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Timestamp: 2020-08-13 03:27:26+00:00

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Vorstand | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Vorstand
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 2.4 § 13 AO (Ständiger Vertreter)
• 2019 Geschäftsführer als ständiger Vertreter/Beschränkte Steuerpflicht/Andere Leitungsorgane/§ 13 AO/§ 49 AO Der BFH hat mit Urteil v. 23.10.2018, I R 54/16 entschieden, dass ein Geschäftsführer einer GmbH als ständiger Vertreter i.S.v. § 13 AO anzusehen ist. Dessen Organstellung steht dem nicht entgegen. Voraussetzung ist allerdings, dass er die Geschäfte nachhaltig besorg...mehr
Jansen, SGB VI § 1 Beschäftigte / 2.1.5 Sonderfälle von Beschäftigungsverhältnissen
Rz. 21 Das Gesetz zur Förderung des freiwilligen sozialen und das Gesetz zur Förderung eines ökologischen Jahres sind aufgehoben und zusammengefasst worden in dem Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten – Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG). Nach § 3 Abs. 1 JFDG wird das freiwillige soziale Jahr als überwiegend praktische Hilfstätigkeit, die an Lernzielen orie...mehr
Jansen, SGB VI § 1 Beschäftigte / 3 Literatur
Rz. 67 Altmann, Versicherungsrechtliche Beurteilung von beruflichen Bildungsmaßnahmen, B+P 2018 S. 425. Bergwitz, Beschäftigungsverhältnis bei Freistellung, NZA 2009 S. 518. Deinert, Die heutige Bedeutung des Heimarbeitsgesetzes, RdA 2018 S. 359. Freudenberg, BSG entscheidet zur Versicherungspflicht von Honorarärzten, B+P 2019 S. 773. Freudenberg, Scheinselbständigkeit im Gesund...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 19 ... / 4. Ehrenamtliche Tätigkeiten
Rn. 75 Stand: EL 121 – ET: 04/2017 Ehrenamtlich ist eine Tätigkeit, die entweder im Gesetz selbst oder nach dem Sprachgebrauch herkömmlicherweise so bezeichnet wird, s BFH BStBl II 1972, 844; 1988, 384 (Schätzer einer Landesbrandkasse). Sie wird häufig nebenberuflich, aus ideellen Motiven und in dem Sinne unentgeltlich erbracht, dass nur Auslagenersatz und Verdienstausfall ge...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 19 ... / cb) Vorstandmitglieder/Aufsichtratsmitglieder
Rn. 119 Stand: EL 121 – ET: 04/2017 Vorstandsmitglieder einer AG sind ArbN, s BFH BStBl II 1970, 824, anders ausnahmsweise bei beschränkter Funktion mit Annäherung an den Aufsichtsrat, s RFH RStBl 1938, 988, zum Gläubiger einer AG, der vorübergehend in den Vorstand berufen wurde, um das Geschäftsgebaren zu beaufsichtigen. Ebenfalls ArbN sind der Vorstand einer Genossenschaft,...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG §§ 4, ... / da) Zeitpunkt- o zeitraumbezogene "Ereignisse"
Rn. 492 Stand: EL 80 – ET: 08/2008 Insgesamt führt das Hantieren mit dem objektiv vorhandenen Wissen oder dem subjektiv bei ordentlicher Sorgfalt Gewussten oder objektiv Wissbaren, sei dies nun am Bilanzstichtag oder -erstellungstag, zu keinem logisch stringenten Ergebnis. Dazu nochmals ein Bsp. Beispiel: Bilanzstichtag 31.12.00. Der Kaufmann hat eine überfällige Forderung geg...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 19 ... / e) Erfindervergütungen
Rn. 175 Stand: EL 121 – ET: 04/2017 Die Vergütung für eine ArbN-Erfindung ist auch beim Vorstand einer AG Arbeitslohn, s BFH BStBl II 1970, 824. Dagegen werden Erfindungen durch Professoren, Dozenten und wissenschaftliche Assistenten an Hochschulen nach § 42 des G über ArbN-Erfindungen als freie Erfindungen behandelt, dazu s § 18 Rn 87 (Güroff) u s § 18 Rn 236 "Erfindertätigk...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG §§ 4, ... / 2. Zielkonflikt: Information versus Leistungsfähigkeit
Rn. 14 Stand: EL 139 – ET: 10/2019 Verbreitet ist auch die Auffassung, dass die handelsrechtliche Rechnungslegung mit der steuerlichen deshalb nicht in Einklang zu bringen sei, weil Erstere insb auch eine Informationsfunktion habe, während die steuerliche Gewinnermittlung eine Technik zur Ermittlung einer leistungsfähigkeitsgerechten Bemessungsgrundlage darstelle, was unverei...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 19 ... / a) Tätigkeiten in geringem Umfang
Rn. 125 Stand: EL 121 – ET: 04/2017 Auch bei sporadischen Diensten, insb wenn es sich um eine wenig qualifizierte Tätigkeit handelt, kann ein Dienstverhältnis anzunehmen sein, dazu s Rn 89. Ergeben sich die Dienste aber nebenher aus einer selbstständigen Tätigkeit, so wird bei geringen Leistungsbeziehungen im Allg kein Arbeitsverhältnis begründet, s BFH BStBl III 1953, 21, Fu...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG §§ 4, ... / f) Strukturierte Geschäftsmodelle
Rn. 446 Stand: EL 100 – ET: 08/2013 Die entscheidend durch die BFH-Rspr bestimmte Rechtsdogmatik zum Realisationszeitpunkt insb auch bei zeitpunktbezogenen Geschäften ist durch eine schuldrechtliche Betrachtungsweise dominiert (s Rn 415). Übergabe der Sache, Abnahme des hergestellten Werkes, Übergang von Besitz, Gefahr und Nutzen und Lasten und die typischen Fälle einer Leist...mehr
M. Prinz, Restrukturierungsrückstellungen im Visier der Bp, DB 2007, 353. Verwaltungsanweisungen: R 5.7 Abs 6 EStR 2005. Rn. 1278 Stand: EL 76 – ET: 11/2007 Nach Auffassung der FinVerw setzt der Ansatz einer Rückstellung für Sozialplanverpflichtungen gem §§ 111, 112 BetrVerfG die Unterrichtung des Betriebsrates über die geplanten Betriebsänderungen voraus. Gleiches gilt für Leis...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4b ... / Schrifttum:
Heubeck/Höhne/Paulsdorff/Rau/Weinert, Kommentar zum Betriebsrentengesetz, Bd II, 1. Aufl, Heidelberg 1978, nachfolgend zitiert als: Rau, § 4b EStG Rz …; Gosch in Kirchhof, EStG, 10. Aufl; Hanau/Arteaga/Rieble/Veit, Entgeltumwandlung, Stand 2014; Grote/Ulbrich, Direktversicherung in der Niedrigzinsphase: Aufsichtsrechtliche Aspekte nach dem VAG, BetrAV 2016, 186; xxx und das Sys...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4b ... / d) Erdienbarkeit
Rn. 74 Stand: EL 144 – ET: 07/2020 Eine gesellschaftsrechtliche Veranlassung wird auch dann angenommen, wenn die Zusage nicht rechtzeitig vor dem Erreichen des Pensionsalters erteilt wurde, also bis zum Pensionsalter keine ausreichend lange Restdienstzeit v zB 12 Jahren verbleibt; dh, auch Direktversicherungen müssen erdienbar sein (Doetsch/Lenz, Versorgungszusagen an Gesells...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4b ... / c) Üblichkeit
Rn. 71 Stand: EL 144 – ET: 07/2020 Die Direktversicherung kann ganz oder teilweise unüblich und daher nicht betrieblich veranlasst sein. Die Üblichkeit der Direktversicherung ist im Rahmen eines Fremdvergleichs zu ermitteln. Grds kann auf die zur Pensionszusage gemachten Ausführungen verwiesen werden (s § 6a Rn 294ff (Höfer)). Während aber bei Pensionszusagen zu Gunsten von Ka...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4b ... / b) Ernsthaftigkeit
Rn. 70 Stand: EL 144 – ET: 07/2020 Grds ist davon auszugehen, dass die Direktversicherung bzw Direktversicherungszusage zum Zeitpunkt der Zusageerteilung ernstlich gewollt ist. An dieser Beurteilung ändert sich auch dadurch grds nichts, wenn der Kapitalgesellschafter und/oder seine Hinterbliebenen nachträglich auf seine Bezugsberechtigung verzichtet und dieser Verzicht zur Ge...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4b ... / e) Angemessenheit
Rn. 75 Stand: EL 144 – ET: 07/2020 Die betriebliche Veranlassung ist auch nur dann anzunehmen, wenn die Direktversicherung angemessen ist. Dh, die Direktversicherung darf beim Kapitalgesellschafter weder zu einer Überversorgung noch zu einer unangemessen hohen Gesamtvergütung führen. Eine Überversorgung wird angenommen, wenn die Versicherungsleistungen, die sich unter Berücksi...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 19 ... / III. ABC der Arbeitnehmerschaft
Rn. 136 Stand: EL 121 – ET: 04/2017 Abgeordneter ist in seiner Eigenschaft als Mitglied des Parlaments kein ArbN. Amateursportler ist dann kein ArbN des Vereins, wenn er nur unregelmäßige Zuschüsse zu den ihm entstandenen Aufwendungen erhält (FG Köln EFG 1987, 524 rkr). Sind die für den Trainings- und Spieleinsatz gezahlten Vergütungen nach dem Gesamtbild der Verhältnisse nicht ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG §§ 4, ... / a) Abgeleitete steuerliche Buchführungspflicht (§ 140 AO)
Rn. 303 Stand: EL 140 – ET: 12/2019 Eine nach außersteuerlichen Gesetzen bestehende Verpflichtung, Bücher und Aufzeichnungen zu führen, ist auch für die Besteuerung zu erfüllen, § 140 AO . In steuerliche Pflichten überführt werden damit insb handelsrechtliche Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Die Befreiung für kleine Einzelkaufleute gem § 241a HGB iVm § 242 Abs 4 HGB (...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 19 ... / [Ohne Titel]
Rn. 380 Stand: EL 121 – ET: 04/2017 Zum Verlust von Arbeitsmitteln und einzelnen Gegenständen des PV aus beruflichen Gründen s Rn 371. Nicht betroffen von der Ablehnung, den Verlust der Anzahlung für einen Pkw als WK anzuerkennen, dürften die Fälle sein, in denen Anzahlungen für typische Arbeitsmittel verloren gehen, zB das Stethoskop des angestellten Arztes. Der Verlust des A...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG §§ 4, ... / 1. Allgemeines
Rn. 1707 Stand: EL 140 – ET: 12/2019 Nicht abziehbar sind nach § 4 Abs 5 S 1 Nr 4 EStG die Aufwendungen für die Ausübung einer Jagd oder einer Fischerei, für das Halten oder Benutzen von Segeljachten oder Motorjachten sowie für ähnliche Zwecke und für die hiermit zusammenhängenden Bewirtungen. Durch die mit dem EStG 1960 eingeführte Vorschrift sollen Aufwendungen, die typisch...mehr
Rechtsvorschriften managen: Von der Veröffentlichung bis ... / 1.2 DIN ISO 19600:2016
Die internationale Norm "Compliance-Managementsysteme – Leitlinien (CMS)" ist ein einheitlicher Standard für Organisationen aller Branchen und Größen. Compliance wird als "Erfüllung aller Compliance-Pflichten einer Organisation" definiert und umfasst neben geltendem Recht auch Werte, Standards, Normen oder Erwartungen. Grundsätze sind Good Governance, Flexibilität, Verhältni...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.2 Aufklärungen und Nachweise (Abs. 2 Sätze 1 und 2)
Rz. 22 Das Prüfungsrecht wird durch Abs. 2 Satz 1 ergänzt, mit dem die gesetzlichen Vertreter zur aktiven Unterstützung des Abschlussprüfers verpflichtet werden. Unter Aufklärungen sind insb. Auskünfte, Erklärungen und Begründungen zu verstehen. Auch wenn das Gesetz nur von den gesetzlichen Vertretern spricht, fallen hierunter nach hM auch die von diesen beauftragten Mitarbe...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.1 Durchsetzung der Auskunftsrechte
Rz. 50 Die Rechte aus § 320 HGB haben für den Abschlussprüfer zum Jahresabschluss und Konzernabschluss elementare Bedeutung, sodass deren Durchsetzung gegen die gesetzlichen Vertreter große praktische Bedeutung zukommt. Rz. 51 § 331 Nr. 4 HGB sieht zwar für eine Verletzung der Auskunftspflicht (unrichtige Angaben, unrichtige Wiedergabe oder Verschleierung) eine Freiheitsstraf...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.2 Grenzen der Auskunftsrechte
Rz. 55 Die in Abs. 2 Satz 1 und Satz 3 enthaltene einschränkende Formulierung "soweit für eine sorgfältige Prüfung notwendig" stellt die Grenzen der Auskunftsrechte dar. Der Abschlussprüfer ist nur soweit auskunftsberechtigt, wie dies für eine Aufgabenbewältigung nach §§ 316, 317 HGB erforderlich ist. Was im Einzelnen für eine sorgfältige Prüfung notwendig ist, entscheidet d...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.1 Prüfungsrecht (Abs. 1 Satz 2)
Rz. 14 Die Vorschrift gibt dem Abschlussprüfer das Recht zur Prüfung der Bücher und Schriften der zu prüfenden Ges. sowie der VG und Schulden. Da § 317 Abs. 1 HGB den Abschlussprüfer verpflichtet, den Jahresabschluss nicht nur auf formale, sondern auch auf materielle Richtigkeit zu prüfen (§ 317 Rz 25), müssen ihm neben den prüfungspflichtigen Unterlagen selbst (Jahresabschl...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.3 Organzugehörigkeit und Arbeitnehmereigenschaft in der zu prüfenden Kapitalgesellschaft (Abs. 3 Satz 1 Nr. 2)
Rz. 45 WP/vBP sind als Abschlussprüfer ausgeschlossen, wenn sie gesetzliche Vertreter, Mitglied des Aufsichtsrats oder Arbeitnehmer der zu prüfenden KapG/KapCoGes sind. Wenn der Abschlussprüfer diese Funktionen bei einem mit dem Mandanten verbundenen Unt oder einer Ges. ausübt, die von der zu prüfenden Ges. mehr als 20 % der Anteile besitzt, wird der Ausschlussgrund ebenfall...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 7 Rechtsfolgen bei Verstößen gegen § 319 HGB
Rz. 82 Bei den sich aus einem Verstoß gegen § 319 HGB ergebenden Folgen für den Wahlbeschluss und den Jahresabschluss ist danach zu unterscheiden, ob es bereits an der Qualifikation als WP bzw. vBP nach Abs. 1 fehlt oder ob ein Ausschlussgrund nach den Abs. 2–4 vorliegt. Die Wahl einer Person zum Abschlussprüfer, die bereits die Voraussetzungen des Abs. 1 nicht erfüllt, ist n...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.1 Regelungsinhalt
Rz. 34 Nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist bei der Bewertung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen, sofern dieser nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Der vom Gesetz damit unterstellte Regelfall wird auch als going-concern-Prämisse/Prinzip bezeichnet. Dem Prinzip zufolge sind die VG und Schulden gem. ihrer tatsächlich beabsichtigten...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.2 Struktur der Prüfstelle
Rz. 23 Der DPR e. V. hat als obligatorische Vereinsorgane einen Vorstand und eine Mitgliederversammlung sowie als fakultative Vereinsorgane die Prüfstelle und den Nominierungsausschuss (§ 6 Abs. 1 Vereinssatzung). Weiterhin ist nach § 7 Abs. 2 Satz 2 Vereinssatzung ein Geschäftsführer zu bestellen. Rz. 24 Von zentraler Bedeutung ist das Vereinsorgan Prüfstelle (im Folgenden a...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 5.3 Umfang der Mitwirkungspflicht
Rz. 78 Hat das Unt seine Mitwirkung erklärt, ist es verpflichtet, richtige und vollständige Auskünfte zu erteilen und richtige und vollständige Unterlagen vorzulegen (Abs. 4 Satz 1). Rz. 79 Diese Verpflichtung betrifft zunächst die gesetzlichen Vertreter. Die Verschwiegenheitspflicht eines Vorstands gilt nach § 93 Abs. 1 Satz 4 AktG ausdrücklich nicht gegenüber der DPR in ein...mehr
Vergütungsbericht in der Rechnungslegung / 4 Inhalt des Vergütungsberichts
Rz. 7 Im Vergütungsbericht ist die entsprechend des vom Aufsichtsrat entwickelten Vergütungssystems gewährte bzw. geschuldete Vergütung für jedes einzelne gegenwärtige oder frühere Vorstands- bzw. Aufsichtsratsmitglied unter Namensnennung darzustellen. Der Vergütungsbegriff deckt sich hierbei nach der Gesetzesbegründung mit der handelsrechtlichen Definition der Gesamtbezüge ...mehr
Vergütungsbericht in der Rechnungslegung / 3 Organmitglieder
Rz. 5 Der Vergütungsbericht ist nach § 162 Abs. 1 Satz 1 AktG gemeinsam von Vorstand und Aufsichtsrat zu erstellen. Die gemeinsame Berichterstattung durch beide Organe stellt hierbei eine Besonderheit der Unternehmensberichterstattung dar. Eine vergleichbare Regelung existiert nur für die Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex, die nach § 161 Abs. 1 Satz 1 AktG v...mehr
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2012-2020 / Verein
Zahlungsunfähigkeit und Zahlungseinstellung / 4 Illiquidität als Zahlungsunfähigkeit
Rz. 4 Nach § 17 Abs. 1 InsO ist die Zahlungsunfähigkeit allgemeiner Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren. Ist die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens gegeben, muss innerhalb der 3-Wochen-Frist nach § 15a Abs. 1 Satz 1 InsO ein Insolvenzantrag gestellt werden. Eine entsprechende Legaldefinition zur Zahlungsunfähigkeit enthält § 17 Abs. 2 Satz 1 InsO. Danach ist ein Sch...mehr
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2012-2020 / Gemeinnützigkeit
Vergütungsbericht in der Rechnungslegung / 8 Weglassung nachteiliger Angaben
Rz. 23 Der berichtspflichtigen Gesellschaft wird in § 162 Abs. 6 Satz 1 AktG das Recht eingeräumt, im Vergütungsbericht auf Informationen zu verzichten, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der Gesellschaft einen nicht unerheblichen Nachteil zuzufügen. Vergleichbare Regelungen finden sich u. a. in § 131 Abs. 3 Nr. 1 AktG bezüglich der Auskunftsrech...mehr
Vergütungsbericht in der Rechnungslegung / 1 Grundsachverhalte
Rz. 1 Nach § 162 Abs. 1 AktG ist im jährlichen Turnus ein klarer und verständlicher Bericht über die entsprechend des vom Aufsichtsrat entwickelten Vergütungssystems im letzten Geschäftsjahr jedem einzelnen gegenwärtigen oder früheren Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrats von der Gesellschaft und von Unternehmen desselben Konzerns gewährte und geschuldete Vergütung zu...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 5.3.1 Fehlende Wahl des Abschlussprüfers
Rz. 67 Der AP ist nicht gewählt, wenn das Wahlorgan untätig geblieben ist oder der Wahlbeschluss nichtig gewesen ist oder die Wahl erfolgreich angefochten worden ist. Die Anfechtung muss im Verfahren nach § 246 AktG im Wege einer Anfechtungsklage geltend gemacht werden. Gem. § 248 AktG steht infolge der Urteilswirkung dann fest, dass ein AP nicht wirksam gewählt worden ist. Auf ...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.1 Wahlverfahren bei der AG
Rz. 9 Das AktG schreibt zwingend die Wahl des AP durch die Hauptversammlung vor (§ 119 Abs. 1 Nr. 4 AktG). Hierdurch soll eine unparteiische, von den Organen der AG unabhängige Prüfung erreicht werden. Nur für das erste Gj wird der AP ausnahmsweise durch die Gründer gewählt (§ 30 Abs. 1 Satz 1 AktG). Das Wahlrecht der Hauptversammlung ist dabei unbeschränkt. Die Hauptversamml...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.3.1 Jahresabschluss (Abs. 1 Satz 2)
Rz. 15 Soweit Abschlussprüfungen (einschl. Nachtragsprüfungen) gesetzlich vorgeschrieben sind, dürfen sie selbst dann nicht unterlassen werden, wenn alle Anteilseigner und gesetzlichen Vertreter damit einverstanden sind. Zur Durchsetzung der Prüfungspflicht sieht der Gesetzgeber für den Fall, dass eine Abschlussprüfung nicht erfolgt, eine Reihe von Sanktionen vor. Wenn keine ...mehr
Integrative Unternehmenssteuerung: Leitfaden zur Gestalt ... / 2.3.2 Veränderung von Regeln
Die Wirkungen der Automatisierungund informativen Vernetzung sowie des Paradigmenwechsels in der Gestaltung von Geschäftsmodellen und der systematischen Einbindung von Empathie verändern das Grundverständnis der Unternehmensführung vor allem bezüglich zweier Glaubenssätze: Manager sorgen für erfolgreiche Unternehmen und Erfolg bemisst sich am erwirtschafteten Gewinn und der R...mehr
Integrative Unternehmenssteuerung: Leitfaden zur Gestalt ... / 1 Einleitung / Der rote Faden
Die institutionalisierte Steuerung von Unternehmen ist ein Kind der Industrialisierung. Ihre mechanistischen Grundzüge und Regeln bildeten sich in der Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert heraus und sind vor allem mit dem Wirken von Frederick Winslow Taylor verbunden. Es sind Regeln, die uns noch heute sehr vertraut vorkommen: die Trennung von Planung (Vorgabe) und Ausf...mehr
Integrative Unternehmenssteuerung: Leitfaden zur Gestalt ... / 4.3.3 Chancen- und Risikomanagement als zentrales Instrument in einem volatilen und komplexen Umfeld
Die Dynamik und Volatilität der Märkte erfordert oft eine unmittelbare Entscheidung im Tagesgeschäft. Eine Analyse von Plan-Ist-Abweichungen, ein Forecast zum Zielzeitpunkt und dann eine Ableitung der richtigen Gegensteuerungsmaßnahmen sind aber rein aus Geschwindigkeitsgründen nicht immer sinnvoll möglich. Zudem sind in einem dynamischen Umfeld Schlussfolgerungen aus Vergang...mehr
Gleichstellung / 3.5.5.1 Einspruchsrecht der Gleichstellungsbeauftragten (§ 33 BGleiG)
§ 33 BGleiG stellt der Gleichstellungsbeauftragten einen förmlichen Rechtsbehelf – den Einspruch – gegen Entscheidungen und Maßnahmen der Dienststellenleitung zur Seite. Der Einspruch geht einem etwaigen von der Gleichstellungsbeauftragten einzuleitenden gerichtlichen Verfahren immer zwangsläufig voraus. Nur wenn im Einspruchsverfahren keine Einigung und keine nach dem BGlei...mehr
Gewerkschaften / 4.1 ver.di
Die Gewerkschaften Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Handel, Banken und Versicherungen (HBV), Deutsche Postgewerkschaft (DPG), IG Medien und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) haben im März 2001 "ver.di – Vereinte Dienstleistungsgesellschaft e. V.", kurz "ver.di", mit Sitz in Berlin gebildet. In ver.di sind die Arbeitnehmerinteressen im Dienstleistun...mehr
Gewerkschaften / 5 Aufgaben
Zu den Aufgaben der Gewerkschaften gehört in erster Linie der Abschluss von Tarifverträgen. Dies beinhaltet auch den Arbeitskampf und den Abschluss von Schlichtungsvereinbarungen. Des Weiteren ergeben sich zahlreiche Rechte und Pflichten der Gewerkschaften aus dem Bundespersonalvertretungsgesetz, dem Betriebsverfassungsgesetz sowie den Personalvertretungsgesetzen der Länder....mehr
Gleichstellung / 1.2 Gesetzeshistorie
Zur Umsetzung der Gleichbehandlungsrichtlinie (76/207/EWG) und der Entgeltgleichheitsrichtlinie (75/117/EWG) wurden mit dem EG-Anpassungsgesetz 1980 das geschlechtsbezogene Benachteiligungsverbot (§ 611a BGB a. F.), das Gebot der geschlechtsneutralen Ausschreibung (§ 611b BGB a. F.) und das Entgeltgleichheitsgebot (§ 612 Abs. 3 BGB a. F.) in das BGB aufgenommen. Ende der 80e...mehr

References: § 13
 § 13
 § 1
 § 3
 § 1
 § 19
 § 19
 § 19
 § 42
 § 18
 § 18
 § 19
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 6
 § 4
 § 4
 § 19
 § 140
 § 241
 § 242
 § 19
 § 4
 § 320
 § 331
 § 317
 § 319
 § 319
 § 252
 § 7
 § 93
 § 162
 § 161
 § 17
 § 15
 § 17
 § 162
 § 131
 § 162
 § 246
 § 248

§ 33