Source: https://www.elo-forum.org/alg-ii/186901-alg-ii-keine-einladungen-monaten.html
Timestamp: 2018-03-23 19:24:04+00:00

Document:
ALG II keine Einladungen seit Monaten - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Start > Information > ALG II -> ALG II keine Einladungen seit Monaten
Post #2226401 (3)
Post #2228712 (2)
Post #2226506 (2)
Post #2226518 (1)
Post #2226470 (1)
ALG II keine Einladungen seit Monaten
in den letzten 2 Jahren bezog ich ALG I und aufstockend ALGII und wurde vom Jobcenter(Optionskommune) "bereut" mit regelmäßigen Terminen alle 4 Wochen.
Zum 01.01. änderte sich die Zuständigkeit und bis zum 30.04. (Auslauf ALG I) war das AfA für mich zuständig. Seitdem keine Einladung mehr erhalten. Ist das normal, o
der liegt es an meinem fortgeschrittenen Alter (bald 61)?
27.08.2017, 12:28 #2
AW: ALG II keine Einladungen seit Monaten
Freu Dich doch, dass man Duch in Ruhe läßt. Was erwartest Du an Betreuung? Das kannst Du doch alleine besser, oder?
27.08.2017, 12:40 #3
Ich reiß mich auch nicht darum. Kommt mir nur komisch vor.
Genau, sei froh.
Mir geht es nicht anders. Im Februar 2016 den letzten Termin gehabt. Dann noch mal im November 2016, aber da war meine SB krank also Termin ausgefallen. Sprich seit anderthalb Jahre ruhe vorm Flopcenter.
27.08.2017, 12:47 #5
Zum 01.01. änderte sich die Zuständigkeit und bis zum 30.04. (Auslauf ALG I) war das AfA für mich zuständig. Seitdem keine Einladung mehr erhalten.
Du könntest dich ja einfach mal schriftlich darüber bei der Geschäftsleitung des Jobcenter beschweren (die freuen sich immer über Extraarbeit, denn das stützt deren Daseinsberechtigung).
27.08.2017, 12:50 #6
In unserer BG werden wir beide schon seit Januar in Ruhe gelassen.
Gerade haben wir den Weiterbewilligungsantrag gestellt. Mal sehen, ob die Ruhe bleibt.
27.08.2017, 12:51 #7
Mein letzter Termin bei mein (Fach)vermitlungs (manager) wahr November 2014, Bin grade mal über 50... aber in Deutschland soll man ja nicht viel erwarten!
Kurz vor der Rente werde ich mich natürlich schriftlich beschweren.
27.08.2017, 13:46 #9
Ich glaube wie häufig einen das JC einläd, hängt auch ganz stark vom jeweiligen Sachbearbeiter ab.
Momentan laden die mich auch nur 2-3 Mal im Jahr ein. Aber es gab auch schon Zeiten, da wurde ich ganz oft eingeladen.
27.08.2017, 15:41 #10
ich werde vom Mobcenter alle 6-8 Wochen eingeladen und dort durchschnittlich ca. 1-1,5 Std. pro Termin geknetet ("Intensiv Beraten und vermitteln"), obwohl ich schon 53 Lenze jung bin.
Ihr glaubt nicht, wie ich euch beneide!
Was muß ich noch alles tun, um in Ruhe gelassen zu werden.
27.08.2017, 15:45 #11
Umme sechzig werden oder lästich sein - oder eben beides.
Um 60 rum nehmen die einen gerne ausser Vermittlung und kümmern sich um die jungen Leuts.
Man kommt dann inne Gruppe der Unterbeschäftigten und ist damit nicht arbeitslos...
Ich weine dem keine Träne nach...
27.08.2017, 15:48 #12
Hallo m aus m,
da du schon älter als 58 bist und falls du seit mindestens 1 Jahr keine VV mehr erhalten hast, bist du laut Statistik nicht mehr arbeitslos. Das ist doch schön!
vielen Dank Texter,
du machst mir wieder viel Hoffnung.
Dann also noch 5 Jahre Augen zu und durch.
Geändert von TazD (27.08.2017 um 19:58 Uhr)
27.08.2017, 17:05 #13
Ich bin 27, seit Februar im ALG2 und seit dem nur 2 Termine gehabt. Da redeten wir nur ca. 20 Minuten über meine "aktuelle berufliche Situation", weitere 60 Minuten über aktuelle Politik, bedingungsloses Grundeinkommen und das ich ja die Finger wegassen soll von Zeitarbeit oder berufsfremden Berufen (ich bin Industriekaufmann). Ich soll mich nur auf seriöse Stellen bewerben und falls ich von ihr versehentlich oder ihren Kollegen Stellen zugeschickt bekomme, die mit meinem Job nix zutun haben oder die Zeitarbeit sind, dann soll ich sie zerreisen und wegwerfen, egal ob eine RFB dabei ist.
Ist ganz chillig bei uns
27.08.2017, 17:29 #14
Ich bin 27, seit Februar im ALG2 und seit dem nur 2 Termine gehabt. Da redeten wir nur ca. 20 Minuten über meine "aktuelle berufliche Situation", weitere 60 Minuten über aktuelle Politik, bedingungsloses Grundeinkommen und das ich ja die Finger wegassen soll von Zeitarbeit oder berufsfremden Berufen (ich bin Industriekaufmann).
das bestätigt, das ob man gut oder schlecht behandelt wird, beim Jobcenter letztlich nur vom Charakter des jeweiligen SB abhängt.
Bei den vorigen 2 SB habe ich keine Probleme gehabt: Die haben ihre Arbeit gemacht und ich meine Verpflichtungen nachgewiesen und gut wars.
Bei der jetzigen wage ich mich ohne Beistand schon garnicht mehr hin und habe trotzdem nun eine Sanktion gegen mich laufen. Also ab zum SG und Gegendruck aufbauen sowie SB mit Anträgen beschäftigen, sonst fährt die Dame weiterhin mit mir nach Lust und Laune Schlitten. Ich fürchte, diese Person werde ich auf lange Zeit nicht los.
27.08.2017, 17:32 #15
die Zeitarbeit sind, dann soll ich sie zerreisen und wegwerfen, egal ob eine RFB dabei ist.
Und das hast du schriftlich,dann schau mal in deine Eingliederungsvereinbarung!
27.08.2017, 18:13 #16
Hallo m_aus_m,
Da musste man ja wenigstens noch so tun, als ob man sich darum bemüht dich wieder in Arbeit zu bekommen, denn mit ALGI-Bezug stehst du "gnadenlos" in der (offiziellen) ALO-Statistik und bist da auch nicht heraus zu bekommen.
Sieht doch gar nicht gut aus (besonders im Wahljahr) wenn ausgerechnet die (angeblich bei den AG) so begehrten und erfahrenen "Alten" darin stecken bleiben, obwohl man doch bis 67 arbeiten (können) soll ...
Damit die späte gesetzliche Altersrente weiter als unbedingt Notwendig und RICHTIG begründet werden kann.
Zum 01.01. änderte sich die Zuständigkeit und bis zum 30.04. (Auslauf ALG I) war das AfA für mich zuständig.
Richtig, es gab eben zu oft Diskrepanzen zwischen den (Bewerbungs) - Forderungen der AfA einerseits (Zumutbarkeit nach § 140 SGB III) und den parallel (deutlich strengeren) Forderungen der JC nach § 10 SGB II, die keine besonderen "Wünsche" bei der Vermittlung mehr zulassen.
Wirklich in Arbeit kommt natürlich auch Keiner mehr mit Ü 60, wenn man nun offiziell bis zum Ablauf der Ansprüche an die AfA auch vermittlungstechnisch NUR noch von der AfA "betreut" werden darf.
Seitdem keine Einladung mehr erhalten. Ist das normal, o
Ich gehe davon aus, dass du nun voll von deiner Options-Kommune abhängig bist (ALGII-Vollbezug ?) und somit kann man dich zumindest jetzt aus der "aktiven" Vermittlung / Arbeitslosen - Statistik endlich ganz nach "Recht und Ordnung" entfernen.
Dafür gibt es den § 53 a SGB II ...
SS 53a SGB II Arbeitslose
... man macht sich da bestimmt den Absatz (2) zu Nutze ("sinngemäß" zählt deine Arbeitslosigkeit gemäß Absatz (1) bei der AfA schon mit ), weil du ja bereits seit mehr als 12 Monaten (aufstockend) SGB II Leistungen bezogen hast und "leider" nicht in Arbeit vermittelt werden konntest ...
Die Optionskommunen scheinen ihre Vermittlungs-Grenzen da wohl oft besser zu kennen als die AfA, denn sie haben ja mal ihre angeblich besseren Möglichkeiten bei den örtlichen AG Arbeitslose unterzubringen so hervorgehoben, als es darum ging diese Genehmigung überhaupt zu bekommen ...
Die Realität sieht allerdings auch ganz anders aus, ich denke mal die wissen auch inzwischen sehr genau, welche besonderen Wünsche die örtlichen AG so an die OP-Kommunen und ihre Vermittlung von Arbeitslosen haben.
Du solltest also besser beim JC keine "schlafenden Hunde wecken" § 53 a dient nicht deiner Verschonung aus Altergründen, sondern nur der amtlichen "Statistik-Bereinigung", die AfA ist jetzt komplett raus ... die interessiert das nicht mehr was aus dir wird.
Mit amtlich (vom JC) zugewiesenen Arbeitslosen zu einer "Eingliederungs-Maßnahme bei einem AG" (übersetzt = unbezahlt richtig arbeiten als "Praktikant / Probearbeiter") haben die örtlichen AG bestimmt keine besonderen Probleme.
Auch "Arbeitsgelegenheiten" (AGH / 1-€-Job) sind sehr beliebt in den Kommunen, da gibt es viel zu tun was (angeblich) nicht nötig (also "zusätzlich") ist und deswegen nicht (wie früher) ordentlich bezahlt wird ...
Da firmieren schon viele JC in D paktisch als "Pseudo-ZAF" ... besonders auch die OP-Kommunen mit dem besten Draht zu solchen "Personal-Engpässen" ... bei örtlichen AG und Gemeinden ...
Ich weiß gerade nicht ob das noch gilt, dass man dazu (AGH) ab 58 + X nicht mehr "verdonnert" werden kann, für alles Andere gibt es zumindest KEINE gesetzlichen Grenzen ... so lange § 10 SGB II beachtet wird.
Hast du eine Möglichkeit vorzeitig in Altersrente zu gehen (ab 63 + X ?), dann darfst du damit rechnen, dass du dazu bald die ersten (schriftlichen) Anfragen bekommst ... denn die mögliche "Zwangs-Verrentung" im SGB II ist ja keineswegs "vom Tisch" .
SS 12a SGB II Vorrangige Leistungen
27.08.2017, 19:51 #17
mich braucht man nicht zur Rente zu zwingen. Ich gehe freiwillig so früh wie möglich, auch mit Abschlägen. Da ich in meinem Arbeitsleben überwiegend gut verdient habe, ist meine zu erwartende Rente, abzüglich KV, PV und Abschlägen ein paar 100 Euronen höher als das jetzige ALGII.
Mein Amt sagt, sowas liegt an den vielen neuen Kunden durch die Flüchtlingswelle.
27.08.2017, 20:07 #19
Ich habe mitbekommen, daß in meinem Hamburger Jobcenter extra 2 Migrations-SB rekrutiert wurden, um sich um ihre Landsleute zu kümmern (wohl wegen Sprachproblemen).
27.08.2017, 20:26 #20
Ich bin mir sicher, dass mein Amt das gesagt hat, ja. ^^ Und ich bin nicht traurig jetzt weniger oft hin zu müssen.
28.08.2017, 12:32 #21
Nein, da steht drin dass ich mich auch auf ZAF zu bewerben habe. Deswegen "bewerbe" ich mich trotzdem auf ZAF, wenn eine RFB dabei ist. Sehen wollte das aber noch nie jemand bei uns.
In unserem sehr kleinen Jobcenter gibt es nur 4 oder 5 Sachbearbeiter, 2 davon kenne ich, 2 andere kennen Bekannte. Die sind alle so locker drauf. Nr. 5 kenne ich noch nicht.
Aber generell kann man schon sagen, dass unser Jobcenter vergleichsweise sehr human ist. Weiß nicht ob es an der kleinen Größe liegt oder einfach nur Glück mit den Sachbearbeitern.
Im Nachbarlandkreis, in dem ich vorher wohnte, habe ich eine Sanktion bekommen, weil ich am Ende des Monats "nur" 21 statt der vorgeschriebenen 25 Eigenbemühungen/Monat vorweisen konnte. Da war ich aber noch unter 25.
In unserem JB hier wird man nicht mal gefragt, wo man sich beworben hat und wie oft, sondern einfach nur "und wie läufts?"
Meine Sachbearbeiterin fragte mich, ob sie mich unterstützen kann im Sinne von einer Maßnahme bzgl. Bewerbungstraining oder Computerkurs. Ich habe dankend abgelehnt, weil ich sowas schon vor Jahren gemacht habe und als Industriekaufmann kenne ich mich mit Computer ganz gut aus und kann mich auch gut präsentieren. Damit war das Thema vom Tisch und sie meinte: "Okay, dann ist das unnötig, sowas brauchen Sie dann nicht."
Da es wegen den Ferien gerade kaum offene Stellen gibt, soll ich laut meiner Sachbearbeiterin die restlichen warmen Tage genießen und entspannen.
Bis, auf das mein ALG2-Antrag Anfangs wegen Unsinn erstmal abgelehnt wurde, kann ich rein gar nichts negatives über unser Jobcenter sagen. Mein Weiterbewilligungsantrag zum ALG2 war in 3 oder 4 Tagen schon durch.
28.08.2017, 12:57 #22
dann will ich mal für dich hoffen, daß dein Jobcenter so klein ist, daß es dort kein Fallmanagement gibt. Gerätst du da rein, und ich spreche mittlerweile aus Erfahrung, ist es Schluß mit chillen.
Spätestens wenn du 1 Jahr Kunde in deinem Jobcenter bist, ist die Gefahr sehr groß, daß du mit denen Bekanntschaft machst.
30.08.2017, 07:46 #23
Mein letzter Termin war 2016 um zu schauen ob ich noch lebe die Jahre davor auch , in dem Jahr bisher Ruhe....mir macht das eh nix aus , die haben nix für mich das auf mein Gutachten passt von daher bin ich auch rausgenommen worden aus der Vermittlung und das mit 39 ......
05.09.2017, 13:19 #24
Nachtrag: Hatte heute kurzfristig einen Termin im Jobcenter.
Nach einem freundlichen 10-Minuten-Gespräch bin ich jetzt offiziell aus der Vermittlung raus nach § 53 a SGB II. Ruhe bis zur Rente
05.09.2017, 14:07 #25
Nun so überraschend wo du doch schon befürchtet hast man würde dich vergessen ?
Es sei dir gegönnt wenn es denn so wäre, aber schriftlich hast du das sicher NICHT bekommen, dass man dich jetzt bis zur rente in Ruhe lassen wid.
Wie ich oben schon beschrieben habe dient der § 53 a SGB II nur der reinen Statistikbereinigung, darin ist nicht festgelegt, dass du nun "aus der Vermittlung" raus bist sondern nur, dass du "offiziell" nicht mehr als Arbeitslos gezählt wirst.
Schon der nächste SB kann das wieder ganz anders sehen und muss dich deswegen NICHT vor "Vermittlung" oder wenigstens "altersgrechten" Maßnahmen verschonen wollen.
Immerhin gibt es auch noch genug "Senioren-Erziehungs- und Gesundheitsmaßnahmen", die teuer von den JC eingekauft wurden und mit Teilnehmern bestückt werden müssen.
Das hat ja mit echter "Vermittlung" nichts mehr zu tun aber mit viel Geld aus dem ESF-Fond was man sich auch (durch rege Nutzung von angeblich "Freiwilligen" Teilnehmern) für die Folgejahre sichern möchte.
Du sollst doch schließlich fitt und gesund für die Rente gehalten werden ... also pass auf wenn man dir mal eine EGV vorlegen möchte (oder einfach per Post zuschickt, "bitte bis Tag X unterschrieben zurück"), wo so eine "Wohltat" enthalten ist ...
Na dann ist das ja kein Problem für dich, diese Post wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.
einladungen, monaten
BuTL seit 8 Monaten keine Entscheidungen maja1 ALG II 25 30.12.2011 13:31
Seit Monaten keine EGV, nachfragen? Lexxy ALG II 1 11.07.2011 16:49

References: § 140
 § 10
 § 53
 § 53
 § 10
 § 53
 § 53