Source: https://www.online.uni-marburg.de/hrz/chronik/quellen.html
Timestamp: 2019-05-23 18:11:52+00:00

Document:
HRZ Uni Marburg: Chronik - Quellen
Chronik des HRZ
Quellen 1963 - 2012
Stand: 13.10.2013 Uni Marburg / HRZ
Die Chronik des Hochschulrechenzentrums (HRZ) der Philipps-Universität Marburg in Form einer
basiert auf zahlreichen Quellen, die erfreulicherweise immer noch vorliegen. Die wichtigsten Quellen sind natürlich die Jahresberichte; darüber hinaus geben insbesondere Beschaffungs-Anträge und Dokumentationen, die von HRZ-Mitarbeitern für die Benutzung von Rechnern, Netzen und Diensten erstellt wurden, Auskunft über die im HRZ geleistete Arbeit. Gesetzliche Grundlagen, Empfehlungen von DFG und Wissenschaftsrat sowie die Mitarbeit in Organisationen wie ZKI- und DFN-Verein haben diese Arbeit beeinflusst. Schließlich erinnern Zeitungsberichte daran.
Es sind nur wesentliche Quellen aufgeführt. Jüngere Quellen, die digital erstellt und allgemein zugänglich gemacht wurden, sind hier für den Online-Zugriff bereitgestellt; von den älteren Quellen in Papierform wurden einige nachträglich eingescannt und ebenfalls bereitgestellt, meistens jedoch nur in Auszügen. Schließlich ist eine Reihe von Dokumenten (insb. Übersichten) für die Präsentation der Chronik erst erstellt worden. Einige der digital vorliegenden Quellen sind nur intern, d.h. nur im Hochschulnetz der Universität sichtbar.
Es gibt noch einiges an Quellen aufzuarbeiten sowie Bilder und Dokumente digitalisiert bereitzustellen. Es hat nämlich Quellen gegeben, die noch nicht vergessen sind, aber erst noch aufgestöbert werden müssen.
Organisation, Gesetze, Ordnungen, ...
Vorgaben von DFG, Wissenschaftsrat, ZKI, ...
Entwicklung, Planungen, Anträge, Beschaffungen, Baumaßnahmen, ...
Dokumentation, vom Benutzerhandbuch bis zum Web-Angebot
Berichte, insb. Jahresberichte
Gremienarbeit in Ausschüssen, Beiräten, Vereinen, ...
Publikationen, z.B. in der Marburger Universitätszeitung
Organisation, Vorgaben, Entwicklung, Dokumentation, Berichte, Gremienarbeit, Publikationen, Literatur
Gesetzliche Grundlagen, Folgerungen
Grundsätze HRZ: Grundsätze für die Errichtung und den Betrieb von Hochschulrechenzentren (HRZ); Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.10.62 (s. Neufassung 1974).
DV-Programme der Bundesregierung (Quellen: Reuse, Leimbach): 1. DV-Programm 1967 - 1970; 2. DV-Programm 1971 - 1975; 3. DV-Programm 1976 - 1979. Im Rahmen dieser Programme werden schwerpunktmäßig die industrielle Forschung und Entwicklung sowie Anwendungen auf dem Gebiet der Datenverarbeitung gefördert (mit insgesamt ca. 3,5 Milliarden DM). Die Förderung an den Hochschulen (mit knapp 20 % davon) umfasst das "Programm zur Errichtung Regionaler Rechenzentren" (kurz Regionalprogramm) und das "Überregionale Forschungsprogramm Informatik" (ÜRF). Beim Regionalprogramm trägt der Bund 85 % und das Land 15 % der Investitionskosten; derartige Beschaffungen von 1968 bis 1979 laufen 1981/82 aus. Erläuterungen zu den DV-Programmen und zum Regionalprogramm enthält die Rede von BMFT-Minister Hans Matthöfer anlässlich der Einweihung des TR440 in Marburg am 24.09.76.
BAT Anlage 1a, Teil II, Abschnitt B: Eingruppierung der Angestellten in der Datenverarbeitung vom 01.12.71.
HBFG: Hochschulbauförderungsgesetz vom 01.09.69; Gemeinschaftsaufgabe "Ausbau und Neubau von Hochschulen", bei dem Bund und Land jeweils 50% finanzieren. Gemäß Änderungen vom 03.09.70 und 23.12.71 gehören dazu auch die Ausgaben für die Beschaffung von Großgeräten, wenn die Kosten für das einzelne Gerät einschließlich Zubehör 150 TDM übersteigen (§ 3 Nr. 4 HBFG); die Beschaffungen haben 1972 angefangen und sind 2006 ausgelaufen (bis auf Ausnahmen). Großgeräteantrag und Erläuterungen, Stand: 01.01.91.
HHG: Gesetz über die Hochschulen des Landes Hessen vom 12.05.70.
HUG: Gesetz über die Universitäten des Landes Hessen vom 12.05.70. Das Gesetz kennt wissenschaftliche Zentren und ständige Betriebseinheiten, aber keine technischen Zentren; 1973 wird das Rechenzentrum unter den Begriff "ständige technische Betriebseinheit" gezwängt, damit zumindest HUG § 27 (5) anwendbar wird. Zur Universitätsbibliothek (UB) gibt es im HUG mit § 37 einen eigenständigen Paragraphen.
HDSG: Hessisches Datenschutzgesetz vom 07.10.70 (erstes in der Bundesrepublik); zuletzt gültig in der Fassung vom 07.01.99.
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) für den Kauf von EDV-Anlagen und -Geräten - Stand 1. Juli 1974 - GMBL 1974, S. 327ff und
Besondere Vertragsbedingungen (BVB) für die Wartung von EDV-Anlagen und -Geräten - Stand 1. Juli 1974 - GMBL 1974, S. 351ff.
Spätere Fassungen der BVB von 1994 und 2002.
Grundsätze HRZ: Grundsätze für die Errichtung und den Betrieb von Hochschulrechenzentren (HRZ); Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.10.62, angepasst am 13.09.74 (in Hessen durch HKM-Erlass vom 28.07.75 in Kraft gesetzt).
Entgelte HRZ: Entgelte für DV-Leistungen von hessischen Hochschulrechenzentren; HKM-Erlass IV C 4-983/039.5-2- vom 18.08.75 (der Erlass wurde jährlich fortgeschrieben).
HHG: Hessisches Hochschulgesetz vom 06.06.78; Regelungen zum HRZ in § 28 Datenverarbeitung. Das HHG ist zwar mehrfach novelliert worden, § 28 ist aber unverändert geblieben.
HUG: Hessisches Universitätsgesetz vom 06.06.78 mit §§ 18, 19 zu Ständigen Ausschüssen, u.a. zum Ständigen Ausschuss für Datenverarbeitung (StA V).
Regelungen zur UB befinden sich in § 38 Bibliothekswesen.
Richtlinie 77/62 EWG: Einstweilige Umsetzungsregelung für die Richtlinie 77/62 EWG vom 21. Dezember 1976 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Lieferaufträge (ABl. EG Nr. L 13 S. 1 vom 15. Januar 1977, berichtigt ABL. EG Nr. L 284 S. 11 vom 10. Oktober 1978); Staatsanzeiger für das Land Hessen 1979, Nr. 26, S. 1354 ff; geändert durch Richtlinie 88/295/EWG vom 22.03.88.
Haushaltsgesetz: Die hessischen Hochschulrechenzentren verfügen von ???? bis 1994 über eigene Titelgruppen (ETG 81, ATG 81); danach ist ihr Haushalt in die Titelgruppen 71 für Lehre und Forschung integriert.
BAT Anlage 1a, Teil II, Abschnitt B, Angestellte in der Datenverarbeitung vom 04.11.83.
CIP im Rahmen des HBFG: Computer-Investitions-Programm für den Einsatz von Mikrocomputern in der Lehre ab 25.06.84. Mindestanforderungen für Pools von Geräten in der Fassung vom 13.02.85; dazu hat es mehrere Fortschreibungen gegeben.
WAP im Rahmen des HBFG: Wissenschaftler-Arbeitsplatz-Programm inkl. Kriterien für Cluster von Geräten ab 28.06.90; die Kriterien sind kontinuierlich weiterentwickelt worden.
Vernetztes DV-System im Rahmen des HBFG, im Zusammenhang mit der Änderung des Begriffs "Großgerät", vom Planungsausschuss für den Hochschulbau am 28.06.90 verabschiedet.
AMEV: Planung, Bau und Betrieb von Fernmeldeanlagen in öffentlichen Gebäuden; Teil 3: Brandmeldeanlagen; Bonn 1997.
VV-Telekommunikation: Verwaltungsvorschriften über die Einrichtung und Benutzung von Telekommunikationsanlagen vom 08.01.93 (gültig bis Ende 2003).
HHG: Hessisches Hochschulgesetz vom 31.07.00; § 56 Informationsmanagement gilt für UB und HRZ, ohne dass diese explizit genannt werden.
AMEV: Planung, Bau und Betrieb von Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden, Teil 1: Telekommunikationsanlagen, -systeme und -dienste; Berlin 2000.
Zielvereinbarung zwischen dem HMWK und der Philipps-Universität Marburg vom 27.01.03, Abschnitt 3.1 Studium und Lehre, Neue Medien in der Lehre.
Ordnungen, Aufgaben und Struktur
Vorläufige Ordnung für das "technische Zentrum" Rechenzentrum der Philipps-Universität Marburg vom 05.07.73 (gültig bis Ende 1986). Das RZ wird als "ständige technische Betriebseinheit" im Sinne des HUG § 27 (5) vom 12.05.70 gesehen. Es ist die Zeit der "Räte"; dem Beirat wird mehr als 3 mal so viel Text wie den Aufgaben des Rechenzentrums gewidmet; der Begriff "vorläufig" wird nicht erläutert.
Funktionsplan des RZ in der Fassung vom 02.04.75.
Aufgaben des HRZ (Auszug aus dem DV-Konzept) vom 05.10.82.
Geschäftsordnung für das HRZ vom 18.02.86 (Ende 2006 noch gültig).
Aufgaben und Abteilungen des HRZ vom 11.03.86.
Geschäftsordnung für den Beirat des Präsidenten für Datenverarbeitung vom 22.01.87.
Geschäftsordnung für den Beirat des Präsidenten für Informationstechnologie vom 28.05.90.
Aufgaben und Abteilungen des HRZ, erster Entwurf vom 20.12.95, zweiter Entwurf vom 17.03.98 (Ende 2006 noch gültig).
HRZ-Entwurf gemäß § 56 (4) HHG vom 31.07.00: Satzung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (IuK) an der Philipps-Universität Marburg; 20.11.02.
HRZ & UB-Entwurf: Satzung für das Informationsmanagement der Philipps-Universität Marburg; 18.08.03.
Betriebssordnung für die Rechenanlage Zuse Z22 der Zentralen Rechenanlage der Philipps-Universität (aus dem Jahresbericht 1966).
Betriebssordnung für die Rechenanlage Telefunken TR4 der Zentralen Rechenanlage der Philipps-Universität (aus dem Jahresbericht 1966).
Benutzungs- und Gebührenordnung für die Zentrale Rechenanlage der Philipps-Universität vom 24.01.67. (aus dem Jahresbericht 1966).
Betriebsordnung für die Public PC's im HRZ vom 01.08.90
UMRnetikette der Philipps-Universität Marburg vom 26.08.98 (Ende 2006 noch gültig).
Nutzungsregeln für den PC-Saal und die PC-Räume des HRZ vom 26.08.98 (Ende 2006 noch gültig).
Benutzungsordnung für Informationsverarbeitungs- und Kommunikationssysteme der Philipps-Universität Marburg vom 25.01.00.
Empfehlungen/Richtlinien von DFG und Wissenschaftsrat
Vereinbarungen oder Zielvorgaben der Universitätsleitung für die Arbeit des HRZ hat es keine gegeben. Auch landesweite DV-Pläne (wie z.B. in Bayern oder Baden-Württemberg) hat es keine gegeben, ein entsprechender Anlauf in den 90er Jahren ist gescheitert. Bzgl. seiner Aufgaben - Versorgung von Forschung und Lehre mit DV-Kapazität, Aufbau des Hochschulnetzes, Betreuung von PCs in PC-Sälen oder am Wissenschaftlerarbeitsplatz, Hochleistungsrechnen, eLearning ... - hat sich das HRZ insb. an den Empfehlungen der DFG, d.h. der Kommission für Rechenanlagen (KfR), und des Wissenschaftsrats orientiert.
DFG, d.h. KfR (gegründet 1952): Anregung zum Bau erster Rechenanlagen für die Wissenschaft, später Beschaffung von Rechenanlagen für Hochschulen (Rechenanlagenprogramm).
DFG: Gliederung des Jahresberichts der Rechenzentren, ab 1964.
DFG-Richtlinien für Satzung und Betrieb von Regionalen Rechenzentren, Stand 26.11.69 (noch nicht gefunden).
DFG: Gliederung der Anträge auf Rechenanlagen für Rechenzentren, Sept. 1974; spätere Fassungen Mai 1976, Okt. 1979, Dez. 1982.
DFG: Bedarf an Investitionsmitteln zur Beschaffung von Datenverarbeitungsanlagen für die Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1980 bis 1984; Empfehlung der KfR; Bonn - Bad Godesberg, Mai 1979.
DFG-Richtlinie zum CIP: Vorläufiger Katalog von Mindestanforderungen für HBFG-Anträge im Rahmen des Computer-Investitions-Programms; Febr. 1985. Es hat mehrere Fortschreibungen gegeben, am 06.04.87, 16.01.89, 17.07.89, 11.07.91; Gliederung der Anträge und Hinweise, Stand 24.03.92.
WissRat: Bericht zur ersten Phase des Computer-Investitions-Programms (CIP); Drs. 7522/87, Köln 06.02.87.
DFG: Netzmemorandum, Notwendigkeit und Kosten der modernen Telekommunikationstechnik im Hochschulbereich; Bonn - Bad Godesberg, Mai 1987.
WissRat: Empfehlungen zur Ausstattung der Hochschulen mit Rechenkapazität; Drs 7716/87, ISBN 3-923203-18-7, Köln 1987.
DFG: Zur Ausstattung der Hochschulen in der Bundesrepublick Deutschland mit Datenverarbeitungskapazität für die Jahre 1988 bis 1991; Bonn - Bad Godesberg, Januar 1988.
DFG-Empfehlung: Rechnernetze in Hochschulen; ohne Datum (vom Planungsausschuss für den Hochulbau am 17.07.89 verabschiedet).
DFG-Richtlinie zum WAP: Die Kriterien für Cluster sind ab 1990 mehrfach fortgeschrieben worden; Gliederung der Anträge und Hinweise, Stand: 19.02.92.
WissRat: Bericht zur Fortführung des Computer-Investitionsprogramms (CIP); Drs 437/91, Köln 24.10.91.
DFG: Zur Ausstattung der Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland mit Datenverarbeitungskapazität für die Jahre 1992 bis 1995; Bonn - Bad Godesberg; Dez. 1991.
DFG: Nachtrag zu den Empfehlungen der DFG-Kommission für Rechenanlagen zur Ausstattung der Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland mit Datenverarbeitungskapazität vom Dezember 1991; ohne Datum.
DFG-Richtlinie: Zur Struktur eines HBFG-Antrags auf DV-Geräte für Rechenzentren; um 1995.
WissRat: Empfehlungen zur Ausstattung der Wissenschaft mit moderner Rechner- und Kommunikationstechnologie; ISBN 3-923203-61-6, Köln, November 1995.
DFG: Informationsverarbeitung und Rechner für Hochschulen 1996 bis 2000; Bonn - Bad Godesberg, 1996.
WissRat: Empfehlungen zur Hochschulentwicklung durch Teilzeitstudium, Multimedia und wissenschaftliche Weiterbildung; ISBN 3-923203-78-0, Köln, 1998.
WissRat: Empfehlung zur künftigen Nutzung von Höchstleistungsrechnern; Drs 4558/00, Mainz 12.05.00.
WissRat: Pressemitteilung 08/2000, Höchstleistungsrechner sind für die Spitzenforschung unverzichtbar; 15.05.00.
DFG: Perspektiven und Kriterien der Vernetzung im Hochschulbereich; Bonn - Bad Godesberg, 31.08.01.
DFG: Informationsverarbeitung an Hochschulen; Netze, Rechner und Organisation 2001-2005; September 2001.
DFG: Leistungszentren für Forschungsinformation - eine Förderinitiative der DFG zur Stärkung der Informations-Infrastrukturen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; erster Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen vom 24.06.02, zweiter Aufruf vom 13.08.03.
DFG: Perspektiven und Kriterien der Vernetzung im Hochschulbereich; Bonn - Bad Godesberg, Nov. 2004.
DFG: Informationsverarbeitung an Hochschulen – Organisation, Dienste und Systeme; Empfehlungen der Kommission für Rechenanlagen für 2006–2010; 2006.
DFG: Informationsverarbeitung an Hochschulen – Organisation, Dienste und Systeme; Empfehlungen der Kommission für Rechenanlagen für 2011–2015; 2010.
Wissenschaftsprogramme
Hochschulsonderprogramm (HSP) II
Hochschulsonderprogramm (HSP) III 1997 - 2000
Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) 2001 - 2006
Veröffentlichungen von ALwR, ZKI, DINI, DFN, ...
In diesen Kontext fallen Periodika wie z.B. die Mitteilungen anderer Rechenzentren (insb. von RRZN, GWDG, RZ Karlsruhe bzw. Dortmund) sowie die DFN-Mitteilungen. Darüber hinaus seien exemplarisch genannt:
ALwR: Empfehlung des ALwR für die Gliederung der Jahresberichte wissenschaftlicher RZ; April 1979.
DFN: Rechtsgutachten - Haftung des Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. als Online-Diensteanbieter; DFN-Bericht Nr. 83, Juli 1987.
ZKI: Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung, Satzung gemäß Gründungsversammlung vom 09.06 1993, einschließlich späterer Änderungen.
DFN-Verein: Datenkommunikation für die Wissenschaft; 10 Jahre Deutsches Forschungsnetz 1984 - 1994; Berlin 1994.
ZKI/ALwR: Für den Betrieb eines Universitätsrechenzentrums erforderliches Personal; März 1995.
ZKI/dbv/AMH: Informationsstruktur im Wandel, Herausforderungen für die Hochschulen und ihre Informations- und Kommunikationseinrichtungen; März 1998.
ZKI, IT-Struktur-Kommission: Zur Rolle der Hochschulrechenzentren im Zeitalter der Informationsgesellschaft; 07.05.99.
DINI: Elektronisches Publizieren an Hochschulen - Empfehlungen; März 2002.
DINI: DINI-Zertifikat Dokumenten- und Publikationsserver; Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren; März 2004.
Konzepte, Planungen
O. Fröhlich, H. Hahn, J. Radloff und E. Trinkaus (Arbeitsgruppe Rechnerplanung und Rechnerauswahl des RZ): Bericht über die Auswahl eines neuen Großrechnersystems für die Philipps-Universität; 14.06.74.
O. Fröhlich, H. Hahn, J. Radloff und E. Trinkaus: Bericht über das Verfahren zur Auswahl und Beschaffung eines neuen Rechnersystems für die Philipps-Universität Marburg; 09.09.74.
AKHH (Arbeits- und Koordinationsgruppe der hessischen Hochschulen): DV - Ausbauplanung der hessischen Hochschulen für 1981 bis 1983; März 1980 (zentral sind Großrechner, dezentral Bereichsrechner vorgesehen).
DV-Konzept der Philipps-Universität Marburg vom 05.10.82.
J. Radloff, H. Hahn: HRZ Marburg, Ausstattung und Planung; 27.02.84.
HRZ-Entwicklungsplan vom 18.08.86.
AK der Leiter hess. HRZs: Empfehlungen zur Entwicklung der Datenverarbeitung in Forschung und Lehre an den hessischen Universitäten (1994 - 1996); Arbeitsversion vom 22.09.94, unveröffentlicht.
DV-Strategie 2003, Abschnitt 3. aus dem HBFG-Antrag "Ersatz der zentralen Server" vom 31.07.03.
J. Radloff: Expertise - IT-Dienste an der Philipps-Universität Marburg; Einsparpotential, Effizienzgewinn und Überlegungen zur Neu-Organisation; 26.07.05 (im Auftrag des Präsidiums, unveröffentlicht). Darin geht es u.a. um die Integration der IT-Dienste von HRZ, UB und Verwaltung sowie die Etablierung eines Vizepräsidenten für das Informationsmanagement, s. Abschnitt 1 im Jahresbericht 2005 des HRZ.
Anträge, Bewilligungen, Maßnahmen
Größere Investitionen in Computer und Netze waren grundsätzlich zu beantragen. Anfangs wurden die Rechner vollständig von der DFG finanziert (DFG-Leihgabe); das Programm Regionale Rechenzentren (Regionalprogramm) sah eine Finanzierung von 85% durch den Bund und 15% durch das Land vor; beim Hochschulbauförderungsgesetz (HBFG) haben Bund und Land jeweils 50% finanziert. Die Begutachtung der Anträge erfolgte üblicherweise durch die DFG. Beim HBFG war daran anschließend eine Empfehlung des Wissenschaftsrats erforderlich, die aber i.d.R. dem DFG-Votum folgte, ehe das zuständige Landesministerium die Bewilligung aussprechen konnte. Infolge der Langwierigkeit der Antragsverfahren mussten die ursprünglichen Planungen für die Duchführung i.a. angepasst werden. Die im folgenden aufgelisteten Maßnahmen bildeten die Grundlage für die kontinuierliche Versorgung von Forschung und Lehre mit DV-Kapazität. Für jede Maßnahme sind zum Zwecke der Identifizierung (Investitionsprogramm, Antragsdatum A und Bewilligungsdatum B) genannt.
Zentralrechner Zuse Z22 (DFG-Leihgabe, A: verschollen, B: 02.04.63).
Erweiterungen der Z22 (alles DFG-Leihgaben):
Programmiertisch bestehend aus Siemens-Fernschreiber mit Lochstreifen-Abtaster/Locher (A: 15.01.63, B: 03.04.63).
Erweiterung Schnellspeicher der Z22 (von 14 auf 25 Wörter à 38 Bit), Lochstreifen-Ein/Ausgabe für die Z22 und 2 Fernschreiber (A: 03.12.63, B: 15.04.64).
Ersatz Trommelspeicher der Z22 (A: 24.07.64, B: 18.08.64).
2 Schreiblocher + Sortiermaschine für Lochkarten (A: 20.12.63, B: 06.08.64).
Zentralrechner Telefunken TR4 (DFG-Leihgabe, A: 25.11.64, B: 18.01.66).
Erweiterungen des TR4 (alles DFG-Leihgaben):
2 E/A-Kanäle; Plattenspeicher SSP 500-4 inkl. Steuereinheit und Speichermodul (1.053 K Wörter); 1 Plotteranschluss-Elektronik, Calcomp-Plotter 563 (A: 02.01.67, B: 10.07.68).
2 IBM-kompatible Magnetbandgeräte; IBM-Lochkarten-Leser/Stanzer; 2 Schreiblocher (A: 14.10.69, B: 03.03.70).
2 E/A-Kanäle; 2 Plattenspeichermodule SSP 503-4 mit 4 Platten (?? à 1.053 K Wörter ??), (A: verschollen, B: 03.08.72).
Generalüberholung TR4 (A: 08.03.72, B: 03.08.72).
Zeichenanlage GEAGRAPH 3000/ARISTOMAT 8446 inkl. Steuerrechner AEG 60-10 (BMFT, B: 16.10.75). Die Anlage war zunächst vom Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim mit Mitteln des BMFT angemietet worden, und zwar für die Produktion von Sprachkarten des Forschungsinstituts für Deutsche Sprache (Deutscher Sprachatlas) an der Uni Marburg. Nach Umsetzung in die ZRA Marburg (1973) konnte die Anlage von der gesamten Uni genutzt werden. Zum 01.01.76 erfolgte schließlich der Restkauf der Anlage für die Uni Marburg, ebenfalls aus Mitteln des BMFT.
Datenstation DATA 100 an der IBM 370/168 im HRZ Darmstadt (Regionalprogramm, 1974).
Zentralrechner TR440 der Fa. CGK (Regionalprogramm, A: 26.09.74., B: 02.12.74).
Erweiterungen des TR440:
Erwerb TR440-Kernspeichermodul mit 64 K Wörtern (à 48 Bit) und TR86-Kernspeichermodul mit 16 K Wörtern (à 24 Bit), die von Fa. CGK von Anfang an als Leihgaben zur Verfügung gestellt worden waren; Anpasselektronik für den GEAGRAPH/ARISTOMAT (Regionalprogramm, A: 03.06.76, B: 01.10.76).
Kernspeichererweiterung des TR440 um weitere 64 K Wörter (à 48 Bit) auf insgesamt 256 K Wörter; Lochkartenleser und Adapter für Lochstreifenleser (Regionalprogramm, A: 23.06.77, B: 12.09.78).
Erweiterung der Plattenspeicherkapazität (HBFG, A: 29.10.80, B: 16.12.80/21.04.81): 5 Wechselplattenlaufwerke für Plattenstapel mit insgesamt ca. 690 MB.
Erweiterung der Dialogperipherie (HBFG, A: 29.10.80, B: 13.01.82): 15 Sichtgeräte; der gemeinsame Antrag vom 29.10.80 war in zwei Maßnahmen aufgeteilt worden.
Zentralrechner Sperry 1100/60: Zentrale DV-Anlage des regionalen Daten- und Rechnerverbunds Marburg (HBFG, A: 04.11.82, B: 20.12.82). Übernahme der Einprozessoranlage 1100/61-H1 aus dem HRZ Frankfurt (auf Wunsch des HMWK) inkl. Aufrüstung zur Doppelprozessoranlage 1100/62-H1. Die zunächst angemietete Anlage war 1981 vom Land gekauft worden; die Mittel für diesen Restkauf wurden nun im Rahmen der Marburger HBFG-Maßnahme als Landesmittelanteil anerkannt.
Erweiterungen der Sperry 1100/60:
Software für das DV-System Sperry 1000/62-H1 (HBFG, A: 04.09.84, B: 28.03.85). Überlassung der gesamten System-Software gegen Einmalzahlung.
Ergänzung des DV-Systems Sperry 1000/62-H1 (HBFG, A: 31.10.84, B: 10.05.85). Ausbau des Datenübertragungsrechners DCP/40: 3. I/O-Prozessor und Arbeitsspeicher.
Zentralrechner IBM 4361: Bereichsrechner des regionalen Daten- und Rechnerverbunds Marburg (HBFG, A: 07.06.83, B: 31.10.83). Ursprünglich war ein "dediziertes System" für den Einsatz des IBM-Dokumentationssytems STAIRS im Bildarchiv Foto Marburg geplant; auch der Fb. Geowissenschaften benötigte unbedingt ein IBM-System. Standort des Rechners wurde jedoch das HRZ; STAIRS hätte eingesetzt werden können, wurde aber nie benötigt. Nach Stilllegung des TR440 im Juli 1984 avancierte die IBM 4361 zum Zentralrechner.
Graphikrechner DEC VAX 11/750 und Experimentrechner DEC VAX 11/750: DV-Anlage für Graphik und Kommunikation bzw. DV-Anlage für Experiment-Datenauswertung und Prozeßrechner-Kopplung (HBFG, A: 30.06.83, B: 19.12.83): Beschaffung zweier gleicher Systeme für das HRZ bzw. den Fb. Physik; erste Ausbaustufe.
DFG-Vorlage zur zweiten Ausbaustufe (HBFG, A: 11.01.85, B: 12.09.85).
Landesweite Maßnahme: Es sollte eine Mammut-Maßnahme werden, Mikrocomputer für die Lehre und für den Arbeitsplatz der Wissenschaftler an allen hess. Universitäten; das Gesamtvorhaben musste in Teilmaßnahmen unterteilt werden.
CIP-Pools (1. CIP-Phase): Mikrocomputer für die Lehre an allen hess. Universitäten (Antrag des HRZ Gießen) , Marburger Anteil: 2 Pools, einer im HRZ und einer im Fachbereich Mathematik mit Fachgebiet Informatik.
Arbeitsplatzrechner (1. Runde, mangels WAP): Mikrocomputer als Arbeitsplätze und Peripherie für die Großrechner der Regionalen Daten- und Rechnerverbunde Marburg und Gießen, Antrag für Marburg (HBFG, A: 08.02.85, B: 06.11.85).
DEVELnet: Datenfernübertragungsnetz für die beiden Regionalen Daten- und Rechnerverbunde Gießen und Marburg einschließlich Peripherie (Antrag HRZ Gießen)
Präzisions-Zeichenanlage (HBFG, A: 28.10.85, B: 29.05.87). Ablösung der veralteten Zeichenanlage GEAGRAPH 3000 / ARISTOMAT 8446 von 1973 durch eine neue Anlage ARISTOMAT 401; Anschluss an den Graphikrechner DEC VAX 11/750.
Erweiterung des Zentralen IBM-Rechners (HBFG, A: 07.11.86, B: 21.08.87). Die kleine IBM 4361 von 1984 war nach Stilllegung des TR440 zum Zentralen Rechner avanciert; ihre Ablösung durch eine IBM 4381-P13 in 1987 hat diese Bezeichnung schließlich technisch gerechtfertigt.
Arbeitsplatzrechner (2. Runde, mangels WAP; inkl. Nachtrag): Ausbau der Terminal-Peripherie der Rechner des Hochschulrechenzentrums Marburg durch Mikrocomputer (HBFG, A: 30.03.87, B: 10.12.87). Beschaffung von PCs, bezeichnet als "intelligente Terminals" der Zentralrechner, hier der IBM 4381; Anschluss vorrangig an das DEVELnet für den Zugriff auf alle zentralen Rechner.
Hochrüstung der IBM 4381-P13 zur IBM 4381-R23 in 1988; das DFG-Votum hatte dafür gesorgt, dass die Zentraleinheit etwas größer als ursprünglich beantragt ausfallen durfte, s. Nachtrag.
CIP-Pools (2. CIP-Phase): Pools mit Mikrocomputern für die Philipps-Universität Marburg (HBFG, A: 05.11.87, B: 07.06.88). CIP-Antrag des HRZ zur Einrichtung von insgesamt 5 PC-Sälen in Fachbereichen bzw. dem HRZ.
Bereichs- und Arbeitsplatzrechner (VAXen) (HBFG, A: 03.02.89, B: 09.01.90). Ziel ist der Ersatz der veralteten DEC VAX 11/750 Systeme aus 1984 durch eine DEC VAX 6000-420 im HRZ bzw. MicroVAX 3800 im Fb. Physik in Verbindung mit der Beschaffung von DEC-Workstations für Fachbereiche (Versorgung der VAX/VMS User).
Arbeitsplatzrechner (3. Runde, mangels WAP; inkl. Nachtrag): Vernetzung und intelligente Terminals (HBFG, A: 31.05.90, B: 03.05.91). Beschaffung von Netzkomponenten sowie von PCs, bezeichnet als "intelligente Terminals" der Zentralrechner im HRZ, hier der DEC VAX 6000-420.
Mini-Supercomputer Convex C230 (HBFG, A: 30.08.89, B: 21.02.90). Einstieg in das Hochleistungsrechnen: Beschaffung eines Vektorrechners für das HRZ sowie von Silicon Graphics-Workstations für die Fachbereiche (Versorgung der Unix User); die Landesmittel für die Convex werden je zur Hälfte vom Fb Chemie und vom HRZ aufgebracht.
CIP-Pools (3. CIP-Phase): Pools mit Mikrocomputern für die Philipps-Universität Marburg (HBFG, A: 12.02.90, B: 23.10.90). CIP-Antrag des HRZ zur Erweiterung der vorhandenen PC-Säle sowie zu Einrichtung 4 neuer PC-Säle in Fachbereichen.
CIP/WAP: Ab Einführung des WAP (am 28.06.90, s.o.) müssen Fachbereiche ihre CIP- und WAP-Anträge selbst stellen; dabei werden sie vom HRZ unterstützt, von der Planung über die Antragstellung bis hin zu Ausschreibungen, Beschaffungen und Installationen. Die ersten Anträge kommen 1992 zustande; in den 15 Jahren von 1992 bis 2006 werden von den Fachbereichen durchgeführt (vgl. Diagramm):
8 CIP-Maßnahmen im Umfang von 1,385 Mio. €
36 WAP-Maßnahmen im Umfang von 5,996 Mio. €
Zum Vergleich: Die Maßnahmen, die in den 7 Jahren von 1985 bis 1991 vom HRZ für alle Fachbereiche durchgeführt wurden, hatten folgenden Umfang:
3 CIP-Maßnahmen im Umfang von 2,160 Mio. €
3 Arbeitsplatzrechner-Maßnahmen (intelligente Terminals) im Umfang von 3,692 Mio. €
Ab 1994 gehen die verfügbaren HBFG-Bundesmittel zurück, andererseits fallen aber auch die Hardware-Preise kontinuierlich.
Betriebseinführung der DFN-Dienste (DFN-Mittel des BMFT, A: 30.07.90, B: 09.01.91). Beantragt wurde Equipment zur Realisierung von OSI-Diensten; beschafft wurden ein DATEX-P-Pad sowie der erste WiN-Router des HRZ für TCP/IP-Dienste.
Aufbau des Hochschulnetzes UMRnet an der Philipps-Universität Marburg (HBFG-Baumaßnahme, A: 19.10.90, B: 16.12.93, gefolgt von jrl. Raten bis 2000). Offizielle Rahmenplan-Bezeichnung: "Aufbau eines Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsnetzes"; Datennetz für Forschung und Lehre sowie für Krankenversorgung, Mitnutzung durch die Hochschulverwaltung.
1. HU Bau vom 19.08.92 (Beschreibung, Skizze)
2. HU Bau vom 23.03.94 (Beschreibung, Skizze)
3. HU Bau vom 06.04.95 (Beschreibung, Skizze)
Wie diese Planungen schließlich umgesetzt wurden, zeigt der Sachbericht zum Verwendungsnachweis.
Vernetztes DV-System: Server und Workstations im HRZ (HBFG, A: 12.06.92, B: 11.12.92). Ablösung der Zentralrechner durch zentrale Server IBM RS/6000 sowie breiter Einsatz von IBM und Sun Workstations gemäß Client-Server-Paradigma.
Parallelrechner IBM SP2 (HBFG, A: 30.08.94, B: 13.07.95): Beantragt wird zunächst eine CONVEX SPP/1000, bestehend aus 4 Hypernodes mit je 8 CPUs, und zwar vorrangig wegen ihres Speicherkonzepts (Stichworte NUMA-Architektur, Cache-Kohärenz), das beide Programmiermodelle unterstützt - Shared Memory und Message Passing - allerdings unter dem Vorbehalt einer endgültigen Gerätewahl. Im Sommer 1995 häufen sich Berichte über Probleme mit dem System sowie der Firma, so dass die endgültige Gerätewahl zugunsten einer IBM SP2 ausfällt.
Gemäß DFG-Votum wird ein Teil der Antragssumme für den Aufbau eines zentralen Backup-Archive-Service verwendet.
Als Ausgleich findet später ein entsprechender Ausbau der IBM SP statt (HBFG, A: 19.05.98, B: 13.11.98).
CIP-Pool des HRZ (HBFG, A: 30.04.96, B: 16.09.96): Ausstattung des PC-Saals des HRZ im Savigny-Haus mit neuen Geräten, 3. Gerätegeneration (der PC-Saal ist 1988 im Stadtgebiet eingerichtet worden und kann von allen Fachbereichen genutzt werden.
Ersatz zentraler Server im HRZ (HBFG, A: 09.07.97, B: 19.11.97). Ersatz der veralteten Geräte ab 1992 durch neue Server von IBM unter AIX bzw. Sun unter Solaris sowie von PC-Servern unter Linux.
ISDN-Telefonanlage (HBFG-Baumaßnahme, A: 01.10.90, B: 29.06.98, gefolgt von weiteren Raten bis 2006)
Ausbau des Hochschulnetzes UMRnet quellen/hbfg-parallelrechner-1994.pdf (HBFG-Baumaßnahme, A: 17.01.00, B: 30.03.00, gefolgt von jrl. Raten bis 2006). Fortsetzung der Infrastrukturmaßnahme zum Datennetz aus den Jahren 1994 - 2000; (vereinfachtes Verfahren zur Rahmenplan-Anmeldung).
Multimedia-Kompetenzzentrum (MMCC) Beantragung im Rahmen des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms (HWP) am 19.10.00; MMCC mit 3 wiss. Mitarbeiter/innen auf insg. ca. 2 Stellen von Juli 2001 bis Ende 2006, vgl. z.B. Bericht aus 2002.
Ersatz des zentralen Backup-/Archive-Systems (HBFG, A: 25.11.02, B: 31.07.03). Das zentrale System kann von allen Nutzern der Universität für Backup- und Archivierungszwecke genutzt werden. Das vorhandene System von Ende 1996 soll durch ein neues System - bestehend aus Server, Plattensubsystem, Bandbibliothek und Software - ersetzt werden.
Ersatz der zentralen Server (HBFG, A: 31.07.03, B: 25.05.04). Insgesamt sollen 5-Sun-Server und 20 Intel-Server beschafft werden, während 30 IBM-/Sun-/Intel-Server noch weiter betrieben werden können; gleichzeitig ist der Einstieg in die SAN-Technologie geplant.
Linux-Cluster als Compute-Server (HBFG, A: 06.10.03, B: 19.07.04). Beantragt wird ein Cluster mit 128 Knoten (Dual AMD Opteron CPUs), einem Frontend und einem 1 TB RAID-Array-Plattensubsystem; die Vernetzung der Knoten soll einfach über Gigabit-Ethernet erfolgen. Die Nutzung ist für 6 AGs aus der Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Pharmazie geplant, die die notwendigen Landesmittel selbst aufbringen müssen. Das Cluster soll vom HRZ betrieben werden.
Übersicht: Maßnahmen 1963 - 2006
Über obige Maßnahmen hinaus hat es einge DV-Maßnahmen von Fachbereichen sowie der Universitätsbibliothek gegeben, die ebenfalls vom HRZ abgewickelt wurden. Einschließlich dieser Maßnahmen verteilen sich die Bewilligungen auf die unterschiedlichen Kategorien gemäß nebenstehender Tabelle.
zentral 19,371 37,6
Datennetz 9,304 18,0
dezentral 8,333 16,2
CIP 3,545 6,9
WAP 5,996 11,6
Bibliothek 1,192 2,3
Telefonanlage 3,836 7,4
Summe 51,577 100,0
Hessischer Rechnungshof: Mitteilung an das HMWK über die Prüfung der Informationstechnik (IT) bei den hessischen Hochschulen - IT-Einsatz bei der Telekommunikation - vom 01.11.99, Az 06 F31 30 02 10003.
HMWK: Stellungnahme W II 3.0 - 980/71807 - dazu vom Juni 2000.
Hessischer Rechnungshof: Mitteilung an das HMWK über die Prüfung der Informationstechnik bei den Hochschulen im Geschäftsbereich Wissenschaft und Kunst vom 04.09.00, Az 06 F31 30 02 10003.
HMWK: Stellungnahme W II 3.0 - 980/71808 - dazu vom 07.09.01.
Staatl. Rechnungsprüfungsamt Kassel: Mitteilung über die Prüfung der Nutzung (im Bereich des Klinikums) der Telekommunikationsanlage bei der Philipps-Universität Marburg vom 12.04.01, Az KS 2.2 P00 15 06.
HRZ: Stellungnahmen HRZ/Ra 0058 und HRZ/Ra 0081 dazu vom 04.07.01 bzw. 17.09.01.
J. Radloff: Checkliste zum HRZ (im Rahmen der Struktur- und Entwicklungsplanung der Universität); 04.03.04.
J. Radloff: HRZ Uni Marburg - Abteilungsstruktur, Personal und Dienstleistungen; 06.02.04 (Zusammenstellung für die Evaluierung).
B. Lix, E. Mittler und S. Wefers: Evaluationsbericht - Die Informationsinfrastruktur an der Philipps-Universität Marburg; Februar 2005 (im Auftrag des Präsidiums, unveröffentlicht). Dazu gibt es einige Anmerkungen in Abschnitt 1 des HRZ-Jahresberichts 2005.
Hersteller-Dokumentationen
Zur Z22 hat es nur ganz wenige Dokumentationen gegeben; eine Beschreibung der Assemler-Sprache Freiburger Code existiert noch (aber wo ?).
Zum TR4 gab es nur wenige Dokumentationen, zum TR440 sehr viele, vgl. Liste. Die Aktualisierung der Dokumentationen in den Terminalstationen der Fachbereiche war aufwendig. Einige Dokumentationen liegen noch als Erinnerungsstücke vor.
Zu den neuen Rechnern ab 1983 sind die Dokumentationen zwecks Unterscheidung in verschiedenfarbigen Ordnern - weiß für Sperry, blau für IBM und orange für DEC - mit dem Aufdruck von Philipps Siegel gepflegt worden; das Benutzerhandbuch war grün. Auch hierzu liegen noch einige Erinnerungstücke vor.
Zu den Servern unter AIX, Solaris und den Hochleistungsrechnern hat es noch gedruckte Dokumentationen gegeben, ehe sie durch CD- und Online-Versionen abgelöst wurden.
HRZ-Dokumentationen
Einführung von Nachrichten (message of the day) auf dem TR440 im Zusammenhang mit der Herausgabe des Benutzerhandbuchs in 1980, vgl. Wegweiser, Abschnitt 4.
Rechnerabhängige Organisation der Nachrichten auf den neuen Rechnern ab 1983.
per Gopher/WWW (s.u.)
Mitteilungen an die Benutzer:
Erste Mitteilung an die Benutzer des TR4 vom 20.11.67; letzte Mitteilung ist Nr. 34 am 03.09.74 mit der Ankündigung des TR440.
Mitteilungen (vorab) an die Benutzer des TR440 ab 06.10.75; nach Inbetriebnahme des TR440 werden die Mitteilungen ab Nr. 9 vom 06.11.75 online bereitgestellt; am 22.07.80 werden in Mitteilung Nr. 37 die Herausgabe eines Benutzerhandbuchs und Neuorganisation der Mitteilungen angekündigt.
Online-Mitteilungen an die Benutzer des TR440 sowie externer Rechner im Zusammenhang mit der Herausgabe des Benutzerhandbuchs ab 1980, vgl. Wegweiser, Abschnitt 4.
Pflege von Mitteilungen auf der Sperry 1100/60 ab Sept. 1983, anschließend auf der IBM 3461 ab Dez. 1985, inkl. Verteilung auf alle anderen Rechner. Letzte Mitteilungen am 03.02.92.
Einzelschriften hat es bereits zum TR4 gegeben, z.B. zu Code-Tabellen und zur Alarmbehandlung; später folgten Einzelschriften zum TR4-Betriebssystem (Juli 1970), zum Fortran-Betrieb auf dem TR4 (Juni 1970) sowie zum Algol-Betrieb auf dem TR4 (März 1972).
Listen der Algol- und Fortran-Bibliotheksprogramme.
Skripten zu Programmierkursen wie z.B.: ASA-Fortran, Definition der Sprache in Backus-Notation, H.Hahn und J. Radloff, Juli 1968/Sept. 1972; Algol, Definition der Sprache, Jan. 1972.
Primer, Manuals, User Guides etc. der Hersteller werden zum Selbstkostenpreis an Benutzer weitergegeben.
Vertrieb der Druckschriften des RRZN zum Selbstkostenpreis; Beteiligung an deren Entwicklung durch J. Weisel ab ??
Übersicht zu den Druckschriften, Stand 15.10.91.
?? Übersicht aus 2005 ??
Herausgabe eines Benutzerhandbuchs ab 22.07.80: Loseblattsammlung, die laufend aktualisiert wird (1 DIN A4 Ordner, Auflage ca. 100). Es umfasst die Teile (vgl. WEGWEISER):
Teilnehmer-Rechensystem TR440, Beispiel: AUFTRAEGE.
Datenfernverarbeitung (auf externen Rechnern im HRZ Darmstadt bzw. HRZ Gießen) und Subsyteme (z.B. Zeichenanlage GEAGRAPH/ARISTOMAT)
Innerhalb der Teile werden längere Kapitel und kurze Notizen unterschieden; schließlich gibt es ein automatisch erzeugtes Stichwortverzeichnis. Pflege der Kapitel/Notizen auf dem TR440, Ausgabe der Druckvorlagen auf dem Schnelldrucker, Vervielfältigung im Uni-Druckzentrum, Aktualisierung der HRZ-Ordner bzw. Versand an die Benutzer (der für Ordner und Inhalt ein kleines Entgelt entrichten muss).
Letzte Änderung am 06.04.83; Gesamtumfang 25 Kapitel/Notizen mit insgesamt 383 Seiten; gültig bis zur Stilllegung des TR440 im Juli 1984. Redaktion J. Radloff.
Neuauflage des Benutzerhandbuchs zu den neuen Rechnern ab 15.09.83: Weiterhin Loseblattsammlung, die laufend aktualisiert wird (2 DIN A4 Ordner, Auflage bis zu 400). Es umfasst die neuen Teile:
SPERRY 1100/60, Beispiel: DEMAND-BETRIEB.
IBM VM/SP, Beispiel: DIALOG-BETRIEB.
DEC VAX, Beispiel: INTERAKTIVER BETRIEB.
und ab 1990 auch CONVEX
Die Spielregeln werden i.a. beibehalten, allerdings werden zur Produktion der Druckvorlagen andere Rechner und Drucker eingesetzt.
Letzte Änderung am 15.10.91; Vorab-Versionen von Kapiteln/Notizen zu dem weiteren Teil PCs erscheinen in 1992. Gesamtumfang: 162 Kapitel/Notizen mit insgesamt 1.443 Seiten; z.T. gültig bis zur Stilllegung der DEC VAX 6000-420 in 1995. Redaktion J. Radloff, ab 1987 J. Weisel.
Informationssystem auf der Basis von Gopher von Dez. 1992 bis Nov. 1995.
Mitteilungen und Nachrichten wurden seit langem online bereitgestellt (seit 1975 bzw. 1980, rechnerabhängig, s.o.). Der Einsatz von Gopher ermöglicht nun die Online-Präsentation aller Informationen des HRZ, und zwar rechnerunabhängig; die Redaktion hat J. Weisel. Der Aufwand für papierne Änderungen und Ergänzungen von Benutzerhandbuch und Einzelschriften ist einfach nicht mehr zu bewältigen, vor allem nicht zeitnah. Wesentliche Gopher-Objekte sind ASCII-Texte und aufbereitete Druckausgaben. Die Erreichbarkeit der Benutzer ist wegen der Verbreitung von Workstations/PCs und LaserJet-Druckern innerhalb der Universität gewährleistet. Von Nachteil ist, dass Gopher-Objekte keine Bilder und Graphiken enthalten können; deshalb folgt die baldige Migration zum WWW. Das HRZ hat papierne Ausdrucke seiner bereitgestellten Informationen gepflegt; am Schluss waren es noch 361 Gopher-Texte im Umfang von insgesamt 1.007 Seiten.
Die Beteiligung der Fachbereiche und fachbereichsfreien Einrichtungen am Gopher-Service sowie anschließend am WWW-Service war von Anfang an vorgesehen.
Informationssystem auf der Basis von WWW von Juni 1994 bis Okt. 2005.
Die Migration des Informationssystems von Gopher zu WWW gestaltet sich praktisch als fliegender Wechsel. Schließlich bietet WWW wesentlich mehr Möglichkeiten als Gopher: Verweise können als Hyperlinks realisiert werden, Bilder und Graphiken können in Texte eingebunden werden, Auswahl-Menüs können wesentlich benutzerfreundlicher gestaltet werden. Die mit Gopher eingeführten Metadaten wie Stand, Autor, erste Fassung und voriger Stand werden beibehalten, ebenso die Redaktion durch J. Weisel. Ab 1998 sind die WWW-Seiten im Internet Archive gesichert worden; darauf kann über das Inhaltsverzeichnis vom 03.12.04, das insgesamt 1.386 Seiten auflistet, zugegriffen werden.
Informationen auf Basis eines Content Management Systems (CMS) ab Okt. 2005, im Zusammenhang mit dem Relaunch des Web-Auftritts der Universität. Das alte WWW-Angebot steht weiterhin zur Verfügung, und zwar unter der Adresse http://web.uni-marburg.de/hrz/welcome.html.
In dem Artikel Entwicklung des Internet-Auftritts der Philipps-Universität 1992 - 2007 werden alle wesentlichen Entwicklungsschritte ausführlich behandelt.
HRZ aktuell von Nov. 2002 bis Nov. 2012: Kurzinformationen mit Verweisen auf das Online-Informationsangebot im Web; DIN-A4-Blatt, gedruckt und im Web; Redaktion J. Weisel.
HRZ aktuell Nr. 1 Nov. 2002
HRZ aktuell Nr. 2 April 2003
HRZ aktuell Nr. 3 Okt. 2003
HRZ aktuell Nr. 4 April 2004
HRZ aktuell Nr. 5 Juli 2004
HRZ aktuell Nr. 6 Dez. 2004
HRZ aktuell Nr. 7 April 2005
HRZ aktuell Nr. 8 Nov. 2005
HRZ aktuell Nr. 9 April 2006
HRZ aktuell Nr. 10 Dez. 2006
HRZ aktuell Nr. 11 Mai 2007
HRZ aktuell Nr. 12 April 2008
HRZ aktuell Nr. 13 Okt. 2010
HRZ aktuell Nr. 14 Jan. 2011
HRZ aktuell Nr. 15 Okt. 2011
HRZ aktuell Nr. 16 Nov. 2012
Jahresberichte des HRZ
Rechner für Hochschulrechenzentren sind anfangs vollständig von der DFG finanziert worden; deren Bewilligungen haben die Erstellung von Jahresberichten zur Pflicht gemacht (s. z.B. Sachbeihilfe zum TR4). Diese Berichtspflicht gehörte zu den Grundsätzen HRZ von 1974 und dürfte bereits 1962 dort verankert gewesen sein. Jahresberichte von Rechenzentren wurden somit Tradition. Anfangs hat die DFG Format (DIN A4) und Gliederung vorgegeben. In 1979 hat der ALwR eine neue Gliederung vorgeschlagen, die von der DFG übernommen wurde. Gleichzeitig sind Begriffe und Kennzahlen für die Betriebsstatistik von Rechnern festgelegt worden (wie z.B. Betriebszeit, Nutzungszeit, Ausfallzeit, Verfügbarkeit, CPU-Auslastung).
Empfänger der Jahresberichte waren neben DFG, Kultus/Wissenschaftsministerium und Universitätsleitung auch die Hochschullehrer, die die Rechner des Rechenzentrums für die Durchführung ihrer Projekte nutzten (Verantwortliche Betreuer im Sinne der Benutzerverwaltung). Ab 1973 kam der Versand via ALwR-Verteiler an die wiss. Rechenzentren in der Bundesrepublik hinzu. Anfangs waren die Berichte in kleiner Auflage per Hektographie erstellt worden; deshalb wurden sie für den hier vorliegenden Zweck zum größten Teil eingescant. Die Jahresberichte ab 1973 wurden in größerer Auflage gedruckt und gebunden.
Für den Jahresbericht 1986 wurden Format (DIN A5) und Cover-Farbe (grün) neu festgelegt (bei der Herausgabe des ersten Benutzerhandbuchs war "grün" als HRZ-Farbe gewählt worden). Mitte der 90er Jahre haben - nach dem Aufkommen des Web - gedruckte Jahresberichte ihre Bedeutung verloren; neben der Pflege des Online-Informationssystems war die Herstellung gedruckter Jahresberichte in der alten Form (der Seitenumfang war gegenüber den Anfangsjahren auf mehr als das Zehnfache angewachsen) nicht mehr zu leisten. Zu 1997 hat es noch einmal einen Bericht mit neuer Gliederung gegeben, angepasst an die neuen Aufgaben des HRZ; das Netz und die Dienste waren inzwischen wichtiger geworden als Betriebsstatistiken von Rechnern. Die völlige Neugestaltung ab dem Jahresbericht 2004 - Kurzfassung, neue Gliederung, farbig, gedruckt und online im Web - hat ihn zu einem Rechenschaftsbericht weiter entwickelt.
Bericht über die Tätigkeit der ZRA vom 12.06. - 28.07.63
Bericht über die Tätigkeit der ZRA vom 12.06. - 15.09.63
Bericht über die Tätigkeit der ZRA vom 16.09. - 03.11.63
Kurzbericht über den Einsatz der elektr. Rechenanlage vom 04.11. - 15.12.63
Bericht über die Tätigkeit der ZRA vom 12.06.63 - 31.03.64
Jahresbericht 1964 der ZRA, Z22-Betriebsstatistik
Jahresbericht 1965 der ZRA
Jahresbericht 1966 der ZRA
Jahresbericht 1967 der ZRA, Auszug, TR4-Betriebsstatistik
Jahresbericht 1968 der ZRA, Auszug, TR4-Betriebsstatistik
Jahresbericht 1969 der ZRA, Auszug, TR4-Betriebsstatistik
Jahresbericht 1970 der ZRA, Auszug, TR4-Betriebsstatistik
Jahresbericht 1971 der ZRA, Auszug
Jahresbericht 1972 der ZRA, Auszug
Jahresbericht 1973 des RZ, TR4-Betriebssstatistik, TR4-Nutzungsstatistik
Jahresbericht 1974/75 des RZ, Auszug zur Entwicklung
Jahresbericht 1976 - 1978 des RZ, Auszug zur Entwicklung
Jahresbericht 1979 - 1981 des RZ, Vorwort, Auszug zur Entwicklung
Jahresbericht 1982 - 1985 des HRZ, Vorwort, Auszug zur Entwicklung
Jahresbericht 1986 des HRZ, Vorwort 1986
Jahresbericht 1987 des HRZ, Vorwort 1987
Jahresbericht 1988 des HRZ, Vorwort 1988
Jahresbericht 1989 des HRZ, Vorwort 1989
Jahresbericht 1990 des HRZ, Vorwort 1990
Jahresbericht 1991 des HRZ, Vorwort 1991
Jahresbericht 1992 des HRZ, Vorwort 1992
Jahresbericht 1993 des HRZ, Vorwort 1993
1994: Kein Jahresbericht des HRZ, nur Entwurf; geplantes Vorwort 1994
1995: Kein Jahresbericht des HRZ, nur Entwurf; geplantes Vorwort 1995
1996: Kein Jahresbericht des HRZ 1996
Jahresbericht 1997 des HRZ, Vorwort 1997 und Abschnitt 2.3
1998 - 2003: Keine Jahresberichte des HRZ
Jahresbericht 2004 des HRZ, Vorwort 2004
Jahresbericht 2005 des HRZ, Vorwort 2005
Jahresbericht 2006 des HRZ, Vorwort 2006
Beiträge zum Jahresbericht Hessischer Höchstleistungsrechner (HHLR)
Standort für einen hessischen Höchstleistungsrechner (HHLR) ist die TH Darmstadt gworden; an den anderen Universitäten hat es Hochleistungsrechner (HLR) gegeben. Die Rechner haben einen Verbund gebildet; jeder Rechner konnte von jedem hessischen Wissenschaftler genutzt werden. Die Jahresberichte sind vom HRZ der TH Darmstadt (später TU Darmstadt) erstellt worden; die Nutzer aus allen hessischen Hochschulen sowie die anderen HRZs haben ihre Beiträge dazu geliefert.
Jahresbericht 1995, HHLR-Nutzungsstatistik 1995.
Jahresbericht 1996, Parallelrechner in Marburg
Research Report: High-Perfomance Computing in Hessen 2006, Auszug aus dem Bericht
Research Report: High-Performance Computing in Hessen 2007/2008, Auszug aus dem Bericht
Research Report: High-Performance Computing in Hessen 2009, Auszug aus dem Bericht
Research Report: Hochleistungsrechner in Hessen 2010/2011, Auszug aus dem Bericht
Beiträge zum Jahresbericht der Philipps-Universität Marburg
Jahresberichte der Universität hat es nicht immer gegeben. Soweit vorhanden und akzeptiert, hat sich das HRZ mit einem Beitrag beteiligt.
Jahresbericht 1979/80, S. 100 - 102: Rechenzentrum
Jahresbericht 1980/81, S. 119 - 121: Rechenzentrum
Jahresbericht 1981/82, S. 24: EDV-Ausstattung
Jahresbericht 1982/83, S. 101 - 105: Rechenzentrum
Jahresbericht 1983/84, S. 36: EDV-Ausstattung
Jahresbericht 1984/85, S. 105 - 107: Hochschulrechenzentrum
Jahresbericht 1985/86, S. 30: EDV-Ausstattung
Jahresbericht 1988/89, S. 68 - 70: EDV-Entwicklung
Jahresbericht 1989/90, S. 36 - 38: DV-Versorgung
Jahresbericht 1990/91, S. 37 - 39: DV-Versorgung
Jahresbericht 1992/93, S. 52 - 54: DV-Versorgung
Jahresbericht 1994/95, S. 47 - 50: DV-Versorgung
Jahresbericht 1996/97, S. 49 - 53: Informationstechnologie
Jahresbericht 1998/99, S. 52 - 57: Informationsverarbeitung und Kommunikation
Tagesordnungen, Unterlagen und Protokolle
Arbeitskreis der Leiter wiss. Rechenzentren (ALwR) 1972 - 1993 /
Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung (ZKI) ab 1993.
Arbeitskreis der Leiter hessischer Hochschulrechenzentren bis 2002 /
Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Hessen (ZKIhessen) ab 2002
Beirat des Rechenzentrums 1973 - 1984
Ständiger Ausschuss für Datenverarbeitung (StA V) 1979 - 2001
Verein für ein Deutsches Forschungsnetz (DFN-Verein) seit 1984
Beirat des Präsidenten für Datenverarbeitung/Informationstechnologie 1986 - 1994
Nutzerkonferenz gemäß Geschäftsordnung des HRZ von 1986 - 1993
Beirat Hessischer Hochleistungsrechner (HHLR-Beirat) ab 1991
Deutsche Initiative Netzwerkinformation (DINI) ab 2003
O. Fröhlich: Die Zentrale Rechenanlage der Philipps-Universität; WS 1970/71.
O. Fröhlich: Das Rechenzentrum der Philipps-Universität; SS 1977.
Marburger Universitätszeitung (1972 - 1998), Marburger UniJournal (ab 1999)
Titel und Untertitel der Beiträge waren kurioserweise ureigenste Angelegenheit der Redaktion, was einiger Erläuterungen bedarf (angegeben in Klammern). Autor* bedeutet, dass der Autor im Zeitungsartikel nicht genannt ist.
Uni-Rechenzentrum nahm neuen Computer in Betrieb
(Inbetriebnahme des TR440 der Fa. Computer Gesellschaft Konstanz); 13.11.75.
Neue Datenverteilerstation; Verbindung zwischen Rechenzentrum und Sichtgeräten
(Einsparung von Datenleitungen aus dem Stadtgebiet auf die Lahnberge); 24.06.82.
J. Radloff*: Uni erhält neues Rechnersystem (d.h. Sperry 1100/60);
Datenverarbeitungskapazität für Forschung und Lehre wird deutlich verbessert; 20.01.83.
J. Radloff*: EARN-Knoten im Rechenzentrum;
Künftig weltweite wissenschaftliche Kommunikation möglich (insb. per eMail); 12.06.86.
J. Radloff*: Dialog-Betrieb über DEVELnet (an den Unis in Gießen und Marburg);
Ein weitreichendes Rechnervermittlungsnetz wird aufgebaut; Sommer 1986.
J. Radloff: Zentralrechner erweitert (Migration von der IBM 4361 zur IBM 4381);
Leistungskapazität im HRZ jetzt auf das Vierfache gestiegen; 15.10.87.
J. Radloff: Immer mehr Fachbereiche benötigen Mikrocomputer;
Rechenzentrum beschafft für die Universität ca. 240 Systeme (für die Lehre und am Arbeitsplatz); 28.01.88.
PC-Werkstatt eingerichtet; 15.12.88.
Wozu benötigen Juristen eigentlich Computer?
Vorlesungen und Seminare zur Rechtsinformatik in Marburg; 02.02.89.
J. Radloff: Eigenes Wissenschaftsnetz wird aufgebaut (das sogenannte Schmalband-Wissenschaftsnetz des DFN-Vereins);
... für Datenkommunikation zwischen Hochschulen und Großforschungseinrichtungen; 07.07.89.
J. Radloff: Mini-Supercomputer und neue VAX im Hochschulrechenzentrum;
Bereichsrechner und Workstations in den Fachbereichen / Hohe Leistungsfähigkeit; 26.04.90.
J. Radloff*: Informationssysteme via Gopher;
Gigantische Möglichkeiten durch weltweiten Zugriff vom PC aus; 01.07.93.
J. Radloff*: Über 1000 Rechner am UMRnet; 10.02.94.
J. Radloff: Wie die Philipps-Universität den Anschluß zur Datenautobahn hält;
UMRnet erhält FDDI-Backbone - Weitere Neuerungen im Marburger Kommunikationsnetz; 01.06.95.
Uni erhält Parallelrechner (eine IBM SP2);
Neue Technologie; Herbst 1995.
Uni Marburg mit erstem Parallelrechner in Hessen (Einweihung der IBM SP2); 30.05.96.
J. Radloff: Internet ist jetzt achtmal schneller;
Marburger Hochschulnetz endlich am Breitband-Wissenschaftsnetz - Ständige Anpassungen; 05.06.97.
Erweiterte PC-Kapazitäten für die Studierenden (Einrichtung PC-Saal Geisteswissenschaften); 09.07.98.
Neue Telefone für die Uni-Bediensteten; Start voraussichtlich am 8. Juli; April 1999.
"G-WiN" ist ein Gewinn; Gigabit-Wissenschaftsnetz setzt neue Maßstäbe für Internet-Nutzung; Jan. 2001.
Modernster PC-Saal mit Flachbildschirmen eröffnet (PC-Saal im Fb. Geschichte); Jan. 2003.
J. Radloff: 40 Jahre Hochschulrechenzentrum;
Zur Geschichte des Zentrums für Kommunikation und Informationsverarbeitung; Okt. 2003.
J. Weisel: Nach fast vierzig Dienstjahren verabschiedete die Universität HRZ-Leiter Jürgen Radloff, Okt. 2005.
"Wie es Euch gefällt"; in gemeinsamer Anstrengung vieler Beteiligter werden UniJournal und
Internetauftritt zeitgemäß überarbeitet (u.a. Einführung Content Management System); Okt. 2005.
Informationszentrum ersetzt Katalogsaal;
Hightech-Ausstattung beschert der Universitätsbibliothek großen Andrang; Febr. 2006.
"Marc" schon vor der Einweihung voll ausgelastet;
Neuer Hochleistungsrechencluster im HRZ mit 1,4 Teraflops wird von Mathematikern, Chemikern und Physikern genutzt; Juli 2006.
J. Weisel und J. Radloff: Das Internet im Zeichen des Erdhörnchens; Okt. 2008.
Verkürzte und abgeänderte Form des ursprünglichen Artikels: Entwicklung des Internet-Auftritts der Philipps-Universität 1992 - 2007; 03.03.08.
Das Projekt kostet 22 Millionen und bietet Raffinessen bester Art;
Fernmeldezentrale auf den Lahnbergen mit vielen Superlativen - Auf Jahrzehnte geplant; 14.04.73.
Das neue Zentrum an der Philipps-Universität macht's möglich:
Rechnen nunmehr "im Handumdrehen" (neuer Rechner ist der TR440);
Gestern feierliche Einweihung mit Bundesforschungsminister Hans Matthöfer; 25.09.76.
Neues Uni-Rechnersystem (d.h. die Sperry 1100/60,
Nachdruck des Berichts der Marburger Universitätszeitung vom 20.01.83);
Datenverarbeitungskapazität wird verbessert / Installation ab August; 22.01.83.
Jura unter Laborbedingungen; 29.04.88.
Rechner bereits nach sechs Jahren "Schrott";
Computer-Saal der Universität eingeweiht (PC-Säle des Fb. Rechtswiss. und des HRZ im Savignyhaus); 16.05.88.
Wallmann gestern zu Besuch "in seiner lieben alten Uni":
Computer (der PC-Säle im Savignyhaus); 10.07.90.
"Wer weiß, wieviele Studenten aus der DDR zu uns kommen?";
Ministerpräsident Wallmann im Gespräch mit Jura-Professoren; 11.07.90.
Millionen Zeichen sind binnen Sekunden auf den Lahnbergen;
Glasfaserverbindung (zwischen Stadtgebiet und Lahnbergen) bedeutet Meilenstein für das Hochschulrechenzentrum; 11.08.90.
Uni kann 500 neue Computer kaufen;
Die Forschungsgemeinschaft unterstützt den 8-Millionen-Mark-Antrag des Rechenzentrums
(Beschaffung PCs für die Lehre sowie "intelligente Terminals" als Arbeitsplatzrechner); 12.03.91.
Die Universität will noch weiter in die Welt der Datennetze einsteigen;
Rechenzentrum plant Anschluss an Breitband(-Wissenschafts)netz für Angebote wie Bildschirmkonferenzen; 27.01.96.
Rechennetz der Universität erleichtert Forschern Austausch;
Die Uni im Internet (1): Seit Sommer 1995 steigt die Zahl der Teilnehmer; 27.01.96.
Für zehn Mark pro Semester gibt es schon Anschlüsse für Studenten;
Internet in der Uni (2): Bei Spezialservice ist auch Ärger mitunter vorprogrammiert; 29.01.96.
Das Suchen am eigenen Bildschirm zu Hause spart manchen Weg zur Uni;
Internet in der Uni (3): Erfahrungen eines Studenten beim Informationen-Sammeln; Jan./Febr. 1996.
2,6 Millionen Mark teurer Computer soll vielschichtige Probleme lösen;
Informatiker und Naturwissenschaftler nutzen den Parallelrechner der Uni Marburg; 17.05.96.
Marburgs Parallelrechner zählt zu den schnellsten Supercomputern;
Tag der offenen Tür im Rechenzentrum: Immer mehr Uni-Fachbereiche im Internet; 04.11.96.
Datenautobahn der Uni wird nach Erweiterung viel schneller;
Marburger Hochschulrechenzentrum teilt sich neuen Anschluß mit (dem Hochschulrechenzentrum) Gießen; 06.05.97.
Neuer Computer-Saal für geisteswissenschaftliche Fächer;
22 neue Rechner für Studenten der Institute an der Wilhelm-Röpke-Straße; 20.06.98.
Studierende können jetzt kurz vor dem Essen noch schnell "E-Mails" senden;
Studentenwerk und Hochschulrechenzentrum weihen "net.point" in der Mensa ein; 24.06.98.
Der Hörsaal der Zukunft ersetzt Professor (Marburger Hochschule auf dem Weg zur "virtuellen Uni", und weiter:)
Professoren streiten um Wert des Unterrichts am Computer (Neues Medium weckt Neugier - Professor lehrt Zusammenhänge); 1998/99.
In Zukunft können Studenten online Seminare belegen;
Die Philipps-Universität Marburg hält für ihre 18.000 Studenten ein umfassendes Angebot im World Wide Web bereit; 13.03.99.
Schnelleres Datennetz soll Forschern Vorteile bringen;
Marburger Hochschulrechenzentrum soll Anschluß an Datenautobahn nicht verpassen; 18.03.99.
Ob Professor oder Patient: Jeder bekommt eine neue Rufnummer;
Am Donnerstag geht die digitale Telefonanlage der Universität in Betrieb; 03.08.99.
Umstellung der Uni-Anlage: Einige Kabel falsch angebracht;
Chef des Rechenzentrums hofft, dass neues Telefonsystem bald richtig funktioniert; 16.08.99.
Uni zahlt für Anschluss an Großrechner;
Mitnutzung von Anlage in Darmstadt (Investitionsbeteiligung am Hessischen Hochleistungsrechner); 26.05.00.
Für zehn Mark Information und Kommunikation im Netz;
OP zeigt Studenten, wie sie das Internetangebot der Universität nutzen können: 27.10.00.
Anschluss an neues Netz bietet Uni mehr Möglichkeiten;
Durch Glasfasertechnologie können Forscher bald Vorlesungen online verfolgen; 04.11.00.
Die meisten Professoren der Uni haben keine eigene Homepage;
Neue Generation von Lehrenden ist erst allmählich auf dem Vormarsch; 17.11.00.
Multimedia für Mediziner: Live-Operation in "Echtzeit";
Uni-Fortbildung, Neurochirurgen verfolgen neue Operationstechnik; März 2001.
Philosoph öffnet Trickkiste für Vortrag in Alter Aula;
Christian-Wolff-Vorlesung mit Jürgen Habermas: Ein wissenschaftliches Event;
(Live-Übertragung der Vorlesung aus der Alten Aula in die Universitätskirche und einen Hörsaal); 30.06.01.
Mit Zuse-Rechner startete Informatik-Zeitalter an der Uni;
Marburger Hochschulrechenzentrum besteht seit 40 Jahren; 01.07.03.
Multimedia im Audimax wird allmählich erprobt,
Nach einem Jahr haben sich noch nicht alle Lehrenden an neue Möglichkeiten gewöhnt; 11.07.03.
Informations-Management soll an der Uni per Satzung geregelt werden;
Verantwortliche von Uni-Bibliothek und Hochschulrechenzentrum präsentieren Entwurf; 21.08.03.
Experten-Kommission untersucht Uni-Bibliothek und Rechenzentrum;
Gestern erster Besuch in Marburg - Fachleute aus Göttingen, Essen und Jena; 02.09.03.
Guter Rang als forschungsstarke Uni, schlechter Rang für Internet-Angebot;
Philipps-Universität in Ranglisten: Platz 17 in Forschungs-Ranking, Platz 214 für Uni-Angebot im Netz; 22.01.04.
Elektronisches Lernsystem kostet Uni nichts;
"ILIAS" bietet Möglichkeiten für neuartige Online-Lernformen - Geringe Resonanz bei den Lehrenden; 24.01.04.
Internet-Auftritt der Uni soll attraktiver werden;
Uni-Präsident will einfachere Handhabung der Informationen und bessere Präsentation erzielen; 22.10.04.
Die Online-Lehre steckt an der Uni noch in den Kinderschuhen;
Symposium zum Einsatz neuer Medien im Unterricht an der Hochschule; 20.11.04.
Helf und Neuhausen kommen;
Uni-Bibliothek und Rechenzentrum: Leiterstellen besetzt; 14.02.07.
Neuer Chef des Uni-Rechenzentrums will das hohe Service-Niveau halten;
Dr. Clemens Helf war zuletzt am Rechenzentrum der Uni Stuttgart beschäftigt; 28.07.07.
Uni startet neues Kolloquium zu Lehren und Lernen;
Auftakt mit Vortrag von Didaktik-Designerin über die Möglichkeiten der Lernplattform "Ilias"; 23.11.10.
Experten diskutieren über elektronische Klausur;
Der Student der Zukunft schreibt nicht mehr mit Stift auf Papier seine Prüfungsarbeit, sondern mithilfe eines Computers; 09.01.11.
Elektronische Prüfungen sind gefragt;
Philipps-Universität richtet E-Klausuren-Saal ein, in dem über 100 Prüflinge gleichzeitig schreiben können; 22.01.11.
universum: Telefonisches Herz der Uni; 24.01.11.
Drei-Jahres-Plan für neue Uni-Software;
Neues System soll für 3,5 Millionen Euro das Campus-Management der Uni auf den neuesten Stand bringen; 07.06.11.
Campus-Pläne: Rückbau der Frauenklinik ab November; 15.06.12.
Sorglose Smartphone-Nutzer riskieren Sicherheitsproblem;
Informatiker: Hochschulrechenzentrum warnt meist vergeblich; 28.03.13.
Mit einem Zentralrechner fing alles an (Ankündigung der 50-Jahrfeier des HRZ);
Heutzutage werden im Rechenzentrum der Uni unter anderem 10 000 Arbeitsplatzrechner verwaltet; 11.06.13.
Von der Lochkarte bis zur Netz-Serviceeinheit (Bericht über die 50-Jahrfeier des HRZ);
Rasante Entwicklung in Informationstechnologie spiegelt sich im Hochschulrechenzentrum wider; 13.06.13
Klinikum am Donnerstag kurzfristig nicht telefonisch erreichbar:
ISDN bringt moderne Technik und neue Telefonnummern für die Uni; 03.08.99.
Das "G-WiN"-Netz setzt neue Maßstäbe:
Die Universität ist jetzt noch moderner; 04.11.00.
Hochschulrechenzentrum der Philipps-Universität feiert sein vierzigjähriges Bestehen:
11 500 Rechner hängen am Uni-Netz; 29.06.03.
Hochschulrechenzentrum feiert 40-jähriges Bestehen:
Vision vom dienstbeflissenen Rechner; 01.07.03.
Universitätsbibliothek und Rechenzentrum werden untersucht;
Mittler-Kommissionkommt am Montag; 30.08.03.
Computer-Zeitung: Uni Marburg bringt Sprache und Daten zusammen; 06.07.00.
Anlass war die gemeinsame Kopplung von Telefon-Knoten und Ethernet-Switches über das ATM-Kernnetz ab 1999.
Computer-Zeitung: Funkverbindung
Für seine Fachbücher und Fachzeitschriften hat das HRZ ab TR4-Zeiten eine eigene Bibliothek unterhalten. Dort wurden auch vollständige Sätze der Hersteller-Dokumentationen gepflegt. Es war eine Präsenzbibliothek, während der Dienstzeit ohne Aufsichtspersonal geöffnet; der Schwund war gering, die meisten Benutzer waren im HRZ persönlich bekannt. Das änderte sich mit dem Aufkommen der PCs ab Mitte der 80er Jahre; der Software-Klau wurde zum akkreditierten Prinzip, also waren die zugehörigen Handbücher auch vogelfrei. Aufsichtspersonal war zu teuer, die Bibliothek wurde geschlossen und verlor ihren Sinn. Als 2001 Räume für das Personal des Multimedia-Kompetenzzentrums benötigt wurden, musste die Bibliothek ganz aufgegeben werden; ihr Bestand - einige Tausend Bücher und zig Zeitschriften - wurden der Universitätsbibliothek übereignet. Seitdem ist ein Rest an Fachliteratur über alle Räume des HRZ verteilt, eine Datenbank gibt Auskunft über ihren Standort:
weitere Dokumente von DFG, Wissenschaftsrat, ...
WissRat: Empfehlungen zur Bereitstellung leistungsfähiger Kommunikationsnetze für die Wissenschaft (1. Evaluation DFN-Verein); Drs 2036/95, Saarbrücken 19.05.95.
DFG: Neue Informations-Infrastrukturen für Forschung und Lehre, Empfehlungen des Bibliotheksausschusses und der Kommission für Rechenanlagen; Dez. 1995.
BLK Heft 85: Multimedia in der Hochschule; Bericht der BLK-Staatssekretärs-Arbeitsgruppe; Juni 2000.
WissRat: Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung durch Hochschulbibliotheken; Drs. 4935/01 vom 13.07.01.
BLK-Strategiepapier: Breiter Einsatz von Neuen Medien in der Hochschule; Beschluss der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, 17.06.02.
WissRat: Stellungnahme zum Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. - DFN-Verein (2. Evaluation); Drs. 5356/02, Berlin 12.07.02.
DFG: Die Ausstattung von Hochschulbibliotheken mit lokalen Bibliothekssystemen im HBFG-Verfahren (AHLB);
Empfehlungen des Bibliotheksausschusses für Informationsmanagement und der Kommission für Rechenanlagen; Vierte, aktualisierte Auflage, Dez. 2003.
WissRat: Empfehlung zur Einrichtung europäischer Höchstleistungsrechner, Drs. 6308/04 vom 12.11.04.
Hochschulrektorenkonferenz (HRK): Preis für Hochschulkommunikation 2007, Der beste Internet-Auftritt;
Beiträge zur Hochschulpolitik 3/2008, ISBN 978-3-938738-55-9; Bonn, April 2008.
Bücher, Broschüren, Zeitschriftenartikel, ...
soweit sie für die Entwicklung des HRZ relevant waren oder für die Darstellung der Chronik verwendet wurden.
DER SPIEGEL 3/1980: Deutsche Banane; 14.01.80.
J. Hammerschick: Zehn Jahre im Dienste der Wissenschaft; ALWR, Arbeitskreis der Leiter wissenschaftlicher Rechenzentren; Computer Magazin 3/82, S. 60.
I. Fuchs: BITNET - Because It's Time; Perspectives in Computing, Vol. 3, No. 1, March 1983.
H. R. Hansen: Microcomputer in der US-amerikanischen Hochschulausbildung - Bedingungslage und neue Wege des Lernens; Angewandte Informatik 11/84 (Teile 1 und 2) und 12/84 (Teile 3 und 4).
E. Balkovich, S. Lerman, R.P. Parmelee: Computimg in Higher Education, The Athena Experience; Communications of the ACM, Vol. 28, No. 11, Nov. 1985.
IBM-Broschüre: Weltweite Datenkommunikation für Wissenschaft und Forschung, EARN und seine Anwendungen 1984 bis 1987.
Caroline Arms (Edt.): Campus Networking Strategies (in the USA); Digital Press, 1988.
O. Spaniol: Hochgeschwindigkeitsnetze: Planung, Installation und erste Erfahrungen in einer Universitätsumgebung (RWTH Aachen); Vorträge beim DFNVerein und der Deutschen Bundespost Telekom, Anfang 1990.
H. Weberpals, (Hrsg.): Das wissenschaftliche Rechenzentrum der Zukunft; Fokus PIK Band 6, K.G.Saur-Verlag München 1993, ISBN 3-598-22408-7.
H.-W. Meuer (Hrsg): SUPERCOMPUTER '93, Anwendungen, Architekturen, Trends; Informatik aktuell, Springer, 1993 (sowie jährliche Folgebände).
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst: Datenverarbeitung in Lehre und Forschung an den Universitäten und Fachhochschulen in Bayern - Stand und Erfordernisse der DV-Ausstattung; München 1993.
T. Bönniger, R. Esser, D. Krekel: Catalog of classifying characteristics for massively parallel computers: CM-5, KSR1 and Paragon XP/S; Arbeitsbericht RRZK-9302, Dez. 1993.
H. Frick: Der Verein "Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung - zK&I"; PIK, 17 (1994) 1.
G. Koch, J. Lauterbach, P.-J. Raue (Hg.): Die rote Uni - Marburg nach 1968: Das Aufbegehren der Studenten; OP REPORT 11, 1994, ISBN 3-924269-64-5.
Ministerium für Wissenschaft und Forschung Baden-Württemberg: Einrichtung eines Hochgeschwindigkeitsdatennetzes für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes; Stuttgart 11.02.94.
R. Storn: 10 Regeln zur Verbesserung Ihrer Dokumentation; Elektronik 6/1994.
H.-J. Albinus: Ein deutscher Großrechner; AEG-Telefunken TR440, "Die Zeit", Nr. XII in der Reihe "Das Hardwaremuseum", 08.11.96.
R. Eich: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Textausgabe '96, Verlag Rudolf Müller, Köln 1996.
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst: Hochschulnetze in Bayern - Zugang, Nutzung, Schutz vor Missbrauch und damit zusammenhängende Rechtsfragen; München Febr. 1997.
H. Fangmann: Das neue Telekommunikationsgesetz, Texte und Kommentierung für die Praxis; Hüthig-Verlag, Heidelberg 1997.
K. Hafner, M. Lyon: ARPA KADABRA - Die Geschichte des Internet; dpunkt.verlag Heidelberg 1997, ISBN 3-920993-90-X.
G. Schneider (Hrsg.): Die Organisation des verteilten DV-Versorgungssystems; Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 1999, ISBN 3-8244-2126-7.
F. Naumann: Vom Abakus zum Internet - Die Geschichte der Informatik; Primus Verlag Darmstadt 2001, ISBN 3-89678-224-X.
W. Stieler: Röhren-Logik und Trommelspeicher, In Karlsruhe läuft noch eine Z22 von Zuse; c't 2002, Heft 20.
Informatik-Forum Stuttgart (c/o L. Hieber): Die Geschichte der Stuttgarter Informatik; Stuttgart 2003.
E. Jessen: Wissenschaftsnetze in Deutschland und Europa: Erwartungen und Erreichtes; GI-Edition - Lecture Notes in Informatics 2003, Band 2.
J. Pattloch, K. Ullmann: X-WiN - die vierte Generation des Wissenschaftsnetzes in Deutschland; Vortrag DFN-Verein, Berlin, 03.05.06.
B. Reuse, R. Vollmar (Hrsg.): Informatikforschung in Deutschland; Springer-Verlag, 2008.
H. Engesser: 40 Jahre TR440; Informatik - Forschung und Entwicklung, Band 22, Heft 4, Okt. 2008.
E. Jessen, D. Michel, H. Voigt: AEG-Telefunken TR 440, Struktur und Technologie; dito.
H.-J. Siegert: AEG-Telefunken TR440, Software und Software-Entwicklung; dito.
E. Jessen, D. Michel, H.-J. Siegert, H. Voigt H: AEG-Telefunken TR 440, Unternehmensstrategie, Markterfolg und Nachfolger; dito.
W. Held (Hrsg.): Geschichte der Zusammenarbeit der Rechenzentren in Forschung und Lehre; Wissenschaftliche Schriften der Universität Münster, Reihe XIX Band 1, Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster 2009, ISBN 978-3-8405-0000-8. Zusammen mit über 200 Quellen ist diese Chronik auf der Homepage des ZKI-Vereins unter der Rubrik Publikationen zu finden.
T. Leimbach: Die Geschichte der Softwarebranche in Deutschland, Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie zwischen den 1950ern und heute; Dissertation, LMU München 2009.
H.-G. Hegering: Chronik 50 Jahre Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Garching 2012.
Chronik, Zeittafel, Leitung und Abteilungen Uni Marburg / HRZ
Jürgen Radloff, Jutta Weisel (erste Fassung: 29.09.2003, voriger Stand: 11.08.2013)

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