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Timestamp: 2013-05-24 05:56:22+00:00

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Medien 2010 - Kühlwasser/Leistungen der Objektplanung für I ... 70892 | competitionline - Wettbewerbe und Architektur	EnglishFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
50568 von 100409	Vorwärts
DE-51147 Köln	03.06.2011	Ausschreibung
(ID 70892)
Bauingenieure	Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5	Gebäudetyp
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln (DE)	Betreuer
Medien 2010 - Kühlwasser.
Darstellung der bedarfsauslösenden Gründe.
Das in der Liegenschaft des DLR Standorts Köln-Porz vorhandene Kühlwassersystem mit der zentralen Rückkühlung versorgt die angeschlossenen Gebäude, vorrangig für Forschungszwecke, mit Kühlwasser.
Die Abnehmer von Kühlwasser unterteilen sich in Großverbraucher und Kleinabnehmer, welche grundsätzlich unterschiedliche Anforderungsprofile aufweisen.
Für die angeschlossenen Großverbraucher reicht die vorhandene Kühlleistung nicht mehr aus. Des Weiteren wird beabsichtigt, in den nächsten Jahren zusätzliche Großverbraucher an die zentrale Kühlung anzuschließen.
Für die Kleinverbraucher sind die Qualitäten des Rückkühlwassers nicht ausreichend. Durch den offenen Kühlwasserkreislauf werden Verschmutzungen eingetragen und es entsteht ein hoher Aufwand für den Forschungsbetrieb.
Bei der Rückkühlanlage handelt es sich um eine in vielen Jahrzehnten gewachsene Struktur, bei der keine einheitlichen Rahmenbedingungen für die Verbraucher definiert wurden.
Eine Sanierung der um 1960 errichteten Kühlwasseranlage erfolgte in den 1980er Jahren in Form einer Zementauskleidung der Stahlrohrleitungen. Die nun 50 Jahre alten Leitungen haben ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erreicht, bzw. überschritten und sind aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht mehr zu erhalten.
Auf Basis eines neuen Kühlwasserversorgungskonzeptes soll das weitläufige Kühlwassernetz für die einige Kleinverbraucher durch dezentrale Lösungen ersetzt werden und die neue Kühlturmtechnik mit kurzen Wegen möglichst nah an die Lastschwerpunkte gebracht werden. Dies gilt auch unter dem Aspekt der hohen Installationsdichte an versorgungstechnischen Installationen in den Straßen. Die angestrebten Maßnahmen werden zu einer deutlichen Verbesserung der Rückkühlsituation für alle Verbraucher (Großverbraucher und Kleinverbraucher) führen. Störungen im Forschungsbetrieb durch die wesentlich zu klein dimensionierte Rückkühlung werden nicht mehr auftreten. Weiterhin wird die in Zukunft zur Verfügung stehende Kühlleistung im Sommer den Schichtbetrieb in den Forschungsanlagen auf ein nicht vermeidbares Maß begrenzen. Erreicht wird außerdem eine Ausweitung der den Kunden angebotenen Versuchszeit.
Ferner wird durch die Neukonzeption mit Definition der Rahmenbedingungen im Betrieb der Anlage ein großes Potenzial zur Reduzierung der Betriebskosten für elektrische Energie, Trink- und Abwasser erwartet.
Bedarfsgruppe Großverbraucher: — Neubau Kühlturmanlage für Geb. 43 Verdichterzentrale ("'Insel A"), Kühlleistung: 43,67 MW, — Neubau Kühlturmanlage für die HBK's ("Insel B"), Kühlleistung: 18 MW, — Sanierung Versorgungseinheit um die Bestandskühlturme für Geb. 30, 38, 42, ("Insel C"), Kühlleistung: 13,28 MW.
Für die o.g. Großverbraucher sollen an die Besonderheiten der einzelnen Verbraucher angepasste Kühlturmkonzepte entwickelt werden.
Bedarfsgruppe Kleinverbraucher (Standardkühltechnik): — Geb. 24, — Geb. 28, — Geb. 51/53.
Die o.g. Kleinverbraucher sollen durch jeweils eigene, den unterschiedlichen Verbrauchsstrukturen entsprechende Kälte- und Kühlsysteme versorgt werden.
Inhalt und Umfang der Maßnahme.
Neuerrichtung und Optimierung des Kühlwasserversorgungssystems auf dem Gelände des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) am Standort Köln-Porz.
Nach derzeitigem Stand wird von einer Planungs- und Ausführungszeit (Z-Bau-Maßnahme) von 3 ¾ Jahren ausgegangen.	Leistungsumfang
Derzeitige Kostenschätzung: Kostengruppen 200-700, DIN 276: ca. 14 400 000 EUR netto.
Kostengruppe 300, DIN 276 (Auftragsgegenstand): ca. 3 200 000 EUR netto (Kgr. 300).
Leistungsbeschreibung: Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 2-9 gemäß §§ 40 ff HOAI.
Stufenweise Beauftragung: In einer ersten Beauftragungsstufe ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 2-3 (Vorplanung, Entwurfsplanung) zu beauftragen. Die weiteren Leistungsphasen werden nach Vorliegen der finanziellen Absicherung beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
143676-2011
BEKANNTMACHUNGDienstleistungsauftragABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in derHelmholtz-GemeinschaftLinder HöheKontakt: Baumanagement Westz. H. Herrn Stellmach51147 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 22036013929E-Mail: rene.stellmach@dlr.deFax +49 22036012125Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.dlr.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamischesBeschaffungssystem) sind erhältlich bei: Hitzler IngenieureSandstraße 31z. H. Herrn Baumgartner80335 MünchenDEUTSCHLANDTel. +49 892555950E-Mail: vergabestelle@hitzler-ingenieure.deFax +49 8925559511Internet: http://www.hitzler-ingenieure.deAngebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Hitzler IngenieureSandstraße 31z. H. Herrn Baumgartner80335 MünchenDEUTSCHLANDTel. +49 892555950E-Mail: vergabestelle@hitzler-ingenieure.deFax +49 8925559511Internet: http://www.hitzler-ingenieure.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Sonstiges Eingetragener VereinSonstiges ForschungDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber NeinABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTANDII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den AuftraggeberMedien 2010 - Kühlwasser/Leistungen der Objektplanung fürIngenieurbauwerke, Leistungsphasen 2-9 gemäß §§ 40 ff HOAI.II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungsauftragDienstleistungskategorie: Nr. 12Hauptort der Dienstleistung Köln-Porz.NUTS-Code DEA23II.1.3) Gegenstand der BekanntmachungÖffentlicher AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensMedien 2010 - Kühlwasser.Darstellung der bedarfsauslösenden Gründe.Das in der Liegenschaft des DLR Standorts Köln-Porz vorhandeneKühlwassersystem mit der zentralen Rückkühlung versorgt dieangeschlossenen Gebäude, vorrangig für Forschungszwecke, mit Kühlwasser.Die Abnehmer von Kühlwasser unterteilen sich in Großverbraucher undKleinabnehmer, welche grundsätzlich unterschiedliche Anforderungsprofileaufweisen.Für die angeschlossenen Großverbraucher reicht die vorhandene Kühlleistungnicht mehr aus. Des Weiteren wird beabsichtigt, in den nächsten Jahrenzusätzliche Großverbraucher an die zentrale Kühlung anzuschließen.Für die Kleinverbraucher sind die Qualitäten des Rückkühlwassers nichtausreichend. Durch den offenen Kühlwasserkreislauf werden Verschmutzungeneingetragen und es entsteht ein hoher Aufwand für den Forschungsbetrieb.Bei der Rückkühlanlage handelt es sich um eine in vielen Jahrzehntengewachsene Struktur, bei der keine einheitlichen Rahmenbedingungen für dieVerbraucher definiert wurden.Eine Sanierung der um 1960 errichteten Kühlwasseranlage erfolgte in den1980er Jahren in Form einer Zementauskleidung der Stahlrohrleitungen. Dienun 50 Jahre alten Leitungen haben ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauererreicht, bzw. überschritten und sind aus wirtschaftlichen und technischenGründen nicht mehr zu erhalten.Ziel.Auf Basis eines neuen Kühlwasserversorgungskonzeptes soll das weitläufigeKühlwassernetz für die einige Kleinverbraucher durch dezentrale Lösungenersetzt werden und die neue Kühlturmtechnik mit kurzen Wegen möglichst nahan die Lastschwerpunkte gebracht werden. Dies gilt auch unter dem Aspektder hohen Installationsdichte an versorgungstechnischen Installationen inden Straßen. Die angestrebten Maßnahmen werden zu einer deutlichenVerbesserung der Rückkühlsituation für alle Verbraucher (Großverbraucherund Kleinverbraucher) führen. Störungen im Forschungsbetrieb durch diewesentlich zu klein dimensionierte Rückkühlung werden nicht mehrauftreten. Weiterhin wird die in Zukunft zur Verfügung stehendeKühlleistung im Sommer den Schichtbetrieb in den Forschungsanlagen auf einnicht vermeidbares Maß begrenzen. Erreicht wird außerdem eine Ausweitungder den Kunden angebotenen Versuchszeit.Ferner wird durch die Neukonzeption mit Definition der Rahmenbedingungenim Betrieb der Anlage ein großes Potenzial zur Reduzierung derBetriebskosten für elektrische Energie, Trink- und Abwasser erwartet.Bedarfsgruppe Großverbraucher:— Neubau Kühlturmanlage für Geb. 43 Verdichterzentrale ("'Insel A"),Kühlleistung: 43,67 MW,— Neubau Kühlturmanlage für die HBK's ("Insel B"), Kühlleistung: 18 MW,— Sanierung Versorgungseinheit um die Bestandskühlturme für Geb. 30, 38,42, ("Insel C"), Kühlleistung: 13,28 MW.Für die o.g. Großverbraucher sollen an die Besonderheiten der einzelnenVerbraucher angepasste Kühlturmkonzepte entwickelt werden.Bedarfsgruppe Kleinverbraucher (Standardkühltechnik):— Geb. 24,— Geb. 28,— Geb. 51/53.Die o.g. Kleinverbraucher sollen durch jeweils eigene, denunterschiedlichen Verbrauchsstrukturen entsprechende Kälte- undKühlsysteme versorgt werden.Inhalt und Umfang der Maßnahme.Neuerrichtung und Optimierung des Kühlwasserversorgungssystems auf demGelände des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) amStandort Köln-Porz.Nach derzeitigem Stand wird von einer Planungs- und Ausführungszeit(Z-Bau-Maßnahme) von 3 ¾ Jahren ausgegangen.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71300000II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):JaII.1.8) Aufteilung in LoseNeinII.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:NeinII.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGSII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfangMedien 2010 - Kühlwasser.Neuerrichtung und Optimierung des Kühlwasserversorgungssystems auf demGelände des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) amStandort Köln-Porz.Derzeitige Kostenschätzung:Kostengruppen 200-700, DIN 276: ca. 14 400 000 EUR netto.Kostengruppe 300, DIN 276 (Auftragsgegenstand): ca. 3 200 000 EUR netto(Kgr. 300).Leistungsbeschreibung:Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 2-9gemäß §§ 40 ff HOAI.Stufenweise Beauftragung:In einer ersten Beauftragungsstufe ist beabsichtigt, zunächst dieLeistungsphasen 2-3 (Vorplanung, Entwurfsplanung) zu beauftragen. Dieweiteren Leistungsphasen werden nach Vorliegen der finanziellenAbsicherung beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiterenLeistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.II.2.2) OptionenNeinII.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Beginn: 9.8.2011. Ende: 1.7.2015ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAGIII.1.1) Geforderte Kautionen und SicherheitenDeckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden: 2000 000,00 EUR, für sonstige Schäden: 2 000 000,00 EUR bei einem in der EGzugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.Ein Nachweis der Versicherung über die geforderteBerufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung desVersicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung imAuftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweisauf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt vergütet abweichend von derHOAI die Ansätze der RBBau.III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwirdBietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftendeArbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreterbenennen.III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die AuftragsausführungNeinIII.2) TEILNAHMEBEDINGUNGENIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerberwirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen inrelevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOFnicht vorliegen.Sämtlich oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch einerechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogenszu bestätigen.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Ein Nachweis der entsprechendenBerufshaftpflicht-versicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).Möglicherweise geforderte Mindeststandards Geforderte Deckungssumme derBerufshaftpflichtversicherung: für Personenschäden: 2 000 000,00 EUR, fürsonstige Schäden: 2 000 000,00 EUR.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:III.2.3.1 - Fachliche Qualifikation:Darstellung von maximal 5 Referenzprojekten für die ausgeschriebeneLeistungen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2006-2010) (§ 5 Abs. 5bVOF):Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgendeAnforderungen erfüllt sein:— Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahmehinsichtlich der Aufgabenstellung/Komplexität vergleichbar,— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Kosten der Kgr. 300 > 3000 000 EUR netto),— Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke (§§ 40 ff HOAI)erbracht,— mindestens Leistungsphasen 2-8 (gem. § 42 HOAI) beauftragt,— derzeitiger Projektstand mindestens Leistungsphase 8 oder abgeschlossen.Bei Bietergemeinschaften dürfen in Summe maximal 5 Referenzprojektebenannt werden. Darüber hinausgehende Referenzen werden bei der Wertungnicht berücksichtigt.III.2.3.2 - Personelle Besetzung:Angabe der technischen Leitung.Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreterunter Angabe dessen/deren Referenzen. Es können für den Projektleitersowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 4 Referenzenangegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte desProjektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessenStellvertreter Erfahrung bei der Planung und Ausführung von vergleichbarenMaßnahmen vorherrscht.Für die maximale Bewertung sollte bzgl. der Referenzprojekte desProjektleiters bzw. dessen Stellvertreter folgende Anforderungen erfülltsein:— Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahmehinsichtlich der Aufgabenstellung/Komplexität vergleichbar,— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Kosten der Kgr. 300 > 3000 000 EUR netto),— Durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter wurdenmindestens die Leistungsphasen 2-5 bzw. 6-8 (gem. § 42 HOAI) erbracht.Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleitersowie ein stellvertretender Projektleiter zu benennen. Die Benennung vonjeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht.Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters istdurch Vorlage von Studiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o.ä.nachzuweisen.III.2.4) Vorbehaltene AufträgeNeinIII.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGEIII.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderenBerufsstand vorbehaltenJaDie Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischenWirtschaftsraumes vorbehalten:Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zurFührung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" und/oder "Architekt" berechtigtsind.Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nichtgeregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom,Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessenAnerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. JuristischePersonen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungenausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn derverantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter derjuristischen Person die an die natürlichen Personen gestelltenAnforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglieddie Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischenPersonen gestellt werden.Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die beruflicheQualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung derbetreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollenJaABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) VERFAHRENSARTIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahrenBewerber sind bereits ausgewählt worden NeinIV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdengeplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: DieBieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.Gewichtung der Wertungskriterien der 1. Phase des Verfahrens: - FachlicheQualifikation 60 % (siehe III.2.3.1). hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte.Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 12 Punkte erreicht werden.D.h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 5 Projekten könneninsgesamt 60 Punkte erzielt werden. (5 Referenzprojekte x max. 12 Punkte =max. 60 Punkte) Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes wird wie folgtvorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt mit derausschreibungsgegenständlichen Maßnahme hinsichtlich derAufgabenstellung/Komplexität vergleichbar? Es können maximal 2,5 Punkteerzielt werden. Geringe Punkte werden vergeben, wenn das angegebeneReferenzprojekt z.B. eine geringere Komplexität aufweist. 0,0 Punktewerden vergeben, wenn das angegebene Referenzprojekt in keiner Weise mitder ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar ist. - Ist dasangegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigenderGrößenordnung (Kosten der Kgr. 300 > 3 000 000 EUR netto (Kgr. 300))? Wenndas Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist(3 000 000 EUR netto oder mehr (Kgr. 300)) werden 2,5 Punkte vergeben. Beigeringeren Kosten der Kostengruppe 300 als 3 000 000 EUR netto wird die zuvergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojektmit Kosten der Kostengruppe 300 in Höhe von 2 000 000 EUR werden 1,67Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 2 000 000 EUR/3 000 000 EUR x 2,5Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt Leistungen derObjektplanung für Ingenieurbauwerke (§§ 40 ff HOAI) erbracht? Wenn ja,werden 2,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. -Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen2-8 (gem. § 42 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 2-8 beauftragtwurden, werden 2,5 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragtemLeistungsumfang werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen dengeforderten Leistungsphasen (LPH 2-8 = 95 % nach HOAI) gegenübergestelltund daraus die Bepunktung ermittelt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden dieLeistungsphasen 2-5 beauftragt. Hier werden 1,71 Punkte vergeben.Berechnungsmethode: 65 %/95 % x 2,5 Punkte) - Befindet sich das angegebeneReferenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereitsabgeschlossen? Wenn ja, werden 2,5 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0Punkte vergeben. - Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.3.2). hieraus:Technische Leitung (Projektleiter + Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Jeangegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretendenProjektleiters können maximal 5 Punkte erreicht werden. D. h. bei dermaximalen Referenzprojektanzahl von 4 Projekten für den Projektleiter und4 Projekten für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40Punkte erzielt werden. (2 x 4 Referenzprojekte x max. 5 Punkte = max. 40Punkte) Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw.stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen: - Ist dasangegebene Referenzprojekt des Projektleiters bzw. des stellvertretendenProjektleiters mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahmehinsichtlich der Aufgabenstellung/Komplexität vergleichbar? Es könnenmaximal 2,0 Punkte erzielt werden. Geringe Punkte werden vergeben, wenndas angegebene Referenzprojekt z.B. eine geringere Komplexität aufweist.0,0 Punkte werden vergeben, wenn das angegebene Referenzprojekt in keinerWeise mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar ist. -Ist das angegebene Referenzprojekt des Projektleiters bzw. desstellvertretenden Projektleiters vergleichbarer oder übersteigenderGrößenordnung (Kosten der Kgr. 300 > 3 000 000 EUR netto (Kgr. 300))? Wenndas Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist(3 000 000 EUR netto oder mehr (Kgr. 300)) werden 1,5 Punkte vergeben. Beigeringeren Kosten der Kostengruppe 300 als 3 000 000 EUR netto wird die zuvergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojektmit Kosten der Kostengruppe 300 in Höhe von 2 000 000 EUR werden 1,0Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 2 000 000 EUR/3 000 000 EUR x 1,5Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens dieLeistungsphasen 2-5 bzw. 6-8 durch den Projektleiter bzw.stellvertretenden Projektleiter (gem. § 42 HOAI) erbracht? Wenn dieLeistungsphasen 2-5 bzw. die Leistungsphasen 6-8 erbracht wurden, werden1,5 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachtem Leistungsumfang werden dietatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen(LPH 2-5 = 65 % bzw. LPH 6-8 = 30 % nach HOAI) gegenübergestellt unddaraus die Bepunktung ermittelt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden dieLeistungsphasen 2-3 erbracht. Hier werden 1,04 Punkte vergeben.Berechnungsmethode: 45 %/65 % x 1,5 Punkte) Der zur Wertung herangezogeneBeurteilungskatalog (hierin dargestellt: Bepunktung innerhalb der o.g.Kriterien sowie mögliche Abzüge) wird beim Versand des Bewerbungsformularsbeigefügt.IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe derVerhandlung bzw. des DialogsAbwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecksschrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zuverhandelnden Angebote JaIV.2) ZUSCHLAGSKRITERIENIV.2.1) ZuschlagskriterienWirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in denVerdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabeoder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialogaufgeführt sindIV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführtNeinIV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen AuftraggeberMedien 2010 – INGIV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben AuftragsNeinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 3.6.2011- 12:00Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge3.6.2011 - 12:00IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) DAUERAUFTRAGNeinVI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUSGEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.3) SONSTIGE INFORMATIONENJe Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führenzum Ausschluss vom Verfahren.Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersoneninnerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Esgilt keine Poststempel-Abgabe.Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischemWege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben,Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen.Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werdennicht berücksichtigt.Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf dieMöglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sindzwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zuerbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden vonder Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail oder Faxbei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse:vergabestelle@hitzler-ingenieure.de, Fax: +49 8925559511 angefordertwerden.Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber derBietergemeinschaft separat auszufüllen.Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantraggekennzeichnet abzugeben.Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftbzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegenWettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter istverpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an denVergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nachErhalt der Bewerbungsunterlagen zu rügen.Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügenicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHRENVI.4.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Bundes beim BundeskartellamtVillemomblerstr. 7653123 BonnDEUTSCHLANDTel. +49 22894990Fax +49 2289499163VI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: DieEinlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügenicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfenerhältlich sindDeutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in derHelmholtz-GemeinschaftLinder Höhe51147 KölnDEUTSCHLANDE-Mail: rene.stellmach@dlr.deTel. +49 22036013929Internet: http://www.dlr.deFax +49 22036012125VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:2.5.2011	Karte
06.05.2011 Zuletzt aktualisiert
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References: § 4
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