Source: http://www.stadtwerke-schorndorf.de/netze/stromnetz/netzzugang-entgelte/
Timestamp: 2017-02-22 08:20:09+00:00

Document:
Netzzugang / Entgelte | Stadtwerke Schorndorf Versorgungsbetriebe
Zur Zählerstandseingabe StromnetzGrund- und Ersatzversorgung
Sie sind hier -> Home | Netze | Stromnetz | Netzzugang / Entgelte
Bitte drucken Sie den Lieferantenrahmenvertrag in zweifacher Ausführung aus und schicken uns beide unterschriebenen Exemplare zu. Sie bekommen von uns anschließend 1 Exemplar unterzeichnet wieder zurück.
Lieferantenrahmenvertrag (ab 1.1.2016) zur Netznutzung im Netz der Stadtwerke Schorndorf GmbH.
Unterbrechung der Anschlussnutzung ab 1.1.2016
Elektronisches Kontaktdatenblatt Netzbetreiber
Vereinbarung über den elektronischen Datenaustausch (EDI) im Rahmen der Netznutzungsabrechnung
EDI Rahmenvertrag (ab 1.1.2016)
Bitte drucken Sie den EDI Rahmenvertrag in zweifacher Ausführung aus und schicken uns beide unterschriebenen Exemplare zu. Sie bekommen von uns anschließend 1 Exemplar unterzeichnet wieder zurück.
Ansprechpartnerin Verträge
Isabel Schoner, 07181 96450-420, isabel.schoner@stadtwerke-schorndorf.de
Ansprechpartnerin Netznutzung
Tanja Wilms, 07181 96450-410, tanja.wilms@stadtwerke-schorndorf.de
§ 21 und 27 Abs. 1 StromNEV: Geltende Netzentgelte sowie beantragte Änderungen der Netzentgelte
Grundlage der Preisbildung ist die von der Landesregulierungsbehörde mit Beschluss vom 16.02.2009 festgelegte Erlösobergrenze. Wir sind nach § 4 Abs. 3 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) verpflichtet, die Erlösobergrenze zum 1. Januar 2013 anzupassen. Aus der Anpassung der Erlösobergrenze folgt gemäß § 17 Abs. 2 ARegV eine Anpassung der Netzentgelte.
Netzzugangsentgelte 2017
Netzzugangsentgelte 2016
Netzzugangsentgelte 2015
Netznutzungsentgelte 2014
Netznutzungsentgelte 2013
Sonderformen der Netznutzung nach § 19 StromNEV
Hochlastzeitfenster für 2017
Irina Usinger, 07181 96450-416, irina.usinger@stadtwerke-schorndorf.de
§ 12 StromNZV: Standardisierte Lastprofile
Die Stadtwerke Schorndorf GmbH verwendet die synthetischen Standardlastprofile des Verbands der Elektrizitätswirtschaft e. V. (VDEW; heute BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.), als auch unternehmensspezifische Lastprofile für Speicherheizungen. Welches Profil für die entsprechende Entnahmestelle angewendet wird, definiert die Stadtwerke Schorndorf GmbH.
Für die Ermittlung der ¼-h-Leistungsmittelwerte bei Entnahmestellen ohne registrierende ¼-h-Leistungsmessung verwendet der Netzbetreiber die normierten VDEW-Lastprofile mit ¼-h-Leistungsmittelwerten.
LastprofilProfilbezeichnungEDIFACT
HaushaltVDEW-H0 dynamisiertH0
GewerbeVDEW G0-G6G0, G1, G2, G3, G4, G5, G6
LandwirtschaftVDEW L0-L2L0, L1, L2
ElektrospeicherheizungNSH, NSG
StraßenbeleuchtungStraßenbeleuchtungSB
BandlastBandprofilBND
WärmepumpeWP
Anwendungsgrenzen des Zählverfahrens
Die Anwendungsgrenzen des Zählverfahrens mittels synthetischer Lastprofile für das Niederspannungsnetz finden Sie in der folgenden Tabelle.
VerbrauchZählerverfahren
< 100.000 kWh/aLastprofil (optional: Lastgangzählung)1
>= 100.000 kWh/aLastgangzählung
1Nach Wahl des Lieferanten bzw. Kunden, der über seinen Lieferanten von diesem Wahlrecht Gebrauch machen kann.
§ 15 Abs. 5 und Abs. 4 StromNZV: Netzengpässe
Das Elektrizitätsverteilnetz der Stadtwerke Schorndorf GmbH wird mit einer n-1 Sicherheit betrieben. Versorgungsengpässe sind daher nahezu ausgeschlossen und liegen derzeit auch nicht vor.
Bestimmung der Entgelte für eine konkrete Netznutzung bei einem Kunden mit Lastprofilzählungen
Zur Bestimmung der Entgelte für eine konkrete Netznutzung bei einem Kunden mit Lastprofilzählung sind zunächst folgende Kundendaten erforderlich:
Ort und Spannungsebene (in kV) des Kundenanschlusses (Entnahmestelle)
Jahresarbeit E in kWh (dem Netz entnommene Energiemenge)
Bei Kunden ohne Eigenerzeugung: Maximalleistung P in kW (höchster im Vertragsjahr auftretender 1/4-h-Leistungsmittelwert)
Bei Kunden mit Eigenerzeugung: “angemeldete Maximalleistung” P in kW (höchster im Vertragsjahr auftretender 1/4-h-Leistungsmittelwert) sowie die angemeldete Reservenetzkapazität PR in kW
Aus dem Quotient der Jahresarbeit E und der Maximalleistung P wird die Jahresnutzungsdauer T errechnet. Entsprechend dem Ergebnis (mindestens 2.500 h/a oder weniger als 2.500 h/a) sind die entsprechenden Spalten im Preisblatt 1 bzw. Preisblatt 2 auszuwählen. Für jede Entnahmespannungsebene sind dort ein Jahresleistungspreis und ein Arbeitspreis angegeben.
Das Netznutzungsentgelt ergibt sich dann aus der Summe der Einzelmultiplikation des Jahresleistungspreises mit der Maximalleistung P und des Arbeitspreises mit der Jahresarbeit E.
Für die Reservenetzkapazität gilt ein jährlicher Leistungspreis (EUR/kWa) in Abhängigkeit von der Dauer der jährlichen, im Voraus angemeldeten Reservenetzinanspruchnahme und der Entnahmespannungsebene des Netzkunden. Die Preise hierfür sind in Preisblatt 5 abgebildet.
Im Rahmen der Systemdienstleistungen wird Blindarbeit bis zu einem cos phi = 0,9 induktiv bereitgestellt. Sollte der Blindleistungsbedarf darüber hinausgehen oder kapazitiv sein, so ist ein zusätzliches Entgelt für die Bereitstellung der Blindleistung zu entrichten
(Preisblatt 6).
Für Kunden im Niederspannungsnetz mit einer Maximalleistung von weniger als 30 kW wird in der Regel auf eine Lastprofilzählung (registrierende 1/4-h-Leistungsmessung) verzichtet. In diesen Fällen ist nur ein kWh-Zähler, ggf. mit Maximum-Registrierung notwendig. Für Kleinnetzkunden gilt ein reiner Arbeitspreis (Preisblatt 3).

References: § 21
 § 4
 § 17
 § 19

§ 12

§ 15