Source: http://kanuverein.de/index.php?page=satzung
Timestamp: 2017-10-21 06:31:07+00:00

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Kanuverein Nürnberg - Satzung
Der Kanu Verein Nürnberg e.V. mit dem Sitz in Nürnberg, wurde am 26. September 1922 gegründet.
Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Errichtung von Sportanlagen und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 2 Flagge
Der Verein führt folgende Flagge:
Wimpel mit übereck stehendem Linienquadrat - in diesem der Nürnberger Turm und die Worte: Kanu Verein Nürnberg e.V. Wimpel selbst in blauem Streifen eingefasst, Grund weiß, Zeichnung blau.
§ 3 Verbandszugehörigkeit
Der Kanu Verein Nürnberg e.V. ist Mitglied des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. und dessen Landesverbandes sowie des Bayerischen Landessportverbandes e.V.
§ 4 Einteilung der Mitglieder
Die Mitglieder werden eingeteilt in:
§ 5 Aufnahme in den Verein, Stimmrecht
Um Aufnahme in den Verein kann sich jede unbescholtene Person bewerben, die den Kanusport gemäß den Bestimmungen des DKV ausübt, ausüben oder fördern will.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Beschlussfassung und der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages beginnt die Mitgliedschaft zum Datum des Aufnahmeantrages. Die Neuaufnahme wird am schwarzen Brett im Bootshaus ausgehängt. Mitglieder können innerhalb eines Monats ab Veröffentlichung gegen die Neuaufnahme Einspruch einlegen. Über den Einspruch entscheidet die Vorstandschaft in der nächsten Vorstandssitzung.
Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die darauf folgende Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Eine Bankeinzugsermächtigung für Beitrag und Gebühren ist mit dem Aufnahmegesuch abzugeben.
In den Versammlungen haben nur Ehrenmitglieder und erwachsene Mitglieder Stimmrecht. Die Belange der Jugend nimmt der Jugendwart wahr. Das passive Wahlrecht gilt mit Eintritt der Volljährigkeit.
Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des Vorstandes und unter Genehmigung einer Hauptversammlung Mitgliedern übertragen werden, die sich in hervorragender Weise um den Verein oder den deutschen Kanusport verdient gemacht haben. In besonderen Fällen kann der Vorstand im Einvernehmen mit der Vorstandschaft entscheiden.
Sämtliche Mitglieder sind zur Benutzung der Vereinseinrichtungen nach Maßgabe der Haus- oder Bootsordnung berechtigt. Sie genießen ferner durch ihre Mitgliedschaft beim DKV Vergünstigungen auf Zeltplätzen, bei Veranstaltungen usw.
Die Mitglieder sollen in angemessenem Umfang bei der Pflege und Wartung der Anlagen und Einrichtungen behilflich sein sowie bei Veranstaltungen und dem Sportbetrieb des Vereins mitwirken.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein eine ladungsfähige Anschrift und Bankkontoänderungen stets unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
Die Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages erfolgt durch die Jahreshauptversammlung. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Der Jahresbeitrag ist bei Beginn des Geschäftsjahres am 1. November fällig und muss bis spätestens 1. Februar entrichtet sein. Die Streichung als Mitglied erfolgt bei einer Säumigkeit von einem Jahr, beginnend mit dem Geschäftsjahr auf Beschluss des Vorstandes. Auf Antrag kann die Mitgliedschaft nach Zahlung des rückständigen Beitrages fortgeführt werden.
Für während der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres eingetretene Mitglieder wird der halbe Jahresbeitrag erhoben.
durch freiwilligen Austritt (Kündigung)
durch Streichung gemäß § 8
Der freiwillige Austritt (Kündigung) ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres gestattet. Er ist spätestens einen Monat vorher dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes wird nach Prüfung durch einen Ehrenrat und nach Anhören des Betroffenen durch den Vorstand auf Antrag des Vorstandes mit Zustimmung des Ehrenrates beschlossen. Der Bescheid über den Ausschluss ist schriftlich innerhalb von 6 Tagen zuzustellen. Der Betroffene kann dagegen innerhalb einer Frist von 10 Tagen ab Zustellung Einspruch einlegen oder das Vereinsschiedsgericht anrufen, das endgültig entscheidet.
Das Geschäftsjahr umfasst die Zeit vom 1. November bis 31. Oktober.
Die Verwaltung des Vereins wird ausgeübt durch:
die Geschäftsprüfer
Der Verein wird durch den Vorstand vertreten. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende.
Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Geschäfte, die im Einzelfall den Gegenwert von € 5.000,- übersteigen, bedürfen im Innenverhältnis vor Abschluss der Zustimmung durch den jeweils anderen Vorstand oder durch den Kassenwart.
§ 13 Gliederung der Vorstandschaft
dem Schriftwart
dem 1. Jugendwart
dem 2. Jugendwart
dem Wanderwart
dem Wildwasser-Sportwart
dem Polo-Sportwart
dem Bootshauswart
drei Beisitzern
dem Vorsitzenden des Ehrenrats
Die in Abs. 1 bezeichneten Fachwarte sind berechtigt, die in ihrem Fachbereich liegenden Aufgaben selbständig durchzuführen. Sie sind jedoch an Weisungen des Vorstandes und an Mehrheitsbeschlüsse der Vorstandschaft gebunden.
Die Versammlungen der Vorstandschaft werden vom Vorstand einberufen. Die Leitung hat der Vorstand. Über die Versammlung der Vorstandschaft ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftwart und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist.
§ 14 Wahl des Vorstandes und der Vorstandschaft
Die Mitglieder des Vorstandes und der Vorstandschaft werden in der Jahreshauptversammlung auf ein Jahr gewählt Die relative Mehrheit entscheidet.
Der Vorstand und die Vorstandschaft bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Mitglied des Vorstandes und der Vorstandschaft kann durch den Beschluss einer außerordentlichen Hauptversammlung bei Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder seines Amtes enthoben werden.
§ 15 Versammlungen
Es finden folgende Versammlungen statt:
Die Jahreshauptversammlung soll im November abgehalten werden. Anträge hierzu sind bis 15. Oktober dem Vorstand einzureichen. Die Einberufung zu allen Hauptversammlungen erfolgt bis eine Woche vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand. Mit der schriftlichen Einberufung ist bei Hauptversammlungen gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail.
Außerordentliche Hauptversammlungen können jederzeit auf Beschluss des Vorstandes einberufen werden. Dieser muss eine solche einberufen, wenn mindestens ein Drittel der wahlberechtigten Mitglieder es schriftlich mit Gründen beantragt.
Über die Hauptversammlungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftwart und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist.
In sämtlichen Versammlungen erfolgt die Beschlussfassung durch einfache Stimmenmehrheit, mit Ausnahme der in der Satzung besonders aufgeführten Fälle. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Versammlung. Alle Versammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
§ 17 Wahl der Geschäftsprüfer
Die Hauptversammlung wählt zwei Geschäftsprüfer, die vor allem die Kasse und die Gerätschaften des Vereins prüfen und der Hauptversammlung einen schriftlichen Bescheid über den Befund erstatten.
Mitglieder des Vorstandes und der Vorstandschaft können nicht als Prüfer gewählt werden.
§ 18 Wahl des Ehrenrats
Die Hauptversammlung wählt einen Ehrenrat, der aus dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern besteht. Mitglieder des Vorstands und der Vorstandschaft können nicht als Ehrenrat gewählt werden.
§ 19 Unfallhaftung
Alle Mitglieder üben den Sport auf eigene Gefahr aus. Für Unfälle und Schäden kann der Verein in keiner Weise haftbar gemacht werden. Alle Mitglieder sind beim BLSV gegen Sportunfall versichert.
Satzungsänderungen, die vom Registergericht oder einer anderen Behörde verlangt werden, kann die Vorstandschaft beschließen.
Andere Satzungsänderungen können nur in der Hauptversammlung vorgenommen werden. Es ist dazu das Einverständnis von Zweidrittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Anträge auf Abänderung, Ergänzung oder Neufassung der Satzung sind vom Vorstand oder von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder zu stellen.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch den Beschluss einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung erfolgen. Die Einberufung muss mit einer Frist von mindestens 8 Wochen erfolgen. Erforderlich ist die Zustimmung von dreiviertel der abgegebenen Stimmen. Schriftliche Stimmabgabe ist möglich. Die schriftlich abgegebenen Stimmen müssen zu Beginn der Hauptversammlung dem Vorstand vorliegen. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die dem Verein mit Ablauf des zurückliegenden Geschäftsjahres mindestens drei Jahre angehören.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Bayerischen-Kanu-Verband e.V. (BKV) oder dessen Rechtsnachfolger, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke (Förderung der Jugend im Kanusport) zu verwenden hat.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche Rechtsbeziehungen aus dem Mitgliederverhältnis ist der Sitz des Vereins.
Die Neufassung der Satzung wurde am 10. 05. 1978 mit Änderung vom 25.11. 1992 , 21.11.2001, 24.11.2004 sowie 25.11.2011 beschlossen. Sie tritt mit der Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg in Kraft.
Nürnberg, den 28.11.2011
Volker Klinge
Arnd Baberg

References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5
 § 8
 § 26

§ 13

§ 14

§ 15

§ 17

§ 18

§ 19