Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=01.02.2006&Aktenzeichen=3%20S%202407/05
Timestamp: 2019-12-11 18:49:43+00:00

Document:
VGH Baden-Württemberg, 01.02.2006 - 3 S 2407/05 - dejure.org
https://dejure.org/2006,7107
VGH Baden-Württemberg, 01.02.2006 - 3 S 2407/05 (https://dejure.org/2006,7107)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 01.02.2006 - 3 S 2407/05 (https://dejure.org/2006,7107)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 01. Februar 2006 - 3 S 2407/05 (https://dejure.org/2006,7107)
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Konkurrentenstreit über Zulassung zum Linienverkehr; Finanzierungsvereinbarung; vorläufiger Rechtsschutz
§ 13 Abs 1 PBefG, § 123 Abs 1 S 1 VwGO, § 58 Abs 1 VwVfG
Anordnungsgrund, Bewerberauswahl, Finanzierungsvereinbarung, Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen, ÖPNV, Sicherungsanordnung, Verkehrsbedienung
Auswahlkriterien bei der Vergabe einer Personenbeförderungslinie an ein privates Verkehrsunternehmen; Anforderungen an das Auswahlermessen der Genehmigungsbehörde bezüglich der Verkehrsbedienungen anbietenden Bewerber; Finanzierbarkeit eines Projekts als ...
PBefG § 13; VwGO § 123
Einstweilige Anordnung, Gewerblicher Straßenverkehr ( GüKG , PBefG ): Anordnungsgrund, Bewerberauswahl, Finanzierungsvereinbarung, Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen, ÖPNV, Sicherungsanordnung, Verkehrsbedienung
ESVGH 56, 157
VBlBW 2006, 240
DÖV 2006, 484
Auch der auf eine Gleichbehandlung der Wettbewerber ausgerichtete Genehmigungswettbewerb kann eine Prüfung der Finanzierung erforderlich machen, in dem die Ernsthaftigkeit und Realisierbarkeit der von den Bewerbern angebotenen Verkehrsbedienung geprüft wird (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 01.02.2006 - 3 S 2407/05 -, VBlBW 2006, 240).
Derjenige Bewerber, der selbst einen Anspruch auf eine Linienverkehrsgenehmigung geltend macht und dem durch die Erteilung einer entsprechenden Genehmigung an einen Dritten die Wahrnehmung dieses Anspruchs praktisch verhindert wird, unterfällt ebenso dem Schutzbereich der Norm, weshalb auch in diesem Fall § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG drittschützende Wirkung zukommt (BVerwG vom 6.4.2000, NVwZ 2001, 322 [BVerwG 06.04.2000 - 3 C 6/99] ; VGH BW vom 1.2.2006, VBlBW 2006, 240).
Derjenige Bewerber, der selbst einen Anspruch auf eine Linienverkehrsgenehmigung geltend macht und dem durch die Erteilung einer entsprechenden Genehmigung an einen Dritten die Wahrnehmung dieses Anspruchs praktisch verhindert wird, unterfällt ebenso dem Schutzbereich der Norm, weshalb auch in diesem Fall § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG drittschützende Wirkung zukommt (BVerwG vom 6.4.2000, NVwZ 2001, 322; VGH BW vom 1.2.2006, VBlBW 2006, 240).

References: § 13
 § 123
 § 58
 § 13
 § 123
 § 13
 § 13