Source: http://bzv-rheinbach.de/Vereinsknowhow/Wie%20tickt%20der%20%20Verein/wie%20tickt%20der%20%20verein.htm
Timestamp: 2020-05-28 16:28:27+00:00

Document:
ein “Verein” im Allgemeinen - wie tickt der BZV Rheinbach im Besonderen
Oganisation, Satzung und Beschlussfassungen, Führung, Verwaltung, Befugnisse, Erläuterungen und Kommentare
Niemand, weder unsere Mitglieder noch die ehrenamtlich tätigen Funktionäre sollten sich aus Unwissenheit eine blutige Nase holen!
Die derzeit gültige Satzung des BZV Rheinbach finden sie hier.
Mitglieder des Vereins im Allgemeinen und
Mitglieder des BZV Rheinbach im Besonderen
Gemäß Satzung des BZV Rheinbach kann jede natürliche Person, die der Bienenzucht interessiert und fördernd gegenübersteht, Mitglied des BZV Rheinbach und damit - je nach Mitgliederstatus zeitgleich Mitglied der Dachverbände, des Kreisimkerverbandes Bonn, des Imkerverbandes Rheinland (IVR) und des Deutschen Imkerbundes (DIB) werden.
Förderndes Mitglied kann auch jede juristische Person werden.
Arten der Mitgliedschaft im
Arten der Mitgliedschaftt im BZV Rheinbach:
Förderndes Mitglied - Mitglied nur im BZV Rheinbach - mit Einschränkung des passiven Wahlrechts, da Mitglieder, die nicht selbst Mitglieder auch der Dachverbände sind, den Verein als Vorstandsmitglied mit oder gegenüber den Dachverbänden nicht oder nur sehr schwer vertreten können..
Jedes Mitglied mit einem Mindestalter von 14 Jahren ist berechtigt Anträge an den Vorstand zu richten, auf den Versammlungen sein Stimmrecht auszuüben und die Einrichtungen des Vereins nach den Richtlinien zu benutzen.
Vereinsangehörige, deren Mitgliedschaft ruht, haben kein Stimmrecht.
Das passive Wahlrecht hat jedes Mitglied, das zur Zeit der Versammlung sein 18. Lebensjahr vollendet hat.
Jedes Mitglied ist verpflichtet die Satzung und die endgültigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie des Vorstandes zu befolgen, die festgesetzten Beiträge fristgerecht zu zahlen, die vom Vorstand verlangten Auskünfte zu erteilen und nicht gegen die Ziele und Zwecke des Vereins zu handeln.
Die Frage, ob man als Mitglied eines eingetragenen Verein persönliche Haftungsrisiken eingeht, gerät beim Eintritt in den Verein zumeist in den Hintergrund. Auf den ersten Blick scheint ein sorgloser Umgang mit diesem Thema von der Rechtsordnung gedeckt zu sein. Denn der eingetragene Verein (e.V.) existiert kraft Eintragung als eigenständige juristische Person und kann selbst Rechte und Pflichten begründen (vgl. § 21 BGB).
Das Vermögen des eingetragenen Vereins ist vom Vermögen der Mitglieder getrennt und der e.V. haftet grundsätzlich nur mit seinem Vermögen. Sofern das Vermögen des Vereins nicht ausreicht, erfolgt die Liqudidation. Ein Rückgriff auf das Vermögen der Mitglieder ist in der Regel ausgeschlossen.
In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass Nachschusspflichten der Mitglieder grundsätzlich nicht bestehen. Denn auf den eingetragenen Verein wird die für Personengesellschaften geltende Regelung des §707 BGB entsprechend angewendet, wonach eine Verpflichtung zu Nachschüssen grundsätzlich nicht besteht (BGH, Urteil vom 10.12.2007 - II ZR 239/05).
Dass der eingetragene Verein haftet und das Vermögen der Mitglieder unangetastet bleibt, gilt allerdings nur im Grundsatz.
Von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen, in denen Mitglieder und - vor allem - Mitglieder des Vereinsvorstandes mit ihrem privaten Vermögen persönlich haften.
Hierzu heißt es in §31a BGB - Haftung von Organmitgliedern und besonderen Vertretern
(2) Sind Organmitglieder oder besondere Vertreter nach Abs.1 Satz 1 einem anderen zum Ersatz eines Schadens verpflichtet, den sie bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten verursacht haben, so können sie von dem Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Satz 1 gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde. (z.B. bei Vereinbarungen mit Dritten ohne rechtskräftigen Vorstandbeschluss haftet ggf. die Person, die die Vereinbarung getroffen hat.)
Weiter heißt es in §31b BGB - Haftung von Vereinsmitgliedern
(1) Sind Vereinsmitglieder unentgeltlich für den Verein tätig oder erhalten sie für ihre Tätigkeit eine Vergütung, die 720 Euro jährlich nicht übersteigt, haften sie dem Verein für einen Schaden, den sie bei der Wahrnehmung der ihnen übertragenen satzungsgemäßen Vereinsaufgaben verursachen, nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. §31a Abs.1 Satz 3 ist entsprechend anzuwenden.
(2) Sind Vereinsmitglieder nach Abs.1 Satz 1 einem anderen zum Ersatz eines Schadens verpflichtet, den sie bei der Wahrnehmung der ihnen übertragenen satzungsgemäßen Vereinsaufgaben verursacht haben, so können sie von dem Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Satz 1 gilt nicht, wenn die Vereinsmitglieder den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben. (z.B. bei Vereinbarungen mit Dritten ohne rechtskräftigen Vorstandbeschluss haftet ggf. die Person, die die Vereinbarung getroffen hat.)
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ, der Gesetzgeber des Vereins..
Sie tritt mindestens einmal je Jahr - die des BZV Rheinbach i.d.R. jeweils am ersten Donnerstag im Februar - zusammen und beschließt die maßgeblichen Dinge (u.a. Vereinssatzung, Satzungänderungen, Haushaltsplan, Mitglieder- und Beitragsordnung, Ausschlüsse von Mitgliedern, Entlastung des Vorstandes) nach denen sich die Vereinsführung (der Vorstand mit all sein Mitgliedern) ohne WENN und ABER zu richten hat.
Als Vorstand nach §26 BGB repräseniert er den BZV Rheinbach nach innen und nach außen.
Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich und schließt Verträge mit Dritten.
Die Befugnisse hierzu resultieren aus der Vereinssatzung, den jeweiligen Beschlüssen der MItgliederversammlung, dem Haushaltsplan und den Beschlüssen des Vorstandes
Außerdem läd er zu den Mitgliederversammlungen und den Vorstandssitzungen ein und leitet diese.
Der Zweite Vorsitzende ertritt den Erste/n Vorsitzenden bei dessen/deren Verhinderung in Teilbereichen, wenn erforderlich in allen Aufgabenbereichen.
Als Vorstand nach §26 BGB repräseniert er in Absprache mit dem Ersten Vorsitzenden den BZV Rheinbach.
Ihm obliegen die Arbeiten eines Protokollführers.
Er unterstützt den Erste/n Vorsitzenden, den Zweiten Vorsitzenden und ggf. auch die Kassiererin bei der Bewältigung seiner/ihrer Aufgaben.
Auf Weisung des und im Einvernehmen mit dem Ersten Vorsitzenden übernimmt er weitere Verwaltungsaufgaben.
Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Sie haben jedoch ein Recht auf Ersatz gerechtfertigter Auslagen
Gemäß Satzung hat der Vorstand des BZV Rheinbach die Möglichkeit, für div. Fachgebiete Beiräte zu bestellen und bilden dann gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Vorstand den Gesamtvorstand..
Imkergrundausbilungen und Imkerweiterbildungen sowie Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit
Beirat für Imkergrundausbilungen und Imkerweiterbildungen sowie Kinder-, Jugend und Seniorenarbeit:
Beirat für den Lehr- und Besucherbienenstand sowie Jugend- und Schulimkerei am Bienenstand:
Wespen-Fachberater
Honigsachverständige - derzeit 2
Sie beraten - der Natur zuliebe - bei Belästigungen durch Wespen und siedeln diese ggf. um. Die Kosten hierfür sind unterschiedlich - je nach Aufwand und Materialeinsatz.
Stand: heute - Keine neuen AFB-Sperrbezirke in der Nähe
Letzte Änderung: 28.05.2020: AC ohne Sperrbezirk!
Mo., 29.06.2020 - NRW
Do., 02.07.2020 - BZV Rheinbach
Sa., 04./So., 05.07.2020
Mo., 06.07.2020 - Rlp
August 2020 - BZV Rheinbach
Aufgaben im Monat Juni:
Schwarmzeit/Erntezeit/Jungvolkpflege
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References: § 21
 §707
 §31
 §31
 §31
 §26
 §26