Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/274331
Timestamp: 2020-01-27 19:10:04+00:00

Document:
Ergebnis: Wohngebäude in München Freiham WA 16 und...competitionline
Diashow © AllesWirdGut, expressiv.at
(ID 3-274331)
Maximilian Illing Architektur-Visualisierung, München (DE)
Entscheidung 15.12.2017
Preisgelder/Honorare 163.000	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Gunhild Brandhoff, Tobias de la Ossa, Christian Heuchel, Prof. Manfred Kovatsch [Vorsitz], Ingrid Liebald [Stellvertreterin], Prof. Dr. Elisabeth Merk [Stellvertreterin], Prof. Florian Nagler, Peter Scheller [Stellvertreter], Johann Spengler [Stellvertreter], Sabine Steger
Die Stadibau GmbH wird im neuen Stadtquartier Freiham Nord in Teilbereichen von zwei Allgemeinen Wohngebieten Wohnungsbauten mit einer integrierten Kindertagesstätte mit insgesamt 20 680 m² Geschossfläche errichten.
Die Stadibau GmbH wird, sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, ein Vergabeverfahren nach VgV mit allen Preisträgern durchführen und unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts, einen oder mehrere Preisträger/-innen (Architekt/-in und Landschaftsarchitekt/-in) mit den Planungsleistungen nach §34 HOAI (Objektplanung Gebäude) und §39 HOAI (Objektplanung Freianlagen) beauftragen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den in den Teilnahmeunterlagen genannten Zuschlagskriterien und deren Gewichtung. Der Auftrag kann nur an Preisträger vergeben werden, die die in der Bekanntmachung und den ergänzenden Unterlagen genannten Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen und gegen die keine Ausschlussgründe nach § 42(1) und (2) VgV vorliegen.
Die Stadibau GmbH wird mindestens die LPH. 2-5 beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Aus der stufenweisen Beauftragung kann kein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen abgeleitet werden. Die Ausloberin behält sich vor, weitere Leistungsphasen und soweit notwendig besondere Leistungen zu beauftragen.
2017/S 150-310978
E-Mail: MTJrX2dqPmBlcWssYmM=
Andere: Gesellschaft für den Staatsbedienstetenwohnungsbau in Bayern
Realisierungswettbewerb für Wohngebäude in München Freiham WA 16 und WA 18.
Es wird ein einphasiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb für Objektplanung Gebäude und Freianlagen gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren gem. § 3 Abs. 3 RPW durchgeführt.
Nach Abschluss des Auswahlverfahrens benennen die zum Wettbewerb zugelassenen Architekten einen Landschaftsarchitekten für die Bearbeitung des Wettbewerbs.
Kriterien für die Auswahl gem. § 71 VgV sind dabei:
a) Gestalterische und funktionale Qualität der Referenzprojekte (Gewichtung 3-fach)
b) Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Komplexität (Gewichtung 3-fach) (z. B. vergleichbarer Umfang, Lärmschutz, öffentlicher Auftraggeber, integrierte Nichtwohnnutzung, etc.)
Die Erfüllung der Kriterien wird auf Basis von Referenzprojekten bewertet. Die Referenzen sollen in ihrer Gesamtschau eine Beurteilung der fachlichen Eignung für das Erbringen der ausgeschriebenen Leistung ermöglichen.
Die Bewerber/-innen werden gebeten, für die Präsentation bis zu 4 Referenzprojekte vergleichbarer Größe und Komplexität anzugeben und auf insgesamt max. 2 DIN A3 Seiten, querformat, in Text und Bild darzustellen. Die Referenzen sollen fertig gestellt oder im Bau befindliche Projekte (Baubeginn in den Jahren 2008 bis heute) sein und die Gestaltqualität und Erfahrung im Hinblick auf die Auswahlkriterien erkennbar machen. Bei einem der Referenzprojekte darf es sich um einen Wettbewerbsbeitrag oder ähnliches handeln, dieses Projekt muss nicht realisiert sein oder sich in der Realisierung befinden.
Maßgeblich für die Beurteilung ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern die Qualität.
Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei Anderen liegt (z. B. Bearbeitung als Mitarbeiter/-in im Büro eines Anderen), sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung des Bewerbers nachvollziehbar anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat; für jedes Mitglied ist mindestens ein Referenzobjekt anzugeben. Berufsanfänger/-innen und kleine Bürostrukturen werden darüber hinaus auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Für den Wettbewerb werden 8 – 10 geeignete Teilnehmer/-innen (Architekturbüros) aus den eingegangenen Bewerbungen unter Hinzuziehung eines Beratungsgremiums, bestehend aus unabhängigen Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern der Ausloberin sowie der Landeshauptstadt München, ausgewählt. Die Prüfung erfolgt unter Anwendung eines Punktesystems.
— 5 Punkte: sehr gute Qualität/Erfahrung;
— 4 Punkte: gute Qualität/Erfahrung;
— 3 Punkte: befriedigende Qualität/Erfahrung;
— 2 Punkte: ausreichende Qualität/Erfahrung;
Die Gesamtbewertung errechnet sich aus der Multiplikation der erreichten Punkte mit der oben genannten Gewichtung. Soweit nach den benannten Kriterien keine nachvollziehbare Auswahl
getroffen werden kann, wird unter den in gleicher Weise geeigneten Bewerbern/-innen eine Auswahl durch Los getroffen. In gleicher Weise werden Nachrücker in angemessener Zahl bestimmt.
Ausführliche Informationen zur Teilnahmeberechtigung können den mit der Bekanntmachung zur Verfügung gestellten ergänzenden Teilnahmeunterlagen entnommen werden.
Beruf angeben: Architekt(-in); Landschaftsarchitekt(-in) (nicht eigenständig teilnahmeberechtigt).
Die Beurteilungskriterien des Wettbewerbs werden den ausgewählten Teilnehmern/-innen in der Wettbewerbsauslobung mitgeteilt. Die Reihenfolge der dann benannten Kriterien stellt keine Gewichtung dar.
Die Umsatzsteuer wird zusätzlich vergütet. Die Gesamtsumme der Preise und Aufwandsentschädigungen beträgt mindestens 163 000 EUR.
Das Preisgericht ist berechtigt, die Preissumme durch einstimmigen Beschluss umzuverteilen oder Preisgruppen zu bilden.
Ein Teil der Wettbewerbssumme wird als Aufwandsentschädigung an die Teilnehmer vergeben.
Helmut Gropper, Geschäftsführung der Stadibau GmbH
weitere Fach- und Sachpreisrichter
a) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Teilnahmeantrag; es ist der zur Verfügung gestellte Vordruck zu verwenden (Formblatt erhältlich bei der unter A. III) angegebenen Kontaktstelle); Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Teilnahmeantrag einzureichen; für Mitglieder, bei denen es sich um Landschaftsarchitekten handelt, jedoch ohne die Anlage D (Referenzen)
b) Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (siehe auch III.2) der Bekanntmachung)
c) Eigenerklärung, in der sich der/die Bewerber dazu verpflichtet/-en im Auftragsfall eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens abzuschließen. Die Deckungssummen müssen für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres 3-fach maximiert sein.
Haftung von Bewerbergemeinschaften: Im Falle einer Bewerbergemeinschaft muss im Auftragsfall die Berufshaftpflichtversicherung auf eine mögliche Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen werden.
d) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §123 und §124 GWB (siehe Bewerbungsformular Vordruck B)
e) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §4(2) RPW (siehe Bewerbungsformular)
f) Referenzangaben (siehe Bewerbungsformular) mit Erläuterung gemäß Vordruck C
g) Bilddarstellungen zu den aufgeführten Referenzprojekten auf insgesamt maximal 2 Seiten DIN A 3 (Querformat), jeweils ausgedruckt und als pdf-Datei auf CD-ROM
Zum Nachweis der Eignung erforderliche Unterlagen (Nur durch die Preisträger auf Verlangen nach Abschluss des Wettbewerbs einzureichen):
— Nachweis der technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
a) Bürogröße mind. 5 Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber) mit abgeschlossener baufachlicher Hochschulausbildung (Architekten, Dipl.Ing., MSc.,BSc, B.Eng.)
— Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung über eine Mindestsumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mind. das Dreifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Kopie der Police oder Erklärung eines Versicherungsunternehmens, das im Auftragsfall die geforderten Leistungen zusichert.
Die Ausloberin behält sich vor, die Angaben der ausgewählten bzw. ausgelosten Bewerber/-innen zu überprüfen. Bei fehlenden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. In diesem Fall werden Nachrücker zur Teilnahme zugelassen.
Ausschreibung veröffentlicht 08.08.2017
Wettbewerbs-ID 3-274331
Seitenaufrufe 4352

References: §34
 §39
 § 42
 § 3
 § 71
 §123
 §124
 §4