Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-mehrzweckhalle-am-lodererplatz-erding-116624
Timestamp: 2020-02-23 19:44:06+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau der Mehrzweckhalle am Lodererplatz in Erding
3. Preis: RBA Reinhard Bauer Architekten, München
2. Preis: Dietmar Feichtinger Architectes, Montreuil
Anerkennung: Archiprocess GmbH, Dresden
Anerkennung: Heinle, Wischer und Partner, Köln
Anerkennung: LMJD Dennerle Motzet Architekten Part mbB, München
Neubau der Mehrzweckhalle am Lodererplatz	, Erding/ Deutschland
wa-2026965
Deutschland 1/8 Strukturplanung, Flächennutzungsplanung, Landschaftsplanung 1 Städtebau 5/7 Stadthallen, Kultur- und Kongresszentren 5 Kultur 8/1 Sporthallen, Turnhallen, Mehrzweckhallen 8 Freizeit, Sport, Erholung 9/1 Gaststättenbetriebe 9 Fremdenverkehr Nicht offener Wettbewerb
Mitarbeit: Markus Rüdiger · Peter Oliver Luedicke
Dominik Lippl · Timo Bechert
Tragwerksplanung: IB Dr. Kreutz + Partner,
Gerald Wanninger, Oberschleißheim
Tragwerksplanung: gbd ZT-GmbH, Dornbirn
Archiprocess GmbH, Dresden
Jan Wojtas, Stuttgart
Heinle, Wischer und Partner, Köln
Mitarbeit: Dr. Pablo Allen · Semira Lenk
Stefan Matzke · Azad Tammo
LMJD Dennerle Motzet Architekten Part mbB, München
Jürgen Dennerle
Mitarbeit: Miriam Breu · Anke Giesbertz
Cornelia Ramsauer · Rebekka Schreyer
Landschaftsarchitektur: Narr-Rist-Türk
Martin Rist · Elisa Scheibl
Fachplanung: PLANPlus, Rudolf Steger
Nicht offener Planungswettbewerb gem. RPW 2013
Die Stadt Erding plant den Neubau einer Mehrweckhalle für bis zu 1.640 Personen, die hauptsächlich für den Sport genutzt werden soll sowie die Mensa-Versorgung der angrenzenden Mittelschule, die auch für Veranstaltungsnutzungen in der Mehrzweckhalle zur Verfügung stehen soll. Realisierungsteil des Wettbewerbes ist die Gebäudeplanung für die Mehrzweckhalle und die Mensa. Ideenteil des Wettbewerbes ist die Planung der Freianlagen.
Die Turnhalle mit 3 voneinander abtrennbaren Spielfeldern soll eine feste Zuschauertribüne für ca. 780 Zuschauer erhalten. Neben der Sportnutzung sollen größere Veranstaltungen mit bis zu 1640 Zuschauern in der Halle stattfinden können, auf diese Größe ist die Infrastruktur auszulegen. Die Stadt Erding mit über 38 000 Einwohnern liegt ca. 35 km nord-östlich von München und ist das Wirtschaftliche Zentrum des an den Flughafen München angrenzenden Landkreises.
Der Hallenstandort befindet sich am Rand der mittelalterlichen Altstadt und ist von dieser durch den Fluß Sempt getrennt. Für das Ufer und die Freianlagen an der Sempt ist eine Attraktivierung vorgesehen. Die Pkw-Stellplätze sind nicht Gegenstand der Planung, diese werden auf einer nördlich angrenzenden Fläche mittels eines Parkhauses geschaffen.
Prof. Tobias Wulf, Architekt, Stuttgart (Vorsitzender)
Dott. Matteo Scagnol, Architekt, I-Brixen
Dr. Helmut Stifter, Architekt, I-Pfalzen
Eva Maria Lang, Architektin, München/ Dresden
Peter Zottmann, Architekt, München
Titus Bernhard, Architekt, Augsburg
Max Gotz, Oberbürgermeister der Stadt Erding
Josef Biller, Stadtrat, Erding
Ludwig Kirmair Stadtrat, Erding
Burkhard Köppen, Stadtrat, Erding
Johanna Heindl, Stadträtin, Erding
Horst Schmidt, Stadtrat, Erding
Hans Balbach, Stadtrat, Erding
Helga Stieglmeier, Stadträtin, Erding
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Wettbewerbsarbeit mit der Tarnzahl 1009 unter Berücksichtigung der Anmerkungen aus dem Protokoll des Preisgerichts der weiteren Planung und Ausführung dieser Bauaufgabe zugrunde zu legen.
Deutschland-Erding: Architekturentwurf
2019/S 126-309146
Telefon: +49 8122408400
E-Mail: sebastian.henrich@erding.de
Hauptadresse: www.erding.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=169508
Kontaktstelle(n): Frau Kellerer
Telefon: +49 89-45911770
E-Mail: vergabe@keke.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=169508
Planungswettbewerb gem. RPW 2013 für den Neubau einer Mehrzweckhalle für bis zu 1640 Zuschauer
Die Turnhalle mit 3 voneinander abtrennbaren Spielfeldern soll eine feste Zuschauertribüne für ca. 780 Zuschauer erhalten. Neben der Sportnutzung sollen größere Veranstaltungen mit bis zu 1 640 Zuschauern in der Halle stattfinden können, auf diese Größe ist die Infrastruktur auszulegen.
Der Hallenstandort befindet sich am Rand der mittelalterlichen Altstadt und ist von dieser durch den Fluß Sempt getrennt. Für das Ufer und die Freianlagen an der Sempt ist eine Attraktivierung vorgesehen. Die PkwStellplätze sind nicht Gegenstand der Planung, diese werden auf einer nördlich angrenzenden Fläche mittels eines Parkhauses geschaffen.
Der Auslober wird, soweit die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einen Preisträger mit den Planungsleistungen Objektplanung Gebäude LPH 1 bis 9 HOAI § 34 stufenweise Beauftragen, wobei die LPH 6-9 an den Auftragnehmer nur vergeben werden, wenn dieser zum Zeitpunkt des vorgesehenen Leistungsabrufes seine Qualifikation und Erfahrung für diese Leistungen noch nachweisen kann.
Voraussichtliche Bearbeitungszeit des Wettbewerbes ist ca. ab Mitte August 2019.
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 4. Quartal 2019.
1) Berufszulassung gem. III.2.1;
2) Leistungen bei Referenzprojekten, es werden Projekte mit erfolgtem Baubeginn nach 01.01.2012 gewertet. Die Referenzprojekte müssen folgende Kriterien erfüllen:
a) Referenzleistung in einem Referenzprojekt mit Mindestanforderung: Neubauten vergleichbarer Komplexität, d. h. alle Leistungen in LPH 2 bis 5 der HOAI § 34, jeweils 2 Bewertungspunkt jeweils für:
— Honorarzonen IV oder alternativ V gem. HOAI § 35,
— mehrere Funktionsbereiche im Gebäude,
— Gebäude mit sehr unterschiedlichen Raumgrößen und Raumhöhen,
— Gebäude mit einer angrenzenden Bebauung.
b) Referenzleistung in einem Referenzprojekt mit Mindestanforderung: Gebäude vergleichbarer Komplexität, d. h. Honorarzonen alternativ III, IV oder V gem. HOAI § 35 mit allen Leistungen in LPH 6 bis 8 der HOAI § 34 abgeschlossen,
0-2 Bewertungspunkt jeweils für:
— Konstruktionsweise mit einer Vielzahl von Gewerken,
— mehrere Geschosse des Gebäudes.
c) Referenzleistung in einem baulich fertiggestellten Gebäude mit hoher gestalterischer Qualität und vom Bewerber mindestens erbrachten LPH 2-5 § 34 HOAI, 0-2 Bewertungspunkte jeweils für:
— hohe Qualität des Bezuges zur Umgebung,
— hohe Qualität der Erschließung,
— hohe Innenraumqualität und -flexibilität.
Die Kriterien zu a), b) und c) werden im Teilnahmeantrag weiter erläutert.
Die Bewertung der gestalterischen Qualität erfolgt mit Hinzuziehung eines Auswahlgremiums, dem neben Vertretern des Auslobers auch unabhängige Fachleute (Architekten) zur Beratung angehören.
Es werden jene Bewerber ausgewählt, die die Auswahlkriterien anhand der eingereichten Referenzprojekte in den Bewerbungen am besten erfüllen.
Bei Leistungen an Referenzprojekten, die in Arbeitsgemeinschaft erbracht worden sind, erfolgt ein Abzug in der Bewertung entsprechend des ausgewiesenen selbst erbrachten Leistungsanteiles. Falls zu einem der Kriterien a), b) und c) keine Referenzprojekte benannt werden können, führt dies nicht zum Ausschluss. Referenzprojekte können ohne Nachteil in der Bewertung für Kriterien a), b) und c) herangezogen werden.
Für die Freianlagenplanung müssen keine Referenzprojekte nachgewiesen werden.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Auswahlkriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i. V. m. § 75 Abs. 6 VgV).
Es werden zusätzlich 6 Nachrücker ermittelt. Im Falle der Absage eines Teilnehmers rückt ein Nachrücker an dessen Stelle.
Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft haben das Ausscheiden aller zugehörigen Mitglieder zur Folge. Wer am Tag der Bekanntmachung bei einem teilnehmenden Büro angestellt ist oder in einer anderen Form als Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit
Mitwirkt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.
Nicht vorgelegte Nachweise werden nicht nachgefordert. Bei fehlenden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten.
Architekten. Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind sowie juristische Personen, sofern ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt.
Mindestzahl: 14
— Stadträumliche Konzeption,
— Gestaltung der Gebäude sowie der Freiräume,
— Funktionalität der Planung,
— Erschließung und Verkehr,
— Ökologie und Nachhaltigkeit einschl. Energieverbrauch,
— Wirtschaftlichkeit in der Realisierung.
Die Auslobungssumme beträgt 104 500 EUR. Es werden Preise und Anerkennungen gem. RPW 2013 vergeben.
Prof. Tobias Wulf, Architekt
Prof. Felix Schürmann, Architekt
Dott. Matteo Scagnol, Architekt
Dr. Helmut Stifter, Architekt
Prof. Ulrike Lauber, Architekt
Albrecht Randecker, Architekt
Robert Hösle, Architekt
Bernhard Titus, Architekt
1) Die Bewerbung ist auf der Vergabeplattform einzureichen. Die Bewerbung ist nur mit dem Teilnahmeantrag Möglich, der vom Auftraggeber ausgegeben wird. Es werden die Angaben im Teilnahmeantrag und den zugelassenen Anlagen gewertet. Die Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten:
— vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen mit Angaben zu Referenzprojekten gem. Punkt III.1.10 dieser Bekanntmachung,
— je Referenzprojekt und Kriterium bis zu max. 2 Projektblätter DIN A4, einseitig bedruckt,
2) Die Eignung ist im Verhandlungsverfahren gem. VgV von den Preisträgern u. a. mit folgenden Unterlagen zu belegen, auf die Möglichkeiten § 47 VgV über Nachunternehmer wird hingewiesen:
— Nachweises einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen- und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Leistung sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
— Nachweis der Erfahrung in LPH 6-8 HOAI § 34 bei einem baulich fertiggestellten Referenzprojekt mit vergaberechtlich rüge fähiger Beachtung der VOB Teile A/B/C mit Baubeginn ab 1.1.2012 und Kosten KG 300 und 400 mind. EUR 2,0 Mio.
Bei Bewerbergemeinschaften aus Architekten ist im Auftragsfall die Berufshaftpflicht für die Arbeitsgemeinschaft abzuschließen bzw. eine diesbezügliche Erklärung der Versicherer vorzulegen.
3) Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Auftragnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen;
4) Der Bewerber muss sich eigenständig bei der Vergabeplattform über die Beschränkungen und Modalitäten der elektronischen Einreichung informieren. Dem Bewerber wird geraten, den Upload mit gebührender Zeitreserve zu beginnen, um evtl. weitere Informationen einholen zu können;
5) Der Auftraggeber korrespondiert in den Wettbewerb anschließenden Phasen über die elektronische Vergabeplattform.
Fax: +49 8921762847Internet-Adresse: regierung.oberbayern.bayern.de

References: § 34
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 § 75
 § 47
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