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Timestamp: 2013-05-23 00:06:23+00:00

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Zukunftswerkstatt Erneuerbare Energien ... 107361 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
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DE-10117 Berlin	10/2012	Result
Civil engineers, Energy planners, Other specialist planners	Type of service
AuftragsbekanntmachungDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)Stresemannstraße 128-130Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,Projektträger JülichZu Händen von: Nazim Civilibal10117 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: n.civilibal@fz-juelich.deInternet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bmu.deWeitere Auskünfte erteilen: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,Projektträger JülichGeschäftsbereich Umwelt (UMW), Fachbereich UMW4Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,Projektträger JülichZu Händen von: Nazim Civilibal10969 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: n.civilibal@fz-juelich.deInternet-Adresse: http://www.fz-juelich.de/ptj/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, ProjektträgerJülichGeschäftsbereich Umwelt (UMW),Fachbereich UMW4Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,Projektträger JülichZu Händen von: Nazim Civilibal10969 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: n.civilibal@fz-juelich.deInternet-Adresse: http://www.fz-juelich.de/ptj/Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Vergabestelle:Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger JülichGeschäftsbereich Umwelt (UMW), Fachbereich UMW4Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,Projektträger JülichZu Händen von: Nazim Civilibal10969 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: n.civilibal@fz-juelich.deInternet-Adresse: http://www.fz-juelich.de/ptj/I.2) Art des öffentlichen AuftraggebersMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behördeeinschließlich regionaler oder lokaler UnterabteilungenI.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungUmweltI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:Zukunftswerkstatt Erneuerbare Energien.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 8: Forschung und EntwicklungHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:Standort des Auftragnehmers, des Auftraggebers und weitere Orte inDeutschland.NUTS-Code DEII.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zumdynamischen Beschaffungssystem (DBS)Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensNach § 65 Erneuerbare-Energien-Gesetz in der ab 1. Januar 2012 geltendenFassung (EEG 2012) hat die Bundesregierung das EEG zu evaluieren und demBundestag bis zum 31.12.2014 und dann alle vier Jahre einenErfahrungsbericht (EEG-EB) vorzulegen. Darüber hinaus berichtet BMU nach §65a EEG 2012 der Bundesregierung erstmals zum 31.12.2012 und dann jährlichüber den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Erreichung der Ziele nach §1 Absatz 2 (EEG-Monitoringbericht, EEG-MB).Vor diesem Hintergrund schreibt BMU mehrere Vorhaben aus. Hierzu gehörenVorhaben, die.1. unmittelbar der Vorbereitung und Begleitung bei der Erstellung einesErfahrungsberichtes gemäß § 65 EEG sowie der jährlichen Monitoringberichtegemäß § 65a EEG dienen,2. die mit der Erstellung des EEG-Erfahrungsberichts sowie derEEG-Monitoringberichte in Zusammenhang stehen.Das Vorhaben „Zukunftswerkstatt Erneuerbare Energien“ gehört zur zweitenKategorie. Hier soll untersucht werden wie das EEG - und darüber hinausdie Rahmenbedingungen für die erneuerbaren Energien in der Stromerzeugunginsgesamt - weiterentwickelt werden müssen, damit es künftigen neuenAnforderungen gerecht werden kann.Die künftigen Anforderungen an die Rahmenbedingungen erneuerbaren Energiengehen mit ihrem starken Ausbau einher. Mit einem Anteil von nunmehr rund20 % am gesamten Stromverbrauch haben sie keine Nischenfunktion mehr,sondern einen festen Platz in der Elektrizitätsversorgung. Aufgrund desEinspeisevorrangs und der Dominanz der fluktuierenden Energieträger Windund Sonne prägen sie zunehmend das Gesamtsystem. Künftig geht es nichtmehr nur darum, die erneuerbaren Energien in den Markt einzuführen,sondern den weiteren Ausbau in Richtung der von der Bundesregierungfestgelegten Ziele als Transformationsprozess des Gesamtsystems zugestalten. Es gilt, die Rahmenbedingungen für den Strommarkt und dieFörderung der erneuerbaren Energien kohärent so weiterzuentwickeln, dassdieser Transformationsprozess volks- und elektrizitätswirtschaftlichoptimiert wird.Anknüpfungspunkte für den Transformationsprozess sowie das künftigeEnergiesystem sind insbesondere die Kosten der Stromversorgung, dieSkalierbarkeit der EEG-Regelungen, das Strommarktdesign, die Einbeziehungdes europäischen Binnenmarkts und die Optimierung des Gesamtsystems.Das Vorhaben zielt darauf ab, Instrumente und Maßnahmen zu entwickeln, diegeeignet sind, den Herausforderungen beim weiteren Ausbau der erneuerbarenEnergien entsprechend den von der Bundesregierung festgelegten Zielen zubegegnen. Dabei sind auch polit-ökonomische bzw. institutionenökonomischeGesichtspunkte (z.B. Transaktionskosten, politischer Umsetzungs- undWeiterentwicklungsprozess etc.) möglicher Maßnahmen und Instrumente imVergleich zum derzeitigen Fördersystem zu betrachten. Auch Erfahrungen imAusland sollen berücksichtigt werden.Kern des Projektes ist es, über die bisherige Systematik des EEG und überdie in den bisherigen EEG-Erfahrungsberichten adressierten Gesichtspunkte„hinauszudenken“ und in diesem Sinne – unter Berücksichtigung derWechselwirkungen mit dem Strommarktdesign - Vorschläge zu einersubstanziellen Weiterentwicklung des EEG bzw. der Rahmenbedingungen fürden weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu entwickeln. Bei denentwickelten Fortentwicklungsmöglichkeiten sind eventuelleWechselwirkungen mit dem Europarecht, dem Verfassungsrecht sowie demeinfachgesetzlichen Recht zu berücksichtigen.Dabei sollen ggf. auch Ansätze geprüft werden, die in der Startphase desEE-Ausbaus als ungeeignet eingestuft wurden, die sich nun aber angesichtsder inzwischen erreichten Marktreife, der etablierten Marktstrukturensowie des erreichten Volumens für den weiteren Ausbau eignen könnten.Das gewählte Vergabeverfahren läuft in zwei Schritten ab. Zunächst werdenmit der Bekanntmachung Teilnehmer aufgefordert, sich am Verfahren zubeteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der dieEignung des Teilnehmers für den Auftrag hervorgeht, an die in die in derBekanntmachung unter Anhang A III) genannte Stelle zu senden. Die Eignungwird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2 genannten Bedingungenfestgestellt. Hierzu können ergänzende Unterlagen bei der unter Anhang AII) genannten Stelle angefordert werden. Im zweiten Schritt werden dreiTeilnehmer, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die höchstePunktzahl erreichen, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mitder Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen u.a. dieLeistungsbeschreibung übersandt. Des Weiteren ist geplant, im Rahmen desweiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)73000000, 71350000, 71356000II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaII.1.8) LoseAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.1.9) Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: neinII.2) Menge oder Umfang des AuftragsII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:Arbeitspaket 1: Kosten.Arbeitspaket 2: Elemente einer Mengensteuerung.Arbeitspaket 3: Möglichkeiten der Standortsteuerung.Arbeitspaket 4: Risikoelemente.Arbeitspaket 5: Skalierbarkeit.Arbeitspaket 6: Netzparität.Arbeitspaket 7: Europäische Dimension.Arbeitspaket 8: Kurzstudien und Stellungnahmen.Arbeitspaket 9: Ergebnisdarstellung und Diskussionsrunden mit BMU sowieTagung mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft und EEG-EB-Workshops.II.2.2) Angaben zu OptionenOptionen: jaBeschreibung der Optionen: Das Vorhaben beinhaltet regelmäßigeRückkopplungen mit dem AG zu den einzelnen Arbeitspaketen in Form vonquartalsweisen internen Workshops (in Summe 15 mit je 20 Teilnehmern)sowie mindestens eine größere Veranstaltung mit anderen Institutionen,Verbänden sowie weiteren Beteiligten (ca. 40- 50 Teilnehmer). Eine zweiteVeranstaltung ist optional vorzusehen und soll in der Kalkulation derKosten separat als Option ausgewiesen werden.Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen, die den Bietern mitden Vergabeunterlagen zugesendet werden, die nach dem Teilnahmewettbewerbzur Angebotsabgabe aufgefordert werden.II.2.3) Angaben zur VertragsverlängerungDieser Auftrag kann verlängert werden: neinII.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der AuftragsausführungLaufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technischeAngabenIII.1) Bedingungen für den AuftragIII.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oderVerweis auf die maßgeblichen Vorschriften:Der Vertrag wird auf Basis des den Vergabeunterlagen beigefügtenMustervertragsentwurfs geschlossen. Zu den Vertragsbestandteilen zähleninsbesondere die Leistungsbeschreibung, die "AllgemeinenVertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B)" sowie dasAngebot des Auftragnehmers. Zusätzlich gilt - soweit zutreffend - dieAnlage "Hinweise für Zahlungsempfänger". Allgemeine Geschäftsbedingungendes/der Auftragnehmers sowie der beteiligten Partner/Unterauftragnehmerwerden nicht Bestandteil des Vertrages.III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwird:Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärungabgeben. Zu den Teilnahmebedingungen siehe III.2).III.1.4) Sonstige besondere BedingungenFür die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: jaDarlegung der besonderen Bedingungen: Die Bedingungen sind in denVergabeunterlagen festgelegt.III.2) TeilnahmebedingungenIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Eignungsangaben Bewerber / Bewerbergemeinschaften/ Unterauftragnehmer:Der Bewerber soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgabenfachkundig, leistungsfähig und zuverlässig im vertraglich festgesetztenZeitraum durchzuführen.Zur Bewertung der Eignung sind die im Folgenden genannten Unterlagen inForm von Eigenerklärungen mit dem Angebot vorzulegen. Der Auftraggeberbehält sich vor, die Richtigkeit der im Angebot abgegebenen Erklärungendurch Vorlage von Nachweisen zu überprüfen.Bei Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zur Abdeckung des gesamtenLeistungsspektrums, z.B. in Form einer Bewerbergemeinschaft oder beiEinsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers sind die für die Prüfung derpersönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellenLeistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedesBewerbergemeinschaftsmitglied sowie für den notwendigen Unterauftragnehmerund die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit für mindestens einMitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. für den notwendigenUnterauftragnehmer vorzulegen. Wird der Nachweis der technischenLeistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder derBewerbergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer nach der internenArbeitsverteilung für die ausgeschriebene Leistung erbracht, wird dieBewerbergemeinschaft/der Bieter als Ganzes als technisch leistungsfähigangesehen.Persönliche Lage des Bewerbers.— Beschreibung des Bewerbers und der Partner (Organisationsform, Profil,vollständige Anschrift, Bankverbindung, Kontaktperson mit Telefon-,Faxnummer und E-Mail),— Angaben zum Auftragsverantwortlichen/Projektleiter sowie zu demvorgesehenen Projektteam,— Der Bewerber hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit essich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf dieEignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welcheLeistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen.Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied derBewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmengenießt,— Im Falle des Einsatzes eines Nachunternehmers zum Nachweis derLeistungsfähigkeit und Fachkunde zur Abdeckung des gesamtenLeistungsspektrums (Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers) isteine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit mit dem notwendigenUnterauftragnehmer im Falle eines Zuschlags mit dem Angebot vorzulegen. Indieser Erklärung ist der notwendigen Unterauftragnehmer zu benennen und esist auf Verlangen des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung eineVerpflichtungserklärung des notwendigen Unterauftragnehmers vorzulegen,dass dem Bieter im Falle eines Zuschlags die erforderlichen Mittel desUnterauftragnehmers bei der Erfüllung des Vertrages zur Verfügung stehen,— Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind der Name derBewerbergemeinschaft, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und dasgeschäfts- und federführende Bewerbergemeinschaftsmitglied zu benennen. Esist außerdem eine von allen Bewerbergemeinschaftsmitgliedernunterschriebene Erklärung abzugeben, dass im Falle der Auftragserteilungein Konsortialvertrag geschlossen wird, dass jedesBewerbergemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung derLeistung als Gesamtschuldner haftet, dass das geschäfts- und federführendeBewerbergemeinschaftsmitglied als bevollmächtigter Vertreter dieaufgeführten Bewerbergemeinschaftsmitglieder gegenüber der Vergabestellevertritt und insbesondere berechtigt ist, das Angebot abzugeben sowie mitWirkung für jedes Mitglied ohne Einschränkung Zahlungen anzunehmen.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: — Erklärung, dass der Bewerber und ggf. seineKooperationspartner/notwendigen Unterauftragnehmer sich nicht in einemInsolvenzverfahren oder einem vergleichbaren gesetzlichen Verfahrenbefinden und sich das/die Unternehmen nicht in Liquidation befinden.Ferner ist zu bestätigen, dass der Bieter und ggf. seineKooperationspartner/notwendigen Unterauftragnehmer ihre Verpflichtungenzur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichenSozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben und auch sonst keineAusschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/Agegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 6VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A“ zu nutzen, welches bei der unter Anhang A II)genannten Stelle angefordert werden kann),— Erklärung, dass beim Bewerber/Konsortialpartner/notwendigenUnterauftragnehmer sämtliche Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 4 VOL/Anicht gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bietererklärung nach § 6 EGAbs. 4 VOL/A“ zu nutzen, welches bei der unter Anhang A II) genanntenStelle angefordert werden kann),— Erklärung über den Gesamtumsatz desBewerbers/Konsortialpartners/notwendigen Unterauftragnehmers bezogen aufdie letzten drei Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:Unter allen Bewerbern, die die Kriterien zur persönlichen Lage desTeilnehmers/Bewerbers sowie zur wirtschaftlichen und finanziellenLeistungsfähigkeit erfüllen, werden im nächsten Schritt die Bewerberermittelt, die in Bezug auf die nachfolgend aufgeführten objektivenKriterien die größte Eignung nachweisen können.Es werden drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.Über die Rangfolge der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordertwerden, entscheidet die Gesamtsumme der erreichten Eignungspunkte (EP).Diese ergibt sich als Summe der Eignungspunkte für die einzelnenEignungskriterien. Die Eignungspunkte für die einzelnen Eignungskriterienergeben sich jeweils als Produkt der insgesamt für das jeweiligeEignungskriterium vergebenen Bewertungspunkte (BP) und der festgelegtenGewichtungspunkte (GP) für das jeweilige Eignungskriterium.Im Bedarfsfall entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Auswahleines Bewerbers.In den sechs Eignungskriterien kann eine Gesamtsumme von maximal 18Bewertungspunkten (BP) vergeben und eine Gesamtsumme von maximal 300Eignungspunkten (EP) erreicht werden.Bei der Bewertung wird folgende Gewichtung der Eignungskriterien zugrundegelegt:Objektives Eignungskriterium A – Unternehmensprofil und dessen Ausrichtungauf energiewirtschaftliche Zusammenhänge: 4 %.Objektives Eignungskriterium B – Expertise und vertieftes Verständnis zurFunktionsweise von Strommärkten sowie zur Vermarktung von Strom aus EE inD und international: 20 %.Objektives Eignungskriterium C – Technische und wirtschaftlicheErfahrungen und Kenntnisse im Bereich Stromerzeugung durch EE sowie derSchnittstellen mit Sektoren Wärme und Verkehr: 20 %.Objektives Eignungskriterium D – Umfassende Kenntnisse dersystemtechnischen Zusammenhänge und Charakteristika der Stromerzeugung ausEE: 18 %;Objektives Eignungskriterium E – Juristische Expertise im Bereich desRechts der EE und des EnWG, insbes. der praktischen Umsetzung des EEGsowie der EU-Richtlinie EE: 18 %,Objektives Eignungskriterium F: Gute Kenntnisse der energiepolitischenRahmenbedingungen in Deutschland und Europa sowie vertieftes Verständnisfür energiewirtschaftliche Zusammenhänge: 20 %.Der Nachweis der Eignung soll durch folgende Unterlagen erfolgen:Objektives Eignungskriterium A – Unternehmensprofil des Bewerbers;Objektives Eignungskriterium B – F – Referenzlisten (Referenzen dürfennicht älter als fünf Jahre sein) und/oder entsprechende Publikationen desBieters und des vorgesehenen Projektteams.Bei der Verteilung der Bewertungspunkte werden die nachstehenden Kriterienzugrunde gelegt. Bei Kriterien, bei denen eine Auswahlalternative besteht(siehe die nachstehenden ODER-Formulierungen), wird nur eine Alternativebewertet. Bei Erfüllung mehrerer Alternativen wird die Alternative mit derhöheren Bewertungspunktzahl bewertet.Objektives Eignungskriterium A (4 GP):Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar.Energiewirtschaftliche Expertise gehört zum Unternehmensprofil: 3 BP.ODER Energiewirtschaftliche Expertise ist in Ansätzen vorhanden: 1 BP.Objektives Eignungskriterium B (20 GP):Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar.Nachweis durch eine Referenz: 1 BP.ODER Nachweis durch mehrere Referenzen: 2 BP.ODER Vermarktung von Strom oder Stromhandel gehört zum Unternehmensprofil:3 BP.Objektives Eignungskriterium C (20 GP):Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wirdvergeben, wenn alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahlhängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, sodass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.Durch die Unterlagen des Bieters wird nachgewiesen:Technische Erfahrung: 1 BP.Wirtschaftliche und ökonomische Erfahrung: 1 BP.Erfahrung mit Sektoren Wärme und Verkehr: 1 BP.Objektives Eignungskriterium D (18 GP):Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wirdvergeben, wenn alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahlhängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, sodass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.Durch die Unterlagen des Bieters wird nachgewiesen:Kenntnisse über die systemtechnischen Aspekte der EE(Einspeisecharakteristik, Nutzungsfelder und -konkurrenzen): 1 BP,Kenntnisse über das Zusammenspiel von erneuerbaren und konventionellenEnergietechniken (Flexibilitäten, Speicher, Aspekte der System- undVersorgungssicherheit): 1 BP,Kenntnisse über den Zusammenhang von Aspekten des Netzes und derEinspeisung von Stromerzeugungsanlagen (Standorte, Netz- und EE-Ausbau,Engpassmanagement, Netzsicherheit, Systemdienstleistung): 1 BP.Objektives Eignungskriterium E (18 GP):Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wirdvergeben, wenn alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahlhängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, sodass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.Durch die Unterlagen des Bieters wird nachgewiesen:Kenntnisse des EEG und der entsprechenden Verordnungen: 1 BP,Kenntnisse des Energiewirtschaftsrechts (EnWG): 1 BP,Kenntnisse der EU-Richtlinie EE: 1 BP.Objektives Eignungskriterium F (20 GP):Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wirdvergeben, wenn alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahlhängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, sodass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.Durch die Unterlagen des Bieters wird nachgewiesen:Kenntnisse der deutschen energiepolitischen Rahmenbedingungen: 1 BP,Kenntnisse der europäischen energiepolitischen Rahmenbedingungen: 1 BP,Verständnis für energiewirtschaftliche Zusammenhänge: 1 BP.Ergänzende Unterlagen zur Erstellung und Bewertung der Teilnahmeanträgekönnen bei der unter Anhang A II) genannten Stelle angefordert werden.III.3) Besondere Bedingungen für DienstleistungsaufträgeIII.3.1) Angaben zu einem besonderen BerufsstandDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstandvorbehalten: neinIII.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches PersonalJuristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationender Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistungverantwortlich sind: jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahrenEinige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmtenVerhandlungsverfahren) neinIV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdenGeplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: DieVergabestelle trifft auf Grundlage der objektiven Eignungskriterien ihreAuswahlentscheidung unter den Bewerbern. Die Wertung der Teilnahmeanträgeerfolgt auf Grundlage der Ausführungen in Abschnitt III.2.3. Ergänzendwird auf die Teilnahmeunterlagen Bezug genommen, die bei der unter AnhangA II) genannten Stelle angefordert werden können.IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe derVerhandlung bzw. des DialogsAbwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecksschrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zuverhandelnden Angebote jaIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die inden Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zurVerhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialogaufgeführt sindIV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wird durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsneinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge11.6.2012 - 13:00IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.Abschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Zusätzliche AngabenMit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch denBestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A.Weitere Bedingungen, insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten,sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.Der Teilnahmeantrag ist in dreifacher Ausfertigung, davon einmal inkopierbarer Form sowie einmal in elektronischer Form als PDF-Dokument(CD-ROM oder DVD), im doppelten Umschlag bei der unten genannten Adressebis zum 11.6.2012, 13:00 Uhr einzureichen:Den schriftlichen Teilnahmeantrag senden Sie bitte per Post oder per Botenan:Projektträger Jülich.Forschungszentrum Jülich GmbH.Geschäftsbereich UMW.Fachbereich Transfer und Marktentwicklung UMW4.z.Hd. Herrn Nazim CivilibalZimmerstr. 26-27, 10969 Berlin.Der verschlossene (verklebte) innere Umschlag muss wie folgt beschriftetsein:ACHTUNG:Bitte ungeöffnet und mit Eingangsstempel und Uhrzeit an Herrn NazimCivilibal weiterleiten.Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb.Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren:„Zukunftswerkstatt Erneuerbare Energien".Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Raum 2.76:11.6.2011, 13:00 Uhr.Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige Zustellung desTeilnahmeantrags im Verantwortungsbereich des Bewerbers liegt. EventuelleVerzögerungen eines Boten- oder Zustellservice werden dem Bewerberzugerechnet.Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache zu verfassen und mit einerUnterschrift zu versehen.Unvollständigkeit des Teilnahmeantrags führt zum Ausschluss desTeilnahmeantrages.Für die Erstellung des Teilnahmeantrags kann keine Vergütung gewährtwerden.Die Vergabestelle hat für interessierte Wirtschaftsteilnehmer ergänzendeUnterlagen zum Teilnahmeantrag erstellt, welche bei der unter Anhang A II)genannten Stelle angefordert werden können.VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Bundes beim BundeskartellamtVillemombler Str. 7653123 BonnDEUTSCHLANDVI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist,kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1)genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Bietermüssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genanntenKontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantragstellen.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund derBekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind,sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für dieEinreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen. EinNachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn er nichtunverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wennmehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung derUnwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. EinNachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedochnicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat derAuftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Unionbekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe imAmtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB). Bieter derenAngebote nicht berücksichtigt werden, werden vordem Zuschlag gemäß § 101 aGesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:6.5.2012	Tender result notice
Bekanntmachung vergebener AufträgeDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)Stresemannstraße 128-130Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,Projektträger JülichZu Händen von: Nazim Civilibal10117 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: n.civilibal@fz-juelich.deInternet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bmu.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behördeeinschließlich regionaler oder lokaler UnterabteilungenI.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungUmweltI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des AuftragsZukunftswerkstatt Erneuerbare Energien.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 8: Forschung und EntwicklungHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:Standort des Auftragnehmers, des Auftraggebers und weitere Orte inDeutschland.NUTS-Code DEII.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensNach § 65 Erneuerbare-Energien-Gesetz in der ab 1.1.2012 geltenden Fassung(EEG 2012) hat dieBundesregierung das EEG zu evaluieren und dem Bundestagbis zum 31.12.2014 und dann alle vier Jahreeinen Erfahrungsbericht(EEG-EB) vorzulegen. Darüber hinaus berichtet BMU nach § 65a EEG 2012 derBundesregierung erstmals zum 31.12.2012 und dann jährlich über den Ausbauder erneuerbaren Energien, dieErreichung der Ziele nach § 1 Absatz 2(EEG-Monitoringbericht, EEG-MB).Vor diesem Hintergrund schreibt BMU mehrere Vorhaben aus. Hierzu gehörenVorhaben, die:1. unmittelbar der Vorbereitung und Begleitung bei der Erstellung einesErfahrungsberichtes gemäß § 65 EEGsowie der jährlichen Monitoringberichtegemäß § 65a EEG dienen;2. die mit der Erstellung des EEG-Erfahrungsberichts sowie derEEG-Monitoringberichte in Zusammenhangstehen.Das Vorhaben "Zukunftswerkstatt Erneuerbare Energien" gehört zur zweitenKategorie. Hier soll untersuchtwerden wie das EEG - und darüber hinaus dieRahmenbedingungen für die erneuerbaren Energien in derStromerzeugunginsgesamt - weiterentwickelt werden müssen, damit es künftigen neuenAnforderungengerecht werden kann.Die künftigen Anforderungen an die Rahmenbedingungen erneuerbaren Energiengehen mit ihremstarken Ausbau einher. Mit einem Anteil von nunmehr rund 20% am gesamten Stromverbrauch habensie keine Nischenfunktion mehr, sonderneinen festen Platz in der Elektrizitätsversorgung. Aufgrund desEinspeisevorrangs und der Dominanz der fluktuierenden Energieträger Windund Sonne prägen siezunehmend das Gesamtsystem. Künftig geht es nicht mehrnur darum, die erneuerbaren Energien in denMarkt einzuführen, sondern denweiteren Ausbau in Richtung der von der Bundesregierung festgelegtenZieleals Transformationsprozess des Gesamtsystems zu gestalten. Es gilt, dieRahmenbedingungen fürden Strommarkt und die Förderung der erneuerbarenEnergien kohärent so weiterzuentwickeln, dass dieserTransformationsprozessvolks- und elektrizitätswirtschaftlich optimiert wird.Anknüpfungspunkte für den Transformationsprozess sowie das künftigeEnergiesystem sind insbesondere dieKosten der Stromversorgung, dieSkalierbarkeit der EEG-Regelungen, das Strommarktdesign, dieEinbeziehungdes europäischen Binnenmarkts und die Optimierung desGesamtsystems.Das Vorhaben zielt darauf ab, Instrumente und Maßnahmen zu entwickeln, diegeeignet sind, denHerausforderungen beim weiteren Ausbau der erneuerbarenEnergien entsprechend den vonder Bundesregierung festgelegten Zielen zubegegnen. Dabei sind auch polit-ökonomische bzw.institutionenökonomischeGesichtspunkte (z.B. Transaktionskosten, politischer Umsetzungs-undWeiterentwicklungsprozess etc.) möglicher Maßnahmen und Instrumente imVergleich zum derzeitigenFördersystem zu betrachten. Auch Erfahrungen imAusland sollen berücksichtigt werden.Kern des Projektes ist es, über die bisherige Systematik des EEG und überdie in den bisherigen EEG-Erfahrungsberichten adressierten Gesichtspunkte"hinauszudenken" und in diesem Sinne – unterBerücksichtigung derWechselwirkungen mit dem Strommarktdesign - Vorschläge zu einersubstanziellenWeiterentwicklung des EEG bzw. der Rahmenbedingungen für denweiteren Ausbau der erneuerbaren Energienzu entwickeln. Bei denentwickelten Fortentwicklungsmöglichkeiten sind eventuelleWechselwirkungen mit demEuroparecht, dem Verfassungsrecht sowie demeinfachgesetzlichen Recht zu berücksichtigen.Dabei sollen ggf. auch Ansätze geprüft werden, die in der Startphase desEE-Ausbaus als ungeeignet eingestuftwurden, die sich nun aber angesichtsder inzwischen erreichten Marktreife, der etablierten Marktstrukturensowiedes erreichten Volumens für den weiteren Ausbau eignen könnten.Das gewählte Vergabeverfahren läuft in zwei Schritten ab. Zunächst werdenmit der BekanntmachungTeilnehmer aufgefordert, sich am Verfahren zubeteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen,aus der dieEignung des Teilnehmers für den Auftrag hervorgeht, an die in die in derBekanntmachung unterAnhang A III) genannte Stelle zu senden. Die Eignungwird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2genannten Bedingungenfestgestellt. Hierzu können ergänzende Unterlagen bei der unter Anhang AII) genannten Stelle angefordert werden. Im zweiten Schritt werden dreiTeilnehmer, die in Bezug auf die objektivenEignungskriterien die höchstePunktzahl erreichen, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mitderAufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen u.a. dieLeistungsbeschreibung übersandt. Des Weiterenist geplant, im Rahmen desweiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)73000000, 71350000, 71356000II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum WettbewerbIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf1. Inhaltliche und fachliche Qualität des Angebotes. Gewichtung 602. Preis. Gewichtung 303. Organisatorische Umsetzung. Gewichtung 10IV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wurde durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsAuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 090-148494 vom 11.5.2012Abschnitt V: AuftragsvergabeBezeichnung: Zukunftswerkstatt Erneuerbare Energien.V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:17.10.2012V.2) Angaben zu den AngebotenAnzahl der eingegangenen Angebote: 3V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten derZuschlag erteilt wurdeFrauenhofer GesellschaftHansastraße 27 c80686 MünchenDEUTSCHLANDAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.2) Zusätzliche Angaben:Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch denBestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL / A.Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt worden sind, sind vor demZuschlag gem. § 101 a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)informiert worden.VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Bundes beim BundeskartellamtVillemombler Straße 7653123 BonnDEUTSCHLANDVI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist,kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1)genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Bietermüssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genanntenKontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantragstellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund derBekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind,sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für dieEinreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen. EinNachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs.3 GWB unzulässig, wenn er nichtunverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wennmehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung derUnwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. EinNachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedochnicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hatder Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Unionbekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe imAmtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB). Bieter derenAngebote nicht berücksichtigt worden, wurden vor dem Zuschlag gemäß § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:6.11.2012	Map
09.11.2012 Last updated
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References: § 65
 §65
 §1
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 § 65
 § 6
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 § 22
 § 107
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 § 101
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