Source: https://www.anwalt24.de/urteile/bsg/2015-11-16/b-10-sf-12_15-s
Timestamp: 2018-01-22 08:27:48+00:00

Document:
BSG, 16.11.2015 - B 10 SF 12/15 S | anwalt24.de
Beschl. v. 16.11.2015, Az.: B 10 SF 12/15 S
Referenz: JurionRS 2015, 32681
Aktenzeichen: B 10 SF 12/15 S
LSG Berlin-Brandenburg - 26.08.2015 - AZ: L 2 SF 128/15 F
BSG, 16.11.2015 - B 10 SF 12/15 S
Az: B 10 SF 12/15 S
L 2 SF 128/15 F (LSG Berlin-Brandenburg)
Der 10. Senat des Bundessozialgerichts hat am 16. November 2015 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. S c h l e g e l sowie die Richterin Dr. R o o s und den Richter O t h m e r
Der Antragsteller begehrt die Erstattung von Fahrtkosten zu dem Termin vor dem LSG am 29.4.2015 um 10.00 Uhr. Das LSG hat den Antrag des Antragstellers mit Beschluss vom 26.8.2015 abgelehnt. Gleichzeitig wurde in dem Beschluss des LSG darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung unanfechtbar ist (§ 4 Abs 4 S 3 Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz [JVEG]).
1. Nach § 73a Abs 1 SGG iVm § 114 und § 121 ZPO kann einem Beteiligten für ein Beschwerdeverfahren vor dem BSG nur dann PKH bewilligt und ein Rechtsanwalt beigeordnet werden, wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. Hieran fehlt es. Die vom Antragsteller selbst eingelegte Beschwerde hat voraussichtlich keinen Erfolg, weil sie nicht statthaft und daher als unzulässig zu verwerfen ist. Gemäß § 177 SGG sowie § 4 Abs 4 S 3 JVEG können Entscheidungen des LSG - von den hier nicht einschlägigen Ausnahmen nach § 160a Abs 1 SGG und § 17a Abs 4 S 4 GVG - nicht mit der Beschwerde an das BSG angefochten werden.

References: § 73
 § 114
 § 121
 § 177
 § 4
 § 160
 § 17