Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/177812
Timestamp: 2020-01-17 21:56:22+00:00

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A0009/14 44. Grundschule – Gesamtsanierung des Bes...competitionline
(ID 2-177812)
Art der Leistung Denkmalschutz / Objektplanung Gebäude / Objektplanung Innenräume
Baukosten 4.540.000	EUR	zzgl. USt.
Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das Schulgebäude und die Turnhalle der 44. Grundschule (GS) grundhaft zu sanieren und für die Nutzung als 3-zügige Grundschule zu erweitern. Die bestehenden, denkmalgeschützten Gebäude sind entsprechend der Anforderungen einer Grundschule zu sanieren und umzubauen sowie mit einem verbindenden Erweiterungsneubau zu ergänzen. Zusätzlich sind am Standort Pausen- und Sportfreiflächen neu zu schaffen. Der Beginn der Leistungen ist für ca. 2.2015 vorgesehen; das Ende der Leistungsphase 8 ist für ca. 7.2019 vorgesehen. Voraussichtliches Leistungsende (Leistungsphase 9) ist 2023 geplant.
Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2013 § 33 ff, Leistungsphasen 2 bis 9; Bruttogrundfläche (BGF) Schulnutzung gesamt ca. 5 620 m², BGF Sporthalle ca. 340 m², anrechenbare Kosten über die KG 300 + 400 für das Gesamtvorhaben ca. 4 540 000 EUR netto.
TED Dokumenten-Nr. 289125-2014
Zu Händen von: Herrn Zille
+49 3514883885
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+49 3514883805
Könneritzstraße15
+49 35187323808
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A0009/14 44. Grundschule – Gesamtsanierung des Bestandsgebäudes einschließlich der Turnhalle und Erweiterung sowie Errichtung von Pausen- und Sportfreiflächen, Salbachstraße 10, 01279 Dresden.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 01279 Dresden, Salbachstr. 10.
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Bei Beauftragung einschließlich Leistungsphase 9 liegt das Ausführungsende ca. im Sommer 2023.
Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5(4)a VOF 2009 über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen zu erbringen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssumme im Auftragsfall beizufügen: Haftpflichtdeckungssumme Personenschäden: 2 000 000 EUR. Haftpflichtdeckungssumme sonstige Schäden: 2 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags sein. Bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften (ARGE) ist der Nachweis von jedem einzelnen Mitglied der ARGE zu erbringen (Ausschlusskriterium).
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Falle eine Erklärung abzugeben, dass der/die bevollmächtigte Vertreter/in die Bewerbergemeinschaft gebenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass der/die bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln und dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter MjE1JSUeWGQeVWNWZFVWXzFZVl9cVl0eYV4fVVY= anzufordern ist. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Unterlagenabzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer Bewerbergemeinschaft (§ 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bewerbergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in Bewerbergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Veränderung Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es wird empfohlen, die unter der folgenden E-Mail-Adresse: MTIyMitlcSticGNxYmNsPmZjbGljaituayxiYw== anzufordernden Bewerbungsformulare zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt einzureichen:
a) im Original rechtsverbindlich unterschrieben (Ausschlusskriterium);
b) vollständig, einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen; fehlende Seiten des Teilnahmeantrages, fehlende Erklärungen oder fehlende Anlagen führen nach erfolgloser Nachforderung zum Ausschluss (Ausschlusskriterium);
d) nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Ausschlusskriterium);
e) bei Bewerbergemeinschaften sind die unter III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln mit rechtsverbindlicher Unterschrift vorzulegen (Ausschlusskriterium);
f) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium);
g) im Format DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt. Folgende Angaben und Nachweise werden gefordert:
1. Persönliche Lage des Bewerbers: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, Vertretungsberechtigter, Zweigstellen/Niederlassungen, Rechtsform, Kontaktdaten.
2. Angaben über die wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen und die Zusammenarbeit mit Anderen in auf den Auftrag bezogener relevanter Weise gemäß § 4(2) VOF 2009 (Ausschlusskriterium).
4. Rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe gemäß § 4(6)a-g und § 4 (9)a-e VOF 2009 nicht vorliegen und dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2(3) VOF 2009 besteht (Ausschlusskriterium).
5. Gemäß § 5(5)a VOF 2009 Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung (siehe III.3.1)) des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft durch Eintrag in ein Berufs- oder Handelsregister.
6. Berufliche Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters sowie des vorgesehenen Bauüberwachers z. B. durch Studiennachweise im Fachbereich Objektplanung Gebäude gemäß § 4(3) VOF 2009 (Ausschlusskriterium).
7. Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
8. Nachweis der unter Punkt III.2.3 geforderten Referenzen (Ausschlusskriterium für Mindestreferenzen 1-3).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es wird empfohlen, die unter der folgenden E-Mail-Adresse: MTgsLCVfayVcal1rXF1mOGBdZmNdZCVoZSZcXQ== anzufordernden Bewerbungsformulare zu verwenden.
1. Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5(4)a VOF 2009 über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen zu erbringen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssumme im Auftragsfall beizufügen: Haftpflichtdeckungssumme Personenschäden: 2 000 000 EUR. Haftpflichtdeckungssumme sonstige Schäden: 2 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags sein. Bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen (Ausschlusskriterium).
2. Erklärung zu den Honorarumsätzen des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2011-2013) gemäß § 5(4)c VOF 2009, alle Angaben jahresweise in Euro brutto gegliedert nach Gesamtumsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen und nach Honorarumsatz im Bereich Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI 2013.
Es wird empfohlen, die unter der folgenden E-Mail-Adresse: MTgsLCVfayVcal1rXF1mOGBdZmNdZCVoZSZcXQ== anzufordernden Bewerbungsformulare zu verwenden.
1. Gemäß § 4(3) in Verbindung mit § 5(5)c VOF 2009 sind Nachweise zur fachlichen Eignung der Personen zu erbringen, die die Leistung tatsächlich ausführen. Es ist der Nachweis der Bauvorlagenberechtigung (Mitglied der Architektenkammer oder der Ingenieurkammer) der verantwortlichen Führungskraft in Kopie vorzulegen. Die Angaben zum Projektteam sind zu gliedern nach Angaben zum vorgesehenen Projektleiter (Name, berufliche Qualifikation, Berufserfahrung in Jahren sowie maximal 3 persönliche Referenzen), Angaben zum vorgesehenen Bauüberwacher Objektplanung (Name, berufliche Qualifikation, Berufserfahrung in Jahren sowie maximal 3 persönliche Referenzen). Zum Nachweis der beruflichen Qualifikation des Projektleiters/Bauüberwachers Objektplanung ist jeweils der Studiennachweis als Anlage beizufügen (Auswahlkriterium);
2. Gemäß § 5(5)b VOF 2009 ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für drei Mindestreferenzen zu erbringen:
Referenz 1: Nachweis von Objektplanungsleistungen für die Sanierung eines Gebäudes nach RBBau Muster 6 Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 1000 (Parlament, Gericht, Verwaltung), 2100-2400 (Gebäude für Lehre, Institute für Lehre und Forschung, Institute für Lehre und Forschung hochinstalliert, Gebäude für Forschung ohne Lehre), 3000 (Gesundheit) oder 4100-4400 (Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Bildungseinrichtungen für Erwachsene, Kinderbetreuungseinrichtungen), explizit ausschließlich Nr. 5000 (Sport); abgeschlossenes, im Zeitraum vom 1.9.2009 bis 1.9.2014 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer). Die Referenzdarstellung muss folgende Informationen umfassen:
a) Beschreibung der Baumaßnahme,
b) Angaben zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten),
c) Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/nicht öffentlich),
d) Leistungszeitraum (Leistungsbeginn mit Angabe der Fertigstellung des Bauvorhabens (Übergabe Nutzer),
e) erbrachte Leistungsphasen gemäß § 33 ff. HOAI 2013 für Gebäude und Innenräume,
f) Bauwerkskosten Kostengruppen 300 + 400 nach DIN 276 in Euro brutto,
g) Bruttogrundfläche (BGF) in m² und h) Beschreibung und Vorstellung des Projektes auf maximal 3 Blatt DIN A3.
Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch einen Grundriss, eine Ansicht, eine Perspektive und Fotos enthalten. Zusätzlich ist bei öffentlichen Auftraggebern zwingend eine Kopie der Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen. Bei privaten Auftraggebern gelten die Angaben des Bewerbers zu a-h als Eigenerklärung.
Referenz 2: Nachweis von Objektplanungsleistungen für den Neubau eines Gebäudes nach RBBau Muster 6 Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 1000 (Parlament, Gericht, Verwaltung), 2100-2400 (Gebäude für Lehre, Institute für Lehre und Forschung, Institute für Lehre und Forschung hochinstalliert, Gebäude für Forschung ohne Lehre), 3000 (Gesundheit) oder 4100-4400 (Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Bildungseinrichtungen für Erwachsene, Kinderbetreuungseinrichtungen), oder Nr. 5000 (Sport); abgeschlossenes, im Zeitraum vom 1.9.2009 bis 1.9.2014 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer). Die Referenzdarstellung muss folgende Informationen umfassen:
d) Leistungszeitraum (Leistungsbeginn mit Angabe Fertigstellung des Bauvorhabens (Übergabe Nutzer),
e) erbrachte Leistungsphasen gemäß § 33 ff. HOAI 2013 für Gebäude undInnenräume,
g) Bruttogrundfläche (BGF) in m² und h) Beschreibung und Vorstellung des Projektes auf maximal 3 Blatt DIN A3. Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch einen Grundriss, eine Ansicht, eine Perspektive und Fotos enthalten. Zusätzlich ist bei öffentlichen Auftraggebern zwingend eine Kopie der Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen. Bei privaten Auftraggebern gelten die Angaben des Bewerbers zu a-h als Eigenerklärung.
Referenz 3: Nachweis eines abgeschlossenen Vorhabens nach freier Wahl, Fertigstellung zwischen 1.9.2004 und 1.9.2014 (Übergabe Nutzer). Die Referenzdarstellung muss folgende Informationen umfassen:
f) Beschreibung und Vorstellung des Projektes auf maximal 3 Blatt DIN A3. Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch einen Grundriss, eine Ansicht, eine Perspektive und Fotos enthalten. Zusätzlich ist bei öffentlichen Auftraggebern zwingend eine Kopie der Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen. Bei privaten Auftraggebern gelten die Angaben des Bewerbers zu a-f als Eigenerklärung. Darüber hinaus können durch den Bewerber in einer gesonderten Referenzliste maximal 2 weitere Referenzen vorgelegt werden. Die Vorlage dieser Referenzen führt zu einer Besserbewertung der Bewerbung (siehe IV.1.2)).
1. Referenz zum Nachweis der Erfahrung bei der Verwendung von Fördermitteln,
2. Referenz zum Nachweis der Erfahrung mit denkmalgeschützten Bauwerken,
3. Referenz zum Nachweis der Erfahrung mit Schulbauten. Zugelassen sind im Zeitraum vom 1.9.2004 bis 1.9.2014 bearbeitete Vorhaben. Folgende Angaben zu diesen Referenzen sind gefordert:
Referenz 1: Objektbezeichnung, Objektbeschreibung, Fertigstellungsjahr, Umgang mit Fördermitteln bzw. mit öffentlichem Vergaberecht, Art der Fördergelder (welches Förderprogramm, Förderrichtlinie).
Referenz 2: Objektbezeichnung, Objektbeschreibung, Fertigstellungsjahr und erbrachte Leistungsphasen gemäß § 33 ff. HOAI 2013 – Objektplanung für Gebäude sowie Referenz 3: Objektbezeichnung, Objektbeschreibung und Fertigstellungsjahr. Für diese Referenzen sind keine Referenzbescheinigungen erforderlich. Eine Obergrenze für einzureichende Referenzen legt der Auftraggeber nicht fest, d. h. es ist zulässig, dass die Bewerber mehr als die 3 geforderten Mindestreferenzen einreichen. Bewertet werden jedoch ausschließlich die eingereichten Mindestreferenzen sowie die Referenzen aus gesonderter Referenzliste. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als drei Referenzen einreicht, die die Mindestanforderungen der Referenzen 1-3 erfüllen, hat er anzugeben, welche Referenzen der Auftraggeber für seine Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten drei eingereichten Referenzen seiner Auswahl zu Grunde legen.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Fachbereich Objektplanung Gebäude: Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gemäß § 19(1) VOF 2009 berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Gemäß § 19 (3) VOF: Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz 1 benennen (Name und berufliche Qualifikation).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Nach Prüfung der Einhaltung der formalen Zulassungsvoraussetzungen gemäß III.2.1) und III.2.2) erfolgt die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: pro Auswahlkriterium werden 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es werden maximal die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
1. Jahresumsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre mit einer Gesamtwichtung von 10 % bestehend aus:
— durchschnittlicher jährlicher Umsatz der letzten 3 Jahre im Geschäftsbereich Gebäudeplanung § 33 ff HOAI 2013 (in EUR brutto): Punktwertung: 0 Pkt. 240 000 EUR;
2. Qualifikation des Projektteams mit einer Gesamtwichtung von 20 % bestehend aus:
a) Berufserfahrung Projektleiter im Bereich Gebäudeplanung in Jahren mit Nachweis (Lebenslauf + Berufserfahrung + Bauvorlageberechtigung) mit einer Wichtung von 4 %: Punktwertung: 0 Pkt. 8 Jahre;
b) Berufserfahrung Projektleiter anhand bereits durchgeführter Projekte. Es ist zu benennen und nachzuweisen, in welchen Projekten unter III.2.3 bereits ebenfalls die Projektleitung durchgeführt wurde. Wichtung 7 %: Punktwertung: 0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. Projektleiter bei Referenz 3, 2 Pkt. Projektleiter bei Referenz 2, 3 Pkt. Projektleiter bei Referenz 1;
c) Berufserfahrung Bauüberwachung im Bereich Objektüberwachung in Jahren mit Nachweis (Lebenslauf + Berufszulassung), Wichtung 4 %: Punktwertung: 0 Pkt. 8 Jahre;
d) Berufserfahrung Bauüberwacher anhand bereits durchgeführterProjekte. Es ist zu benennen und nachzuweisen, in welchen Projekten unter III.2.3 bereits ebenfalls die Bauüberwachung durchgeführt wurde. Wichtung 5 %: Punktwertung: 0 Pkt. bei keiner Referenz, 1 Pkt. Bauüberwacher bei Referenz 3, 2 Pkt. Bauüberwacher bei Referenz 2, 3 Pkt. Bauüberwacher bei Referenz 1;
3. Referenz 1: Objektplanung für Sanierung eines Gebäudes nach RBBau Muster 6 Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 1000 (Parlament, Gericht, Verwaltung), 2100-2400 (Gebäude für Lehre, Institute für Lehre und Forschung, Institute für Lehre und Forschung hochinstalliert, Gebäude für Forschung ohne Lehre), 3000 (Gesundheit) oder 4100-4400 (Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Bildungseinrichtungen für Erwachsene, Kinderbetreuungseinrichtungen), explizit ausschließlich Nr. 5000 (Sport), welches im Zeitraum 1.9.2009 bis 1.9.2014 fertig gestellt wurde (Übergabe Nutzer fand statt) mit einer Gesamtwichtung von 22 %, bestehend aus:
a) erbrachte Leistungsphasen der Referenz mit 6 %: Punktwertung: 0 Pkt. weniger als 3 Lph., 1 Pkt. mindestens 3 Lph., 2 Pkt. mindestens 5 Lph., 3 Pkt. mind. 7 Lph.;
b) Bauwerkskosten (KG 300 + 400) in EUR brutto mit einer Wichtung von 6 %: Punktwertung: 0 Pkt. 3 000 000 EUR;
c) architektonische Qualität: Entwurfsidee, gestalterische Umsetzung, Funktionalität mit einer Wichtung von 10 %: Punktwertung: 0 Pkt. kein Kriterium sehr gut erfüllt, 1 Pkt. ein Kriterium sehr gut erfüllt, 2 Pkt. 2 Kriterien sehr gut erfüllt, 3 Pkt. alle Kriterien sehr gut erfüllt.
4. Referenz 2 – Objektplanung für Neubau eines Gebäudes nach RBBau Muster 6 Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 1000 (Parlament, Gericht, Verwaltung), 2100-2400 (Gebäude für Lehre, Institute für Lehre und Forschung, Institute für Lehre und Forschung hochinstalliert, Gebäude für Forschung ohne Lehre), 3000 (Gesundheit) oder 4100-4400 (Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Bildungseinrichtungen für Erwachsene, Kinderbetreuungseinrichtungen) oder Nr. 5000 (Sport), welches im Zeitraum 1.9.2009 bis 1.9.2014 fertig gestellt wurde (Übergabe Nutzer fand statt) mit einer Gesamtwichtung von 22 %, bestehend aus:
a) erbrachte Leistungsphasen der Referenz mit einer Wichtung von 6 %: Punktwertung: 0 Pkt. weniger als 3 Lph., 1 Pkt. mindestens 3 Lph., 2 Pkt. mindestens 5 Lph., 3 Pkt. mindestens 7 Lph.; b) Bauwerkskosten (KG 300 + 400) in EUR brutto mit einer Wichtung von 6 %, Punktwertung: 0 Pkt. 2 500 000 EUR; c) architektonische Qualität: Entwurfsidee, gestalterische Umsetzung, Funktionalität mit einer Wichtung von 10 %, Punktwertung: 0 Pkt. kein Kriterium sehr gut erfüllt, 1 Pkt. ein Kriterium sehr gut erfüllt, 2 Pkt. 2 Kriterien sehr gut erfüllt, 3 Pkt. alle Kriterien sehr gut erfüllt.
5. Referenz 3 – Eigene Referenz nach Wahl des Büros, welches im Zeitraum 1.9.2004 bis 1.9.2014 die Lph. 6 abgeschlossen hat mit einer Gesamtwichtung von 16 %, bestehend aus:
a) erbrachte Leistungsphasen der Referenz mit einer Wichtung von 6 %, Punktwertung: 0 Pkt. weniger als 3 Lph., 1 Pkt. mindestens 3 Lph., 2 Pkt. mindestens 5 Lph., 3 Pkt. mindestens 7 Lph.;
b) architektonische Qualität: Entwurfsidee, gestalterischeUmsetzung, Funktionalität mit einer Wichtung von 10 %, Punktwertung: 0 Pkt. kein Kriterium sehr gut erfüllt, 1 Pkt. ein Kriterium sehr gut erfüllt, 2 Pkt. 2 Kriterien sehr gut erfüllt, 3 Pkt. drei Kriterien sehr gut erfüllt.
6. Sonstige Referenzen, welche im Zeitraum 1.9.2009 bis 1.9.2014 fertig gestellt wurden (Übergabe Nutzer fand statt) mit einer Gesamtwichtung von 10 %, bestehend aus:
a) Nachweis der Erfahrung im Umgang mit Fördermitteln mit einer Wichtung von 3%, Punktwertung: 0 Pkt. keine Erfahrung, 1 Pkt. Nachweis, dass Zuarbeiten zu einem Fördermittelantrag oder zu einem Verwendungsnachweis erstellt wurden, 2 Pkt. ohne Bewertung, 3 Pkt. Nachweis, dass Zuarbeiten zu einem Fördermittelantrag UND zu einem Verwendungsnachweis erstellt wurden;
b) Nachweis der Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützten Bauwerken, mindestens Lph 2-8 begleitet mit einer Wichtung von 3 %, Punktwertung: 0 Pkt. keine Erfahrung, 1 und 2 Pkt. ohne Bewertung, 3 Pkt. eine Referenz,
c) Erfahrungen mit Neubau-, Erweiterungs- oder Umbaumaßnahmen eines Gebäudes nach RBBau Muster 6 Bauwerkszuordnungskatalog 4100-4400(Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen,Bildungseinrichtungen für Erwachsene), im Zeitraum vom 1.9.2004 bis 1.9.2014 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer) mit einer Wichtung von 4 %, Punktwertung: 0 Pkt. keine Erfahrungen, 1 und 2 Pkt. ohne Bewertung, 3 Pkt. eine Referenz.
A0009/14
29.9.2014 - 10:00
Beginn: voraussichtlich 02/2015; Abschluss: voraussichtlich 12/2023
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels einzureichen an die Landeshauptstadt Dresden, Zentrales Vergabebüro, SG VOL/VOF, Frau Marzusch, PF 120020, 01001 Dresden oder nach Vereinbarung persönlich vor Ort abzugeben: An der Kreuzkirche 6 (2. Etage), 01067 Dresden. DieNachforderung von fehlenden Unterlagen gemäß § 5 (3) VOF wird vorbehalten. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gemäß § 5 Abs. 6 VOF der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der unter III.2.2) genannten Ziffern 2 und 3 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer wie vor beschrieben nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium). Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer in der zweiten Stufe des Verfahrens einen Lösungsvorschlag entsprechend der Aufgabenstellung erarbeiten. Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Die Aufgabenstellung wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung übermittelt.
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Ergebnis veröffentlicht 22.05.2015
Wettbewerbs-ID 2-177812 Status Kostenpflichtig

References: § 33
 § 5
 § 4
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 § 2
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 § 19
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