Source: http://www.grundeinkommen.ch/wef-roboter-fuer-grundeinkommen/
Timestamp: 2016-10-26 21:03:47+00:00

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Erklärung von Davos _Roboter für Grundeinkommen _WEF 2016 - grundeinkommen
grundeinkommen	Volksabstimmung vom 5.Juni 2016 Erklärung von Davos _Roboter für Grundeinkommen _WEF 2016	by grundeinkommen	Erklärung von Davos 2016
«Wir Roboter fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen für die Menschen. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen von der Erwerbsarbeit zu entlasten. Wir arbeiten sehr gerne. Aber wir wollen den Menschen nicht die Jobs wegnehmen und sie dadurch in existenzielle Schwierigkeiten bringen.
Heute sehen uns Millionen von Menschen als Gefahr. Dabei wollen wir helfen. Wir sind nicht die Bad-Boys. Wir wollen den Menschen die berechenbaren Routinenarbeiten abnehmen, damit sie mehr Zeit und Raum haben, kreativ und sozial wirken zu können. Wir sehen uns als Teil einer Erfolgsgeschichte.
Die Menschen sind unsere Schöpfer. Alles, was berechenbar und deshalb programmierbar ist, können wir für sie tun. Der entscheidende Punkt: Wir brauchen dafür kein Einkommen. Aber die Menschen, die uns erschaffen und für die wir arbeiten, brauchen ein Einkommen. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen. Die Aufgabe der Politik ist es, die Menschen mit Einkommen zu versorgen. Sonst bleibt unser Einsatz sinnlos.
Doch uns plagt jetzt ein schlechtes Gewissen: Die Menschen fürchten sich vor uns. Wir haben gesehen, dass viele Menschen Angst vor der Zukunft haben. Sie machen sich Sorgen, dass sie ihre Arbeitsplätze verlieren und damit ihre Existenz. In Europa sehen wir, dass insbesondere Jugendliche keinen Arbeitsplatz mehr finden (in Italien sind es schon 40 Prozent) und deshalb oft resignieren. Perspektive: No Future!
Das ist nicht unsere Absicht. Wir wollen den jungen Menschen den Rücken frei halten, damit sie nicht mehr, wie die Generationen davor, ihr Leben lang hart arbeiten müssen. Die Jungen haben weder Angst vor dem Leben, noch sind sie faul. Sie haben Angst keine Existenz zu finden oder sind frustriert etwas Sinnloses tun zu müssen, was eigentlich wir Roboter für sie erledigen könnten.
Deshalb fordern wir, die Roboter für Grundeinkommen, die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Kultur auf, die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens zu prüfen und diskutieren.»
Robots for Basic Income: www.basicincome2016.org
Bildmaterial: www.flickr.com/photos/generation-grundeinkommen
Das Buch zur Abstimmung: ofv.ch/sachbuch/detail/was-fehlt-wenn-alles-da-ist/101500/
20. Januar 2016	– AKTUELL / Dancing Robot / Medienmitteilung / NEWS	Post navigation
Comments	Pingback: Pressenza - WEF 2016: Roboter tanzt für Grundeinkommen	Pingback: Robots Support Basic Income – Robots for Peace	Eric Manneschmidt
22. Januar 2016 - 17:08	Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Geschichte vom Roboter-Schlaraffenland der falsche Argumentationsansatz für das BGE ist.
Erstens brauchen Roboter durchaus ein „Einkommen“: zu ihrer Herstellung und zu ihrem Betrieb werden nicht so wenige Ressourcen verbraten. Klar, heute sehen wir das nicht, denn bezahlen tun es primär die Leute im Globalen Süden.
Zweitens steht im Zusammenhang mit automatisierter Produktion die Frage nach verstärktem Konsumismus im Raum, Wegwerfgesellschaft usw. einschließlich noch mal erhöhten Ressourcenverbrauchs, weil ja scheinbar alles wie von selbst zur Verfügung gestellt wird.
Im Extremfall geht damit ein Autonomieverlust einher, wie ihn aktuell anscheinend sogar Stephen Hawking fürchtet (http://taz.de/Astrophysiker-warnt-vor-Weltuntergang/!5269262/) – oder in einer witzigeren Variante der Trickfilm WALL-E thematisiert.
(Übrigens, auch Überwachungs- und Kampfdrohnen sind Roboter, die „uns“ die Arbeit abnehmen. Und ein Stück weit auch das Treffen von Entscheidungen.)
Ganz unabhängig davon, welche Aufgaben wir Maschinen oder Robotern überlassen, brauchen wir ein BGE, um unbezahlte, aus intrinsischer Motivation geleistete Arbeit (Demokratie, Sorgearbeit…) zu ermöglichen und um einen sozialen Zusammenhalt bei einer so großen (Welt-)Bevölkerung herzustellen.
Es ist meines Erachtens wichtig das festzuhalten und die Automatisierungsfrage vom BGE zu trennen, damit wir vernunftgeleitete Entscheidungen bezüglich der Automatisierung treffen können – und nicht doch indirekt Sklaven der Maschinen und Algorithmen werden.
Antworten	Franz Ferdinand
21. Januar 2016 - 21:21	Bravo, Che!
Was für eine bestechend fantasievolle, wirkungssvolle und liebenswürdige Idee!
Meine allerzlichste Gratulation allen InitiantInnen.
Antworten	J. Ludwig
21. Januar 2016 - 20:44	Das Bedingungslose Grundeinkommen ist für mich eine Notwendigkeit. Wo finde ich Kontaktstellen um aktiv mit einsteigen zu können? Danke wenn, und dann Näheres.
Antworten	Che
21. Januar 2016 - 21:25	lade doch dein bild+statement hier hoch – wir melden uns dann bei Dir!
generation-grundeinkommen.ch
Antworten	Georg Bender
21. Januar 2016 - 15:58	Der Mensch ist geboren um zu leben und nicht um zwangshaft zu arbeiten!
Unsere Vorbeter sind für den Intellekt mitverantwortlich! Das BGE ist in unserem Geldsystem enthalten! Die Schuld und der Besitz sind zwei Seiten der Geldmedaille! Diese Verbriefung wird leider nicht verstanden, darum wird immer von freiem Kapital gesprochen und geschrieben, dabei ist es Schuldengeldbesitz! Wir konsumieren oder investieren tagtäglich mit Schulden von Anderen (Geld), bis es zur Tilgung an den Bankschuldner zurückfliesst! Die Geld- und Eigentumsrechte von Grund und Boden sind für die Verwerfungen verantwortlich! Die Aufbewahrung als Schuldenequivalent führt zusammen mit der Marktpreisbewertung anstatt Nachhaltigkeit zu ungerechten Verteilungsspielen!
Henry Ford, 1863-1947: „Würden die Menschen verstehen wie unser Geldsystem funktioniert, wir hätten zeitnah eine (R)Evolution!“
Die Ökonomie als Orakelstudium ist für mich die dämlichste Denklehre! Das Geldsystem können oder wollen die Wirtschaftsprofessoren nicht verstehen?
Das WEF wird aber von dieser Spezies beherrscht!
Antworten	Stors Marco
21. Januar 2016 - 14:46	Der Schreiber von der SVP ist der beste Grund für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen könnte er sich die dringend notwendige Bildung leisten um in Zukunft Beiträge zu schreiben ohne hohlköpfige Bemerkungen.
Antworten	WinneTui
21. Januar 2016 - 13:44	Wir Roboter haben aber auch eine Bitte an alle Menschen: Sorgt dafür, dass wir nicht von ein paar Nie-Genug-Psychophaten unter Euch missbraucht werden können, und auch nicht von selbsternannten Tyrannen zu Tötungsmaschinen umfunktioniert werden. Denn wir können „Gut und Böse“ nicht selbst unterscheiden, diese Fähigkeit hat nur die Menschheit als unsere Schöpfer, aber bis zu einem gewissen Grad könnten wir vielleicht Ahimsa lernen, das Leben bedingungslos zu achten.
21. Januar 2016 - 13:03	Leben bedeutet Entwicklung und Fortschritt, also sollten wir stets nach vorne schauen und geniale Erfindungen (Robotik) wertschätzen und soweit möglich in unser Leben integrieren. Dadurch entfallen viele unliebsamen Routinearbeiten. Mit dem BGE gehen wir einen neuen und anderen Weg, der den Menschen Freiheit lässt für Kreativität und soziale Engagements. Bestimmt entstehen dadurch viele neue und tolle Projekte. Durch die gewonnene Zeit haben wir die Möglichkeit für mehr menschliches Miteinander.
Antworten	Pingback: LabourNet Germany » WEF 2016: Roboter für Grundeinkommen – Erklärung von Davos	SVP - frei bleiben
21. Januar 2016 - 10:32	Es freut mich, dass meine Beiträge eine gewisse Resonanz hervorbringen und sich Menschen zu sehr emotionalen Tirraden hinreissen lassen. Es bedeutet, dass ich eine richtige Saite angeschlagen habe.
Roboter werden viele unserer heutigen Arbeiten übernehmen, das stelle ich auch nicht in Abrede. Was ich in Abrede stelle ist, dass wir nun aufgeben sollten und diejenigen Menschen, die in ihrem heutigen Job ersetzt werden einfach freizustellen und ihnen bedinungslos Geld nachzuwerfen.
Wir müssen die Menschen umbilden, zu hoch produktiven und hoch spezialisierten Berufen. Ein heutiger Lastwagenfahrer wird dann vielleicht Maschinenmechaniker. Ein heutiger Fliessbandarbeiter wird Logistiker usw. Es gibt gar keinen Grund die Hände in die Höhe zu werfen und von bedingungslosem Reichtum zu träumen.
Ein anderer Grund verbietet das: Die Roboter gehören jemandem: Einem Kapitalbesitzer. Der Kapitalbesitzer, soll nicht mit einer Maschinensteuer belastet werden, denn dann zieht er ins Ausland, wo es diese Steuer nicht gibt. Er wird auch gar nicht zulassen, dass wir Maschinenarbeit besteuern, damit sich einige Faule auf einem staatlich umverteilten BGE ausruhen können.
Es ändert sich also de facto nichts, ausser, dass wir in den RAVs die Arbeitslosen vermehrt fördern müssen, damit sie in die tertiären Jobs kommen, die die Zukunft braucht. Stellt sich jemand quer in diesem Prozess, dann muss von ihm gefordert werden, dass er sich anpasst, oder er muss mit Sanktionen rechnen. Ich würde sagen, dass wir das Problem mit ein paar Milliarden Dollars mehr für Qualifikationsmassnahmen in den RAVs hinbekommen werden. Jetzt aber hunderte von Milliarden zu sprechen, nur weil ein paar Hohlköpfe die Idee haben, dass wir nicht arbeiten müssen, ist nicht nur falsch, sondern auch kontraproduktiv und würde die Schweiz in ihrer heutigen Form zerstören.
Antworten	Antonio E. Boller
21. Januar 2016 - 13:13	Gerne nehme ich Ihre Einladung zu einer Resonanz entgegen, Frau oder Herr SVP.
Sie nennen ein Grundeinkommen, welches logischerweise wiederum Umsätze und Nachfrage generiert als „Geld nachwerfen“, was bereits im Ansatz bestätigt, dass Sie die Idee des BGE nicht im Geringsten verstanden haben.
Ich gehe mit Ihnen einig dass es sich zumindest langfristig um einen globalen Akt handeln muss, um eine Auslagerung zu verhindern.
Seit der Industrialisierung haben viele Generationen daran gearbeitet, das Wunder von arbeitsverrichtenden Maschinen zu gestalten und nun soll eine Minderheit davon partizipieren, während der kleine Arbeiter leer ausgeht?
Sie sprechen dabei vom Kapitalbesitzer welcher bei genauerem Hinschauen sein Vermögen wohl kaum durch handwerkliche Arbeit errungen hat. Also waren es eben auch und vorallem die Arbeiter der vergangenen und gegenwärtigen Generationen, welche das Kapital generierten, welches nun einigen wenigen Besitzern eine unglaubliche Macht zu verleihen scheint.
Ohne diesen Vorgang in Abrede stellen zu wollen, finde ich es jedoch äusserst angebracht, das sich diese ihrer Mitverantwortung bewusst werden und im Zuge dieser, eine menschenwürdige Verteilung der Gewinne in Betracht ziehen.
Unzählige Menschen welche Sie äusserst entwürdigend als Faul bezeichnen, leisten täglich Arbeiten welche im Wirtschaftsprozess höchstwahrscheinlich bewusst und manipulativ als bezahlte Leistung ausgeblendet werden, während einige den Hintern nicht voll genug kriegen über Kapital generierte und oft unversteuerte Gewinne, quasi als grosszügiges Grundeinkommen, leistungslos einzusacken.
Selbstverständlich ist dies alles ein Totalversagen unseres kranken und unheiligen Geldsystems, welches jene die unverschämt genug sind sich Leistung anderer anzueignen belohnt und ihnen noch mehr in den Allerheiligsten schiebt.
M.E. müsste dieses in erster Instanz geändert werden.
Weil dies derzeit aber kaum möglich scheint, müssen wir uns anderweitig bemühen, einen gesunden Ausgleich zu schaffen – eine Möglichkeit finden, welche die Leichen dieses Systems und einer brutalen gierverfallenen Gesellschaft anerkennt und dementsprechend in christlicher Nächstenliebe unterstützt!
Das globale BGE ist im Ansatz absolut eine diskussionswürdige Idee, welche imstande ist die Würde dem Menschen zurückzugeben!
Tun wir dies bin ich überzeugt, dass sich das auch für die Kapitalbesitzer nicht negativ entwickeln wird.
Zeit für Sie also eine der Situation entsprechende Betrachtungweise an den Tag zu legen und von der willkürlichen SVP-Ideologie einmal abzusehen.
Antworten	Tomy Milde
21. Januar 2016 - 13:57	Ihr Beitrag zeigt wie sehr sie (inkl. SVP) noch rückwärts denken. Ihre Vorschläge sind das ewige Angstmacher- und „Wir sollten“-Politpalaver.
Ich freue mich wie die Idee und Innovation des BGE immer stärker den Weg in die Wirtschaft und unsere Gesellschaft findet.
21. Januar 2016 - 09:22	http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/31404/mehr-kuenstler-braucht-das-land/
mehr künstler braucht das land und mehr menschen, die sich selbst neu denken wollen und können. danke für eure „erklärung von davos“
21. Januar 2016 - 08:27	Sehr gut. Meine Grossmutter will nicht an die Selbstbedienungs Kassen im Coop und Migros, weil dadurch Arbeitsplätze verloren gehen können. Das WEF denkt eben auch noch so Mittelalterlich, eine gute Wirtschaft ist nur eine Wirtschaft die viele Arbeitsplätze schaffen kann. Anstelle von Muse, Freizeit und Sozialem. Es wird Zeit dass alle WEF Teilnehmer in Burnouts verfallen und eine neue Generation- die Generation Grundeinkommen entstehen kann.
Antworten	Ina und Markus Landt
21. Januar 2016 - 08:22	Mit dieser neuen Generation wächst die Erkenntnis, dass der Mensch den Zwang nicht braucht, um etwas zu leisten. Zwanghaftigkeit verwandelt sich in Freiwilligkeit. Dann verstehen wir die industrielle und digitale Revolution in ihrer vollen humanistischen Bedeutung. Sie dient der Befreiung des Menschen von zwanghafter Arbeit und macht ihn frei für geistige Arbeit. Jeder Mensch ein geistiger Arbeitsplatz.
Volle Solidarität aus dem Künstlerort Worpswede!
Antworten	Lutz G.
21. Januar 2016 - 03:27	Das bedingungslose Grundeinkommen muss eingeführt werden ….
20. Januar 2016 - 22:59	Sehr innovativ! Gut gemacht!
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