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Steuerberatergebühren Rechner online
Steuerberatergebühren (StBGebV) Rechner online
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Die Kosten für einen Steuerberater sind gesetzlich geregelt. Hier können Sie die Kosten für die Leistungen eines Steuerberaters online berechnen, wie z.B. Jahresabschluss, Steuererklärung, Buchhaltung usw. Hinweis: Die Steuerberatergebühren heißen offiziell jetzt Steuerberatervergütung und die Steuerberatergebührenverodnung heißt jetzt Steuerberatervergütungsverordnung. Die Steuerberatergebühren gelten für Aufträge, die vor dem 20.12.2012 in Auftrag gegeben worden sind. Bitte beachten Sie daher die Steuerberatervergütungsverordnung für neue Steuerberatungsaufträge:
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Steuerberater Gebühren/ Kosten Rechner
§14 Pauschalvergütung§21 Rat,Auskunft§22 Gutachten§23 Sonstige Einzeltätigkeiten§23(1) Berichtigung einer Erklärung§23(2) Antrag auf Stundung§23(3) Antrag auf Anpassung der Vorauszahlungen§23(4) Antrag auf abweichende Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen§23(5) Antrag auf Erlaß von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis od. aus ...§23(6) Antrag auf Erstattung (§37 Abs. 2 der Abgabenordnung)§23(7) Antrag auf Aufhebung oder Änderung eines Steuerbescheides oder auf Aufhebung ...§23(8) Antrag auf volle oder teilweise Rücknahme oder auf vollen oder teilweisen ...§23(9) Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand außerhalb eines ...§23(10) sonstige Anträge, soweit sie nicht in Steuererklärungen gestellt werden§24 Steuererklärungen§24(1),1 Einkommensteuererklärung ohne Ermittlung der einzelnen Einkünfte§24(1),2 Erklärung zur gesonderten Feststellung der Einkünfte ohne Ermittlung der ...§24(1),3 Körperschaftsteuererklärung ohne die Erklärung zur gesonderten Feststellung ...§24(1),4 Erklärung zur gesonderten Feststellung nach den §§ 27, 28, 37 und 38 des ...§24(1),5 Erklärung zur Gewerbesteuer§24(1),6 Gewerbesteuerzerlegungserklärung§24(1),7 Umsatzsteuer-Voranmeldung§24(1),8 Umsatzsteuererklärung für das Kalenderjahr einschl. ergänzender Anträge und ...§24(1),9 Vermögensaufstellung zur Ermittlung des Einheitswertes des Betriebsvermögens§24(1),10a Vermögensteuererklärung oder der Erklärung zur gesonderten Festellung des ...§24(1),10b Vermögensteuererklärung oder der Erklärung zur gesonderten Festellung des ...§24(1),11 Erklärung zur gesonderten Feststellung des gemeinen Wertes nicht notierter ...§24(1),12 Erbschaftsteuererklärung ohne Ermittlung der Zugewinnausgleichsforderung nach ...§24(1),13 Schenkungsteuererklärung§24(1),14 Kapitalertragsteuererklärung§24(1),15 Lohnsteuer-Anmeldung§24(1),16 Steuererklärungen auf dem Gebiet der Einführ- und Ausfuhrabgaben und der ...§24(1),17 Anmeldungen oder Erklärungen auf dem Gebiet der Verbrauchsteuern, die nicht ...§24(1),18 Anträge auf Gewährung einer Verbrauchsteuervergütung oder einer ...§24(1),19 Anträge auf Gewührung einer Investitionszulage§24(1),20 Anträge auf Steuervergütung nach §4a des Umsatzsteuergesetzes§24(1),21 Anträge auf Vergütung der abziehbaren Vorsteuerbeträge an im Ausland ...§24(1),22 Anträge auf Erstattung von Kapitalertragsteuer und Vergütung der ...§24(1),23 Anträge nach Abschnitt X des Einkommensteuergesetzes§24(1),24 Anträge nach dem Eigenheimzulagengesetz§24(1),25 Anmeldung über den Steuerabzug von Bauleistungen§24(2) Ermittlung der Zugewinnausgleichsforderung nach §5 des Erbschaftsteuergesetzes§24(3) Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung (Antrag auf Eintragung von Freibeträgen)§24(4),1 Anfertigung einer Erklärung zur Hauptfeststellung, Fortschreibung oder ...§24(4),2 Arbeiten zur Feststellung des verrechenbaren Verlustes gemäß § 15 a des ...§24(4),3 Anfertigung einer Meldung über die Beteiligung an ausländischen ...§24(4),4 Anfertigung eines Erstattungsantrages nach § 50 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3 des ...§24(4),5 Anfertigung einer Anmeldung nach § 50a Abs. 5 des Einkommensteuergesetzes, § ...§24(4),6 Anfertigung eines Antrags auf Erteilung einer Freistellungsbescheinigung nach ...§24(4),7 Anfertigung eines Antrags auf Altervorsorgezulage nach § 89 des ...§24(4),8 Anfertigung eines Antrags auf Festsetzung der Zulage nach § 90 Abs. 4 des ...§24(4),9 Anfertigung eines Antrags auf Verwendung für eine eigenen Wohnzwecken dienende ...§24(4),10 Anfertigung eines Antrags auf Festsetzung des Rückzahlungsbetrags nach § 94 ...§24(4),11 Anfertigung eines Antrags auf Stundung nach § 95 Abs. 2 des ...§24(4),12 Anfertigung eines Antrags auf Gewährung der Zulage nach Neubegründung der ...§25 Ermittlung des Überschusses der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben§25(1) Ermittlung des Überschusses der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ...§25(2) Vorarbeiten, die über das übliche Maß erheblich hinausgehen§25(3) Getrennte Ermittlung mehrerer Einkünfte aus derselben Einkunftsart§25(4) Aufstellung eines schriftlichen Erläuterungsberichts zur Ermittlung des ...§26 Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen§26(1) Ermittlung des Gewinns nach Durchschnittssätzen§27 Ermittlung des Überschusses der Einnahmen über die Werbungskosten§27(1) Ermittlung des Überschusses der Einnahmen über die Werbungskosten bei den ...§28 Prüfung von Steuerbescheiden§28 Prüfung von Steuerbescheiden§29 Teilnahme an Prüfungen§29(1) Teilnahme an einer Prüfung, insbesondere an einer Außen- oder Zollprüfung ...§30 Selbstanzeige§30 Tätigkeit im Verfahren der Selbstanzeige (§§ 371 und 378 Abs. 3 der ...§31 Besprechungen§31(1) Besprechungen mit Behörden oder mit Dritten in abgabenrechtlichen Sachen§32 Einrichtung einer Buchführung§32(1) Hilfeleistung bei der Einrichtung einer Buchführung§33 Buchführung§33(1) Buchführung einschließlich des Kontierens der Belege§33(2) Kontieren der Belege§33(3) Buchführung nach vom Auftraggeber kontierten Belegen oder erstellten ...§33(4) Buchführung nach vom Auftraggeber erstellten Eingaben für die ...§33(5) Laufende Überwachung der Buchführung des Auftraggebers§33(7) Hilfeleistung bei sonstigen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Buchführung§34 Lohnbuchführung§34(1) Erstmalige Einrichtung von Lohnkonten und die Aufnahme der Stammdaten§34(2) Führung von Lohnkonten und die Anfertigung der Lohnabrechnung§34(3) Führung von Lohnkonten und die Anfertigung der Lohnabrechnung nach vom ...§34(4) Führung von Lohnkonten und die Anfertigung der Lohnabrechnung nach vom ...§34(5) Hilfeleistung bei sonstigen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem ...§35 Abschlußarbeiten§35(1),1a Aufstellung eines Jahresabschlusses (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung)§35(1),1b Erstellung eines Anhangs§35(1),1c Erstellung eines Lageberichts§35(1),2 Aufstellung eines Zwischenabschlusses oder eines vorläufigen Abschlusses ...§35(1),3a Ableitung des steuerlichen Ergebnisses aus dem Handelsbilanzergebnis§35(1),3b Entwicklung einer Steuerbilanz aus der Handelsbilanz§35(1),4 Aufstellung einer Eröffnungsbilanz§35(1),5 Aufstellung einer Auseinandersetzungsbilanz§35(1),6 Schriftlicher Erläuterungsbericht§35(1),7a Beratende Mitwirkung bei der Aufstellung eines Jahresabschlusses (Bilanz und ...§35(1),7b Beratende Mitwirkung bei der Erstellung eines Anhangs§35(1),7c Beratende Mitwirkung bei der Erstellung eines Lageberichts§35(1),8 Zusammenstellung eines Jahresabschlusses (Bilanz und Gewinn- und ...§35(3) Anfertigung oder Berichtigung von Inventurunterlagen und für sonstige ...§36 Steuerliches Revisionswesen§36(1) Prüfung einer Buchführung, einzelner Konten, einzelner Posten des ...§36(2),1a Prüfung einer Bilanz, einer Gewinn- und Verlustrechnung, eines Anhangs, eines ...§36(2),1b Prüfung einer Bilanz, einer Gewinn- und Verlustrechnung, eines Anhangs, eines ...§36(2),2 Berichterstattung über eine Tätigkeit nach Nummer 1§37 Vermögensstatus, Finanzstatus für steuerliche Zwecke§37(1) Erstellung eines Vermögensstatus oder Finanzstatus§37(2) Erstellung eines Vermögensstatus oder Finanzstatus aus übergebenen Endzahlen ...§37(3) Schriftlicher Erläuterungsbericht zu den Tätigkeiten nach Nummer 1§38 Erteilung von Bescheinigungen§38(1) Erteilung einer Bescheinigung über die Beachtung steuerrechtlicher ...§38(2) Mitwirkung an der Erteilung von Steuerbescheinigungen§39 Buchführungs- und Abschlußarbeiten für land- und forstwirtschaftliche ...§39(2) nach Tabelle D Teil a (Betriebsfläche)§39(2),1 laufende Buchführungsarbeiten einschließlich Kontieren der Belege jährlich§39(2),2 Buchführung nach vom Auftraggeber kontierten Belegen oder erstellten ...§39(2),3 Buchführung nach vom Auftraggeber erstellten Eingaben für die ...§39(2),4 laufende Überwachung der Buchführung jährlich§39(2) nach Tabelle D Teil b (Jahresumsatz)§39(2),1 laufende Buchführungsarbeiten einschließlich Kontieren der Belege jährlich§39(2),2 Buchführung nach vom Auftraggeber kontierten Belegen oder erstellten ...§39(2),3 Buchführung nach vom Auftraggeber erstellten Eingaben für die ...§39(2),4 laufende Überwachung der Buchführung jährlich§39(3) nach Tabelle D Teil a (Betriebsfläche)§39(3),1 Abschlußvorarbeiten§39(3),2 Aufstellung eines Abschlusses§39(3),3 Entwicklung eines steuerlichen Abschlusses aus dem betriebswirtschaftlichen ...§39(3),4 Beratende Mitwirkung bei der Erstellung eines Abschlusses§39(3),5 Prüfung eines Abschlusses für steuerliche Zwecke§39(3),6 Schriftlichen Erläuterungsbericht zum Abschluß§39(3) nach Tabelle D Teil b (Jahresumsatz)§39(3),1 Abschlußvorarbeiten§39(3),2 Aufstellung eines Abschlusses§39(3),3 Entwicklung eines steuerlichen Abschlusses aus dem betriebswirtschaftlichen ...§39(3),4 Beratende Mitwirkung bei der Erstellung eines Abschlusses§39(3),5 Prüfung eines Abschlusses für steuerliche Zwecke§39(3),6 Schriftlichen Erläuterungsbericht zum Abschluß§39(4) nach Tabelle D Teil a (Betriebsfläche)§39(4),1 Hilfeleistung bei der Einrichtung einer Buchführung§39(4),2 Erfassung der Anfangswerte bei Buchführungsbeginn§40 Verfahren vor Verwaltungsbehörden§40(1) Vertretung im Rechtsbehelfsverfahren vor Verwaltungsbehörden§40(2) Vertretung im Rechtsbehelfsverfahren vor Verwaltungsbehörden mit Gebühren ...§40(3) Vertretung im Rechtsbehelfsverfahren vor Verwaltungsbehörden mit Gebühren ...
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Die Steuerberatergebühren
Die Steuerberatergebühren sind gesetzlich gemäß § 57 Abs. 3 Nr. 2 und 3 Steuerberatungsgesetz (StBerG) in der Steuerberatergebührenverordnung (StbGebV) geregelt. Die Gebührenverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften (StBGebV) wird vom Bundesministerium der Finanzen erlassen. Steuerberater sind an die Steuerberatergebührenverordnung gebunden, soweit es um Steuerberatung geht. Steuerberatung bzw. Tätigkeiten im Rahmen der Hilfeleistung in Steuersachen werden auch als Vorbehaltsaufgaben bezeichnet. Diese gilt also insbesondere für Tätigkeiten wie
Die Gebührenverordnung gilt nicht für den Bereich der so genannten vereinbaren Tätigkeiten. Für Verfahren vor den Finanzgerichten verweist die Steuerberatergebührenverordnung auf die Gebührenordnung der Rechtsanwälte (RVG). Die relativ komplizierte gesetzliche Regelung macht die Steuerberatergebühren nicht unbedingt transparent.
Die Steuerberatergebührenverordnung sieht einen Rahmen für die Gebühr vor, diese wird im Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände, vor allem des Umfangs und der Schwierigkeit der beruflichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens-und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers, nach billigem Ermessen vom Steuerberater bestimmt.
Der Gegenstandswert ergibt sich aus den Gebührenvorschriften für die einzelne Tätigkeit in Verbindung mit § 10 StBGebV. Der Gegenstandswert richtet sich danach in der Regel nach dem steuerlichen Interesse des Mandanten. Zum Teil gibt es in der SteuerberatergebührenverordnungMindestgegenstandswerte, die bei der Berechnung der Gebühren des Steuerberaters zu Grunde zu legen sind, auch wenn das steuerliche Interesse des Mandanten geringer ist.
Aus den Gebührentabellen A bis E ergibt sich dann unter Zugrundelegung des Gegenstandswertes und dem vom Steuerberater festgesetzten Gebührensatzes die Höhe der Steuerberatergebühr. Zusätzlich besteht ein Anspruch auf Auslagenersatz und Umsatzsteuer.
Weitere Informationen zu den Steuerberatergebühren finden Sie beim Steuerberater Michael Schröder aus Berlin: www.steuerschroeder.de
Abrechnung von Prüfungen von Bescheiden des Finanzamts nach der Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) im Einspruchsverfahren: Tatbestand des § 28 StBGebV („Prüfung von Steuerbescheiden“) erfüllt ist, da dies nach § 40 Abs. 2 StBGebV zu einer ermäßigten Geschäftsgebühr führt. FG Berlin-Brandenburg · Beschluss vom 20. Mai 2008 · Az. 9 KO 3/07 Gericht: FG...
II. Die gemäß § 149 Abs. 2 FGO zulässige Erinnerung gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss des Finanzgerichts Berlin vom 07. Februar 2005 hat teilweise Erfolg. Die dem Erinnerungsführer zu erstattenden Kosten waren im ausgesprochenen Umfang zu erhöhen.1) Prozess- und Verhandlungsgebühr des Klageverfahrensa) Nach § 47 a Satz 1 StBGebV ist die Vergütung nach bisherigem Recht zu berechnen, wenn der Auftrag zur Erledigung der Angelegenheit vor dem Inkrafttreten einer Änderung der Steuerberatergebührenverordnung - hier durch das Kostenrechtsmodernisierungsgesetz mit Wirkung ab dem 01. Juli 2004, wodurch § 45 StBGebV seither die entsprechende Anwendung der Bestimmungen des Gesetzes über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz/RVG) anordnet - erteilt wurde.Die Klage zum Aktenzeichen 7 K 6272/01 B erhob der Bevollmächtigte des Klägers mit Schriftsatz vom 7. August 2001, so dass nicht zweifelhaft erscheint, dass der unbedingte Auftrag hierzu vor der Änderung der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung zum 1. Januar 2002 und der Steuerberatervergütungsverordnung zum 1. Juli 2004 erteilt worden war.Gemäß § 45 der Gebührenverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften (Steuerberatungsgebührenverordnung) – StBGebV – in der vorliegend maßgeblichen bis zum 30. Juni 2004 geltenden Fassung sind für die Vergütung des Steuerberaters im Verfahren vor den Gerichten der Finanzgerichtsbarkeit die Vorschriften der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung - BRAGO - sinngemäß anzuwenden. Auch für die Bestimmung der maßgeblichen Fassung der Anlage 1 zu § 11 BRAGO ist gemäß § 134 Abs. 1 Satz 1 BRAGO die Vergütung nach bisherigem Recht zu berechnen, wenn der unbedingte Auftrag zur Erledigung derselben Angelegenheit vor dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung erteilt worden ist, denn die Änderung der BRAGO durch das Gesetz zur Umstellung des Kostenrechts auf Euro (KostREuroUG) wird von § 134 BRAGO erfasst (ebenso OLG München, Beschluss vom 16. April 2002 - 11 W 1138/02 - juris).b) Die entstandenen Prozess- und Verhandlungsgebühren hat der Kostenbeamte demnach zutreffend gemäß §§ 114 Abs. 1, 31 Abs. 1 Nr. 1, 11 Abs. 1 Sätze 1 und 2 BRAGO und gemäß der Anlage 1 zu § 11 BRAGO in der bis zum 31. Dezember 2001 gültigen Fassung („DM – Tabelle“) berechnet.Danach betrug bei einem Gegenstandswert bis 4.000 DM die volle Gebühr 265 DM = 135,49 €, so dass abzüglich der auch vom Erinnerungsführer vollzogenen Kürzung um 10 % gemäß der Ermäßigungssatz-AnpassungsVO vom 15. April 1996 (BGBl. I S. 604) die volle Gebühr mit 121,94 € zutreffend berechnet ist. Hiergegen hat sich auch der Erinnerungsführer zuletzt nicht mehr gewandt und erkannt, dass der abweichenden Berechnung seiner Bevollmächtigten mit je 144,90 € unzutreffend die erst zum 1. Januar 2002 in Kraft getretene Euro-Gebührentabelle zugrunde gelegt wurde.2) Geschäftsgebühr des Vorverfahrensa) Die erstattungsfähige Geschäftsgebühr für die Vertretung des Erinnerungsführers im Vorverfahren beträgt gemäß §§ 40 Abs. 1 Nr. 1, 41 Abs. 1 StBGebV 5 Zehntel bis 10 Zehntel der Gebühr nach Tabelle E. Maßgeblich ist auch hier schon wegen ihrer Entstehung im Jahre 2000 die „DM-Tabelle“ - Anlage 5 Tabelle E, Rechtsbehelfstabelle zur StBGebV in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung vom 20.08.1998 (BGBl. I 1998, 2377).b) Entgegen der Berechnung des Kostenbeamten ist die Ermäßigung gemäß § 41 Abs. 3 StBGebV nicht anwendbar. Die Voraussetzungen gemäß § 41 Abs. 3 StBGebV, wonach sich die Geschäftsgebühr auf 3 bis 8 Zehntel einer vollen Gebühr ermäßigt, wenn Gebühren nach § 28 StBGebV entstanden sind, ist nicht gegeben. Für den Bevollmächtigten des Erinnerungsführers ist vor der Erhebung des Einspruchs keine Gebühr nach § 28StBGebV angefallen.Gemäß § 28 StBGebV hat der Steuerberater für die Prüfung eines Steuerbescheides die Zeitgebühr zu erhalten. Nach allgemeiner Ansicht erfasst die Regelung nicht nur Steuerfestsetzungsbescheide im Sinne des § 155 AO, sondern auch weitere nach Maßgabe der Abgabenordnung erlassene Bescheide die in „steuerbescheidähnlicher“ Form ergehen (vgl. Eckert, Steuerberatergebührenverordnung, 4. Auflage, 2003, Anm. 2 zu § 28 StBGebV). Auch der Senat geht davon aus, dass der Begriff des Steuerbescheides im Sinne des § 28 StBGebV nicht auf den Steuerbescheid im Sinne des § 155 Abs. 1 AO beschränkt ist. Bei der vorliegend gebotenen Auslegung ist auch zu berücksichtigen, dass gemäß § 2 StBGebV die Gebühren in sinngemäßer Anwendung der Vorschriften der Steuerberatergebührenverordnung zu bemessen sind, wenn in dieser Verordnung über die Gebühren für eine Berufstätigkeit des Steuerberaters nichts bestimmt ist.Aus dem Wortgehalt des § 28 StBGebV, aus dem Sinn und Zweck der Regelung und aus der nach § 2 StBGebV gebotenen sinngemäßen Anwendung kann jedoch nicht geschlossen werden, dass § 28 StBGebV auf alle nach Maßgabe der §§ 118 ff AO bekannt gegebenen Verwaltungsakte anwendbar ist (so FG Düsseldorf, Beschluss vom 19. Februar 2001, 13 KO 7104/00 KF, EFG 2001, 858 unter Hinweis auf FG Sachsen, Beschluss vom 31. August 1998, 3 KO 13/98, D-spezial 1998, Nr. 45, 7 und juris).Eine erweiternde Auslegung des Begriffs des „Steuerbescheides“ im Sinne des § 28 StBGebV auf alle Verwaltungsakte, die nach der Abgabenordnung erlassen werden, lässt der Wortgehalt der gesetzlichen Regelung nicht zu. Von einer zulässigen Wortgehaltsauslegung gedeckt erscheint die Auslegung im Sinne von „steuerlicher Bescheid“, so dass der Anwendungsbereich nicht auf den Steuerbescheid im Sinne des § 155 AO beschränkt bleibt. Nach Maßgabe der §§ 118 AO sind aber auch sonstige Verwaltungsakte der Finanzbehörden zu erlassen – wie etwa der dem vorliegenden Verfahren zugrunde liegende Bescheid über die Auferlegung von Vollstreckungskosten, sonstige im Rahmen des Vollstreckungsverfahren erlassene Verfügungen oder z.B. die Anordnung von Prüfungsmaßnahmen (vgl. hierzu die Anwendung von § 28 StBGebV verneinend FG Berlin, Beschluss vom 1. Juli 1986 - V 70/85, EFG 1986, 625). Diese können nicht als Steuerbescheide, auch nicht bei einer weiten Auslegung dieses Begriffs im Sinne von „steuerliche“ Bescheide subsumiert werden, da sie die Steuerfestsetzung weder unmittelbar noch mittelbar berühren und auch nicht - wie etwa der Haftungsbescheid - akzessorisch mit dem Steuerbescheid verbunden sind.Eine auf alle nach Maßgabe der §§ 118 AO erlassenen Verwaltungsakte ausgedehnte Anwendung des § 28StBGebV würde auch dem hiermit verfolgten gesetzgeberischen Ziel, wie dieses aus der Gesetzesbegründung ersichtlich wird, nicht entsprechen: Danach soll durch die vorgesehene Zeitgebühr der (zusätzliche) zeitliche Aufwand erfasst werden, den der Steuerberater hat, um einen Steuerbescheid zu überprüfen. Er soll die Zeitgebühr für die Bescheidprüfung erhalten, gleichgültig ob er die Steuererklärung, die dem zu prüfenden Bescheid zugrunde liegt, selbst angefertigt hat oder nicht. Der Ansatz der gesonderten Gebühr sei auch in den Fällen gerechtfertigt, in denen der Steuerberater die Steuererklärung selbst vorbereitet hat, weil die Prüfung des Bescheids nicht nur einen Vergleich der mit der Veranlagung zu Grunde gelegten Beträge mit den Angaben in der Steuererklärung erfordert, sondern daneben eine Prüfung der Kassenabrechnung der Finanzbehörde einschließlich etwaiger Umbuchungen sowie eine Überprüfung der Vorauszahlungen anhand des im Vorauszahlungszeitraum erzielten Betriebsergebnisses notwendig mache (so die amtliche Begründung zu § 28 StBGebV, zitiert bei Eckert, a. a. O.) Diese Erwägungen des Gesetzgebers belegen, dass die besonderen Anforderungen erfasst werden sollen, die bestehen, wenn eine vom Finanzamt erfolgte Steuerberechnung und -festsetzung zu überprüfen ist. Die Zeitgebühr ist jedoch nicht für die allgemeinen Rechtmäßigkeitsprüfungen vorgesehen, die zu jedem behördlichen Bescheid in Betracht kommen.Diese abweichende Zielrichtung verbietet auch die sinngemäße Anwendung gemäß § 2 StBGebV im vorliegenden Fall. Es besteht kein Bedarf, die vor der Erhebung des Einspruchs gebotene Rechtmäßigkeitsprüfung durch die Zeitgebühr gemäß § 28 StBGebV zu entlohnen. Diese Tätigkeit wird durch die Geschäftsgebühr gemäß § 40, 41StBGebV ausreichend abgedeckt. Ein abweichender Ansatz würde letztlich auch dazu führen, dass die von § 41Abs. 3 StBGebV vorgesehene ermäßigte Gebühr - und nicht die Grundnorm des Absatzes 1 der Bestimmung – regelmäßig für die Berechnung der Kosten des Vorverfahrens maßgeblich wäre, so dass entgegen der gesetzgeberischen Systematik für § 41 Abs. 1 StBGebV kein Anwendungsbereich mehr verbliebe.c) Ist danach der Gebührenrahmen gemäß § 41 Abs. 1 StBGebV maßgeblich, ist von der Mittelgebühr von 7,5/10 der Geschäftsgebühr auszugehen.Gemäß § 11 StBGebV in der bis zum 31. Dezember 2006 geltenden Fassung, hatte der Steuerberater, soweit für die Gebühren ein Rahmen vorgesehen ist, diese im Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere der Bedeutung der Angelegenheit, des Umfanges und der Schwierigkeit der beruflichen Tätigkeit nach billigem Ermessen zu bestimmen. Der Ansatz des Höchstwertes der Geschäftsgebühr für das Vorverfahren wäre nur dann ermessensgerecht, wenn die Streitsache tatsächlich und/oder rechtlich schwierig gelagert war, ein umfangreiches Tätigwerden des Bevollmächtigten erforderte und/oder der jeweiligen Streitentscheidung eine über den konkreten Einzelfall hinausgehende Bedeutung für die Beteiligten zukommt.Die vorliegenden Verfahrensakten lassen einen solchen über das Normalmaß hinausgehenden Arbeitsaufwand des Bevollmächtigten nicht erkennen. Im Verwaltungsvorverfahren waren lediglich die eineinhalbseitige Einspruchsschrift vom 18. Dezember 2000 und ein weiterer kurzer Schriftsatz vom 26. Januar 2001 zu fertigen. Auch erstrecken sich die Ausführungen weitgehend auf die Darstellung des tatsächlichen Geschehensablaufes, aus dem der rechtliche Einwand der Unangemessenheit der Vollstreckungsmaßnahme abgeleitet wurde. Die Erörterung einer schwierigen Sach- oder Rechtslage war nicht gefordert. Unzutreffend ist auch der klägerische Einwand, ein besonderer Arbeitsaufwand sei für den Bevollmächtigen aufgrund der unangemessenen zeitlichen Verzögerung des Einspruchsverfahrens durch den Erinnerungsführer entstanden: Der am 19. Dezember 2000 eingegangene Einspruch wurde durch die Einspruchsentscheidung vom 9. Juli 2001 beschieden, ohne dass der Bevollmächtigte nach seiner Stellungnahme vom 26. Januar 2001 erneut hätte tätig werden müssen.d) Gemäß Anlage 5 Tabelle E (Rechtsbehelfstabelle) zur StBGebV - in der vorliegend maßgeblichen Fassung betrug bei einem Gegenstandswert bis 4.000 DM eine volle Gebühr 265 DM (135,49 €), danach die 7,5/10 Mittelgebühr 198,75 DM = 101,62 €.Die Kostenfestsetzung war um die Differenz aus dem festgesetzten Betrag von 74,52 € und der tatsächlich zulässig berechneten 7,5/10 Gebühr von 101,62 € (Differenz 27,10 €) nebst der auf den Erhöhungsbetrag entfallenden 16 % Umsatzsteuer in Höhe von 4,34 €, damit um 31,44 € zu erhöhen.e) Zudem ist die erst im Erinnerungsverfahren geltend gemachte Auslagenpauschale bei den Kosten des Vorverfahrens erstattungsfähig. Diese ist jedoch nicht mit 20,00 € zu berechnen. Der Pauschsatz gemäß § 16StBGebV ist mit 15 vom Hundert der Gebühren bzw. max. 20,00 € zu berücksichtigen, somit vorliegend nur in Höhe des Betrages von 15,24 € = 15 % der Geschäftsgebühr in Höhe von 101,62 €. Die Kostenfestsetzung war um diesen Betrag nebst der hierauf entfallenden 16 % Umsatzsteuer in Höhe von 2,44 € um weitere 17,68 € zu erhöhen.Insgesamt war somit eine Erhöhung der erstattungsfähigen Kosten von 49,12 € vorzunehmen.3) Die Kostenentscheidung beruht auf § 135 Abs. 1 FGO. Die Entscheidung über die Erinnerung gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss ergeht gerichtsgebührenfrei, weil das Kostenverzeichnis (Anlage 1 zum Gerichtskostengesetz) eine Gebühr für diesen Beschluss nicht vorsieht. Die Pflicht zur Kostentragung beschränkt sich demgemäß auf die Auslagen des Gerichts und die außergerichtlichen Kosten.
Die „Verordnung zum Erlass und zur Änderung steuerlicher Verord- nungen", in der in Artikel 5 auch die Novellierung der Steuerberater gebührenverordnung, künftig Steuerberatervergütungsverordnung (StBW), enthalten ist, ist in der Ausgabe des Bundesgesetzblattes (Nr. 59, Teil I, Seite 2637 ff.) vom 19. Dezember 2012 veröffentlicht worden. Die Neuerungen können ab dem Tag nach der Verk�...
Die „Verordnung zum Erlass und zur Änderung steuerlicher Verord- nungen", in der in Artikel 5 auch die Novellierung der Steuerberater gebührenverordnung, künftig Steuerberatervergütungsverordnung (StBW), enthalten ist, ist in der Ausgabe des Bundesgesetzblattes (Nr. 59, Teil I, Seite 2637 ff.) vom 19. Dezember 2012 veröffentlicht worden. Die Neuerungen können ab dem Tag nach der Verkündung, mithin ab dem 20. Dezember 2012, angewendet werden. Hierbei ist jedoch die Über- gangsvorschrift des § 47a StBW zu beachten. Demnach ist die Steuerberatervergütungsverordnung dann anzuwenden, wenn der Auftrag zur Erledigung der Angelegenheit, die abgerechnet werden soll, nach dem 19. Dezember 2012 erteilt wurde.

References: §14
 §4
 §5
 § 15
 § 50
 § 50
 § 89
 § 90
 § 94
 § 95
 § 57
 § 10
 § 28
 § 40
 § 149
 § 47
 § 45
 § 45
 § 11
 § 134
 § 134
 § 11
 § 41
 § 41
 § 28
 § 28
 § 28
 § 155
 § 28
 § 28
 § 155
 § 2
 § 28
 § 2
 § 28
 § 28
 § 155
 § 28
 § 28
 § 28
 § 2
 § 28
 § 40
 § 41
 § 41
 § 41
 § 11
 § 16
 § 135
 § 47