Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20166,%20369
Timestamp: 2016-09-27 05:19:39+00:00

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BGH, 16.03.2006 - III ZR 152/05 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 16.03.2006 - III ZR 152/05 Volltextver�ffentlichungen (21)
TKV � 16 Abs. 3 Satz 3; BGB � 164, � 312d Abs. 3
Zur Zahlungspflicht bei R-Gespr�chen
Vertr�ge �ber R-Gespr�che
Sorgfaltspflichten des Telefon-Anschlussinhabers zur Vermeidung von R-Gespr�chen
TKV � 16 Abs. 3 Satz 3; BGB � 164, BGB � 312d Abs. 3R-Gespr�che
R-Gespr�ch - Kostentragung
R-Gespr�che - Haftung f�r R-Gespr�chsannahme - Widerruf von R-Gespr�chen
Vertragsschlu� bei Telekommunikationsdienstleistungen: Verpflichtung des Telefonanschlu�inhabers bei Benutzung durch Dritte im Wege der Anscheinsvollmacht (R-Gespr�ch); Erl�schen des Widerrufsrechts nach � 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB)
Anscheinsvollmacht bei Telekommunikationsdienstleistungen?
Verpflichtung des Inhabers eines Telefonanschlusses durch die Entgegennahme von R-Gespr�chen durch Dritte
Zu Vertr�gen �ber R-Gespr�che
Den Inhaber eines Telefonanschlusses trifft grunds�tzlich keine Obliegenheit, durch technische Vorkehrungen die Entgegennahme von R-Gespr�chen durch Dritte �ber seinen Netzzugang zu verhindern. Zum Widerrufsrecht bei Vertr�gen �ber R-Gesp�che. � 16 Abs. 3 Satz 3 TKV, �� 164, 312d Abs. 3 BGB
Zahlungsverpflichtung bei R-Gespr�chen?
Zu R-Gespr�chen
heise.de (Pressebericht, 16.03.2006)
Verbraucher haben k�nftig bessere Karten bei teuren R-Gespr�chen
Teure R-Gespr�che - Telefonkundin haftet nicht, wenn ihre Tochter die Gespr�che f�hrte
BGH st�rkt Verbraucherschutz bei R-Gespr�ch
Keine Haftung f�r von Kindern entgegengenommene R-Gespr�che
Entgelt bei R-Gespr�chen
R-Gespr�che
Schutz vor unterw�nschten R-Gespr�chen (nur) durch Eintragung in die Sperrliste?
AG W�rzburg, 15.02.2005 - 16 C 2202/04 ./
LG W�rzburg, 29.06.2005 - 42 S 486/05
BGHZ 166, 369
NJW 2006, 1971
FamRZ 2007, 384 (Ls.)
WM 2006, 1257
MMR 2006, 453
ZUM 2006, 635
Wird zitiert von ... (36) BGH, 11.05.2011 - VIII ZR 289/09 Zur vertraglichen Haftung des Kontoinhabers bei unbefugter Nutzung seines …(2) Eine Anscheinsvollmacht ist dagegen gegeben, wenn der Vertretene das Handeln des Scheinvertreters nicht kennt, er es aber bei pflichtgem��er Sorgfalt h�tte erkennen und verhindern k�nnen, und wenn der Gesch�ftspartner annehmen durfte, der Vertretene kenne und billige das Handeln des Vertreters (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 13. Juli 1977 - VIII ZR 243/75, WM 1977, 1169 unter IV mwN;… vom 10. Januar 2007 - VIII ZR 380/04, aaO Rn. 25; BGH, Urteile vom 5. M�rz 1998 - III ZR 183/96, NJW 1998, 1854 unter II 2 a mwN; vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 17).Allerdings greifen die Rechtsgrunds�tze der Anscheinsvollmacht in der Regel nur dann ein, wenn das Verhalten des einen Teils, aus dem der Gesch�ftsgegner auf die Bevollm�chtigung des Dritten glaubt schlie�en zu k�nnen, von einer gewissen Dauer und H�ufigkeit ist (…Senatsurteile vom 13. Juli 1977 - VIII ZR 243/75, aaO;… vom 10. Januar 2007 - VIII ZR 380/04, aaO;… BGH, Urteile vom 5. M�rz 1998 - III ZR 183/96, aaO; vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, aaO).Es fehlt daher an einem von der Beklagten geschaffenen Vertrauenstatbestand, auf den sich der Kl�ger h�tte st�tzen k�nnen (…vgl. hierzu auch Senatsurteile vom 13. Juli 1977 - VIII ZR 243/75, aaO;… vom 10. Januar 2007 - VIII ZR 380/04, aaO; BGH, Urteil vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, aaO).
AG Saarbr�cken, 26.02.2010 - 37 C 212/09 Telefonanschluss - Elternhaftung f�r Minderj�hrige�ber � 16 Abs. 3 Satz 3 TKV habe der BGH ausweislich des Urteils vom 16.03.2006 = NJW 2006, 1971ff die dogmatischen Anforderungen an die Anscheinsvollmacht - jedenfalls f�r das Telekommunikationsrecht - reduziert, so dass jeder Teilnehmer am Rechtsverkehr f�r das seiner Risikosph�re zuzurechnende Verhalten Dritter auch vertraglich einzustehen habe.bb) Auch liegt in der allgemeinen Gestattung, das h�usliche Telefon zu benutzen, keine positive schl�ssige Bevollm�chtigung, Vertr�ge �ber das Telefon oder die Telefonrechnung zu schlie�en (vgl. in diesem Zusammenhang auch BGH NJW 2006, 1971 (1972)).Eine Anscheinsvollmacht liegt vor, wenn der Vertretene das Handeln des Scheinvertreters, hier also des Sohns, nicht kennt, jedoch bei pflichtgem��er Sorgfalt h�tte erkennen und verhindern k�nnen und der Andere darauf vertraut hat und vertrauen durfte, der Vertretene dulde und billige das Handeln des Vertreters (vgl. BGH NJW 2006, 1971 (1972)).Zudem greifen die Rechtsgrunds�tze der Anscheinsvollmacht in der Regel nur dann ein, wenn das Verhalten des Gegen�ber von gewisser Dauer und H�ufigkeit ist (vgl. insoweit die Ausf�hrungen BGH NJW 2006, 1971 (1972)).Dies gilt schon deshalb, weil der jeweilige Nutzer den Anbietern gegen�ber typischerweise anonym bleibt (vgl. auch BGH NJW 2006, 1971 (1972)).c) Angesichts der zuvor genannten Entscheidung BGH NJW 2006, 1971ff, die sich ausdr�cklich mit der Haftung f�r Telefonkosten befasst und auf die sich auch die Kl�gerseite ausdr�cklich bezieht (vgl. z. B. Kl�gerschriftsatz vom 13.07.2009, S 2 = Blatt 43 d. A.), kann zumindest im Ansatz keine Rede davon sein, dass - so die Formulierung im Kl�gerschriftsatz vom 13.07.2009, S. 2 - vor dem Hintergrund dieser Rechtssprechung das Zustandekommen eines Vertrages zwischen dem Anbieter und dem Teilnehmer (gemeint ist der Anschlussinhaber) auch bei einem Missbrauch durch Dritte problemlos anzunehmen ist.Richtig ist, dass der Bundesgerichtshof im Zusammenhang mit der fr�her geltenden Regelung des � 16 Abs. 3 TKV, dem gesetzlichen Vorl�ufer des jetzigen � 45i TKG, auch ausgef�hrt hat, dass eine vertragliche Haftung des Anschlussinhabers f�r die Inanspruchnahme von Telefondiensten durch seine Familienangeh�rigen in diesen Konstellationen nicht stets ausscheidet (vgl. BGH NJW 2006, 1971 (1972)).Auf einen individuell geschaffenen Vertrauenstatbestand komme es danach im Hinblick auf die Tatsache, dass es sich bei der Erbringung von Verbindungsdienstleistungen um ein praktisch vollst�ndig technisiertes, anonymes Massengesch�ft handele, nicht mehr an (so BGH NJW 2006, 1971 (1973)).Zwar ist als Grundansatz davon auszugehen, dass der Anschlussinhaber alle ihm zumutbaren geeigneten Vorkehrungen zu treffen hat, um eine nicht gebilligte Nutzung des Telefons zu unterbinden (vgl. auch im Ansatz BGH NJW 2006, 1971 (1973)).Die Benutzung eines Telefons auch durch Minderj�hrige geh�rt zu den normalen Kommunikationsbed�rfnissen in einer informationstechnisch fortgeschrittenen Gesellschaft (vgl. zu diesem Gesichtspunkt auch BGH NJW 2006, 1971 (1973)).
BGH, 17.02.2011 - III ZR 35/10 In Mobilfunkvertr�gen verwendete Allgemeine Gesch�ftsbedingungen(1) Der Senat hat schon zum Telefondienstvertrag im Festnetzbereich ausgef�hrt, dass auch bei der Nutzung der Telefondienstleistungen durch Dritte eine Entgeltpflicht des Anschlussinhabers in Betracht kommt, wenn er die Nutzung des Dritten zu vertreten hat (Senatsurteil vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 19).
BGH, 26.01.2016 - XI ZR 91/14 Zu Beweisgrunds�tzen bei streitigen Zahlungsauftr�gen im Online-Bankingaa) Eine Anscheinsvollmacht setzt voraus, dass der Vertretene das Handeln des Scheinvertreters nicht kennt, er es aber bei pflichtgem��er Sorgfalt h�tte erkennen und verhindern k�nnen, und der Gesch�ftspartner annehmen durfte, der Vertretene kenne und billige das Handeln des Vertreters (…st. Rspr., vgl. BGH, Urteile vom 10. Januar 2007 - VIII ZR 380/04, NJW 2007, 987 Rn. 25, vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 17 …und vom 11. Mai 2011 - VIII ZR 289/09, BGHZ 189, 346 Rn. 16 jeweils mwN).Zudem ist im Grundsatz erforderlich, dass das Verhalten des Gesch�ftsherrn, aus dem der Gesch�ftsgegner auf die Bevollm�chtigung des Dritten schlie�t, von einer gewissen Dauer und H�ufigkeit ist (…st. Rspr., vgl. BGH, Urteile vom 10. Januar 2007 - VIII ZR 380/04, NJW 2007, 987 Rn. 25, vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 17 …und vom 11. Mai 2011 - VIII ZR 289/09, BGHZ 189, 346 Rn. 16 jeweils mwN).
BGH, 19.07.2012 - III ZR 71/12 Vertrag �ber die Bereitstellung eines Telefon- und Internetanschlusses: …Der noch zu � 16 Abs. 3 Satz 3 TKV 1997 aufgestellte Ma�stab des � 276 Abs. 1 BGB (BGH, 16. M�rz 2006, III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 20 und 4. M�rz 2004, III ZR 96/03, BGHZ 158, 201, 205 ff) gilt auch f�r � 45i Abs. 4 Satz 1 TKG.Der Anschlussinhaber muss nach dem Ma�stab des � 276 Abs. 1 BGB (Senatsurteil vom 16. M�rz 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 20;… Senatsurteil vom 4. M�rz 2004 aaO, S. 209) alle ihm zumutbaren geeigneten Vorkehrungen treffen, um eine von ihm nicht gebilligte Nutzung seines Anschlusses zu unterbinden.Zumutbar sind diejenigen Ma�nahmen, die einem gewissenhaften durchschnittlichen Kunden bekannt sind und zu deren Durchf�hrung er mit vertretbarem Aufwand in der Lage ist (Senatsurteil vom 16. M�rz 2006 aaO, Rn. 22).An dem vom Senat (Urteile vom 16. M�rz 2006 aaO, Rn. 20 …und vom 4. M�rz 2004 aaO) noch zu � 16 Abs. 3 Satz 3 TKV 1997 aufgestellten Ma�stab des � 276 Abs. 1 BGB ist auch f�r � 45i Abs. 4 Satz 1 TKG festzuhalten.
BGH, 16.11.2006 - III ZR 58/06 Geltendmachung von Verg�tungen f�r die Nutzung von Mehrwertdienstangeboten durch …a) Zum einen besteht der als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierende Telefondienstvertrag, durch den sich der Teilnehmernetzbetreiber - hier die Kl�gerin - verpflichtet, dem Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache oder sonstige Daten auszutauschen (vgl. Senatsurteil BGHZ 158, 201, 203; Senatsurteile vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362, vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637 und vom 16. M�rz 2006 - III 152/05 - NJW 2006, 1971, Rn. 10 mit Besprechung von Zagouras NJW 2006, 2368).
LG Saarbr�cken, 28.04.2009 - 9 O 312/08 Verg�tung f�r die Inanspruchnahme einer Mehrwertdienstenummer betreffend die …Aus diesem Grund tritt neben den als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrag mit dem Teilnehmernetzbetreiber ein weiteres Rechtsverh�ltnis mit dem Anbieter eines Mehrwertdienstes hinzu, wenn der Nutzer einen solchen Dienst anw�hlt (BGHZ 158, 201; BGH NJW 2002, 361; BGH NJW 2005, 3636; BGH NJW 2006, 1971).Selbst wenn dies nicht der Beklagte selbst gewesen w�re, k�me grunds�tzlich ein vertraglicher Anspruch in Betracht kommt (vgl. dazu eingehend zum R-Gespr�ch BGH NJW 2006, 1971).Diese Bestimmung grenzt die Risikosph�ren zwischen dem Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen und dem Anschlusskunden bez�glich des Zugriffs Dritter auf den Netzzugang unter dem objektivierten Gesichtspunkt von einander ab, ob der Kunde die Nutzung seines Anschlusses zu vertreten hat (BGH NJW 2006, 1971;… BGHZ 158, 205;… siehe auch Begr�ndung der Bundesregierung zum Entwurf der TKV, BR-Drucks. 551/97, S. 36;… Ehmer in Beck'scher TKG-Kommentar, 2. Aufl., Anh � 41 � 16 TKV Rn. 15, 17;… Grabe MMR 2005, 483; Nie�en in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, C � 41/� 16 TKV Rn. 48, Stand: 7/03, jeweils zitiert nach BGH NJW 2006, 1971).Auf einen individuell geschaffenen Vertrauenstatbestand kommt es seither im Hinblick auf die Tatsache, dass es sich bei der Erbringung von Verbindungsdienstleistungen um ein praktisch vollst�ndig technisiertes, anonymes Massengesch�ft handelt, nicht mehr an (BGH NJW 2006, 1971).Im Rahmen eines bestehenden Schuldverh�ltnisses (� 241 BGB) muss sich der Anschlussinhaber das Verhalten derjenigen, denen er Zugang zum Netzanschluss gew�hrt, zurechnen lassen (BGH NJW 2006, 1971 zum damaligen � 16 TKV, der statt einer "Zurechnung" ein "Vertretenm�ssen" verlangte).Als zumutbar sind diejenigen Ma�nahmen angesehen worden, die einem gewissenhaften durchschnittlichen Telefonkunden bekannt sind und zu deren Durchf�hrung er mit vertretbarem Aufwand in der Lage ist (BGH NJW 2006, 1971).
BSG, 23.04.2009 - B 9 VJ 1/08 R Impfschaden - Besch�digtenrente - Impfstudie - Impfempfehlung - Rechtsschein - …Daher hat die zivilrechtliche Anscheins- bzw Duldungsvollmacht zur Voraussetzung, dass 1. ein zum Handeln in fremdem Namen nicht Befugter als Vertreter aufgetreten ist, 2. der Gesch�ftsgegner davon ausgehen konnte und darauf vertraut hat, dass der als Vertreter Handelnde Vollmacht habe, und 3. der Gesch�ftsherr das Verhalten des unbefugten Vertreters kannte und nicht dagegen eingeschritten ist, obwohl ihm das m�glich gewesen w�re (im Falle der Duldungsvollmacht) bzw er dessen in der Regel wiederholtes und sich �ber einen gewissen Zeitraum erstreckendes Verhalten zwar nicht kannte, es aber bei Anwendung pflichtgem��er Sorgfalt h�tte erkennen m�ssen und verhindern k�nnen (vgl aus der Rechtsprechung zuletzt etwa BGH NJW 2006, 1971, 1972 MDR 2003, 1283;… vgl aus der Literatur dazu insbesondere Schramm in M�nchKomm zum BGB, 5. Aufl 2006, � 167 RdNr 4749 und 54;… vgl Heinrichs, aaO, � 172 RdNr 6 ff).Jedoch ist dies nicht zwangsl�ufig so; vielmehr ist auch nach der zivilgerichtlichen Rechtsprechung unter Umst�nden davon abzuweichen und stets eine Betrachtung des konkreten Einzelfalls vorzunehmen (vgl abweichend von den �blichen Voraussetzungen einer Anscheinsvollmacht etwa in F�llen anonymer Massengesch�fte zB BGH, Urteil vom 16.3.2006, III ZR 152/05, NJW 2006, 1971, 1973).
LG Saarbr�cken, 22.06.2011 - 10 S 60/10 Vertrieb von Zusatzleistungen zu einem InternetspielAus diesem Grund tritt neben den als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrag mit dem Teilnehmernetzbetreiber ein weiteres Rechtsverh�ltnis mit dem Anbieter eines Mehrwertdienstes hinzu, wenn der Nutzer einen solchen Dienst anw�hlt (BGHZ 158, 201; BGH NJW 2002, 361; BGH NJW 2005, 3636; BGH NJW 2006, 1971; vgl zu alledem auch LG Saarbr�cken CR 2010, 173ff).Diese Bestimmung grenzt die Risikosph�ren zwischen dem Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen und dem Anschlusskunden bez�glich des Zugriffs Dritter auf den Netzzugang unter dem objektivierten Gesichtspunkt von einander ab, ob der Kunde die Nutzung seines Anschlusses zu vertreten hat (BGH NJW 2006, 1971;… BGHZ 158, 205;… siehe auch Begr�ndung der Bundesregierung zum Entwurf der TKV, BR-Drucks. 551/97, S. 36;… Ehmer in Beck'scher TKG-Kommentar, 2. Aufl., Anh � 41 � 16 TKV Rn. 15, 17;… Grabe MMR 2005, 483; Nie�en in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, C � 41/� 16 TKV Rn. 48, Stand: 7/03, jeweils zitiert nach BGH NJW 2006, 1971).Auf einen individuell geschaffenen Vertrauenstatbestand kommt es seither im Hinblick auf die Tatsache, dass es sich bei der Erbringung von Verbindungsdienstleistungen um ein praktisch vollst�ndig technisiertes, anonymes Massengesch�ft handelt, nicht mehr an (BGH NJW 2006, 1971).Im Rahmen eines bestehenden Schuldverh�ltnisses (� 241 BGB) muss sich der Anschlussinhaber das Verhalten derjenigen, denen er Zugang zum Netzanschluss gew�hrt, zurechnen lassen (BGH NJW 2006, 1971 zum damaligen � 16 TKV, der statt einer "Zurechnung" ein "Vertretenm�ssen" verlangte).".
OLG K�ln, 22.01.2010 - 6 U 119/09 Wirksamkeit verschiedener Klauseln in Vertr�gen mit Verbrauchern �ber …Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16.03.2006 - III ZR 152/05 (BGHZ 166, 369 [Rn. 17 ff.] = NJW 2006, 1971 = MDR 2006, 1033) passen auf den Abschluss von Vertr�gen �ber Verbindungsdienstleistungen durch die Wahl von Nummern am Telefonger�t mangels individuellen Vertrauenstatbestands zwar nicht die herk�mmlichen Kriterien der Anscheinsvollmacht; anwendbar ist bei Telekommunikationsdienstleistungen als einem praktisch vollst�ndig technisierten, anonymen Massengesch�ft aber auch dar�ber hinaus der Rechtsgedanke, dass ein Teilnehmer am Rechtsverkehr f�r das seiner Risikosph�re zuzurechnende Verhalten Dritter vertraglich einzustehen hat.
AG Berlin-Mitte, 08.07.2010 - 106 C 26/10 Anspruch auf R�ckzahlung von Geb�hren f�r Klingelton-Abonnements im Falle des …
LG Deggendorf, 19.07.2011 - 13 S 141/10 Call-by-Call-Vertr�ge - Tarifver�ffentlichung
AG Berlin-Mitte, 23.10.2008 - 16 C 123/08 Ausschluss des Widerrufsrechts - Design der Widerrufselehrung - Webdesign - …
LG Bochum, 29.04.2009 - 4 O 408/08 Anspruch eines Telefonbezahlsystem-Anbieters gegen den Anschlussinhaber auf …
OLG K�ln, 22.01.2010 - 6 U 133/09 Formularm��ige Vereinbarung der Entgeltpflicht f�r die Nutzung eines …
AG Montabaur, 15.01.2008 - 15 C 195/07 Kein Erl�schen des Widerrufsrechts wegen Inanspruchnahme der Dienstleistung bei …
LG Kiel, 25.03.2009 - 5 O 206/08 Allgemeine Gesch�ftsbedingungen eines Mobilfunkvertrages: Wirksamkeit von …
OLG Frankfurt, 07.08.2015 - 19 U 5/15 Wirksamkeit einer Widerrufsbelehrung nach � 14 Abs. 1 BGB-InfoV bei …
AG Hamburg, 12.01.2011 - 7c C 53/10 Telefonanschluss - Nutzung durch Minderj�hrigen - Anscheinsvollmacht
AG Berlin-Sch�neberg, 27.01.2010 - 104a C 413/09 Online-Partnervermittlungsvertrag: Fristlose K�ndigung des aufgrund besonderen …
AG Meldorf, 15.09.2009 - 87 C 554/09 Einbeziehung von AGB bei Internet-by-Call-Vertr�gen
AG Bocholt, 13.11.2014 - 4 C 26/14 Anschlussinhaber haftet nicht f�r Nutzung von Mehrwertdiensten durch …
AG Amberg, 29.05.2009 - 2 C 1424/08 Haftung des Telefonanschlussinhabers f�r Entgeltanspr�che aus einem …
AG Lebach, 21.06.2011 - 13 C 653/10 Mehrwerdienst, Angebot eines - Vertragspartner
AG Osterholz-Scharmbeck, 27.04.2009 - 13 C 1348/08 Keine Haftung der Eltern f�r Anrufe der Kinder auf 0900-Nummern
AG Minden, 29.11.2011 - 21 C 228/11 Zul�ssigkeit eines Widerrufs eines Gesch�ftsbesorgungsvertrags mit …
AG Wiesbaden, 04.05.2010 - 932 C 7017/09 Zu den Voraussetzungen des Abschlusses eines call by call- Vertrages

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