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Timestamp: 2019-05-21 05:57:22+00:00

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BFH, 07.12.1984 - III R 35/79 - dejure.org
https://dejure.org/1984,704
BFH, 07.12.1984 - III R 35/79 (https://dejure.org/1984,704)
BFH, Entscheidung vom 07.12.1984 - III R 35/79 (https://dejure.org/1984,704)
BFH, Entscheidung vom 07. Dezember 1984 - III R 35/79 (https://dejure.org/1984,704)
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BewG i.d.F. vor BewG 1965 § 2 Abs. 1 und 2, § 54 Abs. 1, § 56 Abs. 1 Nr. 5, § 67 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2; BewG 1965 § 2 Abs. 1 und 2, § 95 Abs. 1, § 97 Abs. 1 Nr. 5, § 110 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2
BFHE 143, 87
BB 1985, 643
BStBl II 1985, 236
Die zu § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG aufgezeigten Grundsätze gelten auch für die aus der Bürgschaftsübernahme resultierenden Schulden im Rahmen der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens (§ 95 Abs. 1, § 97 Abs. 1 Nr. 5 Satz 2 Bewertungsteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung; BFH-Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236;… Gürsching/Stenger, Bewertungsgesetz, § 97 Rdnr. 53.7).
BFH, 29.10.1986 - II R 226/82
Aktien einer ausländischen produzierenden Kapitalgesellschaft als …
Wie der Senat im Anschluß an das Urteil des III. Senats (vgl. das Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236) bereits ausgesprochen hat (vgl. das Urteil vom 7. Mai 1986 II R 137/79, BFHE 147, 70, BStBl II 1986, 615), waren Wirtschaftsgüter, die im Eigentum eines oder mehrerer oder aller Gesellschafter einer Personengesellschaft standen und dem Betrieb dieser Gesellschaft dienten, auch vor dem Inkrafttreten des nunmehrigen § 97 Abs. 1 Nr. 5 Satz 2 des Bewertungsgesetzes (BewG) Sonderbetriebsvermögen der Personengesellschaft.
Diese Voraussetzungen sind vor allem dann erfüllt, wenn Wirtschaftsgüter der Personengesellschaft zur Nutzung überlassen worden sind (vgl. BFHE 143, 87, 92 unter 2., BStBl II 1985, 236).
Darüber hinaus wird angenommen, daß Anteile an einer Kapitalgesellschaft im Eigentum der Gesellschafter einer Personengesellschaft auch dann dem Betrieb dieser Personengesellschaft dienen, wenn diese ihr Anlagevermögen an die Kapitalgesellschaft verpachtet hat und die Personengesellschaft mit Hilfe der ihren Gesellschaftern gehörenden Anteile an der Kapitalgesellschaft Einfluß auf die Geschäftspolitik der Kapitalgesellschaft nehmen kann (BFHE 143, 87, 92, BStBl II 1985, 236).
Dies alles gilt nach der Rechtsprechung auch hinsichtlich der Anteile an einer Vertriebsgesellschaft, die den Gesellschaftern der als Besitzgesellschaft tätigen Personengesellschaft gehören (BFHE 143, 87, 93 unter 3. b, BStBl II 1985, 236).
Bei einer Betriebsaufspaltung mit Vertrieb der produzierten Erzeugnisse über eine besondere Vertriebsgesellschaft gehören die Anteile an der Vertriebs-GmbH zum Sonderbetriebsvermögen der Besitz-GmbH & Co. KG (vgl. das Urteil in BFHE 143, 87, 93 unter 3. b, BStBl II 1985, 236).
Mit der Frage, ob überhaupt Wirtschaftsgüter, die nicht der Personengesellschaft (Mitunternehmerschaft) zustehen, sondern ihren Gesellschaftern gehören, Betriebsvermögen einer Personengesellschaft im Sinne der früheren Fassung des § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 BewG sein können, hat sich der III. Senat des BFH zuletzt in seinen beiden Urteilen vom 7. Dezember 1984 III R 35/79 (BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236) und III R 91/81 (BFHE 143, 93, BStBl II 1985, 241) befaßt.
Dies dürfte die durch die Rechtsprechung entwickelte Begriffsbestimmung für das sog. Sonderbetriebsvermögen I sein (vgl. BFHE 143, 87, 92, BStBl II 1985, 236).
Sie zieht bei der GmbH & Co. KG die den Kommanditisten gehörenden Anteile an der GmbH, wenn diese nur Verwaltungsgesellschaft ist, zum Sonderbetriebsvermögen und darüber hinaus auch bei der Betriebsaufspaltung die Anteile der Gesellschafter einer Besitzpersonengesellschaft oder einer Betriebspersonengesellschaft an der Betriebskapitalgesellschaft oder der Besitzkapitalgesellschaft (vgl. z. B. die Urteile in BFHE 143, 87, 93, BStBl II 1985, 236, 241 und vom 14. August 1975 IV R 30/71, BFHE 117, 44, BStBl II 1976, 88).
Aber auch in vergleichbaren Fällen läßt sich eine Ausweitung der Rechtsprechung feststellen (vgl. das Urteil in BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236 unter 3. b; vgl. auch das Urteil vom 6. November 1980 IV R 182/77, BFHE 132, 93, BStBl II 1981, 220).
Trotz der Nichtübernahme des das sogenannte Sonderbetriebsvermögen regelnden § 44 Abs. 2 Nr. 3 Satz 2 RBewG 1931 in das Reichsbewertungsgesetz 1934 geht der erkennende Senat mit dem III. Senat davon aus, daß die frühere ausdrückliche Regelung weiter galt, wonach zu dem gewerblichen Betrieb einer Personengesellschaft auch die Gegenstände gehörten, die im Eigentum eines oder mehrerer oder aller an der Gesellschaft beteiligten Gesellschafter stehen und dem Betrieb dieser Gesellschaft dienen (vgl. das Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 9. März 1944 III 81/43, RStBl 1944, 491; BFH-Urteile vom 10. April 1964 III 255/60, BFHE 79, 334, BStBl III 1964, 354, und vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236).
Ob und inwieweit es neben dem Sonderbetriebsvermögen im Eigentum einzelner Gesellschafter, das der Gesellschaft dient, bewertungsrechtlich auch Sonderbetriebsvermögen gibt, das der Mitunternehmerstellung des jeweiligen Gesellschafters in der Personengesellschaft dient (vgl. hierzu zuletzt BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236), braucht der Senat im vorliegenden Fall nicht zu entscheiden.
So ist die Beteiligung des Gesellschafters an einer GmbH, an die die Personengesellschaft ihr Anlagevermögen vermietet hat, ebenso als Sonderbetriebsvermögen angesehen worden wie die Beteiligung des Gesellschafters an einer Kapitalgesellschaft, die den Vertrieb für die Personengesellschaft übernommen hat (BFH-Urteile vom 23. Juli 1981 IV R 103/78, BFHE 134, 126, BStBl II 1982, 60, m.w.N.; vom 10. April 1964 III 255/60 U, BFHE 79, 334, BStBl III 1964, 354; vom 6. November 1980 IV R 182/77, BFHE 132, 93, BStBl II 1981, 220; vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236).
Der Senat hat in seinem Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 35/79 (BStBl II 1985, 236) seine ständige Rechtsprechung bestätigt, wonach gemäß § 97 Abs. 1 Nr. 5 i. V. m. § 95 Abs. 1 BewG 1965 in das gewerbliche Betriebsvermögen einer Mitunternehmerschaft nicht nur die im Gesamthandseigentum der Mitunternehmer stehenden Wirtschaftsgüter, sondern auch die Wirtschaftsgüter einzubeziehen sind, die einzelnen Gesellschaftern gehören, die aber der Gesellschaft zur Nutzung überlassen sind.
Diese Folge ergibt sich bewertungsrechtlich aus § 110 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 BewG, wie der Senat ebenfalls in seinem Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 35/79 im einzelnen dargelegt hat.
In den gewerblichen Betrieb einer Mitunternehmerschaft sind nach der Rechtsprechung des BFH (vgl. BFH-Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236) außer den im Gesamthandseigentum der Mitunternehmer stehenden Wirtschaftsgütern auch die Wirtschaftsgüter einzubeziehen, die einem, mehreren oder allen beteiligten Gesellschaftern gehören, und die entweder dem Betrieb der Gesellschaft (Sonderbetriebsvermögen I) oder der Mitunternehmerstellung der Gesellschafter in der Gesellschaft (Sonderbetriebsvermögen II) dienen, und zwar auch schon vor der entsprechenden gesetzlichen Regelung in § 97 Abs. 1 Nr. 5 des Bewertungsgesetzes (BewG) durch das Steuerentlastungsgesetz (StEntlG) 1984 vom 22. Dezember 1983 (BStBl I 1984, 14).
BFH, 24.04.1991 - II B 99/90
Anteile an einer GmbH (Organgesellschaft), die einem Gesellschafter einer …
Wie der Senat im Anschluß an die Entscheidung des III. Senats (vgl. Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236) bereits ausgesprochen hat (vgl. Urteile vom 7. Mai 1986 II R 137/79, BFHE 147, 70, BStBl II 1986, 615, und vom 29. Oktober 1986 II R 226/82, BFHE 148, 72, BStBl II 1987, 99), sind Wirtschaftsgüter, die im Eigentum eines oder mehrerer oder aller Gesellschafter einer Personengesellschaft stehen und dem Betrieb dieser Gesellschaft dienen, auch bereits vor dem Inkrafttreten des § 97 Abs. 1 Nr. 5 Satz 2 des Bewertungsgesetzes (BewG) in der jetzt geltenden Fassung Sonderbetriebsvermögen der Personengesellschaft.
Dies wird damit begründet, daß der Umfang des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft sich aus § 97 BewG und der ergänzend heranzuziehenden Vorschrift des § 95 BewG ergibt (Entscheidung des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, 91, BStBl II 1985, 236, m.w.N.).
BFH, 19.06.1996 - II R 86/93
Rückstellung für Witwenversorgung an Unternehmerehegatten
BFH, 19.05.1987 - VIII R 382/83
Gründe für die Beiladung von Dritten zu einer Verhandlung
BFH, 31.01.1995 - X B 230/94
BFH, 16.03.1988 - II R 182/80
Verteilung der Einheitswerte des Betriebsvermögens einer Kommanditgesellschaft

References: § 2
 § 54
 § 56
 § 67
 § 2
 § 95
 § 97
 § 110
 § 15
 § 97
 § 97
 § 97
 § 97
 § 44
 § 97
 § 95
 § 110
 § 97
 § 97
 § 97
 § 95