Source: https://issuu.com/beteiligungsreport/docs/br-4-2013
Timestamp: 2017-09-21 13:14:44+00:00

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BeteiligungsReport 4-2013 by epk media GmbH & Co. KG - issuu
11. Jahrgang, Ausgabe: Quartal
Seit 50 BeteiligungsReport Ausgaben Ihr treuer Marktbegleiter!
beteiligungs l p r e i s 2 0 1 3
Sonderteil ab Seite 42
STRUKTURIERTE SACHWERTANLAGEN
MASSENMEDIEN GEGEN GESCHLOSSENE FONDS
CLEANTECH INVESTMENTS EN VOGUE?
Herausgeber: edmund pelikan Verlag:
epk media gmbH & Co. Kg altstadt 296, 84028 landshut tel.: +49 (0)871 43 06 33–0 Fax: +49 (0)871 43 06 33–11
Redaktion: edmund pelikan (ep) verantwortlich, evi Hoffmann (eh), anita Forster (af) Autoren dieser Ausgabe: andré eberhard, swen neumann, Wolfgang laufer, Kathrin lückenga Grafik, Layout: simon adlkirchner Erscheinungsweise: vierteljährlich Verbreitung: auflage siehe seite 51
Foto-Quellen: www.shutterstock.com, www.pixelio.de, autoren Preis der Druckausgabe preis pro ausgabe euR 8,90 Druck: Kössinger ag, schierling
Massenmedien nehmen geschlossene Fonds wieder aufs Korn
Überblick aktueller Produkte
Anzeigenvertrieb: anzeigenabteilung der epk media gmbH & Co. Kg tel.: +49 (0)871 43 06 33–0 Fax: +49 (0)871 43 06 33–11 e-Mail: sekretariat@epk24.de Nachdruck und Veröffentlichung nur mit Genehmigung des Herausgebers erlaubt.
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B e t e i l i gun gsRepoRt
Wann bekommt die sachwertwelt neue produkte? (inklusive produktliste)
SACHWERTFONDS 20
Bei gutem Winde investieren
liegt die Zukunft in Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVg)?
spezialist für soziale investitionen
STRUKTURIERTE SACHWERTANLAGEN 28
neue produkte nach neuen Regeln
drei Mal erste Wahl
sind Cleantech investments en vogue?
Qua gabe:
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FAKTENM AGAZIN FÜR SACHWER TANLAGE N
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FAKTENMAGAZIN FÜR SACHWERTANLAGEN
beteiligungs l report+
Veröffentlichung der argetra gmbH, Ratingen
Zwangsversteigerungen weiter auf hohem niveau
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Inhalt Seite 1 Zwangsversteigerungen weiter auf hohem Niveau Seite 3 Stimmen zur Regulierung Auszüge aus dem aktuellen BeteiligungsKompass
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Deutscher BeteiligungsPreis 2013
in der ausgabe 04-2013 lesen sie:
seite STRUKTURIERTE SACHWERTANLAGEN 36
solit schreibt mit drittem gold & silber-Fonds 120 Mio. euro schwere erfolgsgeschichte in edelmetallen fort
MARKT I STEUER UND RECHT 38
Kurzmeldungen Markt, steuer und Recht
Rückblick: Roadshow Kompetenz5
ihr zukunftssicherer geschäftsauftritt
Was wollen Finanzdienstleister wirklich? in der Veranstaltung Kompetenz hoch 5 wurden die rund 300 teilnehmenden Finanzdienstleister und Banker gefragt, was ihnen zukünftig wichtig ist bei produkten und emissionshäusern. Crowdfunding als Investmentalternative Über Crowdfunding werden nicht nur junge Firmen oder Filme finanziert, sondern mittlerweile auch die Refinanzierung von immobilien, solaranlagen und ganz neu: prozesskosten! Quo vadis Immobilien in Deutschland die deutsche Bundesbank warnt vor zu hohen immobilienpreisen! und wo investieren die deutschen außer in immobilien noch? die sparkassenstudie bringt es an den tag. ein psychogramm des deutschen anlageverhaltens.
B e t e i l i g u n g s R e p o Rt
Editorial von Herausgeber Edmund Pelikan
In der letzte Ausgabe des BeteiligungsReports hatte ich ein neues Substantiv in meinem Wortschatz vorgestellt, und das hieß Pseudologie: der krankhafte Drang, Lügen zu erzählen.
In der aktuellen Medienberichterstattung ist das Wort personifiziert worden mit dem Bischof von Limburg. Was ist das Eigenartige dabei? Bereits 2010 berichtete der Spiegel in einer Ausgabe über so manche Besonderheiten im Lebensstil des Bischofs und anderer Kirchenfürsten. Aber wo blieb da die Medienkampagne? Und 2013 war plötzlich vier Wochen dieser Bischof auf allen Titelblättern zu sehen. Und noch überraschender: Nach dem Termin beim Papst am Montag, den 21. Oktober 2013, ist Tebartz van Elst plötzlich dem Abhörskandal um das Handy der Kanzlerin gewichen und nur noch kleine Meldungen wert. Da stellt sich die Frage, wie die Medien funktionieren. Aber es war immer so: Baumsterben, BSE, Hühnergrippe, Finanzkrise, Klimawandel. Die Deutschen lieben den Alarmismus. Wie pseudologisch nun die übereilte Transparenzoffensive der katholischen Bistümer zu sehen ist, muss die kommende öffentliche Überprüfung zeigen. Ebenso ergeht es nun den Sachwertfonds: Sicher ist, dass vieles nicht so gelaufen ist, wie die Produktanbieter versprochen hatten. Schiffsfonds stehen trotz Erfolgen in früherer Zeit nicht selten vor einem Scherbenhaufen. Zahlreiche Medienfonds kämpfen noch heute um die Anerkennung der steuerlichen Modelle. Ostimmobilienfonds oder Prestigeprojekte wie Heiligen Damm bereiten Anlegern schlaflose Nächte.
B e t e i l i gun gsRepo rt
Und dennoch sind Sachwertanlagen ein wichtiger Bestandteil in einem Vermögensportfolio. Die Bundesbank hat gerade vor überzogenen Preisen bei Immobilien in verschiedenen Großstädten gewarnt. Ist aber deshalb der Immobilienmarkt schlecht? Nein, und dieselbe differenzierte Betrachtung haben Sachwertfonds verdient. Ein genauer Blick auf Emissionshaus, handelnde Personen und Produkt ist natürlich geboten, aber es gibt viele positive Beispiele, wie der Deutsche BeteiligungsPreis zeigt. Bedauerlich ist, dass gerade wieder Medien wie Wirtschaftswoche und Finanztest pauschalierte Branchenschelte begonnen haben, die meines Erachtens in dieser Härte nicht gerechtfertigt sind. Das sagt natürlich jemand, der allein schon durch die Fokussierung der Publikationen der Branche nahesteht. Sicher ist aber auch, dass manche Vorwürfe gerechtfertigt sind. Exemplarisch ist hier die Ansiedelung der Prospekthaftung beim Fonds und nicht beim Emittenten genannt. Aber dass von 57 geschlossene Ökofonds nur 10 in die Detailprüfung kommen und davon nur zwei mit ausreichend und der Rest mit mangelhaft abschneidet, zeigt nur, dass die falschen Parameter verwendet wurden. Hier wird nur die viel zitierte „German Angst“ angeheizt. Das schafft sicherlich Auflage, aber keine Lösung für die Anleger.
Und deshalb kommen weder Finanzberater noch Anleger um eine intensive Auseinandersetzung und eine eigene Meinungsbildung herum. Das zeigt sogar die Verleihung des diesjährigen Wirtschaftsnobelpreises. Shiller und Fama entwickelten von verschiedenen Ansätzen her kommend gar unterschiedliche Theorien zur Vorhersagbarkeit der Aktienmärkte. Und sie kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Lügt deshalb der eine und der andere sagt die Wahrheit? Meines Erachtens ist dem nicht so. Richtig ist vielmehr, dass es in der Wirtschaft eine einfache Wahrheit nicht gibt. Es wird auch medial um geschlossene Fonds wieder ruhiger werden, und die neue Sachwertwelt wird langsam unter den neuen Rahmenbedingungen entstehen. Jedoch wird es mit derartigem Gegenwind nicht leichter werden, dass der Schritt in die neue Welt gelingt. Wir werden aber, wenn unsere Leser das wollen, auch nach dieser 50ten Jubiläumsausgabe die Welt der Sachwertanlage begleiten. Auf die nächsten 50 Ausgaben des BeteiligungsReports freut sich mit Ihnen
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Kurzmeldungen – Allgemein giequellen bleiben. Grund dafür sind fallende Kosten für die etablierte Technologie. Zudem sichern aufstrebende Märkte und zukünftig zu bauende Windkraftanlagen die wirtschaftliche Zukunft der Technik.
Finanzierungsmarkt erholt sich Der Deutsche ImmobilienfinanzierungsIndex (DIFI), der vierteljährlich in Kooperation von Jones Lang LaSalle (JLL) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben und veröffentlicht wird, kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Markt für Finanzierungen der Immobiliensegmente Büro, Einzelhandel, Logistik und Wohnen deutlich erholt. Die Verbesserung der Finanzierungsbedingungen im dritten Quartal 2013 schlägt sich statistisch in einer Steigerung um 16,5 Punkte gegenüber dem DIFI des Vorquartals nieder. Der DIFI liegt nun bei plus 24,8 Punkten und somit deutlich im positiven Bereich. Dabei handelt es sich um den höchsten Stand seit der ersten Umfrage im Jahr 2011. In allen vier Immobiliensegmenten des DIFI konnten Steigerungen verzeichnet werden.
Solar überholt Wind 2013 könnten zum ersten Mal weltweit mehr Solar-Panels ans Stromnetz gehen als Windturbinen. Grund dafür ist der schrumpfende Windenergiemarkt in China und den USA. Wie aus einem Bloomberg-Bericht bit.ly/16KZDdr hervorgeht, sollen allein durch neu gebaute Photovoltaik-Anlagen 36,7 Gigawatt eingespeist werden. Neu installierte On- und Off-Shore-Windkraftanlagen sollen nur für 33,8 Gigawatt aufkommen. Bis Jahresende sollen Neuinstallationen von Windkraftanlagen um 25 Prozent zurückgehen. Das wäre das niedrigste Niveau seit 2008. Trotzdem wird Windkraft eine wichtige Triebfeder der erneuerbaren Ener-
In Deutschland hat die Trendwende in der Energiepolitik schon 2012 Einzug gehalten. Im Juni 2012 senkte Bundesumweltminister Peter Altmaier mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eeg-aktuell.de alle Vergütungsklassen für das Einspeisen von Solarstrom durch private Anlagen um 15 Prozent ab. 2011 und 2012 explodierten daher die Neuinstallationen von Photovoltaik-Anlagen. Die produzierte Energie durch Solaranlagen überholte Windenergie also schon vor einem Jahr.
Auch bei den Energiefonds ist keine Besserung in Sicht. Innerhalb der ersten sieben Monate des Jahres 2013 kam es zu einem Rückgang des Emissionsvolumens von über 75 Prozent. In Deutschland und Europa sinkende garantierte Einspeisevergütungen und bestehende Unsicherheit im Hinblick auf die Zukunft der Förderprogramme dürften zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Eine Belebung im Bereich der Flugzeugfonds führte zwar zu einem Anstieg des Emissionsvolumens um rund 50 Prozent, doch ist das Segment mit im ersten Halbjahr emittierten 97 Millionen Euro zu klein, um auf dem Gesamtmarkt geschlossene Fonds zu einer Trendwende führen zu können. Neue Schiffsbeteiligungen gibt es am Markt weiterhin kaum, die anhaltende Krise bestehender Schiffsgesellschaften und fehlende Finanzierungen durch Banken machen die Neuauflage von Fonds hier momentan nahezu unmöglich.
Platzierungsrückgang erwartet Die Scope-Analysten erwarten auf Basis aktueller Marktzahlen und unter Berücksichtigung der in Emission befindlichen Fonds einen Rückgang des platzierten Eigenkapitals im Jahr 2013 um etwa 30 bis 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In diesem Jahr wird die Emissionstätigkeit vor allem durch die Anpassung an das neue regulatorische Umfeld gehemmt. Darüber hinaus gibt es jedoch auch segmentspezifische Gründe für das geringe Emissions- und Platzierungsvolumen. Im derzeit umsatzstärksten Segment der Branche – den Immobilienfonds – kam es im ersten Halbjahr 2013 zu einem Rückgang des Emissionsvolumens. Insgesamt nur drei großvolumige Fonds dominierten das Angebot.
So erwartet Scope bis zum Jahresende 2013 einen nochmaligen Rückgang des Zeichnungsvolumens und auch der Zahl neu angebotener Fonds. Anbieter sind aktuell weiterhin damit belastet, die Anforderungen des Kapitalanlagegesetzbuches umzusetzen. Da zudem noch keine Erfahrung im Hinblick auf die Handhabung der Vorgaben des KAGB durch die BaFin besteht und Rechtsnormen selbst noch auslegungsbedürftig und lückenhaft sind, stellt der Übergang alle Beteiligten vor Herausforderungen. Sind diese jedoch überwunden, bieten Sachwertanlagen geschlossener Fonds nach Ansicht von Scope auch weiterhin Chancen.
§ 34f GewO: KAGB verändert alle drei Erlaubnisbereiche für Vermittler Für viele unbemerkt hat das Kapitalanla-
B e t e i l i g u n g s R e p ort
gegesetzbuch (KAGB) mit seinem Inkrafttreten am 22.07.2013 alle drei Erlaubnisbereiche für die Finanzanlagenvermittlung verändert. Diese Änderungen können direkte Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit aller Berater/Vermittler von Finanzanlagen und damit auch Erlaubnisinhaber nach § 34f GewO haben. Alle Berater und Vermittler von Finanzanlagen und Inhaber von 34f-Erlaubnissen sind nun aufgefordert zu überprüfen, ob ihr 34f-Erlaubnisumfang noch ihrem Geschäftsmodell entspricht. So können seit dem 22.07.2013 nämlich auch geschlossene Investmentvermögen in KG-Form zum Erlaubnisbereich 3 („Vermögensanlagen“) zählen, wenn das Unternehmen operativ tätig ist und zum Beispiel einen Windpark im Rahmen eines laufenden Geschäftsbetriebs selbst betreibt. Werden solche geschlossenen Investmentvermögen vertrieben, ohne die Erlaubnis für „Vermögensanlagen“ zu haben, dann liegt eine bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit vor und noch viel schlimmer: die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung umfasst diesen Bereich nicht. Es kann also zu Existenz bedrohenden Rechtsstreitigkeiten kommen. Hintergrund: Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) hat unter anderem die Anforderungen der AIFM-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Es bringt nicht nur sehr weitreichende Veränderungen für Initiatoren/Emissionshäuser mit. Es führt auch zu deutlichen Veränderungen bei der Klassifizierung von geschlossenem Investmentvermögen (ehemals geschlossenen Fonds), veränderter Veräußerbarkeit offener Immobilienfonds und Neuformulierung der drei Erlaubnisbereiche gem. § 34 f GewO.
Gehandeltes Nominalkapital im Zweitmarkt für geschlossenen Fonds steigt In den ersten neun Monaten des Jahres kam es zu mehr als 3.500 Handelsabschlüssen mit einem Nominalkapital von rund 146,6 Millionen Euro. Im Vergleich
Registrierungen im Finanzanlagenvermittlerregister Stand: 26.09.2013 Finanzanlagenvermittler gem. § 34f GewO
Erlaubnis zur Vermittlung von1 Offene Investmentvermögen (§ 34f Abs. 1 Nr. 1 GewO)
Geschlossene Investmentvermögen (§ 34f Abs. 1 Nr. 2 GewO)
Vermögensanlagen (§ 34f Abs. 1 Nr. 3 GewO)
Mehrfachzählungen möglich (Gewerbetreibender hat Erlaubnis für mehrere Kategorien) Quelle: DIHK, Stand: 26.09.2013
zum Vorjahreszeitraum hat sich die Anzahl der getätigten Handelsabschlüsse damit um rund 6 Prozent erhöht; die Summe des gehandelten Nominalkapitals stieg sogar um 12 Prozent. Der durchschnittliche Handelskurs der Monate Januar bis September liegt bei 45,6 Prozent. Im Zuge der gesetzlichen Regulierung zeichnet sich ein Vakuum in der Verfügbarkeit von Investitionsmöglichkeiten in Sachwerte ab. Nur noch wenige Emissionshäuser bieten neue geschlossene Fonds an. „Der Zweitmarkt wird hier eine Alternative für all diejenigen bieten, die dennoch in nachweislich ertragreiche Sachwerte investieren wollen“, erläutert Jan-Peter Schmidt, Vorstand der Deutschen Zweitmarkt AG.
den wieder Netzwerken und Business an allen drei Tagen im Mittelpunkt. Von den Teilnehmern entfallen 18.600 auf Fachbesucher (2012: 18.911) und 17.400 auf die Repräsentanten der ausstellenden Unternehmen (2012: 17.238). Die Top Ten unter den insgesamt 65 Besucherländern sind neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Großbritannien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Frankreich, Russland, Polen, Tschechische Republik, USA und Luxemburg. Die nächste EXPO REAL findet vom 6. bis 8. Oktober 2014 in München statt.
Biokraftstoffe sind besser als ihr Ruf EXPO REAL 2013 mit positivem Ausblick für den Markt Der starke zentraleuropäische und vor allem der deutsche Immobilienmarkt haben für gute Stimmung gesorgt, auch wenn sich die Entwicklung auf den europäischen Immobilienmärkten unterschiedlich darstellt. Für die 36.000 Teilnehmer der EXPO REAL, 16. Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, stan-
Biokraftstoffe haben sich in der öffentlichen Debatte ungerechtfertigter Kritikpunkte zu erwehren. Das geht aus dem neuen Hintergrundpapier „Kritik an Biokraftstoff im Faktencheck“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor, das in der Reihe Renews Kompakt erschienen ist. Das Tauziehen um die Biokraftstoffziele der EU ist von Anfeindungen gegenüber
der Energie vom Acker begleitet. Dabei hat sich unter anderem ein Vorwurf, wonach die EU-Staaten 2011 rund zehn Milliarden Euro für die Förderung von Biokraftstoffen ausgegeben hätten, als nicht haltbar erwiesen. Wie das Renews Kompakt klarstellt, ist in Deutschland die Förderung von Biokraftstoffen in Form von Steuerbegünstigungen mit Umstieg auf das Biokraftstoffquotengesetz 2007 massiv zurückgegangen und läuft bis 2015 fast vollständig aus.
SOLIT Grund & Boden Kanada tätigt erste Investition in Nova Scotia – Erfolgsgeschichte wird weiter fortgeschrieben Wie uns das Emissionshaus SOLIT Kapital mitteilt, hat die SOLIT Grund & Boden Kanada GmbH & Co. KG in diesen Tagen über ihre kanadische Zielgesellschaft eine erste Investition in der Atlantikprovinz Nova Scotia getätigt. Es handelt sich hierbei um ein insgesamt 88 ha großes hochattraktives Freizeitareal an einem westlichen Nebenarm des Bras d‘Or-Binnenmeeres. Da das Gesamtareal einen Erschließungsgrad von 80 Prozent besitzt, geht SOLIT von einer raschen Verwertungsmöglichkeit der
insgesamt neun Einzelgrundstücke aus. Durch verbriefte Wegerechte besitzen auch ‚Käufer in der zweiter Reihe‘ Uferzugang. Für das gesamte Areal existiert ein Wood Report, der den Baumbestand noch auf Grundlage des niedrigen Preisniveaus von 2003 bewertet. „Mit dem Ankauf attraktiver Seeufergrundstücke auf der Cape Breton-Insel schreiben wir die Erfolgsgeschichte unseres Kanada-Fonds weiter fort“, freut sich SOLIT-Geschäftsführer Robert Vitye. Weitere Informationen auf www.solit-kapital.de/kanada-fonds
Europäische Büro-Immobilienuhr Q3 2013 78 Prozent wünschen nachhaltige Geldanlage 81 Prozent der 18- bis 34-Jährigen in Deutschland interessieren sich für Geldfragen. Jedoch anders als die Generationen vor ihnen. So wollen beispielsweise 78 Prozent wissen, wo ihr gespartes Geld angelegt und für welche Projekte es eingesetzt wird. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Cofinpro. 1.000 Bundesbürger wurden befragt. Experten haben errechnet, dass heute Jugendliche im Alter von zwanzig Jahren im Schnitt mehr als zwei Jahre ihres Lebens im Internet verbracht haben. So wie sie dort kommunizieren, nähern sie sich auch dem Thema Geld: vernetzt, transparent und in ständigem Austausch auf unterschiedlichsten Kanälen. Das traditionelle Kreditinstitut spielt dabei immer weniger eine Rolle: 41 Prozent verzichten darauf, sich bei ihrer Bank über Geldfragen zu informieren.
Tagaktuelle Meldungen rund um das Thema Sachwertanlagen finden Sie unter www.beteiligungsreport.de
Amsterdam, Helsinki Köln Kopenhagen, Oslo, Stockholm, Stuttgart
Berlin, Hamburg, Moskau Düsseldorf, München, St. Petersburg Frankfurt
Verlangsamtes Mietpreiswachstum
Beschleunigter Mietpreisrückgang
Mailand, Paris CBD
London West End London City, Luxemburg
Beschleunigtes Mietpreiswachstum
Verlangsamter Mietpreisrückgang
Dublin Edinburgh, Manchester
Athen, Rom
Bukarest, Brüssel, Kiew, Lyon
Barcelona, Budapest, Madrid, Prag
Die Uhr zeigt, wo sich die Büromärkte nach Einschätzung von Jones Lang LaSalle innerhalb ihrer Mietpreis-Kreisläufe Ende September 2013 befinden. Der lokale Markt kann sich in der Uhr in verschiedene Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Die Uhr ist eine Methode zum Vergleich der Positionen der Märkte in ihrem Kreislauf. Die Positionen sind nicht zwingend repräsentativ für den Investment- und Projektentwicklungsmarkt. Die Positionen der Märkte beziehen sich auf die Spitzenmieten. Quelle: Jones Lang LaSalle IP, Büroimmobilienuhr Q3 2013, Oktober 2013
Essay von Edmund Pelikan
Kürzlich wurde einem 75-Jährigen ein Beatmungsgerät für Schlafapnoe verschrieben. Der HNO-Arzt betrieb neben der Praxis sein eigenes Schlaflabor, und das ist immer gut gefüllt. Dass anscheinend System hinter dieser Verschreibungspraxis ist, zeigte sich nur wenige Wochen später. Die Frau des oben genannten Patienten erhielt auch zwei Nächte im Schlaflabor verschrieben und – welch Überraschung - dasselbe Gerät wie ihr Mann. Keine Regulierung und keine Medienberichte decken solche „Machenschaften“ auf. Wenn die Senioren einen geschlossenen Fonds gezeichnet hätten, wäre es am nächsten Tag in der Zeitung gestanden.
Bereits 2011 und zu Hochzeiten der Finanzkrise titelte die Wirtschaftswoche (WiWo): Geschlossene Fonds – die schlechteste Anlage der Welt. Kommentare des Katastrophenberichts in der WiWo wiesen durchaus eine Bandbreite auf. Sie reichten von „Es ist aller ehrenwert, dass die Wirtschaftswoche endlich mal den Scheinwerfer auf diesen üblen Sumpf der geschlossenen Fonds richtet. (...)“ (11.04.2011 um 12.32 Uhr) bis hin zu „Man kann nicht generell alle geschlossenen Fonds verteufeln. Manchmal gibt es für den Anleger keine andere Möglichkeit als sich mit anderen Anlegern zusammen zu tun (z.B. Immobilien), da die Summen für einzelne zu groß und zu riskant sind (...)“ (11.04.2011 um 16.28 Uhr). Das zeigt zumindest, dass manche Leser der Wirtschaftswoche weit
Autor: Edmund Pelikan Herausgeber BeteiligungsReport Weitere Informationen bei: epk media GmbH & Co. KG Altstadt 296 84028 Landshut Tel:	+49 (0)871 43 06 33-0 Fax:	+49 (0)871 43 06 33-11 E-Mail: info@epk24.de www.epk24.de
differenzierter die Welt der Beteiligungen sehen als die Redaktion. Eine weitere Offensive war im Oktober 2012 mit großer medialer Begleitung und dem Vernehmen nach mit Zuarbeit von Stefan Loipfinger, als die Qualität von geschlossenen Fonds durch Finanztest zerrissen wurde. Chefredakteur Tenhagen ist in öffentlichen Podien ja dafür bekannt, zu Anlageprodukten außerhalb von Staatsanleihen, Festgeld und Riesterrenten eher ein ambivalentes Verhältnis zu haben. Legendär ist ja seine Empfehlung, dass eine gute Anlage in Zeiten der Finanzkrise der eigene Schrebergarten sei. Das ist die Ausgangslage der aktuellen Berichterstattung. Wenn man gerade in den aktuellen WiWo-Berichten blättert, ist auffällig, dass weiter das negative Szenario für geschlossene Fonds aufrechterhalten wird. Immobilien werden in einem Schwarz-Weiß-Bild in schlechter
Auflösung gezeigt. Das schafft Emotionen und wird gerne bei den zahlreichen Renovierungssendungen im Fernsehen verwendet, um den Vorher-Nachher-Vergleich noch deutlicher ausfallen zu lassen. Hat das aber eine seriöse Finanzzeitung nötig? Richtig ist, dass mutmaßlich mit Fällen wie S&K und Wölbern natürlich Anleger nach heutigem Stand der Dinge Geld verloren haben. Und das ist absolut nicht hinnehmbar. Jeder verlorene Euro ist zu viel. Aber stellen die gleichen Medien die Politik für den Schuldenschnitt in Griechenland oder die Verluste durch die Zypernrettung gleich als Verbrecher dar? Fachlich gesehen ist schwer zu verstehen, warum ein Schaubild „Im Netz der Geldsammler“ (WiWo 21.10.2013, S.95) die Beteiligungswelt vor der Regulierung vom 22.07.2013 und der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches darstellt. Weder die neu eingeführten Verwahrstellen und Depotbanken noch die neue Zulassung
der Finanzdienstleister über 34 f mit einer obligatorischen Haftpflichtversicherung kommen zur Sprache. Wenn man die Überschrift einer Grafik „Anlegergelder einbetoniert“ (WiWo 21.10.2013, S.92) liest, darf – nein muss – man hinterfragen, warum das nur für geschlossene Immobilienfonds und nicht für offene Immobilienfonds oder gar direkt gekaufte Immobilien gelten soll. Viele Kunden haben Probleme mit ihrem Telefonanbieter! Provokativ kann man fragen: Soll man deshalb nicht mehr telefonieren? Die richtige Antwort ist: Man muss sich intensiv mit der Sache auseinandersetzen, bevor man Verträge unterschreibt und danach eng den Vorgang begleiten. Insofern macht es der betroffene und im WiWo-Bericht zitierte Mathematiker Christoph Schmidt exakt richtig. Aber deshalb den Markt als Ganzes und vor allem nach der nun durchgeführten
Regulierung zu verdammen? Nein, denn die derzeitige Alternative sind Niedrigzinsen gemischt mit Inflationsgefahr oder Aktieninvestments auf hohem Niveau. Das Volksprodukt Bausparen, das als Solidarprodukt angelegt ist, vernichtet bereits vor Inflation Geld bei einer Abschlussgebühr von einem Prozent, verbunden mit einem Guthabenzins von 0,25 Prozent. Aber widmen wir uns jetzt dem aktuellen Bericht von Finanztest zu geschlossenen Ökofonds (Zeitung Finanztest 11-2013, S. 34 ff). Aus Kreisen der Anbieter war zu hören, dass die Redaktion nachhaltig ignorierte, wenn ein Fonds bereits ausplatziert und gar nicht mehr zur Verfügung stand oder er nach dem 22.07.2013 gar nicht mehr angeboten wurde. Trotzdem wurden teilweise Fonds als derzeit in Platzierung geführt. Zum anderen wurden Öko-Anleihen in der Einleitung des Berichts gleichgesetzt mit geschlossenen Ökofonds.
Wie bereits in dem Bericht über geschlossene Immobilienfonds aufgezeigt, sind die meisten Knock-out-Kriterien nicht nachvollziehbar. So hat gerade das Gesetzgebungsverfahren innerhalb der Regulierung Blindpools aufgewertet. Bei Finanztest scheiden diese Produkte von vorneherein aus. Aber nicht der Blindpool ist das Problem, sondern das Verfahren danach und die Qualität des Managements, das die Produkte auswählt. Jedes Zertifikat ist quasi ein Blindpool, da der Emittent nur die Wette auf ein bestimmtes Produkt wie Gold oder Aktieninvestition beschreibt, jedoch das Geld dann nicht in dieses Produkt investieren muss. Natürlich stimmen Aussagen im Finanztestbericht wie „Doch schiefgehen kann bei Fondslaufzeiten von acht bis 20 Jahren ziemlich viel.“ Aber das sind Binsenwahrheiten. Ebenfalls richtig ist der Hinweis auf die Prospektverantwortung. Sie muss
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beim Emittenten liegen und nicht bei der Fondsgesellschaft. Das ist ähnlich wie bei der Patronatserklärung der Bundeskanzlerin „Die Spareinlagen sind sicher.“ Hier gibt auch der Steuerzahler sich selbst die Garantie, die aus heutiger Sicht nicht realisierbar wäre, sondern nur der Psyche der Anleger dient. Als Unternehmen wäre man für solche Falschaussagen haftbar.
war – emittiert worden sind. Es waren neun von zehn Fonds, die mehr als 60 Prozent Kreditquote hatten. Weil aber Finanztest die 60 Prozent als Dogma vertritt, sind dann diese neun Fonds in der Kategorie Prognoserisiko alle mit „mangelhaft“ bewertet worden. Da schießt sich aber einer den Strick durch die Brust, so dass das Messer hinten rausspitzt.
Einer besonderen Logik folgt auch die Analyse beim Thema Kredit. Zum einen stellen die Autoren die maximale Grenze von 60 Prozent Fremdmitteln als wünschenswert auf, mit Hinweis auf das neuen KAGB. Experten sind sich jedoch noch nicht einig, ob der Gesetzgeber diese 60 Prozent überhaupt wirklich meint. Zum anderen haben die Analysten von Finanztest aber auch Fonds in die Detailprüfung genommen, die über der Fremdmittelgrenze lagen, da diese ja vor dem 22. Juli – dem Zeitpunkt, ab dem das KAGB gültig
Komplett ad absurdum wird die Analyse mit folgendem Satz geführt: „Ausgeschlossen ist es deshalb nicht, dass ein Fonds wie der CFB-Fonds 180-Solar Deutschlandportfolio V (...) Anlegern am Ende die prognostizierte Rendite von 6,3 Prozent beschert.“ Aber vorsichtshalber hat Finanztest den Fonds mit einem Qualitätsurteil „ausreichend“ beurteilt und damit zum bestbewerteten Fonds. Nur der LHI Solar Deutschland VII bekam ebenfalls dieses Testurteil. Alle anderen Fonds in der Detailprüfung wurden mit Test-
urteil „mangelhaft“ bewertet. Dass ein Anbieter formulierte, dass er sich beim Lesen des Artikel ob der fachlichen Kompetenz fremd geschämt hat, kann man bei solchen Passagen fast nachvollziehen. Dennoch sollten nicht nur Fachleute aus der Branche solche Artikel aufmerksam lesen. Jeder Leser sollte sich nicht nur diese Medienberichte zu Gemüte führen, sondern zahlreiche andere und auch sich widersprechende. Denn nur so schärft man die kritische Distanz und den Blickwinkel, was sich hinter den Kulissen abspielt. Und daraus kann man dann eine mündige eigene Anlageentscheidung ableiten. Das I-Tüpfelchen aus der Eingangsgeschichte mit dem HNO-Arzt: Der Sohn des Mediziners ist Händler und Verkäufer der Beatmungsgeräte. Hier wird die Wertschöpfungskette abseits jeglicher Regulierung ausgeschöpft. ep (red.)
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Geht es Ihnen auch manchmal so? Ein Gesprächspartner argumentiert logisch, konsequent - vielleicht sogar vehement - und trotzdem können Sie seiner Meinung nicht folgen. So geschieht es gerade in der Abhöraffäre durch den amerikanischen Geheimdienst NSA, die ihren Höhepunkt in dem mutmaßlichen Hacken des Handys der Bundeskanzlerin fand.
In der FAZ war zu lesen, dass der republikanische Vorsitzende des ständigen Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, Mike Roger, gesagt habe, „Europa sollte dankbar für die Überwachung sein .... Denn die Überwachung mache auch Europa sicherer“. Und der ehemalige USBotschafter John Blumberg beteuerte bei Jauch am Sonntagabend, dass „HandysAnzapfen keine Demütigung Deutschlands sei!“ Wie die Deutschen panische Angst vor Inflation haben, glauben die Amerikaner mit voller Überzeugung, dass für die Verhinderung von Terroranschlägen die massive Einschränkung von persönlicher Freiheit gerechtfertigt ist. Ähnlich ist es bei der Zeitung Finanztest. Die Redaktion hat bei dem aktuellen Be-
richt ihrem Glauben Ausdruck gegeben, dass Leverage – also eine Teilkreditfinanzierung von Investitionsgütern – etwas Böses ist. Man kann dieser Meinung sein, muss aber nicht. Denn jeder, der eine direkte Immobilie derzeit zur Kapitalanlage mit einem fest kalkulierbaren Cashflow besitzt, weiß, dass eine Kreditfinanzierung im aktuellen Zinsumfeld betriebswirtschaftlich durchaus Sinn machen kann. Der zweite postulierte Glaubensgrundsatz von Finanztest: Ein Bürgerbeteiligungsmodell ist stets besser als das Konzept eines profitorientierten Anbieters. Der Wert eines professionellen Managements wird nicht gesehen. Erfahrungen aus nicht funktionierenden Wohnungseigentümerverwaltungen werden glatt negiert.
Ein Marktexperte schrieb mir kürzlich: Wie immer ist in Glaubensfragen eine sachliche Diskussion nicht möglich. Und recht hat er. Oder glauben Sie, lieber Leser, dass die NSA die Haltung von Ihnen und mir irgendwann versteht, dass wir uns ein bisschen Privatsphäre wünschen? Ich verstehe sowohl die NSA als auch die Redaktion von Finanztest, warum diese auf ihre jeweilige These kommen. Es gibt aber auch gute Gründe, anderer Meinung zu sein, ohne den Anspruch zu erheben, dass es der einzige Weg zur Lösung ist. Ich zumindest will weder den Alarmisten in Sachen Terror noch staatsgläubigen Finanzradikalen meinungsmäßig folgen. Vielleicht bin ich da zu liberal. Und auch das ist wieder eine Frage der subjektiven Einstellung.	ep (red.)
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Erste KVG genehmigt!
Wann bekommt die Sachwertwelt neue Produkte?
Nun ist es also soweit. Die Sachwertwelt ist im Zeitalter nach dem Regulierungsstart angekommen. Seit dem 22.Juli 2013 gilt das KAGB. Und das hat einiges geändert.
Produkte, die derzeit am Markt zu haben sind, fallen ausnahmslos unter die Übergangsregelung, hatten also den Investionsgegenstand vor dem Stichtag schon eingekauft. In Aufregung war die Branche, geraten, als im August ein Fonds eine Genehmigung nach altem Recht bekommen hatte. Die Erklärung war aber einfach - man hatte für einen Fonds nicht nach dem KAGB, sondern nach dem Vermögensanlagengesetz die Zulassung beantragt und auch erhalten. Andere neue Produkte nach den KAGB werden noch auf sich warten lassen. Denn vor dem Produkt kommt die Kapitalverwaltungsgesellschaft. Und davon gibt es Ende Oktober 2013 nur eine einzige zugelassene. Wie im Artikel auf Seite 22 beschrieben, ist die Pipeline zwar voll, aber noch nicht durch den Prozess der BaFin gelaufen. Und das kann noch zu ungeahnten Verzögerungen kommen. Denn auch die Zulassungsbehörden suchen noch streckenweise nach Orientierung. Wir dürfen davon ausgehen, dass erst im Laufe des ersten Halbjahres 2014 langsam der Strom neuer Fonds nach neuem Recht zunehmen wird. Die geschlossenen Investmentvermögen werden - so die Vorhersagen der Experten den Anleger rund 0,3 bis 1 Prozent der Rendite kosten. Man darf gespannt sein, wie es tatsächlich sein wird! ep (red.)
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Aktuelles Beteiligungsangebot: Fondsname: Paribus Rail Portfolio III (Paribus Rail Portfolio III GmbH & Co. KG) Initiator: Paribus Capital GmbH Investitionsgegenstand: Mittelbare Investition in Lokomotiven für den Personen- und Güterverkehr sowie Triebwagenzüge und Zugeinheiten inkl. Waggons für den Personenverkehr mit Fokus auf energieeffiziente Fahrzeuge für langfristig gute Vermietungschancen. Der Portfolioansatz zeichnet sich durch eine diversifizierte Fahrzeugflotte aus mindestens drei Fahrzeugklassen, die jeweils hinsichtlich der Merkmale Fahrzeug-, Nutzungs- und Verkehrsart sowie Antrieb und Leistung übereinstimmen, aus. Geplante Fondslaufzeit: bis 31.12.2025 Mindestanlagesumme: 10.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio
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Passagier-Flussschiff im 4-Sterne-Plus-Segment
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Tanker, Bulker und Containerschiffe
Containerschiffe und Bulker
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Eigenkapital: Rund 30 Millionen Euro zzgl. Agio (kann um bis zu 30 Millionen Euro auf bis zu rund 60 Millionen Euro erhöht werden) Prognostizierte Gesamtausschüttung: Rund 173,0 Prozent vor Steuern ohne Agio (Beispielhafter Gesamtmittelrückfluss für ein unverbindliches Beispielportfolio) Kontakt zum Initiator: Paribus Capital GmbH Palmaille 33 22767 Hamburg Tel:	+49 (0)40 88 88 00 6-88 Fax:	+49 (0)40 88 88 00 6-99 E-Mail: vertrieb@paribus.eu www.paribus-capital.de
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deutsche und europäische Ackerflächen und Agrarbetriebe
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Erdöl- und Erdgasbohrungen in den USA
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Windparks im windreichen Finnland
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UDI UmweltDirektInvest Beratungs GmbH
Aktuelles Beteiligungsangebot Fondsname: fairvesta Mercatus XI GmbH & Co. KG Initiator: fairvesta Geschäftsführungsgesellschaft mbH Investitionsgegenstand: fairvesta Mercatus XI investiert in eine Vielzahl von Immobilien unterschiedlichster Standorte und Nutzungsarten. Die fairvesta Unternehmensgruppe hat sich innerhalb des Immobilienmarktes auf einen Insider- und Nischenmarkt mit erhöhtem Ertragspotenzial spezialisiert. Dabei werden Sondersituationen des Marktes wie Bankverwertungen genutzt, um einen Immobilienerwerb zu besonders lukrativen Konditionen zu ermöglichen. Geplante Fondslaufzeit: Beteiligungsmodell ESTATE Short Cash: mind. 5 Jahre Beteiligungsmodell ESTATE Cash Flex: mind. 10 Jahre Mindestanlagesumme: 10.000 EUR zzgl. 5 Prozent Agio Eigenkapital: 100 Prozent Prognostizierte Gesamtausschüttung: 5 Jahre: 67,93 Prozent 10 Jahre: 304,13 Prozent
Kontakt zum Initiator: fairvesta International GmbH Konrad-Adenauer-Straße 15 72072 Tübingen Tel:	+49 (0)7071 36 65-100 Fax:	+49 (0)7071 36 65-77 E-Mail: info@fairvesta.de www.fairvesta.de
investition in Deutsche Wohnimmobilien Zbi Zentral boDen immobilien Gmbh & co. achte Professional immobilien holDinG KG
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KiriFonds III - ab Herbst 2013
Investitionen in den Bereichen Energie und Umwelt
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Erwerb von Gold, Silber und Platin in Barrenform
Flugzeuge Die inhaltliche richtigkeit der angaben im verkaufsprospekt ist nicht Gegenstand der Prüfung des verkaufsprospektes durch die bundesanstalt für finanzdienstleistungsaufsicht.
Aktuelles Beteiligungsangebot: Fondsname: ZBI Professional 8
Initiator: ZBI Fondsmanagement GmbH Investitionsgegenstand: Investorenbestimmte Investment KG, bei der die Anleger über hohe Mitbestimmungs- und Gewinnbeteiligungsrechte verfügen. Investiert wird in die renditestarke und inflationsgeschützte Assetklasse „Wohnimmobilie“ in deutschen Großstädten. Die prognostizierten laufenden Auszahlungen liegen zwischen 4 – 5 Prozent p.a. Das Agio wird wie Kommanditkapital behandelt und nach Schließung des Fonds zurückgezahlt. Es ist ein Gesamtertrag von 7 Prozent p.a. geplant. Die vier bisher veräußerten Fonds erreichten eine Rendite von durchschnittlich 8 Prozent p.a. Geplante Fondslaufzeit: Prognosezeitraum bis 31.12.2024, Laufzeit der bisher aufgelösten Fonds ca. 6 Jahre Mindestanlagesumme: 25.000 Euro Eigenkapital: 30 Millionen Euro (aktueller Platzierungsstand) Prognostizierte Gesamtausschüttung: 7 Prozent p.a. vor Steuer
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Vertriebsstart voraussichtlich Ende 2. Quartal 2013
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Direktinvestment Eisenbahnwaggon
Portfolio aus Eisenbahninvestitionsgütern
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Erneuerbaren-EnergienInfrastruktur
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ZBI Fondsmanagement GmbH Henkestraße 10 91054 Erlangen Tel:	+49 (0)9131 48 00 90 Fax:	+49 (0)9131 48 00 91 500 E-Mail: info@zbi-ag.de www.zbi-ag.de
Wir möchten die glückwünsche zur 50. ausgabe aufgreifen und an den Markt weitergeben. daher dürfen wir den gewinnern unserer im Juli durchgeführten leserumfrage zum
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S achw e rt f o n d s
Ein mächtiger Wind bläst über den Markt der Erneuerbaren Energien in Polen. Gerade in jüngerer und jüngster Zeit engagieren sich renommierte polnische und internationale Energieversorgungsunternehmen und Hersteller von Windenergie-Anlagen – z. B. RWE, PGE, Energa, Siemens etc. – verstärkt in Polen. Der BeteiligungsReport hat aktuelle Marktfakten recherchiert und Alexander Brüning zu den Investitionsmöglichkeiten in diesem Marktumfeld befragt. Der Geschäftsführer der elbfonds Capital stand offen Rede und Antwort.
BeteiligungsReport®: Der polnische Windenergie-Markt bleibt für Investitionen attraktiv. RWE hat in den letzten Jahren massiv in den Ausbau von Windenergie-Kapazitäten in Polen investiert. Auch die staatlich-polnischen Stromerzeuger PGE und Energa Hydro investierten im bisherigen Verlauf des Jahres 2013 mindestens EUR 236 Millionen und planen bis zum Jahr 2020 weitere hohe Investitionen in Windenergie. Was genau macht den polnischen Windenergie-Markt derart attraktiv? Alexander Brüning: Polen besitzt sehr gute geografische Standortbedingungen für Windenergie. Über zwei Drittel der Landesfläche gelten als günstige bis außerordentlich günstige Standorte für die Errichtung von Windenergie-Anlagen (WEA) mit gleichmäßig guten und vor allem turbulenzarmen Windverhältnissen,
Interviewpartner: Alexander Brüning Geschäftsführer der elbfonds Capital GmbH Weitere Informationen bei: elbfonds Capital GmbH Firmensitz: Elbchaussee 336, 22609 Hamburg Hauptverwaltung: Hans-Henny-Jahnn-Weg 29, 22085 Hamburg Tel:	+49 (0)40 5 00 16 09-41 Fax:	+49 (0)40 5 00 16 09-77 E-Mail: info@elbfonds-capital.de www.elbfonds-capital.de
um Strom aus der Kraft des Windes profitabel zu produzieren. Das Potenzial für die Errichtung von WEA in Polen ist aber noch lange nicht ausgeschöpft und zieht dementsprechend verstärkt nationale und internationale Investoren an. Die grundsätzliche Attraktivität des polnischen Windenergie-Marktes bestimmt also das Handeln. BeteiligungsReport®: Bis Ende 2012 waren in Polen Windenergie-Kapazitäten von ca. 3.380 MW in Betrieb, in Deutschland zum selben Zeitpunkt ca. 31.156 MW. Polen hat eine vergleichbare Flächengröße wie Deutschland. Bis 2020 sollen etwa weitere 6.000 MW in Polen geschaffen werden. Welche Impulse stecken dahinter? Alexander Brüning: Zum einen ist Polen den EU-Klimazielen verpflichtet. Zum an-
deren ist die Nachfrage nach Strom durch die Industrie und privaten Haushalte in Polen ungebrochen und weiter steigend. Diese Prognose hat der Vorstandsvorsitzende der polnischen Strombörse, Ireneusz Łazor, vor Kurzem bestätigt. Seit dem Jahr 2006 ist der durchschnittliche Strompreis bereits um knapp 70 Prozent gestiegen. Polen muss daher in zukunftsfähige Kapazitäten der Energie-Erzeugung investieren – und das wird nur mit einem massiven Ausbau der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien, vornehmlich Windenergie, gelingen. BeteiligungsReport®: Wie können Anleger von den günstigen Rahmenbedingungen des polnischen WindenergieMarktes profitieren? Alexander Brüning: Dieser Marktsituation, kombiniert mit einem soliden Fondskon-
zept und einer umsichtigen Kalkulation, trägt die elbfonds Capital Rechnung. Mit dem DIREKT INVEST POLEN 8 besteht wieder die Möglichkeit, sich für nur ca. zehn Jahre am Windpark Rawicz und somit am wachstumsstarken Windenergie-Markt in Polen zu beteiligen. Gemäß der strengen Investitionskriterien stellt der Windpark Rawicz ein ideales Investitionsobjekt für den DIREKT INVEST POLEN 8 dar: In der windreichen Woiwodschaft Wielkopolskie gelegen, werden drei WEA mit einer Gesamtleistung von sechs MW Strom aus der Kraft des Windes einträglich erzeugen. Der renommierte Hersteller Vestas liefert die WEA vom Typ V90 2.0, von denen weltweit bereits über 2.800 im Einsatz sind.
Gute Gründe für Windenergie-Investitionen in Polen > anhaltendes Wirt-
> niedriges Niveau an
schaftswachstum schafft
installierten Windenergie-
steigenden und langan-
haltenden Energiebedarf > Ausbau und Nutzung der > über 75 Prozent der
Windenergie ist politisch
Landesfläche erfüllen
gewollt und gefördert
die Bedingungen für die effiziente und profitable
> langfristige Wind-
Nutzung durch Windenergie
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tenlinie, überwiegend flaches Gelände
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> turbulenzarme und gleich-
dingungen schaffen
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Branchenumfrage bei anbietern zur umsetzung des KagB.
es war ein novum. gemeinsam hatten die drei Fachmedien für sachwertanlagen Fonds & Co., der Fondsbrief und BeteiligungsReport eine umfrage zur umsetzung des neuen Kapitalanlagegesetzbuches durchgeführt. die ergebnisse dazu lesen sie nun in allen drei Medien anfang november. Hier der Bericht unserer Zeitung:
die Kapitalverwaltungsgesellschaft ist eines der Kernstücke des neuen gesetzbuches. die aufgabe, die früher das emissionshaus relativ frei und unreguliert durchgeführt hatte, wird nun durch eine KVg ausgeführt. dazu kommen – als anleihe aus der Welt der offenen Fonds – eine Verwahrstelle und eine depotbank. unter anderem sollen durch diese Konstruktion regelmäßige Bewertungen des investitionsgegenstandes und bessere Kontrolle erreicht werden. so zumindest die theorie. in der praxis stochert die Branche weitgehend noch im nebel. denn das neue gesetz ist zwar am 22. Juli in Kraft getreten, doch ein genauer Fahrplan, wie was geht und was so mancher gesetzestext genau bedeutet, lässt auf sich warten. so rechnen emissionshäuser, die das gesetz strikt auslegen, damit, dass für jede assetklasse zwei geschäftsführer für
Autor: Edmund Pelikan Herausgeber BeteiligungsReport Weitere Informationen bei: epk media GmbH & Co. KG Altstadt 296 84028 Landshut Tel: +49 (0)871 43 06 33-0 Fax: +49 (0)871 43 06 33-11 E-Mail: info@epk24.de www.epk24.de
das Vieraugenprinzip benötigt werden. ein Haus, das in den Bereichen immobilien, energie und infrastruktur aktiv ist, bräuchte demnach sechs geschäftsführer. ein aufwand, den letztendlich der anleger über eine geringere performance tragen wird. apropos aufwand.
für geeignete Computersoftware für die neuen anforderungen enthalten. das ist aber nur das Vorspiel. an laufenden Kosten werden ähnliche summen Jahr für Jahr dann nochmals fällig, auch für neues personal, welches die Häuser mit ein bis sechs zusätzlichen Mitarbeitern beziffern.
diejenigen anbieter, die von einer eigenen KVg ausgehen, sprechen von einmaligen Zusatzkosten für Vorbereitung und antrag in der größenordnung von 200.000 bis 1.000.000 euro. neben eigenen hausinternen Manntagen sind darin auch posten wie anwaltskosten und anschaffungsgebühren
Weit geringer sind die implementierungskosten, wenn der produktanbieter sich für eine service-KVg- oder Master-KVglösung entscheidet. Hier werden größenordnungen deutlich unter 100.000 euro aufgerufen, sowohl für die einmaligen als auch die laufenden Kosten pro Jahr.
der derzeitige stand der KVg-anträge ist eher übersichtlich. Wie wir auf unserem newsportal www.beteiligungsreport.de berichteten, hat nach einer Bearbeitungszeit von nur drei Wochen anfang oktober die Hanseatische Kapitalverwaltung (HKa) aus dem Hause iMMaC und dVF als erste KVg die erlaubnis zur Verwaltung geschlossener inländischer publikums- sowie geschlossener inländischer spezialfonds erhalten. Knapp 30 anträge liegen derzeit der BaFin vor, darunter von großen Häusern wie Wealth Cap, Hannover leasing und dr. peters, aber auch von Mittelständlern wie der Hahn ag und inp. die umfrage innerhalb der Branche zeigt aber auch, dass viele in den startlöchern stehen und noch ende des Jahres 2013 oder spätestens im ersten Quartal 2014 den antrag für eine KVg einreichen wollen. der BeteiligungsReport rechnet mit
weiteren rund 50 anträgen, die bis Mitte 2014 noch kommen werden. die gründe für den verhaltenen start sind vielschichtig. die einen konnten noch ein Übergangsprodukt in die neue Welt retten und können sich parallel zur platzierung des „altprodukts“ der neuen Welt langsam nähern. andere auslöser sind die noch nicht ganz belastbaren auskünfte der BaFin, um es vorsichtig zu sagen. eine anbieter berichtet als anekdote, dass die BaFin als antwort auf eingereichte anlagebedingungen schrieb, „sie (gemeint ist die BaFin) habe intern noch abstimmungsbedarf, welche unterlagen noch für eine genehmigung der anlagebedingungen erforderlich seien. die BaFin könne dem anbieter nicht sagen, wie lange diese abstimmung dauert.“ ein anderes emissionshaus bestätigte diesen eindruck, in dem
es bei der umfrage darauf hinwies, dass die Bonner Behörde sich noch in einem „lernprozess für die neuen gesetzlichen anforderungen befindet.“ Man betonte aber, dass der „dialog sehr konstruktiv und ergebnisorientiert“ verlaufe. alles in allem zeigt die umfrage der drei Fachmedien, dass die sachwertebranche die ersten schritte in die neue Beteiligungswelt gemacht hat, dass jedoch noch ein langer Weg vor den Marktteilnehmern liegt. ein gewinner der einführung des Kapitalgesetzbuches und der Regulierung kann in jedem Fall ausgemacht werden: die Beraterbranche. und damit sind nicht die ebenso gebeutelten Finanzberater gemeint, sondern die Heerscharen an Rechtsanwälten, steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, die derzeit ohne regelmäßige nachtschichten nicht auskommen werden. ep (red.)
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Initiatoren blicken zuversichtlich in die Zukunft
Die größte Gewerbeimmobilienmesse Europas ist vor allem für Investoren, Entwickler, Makler und Städte und Kommunen ein jährliches Highlight. Initiatoren von Investment KGs waren eher selten anzutreffen. Das war auch in diesem Jahr so. Trotzdem war die Stimmung deutlich besser, obwohl derzeit im Vertrieb kaum etwas geht.
Knapp 36.000 Besucher und Teilnehmer fanden Anfang Oktober wieder den Weg in die Münchner Messehallen. Damit verharrt die Teilnehmerzahl auf Vorjahresniveau. Im Fokus standen im Wesentlichen zwei Themen: Die Suche nach Objekten und die Herausforderungen bei den Regulierungsthemen. Auch wenn die Fondsbranche unter der Last der neuen Anforderungen des KAGB stöhnt, ist man bei den auf der Expo Real vertretenen Unternehmen sicher, auch im nächsten Jahr am Markt mit einer eigenen KVG präsent zu sein. Auch wenn für viele die Zulassung der eigenen KVG mit enormen Anstrengungen verbunden ist, zeigte die Expo Real, dass es möglich ist, denn seit dem 8. Oktober verfügt die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG für die Immac und Deutsche Fondsvermögen über die Erlaubnis, AIF nach KAGB aufzulegen und zu verwalten. Die erste KVG in Deutschland erzeugt die Hoffnung, dass die BaFin wohl doch schneller als erwartet KVG Anträge bearbeiten und genehmigen kann.
Autor: André Eberhard Chefredakteur „Der Immobilienbrief“ Weitere Informationen bei: Research Medien AG Rietberger Straße 18 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel:	+49 (0)5242 90 12 50 Fax:	+49 (0)5242 90 12 51 E-Mail: info@rohmert.de www.rohmert-medien.de
Bild: Alex Schelbert, Messe München GmbH
Auch wenn das erste AIF-Produkt erst 2014 auf den Markt kommen wird, ist die alleinige Genehmigung der ersten KVG ein wichtiges psychologisches Signal. Für Tim Krömker, Vorstand der Deutschen Fondsvermögen, ist die neue Rechtsprechung ein wichtiges positives Signal für die Branche. „Sowohl bei Initiatoren als auch den Vertrieben wird sich die Qualität des Produktes weiter verbessern“, argumentiert Krömker. Auch wenn viele Initiatoren die finanziellen und personellen Anstrengungen scheuen werden, so glaubt auch Marcus Kraft, Vorstand der ZBI, dass sich diese spätestens 2014 auszahlen werden, wenn der Markt wieder erste Erholungstendenzen zeigen wird. Auch bei der ZBI plant man mit der ersten eigenen KVG. Obwohl die Expo Real als Gewerbeimmobilienmesse geplant war, tummeln sich mittlerweile auch Initiatoren von Wohnimmobilienfonds auf der Messe, denn gerade die deutsche Wohnimmobilie ist bei Investoren und Anlegern beliebt wie selten zuvor. „Der Stellenwert der Wohnimmobilie ist spürbar größer geworden. Für viele Investoren hat sich die Assetklasse Wohnen zum Basisinvestment gemausert, das durch stabilen Cash Flow gekennzeichnet ist“, argumentiert Kraft. „Die Messe bietet für uns die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit viele Gespräche
zu führen, für die wir sonst Wochen benötigen würden.“ „Die Regulierung war natürlich ein wichtiges Thema, aber auch die Suche nach Core-Objekten und die Frage, was Core eigentlich ist“, meint Stefan Ziegler, Geschäftsführer der KGAL Investment Management. „Wir sehen eine rege Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Immobilien in Deutschland. Die Finanzierungen und Renditeerwartungen bewegen sich in einem vernünftigen Rahmen. Ein konservativer Ansatz ist aus unserer Sicht weiterhin gefragt. Das ist die Basis für planbare und stabile Ergebnisse für die Investoren“, so Ziegler weiter. „Wir hatten auf der Messe sehr gute Gespräche mit Maklern, Entwicklern, Assetmanagern und Beratern.“ Dabei kommen neue Objekte kaum noch über die klassischen Akquisitionswege, sondern immer mehr durch das Umfeld bewährter Partner. Auch aus den vielfach angekündigten Notverkäufen notleidender Engagements ist keine Immobilienwelle in Sicht, meint Oliver Priggemeyer, Vorstand der IC Immobilien Gruppe. Selbst verschärfte Eigenkapitalanforderungen bei Banken sorgen nicht dafür, dass diese sich in großem Stil von ihren Immobilienbeständen lösen. Daher bleibt die Assetknappheit ein zentrales Thema der Branche.
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IMMAC Gründer Marcus H. Schiermann im Interview
Der Hamburg beziehungsweise Rendsburger Initiator hat ein Kunststück geschafft, das in der deutschen Beteiligungslandschaft selten ist: Weit über 100 Fondsimmobilien in rund 70 Fonds, die meist in Sozialimmobilien investieren, emittiert und diese zum Wohle der Anleger positiv durch alle Höhen und Tiefen geführt. Die Folge: eine lupenreine Leistungsbilanz. Der BeteiligungsReport sprach mit dem Gründer und Vorsitzenden des Aufsichtsrates Marcus H. Schiermann über das Geheimnis des IMMAC-Erfolges.
der Entwicklung unserer Gruppe ergeben, dass wir selbst an einigen operativen Betrieben der Sozialwirtschaft beteiligt sind und daher zusätzlich täglich einen Zugang zu den Herausforderungen und Sorgen oder Bedürfnissen der Betreiber – unserer Pächter – haben. Das macht uns sicherlich einzigartig in unserer Branche.
BeteiligungsReport®: Herr Schiermann, wie schafft man es, rund 70 Fonds für die Anleger zum Erfolg zu führen? Marcus H. Schiermann: Die Grundphilosophie der IMMAC ist aus eigenen Erfahrungen im Investment eines Pflegeheimes entstanden, das nicht gut lief. Hieraus und aus der Idee, dass diese Immobilienform eigentlich ideal für langfristige Cashflows ist, ist dann die IMMAC entstanden. Im
Kern haben wir anfänglich Sicherungssysteme entwickelt, mit denen eine Sozialimmobilie optimal beherrschbar und langfristig erfolgreich wird. Diese Systeme und insbesondere auch die konservative Philosophie hat sich in unserer Gruppe mit rund 50 Mitarbeitern bis heute nicht verändert. Wir leben die Fondsimmobilien als wenn es unsere eigenen wären. BeteiligungsReport®: IMMAC fokussiert sich auf Sozialimmobilien. Ist dieser konzentrierte Ansatz Teil des Geheimnisses?
Interviewpartner: Marcus H. Schiermann Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates der IMMAC Holding AG Weitere Informationen bei: IMMAC Holding AG Schiffbrückenplatz 17 24768 Rendsburg Tel:	+49 (0)4331 2 76 17 Fax:	+49 (0)4331 2 76 16 E-Mail: info@immac.eu www.immac.eu
Marcus H. Schiermann: Natürlich, es ist der Kern des Geheimnisses. Ein Spezialist in einem Bereich ist grundsätzlich besser als der Generalist. In unserem Hause finden Sie daher Spezialisten aus der Sozialwirtschaft, die theoretisch selbst ein Heim betreiben könnten und auch über die notwendigen fachlichen wie rechtlichen Qualifikationen hierfür verfügen. Darüber hinaus sind auch unsere Mitarbeiter aus den Bereichen Konzeption, Objektmanagement und Research auf diese Immobilienform, auch mit ihren betriebswirtschaftlichen Besonderheiten, spezialisiert. Auch hat sich aus
BeteiligungsReport®: Man hört ja durchaus, dass sich Betreiber von Sozialimmobilien überheben und pleite gehen. Wenn das nun einer Ihrer Mieter war, wie reagieren Sie? Und können Sie von vorneherein ausschließen, dass IMMAC einen schlechten Mieter erwischt? Marcus H. Schiermann: Die Pflegeheimbetreiber standen in den letzten Jahren umfangreichen Herausforderungen gegenüber. Die Einführung des Qualitätssicherungsgesetzes, Basel II und bald auch Basel III, veränderte Raumordnungen für die Immobilie und kaum gestiegene Pflegesätze sind an dieser Stelle von Bedeutung. Im Ergebnis werden kleinere Betreiber mit Häusern kritischer Größe zukünftig weiter Probleme haben. Der Markt der Betreiber wird zu einer Konzentration führen, da die Mehrkosten z.B. der Qualitätssicherung nur durch Scaleneffekte langfristig finanziert werden können. Über die Jahre kann daher auch nicht ausgeschlossen werden, dass ein seinerzeit guter Betreiber heute zu einem schwachen Betreiber wird. Für uns ist es wichtig, solche Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren. In unserem Portfolio haben wir bisher in acht Häusern einen Betreiberwechsel initiiert. Alle Häuser laufen seitdem wieder sehr
gut, und Anleger kamen nicht zu Schaden. Lediglich in einem aktuellen Fall arbeiten wir an einer konzeptionellen Lösung, weil die Immobilie in einem stark veränderten Wettbewerbsumfeld nicht mehr uneingeschränkt wettbewerbsfähig ist. Ein Betreiberwechsel wird fast immer durch uns zum Schutze der Immobilie initiiert. Unser Netzwerk und ggf. auch die eigenen Betreiber ermöglichen einen nahtlosen Übergang ohne konditionelle Verschlechterungen. Aber auch hier greift wieder die zuerst beschriebene Grundphilosophie: Ein Haus und seine Pacht muss richtig kalkuliert sein, nur so wird ein Betreiberwechsel i.d.R. unproblematisch. Auch können wir erkennen, dass etwaige Probleme der Betreiber nur in ganz seltenen Fällen aus unseren Häusern herrühren. Wirtschaftliche Probleme oder Insolvenzen sind meistens auf Managementfehler oder nicht mehr marktgerechte Betriebsgrößen zurückzuführen. BeteiligungsReport®: Sie sind unangefochtener Marktführer im Ihrem Segment. Ist das Konzept nicht so einfach kopierbar? Marcus H. Schiermann: Unser Konzept ist nicht kopierbar. Zum einen benötigt es die richtigen Mitarbeiter, zum anderen die notwendige Ernsthaftigkeit. Im Markt der Fondsgesellschaften gehören wir eher zu den Fleißarbeitern, da unsere Fondsvolumina im Vergleich zu anderen auf Grund der betriebswirtschaftlich optimalen Objektgrößen eher klein sind. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, den direkten Zugang zu den Betreibern zu haben, denn nur so sprechen Pächter und Investor die gleiche Sprache. Die Größe des Portfolios ermöglicht auch ein größeres Know-how und andere Managementsysteme, die kleine Anbieter nicht leisten können, auch wenn sie es manchmal versprechen. BeteiligungsReport®: Mit der Deutschen Fonds Vermögen ist die IMMAC an einem neuen Emissionshaus beteiligt. In einer solchen Zeit ein neues Emissionshaus zu gründen, ist ein erstaunlicher Schritt. Was waren die Gründe?
Marcus H. Schiermann: Unsere Idee mit der DFV ist es, die Qualitätssysteme und Managementeinheiten auch für stark vergleichbare Immobilienformen zu nutzen, die aber nicht zum Healthcare Markt gehören. Auf den ersten Blick sieht man kaum Gemeinsamkeiten z.B. zwischen einem Hotel und einer Klinik. Auf den zweiten Blick ist man aber in einer vergleichbaren Investmentwelt unterwegs: eine Immobilie mit einem Pächter, ein stark vergleichbarer Gebäudebestand mit identischer Haustechnik und ähnlichen regulatorischen, technischen Anforderungen. Und auch in einem Hotel wird die Pacht des Betreibers durch private Einzelnutzer erwirtschaftet. Ein wesentlicher betriebswirtschaftlicher Unterschied liegt im Marketing eines freien Marktes sowie in der deutlich geringen Aufenthaltsdauer des Bewohners bzw. Gastes. Unser Team musste nur um Spezialisten der Hotelbranche ergänzt werden, um die Betriebswirtschaft einer solchen Immobilie mit unseren Systemen handeln zu können. Auch hat uns beflügelt, dass viele unserer Kunden die dokumentarische Qualität und Philosophie unserer Gruppe schätzen und auch aus der Kundengruppe die Anfrage nach ergänzenden Immobilienformen kam. Um so zufriedener sind wir, dass trotz der angespannten Lage am Emissionsmarkt die Platzierung unseres aktuellen DFV Fonds noch einigermaßen im Plan liegt und eine hohe Nachfrage besteht. BeteiligungsReport®: Am 22.07.2013 hat der Markt eine große Zäsur erlebt. Was ändert sich bei IMMAC und wie sind Ihre Pläne für die Zukunft des Hauses? Marcus H. Schiermann: Wir haben uns seit nunmehr über einem Jahr intensiv mit den neuen Herausforderungen des KAGB beschäftigt und uns auf die geforderten Standards eingestellt. Im Wesentlichen mussten wir, um nicht zwei Lizenzen zu benötigen, hier eine Struktur finden, die für beide ehemaligen Emissionshäuser gleichermaßen funktioniert. Im Ergebnis haben wir die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG gegründet, die seit
dem 01.07.2013 mit rund 20 Mitarbeitern bereits 1,2 Milliarden Euro Investitionsvolumen verwaltet und bereits im September den Lizenzantrag gestellt hat. Die Hanseatische verfügt heute schon konsequent über alle relevanten und geforderten Strukturen des KAGB. Um in der Zukunft nicht mit zweierlei Maß zu messen, werden unsere Altfonds von den gleichen Managementteams nach identischen Kriterien gemanaget, die intern auch für die zukünftigen AIFs angesetzt werden. Daher haben wir ergänzend die gesamte Gruppe seit Jahresanfang mit umfangreicher, neuer IT ausgestattet, um noch schneller dokumentieren zu können und noch mehr Transparenz zu schaffen. Operativ war die Herausforderung tatsächlich bis heute nicht so groß, denn wir haben bereits freiwillig in der Vergangenheit als erster Anbieter Quartalsberichte über unsere Fonds, genauso wie die monatliche Ausschüttung eingeführt. Ich glaube, dass unsere Gruppe auch bei den neuen AIFs, für die wir heute bereits intensiv Einkäufe tätigen, wieder für positive Überraschungen und Innovationen gut sein wird. IMMAC und DFV werden hierbei zukünftig als reine Geschäftsbesorger und Vertriebsservicepartner agieren. Wichtig ist für uns, dass unsere Kunden auch bei den zukünftigen AIFs Planungssicherheit haben. Abenteuer wie Übergangsfonds oder exotische Ideen für die Umgehung einer Lizenz kommen für uns nicht in Frage. Sicher werden kleine Anbieter zwischenzeitig kurzfristig profitieren, da verantwortungsvoll konzipierte Fonds derzeit von den Qualitätsanbietern bis zur verlässlichen Klärung verschiedenster Fragestellungen nicht emittiert werden. Der Anleger und auch der Vertriebspartner muss für sich selbst entscheiden, ob er in der Zwischenzeit aktiv an Beteiligungen ohne langfristige, regulatorische Planungssicherheit teilnimmt. Unsere Gruppe ist derzeit mit der Konzeption von zwei neuen AIFs beschäftigt, die zusammen mit rd. 100 Millionen Euro Emissionsvolumen in die neue Zeitrechnung starten werden. Vielen Dank für das Gespräch!
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Offene Immobilienfonds wagen Neuanfang
Das Image von offenen Immobilienfonds ist deutlich beschädigt. Zu hohe Rückgaben von Anteilsscheinen führten zur Auflösung mehrerer Fonds. Die vorher beliebte Anlageklasse wird auch heute noch gesucht. So hat der Gesetzgeber reagiert und die Rahmenbedingungen geändert. Jetzt kommt ein erstes Produkt nach den neuen Regeln an den Markt. Wird es eine neue Erfolgsstory geben?
Offene Immobilienfonds waren in der Vergangenheit wie alle anderen Fonds strukturiert. Die Rückgabe von Anteilen war börsentäglich möglich. Entsprechend wurde die Anteilsbewertung vorgenommen. Ein Ausgabeaufschlag bildete die zentrale Vergütungskomponente für den Vertrieb. Diese Struktur passte nicht zu der Anlageklasse. Schließlich lassen sich Immobilien nicht börsentäglich verkaufen. So lag es vor allem in der Verantwortung der Marktteilnehmer, die Anlagen ihrer Kunden in diese Fonds so zu steuern, dass Rückgaben in einer nicht zu leistenden Größenordnung vermieden werden. Im Zuge der Finanzkrise ging dies nicht mehr auf. Nicht zuletzt auch deshalb, weil diverse Großanleger wie Family Offices die Fonds als Geldmarktersatz missbrauchten. Der Vertrauensverlust tat ein Übriges. Bis heute befinden sich Milliarden von Anlegergeldern in der Abwicklung und sind nicht verfügbar.
Nun hat der Gesetzgeber Möglichkeiten geschaffen, diesem zu begegnen. Anbieter dürfen Rückgaben von Beträgen über 30.000 Euro erst nach einer 24-monatigen Haltedauer und mit einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten vornehmen. Ergänzend können die Anbieter feste Rückgabetermine vorsehen. Auf diesem Wege sollen besonders hohe Rückflüsse für die Anbieter handhabbar gemacht werden. Diese Regelungen gelten auch für Altfonds, wobei für Altgelder die Mindesthaltedauer als erfüllt betrachtet wird.
Weitere Informationen bei: Swen Neumann Weizenfurt 27 28759 Bremen Tel:	+49 (0)421 65 89 715 Fax:	+49 (0)421 65 88 895 rezension@swen-neumann.de www.swen-neumann.de
Als erster Anbieter tritt KanAm mit einem neuen Produkt nach neuen Regeln an. Der Leading Cities Invest hat die Haltefrist und die Kündigungsdauer verankert. Nicht vorgesehen ist die Rückgabemöglichkeit für Beträge unter 30.000 Euro ohne Kündigungsfrist, die vertraglich ausgeschlossen wird. Investiert wird in die führenden Städte der Welt, die nach dem selbstentwickelten C-Score-Modell ausgewählt werden. Investiert wird in Büroim-
mobilien, Retail-Immobilien und Hotels. Neben den vorrangig gesuchten Topimmobilien sind auch Immobilien mit Entwicklungsbedarf im Fokus. Objekte aus den in Abwicklung befindlichen Fonds werden nicht übernommen, so Pressesprecher Dr. Birnbaum. Vertriebsseitig fühlt KanAm sich mit 600 Partnern gut aufgestellt und hofft in drei Jahren eine Milliarde Euro einzusammeln. Wie bisher sollen bei der Erwerbsmöglichkeit von interessanten Immobilien diese den Anlegern vorgestellt und im Rahmen eines Cash-Calls („bitte investiere jetzt“) Geld für diese Investition eingeworben werden. So wird das Halten hoher und ertragsschwacher Liquidität vermieden. Der Fonds soll kein Großfonds werden. Das Vermögen wird intern auf 2,5 Milliarden Euro gedeckelt. Ein Neustart auch für den Anbieter. Gelingt dieser, ist auch die Gruppe in ihrem Bestand nicht gefährdet.
robustus GmbH mit neuer Produktpalette
Aller guten Dinge sind drei, so sagt man. Der neueste Beweis: Die Berliner robustus GmbH mit ihren drei neuen Produkten. Mit robustus Privileg, robustus Rente und robustus Sparen hat sie für jede Lebenslage und –situation das passende Produkt in petto. Kunden finden so immer das perfekte Produkt zur eigenen Altersvorsorge, während Vermittler endlich wieder attraktive Versicherungsprodukte anbieten können.
2011 gegründet, befindet sich die robustus GmbH stetig auf Wachstumskurs. Mit Deutschlands erster Immobilienpolice robustus Privileg, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde und schon im ersten Geschäftsjahr mit einer 5,58-prozentigen Nettorendite den Durchschnitt deutlich schlagen konnte, eroberte sie den europäischen Versicherungsmarkt. Nun hat die robustus GmbH robustus
Autor: Wolfgang Laufer Geschäftsführer robustus GmbH Weitere Informationen bei: robustus GmbH Breitenbachstraße 23 13509 Berlin Tel:	+49 (0)30 41 74 98 68 55 0 Fax:	+49 (0)30 41 74 98 68 55 9 E-Mail: info@robustus-gmbh.com www.robustus-gmbh.de
Privileg noch flexibler gestaltet – und mit ihr Anfang September gleich zwei weitere Produkte auf den Markt gebracht: robustus Rente und robustus Sparen. Drei Versicherungsprodukte, die sich alle die Sicherheit und Renditeerwartungen deutscher Qualitätsimmobilien zunutze machen, denn robustus investiert mittel- und unmittelbar in wertstabile Immobilien an verschiedenen Standorten in Deutschland. Davon können ab sofort Anleger in jeder Lebensphase profitieren, denn robustus macht wirklich jede Zielgruppe renditesicher fürs Leben – von Kindern über Berufseinsteiger oder Selbstständige bis hin zu Senioren. Für jede Lebenslage und -situation hat sie ein passendes Produkt im Angebot. Die fondsgebundene Lebensversicherung robustus Privileg ist dabei ab einer Einmalzahlung von 10.000 Euro zu haben, die fondsgebundene Rentenversicherung robustus Rente ab einem Einmalbeitrag von 5.000 Euro und robustus Sparen bereits ab 100 Euro monatlich. Mit diesen beiden Neuzugängen zur
robustus Produktpalette stößt das erfolgreiche Berliner Unternehmen in eine neue Dimension der Altersvorsorge und Kapitalanlage vor. Auch in puncto Sicherheit spielt die Drei bei robustus eine große Rolle. Mit den Produkten des Berliner Unternehmens profitieren Anleger von gleich drei Mechanismen, die ihr eingebrachtes Vermögen sichern: Inflationsschutz, Insolvenzschutz sowie Vermögensschutz. Damit wird das eingesetzte Kapital als Sondervermögen vom eigenen Kapital der Versicherungsgesellschaft getrennt und genießt größtmöglichen Schutz vor dem Zugriff Dritter. Die Anlagestrategie in deutsche Qualitäts- und Renditeimmobilien garantiert zudem einträgliche Renditen oberhalb der Inflationsrate. So werden Vermittler mit robustus zu Renditebotschaftern und Kunden renditesicher fürs Leben - mit sicherem Gefühl und Ertrag sowie innovativer Altersvorsorge. Egal, für welches der drei Produkte sich Anleger entscheiden: Mit robustus treffen sie immer die beste Wahl.
Ein Markt entwickelt sich still und heimlich zum Investitionsmagnet
CleanTech hört man immer wieder in der Finanzwelt! Aber was ist das eigentlich? Und wo sind die Abgrenzungen? Der BeteiligungsReport hat sich der Aufgabe gestellt und versucht, diesen Begriff zu erklären.
Einführung Im Grunde geht es um die saubere Technologie der Zukunft. Aber wer dabei nur an Versuchslabore und Technikfreaks denkt, greift viel zu kurz. Denn wir alle sind bereits mittendrin in einem Prozess, der nicht mehr aufzuhalten ist. Einem intelligenten Wandel weg von mit fossilen
Brennstoffen betriebenen Technologien hin zu sauberen ressourcenschonenden Energielösungen. Und dazu muss man weder ein Ökofreak sein noch seine politische Ausrichtung darüber definieren. Und das Thema reicht von einer neuen Denkweise in der Abfallentsorgung über eine Förderung der Energieeffizenz, zum Beispiel in der Gebäudetechnik und Energiespeicherung, aber auch in der Mobilität bis hin zu der Energieinfrastruktur und den erneuerbaren Energien. Kurz: CleanTech ist sozusagen der Übergriff, der über dem Ziel steht, künftig mit sauberer Technologie das Leben der Menschen etwas besser zu machen.
Aktuelle Realität? Jeder, der durch Deutschland fährt, kann die ersten Erfolge bereits betrachten. In den ostdeutschen Bundesländern und an der Küste sehen wir oft Windparks soweit das Auge reicht. Im Süden der Republik prägen Solarparks und Auf-
dachanlagen mit Photovoltaik und Solarthermie das Bild. Offshore – also Windkraftanlagen auf See – entstehen derzeit Megawindparks, die in den nächsten Jahren Strom liefern sollen. Insbesondere an den letzteren zeigt sich aber auch, dass der Fehler im Detail steckt. So kann man es fast als Schildbürgerstreich sehen, dass die Energieinfrastruktur nicht mitgewachsen ist und man bis heute keinen Anschluss bei so manchem OffshoreWindpark an das deutsche Stromnetz für diesen Energielieferanten hat. Die Energiewende hat durch solche politischen Fehler durch Überregulierung oft einen negativen Beigeschmack in Deutschland bekommen. Und dennoch macht es Sinn. Denn die Chance liegt dabei nicht in einer erneuten Zentralisierung der Energieerzeugung auf wenige Player, sondern darin, sie vielmehr zu dezentralisieren und Einzelverbraucher, Kommunen oder auch Länder autark von Großkonzernen zu machen.
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Aber sowohl im Segment der Energiespeicherung beziehungsweise Energieeffizienz als auch beim Recycling sind große Fortschritte erkennbar. Umwelttechnologie ist inzwischen anerkannt und wird mehr oder weniger von staatlicher Seite gefördert. Wer den Blick aus Deutschland oder sogar aus Europa wagt, wird feststellen, dass auch supranationale Geldgeber wie die Weltbank ihre globale Förderpolitik auf erneuerbare Energien lenken. Das zeigt die Bedeutung dieses Marktsegments. Der Renewables 2013 Global Status Report listet weltweit bereits 127 Staaten auf, die den Wechsel zu den erneuerbaren Energien mittel- bis langfristig einerseits politisch, aber andererseits auch finanziell fördern. Das sind natürlich positive Investitionsvoraussetzungen für Geldgeber.
CleanTech als Investment? Im weitesten Sinn zählen CleanTech Investments zu den ethischen oder auch nachhaltigen Geldanlagen. Denn neben dem Wunsch, Rendite zu erwirtschaften, will der Anleger auch noch ein weiteres Anlageziel verwirklicht sehen. Er will seine Wertvorstellung und seinen Wunsch nach einer lebenswerten Umwelt sowie einen verantwortungsvollen Umgang berücksichtigt wissen. Die Investitionsmöglichkeiten sind vielfältig. Oft wird mit dem Begriff CleanTech die frühe Phase in Entwicklungsprojekten bei jungen Unternehmen in Verbindung gebracht. Die sogenannten Private Equity Investments als Direktanlage oder als Fondslösungen sind aber nur ein kleiner Teil der Geldanlagen. Nicht immer sind diese Modelle von Erfolg gekrönt und von Kleinanlegern eher mit Vorsicht zu genießen. Im Segment der offenen Investmentfonds sind zahlreiche Aktien- und Rentenfonds aufgelegt worden, die diese Anlagestrategie beinhalten. Aber nicht überall steht CleanTech darauf. Bei Aktien oder auch Aktienfonds reichen die Signalwörter von reinen Wasserfonds über globale Responsibility oder Sustainability-Konzepte bis hin zu Nachhaltigkeitsmodellen. Aber es
lohnt immer ein Blick in den Prospekt, da die Vergangenheit oft gezeigt hat, dass bei einem außerordentlichen Platzierungserfolg oft so viel Anlagegeld zur Verfügung steht, dass die pure Nachhaltigkeitsstrategie gar nicht mehr umgesetzt werden kann und das Anlagemanagement auf die Best-in-Class Strategie ausweicht. Die Folge war zum Beispiel vor Jahren eine vermehrte Zunahme der BP-Öl-Aktien in Nachhaltigkeitsfonds, ausgelöst durch deren erfolgreiche Solartochter. Nach dem Brand auf der Explorations-Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko 2010 verloren die BPAktien mitsamt den Nachhaltigkeitsfonds an Wert und schädigten zugleich das Image einer ganzen Branche. Mit Ausnahmen solcher Einzelfälle sind aber mit dem Fokus auf nachhaltige Geldanlagen ähnliche Renditen zu erzielen wie bei konventionellen Investmentstrategien.
Was wird in CleanTech investiert? Über dieses Anlagevolumen würde sich so manche Branche freuen. Im Jahr 2012 wurden weltweit 244 Milliarden US-Dollar in erneuerbaren Energien investiert, so das Worldwatch Institute in einer Pressemeldung am 27. Juni 2013. Und Bloomberg hat in seinem Global Renewable Energy Market Outlook 2013 prognostiziert, dass bis 2030 rund 8,2 Billionen US-Dollar in den Markt der erneuerbaren Energien investiert werden. Wobei es weltweit sehr wohl Unterschiede gibt. In Europa greift inzwischen das Bewusstsein für Energieeffizienz, aber gleichzeitig sinkt der politische Wille, die Energiewende mit gleicher Geschwindigkeit wie bisher fortzusetzen. Das ist besonders gut am Beispiel Deutschland abzulesen, wo eine heftige Diskussion um Einspeisevergütungen entbrannt ist, aber gleichzeitig die Subvention von energieintensiven Betrieben als Tabuthema gilt. Andererseits hat die Region Asien inklusiv Pazifik in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends nach Angaben der APS / PP einen Anstieg des Energiebedarfs um rund 72 Prozent zu verkraften. Allein Asien verbraucht bereits heute nach einer Erhe-
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bung der Asian Development Bank rund 34 Prozent der weltweiten Energie, 2035 sollen es über 50 Prozent sein. Da stellt sich nur noch die Frage, woher die notwendigen Investitionsgelder kommen sollen. Es sind schon institutionelle Anleger intensiv in diesem Segment unterwegs. So gilt die Allianz hierzulande als einer der größten Windenergieinvestoren. Aber auch Google hat beispielsweise stark in Solarenergie allein schon aus Eigeninteresse investiert. Der staatliche norwegische Pensionsfonds, der aus den gewaltigen Öleinnahmen des Landes gespeist wird und rund 300 Milliarden US-Dollar schwer ist, hatte nach Angaben des Deutschen CleanTech Instituts die letzten drei Jahre sich zum Ziel gesetzt, rund ein Prozent des verwalteten Vermögens, also rund drei Milliarden, in CleanTech zu investieren. Ein großer Teil wird aber über diverse Investitionsvehikel bei Publikumsanlegern eingesammelt und dann investiert werden.
Aktuell ist gerade das Supplementmagazin „Grünes Geld 2013“ bei Euro erschienen. Hier haben Frank-B. Werner und Max Deml eine Übersicht geliefert, was man in diesem Segment für Performance sehen kann. Bei den ausgewählten Aktienfonds waren bis zu 43 Prozent über drei Jahre erzielt worden, bei Rentenfonds immerhin bis zu 20 Prozent. Bei Aktien im Natur-Aktien-Index ist der Spread gewaltig. 2013 liegen die Performancezahlen zwischen einem Verlust von 52 Prozent und einem Gewinn von 247 Prozent. Das Segment der Beteiligungen nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Meist sind es konkrete Investitionsprojekte oder klar definierte Zielmärkte, in die man investieren kann. Bei diesen Sachwertbeteiligungen ist neben der Rendite und dem Umweltbewusstsein das Thema Inflation ein wichtiger Grund. Selbst wenn Geldwerte schwächeln, sind bei Sachwerten die Substanzwerte weiter vorhanden. Solche Sachwertbeteili-
gungen stehen und fallen mit der Qualität des Managements. Denn dieses soll die Kompetenz in der Vermögensverwaltung verkörpern und auch den Marktzugang für die Zielinvestments bzw. auch die Zielfonds ermöglichen. Inzwischen ist der Markt darauf eingestellt, und neben den üblichen Produktratings bieten einige Ratingagenturen inzwischen auch Managementratings an, so zum Beispiel Feri EuroRating aus Bad Homburg und die Scope Group aus Berlin. Darauf sollte man achten!
Machen CleanTech Investments Sinn? Kurz und einfach: Ja. Natürlich sollte jeder Anleger, ob privat, semiprofessionell oder institutionell, immer den gesunden Menschenverstand walten lassen, aber die Verbindung von Rendite und sinnhafter Anlagepolitik ist nach Anlegerbefragung nachgewiesenermaßen immer wichtiger. Auf den Punkt gebracht wird dies mit dem Stichwort: Nachhaltige Geldanlage!	ep (red.)
Vorsprung durch bleibende Werte!
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1) Details sind dem alleinverbindlichen Verkaufsprospekt zu entnehmen. Dieser ist kostenfrei in elektronischer oder gedruckter Form bei der ZBI Zentral Boden Immobilien AG, Henkestraße 10, 91054 Erlangen, zu beziehen. Ausschüttungen / Entnahmen enthalten auch Kapitalrückzahlungen.
Die ZBI gratuliert dem BeteiligungsReport zur 50. Ausgabe!
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Interview mit Michael Sieg, Chairman & CEO der ThomasLloyd Group
Die ThomasLloyd Group ist einer breiten Öffentlichkeit durch ihren ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund bekannt geworden, der in Erneuerbare Energien Infrastrukturprojekte in Asien investiert und durch den einmal jährlich stattfindenden ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, zu dem rund 1.500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Finanzsektor kommen, um mit Experten der ThomasLloyd Group und international bekannten Keynote Speakern über die Zukunft und Notwendigkeit globaler Infrastrukturinvestments und Erneuerbare Energien Engagements zu diskutieren. Der nächste Kongress findet am 24. Januar 2014 statt, ein Programm wird in Kürze bekannt gegeben.
BeteiligungsReport®: Herr Sieg, Sie konzentrieren sich bei Thomas Lloyd auf Investitionen in Asien. Was ist das Spannende an dieser Fokussierung? Michael Sieg: Während die westliche Welt, wie Europa und Nordamerika, weiter über niedrige Wachstumsraten, Überalterung der Gesellschaft und Schwächen des Finanzsystems diskutiert, eilen die Länder Asiens von Rekord zu Rekord beim Wirtschaftswachstum, schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand für viele Millionen, entwickeln große Binnenmärkte und gewinnen rasant an weltpolitischem Einfluss. Im Zeitraffer wandelt sich Asien zum wirtschaftlich globalen Kraftzentrum. Man spricht inzwischen vom „Asian Century“, wenn das 21. Jahrhundert gemeint ist. Ich
kann mir daher keinen interessanteren Wachstumsmarkt vorstellen.
T.U. Michael Sieg Chairman & CEO
Weitere Informationen bei: ThomasLloyd Private Wealth Management GmbH Löffelstraße 4 70597 Stuttgart Tel:	+49 (0)711 75 86 65 0 Fax:	+49 (0)711 75 86 65 299 E-Mail: finanzdienstleister@thomas-lloyd.de www.thomas-lloyd.de
BeteiligungsReport®: Manche deutsche Erneuerbare Energien-Investoren legen das eingesammelte Kapital in Deutschland oder Europa an. Warum sehen Sie in Asien größere Chancen? Michael Sieg: Um das Wachstum in Asien in Gang zu halten, bedarf es Energie. Deutlich mehr Energie, als derzeit zur Verfügung steht, und deutlich mehr Energie, als - auf konventionellem, fossilem Weg gewonnen - der Region und der Welt gut tun würde. Als „Königsweg“,
dieser Herausforderung zu begegnen, gilt in Asien die Nutzung der Erneuerbaren Energien. Diese entsprechen durch ihre schnelle und unerschöpfliche Verfügbarkeit, ihre dezentrale, kostengünstige Einsatzfähigkeit und Klimaverträglichkeit in idealerweise den spezifischen Anforderungen dieses Kontinents. Vor diesem Hintergrund übersteigt die Nachfrage nach Erneuerbare-Energien-Infrastruktur das Angebot um ein Vielfaches und macht diese für Investoren attraktiv. BeteiligungsReport®: Wie begegnen Sie den Risiken, die eine globale Strategie mit sich bringt?
Michael Sieg: Einmal durch die generelle Investment-Expertise von ThomasLloyd. Zum Zweiten durch die starke Präsenz und die Kenntnis der Marktgegebenheiten vor Ort. Das Ergebnis ist ein beeindruckender Track-Record von über 100 Großprojekten in 22 Ländern im Bereich Erneuerbare-Energien-Infrastruktur mit einem Transaktionsvolumen von über drei Milliarden Dollar. Einzigartig sind zudem unsere über Jahrzehnte gewachsenen Netzwerke in Asien, die uns einen sehr frühen Zugriff auf die besten Kraftwerksprojekte gewährleisten. Darüber hinaus setzen wir länder- und transaktionsspezifisch natürlich auf namhafte führende externe Berater, wie zum Beispiel Ernst & Young und Norton Rose Fulbright. BeteiligungsReport®: Mit einer deutlich zweistelligen Renditeerwartung versprechen Sie einiges. Warum glauben Sie, dass Sie diese Prognose erfüllen können? Michael Sieg: Der ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund erschließt Anlegern den Wachstumsmarkt der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien mit einem seit vielen Jahren sehr erfolgreich praktizierten Geschäftsmodell, das sich wesentlich von anderen Fondskonzepten unterscheidet. Es bietet eine Vielzahl von Wettbewerbsvorteilen: Der Fonds ist klar fokussiert, und sein Management verfügt über einen einzigartigen Zugang zu einer nahezu unerschöpflichen Projektpipeline aufgrund des ständigen engen Kontakts zu vielen lokalen Projektentwicklern in Asien. Der Fonds kauft Projekte ohne Zwischenhändler direkt vom Projektentwickler und profitiert daher von günstigen Einkaufspreisen. Zudem wählt der Fonds einen idealen Einstiegszeitpunkt, da er erst nach vollständig abgeschlossener Projektentwicklung in ein Projekt einsteigt. Der Fonds verkauft die fertiggestellten Kraftwerke zu einem Zeitpunkt, in welchem deren Wertentwicklungspotenzial ihren Zenit erreicht hat und schöpft den wesentlichen Wertzuwachs des Projektes voll ab. Darüber hinaus rundet ein umfassendes Sicherheitspaket - wie un-
ter anderem eine hohe Risikostreuung, die ausschließliche Nutzung kommerziell erfolgreicher Technologien und die Beauftragung regional führender Generalunternehmer, den weitest gehenden Ausschluss der Baurisiken durch Verträge mit im Vorfeld festgelegten Preisen und Fristen - das Profil des Fonds ab. Dies sichert uns die Margen, die wir für ein solches Renditeversprechen brauchen. Außerdem beweisen wir seit Jahren, dass die Rechnung aufgeht. Mehrere tausend zufriedene Anleger sowie sehr gute Bewertungen von Analysehäusern und Ratingagenturen sprechen eine deutliche Sprache. BeteiligungsReport®: Kommen wir zu den Ratings, die ja unser Auslöser waren, das Gespräch mit Ihnen zu suchen. Feri EuroRating bestätigt Ihnen, investitionsstrukturell und managementtechnisch sehr gut aufgestellt zu sein. Woher kommt diese Kompetenz? Michael Sieg: Das liegt vor allem an unserem Management-Team, das seit über 35 Jahren Unternehmen, Projektentwickler, Regierungen, vermögende Privatpersonen und institutionelle Investoren umfassend berät. Unsere Spezialisten blicken auf eine langjährige internationale Erfahrung in leitenden Positionen bei renommierten Geschäftsund Investmentbanken, führenden Unternehmen im Bereich des Ingenieurwesens, Bau- und Projektmanagements sowie einigen der weltgrößten Öl- und Energiekonzerne zurück. BeteiligungsReport®: Und was hat der Anleger davon? Michael Sieg: Dem Anleger bieten wir mit dem ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund Zugang zu Erneuerbare Energien Infrastrukturprojekten in Asien und somit Zugang zu einem interessanten und attraktiven Wachstumsmarkt. Besonders sind in diesem Zusammenhang das umfangreiche Sicherheitspaket und die hohe Investment-Expertise von ThomasLloyd hervorzuheben, von dem der
Das Produktangebot Der ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund erschließt Investoren den Wachstumsmarkt der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien mit einem seit vielen Jahren sehr erfolgreich praktizierten Geschäftsmodell: Er kauft die Rechte an vollständig entwickelten und genehmigten, baufertigen Erneuerbare-Energien-Kraftwerksprojekten in verschiedenen, wachstumsstarken Regionen Asiens direkt vom lokalen Projektentwickler. Er optimiert die Projekte im Hinblick auf deren maximalen Wiederverkaufswert insbesondere in den Bereichen Planungssicherheit und Wirtschaftlichkeit und vergibt im Rahmen eines strengen, internationalen Ausschreibungsprozesses die Aufträge für den Bau, den späteren Betrieb und die Wartung der Kraftwerke. Der Fonds finanziert, koordiniert und überwacht die Errichtung der Kraftwerke mit eigenen und extern mandatierten Spezialisten. Er verkauft die fertig gestellten Kraftwerke nach Aufnahme des kommerziellen Betriebs mit hohen Margen an den jeweils meistbietenden, langfristig orientierten Finanzinvestor oder Energieversorger im Rahmen eines Bieterverfahrens. Anleger in Deutschland haben verschiedene Möglichkeiten, sich in Abhängigkeit der gewünschten Anlagedauer und -höhe am ThomasLloyd Infrastructure Fund zu beteiligen. Für Einmalanlagen stehen der CTI 8 und CTI 15 mit Mindestlaufzeiten von 8 bzw. 15 Jahren und monatlichen Ausschüttungen/Entnahmerechten in Höhe von 7,2 Prozent bzw. 11,0 Prozent p.a. ab dem ersten Monat nach Beitritt zur Verfügung. Ratenanleger können sich mit flexiblen Laufzeiten zwischen 7 bis 30 Jahren über den CTI Vario ab einem Mindestanlagebetrag pro Monat von 50 Euro beteiligen und erhalten ab dem sechsten Jahr und bei vollständig eingezahltem Zeichnungsbetrag monatliche Ausschüttungen/Entnahmerechte in Höhe von 18,0 Prozent p.a.
Anleger profitiert. Unser Fonds ist flexibel und bietet den Anlegern zielgruppenspezifische Investitionsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Laufzeiten und Mindestbeteiligungen an. Das Angebot wird zu Recht seit Jahren vom Markt sehr gut angenommen. BeteiligungsReport®: Wie beurteilen Sie die Zukunft für Investments in Erneuerbare Energien? Michael Sieg: Klar ist, dass die regenerative Energiegewinnung die Zukunft ist. Klar ist damit auch, dass es weiterhin weltweit einen Markt für Kapitalanlagen mit Assets aus diesem Markt geben wird. Marktspezifische Gegebenheiten, wie die Nachfragesituation, klimatische und soziokulturelle Gegebenheiten bestimmen jedoch deren Wirtschaftlichkeit. Letztlich muss dann jeder selbst für sich definieren, was er sich von einer Kapitalanlage erwartet und sich dann entsprechend entscheiden. Wir empfehlen unseren zahlreichen Interessenten, - Stichwort: Home Bias - über den Tellerrand Deutschlands oder Europas hinauszublicken und die sich bietenden Chancen in Asien wahrzunehmen. BeteiligungsReport®: Was dürfen wir von ThomasLloyd aktuell und in nächster Zeit an Produkten erwarten? Michael Sieg: Was unsere Produktrange anbetrifft, sind wir bereits heute sehr breit aufgestellt. Je nach Anlagehorizont hat der Anleger verschiedene Investitionsmöglichkeiten, sich mittelbar an unserem Fonds - dem ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund - zu beteiligen. Entweder mit einer Einmalzahlung, dabei unterscheiden wir einen Kurzläufer mit niedriger Mindestbeteiligung (CTI 8) und ein renditestarkes Langzeitinvestment (CTI 15). Oder der Anleger entscheidet sich für eine regelmäßige Einzahlung in Form eines Ratenmodells mit flexiblen Laufzeiten. Sie sehen, wir lassen keine Anlegerwünsche offen.
Profil der ThomasLloyd Group: ThomasLloyd ist eine führende globale Investmentbanking- und Investmentmanagementgruppe, die sich ausschließlich auf den Erneuerbare-Energien-Sektor in Asien spezialisiert hat. Das Leistungsangebot von ThomasLloyd umfasst Dienstleistungen und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Sektors und beinhaltet Capital Raising, M&A und Corporate Finance für private und börsengelistete Unternehmen, Projektfinanzierung und -management für Projektentwickler, Anlageberatung, Vermögensverwaltung und Fonds für private und institutionelle Investoren. Die Spezialisten von ThomasLloyd beraten seit über 35 Jahren Unternehmen, Projektentwickler, Regierungen, vermögende Privatpersonen und institutionelle Investoren. Das Management blickt hierbei auf eine langjährige internationale Erfahrung in leitenden Positionen bei renommierten Geschäfts- und Investmentbanken, führenden Unternehmen im Bereich des Ingenieurwesens, Bau- und Projektmanagements sowie einigen der weltgrößten Öl- und Energiekonzerne zurück und hat bereits mehr als 100 Großprojekte in 22 Ländern im Bereich Erneuerbare-Energien-Infrastruktur mit einem Transaktionsvolumen von mehr als USD 3 Milliarden erfolgreich
realisiert. Die über Jahrzehnte gewachsenen Netzwerke in Asien verstärkt ThomasLloyd technologie-, länder- und transaktionsspezifisch durch namhafte führende externe Berater in den Bereich Recht, Finanzen und Technologie wie z. B. Ernst & Young, Norton Rose Fulbright oder Owl Energy Consultants. ThomasLloyd ist Mitglied in diversen renommierten Organisationen weltweit, wie z.B. der UNEP FI (United Nations Environment Programme Finance Initiative), der ECCP (European Chamber of Commerce of the Philippines) und der BCCP (British Chamber of Commerce of the Philippines), dem Deutschen CleanTech Institut (DCTI) und der Joint Forces for Solar Initiative. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen sowie erstklassige Ratings namhafter Ratingagenturen und Analysehäuser, wie z.B. der Feri EuroRating Services AG, der Dextro Group Germany sowie von TelosRating sind der Beleg für die hohe und konstante Management- und Fondsqualität der Unternehmensgruppe. Mit USD 2,7 Milliarden verwalteten Vermögen und 13 Standorten in 12 Ländern auf vier Kontinenten ist ThomasLloyd einer der führenden Asset Manager und Projektfinanzierer für Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien.
SOLIT Kapital-Geschäftsführer Robert Vitye im Interview
Das auf Edelmetallinvestments ausgerichtete Hamburger Emissionshaus SOLIT Kapital hat Beteiligungen im Wert von 120 Millionen Euro in Gold und Silber platziert. Mit ihrem hauseigenen Edelmetall-Lagerprogramm, das als SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG (kurz: SOLIT 3) seit Kurzem eine Neuauflage erlebt, ist SOLIT Kapital Marktführer in diesem Segment. Der BeteiligungsReport® sprach mit Geschäftsführer Robert Vitye.
BeteiligungsReport®: Mit SOLIT 1 und SOLIT 2 hat sich Ihr Unternehmen sehr erfolgreich als Emissionshaus sachwertbasierter Kapitalanlagen im Markt positioniert. Warum war eine Neuauflage nötig? Inwieweit haben die gesetzlichen Neuregelungen (AIFM-Richtlinie und KAGB), die derzeit die Beteiligungsbranche verunsichern, die Neukonzeption des Fonds beeinflusst? Robert Vitye: Der Erfolg von SOLIT 2 übertraf in der Tat unsere Erwartungen bei Weitem. Nach mehreren Volumenerhöhungen haben wir den Fonds geschlossen und SOLIT 3 aufgelegt. SOLIT 3 stellt wie seine beiden Vorgänger unverändert eine Vermögensanlage im Sinne des VermAnlG dar und ist damit von den von Ihnen angesprochenen gesetzlichen Neuregelungen des KAGB nicht
betroffen. Änderungen haben wir nur bei sehr wenigen Details vorgenommen, so z. B. bei der Gebühr für vorzeitige Kündigung, die jetzt 3,5 Prozent beträgt. Die hohe Nettoinvestitionsquote von 95 Prozent bleibt auch bei SOLIT 3. BeteiligungsReport®: Wofür steht das SOLIT-Konzept?
Interviewpartner: Robert Vitye Geschäftsführer der SOLIT Kapital GmbH Weitere Informationen bei: SOLIT Kapital GmbH Friesenstraße 1 20097 Hamburg Tel.	+49 (0)40 80 90 81-520 Fax:	+49 (0)40 80 90 81-521 E-Mail: info@solit-kapital.de www.solit-kapital.de
Robert Vitye: Von der Grundkonzeption handelt es sich bei SOLIT 3 um ein komplett physisch hinterlegtes EdelmetallLagerprogramm. Es ermöglicht Privatanlegern die Investition in Gold und Silber zu institutionellen Konditionen – bankenunabhängig und zugriffssicher im Nicht-EULand Schweiz, mehrwertsteuerfrei, bei voller (Kosten-)Transparenz, freier Wahl des Verhältnisses beider Edelmetalle, jederzeitiger Kündbarkeit und aus heutiger Sicherheit kompletter Steuerfreiheit der realisierten Kursgewinne nach Ablauf der Spekulationsfrist.
BeteiligungsReport®: Wie sehen Sie die Chancen Ihres neu aufgelegten Edelmetallfonds im Markt? Robert Vitye: Eindeutig sehr positiv. Mit SOLIT 3 besitzen wir zum einen eine Produktkontinuität bis zum Jahr 2017, zum anderen wirkt die zusehends brisantere Melange aus übermäßiger Liquidität in den Märkten aufgrund weltweit laxer Geldpolitik der Notenbanken, negativer Realzinsen und überschuldeter, kriselnder Volkswirtschaften mit entsprechenden Risiken stützend. Hinzu kommt die positive Marktlage bei Gold und Silber. Wir sehen aktuell sehr attraktive Kaufkurse. Es gibt für den Anleger kaum bessere Alternativen als mit SOLIT 3 sein Vermögen inflationsgeschützt in Gold und Silber zu investieren und zugriffssicher zu lagern. Vielen Dank für das Gespräch.
DIREKT INVEST POLEN 8 Verl채ngert bis 30. 06. 2014
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elbfonds Capital GmbH Hauptverwaltung: Hans-Henny-Jahnn-Weg 29 22085 Hamburg
Tel.: + 49. 40. 500 16 09 - 41 Fax: + 49. 40. 500 16 09 - 77 E-Mail: info@elbfonds-capital.de www.elbfonds-capital.de
Kurzmeldungen – Markt / Steuer und Recht
Meldepflicht für geschlossene Investmentvermögen kommt Im Rahmen der EU-weit harmonisierten Statistik über Investmentfonds erhebt die Deutsche Bundesbank gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag Daten über inländische Investmentvermögen. Grundlage für diese Erhebung sind § 18 Bundesbankgesetz (BBankG) in Verbindung mit der entsprechenden Anordnung der Bundesbank (Mitteilung Nr. 8003/2007) sowie die EZB-Verordnung über die Statistik über Aktiva und Passiva von Investmentfonds (EZB/2007/8). Zur Statistik über Investmentfonds sind bislang alle in Deutschland ansässigen Kapitalanlagegesellschaften und Investmentaktiengesellschaften im Sinne des Investmentgesetztes (InvG) berichtspflichtig. Mit der Einführung des Kapitalanlagesetzbuches (KAGB) und der damit verbun-
denen Aufhebung des InvG geht jedoch auch eine Änderung von § 18 BBankG einher. Der Kreis der Berichtspflichtigen für statistische Erhebungen wird auf Kapitalverwaltungs- und Investmentgesellschaften erweitert. Somit besteht zukünftig auch für die Verwalter von geschlossenen Investmentvermögen eine Meldepflicht zur Statistik über Investmentfonds.
Kapitalverwaltungs- und Investmentgesellschaften künftig gegenüber Bundesbank berichtspflichtig
Die monatlichen Meldungen müssen im XML-Format und erstmalig für den Berichtsmonat Dezember 2014 abgegeben werden. Geplant ist eine Frist bis zum fünften Tag des jeweiligen Folgemonats. Gegenüber der Bundesbank ist die erste Meldung demnach zum 05.01.2015 abzugeben. Meldepflichtig wird sowohl neu aufgelegtes als auch bereits bestehendes ausplatziertes Investmentvermögen sein.
Mit der Einführung des KAGB und der damit verbundenen Aufhebung des Investmentgesetzes ist auch eine Änderung von § 18 Bundesbankgesetz verbunden. Zum Kreis der Berichtspflichtigen für statistische Erhebungen gehören künftig auch Kapitalverwaltungs- und Investmentgesellschaften. Die monatlichen Meldungen müssen erstmalig für den Berichtsmonat Dezember 2014 abgegeben werden.
Die Erhebung erfolgt auf Basis des einzelnen Investmentvermögens und beinhaltet insbesondere Daten zu seiner Struktur. Eine Dokumentation der Meldeanforderungen wird voraussichtlich im vierten Quartal 2013 bereitstehen. Sobald diese verfügbar sind, wird der bsi dazu informieren.
Quelle: Kanzlei Klumpe, Schroeder
Quelle: bsi Newsletter 07/2013 vom 30.09.2013
Kapitalanlagegesellschaften und Investment-Aktiengesellschaften müssen gem. § 18 Bundesbankgesetz Daten über ihr inländisches Investmentvermögen der Deutschen Bundesbank mitteilen.
+ Partner, Newsletter 9-10/2013
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Ist die Beteiligungsbranche eine Einheit? Das kann man mit Fug und Recht verneinen. Es gibt kleine und große Häuser, es gibt Bankentöchter und freie Initiatoren, es gibt Emissionshäuser mit nur einer Assetklasse und welche, die mehrere Produktsegmente vertreten. Doch es macht durchaus Sinn, mit Gewohntem zu brechen und zusammenzuarbeiten. Dies bewies die Roadshow Kompetenz5 im September 2013 aufs Neue.
An vier Standorten folgten rund 300 Teilnehmer dem Ruf der unter dem Siegel Kompetenz5 agierenden Unternehmen: HEH Hamburger Emissionshaus, HTB (Bremen), IC Consulting AG (Rosenheim), IMMAC (Hamburg) und ÖkoRenta (Aurich). Trotz fehlender neuer Produkte auf der vierten Tour wurde diese von den Finanzdienstleistern äußerst positiv aufgenommen. Die Beteiligung bei den Fragerun-
den zu Themen wie Produkterwartungen der Berater in der neuen Sachwertwelt, Erwartungen an die Anbieter und auch Bezahlung für Finanzberatungsleistungen war sehr intensiv. Ergebnisse hieraus sind unter www.kompetenz-hoch-5.de nachzulesen. In Kürze ist dort ebenfalls das Programm für die nächste Tour - Frühjahrstour 2014 - zu finden.	(red.)
Edmund Pelikan führte als Moderator durch die Veranstaltungen
GLÜCKWUNSCH beteiligungs | report! Wir gratulieren zur Jubiläumsausgabe des beteiligungsreport: Zu 50 Mal kompetenter Berichterstattung, profundem Marktwissen, stimmigen Analysen, seriösen Meldungen und spannenden Hintergründen aus der Fachszene. Alles Gute für die nächsten 50 Ausgaben und weiterhin viel Gespür für das, was den Markt der Sachwertanlagen bewegt. Ihre www.kompetenz-hoch-5.de
Die Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets hat in den letzten Jahren rasant zugenommen: über 50 Prozent deutscher Internetnutzer gehen heute mobil ins Netz. Viele unterschiedliche Geräte sind in unseren Lebensalltag integriert.
Ihre potenziellen Kunden sind unterwegs in Bus oder Bahn, im Garten, auf dem Golfplatz und möchten sich „mal eben“ über Ihre Angebote informieren, weil sie eine Empfehlung bekommen haben oder gezielt über Suchmaschinen nach Themen suchen. Nach kurzer Zeit brechen sie ab – denn Zoomen, Scrollen und Schieben verdirbt den Spaß am mobilen Surfen. Verständlich, denn die meisten Websites sind nicht auf die Anforderungen der verschiedenen - insbesondere mobilen - Endgeräte ausgerichtet.
Echte Chance im Wettbewerb! Die Methoden, die bislang in der Programmierung von Websites angewendet wurden, greifen nicht mehr. Hier bietet eine neue Methode neue Chancen: Responsive Webdesign (RWD). Professionell programmiertes RWD ermöglicht, auf möglichst vielen Endgeräten Inhalte effizient und kostensparend verfügbar und konsumfähig zu machen.
Wie funktioniert RWD? RWD bezeichnet die Fähigkeit einer Web-
Autorin: Kathrin Lückenga
Technische Umsetzung eines Responsive Webdesign
site, sich dynamisch an ein bestimmtes Ausgabegerät anzupassen. Die Website erkennt, mit welchem Gerät ein Anwender gerade surft und reorganisiert speziell für dieses Gerät Struktur und Layout der Website. Ihr Geschäftsauftritt präsentiert sich in einem Layout, das für die Bildschirmgröße und das jeweils spezifische Nutzerverhalten am optimalsten ist. Kein verzweifeltes Suchen nach dem Absenden-Button, kein endloses Scrollen, kein Zoomen!
tiver bewertet, das Ranking der eigenen Seite steigt und damit die Auffindbarkeit Ihrer Website. Flexibilität: Mit einer RWD-Website erreicht man alle Internetnutzer, egal ob über PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.
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Welche Vorteile bieten sich konkret? Weitere Informationen bei: Webdesign Initiative Neuland Herbststraße 30 82054 Sauerlach Tel: +49 (0)8104 6 49 66 02 Fax:	+49 (0)8104 6 49 66 91 E-Mail: kontakt@initiative-neuland.de www.initiative-neuland.de
Zeit- und Kostenersparnis: Es muss nur eine Webseite erstellt werden. Getrennte mobile Versionen sind nicht nötig. Die Pflege der Site kann kostengünstig im Unternehmen erfolgen. Auffindbarkeit: RWD-Websites werden von Google posi-
QR-Code scannen und auf www.initiative-neuland.de mehr zum Thema Responsive Webdesign erfahren... Special: BeteiligungsReport-Leser erhalten einen Rabatt von 15 Prozent auf eine Webseitenumsetzung mit RWD
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Einleitung zur Preisverleihung durch Edmund Pelikan
Derzeit ist der Markt für Sachwertanlagen in einer dramatischen Umbruchphase. Wir leben schon in einer verrückten Welt und vor allem in einer irren Finanzwelt. Derzeit stellen sich oft mehr Fragen als Antworten gegeben werden können. Hier einige Beispiele:
Kann eine CDU-Chefin bei einer Spende von 690.000 Euro an ihre Partei durch Hauptaktionäre des Automobilherstellers BMW unvoreingenommen über Abgaswerte in der EU diskutieren? Ist da keine Regulierung erforderlich? Warum kommt ein Bischof erst jetzt in den Fokus der Medien, obwohl bereits in einer Spiegelstory im Jahr 2010 viele dieser Vorgänge zitiert wurden? Und er wird nicht der einzige Geistliche sein, der so agiert! Wo ist dort eine funktionierende Aufsicht? Warum spricht Obama von dem zuverlässigen Zahler USA, wenn bereits 1979, auch ausgelöst durch einen Haushaltsstreit, Anleihenrückzahlungen erst verspätet erfolgten. Investoren sprachen damals von einem Default, das Schatzamt von einer Verzögerung. Wer reguliert eine interessengetriebene Politik, die mit Volldampf auf den Staatsbankrott zufährt? Und der Dax steigt, und der Goldkurs fällt tendenziell!
Die drei am Montag gekürten Wirtschaftsnobelpreisträger haben Theorien entwickelt, die sich widersprechen. Eine Zeitung zitierte: Nur bei der Wirtschaftswissenschaft ist es möglich, gleichzeitig Ökonomen zu ehren, die bei ihrer Forschung auf einem Gebiet zu ganz unterschiedlichen Ergebnisse kommen. Gibt es eine Wahrheit in der Wirtschaftswissenschaft oder sind wir nicht längst in der experimentellen Wirtschaft bzw. Wirtschaftspolitik angekommen? Aber der Staat reguliert! Es scheint, dass er weiß, wo es lang geht. Wenn man mit Abgeordneten redet, hört man als Begründung immer ein Wort: Anlegerschutz. Ob aber dies bei den neuen Gesetzen wirklich im Vordergrund steht, ist mehr als fraglich. So darf beispielsweise die Gesellschafterversammlung einer Investment-KG nicht mehr frei entscheiden. Die Versammlung aller Gesellschafter kann nach neuem Recht nicht mehr über eine Wiederanlage entscheiden. Die Anleger werden also vor
allem von einem befreit: von ihrer eigenen Verantwortung. So müssen wir wohl abwarten, wie in der Praxis die neue Sachwertwelt Gestalt annimmt. An einem Beispiel ist das schön zu sehen. Zweitmarktfonds werden von der BaFin durchaus als wünschenswerte und anlegerfreundliche Assetklasse angesehen. Im Gesetzestext ist diese Fondsgattung eher hinten hinuntergefallen. So versuchen derzeit Zweitmarktfondsanbieter gemeinsam mit der BaFin das Gesetz so zu interpretieren, dass man einen Weg für neue Fonds findet. Wie gesagt: Eine verrückte Finanzwelt, in der wir leben. Positiv ist, dass wir alle noch leben. Und weil wir dies tun, darf die Redaktion des Fachmagazins BeteiligungsReport teilweise in Abstimmung mit Oliver Porr (im Segment Politik) und Werner Rohmert (im Segment Medien) nun im 5. Jahr in Folge die positiven Beispiele etwas hervorheben. Das ist Sinn und Zweck des BeteiligungsPreises. ep (red.)
D e u t s ch e s B e t e i l i g u n g s f o r u m
Auszug aus der Laudatio auf Paribus Capital GmbH
Kategorie: Transparenz und Anlegerorientierung Unternehmen Transparenz und Anlegerorientierung einen bedeutenden Stellenwert haben, was die heutige Anerkennung verdient.
Bild links: Thomas Böcher, Geschäftsführer Paribus Capital GmbH
[…] Mit Blick auf Ihre 30jährige Erfahrung in der Finanzbranche, die gute Arbeit Ihres Teams sowie der Transparenz und Anlegerorientierung Ihrer Produkte haben Sie es verdient, den Deutschen BeteiligungsPreis entgegenzunehmen.
Bild rechts: v.l.: Edmund Pelikan (BeteiligungsReport), Karsten Mieth, Thomas Böcher
[…] Die Paribus Capital GmbH konzipiert sachwertgestützte, unternehmerische Kapitalanlagen – Neudeutsch: Investmentvermögen – in den Assetklassen Immobilien und Eisenbahnlogistik und schafft damit zuallererst einmal sehr kreative und produktive Anlagemöglichkeiten für Privatanleger.
Die Investments werden sorgfältig ausgewählt, solide kalkuliert, transparent erklärt und dokumentiert und ermöglichen so klare und lukrative Anlagebedingungen für den privaten Investor [...]
Laudator: Karsten Mieth demark | abakus Finanzhaus AG
„Klar erkennbar“ ist daher, dass in Ihrem
Auszug aus der Laudatio auf INP Holding AG
Kategorie: Innovation und Trend […] Vor diesem Hintergrund hat die INP die ersten Kita-Fonds aufgelegt und bietet Investitionsmöglichkeiten mit dem Zweck, den Ausbau der Kindertagesbetreuung zu fördern und attraktive wirtschaftliche Ergebnisse für die Investoren zu ermöglichen.
Bild links: Oliver Harms, Vorstand INP Holding AG
Geehrt wird heute ein innovatives Investment eines Initiators, der eine hohe Expertise bei Sozialimmobilien besitzt [...]
Bild rechts: Oliver Harms, Roman Menzel
[…] heute wird, zu unserer großen Freude, der Deutsche Beteiligungspreis 2013 in der Kategorie Innovation und Trend dem Hamburger Fondsinitiator INP Holding AG verliehen. Das Unternehmen hat sich auf das anspruchsvolle Gebiet der Sozialimmobilien fokussiert.
[…] Seit 8 Jahren legt die INP Holding erfolgreich Pflegeimmobilien auf, mit zahlreichen nachvollziehbaren und plausiblen Argumenten für diesen Markt, und erweiterte innovativ ihre Beteiligungsangebote auf eine andere, im Grunde ähnliche Art der Pflege und Betreuung, nämlich die auf Kinder.
Laudator: Roman Menzel bouwfonds REIM
Auszug aus der Laudatio auf LHI Leasing GmbH
Kategorie: Managementseriosität und Managementseriosität zu erfüllen. Das gelingt in diesen Zeiten nicht jedem. [...] Sie haben der Versuchung des schnellen Erfolgs widerstanden. ...Auch das gehört zur Managementqualität.
Bild links: Oliver Porr, Geschäftsführer LHI Leasing GmbH
[…] Der Deutsche BeteiligungsPreis 2013 in der Kategorie Managementseriosität geht an LHI Leasing - vertreten durch Oliver Porr!
Bild rechts: v.l.: Edmund Pelikan (BeteiligungsReport), Markus Gotzi, Oliver Porr
Es freut mich, dass ich für Sie und die LHI die Laudatio halten darf. ….Sie gestalten den Markt. Und das seit Jahrzehnten. Als prägender Geschäftsführer des Emissionshauses, ...aber auch seit nun schon mehreren Jahren als Vorstandsvorsitzender des Branchenverbandes VGF – Verzeihung BSI.
[...] Seit 22 Jahren arbeiten Sie für die LHI,.... Seit 2001 verantworten Sie als Geschäftsführer den hier ausgezeichneten Bereich der Fondsprodukte. Mit Ihren Kollegen Robert Soethe und Jens Kramer ... haben Sie es geschafft, auch in schwierigen Zeiten Ihre Maßstäbe an Qualität
Laudator: Markus Gotzi Der Fondsbrief
Auszug aus der Laudatio auf Kompetenz 5
Kategorie: Vorbildliche Initiativen Emissionshaus, HTB aus Bremen, IC Consulting aus Rosenheim , IMMAC aus Hamburg und ÖkoRenta aus Aurich. Bindeglied ist die GoldWerk GmbH. Ideengeber war der heute noch zu ehrende und leider viel zu früh im Juni verstorbene Peter Mahler.
Bild rechts: v.l.: Thomas F. Roth (IMMAC), Jörg Busboom (HTB), Patrick Brinker (HTB), Tjark Goldenstein (ÖkoRenta), Alexander Pfisterer-Junkert (IC Consulting AG), Gunnar Dittmann (HEH)
[…] Selten sieht man, dass verschiedene Emissionshäuser unterschiedlicher Disziplinen koordiniert mit einem Maklerpool jeweils ihren kompletten Vertrieb zur Roadshow einladen, damit diese sich auch die Produkte der anderen Emittenten ansehen.
[…] Ich durfte als Moderator eine solche Veranstaltung begleiten, der Name: Kompentenz hoch 5. Und ich war von dem kollegialen und freundschaftlichen Verhältnis unter den Mitbewerbern um die Gunst der Finanzdienstleister beeindruckt. … Zu dem innovativen Kreis gehören HEH Hamburger
Diese vorbildliche Initiative, etwas gemeinsam zu lösen und dadurch auch die regulierungsbedingte Kostensteigerung etwas auszugleichen, kann nicht genug hervorgehoben werden…
Laudator: Edmund Pelikan epk media GmbH & Co. KG
Auszug aus der Laudatio auf Markus Gotzi
Kategorie: Ehrenpreis Medien gerem Geschäftsmodell, um die Anleger und Qualitäts-Medien besser einen großen Bogen machen. ...
Bild links: Markus Gotzi, Chefredakteur der Fondsbrief Bild rechts: v.l.: Edmund Pelikan (BeteiligungsReport), Ludwig Riepl, Markus Gotzi
[…] Gerade die Geschlossenen Fonds hatten und haben in Dir einen Fürsprecher, der sich kritisch und sachkundig mit den Strukturierungen auseinandersetzte. […] Lieber Markus, es ehrt Dich, mit Herzblut in einer Branche positioniert zu
sein, an die Du geglaubt hast und weiter glaubst. Nur stellt das Dir wie vielen anderen Engagierten jetzt ein Bein. Die soliden Initiatoren bremst der Regulierungsaufwand und die Unsicherheit über die Vorgaben aus. Richtig Gas geben die Firmen mit stolzen Provisionen und ma-
Du kannst stolz sein auf das Erreichte, Du wirst findig genug sein, um auch mit dem Kommenden das Beste herauszuholen, und Du machst mit aufrechter Haltung auch in Turnschuhen keine schlechtere Figur als in italienischen Edeltretern. Realvermögen braucht auch in Zukunft zuverlässige Fürsprecher wie Dich. …
Laudator: Ludwig Riepl Fonds & Co.
Laudatio auf Peter Mahler
Kategorie: Ehrenpreis Lebenswerk
Bild rechts: v.l.: Gunnar Dittmann, Anna-Lucia Mahler, Susanne Mahler, Alexander Pfisterer-Junkert; im Vordergrund: Porträtbild Peter Mahler
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Aufgabe übernommen, die mir sehr am Herzen liegt, die aber für mich auch sehr traurig ist. Ich darf heute meinen sehr guten Freund Peter Mahler ehren und ihm postum den Ehrenpreis für sein Lebenswerk überreichen.
Peter Mahler wurde am 19. April 1963 in Würzburg geboren. Er wuchs in dem kleinen Ort Leinach als Ältester von vier Brüdern auf und übernahm zuhause schon sehr früh Verantwortung für seine Familie. Für Peter Mahler stand fest, dass er nach dem Abitur das elterliche Wirtshaus
nicht führen wollte. Er erlernte in der örtlichen Raiffeisenbank Margetshöchheim e.G. von 1980 bis 1983 den Beruf des Bankkaufmannes und bildete sich an der Akademie deutscher Genossenschaften in Montabaur weiter zum Diplom-Bankbetriebswirt. Nach einem dreijährigen Abstecher als Bezirksleiter bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall kehrte er im Jahr 1990 als Zweigstellenleiter zurück zu seiner Ausbildungsbank. Kurz darauf übernahm er dann im Jahr 1992 die Leitung der Wertpapierabteilung und die Betreuung vermögender Privat- und Firmenkunden in der Raiffeisenbank Höchberg, bevor er dann im Jahr 2000 seine endgültige berufliche Heimat bei der IC Consulting AG in Rosenheim fand. Er trat dort als Vorstand ein und bestimmte gemeinsam mit dem Gründer, Hans Jochen
d e u t sdCeHuets Rs C BBeH etteeeRiillBiig e gtu uen n i lg gi g ssFpuo RneRg iu ssM p2R011 e i s 2 011
Roth, die geschicke des unternehmens maßgeblich. unter seiner leitung entwickelte sich die iC Consulting ag vom klassischen Vertriebsunternehmen zu einem führenden auslagerungsdienstleister im Kapitalanlagenbereich. peter Mahler erkannte schon sehr früh die Zeichen der Zeit und machte die iC Consulting ag durch den erwerb einer § 32 KWg-lizenz zu einem lizenzierten Finanzdienstleister. als service-dienstleister für Banken, sparkassen und freie Vertriebspartner wurde die iC Consulting schnell einer der fortschrittlichsten und renommiertesten Finanzdienstleister am deutschen Kapitalmarkt. auch auf die erheblichen Marktveränderungen durch die im vergangenen Jahr stattgefundene Vertriebsregulierung bereitete peter Mahler die iC Consulting ag perfekt vor. er entwickelte mit seinem team eine bisher unübertroffene und maßgeschneiderte Vertriebslösung für seine Vertriebspartner: eine Kombination aus ausgewählten Kapitalanlageprodukten von renommierten initiatoren, verknüpft mit der entsprechenden kostenlosen plausibilitätsprüfung, einem maßgeschneiderten Beratungsprozess und einer bisher nicht erreichten Versiche-
rungslösung für den Vertrieb. dieser Meilenstein veränderte den Markt der B-2-Banbieter nachhaltig.
len Beiräten vertreten und wurde dort als kompetenter und verlässlicher Berater geschätzt.
Mit peter Mahler verliert die Branche eine herausragende Führungspersönlichkeit und einen anerkannten Kollegen. ich persönlich verliere einen sehr guten und engen Freund, mit dem ich einige schwere, aber überwiegend viele schöne stunden und erlebnisse geteilt habe.
peter Mahler hat mit unermüdlichem einsatz und einer übermenschlichen Kraftanstrengung in der großen, noch andauernden Wirtschafts-, Finanz- und schifffahrtskrise sehr viel für sein unternehmen, seine geschäftspartner und die Restrukturierung vieler schiffsfonds geleistet und dabei nie den Mut verloren, sondern vielen Menschen mit seinem optimismus Mut gemacht. er war in vie-
Laudator: Gunnar Dittmann HEH Hamburger EmissionsHaus GmbH & Cie. KG
aufnahme in die Hall of Fame der sachwertbranche
durch die auszeichnung mit dem deutschen Beteiligungspreis in einer „ehrenpreis-Kategorie“ geht die aufnahme in die Hall of Fame der sachwertbranche einher. neu in der Hall of Fame sind Markus gotzi (ehrenpreis Medien) und postum peter Mahler (ehrenpreis lebenswerk).
Markus Gotzi Peter Mahler
Peter Mahler - postum -
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Wer verändert sich wohin? Geschäftsführerwechsel bei der PROJECT Investment Gruppe
sprechender Nachtrag zum Prospekt wurde rechtzeitig bei der BaFin eingereicht.
Matthias Hofmann ist zum 31. Juli 2013 aus der Geschäftsführung der PROJECT Fonds GmbH und der PROJECT Fondsverwaltungs GmbH ausgeschieden und jetzt Vorstand der neu gegründeten Kapitalverwaltungsgesellschaft PROJECT Investment AG. Gleichzeitig wurde Dr. Ralf Weller mit Wirkung zum 1. August 2013 als Geschäftsführer beider Gesellschaften berufen. Er verantwortet das Management und die Verwaltung der seit 1995 emittierten PROJECT Immobilienentwicklungsfonds, die weiterhin von den beiden PROJECT Gesellschaften gemanagt werden. Alle zukünftigen Fonds werden von der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG), der PROJECT Investment AG, emittiert und verwaltet.
Neuer Vertriebsleiter für [id] Deutsche Immobilienrendite Mit Andreas Milch hat Fonds [id] Emissionshaus einen erfahrenen Vertriebsmann für sich gewinnen können. Der 48-Jährige bringt knapp 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb von geschlossenen Fonds mit. Er war für renommierte Vertriebe und Emissionshäuser tätig, hat Publikumsfonds und Private Placements platziert und konzipiert. Milch wird sich zunächst um die Platzierung des Fonds [id] Deutsche Immobilienrendite kümmern. Dieser ist auch nach der Umsetzung der AIFM-Richtlinie und der Einführung des KAGB am 22.07.2013 im Angebot. Ein ent-
Veränderungen bei Hauck & Aufhäuser Diversen Medienberichten zufolge haben Sven Hoppenhöft, Direktor im Geschäftsfeld Unabhängige Vermögensverwalter und Thomas Reinhold, sein Mitarbeiter, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers verlassen. Hoppenhöft und Reinhold traten Hauck & Aufhäuser im August 2008 bei. Davor waren die beiden bei der Investmentgesellschaft Nordinvest tätig.
bei Alceda. Dr. Muth wird bei der gruppenübergreifenden AQ Management GmbH als Managing Director für beide Schwestergesellschaften tätig sein. Sie unterstützt in dieser Rolle Christian Kiefer und Roland Schulz, Geschäftsführer der Aquila Capital Institutional GmbH, sowie Michael Sanders, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Alceda Fund Management S.A.
Neuer Gesellschafter bei der Salomon Invest GmbH Dr. Ralf Friedrichs hat die Position als geschäftsführender Gesellschafter der Salomon Invest GmbH übernommen.
Unterdessen meldete Hauck & Aufhäuser, dass zum 01. September Anja Schlick die Leitung Business Development übernommen hat und zuständig für den Aufbau und Ausbau des institutionellen Geschäftsfeldes im Bereich Asset Servicing ist.
Friedrichs, der zum 30. Juni 2013 beim Hamburger Emissionshaus HCI Capital ausgeschieden ist, will nach eigenen Angaben bei Salomon Invest die Zukunft dieses renommierten Hauses gemeinsam mit den Gesellschaftern und einem motivierten Team gestalten, neue Produkte kreieren und die Salomon Gruppe unter den noch immer nicht völlig klaren und transparenten Bedingungen eines regulierten Beteiligungsmarktes zu weiterem Erfolg führen.
Neuer Sales Operation Head der Aquila Gruppe
Jürgen Raeke verlässt Berenberg Private Capital
Dr. Evelyn Muth ist ab sofort in der neu geschaffenen Position des Sales Operation Head für die organisatorische Steuerung der Vertriebseinheiten der Aquila Gruppe verantwortlich.
Jürgen Raeke hat nach fast 15 Jahren als Geschäftsführer Berenberg Private Capital im gegenseitigen Einvernehmen verlassen. Als Grund nennt Raeke „unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Geschäftspolitik“.
Wer die Nachfolge von Hoppenhöft und Reinhold antritt ist bislang noch unklar.
Dr. Muth, die über mehr als 20 Jahre Vertriebserfahrung verfügt, wechselt von Oddo Asset Management, wo sie für die Unternehmensentwicklung in Deutschland und Österreich verantwortlich war. Die Aquila Gruppe verfügt über Vertriebseinheiten sowohl bei Aquila Capital als auch
Neuer Geschäftsführer bei der Dr. Peters Gruppe Jochen Gedwien kehrt als Geschäftsführer der Dr. Peters GmbH & Co. KG zurück. Seit dem 1. Oktober 2013 verantwortet er den operativen Teil des Fondsgeschäfts und löst Marc Bartels ab, der als Geschäftsführer in die DS-Fonds-Treuhand GmbH wechselt. Deren ehemaliger Geschäftsführer Michael Rulhoff verlässt Dr. Peters zum Jahresende nach über zehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit auf eigenen Wunsch.
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Wohn- und Handelsimmobilien Deutschland Mezzanine-Kapital für geprüfte Projektentwicklungen im Rahmen individueller Co-Investments (laufend).
Gedwien, der die Dr. Peters-Gruppe durch seine dortige Tätigkeit als Fondsmanager von 2004 bis 2011 bereits genau kennt, kommt von der HOCHTIEF AirPort Capital GmbH & Co. KGaA.
Verstärkung des Vertriebsteams von Steiner & Company Seit Anfang Oktober 2013 verstärkt Herr Holger Künne den Vertrieb beim Hamburger Emissionshaus Steiner + Company. Herr Künne war zuvor viele Jahre für das auf Erneuerbare Energien spezialisierte Emissionshaus Chorus tätig und bringt eine große und damit ergänzende Expertise im Bereich der „nachhaltigen Investments“ mit. Er ist im Schwerpunkt für den Vertrieb des „grünen“ Portfoliofonds MAP GREEN verantwortlich.
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Class-A-Mietwohnungsbau USA Beteiligung an der Entwicklung, Vermietung und Veräußerung von Class-A-Apartmentanlagen in den USA.
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So funktioniert der Geldmarkt Geld, Banken, Inﬂation, Krisen – aktuelle Entwicklungen einfach erklärt
Finanzielle Bildung in der Schule Mündige Verbraucher durch Konsumentenbildung
der neue Haufe taschenguide erklärt die grundlegenden strukturen des geldmarktes. autor Manfred Weber beschreibt verständlich die wichtigsten Zusammenhänge rund um Banken, Finanzmärkte und eurokrise – und erklärt, wie wir unser eigenes geld am besten schützen können.
um die finanzielle allgemeinbildung Jugendlicher und junger erwachsener ist es schlecht bestellt. empirischen studien zufolge sind sie bei der privaten altersvorsorge überfordert und durch die Finanzkrise tief verunsichert. Zudem neigen sie zu einer gefährlichen Überschätzung ihrer Finanzkompetenz. Kann mehr ökonomische und finanzielle Bildung in der schule abhilfe schaffen?
schon die eingangsthese „Warum es ohne geld nicht geht“ unterstreicht die sehr grundlegende Herangehensweise des autors an das komplexe thema geld und seine volkswirtschaftliche Bedeutung. so erfährt der leser zunächst alles über die Funktionen von geld und die Rolle der Banken, grundlegendes über die sogenannten schattenbanken und die Macht der europäischen Zentralbank. das leitet zum Kernthema über: geldmärkte. Was macht sie aus, wer sind die akteure, welche strategien werden verfolgt, wie entstehen Finanzkrisen? im letzten Kapitel geht es um spareinlagen, anleihen, aktien oder immobilien, aber auch anlagemöglichkeiten wie gold, uhren oder Kunst werden detailliert erklärt und nach Chancen und Risiken bei inflationen bewertet. Haufe., 6,95 Euro ISBN: 978-3-648041-22-2
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