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Timestamp: 2016-10-23 12:12:49+00:00

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4A_538/2013 (19.03.2014)
4A_538/2013 � � Urteil vom 19. M�rz 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Franz-Xaver Br�cker,
Ende Mai 2010 schaute sich X.________ bei der Y.________ AG in N.________ das Fahrzeug Mercedes-Benz 280 SE/C, das er auf der Internetseite H.________ ausgeschrieben sah, pers�nlich an. Noch am gleichen Tag unternahm er zusammen mit Z.________ (damals Angestellter und Organ der Y.________ AG) eine Probefahrt von N.________ nach M.________. Es kam nicht zum Abschluss eines Kaufvertrags.
Kurze Zeit sp�ter rief Z.________ X.________ an und verlangte von ihm einen Kaufentscheid, da angeblich ein Dritter das Fahrzeug kaufen wollte.
X.________ teilte Z.________ mit, dass er das Fahrzeug kaufen wolle. Dieses Gespr�ch best�tigte Z.________ mit E-Mail vom 2. Juni 2010, in der er das Besprochene im Wesentlichen wie folgt festhielt:
"K�ufer: X.________,; Verk�ufer: Y.________ AG,; Kaufobjekt: Mercedes-Benz 280 SE Coup� 3.5 V8, Jahrgang 01.06.1970, Chassis: 111 026 120 0060 8, Typ: 0540 27, Fahrzeug wie gesehen und Probegefahren ohne Nachw�hrschaft, Veteranengepr�ft 26.06.2007 / Gerne werden wir das Fahrzeug noch zusammen besichtigen und Zusatzarbeiten auf Wunsch per Rechnung ausf�hren; Fahrzeugpreis: CHF 49'000.--; Besondere Abmachungen: Wie telefonisch besprochen wird der Kaufpreis bis Freitag, 11. Juni 2010, bezahlt. Dem K�ufer ist freigestellt, das Fahrzeug nach Bezahlung noch 3-4 Wochen kostenlos bei uns im Ausstellungsraum einzustellen."
In der Folge schlossen die Parteien am 11. Juni 2010 einen schriftlichen Kaufvertrag �ber das Occasionsfahrzeug Mercedes-Benz 280 SE/C ab. Die Position "Unfallfahrzeug - Nein/Ja " wurde dabei nicht angekreuzt. Unter dem Titel "Garantie " vereinbarten die Parteien "Ab Platz ohne Nachw�hrschaft, Veteraneneintrag bis 2013".
Am gleichen Tag leistete der K�ufer eine erste Anzahlung in der H�he von Fr. 45'000.-- und f�hrte eine zweite Probefahrt mit dem Fahrzeug durch; die Verk�uferin wurde mit der Durchf�hrung einer kleinen Motorenrevision und der Aufpolsterung des Fahrersitzes beauftragt.
Am 24. Juni 2010 wurde das Fahrzeug vom Amt f�r Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri gepr�ft.
Am 3. Juli 2010 erfolgte die �bergabe des Fahrzeuges; gleichzeitig zahlte der K�ufer den restlichen Kaufpreis im Betrag von Fr. 4'000.--. Unmittelbar nach der Fahrzeug�bergabe stellte der K�ufer fest, dass das Bremsverhalten des Fahrzeuges mangelhaft ist und das Fahrzeug bei Autobahngeschwindigkeit einen instabilen Geradeauslauf aufweist.
Mit Schreiben vom 4. Juli 2010 r�gte der K�ufer diese M�ngel und gab der Verk�uferin die M�glichkeit, diese zu beheben. Mit Schreiben vom 9. Juli 2010 teilte die Verk�uferin dem K�ufer mit, dass sie ohne vorherigen Kostenvoranschlag und Vereinbarungen keine Reparaturen vornehme.
Am 15. September 2010 gab der K�ufer beim Expertenb�ro L.________ AG, ein Parteigutachten in Auftrag. Darin wurde festgestellt, dass es sich beim vorliegenden Fahrzeug um einen Unfallwagen handle und der Unfallschaden schlecht und unfachm�nnisch repariert worden sei.
B.a.�Mit Klage vom 5. August 2011 beantragte X.________ dem Landgericht Uri, es sei die Y.________ AG zu verurteilen, dem Kl�ger Fr. 54'185.60 nebst Zinsen zu bezahlen, gegen R�ckgabe des Fahrzeuges Mercedes-Benz 280 SE/C, Fahrgestell-Nr. 111 026 120 006 08, und die gegen den Kl�ger angehobene Betreibung Nr. qqq (Zahlungsbefehl vom 19.10.2010) beim Betreibungsamt Binningen zur�ckzuziehen, unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten der Beklagten.
Mit Urteil vom 8. M�rz 2012 wies das Landgericht die Klage ab und auferlegte die Gerichts- und Parteikosten dem Kl�ger.
B.b.�Dagegen reichte X.________ am 14. Mai 2012 beim Obergericht des Kantons Uri Berufung ein mit folgenden Antr�gen:
"1. Der Entscheid des Landgerichtes Uri vom 8. M�rz 2012 betreffend Forderung aus Kaufvertrag (LGZ 11 9) sei aufzuheben und die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kl�ger CHF 45'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 11. Juni 2010, CHF 4'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 3. Juli 2010, CHF 700.00 nebst Zins zu 5 % seit 3. Juli 2010, CHF 753.20 nebst 5 % Zins seit 21. Oktober 2010, CHF 521.80 nebst 5 % Zins seit 21. Oktober 2010, CHF 520.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. Oktober 2010, CHF 690.60 nebst Zins zu 5 % seit 1. M�rz 2011 sowie CHF 2'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. Januar 2011 zu bezahlen, gegen R�ckgabe des Fahrzeuges Mercedes-Benz 280 SE/C, Fahrgestell-Nr. 111 026 12000608;
2. die Beklagte sei zu verpflichten, die gegen den Kl�ger angehobene Betreibung Nr. qqq (Zahlungsbefehl vom 19. Oktober 2010) beim Betreibungsamt Binningen zur�ckzuziehen;
3. unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten der Beklagten."
Mit Entscheid vom 10. Juli 2013 wies das Obergericht die Berufung ab und best�tigte den Entscheid des Landgerichts.
Mit Beschwerde in Zivilsachen stellt X.________ dem Bundesgericht folgende Antr�ge:
"1. Der Entscheid des Obergerichtes des Kantons Uri vom 10. Juli 2013 betreffend Forderung aus Kaufvertrag (OG Z 125) sei aufzuheben und die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kl�ger CHF 45'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 11. Juni 2010, CHF 4'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 3. Juli 2010, CHF 700.00 nebst Zins zu 5 % seit 3. Juli 2010, CHF 753.20 nebst 5 % Zins seit 21. Oktober 2010, CHF 521.80 nebst 5 % Zins seit 21. Oktober 2010, CHF 520.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. Oktober 2010, CHF 690.60 nebst Zins zu 5 % seit 1. M�rz 2011 sowie CHF 2'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. Januar 2011 zu bezahlen, gegen R�ckgabe des Fahrzeuges Mercedes-Benz 280 SE/C, Fahrgestell-Nr. 111 026 120 006 08;
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Rechtsmittelentscheid eines oberen kantonalen Gerichts (Art. 90 BGG i.V.m. Art. 75 BGG). Sie ist innert der Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) von der mit ihrem Rechtsbegehren unterlegenen Partei (Art. 76 Abs. 1 BGG) eingereicht worden. Bei der Streitsache handelt es sich um eine Zivilsache (Art. 72 BGG) mit einem Streitwert von �ber Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG).
1.2.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, namentlich die Parteivorbringen in denselben (Urteil 4A_225/2013 vom 14. November 2013 E. 1.3.1, zur Publikation bestimmt).
Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4 S. 466). Soweit die Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). �berdies hat sie darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3, 396 E. 3.1 S. 399).
1.2.2.�Der Beschwerdef�hrer verkennt diese Grunds�tze, soweit er unter dem Titel "A. Sachverhalt" eine ausf�hrliche Sachverhaltsdarstellung vortr�gt, in der er die Geschehnisse sowie den Verfahrensablauf aus eigener Sicht schildert. Er weicht darin ohne Erhebung tauglicher Sachverhaltsr�gen in zahlreichen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid ab oder erweitert diese. Darauf ist nicht einzutreten.
Unter dem Titel "B. Unrichtige Feststellung des Sachverhalts " wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz diverse Verst�sse gegen das Willk�rverbot sowie Verletzungen seines rechtlichen Geh�rs bei der Sachverhaltsermittlung bzw. Beweisw�rdigung vor.
2.1.�Das Bundesgericht greift in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur ein, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 130 I 258 E. 1.3 S. 261). Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er im Ergebnis unhaltbar ist (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).
2.2.�Der Grundsatz des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass das Gericht die Vorbringen der Parteien tats�chlich h�rt, sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Das Gericht darf sich in seinem Entscheid auf die wesentlichen Gesichtspunkte und Leitlinien beschr�nken und braucht sich nicht mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1; 126 III 97 E. 2b S. 102; 130 II 530 E. 4.3 S. 540). Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist Parteigutachten nicht die Qualit�t von Beweismitteln, sondern von blossen Parteibehauptungen beizumessen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1; 132 III 83 E. 3.6 S. 88; 127 I 73 E. 3f/bb S. 82; 97 I 320 E. 3 S. 325).
2.3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt unter Hinweis auf diverse Beweismittel, die Vorinstanz habe zu Unrecht nicht festgestellt, dass Z.________ ihm die Unfallfreiheit des Fahrzeuges zugesichert habe. Die Vorinstanz habe sich namentlich in Verletzung seines rechtlichen Geh�rs nicht mit einem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 22. Oktober 2010 auseinandergesetzt, mit dem diese best�tigt habe, dass sie dem Beschwerdef�hrer das Fahrzeug "unfallfrei [...] zum Verkauf angeboten" habe.
2.3.2.�Die R�ge geht fehl. Die Vorinstanz verwies im angefochtenen Entscheid auf die ihrer Ansicht nach �berzeugenden Ausf�hrungen der ersten Instanz. Diese erwog, dass weder aus der E-Mail-Korrespondenz in der vorvertraglichen Phase noch aus dem Kaufvertrag vom 11. Juni 2010 eine Zusicherung der Unfallfreiheit hervorgehe. Z.________ habe anl�sslich der Hauptverhandlung vom 1. M�rz 2012 zwar ausgesagt, dass �ber die Unfallfreiheit gesprochen worden und das Fahrzeug seiner Meinung nach mit grosser Wahrscheinlichkeit auch unfallfrei sei, er die Unfallfreiheit aber nicht zugesichert habe, da er dies bei einem Auto in diesem Alter gar nicht k�nne. Gem�ss der ersten Instanz sei diesen Aussagen von Z.________ in keiner Art und Weise zu entnehmen, dass die Verk�uferin die Gew�hr f�r das Vorhandensein der Unfallfreiheit �bernehmen wollte. Es komme hinzu, dass die Position "Unfallfahrzeug - Nein/Ja" im schriftlichen Kaufvertrag nicht angekreuzt worden sei. Die erste Instanz kam zum Schluss, dass keine Zusicherung hinsichtlich der Unfallfreiheit des Kaufobjekts durch die Verk�uferin abgegeben wurde bzw. dass eine solche Zusicherung durch den K�ufer nicht rechtsgen�glich bewiesen werden konnte.
Diesen Schluss teilte die Vorinstanz. Sie f�gte hinzu, dass weder aus dem Vertrag noch aus den anderen Beweismitteln rechtsgen�glich darauf geschlossen werden k�nne, dass dem K�ufer die Unfallfreiheit zugesichert worden w�re. Aus der Zeugeneinvernahme von Z.________ ergebe sich, dass dieser davon ausging, dass das Fahrzeug unfallfrei ist. Das heisse aber nicht, dass er die Unfallfreiheit zugesichert habe.
Mit seinen R�gen vermag der Beschwerdef�hrer diese Erw�gungen nicht als willk�rlich auszuweisen. Ebensowenig trifft der Einwand zu, dass sich die Vorinstanz mit den Aussagen von Z.________, wonach er das Fahrzeug "unfallfrei [...] zum Verkauf angeboten" habe, nicht auseinandergesetzt habe. Die Vorinstanz hat sich durchaus damit besch�ftigt und daraus den nachvollziehbaren Schluss gezogen, dass Z.________ subjektiv davon ausging, dass der Wagen unfallfrei war, ohne dies freilich dem K�ufer zusichern zu wollen. Dass die Verk�uferin eine Zusicherung der Unfallfreiheit "zugestanden" h�tte, wie dies der Beschwerdef�hrer an zahlreichen Stellen seiner Beschwerdeschrift wiederholt behauptet, hat die Vorinstanz zu Recht nicht festgestellt.
2.4.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz sodann vor, diese habe den Umstand nicht gew�rdigt, dass die Beklagte im Verkaufszeitpunkt Kenntnis gehabt habe von Arbeiten einer Drittgarage am verkauften Fahrzeug. Dies sei relevant im Zusammenhang mit der Frage, ob die Verk�uferin dem K�ufer den Unfall arglistig verschwiegen habe.
2.4.2.�Auch mit diesem Einwand geht der Beschwerdef�hrer fehl. Die Vorinstanz verwies im angefochtenen Entscheid auf die ihrer Ansicht nach �berzeugenden Ausf�hrungen der ersten Instanz. Diese stellte auf die Aussagen des Zeugen A.________ vom Amt f�r Strassen- und Schiffsverkehr Uri ab. Der Zeuge habe anl�sslich seiner Befragung ausgef�hrt, dass er bei der Pr�fung des Fahrzeugs nicht geschaut habe, ob es sich um einen Unfallwagen handle oder nicht. Er habe aber darauf hingewiesen, dass das Fahrzeug auf jeden Fall verkehrs- und betriebssicher gewesen sei, da der Pr�fungsbericht ansonsten nicht positiv ausgefallen w�re. Nach Auffassung der ersten Instanz kann aus diesen Aussagen f�r die Frage der arglistigen T�uschung durch die Verk�uferin nichts zu Gunsten aber auch nichts zu Ungunsten des K�ufers abgeleitet werden. Aufgrund der Aussagen des Zeugen A.________ ergebe sich aber, dass sich das verkaufte Fahrzeug am 24. Juni 2010 anl�sslich der Pr�fung durch das Amt f�r Strassen- und Schiffsverkehr Uri in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand befunden habe. Aus dem Schreiben der Verk�uferin vom 22. Oktober 2010 gehe dar�ber hinaus hervor, dass das Fahrzeug am 25. August 2010 auch noch durch den Fahrzeugexperten B.________ von der C.________ AG besichtigt und gefahren wurde. Dieser habe auch keine gravierenden M�ngel festgestellt. AII dies lasse den Schluss zu, dass sich das Fahrzeug zum Verkaufszeitpunkt in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand befunden habe. Z.________ habe anl�sslich seiner Befragung sodann ausgef�hrt, dass das verkaufte Fahrzeug sechs Vorbesitzer gehabt habe. Diese seien nachtr�glich angefragt worden und keiner von ihnen habe einen Unfall best�tigt. F�r Z.________ sei dieses Auto nach wie vor unfallfrei. Er habe den Mercedes bei ihm in der Garage stehen gehabt und optisch gepr�ft. Er mache auch immer eine Probefahrt, weil diese meist aussagekr�ftiger sei als nur das rein Optische. Zudem habe er die Lackdicken gemessen, die sich als gleichm�ssig herausgestellt h�tten. Es sei auch nirgendwo gespachtelt worden. Auch was die einzelnen Teile betreffe, h�tten sich diese in einem sehr sauberen und dem Alter entsprechenden Zustand befunden. Wenn es sich tats�chlich um einen Unfallwagen gehandelt h�tte, m�ssten im Motorblock viel mehr neue Teile eingebaut worden sein. Es habe also gar keinen Hinweis f�r einen Unfall gegeben.
Nach Auffassung der ersten Instanz habe Z.________ mit diesen Ausf�hrungen glaubw�rdig dargelegt, weshalb er zum Schluss gekommen sei, dass das Fahrzeug unfallfrei ist. Es sei sodann nicht erstellt, dass die Verk�uferin vor Abschluss des Kaufvertrages verbindliche Abkl�rungen bez�glich der Fahrzeughistorie gemacht h�tte. Auch wenn es sich beim verkauften Fahrzeug tats�chlich um einen Unfallwagen handelte (was�
in casu�offenbleiben k�nne), sei nicht erstellt, dass die Beklagte dies im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gewusst hatte.
Die Vorinstanz verwies auf diese Ausf�hrungen und kam zum Schluss, dass dem K�ufer der Beweis, dass die Verk�uferin ihm arglistig M�ngel verschwiegen habe, nicht gelinge.
2.4.3.�Mit seinen Einw�nden auf den S. 16-31 vermag der Beschwerdef�hrer diese Ausf�hrungen weder als willk�rlich auszuweisen, noch vermag er eine Geh�rsverletzung aufzuzeigen. Dass die Vorinstanz (bzw. die erste Instanz) die Aussagen von Z.________, des Zeugen A.________ sowie das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 22. Oktober 2010 gar nicht gew�rdigt habe oder diese W�rdigung "in krassem und offensichtlichem Widerspruch zur tats�chlichen Situation" stehe, trifft nicht zu. Wenn der Beschwerdef�hrer versucht, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung als offensichtlich falsch darzustellen, indem er ihr lediglich eine eigene W�rdigung der Beweismittel entgegensetzt, gelingt ihm weder der Nachweis eines Verstosses gegen das Willk�rverbot noch einer Verletzung seines rechtlichen Geh�rs. Vielmehr ersch�pfen sich seine Ausf�hrungen weitgehend in appellatorischer Kritik, mit der er vor Bundesgericht nicht zu h�ren ist. Soweit der Beschwerdef�hrer moniert, die Vorinstanz habe sich nicht mit dem Gutachten des Expertenb�ros L.________ AG auseinandergesetzt, verkennt er, dass es sich hierbei nicht um ein Beweismittel, sondern um eine blosse Parteibehauptung handelt.
2.5.�Es ist damit vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn die Vorinstanz (u.a. unter Verweis auf den erstinstanzlichen Entscheid) festgehalten hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer seine R�gen auf einen davon abweichenden Sachverhalt st�tzt, also namentlich von einer Zusicherung der Unfallfreiheit ausgeht, sind diese unbeachtlich.
Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz sodann eine Verletzung des Rechts auf Entscheidbegr�ndung vor, indem diese in Erw�gung 3 des angefochtenen Entscheids vom 10. Juli 2013 betreffend den Sachverhalt, die rechtliche W�rdigung des Kaufvertrages und insbesondere des darin enthaltenen Ausschlusses der Sachgew�hrleistung beinahe ausschliesslich auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz in den Erw�gungen 2-7, Seiten 10-18 verweise. Indem das Obergericht des Kantons Uri auf solche Weise auf eine selbst�ndige W�rdigung der vorgelegten Beweise verzichte bzw. die W�rdigung der Vorinstanz anstelle einer selbst�ndigen W�rdigung setze und die R�gen betreffend unrichtige Rechtsanwendung unbeantwortet lasse, verletze es Bundesrecht. Damit lasse das Obergericht des Kantons Uri die kl�gerischen Einreden gegen den angefochtenen Entscheid des Landgerichtes Uri gr�sstenteils unber�cksichtigt und verletze die Begr�ndungspflicht nach Art. 318 Abs. 2 ZPO. Insbesondere f�hre das Obergericht des Kantons Uri auch keine hinreichenden Gr�nde an, weshalb es auf eine Auseinandersetzung mit den R�gen des Kl�gers verzichtet. Der Entscheid des Obergerichtes des Kantons Uri sei aus diesem Grund aufzuheben.
3.1.�Gem�ss Art. 318 Abs. 2 ZPO er�ffnet die Berufungsinstanz ihren Entscheid mit einer schriftlichen Begr�ndung. Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, sind den Parteien sodann schriftlich zu er�ffnen und m�ssen namentlich die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art, insbesondere die Angabe der angewendeten Gesetzesbestimmungen enthalten (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG). Aus dem Entscheid muss klar hervorgehen, von welchem festgestellten Sachverhalt die Vorinstanz ausgegangen ist und welche rechtlichen �berlegungen sie angestellt hat (BGE 135 II 145 E. 8.2 mit Hinweisen).
Der Umfang der Begr�ndung des Entscheids der Berufungsinstanz h�ngt davon ab, ob der erstinstanzliche Entscheid best�tigt oder aufgehoben wird. Die Begr�ndung kann sehr knapp ausfallen, wenn der angefochtene Entscheid lediglich best�tigt wird (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, BBl 2006 7221, S. 7376). Es ist dabei bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Berufungsinstanz, welche den erstinstanzlichen Entscheid best�tigt, auf die schriftliche Begr�ndung des erstinstanzlichen Entscheids verweist, sofern diese ihrerseits den Anforderungen von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG gen�gt (BGE 119 II 478 E. 1d S. 480). Ein solcher Verweis f�hrt dazu, dass das Bundesgericht die Gesetzesanwendung im Lichte der erstinstanzlichen Erw�gungen �berpr�ft (BGE 126 III 492 E. 3b S. 494).
3.2.�Die Vorinstanz hat in Erw�gung 3 des angefochtenen Entscheids betreffend den Sachverhalt, die rechtliche W�rdigung des Kaufvertrages und insbesondere des darin enthaltenen Ausschlusses der Sachgew�hrleistung (Freizeichnungsklausel) auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz (E. 2-7, S. 10-18) verwiesen. Dar�berhinaus hat sie jedoch in den Erw�gungen 4 bis 7 eine erg�nzende Begr�ndung angef�gt und sich darin auch mit den Beanstandungen der Beschwerdef�hrerin auseinandergesetzt. Eine Verletzung von Art. 318 Abs. 2 ZPO bzw. Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG liegt nicht vor.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Angaben im Verkaufsinserat der Beschwerdegegnerin auf der Webseite H.________ zu Unrecht nicht als Zusicherung der Unfallfreiheit qualifiziert. Die Verk�uferin habe darin das Fahrzeug als " Seltener Flachk�hler 3.5 im Super Zustand" bzw. " sauberes Originales CH Fahrzeug", dessen "Leder und der Rest des Fahrzeugs [...] wie neu" sei, beworben.
4.1.�Gem�ss Art. 197 OR haftet der Verk�ufer dem K�ufer sowohl f�r die zugesicherten Eigenschaften als auch daf�r, dass die Sache nicht k�rperliche oder rechtliche M�ngel habe, die ihren Wert oder ihre Tauglichkeit zu dem vorausgesetzten Gebrauche aufheben oder erheblich mindern (Abs. 1). Der Verk�ufer haftet auch dann, wenn er die M�ngel nicht gekannt hat (Abs. 2). Nach der Rechtsprechung gen�gt f�r eine Zusicherung i.S. von Art. 197 Abs. 1 OR jede Erkl�rung, wonach die Sache eine bestimmte, objektiv feststellbare Eigenschaft aufweist, wenn der K�ufer nach Treu und Glauben auf diese Angabe vertrauen darf (BGE 88 II 410 E. 3c S. 416; 109 II 24 E. 4; 104 II 265 E. 1 und 2 S. 267 f.; Urteil 4C.16/2005 vom 13. Juli 2005 E. 2.1). Demgegen�ber fallen unverbindliche, reklamehafte Anpreisungen nicht unter den Begriff der Zusicherung (BGE 88 II 410 E. 3c S. 416; Urteil 4C.267/2004 vom 23. November 2004 E. 2.1; vgl. auch BGE 109 II 24 E. 4, wo die Zusicherung vom "�blichen Beschrieb des Kaufgegenstands" unterschieden wird).
4.2.�Die Vorinstanz hat die im Verkaufsinserat enthaltenen Angaben zutreffend als Anpreisung qualifiziert. Diese stellen keine Zusicherungen im Sinne von Art. 197 OR dar, sondern sollen als Reklame lediglich die Kauflust f�rdern (vgl. auch Luis Maissen, Sachgew�hrleistungsprobleme beim Kauf von Auto-Occasionen, Diss. Z�rich 1999, S. 35). Von einer Zusicherung der Unfallfreiheit kann keine Rede sein.
Der Beschwerdef�hrer macht sodann sinngem�ss geltend, es liege keine wirksame Freizeichnung von der Sachgew�hrleistung vor, da ihm die Beschwerdegegnerin den Umstand, dass es sich beim verkauften Fahrzeug um einen Unfallwagen handle, arglistig verschwiegen habe. Die Beschwerdegegnerin h�tte diesen Umstand erkennen m�ssen.
5.1.�Gem�ss Art. 199 OR ist eine Vereinbarung �ber Aufhebung oder Beschr�nkung der Gew�hrleistungspflicht ung�ltig, wenn der Verk�ufer dem K�ufer die Gew�hrsm�ngel arglistig verschwiegen hat. Ein arglistiges Verschweigen ist zu bejahen, wenn der Verk�ufer den K�ufer nicht �ber das Fehlen einer vorausgesetzten Eigenschaft der Kaufsache informiert, obwohl eine Aufkl�rungspflicht besteht. Eine Aufkl�rungspflicht kann sich aus einem Vertrags- oder Vertrauensverh�ltnis ergeben (vgl. BGE 116 II 431 E. 3a S. 434; Urteil 4C.16/2005 vom 13. Juli 2005 E. 2.1). So wird insbesondere bei Vertragsverhandlungen ein Vertrauensverh�ltnis bejaht, das die Parteien nach Treu und Glauben verpflichtet, einander in gewissem Masse �ber Tatsachen zu unterrichten, die den Entscheid der Gegenpartei �ber den Vertragsschluss oder dessen Bedingungen beeinflussen k�nnen (BGE 106 II 346 E. 4a S. 351). In welchem Masse die Parteien einander aufzukl�ren haben, entscheidet sich nicht allgemein, sondern h�ngt von den Umst�nden des Einzelfalls ab, namentlich von der Natur des Vertrages, der Art, wie sich die Verhandlungen abwickeln, sowie den Absichten und Kenntnissen der Beteiligten (BGE 105 II 75 E. 2a S. 80; vgl. auch 132 II 161 E. 4.1 S. 166).
5.2.�Die Vorinstanz stellte fest, dass Z.________ subjektiv davon ausging, dass es sich beim verkauften Fahrzeug nicht um einen Unfallwagen handelte. Nach Auffassung der Vorinstanz hatte Z.________ sodann auch keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass das Fahrzeug unfallfrei ist. Zum einen habe Z.________ das Fahrzeug vor dem Verkauf optisch angeschaut und dabei keine M�ngel gefunden; zum anderen habe das Amt f�r Strassen- und Schiffsverkehr (ASSV) Uri das Fahrzeug gepr�ft und als verkehrs- und betriebssicher beurteilt.
Diese zutreffenden Erw�gungen vermag der Beschwerdef�hrer mit seinen Einw�nden nicht in Frage zu stellen, zumal diese gr�sstenteils auf Sachverhaltselementen beruhen, die im angefochtenen Entscheid keine St�tze finden.
Der Beschwerdef�hrer macht sodann geltend, die Unfallfreiheit des gekauften Fahrzeugs sei f�r ihn wesentliche Vertragsgrundlage i.S. von Art. 24 Abs. 1 Ziff. 4 OR gewesen, was die Vorinstanz verkannt habe.
6.1.�Die Berufung auf Grundlagenirrtum versagt, wenn der Irrtum mit fehlenden Eigenschaften der Kaufsache begr�ndet wird, f�r welche die Verk�ufer die Gew�hrleistung wegbedungen haben (BGE 126 III 59 E. 3 S. 66; 91 II 275 E. 2b S. 279). Eine Freizeichnungsklausel ist prim�r subjektiv auszulegen. Kann hinsichtlich der Tragweite der Freizeichnungsklausel kein �bereinstimmender wirklicher Wille der Parteien festgestellt werden, ist die Klausel nach dem Vertrauensprinzip so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durfte und musste (BGE 135 III 410 E. 3.2 S. 412; 133 III 675 E. 3.3 S. 681; 130 III 686 E. 4.3.1 S. 689). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung f�llt ein Mangel bei objektivierter Auslegung dann nicht unter den Gew�hrleistungsausschluss, wenn er g�nzlich ausserhalb dessen lag, womit ein K�ufer vern�nftigerweise rechnen musste. Dabei h�ngt von den konkreten Umst�nden des Einzelfalls ab, womit ein K�ufer zu rechnen hat (BGE 130 III 686 E. 4.3.1 S. 689 m.w.H.).
6.2.�Gem�ss den Feststellungen der ersten Instanz, auf welche die Vorinstanz verweist, lehnte die Beklagte eine Zusicherung in Bezug auf die Unfallfreiheit ab. Deshalb m�sse der Ausschluss der Gew�hrleistungshaftung ("Ab Platz ohne Nachw�hrschaft, Veteraneneintrag bis 2013") auch hierf�r gelten.
6.3.�Ob die Vorinstanz die Tragweite der Freizeichnungsklausel damit subjektiv oder objektiv auslegte, ist nicht erkennbar. Im Ergebnis treffen ihre �berlegungen jedoch zu, denn bei objektiver Auslegung ist nicht ersichtlich, inwiefern die Unfallfreiheit von der generellen Formulierung der Freizeichnungsklausel ausgenommen sein sollte. Dass es sich beim verkauften Fahrzeug mit Baujahr 1970 um einen Unfallwagen handeln k�nnte, liegt sodann auch nicht g�nzlich ausserhalb dessen, womit ein K�ufer vern�nftigerweise rechnen muss. Dem Beschwerdef�hrer ist es daher verwehrt, sich diesbez�glich auf Grundlagenirrtum zu berufen.
Damit erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet, soweit auf sie einzutreten ist.

References: Art. 75
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
in casu
 Art. 318
 Art. 318
 Art. 112
 Art. 318
 Art. 112
 Art. 197
 Art. 197
 BGE 
 Art. 197
 Art. 199
 BGE 
 Art. 24