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KG eingestellt, ALG I Ablehnungsbescheid, was nun ? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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23.09.2012, 10:59 #1
KG eingestellt, ALG I Ablehnungsbescheid, was nun ?
meine KK hat mir nach Aktenlage durch den MKD das Krankengeld eingestellt. Begründung: Ich solle mich mit meinem Restleistungsvermögen für leichtere wechselnde Tätigkeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Widerspruch wurde durch den VDK eingelegt. Gleichzeitig habe ich ALG I beantragt. Von der Agentur für Arbeit habe ich einen Ablehnungsbescheid erhalten, weil ich ja Krank bin. Gegen diesen Bescheid habe ich ohne Begründung auch Widerspruch eingelegt. Jetzt hat mir die Agentur für Arbeit bis 08.10.2012 Zeit gegeben den Widerspruch zu begründen. Wie soll ich das jetzt begründen, kann mir da jemand weiterhelfen ?
23.09.2012, 12:51 #2
AW: KG eingestellt, ALG I Ablehnungsbescheid, was nun ?
Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich die KK-Begründung hinsichtlich "Restleistungsvermögen ... leichtere wechselnde Tätigkeiten" für sehr unbestimmt und damit gut angreifbar halte.
Zumal mir meine TK während des KG-Bezuges auf meiner Frage nach dem Wunsch, eine leichte Tätigkeit im Rahmen eines neuen 400-€-Jobs aufzunehmen, antwortete: "Entweder ganz krank oder garnicht! Also entweder KG in voller Höhe oder nichts."
Dennoch, du bist nach meiner Überzeugung durch den VdK gut betreut; der VdK müsste dir dann auch bei den parallelen Widerspruchsverfahren
(KG und Alg1) helfen können.
Zumal der VdK ja alle Daten und Berichte von dir schon hat.
Darüberhinaus kommt für dich die Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III in Betracht.
Diese Regelung soll vermeiden, zwischen KK- und AfA-Konflikten durch das soziale Netz zu fallen.
Auch hier im Forum gibt es viele Beiträge zu diesem Thema, lies dich dort schonmal ein.
23.09.2012, 13:49 #3
Das ist der anscheinend sehr beliebte "Verschiebebahnhof" zwischen Krankenkasse und Arbeitsagentur, zusammen mit den bekannten Aktenlagegutachten, wo immer jemand anderes zuständig sein soll. Dazu wurde hier im Forum ja schon vieles geschrieben.
Wenn der VdK das Widerspruchsverfahren bei der KK führt, solltest du Erklärungen gegenüber der Arbeitsagentur nur in Abstimmung mit dem VdK abgeben oder ihm auch das ganz überlassen. Es muß da in beiden Fällen koordiniert vorgegangen werden.
Aber mal als allgemeine Anregung: der Arbeitsagentur stehst du nur zur Verfügung, wenn du nicht arbeitsunfähig krank bist. Das ist derzeit zwischen dir und der KK strittig. Wie wäre es, wenn du gegenüber der Arbeitsagentur auf den derzeit zum selben Sachverhalt laufenden Widerspruch bei der KK hinweist und darum bittest, das Widerspruchsverfahren bei der Arbeitsagentur bis zu einer Entscheidung im parallelen Rechtsbehelfsverfahren gegenüber der KK ruhen zu lassen? Das solltest du aber, wie erwähnt, nur in Abstimmung mit dem VdK tun.
23.09.2012, 16:36 #4
Naja, so lange Du krank geschrieben bist und noch nicht ausgesteuert wurdest (ist glaube ich nach 78 Monaten der Fall),
kann Dir kein ALG1 gezahlt werden. Du bist eben arbeitsunfähig. Das sieht mir wie ein Problem mit der Krankenkasse aus.
Jemand hat hier ja schon den VDK empfohlen, das würde ich Dir auch ans Herz legen.
26.09.2012, 15:44 #5
(ist glaube ich nach 78 Monaten der Fall),
78 Wochen muß es heißen.
27.09.2012, 13:03 #6
Hoffi->Emailproblem
die Nahtlosigkeitregelung nach § 145 III kommt hier, leider nicht in betracht. Dazu muss dem Grunde nach wie schon erwähnt die Aussteuerung nach 78 Wochen Krankheit durch die KK vorliegen, die Erwebsunfähigkeit muss auf Dauer (mehr als 6 Monate in die Zukunft) zu erwarten sein und es muss eine Prüfung einer Erwerbsunfähigkeitsrente bzw. beruflichen Reha durch die DRV erfolgen, diese darf noch nicht in erstes Instanz beschieden sein.
Wenn wie bei dir die KK dich arbeitsfähig schreibt, dabei gilt die Grenze von mind. 3 Stunden am Tag, Arbeitsleistung, bist du bei der AA richtig.
Dann ist diese Arbeitsunfähigkeit, sozusagen unschädlich, da der MDK einen höheren Stellenwert bei der Aussage über die Arbeitsfähigkeit hat, als der Arzt.
Wenn du nun weiter auf diese Arbeitsunfähigkeit, Krankenscheine von deinem Arzt bekommst und diese bei der AA einreichst, kann die AA diese nicht in Frage stellen. Die AA hat keine Befugniss eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Frage zu stellen, weitergehend kann die AA nicht prüfen ob es sich dabei um die Krankheit handelt, wo dich der MDK als arbeitsfähig anerkannt hat oder ab es sich um eine Andere handelt.
Somit kann keine Verfügbarkeit am Arbeitsmarkt durch die AA unterstellt werden und du bekommst kein Alg.
Soweit wie ich es kenne, musst du dich um Alg zu erhalten, den Arbeitsmarkt im Rahmen der gesundh. Einschränkungen zur Verfügung stellen (Ist dirket eine Frage im Antrag, auf der ersten Seite ganz unter, wenn ich mich nicht Täusch 1d oder 1e). Weitergehend solltest du die Krankenscheine auf die Krankheit, auf der du vom MDK gesund geschrieben wurdest, in der AA nicht abgeben, da wie oben erwähnt, keine Prüfung dessen erfolgen kann. Du musst aber auch, im Rahmen der Entscheidung des MDK eine Arbeit suchen, da dies zum jetztigen Zeitpunkt die höchste Festellung der Arbeitsfähigkeit ist, sonst hast du keinen Anspruch auf Alg.
So viel erstmal zum Allgemeinen ... heiloses Chaos ich weiß ....
Die Begründung des Widerspruches würde ich genau darauf aufbauen.
1. Die genauen Auswirkungen der Arbeitsunfähikeit und "Gesundschreibung" des MDK können dir als Bürger nicht bekannt sein.
2. Du bist bereit, bzw. warst auch ab der "Gesundschreibung" bereit eine Arbeit im Rahmen der Feststellung des MDK zu suchen und aufzunehmen.
3. Der Widerspruch bei der KK ist noch offen (sollte man erwähnen um der AA zu zeigen das du zwar bereit bist zu suchen aber auch damit nicht einverstanden bist und noch eine andere Entscheidung möglich ist)
4. Wenn du dann wieder einen Termin beim Vermittler bekommen solltest, bestehe auf ein Gutachten von der AA, dieses dauert in der Regel 6 Wochen, solange kann die AA keine Arbeitssuche aktiv betreiben und bis dahin sollte auch die Krankenkasse ihre Entscheidung getroffen haben.
Was dabei raus kommt, kann dir denke mal keine Prophezeien, das ist abhängig von der jeweiligen Interpreation der Aussagen des MDK und deiner ... aber ich denke mal das ist der beste Weg für ein gutes Ergebniss.
Es gibt noch eine Möglichkeit, die aber so nicht ganz koform ist. Wenn du einen Tag gesund bist, für den Tag also keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hast und dich an diesem Tag neu arbeitslos meldest, hast du ab diesen Tag auch wieder Anspruch auf Alg ... dann ist die AA in der Pflicht 6 Wochen Entgeltfortzahlung zu leisten. Ob bzw. in wie Weit das bei der KK eine Auswirkung hat, kann ich dir sagen. Aber das vorgehen funktioniert. Weil du einen Tag Verfügbar ist und an dem Tag Anspruch auf Alg hast.
Über den restlichen Anspruch wird dann im Widerspruch entschieden. Das gilt wie gesagt, dann erst ab Tag der Meldung.
27.09.2012, 18:57 #7
Mal ganz wichtig!
Der Widerspruch gegen die Entscheidung der Krankenkasse hat aufschiebende Wirkung!
Über den VDK sofort einen Antrag auf Weiterzahlung des Krankengeldes stellen!
Das müsste der VDK eigentlich wissen!
Sollte sich die KK im Widerspruch durchsetzen, müsste dann, weil Arbeitsfähigkeit vorliegt, die Agentur zahlen!
Wenn du allerdings aus der Arbeitslosigkeit = Alg-Bezug in den Kranknengeldbezug gegangen bist, ist die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit anhand des allgemeinen Arbeitsmarktes zu prüfen.
Dann reicht auch eine ganz einfache Tätigkeit aus, die ausüben kannst.
Ups, da hab ich aber ganz knapp daneben gelegen. Meinte natürlich Wochen, ich kann mir nur die Zahl hinter der 7 nie merken.
30.09.2012, 06:48 #9
Erstmal Danke für die zahlreichen Antworten. Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich z.Z. eine ambulante Reha vom 12.09. - 02.10. absolviere. Aus dieser Reha werde ich am 02.10. als weiterhin Arbeitsunfähig unter 3 Std. entlassen.
An die Agentur habe ich folgendes Schreiben gesendet:
Geschäftszeichen …., Ihr Schreiben vom …
Widerspruch wegen Arbeitslosengeld ab 27.08.2012 – Begründung
zu meinem Widerspruch vom … beantrage ich, den Bescheid vom … aufzuheben und Arbeitslosengeld ab 27.08.2012 zu gewähren.
Meine Krankenkasse, die KKH – Allianz, hat mir aufgrund einer Beurteilung des MDK nach Aktenlage mit Schreiben vom 22.08.2012 mitgeteilt, dass ich nur noch bis 26.08.2012 Krankengeld erhalte; ich solle mich für leichtere wechselnde Tätigkeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Damit wurde die Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für den Anspruch auf Krankengeld verneint.
Gegen diese Entscheidung habe ich, vertreten durch den VDK, Widerspruch eingelegt. Deswegen war ich gezwungen, vom behandelnden Arzt weiterhin Arbeitsunfähigkeit feststellen zu lassen.
Dies ist bisher aber rechtlich unerheblich. Erstens ist nach § 7 Abs. 2 der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien – AU-RL – (bis zur evtl. gegenteiligen Klärung) das Gutachten des Medizinischen Dienstes grundsätzlich verbindlich. Zweitens hat die Krankenkasse als dafür fachlich zuständige ‚Behörde’ diese Beurteilung übernommen und mit der Krankengeld-Einstellung quasi amtlich bestätigt, dass ich nicht (mehr) arbeitsunfähig bin.
Diese behördliche Entscheidung muss die Arbeitsagentur gegen sich gelten lassen; nach dem SGB III hat sie jedenfalls keine sachliche Zuständigkeit, die Arbeits(un)fähigkeit abweichend von der Krankenkasse zu beurteilen. Stattdessen ist auf die Vorschriften der §§ 86 und 96 SGB X zu verweisen; jedenfalls darf nicht auf meinem Rücken ausgetragen werden, wenn die danach erforderliche Zusammenarbeit und vorherige Abstimmung unterblieben ist.
Im Übrigen steht die Frage der Verfügbarkeit / Leistungsfähigkeit für den allgemeinen Arbeitsmarkt als Anspruchsvoraussetzung für Arbeitslosengeld nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Arbeitsunfähigkeit als Anspruchsvoraussetzung für Krankengeld. Mit anderen Worten: wer nach den Kriterien der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien arbeitsunfähig ist, kann der Arbeitsvermittlung trotzdem für eine Vollzeitbeschäftigung zur Verfügung stehen. Jedenfalls durfte der Antrag nach den Absätzen 4 und 5 Ihrer Geschäftsanweisung ‚3.1.3.1 Leistungsfähigkeit’ nicht ohne ärztliches Gutachten abgelehnt werden, falls Sie der Krankenkasse deren Entscheidung über die Arbeitsfähigkeit (= Leistungsfähigkeit für Vollzeitbeschäftigungen) nicht abnehmen. Auch in diesem Zusammenhang ist auf die Vorschriften der §§ 86 und 96 SGB X zu verweisen.
Der Arbeitsvermittlung habe ich mich unabhängig von der Frage der Arbeitsunfähigkeit im Rahmen meines Leistungsvermögens zur Verfügung gestellt. Damit ist eindeutig, dass ich entweder das vorrangige Krankengeld oder andernfalls Arbeitslosengeld zu beanspruchen habe.
Ich habe es nicht zu vertreten, dass die Krankenkasse durch die nicht abgestimmte aber in den Bereich der Arbeitsagentur hineinwirkende Entscheidung diese missliche Situation verusacht hat. Deswegen bin ich auch nicht bereit, dies „auszubaden“; das können die Leistungsträger unter sich „verkutteln“, denn genau dafür gibt es die umfangreichen gesetzlichen Regelungen über Erstattungsansprüche der Leistungsträger untereinander, §§ 102 SGB X ff.
Deshalb verlange ich die sofortige Klärung und beantrage vorsorglich die Gewährung von vorläufigen Leistungen nach § 43 SGB I
30.09.2012, 10:21 #10
Ich vermag deinen Widerspruchsentwurf nicht zu kommentieren; dafür braucht es mehr Infos, aber auch den zugrunde liegenden Ablehnungsbescheid.
Stelle ihn doch anonymisiert hier ein.
War Begründung für die Alg1-Ablehnung deine eventuelle weiterhin bestehende AU (trotz KG-Einstellung)?
Dann gibt es für mich noch keine Klarheit über die tatsächlichen Zeiten, also AU bis wann genau und eventuell seit wann wieder, sowie dein Krankheits-/AU-Status am 27.08.12.
Widerspruch wurde durch den VDK eingelegt.
Warum läßt du den Widerspruch nicht durch den VdK begründen, nachdem du doch schon den eigentlichen Widerspruch durch den VdK hattest einlegen lassen?
Ich halte dies für die bessere Lösung, weil dem VdK doch alle deine Unterlagen und Bescheide vorliegen dürften.
Und dessen all ungeachtet:
Aus dieser Reha werde ich am 02.10. als weiterhin Arbeitsunfähig unter 3 Std. entlassen.
Unter dieser Voraussetzung kommt für dich, natürlich, doch die Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III in Betracht.
30.09.2012, 16:05 #11
Hier ist der Ablehnungsbescheid:
Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld vom 27.August 2012 lehne ich ab.
Sie sind auf unbestimmte Zeit Arbeitsunfähig krank geschrieben. Sie sind deshalb nicht arbeitslos und haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Meine Entscheidung beruht auf § 137 Absatz 1 Nr. 1 und § 138 Absatz 1 Nr. 3 sowie Absatz 5 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch.
Rechtsbehelfsbelehrung:......
AU seit Ende September 2011. Die KK hat nach Aktenlage das Krankengeld eingestellt mit der Begründung, ich solle mich mit meinem Restleistungsvermögen bis zur Reha der Agentur für Arbeit zur Verfügung stellen. Es geht um die Zeit vom 27.08.2012 bis 11.09.2012 . Reha ist ( war ) vom 12.09. bis 02.10.
Der VDK hat nur den Widerspruch gegen die KK verfasst. Weil der VDK, mein behandelter und auch der Arzt in der Reha der Meinung sind, dass ich weiter AU bin und die KK zu zahlen hat. Sicherheitshalber fahre ich lieber Zweigleisig.
14.10.2012, 15:46 #12
Kurzes Update. Da beide Widerspruchsverfahren noch offen sind und meine Reserven aufgebraucht sind musste ich am letzten Donnerstag Harz IV beantragen und das nach 41 Jahren im Berufsleben!!!
15.10.2012, 09:56 #13
ich glaub es nicht . Heute habe ich den Bewilligungsbescheid der Agentur für Arbeit erhalten. Lob an " Machts Sinn ", der Widerspruch war erfolgreich. Rückwirkend ab 27.08.2012.
Jetzt stehe ich auf dem Schlauch. Eigentlich bin ich ja noch krank geschrieben und werde behandelt, regelmäßig KG. Soll ich das weiterführen und mich weiter krank schreiben lassen, eigentlich ja oder was meint Ihr? Soll ich den Widerspruch gegen die KK aufrecht erhalten, ja denn ich bin ja noch krank, oder ? Sorry, klingt etwas verworren aber ich weiß jetzt nicht wie ich mich verhalten soll!!!
15.10.2012, 10:05 #14
prima...gottseidank, dass das geklappt hat.
vor meiner Erkrankung habe ich auch nie nur vermutet, wie schnell man in Hartz IV kommen kann...
ich habe auch 40 Jahre lang durchgeschuftet, "nebenbei" 2 Kinder großgezogen, Oma und Opa gepflegt...
und eigentlich nur gearbeitet...
dann bin ich krank geworden....mein Beschäftigungsverhältnis besteht immer noch, ruht derzeit...
KK - Aussteuerung,
DRV-Rentenantrag derzeit im Klageverfahren, seit 2,5 jahren !!
Afa-stellt ALG I ein, wegen "fehlende Unterlagen - Schweigepflcihtentbindung"...
läuft auch Klage...
somit wäre ich jetzt ab Anfang November in Hartz IV....weil im November normalerweise mein ALG I enden würde...
aber da mein Mann im Arbeitsverhältnis steht...gibt es nichts...gar nichts..
40 Jahre Vollzeit, mit einem sehr guten Verdienst..und ich stehe vor dem Nichts...!!
ich würde in deinem Fall die AU aufrechterhalten, aber nur die KK ständig davon unterrichten, also nachweis einreichen...
wenn du nämlich der Afa deine AU-Meldungen gibst, stellen die nach 6 Wochen die Zahlung ein und dann?...KK will ja nicht...
ob das so richtig ist, wie ich das jetzt hier schreibe, vermag ich nicht zu sagen, aber so wäre das wohl die beste Lösung...
KK auf jeden Fall informieren, dass weiter au...
wie weit ist denn der Widerspruch gegen die KK? haben die sich noch einmal gemeldet?
15.10.2012, 12:41 #15
die KK wollte erst eine Beurteilung von meinem Behandelten Arzt, haben Sie am 10.09.2012 erhalten. Nach der Reha 02.10.2012 haben Sie den vorläufigen Entlassungsbericht erhalten, Steht drauf weiter AU.
Jetzt wollen Sie eine pauschale Schweigepflichtentbindung um an den Abschlussbericht der Reha zu Kommen. So leicht mach ich das dehnen Nicht.Parallel poste ich in dem Forum Der Name der Kasse; Schnittstellenproblem sblue56 - Krankenkassenforum
und habe sehr viel Hilfe erhalten. Schau mal da rein.
16.11.2012, 18:36 #16
am 25.10.2012 war ich beim MDK der Krankenkasse. Die Ärztin meinte ich bin ab 29.10.2012 wieder Arbeitsfähig. Nach diesem Gutachten hat jetzt die Krankenkasse das Krankengeld bis zum 28.10.2012 nach gezahlt. Somit war dieser Widerspruch auch erfolgreich.
Am 16.11.2012 war ich beim MD der Agentur und der Arzt meinte so beiläufig " da Sie ja noch im Krankenstand sind soll die KK weiter zahlen bis die 78 Wochen Krankengeldanspruch aufgebraucht sind und dann sehen wir weiter" und so teile ich es auch Ihrem Sachbearbeiter bei der Agentur mit.
Jetzt werde ich nochmal Widerspruch gegen die KK Entscheidung einlegen.
20.12.2012, 12:20 #17
wollte nur mal ein kurzes Update bekannt geben:
Gestern war ich beim SB der Agentur und wir haben über meinen "weiteren beruflichen Werdegang" gesprochen, Lt. dem Gutachten des MD der Agentur kann ich meinen zuvor ausgeübten Beruf ( Kraftfahrer ) nicht mehr ausüben, könnte aber mit meinen "zahlreichen Einschränkungen" auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden! Der SB meinte: ich würde Sie ja gerne vermitteln, doch solch eine Arbeitsstelle hat er nicht und die gibt es auch nicht!!! Wir sind dann so verblieben. Ich solle mich alle 3 Monate an der Info melden und sagen es hat sich nichts geändert und ich solle mal über einen Rentenantrag nachdenken. Da der Erstantrag sowieso abgelehnt wird und ich dann noch über genügend ALG 1 Anspruch für das Widerspruchsverfahren verfüge. Recht hat er!!!
Eine Kopie des MD Gutachten habe ich erhalten und es mit dem Gutachten des MDK und dem Reha Abschlussberichtes verglichen. Es sind doch einige Unterschiede ersichtlich, was eine gute Ausgangsposition für das noch laufende Widerspruchsverfahren gegen die KG Einstellung bietet. Eine Aussage ist bei allen 3 Gutachten gleich: " Ich kann meinen zuvor ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben" dann kann ich auch einen Rentenantrag stellen oder was meint Ihr?
20.12.2012, 12:34 #18
Ich darf meinen Beruf auch nicht mehr ausüben, alles weitere auch nur mit Einschränkungen aber Rente würde ich nie durchbringen, solange man noch irgendeinen schei** Job machen kann wirste keine Rente bekommen.
Steht bei dir über vollschichtig einsetzbar?Dann kannste das sowieso knikken, aber versuchen kannste es ja ^^
20.12.2012, 14:37 #19
du bist doch damals als Arbeitslosengeld-Bezieher in das Krankengeld gekommen? Dann hast du beim Krankengeld – wie beim Arbeitslosengeld – keinen Berufsschutz als Kraftfahrer oder ähnliche Tätigkeit(en), sondern bist auch arbeitsfähig, wenn du andere leichtere Tätigkeiten in Vollzeit verrichten kannst. Davon geht nach der Krankenkasse nun auch die Arbeitsagentur aus. Dass du geringe Chancen hast, einen solchen Arbeitsplatz zu bekommen, ist dabei wohl nachrangig.
Deswegen wirst du dich beim Krankengeld (wie auch beim Arbeitslosengeld) auf die Rechtsprechung zum Entgeltschutz nach § 121 Abs. 3, jetzt § 140 Abs. 3 SGB III, berufen können und müssen, wonach eine leichtere Beschäftigung unzumutbar ist, wenn das erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld. Mit anderen Worten, wenn du wegen deinen gesundheitlichen Einschränkungen nur weniger verdienen könntest als das Krankengeld / Arbeitslosengeld bist du weiterhin arbeitsunfähig und hättest zunächst weiterhin Anspruch auf Krankengeld.
21.12.2012, 08:54 #20
Ich bin Vollschichtig einsetzbar, aber im MD Gutachten der Agentur steht als negatives Leistungsbild " Unregelmäßige Arbeitszeiten mit Nachtschicht".
Im Reha Abschlussbericht steht das gleiche als positives Leistungsbild. Wo gibt es als Arbeiter noch Stellen ohne Schichtarbeit?
Der Reha Arzt hat mir das gleiche gesagt wie der SB der Agentur: Eine solche Arbeitsstelle gibt es nicht! was soll ich jetzt deiner Meinung nach machen ? auf ein Wunder hoffen ? heute soll ja auch die Welt untergehen! Spaß beiseite, die Agentur hat mir vor meiner Krankheit einige Stellen angeboten, die ich alle mit der Begründung abgelehnt habe: der zu erzielende Verdienst wäre niedriger als mein ALG1 Anspruch!
21.12.2012, 11:39 #21
Bald kannst leider dieses nicht mehr so begründen.....
Auch für mich müsste der Arbeitsplatz erfunden werden für meine Leiden, muss mich öfters mal hinlegen, hinsetzen ist auch schwierig usw..
Gott sei Dank bin ich bald mein eigener Chef weil meine LG Geschäfte erbt und dort angestellt werde und mir meine Zeit einteilen kann wie ich will.
Als Arbeiter hat man es eh schwer in einem Büroberuf Fuss zu fassen, aber es bleibt einem ja gesundheitlich nix anderes übrig......
Ich glaube dass ich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt keine reelle Chance hätte Fuss zu fassen.......zumindest nicht langfristig weil ich dann wieder öfters AU wäre.
21.12.2012, 12:11 #22
Das hört sich doch gut an als eigener Chef.
Einen kleinen Trost habe ich vielleicht! Da ich vor 1961 geboren bin habe ich eventuell Anspruch auf teilweise EU-Rente ( vormals Berufsunfähigkeitsrente ). Sollte das zutreffen, dann findet die Agentur auch keine halbe Stelle, die es nicht gibt . Solange eine Rentenantrag läuft, lässt mich die Agentur auch in Ruhe.
25.12.2012, 08:51 #23
Habe von der DRV ein Schreiben erhalten ob ich Interesse zu "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" habe und das beantragen möchte. Was kann ich mir darunter vorstellen? Der Reha-Arzt und der SB der Agentur sagt, so eine Arbeitsstelle gibt es nicht die ich mit meinen Einschränkungen ausführen kann. Will die DRV jetzt so eine Stelle erfinden? Kann ich auch beides, Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben + Antrag auf EM Rente? Kann ich auch bei ALG1 Bezug einen Gleichstellungsantrag stellen ? Für jede Info wäre ich dankbar.
09.02.2013, 15:44 #24
Auch mein 2ter Widerspruch gegen die Krankenkasse war erfolgreich und ich erhalte bis maximal 27.03.2013 Krankengeld ( 78 Wochen ).
Dann kommt die Nahtlosigkeitsregelung. Da ich ja immer noch in ärztlicher Behandlung bin und ein Ende nicht absehbar ist weiß ich jetzt nicht genau wie das jetzt weitergeht. Der Antrag auf " Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben " wurde von der DRV bewilligt. Wie läuft das jetzt mit den Krankmeldungen ?
ablehnungsbescheid, eingestellt
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