Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:548223-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-04-10 20:07:57+00:00

Document:
Lieferungen - 548223-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 548223-2019
19/11/2019 S223 Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Mainz: Elektrofahrzeuge
2019/S 223-548223
Offizielle Bezeichnung: Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Postanschrift: Mozartstraße 8
Postleitzahl: 55118
Kontaktstelle(n): Mainzer Stadtwerke AG
E-Mail: rainer.hofmann@mainzer-stadtwerke.de
Hauptadresse: https://www.mainzer-mobilitaet.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-SWMAG-2019-0099
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-SWMAG-2019-0099
Lieferung Autonome Elektro-Fahrzeuge – 30010514
Referenznummer der Bekanntmachung: X-SWMAG-2019-0099
Lieferung von autonomen Elektro-Fahrzeugen und Inbetriebnahme Betriebsfeld Universitätsmedizin Mainz.
34114000
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Lieferung von mindestens 1 autonomen Elektro-Fahrzeug, optional 2 weiteren Fahrzeugen, die Schulung von Mitarbeitern, der Support des Fahrzeugbetriebs sowie die Einrichtung, Inbetriebnahme / Deployment und der technische Support des Betriebsfeldes Universitätsmedizin Mainz nach der dieser Ausschreibung zu Grunde liegenden Projektbeschreibung und Spezifikationen für die Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH.
Beginn: 26/02/2020
Ende: 31/05/2023
Optional können evtl. 2 weitere Fahrzeuge im Rahmen der Vertragsabwicklung abgerufen werden.
Der Zuschlag erfolgt an den jeweils wirtschaftlichsten Bieter gem. der Zuschlagskriterien und begründet einen Werkliefervertrag.
a) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB, auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene, vorliegen;
b) Erklärung, dass keine Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung vorliegen;
c) Erklärung über die Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung der Steuern und Sozialabgaben (Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt, Krankenkasse), jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist;
d) Erklärung, dass kein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren anhängig ist;
e) Erklärung gem. § 4 Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz vom 1.1.2019; (es kann hierfür die Mustererklärung unter: https://lsjv.rlp.de/de/buergerportaleservice/downloads/arbeit/ → „LLTG – Mustererklärungen und Merkblatt“ verwendet werden), oder jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist;
f) Erklärung über den Eintrag in eine Handwerksrolle, ein Berufsregister oder das Register einer Industrie- und Handels-kammer, oder eines Registers einer Institution/Einrichtung/ Behörde, jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist, ODER nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist;
g) Im Falle von Bietergemeinschaften ist die Erklärung im Sinne von § 705 BGB gefordert: Erklärung der Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, Benennung des geschäftsführenden Mitglieds und Erklärung von jedem Mitglied, dass das geschäftsführende Mitglied allein gegenüber dem Auftraggeber zu rechtsverbindlichen Handlungen und Erklärungen berechtigt ist und alle Mitglieder einzeln dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften;
h) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflicht-versicherung in Höhe von mindestens 2 000 000 EUR bei Personenschäden und 1 000 000 EUR bei Sach-, Vermögens- und Bearbeitungsschäden je Schadensfall bzw. die verbindliche Zusicherung eines Abschlusses im Falle der Beauftragung.
a) Erklärung über den Umsatz und die Ertragslage der Geschäftsjahre 2017 bis 2019;
b) Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter.
a) Darlegung des Personaleinsatzes quantitativ und qualitativ;
b) Nachweis über die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, die für eine einwandfreie und nachvollziehbare Durchführung des Projekts unerlässlich ist;
c) Nachweis über die Qualifikation des einzusetzenden Projektleiters (Name, Berufserfahrung, Angabe seiner beruflichen Qualifikationen, Sprachkenntnisse usw.);
d)Darlegung zur Betriebsstätte und zum technischen Equipment für die Durchführung der Leistungen.
a) Darstellung von 2 Referenzprojekten über vergleichbare Vorhaben bis 15.11.2019.
Sicherheitsleistung gemäß Besonderen Vertragsbedingungen bzw. Zusätzliche Vertragsbedingungen.
Gemäß Besonderen Vertragsbedingungen bzw. Zusätzliche Vertragsbedingungen.
Im Falle von Bietergemeinschaften bzw. in Folge der Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, müssen folgende Kriterien gemäß der Rechtsform im Sinne von § 705 BGB erfüllt werden:
Benennung des geschäftsführenden Mitglieds und Erklärung von jedem Mitglied, dass das geschäftsführende Mitglied allein gegenüber dem Auftraggeber zu rechtsverbindlichen Handlungen und Erklärungen berechtigt ist und alle Mitglieder einzeln dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften.
Bewerber haben der ausschreibenden Stelle die Bildung einer Bietergemeinschaft mitzuteilen.
Wird dem Angebot einer Bietergemeinschaft zugeschlagen, so haben die erfolgreichen Bieter gemäß ihrem Angebot eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zu bilden. Es sind alle Mitglieder der ARGE zur vertragsgemäßen Erbringung der Leistung und zur Einhaltung der sonstigen Verpflichtungen aus dem Vertrag einzeln verpflichtet. Die ARGE hat dem Auftraggeber einen in allen Belangen der Vertragsabwicklung Bevollmächtigen bekannt zu geben. Allfällige Änderungen.
Gem. Spezifikation der Ausschreibungsunterlagen
Tag: 16/12/2019
Tag: 18/12/2019
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2020
Verfahrensfristen/Terminplan vereinbart
a) Absendung der Bekanntmachung Freitag, 15.11.2019;
b) Ende Frage- und Einspruchsfrist TW Montag, 9.12.2019;
c) Abgabeschluss der Unterlagen Teilnehmerwettbewerb Montag, 16.12.2019 12:00 Uhr;
d) Aufforderung zur Angebotsabgabe ca. Mittwoch, 18.12.2019;
e) Ende Frage- u. Einspruchsfrist Angebotseinholung ca. Samstag, 11.1.2019;
f) Abgabeschluss Angebote ca. Montag, 20.1.2020 12:00 Uhr;
g) Bietergespräche / Verhandlung ca. 30., 31.1.2020;
h) Mitteilung gem. § 134 GWB ca. Mittwoch, 12.2.2020;
i) Zuschlags- u. Bindefrist Dienstag, 31.3.2020.
Der Auftraggeber wird nach Eingang der Teilnahmeanträge jeweils eine Prüfung und Wertung anhand der bekannt gegebenen Eignungskriterien durchführen und den qualifizierten Bewerbern, die zur Angebotsabgabe zugelassen werden, die Aufforderung zur Angebotsabgabe übermitteln.
Die eingehenden Angebote werden entsprechend der bekannt gegebenen Zuschlagskriterien bewertet. Mit im Rahmen der ersten Angebotsauswertung ausgewählten Bietern (max. 3) werden, soweit Bedarf besteht, Bietergespräche durchgeführt.
Nach Erfordernis wird im Rahmen der Verhandlung diesen Bietern die Möglichkeit eingeräumt ein letztes verbindliches Angebot, evtl. unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bietergespräche, zu platzieren.
Zur Abgabe dieses sog. „letzten verbindlichen Angebotes“ ergeht gesondert Aufforderung. Die Angebote werden abschließend gewertet und der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Die endgültigen Angebote müssen ebenfalls alle formalen und inhaltlichen Anforderungen erfüllen, die in den hier vorliegenden Bewerbungsbedingungen für Angebote genannt sind.
Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, einen Auftrag auch ohne vorherige Verhandlung zu erteilen.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Fax: +49 6131-16-2113
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 134 GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. Der Auftraggeber wird die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, mit der Vorabinformation über den frühesten Zeitpunkt des vorgesehenen Vertragsschlusses in Textform informieren.
§ 160 GWB lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. [...]
Demzufolge ist ein Antrag an die benannte Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern ein Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.
Wir weisen schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.

References: § 123
 § 4
 § 705
 § 705
 § 134
 § 134

§ 160
 § 165
 § 165