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ANTE DIEM III KAL NOV DCCCLVI A.U.C.
(30.10.2006/103 n.Chr.).
- Decretum Imperatoris -
"Über den Senat und die Curien"
Im Codex Universalis wird mit sofortiger Wirkung in §7 Satz 8 wie folgt geändert:
Aus "Eine Anhörung zu einem Decretum Senatus können der Imperator Caesar Augustus, der Princeps Senatus und alle Vollsenatoren, sowie die Consuln und der Tribunus Plebis einbringen." wird "Eine Anhörung zu einem Decretum Senatus können alle Vollsenatoren, der Imperator Caesar Augustus und der Tribunus Plebis einbringen."
Im Codex Universalis werden mit sofortiger Wirkung in §10 folgende Sätze geändert:
Satz 3: Aus "Mitglieder des Senates sind alle Bürger des Imperium Romanum, die den Stand des Ordo Senatorius innehaben." wird "Mitglieder des Senates sind alle Bürger des Imperium Romanum, die vom Imperator Caesar Augustus in den Senat berufen wurden."
Satz 5: Aus "Der Senat tagt in der Curia Iulia in Roma." wird "Der Senat tagt im Normalfall in der Curia Iulia in Roma, in Ausnahmefällen kann dies auch im Tempel der Fides in Roma geschehen."
Im Codex Universalis wird mit sofortiger Wirkung in §10 in Satz 6 ergänzt:
"Beisitzer dürfen in allen Sitzungen des Senates anwesend sein und nach Erlaubnis durch den Princeps Senatus frei sprechen. Sie können keine Anhörung zu einem Decretum Senatus einbringen und haben kein Stimmrecht in Abstimmungen."
Im Codex Universalis wird mit sofortiger Wirkung in §11 Satz 3 wie folgt geändert:
Aus "Die Curiae Provincialis unterstützen den Proconsul bei seiner Arbeit und beraten ihn." wird "Die Curiae Provincialis unterstützen den Proconsul oder Legatus Augusti Pro Praetore der jeweiligen Provinz bei seiner Arbeit und beraten ihn."
Im Codex Universalis wird mit sofortiger Wirkung §22 wie folgt neu gefasst:
"Der Imperator Caesar Augustus ist ständiger außerordentlicher Beisitzer des Senates. Er verfügt über ständiges Rederecht und kann jederzeit eine Anhörung zu einem Decretum Senatus einbringen"
ANTE DIEM IV ID NOV DCCCLVI A.U.C.
(10.11.2006/103 n.Chr.).
"Zur Änderung verschiedener veralteter Floskeln"
Im Codex Universalis werden folgende Formulierungen geändert:
§6: "in der Regia Traiana" wird durch "auf dem Palatinum Augusti" ersetzt. Der Satz "Es gilt als Weg zur schnellen Gesetzgebung durch den Imperator Caesar Augustus." wird gestrichen.
§39, Satz 1: "im Forum Publicum" wird durch "auf der Rostra des Forum Romanum" ersetzt.
$44, Satz 1: "Consuln-alt" wird durch "scheidenden Consuln" ersetzt.
§46, Satz 2: "in der Basilica Traiana" wird durch "auf der Rostra des Forum Romanum" ersetzt.
"Zu den Rechten des Imperator Caesar Augustus sowie seinem Umfeld"
Im Codex Universalis werden in §9 folgende Sätze geändert:
Satz 1: Aus "Das Consilium Principis ist die kaiserliche Regierung des Imperator Caesar Augustus." wird "Das Consilium Principis ist der Beraterstab des Imperator Caesar Augustus in Regierungsangelegenheiten."
Satz 3: Aus "Mitglieder sind fix der Imperator Caesar Augustus und der Caesar. Weitere Mitglieder werden vom Imperator Caesar Augustus unter den führenden Personen des Imperium Romanum nominiert." wird "Feststehendes Mitglied sind der Imperator Caesar Augustus und der Caesar. Weitere Mitglieder werden vom Imperator Caesar Augustus nominiert."
Im Codex Universalis werden in §18 folgende Sätze geändert:
Satz 4: Aus "Der Imperator Caesar Augustus kann das Veto des Tribunus Plebis aufheben. Muss hierfür jedoch gute Gründe vorweisen können, da es einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung des Volkes darstellt." wird "Der Imperator Caesar Augustus kann das Veto des Tribunus Plebis unter Nennung einer Begründung aufheben."
Satz 6: Aus "Der Imperator Caesar Augustus kann jeden Magistraten aus seinem Amt entlassen, muss hierfür jedoch gute Gründe vorweisen können, das es einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung des Volkes darstellt." wird "Der Imperator Caesar Augustus kann jeden Amtsinhaber unter Nennung einer Begründung aus seinem städtischen, regionalen oder provinziellen Amt entlassen."
Satz 12: Aus "Der Imperator Caesar Augustus hat alleinig das Recht das Römische Bürgerrecht des Imperium Romanum zu verleihen, er kann dieses Recht delegieren." wird "Der Imperator Caesar Augustus hat alleinig das Recht, das Römische Bürgerrecht zu verleihen. Er kann dieses Recht für die Provinzen an den Statthalter delegieren. Der Imperator Caesar Augustus hat alleinig das Recht, Bürgern das Römische Bürgerrecht zu entziehen."
Im Codex Universalis wird in §18 als Satz 15 folgender Satz eingefügt:
"Der Imperator Caesar Augustus hat das Recht, einen Bürger in jedes beliebige städtische, regionale oder provinzielle Amt einzusetzen oder ihm den Status eines ehemaligen Amtsträgers zu verleihen."
Im Codex Universalis wird §23 gestrichen.
Im Anhang des Codex Universalis werden die Richtlinien zum Ulpianum wie folgt geändert:
§1, Satz 1: Aus "Die Aufnahme in das Ulpianum erfolgt unter folgenden Bedingungen." wird "Die Aufnahme in das Ulpianum erfolgt auf Vorschlag des Imperator Caesar Augustus oder des Senates unter folgenden Bedingungen."
§4, Satz 2: "(Vorschläge können vom Senat vorgebracht werden.)" wird gestrichen.
Aufgrund von Fällen der Steuerhinterziehung, die von Mitgliedern der Societas Pompeiana begangen wurden und die von den Aedilen Artoria Medeia und Tiberius Vitamalacus erkannt wurden, ergehen folgende Weisungen:
- Pompeius Trimalchio entrichtet 30953 Sz. an die Staatskasse.
- Pompeius Strabo entrichtet 1732 Sz. an die Staatskasse.
- Pompeius Strabo entrichtet 936 Sz. an die Societas Pompeiana.
- Terentius Pictor entrichtet 2839 Sz. an die Staatskasse.
Der Socientas Pompeiana wird ferner der Status eine geförderten Kultvereins entzogen. Das Konto der Socientas Pompeiana wird damit aufgelöst. Verbleibende Beträge können an die Mitglieder ausgezahlt werden.
ANTE DIEM VIII KAL DEC DCCCLVI A.U.C.
(24.11.856/103 n.Chr.)
von ihren Aufgaben als
und entlasse sie aus dem Dienst
der Administratio Imperatoris.
Herausragende Arbeit als Architectus Urbi
PRIDIE KAL DEC DCCCLVI A.U.C.
(30.11.2006/103 n.Chr.)
/edit: warum auch immer
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gaius Octavius Victor: 08.12.2006 19:24.
Für ihre Dienste als Magistrate der Stadt Rom in der Wahlperiode 08/06 werden mit je einer Diploma ausgezeichnet:
- Marcus Vinicius Lucianus
- Quintus Tiberius Vitamalacus
- Artoria Medeia
- Marcus Decimus Mattiacus
- Manius Tiberius Durus
- Manius Flavius Gracchus
"Zu den Ämtern des Cursus Honorum"
Im Codex Universalis werden in §51 folgende Sätze geändert:
Satz 1: Der Halbsatz "[...], es gilt als krönende Spitze einer politischen Laufbahn" wird gestrichen.
Satz 4: Aus "Sie führen nominal die Bürgerlisten und diese der Senatoren und Ritter, doch wurde diese Aufgabe praktisch den Praetoren übergeben. Aber sie führen die allgemeine Lectio durch." wird "Die Censoren führen die allgemeine Lectio durch."
Satz 6: Der Satz "Diese gilt als hoher Ehrverlust für den Betroffenen und kann bei Missachtung schwere Folgen haben." wird gestrichen.
Im Codex Universalis werden in §52 folgende Sätze geändert:
Satz 4: Der Satz "Ein engagierter Consul kann im Staate das republikanische Gegenstück zum Imperator Caesar Augustus bilden." wird getrichen.
Satz 5 wird wie folgt neu gefasst: "Consul kann nur werden, wer Praetor gewesen ist. Eine Wiederwahl im Amt des Consuls ist nur mit einer Wahlperiode Pause möglich."
Im Codex Universalis werden in §54 folgende Sätze geändert:
Satz 2: Es wird ergänzt: "Der Aedilis Curulis hat Anrecht auf den kurulischen Stuhl und darf die Auspizien überwachen."
Satz 4: Aus "Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist die Verwaltung und Aufsicht über die Tempel und Spiele." wird "Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist die Verwaltung und Aufsicht über die Tempel und den Polizeidienst."
Satz 9: Der Satz "Somit entwickelt sich aus ihren Edikten ein allgemein anerkanntes Handelsrecht." wird gestrichen.
Im Codex Universalis wird in §55 Satz 3 gestrichen.
Im Codex Universalis werden in §56 folgende Sätze geändert:
Satz 4: Im letzten Satz wird folgender Halbsatz ergänzt: "[...], sollten keine Consuln gewählt sein auch der Imperator Caesar Augustus."
Satz 8: Im vorletzten Satz wird folgender Halbsatz ergänzt: "[...], sollten keine Consuln gewählt sein auch der Imperator Caesar Augustus."
Interner Auftrag I
SEXTUS POMPEIUS ANTIPATER
PRIDIE ID DEC DCCCLVI A.U.C. (12.12.2006/103 n.Chr.)
Interner Auftrag II
REGIO HISPANIA
Mit sofortiger Wirkung wird Pars Octava ("Lex Octavia Solidaritatis Patriciarum") aus den Anhängen des Codex Universalis gestrichen. Als durch Plebiszit erwirkte Regelung unterliegt sie permanent dem Decretum Imperatoris, welches den Patriziern Steuerfreiheit zusichert. Die Lex konnte somit zu keinem Zeitpunkt in Kraft treten und Gültigkeit entfalten und wird somit als ungültiges Gesetz aus dem Codex entfernt.
"Zu den Gesetzgebungsverfahren"
Im Codex Universalis wird in §3 folgender Satz geändert:
Aus "Eine Lex kann sowohl durch Decretum Imperatoris, als auch Decretum Senatus ratifiziert werden." wird "Eine Lex kann durch ein Decretum Imperatoris, durch ein Decretum Senatus oder durch ein Plebiszit ratifiziert werden."
Im Codex Universalis wird in §4 folgender Satz geändert:
Aus "Ein Mandatum kann sowohl durch Decretum Imperatoris, als auch Decretum Senatus ratifiziert werden." wird "Ein Mandatum kann nur durch ein Decretum Imperatoris oder ein Decretum Senatus ratifiziert werden."
Im Codex Universalis wird in §7.1 folgender Satz gestrichen:
"Somit hat das Volk mittels dem Plebiszit die Möglichkeit als Gegenstück zum Senat zu fungieren."
Mit sofortiger Wirkung wird die Lex Communitatis dem Anhang des Codex Universalis hinzugefügt.
§ 1 Gründung eines Vereines
(1) Jeder Verein muss bei der kaiserlichen Kanzlei angemeldet werden.
(2) Zur Anerkennung des Vereins müssen sich mindestens drei Mitglieder in einer Provinz finden. Desweiteren muss ein Vereinsreglementarium eingereicht werden und ein Vorschlag über die Struktur.
(3) Als Kultverein gelten alle Vereine, welche sich der Ehrung eines Numen und/oder der Pflege eines Kultes verschrieben haben. Der Pontifex Maximus oder das Collegium Pontificium entscheidet über die Aufnahme eines Kultvereins in das Register, in welchem offiziell gestattete und verbotene Vereine unterschieden werden. Soldaten dürfen keine Kultvereine gründen.
§ 2 Regelung der Vereine
(1) Der Aufbau des Vereins, die inneren Strukturen und Regeln unterliegen dem Verein.
(2) Das Vereinsregelmentarium darf nicht gegen das geltende römische Gesetz mit all seinen Codices verstoßen.
(3) Jeder Verein hat einen Vorsitzenden zu benennen. Der Vorsitzende trägt die Verantwortung über den Verein und muss sich für eventuelle Verstöße gegen geltendes Recht vor den entsprechenden Gremien verantworten.
(4) Einem Verein ist es verboten, politisch aktiv zu sein.
(5) Die Mitgliedschaft in einem Verein ist freiwillig. Interne Ränge haben in der Öffentlichkeit kein Gewicht.
(1) Es ist dem Verein nicht gestattet, Eigentum in jeglicher Form zu besitzen.
(2) Ein Verein darf kein Geld erwirtschaften durch Verkäufe etc. und keine Spenden annehmen.
(3) Ein Verein darf kein Gewerbe führen.
07.01.2007 19:05
ANTE DIEM VII ID IAN DCCCLVII A.U.C.
(7.1.2007/104 n.Chr.).
"Über den Cursus Honorum"
Im Codex Universalis werden mit sofortiger Wirkung die folgenden Paragraphen wie angegeben neu gefasst:
(1) Die Ämter gelten als Honores (Ehrenämter), die keinerlei Anspruch auf ein Gehalt haben. Lediglich in einigen Bereichen kann es aus dem Aerarium (Staatsschatz) Ersatzleistungen für vorgeschriebene Tätigkeiten, wie die Ausrichtung von Spielen oder den Opferdienst, geben.
(2) Ihre Kompetenz zur Rechtssetzung und -anwendung ergibt sich aus den Normen der Codices und der Decreta des Imperator Caesar Augustus und des Senates. Die Kontinuität zu den Vorgängern im Amt ist dabei im Hinblick auf die Rechtssicherheit ebenfalls zu wahren.
(3) Die Einholung von Auspizien steht ihnen jederzeit offen.
(4) Mittels der Prohibitio hat ein höherrangiger Magistrat das Recht, einen niederrangigen Amtsträger Anweisungen erteilen, sofern sie nicht ausserhalb des Kompetenzbereiches des höherrangigen Vertreters liegen. Durch das Recht der Intercessio (Vetorecht) kann ein Amtsinhaber wirksam gegen einen gleichrangigen Kollegen einschreiten, der Volkstribun gegen einen gleich-, höher- oder niederrangigen. Durch Appelatio an den Imperator Caesar Augustus kann dieser nach Fallprüfung oder auf eigenen Entschluss hin Handlungen der Magistrate unterbinden und diese sogar ihrer Aufgaben gänzlich entbinden.
§ 36 Nebentätigkeiten
Magistraten des Cursus Honorum ist es untersagt, während ihrer Amtszeit anderen Tätigkeiten staatlicher oder privater Natur gegen Entgelt nachzugehen. Eine Sondergehmigung kann der Senat oder der Imperator Caesar Augustus erwirken.
§ 37 Weitere Rechte der Magistrate
Magistrate mit Imperium haben das Recht auf Liktoren. Den kurulischen Amtsträgern (Consul, Praetor, kurulischer Aedil) steht zudem der kurulische Stuhl zu (Subsellium, ein niedriger Stuhl ohne Rückenlehne).
(3) Zwischen der Ämterbekleidung muß ein Kandidat immer eine Amtszeit pausieren. Der Imperator Caesar Augustus hat jedoch das Recht, diese Pause zu dispensieren.
Der Kandidat hat im Vorfeld der Magistratswahlen seine Kandidatur beim Consul oder beim Imperator Caesar Augustus bekanntzugeben. Diese erfolgt spätestens 1 Woche vor der Wahl. Der Consul oder bei dessen Fehlen der Princeps Senatus hat dafür Sorge zu tragen, daß die Liste der Kandidaten dem Senat präsentiert wird.
Die Consuln setzen den Wahltermin ca. 1 Monat vor selbigem fest und dabei ist der letzte Wahltag eine Wahlperiode in die Zukunft zu verschieben und dort dann auf den nächstmöglichen Sonntag und Montag festzusetzen. Dieses Datum ist beim Imperator Caesar Augustus zu bestätigen, und durch die Consuln sogleich, spätestens aber 3 Wochen vor Beginn des ersten Wahltages öffentlich zu verkünden.
§ 41 Aktives und passives Wahlrecht
(1) Um die Ämterlaufbahn aufnehmen zu können muss man dem Ordo Senatorius entstammen, einer gültigen Ehe gemäß Lex Iulia et Papia entstammen und nicht von Ehrlosigkeit (Infamie) betroffen sein. Infame Personen, die bereits Ämter des Cursus Honorum innehatten, ist es nicht gestattet, die Ämterlaufbahn weiterzuführen. Frauen sind nicht zur Wahl zu den Ämtern des Cursus Honorum zugelassen.
(2) Aktives Wahlrecht haben alle Senatoren. Anders verhält es sich zur Wahl des Volkstribunes, hier haben alle Plebeier mit römischem Bürgerrecht das aktive Wahlrecht.
Wahlleiter sind die amtierenden Consuln. Sollte das Amt des Consuls unbesetzt sein oder es dem Consul aus anderen Gründen unmöglich sein, dieser Pflicht nachzukommen, so führt der Imperator Caesar Augustus oder eine von ihm ernannte Person des Ordo Senatorius die Wahl.
Die Person, die an der Wahl aus vertretbaren Gründen nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, seine Stimme per Briefwahl schon vorher abzugeben. Um per Briefwahl abstimmen zu können bedarf es einer Meldung beim Wahlleiter
Die Wahl endet um 00:00 Uhr des letzten Wahltages. Das Ergebnis veröffentlicht die Wahlleitung frühestmöglich und wahrheitsgemäß.
(1) Die Wahl ist gültig, wenn 50% der aktiv Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben. Wird dieses Quorum nicht erreicht, entscheidet der Kaiser über die Gültigkeit der Wahl und eventuelle Nachwahlen oder Sonderregelungen.
(4) Erreichen weniger Kandidaten das geforderte Quorum als Amtsträger bestimmt werden sollen, so wird unter den bestplatzierten nicht gewählten Kandidaten eine Nachwahl für die nicht besetzten Ämter durchgeführt. Gibt es gleichviele oder weniger Kandidaten als mögliche Amtsträger, entfällt diese Nachwahl und die Ämter bleiben unbesetzt.
(6) Bei Stimmengleichheit wird eine Stichwahl durchgeführt. Erlangt in einer Stichwahl keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit, so ist kein Kandidat gewählt, das betreffende Amt bleibt unbesetzt.
(1) Die Amtszeit der Magistrate endet durch Ablauf, durch freiwillige Niederlegung oder durch Entzug des Amtes. Entzogen werden kann das Amt durch den Imperator Caesar Augustus, durch den Senat oder durch Gerichtsurteil.
(2) Nach dem Rücktritt muss sofort das freie Amt ausgeschrieben werden. Eine Woche lang werden Bewerber nach den nötigen Zugangskritierien gesammelt. Es muss Minium einer sein, der dann entweder bei der Wahl bestätigt oder abgelehnt wird. Dies gilt nur, wenn zum Zeitpunkt des Rücktritts noch mindestens 3 Wochen bis zum Ende der offiziellen Wahlperiode Zeit sind. Ansonsten bleibt das Amt unbesetzt.
(3) Ihre gerichtliche Immunität endet mit dem Tag ihrer Amtsniederlegung. Ab diesem Zeitpunkt hat der ehemalige Magistrat Rechenschaft über seine Amtszeit abzulegen, auch auf gerichtlichem Wege.
Die Wahlperiode des Imperium Romanum beginnt und endet mit der Ernennung der gewählten Magistrate. Der Wahltermin wird durch den Kaiser im Einvernehmen mit dem Consul festgelegt.
§ 51 Consul
(1) Der Consul ist ein Magistrat mit Imperium, was ihm die uneingeschränkte Amtsgewalt verleiht. Entgegen älterer Handhabungen amtieren im Imperium Romanum beide Consuln immer und synchron, was eine Einigkeit bei allen Entscheidungen erzwingt.
(2) Ist es nicht möglich zwei Consuln zu wählen, kann auch ein einzelner Consul eingesetzt werden, dieser erhält dann die volle Machtfülle des Consulats. Sollte kein Consul gewählt sein, oder dieser abwesend sein, so wird er durch den Imperator vertreten.
(3) Neben seinen politischen Pflichten und seiner Funktion als Vorsteher des Senates sind seine Betätigungsfelder vermehrt diverse Verwaltungsagenden und Kontrollfunktionen gegenüber den anderen Magistraten.
(4) Die Consuln werden vom Imperator Caesar Augustus öffentlich ernannt. Der neue Consul ernennt dann alle weiteren Magistrate.
§ 52 Praetor
(1) Die Praetur, die Judikative, ist eingeteilt in einen Praetor Urbanus für die Prozesse zwischen Römern und einen Praetor Peregrinus für Prozesse zwischen Römern und Peregrini einerseits und zwischen Peregrini andererseits. Genaueres regelt hiezu der Codex Iuridicialis. Die Einteilung der Aufgabengebiete führt der Imperator Caesar Augustus in seiner Funktion als Oberster Richter nach abgeschlossener Wahl durch, der Kandidat hat aber das Recht, vor der Wahl seinen Wunschposten zu benennen.
(2) Wurde kein Praetor gewählt, so werden alle Prozesse an das Iudicium Imperatoris verwiesen.
(3) Zum Praetor kandidieren dürfen nur Senatoren welche den Cursus Iuris an der Schola Atheniensis Phoebi Apollonis Divinis bestanden haben.
§ 53 Aedilis
(1) Das Amt des Aedilis Plebeii ist nur Angehörigen einer Gens des Ordo Plebeius zugänglich. Für den Aediles Curules muss man einer Gens des Ordo Patricius entstammen.
(2) Die Tätigkeit der Aediles umfasst folgende Bereiche: die Verwaltung und Aufsicht über die Tempel; der Polizeidienst; die Aufsicht über Instandhaltung und Sicherheit in der Stadt und deren Verkehr mit Einhaltung der Marktordnung, Kontrolle der Bäder, Bordelle, Garküchen und öffentlicher Brunnen; die Aufsicht über Speicher und Magazine mit der Kontrolle der Getreide- und Ölzufuhr und Getreideverteilung; die Organisation der öffentlichen Spiele. Sie haben das Recht, von den Cohortes Urbanae Soldaten anzufordern, die die Aediles bei ihren Aufgaben unterstützen sollen. Sie sind überdies befugt, in ihrem Amtsbereich entsprechende Verordnungen zu erlassen.
(3) Sollte nur ein Aedilis gewählt worden sein, so erhält er die volle Machtfülle der Aedilität. Sollte kein Aedilis gewählt sein, oder dieser abwesend sein, so wird er durch den Praefectus Urbi vertreten.
§ 54 Tribunus Plebis
(1) Der Tribunus Plebis, die beständige politische Repräsentanz der Plebejer, genießt die „potestas sacro sancta“, dh er ist unantastbar und wer gegen ihn vorgeht ist verflucht. Durch sein Widerspruchsrecht (Veto) kann er Beschlüsse der Magistrate und des Senats blockieren, seine diesbezügliche Macht beschränkt sich jedoch auf die Stadt Rom.
(2) Die Befugnisse eines Tribunus Plebis gehen auf den Imperator Caesar Augustus über. Sie wird ihm zu jeder Wahlperiode erneut verliehen.
(3) Der Tribunus Plebis wird, anders als die anderen Magistrate des Cursus Honorum, von römischen Bürgern aus dem Ordo Plebeius gewählt, die das aktive Wahlrecht innehaben. Der übrige Wahlablauf ist analog zu den der anderen Magistrate zu sehen.
§ 55 Quaestor
(1) Die Quaestoren können mit sechs verschiedenen Aufgabenbereichen betraut werden, denen jeweils eine spezielle Amtsbezeichnung zugeordnet ist. Über die Zuteilung der Aufgaben an die gewählten Quaestoren entscheidet der Senat nach dem bestehenden Bedarf, wobei immer ein Quaestor Principis zu ernennen ist. Der Kandidat hat dabei das Recht, einen Wunschposten zu benennen.
- Erstellung von Dossiers für den Imperator Caesar Augustus über potenzielle Kandidaten für die Erhebung in den Ordo Senatorius
(4) Der Quaestor Consulum dient den beiden Consuln als Sekretär und Gehilfe. Er ist der allgemeine Wahlhelfer der Consuln bei den Wahlen zum Cursus Honorum. Des Weiteren können die Consuln dem Quaestor Consulum andere Aufgaben zuteilen, sollten keine Consuln gewählt sein auch der Imperator Caesar Augustus.
(8) Alle vier amtierenden Quaestoren sind für die Aktualisierung der Chronicusa Romana verantwortlich. Dabei beschränkt sich diese Zuständigkeit nicht nur auf Ereignisse ihrer Amtszeit, sondern auch auf zurückliegende und aufzeichnungswerte Ereignisse, die bis zum Zeitpunkt ihrer Amtszeit undokumentiert geblieben sind. Die Aufgabenverteilung innerhalb dieses Aufgabengebietes bestimmen die Quaestoren in kollegialem Einverständnis. Sollte dies nicht gelingen, sind die amtierenden Consuln berechtigt, die Aufgabenverteilung zu bestimmen. Die Federführung bei der Aktualisierung der Chronicusa Romana obliegt dem Quaestor Principis, sollten keine Consuln gewählt sein auch der Imperator Caesar Augustus.
(10) Einem Quaestor, der von Rang und Status her noch keinen Anspruch auf die Senatorenwürde hat, wird für den Zeitraum der Amtsführung Beisitzerstatus im Senat gewährt.
§ 56 Vigintivir
(1) Das 20-Männer-Kollegium, deren Ämter den Einstieg in den Cursus Honorum der Stadt Rom bilden, setzt sich aus folgenden Ämtern zusammen: den Tresviri capitales, den Tresviri aere argento auro flando ferunde, den Quattuorviri viis in urbe purgandis und die Decemviri litibus iudicandis. Über die Zuteilung entscheidet der Senat, der Kandidat hat das Recht, einen Wunschposten zu benennen.
(2) Die Tresviri capitales beaufsichtigen die Gefangenen in den Kerkern und übernehmen die Organisation von Hinrichtungen, sie überwachen zusammen mit den Ädilen die Verbrennung verbotener Bücher, nehmen Denuntiationen begangener Verbrechen entgegen und dürfen die dazu nötigen Nachforschungen anstellen. Weiters sind sie als Gehilfe der Prätoren zuständig für die Eintreibung der Prozessbußen.
(3) Die Tresviri aere argento auro flando ferunde sind für die Münzprägung unter der Aufsicht des Imperator Caesar Augustus und des Senats zuständig.
(4) Die Quattuorviri viis in urbe purgandis sind die Beamte der Straßenreinigung innerhalb Roms.
(5) Die Decemviri litibus iudicandis sind unter der Aufsicht des Prätors für Erbschaften und diesbezügliche Prozesse zuständig.
(6) Einem Vigintivir, der von Rang und Status her noch keinen Anspruch auf die Senatorenwürde hat, wird für den Zeitraum der Amtsführung keinen Beisitzerstatus im Senat gewährt.
(1) Der Princeps Senatus moderiert als dessen Vorsitzender den Senat und hat dabei auf Erhalt von Moral, Ordnung und Disziplin zu achten. Weiters hat er folgende Aufgaben: Er beendet Abstimmungen, zählt die Stimmen aus und verkündet das Ergebnis und kann dieses mittels Siegel des Princeps Senatus rechtsgültig ratifizieren; und er kann Gesetzesvorschläge von Nicht-Senatoren und Beisitzern in deren Namen dem Senat vorstellen. Falls notwendig, hat er das Recht, Abstimmungen, Anhörungen, Aussprachen und Diskussionen des Senates als Staatsgeheimnis gemäß Codex Iuridicialis zu deklarieren, was die Verpflichtung des absoluten Stillschweigens außerhalb der Curia nach sich zieht.
(2) Princeps Senatus ist der amtierende Consul. Wurden zwei Consuln gewählt, so übernimmt derjenige von beiden dieses Amt, der früher Senator wurde. Wurde kein Consul gewählt, so übernimmt die Aufgaben der in Rom anwesende Consular mit den meisten absolvierten Consulaten. Falls mehrere Senatoren in Frage kommen, so ist derjenige Princeps Senatus, dessen Erhebung in den Senatorenstand am längsten zurückliegt. Auf die gleiche Art bestimmt sich bei Abwesenheit des Princeps Senatus seine Vertretung.
Im Codex Universalis werden mit sofortiger Wirkung §34 ebenfalls wie angegeben neu gefasst:
Solange der Caesar selbst nicht den Stand eines Senators innehat, ist er ab dem Zeitpunkt seiner Mannwerdung offizieller Beisitzer des Senates. Als solcher hat er das Recht zur Teilnahme an Sitzungen und das Rederecht, weiters das Recht, Gesetzesentwürfe in den Senat einzubringen.
http://www.imperium-romanum.info/images/...us-iulianus.gif
Mit sofortiger Wirkung wird der Codex Militaris wie folgt neu gefasst:
PARS PRIMA - Die Vigiles in Rom und anderen Städten
Die Vigiles und alle anderen Arten von Milizen, Feuerwehren und Stadtwachen sind nicht Teil des Exercitus Romanus, sie sind jedoch in Centurien zu organisieren und die Bewerber einer Tauglichkeitsprüfung zu unterziehen. Die Ernennung der Centurionen erfolgt außerhalb Roms durch die Duumviri.
In Rom werden sieben Cohorten Vigiles zu je sieben Centurien aufgestellt, denen ein Offiziersstab vorgesetzt ist. Jener besteht aus Tribunen, Subpraefecten und dem Praefectus Vigilum, wird vom Imperator Caesar Augustus ernannt und ist Offizieren des Exercitus Romanus gleichgestellt. Die Vigiles der Stadt Rom sind für das Löschen von Bränden, den vorbeugenden Brandschutz, die Kontrolle der Einhaltung der Brandschutzbestimmungen, die Aufklärung und Verfolgung von Brandstiftungen und damit in unmittelbarem Zusammenhang stehender Straftaten sowie die Ergreifung flüchtiger Sklaven verantwortlich. Eine Vexillatio der Cohortes Vigiles ist in Ostia stationiert und untersteht dem Befehl des Praefectus Vigilum von Rom. Diese Vexillatio ist für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit in Ostia, für die Brandbekämpfung, für den Schutz der dortigen Hafenanlagen und Getreidelager sowie für die Aufklärung von Straftaten in Ostia verantwortlich.
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References: §7
 §10
 §10
 §11
 §22

§6

§39

§46
 §9
 §18
 §18
 §23

§1

§4
 §51
 §52
 §54
 §55
 §56
 §3
 §4
 §7

§ 1

§ 2

§ 36

§ 37

§ 41

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56
 §34