Source: https://issuu.com/bundesverband/docs/jahresbericht2011
Timestamp: 2018-02-25 20:37:20+00:00

Document:
Jahresbericht 2011 by Bundesverband Deutscher Stiftungen - issuu
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen versteht sich als Stimme und Kompetenzzentrum des Stiftungswesens in Deutschland. Sein Anliegen ist die Förderung und Weiterentwicklung des gemeinwohlorientierten Stiftungswesens, die Verwirklichung der Grundsätze Guter Stiftungspraxis, die Interessenvertretung der gemeinwohlorientierten Stiftungen, die Dienstleistung für Mitglieder sowie die Vernetzung und Förderung der Kooperation von Stiftungen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen trägt zu einem stiftungsfreundlichen Klima, der Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Stiftungen und der Verbesserung der stiftungs- und stiftungssteuerrechtlichen Rahmenbedingungen und damit zu einer stabilen, aktiven Bürgergesellschaft bei. Der Verband wendet sich mit Service, Informationen und Dienstleistungen an Mitglieder, Stiftende sowie Experten und Förderer des Stiftungswesens, an Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, an Medien und andere Multiplikatoren sowie die interessierte Öffentlichkeit. Bei der Verwirklichung seiner Aufgaben lässt sich der Bundesverband Deutscher Stiftungen leiten vom Gebot der Seriosität und Transparenz, dem Bemühen um Kooperation sowie Effizienz und Effektivität und der Mitverantwortung für eine nachhaltige Entwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Vitalität des demokratischen Gemeinwesens.
im Vergleich mit anderen Stiftungsdachverbänden in Europa sind Mitgliederzahl und Leistungsspektrum des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen einzigartig. Gleichwohl bleibt es unsere Aufgabe, nach Optimierungen zu suchen. Im Frühjahr 2011 haben wir deshalb wieder eine Untersuchung zur Mitgliederzufriedenheit durchführen lassen. Gefragt wurde u.a. nach den wichtigsten Anforderungen an den Verband. Das Ergebnis: Höchste Priorität haben für die Mitglieder des Bundesverbandes Information, Beratung sowie Austausch- und Kontaktmöglichkeiten. Diese Erwartungen entsprechen – neben der Interessenvertretung – dem Leistungsspektrum des Bundesverbandes. Auch darum sehen Gremien und Geschäftsleitung es als wesentliche Aufgabe, die bisherigen, bereits sehr umfangreichen Angebote weiter auszubauen. Dies hat auch das Jahr 2011 geprägt. Zudem ist die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr wieder deutlich gewachsen. Mit dem Magazin StiftungsWelt, dem Newsletter StiftungsNews und der Internetseite stiftungen.org bietet der Verband ein breites Spektrum an Informationen. Seit 2011 können Interessierte auch den Informationsservice über Facebook, Twitter und Google Plus nutzen. Doch gemessen an der Wirkung und Reichweite bleiben die klassischen Wege der Kommunikationsarbeit weiterhin die wichtigsten. Die Jahrespressekonferenz und die Verleihung des Deutschen Stifterpreises führten z.B. bundesweit zu einem beachtlichen Medienecho. Insgesamt war unsere Öffentlichkeitsarbeit für Stiftungen von weiterem Wachstum geprägt: bei Medienresonanz, Anfragen von Journalisten, Auflagen der Publikationen, Nutzerzahlen unseres Internetportals und den Abonnenten unseres Newsletters. All dies dürfte zu einer Stabilisierung des stiftungsfreundlichen Klimas hierzulande beigetragen haben. Ein weiteres wichtiges Ergebnis im Jahr 2011 war das Erscheinen der Neuauflage des Verzeichnisses Deutscher Stiftungen, ermöglicht durch eine großzügige Förderung der Fritz Thyssen Stiftung. Über 100 Veranstaltungen für Austausch und Vernetzung hat der Bundesverband 2011 eigenständig oder als Kooperationspartner durchgeführt. Der Deutsche StiftungsTag in Stuttgart bot die größte und wohl auch wichtigste Austausch- und Kontaktmöglichkeit des vergangenen Jahres. Weitere Höhe-
punkte waren die Tagungen der Arbeitskreise, Gesprächskreise und Foren sowie der Hildesheimer Sonderkongress für Mitglieder. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch kleinere Formate wie Kaminabende. Das gesamte Jahr hindurch standen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle im Haus Deutscher Stiftungen für mehr als eintausend individuelle Beratungen zur Verfügung. Das Spektrum reichte vom juristischen Blick auf die Satzung über die Beratung von Bürgerstiftungsinitiativen bis hin zur Einführung von Social Media. Zur Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung haben Vertreter des Bundesverbandes zahlreiche persönliche Gespräche mit Entscheidungsträgern geführt – von der Bundeskanzlerin bis zu den Stiftungsreferenten einzelner Länder. Hauptergebnis: Manch Unsinniges in staatlichen Regelungen, z.B. im neuen Anwendungserlass zur Abgabenordnung, konnte in konstruktiven Gesprächen verhindert werden. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten: Die Weiterentwicklung des Stiftungswesens soll nicht durch unnötige Reibungsverluste behindert werden. Hauptverantwortlich für eine solche Entwicklung sind wir im Stiftungswesen selbst. Es gilt dabei vor allem, die Grundsätze Guter Stiftungspraxis flächendeckend zur angewandten Norm zu machen, bestehende Stiftungen durch eine vermehrte Kultur des Zustiftens zu stärken und die professionelle Kompetenz in unserem Sektor weiter auszubauen. Der vorliegende Bericht dokumentiert die Bemühungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, den eingangs genannten Erwartungen auf vielfältige Weise gerecht zu werden. Dass der Bundesverband dabei solide gewirtschaftet hat, ist ebenfalls aus diesem Bericht ersichtlich. Wir sind dankbar, dass die Mitglieder mit ihrem Engagement im Bundesverband – über das unmittelbare Tätigkeitsfeld ihrer einzelnen Institution hinaus – dieses erfolgreiche Wirken ­ermöglichen.
Aktivitäten Jahresrückblick 2011 .............................................................................................. 4 Aktivitäten des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen – eine Auswahl Arbeitskreise, Gesprächskreise und Foren . ......................................................... 10 Vernetzung, Austausch und Information zu vielfältigen Themen der Stiftungslandschaft
Mitglieder und Service Wir lieben Mitglieder! .......................................................................................... 18 Beratung, Information, Vernetzung und Interessenvertretung Mitgliederstimmen .............................................................................................. 20 Informiert durchs Stiftungsjahr ........................................................................... 22 Onlineportal, Newsletter, Publikationen und Fortbildung Gremien und Team . ............................................................................................. 24 Vorstand, Beirat und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
Geschäftsbericht Die Finanzen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen .................................. 30 Erläuterungen zum Jahresabschluss 2011 Zusammensetzung der Erträge und Aufwendungen . ........................................... 32 Bilanz .................................................................................................................. 33 Gewinn- und Verlustrechnung ............................................................................. 34 2 Drittmittel- und Sonderprojekte .......................................................................... 36 Anhang ............................................................................................................... 38 Kontakt, Impressum und Bildnachweis ............................................................... 40
Jahresrückblick 2011 Aktivitäten des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen – eine Auswahl
Januar Bundesverband goes Social Media Meilenstein in der Verbandskommunikation: Am 4. Januar startet der Bundesverband Deutscher Stiftungen bei Facebook und Twitter im Social Web. Der Arbeitskreis Unternehmensstiftungen trifft sich am 14. Januar in Bonn. » S. 13 Zum zweiten Mal tagt das Forum Engagementförderung am 17. und 18. Januar in Hamburg. » S. 15 Am 17. und 18. Januar trifft sich auch das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss der Dachverbände des Dritten Sektors, auf Einladung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Genshagen, um die Lobbyaktivitäten zugunsten gemeinnütziger Organisationen abzustimmen. Europäisches Netzwerk Am 20. und 21. Januar kommen die Vertreter europäischer Stiftungsverbände
in Moskau zum jährlichen Treffen des Donors and Foundations Networks in Europe (DAFNE) zusammen. DAFNE und das Europäische Stiftungszentrum (EFC) beschließen, in Zukunft enger und gegenüber EU-Parlament und -Kommission sichtbarer zusammenzuarbeiten.
Februar Jahrespressekonferenz Auf der Jahrespressekonferenz am 10. Februar wird die Zahl der Stiftungserrichtungen für das Jahr 2010 bekannt gegeben: Mit 824 rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts erreichen die Neuerrichtungen eine moderate Wachstumsrate von 4,5 Prozent. Auf die alten Bundesländer (und Berlin) entfällt mit 761 Stiftungen das Gros der Neugründungen. In den fünf östlichen Bundesländern erhielten 63 neue Stiftungen die Anerkennungsurkunde. Damit existierten Ende 2010 in Deutschland insgesamt 18.162 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts.
Stiftungen für das Teilhabepaket Am 25. Februar treffen sich Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Berlin. Die Zusammenkunft ist Teil einer 2010 initiierten Reihe von Gesprächen zwischen Ministeriums- und Stiftungsvertretern, um Beteiligungsmöglichkeiten von Stiftungen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes für Kinder und Jugendliche auszuloten. Unter anderem wird beschlossen, die Studie „Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ zu erstellen, die im Januar 2012 erschienen ist.
März Am 3. und 4. März trifft sich der Gesprächskreis Stiftungsprivatrecht in Hamburg. » S. 14 Kamingespräch mit Stiftern Die Stifter Eske Nannen, Geschäftsführerin der Kunsthalle in Emden, und Reiner Kunze, Schriftsteller, kommen zu einem Kamingespräch im Rahmen der Reihe
„Stifter persönlich“ ins Haus Deutscher Stiftungen in Berlin. Auf Einladung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen berichten sie über ihre Motivation zur Stiftungsgründung. Über kreative Freiheiten und rechtliche Grenzen beim Projekttransfer informieren sich die Mitglieder des Arbeitskreises Bürgerstiftungen am 16. und 17. März in der Klassik-Idylle Weimar. » S. 11 „Wie der Osten stiften ging ...“ ist Thema eines Symposiums am 17. März in Berlin. Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Stiftung Demokratische Jugend, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Stiftung West-Östliche Begegnungen, der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund und des Bundesverbandes geht es um die bewegte Gründungsgeschichte ostdeutscher Stiftungen und ihren Beitrag zu Bürgerengagement im vereinten Deutschland.
Ende einer Ära Mit der Frühjahrssitzung von Vorstand und Beirat am 24. und 25. März in Hamburg beendet Ehrenmitglied Dr. Julia Dingwort-Nusseck im Alter von 89 Jahren ihre aktive Mitarbeit in den Gremien des Bundesverbandes. Danke für über 30 Jahre Engagement für das deutsche Stiftungswesen!
April Vom 11. bis 12. April trifft sich der Gesprächskreis Stiftungsmanagement auf Einladung der VolkswagenStiftung in Hannover. » S. 14
Mai Deutscher StiftungsTag In Stuttgart findet vom 11. bis 13. Mai der Deutsche StiftungsTag statt. Unter dem Motto „Stiftungen: kreativ, unternehmerisch, sozial“ treffen sich mehr als 1.600 Teilnehmer in über 80 Veranstaltungen beim größten Stiftungstreffen Europas.
Verzeichnis Deutscher Stiftungen Vier Bände, eine CD-ROM und über 19.000 Stiftungsporträts: Beim Deutschen StiftungsTag wird die siebte Auflage des Verzeichnisses Deutscher Stiftungen vorgestellt. Das Projekt wurde von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert. Deutscher Stifterpreis Am 13. Mai wird Haymo G. Rethwisch, Stifter der Deutschen Wildtier Stiftung, mit dem Deutschen Stifterpreis ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigt der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Dr. Wilhelm Krull den Preisträger als nachahmungswürdigen „Glücksfall für die Stiftungswelt“.
Juni Aktionstag der Bürgerstiftungen „Vor Ort aktiv, deutschlandweit“ lautet das Motto des Aktionstages der Bürgerstiftungen am 9. Juni. Über 60 Bürgerstiftungen und die Initiative Bürgerstiftungen machen das Engagement der deutschen Bürgerstiftungen bundesweit zum Thema.
StiftungsReport 2011/12 Mit einer Pressekonferenz im Rahmen der Berliner Stiftungswoche wird am 22. Juni der StiftungsReport 2011/12 zum Thema „Auftrag Nachhaltigkeit: Wie Stiftungen das Klima schützen“ vorgestellt. Veranstaltungsort ist das Expeditionsmobil der Baden-Württemberg Stiftung, das mit seiner bundesweit einmaligen mobilen Bildungsinitiative „Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ erstmals in der Hauptstadt Station macht.
Juli / August Neue Ratgeber Nach dem StiftungsRatgeber „Vermögensanlage“ im Mai erscheint im August der Ratgeber „Stiften und spenden“, der über Gestaltungsmöglichkeiten von Zustiftungen, Stifterdarlehen, Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds informiert.
September Stifter bei der Kanzlerin Zehn deutsche Stifterinnen und Stifter
sind am 14. September zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bei dem Treffen im Bundeskanzleramt, an dem auch der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Dr. Wilhelm Krull und Generalsekretär Prof. Dr. Hans Fleisch teilnehmen, interessiert sich die Kanzlerin vor allem dafür, warum und wofür die Teilnehmenden gestiftet haben. Diskutiert wird auch, was der Staat für ein weiteres Wachstum des Stiftungssektors tun kann. Gremienklausur zur Strukturreform In den Räumlichkeiten der Hanns-LiljeStiftung und der Stiftung Niedersachsen beraten Vorstand und Beirat am 15. und 16. September in Hannover, wie die Verbandsgremien strukturell weiterentwickelt werden sollten. Sonderkongress in Hildesheim Zum Sonderkongress für Mitglieder treffen sich am 19. September rund 150 Teilnehmer in den Räumen der Stiftung Universität Hildesheim. Thema ist „Stiftungshandeln für Kinder und Jugendliche – Einsatz für gesellschaftliche Teilhabe“.
200. DSA-Stiftungsmanager Die 200. Teilnehmerin des Zertifizierungslehrgangs zum Stiftungsmanager der Deutschen StiftungsAkademie legt am 20. September erfolgreich ihre Prüfung ab. Vom 20. bis 21. September trifft sich der Arbeitskreis Kirchen in Bergisch Gladbach. » S. 11 Zum Treffen der Familienstiftungen kommen am 23. September rund 20 Experten im Haus Deutscher Stiftungen in Berlin zusammen. » S. 15 Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen versammelt sich zu seiner Herbsttagung am 23. und 24. September in Krefeld. In diesem Rahmen werden acht Bürgerstiftungen im Wettbewerb zum Projektepool der Initiative Bürgerstiftungen ausgezeichnet. » S. 11 „Kunst lass nach“ Zu einer Arbeitstagung über den Umgang mit Künstler- und Kunstnachlässen lädt der Bundesverband vom 28. bis 29. Sep-
tember nach Stuttgart. Gastgeber ist die Robert Bosch Stiftung.
Lenzen und verabschiedet die Lenzener Erklärung. » S. 13
Am 29. und 30. September trifft sich der Arbeitskreis Internationales in Berlin. » S. 11
In Naumburg kommt vom 9. bis 11. Oktober der Arbeitskreis Kommunales zusammen. » S. 12
Stifter treffen Journalisten Am 30. September laden die Klaus Tschira Stiftung und der Bundesverband zum fünften Stiftergespräch in der Villa Bosch in Heidelberg. Bettina Gräfin Bernadotte, Schwester Ambrosia Mentz, Dr. h.c. Dr.Ing. E.h. Klaus Tschira und Prof. Dr. Hans Fleisch stehen 15 Journalisten Rede und Antwort.
Was Frauen in Stiftungen bewirken, diskutieren am 10. Oktober die Teilnehmerinnen des Forums Frauen und Stiftungen in Berlin. » S. 15
Oktober Der Arbeitskreis Stiftungen der öffentlichen Hand tagt auf Einladung und mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 6. Oktober in Osnabrück. » S. 12 Der Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit trifft sich vom 6. bis 7. Oktober in
Zum Thema frühkindliche Bildung tagt der Arbeitskreis Bildung und Ausbildung am 10. und 11. Oktober in Berlin. » S. 10
Zivilgesellschaften und Politiken für eine soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit im ländlichen Raum“. Der Gesprächskreis Stiftungsmanagement tritt am 18. und 19. Oktober auf Einladung der Stiftung Liebenau in Meckenbeuren zusammen. In Dresden trifft sich zeitgleich das Forum Gesundheitsstiftungen. » S. 14 / S. 15 Um „Ästhetische Erfahrungen – hautnah“ geht es beim Arbeitskreis Kunst und Kultur am 20. und 21. Oktober in Leipzig. » S. 12
Stiftungen auf der Frankfurter Buchmesse Mit einem Gemeinschaftsstand der Stiftungen sind der Bundesverband und 13 Stiftungen vom 12. bis 16. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.
Mehr als 70 Teilnehmer kommen am 24. und 25. Oktober zum Forum Stiftungskommunikation nach Berlin. » S. 16
Konferenz der Akteure Die Stiftungsinitiative Ost lädt Wissenschaftler und Akteure der Region Sachsen-Thüringen am 13. Oktober nach Leipzig ein. Thema ist „Changemaking:
Online-Stiftungssuche Unter www.stiftungen.org/suche geht am 4. November die kostenlose Suchmaschine für Stiftungen des Bundesverbandes online.
KOMPASS-Verleihung Am 10. November zeichnet der Bundesverband bei einem Festabend im Jüdischen Museum Berlin die Gewinner des KOMPASS aus: Empfänger der gläsernen Trophäen sind die Stiftung Naturschutzzentrum Südschwarzwald, die Stiftung FÜRS LEBEN, der Studienkompass der Stiftung der Deutschen Wirtschaft e.V. und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Der Arbeitskreis Soziales trifft sich am 15. und 16. November in Frankfurt am Main. » S. 13 Das Forum Stiftungsvermögen tagt am 21. November in Hamburg. » S. 16 Treffen des Parlamentarischen Beirats Der in Afghanistan engagierte Arzt und Stifter Dr. Reinhard Erös ist am 22. November Gast beim Treffen des Parlamentarischen Beirats des Bundesverbandes, der sich im Allianz Stiftungsforum in Berlin trifft.
Am 23. November findet das Forum Migration und Integration in Berlin statt. » S. 16 Zum dritten Unternehmer-Stifter-Treffen lädt der Bundesverband am 23. und 24. November nach Lobbach. Gastgeber ist die Manfred-Sauer-Stiftung. Konferenz zu Mission Investing Akteure aus deutschen gemeinnützigen Stiftungen und Experten aus Wissenschaft und Finanzwirtschaft diskutieren bei einer Konferenz des Bundesverbandes und der Deutschen Bank AG am 24. November Finanzanlagen im Einklang mit dem Stiftungszweck (Mission Related Investments). Der Gesprächskreis Stiftungssteuerrecht trifft sich am 28. und 29. November in Bonn. >> S. 14
Dezember Verleihung Deutscher Engagementpreis Am 2. Dezember wird im Allianz Stiftungsforum in Berlin der Deutsche Engagementpreis verliehen. Träger des beim Bundesverband Deutscher Stiftungen angesiedelten Projektes ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Generali ­Zukunftsfonds. Expertenrunde im Bundeskanzleramt Im Rahmen des von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten „Dialogs über Deutschlands Zukunft“ nimmt der Bundesverband Deutscher Stiftungen am 12. Dezember an einer Expertenrunde im Bundeskanzleramt teil.
Arbeitskreise, Gesprächskreise und Foren Vernetzung, Austausch und Information zu vielfältigen Themen der Stiftungslandschaft
Das Wachstum des deutschen Stiftungswesens spiegelt sich in der zunehmenden Anzahl von derzeit elf Arbeitskreisen, drei Gesprächskreisen und acht Foren innerhalb des Bundesverbandes wider. Diese Arbeitstreffen zu vielfältigen Themen, für die sich Stiftungen einsetzen, finden meist zweimal im Jahr statt: im Frühjahr auf dem Deutschen StiftungsTag sowie in der Regel im Herbst an verschiedenen Orten quer durch die Republik. Alle Foren, Arbeits- und Gesprächskreise dienen dem intensiven Austausch und der Vernetzung zu bestimmten Themengebieten innerhalb des Stiftungswesens. Hier können Kontakte geknüpft, Kooperationen angeschoben und gute Ideen verbreitet werden. Immer geht es bei den Treffen darum, Praxiswissen für die alltäg-
liche Stiftungsarbeit weiterzugeben. Bei manchen Treffen geht es auch darum, mit Stellungnahmen, Handlungsempfehlungen und dergleichen gegenüber der Öffentlichkeit und zur Entwicklung des Stiftungssektors gemeinsam Position zu beziehen. Geleitet werden die Foren, Arbeitsund Gesprächskreise ehrenamtlich von erfahrenen Experten. Arbeits- und Gesprächskreisleiterinnen und -leiter sind zugleich Mitglied im Beirat des Bundesverbandes. Während die Teilnahme an den Veranstaltungen der Arbeitskreise und Foren allen Interessenten offensteht, richten sich die Gesprächskreistreffen an geladene Fachleute. weitere informationen:
Arbeitskreis Bildung und Ausbildung
www.stiftungen.org/arbeitskreise
Praxisbezug, Weitergabe guter Tipps und Netzwerken für Bildungsstiftungen sind Ziele des Arbeitskreises Bildung und Ausbildung. Auf dem Deutschen StiftungsTag bot der Arbeitskreis zusammen mit dem Arbeitskreis Kunst und Kultur ein World Café an. Im Zentrum stand das Thema „Zwischen Kreativität und Struktur – Herausforderung für unternehmerisches Handeln“. Unter dem Motto „Auf die ersten Jahre kommt es an“ ging es bei der Herbsttagung vom 10. bis 11. Oktober in Berlin um Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern. leitung: Dieter Berg, Vorsitzender der Ge-
schäftsführung, Robert Bosch Stiftung GmbH +++ ansprechpartnerin: Henrike Schnell, ­Referentin Mitgliedermanagement, Telefon (030) 89 79 47-34, henrike.schnell@stiftungen.­org +++ www.stiftungen.org/bildung +++ www.­ bildungsstiftungen.org
Arbeitskreis Bürgerstiftungen 225 Bürgerstiftungen tragen seit Oktober 2011 das Gütesiegel des Bundesverbandes. Ihr Kapital beläuft sich mittlerweile auf 180 Millionen Euro. Der Vernetzung und dem Austausch dienten die drei Treffen des AK Bürgerstiftungen – im März in Weimar, beim Deutschen StiftungsTag in Stuttgart und im Herbst in Krefeld. Nach der Gründungsphase beschäftigen sich viele Bürgerstiftungen mit der Frage des Wachstums und ihrer inhaltlichen Ausrichtung. Dazu diskutierten die Bürgerstiftungsvertreter in Stuttgart mit Heiner Geißler, wie politisch ihr Engagement ist und sein sollte. In Krefeld befassten sich die Engagierten mit der „Generationenverbundenheit als Aufgabe von Bürgerstiftungen“. Mit dem neuen Format der BürgerstiftungsWerkstatt bietet die IBS Bürgerstiftungen zudem flexible und bedarfsgerechte Unterstützung vor Ort. leitung: Nikolaus Turner, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee +++ ­ansprechpartner: Prof. Dr. Burkhard Küster­
Zielsetzung befasste sich der Arbeitskreis Internationales zusammen mit dem Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung in einem World Café im Rahmen des Deutschen StiftungsTages. Bei der Herbsttagung vom 29. bis 30. September in Berlin ging es um Netzwerkbildung in der internationalen Stiftungsarbeit.
mann, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter
leitung: Dr. Rupert Antes, Geschäftsführer,
Initiative Bürgerstiftungen, Telefon (030) 89 79
Haniel Stiftung +++ ansprechpartnerin: Silke
47-90, burkhard.­kuestermann@­stiftungen.org,
­Rothlübbers, ­Referentin Internet, Telefon (030)
www.stiftungen.org/­buergerstiftungen +++ www.
89 79 ­47-23, silke.rothluebbers@stiftungen.org
buergerstiftungen.org
+++ www.­stiftungen.org/internationales
Der Arbeitskreis Internationales beschäftigt sich mit Themen, die für die Arbeit deutscher Stiftungen im Ausland relevant sind. „Kreativ fördern und unternehmerisch handeln“ – mit dieser
„Von unternehmerischen Christen und christlichen Unternehmern – Stiften aus religiöser Verantwortung “ war das Podiumsthema des Arbeitskreises Kirchen beim Deutschen StiftungsTag. Die
Herbsttagung vom 20. bis 21. September in Bergisch-Gladbach befasste sich u.a.
mit kirchlichen Stiftungen als Empfängern von Erbschaften. Dabei ging es einerseits um rechtliche Aspekte, andererseits um Erbschaftsmarketing. In Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer außerdem zum Thema „Was macht eine kirchliche Stiftung kirchlich?“ mit dem Ziel, sich auf Merkmale kirchlicher Stiftungen zu verständigen. Aus den Ergebnissen wird eine Redaktionsgruppe bis zur nächsten Herbsttagung in Dresden einen Vorschlag erarbeiten, der dort zur Diskussion gestellt wird. leitung: Brigitte Andrae, Präsidentin des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche in Mit­teldeutschland +++ ansprechpartnerin: Benita von Behr, Verlagsleiterin, Telefon (030) 89 79 47-76, benita.v.behr@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/kirchen
­ chreiben, Theater und bildender Kunst. S Ein kleiner, aber feiner Kreis von Teilnehmern nutzte die Chance, in geschütztem Rahmen Erfahrungen zu machen, die Stiftungen sonst für andere Zielgruppen konzipieren und fördern. Die Baumwollspinnerei in Leipzig mit ihren 100 Künstler­ ateliers, Werkstätten und Galerien stellte dafür eine inspirierende Umgebung dar. Im Rahmen des Deutschen StiftungsTages lud der Arbeitskreis Kunst und Kultur zusammen mit dem Arbeitskreis Bildung und Ausbildung zu einem World Café. Im Zentrum stand das Thema „Zwischen Kreativität und Struktur – Herausforderung für unternehmerisches Handeln“. leitung: Karin Heyl, Geschäftsführerin, Cre-
Als wichtige Partner städtischen Lebens bilden die im Arbeitskreis Kommunales engagierten Stiftungen ein starkes Netzwerk im Radius von Gemeinden und Landkreisen. Auf dem Deutschen StiftungsTagbefasste sich der Arbeitskreis mit dem Thema Demografie und Nachhaltigkeit in Kommunen. Die Arbeitsgruppe Anstaltsträgerstiftungen unter dem Dach des Arbeitskreises lud zudem zu einem Podium, bei dem es um Investitionen in regenerative Energien, klimafreundliche Baustandards und um die Arbeit von Kinderhospizen ging. Die Herbsttagung vom 9. bis 11. Oktober in Naumburg an der Saale bot u.a. eine Einführung in die kaufmännische Buchführung, Informationen zum Thema Nachlassmanagement und viel Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über Fragen aus dem Alltag der Stiftungsarbeit.
„Ästhetische Erfahrung – hautnah“ hatte sich der Arbeitskreis Kunst und Kultur für seine Herbsttagung vom 20. bis
Leiterin Mitgliedermanagement & Stab, Telefon
21. Oktober auf die Fahnen geschrieben: Erstmals bot der Arbeitskreis Gelegenheit, selbst künstlerisch aktiv zu werden – in Workshops zu Musik, Bewegung,
Arbeitskreis Stiftungen der öffentlichen Hand
spo Foundation +++ ansprechpartnerin: Pia Elisabeth Liehr, Mitglied der Geschäftsleitung, (030) 89 79 47-33, pia.liehr@­stiftungen.org +++ www.­stiftungen.org/kunst
leitung: Senator E.h. Lothar A. Böhler, Stiftungsdirektor, Stiftungsverwaltung Frei­burg +++ ansprechpartner: Ralf Gigerich, Referent Ver­anstaltungen, Telefon (030) 89 79 47-30, ralf. gigerich@stiftungen.org +++ www.stiftungen. org/kommunales
„Staatliche Stiftungen – ein Erfolgsmodell?“ Dieser kritischen Frage stellte sich der Arbeitskreis im Rahmen des Deutschen StiftungsTags anhand verschiedener Beispiele aus der Praxis. Die Herbsttagung fand am 6. Oktober in Osnabrück zum Thema „Privates Kapital für öffentliche Stiftungen: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ statt. leitung: Ralph Lindner, Stiftungsdirektor, Kultur-
stiftung des Freistaates Sachsen +++ ansprech­ partnerin: Christiane Müller, Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-67, christiane.mueller@­stiftungen. org, und Dr. Hedda Hoffmann-Steudner, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Justiziariat (in Elternzeit)+++ www.stiftungen.org/oeffentliche
Arbeitskreis Soziales Zum Deutschen StiftungsTag nahm der Arbeitskreis auf seinem Podium die Motive, Werte und Effekte von Social Entrepreneurs in den Blick. Dabei ging es am Beispiel des Social Labs in Köln um die Frage, wie sich unternehmerisches Kalkül und soziales Engagement erfolgreich verbinden lassen – z.B. im ChacenWerk, einem Mentorenprogramm für benachteiligte Schülerinnen und Schüler. Die Situation von Kindern, die aufgrund finanzieller, sozialer oder kultureller Umstände ihr Potenzial nicht entfalten können, stand auch im Mittelpunkt der Herbsttagung am 15. und 16. November in Frankfurt am Main. leitung: Niko Roth, Finanz- und Personalvorstand, Deutscher Caritasverband und Stiftungsratsmitglied, Caritas-Stiftung Deutschland +++ ansprechpartnerin: Katrin Kowark, Stv. Pressesprecherin, Telefon (030) 89 79 47-77, ­katrin. kowark@stiftungen.org +++ www.­stiftungen.org/ soziales
Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit Der Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit ist bekannt dafür, ein besonders abwechslungsreiches Programm mit viel Praxisanschauung zu bieten. So lud er beim Deutschen StiftungsTag zu einer Schiffstour auf den Neckar, auf der sich die Teilnehmer unter dem Motto„Der Neckar und seine Menschen – Menschen und ihr Neckar“ damit befassten, wie Umweltbildung, zukunftsfähiges Landschaftsmanagement und eine nachhaltige Regionalentwicklung zusammengehen. Im
Mittelpunkt standen Modellprojekte vor Ort. Das Thema des Herbsttreffens vom 6. bis 7. Oktober auf der Burg Lenzen lau-
tete „Energiewende in Deutschland – wie können Stiftungen an der Energiezukunft Deutschlands mitwirken?“ Die Umsetzung der Energiewende kann nicht allein auf politischer Ebene gelingen, sondern braucht die Mitwirkung der Zivilgesellschaft. Die deutschen Umweltstiftungen wollen hier Moderatoren und Katalysatoren sein und verabschiedeten deshalb bei der Herbsttagung die „Lenzener Erklärung“. leitung: Dr. Lutz Spandau, Vorstand, Allianz
Arbeitskreis Unternehmensstiftungen Der Arbeitskreis richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmensstiftungen und aus CR-Abteilungen von Unternehmen. „Wie unternehmerisch sind Unternehmensstiftungen?“ Diese Frage stellte der Arbeitskreis in den Mittelpunkt seiner Wintertagung am 14. Januar in Bonn. Im Fokus standen dabei vor allem die Themen Wirkungsmessung und Personalrekrutierung von Unternehmensstiftungen. Nach der Verabschiedung der „Zehn Empfehlungen für Unternehmensstiftungen“ im Jahr zuvor ging es bei dem Treffen auch darum, die Empfehlungen zu den angesprochenen Themen zu erweitern und zu vertiefen. Beim Treffen des Arbeitskreises im Rahmen des Deutschen StiftungsTages sorgte der charismatische Vortrag von Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Gründungspräsident der Zeppelin Universität, für erfrischende Impulse: Unter dem Motto „Unternehmerische Gesellschaftsspiele des Guten“ bot er dem Publikum mit „Zehn Provokationen zu Unternehmensstiftungen – jenseits von Steueroptimierung und Sozialklempnerei“ nicht nur die Stirn, sondern auch viel Diskussionsstoff. leitung: Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung +++ ansprech­ partnerin: Ulrike Reichart, Projektleiterin, Telefon (030) 89 79 47-94, ulrike.reichart@
Umweltstiftung +++ ansprechpartnerin: Dr.
­Antje Bischoff, Projektleiterin StiftungsReport,
Telefon (030) 89 79 47-72, antje.bischoff@­ stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/umwelt
www.stiftungen.org/­
jüngste und vorerst letzte Reformgesetz der Landesstiftungsrechte – die Novelle des Stiftungsrechts in Sachsen-Anhalt –, im Kontext der anderen Landesrechte, um Treuhandstiftungen, um Benennungsrechte im Stiftungsrecht und um die rechtsfähige Stiftung als Gesellschafterin einer KGaA. Mit einem Vortrag zur Novelle im Österreichischen Privatstiftungsrecht warfen die Teilnehmer auch einen Blick über die Grenze. leitung: Prof. Dr. Birgit Weitemeyer, Direktorin des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen, Bucerius Law School +++ ansprechpartnerin: Dr. Verena Staats, Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-63, verena.staats@stiftungen.org und Dr. Hedda Hoffmann-Steudner, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Justiziariat (in Elternzeit) +++ www. stiftungen.org/stiftungsprivatrecht
Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung Beim Deutschen StiftungsTag tat sich der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung wie schon im Jahr zuvor mit dem Arbeitskreis Internationales zusammen. Die Arbeitskreise nutzten die Methode „World Café“, um sich zum Thema „Kreativ fördern und unternehmerisch handeln“ auszutauschen. Aus der traditionellen Herbsttagung des Arbeitskreises wurde in dieser Veranstaltungssaison eine Wintertagung: Sie fand am 24. Januar 2012 in Essen statt. Hier wurden die Rolle und Einwirkungsmöglichkeiten von Stiftungen bei der Verbesserung der Hochschullehre in Deutschland diskutiert. leitung: Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft +++ ansprechpartner: Dr. ­Hermann Falk, Stv. Generalsekretär, Leiter Administration & Corporate Sector, Telefon (030) 89 79 47-89, ­hermann.falk@stiftungen.org +++ www.­ stiftungen.org/­wissenschaft
Gesprächskreis Stiftungsmanagement
Zu einem stets regen und anregenden Erfahrungs- und Gedankenaustausch trafen sich 2011 die ständigen Mitglieder im April auf Einladung der VolkswagenStiftung in Hannover und im Oktober auf Einladung der Stiftung Liebenau im sonnig-herbstlichen Meckenbeuren. Komplexe Fragen des praktischen Stiftungsmanagements in großen Organisationen werden in den Sitzungen des Gesprächskreises thematisiert. Das hohe Diskussionsniveau wird
durch die Teilnahme der administrativen Vorstände, Geschäftsführer und leitenden Mitarbeiter von größeren Stiftungen gesichert. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine entsprechende Position und die Empfehlung eines ständigen Mitglieds. leitung: Wolfgang Koeckstadt, Senior Vice President, Leiter Finanzen und Shared Services, Bertelsmann Stiftung +++ ansprechpartner: Dr. Hermann Falk, Stv. Generalsekretär, Leiter Administration & Corporate Sector, Telefon (030) 89 79 47-89, hermann.falk@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/stiftungsmanagement
Gesprächskreis Stiftungsprivatrecht
Gesprächskreis Stiftungssteuerrecht Dem Gesprächskreis gehören Fachleute aus Wissenschaft und Praxis an, die einmal jährlich im November zu einer zweitägigen Arbeitssitzung in Bonn zusammenkommen. Der Gesprächskreis versteht sich als Forum, um aktuelle Entwicklungen des Stiftungssteuerrechts und der Rechnungslegung im kleinen Expertenkreis zu diskutieren. Im Mittelpunkt des 13. Treffens vom 28. bis 29. November standen Überlegungen zur Reform des Gemeinnützigkeitsrechts. leitung: Dr. Stephan Schauhoff, Rechts­an­
Am 3. und 4. März traf sich der Gesprächskreis Stiftungsprivatrecht zum 12. Mal – wie schon im Jahr zuvor wieder zu Gast bei der Bucerius Law School in Hamburg. Inhaltlich ging es um das
walt und Partner, Kanzlei Flick ­Gocke Schaumburg +++ ­ansprechpartner: Dr. Verena Staats, Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-63, verena. staats@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/­ stiftungssteuerrecht
Treffen der Familienstiftungen Die Familienstiftungen sind im Bundesverband Deutscher Stiftungen nicht formal organisiert. Interessierte Vertreter nutzen jedoch den Deutschen StiftungsTag oder das Haus Deutscher Stiftungen zu selbstorganisierten Treffen. Beim diesjährigen Herbsttreffen vom 22. bis 23. September ging es u.a. um aktuelle Fragen zur Besteuerung von Destinatären der Familienstiftungen, um Gestaltungsmöglichkeiten für unternehmerisches Vermögen und um die erbschaftsteuerliche Begünstigung von Grundbesitz und Kunst als Kulturgüter im Erbschaftsteuerrecht. leitung: Dr. Andreas Richter, Rechtsanwalt und Partner, Fachanwalt für Steuerrecht, P+P Pöllath + Partners +++ ­ansprech­partner: Dr. Hermann Falk, Stv. Generalsekretär, Leiter Administration & Corporate Sector, Telefon (030) 89 79 47-89, hermann.falk@­stiftungen.org
Forum Frauen und Stiftungen Drei Veranstaltungen standen 2011 auf dem Programm des Forums Frauen und Stiftungen: Beim Deutschen StiftungsTag lud das Forum erstmals zu einer hochkarätig besetzten Podiumsveranstaltung. Thema war: „Auf die Frauen kommt es
schen. Beim Herbsttreffen am10. Oktober in Berlin ging es um „Innenansichten: Was bewegen Frauen in Stiftungen?“ Rund 40 Teilnehmerinnen trafen sich u.a. in Werkstattgesprächen zu Themen aus der täglichen Stiftungspraxis. leitung: Dr. Eva Brinkmann to Broxten, Frauenforscherin, Stifterin und Vorstand, maecenia – Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst +++ ansprechpartnerin: Mira Nagel, Referentin Verlag, Telefon (030) 89 79 47-73, mira. nagel@stiftungen.org +++ www.­stiftungen.org/ frauenstiftungen
Forum Gesundheitsstiftungen
Forum Engagementförderung Das noch relativ junge Forum Engagementförderung soll Stiftungen, die bürgerschaftliches Engagement aktiv, strategisch und ausdrücklich fördern, eine Vernetzungsplattform bieten und zum fachlichen Austausch anregen. Das 2. Treffen des Forums fand auf Einladung der Körber-Stiftung am 17. und 18. Januar im KörberForum in Hamburg statt. Im Fokus standen Netzwerke für Engagement. Beim Deutschen StiftungsTag diskutierten die Teilnehmer, ob und inwieweit modernes Engagement unternehmerisch denken muss. leitung: Karin Haist, Leitung Bereich Gesellschaft, Körber-Stiftung +++ ­ansprechpartnerin: Nina Leseberg, Projekt­leiterin, Telefon (030) 89 79 47-74, nina.leseberg@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/engagementfoerderung
an! Wie Stiftungen den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben“. Beim traditionellen Vernetzungstreffen für Stifterinnen und Mitarbeiterinnen in Stiftungen, das nunmehr schon zum fünften Mal stattfand, nutzten rund 160 Frauen die Gelegenheit, sich in Themenrunden auszutau-
Der Beitrag von Stiftungen zur besseren Versorgung und Information im Gesundheitswesen war das Thema des Forums Gesundheitsstiftungen am 18. und 19. Oktober im Deutschen HygieneMuseum in Dresden. Mit dem Forum Gesundheitsstiftungen will der Bundesverband ausloten, welche Beiträge die Stiftungen im großen Bereich Gesundheit leisten und wo die Stiftungsarbeit ihre wohlverstandenen Grenzen findet. leitung: Dr. Gesa Schönberger, Geschäfts­ führerin,
Wild-Stiftung
­an­sprech­­partnerin: Dr. Verena Staats, Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-63, verena. staats@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/­ gesundheitsstiftungen
Forum Globale Fragen und Entwicklung
leitung: Dr. Olaf Hahn, Bereichsdirektor, Programmbereich Bildung, Gesellschaft und Kultur, Robert Bosch Stiftung und Dr. Mark Speich, Ge-
Um das Thema Entwicklungszusammenarbeit im Stiftungswesen stärker voranzubringen, hat der Bundesverband als Ergänzung des bestehenden Arbeitskreises Internationales 2010 das Forum Globale Fragen und Entwicklung ins Leben gerufen. Um „Stiftungen in globaler Verantwortung – Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte“ ging es auf dem Podium beim Deutschen StiftungsTag 2011. leitung: Renate Bähr, ­Geschäftsführerin, Deutsche
­ansprechpartnerin: Dr. Andrea Rudolph, ­Geschäftsführende Akademieleiterin, Deutsche StiftungsAkademie, Telefon (030) 89 79 4747, andrea.rudolph@stiftungen.org +++ www.­ stiftungen.org/globalefragen
Forum Migration und Integration Migration und Integration sind Herausforderungen, deren Bedeutung weiterhin wächst. Auch Stiftungen engagieren sich seit einigen Jahren vermehrt in diesem Themenkomplex. Das Forum Migration und Integration beschäftigt sich mit Integrationsförderung und Handlungsoptionen von Stiftungen. 2011 stand der Islam im Fokus: Zu Gast waren hochrangige Vertreter der muslimischen Dachorganisationen in Deutschland. Rund 40 Teilnehmer diskutierten auf der vierten Veranstaltung des Forums am 23. November in Berlin, welche Rolle der Islam in den integrationsfördernden Aktivitäten deutscher Stiftungen spielt und wie Stiftungen dazu beitragen können, dass der Prozess der Beheimatung des Islams in Deutschland gelingt.
schäftsführer, Vodafone Stiftung Deutschland GmbH +++ ansprechpartner: Axel Halling, Projektmitarbeiter der Initiative Bürgerstiftungen, Telefon (030) 89 79 47-57, axel.halling@stiftungen. org +++ www.stiftungen.org/integration
Forum Projekttransfer Für zahlreiche gesellschaftliche Probleme existiert bereits irgendwo eine passende Lösung, die aber nur wenige kennen. Erfolgreichen Ansätzen zu breiterer Wirkung zu verhelfen, hat sich das Forum Projekttransfer auf die Fahnen geschrieben. Es ist Teil des Projekts Effektn, das der Bundesverband und die Bertelsmann Stiftung gemeinsam betreiben. Zum dritten Mal trafen sich Interessierte im Mai im Rahmen des Deutschen StiftungsTages, um unter dem Motto „Wirkung erzielen: besser, mehr schneller“ über die Vervielfältigung guter Projektideen zu diskutieren. Mit der Qualität im Projekttransfer befasst sich auch der 2011 erschienene Praxisratgeber „Nachmachen – aber richtig!“, der beim Bundesverband kostenlos bestellt werden kann.
lichkeitsarbeiterinnen und -arbeiter kamen am 24. und 25. Oktober im Haus Deutscher Stiftungen zusammen. Auf dem Programm standen neben Vorträgen über die Zukunft des Qualitätsjournalismus und Krisenkommunikation in Zeiten von Social Media Redaktionsbesuche, u.a. in den Hauptstadtbüros von ARD und ZDF, Praxisworkshops und ein Besuch im Jüdischen Museum. Zum virtuellen Austausch unterhält das Forum eine Gruppe im Business-Portal XING, der sich bereits über 150 Personen angeschlossen haben. ansprechpartnerinnen: Anke Pätsch, Mit-
ansprechpartnerin: Nina Leseberg, Pro-
glied der Geschäftsleitung, Presse­sprecherin,
jektleiterin, Telefon (030) 89 79 47-74, nina.­
Leiterin Bereich Medien & Kommunikation und
leseberg@stiftungen.org +++ www.stiftungen.
Katrin Kowark, stv. Pressesprecherin, Telefon
org/­projekttransfer
(030) 89 79 47-77, katrin.kowark@­stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/stiftungskommunikation
Forum Stiftungskommunikation Kommunikationsverantwortliche in Stiftungen reden gern? Ja – und miteinander im 2010 neugeschaffenen Forum Stiftungskommunikation, dessen zweites Treffen im Herbst 2011 bereits Wochen vorher ausgebucht war. Über 70 Öffent-
Forum Stiftungsvermögen Das Forum Stiftungsvermögen richtet sich mit seinen jährlichen Veranstaltungen an die Vermögensverantwortlichen von kleineren und mittelgroßen Stiftungen, um ihnen eine kostengünstige, anbieterneutrale und regelmäßige Informations- und Austauschplattform zu bieten. Rund 50 Teilnehmer trafen sich am 21. November bei der Körber-Stiftung in Hamburg. Inhaltlich ging es nach einem aktuellen volkswirtschaftlichen Ausblick um den Anleihenmarkt und um die Gestaltung von Anlagerichtlinien für Stiftungen. Der Termin bildete den Auftakt für eine dreiteilige Reihe, um den Inhalt von stiftungsinternen Anlagerichtlinien zu vertiefen. leitung: Wolfgang Koeckstadt, Senior Vice
President, Leitung Finanzen und Shared Services, Bertelsmann Stiftung +++ ansprechpartner: Dr. Hermann Falk, Stv. Generalsekretär, Leiter Administration & Corporate Sector, Telefon (030) 89 79 47-89, hermann.falk@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/stiftungsvermoegen
Wir lieben Mitglieder! Getreu dem Motto der Geschäftsstelle hat der Bundesverband seine Mitglieder auch im Jahr 2011 beraten, informiert, vernetzt und die Interessen der Stiftungen vertreten.
Ein Verband lebt vom Engagement und von der Loyalität seiner Mitglieder, und die hängen von deren Zufriedenheit mit den Leistungen des Verbandes ab. Die vom Bundesverband in Auftrag gegebene Mitgliederbefragung im März 2011 ergab: Mehr als 80 Prozent der Mitglieder sind mit dem Bundesverband zufrieden oder sehr zufrieden. Besonders schätzen sie die Seriosität, Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit des Verbandes. Seine wichtigsten Leistungen sind aus Sicht der Mitglieder die umfangreiche Information, Beratung sowie Austausch- und Kontaktmöglichkeiten. Die Interessenvertretung folgt auf Platz vier (Befragung von 300 Mitgliedern durch forum! Marktforschung GmbH).
Sonderkongress für Mitgliedsstiftungen 2011 – zu Gast bei der Stiftung Universität Hildesheim
Bundesverband wächst auch 2011 Die Stiftungsfamilie im Bundesverband Deutscher Stiftungen ist auch im vergangenen Jahr gewachsen. Im Jahr 2011 konnte der Bundesverband 230 neue Mitglieder willkommen heißen – 182 Stiftungen und 48 Freunde des Stiftungswesens. Mit 33 Stiftungen und 40 Freunden war die Austrittsquote mit 1,9 Prozent leicht höher als im vergangenen Jahr, aber immer noch auf niedrigem Niveau. Um der Beitragsgerechtigkeit willen hat der Bundesverband einige derjenigen, die sich als Freunde im Verband engagieren, um eine angemessene Anpassung ihres Beitrags gebeten. Viele sind dieser Bitte gefolgt und haben ihren Beitrag an-
gepasst, einige haben als Reaktion darauf leider ihren Austritt erklärt, weswegen die Austrittsquote bei den Freunden höher liegt als in 2010. Ende des Jahres gehörten dem Verband 3.775 Mitglieder an. Die Stiftungen der Sparkassen-Finanzgruppe sind eine starke Gruppe im Stiftungssektor. Den Bundesverband Deutscher Stiftungen und den Deutschen Sparkassenund Giroverband (DSGV) verbindet eine Kooperation, die neben einer strategischen Zusammenarbeit den Sparkassenstiftungen eine Mitgliedschaft ohne einzelne finanzielle Beiträge ermöglicht, weil der DSGV eine größere Beitragspauschale für diese Mitglieder entrichtet. Im Jahr 2011 sind weitere 81 Sparkassenstiftungen im Kreis der Mitglieder angekommen.
3775 Jahresbericht 2011 3606
Entwicklung der Mitgliederzahlen in den letzten zehn Jahren 3500
3000 2521
2194 2005
Stiftungen 1548 Freunde 457 Gesamt 2005
1669 525 2194
1949 572 2521
2060 582 2642
2213 581 2794
2401 611 3012
2607 641 3248
2762 634 3396
2965 641 3606
3127 648 3775
Dank gebührt allen Mitgliedern, die im vergangenen Jahr ihren Mitgliedsbeitrag angepasst haben und damit das im Verband gelebte Solidarprinzip stärken. Mitglieder werben Mitglieder: Per Postkarte haben Mitglieder über die Vorteile einer Mitgliedschaft informiert. Adressat waren mehr als 11.000 Stiftungen.
Service „Wir lieben Mitglieder!“ Dieses Motto prägt den Einsatz der im Bundesverband haupt- und ehrenamtlich Mitwirkenden für seine Mitglieder. Die Geschäftsstelle in Berlin leistet jährlich mehr als Tausend Einzelberatungen – telefonisch, per E-Mail und persönlich in allen stiftungsrelevanten Fragen. Zahlreiche Veranstaltungen boten 2011 darüber hinaus die Möglichkeit zu Vernetzung, Information und Qualifizierung. Auch in diesem Jahr lud der Verband zu einem kostenlosen Sonderkongress exklusiv für Mitgliedsstiftungen ein, um Stiftungshandeln in Hinblick auf die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu diskutieren. Mit einem kostenlosen Webinar (einem Online-Seminar) für Mitglieder wurde ein neues Veranstaltungsformat getestet, an dem eine Teilnahme ohne hohen zeitlichen und finanziellen Ressourceneinsatz möglich ist. Um Vernetzung und Austausch über Veranstaltungen hinaus zu vereinfachen, haben wir die Mitgliedersuche im geschlossenen Mitgliederbereich komfortabler gestaltet. www.stiftungen.org/verband www.stiftungen.org/mitglieder
Wirksame Interessenvertretung Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt die Interessen der Stiftungen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung in Deutschland und zunehmend auf europäischer Ebene. Damit Stiftungen ihre Aufgaben und Anliegen auch in Zukunft wirksam wahrnehmen und verwirklichen können, bemüht er sich um weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen vor allem im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht. Der Bundesverband hat zu einer Vielzahl gesetzlicher und untergesetzlicher Regelungsentwürfe Stellung bezogen und die Beseitigung drohender Nachteile für Stiftungen angemahnt. Im Herbst 2011 konnte er erreichen, dass gemeinnützige Treuhandstiftungen beim Kapitalertragsteuerabzug nunmehr rechtlich selbstständigen Stiftungen gleichgestellt werden. Bei der Revision des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung wurden drohende Verschlechterungen für gemeinnützige Stiftungen erfolgreich abgewendet. www.stiftungen.org/positionen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Keine wirksame Interessenvertretung ohne gute Öffentlichkeitsarbeit: Der Bundesverband Deutscher Stiftungen setzt sich für ein stiftungsfreundliches Klima ein, indem er Medien, Multiplikatoren und die interessierte Öffentlichkeit aktiv über das Stiftungswesen informiert, Anfragen von Journalisten beantwortet und Kontakte zu Stiftungen vermittelt.
2011 erreichten 17 überregionale und 19 regionale Pressemitteilungen des Bundesverbandes die Redaktionen. In drei Pressekonferenzen und dem 5. Stiftergespräch in der Villa Bosch standen Vertreter des Verbandes Journalisten Rede und Antwort. Über 30 Interviews wurden gegeben. Zu den Höhepunkten der Pressearbeit zählten rund 110 Medienberichte zur Jahrespressekonferenz, mehr als 80 Artikel zum Deutschen StiftungsTag, mehrere Gastkommentare und Meinungsartikel in Leitmedien sowie Berichte im Rundfunk und Fernsehen. Als Ergebnis der Presseaktivitäten war der Bundesverband Deutscher Stiftungen 2011 in knapp 770 Beiträgen explizit erwähnt (2010: 700; 2009: 600). Die Initiative Bürgerstiftungen und der Deutsche Engagementpreis, beides im Bundesverband angesiedelte Gemeinschaftsprojekte, erreichten ebenfalls eine sehr gute Presseresonanz. Das hängt vor allem mit verstärkter lokaler und regionaler Berichterstattung über diese Projekte zusammen. www.stiftungen.org/presse
Haus Deutscher Stiftungen Als Treffpunkt für Stifter, Stiftungsmitarbeiter, Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ist das Haus Deutscher Stiftungen in Berlin Sitz der Geschäftsstelle des Bundesverbandes. Das Kompetenzzentrum zum Stiftungswesen in Deutschland im Herzen der Hauptstadt können Mitglieder und Partner des Verbandes auch für ihre eigenen Veranstaltungen nutzen. Sie sind herzlich willkommen! www.stiftungen.org/raumvermietung
Wir sind Mitglied, weil... ...durch das Zusammenwirken vieler Stiftungen eine wichtige
gesellschaftliche Kraft entsteht.
Dr. Lutz Spandau | Vorstand, Allianz Umweltstiftung
...wir als junge Stiftung erfahrene
Partner und gute Beratung brauchen.
Bianka Wiebner | Kaufmännische Geschäftsführerin, Deutsche Leberstiftung
...wir Netzwerker sind. Gemeinsam
können wir viel mehr erreichen, gleich wie groß oder stark wir schon sind.
Thomas Sitte | Vorstandsvorsitzender, Deutsche PalliativStiftung
Erfahrungsaustausch in den Arbeitskreisen des Bundesverbandes von großem Nutzen
für meine Arbeit ist.
Elke Hlawatschek | Generalsekretärin, TUI Stiftung
...wir den Bundesverband als schätzen und weil wir bei den Veranstaltungen wichtige Impulse erhalten. Dr. Eva Brinkmann to Broxten | Stifterin und Vorstandsvorsitzende, maecenia – Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst
...wir eine
starke Gemeinschaft brauchen, um den Stiftungsgedanken
in Politik, Medien und Öffentlichkeit zu stärken.
Dr. Ekkehard Winter | Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung
...wir als junge
Stiftung die Anbindung an eine
kompetente Organisation schätzen.
Marlies Busch | 2. Vorsitzende des Vorstandes, Eckhard Busch Stiftung
...ich aus Erfahrung weiß, dass nur eine starke Gemeinschaft Entscheidendes für die Stiftungen
Prof. Dr. Dr. h.c. Axel Frhr. von Campenhausen | Staatssekretär a.D., Präsident der Klosterkammer Hannover i.R.
...Stiftungen eine
starke Stimme brauchen. Katrin Tönshoff | Leiterin, Dietmar Hopp Stiftung
...wir so Teil eines
aktiven und fruchtbaren Netzwerkes sind.
Dr. Gesa Schönberger | Geschäftsführerin, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung
...Stiftungen ein
Innovationstreiber in der Zivilgesellschaft sein müssen, und dies gelingt nur gemeinsam
Helmut Gierse | Stiftungsvorstand, Stiftung Persönlichkeit
...wir als kleine Stiftung dankbar sind für das im Bundesverband gebündelte Wissen und für die
Marion Glueck-Levi | Vorstandsvorsitzende, Stiftung Zuhören
...es gilt, sich gemeinsam
für die Stiftungsidee und
verantwortungsbewusstes Stiftungshandeln stark zu machen. Ansgar Wimmer | Vorstandsvorsitzender, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
...im Verband mit seinen Mitgliedern ein unverzichtbares gebündelt ist, von dem wir proﬁtieren.
Dr. Bernd Klein | Vorstandsmitglied, Heinz Nixdorf Stiftung
...ich die Notwendigkeit einer
kraftvollen Interessenvertretung der Stiftungen über Jahrzehnte
Dr. Winfrid Freiherr von Pölnitz-Egloffstein | Ehrenmitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Administrator der Fürstl. und Gräfl. Fuggerschen Stiftungen a.D.
Informiert durchs Stiftungsjahr Onlineportal, Newsletter, Publikationen und Fortbildungen
Stiftungsportal stiftungen.org Stiftungen.org, das Portal für Stiftungen und das Stiftungswesen, bietet aktuelle und umfangreiche Informationen über das Deutsche Stiftungswesen und den Bundesverband Deutscher Stiftungen. Neben der Startseite gehören besonders die Inhalte der Bereiche Service (inklusive Stellenmarkt), News & Wissen, Mitglieder sowie die Online-Stiftungssuche zu den beliebtesten Webseiten. Die technisch und visuell überarbeiteten Suchfunktionen – die Online-Stiftungssuche sowie die Online-Mitgliedersuche – wurden Anfang November 2011 online gestellt. 2011 gab es erstmals die
Möglichkeit, sich auf der Internetseite zu verschiedenen Veranstaltungen des Bundesverbandes anzumelden und diese dort anschließend zu bewerten. Die Deutsche StiftungsAkademie (DSA) präsentiert sich seit Anfang März 2011 auf einer eigenen Website: Auf ­www.stiftungsakademie.de finden Besucher ausführliche Informationen zu den Fortbildungsangeboten der DSA, sie können das Programm per E-Mail abonnieren und sich online zu Veranstaltungen anmelden. Insgesamt hatten beide Internetseiten im letzten Jahr 589.204 Besucher – rund 6 Prozent mehr als im Jahr 2010. www.stiftungen.org
Ihre News auf stiftungen.org Über den Service „Stiftungen online“ können deutsche Stiftungen News, Termine und Jobs eigenständig und kostenlos auf stiftungen.org einstellen und so einer stiftungsinteressierten Öffentlichkeit präsentieren. Inzwischen wurden rund 4.000 Zugänge vergeben und in 2011 knapp 900 Beiträge eingestellt. Damit wurden doppelt so viele Beiträge wie 2010 veröffentlicht. www.stiftungen.org/stiftungen-online
E-Mail-Newsletter StiftungsNews Mit dem E-Mail-Newsletter StiftungsNews erhalten Mitglieder und Interessierte die wichtigsten News aus dem Stiftungswesen gebündelt zum Ende eines jeden Monats frei Haus. Der Newsletter bieten seinen mittlerweile rund 11.000 Empfängern Neuigkeiten aus dem Bundesverband und aus den Stiftungen, Literaturtipps und Veranstaltungshinweise, Stellenangebote und Ausschreibungen – eine seriöse und verlässliche Quelle für Informationen aus der Welt der Stiftungen. www.stiftungen.org/newsletter
Seit Januar 2011 verbreitet der Bundesverband den Stiftungsgedanken auch im Social Web: Bei Twitter und Facebook bleiben Interessierte mit tagesaktuellen News aus dem Stiftungswesen auf dem Laufenden und haben zugleich einen kompetenten Ansprechpartner bei Fra-
gen. Erstmals waren die Teilnehmer des Deutschen StiftungsTags 2011 aufgerufen, die Tagung per Twitter ins Netz zu tragen. Als drittes Social-Media-Angebot folgte Anfang November eine Seite bei Googe Plus. Bilanz des ersten Jahres: Über 1.700 Fans bei Facebook, mehr als 950 Follower bei Twitter und rund 100 bei Google Plus. www.stiftungen.org/socialmedia
Datenbank Deutscher Stiftungen Die Datenbank des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ist die umfangreichste und wichtigste Datensammlung zum deutschen Stiftungswesen. Sie ist die Informationsgrundlage für viele Aktivitäten, mit denen der Bundesverband seinen satzungsgemäßen Zweck erfüllt. Dazu zählen z.B. Statistiken und Recherchen für die politische Beratung, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die OnlineStiftungssuche sowie das Verzeichnis Deutscher Stiftungen. Um die Zukunftsfähigkeit der Datenbank zu gewährleis-
ten, wurden auch im vergangenen Jahr Schwerpunkte auf die Datenerfassung sowie die Verbesserung der Datenqualität und der Datenbankstruktur gelegt. www.stiftungen.org/suche
Magazin StiftungsWelt Die StiftungsWelt, das Magazin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, bietet viermal im Jahr aktuelle Informationen aus dem Bundesverband und dem Stiftungswesen. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema – in 2011 waren es die Themen Stiftungen und Unternehmen, Personalmanagement, Hospizwesen / Palliativmedizin und Tiere. Darüber hinaus bilden Interviews, Porträts, Kurzmeldungen, Veranstaltungshinweise, Literaturtipps und Beiträge zum Stiftungsrecht und -management die vielfältigen Themen des Stiftungssektors ab. Mitglieder erhalten das Magazin kostenlos. Das Jahresabo für Nichtmitglieder kostet 49 Euro. www.stiftungen.org/stiftungswelt
Verlag des Bundesverbandes ­Deutscher Stiftungen Ein vielseitiges Fachprogramm rund um das Thema Stiftungen bietet der Verlag des Bundesverbandes. Neben zahlreichen Ratgebern und Studien erscheint jährlich der StiftungsReport. Er befasste sich 2011 mit dem Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Flaggschiff des Verlags ist das vierbändige Verzeichnis Deutscher Stiftungen. Das Standardwerk mit zahlreichen Grafiken, Statistiken und
Porträts von rund 19.000 deutschen Stiftungen ist 2011 in 7., ergänzter und völlig neu bearbeiteter Auflage erschienen. Eine aktuelle Liste aller lieferbaren Publikationen finden Sie auf unserer Internetseite. www.stiftungen.org/verlag www.stiftungen.org/shop www.stiftungen.org/verzeichnis www.stiftungen.org/report
Fortbildungsangebote der Deutschen StiftungsAkademie Fachwissen und Kompetenz sind entscheidende Faktoren für Innovation und Erfolg im gemeinnützigen Sektor. Diese sollten kontinuierlich ausgebaut werden – deshalb gibt es die Deutsche StiftungsAkademie, eine gemeinsame Einrichtung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Neben den Fortbildungen zu Basiswissen wie „Neuerungen im Stiftungs-, Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht“ und „Stiftungsmanagement – Die Grundlagen“ bietet die DSA Seminare, Workshops, Kongresse und Foren zu verschiedenen Themen – mit insgesamt 34 Veranstaltungen im Jahr 2011. In den Zertifizierungslehrgängen zum Stiftungsmanager und Stiftungsberater konnten 2011 72 Teilnehmer ein Zertifikat erwerben. Das Alumni-Forum für Absolventen der Zertifizierungslehrgänge bietet zudem ein Netzwerk, das auch über die konkrete Weiterbildungsphase hinaus Austausch ermöglicht. www.stiftungsakademie.de
Gremien und Team Vorstand, Beirat und die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
Formelle Grundlagen Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ist – wie in jedem Verein – das wesentliche Organ laut Gesetz und Satzung. Des Weiteren sind der Vorstand und Beirat als vereinsrechtliche Organe benannt. Der Generalsekretär ist als besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB bestellt. Vorstand und Beirat führen den Bundesverband auf der strategischen Ebene. Sie entscheiden gemeinsam
Der neue Vorstand seit Mai 2011 (v.l.): Dr. Stephan Schauhoff, Dr. Roland Kaehlbrandt, Dr. Wilhelm Krull, Katharina Knäusl, Dr. Gesa Schönberger, Dr. Michael Hanssler (nicht im Bild: Prof. Dr. Michael Göring)
über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung und über Ehrungen, ferner u.a. über den Wirtschaftsplan und Jahresabschluss. Die wesentlichen Rechte der Mitglieder in der Mitgliederversammlung bestehen darin, die Mitglieder des Vorstands und einen wichtigen Teil der Mitglieder des Beirats sowie den Rechnungsprüfer zu wählen, den Jahresbericht und den Rechnungsprüfungsbericht entgegenzunehmen sowie über die Entlastung des Vorstands zu entscheiden, Ehrenmitglie-
der zu ernennen und Richtlinien für die Bemessung des Mitgliedsbeitrages festzusetzen. Hinzu treten weitere in Gesetz und Satzung vorgesehene Rechte, z.B. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen. Sämtliche Gremienmitglieder sind ehrenamtlich tätig und erhalten im Einzelfall eine Reisekostenerstattung, nicht jedoch eine Aufwandsentschädigung. Demgegenüber sind die Angestellten in der Berliner Geschäftsstelle einschließlich des Generalsekretärs hauptamtlich tätig.
Sitzung von Vorstand und Beirat beim Deutschen StiftungsTag 2011 in Stuttgart
Verbandsthemen im Gremienfokus 2011 Zu fünf regulären Sitzungen traf sich 2011 der Vorstand. Zudem tagte der Beirat gemeinsam mit dem Vorstand insgesamt viermal: in Hamburg, Stuttgart, Hannover und Berlin. Eine gewichtige Zukunftsfrage, mit der sich die Gremien im Jahr 2011 befassten, war, ob und gegebenenfalls wie der Verband seine satzungsmäßigen Strukturen, Abläufe und fachlichen Verbandsgliederungen (Arbeitskreise, Gesprächskreise, Foren) an aktuelle und künftige Herausforderungen anpassen sollte. Hintergrun d der Überlegungen waren u.a. die stetig wachsende Zahl von Mitgliedsstiftungen unterschiedlichster Typik mit vielfältigen Erwartungen an den Bundesverband und die Notwendigkeit, zu neuen Themenstellungen flexibel weitere Formate für den Austausch schaffen zu können, ohne dass damit satzungsbedingt automatisch eine Vergrößerung des Beirats einhergeht. Es bestand weitgehende Einigkeit, dass die mittlerweile erreichte Größe des Beirats seine Funktionsfähigkeit jedenfalls bei weiterem Wachstum in Frage stellt. Zugleich galt es, eine gute Aufgabenteilung zwischen Gremien untereinander und im Verhältnis zur Geschäftsführung zu sichern und die Schlagkraft des seit der letzten Satzungsänderung gewichtigeren Bundesverbandes zu erhalten. Ziel war zudem, dass der ganz überwiegende Teil des Beirats künftig, anders als bislang,
von der Mitgliederversammlung direkt gewählt werden sollte. Das Ergebnis dieser Beratungen sind Satzungsänderungsvorschläge, die Gegenstand der ordentlichen Mitgliederversammlung 2012 sein werden. Wie in Vorjahren haben sich Vorstand und Beirat auch 2011 intensiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für stifterisches Engagement und die Arbeit von gemeinnützigen Stiftungen auseinandergesetzt. Dazu gehörte auch die Befassung mit problematischer Verwaltungspraxis wie z.B. die unzulässig restriktive Linie mancher Behördenvertreter bei der Anwendung der Neuerungen des „Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ von 2007. Darauf aufbauend wurden Maßnahmen des Vorstands und der Geschäftsführung eingeleitet, die eine angemessenere Gesetzesanwendung bewirken sollen. Der Vorstand behandelte erneut strategische Veranstaltungsfragen, z.B. rund um den Deutschen StiftungsTag und den Sonderkongress in Hildesheim, aber auch die Angebote im Bereich der Arbeitskreise. Hierbei wurde er maßgeblich von den regelmäßigen Beratungen der Arbeitskreisleiterinnen und -leiter unterstützt. Weiterhin erörterten die Gremien den Stand des bürgerschaftlichen Engagements in den ostdeutschen Bundesländern, wo sich der Verband u.a. mit der Initiative Gemeinschaftsstiftungen Ost für ein verstärktes Stiftungshandeln einsetzt. Ebenfalls wurden die Chancen und
Schwierigkeiten, die sich bei Kooperationsvorhaben zwischen Stiftungen und staatlichen Einrichtungen ergeben können, vertiefend diskutiert. Anlass hierfür war auch, dass viele Stiftungen und zunehmend der Bundesverband selber Adressat von Kooperationsanfragen der öffentlichen Hand sind. Zusammen mit dem Beirat wurden grundlegende Aspekte der großen Drittmittelprojekte (z.B. die Initiative Bürgerstiftungen und der Deutsche Engagementpreis, ein Gemeinschaftsprojekt der Dachverbände des Dritten Sektors) beraten. Wirtschaftliche Fragen der Verbandsführung, insbesondere die Verabschiedung des Wirtschaftsplans sowie die Feststellung des Jahresabschlusses, stehen ebenfalls regelmäßig auf der Tagesordnung von Vorstand und Beirat. Auch außerhalb der Sitzungen waren Vorstands- und Beiratsmitglieder aktiv, z.B. mit der Übernahme von Reden zur Außenvertretung des Verbandes, Engagement in der Politikberatung und der Öffentlichkeitsarbeit, Gewinnung von Referenten für Tagungen oder Vermittlung von Kontakten. Naturgemäß ist hier in besonderem Maße der Vorsitzende, aber auch sein Stellvertreter gefragt. Andere Gremienmitglieder übernahmen fachspezifische Sonderaufgaben oder wirkten in Kommissionen des Bundesverbandes mit. Für die Arbeits- und Gesprächskreisleiterinnen und -leiter kam noch hinzu, die Tagungen und gegebenenfalls Stellungnahmen und Empfehlungen der Arbeitsund Gesprächskreise vorzubereiten.
Wechsel und Kontinuität Während sämtliche Vorstandsmitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt werden, kommt die Mitgliedschaft im Beirat bislang auf unterschiedlichen Wegen zustande: Bis zu zwölf Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Weitere bis zu drei Beiratsmitglieder können von Vorstand und Beirat gemeinsam kooptiert werden. Gleiches gilt für die Arbeits- und Gesprächskreisleiter, die von Vorstand und Beirat einvernehmlich ernannt werden. Auch der Rechnungsprüfer ist sogenanntes geborenes Beiratsmitglied. Der Beirat umfasst somit bis zu 30 Mitglieder, und hinzu kommen sechs Ehrenmitglieder, die im Beirat ein Stimmrecht haben. 2011 wurde der Vorstand neu gewählt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Jürgen Chr. Regge sowie die Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Rainer Hüttemann und Dr. Heike Kahl schieden satzungsbedingt nach neun Jahren im Vorstand (und vorhe-
riger langjähriger Tätigkeit im Beirat) aus. Neu in den Vorstand wählte die Mitgliederversammlung die bisherigen Beiratsmitglieder Dr. Michael Hanssler, Dr. Stephan Schauhoff und Dr. Gesa Schönberger. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Wilhelm Krull sowie die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Roland Kaehlbrandt und Katharina Knäusl wurden in ihren Ämtern bestätigt und Prof. Dr. Michael Göring in das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Neu in den Beirat wählte die Mitgliederversammlung Dr. Christof Eichert, Heike Catherina Mertens, Isabel Pfeiffer-Poensgen und Winfried Ripp. Zum Leiter des Arbeitskreises Wissenschaft und Forschung wurde Prof. Dr. Andreas Schlüter berufen, nachdem der bisherige Arbeitskreisleiter Dr. Michael Hanssler zum Vorstandsmitglied gewählt worden war. Allen aktiven und ehemaligen Gremienmitgliedern gebührt großer Dank für ihre umfangreichen Zeitspenden und ihre vielfältigen Beiträge zur qualitativen Weiterentwicklung des Verbandes.
Vorstand Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär, VolkswagenStiftung, Hannover (Vorsitzender) | Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg (Stv. Vorsitzender) | Dr. Michael ­Hanssler, Vorstand, Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf | Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Frankfurt a.M. | Katharina Knäusl, Leiterin der Abteilung Stiftungsverwaltung, Sozialreferat, München | Dr. Stephan ­Schauhoff, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Partnerschaft Flick Gocke Schaumburg, Bonn | Dr. Gesa Schönberger, Geschäftsführerin, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung, Heidelberg
Im Vorstand bis Mai 2011 Prof. Dr. Rainer Hüttemann, Geschäftsführender Direktor, Institut für Steuerrecht, Universität Bonn | Dr. ­Heike
Kahl, Geschäftsführerin, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Berlin | Jürgen Chr. Regge, Vorstand, Fritz Thyssen Stiftung, Köln (Stv. ­Vorsitzender)
Beirat Brigitte Andrae, Präsidentin, Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Magdeburg | Dr. Rupert Antes, Geschäftsführer, Haniel Stiftung, Duisburg | ­Karoline ­Beck-Krämer, Geschäftsführerin, Pestalozzi Stiftung, Frankfurt a.M. | Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart | Senator E.h.
und Shared Services, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh | Dr. ­Heike Kramer, Leiterin Gesellschaftliches Engagement und Veranstaltungsmanagement, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin | Ralph Lindner, Stiftungsdirektor, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Dresden | Prof. Dr. Michael Ling, Stiftungsbeauftragter, Bischöfliches Ordinariat, Mainz | Sigrid Maier-KnappHerbst, Präsidentin der Klosterkammer Hannover i.R., Hannover | Heike Catherina Mertens, Vorstand, Schering Stiftung, Berlin | Isabel Pfeiffer-­Poensgen, Generalsekretärin, Kulturstiftung der Länder, Berlin | Dr. Andreas Richter, Rechtsanwalt und Partner, P+P Pöllath
School, Hamburg | Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg | Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung, Bonn
Im Beirat bis Mai 2011 Dr. Michael Hanssler, Vorstand, Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf | Dr. Stephan Schauhoff, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Partnerschaft Flick Gocke Schaumburg, Bonn | Dr. Gesa Schönberger, Geschäftsführerin, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung, Heidelberg
Neue und alte Vorstands- und Beitarsmitglieder bei der Mitgliederversammlung 2011 in Stuttgart
L­ othar A. ­Böhler, Stiftungsdirektor, Stiftungsverwaltung Freiburg | Dr. ­Helga ­Breuninger, Leiterin, Breuninger Stiftung GmbH, Stuttgart | Dr. Christof Eichert, Geschäftsführender Vorstand, Herbert Quandt-Stiftung, Bad Homburg | Karin Heyl, Geschäftsführerin, Crespo Foundation, Frankfurt a.M. | Markus Hipp, Geschäftsführender Vorstand, BMW Stiftung Herbert Quandt, Berlin | Wolf-Dietrich Graf von Hundt, Administrator, Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftungen, Augsburg | Dr. Thomas Kempf, Mitglied des Vorstandes, Alfried Krupp von Bohlen und HalbachStiftung, Essen | Annabel von Klenck, Rechtsanwältin, Geschäftsführerin, Common Purpose Deutschland GmbH, Frankfurt a.M. | Wolfgang ­Koeckstadt, Senior Vice President, Leiter Finanzen
+ Partners, Berlin | Winfried Ripp, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Bürgerstiftung Dresden | Niko Roth, Finanz- und Personalvorstand, Deutscher Caritasverband e.V., Freiburg | Prof. Dr. iur. Andreas ­Schlüter, Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen | Dr. Lutz Spandau, Vorstand, Allianz Umweltstiftung, München | Michael Stich, Vorstand, Michael Stich Stiftung, Hamburg | Nikolaus Turner, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, Lindau | Dr. Klaus Wehmeier, Stv. Vorstandsvorsitzender, Körber-Stiftung, Hamburg | Prof. Dr. ­Birgit Weitemeyer, Direktorin, Institut für Stiftungsrecht und das Recht der NonProfit-Organisationen, Bucerius Law
Ehrenmitglieder Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz, Vorsitzender des Kuratoriums, ­Alfried Krupp von Bohlen und HalbachStiftung, Essen | Dr.-Ing. E.h. Fritz ­Brickwedde, Generalsekretär, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück | Prof. Dr. Dr. h.c. Axel Frhr. von Campenhausen, Staatssekretär a.D., Präsident der Klosterkammer Hannover i.R., Hannover | Dr. Julia Dingwort-Nusseck, Präsidentin der Landeszentralbank in Niedersachsen i.R., Hamburg | Dr. Jörg Koppenhöfer, Vorsitzender des Stiftungsrats, Wilhelm Sander-Stiftung, München | Dr. Winfrid Frhr. von PölnitzEgloffstein, Administrator der Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen a.D., Velden/Vils
Das Team der Geschäftsstelle: Ihre Ansprechpartner beim Bundesverband Deutscher Stiftungen
Für Fragen, Anregungen und Wünsche steht das Team der Geschäftsstelle werktags zu den üblichen Bürozeiten gern zur Verfügung. Die E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.­stiftungen.org/ team. Die Telefonzentrale hat die Nummer (030) 89 79 47-10 | Fax -11.
Leitung der Geschäftsstelle Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär | Caren Machlitt, Assistentin des Generalsekretärs
Bereich Administration & Corporate Sector
Tom Bialowons, IT-Beauftragter | Ina Burger, Assistentin Buchhaltung | Dr. Hermann Falk, Stv. Generalsekretär, Bereichsleiter Administration & Corporate Sector | Sandra Fritz, Assistentin der Geschäftsleitung | Ralf Gigerich, Referent Veranstaltungen | Angelika Hensel, Assistentin Buchhaltung | Udo M. Hörsch, Referatsleiter Verwaltung | Elke Krüger, Office Management | Hans Krüger, Office Management | Heike Richter, Assistentin Veranstaltungen | Aseya Zaher, Auszubildende
Bereich Medien & Kommunikation
Bereich Mitgliederservice & Stab
Christina Heine, Volontärin „Deutscher Engagementpreis“ | Cathrin Heinrich, Projektleiterin „Deutscher Engagementpreis“ (in Elternzeit bis Mai 2012) | Andrea Jarske, Assistentin der Pressesprecherin und des Bereichs | Dr. Marlene Kotzur, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bibliothek | Katrin Kowark, stv. Pressesprecherin | Nina Leseberg, Projektleiterin „Deutscher Engagementpreis“ | ­Stefanie Müller, Praktikantin Internet | Mira ­Nagel, Referentin Verlag | Anke Pätsch, Mitglied der Geschäftsleitung, Pressesprecherin und Bereichsleiterin Medien & Kommunikation | Timon Pohl, Referent Medien & Kommunikation | Carolin Regler, Volontärin Medien & Kommunikation | Silke Rothlübbers, Referentin Internetpublikation | Franziska Rötzsch, Volontärin Medien & Kommunikation (in Elternzeit) | Anja Södler, Projektreferentin „Deutscher Engagementpreis“ | Benita von Behr, Verlagsleiterin
Dr. Antje Bischoff, Projektleiterin StiftungsReport | Cornelia Feist, Studentische Mitarbeit Datenbank und Registratur | Ralf Krebstakies, Referent Information und Dokumentation | Pia Elisabeth Liehr, Mitglied der Geschäftsleitung, Bereichsleiterin Mitgliedermanagement & Stab | Juliane Metzner-Kläring, Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Ines Osterloh, Assistentin Datenbanken und Registratur | Frank Schmidtke, Referent Datenbanken und Statistik | Henrike Schnell, Referentin Mitgliedermanagement | Alexandra Weidner, Assistentin Mitgliedermanagement
Justiziariat Dr. Hedda Hoffmann-Steudner, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Justiziariat (in Elternzeit bis August 2012) | Ariane Kügow, Assistentin Justiziariat | Christiane Müller, Justiziarin | Dr. Verena Staats, Justiziarin
Initiative Bürgerstiftungen Gabriele Fleischer, Projektassistentin Initiative Bürgerstiftungen | Axel Halling, Projektmitarbeiter Bürger- und Gemeinschaftsstiftungen Ost und Initiative Bürgerstiftungen | Prof. Dr. Burkhard ­Küstermann, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Initiative Bürgerstiftungen | Ulrike Reichart, Projektleiterin
Deutsche StiftungsAkademie Malte Frackmann, Praktikant Öffentlichkeitsarbeit | Dr. Andrea Rudolph, Geschäftsführende Akademieleiterin | Evelyn Senftleben, Assistentin
Die Finanzen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Erläuterungen zum Jahresabschluss 2011
Im Jahr 2011 hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen solide gewirtschaftet und seine finanzielle Lage, gemessen am Vermögen, weiter verbessert. Das wirtschaftliche Ergebnis nach Auflösung und Bildung von Projektrücklagen beträgt nahezu 100.000 Euro und führt unter Hinzurechnung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr zu einem Bilanzgewinn von rund 237.000 Euro. Diese stabile wirtschaftliche Basis ermöglicht es dem Bundesverband auch in absehbarer Zukunft, seine Leistungen kontinuierlich zu verbessern und punktuell auszubauen. Mit der dadurch erneut möglichen und vorgesehenen Aufstockung der freien Rücklage kommt der Verband der Erreichung seines strategischen Ziels, sich durch Aufbau der freien Rücklage bis 2015 auf 1.000.000 Euro krisenfester aufzustellen, erneut einen Schritt näher. Die Grundlage für diesen wirtschaftlichen Erfolg stellt ein durch effizientes Controlling unterstütztes kostenbewusstes Agieren in allen Tätigkeitsbereichen dar. Einen unverändert positiven Anteil hatte wiederum die gute Entwicklung der Mitgliederzahlen und -beiträge. Trotz der Lage an den Kapitalmärkten und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Ertragssituation vieler Stiftungen konnte der Bundesverband nach Abzug der Austritte einen Mitgliederzuwachs von netto 169 Mitgliedern (davon 162 Stiftungen) verzeichnen. Die Mitgliederbeiträge stiegen um rund 70.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Dies ist ein Ausweis des Vertrauens der Stiftungen
in ihren Bundesverband und seine Leistungen. Der Deutsche StiftungsTag 2011 in Stuttgart hat mit rund 1.600 Teilnehmern und 80 Veranstaltungen erneut viele inhaltliche Impulse vermittelt und zur Vernetzung von Stiftungen beigetragen. Einen bedeutenden Anteil hieran hatten vor allem die zahlreichen Referenten, die regionalen Stiftungen und die Stadt Stuttgart, die dieses Großereignis unterstützt haben und denen der Bundesverband zu Dank verpflichtet ist. Die Kosten der Veranstaltung von über 500.000 Euro wurden etwa zur Hälfte durch Förderer und Sponsoren gedeckt. Nur so war und bleibt es möglich, die Teilnehmerbeiträge auf niedrigem Niveau zu halten und dennoch einen Überschuss zu erwirtschaften, welcher für eventuell zukünftig defizitäre Tagungen vorgetragen werden kann. Im Sinne einer übersichtlichen und transparenten Darstellung der Finanzlage gliedert sich der Jahresabschluss in die drei Abteilungen Zentralbereich, Drittmittel- und Sonderprojekte. Im Zentralbereich sind die kontinuierlich laufenden Aktivitäten des Verbandes gebündelt. Dazu zählen besonders Beratungsleistungen für Mitglieder, die Organisation von Foren, Arbeits- und Gesprächskreisen, die Bereitstellung von gedruckten und elektronischen Informationen, allgemeine Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vertretung gegenüber Politik und öffentlicher Verwaltung. Insbesondere das Angebot zahlreicher Arbeits- und Gesprächskreise, Foren und Workshops wurde 2011
auf hohem Niveau gehalten, teilweise sogar ausgebaut und so die Vernetzung und gemeinsame inhaltliche Arbeit vieler Akteure des Stiftungswesens weiter gefördert. Der Erfolg dieser Plattform basiert auf dem freiwilligen Engagement ihrer Leiter und Mitglieder, denen Dank gebührt. Neben der Steigerung der Mitgliedsbeiträge haben sich bei den Erträgen im Zentralbereich die Zuwendungen für Studien und erneut gesteigerte Erlöse aus Anzeigenverkäufen positiv ausgewirkt. Der deutliche Anstieg der Personalkosten auf der Aufwandsseite resultiert wesentlich aus Verschiebungen von Personalkosten aus ausgelaufenen Projekten hin in den Zentralbereich. Auf diese Weise können notwendige Mitarbeiterkompetenzen im Verband gehalten werden. Aufgrund der genannten Mehreinnahmen und durch Einsparungen bei anderen Kostenarten konnte unter dem Strich dennoch im Zentralbereich ein Jahresüberschuss von rund 52.000 Euro erzielt werden. Drittmittel- und Sonderprojekte werden aufgrund ihres Projektcharakters getrennt betrachtet. Als Drittmittelprojekte definiert der Bundesverband Projekte mit: a)	einer Förderung durch mindestens einen Dritten und b)	einem Projektbudget von mindestens 100.000 Euro sowie c)	einer Projektlaufzeit von mindestens einem Jahr. Die Projekte des Bundesverbandes werden kostendeckend kalkuliert und tragen sich daher in der Regel selbst.
Dies war auch 2011 bei allen Projekten mit Ausnahme des Projektes Effektn der Fall. Die Verluste von Effektn von rund 20.000 Euro sind überwiegend auf die Personalkostenzuordnung für die Abwicklung des Projekts und den Nachdruck der Publikation der Projektergebnisse zurückzuführen. Die vorgesehene Drittmittelfinanzierung der Aktivitäten des Bundesverbandes in diesem Projekt ist 2011 nicht zustande ­gekommen. Unter dem Dach des Projekts StiftungsReport wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in der zweiten Jahreshälfte mit der Erstellung der Studie „Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ begonnen, so dass sich die zugehörigen Fördermittel dort auf der Einnahmeseite wiederfinden. Der Umstand, dass ein größerer Teil der Ausgaben hierfür erst in 2012 angefallen ist, erklärt die notwendige Bildung einer entsprechend hohen Projektrücklage. Das Projekt Verzeichnis Deutscher
Stiftungen ist mit dem Erscheinen der Publikation im Mai 2011 ausgelaufen. Die vorhandene Projektrücklage wurde vollständig aufgelöst und verbraucht. In den Projekten Initiative Bürgerstiftungen und Deutscher Engagementpreis (ehemals Kampagne „Geben gibt.“) ergibt sich aufgrund der normalen zeitlichen Verzögerung zwischen Förderung und Mittelverwendung die übliche Notwendigkeit zur Rücklagenbildung. Der Deutsche StiftungsTag wird als Sonderprojekt betrachtet und ausgewiesen, da er einerseits auf einer gemischten Finanzierung basiert und ihm andererseits, auch aufgrund seines Finanzvolumens, eine außerordentliche Bedeutung für den Verband zukommt. Unter den sogenannten Sonderveranstaltungen sind der Hildesheimer Son­derkongress und die KOMPASSPreisverleihung ausgewiesen. Durch den Wegfall des ursprünglich vorgesehenen Zukunftssymposiums und den dadurch fehlenden Ausgleich bereits
zugeordneter Personalkosten ergibt sich in diesem Bereich ein negatives Ergebnis von etwa 35.000 Euro. Zur weiteren wirtschaftlichen Absicherung sollen aus den verbleibenden Überschüssen des Zentralbereichs und des Deutschen StiftungsTages 80.000 Euro zur Aufstockung der freien Rücklage verwendet werden. Zudem soll die Instandhaltungsrücklage für Renovierungsmaßnahmen im Haus Deutscher Stiftungen um weitere 10.000 Euro aufgestockt werden. Der restliche Überschuss von rund 147.000 Euro soll als Gewinnvortrag in das nächste Geschäftsjahr übertragen werden. Das Jahr 2011 ist finanziell für den Bundesverband insgesamt sehr zufriedenstellend verlaufen. Auch im folgenden Jahr sehen wir uns mithin in der Lage, unser Leistungsspektrum für die gemeinnützigen Stiftungen in Deutschland quantitativ wie qualitativ aufrecht zu erhalten und punktuell weiter zu verbessern.
Entwicklung des Haushalts in Euro in den letzten zehn Jahren
Einnahmen 1.507.240
1.437.555
1.924.785
2.335.562
2.805.752
4.622.243
4.196.126
4.112.692
3.842.552
1.832.322
2.283.963
2.331.613
2.761.411
4.185.629
3.894.208
3.882.073
758.528
653.416
1.220.972
1.120.470
1.271.705
1.357.994
„Vermögen“ umfasst die seit 2001 nach § 58 Nr. 7a AO gebildete sogenannte freie Rücklage, den Mittelvortrag, das Sondervermögen „Förderfonds Stiftungswesen“ (1998–2008) und die Stammeinlage an der Deutschen StiftungsAkademie und der Deutschen StiftungsService GmbH. Ab 2005 (erstes Jahr der Bilanzierung) wird hier die Bilanzsumme ausgewiesen.
Zusammensetzung der Erträge und Aufwendungen Erträge 2011
Ideeller Bereich 79 %
Zweckbetrieb 11 %
Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb 8 %
Sonstige Erträge 2 %
Aufwendungen 2011
Personalkosten 50 %
Druckkosten 8 %
Sonstige Aufwendungen 23 %
Reise- und Bewirtungskosten 7 %
Abschreibungen 1 %
Sonstige Ausgaben Deutscher StiftungsTag 3 %
Raum- und Nebenkosten 11 %
Sonstige Aufwendungen 2011
Honorare 36 % (im Anhang weiter erläutert)
Literatur, Zeitschriften 3 %
Versandkosten 16 %
Fortbildung 2 %
Telekommunikation, Internet 13 %
Bürobedarf 2 %
Transport- und Montageleistungen 2 %
Sonstiges 11 % (im Anhang weiter erläutert)
Werbe- und Repräsentationskosten 4 % Sonstige Ausgaben Drittmittelprojekte 4 %
Steuerberatungs-/ Buchführungskosten 2 %
Fahrzeugkosten 1 %
Versicherungen/Beiträge 1 %
Bilanz per 31.12.2011 AKTIVA	€	I.	Anlagevermögen 1.	Immaterielle Vermögensgegenstände EDV-Software	2.	Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung	3.	Finanzanlagen Beteiligungen
31.12.2011	€
31.12.2010 T€
80.046,56
37.782,30
94.542,60
5.128,26	1.115.122,88
12.344,23
1.357.994,49
PASSIVA	31.12.2011	€	€	I.	Eigenkapital 1.	Projektrücklage gem. § 58 Nr.6 AO	230.535,41	2.	Rücklage gem. § 58 Nr. 7 AO (freie Rücklage)	568.494,73	3.	Bilanzgewinn	237.254,19	Buchmäßiges Eigenkapital	1.036.284,33
II. Umlaufvermögen 1.	Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände a)	Forderungen aus Lieferungen und Leistungen	70.790,81 b)	Forderungen aus Mitgliedsbeiträgen	23.744,90 c)	Sonstige Vermögensgegenstände	6,89	2.	Wertpapiere sonstige Wertpapiere	3.	Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
II. Verbindlichkeiten 1.	Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.	sonstige Verbindlichkeiten	davon aus Steuern € 187.470,18
336 468 264 1.068
113.763,03 301.233,21
20.476,95
187.470,18
Gewinn- und Verlustrechnung per 31.12.2011 ERTRÄGE	1.	Ideeller Bereich a)	Mitgliedsbeiträge	b)	Zuwendungen
1.784.124,75 1.243.325,88
3.027.450,63
Zweckbetrieb a)	Publikationserlöse	b)	Teilnehmerbeiträge	c)	Exkursionsbeiträge
136.558,72 305.011,50 2.232,66
443.802,88
Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb a)	Anzeigen	b)	Erstattung DSA	c)	Raumvermietung	d)	Werbeflächenvermietung	e)	Sponsoring
132.655,69 6.000,00 10.215,00 9.500,00 140.500,00
298.870,69
4.	Kapitalerträge
5.	Sonstige Erträge a)	Sonstiges	b)	Untervermietung
53.116,81
3.842.552,21
1.366.856,31 545.269,88 18.000,00
1.930.126,19
340.358,56 87.015,10
427.373,66
13.306,65 39.810,16
AUFWENDUNGEN	6.	Personalaufwendungen a)	Löhne und Gehälter	b)	soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung	c)	Aufwandsentschädigungen IBS	7.	Raum- und Nebenkosten a)	Raumkosten	b)	Nebenkosten
8.	Versicherungen / Beiträge	9.	Druck- und Herstellungskosten a)	Publikationen	b)	Sonstiges
218.956,05 101.839,92
320.795,97
138.889,42
11.	Bewirtungskosten
114.600,09
12.	Reparatur und Wartung
13.	Miete und Leasing von Geräten
8.535,85
14.	Fahrzeugkosten
10.129,88
891.872,41
16.	Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
27.063,43
Zwischensumme Aufwendungen
3.882.073,35
17.	Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-39.521,14
18.	Steuern und Zinsen auf Steuern vom Ertrag
-8.237,00
19.	Jahresüberschuss /-fehlbetrag
-31.284,14
20.	Entnahmen aus Rücklagen
335.553,83
21.	Einstellungen in Rücklagen
205.535,41
22.	Ergebnis nach Rücklagenauflösung und -bildung
98.734,28
23.	Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
138.519,91
24.	Bilanzgewinn
237.254,19
Projekt- und sonstige Reisekosten a)	Geschäftsstellen- und Projektmitarbeiter	b)	Gremien	c)	Sonstige
Sonstige Aufwendungen a)	Sonstiges (Erläuterung siehe Anhang, S. 39)	b)	Versandkosten	c)	Transport- und Montageleistungen	d)	Telekommunikation / Internet	e)	Werbe- und Repräsentationskosten	f)	Bürobedarf	g)	Literatur, Zeitschriften	h)	Fortbildung	i)	Rechts- und Beratungskosten	j)	Steuerberatungs- und Buchführungskosten	k)	Nebenkosten des Geldverkehrs	l)	Honorare (Erläuterung siehe Anhang, S. 39)
82.378,60 14.914,26 41.596,56
163.670,25 140.385,98 16.008,59 117.945,54 35.413,43 20.668,55 24.388,32 21.825,51 1.449,47 15.966,23 3.213,98 330.936,56
Drittmittel- und Sonderprojekte 2011 In dieser Übersicht sind die Drittmittelprojekte sowie das Sonderprojekt Deutscher StiftungsTag mit ihren jeweiligen Erträgen und Aufwendungen detailliert aufgeschlüsselt. Zusammen mit dem Ergebnis des Zentralbereichs bilden sie die Gewinn- und Verlustrechnung, die auf den vorherigen Seiten in Summe abgedruckt ist.
Effekt n
Stiftungs ­Report
DIZS / Dt. Engage- Deutscher SonderVerzeichnis mentpreis StiftungsTag veranstalt.
1.	b)
1.	Erträge Ideeller Bereich
1.784.124,75 1.784.124,75
323.501,35
242.101,64
31.500,00 366.500,00
89.849,26
44.000,00 145.873,63 1.243.325,88
44.000,00 1.929.998,38 3.027.450,63
Publikationserlöse
22.236,32
136.558,72
2.	b)
263.999,00
41.012,50
305.011,50
2.	c)
Exkursionsbeiträge
2.232,66
2.	Erträge Zweckbetrieb
2.058,45
2.097,42
110.166,53
266.122,31
63.358,17 443.802,88
3.	a)
Erstattung durch DSA
7.700,00 3.000,00
3.	c)
3.	d)
3.	e)
3.	Erträge Wirtsch. Geschäftsbetrieb
124.955,69
132.655,69
16.000,00 140.500,00
163.670,69 298.870,69
5.	a)
13.306,65
5.	b)
39.810,16
Deckungsbeitrag aus
(8.796,62)
5.	Sonstige Erträge
61.913,43
325.559,80
244.199,06 149.366,53 366.500,00 483.471,57
44.000,00 2.238.251,87 3.851.348,83
6.	b)
Soziale Abgaben und Auf-
wendungen für Altersversor-
gung und für Unterstützung
6.	c)
6.	Personalaufwendungen
18.000,00 217.313,38
11.882,49
60.222,26
81.461,54
105.675,32 144.243,59
1.366.856,31
545.269,88 18.000,00
26.166,69 1.283.160,92 1.930.126,19
7.	b)
7.	Raum- und Nebenkosten
21.135,53
818,10 3.826,10
144.175,41 2.124,15
21.135,53 146.299,56
172.039,62 340.358,56 84.072,85
87.015,10
256.112,47 427.373,66
8.	Versicherungen / Beiträge
5.977,41
9.	a)
9.	b)
9.	Druckkosten- und Herstellung
31.175,14
88.908,14
90.619,76
218.956,05
17.103,83
2.987,14
14.609,38
686,63 27.352,14
6.253,18
33.181,85
101.839,92
19.515,61
89.060,68
15.296,01
27.352,14
123.801,61 320.795,97
20.614,66
3.290,87
40.549,50
10.	a)
10.	b)
10.	c)
10.	Reisekosten
7.741,40
2.687,85
82.555,10
5.787,57
14.914,26 41.420,06
14.483,37
1.982,52
6.009,22
2.265,27
12.801,95
36.857,03
2.589,07
27.904,17
5.556,14
59.139,02 138.889,42
11.	Bewirtungskosten (einschl. Veranstaltungen)	12.	Reparatur und Wartung
19.556,95
16.580,23
16.689,08
55.722,36 114.600,09
6.100,85
8.507,85
13.	Miete und Leasing von Geräten und Software
17.723,64
4.767,81
1.780,81
24.674,59
81.019,42
27.702,88 163.670,25
7.048,68
3.601,32
26.082,21
15.808,12
4.604,55
78.473,29 140.385,98
1.858,89
3.212,26
3.455,34
21.548,34
35.413,43
3.086,80
13.372,08
20.668,55
24.388,32
21.793,21
21.825,51
Steuerberatungs-/ 15.966,23
15.966,23
8.877,78
13.283,58
8.073,44
Nebenkosten des
6.515,74
52.601,43
7.746,87
143.773,98
12,80 19.963,39
10.907,09
16.008,59
72.925,64
117.945,54
91.989,73 330.936,56
m)	Deckungsbeitrag für
15.	Sonstige Aufwendungen
(8.772,90)	51.317,79
59.928,11
(23,72)	26.436,30 231.850,76 144.823,42
24.153,22 361.946,49 900.669,03
16.	Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des An	lagevermögens und Sachanlagen
335.010,22
20.373,45 154.300,69 200.447,13 399.585,77 507.479,31
79.331,91 2.194.341,49 3.890.869,97
-9.450,42
-20.373,45
89.898,37
-51.080,60 -33.085,77
-24.007,74
-35.331,91
43.910,38
52.147,38
18.	Steuern und Zinsaufwendungen aus Steuern von Ertrag	19.	Jahresüberschuss/ -fehlbetrag
65.298,93
51.080,60
54.274,30 126.900,00
38.000,00 335.553,83
55.848,51
21.188,53
22.	Ergebnis nach Rücklagen	auflösung und -bildung
64.292,26
90.147,38
23.	Gewinn- /Verlustvortrag aus dem Vorjahr	24.	Bilanzgewinn / Bilanzverlust
-35.331,91 228.667,29 237.254,19
Anhang Erläuterungen zur Bilanz Aktiva I.	Anlagevermögen I.1.	Es handelt sich ausschließlich um EDV-Software, für die eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt wurde. I.2.	Sachanlagen wurden entsprechend ihrer Nutzungsdauer gemäß der vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Afa-Tabelle für allgemein verwendete Anlagegüter linear abgeschrieben. Die jeweilige Nutzungsdauer liegt zwischen drei (EDV-Hardware) und dreizehn (Büromöbel) Jahren. Für im Geschäftsjahr neu angeschaffte Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG (Anschaffungswert zwischen 150 und 1.000 Euro) wurden Sammelposten mit fünfjähriger Abschreibungsdauer gebildet. I.3.	Hier sind unverändert die Beteiligung an der Deutschen StiftungsAkademie GmbH in Höhe von 12.782,30 Euro sowie das Stammkapital der in 2007 vom Bundesverband gegründeten Deutsche StiftungsService GmbH in Höhe von 25.000,00 Euro ausgewiesen. II.	Umlaufvermögen II.1.	a) Es handelt sich im Einzelnen um Forderungen aus Publikationsverkäufen (4.872,61 Euro), Teilnehmerbeiträgen (2.000,00 Euro), dem Anzeigengeschäft (9.433,25 Euro), Raumvermietung (2.084,95 Euro) sowie Projektförderungen (52.400,00 Euro). Die entsprechenden Rechnungen bzw. Mittelanforderungen wurden überwiegend erst im Dezember 2010 erstellt. Es handelt sich prinzipiell um realistisch erzielbare Forderungen bzw. verbindliche Förderzusagen, welche zum größten Teil bereits in den ersten Wochen des Jahres 2012 eingegangen sind. Uneinbringbare Forderungen wurden demgegenüber bereits im Laufe des Berichtsjahres niedergeschlagen. II.3.	Im Bankguthaben sind unverändert verpfändete Mittel als Mietkaution in Höhe von ca. 44.000 Euro enthalten.
126.900,00	€ 38.600,00	€ 126.900,00	€ 38.600,00 €
Projekt „DIZS / Verzeichnis“ Stand 31.12.2010:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2011:
51.080,60	€ 51.080,60	€ 0,00	€
Projekt „Deutscher Engagementpreis“ Stand 31.12.2010:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2011:
54.274,30	€ 33.085,77	€ 21.188,53	€
Projekte im „Zentralbereich“ Stand 31.12.2010:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2011:
38.000,00	€ 38.000,00	€ 0,00	€
Projektrücklagen insgesamt Stand 31.12.2010:	Einstellungen	+	Entnahmen	./.	Stand 31.12.2011:
335.553,83	128.498,37	258.516,79	205.535,41
b)	Rücklage gem. § 58 Nr. 7 AO (freie Rücklage) Stand 31.12.2010:	468.494,73	€ Einstellung	+	100.000,00	€ Entnahme	./.	0,00	€ Stand 31.12.2011:	568.494,73	€
III.	Rechnungsabgrenzungsposten Hier sind bereits vorausbezahlte Reisekosten (807,11 Euro), Bewirtungskosten (140,30 Euro), Bürobedarf (924,82 Euro), Raumkosten (5.950,00 Euro) und sonstige Ausgaben (4.522,00 Euro) für den Deutschen StiftungsTag 2012 ausgewiesen.
c)	Instandhaltungsrücklage für „Haus Deutscher Stiftungen“
Erläuterungen zur Bilanz Passiva
I. 2.	Bilanzgewinn Dem Vorstand wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 237.254,19 € wie folgt zu verwenden: 80.000,00 € :	Einstellung in Rücklage gem. § 58 Nr. 7 AO (freie Rücklage) 10.000,00 € :	Einstellung in Instandhaltungsrücklage 147.254,19 € :	Vortrag auf neue Rechnung
I.	Eigenkapital I.	1. Rücklagenentwicklung a)	Projektrücklage gem. § 58 Nr. 6 AO
Projekt „Deutscher StiftungsTag“ Stand 31.12.2010:	Einstellung	+	Entnahme	./.	Stand 31.12.2011:
Projekt „Initiative Bürgerstiftungen“ Stand 31.12.2010:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2011:
65.298,93	€ 9.450,42	€ 55.848,51	€
Projekt „StiftungsReport“ Stand 31.12.2010:	Einstellung	+	Stand 31.12.2011:
0,00	€ 89.898,37	€ 89.898,37	€
Stand 31.12.2010:	Einstellung	+	Entnahme	./.	Stand 31.12.2011:
0,00	€ 25.000,00	€ 0,00	€ 25.000,00	€
IV.	Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich Mitgliedsbeitragsguthaben bzw. -vorauszahlungen für das Folgejahr.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 15l) Honorare
15a) Sonstige Aufwendungen / Sonstiges Initiative Bürgerstiftungen: Preisgelder, Förderungen, Spenden	Tagungsgebühren	Exkursionen	Künstlersozialkasse	Anderes	Effekt : Künstlersozialkasse
15.693,30	€ 110,00	€ 72,00	€ 219,29	€ 1.629,05	€ 17.723,64	€
253,50	€
DIZS/Verzeichnis: Lagerkosten	Postalcodedienst	Anderes
965,09	€ 136,92	€ 678,80	€ 1.780,81	€
Deutscher Engagementpreis: Preisgeld	Veranstaltungstechnik	Markeneintragungen	GEMA-Gebühren	Tagungsgebühren	Künstlersozialkasse	Anderes
10.000,00	€ 11.332,37	€ 600,00	€ 574,73	€ 50,00	€ 539,80	€ 1.577,69	€ 24.674,59	€
Sonderveranstaltungen: Veranstaltungstechnik	Preise, Spenden	Künstlersozialkasse	Anderes
926,00	€ 267,50	€ 358,80	€ 4.963,44	€ 6.515,74	€
Effektn: Autoren, Lektoren, Redakteure
187,42	€
StiftungsReport: Fotografen	Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
230,00	€ 40.063,93	€ 12.307,50	€ 52.601,43	€
DIZS/Verzeichnis: Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
401,62	€ 7.345,25	€ 7.746,87	€
Deutscher Engagementpreis: Referenten, Moderatoren	Fotografen	Künstler	Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
1.785,00	€ 642,00	€ 20.318,84	€ 464,00	€ 120.564,14	€ 143.773,98	€
Deutscher StiftungsTag: Referenten, Moderatoren	Fotografen	Künstler	Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
3.715,00	€ 2.829,44	€ 6.120,20	€ 624,75	€ 6.674,00	€ 19.963,39	€
Sonderveranstaltungen: Referenten, Moderatoren	Fotografen	Künstler	Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
2.685,00	€ 654,50	€ 2.996,00	€ 957,50	€ 865,00	€ 8.158,00	€
Zentralbereich: Referenten, Moderatoren	Fotografen	Künstler	Autoren, Lektoren, Redakteure	Stipendien	Dienstleister, Agenturen, Berater
5.486,00	€ 2.722,45	€ 714,00	€ 33.105,04	€ 4.020,00	€ 45.942,24	€ 91.989,73	€
StiftungsReport: Künstlersozialkasse
Deutscher StiftungsTag: Veranstaltungstechnik	Exkursionen	GEMA-Gebühren	CO2-Kompensation	Künstlersozialkasse	Anderes
Initiative Bürgerstiftungen: Referenten, Moderatoren	Fotografen	Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
71.334,43	€ 1.680,00	€ 520,58	€ 2.500,00	€ 252,72	€ 4.731,69	€ 81.019,42	€
9.477,16	€ 516,10	€ 472,56	€ 43,06	€ 10.508,88	€
Zentralbereich: Tagungsgebühren	Lizenzen u.ä.	Jahresmitteklausur + Betriebsfeiern	Stellen-/Todesanzeigen	Künstlersozialkasse	Exkursionen	Anderes
10.679,15	€ 252,36	€ 10.389,85	€ 1.409,00	€ 711,75	€ 375,00	€ 3.885,77	€ 27.702,88	€
163.670,25	€
Insgesamt	330.936,56	€
Prüfvermerk Der vorliegende Jahresabschluss 2011 wurde am 16. und 17. Februar 2012 durch den Rechnungsprüfer des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e. V., Wolf-Dietrich Graf von Hundt, Administrator der Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen und Steuerberater, geprüft. Die Prüfung wurde unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen durchgeführt.
Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach Überzeugung des Prüfers vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V. Die Prüfung der satzungsmäßigen Verwendung der Mittel hat keine Einwendungen ergeben.
Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V. Haus Deutscher Stiftungen Mauerstraße 93 | 10117 Berlin Telefon (030) 89 79 47-0 | Fax -81 post@stiftungen.org www.stiftungen.org
Herausgeber: Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.
Die Kontaktdaten aller Ansprechpartner in der Geschäftsstelle finden Sie im Internet unter www.stiftungen.org/team
Gestaltung, Satz: stickfish productions, Christian Mathis
David Ausserhofer: 28; Antje Bischoff: 7 oben Mitte, 13 unten; Bundesregierung / Jochen Eckel: 6 oben Mitte, unten links; Marc Darchinger: U2, 1, 2, 3, 4 oben Mitte, oben rechts., unten Mitte, unten rechts, 5 oben Mitte, oben rechts, unten Mitte, unten rechts, 6 unten rechts, 8 oben rechts, unten Mitte, unten rechts, 9-10, 11 unten, 12, 14, 15 oben, Mitte, 16 oben, 17, 22-27, 29; Europäische Kommission: 4 li.u.; Göran Gnaudschun: Cover, 8 oben links; Andreas Greiner-Napp: 7 unten Mitte; Claudia Höhne: 4 oben links, 15 unten; Initiative Bürgerstiftungen: 5 oben links, 6 oben rechts, 11 oben; Kardinal Schulte Haus: 11 Mitte; Cornelia Kolbe-Bode: 6 unten Mitte, 8 unten links, 18; Katrin Kowark: 13 oben; Bernhard Kreutzer: 7 unten links; Sari-An Masini: 20-21; Stefanie Müller: 7 oben links, 16 unten; Timon Pohl: 8 oben Mitte; Lorenz Widmaier: 6 oben links.
V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär Auflage: 5.000 Exemplare
Druck: trigger.medien.gmbh, Berlin
Inflationsgefahr? Ausfallrisiko? Stabile Erträge? Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für die Anlage Ihres Stiftungsvermögens.
Die Allianz. Ein zuverlässiger Partner für Ihre Stiftung. Seit 1890 stehen wir unseren Kunden in den entscheidenden Momenten zur Seite. Dass Sie sich auf die Allianz verlassen können, ist unser Anliegen. Wir bieten Ihrer Stiftung maßgeschneiderte Lösungen für eine krisenfeste, stabile Vermögensanlage. Wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartner bei Allianz Pension Consult. Allianz Pension Consult GmbH Marienstraße 50, 70178 Stuttgart Tel. 07 11.66 39 60 96, Fax 07 11.66 35 07 6 APC.info@allianz.de, www.apc.allianz.de
Jahresbericht 2011 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V.

References: § 30
 § 58
 § 58
 § 58
 § 6
 § 58
 § 58
 § 58