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Timestamp: 2017-04-26 11:39:05+00:00

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1. Normvertrag für den Abschluß von Übersetzungsverträgen 2. Mustervertrag der Schweiz [ als PDF herunterladen ]
1. Normvertrag für den Abschluß von Übersetzungsverträgen Neue Fassung, gültig ab 1. 7. 1992 Rahmenvertrag Übersetzungsvertrag: § 1 Vertragsgegenstand § 2 Rechte und Pflichten des Übersetzers § 3 Rechte und Pflichten des Verlags § 4 Rechtseinräumungen § 5 Rückrufrecht des Übersetzers § 6 Honorar § 7 Abrechnung § 8 Vergütung bei Nichtverwertung der Übersetzung § 9 Manuskriptablieferung § 10 Satz und Korrektur § 11 Urheberbenennung § 12 Rezensionen § 13 Freiexemplare § 14 Verramschung, Makulierung § 15 Schlußbestimmungen Rahmenvertrag Zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Druck und Papier und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V./Verleger-Ausschuß ist folgendes vereinbart: 1. Die Vertragschließenden haben den diesem Rahmenvertrag beiliegenden Normvertrag für den Abschluß von Übersetzungsverträgen vereinbart. Die Vertragschließenden verpflichten sich, darauf hinzuwirken, daß ihre Mitglieder nicht ohne triftigen Grund zu Lasten des Übersetzers von diesem Normvertrag abweichen. 2. a) Der Vertrag gilt in der Regel nicht für folgende Werke:  Werke, deren Charakter wesentlich durch Illustrationen bestimmt wird,  Sammelwerke, an denen mehrere Autoren und mehrere Übersetzer beteiligt sind,  Fach- und wissenschaftliche Werke im engeren Sinn, wohl aber für Sachbücher. b) Er gilt ferner in der Regel nicht bei Übersetzungen, für die ihrem Charakter nach ein Autorenvertrag angemessener ist.
3. Die Vertragschließenden haben eine "Schlichtungs- und Schiedsstelle Buch" eingerichtet, die im Rahmen der vereinbarten Statuten über die vertragschließenden Verbände von jedem ihrer Mitglieder angerufen werden kann. 4. Die Vertragschließenden sind sich darüber einig, daß des weiteren eine Vereinbarung über Regelhonorare geschlossen werden soll. 5. Dieser Vertrag tritt am 1. Juli 1982 in Kraft. Er ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann - mit einer Frist von 6 Monaten zum Jahresende - erstmals zum 31. Dezember 1983 gekündigt werden. Stuttgart, den 13. Mai 1982 Industriegewerkschaft Druck und Papier
- Verband deutscher Schriftsteller - Frankfurt/M., den 4. Mai 1982 Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. - Verleger-Ausschuß - Ergänzung zum Rahmenvertrag Zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) in der Industriegewerkschaft Medien und dem Verleger-Ausschuß des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. wird vereinbart: 1. Der Normvertrag für den Abschluß von Übersetzungsverträgen (Übersetzungsvertrag) in der ab 1. Juli 1982 gültigen Fassung wird durch die hier beiliegende Fassung ersetzt. 2. Dieser Vertrag tritt am 1. Juli 1992 in Kraft. Er ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende - erstmals zum 31. Dezember 1993 - gekündigt werden. Stuttgart und Frankfurt am Main, den 11. Mai 1992 Industriegewerkschaft Medien / Verband deutscher Schriftsteller Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V. / Verleger-Ausschuß Übersetzungsvertrag
zwischen _____________________________________________________________________ (nachstehend: Übersetzer) und _____________________________________________________________________ (nachstehend: Verlag) § 1 Vertragsgegenstand 1. Gegenstand dieses Vertrages ist die deutsche Übersetzung des Werkes mit dem Originaltitel _____________________________________________________________________ von __________________________________________________________________ 2. Der Verlag ist Inhaber des deutschsprachigen Verlagsrechts. 3. Zeitliche, räumliche oder sachliche Beschränkungen des Verlagsrechts, die dem Verlag von seinem Lizenzgeber auferlegt wurden oder werden, gelten dem Übersetzer gegenüber nur, soweit der Verlag sie dem Übersetzer schriftlich bekanntgibt, es sei denn, sie seien Inhalt dieses Vertrags. 4. Es ist Sache des Verlags, auf die Wahrung der Rechte Dritter zu achten. Der Übersetzer weist den Verlag auf alle ihm bekannten Rechte hin, die mit dem übersetzten Werk verletzt werden könnten (z. B. Persönlichkeits-, Zitat-, Bild- und Abbildungsrechte). § 2 Rechte und Pflichten des Übersetzers
1. Der Übersetzer verpflichtet sich, das Werk persönlich zu übersetzen und dabei die Urheberpersönlichkeitsrechte des Originalautors zu wahren. Die Anfertigung der Übersetzung durch Dritte bedarf der Zustimmung des Verlags. 2. Der Übersetzer verpflichtet sich, das Werk ohne Kürzungen, Zusätze und sonstige Veränderungen gegenüber dem Original in angemessener Weise zu übertragen. 3. Abweichende von und/oder ergänzend zu Abs. 2 werden folgende Eigenschaften und Besonderheiten der Übersetzung vereinbart: _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ 4. Spätere Ergänzungen zu Abs. 3 bedürfen - unbeschadet der Bestimmung des Abs. 5 - der schriftlichen Vereinbarung. 5. Beanstandet der Verlag die Übersetzung als nicht den Absätzen 1 bis 4 entsprechend, teilt er dies dem Übersetzer innerhalb von drei Monaten nach Manuskriptablieferung mit. Wird das Manuskript vor dem vertraglich vereinbarten Abgabetermin abgeliefert, beginnt die Frist erst mit dem vereinbarten Abgabetermin. Behebt der Übersetzer die beanstandeten Mängel nicht innerhalb einer Frist von _____ Wochen, ist der Verlag berechtigt, unter Wahrung des Urheberpersönlichkeitsrechts des Übersetzers die Übersetzung durch Dritte ändern und, falls erforderlich, bearbeiten zu lassen. Zu solchen Änderungen oder Bearbeitungen ist der Übersetzer, nicht jedoch sein Rechtsnachfolger zu hören. 6. Wird durch solche Änderungen und Bearbeitungen der Stil der Übersetzung derart beeinträchtigt, daß das Urheberpersönlichkeitsrecht des Übersetzers verletzt sein könnte, ist der Übersetzer berechtigt, dem Verlag die Erwähnung seines Namens als Übersetzer zu untersagen. Untersagt der Übersetzer dies nicht, ist der Verlag berechtigt, den Bearbeiter als Mitübersetzer zu erwähnen. 7. Ergibt eine Überprüfung des Manuskripts, daß die Übersetzung auch nach Anwendung der Abs. 5 und 6 den Anforderungen der Abs. 1 bis 4 nicht entspricht, oder verweigert der Originalautor eine von ihm vorbehaltene Genehmigung der Übersetzung, ist der Verlag nicht zur Verwertung der Übersetzung verpflichtet. § 3 Rechte und Pflichten des Verlags 1. Der Verlag ist, soweit dieser Vertrag nicht Abweichendes bestimmt, verpflichtet, das übersetzte Werk zu vervielfältigen, zu verbreiten, und dafür angemessen zu werben. Übt er sein Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht nicht aus, so hat er dies unter Angabe der Gründe dem Übersetzer unverzüglich mitzuteilen. Ist der Verlag zur Verwertung in deutscher Übersetzung von der Autorisation des Inhabers der Rechte am Originalwerk abhängig, richtet sich seine Publikationspflicht nach den mit diesem abgeschlossenen Vereinbarungen. 2. Der Verlag übereignet dem Übersetzer kostenlos ein Exemplar des Originaltextes und stellt ihm folgende Arbeitsmittel leihweise zur Verfügung: _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ 3. Titel, Ausstattung, Buchumschlag, Auflagenhöhe, Auslieferungstermin, Ladenpreis und Werbemaßnahmen werden vom Verlag nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung des Verlagszwecks sowie der im Verlagsbuchhandel für Ausgaben dieser Art herrschenden Übung bestimmt. Das Recht des Verlags zur Bestimmung des Ladenpreises nach pflichtgemäßigen Ermessen schließt auch dessen spätere Herauf- oder Herabsetzung ein. Bei Herabsetzung des Ladenpreises wird der Übersetzer vorher benachrichtigt.
Rechtseinräumungen 1. Soweit in der Person des Übersetzers in Ausübung der Übersetzung Urheberrechte oder ähnliche Schutzrechte entstehen, überträgt er dem Verlag räumlich unbeschränkt für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts das ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung (Verlagsrecht/Hauptrecht) der Übersetzung für alle Ausgaben und Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung. 2. Der Übersetzer räumt dem Verlag für die Dauer des Hauptrechts gemäß Abs. 1 außerdem folgende ausschließliche Nebenrechte ein: a) das Recht des ganzen oder teilweisen Vorabdrucks und Nachdrucks auch in Zeitungen und Zeitschriften; b) das Recht der Übersetzung in Mundarten; c) das Recht zur Vergabe von Lizenzen für Taschenbuch-, Volks-, Sonder-, Reprint-, Schul- oder Buchgemeinschaftsausgaben; d) das Recht zur Herausgabe von Mikrokopieausgaben; e) das Recht zu sonstiger Vervielfältigung insbesondere durch fotomechanische oder ähnliche Verfahren (z. B. Fotokopie); f) das Recht zur Aufnahme auf Vorrichtungen zur wiederholbaren Wiedergabe mittels Bild- oder Tonträger sowie das Recht zu deren Vervielfältigung, Verbreitung und Wiedergabe; g) das Recht zum Vortrag durch Dritte; h) die an der Übersetzung oder ihrer Bild- und Tonträgerfixierung oder durch Lautsprecherübertragung oder Sendung entstehenden Wiedergabe- und Überspielungsrechte 3. Darüberhinaus räumt der Übersetzer dem Verlag für die Dauer des Hauptrechts gemäß Abs. 1 folgende weitere ausschließliche Nebenrechte ein: a) das Recht zur Bearbeitung als Bühnenstück sowie das Recht der Aufführung des so bearbeiteten Werks; b) das Recht zur Verfilmung einschließlich der Rechte zur Bearbeitung als Drehbuch und zur Vorführung des so hergestellten Films; c) das Recht zur Bearbeitung und Verwertung der Übersetzung im Rundfunk, z. B. als Hörspiel einschließlich Wiedergaberecht (z. B. Gaststätten); d) das Recht zur Bearbeitung und Verwertung der Übersetzung im Fernsehfunk (Television) einschließlich Wiedergabe (z. B. Gaststätten); e) das Recht zur Vertonung der Übersetzung. 4. Der Übersetzer räumt dem Verlag schließlich für die Dauer des Hauptrechts gemäß Abs. 1 folgende ausschließliche Nebenrechte ein: a) die an der Übersetzung oder ihrer Bild- und Tonträgerfixierung oder durch Lautsprecherübertragung oder Sendung entstehenden Wiedergabe- und Überspielungsrechte; b) das Recht zum gewerblichen oder nichtgewerblichen Ausleihen und Vermieten der Buchausgabe, c) alle sonstigen durch die Verwertungsgesellschaft Wort wahrgenommenen Rechte nach deren Satzung, Wahrnehmungsvertrag und Verteilungsplan. 5. Der Verlag ist berechtigt, alle ihm hiernach zustehenden Rechte auf Dritte zu übertragen oder Dritten Nutzungsrechte an diesen Rechten einzuräumen. 6. Der Verlag verpflichtet sich, den Übersetzer über wesentliche Nebenrechtsabschlüsse zu unterrichten, insbesondere über solche gemäß Abs. 2c und Abs. 3. Der Verlag stellt dem Übersetzer ein Belegexemplar jeder Lizenzausgabe des Werks zur Verfügung. 7 . Der Verlag gibt dem Übersetzer alle Informationen, derer dieser zur Wahrnehmung seiner Rechte bei der VG Wort bedarf.
Rückrufrecht des Übersetzers Verwertet der Verlag die Übersetzung nicht (§ 2 Abs. 7, § 3 Abs. 1) oder verwertet er sie nicht weiter, so hat er dies dem Übersetzer unverzüglich mitzuteilen. Im übrigen steht dem Übersetzer dann ein Rückrufsrecht für seine Übersetzung gemäß § 41 UrhG zu.
Honorar 1. Der Übersetzer erhält für seine Tätigkeit und für die Übertragung sämtlicher Rechte gemäß § 4 als Gegenleistung ein Honorar von DM_______________ pro Normseite (30 Zeilen zu 60 Anschlägen) des übersetzten Textes zahlbar wie folgt: DM_____________bei Abschluß des Vertrags DM_____________bei Ablieferung des ersten Drittels DM_____________bei Ablieferung des zweiten Drittels DM_____________bei Ablieferung des vollständigen Manuskripts oder Der Übersetzer erhält für seine Tätigkeit und für die Übertragung sämtliche Rechte gemäß § 4 als Gegenleistung ein Honorar von DM _________ zahlbar wie folgt: DM_____________bei Abschluß des Vertrags DM_____________bei Ablieferung des ersten Drittels DM_____________bei Ablieferung des zweiten Drittels DM_____________bei Ablieferung des vollständigen Manuskripts. 2. Übersteigt die Zahl der verkauften und bezahlten Exemplare ______ Stück, steht dem Übersetzer ein zusätzliches Honorar zu und zwar in Höhe von ____ % des um die darin enthaltene Mehrwertsteuer verminderten Ladenverkaufspreises (Nettoladenverkaufspreis). oder Übersteigt die Anzahl der verkauften und bezahlten Exemplare ____ Stück, steht dem Übersetzer ein zusätzliches Honorar zu und zwar in Höhe von ___ % des um die darin enthaltene Mehrwertsteuer verminderten Verlagsabgabepreises (Nettoverlagsabgabepreis). oder Übersteigt die Anzahl der verkauften und bezahlten Exemplare ___ Stück, steht dem Übersetzer anstelle einer zusätzlichen umsatzbezogenen Honorierung ein zusätzliches Pauschalhonorar von DM ______, ab weiteren _____ Exemplaren von DM ______ und ab weiteren _______ Exemplaren von DM _______ zu. 3. Bei den im Abs. 2 genannten Stückzahlen wird der Verkauf von Rohbogen der Originalausgabe - außerhalb von Nebenrechtseinräumungen - berücksichtigt. Hierfür erhält der Übersetzer ein Honorar in Höhe von ___ % des um die darin enthaltene Mehrwertsteuer verminderten Verlagsabgabepreises für Rohbogen. und/oder 4. Übersteigt der aus der Verwertung der Nebenrechte erzielte Verlagsanteil am Erlös den Betrag von DM _____, erhält der Übersetzer von dem darüber hinausgehenden Verlagsanteil am Erlös ____ % bei den Nebenrechten des § 4 Abs. 2 ____ % bei den Nebenrechten des § 4 Abs. 3. oder Der aus der Verwertung der Nebenrechte erzielte Verlagsanteil am Erlös wird zwischen Übersetzer und Verlag geteilt, und zwar erhält der Übersetzer ____ % bei den Nebenrechten des § 4 Abs. 2 ____ % bei den Nebenrechten des § 4 Abs. 3. 5. Soweit Nebenrechte durch Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden, richten sich die Anteile von Verlag und Übersetzer nach deren satzungsgemäßen Bestimmungen. § 7 Abrechnung
1. Ist der Übersetzer mehrwertsteuerpflichtig, zahlt der Verlag die auf die Honorarbeträge anfallende Mehrwertsteuer zusätzlich. 2. Nach dem Tode des Übersetzers bestehen die Honorarverpflichtungen gegenüber den durch Erbschein ausgewiesenen Erben, die bei einer Mehrzahl von Erben einen gemeinsamen Bevollmächtigten zu benennen haben. Für die absatzabhängigen Honorarbestandteile gelten zusätzlich folgende Bestimmungen: 3. Honorarabrechnung und Zahlung erfolgen jährlich zum _____ innerhalb der auf den Stichtag folgenden _____ Wochen. Bei Nebenrechtsverwertungen mit im Einzelfall höheren Erlösen als DM _____ für den Übersetzer erhält dieser eine à conto-Zahlung nach Geldeingang. 4. Der Verlag ist verpflichtet, einem vom Übersetzer beauftragten Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchsachverständigen zur Überprüfung der Honorarabrechnungen Einsicht in die Bücher und Unterlagen zu gewähren. Die hierdurch anfallenden Kosten trägt der Verlag, wenn sich die Abrechnungen als fehlerhaft erweisen. § 8 Vergütung bei Nichtverwertung der Übersetzung
1. Unterbleibt die Verwertung aus Gründen, die nicht beim Übersetzer liegen, erhält der Übersetzer eine Vergütung in Höhe des nach § 6 vereinbarten Honorars; liegt zum Zeitpunkt der Erklärung der Nichtverwertung erst ein Teil der Übersetzung vor, können Verlag und Übersetzer Abweichendes vereinbaren. 2. Unterbleibt die Verwertung aus Gründen, die beim Übersetzer liegen, richtet sich die Vergütungspflicht nach den gesetzlichen Bestimmungen. 3. Hat der Verlag gegenüber dem Übersetzer eine Publikationspflicht, bleiben weitergehende Ansprüche des Übersetzers auf Schadenersatz unberührt. § 9 Manuskriptablieferung
1. Der Übersetzer verpflichtet sich, das kopier- und satzfähige (nicht: maschinenlesbare oder reprofähige), mit Schreibmaschine geschriebene Manuskript wie folgt abzuliefern: ein Drittel (also bis Seite ____ der Originalausgabe) bis spätestens ________19______ ein weiteres Drittel (also bis Seite ____ der Originalausgabe) bis spätestens_______19____ das letzte Drittel bzw. das gesamte Manuskript bis spätestens ______19______ 2. Werden diese Fristen nicht eingehalten, gilt als angemessene Nachfrist ein Zeitraum von jeweils drei Wochen. 3. Der Übersetzer vermerkt auf dem Manuskript den Beginn jeder neuen Seite des Originals. 4. Das Manuskript bleibt Eigentum des Übersetzers. Es kann vom Übersetzer bis zu drei Monate nach Erscheinen des Werks zurückverlangt werden. Danach besteht keine Aufbewahrungspflicht des Verlags mehr. 5. Der Übersetzer behält eine Ausfertigung des Manuskriptes bei sich. § 10 Satz und Korrektur 1. Die erste Korrektur des Satzes wird vom Verlag oder von der Druckerei vorgenommen. Der Verlag ist sodann verpflichtet, dem Übersetzer in allen Teilen gut lesbare Abzüge zu übersenden, die der Übersetzer unverzüglich honorarfrei korrigiert und mit dem Vermerk "druckfertig" versieht; durch diesen Vermerk werden auch etwaige Abweichungen vom Manuskript genehmigt. Abzüge gelten auch dann als "druckfertig", wenn sich der Übersetzer nicht innerhalb angemessener Frist nach Erhalt zu ihnen erklärt hat. 2. Nimmt der Übersetzer, abweichend von seinem Originalmanuskript, Änderungen im fertigen Satz vor, hat er die dadurch entstehenden Mehrkosten - berechnet nach dem Selbstkostenpreis des Verlags - insoweit zu tragen, als sie 10% der Satzkosten übersteigen. § 11 Urheberbenennung Der Verlag ist verpflichtet, den Übersetzer auch ohne dessen ausdrückliche Anweisung auf der Titelseite zu nennen. Bei Werbemaßnahmen für das Werk allein ist der Übersetzer ebenfalls zu nennen. Bei Lizenzausgaben hat der Verlag den Lizenznehmer zur Benennung des Übersetzers zu verpflichten. § 12 Rezensionen Der Verlag wird bei ihm eingehende Rezensionen des Werks innerhalb des ersten Jahres nach Erscheinen umgehend, danach in angemessenen Zeitabständen dem Übersetzer zur Kenntnis bringen. § 13 Freiexemplare 1. Der Übersetzer erhält für seinen eigenen Bedarf _____ Freiexemplare. Bei der Herstellung von mehr als ____ Exemplaren erhält der Übersetzer _____ weitere Freiexemplare und bei der Herstellung von mehr als _____ Exemplaren _____ weitere Freiexemplare. 2. Darüber hinaus kann der Übersetzer Exemplare seines Werks mit einem Rabatt von ___ % vom Ladenpreis vom Verlag beziehen. 3. Sämtliche gemäß Abs. 1 oder Abs. 2 übernommenen Exemplare dürfen nicht weiterverkauft werden. § 14 Verramschung, Makulierung 1. Der Verlag kann das Werk verramschen, wenn der Verkauf in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren unter ____ Exemplaren pro Jahr gelegen hat. Am Erlös ist der Übersetzer mit ___% beteiligt, sofern bei regulärem Verkauf ein zusätzliches Honorar gemäß § 6 Abs. 2 zu zahlen gewesen wäre. 2. Erweist sich auch ein Absatz zum Ramschpreis als nicht durchführbar, kann der Verlag die Restauflage makulieren. 3. Der Verlag ist verpflichtet, den Übersetzer vor einer beabsichtigten Verramschung bzw. Makulierung zu informieren. Der Übersetzer hat das Recht, durch einseitige Erklärung die noch vorhandene Restauflage bei beabsichtigter Verramschung zum Ramschpreis abzüglich des Prozentsatzes seiner Beteiligung und bei beabsichtigter Makulierung unentgeltlich ab Lager zu übernehmen. Bei beabsichtigter Verramschung kann das Übernahmerecht nur bezüglich der gesamten noch vorhandenen Restauflage ausgeübt werden. 4. Das Recht des Übersetzers, im Falle der Verramschung oder Makulierung vom Vertrag zurückzutreten, richtet sich nach §§ 32 und 30 Verlagsgesetz. 5. Den Bestimmungen der Abs. 1 bis 4 entgegenstehende Verpflichtungen des Verlags dem Inhaber der Originalrechte gegenüber schränken diese Rechte und Pflichte ein, soweit der Verlag sie dem Übersetzer im Kollisionsfalle bekanntgibt. § 15 Schlußbestimmungen 1. Soweit dieser Vertrag keine Regelungen enthält, gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen des Rechts der Bundesrepublik Deutschland. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrags berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien sind alsdann verpflichtet, die mangelhafte Bestimmung durch eine solche zu ersetzen, deren wirtschaftlicher und juristischer Sinn dem der mangelhaften Bestimmung möglichst nahekommt. 2. Die Parteien erklären, Mitglieder/Wahrnehmungsberechtigte folgender Verwertungsgesellschaften zu sein: Der Verlag _________________________________________________ Der Übersetzer ______________________________________________ ________________________________, den _________________19___ __________________________ ________________________________ (Übersetzer ) (Verlag) [ als PDF herunterladen ]
2. Mustervertrag der Schweiz Muster-Vertrag für Übersetzungen von belletristischen Werken Zwischen Herrn / Frau ......................................................................................................
- nachstehend Übersetzer bzw. Übersetzerin genannt
dem Verlag .........................................................................................................
- nachstehend Verlag genannt
1.1 Gegenstand des vorliegenden Vertrages ist die Übersetzung des Werkes mit dem Originaltitel
zur verlegerischen Herausgabe.
Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin übersetzt das erwähnte Werk aus der
............................................ Sprache in die .................................. Sprache.
1.2 Im weiteren werden folgende Besonderheiten und zusätzliche Leistungen vereinbart:
2 Gewährleistung 2.1 Der Verlag versichert, dass er aufgrund eines entsprechenden Vertrages das Übersetzungsrecht am Originalwerk und das Verlagsrecht an der übersetzten Fassung eingeholt hat und dass er damit berechtigt ist, das Originalwerk vom Übersetzer bzw. von der Übersetzerin übersetzen zu lassen und die übersetzte Fassung zu vervielfältigen und zu verbreiten. Der Verlag informiert den Überset-zer bzw. die Übersetzerin, falls der Autor bzw. die Autorin des Originalwerkes vor Drucklegung die Übersetzung genehmigen muss. 2.2 Die Überprüfung auf allenfalls im Werk enthaltene Rechtsverletzungen ist Sache des Verlages. Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin weist den Verlag auf ihm bzw. ihr möglich erscheinende Rechtsverletzungen hin, die sich durch die Über-setzung ergeben. 2.3 Allfällige Schadenersatzforderungen, welche von einem Dritten aufgrund einer Rechtsverletzung (im Sinne von Ziffer 2.2) gegenüber dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin gestellt werden, übernimmt der Verlag. 2.4 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin versichert, dass die von ihm bzw. ihr über-setzte Fassung des Originalwerkes keine Teile enthält, die aus anderen bereits bestehenden Übersetzungen stammen. 3 Rechte-Übertragung
3.1 Verlagsrecht
3.1.1 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin überträgt dem Verlag zum Zwecke der Herausgabe des Werkes das ausschliessliche Verlagsrecht an der Übersetzung (Vervielfältigungs- und Verbrei-tungsrecht).
3.1.2 Die Übertragung des Verlagsrechtes gilt für ................. Jahre.
3.2 Nebenrechte
3.2.1 Im weiteren überträgt der Übersetzer bzw. die Übersetzerin dem Verlag folgende Neben-rechte (Teil-Urheberrechte und gesetzliche Vergütungsansprüche) zur aus-schliesslichen Nutzung, vorausgesetzt, der Verlag ist aufgrund der Rechtsein-räumung der am Originalwerk Berechtigten zur Ausübung dieser Nebenrechte befugt:
a) Das Recht, das ganze Werk oder Teile davon in Taschen-, Schul- oder Buchgemein-schaftsausgaben herauszugeben;
b) das Recht, das ganze Werk oder Teile davon in Zeitungen und Zeitschriften vorabdrucken oder nachdrucken zu lassen;
c) das Recht, das ganze Werk oder Teile davon in geeigneter Weise für Sehbe-hinderte vervielfältigen zu lassen oder sonstwie wahrnehmbar zu machen (z.B. Blindenhörbücher);
d) das Recht, das Werk in Mundarten zu übersetzen und in diesen übersetzten Fassungen zu vervielfältigen und zu verbreiten;
e) das Recht, das Werk oder Teile davon durch Dritte vortragen zu lassen;
f) das Recht, das Werk oder Teile davon im Radio oder Fernsehen senden zu lassen, soweit dieses Recht nicht von der ProLitteris oder einer ihrer Schwe-stergesellschaften wahrgenommen wird (vgl. Ziffer 6) ;
g) das Recht, das Werk oder Teile davon auf Ton- oder Tonbildträger aufzu-nehmen und diese Träger in Verkehr zu bringen, soweit dieses Recht nicht von der ProLitteris oder von einer ihrer Schwestergesellschaften wahrge-nommen wird (vgl. Ziffer 6) ;
h) das Recht, seine Werke auf Datenträger irgendwelcher Art aufzunehmen, mittels Bildschirm wahrnehmbar zu machen und diese Datenträger in Ver-kehr zu bringen, soweit dieses Recht nicht von der ProLitteris oder von einer ihrer Schwestergesellschaften wahrgenommen wird (vgl. Ziffer 6) ;
i) sämtliche gesetzlichen, von der ProLitteris oder einer ihrer Schwestergesell-schaften wahrgenommenen Vergütungsansprüche (Vermietrecht, Reprogra-phierecht, Weitersenderecht, Recht der öffentlichen Mitteilung etc.) nach de-ren Statuten, Mitglieder- oder Mandatsverträgen und Verteilungsreglemen-ten;
k) das Recht, das Werk für Radio und Fernsehen zu bearbeiten (Hörspiel, Fern-sehspiel etc.) unter Berücksichtigung von Ziffer 5.1.5 dieses Vertrages;
l) das Recht, das Werk für Bühne und Film zu bearbeiten (Theaterstück, Dreh-buch), und das Recht, das Bühnenstück bzw. den hergestellten Film auf- bzw. vorführen zu lassen unter Berücksichtigung von Ziffer 5.1.5 dieses Vertrages.
m) das Recht, Dritten Lizenzen für die unter lit. a) - l) aufgeführten Rechte im In- und Ausland zu vergeben.
3.2.2 Die Übertragung der Nebenrechte gilt für die Dauer des Verlagsrechtes gemäss Ziffer 3.1.2.
3.2.3 Übt der Verlag eines der unter Ziffer 3.2.1 eingeräumten Nebenrechte aus, hat er das Urheberpersönlichkeitsrecht des Übersetzers bzw. der Übersetzerin zu wah-ren. 3.3 Verlagsübernahme
Bei einer allfälligen Verlagsübernahme durch einen Drittverlag kann der Über-setzer bzw. die Übersetzerin bei Vorliegen wichtiger Gründe die unter Ziffer 3.1 und 3.2 auf-geführten Rechte vor Ablauf dieses Vertrages zurückverlangen.
4 Herausgabe des Werkes 4.1 Ablieferung der Übersetzung
4.1.1 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin verpflichtet sich, das Werk ohne Kürzun-gen, Zusätze und sonstige Veränderungen gegenüber dem Originalwerk nach be-stem Wissen und Gewissen zu übersetzen. 4.1.2 Der Verlag übergibt dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin kostenlos ein Exem-plar des Originalwerkes und stellt ihm bzw. ihr zusätzlich folgende Arbeitsmittel leihweise zur Verfügung:
4.1.3 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin verpflichtet sich, das Werk persönlich zu übersetzen. Die Anfertigung der ganzen Übersetzung oder von Teilen durch Dritte oder Hilfspersonen ist nur gestattet, wenn die schriftliche Zustimmung des Verlages vorliegt.
4.1.4 Falls der Übersetzer bzw. die Übersetzerin ein elektronisches Textverarbeitungs-system verwendet, stellt er bzw. sie dem Verlag einen elektronischen Datenträger samt Ausdruck zur Ver-fügung. Der Verlag hat dem Übersetzer bzw. der Überset-zerin bei Vertragsabschluss mitzuteilen, in welcher Form der Text gespeichert werden soll und welche Druckformate zu verwenden sind.
4.1.5 Der Verlag verpflichtet sich, auf Wunsch des Übersetzers bzw. der Übersetzerin eine Übersetzungsprobe im Umfang von ........ Seiten des zu übersetzenden Wer-kes zu begutachten und ihm bzw. ihr schriftlich mitzuteilen, ob der Verlag mit der Übersetzungsprobe einverstanden ist.
4.1.6 Die Übersetzung ist am ................................................. dem Verlag abzuliefern. Kann der Übersetzer bzw. die Übersetzerin den Ablieferungstermin nicht ein-halten, hat er bzw. sie dies dem Verlag mindestens einen Monat vor dem verein-barten Termin mitzuteilen.
4.1.7 Der Verlag hat das Recht, dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin bei Abliefe-rungsverzöge-rungen von mehr als .............. eine angemessene Nachfrist zur Ab-liefe-rung der Übersetzung anzusetzen und - sofern der Übersetzer bzw. die Über-setzerin diese Frist ungenutzt versäumt - vom Vertrag zurückzutreten. Der Über-setzer bzw. die Übersetzerin hat dem Verlag die für die Vorbereitung der Her-ausgabe bereits erfolgten Aufwendungen zu vergüten. 4.1.8 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin sichert dem Verlag zu, dass er bzw. sie im Besitze des Originalmanuskriptes der Übersetzung oder des Datenträgers ist und dass er bzw. sie diese dem Verlag zur Verfügung stellen wird, sollte die dem Verlag übergebene Manu-skriptkopie oder der entsprechende Datenträger vor der Vervielfältigung verloren gehen.
4.1.9 Entspricht die Übersetzung des ganzen Werkes den Anforderungen gemäss Ziffer 1.2 und 4.1.1 nicht, hat der Verlag dies dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin innerhalb von drei Monaten nach Ablieferung der Übersetzung schriftlich und mit detaillierten Angaben der Beanstandungen unter Ansetzung einer angemes-senen Frist mitzuteilen. Nach Ablauf der drei Monate ohne Beanstandungen sei-tens des Verlages gilt die Übersetzung als abgenommen. 4.1.10 Unterlässt es der Übersetzer bzw. die Übersetzerin, die beanstandeten Mängel innerhalb der ihm bzw. ihr gegebenen Frist zu beheben, ist der Verlag berechtigt, die Übersetzung unter Wahrung des Urheberpersönlichkeitsrechtes des Überset-zers bzw. der Übersetzerin durch Dritte ändern und falls erforderlich bearbeiten zu lassen.
Entspricht die Übersetzung auch nach nochmaligem Verbessern durch den Über-setzer bzw. die Übersetzerin und/oder aufgrund entsprechender Änderungen durch Dritte immer noch nicht den Anforderungen gemäss Ziffer 1.2 und 4.1.1, ist der Verlag nicht verpflichtet, die Übersetzung zu vervielfältigen und heraus-zugeben, wohl aber zur Zahlung des Honorars gemäss den Bestimmungen von Ziffer 4.4.3.
4.1.11 Wird durch eine Änderung oder Bearbeitung durch Dritte gemäss Ziffer 4.2.4 das Urheberpersönlichkeitsrecht des Übersetzers bzw. der Übersetzerin verletzt, hat der Übersetzer bzw. die Übersetzerin das Recht, entweder vom Vertrag zurück-zutreten oder dem Verlag die Erwähnung seines bzw. ihres Namens zu untersa-gen und gegebenenfalls ein Pseudonym zu verwenden. Untersagt der Übersetzer bzw. die Übersetzerin die Nennung seines bzw. ihres Namens nicht und wählt auch kein Pseudonym, ist der Verlag berechtigt, zusätzlich zum Übersetzer bzw. der Übersetzerin den Namen des Bearbeiters bzw. der Bearbeiterin zu nennen. 4.1.12 Wenn der Übersetzer bzw. die Übersetzerin im Sinne von Ziffer 4.2.5 vom Ver-trag zurücktritt, so hat er bzw. sie dem Verlag sämtliche Honorarvorschüsse zu-rückzuzahlen und verliert jeglichen Anspruch auf irgendwelche Honorarzahlun-gen. 4.1.13 Verweigert der Originalautor bzw. die Originalautorin die ihm bzw. ihr vorbe-haltene Genehmigung der Übersetzung, hat der Verlag dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin gleichwohl das Honorar gemäss den Bestimmungen von Ziffer 4.1.10 Absatz 2 zu entrichten.
4.1.14 Der Verlag verpflichtet sich, das Manuskript im Rahmen des Üblichen zu lekto-rieren und vor dem Satz dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin nochmals die Gelegenheit zu geben, allfällig Korrekturen anzubringen.
4.1.15 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin verpflichtet sich, die Korrektur der gelie-ferten Fahnenabzüge und der umbrochenen Seiten ohne besondere Vergütung vorzunehmen und innerhalb einer zu vereinbarenden Frist das Gut-zum-Druck zu erteilen. Erhält der Verlag innerhalb dieser Frist das Gut-zum-Druck nicht, so ist der Verlag berechtigt, das Gut-zum-Druck selber zu erteilen und das Werk in Druck zu geben. 4.1.16 Das Werk wird voraussichtlich am ................................. erscheinen und zwar in einer Auflagenhöhe von ca. ................... Exemplaren und zu einem Ladenpreis von ca. Fr. ......................
4.2 Vervielfältigung und Vertrieb des Werkes
4.2.1 Der Verlag verpflichtet sich, das übersetzte Werk in der vom Übersetzer bzw. der Übersetzerin genehmigten Fassung (Gut-zum-Druck) zu vervielfältigen und zu verbreiten. 4.2.2 Der Verlag bestimmt die Aufmachung des Werkes. 4.2.3 Der Verlag verpflichtet sich, den Namen des Übersetzers bzw. der Übersetzerin in ange-messener Weise auch ohne dessen bzw. deren Anweisung auf der Titelei-seite 3 des herauszugebenden Werkes zu nennen. Bei Werbemassnahmen für das Werk allein ist der Übersetzer bzw. die Übersetzerin nach Möglichkeit ebenfalls zu nennen. 4.2.4 Der Verlag sendet dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin halbjährlich allfällige Rezensionen zu.
4.3 Auflage, Nachdrucke, Neuausgaben, Neuauflagen
4.3.1 Die Höhe der Auflagen und der unveränderten Nachdrucke wird vom Ver-lag bestimmt.
4.3.2 Der Verlag ist verpflichtet, den Übersetzer bzw. die Übersetzerin über jede Fol-geauflage zu informieren.
4.3.3 Versäumt es der Verlag von der normalen Erstausgabe oder von einer Neuausga-be eine Folgeauflage herauszugeben, obwohl die letzte Auflage seit mehr als vierundzwanzig Monaten vergriffen ist, gehen alle in Ziffer 3 auf den Verlag übertragenen Rechte und Vergütungsansprüche ohne weiteres und unentgeltlich wieder auf den Übersetzer bzw. die Übersetzerin über und der vorliegende Ver-trag gilt als aufgelöst. Der Bestand der während der Vertragsdauer bereits abge-schlossenen Nutzungs- und Lizenzverträge bleibt davon unberührt. Allfällige Honorarvorschüsse, die noch nicht verrechnet sind, hat der Übersetzer bzw. die Übersetzerin nicht zurückzuerstatten.
Vergriffen ist das Werk, - wenn aus der Honorarabrechnung hervorgeht, dass keine Exemplare aus der Verkaufsauflage vorhan-den sind oder
- wenn das Werk nicht mehr angeboten wird (in Katalogen, Reihenverzeichnis-sen, VLB usw.) oder
- wenn das Werk verramscht oder makuliert wurde.
4.3.4 Beabsichtigt der Verlag eine nachgeführte und bearbeitete Ausgabe des Werkes, d.h. eine Neuauflage herauszugeben, hat er dem Übersetzer bzw. der Übersetze-rin innerhalb von drei Monaten Gelegenheit zu geben, die Bearbeitung des Wer-kes vorzuneh-men oder Verbesserungen anzubringen. Dabei gelten in angemesse-ner Weise die Bestimmungen von Ziffer 4.2.3 bis 4.2.5.
Lehnt der Übersetzer bzw. die Übersetzerin die vom Verlag gewünschte Mitar-beit zur Be-arbeitung und Verbesserung ab oder reagiert er bzw. sie auf die Einla-dung des Verlages im Verlaufe eines Monates nicht, so ist der Verlag berechtigt, das Werk durch eine Drittperson unter Berücksichtigung des Urheberpersönlich-keitsrechtes des Übersetzers bzw. der Übersetzerin bearbeiten zu lassen. Die da-bei entstehenden Kosten trägt der Verlag.
Nach dem Ableben des Übersetzers bzw. der Übersetzerin kann der Verlag die gewünsch-ten Bearbeitungen ohne Zustimmung der Rechtsnachfolger unter Be-rücksichti-gung des Urheberpersönlichkeitsrechtes vornehmen.
4.4 Honorar Variante 1:
4.4.1 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin erhält für jedes verkaufte Exemplar ein Ho-norar auf der Basis des Ladenverkaufspreises abzüglich Mehrwertsteuer.
........ % bis .................. Exemplare
........ % ab .................. Exemplaren.
4.4.2 Als nicht rückzahlbare, aber auf das Honorar anrechenbare Vorauszahlung erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin für seine bzw. ihre Tätigkeit und für die Übertragung der in Ziffer 3.1 aufgeführten Rechte als Gegenleistung einen Betrag von Fr. ..........................................
Bei Arbeitsbeginn erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin eine Akontozah-lung von Fr. .........................................
Den Rest erhält er bzw. sie bei Abgabe des vollständigen Manuskripts.
4.4.3 Versäumt es der Verlag, innerhalb eines Jahres nach Ablieferung des Manuskrip-tes das Werk herauszugeben, kann der Übersetzer bzw. die Übersetzerin ihm eine angemessene Nachfrist zur Vertragserfüllung setzen. Verstreicht diese Frist unge-nutzt, hat er bzw. sie das Recht, vom Übersetzungsvertrag zurückzutreten. Dabei gehen alle in Ziffer 3 auf den Verlag übertragenen Rechte und Vergütungsansprü-che ohne weiteres und unentgeltlich wieder auf den Übersetzer bzw. die Überset-zerin über, und der vorliegende Vertrag gilt als aufgelöst. Der Verlag hat dem Übersetzer bzw. die Übersetzerin das gesamte fest vereinbarte Honorar zu bezah-len oder - bei einem erfolgsabhängigen Honorar - zwei Drittel der mit dem Ver-kauf der geplanten Erstauflage verbundenen Vergütungen. Er hat keinen Anspruch auf Rückerstattung allfälliger diesen Betrag übersteigender, bereits geleisteter Ho-norarvorschüsse.
4.4.1 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin erhält für seine bzw. ihre Tätigkeit und für die Übertragung der in Ziffer 3.1 aufgeführten Rechte als Gegenleistung ein Hono-rar von
Fr. ........................................... pro Normseite (1500 Zeichen inkl. Leerzeichen) des übersetzten Textes. Bei Ar-beitsbeginn erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin eine Akontozahlung in der Höhe von 40 % des obigen Betrages. Den Rest erhält er bzw. sie bei Abgabe des vollständigen Manuskripts.
4.4.2 Ab einer Anzahl von ........................... verkauften Exemplaren erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin zusätzlich ein Honorar auf der Basis des Ladenver-kaufspreises abzüglich Mehrwertsteuer in der Höhe von
4.4.4 Zusätzlich zum vereinbarten Honorar erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin als Abgeltung für die besonderen Schwierigkeiten sprachlicher und / oder inhalt-licher Art die nachstehenden Zuschläge, und zwar
Fr. ..................... fachliche oder wissenschaftliche Vorarbeiten;
Fr. ..................... Recherchen;
Fr. ..................... die Überprüfung des Originals auf Stimmigkeit und / oder sachliche Richtigkeit;
Fr. ..................... Auswertung zusätzlicher Literatur;
Fr. ..................... die aufwendige Suche nach Zitaten.
Fr. ..................... ............................................................................................
4.4.5 Mit dem Grundhonorar ist die reine Übersetzungstätigkeit abgegolten, nicht aber Zusatzleistungen, die wie folgt zu honorieren sind:
Fr. ..................... für Bearbeitungen (z.B. Kürzungen);
Fr. ..................... für die Erstellung von Registern, Übertragung der Original-pagina ins Übersetzungsmanuskript oder ähnlichem;
Fr. ..................... für Anmerkungen; Fr. ..................... für Vor-/Nachwort; Fr. ..................... für Eillieferungen; Fr. ..................... für Layout-Arbeiten;
Fr. ..................... ...........................................................................................
4.4.6 Allfällige für die Übersetzungstätigkeit gesprochene Förderungsbeiträge sind vom Verlag zu hundert Prozent dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin weiterzu-leiten. Der Verlag hat den Übersetzer bzw. die Übersetzerin über erhaltene Förderungs-beiträge für die Übersetzungstätigkeit zu informieren. 4.4.7 Variante 1:
Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin erklärt sich als selbständig Erwerbender bzw. Erwer-bende und rechnet die der AHV-Kasse abzuliefernde Beträge selber ab.
Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin erklärt sich als nichtselbständig Erwerben-der bzw. Erwer-bende. Die der AHV-Kasse abzuliefernden Beträge werden vom Verlag abgerechnet.
4.4.8 Der Verlag hat das Recht, insgesamt bis zu 10 % der jeweiligen Verkaufsauflage zusätzlich als Prüf-, Frei-, Werbe-, Besprechungs-, Zuschuss- und Einführungs-ex-emplare zu drucken und honorarfrei abzugeben.
4.4.9 Honorarabrechnungen erfolgen einmal / zweimal jährlich und zwar auf den .................................................
Die Zahlung hat innerhalb 30 Tage nach der Zustellung der Honorarabrechnung zu erfolgen.
Der Verlag ist berechtigt, jährliche Honorare, welche den Betrag von Fr. 100.- nicht erreichen, zurückzubehalten und erst dann auszuzahlen, wenn dieser Betrag überschritten wird. Das zurückbehaltene Honorar ist vom Verlag nicht zu verzin-sen.
Der Verlag ist berechtigt, die Honorarzahlungen mit allfällig ausbezahlten Vor-schüssen zu verrechnen.
4.4.10 Verzögern sich die Honorarabrechnungen oder die Zahlungen, hat der Übersetzer bzw. die Übersetzerin dem Verlag schriftlich eine Frist von ............... Monaten zu setzen. Verstreicht diese Frist ungenutzt, gehen die in Ziffer 3 dem Verlag übertragenen Rechte ohne weiteres an den Übersetzer bzw. an die Übersetzerin über mit Ausnahme des Verlagsrechtes der bishe-rigen Auflagen.
4.4.11 Bestehen berechtigte Zweifel über die Genauigkeit der Honorarabrechnung, so hat der Übersetzer bzw. die Übersetzerin das Recht, die Honorarabrechnung durch eine neutrale Treuhandstelle überprüfen zu lassen. Wenn sich herausstellt, dass die betreffende Honorarabrechnung offensichtlich falsch ist, hat der Verlag die Kosten der Überprüfung zu tragen.
4.4.12 Ist der Übersetzer bzw. die Übersetzerin mehrwertsteuerpflichtig, so zahlt der Verlag die auf Honorarbeträge, Zuschläge und Entgelte für Zusatzleistungen an-fallende Mehrwertsteuer zusätzlich. 4.4.13 Im Fall der Abschaffung der Buchpreisbindung verpflichtet sich der Verlag, in Absprache mit dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin eine Preisempfehlung vor-zunehmen. Diese Preisempfehlung bildet die Grundlage zur Bemessung der Ho-norare des Übersetzer bzw. der Übersetzerin, unabhängig zum jeweils tatsächlich erzielten Ladenpreis.
4.5 Freiexemplare, Rabatt
4.5.1 Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin erhält für seinen bzw. ihren eigenen Bedarf ............ Exemplare der jeweiligen Verkaufsauflage, mindestens jedoch ............... Exemplare, als Frei-exemplare. Weitere Exemplare des Werkes kann der Übersetzer bzw. die Übersetzerin vom Verlag mit einem Rabatt von ........... % beziehen. Die so erworbenen Exemplare sind honorarpflichtig gemäss Ziffer 4.4 und dürfen vom Übersetzer bzw. von der Übersetzerin nicht unter dem offiziellen Ladenpreis (inkl. MWSt) verkauft wer-den.
4.5.2 Im weiteren erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin für seinen bzw. ihren eigenen Bedarf ........................... Exemplare der jeweiligen Verkaufsauflage von Lizenzausgaben.
4.6 Liquidierung von Restauflagen
Fällt der Absatz des Werkes nach ...... Jahren innerhalb von zwei aufeinanderfol-genden Jahren unter ............. Exemplare, ist der Verlag berechtigt, die allfällig noch vorhandene Restauflage zu verramschen oder zu makulieren. Am Reinerlös hat er den Übersetzer bzw. die Übersetzerin mit ........... % zu beteiligen, sofern und soweit der Erlös den Einstandspreis übersteigt und vorausgesetzt, das Hono-rar wird gemäss Ziffer 4.4.1. Variante 1 abgerechnet.
Der Verlag ist verpflichtet, den Übersetzer bzw. die Übersetzerin von seiner Ab-sicht, das Werk zu verramschen oder zu makulieren, rechtzeitig zu informieren und ihm bzw. ihr Gelegenheit zu bieten, die Restauflage ganz oder teilweise zu übernehmen.
Nach der Verramschung oder Makulierung gehen die in Ziffer 3 dem Verlag übertragenen Rechte ohne weiteres und unentgeltlich an den Übersetzer bzw. an die Übersetzerin über.
5 Verwertung der Nebenrechte
5.1 Verpflichtung des Verlages
5.1.1 Der Verlag verpflichtet sich, alle ihm in Ziffer 3.2.1 übertragenen Nebenrechte auf angemessene Art und Weise wahrzunehmen. Der dem Verlag für die Ver-wertung der Neben-rechte zumutbare Aufwand bemisst sich an der Art des Wer-kes und an der Praxis des Üblichen.
5.1.2 Im Falle von Nutzungen der Nebenrechte gemäss Ziffer 3.2.1 lit. b, c, g, und h hat der Verlag den Übersetzer bzw. die Übersetzerin vorgängig zu informieren.
5.1.3 Im Falle von Nutzungen der Nebenrechte gemäss Ziffer 3.2.1 lit. a und m hat der Verlag vom Übersetzer bzw. von der Übersetzerin vorgängig eine entsprechende schriftliche Zustimmung einzuholen.
5.1.4 Im Falle von Nutzungen der Nebenrechte gemäss Ziffer 3.2.1 lit. d hat der Verlag den Übersetzer bzw. die Übersetzerin über die Art und Weise der Übersetzung vorgängig und rechtzeitig zu informieren (Sprache, Übersetzer, Lizenznehmer).
Der Verlag hat dem Übersetzer bzw. der Übersetzerin auf Wunsch Gelegenheit zu geben, zur Übersetzung Stellung zu nehmen.,
5.1.5 Beabsichtigt der Verlag, das Werk für Radio, Fernsehen, Theater oder Film (Zif-fer 3.2.1 lit. k und l) bearbeiten zu lassen, hat er den Übersetzer bzw. die Über-setzerin über das Vorhaben detailliert zu informieren und seine bzw. ihre gene-relle Zu-stimmung zum Vorhaben einzuholen.
5.1.6 Sämtliche Verpflichtungen gemäss Ziffer 5.1.1 bis 5.1.5 hat der Verlag bei Ver-gabe von Nebenrechten an die betreffenden Lizenznehmer bekanntzugeben und zum Bestandteil des Vertrages mit dem Lizenznehmer zu machen.
5.2 Beteiligung am Verwertungserlös
5.2.1 Der Verlag ist verpflichtet, den Übersetzer bzw. die Übersetzerin am Erlös, den er durch die Verwertung von Nebenrechten erzielt, wie folgt zu beteiligen:
a) Bei Verwertungen von Nebenrechten gemäss Ziffer 3.2.1 lit. a, b, c, d, e, f, g, k und m erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin
....... % vom Nettoerlös, falls die Verwertung alleine auf Initiative des Übersetzers bzw. der Übersetzerin zustande kam.
....... % vom Nettoerlös, falls die Verwertung alleine auf Initiative des Verlages zustande kam.
....... % vom Nettoerlös, falls die Verwertung gemeinsam vorgenommen wird.
b) Bei Verwertung von Nebenrechten gemäss Ziffer 3.2.1 lit. l erhält der Übersetzer bzw. die Übersetzerin
........ % vom Nettoerlös.
c) Bei Wahrnehmung der Nebenrechte gemäss Ziffer 3.2.1 lit. f, g, h und i durch die ProLitteris oder einer ihrer Schwestergesellschaften werden die anfallenden Entschädigungen aufgrund deren Statuten und Verteilungs-reglemente auf die Parteien verteilt.
Der Übersetzer bzw. die Übersetzerin ist zur Zeit des Vertragsschlusses Mit-glied folgen-der Verwertungsgesellschaft(en):
Der Verlag ist zur Zeit des Vertragsschlusses Mitglied folgender Verwertungs-gesellschaft(en):
7 Schiedsklausel
7.1 Vor der Anrufung der ordentlichen Gerichte suchen die Vertragsparteien eine Einigung im Rahmen eines aussergerichtlichen Schlichtungsverfahrens.
7.2 Die für das aussergerichtliche Schlichtungsverfahren zuständige Schlichtungs-stelle besteht aus je zwei Mitgliedern des Verbandes Autorinnen und Autoren der Schweiz und des Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verbandes sowie aus einem neutralen Präsidenten oder einer neutralen Präsidentin. 7.3 Das Verfahren vor der Schlichtungsstelle wird in einem Reglement näher aus-geführt.
8.1 Der vorliegende Vertrag kann nur aufgrund schriftlicher Vereinbarungen geändert oder ergänzt werden.
8.2 Der vorliegende Vertrag gilt im Falle des Ablebens des Übersetzers bzw. der Übersetzerin auch für die Rechtsnachfolger.
8.3. Die Bestimmungen des Schweizerischen Urheberrechtsgesetzes und des Schweizerischen Obligationenrechtes sind ergänzend anwendbar.
8.4 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Verlages.
............................., den ......................... ..........................., den ......................... Übersetzer / Übersetzerin Verlag

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 1
 § 2
 § 3
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 § 41
 § 4
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 § 4
 § 4
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 § 6
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 § 13
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