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Timestamp: 2020-06-05 20:22:05+00:00

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Lohnkonto | Personal Office Standard | Personal | Haufe
Lohnsteuer: Die wichtigsten Regelungen für das Lohnkonto enthalten § 41 EStG sowie § 4 und § 5 LStDV. Weitere Vorschriften ergeben sich aus § 39b Abs. 6 EStG (Freistellungsbescheinigung DBA) und § 42b Abs. 4 EStG (Lohnsteuer-Jahresausgleich). Besondere Aufzeichnungspflichten, die im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung zu beachten sind, ergeben sich aus der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (§ 5 Abs. 1 LStDV), die ergänzend zu den bisherigen Anforderungen (§ 4 Abs. 2 Nr. 4 und Nr. 8 LStDV) in einer eigenen Vorschrift zusammengefasst worden sind. Die zur Führung eines Lohnkontos ergangenen Verwaltungsregelungen enthalten R 41.1, R 41.2, und R 39b.10 LStR.
Sozialversicherung: Die Verpflichtung zur Führung der Entgeltunterlagen ist in § 28f Abs. 1 SGB IV geregelt. Aus § 8 und 9 BVV und § 2 NachwG ergibt sich, welche Unterlagen im Einzelnen aufzunehmen sind.
In welcher Form das Lohnkonto zu führen ist, schreiben weder das Einkommensteuergesetz noch Verwaltungsanweisungen vor. Die Auswahl ist dem Arbeitgeber überlassen. Üblicherweise wird das Lohnkonto in elektronischer Form (z. B. mittels PC) oder in Papierform (z. B. als Buch, Kartei) geführt. Belege wie Stundenzettel zur Ermittlung des Arbeitslohns sind als steuerliche Belege zum Lohnkonto zu nehmen und aufzubewahren.
Das Lohnkonto ist bis zum Ablauf des 6. auf die zuletzt eingetragene Lohnzahlung folgenden Kalenderjahres aufzubewahren. Hierunter ist nicht das Jahr der letzten Eintragung im Lohnkonto zu verstehen. Diese Aufbewahrungsfrist gilt auch für die zum Lohnkonto zu nehmenden Belege. Sofern es sich weder um Buchungsbelege noch Bilanzunterlagen handelt, beträgt die Aufbewahrungsfrist 6 Jahre; sie läuft jedoch nicht ab, soweit und solange die Unterlagen für Steuern von Bedeutung sind, für welche die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Aufbewahrungsfrist verlängert sich auf 10 Jahre, wenn und soweit Lohnunterlagen auch für die betriebliche Gewinnermittlung von Bedeutung sind.

References: § 41
 § 4
 § 5
 § 39
 § 42
 § 28
 § 8
 § 2