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Timestamp: 2019-11-16 01:42:44+00:00

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Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.1.2 Änderungen durch das BilRUG sowie das WIKRLUG
Bei den Änderungen des IDW ERS HFA 7, die durch das BilRUG und das WIKRLUG veranlasst sind, handelt es sich im Wesentlichen um Klarstellungen und redaktionelle Anpassungen. Änderungen durch das BilRUG Mit dem BilRUG wurde u. a. § 264b HGB geändert, der für haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften (§ 264a HGB) Erleichterungen bei der Aufstellung, Prüfung und/oder Offen...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.1 Reine Beitragszusage im BetrAVG
Nach bisherigem Recht trifft den Arbeitgeber – unabhängig von der gewählten Zusageform und dem Durchführungsweg – eine Einstandspflicht für die Erbringung der Versorgungsleistung (§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG sog. Subsidiärhaftung). Ab dem 1.1.2018 haben die Sozialpartner nun die Möglichkeit, tarifvertraglich reine Beitragszusagen zu vereinbaren, bei denen der Arbeitgeber aussch...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.9 Klarstellung Betriebsrentenanpassung nach § 16 BetrAVG
Mit dem BRSG schafft der Gesetzgeber auch Rechtssicherheit bzgl. der mit der Umsetzung der EU-Mobilitäts-Richtlinie (vgl. Bilanz Check-up 2017: Nationale Rechnungslegung, Abschnitt 5.6) entfallenen Rentenanpassungsprüfungspflicht nach § 16 Abs. 3 Nr. 2 BetrAVG bei Zusagen über Direktversicherungen und Pensionskassen, wenn die vom Versorgungsträger erzielten Überschüsse ab Re...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 6.3 Zeitplan für die Einführung der EPSAS
Mit dem Ziel, eine inhaltliche Diskussionsgrundlage für die Einführung der EPSAS zu schaffen, sieht der derzeitige Zeitplan vor, dass in einem 4-Jahres-Zeitraum bis 2019 zuerst die technischen Grundlagen sowie die Entwürfe der Standards erarbeitet werden sollen, welche insgesamt die Basis für die erforderliche Gesetzesfolgenabschätzung (Impact Assessment) darstellen. Erst in...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 6.1 Hintergrund zu den Europäischen Rechnungsführungsgrundsätzen für den öffentlichen Sektor (EPSAS)
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.12.2 Insolvenzrecht
Mit Urteil vom 5.3.2015 hat der (Insolvenzrechts-)Senat des BGH (BGH, Urteil v. 5.3.2015, IX ZR 133/14, DStR 2015, S. 767) die Anforderungen an einen Rangrücktritt und seine Rechtsfolgen konkretisiert (vgl. bereits Bilanz Check-up 2017: Nationale Rechnungslegung, Abschnitt 3.8). Die zentralen Aussagen des BGH lassen sich wie folgt zusammenfassen: Zeitlicher Geltungsbereich: E...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 7.3.3 Modul IAS 19 – M2 (Entwurf)
Das 2. Modul zu IAS 19 befasst sich mit der bilanziellen Abbildung von Planvermögensstrukturen, bei denen nichtfinanzielle Vermögenswerte auf einen Fonds übertragen werden, das Trägerunternehmen diese aber weiterhin nutzt. Da IAS 19 hierzu keine Regelungen vorsieht, wird im Modulentwurf die Frage diskutiert, ob und inwieweit unter Berücksichtigung der Regelungshierarchie des...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.3 Automatische Entgeltumwandlung als Optionssystem
Mit § 20 Abs. 2 BetrAVG n. F. wird ein "Optionssystem" für Entgeltumwandlungen eingeführt. Danach kann tarifvertraglich geregelt werden, dass für alle Arbeitnehmer oder für Gruppen von Arbeitnehmern eine automatische Entgeltumwandlung durchgeführt wird, gegen die der Arbeitnehmer explizit Einspruch erheben muss, wenn er daran nicht teilnehmen will. Soweit ein einschlägiger T...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2 Einstandspflicht (§ 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB)
2.2.1 Grundlagen Die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB erfreuen sich in der Praxis großer Beliebtheit. Im Zentrum der Befreiungsvoraussetzungen steht die (neue) Einstandspflicht in § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB. Einstandspflicht ist eine Ausstattungspflicht: Das Mutterunternehmen muss die Tochter so mit finanziellen Mitteln ausstatten, dass es seine bis zum Bilanzstichtag ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.6 Grenzüberschreitende Einstandspflicht
Eine Einstandspflicht kann – ebenso wie eine freiwillige Verlustausgleichspflicht – problemlos grenzüberschreitend vereinbart werden; dagegen ist eine gesetzliche Verlustausgleichspflicht mittels eines grenzüberschreitenden Gewinnabführungsvertrags (§§ 291, 302 AktG) in der Praxis ohne Bedeutung.mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.8 Offenlegung der Einstandspflichtserklärung
Nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5b HGB ist die Erklärung nach Nr. 2 (Einstandspflicht) nach § 325 Abs. 1 bis 1b HGB jährlich im Bundesanzeiger offen zu legen.mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.8.4 Ausblick
Die Mitgliedstaaten haben die Vorgaben bis zum 10.6.2019 in nationales Recht umzusetzen. Die Verletzung der Pflichten ist sanktionsbewehrt. Durch die Streichung der ursprünglich vorgesehenen EU-weit einheitlichen Definition von wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen bleibt abzuwarten, welche Schwellenwerte der deutsche Gesetzgeber definiert. Die Freiheitsgrade der...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.1.3 Keine externe Rotation bei Unternehmen der öffentlichen Hand
Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) hat sich in einem Positionspapier gegen die externe Rotation bei Unternehmen der öffentlichen Hand ausgesprochen. Bei Unternehmen der öffentlichen Hand findet – ohne gesetzliche Pflicht – nicht selten ein turnusmäßiger Wechsel des Abschlussprüfers statt. Die externe Rotation stellt aus Sicht der Wirtschaftsprüferkammer weder ein geeignetes M...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6 Betriebsrentenstärkungsgesetz
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG, BGBl I 2017, S. 3214) tritt am 1.1.2018 in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die Betriebsrente in kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern und Beschäftigten mit geringem Einkommen einen Anreiz zur eigenen Vorsorge zu geben. Die wesentlichen Änderungen werden im Folgenden dargestellt. 4.6.1 Reine Beitragszusage im BetrAVG Nach bisheri...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.1 Grundlagen
Die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB erfreuen sich in der Praxis großer Beliebtheit. Im Zentrum der Befreiungsvoraussetzungen steht die (neue) Einstandspflicht in § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB. Einstandspflicht ist eine Ausstattungspflicht: Das Mutterunternehmen muss die Tochter so mit finanziellen Mitteln ausstatten, dass es seine bis zum Bilanzstichtag begründeten Verp...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 1 Neue und geänderte Standards für das Geschäftsjahr zum 31.12.2017
1.1 Überblick Bis zum Redaktionsschluss lagen keine neuen oder geänderten IFRS vor, die erstmals in gesetzlichen EU-IFRS-Abschlüssen für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2017 verpflichtend anzuwenden sind. Zwar sind die in der nachfolgenden Übersicht aufgelisteten neuen und geänderten IFRS erstmals für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2017 anzuwenden. Bevor indes eine Ü...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.2 CSR-RLUG und DRÄS 8 – Ergänzung der (Konzern-)Lageberichterstattung um nichtfinanzielle und die Diversität betreffende Informationen
4.2.1 Hintergrund Am 19.4.2017 ist das Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz – CSR-RLUG, BGBl I 2017, S. 802) in Kraft getreten. Damit hat der Gesetzgeber nun die EU-Richtlinie 2014/95/EU zur Offenlegung nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 7.3.2 Modul IAS 19 – M1
Das 1. Modul hat der HFA zur "Bilanzierung von Versorgungszusagen mit versicherungsförmigen Durchführungswegen angesichts der andauernden Niedrigzinsphase" verabschiedet. Es behandelt die Frage, wie der Übergang von einer Bilanzierung als beitragsorientierter Plan (nur Erfassung der Beiträge an den externen Versorgungsträger als Aufwand ohne Rückstellungsbildung) auf eine Bi...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.2.1 Hintergrund
Am 19.4.2017 ist das Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz – CSR-RLUG, BGBl I 2017, S. 802) in Kraft getreten. Damit hat der Gesetzgeber nun die EU-Richtlinie 2014/95/EU zur Offenlegung nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen (CSR-Richtlinie,...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.4.3 Pensionsrückstellungen (§ 253 HGB n. F.) und Abführungssperre
Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.3.2016 (BGBl I 2016, S. 396) hat der Gesetzgeber den Durchschnittszins für die Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen von bislang 7 auf 10 Jahre verlängert. Die Neuregelung war erstmals auf Jahres- und Konzernabschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.4 Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen
Das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist fest in den europäischen Verträgen verankert und zugleich wesentlicher Bestandteil der grundrechtlich geschützten Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Dennoch verdienen in Deutschland Frauen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer. Die Lohndifferenz zwischen Frauen und...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.13 Bilanzierung eines Agios bei Kapitalerhöhungen
Korporatives versus schuldrechtliches Agio Die Anschaffungskosten eines durch Sacheinlage erworbenen Vermögensgegenstands bestimmen sich nach dem Ausgabebetrag der ausgegebenen (neuen) Anteile. Der Ausgabebetrag neuer Anteile ist die Summe aus Nominalbetrag der neuen Anteile und einem (i. d. R. im Gründungs- oder Kapitalerhöhungsbeschluss festgesetzten) Agio. Dieses Agio wird...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.1.3 Änderungen bei der Bilanzierung von Abfindungen an einen ausscheidenden Gesellschafter durch die Personenhandelsgesellschaft
Scheidet ein Gesellschafter aus einer Personenhandelsgesellschaft aus und schuldet die Gesellschaft eine (Bar-)Abfindung, die – aufgrund der Existenz stiller Reserven und/oder eines originären Geschäfts- oder Firmenwerts – höher ist als der Buchwert seines Kapitalkontos, ist fraglich, wie der (positive) Unterschiedsbetrag handelsbilanziell zu behandeln ist. Seit jeher deutet ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.3 HFA: Behandlung geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Handelsbilanz nach dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken
Durch das am 5.7.2017 in Kraft getretene Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (BGBl I 2017, S. 2074; vgl. auch Bilanz Check-up 2018: Steuerrecht, Abschnitt 1.6) wird in § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) von bislang 410 EUR auf 800 EUR (jeweils netto) angehoben. Mithin dürfen bei der steuerlic...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.4.1 Änderungen von IDW RS HFA 30 n. F.
Hintergrund Die Bilanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen ist im Fluss. So wurde mit dem WIKRLUG der Ermittlungszeitraum für den handelsrechtlichen Zinssatz für Pensionsrückstellungen auf 10 Jahre ausgeweitet (vgl. Bilanz Check-up 2017: Nationale Rechnungslegung, Abschnitt 1.1). Ferner wurden durch das BilRUG die Altersversorgungsverpflichtungen betreffenden Angaben i...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.6 BFH: Rückstellungen für künftige Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Rückstellungen dürfen nur gebildet werden, wenn die Ausgaben in Erfüllung einer Verpflichtung nicht zu künftigen aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts führen. Dieser Grundsatz ist für die Steuerbilanz mit dem StEntlG 1999/2000/2002 in § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG ausdrücklich normiert worden, kodifiziert aber einen allgemeinen Grundsa...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.1.3 Konzernumlage = markt- bzw. leistungsgerechtes Entgelt
Ausgangsfall – Abwandlung 2 Anders als in Abwandlung 1 erbringt die Holding mit der Vermietung der einzelnen Stockwerke eine einheitliche (Vermietungs-)Dienstleistung gegenüber den Tochterunternehmen. Abweichend zum Ausgangsfall berechnet sie dafür ein markt- bzw. leistungsgerechtes Entgelt, wie dies bei vergleichbaren Transaktionen unter fremden Dritten üblich ist. Um die V...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.8 BFH: Rückstellung für künftige Wartungsaufwendungen
Rückstellungen können auch für öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gebildet werden, wenn sie – so die Finanzrechtsprechung und -verwaltung ("Sonderrecht") – hinreichend konkretisiert sind. Falls eine Rückstellung für eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung ausscheidet, kann eine Pflicht zur Bildung einer Rückstellung aus einer daneben bestehenden privatrechtlichen Verpfli...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.4 Instrumente der Einstandspflicht
Die Einstandspflicht kann durch eine (harte, interne) Patronatserklärung oder durch eine Nachschusspflicht erfüllt werden. Indes muss eine Nachschusspflicht – anders als nach § 26 GmbHG – unbedingt und betraglich unbegrenzt ausgesprochen werden; sie kann lediglich zeitlich auf das folgende Geschäftsjahr der Tochter begrenzt werden. Hinweis (Muster-)Erklärung einer Einstandspf...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.7 Neue Förderung bei Geringverdienern
Ab dem Jahr 2018 erhalten Arbeitgeber erstmals einen Förderbetrag, wenn sie geringverdienenden Arbeitnehmern (max. 2.200 EUR mtl.) i. R. e. ersten Dienstverhältnisses zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung i. H. v. jährlich mindestens 240 EUR zahlen (§ 100 EStG n. F.). Der Förderbetrag beträgt 30 % dieser Beiträge, jedoch ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.2 Faktisches Wahlrecht zwischen Einstands- und Verlustausgleichspflicht
Mit dem BilRUG ist die bisherige Verlustausgleichspflicht durch eine Einstandspflicht ersetzt worden. Indes hat der Rechtsausschuss in seiner Beschlussempfehlung ausgeführt, dass eine infolge eines Beherrschungs- oder Ergebnisabführungsvertrags eintretende gesetzliche Verlustübernahme nach § 302 AktG für die Einstandspflicht "im Regelfall" ausreiche (BT-Drucks. 18/5256, S. 8...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.12.4 Steuerrecht
Die Herausforderung bei der Vereinbarung eines Rangrücktritts ist, dass die Schuld im Überschuldungsstatus (Insolvenzrecht) außer Ansatz bleibt, ohne ihre Passivierung in der (Handels- und) Steuerbilanz zu gefährden. Gefahr droht dabei von dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. 2a EStG . Dieser bestimmt: "Für Verpflichtungen, die nur zu erfüllen sind, soweit künftig Einnahmen o...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.8.2 Say-on-Pay
Die Vergütung stellt ein zentrales Element dar, um die Interessen der Mitglieder der Unternehmensleitung mit einer nachhaltigen Entwicklung und dem langfristigen Erfolg der Gesellschaft zu harmonisieren. Die Aktionäre sollen eine Möglichkeit haben, bei jeder wesentlichen Änderung oder mindestens alle 4 Jahre über die Vergütungspolitik abzustimmen. Zwar soll nach der Aktionärs...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 5.1 Kodexänderungen 2017 im Überblick
Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat im November 2016 der Öffentlichkeit die Vorschläge zur Änderung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) vorgestellt. Sie zielten insbesondere auf eine stärkere Transparenz der Aufsichtsratsarbeit. Zudem sollen Präzisierungen und Maßnahmen der Kodexpflege die Aktualität des DCGK sicherstellen und die An...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.5 Betriebliche Altersversorgung bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses
Werden Abfindungen, die aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gezahlt werden, zum (weiteren) Aufbau der betrieblichen Altersversorgung verwendet, war dies auch bislang steuerlich begünstigt (§ 3 Nr. 63 Satz 4 EStG a. F.). Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wird diese sog. Vervielfältigerregelung vereinfacht. Ab dem 1.1.2018 sind bei Auflösung des Arbeit...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.6 Fortbestand der Einstandspflicht aus der Patronatserklärung bei Insolvenzanfechtung der Tilgungsleistung
In einem jüngst vom BGH zu entscheidenden Fall hatte die Klägerin die S. GmbH mit Gas beliefert. Aufgrund von Zahlungsrückständen der S. GmbH hat die Muttergesellschaft der S. GmbH am 12.6.2007 der Klägerin eine (externe) Patronatserklärung mit folgendem Inhalt erteilt: "Wir, die alleinige Gesellschafterin der S. GmbH, verpflichten uns hiermit, der S. GmbH die notwendigen fin...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 5.3 Konsequenzen für die Praxis
Für die Kodex-Anwender resultieren aus der Aktualisierung des DCGK neue Anforderungen an die Corporate-Governance-Berichterstattung. Gem. § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat von kapitalmarktorientierten Unternehmen jährlich zu erklären, dass den Empfehlungen des DCGK entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden und warum nich...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.5.2 Bilanzierung
Durch die Erstattung der Sanierungsgelder entsteht bei den Mitgliedsunternehmen ein (sonstiger betrieblicher) Ertrag. Für die Abschlüsse 2016 haben zahlreiche Mitgliedsunternehmen die (ggf. unerwünschte, da nicht nachhaltige) Erfolgswirkung durch Passivierung von Rückstellungen kompensiert. Dabei ist Folgendes zu beachten: Die Finanzierungsbeiträge qualifizieren als Teil der ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 3 IFRS Practice Statement: Treffen von Wesentlichkeitsentscheidungen
Im Rahmen der Angabeninitiative wurde am 14.9.2017 das "Practice Statement: Treffen von Wesentlichkeitsentscheidungen" veröffentlicht. Nach dem Practice Statement zur Managementberichterstattung aus dem Jahre 2010 ist dies das 2. Practice Statement des IASB. Ein Practice Statement ist nicht bindend, da es kein Bestandteil der IFRS ist. Ziel des Practice Statements ist es, ei...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 4.3 IAS 12: Ansatz latenter Steuern beim Erwerb eines Unternehmens, das lediglich einen Vermögenswert hält und keinen Geschäftsbetrieb darstellt (März 2017)
Das IFRS IC erhielt eine Fragestellung bzgl. der Behandlung latenter Steuern beim Erwerb eines Unternehmens, das lediglich einen Vermögenswert hält und keinen Geschäftsbetrieb darstellt. Im konkreten Fall erwarb ein Unternehmen alle Anteile eines Unternehmens, dessen einziger Vermögenswert eine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie (IAS 40) war. Der Kaufpreis entsprach d...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 4.1 IAS 12: Erwartete Art der Realisierung immaterieller Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer (November 2016)
Das IFRS IC wurde gebeten zu klären, wie die Art der Realisierung immaterieller Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer in Bezug auf die Bewertung latenter Steuern zu bestimmen ist. Das IFRS IC stellte fest, dass nach IAS 12.51 bei der Bewertung latenter Steuerschulden und latenter Steueransprüche die steuer­lichen Konsequenzen zu berücksichtigen sind, die sich aus der...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 4.5 Weitere Agenda-Entscheidungen
Weitere Fragen, bei denen das IFRS IC im Zeitraum September 2016 bis September 2017 entschieden hat, diese nicht auf die Agenda zu nehmen, betrafen: IFRIC 12: Dienstleistungskonzessionsvereinbarung, bei der die genutzte Infrastruktureinrichtung geleast wurde (September 2016) IAS 32: Geschriebene Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile, die durch eine variable Anzahl von A...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.1.1 Hintergrund und Änderungen im Überblick
Im Jahr 2014 hat die Europäische Kommission ein umfangreiches Reformpaket, die Verordnung Nr. 537/2014 (EU-APrVO, ABl. L 158 v. 27.5.2014, S. 77) und die Richtlinie 2014/56/EU (EU-APrRL, ABl. L 158 v. 27.5.2014, S. 196), zur Stärkung der Qualität der Abschlussprüfung verabschiedet. Die EU-APrRL sowie die Mitgliedstaatenwahlrechte der EU-APrVO wurden in Deutschland durch das ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.12.1 Grundlagen
Der Rangrücktritt ist ein bewährtes Instrument der Sanierungspraxis. Er ist ein Vertrag (nicht: eine einseitige Erklärung), durch den ein Gläubiger seinen Anspruch auf Leistung – bis zur Überwindung der Krise der Gesellschaft – hinter die Forderungen aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger subordiniert und Erfüllung nur noch aus einem künftigen Gewinn, Liquidationsübersc...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 6 DRSC AH 4: In Eigenkapitalinstrumenten erfüllte anteilsbasierte Mitarbeitervergütungen mit Nettoerfüllungsvereinbarungen: Bilanzierung von Kompensationszahlungen
Am 13.9.2017 wurde der Anwendungshinweis 4 des DRSC veröffentlicht. Der Anwendungshinweis bezieht sich auf eine am 20.6.2016 erfolgte Änderung an IFRS 2 betreffend Nettoerfüllungsvereinbarungen (siehe Abschnitt 2.2 für eine inhaltliche Darstellung der Änderungen). Nach Auffassung des IFRS-Fachausschusses behandeln die neuen Regelungen zur Bilanzierung von Nettoerfüllungsvere...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.2.3 Angaben zum Diversitätskonzept in Bezug auf Leitungs- und Aufsichtsorgane
Zudem haben die Unternehmen ergänzende Angaben zum Diversitätskonzept für das vertretungsberechtigte Organ sowie den Aufsichtsrat offenzulegen. Die neuen Vorgaben sind – anders als die nichtfinanzielle CSR-Berichterstattung – Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB n. F. und § 315d HGB n. F. (vorher: § 289a HGB a. F. und § 315 Abs. 5 HGB a. F.). Daz...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.12.3 Handelsrecht
Eine Verbindlichkeit, für die (lediglich) ein Rangrücktritt (und kein Forderungserlass) vereinbart wurde, ist in der Handelsbilanz zu passivieren (h. M.). Anderes gilt indes, wenn die Forderung – nach Maßgabe der Besserungsabrede – nur aus einem künftigen Gewinn (Jahresüberschuss oder Bilanzgewinn) zu erfüllen ist, weil insoweit die Verbindlichkeit nicht das gegenwärtige, so...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.1 Konzernumlagen an Tochterunternehmen in der GuV einer Holding-Gesellschaft
Vor dem BilRUG qualifizierten von einer Kapitalgesellschaft erbrachte Dienstleistungen nur dann als Umsatzerlöse, wenn sie für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft typisch waren. Durch die Neufassung des § 277 Abs. 1 HGB im Rahmen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG; BGBl I 2015, S. 1245) sind Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen einer Ge...mehr

References: § 264
 § 16
 § 16
 BGH 
 BGH 
 § 20
 § 264
 § 264
 § 264
 § 325
 § 264
 § 264
 § 6
 § 5
 § 26
 § 302
 § 5
 BGH 
 § 161
 § 289
 § 315
 § 289
 § 315
 § 277