Source: https://www.pfalzwerke-netz.de/energie-einspeisen/alles-rund-ums-einspeisen/einspeiseverguetung-fuer-solarenergie
Timestamp: 2020-07-14 09:09:46+00:00

Document:
Einspeisevergütung für Solarenergie
In vier Schritten Solarenergie zu Geld machen
Wer Sonnenstunden satt hat, kann sich überschüssige Solarenergie jährlich vergüten lassen.
Ein Plus an Solarenergie muss nicht verpuffen: Lassen Sie sich Ihre überschüssige Solarenergie vergüten. Lesen Sie dafür Ihren Zählerstand am 31. Dezember ab und tragen Sie ihn bei der Einspeiserablesung in unserem Zählerstandsportal ein.
Sie haben Ihre Photovoltaik-Anlage noch nicht abrechnungsfähig gemacht? Wir erklären Ihnen, wie Sie sonniges Gelb in güldenes Geld umwandeln. Downloaden Sie unseren Dokumentensatz zur Einspeisevergütung und gehen Sie die einzelnen Schritte durch.
Vier Schritte zur Einspeisevergütung
Schritt 1: Geben Sie Ihre Konformitätserklärung ab.
§ 48 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) regelt die Vergütungssätze für Solarenergie. Mit Formular A unseres Dokumentensatzes geben Sie Ihre Konformitätserklärung zu Ihrer Photovoltaik-Anlagenart gemäß § 48 EEG ab. Die Konformitätserklärung umfasst unter anderem Angaben zu Modulanzahl und -größen, das Datum der Inbetriebnahme sowie eine Versicherung, dass alle Module fest montiert, die technische Betriebsbereitschaft gegeben sowie funktionsfähige Wechselrichter installiert sind.
Bitte machen Sie aussagekräftige Fotos der Anlage und des Wechselrichters, wobei auch das Gebäude sowie die Anzahl der Module erkennbar sind.
Mehr zum Thema Einspeisemanagement erfahren Sie hier.
Schritt 2: Bestätigen Sie die technischen Voraussetzungen für ein korrektes Einspeisemanagement.
Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kW benötigen laut § 9 EEG eine technische Einrichtung, über die sich die Einspeiseleistung ferngesteuert reduzieren lässt. Ist diese Einrichtung zu Beginn der Einspeisung nicht vorhanden, verringert sich der Vergütungsanspruch auf den Marktwert. Dies ist in § 21 EEG festgeschrieben und gilt solange, bis Sie die technische Einrichtung eingebaut haben.
Zur Bestätigung füllen Sie bitte das Formular Ba unseres Dokumentensatz aus.
Bei Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 kW können Sie gemäß § 9 EEG wählen: Sie können entweder eine technische Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung installieren oder generell die Wechselrichterleistung auf 70% der Anlagenleistung oder weniger reduzieren.
Zur Bestätigung füllen Sie bitte das Formular Bb unseres Dokumentensatzes aus.
Schritt 3: Nennen Sie uns Ihre Bankverbindung sowie Umsatzsteuernummer.
Um Ihnen die Einspeisevergütung gutschreiben zu können, benötigen wir sowohl Ihre Bankverbindung als auch Ihre Umsatzsteuernummer. Nutzen Sie dafür bitte das Formular C unseres Dokumentensatzes.
Sie haben noch keine Umsatzsteuernummer? Diese erhalten Sie von Ihrem Finanzamt. Kontaktieren Sie Ihren Sachbearbeiter frühzeitig und melden Sie Ihre Anlage an.
Schritt 4: Schicken Sie uns zwei E-Mails, um Ihre Einspeisevergütung komplett zu machen.
Um die Auszahlung der Einspeisevergütung veranlassen zu können, benötigen wir
Ihre Meldebescheinigung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur als PDF: Senden Sie diese bitte unter dem Betreff „MaStR-Nr._[Anlagenbetreiber], [Anlagenstandort]“ an die E-Mail-Adresse einspeiser@pfalzwerke-netz.de.
Alle ausgefüllten Formulare aus dem Dokumentensatz senden Sie bitte unter dem Betreff „PV_[Ort], [Straße], [Name]“ an dieselbe E-Mail-Adresse, einspeiser@pfalzwerke-netz.de.
Die aktuellen Degressions- und Vergütungssätze veröffentlicht die Bundesnetzagentur auf ihrer Webseite.
Formulare für PV-Anlagenbetreiber zur Sicherung und Berechnung der Einspeisevergütung
Erneuerbare-Energien-Gesetz § 9
Erneuerbare-Energien-Gesetze § 48

References: § 48
 § 48
 § 9
 § 21
 § 9
 § 9
 § 48