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Timestamp: 2017-01-24 05:39:49+00:00

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§ 123 BRAO, Antrag des Rechtsanwalts auf Einleitung des anwaltsgerichtlichen Verfahrens | Gesetze auf anwalt24.de
§ 123 BRAO, Antrag des Rechtsanwalts auf Einleitung des anwaltsgerichtlichen Verfahrens Suche
Bundesrechtsanwaltsordnung Bundesrecht…§ 123 BRAO, Antrag des Rechtsanwalts auf Einleitung des anwaltsgerichtlichen Ver...§ 124 BRAO (weggefallen)§ 125 BRAO (weggefallen)§ 126 BRAO (weggefallen)§ 127 BRAO (weggefallen)§ 128 BRAO (weggefallen)§ 129 BRAO (weggefallen)§ 130 BRAO, Inhalt der Anschuldigungsschrift§ 131 BRAO, Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens vor dem Anwaltsg...§ 132 BRAO, Rechtskraftwirkung eines ablehnenden Beschlusses§ 133 BRAO, Zustellung des Eröffnungsbeschlusses§ 134 BRAO, Hauptverhandlung trotz Ausbleibens des Rechtsanwalts§ 135 BRAO, Nicht öffentliche Hauptverhandlung§ 136 BRAO (weggefallen)§ 137 BRAO, Beweisaufnahme durch einen beauftragten oder ersuchten Richter§ 138 BRAO, Verlesen von Protokollen§ 139 BRAO, Entscheidung des Anwaltsgerichts§ 140 BRAO, Protokollführer§ 141 BRAO, Ausfertigung der Entscheidungen§ 142 BRAO, Beschwerde§ 143 BRAO, Berufung…Anlage 1 BRAO, Gebührenverzeichnis
§ 123 BRAO, Antrag des Rechtsanwalts auf Einleitung des anwaltsgerichtlichen Verfahrens
§ 123 BRAOBundesrechtsanwaltsordnung BundesrechtZWEITER ABSCHNITT – Verfahren im ersten Rechtszug → 2. – Die Einleitung des VerfahrensTitel: Bundesrechtsanwaltsordnung Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: BRAOGliederungs-Nr.: 303-8Normtyp: Gesetz(1) 1Der Rechtsanwalt kann bei der Staatsanwaltschaft beantragen, das anwaltsgerichtliche Verfahren gegen ihn einzuleiten, damit er sich von dem Verdacht einer Pflichtverletzung reinigen kann. 2Wegen eines Verhaltens, wegen dessen Zwangsgeld angedroht oder festgesetzt worden ist (§ 57) oder das der Vorstand der Rechtsanwaltskammer gerügt hat (§ 74), kann der Rechtsanwalt den Antrag nicht stellen.(2) 1Gibt die Staatsanwaltschaft dem Antrag des Rechtsanwalts keine Folge oder verfügt sie die Einstellung des Verfahrens, so hat sie ihre Entschließung dem Rechtsanwalt unter Angabe der Gründe mitzuteilen. 2Wird in den Gründen eine schuldhafte Pflichtverletzung festgestellt, das anwaltsgerichtliche Verfahren aber nicht eingeleitet, oder wird offen gelassen, ob eine schuldhafte Pflichtverletzung vorliegt, kann der Rechtsanwalt bei dem Anwaltsgerichtshof die gerichtliche Entscheidung beantragen. 3Der Antrag ist binnen eines Monats nach der Bekanntmachung der Entschließung der Staatsanwaltschaft zu stellen.(3) 1Auf das Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof ist § 173 Abs. 1 und 3 der Strafprozessordnung entsprechend anzuwenden. 2Der Anwaltsgerichtshof entscheidet durch Beschluss, ob eine schuldhafte Pflichtverletzung des Rechtsanwalts festzustellen ist. 3Der Beschluss ist mit Gründen zu versehen. 4Erachtet der Anwaltsgerichtshof den Rechtsanwalt einer anwaltsgerichtlich zu ahndenden Pflichtverletzung für hinreichend verdächtig, so beschließt er die Einleitung des anwaltsgerichtlichen Verfahrens. 5Die Durchführung dieses Beschlusses obliegt der Staatsanwaltschaft.(4) Erachtet der Anwaltsgerichtshof eine schuldhafte Pflichtverletzung nicht für gegeben, so kann nur auf Grund neuer Tatsachen oder Beweismittel wegen desselben Verhaltens ein Antrag auf Einleitung des anwaltsgerichtlichen Verfahrens gestellt oder eine Rüge durch den Vorstand der Rechtsanwaltskammer erteilt werden.Zu § 123: Neugefasst durch G vom 9. 12. 1974 (BGBl I S. 3393), geändert durch G vom 2. 9. 1994 (BGBl I S. 2278).
§ 122 BRAO, Gerichtliche Entscheidung über die Einleitung des Verfahrens§ 124 BRAO (weggefallen)

References: § 123

§ 123

§ 123
 § 173
 § 123

§ 122