Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/reha-zentrum-der-rentenversicherung-bayreuth-17752
Timestamp: 2018-11-17 17:10:38+00:00

Document:
Wettbewerbs-Ergebnis: Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern Bayreuth
2. Preis: Nickl & Partner Architekten AG, München
Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern	, Bayreuth/ Deutschland
09/2018 S. 33 - 42
wa-2021615
Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten, es wird empfohlen, einen Fachplaner für die Technische Geb.udeausrüstung beratend hinzuziehen
Deutschland 7/4 Rehabilitationszentren 7 Gesundheitswesen Nicht offener Wettbewerb
Mitarbeit: Johannes Raible · Kourosh Zarghani
Stefanie Nedkova
Rainer Gänßle · Helmut Hehr
Mitarbeit: Larissa Weinmann · Monica Plotegher
Faraz Firooz Abadi · Yelei Li
Fachplaner: Süss Ber. Ing. GmbH, München
Mitarbeit: Maximilian Priebe · Franziska Gernhardt
Mitarbeit: Karolina Mrozek · Hanqui Wang
Nico von Stromberg
Fachplaner: ATP Sustain GmbH
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 11 Teilnehmern sowie 10 Zuladungen
Die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern plant den Neubau eines Reha-Zentrums im östlichen Bereich des Stadtgebiets Bayreuth.
Das Reha-Zentrum soll auf einem Gelände unmittelbar neben der Lohengrin Therme errichtet werden. Im weiteren Umfeld zum bebauenden Gelände befindet sich ein Wohnbaugebiet. Es ist daher darauf zu achten, dass sich die Klinik in die landschaftlich geprägte Umgebung einpasst und nicht störend wirkt.
Das zu errichtende Bauwerk unterscheidet sich wesentlich von einem Krankenhaus. Es findet keine Akutversorgung statt; im Vordergrund stehen vielmehr die Diagnostik und eine intensive therapeutische Behandlung im Rahmen des Rehabilitationsauftrages der Rentenversicherung. Die Räumlichkeiten sind so zu gestalten, dass sie funktional sind und gleichzeitig eine positive Wirkung auf die Psyche der Patienten entfalten. Die Rehabilitanden halten sich in der Regel mehrere Wochen im Reha-Zentrum auf; eine hohe Aufenthaltsqualität ist daher von großer Bedeutung.
Der Neubau soll über 300 stationäre Betten und 60 teilstationäre sowie ambulante Plätze verfügen. Schwerpunktindikationen dieser Klinik werden die Orthopädie, die Onkologie und die Psychosomatik sein.
Im Mittelpunkt werden die medizinische, aber auch die berufliche Rehabilitation stehen. Nach Fertigstellung werden die bisherige Höhenklinik in Bischofsgrün und die Klinik Herzoghöhe in Bayreuth in diesem Rehabilitationszentrum zusammengeführt.
Die Klinik soll Patientinnen und Patienten die modernsten Rahmenbedingungen bieten, welche nach dem heutigen Erkenntnisstand möglich sind. Darüber hinaus sollen sich auch Räume für eine Außenstelle des Berufsförderungswerks BFW Nürnberg, sowie auch eine Einheit für „Medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)“ im Neubau befinden.
Die Nutzfläche beträgt ca. 17.000 m2 (NUF). Es sind 423 Stellplätze, davon 15 als behindertengerechte Stellplätze in der Nähe des Haupteingangs, auszuweisen.
Untersuchung/Behandlung 3.620 m2
Pflege 8.746 m2
Verwaltung 1.116 m2
Soziale Dienste 866 m2
Ver- und Entsorgung 2.163 m2
Sonstiges 494 m2
The German Pension Insurance Northern Bavaria is planning a new rehab centre next to the Lohengrin spa and a residential area. The clinic must fit into the environment. The new building differs significantly from a hospital. There is no acute care; the focus is on diagnostics and intensive therapeutic treatment. The rooms shall be functional and have a positive effect on the patients' psyche.
The former Höhenklinik and Herzoghöhe clinic will be merged into the new centre, which will have over 300 inpatient beds and 60 semistationary and outpatient places. The clinic shall offer up-to-date conditions and have rooms for a branch office of BFW Nuremberg and a unit for MBOR.
The floor space is 17.000 m2. There shall be 423 parking spaces, 15 suitable for the disabled.
Prof. Dr. H. Niederwöhrmeier, Nürnberg (Vors.)
Urte Kelm, Stadt Bayreuth
Albrecht Randecker, Stuttgart
Christian Pelzeter, Stuttgart/Berlin
Stellv.: Reiner Kriebel, Würzburg
Das Preisgericht spricht der Ausloberin die Empfehlung aus, mit der Arbeit des 1. Preises weiterzuarbeiten.
06/12/2017 S234 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2017/S 234-486765
Kontaktstelle(n): Baureferat der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern
Hauptadresse: www.deutsche-rentenversicherung.de/nordbayern
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.meixner-partner.de/ausschreibungen
Deutsche Rentenversicherung Nordbayern, Baureferat, Zimmer 433
Neubau Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern – Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit VgV-Verfahren für Architekten und Freianlagenplaner (§ 34 und 39 HOAI) für die HOAI-Lph 2-9.
Die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern (DRV Nordbayern) plant die Zusammenführung zweier bestehender Rehakliniken der DRV Nordbayern in ein neu zu errichtendes Reha-Zentrum. Das vorgesehene Areal für die Neubebauung befindet sich im Südosten der Stadt Bayreuth in der Nähe eines Thermalbades in landschaftlich geprägter Umgebung. Das neu zu errichtende Reha-Zentrum soll mit 300 stationären Betten und 60 ambulanten Plätzen ausgestattet sein und für die Rehabilitation der Indikationsgruppen Psychosomatik, Orthopädie und Onkologie dienen. Im Reha-Zentrum soll als externe Funktionseinheit eine Geschäftsstelle des Berufsförderungswerkes integriert werden. Der Flächenbedarf des Reha-Zentrums beträgt ca.17 000 m2 (Nutzfläche), der Bedarf an Kfz-Stellplätzen für das Reha-Zentrum beträgt ca.423 Kfz-Stellplätze. Die Größe der Grundstücksflächen, die für die Bebauung und die Errichtung der Kfz-Stellplätze zur Verfügung stehen, betragen insgesamt ca. 44 000 m2. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: 1. Auflistung u. kurze Beschreibung d. Bedingungen: a) Erklärung über Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 u. § 124 GWB; b) Erklärung zu wirtschaftli. Verknüpfungen mit anderen Unternehmen; c) Erklärung gem. § 43 Abs.1 VgV falls der Bewerber eine jurist. Person ist; d) Erklärung zu Unteraufträgen gem. § 36 Abs.1 VgV u. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV; e) Erklärung gem. § 1 Verpflichtungsgesetz; f) Erklärung über Bildung von Bewerbergemeinschaften. 2. Wirtschaftli. u. finanz. Leistungsfähigkeit Auflistung u. kurze Beschreibung Eignungskriterien: a) Erklärung d. Bewerbers/Bewerbergemeinschaft über Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschloss. Geschäftsjahren (2014-2016) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mind.anforderung Objektplaner: 1000 000 EUR brutto, Mind.anforderung Freianlagenplaner: 300 000 EUR brutto. b) Nachweis objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Abs. 4 VgV über 5 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Versicherungssummen stehen 1-fach für die ges. Vertragsdauer objektbezogen zur Verfügung und müssen jährlich nachgewiesen werden. 3. Tech. u. berufl. Leistungsfähigkeit Auflistung u. kurze Beschreibung Eignungskriterien: a) Erklärung über Anzahl d. festangestellten Mitarbeiter und Führungskräfte in den letzten 3 abgeschl. Geschäftsjahren (2014-2016) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mind.anforderung Objektplaner: jährl. Mittel von 6 techn. Mitarbeitern (Architekten bzw. Absolventen des Studiengangs Architektur) zzgl. Geschäftsführung. Mind.anforderung Freianlagenplaner: jährl. Mittel von 3 techn. Mitarbeitern (Landschaftsarch. bzw. Absolvent Studiengang Landespflege) inkl. Geschäftsführung. b) Angabe Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die bei der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Erklärung über Berufsqualifikation d. Projektleiters (PL) beim Objektplaner als Architekt und des Stellv. PL als Architekt oder Dipl.Ing., M.A oder Absolvent Studiengang Architektur, gem. § 75 VgV. Erklärung über Berufsqualifikation d. PL beim Freianlagenplaner als Landschafsarchitekt und des Stellv. PL als Landschafsarchitekt oder Dipl.Ing., M.A od. Absolvent Studiengang Landespflege, gem. § 75 VgV. c) Nachweis Berufserfahrung d. PL und des stellv. PL beim Objektplaner über 10 Jahre im Leistungsbild Objektplanung durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufs. Nachweis Berufserfahrung d. PL beim Freianlagenplaner über 10 Jahre im Leistungsbild Freianlagenplanung durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufs. d) Angabe mind. 1 Referenz Objektplanung gem. § 75 Abs. 5 VgV. Im Falle einer ARGE von Objektplanern ist von jedem ARGE-Partner eine Referenz einzureichen. Für das Referenzprojekt (RP) gelten folgende Mindestanforderungen: — das RP hat eine mit der Aufgabenstellung vergleichbare Komplexität (z. B. Klinik, Reha-Zentrum, Pflegeheim seniorengerechtes Wohnen, Hallenbad,…), — der Referenzzeitraum muss zwischen 2006-2016 liegen, in diesem Zeitraum muss die LPH 2 begonnen und die LPH 5 abgeschlossen sein, — beim RP müssen mind. die LPH 2-5 beauftragt worden sein, — das RP hat ein Bauvolumen von mind. 10 000 000 EUR brutto (KG 200-700), — das RP war für einen öffentlichen Auftraggeber oder es war eine ähnliche Vorgehensweise analog eines öffentlichen Auftraggebers, — das RP war ein Neubau, — beim RP wurden Küchen- und/oder Bäderkonzepte geplant, — Projektdarstellung (Darstellung der Vergleichbarkeit mit der Aufgabenstellung bzgl. Komplexität u. ä.) aussagekräftig auf max. 6 DIN A4 oder 3 DIN A3-Seiten, einseitig beschriftet, graphisch und textlich. e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung des angegebenen Referenzprojektes anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Beruf angeben: Siehe III.1.10) 3 b) und c)
Höchstzahl: 21
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Für das Referenzprojekt gelten die Mindestanforderungen gemäß III.1.10) 3 d). (siehe Verfahrensunterlagen, die zum Download bereitgestellt sind). — Bewertungsmatrix ausschlussverfahren (Mindestanforderungen). Für den Wettbewerbsbeitrag und die Vergabeverhandlung gelten folgende Bewertungskriterien: (siehe Verfahrensunterlagen, die zum Download bereitgestellt sind). — Bewertungsmatrix Wettbewerbsjury, — Bewertungsmatrix Gesamtbewertung (Vergabeverhandlung).
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Gesamtpreisgeld: 281.400 EUR netto (Architekt inkl. Freianlagenplaner). 1. Preis (30 %) 84.400 EUR; 2. Preis (25 %) 70.400 EUR; 3. Preis (20 %) 56.300 EUR; 4. Preis (15 %) 42.200 EUR; 5. Preis (10 %) 28.100 EUR. Sofern mit Preisen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer die Mehrwertsteuer abführen, wird diese ihnen anteilig zusätzlich vergütet. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Im Anschluss an den Planungswettbewerb wird eine Vergabeverhandlung für den Objektplaner Gebäude und Innenräume und Freiflächen gemäß VgV mit den Preisträgern durchgeführt. Die teilnehmenden Architekten erarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Freianlagenplaner einen Wettbewerbsbeitrag. Im Preisgeld ist das Preisgeld der Freianlagenplaner bereits enthalten.
Prof. Dr. Hartmut Niederwöhrmeier, Büro Niederwöhrmeier+Kiefer, Nürnberg (FPR)
Dipl.-Ing. Urte Kelm, Baureferentin Stadt Bayreuth (FPR)
Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Randecker, Büro H4a Gessert+Randecker, Stuttgart (FPR)
Dipl.-Ing. Christian Pelzeter, Büro Heinle Wischer und Partner, Berlin/Stuttgart (FPR)
Dipl.-Ing. (FH) Ursula Hochrein, Büro lohrer.hochrein land.arch. u. stadtplaner, München (FPR)
Gerhard Gerhäuser, Alternierender Vorsitzender Bau-und Grundstücksausschuss der DRV Nordbay. (SPR)
Werner Ratzenböck, Alternierender Vorsitzender Bau-und Grundstücksausschuss der DRV Nordbay. (SPR)
Werner Krempl, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRV Nordbay. (SPR)
Gabriele Schelter, gemeinsame kaufm. Leiterin der beiden Kliniken (SPR)
Dipl.-Ing. Reiner Kriebel, Gellmann/Kriebel/Teichmann Part., Würzburg (stellv.FPR)
Prof. Dipl.-Ing. Hartmut Fuchs, MGF Architekten GmbH, Stuttgart (stellv.FPR)
Willy Willeke, Mitglied der Geschäftsführung der DRV Nordbay. (stellv.SPR)
Siegfried Hanzelka, Leiter der Hauptabteilung Gesundheit und Teilhabe, DRV Nordbay. (stellv.SPR)
: a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (=TN-Antrag) sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen Umschlag im Original bei der unter I.3) genannten Anschrift (siehe Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte TN-Anträge bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter baureferat@drv-nordbayern.de bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetseite www.meixner-partner.de/ausschreibungen bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. c) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Internetseite veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den TN-Antrag auswirken, gelten folgende Regelungen: Ist der TN-Antrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zu vor genannte E-Mail-Adresse, mitzuteilen, sofern: — der alte TN-Antrag für ungültig erklärt und kein neuer TN-Antrag abgegeben wird, — der alte TN-Antrag für ungültig erklärt und ein neuer TN-Antrag abgegeben wird. Der neue TN-Antrag muss vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen, — der alte TN-Antrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber vorliegen muss, — der alte TN-Antrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter TN-Antrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss. Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte TN-Antrag unverändert aufrechtgehalten wird. d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt. e) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. f) Drei Büros waren bei der Erstellung des Nutzerbedarfsprogramms beratend tätig und gelten somit als vorbefasste Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass eines oder mehrere der vorbefassten Büros am Wettbewerb teilnehmen und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollten, so werden die Unterlagen allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
Fax: +49 981531837Internet-Adresse:www.regierung.mittelfranken.bayern.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren. Innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
Siehe VI.4.1) Ansbach

References: § 123
 § 124
 § 43
 § 36
 § 46
 § 1
 § 45
 § 45
 § 46
 § 46
 § 75
 § 75
 § 75
 § 135
 § 134