Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2018-06-17/rene-lezard-mode-ag-lagebericht-und-neuer-grossaktionaer-187363
Timestamp: 2018-07-19 22:57:30+00:00

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RENÉ LEZARD Mode AG - Lagebericht und neuer Großaktionär - Verbraucherschutzforum.berlin
RENÉ LEZARD Mode AG/Würzburg
Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 6 S. 1 AktG
Die Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister mit Sitz in Frankfurt am Main (AG Frankfurt am Main, HRB 47167) hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als 25 % der Aktien an unserem Unternehmen gehören.
Würzburg, im Juni 2018
Wer ist die Wolfgang Steubing AG?
Jahresabschluss zum 30.06.2017
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2016 bis 30. Juni 2017
der Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister, Frankfurt am Main,
Die Firma Wolfgang Steubing GmbH wurde 1987 gegründet und mit notariellem Vertrag vom 28. Januar 1999 in die Firma Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister (nachfolgend Steubing AG) umgewandelt. Der Formwechsel wurde wirksam mit Eintragung im Handelsregister am 25. Mai 1999 unter HRB 47167. Die Gesellschaft hat seit Januar 2000 den Status einer Wertpapierhandelsbank und unterhält eine unselbständige Zweigstelle in Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, die nicht im Handelsregister eingetragen ist.
Das Fundament der Geschäftstätigkeit bilden der Handel und das elektronische Orderrouting in börsennotierten Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionsscheinen und ETFs an inländischen und ausländischen Handelsplätzen.
Die Steubing AG ist Mitglied an allen deutschen Börsen, ermöglicht Orderausführung auf Xetra® und besitzt darüber hinaus direkte Onlinezugänge zu rund 50 internationalen Handelsplätzen auf 5 Kontinenten. Diese Infrastruktur wird ergänzt durch ein Netzwerk internationaler Korrespondenzbroker. So ermöglicht die Steubing AG effizienten Handel auf internationalem Niveau.
Weitere Geschäftsfelder des Unternehmens im Berichtszeitraum umfassen:
· Spezialist für rund 1.000 in- und ausländische Werte im Regulierten Markt und im Freiverkehr (Open Market) an der Frankfurter Wertpapierbörse.
· Im Bereich Integriertes Orderflow Management (IOM) entwickelt die Steubing AG flexible Lösungen für individuelle Bedürfnisse der Kunden und fungiert als Ansprechpartner für alle orderrouting-spezifischen Fragestellungen. Dies beinhaltet integrierte Betreuung des gesamten Orderprozesses von der Orderaufgabe bis hin zu innovativen Lösungen bei Clearing und Settlement.
· Designated Sponsoring, für das die Steubing AG bislang stets mit dem optimalen Ranking AA ausgezeichnet wurde.
· Bondinvest als außerbörsliche Rentenhandelsplattform (www.bondinvest.eu), auf der über 3.000 Anleihen von Unternehmen, Banken, Staaten und Ländern ständig quotiert und zum Handel angeboten werden.
· Institutionelle Kundenbetreuung mit zahlreichen Dienstleistungen für institutionelle Investoren, internationale Banken und Handelstische. Unterstützung bei sämtlichen Handelsaktivitäten wie Umplatzierungen und Blocktrades. Tägliche Morning News und Morning News Updates für Kunden der Steubing AG.
· Dienstleistungen für Emittenten am Kapitalmarkt – Capital Market Partner der Deutschen Börse AG, Kapitalmarktpartner der Börse Düsseldorf und Emissionsexperte im m:access München.
· Investment Management für den Steubing German Mittelstand Fund I (SGMF I).
· Der Geschäftsbereich Research wurde Ende Oktober 2016 aufgelöst.
Die Steubing AG ist Mitglied im Bundesverband der Wertpapierfirmen e.V. (bwf), in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und im Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM). Zudem ist die Steubing AG Fördermitglied im Frankfurt Main Finance e.V., einer Initiative zur Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt.
Die Steubing AG schließt das Geschäftsjahr 2016/2017, insbesondere aufgrund einer aperiodischen Steueraufwendung, mit einem leicht negativen Jahresergebnis von
T€ -134 ab. Dabei wurde der gemäß §340g HGB vorgeschriebene Sonderposten des Fonds für allgemeine Bankrisiken mit rund T€ 436 dotiert und eine Auflösung von T€ 734 vorgenommen. Das Rohergebnis stieg um knapp 1%.
Die Kerngeschäftsfelder der Steubing AG präsentierten sich auch im Geschäftsjahr 2016/2017 anspruchsvoll u.a. aufgrund der branchenbezogenen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen:
So notierte z.B. der DAX® Anfang Juli 2016 bei rund 9.700 Punkten. Anfang des Jahres 2017 notierte der Index bei rund 11.600 und Ende Juni 2017 bei 12.325 Punkten. Das ergab eine Steigerung im Berichtszeitraum um mehr als 25%. Der MDAX® lag Ende Juni 2016 bei knapp 20.000 Punkten, Ende des Jahres 2016 bei rund 22.200 Punkten und stand Ende Juni 2017 bei rund 24.500 Punkten. Innerhalb des Geschäftsjahres entsprach dies einer Steigerung von rund 22,5%.
Der Orderbuchumsatz aller gehandelten Wertpapiere am Handelsplatz Xetra® sank im Berichtszeitraum auf € 1,245 Bio. (Vorjahr: € 1,4 Bio.), was ein Minus von 11,06% ergibt. Der Umsatz am Handelsplatz Börse Frankfurt hingegen verzeichnete einen weitaus geringeren Rückgang von lediglich 2,79% auf € 45,3 Mrd. (Vorjahr: € 46,6 Mrd.).
Nach der überraschenden BREXIT-Entscheidung und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im Jahr 2016 waren die politischen Vorgaben in Europa für die Börsen im Jahr 2017 indifferent und geprägt durch volatile Märkte. Dennoch war nach den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich relativ früh klar, dass die gemäßigten Kräfte die Regierungen stellen würden.
Am 01. März 2017 ersetzte die Frankfurter Wertpapierbörse das Börsensegment Entry Standard durch den Nachfolger Scale. Seit Einführung des neuen Segments übernimmt die Steubing AG die neu geschaffene Funktion als Deutsche Börse Capital Market Partner, die die Funktion als Listing Partner ersetzte.
Im Geschäftsjahr 2016/2017 hat sich die Steubing AG richtungsweisend für das Jahr 2018 aufgestellt. Ab dem 03. Januar 2018 tritt MiFID II in Kraft. Unter anderem müssen dann Wertpapier-Researchkosten transparent und einzeln ausgewiesen sowie dem Kunden separat in Rechnung gestellt werden. Sie können nicht mehr mit Handelskosten verrechnet werden. Aufgrund dessen wurde der Geschäftsbereich Research im Berichtszeitraum aufgelöst.
III. Wirtschaftliche Verhältnisse
Die Finanzlage der Steubing AG war stets ausgezeichnet und geordnet. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft bei einem Eigenkapital von T€ 24.824 und dem Fonds für allgemeine Bankrisiken von T€ 3.611 über liquide Mittel von T€ 20.905. Damit zählt die Steubing AG zu den finanzstärksten Finanzdienstleistern/Wertpapierhandelsbanken in Deutschland.
Der Rohertrag nach Handelskosten ist mit T€ 11.622 gegenüber dem Vorjahr von T€ 11.539 nahezu gleich geblieben. Das Provisionsergebnis hat sich um 12% verbessert, die Zins- und Kapitalerträge sind aufgrund höherer Dividendenzahlungen um 20% gestiegen. Der Nettoertrag des Handelsbestandes hat sich gegenüber dem Vorjahr um 15% vermindert. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen konnten nochmals um 8% gesenkt werden. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist von T€ -16 auf T€ 966 gestiegen. Aufgrund einer aperiodischen Steueraufwendung in Höhe von T€ 824 (zum 30. Juni 2017) kam es insgesamt zu einem Jahresfehlbetrag von T€ 134.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen. Die Vermögenswerte sind überwiegend kurzfristig liquidierbar.
Die Gesellschaft weist zum 30. Juni 2017 ein Grundkapital von T€ 11.350 und eine Kapitalrücklage von T€ 7.799 aus. Das Eigenkapital, inklusive Bilanzgewinn und Fonds für allgemeine Bankrisiken, beträgt damit zum 30. Juni 2017 insgesamt T€ 28.435. Dies führt zu einer Eigenkapitalquote von 87% zum Bilanzstichtag.
Auf Basis des Bilanzgewinns in Höhe von T€ 5.675 planen Vorstand und Aufsichtsrat, der im Dezember 2017 in Frankfurt stattfindenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von € 1,00 (Vorjahr € 1,00) für das Geschäftsjahr 2016/2017 vorzuschlagen.
IV. Personalentwicklung
Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2016/2017 von T€ 6.004 im Vorjahr um 7% auf T€ 5.568 vermindert. Die Zahl der Mitarbeiter inklusive Vorstand und fünf Aushilfen ist im Berichtsjahr von 54 auf 51 gesunken.
Zum 30. Juni 2017 wurden im Bereich Handel und Vermittlung sowie im Bereich Kundenbetreuung 31 Arbeitnehmer beschäftigt, im kaufmännischen Bereich sowie in den Kontrollbereichen 11 Personen. In den Bereichen IT und Investor Relations waren 7 Arbeitnehmer tätig. Weiterbildungsseminare wurden bzw. werden für alle Mitarbeiter angeboten und durchgeführt.
V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Um im Wettbewerb bestehen zu können, die Ziele des Unternehmens zu erreichen und einen hohen Identifikationsgrad mit dem Unternehmen zu gewährleisten, wird seitens der Steubing AG das Engagement, die Eigenverantwortlichkeit sowie das unternehmerische Handeln eines jeden Mitarbeiters gefordert. Die Steubing AG legt dabei insbesondere Wert auf eine hohe Qualifikation ihrer Mitarbeiter, die sie durch Weiterbildung fördert.
Durch die Etablierung hoher Qualitätsstandards im Rahmen der Prozessorganisation, und der technischen Ausstattung haben zusätzlich folgende Ziele für die Steubing AG höchste Priorität:
· Höchste Kundenzufriedenheit bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen
· Wertpapierdienstleistungen anbieten und entwickeln, die in besonderem Maße den regulatorischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen gerecht werden
· Steigerung des Kundennutzen
· Umwelt- und Kosteneffizienz bei der Nutzung von Ressourcen im Rahmen der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen, um Kundenanforderungen gerecht zu werden.
VI. Risikobericht
Als Wertpapierhandelsbank und als Spezialist unterliegt die Steubing AG der externen Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die Deutsche Bundesbank.
Die Steubing AG hat ein umfassendes Risikomanagementsystem eingerichtet, um Limiteinhaltung und Risikostruktur der eingegangenen Positionen jederzeit kontrollieren und steuern zu können. Zur Erfüllung der Organisationspflichten hat die Gesellschaft eine interne Revision eingerichtet, die die einzelnen Bereiche überwacht, sowie einen Geldwäschebeauftragten und einen Compliance-Officer bestellt.
Die Adressenausfallrisiken können sich aus den gehaltenen eigenen Positionen und aus Forderungen an Kunden/Kontrahenten ergeben. Da die Steubing AG die Geschäfte kurzfristig abwickelt, liegt das rechnerische Adressenausfallrisiko gemäß CRR regelmäßig unter 3% der Eigenmittel. Das Adressenausfallrisiko im Bereich des Anlagebuches wird dadurch begrenzt, dass nur Positionen mit guter Bonität bzw. guten Wachstumschancen aufgenommen werden. Ferner werden die Positionen und deren Entwicklung durch das Risiko-Controlling laufend überwacht.
Zusätzlich erfolgt eine monatliche Überwachung der Anlagebuchpositionen und der Beteiligungen der Steubing AG durch den Vorstand.
Kursrisiken können im Rahmen der Eigengeschäfte oder der Eigenpositionen aus Aufgabegeschäften entstehen. Diese Risiken werden durch das Risiko-Controlling während der Handelszeiten überwacht und möglichst gering gehalten. Die Gesellschaft nutzt zur Überwachung der eingegangenen Positionen moderne EDV-Techniken. Als Grundlage sind für die einzelnen Handelsbereiche Limitsysteme festgelegt. Die Positionen werden untertägig überwacht und eventuelle Überschreitungen sofort zurückgeführt. Soweit Anlagebuchpositionen eingegangen wurden, werden die entsprechenden Werte durch Analyse der Quartalsberichte und allgemeiner Informationen der jeweiligen Unternehmen einer ständigen Bewertung unterworfen.
Zinsänderungsrisiken treten im Rahmen des Rentenhandels insbesondere durch das implementierte Limitsystem sowie vorgegebene Haltedauerrestriktionen nur in sehr geringem Maße auf. Liquide Mittel werden grundsätzlich mit kurzfristigem Horizont angelegt.
Fremdwährungsrisiken werden im Rahmen des Kundenhandels zeitnah abgesichert oder in der entsprechenden Währung abgerechnet. Im Rahmen des Eigenhandels werden Wertpapierpositionen in fremder Währung nur in sehr geringem Umfang gehalten.
Die rechnerischen Marktpreisrisiken aus dem Handelsbuch gemäß CRR lagen monatlich bei durchschnittlich unter 5% der Eigenmittel.
Die Liquiditätsrisiken werden durch das Risiko-Controlling laufend überwacht und bei der Kapitalunterlegung berücksichtigt. Die Aktiva der Steubing AG bestehen regelmäßig bis zu 70% aus Forderungen an andere Kreditinstitute, die ihrerseits die regulatorischen Anforderungen erfüllen und eine gute Bonität aufweisen.
Die Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr Laufzeit betragen andererseits durchschnittlich 19% der Bilanzsumme. Die Liquiditätskennzahl gemäß Liquiditätsverordnung (LiqV) liegt im Durchschnitt bei ca. 5, d.h. die Summe der Zahlungsmittel übersteigt die Zahlungsverpflichtungen durchschnittlich um das Fünffache. Solange diese Relationen beibehalten werden, ist ein Liquiditätsrisiko rechnerisch unbedeutend.
Aufgrund der guten personellen wie auch technischen Ausstattung der Gesellschaft ist für interne Ausfallrisiken Vorsorge getroffen worden. Externe Risiken bestehen in erster Linie durch eventuelle Ausfälle der börsenseitigen Systeme, die in der Vergangenheit vereinzelt vorgekommen sind. Darüber hinaus werden Risiken auch durch eine breit gestreute Kundenstruktur weitgehend vermieden.
Für die Steubing AG existiert ein Notfallplan. In diesem sind verschiedene Szenarien beschrieben, die den Mitarbeitern im Notfall entsprechende Verfahrensweisen vorgeben. In diesem Zusammenhang werden Notfallarbeitsplätze in einem externen Rechenzentrum vorgehalten, um bei Störung des Geschäftsbetriebs auf diese ausweichen zu können.
Die gesamten Datenbestände werden mehrfach gesichert und zum Teil auch zusätzlich ausgelagert. Beim Ausfall einer EDV-Einrichtung können jederzeit alternative Einrichtungen genutzt werden, da diese redundant ausgelegt sind.
Risiken, die durch den Abschluss von Verträgen mit Kunden oder anderen Dienstleistern entstehen können, werden durch das Compliance-Office und beauftragte Rechtsanwaltskanzleien identifiziert und bewertet.
Für die Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger strafbarer Handlungen hat die Steubing AG eine Abteilung zur Geldwäschebekämpfung implementiert. In diesem Zusammenhang wird insbesondere bei der Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen ein Kundenklassifizierungsverfahren angewandt, welches die Kunden vor Geschäftsaufnahme überprüft.
Im Berichtszeitraum wurden keine Geschäfte mit Futures durchgeführt. Es wurden Optionen zu Eigenhandelszwecken im Rahmen einer Handelsstrategie gehandelt. Zum 30.06.2017 waren keine Optionen im Bestand.
Die Steubing AG hatte eine Steuerforderung in Höhe von T€ 2.472,6 in der Bilanz aktiviert. Diese resultierte aus der Schließung der Betriebsstätte London im Jahr 2007 und der damit verbundenen Verluste, die in Deutschland steuerlich geltend gemacht wurden. Grundlage für die Aktivierung waren Urteile des EuGH und des Bundesfinanzhofs aus den Jahren 2005 und 2008. Da das Finanzamt Frankfurt die Verluste nicht anerkannt hat, wurde gegen die Steuerbescheide für das Jahr 2007 Einspruch eingelegt.
Aufgrund der damals noch anhängigen Gerichtsverfahren ruhten die Rechtsbehelfsverfahren zunächst. Im Jahre 2010 hat der Bundesfinanzhof die Rechtsprechung des EuGH als gefestigt anerkannt und finale Verluste im Inland zum Abzug zugelassen. Die positiven Urteile des Bundesfinanzhofs wurden vom Bundesfinanzministerium jedoch mit sog. Nichtanwendungserlassen belegt. Die Finanzverwaltung hat die Urteile deshalb nicht angewendet und die Einsprüche weiterhin nicht bearbeitet.
Nachdem trotz zahlreicher Anfragen und Anstrengungen auf der politischen Ebene, insbesondere beim Hessischen Ministerium der Finanzen sowie verschiedenen politischen Vertretern auf Landes- und Bundesebene, auch im Frühjahr 2016 weiterhin nicht mit einer Anerkennung der Einsprüche durch die Finanzverwaltung zu rechnen war, haben Aufsichtsrat und Vorstand gemeinsam beschlossen, die Ansprüche der Steubing AG auf dem Klageweg geltend zu machen und durch zu setzen. Um den Klageweg zu eröffnen, wurde im Juni 2016 beim Finanzamt die Fortsetzung des Rechtsbehelfsverfahrens beantragt. Nachdem im Januar 2017 die ablehnende Einspruchsentscheidung seitens des Finanzamts ergangen war, wurde im Februar 2017 Klage vor dem Hessischen Finanzgericht erhoben.
Im Februar 2017 hat der Bundesfinanzhof zwar seine Rechtsprechung bzgl. oben dargestelltem Sachverhalt geändert. Diese Änderung basiert allerdings auf einem EuGH-Urteil, welches auf den die Steubing AG betreffenden Sachverhalt nicht anwendbar ist und im Widerspruch zu der vormaligen Rechtsprechung des EuGH in anderen Rechtssachen steht. Die vormalige Rechtsprechung wurde bis heute durch den EuGH auch nicht ausdrücklich aufgegeben.
Um dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB und dem mit der Klage verbundenen Prozessrisiko dennoch Rechnung zu tragen, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 eine aperiodische Steueraufwendung in Höhe von T€ 824 berücksichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind somit noch Steuerforderungen in Höhe von T€ 1.648 enthalten.
VII. Prognose- und Chancenbericht
Das weltwirtschaftliche Wachstum wird in 2017 höher ausfallen als im Vorjahr. Der IWF erwartet, wie andere Organisationen zuvor, in seinem Ausblick vom Juli 2017 weiterhin einen Anstieg von 3,5% und in 2018 von 3,6%. Für die USA schraubte der IWF seine Erwartungen für 2017 dagegen zurück auf 2,1%. Grund dafür ist die Einschätzung, dass die Entwicklung von Staatsausgaben und Steuereinnahmen in den Vereinigten Staaten derzeit unsicher sei. Steuerreformen und höhere Investitionen in die Infrastruktur sind angekündigt, viele Details aber nach wie vor unklar. Die OECD erwartet laut Prognose vom Juni 2017 ein Wirtschaftswachstum im Euroraum von 1,8% und hat damit ihre Erwartungen etwas angehoben. Es bleibt jedoch weiterhin abzuwarten, ab wann und wie stark der Brexit-Prozess die Wirtschaftsaktivität in Europa beeinträchtigen wird.
Die Rentenmärkte werden auch aufgrund der Aufkäufe der EZB auch im Geschäftsjahr 2017/2018 keine entscheidende Rolle spielen. Die Geldpolitik der EZB ist weiterhin expansiv ausgerichtet. Seit März 2016 liegt der Hauptrefinanzierungssatz unverändert bei 0,0%. Solange Inflation und Kerninflation weiter unter der Zielmarke der EZB liegen, ist davon auszugehen, dass das niedrige Zinsniveau bestehen bleibt. Im Gegensatz zur expansiven Geldpolitik der EZB setzt die US-amerikanische Notenbank (Fed) die Normalisierung der Geldpolitik fort. Im Juni hat sie den US-Leitzins zum zweiten Mal in 2017 angehoben. Er bewegt sich seitdem in einer Bandbreite von 1,00 bis 1,25%. Weitere Anhebungsschritte im nächsten Jahr gelten als wahrscheinlich. Gleichzeitig hat die Fed angekündigt, in naher Zukunft die Wertpapiere zu reduzieren. Die Aktienmärkte werden sich auch im kommenden Geschäftsjahr stark in politischer Abhängigkeit und in deren Folge abhängiger Leitzinsentscheidungen, volatil entwickeln.
Für das Geschäftsjahr 2017/2018 erwartet die Steubing AG keine grundsätzlichen Änderungen in der Firmenstruktur oder der Personalentwicklung. Eine konkrete Ergebnisprognose ist jedoch aufgrund der Zinspolitik der Notenbanken und der vielfältigen Unsicherheiten in den Kapitalmärkten nicht seriös möglich. Die Steubing AG wird auch weiterhin ein effizientes Kostenmanagement betreiben, um sich auch in diesem anspruchsvollem Marktumfeld weiter gut behaupten zu können.
Der Fokus für die Steubing AG wird weiterhin auf deutschen Aktien liegen. Anleihen bieten aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB eine zu niedrige Rendite. Die amerikanische Fiskalpolitik verhindert voraussichtlich massive Investitionen in amerikanische Papiere. Zusätzlich spielt hier auch das zunehmende Währungsrisiko eine Rolle. Das richtige Markttiming in Kombination mit der Unternehmensauswahl wird auch zukünftig wichtig sein.
VIII. Besondere Vorgänge (nach dem 30. Juni 2017)
Ernst J. Neumeier hat zum 14. August 2017 sein Aufsichtsratsmandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt.
Handelsbilanz zum 30. Juni 2017
Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister Wertpapierdienstleister, Frankfurt am Main
a) Kassenbestand 22.144,68 22.102,03
a) täglich fällig 17.579.645,73 28.693.099,86
b) andere Forderungen 3.303.684,21 20.883.329,94 3.303.684,21
3. Forderungen an Kunden 390.105,13 306.957,14
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.030.000,00 1.279.935,00
5. Handelsbestand 7.083.655,09 3.410.775,52
6. Beteiligungen 554.069,86 322.636,66
a) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.343,00 48.388,00
8. Sachanlagen 257.868,54 265.761,54
9. Sonstige Vermögensgegenstände 2.227.874,73 2.992.049,13
10. Rechnungsabgrenzungsposten 207.532,82 211.955,09
11. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 47.944,73 84.437,91
32.725.868,52 40.941.782,09
a) täglich fällig 1.031.349,35 664.424,69
2. Handelsbestand 1.904.419,53 2.095.748,87
3. Sonstige Verbindlichkeiten 705.584,49 2.767.322,60
4. Rechnungsabgrenzungsposten 41.808,70 50.790,50
a) andere Rückstellungen 608.200,00 821.400,00
6. Fonds für allgemeine Bankrisiken 3.610.766,49 3.908.974,76
-Davon Zuführungen nach § 340e Abs. 4 HGB EUR 435.906,37-
a) gezeichnetes Kapital 11.350.000,00 11.350.000,00
b) Kapitalrücklage 7.798.739,96 13.473.739,96
c) Bilanzgewinn 5.675.000,00 24.823.739,96 5.809.380,71
davon Gewinnvortrag EUR 134.380,71 (EUR 102.773,57)
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.07.2016 bis 30.06.2017
Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister Wertpapierdienstleister, Frankfurt am Main Handelsrecht
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften EUR 59.885,34- (EUR 23.004,51-)
-59.885,34 -23.004,51
2. Zinsaufwendungen 12.945,40 11.510,31
-72.830,74 -34.514,82
a) Aktien und anderen nichtfestverzinslichen Wertpapieren 208.409,46 147.171,87
4. Provisionserträge 9.405.261,94 8.484.859,62
a) Courtageerträge EUR 968.166,82 (EUR 937.445,97)
5. Provisionsaufwendungen 2.615.206,71 2.410.080,63
6.790.055,23 6.074.778,99
a) Courtageaufwendungen EUR 2.021.390,89 (EUR 2.058.883,76)
6. Ertrag des Handelsbestands 8.944.008,47 7.924.253,39
aa) Wertpapiere EUR 8.314.575,79 (EUR 7.751.778,96)
ab) Optionen EUR 112.499,00 (EUR 0,00)
ac) Kursdifferenzen aus Aufgabegeschäften EUR 516.933,68 (EUR 172.474,43)
7. Aufwand des Handelsbestands 4.584.944,82 2.783.201,14
aa) Wertpapiere EUR 4.271.545,50 (EUR 2.682.921,33)
ab) Optionen EUR 117.961,89 (EUR 0,00)
ac) Kursdifferenzen aus Aufgabegeschäften EUR 195.437,43 (EUR 100.279,81)
8. Sonstige betriebliche Erträge 130.156,94 142.773,20
-davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 20.788,35 (EUR 4.747,91)
9. Erträge Auflösung Fonds für allg. Bankrisiken §340e HGB 734.114,64 820.000,00
aa) Löhne und Gehälter 4.836.098,37 5.202.681,25
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 732.389,54 801.787,29
darunter: für Altersversorgung EUR 185.234,98-(EUR 205.739,94-)
Summe Personalaufwand 5.568.487,91 6.004.468,54
b) andere Verwaltungsaufwendungen 4.991.931,26 5.559.820,59
10.560.419,17 11.564.289,13
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 114.317,47 146.519,07
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.622,83 30.972,11
-davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 3.665,83- (EUR 6.712,39-)
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 18.750,00 51.689,73
14. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 6.051,80 0,00
15. Zuführung Fonds für allgemeine Bankrisiken § 340e HGB 435.906,37 514.105,23
16. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 965.901,54 -16.313,78
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.100.282,25 -22.920,92
18. Jahresfehlbetrag 134.380,71 -6.607,14
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 134.380,71 102.773,57
20. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 5.675.000,00 5.700.000,00
21. Bilanzgewinn 5.675.000,00 5.809.380,71
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den
Die Firma Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nr. HRB 4767 eingetragen. Der Berichtszeitraum umfasst das Wirtschaftsjahr vom 01.07.2016 bis 30.06.2017.
Wertpapierhandelsbanken unterliegen den ergänzenden Vorschriften für Unternehmen bestimmter Geschäftszweige nach §§ 340 ff. HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung dieser Vorschriften, insbesondere § 340 Abs. 4 und § 340 a HGB erstellt. Hinsichtlich der in § 340 a Abs. 2 Satz 2 HGB genannten Formblätter wird auf die „Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute“ (RechKredV) vom 11. Dezember 1998 verwiesen.
Bei der Bewertung wurden die Vorschriften der §§ 252 ff. HGB zugrunde gelegt. Danach wurden die Wertansätze zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen, soweit nicht ein niedrigerer Wertansatz nach Handelsrecht geboten war.
Die Barreserven, Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.
Die Bewertung der Aktien und anderer nicht festverzinslicher Wertpapiere wurde nach § 253 Abs. 1 HGB vorgenommen, soweit es sich um Aktien des Anlagebestandes handelt. Die Finanzinstrumente des Handelsbestandes wurden gemäß § 340 e Abs. 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlages bewertet.
Die Beteiligungen sind nach dem gemilderten Niederstwertprinzip angesetzt. Danach erfolgte die Aktivierung zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurswert bei dauerhafter Wertminderung.
Die Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens wurden entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Aufgliederung der Absetzung für Abnutzung ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. Die im Wirtschaftsjahr 2016/2017 angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden bis zu € 150,00 sofort abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über € 150,00 und bis € 1.000,00 wurde analog zu § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der auf 5 Jahre linear abgeschrieben wird.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Es wurde vorsorglich eine aperiodische Steueraufwendung berücksichtigt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für die nächste Berichtsperiode darstellen.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für die nächste Berichtsperiode darstellen.
Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrages gebildet. Die Bewertung der Pensionszusage wurde auf der Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck vorgenommen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die gemäß § 253 Abs. 2 HGB abzuzinsen wären, bestehen nicht.
Von den Vorschriften der §§ 340 f i.V.m. 340 g HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Dem Sonderposten „Fonds für allgemeine Bankrisiken“ wurden gemäß § 340 e Abs. 4 HGB der gesetzlich vorgeschriebene Anteil von 10% des Nettoertrages aus Handelsbeständen in die Rücklage nach § 340 g HGB i.H.v. T€ 436 zugeführt. Eine Auflösung nach § 340 e Abs. 4 Nr.2 HGB von T€ 734 wurde vorgenommen, um den Jahresfehlbetrag auszugleichen.
Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag ausgewiesen.
Tz. 1 Forderungen an Kreditinstitute
· In den Forderungen sind die anteiligen Zinsen zum 30.06.2017 enthalten.
· Die Restlaufzeit beträgt bis zu 3 Monate.
· Als Sicherheit für die von den Kreditinstituten begebenen Miet- und Börsengarantien bzw. Bürgschaften und Avale sind Festgelder in Höhe von T€ 3.437 verpfändet.
· Zur Besicherung der Ansprüche aus den getroffenen Clearing- und Abwicklungsver-einbarungen hat die Gesellschaft der CACEIS Bank S.A. ein vertragliches Pfandrecht an den von ihr bei dieser Bank unterhaltenen Handelskonten und -depots eingeräumt. Zum Prüfungsstichtag wurden auf diesen Konten Guthaben in Höhe von T€ 15.005 unterhalten.
Tz. 2 Fristengliederung § 340 d HGB i.v.m. § 9 RechKredV
Die Restlaufzeit gliedert sich wie folgt:
T€ bis 3 Monate
T€ >3 Monate – 1 Jahr
T€ 1 – 5 Jahre
andere Forderungen an Kreditinstitute 3.304 3.304 0 0 0
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0 0 0 0 0
Forderungen an Kunden 390 325 0 65 0
Tz. 3 Niederstwertprinzip der börsenfähigen Wertpapiere
Aus dem Posten – Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere – wurde eine Position mit dem niedrigeren Teilwert, der Rest nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Der gesamte Posten – Handelsbestand – wurde mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich des Risikoabschlages gem. § 340 e Abs. 3 HGB bewertet.
Tz. 4 Aufteilung nach börsennotierten und nicht börsennotierten Wertpapieren
Bilanzposten Börsennotiert
€ Nicht börsennotiert
Schuldverschreibungen und anderefestverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00
Aktien und andere nichtfestverzinsliche Wertpapiere 0,00 1.030.000,00
Handelsbestand aktiv Handelsbestand passiv 7.083.655,09 1.904.419,53 0,00
Beteiligungen 0,00 554.069,86
Die im Bestand befindlichen Wertpapiere sind bis auf € 304.134,86 börsenfähig.
Bei den im Handelsbestand befindlichen Wertpapieren handelt es sich ausschließlich um Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere.
Der Risikoabschlag wurde gem. IDW RS BFA 2 Ziffer 55 in Höhe der Differenz zwischen unrealisierten Gewinnen und Verlusten für alle Positionen der im Portfolio des Handelsbestands enthaltenen Finanzinstrumente mit € 80.000,00 gebildet.
Tz. 5 Anteilsbesitz § 285 Nr. 11 HGB
SDB Steubing Derivates Brokerage GmbH i.L., mit Sitz in Bad Homburg v. d. H.:
Höhe des Anteils am Kapital 100,00 %
Grundkapital € 150.000,00
Buchwert € 304.134,86
Ergebnis zum 31.12.2016 € – 1.251,95
Tz. 6 Anlagenspiegel
Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.06.2017 erfolgte gemäß den Vorschriften des § 268 Abs. 2 HGB und § 34 Abs. 3 RechKredV. Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt.
Tz. 7 Sachanlagen
Der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt € 257.868,54.
Tz. 8 Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt auf: T€
Körperschaftsteuer-Rückforderung 1.397
Gewerbesteuer-Rückforderung 735
Forderungen gg. UN mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0
Übrige Forderungen 96
Summe 2.228
In den Steuerforderungen ist ein Gesamtbetrag von T€ 1.648 enthalten, der in einem Klageverfahren vor dem Hessischen Finanzgericht geltend gemacht wird.
Tz. 9 Aktiver Unterschied aus der Vermögensverrechnung
Die Pensionsrückstellung wurde mit der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Die Aufgliederung stellt sich wie folgt dar:
Verrechneter Aufwand aus der Erhöhung der Rückstellung 11
Verrechneter Ertrag aus der Erhöhung der Rückdeckungsversicherung 28
Sonstiger betrieblicher Ertrag nach Verrechnung 17
Pensionsrückstellung nach BilMoG (Erfüllungsbetrag) 707
Rückdeckungsversicherung (beizulegender Zeitwert) 755
Aktivsaldo nach Verrechnung 48
Die Berechnung erfolgte nach der Sterbetafel 2005 (Prof. Heubeck) unter Verwendung der Projected Unit Credit Methode (PUCM) und eines Rechnungszinses von 3,86%. Bei der Festlegung des Rechnungszinses wurde von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Rentensteigerung und die Gehaltssteigerung sind nicht zu ermitteln, da die Zusage auf einen festen Betrag lautet.
Tz. 10 Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf: T€
Verbindlichkeiten Tantiemen WJ 2016/2017 447
Lieferantenverbindlichkeiten 232
Umsatzsteuer 27
Summe 706
Tz. 11 Fristengliederung § 268 (5) HGB
T€ bis zu 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.031 1.031 0 0
Handelsbestand Passiv 1.904 1.904 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 706 706 0 0
Tz. 12 Entwicklung der Rückstellungen
Die Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich aus der beigefügten Anlage.
Tz. 13 Grundkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft entfällt in vollem Umfang auf Inhaberaktien. Das Kapital ist eingeteilt in 5.675.000 Aktien ohne Nennwert. Das Grundkapital von € 11.350.000,00 ist in voller Höhe eingezahlt.
Tz. 14 Aktien je Gattung
Das Kapital der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag in 5.675.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt.
Tz. 15 Eigene Aktien
Die Hauptversammlung hat am 12.12.2014 die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG ermächtigt, nach der Aufnahme des Handels in den Aktien der Gesellschaft an einer deutschen Wertpapierbörse eigene Aktien zum Zwecke des Wertpapierhandels zu Preisen, die den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie im elektronischen Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra-Schlusskurs) oder eines Nachfolgesystems an den jeweils drei vorangehenden Börsentagen nicht um mehr als 10% über- bzw. unterschreiten, zu kaufen und zu verkaufen. Dabei darf der Bestand der zu diesem Zwecke erworbenen Aktien am Ende eines jeden Kalendertages 5% des Grundkapitals der Steubing AG nicht übersteigen. Die Ermächtigung wird für einen Zeitraum von 5 Jahren, gerechnet vom Tag der Beschlussfassung, erteilt. Im Berichtsjahr wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.
Die Hauptversammlung hat ferner gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG die Gesellschaft ermächtigt, eigene Aktien zu marktgerechten Bedingungen für andere Zwecke zu kaufen und zu verkaufen.
Marktgerecht bedeutet, dass nach der Aufnahme des Handels in den Aktien der Gesellschaft an einer deutschen Wertpapierbörse die Preise für den Kauf bzw. Verkauf an den drei vorangegangenen Börsentagen nicht um mehr als 10% über bzw. unter dem durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs der Aktie liegen dürfen. Marktgerecht vor Aufnahme des Handels bedeutet, dass die Aktien zu Preisen, die sich aus der Fortschreibung einer von einer anerkannten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entwickelten Wertfindungssystematik ergeben und diese um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten, gekauft oder verkauft werden können. Dabei darf der Bestand der zu diesem Zweck erworbenen Aktien am Ende eines jeden Tages 10% des Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen.
Die Gesellschaft soll damit in die Lage versetzt werden, in geeigneten Einzelfällen Unternehmen oder Beteiligungen nicht nur im Weg einer Barkaufpreiszahlung, sondern auch im Weg einer Sachleistung durch Überlassung von Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Aus diesem Grund wird das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.
Im Berichtszeitraum wurden keine Aktien ge- oder verkauft.
Tz. 16 Einstellungen und Entnahmen zu den Rücklagen in T€
01.07.2016 Einstellungen Entnahmen 30.06.2017
Kapitalrücklage 13.474 0 5.675 7.799
Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Gesetzliche Rücklage 0 0 0 0
Rücklage für eigene Anteile 0 0 0 0
Summe 13.474 0 5.675 7.799
Tz. 17 Gewinnverwendungsvorschlag
Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns an den Aufsichtsrat gem. § 170 Abs. 2 AktG:
Der Bilanzgewinn der Gesellschaft i.H.v. € 5.675.000,00 soll nach dem Vorschlag des Vorstandes vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wie folgt verwendet werden:
Verteilung an die Aktionäre (€ 1,00 je Aktie) € 5.675.000,00
abzüglich Dividende auf eigene Aktien der Gesellschaft € 0,00
Einstellung in die Gewinnrücklage gem. § 58 (3) S.1 AktG € 0,00
Gewinnvortrag auf neue Rechnung € 0,00
Bilanzgewinn zum 30.06.2017 € 5.675.000,00
Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf € 47.944,71 und stammt insgesamt aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens zum beizulegenden Wert. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 71.058,00. Beide Beträge sind durch die vorhandenen freien Kapitalrücklagen ausreichend abgedeckt.
Tz. 18 Derivate
Zum Bilanzstichtag befanden sich keine Derivate im Bestand der Gesellschaft.
Tz. 19 Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB liegen nicht vor.
Tz. 20 Angaben nach § 35 (1) Nr. 6 RechKredV Fremdwährung
Der Gesamtbetrag der in Fremdwährung lautenden Forderungen gegenüber Kreditinstituten beträgt € 504.865,36, die in Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen € 848.215,85.
Der Gesamtbetrag der in Fremdwährung lautenden Forderungen an Kunden beträgt € 68.269,74. Die in Fremdwährung lautenden sonstigen Verbindlichkeiten betragen € 7.306,88.
III. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
Tz. 1 Negative Habenzinsen
In der Position Zinserträge sind negative Habenzinsen i.H.v € 61.214,88 enthalten.
Tz. 2 Periodenfremde Erträge oder Aufwendungen
In dem Posten – sonstige betriebliche Erträge – sind periodenfremde Erträge von € 34.573,18 enthalten. Diese resultieren aus Gebührenerstattung BaFin und Umsatzsteuer 2015.
In dem Posten – sonstige betriebliche Aufwendungen – sind keine periodenfremde Aufwendungen enthalten.
In dem Posten – Steuern vom Einkommen und Ertrag – sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 824.205,00 enthalten. Diese resultieren aus einem bestehenden Prozessrisiko hinsichtlich einer zurzeit geführten Klage auf Rückzahlung von Steuerforderungen.
Tz. 3 Außergewöhnliche Erträge oder Aufwendungen
Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen im Berichtszeitraum nicht vor.
Tz. 4 Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ergibt sich wie folgt:
Abschlussprüfungsleistungen T€ 59 70
andere Bestätigungsleistungen (§ 36 WpHG) davon für das Vorjahr T€ 0 T€ 17 20
sonstige Leistungen T€ 2 3
Tz. 5 Abschreibungen
Die Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.
Tz. 6 Latente Steuern
Unter Berücksichtigung aller Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und der Gegenüberstellung der daraus resultierenden aktiven und passiven latenten Steuern besteht ein aktiver Überhang. Dieser beruht auf der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung nach Handels- und Steuerrecht. Der für die Bewertung zu Grunde gelegte Steuersatz beträgt 31,1%.
Von einer Aktivierung des aktiven latenten Steuerüberhangs wurde aufgrund des bestehenden Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB abgesehen.
Tz. 1 Geschäftsführungsorgan
Der Vorstand der Aktiengesellschaft besteht aus den Herren
Alexander Caspary, Handelsvorstand, Frankfurt am Main
Carsten Bokelmann, Risikovorstand, Frankfurt am Main
Herr Carsten Bokelmann ist Vorstand beim Bundesverband der Wertpapierfirmen e. V.
Die Gesamtbezüge für die Geschäftsführung betrugen im Berichtszeitraum T€ 620. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 48. Die für frühere Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Rückstellungen für Pensionen betragen per 30.06.2017 T€ 707.
Tz. 2 Aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind
Wolfgang Steubing, Bankkaufmann, Frankfurt/Main (Vorsitzender)
Frank Wiebols, Rechtsanwalt/Notar a. D., Frankfurt/Main (stellv. Vorsitzender)
Ernst J. Neumeier, Steuerberater/Rechtsbeistand, Maintal
Christoph Bokelmann, geschäftsführender Gesellschafter der Christoph Bokelmann GmbH , Frankfurt/Main
Achim Vandreike, Bürgermeister a. D., Frankfurt/Main
Dietmar Schmid, Vorsitzender des Verwaltungsrats der BHF Bank AG, Frankfurt/Main
Die für das Geschäftsjahr 2015/16 gewährten Gesamtbezüge betragen € 148.264,20. Für das Berichtsjahr 2016/2017 wurde eine entsprechende Rückstellung von € 150.000,00 gebildet.
Tz. 3 Nicht bilanzierte Verpflichtungen
Gemäß § 251 HGB:
Zum Bilanzstichtag bestanden keine nicht bilanzierten Verbindlichkeiten im Sinne von § 251 HGB.
Sonstige nicht bilanzierte Verpflichtungen:
Zum 30.06.2017 bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume und Garagen sowie aus Leasingverträgen. Die Gesamtverpflichtung beträgt zum Bilanzstichtag € 1.375.708,92. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt 19 Monate.
Tz. 4 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 wurden durchschnittlich 50 Mitarbeiter beschäftigt.
Tz. 5 Mitteilungspflichtige Beteiligungen
Mitteilungspflichtige Beteiligungen im Sinne von § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG liegen nicht vor.
Tz. 6 Sonstiges
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind bis zur Fertigstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.
Brutto-Anlagenspiegel zum 30.06.2017 – Handelsrecht
Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister, Frankfurt am Main
Anschaffungs – Herstellungskosten
Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR 30.06.2017
PKW 117646,82 117646,82
BÜROEINRICHTUNG 1108841,03 11289,95 4826,64 1115304,34
BÜROEINRICHTUNG VORMALS HH 4723,88 1000 3723,88
EDV-ANLAGEN 475421,98 51219,92 12632,4 514009,5
EDV-ANLAGEN VORMALSHH 4491,43 4491,43
STANDARD-SOFTWARE 536082,87 3684,51 539767,38
EINBAUTEN IN FREMDEGRUNDSTÜCKE 1055659,12 8565,06 1047094,06
GERINGWERTIGE WIRT-SCHAFTSGÜTER 23408,37 2142,46 25550,83
WIRTSCHAFTSGÜTERSAMMELPOSTEN 52951,34 11349,63 64300,97
BETEILIGUNGEN 322636,66 18501,8 249935 554069,86
WERTPAPIERE MIT GE-WINNBETEIL.ANSPRÜCH. 2004435 -249935 1754500
5706298,5 79686,47 45525,9 5740459,07
kumulierte Abgänge Umbuchungen kumulierte
EUR EUR EUR 30.06.2017
BÜROEINRICHTUNG 910231,49 33219,95 4519,64 938931,8
BÜROEINRICHTUNG VORMALS HH 4282,88 134 1000 3416,88
EDV-ANLAGEN 442798,98 30640,92 12632,4 460807,5
STANDARD-SOFTWARE 487694,87 30729,51 518424,38
EINBAUTEN IN FREMDEGRUNDSTÜCKE 1041595,12 5504 8565,06 1038534,06
WIRTSCHAFTSGÜTERSAMMELPOSTEN 32927,34 11946,63 44873,97
WERTPAPIERE MIT GE-WINNBETEIL.ANSPRÜCH. 724500 724500
3789577,3 114317,47 26717,1 3877177,67
Zuschreibungen Buchwert
BÜROEINRICHTUNG 176372,54
BÜROEINRICHTUNG VORMALS HH 307
EDV-ANLAGEN 53202
EDV-ANLAGEN VORMALSHH
STANDARD-SOFTWARE 21343
EINBAUTEN IN FREMDEGRUNDSTÜCKE 8560
GERINGWERTIGE WIRT-SCHAFTSGÜTER
WIRTSCHAFTSGÜTERSAMMELPOSTEN 19427
BETEILIGUNGEN 554069,86
WERTPAPIERE MIT GE-WINNBETEIL.ANSPRÜCH. 1030000
1863281,4
Entwicklung der Rückstellungen im Wirtschaftsjahr 2016/2017
Stand 01.07.2016 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 30.06.2017
Pensionsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchführungskosten 60.000,00 55.000,00 5.000,00 50.000,00 50.000,00
EDW-Umlage 166.000,00 164.237,01 1.762,99 9.300,00 9.300,00
Sonstige Kosten London Branch 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Urlaubsansprüche 89.900,00 89.900,00 0,00 95.900,00 95.900,00
Sonstiges 305.500,00 268.763,34 15.736,66 292.000,00 313.000,00
Prüfungs- und Jahresabschlußkosten 200.000,00 162.986,26 27.013,74 130.000,00 140.000,00
821.400,00 740.886,61 49.513,39 577.200,00 608.200,00
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
„Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Eschborn/Frankfurt am Main, den 27. September 2017
Müller-Tronnier, Wirtschaftsprüfer
Arlt, Wirtschaftsprüfer
Im Geschäftsjahr 2016/2017 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Steubing AG regelmäßig, zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht. Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft, ihre Entwicklungsperspektiven und Investitionsvorhaben, die jeweilige Marktsituation, regulatorische Vorschriften sowie sämtliche weitere wesentliche Geschäftsvorgänge wurden mit dem Vorstand und innerhalb des Aufsichtsrates in Sitzungen und Einzelgesprächen detailliert analysiert. Neben zahlreichen Besprechungen des Aufsichtsrats-Vorsitzenden mit dem Vorstand fanden im Berichtszeitraum vier ordentliche Sitzungen des Gremiums sowie eine Hauptversammlung mit folgenden Schwerpunkten statt:
Im August 2016 beschäftigte sich das Gremium mit der Geschäftslage sowie der Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2015/2016.
In der Sitzung vom Oktober 2016 wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016 festgestellt und die Tagesordnung für die Hauptversammlung am 15. Dezember 2016 vorbereitet.
Im Februar 2017 erörterte der Aufsichtsrat auf der Grundlage eines umfassenden Berichts des Vorstands die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sowie fiskalische Themen.
In der Sitzung vom Mai 2017 stand die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens im Vordergrund.
In einer separaten Sitzung wurde der Bericht der internen Revision zu den Prüfungen des abgelaufenen Geschäftsjahres (u.a. Risikoanalyse, Rechnungs- und Meldewesen, Vergütungssystem) durch den Revisor erörtert. Der Aufsichtsrat hat die Darlegungen zustimmend zur Kenntnis genommen.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH, Eschborn, hat den Jahresabschluss der Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister sowie den Lagebericht des Vorstandes unter Einbeziehung der Buchhaltung und des Meldewesens geprüft und am 27. September 2017 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Abschlussprüfer haben dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Prüfungsbericht in einer separaten Sitzung erläutert. Der Aufsichtsrat hat erklärt, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen keine Einwendungen zu erheben sind und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht. Weitergehende Beschlüsse wurden von Vorstand und Aufsichtsrat nicht gefasst. Gemäß §172 Satz 1 AktG wurde der Jahresabschluss damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstandes für die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat vollinhaltlich an.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister für die erfolgreiche Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Frankfurt am Main, den 13. Oktober 2017
Wolfgang Steubing, Vorsitzender des Aufsichtsrates
ElBaradei warnt
Frachtschiff gesunken

References: § 20
 § 20
 §340
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 § 252
 § 340
 §340
 § 340
 § 340
 § 340
 § 340
 § 253
 § 340
 § 6
 § 253
 § 340
 § 340
 § 340
 § 256
 § 340
 § 9
 § 340
 § 285
 § 268
 § 34
 § 253
 § 268
 § 71
 § 71
 § 170
 § 58
 § 268
 § 253
 § 251
 § 35
 § 274
 § 251
 § 251
 § 160
 § 317
 §172