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Timestamp: 2017-09-24 20:43:30+00:00

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Kärntner Jäger, Ausgabe 231 by Kärntner Jägerschaft - issuu
Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft, Februar 2017 Ausgabe 231, 46. Jahrgang
www.kaerntner-jaegerschaft.at SCHWERPUNKT
WILDRUHE • Waffengesetz
• Hegeringleitertag
Nr. 231/2017
Inhaltsverzeichnis Aktuelles Aktuelle Spalte Hegeringleitertag
Saftfutteraufträge d. LReg.
7 Verordnungen Verordnung-WÖRP VerordnungAbschussrichtlinien
Wildruhe rechtliche Aspekte fachliche Aspekte
Rechtliche Information Waffengesetz
Informationen der Landesgeschäftsstelle
Hegeringversammlungen und Hegeschauen
Schießbetriebe
Liebe Kärntner Jägerinnen und Jäger! Mit dem schon zur Tradition gewordenen Hegeringleitertag am 14.1.2017 sind wir in ein neues Jagdjahr gestartet. Die nahezu vollzählig erschienenen Hegeringleiter und viele ihrer Stellvertreter wurden in dieser Arbeitsveranstaltung ausgiebig über das aktuelle jagdliche Geschehen informiert. Die kulturelle Ergänzung war überdies eine Bereicherung dieses Vormittages in Mageregg. Klar und deutlich war den Ausführungen an diesem Tag zu entnehmen, dass wir uns für heuer doch einiges vorgenommen haben, teilweise wurden uns Aufgaben zur Erledigung überantwortet. Funktionären, Mitarbeitern aber nicht zuletzt allen Jägerinnen und Jägern steht demnach wiederum ein intensives, arbeitsreiches Jahr bevor. Arbeit und Herausforderungen, da bin ich mir sicher, werden wir erfolgreich bewältigen. Basis dafür ist aber nach wie vor ein offenes aufeinander Zugehen sowie ein hohes Maß an Ehrlichkeit, Vertrauen und Loyalität. Bei Betrachtung der Abschussstatistik ist zu erkennen, dass, obwohl wir nicht alle Ziele zu 100% erfüllt haben, doch einiges erreicht wurde. Beim Rotwild sind wir einer Punktlandung beim Verhältnis Hirsch/Tier/Kalb bereits sehr nahe bzw. haben wir sie sogar schon erreicht. Besonders erwähnenswert ist die Abschusserfüllung bei den Zuwachsträgern, Tiere 98% = 1.122 Stück mehr als in der vorherigen Planperiode, wie auch beim Rehwild, Geißen mit 91% + 1.740 Stück. Herzlichen Dank an alle Jägerinnen und Jäger, die für diesen Erfolg verantwortlich zeichnen. Wir dürfen jedoch jetzt nicht nachlassen und uns auf dem Erreichten ausruhen, sondern müssen mit gleichem Einsatz und gleicher Intensität weiterjagen, nur dann wird es gelingen, unsere Ziele (Regulation/Reduktion) zu erreichen. An die Jagdausübungsberechtigten in den Eigenjagden ergeht der Appell, dort die Bemühungen noch etwas zu verstärken, um damit zumindest das Niveau der Abschus-
splanerfüllung in den Gemeindejagden zu erreichen. In die derzeit laufende Abschussplanung sollen auch bereits die vorgesehenen Änderungen der Abschussrichtlinien für Rotwild im zusätzlichen Abschuss einfließen und letztendlich positive Auswirkungen auf Bejagung und Waldzustand zeigen. Die Abschussplanung beim Gamswild gilt es sorgfältig zu überdenken, hier besteht Handlungsbedarf. Das neueste Ergebnis des bundesweiten Wildeinflussmonitoring (WEM) 2004 bis 2015 gibt zwar noch keinen Anlass zum Jubeln, zeigt aber doch in den meisten unserer Bezirke einen Trend hin zu einer Verbesserung des Waldzustandes. Attestiert wird uns darin, dass Fichte, Lärche und Buche sich landesweit behaupten können. Die Interpretation des WEM scheint jedoch auch einigen (Fach)Leuten Schwierigkeiten zu bereiten, sodass Aussagen verbreitet werden, die so nicht stimmen. Die Schlussempfehlungen des Rechnungshofberichtes, welche von uns durchaus sehr ernst genommen werden, beinhalten im Wesentlichen eine Anpassung der Wildökologischen Raumplanung (WÖRP), die Themen der Fütterung und Wildschutzgebiete sowie eine Ermittlung des Wildstandes als Grundlage für die Abschussplanung. Damit werden wir uns heuer intensiv und mit großem Arbeitseinsatz zu beschäftigen haben und die aufgezeigten Punkte auch ordnungsgemäß abarbeiten. Eine große Herausforderung besteht auch im Hinblick auf die anstehende Jagdgesetz-Novelle. Ohne dieser vorgreifen zu wollen, möchte ich einige der darin inhaltlich vorgesehenen, wesentlichen Punkte nennen: Fütterungsbestimmungen, Schadenersatzpflicht des Jagdausübungsberechtigten für geschonte Wildarten, Bestellung der Jagdschutzorgane, Vereinfachung bei Jagdgast-
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Sepp Monz S S S S S S S LJM-Stv. S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S
H E G E R I N G L E I T E R TA G
karten und Jagderlaubnisscheinen bei Gesellschaftsjagden, Abzugeisenbewilligung, Anhörung des Jagdverwaltungsbeirates bei der Abschussplanung sowie redaktionelle und klarstellende Änderungen einzelner Bestimmungen. Die Verwendung von Schallmodulatoren (wurde kürzlich durch das Waffengesetz einem sehr eingeschränkten Kreis genehmigt), sollte zukünftig bei uns bedingt möglich sein. Ein klares NEIN gilt nach wie vor für den Einsatz von auf Jagdwaffen montierten Nachtsichtgeräten, deren Verwendung ohnehin generell verboten ist. Diese Jagdgesetznovelle wird aber nur dann gut gelingen, wenn sie ei-
ner konsensualen Zusammenarbeit aller Beteiligten (Jagd-ForstGrundeigentum-Politik-Standesvertretungen-Juristen) entspringt. Dabei sind wir für jeden konstruktiven Vorschlag an geeigneter Stelle offen und dankbar. Zurufe und Aussagen populistischer Art über die Medienlandschaft dienen der Sache mit Sicherheit nicht. Österreichweit laufen die Vorbereitungen für die Erstellung einer „Dachmarke Jagd Österreich“, womit wir bundesweit einheitlich Jagd, deren volkswirtschaftlichen Nutzen, Produkte und Leistungen der nichtjagenden Bevölkerung professionell besser näherbringen wollen. Wenn Sie, was ich hoffe, diese Zei-
len aufmerksam gelesen haben, werden Sie erkennen, dass wir im Sinne eines geordneten Jagdbetriebes, wie insgesamt für Wald und Wild, vielfältig gefordert sind. Dies umzusetzen geht jedoch nur in einem guten Miteinander, mit viel Motivation statt Sanktion. Ich hoffe, dass sowohl Ihre persönliche Erwartungshaltung wie auch die der Kärntner Jägerschaft letztendlich erfüllt werden können. Voraussetzung dafür ist jedoch gute Gesundheit und Freude an der Jagd, welche ich Ihnen reichlich wünsche. Weidmannsheil Sepp Monz LJM-Stv.
Hegeringleitertag 2017 Am 14. Jänner traf sich nahezu die gesamte jagdliche Funktionärsebene der Kärntner Jägerschaft zu einer ausführlichen Arbeitstagung in Mageregg: dem traditionellen und alljährlich im Jänner stattfindenden, von der LGS organisierten, Hegeringleitertag. Schwerpunktthema war in diesem Jahr wieder die anstehende Abschussplanung. Pünktlich um 9 Uhr eröffnete LJM DI Dr. Gorton die Veranstaltung, die von der Jagdhornbläsergruppe Waidmannsklang Grafenstein-Poggersdorf musikalisch auf höchstem Niveau umrahmt wurde. In seinem Vortrag widmete sich Landesjägermeister DI Dr. Gorton den aktuellen jagdpolitischen Themen in Österreich sowie auch den Themen Jagdgesetz-Novelle und Bundesrechnungshofbericht. Daran anschließend stellte er ein spannendes neues Projekt vor, denn die Landesjägermeister Österreichs haben sich auf eine koordinierte Öffentlichkeitsarbeit geeinigt, was zukünftig als „Dachmarke Jagd Österreich“
umgesetzt werden soll. In weiterer Folge stellte LJM DI Dr. Gorton die neue Veröffentlichung der aktuellen Wildeinflussmonitoringergebnisse vor und beendete seine Präsentation mit der aktuellen Jagdstatistik 2015/2016. Im Anschluss daran resümierte LJM-Stv. Sepp Monz über die Bildungsplattformveranstaltungen des Jahres 2016. Diese reichten von Fallenstellerkursen, Blattjagdseminaren und Schießfortbildungen bis hin zu Infoveranstaltungen zum
Thema „Artgerechte Rehwildfütterung im 21. Jahrhundert“. In Summe nutzen im letzten Jahr rund 1.200 Besucher das breit gestreute Fortbildungsprogramm der Kärntner Jägerschaft. LJM-Stv. Monz nutzte auch die Gunst der Stunde und stellte das bisher geplante Programm für das aktuelle Jahr vor. Unter anderem
Auch der Nebenraum mit Liveübertragung war – wie immer – gut gefüllt.
Nahezu die gesamte jagdliche Funkionärsebene war am 14. Jänner in Mageregg anwesend.
wird es 2017 wieder geben: Fallenstellerkurse, Kurse gem. Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz, Zerwirkkurse und Veranstaltungen zum Thema Sicherheit bei der Jagdausübung.
Sie endete ihren ersten Vortragspart mit guten Nachrichten in Hinblick auf zukünftige administrative Erleichterung bei den RabenvögelAbschussmeldungen: Jede Erlegung, Auffindung bzw. jeder Fang
Den nächsten Vortrag hielt die Geschäftsführerin der Kärntner Jägerschaft, Mag. Freydis B u r g s t a l l e rGradenegger. In gewohnt kompetenter Weise erläuterte sie, nach einem Blick auf Europa und Aktuelles in Deutschland, derzeit jagdlich relevante juristische Themenbereiche wie Feuerwaffenrichtlinie, Waffengesetznovelle, OGH-Urteil zum Luchsabschuss in Oberösterreich und VfGH-Urteil zur Jagdfreistellung.
LJM DI Dr. Gorton, Benedikt Kobel und Dr. Klaus Koban, MBA (v.r.n.l.)
ist zwar weiterhin einzeln in der vom 1.1. bis 31.12. durchgehend zu führenden „Abschuss-, Fang- und Auffindungsmeldung für Rabenvögel“ zu verzeichnen, jedoch zukünftig nur mehr einmal pro Jahr, am
Ein HRL-Tag mit außergewöhnlichem jagdkulturellem Rahmenprogramm, das großen Anklang fand: Benedikt Kobel brachte Lieder von Schubert, die JHBG Waidmannsklang Grafenstein-Poggersdorf umrahmte mit Jagdhornklängen.
Jahresende abgeschlossen, bis jeweils 15.1. beim Hegeringleiter abzugeben. Leermeldungen müssen nicht erstattet werden. Der zweite Part drehte sich um die anstehende Abschussplanung: Es wurden Zeitplan, die einzelnen Verfahrensschritte und so manche Tücke, die im Rahmen der Abschussplanbesprechungen aufkommen kann, mit besonderem Augenmerk auf die verantwortungsvolle Funktion der Hegeringleiter, ausführlich erläutert. BJM Ing. Walter Theuermann stellte in diesem Zusammenhang anschließend die Abschussplanung
für den Raum Saualpe im Detail vor und warnte in seinem Vortrag davor, Reduktionsbemühungen zu früh enden zu lassen – wenn die Sichtbarkeit des Wildes zurückgeht, ist das Ziel noch lange nicht erreicht. Ein ganz besonderes Rahmenprogramm widmete sich diesmal der Jagdkultur und so wurden von Benedikt Kobel, Solist an der Wiener Staatsoper, Lieder von Schu-
bert (aus der „Schönen Müllerin“) vorgetragen und sein Buch „Jagdglück“, ein humoristischer Streifzug durch die Welt der Jagd, vorgestellt. Die Jägerin und Malerin Hermine Jerabek stellte ihre Bilder anlässlich des Hegeringleitertages im Rahmen einer Vernissage im Schloss aus. Auch die „Koban Südvers Gruppe“, die die Kärntner Jäger im Rahmen ihrer Versicherung betreut, nutzte die Möglichkeit um sich und das Team vorzustellen. Nach kurzer Diskussion endete der Hegeringleitertag wie jedes Jahr bei gutem Essen und angeregten Gesprächen. GM
Auf humoristische Weise werden Jäger und ihre Tätigkeiten von Benedikt Kobel im Buch „Jagdglück“ dargestellt.
Die Homepage der Kärntner Jägerschaft:
www.kaerntner-jaegerschaft.at Auf der Homepage finden Sie unter anderem aktuelle Informationen, Termine, Berichte; auch Formulare zur Ausstellung der Jagdkarte, Anträge für Jagdgastkarten sowie diverse Projektanträge etc. stehen zum Download bereit.
R E C H T L I C H E I N F O R M AT I O N
Veröffentlichung der Saftfutteraufträge der Kärntner Landesregierung 2017/2018 1. HEGERING 20 MIRNOCK – SÜD Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird den Jagdausübungsberechtigten nachstehend angeführter Jagdgebiete aufgetragen, im Bereich der angeführten Jagdgebiete – Fütterungsstandorte das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – mit Saftfutter im Form von Grassilage und Maissilage zu füttern, wobei nachstehende Auflagen einzuhalten sind: 1. EJ. „NB Puch – Zauchenalpe“ (KZ 207 042): Hans Jonach, Weißensteinerstr. 10, 9722 Puch Fütterungsstandorte: „Zauchenstall“– Parz.Nr. 860 KG Puch „Grätwand“ - Parz.Nr. 959/53 KG Puch „Altehütte“– Parz.Nr. 859/52 KG Puch 2. GJ. „Weißenstein“ (KZ 207 043): Obmann Erich Walder, Kirchenweg 6, 9721 Weißenstein Fütterungsstandorte: „Zogesleiten“, „Pleschwandkopf“ 3. EJ. „Nachbarschaft Amberg“ (KZ 207 045): Josef Walder jun., Amberg 8, 9712 Fresach Fütterungsstandort: „Amberg“– Parz.Nr.146 KG Tragenwinkel 4. EJ. „Fleckeralm“ (KZ 207 047): Heinz Moser, Mooswald 16, 9712 Fresach Fütterungsstandort: „Fleckeralm“ – Parzelle 232/1, KG 75208 5. EJ. „Gingeralm“ (KZ 207 048): Michael Klammer, Mooswald 22, 9712 Fresach Fütterungsstandort: „Gingeralm“, Parz.Nr.: 387/1, KG Mooswald 6. EJ. „Fürhütteralm“ (KZ 207 050): Hans Eggarter, Mooswald 50, 9712 Fresach Fütterungsstandort:
Streckenfütterung Parz.Nr. 93/2, KG Mooswald 7. GJ „Gschriet“ (KZ 207 053): Robert Flaschberger, Glanz 40, 9702 Ferndorf Fütterungsstandort: Parzelle 175/2, KG Gschriet
AUFLAGEN: 1. Im Bereich der vorgenannten Fütterungsstandorte ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Jahre 2017 und 2018 mit Grassilage zu füttern. 2. Im Bereich der Fütterungen: 1. EJ Puch-Zauchenalm, 2. GJ Weißenstein: Fütterungsstandort „Pleschwandkopf“, 4. EJ Fleckeralm, 5. EJ Gingeralm und 7. GJ Gschriet ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter und Grassilage mit Maissilage, in den letzten Fütterungswochen (Vorlage ab dem 1. März), zu füttern. 3. Die Fütterung muss jeweils bis spätestens 15. 5. eingestellt werden. 4. Die Vorlage der Grassilage und Maissilage hat regelmäßig – wenn möglich täglich aber zumindest zweitägig – und ausreichend zu erfolgen. Dabei ist qualitativ hochwertiges Futtermittel zu verwenden. 5. Das Saftfutter darf im Bereich der Fütterungsstandorte nur so gelagert werden, dass eine vorzeitige Futteraufnahme durch das Wild nicht möglich ist. 6. Die Vorlage der Grassilage kann, bei extremen Witterungsbedingungen, durch die Behörde gesondert, auch vor dem 1.1., angeordnet werden. 7. Die Wildstandszählungen sind – koordiniert und organisiert über den Hegeringleiter Herrn Gerhard Winkler, Weißensteiner Str. 22, 9722 Puch – an allen im Spruch genannten Fütterungsstandorten gleichzeitig durchzuführen. 8. Bericht: Die Jagdausübungsberechtigten haben bis 31.5. des jeweiligen Fütterungsjahres (also erstmals bis 31.5.2017) der Abtei-
lung 10 – Land- und Forstwirtschaft, Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, einen schriftlichen Bericht (per FAX: FaxNr.: 05 0536 11400 oder per E-Mail: abt10.agrarrecht@ktn.gv.at) betreffend Wildstand bei den Fütterungen und Futterverbrauch zu übermitteln. 9. An sämtlichen Fütterungsstandorten sind zusätzliche Futtertische zu installieren. 10. An jedem Fütterungsstandort sind geeignete Beobachtungskanzeln zu errichten, damit der Wildstand an den Fütterungen genauer erhoben werden kann.
2. FÜTTERUNGSGEMEINSCHAFT ROSENNOCK – KANING Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird den Jagdausübungsberechtigten, im Bereich der nachstehenden angeführten Jagdgebiete und Fütterungsstandorte, aufgetragen das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – mit Saftfutter in Form von Grassilage – zu füttern, wobei nachstehende Auflagen einzuhalten sind: 1. EJ. „Koflachalpe“ (KZ 206 661) – Volpini de Maestri, Paul Sixtus, Gmündnerstraße 2, 9800 Spittal an der Drau; Fütterungsstandort: „Koflachalpe“ - 1690 müM 2. EJ. „Gridlalpe“ (KZ 206 660) – Walter Kerschbaumer, 9545 Radenthein, Kaning/Koflachweg Nr. 26; Fütterungsstandort: „Gridl-Fütterung“ – 1600 müM 3. EJ. „Wolitzenalpe“ (KZ 206 652) – Kurt Penker, Kaning, Dorfstraße 95, 9545 Radenthein; Fütterungsstandort: „Tomelehütte“ – 1780 müM. Fütterungsstandort: „Gesonhütte“ 4. EJ. „Paternioneralpe“ (KZ 206 658 –
Josef Erlacher, Dorfstraße 88, Kaning, 9545 Radenthein; Fütterungsstandort: „Feldhütte“ –1750 müM. 5. EJ. „Erlacher Alpe“ (KZ 206 655) – Erich Erlach, 9545 Radenthein, Kaning, Dorfstraße 84; Fütterungsstandort: „Erlacher Hütte“ –1640 müM.
AUFLAGEN: 1. Im Bereich der angeführten Fütterungsstandorte ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsjahre 2017 und 2018, mit Saftfutter in Form von Grassilage zu füttern. 2. Die Vorlage von Grassilage muss jedoch jeweils bis 15.5. der vorgenannten Jahre eingestellt werden. 3. Die Vorlage des Saftfutters hat regelmäßig (wenn möglich täglich, jedoch mindestens jeden zweiten Tag) zu erfolgen. 4. Die Vorlage des Saftfutters kann bei extremen Witterungsbedingungen auch vor dem 1.1. vorgeschrieben werden. 5. Die Grassilage darf im Bereich der Fütterungsstandorte nur so gelagert werden, dass eine vorzeitige Futteraufnahme durch das Wild nicht möglich ist. 6. Die Jagdausübungsberechtigten haben bis 31.5. der jeweiligen Fütterungsjahre (also erstmals am 31.05.2017) der Abteilung 10 – Land- und Forstwirtschaft, Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, einen schriftlichen Bericht (per FAX: FaxNr.: 050536 11400 oder per E-Mail: abt10.agrarrecht@ktn.gv.at) betreffend den Wildstand bei den Fütterungen und den Futtermittelverbrauch zu übermitteln. 7. Bei den jeweiligen im Spruch ersichtlichen Fütterungsstandorten ist eine allenfalls vorhandene Rehwildfütterung einzustellen oder andernfalls von den Rotwild-Saftfütterungen räumlich stärker zu separieren. 8. Die Fütterungsgemeinschaft Rosenock Kaning, vertreten durch Herrn Wilfried Erlacher, Kaning, Dorfstraße 86, 9545 Radenthein, hat bis 31.12.2017 der Abteilung 10 – Land- und Forstwirtschaft,
Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, ein Rowildbewirtschaftungs- und Fütterungskonzept vorzulegen. Das Konzept hat Angaben über die Größe des Einzugsgebietes, die Entwicklung der Abschusszahlen, der Fütterungswildstände und insbesondere geplante Wildreduktionsmaßnahmen und begleitende periodische gemeinsame Wildzählungen – zur Abstimmung der jagdlichen Eingriffe – zu enthalten. Die Erstellung des genannten Konzepts hat durch einen unabhängigen Wildbiologen zu erfolgen. Bei nicht fristgerechter Vorlage des genannten Konzepts kann der gegenständliche Saftfutterauftrag für die Fütterungsperiode 2017/2018 mittels Bescheid widerrufen werden.
3. EJ „SMRTNIK“ REV. KENNZ.: 208 050 UND EJ „EBRIACH TRÖGERN“ REV. KENNZ.: 208 054 Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Smrtnik“, Rev.Kennz.: 208 050, Herrn Franz Josef Smrtnik, Trögern 8, 9135 Bad Eisenkappel, am Fütterungsstandort: Parzelle 26/2, KG Trögern, und dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Ebriach Trögern“, Rev.Kennz.: 208 054, Herrn DI Henning Conle, St. Peter-Straße 5/1/119, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, vertreten durch Herrn RA Dr. Wilhelm Dieter Eckhart, Alter Platz 19, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, am Fütterungsstandort: Parzelle 211, KG Trögern, aufgetragen, im Bereich der jeweiligen Fütterungsstandorte das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – mit Saftfutter zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind:
VORSCHREIBUNGEN: 1. Fütterungsbeginn und Fütterungsende: Am Fütterungsstandort: Parzelle 211, KG Trögern, in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Jahre 2017 und 2018 und am Fütterungsstandort: Parzelle 26/2, KG Trögern, in der Zeit vom 15.1. bis 15.4. der Jah-
re 2017 und 2018, ist das Rotwild – in Ergänzung zum Raufutter – mit Saftfutter in Form von Gärheu, zu füttern. Die Saftfuttervorlage hat dabei anteilig, gemessen am vorgelegten Gesamtfuttermittel an den jeweiligen Fütterungsstandorten, mit maximal 40% zu erfolgen. 2. Die Vorlage des Saftfutters muss jeweils spätestens bis 15.05. der Jahre 2017 und 2018 eingestellt werden. 3. Die Vorlage des Saftfutters hat regelmäßig (wenn möglich täglich jedoch mindestens jeden zweiten Tag) zu erfolgen. 4. Die Vorlage des Saftfutters kann bei extremen Witterungsbedingungen auch vor dem 1.1. vorgeschrieben werden. 5. Zweimal jährlich sind gemeinsame Wildstandszählungen an den Fütterungsstandorten durchzuführen, um die jagdliche Bestandsentnahme entsprechend abstimmen zu können. 6. Bericht: Der Fütterungswildstand von Rotwild und der Futterverbrauch, der Zeitpunkt des Fütterungsbeginns und das Fütterungsende sind nach dem Ende der jeweiligen Fütterungsperiode, je Fütterungsstandort, von den jeweiligen Jagdausübungsberechtigten bis spätestens 31. Mai des jeweiligen Fütterungsjahres (erstmals also bis 31. Mai 2017) an das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 10 – Land- und Forstwirtschaft, Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt, abt10.agrarrecht@ktn.gv.at, unverzüglich mitzuteilen.
4. FÜTTERUNGSREGIONEN „SAUALPE – NORD“ UND „SAUALPE – SÜD“ Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird den Jagdausübungsberechtigten nachstehender Jagdgebiete aufgetragen, im Bereich der nachfolgend angeführten Jagdgebiete – Fütterungsstandorte das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – mit Saftfutter zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: u „Fütterungsregion Saualpe Nord“: EJ „Gut Hörbach“, RKZ: 205 147, „Trattenfütterung“;
R E C H T L I C H E I N F O R M AT I O N u EJ „Pressneralm“, RKZ: 205 142, „Almbodenfütterung“; u GJ „Dörfl“, RKZ: 205 150, „Hochwiesenfütterung“; u EJ „Tilly Saualpe“ RKZ.: 205 140, mit folgenden Fütterungsstandorten: Südlich des Klippitztörls – 4 Standorte „obere Zamtreibeben“ „untere Zamtreibeben“ „Angerer Boden“ „Litzer“ Nördlich des Klippitztörls – 2 Standorte „Samaeben“ „Perbitzen“ „Fütterungsregion Saualpe – Süd“: u EJ „Forstgut Grünburg“, RKZ: 205 160, Fütterung bei „Silberegger Hütte“ u EJ „Saualpe“, RKZ: 205 180, „Hackelitzenfütterung“ „Thersallerfütterung“ „Grafenzechefütterung“ u EJ „Aichberger Zeche“; RKZ: 209 097, Fütterungsstandort „Alpenrose“ u EJ „Forstgut Saualpe“, RKZ: 208 203, Fütterungsstandort „Riedlhalt“.
VORSCHREIBUNGEN: 1. Fütterungsbeginn und Fütterungsende: Im Bereich der vorgenannten Fütterungsstandorte ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Jahre 2017 und 2018, mit Grassilage zu füttern. Die Fütterung ist, bei ungünstigen Witterungsbedingungen, spätestens bis 15.05. einzustellen. 2. Die Saftfuttervorlage kann, ab
einer Schneehöhe von 40cm beim jeweiligen Fütterungsstandort (ab Dezember), vor dem 1.1. erfolgen, wobei dann bis zum Fütterungsende durchgefüttert werden muss. 3. Die Jagdausübungsberechtigten der in der „Fütterungsregion-Saualpe Nord“ und der „Fütterungsregion-Saualpe Süd“ gelegenen Jagdgebiete haben sich nachweislich, innerhalb der jeweiligen Fütterungsregion, auf einen gemeinsamen Fütterungsbeginn zu einigen, damit in der jeweiligen Fütterungsregion mit der Fütterung gleichzeitig begonnen wird, um überhöhte Wildkonzentrationen an einzelnen Fütterungsstandorten zu vermeiden. Sollten sich die Jagdausübungsberechtigten auf einen späteren Fütterungsbeginn als den 1.1. einigen, so hat die Vorlage des Saftfutters jedoch spätestens ab dem 01.03. zu erfolgen. In diesem Fall ist jedoch bis 01.03. jedenfalls ausreichend Raufutter vorzulegen. 4. Die Abstimmung des Fütterungsbeginnes der FütterungsregionSaualpe Nord und der Fütterungsregion-Saualpe Süd, ab dem 1.1., hat über Herrn DI Markus Wedenig zu erfolgen. Herr DI Wedenig hat den Fütterungsbeginn der jeweiligen Fütterungsregion an das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 10 – Land- und Forstwirtschaft, Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt, abt10.agrarrecht@ktn.gv.at und roman.kirnbauer@ktn.gv.at, unverzüglich mitzuteilen. 5. Futtermittel: Neben der Vorlage
von ausreichend Raufutter (2/3 von der Gesamtfuttermenge) soll vorwiegend Grassilage verwendet werden, wobei während der ersten 14 Tage nach Fütterungsbeginn mit Grassilage, zusätzlich Maissilage oder Apfeltrester vorgelegt werden kann, um einen besseren Bindungseffekt von Rotwild an den jeweiligen Fütterungsstandort zu erzielen. Grundsätzlich sollten Maissilage und Apfeltrester jedoch zum Ende der Fütterungsperiode (ab März) vorgelegt werden, um ein vorzeitiges Abwandern des Wildes in tiefere Lagen zu vermeiden. 6. Bericht: Der Fütterungswildstand von Rotwild (aufgegliedert in Kahlwild und Hirsche), der Futterverbrauch (in kg und Futtermittel), der Zeitpunkt des Fütterungsbeginns und das Fütterungsende sind nach dem Ende der jeweiligen Fütterungsperiode, je Fütterungsstandort/e, bis spätestens 30. Juni des jeweiligen Fütterungsjahres (erstmals also bis 30. Juni 2017) an das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 10 – Land- und Forstwirtschaft, Unterabteilung Agrarrecht, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt, abt10.agrarrecht@ktn.gv.at und roman.kirnbauer@ktn.gv.at, unverzüglich mitzuteilen. Stand: Dezember 2016 Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 10 – Kompetenzzentrum Land- und Forstwirtschaft Unterabteilung Agrarrecht Mießtaler Straße 1 9021 Klagenfurt am Wörthersee
Kundmachungsblatt Herausgegeben am 15. Februar 2017
1. Verordnung: Wildökologischer Raumplan (WÖRP) 1. Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner Jägerschaft vom 21. Dezember 2016, Zahl: LGS-WÖRP/19931/10/2016, mit der die Verordnung betreffend die Erlassung des Wildökologischen Raumplanes (WÖRP) geändert wird Auf Grund des § 55a Abs. 1 des Kärntner Jagdgesetzes 2000, LGBl. Nr. 21/2000, zuletzt geändert mit LGBl. Nr. 85/2013, wird verordnet:
Die 2. Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner Jägerschaft vom 4. November 2004, Zahl: WÖRP/72/1/2004, zuletzt geändert durch 1. Verordnung vom 5. März 2013, Zahl: LGSWÖRP/12889/1/2013, mit der der Wildökologische Raumplan (WÖRP) erlassen wurde, wird wie folgt geändert: In § 4 wird die Obergrenze des Abschussrahmens für Gamswild wie folgt festgelegt:
Abschussfreigabe + 35%
Gamswild: lt. letztem
Der Landesjägermeister: DI Dr. Gorton
ERLÄUTERUNGEN Die Obergrenze des Abschussrahmens bei Gamswild – auf Wildregionsebene – soll von der Höhe der Abschussfreigabe lt. letztem Abschussplan + 0% auf zukünftig die Höhe der Abschussfreigabe + 35% geändert werden. Begründung: Derzeit liegt die Erfüllung der Abschusspläne bei Gamswild in vielen Jagdgebieten teilweise unter 100%. Dessen ungeachtet verhindert allerdings die bisher verordnete Obergrenze (Abschussfreigabe lt. letztem Abschussplan + 0%) auf Wildregionsebene im Wildökologischen Raumplan, punktuell auf Bestandeszunahmen des Gamswildes bzw. auf durch Gamswild verursachte Schadsituationen mit einer erforderlichen Abschussplanerhöhung reagieren zu können. Denn bei der Festsetzung der Abschusszahlen für Jagdgebiete muss der jeweilige Abschussrahmen für die Wildregionen gemäß § 55 a Abs. 3 K-JG 2000 i.V.m. § 57 Abs. 2 K-JG 2000 eingehalten und darf daher die Obergrenze – selbst wenn der Bedarf nach einer höheren Freigabe besteht – nicht überschritten werden. Die geplante Erhöhung der Obergrenze des im Rahmen des Wildökologischen Raumplanes festzusetzenden Abschussrahmens soll nicht dazu dienen, Kärnten weit mehr Gamswild freizugeben, sondern soll eine durch die Erhöhung des Abschussrahmens mögliche Kontingenterhöhung nur bei entsprechendem Bedarf genutzt werden, um in Wildregionen mit Gamswildzunahme bzw. Gamswildschäden mittels Erhöhung des Zusätzlichen Abschussplanes reduzierend reagieren zu können.
2.Verordnung: Abschussrichtlinien 2. Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner Jägerschaft vom 2. Februar 2017, Zahl: LGS-ABSR/19320/42/2017, mit der die Abschussrichtlinien geändert werden
Auf Grund des § 56 des Kärntner Jagdgesetzes 2000, LGBl. Nr. 21/2000, zuletzt geändert mit LGBl. Nr. 85/2013, wird verordnet:
Die Verordnung des Landesvorstandes der Kärntner Jägerschaft vom 10. Dezember 2014, Zahl: LGSABSR/16067/1/2014, mit der die Abschussrichtlinien erlassen wurden, wird wie folgt geändert:
§ 6 lautet:
§ 6 Zusätzlicher Abschuss
(1) Für einen Hegering, eine Wildregion oder einen Jagdbezirk kann ein Zusätzlicher Abschuss erlassen werden, wobei nur Wildstücke der Klasse III, bei Rotwild auch Stücke der Klasse I und II, Wildstücke der Klasse B, weibliches Wild (bei Gamsgeißen nur die Klasse III) und Jungwild (Kitz, Kalb und Lamm) freigegeben werden dürfen. Diese zusätzliche Abschussbewilligung kann – mit Ausnahme der Hirsche der Klasse I und II – von allen Jagdausübungsberechtigten im bezeichneten Gebiet (Hegering, Wildregion, Jagdbezirk) nach Erfüllung der jeweiligen Wildklasse im Abschussplan des eigenen Jagdgebietes, nach Rücksprache mit dem Hegeringleiter, für die erfüllte Wildklasse in Anspruch genommen werden. (2) Auf Hirsche der Klasse III-mehrjährig (zweibis vierjährig) im Zusätzlichen Abschussplan darf darüber hinaus jedoch nach Rücksprache mit dem Bezirksjägermeister grundsätzlich erst zugegriffen werden, nachdem im Abschussplan des eigenen Jagdgebietes der Abschuss von Rotwild-Tieren zur Gänze erfüllt ist und 4 Stück Kahlwild (Tiere, Kälber) aus dem Zusätzlichen Abschussplan erlegt worden sind.
(3) Auf Hirsche der Klasse I und II im Zusätzlichen Abschussplan darf darüber hinaus ausschließlich nach Rücksprache mit dem Bezirksjägermeister zugegriffen werden. Eine Freigabe durch den Bezirksjägermeister kann diesfalls nur bei bereits vorliegenden Wildschäden, zur erforderlichen Wildstandsreduktion, im Rahmen der Durchführung einer revierübergreifenden RotwildReduktionsjagd oder auch im Falle außergewöhnlich guter Erlegung von Kahlwild, zeitlich befristet oder unter der Voraussetzung der vorherigen Erlegung weiterer Stücke Kahlwild erfolgen. (4) Die Abschussmeldung an den Hegeringleiter hat unverzüglich zu erfolgen. Dieser hat die Meldung an jenen Hegeringleiter weiterzuleiten, der durch den Bezirksjägermeister für diese Tätigkeit aus dem Kreis der beteiligten Hegeringe bestimmt wurde (Leiter der Wildregion). Die vollständige Ausschöpfung der zusätzlichen Freigabe des Zusätzlichen Abschusses hat der Leiter der Wildregion den betroffenen Hegeringleitern und dem Bezirksjägermeister unverzüglich mitzuteilen. Eine Abschussverpflichtung bezüglich des Zusätzlichen Abschusses besteht nicht. Die Registrierung erfolgt im Jagdgebiet, in dem das Wildstück erlegt wurde. Der Landesjägermeister: DI Dr. Gorton
ERLÄUTERUNGEN Die Änderungen sehen einen Entfall der Erschwernisse der Zugriffsmöglichkeit auf den Zusätzlichen Abschussplan im Hinblick auf einjährige IIIer-Hirsche (ab der Vollendung des ersten Lebensjahres bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres – Schmalspießer) sowie die Möglichkeit der Schaffung eines Zusätzlichen Abschusses für Ier- und IIer-Hirsche durch den Bezirksjägermeister vor. Begründung: Die geplanten Änderungen sollen unnötige Hürden beseitigen und in unbürokratischer Weise eine rasche Reaktionsmöglichkeit der Bezirksjägermeister auf Erfordernisse im Lichte der geforderten Wildstandsreduktion gewährleisten.
Ruhe für das Wild – aus rechtlicher Sicht Für den Gesetzgeber ist Ruhe für Wildtiere durchaus ein Thema und manifestiert sich dies an mehreren Stellen des Kärntner Jagdgesetzes, durch Gebote und Verbote sowie Einschränkungen, sowohl für Nichtjägerinnen als auch für Jäger.
RECHT UND PFLICHT DER JÄGERINNEN UND JÄGER, DAS WILD VOR STÖRUNGEN ZU SCHÜTZEN Jägerinnen und Jäger haben im Rahmen der Hege das Recht und die Pflicht, allen Störungen des Wildes entgegenzuwirken (vgl. § 3 K-JG). In Zeiten immer intensiverer Naturnutzung durch den Menschen ein äußerst schwer zu erfüllender gesetzlicher Auftrag, aber einer, dem in der praktischen Umsetzung auf vielen Ebenen nachgekommen wird: durch Aufklärung, durch bewusstseinsbildende Maßnahmen, durch koordinierte Lenkungs- und Kanalisierungsprojekte von Freizeitaktivitäten in der Natur (s.u.), unter Inanspruchnahme des Verwaltungsstrafrechtes, im äußersten Fall auch im Rechtsweg.
Auch jagdrechtliche Bestimmungen sorgen dafür, dass Wild vor Beunruhigung geschützt wird.
WILDÖKOLOGISCHE MASSNAHMEN
zu fördern und allen Störungen entgegenzuwirken, sie umfasst auch die Förderung der Umweltbedingungen durch Äsungsverbesserung und Reviergestaltung. Hier dient nicht zuletzt die im Gesetz beispielhaft angeführte Schaffung von Deckungsflächen, Hecken und Remisen dem Schutz des Wildes vor Beunruhigung. Die Kärntner Jägerschaft fördert solche „Wildökologischen Maßnahmen“ in Projektform und an Richtlinien gebunden in beträchtlichem finanziellen Umfang, die Eigenleistungen der Jägerinnen und Jäger noch gar nicht mitgerechnet.
Die Hege umfasst nicht nur das Recht und die Pflicht, das Wild zu betreuen, ihm die Lebensgrundlagen zu sichern, seine Entwicklung
VERBOT DER VORSÄTZLICHEN BEUNRUHIGUNG VON WILD
Foto: Franz Hafner
Das Kärntner Jagdgesetz enthält ein für nichtberechtigte Personen geltendes Verbot der vorsätzlichen Beunruhigung von Wild (§ 69 Abs. 2 K-JG). Hierbei genügt für eine Strafbarkeit bereits der sog. „bedingte Vorsatz“, der dann gegeben ist, wenn der Täter/die Täterin die Verwirklichung eines Sachverhalts, der einem gesetzlichen Tatbild entspricht (diesfalls die Beunruhigung von Wild), ernstlich für möglich hält und sich damit abfindet. Auch das in § 69 Abs. 2 K-JG an nichtberechtigte Personen gerichtete Verbot, Jungwild zu berühren oder aufzunehmen, dient letztlich
dem Schutz des Wildes vor Störungen.
BETRETUNGSVERBOTE VON FÜTTERUNGEN Das Betretungsverbot von Fütterungen durch Unbefugte dient dem Schutz des Wildes vor Störungen in besonders sensiblen Zeiten bzw. Bereichen. Daher ist Unbefugten „abseits von den zur allgemeinen Benützung bestimmten Straßen und Wegen, einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege sowie abseits von zur allgemeinen Benützung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen“ das Betreten eines Bereiches im Umkreis von 400m um eine beschickte Rotwildfütterungsanlage untersagt (§ 61 Abs. 13 KJG). § 70 Abs. 3 K-JG gilt sinngemäß: Das gesperrte Gebiet ist vom Jagdausübungsberechtigten mittels Hinweistafeln an jenen Stellen zu kennzeichnen, wo öffentliche Straßen und Wege, zur allgemeinen Benutzung bestimmte Straßen und Wege einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege, zur allgemeinen Benutzung bestimmte Schipisten, Schitourenrouten und Loipen sowie Forststraßen in die gesperrte Fläche führen. Die Hinweistafeln sind nach Beendigung der Sperre unverzüglich zu beseitigen. Form und Gestaltung einschließ-
WILDRUHE lich des Wortlautes der Hinweistafeln werden durch Verordnung der Landesregierung (s.u.) festgelegt, wobei zum Ausdruck zu bringen ist, dass die Sperre nur abseits von den zur allgemeinen Benutzung bestimmten Straßen und Wegen einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege sowie abseits von zur allgemeinen Benutzung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen gilt.
WILDSCHUTZ (IM ENGEREN SINN) Auch die Bestimmungen über den Wildschutz (§ 49 K-JG) sollen das Wild vor Beunruhigung durch Hunde bzw. Katzen schützen, aber auch davor, tödlich verletzt, zu Tode gehetzt oder unmittelbar getötet zu werden. Der Wildschutz sieht daher – in erster Linie für Jagdschutzorgane – ein Recht zur Tötung vor a) von Katzen, die im Wald umherstreifen, bzw. b) von Hunden (ausgenommen Jagdhunde, Blindenhunde, Polizeihunde, Hunde der Zollwache (alt), des Bundesheeres und Hirtenhunde sowie Fährten- und Lawinensuchhunde, wenn sie als solche gekennzeichnet oder sonst erkennbar sind), die ba) Wild hetzen,
bb) bei einer die Flucht des Wildes behindernden Schneelage offensichtlich ohne Aufsicht umherstreifen, oder bc) wiederholt offensichtlich ohne Aufsicht im Wald umherstreifen (in diesem Fall jedoch nur, wenn der Eigentümer des Hundes – sofern bekannt –, vorher auf seine Verwahrungspflicht hingewiesen wurde).
LEINENPFLICHT FÜR HUNDE Während der Brut- und Setzzeit des Wildes oder bei einer Schneelage, die eine Flucht des Wildes erschwert, kann die Bezirksverwaltungsbehörde nach Anhörung der Landwirtschaftskammer und des Bezirksjägermeisters mit Verordnung für den gesamten Bezirk oder für Teile davon Hundehaltern auftragen, dass Hunde an der Leine zu führen oder sonst tierschutzgerecht zu verwahren sind (§ 69 Abs. 4 K-JG). Solche, weitestgehend gleichlautenden Hundehaltungsvorschriften wurden auch in ganz Kärnten erlassen. Übertretungen dieser Verordnung werden, sofern sie nicht nach anderen Bestimmungen mit strengeren Strafen bedroht sind oder ein gerichtlich zu ahndender Tatbestand vorliegt, gemäß § 98 Abs. 1 Z 2 iVm Abs. 2 K-JG mit Geldstrafen bis zu € 1.450,– geahndet. Bei Vorliegen erschwerender Umstände, insbesondere, wenn durch die Übertretung ein erheblicher jagdwirtschaftlicher Nachteil eingetreten oder der Täter schon einmal wegen der gleichen strafbaren Handlung bestraft worden ist, ist der Täter mit einer Geldstrafe bis zu € 2.180,– zu bestrafen. Auch die Leinenpflicht in den besonders sensiblen Zeiten ist eine wichtige, wenngleich von den Normadressaten – trotz eigens kreierter Hinweistafeln – häufig missachtete Möglichkeit, das Wild vor Beunruhigung zu schützen.
Aber auch die Jagd selbst ist Einschränkungen unterworfen:
SCHONZEITEN FÜR WILD Die Festsetzung von Schonzeiten für das Wild (§ 51 K-JG) dient dem Schutz des Wildes – nicht zuletzt auch vor jagdlicher Beunruhigung.
VERBOT DER BEJAGUNG VON WILD IN DER NÄHE VON FÜTTERUNGEN Es ist verboten (§ 68 Abs. 1 Z 13 K-JG), Schalenwild in einem Umkreis von 200m von beschickten Fütterungen zu erlegen, sofern nicht § 61 Abs. 5 K-JG anzuwenden ist: Bei sog. „Fütterungsaufträgen für Rotwild zum Schutz der Landund Forstwirtschaft“ – sofern diese für einen vor dem 1. Jänner liegenden Zeitraum erteilt werden – gilt, dass im Umkreis von 400m um diese Rotwildfütterungen nicht gejagt werden darf. Zulässig ist nur die Erlegung / der Fang von Wild, das infolge einer Verletzung großen Qualen oder Siechtum ausgesetzt, krank oder seuchenverdächtig ist.
RUHE FÜR DAS WILD IN DER NACHT Gem. § 68 Abs. 1 Z 16 K-JG ist es verboten, die Jagd auf Schalenwild und Federwild zur Nachtzeit – das ist die Zeit von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang – auszuüben; ausgenommen von diesem Verbot
ist die Jagd auf Schwarzwild, Auer-, Birk- und Rackelhahnen, Wildgänse, Wildenten und Waldschnepfen.
EINSCHRÄNKUNG DER BEJAGUNG IN SENSIBLEN ZEITEN In den Setz- und Brutzeiten bis zum Selbständigwerden der Jungtiere ist es verboten, die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere zu bejagen (§ 68 Abs. 1 Z 17 K-JG). Dies gilt nicht für seuchenkranke oder seuchenverdächtige Stücke. Auch besteht ein Verbot der Ausübung der Brackenjagd in der Zeit vom 1. Jänner bis 30. September (§ 68 Abs. 1 Z 18 K-JG).
ANGEMESSENE ZAHL VON JÄGERINNEN UND JÄGERN PRO JAGDGEBIET Die Bestimmungen über die Jägerdichte (§ 19 K-JG) dienen letztlich dazu, eine nicht zu große Anzahl an Jägerinnen und Jägern in einem Jagdgebiet die Jagd ausüben zu lassen, weil dies für die Gewährleistung eines geordneten Jagdbetriebes (und der u.a. damit einhergehenden Hegeverpflichtungen) hinderlich wäre.
JAGDPRAXIS Auch die Jagdpraxis denkt um, indem – wo möglich und fachlich sinnvoll – in Selbstbeschränkung Intervall- und Schwerpunktjagden forciert werden, d.h. die Jagd zeitlich bzw. örtlich begrenzt ausgeübt wird.
KANALISIERUNGSMASSNAHMEN IM KONSENSVERFAHREN Aufgrund der vielfältigen und zunehmenden Naturnutzungen kommt es zu negativen Auswirkungen auf verschiedene Wildarten. Zunehmende touristische Nutzungen wie Wandern, Mountainbiken, Tourengehen mit Schi oder Schneeschuhen beeinträchtigen die Lebensraumnutzung für einzelne Tierarten. Besonders betroffen davon sind die störungsempfindlichen Schalenwildarten Rot- und Gamswild und z.B. die Raufußhühner, aber auch viele andere Wildarten. Um das Störungspotenzial für die betroffenen Arten zu verringern und den Lebensraum zu verbessern, wird im Konsensverfahren versucht, zeitliche und räumliche Regelungen und Lenkungsmaßnahmen für touristische Nutzungen zu schaffen. Besucherlenkungsprojekte der Kärntner Jägerschaft, wie das Projekt „Steinhirsche in den Nockbergen“ oder das Modellprojekt „BergMensch-Wildtiere“ in Hermagor können auf diese Art durch Kanalisierungsmaßnahmen erfolgreich für beruhigende Effekte sorgen. Wenngleich – im Gegensatz zu echten Wildschutzgebieten iS des K-JG nicht rechtsverbindlich und daher im Falle von Verstößen sanktionslos – können durch die aktive Einbindung aller bzw. möglichst vieler Interessen- und Naturnutzungsgruppen (von den örtlichen
Jägerinnen und Jägern über die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft, die alpinen Vereine, wie den Alpenverein, die Naturfreunde, die Gemeinden bis zu den Tourismusverbänden) einvernehmlich Lösungen im Sinne der Wildtiere erarbeitet werden. Durch räumliche und zeitliche Regelungen für touristische Nutzungen kann zunächst die Vielfalt der Wildtierpopulationen ökologisch nachhaltig erhalten und deren Lebensraumsituation verbessert werden. Ziel solcher Projekte kann aber auch die ökonomische Nachhaltigkeit sein mit der Verringerung der negativen Auswirkungen von Schalenwild auf die Waldvegetation sowie einer Verringerung der Kosten für die Erhaltung der touristischen Infrastruktur für die betroffenen Gemeinden und alpinen Vereine als Wegerhalter. Nicht zuletzt können mit solchen Projekten aber auch Konflikte zwischen den Nutzergruppen unter weitgehender Wahrung ihrer Interessen und Verbesserung der Kommunikation zwischen den einzelnen Interessengruppen gelöst werden. Als zielführend hat sich auch eine damit verknüpfte Wissensvermittlung über Wildtierarten und deren Lebensräume sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Folgewirkungen von touristischen Nutzungen für die einzelnen Tierarten erwiesen.
ZEITLICH UND ÖRTLICH BESCHRÄNKTE SPERREN ZUM SCHUTZ DER WILDTIEREWILDSCHUTZGEBIETE Das Kärntner Jagdgesetz kennt verschiedene Arten von zeitlich und örtlich beschränkten Sperren, die unterschiedlichen Zwecken dienen: einer davon ist die Errichtung solcher Sperren zum Schutz des Wildes (§ 70 Abs. 1 2. Satz K-JG).
Foto: Monika Pfeifer
Der Jagdausübungsberechtigte selbst kann Sperren von Teilen eines Jagdgebietes im örtlich und zeitlich unbedingt erforderlichen Ausmaß – allerdings nicht länger als für eine Woche bzw. nicht für mehr als zwanzig Hektar zusammenhängender Fläche - verfü-
gen, „wenn außerordentliche Verhältnisse den Bestand einer Wildart gefährden und dies die besonderen Umstände bedingen“. Der Jagdausübungsberechtigte hat die Sperre der Bezirksverwaltungsbehörde unverzüglich anzuzeigen, die diese bei Fehlen der Voraussetzungen aufzuheben hat. Soll die Sperre länger als eine Woche dauern oder mehr als zwanzig Hektar zusammenhängender Fläche umfassen oder für die Festlegung eines Wildschutzgebietes dienen, so darf sie nur durch die Bezirksverwaltungsbehörde verfügt werden. Wildschutzgebiete sind vom Gesetzgeber (§ 70 Abs. 1b 1. Satz KJG) genau definiert als „Flächen, die als besonders bevorzugte Einstandsgebiete Ruhezonen für das Wild sind, oder Flächen, die zum Brüten oder Setzen bevorzugt angenommen werden.“ Nach derzeitigem Kenntnisstand existieren lediglich 9 solcher Wildschutzgebiete in Kärnten. Vor der Verfügung, der Verlängerung oder der Wiederholung einer Sperre durch die Bezirksverwaltungsbehörde sind der Bezirksjagdbeirat, die Gemeinden, in denen die Sperrgebiete liegen, und die durch die Sperre betroffenen Vereine, deren Vereinsziel die Förderung der Belange einer kultur- und landschaftsverbundenen Freizeitgestaltung oder der Erholung der Menschen ist, zu hören. Die forstrechtliche Wegefreiheit darf nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden; darüber hinaus ist die Zustimmung des Grundeigentümers erforderlich (§ 70 Abs. 1a K-JG). Bei der Festlegung einer Sperre, die für die Festlegung eines Wildschutzgebietes dient, darf ein Ausmaß von 10% der Fläche des Jagdgebietes nicht überschritten werden. Sperren, die für die Festlegung eines Wildschutzgebietes dienen, dürfen überdies nur im Einklang mit dem Wildökologischen Raumplan festgelegt werden. Gem. § 55a Abs. 5 letzter Satz K-
JG sind im Wildökologischen Raumplan (WÖRP) auch jene Bereiche festzulegen, die für die Festlegung von Wildschutzgebieten besonders geeignet sind. Dies soll nunmehr im Rahmen der laufenden WÖRP-Anpassung an die gesetzlichen Vorgaben auch erfolgen. Bis dato wurden bereits mehrere Wildschutzgebiete von den Bezirksverwaltungsbehörden festgelegt. Die Ausweisung eines Wildschutzgebietes scheint rechtstechnisch daher nicht unabdingbar an die Ausweisung besonders geeigneter Bereiche im WÖRP gebunden, zumal das Kärntner Jagdgesetz lediglich festhält, dass eine Festlegung von Wildschutzgebieten nur „im Einklang“ mit dem WÖRP erfolgen darf, was zumindest die Interpretation zulässt, dass im Sinne des Wortes „im Einklang“ (= in einem Zustand, in dem sich zwei Dinge miteinander so vereinbaren lassen, dass sie nicht widersprüchlich sind) lediglich kein Widerspruch zum Wildökologischen Raumplan entstehen darf. Die Sperren bewirken, dass mit Ausnahme des Grundeigentümers, sonstiger Nutzungsberechtigter und deren Beauftragter sowie Personen in amtlicher Stellung jagdfremde Personen das gesperrte Gebiet abseits von den zur allgemeinen Benutzung bestimmten Straßen und Wegen einschließlich der
örtlich üblichen Wanderwege sowie abseits von zur allgemeinen Benützung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen nicht betreten dürfen (§ 70 Abs. 2 K-JG). Fälschlicherweise wird diese Bestimmung häufig als „Wegeverbot“ kommuniziert oder gar – unter Berufung auf § 33 Abs. 1 ForstG – von einem „Ausschluss der Öffentlichkeit“ gesprochen, die Bestimmung enthält aber eindeutig kein Wegeverbot, sondern – im Interesse des Wildtierschutzes, und ausschließlich dieses – lediglich ein Wegegebot mit der Bindung an „zur allgemeinen Benutzung bestimmte Straßen und Wege“ einschließlich der „örtlich üblichen Wanderwege“ sowie die „zur allgemeinen Benützung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen“! Wie sich aus der Rechtslage ergibt, besteht jedenfalls in Wildschutzgebieten iS des Gesetzes IMMER Jagdverbot und darf dort ausschließlich krankes, seuchenverdächtiges oder aufgrund einer Verletzung großen Qualen oder Siechtum ausgesetztes Wild erlegt oder gefangen werden (§ 70 Abs. 1b 2. Satz K-JG). Das gesperrte Gebiet ist vom Jagdausübungsberechtigten mittels Hinweistafeln an jenen Stellen zu kennzeichnen, wo öffentliche Straßen und Wege, zur allgemeinen Benutzung bestimmte Straßen und
Wege einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege, zur allgemeinen Benutzung bestimmte Schipisten, Schitourenrouten und Loipen sowie Forststraßen in die gesperrte Fläche führen. Die Hinweistafeln sind nach Beendigung der Sperre unverzüglich zu beseitigen. Form und Gestaltung einschließlich des Wortlautes der Hinweistafeln werden durch Verordnung der Landesregierung festgelegt, wobei zum Ausdruck zu bringen ist, dass die Sperre nur abseits von den zur allgemeinen Benutzung bestimmten Straßen und Wegen einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege sowie abseits von zur allgemeinen Benutzung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen gilt. Dies ist mit Verordnung der Landesregierung, LGBl. Nr. 32/2006,
zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 70/2016, auch erfolgt (Anlage 15 (zu § 12)). Laut VO tragen die Tafeln folgende Aufschrift:
Die Hinweistafeln sind kreisrunde Tafeln in gelber Farbe mit einem Durchmesser von mindestens 40cm und einem in der Mitte der Tafel horizontal verlaufenden weißen
Streifen, der eine Breite von etwa einem Fünftel des Durchmessers aufzuweisen hat. Die Tafel hat in schwarzer Aufschrift die Worte: „Jagdliches Sperrgebiet – Betreten verboten" sowie die Angabe der Dauer der Sperre zu enthalten. Eine unter dieser Tafel anzubringende rechteckige Zusatztafel von mindestens 40cm Länge und 20cm Breite hat in schwarzer Aufschrift die Worte: „Die Sperre gilt nur abseits von zur allgemeinen Benutzung bestimmten Straßen und Wegen einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege sowie abseits von zur allgemeinen Benutzung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen“ zu enthalten. Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger
Wildschutzgebiete und ihre besondere Bedeutung für Wild im Winter Der Lebensraum, der unseren Wildtieren zur Verfügung steht, wird immer kleiner und durch den Ausbau von Straßen- und Wegenetzen immer zerrissener. Zusätzlich dringt der Mensch auch durch Freizeitaktivitäten, sowohl in der warmen als auch in der kalten Jahreszeit, in die noch verbleibenden unverbauten Gebiete ein. Die scheuen Wildtiere reagieren darauf, indem sie ausweichen oder gewisse Zonen sogar gänzlich meiden, ihren Tagesablauf ändern oder von Menschen genutz-
te Bereiche erst dann wieder nutzen, wenn der Mensch sie wieder verlassen hat. Wildschutzgebiete sind dazu gedacht, Ruhezonen für das Wild zu schaffen, die – abseits von den zur allgemeinen Benutzung bestimmten Straßen und Wegen liegen und nicht betreten werden dürfen – (siehe dazu S. 14 – 17). Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der besonderen Bedeutung von Wildschutzgebieten für Wildtiere im Winter und erläutert am
Beispiel des Rotwildes wie und warum es wildökologisch Sinn macht, Wildschutzgebiete auszuweisen.
ANPASSUNGEN DES WILDES AN DEN WINTER Kälte stellt eine lebensfeindliche Kondition für Pflanzen und Tiere dar. Sowohl Flora als auch Fauna haben Überlebensmechanismen für die kalte Jahreszeit entwickelt. Einjährige Pflanzen beispielsweise bilden rechtzeitig Samen aus, bevor
die Kälte sie abfrieren lässt. Die winterfesten Samen keimen erst, wenn es wieder warm genug ist. Laubbäume werfen ihre Blätter ab, andere Pflanzen wieder lassen ihre oberirdischen Teile absterben, um im Frühling wieder neu auszutreiben. Das hat weitreichende Konsequenzen, v.a. für die pflanzenfressende Tierwelt. Daher beginnt alle Jahre wieder mit dem Winter auch eine Bewährungsprobe für das Wild. Zum einen muss es sich der Kälte stellen, zum anderen sinkt gleichzeitig die Nahrungsverfügbarkeit und somit sind Energieressourcen deutlich eingeschränkt! Ohne Frage können besonders strenge Winter sogar eine echte Notzeit für das Wild darstellen. Ein durchschnittlicher Winter ist aber nicht automatisch als „Notzeit“ zu sehen, denn genauso wie die Pflanzen haben sich auch die heimischen Wildtiere bestens angepasst. Das hinter der Anpassung stehende Grundprinzip ist sehr einfach: Es geht darum mit der verfügbaren Energie so zu haushalten, dass man den Winter überlebt. Die häufigsten Energiesparstrategien sind: u Ausbildung eines Winterfells oder eines entsprechenden Federkleides
Aktivitäten in winterlicher Landschaft sind wunderbar, wenn man dabei über Wildtiere und ihre Bedürfnisse Bescheid weiß, umso besser.
u bevorzugte Nutzung von geschützten Deckungseinständen, die vor Witterung Schutz bieten und in der Nähe von potenziellen Nahrungsflächen liegen u sich möglichst wenig bewegen u Nutzung sonnenexponierter Flächen zur Aufwärmung u Absenken der Körpertemperatur u Winterschlaf oder Winterruhe Im Winter ist Ruhe einer der wichtigsten Faktoren für das Wild. Die Nahrung ist knapp und Wildtiere müssen mit ihren Energiere-
Fortbewegung im tiefen Schnee ist extrem energieaufwendig – manchmal sogar unmöglich. Foto: O. Winkler
serven gut haushalten, um diese Zeit des Nahrungsengpasses zu überleben. Während des Winters dient Bewegung fast ausschließlich dem Nahrungserwerb. Die Anpassungen des Rotwildes an den Winter sind dabei besonders beeindruckend und wurden vom österreichischen Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität Wien in den letzten Jahren intensiv beforscht. Dabei wurde festgestellt, dass Rotwild fähig ist, äußerst effiziente Energiesparmaßnahmen anzuwenden. Im Vergleich zum Sommerenergieverbrauch ist das Rotwild während des Winters fähig, seine Stoffwechselrate um bis zu 60% zurückzufahren und seine Körpertemperatur kurzzeitig etwas abzusenken, um dadurch Energie zu sparen. Prof. Arnold, Leiter des FIWI, spricht vom „Winterschlaf des Rotwildes“. Bewegungen werden auf ein Minimum reduziert, der ganze Körper wird in einen Zustand tiefer Ruhe versetzt. Aber auch wenn im Winter Ruhe angesagt ist überwacht das Wild dennoch seine Umgebung und registriert potenzielle Gefahren. In Situationen, die lebensgefährlich sind, oder vom Wild als lebensbedrohend wahrgenommen werden, versucht es „auf Flucht“ zu schal-
bedeutet einen Einfluss auf das natürliche Verhalten des Wildes und kann damit eine Störung darstellen. Selbst das „harmlose“ Zusammentreffen von Mensch und Wild kann bereits eine Form von Stress darstellen, wenn das Wild dadurch seine Nahrungsaufnahme unterbricht. Denn Wild wird alleine schon durch das Auftauchen von Menschen beunruhigt und in Fluchtbereitschaft versetzt. Dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers und hilft dem Tier bedrohliche Situationen zu meistern. Längerfristig anhaltender Stress wirkt sich in der Regel aber schädlich auf das Immunsystem und damit auf das Überleben von Wildtieren aus. Es konnte gezeigt werden, dass Störungen sich auch negativ auf die Fortpflanzung auswirken.
Wildschäden können auch das Resultat von Störungen sein.
ten. Der Körper wird aktiviert, dabei erhöht sich die Herzschlagrate und es werden vermehrt Hormone wie das bekannte Adrenalin ausgeschüttet. Mit der Erhöhung der Herzschlagrate und dem Ausschütten von Stresshormonen erhöht das Wild kurzfristig seine körperliche Leistungsfähigkeit und hat damit eine bessere Chance (einem Beutegreifer) zu entkommen. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass diese Reaktionen ihren Tribut fordern. Der Energieverbrauch ist enorm, vor allem wenn zur Flucht auch noch tiefer Schnee überwunden und viel Muskelkraft aufgewandt werden muss. Selbstverständlich ist Wild in seinem Leben immer wieder mit Konfliktsituationen konfrontiert und eine Flucht ist nichts Außergewöhnliches. Während des Winters können verstärkte Aktivität und Nahrungsknappheit allerdings eine tödliche Kombination darstellen. Aber nicht nur „lebensbedrohliche“ Situationen schaden den Tieren, sondern auch andere Formen der Störung. Jegliche ungewohnte Situation, die für das Wild nicht oder nur schwer einschätzbar ist,
Lebt das Rotwild in einer Gegend, in der es immer wieder durch Menschen gestört wird, kann es nicht in den Energiesparmodus gehen und „quasi auskühlen“, wenn es sich nicht sicher fühlt. Gebietsstreifen entlang von Wegen, Straßen, Routen oder Schipisten, in denen die ganze Zeit über mit Beunruhigung zu rechnen ist, werden vom Rotwild oftmals gänzlich gemieden. Das Rotwild sucht bei Beunruhigung Deckungsschutz. Dies sind oftmals dichte Stangenhölzer, die zwar guten Deckungsals auch Witterungsschutz bieten können, jedoch findet sich dort außer Rinde kaum Nahrung. Schadmassierungen in solchen Bereichen sind dann oftmals die Folge.
WIE KÖNNEN WILDSCHUTZGEBIETE ZUR MINDERUNG VON STÖRUNGEN BEITRAGEN? Werden Gebiete während der Wintermonate von Naturnutzern beunruhigt, so kann eine Ausweisung von Wildschutzgebieten/ Wildruhezonen eine effiziente Maßnahme darstellen, um Naturnutzer und Wild entsprechend zu lenken. Dem Wild muss die Möglichkeit gegeben werden auch während der Tagesstunden Nahrungsflächen aufsuchen zu können, was oftmals nur durch das „Aussperren“ der Menschen erreicht werden kann. Geschickt angelegt können bereits Bereiche von 20-50ha zu einer
deutlichen Aufwertung des Winterlebensraumes führen. Diese Wildruhezonen sollten Gebiete umfassen, in denen sowohl Schutz als auch Nahrung geboten wird bzw. kann es sich dabei fachlich betrachtet auch um Pufferflächen handeln, durch deren Nichtbetretung ein großräumig beruhigter Bereich im Hinterland geschaffen wird. Denn nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang die akustische Beunruhigung mancher Gebiete. D.h. nicht die unmittelbare physische Präsenz von Menschen, sondern alleine schon durch Menschen verursachte Geräusche, z.B. Verständigung von Seilpartnern beim Eisklettern, können großräumig zur Vergrämung des Wildes führen. Wildschutzgebiete können zum einen eine aktive Lebensraumsicherung darstellen und zum anderen auch ein Ausweichen des Wildes in schadanfällige Gebiete verhindern. Geschickt angelegt haben sie großräumigen Einfluss auf das Verhalten des Wildes und können zu einer entsprechenden Lebensraumentlastung beitragen.
BEGLEITENDE MASSNAHMEN Neben dem Ausweisen von Wildschutzgebieten gibt es einige allgemeine Verhaltensregeln, die zur Entlastung von Wildlebensräumen führen: u Einhaltung von ausgewiesenen Routen, Wegen u Schutzzonen respektieren u leises Verhalten u Hunde an der Leine belassen u Aktivitäten auf die Tagstunden beschränken u ein Überfliegen von sensiblen Bereichen vermeiden Dass in Wildruhezonen auch die Jagd Ruhen muss, versteht sich schon aus fachlicher Sicht von selbst. Mag. Gerald Muralt
LITERATURTIPP: Paul Ingold, Freizeitaktivitäten im Lebensraum der Alpentiere, Haupt Verlag
Änderung des Waffengesetzes Mit Art. 6 des „Deregulierungs- und Anpassungsgesetzes 2016 – Inneres“, BGBl. I Nr. 120, 30.12.2016, wurde das Waffengesetz 1996 geändert. Aufgrund verschiedentlicher Anfragen sollen an dieser Stelle zwei wesentliche Änderungen näher gebracht werden.
1. Die Verwendung von Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles für Schusswaffen der Kategorie C und D durch Berufspersonal In § 17 Waffengesetz 1996 – WaffG, BGBl. I Nr. 12/1997, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 52/2015, wurde Abs. 3a neu eingefügt: „Sofern ein Arbeitgeber den Nachweis erbringt, dass 1. er Arbeitnehmer hauptberuflich beschäftigt, zu deren wesentlicher Verpflichtung der Abschuss von Wild und Schädlingen gehört und 2. die Verwendung von Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles für Schusswaffen der Kategorie C und D zweckmäßig und zum Schutz der Gesundheit dieser Arbeitnehmer im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes – ASchG, BGBl. I Nr. 450/1994, oder dem Landarbeitsgesetz – LAG, BGBl. Nr. 287/1984, im Rahmen der Berufsausübung geboten ist, kann die Behörde auf Antrag des Arbeitgebers Ausnahmen vom Verbot des Erwerbs und Besitzes einer bestimmten Anzahl an Vorrichtungen nach Z 2 erteilen. Diese Bewilligung kann befristet und an Auflagen gebunden werden. Der Besitz und das Führen von Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles für Schusswaffen der Kategorie C und D ist Arbeitnehmern dieses Arbeitgebers bei der Ausübung der Jagd im Rahmen des Arbeitsverhältnisses ohne Bewilligung erlaubt. Der Arbeitgeber hat Name, Adresse und Geburtsdatum der Arbeitnehmer, die solche Vorrichtungen verwenden dürfen, evident zu halten und auf Verlangen der Behörde bekanntzugeben.“ Dazu finden sich folgende Erläuterungen: Diese Bestimmung entspricht ei-
nem Wunsch des Verbandes der Österreichischen Förster sowie des Österreichischen Landarbeitertages. Um für Arbeitnehmer, die unter anderem zum Abschuss von Wild verpflichtet sind, wie dies insbesondere bei Förstern der Fall ist, ein höchstmögliches Maß an Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten, kann die Behörde dem Arbeitgeber eine Ausnahmebewilligung vom Verbot des Erwerbs und Besitzes einer bestimmten Anzahl an Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles für Schusswaffen der Kategorie C und D erteilen. Voraussetzung dafür ist der Nachweis durch den Arbeitgeber, dass
Arbeitnehmer, die zum Abschuss von Wild und Schädlingen verpflichtet sind, bei diesem Arbeitgeber hauptberuflich beschäftigt sind. Darüber hinaus ist der Nachweis durch den Arbeitgeber zu erbringen, dass die Verwendung von Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles und Vorbeugung vor Gehörschädigungen zweckmäßig sowie auch aus arbeitnehmerschutzrechtlichen Gründen geboten ist. Dies ist nur der Fall, sofern durch diese Vorrichtungen eine Dämpfung des Schussknalles unter dem Expositionsgrenzwert für gehörgefährdenden Lärm erreicht wird. Ferner hat die Behörde die
Anzahl der Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles festzusetzen, die durch den Arbeitgeber erworben und besessen werden dürfen. Diese Anzahl hängt von der Anzahl der dort hauptberuflich beschäftigten Arbeitnehmer ab, die auch zum Abschuss von Wild und Schädlingen verpflichtet sind. Die Behörde kann diese Ausnahmebewilligung mit einer Befristung erteilen. Nach Ablauf der Gültigkeit dieser Bewilligung ist vom Arbeitgeber erneut ein Antrag auf Ausnahme vom Verbot des Erwerbs und Besitzes von diesen Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles zu stellen. Die Behörde kann dem Arbeitgeber zudem im Rahmen der Bewilligung Auflagen vorschreiben. Denkbar ist insbesondere die Auflage über die Verwahrung der Schalldämpfer. Die Verpflichtung im letzten Satz dient der Nachvollziehbarkeit, welche Arbeitnehmer tatsächlich diese Vorrichtung verwenden dürfen. Erteilt die Behörde dem Arbeitgeber eine Ausnahmebewilligung, dürfen dort unter anderem zum Abschuss von Wild und Schädlingen hauptberuflich beschäftigte Arbeitnehmer solche Vorrichtungen für Schusswaffen der Kategorie C und D im Rahmen ihres Arbeitsverhältnisses verwenden. Dabei darf die von der Behörde genehmigte Anzahl von Vorrichtungen zur Dämpfung des Schussknalles nicht überschritten werden. Ändert sich die Anzahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum Zeitpunkt der Antragstellung, hat die Behörde bei erneuter Antragstellung auf Basis der geänderten Beschäftigungsverhältnisse neu zu entscheiden. Wird ein beim Arbeitgeber beschäftigter Arbeitnehmer bei Verwendung einer Vorrichtung zur Dämpfung des Schussknalles für Schusswaffen der Kategorie C und D betreten, kann beim Arbeitgeber bzw. der Waffenbehörde nachgefragt werden, ob eine Berechtigung des Arbeitgebers zum Besitz solcher Vorrichtungen besteht. Der Begriff „Arbeitgeber“ ist diesfalls weit auszulegen, sodass auch öffentliche Dienstgeber von dieser Bestimmung umfasst sind.
Anmerkung: Bereits vor der Novellierung konnte die Behörde gem. § 17 Abs. 3 WaffG – diese Bestimmung ist auch unverändert geblieben – verlässlichen Menschen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben und überwiegendes berechtigtes Interesse an Erwerb, Einfuhr, Besitz oder Führen nachweisen, Ausnahmen von Verboten des Abs. 1 ( = u.a. des Verbotes des Erwerbs, der Einfuhr, des Besitzes, und des Führens von Schusswaffen, die mit einer Vorrichtung zur Dämpfung des Schussknalles versehen sind, welches sich auch auf die erwähnten Vorrichtungen allein bezieht) bewilligen. Diese Bewilligung kann befristet und an Auflagen gebunden werden. Die Bewilligung zum Besitz ist durch Ausstellung einer Waffenbesitzkarte, die Bewilligung zum Führen durch Ausstellung eines Waffenpasses zu erteilen. Nach der Rechtsprechung des VwGH fällt die Erteilung einer solchen Ausnahmebewilligung in das Ermessen der Behörde. Die Voraussetzung ist das Erbringen des Nachweises eines berechtigten überwiegenden Interesses durch den Antragsteller. Dabei ist es allein dessen Sache, das Vorliegen entsprechender Umstände zu behaupten und nachzuweisen. Der Antragsteller hat deshalb im Verwaltungsverfahren konkret und in substanzieller Weise im Einzelnen darzutun, woraus er für seine Person ein überwiegendes berechtigtes Interesse am Besitz gerade der verbotenen Waffe oder Munition ableitet. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung erfordert ein Überwiegen eines solchen privaten Interesses gegenüber entgegenstehenden öffentlichen Interessen. Derzeit allerdings steht einer Anwendung aller waffenrechtlichen Ausnahmebewilligungen (noch) § 68 Abs. 1 Z 1 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG entgegen, wonach Waffen mit Schalldämpfern zur Jagdausübung nicht verwendet werden dürfen. Dies soll nunmehr im Rahmen der geplanten Jagdgesetz-Novelle geändert werden. Damit würde für die Anwendung
der waffenrechtlichen Bestimmungen mit den darin normierten Möglichkeiten zur Bewilligung von Ausnahmen Raum geschaffen. Eine weitere Änderung betrifft
2. die Ausstellung von Waffenpässen für Schusswaffen der Kategorie B für Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes § 22 Abs. 2 lautet: „Ein Bedarf im Sinne des § 21 Abs. 2 ist jedenfalls als gegeben anzunehmen, wenn 1. der Betroffene glaubhaft macht, dass er außerhalb von Wohn- oder Betriebsräumen oder seiner eingefriedeten Liegenschaften besonderen Gefahren ausgesetzt ist, denen am zweckmäßigsten mit Waffengewalt wirksam begegnet werden kann oder 2. es sich um ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes handelt (§ 5 Abs. 2 SPG). Diesfalls ist der Waffenpass dahingehend zu beschränken, dass nur Waffen mit Kaliber 9mm oder darunter geführt werden dürfen.“ Dazu finden sich folgende Erläuterungen: Diese Bestimmung dient vor allem der Verwaltungsvereinfachung im Zusammenhang mit der Ausstellung von Waffenpässen für Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes, die regelmäßig zur Ausübung unmittelbarer Befehlsund Zwangsgewalt ermächtigt sind. Momentan bedarf es bei der Ausstellung eines Waffenpasses entsprechend der einschlägigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH, 21.10.2011, 2010/03/0058) stets einer Einzelfallüberprüfung. Anhand der vom Verwaltungsgerichtshof entwickelten Kriterien prüfen die Waffenbehörden ein Vorliegen der konkreten und qualifizierten Gefahrenlage für den Antragsteller sowie ob dieser Gefahr am zweckmäßigsten mit Waffengewalt wirksam begegnet werden kann. Entsprechend der vorgeschlagenen Änderung müssen Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes nun ihre konkrete und qualifizierte Gefährdungslage nicht mehr im Einzelnen glaubhaft machen. Organe des öffentlichen Sicher-
R E C H T L I C H E I N F O R M AT I O N / D I S Z I heitsdienstes sind nach der Richtlinien-Verordnung BGBl. 1993/266 – sofern verhältnismäßig und nach den Umständen des Einzelfalls zumutbar – dazu verpflichtet, außerhalb ihres Dienstes einzuschreiten, wenn dies zur Abwehr einer Gefahr für das Leben, die Gesundheit, der Freiheit von Menschen oder für fremdes Eigentum in großem Ausmaß notwendig ist. Keine andere Berufsgruppe hat eine derartige Verpflichtung. Anderen Berufsgruppen, die wegen der Ausübung einer bestimmten Tätigkeit auch außerhalb der Dienstzeit, etwa aufgrund befürchteter Racheakte, eine Schusswaffe der Kategorie B zur Abwehr von Gefahren benötigen (das sind insbesondere Strafrichter, Staatsanwälte und Organe der Justizwache oder andere Organe der öffentlichen Aufsicht) wird in Ansehung der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes regelmäßig ein Waffenpass ausgestellt. Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes dürfen, sofern sie sich bei der Beantragung eines Waffenpasses auf Z 2 berufen, nur jene Waffen des Kalibers 9mm oder darunter führen. Es handelt sich hierbei um eine sachgerechte Ein-
schränkung, da Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes im Umgang mit Waffen und Munition dieser Größenordnung geschult und geübt sind. Die Einschränkung, dass das Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes mit dem Waffenpass nur Waffen des Kalibers 9mm oder darunter erwerben, besitzen oder führen darf, ist im Waffenpass bei dem Punkt „Behördliche Eintragungen“ zu vermerken. Beruft sich ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes bei der Beantragung eines Waffenpasses nicht auf Z 2, gilt diese Einschränkung auf Waffen des Kalibers 9mm oder darunter nicht, und der Antragsteller muss in diesem Fall wie zuvor seinen Bedarf zum Führen von Waffen im Sinne der Rechtsprechung nachweisen. Zum besseren Verständnis wurde die Bestimmung des § 22 Abs. 2 in zwei Ziffern untergliedert. Anmerkung: Diese privilegierte Bedarfsannahme gilt allerdings nicht für Jagdschutzorgane, da sie nicht unter die Qualifikation von § 5 Abs. 2 SPG fallen. Gleichzeitig ist in der Praxis derzeit festzustellen, dass die Vollzugsbehörden der meisten Bundesländer die restriktive Judi-
katur-Linie des VwGH zum Anlass nehmen, durchwegs selbst Jagdschutzorganen keine Waffenpässe mehr auszustellen, weil die Anforderungen an die (konkrete und in substanzieller Weise im einzelnen darzutuende) Glaubhaftmachung der besonderen konkreten Gefahrenlage und der Glaubhaftmachung, dass dieser am zweckmäßigsten durch den Gebrauch einer Faustfeuerwaffe entgegen getreten werden kann, fachlich und sachlich nahezu kaum mehr erbringbar ist. Ob sich unter Berücksichtigung jagdrechtlicher Bestimmungen allenfalls ein Rechtsanspruch auf Ausstellung eines Waffenpasses für Jagdschutzorgane ergeben könnte, steht derzeit in Prüfung. Dass auch andere Gründe, wie der jagdliche Bedarf, Bedarfs begründend sein können, ist angesichts der diesbezüglichen äußerst restriktiven Judikatur-Linie in Verbindung mit der sich darauf stützenden Vollzugspraxis für den Bedarfsnachweis von Jägerinnen und Jägern mittlerweile nahezu reiner Theorie zuzuordnen. Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger
Disziplinarerkenntnisse Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 03.10.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (6 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart der Vorsitzende des Disziplinarrates
uuu Der Disziplinarbeschuldigte, Herbert Gradischnig, Weidenweg 3, 9063 Kading, ist schuldig. Er hat als Jagdausübungsberechtigter der Eigenjagd Moschenitzen und somit in einem Gebiet, in welchem Rotwild vorkommt, in dieser das Wild im November 2015 mit anderem Futter als Raufutter, nämlich mit Maisbruch, gemahlenem Mais und Apfeltrester gefüttert. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften verstoßen. Es wird über ihn hiefür gemäß § 90 Abs. 6 lit. c K-JG, die Diszipli-
narstrafe des Ausschlusses aus der Kärntner Jägerschaft auf die Dauer eines Jahres verhängt. Diese Entscheidung wurde mit Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Kärnten, Zahl: KLVwG-S2-1679/10/2016, bestätigt. Dr. Herbert Müller, der Vorsitzende-Stv. des Disziplinarrates
Kindgerechte Aufbereitung des in MINI-MAX
s Jahresthemas
Der Jagdhund, ein unverzichtbarer Helfer auch für die Niederwildjäger und daher Publikumsmagnet. Hundereferent Gerald Hopfgartner, LJM-Stv. Sepp Monz und Niederwildreferent Mag. Kurt Matschnigg (v.l.n.r.).
„Jagd ohne Hund is a Schund!“ Unter diesem Titel stand ein Niederwildstammtisch, der am 11. November 2016 im Jägerhof Mageregg stattfand. Drei heimische Jäger als Referenten konnten die Freude und Begeisterung, die sie mit ihren Hunden in ihren Revieren erleben, sehr gut an die zahlreichen Besucher dieses Stammtisches weitergeben. Bernd Pichlkastner aus Ossiach stellte die Gruppe der Vorstehhunde vor. Sie haben das weiteste Betätigungsfeld und können für die verschiedensten Wildarten eingesetzt werden. Dauernde Übung aber erst macht den Meister und so trifft der Rückgang des Niederwildes diese Gruppe besonders hart. Wildmeister h.c. Gerald Eberl stellte anhand seines englis c h e n Springerspanielrüd e n „Max“ die Gruppe der Stöberhunde vor. Un-
bändiger Arbeitseifer und der Wille, selbst in dichtesten Unterwuchs zu stöbern, sind die Vorzüge eines perfekten Stöberhundes. Förster Johannes Nadrag stellte als letzter Referent mit viel Begeisterung das schon äußerst selten ge-
wordene Brackieren vor. Nichts Schöneres gibt es für ihn: Von der Ferne das helle Geläut seiner Brandelbracke zu hören, wenn sie absolut spurtreu Hase oder Fuchs sicher folgt und sie zum Schützen zurückbringt. Es war wiederum ein Niederwildstammtisch, der die Vielfalt der Niederwildjagd aufzeigte und das Interesse und die Begeisterung dafür wecken sollte. Mag. Kurt Matschnigg Referent für Niederwild
Aufruf des Niederwildausschusses zur
Hasenzählung im Frühjahr Anleitung und Dokumentation finden sich auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft unter dem Menüpunkt Wildökologie.
B E R I C H TE / WA L D – W I L D – S C H U L E
Weihnachtsbrunch Beim traditionellen WeihnachtsBrunch führte Frau Dr. Walburga Litschauer in die Welt der Musik und knüpfte Verbindungen zwischen Schubert und der Jagd. Frau Hermine Jerabek stellte ihre gekonnten Naturimpressionen aus. Als Geschenkstipp stellte Claudia Haider das Buch von Ingrid Flick „Wir besuchen unsere Wildtiere/ Ein Naturbilderbuch“ vor.
LJM-Stv. Sepp Monz freute sich in seiner Grußbotschaft über die aktiven Jägerinnen, die nicht nur Gemeinschaft pflegen, sondern auch wichtige Impulse für das Kulturgut Jagd entwickeln. Somit fand das Jahr einen würdigen Abschluss, mit vielen guten Wünschen und einem kräftigen Weidmannsheil für 2017 rundete sich dieser Vormittag.
„Wald – Wild – Schule“ in der NMS Brückl Im Rahmen der Aktion „Wald – Wild Schule“ der Kärntner Jägerschaft und auf Einladung von BU-Lehrerin Barbara Joham und Integrationslehrerin Elisabeth Laßnig besuchte Hegeringleiterstellvertreter Ludwig Laßnig die 2a Klasse der NMS Brückl. Nachdem sich die Schüler zuvor im Unterricht intensiv mit dem Thema Wald beschäftigt haben, wurde in einem 2-stündigem Vortrag das Gelernte vertieft. Nach einer weidmännischen Begrüßung wurde ein Einblick in das Thema Jagd gegeben. Folgende Themen wurden den Schülern nähergebracht: u richtiges Verhalten im Wald u Sammeln von Beeren und Pilzen u das Wild und sein Lebensraum u Regeln für die richtige Hundehaltung u Wildkrankheiten, u.v.m.
Herr Laßnig unterstützte, sehr zur Freude der Schüler, seinen Vortrag mit vielen Präparaten, Bildern und Jagdutensilien. Zum Schluss verteilte er noch die Broschüre „Kleine Entdeckungsreise“ der Kärntner Jägerschaft, in der das Gehörte noch einmal vertieft und nachgelesen werden kann. Die Schüler waren mit großem Interesse und Begeisterung bei der Sache, denn mit Bewusstseinsbildung und fundiertem Wissen über die Jagd kann ein wichtiger Beitrag für die Erwachsenen von morgen über die Sicherung von Wald, Wild und Natur geleistet werden. Am Ende bedankten sich die Schüler und anwesenden Lehrer sowie Dir. Gernot Hasler und wünschten sich für das kommende Schuljahr eine Fortsetzung. Elisabeth Laßnig
Unzählige Präparate untermalten die Vielfalt der Jagd und faszinierten.
„Wald – Wild – Schule“ Töllerberg In den letzten Schulwochen vor den Sommerferien veranstaltete die Jagdgesellschaft St. Margarethen ob Töllerberg gemeinsam mit der Volksschule St. Margarethen ob Töllerberg einen Aktionstag „Wald – Wild – Schule“. Der Termin wurde mit der Direktorin der Schule vereinbart und die Jägerinnen und Jäger richteten im Revier einen interessanten Lehrpfad ein. Leider machte der Wettergott einen „Strich durch die Rechnung“ und die Angehörigen der Jagdgesellschaft, Christian Rogatschnig, Werner Stornig, Vroni und Hans Kutschek sowie Inge und Stefan Peterschinek mussten mit allen Präparaten, Trophäen und allem Anschauungsmaterial in den Turnsaal der Volksschule ausweichen. Es wurde aber trotzdem ein
Aufgrund des Wetters leider in den Turnsaal verlegt aber deshalb nicht weniger spannend: Wald–Wild–Schule in der VS St. Margarethen.
interessanter Vormittag, an dem den Schülerinnen und Schülern die heimischen Wildarten sowie der Zusammenhang zwischen Natur und Jagd nähergebracht werden konnten: Nach vielen Fragen der
Kinder an die Jäger endete der Vormittag mit einer von der Kärntner Jägerschaft gesponserten Jause und den positiven Eindrücken der Schüler. Robert Berger
Jagdliche Nachmittage Bereits zum achten Mal wurden mit dem 3. Jahrgang der Landwirtschaftlichen Fachschule Buchhof, im Rahmen der Landwirtschaftspraxis, jagdliche Nachmittage in der Gemeindejagd Kamp-Limberg durchgeführt. Organisiert wurden diese Nachmittage vom Fachvorstand der Landwirtschaftspraxis, Ing. Gerlinde Poms, gemeinsam mit BJM-Stv. und Obmann der Gemeindejagd Kamp-Limberg, Hubert Jöbstl, so-
Foto: Dir. Elfriede Grössing
wie dem Obmann der Gemeindejagd Gösel, Josef Jöbstl. In diesem Jahr nahm auch Frau Dir. Elfriede Grössing, selbst Jägerin, an diesem informativen Nachmittag teil. Nach einer kurzen Vorstellungsund Einführungsrunde wurde die Kärntner Jägerschaft vorgestellt. Die behandelten Themen waren: Wie kann ich Jäger werden? Was ist die Aufgabe der Jagd in der heutigen Gesellschaft? Welche Bedeutung hat die Jagd für die Land- und Forstwirtschaft und die Wirtschaft im Allgemeinen? Danach ging es ins Revier, wo sehr viele Fragen gestellt wurden: zu den einzelnen Reviereinrichtungen, zum Unterschied zwischen Eigenjagd und Gemeindejagd, warum der Jäger überhaupt Wild erlegt, Fragen zur Wildbretverwertung, zum Jagdhundewesen, zu den Wildarten im Revier bis hin zum Großraubwild, Bär, Luchs, Wolf, u.v.m. Mit einem Fragenkatalog, der am Ende in der Jagdhütte bei warmem Tee und Gebäck noch bearbeitet wurde, klang ein schöner Nachmittag – sowohl für die Schüler als auch Jäger – harmonisch aus. Ein herzlicher Dank an die Or-
ganisatoren, die diese Praxisnachmittage immer so gut vorbereiten. Ing. Gerlinde Poms
Jagdrucksack Der Jagdrucksack steht in jeder Bezirksgeschäftsstelle als Unterstützung im Rahmen der Wald-Wild-Schule-Aktionen für den Verleih bereit!!!
In Kärnten dürfen bejagt werden: Folgendes Wild darf nur während der angeführten Zeiträume (Jagdzeiten) bejagt werden und ist außerhalb derselben zu schonen: Rotwild*: Hirsche der Klasse III – einjährig – Schmalspießer und nichtführende Tiere** vom 1. Mai bis 31. Dezember führende Tiere und Rotwildkälber vom 1. Juli bis 31. Dezember Hirsche der Klasse I und II vom 1. August bis 31. Dezember Hirsche der Klasse III vom 1. August bis 31. Dezember. Damwild: vom 1. 8. bis 31. 12. Gamswild*: vom 1. 8. bis 31. 12. Muffelwild*: vom 1. 7. bis 31. 12. Rehwild*: Böcke der Klasse B vom 1. 5. bis 31. 10. Böcke der Klasse A vom 1. 6. bis 31. 10. Schmalgeißen, nichttragende Geißen, nichtführende Geißen vom 1. 5. bis 31. 12. führende Geißen und Kitze vom 1. 8. bis 31. 12. Schwarzwild: führende Bachen vom 1. 8. bis 31. 1.
Murmeltiere*: vom 1. 8. bis 15. 10. Feldhasen und Alpen- oder Schneehasen: vom 1. 10. bis 31. 12. Dachse: vom 1. 6. bis 31. 1. Edelmarder vom 1. 11. bis 28. 2. Steinmarder: vom 1. 7. bis 31. 3. Große Wiesel (Hermelin): vom 1. 11. bis 31. 1. Iltisse: vom 1. 7. bis 31. 3. Auerhahnen***: ganzjährig geschont Birkhahnen***: ganzjährig geschont Haselhahnen: vom 16. 9. bis 15. 11. Rebhühner: vom 1. 10. bis 31. 10. Fasanhahnen: vom 16. 10. bis 31. 12. Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten: vom 1. 9. bis 31. 12. Grau-, Saat- und Kanadagänse: vom 1. 9. bis 31. 1. Blässhühner: vom 21. 9. bis 10. 3. Waldschnepfen*: vom 11.9. bis 19.2. Ringeltauben (Schwarmvögel): vom 1. 8. bis 31. 12. Ringeltauben (Einzeltiere): vom 1. 9. bis 31. 1. Türkentauben: vom 21. 10. bis 20. 2. Kolkraben***: ganzjährig geschont Aaskrähen****: vom 16.7. bis 15.3. Eichelhäher****: vom 16.7. bis 15.3. Elstern****: vom 16.7. bis 15.3. Folgendes Wild darf während des gan-
Jagdliches Wissen – Wildschutzgebiete Mit dem Winter tritt Ruhe in den Jagdgebieten ein und reagiert auch die Jagd auf die Bedürfnisse des Wildes. Wildschutzgebiete stellen dabei ebenfalls eine Möglichkeit dar, dem Wild beruhigte Gebiete zu sichern und dreht sich das Jagdliche Wissen diesmal genau darum. 1. Was sind Wildschutzgebiete? 2. Wer verfügt Wildschutzgebiete? 3. Wer ist vor der Verfü-
gung eines Wildschutzgebietes zu hören? 4. Was ist bei einer Sperre, die für die Festlegung eines Wildschutzgebietes dient, zu beachten? 5. Was bewirkt eine Sperre? 6. Wie ist das gesperrte Gebiet zu kennzeichnen? 7. Welches Wild darf in Wildschutzgebieten nur erlegt oder gefangen werden?
Alle Antworten finden sich auf Seite 47!
zen Jahres bejagt werden: Schwarzwild (Keiler, nichtführende Bachen, Überläufer, Frischlinge), Wildkaninchen, Waschbären, Füchse und Marderhunde. Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild, Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Biber, Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen Grau-, Saat- und Kanadagänse, Hohltauben, Taggreifvögel und Eulen. nur im Rahmen des Abschussplanes unter „nichtführenden Tieren“ ist weibliches Wild, welches kein Kalb führt [und nicht tragend (innehabend)] ist, zu verstehen *** Ausnahme nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide **** Neue Verordnung ist am 15.7.2016 in Kraft getreten: Schusszeit vom 16.7. bis 15.3. In reinen Ackerbaugebieten dürfen sogenannte „Junggesellentrupps“ (= nicht brütende, in großen Gruppen auftretende Aaskrähen [Raben- und Nebelkrähen]), auch während der in der VO festgelegten Schonzeiten – allerdings unter Beachtung der Kontingente – erlegt werden. * **
Sonne und Mond Die Angaben beziehen sich auf die Landeshauptstadt Klagenfurt. Im Lavanttal sind Aufund Untergang um 2-3 Minuten früher, in Heiligenblut um 5-6 Minuten später. Gesetzliche Jagdzeit = +/– 1 Stunde. Bitte sich darüber hinaus in den aktuellen Tageszeitungen zu informieren. Sonnen- Sonnen- Mond- Mondaufgang untergang aufgang untergang
5. 12. 19. 26. 5. 12. 19. 26. 2. 9. 16.
2. 2. 2. 2. 3. 3. 3. 3. 4. 4. 4.
7.22 7.11 7.00 6.48 6.35 6.21 6.08 6.54 6.40 6.26 6.13
17.13 17.24 17.34 17.44 17.54 18.04 18.14 19.24 19.33 19.43 19.52
12.02 19.12 1.23 6.43 10.46 18.02 00.08 6.12 10.32 17.55 –
1.51 7.54 11.18 17.42 00.52 6.23 9.52 17.31 00.51 5.54 9.28
4. 2. 11. 2. 18. 2. 26. 2. 5. 3. 12. 3. 20. 3. 28. 3. 3. 4. 11.4. 19.4.
4 1 2 8 4 1 2 8 4 1 2
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S
I N F O R M AT I O N E N D E R L A N D E S G E S C H Ä F T S S T E L L E
Wildverbissschutzmittelaktion der Kärntner Jägerschaft Zur Verringerung der Verbiss- und Fegeschäden durch Schalenwild werden, neben anderen wirksamen Maßnahmen, die gefährdeten forstlichen Kulturpflanzen auch verstrichen bzw. gespritzt. Vor allem gegen den Sommerverbiss ist der Schutz der Pflanzen auch besonders wichtig und die Durchführung der Maßnahmen in der Zeit zwischen Ende Mai und Ende Juni (je nach Höhenlage) notwendig. Auch 2017 wird die Anwendung von streich- bzw. spritzfähigen Schutzmitteln gegen den Sommerverbiss sowie den Winterverbiss wieder gefördert. Bedingt durch die im Jahr 2015 erfolgte Änderung der Pflanzenschutzmittelverordnung werden nun auch mehrjährig verwendbare mechanische Schutzmittel wie Verbissschutzkappen und Schutzmanschetten gefördert. Gefördert werden die im Fachhandel angebotenen und schon bewährten Mittel „WAM“ flüssig und „TRICO“ flüssig. Diese Mittel sind spritz- und streichfähig und dienen als Schutz gegen Sommer- und Winterverbiss, „TRICO“ wirkt auch als Fegeschutz. Beide Schutzmittel werden in Gebinden zu 5kg angeboten. Angebrauchte Gebinde können bei ordnungsgemäßer Aufbewahrung auch später weiter verwendet bzw. aufgebraucht werden. Weiters werden vor allem gegen den Winterverbiss die Verstreichmittel „WAM“ im Kübel mit 2,5kg und „TRICO“ im Beutel mit 5kg sowie Schutzkappen in Packungseinheiten zu 500 Stück und Schutz-
manschetten in Packungseinheiten zu 100, 500 und 1000 Stück sowie Schafwolle angeboten. Der Selbstkostenbeitrag beträgt je 5kg Gebinde „WAM“ flüssig € 15,–, je 5kg Gebinde „TRICO“ flüssig € 18,–, je Kilogramm Verstreichmittel gegen Winterverbiss € 1,–. Der Förderbetrag beträgt je Schutzmanschette € 0,04 und je Schutzkappe € 0,02. Schafwolle wird kostenlos ohne Selbstbehalt abgegeben.
ACHTUNG: Durch die Kärntner Jägerschaft geförderte Wildverbissschutzmittel können nur in Anspruch genommen werden, wenn der Bedarf gegen Sommer- sowie auch gegen Winterverbiss bis spätestens 28. April 2017 bei der für den Antragsteller zuständigen Bezirksstelle der Kärntner Jägerschaft beantragt und danach vom jeweiligen Bezirksjägermeister bestätigt wurde. Auf die Erfordernis eines Sachkundeausweises für den Bezug der oben angeführten spritz- und streichfähigen Schutzmittel, wie in der Ausgabe Nr. 225/2016 des „Kärntner Jäger“ ausführlich hingewiesen, wird ausdrücklich aufmerksam gemacht. Der Vertrieb der Verbissschutzmittel erfolgt wie bisher über die Lagerhäuser. Die Ausgabe von geförderten Verbissschutzmitteln wird jedoch ausschließlich an antragsmäßig registrierte Personen erfolgen. Ein Waldbesitzer kann für
den Schutz einer Kulturfläche jährlich nur einmal die Förderung der Kärntner Jägerschaft in Anspruch nehmen. Auf Grund der beschränkt vorhandenen Fördermittel wird bei der Beanspruchung des Angebotes um entsprechende Maßhaltung und Solidarität ersucht, sodass die verfügbaren Fördermittel möglichst gerecht zum Einsatz kommen. Grundsätzlich ist nur die Förderung von Klein- und Mittelbetrieben in besonders verbissgefährdeten Bereichen in Gemeindejagdgebieten vorgesehen. Die Ausgabe von geförderten Wildverbissschutzmittel erfolgt nach Maßgabe der dafür vorhandenen Mittel der Kärntner Jägerschaft, es besteht kein Rechtsanspruch! Die Ausgabe der Sommerverbissschutzmittel wird ab 15. Mai 2017 und die der Winterverbissschutzmittel ab 4. September 2017 erfolgen. Verbiss- und Fegeschutzmittel werden in folgenden Kärntner Lagerhäusern ausgegeben: Spittal/Drau – Lurnfeld, Gmünd, Radenthein, Obervellach, Winklern, Greifenburg, Villach, Feistritz/Drau, Feldkirchen, Völkermarkt, Eberndorf, Bleiburg, Wolfsberg, St. Paul/Lav., Hermagor, Kötschach-Mauthen, St. Veit/Glan, Friesach, Treibach, Straßburg, Klagenfurt, Ferlach, Grafenstein. Ing. Josef Schnabl Referent für Reviergestaltung und Naturschutz
Ökologische Maßnahmen – Wildlebensraumverbesserungen Alle Jäger, Jägerinnen und Jagdausübungsberechtigte werden ersucht, rechtzeitig vor der Bearbeitung bzw. Bestellung der Acker- und Grünflächen durch die Landwirte, allenfalls mögliche Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung zu sondieren und si-
cherzustellen. Dies gilt auch für allfällige erforderliche Nachsaaten von Biodiversitätsflächen. Förderanträge für solche Maßnahmen sollen so zeitgerecht gestellt werden, dass vor Inangriffnahme der Arbeiten allenfalls
notwendige Beratungen erfolgen können. Laufende Projekte sind hinsichtlich ihrer Effektivität und Laufzeit zu überprüfen und es sind rechtzeitig die erforderlichen Maßnahmen, wie Nachbesserungen oder Vertragsverlängerungen, in Angriff zu nehmen.
35 Jahre Mitarbeiter bei der Kärntner Jägerschaft Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurde im festlichen Rahmen das 35jährige Dienstjubiläum des langjährigen Mitarbeiters der Kärntner Jägerschaft, Otto Kornprat, gewürdigt. Geschäftsführerin Mag. Burgstaller-Gradenegger skizzierte in einer launigen, sehr herzlichen
Würdigung den Werdegang und die Aufgabenbereiche von Otto Kornprat. Im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen wurde dem Geehrten von LJM-Stv. Monz und GF Mag. Burgstaller-Gradenegger als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde überreicht.
Raufußhuhn-Referenzzählung Im Jahr 2017 steht wieder die Referenzzählung der Raufußhühner an. Alle Referenzreviere werden gebeten, die Zählung von Auerund/oder Birkhähnen in gewohnter Form durchzuführen und die ausgefüllten Zählformulare an die Bezirksgeschäftsstellen zu übermitteln. Für die Referenzzählung wurde – wie auch in den letzten Jahren – kein fixer Zähltermin festgesetzt,
sondern es wird ersucht, die Zählung während der Balzzeit und mit geringstmöglicher Beunruhigung durchzuführen. Die aktuellen Zählformulare sind in den Bezirksgeschäftsstellen erhältlich, können von der Homepage (www.kaerntner-jaegerschaft.at) heruntergeladen werden und werden den bekannten Referenzrevieren auch zugesendet.
Der direkte Draht zur Kärntner Jägerschaft Landesgeschäftsstelle 9020 Klagenfurt am Wörthersee Mageregger Straße 175 Telefon 0463/5114 69-0 Fax 0463/5114 69-20 office@kaerntner-jaegerschaft.at www.kaerntner-jaegerschaft.at
Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton (DW 10) GF Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (DW 16) Verena Gaber (DW 12) Otto Kornprat (DW 11) Mag. Gerald Muralt (DW 18) Katharina Rohner, Bakk. (DW 17) Angelika Schönhart (DW 13) Ruth Ukowitz (DW 14) Elisabeth Wallner (DW 23) Birgit Wascher (DW 26)
Redaktion »Der Kärntner Jäger« Redaktionsmitarbeiterin: Angelika Schönhart
Telefon 0463/5114 69-13 redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at
Anzeigenannahme: Otto Kornprat
Telefon 0463/5114 69-11 otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at
Restaurant Schloss Mageregg Telefon 0463/5444 4
Wildpark (Verwaltung)
Gerald Eberl Telefon 0463/5114 69-0 gerald.eberl@kaerntner-jaegerschaft.at
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Hiermit ergeht an alle Mitglieder der Kärntner richte der Funktionäre und Sachbearbeiter S S S S S S S S Jägerschaft die Einladung zu den Hegeringver- sollten alle Jäger interessieren. Darüber hinaus S S S S S S S sammlungen und Hegeschauen. Falls keine ge- ist für das Revier viel Interessantes und WisS S S S S S S S sonderten Einladungen ergehen, gilt die senswertes zu erfahren. Auch ersuchen wir unS S S S S S S Anzeige im „Kärntner Jäger“ als Einladung. Wir sere Mitglieder, die Trophäen in sauberem ZuS S S S S S S S bitten daher alle Jägerinnen und Jäger, die stand, mit einem Anhänger versehen, vorzuleS S S S S S S nachstehenden Termine vorzumerken! Die Be- gen. S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S B EZI R K B EZI R K B EZI R K S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S u HR 204011 (Feistritz i. R.), HR 204012 u Talschaft I (Spittal): Hegeschau: u HR 205106 (Sörg, Liebenfels), HR S S S S S S S S (Zell-Pfarre), HR 204013 (St. Mar- Samstag, 4. März, 14 Uhr, Dorfge- 205107 (Hörzendorf, Hardegg), HR 205108 (St. Georgen a. L.), HR 205109 S S S S S S S gareten i. R.) und HR 204014 (Fer- meinschaftshaus Baldramsdorf (St. Veit/Glan, Frauenstein) und HR lach): Bewertung: Freitag, 3. März, S S S S S S S S u Talschaft IV (Winklern): Hegeschau: 205110 (Frauenstein, Wimitz): Kultur13 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach; S S S S S S S Sonntag, 5. März, 14 Uhr, NP-Haus saal Kraig, Leiter: HRL Walter Hegeschau: Samstag, 4. März, S S S S S S S S 14 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach. Alte Schmelz Großkirchheim Klimbacher; Trophäenanlieferung: Freitag, 3. März, 13 bis 16 Uhr; BeS S S S S S S Die Besichtigung der Trophäen ist u HR 206079 (Trebesing): Hegeringwertung: Samstag, 4. März, 8 Uhr; am 4. März, 10 Uhr möglich. S S S S S S S S versammlung: Samstag, 18. März, Hegeschau: Samstag, 4. März, 14 S S S S S S S 20 Uhr, Trebesinger Wirt Uhr S S S S S S S S S S S S S S S Bezirksversammlungen 2017 S S S S S S S S B EZI R K S S S S S S S u Feldkirchen: Sa., 1. April, 10 Uhr, u Spittal/Drau: Sa., 1. April, 9 Uhr, S S S S S S S Steuerberg, GH Hoisbauer Landwirtschaftliche Fachschule S S S S S S S S Litzlhof u Hermagor: Fr., 10. März, 18.30 u HR 207022 (St. Jakob): Samstag, 11. S S S S S S S Uhr, Kultursaal Dellach u Villach: Sa., 18. März, 14 Uhr, FreMärz, 14 Uhr, St. Jakob, KulturS S S S S S S S haus; Bewertung: Freitag, 10. März, u Klagenfurt: Sa., 18. März, 9 Uhr, sach, Kulturhaus u Wolfsberg: Fr., 31. März, 19 S S S S S S S 16 Uhr; Hegeschau: Samstag, 11. Jägerhof Schloss Mageregg Uhr, Reichenfels, Veranstaltungsu St. Veit/Glan: Sa., 1. April, 14 Uhr, März, 10 bis 14 Uhr, St. Jakob, KulS S S S S S S S turhaus zentrum Klein St. Paul, Werkskulturhaus S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S l Hutabzeichen färbig S S S S S S S l Anstecknadel in Gold oder Silber S S S S S S S S l Autoaufkleber (Pickerln) der S S S S S S S Kärntner Jägerschaft S S S S S S S S l Jagdgesetz in Frage und Antwort S S S S S S S S S S S S S S S l Drucksorten l Wildmarken S S S S S S S Achtu ng S S S S S S S S l Auf Bestellung – Oberbekleidung NEU: mit Emblem der KJ Regen S S S S S S S schirm S S S S S S S S l Jubiläumsabzeichen
Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen 2017
Klagenfurt furrt
Spittal/Drau /D Drau
St. Veit/Glan Glan
In der Landesgeschäftsstelle werden abgegeben:
„60 Jahre Kärntner Jägerschaft“ l DVD „Vom Revier auf den Teller“
Hegeringschießen 2017 Hegeringschießen ist gelebte Verantwortung! Trotz weiter steigender Teilnehmerzahlen bleiben dennoch zahlreiche Jägerinnen und Jäger dem jährlichen Übungsschießen fern. Es ist nicht nur eine gesetzliche Verbindlichkeit, es ist vor allem eine moralische Verpflichtung aus der Verantwortung gegenüber den Wildtieren. Wenn man sich als Jäger fühlt und sich zur aktiven Jagd bekennt, muss man sich auch zur Überprüfung seiner Jagdwaffen bekennen und sich selbst die persönliche Schießleistung durch Überprüfung und Übung bestätigen. Deshalb auf ein Wiedersehen beim Hegeringschießen!
Feldkirchen ch hen
Hermagor gor
u HR 210094 (Sirnitz): Freitag, 5. Mai, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210095 (Jagdverein Maltschachersee): Freitag, 21. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210095 (Jagdverein Glanhofen): Freitag, 7. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210096 (Gnesau): Samstag, 6. Mai, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210097 (Himmelberg): Samstag, 29. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210098 (Patergassen): Freitag, 5. Mai, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Bichl; Tiffen u HR 210099 (Ebene Reichenau): Samstag, 29. April, 10 bis 14 Uhr, Schießstätte St. Lorenzen; Ebene Reichenau; Anschließend Zusammenkunft beim Pertl-Wirt, St. Lorenzen. Verlosung wertvoller Preise. Gäste aus anderen Hegeringen sind willkommen. u HR 210100 (Steindorf): Sonntag, 23. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Bichl; Tiffen u HR 210101 (Steuerberg): Sonntag, 23. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Bichl; Tiffen u HR 210102 (Glantal): Freitag, 28. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210102 (Jagdverein St. Urban): Samstag, 8. April, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210103 (Feldkirchen): Freitag, 5. Mai, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg u HR 210103 (Jagdverein St. Ulrich): Dienstag, 25. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg; Radweg
u HR 203033 (Würmlach), HR 203034 (Mauthen), HR 203035 (Kötschach), HR 203037 (Birnbaum): Sonntag, 7. Mai, 9 bis 15 Uhr, Schießstätte Gailberg
u HR 204003 (Ebenthal) und HR 204006 (Grafenstein): Hegeringe 3 und 6 (Ebenthal, Grafenstein, Klagenfurt-Südost, Mieger, Poggersdorf, Radsberg und Eigenjagden, sowie Gäste): Samstag, 29. April, 10 bis 17 Uhr, Schießstätte des Grafensteiner Schützenvereines an der Gurk. Kugelbewerb – drei Schüsse auf die Rehbockscheibe mit für Schalenwild zulässigem Kaliber. Preise werden unter den anwesenden Schützen nach dem Schießen verlost. u HR 204004 (Klagenfurt-Nord) und HR 204005 (Maria Saal): Samstag, 29. April, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Pakein bei Grafenstein u HR 204007 (Ludmannsdorf): Samstag, 29. April, 10 bis 14 Uhr, Schießanlage Moschenitzen in Ludmannsdorf u HR 204008 (Klagenfurt-West): Samstag, 29. April, 13 bis 17 Uhr, Uhrzeit beachten, Schießstätte Pakein bei Grafenstein u HR 204009 (Moosburg): Samstag, 22. April, 9 bis 16 Uhr, Schießstätte Radweg u HR 204010 (Keutschach): zu Redaktionsschluss noch kein Termin bekannt u HR 204011 (Feistritz i. R.): Samstag, 22. April, 9 bis 14 Uhr, Anwesen Kuchl, Rabenberg, Gemeinde Feistritz i. R.; zugelassen sind alle Kugelkaliber – auch bleifreie Munition. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Gäste sind herzlich willkommen! u HR 204012 (Zell-Pfarre): Mittwoch, 26. April, 15 bis 18 Uhr, Schießstätte des Rosentaler Schützenvereins Ferlach u HR 204013 (St. Margareten i. R.): Freitag, 21. April, 15 Uhr, Schieß-
u HR 203036 (Maria Luggau): Samstag, 29. April, 14 bis 18 Uhr, Schießstätte Promeggen Nr. 2 u HR 203039 (Dellach i. G.): Samstag, 6. Mai, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Nölbling u HR 203040 (Reisach): Sonntag, 30. April, 9 Uhr, Schießstätte Reißkofelbad u HR 203041 (Kirchbach): Sonntag, 30. April, 13 Uhr, Schießstätte Unterdöbernitzen-Stoapen u HR 203042 (Rattendorf): Samstag, 6. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Rattendorf Mühlgraben u HR 203043 (Möderndorf): Sonntag, 30. April, 10 Uhr, Schießstätte Brunnthal; Ersatztermin: 1. Mai u HR 203044 (St. Lorenzen i. Gi.): Sonntag, 23. April, 10 Uhr, Schießstätte Jadersdorf u HR 203045 (Weißbriach): Montag, 1. Mai, 10 bis 13 Uhr, Schießstätte Golz u HR 203046 (Hermagor): Samstag, 29. April, 14 Uhr, Schießstätte Radnig u HR 203047 (Egg): Samstag, 22. April, 13 Uhr, Schießstätte Graf Kuenburg Egg u HR 203048 (St. Stefan/Gail): Samstag, 29. April, 13 bis 17 Uhr, Schottergrube Förolach u HR 203049 (Vorderberg): Sonntag, 30. April, 14 Uhr, Schießstätte Vorderberg
stätte des Rosentaler Schützenvereins Ferlach. Gäste sind herzlich willkommen. u HR 204014 (Ferlach): Samstag, 6. Mai, 9 bis 15 Uhr, 12 bis 13 Uhr Mittagspause, Schießanlage des Rosentaler Schützenvereins Ferlach; im Anschluss zum Hegeringschießen erfolgt eine Verlosung unter den anwesenden Teilnehmern.
Spittal/Drau /D Drau u HR 206053 (Spittal): Samstag, 1. April, 14 bis 16.30 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206055 (Lendorf): Samstag, 29. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206056 (Baldramsdorf): Samstag, 29. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206057 (Pusarnitz): Sonntag, 23. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206058 (Sachsenburg): Samstag, 29. April, 8.30 bis 11.30 Uhr, Lacknerhube Nigglai u HR 206059 (Lind–Siflitz): Samstag, 22. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206060 (Kleblach–Lengholz): Donnerstag, 25. Mai, 10 Uhr, Schießstätte Lengholz u HR 206061 (Steinfeld-Süd Fellbach): Samstag, 8. April, 9 bis 12 Uhr, Schießarena Großglockner u HR 206062 (Steinfeld-Nord): Montag, 1. Mai, 8 Uhr, Schießplatz Radlachergraben u HR 206063 (Greifenburg-Süd): Montag, 1. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Petschkofel u HR 206064 (Greifenburg): Samstag, 29. April, 9 bis 12 Uhr, Schießarena Großglockner u HR 206065 (Weissensee): Sonntag, 30. April, 12 bis 15 Uhr, Schießstätte Mittaggraben u HR 206066 (Berg–Dellach): Montag, 1. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Oberstein u HR 206067 (Irschen): Montag, 17. April, 12 Uhr, FV Orsini-Rosenberg/Oberstein u HR 206068 (Oberdrauburg): Samstag, 29. April, 9.30 Uhr, Schießstätte Ainet
u HR 206069 (Kolbnitz): Sonntag, 30. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206070 (Penk): Samstag, 6. Mai, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206071 (Obervellach): Sonntag, 23. April, ab 14 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206072 (Flattach): Samstag, 22. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206073 (Mallnitz): Samstag, 8. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206074 (Stall), HR 206075 (Rangersdorf), HR 206076 (Winklern), HR 206077 (Großkirchheim), HR 206078 (Heiligenblut): Samstag, 22. April, 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 23. April, 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Schießarena Großglockner u HR 206079 (Trebesing): Samstag, 22. April, 12 Uhr, Schießstätte Hintereggen u HR 206080 (Gmünd): Freitag, 28. April, 14 bis 18 Uhr, Gasthof Hofer Oberpuch u HR 206081 (Malta-Süd): Samstag, 6. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Pflüglhof u HR 206082 (Malta-Nord): Samstag, 6. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Pflüglhof u HR 206083 (Eisentratten): Samstag, 29. April, 13 bis 16 Uhr, Schießplatz Pirkeggen u HR 206084 (Leobengraben): Samstag, 22. April, 9 Uhr, Schloss Dornbach u HR 206085 (Kremsbrücke): Samstag, 22. April, 9 Uhr, Schießplatz Rauchenkatsch u HR 206086 (Rennweg): Samstag, 29. April, 14 Uhr, Schießplatz Rauchenkatsch u HR 206087 (Seeboden): Sonntag, 2. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206088 (Millstatt): Sonntag, 30. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach u HR 206089 (Radenthein): Samstag, 29. April, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg u HR 206090 (Kaning): Samstag, 13. Mai, 8 bis 13 Uhr, Schießplatz Erlacherhaus im Langalmtal u HR 206091 (Bad Kleinkirchheim): Samstag, 13. Mai, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg
St. Veit/Glan Glan u HR 205106 (Liebenfels): Sonntag, 2. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205107 (Hörzendorf, Hardegg): Montag, 1. Mai, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205108 (St. Georgen a. L.): Samstag, 6. Mai, 13 bis 18 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205109 und 205110 (Frauenstein, Kraig): Samstag, 29. April, 10 bis 16 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205111 (Althofen): Samstag, 22. April, 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205112 (Hüttenberg): Samstag, 29. April, 10 bis 16 Uhr, Schießstätte St. Johann am Pressen u HR 205113 und 205114 (Wieting, Klein St. Paul/Eberstein): Freitag, 21. April, 13 bis 20 Uhr und Samstag, 22. April, 12 bis 19 Uhr, Schießstätte Wieting u HR 205115 (Brückl): Samstag, 22. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205116 (Straßburg): Samstag, 29. April, 9 bis 18 Uhr und Sonntag, 30. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Eskurial-Straßburg u HR 205117 bis 205120 (WeitensfeldNord, Glödnitz, Deutsch Griffen, Weitensfeld-Süd): Samstag, 22. April, 9 bis 17 Uhr, anschl. Preisschießen bis 19 Uhr und Sonntag, 23. April, 8 bis 15 Uhr, anschl. Preisschießen bis 16 Uhr, Schießstätte Zauchwinkel u HR 205121 (Gurk, Pisweg): Samstag, 29. April, 9 bis 16 Uhr, Schießstätte Gurk u HR 205122 (Meiselding): Samstag, 8. April, 13 bis 18 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205123 (Kappel a. K.): Samstag, 8. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205124 (Friesach): Sonntag, 30. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205125 (St. Salvator): Sonntag, 23. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. u HR 205126 bis 205129 (Grades,
HEGERINGSCHIESSEN Metnitz, Flattnitz, Oberhof): Sonntag, 30. April, 9 bis 16.30 Uhr, PartiggerSeppmüllner, Wöbring
Villach u HR 207017 (Feld am See–Afritz): Samstag, 8. April, 13 bis 19 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207018 (Arriach): Sonntag, 30. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207019 (Treffen): Samstag, 29. April, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207020 (Weißenstein–Fresach– Ferndorf): Samstag, 1. April, 9 bis 14 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207021 (Wernberg–Velden): Samstag, 22. April, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207022 (St. Jakob): Sonntag, 23. April, 9 bis 15 Uhr, Schießstätte Suhagraben u HR 207023 (Finkenstein): Samstag, 8. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207024 (Arnoldstein): Freitag, 31. März, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207025 (Hohenthurn–ThörlFeistritz/Gail): Freitag, 7. April, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207026 (Nötsch–Dobratsch): Samstag, 22. April, 12 bis 15 Uhr, öffentliche Schießstätte Bartolot,
St. Stefan im Gailtal; Parkmöglichkeit: Parkplatz Gemeindeamt St. Stefan i.G. u HR 207031 (Villach West-Magistrat): Samstag, 22. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Tiffen u HR 207032 (Villach Nord/Ost/SüdMagistrat): Freitag, 21. April, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Tiffen
Wolfsberg erg g u HR 209133 (Preitenegg): Samstag, 22. April, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. Lav. u HR 209134 (Frantschach-St. Gertraud): Samstag, 22. April, 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. Lav. und am Samstag, 29. April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Sabitzer, Leidenberg/Auen. u HR 209135 (St. Andrä): Sonntag, 2. April, 8 Uhr, Schießstätte Graf vlg. Eckveidl, Burgstall St. Andrä i. Lav. u HR 209136 (St. Paul) und HR 209139 (Lavamünd): Samstag, 1. April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. Lav. u HR 209137 (Wolfsberg-West): Freitag, 21. April, 13 bis 19 Uhr und Samstag, 22. April, 8 bis 16 Uhr, Schießstätte Sabitzer, Leidenberg/Auen
u HR 209138 (Wolfsberg Süd) und HR 208135 (St. Andrä): Samstag, 8. April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. Lav. u HR 209141 (Reichenfels): Sonntag, 23. April, 10 bis 12 Uhr, Schießstätte Weitenbach; 13.30 bis 16 Uhr, Schießstätte Sommerau Die Schießtermine der Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. Lav. stehen auch den Mitgliedern der Hegeringe 209132, 209137 und 209141 zur Verfügung.
Völkermarkt mark kt u HR 208143, 208144, 208145, 208146, 208147 (Bad Eisenkappel u. SittersdorfGallizien): Samstag, 6. Mai, 10 bis 16 Uhr, Schießstätte Lindenhof. Jägerrunde Bad Eisenkappel. Ein Büchsenmacher ist anwesend. u HR 208149 (St. Kanzian– Eberndorf): Samstag, 29. April, 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf u HR 208150 (Völkermarkt): Samstag, 24. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf u HR 208151 (Griffen): Freitag, 28. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf u HR 208152 (Diex): Samstag, 29. April, 13 bis 18 Uhr, Schießstätte Sabitzer (Büchsenmacher) am Leidenberg, Auen 45, Wolfsberg
SCHIESSBETRIEBE
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S BEZIRK FELDKIRCHEN S S S S S S S S S S S S S S S Schießstätte Radweg u Öffnungszeiten: Schießbetrieb auf S S S S S S S S der Schießstätte Radweg bei FeldS S S S S S S kirchen ist von April bis Ende OkS S S S S S S S tober, Dienstag und Freitag von 16 S S S S S S S bis 20 Uhr, sowie Samstag (an S S S S S S S S Werktagen) von 8 bis 12 Uhr. u Ausstattung: 6 Großkaliberstände S S S S S S S 100m, 6 Kleinkaliberstände (auf S S S S S S S S Nachfrage), Kipphasenstand, WurfS S S S S S S taubenstand Ing. Georg S S S S S S S S u Ansprechpartner: Freit hofnig, Tel.: 0664/5424 991, S S S S S S S j a g d s ch u e t z e nve re i n @ a o n . a t , S S S S S S S S www.jagdschuetzenverein.at S S S S S S S u Anfahrt: Radweg, 9560 FeldkirS S S S S S S S chen S S S S S S S S S S S S S S S Schießstätte Bichl bei Tiffen S S S S S S S u Öffnungszeiten: 3. bis 30. April: S S S S S S S S Mittwoch: 15 bis 19 Uhr, Samstag S S S S S S S und Sonntag: 9 bis 12.30 Uhr; 13. S S S S S S S S Mai bis 14. Oktober: Mittwoch: 15 bis 19 Uhr, Samstag: 9 bis 12.30 S S S S S S S Uhr. An anderen Tagen mit VoranS S S S S S S S meldung (mindestens 3 Schützen). S S S S S S S An Feiertagen generell kein SchießS S S S S S S S betrieb! S S S S S S S u Ausstattung: 4 Zuganlagen 100m mit Videoaufzeichnung, laufender S S S S S S S Keiler, kombiniert mit Kipphasen, S S S S S S S S Pistolenstand mit Wendeanlage S S S S S S S u Ansprechpartner: Gert Huber, Tel.: S S S S S S S S 0664/1601 439 S S S S S S S u Anfahrt: Bichl 2, 9560 Tiffen S S S S S S S S BEZIRK KLAGENFURT S S S S S S S S S S S S S S S Schießstätte Pakein S S S S S S S bei Grafenstein S S S S S S S S u Öffnungszeiten: Mitte April bis S S S S S S S Mitte Oktober, Mittwoch und Freitag: 14 bis 19 Uhr S S S S S S S S u Ausstattung: 6 Kugelstände 100m, S S S S S S S 1 Kugelstand 50m, 2 WurfscheibenS S S S S S S S stände, Jagdparcours mit je 8 WurfS S S S S S S maschinen (Standard, Rollhase, TeS S S S S S S S al, Looper, Turm), Kipphase 35m, alle Anlagen sind überdacht. S S S S S S S u Ansprechpartner: Mag. Stefan HoS S S S S S S S fer, Tel.: 0660/7313 700, E-Mail: S S S S S S S st.hubertus@schiessstaette-pakein. S S S S S S S S at, office@schiessstaette-pakein.at, S S S S S S S www.schiessstaette-pakein.at; u Anfahrt: Pakein 1 (Schloss), 9131 S S S S S S S S Grafenstein S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S
Schießbetriebe 2017 Die Schießstätte Pakein liegt zwischen Grafenstein und St. Kanzian. Abzweigung zur Schießstätte (neben Schloss Pakein) in der Ortschaft Althofen.
Schießstätte des Rosentaler Schützenvereins u Öffnungszeiten: ganzjährig Mittwoch: 15 bis 18 Uhr, Freitag: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, Samstag: 9 bis 12 Uhr; Sonn- und Feiertag kein Schießbetrieb u Ausstattung: Monitoranlage auf 300m, 200m und 100m, 16 Kugelstände für Großkaliber von 75 – 200m, KK-Anlage auf 50m mit 12 Zuganlagen, Armbrustanlage auf 35m mit 3 Zuganlagen, Pistolenstand (Wendescheibenanlage) 3 Stände auf 25m u Ansprechpartner: Helmut Wadl, Tel.: 0664/8909 771, rudolf. zierler@aonaon.at, www.rsvferlach.webnode.at u Anfahrt: Arbeiterheimgasse 18, 9170 Ferlach
Schießstätte Spittal-Fratres u Öffnungszeiten: Mai bis September, Mittwoch und Samstag: 15 bis 18 Uhr u Ausstattung: nur 50m Kleinkalibergewehr! u Ansprechpartner: Ing. Josef Warum, Tel.: 0664/6202 849 u Anfahrt: Fratres-Höhenstraße, 9800 Spittal/Drau
Schießarena Großglockner u Öffnungszeiten: Freitag: 15 bis 19 Uhr; Gruppen sind jederzeit unter Voranmeldung möglich. u Ausstattung: Schießtunnel mit 4 elektronischen Ständen zu je 100, 200 und 300m, 2 mechanische Stände wahlweise von 10 bis 100m; Schießkino ca. 35m lang; im Schießkino kann mit scharfer Munition geschossen werden oder mit den vorhandenen Laserwaffen. u Kontakt: Albert Robwein, Tel.: 0676/4824 495 oder Gemeindeamt Großkirchheim, Tel.: 04825/521 u Anfahrt: Döllach 188, 9843 Großkirchheim
BEZIRK SPITTAL/DRAU Obervellach u Öffnungszeiten: Ende April bis Ende November jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr; Mittwoch und Freitag nachmittags nur gegen Voranmeldung bei Schützenrat Josef Schwarz unter Tel.: 0676/7179 996; Montag, Dienstag und Donnerstag kein Schießbetrieb u Ausstattung: 3 Stände 150m Polytronik mit 10tel-Wertung, 2 Stände 100m Seilzuganlage (JG), 2 Stände 50m Seilzuganlage (KK), 3 Stände 10m Luftgewehranlage, eigener Pistolenstand, Buffetraum: kann auch für Veranstaltungen gemietet werden. u Kontakt: Schützengilde Obervellach, OSM Nikolaus Eisank, Kaponig 3, 9821 Obervellach, Tel.: 0664/ 6202 356, E-Mail: nikolaus.eisank@ktn.gv.at Anmerkungen: Die Hegeringschießen finden in der Zeit von Anfang April bis Anfang Mai jeweils an den Wochenenden statt. Schießstempel vorhanden. u Anfahrt: Obervellach, 9821 Obervellach
BEZIRK ST. VEIT/GLAN Sportschießzentrum Blintendorf u Öffnungszeiten: ganzjährig von Donnerstag bis Sonnstag 9 bis 19 Uhr solange natürliches Schusslicht besteht; Montag, Dienstag und Mittwoch geschlossen u Ausstattung: Kugelstände, Pistolenstände, Anlagen für Kleinkaliber, Luftdruck und Luftpistolen, Trap (10m), Wurfscheibenanlage, Jagdparcours, Rollhase u Kontakt: Karl und Lotte Marschnig, Tel.: 04212/5564, Fax: 04212/5564-20 u Anfahrt: Blintendorf 13, 9300 St. Veit/Glan
Schießstätte Eskurial u Öffnungszeiten: ganzjährig: Samstag: 13 bis 17 Uhr; Sonn- und Feiertag: 9 bis 12 Uhr u Ausstattung: 2 Kugelstände (100m) mit Projektor, 5 Pistolenstände u Kontakt: Klaus Kloiber, Tel.: 0664/1417 979 u Anfahrt: Mellach 3, 9341 Straßburg
SCHIESSBETRIEBE/ TERMINE Schießstätte JSV Jagdschützenverein Töplach/Längsee u Öffnungszeiten: 1. April bis 30. Oktober, Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr nur unter Voranmeldung, Donnerstag von 14 bis 19 Uhr, Sonntag von 9 bis 13 Uhr u Ausstattung: 3 Zuganlagen 100m, 1 Wurftaubenanlage Trap (10m) u Ansprechpartner: Ronald Piendl, Tel.: 0676/6766 841 u Anfahrt: Töplach, 9313 St. Georgen/Längsee u Anmerkung: Ist Donnerstag ein Feiertag, wird nur von 9 bis 13 Uhr geschossen (Feiertagsregel!)
BEZIRK VÖLKERMARKT Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf u Öffnungszeiten: Die Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf ist von 25. März bis 5. Juli 2017 ausschließlich jeden Mittwoch von 16 bis 19 Uhr und jeden Samstag, von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Nach dem 5. Juli 2017 nur nach telefonischer Voranmeldung
u Ausstattung: Trapstand, 6 Kugelstände u Ansprechpartner: Hermann Innerwinkler, Tel.: 04235/3185 oder 0650/9010 141 u Anfahrt: Sorgendorf, 9150 Bleiburg
BEZIRK WOLFSBERG Schießstätte Johannesberg u Öffnungszeiten: März und April u Ausstattung: Wurftaube (Trap) mit Phoneanlage (ausgelegt für 5 Schützen), 3 Kugelstände (100m) mit elektronischer Trefferanzeige u Ansprechpartner: Thomas Rabensteiner, Tel.: 0664/2665 213 u Anfahrt: Hauptstraße 2, 9470 St. Paul
Wolkersdorf/Josef Martinz u Öffnungszeiten: Samstag: 13 bis 17 Uhr, Hegeringschießen und Schießen mit Bestätigung jederzeit möglich. Jagdgruppen und Hegeringe herzlich willkommen. (Ter-
Veranstaltungen in den Bezirken FELDKIRCHEN
Landesjägertag Samstag, 24. Juni, 9 Uhr Spittal, FH Technikum Kärnten Hinweis: Anträge an den Kärntner Landesjägertag sind mindestens sechs Wochen vorher einzubringen.
u „Jagaschifoahn“ am Falkert des Jagdvereines Wiedweg, Samstag, 11. März, 10 Uhr, Sonnlift. Startnummernausgabe ab 8 Uhr im Hotel Heidialm Köfer, Anmeldungen: Tel.: 04275/7132 oder 0664/1306 356, EMail: grafpauli@aon.at
Jägerinnen-Stammtische 2017 u Dienstag, 7. März: 18 bis 20 Uhr, Schloss Mageregg, „Räuchern mit heimischen Kräutern – von der Pirsch in den Räuchertopf“ mit Mag. Sabine Geringer u Dienstag, 4. April: 18.30 Uhr, Schloss Mageregg, Filmabend mit Otmar Penker u Dienstag, 9. Mai: 17 bis 19 Uhr, Schloss Mageregg, „Putzen wie zu Omas Zeiten“ mit Dipl.-Ing. Petra Rohner u Dienstag, 13. Juni: 14 Uhr, Schloss Mageregg, Kochkurs „Wilde Küche“ mit Cilly Höferer Bitte um Anmeldung bei allen Terminen! Kugelschuss-Seminar und Ausflug nach Friesach „WOHNZIMMER NATUR“ sind in Vorbereitung.
minvereinbarung auch unter der Woche möglich) u Ausstattung: 4 Gewehrstände: 100m Kugel, 50m Kugel, 35m Schrot, 5 Pistolenstände 25m, laufender Keiler, Kipphase u Ansprechpartner: Josef Martinz, Tel.: 0664/4436 336, E-Mail: o ff i c e @ wa ff e n - m a rt i n z . a t , www.waffen-martinz.at u Anfahrt: Wolkersdorf, 9431 St. Stefan i. L.
Leidenberg/Gerald Sabitzer u Öffnungszeiten: ganzjährig: Mittwoch von 16 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung. Die Termine der Schießstätten stehen selbstverständlich allen Jägerinnen und Jägern für das Hegeringschießen zur Verfügung. u Ausstattung: 100m Kugel, unterirdischer Schusskanal mit elektronischer Trefferanzeige u Ansprechpartner: Gerald Sabitzer, Tel.: 04352/3632 0 oder 0664/9048 462 u Anfahrt: Auen 45 – Leidenberg, 9400 Wolfsberg
ST. VEIT u Krappfelder Jägerball: Samstag, 11. März, Beginn: 20 Uhr, Althofen, Stadtsaal; Achtung: begrenzte Besucherzahl!
Fallenstellerkurs 2017 Aufgrund des großen Interesses organisiert die Kärntner Jägerschaft, in Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss für Raubwild, am 22. und – bei Bedarf – am 23. April 2017 wieder einen
GANZTÄGIGEN FALLENSTELLERKURS IM JÄGERHOF SCHLOSS MAGEREGG. Die Teilnehmer werden vormittags eingehend über die gesetzlichen Bestimmungen informiert. Am Nachmittag werden die gebräuchlichsten Fallen im Wildpark praxisnahe gezeigt und erläutert. Die Bejagung der Kulturfolger Fuchs, Dachs, Marder, Iltis usw. mit der Falle ist in der heutigen Kulturlandschaft unerlässlich und bei richtigem Umgang auch tierschutzkonform und effektiv. Zudem kommt eine intensive Bejagung der Beutegreifer dem Niederwild und den Raufußhühnern zugute und gewinnt man bei der Fallenjagd wertvolle Bälge aus heimischen Revieren. Interessierte Jäger melden sich telefonisch oder schriftlich bei der Landesgeschäftsstelle der Kärntner Jägerschaft, Frau Birgit Wascher, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel. 0463/5114 69-26 (8 bis 12 Uhr) oder per E-Mail: birgit.wascher@kaerntner-jaegerschaft.at Teilnahme nur mit gültiger Kärntner Jagdkarte möglich! Anmeldeschluss ist der 31. März 2017
Jagdhornbläser-Anfängerkurs für Fürst-Pless-Hörner und Parforcehörner 10 Kursabende jeweils Donnerstag 18 Uhr
Beginn wird den Kursteilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben | Ort: Schloss Mageregg Kursleitung: Walter Regenfelder Anmeldung bis 7. März 2017 an: Birgit Wascher, Tel.: 0463/5114 69-26 (von 8 bis 12 Uhr) oder birgit.wascher@kaerntner-jaegerschaft.at
Niederwildtag 2017 am Samstag, 25. März 2017, 9 Uhr, Jägerhof Schloss Mageregg, grüner Saal „Von Null auf Hundert im Niederwildrevier“ – Praktiker berichten, wie es geht REFERENTEN: Gernot Jost, Süd-Burgenland u Persönlichkeitstrainer, Jagdcoach Bernhard Takacs, Süd-Burgenland u Tierarzt, Jagdleiter Wolfgang Jamnig, Völkermarkt u Hasenzählung in einem Kärntner Revier
ES LÄDT EIN Der Fachausschuss für Niederwild
Ehrungen und Auszeichnungen durch die Kärntner Jägerschaft 2016 Mit dieser Seite wollen wir jenen Funktionären und Jägerinnen und Jägern danken, die 2016 für ihre geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeiten im Dienste der Kärntner Jägerschaft und zum Wohle von Wild und Weidwerk in Kärnten mit Verdienstabzeichen ausgezeichnet wurden. Jenen Weidkameradinnen und Weidkameraden, denen das Ehrenzeichen verliehen wurde, dankt die Kärntner Jägerschaft für 40 Jahre Mitgliedschaft und langjähriges weidgerechtes Jagen.
BEZIRK KLAGENFURT Gerald Eberl – Wildmeister h.c.
VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Johann Jagoutz, St. Margareten i. R.; Franz Korpitsch, St. Margareten, Werner Woschitz, Ebental
EHRENZEICHEN: DI Bernhard Eck, Klagenfurt a. W.; Günter Hoi, Klagenfurt a. W.; Maximilian Holzfeind, Sekull; Gerhard Huss, Seidolach; Simon Franz Just, Ferlach; Gerald Koch, Klagenfurt a. W.; Franz Korenjak, Sabosach; DI Rudolf Kropfitsch, Klagenfurt a. W.; Friedrich Kummer, Gradenegg; Markus Mak, Zell-Freibach; Leo Ofer, Althofen; Dkfm. Dr. Heimo Penker, Pörtschach a.W.; Erwin Pipp, Ebenthal; Dr. Emmerich Plach, Klagenfurt a. W.; Bruno Proprenter, Klagenfurt a. W.; Nikolaus Reautschnig, Poggersdorf; Mag. Wolfgang Rossbacher, Klagenfurt a. W.; Alexander Rudalics, Klagenfurt a. W.; KR Herbert Michael Scheiring, Ferlach; Werner Scheriau, Kappel; Walter Sereinig, Saager; Josef Stromberger, Ferlach; DI Andreas Suschnig, Klagenfurt a.W.; Mag. Peter Tauschitz, Klagenfurt a. W.; Dr. Helmut Trattnig, Tratten; Dr. Stefan Wieser, Ebenthal; Mag. Harald Wieser, Magdalensberg; Ing. Josef Wieser, Köttmannsdorf; Georg Winkler, Ferlach
BEZIRK VILLACH VERDIENSTABZEICHEN GOLD: Hubert Kopeinig, Drobollach
VERDIENSTABZEICHEN SILBER: DI Thomas Huber, Afritz
VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Michael
Grafenauer,
Villach;
Gottfried Gessler, Fürnitz; Helmuth Isola, Radenthein; Hannes Kölbl, Fürnitz; DI Johannes Leitner, Feistritz
EHRENZEICHEN: Alfred Anichhofer, Stockenboi; Ing. Peter Bernsteiner, Treffen; Marco Corti, St. Magdalen; Gottfried Drummel, Rosegg; Peter Gfrerer, Stockenboi; Walter Grobbauer, Ledenitzen; Karl Gutzelnig, Arnoldstein; Manfred Karnel, Feistritz/ Gail; Hans-Jörg Kerschbaumer, Paternion; Rudolf Köchl, Villach; Johann Kröpfl, Landskron; Rudolf Kucher, Villach; Josef Lassnig, Arriach; Gerald Mörtl, Feistritz/Gail; Martin Pecnik, Rosegg; Dietmar Pinter, Villach; Robert Pöcher, Weißenstein; Oswald Possegger, Ferndorf; Herbert Prezelj, Velden am Wörthersee; Ing. Johann Rauter, Villach; Franz R. Sereinig, Drobollach; Jakob Steinwender, Treffen; Hans Tatschl, Wernberg; Benjamin Trattnig, Afritz am See; Heinz Walder, Weißenstein; Hans Walter Zollner, Villach
BEZIRK HERMAGOR VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Sebastian Mörtl, Egg
EHRENZEICHEN: Johann Bartolot, St. Stefan; Horst Ebenberger, Watschig; Werner Franz, Weißbriach; Josef Gregori, Gödersdorf; Dr. Leonhard Helbich-Poschacher, Richterhof; Michael Herold, Weißbriach; Michael Jarnig, Potschach; Gerlinde Kaiser, Hermagor; Peter Krieber, Rattendorf; DI Charlotte Kuenburg, Egg; Anton Kurz, Dellach; Georg Maier, Kosta; Bruno Maurer, Rattendorf; Sebastian Mörtl, Egg; Reinhard Napokoj, Dellach; Josef Nußbau-
mer, Mauthen; Herwig sen. Pongratz, Mauthen; Silvester Schmid, Strajach; Walter Schmied, Kreuth; Kurt Stattmann, Weißbriach; Erich Unterwelz, Leifling; Adam Webhofer, Waidegg; Michael Zebedin, Kötschach; Konrad Zojer, Plon
BEZIRK SPITTAL VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Wunder Viktor, Radlach
VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Johann Wirnsberger, Rennweg; Ing. Franz Kratzwald, Rennweg
EHRENZEICHEN: Johann Angermann, Semslach; Reinhold Auer, Radenthein; Günther Jörg Bartlmä, Spittal/Drau; Dr. Jens-Jürgen Böckel, Düsseldorf; Josef Bogensperger, Katschberg; Johann Brugger, Frankenberg; Max Dorfer, Döbriach; Günter Förster, Birgland; Karl Fuchs, Orth; Dr. Werner Fürlinger, Frankenberg; Andreas Hausbacher, Feuersang; Josef Heiss, Rennweg; Gabriele Andrea Huber, Scheffau; Hubert Huber, Scheffau; Georg Inthal, Zandlach; Josef Keuschnig, Obervellach; Johann Koch, St. Peter; Ing. Franz Kratzwald, St. Peter; DI Alois Kröll, Purgstall; Schuster Kurt, Klagenfurt; Günter Leeb, Untertweng; Karl-Fritz Loipold, Stallhofen; Johann Meißnitzer sen., St. Peter; Dr. Karl-Heinz Moser, Wien; Ernst Neunegger, Spittal/Drau; Johann Pirker, St. Peter; Peter Pontasch, Dabor; Peter Ramsbacher, Schlaipf; Josef Rauter, Katschberg; DI Günther Tragatschnig, Millstatt; Rudolf Vierbauch, Räuflach; Josef Wegscheider, Winkl; Johann Wirnsberger, Brugg; Peter Zaiser, Laubendorf
BEZIRK FELDKIRCHEN VERDIENSTABZEICHEN GOLD: Ewald Pertl, Ebene Reichenau
VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Werner
Pfandl,
Himmelberg;
EHRUNGEN Bernd Pichlkastner, Ossiach; Wilhelm Stich, Feldkirchen
EHRENZEICHEN: Othmar Fercher, Glanhofen; Josef Kogler, St. Urban; Alfred Lokanschitz, Eberdorf; Friedrich Pfeifhofer, Bodensdorf; Stefan Rauter, Radweg; DI Dr. Eckart Senitza, Poitschach; Ing. Wolf-Peter Taferner, Himmelberg
BEZIRK ST. VEIT VERDIENSTABZEICHEN GOLD: Werner Pibal, Gurk
VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Reinhold Grayer, St. Veit; Alfons Walter Strutz, Gurk
VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Peter Bodner, St. Veit/Glan; Emil jun. Eberhard, Liebenfels; Ludwig Lassnig, Brückl; Guido Prenter, St. Veit/Glan; Peter Ratheiser, Hüttenberg
Peter Hebenstreit, Klagenfurt a.W.; Evelin Honsig-Erlenburg, St. Georgen a. Lgs.; Herbert Kerschbaumer, Gaisberg; Kurt Krapinger, Guttaringberg; Arnold Kraxner, St. Martin a. Silbg.; Ing. Helmut Lassernig, Kulm; Udo Neubauer, Unterwald; Nikolaus Pemberger, Dörfl; DI Franz Planegger, Launsdorf; Ing. Gerhard Pobaschnig, Althofen; Karl Puff, Tschutta; Markus Putz, Ratschach; Dr. Helmut Racic, St. Veit/Glan; Rudolf Schönfelder, St. Veit/Glan; Thomas Schwarzenbacher, Gundersdorf; DI Josef Seiser, Straßburg; Kurt Selinger, Glödnitz; Mag. Manfred Skalka, St. Stefan; Albrecht Staubmann, Waitschach; Manfred Sternat, Machuli; Ing. Helmut Stingl, Gundersdorf; Dr. Wilfried Tomantschger, Liebenfels; Johann Tschurnig, Deutsch Griffen; Wilhelmine Warmuth, Althofen; Karl Weyrer, Eden; Ing. Mag. Günther Wurzer, Timrian
Karl Kurt Kalcher, St. Stefan; Adolf Kenzian, St. Paul; Franz Kienzl, Bad St. Leonhard; Hubert Rabensteiner, Bad St. Leonhard; Gerald Sabitzer, St. Margarethen
VERDIENSTABZEICHEN GOLD:
Rupert Allesch, Glödnitz; Walter Auswarth, Predl; Peter Bodner, Steinbichl; Otmar Brachmaier, Klachl; Friedrich Egger, Zeltschach; Ottilie Fasching, Verlossnitz; Anton Grojer, Niederosterwitz; Peter Gurmann, St. Veit/Glan; Josef jun. Habernig, Reidenau; Arnold Hafner-Kragl, Rohnsdorf; Vitus Hausharter, Deutsch Griffen;
DI Gerolf Baumgartner, St. Paul; Rupert Eberhard sen., St. Paul
VERDIENSTABZEICHEN SILBER: ÖR Peter Handl, St. Paul; Hubert Jöbstl, Wolfsberg
VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Hartwig Grubelnig, Lavamünd;
EHRENZEICHEN: Ebba Habsburg-Lothringen, St. Andrä; Richard Hermann, St. Stefan; Erich Kainz sen., Gräbern; Johann Klösch, St. Gertraud; Peter Letschnig, Lavamünd; Hans Monsberger, St. Gertraud; Mag. Hildegund Offner, Wolfsberg; Hugo Otti, St. Andrä; Gerald Schieder, Wolfsberg; Reinhard Steinbauer, Wolfsberg; Johann Tatschl, Hinterwölch; Franz Wagger, Lavamünd; Josef Weinberger, St. Marein
BEZIRK VÖLKERMARKT VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Michael Karner, Diex; Stanislaus Podbregar, Bad Eisenkappel
Sebastian Božiˇc, Ebriach; Daniel Brumnik, Ebriach; Josef Erschen jun., Gablern; Friedrich Grutze sen., Haimburg; Florian Krapesch, Grafenbach; Reinhard Kraut, Feistritz; Alex Napetschnig, Haimburg; Josef Ostermann, Völkermarkt; Karl Pleschenberger, Lobnig; Anton Pletschko, Griffen; Rainer Rabitsch, Dobrowa; Dr. Siegfried Rack, Völkermarkt; Hubert Siutz, Diex
Ehrenzeichen für DI Gerolf Baumgartner Am 21. Dezember 2016 wurde DI Gerolf Baumgartner die in der Kärntner Jägerschaft seltene Ehre zuteil, unter Anwesenheit der Landesausschussmitglieder und der Ehrenmitglieder, von LJM DI Dr. Gorton das Ehrenzeichen der Kärntner Jägerschaft als Anerkennung für seine Verdienste um die Jagd in Kärnten und vor allem dem guten Dialog mit ihr verliehen zu bekommen. Als passionierter Jäger war dem Landesforstdirektor die WaldWild-Situation nicht nur aus forstlicher, sondern auch als jagdlicher Sicht bestens vertraut und ist er der Kärntner Jägerschaft in allen Jahren bis zum wohlverdienten Ruhestand als konstruktiver, hoch ge-
schätzter Partner gegenübergestanden. 18 Jahre lang war er auch Mitglied des Landesausschusses der Kärntner Jägerschaft. Als hervorragender Forstmann und leidenschaftlicher Jäger war es immer sein Ziel, bei der sicherlich nicht einfachen Gratwanderung in der Wald-Wild-Problematik zwischen allen Beteiligten ausgleichend zu wirken. DI Baumgartner hat ohne Scheu vor unangenehmen Themen ein angenehmes Gesprächsklima zwischen den Interessensvertretern von Forst, Jagd und Wild in Kärnten bewirkt. Seine Worte hatten immer ein großes Gewicht in der Kärntner Jägerschaft. Die Kärntner Jägerschaft be-
dankt sich sehr herzlich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und wünscht ein kräftiges Weidmannsheil für den neuen Lebensabschnitt!
BÜCHER / IMPRESSUM
Bücher Jagdglück Heiteres aus der Welt der Jägersleut' Benedikt Kobel, ISBN: 978-3-99050-065-1, € 20,00, BestellmögAmalthea lichkeit: Signum Verlag GmbH, 1030 Wien, Am Heu19, Tel.: markt 0043/1712/3560, Fax: 0043/1713/8995, EMail: verlag@amalthea.at, www.amalthea.at Wussten Sie, dass man bereits in der Urzeit Dinosaurier mit Schmetterlingsnetzen fing? Dass der Jagdschein nicht nur Vorausset-
Wir besuchen unsere Wildtiere – Ein Naturbilderbuch Ingrid Flick, Georg Rothmann, Art.Nr.: 978-37011-8032-5, € 14,90, Bestellmöglichkeit: Leykam Buchverlagsgesellschaft m.b.H. Nfg. & Co. KG, 8020 Graz, Dreihackengasse 20, Tel.: 0316/8095-581, 582, 583, 584, Fax: 0316/ 8095-585, office@leykamverlag.at, www.leykamverlag.at Ein Naturbilderbuch (Nomen ist Omen) der besonderen Art hat Ingrid Flick mit Förster Georg Rothmann gestaltet. Liebevoll aufgenommene Fotos versehen mit informativen Texten stellt Frau Flick die heimische Tierwelt nach und gibt Einsichten in deren Lebensweise. Ein Buch das zur Schau einlädt und dem Betrachter die heimischen Wildtiere anschaulich näherbringe. Viele haben schon darauf gewartet – jetzt ist es da. Claudia Haider-Hofmann
Kärntens wertvolle Natur – Singvögel Aus der Informationsserie „Kärntens wertvolle Natur“ ist nach „Eulen und Käuze“, „Säugetiere“ und „Greifvögel“ eine weitere diesmal 60 seitige NaturschutzInfo-Broschüre zum Thema „Singvögel“ erschienen.
zung, sondern im wahrsten Sinne des Wortes Krönung des Jägerlebens ist? Und dass der Jäger bei der Biberjagd mitunter auf besonders wackeligen Beinen steht? Die Jagd ist ein Thema so alt wie die Menschheit selbst. Benedikt Kobel, selbst immer auf der Pirsch nach neuen Exponaten für seine zeichnerische Trophäensammlung, wirft einen pointiert-ironischen Blick auf die Welt der Jäger und Gejagten. So manche waidmännische Schrulle und Eigenheit wird dabei liebevoll-boshaft aufs Korn genommen. Benedikt Kobel, Tenor, geboren in Wien, ist seit 1991 Solist der Wiener Staatsoper, wo er in bisher über 1000 Vorstellungen Partien von Mozart, Verdi, Strauss u.a. interpretiert. Internationale Gastspiele und Konzerte in der ganzen Welt. Der begeisterte Zeichner stellte seine Werke bereits in mehreren Ausstellungen aus und veröffentlichte zuletzt „Götter in Weiß. Heiteres aus der Welt der Medizin“ (Amalthea, 2015), „Prima la musica. Heite-
res aus der Welt der Musik“ (Amalthea, 2014) sowie „Unterm Strich – Zur Schwierigkeit des Seins“ (2011). www.benediktkobel.at
Erhältlich ist diese reich bebilderte Broschüre beim Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 8 – Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz, Unterabteilung Naturschutz und Nationalparkrecht, Flatschacher Straße 70, 9021 Klagenfurt am Wörthersee, E-Mail: Abt8.Naturschutz@ktn.gv.at, Tel.: 05/0536 1824 4; Online-Version/Download: www.ktn.gv.at, Themen/Umwelt & Natur.
tation – Die Wildschadensarten, Folgen von Wildeinwirkungen – Diagnoseschema für die richtige Erkennung von Wildschaden am Waldbestand – Diagnose-Bildatlas – Ursachenschema – Maßnahmenschema. Kernstück ist der mehr als 200 Fotos umfassende Diagnose-Bildatlas, der ein richtiges Erkennen von Trittwirkung, Keimlingsverbiss, Baumverbiss, Fegen (Schlagen) und Schälung ermöglicht. Die verschiedenen Verursacher, die Verwechslungsmöglichkeiten und die jahreszeitlichen Unterschiede werden hier ersichtlich gemacht. Weiters sind die Aussagekraft von Kontrollzäunen zur objektiven Beurteilung des Wildeinflusses sowie verschiedene Schutzmaßnahmen gegen Verbiss-, Fegeund Schälschäden dargestellt.
Richtiges Erkennen von Wildschäden am Wald Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Friedrich Reimoser und Dr. Susanne Reimoser, ISBN: 978-3-9504067-1-9, € 15,00, Bestellmöglichkeit bei der Kärntner Jägerschaft Dieses handliche Arbeitsbuch (4., neu gestaltete Auflage 2017 – Harteinband) enthält Grundlagen für die Erkennung und Beurteilung verschiedener Arten von Wildeinwirkungen auf den Wald sowie die häufigsten Verwechslungsmöglichkeiten mit ähnlichen Schadbildern. – Mit diesem Arbeitsbuch soll ein konstruktiver Forst & Jagd-Dialog (Mariazeller Erklärung 2012) unterstützt werden. Inhaltsübersicht: Das Schalenwild in der Kulturlandschaft – Die Rolle der Huftiere im Ökosystem Wald – Die Beliebtheit der Baumarten beim Schalenwild – Die Einwirkungsarten des Wildes auf die Vege-
IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Kärntner Jägerschaft, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: 0463/5114 69-26, Fax: 0463/5114 69-20. Redaktion ebendort. Mitteilungs- und Informationsorgan im Sinne der satzungsmäßigen Aufgaben der Kärntner Jägerschaft. Alleininhaber: Kärntner Jägerschaft. Redaktionsteam: Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (gesamtverantwortlich für den redaktionellen Inhalt), Mag. Gerald Muralt. Red.Mitarbeiterin: Angelika Schönhart, 0463/5114 69-13, redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at Anzeigenverwaltung: Otto Kornprat, 0463/ 5114 69-11, otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at MEDIADATEN und Tarife gültig ab 1. 1. 2012. Anschrift Redaktion: siehe Herausgeberanschrift. Layout: Printmaster GmbH., 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Domgasse 8, Tel.: 0463/5980 20. Druck: Stiepan Druck, Hirtenbergerstraße 31, 2544 Leobersdorf. Erscheinungsweise: sechsmal jährlich (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember). Für Mitglieder kostenlos. Titelfoto:„bigstock“ Redaktionsschluss ist jeweils am 7. Jänner, 1. März, 1. Mai, 1. Juli, 1. September und 1. November.
Prüfen Sie Ihr jagdliches Wissen! Wortanzeigen Die Antworten zu Seite 31 1. Wildschutzgebiete sind Flächen, die als besonders bevorzugte Einstandsgebiete Ruhezonen für das Wild sind, oder Flächen, die zum Brüten oder Setzen bevorzugt angenommen werden. 2. Wildschutzgebiete werden durch die Bezirksverwaltungsbehörde verfügt. 3. Zu hören sind: der Bezirksjagdbeirat, die Gemeinden, in denen die Sperrgebiete liegen und durch die Sperren betroffene Vereine, deren Vereinsziel die Förderung der Belange einer kultur- und landschaftsverbundenen Freizeitgestaltung oder der Erholung der Menschen ist. 4. Bei der Festlegung einer Sperre, die für die Festlegung eines Wildschutzgebietes dient, darf ein Ausmaß von 10 v.H. der Fläche des Jagdgebietes nicht überschritten werden. Sperren, die für die Festlegung eines Wildschutzgebietes dienen, dürfen überdies nur im Einklang mit dem wildökologischen Raumplan festgelegt werden. 5. Die Sperre bewirkt, dass mit Ausnahme des Grundeigentümers, sonstiger Nutzungsberechtigter
und deren Beauftragter sowie Personen in amtlicher Stellung jagdfremde Personen das gesperrte Gebiet abseits von den zur allgemeinen Benutzung bestimmten Straßen und Wegen einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege sowie abseits von zur allgemeinen Benützung bestimmten Schipisten, Schitourenrouten und Loipen nicht betreten dürfen. 6. Das gesperrte Gebiet ist vom Jagdausübungsberechtigten mittels Hinweistafeln an jenen Stellen zu kennzeichnen, wo öffentliche Straßen und Wege, zur allgemeinen Benutzung bestimmte Straßen und Wege einschließlich der örtlich üblichen Wanderwege, zur allgemeinen Benutzung bestimmte Schipisten, Schitourenrouten und Loipen sowie Forststraßen in die gesperrte Fläche führen. Form und Gestaltung einschließlich des Wortlautes der Hinweistafeln werden durch Verordnung der Landesregierung festgelegt. 7. In Wildschutzgebieten darf nur Wild erlegt oder gefangen werden, das infolge einer Verletzung großen Qualen oder einem Siechtum ausgesetzt oder krank oder seuchenverdächtig ist.
EPAGNEUL PICARD Welpen aus jagdlicher Leistungszucht aus dem „Zwinger vom Helmriegel“ sind ab Mitte Februar abzugeben. Beide Elterntiere sind bis zur VGP geprüft. www.vomhelmriegel.at. Tel.: 0664/9103 379 FERIENWOHNUNG im Lavanttal auf der Koralpe in Kärnten zu verkaufen. 1.450m Seehöhe. Komplett – hochwertig im Alpenstil eingerichtet, 31,5m2, Hausverwaltung vorhanden. Ruhiges erholsames Naturgebiet. Kaufpreis € 55.000,– (VB). Tel.: 0049 1727/3380 67. Kaufe gebrauchte Waffen (auch Faustfeuerwaffen), Firma Salberger, Lavamünd, Telefon 04356/2360; E-Mail: waffen@salberger.at Homepage: www.waffen-salberger.at 1 Fernglas „Steiner“ (Cobra), 10x42, 1 Fernglas „Zeiss“, 8x42 – beide Ferngläser um € 1.000,– zu verkaufen. 1 kompl. neues Golf-Set (Schläger u. Golfausrüstung). Weiters zu verkaufen: Jagdbücher, Karl May-Bücher, Jagd- und Bierkrüge, alte Weine (10, 20 und 30 Jahre alt). Tel.: 0664/9155 671. Suzuki SJ Samurai zu verkaufen. BJ. 1992, 52 KW, 79.000km, TOP-Zustand, kein Rost, Sommerfahrzeug, schwarz, Anhängevorrichtung, Breit- u. Weitstrahler, Alufelgen und Rammschutz. Tel.: 0664/3230 096.
Wir gedenken unserer Weidkameraden Bezirk Feldkirchen Reiner Walter, Sirnitz Bezirk Hermagor Ing. Johann Schmatz, Hermagor
*Veröffentlichung aufgrund später eingegangener Meldung
Bezirk Klagenfurt Brunner Wendelin, Strau Dobernig Thomas, Maria Saal Hutze Ernst, Pörtschach Kohlweg jun. Herbert, Moosburg Lacker Reinhold, Klagenfurt a. W. Schifrer Franz*, Maria Rain Mag. phil. Schönfelder Kurt, Klagenfurt a. W. Skorianz Walter, Klagenfurt a. W. Travnik Albin, Ferlach Weiss Josef Walter, Klagenfurt a. W. Bezirk Spittal/Drau Ehn Josef, Wien
Glanzer Erich, Seeboden Lilg Gebhard, Techendorf Suntinger Anton, Großkirchheim Bezirk St. Veit/Glan Kamml sen. Peter, Siezenheim Dr. Licˇen Demetrius*, Micheldorf Neukart Anton, Wieting Petscharnig Franz, Eberstein Pötsch Hans, Hüttenberg Remschnig Johann, St. Veit/Glan Ruhdorfer Siegfried, Straßburg Schlüter Andreas-S., Essen-Bredeney Ing. Wallgram Reiner, Guttaring Bezirk Villach Gösseringer Adolf, Ferndorf Dr. Lorber Hagen, Treffen Marinz Walter, Afritz Ortner Reinhard, Afritz
Rauter Walter, Afritz Samonig Danilo*, Fürnitz Bezirk Völkermarkt Jernej Gottfried, St. Primus Modre Franz, Diex Prusnik Vladimir, Bad Eisenkappel Hofrat Dr. Rapoldi Franz, Pischeldorf Wank Hans, Klagenfurt a. W.
Bezirk Wolfsberg Ofö. Ing. Bregar Anton, Jakling Kainz Johann, St. Margarethen Ing. Vaboschek August, St. Margarethen i. L. Zagler Siegfried, Twimberg Ing. Zuber Barbara, Bad St. Leonhard
Kärntner Jäger, Ausgabe 231
kaerntner-jaegerschaft

References: § 61
 § 61
 § 61
 § 61
 § 55
 § 4
 § 55
 § 57
 § 56

§ 6

§ 6
 § 3
 § 69
 § 70
 § 98
 § 61
 § 68
 § 55
 § 33
 § 12
 Art. 6
 § 17
 § 17
 § 68
 § 22
 § 21
 § 22
 § 5
 § 57
 § 90
 § 90