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Timestamp: 2019-09-16 04:53:05+00:00

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Jung, SGB XII § 61b Pflegegrade / 0 Rechtsentwicklung
Jung, SGB XII § 61b Pflegegrade / 2 Rechtspraxis
Rz. 3 Das Gesetz definiert in § 61 Abs. 1 Satz 1 die 5 Pflegegrade folgendermaßen: Pflegegrad 1: geringe Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (ab 12,5 bis unter 27 Gesamtpunkte), Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (ab 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte), Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigungen der Selbsts...mehr
Jung, SGB XII § 66 Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die ab dem 1.1.2005 gültige Vorschrift in der Fassung vom 27.12.2003 wurde durch Art. 2 Nr. 5 des Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) v. 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191) mit Wirkung zum 1.1.2017 geändert. Regelte die Vorschrift bis zum 31.12.2016 noch die Leistungskonkurr...mehr
Jung, SGB XII § 63 Leistungen für Pflegebedürftige / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift in der Fassung vom 20.12.2012 wurde durch Art. 2 Nr. 5 des Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) v. 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191) mit Wirkung zum 1.1.2017 geändert. Traf § 63 bis zum 31.12.2016 Regelungen zur häuslichen Pflege, bezieht sich die Vorschrift...mehr
Jung, SGB XII § 62 Ermittlung des Grades der Pflegebedür ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die ab dem 1.1.2005 gültige Vorschrift in der Fassung vom 27.12.2003 wurde durch Art. 2 Nr. 5 des Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) v. 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191) mit Wirkung zum 1.1.2017 inhaltlich gänzlich geändert.mehr
Mutterschutz: Vergütung und Gewährung sonstiger Leistungen / 3 Zuschuss des Arbeitgebers zum Mutterschaftsgeld
Arbeitnehmerinnen können Anspruch auf einen so genannten "Zuschuss" zum Mutterschaftsgeld haben nach § 20 MuSchG. Der Begriff "Zuschuss" hat allerdings nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun, weil der Gesetzgeber seit den 1960er-Jahren eine Anpassung des Mutterschaftsgeldes nicht vorgenommen hat. Schleichend durch Untätigkeit ließ er also – über alle Parteigrenzen hinweg – ...mehr
Mutterschutz: Vergütung und Gewährung sonstiger Leistungen / 2.1 Rechtsgrundlagen und Höhe des Mutterschaftsgeldes
Rechtsgrundlage für das Mutterschaftsgeld sind die §§ 24c, 24i SGB V.. Frauen haben nach § 24i SGB V einen Anspruch, wenn sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (einschließlich der Ersatzkassen) sind. Es müssen nur die allgemeinen Voraussetzungen für Leistungen der Krankenversicherung (= Anspruch auf Krankengeld oder keine Arbeitsentgeltzahlung wegen der Schutzfristen ...mehr
Jung, SGB XII § 65 Stationäre Pflege / 2.2 Inhalt der Leistung
Rz. 4 Inhaltlich entspricht der Anspruch den in § 43 SGB XI geregelten Leistungen der (voll-)stationären Pflege. Danach werden die pflegebedingten Aufwendungen einschließlich der Aufwendungen für Betreuung und die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege übernommen. Pflegebedingte Aufwendungen sind nach § 4 Abs. 2 SGB XI solche Aufwendungen, die für di...mehr
Jung, SGB XII § 35 Bedarfe für Unterkunft und Heizung / 2.1.2.3.2 Wohnungsbeschaffungskosten und Mietkaution bei Wohnraumwechsel (Abs. 2 Satz 5 und 6)
Rz. 71 Die Vorschriften entsprechen inhaltlich den Regelungen des § 22 Abs. 6 SGB II . Nach dem Gesetzeswortlaut sind abweichend zu Abs. 1 Sätze 3 und 4 (vgl. Rz. 67 ff.) Aufwendungen für einen Umzug dem Grunde nach grundsätzlich nur dann zwingend zu übernehmen, wenn der Berechtigte dies zuvor beantragt und der Sozialhilfeträger seine Zustimmung erteilt hat. Es handelt sich u...mehr
Jung, SGB XII § 61c Pflegegrade bei Kindern / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift wurde durch Art. 2 Nr. 5 des Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) v. 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191) mit Wirkung zum 1.1.2017 neu eingefügt. Die Vorschrift enthält Regelungen zur Pflegebedürftigkeit bei Kindern. Der Pflegebedarf von Kindern bestimmte sich ...mehr
Jung, SGB XII § 63 Leistungen für Pflegebedürftige / 2.1 Leistungen ab Pflegegrad 2
Rz. 3 Nach Abs. 1 Satz 1 umfasst die Hilfe zur Pflege für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2, 3, 4 oder 5 (1.) häusliche Pflege in Form von Pflegegeld, häuslicher Pflegehilfe, Verhinderungspflege, Pflegehilfsmitteln, Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes und anderen Leistungen gemäß § 64a bis § 64f, (2.) teilstationäre Pflege gemäß § 64g, (3.) Kurzzeitpflege gemäß § 64h, (...mehr
Jung, SGB XII § 64 Vorrang / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die ab dem 1.1.2005 gültige Vorschrift in der Fassung vom 27.12.2003 wurde durch Art. 2 Nr. 5 des Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) v. 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191) mit Wirkung zum 1.1.2017 geändert. § 64 regelt nunmehr den grundsätzlichen Vorrang häuslicher Pflege u...mehr
Sauer, SGB III § 146 Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunf ... / 2.2.5 Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes
Rz. 15 Die Leistungsfortzahlung im Falle der Erkrankung eines Kindes des Arbeitslosen nach Abs. 2 knüpft dem Grunde nach an die Grundsätze des Abs. 1 an. Die Regelung entspricht § 45 SGB V. Das Ereignis muss auch in diesem Fall während des Bezuges von Alg eintreten. Rz. 16 Leistungsfortzahlung kommt aber nur in Betracht, wenn es sich um ein Kind des Arbeitslosen handelt, wozu...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 7 Absetzung für Abnutzung oder ... / 15.2.2 Gebäudeteile
Rz. 385 Selbstständige Gebäudeteile sind Gebäudeteile, die in einem von der eigentlichen Gebäudenutzung verschiedenen Nutzungs- und Funktionszusammenhang stehen. Bei ihnen handelt es sich, da sie besonderen Zwecken dienen, um selbstständige Wirtschaftsgüter, die gesondert vom Gebäude abzuschreiben sind. Selbstständige Gebäudeteile können als selbstständige bewegliche Gebäude...mehr
Sommer, SGB V § 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleis ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 Es bleibt der historischen Entwicklung der Vorschrift geschuldet, dass sie vom Aufbau her unsystematisch organisiert ist. Die Bezeichnung "ambulante Krankenhausleistungen" in der Überschrift dieses Paragraphen ist z. B. unvollständig gewählt, weil damit der vollständige Regelungsinhalt der Rechtsvorschrift, die Vergütung ambulanter Krankenhausleistungen, der ambulanten...mehr
Sommer, SGB V § 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleis ... / 2.1 Vergütung ermächtigter Krankenhausärzte bzw. ermächtigter Heimärzte und ermächtigter ärztlicher Einrichtungen
Rz. 7 Krankenhausärzte sind Angestellte des Krankenhauses bzw. des Krankenhausträgers und ihnen obliegt als Hauptaufgabe, die stationäre/teilstationäre Versorgung der Patienten im Krankenhaus sicherzustellen. Im Rahmen einer Nebentätigkeitsgenehmigung des Krankenhauses/Krankenhausträgers können angestellte Krankenhausärzte, die über eine abgeschlossenen Weiterbildung verfüge...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 2.18 Teilnahme von Apotheken an vertraglich vereinbarten Versorgungsformen
Rz. 23 Der Abs. 5b sichert den öffentlichen Apotheken, wenn sie und die Vertragspartner der vertraglich vereinbarten ambulanten ärztlichen Versorgungsformen dies wollen, die Teilnahme an den neuen Versorgungsformen. Abs. 5b gehört zwar zu den Beziehungen zu Apotheken, die im Siebten Abschnitt Viertes Kapitel SGB V geregelt sind, hat aber mit dem Rahmenvertrag nach § 129 inha...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 Abweichend vom Leistungserbringerrecht des Vierten Kapitels des SGB V, z. B. für Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeuten, medizinische Versorgungszentren, Vertragszahnärzte oder Heilmittelerbringer, ist für Apotheken im SGB V kein öffentlich-rechtliches Zulassungsverfahren geregelt. Die Abgabe von Arzneimitteln in Deutschland richtet sich neben der Rechtsvorschrift "R...mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 2.6 Information der Versicherten und der verordnenden Vertragsärztinnen/Vertragsärzte über vereinbarte Versorgungsinhalte (Abs. 2)
Rz. 8 Da sich die Vereinbarung nach Abs. 1 Satz 1 auf die Versorgung der Versicherten der Krankenkasse mit Arzneimitteln bezieht, hat die Krankenkasse nach Abs. 2 ihre Versicherten umfassend über den jeweils vereinbarten Versorgungsinhalt zu informieren. Dies verfolgt die Absicht, den Versicherten zu veranlassen, sich für das vereinbarte Arzneimittel zu entscheiden. Diese In...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 2.3 Abschläge auf Impfstoffe (Abs. 2)
Rz. 6b Mit Wirkung zum 1.1.2011 sind in Abs. 2 Apothekenabschläge auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers ohne Mehrwertsteuer für Impfstoffe eingeführt worden, die bei den gesetzlichen oder satzungsmäßigen Schutzimpfungen nach § 20i Abs. 1 Verwendung finden. Diese Schutzimpfungen sind Maßnahmen der spezifischen Vorsorge (primäre Prävention) gegen übertragbare K...mehr
Sommer, SGB V § 130b Vereinbarungen zwischen dem Spitzen ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 In Deutschland sind Medikamente auch deshalb teurer als bei den europäischen Nachbarn, weil es im ersten Jahr der Markteinführung keine Preisbindung gibt, während in der Mehrzahl der EU-Staaten die Arzneimittelpreise durch eine gesetzliche Preisbindung entstehen. Der pharmazeutische Unternehmer bestimmt bei der Markteinführung in Deutschland den Preis des neuen Arzneim...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 2.13 Maßnahmen bei Vertragsverstößen
Rz. 18 § 11 des Rahmenvertrages regelt die Vertragsmaßnahmen, die bei Verstößen der Apotheke gegen die Verpflichtung zu Abgabe preisgünstiger Arzneimittel, preisgünstiger Importarzneimittel, die Abgabe wirtschaftlicher Einzelmengen und die Angabe des Apothekenpreises, gegen diesen Vertrag oder die ergänzenden Verträge auf der Landesebene bzw. den AVV der Ersatzkassen und geg...mehr
Sommer, SGB V § 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleis ... / 2.3.3 Psychiatrische Institutsambulanzen, sozialpädiatrische Zentren und medizinische Behandlungszentren
Rz. 16 Psychiatrische Institutsambulanzen (§ 118), sozialpädiatrischen Zentren (§ 119) und medizinische Behandlungszentren (§119c) sind organisatorisch an kompatible Fachkrankenhäuser angebunden und nehmen aufgrund der Ermächtigung an der vertragsärztlichen Versorgung teil. Weil es sich abweichend von der vertragsärztlichen Regelversorgung um ein spezielles Patientenklientel...mehr
Sommer, SGB V § 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleis ... / 2.3.1 Hochschulambulanzen
Rz. 14 Zu den Hochschulambulanzen gehören nach § 117 Abs. 1 und Abs. 2 neben den Ambulanzen, Instituten und Abteilungen der Hochschulkliniken auch die Hochschulambulanzen an psychologischen Universitätsinstituten, mit Wirkung zum 23.7.2015 aber nicht mehr die Ambulanzen an Ausbildungsstätten nach § 6 PsychThG, deren Vergütung für die in der Regel im Rahmen der Lehre erbracht...mehr
Sommer, SGB V § 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleis ... / 2.2 Pauschalen für Spezialambulanzen in Kinderkliniken
Rz. 9 Mit Abs. 1a sollten rückwirkend zum 1.1.2009 auf Landesebene für Spezialambulanzen in Kinderkliniken fall- und einrichtungsbezogene Pauschalen vereinbart werden, und zwar ergänzend zur Vergütung nach Abs. 1, damit die ambulante Behandlung in kinder- und jugendmedizinischen Einrichtungen, in kinderchirurgischen und Kinderorthopädischen sowie insbesondere in pädaudiologi...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 2.2 Pflichtinhalt des Rahmenvertrages
Rz. 8 Zum Inhalt des Rahmenvertrages gehören nach Abs. 1 die Abgabe eines preisgünstigen Arzneimittels, wenn der verordnende Arzt nur den Arzneimittelwirkstoff angegeben und die Ersetzung des Arzneimittels durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel nicht ausgeschlossen hat (aut-idem-Regelung) und die Abgabe von Arzneimitteln, für die ein Rabattvertrag nach § 130a Abs. 8 besteht...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 2.19 Schiedsstelle
Rz. 24 Kommt der Rahmenvertrag ganz oder teilweise oder nicht innerhalb einer von BMG bestimmten Frist zustande, wird nach Abs. 7 der Vorschrift der Vertragsinhalt durch die Schiedsstelle festgesetzt. Die Festsetzung erfordert keinen Antrag einer Vertragspartei an die Schiedsstelle, sondern erfolgt dann, wenn sich die Vertragspartner innerhalb der Kündigungsfrist nach § 14 A...mehr
Sommer, SGB V § 130b Vereinbarungen zwischen dem Spitzen ... / 2.10 Zeitlich begrenzte Kündigungsmöglichkeit für Arzneimittel ohne Zusatznutzen (Abs. 7a)
Rz. 32 Durch die Regelung des Abs. 7a Satz 1 und 2 konnte von der Kündigungsmöglichkeit innerhalb eines Übergangszeitraums für solche Arzneimittel ohne jeglichen Zusatznutzen Gebrauch gemacht werden, für die vor Inkrafttreten der Regelung nach Abs. 7 Satz 1 (früheste Kündigung des vereinbarten oder festgesetzten Erstattungbetrages nach einem Jahr) bereits ein Erstattungsbetr...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 Nachdem die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung sowohl im Jahre 2001 als auch im ersten Halbjahr 2002 wesentlich stärker gestiegen waren als die beitragspflichtigen Einnahmen, sah sich der Gesetzgeber veranlasst, mit dem BSSichG die Finanzgrundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stärken, das Beitragssatzniveau zu stabilisieren und finanziellen Spiel...mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 2.7 Regelungen zur bevorzugten Verordnung von Arzneimitteln (Abs. 3)
Rz. 9 Eine weitere mögliche Steuerung hin zu dem nach Abs. 1 Satz 1 vereinbarten preisgünstigen Arzneimittel enthält Abs. 3. Danach können die Krankenkassen oder ihre Verbände mit Ärzten, Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) oder ärztlichen Verbänden Regelungen zur bevorzugten Verordnung des nach Abs. 1 Satz 1 vereinbarten Arzneimittels treffen. Eine bevorzugte Verordnung d...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 2.6 Ausnahmen vom Preismoratorium
Rz. 8b Ausgenommen vom Preismoratorium sind Preiserhöhungen des pharmazeutischen Unternehmers für solche Arzneimittel, für die ein Festbetrag gilt. Die Ausnahme bezieht sich nach dem Wortlaut des Abs. 3a Satz 1 HS 2 auf alle Arzneimittel, für die durch den GKV-Spitzenverband ein Festbetrag gemäß § 35 bestimmt ist, egal ob Preiserhöhungsbeträge oberhalb des Festbetrages oder ...mehr
Sommer, SGB V § 130b Vereinbarungen zwischen dem Spitzen ... / 2.3 Erstattungsbetrag für neues Arzneimittel ohne Zusatznutzen (Abs. 3)
Rz. 13 Mit Wirkung zum 1.4.2014 war die gesetzlich geregelte Nutzenbewertung von Arzneimitteln im Bestandsmarkt, die bereits vor dem 1.1.2011 (Inkrafttreten des AMNOG) zugelassen und in den Verkehr gebracht worden sind, durch die Aufhebung des § 35a Abs. 6 beendet worden. Kommt der Gemeinsame Bundesausschuss zu dem Ergebnis, dass ein Zusatznutzen gegeben ist, so sind dessen A...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 2.14 Rabattverträge für parenterale Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln in der Onkologie (Abs. 8a)
Rz. 13 Nach dem mit Wirkung zum 13.5.2017 eingeführten Abs. 8a können die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen einheitlich und gemeinsam zur Versorgung ihrer Versicherten mit in Apotheken hergestellten parenteralen Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln in der Onkologie zur unmittelbaren ärztlichen Anwendung bei Patienten mit pharmazeutischen Unternehmern Rab...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 2.5 Preismoratorium (Abs. 3a)
Rz. 8 Das Preismoratorium ist eine zeitlich begrenzte Preisbindung. Sie dient dazu, Preiserhöhungen auszuschließen bzw. zeitlich aufzuschieben und stellt einen staatlichen Eingriff in den freien Wettbewerb dar. Bei dem sog. Preismoratorium für Arzneimittel handelt es sich um ein wirksames gesetzliches Regulierungsinstrument, wodurch einseitig bestimmte Preissteigerungen der ...mehr
Sommer, SGB V § 130 Rabatt / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist durch Art. 1 des Gesetzes zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheitsreformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) eingeführt worden und gilt ab 1.1.1989. Die Rabattverpflichtung der Apotheken wurde aus § 376 RVO übernommen. Aufgrund des Gesetzes zur Anpassung der Regelungen über die Festsetzung von Festbeträgen für Arzneimittel in der ...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 2.4 Empfängnisverhütende Arzneimittel
Rz. 7 Vom gesetzlichen Herstellerabschlag ausgenommen bleiben verordnungspflichtige empfängnisverhütende Mittel für weibliche Versicherte, die das 20. Lebensjahr vollendet haben, weil für sie auf Kontrazeptiva (Antibabypille) und Intrazeptiva (sog. "Pille danach") nach § 24a kein Versorgungsanspruch gegen die gesetzliche Krankenversicherung besteht; diese Frauen haben empfän...mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 Die Vorschrift stellt eine dezentral gestaltete Ergänzung zu den zentralen Vereinbarungen auf Bundesebene mit pharmazeutischen Unternehmern über Erstattungsbeträge für neue, nicht festbetragsfähige Arzneimittel nach § 130b dar. Danach bleibt es jeder gesetzlichen Krankenkasse überlassen, abweichend oder ergänzend von bzw. zu den Bundesvereinbarungen nach § 130b die Ver...mehr
Sommer, SGB V § 130b Vereinbarungen zwischen dem Spitzen ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist mit dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz – AMNOG) v. 27.12.2010 (BGBl. I S. 2262) mit Wirkung zum 1.1.2011 eingeführt worden. Aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstrukturgesetz –...mehr
Sommer, SGB V § 130b Vereinbarungen zwischen dem Spitzen ... / 2.4 Anerkennung als Praxisbesonderheiten bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen (Abs. 2)
Rz. 18 Für die Vertragsärztin/den Vertragsarzt ergibt sich aus der Vereinbarung über den Erstattungsbetrag der Vorteil, dass die Verordnungen des neuen Arzneimittels von der Prüfungsstelle nach § 106 dann als Praxisbesonderheiten anerkannt werden, wenn sich der Vertragsarzt bei seiner Verordnung im Einzelfall an die Anforderungen der Vereinbarung gehalten hat (Abs. 2). Die A...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 2.5 Liste nicht austauschbarer Arzneimittel
Rz. 10a Eine vertragliche Lösung zur Erstellung der Liste der nicht austauschbaren Arzneimittel durch die Parteien des Rahmenvertrages hatte sich in der Praxis als zu schwerfällig und konfliktträchtig erwiesen, sodass aufgrund des Abs. 1a mit Wirkung zum 1.4.2014 diese Regelungskompetenz auf den Gemeinsamen Bundesausschuss im Rahmen der Arzneimittel-Richtlinie nach § 92 Abs....mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 2.9 Hinterlegung der Informationen über die Regelung nach Abs. 3 (Abs. 5)
Rz. 11 Nach Abs. 5 der Vorschrift sind die Informationen über die Regelungen nach Abs. 3, welche aufgrund eines Selektivvertrages zwischen den Krankenkassen oder ihren Verbänden mit Ärzten, KVen oder Verbänden von Ärzte zu treffen sind, in den vorhandenen Programmen zur Verordnung von Arzneimitteln nach § 73 Abs. 9 Satz 1 zu hinterlegen. Bei diesen Programmen handelt es sich...mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist durch das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz – AMNOG) v. 22.12.2010 (BGBl. I S. 2262) mit Wirkung zum 1.1.2011 eingefügt worden. Aufgrund des Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) v. ...mehr
Sommer, SGB V § 130a Rabatte der pharmazeutischen Untern ... / 2.15 Arzneimittel zur Behandlung seltener Leiden (Abs. 9)
Rz. 14 Abs. 9 regelt eine weitere Möglichkeit, den gesetzlichen Herstellerrabatt für ein Arzneimittel auszusetzen. Dabei geht es um Arzneimittel, die zur Behandlung seltener Leiden nach der Verordnung (EG) Nr. 141/2000/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16.12.1999 zugelassen sind. Ziel ist, dass diese wichtigen Arzneimittel für die Versorgung weiterhin zur Verf...mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 2.2 Vereinbarungspartner
Rz. 4 Partner der individuellen oder kassenartenbezogenen Vereinbarung über innovative Arzneimittel, die keiner Festbetragsgruppe zugeordnet werden können, sind einerseits die einzelnen Krankenkassen (einschließlich Ersatzkassen), alternativ der zuständige Landesverband der Krankenkassen und die jeweilige Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), und auf ...mehr
Sommer, SGB V § 130c Verträge von Krankenkassen mit phar ... / 2.8 Anerkennung als Praxisbesonderheiten (Abs. 4)
Rz. 10a Im Rahmen einer Vereinbarung nach Abs. 3 Satz 1 sind die Arzneimittelverordnungen bei den ärztlichen Wirtschaftlichkeitsprüfungen von der Prüfungsstelle als zu berücksichtigende Praxisbesonderheiten anzuerkennen. "Sind anzuerkennen" lässt der Prüfungsstelle bzw. den Partnern der Prüfvereinbarung nach § 106 Abs. 1 Satz 2 keine Wahlmöglichkeit, sie müssen diese Arzneim...mehr
Kommentar Um besondere Begabungen zu fördern, bieten Stiftungen in Deutschland und in der EU verschiedenste Stipendienprogramme an. Die OFD Frankfurt am Main hat nun in einer aktualisierten Verfügung dargelegt, wann Stipendienzahlungen steuerfrei bezogen werden können. Viel Begabung und wenig Geld? Wenn sich Studenten und Nachwuchswissenschaftler in dieser Situation wiederfin...mehr
Sommer, SGB V § 120 Vergütung ambulanter Krankenhausleis ... / 2.3.2 Bundeseinheitliche Vergütungsgrundsätze für Hochschulambulanzen
Rz. 15 Weil der GKV-Spitzenverband und die DKG sich nicht auf die bundeseinheitlichen Grundsätze nach Abs. 2 Satz 4 verständigen konnten, hat die Bundesschiedsstelle nach § 18a KHG am 9.12.2016 mit Wirkung zum 1.1.2017 die Vereinbarung bundeseinheitlicher Grundsätze zur Vergütungsstruktur und Leistungsdokumentation der Hochschulambulanzen (Hochschulambulanz-Struktur-Vereinba...mehr
Sommer, SGB V § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelv ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Aufgrund des Art. 1 des Gesetzes zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheitsreformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) ist die Vorschrift am 1.1.1989 in Kraft getreten. Die Abs. 7 und 10 sind mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch v. 20.12.1991 (BGBl. I S. 2325) mit Wirkung zum 1.1.1992 geändert worden. Aufgrund des Ges...mehr

References: § 61
 § 61
 § 61
 § 66
 Art. 2
 § 63
 Art. 2
 § 63
 § 62
 Art. 2
 § 20
 § 24
 § 65
 § 43
 § 4
 § 35
 § 22
 § 61
 Art. 2
 § 63
 § 64
 § 64
 § 64
 § 64
 § 64
 Art. 2
 § 64
 § 146
 § 45
 § 7
 § 120
 § 120
 § 129
 § 129
 § 129
 § 130
 § 130
 § 20
 § 130
 § 129
 § 11
 § 120
 § 120
 § 117
 § 6
 § 120
 § 129
 § 130
 § 129
 § 14
 § 130
 § 130
 § 130
 § 130
 § 35
 § 130
 § 35
 § 130
 § 130
 § 130
 Art. 1
 § 376
 § 130
 § 24
 § 130
 § 130
 § 130
 § 130
 § 130
 § 106
 § 129
 § 92
 § 130
 § 73
 § 130
 § 130
 § 130
 § 130
 § 106
 § 120
 § 18
 § 129
 Art. 1