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Timestamp: 2015-09-01 01:49:37+00:00

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Verein | Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte
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Tipps & Erste Hilfe
03. bei Domain-Blockade
04. bei Markenverletzung
05. bei Urheberrechtsverletzung
06. bei Sonstigem
Wir überprüfen Ihren Shop!
01. Was prüfen wir?
02. Fragebogen (Leseprobe)
03. Unser Updateservice
Wir sind bundesweit tätig! *
01. Rechtslage für alle Anwälte
02. Persönlich vor Ort
FAQ Abmahnung Filesharing
FAQ Abmahnung Onlinehandel
01. Was ist eine Abmahnung?
02. Die Unterlassungserklärung
03. Die einstweilige Verfügung
04. Die Unterlassungsklage
05. Das Kostenrisiko
06. Der Abmahnungsmissbrauch
07. Geht es auch ohne Anwalt?
08. Checkliste: Abmahnung
09. Abmahnschutz für eBay
10. Abmahnschutz für Amazon
FAQ Abmahnungsmissbrauch
01. Der Rechtsmissbrauch
02. Das Gebühreninteresse
03. Die Kostenlast als Waffe
04. Der Wert von Foren
05. Abmahnpauschale 100 EUR?
06. Unsere Empfehlung
FAQ Kostenrisiko bei Abmahnung
Kostenlast / Kostenhöhe
FAQ Geht es auch ohne Anwalt?
Special: Was ist ein Fachanwalt?
01. FA GR und Onlinehandel
02. Praktische Kenntnisse GR
03. Theoretische Kenntnisse GR
01. FA IT und Onlinehandel
02. Praktische Kenntnisse IT
03. Theoretische Kenntnisse IT
FAQ Klage / einstw. Verfügung
07. bei Markenverstoß
08. bei Wettbewerbsverstoß
09. Fliegender Gerichtsstand
FAQ nach Rechtsgebieten
01. Was sind AGB?
02. Exotische AGB-Formen
03. Gestaltung wirksamer AGB
04. AGB richtig einbinden
05. Unzulässige AGB-Klauseln
06. Abmahnung von AGB
01. Was ist eine Domain?
02. Was ist Domain-Grabbing?
01. Was ist schutzfähig?
02. Marke mit/ohne Eintragung
03. Allgemeinbegriff als Marke?
04. Domain als Marke?
05. Buchtitel als Marke?
06. Die deutsche Marke
07. Die europäische Marke
08. Die internationale Marke
09. Beginn des Markenschutzes
10. Ende des Markenschutzes
11. Markenanmeldung & Kosten
12. Überwachung einer Marke
13. Verlängerung der Marke
14. Was bedeutet ® oder "TM"?
15. Marke mieten? (Lizenz)
16. Unterlassungsanspruch
17. Schadensersatzanspruch
18. Auskunftsanspruch
19. Warum zum Rechtsanwalt?
02. Ist eine Grafik geschützt?
03. Ist eine Website geschützt?
04. Ist ein Foto geschützt?
05. Ist ein Text geschützt?
06. Ist eine Idee geschützt?
07. Urheberrechte schützen
08. Wer ist Urheber?
09. Lizenzvertrag / EULA
17. Open Source / GPL
18. Creative Commons
19. Gutgläubige Nutzung?
23. Lizenzvertrag
24. Warum zum Rechtsanwalt?
01. VerpackV bis 2008
FAQ Handelsplattformen
Amazon®-Recht
01. Webcheck - Alles rechtens?
02. Besonderheiten bei Amazon
eBay®-Recht
01. Webcheck: Alles rechtens?
02. Besonderheiten bei eBay
Merchant & Affiliate
01. Das Affiliate-Programm
02. Was ist zulässig?
03. Was ist unzulässig?
Newsletter & E-Mails
01. Was ist unzulässig?
02. Schutz vor Spam-E-Mails
03. Tell-a-friend: Ratsam?
Google® 01. Google AdSense® 02. Google AdWords® Schutz vor unerbetener Werbung
Schutz gegen Post-Werbung
Schutz gegen Fax-Werbung
Schutz gegen E-Mail-Werbung
Schutz gegen Handy-Werbung
* HINWEIS	Ab dem 01.06.2007 sind alle Rechts- anwälte und Rechtsanwältinnen un- geachtet ihrer Zulassungsdauer be- rechtigt, an allen Gerichten (auch Amtsgerichten, Landgerichten, Ober landesgerichten) in Deutschland auf zutreten. Eine Ausnahme gilt ledig- lich für zivilrechtliche Verfahren vor dem Bundesgerichtshof.
DR. DAMM & PARTNER: Zusammengefasst	DR. DAMM & PARTNER beraten und vertreten Unternehmen bei Fragen aus dem Themenkomplex IT-Recht und Gewerblicher Rechtsschutz, ins- besondere im Wettbewerbsrecht, (auch Abmahnung), im Markenrecht, Urheberrecht, Softwarerecht, EDV- Recht und Internetrecht. Über spe- zielle Erfahrungen verfügt die Kanzlei in der Vollbetreuung des Onlinehandels (eCommerce). Hierzu gehören Händler, die über Internet- Handelsplattformen wie Amazon oder eBay oder einen Online-Shop Produkte anbieten (ausgenommen Amazon selbst). Weiterhin betreut werden Softwareentwicklungen und Softwareprojekte im Allgemeinen. DR. DAMM & PARTNER beraten u.a. eBay-Powerseller, IT-Systemhäuser, Web- und Werbeagenturen, Soft- warehersteller und Betriebsgründer der vorgenannten Bereiche.
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BGH: Das Namensrecht an einer Bezeichnung führt nicht automatisch zu einer markenrechtlichen Schutzfähigkeit
Freitag, 3. August 2012 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
BGH, Beschluss vom 17.08.2011, Az. I ZB 70/10
§ 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG
Der BGH hat entschieden, dass das Namensrecht an einer Bezeichnung (hier: “Institut der Norddeutschen Wirtschaft e.V.”) nicht automatisch zu einer markenrechtlichen Schutzfähigkeit führt. Vorliegend sei der Vereinsname in den Bereichen “Druckereierzeugnisse, betriebswirt-schaftliche Beratung, Marketing und finanzielle Beratung” freihaltebedürftig. Die Wortfolge besitze lediglich einen beschreibenden Inhalt. Zwar genüge sie den Anforderungen, die an einen originär unterscheidungskräftigen Vereinsnamen zu stellen seien, dies sei jedoch nicht auf das Markenrecht übertragbar, dessen Schutzvoraussetzungen unabhängig davon zu prüfen seien. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:BGH, Bundesgerichtshof, Freihaltebedürfnis, Kennzeichenschutz, Marke, Namensschutz, Schutzfähigkeit, Unterscheidungskraft, Verein, Vereinsname Veröffentlicht in Markenrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
LG Düsseldorf: Eine Domain, die aus der Abkürzung eines Vereinsnamens besteht, kann die Namensrechte dieses Vereins verletzen
Montag, 23. Juli 2012 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
LG Düsseldorf, Urteil vom 18.03.2011, Az. 38 O 136/10
§ 12 S. 2 BGB; § 4 MarkenG, § 14 MarkenG, § 5 MarkenG, § 15 MarkenG
Das LG Düsseldorf hat entschieden, dass die Domain eines Hundezüchters, die aus den Anfangsbuchstaben eines Hundezüchtervereins (”…-ev.com”) besteht, die Namensrechte des Vereins verletzt. Dies gelte jedenfalls dann, wenn der Verein im Rechtsverkehr auch üblicherweise nicht nur mit vollständigem Namen, sondern auch unter der Abkürzung auftrete. Dies sei vorliegend der Fall gewesen. Gerade bei längeren Vereins- oder Organisationsnamen sei dies auch üblich. Da der Beklagte nicht berechtigt gewesen sei, für den Kläger zu handeln und auf ihn zu beziehende Informationen im Internet zu veröffentlichen, sei er zur Verwendung der Domainkennung nicht befugt gewesen. Einen markenrechtlichen Verstoß erachtete das Gericht jedoch als zweifelhaft, da zwar der (vollständige) Vereinsname als Marke geschützt sei, jedoch weder Kläger noch Beklagter im geschäftlichen Verkehr gehandelt hätten. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Abkürzung, Abmahnung, Düsseldorf, Domain, Landgericht, Landgericht Düsseldorf, LG, Marke, Markenrecht, Name, Namensrecht, Verein, Wiederholungsgefahr Veröffentlicht in Domains News+Recht, Markenrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
LG Essen: Verein muss vollständige Anbieterkennzeichnung auf Webseite vorhalten - Zur geschäftlichen Handlung
Mittwoch, 16. Mai 2012 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
LG Essen, Urteil vom 26.04.2012, Az. 4 O 256/11
§ 8 Abs.1 S. 1 UWG, § 3 UWG, § 4 Nr. 11 UWG; § 5 TMG; § 55 RStV
Das LG Essen hat entschieden, dass ein eingetragener Verein auf seiner Webseite eine vollständige Anbieterkennzeichnung vorhalten muss. Die Vorhaltung der Anschrift in der ebenfalls abrufbaren Satzung genüge nicht, da diese nicht leicht erkennbar sei. Im Impressum müssten insbesondere die vollständige Anschrift, der Vertretungsberechtigte und die Rechtsform angegeben sein. Bei der Rechtsform genüge jedoch die Abkürzung “e.V.”. Geschäftlich handele ein Verein bereits dann, wenn er auf seiner Website das Erscheinen eines vom Verein herausgegebenen Buchs ankündige, jedoch nicht durch einen Spendenaufruf. Die geschäftliche Tätigkeit habe zur Folge, dass andere, im Wettbewerb stehende Vereine, die o.g. Verstöße abmahnen können. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Anbieterkennzeichnung, e.V., Essen, geschäftliche Handlung, Impressum, Landgericht, LG, Rechtsform, Satzung, Spenden, Verein Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Werbung, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
KG Berlin: Bezeichnung eines Vereins als “Institut” ist irreführend
Donnerstag, 3. Mai 2012 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
KG Berlin, Beschluss vom 26.10.2011, Az. 25 W 23/11
§ 18 Abs 2 HGB
Das KG Berlin hat entschieden, dass ein privater Verein in seinem Namen nicht das Wort “Institut” führen darf, weil dies eine Irrreführung begründet. Dabei seien die Grundsätze des HGB für Firmennamen auf Vereine entsprechend anwendbar. Der verwendete Namensbestandteil „Institut” sei geeignet, über wesentliche Verhältnisse des angemeldeten Vereins irre zu führen. Die Bezeichnung „Institut” gebe schon für sich betrachtet Anlass zu der Vorstellung der angesprochenen Verkehrsteilnehmer, es handele sich um eine öffentliche oder unter öffentlicher Aufsicht stehende Institution mit entsprechend geschultem Personal, nicht aber um eine private Vereinigung. „Institut” sei nämlich nach allgemeiner Auffassung ein Begriff des deutschen Hochschulrechts. Private Vereinigungen dürften in ihrem Namen das Wort „Institut” nur dann führen, wenn diesem eine Tätigkeitsbezeichnung hinzugefügt werde, die eindeutig klarstelle, dass es sich nicht um eine öffentliche oder unter öffentlicher Aufsicht stehende, wissenschaftlich arbeitende Einrichtung handele. Dies war vorliegend nicht gegeben. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Berlin, Institut, irreführend, Irreführung, Kammergericht, KG, Name, Registerrecht, Verein Veröffentlicht in Sonstige, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
OLG Hamm: Virtuelle Mitgliederversammlung eines Vereins in einem Chatroom zulässig
Donnerstag, 22. März 2012 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
OLG Hamm, Beschluss vom 27.09.2011, Az. I-27 W 106/11
§ 32 BGB, § 40 BGB
Das OLG Hamm hat entschieden, dass die Satzung eines Vereins, der Mitgliederversammlungen in Form eines “Treffens” in einem Internet-Chatroom vorsieht, zulässig ist. Es sei nicht zwangsläufig erforderlich, dass bei Mitgliederversammlungen die Mitglieder persönlich anwesend wären. Dafür spreche, dass gemäß § 32 Abs. 2 BGB Beschlüsse auch dann gültig seien, wenn alle Mitglieder schriftlich zustimmen. Auch hier wäre keine persönliche Anwesenheit erforderlich. Sofern sichergestellt sei (durch entsprechende Legitimation und Passwortvergabe), dass nur Mitglieder sich zur Versammlung in den Chatroom begeben könnten, spreche nichts gegen eine solche Regelung, insbesondere, da der vorliegende Verein seinen Zweck gerade durch Präsenz im Internet zu erfüllen gedenke. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Beschluss, Chatroom, Hamm, Legitimation, Mitgliederversammlung, Oberlandesgericht, OLG, Online, Passwort, persönlich, Verein Veröffentlicht in Sonstige, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
LG Köln: Frist für Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung beträgt 1 Monat / Zum Persönlichkeitsschutz juristischer Personen
Freitag, 16. September 2011 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
LG Köln, Urteil vom 11.03.2011, Az. 28 O 151/11
Das LG Köln hat entschieden, dass auch bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen für den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung eine Frist von 1 Monat nicht überschritten werden darf. Ferner bejahte die Kammer einen allgemeinen Persönlichkeitsschutz auch dann, wenn es sich bei dem Betroffenen um einen Verein, also eine juristische Person, handele. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Abmahnung, Dringlichkeit, Einstweilige Verfügung, juristische Person, Köln, Landgericht, LG, LG Köln, Persönlichkeitsrecht, Urteil, Verein, Verletzung Veröffentlicht in Persönlichkeitsrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
BGH: Wirbt ein Verein nur mit seinem Bestehen, liegt in der Nichtangabe von Einschränkungen seiner Tätigkeit keine Irreführung
Freitag, 24. Juni 2011 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
BGH, Urteil vom 14.10.2010, Az. I ZR 5/09
§§ 5 UWG; 4 Nr. 11 StBerG
Der BGH hat entschieden, dass eine Werbeanzeige, die lediglich auf das Bestehen eines Vereins (hier: Lohnsteuerhilfeverein) hinweist, keine Angaben zu Voraussetzungen oder Beschränkungen einer Beratung enthalten muss. Auch wenn nicht darauf hingewiesen werde, dass für eine Beratung eine Mitgliedschaft erforderlich sei und dass die Beratung solcher Vereine nur eingeschränkt erfolge, liege keine Irreführung vor. Der Beklagte habe in den Anzeigen lediglich seinen Namen, seine Adresse und seine sonstigen Kontaktdaten angegeben. Werde in dieser Weise allein auf das Bestehen hingewiesen, müssten die oben angegebenen Tatsachen nicht ausdrücklich erklärt werden. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Bestehen, BGH, Bundesgerichtshof, Information, Lohnsteuerhilfeverein, Mitglied, Mitgliedschaft, Verein, Werbung, Wettbewerbsrecht, wettbewerbswidrig Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Werbung, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
LG Dortmund: Zum unerlaubten Weiterverkauf von Karten für Bundesliga-Fußballspiele
Sonntag, 17. April 2011 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
LG Dortmund, Urteil vom 11.02.2010, Az. 13 O 46/08 Kart.
§§ 3; 4 Nr. 10 UWG
Das LG Dortmund hat es dem Betreiber einer Internetplattform verboten “gewerblich Handelnden Dritten die Möglichkeit zu geben, Eintrittskarten zu Spielen der Lizenzspielermannschaften [des Fußballvereins … der 1. Bundesliga] anzubieten und/oder an dem Verkauf in sonstiger Weise mitzuwirken, sofern die auf der Internetseite der Beklagten ihre Angebote einstellenden Dritten die Karten von der Klägerin oder von durch die Klägerin autorisierten Dritten unter Verschleierung der Wiederverkaufsabsicht erworben haben.” Ein entsprechendes Verbot des Bundesligavereins in seinen AGB hielt das Landgericht sowohl vertragsrechtlich als auch kartellrechtlich für zulässig (vgl. auch BGH, Urteil vom 11.09.2008, Az. I ZR 74/06, hier). (more…)
Schlagworte:AGB News+Recht, Bundesliga, Dortmund, Eintrittskarten, Fußballverein, Landgericht, LG, LG Dortmund, Verbot, Verein, Weiterverkauf Veröffentlicht in Kartellrecht, Urteile & Beschlüsse, Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
LG Arnsberg: Einem (Abmahn)Verein, dessen Eintragung in der Liste qualifizierter Einrichtungen ruht, stehen keine Unterlassungsansprüche zu / Berichtet von Dr. Damm und Partner
Donnerstag, 20. Januar 2011 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
LG Arnsberg, Urteil vom 29.11.2010, Az. 8 O 122/10
§§ 331 a, 922, 940 ZPO; 4 UKlaG; 8 UWG
Das LG Arnsberg hat entschieden, dass ein Verbraucherschutzverein, dessen Eintragung in die Liste qualifizierter Einrichtungen, die zu Abmahnungen berechtigt sind, ruht, keine Unterlassungsansprüche mehr geltend machen kann. Das Bundesamt für Justiz hatte das Ruhen der Eintragung zur weiteren Überprüfung der Abmahnberechtigung angeordnet. Aus diesem Grund seien die Voraussetzungen für den Erlass einer einstweiligen Verfügung weggefallen und die zuvor gegen den Verfügungsbeklagten erlassene Verfügung aufzuheben. Dies entschied das Gericht nach Lage der Akten, da ein Vertreter des Vereins bei der angeordneten mündlichen Verhandlung nicht erschien und somit säumig war. Zum Ruhen der Eintragung siehe auch diesen Bericht und dieses Update. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Abmahnung, Abmahnverein, Arnsberg, Dr. Damm & Partner, Dr. Damm und Partner, Dr. Ole Damm, Einstweilige Verfügung, Katrin Reinhardt, Landgericht, LG, Liste qualifizierter Einrichtungen, Unterlassungsanspruch, Verband, Verbraucher, Verbraucherschutz, Verbraucherschutzverein, Verein, Verein pro Verbraucherschutz Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Wettbewerbsrecht, ZPO / GVG | Keine Kommentare »
OLG Hamm: (Abmahn-)Verband muss finanziell in der Lage sein, die geltend gemachten Ansprüche durchsetzen zu können
Montag, 6. September 2010 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
OLG Hamm, Urteil vom 13.07.2010, Az. I-4 U 21/10
§ 8 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 4 UWG
Das OLG Hamm hat entschieden, dass einem Verband für Gewerbetreibende die Klagebefugnis fehlt, wenn er nicht über genügend finanzielle Mittel verfügt, um die durch ihn geltend gemachten wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüche auch voll durchzusetzen. Bei 24 offenen Verfahren gegen Mitbewerber seien liquide Mittel in Höhe von ca. 230.000 EUR bei weitem nicht ausreichend, wenn man pro Verfahren im Falle des Unterliegens mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 19.000 EUR rechnen müsse. Des Weiteren liege ein rechtsmissbräuchliches Handels des Verbandes vor, der stets verbandsfremde Konkurrenten abmahne, seine eigenen Mitglieder jedoch nicht diszipliniere. Ebenso entschied bereits das LG Hamburg. Das LG Kiel hingegen hatte sich in seiner Entscheidung Gedanken um die erforderliche Mitgliedszahl eines Verbandes gemacht, um überhaupt für Abmahnungen aktiv legitimiert zu sein. Zum Volltext der Entscheidung:
Schlagworte:Abmahnung, Aktivlegitimation, Geldmittel, Hamm, Klagebefugnis, Konkurrenten, Mitglied, Mitglieder, Oberlandesgericht, OLG, rechtsmissbräuchlich, Rechtsmissbräuchlichkeit, Rechtsmissbrauch, Verband, Verein Veröffentlicht in Glücksspielrecht, Urteile & Beschlüsse, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
LG Bochum: Die Firma Schmidt Wellness GmbH darf als “Massenabmahner” bezeichnet werden
Mittwoch, 19. November 2008 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
Wie die Kanzlei DR. DAMM & PARTNER bereits berichtete, hat die Schmidt Wellness GmbH nach Auskunft von Axel Gronen u.a. zahlreiche Opfer einer eBay-Panne, nach der die Widerrufsbelehrung in der von eBay zur Verfügung gestellten Rubrik nicht angezeigt wurde, abgemahnt (Schmidt Wellness). Es ist nicht das erste Mal, dass die Schmidt Wellness GmbH abmahnend in Erscheinung tritt. Die gewohnt markige Ausdrucksweise von Herrn Gronen nahm der Rechtsanwalt der Schmidt Wellness GmbH nunmehr zum Anlass, für seine Mandantin einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu stellen (LG Bochum, Az. 2 O 762/08). Mit der beantragten einstweiligen Verfügung sollte Herrn Gronen u.a. untersagt werden, die Schmidt Wellness GmbH als “Massenabmahner” zu bezeichnen. Dem Vernehmen nach lehnte das Landgericht dieses Unterfangen jedoch nach Vorlage von mindestens 30 Abmahnungen der Schmidt Wellness GmbH ab. In der Folge kann die Schmidt Wellness GmbH zukünftig als “Massenabmahner” bezeichnet werden. Die gerichtliche Begründung der noch nicht rechtskräftigen Entscheidung des LG Bochum sollte spätestens am 08.12.2008 vorliegen. Der Rechtsanwalt der Schmidt Wellness GmbH erklärte zwischenzeitlich, dass gegen das Urteil Berufung eingelegt würde und gleichzeitig Hauptsacheklage beim Landgericht Köln erhoben worden sei. Ferner soll gegen Axel Gronen nach dessen direkter Kontaktaufnahme mit der Schmidt Wellness GmbH ein weiteres Verfahren angestrengt werden/worden sein.
Jeder Onlinehändler, der von der Schmidt Wellness GmbH abgemahnt wurde und anwaltlich vertreten wird, wird gebeten, sich mit dem Verband des bundesdeutschen Onlinehandels (vdbo.de) in Verbindung zu setzen. Wer eine Abmahnung der Schmidt Wellness GmbH erhalten hat und noch nicht anwaltlich vertreten wird, sollte sich umgehend mit unserer Kanzlei in Verbindung setzen. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail (Kontakt).
Telefax [auf Anfrage]
Mail damm[at]damm-legal.de
Web www.damm-legal.de
Schlagworte:Abmahner, Abmahnung, am, Bochum, Ehrlich, einstweilige, GmbH, längsten, Landgericht, LG, Massenabmahner, Schmidt, Schmidt Wellness, Schmidt Wellness GmbH, Unterlassung, Verein, Verfügung, währt, Wellness Veröffentlicht in Onlinehandel | Keine Kommentare »
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References: § 8
 BGH 

§ 12
 § 4
 § 14
 § 5
 § 15

§ 8
 § 3
 § 4
 § 5
 § 55

§ 18

§ 32
 § 40
 § 32
 BGH 

§ 8