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Timestamp: 2016-10-22 18:09:31+00:00

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U 37/06 (22.02.2007)
U 37/06
D.________, 1960, Beschwerdegegner,
vertreten durch Advokat David Studer, Picassoplatz 8, 4052 Basel.
Der 1960 geborene D.________ war seit 23. April 2001 als Bauarbeiter f�r den Personalverleih Q.________ im Einsatz und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 10. September 2001 st�rzte er aus ca. 3 m H�he von einer Hebeb�hne eines Lastwagens. Er erlitt eine distale intraartikul�re Radiusfraktur rechts (AO-Klassifikation 23 C3.2), eine Ellbogenluxation rechts, multiple Mittelgesichtsfrakturen, Zahnsch�den sowie eine Commotio cerebri (ohne Nachweis einer intrakraniellen Blutung). Vom 10. September bis 11. Oktober 2001 war er im Spital X.________, Departement Chirurgie, hospitalisiert, wo er sich diversen Operationen unterziehen musste (10. September 2001: Reposition Ellbogen und gelenks�berbr�ckender Fixateur externe distaler Radius rechts; 20. September 2001: Osteosynthese des Radius rechts mittels Platten sowie Osteosynthese der Mittelgesichtsfrakturen; 27. September 2001: Refixation des Processus styloideus ulnae mittels einer Scheibe mit Unterlagsscheibe). Weitere Operationen erfolgten am 9. September 2002 (Metallentfernung distaler Radius volar und distale Ulna; Carpaltunnelspaltung) sowie am 16. Januar 2003 (dorsale Plattenentfernung, Arthrotomie mit Gelenktoilette und Teildenervierung des Handgelenks rechts). Vom 27. Mai bis 25. Juni 2003 war der Versicherte in der Rehaklinik Y.________ hospitalisiert, wo im psychosomatischen Konsilium des Psychiaters Dr. med. K.________, Leitender Arzt, vom 10. Juni 2003 eine depressiv gef�rbte, leichte Anpassungsst�rung, kombiniert mit gewissen residuellen, psychotraumatologischen �ngsten (keine PTBS; ICD-10: F43.21) diagnostiziert wurde (Austrittsbericht vom 4. Juli 2003). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse zog sie diverse Arztberichte sowie ein zuhanden der IV-Stelle Basel-Stadt erstelltes Gutachten des Psychiaters Dr. med. W.________ vom 5. Juni 2003 bei. Mit Verf�gung vom 10. August 2004 sprach sie dem Versicherten f�r die Folgen des Unfalls vom 10. September 2001 ab 1. Juli 2004 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 19 % und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Dagegen erhob der Versicherte Einsprache. Die SUVA zog einen Bericht des Neurologen Dr. med. R.________ vom 10. Januar 2005 bei. Mit Entscheid vom 7. Februar 2005 wies sie die Einsprache ab. Sie habe nur f�r die organischen Unfallfolgen aufzukommen. Die Lumbalbeschwerden seien unfallfremd. Zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden bestehe teilweise ein nat�rlicher Kausalzusammenhang; indessen sei die ad�quate Kausalit�t zu verneinen, weshalb diesbez�glich keine Leistungspflicht bestehe. In diesem Lichte ergebe der Einkommensvergleich eine Erwerbseinbusse von 19 %. Der Integrit�tsschaden betrage 15 %.
In Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde hob das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt nach Beizug der IV-Akten den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zum Erlass eines neuen Entscheides im Sinne der Erw�gungen an die SUVA zur�ck (Entscheid vom 1. Dezember 2005).
Der Versicherte schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten. Das ATSG ist anwendbar, soweit es um Leistungen ab 1. Januar 2003 geht. F�r den Zeitraum davor gilt altes Recht (BGE 130 V 329).
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181), die vorausgesetzte Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 177 E. 4.1 f. S. 183, 115 V 133 ff.) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zu den Begriffen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG), zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) und zum Anspruch auf eine Rente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1, Art. 19 Abs. 1 und Abs. 3 UVG; Art. 30 UVV; BGE 129 V 283). Beizupflichten ist der Vorinstanz auch, dass die im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeitsunf�higkeit, der Erwerbsunf�higkeit, der Invalidit�t und des Invalidit�tsgrades den bisherigen, in der Unfallversicherung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und Grunds�tzen entsprechen (BGE 130 V 343 ff.; RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572, U 192/03). Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz auch die Rechtsprechung zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 150 E. 2.1 S. 153), zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261; AHI 2002 S. 62 E. 4b/cc, I 82/01) sowie zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 E. 5.1, U 38/01). Darauf wird verwiesen.
4.1 Der Psychiater Dr. med. W.________ stellte im Gutachten zuhanden der IV-Stelle Basel-Stadt vom 5. Juni 2003 folgende Diagnosen: anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4); leichte bis mittelschwere depressive Entwicklung bzw. nach ICD-Kriterien lang anhaltende depressive Phase mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.01 bzw. F32.11). Die Rehaklinik Y.________ diagnostizierte im Bericht vom 4. Juli 2003 eine depressiv gef�rbte, leichte Anpassungsst�rung, kombiniert mit gewissen residuellen, psychotraumatologischen �ngsten (keine PTBS; ICD-10: F43.21). Im Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 1. Februar 2005 gab Dr. med. W.________ an, die diskrepanten psychischen Befindlichkeiten w�hrend des Aufenthaltes in der Rehaklinik Y.________ im Vergleich zur Begutachtung liessen weniger auf eine lang anhaltende leichte bis mittelschwere depressive Phase mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.01 bzw. F32.11) schliessen, sondern vielmehr eine leichte bis mittelschwere rezidivierende depressive St�rung mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.01 bzw. 33.11) vermuten.
4.2 Auf Grund der �rztlichen Unterlagen ist davon auszugehen, dass der Unfall vom 10. September 2001 zumindest eine Teilursache der psychischen Beschwerden ist, was f�r die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t gen�gt (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 338).
5.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob zwischen dem Unfall vom 10. September 2001 und dem psychischen Gesundheitsschaden ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht, was sich nach BGE 115 V 133 ff. beurteilt.
5.2 Bei der Frage des ad�quaten Kausalzusammenhangs handelt es sich um eine Rechtsfrage, welche von der Verwaltung oder - im Beschwerdefall - vom Gericht und nicht vom Psychiater zu beantworten ist. Denn der Begriff des ad�quaten Kausalzusammenhanges erf�llt die Funktion einer versicherungsm�ssigen Haftungsbegrenzung (BGE 123 V 98 E. 3b S. 102 f.), wor�ber im Einzelfall die rechtsanwendenden Instanzen und nicht Fach�rzte zu befinden haben. Nur wenn die nat�rliche Kausalit�t umstritten w�re, k�nnte sich die Frage nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens stellen. Dies ist hier aber gerade nicht der Fall. Ebenso wenig erg�nzender Abkl�rungen bedarf es in tats�chlicher Hinsicht. Entgegen dem Versicherten gestatten die vorhandenen Unterlagen ohne weiteres die Pr�fung der Frage, ob die von der Rechtsprechung aufgestellten Ad�quanzkriterien erf�llt sind. Einer genauen Diagnose bez�glich des psychischen Gesundheitsschadens bedarf es hiezu nicht. Ist n�mlich ein solcher Schaden ausgewiesen und der nat�rliche Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis erstellt, kommt es f�r die Ad�quanzbeurteilung betreffend Unf�lle aus dem mittleren Bereich (vgl. E. 6 hienach) einzig darauf an, ob die von der Rechtsprechung entwickelten objektiven Kriterien erf�llt sind. Die W�rdigung des Unfalls zusammen mit diesen Kriterien f�hrt alsdann zur Bejahung oder Verneinung der Ad�quanz. Damit entf�llt die Notwendigkeit, nach anderen Ursachen zu forschen, die m�glicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunf�higkeit mit beg�nstigt haben k�nnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 141; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 400/99 vom 8. Februar 2001, E. 3b).
5.3 Bei der Pr�fung der einzelnen Kriterien im Rahmen von BGE 115 V 133 ff. sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu ber�cksichtigen, w�hrend die psychisch begr�ndeten Anteile, deren hinreichender Zusammenhang mit dem Unfall Gegenstand der Pr�fung bildet, ausgeklammert bleiben (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 242/06 vom 18. September 2006, E. 2.3).
6.1 Ein Unfallereignis ist - ausgehend vom �usseren Geschehensablauf - als solches als leicht, im mittleren Bereich liegend, oder als schwer einzustufen ohne Beizug des f�r die Beurteilung der Ad�quanzfrage bei mittelschweren Unf�llen zus�tzlich zu ber�cksichtigenden Kriterienkatalogs (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 503/05 vom 17. August 2006, E. 3.1 f.).
6.2 Gem�ss der Unfallmeldung vom 27. September 2001 stand der Versicherte beim Unfall vom 10. September 2001 auf der Hebeb�hne eines Lastwagens, und wurde von einem an einem Kran h�ngenden Kiessilo getroffen. Danach st�rzte aus ca. 3 m H�he auf den Boden.
Der Unfall ist vom �usseren Ablauf her als mittelschwer, nicht aber im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen liegend zu qualifizieren. Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs der psychischen Unfallfolgen bejaht werden kann, muss zumindest ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssen in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140 f.; vgl. auch Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 9, und U 21/06 vom 30. August 2006, E. 4.4).
7.1 Dem Kriterium der besonders dramatische Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls liegt der Gedanke zugrunde, dass solche Umst�nde geeignet sind, beim Betroffenen w�hrend des Unfallgeschehens oder nachher psychische Abl�ufe in Bewegung zu setzen, die an den nachfolgenden psychischen Fehlentwicklungen mit beteiligt sein k�nnen. Dabei sind objektive Massst�be anzuwenden. Nicht was im einzelnen Betroffenen beim Unfall psychisch vorgeht - sofern sich dies �berhaupt zuverl�ssig feststellen liesse -, soll entscheidend sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumst�nde, bei Betroffenen psychische Vorg�nge der genannten Art auszul�sen (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 E. 3b/cc, U 287/97).
In Anbetracht dieser Rechtsprechung kann dem Unfall vom 10. September 2001 eine gewisse Eindr�cklichkeit zwar nicht abgesprochen werden, es liegen jedoch keine Umst�nde vor, die zur Bejahung einer besonderen Dramatik oder besonderen Eindr�cklichkeit der Begleitumst�nde f�hren k�nnten (vgl. auch erw�hnte Urteile U 41/06 E. 10.1 und U 21/06, E. 4.5).
7.2.1 Es fragt sich weiter, ob das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung, namentlich ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen, gegeben ist. Dazu ist einerseits festzuhalten, dass f�r manuell t�tige Versicherte schwere Handverletzungen erfahrungsgem�ss oft besonders traumatisierend wirken (RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428). Andererseits ist auch bei diesen Personen f�r die Beurteilung der besonderen Art der Verletzung auf die gesamten Umst�nde des Einzelfalles abzustellen, wozu auch das Behandlungsresultat geh�rt (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 82/00 vom 22. April 2002, E. 3.2.2).
7.2.2 Der Beschwerdegegner erlitt eine distale intraartikul�re Radiusfraktur rechts, eine Ellbogenluxation rechts, multiple Mittelgesichtsfrakturen, Zahnsch�den sowie eine Commotio cerebri (ohne Nachweis einer intrakraniellen Blutung).
Er kann unter anderem wegen der Verletzung des rechten, dominanten Arms seine angestammte T�tigkeit als angelernter Bauarbeiter nicht mehr aus�ben. Indessen kann angesichts der verbleibenden somatischen Restarbeitsf�higkeit (vgl. E. 7.7 hienach) nicht von einer schweren oder von einer im Hinblick auf die in Frage stehende Ad�quanzbeurteilung besonders gearteten Verletzung ausgegangen werden. Gleiches gilt hinsichtlich der weiteren erlittenen Verletzungen (vgl. auch erw�hntes Urteil U 21/06 E. 4.5).
7.3 Zu pr�fen ist weiter das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung.
Vorab ist festzuhalten, dass die von Dr. med. W.________ am 5. Juni 2003 und von Dr. med. R.________ am 10. Januar 2005 vorgeschlagene Behandlung des psychischen Gesundheitsschadens unber�cksichtigt bleiben muss (E. 5.2 hievor).
Gem�ss den Berichten des Spitals X.________ vom 17. M�rz und 15. September 2003 sowie 2. M�rz 2004 war der Versicherte in somatischer Hinsicht austherapiert; die weitere Behandlung der radio-carpalen sowie proximalen carpalen Arthrose rechts diente nur der Symptombek�mpfung. Laut dem Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 4. Juli 2003 war von einer weiteren ambulanten somatischen Behandlung keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Gem�ss Bericht des Kreisarztes Dr. med. V.________ vom 6. Mai 2004 stellte die Therapie mit Schmerzmitteln lediglich noch eine Erhaltungstherapie dar.
Der Versicherte r�umt ein, dass er aus handchirurgischer Sicht ca. 18 Monate (Bericht des Prof. Dr. med. T.________ vom 17. M�rz 2003) und aus traumatologischer Sicht gut 2 Jahre nach dem Unfall (Bericht des Dr. med. U.________ vom 15. September 2003) austherapiert gewesen sei.
Eine Behandlung, die lediglich noch der Erhaltung des bestehenden Gesundheitszustandes und nicht der Heilung dient, ist im Rahmen der Ad�quanzpr�fung grunds�tzlich nicht relevant (in HAVE 2004 S. 119 zusammengefasstes Urteil U 246/03 vom 11. Februar 2004, E. 2.4 f.; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 369/05 vom 23. November 2006, E. 8.3.1, mit Hinweisen). Anzuf�gen bleibt, dass den verschiedenen Abkl�rungsmassnahmen und blossen �rztlichen Kontrollen nicht die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zukommt (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 393/05 vom 27. April 2006, E. 8.2.4). Unter den gegebenen Umst�nden ist das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung nicht gegeben. Hieran �ndert nichts, wenn gem�ss Bericht des Kreisarztes vom 6. Mai 2004 allenfalls noch eine Zahnbehandlung durchzuf�hren war.
7.4 Es kann offen bleiben, ob k�rperliche Dauerschmerzen im Sinne von �ber den gesamten Zeitraum andauernden Beschwerden (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 241 E. 5.2.6, U 380/04) oder vor allem Bewegungs- und Belastungschmerzen vorlagen. Gleiches gilt bez�glich der von der Rehaklinik Y.________ verneinten Frage, ob die lumbalen R�ckenschmerzen unfallkausal sind. Denn selbst wenn das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen als erf�llt betrachtet w�rde, w�re es nicht in auffallender Weise gegeben, zumal ab April/Mai 2002 - mithin bereits 7 Monate nach dem Unfall - deutlich auch eine psychische �berlagerung der Beschwerden eingesetzt hat.
7.5 Eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, liegt nicht vor, was unbestritten ist.
7.6 Die Kriterien des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen m�ssen nicht kumulativ erf�llt sein (BGE 117 V 359 E. 7b S. 369; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 348/03 vom 7. Juli 2004, E. 4.2). Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden - welche im Rahmen der spezifischen Ad�quanzkriterien (ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung, Dauerbeschwerden) zu ber�cksichtigen sind - darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 265/05 vom 21. Juni 2006, E. 3.2.1).
Solche Gr�nde sind in somatischer Hinsicht nicht gegeben. Der postoperative Verlauf war aus chirurgischer Sicht jeweils komplikationslos. Zu keinem anderen Ergebnis f�hrt das Bestehen der schweren radio-carpalen sowie proximalen carpalen Arthrose, zumal im Bericht des Spitals X.________ vom 2. M�rz 2004 festgestellt wurde, bei der guten Beweglichkeit des Handgelenks seien Salvage-Massnahmen als ultima ratio nicht angebracht; der Versicherte sei f�r die Weiterbehandlung der symptomatischen Beschwerden dem Hausarzt �berwiesen worden. Soweit die psychischen Beschwerden seit April/ Mai 2002 zu einem protrahierten Verlauf f�hrten, kann dies vorliegend nicht ber�cksichtigt werden.
7.7 Das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit bezieht sich nicht allein auf das Leistungsverm�gen im angestammten Beruf (RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544, U 56/00; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 479/05 vom 6. Februar 2007, E. 8.6.1).
Der Beschwerdegegner war nach dem Unfall w�hrend rund 13 Monaten vollst�ndig arbeitsunf�hig. Ab 16. Oktober 2002 bzw. (nach der Operation vom 16. Januar 2003) ab 17. M�rz 2003 bestand aus somatischer Sicht in leidensangepasster T�tigkeit eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % bis 60 % (Einsetzbarkeit 3 bis 4 Stunden pro Tag). Gest�tzt auf den Bericht der Rehaklinik Y.________ war der Versicherte ab 4. Juli 2003 in leidensangepasster T�tigkeit physisch bedingt noch zu 30 % arbeitsunf�hig (was zusammen mit der 20%igen, psychisch verursachten Einschr�nkung zur Gesamtarbeitsunf�higkeit von h�chstens 50 % f�hrte). Von dieser Sachlage geht letztinstanzlich auch der Versicherte aus.
Das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit ist unter den gegebenen Umst�nden zwar erf�llt, jedoch nicht in ausgepr�gter Weise.
7.8 Nach dem Gesagten sind h�chstens zwei Kriterien, n�mlich Dauerbeschwerden sowie Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit zu bejahen (E. 7.4 und 7.7 hievor). Beide sind jedoch nicht in ausgepr�gter Weise gegeben, weshalb die Ad�quanz zwischen dem Unfall vom 10. September 2001 und der psychischen Fehlentwicklung zu verneinen ist. Demnach erweist sich der Einspracheentscheid vom 7. Februar 2005 als rechtens.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Beschwerdegegner kann f�r das letztinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Verbeist�ndung gew�hrt werden, da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist und die Vertretung geboten war (Art. 152 OG). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist (BGE 124 V 301 E. 6 S. 309).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 1. Dezember 2005 aufgehoben.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Advokat David Studer, Basel, f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Der Fall wird zum Entscheid �ber die unentgeltliche Verbeist�ndung an das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt zur�ckgewiesen.

References: BGE 
 Art. 19
 Art. 30
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 152