Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2026,%20349
Timestamp: 2020-07-03 17:44:59+00:00

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BGH, 14.02.1958 - I ZR 151/56 - dejure.org
https://dejure.org/1958,27
BGH, 14.02.1958 - I ZR 151/56 (https://dejure.org/1958,27)
BGH, Entscheidung vom 14.02.1958 - I ZR 151/56 (https://dejure.org/1958,27)
BGH, Entscheidung vom 14. Februar 1958 - I ZR 151/56 (https://dejure.org/1958,27)
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§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 22 KunstUrhG, §§ 823 Abs. 1, 847 BGB, § 253 BGB, Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG, Allgemeines Persönlichkeitsrecht, richterliche Erstreckung des Schmerzensgelds auf Persönlichkeitsrechtsverletzungen (Hinweis: auch im Zuge der Neuregelung durch § 253 Abs. 2 BGB mWv 1.8.02 nicht kodifiziert)
§ 847 BGB; Artt. 2, 1 GG; § 22 KunstUrhG
BGB § 847; KunstUrhG § 22 GG Art. 1, 2
Schadensersatzpflicht bei Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch unbefugte Veröffentlichung eines Bildes
Unbefugte Veröffentlichung eines Bildes - Persönlichkeitsrecht - Nichtvermögensrechtlicher Schaden - Billige Entschädigung in Geld
spiegel.de (Pressebericht, 10.09.1958)
Die Sprungreklame
Herrenreiter-Fall: BGH billigt erstmals für Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts Schmerzensgeld zu - Ein durch eine unbefugte Bildveröffentlichung Verletzter kann billige Entschädigung in Geld verlangen
Herrenreiter-Fall
BGHZ 26, 349
NJW 1958, 827
MDR 1958, 305
GRUR 1958, 408
DVBl 1958, 395
BB 1958, 351
DB 1958, 423
DÖV 1962, 72
Im Jahre 1958 sprach der Bundesgerichtshof in dem sogenannten "Herrenreiter"-Urteil erstmals dem in seinem Persönlichkeitsrecht Verletzten wegen des nichtvermögensrechtlichen Schadens eine billige Entschädigung in Geld zu (BGHZ 26, 349).
Ein Bildnis in diesem Sinne ist die Darstellung einer Person, die deren äußere Erscheinung in einer für Dritte erkennbaren Weise wiedergibt (BGHZ 26, 349 - Herrenreiter, BGH NJW 2000, 2201 - blauer Engel).
Dies ließ ein Bedürfnis nach einem weiteren lückenfüllenden Ausgleichsanspruch in Fällen virulent werden, in denen der Betroffene sich gegen die Auswertung seiner Persönlichkeitsrechte gerade wegen Ehrbeeinträchtigungen oder ähnlichem gewehrt hat (vgl. nur BGH v. 14.02.1958 I ZR 151/56, GRUR 1958, 408 - "Herrenreiter").
Soweit die "guten wirtschaftlichen Verhältnisse' des Geschädigten bei der Bemessung des Schmerzensgelds eingestellt werden (vgl. BGH, Urteil vom 14. Februar 1958 - I ZR 151/56, BGHZ 26, 349, 359) und in diesem Zusammenhang auch die Genugtuungsfunktion berücksichtigt wird (vgl. LG Lüneburg…, Urteil vom 13. Februar 2015 - 27 Ks 11/14, 27 Ks 1501 Js 25327/14 (11/14), juris Rn. 56), ist regelmäßig nicht erkennbar, ob die gute Vermögenslage des Geschädigten anspruchserhöhend oder -mindernd wirkten.
BVerwG, 08.02.1968 - II C 41.66
Versorgung der Hinterbliebenen von erst nach dem 8. Mai 1935 erstmals berufsmäßig …
LG Essen, 17.02.2003 - 4 O 409/02
Anspruch auf Schmerzensgeld wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung durch …
BVerwG, 28.01.1988 - 8 B 116.87
BVerwG, 25.06.1964 - II C 210.62
LG Hildesheim, 19.07.1989 - 7 S 97/89
Gegenanspruch aus unberechtigter Untervermietung ; Schadensersatzanspruch aus …
KG, 15.06.1988 - 24 W 2 148/88

References: § 823
 § 22
 § 253
 Art. 1
 § 253

§ 847
 § 22
 § 847
 § 22
 Art. 1
 BGH 
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