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Timestamp: 2017-11-20 13:34:11+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein § 41 GemHVO-Doppik | Landesnorm Schleswig-Holstein | - Wertansätze der Vermögensgegenstände und Schulden | Landesverordnung über die Aufstellung und Ausführung eines doppischen Haushaltsplanes der Gemeinden (Gemeindehaushaltsverordnung-Doppik - GemHVO-Doppik) vom 30. August 2012 | gültig ab: 31.12.2014 gültig bis: 31.12.2017
§ 1 - § 9 Abschnitt I - Bestandteile des Haushaltsplanes,...
§ 10 - § 18 Abschnitt II - Planungsgrundsätze
§ 19 - § 23 Abschnitt III - Deckungsgrundsätze, Bildung von...
§ 24 - § 25 Abschnitt IV - Rückstellungen, Rücklagen
§ 26 - § 26 Abschnitt V - Haushaltsausgleich, Behandlung...
§ 27 - § 31 Abschnitt VI - Besondere Vorschriften für die...
§ 32 - § 38 Abschnitt VII - Finanzbuchhaltung, Inventar
§ 39 - § 43 Abschnitt VIII - Vermögen und Schulden
§ 39 - Allgemeine Bewertungsgrundsätze
§ 40 - Vollständigkeit der Ansätze, Verrechnungs- und Bilanzierungsverbote
§ 41 - Wertansätze der Vermögensgegenstände und Schulden
§ 42 - Bewertungsvereinfachungsverfahren
§ 43 - Abschreibungen
§ 44 - § 52 Abschnitt IX - Jahresabschluss
§ 53 - § 53 Abschnitt X - Gesamtabschluss
§ 54 - § 56 Abschnitt XI - Eröffnungsbilanz
§ 57 - § 61 Abschnitt XII - Schlussvorschriften
Gliederungs-Nr: 2020-3-32
(1) Das Vermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen nach § 43 zu bewerten.
(3) Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Dazu gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei der Berechnung der Herstellungskosten dürfen angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen werden, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Für Aufwendungen für Maßnahmen der Sanierung, Modernisierung und Erneuerung gelten die Sätze 1 und 2 auch dann entsprechend, wenn die Gemeinde für die Maßnahme Zuschüsse, Zuweisungen oder zinsgünstige Darlehen von Körperschaften oder Förderbanken erhält oder für die Maßnahme Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Januar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 27), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 30. November 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 740), Zuständigkeiten und Ressortbezeichnungen ersetzt durch Verordnung vom 4. April 2013 (GVOBl. Schl.-H. S. 143), erhebt.
(4) Zinsen für Fremdkapital gehören nicht zu den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird, dürfen als Herstellungskosten angesetzt werden, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.
(5) Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 150 Euro ohne Umsatzsteuer nicht überschreiten, die selbständig genutzt werden können und einer Abnutzung unterliegen, werden unmittelbar als Aufwand gebucht.
(6) Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen nur in Höhe des Betrags anzusetzen, der nach vernünftiger Beurteilung notwendig ist, § 24 Satz 1 Nr. 1 und 2 bleibt unberührt.
(7) Bei Unternehmen und Einrichtungen, die der Körperschaftsteuerpflicht unterliegen, kann davon abgesehen werden, Absatz 3 Satz 4 anzuwenden.
(8) Geleistete Einlagen zur Erhöhung der Eigenmittel einer öffentlich-rechtlichen Sparkasse sind als Finanzanlagen zu aktivieren. Stammkapital öffentlich-rechtlicher Sparkassen, das durch Umwandlung von Dotationskapital oder Sicherheitsrücklagen gebildet worden ist, darf nicht bilanziert werden.
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References: § 41

§ 1
 § 9

§ 10
 § 18

§ 19
 § 23

§ 24
 § 25

§ 26
 § 26

§ 27
 § 31

§ 32
 § 38

§ 39
 § 43

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 43

§ 44
 § 52

§ 53
 § 53

§ 54
 § 56

§ 57
 § 61
 § 43
 § 24