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Timestamp: 2018-12-10 11:55:55+00:00

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Lernkartei für Steuerfachangestellte Thema: HGB
Veröffentlicht von:Beate Knopp Geändert vor etwa einem Jahr
Präsentation zum Thema: "Lernkartei für Steuerfachangestellte Thema: HGB"— Präsentation transkript:
1 Lernkartei für Steuerfachangestellte Thema: HGB
2 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Wer ist Kaufmann lt. HGB? § 1 (1) HGB: Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt. § 2 HGB: Kannkaufmann § 3 HGB: Kannkaufmann (L+F) § 6 HGB: Formkaufmann Lernkartei für Steuerfachangestellte
3 Welcher Formvorschrift unterliegt die Anmeldung ins Handelsregister?
§12 (1) S.1 HGB: Anmeldungen zur Eintragung […] sind elektronisch in öffentlich beglaubigter Form einzureichen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
4 Was ist unter dem Begriff „Handelsgewerbe“ zu verstehen?
§ 1 (2) HGB: Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, der einen nach Art oder Umfang in kaufmännischer Art und Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Lernkartei für Steuerfachangestellte
5 Definieren Sie den Begriff Firma!
§ 17 (1) HGB: Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt. § 17 (2) HGB: Ein Kaufmann kann unter seiner Firma klagen und verklagt werden. Lernkartei für Steuerfachangestellte
6 Welche Unterlagen sind wie lange laut HGB aufzubewahren?
§ 257 HGB: Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Einzelabschlüsse nach § 325 Abs. 2a, Lageberichte, Konzernabschlüsse, Konzernlageberichte sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen, Handelsbriefe, Belege für Buchungen aufzubewahren. Mit Ausnahme der Eröffnungsbilanzen und Abschlüsse können die in Absatz 1 aufgeführten Unterlagen auch als Wiedergabe auf einem Bildträger oder auf anderen Datenträgern aufbewahrt werden. Die aufgeführten Unterlagen sind zehn Jahre, die Handelsbriefe sechs Jahre aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahrs. Lernkartei für Steuerfachangestellte
Wie lauten die verschiedenen Wirkungen der Eintragung und erklären Sie diese! konstitutiv: rechtserzeugend deklaratorisch: rechtsbezeugend Lernkartei für Steuerfachangestellte
8 Wer ist verpflichtet sich beim Handelsregister einzutragen?
§ 29 HGB: Jeder Kaufmann ist verpflichtet, seine Firma, den Ort und die inländische Geschäftsanschrift seiner Handelsniederlassung bei dem Gericht, in dessen Bezirk sich die Niederlassung befindet, […] anzumelden. Lernkartei für Steuerfachangestellte
9 Welche Rechtsgeschäfte darf ein Prokurist abschließen?
§ 49 (1) HGB: Die Prokura ermächtigt zu allen Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt. § 49 (2) HGB: Zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken ist der Prokurist nur ermächtigt, wenn ihm diese Befugnis besonders erteilt ist. Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was versteht man unter dem Grundsatz der „Unterscheidbarkeit“ im Zusammenhang mit der Firma? § 30 (1) HGB: Jede neue Firma muss sich von allen an demselben Ort oder in derselben Gemeinde bereits bestehenden […] Firmen deutlich unterscheiden. Lernkartei für Steuerfachangestellte
11 Wie kann die Prokura beschränkt werden?
§ 50 (1) HGB: Eine Beschränkung des Umfanges der Prokura ist Dritten gegenüber unwirksam. ( Im Innenverhältnis aber möglich) § 50 (3) HGB: Beschränkung Prokura ggü. Dritten möglich bei (Zweig)Niederlassungen, wenn unterschiedliche Firmen bzw. Zusatz vorhanden. (Filialprokura) Lernkartei für Steuerfachangestellte
12 Wer kann wie Prokura erteilen?
§ 48 (1) HGB: Die Prokura kann nur von dem Inhaber des Handelsgeschäfts oder seinem gesetzlichen Vertreter und nur mittels ausdrücklicher Erklärung erteilt werden. Lernkartei für Steuerfachangestellte
13 Kann die Prokura widerrufen werden?
§ 52 (1) HGB: Die Prokura ist ohne Rücksicht auf das der Erteilung zugrunde liegende Rechtsverhältnis jederzeit widerruflich, […]. Lernkartei für Steuerfachangestellte
14 Wer ist alles zur Buchführung verpflichtet?
§ 238 (1) S.1 HGB: Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. § 241a S.1 HGB: Einzelkaufleute die an zwei Abschlussstichtagen einander folgender Geschäftsjahre nicht mehr als € Umsatzerlöse und € Jahresüberschuss aufweisen brauchen §§ 238 bis 241 nicht anwenden. Lernkartei für Steuerfachangestellte
15 Welche Inventurarten gibt es?
Stichtagsinventur: Bestandsaufnahme am bzw. um den Bilanzstichtag (z.B. Inventur vom 28. bis 31. Dezember). verlegte Inventur: (§ 241 Abs. 3 HGB) kann innerhalb der letzten 3 Monate vor dem Bilanzstichtag (i.d.R. also in den Monaten Oktober bis Dezember des Geschäftsjahrs) als vorverlegte Inventur oder innerhalb der ersten beiden Monate nach dem Bilanzstichtag als nachgelagerte Inventur (i.d.R. Januar und Februar des Folgejahrs) durchgeführt werden. permanente Inventur: jeder Artikel muss zumindest einmal im Jahr erfasst (gezählt, gewogen, gemessen) werden. Voraussetzung: es ist ein entsprechendes Warenwirtschaftssystem oder Lagerverwaltungssystem vorhanden. Der Zeitpunkt kann beliebig gewählt werden. Stichprobeninventur: wenn man von einem Artikel Stichproben nimmt und dann hochrechnet. Lernkartei für Steuerfachangestellte
16 Wie sind die Handelsbücher zu führen?
§ 239 HGB: In einer lebenden Sprache Bedeutung von Abkürzungen, Ziffern usw. muss eindeutig sein Vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet Darf nicht in eine Weise verändert werden, dass ursprünglicher Inhalt nicht mehr feststellbar ist Lernkartei für Steuerfachangestellte
17 Nennen Sie die 6 allgemeinen Bewertungsgrundsätze
§252 (1) HGB: Identitätsprinzip: Eröffnungsbilanz muss mit Schlussbilanz übereinstimmen Es ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen Einzelbewertungsprinzip: Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln zu bewerten. Vorsichtsprinzip: alle vorhersehbaren Risiken und Verluste sind zu berücksichtigen; Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn Sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Realisationsprinzip: Aufwendungen und Erträgen des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der Zahlung zu berücksichtigen Stetigkeitsprinzip: Vorgehende angewandte Bewertungsmethoden sind beizubehalten Lernkartei für Steuerfachangestellte
18 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Was ist das Inventar? § 240 HGB: Verzeichnis mit Wertangaben über Grundstücke, Forderungen, Schulden, Betrag des baren Geldes sowie sonstige Vermögensgegenstände eines Kaufmannes. Lernkartei für Steuerfachangestellte
19 Definieren Sie den Begriff Anschaffungskosten!
§ 255 (1) HGB: AK sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen […]. Lernkartei für Steuerfachangestellte
20 Definieren Sie den Begriff Herstellungskosten!
§ 255 (2) HGB: HK sind Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands, seine Erweiterung oder für (s)eine […] wesentliche Verbesserung […] entstehen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
21 Welche Abteilungen gibt es beim Handelsregister?
Abteilung A: Einzelkaufleute u. Personengesellschaften Abteilung B: Kapitalgesellschaften Lernkartei für Steuerfachangestellte
22 Welche Inventurvereinfachungsverfahren gibt es?
§ 241 HGB Permanente Inventur Zeitverlegte Inventur (für einen Tag innerhalb der letzten 3 Monate vor oder der ersten 2 Monate nach Schluss des Geschäftsjahres) Stichprobeninventur Lernkartei für Steuerfachangestellte
23 Welche Personen dürfen in das Handelsregister einsehen?
§ 9 (1) S. 1 HGB Jede Person hat das Recht zur Einsichtnahme. Lernkartei für Steuerfachangestellte
24 Was sind latente Steuern?
§ 274 HGB: Differenzen der Steuerbelastung zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerrechtlichen Wertansätzen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
25 Lernkartei für Steuerfachangestellte
Welche grundsätzlichen Möglichkeiten bestehen für die Bildung einer Firma? Sachfirma (Bsp: Weinhandel e.K.) Personenfirma (Bsp: Friedrich Krupp GmbH) Phantasiefirma (Bsp: „WiR AG) Mischfirma (Bsp. Weinhandel Müller OHG) Lernkartei für Steuerfachangestellte
26 Worin unterscheiden sich die Begriffe Geschäftsführung und Vertretung?
Geschäftsführung: Innenverhältnis (Gesellschafter untereinander/innerbetrieblich) Vertretung: Außenverhältnisbefugnisse (Gesellschafter und Dritte) Lernkartei für Steuerfachangestellte
27 Was ist ein Kommissionär?
§ 383 (1) HGB: Kommissionär ist, wer es gewerbsmäßig übernimmt, Waren o. Wertpapiere f. Rechnung eines anderen (des Kommittenten) in eigenem Namen zu kaufen oder zu verkaufen. Lernkartei für Steuerfachangestellte
28 Was ist der Lagebericht?
§ 289 (1) HGB: Im Lagebricht sind der Geschäftsverlauf einschl. des Geschäftsergebnisses u. die Lage d. Kapitalgesellschaft so darzustellen, dass ein den tatsächl. Verhältnissen entspr. Bild vermittelt wird. Lernkartei für Steuerfachangestellte
29 Wie definiert das HGB Handelsgeschäfte?
§ 343 (1) HGB: Handelsgeschäfte sind alle Geschäfte eines Kaufmanns, die zum betreiben seines Handelsgewerbes nötig sind. Lernkartei für Steuerfachangestellte
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References: § 1
 § 2
 § 3
 § 6

§12

§ 1

§ 17
 § 17

§ 257
 § 325

§ 29

§ 49
 § 49
 § 30

§ 50
 § 50

§ 48

§ 52

§ 238
 § 241

§ 239

§252
 § 240

§ 255

§ 255

§ 241

§ 9

§ 274

§ 383

§ 289

§ 343