erg�nzung des Finanzplans erteilte der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin am 1. November 1999 einen Verm�gensverwaltungsauftrag mit dem Anlageziel "Ausgewogen", dessen Bestandteil auch die Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen (AGB) bildeten. Zudem schloss er am 2. Dezember 1999 mit der Beschwerdegegnerin einen Rahmenkreditvertrag �ber Fr. 100'000.-- ab und unterzeichnete die notwendige "Allgemeine Faustpfandverschreibung und Abtretungserkl�rung".
Anfang 2000 �berwies der Beschwerdef�hrer rund Fr. 800'000.-- auf das Konto bei der Beschwerdegegnerin und best�tigte am 28. Februar 2000 telefonisch, dieses Geld sei gem�ss dem erteilten Verm�gensverwaltungsauftrag vom 1. November 1999 anzulegen.
Am 20. Juli 2000 wurde das Anlageziel auf "Ausgewogen mit Wachstum" ge�ndert und gleichzeitig ein neuer Verm�gensverwaltungsvertrag unterzeichnet.
Im Mai 2001 informierte der Beschwerdef�hrer die Beschwerdegegnerin, dass der Verkauf der Anteile am Y.________ Institut sowie an der Z.________ AG f�r Fr. 2'600'000.-- bevorstehe und er anfangs 2002 mit einer Auszahlung von seiner beruflichen Vorsorge von rund Fr. 4'000'000.-- rechne. Daraufhin wurden die Finanzplanung angepasst und die Varianten 6 und 6a berechnet sowie am 21. Mai 2001 mit dem Beschwerdef�hrer besprochen.
Am 23. Juli 2001 fand eine weitere Besprechung zwischen dem Beschwerdef�hrer, dessen Steuerberater, I.________, sowie Herrn G.________ statt. Dabei wurde festgehalten, dass Fr. 1'600'000.-- nicht anzulegen seien, damit die hohen Steuer- und Sozialversicherungsforderungen davon beglichen werden k�nnten. Zudem wurde die Anlagestrategie auf "Ausgewogen" ge�ndert. Im Nachgang zu dieser Besprechung unterzeichnete der Beschwerdef�hrer am 26. Juli 2001 die notwendigen Formulare zur Benutzung des "X.________ Banking". Schliesslich wurde im Verlauf des Augusts 2001 der Erl�s aus dem Verkauf der Anteile am Y.________ Institut auf das Konto bei der Beschwerdegegnerin �berwiesen.
Am 21. September 2001 begleitete Herr G.________ den Beschwerdef�hrer zu einer Sitzung bei dessen beruflicher Vorsorgeversicherung, der Q.________. Thema dieser Sitzung war das Altersguthaben und dessen Auszahlung. An dieser Sitzung wurde erneut darauf hingewiesen, dass Fr. 1'600'000.-- jederzeit verf�gbar zu halten seien. Im Oktober 2001 wurden unter Ber�cksichtigung der bevorstehenden Auszahlung des BVG-Alterskapitals vier neue Varianten zur Finanzplanung erstellt und mit dem Beschwerdef�hrer besprochen. Im Verlaufe des vierten Quartals transferierte der Beschwerdef�hrer die BVG-Gelder zur Beschwerdegegnerin.
Am 11. Januar 2002 wurde das Anlageziel des aktuellen Verm�gensverwaltungsauftrags von "Ausgewogen" auf "Ausgewogen mit Wachstum" ge�ndert, und der Beschwerdef�hrer unterzeichnete entsprechend einen neuen Verm�gensverwaltungsauftrag.
Am 3. Februar 2002 wurde der Beschwerdef�hrer �ber den Einsatz von Kapitalschutzprodukten informiert. Am 2. April 2003 erfolgte ein weiterer Wechsel der Anlagestrategie von "Ausgewogen mit Wachstum" zu "Ausgewogen". Damit einher ging der Abschluss eines neuen Verm�gensverwaltungsauftrags per 4. April 2003.
Nach Zustellung des Quartalreports per 30. Juni 2004 teilte der Beschwerdef�hrer mit, dass er mit der Performance nicht zufrieden sei. Daraufhin wurden weitere Nachtr�ge zur Finanzplanung erstellt, die am 20. Juli 2004 vom Beschwerdef�hrer, seinem Sohn sowie den Herren G.________ und K.________ von der Beschwerdegegnerin besprochen wurden.
Mit Schreiben vom 29. September 2004 entzog der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin das Verm�gensverwaltungsmandat, was die Beschwerdegegnerin am 30. September 2004 best�tigte. Mit Schreiben vom 25. Januar 2005 l�ste der Beschwerdef�hrer seine gesamte Beziehung zur Beschwerdegegnerin auf.
Am 12. Juni 2008 reichte der Beschwerdef�hrer beim Handelsgericht des Kantons Z�rich Klage ein mit dem Rechtsbegehren, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm einen Fr. 1'886'705.-- �bersteigenden Betrag nebst Zins zu 5 % seit 23. September 2004 nebst Verzugszins zu 5 % seit 12. Oktober 2006 zu bezahlen. Zudem stellte er den "Prozessantrag", die Beschwerdegegnerin "sei zu verpflichten, eine Aufstellung gem�ss Randziffer 81 dieser Eingabe zu erstellen und danach sei dem Beschwerdef�hrer Frist zur Stellungnahme dazu und zur Bezifferung seiner Forderung zu setzen".
Mit Beschluss vom 3. April 2009 wurde dieser "Prozessantrag" abgewiesen. In der Replik wiederholte der Beschwerdef�hrer dennoch s�mtliche gestellten Editionsbegehren und erg�nzte diese. Ebenso beantragte er, diese materiellrechtlich zu behandeln. Bekanntlich habe er eine Stufenklage gestellt und seinen Klageanspruch nur vorl�ufig beziffert. Das Handelsgericht pr�fte, welche der in der Klageschrift gestellten Editionsbegehren vom "Prozessantrag" resp. von Randziffer 81 der Klage erfasst sind. Dabei hiess es einzig das Editionsbegehren 1 gut, das von der Beschwerdegegnerin dem Grundsatz nach anerkannt worden war. Betreffend die Stufenklage hielt es fest, diese bezwecke nicht, dass durch die Verkn�pfung des Hilfsanspruchs auf Rechnungslegung mit dem Hauptanspruch auf Schadenersatz erst das Klagefundament, sprich die allenfalls erfolgten Pflichtverletzungen, erforscht werde. Das Gericht gelangte zum Ergebnis, dass keine der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Pflichtverletzungen zu sch�tzen sei und andere nicht konkretisiert worden seien, weshalb kein Schadenersatz auf solcher Grundlage gefordert werden k�nne. Auch habe es der Beschwerdef�hrer unterlassen, gen�gend konkrete Behauptungen zur Schadensbegr�ndung aufzustellen. Da es nicht Zweck der Stufenklage sei, erst eine Schadensbegr�ndung zu liefern, sondern lediglich die einzelnen Schadenspositionen zu beziffern, sei eine Stufenklage auch aus diesem Grund nicht angezeigt.
Mit Urteil vom 12. Mai 2011 verpflichtete das Handelsgericht die Beschwerdegegnerin unter Androhung der Bestrafung ihrer Organe mit Busse nach Art. 292 StGB im Falle der Zuwiderhandlung, dem Beschwerdef�hrer innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils alle Belege, Unterlagen und Korrespondenz �ber die kl�gerischen Konten und Depots betreffend den Zeitraum vom 1. November 1999 bis 30. November 2004 Zug um Zug gegen Bezahlung von Fr. 0.10 pro Kopie oder die tieferen von ihr geltend gemachten Kosten herauszugeben. Im �brigen wies es die Klage ab.
Der Beschwerdef�hrer beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Handelsgerichts vollumf�nglich aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
Das angefochtene Urteil des Handelsgerichts ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 2 lit. b BGG. Sodann �bersteigt der Streitwert die Grenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Insoweit steht dem Eintreten nichts entgegen. Dieses erscheint jedoch fraglich hinsichtlich der Anforderungen an die Rechtsbegehren und die Beschwerdebegr�ndung (siehe nachfolgende Erw�gungen 2 - 5).
2.1 Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Urteils zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Der Beschwerdef�hrer m�sste demnach angeben, welche Punkte des angefochtenen Entscheids bestritten und welche Ab�nderung des Dispositivs beantragt werden. Antr�ge auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung oder blosse Aufhebungsantr�ge gen�gen nicht und machen die Beschwerde unzul�ssig. Ein blosser R�ckweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden k�nnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1).
2.2 Der Beschwerdef�hrer stellt keinen materiellen Antrag, sondern begehrt lediglich die R�ckweisung zur Neubeurteilung. Er tut in der Beschwerdeschrift auch nicht dar, weshalb das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde nicht selbst in der Lage w�re, ein Sachurteil zu f�llen. Dies bedeutet im Einzelnen Folgendes:
2.2.1 Der Beschwerdef�hrer h�lt in der Beschwerde daran fest, dass er eine Stufenklage eingereicht habe und die Vorinstanz �ber die Editionsbegehren ein Teilurteil h�tte erlassen m�ssen. Er l�sst indes eine rechtsgen�gliche Begr�ndung (vgl. dazu Erw�gung 3) vermissen, legt er doch nicht in Auseinandersetzung mit den diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz dar, weshalb seine Editionsbegehren h�tten gutgeheissen werden m�ssen bzw. inwiefern die Vorinstanz Recht verletzte, indem sie dieselben (gr�sstenteils) abwies. Betreffend die Editionsbegehren und die daraus abgeleitete Stufenklage kann bereits mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.
Insofern mangelt es aber auch an einem hinl�nglichen Rechtsbegehren. Denn es ist weder ersichtlich noch dargetan, weshalb das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde nicht selbst �ber die Edition entscheiden k�nnte. Ein materieller Antrag, in dem der Beschwerdef�hrer die gew�nschte Edition klar angibt und konkretisiert, ist daher unverzichtbar. Dies umso mehr, als bereits vor der Vorinstanz diesbez�glich Unklarheit herrschte und die Vorinstanz in (m�hsamer) Interpretation des "Prozessantrags" unter Zuhilfenahme der Klagebegr�ndung ermitteln musste, welche Editionsbegehren der Beschwerdef�hrer �berhaupt gestellt hatte und welche davon als prozessual zul�ssig zu betrachten und demnach zu pr�fen waren. Unter diesen Umst�nden h�tte der Beschwerdef�hrer ein materielles Rechtsbegehren betreffend Edition formulieren m�ssen.
2.2.2 Sodann hiess die Vorinstanz die Editionsbegehren teilweise gut, n�mlich soweit die Beschwerdegegnerin diese grunds�tzlich anerkannt hatte, und verpflichtete in Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Urteils die Beschwerdegegnerin zur entsprechenden Edition gegen Bezahlung der Kosten. Der Beschwerdef�hrer bekam insofern Recht und ist durch diese Anordnung nicht beschwert. Er beanstandet jedenfalls nicht, dass er die zu edierenden Unterlagen mit Fr. 0.10 pro Kopie entsch�digen muss. Trotzdem verlangt er die vollumf�ngliche Aufhebung des angefochtenen Urteils. Soweit er damit auch die Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 1 beantragt, kann mangels Beschwer nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.
2.2.3 Der Beschwerdef�hrer stellt auch hinsichtlich des geltend gemachten Schadenersatzanspruchs kein materielles Rechtsbegehren. Ebensowenig begr�ndet er, weshalb das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde die Sache diesbez�glich zur�ckweisen m�sste. Solches liegt auch nicht auf der Hand, nachdem die Vorinstanz einl�sslich pr�fte, ob eine der geltend gemachten Pflichtverletzungen vorliegt, und ebenso zu den Haftungsvoraussetzungen des Schadens und des Kausalzusammenhangs Stellung nahm. Immerhin r�gt der Beschwerdef�hrer verschiedentlich eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs oder aktenwidrige Sachverhaltsfeststellungen, so dass insofern der blosse R�ckweisungsantrag gen�gen mag und auf die Beschwerde eingetreten werden kann. Vorbehalten bleibt allerdings eine rechtsgen�gliche Begr�ndung (vgl. Erw�gung 3).
2.2.4 Auch soweit der Beschwerdef�hrer die vorinstanzliche Festsetzung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen beanstandet, verkennt er die Anforderungen von Art. 107 Abs. 2 BGG, denn den Beschwerdeantr�gen l�sst sich kein materieller Antrag auf Ab�nderung der vorinstanzlichen Kostenregelung entnehmen, was die Beschwerde insoweit unzul�ssig macht (vgl. Urteil 4A_164/2011 vom 10. November 2011 E. 1.3.2). �berdies sind die R�gen gegen den Kostenentscheid ungen�gend begr�ndet. Es k�nnte einzig die willk�rliche Anwendung der kantonalrechtlichen Bestimmungen betreffend die Kostenregelung geltend gemacht werden (Art. 95 BGG; BGE 134 III 379 E. 1.2). Der Beschwerdef�hrer erhebt aber keine Willk�rr�ge. Auf seine Kritik am Kostenentscheid der Vorinstanz ist daher nicht einzutreten.
2.3 Zusammenfassend ist auf die Beschwerde betreffend Edition und Stufenklage sowie Kosten- und Entsch�digungsregelung bereits mangels hinl�nglichen Rechtsbegehren bzw. Beschwer nicht einzutreten.
3.1 Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 133 III 439 E. 3.2).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1). Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen, und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 in fine).
3.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3).
3.3 Diesen Anforderungen wird der Beschwerdef�hrer kaum gerecht. Er gibt jeweils die Erw�gungen der Vorinstanz auszugsweise wieder, um ihnen dann aber im Wesentlichen lediglich seine bereits im kantonalen Verfahren vertretenen Auffassungen entgegenzusetzen. Dabei erweitert er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt nach Belieben. Seine weitgehend appellatorischen Ausf�hrungen lassen kaum hinl�nglich substanziierte Sachverhaltsr�gen oder rechtsgen�gend begr�ndete R�gen einer Verletzung von Bundesrecht erkennen. Auf solche Vorbringen kann daher mit Ausnahme der nachstehenden Erw�gungen mangels hinl�nglicher Begr�ndung nicht eingetreten werden.
Die Vorinstanz stellte der materiellen Pr�fung der Schadensersatzforderung Erw�gungen zur rechtlichen Qualifikation von Verm�gensverwaltungs- und Finanzplanungsvertr�gen voran. Sie erwog, Verm�gensverwaltungsvertr�ge unterst�nden den Regeln des einfachen Auftrags nach Art. 394 ff. OR. Bei der Finanzplanung gehe es um eine ganzheitliche Beratungsdienstleistung. Dabei handle es sich um eine Mischung aus Auftrag und Werkvertrag, wobei der Auftrag im Vordergrund stehe. Vorliegend sei es irrelevant, ob die Finanzplanung ein selbst�ndiger Vertrag oder eine vertragliche Nebenpflicht (zum Verm�gensverwaltungsvertrag) im Sinne der vorvertraglichen Aufkl�rungspflicht bilde, da sich daraus kein Unterschied bez�glich Beurteilung des Pflichtenkatalogs der Beschwerdegegnerin ergebe.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet die allgemeinen Ausf�hrungen zur rechtlichen Vertragsqualifikation nicht. Er r�gt jedoch, die Vorinstanz habe den Inhalt des Vertrags der Parteien nicht konkret ermittelt. Der Vertragsinhalt sei aber Grundlage f�r die geltend gemachte Nichtigkeit bzw. Pflichtwidrigkeit. Er rekapituliert (in un�bersichtlichen Darlegungen) seine tats�chlichen Behauptungen zu den m�ndlichen Erkl�rungen der Parteien vom Mai 1999 und 21. September 2001 und beharrt auf seiner Meinung, die Vorinstanz h�tte "die ganzen Besprechungen seit Vertragsbeginn mit den Vorgaben des Beschwerdef�hrers und den Zusagen der Beschwerdegegnerin" als "Vertragsinhalt eines einheitlichen Vertragsverh�ltnisses" betrachten m�ssen. Dabei r�gt er eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung und verschiedentlich eine Verletzung von Art. 8 ZGB (Recht auf Beweis) sowie von Art. 29 Abs. 2 BV bzw. von Art. 6 Ziff. 1 EMRK, indem die Vorinstanz �ber seine tats�chlichen Behauptungen zu den m�ndlichen �usserungen keine Beweise abgenommen habe. Dabei verfehlt er aber die Begr�ndungsanforderungen (Erw�gung 3), legt er doch insbesondere in der Beschwerdeschrift nicht dar, welche Beweisantr�ge er im Einzelnen gestellt hat, die von der Vorinstanz in rechtswidriger Weise nicht abgenommen wurden.
Im �brigen befasste sich die Vorinstanz durchaus mit den angeblichen m�ndlichen Zusicherungen. Sie erwog dazu jedoch, dass diese trotz Substanziierungshinweis entweder nicht gen�gend substanziiert behauptet worden seien oder nicht als bindende Zusicherungen aufgefasst werden k�nnten. Im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Verneinung, dass die Beschwerdegegnerin bindende Zusicherungen abgegeben habe, r�gt der Beschwerdef�hrer mehrfach eine falsche Auslegung und Verletzung von Art. 2 ZGB bzw. von Art. 18 OR und auch eine Missachtung der Begr�ndungspflicht nach Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Zu Unrecht. Die Vorinstanz hat einl�sslich begr�ndet und nachvollziehbar dargelegt, weshalb sie nicht von Zusicherungen sondern von blossen Anpreisungen ausging. Damit wurde dem Anspruch auf Begr�ndung Gen�ge getan und dem Beschwerdef�hrer erm�glicht, das Urteil sachdienlich anzufechten. Letzteres gelingt ihm aber nicht, indem er der Auslegung der Vorinstanz im Wesentlichen lediglich seine eigene Sicht entgegen h�lt, ohne in rechtsgen�gender Weise eine Verletzung von Regeln �ber die Vertragsauslegung aufzuzeigen. Auch darauf kann nicht eingetreten werden.
5.1 Die Vorinstanz pr�fte eingehend, ob die der Beschwerdegegnerin vom Beschwerdef�hrer in seiner Haupt- und Eventualbegr�ndung vorgeworfenen Pflichtverletzungen gegeben seien oder nicht. Dabei gelangte sie - mit Ausnahme der weisungswidrigen Anlage von Fr. 1.6 Mio. (dazu Erw�gung 6) - zum Ergebnis, dass die Beschwerdegegnerin keine Sorgfaltspflichtverletzungen begangen habe, oder der Beschwerdef�hrer mangels gen�gender Substanziierung nicht durchzudringen verm�ge.
5.2 Trotzdem ging sie im Sinne einer Eventualbegr�ndung auf die weiteren Haftungsvoraussetzungen des Schadens und des Kausalzusammenhangs ein:
5.2.1 Im Rahmen seiner Hauptbegr�ndung machte der Beschwerdef�hrer Schadenspositionen von insgesamt Fr. 1'667'239.10 geltend (Fr. 925'174.-- Schaden aus Verm�gensverwaltung; Fr. 700'000.-- Verlust aus Verzehr; Fr. 42'065.10 Schaden aus Honorierung der Beschwerdegegnerin). Zudem brachte er vor, er h�tte ohne Vertragsbeziehung mit der Beschwerdegegnerin eine j�hrliche lebensl�ngliche Altersrente von Fr. 240'000.-- gekauft. Zu den einzelnen Schadenspositionen erwog die Vorinstanz, betreffend den Verlust aus Verm�gensverwaltung stelle der Beschwerdef�hrer keine hinreichenden Behauptungen auf, inwiefern er mit der Versicherungsl�sung ein besseres Ergebnis erzielt h�tte. Bez�glich des Verzehrs w�hrend den dreieinhalb Jahren im geltend gemachten Betrag von Fr. 700'000.-- hielt die Vorinstanz fest, dass es sich dabei um nicht ersatzf�hige Ohnehinkosten, mithin nicht um eine unfreiwillige Verm�genseinbusse, handle. Schliesslich f�hrte sie aus, die Kosten f�r Verm�gensverwaltung im massgeblichen Zeitraum vom 20. Juli 2001 bis 30. September 2004 im Gesamtbetrag von Fr. 42'065.10 seien nicht gen�gend konkret behauptet worden. Trotz Substanziierungshinweis fehle jegliche Begr�ndung, wie der Beschwerdef�hrer auf die behaupteten Schadenspositionen im Betrag von Fr. 849.70 f�r Administrationspauschale und von Fr. 2'154.95 f�r die Verm�gensverwaltungsgeb�hr komme. Obendrein sei bereits bei Durchsicht einzelner Quartalsberichte ersichtlich, dass in keinem die vom Beschwerdef�hrer behaupteten Schadenspositionen aufgef�hrt seien. Zusammenfassend kam die Vorinstanz zum Ergebnis, dass der Beschwerdef�hrer keine gen�gend konkreten Behauptungen zur Schadensberechnung aufgestellt habe, weshalb die Hauptbegr�ndung auch mangels substanziierten Schadens abzuweisen sei.
Mit dem vom Beschwerdef�hrer in seiner Eventualbegr�ndung geltend gemachten Schaden befasste sich die Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Prozessthema der weisungswidrigen Anlage von Fr. 1.6 Mio. (dazu Erw�gung 6). Dar�ber hinaus hielt sie fest, der Beschwerdef�hrer mache in der Replik keine weiteren Schadenspositionen geltend, doch habe er in der Klageschrift seine Schadenersatzforderung im Umfang von Fr. 1'886'705.-- damit begr�ndet, dass der in der Finanzplanung hochgerechnete Zuwachs des kl�gerischen Verm�gens von der Beschwerdegegnerin zugesichert worden sei und diese ihm somit die Differenz zum tats�chlichen Verm�gensstand zu ersetzen habe. Indessen habe es der Beschwerdef�hrer trotz Substanziierungshinweis unterlassen, gen�gend konkrete Behauptungen zum Versicherungsvergleich aufzustellen.
5.2.2 Die Vorinstanz erachtete mithin das Behauptungsfundament zum geltend gemachten Schaden als ungen�gend. Der Beschwerdef�hrer vermag dieser Argumentation der Vorinstanz mit seinen Vorbringen zum Schaden nicht beizukommen. Er zeigt nicht auf, dass die Vorinstanz �berh�hte Substanziierungsanforderungen gestellt und demnach Bundesrecht verletzt h�tte (dazu BGE 114 II 289 E. 2a S. 291). Er bringt vor, er habe in der Replik unter Hinweis auf entsprechende Best�tigungen der Beschwerdegegnerin einen Verlust aus Verm�gensverwaltung von Fr. 925'174.-- behauptet und somit zumindest in Bezug auf diese Schadensposition das Quantitativ rechtsgen�glich behauptet. Entgegen dem Vorhalt des Beschwerdef�hrers hat die Vorinstanz diese Behauptungen nicht �bersehen, sondern im Urteil angef�hrt. Da daraus aber keine Angaben zum Differenzbetrag im Vergleich zu einer durchschnittlich erfolgreichen Verm�gensverwaltung oder einer Versicherungsl�sung ersichtlich sind, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die genannten Behauptungen nicht als hinreichende Schadenssubstanziierung gen�gen liess.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet sodann, dass es sich bei den Fr. 700'000.-- f�r Verm�gensverzehr um nicht ersatzf�hige Ohnehinkosten handle. Er begr�ndet dies damit, dass er nun mit den nicht vorhandenen Fr. 700'000.-- nicht mehr eine Lebensversicherung mit einer lebensl�nglichen Rente erwerben k�nne. Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern im erfolgten Verbrauch von Fr. 700'000.-- ein durch die Verm�gensverwaltung der Beschwerdegegnerin verursachter Schaden erblickt werden k�nnte. Laut den Feststellungen der Vorinstanz machte der Beschwerdef�hrer vorinstanzlich geltend, er habe sich dieses Geld im Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis 30. September 2004 zum Verzehr auszahlen lassen. Zu Recht betont die Vorinstanz, dass diese Kosten dem Beschwerdef�hrer sowohl bei der Verm�gensverwaltung als auch bei einer Versicherungsl�sung angefallen w�ren und damit eine freiwillige Verm�genseinbusse vorliegt.
Betreffend die Schadensposition aus Honorierung der Beschwerdegegnerin von insgesamt Fr. 42'065.10 meint der Beschwerdef�hrer, gen�gend konkrete Behauptungen seien entbehrlich. Denn an anderer Stelle habe die Beschwerdegegnerin ausgef�hrt, s�mtliche Entsch�digungen der Beschwerdegegnerin (wie etwa Administrationspauschalen, Verwaltungsgeb�hren etc.) seien in den Quartalsabschl�ssen ausgewiesen worden, die der Beschwerdef�hrer jahrelang nicht beanstandet habe. Der Beschwerdef�hrer leitet aus dem Kontext der besagten Urteilsstelle ab, die Beschwerdegegnerin habe zumindest den Betrag von Fr. 21'140.-- anerkannt. Diese Argumentation verf�ngt nicht. Der Beschwerdef�hrer verlangte Schadenersatz f�r der Beschwerdegegnerin bezahlte Entsch�digungen im Zeitraum vom 20. Juli 2001 bis 30. September 2004 im Gesamtbetrag von Fr. 42'065.10. Es oblag ihm demnach, konkret darzulegen, dass er der Beschwerdegegnerin Entsch�digungen im verlangten Umfang bezahlt hatte, die er nun zur�ckfordern wollte. Eine hinl�ngliche Substanziierung w�re ihm m�glich gewesen, zumal die Beschwerdegegnerin darauf hinwies, dass s�mtliche Entsch�digungen in den Quartalsabschl�ssen aufgef�hrt worden seien. Er unterliess es jedoch trotz Substanziierungshinweis der Vorinstanz zu begr�nden, wie er auf den behaupteten Betrag von Fr. 849.70 f�r Administrationspauschale und von Fr. 2'154.95 f�r die Verm�gensverwaltungsgeb�hr gekommen war. Gem�ss Vorinstanz sind diese Betr�ge aus den Quartalsabschl�ssen nicht ersichtlich. Unter diesen Umst�nden ging die Vorinstanz zu Recht von einer mangelnden Substanziierung aus. Der Beschwerdef�hrer vermag dieselbe auch nicht wettzumachen, indem er im bundesgerichtlichen Verfahren versucht, aus den Erw�gungen des angefochtenen Urteils in anderem Zusammenhang eine Teilanerkennung der Beschwerdegegnerin zu konstruieren.
Schliesslich sind auch die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zum positiven und negativen Interesse nicht zielf�hrend. Der Beschwerdef�hrer ist gest�tzt auf BGE 124 III 155 E. 3d S. 166 der Meinung, er k�nne das negative Vertragsinteresse verlangen und sei so zu stellen, wie wenn er das Vertragsverh�ltnis mit der Beschwerdegegnerin nicht eingegangen w�re. Bei richtiger Aufkl�rung durch die Beschwerdegegnerin h�tte er nur eine Versicherungsl�sung gew�hlt und nie eine Verm�gensverwaltung akzeptiert. Die Vorinstanz betrachtete die Schadensberechnung des Beschwerdef�hrers indessen auch dann nicht als ausreichend, wenn man annehmen w�rde, dass er das negative Interesse verlangen k�nnte. Der Beschwerdef�hrer hat den geltend gemachten Schaden so oder anders, mithin sowohl den Schaden im Sinne des positiven Vertragsinteresses als auch des negativen Interesses, rechtsgen�glich zu substanziieren. Dass ihm dies entgegen der Beurteilung der Vorinstanz gelungen sei, vermag er nicht hinreichend aufzuzeigen.
5.2.3 Da es demnach an einer ausreichenden Schadenssubstanziierung fehlt, l�sst sich die Abweisung der Schadenersatzforderung durch die Vorinstanz bereits aus diesem Grund halten. Damit er�brigt es sich zu pr�fen, ob die Vorinstanz die geltend gemachten Pflichtverletzungen zu Recht verneint hat. Ohnehin pr�sentiert der Beschwerdef�hrer dagegen �ber weite Strecken bloss appellatorische Kritik, mit der er nicht geh�rt werden k�nnte.
Der Beschwerdef�hrer warf der Beschwerdegegnerin im Rahmen seiner Eventualbegr�ndung unter anderem vor, Fr. 1.6 Mio. in Wertschriften investiert zu haben, obwohl dieser Betrag gem�ss seiner ausdr�cklichen Instruktion f�r ausstehende Steuerschulden h�tte zur�ckgestellt und bloss als Festgeld angelegt werden sollen. Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin ab 11. Januar 2002 diese Weisung nicht mehr befolgt und damit ihre Sorgfaltspflicht verletzt habe. Sie liess offen, ob die Beschwerdegegnerin diesbez�glich ein grobes oder nur ein leichtes Verschulden treffe und sie sich f�r die weisungswidrigen Handlungen auf die Genehmigungsfiktion berufen k�nne. Denn der Beschwerdef�hrer habe f�r die hier zu beurteilende Eventualbegr�ndung den Zeitraum vom 20. Juli 2000 bis 20. Juli 2001 f�r die Schadensberechnung als relevant erkl�rt. Die Beschwerdegegnerin habe sich jedoch erst im Januar 2002 sorgfaltswidrig verhalten, weshalb dieses Verhalten augenscheinlich nicht f�r den geltend gemachten Schaden nat�rlich bzw. ad�quat kausal habe sein k�nnen, da es knapp ein halbes Jahr nach dem als relevant erkl�rten Zeitraum erfolgt sei.
Der Beschwerdef�hrer r�gt die vorinstanzliche Feststellung �ber den Endzeitpunkt f�r die Schadensberechnung mit Datum vom 20. Juli 2001 unter Hinweis auf die von der Vorinstanz angerufenen Stellen in der Replik als aktenwidrig und willk�rlich.
Die Vorinstanz stellte gest�tzt auf die Randziffern 65, 67 und 76 der Replik fest, der Beschwerdef�hrer bezeichne betreffend die Schadensberechnung f�r die Hauptbegr�ndung den Zeitraum vom 21. Juli 2001 bis 30. September 2004 und f�r die Eventualbegr�ndung den Zeitraum vom 20. Juli 2000 bis 20. Juli 2001 als massgebend. In den Randziffern 65, 67 und 76 der Replik f�hrte der Beschwerdef�hrer Folgendes aus:
"Rz. 65: Am 20. Juli 2000 wurde der erste f�r die Hauptbegr�ndung massgebliche Verm�gensverwaltungsvertrag des Kl�gers mit der Beklagten unterzeichnet. Richtig ist, dass der 20. Juli 2000 und nicht 2004 massgeblich ist, um nach der Differenztheorie den Schaden zu ermitteln. Ausgangspunkt der Schadensbetrachtung ist somit der 20. Juli 2000. Der Kl�ger liess das Mandatsverh�ltnis (Verm�gensverwaltung) k�ndigen. Am 30. September 2004 erhielt die Beklagte das K�ndigungsschreiben und best�tigte korrekt gleichentags den Empfang. Somit ist der Endzeitpunkt f�r die Schadensbemessung der 30. September 2004. Der Kl�ger ben�tigt im Lichte der bereits vorhandenen Unterlagen einen Beleg �ber die Entwicklung seines Verm�gens mit Bezeichnung des Totales der Gewinne bzw. Verluste f�r die Zeit vom 20. Juli 2000 bis zum 20. Juli 2001 f�r seine Eventualbegr�ndung.
Rz. 67: [...] Der Zeitpunkt ab 20. Juli 2000 ist f�r den vorliegenden Prozess f�r die Schadensberechnung i.S. einer Eventualbegr�ndung relevant, da ab diesem Zeitpunkt entsprechend der angeratenen Variante 4 "ausgewogen mit Wachstum" angelegt wurde.
Rz. 76: Gegenstand dieses Prozesses ist die Verm�gensverwaltung durch die Beklagte in der Zeit ab dem 20. Juli 2000 f�r diese Eventualbegr�ndung, ab 20. Juli 2001 f�r die Hauptbegr�ndung."
Der Beschwerdef�hrer unterschied in den zitierten Passagen hinsichtlich des f�r die Schadensberechnung massgebenden Zeitraums jeweils zwischen der Hauptbegr�ndung und der Eventualbegr�ndung. Insbesondere mit Blick auf den letzten Satz in Randziffer 65 der Replik, wo er f�r die Eventualbegr�ndung unter Nennung des Anfangs- und Endzeitpunkts die Zeitperiode vom 20. Juli 2000 bis zum 20. Juli 2001 angab, kann der Vorinstanz keine aktenwidrige oder willk�rliche Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden, wenn sie f�r die im Zusammenhang mit der weisungswidrigen Anlage der Fr. 1.6 Mio. betroffene Eventualbegr�ndung auf diesen Zeitraum abstellte. Ihre Folgerung hinsichtlich der mangelnden Kausalit�t beh�lt demnach ihr Tatsachenfundament. Fehlt es aber jedenfalls am erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem behaupteten Schaden, rechtfertigt sich die Abweisung der Schadenersatzforderung bereits aus diesem Grund. Damit braucht nicht mehr gepr�ft zu werden, ob es diesbez�glich auch an der hinl�nglichen Schadenssubstanziierung gebricht, wie die Vorinstanz zu erkennen gab, letztlich aber offen liess. Zu den dagegen gerichteten Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers er�brigt sich demnach eine Stellungnahme. Ebensowenig braucht gepr�ft zu werden, wie es sich mit der von der Vorinstanz nicht abschliessend beurteilten Genehmigungsfiktion verh�lt.
Auf die Beschwerde kann �ber weite Strecken nicht eingetreten werden. Im �brigen ist sie abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 17'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 19'000.-- zu entsch�digen.
Lausanne, 1. Dezember 2011

References: Art. 292
 Art. 75
 Art. 74
 Art. 107
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
in fine
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 394
 Art. 8
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 2
 Art. 18
 Art. 29
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 68