Source: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005662
Timestamp: 2018-11-20 08:00:39+00:00

Document:
RIS - Privatuniversitäten-Studienförderungsverordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 20.11.2018
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Privatuniversitäten-Studienförderungsverordnung, Fassung vom 20.11.2018
Ist auf Anträge ab dem Studienjahr 2010/11 anzuwenden (vgl. § 7 Abs. 2).
Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung über die Studienförderung für Studierende an Privatuniversitäten (Privatuniversitäten-Studienförderungsverordnung – PUStFV)
StF: BGBl. II Nr. 50/2008
BGBl. II Nr. 378/2008
BGBl. II Nr. 410/2009
BGBl. II Nr. 319/2010
Auf Grund des § 3 Abs. 2 und 3 in Verbindung mit § 76 Abs. 2 des Studienförderungsgesetzes 1992 – StudFG, BGBl. Nr. 305, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 46/2007, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Ist auf Anträge ab dem Wintersemester 2017/18 anzuwenden (vgl. § 7 Abs. 4).
§ 1. An Personen gemäß § 2 StudFG, die zu einem gemäß § 5 Abs. 2 des Universitäts-Akkreditierungsgesetzes (UniAkkG), BGBl. I Nr. 168/1999, akkreditierten Studiengang an nachfolgenden Privatuniversitäten zugelassen sind, werden nach den Bestimmungen des Studienförderungsgesetzes Studienbeihilfen, Fahrtkostenzuschüsse und Versicherungskostenbeiträge gewährt:
New Design University Privatuniversität St. Pölten,
Danube Private University,
Katholische Privatuniversität Linz,
Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und
JAM MUSIC LAB – Privatuniversität für Jazz und Popularmusik Wien.
Ist auf Anträge ab dem Studienjahr 20010/11 anzuwenden (vgl. § 7 Abs. 2).
§ 2. Studienbeihilfen, Fahrtkostenzuschüsse und Versicherungskostenbeiträge werden für folgende maximale Förderungsdauer gewährt:
für Bachelorstudien mit einer Studiendauer von sechs Semestern für sieben Semester,
für Bachelorstudien mit einer Studiendauer von acht Semestern für neun Semester,
für Masterstudien und Doktoratsstudien nach Maßgabe des § 15 Abs. 3 StudFG mit einer Studiendauer von vier Semestern für fünf Semester,
für Masterstudien und Doktoratsstudien nach Maßgabe des § 15 Abs. 3 StudFG mit einer Studiendauer von sechs Semestern für sieben Semester,
die für Diplomstudien oder für die Absolvierung eines Studienabschnittes eines Diplomstudiums vorgesehene Studienzeit zuzüglich eines weiteren Semesters und
für Masterstudien mit einer Studiendauer von fünf Trimestern für zwei Studienjahre.
§ 3. Der günstige Studienerfolg ist im folgenden Ausmaß nachzuweisen:
im ersten Studienjahr durch die Aufnahme als ordentlicher Studierender;
§ 4. (1) Werden nach den ersten beiden Semestern oder nach dem ersten Studienjahr weniger als die Hälfte der vorgesehenen Studiennachweise gemäß § 3 erbracht, ist die Studienbeihilfe zurückzuzahlen.
(2) Die Bestimmungen des Studienförderungsgesetzes hinsichtlich des Ruhens und des Erlöschens von Studienbeihilfe sind sinngemäß anzuwenden.
§ 5. Personen gemäß § 2 StudFG, die zu einem Bachelorstudium an der Modul University Vienna zugelassen sind, können Ansuchen auf Studienunterstützung gemäß § 68 Abs. 1 StudFG für das Studienjahr 2007/08 stellen.
§ 6. (1) Folgende Verordnungen treten mit 30. September 2008 außer Kraft:
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Studienförderung für Studierende an der Privaten Universität für Medizinische Informatik und Technik Tirol, BGBl. II Nr. 410/2002 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 400/2005,
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Studienförderung für Studierende an der Medizinischen Schule Salzburg – Privatstiftung, BGBl. II Nr. 363/2003,
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Studienförderung für Studierende an der Privatuniversität für Kreativwirtschaft, BGBl. II Nr. 97/2005 und 4. Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Studienförderung für Studierende an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, BGBl. II Nr. 69/2006.
(2) Folgende Verordnungen treten mit 30. September 2010 außer Kraft:
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Studienförderung für Studierende an der Anton Bruckner Privatuniversität, BGBl. II Nr. 257/2004, und
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Studienförderung für Studierende an der Konservatorium Wien Privatuniversität, BGBl. II Nr. 379/2005.
§ 7. (1) Diese Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 410/2009 ist auf Anträge ab dem Studienjahr 2009/10 anzuwenden.
(2) Diese Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 319/2010 ist auf Anträge ab dem Studienjahr 2010/11 anzuwenden.
(3) Diese Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 72/2014 ist auf Anträge ab dem Sommersemester 2014 anzuwenden.
(4) Diese Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 238/2017 ist auf Anträge ab dem Wintersemester 2017/18 anzuwenden.

References: § 7
 § 3
 § 76
 § 7

§ 1
 § 2
 § 5
 § 7

§ 2
 § 15
 § 15

§ 3

§ 4
 § 3

§ 5
 § 2
 § 68

§ 6

§ 7