Source: https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,51402.405.html?PHPSESSID=b5va23ss3k6btscejuqm5116b5
Timestamp: 2018-10-21 20:33:44+00:00

Document:
21. Oktober 2018, 22:33:44
Autor Thema: Erfahrungsstufen-wie funktioniert das? (Gelesen 90329 mal)
« Antwort #405 am: 24. März 2018, 01:00:13 »
Mir ist gerade auch eine Frage eingefallen, auch wenn ich vermutlich die Antwort schon kenne.
Für neue Soldaten, die seit 01.01.2016 eingestellt werden, können ja gewisse Vordienste auf die Erfahrungszeit angerechnet werden.
Das geht bestimmt nicht für Soldaten, welche am 01.01.16 schon Soldaten waren und davor FWDL/FSJ o.ä. geleistet haben, oder?
« Antwort #406 am: 24. März 2018, 06:38:16 »
Es geht doch um die Erstfestsetzung zum SaZ.
War der "neue Soldat" am 01.01.2016 kein SaZ (sondern bspw. FWDL), gilt die neue Regelung, war er bereits SaZ gilt die auch hier schon beschrieben Überleitung.
Soldat18
« Antwort #407 am: 07. Juni 2018, 23:17:53 »
Hi, ich hätte mal eine Frage zu den Erfahrungsstufen, die ich mir bisher nicht beantworten konnte.
Kann man sich ein duales Studium (innere Verwaltung) in dem Truppendienst als Feldwebel anrechnen lassen?
Oder ist dies nicht möglich, da es ja kein ähnlicher Ausbildungsberuf war?
« Antwort #408 am: 08. Juni 2018, 06:38:43 »
Nein, das geht nicht, weil es für die Verwendung nicht förderlich ist.
« Antwort #409 am: 28. Juli 2018, 14:19:52 »
Also ich finde das alles irgendwie sehr verwirrend.
Ich bin 36 Jahre und hab ein Netto von ca 1800 ohne Zuschläge als OstGef. Meine Stufe ist derzeit A5 E3.
Ich Bin seit April 2015 Wiedereinsteller und habe aktive Vordienstzeit von Mai 2001 bis April 204 sowie insgesamt knapp 1 Jahr an Wehrübungen. Die Berechnungen sind eh etwas undurchsichtig. Es gibt ja zum Beispiel auch das Atraktivitätsprogramm der Bundeswehr was aber nur bei Neueinsteiger greift und nicht bei Wiedereinstellern. So kann es schön sein das ein Obergefreiter genauso oder sogar mehr an Grundgehalt hat als ich oder andere in der gleichen Erfahrungsstufe. Aber ich denke das die BVA sich da nicht verrechnet. Zumindest sagten die auf Nachfrage wieso das so ist das dass alles seine Richtigkeit hat. Andererseits wozu sich beschweren. Draußen würde ich nicht mal annähernd soviel in meinem Beruf verdienen.
« Antwort #410 am: 28. Juli 2018, 14:27:52 »
Kommt halt auch auf die Steuerklasse und weitere Abzüge an, kannst du dir aber selbst ausrechen: http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund?id=beamte-bund-2018
Ich komme da auf rund 2000,-
« Antwort #411 am: 28. Juli 2018, 16:14:04 »
... So kann es schön sein das ein Obergefreiter genauso oder sogar mehr an Grundgehalt hat als ich oder andere in der gleichen Erfahrungsstufe. ...
Nö. Wovon reden Sie? Vom Brutto oder vom Netto? Mit Familienzuschlag oder ohne? Der OGefr ist immer in BesGrp A4, der OStGefr in A5Z. Dann bemühen Sie mal Ihren PC mit der Suche nach der aktuellen Besoldungstabelle.
« Antwort #412 am: 28. Juli 2018, 18:51:34 »
Zudem, ist es richtig dass man während der Eignungsübung generell in der Erfahrungsstufe 1 geführt wird und einem das Geld dann nach bestandener Eignungsprüfung nachgezahlt wird, sollte man eine höhere Stufe haben?
« Antwort #413 am: 28. Juli 2018, 19:03:55 »
Was für eine "Eignungsprüfung" meinen Sie? Die EÜb wird mit keiner Prüfung abgeschlossen.
« Antwort #414 am: 04. August 2018, 00:57:01 »
Zitat von: RonSwanson am 28. Juli 2018, 18:51:34
Das ist unterschiedlich. Hängt von der Bearbeitungsgeschwindigkeit im BaPersBw zusammen und wann die vollständigen Unterlagen dort eingereicht wurden. Die ES gilt rückwirkend ab Dienstantritt - egal, ob man die EÜ abbricht oder danach SaZ wird.
Es kann durchaus sein, dass die ES also schon während der EÜ festgelegt wird - evtl. sogar schon in der GA.
Solange das nicht festgelegt wurd, fängt man grds. bei ES 1 an (Abweichungen kann es bei Wiedereinsteller mit Vordienstzeit ergeben).
« Antwort #415 am: 14. August 2018, 13:54:35 »
Zitat von: LwPersFw am 27. November 2017, 15:20:07
+ § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 (Einstellung im untersten Dienstgrad bzw. Einstellung mit höherem Dienstgrad)
Gleichwertige hauptberufliche Zeiten, die nicht Voraussetzung für die Einstellung bis A 13 sind.
+ § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 (Einstellung im untersten Dienstgrad 1 bzw. Einstellung mit höherem Dienstgrad)
Zeiten als BS oder SaZ
+ § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 (Einstellung im untersten Dienstgrad bzw. Einstellung mit höherem Dienstgrad)
Zeiten von insgesamt mindestens vier Monaten und höchstens zwei Jahren, in denen
- Wehrdienst (nicht BS oder SaZ),
- Zivildienst,
- Bundesfreiwilligendienst,
- Entwicklungsdienst oder
- ein freiwilliges soziales oder
+ § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 (Einstellung im untersten Dienstgrad bzw. Einstellung mit höherem Dienstgrad)
Verfolgungszeiten nach dem Beruflichen Rehabilitationsgesetz
+ § 28 Abs. 1 S. 4 (Einstellung im untersten Dienstgrad bzw. Einstellung mit höherem Dienstgrad)
+ § 28 Abs. 3 S. 1 (Einstellung mit höherem Dienstgrad 2)
Bestimmte berufliche Qualifikationszeiten
+ § 28 Abs. 3 S. 2 (Einstellung mit höherem Dienstgrad)
Für die Verwendung förderlicher hauptberuflicher Zeiten
+ § 28 Abs. 3 S. 3 (Einstellung mit höherem Dienstgrad)
Zeiten zum Erwerb zusätzlicher Qualifikationen
In der Regel ausgeschlossen, da in dieser Zeit regelmäßig ein höherer Dienstgrad erreicht wurde, mit dem dann die Wiedereinstellung erfolgt (vgl. § 4 Abs. 2 SLV).
Nur in den Laufbahnen der Unteroffiziere oder Offiziere.
Habe das Zitat ergänzt ... was die einzelnen § bedeuten...
Es bleibt aber bei der grundsätzlichen Aussage:
+ den Festsetzungsbescheid des BAPersBw abwarten !
+ Erst mit diesem herrscht Klarheit !
+ Insbesondere zu den "KANN"-Zeiten
« Antwort #416 am: 14. August 2018, 19:06:34 »
Moin, hab auch eine Frage zu den Erfahrungsstufen..
Ich bin 25 Jahre, habe mit 16 meine Ausbildung zum Kfz mechatroniker gemacht und danach auf Verkäufer umgeschult. Seit 2012 arbeite ich als automobilverkäufer..
Ich fange am 01.10. Meine AGA in Plön an, Matrose BA. 76er !!
Fange ich mit A3 Und Erfahrungsstufe 1 an ??
« Antwort #417 am: 14. August 2018, 19:25:17 »
« Antwort #418 am: 15. August 2018, 10:12:45 »
Das ist verdammt schlecht ......
« Antwort #419 am: 15. August 2018, 10:17:58 »
Warum? Die Einstellung mit niedrigstem Mannschaftsdienstgrad mit A3 und Erfahrungsstufe 1. Dann hätten Sie sich für den Fachdienst z.B. als Kfz/PzInstFw und nicht für den Truppendienst bewerben müssen, da hätte die Möglichkeit bestanden, mit A6 und höherer Erfahrungsstufe eingestellt zu werden.

References: § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 4