Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/stv-wasausbv
Timestamp: 2020-01-28 03:33:59+00:00

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Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 35 der Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390) geändert worden ist, in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlass vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288), verordnen im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung jeweils das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserwirtschaft
Anlage 1 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Anlage 2 Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft
Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik,
werden staatlich anerkannt. Soweit die Ausbildung im Bereich des öffentlichen Dienstes stattfindet, sind sie Ausbildungsberufe des öffentlichen Dienstes. Im Übrigen sind sie Ausbildungsberufe der gewerblichen Wirtschaft.
Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zu einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigungen sind auch in den Prüfungen nach den §§ 8, 9, 14 und 15 nachzuweisen.
Zweiter Teil Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Arbeitsorganisation, Kommunikation und Mitgestalten von sozialen Beziehungen,
Informationstechnik und -verarbeitung,
Bautechnisches Zeichnen und Konstruieren,
Bautechnisches Berechnen,
Lage- und Höhenvermessungen,
Verwaltungsabläufe im Straßen- und Verkehrswesen,
Planen, Entwerfen und Konstruieren von Verkehrswegen und Ingenieurbauwerken,
Erstellen von planungsrechtlichen, baurechtlichen und umweltrechtlichen Unterlagen,
Vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen,
Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes,
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr und für das dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens sieben Stunden eine projektorientierte praktische Aufgabe bearbeiten und schriftlich dokumentieren. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
Grundlagen der Straßenverkehrstechnik,
Bautechnisches Zeichnen und Konstruieren von Verkehrswegen,
Berechnen von Verkehrswegen,
Durchführen von Lage- und Höhenvermessungen,
Verwenden von Baustoffen und Böden.
Das Ergebnis ist in einem Gespräch mit dem Prüfungsausschuss zu erläutern. Das Gespräch soll nicht länger als 15 Minuten dauern. Durch die Ausführung der Aufgabe, deren Dokumentation sowie durch das Gespräch soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte planen und hierbei Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zum Umweltschutz, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zur Wirtschaftlichkeit berücksichtigen kann.
(2) Der Prüfling soll in Teil A der Prüfung in höchstens 28 Stunden eine projektorientierte praktische Aufgabe bearbeiten und schriftlich dokumentieren. Hierfür kommt insbesondere in Betracht:
Planen, Entwerfen und Konstruieren von Verkehrswegen oder Ingenieurbauwerken unter Einbeziehung der Vermessungsarbeiten sowie des Erstellens von planungs- und umweltrechtlichen Unterlagen.
Die Ausführung der Aufgaben wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert. Das Ergebnis ist in einem Gespräch mit dem Prüfungsausschuss zu erläutern. Das Gespräch soll nicht länger als 30 Minuten dauern. Durch die Ausführung der Aufgabe, deren Dokumentation sowie durch das Gespräch soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben kunden- und zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher Vorgaben selbständig planen und umsetzen sowie Dokumentationen fachgerecht anfertigen und dabei qualitätssichernde Maßnahmen anwenden kann.
(3) Teil B der Prüfung besteht aus den Prüfungsbereichen
In den Prüfungsbereichen vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen sowie Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes sind insbesondere durch Verknüpfung informationstechnischer, technologischer und mathematischer Sachverhalte fachliche Probleme zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege schriftlich darzustellen. Für den Prüfungsbereich vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen kommen insbesondere in Betracht:
Festlegen und Bemessen von Bauweisen und Aufbau von Verkehrswegen nach Verkehrsdaten,
Ermitteln von Mengen für Bauleistungen und Erstellen von Leistungsverzeichnissen,
Bearbeiten und Zusammenstellen von Unterlagen für die Ausschreibung und Vergabe,
Prüfen und Auswerten von Angeboten,
Planen des Ablaufes, der Einrichtung und Sicherung einer Baustelle,
Bearbeiten von Aufgaben der Bauleitung und Bauüberwachung,
Auswerten von Ergebnissen von Kontrollprüfungen auf der Baustelle im Erdbau und Oberbau.
Für den Prüfungsbereich Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes kommen insbesondere in Betracht:
Aufgaben, Organisation, Einrichtungen, Geräte und Fahrzeuge des Straßenbetriebsdienstes,
Aufstellen von Einsatzplänen für Unterhaltungsarbeiten,
Ausarbeiten von Markierungs- und Beschilderungsplänen für Strecken und Knotenpunkte,
Vorgänge zur Stationierung und Verwaltung des Straßennetzes.
im Prüfungsbereich vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen 120 Minuten,
im Prüfungsbereich Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes 120 Minuten,
Prüfungsbereich vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen 40 Prozent,
Prüfungsbereich Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes 40 Prozent,
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in den Prüfungsteilen A und B sowie innerhalb des Prüfungsteiles B in mindestens zwei der Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind. Werden die Prüfungsleistungen in einem der Prüfungsbereiche mit ungenügend bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.
Dritter Teil Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserwirtschaft
Messen, Erfassen und Auswerten wasserwirtschaftlicher Daten,
Planen, Entwerfen und Konstruieren von wasserwirtschaftlichen Bauwerken und Anlagen,
Technische und verwaltungsmäßige Bearbeitung wasserrechtlicher Verfahren und Abläufe,
Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen,
Wasserschutz- und Überschwemmungsgebiete,
Überwachung von Gewässern, Anlagen und Gebieten,
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 10 sollen nach der in der Anlage 2 enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für das erste Ausbildungsjahr und für das dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in höchstens sieben Stunden eine projektorientierte praktische Aufgabe bearbeiten und schriftlich dokumentieren. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
Bautechnisches Zeichnen und Konstruieren von Bauwerken der Wasserversorgung oder des Abwasserwesens,
Darstellen von Längsschnitten und Querprofilen,
Berechnen von Bauwerken,
Planen, Entwerfen und Konstruieren wasserwirtschaftlicher Anlagen unter Einbeziehung des Erstellens wasserrechtlicher Unterlagen.
Die Ausführung der Aufgabe wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert. Das Ergebnis ist in einem Gespräch mit dem Prüfungsausschuss zu erläutern. Das Gespräch soll nicht länger als 30 Minuten dauern. Durch die Ausführung der Aufgabe, deren Dokumentation sowie durch das Gespräch soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben kunden- und zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher Vorgaben selbständig planen und umsetzen sowie Dokumentationen fachgerecht anfertigen und dabei qualitätssichernde Maßnahmen anwenden kann.
In den Prüfungsbereichen Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen sowie Überwachung von Gewässern, Anlagen und Gebieten sind insbesondere durch Verknüpfung informationstechnischer, technologischer und mathematischer Sachverhalte fachliche Probleme zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege schriftlich darzustellen.
Für den Prüfungsbereich Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen kommt insbesondere eine der nachfolgenden Aufgaben in Betracht:
Festlegen von Bauweisen, Entscheidung über den Einsatz von Maschinen und Geräten,
Bearbeiten und Zusammenstellen von Unterlagen für Ausschreibung und Vergabe,
Bearbeiten von Aufgaben der Bauleitung.
Für den Prüfungsbereich Überwachung von Gewässern, Anlagen und Gebieten kommen insbesondere in Betracht:
Darstellen der Anforderungen an Wasserversorgungsanlagen sowie an Trinkwasser- und Heilquellengebiete und deren Überwachung,
Darstellen der Anforderungen an kommunale Abwässerkanäle, -anlagen und -einleitungen und deren Überwachung,
Darstellen der Anforderungen an Hochwasserschutzanlagen und deren Überwachung, Beschreiben des Hochwasserwarn- und -meldedienstes,
Darstellen der Gewässerbenutzungen und deren Überwachung durch Gewässerschauen,
Darstellen der Anforderungen an Anlagen und Betriebe zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sowie an gewerbliche Abwasseranlagen und deren Überwachung.
im Prüfungsbereich Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen 120 Minuten,
im Prüfungsbereich Überwachung von Gewässern, Anlagen und Gebieten 120 Minuten,
Prüfungsbereich Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen 40 Prozent,
Prüfungsbereich Überwachung von Gewässern, Anlagen und Gebieten 40 Prozent,
Diese Verordnung tritt am 1. August 2000 in Kraft. Gleichzeitig treten außer Kraft:
die Ausbildungsordnung für den Ausbildungsberuf Kulturbautechniker/Kulturbautechnikerin vom 21. Januar 1958 (Staatsanzeiger für das Land Hessen S. 134, i.d.F. der Änderung vom 26. November 1991, Staatsanzeiger für das Land Hessen S. 2826),
die Ausbildungsordnung für den Ausbildungsberuf Straßenbautechniker/Straßenbautechnikerin vom 19. November 1964 (Staatsanzeiger für das Land Hessen i.d.F. der Änderung vom 14. November 1991, Staatsanzeiger für das Land Hessen S. 2778),
die Ausbildungsordnung für den Ausbildungsberuf Planungstechniker/Planungstechnikerin vom 1. Juni 1967 (Ministerialblatt für das Land Rheinland-Pfalz S. 627),
der Erlaß des Regierungspräsidiums Nordwürttemberg über den Ausbildungsberuf Bautechniker/Bautechnikerin in der Wasserwirtschaftsverwaltung vom 1. Oktober 1957 (Baden-Württembergisches Verordnungsblatt - 4413/22).
Anlage 1 (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
(Fundstelle: BGBl. I 2000, 1153 - 1158)
2 Organisation des Ausbildungsbetriebes
Bedeutung der Kosten- und Leistungsrechnung im Ausbildungsbetrieb erklären
Methoden zum kostenbewussten und wirtschaftlichen Arbeiten und Handeln anwenden
Kalkulationsgrundlagen und -verfahren anwenden
betriebswirtschaftliches Rechnungswesen erläutern
6 Arbeitsorganisation, Kommunikation und Mitgestalten von sozialen Beziehungen
ziel- und kundenorientiert arbeiten und handeln
Grundsätze des partnerschaftlichen Umgangs und der Konfliktbewältigung anwenden
Präsentationsmöglichkeiten von Arbeitsergebnissen und Produkten nutzen
bei der überbetrieblichen Zusammenarbeit mitwirken
betrieblichen Schriftverkehr durchführen und Ablagesysteme anwenden
soziale Beziehungen im beruflichen Einwirkungsbereich mitgestalten
7 Informationstechnik und -verarbeitung
Auswirkungen von Informationstechniken auf Arbeitsorganisation und Arbeitsanforderungen an Beispielen des Ausbildungsbetriebes aufzeigen
Hilfsmittel, insbesondere Handbücher und Dokumentationen, nutzen
Vorschriften zur Datensicherheit anwenden, Daten pflegen
Arbeitsaufgaben mit Hilfe von Informationssystemen lösen
Datennetze nutzen
8 Bautechnisches Zeichnen und Konstruieren
Zeichengeräte und Zeichenmittel für manuelle und computerunterstützte Zeichnungserstellung unterscheiden und handhaben
Zeichnungsvorschriften und -richtlinien für das Straßen- und Verkehrswesen anwenden
Werte in Tabellen, Diagrammen und Schaubildern darstellen
Linien mit Hilfe von Entwurfselementen konstruieren
Planungsunterlagen von Verkehrswegen und Bauwerken zeichnen
örtliche Aufnahmen skizzieren und zeichnerisch darstellen
9 Bautechnisches Berechnen
Längen-, Flächen- und Volumenberechnungen durchführen
Koordinatenberechnungen, insbesondere Haupt- und Kleinpunkte sowie Absteckwerte einer Projektachse, durchführen
Gradientenberechnung für Haupt- und Kleinpunkte durchführen
Mengen für Bauleistungen berechnen
hydraulische Berechnungen durchführen
schalltechnische Berechnungen durchführen
10 Lage- und Höhenvermessungen
amtliches und topographisches Karten- und Zahlenwerk nutzen
Höhenmessungen, insbesondere mit Nivelliergerät und Laser, durchführen
Messfehler erkennen und Maßnahmen zu deren Vermeidung ergreifen
topographische Aufnahmen durchführen
Absteckungen von Achspunkten nach verschiedenen Methoden durchführen
Aufnahmen von Längen- und Querprofilen durchführen
Baukontrollmessungen durchführen und auswerten
11 Baustoffe und Böden
Böden und Gesteine nach ihren Eigenschaften unterscheiden
hydraulische und bituminöse Bindemittel nach ihren Eigenschaften und ihrer Verwendung unterscheiden
Arten und Eigenschaften von Asphalt unterscheiden
Arten und Eigenschaften von Beton und Mörtel unterscheiden
Arten und Eigenschaften des Oberbaus von Verkehrsflächen unterscheiden
im Straßenbau verwendete Bau- und Bauhilfsstoffe unterscheiden und im Hinblick auf ihre Verwendung beurteilen
Verfahren zur Prüfung von Straßenbaustoffen und Böden unterscheiden
Möglichkeiten der Wiederverwertung von Baustoffen unterscheiden
12 Verwaltungsabläufe im Straßen- und Verkehrswesen
Verwaltung und Organisation des Straßen- und Verkehrswesens darstellen
Aufgabenbereiche einer Gesamtverkehrsplanung darstellen
Gesetze des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts anwenden
Grundlagen zur Finanzierung und Förderung im Straßen- und Verkehrswesen darstellen
bei Vereinbarungen und Anträgen für behördliche Genehmigungen, Bewilligungen und Erlaubnisse mitwirken
13 Planen, Entwerfen und Konstruieren von Verkehrswegen und Ingenieurbauwerken
technische Vorschriften und Richtlinien für die Entwurfsbearbeitung anwenden
Planung, insbesondere nach Planungssystematik und Umweltgesichtspunkten sowie unter Beachtung der Folgekosten, durchführen
Grundlagen der Straßenverkehrstechnik anwenden
Verkehrsdaten erheben und auswerten
Querschnitte von Straßen und Radwegen konstruieren
Entwurfselemente bei der Achskonstruktion im Grundriss und Aufriss anwenden
Entwurfsunterlagen für Straßen und Radwege in Grundriss, Aufriss und Querschnitt ausarbeiten
Knotenpunkte konstruieren
Gestaltungselemente des ortsgerechten Straßenbaues anwenden
Anlagen der Straßenentwässerung planen
bauliche Verkehrsanlagen für den öffentlichen Personennahverkehr im Straßenraum planen und konstruieren
Straßen- und Radwegeentwurfsunterlagen ausarbeiten und zusammenstellen
Arten und Konstruktionsmerkmale von Ingenieurbauwerken, insbesondere Brücken, unterscheiden
Kostenberechnungen durchführen
14 Erstellen von planungsrechtlichen, baurechtlichen und umweltrechtlichen Unterlagen
Unterlagen für Abstimmungsverfahren von Verkehrsplanungen in Bezug auf Raumplanung, Bauleitplanung, Fachplanungen Dritter und Träger öffentlicher Belange bearbeiten
Unterlagen für das Linienbestimmungsverfahren und für die Planfeststellung ausarbeiten
Fachbeiträge, insbesondere der Landespflege, des Städtebaues und des Immissionsschutzes, bei der Verkehrsplanung berücksichtigen
Unterlagen für den Grunderwerb erstellen
15 Vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen
Regeln der Straßenbautechnik anwenden
Baumaßnahmen vorbereiten, insbesondere
bei Abstimmung mit Dritten mitwirken
örtliche Erhebungen durchführen
bei der Festlegung von Bauweisen mitwirken sowie
Unterlagen zum Bauablauf und zur Verkehrsführung bearbeiten
Einrichtung und Verkehrssicherung von Baustellen vorbereiten und kontrollieren
Unterlagen für die Ausschreibung ausarbeiten und zusammenstellen sowie bei Vergabeverfahren mitwirken
Einsatz von Maschinen und Geräten planen
bei Aufgaben der Bauleitung und der Bauüberwachung mitwirken
Kontrollprüfungen auf der Baustelle durchführen und auswerten
örtliche Aufmaße herstellen
bei der Abnahme von Baumaßnahmen mitwirken und Gewährleistungsfristen überwachen
Abrechnung von Baumaßnahmen durchführen
16 Betrieb, Erhaltung und Betreuung des Verkehrswegenetzes
Aufgaben, Organisation, Einrichtungen, Geräte und Fahrzeuge des Straßenbetriebsdienstes unterscheiden
Einsatzpläne und Ausschreibungsunterlagen für Aufgaben des Betriebsdienstes erstellen, insbesondere für Winterdienst, Grünpflege, Reinigung und betriebliche Instandhaltung
Planunterlagen für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen bearbeiten
Ausstattung von Verkehrswegen planen und Unterlagen ausarbeiten, insbesondere für
Markierungen, Wegweisungen, Beschilderungen,
Leiteinrichtungen, Schutzeinrichtungen,
Lichtsignalanlagen und Beleuchtungen
Stationierungs- und Netzknotensystem darstellen und bei dessen Fortführung mitwirken
Aufgaben und Ziele der Erhaltungsplanung für Verkehrsanlagen und Bauwerke darstellen und bei Aufgaben der Zustandserfassung mitwirken
Verfahren zur Verwaltung des Straßennetzes unterscheiden und Vorgänge bearbeiten, insbesondere bei Widmung, Umstufung und Einziehung von Straßen, bei der Festsetzung von Ortsdurchfahrten und bei Schadensregulierungen mitwirken
17 Qualitätssichernde Maßnahmen
Arbeitsergebnisse erfassen, beurteilen und anhand von Vorgaben prüfen,
Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln erkennen, Ursachen und Fehler beseitigen, Vorgänge dokumentieren
Anlage 2 (zu § 11) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft
(Fundstelle: BGBl. I 2000, 1159 - 1164)
(§ 10 Nr. 1)
(§ 10 Nr. 2)
(§ 10 Nr. 3)
(§ 10 Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
(§ 10 Nr. 5)
(§ 10 Nr. 6)
(§ 10 Nr. 7)
(§ 10 Nr. 8)
Zeichnungsvorschriften und -richtlinien anwenden
Gewässer und Leitungen in Lageplänen, Längenschnitten und Querprofilen darstellen
Planungsunterlagen von wasserwirtschaftlichen Anlagen und Bauwerken zeichnen
(§ 10 Nr. 9)
Koordinatenberechnungen durchführen
hydraulische Berechnungen für Freispiegelleitungen, Druckleitungen sowie für Abflüsse von Gewässern durchführen, insbesondere Tabellen anwenden
Verfahren der bodenmechanischen sowie statischen Berechnungen anwenden
(§ 10 Nr. 10)
amtliches und topographisches Kartenwerk nutzen
Absteckungen von Bauwerken und Trassen durchführen
(§ 10 Nr. 11)
Böden und Gesteine nach ihren Eigenschaften und nach ihrer Verwendung unterscheiden
Bau- und Bauhilfsstoffe nach ihren Eigenschaften und nach ihrer Verwendung unterscheiden
Rohrmaterialien und Armaturen nach ihren Eigenschaften und nach ihrer Verwendung unterscheiden
Verfahren zur Prüfung von Baustoffen und Böden unterscheiden
12 Messen, Erfassen und Auswerten wasserwirtschaftlicher Daten
(§ 10 Nr. 12)
Wasserkreislauf und Grundsätze des Wasserhaushaltes darstellen
Messeinrichtungen, insbesondere Grundwasserstandsmessstellen, Messwehre, Venturieanlagen, Pegelanlagen sowie Wetterstationen, unterscheiden
Vorschriften und Richtlinien der Hydrologie anwenden
Wasserstands- und Abflussmessungen durchführen, Messgeräte pflegen
Beobachtungswerte erfassen und Hauptwerte anwenden
Gewässergüte und Gewässerstrukturgüte unterscheiden
Probenahmen an Gewässern, Abwasser- und Wasserversorgungsanlagen durchführen und dokumentieren
Boden- und Wasserproben bei Altlasten und Grundwasserverunreinigungen entnehmen und dokumentieren
13 Planen, Entwerfen und Konstruieren von wasserwirtschaftlichen Bauwerken und Anlagen
(§ 10 Nr. 13)
technische Vorschriften, Richtlinien und Arbeitsblätter für die Entwurfsbearbeitung anwenden
Bauwerkspläne von Wasserversorgungsanlagen, insbesondere von Schachtbauwerken, Gewinnungsanlagen, Trinkwasserbehältern und Aufbereitungsanlagen, bearbeiten sowie Bauwerksdetails konstruieren
Bauwerkspläne von Abwasseranlagen, insbesondere von Schachtbauwerken, Regenentlastungsanlagen, Pumpwerken und Kläranlagen, bearbeiten sowie Bauwerksdetails konstruieren
Bauwerkspläne für Maßnahmen an Oberflächengewässern, insbesondere für Sohl- und Böschungssicherungen, Sohlabstürze, Wehre, Rückhalteanlagen, Deiche und Dämme, bearbeiten
Gewässerrenaturierungs- und Abflussregelungsmaßnahmen planen
Anlagen des Hochwasser- oder Küstenschutzes entwerfen und Pläne bearbeiten
Wasserversorgungsnetze entwerfen, bemessen und konstruieren
Kanalnetze entwerfen, bemessen und konstruieren
14 Technische und verwaltungsmäßige Bearbeitung wasserrechtlicher Verfahren und Abläufe
(§ 10 Nr. 14)
Gesetze und Vorschriften des Wasserrechts sowie des Bodenschutzrechts anwenden
Unterlagen für wasserrechtliche Genehmigungen unter Beachtung der Verfahrensabläufe bearbeiten, zusammenstellen und bei der Prüfung von Antragsunterlagen mitarbeiten
Unterlagen für wasserrechtliche Erlaubnisse und Bewilligungen unter Beachtung der Verfahrensabläufe bearbeiten, zusammenstellen und bei der Prüfung der Antragsunterlagen mitarbeiten
Unterlagen für wasserrechtliche Anzeigen, insbesondere zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, ausarbeiten und beurteilen
Unterlagen für Abstimmungsverfahren von wasserwirtschaftlichen Planungen unter Berücksichtigung der Raum- und Bauleitplanung sowie der Fachplanungen Dritter und Träger öffentlicher Belange bearbeiten
bauaufsichtliche Verwendbarkeitsnachweise für Baustoffe, Bauteile und Anlagen beurteilen
Unterlagen für Eignungsfeststellungen von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen bearbeiten und beurteilen
Unterlagen für Planfeststellungen und Plangenehmigungen unter Beachtung der Verfahrensabläufe bearbeiten
bei Untersuchungs- und Sanierungsverfahren mitwirken
Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenpläne darstellen und bei der Erstellung der Pläne mitwirken
15 Abwicklung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen
(§ 10 Nr. 15)
Regeln der Wasserwirtschaft anwenden
Einsatz von Maschinen und Geräten beurteilen
bei der Vorbereitung von Baumaßnahmen mitwirken, insbesondere Abstimmungen mit Dritten sowie örtliche Erhebungen durchführen
bei der Vorbereitung, Überwachung und Abrechnung von Maßnahmen der Gewässerrenaturierung, der Gewässer-, Deich- und Dammunterhaltung mitwirken
Unterlagen für Ausschreibungen bearbeiten und bei Vergabeverfahren mitwirken
bei der Erledigung von Aufgaben der Bauleitung und der Bauüberwachung mitwirken und dabei insbesondere
Kontrollprüfungen auf der Baustelle durchführen und auswerten,
örtliche Aufmaße herstellen,
bei der Abnahme von Baumaßnahmen mitwirken sowie
16 Wasserschutz- und Überschwemmungsgebiete
(§ 10 Nr. 16)
Verwaltungsvorschriften zur Festsetzung von Schutzgebieten und zur Feststellung von Überschwemmungsgebieten anwenden
Datenerhebung und örtliche Überprüfungen für die Festsetzung von Trinkwasser-, Heilquellenschutz- und von Überschwemmungsgebieten sowie zur Ermittlung von Retentionsräumen an Gewässern durchführen
Gebietsgrenzen ermitteln und in Karten darstellen
Unterlagen für Festsetzungs- und Feststellungsverfahren bearbeiten und bei der Durchführung mitwirken
Wasserbuch und Liegenschaftskataster anwenden
17 Überwachung von Gewässern, Anlagen und Gebieten
(§ 10 Nr. 17)
bei Gewässer- und Wasserschutzgebietsschauen mitwirken und Überprüfungen an Gewässern durchführen
Kontrollen bei kommunalen Abwässerkanälen, -anlagen und -einleitungen, insbesondere im Rahmen der Eigenkontrolle und der staatlichen Überwachung, durchführen
Wasserversorgungsanlagen kontrollieren
Hochwasserdienst, insbesondere Hochwasserdienstordnungen und Einsatzpläne, darstellen
Kontrollen bei gewerblichen und industriellen Abwasseranlagen und -einleitungen durchführen
Anlagen und Betriebe zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen überwachen
bei Aufgaben der Zustandserfassung und Maßnahmen zur Mängelbeseitigung in Schutz- und Überschwemmungsgebieten mitwirken
18 Qualitätssichernde Maßnahmen
(§ 10 Nr. 18)
Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln erkennen, Ursachen und Fehler beseitigen, Vorgänge dokumentieren,
Alle Gesetze (XXXX) Erster Teil Gemeinsame Vorschriften
2000, 1148: BGBl I

References: § 25
 § 1
 § 4
 § 10
 § 5
 § 11