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Timestamp: 2017-01-24 23:23:44+00:00

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Zum Thema: verkaufen
Von Funkybull
Status: Schüler (232 Beiträge, 61x hilfreich)
Wer sich etwas mit Postern auskennt, wird dieses Motiv, bzw. die Art der Darstellung (Person, bildlicher Stil, Art des Humors, etc.) vielleicht kennen. Es gibt diese Art von Abbildungen auch zu anderen Themen und auf allen möglichen Trägern (T-Shirts, Caps, Magnetschildern, Blechschildern, etc.). Die Personen sind bei den verschiedenen Varianten verschieden (eine Frau taucht z.B. auch auf), aber sie wiederholen sich. Ich vermute, daß es sich einfach um eine Verballhornung alter Werbung handelt und diese Figuren und die Art der Darstellung vielleicht sogar eins zu eins übernommen wurden; in diesem Fall geht es in der "Beer"- Serie aber um Bier und die Sprüche dazu sind entsprechend abgeändert.
Könnte es sein, daß diese Bilder völlig ohne Urheberrechte / Copyrights sind? Dann würde ich sie nämlich gerne drucken lassen und verkaufen. Danke schonmal! -----------------
Status: Lehrling (1443 Beiträge, 670x hilfreich)
quote:Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.	Dieses Werk darf von dir verbreitet werden – vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden
Zu den folgenden Bedingungen: (...) Um die Urheber und sonstige Inhaber von Nutzungsrechten nach UrHG § 31 zu recherchieren, beschäftigen Profis Profis. Amateure können das auch, oder aber den riskanten Weg gehen nach dem Motto:
Dieses Recherchemodell hat einen kleinen Haken: quote:UrHG § 106 Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke
(2) Der Versuch ist strafbar. Falls aber kein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung besteht und die Rechteinhaber auch keines haben, passiert da nix - zumal ja auch das Erwerbs- und Prestige-Interesse der Rechteinhaber überwiegen könnte, zumal bei bislang verschollenen Werken.
quote:Um die Urheber und sonstige Inhaber von Nutzungsrechten nach UrHG § 31 zu recherchieren, beschäftigen Profis Profis. Gibt es da empfehlenswerte Profis (Preis-Qualität)? In welcher Größenordnung liegen da gewöhnlich die Kosten?
quote:"Wenn sich wer meldet, dann handel ich mit dem eine Entschädigung für bisherigen Schaden aus laut UrHG § 97 und eine Lizenz für meine künftige Nutzung inkl. Honorar laut UrHG § 31 bis 36a." Die große Frage ist jetzt: Was könnte das konkret in € bedeuten? Wenn ich mir UrHG § 97 Abs. 2(LINK) näher ansehe, dann gibt es ja jede Menge Optionen der Schadensbemessung:
1)quote:Bei der Bemessung des Schadensersatzes kann auch der Gewinn, den der Verletzer durch die Verletzung des Rechts erzielt hat, berücksichtigt werden. 2)quote:Der Schadensersatzanspruch kann auch auf der Grundlage des Betrages berechnet werden, den der Verletzer als angemessene Vergütung hätte entrichten müssen, wenn er die Erlaubnis zur Nutzung des verletzten Rechts eingeholt hätte. 3)quote:Urheber, Verfasser wissenschaftlicher Ausgaben (§ 70), Lichtbildner (§ 72) und ausübende Künstler (§ 73) können auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine Entschädigung in Geld verlangen, wenn und soweit dies der Billigkeit entspricht. Konklusion: Alles ist möglich...
quote:Dieses Recherchemodell hat einen kleinen Haken: [Anmerkung: Recherche, indem man sich vom Rechteinhaber anschreiben lässt mit möglichen Folgen durch UrHG § 106 Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke]
quote:Falls aber kein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung besteht und die Rechteinhaber auch keines haben, passiert da nix - zumal ja auch das Erwerbs- und Prestige-Interesse der Rechteinhaber überwiegen könnte, zumal bei bislang verschollenen Werken. Man könnte ja optimistisch schätzen, daß die meisten Staatsanwaltschaften eh überlastet sind und sich die Aktenberge mit wirklich wichtigen und schweren Fällen türmen. Grundsätzlich habe ich ja selbst kein Interesse daran, gegen Rechte eines Urheberrechtsinhabers zu verstoßen- und wenn ich diesen irgendwie ermitteln könnte, würde ich auch an diesen herantreten, um eine Vereinbarung zu treffen. Das aber (das Auffinden) halte ich für ein schwieriges Unterfangen... und die drastische Androhung einer Freiheitsstrafe macht die Sache auchh nicht gerade netter.
Zwar haben die Briten noch nicht einmal den Urheber der Werke von Shakespiere herausgefunden, aber sonst sind sie fix bei abseitigen Fragen. Was die Preise für Verletzungen von Urheberrechten anbelangt, gibt es eher wenige Urteile, weil sich die Gegner häufig einigen auf einen akzeptablen Preis - sogar die Beatles mit dem Verleger von Chuck Berry wegen "Come together" versus "You can't catch me" .
Von SharkLB
Status: Beginner (87 Beiträge, 16x hilfreich)
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References: § 31
 § 106
 § 31
 § 97
 § 31
 § 97
 § 106