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Timestamp: 2018-06-21 22:03:38+00:00

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Pensionsfonds | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Pensionsfonds
Der als Hinzuverdienst aus einem Dienstverhältnis bezogene Arbeitslohn eines Pensionärs ist – wie bei einem Arbeitnehmer mit 2 Arbeitsverhältnissen – grundsätzlich steuerpflichtig. Der Arbeitgeber hat den Lohnsteuerabzug nach den Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) des Arbeitnehmers vorzunehmen. Berücksichtigung von Frei- und Hinzurechnungsbeträgen Wenn für den Arbeitslohn im e...mehr
Hinzuverdienst / 3 Berücksichtigung Altersentlastungsbetrag
Der Altersentlastungsbetrag wird älteren Steuerpflichtigen gewährt, die vor Beginn des Kalenderjahres, in dem sie Einkommen beziehen, das 64. Lebensjahr vollendet hatten (2018: vor dem 2.1.1954 geborene Personen). Die Höhe des Altersentlastungsbetrags berechnet sich nach einem Prozentsatz, der abhängig ist vom Kalenderjahr, das auf die Vollendung des 64. Lebensjahres folgt.[1...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 9 Abziehbare Aufwendungen / 1.2 Verhältnis zu einkommensteuerlichen Vorschriften
Rz. 3 Die Frage, welche Aufwendungen bei der Ermittlung des körperschaftsteuerlichen Einkommens abziehbar sind, richtet sich nach der in § 8 Abs. 1 KStG enthaltenen Verweisung grds. nach den Vorschriften des EStG. Hierbei ist aber zu beachten, dass einige einkommensteuerliche Vorschriften speziell auf natürliche Personen zugeschnitten sind. Sie können im KSt-Recht keine oder...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG § 6 Gewinnerhöhung durch Vereini ... / 4.3 Wegfall einer Rückstellung
Rz. 52 Der Hauptanwendungsfall des § 6 Abs. 2 UmwStG im Bereich der Rückstellungen sind Pensionsrückstellungen.[1] Rz. 52a Wird eine Körperschaft auf eine Personengesellschaft verschmolzen, geht die Pensionszusage, die die übertragende Körperschaft ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer erteilt hat, grundsätzlich auf die übernehmende Personengesellschaft über und ist von dieser...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG § 6 Gewinnerhöhung durch Vereini ... / 3.3 Wegfall einer Rückstellung
Rz. 25 Wenn einer der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger zugunsten des anderen Rechtsträgers eine Rückstellung ausgewiesen hat, fällt diese durch die Verschmelzung grundsätzlich fort. Der übernehmende Rechtsträger hat die Rückstellung aufzulösen. Hat der andere Rechtsträger keine Forderung in Höhe der Rückstellung ausgewiesen – wegen § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB ist die...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 6 Übergangsvorschriften
Rz. 263 Zu den mit der BilMoG-Erstanwendung ausgelaufenen Übergangsvorschriften s. Kommentierung in der 2. Aufl. Die noch über die Beibehaltungswahlrechte fortwirkenden Altregelungen, wie insb. die Implikationen der Übergangsvorschriften bzgl. der neuen Bewertungsvorschriften bei Pensionsverpflichtungen werden unter Art. 67 EGHGB Rz 9 ff., die Auflösung beibehaltener Sonderp...mehr
Rz. 176 Unter diesem Posten (§ 275 Abs. 2 Nr. 13 HGB) sind die im Zusammenhang mit den Fremdkapitalverpflichtungen der Unt stehenden Aufwendungen auszuweisen, unabhängig davon, ob diese Zinsen und zinsähnlichen Aufwendungen einmalig oder regelmäßig anfallen.[1] Der Ausweis ist auf Bruttobasis vorzunehmen, sodass eine Saldierung mit den Zinserträgen nicht erlaubt ist (§ 246 A...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3.9 Erträge aus Beteiligungen, davon aus verbundenen Unternehmen (Abs. 2 Nr. 9)
Rz. 145 Als "Erträge aus Beteiligungen"(§ 275 Abs. 2 Nr. 9 HGB) sind die laufenden Erträge aus Anteilen anderer Unt (Dividenden und vergleichbare Gewinnausschüttungen von KapG, Gewinnanteile von PersG und stillen Beteiligungen) auszuweisen, sofern für die hierzu korrespondierenden Vermögenswerte ein Bilanzausweis auf der Aktivseite i. S d. § 266 Abs. 2 A. III. 1. HGB (Anteil...mehr
Aktuelle Informationen: DSGVO, Produktionscontrolling un ... / Betriebliche Altersversorgung
Mit Blick auf das Betriebsrentenstärkungsgesetz haben wir den Themenkomplex der betrieblichen Altersversorgung neu aufbereitet. Dies sind die neuen Inhalte:mehr
Geschäftsführer / 5.4 Ablösung einer erteilten Pensionszusage
Laut BFH führt im Fall eines beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers die Ablösung einer vom Arbeitgeber erteilten Pensionszusage beim Arbeitnehmer dann zum Zufluss von Arbeitslohn, wenn der Ablösungsbetrag auf Verlangen des Arbeitnehmers zur Übernahme der Pensionsverpflichtung an einen Dritten gezahlt wird. Anders ist es, wenn der Arbeitnehmer kein Wahlrecht hat, den ...mehr
Geschäftsführer / 5.1 Überversorgung prüfen
Für die betriebliche Altersvorsorge von Gesellschafter-Geschäftsführern stehen grundsätzlich alle Durchführungswege zur Verfügung (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse und Pensionszusage).[1] Das gilt unabhängig davon, ob der Geschäftsführer in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist oder nicht.[2] § 3 Nrn. 63 und 66 EStG sin...mehr
Geschäftsführer / 5.3 Weiterbeschäftigung nach Eintritt des Versorgungsfalls
Rz. 33 Stehen dem überlebenden Ehegatten Versorgungsansprüche zu, ist danach zu differenzieren, ob diese kraft Gesetzes oder aufgrund eines Vertrags zugunsten Dritter anfallen. Hinterbliebenenbezüge kraft Gesetzes unterliegen nicht der Erbschaftsteuer.[1] Rz. 34 Hinterbliebenenbezüge, die auf einem Vertrag beruhen (z. B. Gesellschafts- oder Lebensversicherungsvertrag), sind n...mehr
Geschäftsführer / 5.2 Gesellschafter-Geschäftsführer mit Mehrheitsanteil
Zusammenfassung Begriff Inländische Investmentfonds (offene Fonds) können nach den Regelungen des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) in der Rechtsform eines Sondervermögens oder einer Investment-AG mit variablem Kapital gebildet werden. Ausländische Investmentfonds können unterschiedlichste Rechtsformen aufweisen. Das KAGB enthält die aufsichtsrechtlichen Regelungen für offene u...mehr
Investmentfonds / 2.1 Steuerbefreiung auf Fondsebene
Inländische Investmentfonds sind von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit.[1] Auch ausländische Fonds unterliegen in ihren Sitzstaaten i. d. R. keiner Ertragsbesteuerung. Ein steuerlicher Zugriff findet erst auf der Ebene der Anleger statt.mehr
Investmentfonds / 2.3.4 Ausländische thesaurierende Investmentfonds
Ausschüttungsgleiche Erträge Für ausländische thesaurierende Investmentfonds gelten Besonderheiten im Hinblick auf den Kapitalertragsteuerabzug.[1] Auf die ausschüttungsgleichen Erträge wird keine Kapitalertragsteuer einbehalten. D.h. die Anleger müssen die Erträge jährlich in der Einkommensteuererklärung angeben. Seit 2009 enthalten die Steuerbescheinigungen hierzu besondere...mehr
Investmentfonds / 3.2 Steuerpflicht auf Fondsebene
Bis 2017 waren inländische Investmentfonds von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit.[1]. Die Einkünfte wurden lediglich auf Ebene der Anleger versteuert.[2] Allerdings bestanden seit geraumer Zeit europarechtliche Bedenken dahingehend, dass die Steuerbefreiung des § 11 InvStG lediglich für inländische Fonds gilt. Ausländische Fonds sind zwar in ihren Sitzstaa...mehr
Investmentfonds / 2.4.2 Veräußerung der Fondsanteile
Hält der Anleger die Fondsanteile im Betriebsvermögen, führt die Veräußerung oder Rückgabe (die steuerlich der Veräußerung gleichgestellt wird) nach allgemeinen steuerlichen Grundsätzen zu einem Gewinn bzw. Verlust. Der steuerpflichtige Veräußerungsgewinn/-Verlust setzt sich aus der Differenz zwischen dem Veräußerungs-/Rückgabepreis und dem Buchwert der Anteile abzüglich der...mehr
Investmentfonds / 3.1 Besteuerungssystem
Ab dem 1.1.2018 gelten neue Regeln für die Besteuerung von Investmentfonds und deren Anlegern. Mit dem InvStG in der Fassung des Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung v. 19.7.2016 unterscheidet dieses ab dem Jahr 2018 zwischen 2 voneinander unabhängigen Besteuerungssystemen. Die Basis bildet – so die Gesetzesbegründung – ein einfaches, leicht administrierbares, gesta...mehr
Investmentfonds / 3.3.2 Ausschüttungen
Ab 2018 versteuert der Anleger nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 InvStG 2018 die ihm zugeflossenen Ausschüttungen (zzgl. der einbehaltenen Steuerabzugsbeträge) ggf. unter Abzug der Teilfreistellung. Es wird nicht mehr wie bis 2017 dahingehend unterschieden, aus welchen Erträgen des Fonds die Ausschüttung gespeist wird. Besonderheiten gelten nur für Investmentfonds in der Liquidationsph...mehr
Investmentfonds / 2.2.3 Verlustverrechnung
Negative Erträge des Fondsvermögens sind in erster Linie mit positiven Erträgen desselben Jahrs zu verrechnen. Allerdings ist eine Verrechnung nur mit Erträgen gleicher Art zulässig. Da die einzelnen Erträge bei den jeweiligen Anlegergruppen (Privatanleger, Personenunternehmen, Kapitalgesellschaft) zu unterschiedlichen Besteuerungsfolgen führen, werden auf Fondsebene mehrere...mehr
Investmentfonds / 2.3.2 Zwischengewinne
Zwischengewinne[1] sind, vereinfacht beschrieben, die in den Erträgen des Investmentfonds enthaltenen Zinserträge. Veräußert ein Anleger seine Fondsanteile, realisiert er diese Zwischengewinne, die ihm als Kapitalerträge zuzurechnen sind.[2] Demgegenüber sind die beim Kauf der Anteile gezahlten Zwischengewinne regelmäßig (wie Stückzinsen) als negative Kapitalerträge zu berüc...mehr
Investmentfonds / 1 Überblick
Mit Wirkung ab dem Jahr 2004 wurden die bis dahin unterschiedlichen Regelungen für inländische und ausländische Fonds (KAGG und AuslInvestmG) durch das Investmentsteuergesetz (InvStG) vereinheitlicht. Bei Investmentfonds wird zwischen Publikums-Investmentfonds und Spezial-Investmentfonds unterschieden. Spezial-Investmentfonds sind solche, die auf Grund einer schriftlichen Vere...mehr
Investmentfonds / Zusammenfassung
Begriff Inländische Investmentfonds (offene Fonds) können nach den Regelungen des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) in der Rechtsform eines Sondervermögens oder einer Investment-AG mit variablem Kapital gebildet werden. Ausländische Investmentfonds können unterschiedlichste Rechtsformen aufweisen. Das KAGB enthält die aufsichtsrechtlichen Regelungen für offene und geschlossene...mehr
Investmentfonds / 3.3.1 Systematik und Teilfreistellung
Einkünfte aus Investmentfonds (Ausschüttungen, Vorabpauschalen und Veräußerungsgewinne gem. § 16 InvStG) gehören bei Privatanlegern zu den Kapitaleinkünften nach § 20 Abs. 1 Nr. 3 EStG und unterliegen somit auch der Abgeltungsteuer. Im Betriebsvermögen fließen Betriebseinnahmen zu.[1] Als Ausgleich für die Vorbelastung der Einkünfte auf Fondsebene mit inländischen Steuern (v...mehr
Investmentfonds / 2.2.5 Kapitalertragsteuer
Ausgeschüttete, ausschüttungsgleiche Erträge und der Zwischengewinn unterliegen dem Kapitalertragsteuerabzug nach § 7 InvStG 2004. Abzugsverpflichteter ist seit 2012 generell die auszahlende Stelle (i. d. R. die inländische Bank). Für Anleger, die ihre Anteile im Betriebsvermögen halten, wird für bestimmte Bestandteile der ausgeschütteten bzw. ausschüttungsgleichen Erträge un...mehr
Investmentfonds / 3.3.4 Veräußerungsgewinn
Der Veräußerungsgewinn[1] ist die Differenz zwischen Verkaufs-/Rückgabepreis und den Anschaffungskosten ggf. gemindert um die angesetzten Vorabpauschalen. Auch dieser Betrag unterliegt bei Aktien-, Misch- und Immobilienfonds der Teilfreistellung. Hinweis Verluste Die Teilfreistellung gilt auch bei Verlusten.[2] D.h. Veräußerungsverluste aus einem Aktienfonds sind nur mit 70 % ...mehr
Investmentfonds / 2.3.1 Ausgeschüttete/ausschüttungsgleiche Erträge
Erhält der Anleger Ausschüttungen aus Investmentvermögen sind die hiermit zusammenhängenden ausgeschütteten Erträge, die auf Ebene des Investmentvermögens erwirtschaftet wurden, zu versteuern. Ausgeschüttete Erträge aus Investmentvermögen unterliegen bei Zufluss der Einkommensteuer (Abgeltungsteuer). Die Ausschüttungen sind auch insoweit steuerpflichtig, als diese Wertpapier...mehr
Investmentfonds / 3.3.3 Vorabpauschale
Bis 2017 waren bei thesaurierenden Investmentfonds jährlich die ausschüttungsgleichen Erträge zu versteuern.[1] Das waren die vom Investmentfonds tatsächlich erzielten „laufenden“ Erträge. Ab 2018 ist stattdessen mit der Vorabpauschale[2] die sog. risikolose Marktverzinsung zu versteuern, wenn diese höher ist als die Ausschüttung. Grundlage für die Vorabpauschale ist der Bas...mehr
Investmentfonds / 2.2 Besteuerungsgrundlagen
2.2.1 Feststellungserklärung Inländische Publikums-Investmentfonds sind verpflichtet, bei jeder Ausschüttung eine Erklärung zur gesonderten Feststellung der Besteuerungsgrundlagen abzugeben.[1] Bei ausschüttungsgleichen (= nicht ausgeschütteten) Erträgen muss eine entsprechende Erklärung spätestens 4 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres beim Finanzamt eingehen. Diese Fests...mehr
Investmentfonds / 2.4 Besteuerung im Betriebsvermögen
2.4.1 Ausgeschüttete/ausschüttungsgleiche Erträge Werden die Erträge des Geschäftsjahres ausgeschüttet, müssen die Einnahmen bilanziell mit dem Ausschüttungsbeschluss erfasst werden. Im Rahmen der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG ist der Zufluss maßgebend. Werden die Erträge demgegenüber thesauriert, gelten die ausschüttungsgleichen Erträge bei allen Anlegertypen zum Ges...mehr
Investmentfonds / 3.3 Besteuerung auf Anlegerebene
3.3.1 Systematik und Teilfreistellung Einkünfte aus Investmentfonds (Ausschüttungen, Vorabpauschalen und Veräußerungsgewinne gem. § 16 InvStG) gehören bei Privatanlegern zu den Kapitaleinkünften nach § 20 Abs. 1 Nr. 3 EStG und unterliegen somit auch der Abgeltungsteuer. Im Betriebsvermögen fließen Betriebseinnahmen zu.[1] Als Ausgleich für die Vorbelastung der Einkünfte auf F...mehr
Investmentfonds / 2.3 Besteuerung im Privatvermögen
2.3.1 Ausgeschüttete/ausschüttungsgleiche Erträge Erhält der Anleger Ausschüttungen aus Investmentvermögen sind die hiermit zusammenhängenden ausgeschütteten Erträge, die auf Ebene des Investmentvermögens erwirtschaftet wurden, zu versteuern. Ausgeschüttete Erträge aus Investmentvermögen unterliegen bei Zufluss der Einkommensteuer (Abgeltungsteuer). Die Ausschüttungen sind au...mehr
Investmentfonds / 2 Rechtslage bis 2017
2.1 Steuerbefreiung auf Fondsebene Inländische Investmentfonds sind von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit.[1] Auch ausländische Fonds unterliegen in ihren Sitzstaaten i. d. R. keiner Ertragsbesteuerung. Ein steuerlicher Zugriff findet erst auf der Ebene der Anleger statt. 2.2 Besteuerungsgrundlagen 2.2.1 Feststellungserklärung Inländische Publikums-Investmentfond...mehr
Investmentfonds / 3 Rechtslage ab 2018
3.1 Besteuerungssystem Ab dem 1.1.2018 gelten neue Regeln für die Besteuerung von Investmentfonds und deren Anlegern. Mit dem InvStG in der Fassung des Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung v. 19.7.2016 unterscheidet dieses ab dem Jahr 2018 zwischen 2 voneinander unabhängigen Besteuerungssystemen. Die Basis bildet – so die Gesetzesbegründung – ein einfaches, leicht ad...mehr
Investmentfonds / 2.2.1 Feststellungserklärung
Inländische Publikums-Investmentfonds sind verpflichtet, bei jeder Ausschüttung eine Erklärung zur gesonderten Feststellung der Besteuerungsgrundlagen abzugeben.[1] Bei ausschüttungsgleichen (= nicht ausgeschütteten) Erträgen muss eine entsprechende Erklärung spätestens 4 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres beim Finanzamt eingehen. Diese Feststellungserklärungen werden v...mehr
Investmentfonds / 2.2.4 Ausländische Steuern
Ausländische Steuern, die der Investmentfonds auf ausländische Erträge gezahlt hat sind beim Anleger unter den Voraussetzungen des § 4 Abs. 2-3 InvStG 2004 im Ergebnis wie bei der Direktanlage anrechenbar. Dies gilt sowohl für ausgeschüttete Erträge, als auch für ausschüttungsgleiche Erträge. Die anrechenbaren ausländischen Steuern werden zusammen mit der Bemessungsgrundlage...mehr
Investmentfonds / 3.3.5 Steuerabzug
Alle Erträge aus Investmentfonds unterliegen dem Kapitalertragsteuerabzug, wenn die Anteile von einem inländischen Kreditinstitut verwahrt werden.[1] Die Teilfreistellung wird beim Steuerabzug berücksichtigt.[2] Für die Vorabpauschale zieht das Kreditinstitut die Steuerabzugsbeträge von einem Konto des Anlegers ein bzw. – sofern dies nicht möglich ist – wird das Finanzamt üb...mehr
Investmentfonds / 2.2.6 Pauschalbesteuerung
In- und ausländische Fonds sind verpflichtet, bei jeder Ausschüttung und Thesaurierung die Angaben bekanntzugeben, die für die Besteuerung benötigt werden. Dazu gehören insbesondere genaue Ausführungen zu den in den Ausschüttungen enthaltenen steuerfreien Veräußerungsgewinnen, zu ausländischen Einkünften und Steuern, zur Kapitalertragsteuer und zu Veräußerungsgewinnen, die u...mehr
Investmentfonds / 2.4.1 Ausgeschüttete/ausschüttungsgleiche Erträge
Werden die Erträge des Geschäftsjahres ausgeschüttet, müssen die Einnahmen bilanziell mit dem Ausschüttungsbeschluss erfasst werden. Im Rahmen der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG ist der Zufluss maßgebend. Werden die Erträge demgegenüber thesauriert, gelten die ausschüttungsgleichen Erträge bei allen Anlegertypen zum Geschäftsjahresende als zugeflossen (fiktiver Zuflus...mehr
Investmentfonds / 2.3.3 Verkauf/Rückgabe der Anteile
Die Veräußerung/Rückgabe der Fondsanteile ist ab 2009 grundsätzlich unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig [1] und unterliegt der Kapitalertragsteuer.[2] Der Veräußerungsgewinn gilt als Kapitalertrag nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG. Wichtig Bestandsschutz Die Veräußerung von Anteilen ist lediglich dann nach § 8 Abs. 5 InvStG 2004 steuerpflichtig, wenn die Anteile nach...mehr
Investmentfonds / 2.2.2 Einkunftsermittlung
Die beim Anleger anzusetzenden Besteuerungsgrundlagen werden nach § 3 InvStG 2004im Rahmen einer Einnahme-Überschussrechnung ermittelt. Aufwendungen auf Fondsebene werden in einem mehrstufigen Berechnungsverfahren den unterschiedlichen Einnahmen zugeordnet. Für Fondsgeschäftsjahre, die vor dem 1.1.2014 beginnen, gelten 10 % der allgemeinen Werbungskosten als nicht abzugsfähi...mehr

References: § 9
 § 8
 § 6
 § 6
 § 6
 § 252
 Art. 67
 § 266
 § 3
 § 11
 § 16
 § 16
 § 20
 § 7
 § 4
 § 16
 § 20
 § 4
 § 4
 § 20
 § 8
 § 3