Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/verwaltungsgebaeude-homberg-32388
Timestamp: 2019-02-19 12:46:28+00:00

Document:
Ergebnis: Verwaltungsgebäude Homberg (Efze
2. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH, Frankfurt am Main
Verwaltungsgebäude	, Homberg (Efze)/ Deutschland
wa-2023063
Mitarbeit: Matthias Gall · Lennart Beckebanze
TGA: KMG Ingenieurgesellschaft mbH
Mitarbeit: Fabian Fortmeier · Marco Fitzthum
Cornelius Dormann · Xi Wu
Akustik/Bauphysik: Bobran Ing., Stuttgart
Mitarbeit: Anton Hahn · Patrick Werthner
Frank Riedel · Stephen Balmberger
Melek Sakanci
Mitarbeit: Christian Vennemann · Jana Friedrich
Kira Gondrum · Joana Nogueira
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren nach § 3 (3) RPW 2013
13/02/2018 S30 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Homberg (Efze) 34576
E-Mail: info@wb-schwek-vg.de
Hauptadresse: www.wb-schwek-vg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.wb-schwek-vg.de
ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH - Stichwort Verwaltungsgebäude Homberg
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten (s. III.2)). Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Mindestzahl der zum Wettbewerb aufzufordernden Bewerber überschreitet, ausschließlich auf Basis der nachfolgenden qualitativen Auswahlkriterien. Der Auslober behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber auszufüllen und es sind die geforderten Anlagen und Nachweise beizulegen. Die geforderten Referenzen können kumuliert werden. III.1.10.1) Mindestkriterien III.10.1.1) Formale Mindestkriterien 1) Die Bewerbungsfrist ist beachtet; 2) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig (Bewerbungsbogen plus Referenzblätter); 3) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift bestätigt; 4) Die Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache; 5) Teilnahmehindernisse gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 und § 124 Abs. 1 GWB liegen nicht vor; 6) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 2 RPW 2013 liegen nicht vor; 7) Spätestens im anschließenden Verhandlungsverfahren werden die in Abschnitt VI dieser Bekanntmachung genannten Nachweise für die Eignung erbracht. Der Auslober behält sich vor, die Nachweise im Rahmen der Zulassung zur Wettbewerbsteilnahme abzufragen. III.1.10.1.2) Fachliche Mindestkriterien 1) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation (s.u. III.2) 2) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung von zwei Neubauten (Referenzprojekte A und B), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen: (a) Beide Referenzen entsprechen mind. Honorarzone III (§ 34 HOAI); (b) Für beide Referenzen wurde LP 2 erbracht; (c) Die Referenzen müssen fertiggestellt sein, wobei die Fertigstellung nicht vor dem 31.12.2009 liegen darf; (d) Die Referenzen sind auf den beizufügenden Referenzblättern mit Lageplan, einem typischen Grundriss und in Fotos (keine Renderings) in ihrem Umfeld darzustellen; (e) Zusätzliche Referenzen werden - mit Ausnahme bei Bürogründern/Jungen Büros - nicht gewertet, 3) Ausnahmeregelung Bürogründer/Junge Büros Bürogründer/Junge Büros (Bürogründung im Jahre 2012 und später) können sich mit bis zu zwei Referenzen bewerben, die sie in verantwortlicher Position in einem Beschäftigungsverhältnis erarbeitet haben („Fremdprojekt/e“). Eine Bestätigung ist durch den ehemaligen Arbeitgeber nachzuweisen. Das/die „Fremdprojekt/e“ müssen die o.g. Anforderungen an das bzw. die Referenzprojekte erfüllen. Werden die o.g. Anforderungen lediglich durch die „Fremdprojekte“ erfüllt, so muss zusätzlich ein eigenes Projekt (Referenzprojekt C) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen „Handschrift“ des Bewerbers dient. Für dieses Projekt gibt es keine Anforderungen. III.1.10.1.3) Auswahlkriterien Der Auslober entscheidet anhand der architektonisch-städtebaulichen Qualität der Referenzprojekte auf Grundlage der beigefügten Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis zu 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenzen durch ein Auswahlgremiums des Auslobers und mit Beratung durch vom Auslober unabhängige Architekten. Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag = 0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender = 50 P, ein guter = 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien, d.h. der Auslober macht sich die Beurteilung der Berater zu Eigen. Jede Stimme zählt gleichwertig. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen, der sich aus den zugewiesenen Punkten je Stimme der Mitglieder des Auswahlgremiums ergibt. Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Städtebauliche und architektonische Qualität/Programm- und Funktionserfüllung/Technische Realisierbarkeit/Energetisches Konzept/Wirtschaftlichkeit (Vorbehaltlich Abstimmung mit dem Preisgericht).
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 14 000,-- EUR 2. Preis 9 000,-- EUR 3. Preis 7 000,-- EUR Anerkennungen 3 000,-- EUR Summe 33 000,-- Eur Zzgl. MWSt, sofern der Wettbewerbsteilnehmer in Deutschland steuerpflichtig ist. Das Preisgericht kann auch eine abweichende Verteilung der Preise und Anerkennungen beschließen.
: Im Anschluss an den Wettbewerb schließt ein Verhandlungsverfahren gemäß § 74 VgV an. Hierzu werden folgende Nachweise verlangt - eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig: 1) Mind. 3 festangestellte Architekten/innen, Dipl.-Ing. Architektur, M.Arch. oder vergl. (einschl. Büroinhaber); 2) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit mind. für Lph. 3 bis 4, Teilen von 5 (Leitdetails) und Teilen von 8 (künstlerische Oberleitung) in mind. 2 Projekten; 3) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 3 000 000 für Personen- und 2 000 000 Eur für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr. In das Verhandlungsverfahren werden alle Preisträger einbezogen. Der Auslober behält sich jedoch vor, die Verhandlungen zunächst mit dem 1. Preisträger zu beginnen. Sollten diese nicht zum Erfolg führen, werden die weiteren Preisträger gemäß Rangfolge zur Verhandlung aufgefordert. Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde zu legenden Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlungen des Preisgerichts werden zu 60 % berücksichtigt. Der Auslober behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot gem § 17 Abs. 11 VgV vor.

References: § 3
 § 123
 § 124
 § 4
 § 74
 § 47
 § 17