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Timestamp: 2020-04-05 13:47:05+00:00

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BGH, 16.03.2000 - III ZR 179/99 - dejure.org
https://dejure.org/2000,2040
BGH, 16.03.2000 - III ZR 179/99 (https://dejure.org/2000,2040)
BGH, Entscheidung vom 16.03.2000 - III ZR 179/99 (https://dejure.org/2000,2040)
BGH, Entscheidung vom 16. März 2000 - III ZR 179/99 (https://dejure.org/2000,2040)
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Bürgschaftsübernahme durch Ortsbürgermeister
§ 70 Abs. 2 Satz 1 ZVG, "sofortige" Leistung;
§ 249 BGB, Berücksichtigung von hypothetischen Reserveursachen
BGB §§ 826 B, Gd, 839 A, Fe Abs. 1
Zwangsversteigerung - Bürgschaft für einen Bieter - Ausübung eines öffentlichen Amtes - Bürgschaftsübernahme - Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung
Zur Frage, ob eine Amtspflichtverletzung eines Ortsbürgermeisters vorliegt oder eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung, wenn er in einem Zwangsversteigerungstermin namens der Ortsgemeinde für einen Bieter eine Bürgschaft übernimmt
Abgrenzung zwischen hoheitlicher Amtshaftung und privater Deliktshaftung
GG Art. 34; BGB §§ 826, 839; ZVG 1979 § 69 Abs. 4; GO RP § 104 Abs. 2
Amtspflichtverletzung durch Bürgermeister wegen Bürgschaftsübernahme bei Zwangsversteigerung
NJW 2000, 2810
NVwZ 2000, 1209 (Ls.)
VersR 2001, 505
WM 2000, 2009
WM 2001, 2009
Ob ein hoheitliches Handeln vorliegt, kann sich u.a. danach richten, welcher Organisationsform sich die öffentliche Hand bedient (vgl. BGH NJW 2000, 2810 ff.; NJW 1993, 1258 ff. - zitiert nach juris).
Nimmt die Verwaltung ein Rechtsinstitut des öffentlichen oder des privaten Rechts in Anspruch, so kann darin in der Regel das prägende Merkmal gesehen werden (vgl. Senatsurteil vom 16. März 2000 - III ZR 179/99 - NJW 2000, 2810, 2811 m.w.N.).
Aus dem von der Klägerin angeführten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16. März 2000 (NJW 2000, S. 2810 ff.) ergibt sich nichts anderes.
Dies ergibt sich zum einen daraus, dass das Finanzamt gerade die Anfechtung durch Duldungsbescheid, also einen Verwaltungsakt angekündigt hat; die Ankündigung ist hinsichtlich ihrer Einordnung nicht von der angekündigten Handlung zu trennen (Kriterium der gewählten Rechtsform, vgl. z. B. BGH NJW 2000, 2810 ff. [unter II 1 b) der Entscheidungsgründe]).
Das Adjektiv "schwer" entstammt der Alltagssprache und macht klar, dass ein erheblicher Grad der Erkrankung vorliegen muss, um den Versicherungsschutz in Anspruch nehmen zu können (LG München I, Urteil vom 30.03.2000, VersR 2001, S. 505).

References: § 70

§ 249
 Art. 34
 § 69
 § 104
 BGH 
 BGH