Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LSG%20Hessen&Datum=29.10.2012&Aktenzeichen=L%209%20AS%20601%2F10
Timestamp: 2019-03-23 15:43:16+00:00

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§§ 387 BGB; § 63 SGB 10; § 51 SGB 1; § 54 SGB 1
Ergänzend hat er auf Rechtsprechung des Hessischen Landessozialgerichts (LSG, Urteil vom 29. Oktober 2012, L 9 AS 601/10, juris) Bezug genommen und ausgeführt: Der Vorrang der Aufrechnungslage auch bei einem Übergang der Forderung (§ 406 BGB) sei ein Grundprinzip, das sogar in der Insolvenz gelte (§ 94 Insolvenzordnung).
Grundsätzlich steht der Anspruch auf Übernahme der Kosten der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung einschließlich der Gebühren und Auslagen eines Rechtsanwaltes für ein isoliertes Widerspruchsverfahren nach § 63 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 SGB X zwar nur dem Widerspruchsführer gegenüber dem Beklagten, nicht dagegen dem Rechtsanwalt im eigenen Namen zu (vgl. Bundessozialgericht (BSG) , Urteil vom 25. Februar 2010 - B 11 AL 24/08 R -, juris; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 2. April 2012 - L 19 AS 312/12 B -, juris; Hessisches LSG, Urteil vom 29. Oktober 2012 - L 9 AS 601/10 - juris; LSG Berlin Brandenburg, Urteil vom 15. August 2013 - L 34 AS 53/12 -, juris;… Becker, Hauck/Noftz, SGB X, § 63 Rn. 42; Gierke, Antragsbefugnis im Kostenfestset-zungsverfahren, SGb 2012, 141, 142).
Aus dem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts vom 29. Oktober 2012 - L 9 AS 601/10, auf das sich der Beklagte wegen einer Gleichartigkeit zwischen einem Kostenerstattungsanspruch nach § 63 SGB X und ihm zustehender Erstattungsforderungen bezieht, ergibt sich nichts anderes.

References: § 63
 § 51
 § 54
 § 63
 § 63
 § 63