Source: https://www.haus-conradshoehe.de/angebote/
Timestamp: 2019-11-11 21:51:23+00:00

Document:
Angebote › Haus Conradshöhe
Die Haus Conradshöhe gGmbH bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien seit Jahrzehnten sehr hochwertige Leistungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung an. Für erwachsene Bewohner und Bewohnerinnen der Behindertenkleinsteinrichtung bieten wir Leistungen im Rahmen der Behindertenhilfe.
Unsere modernen intensivpädagogischen Angebote richten sich an eine bestimmte Zielgruppe, deren Bedarf die regulären Leistungen im stationären Bereich übersteigt. Wir bieten intensive Förderung und therapeutische Begleitung.
Dazu bieten wir ein umfangreiches stationäres und ambulantes Betreuungsangebot:
Neun unterschiedliche Gruppen für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung auf unserem Gelände in Konradshöhe – Reinickendorf.
Zwei Kriseneinrichtungen in Reinickendorf und Steglitz.
Den ambulanten Dienst für Reinickendorf-West.
Unsere vielfältigen Angebote decken die wechselnden Bedarfe der Betreuten. Wir können innerhalb der Wohnformen unterscheiden zwischen Intensiv- und Regelleistungen. Dies führt zu einer passgenaueren und persönlicheren Betreuung.
Familienanaloges Angebot – B1/B2/B3
§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung
für junge Menschen ab 0 Jahren mit insgesamt 12 Plätzen
Erziehungswohngruppen sind familienersetzende, beziehungsintensive Lebensgemeinschaften auf Zeit für längerfristig zu betreuende Kinder in besonders schwierigen Lebens- und Problemlagen mit innewohnenden und von außen hinzukommenden Fachkräften. Alle Gruppen befinden Sich auf dem Gelände in Konradshöhe. Somit können die umfangreichen Therapie- und Freizeitangebote genutzt werden. Unsere Gruppen sind:
Gruppe „Frisch“ 6 Plätze
Frau Bierbaum-Luttermann
In beiden Gruppen können jeweils 4 Kinder ab 0 Jahren untergebracht werden. Es wird ein stabile Betreuungs- und Wohnrahmen geboten, welcher den Kindern ein Gefühl von Beständigkeit, Überschaubarkeit und Sicherheit vermittelt. Durch belastbare und konstante Bezugspersonen und unter Beachtung der Ziele des Hilfe- und Erziehungsplanes sollen die Stärken der Kinder gefördert, soziale und psychische Defizite aufgearbeitet, Verhaltensauffälligkeiten abgebaut und Selbstvertrauen aufgebaut werden.
Gruppe „Schwalben“ 4 Plätze
Gruppe „Spatzen“ 4 Plätze
Mädchenwohngruppe A3
§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Intensivleistung
Das Angebot richtet sich speziell an Mädchen im Aufnahmealter von 11-14 Jahren, den sog. „Lückekindern“ (zwischen Kindheit und Jugend, häufig ohne adäquate Angebote). Ihr Verbleib in der Mädchenwohngruppe kann bis zur Selbständigkeit begleitet werden.
Die Gruppe bietet ein Zuhause für junge Mädchen, die aufgrund von belastenden Erfahrungen in ihren Familien einen besonderen Schutzraum benötigen – Mädchen mit traumatischen Erfahrungen, die familiärer oder außer familiärer Gewalt ausgesetzt waren.
Ebenso kann die Unterbringung für Mädchen sinnvoll sein, deren Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen ihrer erzieherischen Aufgabe nicht gerecht werden können – Mädchen, deren soziales Netz sie nicht mehr ausreichend trägt.
Frau Gerke-Lübke
Mädchenwohngruppe A2/A3
Die Schichtdienstgruppe bietet zehn Plätze für weibliche Jugendliche zwischen 13 – 17 Jahren.
In Ayana wird die spezifische Lebenssituation jugendlicher Mädchen bei der Erziehung berücksichtigt. Ihre Ressourcen werden gestärkt, Entwicklungsstörungen und Benachteiligungen sollen abgebaut werden und die gesellschaftliche Gleichberechtigung der Mädchen soll gefordert und gefördert werden.
Gruppenangebote A2/A3
für junge Menschen ab 6 Jahren mit insgesamt 20 Plätzen
Die geschlechts- und altersgemischten Wohngruppen bieten eine zeitlich befristete Lebensform für Kinder, die aufgrund ihrer psychischen wie auch sozialen Beeinträchtigungen einen klaren, überschaubaren Gruppenzusammenhang, kontinuierliche Beziehungspersonen sowie besonders fachlich abgesicherte Erziehungshilfen benötigen, jedoch keinen Familienersatz im engeren Sinne. Soziale Kompetenzen werden in einem vielfältigen Beziehungsgefüge der fünf im Schichtdienst tätigen Bezugspersonen und im Gruppenkontext der anderen Kinder eingeübt und gelernt. Für die Belange des einzelnen Kindes ist jeweils die BezugserzieherIn besonders verantwortlich.
1. Gruppe „Tiger“ 10 Plätze
2. Gruppe „Vogelwarte“ 10 Plätze
§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII, Intensivleistung
Qualifiziert durch eine traumapädagogische Fort- bzw. Weiterbildung entwickeln die Betreuer*innen der Gruppe Falken eine spezifische wertschätzende Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die hoch belastende Lebenserfahrungen machen mussten. Im Mittelpunkt dieser Haltung steht die Akzeptanz eines „Guten Grunds“, nachdem jedes Verhalten von Menschen den inneren Wünschen, Bedürfnissen und Notlagen entspringt.
Die Traumapädagogik zielt deshalb auf die Gestaltung von Sicheren Orten für schwer belastete junge Menschen. Diese Sicheren Orte lassen sich vor allem über haltende und zuverlässige Beziehungsangebote beschreiben. Nur so können schwer belastete Menschen neue, korrigierende Lebenserfahrungen machen.
Erkenntnisse der Psychotraumatologie, der Neurobiologie, verschiedener therapeutischer Schulen sowie der Bindungsforschung werden integriert, ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis wird dabei stets überprüft.
Die Entwicklung einer reflektierten Haltung bei den einzelnen Mitarbeiter*innen und im Team ist uns besonders wichtig. Aus einer solchen Haltung ergeben sich einige spezifische Handlungsmöglichkeiten für unsere Fachkräfte, die jedoch nur dann nutzbar sind, wenn ihnen ein traumapädagogisches Fallverstehen vorausgeht. Spezifische Methoden, insbesondere jene, die aus therapeutischen Zusammenhängen stammen, müssen deshalb immer in eine reflektierende Haltung eingebettet sein und auf ihre Sinnhaftigkeit im konkreten Arbeitskontext hin geprüft werden. Teil einer solchen Haltung ist es auch, Grenzen der Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und sich als Professionelle*r selbst schützen zu können.
Individuelle psychotherapeutische, und/oder sozialpädagogische Leistungen sowie unser Angebot einer therapeutischen Familienarbeit können bei Bedarf bzw. entsprechender Indikation als Module jeweils hinzugebucht werden.
Gruppe „Falken“ 8 Plätze
Wohngemeinschaften A6
§ 27 in Verbindung mit § 34 SGB VIII – Gruppenangebot WG Regelleistung
für Jugendliche ab 15 Jahren mit insgesamt 11 Plätzen
2 Verselbständigungsbereiche mit je 4 Plätzen
Außenwohngruppe (AWG) mit 3 Plätze
Standort: Berlin-Reinickendorf (Märkisches Viertel)
Betreutes Einzelwohnen C
Gruppenangebot Regelleistung WG
Individualangebote Regel- und Intensivleistung
Angebot mit geringerer Betreuung
für junge Menschen ab 15 Jahren mit zurzeit insgesamt 6 Plätzen
Hauptziele der Betreuung sind die weitere Verselbständigung und Identitätsentwicklung. Wir begleiten die Jugendlichen bei dem Übergang von der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben
Wir haben aktuell Wohnungen auf dem Gelände der Einrichtung bzw. mehrere Wohnungen außerhalb mit je 1-2 Plätzen
Durch Anmietung weiterer Wohnungen ist die Ausweitung der Platzzahl möglich.
Stationäres Clearing A3
Familientherapeutische Clearingstelle mit Krisenwohnung für Kinder „Clara“
Clara bietet psychologische Diagnostik und familientherapeutische Gespräche im Anschluss an die sozialpädagogische Krisenintervention. Es besteht ein qualifiziertes Betreuungsangebot für Kinder und deren Familien in starken Konfliktsituationen und akuten Krisen, mit der Möglichkeit einer befristeten stationären Unterbringung für die Kinder bzw. jungen Jugendlichen.
Für junge Menschen ab 6 Jahren mit 10 Plätzen
Standort: Schillerstr. 8, 12207 Berlin
Inobhutnahmestelle A42/A3
§ 27 SGB VIII in Verbindung mit
§ 42 – stationäre Krisenintervention im Rahmen der Inobhutnahme
§ 34 – Intensivleistung
für junge Menschen ab 13 Jahren mit 9 Plätzen. Wir bieten Schutz für die Jugendlichen, Beseitigung der akuten Gefährdungssituation sowie Unterstützung der Minderjährigen bei der Bewältigung der Konflikt- und Krisensituation. Abweichend vom regulären Aufnahmeverfahren sind in besonderen Situationen auch Eilaufnahmen möglich.
Standort: auf dem Gelände der Einrichtung (Falkenhorststr. 40, 13505 Berlin)
Die ambulanten Hilfen richten sich an Familien mit folgenden Themen:
andauernde Konflikte und Krisen
Entwicklungs- und Verhaltensprobleme der Kinder und Jugendlichen
Schwierigkeiten in der schulischen und beruflichen Entwicklung
Sicherung der Existenzgrundlage (z.B. Unterkunft, Behördengänge)
Psychische Beeinträchtigungen der Eltern, Kinder oder Jugendlichen
Sucht, Gewalt, Missbrauch in der Familie
drohende Fremdunterbringung bzw. Rückführung nach Fremdunterbringung
besondere Belastungssituationen alleinerziehender Eltern
Trennung und Scheidung, Neugestaltung ihres Familiensystems
Aktivierung zu eigenverantwortlichem Handeln
Rechtlicher Hintergrund (SGB VIII)
sozialpädagogische Familienhilfe § 31 SGB
ambulantes Clearing § 31
Erziehungsbeistandschaft §30
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung § 35
Frau Kleinod
für die in Haus Conradshöhe stationär untergebrachten Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern
Wir bieten Psychotherapie für Kinder und Jugendliche als auch therapeutische Familienarbeit. Die PsychotherapeutInnen des Psychosozialen Dienstes arbeiten eng mit den pädagogischen Leitungen und Fachkräften zusammen.
Frau Bockheim
Die Behinderteneinrichtung Haus Conradshöhe ist eine gemischtgeschlechtliche Gruppe mit neun Plätzen. Ziel ist, dass die BewohnerInnen unserer Einrichtung nicht nur das individuelle größtmögliche Maß an Autonomie und Selbstverantwortung erlangen sollen, sondern wir wollen sie auch dabei unterstützen, dass sie sich in der über die Wohngruppe hinausreichende, nicht behinderte Umgebung sowohl faktisch als auch emotional behaupten und zurechtfinden können.

References: § 27

§ 27

§ 27

§ 27
 § 34

§ 27

§ 42

§ 34
 § 31
 § 31
 §30
 § 35