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Timestamp: 2019-11-12 23:45:18+00:00

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Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein § 180 LVwG | Landesnorm Schleswig-Holstein | - Befragung und Auskunftspflicht, polizeiliche Anhalte- und Sichtkontrollen | Allgemeines Verwaltungsgesetz für das Land Schleswig-Holstein (Landesverwaltungsgesetz - LVwG -) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juni 1992 | gültig ab: 27.01.2017
§ 162 - § 172 Unterabschnitt 1 - Aufgaben und Zuständigkeit
§ 173 - § 216 Unterabschnitt 2 - Maßnahmen zur Aufrechterhaltung...
§ 173 - § 176 I. Allgemeine Vorschriften
§ 177 - § 198 II. Personenbezogene Daten
§ 177 - § 177 1. Allgemeiner Grundsatz
§ 178 - § 187 2. Datenerhebung
§ 178 - Grundsätze der Datenerhebung
§ 179 - Voraussetzungen der Datenerhebung
§ 180 - Befragung und Auskunftspflicht, polizeiliche Anhalte-...
§ 180 a - Bestandsdatenauskunft
§ 180 b - Verfahren zur Bestandsdatenauskunft
§ 181 - Identitätsfeststellung
§ 182 - Prüfung von Berechtigungsscheinen
§ 183 - Erkennungsdienstliche Maßnahmen
§ 183 a - Medizinische und molekulargenetische Untersuchungen
§ 184 - Datenerhebung bei öffentlichen Veranstaltungen und...
§ 185 - Besondere Mittel der Datenerhebung
§ 185 a - Datenerhebung durch Überwachung der Telekommunikation
§ 186 - Verfahren beim Einsatz besonderer Mittel der Datenerhebung
§ 186 a - Ergänzende Verfahrensbestimmungen beim Einsatz...
§ 186 b - Berichtspflicht der Landesregierung und parlamentarische...
§ 187 - Kontrollmeldungen (Verdeckte Registrierungen zur...
§ 188 - § 190 3. Speicherung, Veränderung und Nutzung
§ 191 - § 195a 4. Datenübermittlung und Datenabgleich
§ 196 - § 198 5. Weitere Verfahrensvorschriften
§ 199 - § 216 III. Besondere Maßnahmen
§ 217 - § 220 Unterabschnitt 3 - In Anspruch zu nehmende...
§ 221 - § 226 Unterabschnitt 4 - Entschädigungsansprüche
§ 227 - § 227a Unterabschnitt 5 - Einschränkung von Grundrechten,...
Befragung und Auskunftspflicht, polizeiliche Anhalte- und Sichtkontrollen
(1) Personen dürfen befragt werden, wenn aufgrund tatsächlicher Anhaltspunkte anzunehmen ist, daß sie Angaben machen können, die für die Aufgabenerfüllung nach § 162 erforderlich sind. Die Ordnungsbehörden und die Polizei dürfen Personen zum Zwecke der Befragung kurzfristig anhalten.
(2) Eine Person, die nach Absatz 1 befragt wird, hat die erforderlichen Angaben zu leisten und, falls dies zur Abwehr einer im einzelnen Falle bevorstehenden Gefahr notwendig ist, auf Frage auch Namen, Vornamen, Tag und Ort der Geburt, Wohnanschrift und Staatsangehörigkeit anzugeben. § 136 a Abs. 1 Satz 1 und 3 sowie Abs. 2 und 3 der Strafprozeßordnung gilt entsprechend. Unter den in den §§ 52 bis 55 der Strafprozeßordnung genannten Voraussetzungen ist die betroffene Person zur Verweigerung der Auskunft zur Sache berechtigt. Dies gilt nicht, wenn die Auskunft für die Abwehr einer Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person erforderlich ist. Auskünfte, die nach Satz 4 erlangt werden, dürfen nur zu Zwecken der Gefahrenabwehr verwendet werden.
(3) Die Polizei darf im öffentlichen Verkehrsraum zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten von erheblicher Bedeutung, bei denen Schaden für Leib, Leben oder Freiheit oder gleichgewichtiger Schaden für Sach- oder Vermögenswerte oder die Umwelt zu erwarten sind, Personen kurzzeitig anhalten und mitgeführte Fahrzeuge einschließlich deren Kofferräume oder Ladeflächen in Augenschein nehmen. Inaugenscheinnahme ist die optische Wahrnehmung ohne Durchsuchung; § 206 bleibt unberührt. Maßnahmen nach Satz 1 werden durch die Leiterin oder den Leiter des Landespolizeiamtes, des Landeskriminalamtes oder einer Polizeidirektion angeordnet, soweit Tatsachen, insbesondere dokumentierte polizeiliche Lageerkenntnisse, dies erfordern, weil sie auf einen Kriminalitätsschwerpunkt hindeuten und anzunehmen ist, dass eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit vorliegt. In der schriftlich zu begründenden Anordnung ist die Maßnahme in örtlicher, sachlicher und zeitlicher Hinsicht auf den für die vorbeugende Bekämpfung der in Satz 1 aufgeführten Kriminalität erforderlichen Umfang zu beschränken. Die Anordnung soll vorab in geeigneter Weise bekannt gemacht werden, es sei denn, ihr Zweck wird dadurch gefährdet. Die Anordnung ist zunächst auf maximal 28 Tage zu befristen. Für jede Verlängerung bedarf es einer richterlichen Entscheidung. Eine Verlängerung um jeweils maximal weitere 28 Tage ist zulässig, soweit die Voraussetzungen weiterhin vorliegen. Zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk das Landespolizeiamt, das Landeskriminalamt seinen oder die Polizeidirektion ihren Sitz hat.
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References: § 180

§ 162
 § 172

§ 173
 § 216

§ 173
 § 176

§ 177
 § 198

§ 177
 § 177

§ 178
 § 187

§ 178

§ 179

§ 180

§ 180

§ 180

§ 181

§ 182

§ 183

§ 183

§ 184

§ 185

§ 185

§ 186

§ 186

§ 186

§ 187

§ 188
 § 190

§ 191
 § 195

§ 196
 § 198

§ 199
 § 216

§ 217
 § 220

§ 221
 § 226

§ 227
 § 227
 § 162
 § 136
 § 206