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Timestamp: 2020-02-25 10:39:17+00:00

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BFH, 15.03.1994 - IX R 6/91 - dejure.org
https://dejure.org/1994,1683
BFH, 15.03.1994 - IX R 6/91 (https://dejure.org/1994,1683)
BFH, Entscheidung vom 15.03.1994 - IX R 6/91 (https://dejure.org/1994,1683)
BFH, Entscheidung vom 15. März 1994 - IX R 6/91 (https://dejure.org/1994,1683)
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FGO § 100 Abs. 2 Satz 1, § 126 Abs. 1; AO 1977 § 157 Abs. 1 Satz 2, § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a
Steuerfestsetzung - Änderungsbescheid - Klagebegehren - Revision - Rechtsschutzbedürfnis - Unzulässigkeit
Abgabenordnung; Fortfall des Rechtsschutzbedürfnisses des FA
BFHE 174, 4
NVwZ-RR 1995, 238
BStBl II 1994, 599
Hierzu reicht aus, dass die Klägerin mehr als die Zurückweisung der Revision beantragt hat (vgl. BFH-Beschluss vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599).
Das Revisionsbegehren des Klägers in seinem Schriftsatz vom 16. November 2017 ist als Anschlussrevision zu werten, soweit er unter Aufhebung der Vorentscheidung sein ursprüngliches Klagebegehren weiterverfolgt (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599, unter 2., und BFH-Urteil vom 23. April 2015 V R 32/14, BFH/NV 2015, 1106, Rz 16, m.w.N.).
Ein Rechtsschutzbedürfnis für die Revision ist gegeben, wenn der Revisionskläger (hier: das HZA) ein berücksichtigungswürdiges Interesse daran hat, ein Revisionsverfahren zu dem Zwecke zu führen, eine Aufhebung der angefochtenen Entscheidung und ihre Ersetzung durch eine ihm günstigere zu erreichen (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 22. Januar 1985 VIII R 37/84, BFHE 143, 420, BStBl II 1985, 501, und vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599;… Beschluss des Senats vom 21. Februar 2000 VII B 223/99, BFH/NV 2000, 880).
Es genügt vielmehr, wenn sich durch eine Auslegung jenes Bescheids eindeutig ermitteln lässt, welcher Betrag festgesetzt sein soll (BFH-Urteil vom 9. August 1991 III R 41/88, BFHE 166, 1, BStBl II 1992, 219; BFH-Beschluss vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599).
Es ist dabei --wiederum in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des BFH-- davon ausgegangen, dass bei der Ermittlung des Regelungsgehalts eines Steuerbescheids nicht nur dessen Verfügungsteil, sondern auch ggf. vorhandene Anlagen zum Bescheid zu berücksichtigen sind (BFH-Urteile vom 9. August 1991 III R 41/88, BFHE 166, 1, BStBl II 1992, 219; vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599); auf dieser Basis hat es die vom FA getroffene Regelung dahin gewürdigt, dass es sich um rechtlich selbständige Feststellungen von steuerpflichtigen Einkünften einerseits und steuerbefreiten Einkünften andererseits handele, die nur äußerlich zusammengefasst worden seien.
Es hat aber mit der Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und der Zurückverweisung der Sache an das FG mehr als nur die Zurückweisung der Revision als unbegründet beantragt; es hat damit mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht, dass es insoweit die Abänderung des Urteils erreichen will (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599;… Gräber/Ruban, a.a.O., § 120 Rz. 83, m.w.N.).
Dies gilt auch für Bescheide nach dem Investitionszulagengesetz in der für das Streitjahr maßgeblichen Fassung --InvZulG 1993-- (§ 7 Abs. 1 InvZulG 1993 i.V.m. § 155 Abs. 4, § 157 Abs. 1 Satz 2 AO), und zwar unabhängig davon, ob der Bescheid die erstmalige Festsetzung der Investitionszulage oder deren Änderung betrifft (s. BFH-Urteil vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599, zu einem Einkommensteuer-Änderungsbescheid).
BFH, 27.03.2007 - VII R 13/05

References: § 100
 § 126
 § 157
 § 172
 § 120
 § 155
 § 157