Source: http://fru-online.de/satzung.shtml
Timestamp: 2018-12-16 20:17:40+00:00

Document:
Satzung des FRU
"Förderkreis für Raum- und Umweltforschung - Vereinigung von Freunden der Akademie für Raumforschung und Landesplanung e. V."
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die in § 14 für den Fall der Auflösung des Vereins vorgesehene Vermögensbindung gilt auch bei Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks.
Aufgabe des Vereins ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Aufgaben der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL).
Der Verein sucht diese Ziele - unter Fühlungnahme zu den an der Arbeit der ARL Interessierten - zu erreichen:
durch Veranstaltungen über Fragen von Wissenschaft und Praxis;
durch Sammlung und Bewilligung von Mitteln als Beihilfen zur Förderung bestimmter wissenschaftlicher Aufgaben;
durch Verleihung von Preisen als Anerkennung für wissenschaftliche Leistungen bzw. besondere Verdienste um die Akademie für Raumforschung und Landesplanung
durch Gründung und Verwaltung von Stiftungen zur Förderung wissenschaftlicher Ziele.
Die nötigen Geldmittel werden durch die regelmäßigen Jahresbeiträge der Mitglieder, Spenden und besondere einmalige Beiträge aufgebracht.
Mitglieder, deren Pflichten und Rechte
Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, Behörden und Vereine
Mitglieder werden durch den Vorstand i. S. des § 12 aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages aufgenommen. Wenn besondere Gründe vorliegen, kann der Vorstand Aufnahmeanträge ablehnen.
Die Aufnahme wird schriftlich durch den Vorstand bestätigt; sie wird mit Eingang des Mitgliedsbeitrages wirksam.
Der Mitgliedsbeitrag wird auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung in Form einer Beitragssatzung festgesetzt.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod oder:
durch schriftliche, an den Vorsitzenden zu richtende Austrittserklärung; sie wird zum Schluss des Kalenderjahres wirksam und muss dem Vorsitzenden drei Monate zuvor zugegangen sein;
wenn auf zweimalige Mahnung, von denen die zweite durch eingeschriebenen Brief erfolgen muss, die Einzahlung des fälligen Beitrags nicht erfolgt;
auf Beschluss des Vorstandes durch Ausschluss, wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins schädigt. Gegen diesen Beschluss ist binnen 2 Wochen der Einspruch zulässig, über den dann die nächste Mitgliederversammlung zu beschließen hat.
Ausscheidende Mitglieder verlieren jeden Anspruch an das Vereinsvermögen, insbesondere stehen ihnen die Rechte der §§ 738 bis 740 BGB nicht zu.
Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, Behörden und Vereine, die Beiträge im Sinne von § 3 geleistet haben oder leisten, haben diejenige Persönlichkeit schriftlich zu bezeichnen, welche ihre Rechte dem Verein gegenüber wahrnehmen soll.
Zu Ehrenvorsitzenden oder Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vereinsausschusses Persönlichkeiten ernennen, die sich hervorragende Verdienste um den Verein erworben haben. Die Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Mitglieder ohne deren Pflichten.
Ordentliche Mitgliederversammlungen finden mindestens in jedem 2. Kalenderjahr statt. Einladungen hierzu müssen in der Regel vier Wochen, spätestens zwei Wochen vorher schriftlich durch den Vorstandsvorsitzenden an die Mitglieder mit Beifügung der Tagesordnung erfolgen.
Falls mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Beratungsgegenstände beantragt, muss
der Vorsitzende innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrags eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberu­fen.
Genehmigung der Jahresrechnung(en) nach Vorlage des Berichts der Rech­nungsprüfer
Wahlen von Ausschüssen nach Bedarf
Beschluss über den Einspruch bei Ausschluss eines Mitgliedes
Die Mitglieder des Vorstands wirken bei sie betreffenden Beschlüssen zu Buchst. c) nicht mit.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig; eine Ausnahme besteht lediglich im Falle des § 14 (Auflösung des Vereins).
Bei Abstimmung und Wahlen entscheidet, wenn nichts anderes bestimmt ist, ein­fache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Im Falle der Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt; bei Wahlen findet im Falle der Stimmengleichheit von Kandidaten ein weiterer Wahlgang für die betroffenen Kandidaten statt.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
dem Generalsekretär der Akademie für Raumforschung und Landesplanung
Die Amtsdauer beträgt 4 Jahre. Die Vorstandsmitglieder bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter; sie vertreten den Verein nach außen. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
Im Innenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden von seiner Vertretungsbefugnis Gebrauch macht.
Der Vorstand hat die Geschäfte nach Maßgabe der Satzung sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu führen.
Der Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte im Namen des Vorstands nach innen und außen, leitet die Mitgliederversammlungen und die Sitzungen des Vorstands und setzt deren Tagesordnung fest.
Die Befugnisse des stellvertretenden Vorsitzenden sind durch die Bezeichnung seines Amts gegeben.
Der Schriftführer unterstützt den Vorsitzenden bei der Führung der laufenden Geschäfte nach dessen Aufgaben.
Anträge auf Beihilfen aus freien Mitteln des Vereins bis zur Höhe von DM 10.000,-- <entspr. 5112,92 €> im Einzelfall bewilligt der Vorstand durch einstimmigen Beschluss. Beihilfen, welche DM 10.000,-- <entspr. 5112,92 €> im Einzelfall überschreiten, bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Über die Verhandlungen muss eine Niederschrift angefertigt werden, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen ist.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, in der mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Ist diese Zahl nicht erreicht, so kann über den Auflösungsbeschluss nicht abgestimmt werden. Es ist dann mit einer Frist von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, auf der ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder ein Auflösungsbeschluss gefasst werden kann.
Im Falle der Auflösung des Vereins geht sein Vermögen auf die Akademie für Raumforschung und Landesplanung über zur Verwendung im Sinne ihrer Aufgaben.
Die Mitgliederversammlung überträgt dem Vorstand das Recht, etwaige vom Registerrichter verlangte oder vom Notar vorgeschlagene Änderungen zu beschließen.
(Beschluss der Mitgliederversammlung am 25.03.1998. €-Beträge in § 13 sind redaktionell eingefügt.)
[Satzung drucken]
© 2005-2009 FRU

References: § 14
 § 12
 § 3
 § 14
 § 26
 § 13