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Timestamp: 2017-03-30 03:41:55+00:00

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hds magazin 11/11 - Die Entwicklung unserer Orte fördern by hds unione - issuu
Versand im Postabonnement - 45 % - Art. 2, Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen · Jahrgang LIX · 11/2011 · IP
es H ovemb
unserer Orte fördern
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Kontakt: Verena Andergassen, T 0471 310 309, vandergassen@hds-bz.it
Breiter Konsens gegen
Ein sehr großer Teil der Südtiroler Bevölkerung ist gegen mehrere
Einkaufszentren in Südtirol: Das hat eine aktuelle, von den Medienhäusern
Südtirol 1 und Radio Tirol gemeinsam mit sdf in Auftrag gegebene Meinungsumfrage ergeben.
Fast jeder zweiter Südtiroler ist nur für ein Einkaufszentrum im Land. Über
ein Viertel der Befragten spricht sich überhaupt dafür aus, dass Südtirol keine
Einkaufszentren braucht.
Das Ergebnis der repräsentativen Untersuchung zeigt vor allem eines auf: Dieser breite Konsens ergibt sich aus unserer Sicht daraus, weil verstanden wurde,
dass mehrere Einkaufszentren nicht ein Mehr an Konsum und Umsatz bringen.
Im Gegenteil: Mehrere Großstrukturen dieser Art führen im Handel zu mehr
Konzentration von großen Ketten und unweigerlich zum Verlust von Einkaufsmöglichkeiten in Dörfern und Ortskernen. Und dies zu einer Verschlechterung
der Lebensqualität der Bevölkerung.
Die breite, sachliche und offene Diskussion und die langjährige Informationsund Aufklärungsarbeit des hds hat offensichtlich gegriffen. Der Verband macht
konsequent in allen Bezirken mit verschiedenen Initiativen die Öffentlichkeit
auf die Bedeutung des Handels und vor allem der Nahversorgung in Dörfern
und Städten aufmerksam.
Die Umfrage beweist, dass die Philosophie des hds alle Bevölkerungskreise
umfasst und vom Großteil der Konsumenten geteilt wird.
Lebendige Orte beim Tag des Handels
hds-Einkaufstasche jetzt bestellen
50+ haben hohes Kaufkraftvolumen
Treffen mit Vinschger Bürgermeistern
2. Herbstmatinee der Handelsagenten
Werden auch Sie Meister des Handels
Neue Arbeitsvermittlungsstelle für 60+
Der hds, Ihr Partner bei Mietverträgen
Die Neuerungen des 2. Sparpakets
Dieses Votum der Bevölkerung ist ein klarer Auftrag für Land und Gemeinden,
dieses Konzept ernst zu nehmen und konsequent umzusetzen. Übertriebenes
Profitstreben Einzelner mit entsprechenden Ausnahmen und Sonderfällen soll
F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Verena Andergassen, Dr. Sergio Colombi Sekretariat: Manuela Seebacher Grafisches Konzept:
Gruppe Gut – www.gruppegut.it Titelbild: Andreas Marini Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: Foto Klick, Foto Neumayr, Andreas Marini, Helmuth Rier, Shutterstock, SXC
Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 7.
November 2011 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in
Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
In d szeiten tszeit
Öff e Weih
hdsmagazin #11/11
unserer Orte fördern“
Die Orts- und Stadtkerne haben in
den vergangenen zehn Jahren im gesamten
europäischen Raum einen deutlichen Strukturwandel erlebt. Zurückzuführen ist dies
auf eine Vielzahl unterschiedlicher Rahmenfaktoren bzw. Begleiterscheinungen. hdsDirektor Dieter Steger spricht im folgenden
Interview über die Entwicklungen in Südtirol und die Zukunft der heimischen Dörfer
Wie beurteilen Sie die Situation
in Südtirols Orten?
Trotz zunehmender Ansätze der Siedlungskonzentration auf größere Städte auch in
Südtirol verfügen die kleineren und mittleren Ortschaften im Land heute noch großteils über funktionierende, kompakte, dörfliche Strukturen, die von den Menschen
vor Ort gepflegt werden. Allerdings stehen
aufgrund der wirtschaftlichen und gesell-
schaftlichen Entwicklung der vergangenen
Jahrzehnte auch Südtirols Orte heute vor einer Reihe von Herausforderungen.
Dazu gehören der Wettbewerb zwischen kleinen Orten und den größeren Ortschaften und
Städten mit breiterem Einzelhandels- und
Unterhaltungsangebot, die Erreichbarkeit
und damit einhergehend die Attraktivität der
innerörtlichen Standorte zu Standorten in der
Peripherie, Fragen der Mobilität, Kaufkraftabflüsse, die Erhaltung von den historischen
Ortsteilen oder der Umgang mit Leerständen.
Was möchte der hds erreichen?
Der hds hat die Zeichen der Zeit erkannt und
setzt sich bereits seit Jahren für die Sicherung, Pflege und Weiterentwicklung unserer
wertvollen Ortskerne ein. Wir möchten die
Entwicklung unserer Orte fördern. Daher
haben wir ein Kooperationsprojekt mit den
Gemeinden sowie der Abteilung Handwerk,
Industrie und Handel des Landes ins Leben
gerufen, das ein integriertes Standort-Entwicklungskonzept für die teilnehmenden
Gemeinden zum Inhalt hat. Die Entwicklung eines Ortes basiert dabei auf der Identifikation und Betonung der Einzigartigkeit,
die diesen Standort ausmacht.
Welche sind die Zielgruppen?
Das Konzept richtet sich an drei unterschiedliche Zielgruppen, deren Bedürfnisse bei
der Ortsentwicklung berücksichtigt werden
sollen: die Einwohner der jeweiligen Orte
und z. T. deren Fraktionen, die lokalen Unternehmen aus den verschiedenen, lokalrelevanten Sparten und die Gäste, die in den
Ortschaften zu Besuch sind. Es geht darum,
die beteiligten Akteure zu vernetzen und zur
Kooperation zu motivieren.
Wo liegt Ihrer Meinung nach das
Projekt der Handel?
Erfolgsrezept dieser Initiative?
Für was ein Ort steht, liegt nicht zuletzt in
der Verantwortung des Einzelhandels. Einerseits übernimmt er die Versorgungsfunktion für Einheimische und Gäste, andererseits belebt er mit seiner vielfältigen Präsenz
in den Orten Dörfer und ganze Stadtviertel.
In der aktiven Bürgerbeteiligung: Zur Auslotung von Interessen, Wünschen, Ansichten
und Meinungen werden Sensibilisierungsgespräche nicht nur mit den wichtigen Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Medien geführt, sondern
auch mit den Bürgern. Ziel ist es zum einen
über das Projekt zu informieren, und zum
anderen zur aktiven Mitarbeit und Unterstützung zu motivieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass erarbeitete Zielvorstellungen
und Maßnahmen nicht in der Schublade landen, sondern gelebt und letztendlich umgesetzt werden. Alle Infos zum Projekt finden
Sie unter www.hds-bz.it/ortsmarketing.	Eine erste Bilanz?
Mittlerweile beteiligen sich 14 Südtiroler
Gemeinden an diesem ehrgeizigen Projekt.
St. Christina, Welsberg-Taisten und Glurns
haben bereits die erste Phase der Analyse
abgeschlossen und befinden sich nun in der
Umsetzung der einzelnen erarbeiteten Maßnahmen – eine erfreuliche erste Bilanz. Fünf
neue Gemeinden möchten auch mitmachen
und haben ihre Ansuchen deponiert.
HANDELS 2011
„Ob sich der Aufwand lohnt,
zeigt ein Blick auf die Situation
anderer Regionen“
Handelslandesrat Thomas Widmann im Gespräch über
Nahversorgung, Mobilität und Kleinstbetriebe
Herr Landesrat, was hat Sie veranlasst,
das Projekt „Lebendige Orte“ ins Leben
zu rufen? Das Mobilitäts- und Konsumverhalten in den letzten Jahrzehnten hat sich
stark verändert. Die kleinen Dorfläden und
Gasthäuser, das örtliche kulturelle Angebot
leiden unter der Konkurrenz der Städte. Mit
dem Projekt soll ein Ausgleich zwischen
kleinen, mittleren und großen Strukturen
bzw. Betrieben im Land hergestellt werden.
Die historischen und kompakten Dorfkerne
und die kleinen Versorger gehören zu Südtirol und sind eine seiner Stärken, ich würde sogar sagen ein Alleinstellungsmerkmal.
Durch ihre Belebung bleiben sie aus touristischer Sicht attraktiv, gleichzeitig wird
die Nahversorgung gestärkt, die einer der
Schwerpunkte unserer Handelspolitik ist.
Dadurch werden bzw. bleiben unsere Ortszentren lebens- und sehenswert.
Welche Maßnahmen beinhaltet das Projekt? Es geht darum, den jeweiligen Standort
zu analysieren und Maßnahmen zu definieren, um diesen zu beleben. An erster Stelle
Peter Schedl, Generaldirektor der
Das Projekt „Lebendige Orte Historische Zentren“
Handel in den Orten schafft
Dr. Dieter Steger, hds-Direktor
Herausforderungen für den
Dr. Thomas Widmann, Landesrat für
Aufbau und Methodik der Initiative
Dr. Martin Stampfer, Projektleiter hds
Vorstellung des Projektes „Lebendiger
Ort – Welsberg-Taisten“
Albin Schwingshackl,
Bürgermeister Welsberg-Taisten
hds-Bezirkspräsident Pustertal
12:30 Uhr Buffet
steht eine Erhebung der Ist-Situation im
Ort: Wie sieht die Handelsstruktur aus, wie
das Verkehrskonzept und der Bauleitplan?
Wie verteilt sich die Kaufkraft? Nach der
Analyse „auf dem Papier“ ist die Einbeziehung der Entscheidungsträger vor Ort zentral. Im Laufe von Gesprächen werden ihre
Ansprüche und Vorschläge diskutiert und
aufgenommen. In der zweiten Phase folgen
umfassende Diskussionen mit den Bürgern
und Detailanalysen bis hin zur Ausarbeitung konkreter Maßnahmen, die auf die
spezifische Situation des jeweiligen Ortes
zugeschnitten sind. Die Einzigartigkeit jedes
Ortes bleibt im Mittelpunkt und soll auch
entsprechend hervorgehoben werden.
Lohnt sich der Aufwand denn? Sicher, der
Erhalt der Kleinstbetriebe kostet viel Anstrengung, Geld, Einsatz und Zusammenhalt
der Familien. Ob sich der Aufwand lohnt,
zeigt ein Blick auf die Situation anderer Regionen, in denen die strukturschwachen Gebiete vergessen wurden: Die Folge ist Kaufkraftabfluss bis hin zur Betriebsaufgabe
und Abwanderung, aber auch ein Verfall der
historischen Baustruktur, weil die Anzahl
der leer stehenden Gebäude zunimmt. Insgesamt verlieren die kleinen historischen Ortschaften dadurch nicht nur an touristischer
Attraktivität, sondern vor allem Lebensqualität. Eine nachhaltige Veränderung - im negativen Sinn - der Siedlungsbeschaffenheit
unserer Region wäre auf lange Sicht die
denkbare Folge.
Or t M
Leben hen Sie uns
a u f Fa
Welche Rolle spielt die Erreichbarkeit der
ländlichen Gebiete? Die Gewährleistung
der Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung.
Jeder hat heute das Bedürfnis, möglichst einfach und schnell das Umland und die Stadt
aufsuchen zu können. Damit es sich für
die Menschen in den strukturschwächeren
Gebieten und Orten dennoch lohnt, ihren
Wohnsitz beizubehalten, setzen wir in der
Mobilitätspolitik auch auf die Einbindung
der abgelegenen Gebiete mit Bus und Bahn.
Das ist sicher ein Kostenfaktor, wenn man
an die verstreute Besiedelungsstruktur des
Landes denkt, aber es lohnt sich, denn nur so
können wir der Abwanderungsgefahr und
der Verstädterung konkret entgegenwirken.
Wie nehmen die Südtiroler Gemeinden
das Projekt an? Sehr gut, bisher haben sich
14 Gemeinden daran beteiligt, weitere fünf
haben sich beworben. Die breite Wirkungskraft des Projektes erschließt sich für Außenstehende vielleicht nicht auf den ersten
Blick, daher gehört auch Informations- und
Sensibilisierungsarbeit dazu. Dass die gemeinsame Anstrengung für den Erhalt der
Ortszentren aber keine Option ist, sondern
ein Muss, das ist den Betroffenen vor Ort
völlig klar.	Neue Medien: nicht für die Jugend
Keineswegs ist „New Media“ nur etwas für die Jugend. Die VerbraucherAnalyse 2011 ergibt, dass die Altersgruppe der 40- bis 59-Jährigen,
die als die einkommens- und konsumstärkste Zielgruppe gelten, für
alle Mediengruppen hoch relevant sind.
Sie lesen Tageszeitungen und Zeitschriften ebenso, wie sie mit PC,
Handy und Internetzugang ausgestattet sind. 75 Prozent der 40- bis
59-Jährigen sind regelmäßig online. Beim Onlinekauf ist diese Altersklasse die zweitgrößte Nutzergruppe, bei der Suche nach Informationen und beim Onlinebanking sogar die größte Gruppe.
Handels- und Dienstleistungsbetriebe sollten diesen Aspekt bei ihren
Strategien berücksichtigen. Auch der hds setzt verstärkt in seiner
Kommunikation auf neue Medien – mit dem Ziel, Mitglieder und Kunden direkt, einfach und schnell zu erreichen.
Stellten die umweltfreundliche Tragetasche in der Franziskaner Bäckerei
in Bozen vor : v. l. EbK-Präsident Alex Piras, Michl Laimer, Walter Amort und
Arno Kompatscher, Präsident Südtiroler Gemeindenverband.
hds-Nachbestellaktion hat begonnen
Umweltfreundliche Einkaufstasche kommt gut an
Es hat zahlreiche begeisterte Rückmeldungen für die
jüngste hds-Aktion „Umweltfreundliche Einkaufstasche“ gegeben (siehe Artikel hds magazin 10/11, Seiten 8 und 9). „Wir wollen
den Nachhaltigkeitsgedanken unter der Bevölkerung stärken und
sie für einen bewussten Umgang mit der Natur sensibilisieren“,
erläuterten hds-Präsident Walter Amort und der Landesrat für
Umwelt, Michl Laimer im Rahmen der Vorstellung der Initiative.
Partner der Aktion sind neben hds und Landesumweltagentur,
die EbK und der Gemeindenverband.
Nachbestellung: Melden Sie sich bei uns!
Margit Mock, die Koordinatorin des Projekts, freut sich über Ihren Anruf und erteilt alle notwendigen Informationen zur Nachbestellaktion: T 0471 310 323, mmock@hds-bz.it. Ihre Bestellung
ohne personalisierten Aufdruck können Sie auch online aufgeben: www.hds-bz.it/bestellung. Ökologisch vertretbar, lokal produziert und praktisch
Die umweltfreundliche Tasche ist wiederverwendbar, das Material selbst ökologisch vertretbar und sie wurde lokal, in Florenz
produziert. Die Tasche ist somit auf der ganzen Linie umweltfreundlich, aber auch praktisch und ansprechend in Modell und
Design. Sie lässt sich schnell und unkompliziert zusammenrollen, sodass sie überall Platz hat und jederzeit mitgetragen werden
werden rückvergütet
Südtirolweit erhältlich
Über 60.000 Taschen wurden Ende September an die Südtiroler
Familien über alle hds-Mitgliedsbetriebe des Lebensmitteleinzelhandels verteilt. Und aufgrund der großen Nachfrage gibt es nun
auch für alle anderen hds-Mitglieder bis zum 18. November 2011
die Möglichkeit, die „Umweltfreundliche Einkaufstasche“ zum
Selbstkostenpreis zu bestellen. Ab 100 Stück sind Sie dabei! Die
Tasche trägt erneut das bekannte Design „Pusteblume“ mit den
zwei Logos hds und Gemeindenverband auf der Rückseite. Neu
ist für Sie die Möglichkeit, ab 5000 Stück, das eigene Logo in Farbe auf der Rückseite abdrucken zu lassen.
Für die Bilaterale Körperschaft für
den Handel (EbK) beginnt bald die Rückvergütungsaktion für Kinderbetreuungsspesen der zweiten Jahreshälfte. Diese
läuft vom 1. Dezember bis 29. Februar
2012. Das Formular finden Sie unter
www.hds-bz.it/bilaterale-körperschaft.
Weitere Infos: Renate Kostner,
EbK-Verantwortliche, T 0471 310 503,
info@ebk.bz.it, www.ebk.bz.it.	dio
.it/au
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Bei der Eröffnung am hds-Hauptsitz in Bozen: v. l. Dieter Steger,
Enasco-Mitarbeiterin Manuela Federspieler, Regionalassessorin Martha
Stocker, Walter Amort und Gottfried Tappeiner.
hds bietet kostenlose
Auf regionaler Ebene nun über 100
PensPlan-Infopoints
Der hds hat sich vor Kurzem am regionalen Projekt von
Pensplan Centrum „Infopoint-Stellen für eine individuelle und
kostenlose Vorsorgeberatung“ angeschlossen.
„Unsere Mitglieder sollen die Wichtigkeit einer frühzeitigen Altersvorsorge erkennen und dazu bewegt werden, sich mit dem
Thema Zusatzrente auseinanderzusetzen und eine zweite Vorsorgesäule aufzubauen“, erklären unisono hds-Präsident Walter
Amort und Direktor Dieter Steger. Zum Auftakt der neuen Kooperation fand Mitte Oktober in allen hds-Bezirksstellen eine
von vielen intensiv genutzte Beratungswoche statt.
„Durch die Rentenreform wird die staatliche Rente in den
nächsten Jahren und Jahrzehnten deutlich niedriger ausfallen
als bisher. Wer also im Alter abgesichert sein will, kommt an einer Zusatzrente nicht herum“, so Gottfried Tappeiner, Präsident
von Pensplan Centrum. Dabei sei es wichtig, möglichst früh damit zu beginnen. Dann würden auch kleine monatliche Beiträge
reichen, um im Alter gut abgesichert zu sein.
In den sechs hds-Bezirksbüros stehen geschulte Mitarbeiter des
hds Arbeitnehmern und Selbstständigen auf Termin für eine kostenlose Vorsorgeberatung zur Verfügung. Vor Ort erfolgt mithilfe
eines Fragebogens eine maßgeschneiderte Analyse der eigenen
Vorsorgesituation, die Grundlage für die Auswahl der richtigen Zusatzvorsorge ist. Wünschen Sie weitere Informationen?
Dann rufen Sie uns einfach an: T 0471 978 032 (enasco@hds-bz.it,
www.hds-bz.it/patronat-enasco). Die Anmeldungen werden in allen hds-Bezirksbüros entgegengenommen.	hdsmagazin #11/11
Studie zu grenzüberschreitenden Internetkäufen. „Der
grenzüberschreitende Einkauf ist besser als sein Ruf“, stellt das
Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentralen (ECC-Net)
fest. Insgesamt wurden 305 Käufe in den verschiedensten Warenkategorien einer Studie unterzogen. In immerhin 94 Prozent
der Fälle wurde die Ware geliefert - im Jahre 2003 waren es nur
Raum für Verbesserung Dennoch gibt es genügend Raum für
Verbesserung. So war es bei vielen Onlineshops nicht möglich in
andere EU-Länder liefern zu lassen. Auch wenn es darum geht,
die Verbraucher auf der Webseite über ihre Rechte aufzuklären,
kommen nicht alle Händler ihren Pflichten nach: Auf 18 Prozent
der untersuchten Webseiten findet sich kein Hinweis über das
Rücktrittsrecht, 63 Prozent der geprüften Webshops klären nicht
über die Gewährleistung auf. In 12 Prozent der Fälle konnte keine E-Mail-Adresse auf der Seite des Webshops gefunden werden.
Sprachliche Schwierigkeiten, unklare Preisangaben und eine
limitierte Akzeptanz der Zahlungsmittel (immerhin 95 Prozent
der Shops akzeptieren Kreditkarten, jedoch nur 20 Prozent eine
Barzahlung bei der Lieferung und gar nur sechs Prozent die Zahlung per Rechnung) könnten einen potenziellen Käufer außerdem vor einem Einkauf abhalten.
Die häufigsten Beschwerden Dass der Verbraucher bei Internetkäufen ein Rücktrittsrecht hat, hat sich mittlerweile auch bei den Onlineshops herumgesprochen: 2003 erstatteten nur 68,5 Prozent
der Verkäufer den Preis zurück, heute sind es immerhin schon 90
Prozent. Von den vom europäischen Verbraucherzentrum Italien
betreuten Beschwerdefällen, betrifft der Großteil (40 Prozent)
das Produkt selbst (Mängel, Schäden, Abweichungen von der Bestellung usw.); in 25 Prozent der Fälle gab es Schwierigkeiten bei
der Lieferung, in anderen Fällen ging es um den Preis oder die
Zahlung sowie Ersatzleistungen (verweigerte Gewährleistung,
ungenügende Entschädigungen), Vertragsbedingungen und Geschäftspraktiken (irreführend, aggressiv).	.it/
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Tolle A Wet tbewe
Gruppenbild mit den Teilnehmern, den Organisatoren
und Jury-Mitgliedern: in der Mitte hinten der Gewinner
Waren auch in Salzburg erfolgreich:
Andreas Leitner (r. ) und Dennis Roilo.
Unser neues Verkaufstalent heißt
Sieger überzeugt auch in Salzburg mit guter Leistung
Dank an Handelsbetriebe
Ein ganz besonderer Dank geht an alle jene
Betriebe und Arbeitgeber, die eine Teilnahme des Nachwuchses an diesen Wettkämpfen ermöglichen. Die Aufmerksamkeit und
Wertschätzung der Handelsbetriebe für
diese Initiativen ist sehr wichtig.
Die Veranstaltung wird vom Berufsbildungszentrum Bruneck gemeinsam mit
dem hds organisiert (Unter www.hds-bz.
it/audio finden Sie einen interessanten
Beitrag zum Wettbewerb). Vorbild dafür
ist der Internationale Berufswettbewerb
für Jungverkäufer „Junior Sales Champion
International“ in Salzburg. Andreas Leitner und Dennis Roilo haben in Österreich
das Land Südtirol vertreten und auch dort
mit guten Ergebnissen gepunktet. Leitner
landete auf Platz 3 und Roilo schaffte es
von 24 Teilnehmern auf Platz 4.
Bitte berücksichtigen Sie die Öffnungszeitenverordnung Ihrer Gemeinde. / La preghiamo di tenere conto della
hds-Schnuppertage verfolgen
Die vielen Facetten aufzeigen und was für Fertigkeiten man besitzen muss, um im Verkäuferberuf erfolgreich zu sein: Das und vieles
mehr wird im Wettstreit unter Gleichgesinnten aufgezeigt, aber auch mit den hds-Schnuppertagen. Den Südtiroler Schnupperfahrplan
finden Sie unter www.hds-bz.it/bildung.	Öffnungszeitenschilder für
Weihnachten / natale 2011
Andreas Leitner ist Südtirols „Verkaufstalent 2011“. In Bruneck hat sich
der junge Verkäufer aus Milland/Brixen
Ende September beim 3. Berufswettbewerb „Verkaufstalent Südtirol“ gegen 12
Mitstreiter durchgesetzt. Leitner, von der
Boutique Maxmilian in Sterzing, überzeugte die Jury mit Fachwissen und sympathischem Erscheinungsbild. Auf Rang
zwei landete Dennis Roilo aus Vahrn,
er arbeitet bei Sportler in Brixen, gefolgt von Jasmin Stauder aus Toblach,
Angestellte der Metzgerei Weissteiner in
Niederdorf. Viktoria Berger aus Pfalzen
von der Parfümerie Max von Zieglauer in
Bruneck schaffte es auf Platz vier.
Für die Sonderöffnungszeiten während der Weihnachtszeit stellt der hds seinen Mitgliedern entsprechende Schilder
zur Verfügung. Ein Exemplar davon ist
dieser Ausgabe beigelegt. Weitere Schilder
können Sie unter www.hds-bz.it/bestellung
anfordern oder im hds-Büro in Ihrer Nähe
abholen. Dieses Jahr haben wir außerdem
wieder Weihnachtsschilder ohne Beschriftung anfertigen lassen; auch diese liegen in
den hds-Büros zum Abholen bereit.	hdsmagazin #11/11
-er s www - - - - - :
12.11.	BOZEN STADT UND LAND	•	2. Herbstmatinee der Handelsagenten und -vertreter
um 09:30 Uhr, Bozen, hds-Hauptsitz
17.11.	•	Tag des Handels „Lebendige Orte - historische Zentren“
um 10:00 Uhr, Bozen, hds-Hauptsitz
18. - 20.11.	•	Biolife 2011 - 7. Messe für regional angebaute biologische
Qualitätsprodukte, Messe Bozen
19.11.	•	Preiswatten zugunsten der Mukoviszidose-Hilfe Südtirol
Initiative der Jungen im hds, um 14:00 Uhr, Siebeneich/Terlan,
Kellerei „Von Braunbach“
21.11.	•	hds-Ortsversammlung Meran, um 20:00 Uhr	Meran, Forsterbräu
22.11.	•	5. Treffen „Lebendiger Ort Meran“, um 17:30 Uhr	Meran/Untermais, „KIMM“
29.11.	•	Textile Cocktail – Networking-Aperitif der Textilunternehmer,
um 19:30 Uhr, Bozen, Parkhotel Laurin
Bozen, am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr und am Mittwoch von 15:00
bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458).
Bozen, jeden 3. Dienstag im Monat im Hauptsitz des hds
Bozen, am 5. Dezember von 15:30 bis 17:00 Uhr im Hauptsitz des hds
Lana, donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus. St. Leonhard
i. P., jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in
der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3.
Meran, dienstags und mittwochs von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro.
•	Arbeitssicherheit, Abfall und Hygiene (nach Vereinbarung)
Meran, am 24. November von 14:00 bis 16:30 Uhr im hds-Büro
Brixen, am 16. November und 7. Dezember von 14:00 bis 16:00 Uhr im
hds-Büro. Sterzing, am 16. November und 7. Dezember von 08:30 bis
Kino: neue Konvention für
Bringen Sie Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung ins Kino. Dank
einer Vereinbarung mit dem Südtiroler Kinovermarkter Park Avenue
können hds-Mitglieder ihr Produkt bzw. ihre Dienstleistung zu attraktiven Preisen auf die Kinoleinwand bringen.
Park Avenue bietet Ihnen den Vorteil, Ihr Produkt einer ganz speziellen Zielgruppe näherzubringen: Sie verkaufen Schuhe? Dann wählen
Sie eher einen Film à la Sex & the City.
Außerdem entfällt für hds-Mitglieder der Blockbuster-Zuschlag in
Höhe von 40 Prozent, der bei Top-Filmen berechnet wird. Aber nicht
nur über die Leinwand können Sie ein breites Publikum erreichen;
platzieren Sie Ihre Anzeige auf den Kinokarten, stellen Sie Ihr Produkt im Kino aus oder lassen Sie Samplings verteilen - Möglichkeiten
gibt es zahlreiche - und profitieren Sie vom 2 für 1-Vorteil für hds-Mitglieder: Bei einer Buchung schenkt Ihnen Park Avenue eine weitere.
Für Informationen können Sie sich an den hds wenden (T 0471 310
311, konventionen@hds-bz.it) oder direkt an Michael Hölzl von Park
Avenue (T 0471 053 678, m.hoelzl@park-avenue.it). Alle weiteren Konventionen finden Sie online: www.hds-bz.it/konventionen.	hdsmagazin #11/11
Brixen, am 17. November von 11:30 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 15:00
Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing, am 17. November von 08:15
bis 10:45 Uhr im hds-Büro (T 0472 766 070).
Bruneck, am 16. November und 7. Dezember von 11:00 bis 12:30 Uhr
Bruneck, am 17. November von 15:30 bis 17:30 Uhr im hds-Büro
Mals, montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus. Prad, montags
von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden, am 14. Dezember
von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
Schlanders, am 23. November und 14. Dezember von 14:00 bis 15:30 Uhr
Schlanders, jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397).
Schlanders, am 24. November von 09:30 bis 12:00 Uhr im hds-Büro
Keine andere Zielgruppe ist so zu- Kaufkraftvolumens aus. Angesichts der
kunftsträchtig und wird so stiefmütter- enormen wirtschaftlichen Bedeutung
lich zugleich behandelt: Mit rund 22.300 dieser Zielgruppe mag man sich fragen,
Euro pro Kopf im Jahr verfügen die warum die Wirtschaft nicht explizit und
Menschen ab 50 Jahren über eine um 22 sichtbarer um diese Menschen wirbt.
Prozent höhere Kaufkraft als der durch- „Verschiedene Untersuchungen belegen,
schnittliche Österreicher. In der Zielgrup- dass Menschen im höheren Alter sich
pe 50 bis 59 Jahre ist die Kaufkraft sogar oft für jünger halten als sie sind“, erkläum 33 Prozent höher. Die Altersgruppe ren Experten. „Eine explizite Ansprache
50plus kommt auf ein Kaufkraftvolumen dieser Menschen mit Begriffen, wie sevon rund 68 Milliarden Euro. Dies macht niorengerecht oder für Pensionisten ist
mehr als 44 Prozent des österreichischen kontraproduktiv.“
Lebensmittelketten reduzieren
Filialzahl signifikant
Seit 2004 hat sich die Zahl der
Filialen der großen Lebensmittelketten
in Österreich um rund 100 Standorte
jährlich reduziert. Waren es vor sieben
Jahren noch rund 5700, so sind es heuer
nur mehr rund 5000 Niederlassungen.
Dies hängt damit zusammen, dass nach
Jahrzehnten starker Expansion auch die
Filialisten ihre Standortnetze optimieren.
28 Prozent der österreichischen Gemeinden verfügen über keinen Filialisten. Ge-
Wichtig sind Qualität und Beratung
Worauf die Generation besonderen Wert
legt, sind Qualität und Beratung sowie
mehr Serviceangebote, gerade im Handel.
Zwar will man als ältere Person beim Kauf
eines Mobiltelefons oder eines Kleidungsstücks länger beraten werden, jedoch
steigt mit dieser Beratungszeit auch die
Wahrscheinlichkeit eines teureren Kaufs.
Ebenso greifen ältere Menschen häufiger
auf Angebote für Lieferungen und Montage von Möbeln, Baumarktprodukten oder
Technologieprodukten zurück. Die heutige Generation 50plus ist modebewusst
und technologieaffin und legt Wert auf
Qualität. Diese Tendenz wird sich in der
Zukunft noch verstärken.	meinden ohne Filialisten sind im Schnitt
knapp 1000 Einwohner groß. 15 Prozent
der unversorgten Gemeinden liegen bis
zu zwei Kilometer, zwei Drittel zwischen
zwei und fünf Kilometern und rund 17
Prozent mehr als fünf Kilometer vom
nächsten Lebensmittelfilialisten entfernt.
Eine Umfrage zeigt, dass ein Konsument
bereit ist, einen Fußweg von 200 bis maximal 500 Metern für seinen Weg zum
Lebensmittelhändler zurückzulegen.	hdsmagazin #11/11
dige Ort
„Leben s dabei, mac
t bereit rojekt unter
In den Folgeklassen der Sparte Handel ist die Teilnehmerzahl konstant geblieben:
v. l. Walter Holzeisen, Johann Unterthurner, Virginia Tanzer, Dietmar Spechtenhauser
und Gertrud Staffler.
Glurns – Taufers
Vinschgau, ein Tal sucht und geht
Gedankenaustausch mit Bürgermeistern. „Es ist wichtig,
den Kontakt mit den Bürgermeistern des Tales zu pflegen und
aufzuzeigen, dass es vorteilhaft ist, in bestimmten Angelegenheiten, Dinge gemeinsam anzudenken und voranzutreiben“, so
das Anliegen des hds-Bezirkspräsidenten Dietmar Spechtenhauser an die Bürgermeister von Glurns, Erich Wallnöfer 2 ,
und Taufers i. M., Hermann Fliri 1 . Begleitet wurde er zu den
Treffen von den beiden Ortsobleuten Elke Weissenegger und Oskar Plangger sowie dem Bezirksleiter Walter Holzeisen.
Ortstypische Stärken von Glurns
Der Glurnser Advent ist in der Zwischenzeit zu einem kleinen,
aber sehr feinen Adventsmarkt mit einer traumhaften Kulisse
gewachsen. Der Stadt gelingt es dabei besonders gut, die ortstypischen Stärken zu leben und nach außen zu tragen. Die Herausforderung für die Zukunft wird jene sein, wie diese und
andere Stärken das ganze Jahr genutzt werden können, um eine
Frequenzsteigerung zu entwickeln. Glurns ist bereits seit einigen Jahren dabei - in letzter Zeit auch über die Initiative „Lebendige Orte“ -, den Wirtschaftsstandort interessant zu machen.
Besonderheiten von Taufers bekannt machen
Gerade für ein Grenzdorf wie Taufers i. M. ist es wichtig, Verbindungen über die Grenzen hinaus zu schaffen und Besonderheiten, die nur Taufers besitzt, in den Mittelpunkt zu stellen.
hds-Ortsobmann Oskar Plangger, der ein Lebensmittelgeschäft
im Ortszentrum führt, bestätigt, dass eine starke Nachfrage von
den Schweizer Konsumenten nach Südtiroler Speck, Wurstwaren und Fleischprodukten bestehe. Auch regionale Produkte
wie der Almkäse seien sehr gefragt. Und auf dieser Schiene
müsse man auch in Zukunft weiterfahren.	hdsmagazin #11/11
Heuriges Schuljahr ohne Grundstufe
Klärendes Gespräch mit neuer Berufsschuldirektorin, Virginia Tanzer. Die Ausbildungsmöglichkeiten im Handel standen im
Mittelpunkt eines jüngsten Treffens zwischen Vertretern der Landesberufsschule Schlanders und dem hds. Die Bezirkspräsidenten der
westlichen Landeshälfte, Dietmar Spechtenhauser und Johann Unterthurner, Bezirksausschussmitglied Gertrud Staffler sowie Bezirksleiter Walter Holzeisen brachten ihre Anliegen und Sorgen vor. Die
Berufsschule bleibt in diesem Schuljahr aus Mangel an Teilnehmern
ohne Berufsgrundstufe im Handel, und auch für die geplante Klasse
der Vollzeitschule für Handel und Verwaltung gab es nicht genügend
Einschreibungen. Die Verbandsvertreter äußerten sich über diese Situation besorgt und wollen nun versuchen, in den anstehenden Ortsversammlungen und Kaufleutetreffen, das Problem des Nachwuchses an Fachkräften zu besprechen und Lösungen zu finden.
Der Verkäuferberuf ist interessant und vielseitig. Unser Aufruf
an die Mittelschüler: besuche auch du die hds-Schnuppertage im
Vinschgau. Nähere Details und weiterführende Informationen
erfährt du unter www.hds-bz.it/schnuppertage.	Bozen
Claudio Abbado in der
Ende September war für fünf strahlende Gewinner der große Moment
gekommen: Sie hatten die heiß begehrten Tickets für das Konzert des
Mozart-Orchesters in Bozen unter der Leitung des bekannten Dirigenten
Claudio Abbado erhalten. Gezogen wurden die Gewinnerkarten im Rahmen
der Veranstaltung „Galerien der Talente“ (wir berichteten darüber) bei
Asian Style in der Passage Walther’s, bei Foto Optik Galleria Europa in der
Europagalerie, bei Lederwaren Graf in der Sterngalerie und bei Bottega del
Girasole in der Sernesigalerie. Im Bild die glücklichen Konzertbesucher mit
Pietro Perez (l.) und der Präsidentin der Busoni-Stiftung, Patrizia Trincanato (3. v. l.), die das Projekt tatkräftig unterstützt hatte. Herzlichen Dank!
Erfolg des Vorjahres wiederholen
12. November: zweite Matinee der Handelsagenten und -vertreter
Am Samstag, 12. November, findet
ab 09:30 Uhr am hds-Hauptsitz in Bozen
die zweite Herbstmatinee statt. Das von
der neuen Führungsriege des Landesverbandes der Handelsagenten und -vertreter initiierte informelle Treffen findet
nach der gelungenen Premiere im Jahr
2010 heuer zum zweiten Mal statt.
Zur Veranstaltung eingeladen sind alle
Verbandsmitglieder und alle bei der Handelskammer Bozen eingetragenen Handelsagenten und -vertreter.
Matinee als Informationsund Austauschforum
Präsident Norbert Klotz ist überzeugt, dass
angesichts des großen Besuchererfolgs des
Vorjahres, eine Veranstaltung wie die Matinee den Wünschen und Bedürfnissen der Berufsgruppe entgegenkommt. Nach Ansicht
von Klotz bietet die Matinee neben ihrem
Informationsangebot zu aktuellen Themen
und Fragen auch einen optimalen Rahmen
für den Austausch mit Kollegen: „In unserem hektischen Alltag haben wir oft keine
Zeit, uns über beruflich wichtige Themen
zu informieren; es bleibt auch kaum Zeit für
einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch
mit Kollegen. Die Veranstaltung bietet uns
nun all diese Möglichkeiten, und zusätzlich
können wir im Rahmen der Matinee auch
unsere Dienstleistungen vorstellen.“ „Im
Fokus der heurigen Ausgabe“, erklärt Klotz
abschließend, „stehen zwei Themen, die für
Präsident Norbert Klotz: „Schwerpunktthemen der
Veranstaltung sind der Einsatz der neuen Technologien
und die Fähigkeit, die eigene Geschäftstätigkeit zu
die erfolgreiche Ausübung unserer Tätigkeit
besonders wichtig sind: der korrekte Einsatz der neuen Technologien und die Analyse unserer Geschäftstätigkeit mithilfe von
Controllinginstrumenten.“ Online finden
Sie das detaillierte Programm.	lsala@hds-bz.it
Enasarco-Reform
Die neue Geschäftsordnung für die
institutionellen Tätigkeiten. Ab 1. Jänner
2012 tritt die neue Geschäftsordnung für die
institutionellen Tätigkeiten der Stiftung in
Kraft. Der vollständige Text kann online im
Mitgliederbereich für Handelsagenten und
-vertreter (Nützliche Dokumente) eingesehen werden. Die Mitglieder werden aufgefordert, die Geschäftsordnung gründlich zu
lesen und insbesondere auf den Art. 15, Abs.
2 zu achten. Darin wird für Personen, die
bereits 20 Beitragsjahre nachweisen können, die Wiedereröffnung der Fristen für
die freiwillige Beitragszahlung vorgesehen.
Die Stiftung Enasarco steht allen Mitgliedern für etwaige Rückfragen und Erklärungen zur Verfügung.	Zertifizierte PEC-Adresse:
Meldefrist endet in Kürze
Gesellschaften müssen ihre EMail-Adresse dem Handelsregister melden. Bis zum 28. November 2011 müssen alle in Gesellschaftsform (OHG, KG,
GmbH, AG) tätigen Unternehmen dem
Handelsregister ihrer Handelskammer
die eigene zertifizierte E-Mail-Adresse
(PEC) mitteilen. Diese Pflicht gilt daher
auch für Handelsagenten und -vertreter,
die ihre Tätigkeit in Form einer Personenoder Kapitalgesellschaft ausüben. Keine
Meldepflicht besteht hingegen für Agenten, die als Einzelfirma agieren.
Unser Angebot für Sie! Der hds übernimmt für Sie die Anfrage bei den PECAnbietern ARUBA Standard, Legalmail
Standard bzw. die Adressen-Meldung bei
der Handelskammer Bozen. Die Antwort
auf die häufigsten Fragen zur PEC unter
www.hds-bz.it/beratung (FAQ).
amezzanato@hds-bz.it.	hdsmagazin #11/11
www.hds-bz.it/art
Trafen sich zum Gespräch: Lorenzo
Smaniotto (l.) und Mario Viganò.
14 andere Vergabekriterien
Berufsgruppe verschafft sich Gehör
Die Bekanntgabe aller öffentlichen Ausschreibungen ab
162.000 Euro muss seit geraumer Zeit zentral über das Portal
www.ausschreibungen-suedtirol.it erfolgen. Es sollen dadurch möglichst viele Wirtschaftstreibende angesprochen werden, die nach einer
Erstanmeldung bereits über alle notwendigen Auftragsinformationen
verfügen. Die Werbefachleute im hds zeigen sich über diese Lösung
nicht zufrieden, denn Kommunikationsleistungen, sprich die Kreativität die dahintersteckt, sind nicht gleichzusetzen mit Bauaufträgen.
Kommunikationsbeirat setzt sich mit Thema
Der Landesbeirat für Kommunikationswesen hat sich
vor Kurzem in einer Aussendung mit der finanziellen Unterstützung der lokalen Privatsender für den Bezug von Nachrichten der Presseagenturen befasst. Bis 2009 hatte der Staat zu 50
Prozent die anfallenden Abonnementgebühren ersetzt, diese
Subvention im Zug der Sparmaßnahmen aber bereits seit über
einem Jahr gestrichen. Auch die privaten Radio- und Fernsehsender im hds begrüßten von Anfang an die Entscheidung der
Landesregierung, an Stelle des Staates diese Subvention für
hiesige Privatsender fortzusetzen. Diese Maßnahme sei sicher
noch ausbaufähig, sichert aber auf jeden Fall die Existenz und
Weiterentwicklung der vielen Sender in Südtirol.
Werbestrategie ist nicht gleich Reihenhaus
Die Werbefachleute durchlaufen nämlich den gleichen Weg, wie
andere Auftragnehmer, die Aufträge in Millionenhöhe übernehmen. „Es kann doch nicht sein, dass ‚kreative‘ Dienstleistungen
nach den gleichen Kriterien beurteilt werden, wie die Lieferung
eines bestimmten Wirtschaftsguts oder die Erbringung einer klar
definierten Dienstleistung“, meint dazu der Präsident der Werbefachleute, Mario Viganò. In einem Gespräch mit dem Direktor der
Beobachtungsstelle für öffentliche Verträge, Lorenzo Smaniotto,
konnte er die Anliegen seiner Berufsgruppe vorbringen. In nächster Zeit sollen die Verantwortlichen der Vergabestellen auf diese
Anliegen aufmerksam gemacht und sensibilisiert werden.	Landesgesetz muss abgeändert werden
Der Kommunikationsbeirat weist in seiner Aussendung u. a.
auf einen gravierenden Mangel in den von der Landesregierung
erstellten Förderungskriterien hin und zwar, dass von vorneherein italienischsprachige Nachrichtenagenturen unberücksichtigt gelassen werden. Damit werden die italienischsprachigen
Privatsender von jeder Inanspruchnahme der Nachrichtenagentursubvention ausgeschlossen. Die Berufsgruppe begrüßt, dass
der Beirat nun die Forderung des hds nach Gleichbehandlung
der lokalen Presseagenturen aller drei Landessprachen unterstützt, die der Verband bereits im Frühjahr 2010 gegenüber dem
Landeshauptmann schriftlich vorgetragen hat. Hier bedarf es
allerdings nicht einer Änderung der Förderrichtlinien der Landesregierung – wie der Kommunikationsbeirat meint -, sondern
einer Änderung des entsprechenden Landesgesetzes. Dies wurde vom hds bereits mehrmals mit der Landesregierung besprochen.	hneuhauser@hds-bz.it
Die hds-Preisvorteile
Als hds-Mitglied erwarten Sie zahlreiche Einsparungen. Die Broschüre aller Preisvorteile wird dem nächsten hds
magazin beigelegt. Informationen: 0471 310 311, konventionen@hds-bz.it, www.hds-bz.it/konventionen.
 it „antikem“ Eis verköstigten die
Eishersteller im hds die Besucher.
 iel Geschick erfordert das
Handwerk der Schüttelbrotherstellung. Zum besten „Schüttler“ wurde
Saleem Mohammad gekürt.
 rstmals fand ein
„Promi-Schütteln“ statt.
 egelrechte Handwerkskunst gab es
bei den Konditoren zu bewundern.
 m die Herstellung von original
Südtiroler Speck ging es bei den
Metzgern.
www.hds-bz.it/hygiene
Eis und Kastanienherzen,
Schüttelbrot und Speck
Unverpackte LebensmitteL / prodotti aLimentari non confezionati
mitarbeiterhygiene / igiene del personale
Hände regelmäßig und gründlich
im Betr
reinigen bzw.
nell’ao meglio
Per l’igiene Lavare
regolarmente e con cura
Non utilizzare profumi (dopobarba
ecc.) troppo forti
Saubere Arbeitskleidung und
-schuhe verwenden
Infektionskrankheiten dürfen keine
Usare abbigliamento professionale
e calzature puliti
Persone con malattie infettive non
possono preparare generi alimentari
(Uhren, Ringe,
Piercings - Ausnahme Ehering)
Vier Tage lang, vom 17. bis zum 20. Oktober, stellten Bäcker,
Eishersteller, Konditoren und Metzger im hds auf der Hotel 2011
ihr Können zur Schau und präsentierten die zahlreichen Facetten
- zwischen Tradition und Innovation - ihres Handwerks: Die Eishersteller im hds verköstigten das Publikum mit leckerem Eis aus einer
antiken, handbetriebenen Eismaschine, während bei den Metzgern die traditionelle Herstellung von original Südtiroler Speck
im Mittelpunkt stand. Beim „Tag der Konditoren“ überzeugten die
Nachwuchskonditoren der Fachschule „Emma Hellenstainer“ mit
Kleintorten, Petit Fours sowie aus Zucker geblasenen Kunstwerken.
Außerdem verköstigten die Konditoren die Besucher wieder mit vor
Ort produzierten Kastanienherzen.
Höhepunkte des Messeauftritts der Bäcker waren die Generalversammlung und das Finale des Schüttelbrotwettbewerbs. Den Titel
des besten „Schüttlers“ des Landes holte sich Saleem Mohammad von
der Bäckerei Harrasser in Bruneck/Stegen. Auf den Plätzen landeten
Julius Kompatscher (Bäckerei Profanter Backstube, Brixen) und Johann Grandi (Bäckerei Grandi, Bozen). Bei der Generalversammlung
der Südtiroler Bäckerinnung standen u. a. die Themen Bildung, regionale Kreisläufe und steigender Wettbewerb auf dem Programm.
Zahlreiche Fotos finden Sie in den Fotogalerien im Internet.	Krankheitssymptome (Durchfall,
Erbrechen, Hauterkrankungen usw.)
Comunicare tempestivamente
sintomi di malattia (diarrea, vomito,
eruzioni cutanee ecc.)
www.hds-bz.it/hygiene / www.unione-bz.it/igiene
haltbar bis: entro:
Mindestens preferibilmente
Da comsumarsi
Arbeitsplatz, Geräte, Arbeitsflächen,
Regale, Lager sauber halten
Non tossire o starnutire sui
und Lagerbedingungen beachten
Verdorbene oder abgelaufene
Waren aussortieren, kennzeichnen
und sperren
Attenersi alle date di scadenza
e alle modalità di conservazione
Individuare la merce avariata
o scaduta, identificarla e bloccarla
Auf Soll-Temperaturen in
Kühleinrichtungen achten und
Desinfektionsmittel getrennt
von Lebensmitteln lagern
Attenersi alla corretta temperatura
di refrigerazione e comunicare tempestivamente eventuali interruzioni
Immagazzinare separatamente
i prodotti per la pulizia e la
disinfezione dai generi alimentari
Länger lagernde
Waren zuerst verkaufen
Vendere prima le merci
immagazzinate per più tempo
Abfälle korrekt in den
Abfallbehältern entsorgen
Keine Mahlzeiten am
Arbeitsplatz einnehmen
pasti sul posto di lavoro
In Zusammenarbeit mit der Landesabteilung Gesundheit
In collaborazione con la Ripartizione Provinciale Sanità
Non mettere a contatto prodotti
grezzi con prodotti finiti
Nicht auf Lebensmittel
Rohwaren nicht mit Fertigwaren
Tenere pulito il posto di lavoro,
le apparecchiature, le superfici di
lavoro, gli scaffali, il magazzino
consumare preferibilmente entro il:
Wunden durch wasserdichtes
Coprire le ferite con cerotti
Die hds-Highlights der Hotel 2011
Non portare gioielli (orologi,
anelli, piercing - fanno eccezione
le fedi)
Indossare copricapi
Keine stark duftenden Parfüms
oder Aftershaves verwenden
Smaltire correttamente i
rifiuti negli specifici contenitori
Fremdkörper (z. B. Glas,
Porzellan) sind im
Produktionsbereich verboten
È vietato introdurre corpi
estranei (per es. vetro, porcellana)
Neue hds-Plakate
Mitarbeiter und Arbeitsweise angesprochen. Der hds hat gemeinsam mit
der Landesabteilung für Gesundheit zwei
neue Plakate zur Mitarbeiterhygiene
und zur hygienisch sicheren Arbeitsweise entworfen. Die beiden Plakate zeigen
die Gebote und Verbote im Umgang mit
unverpackten Lebensmitteln auf und dienen u. a. als Schulungsunterlage für Mitarbeiter. Die Plakate können im Internet
(www.hds-bz.it/bestellung) angefordert
werden bzw. sind in allen hds-Bezirksbüros erhältlich. Infos: Sabrina Windegger,
T 0471 310 504, swindegger@hds-bz.it.	hdsmagazin #11/11
wwww.hds-bz.it/junge
Heute zu Gast beim
„Hiesele“ in Naturns
Junge Betriebsgründer stellen sich vor
Wenn man in einem Haus mit vier Kindern und einem
Lebensmittelgeschäft aufwächst, ist man gewohnt, dass immer
etwas los ist. So wurde es beim Betriebswirtschaftsstudium
schon relativ bald langweilig und damit fiel auch der Entschluss
im Geschäft mitzuarbeiten und das Studium nebenher abzuschließen. Seitdem ist die junge Betriebsgründerin im hds, Monika Unterthurner, dabei den elterlichen Betrieb in Naturns
Spezialisiert auf Nischenprodukte
Für Monika Unterthurner ist der Familienbetrieb von jeher nicht
nur ein natürlicher Lebensbestandteil, sondern genau das was ihr
auch beruflich gefällt. Ein Lebensmittelgeschäft bietet viel Kontakt zu Menschen, ob Mitarbeiter oder Kunden, unglaublich breit
gefächerte Aufgabenbereiche und vor allem eines: Lebensmittel.
Im Sortiment liegt auch eine der Besonderheiten des Betriebes.
Nach dem Motto „wenn man’s irgendwo findet, dann beim Hiesele“ (so wird das Geschäft im Dorf seit Generationen genannt),
spezialisierte man sich auf Nischenprodukte. Seit beinahe 20 Jahren werden Produkte aus biologischem Anbau und Artikel von
kleineren Produzenten aus der Gegend verkauft.
In den vergangenen Jahren wurde das Biosortiment laufend
aufgestockt, sodass bei Obst und Gemüse mittlerweile sogar die
Hälfte der Verkäufe auf biologische Ware entfällt. Dazu kamen
eine große Anzahl von „alternativen“ Produkten für verschiedene Lebensmittelunverträglichkeiten: beispielsweise Erzeugnisse
aus Dinkel, Kamut oder Soja sowie gluten- und laktosefreie Lebensmittel. Utensilien für die asiatische Küche sind in der breiten
Produktpalette ebenfalls zu finden.
Soll ein Ort der Begegnung bleiben
Einer der Gründe sich für die Selbstständigkeit zu entscheiden,
ist der Luxus die Arbeit bis zu einem bestimmten Punkt selbst
gestalten zu können. Monika Unterthurners Leidenschaft für
Weiterbildung und Lebensmittel lässt sich so gut kombinieren.
Nach der Sommelier- und Weinakademikerausbildung beginnt
sie nun mit der Ausbildung zum Käsesommelier. In Zukunft soll
die bisherige Linie weitergeführt werden. Ziel ist es den Betrieb
und das Sortiment weiterhin zu differenzieren, ohne das Familiäre, welches den Kunden am Geschäft gefällt außer Acht zu lassen. Deshalb will man auch weiterhin ein „Dorfladen“ bleiben,
ein Ort des Austauschs und Miteinander, mit allem was man
zum gut Leben braucht.
Steckbrief – Unterthurner der Anna Martin & Co. KG
Das Geschäft in Naturns wird bereits seit Generationen von der
Familie Unterthurner geführt. Neben Lebensmitteln werden
Tabakwaren, Zeitungen und Lotteriespiele angeboten. Auf einer
zweiten Etage findet man Bekleidung für Kinder und Unterwäsche. 2006 wurde eine weitere Verkaufsstelle in Kastelbell geöffnet. Derzeit arbeiten im Betrieb neben Monika Unterthurner
und ihren Eltern 14 Mitarbeiter. Ein Großteil davon sind Lehrlinge und Teilzeitmitarbeiter.	Monika
Unterthurner,
T 0473 667 162
Preiswatten für
Am Samstag, 19. November 2011 organisieren die Jungen
im hds in der Kellerei „Von Braunbach“ in Siebeneich/Terlan ein
Preiswatten zugunsten der Mukoviszidose-Hilfe Südtirol. Den
Teilnehmern winken tolle Sachpreise und für das leibliche Wohl
wird bestens gesorgt. Anmeldungen bei den „Jungen“: Monika
Unterthurner H 339 7769 764, Bettina Kerer H 335 1019 546 und
Sandra Martin H 348 0997 917.	berufsgruppen
Suchten den Austausch: v. l. Monika Unterthurner, Hannes Gamper,
Michael Reifer, Bettina Kerer, Christian Giuliani und Sandra Martin.
Ein Blick hinter die Kulissen. Man
sollte immer beide Seiten hören und dies
trifft auch auf das aktuelle Thema Geschäftsnachfolge und Generationswechsel zu. Nach
der Zeitzeugen-Veranstaltung der Vereini-
gung 50+ in Vahrn, informierten sich Mitte
September die Jungen im hds im Rahmen einer 60-minütigen Podiumsdiskussion in Bozen über das Thema Wechsel. Die Vortragsreihe „Opi, Papi und jetzt ich ... Unternehmen
im Wandel“ - organisiert von EURAC, TIS Innovation Park und SMG - gliedert sich in drei
Teile: Generationswechsel, Standortwechsel
und am 6. Dezember Kulturwechsel. Aus der
Sicht junger Betriebsinhaber wurde diesmal
der erlebte und gelebte Generationenwechsel
beschrieben. Die zwei Südtiroler Jungunternehmer Michael Reifer (Frener & Reifer)
und Hannes Gamper (Tiroler Goldschmied)
berichteten in spannenden und überaus persönlichen Anekdoten über ihre Erfahrungen. Die Abordnung der Jungen im hds ging
mit zahlreichen nützlichen Informationen
und Anregungen nach Hause.
Ein Beitrag der Zeitzeugen im Internet und
die Jungen auf Facebook!	17
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Südtirols Märkte spielen
Vermehrt in Ortsmarketingkonzepten einbinden
Ein Ausflug in den Vinschgau. Die
Churburg, die hochmittelalterliche Burg
oberhalb von Schluderns, zählt zu den
besterhaltenen Schlossanlagen Südtirols.
Sie wurde zwischen 1253 und 1259 erbaut
und wird heute noch von den Grafen von
Trapp als Sommerresidenz bewohnt. Interessiert verfolgten die Mitglieder der
Vereinigung 50+ mit Freunden und Familie die geführte Besichtigung. Höhepunkt
war die Rüstungskammer, sie ist nämlich
die größte private, im Original erhaltene
Waffenkammer der Welt.
Neue Eindrücke sammeln macht hungrig
und so machte sich die Gruppe der 50+
auf den Weg zum gemeinsamen Mittagessen in Glurns. Im Rahmen einer Sightseeingtour gab es auch hier einiges Wissenswertes über die mittelalterliche Stadt zu
erfahren. Eindrücke zum Ausflug finden
Sie in der Fotogalerie.	hdsmagazin #11/11
Jeder von uns hat es schon erlebt,
wir sind in Ferien und einer der ersten
Orte, den man aufsucht, ist der Marktplatz, ganz gleich ob Fisch-, Obst- und Gemüsemarkt oder ein traditioneller Markt
mit Lebensmittel und Nichtlebensmittel.
Und niemand von uns würde aus Sizilien
zurückkommen, ohne den Markt „Vucciria“ oder „Ballarò“ in Palermo besichtigt
zu haben, oder sich in München den Viktualienmarkt entgehen lassen. Der Markt
ist eine starke Marke, seit Generationen
Wanderhändler suchen das Gespräch
mit Gemeindevertretern
In mehreren Ortschaften, wo man schon
seit längerer Zeit auf die Kombination
Gastronomie, traditioneller Handel und
Wanderhandel aufbaut, ist es eine Selbstverständlichkeit die Märkte bei den Ortsmarketingkonzepten miteinzubinden.
Positionierung der Märkte – Zielgruppen
erkennen – Produktentwicklung – Kommunikation – Erreichbarkeit: Die Wanderhändler im hds werden diese konkreten Vorschläge einer gemeinsamen
Marketingstrategie auch allen anderen
Gemeindeverwaltungen unterbreiten.
müssen auf den Wandel im Verbraucherverhalten reagieren. Ein funktionierender
Wochenmarkt ist Zugpferd für die gesamte Ortschaft oder Innenstadt. Er ist nachweislich Frequenz- und Umsatzbringer für
Geschäfte und Lokale, verbessert die Atmosphäre und kann sich zum Imageträger für das gesamte Umfeld entwickeln.
Immer mehr Gemeinden erkennen dies
und erfinden ihren Wochenmarkt neu.
Diese Aussagen des Präsidenten der Wanderhändler im hds, Andreas Jobstreibizer
(im Bild), unterstreichen nochmals die
Forderung der Berufsgruppe: „Die Marketingstrategen sollen die Elemente der
Marke Wochenmarkt in ihr Strategiekonzept integrieren.“	cwalzl@hds-bz.it
• Bürgen für wohnortnahe Versorgung.
• Bieten Qualität, Frische und Vielfalt.
Die Märkte Südtirols leisten einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung mit frischen und vielfältigen Produkten, sie tragen zur Lebensqualität und Lebensfreude
der Bevölkerung bei. Und die Wochenmärkte gehören so selbstverständlich
zu unseren Gemeinden, wie die Kirche
zum Dorf. Aber auch die Wochenmärkte
• Setzen auf Erlebnis und Begegnung und
sind beliebter Treffpunkt.
• Starke persönliche Bindung zwischen
Kunden und Händler.
• Mix von Tradition und Authentizität sowie
Bereicherung durch neue Kulturen.
• Einkauf unter freiem Himmel und an der
Mit Sport kann die
einseitige Körperhaltung im
Job ausgeglichen werden.
Einige grundlegende Tipps können vorbeugen und helfen
Wenn Sie am Arbeitsplatz viel und lange stehen, erinnern
Sie sich immer wieder daran, den Rücken gerade und aufrecht zu
halten. Heben Sie dazu Ihr Brustbein an, das nicht umsonst auch
„Mutbein“ genannt wird. Beugen Sie beide Knie leicht, damit
vermeiden Sie ein Hohlkreuz im Lendenbereich. Stehen Sie mit
schulterbreit und leicht nach außen gerichteten Füßen. Spannen
Sie außerdem Bauch- und Po-Muskeln immer wieder leicht an.
Wechseln Sie immer mal wieder – fast unmerklich – die Position,
durch Verlagern des Gewichtes von einem auf den anderen Fuß.
Bewegen ist gesund. Nutzen Sie während der Arbeit jede Gelegenheit zur Bewegung. Nur so bleibt der Kreislauf in Schwung. Statt Fahrstuhl die Treppe nehmen, zum Telefonieren hinstellen und mit den
Füßen auf und ab wippen, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutzen. Bei Verspannungen atmen Sie ein paar Mal tief ein
und aus, entkrampfen Sie mit kurzen gymnastischen Übungen den
Körper und lassen Sie kurz Ihre Muskeln spielen. Falls möglich, stellen Sie einen Fuß hin und wieder auf einen kleinen Hocker oder eine
Fußstütze. Anlehnen oder aufstützen bringen zusätzliche Entlastung.
Tragen Sie bequeme flache Schuhe. Wenn Sie zwischendurch
zum Sitzen kommen, legen Sie unbedingt die Beine hoch, damit
das Blut zurückfließen kann. Auch abends zu Hause erst mal Beine hoch! Wer viel steht, braucht gute und bequeme Schuhe. Hohe
Absätze belasten den ohnehin schwachen Vorderfuß und sollten in
Stehberufen tabu sein. Zu empfehlen sind flache Schuhe, die ein
bequemes Fußbett und eine gut gepolsterte, dämpfende Sohle (keine dünne Ledersohle) haben und dem Fuß einen festen Halt geben.
Auch wenn es schwerfällt: Gerade Dauersteher sollten sich in der
Freizeit aufraffen und regelmäßig Sport treiben, um die einseitige Körperhaltung im Job auszugleichen.	Besuchen Sie mit uns den
Nächster Lehrgang beginnt im Januar 2012. Interessiert
Sie das Marketing, der Ein- und Verkauf, die Buchhaltung oder
das Personalmanagement: Dann sind Sie bei uns genau richtig.
Beim „Meister des Handels“ erwerben Sie alle nötigen Fertigkeiten, um verantwortungsvolle Aufgaben innerhalb eines Handelsbetriebes übernehmen zu können.
Nach den erfolgreichen Infoabenden im Oktober in Bozen und
Bruneck sind nur mehr einige wenige Plätze frei. Melden Sie sich
bei uns an: Margit Mock und Patrizia Anhof, T 0471 310 323/324,
bildung@hds-bz.it. Die Infobroschüre mit allen wichtigen Details zum Lehrgang finden Sie im Internet.	Online-Shops und E-Commerce:
das sind die Themen des nächsten hdsSpezial-Kurses, der am 17. November 2011
in Bozen stattfindet. Ob auch für Ihr Unternehmen eine E-Commerce-Strategie
Sinn macht und welche Schritte Sie eventuell als nächste machen sollten, das erfahren Sie von unseren Referenten.
Weitere Infos: Margit Mock und Patrizia
Anhof, T 0471 310 323/324, bildung@hds-bz.it.
Die Anmeldung ist auch online möglich.	hdsmagazin #11/11
„Tut, tut“ - bitte alles
... auf Gleis 2 in Naturns
Neue Form der Arbeitsvermittlung in Südtirol
„Die Jungen rennen zwar schneller, aber die Älteren kennen die Abkürzungen“, hat schon die bundesdeutsche
bemerkt. Ältere Arbeitnehmer stellen auf
dem Arbeitsmarkt eine noch vielfach verkannte Größe dar. Sie sind Könner und
beherrschen ihr Handwerk. Und das Potenzial der Senioren hat auch Personalmanager Georg Lösch (im Bild) erkannt und
für sich zunutze gemacht. Nachdem er bereits vor rund 30 Jahren die erste Arbeitsvermittlungsagentur in Südtirol gegründet hatte, wurde nun vor Kurzem Senior
Aktiv ins Leben gerufen, die Arbeitsvermittlungsstelle für die Generation 60+.
Gut bezahlte Arbeit auf Zeit
Senior Aktiv will Pensionisten mit Betrieben zusammenführen, die ausgebildete
Fachleute für eine Zusammenarbeit auf
Zeit suchen. Die Unternehmen haben hier
den Vorteil, Kosten klar kalkulieren zu
können und die Zusammenarbeit nach Be-
endigung der Arbeit problemlos abschließen zu können. „Oft höre ich, dass Pensionisten nicht arbeiten, weil ihnen dann
die Rente gekürzt wird. Das ist absoluter
Blödsinn“, erklärt vehement Personalmanager Lösch. „Der Arbeitnehmer muss bis
5000 Euro zusätzliches Einkommen überhaupt keine Steuern abführen.“
Die Schnittstelle „Senior Aktiv“
Jeder Pensionist der noch Lust verspürt
zu arbeiten, ist bei Senior Aktiv willkommen. Interessierte können sich online auf
www.senior-aktiv.com anmelden.
Georg Lösch, Consulting Kg,
T 0471 080 808, F 0471 080 809,
info@senior-aktiv.com.	Frische Brötchen mit einer guten
Tasse Kaffee genießen, aber auch Milkshakes, Salate oder eine deftige Marende:
Das kann man nun im neuen Bistro „Gleis
2“, direkt gelegen am Bahnhof von Naturns. In der namhaften Bäckerei Psenner
befindet sich seit Kurzem das kleine Lokal,
das bereits von vielen recht eifrig genutzt
Mitte September erfolgte die offizielle
Vorstellung des Bistros. Rund 100 Personen waren der Einladung gefolgt und
feierten gemeinsam mit den Familienmitgliedern rund um Herbert Psenner die
Geschäfts- und Bistroeröffnung. Über
drei Stockwerke erstreckt sich der neue
Betrieb der Familie Psenner, in dem die
beiden Söhne Martin und Tobias schon
in wichtigen Funktionen mitarbeiten; im
Erdgeschoss befinden sich über 130 Quadratmeter Ladenfläche und eine große
Terrasse, die zum Verweilen an der frischen Luft einlädt.
Der hds wünscht der Familie Psenner weiterhin viel Erfolg.	Feierten gemeinsam : v. l. die Gemeindereferentin für Handel, Barbara Wieser, Heidi,
Tobias und Lea Psenner, der Algunder hds-Ortsobmann Joachim Tauber, Martin
Psenner, Maresciallo Maurizio Lo Bono, Bürgermeister Andreas Heidegger, Herbert
Psenner, hds-Bezirksleiter Günther Sommia und Vizebürgermeister Helmut Müller.
Sichere Geschäfte in fremden Märkten mit Akkreditiv und Bankgarantie.
VOLKSBANK Corporate Banking - mehr als maßgeschneiderte Finanzierungen.
PR - Die Südtiroler
Früchte …
… sind es nicht, an denen die Wespen nagen, sagt ein
Sprichwort. Seit einiger Zeit wird gegen die SEL eine heftige
politische Kampagne geführt. Objektive Kriterien und Sachlichkeit spielen dabei leider keine Rolle.
Die SEL lässt sich auf keine Polemiken ein. Sie ist ihrer Arbeit einzig der Südtiroler Gemeinschaft und Volkswirtschaft
verpflichtet. Sie kann nur mit Fakten antworten. Fakten sind:
• dass die SEL zu 93,88 Prozent dem Land Südtirol und zu
6,12 Prozent 105 Südtiroler Gemeinden gehört und mit 305,5
Millionen Euro Gesellschaftskapital ausgestattet ist;
• dass die SEL in den letzten zehn Jahren mit ihrem Kapital
die gesamte große Südtiroler Wasserkraft mehrheitlich in
Südtiroler Hände zurückgeführt hat;
• dass durch die Arbeit der SEL unserem Land und seiner
Bevölkerung in dieser kurzen Zeit ein Betriebsvermögen
von über 1,5 Milliarden Euro geschaffen worden ist;
• dass dieses Vermögen die Grundlage für gesicherte Einnahmen in Milliardenhöhe für Land und Gemeinden, also
für die Allgemeinheit, in den kommenden Jahrzehnten bietet;
• dass die SEL in den nächsten dreißig Jahren mit über 400 Millionen Euro Umweltinvestitionen in den Gemeinden fördert;
• dass die SEL Hunderte von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen schafft und sichert;
• dass die SEL auf dem freien Energiemarkt sowohl für die
Wirtschaft als auch für die privaten Haushalte die bestmöglichen Stromtarife anbietet, was auch von Verbrauchervertretungen bescheinigt wird;
• dass diese Leistungen zum Nachhaltigsten gehören, was
unser Land sein Eigen nennt, seit es die Selbstverwaltung hat;
• dass die politischen Polemiken, so sehr sie auch schmerzen
mögen, weil sie ungerecht und destruktiv sind, nichts an der
Leistung und dem Wert des Unternehmens SEL ändern können;
• dass die SEL durch ihre Arbeit und ihre Erfolge das volle
Vertrauen der Bevölkerung rechtfertigt. www.sel.bz.it
Nur wer ergänzend und ausreichend vorsorgt, muss
auch im Ruhestand nicht auf den gewohnten Lebensstandard
verzichten. Die Sparkasse widmet sich in den letzten Monaten
bis zum Jahresende dem Thema „Vorsorge“ und bietet maßgeschneiderte Vorsorgelösungen an.
Immer mehr Leute fragen sich, wieviel muss ich privat sparen,
um im Alter genug Geld zu haben? Denn wer auch nach seiner
Pensionierung einen angemessenen Lebensstandard halten will,
muss bereits in jungen Jahren auf die richtige Vorsorge setzen.
Die künftige gesetzlich geregelte Rente wird bei den meisten
Personen, selbst wenn sie in ihrem Beruf viele Jahre gut verdient haben, vergleichsweise niedrig ausfallen und für viele auf
unter 50 Prozent des letzten Bruttogehalts sinken. Zwischen
dem gewohnten Einkommen und der zu erwartenden staatlichen Altersrente klafft eine so genannte Versorgungslücke. Die
Vorsorge sollte auf drei Säulen aufgebaut werden: Zusätzlich zur
gesetzlichen Rente benötigt man einen Zusatzrentenfonds und
auch private Sparformen zu Vorsorgezwecken.
Personalisierter Vorsorgecheck
Die Südtiroler Sparkasse widmet sich in den letzten Monaten des laufenden Jahres dem brandaktuellen Thema mit den
„Vorsorge-Aktionswochen“. Unsere Berater wurden gezielt auf
diese Thematik geschult, um Sie professionell zu beraten. In
den einzelnen Filialen werden für die Kunden zahlreiche Informationsveranstaltungen zum Thema organisiert. Dort besteht
die Möglichkeit, sich einem personalisierten Vorsorgecheck zu
unterziehen. Unsere spezialisierten Berater machen eine unverbindliche Vorsorgeanalyse und bieten verschiedene Produkte
für Ihre maßgeschneiderte Vorsorgelösung an. Lieber rechtzeitig mit der Altersvorsorge beginnen, um auch im Alter nicht auf
den gewohnten Lebensstandard verzichten zu müssen!
Vereinbaren Sie jetzt ihren persönlichen Beratungstermin in
allen Filialen der Südtiroler Sparkasse! Weitere Informationen
zum Thema gibt es unter www.sparkasse.it.	betriebe informieren
„Notdienst Südtirol“App zum
Beim traditionellen Banddurchschnitt:
v. l. Thomas Widmann, Franz Inderst, Walter
Mairhofer und Dieter Steger.
Landhandel in
Marling feiert
Großer Festakt zur Einweihung.
Inderst Landhandel, der Fachmarkt für
Hof, Haus, Garten, Kellertechnik und
Tiere zeigt sich in einem modernen neuen Gewand. Das Sortiment hat sich insgesamt erweitert und findet sich in neun
übersichtlichen Abteilungen wieder. Der
Betrieb gliedert sich in die Bereiche Landhandel, Fruit & Wine (Produktion für Obstund Weinbau), Agro Garden (Großhandel
für Garten und Gala Bau) und Ecology
(Regen- und Trinkwassernutzung, Pellets­
lagerung und Zaunbau).
Mitte September fand die Feier zur Einweihung durch Hochwürden Ignaz Eschgfäller statt. Viele Kunden, Geschäftspartner und Freunde waren gekommen. Unter
den illustren Gästen befanden sich auch
der Bürgermeister von Marling, Walter
Mairhofer, Architekt Karl Bauer, hdsDirektor Dieter Steger und Handelslandesrat Thomas Widmann. Franz Inderst
erzählte den Anwesenden in seiner Rede
von den Anfängen des Unternehmens im
fernen Jahre 1959. Damals stand der Verkauf von Pflanzenschutzmittel für Obstund Weinbau noch im Vordergrund. Im
Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch
langjährigen Mitarbeitern mit einer Ehrenurkunde gedankt.	Täler und Berge
Die Vision von Letsmove. Das
namhafte Südtiroler Unternehmen, mit
Sitz in Gargazon und mit Kernkompetenz
in der Mobilität, setzt auf Nachhaltigkeit
und Klimaschutz und bietet neben e-cars
und e-bikes auch eine große Palette an eNutzfahrzeugen und e-Bussen an. Unter
der Schirmherrschaft der Unesco und
des Landes Südtirol, organisierte das
Unternehmen Mitte September bereits
zum zweiten Mal das Event Ecodolomites.
Firmen können im Rahmen der Veranstaltung ihre Produkte testen und präsentieren. Nach der FIA-Formel (Fédération Internationale de l‘Automobile) wurden jene
Fahrzeuge prämiert, welche am wenigsten
Energie verbrauchten, um von Corvara
über die vier Pässe Corvara, Campolongo,
Pordoi und Sella zu gelangen. „Emissionsfrei in die Zukunft“, dieser Vortrag von
Walter Huber, Präsident des Instituts für
innovative Technologien IIT, zum Auftakt
der Veranstaltung fand ebenso große Beachtung wie die Fahrt durch das Weltnaturerbe, die Dolomiten.	Sofort und aktuell. Die neue Anwendung „Notdienst Südtirol“ zeigt alle
diensthabenden Ärzte und Apotheken in
Südtirol an und erspart somit die lästige
und aufwendige Suche nach Zeitung und
Notdienstkalender. Die App ist klar und
übersichtlich strukturiert, die Informationen werden in den drei Landessprachen
wiedergegeben und auf der Südtirol-Karte
oder als Tabelle dargestellt. Außerdem
zeigt die App die Krankenhäuser in Südtirol an und ermöglicht die Direktwahl
der Notrufnummer 118. Die Adresse kann
auch im Routenplaner übernommen werden. Entwickelt wurde die Anwendung
von den Apotheken Peer in Brixen und
Lana in Zusammenarbeit mit dv media
und gritsch-soft. Sie ist kostenlos für iPhone und Android erhältlich. 23
QR Codes für den Download.
Ist unvollständige Werbung
gleich irreführende Werbung?
Jüngstes Urteil des
Staatsrats schafft Klarheit
Urteil vom 5. September 2011 hat sich der
Staatsrat zur unvollständigen Werbung
geäußert. Der Staatsrat hatte geprüft,
inwieweit ein bestimmter Werbeanruf,
durchgeführt von einer italienischen Gesellschaft, sich objektiv eignet, den Nutzer
zu täuschen und auf sein wirtschaftliches
Verhalten Einfluss zu nehmen.
Kravoglstr. 5B - Handelzone Süd
Im betreffenden Fall hatte sich eine Verbraucherin beklagt, dass im Werbeanruf
als Werbegeschenk ein Paar Kinderschuhe versprochen worden war. Im Anruf
wurde aber auf keinerlei Verpflichtungen
für die Teilnehmer an einer geplanten
Veranstaltung hingewiesen; tatsächlich
jedoch war die Übergabe dieser Schuhe
an die Teilnahme an einer Präsentation
einer Jugend-Enzyklopädie gebunden.
Auf diese Bedingung waren die Verbraucher aber im Telefonanruf angeblich
nicht aufmerksam gemacht worden.
Der Staatsrat hat den Standpunkt vertreten, dass „(...)eine solche unvollständige Information ist im betreffenden Fall
nicht in der Lage, den Verbraucher in die
Irre zu führen und seine Entscheidungsfreiheit dahingehend zu beeinflussen,
dass er sein wirtschaftliches Verhalten
ändert(...)“.
08.30 – 13.00 und 14.00 – 18.00
FILIALE BZ ZENTRUM
09.00 – 12.30 und 14.30 – 19.00
(den ersten Samstag im Monat den
ganzen Tag geöffnet)
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09.00 – 12.20 und 15.00 – 19.00
Wann spricht man von einer
irreführenden Werbung?
Die europäischen Werberichtlinien verbieten Werbemethoden, die das wirtschaftliche Verhalten der Konsumenten
verändern, und legen Regeln fest, anhand
deren unlautere Werbung festgestellt
So unterscheidet die europäische Gesetzgebung zwischen vergleichender und irreführender Werbung.
Laut europäischer Gesetzgebung ist Werbung irreführend, wenn sie den Verbraucher in die Irre führt oder dessen wirtschaftliches Verhalten beeinflusst oder
einen Mitbewerber schädigt. Um festzustellen, ob eine Werbung irreführend
ist, werden die Eigenschaften des Guts
oder der Dienstleistung, der Preis, die
Lieferbedingungen für das Gut oder die
Dienstleistung, die Art, die Qualifikation
und die Rechte des Werbetreibenden berücksichtigt.
Als vergleichend wird jene Werbung bezeichnet, die auf einen Mitbewerber oder
auf die von der Konkurrenz angebotenen
Güter oder Dienstleistungen verweist.
Die vergleichende Werbung kann als legitimes Mittel zur Information der Verbraucher in deren Interesse eingesetzt werden.
Sie ist rechtmäßig, wenn sie Güter oder
Dienstleistungen vergleicht, die für dieselben Bedürfnisse bestimmt sind oder
dieselben Ziele verfolgen, oder wenn eine
oder mehrere wesentliche Eigenschaften,
einschließlich des Preises der betreffenden Güter und Dienstleistungen, objektiv verglichen werden. Werbung darf auf
dem Markt auf keinen Fall zu Unklarheiten oder zu einer Verwechslung von Werbetreibenden und Mitbewerbern führen.
Als vergleichend gilt Werbung bei Produkten mit Ursprungsbezeichnung nur
dann, wenn sie die Marken, Handelsbezeichnungen oder andere Warenzeichen
eines Mitbewerbers nicht in Misskredit
bringt oder negativ darstellt.	Renate Ennemoser,
Rechtsberatung, T 0471 310 422,
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Mietverträge	≥ 257,52 Euro	< 257,52 Euro	≤ 51,65 Euro
Einzahlung in zwei
nicht geschuldet
- zum 31. Mai 2011 be-
reits laufender Vertrag Raten: 6. Juli 2011 (40
- bis zum 31. Mai 2011
% von 85 %) und 30.
ausgelaufene und
November 2011 (60 %
von 85 %)
- Verträge mit
(100 % von 85 %)
Einmalzahlung:	Einmalzahlung:
Vertragsbeginn nach
dem 1. Juni 2011
dem 1. November 2011
auf Mieteinkünfte
Akontozahlung ist am 30. November fällig. Im April 2011
wurde eine begünstigte Besteuerung von Einkünften aus der Vermietung von Wohnimmobilien samt Zubehör als Alternative zur
normalen Besteuerung eingeführt. Die begünstigte Besteuerung –
die auch als Ersatzsteuer (sog. „cedolare secca“) bezeichnet wird –
können nur natürliche Personen wählen, die Eigentümer sind oder
ein anderes dingliches Nutzungsrecht an den vermieteten Wohneinheiten haben und keine unternehmerische Tätigkeit ausüben.
Wie die Einzahlung erfolgt
Die Einzahlung der Ersatzsteuer erfolgt nach denselben Modalitäten wie die Einkommensteuer, d. h. mittels Einzahlung eines
Akonto- und eines Saldobetrages. Der Akontobetrag für 2011
entspricht 85 Prozent der geschuldeten Steuer. Berechnet wird
diese Steuer auf den Mietzins; als Steuersatz gelten 21 Prozent
für freie Mieten und 19 Prozent für konventionierte Mieten.
Kurzer Überblick zu den Fälligkeiten
Bis wann, in welcher Höhe und ob überhaupt die Akontozahlung zu leisten ist, kann aus der obenstehenden Tabelle entnommen werden.
Informationen: Valentina Maggio, T 0471 310 420,
vmaggio@hds-bz.it	hdsmagazin #11/11
Sparpaket 2011,
Am 14. September 2011 wurde im Amtsblatt das Gesetz
Nr. 148, das so genannte zweite Sparpaket, veröffentlicht. Damit
soll bis zum Jahr 2013 der Ausgleich des öffentlichen Haushalts
- dass der Saldobetrag von Überbringer-Sparbüchern von Banken
oder von der Postbank innerhalb 30. September 2011 gelöscht
oder auf Beträge von unter 2500 Euro reduziert werden müssen.
Zwangseintreibung von Beträgen, die im Rahmen der Steueramnestie
MaSSnahmen, die mit der Veröffentlichung im
Amtsblatt in Kraft getreten sind
Ordentlicher Mehrwertsteuersatz Der ordentliche Mehrwertsteu-
ersatz wurde von 20 auf 21 Prozent erhöht und gilt für alle Geschäftsvorfälle, die nach dem 17. September 2011 durchgeführt
werden. Bei Entgelten, für die ein Kassenzettel/Steuerbeleg ausgestellt wird, muss die Mehrwertsteuer für die monatliche/vierteljährliche Mehrwertsteuerabrechnung mit einer einfachen
mathematischen Division durch 121 ermittelt werden.
Für Geschäftsvorgänge mit dem Staat und anderen Körperschaften, für die das System des „Umsatzes mit aufgeschobenem Steueranspruch“ gilt, wird der neue erhöhte Steuersatz
nicht angewendet, wenn die betreffende Rechnung zum 16. September 2011 bereits ausgestellt und eingetragen war.
Beschränkungen im Bargeld-Zahlungsverkehr Die Herabsetzung der
zulässigen Obergrenze für den Bargeld-Zahlungsverkehr und für
Überbringerpapiere von dem bis zum 12. August 2011 zulässigen
Höchstbetrag von 5000 auf 2500 Euro wird bestätigt. Damit werden
die italienischen Bestimmungen den geltenden EU-Bestimmungen
zur Bekämpfung der Geldwäsche angepasst. Das bedeutet,
- dass Bargeldzahlungen, Sparbücher, Postsparbücher und Überbringer-Papiere nur bis zu einem Betrag von 2500 Euro zulässig sind,
- dass auf Bank- und Postschecks, Postanweisungen und Wechseln über einen Betrag von 2500 Euro oder darüber der Name
oder die Firma des Begünstigten und der Vermerk „Nicht übertragbar“ aufscheinen müssen,
Zu s a m
m u n ge
Beschrä lungsverkehr.
2002 geschuldet sind Subjekte, die die Steueramnestie 2002 in Anspruch genommen und die vorgesehenen Beträge auch nach der
Eintragung in die Steuerrolle und nach der Zustellung der entsprechenden Steuerzahlkarten nicht gezahlt haben, müssen die ausstehenden Beträge bis zum 31. Dezember 2011 zahlen. Bei nicht
fristgerechter Zahlung wird eine Sanktion von 50 Prozent des geschuldeten Betrags verhängt; bis zum 31. Dezember 2012 werden
alle Tätigkeiten des Steuerzahlers in den Jahren nach Inanspruchnahme der Steueramnestie kontrolliert, die noch überprüft werden können. Die Fristen für die zum 31. Dezember 2011 noch offenen Mehrwertsteuer-Kontrollen werden um ein Jahr verlängert.
Stempelsteuer für Geldübertragungen Auf Geldüberweisungen ins
Ausland über Bankinstitute, Money-Transfer-Agenturen und andere Finanzdienstleister wird eine Stempelsteuer von 2 Prozent
des Überweisungswerts angewendet. Diese Stempelsteuer gilt
nicht für Geldüberweisungen von EU-Bürgern in EU-Länder und
von Personen mit Nisf/Inps-Matrikelnummer und Steuernummer.
Unterlassene Fakturierung von Freiberuflern und Aussetzung der Tätigkeit Wenn bei Subjekten, die in Berufsverzeichnisse oder in
eine Berufskammer eingetragen sind, festgestellt wird, dass sie
im Laufe eines Fünfjahreszeitraums an vier verschiedenen Tagen
vier Mal gegen die Pflicht zur Ausstellung einer Rechnung/Honorarnote usw. verstoßen haben, verhängt die Finanzverwaltung
ab dem 13. August 2011 auf jeden Fall eine Zusatzsanktion; infolge dieser Sanktion wird die Eintragung in das Berufsverzeichnis
oder in die Berufskammer für die Dauer von drei Tagen bis zu
einem Monat ausgesetzt.
Im Wiederholungsfall wird die Aussetzung der Eintragung für
die Dauer von fünfzehn Tagen bis sechs Monaten verfügt. Für die
Verstöße, die Sozietäten bei der Ausübung ihrer Tätigkeit begehen,
wird die Sanktion gegen alle Mitglieder der Sozietät verhängt.
MaSSnahmen, die in der Steuerperiode 2011
werden, können hingegen nicht mehr von den Einkünften aus Unternehmen abgezogen werden. Die Daten zu den betroffenen Gütern und Personen müssen der Agentur der Einnahmen mitgeteilt
werden, die systematisch zur Überprüfung der Steuerpositionen
der Subjekte verpflichtet ist, die die betreffenden Güter nutzen.
36 Prozent Einkommensteuerabzug Bei Abtretung einer Immobilie,
an der Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden, kann der
noch ausstehende Steuerbonus von 36 Prozent vom Verkäufer
geltend gemacht oder auf den Käufer übertragen werden.
Gesellschaftssteuer für Briefkastenfirmen und Gesellschaften, die
systematisch Verluste ausweisen Gesellschaften, die in drei auf-
Solidaritätsbeitrag Vom 1. Jänner 2011 bis zum 31. Dezember 2013
- mit der Möglichkeit, die Maßnahme bis zum Erreichen eines ausgeglichenen Haushalts mit einem Dekret des Ministerpräsidenten zu
verlängern – müssen Personen mit einem Bruttogesamteinkommen
von über 300.000 Euro im Rahmen der nächsten Einkommensteuererklärung einen Solidaritätsbeitrag von 3 Prozent auf das 300.000
Euro übersteigende Einkommen zahlen. Der Beitrag ist abzugsfähig.
einanderfolgenden Geschäftsjahren Verluste ausweisen, werden
automatisch als nicht mehr tätig eingestuft; für diese Subjekte
wird eine Erhöhung der Gesellschaftssteuer um 10,5 Prozent
von 27,50 auf 38 Prozent vorgesehen.
Erhöhung der kommunalen und regionalen Zuschläge auf die Einkommensteuer Die kommunalen und regionalen Zuschläge auf die
Einkommensteuer können bis 2014 auf maximal 0,8 und 1,4 Prozent erhöht werden.
Strafrechtliche Sanktionen für Steuervergehen Haftstrafe für Personen,
die über drei Millionen Euro Steuern hinterziehen: Die hinterzogene Steuer muss mehr als 30 Prozent des Umsatzes ausmachen. Die
Verjährungsfrist für diese Straftaten steigt von sechs auf acht Jahre.
Robin Hood-Tax Für Unternehmen der Energiebranche steigt der
Zuschlag auf die Gesellschaftssteuer von 6,5 auf 10,5 Prozent.
Harmonisierung der Finanzerträge Die Finanzerträge auf Bankeinlagen sinken von 27 auf 20 Prozent, während die Besteuerung
der Kapitalerträge von 12,5 auf 20 Prozent steigt. Für staatliche
Wertpapiere gilt weiterhin der Steuersatz von 12,5 Prozent.
Korrektur der Steuerbegünstigungen für Genossenschaften Der Anteil der Gewinne, die bei ordentlichen Genossenschaften zur
Bemessungsgrundlage gerechnet werden, steigt von 30 auf 40
Prozent; für Konsumgenossenschaften und ihre Konsortien
steigt der Anteil von 55 auf 65 Prozent.	MaSSnahmen, die in der Steuerperiode 2012
Wirtschaftsgüter des Unternehmens, die den Gesellschaftern oder Familienangehörigen des Unternehmers zur Nutzung überlassen werden Die
Differenz zwischen dem Marktwert und dem Jahresentgelt für die
Gebrauchsüberlassung von Wirtschaftsgütern des Unternehmens
an Gesellschafter oder Familienangehörige des Unternehmers
wird zu den sonstigen Einkünften gerechnet und besteuert. Die
Kosten für Wirtschaftsgüter des Unternehmens, die Gesellschaftern oder Familienangehörigen für ein jährliches Entgelt unter
dem Marktwert des Nutzungsrechts zum Gebrauch überlassen
Elena Mosna,
Steuerberatung, T 0471 310 406,
emosna@hds-bz.it
Ab 29. November 2011 wird die zertifizierte E-Mail-Adresse PEC
für alle Gesellschaften zur Pflicht. Diese digitale Version des eingeschriebenen Briefes mit Rückantwort ergänzt die bekannten
Vorteile der E-Mail um die bisher fehlende Rechtssicherheit.
Seit 13. September 2011 erfolgt die Kommunikation mit der
INPS für alle Gesellschaften mit mindestens einem
Angestellten ausschließlich über PEC.
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30 Bewerbungen: Büroangestellte und Bürolehrlinge, Saalbedienung, Zimmermädchen, Koch und Hilfskoch, Pizzaiolo, Verkäufer und Verkäuferlehrlinge, Kellner/Barist,
Konditorlehrling, Verwaltungsfachkraft-Lehrling, Lehrling des Sektors der Handelsagenten und -vertreter, Magazineur/Tankstellenwart/Mitarbeiter im Supermarkt.
leitende Angestellte haben
neuen Kollektivvertrag
Vor Kurzem wurde der Kollektivertrag für die leitenden
Angestellten des Tertiärsektors, der Verteilung und des
Dienstleistungsgewerbes erneuert. Der Vertrag gilt für
drei Jahre vom 1. Jänner 2011 bis zum 31. Dezember 2013.
Eine Kopie des Vertrages ist im Internet unter „Normen
und Gesetze“ zu finden.
Maßnahmen zum Schutz von Praktikanten. Vor Kurzem
hat das Ministerium für Arbeit und Soziales die ersten Richtlinien für die korrekte Anwendung der neuen Regelung für Ausbildungs- und Orientierungspraktika (Gesetzesdekret 138, Art. 11)
 er Art. 11 befasst sich ausschließlich mit den arbeitsrechtlichen Schutzbestimmungen, die bei der Förderung und Durchführung von Praktika zu beachten sind. Die Regelung gilt für
Praktika, die ausdrücklich für die berufliche Entwicklung und
für die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der jungen
Praktikanten bestimmt sind. Ausgeschlossen sind die im Studienplan von Universitäten und Schulen vorgesehenen Praktika,
die den Fokus auf den Lern- und Ausbildungsprozess richten.
 raktika können ausschließlich von Subjekten angeboten werden, die die in den Regionalgesetzen vorgesehenen spezifischen
Anforderungen erfüllen. In Ermangelung dieser regionalen
Bestimmungen gelangt der Art. 18 des Gesetzes 196/1997 zur
Anwendung. Außerdem ist vorgesehen, dass die Praktika einschließlich einer etwaigen Verlängerung nicht länger als sechs
Monate dauern dürfen; sie können ausschließlich Jungakademikern und Maturanten innerhalb von 12 Monaten nach Erwerb
des jeweiligen Studientitels angeboten werden.
 ie neue Regelung gilt nicht für Praktika, die vor Inkrafttreten
des neuen Gesetzes begonnen wurden.	Alberto Petrera,
des Krankengelds
Das Nisf/Inps hat ein neues Rundschreiben zur obligatorischen Finanzierung des Krankengeldes veröffentlicht, die laut
Gesetz Nr. 111 vom 15. Juli 2011 vorgesehen ist. Bei dieser Gelegenheit hat das Nisf/Inps auf alle gesetzlichen Bestimmungen
sowie auf die verschiedenen Urteile der Rechtsprechung in dieser umstrittenen Frage verwiesen. Bestätigt wurde insbesondere,
dass der Beitrag zur Finanzierung des Krankengelds auch dann
zu zahlen ist, wenn der Arbeitgeber selbst eine Entschädigung im
Krankheitsfall auszahlt.
Auf politischer Ebene bedarf es auf jeden Fall einer Neuorientierung in dieser Materie; vor allem was die Auswirkungen dieser
nicht einheitlichen gesetzlichen Regelung auf die Lohnkosten anbelangt.	31
apetrera@hds-bz.it
Jahresbasis September 2010 – 2011
ist gleich 3,0 % (75 % = 2,25).
Die zweijährige Veränderung beträgt
4,6 % (75 % = 3,45).
beträgt im September 2,909827.
Weitere Informationen in den Filialen der Sparkasse.
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hds magazin 11/11 - Die Entwicklung unserer Orte fördern

References: Art. 2
 Art. 2
 Art. 15
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 18