Source: http://divisare.com/results/235435-New-Theatre-Laboratory-for-the-Justus-Liebig-University-in-Giessen
Timestamp: 2015-01-26 14:25:55+00:00

Document:
New Theatre Laboratory for the Justus-Liebig University in Giessen - Divisare by Europaconcorsi
de Friedberg / Hessen, Germany
New Theatre Laboratory for the Justus-Liebig University in Giessen
Result June 28, 2013. published on July 10, 2013
Neubau Theaterwissenschaft; Theaterlabor für das Institut der angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Die Justus-Liebig-Universität plant im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA am Campus Universitätszentrum den Neubau eines Theaterlabors für das Institut für angewandte Theaterwissenschaft.
Im Rahmen des nichtoffenen, interdisziplinären, einstufigen, hochbaulichen Realisierungswettbewerbs mit freiraumplanerischem Ideenteil sind die städtebauliche Einfügung des Neubaus sowie die freiraumplanerische Gestaltung der Außenanlagen im unmittelbaren Umfeld mit zu entwickeln. Weiterhin ist auch für das Gesamtareal Universitätszentrum ein städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept zu entwickeln, welches den Außenbereich baulich-gestalterisch aufwertet und ihm ein neues Gesicht gibt.
Der Neubau hat eine Nutzfläche (NF 1-6) von ca. 580 m². Die Kostenobergrenze liegt bei 3,9 Mio. EUR brutto (KG 200-500).
Die Vergabe der Objektplanung Gebäude gemäß § 33 HOAI (2009) sowie Freianlagen gemäß § 38 HOAI (2009) soll im Rahmen eines nichtoffenen Wettbewerbs gemäß RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.09.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen erfolgen. Der Wettbewerb ist Bestandteil eines Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009).
An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerbe der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt.
Dem hochbaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb ist ein Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 Abs. 1 VOF vorgeschaltet. Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten (siehe III.1.2). Insgesamt sollen 15 bis 20 Teilnehmer ausgewählt werden.
Liegen keine Ausschlusskriterien vor und werden die Mindestkriterien erfüllt, erfolgt die Auswahl ausschließlich per Los.
Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober weitgehend auf Eigenerklärungen.
Sollte sich im Lauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber unabhängig vom Stand des Verfahrens von diesem ausgeschlossen. Der Auslober behält sich vor, gemäß § 5 Abs. 3 VOF Nachweise zu fordern.
Eine Bewerbung ist nur mit den vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten formalisierten Bewerbungsformularen möglich. Im Falle von Bewerbergemeinschaften/Arge sind die Formulare jeweils von allen Arge-Partnern auszufüllen und rechtsverbindlich im Original zu unterschreiben. Die Bewerbungsunterlagen sind 2-fach einzureichen: 1. Ausfertigung Papier, rechtsverbindlich im Original unterschrieben, 2. Ausfertigung als CD-ROM (PDF-Dateien). Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Folgende Kriterien sind zu erfüllen, um zum Auswahlverfahren zugelassen zu werden (Ausschluss- / Mindestkriterien):
1.1 – fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen bestehend aus der Bewerbererklärung (Anlage 1), der Erklärung zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit freiberuflich Tätiger (Anlage 2), dem Bewerbungsbogen (Anlage 3.1 und 3.2) sowie den ausgefüllten Referenzbögen (Anlage 4.1 und 4.3 sowie erforderlichenfalls 4.2 und 4.4)
1.2 – rechtsverbindliche Unterschrift der Bewerbungsformulare
1.3 – Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung ‘Architekt’ und ‘Landschaftsarchitekt’ des Bewerbers (Eigenerklärung, siehe auch III.1.2),
1.4 – Erklärung, dass die Ausschlusskriterien des § 4 Abs. 6, 9 VOF 2009 nicht bestehen (Eigenerklärung),
1.5 – verbindliche Erklärung, dass keine Teilnahmehindernisse gemäß § 16 Abs. 2 VOF vorliegen (Eigenerklärung),
1.6 – Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 VOF (Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 2.000.000 EUR und für sonstige Schäden in Höhe von mindestens 500.000 EUR, jeweils 2-fach maximiert); Alternativ kann eine Erklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall die Berufshaftpflichtversicherung eine Aufstockung auf die zuvor genannten Konditionen erfolgt. (Bescheinigung); die Bescheinigung darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung nicht älter als 3 Monate sein.
1.7 – Handelsregisterauszug (in Abhängigkeit von der Rechtsform des Bewerbers)
1.8 – Angabe des Auftragsanteils, für den der Bewerber im Fall einer Auftragserteilung Unteraufträge gemäß § 5 Abs. 5 h VOF zu erteilen beabsichtigt.
1.9 – verbindliche Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c VOF, dass bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre im jährlichen Mittel mindestens 250.000 EUR (Leistungen gemäß § 33 HOAI) bzw. 100.000 EUR (Leistungen gemäß § 38 HOAI) für Planungsleistungen erzielt wurden (Eigenerklärung in Anlage 3)
1.10 – verbindliche Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 5 d VOF, aus der hervorgeht, dass die Anzahl der festangestellten Beschäftigten (Architekten / Dipl.-Ing. bzw. Master Architektur / Landschaftsarchitekten / Dipl.-Ing bzw. Master Landschaftsarchitektur) inkl. Büroinhaber / Geschäftsführer im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 3 (Leistungen gemäß § 33 HOAI) bzw. mindestens 2 (Leistungen gemäß § 38 HOAI) betrug (Eigenerklärung in Anlage 3)
1.11 – Als Mindesteignung für die Objektplanung Gebäude sind folgende Referenzen nachzuweisen:
Referenz 1 (Anlage 4.1):
Nachweis von einem realisierten Referenzprojekt (Neubau) mit einer nutzungsbezogenen Vergleichbarkeit. Vergleichbare Nutzungen sind: Theater, Museum, Ausstellung, Konzerthalle, Stadthalle, Besucherzentrum, Kultur- und Veranstaltungszentrum, Kongresszentrum, Hochschule (Versammlung / Veranstaltung), Aula und Hörsaal (hauptsächlich ebene Hörsäle). Nicht vergleichbare Nutzungen sind: Kino, Sporthalle, Disco, Bürgerhaus, Messe, Mehrzweckhalle, Bibliothek, Seminar, Mensa und Schule.
mit einer Größe von mind. 500 m² NF der letzten 8 Jahre (Fertigstellung nach dem 1.1.2005), mind. 2,5 Mio. EUR netto (KG 300+400), es müssen mind. die Leistungsphasen 2-5 durch den Bewerber selber erbracht worden sein. Sofern es sich beim Auftraggeber um einen öffentlichen Auftraggeber handelt, ist eine Bescheinigung des Auftraggebers über Art und Umfang der erbrachten Leistungen beizufügen.
Zur Plausibilisierung und Erläuterung der Referenz ist diese zusätzlich zur Anlage 4.1 auf maximal 2 Seiten DIN A 4 darzustellen.
Referenz 2 (Anlage 4.2, optional):
Nachweis von einem realisierten Referenzprojekt (Neubau, Umbau, Sanierung) für einen öffentlichen Auftraggeber mit einer Größe von mind. 500 m² NF der letzten 8 Jahre (Fertigstellung nach dem 1.1.2005), mind. 2,5 Mio. EUR netto (KG 300+400), es müssen mind. die Leistungsphasen 2-5 durch den Bewerber erbracht worden sein. Es ist eine Bescheinigung des öffentlichen Auftraggebers über Art und Umfang der erbrachten Leistungen beizufügen. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend. Falls Referenz 1 für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurde, ist von der Vorlage einer 2. Referenz abzusehen.
Zur Plausibilisierung und Erläuterung der Referenz ist diese zusätzlich zur Anlage 4.2 auf maximal 2 Seiten DIN A 4 darzustellen.
1.12 – Als Mindesteignung für die Objektplanung Freianlagen sind folgende Referenzen nachzuweisen:
Referenz 1 (Anlage 4.3):
Nachweis von einem realisierten Referenzprojekt einer öffentlichen Freifläche mit einer nutzungsbezogenen Vergleichbarkeit (keine Sportanlagen, keine reinen Verkehrsflächen / Stellplätze) mit einer Größe von mind. 2.000 m², der letzten 8 Jahre (Fertigstellung nach dem 1.1.2005), mind. 200 000 EUR netto (KG 500), es müssen mind. die Leistungsphasen 2-5 durch den Bewerber selber erbracht worden sein. Sofern es sich beim Auftraggeber um einen öffentlichen Auftraggeber handelt, ist eine Bescheinigung des Auftraggebers über Art und Umfang der erbrachten Leistungen beizufügen.
Zur Plausibilisierung und Erläuterung der Referenz ist diese zusätzlich zur Anlage 4.3 auf maximal 2 Seiten DIN A 4 darzustellen.
Referenz 2 (Anlage 4.4, optional):
Nachweis von einem realisierten Referenzprojekt mit Leistungen der Freianlagenplanung für einen öffentlichen Auftraggeber mit einer Größe von mind. 2 000 m² der letzten 8 Jahre (Fertigstellung nach dem 1.1.2005), mind. 200 000 EUR netto (KG 500), es müssen mind. die Leistungsphasen 2-5 durch den Bewerber erbracht worden sein. Es ist eine Bescheinigung des öffentlichen Auftraggebers über Art und Umfang der erbrachten Leistungen beizufügen. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend. Falls Referenz 1 für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurde, ist von der Vorlage einer 2. Referenz abzusehen.
Zur Plausibilisierung und Erläuterung der Referenz ist diese zusätzlich zur Anlage 4.4 auf maximal 2 Seiten DIN A 4 darzustellen.
Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter / Projektleiterin in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zwei Bewerbungen, die sich entsprechend dem vorstehend formulierten Sachverhalt mit demselben Referenzprojekt bewerben, sind zulässig.
Teilnahmeberechtigt sind ‘Architekten’ in bindender Arbeitsgemeinschaft mit ‘Landschaftsarchitekten’.
Sofern in einem Büro in die Architektenkammer eingetragene Architekten und Landschaftsarchitekten beschäftigt sind, kann sich dieses Büro auch alleine bewerben, jedoch sind auch in diesem Fall die Bewerbungsbögen für beide Disziplinen auszufüllen.
Aufgrund der besonderen technischen Anforderungen an die Objektplanung wird die Zusammenarbeit mit Fachplanern der Technischen Ausrüstung, insbesondere auch aus dem Bereich Bühnentechnik dringend empfohlen. Sachverständige Berater / Fachplaner unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Die Teilnahmeberechtigung gilt für natürliche und juristische Personen, welche die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung ‘Architekt’ bzw. ‘Landschaftsarchitekt’ zu führen.
Ist in dem jeweiligen Herkunftsmitgliedstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen des Architekten, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG gewährleistet sind und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entsprechen.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt; dabei muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt sein.
Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistung erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligten Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen. Jedes Büro darf sich nur mit einem Entwurf am Wettbewerb beteiligen.
Die Auswahl erfolgt per Losverfahren. In den Lostopf kommen alle Bewerber / Arbeitsgemeinschaften, die die Mindesteignung erfüllen.
Die Beurteilungskriterien zur Wertung der Wettbewerbsbeiträge werden den Wettbewerbsteilnehmern mit der Auslobung bekannt gegeben. Die Zuschlagskriterien des Verhandlungsverfahrens werden den zur Verhandlung eingeladenen Teilnehmern gemäß § 11 Abs. 2 VOF mit der Einladung zur Verhandlung genannt.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 22.1.2013 – 12:00
1. Preis 15 000 Euro netto
2. Preis 12 000 Euro netto
3. Preis 9 000 Euro netto
4. Preis 6 000 Euro netto
sowie für Anerkennungen insgesamt 6 000 Euro netto.
1. Markus Gnuechtel, Landschaftsarchitekt
2. Prof. Markus Neppl, Architekt
3. Prof. Zvonko Turkali, Architekt
4. Prof. Dorothea Voitländer, Architektin
5. NN, Architekt / Architektin
6. Guido Brennert, Hessisches Ministerium der Finanzen
7. Inge Laste, Hessisches Ministerium der Finanzen
8. Irene Bauerfeind-Rossmann, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
9. Prof. Heiner Goebbels, Justus-Liebig-Universität
10. Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident Justus-Liebig-Universität
Hjp Architekten, Lützow 7
Code Unique Architekten, Rehwaldt Landschaftsarchitekten
Georg - Scheel - Wetzel Architekten, Weidinger Landschaftsarchitekten, Frank Zimmermann
Published Fri Jul 12 10:02:50 +0200 2013. © Georg - Scheel - Wetzel Architekten . All Rights Reserved
Kresings, Rmp Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Published Tue Jul 16 12:25:53 +0200 2013. © Kresings . All Rights Reserved
Paul Bretz Architecte, Ernst + Partner landschaftsarchitekten
Published Thu Jul 11 15:13:00 +0200 2013. © Paul Bretz Architecte . All Rights Reserved
Published Thu Jul 11 14:31:26 +0200 2013. © Bez + Kock Architekten . All Rights Reserved
Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement
Schützenrain 5 - 7
Telefon: +49 60311670
Fax: +49 6031167126
Notice (131.6 KB)

References: § 33
 § 38
 § 3
 § 3
 § 5
 § 4
 § 16
 § 5
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 § 5
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 § 38
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