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Timestamp: 2018-11-20 01:00:15+00:00

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Sonntag, 07 Dezember 2008 22:12
Bochum Astrostars – BG Hagen 60:78 (40:42)
Nach der Verletzungsmisere, waren die BG Damen an diesem Wochenende nur zu sechst und mussten auswärts bei den Bochum Astrostars antreten. Glücklicherweise konnte Lisa Mehl von den 2. Damen aushelfen, so dass zumindest 2 Spielerinnen auf der Bank Platz nehmen konnten.
Die Volmestädterinnen hatten aufgrund des Personalmangels nichts zu verlieren und wollten gegen den Tabellenvorletzten Kräfte sparend, aber durchaus aggressiv agieren. Im 1. Viertel gelang das zwar zeitweise in der Offensive, obwohl die Freiwurfquote mehr als zu wünschen übrig ließ, doch in der Verteidigung war man zu nachlässig und bekam vor allem die Spielerin Katzy, die allein 11 Punkte in diesem Abschnitt erzielte, nicht in den Griff. Somit erwischten die Hagener mit 26:16 einen klassischen Fehlstart.
Im zweiten Viertel nahm die BG dann die Würfe konsequenter und der Drang zum Korb, um dann meistens eine freistehende Spielerin mit einem gelungenen Pass in Szene zu setzen, war besser. Die Freiwurfquote bliebt bis zur Halbzeit zwar extrem schlecht (26/12), doch dadurch, dass die Hagener von außen trafen, fanden sie tatsächlich zurück ins Spiel und gingen sogar kurz vor der Habzeitsirene in Führung.
Anschließend kam das beängstigende 3. Viertel, in dem die BG die Saison über meistens nicht in Tritt kam. Doch dieses Mal sollte das anders sein. Nach dem 45:44 in der 2. Minute zu Gunsten der BGH, folgte ein 19:0-Lauf, indem vor allem Sabrina Wisniewski aufdrehte und drei 3er versenkte. Aber auch die Freiwürfe und Korbleger fanden durch mehr Konzentration ihr Ziel. Somit war das Spiel gelaufen und auch das letzte Viertel entschied die BG für sich.
Nach einigen schweren Wochen, haben sich alle 7 Spielerinnen motiviert gezeigt. Sowohl ein teilweise gutes Mannschaftsspiel als auch förderliche Einzelaktionen brachten der BG endlich einmal wieder einen Sieg ein. Sehr erfreulich war der Einsatz von Lisa Mehl, die ihren Job auf dem Feld tadellos machte. Nun steht nächste Woche noch das letzte Heimspiel in diesem Jahr an, das die BG unbedingt gewinnen will, um sich vor der Weihnachtspause im Mittelfeld zu etablieren.
Sonntag, 30 November 2008 09:51
BG Hagen – TuS Breckerfeld 45:48 (29:24)
Die Pechsträhne wollte bei den BG Damen auch die letzte Woche nicht vorübergehen. Nachdem die Damen Anfang der Woche die Diagnose „Kreuzbandriss“ von Centerspielerin Cassandra Krüger erhielten, erlitt unter der Woche während des Trainings zudem Centerin Jana Elflein einen Bänderriss und Aufbauspielerin Christin Kubertzki eine heftige Bänderdehnung im Fuß. Beide fielen für das Spiel gegen Breckerfeld aus.
Die BG Damen, die dieses Wochenende vertretungsweise von Niels Sadowsky gecoacht wurden, da Trainerin Mareen Thimm eine Veranstaltung an der Uni hatte, starteten gut. Vor allem zum Ende des 1. Viertels konnten sie die Führung behaupten und bauten diese zu Beginn der zweiten 10 Minuten durch mehr Intensität etwas aus.
Was danach folgte lässt sich nur schwer in Worte fasse. Durch Nachlässigkeiten kam der Gegner Punkt für Punkt näher heran, so dass die Führung zur Halbzeit magerer ausfiel, als sie hätte sein können. Dem nicht genug, schalteten die BG Damen im 3. Viertel völlig ab und „schossen die Lampen aus“. In diesem Viertel wurde KEIN (!) Korb erzielt, so dass der Gegner mit 9 Punkten ungehindert davon ziehen konnte. Dieser Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden und die BGH musste erneut eine knappe Niederlage erfahren.
Leider brach sich Aufbauspielerin Lea Mentgen in der letzten Minute des Spiels einen Finger und reiht sich somit auch in das „BG Lazarett“ ein.
Pauli (10); Sadowsky (14); Haller (2); Diehl (-); Mentgen (9); Wisniewski (-); Stratmann (-); Löwen (3); Schrage (3); Mengeringhaus (4).
Montag, 24 November 2008 07:12
BG Hagen – TSV Hagen 1860 II 60:63 (26:36)
Die bisherige Saison steht einfach unter keinem guten Stern für die Damen der BG Hagen. Wieder einmal folgte keine optimale Trainingswoche, da gleich die Hälfte des Teams arbeitsbedingt, erkrankt oder durch private Verpflichtungen nur einmal bzw. kein Mal trainieren konnte. Mit Sabrina Wisniewski (Viruserkrankung) fiel einen Tag vor dem Spiel gegen den TSV Hagen zudem noch eine wichtige Stammspielerin komplett aus. Somit war die Devise der BGH „dem Druck der jungen TSV Mädchen möglichst gut Stand zu halten und so lange es geht das Spiel offen zu gestalten“.
Dies funktionierte erfreulicherweise gut. Die harte Verteidigung der TSV Mädchen in Form einer Ganzfeldpresse zwang die BGH immer wieder zu (teilweise dummen) Fehlern. So kam der TSV meist zu freien Korblegern. Da die Damen der BG dennoch in einigen Angriffen gut spielten und passten, blieben sie nach dem 1. Viertel mit 16:18 auf Tuchfühlung. Die zweiten 10 Minuten waren aus BG Sicht dann alles andere als willkommen. Direkt zu Beginn fiel mit Cassandra Krüger (Knieverletzung) die zuletzt solideste Centerspielerin der BG aus. Eine Diagnose wird morgen früh erwartet. Zudem summierten sich die Fehler im Ballvortrag und Frust, der sich gerade im Zurücklaufen zeigte, kam auf. Eine Folge dessen waren 10 magere Pünktchen in diesem Viertel, die die BG mit 29:39 in die Kabine gehen ließen.
Doch nach der Pause zeigten Thimm´s Spielerinnen eine tolle Moral und gaben nicht auf. Sie kämpften sich zurück ins Spiel, kamen aber leider nicht entscheidend heran, so dass das Spiel noch einmal hätte spannend wären können. Dies erfolgte dann nach einem furiosen Start in die letzten 10 Minuten. Mit einer 14:0-Serie schaffte die BG sogar die Führung auf 58:55 (37. Minute). Dabei wurden sowohl im Angriff meist gute und konsequente Entscheidungen getroffen als auch eine tolle mannschaftliche Verteidigung geboten. In den letzten Minuten erzielte die BG dann nur noch einen Korb und brachte den Gegner durch zum Teil dumme Fouls an die Freiwurflinie. Dieser verwandelte an dieser alle sicher und sicherte sich somit den knappen Sieg.
„Schade, diese Leistung hätte einen Sieg verdient gehabt. Am Ende fehlte meinem Team einfach die Kraft, die sicherlich durch die schlechte Trainingsbeteiligung bemerkbar machte. Außerdem muss man die Leistung der TSV Mannschaft, gerade an der Freiwurflinie (22:20), was sicherlich heute auch den Unterschied ausmachte, lobend anerkenn“, fügte Trainerin Mareen Thimm abschießend hinzu.
Die nächsten drei Spiele vor der Winterpause möchte die BGH auf jeden Fall wieder gewinnen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.
Pauli (9); Diehl (5); Schrage (7); Sadowsky (5); Mentgen (14); Löwen (-); Stratmann (8); Kubertzki (4); Elflein (2); Mengeringhaus (6); Krüger (-)
Montag, 17 November 2008 10:58
TV Jahn Siegen – BG Hagen 67:55 (39:29)
Die BG Damen mussten diesen Spieltag bereits schon unter der Woche, am Dienstagabend, in Siegen antreten. Obwohl die Weichen nach dem letztwöchigen Erfolg auf Sieg gestellt waren, verpassten es die Hagener durch einige Schwächephasen die nächsten zwei Punkte mit an die Volme zu nehmen.
„Schade, das war sicherlich unnötig“ war das Fazit von Trainerin Mareen Thimm. Nach einem durchwachsenden 1. Viertel, das ausgeglichen gestaltet werden konnte, leisteten sich die BG Damen im 2.Viertel katastrophale Defense-Fehler. Diese wurden konsequent von einem gut aufgelegten Gegner bestraft. Somit ging man mit einem 10-Punkte Rückstand in die Halbzeit. „Normalerweise ist die Verteidigung unsere große Stärke, die ich heute oftmals vermisst habe, daran müssen wir nun arbeiten, uns wieder mehr auf unsere Stärken konzentrieren und zurück in die Erfolgsspur finden“ resümierte Mareen Thimm.
Anschließend erhöhte die BG den Druck in der Verteidigung und punktete zudem häufig durch erfolgreiche Halbdistanzwürfe gegen die kontinuierliche Zonenverteidigung der Siegenerinnen. Das Spiel schien zu kippen, da die Volmestädterinnen sich zurück gekämpft hatten und mit nur 1 Punkt Rückstand in die letzten 10 Minuten gingen. Doch da lief nicht mehr viel zusammen. Im Angriff fanden die Würfe nicht mehr ihr Ziel und in der Defense spielte der Gegner clever und kam immer wieder zu leichten Punkten. Vor allem die gegnerische Flügelspielerin Becker bekam die BG nicht in den Griff, die insgesamt 28 Punkte für die Siegenerinnen verbuchte.
Nun gilt es weiterhin konsequent an der Offensive zu arbeiten, die in den letzten beiden Spielen in Ansätzen gut funktionierte, aber auch defensiv wieder zu alter Stärke zu finden und die Fehler abzubauen, damit die BGH aus dem gut bestückten Kader auch wieder Erfolge schöpfen kann!
Pauli (6); Diehl (3 / 1 Dreier); Haller (6); Mentgen (11); Wisniewski (14/ 3 Dreier); Löwen (-); Kubertzki (2); Elflein (4); Mengeringhaus (4); Krüger (5)
Sonntag, 26 Oktober 2008 21:38
SG Ruhrbaskets – BG Hagen 67:56 (36:32)
Am 5. Spieltag mussten die BG Damen bereits unter der Woche, am Mittwochabend, gegen die Ruhrbaskets aus Witten antreten. In einer äußerst rutschigen Halle, in der man nur auf einem Drittel spielen konnte und die Körbe als „Heimkörbe“ betitelt werden konnten, gestaltete sich die Aufgabe für die BGH schwerer als erwartet.
In einem sehr munterem 1. Viertel, in dem beide Teams gut von außen trafen, lagen die Hagener am Ende bereits mit 18:24 hinten, nicht zuletzt, weil die Wittenerinnen drei 3er versenkten. Die Ruhrbaskets spielten eine kontinuierliche Zonenverteidigung. Mit dieser kam die BG nach und nach besser zurecht, suchte den Drang zu Korb und traf zudem wichtige Würfe von außen. Auch die Verteidigung wurde intensiver und besser, so dass Witten mehr Probleme im Ballvortrag bekam. Einzig Unkonzentriertheiten und manchmal zu wenig Entschlossenheit in der Verteidigung ließen den Gegner immer wieder punkten.
Nach der Halbzeitpause wollten die Hagener den Druck in der Defense erhöhen und auch in der Offense weiter die freien Würfe nehmen. Das gelang auch weitesgehend, nur die Würfe fanden nicht mehr ihr Ziel. Der gegnerische Korb schien wie zugenagelt. Infolgedessen erzielte die BGH magere 9 Punkte im 3. Viertel. Auch ein aufbäumen im letzten Viertel half nichts mehr, da Witten clever spielte und den Vorsprung über die Zeit brachte. Die BGH traf weiterhin nicht kam somit nicht mehr entscheidend heran. Zudem hatte Witten auf der Centerposition an diesem Abend Größenvorteile und nutzte diese auch geschickt aus.
„In dem Spiel wäre sicherlich mehr drin gewesen“, urteilte Trainerin Mareen Thimm nach dem Spiel. „Dennoch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft und sah sich einem wirklich guten Gegner gegenüber“.
Pauli (10), Diehl (1), Haller (5), Mentgen (10), Wisniewski (6), Löwen (3), Kubertzki (5), Elflein (-), Krüger (14), Matthies (2).

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