Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19830309_OGH0002_0060OB00807_8200000_002/JJR_19830309_OGH0002_0060OB00807_8200000_002.html
Timestamp: 2020-02-19 22:43:33+00:00

Document:
RS0057308
6Ob807/82; 6Ob609/82; 6Ob667/83; 6Ob590/84; 8Ob508/85; 1Ob709/85; 7Ob514/86; 1Ob538/87; 4Ob533/87; 6Ob710/87; 1Ob517/88; 6Ob551/88; 8Ob615/88; 1Ob516/90; 1Ob591/91; 6Ob94/04y; 6Ob31/07p; 7Ob105/09f; 8Ob61/10v; 1Ob126/12d; 8Ob125/13k; 1Ob8/14d; 1Ob9/14a; 1Ob234/14i; 1Ob187/14b; 1Ob245/15h; 1Ob262/15h; 1Ob83/16m; 1Ob188/16b; 1Ob58/17m; 1Ob242/17w; 1Ob107/18v
EheG §82
Selbst wenn eine Liegenschaft gemäß § 82 Abs 1 Z 1 EheG nicht der Aufteilung unterliegen sollte, sind die von den Ehepartnern auf die Liegenschaft gemachten, wertsteigernden Aufwendungen im Rahmen der Aufteilung zu berücksichtigen.
TE OGH 1983-03-09 6 Ob 807/82
Veröff: SZ 56/42
TE OGH 1983-06-30 6 Ob 609/82
TE OGH 1983-12-15 6 Ob 667/83
Auch; Veröff: SZ 56/193
TE OGH 1984-06-07 6 Ob 590/84
Vgl auch; Beisatz: Hier: Wertsteigerung bei einer übernommenen Kleinlandwirtschaft. (T1)
TE OGH 1985-07-10 8 Ob 508/85
Auch; Veröff: JBl 1986,118
TE OGH 1986-01-28 1 Ob 709/85
TE OGH 1986-01-30 7 Ob 514/86
TE OGH 1987-05-13 1 Ob 538/87
TE OGH 1987-06-30 4 Ob 533/87
TE OGH 1988-01-14 6 Ob 710/87
Vgl auch; Veröff: SZ 61/4
TE OGH 1988-02-24 1 Ob 517/88
TE OGH 1988-05-05 6 Ob 551/88
TE OGH 1989-03-16 8 Ob 615/88
TE OGH 1990-04-04 1 Ob 516/90
Veröff: RZ 1991/3 S 19
TE OGH 1992-01-29 1 Ob 591/91
Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn die in die Ehe eingebrachte Liegenschaft noch vor Heimtrennung verkauft wird. Tritt durch die bloße Erhaltung der Sache eines Eheteils eine Wertsteigerung derselben ein, die aber nicht auf den Anstrengungen oder dem Konsumverzicht der Eheleute, sondern auf der allgemeinen Preissteigerung von Liegenschaften beruht, dann ist dieser Wertzuwachs nicht als eheliche Errungenschaften anzusehen. (T2)
TE OGH 2004-06-24 6 Ob 94/04y
Vgl; Beisatz: Hier: Einbeziehung der durch die Arbeitsleistung beider früheren Ehepartner bewirkte Wertsteigerung der gesamten, dem Antragsteller verbleibenden Liegenschaft und nicht bloß der dort befindlichen Ehewohnung in das aufzuteilende Vermögen. (T3)
TE OGH 2008-02-21 6 Ob 31/07p
TE OGH 2010-01-27 7 Ob 105/09f
Beisatz: Hier: Der von der Antragstellerin geleistete Beitrag zur ehelichen Lebensgemeinschaft und die von ihr auf sich genommenen Einschränkungen ermöglichten es dem Antragsgegner, die auf seiner Eigentumswohnung lastenden Schulden während der ehelichen Gemeinschaft um 30.000 EUR zu reduzieren und dadurch eine, von der Preisentwicklung am Liegenschafts- und Baumarkt unabhängige, Wertsteigerung nur in seinem Vermögen zu erreichen. Es entspricht auch bei dieser Konstellation durchaus der Billigkeit, die Antragstellerin ungeachtet der Rechtslage, dass die Ehewohnung nicht in die Aufteilungsmasse einzubeziehen ist, an diesem im Vermögen des Antragsgegners eingetretenen Wertzuwachs teilhaben zu lassen. (T4)
TE OGH 2010-09-22 8 Ob 61/10v
Auch; Beisatz: Dabei ist aber auch zu beachten, dass Investitionen durch Abnutzung in der Regel mit der Zeit wieder an Wert verlieren. (T5)
TE OGH 2012-08-01 1 Ob 126/12d
TE OGH 2013-12-17 8 Ob 125/13k
TE OGH 2014-02-27 1 Ob 8/14d
TE OGH 2014-03-27 1 Ob 9/14a
TE OGH 2014-12-23 1 Ob 234/14i
TE OGH 2015-03-19 1 Ob 187/14b
Beisatz: Für den Fall, dass die Liegenschaft auch unternehmerisch genutzt wird und dieser Teil klar abgrenzbar ist, ergibt sich daraus, dass nur der auf den privat genutzten Teil entfallende Wertzuwachs zu berücksichtigen ist. (T6)
TE OGH 2016-02-25 1 Ob 245/15h
Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier: Zeitwert der Investitionen für den Zubau (ermittelt durch Abschläge vom Kostenaufwand für die Baumaßnahmen) als während der Ehe bewirkte Wertsteigerung der Liegenschaft. (T7)
TE OGH 2016-03-31 1 Ob 262/15h
Beis wie T4; Veröff: SZ 2016/43
TE OGH 2016-05-24 1 Ob 83/16m
TE OGH 2016-11-23 1 Ob 188/16b
TE OGH 2017-06-28 1 Ob 58/17m
TE OGH 2018-04-30 1 Ob 242/17w
TE OGH 2018-09-26 1 Ob 107/18v
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0057308

References: §82
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