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Timestamp: 2018-08-16 10:14:58+00:00

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§ 282 BGB: Schadensersatz statt der Leistung wegen Verletzung einer Pflicht nach § 241 Abs. 2
Schadensersatz statt der Leistung wegen Verletzung einer Pflicht nach § 241 Abs. 2
BGH, URTEIL vom 2.4.2016, Az. II ZR 311/14 Dieser an die Beweislastverteilung nach § 282 BGB aF (jetzt § 280 Abs. 1 Satz 2 BGB) angelehnte Grundsatz gilt jedoch nicht, wenn der Schadensersatzanspruch -wie im Streitfall - Vorsatz voraussetzt (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 2012 - II ZR 220/10, ZIP 2013, 412 Rn. 15; Urteil vom 1. Juli 2008 - XI ZR 411/06, ZIP 2008, 1673 Rn. 23; Urteil vom 23. März 2010 - VI ZR 57/09, ZIP 2010, 1122 Rn. 38).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. XI ZR 418/13 a) Nach § 282 BGB aF (§ 280 Abs. 1 Satz 2 BGB nF) muss der Aufklärungspflichtige darlegen und beweisen, dass er eine Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat (vgl. BGH, Urteile vom 18. Januar 2007 - III ZR 44/06, WM 2007, 542 Rn. 18 und vom 12. Mai 2009 -XIZR 586/07, WM 2009, 1274 Rn. 17).
BGH, Urteil vom 2.11.2012, Az. II-ZR 220/10 Dieser an die Beweislastverteilung nach § 282 BGB aF (jetzt § 280 Abs. 1 Satz 2 BGB) angelehnte Grundsatz gilt jedoch nicht, wenn der Schadensersatzanspruch - wie im Streitfall - Vorsatz voraussetzt (vgl. BGH, Urteil vom 1. Juli 2008 -XI ZR 411/06, ZIP 2008, 1673 Rn. 23; Urteil vom 23. März 2010 - VI ZR 57/09, ZIP 2010, 1122 Rn. 38).
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. VI ZR 57/09 Dass Vorsatz im Rahmen der deliktischen Ansprüche grundsätzlich nicht nach § 282 BGB a.F. (jetzt § 280 BGB) vermutet wird, entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteile vom 13. Dezember 1984 - III ZR 20/83- VersR 1985, 452 und vom 1. Juli 2008 -XI ZR 411/06- NJW 2008, 2912, 2914; Palandt/Sprau, aaO, §823 Rn. 81; §826 Rn. 10, 18).
LG Bielefeld, Urteil vom 2.6.2008, Az. 5 O 25/05 Liegt objektiv eine Pflichtverletzung vor, muss der Schuldner (hier die Beklagte zu 1)) entsprechend dem Rechtsgedanken des § 282 BGB a.F. (Art. 229 § 5 S. 1 EGBG) darlegen und gegebenenfalls beweisen, dass er eine objektiv feststehende und zu einem Schaden führende Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat (vgl. BGH, NJW 2000, 2812 m.w.N.;Palandt/Heinrichs, BGB, 61. Aufl., § 276 Rn. 8 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.6.2008, Az. XI ZR 411/06 Es ist dementsprechend anerkannt, dass bei Ansprüchen, bei denen Vorsatz Voraussetzung der Norm selbst ist (vgl. dazu BVerfG, WM 2008, 721, 722 m.w.Nachw.), § 282 BGB a.F. (jetzt §280 BGB) keine Anwendung findet (vgl. BGH, Urteil vom 24. November 1998 - VI ZR 388/97, NJW 1999, 714; MünchKommBGB/Ernst, 5. Aufl. §280 Rdn. 35).
BGH, URTEIL vom 5.11.2007, Az. V ZR 270/06 9	b) Die Argumentation der Anschlussrevision gibt Veranlassung zu dem Flinweis, dass es nach § 282 BGB a.F. Sache der Schuldner ist, ein Verschulden auszuräumen, dass an das Vorliegen eines unverschuldeten Rechtsirrtums strenge Maßstäbe anzulegen sind und eine Exkulpation grundsätzlich voraussetzt, dass der Schuldner die Rechtslage sorgfältig geprüft und zu demindest bei Fehlen eigener Sachkunde fachkundigen Rechtsrat eingeholt hat (vgl. auch BGH, Urt. v. 25. Oktober 2006, VIII ZR 102/06, NJW2007, 428, 429 f. m.w.N.).
LG Bielefeld, Urteil vom 2.6.2007, Az. 6 O 60/05 114Liegt objektiv eine Pflichtverletzung vor, muss der Schuldner entsprechend dem Rechtsgedanken des § 282 BGB a.F. darlegen und gegebenenfalls beweisen, dass er eine objektiv feststehende und zu seinem Schaden führende Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat (BGH, NJW 2000, 2812 m.w.N.;Palandt-Heinrichs, 61. Auflage, § 282 Rn. 8 m.w.N.) Diesen Entlastungsbeweis haben die Beklagten nicht geführt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2007, Az. VI ZR 174/06 Dementsprechend trägt in Anwendung des Rechtsgedankens des § 282 BGB a.F. die Beweislast für die Fehler- und Verschuldensfreiheit die Behandlungsseite (vgl. Senatsurteile vom 11. Oktober 1977 -VI ZR 110/75 - VersR 1978, 82 und vom 24. Januar 1995 -VIZR 60/94- VersR 1995, 539, 540; OLG Hamm, VersR 1980, 1030 mit Nichtannahme-Beschluss des Senats vom 8. Juli 1980 -VI ZR 1/80; Geiß/Greiner Arzthaftpflichtrecht 5. Aufl. B 214).
BGH, URTEIL vom 2.10.2004, Az. X ZR 119/01 Es genügt also, wenn der Schuldner nachweist, daß er die als Ursachen in Betracht kommenden Umstände nicht zu vertreten hat (vgl. RGZ aaO; BGH, Urt. v. 12.11.1952 und v. 14.11.1989 aaO; Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, 2. Aufl., § 282 BGB Rdn. 6; Staudinger/ Otto, BGB (2004), § 280 Rdn. F 13).
BGH, URTEIL vom 4.4.2004, Az. IX ZR 211/00 Zur Beweislast des Beklagten gehörte, das nach § 282 BGB vermutete Verschulden der Architekten für Bauaufsichtsmängel auszuräumen (vgl. BGH, Urt. v. 16. Mai 2002, aaO).
LG Köln, Urteil vom 4.0.2004, Az. 8 O 48/03 Dies ergibt sich analog § 282 BGB a.F. (vgl. BGH, VersR 1991, 310; OLG Dresden, NJW-RR 2000, 761), denn die Ursache des Sturzes lag vorliegend noch im Kernbereich der Pflichten der Beklagten aus dem Pflegeheimvertrag.
BGH, URTEIL vom 2.9.2002, Az. X ZR 147/01 Insoweit hatte sich auch bei Annahme einer Verteilung der Darlegungsund Beweislast nach Verantwortungsbereichen die Beklagte zu entlasten (§ 282 BGB a.F.; § 651f Abs.1, 2. Halbs. BGB; vgl. BGHZ 64, 46, 51 für den Fall der Verletzung kaufvertraglicher Nebenpflichten; BGHZ 66, 51, 53 zu dem Verschulden bei Vertragsschluß; Sen.Urt. v. 11.4.2000 - X ZR 19/98, NJW 2000, 2018) und zwar dahin, daß sein Verhalten einem auf die allgemeinen Verkehrsbedürfnisse ausgerichteten objektiven Sorgfaltsmaßstab entsprach (Sen.Urt. v. 11.4.2000 aaO).
BGH, Urteil vom 1.5.2001, Az. II ZR 38/99 Haftung der Beklagten unter Einschluß ihres Verschuldens und des erforderlichen Schuldgrades hat, weil im Arbeitsrecht § 282 BGB nicht entsprechend gilt (vgl. BAG, NJW 1998, 1011; 1999, 1049).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.8.2000, Az. 6 U 186/99 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der der Senat sich angeschlossen hat, ist derjenige, der vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt, dafür beweispflichtig, daß der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich pflichtgemäß verhalten hätte, der Geschädigte also den Rat oder Hinweis nicht befolgt hätte (u. a. BGHZ 124, 151, 159 f.; Palandt/Heinrichs, 59. Aufl., § 282 BGB Rdnr. 15; beide m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1999, Az. VIII ZR 60/99 Mangels Aufgliederung des von der Beklagten errechneten Deckungsausgleichsbetrages in einen Teil, der infolge vom Kläger zu vertretender Umstände nicht abgenommen worden ist, und in einen Teil, dessen Nichtabnahme auf von dem - insoweit darlegungsund beweispflichtigen (§ 282 BGB) - Kläger nicht zu vertretenden Umständen beruht, kann daher nicht festgestellt werden, daß der Wert des zuerkannten Teils des Hilfsantrags zu 3) und damit die Beschwer der Beklagten - unter Berücksichtigung eines Abschlags von 20 % gegenüber dem Wert einer entsprechenden Leistungsklage (Senatsbeschluß vom 15. Januar 1997 - VIII ZR 303/96, BGHR ZPO § 546 Abs.1, Beschwer 7) - einen Betrag von 60.000 DM übersteigt.
BGH, Urteil vom 3.2.1996, Az. VIII ZR 333/94 dem Leitgedanken des § 11 Nr. 15 a AGBG ist daran festzuhalten (BGH, Urteil vom 23. Februar 1984 aaO unter II 3 a der Entscheidungsgründe) . Die Bestimmung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten ist mit wesentlichen Grundgedanken der Beweislastregel des § 282 BGB nicht zu vereinbaren (§ 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG; vgl. auch BGH aaO unter VI 1 der Gründe).
BGH, URTEIL vom 2.11.1990, Az. VI ZR 169/90 a) In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß sich jedenfalls für bestimmte Vertragstypen wie insbesondere den Werk-und den Dienstvertrag aus der Vorschrift des § 282 BGB auch für den Bereich der sog. positiven Vertragsverletzungen eine Beweislast für den Schuldner dahin ergibt, daß ihn an einer Schlechterfüllung des Vertrages kein Verschulden trifft (BGHZ 23, 288, 290 f? 28, 251, 254).
BGH, URTEIL vom 2.10.1989, Az. X ZR 116/88 12 344; 120, 69; RG Recht 1924 Nr. 1214) und ihm folgend der Bundesgerichtshof (BGH NJW 1953, 59, 60) in Übereinstimmung mit den Motiven zu dem Bürgerlichen Gesetzbuch (Bd. 2 S. 47) ausgesprochen haben, kann im Anwendungsbereich des § 282 BGB nicht verlangt werden, daß der Schuldner in jedem Falle den Umstand zu beweisen hat, der die unverschuldete Unmöglichkeit seiner Leistung herbeigeführt hat.
BGH, URTEIL vom 2.2.1986, Az. VI ZR 22/85 Dies ergibt sich aus § 282 BGB, der sowohl auf Ansprüche aus positver Vertragsverletzung (BGHZ 23, 288, 290; 28, 251, 254) als auch auf die hier in Betracht kommenden Ansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluß entsprechend anzuwenden ist (BGHZ 66, 51, 54).
BGH, URTEIL vom 2.2.1986, Az. VI ZR 22/85 Zwar findet die Beweisregel des § 282 BGB grundsätzlich keine entsprechende Anwendung auf Ansprüche aus §§ 823 ff BGB (zu Ausnahmen vgl. BGHZ 51, 91, 106).
BGH, URTEIL vom 4.11.1984, Az. VII ZR 340/83 12 4.	Dafür, daß sie die Pflichtverletzungen nicht zu vertreten hat, ist die Beklagte darlegungsund beweisbelastet (§ 282 BGB; BGHZ 48, 310).
BGH, vom 4.1.1984, Az. VII ZR 274/82 Dies läuft - wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt - bei verborgenen Fehlern unter anderem auf eine Umkehrung der von § 282 BGB geprägten Beweislast des Auftragnehmers hinaus (zu dem Werkvertrag vgl. BGHZ 23, 288, 290; 27, 236, 238; 41, 16, 18; 48, 310, 312).
BGH, vom 3.5.1982, Az. IVa ZR 9/81 Soweit der Schuldner geltend macht, er sei an der Verzögerung oder am Unmöglichwerden der vertraglich geschuldeten Leistung schuldlos, trifft ihn die Beweislast (§§ 282, 285 BGB; zu letzterer Bestimmung vgl. RGZ 75, 335, 336; BGHZ 32, 218, 223).
BGH, URTEIL vom 3.4.1982, Az. VIII ZR 123/81 aa) Bei einer positiven Vertragsverletzung, wie sie hier gegebenenfalls in Betracht kommt (vgl. BGHZ 47, 312, 317), findet eine dem § 282 BGB entsprechende Umkehr der Beweislast statt, wenn die Schadensursache aus dem Gefahrenkreis des Schuldners hervorgegangen ist (BGHZ 23, 288, 290; 28, 251, 254; 48, 310, 312).
BGH, URTEIL vom 2.6.1980, Az. VI ZR 112/79 Ist die Ursächlichkeit der objektiven Pflichtverletzung bewiesen, greift für die Verschuldensfrage die analog anzuwendende Regel des § 282 BGB unter der Voraussetzung ein, daß die Schadensursache aus dem Gefahrenbereich hervorgegangen ist, für den der in Anspruch Genommene im Zweifel die Verantwortung trägt (BGHZ 23, 288, 290; 28, 251, 254 und Urt. v. 13. Februar 1969 - VII ZR 14/67 = LM BGB Nr. 18 zu § 282), d.h. dieser hat die Beweislast für sein Nicht-vertretenmüssen.
BGH, URTEIL vom 3.6.1978, Az. VIII ZR 172/77 Zwischen dem Schadensersatzanspruch aus Vertragsverletzung und demjenigen aus unerlaubter Handlung, bei dem - sieht man von den Besonderheiten der Produzentenhaftung ab - der Geschädigte im Gegensatz zur vertraglichen Haftung (§ 282 BGB) für das Verschulden des Schädigers beweispflichtig ist, besteht eine echte Anspruchskonkurrenz mit der Folge, daß jeder Anspruch der ihm eigenen gesetzlichen Regelung folgt (Senatsurteil BGHZ 66, 315).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1978, Az. vxii zr 49/77 8 bewiesen ist, greift für die Verschuldensfrage die analog anzuwendende Regelung des § 282 BGB ein unter der Voraussetzung, daß die Schadensursache aus einem Gefahrenbereich hervorgegangen ist, für den der in Anspruch Genommene im Zweifel die Verantwortung trägt (vgl. BGH aaO).
BGH, URTEIL vom 2.2.1977, Az. VI ZR 201/75 6 der Vorschrift des § 282 BGB kein Raum ist (BGH Urt. vom 26, November 1964 - III ZR 5/64 - VersR 1965, 91; Senatsurteile vom 4. April 1967 - VI ZR 175/65 -VersR 1967, 663, 664; vom 17. Dezember 1968 -VI ZR 212/67 - VersR 1969, 310 jeweils mit Nachweisen), hängen mit dem ersten Faktor, der Art der Tätigkeit zusammen, die beiden Berufen weithin gemeinsam ist.
BGH, Urteil vom 3.0.1976, Az. VIII ZR 246/74 die Umkehr der Beweislast (§ 282 BGB) - wesentlich günstiger stellt, beruht auf einem in Ergänzung des geschriebenen Rechtes geschaffenen gesetzlichen Schuldverhältnis, das aus der Aufnahme von, Vertragsverhandlungen entspringt und vom tatsächlichen Zustandekommen eines Vertrages und seiner Wirksamkeit weitgehend unabhängig ist (BGHZ 6,
BGH, URTEIL vom 4.1.1975, Az. TU ZR 14/73 Da dem Revisionsgericht eine abschließende Beurteilung nicht möglich ist, wird das Berufungsgericht - gegebenenfalls unter Beachtung der Be weislast (§ 282 BGB; vgl. BGHZ 23, 288, 290 £; 28, 251, 254) - den nach dem Vorstehenden für die Beurteilung des Verschuldens maßgebenden Sachverhalt feststellen müssen.
BGH, vom 4.1.1974, Az. VII ZR 93/73 (Im Anschluß an BGH LH Nr. 18 zu § 282 BGB).
BGH, URTEIL vom 1.10.1973, Az. II ZR 94/72 8 daß Werftangehörige den Brand verursacht haben, trifft die Beklagte in entsprechender Anwendung von § 282 BGB die Beweislast dafür, daß sie die Entstehung des Schadens - z. B. wegen unverschuldeter oder leicht fahrlässiger Unkenntnis von dem Einbau der Flüssiggasanlage -nicht zu vertreten hat (vgl. zur Beweislast in solchen Fällen BGH, Urt. v. 13. 2. 69 - VII ZR 14/67, VersR 1969, 470, 471).
BGH, URTEIL vom 2.5.1972, Az. VII ZR 175/72 Das alles ist gefestigte Rechtsprechung (vgl. etwa BGKZ 23, 288; 42, 16; 48, 310; BGH Urteil vom 13. Februar 1969 - VII ZR 14/67 - = LM § 282 BGB Nr. 18).
BVerfG, vom 3.5.1971, Az. 2 BvR 878/74 Diese typische Situation wird noch dadurch verschärft, daß im Bereich der vertraglichen Haftung nach Auffassung der Rechtsprechung, die im Schrifttum nicht unumstritten ist (vgl Rosenberg-Schwab, Zivilprozeßrecht, 11. Aufl, 1974, S 611), die gesetzliche Beweislastregel des § 282 BGB im Arzthaftungsprozeß nicht anzuwenden sei (vgl BGH, VersR 1967, S 663; BGH, NJW 1969, S 553).
BGH, URTEIL vom 2.2.1971, Az. VI ZR 138/69 Ihre Anwendung setzt jedenfalls den vom Gläubiger zu erbringenden Nachweis voraus, daß der Schuldner objektiv seine Pflicht verletzt hat (so für Werkverträge BGHZ 23, 288, 290 und für Dienstverträge BGHZ 28, 251, 253» vgl. auch BGHZ 48, 310, 312; BGH Urteil vom 13. Februar 1969 - VII ZR 14/67 - LM § 282 BGB Nr. 18).
BGH, URTEIL vom 1.11.1970, Az. VII ZR 9/69 Dem andern Teil ' obliegt es dann gegebenenfalls, darzutun und zu beweisen, * daß er den Schaden nicht zu vertreten habe (§ 282 BGB, vgl. dazu BGHZ 28, 251 und aus der neueren Rechtsprechung des Senats die Urteile vom 13. Februar 1969 - VII ZR 14/67 = LM Nr. 18 zu § 282 BGB, vom 24. Februar 1969 - VII ZR 5/67, vom 22. Januar 1970 - VII ZR 36/68 und vom 9. April 1970 - VII ZR 84/68 -).
BGH, URTEIL vom 2.11.1968, Az. VI ZR 212/67 Richtig ist auch der Hinweis der Revision, daß die Be-weisrcgel des § 282 BGB nicht nur bei Unmöglichkeit der vom Schuldner zu erbringenden Leistung gilt, sondern auch bei positiven Vertragsverletzungen des Dienstverpflichteten angewandt werden kann (BGHZ 28, 251, 254).
BGH, URTEIL vom 2.6.1968, Az. VI Zit 160/66 Daß der Beklagte die Bev/eislast für den Hinweis trage» kann schließlich auch nicht, wie die Revision meint, aus § 282 BGB gefolgert werden« Der Rechtsgedanke dieser Bestimmung geht dahin, daß sich der Schuldnert wenn objektiv eine Vertragsverletzung gegeben ist, hinsichtlich des Verschuldens entlasten muß« Die Vorschrift betrifft also nicht die Frage, wer bei einem Stielt darüber, ob eine Vertragsverletzung vorliegt, die Bev/eislast hat» Diese Drage entscheidet sich nach allgemeinen Grundsätzen» Bei dem Streit der Parteien darüber, ob der Beklagte auf das Vorkaufsrecht der Hiterben hingewiesen hat, handelt es sich aber um jene vorgängige Drage nach dem objektiven Sachver- ' halt, für die sich hinsichtlich der Beweislaßt aus § 282 BGB selbst dann nichts entnehmen laßt, wenn der Rochtsgedanko dieser Bestimmung hier ungeachtet der deliktsrechtlichen Natur des Xlagcanspruchs sollte entsprechend angewendot werden können (vgl» Palandt, BGB 26» Auf1o, § 282 Anm« 1; BGHZ 5, 23, 26, 27) „
BGH, URTEIL vom 4.1.1968, Az. VII ZR 108/65 Erst wenn die Klägerin diesen Beweis geführt hat, müssen die Beklagten sich entlasten (vgl.-BGHZ 23, 288; 28,-251), d.h. den Nachweis führen, daß sie kein Verschulden trifft (§ 282 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.4.1965, Az. Ib-ZK-97/63 Danach braucht, da bezüglich der Verneinung von grober Fahrlässigkeit nichts; anderes gilt al für die Haftung aus Vertrag - wobei dem Kläger im Rahmen de Haftung aus unerlaubter Handlung die Bev/eislastregelun^ <tes § 282 BGB nicht zugute käme (BGH LM BGB § 276 (Fa) Hr.
BGH, URTEIL vom 3.9.1963, Az. VIII ZR 28/62 8 bewiesen ist, greift für die Verschuldensfrage die analog anzuwendende Regelung des § 282 BGB ein unter der Voraussetzung, daß die Schadensursache aus einem Gefahrenbereich hervorgegangen ist, für den der in Anspruch Genommene im Zweifel die Verantwortung trägt (vgl. BGH aaO).
BGH, URTEIL vom 2.5.1958, Az. III ZR 46/75 § 282 BGB ist zwar auch auf Ansprüche aus culpa in contrahendo (vgl. etwa Senatsurteil MDR 1977, 734) und Ansprüche aus gesetzlichen Schuldverhältnissen mit vertragsähnlichem Charakter (OLG Köln OLGZ 1972, 21, 26; OLG Hamburg VersR 1970, 110 und VersR 1972, 658) angewandt worden.
BGH, Urteil vom 4.9.1954, Az. III ZR 236/53 Eine Schadensersatzpflicht aus dem öffentlich-rechtlichen Verwahrungsverhältnis setzt ebenfalls schuldhafte Pflichtverletzung voraus, wenn auch hier die Beweislastregel des § 282 BGB gilt (BGHZ 3, 162 /T73/1747).
BGH, URTEIL vom 4.0.1935, Az. X ZR 88/93 In der Rechtsprechung ist anerkannt (vgl. BGHZ 23, 288, 290 f. ; 28, 251, 254), daß bei bestimmten Vertragstypen, zu denen auch der hier vorliegende Werkvertrag gehört, den Schuldner nach dem Rechtsgedenken des § 282 BGB insoweit jedenfalls dann die Beweislast trifft, wenn entweder feststeht, daß er objektiv gegen die ihn treffenden Pflichten verstoßen hat und dadurch der behauptete Schaden entstanden ist (BGHZ 42, 16, 18; 61, 118, 128; BGB, Urt. v, 1.7,1980 - VI ZR 112/79, VersR 1980, 1024, 1028) oder die Ursache für den eingetretenen Schaden, vor den seinen Vertragspartner zu bewahren, zu den Pflichten des Unternehmers gehört hat, in dessen Herrschafts- oder Verantwortungsbereich zu suchen ist (vgl. BGHZ 3, 162, 174; 57, 383, 397; BGH, Urt. v.

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 § 282
 § 280
 § 282
 § 282
 § 280
 § 282
 § 280
 §823
 §826
 § 282
 § 5
 § 276
 § 282
 §280
 §280
 § 282
 § 282
 § 282
 § 282
 § 282
 § 280
 § 282
 § 282
 § 651
 § 282
 § 282
 § 546
 § 11
 § 282
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