Source: http://aquarienfreunde-kempten.de/index.php/satzung
Timestamp: 2018-04-25 21:40:49+00:00

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Der Verein führt den Namen "Aquarienfreunde Kempten (Allgäu) e.V." und hat seinen Sitz in Kempten.
Der Verein ist unter diesem Namen und der Nr. 223 beim Amtsgericht Kempten in das Vereinsregister eingetragen
2.1 die Förderung des Natur- und Landschaftsschutzes, insbesondere die Erhaltung und Pflege von Biotopen und die Reinhaltung von Gewässern,
2.2 die Erhaltung gefährdeter frei lebender Tiere und Pflanzen gemäß dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen und
2.3 die Förderung der artgerechten Haltung der im Aquarium lebenden Tiere und Pflanzen.
§3 Tätigkeiten des Vereins
3.1 Der Verein erfüllt seine Aufgaben durch
3.1.1 praktische Maßnahmen des Natur-, Landschafts-, Biotop- und Gewässerschutzes in Zusammenarbeit mit den Umweltschutzbehörden
3.1.2 die Abhaltung von Vereinsabenden zu Weiterbildung der Mitglieder auf den genannten Gebieten und der Durchsetzung des
VDA-Sachkundenachweises bei den Mitgliedern,
3.1.3 Kontakte zu gleichgesinnten Vereinen und Institutionen, insbesondere zum Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V. (VDA),
3.1.4 Abhaltung von Fisch- und Pflanzenbörsen unter Einhaltung der Börsenordnung des VDA und der geltenden Tierschutzbestimmungen,
3.1.5 fachlich Beratung der Mitglieder und durch Schaffung der Möglichkeiten für den Erwerb von Nachzuchten (zur Vermeidung Wildfängen) und geeigneter Gerätschaften für die artgerechte Tierhaltung durch die vereinseigene Aquarienabteilung.
3.2 Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar kulturelle, wissenschafliche, jugendfördernde und gemeinnützige Zwecke und Ziele im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
4.1 Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
5.1 Mitglied kann jeder werden. Die Zahl der Mitglieder ist nicht beschränkt.
Bei Minderjährigen ist die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter erforderlich.
Mitglied ist, wer die in der Satzung festgelegten Gebühren entrichtet hat oder nach Aufnahme von der Beitragspflicht befreit wurde. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.
5.2 Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung ernannt.
5.3 Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten. Durch die Aufnahme verpflichtet sich das Mitglied, die Vereinssatzung anzuerkennen und einzuhalten.
5.4 Über den schriftlichen Aufnahmeantrag mit Angabe der Personalien entscheidet der Gesamtvorstand. Gegen den ablehnenden Bescheid kann der Antragsteller innerhalb von 14 Tagen Beschwerde erheben, über die Gesamtvorstand und Beirat gemeinschaftlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen entscheiden; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
6.1.1 mit dem Tod des Mitgliedes,
6.1.2 durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten,
6.1.3 durch Streichung aus der Mitgliederliste aufgrund eines Beschlusses des Gesamtvorstandes, wenn die Beitragsleistungen nach §8 der Satzung trotz Mahnung nicht erbracht wurden und
6.1.4 durch Ausschluss entsprechend den Regelungen nach §7
6.2 Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das ausscheidende Mitglied keinen Anspruch auf Beitrags- und Gebührenrückerstattung und auf Mittel und Vermögen des Vereins.
§7 Ausschluss eines Mitglieds
7.1 Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes ausgeschlossen werden wenn es
7.1.1 dem Zweck, den Interessen oder der Satzung des Vereins in grober Weise zuwiderhandelt oder
7.1.2 eine strafbare oder ehrenrührige Handlung begeht und damit das Ansehen des Vereins schädigt.
7.2 Für das Ausschlussverfahren gelten folgende Regelungen:
7.2.1 Vor Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied unter einer Fristsetzung von 14 Tagen die Möglichkeit einer Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem betroffenen Mitglied per Einschreiben zuzustellen.
7.2.2 Gegen den Ausschluss steht dem betroffenen Mitglied innerhalb von vier Wochen nach Zustellung die schriftliche Beschwerde zu, über die Gesamtvorstand und Beirat gemeinschaftlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen entscheiden; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
7.2.3 Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
§8 Beitragsleistungen der Mitglieder
8.1 Mitgliedsbeiträge
8.1.1 Von den Mitgliedern werden Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge erhoben, die von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt werden.
8.1.2 Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit
8.1.3 Für EhegattenInnen, LebensfefährtenInnen, Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Fördermitglieder kann die ordentliche Mitgliederversammlung gesonderte Beiträge festsetzen.
8.1.4 Die Entrichtung der Mitgliedsbeiträge ist die Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Leistungen und Einrichtungen des Vereins und für die Mitgliedschaft im Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V. (VDA) und für die Inanspruchnahme der damit verbundenen Leistungen.
8.1.5 Die Mitgliedsbeiträge sind im Oktober jeden Jahres für das folgende Kalenderjahr zu entrichten. Die Bezahlung erfolgt durch Bankabbuchung; Änderungen von Anschriften und Bankverbindungen sind dem Gesamtvorstand umgehend mitzuteilen. Andernfalls trägt das Mitglied entstehende Kosten.
8.2 Arbeitsbeiträge
8.2.1 Der Verein kann von seinen Mitgliedern für die Erreichung der satzungsmäßigen Zwecke und für die Aufrecherhaltung des Vereinsbetriebs einschließlich der Bewirtschaftung des Vereinsheims und des Betriebs der Aquarienabteilung Arbeitsleistungen verlangen.
8.2.2 Art und Umfang der Arbeitsleistung und deren Abgeltung in Geld bei Nichterbringung werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen.
Organe des Vereins sind der Vorstand (§10), der Beirat (§14) und die Mitgliederversammlung (§15).
10.1 Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden.
10.1.1 Jeder von Ihnen ist einzeln zu Vertretung des Vereins berechtigt. Im Innenverhältnis wird die Vertretungsbefugnis des 2. Vorsitzenden auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.
10.1.2 Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von über 500 DM sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Gesamtvorstand schriftlich oder durch Beschlussfassung zustimmt.
10.2 Der Gesamtvorstand (Vorstand im Sinne dieser Satzung) besteht aus dem
1. Aquarienwart
1. Bücherwart
10.2.1 Durch Vorstandsbeschlüsse kann geregelt werden, ob und in welchem Umfang 2. Kassier, 2. Aquarienwart, 2. Schriftführer, 2. Bücherwart, und 2. Jugendwart von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden und bei Vorstandssitzungen stimmberechtigt sind.
11.1 Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig soweit die Zuständigkeit durch die Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen wird. Er hat vor allem folgende Aufgabe zu erfüllen.
11.1.1 Einberufung der Mitgliederversammlungen und Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
11.1.2 Rechtliche Gestaltung, Abwicklung und Überwachung der Aquarienabteilung, der Fisch- und Pflanzenbörsen und der Bewirtschaftung des Vereinsheims. Soweit bei diesen Aktivitäten die Führung im Namen und auf Rechnung des Vereins aufgegeben wird (z.B. Verpachtung, Gesellschaftsgründung), ist die Zustimmung des Beirats in die Beschlussfassung einzubeziehen. Die Beschlussfassung erfolgt dann durch Gesamtvorstand und Beirat gemeinschaftlich mir einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
11.2 Der Vorstand ist verpflichtet in allen wichtigen Angelegenheiten die Meinung des Beirats einzuholen.
11.3 Für folgende Aufgabenbereiche gelten zusätzliche folgende Regelungen:
11.3.1 Die Kassiere verwalten und verbuchen die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und legen der Mitgliederversammlung am Schluss des Jahres Rechnung. Die Rechnungslegung ist durch zwei Rechnungsprüfer zu prüfen.
11.3.2 Die Aquarienwarte führen die Aquarienabteilung und organisieren die Fisch- und Pflanzenbörsen. Wareneinkäufe und Preisgestaltung erfolgen nur mit Abstimmung und Genehmigung des Vorstands. Die Aquarienwarte erstellen monatliche Abrechnungen über die Einnahmen und Ausgaben und schaffen die Voraussetzung dafür, dass Aufzeichnungen und Kassenbestände jederzeit geprüft werden können. Zum Jarhesende sind die Inventurbestände körperlich aufzunehmen. Aufzeichnungen und Inventuren sind durch zwei Rechnungsprüfer zu prüfen.
11.3.3 Die Schriftführer erledigen die notwendigen schriftlichen Arbeiten soweit sie nicht anderen Vorstandsmitgliedern vorbehalten sind, erstellen und versenden die Vereinsrundschreiben führen bei Mitgliedsversammlungen und Vorstandssitzungen die Protokolle, beurkunden diese zusammen mit dem Vorstizenden durch Unterschrift und sind für die Führung der Vereinschronik verantwortlich.
11.3.4 Die Bücherwarte verwalten die Vereinsbücherei, erhalten Bücher und Zeitschriften in ordentlichem Zustand und überwachen deren Ausleihung, Verleihdauer und Rückgabe anhand dafür geeigneter Aufzeichnungen. Werden Büche und Zeitschriften in beschädigtem Zustand zurückgegeben, ist §18 anzuwenden.
11.3.5 Die Jugendleiter übernehmen die Führung, Betreuung und Fortbildung der Jugendlichen in Absprache mit dem 1. Vorstand.
§12 Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben jedoch nach Ablauf der Amtsdauer solange im Amt, bis eine gültige Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsdauer aus, so wählt der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§13 Beschlussfassung des Vorstands
13.1 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen - Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht - in offener Abstimmung, es sei denn, es verlangt ein Vorstandsmitglied geheime schriftliche Abstimmung. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder, darunter der 1. und der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende.
13.2 Die Vorstandsbeschlüsse sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Das Protokoll muss Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, den Wortlaut der Beschlüsse und das zahlenmähßige Abstimmungsergebnis enthalten. Ein Vorstandsbeschluss kann auch auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder schriftlich ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
13.3 Vorstandssitzungen sind von 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch unter Einhaltung einer Frist vo einer Woche einzuberufen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
14.1 Der Beirat besteht aus 7 Mitgliedern, wird auf die Dauer von 3 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt und bleibt nach Ablauf der Amtsdauer solange im Amt, bis eine gültige Neuwahl erfolgt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder Vorstandsmitglieder können nicht zugleich Mitglied des Beirats sein. Scheidet ein Beiratsmitglied während der Amtsdauer aus, wählt der Beirat für die restliche Amtsdauer ein Ersatzmitglied mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
14.2 Der Beirat unterstützt den Vorstand bei allen Vereinsaufgaben, vertritt die Anträge und Interessen der Mitglieder und macht dem Vorstand Vorschläge zur Geschäftsführung.
14.3 Soweit die Zustimmung des Beirates zu Vorstandsbeschlüssen erforderlich ist, hat der Beirat Anspruch auf vollständige Unterrichtung über den Sach- und Verhaltensstand des zustimmungspflichtigen Vorgangs.
14.4 Mindestens einmal im Jahr soll eine Beiratssitzung stattfinden. Der Beirat fasst seine Beschlüsse mit einfache rMehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
§15 Die Mitgliederversammlungen
15.1 Monatsversammlungen
15.1.1 Der Verein hält monatliche Mitgliederversammlungen ab. Die Einberufungsvoraussetzung nach §15.2.1 sind dafür nicht erforderlich, es genügt die Bekanntmachung der Termine im Vereinsrundschreiben. Die Monatsversammlung kann Beschlüsse fassen, soweit diese nicht der ordentlichen Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
15.2 Ordentliche Mitgliederversammlung
15.2.1 Mindestens einmal im Jahr findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird von Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Anschrift gerichtet ist.
15.2.2 In Angelegenheiten des Zuständigkeitsbereich des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Vorstands und der Rechnungsprüfer zur Kenntnis und beschließt ausschließlich über folgende Angelegenheiten:
a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Gesamtvorstands und des Beirates,
d) Änderungen des Vereinszwecks (§2) und der Satzung
e) Festsetzung der Beitragsleistungen der Mitglieder (§§8,18)
f) Auflösung des Vereins (§19)
g) Austritt aus dem VDA
h) Kauf von Grundstücken
i) Beschlussanträge, die der Gesamtvorstand der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorlegt.
15.3 Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung müssen mindestens 5 Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem 1. Vorsitzenden bekanntgegeben werden. Über die Annahme von Anträgen zur Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
16.1 Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleistet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.
16.1.1 Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlvorgangs einem Wahlleiter übertragen und ein Wahlausschuss gebildet werden.
16.1.2 Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
16.2 In den Mitgliedsversammlungen hat jedes Mitglied - auch Ehrenmitglieder und minderjährige Mitglieder - eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind nicht zulässig.
16.3 Die Mitgliederversammlung fass Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
16.4 Für Wahlen gilt folgendes: hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.
16.5 Für folgende Beschlüsse ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich, wobei Stimmenthaltungen außer Betracht bleiben:
a) Änderung des Vereinszwecks (§2) und der Satzung
b) Abberufung der Vorstandsmitglieder aus wichtigem Grund
c) Auflösung des Vereins (§18)
d) Kauf von Grundstücken
16.6 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es muss folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Tagesordnung, die eintelnen Abstimmergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei der Satzungsänderungen muss der genaue Wortlaut angegeben werden.
§17 Die außerordentliche Mitgliederversammlung
17.1 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
17.2 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wen dies von einem Drittel aller Mitglieder des Vereins schriftlich beantragt wird unter Angebe des Zwecks und der Gründe
17.3 Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die für die ordentliche Mitgliederversammlung geltenden Satzungsbestimmungen.
§18 Vereinseinrichtungen
Die Mitglieder verpflichten sich, Einrichtungen und Vermögen des Vereins pfleglich zu behandeln und zu erhalten. Bei Nichtbeachtung kann der Gesamtvorstand Schadenersatzansprüche geltend machen. Für dieses Verfahren gelten die in § 7.2 getroffenen Regelungen entsprechend.
19.1 Die Auflösung des Vereins ist einzuleiten, wenn dis durch den Vorstand oder von zwei Drittel aller Mitglieder des Vereins beantragt wird.
19.2 Liegt ein solcher Antrag vor, hat der Vorstand innerhalb von 4 Wochen unter Beachtung der Regelungen nach § 15.2.1 eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Der Beschluss über die Auflösung bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
19.3 Entsprechend der gemeinnützigen Zweckbestimmungen des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Kempten zur Verwendung für Maßnahmen des Tier-, Natur- und Umweltschutzes.
Von der endgültigen Verwendung des Vermögens hat die Stadt Kempten die Zustimmung des Finanzamtes Kempten einzuholen.
19.4 Sofern die Mitgliedersatzung nichts anderes beschließt, sind der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
19.5 Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst bzw. beendet wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 9.4.1999 beschlossen und angenommen.

References: §3
 §8
 §7

§7

§8
 §26
 §18

§12

§13

§15
 §15

§17

§18
 § 7
 § 15