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Timestamp: 2016-10-23 14:35:53+00:00

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2A.780/2006 (31.10.2007)
2A.780/2006 /wim
Erben des Dr. AX.________, n�mlich:,
EX.________,
alle drei vertreten durch SwissInterTax AG,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis vom 22. Oktober 2003.
BX.________ war mit AX.________ verheiratet und am 1. Januar 1999 im Kanton Wallis wohnhaft. Die beiden Ehegatten hatten am 26. Januar 1988 einen Ehevertrag abgeschlossen, mit dem sie sich den Bestimmungen der allgemeinen G�tergemeinschaft unterstellten. Am 3. Januar 1999 verstarb BX.________. Als gesetzliche Erben hinterliess sie ihren Ehegatten und die drei S�hne C.________, D.________ und EX.________.
Am 7. M�rz 1999 schlossen die Erben von BX.________ r�ckwirkend auf den 3. Januar 1999 (Todestag) einen Erbteilungsvertrag ab. Dieser sah unter anderem vor, dass s�mtliche Liegenschaften in den Kantonen Wallis, Z�rich und Luzern, die bis dahin zum Gesamtverm�gen der Ehegatten X.________ geh�rt hatten, ins Alleineigentum des �berlebenden Ehemannes AX.________ �bergingen. Das Wertschriftenverm�gen wurde im Rahmen eines Erbvorbezugs an die S�hne verteilt.
Am 10. April 1999 verlegte AX.________ seinen Wohnsitz nach Z�rich, wo er am 1. Januar 2004 verstarb. Als Erben hinterliess er seine drei S�hne.
Nachdem die Steuererkl�rung 1999/2000 auf der Grundlage der Einkommensverh�ltnisse der Eheleute X.________ von 1997 und 1998 eingereicht worden war, stellte die Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer des Kantons Wallis AX.________ am 1. M�rz 2000 eine als "ordentliche Veranlagung" bezeichnete Rechnung f�r die direkte Bundessteuer 1999 zu. Das steuerbare Einkommen wurde dabei mit Fr. 2'627'100 veranlagt. Am 5. April 2000 nahm dieselbe Amtsstelle eine Korrektur vor und erh�hte, wiederum in einer als "ordentliche Veranlagung" bezeichneten Rechnung, das steuerbare Einkommen auf Fr. 2'753'900. Am 8. Juni 2000 stellte AX.________ einen Antrag auf Zwischenveranlagung per 3. Januar 1999 wegen des Todes seiner Ehefrau bzw. wegen der auf diesen Tag hin r�ckwirkenden Erbteilung, beruhend auf einem steuerbaren Einkommen von Fr. 788'496.
Mit Schreiben vom 11. Januar 2001 teilte die Steuerverwaltung des Kantons Wallis (Bezirkssteuerkommission Siders) AX.________ mit, dass wegen des Todes von BX.________ f�r die Staats- und Gemeindesteuern sowie f�r die direkte Bundessteuer eine erste Zwischenveranlagung (der Einfachheit halber nicht per 3. Januar 1999, sondern) per 1. Januar 1999 vorzunehmen sei. Die Erbteilung vom 7. M�rz 1999, die mit einem Erbvorbezug zugunsten der S�hne verbunden gewesen sei, stelle bei der direkten Bundessteuer keinen Zwischenveranlagungsgrund dar. Im �brigen sei der Kanton Wallis f�r die ganze Periode 1999/2000 zust�ndig f�r die direkte Bundessteuer.
Am 17. Januar 2001 verschickte die Steuerverwaltung des Kantons Wallis die korrigierten ordentlichen Veranlagungen bzw. Rechnungen f�r die Staats- und Gemeindesteuer sowie f�r die direkte Bundessteuer. Sie verf�gte darin eine direkte Bundessteuer 1999 von Fr. 86'393.20, die sie auf einem steuerbaren Einkommen von Fr. 2'731'800 berechnete, besteuert f�r 99 Tage. Die Rechnung enthielt den Vermerk: "Diese Rechnung berichtigt diejenige vom 05.04.00". Entgegen dem Schreiben der Steuerverwaltung vom 11. Januar 2001 wurde bei der direkten Bundessteuer keine Zwischenveranlagung wegen des Todes von BX.________ vorgenommen. Auch f�r die Erbteilung bzw. den Erbvorbezug erfolgte, diesmal in �bereinstimmung mit der schriftlichen Vorank�ndigung, keine Zwischenveranlagung bei der direkten Bundessteuer.
Am 5. Februar 2001 erhob AX.________ Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis. Hinsichtlich der direkten Bundessteuer machte er darin im Wesentlichen geltend, die ordentliche Veranlagung f�r 99 Tage sei rechtswidrig, und er forderte eine Zwischenveranlagung auf den Todestag seiner Ehefrau. Demgem�ss beantragte er, f�r die Zeit vom 1. Januar bis zum 3. Januar 1999 eine ordentliche Veranlagung beruhend auf einem Einkommen von Fr. 2'733'939 und ab dem 4. Januar 1999 eine Zwischenveranlagung beruhend auf einem Einkommen von Fr. 788'496 vorzunehmen.
Am 17. Juli 2003 wurde AX.________ mitgeteilt, dass bei der Veranlagung der direkten Bundessteuer eine Ab�nderung zu seinen Ungunsten (reformatio in peius) nicht ausgeschlossen sei, weil der Kanton Wallis die direkte Bundessteuer nur f�r 99 Tage statt f�r die gesamte Steuerperiode 1999/2000 erhoben habe.
Am 21. November 2006 verschickte die Steuerrekurskommission des Kantons Wallis den Beschwerdeentscheid, den sie am 22. Oktober 2003 gef�llt hatte. Hinsichtlich der direkten Bundessteuer wies sie darin die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen ab; gleichzeitig �nderte sie die Veranlagung zu Ungunsten von AX.________ ab, indem sie festlegte, die direkte Bundessteuer sei f�r die gesamte Steuerperiode 1999/2000 (1. Januar 1999 bis 31. Dezember 2000) vom Kanton Wallis zu erheben (Ziffer 2 des Dispositivs des Entscheids). Schliesslich auferlegte sie AX.________ die Verfahrenskosten (Ziffer 3 des Dispositivs des Entscheids).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 22. Dezember 2006 an das Bundesgericht beantragen C.________, D.________ und EX.________ als Erben von AX.________, den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis vom 22. Oktober 2003 aufzuheben; eventuell sei eine Veranlagung gem�ss dem Zwischenveranlagungsantrag vom 8. Juni 2000 vorzunehmen.
Die Steuerverwaltung des Kantons Wallis schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Die kantonale Steuerrekurskommission hat sich dazu nicht ge�ussert. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung stellt Antrag auf R�ckweisung der Sache an die kantonale Steuerverwaltung (Bezirkssteuerkommission Siders) zur erg�nzenden Untersuchung und zu neuem Entscheid.
W�hrend der H�ngigkeit des Verfahrens vor der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis wurden die S�hne des Ehepaars X.________, C.________, D.________ und EX.________, jeweils von ihren Wohnsitzkantonen rechtskr�ftig f�r die direkte Bundessteuer 1999/2000 veranlagt. Diese Veranlagungen beruhen grunds�tzlich auf der Teilungsvereinbarung vom 7. M�rz 1999 bzw. auf einer r�ckwirkenden Erbteilung per 3. Januar 1999.
Mit separater Eingabe vom 22. Dezember 2006 haben C.________, D.________ und EX.________ gegen dasselbe Urteil der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis vom 22. Oktober 2003 beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht, soweit es sich auf die Kantons- und Gemeindesteuern der gleichen Steuerperiode bezieht (Verfahren 2P.336/2006).
1.1 Der angefochtene Entscheid erging vor dem 1. Januar 2007, d.h. vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110; vgl. AS 2006 1242). Das Verfahren richtet sich daher noch nach dem Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943 (OG; siehe Art. 132 Abs. 1 BGG).
1.2 W�hrend der langen Dauer der Redaktion des angefochtenen Entscheides, aber nach F�llung desselben, ist der steuerpflichtige Ehemann bzw. Vater verstorben. Dass trotzdem der (verstorbene) Steuerpflichtige und nicht seine Erben ins Recht gefasst wurde, f�hrt jedoch nicht zur Nichtigkeit des angefochtenen Entscheides. Nach Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) treten zwar die Erben in die Rechte und Pflichten eines verstorbenen Steuerpflichtigen ein. Im vorliegenden Fall hatte die Vorinstanz ihr Urteil aber bereits gef�llt, als der Steuerpflichtige verschied. Die drei S�hne, deren Erbenqualit�t unbestritten ist, sind inzwischen vor Bundesgericht in das Verfahren eingetreten und daher auch zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 103 lit. a OG berechtigt (vgl. Art. 40 OG in Verbindung mit Art. 6 BZP).
Die Beschwerdef�hrer machen verschiedene Verfahrensm�ngel geltend. Wie es sich damit verh�lt, kann offen bleiben, da die Beschwerde bereits aus anderem Grunde gutzuheissen und die Sache an die Bezirkssteuerkommission Siders zur�ckzuweisen ist, womit die Beschwerdef�hrer ihre prozessualen Rechte nochmals vollumf�nglich werden wahrnehmen k�nnen.
3.1 Nach Art. 45 lit. c DBG wird beim Einkommen einer nat�rlichen Person unter anderem bei Verm�gensanfall von Todes wegen eine Zwischenveranlagung durchgef�hrt. Unter diese Bestimmung f�llt nicht nur der Erwerb der Erbschaft, sondern jede Verm�gens- und Einkommensver�nderung, die wegen des Todes des Erblassers insbesondere beim �berlebenden Ehegatten eintritt. Auch die Verm�genswerte, die dieser bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung erh�lt, stellen einen Verm�gensanfall von Todes wegen im Sinne von Art. 45 lit. c DBG dar. Die Zwischenveranlagung ist die Folge davon, dass die Steuerpflicht des Verstorbenen mit dessen Tode endet (vgl. Art. 8 Abs. 2 DBG; Urteil des Bundesgerichts 2P.217/1998 und 2A.320/1998 vom 27. August 1999 in Pra 1999 Nr. 186 S. 966 und Pra 2000 Nr. 114 S. 668, E. 6 und 7).
3.2 Am 3. Januar 1999 verstarb BX.________, weshalb gegen�ber ihrem damals �berlebenden Ehegatten AX.________ - bzw. inzwischen dessen Erben als Rechtsnachfolger - eine Zwischenveranlagung wegen Verm�gensanfalles von Todes wegen mit Wirkung ab dem 4. Januar 1999 vorzunehmen ist. Zust�ndig f�r die Erhebung der direkten Bundessteuer ist der Kanton, in dem der Steuerpflichtige zu Beginn der Steuerperiode oder der Steuerpflicht seinen steuerrechtlichen Wohnsitz hat (Art. 105 Abs. 1 DBG). Verlegt ein Steuerpflichtiger seinen Wohnsitz w�hrend der Steuerperiode in einen anderen Kanton, so beginnt die Zust�ndigkeit des Zuzugskantons am 1. Januar des dem Zuzug folgenden ungeraden Kalenderjahres, wenn der Wegzugskanton noch die zweij�hrige Veranlagung mit Vergangenheitsbemessung anwendet (Art. 11 lit. b der Verordnung vom 16. September 1992 �ber die zeitliche Bemessung der direkten Bundessteuer bei nat�rlichen Personen; SR 642.117.1; Rainer Zigerlig/Guido Jud, in: Zweifel/Athanas, Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, I/2b Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], Basel/Genf/M�nchen 2000, N 5 zu Art. 105 DBG). Das trifft hier f�r den fraglichen Kanton Wallis im massgebenden damaligen Zeitpunkt zu.
3.3 Die Ehegatten X.________ hatten ihren Wohnsitz am 1. Januar 1999 im Kanton Wallis. Obwohl AX.________ am 10. April 1999 seinen Wohnsitz in den Kanton Z�rich verlegte, blieb der Kanton Wallis f�r die ganze Periode 1999/2000 zust�ndig f�r die Erhebung der direkten Bundessteuer, wie die Vorinstanz zu Recht angenommen hat und was, soweit ersichtlich, von den Beschwerdef�hrern nicht bestritten wird. Ebenfalls nicht ausdr�cklich angefochten ist die ordentliche Veranlagung f�r die ersten drei Tage des Jahres 1999 (bis zum Todestag von BX.________). Zwar bezeichnen es die Beschwerdef�hrer als nebens�chlich, ob die Zwischenveranlagung nun auf den 1. oder den 4. Januar datiert wird, sie f�hren aber ausdr�cklich aus, die Grundveranlagung sei nie Gegenstand des vom Steuerpflichtigen angestrengten Verfahrens gewesen. Die Zwischenveranlagung ist mithin f�r die direkte Bundessteuer vom 4. Januar 1999 bis zum 31. Dezember 2000 vorzunehmen.
3.4 In den Akten findet sich f�r die direkte Bundessteuer keine eigentliche Zwischenveranlagungsverf�gung, die auf dem Zwischenveranlagungsgrund des Todes von BX.________ beruht. Bei der Veranlagung vom 5. April 2000 handelt es sich nicht um eine Zwischentaxation. Das Schreiben der Bezirkssteuerkommission Siders vom 11. Januar 2001, das im angefochtenen Urteil als Einspracheentscheid bezeichnet wird, enth�lt keine konkreten Zahlen. Die als "ordentliche Veranlagung" �berschriebene Rechnung vom 17. Januar 2001 beruht auf einer Veranlagungsverf�gung gleichen Datums, die sich darauf beschr�nkt, die ordentlichen Steuer 1999/2000 f�r 99 Tage zu erheben, ohne den durch den Tod der Ehefrau des Steuerpflichtigen bewirkten �nderungen des Einkommens Rechnung zu tragen, was gerade f�r die direkte Bundessteuer deutlich aus der Veranlagung selbst hervorgeht. Damit fehlt es an einer Zwischenveranlagung gem�ss Art. 45 lit. c DBG. Schon aus diesem Grund ist die Beschwerde daher gutzuheissen und das angefochtene Urteil aufzuheben.
3.5 Die Beschwerdef�hrer beantragen haupts�chlich, den angefochtenen Entscheid einfach aufzuheben, ohne die Sache an eine der Vorinstanzen zur�ckzuweisen. Dieses Begehren wird in der Beschwerdebegr�ndung verbunden mit dem Vorschlag, die bei den Nachkommen vorgenommene Besteuerung bei der direkten Bundessteuer als gen�gend gelten zu lassen. Dies ist schon deshalb mit dem objektiven Bundesrecht nicht vereinbar, weil die Zwischenveranlagung bei der direkten Bundessteuer f�r den steuerpflichtigen Ehegatten bzw. Vater ab dem Zeitpunkt des Eintretens des Zwischenveranlagungsgrunds, d.h. vom 4. Januar 1999 an, f�r die ganze Steuerperiode 1999/2000 vom Kanton Wallis vorgenommen werden muss. Aufgrund der Komplexit�t des vorliegenden Falles und der erforderlichen neuen Berechnungen kann das Bundesgericht die notwendige Veranlagung auch nicht selbst vornehmen. Vielmehr rechtfertigt es sich, die Sache zu entsprechendem neuem Entscheid an die Bezirkssteuerkommission Siders zur�ckzuweisen (vgl. Art. 114 Abs. 2 OG).
4.1 Da die Beschwerdef�hrer die neuen Taxationen erneut werden anfechten k�nnen und da das bisherige Verfahren vor den kantonalen Beh�rden schon �beraus lange gedauert hat, rechtfertigen sich zur Vermeidung weiterer Verfahrensverz�gerungen einige summarische Hinweise auf die inhaltliche Ausgestaltung der erforderlichen Zwischenveranlagung.
4.2 Der Zwischenveranlagung ist die bisherige ordentliche Veranlagung, vermehrt oder vermindert um die ver�nderten Einkommensteile, bemessen nach den Vorschriften, die zu Beginn der Steuerpflicht gelten, zugrundezulegen (Art. 46 Abs. 2 und 3 DBG; Marco Duss/Daniel Sch�r, in: Zweifel/Athanas, Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, I/2a Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], Basel/Genf/M�nchen 2000, N 7 zu Art. 46 DBG). Es ist also insbesondere zu pr�fen, welche Einkommensteile beim steuerpflichtigen Ehemann infolge des Todesfalles der Ehefrau wegfielen und auf die S�hne �bergingen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wieweit der Erbteilungsvertrag bei der direkten Bundessteuer ber�cksichtigt werden kann. Zum Zwischenveranlagungsgrund infolge Verm�gensanfalles von Todes wegen nach Art. 45 lit. c DBG z�hlt, wie dargelegt (vgl. E. 3.1), grunds�tzlich jede Verm�gens- und Einkommensver�nderung im Zusammenhang mit dem Tod eines Steuerpflichtigen. Im Steuerrecht gilt insoweit der zivilrechtliche Begriff des Erbschaftserwerbs nicht deckungsgleich. Im vorliegenden Fall ist somit zu entscheiden, ob der mit R�ckwirkung versehene Erbteilungsvertrag integral der steuerrechtlichen Zwischenveranlagung wegen des Todes der Ehefrau bzw. Mutter zugeordnet werden kann.
4.3 Gem�ss dem Erbteilungsvertrag vom 7. M�rz 1999 wurde der Hauptteil des Verm�gens, insbesondere das Wertschriftendepot, direkt auf die S�hne �bertragen, w�hrend der Vater im Wesentlichen nur die Liegenschaften erhielt. Zivilrechtlich handelt es sich dabei nur zum kleineren Teil um eine Erbteilung. Im �brigen regelte der Vertrag die g�terrechtliche Auseinandersetzung sowie einen Erbvorbezug bzw. eine Schenkung des Vaters an die S�hne. Der Vertrag wirkte gem�ss der entsprechenden G�ltigkeitsklausel auf den Todestag von BX.________, also den 3. Januar 1999, zur�ck. Inhaltlich wich der Vertrag von den gesetzlichen Folgen des Todes eines unter dem G�terstand der allgemeinen G�tergemeinschaft (vgl. Art. 221 ff. ZGB) lebenden Ehegatten sowie teilweise auch vom Ehevertrag zwischen den Eheleuten X.________ ab.
4.4 Bei der direkten Bundessteuer stellen an sich weder eine Erbteilung noch eine Schenkung bzw. ein Erbvorbezug einen eigenen Zwischenveranlagungsgrund dar (vgl. Art. 45 DBG; Duss/Sch�r, a.a.O., N 82 zu Art. 45 DBG). Auch wenn es sich nicht um einen ausschliesslichen Verm�gensanfall von Todes wegen im eigentlichen Sinne handelt, erscheint es steuerrechtlich indessen nicht ausgeschlossen, den ganzen Verm�gens�bergang auf den Todeszeitpunkt hin einheitlich der Zwischenveranlagung zu unterstellen. Eine solche weite steuerrechtliche Anwendung von Art. 45 lit. c DBG kann aber nicht als Regelfall verstanden werden. Entscheidend sind vielmehr die Umst�nde des Einzelfalles. Voraussetzung daf�r ist insbesondere, dass das gew�hlte Vorgehen in sich logisch und nachvollziehbar ist und nicht zu einer Steuerumgehung f�hrt und dass die Verm�gens�bertragung tats�chlich auch dem Vertrag entsprechend vollzogen wurde. Steht in diesem Sinne eine Erbteilung in einem engen Zusammenhang zum Todesfall und wird dabei nicht gegen den Fiskus gehandelt, erscheint es sinnvoll und entspricht es den praktischen Bed�rfnissen, die gesamten Verm�gensverschiebungen steuerrechtlich integral auf den Todesfall zur�ckzuf�hren.
4.5 Im vorliegenden Fall erfolgte die Erbteilung mitsamt g�terrechtlicher Auseinandersetzung und Erbvorbezug innert rund zwei Monaten nach dem Todestag. Zwar finden entsprechende R�ckwirkungsklauseln steuerrechtlich meist keine Anerkennung. Vorliegend besteht aber ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Todesfall und der Verm�gensaufteilung. Die Erben waren um eine endg�ltige und rasche Kl�rung der Verm�genslage besorgt. Das Vorgehen erscheint nachvollziehbar, und die Verm�gens�bertragung wurde dem Vertrag entsprechend vorgenommen. Unter den konkreten Umst�nden kommt es f�r die direkte Bundessteuer - auch im Hinblick auf die Progression - nicht darauf an, ob die Ertr�gnisse auf dem geerbten Verm�gen vom Vater oder von den S�hnen versteuert werden. Die durch den Erbteilungsvertrag bei den Erben bewirkten �nderungen von Einkommen und Verm�gen lassen sich mithin auf den Todestag zur�ckf�hren und k�nnen bei der direkten Bundessteuer entsprechend ber�cksichtigt werden. Gilt der Erbteilungsvertrag in diesem Sinne auch steuerrechtlich ab dem Todestag der Mutter bzw. Ehefrau, so haben die S�hne ebenfalls die Ertr�gnisse aus dem ihnen �ber den Pflichtteilsanspruch hinaus zugewiesenen Verm�gen bei der direkten Bundessteuer zu versteuern, was sie in ihren jeweiligen Kantonen getan haben.
4.6 Zusammenfassend rechtfertigt sich demnach aus Gr�nden der Praktikabilit�t im vorliegenden Fall, f�r die direkte Bundessteuer von einer einmaligen integralen Zwischenveranlagung per 4. Januar 1999 infolge Verm�gensanfalles von Todes wegen auszugehen, die auf dem Erbteilungsvertrag vom 7. M�rz beruht. Welche Verm�gensverh�ltnisse eingetreten w�ren, wenn die g�ter- und erbrechtliche Auseinandersetzung den zivilrechtlichen Gesetzesbestimmungen und dem Ehevertrag vom 26. Januar 1988 gefolgt w�re, ist daher nicht massgeblich und braucht nicht gepr�ft zu werden.
Demnach ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen und das angefochtene Urteil ist aufzuheben, soweit es sich auf die direkte Bundessteuer bezieht (Ziffern 2 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids). Gleichzeitig muss auch der Kostenentscheid der Vorinstanz aufgehoben werden (Ziffern 3 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids). Die Sache ist an die Bezirkssteuerkommission Siders zur�ckzuweisen zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen. Die Vorinstanz wird dabei auch �ber die Kosten- und Entsch�digungsfolgen des Rekursverfahrens neu zu befinden haben.
Bei diesem Verfahrensausgang wird der Kanton Wallis kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 2 OG). �berdies hat er die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 159 OG).
1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird gutgeheissen, und die Ziffern 2 und 3 des Dispositivs des Urteils der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis vom 22. Oktober 2003 werden aufgehoben.
1.2 Die Sache wird an die Bezirkssteuerkommission Siders zur�ckgewiesen zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'000.-- wird dem Kanton Wallis auferlegt.
Der Kanton Wallis hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 5'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Steuerverwaltung und der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 132
 Art. 12
 Art. 103
 Art. 40
 Art. 6
 Art. 45
 Art. 45
 Art. 8
 Art. 105
 Art. 45
 Art. 114
 Art. 46
 Art. 45
 Art. 221
 Art. 45
 Art. 45
 Art. 45