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Timestamp: 2018-06-19 13:53:49+00:00

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BayObLG, 28.07.2004 - 2Z BR 43/04 - dejure.org
Rechtmäßigkeit der Mitwirkung eines abgeordneter Richters am Oberlandesgericht an Beschlüssen in Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit; Inhalt einer ordnungsmäßigen Verwaltung; Anforderungen an die Bezeichnung des Beschlussgegenstandes bei einer Einberufung der Eigentümerversammlung; Beurteilungsspielraum der Wohnungseigentümer zwischen mehreren möglichen Alternativen im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung
AG München, 04.06.2003 - 482 UR II 434/02
LG München I, 27.01.2004 - 1 T 12530/03
NJW-RR 2004, 1455
NZM 2004, 746
BayObLGZ 2004, 210
Zwar besteht, worauf der Beklagtenvertreter zutreffend hingewiesen hat, bei der Beschlussfassung über Verwaltungsmaßnahmen grundsätzlich ein weiter Ermessenspielraum der Eigentümergemeinschaft (BayObLG NZM 2004, 746, 747;… Spielbauer/Then, WEG, § 21 Rz. 23).
LG Dortmund, 20.07.2012 - 17 S 55/12
Wirksamkeit einer Vereinbarung der Wohnungseigentümer hinsichtlich der Zuordnung …
Eine Maßnahme entspricht ordnungsgemäßer Verwaltung, wenn sie aus Sicht eines vernünftigen und wirtschaftlich denkenden Beurteilers dem Interesse aller Wohnungseigentümer und nicht nur dem von Einzelnen dient, wobei den Wohnungseigentümern ein Ermessensspielraum zusteht (BayOblG NJW-RR 2004, 1455).
So kann den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung auch genüge getan werden, wenn über die durchzuführenden Maßnahmen am gemeinschaftlichen Eigentum vorab Beschluss gefasst wird, während über die Auftragsvergabe gesondert entschieden wird; maßgeblich ist in jedem Fall, dass die Eigentümer zur Beschlussfassung hin über ausreichende Informationen zu den Maßnahmen, die sie beschließen sollen, verfügen (vgl. BayObLG, NZM 2004, 746, 747).
OLG Hamm, 12.08.2010 - 15 Wx 63/10
Zulässigkeit des Erwerbs einer Vielzahl von Sondereigentumseinheiten in der …
Dabei ist nicht nur auf Gesichtspunkte der Zweckdienlichkeit, sondern auch darauf abzustellen, ob die beschlossene Maßnahme einen Inhalt hat, der mit der Grundordnung des Gemeinschaftsverhältnisses vereinbar ist, oder ob er den danach zulässigen Rahmen der Verwaltung sprengt (BGHZ 115, 151, 155; BayObLGZ 2004, 210; NZM 1998, 1012; Rpfleger 1984, 428; Senat NZM 2005, 185 = NJW-RR 2004, 1310;… Bärmann/Pick, WEG, 19. Aufl., § 21, Rdnr. 17;… MünchKomm/Engelhardt, BGB, 5. Aufl., § 21 WEG, Rdnr. 8;… Staudinger/Bub, BGB, 13. Aufl., § 21 WEG, Rdnr. 71 f.;… Palandt/Bassenge, BGB, 69. Aufl., § 21 WEG, Rdnr. 8).
OLG Hamm, 22.04.2008 - 15 W 183/07
Zur Zulässigkeit einer Teilnahme eines Rechtsanwalts an einer …
Eine Maßnahme entspricht dann ordnungs­ gemäßer Verwaltung, wenn die Maßnahme aus Sicht eines vernünftig und wirt­ schaftlich denkenden Beurteilers dem Interesse aller Wohnungseigentümer und nicht nur dem von Einzelnen dient, wobei die Wohnungseigentümer einen Ermessens­ spielraum haben (BayObLG NJW-RR 2004, 1455).
Grundsätzlich können die Wohnungseigentümer zunächst lediglich einen Grundsatzbeschluss über das Ob oder die Art der Sanierung des gemeinschaftlichen Eigentums fassen und die Umsetzung weiterer Beschlussfassung vorbehalten (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 28.07.2004 - 2 Z BR 043/04).
LG Düsseldorf, 22.10.2014 - 25 S 34/14
Voraussetzung für die Ordnungsgemäßheit des Beschlusses einer …
Grundsätzlich können die Wohnungseigentümer den Beschluss über eine Sanierung und den Beschluss über die Vergabe der Arbeiten getrennt fassen (BayObLG, Beschluss vom 28. Juli 2004, - 2Z BR 43/04 -, Juris).
Eine ordnungsgemäße Verwaltung liegt dann vor, wenn eine Maßnahme aus Sicht eines vernünftig und wirtschaftlich denkenden Beurteilers dem Interesse aller Wohnungseigentümer und nicht nur dem Einzelner bzw. des Verwalters dient, wobei die Wohnungseigentümer einen Ermessensspielraum haben (BayObLG NJW-RR 04, 1455;… Palandt, § 21 WEG Rn. 8).
Auch das zweistufige Vorgehen (Grundentscheidung über die Sanierung und (spätere) Vergabe der Arbeiten) ist von Rechts wegen nicht zu beanstanden (vgl. BayObLG, NZM 2004, 746, 747).

References: § 21
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