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Timestamp: 2018-08-16 08:46:02+00:00

Document:
Anleitung zur KSt 1 A 2014
Hinweise zur Anlage B
Hinweise zur Anlage KSt 1F
Die Abgabefrist für die Körperschaftsteuererklärung 2014 läuft bis 31.05.2015.
Beziehen Sie Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft und endet Ihr Wirtschaftsjahr 2014/2015 nach dem 28.02.2015, brauchen Sie die Erklärung erst bis zum Schluss des fünften Monats nach Ablauf dieses Wirtschaftsjahres abzugeben.
Es existieren folgende Formulare für die Körperschaftsteuererklärung 2014:
Dieses Formular ist auszufüllen von unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaften, bei denen nach § 8 Absatz 2 KStG ausschließlich Einkünfte aus Gewerbebetrieb vorliegen können (auch, wenn während des Kalenderjahres sowohl unbeschränkte als auch beschränkte Steuerpflicht bestanden hat und während der beschränkten Steuerpflicht Einkünfte bezogen wurden). Dies sind:
Kapitallgesellschaften
Ausländische Einkünfte/ Anzurechnende ausländische Steuern/ Nicht zu berücksichtigende Gewinnminderungen mit Bezug zu Drittstaaten
Beteiligungen an anderen Körperschaften
Anlage BE
Ergänzung zur Anlage B - Ermittlung der steuerfreien Bezüge laut Zeile 6 der Anlage B unter Anwendung des §8b Absatz 4 Satz 5 und 6 KStG
Einnahmenüberschussrechnung; bei Bruttoeinnahmen ab 17.500 Euro, soweit keine Bilanz erstellt wird
Anlage OG
Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte und des abziehbaren Verlustes beziehungsweise Verlustvortrags (auch soweit Organgesellschaft)
Für Gesellschaften im Sinn des § 8 Absatz 7 Satz 1 Nummer 2 Satz 2 KStG (auch soweit Organgesellschaft) und Gesellschaften oder Betriebe gewerblicher Art (BgA), die Organträger solcher Gesellschaften sind
entstandenen Nennkapitals sowie des Endbetrags an EK 02- mit vereinfachter Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG)
KSt 1 F 27/28
- Anlage zu KSt 1 F -
Ausführliche Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2
Satz 1 KStG) und des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen
Nennkapitals (§ 28 Absatz 1 Satz 3 KStG)
KSt 1 F-2WJ
Aufteilung des Verlustabzugs für Zwecke des §35 KStG auf zwei im Veranlagungszeitraum endende Wirtschaftsjahre
in umwandlungsähnlichen Fällen bei Betrieben gewerblicher Art mit eigener Rechtspersönlichkeit,
beim Erwerb oder der Weiterveräußerung beziehungsweise Einbeziehung eigener Anteile.
Steuerbilanzgewinn/-verlust und Jahresüberschuss/-verlust
Zeile 20 und 21
In den Zeilen 20 fortfolgende des Formulars KSt 1 A beziehungsweise in der Anlage A sind auch die entsprechenden Beträge zu berücksichtigen, die in den der Körperschaft zuzurechnenden Einkommensbeträgen von Personengesellschaften/Gemeinschaften enthalten sind, an denen die Körperschaft unmittelbar oder mittelbar (über eine andere Personengesellschaft) beteiligt ist.
a) in Zeile 20 des Vordrucks KSt 1 A:
der um die Zuführung zu beziehungsweise Auflösung von Rücklagen erhöhte/verringerte Steuerbilanzgewinn beziehungsweise Steuerbilanzverlust (ohne Gewinn- oder Verlustvortrag),
b) in Zeile 21 des Vordrucks KSt 1 A:
bei Kapitalgesellschaften: der Jahresüberschuss beziehungsweise der Jahresfehlbetrag,
bei anderen Körperschaften: der um die Zuführung zu beziehungsweise Auflösung von Rücklagen erhöhte/verringerte Handelsbilanzgewinn beziehungsweise Handelsbilanzverlust (ohne Gewinn- oder Verlustvortrag).
Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrages
Zeile 26a
Bei Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrages sind die begünstigten Wirtschaftsgüter in den dem Finanzamt gesondert zu übermittelden Unterlagen ihrer Funktion nach zu benennen und die Höhe der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzugeben (§ 7g Absatz 1 Nummer 3 EStG).
Einlagen der Gesellschafter, die nicht das Nennkapital erhöht haben
Im Falle des Wiederauflebens einer Forderung des Gesellschafters nach vorangegangenem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein ist der im Zeitpunkt des Verzichts werthaltige Teil in Zeile 33 des Vordrucks KSt 1 A und in Zeile 15 des Vordrucks KSt 1 F - 27/28 beziehungsweise Zeile 31 des Vordrucks KSt 1 F als Negativbetrag zu berücksichtigen.
In den Zeilen 39a und 39c des Formulars KSt 1 A und Zeilen 5, 6, 12, 14, 15, 19 und 20 des Formulars Anlage B sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 20 beziehungsweise 24a des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Zeile 44a
Anwendungsfall des § 8c KStG im Rückwirkungszeitraum
Zeile 63a
Freibetrag nach § 24 KStG und § 25 KStG
Der Freibetrag nach § 24 KStG steht nur solchen Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen zu, deren Leistungen bei den Empfängern nicht zu den Einnahmen im Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 1 oder Nummer 2 EStG gehören. Er kommt nicht in Betracht, wenn der Freibetrag nach § 25 KStG beansprucht werden kann. Die Regelung des § 24 KStG gilt auch in den Fällen einer nur teilweisen Steuerpflicht. Vergleiche im Einzelnen Richtlinie 72 der Körperschaftsteuerrichtlinien.
Verbleibender Verlustvortrag § 8 Absatz 8 KStG
Zeile 78a
In den Zeilen 20 fortfolgende des Hauptvordrucks KSt 1 A beziehungsweise in der Anlage A sind auch die entsprechenden Beträge zu berücksichtigen, die in den der Körperschaft zuzurechnenden Einkommensbeträgen von Personengesellschaften/Gemeinschaften enthalten sind, an denen die Körperschaft unmittelbar oder mittelbar (über eine andere Personengesellschaft) beteiligt ist.
Hier ist der Solidaritätszuschlag einschließlich des anzurechnenden Solidaritätszuschlags zur Kapitalertragsteuer (bei einem Organträger: abzüglich des anzurechnenden Solidaritätszuschlags zur Kapitalertragsteuer der Organgesellschaft) einzutragen.
Hier einzutragen sind die Beträge nach der Verrechnung mit Erstattungen. Bei Zinsen nach § 233a AO sind hier nur solche Erstattungsbeträge zu berücksichtigen, die auf der Minderung zuvor festgesetzter Nachzahlungszinsen beruhen. Nicht zu berücksichtigen sind dagegen Erstattungszinsen nach § 233a AO, da es sich insoweit nicht um die nachträgliche Herabsetzung nicht abzugsfähiger Betriebsausgaben der Vorjahre handelt. Vergleiche Richtlinie 48 Absatz 2 der Körperschaftsteuerrichtlinien.
Zinsaufwendungen im Sinne des § 4h Absatz 3 Satz 2 und 4 EStG
Zeile 1 bis 4
Einzutragen sind die Steuerabzugsbeträge, die mit den Einkünften im Zusammenhang stehen.Für die anrechenbare ausländische Steuer nach § 50d Absatz 10 Satz 5 EStG sind der ausländische Steuerbescheid und der Zahlungsnachweis beim Finanzamt einzureichen.
Ausländische Steuern, für die nach § 26 Absatz 1 KStG in Verbindung mit § 34c Absatz 2 oder 3 EStG der Abzug beantragt wird oder zusteht
Hinzurechnungsbetrag nach § 10 AStG
Mehrabführungen aus vororganschaftlicher Zeit
Beurteilung der Steuerfreiheit nach § 8b Absatz 1 in Verbindung mit § 8b Absatz 4 KStG
In den Zeilen 5, 6, 12, 14, 15, 19 und 20 des Formulars Anlage B sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 20 beziehungsweise 24a des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Insbesondere bei fehlendem Nachweis ist die Kapitalertragsteuer nicht anzurechnen (§ 36 Absatz 2 Nummer 2 EStG)
Zuwendungen in diesem Sinne stellen in erster Linie Spenden an Empfänger im Sinne des § 10b Absatz 1 Satz 2 EStG dar. Es ist ohne Bedeutung, aus welchen Quellen die für die Spenden verwendeten Mittel stammen. Eine Mittelüberlassung liegt auch bei verdeckten Zuwendungen vor, zum Beispiel bei Zuwendungen ohne ausreichende Gegenleistung. Das gilt auch bei einer unentgeltlichen oder verbilligten Raumüberlassung und bei einer zinslosen oder zinsverbilligten Darlehensgewährung.
Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung
Zinsaufwendungen des laufenden Wirtschaftsjahres
Wenn in dem dem Organträger zugerechneten Einkommen der Organgesellschaften Zinsaufwendungen und Zinserträge im Sinne des § 4h Absatz 3 EStG enthalten sind, sind diese bei Anwendung des § 4h Absatz 1 EStG beim Organträger einzubeziehen(§ 15 Satz 1 Nummer 3 Satz 3 KStG). Dabei sind auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge zu berücksichtigen, die aufgrund von Darlehensverhältnissen zwischen Organträger und Organgesellschaften innerhalb des Organkreises geleistet wurden.
Zinserträge des laufenden Wirtschaftsjahres
Wenn in dem dem Organträger zugerechneten Einkommen der Organgesellschaften Zinsaufwendungen und Zinserträge im Sinne des § 4h Absatz 3 EStG enthalten sind,sind diese bei Anwendung des § 4h Absatz EStG beim Organträger einzubeziehen(§ 15 Satz 1 Nummer 3 Satz 3 KStG). Dabei sind auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge zu berücksichtigen, die aufgrund von Darlehensverhältnissen zwischen Organträger und Organgesellschaften innerhalb des Organkreises geleistet wurden.
Einlagen, die in diesem Wirschaftsjahr einkommensmindernd berücksichtig wurden
Im Falle des Wiederauflebens einer Forderung des Gesellschafters nach vorangegangenem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein ist der im Zeitpunkt des Verzichts werthaltige Teil in Zeile 33 des Vordrucks KSt 1 A und in Zeile 15 des Vordrucks KSt 1 F - 27/28 beziehungsweise Zeile 31 des Vordrucks KSt 1 F als Negativbetrag zu berücksichtigen
Bei fiktiver Kapitalherabsetzung durch Erwerb eigener Anteile
Für den Fall einer fiktiven Kapitalherabsetzung durch den Erwerb eigener Anteile - siehe Abschnitt D (Teilseite 4), Zeilen 14a fortfolgende.
Gilt entsprechend im Falle der Leistung einer Entschädigungszahlung bei der Einziehung eigener Anteile ohne einen vorangegangenen Erwerb. Ist bei der Einziehung nicht zugleich eine Kapitalherabsetzung erfolgt, so Ist Abschnitt I, Zeilen 41c bis 41e zusätzlich zu beachen.
zwei Kalender- oderWirtschaftsjahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden (§ 55 Absatz 1Nummer 5 Satz 3 AO). Ausnahmen von dem Gebot der zeitnahen Mittelverwendung enthalten die §§ 58 und 62 AO (siehe Hilfetexte "Rücklagen" bis "Stiftung").
Die Gründe für die Bildung eine Rücklage nach § 62 Absatz 1 Nummer AO hat die steuerbegünstigte Körperschaft dem zuständigen Finanzamt im Einzelnen darzulegen.

References: § 8
 §8
 § 8
 §35
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 8
 § 24
 § 25
 § 24
 § 20
 § 25
 § 24
 § 8
 § 233
 § 233
 § 4
 § 50
 § 26
 § 34
 § 10
 § 8
 § 8
 § 15
 § 8
 § 3
 § 3
 § 4
 § 7
 § 10
 § 11
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 62