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Timestamp: 2020-07-05 17:14:08+00:00

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01.07.2020 09:57h
Rechtsprechung - Suchergebnis - 05.07.2020 19:14h
Vollstreckungsrecht Bankrecht - Vollstreckungsgegenklage Vollstreckung/Pfändung Zinsen Verjährung
24 W 2/13
Vollstreckungsgegenklage: Rechtsschutzbedürfnis bei in einem Titel enthaltenen bereits verjährten Zinsen
Für eine Vollstreckungsgegenklage wegen in einem Vollstreckungstitel enthaltenen bereits verjährten Zinsen besteht kein Rechtsschutzbedürfnis (entgegen BGH, 23. November 1973, V ZR 23/72; Aufgabe OLG Frankfurt, 7. Juni 2011, 24 W 25/11; Anschluss BGH, 21. Januar 1994, V ZR 238/92).
Aktenzeichen: 24W2/13 Paragraphen: ZPO§767 Datum: 2013-02-25
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Vollstreckungsrecht - Zinsen
BGH - LG Kempten - AG Kemten
VII ZB 2/12
BGB § 288 Abs 2
Aktenzeichen: VIIZB2/12 Paragraphen: BGB§288 Datum: 2013-02-07
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Vollstreckungsrecht - Vollstreckungsgegenklage Vollstreckung/Pfändung Zinsen Verjährung
10 O 203/11
1. Grundsätzlich ist das Rechtsschutzinteresse für die Vollstreckungsabwehrklage nicht davon abhängig, ob eine konkrete Vollstreckungsmaßnahme droht. Es genügt, dass der Gläubiger die Zwangsvollstreckung überhaupt betreiben kann. Nur wenn der Schuldner in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise auf Dauer vor einer uneingeschränkten Vollstreckung aus dem Titel geschützt ist, entfällt das Rechtsschutzinteresse (BGH, Urteil vom 21.01.1994 VZR 238/92).
2. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vermag grundsätzlich selbst ein Verzicht des Gläubigers auf die Zwangsvollstreckung das Rechtsschutzinteresse für eine Klage aus § 767 ZPO nicht zu beseitigen, solange der Gläubiger den Titel noch in den Händen hat (BGH, Urteil vom 16.06.1992, XI ZR. 166/91). (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 10O203/11 Paragraphen: Datum: 2012-10-16
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Ein Gläubiger, der ein nicht rechtskräftiges Berufungsurteil erwirkt hat, aus dem er nicht vollstreckt, hat weiterhin Anspruch auf Verzugszinsen, wenn er die ihm zur Abwendung der Zwangsvollstreckung angebotene Zahlung des Schuldners zurückweist.
BGB § 226, § 242, § 289, § 293, § 301
Aktenzeichen: IXZR35/11 Paragraphen: BGB§226 BGB§242 BGB§289 BGB§293 BGB§302 Datum: 2012-03-15
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05.04.2005 21 U 149/04
1. Die Antragstellung 5 % Zinsen über dem Basiszinssatz muss vom Antragsgegner und vom Gericht in der Regel dahin verstanden werden, dass der Antragsteller in Anlehnung an § 288 Abs. 1 Satz 2 BGB eine Verzinsung in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz begehrt.
2. Spricht das Gericht 5 % Zinsen über dem Basiszinssatz zu, hat das Vollstreckungsorgan den Titel dahin zu verstehen, dass der gesetzliche Zinssatz gemäß § 288 Abs. 1 Satz 2 BGB gemeint ist. Das gilt auch dann, wenn die Formulierung in einem Prozessvergleich enthalten ist.
Aktenzeichen: 21U149/04 Paragraphen: BGB§288 Datum: 2005-04-05
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Vollstreckungsrecht - Vollstreckungsbescheid Zinsen
BayObLG - AG Augsburg - AG Coburg
02.02.2005 1 Z AR 16/05
Bei antragsgemäßem Erlass eines Vollstreckungsbescheids ist für den nachträglichen Antrag auf Verzinsung der festgesetzten Verfahrenskosten das Prozessgericht im Rahmen eines Kostenfestsetzungsverfahrens zuständig. § 699 Abs. 3 Satz 1 ZPO begründet keinenachlaufende Zuständigkeit des Mahngerichts. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Prozessgericht zuvor mit dem Rechtsstreit bereits befasst war.
ZPO § 104 Abs. 1 Satz 1
ZPO § 699 Abs. 3 Satz 1
Aktenzeichen: 1ZAR16/05 Paragraphen: ZPO§36 ZPO§104 ZPO§699 Datum: 2005-02-02
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Bayerisches Oberstes Landgericht - OLG München - LG Regensburg
25.11.2003 1 Z RR 6/02
Verwaltungsvollstreckungsverfahren, Abgaben, Erschließungsbeitrag, Säumniszuschläge, Mahngebühr, Erstattung, Folgenbeseitigungsanspruch
1. Werden auf Grund eines angefochtenen Erschließungsbeitragsbescheids im Vollstreckungsverfahren auch Säumniszuschläge und eine Mahngebühr gezahlt, so können die Säumniszuschläge und die Mahngebühr nach Aufhebung des Erschließungsbeitragsbescheids nicht als Schadensersatz analog § 717 Abs. 2 ZPO zurückgefordert werden.
2. Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch umfasst in einem solchen Fall nicht auch die Säumniszuschläge und die Vollstreckungskosten.
3. Zur Frage, inwieweit § 17 Abs. 2 GVG es erfordert und ermöglicht, den im Zivilrechtsweg - auf Grund von Rechtsgrundlagen, für die der Zivilrechtsweg gegeben ist - geltend gemachten Anspruch auf Rückzahlung von Säumniszuschlägen und Vollstreckungskosten auch hinsichtlich öffentlich-rechtlicher Rechtsgrundlagen zu prüfen.
ZPO § 717 Abs. 2, § 788 Abs. 2
GVG § 17 Abs. 2, § 17a Abs. 5
VwZVG Art. 26 Abs.7 Satz 1, Art. 28
KAG Art. 10 Nr. 2, Art. 13 Abs. 1 Nr. 1.b, Nr. 2.b Nr. 5.a) und b)dd)
AO § 3 Abs. 4, § 37 Abs. 2, §§ 218, 227, 240
Aktenzeichen: 1ZRR6/02 Paragraphen: BGB§839 ZPO§717 ZPO§788 GVG§17 GVG§17a VwZVGArt.26 KAGArt.10 KAGArt.13 AO§3 AO§37 AO§218 AO§227 AO§240 Datum: 2003-11-25
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28.3.2000 XI ZR 184/99
Der Zinsanspruch aus einer vollstreckbaren notariellen Urkunde ist hinreichend bestimmt, wenn der Zinsbeginn mit Hilfe offenkundiger, insbesondere aus dem Grundbuch ersichtlicher Daten ermittelt werden kann.
Aktenzeichen: XIZR184/99 Paragraphen: ZPO§794 Datum: 2000-03-28
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References: BGH 
 § 288
 § 767
 § 226
 § 242
 § 289
 § 293
 § 301
 § 288
 § 288
 § 699
 § 104
 § 699
 § 717
 § 17
 § 717
 § 788
 § 17
 § 17
 Art. 26
 Art. 28
 Art. 10
 Art. 13
 § 3
 § 37