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Timestamp: 2013-06-19 10:41:41+00:00

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Rechtsprechung: AG 2006, 41
Rechtsprechung BayObLG, 28.10.2005 - 3Z BR 71/00 Volltextver�ffentlichungen (3)
Barabfindung au�enstehender Aktion�re bei Beherrschungs- und Gewinnabf�hrungsvertrag: Ermittlung des Unternehmenswerts - Keine Ber�cksichtigung der �nderung von Bewertungsregeln im Rahmen eines Spruchverfahrens - Berechnung des Kapitalisierungszinssatzes: Ermittlung der Risikopr�mie mittels des Capital Asset Pricing Models (CAPM)?
AktG � 304 � 305 � 306 (a.F.)Richterliches Sch�tzungsermessen bei Bestimmung angemessener Aktion�rsabfindung - Bewertungsgrunds�tze in lang dauerndem Spruchstellenverfahren
Unternehmenswert im Spruchverfahren ist durch das Ertragswertverfahren zu ermitteln
Gerichte haben bei der Pr�fung der Angemessenheit einer Aktion�rs-Abfindung einen weiten Ermessensspielraum
LG N�rnberg-F�rth - 1 HKO 2574/89
BayObLG, 17.02.2006 - 3Z BR 71/00
BayObLG, 17.05.2006 - 3Z BR 71/00
DB 2006, 39
AG 2006, 41
Wird zitiert von ... (63) OLG Stuttgart, 26.10.2006 - 20 W 14/05 Aktienrechtliches Spruchverfahren: Erg�nzende Heranziehung der im Laufe des …Die ausgeschlossenen Minderheitsaktion�re haben einen Anspruch auf eine angemessene Barabfindung (�� 327 a Abs. 1 Satz 1, 327 b Abs. 1 Satz 1 AktG), die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung f�r seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen verschafft; die Entsch�digung muss deshalb dem vollen Wert seiner Beteiligung entsprechen (BVerfGE 14, 263, 284 = NJW 1962, 1667; BVerfG NJW 1999, 3769, 3770 = BVerfGE 100, 289; BGH NJW 2001, 2080, 2081 = BGHZ 147, 109; BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; BayObLG NZG 2006, 156;… H�ffer, AktG � 305 Rn. 18;… Bilda in M�nchener Kommentar AktG � 305 Rn. 59;… Koppensteiner in K�lner Kommentar � 305 AktG Rn. 50;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 3).Das bedeutet weder, dass das Gericht in jedem Fall eine v�llige und eigenst�ndige Neubewertung durchf�hren muss, noch muss dazu zwingend ein Sachverst�ndiger hinzugezogen werden (OLG Stuttgart AG 2006, 420, 422; BayObLG NZG 2003, 483, 484) oder eine Beweisaufnahme ohne sachlichen Grund auf s�mtliche tats�chlichen Detailfragen der Unternehmensbewertung erstreckt werden (BayObLG NZG 2006, 156, 157).F�r die Tatsachenfeststellung zur Unternehmensbewertung in Spruchverfahren ist � 287 Abs. 2 ZPO auch im Hinblick darauf anwendbar, dass jede Bewertung naturgem�� eine mit Unsicherheiten behaftete Sch�tzung und keine punktgenaue Messung sein kann und dass deshalb Aufwand, Kosten und Dauer des Verfahrens in einem angemessenen Verh�ltnis zum Erkenntnisgewinn liegen m�ssen (ausf�hrlich OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 9 und 10 f. mit weit. Nachw.; vgl. auch BGH NJW 2001, 2080, 2082 = BGHZ 147, 108; BayObLG NZG 2006, 156, 157;… H�ffer, AktG � 305 Rn. 17).Das Ertragswertverfahren ist als eine m�gliche Methode f�r die Unternehmensbewertung anerkannt (BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 8 f.; OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 745; BayObLGZ 2002, 400, 403 f.; BayObLG NZG 2006, 156; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; OLG Celle NZG 1998, 987; weit.Zwischen den Beteiligten streitig sind allerdings vor allem die f�r die Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes ma�geblichen Faktoren, die nach dem Bericht der Antragsgegnerin und nach dem Bericht der sachverst�ndigen Pr�ferin zu einem Kapitalisierungszinssatz von 7, 80% f�r Phase I und von 6, 80% f�r Phase II gef�hrt haben (allgemein zur Phasenmethode BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57; BayObLG NZG 2006, 156, 158; OLG D�sseldorf AG 2006, 287, 289; Gro�feld S. 93 f.;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 25 mit Berechnungsbeispiel).Die bisher ver�ffentlichten gerichtlichen Entscheidungen zur H�he des Kapitalisierungszinssatzes sind sehr heterogen, insbesondere beruhen sie teilweise auf unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen und beziehen sich auf unterschiedliche Stichtage (vgl. z.B. BGH NJW 2003, 3272 = BGHZ 156, 57: 9,5% f�r Juni 1992; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6: 7,8% f�r Dezember 2000; OLG Stuttgart NZG 2000, 744: 8% f�r Juni 1990; BayObLG NZG 2006, 156: 7% bzw. 7,7% f�r M�rz 1989; BayObLG AG 2002, 390: 7% f�r Mai 1989; BayObLG NJW-RR 1995, 1125: 5,5% f�r M�rz 1982; BayObLG WM 1996, 526: 5,5 % f�r M�rz 1982; OLC Celle NZG 1998, 987; 8,5% f�r M�rz 1989; OLD D�sseldorf AG 2006, 287: 7,5% f�r August 2000; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588; 9,5% f�r M�rz 1992; OLG D�sseldorf NZG 2000, 1079: 8% f�r Mai 1995; OLG Karlsruhe AG 2005, 46: 9% f�r M�rz 1990;… im Ergebnis OLG M�nchen Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05, juris Rn. 12, insoweit nicht in ZIP 2006, 1722 abgedruckt: 6,5% f�r Juni 2002; weit.In diesem Zusammenhang geht es im �brigen nicht um die bislang nicht h�chstrichterlich entschiedene Frage, ob im Laufe eines sich h�ufig �ber mehrere Jahre erstreckenden Spruchverfahrens st�ndig neue wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, neue Bewertungsmethoden oder neue Theorien ber�cksichtigt werden m�ssen oder d�rfen (Gro�feld NZG 2004, 74, 75 interpretiert die Entscheidung BGH NJW 2003, 3272 = BGHZ 156, 57 dahingehend, dass es bei der alten Methode bleibt; Wasmann-Gayk BB 2005, 955, 957 verweisen hingegen auf BGH NJW 2001, 2080 = BGHZ 147, 108, wo der Stichtag vor Verabschiedung des IDW S 1 vom 28.06.2000 lag; in der Pr�ambel der Neufassung des IDW S 1 vom 18.10.2005 und des Entwurfs vom 09.12.2004 wird vorbehaltlich der k�rperschaftssteuerrechtlichen �nderungen von der r�ckwirkenden Anwendbarkeit in laufenden Verfahren ausgegangen; kritisch zur Empfehlung des HFA Gro�feld-St�ver-T�nnes BB-Spezial 7/2005, 2; ablehnend zu wechselnden Bewertungsmethoden in einem laufenden Spruchverfahren BayObLG NZG 2006, 156, 157).Dies k�nnte in der Tat zu einer aus rechtsstaatlichen Gr�nden nicht hinnehmbaren Verfahrensverz�gerung f�hren (vgl. BayObLG NZG 2006, 156, 157).Unbeschadet der Frage der Anwendbarkeit von Art. 170 EGBGB (vgl. BayObLG NZG 2006, 156, 157) auf in die in dem IDW-Standard genannten Bewertungskriterien, die keine Rechtsnormen darstellen, sondern nur die Expertenauffassung aus dem Kreis der Wirtschaftspr�fer wiedergeben, sind gerade angesichts des Stichtagsprinzips verbesserte Sch�tzmethoden und Erkenntnism�glichkeiten zu einzelnen Parametern, die zum Stichtag bereits angelegt waren, zu ber�cksichtigen.Dann spielt das ma�gebliche Argument des BayObLG (NZG 2006, 156, 157), dass Spruchverfahren nach Art. 6 EMRK in einem angemessenen Zeitraum zu einer Entscheidung f�hren m�ssen (vgl. dazu Europ�ischer Gerichtshof f�r Menschenrechte, Urteil vom 20.02.2003 im Verfahren 44324/98 und Urteil vom 04.12.2003 im Verfahren 68103/01) und deshalb im Laufe eines Spruchverfahrens nicht st�ndig immer wieder neuen Erkenntnissen der Wirtschaftswissenschaften (die sich aber immer auf Prognosen beziehen) gefolgt werden kann, keine entscheidende Rolle.In der Rechtsprechung sind Risikozuschl�ge in unterschiedlicher H�he anerkannt worden (von BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57 wurden 3% nicht beanstandet; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 595 mit Marktrisikopr�mie von 4% und einem Beta-Faktor von 1, 02, woraus sich ein Risikozuschlag von 4, 1% ergibt; nach OLG D�sseldorf AG 2006, 287 Marktrisikopr�mie von 5% nicht zu beanstanden, wegen Beta-Faktor 0, 3 aber Risikozuschlag von lediglich 1, 5%; nach BayObLG NZG 2006, 156, 159 sind Risikozuschl�ge von �ber 2% besonders begr�ndungsbed�rftig; �hnlich im Ergebnis OLG M�nchen, Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05 mit Risikozuschlag wie in Vorinstanz von 1, 5%, insoweit nicht in ZIP 2006, 1772 abgedruckt), teilweise wurden Risikozuschlag und Inflationsabschlag gegeneinander verrechnet (nach OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747 und OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 10 eine Frage der Vorgehensweise des Gutachters), teilweise aber auch f�r unbegr�ndet erachtet (nach OLG Celle NZG 1998, 987, 988 Risikozuschlag von 2, 4% nicht anzusetzen, sondern bereits bei der Ermittlung des nachhaltigen Unternehmensertrags zu ber�cksichtigen;… kritisch auch Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 68; zur Rechtsprechung Gro�feld S. 129 f.).Es kommt nicht darauf an, wirtschaftswissenschaftliche Modelle abstrakt auf ihre Tauglichkeit zu �berpr�fen, sondern zeitnah (vgl. BayObLG NZG 2006, 156, 157) �ber eine angemessene Abfindung zu befinden; damit bleibt nur der rechtliche Weg einer Sch�tzung nach � 287 Abs. 2 ZPO (vgl. auch Gro�feld-St�ver BB 2004, 2799, 2802).Die Entscheidung BayObLG NZG 2006, 156, 159, die Risikozuschl�ge von �ber 2% f�r besonders begr�ndungsbed�rftig h�lt, ist noch auf der Grundlage des HFA 2/1983 ergangen und deshalb nicht �bertragbar, zumal sich hier die Marktrisikopr�mie von 4, 5% bei einer Nachsteuerbetrachtung mit einem typisierten Steuersatz von 35% ( dazu unten c) noch auf unter 3 % reduziert.d) Bei der streitigen H�he des Abzugs eines Wachstumsabschlags (vgl. dazu BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57; BayObLG NZG 2006, 156, 159;… Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 67 a/b;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 23; Gro�feld S. 143 f.; IDW S 1 Tz. 104; offen gelassen in OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747) f�r die Phase II folgt der Senat dem Landgericht, das einen Wachstumsabschlag in H�he von 1% anerkannt hat.Der Substanzwert des nicht betriebsnotwendigen Verm�gens ist zus�tzlich zugunsten der Minderheitsaktion�re zu ber�cksichtigen (OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 745; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1127, 1130; BayObLG NZG 2006, 156, 159;… Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 72 ff.;… Koppensteiner in K�lner Kommentar � 305 AktG Rn. 82 f.;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 42 ff.; Gro�feld S. 168 ff.).
OLG Stuttgart, 16.02.2007 - 20 W 6/06 Vorlage zum BGH: Ma�geblicher Zeitpunkt f�r die Bestimmung des B�rsenwertes von …Au�erdem sei die vom Landgericht angenommene Marktrisikopr�mie von 5%, die auf der nicht sachgerechten Studie von Prof. S. beruhe, zu hoch; angemessen sei lediglich eine Marktrisikopr�mie von maximal 2%, wie das Bayerische Oberste Landesgericht im Beschluss vom 28.10.2005 (NZG 2006, 156) zutreffend entschieden habe.Die ausgeschlossenen Minderheitsaktion�re haben einen Anspruch auf eine angemessene Barabfindung (�� 327 a Abs. 1 Satz 1, 327 b Abs. 1 Satz 1 AktG), die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung f�r seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen verschafft; die Entsch�digung muss deshalb dem vollen Wert seiner Beteiligung entsprechen (BVerfGE 14, 263, 284 = NJW 1962, 1667; BVerfG NJW 1999, 3769, 3770 = BVerfGE 100, 289; BGH NJW 2001, 2080, 2081 = BGHZ 147, 109; BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; BayObLG NZG 2006, 156;… H�ffer, AktG, � 305 Rn. 18;… Bilda in M�nchener Kommentar AktG � 305 Rn. 59;… Koppensteiner in K�lner Kommentar � 305 AktG Rn. 50;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 3).Das Ertragswertverfahren, das als eine m�gliche Methode f�r die Unternehmensbewertung anerkannt ist (BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 8 f.; OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 745; BayObLGZ 2002, 400, 403 f.; BayObLG NZG 2006, 156; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; OLG Celle NZG 1998, 987; weit.Die Antragsgegnerin hat in dem �bertragungsbericht (S. 17; ebenso S. 7/8 des Berichts der sachverst�ndigen Pr�fer) einen Kapitalisierungszinssatz von 4, 60% f�r die Phase I und von 3, 60% f�r die Phase II (allgemein zur Phasenmethode BGH NJW 2003, 3272, 3273; BayObLG NZG 2006, 156, 158; OLG D�sseldorf AG 2006, 287, 289; Gro�feld S. 93 f.;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 25) zugrunde gelegt nach folgender Berechnungsweise:.Die bisher ver�ffentlichten gerichtlichen Entscheidungen zur H�he des Kapitalisierungszinssatzes sind sehr heterogen, insbesondere beruhen sie teilweise auf unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen und beziehen sich auf unterschiedliche Stichtage (vgl. z.B. BGH NJW 2003, 3272: 9,5% f�r Juni 1992; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6: 7,8% f�r Dezember 2000; OLG Stuttgart NZG 2000, 744: 8% f�r Juni 1990; BayObLG NZG 2006, 156: 7% bzw. 7,7% f�r M�rz 1989; BayObLG AG 2002, 390: 7% f�r Mai 1989; BayObLG NJW-RR 1995, 1125: 5,5% f�r M�rz 1982; BayObLG WM 1996, 526: 5,5 % f�r M�rz 1982; OLG Celle NZG 1998, 987; 8,5% f�r M�rz 1989; OLD D�sseldorf AG 2006, 287: 7,5% f�r August 2000; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588; 9,5% f�r M�rz 1992; OLG D�sseldorf NZG 2000, 1079: 8% f�r Mai 1995; OLG Karlsruhe AG 2005, 46: 9% f�r M�rz 1990;… im Ergebnis OLG M�nchen Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05, juris Rn. 12, insoweit nicht in ZIP 2006, 1722 abgedruckt: 6,5% f�r Juni 2002; weit.In der Rechtsprechung sind Risikozuschl�ge in unterschiedlicher H�he anerkannt worden (von BGH NJW 2003, 3272, 3273 wurden 3% nicht beanstandet; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 595 mit Marktrisikopr�mie von 4% und einem Beta-Faktor von 1, 02, woraus sich ein Risikozuschlag von 4, 1% ergibt; nach OLG D�sseldorf AG 2006, 287 Marktrisikopr�mie von 5% nicht zu beanstanden, wegen Beta-Faktor 0, 3 aber Risikozuschlag von lediglich 1, 5%; nach BayObLG NZG 2006, 156, 159 sind Risikozuschl�ge von �ber 2% besonders begr�ndungsbed�rftig; �hnlich im Ergebnis OLG M�nchen, Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05 mit Risikozuschlag wie in Vorinstanz von 1, 5%, insoweit nicht in ZIP 2006, 1772 abgedruckt; OLG M�nchen…, Beschluss vom 30.11.2006 im Verfahren 31 Wx 59/06, juris Rz. 34, mit Risikozuschlag von 2, 5%), teilweise wurden Risikozuschlag und Inflationsabschlag gegeneinander verrechnet (nach OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747 und OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 10 eine Frage der Vorgehensweise des Gutachters), teilweise aber auch f�r unbegr�ndet erachtet (nach OLG Celle NZG 1998, 987, 988 Risikozuschlag von 2, 4% nicht anzusetzen, sondern bereits bei der Ermittlung des nachhaltigen Unternehmensertrags zu ber�cksichtigen;… kritisch auch Emmerich-Habersack, � 305 AktG, Rn. 68; zur Rechtsprechung Gro�feld S. 129 f.).Der Wachstumsabschlag (vgl. dazu BGH NJW 2003, 3272, 3273; BayObLG NZG 2006, 156, 159;… Emmerich-Habersack, � 305 AktG, Rn. 67 a/b;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 23; Gro�feld S. 143 f. und S. 149 f.; offen gelassen in OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747) hat die Funktion, in dieser Phase die zu erwartenden Ver�nderungen der �bersch�sse abzubilden, die bei der nominalen Betrachtung im Ausgangspunkt unver�ndert aus dem letzten Planjahr abgeleitet werden.Wie der Senat in dem Beschluss vom 26.10.2006 (NZG 2007, 112, 116) ausgef�hrt hat, ist zwar bislang nicht h�chstrichterlich gekl�rt, ob im Laufe eines sich h�ufig �ber mehrere Jahre erstreckenden Spruchverfahrens st�ndig neue wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, neue Bewertungsmethoden oder neue Theorien ber�cksichtigt werden m�ssen oder d�rfen (Gro�feld NZG 2004, 74, 75 interpretiert die Entscheidung BGH NJW 2003, 3272 = BGHZ 156, 57 dahingehend, dass es bei der alten Methode bleibt; Wasmann/Gayk BB 2005, 955, 957 verweisen hingegen auf BGH NJW 2001, 2080 = BGHZ 147, 108, wo der Stichtag vor Verabschiedung des IDW S 1 vom 28.06.2000 lag; in der Pr�ambel der Neufassung des IDW S 1 vom 18.10.2005 und des Entwurfs vom 09.12.2004 wird vorbehaltlich der k�rperschaftssteuerrechtlichen �nderungen von der r�ckwirkenden Anwendbarkeit in laufenden Verfahren ausgegangen; kritisch zur Empfehlung des HFA Gro�feld/St�ver/T�nnes BB-Spezial 7/2005, 2; ablehnend zu wechselnden Bewertungsmethoden in einem laufenden Spruchverfahren BayObLG NZG 2006, 156, 157 und OLG M�nchen…, Beschluss vom 30.11.2006 im Verfahren 31 Wx 59/06, juris Rz. 25).Ein u.U. mehrfacher Methodenwechsel k�nnte in der Tat zu einer aus rechtsstaatlichen Gr�nden nicht hinnehmbaren Verfahrensverz�gerung f�hren (vgl. BayObLG NZG 2006, 156, 157).Unbeschadet der Frage der Anwendbarkeit von Art. 170 EGBGB (vgl. BayObLG NZG 2006, 156, 157) auf in die in dem IDW-Standard genannten Bewertungskriterien, die keine Rechtsnormen darstellen, sondern nur die Expertenauffassung aus dem Kreis der Wirtschaftspr�fer wiedergeben, sind gerade angesichts des Stichtagsprinzips verbesserte Sch�tzmethoden und Erkenntnism�glichkeiten zu einzelnen Parametern, die zum Stichtag bereits angelegt waren, zu ber�cksichtigen.
OLG M�nchen, 17.07.2007 - 31 Wx 60/06 Berechnung und Ausgleich der Abfindungsanspr�che bei MinderheitsgesellschaftenNachdem auch das gutachtliche Ergebnis letztlich nur eine Sch�tzung des Unternehmenswerts darstellt, m�ssen es die Verfahrensbeteiligten hinnehmen, dass eine Bandbreite von unterschiedlichen Werten als angemessene Abfindung existiert (vgl. OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/43) und das erkennende Gericht unter Ber�cksichtigung aller ma�geblichen Umst�nde (vgl. BGH NJW-RR 2002, 166/167;… Thomas/Putzo ZPO 27. Aufl. � 287 Rn. 10) hieraus einen Wert festsetzt.Zwar bestehen keine rechtlichen Hinderungsgr�nde, f�r die beiden Planungsphasen unterschiedliche Basiszinss�tze zu verwenden (vgl. BayObLG AG 2006, 41/44).Der Ansatz eines Risikozuschlags zur Abgeltung des sich im Vergleich zu den Ertr�gen aus �ffentlichen Anleihen aus unternehmerischer Bet�tigung ergebenden zus�tzlichen Risikos ist im Grundsatz anerkannt (vgl. BGHZ 156, 57/63; BayObLG AG 2006, 41/44; OLG Stuttgart AG 2007, 128/133; OLG M�nchen ZIP 2007, 375/378; OLG D�sseldorf AG 2004, 324/329), aber nicht unbestritten (…vgl. Gro�feld Unternehmens- und Anteilsbewertung 4. Aufl. S. 125 f m.w.N).Demgegen�ber folgt der Senat insbesondere bei Sachverhalten, die noch nicht unter den Anwendungsbereich der Bewertungsvorschriften IDW S 1 vom 18.10.2005 fallen, weiterhin der Auffassung, wonach Risikozuschl�ge abweichend von 2 % einer besonderen Begr�ndung bed�rfen (BayObLG AG 2006, 41/44; OLG M�nchen AG 2007, 287/290;OLG M�nchen AG 2007, 411/412).c) Zur Ermittlung einer angemessenen Abfindung ist es ferner gerechtfertigt, f�r den Zeitraum der ewigen Rente einen Wachstumsabschlag vorzusehen (vgl. BayObLG AG 2006, 41/44; OLG Stuttgart AG 2007, 128/135; IDW S1 Tz. 107).Die Ber�cksichtigung pers�nlicher Steuern bei der Bewertung des nicht betriebsnotwendigen Verm�gens ist in Literatur und Rechtsprechung strittig (vgl. BayObLG AG 2006, 41/44; Gro�feld S. 172 f.).Nach herrschender Rechtsprechung sind Verm�genswerte, die auf den Ertrag keinen Einfluss haben, grunds�tzlich nicht in die Berechnung des Ausgleichs mit einzubeziehen (BGHZ 156, 57/64; OLG M�nchen AG 2007, 287/291; BayObLG AG 2006, 41/45; OLG Stuttgart AG 2004, 43;… a.A. Simon/Leverkus SpruchG Anh. zu � 11 Rn. 24).Dabei handelt es sich genau genommen um eine Umwandlung von nicht betriebesnotwendigem Verm�gen in Finanzmittel, welche stets die Vermutung der Betriebsnotwendigkeit f�r sich haben (BayObLG AG 2006, 41/44).
OLG M�nchen, 26.10.2006 - 31 Wx 12/06 Barabfindung der Minderheitsaktion�re nach Ertragswert des Unternehmens bei …Bei der Bemessung des Ausgleichs wird n�mlich das nicht betriebsnotwendige Verm�gen nicht ber�cksichtigt (vgl. BGHZ 156, 57/61; BayObLG AG 2002, 390/391; BayObLG AG 2006, 41/45).Dem Gericht kommt somit die Aufgabe zu, unter Anwendung anerkannter betriebswirtschaftlicher Methoden den Unternehmenswert, der Grundlage f�r die Abfindung ist, im Wege der Sch�tzung nach � 287 Abs. 2 ZPO zu bestimmen (BGH ZIP 2001, 734/736; OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41).Der Kapitalisierungszinssatz kann aus den Elementen Basiszinssatz, Risikozuschlag und Wachstumsabschlag unter Ber�cksichtigung der pauschalierten pers�nlichen Steuern der Anteilseigner abgeleitet werden (vgl. BayObLG AG 2006, 41/42; OLG Karlsruhe AG 2005; 45/47; OLG D�sseldorf NZG 2000, 693/695 f.; IDW S. 1 Tz. 91 ff, 122).Der Ansatz eines Risikozuschlags ist zwar nicht unumstritten (…vgl. Gro�feld Unternehmens- und Anteilsbewertung 4. Aufl. S. 125 f. m.w.N.), aber weitgehend anerkannt (vgl. BayObLG AG 2006, 41/43; DB 2002, 36/37; OLG D�sseldorf AG 2004, 324/329; NZG 2000, 693/696).Auch die Ermittlung der Marktrisikopr�mie nach dem CAPM (Capital Asset Pricing Model) l�sst aber erhebliche Ermessensspielr�ume und kann nicht zu einer mathematisch exakten Bemessung der Risikopr�mie f�hren (vgl. BayObLG AG 2006, 41/43).Er schlie�t sich der Rechtsprechung des BayObLG an, wonach Abweichungen von dem regelm��ig f�r sachgerecht erachteten Wert eines Risikozuschlags von 2 % einer besonderen Begr�ndung bed�rfen (vgl. BayObLG AG 2006, 41/44).Denn es ist zu ber�cksichtigen, dass die angemessene Barabfindung niemals ein exakter Wert sein kann, sondern im Wege der Sch�tzung nach � 287 Abs. 2 ZPO unter Ber�cksichtigung aller einschl�gigen Parameter festgelegt werden muss (vgl. BayObLG AG 2006, 41/42; OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714).
OLG M�nchen, 19.10.2006 - 31 Wx 92/05 Zul�ssigkeit der sofortigen Beschwerde im Spruchverfahren - Berechnung des …Dem Gericht kommt somit die Aufgabe zu, unter Anwendung anerkannter betriebswirtschaftlicher Methoden den Unternehmenswert, der Grundlage f�r die Abfindung ist, im Wege der Sch�tzung nach � 287 Abs. 2 ZPO zu bestimmen (BGH ZIP 2001, 734/736; OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41).Der Kapitalisierungszinssatz kann aus den Elementen Basiszinssatz, Risikozuschlag und Wachstumsabschlag unter Ber�cksichtigung der pauschalierten pers�nlichen Steuern der Anteilseigner abgeleitet werden (vgl. BayObLG AG 2006, 41/42; OLG Karlsruhe AG 2005; 45/47; OLG D�sseldorf NZG 2000, 693/695 f.; IDW S. 1 Tz. 91 ff, 122).Der Ansatz eines Risikozuschlags ist zwar nicht unumstritten (…vgl. Gro�feld, Unternehmens- und Anteilsbewertung 4. Aufl. S. 125f. m.w.N.), aber weitgehend anerkannt (vgl. BayObLG AG 2006, 41/43; DB 2002, 36/37; OLG D�sseldorf AG 2004, 324/329; NZG 2000, 693/696).Auch die Ermittlung der Marktrisikopr�mie nach dem CAPM (Capital Asset Pricing Model) l�sst aber erhebliche Ermessensspielr�ume und kann nicht zu einer mathematisch exakten Bemessung der Risikopr�mie f�hren (vgl. BayObLG AG 2006, 41/43).Er schlie�t sich der Rechtsprechung des BayObLG an, wonach Abweichungen von dem regelm��ig f�r sachgerecht erachteten Wert eines Risikozuschlags von 2 % einer besonderen Begr�ndung bed�rfen (vgl. BayObLG AG 2006, 41/44).Denn es ist zu ber�cksichtigen, dass die angemessene Barabfindung niemals ein exakter Wert sein kann, sondern im Wege der Sch�tzung nach � 287 Abs. 2 ZPO unter Ber�cksichtigung aller einschl�gigen Parameter festgelegt werden muss (vgl. BayObLG AG 2006, 41/42; OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714).Desgleichen muss die gesetzlich bestimmte H�he des Solidarit�tszuschlags ber�cksichtigt werden (BayObLG AG 2006, 41/45).
OLG Karlsruhe, 16.07.2008 - 12 W 16/02 Ermittlung des Unternehmenswerts im Spruchverfahren8 Bayr. ObLG AG 2006, 41 (…Rn. 17).34 Zum Meinungsstand in Rspr. und Lit.: Siehe OLG Stuttgart AG 2007, 128 , Rn. 43 sowie BayObLG AG 2006, 41 (…Rn. 20, 21).36 OLG Stuttgart ZIP 2004, 712 ; BayObLG AG 2006, 41.45 OLG Stuttgart AG 2007, 128 (…Rn. 46 ff); Bayr. ObLG AG 2006, 41 (…Rn. 20 ff) und AG 2003, 329 (…Rn. 97;… Rieger, aaO., Anh. � 11 Rn. 21; Peem�ller, Praxishandbuch der Unternehmensbewertung, 3. Aufl., S. 239 Rn. 130.47 Bayr. ObLG - AG 2006, 41 - hat die Anwendung des CAPM abgelehnt: Es ging um eine Unternehmensbewertung aus dem Jahre 1989 und die Anwendung von HFA 2/1983 oder ... S1 vom 28.06.2000 und damit erst viel sp�ter entwickelten Unternehmensbewertungsstandards.51 Bayr.ObLG AG 2006, 41 (Rn. 22);… OLG M�nchen BB 2008, 1056 (Rn. 28 ff).
OLG M�nchen, 30.11.2006 - 31 Wx 59/06 Anwendung von Bewertungsgrunds�tzen f�r Zeitr�ume vor deren Inkrafttreten - …Nachdem auch das gutachtliche Ergebnis letztlich nur eine Sch�tzung des Unternehmenswerts darstellt, m�ssen es die Verfahrensbeteiligten hinnehmen, dass eine Bandbreite von unterschiedlichen Werten als angemessene Abfindung existiert (vgl. OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/43) und das erkennende Gericht unter Ber�cksichtigung aller ma�geblichen Umst�nde (vgl BGH NJW-RR 2002, 166/167;… Thomas/Putzo ZPO 27. Aufl. � 287 Rn. 10) hieraus einen Wert festsetzt.Die sich somit allein durch Zeitablauf f�r die au�enstehenden Aktion�re ergebende Verschlechterung w�rde eine Beeintr�chtigung ihrer Rechte darstellen, welche sich aus dem als Vertrag zugunsten Dritter anzusehenden Beherrschungs- und Gewinnabf�hrungsvertrag bzw. aus dem gesetzlichen Anspruch auf Abfindung (vgl. hierzu BGHZ 135, 374/380) ergeben (vgl. BayObLG AG 2006, 41/43).Auch wenn es sich bei den Bewertungsgrunds�tzen nicht um Rechtsnormen handelt, w�re ein R�ckgriff auf grundlegend neue Methoden zur Bemessung des Risikozuschlags, die zum Zeitpunkt der Begr�ndung des gesetzlichen Schuldverh�ltnisses zwischen Antragstellern und Antragsgegner noch nicht absehbar waren, nicht rechtlich einwandfrei (BayObLG AG 2006, 41/43; a.A.: Lenz WPg 2006, 1160/1167).Als betriebsnotwendiges Verm�gen sind diejenigen Verm�gens- und Schuldposten anzusehen, die ein Unternehmen zur Erzielung finanzieller �bersch�sse ben�tigt (vgl. BayObLG AG 2006, 41/44).Desgleichen muss die gesetzlich bestimmte H�he des Solidarit�tszuschlags ber�cksichtigt werden (BayObLG AG 2006, 41/45).
LG Frankfurt/Main, 14.09.2009 - 5 O 203/07 Nachdem auch das Ergebnis auf Grund der verschiedenen Ungenauigkeiten und subjektiver Einsch�tzungen der Bewerter (…vgl. hierzu im Einzelnen Kammerbeschluss v. 13.3.2009 - 3-05 O 57/06 - a.a.O.) letztlich nur eine Sch�tzung des Unternehmenswerts darstellt, m�ssen es die Verfahrensbeteiligten hinnehmen, dass eine Bandbreite von unterschiedlichen Werten als angemessene Abfindung existiert (vgl. OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/43) und das erkennende Gericht unter Ber�cksichtigung aller ma�geblichen Umst�nde (vgl. BGH NJW-RR 2002, 166/167) hieraus einen Wert festsetzt.Es kann hier dahingestellt bleiben, ob das CAPM (bzw. TAX-CAPM) Modell (zur Kritik vgl.BayObLG NZG 2006, 156, 157; Erdmann in Bewertungspraktiker 2/2006 S. 8; Glei�ner in Newsletter 1/06 Private Equity S. 4 zur 6. Handelsblatt Jahrestagung 2006; Gro�feld DB 2004, 2799, 2809 m. w. Nachw.; B�cking/Nowack DB 1998, 685) �berhaupt grunds�tzlich zu objektivierten Zuschl�gen f�hren kann, oder ob es nicht sachgerechter w�re, das Risiko allein im Nenner der Bewertungsformel (d.h. bei der Planung) zu ber�cksichtigen.Bei der Feststellung der Marktrisikopr�mie h�ngt das Ergebnis immer vom subjektiv gew�hlten Marktindex und vom Beobachtungszeitraum ab (vgl. hierzu OLG M�nchen Beck RS 2009, 21658;… Kammerbschluss vom 13.3.2009 � 3-05 O 57/06 � a.a.O.), Gegen die Verwendung der CAPM-Modelle spricht vorliegend zun�chst neben den grunds�tzlichen Bedenken der Anwendung dieses Modells bei der Unternehmensbewertung (vgl. BayObLG NZG 2006, 156, 157; OLG M�nchen ZIP 2007, 375; OLG M�nchen Beck RS 2009, 21658; LG Dortmund ZIP 2007, 2027;… Kammerbeschluss v. 13.3.2009 � 3-05 O 57/06 a. a. O.;… Gro�feld, Recht der Unternehmensbewertung, 5.Aufl., Rz. 780 ff;… Ballwieser, Unternehmensbewertung, 2. Aufl., S. 93 ff; Erdmann in Bewertungspraktiker 2/2006 S. 8; Glei�ner in Newsletter 1/06 Private Equity S. 4 zur 6. Handelsblatt Jahrestagung 2006; Gro�feld DB 2004, 2799, 2809 m. w. Nachw.; B�cking/Nowack DB 1998, 68; Fama, E.;… French, K. (1992): The Cross-Section of Expected Stock Returns, in: Journal of Finance, 47, S. 427�465.; Fama, E., French, K., (1993): Common risk factors in the returns on stocks and bonds.Der Kammer ist bewusst, dass eine Festlegung hier daher in gewisser Weise pauschal erfolgen muss (vgl. BayObLG NZG 2006, 156;… OLG M�nchen a.a.O.;… LG Dortmund a.a.O.; Kammerbeschl�sse vom 2.5.2006 � 3-05 O 153/04 � AG 2007, 42; v. 13.6.2006 - 3-05 O 110/04 � v. 4.7.2007 - 3-05 O 52/05 � und vom 13.11.2007 - 3-05 O 174/04 � a.a.O.).Daher muss auch die gesetzlich bestimmte H�he des Solidarit�tszuschlags ber�cksichtigt werden (vgl. BayObLG, NZG 2006, 156 = AG 2006, 41).
OLG Frankfurt, 26.08.2009 - 5 W 35/09 Squeeze-Out: Angemessenheit einer BarabfindungNachdem die Feststellung des Unternehmenswertes zu einem bestimmten Zeitpunkt damit auch durch fundamental analytische Methoden nicht punktgenau m�glich ist, es vielmehr stets eine Spannbreite in Betracht kommender Werte gibt und es sich �berdies um die Ermittlung eines fiktiven Wertes handelt, ist die richterliche Sch�tzung nach � 287 Abs. 2 ZPO letztlich entscheidend f�r die Bestimmung der angemessenen Abfindung (vgl. OLGR M�nchen 2008, 446; BayObLG, NZG 2006, 156; OLG Stuttgart, ZIP 2004, 712).Insoweit folgt der Senat der Auffassung des Oberlandesgerichts Stuttgart, wonach das Gericht in einem laufenden Spruchverfahren zwar nicht grunds�tzlich gehindert ist, eine fr�here Unternehmensbewertung im Licht neuerer Erkenntnisse zu �berpr�fen, es jedoch derartigen ver�nderten Auffassungen nicht folgen muss (vgl. OLG Stuttgart, NZG 2007, 112, 116; generell gegen eine Anwendung neuer Standards im Rahmen laufender Spruchverfahren BayObLG, NZG 2006, 156, 157; �hnlich OLG M�nchen…, Beschluss vom 30.11.2006 - 31 Wx 59/06 -, Juris Rdn. 23 ff.; aA im Wesentlichen OLG Celle…, Beschluss vom 19.04.2007 - 9 W 53/06 - Juris Rdn. 28; D�rschell/Franken, DB 2005, 2257; Wasmann/Gayk, BB 2005, 55; (unterschiedlich) differenzierend Bungert, WPg 2008, 811; Lenz, WPg 2006, 1160).Ob bei der Beantwortung der Frage, welcher Standard heranzuziehen ist, dem Rechtsgedanken des Art. 170 EGBGB, wonach ein Schuldverh�ltnis nach seinen Voraussetzungen, seinem Inhalt und seinen Wirkungen dem Recht untersteht, das zum Zeitpunkt seiner Entstehung gilt (vgl. dazu BayObLG, NZG 2006, 156, 157), eine wesentliche Rolle zukommt, mag bezweifelt werden, weil - wie bereits dargelegt - es sich bei den Bewertungsstandards um keine Rechtsnormen handelt.Dieses Ziel w�re kaum zu erreichen, sofern es allein aufgrund eines ge�nderten IDW-Standards zu einer umfassenden Neubegutachtung kommen m�sste (vgl. OLG Stuttgart, NZG 2007, 112, 116; BayObLG, NZG 2006, 156, 157; einschr�nkend Bungert, WPg 2008, 811, 816).Vielmehr gibt es immer eine Bandbreite m�glicher Werte, die jeweils auf verschiedenen Annahmen und Konventionen beruhen (vgl. BayObLG NZG 2006, 156).
OLG M�nchen, 26.07.2007 - 31 Wx 99/06 Angemessenheit der Abfindung ist Rechtfrage und unterliegt der vollen …Tats�chlich ist es so, bedingt durch die Besonderheiten der Berechnung �ber die Festlegung eines Unternehmenswerts zum Stichtag, dass eine Bandbreite von unterschiedlichen Werten als angemessene Abfindung existiert (OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/43; OLG M�nchen AG 2007, 411/412).Den Gerichten des Spruchverfahrens kommt, wenn der B�rsenkurs keinen Wert vorgibt, die Aufgabe zu, aus der Bandbreite m�glicher Werte unter Ber�cksichtigung aller ma�geblichen Umst�nde einen Wert hieraus festzusetzen (vgl. OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/43; OLG M�nchen AG 2007, 411/412).Somit ist es Aufgabe der Gerichte, die einzelnen Parameter, welche f�r die Angemessenheit der Abfindung einschl�gig sind, unter Anwendung des er�ffneten Sch�tzungsermessens (vgl. OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/42; OLG M�nchen AG 2007, 411/412) rechtlich zu bewerten und festzulegen (vgl. BayObLG AG 1996, 176/178; OLG M�nchen Beschluss vom 10.5.2007 - 31 Wx 119/06; KK-SpruchG/Riegger Anh. zu � 11 Rn.1).Aufgabe des Gerichts im Rahmen eines Spruchverfahren ist es, unter Anwendung anerkannter betriebswirtschaftlicher Methoden den Unternehmenswert zu bestimmen (BGH ZIP 2006, 734/736; OLG Stuttgart ZIP 2004, 712/714; BayObLG AG 2006, 41/43; OLG M�nchen AG 2007, 287/288).
OLG Stuttgart, 14.10.2010 - 20 W 16/06 Unternehmensverschmelzung: �berpr�fung der Angemessenheit des …
OLG Stuttgart, 19.01.2011 - 20 W 3/09 Aktienrechtliches Spruchverfahren: Gerichtliche Bestimmung der Barabfindung …
LG Frankfurt/Main, 13.03.2009 - 5 O 57/06 Spruchverfahren: Anspruch auf bare Zuzahlung aufgrund der Unangemessenheit eines …
OLG Stuttgart, 19.01.2011 - 20 W 2/07 Aktienrechtliches Spruchverfahren: Heranziehung der zum Entscheidungszeitpunkt …
OLG M�nchen, 02.04.2008 - 31 Wx 85/06 Aktienrechtliches Spruchverfahren zur Ermittlung der angemessenen Barabfindung …
OLG Stuttgart, 08.03.2006 - 20 W 5/05 Unternehmensverschmelzung: Angemessenheit des Umtauschverh�ltnisses
OLG M�nchen, 10.05.2007 - 31 Wx 119/06 Erh�hung der Barabfindung durch Hauptaktion�r als Gegenstand des Spruchverfahrens …
OLG Stuttgart, 18.12.2009 - 20 W 2/08 Beherrschungs- und Gewinnabf�hrungsvertrag: Berechnung des B�rsenwertes zur …
OLG Stuttgart, 19.03.2008 - 20 W 3/06 Spruchstellenverfahren: Antragsberechtigung bei Ver�u�erung von Anteilen nach …
OLG Stuttgart, 17.03.2010 - 20 W 9/08 Barabfindung im Rahmen eines Squeeze-Out: Prognose k�nftiger Ertr�ge bei einer …
OLG M�nchen, 31.03.2008 - 31 Wx 88/06 Aktienrechtliches Spruchverfahren zur angemessenen Barabfindung au�enstehender …
OLG Koblenz, 05.04.2007 - 6 U 342/04 Wirksamkeit der Ver�u�erung von Unternehmensbestandteilen zu einem nicht dem Wert …
OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 20 W 9/06 Spruchverfahren au�enstehender Aktion�re nach Unternehmensvertrag: …
OLG Stuttgart, 17.10.2011 - 20 W 7/11 Unternehmensbewertung; Ertragswertverfahren; Tax-CAPM; Marktrisikopr�mie; …
OLG M�nchen, 11.07.2006 - 31 Wx 41/05 Bemessung der Barabfindung nach einem Squeeze-out - Verg�tung des Vertreters …
OLG M�nchen, 14.07.2009 - 31 Wx 121/06 (Aktienrechtliches Spruchverfahren: Barabfindung bei Ausschluss von …
OLG Stuttgart, 03.04.2012 - 20 W 6/09 Zul�ssigkeit eines Spruchverfahrens auf Antrag eines au�enstehenden Aktion�rs mit …
OLG Frankfurt, 26.08.2009 - 5 W 49/09 OLG Frankfurt, 15.02.2010 - 5 W 52/09 Aktienrecht: Auswirkung des Squeeze-out auf das Spruchverfahren
OLG Stuttgart, 03.04.2012 - 20 W 7/09 Ber�cksichtigung des unternehmenseigenen Betafaktors bei der …
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OLG D�sseldorf, 29.09.2010 - 26 W 4/09 OLG Frankfurt, 30.03.2009 - 20 W 101/04 Squeeze-out: Bestimmung der Barabfindung
OLG Frankfurt, 08.10.2009 - 20 W 210/05 Spruchverfahren: Bestimmung der Angemessenheit der Barabfindung bzw. des …
OLG Frankfurt, 17.11.2009 - 20 W 412/07 Squeez-out: Festsetzung der angemessenen Ausgleichszahlung und Abfindung f�r …
LG D�sseldorf, 11.01.2012 - 33 O 137/07 LG D�sseldorf, 13.12.2011 - 33 O 92/07 LG D�sseldorf, 13.12.2011 - 33 O 132/06 Was ist dejure.org?

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