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Timestamp: 2019-10-18 10:05:24+00:00

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BGH, 08.03.1956 - III ZR 265/54 - dejure.org
BGH, 08.03.1956 - III ZR 265/54
https://dejure.org/1956,82
BGH, 08.03.1956 - III ZR 265/54 (https://dejure.org/1956,82)
BGH, Entscheidung vom 08.03.1956 - III ZR 265/54 (https://dejure.org/1956,82)
BGH, Entscheidung vom 08. März 1956 - III ZR 265/54 (https://dejure.org/1956,82)
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BGHZ 20, 188
NJW 1956, 830
Der Berichtigungsbeschluss enthält deshalb keine Berichtigung (vgl. BGH, Urteil vom 8. März 1956 - III ZR 265/54, BGHZ 20, 188, 190), sondern eine erst mit Erlass des Berichtigungsbeschlusses wirksam gewordene Erweiterung des Aussetzungsbeschlusses um den Rechtsbeschwerdeführer zu 131.
Dieser für § 319 ZPO geltende Grundsatz (vgl. dazu BGHZ 20, 188, 192;… Zöller/Vollkommer, a.a.O., § 319 Rn. 5) ist auch auf die vergleichbare Formulierung des Beurkundungsgesetzes anzuwenden.
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entfalten fehlerhafte Berichtigungsbeschlüsse, die erkennbar keine gesetzliche Grundlage haben, trotz formeller Rechtskraft keine verbindliche Wirkung (BGHZ 20, 188, 192 f ;… BGH, Urt. v. 9. November 1994 - XII ZR 184/93, NJW 1995, 1033; Beschl. v. 11. Mai 2004 - VI ZB 19/04, NJW 2004, 2389).
Diese Einschränkung beruht aber letztlich auf der Erwägung, daß nicht die zwingenden Vorschriften über den prozessualen Instanzenzug unterlaufen werden sollen (BAG AP § 319 ZPO Nr. 17 und 20; vgl. auch BGHZ 2, 396, 398 f; 20, 188, 189; BSG AP § 150 SGG Nr. 3).
Diese Bindung entfällt allerdings bei Berichtigungsbeschlüssen, die sich nur so bezeichnen, tatsächlich aber eine Berichtigung nach § 319 ZPO nicht zum Gegenstand haben, also ohne gesetzliche Grundlage sind (BGHZ 20, 188, 190 m.w.Nachw.; BGHZ 78, 22, 23) [BGH 08.07.1980 - VI ZR 176/78].
Ein gerichtsintern gebliebenes Versehen, das meist nicht ohne weitere Beweiserhebung überprüft werden kann, ist keine "offenbare Unrichtigkeit" im Sinne des § 319 ZPO (BGHZ 20, 188, 192).
Die Frage, wie weit die Grenzen der Vorschrift des § 319 ZPO zu ziehen sind, unterliegt bei unanfechtbaren Berichtigungsbeschlüssen nicht der Beurteilung des Revisionsgerichts (BGHZ 20, 188, 190 unter Hinweis auf RGZ 110, 427, 429; 122, 332, 334 und JW 1929, 709).
Bei dem Beschluss handelt es sich der Sache nach um eine unzulässige Ergänzung des Beschlusses vom 6. August 2015, die den Senat nicht bindet (…vgl. Senatsbeschluss vom 9. Juli 2014 - XII ZB 7/14 - FamRZ 2014, 1620 Rn. 8, 12;… BGH Beschluss vom 12. März 2009 - IX ZB 193/08 - NJW-RR 2009, 1349 Rn. 7; BGH Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99 - NJW-RR 2001, 61; BGHZ 20, 188 = NJW 1956, 830).
Auch die Zulassung in einem Berichtigungsbeschluss gemäß § 319 ZPO bindet das Revisionsgericht nicht, wenn sich aus dem Urteil selbst keine - auch für Dritte erkennbare - offenbare Unrichtigkeit ergibt (BGH, Urteil vom 8. März 1956 - III ZR 265/54, BGHZ 20, 188, 190 ff.; Senat, Urteil vom 25. Februar 2000 - V ZR 206/99, NJW-RR 2001, 61; für das Rechtsbeschwerdeverfahren Senat, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - V ZB 150/10, juris).
BAG, 04.06.1969 - 4 AZR 418/68
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BGH, 23.05.1962 - IV ZB 25/62
BSG, 17.05.1962 - 11 RV 116/60

References: § 319
 § 319
 § 319
 § 150
 § 319
 § 319
 § 319
 BGH 
 BGH 
 § 319