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Timestamp: 2020-02-24 07:38:23+00:00

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Vollabnahme nötig bei Fahrzeugimport aus Finnland? Vollabnahme kostet eine Niere. -
Vollabnahme nötig bei Fahrzeugimport aus Finnland? Vollabnahme kostet eine Niere.
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Beitrag von Harper » 08.01.2020, 22:08
Blöde Frage, aber ich war heute beim TÜV wegen meinem T3 Syncro Projekt viewtopic.php?p=797210#p797210
Der Prüfer heut zu mir:
,,Vollabnahme einzeln 500€
AAZ Eintragung nochmal einzeln ca 250-350€
Felgen 225/75/16 einzeln 250-300€
Alles zusammen ca 1000€, weil man paar Sachen spart."
Ich finde das ist immer noch wahnsinnig überteuert. Habt ihr eine Ahnung wo es kulanter und vielleicht günstiger zugeht als in Hamburg?
Des Weiteren die Frage. Muss ich bei unserem Syncro aus Finnland einen 21er machen, wenn das Fahrzeug ja eigtl aus der EU kommt?
Nötig ist ein Gutachten nach § 21 StVZO beispielsweise in folgenden Fällen:
Zur Zulassung von bereits im Verkehr befindlicher Importfahrzeuge von außerhalb der EU, wie beispielsweise aus den USA
Zur Zulassung älterer Importfahrzeuge von außerhalb Deutschlands ohne EG-Typgenehmigung
Bei Fahrzeugänderungen beispielsweise durch Fahrzeugteile, die für den Anbau an bestimmten Fahrzeugen nicht genehmigt sind (§ 19(2) iVm. § 21 StVZO – sogenannte „Einzelabnahmen“)
Zur Wiederzulassung von Fahrzeugen, die ohne Fahrzeugdokumente länger als sieben Jahre stillgelegt waren
Der Wagen stand keine 7 Jahre und vielleicht ist es einfacher erst mal nur nen JX einzubauen und die 14" Räder.
Anschließend dann irgendwo AAZ eintragen lassen und die Reifen?
Servus euer Harpi
Re: Vollabnahme nötig bei Fahrzeugimport aus Finnland? Vollabnahme kostet eine Niere.
Beitrag von TottiP » 08.01.2020, 22:13
Das wurde Dir in einem Deiner anderen Themen bereits empfohlen.
Spaß kostet und in der Summe ist es eben doch einiges, was eingetragen werden möchte.
Beitrag von Harper » 08.01.2020, 22:19
Ach Totti,
Ich bin ja auch froh, dass ich euch alle hab hier
Die Frage bleibt aber noch offen, ob ich tatsächlich eine Vollabnahme vor mir habe. Konnte leider noch nicht richig feststellen wo ich diese EG Typgenehmigung bekomme? Kostet das was? Kann man da einfach bei VW anrufen bekommt die und der deutsche TÜV schert sich nicht mehr um die finnischen Papiere? 100€ TÜV zack feddich?
Dann würde ich natürlich erst mal Alex` Vorschlag zu Herzen nehmen...
Beitrag von Turbofeind » 08.01.2020, 22:45
Da musst etwas tiefer in die Tasche greifen. Die 21 iger brauchst du
Beitrag von CaravElla » 08.01.2020, 23:31
Ich vermute du kommst um die Vollabnahme nicht herum. In den 80ern und auch noch danach wurden die Fahrzeuge nicht nach EG-Vorgaben, sondern nach landesspezifischen Vorgaben gebaut und ausgeliefert. Ich kann ein Lied davon singen, da ich mich zu der Zeit bei einem Hersteller unter anderem um die Logistik kümmern durfte und häufig einen Wahnsinnsaufwand hatte, wenn mal in einem Land dringend Fahrzeuge benötigt wurden, die in einem anderen Land nicht so gut verkauft wurden und daher reichlich vorhanden waren. Wegen minimaler Anweichungen musste eine neue Betriebserlaubnis (für D dann ABE oder EBE = Einzelbetriebserlaubnis) erstellt werden, um die Fahrzeuge nicht nur von Land A nach B transportieren, sondern dort auch an Kunden ausliefern und zulassen zu können.
Ob das betreffende Fahrzeug eine EG-Betriebserlaubnis hat kann jeder selbst checken, denn dann findet sich auf dem Typenschild die Nr. der EG-Betriebserlaubnis. Das ist für den T3 eher unwahrscheinlich, denn ich meine die EG-BE kam erst deutlich nachdem der letzte T3 produziert und ausgeliefert wurde.
Genug besserwisserisches Geschwafel. Ich sitze gerade auf dem Sofa, die Werkstatt ist 200km nördlich von hier und irgendwas muss ich ja tun
Hör nicht auf mich und frag bei VW an, da solltest du eine valide Auskunft bekommen
Beitrag von Harper » 08.01.2020, 23:56
Hab mir gerade nochmal das Typenschild angesehen. Da steht eine ABE drauf. Wurde zwar für den skandinavischen Markt gebaut (Scheinwerferreinigung) aber hatte von Geburt an deutsche Papiere richtig? Sieht die Sache jetzt anders aus?
Beitrag von metallikart » 09.01.2020, 06:31
Nimm doch einfach deine ganzen Papiere und geh zu einem anderen TÜV Prüfer.
Egal was dir hier im Forum gesagt wird, du brauchst immer einen Prüfer, der das genauso sieht.
Beitrag von matzmann » 09.01.2020, 06:57
Sei froh das den Kram einer einträgt, wie im anderen Topic geschrieben mußt du da erstmal jemanden Schmerzbefreiten finden.
Mit den ganzen technischen Änderungen ist es auch egal ob 21 oder nicht.
In Summe wird das auch nicht billiger auf Original umrüsten, HU+Datenbestätigung und dann nach und nach umrüsten. Wobei das sowieso nur funktioniert wenn sich die Schlüsselnummern zu der ABE genau zuordnen lassen. 500 ist auch der richtige Preis für eine 21 ohne technische Änderungen, 2,5h ist man da immer dabei, in der Zeit könnte er sonst auch 4 HU a 120EUR machen.
EG-Tygenehmigung gibt es nicht für so ein Fahrzeu, mit ganz viel Glück kriegst du den mit einer Datenbestätigung von VW und einer HU zugelassen (nach Umrüstung auf Originalzustand), aber die Kosten bei VW und das man evtl 2-3 mal zur Zulasung rennen muß weil denen das doch nicht reicht wären mir den Streß nicht wert.
Zuletzt geändert von matzmann am 09.01.2020, 07:29, insgesamt 1-mal geändert.
Beitrag von TottiP » 09.01.2020, 07:27
matzmann hat geschrieben: ↑
09.01.2020, 06:57
Will er nicht hören. Bin gespannt, ob er Dir auch ein " " schenkt
Beitrag von matzmann » 09.01.2020, 07:35
Einen serienmäßigen Feld Wald und Wiesen Ami abnehmen kostet mittlerweile fast 1000, da halte ich das sogar für ein Schnäppchen.
Beitrag von Der Purist » 09.01.2020, 08:06
Alles zusammen ca. 1.000€, bei den Sachen die eingetragen haben willst? Nicht drüber nachdenken - machen!
Das gibt es heutzutage nicht für einen Fuffi in die Kaffeekasse.
Beiträge: 19409
Beitrag von neujoker » 09.01.2020, 08:44
Man sollte, bevor man ein EU-Fahrzeug der Generation importiert und dann noch verändert, erst das Hirn einschalten.
- Eine "EU-Betriebserlaubnis" gab es damals noch nicht --> es gibt also kein COC.
Also am besten Fahrzeug im Serienzustand belassen und in Deutschland zulassen. Dann brauchst du:
- Herstellerdatenbescheinigung sofern aus der eine Typgenehmigung hervorgeht
- neue HU
und als Zitat aus https://service.berlin.de/dienstleistung/120884/
"Das Fahrzeug war in der EU / im EWR bereits zugelassen.
ausgefüllter Zulassungsantrag
ausländische Zulassungsbescheinigung / en
Vorlage der/des ausländischen Kennzeichen/s bei zugelassenen Fahrzeugen (sofern vorhanden)
Diese erhalten Sie in der Regel zurück, um ihr Fahrzeug ggf. im Herkunftsland abzumelden.
Bei typgenehmigten Fahrzeugen weisen Sie die technischen Daten bitte mit einem COC-Papier (EG-Übereinstimmungsbescheinigung) / einer Datenbestätigung des Herstellers nach.
Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO. Hierauf kann verzichtet werden, wenn sie aufgrund des geringen Alters des Fahrzeugs ggf. eine Hauptuntersuchung vom Werk haben. Bei einem Pkw beispielsweise 3 Jahre ab dem Tag der Erstzulassung.
Bei Fahrzeugen ohne Typgenehmigung ist ein Gutachten nach § 21 StVZO notwendig (nicht älter als 18 Monate). Dieses Gutachten beinhaltet eine Hauptuntersuchung. "
Und die Scheinwerferreinigungsanlage hat nicht spezifisch mit Skandinavien zu tun. Die gab es auch in Deutschland als M-Ausstattung M288.
Beitrag von macone » 09.01.2020, 10:39
500€ für die 21er kommt mir recht viel vor, beim USA-Karmann waren es zuletzt um die 230€.
Ansonsten stimme ich aber zu, 1000€ in Summe sind gut. Besonders, wenn es um Fremdmotoreintragung geht.
Beitrag von burger » 09.01.2020, 10:57
macone hat geschrieben: ↑
09.01.2020, 10:39
Das hatte ich auch die ganze Zeit im Kopf. Meine letzte 21er vor einigen Jahren war sogar noch unter 200€- warum das jetzt 500 sein sollen ist mir auch ein Rätsel. Komischerweise taucht die 21er in keiner der Preislisten der Prüforganisationen auf, scheinbar wird da nach Aufwand gerechnet.
Beitrag von Relaxo » 09.01.2020, 11:17
Geht nach Arbeitsaufwand, hab vor paar Jahren mal 60€ + HU bezahlt für 5min Datenblatt suchen.
Beitrag von macone » 09.01.2020, 11:49
Der Papierkram war auch am zeitintensivsten. Die eigentliche HU ist schnell gemacht, hat weniger lange gedauert als beim Alltags-PKW. Hilfreich ist, wenn man direkt einen Vergleichstypen (in deinem Fall deutschen Syncro) zur Hand hat, damit der Prüfer nach den Eigenschaften schauen kann. Wenn der Rest des Autos mit dem deutschen Typen übereinstimmt, sollte das ziemlich schnell gehen.
Dennoch: Eintragung von AAZ mit großen Puschen ist nicht Ohne.
Beitrag von Harper » 09.01.2020, 12:09
Der Prüfer meinte es ginge teilweise etwas schneller, wenn ich ihm bereits eingetragene Posten : AAZ oder ML Felgen 16" oder 225/75/16 oder 225/70/16 in anderen Fahzeugschneinen/Briefen nachweisen könnte. Keine Ahnung was das helfen soll, aber hat hier jmd vielleicht einen eingetragenen AAZ Syncro, womöglich mit 16" Rädern wovon er mir eine Kopie zukommen lassen könnte?
Beitrag von Alex0069 » 09.01.2020, 16:54
Harper, was willst du in Österreich mit einer deutschen §21.Abnahme??
Oder erkennen die das an?
Beitrag von bernd68 » 09.01.2020, 17:34
bei mir hat die §21 Abnahme beim TÜV-Süd von einem T3 Syncro vom österreichischen Heer 217 Euro gekostet. Das war allerdings 2014.
Beitrag von matzmann » 09.01.2020, 19:41
Na das spricht doch auf jeden Fall schon mal für einen Regelkonform arbeitenden Prüfer. Laß mich raten, TÜV Hanse?
bulliausköln
Registriert: 24.04.2012, 21:21
Aufbauart/Ausstattung: Joker, Gipsy, Multiv
Beitrag von bulliausköln » 09.01.2020, 19:43
Um es vollständig zu machen:
Wenn ich mich recht an meine Ausbildung erinnere gibt es erst ab 1996 eine EG Betriebserlaubnis. Vorher gab es, wie weiter oben bereits erwähnt, für jedes Land eine eigene BE.

References: § 21
 § 21
 § 29
 § 21
 §21
 §21