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Timestamp: 2019-03-21 02:28:56+00:00

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Rechtsprechung: NStZ 1997, 406 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Celle, 16.04.1997 | OLG Hamburg, 27.03.1997
BGH, 16.04.1997 - 2 ARs 112/97
Zuständigkeit für die Entscheidung über den Widerruf der Aussetzung der Reststrafe - "Befasstsein" mit einer Rechtssache
StPO § 462a, § 454, § 453
NStZ 1997, 406
BGH, 31.01.2007 - 2 ARs 525/06
Zuständigkeitsbestimmung (Strafvollstreckungskammer; Befasstsein)
Insoweit genügt bereits der Eingang bei dem Gericht der ersten Instanz (Senat, Beschluss vom 16.4.1997, 2 ARs 112/97).
BGH, 12.03.2003 - 2 ARs 57/03
Zuständigkeitsbestimmung (Befasstsein mit einer Sache)
Gericht in diesem Sinne ist auch das Gericht des ersten Rechtszugs (BGHSt 26, 214, 216; Beschluss vom 16.04.1997 - 2 ARs 112/97;… KK-Fischer StPO 4. Aufl. § 462 a RdNr. 17).
OLG Celle, 23.09.2013 - 2 Ws 211/13
Widerruf der Strafaussetzung: Zuständigkeitsbegründung der …
Für das Befasstsein der Strafvollstreckungskammer genügt der Eingang bei einem Gericht, das für die Entscheidung zuständig sein kann; Gericht in diesem Sinne ist auch das Gericht des ersten Rechtszuges (BGHSt 26, 214; BGH NStZ 1984, 525; BGH NStZ 1997, 406; BGH StraFo 2005, 171;… Karlsruher-Kommentar-Appl, StPO, 6. Aufl., § 462a, Rz. 17).
Das Befasstsein dieser Strafvollstreckungskammer endet erst, wenn diese in der Sache abschließend entschieden hat (BGHSt 30, 189; BGH NStZ 1997, 406; BGH v. 19.06.2013, 2 AR 227/13, zitiert nach juris).
BGH, 03.11.2000 - 2 ARs 285/00
Zuständigkeit der Strafvollstreckungskammer in deren Bezirk die Strafanstalt …
Die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Lübeck blieb nur für die Entscheidung in den Sachen zuständig, mit denen sie bereits vorher "befaßt" war und über die sie noch nicht abschließend entschieden hatte (BGHSt 26, 165 ff.; 278, 279; 30, 189 ff.; BGH NStZ 1993, 100; 1997, 406, 407).
LG Aachen, 14.01.2013 - 33c StVK 862/12
Auslegung des Begriffs des "Befasstseins" i.S.d. § 462a Abs. 1 StPO i.R.d. …
Bei Entscheidungen, die von Amts wegen zu treffen sind - wie vorliegend über den Widerruf der Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung - wird das Gericht schon dann befasst, wenn Tatsachen aktenkundig werden, die den Widerruf rechtfertigen können (BGH NStZ 1997, 406 f., zitiert nach: www.[...].de;… Appl in: Karlsruher Kommentar zur StPO , 6. Auflage 2008, § 462a Rn. 17).
Denn für das Befasstsein der örtlich zuständigen Strafvollstreckungskammer genügt der Eingang bei einem Gericht, das für die Entscheidung zuständig sein kann (§ 462a Abs. 2 Satz 1 StPO ); Gericht in diesem Sinne ist beispielsweise auch das Gericht des ersten Rechtszugs (BGH NStZ 1997, 406 f., zitiert nach: www.[...].de).
Schon deren Eingang bei einem Gericht, dessen Zuständigkeit für die Entscheidung gegeben sein kann, reicht aus (vgl. BGH NStZ 2000, 391; bei Kusch NStZ-RR 2000, 296; NStZ 1997, 406; KG, Beschlüsse vom 15. Juni 2006 - 5 Ws 81/06 - und 22. August 2002 - 5 Ws 385/02 -).
BGH, 18.02.1999 - 2 ARs 94/99
Zuständigkeit für die Entscheidung gemäß § 462 a Abs. 1 Satz 1 StPO (Befasstsein)
Das Befaßtsein endet erst, wenn in der Sache abschließend entschieden wurde (BGHSt 26, 165; 278, 279; BGH NStZ 1997, 406).
BGH, 31.01.2007 - 2 AR 289/06
StPO § 462a Abs. 1 Satz 1, § 462a Abs. 4 Satz 3; BtMG § 35
BGH, 12.03.2003 - 2 AR 34/03
Zuständigkeit für den Widerruf der Aussetzung der Vollstreckung der …
Gericht in diesem Sinne ist auch das Gericht des ersten Rechtszugs (BGHSt 26, 214, 216; Beschluss vom 16.04.1997 - 2 ARs 112/97;… KK-Fischer StPO 4. Aufl. § 462 a RdNr.17).
OLG Hamm, 26.11.2002 - 3 Ws 591/02
Im Falle des Widerrufs der Strafaussetzung ist anerkannt, dass dieses Befasstsein bereits mit der Kenntnis der den Widerruf rechtfertigenden Tatsachen erfolgt (BGHSt 30, 189, 191; BGH NStZ 1993, 100; BGH NStZ 1993, 230 (K); BGH NStZ 1997, 406; BGH NStZ 2000, 391; BGH NStZ-RR 2000, 296 (K);… Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO, 45. Aufl., § 462 Rdnr. 12 m.w.N.).
BGH, 03.11.2000 - 2 AR 186/00
Strafvollstreckungskammer - Zuständigkeit - Widerruf - Strafaussetzung - …
KG, 15.06.2006 - 5 Ws 81/06
Strafvollstreckung: Fortdauerende Zuständigkeit der Strafvollstreckungskammer für …
BGH, 18.02.1999 - 2 AR 18/99
Aussetzung des Strafrestes nach Teilverbüßung
OLG Celle, 16.04.1997 - 3 Ws 95/97
Antrag auf gerichtliche Entscheidung; Maßgeblichkeit der Angabe von Tatsachen und Beweismittel für die Form des Antrags auf Erhebung der öffentlichen Klage
Regelmäßig wird formuliert, die Antragsschrift allein müsse dem mit dem Antrag befassten Gericht eine "Schlüssigkeitsprüfung" erlauben (etwa OLG Celle NStZ 1988, 568; OLG Celle NStZ 1997, 406; OLG Dresden NStZ-RR 1998, 338; OLG Düsseldorf NStZ-RR 1998, 365; OLG Hamm NStZ-RR 2001, 300; OLG Nürnberg NStZ-RR 2002, 112, 113;… weit. zahlr. Nachweise bei Wohlers, in: Systematischer Kommentar zur StPO, § 172 Rn. 72).
8 Angesichts der verfassungsrechtlich zulässigen Anforderung des aus sich heraus verständlichen und in sich geschlossenen Sachverhaltes, aus dem sich der genügende Anlass zur Klageerhebung ergeben soll, können Bezugnahmen im Antrag auf Schriftstücke außerhalb des Antrags oder auf den Akteninhalt nicht berücksichtigt werden, wenn erst die Angaben in den in Bezug genommenen Schriftstücken dazu führen würden, den notwendigen Antragsinhalt zu vervollständigen (Brandb.OLG v. 7.3.2008 - 1 Ws 15/08 (juris); OLG Bamberg v. 7.10.2008 - 3 Ws 60/08, OLGSt StPO § 172 Nr. 47; OLG Celle NStZ 1997, 406; OLG Celle NJW 2008, 2202 f.; OLG Hamm NStZ-RR 2001, 300; OLG Hamm v. 14.7.2009 - 3 Ws 209/09 (juris); KG NStE Nr. 28 zu § 172 StPO; Saarl.OLG wistra 1995, 36; OLG Stuttgart Justiz 2006, 372; siehe auch BerlVerfGH 2004, 2729, 2730;… Graalmann-Scheerer, in: Löwe/Rosenberg, StPO, § 172 Rn. 155 und 156).
Solche Bezugnahmen, auch wenn sie als Anlagen beigefügte Schriftstücke oder Aktenbestandteile betreffen, sind dementsprechend lediglich dann für die Zulässigkeit des Antrages unschädlich, wenn sie lediglich der Erläuterung des bereits aus sich heraus uneingeschränkt verständlichen und geschlossenen Antragsvorbringens dienen (OLG Celle NStZ 1997, 406).
OLG Braunschweig, 29.08.2013 - 1 Ws 227/13
Strafverfahren: Möglichkeit der Einstellung im Klageerzwingungsverfahren
Nach allgemeiner Auffassung darf auf Anlagen zu einem Klageerzwingungsantrag nicht verwiesen werden, wenn erst durch die Kenntnisnahme vom Inhalt dieser Anlagen eine geschlossene Sachverhaltsdarstellung erreicht wird, da das Oberlandesgericht grundsätzlich allein aufgrund des Antrags in die Lage versetzt werden soll, eine Schlüssigkeitsprüfung vorzunehmen und nicht gezwungen sein soll, sich den entscheidungserheblichen Sachverhalt aus Anlagen zusammenzustellen (OLG Koblenz, Beschluss vom 02.06.1977, 1 Ws 123/77; OLG Celle, NStZ 1997, 406;… Schmidt in Karlsruher Kommentar, 6.Auflage, § 172, Rz. 37 m w. N.).
Letzteres entspricht der jüngeren obergerichtlichen Rechtsprechung (OLG Düsseldorf, NJW 1988, 1337; OLG Celle, NStZ 1997, 406; KG Berlin, Beschluss vom 4. Juli 2001 - 3 Ws 217/01 - OLG Hamm, Beschluss vom 7. September 2004 - 1 Ws 256/04 -).
aa) Zwar ist verfassungsrechtlich hinnehmbar, dass das Oberlandesgericht - entsprechend verbreiteter obergerichtlicher Rechtsprechung (vgl. OLG Karlsruhe NStZ-RR 2001, 112 [113]; KG, Beschluss vom 28.02.2002 - 3 Ws 652/99 - OLG Celle NStZ 1997, 406; OLG Düsseldorf VRS 86, 120 f.) - für einen zulässigen Antrag eine Sachdarstellung fordert, aus der ohne Rückgriff auf die Ermittlungsakten eine Schlüssigkeitsprüfung erfolgen kann (vgl. BVerfG NJW 2000, 1027; BVerfG NJW 1993, 382; BayVGH BayVBl 2001, 746).
Das Oberlandesgericht verlangt keine vollständige Wiedergabe des Inhalts sämtlicher der Antragsschrift beigefügten Anlagen, sondern in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung der übrigen Oberlandesgerichte (…vgl. OLG Düsseldorf, StV 1983, S. 498;… OLG Saarbrücken, wistra 1995, S. 36 f.; OLG Celle, NStZ 1997, S. 406) eine Darstellung des entscheidungserheblichen Sachverhalts, die es gestattet, die Erfolgsaussichten des Antrags zu prüfen ohne gezwungen zu sein, sich aus den Akten oder aus den einer Antragsschrift beiliegenden Vorgängen das zusammenzusuchen, was der Begründung des Antrags eventuell dienlich sein könnte.
In der Antragsschrift ist eine Bezugnahme auf den Akteninhalt oder dem Antrag beigefügte Anlagen unzulässig, wenn sie den vorgeschriebenen Inhalt der Antragsschrift in wesentlichen Teilen ersetzen sollen (OLG Celle NStZ 1997, 406; OLG Düsseldorf VRS 84, 450; wistra 1993, 238, 239).
Die Antragsschrift selbst muss es dem Oberlandesgericht ermöglichen, ohne Rückgriff auf die Ermittlungsakten und andere Akten eine "Schlüssigkeitsprüfung" vorzunehmen (BverfG Beschluss vom 27. April 2006, 2 BvR 430/04 zitiert nach Juris; OLG Koblenz NJW 1977, 1461; OLG Celle NStZ 1997, 406).
VerfGH Sachsen, 27.10.2005 - 54-IV-05
OLG Hamm, 17.10.2006 - 1 Ws 676/06
Antrag auf gerichtliche Entscheidung, Klageerzwingungsverfahren, Zulässigkeit des …
OLG Hamburg, 30.06.2014 - 2 Ws 108/14
Klageerzwingungsverfahren: Unzulässigkeit eines Antrag auf gerichtliche …
OLG Hamburg, 27.03.1997 - 3 Ws 29/97
StPO §§ 395, 414
NJW 1997, 1719
Diesen Erwägungen (vgl. KG JR 1995, 127; OLG Hamburg NStZ 1997, 406) kann aber nur durch ein gesetzgeberisches Eingreifen Rechnung getragen werden.
a) Hingegen ist nach Ansicht der Oberlandesgerichte Köln (NJW 1993, 3279), Frankfurt (NJW 199.4, 3243), Hamburg (NStZ 1997, 406) und Saarbrücken (NStZ 1997, 453) die Nebenklage auch im Sicherungsverfahren zulässig.
Demgegenüber wird neuerdings in zunehmenden Maße die Ansicht vertreten, die Nebenklage sei auch im Sicherungsverfahren zulässig (vgl. OLG Köln in NStZ 1994, 144 f.; OLG Frankfurt a.M. in NStE Nr. 10 zu § 395 StPO sowie OLG Hamburg in NJW 1997, 1719 ).
Die Nebenklage ist daher auch im Sicherungsverfahren zuzulassen (ebenso OLG Köln JR 1994, 344 mit zustimmender Anmerkung Gössel; OLG Frankfurt am Main NJW 1994, 3243 ; LG Essen NStZ 1991, 98 mit zustimmender Anmerkung Weigend; LG München II NStZ-RR 1998, 78 ; OLG Hamburg NJW 1997, 1719 ; Gruhl NJW 1991, 1874;… AK-Rössner, StPO , Rn. 19 vor § 395 ;… Heidelberger Kommentar zur StPO -Kurth § 414 , Rn. 4; offen gelassen bei BGH NStZ 1996, 244 , wobei dargelegt wird, dass der Generalbundesanwalt in seiner schriftlichen Stellungnahme zugunsten der Zulässigkeit "unter eingehender Darlegung und Würdigung des Streitstandes beachtliche Gründe geltend gemacht" habe).
OLG Hamburg, 15.09.2000 - 1 Ws 191/00
Der Senat hält trotz BGH, NStZ 1999, 312, an der bisher schon vom OLG Hamburg (NJW 1997, 1719 = NStZ 1997, 406) vertretenen Rechtsansicht fest.

References: § 462
 § 454
 § 453
 § 462
 BGH 
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 BGH 
 § 462
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 462
 § 462
 BGH 
 § 462
 BGH 
 § 462
 § 462
 § 35
 § 462
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
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 § 462
 § 172
 § 172
 § 172
 § 172
 § 172
 § 395
 § 395
 § 414
 BGH