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Timestamp: 2019-06-27 06:22:34+00:00

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OFD Frankfurt/M. v. 21.10.2013 - S 2121 A - 32 - St 213 - NWB Datenbank
Oberfinanzdirektion Frankfurt/M. v. 21.10.2013 - S 2121 A - 32 - St 213
Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur Anwendung des § 3 Nr. 26a EStG in der Fassung des Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10.10.2007 ( BStBl 2010 I S. 815) Folgendes:
Ein Abzug von Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben, die mit den steuerfreien Einnahmen nach § 3 Nr. 26a EStG in einem unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang stehen, ist nur dann möglich, wenn die Einnahmen aus der Tätigkeit und gleichzeitig auch die jeweiligen Ausgaben den Freibetrag übersteigen. In Arbeitnehmerfällen ist in jedem Falle der Arbeitnehmer – Pauschbetrag anzusetzen, soweit er nicht bei anderen Dienstverhältnissen verbraucht ist.
Die Rückspende einer steuerfrei ausgezahlten Aufwandsentschädigung oder Vergütung an die steuerbegünstigte Körperschaft ist grundsätzlich zulässig. Für den Spendenabzug sind die Grundsätze des BMF-Schreibens vom 07.06.1999 (BStBl 1999 I S. 591) zur Anerkennung sog. Aufwandsspenden an gemeinnützige Vereine zu beachten.
Dieses Schreiben ersetzt meine Schreiben vom 22.04.2009 – IV C 4 – S 2121/07/0010 – (nicht im BStBl veröffentlicht) und vom 09.03.2009 – IV C 4 – S 2121/07/0010 – ( BStBl 2009 I S. 445) und Nummer 8 meines Schreibens vom 25.11.2008 – IV C 4 – S 2121/07/0010 – (BStBl 2008 I S. 985).
Durch das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts vom 01.03.2013 ( BGBl 2013, I Nr. 15) wurde der Freibetrag ab 01.01.2013 von 500 € auf 720 € erhöht.
Hinsichtlich der einkommensteuerlichen Behandlung von Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche rechtliche Betreuer nach § 1835a BGB zu beachten. Die Befreiungsvorschrift des § 3 Nr. 26a EStG ist demnach nicht einschlägig. Bis einschließlich Veranlagungszeitraum 2010 sind die Aufwandsentschädigungen nach § 3 Nr. 12 Satz 1 EStG steuerfrei, ab Veranlagungszeitraum 2011 nach dem durch das Jahressteuergesetz 2010 (BStBl 2010 I S. 1394) eingefügten § 3 Nr. 26b EStG, soweit sie zusammen mit den steuerfreien Einnahmen im Sinne von § 3 Nr. 26 EStG den Freibetrag gem. § 3 Nr. 26 Satz 1 i. H. v. 2.100 €/2.400 € nicht überschreiten.
TAAAE-50865
NWB-Nachricht v. 29.09.2014, Gewerbesteuer | Fußballschiedsrichter sind nicht gewerbesteuerpflichtig (FG)
OFD Frankfurt/M. v. 21.10.2013 - S 2121 A - 32 - St 213 ablegen in?

References: § 3
 § 3
 § 1835
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