Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/twwp-trilaterales-weltnaturerbe-wattenmeer-43081
Timestamp: 2019-04-20 02:24:19+00:00

Document:
Ergebnis: TWWP - Trilaterales Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrum Wilhelmshaven
wa Zeitschrift | Ausgabe ab 2003
Trilaterales Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrum (TWWP)	, Wilhelmshaven/ Deutschland
04/2018 S. 35 - 42
wa-2023322
Nicht offener Wettbewerb
Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Carsten Meier Architekten Stadtplaner, Braunschweig
Deutschland 4/4 Wissenschaftliche Tagungs- und Konferenzzentren 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung 5/7 Stadthallen, Kultur- und Kongresszentren 5 Kultur 11/0 Verwaltungsbauten Allgemein 11 Verwaltungsbauten Nicht offener Wettbewerb
Dorte Mandrup Arkitekter, Copenhagen V
L.Arch.: Marianne Levinsen, Kopenhagen
Mitarbeit: Lars Almgren · August Fischer
Buddy Burrkhalter · Alexis Boivin
Fachplaner: H+P Objektplanung Aachen GmbH
Illustration: MIR and Dorte Mandrup
1. Preis: Dorte Mandrup Arkitekter, Copenhagen V
ludloff+ludloff Architekten, Berlin
Prof. Jens Ludloff · Laura Fogarasi-Ludloff
Mitarbeit: Magdalena Nottrott · Elise Moreau
Philipp Jentzsch
Herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin
Energie: Transsolar Energietechnik GmbH
Sachverst.ndigenbüro für Brandschutz Arnhold
2. Preis: ludloff ludloff Architekten, Berlin
Formation A, Berlin
Torsten Lockl · Lina Müller · Matthias Prüger
Karen Modrei · Vero Zadworna
JUCA architektur + landschaftsarchitektur, Berlin
Carolin Fickinger · Judith Brücker · Camille Carrer
TGA: BAI-Building Applications Ing., Berlin
Tragwerk/Brandschutz: IFB – Partnerschaft ber.
Ingenieure, Berlin
3. Preis: Formation A, Berlin
Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner mbB, Hannover
Irene Lohaus Peter Carl Landschaftsarchitektur, Hannover
Mitarbeit: Juliana Fliess · Chana Chana
Ole Pfaff · Sandar Stein · Gizem Attaseven
Miryam Aykurt
Fachber.: grbv Ing. Bauwesen GmbH & Co. KG
Juhrig Ingenieurbüro GmbH
Anerkennung: Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner mbB, Hannover
Architekten Prof. Klaus Sill + Assoziierte GmbH, Hamburg
Y-LA Ando Yoo Landschaftsarchitektur, Hamburg
Mitarbeit: Jan de Wolff · Falko Fock
Thomas Sprenger · Immo Kobelt
Tragwerk: Assmann Beraten + Planen AG
Energie: IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH
Visualisierung: Felix Stirnal
Anerkennung: Architekten Prof. Klaus Sill Assoziierte GmbH, Hamburg
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern sowie 3 Zuladungen mit anschließendem V
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau des Trilateralen-Weltnaturerbe-Wattenmeer-Partnerschaftszentrums (TWWP) mit Verwaltungs-, Besucher- und Tagungsräumen einer Bruttogrundfläche von ca. 2.900 m2 sowie die städtebauliche Einbeziehung und Gestaltung der umgebenden Freiraumflächen.
Die drei Wattenmeerstaaten Dänemark, Deutschland und die Niederlande beabsichtigen, das TWWP mit Sitz im niedersächsischen Wilhelmshaven einzurichten, dessen organisatorisches Kernstück das bereits in Wilhelmshaven ansässige Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) sein soll. Das TWWP dient der internationalen Wattenmeerkooperation durch aktive Netzwerkarbeit mit strategischen Partnern auch über den staatlichen Sektor hinaus zur Wahrnehmung der gemeinsamen globalen Verantwortung für das Weltnaturerbe Wattenmeer. Ebenfalls geplant ist die Einrichtung einer trilateralen Wattenmeerstiftung.
Das TWWP soll das CWSS und ein noch näher zu definierendes Netzwerk-Partnerschaftselement umfassen. Es soll seinen Sitz zusammen mit einer künftigen trilateralen Wattenmeerstiftung sowie der Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“ (NLPV) unter einem Dach in dem neu zu errichtenden Gebäude haben.
Im Zuge des Wettbewerbes ist die Auseinandersetzung mit dem auf dem Wettbewerbsgrundstück liegenden Bunker zwingend erforderlich. Der Entwurf soll eine integrale konzeptionelle und energetische Einbindung und entsprechende Nutzung für den zu erhaltenden Bunker aufzeigen. Es ist eine Haltung zum Umgang mit dem Bunker zu entwickeln, welche die Einbeziehung des Bunkers sowohl in gestalterischer als auch funktionaler Hinsicht in den zu entwerfenden Gebäudekomplex untersucht und einen entsprechenden Lösungsansatz aufzeigt. Der Städtebauliche Ideenteil beinhaltet den städtebauliche Entwurf des Umfeldes des TWWP als Grundlage für die kommende Rahmenplanung.
Subject of the competition is the realisation of the Trilateral Wadden Sea World Heritage Partnership Centre (TWWP), comprising administration offices, visitors areas and conference rooms with a gross floor area of approx. 2.900 m2 , and the urban design and integration of the surrounding open space. The three Wadden Sea countries, Denmark, Germany and the Netherlands, intend to establish the TWWP in Wilhelmshaven, Germany. Its organisational Center is to be the Common Wadden Sea Secretariat (CWSS), which is already located in Wilhelmshaven. The TWWP will promote active networking of the international Wadden Sea Cooperation with strategic partners beyond the national level with a view to assuming their common global responsibility for the Wadden Sea World Heritage. Moreover, it is planned to establish a trilateral Wadden Sea foundation.
The TWWP shall incorporate the CWSS and an additional network partnership element which is yet to be defined. The TWWP is to be co-located in the same building with a future trilateral Wadden Sea foundation and the Lower Saxon Wadden Sea National Park Administration. The overall construction costs for the TWWP may not exceed 6,09 million gross.
Fachpreisrichter
Prof. Dr. Sabine Baumgart, Dortmund (Vors.)
Hubert-Jan Henket, Heerlen
Hubertus Hebbelmann, Umweltministerium
Karin Kellner, Hannover
Oliver Leinert, Stadtbaurat
Sachpreisrichter
Simone Groh, Betriebsleiterin GGS
Enno Hagenah, Hannover
Peter Südbeck, Leitung NLPV
Birgit Kann, BBSR
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den ersten Preis zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen.
03/06/2017 S106 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Wilhelmshaven: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2017/S 106-213275
Stadt Wilhelmshaven, Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle der Stadt Wilhelmshaven
Telefon: +49 4421161107
E-Mail: zentrale.vergabestelle@wilhelmshaven.de
Fax: +49 442116411107
NUTS-Code: DE
Hauptadresse: http://www.wilhelmshaven.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wilhelmshaven.de/stadtinfos/ausschreibungen.htm
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Wilhelmshaven, Submissionsstelle
Rathausplatz 9, Raum 6
Kontaktstelle(n): Stadt Wilhelmshaven, Zentrale Vergabestelle
Hauptadresse: http://www.wilhelmshaven.de/stadtinfos/ausschreibungen.htm
16-041_Neubau d. Trilateralen Weltnaturerbe Wattenmeer-Partnerschaftszentrums (TWWP) – Nichtoffener Wettbewerb (nach RPW) mit offenen Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren (VgV).
Referenznummer der Bekanntmachung: 16-041
71221000
Nichtoffener Wettbewerb für Architekten/innen in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten/innen m. offenem Teilnahmewettbewerb (VgV). Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) zugrunde. Die Stadt Wilhelmshaven beabsichtigt, auf einer hafennahen Fläche im Bereich des BanterSeeParks ein Büro- und Verwaltungsgebäude für das „Trilateral Wadden Sea World Heritage Partnership Centre“ (TWWP) mit einer Bruttogrundfläche von ca. 2 900 m² zu errichten. Es soll aus der Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“ (NLPV) als Einrichtung des Landes Niedersachsen, einer in Gründung befindlichen trilateralen Wadden Sea Foundation und dem bereits in Wilhelmshaven ansässigen „Gemeinsamen Wattenmeersekretariat“ (CWSS) bestehen. Das TWWP dient der internationalen Wattenmeerkooperation zur Wahrnehmung der gemeinsamen globalen Verantwortung für das Weltkulturerbe Wattenmeer durch aktive Netzwerkarbeit mit strategischen Partnern über die Staatsgrenzen hinaus.
Die Auftragsunterlagen stehen ab dem 7.6.2017 zum Download bereit. (Vergl. Pkt. I.3.).
Zur Bewerbung zugelassen sind Bewerbergemeinschaften aus Architekt/innen und Landschaftsarchitekt/innen. Es sollen 15 Teilnehmer am Wettbewerb teilnehmen, 3 Teilnehmer davon sind vorab gesetzt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt auf der Basis von formellen Nachweisen sowie quantitativen und qualitativen Kriterien über Referenzprojekte. Es handelt sich um einen hochbaulichen und städtebaulichen Wettbewerb mit offenem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren mit den von der Jury zur Realisierung empfohlenen Preisträgern. Sollten mehr als 12 Bewerbungen eingehen, die die Bewerbungskriterien erfüllen, entscheidet das Los unter Aufsicht eines Notars. Die ausgewählten Bewerber werden nach Durchführung des Auswahlverfahrens, bzw. nach Durchführung der Verlosung schriftlich benachrichtigt. Sie haben ihre Teilnahme innerhalb einer Woche schriftlich zu bestätigen und die Nachweise vorzulegen:
a. Mitarbeiternachweis (Anzahl und Ausbildung/Qualifikation);
b. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung;
c. Nachweis der Sozialversicherung;
d. Nachweis Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt (nicht älter als 1 Jahr);
e. Nachweis der Referenzprojekte.
Die oben benannten Nachweise sind für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu führen.
Die gelosten Nachrücker rücken im Falle einer fehlenden schriftlichen Zusage bzw. bei Nichtvorlage der Nachweise nach. Die endgültige Auswahl über die Teilnahme der Bewerber obliegt einen Auswahlgremium von 3 Personen darunter mindestens 2 Architekten/innen oder vergleichbarer Qualifikation.
Voraussichtliche Termine:
Siehe Auslobung.
Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht den Tatsachen entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren ausgeschlossen. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
Die Bewerbung erfolgt ausschließlich in Papierform. Für den Briefumschlag ist der rote Bewerbungsaufkleber zu verwenden. Die Bewerbung ist einzureichen bis spätestens 12.7.2017 bis 15:00 Uhr. Entscheidend ist der rechtszeitige Eingang bei der im roten Bewerbungsaufkleber benannten Stelle, nicht jedoch Post- oder Kurierstempel.
Es besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung.
Die Kriterien sind:
1. Formelle Kriterien.
Mindestkriterien – Nichterfüllung führt zum Ausschluss:
— der Bewerber erfüllt die Anforderung an die berufliche Qualifikation (Eintragung in die Liste der jeweiligen Architektenkammer oder – für ausländische Bewerber – vergleichbare Institutionen und deren Nachweis);
— die Teilnahmehindernisse gemäß RPW § 4 (2) liegen nicht vor;
— die Teilnahmehindernisse gemäß § 42 VgV liegen nicht vor;
— es liegen keine Mehrfachbewerbungen vor, Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss sämtlicher Beteiligter;
— die Bewerbungsfrist ist eingehalten;
— für die Bewerbung ist das vorgegebene Formblatt vollständig ausgefüllt, Informationen jedweder anderer Art werden nicht zur Kenntnis genommen;
— die Bewerbungsunterlagen wurden als original unterschriebener Ausdruck abgegeben;
— die geforderten Unterlagen sind vollständig;
— die Bewerbung ist in deutscher Sprache erfolgt.
2. Professionelle Kriterien für Architekten/innen:
Siehe Auslobungstext
3. Professionelle Kriterien für Landschaftsarchitekten/innen:
4. Professionelle Kriterien für Junge Büros (sowohl Architekten/innen und Landschaftsarchitekten/innen):
Gemäß § 75 Abs.4 S. 2 VgV soll Berufsanfängern die Beteiligung ermöglicht werden. Zu den Kriterien siehe Auslobungstext.
Beruf angeben: Architekt/in; Landschaftsarchitekt/in.
Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 15
Siehe Anlage Auslobung www.wilhelmshaven.de/ausschreibungen
Gemäß RPW 2013 § 6 werden ausschließlich Arbeiten zur Beurteilung zugelassen (Ausschlusskriterien):
— die den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen;
— die in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen;
— die termingerecht eingegangen sind;
— die keinen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen.
Das Preisgericht wird seiner Beurteilung die nachfolgend ausgeführten Kriterien zugrunde legen (Wertungskriterien, die Liste der Kriterien bildet nicht die Rangfolge ihrer Gewichtung ab):
a. Idee und städtebauliches Konzept,
b. Freiräumliche Qualitäten,
c. Architektonisches Konzept und Gestaltungsqualität,
d. Funktionalität und Erfüllung des Raumprogramms,
e. Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit,
f. Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz,
g. Energetisches Konzept.
Tag: 12/07/2017
Ortszeit: 15:00
Tag: 16/08/2017
Die Wettbewerbssumme gemäß RPW 2013 § 7 Abs. 2 ist auf der Basis der §§ 35 und 40 HOAI 2013 ermittelt worden.
Die Wettbewerbssumme beträgt 50 000 EUR exkl. Mehrwertsteuer.
Das Preisgeld wird wie folgt verteilt:
1. Preis 20 000 EUR;
2. Preis 12 000 EUR;
3. Preis 8 000 EUR;
Anerkennungen 10 000 EUR.
Das Preisgericht behält sich vor, diese Verteilung einstimmig zu ändern.
Über die Preise hinaus sind keine weiteren Kostenerstattungen vorgesehen.
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
VI.3) Zusätzliche Angaben:
Bewerbergemeinschaften aus Architekten/innen und Landschaftsarchitekten/innen, welche jeweils die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen, die an natürliche und juristische Personen gestellt sind und die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in, bzw. Landschaftsarchitekt/in berechtigt sind. Eine Bewerbergemeinschaft muss nicht gebildet werden, wenn der Bewerber über beide Qualifikationen (Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in) verfügt.
Ist in dem Herkunftsland die Berufsbezeichnung Architekt / Landschaftsarchitekt gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf einschlägige Planungsleistungen ausgerichtet ist und ein/e bevollmächtigter/e Vertreter/in und der/die Verfasser/in der Planungsleistungen, die an natürliche Personen gestellte Anforderungen erfüllt.
Bei Bewerbungsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Teilnahmehindernisse sind nach RPW 2013 § 4(2) geregelt. Eine Beteiligung auch einzelner Mitglieder von Bewerbungsgemeinschaften an mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Ausschluss aller davon betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Bewerbung erfüllt sein.
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft
Telefon: +49 4131151334/35/36
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943Internet-Adresse:www.mw.niedersachsen.de
Gemäß § 160 Abs.3 Nr.1 GWB müssen bekannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach dem Bekanntwerden bei der Vergabestelle gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in Bewerbungsunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer Niedersachsen (siehe VI.4.1) innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Andernfalls ist der Nachprüfungsantrag unzulässig.
Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften des § 134 GWB (Informations- u. Wartepflicht) und des § 135 GWB (Unwirksamkeit) hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs.2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs.1 GWB genannten Verstöße zu beachten.

References: § 4
 § 42
 § 75
 § 6
 § 7
 § 4
 § 160
 § 134
 § 135
 § 135
 § 134