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Timestamp: 2016-10-24 18:15:58+00:00

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2P.203/2001 (12.10.2001)
2P.203/2001/bie
Rechtswissenschaftliche Fakult�t der Universit�tZ�rich, Rekurskommission der Universit�t Z�rich,
Art. 27 Abs. 2 BV, Art. 9 und 29 Abs. 2 BV
(Nichtbestehen des schriftlichen Teils der Lizentiat
II-Pr�fung und Ausschluss von weiteren Pr�fungen), Sachverhalt:
A.- Mit Schreiben vom 1. November 2000 teilte der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich N.________ mit, dass sie den schriftlichen Teil der Lizentiat II-Pr�fungen zum zweiten Mal und damit definitiv nicht bestanden habe, weshalb sie von weiteren Pr�fungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich ausgeschlossen werde. Die Rekurskommission der Universit�t Z�rich (Rekurskommission) best�tigte diesen Entscheid am 26. Juni 2001.
B.- Gegen diesen Zirkularbeschluss hat N.________ am 3. August 2001 staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und als vorsorgliche Massnahme sei die Fakult�t anzuweisen, sie auf den n�chstm�glichen Termin zu einer weiteren Wiederholung der Lizentiatspr�fung II zuzulassen.
Die Beschwerdef�hrerin macht eine Verletzung der Berufswahlfreiheit als Teil der Wirtschaftsfreiheit geltend, wof�r sie sich auf Art. 27 Abs. 2 BV beruft. Ferner r�gt sie eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) sowie des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV).
C.- Die Rekurskommission und das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich haben sich mit dem Antrag auf Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde wie auch des Gesuchs um Erlass einer vorsorglichen Massnahme vernehmen lassen.
D.- Mit Verf�gung vom 5. September 2001 hat der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch um Erlass einer vorsorglichen Massnahme abgewiesen.
1.- Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 126 I 81 E. 1 S. 83 mit Hinweisen).
a) Gem�ss � 46 Abs. 1 und 2 des Gesetzes vom 15. M�rz 1998 �ber die Universit�t Z�rich (Universit�tsgesetz) unterliegen Anordnungen des Universit�tsrates dem Rekurs an den Regierungsrat, solche der �brigen Organe der Universit�t dem Rekurs an die Rekurskommission. Angefochtene Verf�gungen �ber das Ergebnis von Pr�fungen und Promotionen werden auf Rechtsverletzungen und Verletzungen von Verfahrensvorschriften �berpr�ft. Die R�ge der Unangemessenheit ist ausgeschlossen (� 46 Abs. 4 Universit�tsgesetz).
Entscheide der Rekurskommission �ber das Ergebnis von Pr�fungen und Promotionen sind endg�ltig (� 46 Abs. 5 Universit�tsgesetz).
Dementsprechend schliesst � 43 Abs. 1 lit. f des Z�rcherischen Gesetzes vom 24. Mai 1959 �ber den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus gegen Anordnungen �ber Ergebnisse von Universit�ts-, Schul-, Berufs- und anderen F�higkeitspr�fungen sowie �ber Promotions- und Zulassungsentscheide (Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons Z�rich, 2. Aufl. 1999, Rz. 2985/86; vgl. auch K�lz/Bosshart/R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl. , Z�rich 1999, N 129 zu � 19, N 16 zu � 43). Der angefochtene Beschluss der Rekurskommission betreffend Nichtbestehen des schriftlichen Teils der Lizentiat II-Pr�fungen und Ausschluss von weiteren Pr�fungen ist somit ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, gegen den kein anderes eidgen�ssisches Rechtsmittel zur Verf�gung steht.
Die staatsrechtliche Beschwerde ist daher zul�ssig (Art. 84 Abs. 2, 86 Abs. 1 OG).
b) Die Beschwerdef�hrerin ist durch den angefochtenen Zirkularbeschluss in ihren rechtlich gesch�tzten eigenen Interessen betroffen und hat ein aktuelles Interesse an dessen Aufhebung. Sie ist somit zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Da auch die �brigen formellen Voraussetzungen erf�llt sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.
2.- Gem�ss � 21 Abs. 1 der Promotionsordnung der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich vom 30. August 1994 (PO) ist die Pr�fungsleistung ungen�gend, wenn in den drei Klausuren zusammen eine Notensumme von weniger als 12 Punkten erreicht wird oder wenn in zwei Klausuren Noten unter 4 auftreten. Ist die Pr�fungsleistung ungen�gend, so k�nnen die Klausuren gem�ss Abs. 2 dieser Bestimmung gesamthaft am n�chsten Pr�fungstermin einmal wiederholt werden. Ist die Pr�fungsleistung auch nach der Wiederholung ungen�gend, so erfolgt gem�ss � 21 Abs. 3 PO eine endg�ltige Abweisung. Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, durch den endg�ltigen Ausschluss von weiteren Pr�fungen werde sie in ihrer Berufswahlfreiheit verletzt, und r�gt eine Verletzung von Art. 27 Abs. 2 BV.
a) Art. 27 Abs. 1 BV gew�hrleistet die Wirtschaftsfreiheit.
Diese umfasst gem�ss Art. 27 Abs. 2 BV insbesondere die freie Wahl des Berufes sowie den freien Zugang zu einer privatwirtschaftlichen Erwerbst�tigkeit und deren freie Aus�bung (Ren� Rhinow, Kommentar BV, Art. 31 Rz. 27, 31). Die damit gew�hrleistete freie Entfaltung der Pers�nlichkeit im wirtschaftlichen Bereich war bereits in der in Art. 31 aBV gew�hrleisteten Handels- und Gewerbefreiheit enthalten, indem diese neben der wirtschaftlichen Grundentscheidung f�r ein System des freien Wettbewerbs und der Schaffung eines einheitlichen schweizerischen Wirtschaftsraums die freie Wahl und Aus�bung eines Berufs garantierte (BGE 116 Ia 237 E. 2d S. 240). Die diesbez�gliche Rechtsprechung des Bundesgerichts kann daher bei der Auslegung von Art. 27 Abs. 2 BV herangezogen werden. Das Bundesgericht hat es allerdings in einem nicht ver�ffentlichten Entscheid vom 1. Dezember 1999 i.S. T. als fraglich bezeichnet, ob ein Universit�tsexamen, das nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Berufszulassung steht, �berhaupt in den Schutzbereich der Handels- und Gewerbefreiheit f�llt, da es kein Recht auf Zulassung zu einem Universit�tsstudium gibt. Wie es sich damit verh�lt, kann im vorliegenden Fall offen gelassen werden, da eine Verletzung von Art. 27 Abs. 2 BV ohnehin nicht vorliegt.
b) Das Bundesgericht hat in seiner Rechtsprechung betreffend Zulassungsbeschr�nkungen zu staatlichen Bildungseinrichtungen wiederholt festgestellt, dass in der Schweiz �ber Art. 27 aBV hinaus, kein verfassungsm�ssiges Recht auf Bildung besteht und auch die Handels- und Gewerbefreiheit keine Teilhaberechte verschafft, die einen Zugang zu staatlichen Bildungseinrichtungen garantierten (BGE 121 I 22 E. 2 S. 24; 103 Ia 369 E. 4a S. 377. Das Bundesgericht hat dabei weder aus der Handels- und Gewerbefreiheit noch aus der pers�nlichen Freiheit einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf freien Zugang zu einem Universit�tsstudium abgeleitet (BGE 125 I 173 E. 3c S. 176) und zudem festgehalten, dass sich auch aus der im damaligen Zeitpunkt erst im Entwurf vorgelegenen neuen Bundesverfassung kein derartiger Anspruch ergebe.
Im Zusammenhang mit Zulassungsbeschr�nkungen f�r das Medizinstudium (numerus clausus) hat das Bundesgericht erwogen, dass verfassungsrechtlich ein Anspruch auf eine willk�rfreie und rechtsgleiche Regelung bei der Zulassung zu den vorhandenen Studienpl�tzen, nicht aber ein Anspruch darauf besteht, dass die Kantone jedem Studienwilligen den gew�nschten Studienplatz zur Verf�gung stellen (BGE 125 I 173 E. 3c S. 176; a.M. J�rg Paul M�ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. Auflage, S. 651, FN 111).
c) Die Beschwerdef�hrerin ist Studentin an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich.
Sie ist somit nicht von einer Zulassungsbeschr�nkung betroffen, sondern soll aufgrund des zum zweiten Mal erfolgten Nichtbestehens des schriftlichen Teils der Lizentiat II-Pr�fung von weiteren Pr�fungen ausgeschlossen werden. Sie anerkennt ausdr�cklich, dass die personellen und materiellen Ressourcen der Universit�t Z�rich beschr�nkt sind, vertritt jedoch die Auffassung, dass dem in Art. 41 Abs. 1 lit. f BV verankerten Sozialziel auf Aus- und Weiterbildung durch die Anerkennung eines Rechts auf Bildung Rechnung getragen werden m�sse, aufgrund dessen der Staat die erforderlichen Ressourcen bereit zu stellen h�tte. Unter Hinweis auf die Volksabstimmung vom 4. M�rz 1973, in welcher die Aufnahme eines Rechts auf Bildung in die (alte) Bundesverfassung verworfen worden war, hat es das Bundesgericht abgelehnt, auf dem (Um)weg der h�chstrichterlichen Rechtsprechung ein solches Grundrecht in den Katalog der ungeschriebenen Verfassungsrechte aufzunehmen (BGE 121 I 22 E. 2 S. 24; 114 Ia 216 E. 5 S. 220; 103 Ia 394 E. 2a S. 398 mit Hinweisen). Mit der Formulierung der Aus- und Weiterbildung als eines der Sozialziele von Art. 41 Abs. 1 BV, aus denen keine unmittelbaren Anspr�che auf staatliche Leistungen abgeleitet werden k�nnen (Art. 41 Abs. 4 BV), wurde auch in die neue Bundesverfassung bewusst kein Recht auf Bildung aufgenommen. Angesichts dieser nunmehr neu vorliegenden Best�tigung der bisherigen Rechtslage durch den Bundesverfassungsgeber kommt die Anerkennung eines Rechts auf Bildung als ungeschriebenes Verfassungsrecht durch die h�chstrichterliche Rechtsprechung umso weniger in Betracht. Gew�hrleistet die Wirtschaftsfreiheit keinen Anspruch auf freien Zugang zu einer Universit�t, so beinhaltet sie, wie die Rekurskommission zutreffend ausgef�hrt hat, umso weniger einen Anspruch auf unbeschr�nkte Wiederholbarkeit einer Pr�fung.
3.- Die Beschwerdef�hrerin stellt im Weiteren in Frage, dass die vom Erziehungsrat des Kantons Z�rich genehmigte, in der Gesetzessammlung nicht ver�ffentlichte Promotionsordnung, eine gen�gende gesetzliche Grundlage f�r einen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit darstelle. Sie stellt ferner ein �ffentliches Interesse an einer Einschr�nkung der Berufswahlfreiheit durch den "lebenslangen Ausschluss von weiteren Pr�fungen nach zweimaligem Scheitern" sowie die Verh�ltnism�ssigkeit dieser Rechtsfolge in Abrede. Gem�ss Art. 36 BV bed�rfen Einschr�nkungen von Grundrechten einer gesetzlichen Grundlage (Abs. 1), m�ssen durch ein �ffentliches Interesse oder den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt (Abs. 2) und verh�ltnism�ssig sein (Abs. 3).
Gem�ss Art. 36 Abs. 4 BV ist der Kerngehalt der Grundrechte unantastbar. Nachdem die Beschr�nkung der Wiederholungsm�glichkeit einer Pr�fung aber keine Verletzung der Berufswahlfreiheit beinhaltet und die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung weiterer Grundrechte, insbesondere der pers�nlichen Freiheit, nicht in rechtsgen�glicher Form r�gt, gelangen die in Art. 36 Abs. 1 bis 4 BV vorgesehenen Schranken f�r die Einschr�nkung von Grundrechten nicht zur Anwendung. Die Verh�ltnism�ssigkeit des Ausschlusses von weiteren Pr�fungen nach zweimaligem Nichtbestehen einer Pr�fung ist unter dem Gesichtspunkt der Willk�r zu pr�fen. Im �brigen stellt die Beschwerdef�hrerin das Bestehen einer gesetzlichen Grundlage der Promotionsordnung zu Unrecht in Frage. Gem�ss � 32 des Universit�tsgesetzes verabschiedet die erweiterte Universit�tsleitung die Pr�fungs- und Promotionsordnungen der Fakult�ten zuhanden des Universit�tsrates, der gem�ss � 29 Ziff. 3 des Universit�tsgesetzes zum Erlass derselben abschliessend zust�ndig ist. Die Promotionsordnung st�tzt sich somit klarerweise auf eine gesetzliche Grundlage.
4.- Die Beschwerdef�hrerin beanstandet den angefochtenen Beschluss der Rekurskommission ferner unter dem Gesichtspunkt der Willk�r. Hat das Bundesgericht auf staatsrechtliche Beschwerde hin die Bewertung von Examensleistungen zu beurteilen, so pr�ft es, ob das gesetzlich vorgeschriebene oder unmittelbar durch die Verfahrensgarantien der Bundesverfassung gew�hrleistete Pr�fungsverfahren durchgef�hrt wurde. Bez�glich der Bewertung von Examensleistungen pr�ft es lediglich, ob sich die entscheidenden Instanzen von sachfremden oder sonstwie ganz offensichtlich unhaltbaren Erw�gungen haben leiten lassen, so dass der Pr�fungsentscheid unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten als nicht mehr vertretbar erscheint (BGE 121 I 225 E. 4b S. 230).
5.- a) Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, der Ausschluss von weiteren Pr�fungswiederholungen nach zweimaligem Scheitern sei willk�rlich, da sich durch nichts rechtfertigen lasse, einer oder zwei Pr�fungen eine derart weit gehende Bedeutung beizumessen. Nach praktischer T�tigkeit sei es m�glich, nach mehreren Jahren eine Pr�fung noch mit Erfolg zu bestehen.
b) Der Ausschluss der Beschwerdef�hrerin von weiteren Pr�fungen st�tzt sich auf � 21 Abs. 3 PO. Nach der Praxis des Bundesgerichts verst�sst ein Erlass gegen das Willk�rverbot, wenn er sich nicht auf ernsthafte sachliche Gr�nde st�tzen l�sst oder sinn- und zwecklos ist; er verletzt das Gebot der Rechtsgleichheit, wenn er rechtliche Unterscheidungen trifft, f�r die ein vern�nftiger Grund in den zu regelnden tats�chlichen Verh�ltnissen nicht ersichtlich ist, oder Unterscheidungen unterl�sst, die sich aufgrund der Verh�ltnisse aufdr�ngen (BGE 116 Ia 81 E. 6b S. 83, mit Hinweis). In der Ausgestaltung der Studien- und Examensordnung kommt den zust�ndigen Instanzen ein weiter Gestaltungsspielraum zu. Finanzielle wie auch organisatorische Gr�nde sprechen gegen eine beliebige Wiederholung nicht bestandener Pr�fungen. Nicht zuletzt liegt es auch im wohlverstandenen Interesse der Studierenden selbst, einerseits baldm�glichst zu erkennen, ob sie f�r eine Ausbildung geeignet sind, und andererseits sich einer Pr�fung nur nach ausreichender Vorbereitung zu unterziehen. Ob die Wiederholung einer nicht bestandenen Pr�fung nur einmal oder mehrmals zugelassen wird, f�llt in den Gestaltungsspielraum der zust�ndigen Beh�rden. Auch die Beschr�nkung auf eine einmalige Wiederholung liegt noch im Rahmen dieses Spielraums und erscheint nicht als offensichtlich unverh�ltnism�ssig.
Sie l�sst sich auf ernsthafte sachliche Gr�nde st�tzen, erscheint nicht als sinn- und zwecklos und ist daher nicht willk�rlich.
6.- a) Die Beschwerdef�hrerin r�gt im Weiteren, dass die Pr�fung im Privatrecht II in zwei Teilpr�fungen zerlegt und auf zwei Lehrst�hle (Prof. Y.________ und Prof.
X.________) aufgeteilt worden sei. Es handelt sich dabei um eine Verfahrensfrage, die den �usseren Ablauf des Examens betrifft. Aus der Vernehmlassung von Prof. Y.________ an das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich vom 22. Dezember 2000 geht hervor, dass die Kandidaten der schriftlichen Pr�fung im Privatrecht II zwei Aufgabenstellungen erhielten, wobei sie ausdr�cklich darauf hingewiesen wurden, dass beide F�lle zu l�sen waren. Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin war eine solche Aufteilung unzul�ssig, da eine solche in der Promotionsordnung nicht vorgesehen sei. Gem�ss � 20 Abs. 1 PO finden drei Pr�fungen in Form von f�nfst�ndigen Klausuren statt, wobei die F�cher, aus denen die einzelnen Klausuren zu w�hlen sind, durch Hinweis auf die in � 16 PO genannten F�cher bezeichnet werden.
Die Rekurskommission hat im angefochtenen Beschluss ausgef�hrt, wie die Klausuren zu gestalten seien, liege im Ermessen der Examinatoren, die sich dabei an die Grundprinzipien des Verwaltungsrechts, wie das Gebot der Gleichbehandlung und das Willk�rverbot, zu halten h�tten. In diesem Rahmen stehe es ihnen frei, ob sie innerhalb einer Klausur eine oder mehrere Aufgaben stellen oder diese auf zwei Lehrst�hle verteilen wollen. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ist schwer verst�ndlich und nicht geeignet, die Aufteilung einer Klausur auf zwei Lehrst�hle als willk�rlich erscheinen zu lassen. Die Ausgestaltung einer Pr�fung f�llt im Rahmen der Pr�fungsordnung in das pflichtgem�sse Ermessen der Pr�fungsinstanz. Nachdem die Promotionsordnung ausser � 16 PO keine Vorschriften betreffend die Durchf�hrung und Bewertung der schriftlichen Klausuren enth�lt und somit der Aufteilung einer schriftlichen Klausur auf zwei Examinatoren nicht entgegensteht, durfte die schriftliche Klausur im Fach Privatrecht II ohne Willk�r in zwei, durch verschiedene Examinatoren zu beurteilende Aufgaben aufgeteilt werden.
b) Dass sich die Rekurskommission mit den diesbez�glichen Ausf�hrungen der Rekurrentin nicht auseinandersetzte, verletzt das rechtliche Geh�r bzw. die sich daraus ergebende Begr�ndungspflicht nicht. Die Begr�ndung eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (BGE 123 I 31 E. 2c S. 34, mit Hinweisen). Dieser Anforderung gen�gt der angefochtene Entscheid, ohne dass die Rekurskommission verpflichtet gewesen w�re, sich mit s�mtlichen Argumenten der Beschwerdef�hrerin im Einzelnen auseinanderzusetzen (BGE 112 Ia 107 E. 2b S. 110).
7.- a) Die Beschwerdef�hrerin macht ferner geltend, bei der Teilpr�fung von Prof. X.________ im Privatrecht II sei erst mit der Rekursantwort eine undatierte Notenskala sowie eine ebenfalls undatierte Musterl�sung nachgereicht worden. Die Bewertung sei nur m�ndlich bekannt gegeben worden. Ein schriftliches Bewertungsschema liege nicht vor.
Die Rekurskommission hat im angefochtenen Entscheid ausgef�hrt, die Rechtswissenschaftliche Fakult�t habe der Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom (1.) November 2000 die Noten ihrer Pr�fungsleistungen mitgeteilt. Bei der Teilpr�fung von Prof. X.________ habe sie eine im Internet abrufbare Musterl�sung zur Verf�gung gehabt. Dar�ber hinaus habe sie anl�sslich der individuellen Besprechung Kenntnis �ber die Notenskala und die Bewertung der Pr�fung erhalten, womit ihr gen�gend Informationen geboten worden seien, um sich �ber ihre Leistung ein Bild zu machen. Mit ihren diesbez�glichen Ausf�hrungen beanstandet die Beschwerdef�hrerin die Korrektur und Bewertung ihrer Arbeit durch Prof. X.________ nicht. Sie anerkennt ausdr�cklich, dass Prof. X.________ die Pr�fungsarbeit mit ihr besprochen hat. Sie macht jedoch geltend, sie habe die Pr�fungsbewertung mangels Bewertungsschema nicht nachvollziehen k�nnen. Die Pr�fungsbewertung verletze damit den Gleichbehandlungsgrundsatz und sei daher willk�rlich.
b) Die Beschwerdef�hrerin vermag keine Bestimmung zu nennen, welche ein Bewertungsschema, wie es etwa zur Teilpr�fung von Prof. Y.________ vorliegt, vorschreiben w�rde. Aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz, auf den sich die Beschwerdef�hrerin beruft, ergibt sich kein unabdingbares Erfordernis eines solchen Schemas. Die Beschwerdef�hrerin stellt nicht in Abrede, dass ihr Prof. X.________ anl�sslich der m�ndlichen Besprechung ihres Pr�fungsergebnisses Kenntnis �ber die Notenskala und die Bewertung ihrer Pr�fungsarbeit gegeben hat. Diese Notenskala, die der Vernehmlassung von Prof. X.________ im Verfahren vor der Rekurskommission beigeheftet ist, zeigt eine Liste der m�glichen Punkte von 0 bis 15 und die Zuordnung der Punktzahlen zu den entsprechenden Noten von 1 bis 6. Die korrigierte Arbeit der Beschwerdef�hrerin, die sich in Kopie bei den Akten der Rekurskommission befindet, enth�lt einige Korrekturbemerkungen und viermal den Vermerk 1 P(unkt). Damit hat die Beschwerdef�hrerin erfahren, welche Argumente in ihrer Arbeit mit einem Punkt bewertet worden sind, und dass sie insgesamt vier Punkte (von m�glichen 15 Punkten) erhalten hat. Angesichts der auf ihrer Arbeit angebrachten Korrekturen und der ihr zug�nglichen Musterl�sung w�re die Beschwerdef�hrerin in der Lage gewesen, diejenigen Darlegungen in ihrer Arbeit zu bezeichnen, f�r die sie glaubt, Anspruch auf weitere Punkte zu haben. Dennoch hat es die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe an die Rekurskommission unterlassen, sich mit der Bewertung durch Prof. X.________ auseinanderzusetzen, und nur erkl�rt, die Bewertung dieser Pr�fung k�nne mangels Bewertungsschema nicht nachvollzogen werden. Gem�ss � 7 Abs. 2 lit. a VRG, auf den die Rekurskommission im angefochtenen Beschluss Bezug genommen hat, haben die am Verfahren Beteiligten bei der Untersuchung des Sachverhalts mitzuwirken, wenn sie ein Begehren gestellt haben. Dies trifft auf die Beschwerdef�hrerin im Rekursverfahren zu. Dass die Rekurskommission angesichts der mangelhaften Begr�ndung die Pr�fungsbewertung durch Prof. X.________ nicht n�her abkl�rte, ist jedenfalls nicht willk�rlich. Weiter wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich, dass sich die entscheidenden Instanzen bei der Bewertung der fraglichen Pr�fungsarbeit von sachfremden Erw�gungen h�tten leiten lassen.
Der Pr�fungsentscheid erscheint unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten vertretbar und ist somit nicht willk�rlich.
8.- Zusammenfassend erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG).
3.- Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin und der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t sowie der Rekurskommission der Universit�t Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 27
 Art. 9
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 31
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 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 36
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