Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/232620
Timestamp: 2019-12-09 18:46:04+00:00

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Ergebnis: Deutscher Bundestag – Innenhof, Schadows...competitionline
DE-10623 Berlin, DE-10117 Berlin
(ID 3-232620)
Deutscher Bundestag – Innenhof, Schadowstraße 04
Andreas Tremp, Landschaftsarchitekt BSLA, Zürich (CH)
ST / GRIEGER Landschaftsarchitekt, Berlin (DE)
Stauffer Rösch Landschaftsarchitekten, Basel (CH)
Entscheidung 27.09.2016
Gebäudetyp Landschaft und Freiraum / Staatliche und kommunale Bauten
Preisgelder/Honorare 28.000	EUR	inkl. USt.
Auslober/Bauherr Bundesrepublik Deutschland, Berlin (DE),	Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin (DE),	Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Berlin (DE), Bonn (DE)
Preisrichter	 Guido Hager [Vorsitz], Timo Herrmann, Marianne Mommsen, Klaus D. Neumann
Für den Deutschen Bundestag wird ein Neubau in der Schadowstraße 4 in Berlin Mitte errichtet, der derzeit von dem aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangenen Büro Code Unique aus Dresden geplant wird. Im Rahmen dieses Bauvorhabens sollen mit Hilfe eines offenen Wettbewerbes für Landschaftsarchitekten Gestaltungskonzepte für den Innenhof entwickelt werden.
Aufgabe des landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs ist es, einen Vorentwurf für den rund 4 000 m² großen Innenhof zu entwickeln, der einen qualitativ hochwertigen Freiraum schafft sowie den zahlreichen funktionalen Anforderungen gerecht wird.
Es soll ein Konzept erarbeitet werden, das sowohl Aufenthaltsmöglichkeiten für Mitarbeiter_innen bietet, als auch mittels angenehmer Sichtbeziehungen die Qualität der hofseitigen Innenräume erhöht. Darüber hinaus sollen Flächen für die Außenbestuhlung der Kantine vorgesehen und gleichzeitig die umfangreichen Anforderungen u. a. hinsichtlich einer Vorfahrt vor dem zentralen Foyer, Anlieferungsmöglichkeiten, Stellplätzen für PKW und Fahrräder (überdacht mit zentraler Fahrradstation, E-Bike/Luftpumpe) sowie der ca. 1 000 m² großen unterirdischen Energiezentrale sinnvoll in ein schlüssiges Gesamtkonzept integriert werden. Für einen nachfolgenden Kunst-am-Bau-Wettbewerb im Innenhof sollen seitens der Landschaftsarchitekten mögliche Kunststandorte vorgeschlagen werden.
Das Verfahren wird als offener Wettbewerb für Landschaftsarchitekten entsprechend den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW) 2013 und der Verordnung über die Vergabe öffentliche Aufträge (VgV) 2016 durchgeführt.
Ziel des Verfahrens ist es ein geeignetes Landschaftsarchitekturbüro zu ermitteln und einen Vorentwurf für den Innenhof zu erhalten. Die Kostenobergrenze zur Realisierung für die Kostengruppe 500 liegt bei 1 300 000 EUR (inkl. 19 % MwSt). Knapp 37 % dieser Kosten sind in der Kostengruppe 540 enthalten und müssen überwiegend entwurfsunabhängig umgesetzt werden.
Downloads Deutscher Bundestag – Innenhof_Einladung.pdf
Ausstellung Die Ausstellungseröffnung findet am 9. November 2016 um 17 Uhr im Ernst Reuter Haus (s. Einladungskarte) statt.
Adresse des Bauherren DE-10623 Berlin
Projektadresse Schadowstraße 4
Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Zu Händen von: Angela L. Kauls
Telefon: +49 30184017201
E-Mail: MTlAZWVcZV9mXTdZWWklWWxlWyVbXA==
Fax: +49 3018104017209
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.bbr.bund.de
Deutscher Bundestag – Innenhof, Schadowstraße 04, Berlin- Mitte. Einphasiger, offener Planungswettbewerb für Landschaftsarchitekten nach RPW 2013.
Vor der Beauftragung prüft der Auslober, ob der bzw. die Preisträger eine einwandfreie Ausführung der Planungsleistung gewährleisten können. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werden folgende Mindestanforderungen an die Landschaftsarchitekten gestellt:
— Durchschnitt der Umsätze in den letzten drei Jahren mind. 0,15 Mio.EUR/Jahr (brutto)
— Durchschnittliche Bürogröße in den letzten drei Jahren: 2 Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber)
— Nachweis eines realisierten Projektes (Außenanlagen), mind. LPH 2 bis 8 erbracht, Fertigstellung im Zeitraum ab 2009, mind. 0,2 Mio. EUR Baukosten (KG 500 brutto).
Die Mindestanforderungen sind im Anschluss an den Wettbewerb und vor den Vertragsverhandlungen zunächst durch den ersten Preisträger nachzuweisen.
Es besteht die Möglichkeit im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, wenn nachgewiesen wird, dass die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt wird. In diesem Falle werden Personal- und Umsatzzahlen addiert.
Beruft sich ein Teilnehmer, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist zum Verhandlungsverfahren für den Nachunternehmer die Erklärung nach §§ 123, 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe sowie die Verpflichtungserklärung nach § 36 Abs. 1 VgV vorzulegen. Wenn ein Teilnehmer die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß den § 45 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), ist eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Für die Auftragserteilung wird der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 1,5 Mio EUR und einer Deckungssumme für sonstige Schäden in Höhe von 0,5 Mio EUR gefordert.
Der Aufragnehmer wird sich verpflichten mit Beauftragung der LPH 4 ein Projektbüro in Berlin einzurichten. Besprechungsort ist grundsätzlich Berlin.
Der Wettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitekten. Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Landschaftsarchitekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 gewährleistet ist. Alternativ erfüllt die Teilnahmevoraussetzung wer mindestens zwei Referenzprojekte im Bereich Landschaftsarchitektur, die unter eigenem Namen gefertigt und seit 2009 realisiert wurden, nachweisen kann.
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gem. Nr.1 benennen.
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. Insbesondere gilt § 36 Abs. 4 VgV § 128 GWB auch für den Nachunternehmer. Bei Vorliegen zwingender Ausschlussgründe nach § 123 VgV ist der Nachunternehmer zu ersetzen. Im Falle des Vorliegens fakultativer Ausschlussgründe nach § 124 GWB ist der Nachunternehmer innerhalb der hierfür zu benennenden Frist zu ersetzen, wenn dies vom Auftraggeber gemäß § 36 Abs.5 VgV verlangt wird.
Entwurfsidee/ Leitgedanke, Landschaftsarchitektonisches Konzept und Erschließung, Qualität der freiräumlichen Struktur, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Weitere Präzisierungen und Unterkriterien sind dem Auslobungstext zum Wettbewerb zu entnehmen.
Tag: 16.8.2016 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt 28.000,- EUR (inkl. 19 % MwSt), die in Form von drei Preisen und zwei Anerkennungen vergeben wird. 1. Preis: 12.000,– EUR brutto; 2. Preis: 7.000,– EUR brutto; 3. Preis: 4.000,– EUR brutto; Zwei Anerkennungen á 2.500,- EUR brutto
Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Wettbewerbssumme ist nur bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts gemäß RPW 2013 §7 (2) möglich.
Die Umsatzteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen enthalten und wird den inländischen Teilnehmern ausgezahlt. Bei ausländischen Teilnehmern wird diese Umsatzsteuer direkt an das Finanzamt abgeführt (§13, USTG).
1. Guido Hager, Landschaftsarchitekt, Zürich
2. Timo Herrmann, Landschaftsarchitekt, Berlin
3. Marianne Mommsen, Landschaftsarchitektin, Berlin
4. Klaus D. Neumann, Landschaftsarchitekt, München
5. Vertreter_in des Deutschen Bundestages
6. Vertreter_in des BMUB/BBR
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts die Planungsleistungen bis einschließlich Ausführungsplanung (LPH 5 nach HOAI) für die Freiraumplanung nach HOAI §§ 39,40 (Honorarzone IV) an den ersten Preisträger gemäß § 14 Abs. 4 Nr.8 VgV und den Vorgaben des 4. Abschnitts der VgV sowie den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) zu vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht (§ 8 Abs. 2 der RPW). Der Auslober behält sich eine stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor.
Abrufbarkeit der Auslobungsunterlagen ab dem 01. Juni 2016
Rückfragenkolloquium und Ortsbesichtigung am 14. Juni 2016
Abgabe der Arbeiten am 16. August 2016
Die Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig.
Vergabekammer im Bundskartellamt
E-Mail: MjE0W2BYYTJUZ2BWV2VdU2RmV15eU19mIFRnYFYgVlc=
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die unter VI.3.1 genannte Stelle. Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – Referat A4 Vergabesachgebiet
E-Mail: MTdvXmtgWlteJ1tea2ViZzlbW2snW25nXSddXg==
Internet-Adresse: http://www.bbr.bund.de
Fax: +49 30184017401-8450
Ausschreibung veröffentlicht 24.05.2016
Zuletzt aktualisiert 17.09.2019
Wettbewerbs-ID 3-232620
Seitenaufrufe 3420

References: § 36
 § 45
 § 47
 § 47
 § 36
 § 128
 § 123
 § 124
 § 36
 §7
 § 14
 § 160
 § 160