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Timestamp: 2019-12-06 01:35:35+00:00

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§ 11 Vermögensbezogenes Steuerrecht / I. "Aufteilungsrechtsprechung" des BFH
Rz. 114 Die sog. "Aufteilungsrechtsprechung" des BFH ist vielfach unbekannt. Sie basiert dogmatisch auf § 12 Abs. 3 BewG: Danach ist bewertungsrechtlich der Wert unverzinslicher Forderungen oder Schulden, deren Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt, und die zu einem bestimmten Zeitpunkt fällig sind, um einen Zinsanteil nach Abzug von Zwischenzinsen unter Berücksichtigung von Zi...mehr
§ 4 Güterstände / (hh) Marktrisikoprämie und Betafaktor
Rz. 318 Da die künftigen finanziellen Überschüsse aufgrund der Ungewissheit der Zukunft nicht mit Sicherheit prognostiziert werden können, und ein unternehmerisches Engagement stets mit Risiken und Chancen verbunden ist, lassen sich Marktteilnehmer die Übernahme dieser unternehmerischen Unsicherheit durch Risikoprämien abgelten. Dabei gehen Theorie und Praxis übereinstimmend...mehr
§ 2 Vertragsgestaltung im Güterrecht / b) Bewertung des Endvermögens
Rz. 252 Ebenso wie zum Anfangsvermögen können Eheleute bereits zu Beginn ihrer Ehe durch vertragliche Vereinbarung eine Bewertung des Endvermögens oder Teile desselben vornehmen. Rz. 253 Da man noch nicht weiß, wann ggf. eine solche Vereinbarung zur Anwendung kommt, in wie viel Jahren man also eine Bewertung des Endvermögens vornehmen muss, wird man sich schlecht auf einen be...mehr
Grunderwerbsteuer: Neue Anweisungen zur vorläufigen Festsetzung
Kommentar Das BVerfG hat mit Beschluss vom 23.6.2015 die Regelung zur Ersatzbemessungsgrundlagen für mit der Verfassung unvereinbar erklärt. Als Grund führt das Gericht an, dass die Regelung zu einer Ungleichbehandlung gegenüber den Steuerschuldnern führt, deren Grunderwerbsteuer auf der Grundlage der Regelbemessungsgrundlage erhoben wird. Ersatzbemessungsgrundlage verfassung...mehr
Honorar-Brief für Steuerberater Nr. 09/2015 / 5 Kostenrecht: Kostentragung durch das Finanzamt trotz verspätetem Vorbringen des Klägers?
Im finanzgerichtlichen Verfahren gelten – vereinfacht dargestellt – insbesondere die folgenden kostenrechtlichen Grundsätze: Nach § 135 Abs. 1 FGO hat die Kosten des Verfahrens der Beteiligte zu tragen, der im gerichtlichen Verfahren in der Sache selbst endgültig unterliegt. Soweit sich ein Rechtsstreit dadurch in der Hauptsache erledigt, dass dem Antrag des Steuerpflichtigen ...mehr
Bundesverfassungsgericht: Grunderwerbsteuerliche Ersatzbemessungsgrundlage ist verfassungswidrig
Vorlagebeschlüsse des BFH: Ersatzbemessungsgrundlage verfassungswidrig? In seinen Vorlagebeschlüssen (BFH, Beschluss v. 27.5.2009, II R 64/08, BStBl II 2009 S. 856; BFH, Beschluss v. 2.3.2011, II R 23/10, BStBl II 2011 S. 932) hatte der Bundesfinanzhof (BFH) verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Ansatz des Grundbesitzwerts als Bemessungsgrundlage geäußert. Anwendungsbereich...mehr
Eine Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 7 KraftStG kommt nicht in Betracht, wenn das Fahrzeug in einem - ertragsteuerrechtlichen - Gewerbebetrieb eingesetzt wird
Leitsatz Streitig war in vorliegendem Falle, die Gewährung einer Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 7 KraftStG für einen Traktor Fendt 926 Vario mit einem verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtgewicht von 14.000 kg. Hierbei handelt es sich um ein Fahrzeug der Klasse T - Land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen - vgl. hierzu Klasse T, Abschnitt A Teil A 1 A Nr. 8 des Verzeichnis z...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / I. Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift des § 142 BewG wurde durch das Jahressteuergesetz 1997 in das Bewertungsgesetz eingefügt. Sie enthält die Regelungen zur Bewertung des eigentlichen Betriebs der Land- und Forstwirtschaft. Der Gültigkeitsbereich erstreckt sich seit dem 1.1.1996 auf die Erbschaft- und Schenkungsteuer und ab dem 1.1.1997 auf die Grunderwerbsteuer, soweit keine bezifferte G...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / I. Übersicht
Rz. 36 Die Bewertung des Betriebsteils richtet sich nach § 142 BewG. In § 142 Abs. 1 BewG wird festgelegt, dass der Wert des Betriebsteils (Betriebswert) unter sinngemäßer Anwendung der folgenden Paragrafen des Bewertungsgesetzes zu ermitteln ist: § 35 BewG (Bewertungsstichtag), § 36 Abs. 1 BewG (Ertragswertverfahren), § 36 Abs. 2 BewG (Definition des Ertragswerts), § 42 BewG (...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / III. Aufteilung des Betriebswerts nach § 48a BewG
Rz. 72 Bei der Ermittlung des Betriebswerts für erbschaftsteuerliche und grunderwerbsteuerliche Zwecke erhält neben § 142 Abs. 4 BewG auch § 48a BewG besondere Bedeutung. Durch diese Vorschriften wird sichergestellt, dass dem Erwerber nur diejenigen Wirtschaftsgüter tatsächlich zugerechnet werden, die in seinem Eigentum stehen. Die beim Ertragswertverfahren erforderliche Zu...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / I. Begründung und Voraussetzungen
Rz. 267 § 142 Abs. 3 BewG stellt eine sog. Öffnungsklausel dar. Durch sie sollen Benachteiligungen vermieden werden, die bei stark vom Durchschnitt abweichenden Ertragsverhältnissen im Einzelfall entstehen könnten, wenn die festen Ertragswerte nach § 142 Abs. 2 BewG ausnahmslos zum Ansatz kämen. Die Vorschrift hat nur noch für Stichtage vor dem 1.1.2009 Bedeutung, da die Be...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / E. Erläuterungen zu § 142 Abs. 4 BewG
Rz. 279 Nach § 34 Abs. 4 BewG sind in den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft auch dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Gebäude, die aber auf dem Grund und Boden dieses Betriebs stehen, und dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Betriebsmittel, die der Bewirtschaftung dieses Betriebs dienen, einzubeziehen. Die Begründung für das Einbeziehen lie...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / B. Erläuterungen zu § 142 Abs. 1 BewG
I. Übersicht Rz. 36 Die Bewertung des Betriebsteils richtet sich nach § 142 BewG. In § 142 Abs. 1 BewG wird festgelegt, dass der Wert des Betriebsteils (Betriebswert) unter sinngemäßer Anwendung der folgenden Paragrafen des Bewertungsgesetzes zu ermitteln ist: § 35 BewG (Bewertungsstichtag), § 36 Abs. 1 BewG (Ertragswertverfahren), § 36 Abs. 2 BewG (Definition des Ertragswerts)...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / C. Erläuterungen zu § 142 Abs. 2 BewG
I. Einzelertragswertverfahren 1. Allgemeines Rz. 81 Nach § 142 BewG können bei der Ermittlung des Betriebswerts zwei unterschiedliche Einzelertragswertverfahren angewandt werden. Das in § 142 Abs. 2 BewG genannte Einzelertragswertverfahren betrifft regelmäßig nur Teile des Gesamtbetriebs, nämlich die Nebenbetriebe (§ 42 BewG, vgl. Anm. 59 ff.), das Abbauland (§ 43 BewG, vgl. ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / D. Erläuterung zu § 142 Abs. 3 BewG
I. Begründung und Voraussetzungen Rz. 267 § 142 Abs. 3 BewG stellt eine sog. Öffnungsklausel dar. Durch sie sollen Benachteiligungen vermieden werden, die bei stark vom Durchschnitt abweichenden Ertragsverhältnissen im Einzelfall entstehen könnten, wenn die festen Ertragswerte nach § 142 Abs. 2 BewG ausnahmslos zum Ansatz kämen. Die Vorschrift hat nur noch für Stichtage vor ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 4. Tierhaltung
Rz. 66 Bei der Ermittlung des Betriebswerts nach § 142 BewG sind die Vorschriften zur Abgrenzung der landwirtschaftlichen von der gewerblichen Tierhaltung zu beachten. Dies gilt insbesondere für § 51 BewG und den darin verankerte Vieheinheitenschlüssel. Dieser ist als Anlage 1 dem BewG angefügt und entspricht im Wesentlichen dem Vieheinheitenschlüssel in R 13.2 EStR. Hierbe...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / IV. Kritikpunkte
Rz. 25 Bereits sehr früh nach der Einfügung des § 142 BewG in das Bewertungsgesetz wurde – auch in diesem Kommentar – deutliche Kritik an der gesetzlichen Regelung angebracht. Hierbei wurde letztlich auch herausgestellt, dass wegen der wohl nur sehr eingeschränkten Bedeutung im Bereich der Land- und Forstwirtschaft und wegen der vom BVerfG gesetzten kurzen Fristen für die U...mehr
a) Grundlagen Rz. 176 Ebenso wie bei den anderen Nutzungen richtet sich auch bei der gärtnerischen Nutzung die Begriffsbestimmung und die Abgrenzung grundsätzlich nach den gleichen Kriterien wie bei der Einheitsbewertung auf den 1.1.1964. Die Untergliederung der gärtnerischen Nutzung in Nutzungsteile und innerhalb der Nutzungsteile in mehr oder weniger intensiv genutzte Fläc...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 2. Grundlage des Betriebswertes
Rz. 53 Basis für die Ermittlung des Betriebswertes ist der an einem nachhaltig erzielbaren normierten Reinertrag gemessene Ertragswert (§ 36 Abs. 1 BewG) des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes. Individuelle Faktoren sind dabei weitgehend ausgeschlossen und waren allenfalls im Rahmen der Ermittlung eines Einzelertragwertes nach § 142 Abs. 3 BewG zu berücksichtigen. Da...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / c) Gemeinschaftliche Tierhaltung
Rz. 101 Die ebenfalls in § 142 Abs. 2 BewG genannten Einzelertragswertermittlung für gemeinschaftliche Tierhaltung ist weitgehend vergleichbar mit der Einzelertragswertermittlung für den gesamten Betrieb. Für die an diesen gemeinschaftlichen Tierhaltungen beteiligten Gesellschafter oder Mitglieder ergibt sich der Wert des jeweiligen Gesellschafts- oder Mitgliedanteils aus d...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / II. Hintergrund und Bedeutung
Rz. 7 In § 142 BewG sind die gesetzlichen Regelungen zur Bewertung des "Kernbereichs" der Land- und Forstwirtschaft, des Betriebsteils, enthalten. Er stellt den wesentlichsten Teil der durch das JStG 1997 erfolgten Neuregelung der Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens dar. Der Betriebsteil des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes umfasst dabei den Wir...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 1. Ableitung des Ertragswerts
Rz. 106 Der Betriebswert eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes ist der an einem nachhaltig erzielbaren normierten Reinertrag gemessene Ertragswert (§ 36 Abs. 1 BewG). Zur Ableitung des Ertragswerts s. Anm. 53 ff. Rz. 107–109 Einstweilen frei.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / Inhalt der Erläuterungen
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 2. Beschreibung der Nutzungsteile und Bewertungsverfahren
Rz. 212 Die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung ist ein Sammelbegriff für solche Nutzungen, die nicht in den vorherigen Ziffern des § 142 Abs. 2 BewG abgehandelt werden. Sie besteht aus mehreren Nutzungsteilen. In § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG werden allerdings nur die Nutzungsteile Wanderschäferei und Weihnachtsbaumkultur genannt. Ein Hinweis darauf, dass noch weiter...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / b) Abbauland
Rz. 97 Die Einzelertragswertermittlung nach § 142 Abs. 2 BewG betrifft auch das Abbauland, zu dem die Betriebsflächen gehören, die durch den Abbau der Bodensubstanz überwiegend für den Betrieb nutzbar gemacht werden. Stillgelegte Kiesgruben und Steinbrüche eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft, die weder kulturfähig sind noch bei geordneter Wirtschaftsweise Ertrag ab...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / a) Nebenbetriebe
Rz. 92 Bei der Ermittlung von Einzelertragswerten für Nebenbetriebe ist nur der Ertrag zugrunde zu legen, der nicht bereits bei der Bewertung des jeweiligen Hauptbetriebs berücksichtigt worden ist. Diese Regelung resultiert aus der Definition der Nebenbetriebe in § 42 BewG, nach der es sich bei den Nebenbetrieben um Betriebe handelt, die dem Hauptbetrieb zu dienen bestimmt ...mehr
Rz. 127 Der Ertragswert für den Nutzungsteil Hopfen ergibt sich aus der Multiplikation der Fläche des Nutzungsteils in Ar mit dem Ertragswert. Dieser ist in § 142 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b BewG auf 57 EUR je Ar festgelegt worden. Rz. 128 Zum Nutzungsteil Hopfen gehören dabei alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Hopfen dienen. Dazu gehören insbesondere die Junghopfenflä...mehr
Rz. 136 Nur für die in § 142 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b bis f BewG genannten Baumarten und Altersgruppen hat sich bei den Ertragsermittlungen im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens gezeigt, dass dort nennenswerte Reinerträge zu erzielen sind. Deshalb wurden für diese Baumartengruppen und Altersklassen entsprechende Ertragswerte ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen. Bei der Er...mehr
Rz. 172 Die in § 142 Abs. 2 Nr. 4 BewG enthaltenen Ertragswerte für die gärtnerische Nutzung wurden ebenso wie die Ertragswerte von anderen Nutzungen aus eigenen Unterlagen der Finanzverwaltung sowie aus Agrarstatistiken der Landwirtschaftsverwaltung abgeleitet. Bei den Ermittlungen dieser Werte wurde auch die Sachkunde der Gartenbauabteilung des Bewertungsbeirats (§ 64 Abs...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 1. Allgemeines
Rz. 81 Nach § 142 BewG können bei der Ermittlung des Betriebswerts zwei unterschiedliche Einzelertragswertverfahren angewandt werden. Das in § 142 Abs. 2 BewG genannte Einzelertragswertverfahren betrifft regelmäßig nur Teile des Gesamtbetriebs, nämlich die Nebenbetriebe (§ 42 BewG, vgl. Anm. 59 ff.), das Abbauland (§ 43 BewG, vgl. Anm. 62), die gemeinschaftliche Tierhaltung...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / a) Grundlagen
Rz. 176 Ebenso wie bei den anderen Nutzungen richtet sich auch bei der gärtnerischen Nutzung die Begriffsbestimmung und die Abgrenzung grundsätzlich nach den gleichen Kriterien wie bei der Einheitsbewertung auf den 1.1.1964. Die Untergliederung der gärtnerischen Nutzung in Nutzungsteile und innerhalb der Nutzungsteile in mehr oder weniger intensiv genutzte Flächen ist jedoc...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / II. Landwirtschaftliche Nutzung
1. Ableitung des Ertragswerts Rz. 106 Der Betriebswert eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes ist der an einem nachhaltig erzielbaren normierten Reinertrag gemessene Ertragswert (§ 36 Abs. 1 BewG). Zur Ableitung des Ertragswerts s. Anm. 53 ff. Rz. 107–109 Einstweilen frei. 2. Bewertungsverfahren Rz. 110 Nach § 142 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG ist der Ertragswert für d...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / IV. Forstwirtschaftliche Nutzung
1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 136 Nur für die in § 142 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b bis f BewG genannten Baumarten und Altersgruppen hat sich bei den Ertragsermittlungen im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens gezeigt, dass dort nennenswerte Reinerträge zu erzielen sind. Deshalb wurden für diese Baumartengruppen und Altersklassen entsprechende Ertragswerte ausdrücklich in das G...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / VI. Gärtnerische Nutzung
1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 172 Die in § 142 Abs. 2 Nr. 4 BewG enthaltenen Ertragswerte für die gärtnerische Nutzung wurden ebenso wie die Ertragswerte von anderen Nutzungen aus eigenen Unterlagen der Finanzverwaltung sowie aus Agrarstatistiken der Landwirtschaftsverwaltung abgeleitet. Bei den Ermittlungen dieser Werte wurde auch die Sachkunde der Gartenbauabteilung de...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / III. Nutzungsteile Hopfen und Spargel
1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 121 Nach § 52 BewG handelt es sich beim Hopfenbau ebenso wie beim Spargelbau um Sonderkulturen. Diese Sonderkulturen werden als Nutzungsteil der landwirtschaftlichen Nutzung angesprochen. Tatsächlich sind aber beide Sonderkulturen eigentlich völlig selbständige Nutzungen. Eine Verbindung zur landwirtschaftlichen Nutzung ist nur insoweit gege...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / V. Weinbauliche Nutzung
1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 152 Bei der Ermittlung der Grundlagen für die gesetzlichen Ertragswerte der weinbaulichen Nutzung hat die Weinbauabteilung des Bewertungsbeirats (vgl. § 64 Abs. 1 Nr. 3 BewG) in erheblichem Umfang mitgewirkt. Auf Unterlagen aus der Agrarstatistik konnte in diesem Bereich nicht zurückgegriffen werden. Rz. 153 Hier muss jedoch festgehalten wer...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / c) Obstbau
Rz. 194 Zum Nutzungsteil Obstbau gehören die obstbaulich intensiv genutzten Flächen, insbesondere des Baumobstes, des Strauchbeerenobstes und der Erdbeeren, einschließlich derjenigen Flächenanteile, die den Pflanzenbeständen nicht unmittelbar als Standraum dienen, wie Zwischenflächen und Vorgewende. Dagegen gehören der extensive Obstbau und der Obstbau an Straßen- und Wegrä...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / VII. Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung
1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 207 § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG sieht lediglich für die Wanderschäferei und die Weihnachtsbaumkultur feste Ertragswerte vor. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass für diese beiden Bereiche eine gute Datenbasis zur Ermittlung der Ertragswertes vorhanden war und darüber hinaus relativ einheitliche Verhältnisse bei diesen Nutzungsteilen unterste...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / d) Teichwirtschaft
Rz. 236 Zum Nutzungsteil Teichwirtschaft und Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft gehören alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Speisefischen einschließlich deren Eier und Brut und unabhängig von der Haltungsform dienen. Hier sind insbesondere die Erzeugung von Forellen, Karpfen und sog. Beifischen, wie z.B. Schleien, Hechten, Zandern, Amurkarpfen, zu n...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / f) Pilzanbau
Rz. 245 Gegenstand der Bewertung ist der Anbau von Speisepilzen. Zum Pilzanbau gehören alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Speisepilzen dienen, insbesondere die Wirtschaftsgebäude mit den Beetflächen, Pasteurisierungs-, Anwachs- und Anspinnräumen sowie Konservierungsanlagen und Lagerplätze. Rz. 246–248 Einstweilen frei.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / I. Einzelertragswertverfahren
1. Allgemeines Rz. 81 Nach § 142 BewG können bei der Ermittlung des Betriebswerts zwei unterschiedliche Einzelertragswertverfahren angewandt werden. Das in § 142 Abs. 2 BewG genannte Einzelertragswertverfahren betrifft regelmäßig nur Teile des Gesamtbetriebs, nämlich die Nebenbetriebe (§ 42 BewG, vgl. Anm. 59 ff.), das Abbauland (§ 43 BewG, vgl. Anm. 62), die gemeinschaftlic...mehr
Rz. 121 Nach § 52 BewG handelt es sich beim Hopfenbau ebenso wie beim Spargelbau um Sonderkulturen. Diese Sonderkulturen werden als Nutzungsteil der landwirtschaftlichen Nutzung angesprochen. Tatsächlich sind aber beide Sonderkulturen eigentlich völlig selbständige Nutzungen. Eine Verbindung zur landwirtschaftlichen Nutzung ist nur insoweit gegeben, als die Flächen auf dene...mehr
Rz. 207 § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG sieht lediglich für die Wanderschäferei und die Weihnachtsbaumkultur feste Ertragswerte vor. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass für diese beiden Bereiche eine gute Datenbasis zur Ermittlung der Ertragswertes vorhanden war und darüber hinaus relativ einheitliche Verhältnisse bei diesen Nutzungsteilen unterstellt werden konnten. Rz. 208 D...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / a) Wanderschäferei
Rz. 219 Unter Wanderschäferei versteht man eine extensive Form der Schafhaltung, die durch die Haltungsform der Großherde und ständigen Standortwechsel gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu intensiven Formen der Schafhaltung werden von Wanderschäfereien überwiegend fremde Flächen durch vorübergehende Beweidung genutzt. Wenn die Schafhaltung jedoch überwiegend auf Flächen stat...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / VIII. Geringstland
Rz. 260 Der Gesetzgeber ist davon ausgegangen, dass land- und forstwirtschaftliche Flächen, die nicht als Unland (§ 45 BewG) einzustufen sind, in ihrer Ertragsfähigkeit mindestens dem Wert des Geringstlandes entsprechen. Rz. 261 Unter der Bezeichnung Geringstland sind unkultivierte, jedoch kulturfähige Flächen, deren Ertragsfähigkeit so gering ist, dass sie in ihrem derzeit...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 3. Nebenbetriebe
Rz. 59 Bei der Ermittlung des Betriebswertes sind nach § 42 BewG auch Nebenbetriebe zu berücksichtigen. Dabei handelt es sich um Betriebe, die dem Hauptbetrieb zu dienen bestimmt sind und keinen selbständigen gewerblichen Betrieb darstellen. Nebenbetriebe sind nach § 42 Abs. 2 BewG mit dem Einzelertragswert zu bewerten, wobei nur der Ertrag zugrunde zu legen ist, der nicht ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / II. Auswirkungen des § 13a ErbStG
Rz. 273 Gem. § 13a Abs. 1 ErbStG a.F. war der Erwerb inländischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebsvermögens bis zu einem Wert von 225 000 EUR unter bestimmten zusätzlichen Voraussetzungen von der Erbschaft- und Schenkungsteuer befreit. Wegen der Einzelheiten zu dieser Befreiungsvorschrift wird auf die älteren Kommentierung zu § 13a ErbStG a.F. verwiesen. Rz. 274 Fie...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 142 Betriebswert / 2. Einzelertragswerte für Teile des Betriebs
Rz. 88 Die in § 142 Abs. 2 BewG zuerst genannten Einzelertragswerte für die Nebenbetriebe, das Abbauland, die gemeinschaftliche Tierhaltung und die in § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG nicht genannten Nutzungsteile der sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung basieren auf den Erfahrungen der Finanzverwaltung bei der Einheitsbewertung 1964. Dort war der Einzelertragswert für ...mehr

References: § 12

§ 4

§ 2
 § 135
 § 3
 § 3
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 35
 § 36
 § 36
 § 42
 § 142
 § 48
 § 142
 § 48
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 34
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 35
 § 36
 § 36
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 51
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 42
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 52
 § 142
 § 64
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 52
 § 142
 § 142
 § 142
 § 142
 § 42
 § 42
 § 142
 § 13
 § 13
 § 13
 § 142
 § 142
 § 142