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Timestamp: 2017-02-24 08:04:25+00:00

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Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. - Satzung
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Der Verein trägt den NamenInitiative Markt- und Sozialforschung e.V.
§ 2Gegenstand und Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit
Vereinszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Volksbildung im Bereich der Markt- und Sozialforschung. Der Verein verwirklicht seinen Zweck insbesondere durch folgende Maßnahmen:
Information der Öffentlichkeit und Darstellung der wissenschaftlichen Aspekte der Markt- und Sozialforschung gegenüber der Bevölkerung durch Pressearbeit und Breitenkommunikation
Durchführung von Informationsveranstaltungen, Round-Tables, Roadshows, Tage der offenen Tür
Durchführung eigener Forschungsprojekte im Einzelfall durch eigenes Personal oder durch Vergabe von Forschungsaufträgen an Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO und zeitnahe Veröffentlichung aller wissenschaftlichen Ergebnisse in geeigneter Weise
Förderung der Forschung durch Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutsamkeit der Teilnahme an Markt- und Sozialforschungsprojekten zur Gewinnung aussagekräftiger Ergebnisse
Der Verein verfolgt ausschließlich Zwecke, welche die Freiheit von Forschung und Lehre fördern. Er nimmt keinerlei Aufgaben der Standesvertretung wahr.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(a) der ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V., vertreten durch 1 Person
(b) die Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V. (ASI), vertreten durch 1 Person
(c) der BVM Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V., vertreten durch 1 Person
(d) die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF), vertreten durch 1 Person
(e) weitere sechs natürliche Personen, die von den Vereinen ADM und BVM jeweils hälftig für eine Frist von drei Jahren berufen werden. Diese müssen auf dem Gebiet der Markt- und Sozialforschung tätig sein. Wiederholte Berufung ist zulässig.
2. Fördermitglieder Die Mitglieder treten dem Verein durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bei. Die Aufnahme von Fördermitgliedern ist durch den Vorstand zu bestätigen.
bei den unter Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen sowie den unter Ziffer 6 aufgeführten Fördermitgliedern durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres.
bei den gemäß Abs. 1 Ziffer 5 berufenen natürlichen Personen durch
Ablauf des in der Regel dreijährigen Berufungszeitraums,
schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats,
Abberufung durch die unter Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen aus wichtigem Grund.
bei natürlichen Personen mit dem Tode, bei juristischen Personen mit der Insolvenz oder der Auflösung der juristischen Person.
Der Verein erhebt nur von den unter Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 und 6 aufgeführten Mitgliedern Beiträge, über deren Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet. Eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge begründet ein Sonderkündigungsrecht im laufenden Kalenderjahr. Die Mitgliedschaft bleibt dann zum bisherigen Beitrag bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres bestehen.
Die Mitgliederversammlung besteht aus jeweils einem Vertreter der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen, den gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 5 benannten natürlichen Personen sowie den Fördermitgliedern gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 6.
Die Vertreter der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen rekrutieren sich aus Mitgliedern der jeweiligen Organisation.
Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand mit vierwöchiger Ladungsfrist unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb von fünf Monaten nach Ablauf des vorangegangenen Kalenderjahres stattfinden.
Auf Antrag einer der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen tritt eine außerordentliche Mitgliederversammlung zusammen. Der beantragte Beratungsgegenstand ist auf die Tagesordnung zu setzen. In außergewöhnlichen Fällen kann eine Mitgliederversammlung im Einvernehmen aller unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen oder aller gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 5 benannten natürlichen Personen ohne Ladungsfrist stattfinden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens drei der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen vertreten und mindestens die Hälfte der gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 5 berufenen natürlichen Personen anwesend sind. Beschlüsse können nicht gegen den Widerspruch einer der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 und 3 aufgeführten Organisationen gefasst werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet über Beschlüsse mit Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Stimmübertragungen sind zulässig. Fördermitglieder haben Rede-, aber kein Stimmrecht.
Die unter § 3 Abs. 1 Ziffern 2 und 4 aufgeführten Organisationen haben ein Widerspruchsrecht gegen Beschlüsse der Mitgliederversammlung mit aufschiebender Wirkung. Ein widersprochener Beschluss wird erst wirksam, wenn er durch eine erneute Abstimmung bestätigt wird. Die Abstimmung darüber darf frühestens nach vier Wochen und kann auch durch ein schriftliches Verfahren erfolgen. Der Zeitraum bis zur erneuten Abstimmung soll für Beratungen mit der widersprechenden Organisation genutzt werden. Bei dieser erneuten Abstimmung besteht kein Widerspruchsrecht.
Über die Mitgliederversammlungen sind Protokolle anzufertigen, die mindestens den Inhalt von Beschlüssen und deren Begründung sowie die Ergebnisse der Abstimmungen enthalten müssen. Die Protokolle müssen vom Leiter der Mitgliederversammlung und vom Protokollführer unterzeichnet werden.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung können auch durch ein schriftliches Verfahren gefasst werden, wenn im Einzelfall alle Mitglieder des Vereins mit dieser Vorgehensweise einverstanden sind.
Zur Mitgliederversammlung können weitere Vertreter der in § 3 Abs. 1 bis 4 genannten Organisationen oder auch andere Persönlichkeiten eingeladen werden, soweit dies zu einer gründlichen Meinungsbildung erforderlich ist.
§ 6Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung beschließt über alle Angelegenheiten, die ihr vom Vorstand vorgelegt werden. Darüber hinaus sind ihr die folgenden Aufgaben ausdrücklich vorbehalten:
Entscheidung über Einsetzung eines Geschäftsführers, Berufung und Abberufung desselbigen;
Beschluss über die Einrichtung einer Geschäftsstelle;
Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und die Genehmigung der Jahresabrechnung;
Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstands;
Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Gebühren;
Entscheidung über Einsprüche von Antragstellern oder Mitgliedern gegen Beschlüsse des Vorstandes;
Entscheidungen über Satzungsänderungen;
Entscheidung über die Vereinsauflösung;
Der Vorstand des Vereins besteht aus zwei Vorstandsmitgliedern. Ein Vorstandsmitglied übernimmt dabei die Funktion des Schatzmeisters. Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahlen sind zulässig. Beide Vorstandsmitglieder sollen Vertreter der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 und 3 aufgeführten Organisationen sein. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Aufgabenverteilung sowie der jeweilige Sprecher des Vorstands festgelegt wird.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von den beiden Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten (§ 26 BGB). Verpflichtungen können nur in der Weise begründet werden, dass die Haftung der Mitglieder auf das Vereinsvermögen beschränkt ist.Im Falle der Erforderlichkeit einer Notbestellung wegen des Ausfalls eines Vorstandsmitglieds, spätestens nach einem 14-tägigen Ausfall, rückt automatisch kommissarisch der Vorsitzende derjenigen Organisation nach, der das ausgefallene Vorstandsmitglied angehört. Ist das Vorstandsmitglied selbst Vorsitzender der stellenden Organisation, so rückt dessen Stellvertreter nach. Sobald der Ausfall des ursprünglichen Vorstandsmitgliedes beendet ist, endet die Notbestellung des kommissarischen Vertreters, die Rechte und Pflichten des zuvor ausgefallenen Vorstandsmitgliedes werden voll wirksam.Für die Zeit der kommissarischen Tätigkeit hat der kommissarische Vertreter einen Rechenschaftsbericht schriftlich zu erstellen und dem weiteren Vorstandsmitglied sowie der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Der kommissarische Vertreter ist bei der nächsten Mitgliederversammlung anwesend, für ihn gelten § 6 lit. e und lit. f entsprechend. Ist absehbar, dass ein dauerhafter Ausfall eines Vorstandsmitgliedes von länger als 42 Tagen vorliegt oder das Vorstandsmitglied verstorben ist, ist für den Rest der Amtszeit ein Nachfolger zu wählen.
Die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes endet vorzeitig, wenn bei einem Vertreter der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 oder 3 aufgeführten Organisationen die Bedingung gemäß § 3 Abs. 3 Ziffer 2 nicht mehr gegeben ist. In diesen Fällen ist für den Rest der Amtszeit ein Nachfolger zu wählen.
Vorstandsbeschlüsse müssen einvernehmlich getroffen werden. Ist eine einvernehmliche Beschlussfassung nicht möglich, entscheidet die Mitgliederversammlung.
Ein Mitglied des Vorstands leitet die Mitgliederversammlungen.
Ein Mitglied des Vorstands kann von der Mitgliederversammlung ermächtigt werden, in einzelnen Fällen bestimmte Obliegenheiten selbständig zu erledigen.
Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die ihnen durch ihre Tätigkeit entstehenden Kosten werden durch den Verein erstattet.
§ 8Ausschüsse
Der Vorstand kann zur Erfüllung seiner Aufgaben Ausschüsse konstituieren und auflösen.
Die Aufgaben der Ausschüsse und der Entscheidungskompetenzen beschließt der Vorstand im Rahmen von Geschäftsplänen.
Die Ausschüsse berichten an den Vorstand.
Die Mitgliederversammlung kann über die Einrichtung eines Kuratoriums beschließen, das die Funktion hat, Vorstand und Geschäftsführung in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten. Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Vorstand berufen. Das Kuratorium kann sich selbst eine Geschäftsordnung geben.
Das Kuratorium trifft sich mit Vorstand und Geschäftsführung mindestens einmal jährlich.
§ 10Rechnungsprüfung
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sein dürfen. Sie werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Die Rechnungsprüfer haben alljährlich vor der ordentlichen Mitgliederversammlung die Bücher und Belege des Vereins auf Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Verwaltung im abgelaufenen Geschäftsjahr zu prüfen. Sie erstatten darüber in der Mitgliederversammlung Bericht.
Die Rechnungsprüfer sind ehrenamtlich tätig. Die ihnen durch ihre Tätigkeit entstehenden Kosten werden durch den Verein erstattet.
Der Verein gilt als aufgelöst, wenn drei der unter § 3 Abs. 1 Ziffern 1 bis 4 aufgeführten Organisationen ihre Mitgliedschaft kündigen oder die Mitgliederversammlung die Auflösung mit ¾ der abgegebenen Stimmen beschließt.
Wenn die Mitgliederversammlung keinen anderen Beschluss fasst, ist der jeweilige Sprecher des Vorstands der vertretungsberechtigte Liquidator.
Bei Auflösung oder sonstigem Verlust der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Wissenschaft und Forschung. Dabei ist bei der Bestimmung über das Vermögen stets die steuerbegünstigte Vermögensbindung einzuhalten. Der Vorstand entscheidet durch Beschlussfassung über den konkreten Empfänger des Vereinsvermögens. Der Beschluss des Vorstandes darf nur mit Zustimmung des zuständigen Finanzamtes vollzogen werden.
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References: § 2
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