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Timestamp: 2020-02-25 17:00:17+00:00

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BGH, 28.09.2006 - V ZB 105/06 - dejure.org
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BGH, 28.09.2006 - V ZB 105/06 (https://dejure.org/2006,670)
BGH, Entscheidung vom 28.09.2006 - V ZB 105/06 (https://dejure.org/2006,670)
BGH, Entscheidung vom 28. September 2006 - V ZB 105/06 (https://dejure.org/2006,670)
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In FGG-Kostenfestsetzungsangelegenheiten nur sofortige weitere Beschwerde, keine Rechtsbeschwerde zulässig (Rechtsprechungsänderung)
Statthaftigkeit einer weiteren Beschwerde in Kostensachen; Erstattung einer Terminsgebühr; Wohnungseigentumssachen als Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit; Nebenverfahren der Kostenfestsetzung
Keine Rechtsbeschwerde in FGG-Kostenfestsetzungssachen
Sofortige weitere Beschwerde nach § 27 ff. FGG als statthaftes Rechtsmittel in Kostenfestsetzungsangelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Statthaftigkeit der sofortigen weiteren Beschwerde in Kostenfestsetzungsangelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Verfahrensrecht - Rechtsmittel in Kostenfestsetzungsangelegenheiten
FGG: Kostenpraxis - So wählen Sie den richtigen Rechtsweg bei Kostenbeschwerden in FGG-Sachen
rechtsanwaltskammer-duesseldorf.de , S. 68 (Leitsatz)
Sofortige weitere Beschwerde nach §§ 27 ff. FGG im Kostenfestsetzungsverfahren
Doch OLG zuständig bei Kostenbeschwerde in III. Instanz bei WEG-Verfahren! (IBR 2007, 1069)
AG Lörrach - 20 UR II 55/05
AG Lörrach, 03.01.2006 - 21 UR II 55/05
LG Freiburg, 24.04.2006 - 4 T 76/06
BGH, 29.09.2006 - V ZB 105/06
NJW 2007, 158
MDR 2007, 165
NZM 2007, 43
FGPrax 2007, 12 (Ls.)
FamRZ 2007, 136
WM 2007, 324
Rpfleger 2007, 72
Das statthafte Rechtsmittel gegen Beschwerdeentscheidungen in Kostensachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit, für die § 13a Abs. 3 FGG auf Vorschriften der Zivilprozessordnung verweist, ist die sofortige weitere Beschwerde gemäß §§ 27 ff. FGG, über die das Oberlandesgericht zu entscheiden hat, und nicht die Rechtsbeschwerde nach §§ 574 ff. ZPO zum Bundesgerichtshof; die sofortige weitere Beschwerde ist allerdings nur statthaft, wenn sie vom Beschwerdegericht zugelassen wird (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO; im Anschluss an BGH, Beschluss vom 28. September 2006 - V ZB 105/06 - NJW 2007, 158).
Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die seinem Beschluss vom 9. März 2006 hinsichtlich der Zuständigkeit zugrunde liegende Rechtsauffassung in einem Beschluss vom 28. September 2006 (V ZB 105/06 - NJW 2007, 158 Tz. 14) ausdrücklich aufgegeben.
In einem derartigen Fall gebietet es aber der von Anmerkung 1 Abs. 1 Nr. 1 zu Nr. 3104 VV-RVG verfolgte Regelungszweck, dem Rechtsanwalt eine zusätzliche Gebühr für seine besonders gründliche und umfassende schriftliche Vorarbeit, die mit der eine mündliche Verhandlung entbehrlich machenden entscheidungsreifen Darstellung des Sachverhalts verbunden ist, genauso zuzubilligen wie im schriftlichen Verfahren nach § 128 Abs. 2 ZPO beziehungsweise § 495a ZPO, bei dem in vergleichbarer Weise auf Grund einer Ausnahmevorschrift im Einzelfall eine Entscheidung ohne mündliche Verhandlung getroffenen werden kann (BGH, Beschlüsse vom 24. Juli 2003 - V ZB 12/03, NJW 2003, 2133 unter II 2 b aa [zu § 35 BRAGO];… vom 9. März 2006 - V ZB 164/05, NJW 2006, 2495 Rn. 5 ff.; vom 28. September 2006 - V ZB 105/06, NZM 2007, 43 Rn. 16).
Das gilt auch für das hier zu beurteilende Nebenverfahren der Kostenfestsetzung (vgl. BGH NJW 2007, 158).
In der von dem Antragsteller zitierten Entscheidung des BGH (vgl. NJW 2007, 158) lag diese Voraussetzung vor, während das Landgericht in der angefochtenen Entscheidung die sofortige weitere Beschwerde nicht zugelassen hat.
Die sofortige weitere Beschwerde ist auf Grund ihrer Zulassung durch das Landgericht statthaft, §§ 43 Abs. 1 WEG, 13a Abs. 3 FGG, 104 Abs. 3 S. 1, 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO (vgl. BGH, NJW 2007, 158, 159).
Allerdings hat der BGH entschieden, dass der Gebührentatbestand in den in § 43 Abs. 1 WEG bezeichneten Verfahren auch dann verwirklicht wird, wenn ausnahmsweise eine Entscheidung ohne mündliche Verhandlung ergeht (BGH, NJW 2007, 158, 160).
Der Senat weicht wegen der Verschiedenheit der zugrunde liegenden Sachverhalte nicht von der Entscheidung des BGH vom 28. September 2006 (NJW 2007, 158) ab, so dass eine Vorlage an den BGH nach § 28 Abs. 2 FGG nicht zu erfolgen hatte.
Soweit der Bundesgerichtshof in Angelegenheiten der Kostenfestsetzung der freiwilligen Gerichtsbarkeit für die Beschwerde die allgemeinen Regelungen nach § 21 ff. FGG für anwendbar und insbesondere die sofortige weitere Beschwerde nach §§ 27 ff. FGG statt der Rechtsbeschwerde nach §§ 574 ff. ZPO für das statthafte Rechtsmittel gehalten hat (BGH, Beschluss vom 28. September 2006 - V ZB 105/06, WM 2007, 324 Rn. 14;… Beschluss vom 18. Juli 2007 - IV ZB 36/06, NJW-RR 2008, 305 Rn. 4), sollte dies nur bis zu einer Gesetzesänderung gelten, die mit dem Gesetz zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vorliegt (vgl. BGH, Beschluss vom 28. September 2006 - V ZB 105/06, WM 2007, 324 Rn. 14).
BGH, 28.03.2007 - IV AR (VZ) 2/07
Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde im Verfahren auf gerichtliche Entscheidung …
Die Rechtsbeschwerde gemäß § 574 ZPO ist daher im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit nicht statthaft (vgl. BGH, Beschlüsse vom 19. Dezember 2002 - V ZB 61/02 - NJW-RR 2003, 644 f.; vom 10. Dezember 2003 - XII ZB 251/03 - NJW-RR 2004, 726 f.; vom 30. September 2004 - V ZB 16/04 - NJW 2004, 3412 f.; vom 28. September 2006 - V ZB 105/06 - NJW 2007, 158 unter III 2).
Der Berichterstatter beim Bundesgerichtshof hat den Antragsteller durch Verfügung vom 8. Februar 2007 auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 28. September 2006 (NJW 2007, 158 ff.) hingewiesen.
Dies ist in der aktuellen Rechtssprechung, auch des Bundesgerichtshofs, anerkannt (vgl. BGH NJW-RR 2004, 726; BGH NJW 2004, 1077; BGH NJW 2004, 3412; BGH NJW 2007, 158 unter Aufgabe der abweichenden Entscheidungen BGH NJW 2003, 3133 und BGH Rpfleger 2006, 438; so auch schon BayObLG Rpfleger 2003, 43; OLG Hamm, FGPrax 2002, 227; OLG Karlsruhe, FGPrax 2006, 205; OLG Köln, FGPrax 2002, 230; Demharter, FGPrax 2006, 251;… Zimmermann in: Keidel/Kuntze/Winkler, FGG, 15. Auflage, 2003, § 13 a Rdn. 68a).
Erst durch weiteren Beschluss vom 28. September 2006 (NJW 2007, 158 ff.) hat der V. Zivilsenat seine abweichenden Entscheidungen aufgegeben, so dass nunmehr die Zuständigkeit der Oberlandesgerichte zumindest in der obergerichtlichen Rechtssprechung allgemein anerkannt ist.
BGH, 28.03.2007 - IV AR (VZ) 3/07
BGH, 28.03.2007 - IV AR (VZ) 4/07
Über die weitere Beschwerde hat gemäß § 28 Abs. 1 FGG das Oberlandesgericht zu entscheiden (Senat, Beschl. v. 28. September 2006, V ZB 105/06, NJW 2007, 158, 159 f., unter ausdrücklicher Aufgabe von Senat, Beschl. v. 9. März 2006, V ZB 164/05, NJW 2006, 2495 f.), es sei denn, die Sache wird von dem Oberlandesgericht zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung gemäß § 28 Abs. 2, 3 FGG dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.
OLG München, 05.12.2006 - 32 Wx 158/06
Einzelrichterentscheidung über Beschwerde gegen Kostenfestsetzungsbeschluss des …
KG, 23.08.2007 - 1 W 50/07
Rechtsanwaltsgebühren: Einstweiliges Verfügungsverfahren; Anfall der …
BGH, 20.04.2009 - IV ZB 8/09
Statthaftigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen die Entscheidung eines …
BGH, 04.08.2008 - IV ZB 23/08
Unzulässigkeit einer Rechtsbeschwerde im Verfahren der Freiwilligen …
OLG Celle, 19.12.2011 - 2 W 256/11
Erbscheinerteilungsverfahren: Verfahrensgebühr des Rechtsanwalts im Verfahren der …
LG Düsseldorf, 19.06.2009 - 25 T 317/09
LG Stuttgart, 17.08.2007 - 10 T 202/07
Kostenfestsetzung: Höhe der Verfahrens- und Terminsgebühr in einem …

References: § 27
 § 13
 § 128
 § 495
 § 35
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 43
 BGH 
 BGH 
 § 28
 § 21
 § 574
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 13
 § 28
 § 28