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Timestamp: 2018-12-18 22:08:37+00:00

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starwind - Roulette Forum
Berlin und Schleswig-Holstein
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Spielbank Bad Homburg: Druckluftkessel manipuliert?
starwind antwortete auf Moggel's topic in: News & Gerüchte
Gib ihm Zeit, so eine Tapete schreibt sich nicht so schnell. Auf Deine Vorfreude setze ich keinen Pfifferling. Starwind
Würfelspiel mit 50/50 chance, geht hier was?
starwind antwortete auf Smokey's topic in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Dann zahlen sie Dir 34 aus, grabschen sich das Satzstück zusätzlich und spendieren Dir ein "sehr großzügig, monsieur". Starwind
Doch, § 762 BGB findet Anwendung, wird aber durch § 763 BGB modifiziert. Alter juristischer Trick, mit dem man minderbemittelte Prozeßgegner in die Wüste schickt. War Dir gegenüber aber gar nicht von mir eingeplant, da ich anfangs wirklich nur entkomplizieren wollte. Hast aber dennoch einen gut. Lieben Gruß Starwind
Hi, @Das Kuckuck , es wird mir ja langsam unangenehm, erneut widersprechen zu müssen, dennoch ist es der Richtigkeit geschuldet, erforderlich. Ich wollte mich zunächst, um es kürzer zu halten, auf die erste Gedankenstufe (§ 762 BGB) beschränken. Durch Deine lobenswerte Vertiefung und Verlinkung bin ich nun veranlasst, es nicht dabei belassen zu können. Dort ist alles richtig dargestellt. Teilzitat: " Die praktische Bedeutung des § 762 ist jedoch gering (Bahr Rz 534). Meist liegt entweder eine Erlaubnis vor (dann: § 763) ............" Also dann noch § 763 BGB dazu: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 763 Lotterie- und Ausspielvertrag Ein Lotterievertrag oder ein Ausspielvertrag ist verbindlich, wenn die Lotterie oder die Ausspielung staatlich genehmigt ist. Anderenfalls finden die Vorschriften des § 762 Anwendung. Daraus nun ergibt sich (siehe Deine eigene angegebene Fundstelle https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/pruettingwegenweinreich-bgb-kommentar-bgb-762-spi-a-einfuehrung-dogmatik-normzweck-bedeutung-internationales-privatrecht_idesk_PI17574_HI9622469.html ), dass dies nicht stimmt. Die Casinos aller Bundesländer bis auf Bayern bedürfen einer staatlichen Konzession, um ihren Betrieb aufnehmen zu dürfen, Bayern betreibt seine Casinos selbst über deren staatliche Lotteriegesellschaft. Mithin sind alle Roulettecasinos der BRD "staatlich genehmigt", infolgedessen sind die Spielverträge (durch Hinlegen der Jetons in letzter Stufe) verbindlich und alle Rechte und Verbindlichkeiten aus diesen Verträgen sind -beidseitig- einklagbar. Gruß Starwind
Mönsch, ein Vertrag (auch ein Wettvertrag) kommt durch übereinstimmendes Angebot und Annahme zustande. Ergibt sich ebenfalls aus dem bürgerlichen Gesetzbuch. Das ist doch elementarster Kleinkram selbst jeder kaufmännischen Ausbildung. Das Angebot erfolgt durch das Casino, weil ein Spieltisch in Betrieb ist, auf dessen Tableau Spieler ihre Jetons platzieren können. Die Annahme und die inhaltliche Ausgestaltung (z.B. Jetonwert) erfolgen durch den Spieler, der einen Jeton hinlegt. Der Vertrag ist damit geschlossen, nämlich in dem Augenblick, wo der Jeton hingelegt wurde. Basta !!! Dass das Umlegen oder Runternehmen von Jetons bis zur Absage von den Casinos zugelassen wird, ist ein Entgegenkommen (weil es ihnen auch völlig wurscht sein kann). Gewohnheitsrecht in diesem Zusammenhang ist völlig abwegig. Es würde viel zu weit führen, die Facetten, wo es tatsächlich Gewohnheitsrecht gibt, durchzukauen. Jedenfalls ist es nicht da angesiedelt, wo der "einfache Bürger" es hinredet, weil er es schon mehrfach so gesehen hat. Klauen zu dürfen, gehört auch nicht zum Gewohnheitsrecht, bloß weil es dauernd passiert und man dauernd davon hört. Starwind
Moin, in den Spielregeln, die ausgehängt sind, findet sich dazu rein gar nichts. Dort muss dazu auch nichts stehen, wenn der Betreiber die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches dazu nicht abändern möchte und das will man auch gar nicht. Wie ich schon zitiert hatte, steht in & 762 des Bürgerlichen Gesetzbuches Folgendes: " Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zurückgefordert werden, .................." Die Herunternahme nach der Absage wäre ja nichts anderes als ein Zurückfordern in praktischer Handlung. Wer eine Leistung erbracht hat, hat sich des Eigentums daran (bzw. richtiger des Gegenwertes der Jetons) selbst begeben. Das ist wie bei einem stinknormalen Kaufvertrag. Wenn Du das Geld auf den Tisch gelegt hast und deine Ware eingesteckt hast (hier das Wettrechtsverhältnis dadurch begründet hast), kannst Du nicht ohne weiteres das Geld zurück fordern oder nehmen (beispielsweise mit dem Hinweis, ich hab's mir halt anders überlegt). Zudem steht aber etwas anderes in allen Spielbedingungen der Casinos, dass nämlich Streitfälle und sonstige Anweisungen vom Personal bindend sofort erteilt bzw. entschieden werden dürfen (nicht vom Spieler). Dies verändert das vorstehend Geschriebene nicht, es ist nur ergänzend zu berücksichtigen. Also handelt es sich nicht um eine "gewagte These", sondern um eine Regelung der Bürgerlichen Gesetzbuches. Änderungswünsche hierzu bitte ich auf dem vorgesehenen Wege in den Deutschen Bundestag einzubringen. Mit unverbissenem Gruß Starwind
Das entspricht sicher der natürlichen Anschauung der meisten Spieler, auf die kommt es aber nicht an, sondern darauf, wie es rechtlich tatsächlich geregelt ist. Nee, siehste doch schon daran, dass Du es nach der Absage nicht mehr vom Tableau nehmen darfst. Das müsstest Du aber können, wenn es wirklich noch dein Stück wäre. Deswegen hatte ich den Vergleich zu anderen Wettspielen gebracht. Da ist auch kein Geld auf dem Fremdkonto für den Spieler "gesperrt". Die Spielbedingungen geben dazu gar nichts her. Wenn dies aber individualvertraglich nicht anders geregelt wurde (und so ist das hier), dann gelten die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, die ich oben zitiert habe. Starwind
Da habe ich schwere Bedenken. § 762 Spiel, Wette (1) Durch Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begründet. Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zurückgefordert werden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat. (2) Diese Vorschriften gelten auch für eine Vereinbarung, durch die der verlierende Teil zum Zwecke der Erfüllung einer Spiel- oder einer Wettschuld dem gewinnenden Teil gegenüber eine Verbindlichkeit eingeht, insbesondere für ein Schuldanerkenntnis. Durch das eingegangene Wettverhältnis (Hinlegen des Jetons) wird keinerlei Verbindlichkeit begründet (Stichwort: Wettschulden sind Ehrenschulden - beidseitig). Der Spieler begibt sich also freiwillig seines Eigentumsrechtes durch Hinlegen des Jetons, zumindest ab der Absage (vorher könnte er ja noch runter nehmen). Wenn Du an einen Wettanbieter einzahlst (nehmen wir mal Lotto), so ist die Knete weg und der Spieler weiss das auch und akzeptiert es so. Ab diesem Moment gehört die Knete erst mal der Lottogesellschaft oder betwin oder sonst wem. Abgerechnet wird nach Eintritt des Ereignisses, auf das gewettet wurde. Beim Roulette (ich nehme mal EC) wird im Gewinnfall das Satzstück frei und der Croupier legt das Gewinnstück drauf. Der Verlustfall erklärt sich ja selbst, ab in den Sammelschlitz. Gruß Starwind
starwind antwortete auf Das Kuckuck's topic in: Physikalische Lösungsansätze
Pah, da kann das durchgeknallte Professorchen absabbeln, was es will, es gab nicht nur den big bang, es gab sogar a bigger bang. Das weiss ich nicht nur vom Hörensagen, ich bin auf mehreren Veranstaltungen der Tour dabei gewesen (natürlich im Publikum). Starwind
starwind antwortete auf data's topic in: Roulette für Einsteiger / Programmierung / System-Auswertungen / Excel
Und damit gibt sich Deine Frau zufrieden ? Starwind
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Weiß doch jeder, dass Gremlins sich durch pures Naßmachen explosionsartig vermehren. Hier Bildmaterial über gehäuftes Auftreten in einem Saarbrücker Kino mit Bekämpfungsanleitung. https://www.youtube.com/watch?v=c0eyptzdlXI Starwind
O.k., dann eben ohne Wellenlängen und Wellenreflektionen. "Modelle vom Kosmos, die beschreiben, wie er sich genau über Jahrmilliarden ausdehnte, lassen sich mit Beobachtungen testen. Kosmologen müssen dazu die Entfernungen von Himmelskörpern extrem genau bestimmen. Astronomen verwenden entfernte Lichtquellen, deren absolute Helligkeit sozusagen die "Helligkeit vor Ort" – gut bekannt sein muss. Mit Leichtigkeit beobachtbar ist hingegen die scheinbare Helligkeit, also die auf der Erde beobachtete Helligkeit. Aus bekannter scheinbarer und absoluter Helligkeit folgt über eine Entfernungsrelation (dem sog.Distanzmodul) die Entfernung. Die absoluten Helligkeiten von speziellen, explodierenden Sternrelikten sind sehr gut bekannt, weil diese Art Explosionen einerseits recht gut verstanden sind und andererseits eine mehr oder weniger konstante absolute Helligkeit haben. Die Sternüberbleibsel heißen Weiße Zwerge, weil sie aufgrund ihrer enormen Oberflächentemperatur blauweiß leuchten und anderseits winzige Sterne sind, die nur etwa Erdgröße haben. Weiße Zwerge, die sich aus ihrer Umgebung (beispielsweise von einem Nachbarstern) Materie einverleiben, wachsen und werden schwerer. Doch bei einer kritischen Grenzmasse (der Chandrasekhar-Masse ), knapp anderthalbmal die Sonnenmasse) explodieren die Zwerge in einem hellen Blitz – nichts bleibt übrig. Der Blitz heißt in der Fachsprache Supernovae Typ Ia. Was haben sie mit dem Urknall zu tun? Nun, viele beobachtete SNIa reihen sich in einem Diagramm wie an einer Perlschnur auf einer Linie auf. Diese Linie ist das Modell eines dynamischen Universums, das mit dem Urknall begann. Explodierende Weiße Zwerge sprechen daher ebenfalls für den Urknall und insbesondere für ein beschleunigt expandierendes Universum. Diese brisante Entdeckung gelang 1998 zwei Forschergruppen unabhängig voneinander, nämlich Saul Perlmutters Supernova Cosmology Project und Brian Schmidts High-z SN Search Team." Starwind
Es gibt noch viel mehr Meßtechniken, die alle zum selben Ergebnis führen, ist aber recht schwierig das kurz verbal darzustellen, ohne gleich eine Vielzahl neuer Nebenbaustellen aufzumachen. Ich versuche es mal kurz ergänzend mit eigenen Worten: Aus Planetarien ist uns doch allen bekannt, dass man Stern- und Galaxienbewegungen berechnen kann und das auch für lange zurück liegende Zeiträume/punkte. Also gibt es dort auch die Vorführungen, deren Bewegungen simuliert rückwärts laufen zu lassen. Das Ganze auf etwa 13,8 Milliarden Jahre rückwärts und das gesamte Zeug landet auf einem Punkt. Starwind
Bist Du wahnsinnig , Du hast keine Ahnung, was das praktisch für mich bedeuten würde. Das habe ich schon zu mehreren komplizierten Themen über die Jahre schmerzhaft für mich ausprobiert. Da füllen sich plötzlich DIN-A4 Seiten mit lauter Teufelszeichen vor meinen verblüfften Augen. Das könnte ich ja noch mit wissend wirkenden und Zustimmung heuchelnden freundlichen Lächeln überspielen (man hat ja seine alten Schulerfahrungswerte). So blöd ist sie aber nicht. Dann kommt dazwischen irgendwann, aber todsicher, die erbarmungslose Lernzielkontrolle und an dieser Stelle bin ich immer aufgeflogen. Auch Versuche wie "ich hol' mir mal eben einen XO" oder sonstige Tricks ("ich bin heut' schon etwas müde") gehen voll ins Leere. "Bleib' sitzen, das machen wir noch fertig". Dann kommt die volle Bruchlandung durch die Frage, von wo an bestehen denn Verständnisprobleme ? Was soll ich da anderes machen, als auf das erste Zeichen in der ersten Formel zu zeigen ? Sodann fange ich mir den Regelspruch ein, "wie kann ein Mensch, der angeblich ein naturwissenschaftliches Gymnasium erfolgreich absolviert hat, so dämlich sein". Zu ihrem Glück grinst sie dabei regelmäßig. Das soll ich mir noch mal antun ? Nein, nie wieder, nur über meine Leiche ! Starwind
Nö, bisher hast Du nicht so was Feines präsentieren können: "Alle Himmelsobjekte bewegen sich von uns weg. Sie folgen nämlich der Ausdehnung des Raums – und zwar des ganzen Raums im Universum. Mit modernen astronomischen Messungen lässt sich das recht einfach feststellen: Die Spektren der fernen Leuchtquellen sind immer rotverschoben, weil die sich ausdehnende, kosmische Raumzeit die Lichtwellen auseinander zieht. Die Entdeckung der kosmologischen Rotverschiebung geht auf Vesto Slipher zurück (1912). 1929 erklärte Edwin Hubble dieses Phänomen durch den Hubble-Effekt Je größer die Entfernung, umso größer die kosmologische Rotverschiebung. Wenn die Raumzeit expandiert, muss sie in der Vergangenheit kleiner gewesen sein. Geht man weit genug zurück in die Vergangenheit, knapp 14 Milliarden Jahre, gelangt man an einen Punkt, der beliebig klein war: den Urknall." Ich habe extra eine einfache Erklärung rausgesucht, bin mir aber sicher, dass selbst dem nicht jeder folgen können wird. Starwind

References: § 762
 § 763
 § 762
 § 763
 § 763
 § 763
 § 762
 § 762