Source: https://www.anwalt24.de/urteile/bgh/2011-10-14/ix-zb-218_11
Timestamp: 2017-09-21 11:09:17+00:00

Document:
BGH, 14.10.2011 - IX ZB 218/11 - Zurückweisung einer Erinnerung gegen einen Kostenansatz mangels Begründetheit | anwalt24.de
Beschl. v. 14.10.2011, Az.: IX ZB 218/11
Referenz: JurionRS 2011, 26684
Aktenzeichen: IX ZB 218/11
AG Wiesbaden - 28.04.2011 - AZ: 10 IN 84/11
LG Wiesbaden - 30.05.2011 - AZ: 4 T 225/11
BGH - 09.08.2011 - AZ: IX ZB 218/11
BGH - 20.10.2011 - AZ: IX ZB 218/11
am 14. Oktober 2011 beschlossen:
Die Erinnerung des Antragstellers gegen den Kostenansatz gemäß der Kostenrechnung vom 8. September 2011 (Kassenzeichen 780011130348) wird zurückgewiesen.
Über die Erinnerung entscheidet gemäß § 139 Abs. 1 GVG trotz der Bestimmung des § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG der Senat, weil Entscheidungen des Einzelrichters beim Bundesgerichtshof nicht vorgesehen sind (BGH, Beschluss vom 13. Januar 2005- V ZR 218/04, NJW-RR 2005, 584).
Die Erinnerung, deren Einlegung nicht die Vertretung durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt erfordert (§ 78 Abs. 3 ZPO, § 66 Abs. 5 Satz 1 Halbsatz 1 GKG), ist zulässig, aber nicht begründet. Die Höhe des Kostenansatzes für die verworfene Rechtsbeschwerde gegen die Befangenheitsentscheidung des Landgerichts ergibt sich aus Nr. 1826 des Kostenverzeichnisses zu § 3 Abs. 2 GKG und ist damit gesetzlich bestimmt. Die angesetzte Festgebühr war zum Zeitpunkt der Rechnungstellung auch gemäß § 6 Abs. 2 GKG fällig, weil die Rechtsbeschwerde bereits am 9. August 2011 als unzulässig verworfen worden war.

References: BGH 

BGH 
 § 139
 § 66
 § 66
 § 3
 § 6