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1913 / 119 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger)
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zuzeigen, widrigenfalls er für kraftlos er- Uärt werden wird.
Brauuschweig, den 9. Mai 1913. Der Gerichts\{hreiber Herzoglichen Amtegerihrt-, 22:
W. Sprinkstub, Gérichtsober}efkretär.
[20210] Aufgebot.
1) Der Wirt Anton Kuznicki in Gru- dzielec Dorf, 2) der Wirt Adalbert Szymczak in Grudzielec Dorf haben das Aufgebot des Gläubigers bezw. dessen Rechtsnachfolger der im Grundbuche von Grudzielec Dorf Bl. Nr. 107 und 115 in Abr. IIT unter. Nr. Zb. bezw. 1b. für Iosef Szymczak eingetragenen Hypothek von 300 4 beantragt. Der Gläubiger bezw. dessen Rehtsna&folger werden auf- gefordert, spätestens in dem auf - den 15. Juli 1923, Vorwiitags 10 Uher, vor dem unterzeihneten Geriht, Zimmer Nr 1, anberaumten Aufgebotstermine thre Nechte anzumelden, widrigenfalls die Aus- schließung mit ihren Nechten erfolgen wird.
Pleschen, den 19 Mai 1913.
[20204] Aufgebot.
Der Eigentümer Karl Rönnbeck in Ee bei Fürstenberg in Mecienburg at beantragt, den verschollenen Ferdinand Wilhelm August Rönnbeck, gevoren am 13. Juli 1864 in Pritevert, zuleßt im Iabre 1896 wohnhaft in Berlin, Palifaden- {traße 62 bei Pasch, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wiro aufgefordert, nh spätestens in dem auf den #11. De- zember 19123, Vormittags 1 Vhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Neue Friedrichstr 13/14, 111. Stockwerk, Zimmer 143, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 9 Mai 1913. Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte.
[20203] Aufgebot.
Der Nechtsagent F an Rubel in Kaisers- lautern hat als Abwesenh: itspfleger bean- tragt, den vershollenen Johann Georg (Iohn G-orge) Seig, geboren am 5 April 1860 in Baltimore, Nordameiika, als Sohn des aus Adelmannêdo:f in Bayern aebürtigen Iobannes Seiß und der aus Umvfenbih in Bayern gebürtigen Ehbe- frau detsélben, Ka!ha-ina ‘geb. May, zuletzt im Jahre 1865 in Baltimore, für tot zu erflären. Der b-z1eichnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestenê ia dem auf den 11. Dezember 1943, Vormittags 14 Uhr, vor dem unterzeihn ten Be- richt, Neue Fri: drichstraße 13/14, 111. Stock werk, Zirnmer 143, anberaumten; Aufgebots termine zu melden, widrigen'alls die Todeë- erklärung. mit Wi kung für diejenigen N-cbtsv rhältn'se, w-lbe sih nah den deutshen Gescy-n bestimmen, sowie mit Wirkung für das tm Inland befindliche Vermögen er'olgen wird. An alle, weiche Auskunft über Leben oder Lod des Ver: schollenen zu erteilen vermögen, erg ht die Aufforderung, spätestens im Aufgebote - termine dem Gericht Anzeide zu machen
[19850] Aufaebot.
Folgende Verschollene:
1) der am 1. April 1827 îin Vogelgreif zu Czattkau als Sohn des Eigners und Gastwirts Jacob Goerke und seiner Ehe- frau, Katharina geb. Toews, geborene evangelisde Händler Jacob Goerke, im Inlande zuleßt in Danzig wohnhaft ge- wesen, von dort im Jahre 1870 obne Ab- meldung weggegangen und feitdem ver- schollen,
2) der am 14. Januar 1857 tn Pestlin, Kreis Stubm, als Sohn des Gastwtrts Fohann Makowski in Pestlin geborene Bäcker Franz Selesiuus Makowski, im Inlande zuleßt in Danzig wohnhaft ge- wesen, dort am 18. Juli 1891 unbekannt abgemeldet und seitdem vers{ollen,
3) der am 12. Dezember 1859 tn Memel als Sohn des Zimmergesellen Frie ri Gerwien und seiner Ebefrau, Christliebe (Christbebe) geborene Böhnke, evangelische Schiffskoch Karl Otto Gerwien, der tim Inlande seinen leßten bekannten Wobnsiß in Danzig gehabt, von dort am 24. Juni 1895 nah Hamburg abgemeldet, dort am 11. Dezember 1896 für das deutsche Voll- {bi „Koelliker“ angemustert wurde und zu der Mannschaft dieses am 4. Juni 1897 von Kalkutta in See gegangenen und seitdem verschollenen Schiffes ge- hört hat,
4) a. die am 24. September 1873 zu Kiel als Tochter des Tischlers Friedrich Fieck und dessen Ehefrau, Christine Auguste Henriette geb. Käbler, geborene evangelische Friseurfrau Mathilde Sophie Schulz, geb. Fieck,
b. der am 25. Mat 1864 zu Groß SFalfenau als Sohn des Chausseeaufsehers August Sulz und seiner Ehefrau, Elisa- beth geb. Parczick, geborene evangelische Friseur Carl Gustav Adolvh Schulz, welche ihren leßten inländishen Wobnsiß in Ne"schottland Nr. 19 hatten, von wo sie am 19. April 1902 nach Amerika aus- gewandert und seitdem verschollen sind,
5) der am 9. Oktober 1859 als Sobn des Arbeiters Albrecht Steaemann aus Oliva und dessen Ebefrau, Caroline Er- nestine geb. Lademann, geborene evange» l:\che Seefahrer Carl Theodor Stege- mann aus Oliva, der zur Besaßung des Segelschiffes „Laura Maria" der Reederei
Gibsone gePdrtie, als dasfelbe anfangs Dezember 1885 von Danztg in See ging und seitdem mit dem Schiffe verschollen ist, werden auf Ant:ag 1) der Frau Agnet Goerke, geb. Goerke, in Zey-rswer derkampe bei Tiegenhof — vertreten dur den Nechtsanwalt Markfeldt in Tieguenhof, 2) der Hautverwalterfrau Johanna Zimmermann, geb. Makowski, in Berlin, Steinmeßsiraße 57 — ver- treten durch thréèn - Gbemann, den Hausverwalter Hermann Zimmermann daselbst, 3) des Schiffsführers Eduard Gerwien aus Danztig-Neufabrwasser, Wil- belmstraße 32, 4) des Pflegers Rechts- anwalts Dr. Heise in Danzig, 5) des Pflegers Dekoffizier a. D. Max Herrmann aus Oliva, Zoppoter Chaussee 59, auf- gefordert, spätestens in dem auf den 5. Januar 1914, Vormittags 21 Uhr, vor dem unterzeiBneten Gericht, Neugarten 30/34, Zimmer 220, II1 Treppen, anberaumten Aufgebotstermine fch zu melden, widrigenfalls thre Todeserklärung erfolgen wird. Zugleih ergeht die Auf- forderung an alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Geriht Anzeige zu macen. Dauzig,. den 5. Mai 1913. Königliches Amtsgericht. Abi. 11.
[19209] Aufgebot.
Der Maurer Wilhelm Brinkmann in Grammentin hat beantragt, den ver- schollenen Schlächtergesellen Albert Vrink- mann, zulezt wohnhaft in Grammentin, für tot zu erflären. er bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich f\päâte- stens in dem auf den 17. Dezember 191483, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht, anberaumten Auf- gebotsterm!ne zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots. termine dem Geriht Anzeige zu machen. Demmin, den 5. Mai 1913
[20207] Nufgebot.
Zum Zwecke der Todeserklärung des Kürshners Kal Bruno Fischer ist das Aufgebotsvyerfahren eingeleitet worden Er vit am 25. April 1857 tin: Freiberg als Sohn des Shuhmachermeisters Karl Träule gott Friedrich Fischer und fetner Frau Juliane Wilhelmine Fischer, geb. Lorenz, geboren Im Jahre 1899 trat er eine Reise nah Pari: an und begab fich von dort nach London. Am 4 September 1901 erbielt fin Bruder Ernst Nichard Fiicher die letzte s{riftlihe Nachricht von ibm: im Jahre 1902 wurde er zuleßt in London gesehen, 1-itdem üt er verschollen. Antra steller it f in Bruder, der Sch h- maerm-tster Emil Paui F1scher in Frei berg (Sa). Der Aufgebotstermin wird auf Mittwoch, den 3. Dezember 1918, Ko: mittags L0 Uher, bestimmt. Der Verschollene wird a'f„efordert, fih \pä- teitens an diesem Termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die über Leben oder Tod des Verschollenen Aue kunft zu geben ver- mögen, ergebt die Aufforderuna, spätestens im Aufgebotstermine dem unterzeichneten Gerichte Mitteilung zu maen. Freiberg Sa., den 19. Mai 1913.
[19684] Aufgebot.
Frau Minna Müble, geb. Otte, in Dresden Nr. 30, Roscherstr. 2, hat be- antragt, ihren Onkel, den vor 35 Jahren nah Australien ausgewanderten Maurer Johann Friedrlch Wilbeim Riechers, geb. am 3. Dezember 1858 in Goslac, zuleßt wohnhaft in Goéëlar, für tot zu erklären. - Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. Februar 1914, Vormittags 291 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird An alle, welche Ausfunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er- spätestens im Aufgebotstermin dem Ge- riht Lnzeige zu machen.
Goslar, den 17. Mat 1913. Königliches Amtsgericht. IIL,
[20208] Aufgebot.
Der Bätermeister Paul Steinke aus Hohensalza als Pfleger für den Nalhlaß der Nentierswitwe Auguste Knamm, hat beantragt, die am 23. August 1838 ge- borene Landwirtsfrau Wilhelmine Klump, geb. Nodewald, zuleßt in Reinau, welche leit 1871 verschollen ist, für tot zu er- flären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich \pätesiens in dem auf den 6. April 1944, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzethneten Ge- rihte, Zimmer Nr. 4, anberaumten Auf- aebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Kn alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, svätestens im Aufgebots- termine dem Geriht Anzeige zu machen. Hohecnsalza, den 19. Mat 1913.
{20211] Aufgebot.
Es hat beantragt der Kauftnann Nobert Tottleben in Großenebrih, vertreten durch RNechtêanwalt Dr Herwig in Greußen (Thür.), den am 17 Juni 1853 in Großen- ebrich geborenen und jeßt verschollenen Mauer Johann F'tedrich August Welkner, zuleßt im Jahre 1898 in Nemsdorf wohnhaft gewesen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene
10 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- rihte anberaumten Aufgebotstermine zu nelden, widrigenfalls seine Todeserklärung »rfolgen wird. - An alle, we!lche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung. spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu erstatten. Querfurt, den 6. Mai 1913. Königliches Amtsgericht.
[20212] Aufgebot.
Der Kaufmann und Postagent Adolf Nohwedder in Brokdorf hat beantragt. den verschellenen Zimmermann August NRohwedder, zuleßt wohnhaft in Denver in Colorado — Nordamerika —, für tot zu erflären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sh spätestens in dem auf den 16. Dezember 1988, Vormittags 20 Uhr, vor dem unter- zeichneten Geribt anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todes- erflärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Ausgebots- termine dem Geriht Anzeige zu machen.
Wilster, den 19. April 1913.
Der Bergmann Otto Mehlig, die Ebe- frau des Bergmanns Giesecke, Auguste geb. Mehlig, sowie die Ehefrau des Hüttenmanns Heinemann, Anna geb. Mehiig, sämtlich zu Lautenthal, haben be- antragt, den ver|chollenen SHuhmacher- meister Martin Mehlig, zuleßt in Lauten- thal wohnhaft, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, fih spätestens in dem auf den 5. No- vember 19183, Vormittags L0 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht anbe- raumten Aufgebototermine zu melden, widrigenfalls die To-ecerklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späte- stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Zellecfeld, den 16. Mai 1913.
[20318] Oeffentliche Ladung.
Die Kinder d 8 nach Amerika aus- gewanderten Nichard Becker, Sohn des Kaufmanns Joseph Beer von hier, sind bedingt zu Erben eingeseßt. Sie haben ihre Ansprüche an den großväterlih-n Nächlaß bis spätestens den 7. Juli 1943, 10 Uhr Vorm., dabier anzu- melden bei Meiding der Nichtberücksichtt- gung bei E teilung des Erbscheines.
Bad Homburg v. d. H., den 19. Mai
1913 KBnigliches Amtsgeriht Abt. 4,
[20482]. Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Kristeller în Berlin W 50, Spithernftr 16, vat als Nahlaß- pfleger der im April 1913 in Berlin ver- storbenen Witwe Ida Heimann (auch Heymann), geb. Al!mann zuletzt in Char- lo tenburg. Kamminerstc. 6, wobnhatt, daë Aufgebotsv-rfahren zum Zwecke der Aus \c{bließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf- gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Frau D+imaun spätestens in dem auf den 7. Oktober 1913, Mittags 12 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Amtsgerichtsplatz, Zipil- gericteg-bÎude, I Tieppe, Zimmer Nr. 19, anberaumten Aufgebot#termine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten Urfkundiibe Beweisstücke find in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nach- laßgläubiger, welhe sich nicht melden, können, unbeschadet des R: chts, vor Den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen berüc{sihtigt z1 werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be- friedigung der nit ausges{lossenen Gläu- biger noch ein Uebershuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Ecbe nah der Teilung des Nathlasses nur für den feinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Bermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn fie si nicht melden, nur der Nechtsnacbteil ein, daß jeder Erbe ibnen nah der Teilung des Nachlafses nur für den seinem Erb!eil entsprechenden Tei! der Verbindlichkeit haftet.
Charlo!:teuvurg, den 17. Mai 1913.
20484] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt W Schulte in Essen- Nuhr hat als Nathlaßpfleger bezgl. des Nachlasses des im Januar 1913 in Essen verstorbenen Reisenden Louis Leffmann, Effen, Brauerstr. 2, wohnhaft gewesen, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus\cliezung von Nachlaßgläubigern be- antragt. Die Nawblaß. läubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Reisenden Louis Leffinaun svätestens in dem auf den 14. Juii 1913, Vormittags LL Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 82, anberaumten Auf- gebotstermine bei diesem Gericht an- zumelden. Die Anmeldung hat die An gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab- {rift beizufügen. Die Nacblaßgläubiger, welhe sfih nicht melden, können, unbe- schadet des Nets, vor den Verbindlich-
wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 9. Dezember 1913, Vorm.
keiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt-
werden, von dem Erben nur insoweit Be- friedigung verlangen, als sfich_nach Befrie- digung der nit ausges{hlossenen Gläu- biger noch ein Uebershuß ergibt. Auch haftet thnen jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Er teil entsprewenden Teil der Verbindlich- keit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils- reten, Vermächtnifsen und Auflagen fo- wie für die Gläubiger, denen die Erben
{unbeschränkt haften, trt, wenn fie f
niht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erhteil E E Teil der _ Verbindlichkeit astet. Efsen, den 7. Mai 1913. Königliches Amtsgericht.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeihs- neten Gerihts vom 6. Mai 1913 ift der am 7. Juli 1848 in Selsingen geborene, zuleßt in Selsingen wohnhaft gewesene Iakob Ohrenberg für tot erklärt Als Zeitvunkt des Todes ist der 31. Dezember 1901 festgestellt.
Bremervörde, den 7. Mai 1913.
Der verschollene, zuleßt in Borgsdorf wohnhaft gewesene Häusler Ernsi Korn ist durch Urteil des unterzeichneten Ge- rihts vom 15. Mai 1913 für tot erklärt worden. Als Zeipunkt des Todes ist der 1. Januar 1897, Vorm. 12 Uhr 1 Min., fesigestellt worden.
Bunzlau, den 16. Mai 1913.
[19851] : j Durch Auss{lußurteil vom 10. Mai 1913 ist der am 9. Mai 1862 in Franken- stein geborene Tischler Adolf Kleineidam für tot erflärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1911, Nachmittags 12 Ubr, festgestellt. Fraukenstein, 10. Mai 1913, Königliches Amtsgericht.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 15. Mai 1913 ist der am 2 Dezember 1826 zu Marxheim geborene Peter Jolef Keller für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. De- zember 1857 festgestellt.
Hochheim, den 15. Mai 1913.
Königliches Amtsgericht. [19855]
Durch Auét\{lußurteil vom 24. April 1913 ut der verichollene Se:fahrer Bert- hold Paul Karl Philipp Weichel, Sohn des Lehrers August Weichel und dessen Ebefrau, Karoline geb. P penfuß. geboren in Ait Paalow am 26. April 1857. zuleyt wohnhaft in Alt Pu1alow, Kreis Schlawe für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1888 fest- gestellt.
Durch Aus\{lußurteil Herzoglichen Amts- gerihts Braunschweig vom 7. Mai 1913 find die 4 9/oigen Pfandbriefe der Braun- \{chweig-Hannovershen Hypo hekenbank :
1) Serte 24 Lit. E Nr. 27607 und 27608 über je 300 ,
2) Serie 24 Ut. D Nr. 19804 und 19805 über je 200 4,
3) Serie 20 Ut: B*-Ne. 3376 3377 und 3378 über je 1000 4,
für fraftlos erflärt. (14 F. 2/12.)
Braunschweig, den 7. Mai 1913.
Der Gerichtsschreiber Herzoglihen Amtsgerichts, 14: Bertram, Gerichtsobei sekretär.
[20224] Anzeige.
Lie am 27. Februar 1909 ausgefertigte Lebensoersicherungspolice Nr. 20881 des errn Siegmund Kriftianpoller in Danzig wird, nahdem der erfolgte Aufruf vom 12 Februar 1913 fruchtlos geblieben ist, für fiaftlos erflä-t.
Verlin, den 20. Mai 1913.
Deu'scher Anker Pensions- u. Lebens- versicherungs-Aktien-Gesellschaft in Berlin. C. Swnell.
Durch Aus\{lußurteil vom 10. Mai 1913 it die am 7. August 1874 von der Deutschen Lebenêversicherungsgesellshaft in Lübeck auf das Leben des Tapeziers Joseph Karl Deck in Karléruhe ausgestellte, auf den Inhaber lautende Police Nr. 63 322 über 2000 Gulden für fraftlos erklärt.
Lübeck, den 14 Mai 1913.
[19825] Jm Namen des Königs.
Verkündet am 7. Mai 1913. (gez.) Staab, als Gerihts\chreiber. Ein- getragen in das am 10. Mat 1913 aus- gehängte Verzeichnis der verkündeten und unterschriebenen Urteile. (gez.) Staab, als Gerihts\{reiber.
In Sachen 1) der minderjährigen Maria Gleßner, vertreten durch ihren Vormund Peter König I1. zu Humes, 2) des Her- mann Peter Gleßner, z. Zt. Soldat bei der 5 Komp. Inf.-Regts. Nr. 65 zu Cöln, hat das Köntgliche Amtsgericht Abt. 1 in St. Wendel dur den Amtsrichter Halbey für N-cht erkannt: Das Sparkassenbuch der biesigen Kreisspar- und Darlehnskasse Nr. 8121 über 246 60 Æ, ausgestellt für Hermann Peter und die minderjährige Maria Glefßner wird für kraftlos er-
klärt 2c. (gez.) Halbev. Beglaubigt :
nissen und Auflagen berüccksichtigt zu
(L. S.) Staab, als Geritsshreiber.
20236 l Jm Namen des Königs! In der Aufgebotssache des Ingenieurs Eugen Marc zu Düsseldorf - Grafenberg, verrreten tur Rechteanwalt Gierlichs in
bs | Düsseldorf, hat das unterzeihnete Amts-
eriht für Recht erkannt:
G Der von dem Antragsteller am 24 August 1912 ausgestellte Wechsel über 1102 4 74 4, gezogen auf die Firma H. Cßmann, Bauausführungen in Düsseldorf, uno von dieser angenommen, fällig gewesen am 94 November 1912, zahlbar bei der Nhet- n1st{ch - Westfälischen Diskonto - Gesellschaft zu Düsseldorf, wird für kraftlos erklärt.
Düsseldorf, den 17. Mat 1913. Königlihes Amtsgericht.
[20206] Bekanutmachung.
Durch Aus\{lußurteil vom 15. Mai 1913 ist der von dem Kaufmann Peter Sagel zu Kirchen a. d. Sieg ausgestelte, auf den Heinrih Knüttgen zu Eitorf-Kelters ge- zogene und von diesem akzeptierte, am 18. Juni 1912 . fällige Wechsel über 194 61 # für fraftlos erflärt worden.
Eitorf. den 15. Mat 1913.
[19853] Mute Ea Ma,
Durch ‘Urteile vom 15. Mat 1913 {ind
a. das Schulddokument vom 10 Mai 1869 über die im Grundbuche von Thur- land Band I[ Blatt 88 Abteilung 111 Nr. 1e für den Auszügler Wilhelm Thiele und dessen Ehefrau in Thurland eingetra- gene, mit vier vom Hundert verzinsliche, nach dreimonatliher Kündigung rückzah[- bare Hypothek von 600 #,
b. das Schulddokument vom 28. Sep- tember 1875 über die im Grundbuche von Raguhn Band I1I1 Blatt 117 und 118 Abteilung Ill Nr. 2 für den Soldaten Friedrih Alter in Raguhn eingitragene Hypothek von 3000 4 und für dte ver- ehelihte Amalie Krause, geb. Alter, ein- getragene Hypothek von 2400 4, verzins- lih mit vier vom Hundert,
c. das Schulddofument vom 20. No- vember 1886 über die im Grundbuche von Naguhn Band Il Blatt 85 für die Witwe Elifabet Dert, geb. Finzelberg, in Raguhn einzetragene, mit fünf vom Hundert ver- zinslihe und nach fechsmonatlicher Kün- digung räckzahlbare Hypothek von 3000 4
Jefßnitz, 15. Mai 1913.
[20209] j :
In der Aufgebotssache des Privatmanns Friedrih Krefft in Osterburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Tornow daselbst, hat das Königliche Amtsgeriht Osterburg durch den Amtsgerichtsrat Dufft für Recht erf. innt:
Der Hypothekenbrief vom 10. Juni 1910 über 4000 # Retitkaufgeld, für Antrag steller auf den Grundstüden der Chele.te Landwirt Gustav Hartlipp und Luise geb. Freidank in Iden, näml!ch
Iden Band 5 Bl. 265 Abt. 3 Zahl 6,
D E E s ; O 4A
eingetragen, "wird für kraftlos erklärt. Osterburg, den 9. Mai 1913. Königliches Amtsgericht.
[20213] Aus\chlußurteil.
Auf Antrag der Hauseigentümer Franz und Elifabeth Klinkschen Eheleute in Wormditt, Prozeßbevollmächtigter : Nehts- anwalt Maluck daselbst, hat das König- lihe Amtsgericht Wormditt für Necht erkannt :
Die 5 Kinder: Johann, Josef, August, Andreas und Ferdinand des Schuhmachers Peter Schacht sowie deren Recktsnacfolger werden mit ihren Ansp: ühen und Rechten auf die im Gundbuch des den Antrag- stellern gebörig-n Grundstücks Wormditt, Vorstadt Nr. 99, in Abteilung Ill unter Nr. 1 eingetragene Hypothek von 82 Tlr. 16 Sgr. 10 Pfg. nebst Etn- und Aus- \chreibegeld bei Erlernung eines Hand- werks ausges{chlofsen. Die Kosten des Ver- fahrens haben die Antragsteller zu tragen.
[20456] Oeffentliche Zustellung.
Der Fuhrmann Jakob Wahle zu Winterberg in Westfalen, ProzeßbevoU- mächtigter : Rehtsanwalt Justizrat Günther in Arnsberg, klagt gegen seine Chefrau, Maria geborene Müller, zurzeit unbe- kannten Aufenthalts, auf Grund der SS 1565, 1567 und 1568 B. G.-B,., mit dem Antiage, die am 5. Januar 1910 zroishen den Parteien ges{hlossene Che zu trennen und die Beklagte für den aliein schuldigen Teil zu erklären, dieselbe au in die Kosten des Nechtsstreits zu ver- urteilen. Der Kläger ladet die Beklaute zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Arnsberg auf den 16. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Arnsberg, den 20. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Land- gerichts: Groth of, Landgerichtssekretär,
20221] Oeffentliche Zustellung.
R. 206. 13 Z.-K. 20. Die Frau Mar- garelte Frieda Martha Niendorf, geb. Laudon, in Berlin, Ebertystraße 7 bei Heyduck, Prozeßb-vollmächtigter : Rechts- anwalt Grih Hoffmann hier, klagt gegen ibren Ehemann, den Schlächter Karl Wilhelm Niendorf, früher tn Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen ehr- losen Verhaltens und bösliher Verlassung, mit dem Antrag, die zwischen den Parteien
bestehende Ehe zu trennen und den Be-
7 8 J 2,
flagten für den allein chuldigen Teil zu er- flären. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 20. Z:vilkammer des Königlichen Landgerichts T in Berlin, Grunerstraße, 11. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 29. Oktober 1913, Vor- mittags 410 Uhr, mit der Auf- forderung, fich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen- Nechts8anwalt als ProzeßbevoUmächtigten vertreten zu lassen. Berlin, den 19. Mai 1913. Lehmann, Gerihts\s{hreiber des König- lichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.
[20226] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Zigarrenarbeiter Schmidt, Luise geborene Meier, in Enniglob, Prozeß- bevollmächtigter : Nehtsanwait Landmeyer in Bielefeld, klagt gegen ihren Ehemann, den Zigarrenarbeiter Schmidt, früher in Ennigloh, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteten zu trennen und den Beklagten für den \{ul- digen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ber- handlung des Rechtéstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bielefeld auf den 16. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, fich dur einen bei diesem Ge- richte zugelassenen Rechtéanwalt als Pro- zeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Bielefeld, den 16. Mai 1913.
[20457] Oeffentliche Zustellung.
Der Bergmann Franz Burda in Hön- trop, Prozeßbevollmächtigter: Nehisanwalt Justizrat Lingemann in Bochum, klagt gegen seine Ehefrau Johanna Marta geb. Bollweg, früher in Höntrop, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, unter der Bebaup- tung, daß diese thn böslih verlassen habe und chebrecherischen Verkehr unterhalte, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Er ladet sie zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bochum auf den 20. September 19483, Vor- mittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 39, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaŸHt.
Bochum, den 20. Mai 1913.
M eyer, Landgerichtsfekretär, Gerichts-
[20458] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Ehefrau des Bauarbeiters Gustav Bendix, Pauline geborene Berg- mann, hier, Klägerin, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Koch hi-r, gegen deren genannten Ebêmann, früher in Bündbeim, jeßt unbekannten Aufe! thalts, wegen Ehescheidung, Beklagten, ladet die Klägerin den Beklagten zum Termi»e zur Leistung des der Klägertn durch Urc'eil Herzo„gliben Landgerichts hier vom 15. No vember 1912 auferlegten Eides und zur Fortjezung der mündlihen Verhandlung vor die 2 Zivilkammer des Herzoglichen Landgerihts in Braunschweig auf den 4. Juli 19183, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Nehtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Braunschweig, den 15. Mai 1913.
Witte, GBerichtsobersekretär, Gertchts,
[20197] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Franz Eberts, Olga geb. Kau, Erpedientin, in Cöln - Ehrenfeld, Jägerstraße Nr. 111, Prozeßbevollmäch!igte: Rechtsanwälte Dr. Bolten und Busch in Cöln, flagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Franz Eberts, früher in Cöln, GSlodenring Nr. 21, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, mit dem Antrag auf Ehescheidung. . Die Klägerin Iadet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts in (öln, Justizgebäude am Neichenéperger- platz, Zimmer 251, auf den 16. Oktober 19183, Paras 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zw-cke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Cöln, den 16. Mai 1913.
(L. S.) Rößler, Aktuar, als Gerichts-
\hreiber des Königlichen Landgerichts.
[20460] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Reisenden Sigismund Cohn, Maria-Margarethe geb. Schwedt, in Libeck, Kottwiystcaße 6, Prozeßbevoll- mächtigter: ReGiganwalt Dr. Kuhlmann in Dortmund, klagt gegen thren Chemann, den Reisenden Sigismund Cohn, früher in Dortmund, jegt unbekannten Aufent- halts, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 11. Of- tober 1913, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 33, mit der Aufforderung, ih durch einen bei diesem Gerichte zuge- lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mächtigten vertreten zu laffen.
Dortmund, den 15. Mai 1913.
(Unterschrift), Gerichtsfhreiber des Königlichen Landgerichts.
[20227] Oeffentliche Zustellung.
Die nachgenannten Ehegatten: 1) 10 E 89/13 der Hilfsarbeiter Emil Ferdinand Lwe in Dreéden, 2) 10 E 95/13 Klara Auguste Köppe, geb. Mitzscherling, in Groß-
Anna Kno, geb. Otio, in Dresden, 4) 10 E 178/13 Clara Hulda Breuer, ge\s{. Vahn, geb. Kloy, in Dresden, 5) 10 E 139/13 Clara Iuguste Krügel, geb. Dietrich, in Dreèden, 6) 10 E 144/13 - Pauline Martha Döring, geb. Pr-ußger, in Pot- \chappel, 7) 10 E 150/13 der Fleischer Friedrich Christian Albert Gliemann in Heidenau, 8) 10 E 162/13 Elsa Olga Haarfeld, geb. Hardtmann, in Leipzig, 9) 10 E 160/13 Meta Luise Emilie iFzrania, geb. Witolla, in Dresden, vertreten zu 1, 6, 8 dur Rechtsanwalt Dr. Weidinger, zu 2, 4, 5, 7, 9 durch Rechtéanwalt B. hrens, zu 3 durch Rechtsanwalt Weßtßlich, klagen gegen ihre Ehegatten, deren Aufenthalt unbefannt ift, | zu 1: die Alma Marie Löwe, ge\s{. Schumann, geb. Dittrich, zuleßt in Dresden, zu 2: den Arbeiter Karl Gusiav Köppe, zuletzt in der Korreftionsanstalt Hotnstein, zu 3: den Kari Heinrih Nichard Knoch, zuleßt in Dresden, zu 4: den Händler Arthur Otto Breuer, zuleßt in Dresden, ; zu 5: den Markthelfer Hermann Richard Krügel, zuleßt in Dresden, zu 6: den Kesselshmied Eduard Paul Döring, zuleßt in Döhlen, zu 7: die Wilhelmine Giemann, geb. Blietschau, zuleßt in Mügeln, : zu 8: den Markthelfer Arthur Nichard Paul Haarfeld, zuleßt in Dresden, zu 9: den Gärtner Emanuel Frania, zuleßt in Schönfeld, zu 1 auf Grund von & 1353 Abs. 1 B. G.-B., zu 2 und 9 auf Grund von § 1568 B. G.-B., zu 3 auf Grund von §8 1565, 1568 B. G.-B., zu 4 auf Grund von § 1333 B. G.-B., zu 5, 6, 7 auf Grund von § 1567 Abf. 2 B. G.-B,, zu 8 auf Grund von § 1567 Abf. 1 B. G.-B., mit dem Antrage zu 1, den anderen Ehegatten zur Herstellung der bäuslihen Gemeinschaft zu verurteilen, zu2 3:56, 7; 8 ‘Und 9 die Ehe zu scheiden, zu 4 die Ebe für nihtig zu er- klären. Sie laden die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Dresden, Pilinißerstraße 41, auf den 12. Juli 1913. Vormittags 9 Uhr, mit dec Aufforderung, sih durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Nechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Dresden, den 20. Mat 1913. Der Gerichts\hreiber des Kgl. Sächs. Landgerichts.
[20461] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Heinrich Trtmborn, Maria geb. Scbüller, in Cöln, Aacenerstr. 64, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Fustizrat Heilbronn- in Elberfeld, klaat gegen ibren Ehemann, den X#abrifarbeiter Heinrich Trimboru. zulegt in Höhscheid bei Solingen, z- Zt unbekannten Aufent- haltsorts, auf Grund § 1568 B. G.-B. mit dem “ntrage auf Ehescheidung Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4 Zivilkammer des Königlichen Land gerihts in Elberfeld auf den 6, Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich dur einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu laffen. Elberfeld, den 16. Mai 1913. Winterfeld, Assistent, Gerichts\@reiber des Königlichen Landgerichts.
[20462] Oeffeutliche Zustellung.
Die Ebefrau Anna Heyde in Nagnit (Oft- preußen), Prozeßbevollmächtigter: Nechts- arwálte Abel und Dr. Herzfeld in Essen, fíagt gegen thren Ebemann Louis Seydeck, früber in Gelsenkirhen, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.-B. mit dem Antrage auf Ehescheidung Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die neunte Zivilkammer des Königlichen Lantgerichts in Essen auf den 30. Oë- tober 1913, Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentliben Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ;
Essen, den 20. Mai 1913.
Hardieck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[20222] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Marie Wöckel, geb. Stuscße, in Gotha, vertreten durch den Rechtéanwalt Nasch in Gotha, klagt gegen thren Ehemann, den fräteren Bureaudiener Nichard Wöckel, früber in Gotha, ießt un- bekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ebescheidung und Erklärung des Be- flagten für den s{chuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Herzoglichen Land- gerihts zu Gotha auf den 1L. Juli 1913, Vormittags 10 Ubr, mit der Aufforderung, einen bei dem gaedabten Gertchte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung ov ais Auszug der Klage bekannt ge- macht. Gotha, den 20. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[20229] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Anna Helena Christine Ligmann, geb. Schmidt, Hamburg, Nep- soldstr. 29, Hs. 21 l., vertreten durch Nechtsanwalt A. E. Wallenstein, klagt gegen ihren Ehemann, den Ewerführer- tagelöhner Robert Ligmann, unbekannten Aufenthalts, aus § 1568 B. G.-B., mit dom Antrage, die Ehe der Parteien u scheiden, den Beklagten für den {huldigen
Rechtsstreits aufzuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 10 des Landgerichts in Hamburg (Zivil- ju'tizgebäude, Sievekingplaz) auf den 10, Juli 1913, Vormittags 95 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Der am 5. Juni 1913 anstebende Termin ist aufgehoben. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Ladung und Klage bekannt gemacht. Samburg, den 19. Mat 1913.
[20463] Oeffeutliche R T
Die Ehefraz: Sophie Gödecke, geb. König, in Hannover, Knapvenert Nr. 8, Hinterhaus T1, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bletzacher in Hannover, klagt egen den Schneider Albert Gödedckte, früber in Hannover, jeßt unbekannten Aufenthalis, auf Gcund des § 1565 des Bürgerlichen Geseybuchs, mit dem An- trage, die Che der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den \chuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 3. Oktober 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sch dur einen bei diefem Gerichte zugelassenen Nechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu laffen.
Hannover, den 9. Mai 1913,
[20464] Oeffentliche Zustellung. Die Ebefrau Helene Wilbelmtne Do- rothea Winkler, geb. Einfeldt, in Neu- münster, Plönerstraße 51, Prozeßbevoll- mächtigter: Nechtsanwalt Justizrat Franzen in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Hermann Julius Winkler, früber in Neumünster, jet unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Ver- lassung und schwerer Verleßzung der durh die Ehe hegründeten Pflichten — S 15672, 1568 B. G.-B. — mit dem Antrage, die Ehe ‘der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechts\ftreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerich1s in Kiel auf den 4. Oktover 1913, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, ih dur einen bei diesem Gerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mätigten vertreten zu lassen. Kiel, den 19. Mai 1913. Der Berichtsschreiber des Königlichen Lant gerichts.
[20467] Oeffeatiiche Zuftellung. Die Ebefrau des Kaufmanns Nudolf P Nosa geb. Mai, in Hauperêweiler ei St. Wendel, Prozeßbevollmächtigter : Nechtäanwalt Dr. Abraham in Saar- brüden 3, fiagt gegen ihren Ebemann, den Kaufmann Nudolf Hanau früher in Lebach, jeßt chne bekannten Wohn- und Aufenthalteort, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin mißhandelt, niht für sie gesorgt und fih des Che- bruchs \chuldig gemacht habe, mit dem Antrage: 1) die zwoishen den Parteten am 11. Mai 1911- vor dem Standes beamten in Lebach geshlossene Che der Parteien zu scheiden, 2) den Beklagten für den allein huldigen Teil zu erklären, und 3) demselben die Kosten des Recits- stets aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtéstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 14, Oftover 1913, Vormittags 97 Uzr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent- lihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Saarbrücten, den 16. Mai 1913.
Fbura, Aktuar, als Gerichtsschreiber
des Könialichen Landgerichts.
[20469] Oeffentliche Zuftellung. Die Wilbelmine Beihl, geborene Knoß, in Moöglingen, vcrtreten durch Nechts- anwalt Kienzle in Ludwigsburg, klagt gegen Jakob Beihl, Ipser, zuleyt wohn- hast in Möglingen, nunmehr mit unbe- fanntem Aufenthalt abwesend, auf Che- eidung, mit dem Antrage, für Necht zu erkennen: 1) die am 1. Mai 1909 vor dem Standes8amt Möglingen geshlofsene Ehe der Parteien wird geschieden, 2) der Beklagte trägt die Schuld an der Schet- dung, 3) der Beklagte hat die Kosten des Nechts\stretts zu tragen. Sie ladet den Beklaaten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\streits vor die I. Zivilkammer des K. Landgerichts zu Stuttgart auf Donnerstag, den 25. Septemöver 19183, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Stuttgart, den 20. Mat 1913 Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts: Sieburg.
[20445] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Kurt Oskar Mertins, eboren am 30. Mai 1912, vertreten durch ien Vormund, den Ziegelmeister Werner Gaedtfe in Klein Darkehmen, klagt gegen den Untershweizer Ferdinand Brauer, früher in Adamsheide, jeßt unbekannten Aufenthalts. mit dem Antrage, den Be- klagten fostenpflihtig zu verurteilen, außer der in der gerichtiiden Verhandluna vom 15. November 1912 anerkannten Unter- haltêrente von vtierteliährlih 21 6, an den Kläcer noch weiter e 9 46 am 30. August, 30. Ney mbec, 28. Februar und 30. Maî
wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Darkehmen
Zimmer Nr. 8, geladen. Darkehmeu, den 17. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts : Gronau, Amtegerichts\ekretär.
[20187] Oeffentliche Ladung.
Anwander in Mindelbeim, geaen Huber,
nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Unterhalt8, bat das K. Arntsgericht
Klage bewilligt. Termin zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits ist bestimmt auf Donnerêtag, den 24, Juli 19183, Vormittags D Uhr, im Sizungssaal des K. Amtsgerichts Mindelheim. Zu diesem Termin wird der Beklagte Hans Huber biermit geladen. Es ift beantragt, zu erkennen: 1. Der Beklagte hat an den Kläger von seiner Geburt — 25 Sep- tember 1912 — bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahres eine jährliche, je in dret- monatlichen Raten vor auszahlbare Geld- rente von 180 6 zu entrihten. IT. Der Beklagte hat an den Kläger 180 #4 rüdck- ständigen Unterhalt für die Zeit vom 25, September 1912 bis 24. September 1913 zu bezahlen. IIT. Derselbe hat die Kosten des Nechtsf\treits zu tragen. TV. Das Urteil wird, soweit geseßlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar erklärt. Minudeiheim, den 20. Mai 1913. Gerichts\{reiberei
des K. Amtsgerihts Mindelheim. [20188] Oeffeutlihe Zustellung.
Die Schauspielerin Franzi Koppen- berger, minderjährig in München, gesetz- lih vertreten durch ihren Vater Mar Kopp?nberger, Orgelbauer in Fretfing, im Prozeß vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Micelli in München, klagt gegen den Ingenieur Gustav Prell, früber in Nürn- berg, nun unbekannten Aufenthalts, mit der Behauptung, daß sie am 21. X1. 1911 unebeli@ ein Kind namens Johanna ge- geboren und deshalb von dem Vater dieses Kindes, dem Beklagten Prell, für Kosten der Entbindung und des Unter- halts für die ersten 6 Wochen nah der Entbindung den nachbezeihneten Betrag zu beanspruchen babe. Es ist beantragt, zu erfennen : I. Der Beklagte ist \{uldig, an Klägerin #4 135 Hauptsache nebst 4 9/9 Zinsen hieraus feit dem 1. Januar 1912 zu bezahlen. Il. Der Befkla.te hat die Kosten des Rechtsstreits zu trazen, bezw. zu erstatten. Ill Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbdar erklärt. Das K. Amtsgericht Nürnberg hat die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und Termin zur mündliden Verhandlung auf Frei- tag, den 19 September 19183, Vor- mittags 9 Uhr, im Sigzungesaal Nr 20 des Serihtsgebäudes an der Augustiner- straße anberaumt. Zu diesem Termine wird der Beklagte Prell geladen.
Der Gertchts\chretider des K. Amtsgerihts Nürnberg.
[20441] Oeffentliche Zuftellung.
Die minderjährige Luise Charlotte Tetner in Plauen, geseulich vertreten durch ihren Vormund, den Markthbelfir Karl Alfred Tetner ebenda, Burgstraße 15, klagt gegen den Friseur Altert Wagner, fcüher in Plauen, zuleßt in Philadelphia, jeßt un- bekannten Aufenthalts, unter der Behaup- tung, der Beklagte habe der Mutter der Klägerin, der Milda Nothe, geb. Tegner, in Plauen in der gesetzlichen (Fmpfängnis- zeit, 28 Juni bis 27. Oktober 1904, mehrfach beigewohnt, mit dem Antrage: Der Be- flagte wird vorläufig vollstreckbar ver- urteilt, der Klägerin vom 29. April 1913 bis zur Vollendung ihres 16. Lebensjahres als Unterhalt etne im voraus zu e«út- richtende Geldrente von vierteljährlich 60 M, rüditändige Beträge fofort, die fünftiag fällig werdenden am 29. Juli, 29, Oktober, 29. Januar und 29. April jedes Jahres, zu zahlen und die Kosten des Nechtsstreits zu tragen. Der Beklagte wird zur mündlihen Verhandlung des Nechts\treits vor das Königliche Amts- geriht zu Plauen f. V., Amtsberg 9, IT Treppen, Zunmer Nr. 34, auf den E19. Juli 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Plauen, den 19. Mat 1913.
Der Gerichts \chreiber des Königlichen Amtsgerichts. [20186] Oeffentliche Zustellung.
Die ledige Nosa Handtge in Nieder- dodeleben, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Dr. Hammerschlag in Magdeburg, flagt gegen den Arbeiter, früheren Material- warenhändler Nichard Trappiel, früher zu Magdeburg, 1eßt unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauptung, daß fie {iu Erwartung der Ehe Anschaffungen ge- macht habe, der Beklagte aber ohne Grund von dem Verlöbnlsse zurückgetreten sei, mit dem Antrage, den Beklagten kf:stenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 328 4 20 „S nebst 49/6 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheit für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königlihe Amtsgericht zu Maudeburg A, Akt. 7, Zimmer Nr. 100, auf den 11, Juli 1913, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Magdeburg. den 14. Mat 1913.
Nicolai, Gerttöschretber
In Sathen Ringer, Josef, minderjährig, | bollstreckbar zu erklären. Zur mü Kläger, unebelih der Christine dtiger vou | Verhandlung des Rechtsstreits wird der Kißiegg, geseßlich vertreten dur den Vor- | Beklagte vor das Königliche Amtögetine mund Alois Elb8, Kaufmann in Kißlegg, Berlin-Mitte, Abteilung 28, bier, eue
im 7 1 chtac Friedrichstraße im Prozesse vertreten durch Rechtzanwalt Zimmer 167-169, auf den 20. Oktober
Hans, Mezger, zuleßt in Mindelheim, | 1913, Vormittags 10 Uhr, geladen.
mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits | [20179] Oeffentliche Zustellung.
Der Hundehändler Georg Spehr in
auf den | Berlin, Auguststraße 87, klagt gegen den 10. Zuli 1913, Vormittags 9 Uhr, | Privatförster Horbach, früher in Berlin, Barnimítraße 1, jeßt unbekannten Aufent- halts, aus Kauf bezrehungsweise ersat, mit dem Antrage: 1) den Beklagten fostenvflihtig zur Zahlung von 140 4 nebst 4% Zinsen seit 1. Januar 1909 zu verurteilen, 2) das Urteil für vorläufig
1314 ¿L -Stodawert,
Verlin, den 13. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen
Mindelheim die öffentliche Zustellung der Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abteilung 23.
[20181] Oeffentliche Zuftellung. Der Kaufmann P. Lindhorst zu Berlin, Oranienstraße 125, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Marcus und Dr. Hagel- berg zu Berlin, Friedrichstraße 61, klagt gegen den Kaufmann Friedrich Robert Roedel, zuleßt in Leipzig, Peters- steinweg 21, jeßt unbekannten Aufert- halts, unter der Behauptung, daß thm der Beklagte für die käuflih gelieferten, in den Klagerechnungen verzeichneten Waren den Reitkaufpreis von 422,50 4 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 9. Sep- tember 1912 veri|chulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 422,590 # nebst 5 vom Hundert Zinsen feit tem 9. September 1912 zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheits- leistung für -vorläufig vollstreckbar zu er- flären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Könialihe Amtageriht Berlin - Mitte, Abt. 56, in Berlin, Neue Friedrichstraße 15, Zimmer 244/246, I1. Stockwerk, auf den 9, Juli 1913, Vormittags 93 Uhr, geladen.
Berlin, den 14. Mai 1913. Göldner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abt. 56.
[20180] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister Karl Klessen, Berlin, Hollmannstraße 16, ProzeßbevolU- mächtigter: Wilhelm JIaedicke, Berlin, Potsdamerstraße 13, flagt gegen Robert Kammel, früher in Berlin, Hollmann- straße 21, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten käuflich Waren geliefert habe, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung von 45,05 4 nebst 4 9/9 Zinsen seit 1. April 1910. Zur mündlichen Verhandlung des Rech!s11reits wird der Bek agte vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte in Berlin, Neue" Friedrih- straße 13/14, I. Stodwerk, Zimmer 152/154, auf den 14. Juli 1913, Vormittags 10 Uhr, geladen. — 30 C. 1080/13. Berlin, den 17. Mai 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amts- gerihts Berlin-Mitte. Ubt 30.
[20182] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Albert Baumann u. Cie., Inhaber Kaufmann Albert Baumann, Potsdam, Burgstr. 17/18, Prozeßbevoll- mächtigte: Nech18anwälte Justizrat Kennes urd Tiemann, Potsdam, Am Kanal 57, flagt gegen den Bâäckrmeister Theodor Holsten, jeßt unbekannten Aufenthalts, früber in Berlin-Schöneb»-rg, Salzburger- straße 9, auf Grund der Bebauptuna, daß der Beklagte thr für am 12. und: 22. No- vember 1912 fäuflih geliefertes Mehl 571,50 4 schulde. Sie beantragt, den Beklagten zu verurteilen: 1) an die Klägerin 57150 4 (fünfhunderteinund- siebzig Mark 50 Pfa.) nebît 5 9/6 Zinsen seit dem 4. Dezember 1912 zu zahlen, ferner darin zu willigen, daß die zur Bollztehung des Arreites wegen diefer Forderung am 6. Dezember 1912 zu B. 1213/12 bei der Kasie der Vereiniaten Ministerial- Militär- und Baukommission zu Berlin hinterlegten 680 (sech8- bundertahtzig Mark) nebst Zinsen an den Kläger zurückzezahlt werden, 2) die Kosten des Rechtsstreits einschließlich derjenigen des Arrestverfahres 7. G. 84 12 zu tragen, 3) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu eikflären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgeriht Berlin-Schöneberg in Berlin-Schöneberg, Grunewaldstr. 66/67, auf den 12. Juli 1913, Vor- mittags 10 Uhr, Zimmer 36, geladen. T O! O10 10:
Berlin - Schöneberg. Grunewald- straße 66/67, den 17. Mai 1913.
Günther, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 7.
[19817] Ladung.
In Sachen der Graffia Grundstü ck8- erwerbsgesellschaft m. b. H. G-scäfts- führerin: Jenny Salomonis zu Berlin SW. 48, Friedrichstraße 244, K ägerin, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. B. Leveßow zu Berlin SW. 48, Friedrich- straße 244, gegen 1) Emil Sonntag. früber in Berlin N. 39, Sprengelstraße 38, jeßt unbekannten Aufenthalts, 2) dessen Ghefrau Lina Sonntag, ebenda, Beklagte, werden die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits auf den L2. Juli 1913, Vormittags 10 Uhr, vor das Königliche Am'sgeriht Berlin-Schöneberg, Zimmer Nr. 37 [, geladen.
Verlin - Schöneberg, Grunewald- straße 66/67, den 19. Mai 1913.
cotta bei Pirna, 3) 10E 124/13 Frida
Teil zu erklären und ihm die Kosten des
jeden Jahres im vocaus zu zahlen. Zur
des Königlichen Amtsgerichts A. Abt. 7.
Königlichen Amtsgerihts. Abt. 33.

References: § 1568
 § 1568
 §8
 § 1333
 § 1567
 § 1567
 § 1568
 § 1568
 § 1568
 § 1565