Source: https://termine.forum-energieberatung.de/
Timestamp: 2020-07-04 04:47:35+00:00

Document:
Forum Energieberatung – Meldefristenkalender « Meldefristenkalender
Alle Termine Besondere Ausgleichsregelung Emissionshandel Individuelle Netzentgelte Produzierendes Gewerbe Steuer Steuerbegünstigung Stromeigenerzeugung Strompreiskompensation Stromverbrauch > 1.000.000 kWh/a Versorgerstatus Weiterleitung von Strom
Meldepflichten und Meldefristen 2020
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller energierelevanter Fristen für Meldungen, Mitteilungen, Antragstellungen und Veröffentlichungen. Weitere Details zu den einzelnen Fristen erhalten Sie durch Anklicken.
Sie können einzelne Meldefristen, die Meldefristen einzelner Kategorien oder auch den Gesamtkalender einfach per „ics-Import“ in Ihr elektronisches Kalenderprogramm per Download einfügen.
Möchten Sie über Neuerungen und Änderungen auf dem Laufenden gehalten werden? Dann schreiben Sie uns eine kurze Nachricht an info@forum-energieberatung.de.
Voraussetzung/ Pflichten
Emissionshandel - Mitteilung zum Betrieb Mitteilung § 22 Abs. 1 ZuV 2020 Vorjahr + laufendes Jahr DEHSt
Gemäß § 22 Abs. 1 ZuV 2020: Mitteilung über geplante oder tatsächliche Änderungen der Kapazität, der Aktivitätsraten und des Betriebs der Anlage.
Angaben zur Stromeigenerzeugung Meldefrist § 71 Nr. 1 EEG 2017 § 74a Nr 1 EEG 2017 § 76 Abs. 1 EEG 2017 Vorjahr Netzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur
Gemäß § 71 Nr. 1 EEG 2017: Wenn der Verteilnetzbetreiber die EEG-Umlage abrechnet, müssen Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber bis zum 28. Februar eines Jahres alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen.
Rechnet der Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage ab, so sind diesem bis 31. Mai eines Jahres alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen (siehe entsprechender Eintrag).
Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Jährliche Mitteilungspflicht ggü. Bundesnetzagentur bei Eigenversorgung/Eigenerzeugung entfällt seit Abrechnungsjahr 2017. Marktteilnehmer müssen lediglich auf Verlangen der Bundesnetzagentur die Daten in elektronischer Form vorlegen.
Durchschnittliche Strompreise 2019 Veröffentlichung § 4 Absatz 2 DSPV laufendes Jahr -
Abgabe Emissionsbericht Meldefrist § 5 TEHG Vorjahr DEHSt
Gemäß § 5 TEHG 2011: in einem Kalenderjahr verursachten Emissionen müssen per verifizierten Emissionsbericht berichtet werden
Stromverbrauch > 1.000.000 kWh/a
Abrechnungsnachweis Stromumlagen Meldefrist § 19 Abs. 2 StromNEV Vorjahr Netzbetreiber (Stromlieferant, wenn Netzentgelte über SLV abgewickelt sind)
Zur korrekten Abrechnung der Letztverbrauchergruppen für die Umlagen:
– § 19 StromNEV-Umlage
sind dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März, die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strommengen, mitzuteilen.
KWKG-Förderung Mitteilung KWKG § 15 (2) bis (5) Vorjahr Netzbetreiber/BAFA
Erstellung einer Jahresabrechnung für KWKG-Förderung mit enstprechenden Angaben gemäß § 15 Abs (2) oder (3) KWKG 2017.
KWKG-Anlagen < 50 kW sind von der Meldung gegenüber dem BAFA befreit. § 15 Abs (5) KWKG 2017.
Abgabe von Emissionszertifikaten Abgabepflicht § 7 TEHG Vorjahr DEHSt
Weiterleitung von Strom
Angaben zu gelieferten Energiemengen Meldefrist § 74 EEG 2017 & § 76 EEG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur
Elektrizitätsversorgungsunternehmen (aufgrund von Weiterleitung an Dritte) müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Mai die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Stromsmengen sowie der an Dritte weitergeleiteten Strommengen je Abnahmestelle mitteilen.
Hier ist eine Registrierung im Online-Portal des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers notwendig. Für die Anmeldung wird im Regelfall auch die Betriebsnummer der Bundesnetzagentur verlangt.
Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Jährliche Mitteilungspflicht ggü. Bundesnetzagentur bei Lieferung von Energiemengen entfällt seit Abrechnungsjahr 2017. Marktteilnehmer müssen lediglich auf Verlangen der Bundesnetzagentur die Daten in elektronischer Form vorlegen.
Angaben zu gelieferten Energiemengen Meldefrist § 74 EEG 2017 & § 76 EEG 2017 & § 27 (3) KWKG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur
Elektrizitätsversorgungsunternehmen (aufgrund der Besonderen Ausgleichsregelung) müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Mai die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Strommengen sowie der an Dritte weitergeleiteten Strommengen je Abnahmestelle mitteilen.
Hier ist eine Registrierung im Online-Portal des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers notwendig. Für die Anmeldung wird im Regelfall auch die Betriebsnummer bei der Bundesnetzagentur verlangt.
Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Jährliche Mitteilungspflicht ggü. Bundesnetzagentur für Elektrizitätsversorgungsunternehmen entfällt seit Abrechnungsjahr 2017. Marktteilnehmer müssen lediglich auf Verlangen der Bundesnetzagentur die Daten in elektronischer Form vorlegen.
Angaben zur Stromeigenerzeugung Meldefrist § 74a EEG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber
Gemäß § 71 Nr. 1 EEG 2017: Wenn der Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage abrechnet, müssen Anlagenbetreiber dem Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Mai eines Jahres alle für die Endabrechnung des Vorjahres erfoGemäß § 74a EEG 2017: Wenn der Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage abrechnet, müssen Anlagenbetreiber dem Übertragungsnetzbetreiber, bis zum 31. Mai eines Jahres, alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen.
Rechnet der Netzbetreiber die EEG-Umlage ab, so sind diesem bis 28. Februar eines Jahres alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen. (siehe entsprechender Eintrag)
Versorgerstatus
Meldung der steuerfrei entnommenen Strommengen Meldefrist § 4 Abs. 6 StromStV Vorjahr Hauptzollamt
Meldung der stromsteuerpflichtigen Mengen Meldefrist § 8 Abs. 4 StromStG Vorjahr Hauptzollamt
Mitteilung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen Mitteilung § 60a EEG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber
Stromkostenintensive Unternehmen, welche eine EEG-Umlagenbegrenzung nutzen müssen ihrem Übertragungsnetzbetreiber bis 31. Mai elektronisch mitteilen, von welchen „Elektrizitätsversorgungsunternehmen“ sie im vorangegangenen Kalenderjahr beliefert wurden.
Strompreiskompensation Antragstellung Förderrichtlinie (BAnz AT 06.08.2013 B2) Vorjahr DEHSt
Gemäß Leitfaden der DEHST: Antragsfrist vom 01.03. bis 31.05 des auf das jeweilige Abrechnungsjahr (das Jahr, für dessen Stromverbrauch Kompensation beantragt wird) folgenden Jahres.
Voraussetzung: Herstellung von Produkten aus einem Teilsektor/ Sektor laut veröffentlichter NACE-Codes.
Erstattung des Nachzahlungsbetrages der Steuerveranlagung Meldefrist § 8 Abs. 4 StromStG Vorjahr Hauptzollamt
Anzeige bei Steuerentlastung Mitteilung § 3 Abs. 3 EnSTransV Vorjahr Hauptzollamt
Veröffentlichung des Hauptzollamtes:
– Anträge auf Befreiung von der Anzeige- oder Erklärungspflicht nach §6 EnSTransV sind nicht mehr erforderlich.
– Begünstigte, deren Begünstigungsvolumen weniger als 200.000 Euro im Kalenderjahr bezogen auf die jeweilige Steuerbegünstigung beträgt, sind nicht mehr zur Abgabe einer Anzeige oder Erklärung verpflichtet.
Berichtspflicht Individuelle Netznutzung Meldefrist BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 2 StromNEV) Vorjahr Bundesnetzagentur
Gemäß Vorgabe der BNetzA: Jahresmeldung zur Erfüllung der Voraussetzungen der individuellen Netzentgelte (auch bei Nichteinhaltung!)
Besondere Ausgleichsregelung Antragstellung § 64 EEG 2017 Folgejahr BAFA
Gemäß § 64 EEG 2017: Materielle Ausschlussfirst zur Besondere Ausgleichregelung für stromkostenintensive Unternehmen
Unterlagen: Elektronische Registrierung und Antragstellung mittels ELAN-K2-Portal, Prüfungsvermerk / Bescheinigung eines Wirtschaftsprüfers / Buchprüfers, Bescheinigung der Zertifizierungsstelle (DIN EN ISO 50001, EMAS), Weitere im Registrierungsportal hochzuladende Dokumente (siehe BAFA).
Meldung zur EEG-Umlagenbefreiung Mitteilung § 74a Abs. 3 EEG Vorjahr Bundesnetzagentur
Zur Datenübermittlung sind Letztverbraucher und Eigenversorger verpflichtet, die folgende beiden Bedingungen zu erfüllen:
1. es wurde Strom verbraucht, der ihnen nicht von einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert wurde, und
2. die vollständige oder teilweise Umlagenbefreiung nach den Vorgaben der §§ 61 bis 61e EEG hat mindestens 500.000 Euro betragen.
Unterjährige Steueranträge Antragstellung StromStV § 19 (3) EnergieStV § 101 (3) Vorjahr Hauptzollamt
Erstanzeige Individuelle Netznutzung Antragstellung BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 1 & 2 StromNEV) laufendes Jahr Netzbetreiber / Bundesnetzagentur
Gemäß Vorgabe der BNetzA: Frist zur Anzeige
Atypische Netznutzung:
Jahreshöchtlast findet außerhalb der Hochlastzeifenster des Netzbetreibers statt. Zu erreichende Erheblichkeitsschwellen unterscheiden sich je Spannungsebene
Intensive Netznutzung:
Voraussetzung Verbrauch größer 10 GWh, Benutzungsstunden mind. 7.000 Std.
Veröffentlichung vorläufige Netzentgelte Strom, EEG-Umlage und Offshore-Umlage Veröffentlichung §17f EnWG § 20 EnWG § 5 EEV Folgejahr -
Veröffentlichungspflicht der vorläufigen Netzentgelte, der EEG- und Offshore-Umlage für das Folgejahr durch die Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber.
Veröffentlichung der KWK- , §19 StromNEV- und AbLaV-Umlage Veröffentlichung §26b KWKG 2017 Folgejahr -
Veröffentlichungspflicht der KWKG- / Offshore- und §19 StromNEV-Umlage für das Folgejahr durch die Übertragungsnetzbetreiber.
Wahloption Benutzungsstunden Individuelle Netznutzung Mitteilung BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 1 StromNEV) laufendes Jahr Netzbetreiber
Gemäß Vorgabe der BNetzA: Frist zum Wechsel
Voraussetzung: Erfolgte Anzeige auf Individuelles Netzentgelt
Wechsel der Wahloption möglich. Formloses Anschreiben an den Netzbetreiber und Mitteilung an BNetzA unter Nennung des Schriftzeichens.
Marktstammdatenregister Mitteilung § 111f EnWG laufendes Jahr Bundesnetzagentur
HKW, Notstromaggregate; Weiterverteiler); „Verbrauchseinheiten“ die an das Hoch- bzw. Höchstspannungsnetz (Strom) oder Transportnetz (Erdgas) angeschlossen sind
Registrierung von Bestandsanlagen (Inbetriebnahme vor 1.Juli 2017) bis zum 30.06.2019
Registrierung von Neuanlagen (Inbetriebnahme ab 01.07.2018) innerhalb eines Monats
Antrag zur Strom- und Energiesteuerentlastung bei Unternehmen Antragstellung § 9 b StromStG § 9 a StromStG § 10 StromStG § 51 EnergieStG § 54 EnergieStG § 55 EnergieStG § 169 Abs. 2 Nr. 1 AO Vorjahr Hauptzollamt
§ 9 b StromStG
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Steuerentlastung übersteigt 250 EUR; Stromverbrauch mit Entlastung nach § 9 a ist bereits abgezogen, Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von
Menge und Verwendungszweck des Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt. Vergünstigung: Rückerstattung 0,513 ct/kWh
§ 9 a StromStG
Voraussetzungen: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Steuerbefreite Produktionsprozesse (Einsatz für Elektrolyse, Metallschmelzen, Glas- oder Keramikherstellung), Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Menge und Verwendungszweck des verwendeten Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt. Vergünstigung: Rückerstattung 2,05 ct/kWh
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Stromsteuer liegt über 1.000 EUR, Nicht-KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energiemanagementsystems (DIN EN ISO 50001) oder Umweltmanagementsystems (EMAS), KMU (unter 250 MA und unter 50 Mio. Euro Jahresumsatz bzw. 43 Mio. Jahresbilanzsumme): Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energieaudits gem. DIN16247-1 oder eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach §3 SpaEfV (Nachweisführung mittels Vor-Ort- Prüfung durch Gutachter nur alle zwei Jahre, in den Zwischenjahren ist eine dokumentenbasierte Prüfung ausreichend). Strom muss nachweislich zum Regelsteuersatz von 20,50 EUR/MWh versteuert worden sein, Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Menge und Verwendungszweck des Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt. Antragsfrist für den Sonderfall „zusammenfassender Antrag“ 31.07. für das Vorjahr. Vergünstigung: Strommenge nach §9b StromStG abzgl. 1.000 EUR Minderungsbetrag (§10 Abs.1 StromStG) abzgl. Mögliche Entlastung nach § 9b StromStG abzgl. Unterschiedsbetrag in der Rentenversicherung, davon sind 90% rückerstattungsfähiger Höchstbetrag
§ 51 EnergieStG
Voraussetzung: Prod. Gewerbe; Einsatz für Glas- o. Keramikherstellung, Metallerzeugung u. -bearbeitung, chem. Reduktionsverfahren, therm. Abfall- o. Abluftbehandlung, gleichzeitig zu Heizzwecken und anderen Zwecken. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 61,35 €/1000 l, 25,00 EUR/1.000 l schweres Heizöl, Erdgas 5,50 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to.
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Entlastungsbetrag übersteigt im Kalenderjahr 250 EUR, Energieerzeugnisse dienen der Erzeugung von Wärme / oder finden Verwendung in nach §3 EnergieStG begünstigten Anlagen, Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Art, Menge, Herkunft und Verwendungszweck der verbrauchten Energieerzeugnisse. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 15,34 €/1000 l, Erdgas 1,38 €/MWh, Flüssiggas 15,15 €/to.
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Steuerentlastung übersteigt 750 EUR, Nicht-KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energiemanagementsystems (DIN EN ISO 50001) oder Umweltmanagementsystems (EMAS), KMU (unter 250 MA und unter 50 Mio. Euro Jahresumsatz bzw. 43 Mio. Jahresbilanzsumme): Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energieaudits gem. DIN16247-1 oder eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach §3 SpaEfV (Nachweisführung mittels Vor-Ort-Prüfung durch Gutachter nur alle zwei Jahre, in den Zwischenjahren ist eine dokumentenbasierte Prüfung ausreichend). Vergünstigung: Steuermenge nach §54 EnergieStG abzgl. Unterschiedsbeitrag in der Rentenversicherung, davon sind 90% rückerstattungsfähiger Höchstbetrag Steueranteil jeweils abzgl. 750 EUR Selbstbehalt: 5,11 EUR/1.000 l Heizöl, 2,28 EUR/1MWh Erdgas 19,89 EUR/
Energiesteuerentlastung bei Stromeigenerzeugung Antragstellung § 53 EnergieStG § 53 a EnergieStG (§ 169 Abs. 2 Nr. 1 AO) Vorjahr Hauptzollamt
§ 53 EnergieStG
Voraussetzung: ortsfeste Anlagen: Stromerzeugung größer 2 MW; Energieerzeugnisse gelten nur dann als zur Stromerzeugung verwendet, soweit sie in der Stromerzeugungsanlage unmittelbar am Energieumwandlungsprozess teilnehmen. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 61,35 €/1000 l, Erdgas 5,50 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to.
§ 53 a EnergieStG
Voraussetzung: hocheffiziente Anlagen und einen Monats- o. Jahresnutzungsgrad von mind. 70 %; Entlastung wird nur gewährt bis zur vollständigen Absetzung für Abnutzung der Hauptbestandteile der Anlage. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 61,35 €/1000 l, Erdgas 5,50 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to.
Voraussetzung: Energieerzeugnisse, die zur gekoppelten Erzeugung von Kraft und Wärme in ortsfesten Anlagen mit einem Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mind. 70% verheizt worden sind. Vergünstigung: Rückerstattung Gasöle, Schmier- u. andere Öle 40,35 €/1000 l, Erdgas 4,42 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to
Wahloption jährlicher oder monatlicher Steuererhebung Mitteilung § 8 Abs. 2 Satz 1 StromStG Folgejahr Hauptzollamt
Alle Termine als .ics-Datei laden
monatlich zum 20. [des Monats] Besondere Ausgleichsregelung Meldefrist Stromverbrauchsprognosen BesAR Meldefrist § 60a EEG 2017 aktueller Monat Übertragungsnetzbetreiber Bei Nutzung der Besonderen Ausgleichsregelung wird die Zahlung der EEG-Umlage direkt vom Übertragungsnetzbetreiber abgerechnet.
Jeweils zum 20. Kalendertag des laufenden Monats muss die bilanzkreisscharfe Stromverbrauchsprognose für den Monat abgeben werden.
monatlich zum 20. [des Monats] Weiterleitung von Strom Meldefrist Verbrauchsprognosen für weitergeleitete Strommengen Meldefrist § 74 EEG 2017 &
§ 76 EEG 2017″ aktueller Monat Übertragungsnetzbetreiber
Bei Stromweiterleitung an Dritte gelten Unternehmen als Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EltVU).
Gemäß § 74 EEG 2017: Elektrizitätsversorgungsunternehmen müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber unverzüglich die an Letztverbraucher gelieferte Energiemenge elektronisch mitteilen und bis zum 31. Mai die Endabrechnung für das Vorjahr vorlegen. Somit erfolgt die Gleichstellung des Unternehmens mit einem Elektrizitätsversorgungsunternehmens (EltVU) und es fällt die Meldepflicht der monatlichen Stromverbrauchsprognosen an.
Jeweils zum 20. Kalendertag des laufenden Monats die bilanzkreisscharfe Stromverbrauchsprognose für den Monat abgeben werden.
Monatlich Stromeigenerzeugung KWKG-Förderung Mitteilung KWKG § 15 (1) Vorjahr Netzbetreiber/BAFA
Mitteilung über die selbsterzeugten und selbstverbrauchten Strommengen aus KWK-Anlagen.
Ausgenommen sind KWKG-Anlagen ohne Abwärmeabfuhr < 2 MW.
2020 Allgemein Monitoringberichte BNetzA Mitteilung § 35 EnWG
§ 51a EnWG
§ 69 EnWG Vorjahr Bundesnetzagentur Die Bundesnetzagentur hat nach die Pflicht einen jährlichen Monitoring-Bericht zu erstellen und die entsprechende Befugnisse die Auskünfte bei Unternehmen „einzufordern“. Hierzu müssen sich die betroffenen Marktakteure über einen Stammdatenerhebungsbogen für das Monitoring registrieren. Die betroffenen Unternehmen müssen die/den entsprechenden Fragebogen ausfüllen und an die Bundesnetzagentur senden.
– Lastmanagement (betrifft Unternehmen mit einem Stromverbrauch > 50 GWh)-Marttransparenz
Unverzüglich Emissionshandel Anpassung des Überwachungsplan bei Änderung Mitteilung § 6 TEHG Handelsperiode DEHSt
Überwachungsplan für die Emissionsermittlung und Berichterstattung
Änderungen sind zur Genehmigung (Tätigkeit, Zählertausch etc.) vorzulegen
Fristen: Anhang 2 Teil 1 Nummer 1:
a) Für Betreiber von Anlagen, die spätestens zehn Monate vor Beginn einer Handelsperiode in Betrieb genommen wurden, endet die Frist fünf Monate vor Beginn der Handelsperiode;
b) Betreiber von Anlagen, die später als zehn Monate vor Beginn einer Handelsperiode in Betrieb genommen wurden, müssen den Überwachungsplan vor Inbetriebnahme der Anlage vorlegen;
Unverzüglich Emissionshandel Änderung des Betriebs einer Anlage nach Emissionsrecht Mitteilung „§ 22 ZuV 2020
§ 19 ZuV 2020
§ 20 ZuV 2020
§ 21 ZuV 2020“ Handelsperiode DEHSt
Gemäß §19 ZuV 2020
Änderung der Anfangskapazität um mindestens 10% oder 50.000 Emissionsberechtigungen
Gemäß §20 ZuV 2020
Einstellung des Betriebs der Anlage und keine Wiederaufnahme des Betriebs binnen sechs Monaten (auf Antrag binnen 18 Monaten)
Gemäß §21 ZuV 2020
Verringerung der Aktivitätsrate (Anfangsaktivitätsrate) um mindestens 50 Prozent
2020 Allgemein Marktstammdatenregister Registrierung § 111f EnWG Laufendes Jahr Bundesnetzagentur
„Registrierung von Marktakteuren des Energiebereichs (Strom und Gas)
Z.B. Stromerzeugungsanlagen (PV, BHKW, Notstromaggregate); Weiterverteiler; „“Verbrauchseinheiten““ die an das Hoch- bzw. Höchstspannungsnetz (Strom) oder Transportnetz (Erdgas) angeschlossen sind“
Innerhalb 12 Monaten Emissionshandel Antrag auf kostenfreie Zuteilung von Treibhausgas-Emissionsberechtigungen Antragstellung § 16 ZuV 2020 Handelsperiode DEHSt Kostenlose Zuteilung für neue Marktteilnehmer sind innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Regelbetriebs der Anlage zu stellen bzw. bei Kapazitätserweiterungen innerhalb 12 Monaten nach Aufnahme des geänderten Betriebs.
Unverzüglich Konzessionsabgabe Rückerstattung Konzessionsabgabe Antragstellung § 2 Abs. 4 KAV Vorjahr Netzbetreiber (Stromlieferant wenn Netzentgelte über SLV abgewickelt sind)
Wenn Strompreis kleiner Grenzpreis des Statistischen Bundesamtes
Grenzpreis 2018: 12,47 ct/kWh
(2015: 12,84 ct/kWh; 2016: 13,27 ct/kWh, 2017: 12,69 ct/kWh)“
Innerhalb 6 Wochen Messeinrichtungen Installation neuer Messgeräte Mitteilung § 32 MessEG Lebensdauer Messeinrichtung Landeseichdirektion Innerhalb von 6 Wochen muss der Verwender neue Messgeräte bei der Landesbehörde anzeigen.
Unterlagen: Geräteart, Hersteller, Typbezeichnung, Jahr der Kennzeichnung, Anschrift des Verwenders
Unverzüglich REMIT Abschluss REMIT-pflichtiger Lieferverträge (Standard) Meldefrist Art. 7 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1348/2014 zur REMIT Lieferzeitraum Bundesnetzagentur Wenn REMIT-Pflicht besteht und ein neuer „“Standardvertrag““ abgeschlossen wird, muss dieser unverzüglich gemeldet werden.
Innerhalb eines Monats“ REMIT Abschluss REMIT-pflichtiger Lieferverträge (Nicht-Standard) Meldefrist Art. 7 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1348/2014 zur REMIT Lieferzeitraum Bundesnetzagentur Wenn REMIT-Pflicht besteht und ein neuer „“Nicht-Standardvertrag““ abgeschlossen wird, muss dieser innerhalb eines Monats gemeldet werden.
© 2020 WV Forum Energieberatung GmbH | Impressum und Haftungsausschluss | Datenschutz
Die WV Forum Energieberatung GmbH hat die im Rahmen des Meldefristenkalenders bereitgestellten Inhalte und Informationen mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt. Eine Gewähr für deren Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit wird von der WV Forum Energieberatung GmbH jedoch nicht übernommen.
Die WV Forum Energieberatung GmbH haftet deshalb nicht auf Ersatz von materiellen oder immateriellen Schäden des Verwenders des Meldefristenkalenders, die beim Verwender durch die Nutzung des Meldefristenkalenders verursacht worden sind, es denn, seitens der WV Forum Energieberatung GmbH läge vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vor.
Die WV Forum Energieberatung GmbH behält sich ausdrücklich vor, Teile der bereitgestellten Informationen oder das gesamte Angebot des Meldefristenkalenders jederzeit zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Bereitstellung zeitweilig oder endgültig einzustellen.
Der Verwender erklärt sich mit oben genannten Regelungen einverstanden und verzichtet unter den vorgenannten Bedingungen auf eine Haftung der WV Forum Energieberatung GmbH; die WV Forum Energieberatung GmbH nimmt diese Einverständniserklärung sowie den Haftungsverzicht des Verwenders an.

References: § 22
 § 22
 § 71
 § 74
 § 76
 § 71
 § 76
 § 4
 § 5
 § 5
 § 19
 § 19
 § 15
 § 15
 § 15
 § 7
 § 74
 § 76
 § 76
 § 74
 § 76
 § 27
 § 76
 § 74
 § 71
 § 74
 § 4
 § 8
 § 60
 § 8
 § 3
 §6
 § 19
 § 64
 § 64
 § 74
 § 19
 § 101
 § 19
 §17
 § 20
 § 5
 §19
 §26
 §19
 § 19
 § 111
 § 9
 § 9
 § 10
 § 51
 § 54
 § 55
 § 169

§ 9
 § 9

§ 9
 §3
 §9
 § 9

§ 51
 §3
 §3
 §54
 § 53
 § 53

§ 53

§ 53
 § 8
 § 60
 § 74

§ 76
 § 74
 § 15
 § 35

§ 51

§ 69
 § 6

§ 19

§ 20

§ 21
 §19
 §20
 §21
 § 111
 § 16
 § 2
 § 32
 Art. 7
 Art. 7