Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/177356
Timestamp: 2020-01-19 19:26:08+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau Ersatzspielstätte Theater Ingolsta...competitionline
(ID 3-177356)
Neubau Ersatzspielstätte Theater Ingolstadt – Generalplanerleistungen
BAURCONSULT Architekten Ingenieure, Haßfurt (DE), Stuttgart (DE), Frankfurt a. Main (DE), Pegnitz (DE), Teltow (DE), Würzburg (DE), Taunusstein-Neuhof (DE), Bad Windsheim (DE), Bremen (DE)
Fabre/Speller architectes, Paris (FR), Clermont-Ferrand (FR)
Specht Kalleja + Partner Architekten GmbH, Berlin (DE)
Entscheidung 03.12.2014
Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Schallschutz, Raumakustik / Technische Ausrüstung / Thermische Bauphysik / Sicherheits-/ Gesundheitsschutz / Tragwerksplanung / Objektplanung Innenräume / Generalplanerleistung / Kostenmanagement / Brandschutz
Betreuer Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg (DE)
Das Stadttheater Ingolstadt „Großes Haus“ wird saniert und nach derzeitigem Planungsstand ab Beginn der Spielzeit 2018/2019 für mindestens 3 Jahre geschlossen.
Neben dem Großen Haus hat die Stadt Ingolstadt unter anderem noch 2 weitere Spielstätten, das „Kleine Haus“ und das „Junge Theater“.
Für den Zeitraum der Sanierung des Großen Hauses benötigt die Stadt Ingolstadt Ausweichspielstätten. Aufgrund einer Machbarkeitsuntersuchung hat sich die Stadt Ingolstadt dafür entschieden, einen Neubau als temporäre Ausweichspielstätte für das Große Haus zu errichten. Dieser Neubau soll nach Abschluss der Sanierung des Großen Hauses dauerhafter Standort für das Kleine Haus sein.
Der Neubau beinhaltet Hauptbühne (Großbühne), Bühnennebenräume, Foyer und Zuschauerraum. Der Zuschauerraum ist für die Interimszeit für 400 Sitzplätze auszulegen und so zu planen, dass nach Wiedereröffnung des Stadttheaters ein Rückbau auf 200 Sitzplätze erfolgen kann.
Als Standort für den Neubau ist die Grundstücksfläche neben der Reithalle (Militärbau von 1916, städtische Nutzung für Ausstellungen und Veranstaltungen) und in der Nähe der Exerzierhalle (Militärbau von 1897, städtische Nutzung für Ausstellungen und Veranstaltungen) vorgesehen, auf der derzeit die Lagerhallen für das Armeemuseum des Freistaates Bayern stehen. Diese Lagerhallen werden abgebrochen, der Abbruch ist vom Generalplaner mit zu planen und zu überwachen. An den Standort des Neubaus grenzt die „Tilly-Wiese“ (Freifläche von ca. 2,5 ha) an sowie der „Klenzepark" mit einer Fläche von ca. 20 ha. In diesem Klenzepark befinden sich unter anderem die vorgenannte Exerzierhalle, die Reithalle und ein Rosengarten sowie im Norden und Nordwesten die klassizistischen Festungsbauten Turm Triva und das Reduit Tilly. Der Neubau ist unter Berücksichtigung des historischen Umfeldes zu planen.
Neben dem Neubau findet ein Umbau der Exerzierhalle statt. Dort werden während der Interimszeit die Bühnen des Kleinen Hauses und des Jungen Theaters und 2 Zuschauerräume errichtet. Nach Abschluss der Sanierung des Großen Hauses zieht dann das Kleine Haus aus der Exerzierhalle in den Neubau um. Das Junge Theater zieht dann in das sanierte Große Haus um. Die Interimsbauten in der Exerzierhalle werden dann zurückgebaut.
Aufgrund der Komplexität der Maßnahmen werden die erforderlichen Planungsleistungen als Generalplanerleistungen vergeben. Ausgenommen von den Generalplanerleistungen ist lediglich die Planung der Bühnentechnik (Kostengruppe 479). Die Planungsleistungen für die Bühnentechnik werden parallel und zeitgleich zu dieser Ausschreibung europaweit ausgeschrieben.
Der Generalplaner hat folgende Leistungen für den Neubau der Ausweichspielstätte und die Umbaumaßnahmen in der Exerzierhalle zu erbringen:
— die Planungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes § 34 HOAI,,
— die Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1-9 Leistungsbildes § 39 HOAI,
— die Planungsleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes § 51 HOAI,
— die Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1-9 (alle Anlagengruppen außer Bühnentechnik) des Leistungsbildes § 55 HOAI,
als Besondere Leistungen:
— die Brandschutzplanung,
— die SiGeKo-Leistungen,
— die Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9 bei den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Technische Ausrüstung,
— die vollumfassende ingenieurtechnische Kontrolle inkl. Bewehrungsabnahme bei der Tragwerksplanung in Leistungsphase 8,
— den konstruktiven Brandschutz ab L.Ph. 4 für die Tragwerksplanung
— die vollumfassende Kostenkontrolle aller Kostengruppen einschl. Planerleistungen (monatliche Vorlage),
als Beratungsleistungen:
— die Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik gemäß 1.2 der Anl. 1 zur HOAI 2014.
Der Planungsbeginn ist für Anfang 2015 vorgesehen, Baubeginn Anfang 2016 und Fertigstellung Ende 2017/Anfang 2018. Die Umbaumaßnahmen in der Exerzierhalle sind 2017 durchzuführen, eine Bauzeit von einem halben Jahr hierfür ist eingeplant. Der Umzug in die Ausweichspielstätten ist für 2018 geplant.
Es erfolgt stufenweise Beauftragung:
Stufe 1: Lph. 1 u. 2, teilweise 3,
Stufe 2: Lph. 3 u. 4,
Stufe 3: Lph. 5, 6 u. 7,
Stufe 4: Lph. 8 u. 9.
Die Projektkosten einschließlich der Planungskosten werden mit ca. 20 000 000 EUR brutto veranschlagt.
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner
Zu Händen von: Prof. Dr. Rauch
+49 9412973410
MjE2ZlViV1FSVTBgYl9WHWJRZVNYHVJRZWJVU1hkHlRV
+49 9412973411
Neubau Ersatzspielstätte Theater Ingolstadt – Generalplanerleistungen.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Ingolstadt.
NUTS-Code DE211
71240000, 71200000, 71300000, 71327000, 71314100, 71314310, 71317200, 71313200, 71321200, 71321300, 71321400
Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung (siehe Ziff. II.1.5)).
Beginn 1.12.2014. Abschluss 31.12.2021
Höhe Personenschäden: 3 000 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Höhe sonstige Schäden: 3 000 000 EUR (muss bei durchlaufender Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen; bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
Aktueller Nachweis (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) erforderlich. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller (!) ARGE-Mitglieder benannt werden, (nur) wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; dies ist bei den meisten Versicherungen allerdings nicht der Fall; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung ohne Vorbehalte, dass im Autragsfall mit dem Versicherungsnehmer eine Versicherung mit den o. g. Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung.
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter,
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitgleider einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bei juristischen Personen Nachweis der Eintragung im Handelsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung).
Bei Partnerschaften Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung).
Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen.
Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
Erklärung und Nachweise gemäß § 4 Abs. 3 VOF.
Nachweis Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Gesamtumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude u. Innenräume.
2. Bürokapazität (Architekten).
I. Referenzen Leistungsbild Objektplanung Gebäude u. Innenräume:
1. Referenzportfolio Theaterbauten/Spielstätten (Neubau oder Generalsanierung, zugelassen sind nur Referenzen der letzten 10 Jahre, bei denen die Inbetriebnahme zwischen dem 1.8.2004 und dem 31.8.2014 erfolgt ist) mit Angaben zu:
a.) Auftraggeber,
b.) Art der Aufgabenstellung,
c.) erbrachten/beauftragten Leistungsphasen,
d.) Größenordnung des Projekts (Projektkosten),
e.) Kostentreue,
f.) Termintreue,
g.) Referenzbescheinigung im Falle eines öffentlichen Auftraggebers.
Referenzbescheinigung oder Eigenerklärung im Falle eines privaten Auftraggebers.
2.Referenzportfolio: städtebauliche Einbindung unter Berücksichtigung des historischen Umfeldes – Lösung des Dialogs zwischen historischer Bausubstanz und neuer Bausubstanz (zugelassen sind nur Referenzen der letzten 5 Jahre, bei denen die Inbetriebnahme zwischen dem 1.8.2009 und dem 31.8.2014 erfolgt ist) mit Angaben zu:
g.) Referenzbescheinigung im Falle eines öffentlichen Auftraggebers,
II. Berufserfahrung:
a.) Erfahrungen als Generalplaner,
b.) Angabe zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Bauleiters,
b.) Angabe zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden Projektleiters.
Referenzen gem. Ziff. I.1.) müssen zwingend zwischen dem 1.8.2004 und 31.8.2014 in Betrieb genommen sein, sonst werden sie nicht gewertet.
Referenzen gem. Ziff. I.2.) müssen zwingend zwischen dem 1.8.2009 und 31.8.2014 in Betrieb genommen sein, sonst werden sie nicht gewertet.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten und Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: I. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz: 5 %, Personalstärke: 5 %,
II. fachliche Eignung:
1.) Referenzobjekte 70 %,
2.) Berufserfahrung: 20 %. Es werden auch noch Unterkriterien gewertet; die Matrix wird den Bewerbern mit den Bewerbungsunterlagen zugesandt.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 12.9.2014 - 12:00
15.9.2014 - 12:00
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (RAe Prof. Dr. Rauch & Partner) und nur per E-Mail angefordert werden. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail, zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag bei der Kanzlei Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen. Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Autraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluß aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
http://www.regierung.oberbayern.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 107 Abs. 3 GWB), soweit:
Weitere Informationen siehe: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/02857/.
Ausschreibung veröffentlicht 19.08.2014
Ergebnis veröffentlicht 16.12.2014
Zuletzt aktualisiert 29.03.2017
Wettbewerbs-ID 3-177356
Seitenaufrufe 2433

References: § 34
 § 39
 § 51
 § 55
 § 4
 § 4
 § 4
 Art. 61