Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/kerausbv
Timestamp: 2020-01-25 17:40:38+00:00

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KerAusbV 2009
Auf Grund des § 25 Absatz 1 in Verbindung mit § 26 Absatz 1 und 2 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), von denen § 25 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 146 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert und § 26 durch Artikel 2 Nummer 4 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) neu gefasst worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf des Keramikers und der Keramikerin wird nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 43, Keramiker, der Anlage B, Abschnitt 1 der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikation nach § 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1, 2 oder Nummer 3 und
eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikation nach § 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 4, 5 oder Nummer 6.
Bearbeiten und Gestalten von keramischen Oberflächen,
Formen, Aufbauen und Modellieren von Baukeramiken,
Handhaben, Pflegen und Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und Einrichtungen,
Kundenorientierung, Produktverkauf, unternehmerisches Denken und Handeln.
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 6 und 7 nachzuweisen.
(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstands ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(3) Die Zwischenprüfung findet im Prüfungsbereich „Erstellen keramischer Gegenstände“ statt. Für diesen Prüfungsbereich bestehen folgende Vorgaben:
keramische Rohlinge anfertigen und nacharbeiten,
Techniken der keramischen Oberflächenbearbeitung anwenden,
keramische Massen und Suspensionen aufbereiten,
keramische Rohlinge trocknen,
Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen handhaben sowie warten,
die für die Prüfungsaufgabe relevanten fachlichen Hintergründe aufzeigen sowie die Vorgehensweise begründen
unter Berücksichtigung der gewählten Wahlqualifikationen nach § 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1, 2 oder Nummer 3:
Freidrehen einer Grundformserie aus mindestens drei Formlingen als Hohl- und Flachware nach Muster,
Freidrehen von frei gewählten Gefäßformen sowie
Abdrehen lederharter Formlinge auf der Scheibe oder
Ausformen und Verstegen eines Formteils oder Anfertigen einer Blattkachel nach Vorgabe,
Aufbauen eines keramischen Hohlkörpers,
Freidrehen einer Schüsselkachel oder Ziehen eines Profils aus einem Massestrang sowie
Fertigstellen eines Profils zu einem Formteil oder
Ausführen einer Maltechnik auf Roh- oder Schrühware nach Vorgabe und eigenem Entwurf sowie
Ausführen eines Banddekors sowie einer anderen Dekortechnik nach eigener Wahl;
unter Berücksichtigung der gewählten Wahlqualifikationen nach § 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 4, 5 oder Nummer 6:
Herstellen von keramischen Rohlingen durch halbmaschinelle Formgebungsverfahren,
Ziehen und Angarnieren von Henkeln an gleichen Grundformen oder
Herstellen eines Modells aus Gips oder aus Ton;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe, die aus mehreren Teilen bestehen kann, durchführen und hierüber ein situatives Fachgespräch führen sowie Aufgaben schriftlich bearbeiten. Bei der Durchführung der Arbeitsaufgabe sind die in den Wahlqualifikationen erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu berücksichtigen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden. Innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch in höchstens zehn Minuten sowie die schriftliche Bearbeitung der Aufgaben in 150 Minuten durchgeführt werden.
(2) Die Gesellenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Herstellen eines keramischen Produkts,
Herstellen von keramischen Roherzeugnissen,
Keramische Technologie und Gestaltung,
(4) Für den Prüfungsbereich „Herstellen eines keramischen Produkts“ bestehen folgende Vorgaben:
Werkzeichnungen anfertigen und anwenden,
Rohstoffe und Massen auswählen und vorbereiten,
Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen vorbereiten und einrichten,
Formgebungsverfahren anwenden,
Dekorationstechniken anwenden,
keramische Produkte fertig stellen und präsentieren,
Arbeitsabläufe unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Vorgaben selbstständig und kundenorientiert planen, durchführen und dokumentieren
Anfertigen eines freigedrehten Gefäßes oder Objekts von mindestens 30 Zentimetern Höhe und 18 Zentimetern Bauchdurchmesser, einer freigedrehten Schale oder Flachware von 30 Zentimetern Durchmesser und eines mehrteiligen Keramikproduktes oder eines Ensembles jeweils nach eigenem Entwurf oder
Anfertigen einer dreidimensionalen Baukeramik mit einem Mindestmaß von 50 Zentimetern in einer Dimension, einer Ofenkachel, einer Eckkachel und eines Ecksimses sowie eines mehrteiligen baukeramischen Projekts jeweils nach eigenem Entwurf oder
Gestalten und Dekorieren der Oberfläche eines vorgefertigten Gefäßes oder Objekts von mindestens 30 Zentimetern Höhe, einer vorgefertigten Schale oder einer Flachware mit mindestens 30 Zentimetern Durchmesser und eines mehrteiligen Keramikprojekts oder Ensembles aus kubischen und flächigen vorgefertigten Teilen jeweils nach eigenem Entwurf;
der Prüfling soll Prüfungsstücke herstellen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen. Dabei sind die in den Wahlqualifikationen erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu berücksichtigen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 24 Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das Fachgespräch in höchstens 20 Minuten durchgeführt werden.
(5) Für den Prüfungsbereich „Herstellen von keramischen Roherzeugnissen“ bestehen folgende Vorgaben:
keramische Formlinge nach Vorgaben herstellen oder dekorieren,
keramische Formlinge nach eigenen Ideen herstellen oder dekorieren sowie
keramische Formlinge fertigstellen
Freidrehen einer Serie von Hohlgefäßen von 25 Zentimetern Höhe und einer Schalenserie von 25 Zentimetern Durchmesser nach Vorgabe,
Freidrehen von frei gewählten Gefäßformen nach eigener Skizze und
Freidrehen einer Dose mit Deckel oder einer Serie von kleinen Gefäßen, wobei eine Serie jeweils aus mindestens drei Formlingen besteht, oder
Anfertigen einer Kachel einschließlich dem Schneiden auf Gehrung,
Montieren, Modellieren und Garnieren einer Verzierkachel,
Aufbauen oder Überschlagen und Verstegen eines baukeramischen Hohlkörpers von mindestens 40 Zentimetern Höhe und
Freidrehen einer Serie von Schüsselkacheln aus mindestens drei Formlingen oder Formen, auf Gehrung Schneiden und Montieren eines Simses, oder
Ausführen von Dekoren auf Hohl- und Flachware sowie auf Baukeramik nach Vorgabe und eigenem Entwurf mit verschiedenen Dekorations- und Maltechniken sowie
Ausführen einer plastischen Dekoration an einem keramischen Objekt;
Ziehen und Angarnieren von Henkeln an einer mindestens dreiteiligen Serie von komplexen Formen von mindestens 25 Zentimetern Höhe oder Angarnieren frei geformter Formteile oder
Herstellen von rohen Flach- oder Hohlgeschirrteilen durch halbmaschinelle Formgebung oder
Herstellen einer ein- oder zweiteiligen Gipsform oder eines Modells für eine Gefäßform oder für eine Baukeramik;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe, die aus mehreren Teilen bestehen kann, durchführen. Dabei sind die in den Wahlqualifikationen erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu berücksichtigen;
(6) Für den Prüfungsbereich „Keramische Technologie und Gestaltung“ bestehen folgende Vorgaben:
die Prüfungszeit beträgt 210 Minuten.
(7) Für den Prüfungsbereich „Wirtschafts- und Sozialkunde“ bestehen folgende Vorgaben:
1. Prüfungsbereich „Herstellen eines keramischen Produkts“ 15 Prozent,
2. Prüfungsbereich „Herstellen von keramischen Roherzeugnissen“ 45 Prozent,
3. Prüfungsbereich „Keramische Technologie und Gestaltung“ 30 Prozent,
4. Prüfungsbereich „Wirtschafts- und Sozialkunde“ 10 Prozent.
(9) Die Gesellenprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
(10) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen die Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2 : 1 zu gewichten.
Anlage (zu § 4 Absatz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Keramiker und zur Keramikerin
(Fundstelle: BGBl. I 2009, 1181 -1186)
Monat 19. – 36.
1 Anfertigen und
Skizzen und Werkzeichnungen, insbesondere unter Berücksichtigung technologischer Berechnungen, anfertigen und anwenden
Modelle und Muster anfertigen
2 Aufbereiten von
Rohstoffe und Massen auswählen, Rohstoff- und Massenberechnungen durchführen
Masserohstoffe zerkleinern, abwiegen und mischen
Masserücklauf aufarbeiten
keramische Massen lagern
3 Herstellen und
Fertigstellen von
Massen homogenisieren und einteilen
Rohlinge formen und anfertigen
Rohlinge zur Weiterverarbeitung lagern
Rohlinge nacharbeiten
Rohlinge zuschneiden, anpassen, verbinden und verputzen
von Suspensionen
Rohstoffe auswählen und Versätze berechnen
Rohstoffe zerkleinern, abwiegen und mischen
Glasuren, Engoben und Farben aufbereiten
5 Bearbeiten und
Gestalten von keramischen Oberflächen
Techniken der Oberflächenbearbeitung anwenden
Oberflächen gestalten, Glasuren und Dekore entwickeln und ausführen
6 Trocknen und Brennen
Rohlinge bis zum gewünschten Feuchtigkeitsgrad trocknen und lagern
Trocknungsvorgänge überwachen
Brennöfen bedienen und Brennvorgänge überwachen
7 Produktkontrolle und Qualitätssicherung an Halb- und Fertigwaren
Material-, Aufbereitungs-, Formgebungs- und Trocknungsfehler erkennen, Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreifen
Brenn- und Oberflächenfehler erkennen, Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreifen
Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den
1 Freidrehen und
Abdrehen von Formen
Masse vorbereiten, insbesondere durch Schlagen und Walken
Masse portionieren
Drehmasse zentrieren, aufbrechen, bodenlegen und hochziehen
Grundformen maßgenau in gleichmäßiger Wanddicke drehen
lederharte Formlinge auf der Scheibe zentrieren, fixieren und abdrehen
Entwurfs- und Arbeitszeichnungen nach eigenen Ideen und Kundenwünschen unter Berücksichtigung gestalterischer und technischer Möglichkeiten anfertigen
große Formen drehen
komplexe Formen drehen
Deckelformen drehen und anpassen
Ränder und Tüllen formen
2 Formen, Aufbauen
und Modellieren von Baukeramiken
Masseblätter mittels Blätterstock, Plattenwalze und Strangpresse herstellen
Formteile mit Masseblatt unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften und Funktionalität formen und ausformen
Profile aus Massestrang mit Schablonen ziehen, zuschneiden und weiterverarbeiten
Formteile mit Masseblatt aufbauen und überschlagen
Formteile, insbesondere Schüsselkacheln, freidrehen
freigedrehte Formteile entsprechend dem Verwendungszweck weiterverarbeiten und zu Baukeramiken montieren
Entwurfs- und Arbeitszeichnungen nach eigenen Ideen und Kundenwünschen sowie unter Berücksichtigung gestalterischer und technischer Möglichkeiten anfertigen
Anschauungsmodelle anfertigen
geometrische Formteile aufbauen
figürliche Formteile und Reliefs modellieren
3 Entwerfen und
Umsetzen von Dekoren
vorgegebene Dekore auf Roh- und Schrühware übertragen
Engoben, Glasuren und Farben unter Verwendung von Klebe- und Malmitteln einstellen
Roh- und Schrühware, insbesondere durch Tauchen, Begießen und Spritzen, engobieren und glasieren
Farben, Engoben und Glasuren in unterschiedlichen Techniken, insbesondere mit Pinsel und Malhorn, auftragen
Roh- und Schrühware bemalen
Pausen und Schablonen herstellen und zur Dekoration einsetzen
Abdecktechniken anwenden
Dekorentwürfe nach eigenen Ideen und nach Kundenwunsch unter Beachtung gestalterischer und dekortechnischer Möglichkeiten anfertigen
Dekorwerkzeuge, insbesondere Stempel, anfertigen
plastische Dekore frei modellieren, auflegen und garnieren
Dekorationen eindrücken, stempeln und ritzen
Rohlinge, insbesondere durch Schneiden und Ausstechen, dekorieren
4 Halbmaschinelle
Formgebungsverfahren produktorientiert unterscheiden und auswählen
Massen unter Berücksichtigung des Formgebungsverfahrens vorbereiten
Rohlinge formen
durch Ein- und Überdrehen
oder Hohl- und Vollguss
oder Pressen
Werkzeuge auswählen, Maschinen, Formen und Schablonen unter Berücksichtigung der geforderten Scherbendicke einrichten
Rohlinge nachbearbeiten
5 Henkeln und Garnieren
Masse durch Kneten, Walken und Rollen vorbereiten
Masse einteilen
Henkel für Grundformen unter Beachtung von Funktion und Ästhetik ziehen und ansetzen
Henkel für große und komplexe Formen unter Beachtung von Funktion und Ästhetik ziehen und ansetzen
Henkel und Formteile frei formen und angarnieren
Henkel und Formteile nacharbeiten
Modellen und Formen
Modelle aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere Ton und Gips, unter Berücksichtigung von Schwindungen herstellen
Hilfsmittel zur Oberflächenbehandlung auswählen und handhaben
ein- und mehrteilige Arbeitsformen entsprechend den Formgebungsverfahren herstellen
Funktionsfähigkeit von Einrichtungen und Arbeitsformen überprüfen
Bedeutung des Ausbildungsvertrags, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
wesentliche Teile des Arbeitsvertrags nennen
Ausbildungsbetriebs
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebs erläutern
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebs, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären
Beziehungen des ausbildenden Betriebs und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebs beschreiben
Werk- und Hilfsstoffe, Arbeitsmittel und -geräte auswählen und bereitstellen
Materialien und Hilfsstoffe ermitteln, zusammenstellen, auswählen, bereitstellen und lagern
Material- und Zeitbedarf ermitteln
Arbeitsschritte unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
Aufgaben im Team planen und durchführen, kulturelle Besonderheiten und Verhaltensregeln berücksichtigen
6 Handhaben, Pflegen und Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und Einrichtungen
Werkzeuge handhaben, pflegen und instand halten
Werkzeuge und Maschinen hinsichtlich Funktion und Einsatz auswählen
Maschinen und Einrichtungen bedienen und pflegen
Störungen an Maschinen und Einrichtungen feststellen und Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ergreifen
7 Betriebliche
Abschnitt C Nummer 7)
Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und im Team situationsgerecht führen
Informationen beschaffen und bewerten, insbesondere für den eigenen Qualifikationsbereich
betriebliche Daten erfassen, bearbeiten und sichern, Datenschutz beachten
Richtlinien und Normen anwenden
technische Unterlagen und Fertigungsvorschriften anwenden
Sachverhalte darstellen; englische Fachbegriffe anwenden
Abschnitt C Nummer 8)
9 Kundenorientierung, Produktverkauf,
Abschnitt C Nummer 9)
Kundengespräche führen und dabei kulturelle Besonderheiten und Verhaltensregeln von Kunden berücksichtigen
Erzeugnisse präsentieren, Verkaufsgespräche führen und Produkte verkaufen
Maßnahmen und Mittel der betrieblichen Werbung anwenden
Formen der Rechnungslegung anwenden
Kundenwünsche ermitteln und Kunden hinsichtlich Realisierung und Gestaltung beraten
Arbeitsaufträge dokumentieren und kundenorientiert durchführen
Reklamationen entgegennehmen und bearbeiten, insbesondere Maßnahmen zur Behebung ergreifen, Kunden informieren
betriebliche Werbekonzepte entwickeln und umsetzen
Angebote nach betrieblichen Vorgaben unter Berücksichtigung von Materialkosten, Zeitaufwand und Personalbedarf erstellen, Angebote unterbreiten
rechtliche und finanzielle Bedingungen für die Gründung eines Unternehmens erläutern, Rechtsformen unterscheiden
Keramikgewerbe-Ausbildungsverordnung
Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 15.11.2010 I 1540, 2011 I 363
2009, 1177: BGBl I

References: § 25
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 Art. 1