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Timestamp: 2016-10-22 21:32:19+00:00

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6B_818/2014 (08.04.2015)
{T�0/2} 6B_818/2014 � � Urteil vom 8. April 2015
Sachbesch�digung (Art. 144 i.V.m. Art. 110
Abs. 3bis StGB); Tragen und Besitz von Waffen und Waffenzubeh�r ohne Berechtigung (Art. 33 Abs. 1
lit. a WG); Beweisw�rdigung; Parteientsch�digung
der Privatkl�gerschaft,
Das Kantonsgericht Wallis verurteilte X.________ am 6. Juni 2014 zweitinstanzlich wegen Sachbesch�digung (Art. 144 i.V.m. Art. 110 Abs. 3bis StGB) sowie mehrfachen unberechtigten Tragens und Besitzes von Waffen und Waffenzubeh�r (Art. 33 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 �ber Waffen, Waffenzubeh�r und Munition [Waffengesetz, WG; SR 514.54]) zu einer bedingten Geldstrafe von 54 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- und einer Busse von Fr. 1'020.--. Es verpflichtete ihn, A.________ f�r das erstinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 3'100.-- und f�r das zweitinstanzliche Verfahren eine solche von Fr. 1'000.-- zu bezahlen.
�Das Kantonsgericht h�lt folgende Sachverhalte f�r erwiesen:
�X.________ nahm in den Jahren 2006 bis 2009 auf dem Vorplatz auf der Westseite seines Stalls unter freiem Himmel und �ffentlich zug�nglich Hofschlachtungen vor. Am 20. August 2009 schoss er auf den Jagdhund von A.________. Das Tier musste aufgrund der erlittenen Verletzungen noch gleichentags eingeschl�fert werden. X.________ trug anl�sslich der Schlachtungen sowie am 20. August 2009 jeweils ohne Waffentragbewilligung eine Waffe auf �ffentlichem Grund. Er besass zudem unberechtigt zwei Schalld�mpfer, ein Laserzielger�t und drei Pistolen.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, ihn von den Vorw�rfen der Sachbesch�digung sowie des unberechtigten Tragens und Besitzes von Waffen und Waffenzubeh�r freizusprechen und A.________ keine Parteientsch�digung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Kantonsgericht reichte eine Stellungnahme ein. Die Staatsanwaltschaft liess sich nicht vernehmen. A.________ wurde nicht zur Stellungnahme aufgefordert.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Grundsatzes in dubio pro reo als Beweislast- und Beweisw�rdigungsregel sowie des Untersuchungsgrundsatzes. Er wirft den Untersuchungsbeh�rden vor, sie seien entlastenden Beweisen nicht gen�gend nachgegangen bzw. h�tten solche nicht rechtzeitig sichergestellt und von Anfang an nie eine andere T�terschaft ins Auge gefasst. Eine Hausdurchsuchung bei ihm habe erst 26 Tage nach der angeblichen Straftat und 18 Tage nach Eingang der Strafanzeige stattgefunden. Es sei nie aktiv nach der Waffe gesucht worden. Stattdessen werfe die Vorinstanz ihm vor, er h�tte diese zwischenzeitlich verstecken k�nnen, und verlange von ihm, dass er diesen Vorwurf entkr�fte. Die Aussagen von B.________ enthielten zahlreiche Widerspr�che, auf welche die Vorinstanz nicht eingehe. Dieser habe einen Hass auf seine Familie und damit auch ein Motiv zur Falschaussage.
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1; vgl. zum Begriff der Willk�r: BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
�Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7; 127 I 38 E. 2a).
1.3.�Die Einw�nde des Beschwerdef�hrers ersch�pfen sich in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik. Die Vorinstanz setzt sich mit den Aussagen der involvierten Personen auseinander. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers behandelt sie dessen Einw�nde und Vorbringen. Sie legt schl�ssig dar, weshalb die Aussagen von B.________ glaubhaft und diejenigen des Beschwerdef�hrers und seiner Ehefrau, die mehrere offensichtliche Widerspr�che und Unstimmigkeiten aufweisen w�rden, unglaubhaft sind (Urteil S. 24). B.________ gab an, er habe gesehen, wie der Jagdhund in Richtung des Hofes des Beschwerdef�hrers lief. Sp�ter habe er einen Schuss und gleich darauf den Hund jammern und wimmern geh�rt. Er sei daraufhin zur Wiese oberhalb des Hauses des Beschwerdef�hrers gelaufen, wo der verletzte Hund gelegen sei. Dort sei ihm der Beschwerdef�hrer mit einem Gewehr in der Hand begegnet. Jener habe ihn daran hindern wollen, zum verletzten Hund zu gelangen, und sich gerechtfertigt sowie gesagt, der Hund w�rde sein Wild jagen (Urteil S. 15 f.). Die Vorinstanz durfte daraus ohne Willk�r folgern, der Beschwerdef�hrer habe auf den Jagdhund geschossen. Sie begr�ndet �berzeugend und nachvollziehbar, dass die Zeitangaben von B.________, seine Angaben zum Sichtkontakt mit dem Hund und dem Standort von C.________ nicht widerspr�chlich sind. Widerspr�che anerkennt sie bez�glich dessen Aussagen zur Anzahl Gewehrl�ufe. Dieser habe bei der ersten Einvernahme die Anzahl Gewehrl�ufe nicht nennen k�nnen, w�hrend er bei der zweiten Einvernahme angegeben habe, es habe sich um eine einl�ufige Waffe gehandelt. Sie erw�gt jedoch willk�rfrei, dies verm�ge an der Glaubhaftigkeit der im Kerninhalt �bereinstimmenden Aussagen von B.________ nichts zu �ndern (Urteil S. 23 f.).
1.4.�Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, welche zus�tzlichen sachdienlichen Beweismittel h�tten erhoben werden k�nnen und m�ssen. Ebenso wenig macht er geltend, er habe entsprechende Beweisantr�ge gestellt. Der Beschuldigte kann den Beh�rden grunds�tzlich nicht vorwerfen, gewissen Beweisen nicht nachgegangen zu sein, wenn er es unterl�sst, rechtzeitig und formgerecht entsprechende Beweisantr�ge zu stellen (vgl. BGE 131 I 476 E. 2.1; 125 I 127 E. 6c/bb mit Hinweisen). Dass die erst 18 Tage nach der Strafanzeige erfolgte Hausdurchsuchung zu einer Verf�lschung des Beweisergebnisses h�tte f�hren k�nnen, ist nicht ersichtlich. Wohl konnte die Tatwaffe nicht sichergestellt werden. Dies f�hrt - wie die Vorinstanz willk�rfrei erw�gt - angesichts der �brigen Beweise jedoch nicht zu einem Freispruch.
1.5.�Als Beweislastregel besagt der Grundsatz in dubio pro reo, dass es Sache der Anklagebeh�rde ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen. Der Grundsatz ist verletzt, wenn der Strafrichter einen Angeklagten (einzig) mit der Begr�ndung verurteilt, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Dies pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweis).
�Die Vorinstanz st�tzt den Schuldspruch nicht auf den Vorwurf, der Beschwerdef�hrer habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Sie stellt fest, die Tatwaffe sei nicht gefunden worden. Sie w�rdigt daher die �brigen Beweise und gelangt gest�tzt darauf zur �berzeugung, der Beschwerdef�hrer habe auf den Jagdhund geschossen. Entgegen den Einw�nden des Beschwerdef�hrers wirft sie diesem nicht vor, er h�tte zu seiner Entlastung aktiv nach der Waffe suchen m�ssen (Beschwerde S. 7). Ebenso wenig hat sie den Grundsatz in dubio pro reo als Beweislastregel missachtet, weil sie angeblich Beweise zu sp�t erhob.
1.6.�Die R�gen des Beschwerdef�hrers sind unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen mehrfachen unberechtigten Besitzes von Waffen und Waffenzubeh�r.
2.1.�Die Vorinstanz f�hrt aus, der Beschwerdef�hrer h�tte die Waffen und das Waffenzubeh�r in seinem Besitz gem�ss Art. 42 Abs. 5 WG innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten dieser Bestimmung der f�r die Erteilung von Ausnahmebewilligungen zust�ndigen kantonalen Beh�rde melden m�ssen. Der Besitzer, der die in Art. 42 Abs. 5 WG vorgesehene Frist nicht einhalte, mache sich gem�ss der bundesr�tlichen Botschaft nach Art. 33 Abs. 1 lit. a WG strafbar (Urteil S. 30 f.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, es sei nicht ersichtlich, weshalb der Gesetzgeber in Art. 34 Abs. 1 lit. i WG die Verletzung der Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG unter Strafe stelle, wenn bei unbenutztem Ablauf der Meldefrist der Tatbestand des unberechtigten Besitzes gem�ss Art. 33 Abs. 1 lit. a WG zur Anwendung gelange. Dadurch werde der Tatbestand der Meldepflichtverletzung seines Sinnes entleert. Anders als in Art. 42 Abs. 1 WG pr�zisiere der Gesetzgeber in Art. 42 Abs. 5 WG nicht, dass die Berechtigung zum Besitz der Waffe hinf�llig werde, falls der Meldepflicht nicht nachgekommen werde.
2.3.�Am 12. Dezember 2008 ist das revidierte Waffengesetz in der Fassung des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 zur �nderung des Waffengesetzes und des Bundesbeschlusses vom 17. Dezember 2004 �ber die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU �ber die Assoziierung an Schengen und Dublin (vgl. AS 2008 447 ff., AS 2008 5405 f., AS 2008 5499 ff.) in Kraft getreten. Die zwei Schalld�mpfer, das Laserzielger�t und die drei Pistolen wurden anl�sslich der Hausdurchsuchung beim Beschwerdef�hrer vom 15. Oktober 2009 (erstinstanzliches Urteil S. 20) und damit nach Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes sichergestellt. Die Vorinstanz pr�ft zu Recht, ob der Besitz dieser Gegenst�nde durch den Beschwerdef�hrer nach dem im Jahre 2009 geltenden Waffengesetz unrechtm�ssig war.
2.4.1.�Art. 33 Abs. 1 lit. a WG stellt seit dem 12. Dezember 2008 nebst dem unrechtm�ssigen Erwerb auch den unrechtm�ssigen Besitz von Waffen und Waffenzubeh�r unter Strafe. Die Tat wird als Vergehen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 33 Abs. 1 WG). Zum Besitz einer Waffe oder eines Waffenzubeh�rs ist berechtigt, wer den Gegenstand rechtm�ssig erworben hat (Art. 12 WG).
2.4.2.�Wer eine Waffe oder einen wesentlichen Waffenbestandteil erwerben will, ben�tigt einen Waffenerwerbsschein (Art. 8 Abs. 1 WG; sog. bewilligungspflichtige Waffen). F�r gewisse, hier nicht zur Diskussion stehende Waffen gen�gt ein schriftlicher Vertrag (Art. 10 ff. WG; sog. privilegierte bzw. meldepflichtige Waffen). Der Erwerb und Besitz von Seriefeuerwaffen sowie Waffen, die einen Gebrauchsgegenstand vort�uschen, sind verboten (Art. 5 Abs. 1 lit. a und f WG, Art. 5 Abs. 2 lit. a und b WG) und nur mit einer Ausnahmebewilligung zul�ssig (Art. 5 Abs. 4 WG; sog. verbotene Waffen).
2.4.3.�Das Waffenbesitzverbot von Art. 5 Abs. 2 WG wurde mit der auf den 12. Dezember 2008 in Kraft getretenen Revision des Waffengesetzes neu in das Gesetz aufgenommen (vgl. Botschaft vom 1. Oktober 2004 zur Genehmigung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der Europ�ischen Union, einschliesslich der Erlasse zur Umsetzung der Abkommen [�Bilaterale II�], BBl 2004 5965 ff., 6264; Botschaft vom 11. Januar 2006 zur �nderung des Bundesgesetzes �ber Waffen, Waffenzubeh�r und Munition, BBl 2006 2713 ff., 2731).
�Wer die in Art. 5 Abs. 2 WG aufgef�hrten Waffen unter dem neuen Waffenrecht weiterhin besitzen m�chte, hat daf�r innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten des Verbots nach Art. 5 Abs. 2 WG ein Gesuch um eine Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 5 Abs. 4 WG einzureichen (Art. 42 Abs. 6 Satz 1 und 3 WG; BBl 2006 2731). Eine Ausnahmebewilligung zum Erwerb nach altem oder geltendem Recht berechtigt zum weiteren Besitz der betreffenden Waffe (BBl 2006 2731). Ausgenommen von der Pflicht zur Einreichung eines Gesuchs um eine Ausnahmebewilligung nach Art. 42 Abs. 6 WG ist daher, wer bereits eine g�ltige Ausnahmebewilligung zum Erwerb der Waffe hat (Art. 42 Abs. 6 Satz 2 WG). Ist dies nicht der Fall und wird keine Ausnahmebewilligung beantragt oder ein solches Gesuch abgelehnt, so muss der Besitzer die Waffe an eine berechtigte Person ver�ussern oder zur Aufbewahrung �bertragen, ansonsten er wegen unberechtigten Besitzes nach Art. 33 Abs.1 lit. a WG belangt werden kann (Art. 42 Abs. 6 Satz 3 und Abs. 7 WG; BBl 2006 2731).
2.4.4.�Auch bez�glich der bewilligungspflichtigen Waffen im Sinne von Art. 8 WG gilt, dass der rechtm�ssige Erwerb nach altem Recht (aArt. 8 f. WG) zum weiteren Besitz unter neuem Recht berechtigt. Gegenteiliges h�tte einer ausdr�cklichen gesetzlichen Regelung bedurft. Die am 12. Dezember 2008 neu in Kraft getretenen materiellen Anforderungen von Art. 8 WG an den Waffenerwerb entfalten daher keine "R�ckwirkung", sondern finden ausschliesslich auf Besitzverh�ltnisse Anwendung, die auf eine Hand�nderung nach Inkrafttreten der Gesetzes�nderungen zur�ckgehen. Der Besitzstand bleibt daher gewahrt (vgl. BBl 2004 6278).
2.4.5.�Der Erwerb von Waffenzubeh�r ist nach altem und neuem Recht nur mit einer Ausnahmebewilligung zul�ssig (Art. 5 Abs. 1 lit. g i.V.m. Art. 5 Abs. 4 WG; aArt. 5 Abs. 1 lit. e i.V.m. aArt. 5 Abs. 3 lit. a WG). Das Gesetz definiert das Waffenzubeh�r abschliessend (BBl 2006 2730). Darunter fallen Schalld�mpfer sowie Laser- und Nachtsichtzielger�te (Art. 4 Abs. 2 lit. a und b WG; aArt. 4 Abs. 2 lit. a und b WG). Seit der Gesetzes�nderung vom 22. Juni 2007 werden als Waffenzubeh�r zudem auch jene Bestandteile erfasst, mit denen das Waffenzubeh�r mit wenigen Handgriffen hergestellt werden kann (besonders konstruierte Bestandteile), sowie Granatwerfer, die als Zusatz zu einer Feuerwaffe konstruiert wurden (Art. 4 Abs. 2 lit. a-c WG; BBl 2006 2730).
2.5.1.�Wer bei Inkrafttreten des revidierten Waffengesetzes am 12. Dezember 2008 bereits im Besitz von Waffen, wesentlichen oder besonders konstruierten Waffenbestandteilen nach Art. 5 Abs. 2 WG oder Waffenzubeh�r nach Art. 5 Abs. 1 lit. g WG ist, muss diese gem�ss Art. 42 Abs. 5 WG innerhalb von drei Monaten den f�r die Erteilung von Ausnahmebewilligungen zust�ndigen kantonalen Beh�rden melden. Wer der Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG nicht nachkommt, wird mit Busse bestraft (Art. 34 Abs. 1 lit. i WG). Die Meldepflichtverletzung wird demnach - anders als der unrechtm�ssige Besitz von Waffen (vgl. Art. 33 Abs. 1 lit. a WG) - als blosse �bertretung geahndet.
2.5.2.�Werden die in den Art. 42 Abs. 5-7 WG vorgesehenen Fristen nicht eingehalten, so werden die Gegenst�nde gem�ss der bundesr�tlichen Botschaft nach Art. 31 WG wegen unerlaubten Besitzes von Waffen etc. beschlagnahmt. Der Besitzer wird zudem nach Art. 33 Abs. 1 lit. a WG bestraft (BBl 2006 2751). Eine solche Bestrafung kommt entgegen der Auffassung der Vorinstanz nur in Betracht, wenn die betroffene Person sowohl die dreimonatige Meldefrist von Art. 42 Abs. 5 WG als auch die Frist von Art. 42 Abs. 6 WG unbenutzt verstreichen liess. Die Verletzung der Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG wird in Art. 34 Abs. 1 lit. i WG ausdr�cklich als �bertretung geahndet. Nach Art. 42 Abs. 6 WG, der eine �bergangsbestimmung zur Regelung der Besitzverh�ltnisse enth�lt (BBl 2006 2751), ist ein Gesuch um eine Ausnahmebewilligung zudem nicht erforderlich, wenn der Besitzer eine solche bereits hat. Die Botschaft h�lt dazu unmissverst�ndlich fest, eine Ausnahmebewilligung zum Erwerb nach altem oder geltendem Recht berechtige zum weiteren Besitz der betreffenden Waffe (BBl 2006 2731; oben E. 2.4.3). Der Besitz erfolgt daher nicht ohne Berechtigung, wenn unter altem Recht eine g�ltige Ausnahmebewilligung zum Erwerb der Waffe erworben und nur die Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG missachtet wurde. Gleich verh�lt es sich, wenn vor Inkrafttreten des revidierten Waffengesetzes eine Ausnahmebewilligung f�r den Erwerb von Schalld�mpfern, Laser- oder Nachtsichtzielger�ten eingeholt wurde. Die blosse Verletzung der Meldepflicht ist ausschliesslich nach Art. 34 Abs. 1 lit. i WG zu ahnden.
2.6.�Bez�glich des Vorwurfs des unrechtm�ssigen Besitzes von Waffen und Waffenzubeh�r im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG h�tte die Vorinstanz nach dem Gesagten pr�fen m�ssen, ob der Beschwerdef�hrer die Pistolen, die Schalld�mpfer und das Laserzielger�t nach den im Erwerbszeitpunkt anwendbaren Bestimmungen rechtm�ssig erwarb (vgl. Art. 12 WG; oben E. 2.4). Der angefochtene Entscheid verletzt Bundesrecht, da die Vorinstanz dies unterliess und den Beschwerdef�hrer im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG mit der Begr�ndung schuldig sprach, er habe die Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG nicht beachtet.
2.7.1.�Eine Verletzung der Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG ist wie dargelegt nach Art. 34 Abs. 1 lit. i WG strafbar. Bez�glich der Schalld�mpfer und des Laserzielger�ts bejaht die Vorinstanz zu Recht eine Meldepflicht nach Art. 42 Abs. 5 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. g und Art. 4 Abs. 2 lit. a und b WG.
2.7.2.�Der Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG unterstehen verbotene Waffen im Sinne von Art. 5 Abs. 2 WG. Waffen, f�r deren Besitz keine kantonale Ausnahmebewilligung erforderlich ist, sondern ein Waffenerwerbsschein gen�gt, werden von der Bestimmung nicht erfasst. Eine Meldepflicht f�r bewilligungspflichtige Waffen, die vor dem 12. Dezember 2008 erworben wurden und noch in keinem kantonalen Informationssystem �ber den Erwerb von Feuerwaffen registriert sind, bildet Gegenstand einer derzeit im Parlament noch h�ngigen Vorlage des Bundesrates vom 13. Dezember 2013 (vgl. Botschaft vom 13. Dezember 2013 zum Bundesgesetz �ber Verbesserungen beim Informationsaustausch zwischen Beh�rden im Umgang mit Waffen, BBl 2014 303 ff., 315 ff.; Art. 42b Abs. 1 WG des Entwurfs).
�Pistolen fallen grunds�tzlich nicht unter Art. 5 Abs. 2 WG. Sie k�nnen mit einem Waffenerwerbsschein erworben werden (Art. 8 ff. WG) und bed�rfen keiner kantonalen Ausnahmebewilligung (vgl. Schweizerisches Waffenrecht, Merkblatt des Bundesamtes f�r Polizei, Stand September 2014; BBl 2014 316). Entsprechend unterliegen sie keiner Meldepflicht im Sinne von Art. 42 Abs. 5 WG. Dem angefochtenen Entscheid kann nicht entnommen werden, weshalb bez�glich der Pistolen im Besitz des Beschwerdef�hrers von einer Waffe im Sinne von Art. 5 Abs. 2 WG auszugehen ist. Die Vorinstanz legt insbesondere nicht dar, es handle sich dabei um Seriefeuerwaffen (Maschinenpistolen).
2.7.3.�Fraglich ist, ob Art. 34 Abs. 1 lit. i WG in echter Konkurrenz zu Art. 33 Abs. 1 lit. a WG zur Anwendung gelangen kann. Die gleichzeitige Missachtung von Art. 42 Abs. 5-7 WG ist nach der Botschaft zum revidierten Waffengesetz nach Art. 33 Abs. 1 lit. a WG strafbar (BBl 2006 2751; oben E. 2.5.2). Nach den Materialien soll in solchen F�llen folglich kein zus�tzlicher Schuldspruch wegen Verletzung der Meldepflicht im Sinne von Art. 34 Abs. 1 lit. i i.V.m. Art. 42 Abs. 5 WG erfolgen.
�Die Frage braucht jedoch nicht abschliessend beantwortet zu werden, da vorliegend eine Bestrafung wegen Verletzung der Meldepflicht von Art. 42 Abs. 5 WG (Art. 34 Abs. 1 lit. i WG) zus�tzlich zu einer solchen wegen unrechtm�ssigen Besitzes nach Art. 33 Abs. 1 lit. a WG bereits aufgrund des in Art. 391 Abs. 2 StPO verankerten Verbots der reformatio in peius nicht in Betracht kommt. Dieses untersagt nach der Rechtsprechung nicht nur eine Versch�rfung der Sanktion, sondern auch eine h�rtere rechtliche Qualifikation der Tat. Letzteres ist der Fall, wenn der neue Straftatbestand eine h�here Strafdrohung vorsieht, sowie bei zus�tzlichen Schuldspr�chen (BGE 139 IV 282 E. 2.5). Massgebend ist das Dispositiv (BGE 139 IV 282 E. 2.6).
2.7.4.�Die Angelegenheit ist im Sinne dieser Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Diese wird bei der Neubeurteilung auch den Anklagegrundsatz zu beachten haben. Die Beschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen.
3.1.�Bez�glich des Schuldspruchs wegen unberechtigten Tragens von Waffen beanstandet der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz gehe willk�rlich davon aus, der strittige Schlachthof sei �ffentlich zug�nglich gewesen. Davon sei in der Anklageschrift keine Rede. Die Wendung "unter freiem Himmel" und das Fehlen eines ausdr�cklichen Betretungsverbots heisse noch lange nicht, dass dieser Ort �ffentlich zug�nglich sei. Die Vorinstanz ziehe aus seinen Aussagen falsche Schl�sse.
3.2.1.�Wer vors�tzlich ohne Berechtigung Waffen tr�gt, erf�llt den Tatbestand von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG. Das unberechtigte Tragen von Waffen war bereits vor Inkrafttreten des revidierten Waffengesetzes am 12. Dezember 2008 nach aArt. 33 Abs. 1 lit. a WG strafbar.
3.2.2.�aArt. 27 Abs. 1 WG untersagte in der vor dem 12. Dezember 2008 g�ltigen Fassung das Tragen von Waffen "in der �ffentlichkeit" ohne Waffentragbewilligung. Nach dem am 12. Dezember 2008 in Kraft getretenen Wortlaut von Art. 27 Abs. 1 WG ben�tigt eine Waffentragbewilligung, wer eine Waffe an "�ffentlich zug�nglichen Orten" tragen oder sie transportieren will.
�Der seit der Revision des Waffengesetzes vom 22. Juni 2007 in Art. 27 WG neu verwendete Begriff der "�ffentlich zug�nglichen Orte" dient der Klarstellung. Er stellt keine Erweiterung des Anwendungsbereichs, sondern eine Pr�zisierung des Begriffs der "�ffentlichkeit" im Sinne von aArt. 27 Abs. 1 WG dar (Gerhard Fiolka, Das Tragen von Waffen an �ffentlich zug�nglichen Orten unter Ber�cksichtigung des Revisionsentwurfes vom 20. September 2002, AJP 2003, S. 940 f.; Daniel Meier, Stellungnahme zum Aufsatz "Das Tragen von Waffen an �ffentlich zug�nglichen Orten" von G. Fiolka, AJP 2003, S. 1254). Mit dem Begriff der "�ffentlich zug�nglichen Orte" soll gem�ss der Botschaft zum Ausdruck gebracht werden, dass das Tragen von Waffen auch diejenigen Bereiche von Lokalit�ten einschliesst, die sich zwar im Eigentum von Privatpersonen befinden, die jedoch f�r eine nicht pr�zis definierbare Anzahl Personen (etwa die Kundschaft einer Bar) zug�nglich sind. Damit wollte der Gesetzgeber dem h�ufig auftretenden Rechtsirrtum vorbeugen, Waffen d�rften in einem privat gef�hrten Lokal (z.B. Klub, Konzertlokal) bewilligungsfrei getragen werden (BBl 2006 2741).
3.2.3.�Der Begriff der "�ffentlichkeit" bzw. der "�ffentlich zug�nglichen Orte" bezieht sich u.a. auf �ffentlichen oder fremden Grund, Verkehrsmittel und �ffentliche Lokale (Hans W�st, Schweizer Waffenrecht, 1999, S. 158). Dazu geh�ren nebst den Strassen, P�rken, Bahnh�fen etc. auch die bereits erw�hnten privat gef�hrten Lokale wie Einkaufsl�den, Restaurants, Kinos, Sportanlagen etc., die nicht nur einem pr�zis definierten Personenkreis offenstehen (BBl 2006 2741; Fiolka, a.a.O., S. 938; Meier, a.a.O., S. 1254). Nicht zum �ffentlich zug�nglichen Bereich geh�rt demgegen�ber etwa der Bereich hinter Bartresen oder einem Ladentisch, da dieser nur dem Personal der Lokalit�t zug�nglich ist (BBl 2006 2741). Unter Art. 27 Abs. 1 WG fallen zudem sowohl nach altem als auch nach neuem Recht Fahrzeuge auf �ffentlichen Strassen oder Parkpl�tzen (Urteil 6B_336/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 3.3).
3.2.4.�Ob ein Ort �ffentlich zug�nglich ist, beurteilt sich nicht nur nach rechtlichen (Privateigentum), sondern auch nach faktischen Gesichtspunkten. Zu einem Haus geh�rende Pl�tze, H�fe oder G�rten sind in Anlehnung an Art. 186 StGB und die dazu ergangene Rechtsprechung nicht "�ffentlich" bzw. der "�ffentlichkeit nicht zug�nglich" im Sinne von Art. 27 Abs. 1 WG, wenn sie umfriedet sind (Fiolka, a.a.O., S. 939 f.; zustimmend Meier, a.a.O., S. 1253). Umfriedet bedeutet, dass solche Fl�chen umschlossen sein m�ssen, etwa durch Z�une, Mauern oder Hecken. Massgebend ist die Erkennbarkeit der Abgrenzung und nicht deren L�ckenlosigkeit (Urteil 6B_1056/2013 vom 20. August 2014 E. 2.1; Andreas Donatsch, Strafrecht III, Delikte gegen den Einzelnen, 10. Aufl. 2013, S. 476; Delnon/R�dy, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N. 16 zu Art. 186 StGB). Offene Pl�tze z�hlen, auch wenn sie zu einem Haus geh�ren, nicht zu den gesch�tzten Objekten im Sinne von Art. 186 StGB und sind insofern �ffentlich zug�nglich. An ihnen kann kein Hausrecht ausge�bt werden.
3.3.1.�Der Schlachtort befand sich gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen auf der Westseite des Stalls des Beschwerdef�hrers unter freiem Himmel. Die Vorinstanz erw�gt, dieser Schlachtort sei zumindest im fraglichen Zeitpunkt �ffentlich zug�nglich gewesen. Sie stellt hierf�r auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers ab, der angab, ab dem 1. April 2012 sei sein Eigentum nicht �ffentlich zu betreten (Urteil E. 7.4.1.1 S. 29).
3.3.2.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet dies nicht. Er behauptet nicht, der Vorplatz seines Stalls sei umschlossen gewesen. Nicht umfriedete Vorpl�tze sind wie dargelegt �ffentlich zug�nglich im Sinne von Art. 27 Abs. 1 WG. Das Tragen von Waffen ist am betreffenden Ort daher nur mit einer Waffentragbewilligung zul�ssig. Der Beschwerdef�hrer trug anl�sslich der Hofschlachtungen demnach eine Waffe ohne die erforderliche Waffentragbewilligung.
3.4.1.�Der Beschwerdef�hrer macht sinngem�ss auch eine Verletzung des Anklageprinzips geltend. Nach diesem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1 und 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten und nunmehr in Art. 9 Abs. 1 StPO festgeschriebenen Grundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion). Die Anklage hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe in objektiver und subjektiver Hinsicht gen�gend konkretisiert sind. Zugleich bezweckt das Anklageprinzip den Schutz der Verteidigungsrechte der angeschuldigten Person und garantiert den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Informationsfunktion; BGE 133 IV 235 E. 6.2 f.; 126 I 19 E. 2a; je mit Hinweisen). Gem�ss Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO bezeichnet die Anklageschrift m�glichst kurz, aber genau die der beschuldigten Person vorgeworfenen Taten mit Beschreibung von Ort, Datum, Zeit, Art und Folgen der Tatausf�hrung.
3.4.2.�Die Anklage wirft dem Beschwerdef�hrer u.a. vor, er habe die Tiere auf der Westseite seines Stalls auf dem betonierten Vorplatz geschlachtet. Er habe anl�sslich der Schlachtungen mit Waffen auf �ffentlichem Grund geschossen, ohne daf�r eine Bewilligung gehabt zu haben (kant. Akten, act. 253). Daraus geht hervor, dass es sich beim Vorplatz auf der Westseite des Stalls des Beschwerdef�hrers um einen �ffentlich zug�nglichen Ort handelt. Der Beschwerdef�hrer wusste damit, was ihm vorgeworfen wird. Die Anklageschrift gen�gt den gesetzlichen Anforderungen.
3.4.3.�Unbegr�ndet ist der Einwand, die Staatsanwaltschaft gebe nicht genau an, wann vor dem 12. Dezember 2008 Verfehlungen gegen das Waffengesetz erfolgt seien, weshalb das Tragen von Waffen nicht strafbar sei (vgl. Beschwerde S. 12). Die Zeitangaben in der Anklageschrift sind ausreichend pr�zise. Da die Rechtslage nach Inkrafttreten am 12. Dezember 2008 des revidierten Waffengesetzes trotz der Neuformulierung von Art. 27 Abs. 1 WG materiell keine �nderung erfuhr (oben E. 3.2.2), ist unerheblich, ob der Beschwerdef�hrer Waffen vor oder nach diesem Datum trug. Das alte Recht war nicht milder.
3.5.�Der Schuldspruch wegen mehrfachen Tragens einer Waffe ohne Berechtigung (Art. 33 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG) in den Jahren 2006 bis 2009 verletzt kein Bundesrecht.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Parteientsch�digung an den Beschwerdegegner 2 f�r das erst- und zweitinstanzliche Verfahren verletze Art. 433 Abs. 1 StPO. Es rechtfertige sich nicht, der Privatkl�gerschaft eine Entsch�digung f�r ihre Aufwendungen im Strafverfahren zuzusprechen, wenn die Zivilanspr�che auf den Zivilweg verwiesen w�rden.
4.2.�Die Privatkl�gerschaft hat gegen�ber der beschuldigten Person Anspruch auf angemessene Entsch�digung f�r notwendige Aufwendungen im Verfahren, wenn sie obsiegt (Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO). Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO gilt auch f�r das Rechtsmittelverfahren (Art. 436 Abs. 1 StPO). Die gesch�digte Person kann sich gem�ss Art. 119 Abs. 2 lit. a und b StPO als Straf- und/oder Zivilkl�gerin am Strafverfahren beteiligen. Strafkl�ger ist, wer die Verfolgung und Bestrafung der f�r die Straftat verantwortlichen Person verlangt (Art. 119 Abs. 2 lit. a StPO), Zivilkl�ger, wer adh�sionsweise privatrechtliche Anspr�che geltend macht, die aus der Straftat abgeleitet werden (Art. 119 Abs. 2 lit. b StPO). Die Parteistellung der gesch�digten Person im kantonalen Verfahren h�ngt nicht davon ab, ob diese im Strafverfahren Zivilanspr�che angemeldet hat. Die Rechtsprechung hat namentlich betont, dass diese unabh�ngig von der Geltendmachung von Zivilanspr�chen zur Berufung im Schuldpunkt legitimiert ist (BGE 139 IV 78 E. 3, 84 E. 1.1).
�Kommt es zu einer Verurteilung der beschuldigten Person, obsiegt die Privatkl�gerschaft als Strafkl�gerin. Diese ist gest�tzt auf Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO daher f�r die im Zusammenhang mit der Strafklage notwendigen Aufwendungen zu entsch�digen (vgl. BGE 139 IV 102 E. 4.3). Die Vorinstanz sprach dem Beschwerdegegner 2 im Umfang seines Obsiegens als Strafkl�ger folglich zu Recht eine Entsch�digung zu. Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen und im �brigen abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Kanton Wallis hat dem Beschwerdef�hrer im Umfang seines Obsiegens eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Soweit dieser unterliegt, hat er f�r die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
�Der Beschwerdegegner 2 nahm am bundesgerichtlichen Verfahren nicht teil. Er hat weder Anspruch auf eine Parteientsch�digung noch muss er f�r Kosten oder die Parteientsch�digung an den Beschwerdef�hrer aufkommen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, der Schuldspruch wegen mehrfachen unberechtigten Besitzes von Waffen und Waffenzubeh�r gem�ss Dispositiv-Ziff. 6 des Urteils des Kantonsgerichts Wallis vom 6. Juni 2014 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Kanton Wallis hat dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen.

References: Art. 110
 Art. 110
in dubio
 Art. 95
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 BGE 
in dubio
in dubio
 Art. 42
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 Art. 33
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 33
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 42
 Art. 33
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 33
 Art. 42
 Art. 31
 Art. 33
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 34
 Art. 33
 Art. 12
 Art. 33
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 5
 Art. 4
 Art. 42
 Art. 5
 Art. 42
 Art. 5
 Art. 42
 Art. 5
 Art. 34
 Art. 33
 Art. 42
 Art. 33
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 33
 Art. 391
 Art. 33
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 186
 Art. 27
 Art. 186
 Art. 186
 Art. 27
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 9
 BGE 
 Art. 325
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 433
 Art. 433
 Art. 119
 Art. 433
 BGE