Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/dig-printmedausbv-2013
Timestamp: 2020-01-27 19:14:37+00:00

Document:
Dig/PrintMedAusbV 2013
Auf Grund des § 4 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 4 und mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes, von denen § 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, und auf Grund des § 25 Absatz 1 Satz 1 der Handwerksordnung, der zuletzt durch Artikel 146 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf des Mediengestalters Digital und Print und der Mediengestalterin Digital und Print wird staatlich anerkannt
nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes,
nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 40 „Drucker“ der Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung und
nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 42 „Flexograf“ der Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung.
gemeinsame Ausbildungsinhalte,
fachrichtungsbezogene Ausbildungsinhalte in einer der Fachrichtungen
Konzeption und Visualisierung,
Gestaltung und Technik sowie
vom Ausbildenden im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheiten aus den Auswahllisten I bis III nach § 4 Absatz 3 Nummer 1 bis 3.
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere insoweit zulässig, als betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
kundenorientierte Marketingmaßnahmen,
Projektplanung und Konzeption,
Kundenbeziehungen und Präsentation,
zwei Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste I nach Absatz 3 Nummer 1,
zwei Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste II nach Absatz 3 Nummer 2,
eine Wahlqualifikationseinheit aus der Auswahlliste III nach Absatz 3 Nummer 3;
Analyse des Auftrags und Erarbeitung der Konzeption,
Visualisierung der Ideen und Entwürfe,
Gestaltungsabstimmung,
mediengerechte Ausarbeitung,
gestaltungsorientierte Produktion,
technisch orientierte Produktion,
Übergabe- und Ausgabeprozesse,
eine Wahlqualifikationseinheit aus der Auswahlliste III nach Absatz 3 Nummer 3.
(3) Die Wahlqualifikationseinheiten der einzelnen Fachrichtungen ergeben sich aus den folgenden Auswahllisten I, II und III:
Lfd. Nr. Wahlqualifikationseinheit Fachrichtung
Beratung und Planung Fachrichtung
Visualisierung Fachrichtung
I.1 kaufmännische Auftragsbearbeitung I X
I.2 Kreativitätstechniken X X
I.3 Medienproduktion X
I.4 typografische Gestaltung X
I.5 digitale Bildbearbeitung I X
I.6 Produktion von Digitalmedien I X
I.7 Datenausgabeprozesse X
I.8 Hard- und Software X
I.9 Fotogravurzeichnung I X
I.10 Musiknotenherstellung I X
I.11 Verpackungsgestaltung I X
I.12 Geografik I X
I.13 Dekorvorlagenherstellung I X
I.14 3-D-Objekterzeugung X
I.15 3-D-Inszenierung I X
I.16 Plattformen zur interaktiven Kommunikation I X X
I.17 Flexografie I X
II.1 Kosten-und-Leistungs-Rechnung X
II.2 Projektdurchführung X
II.3 Designkonzeption I X
II.4 Gestaltung von Printmedien X X
II.5 Gestaltung von Digitalmedien X X
II.6 digitale Bildbearbeitung II X
II.7 Produktion von Digitalmedien II X
II.8 Systembetreuung I X
II.9 Datenbankanwendung X
II.10 Druckformherstellung X
II.11 Reprografie I X
II.12 Druckweiterverarbeitung X
II.13 Digitalfotografie X
II.14 Redaktionstechnik I X
II.15 Fotogravurzeichnung II X
II.16 Musiknotenherstellung II X
II.17 Verpackungsgestaltung II X
II.18 Geografik II X
II.19 Dekorvorlagenherstellung II X
II.20 Fotolabortechnik X
II.21 großformatiger Digitaldruck I X
II.22 3-D-Inszenierung II X
II.23 3-D-Bewegtbild X
II.24 Contenterstellung I X
II.25 Plattformen zur interaktiven Kommunikation II X X
II.26 Flexografie II X
Auswahlliste III:
Konzeption und Visualisierung Fachrichtung
III.1 kaufmännische Auftragsbearbeitung II X
III.2 Designkonzeption II X
III.3 Text-, Grafik- und Bilddatenbearbeitung X
III.4 produktorientierte Gestaltung X
III.5 datenbankbasierte Medienproduktion X
III.6 interaktive Medienproduktion X
III.7 audiovisuelle Medienproduktion X
III.8 Systembetreuung II X
III.9 digitale Druckformherstellung X
III.10 Digitaldruck X
III.11 Reprografie II X
III.12 Mikrografie X
III.13 Tiefdruckformherstellung X
III.14 Redaktionstechnik II X
III.15 Fotogravurzeichnung III X
III.16 Musiknotenherstellung III X
III.17 Verpackungsgestaltung III X
III.18 Geografik III X
III.19 Dekorvorlagenherstellung III X
III.20 großformatiger Digitaldruck II X
III.21 3-D-Standbild X
III.22 Contenterstellung II X
III.23 Kommunikationsplanung und Erfolgskontrolle X
III.24 Flexografie III X
(4) Bei Wahlqualifikationseinheiten mit aufsteigender Ordnungskennziffer muss bei Eintritt in die höherwertige Wahlqualifikationseinheit der Ausbildungsinhalt der vorangegangenen Wahlqualifikationseinheit vermittelt sein.
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt.
(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für die ersten drei Ausbildungshalbjahre aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den in diesem Zeitraum im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Gestaltungsgrundlagen und Medienproduktion,
Kommunikation, Arbeits- und Sozialrecht.
(4) Im Prüfungsbereich Gestaltung und Realisation eines Medienproduktes soll der Prüfling eine praktische Aufgabe durchführen. In den Prüfungsbereichen Gestaltungsgrundlagen und Medienproduktion sowie Kommunikation, Arbeits- und Sozialrecht soll er Aufgaben, die sich auf Fälle aus der Praxis beziehen, schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit soll sieben Stunden nicht überschreiten.
§ 7 Abschluss- oder Gesellenprüfung in der Fachrichtung Beratung und Planung
(1) Durch die Abschluss- oder Gesellenprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschluss- oder Gesellenprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er
mit dem im Berufsschulunterricht vermittelten für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist.
(2) Die Abschluss- oder Gesellenprüfung besteht aus den folgenden Prüfungsbereichen:
Projektplanung und -konzeption,
(3) Für den Prüfungsbereich Projektplanung und -konzeption bestehen folgende Vorgaben:
Kundenanforderungen zu analysieren und eine Projektkonzeption zu entwickeln,
Medienprodukte unter Berücksichtigung von Personal, Sachmitteln, Kosten und Terminen zu planen,
Produktentwürfe zu entwickeln,
die Projektkonzeption zu visualisieren und unter Berücksichtigung der Entwürfe zu präsentieren.
Der Prüfling soll ein Prüfungsstück I und ein Prüfungsstück II erstellen und zum Prüfungsstück I eine Präsentation durchführen.
Das Prüfungsstück I besteht aus einer Projektkonzeption und der Realisierung eines Produktentwurfes. Nach Aushändigung der Aufgabenstellung ist dem Prüfungsausschuss spätestens nach zehn Arbeitstagen die Projektkonzeption vorzulegen. Die Realisierung des Produktentwurfes soll 6,5 Stunden nicht überschreiten.
Die Projektkonzeption ist dem Prüfungsausschuss zu präsentieren. Die Präsentation soll eine Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten.
Bei der Aufgabenstellung für das Prüfungsstück II ist die im Ausbildungsvertrag festgelegte Wahlqualifikationseinheit nach § 4 Absatz 3 Nummer 3 zu berücksichtigen. Die Anfertigung des Prüfungsstücks II soll die Dauer von zwei Stunden nicht überschreiten.
Das Prüfungsstück I ist mit 50 Prozent, die Präsentation mit 25 Prozent und das Prüfungsstück II mit 25 Prozent zu gewichten.
(4) Für den Prüfungsbereich Konzeption und Gestaltung bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll darstellen, dass er in der Lage ist,
Auftragsplanungen durchzuführen, Auftragsunterlagen zu prüfen und Arbeitsanweisungen zu erstellen,
Gestaltungsgrundsätze zielgruppen- und medienspezifisch anzuwenden und dabei Medienelemente nach Inhalt und Aussage auszuwählen,
Medienprodukte zu gestalten, zu beurteilen und zu optimieren,
medienrechtliche Vorschriften zu berücksichtigen,
Ideen mittels Kreativitätstechniken zu entwickeln und in Projektkonzeptionen umzusetzen,
Präsentationstechniken anzuwenden,
Marktanalysen und Ergebnisse von Marktforschung auszuwerten sowie Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Mediennutzern zu analysieren,
Kundenkontakte auszuwerten.
Der Prüfling soll schriftlich praxisbezogene Aufgaben bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 90 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Medienproduktion bestehen folgende Vorgaben:
Zusammenhänge von medienspezifischen Arbeitsabläufen, Datenflüssen und Schnittstellen für die Arbeitsorganisation aufzuzeigen,
Daten auftragsspezifisch zu erstellen, produktionsorientiert zu bearbeiten, zusammenzustellen und zu verwalten,
Daten nach technischen Qualitätskriterien zu prüfen,
Entwurfsdateien mediengerecht und produktionsfähig zu erstellen,
branchenspezifische Hard- und Software auftragsgerecht einzusetzen.
(6) Für den Prüfungsbereich Kommunikation bestehen folgende Vorgaben:
deutsch- und englischsprachige Informationsquellen zu nutzen,
Korrekturen normgerecht durchzuführen,
Kommunikationsformen und -regeln anzuwenden,
Kommunikationswege und -mittel zu nutzen,
Arbeitsabläufe und -ergebnisse zu dokumentieren.
Der Prüfling soll schriftlich praxisbezogene Aufgaben bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
Projektplanung und -konzeption mit 50 Prozent,
Konzeption und Gestaltung mit 15 Prozent,
Medienproduktion mit 15 Prozent,
Kommunikation mit 10 Prozent,
(9) Die Abschluss- oder Gesellenprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen wie folgt bewertet worden sind:
im Prüfungsbereich Projektplanung und -konzeption mit mindestens „ausreichend“,
in mindestens drei weiteren Prüfungsbereichen mit mindestens „ausreichend“ und
(10) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche nach Absatz 2 Nummer 2 bis 5 durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Abschluss- oder Gesellenprüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
§ 8 Abschluss- oder Gesellenprüfung in der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
(1) Durch die Abschluss- oder Gesellenprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. Der Prüfling soll nachweisen, dass er
Designkonzeption und Visualisierung,
(3) Für den Prüfungsbereich Designkonzeption und Visualisierung bestehen folgende Vorgaben:
Kundenanforderungen zu analysieren und daraus Gestaltungsideen für Medienprodukte zu entwickeln,
eine Designkonzeption zu erstellen und Gestaltungsideen für Medienprodukte präsentationsreif zu visualisieren,
ein Produkt seiner Designkonzeption medienspezifisch aufzubereiten,
die Designkonzeption unter Berücksichtigung der visualisierten Gestaltungsideen zu präsentieren.
Das Prüfungsstück I besteht aus einer Designkonzeption und der Realisierung eines Medienteilproduktes. Nach Aushändigung der Aufgabenstellung ist dem Prüfungsausschuss spätestens nach zehn Arbeitstagen die Designkonzeption vorzulegen. Die Realisierung des Medienteilproduktes soll 6,5 Stunden nicht überschreiten.
Die Designkonzeption ist dem Prüfungsausschuss zu präsentieren. Die Präsentation soll eine Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten.
Ideen mittels Kreativitätstechniken zu entwickeln und in Designkonzeptionen umzusetzen,
Entwürfe zu visualisieren und unter Berücksichtigung medienspezifischer, gestalterischer, technischer, wirtschaftlicher und terminlicher Rahmenbedingungen zu realisieren.
Daten für die medienübergreifende und medienspezifische Nutzung aufzubereiten,
Medienelemente produktorientiert zu bearbeiten,
branchenspezifische Hardware und Software auftragsgerecht anzuwenden,
Produkte nach technischen Qualitätskriterien zu prüfen und zu optimieren.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist, allgemeine, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darzustellen und zu beurteilen.
Designkonzeption und Visualisierung mit 50 Prozent,
im Prüfungsbereich Designkonzeption und Visualisierung mit mindestens „ausreichend“,
§ 9 Abschluss- oder Gesellenprüfung in der Fachrichtung Gestaltung und Technik
Gestaltungsumsetzung und technische Realisation,
(3) Für den Prüfungsbereich Gestaltungsumsetzung und technische Realisation bestehen folgende Vorgaben:
Aufgabenstellungen zu analysieren, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten und zu dokumentieren,
eine produktionsorientierte Arbeitsplanung medienspezifisch durchzuführen,
Mediendaten unter gestalterischen Gesichtspunkten aufzubereiten und zu bearbeiten,
Teilprodukte der Medienproduktion unter Berücksichtigung von Qualitätsgesichtspunkten und wirtschaftlichen Aspekten technisch zu realisieren.
Der Prüfling soll ein Prüfungsstück I und ein Prüfungsstück II erstellen.
Das Prüfungsstück I besteht aus einem Lösungsvorschlag mit Arbeitsplanung und der Erstellung eines Teilproduktes der Medienproduktion. Nach Aushändigung der Aufgabenstellung ist dem Prüfungsausschuss spätestens nach zehn Arbeitstagen ein Lösungsvorschlag mit Arbeitsplanung vorzulegen. Die Anfertigung des Teilproduktes der Medienproduktion soll sieben Stunden nicht überschreiten.
Das Prüfungsstück I ist mit 75 Prozent und das Prüfungsstück II mit 25 Prozent zu gewichten.
Arbeitsaufträge zu planen und Verfahrenswege festzulegen, den Datenfluss zu überwachen und Arbeitsergebnisse zu dokumentieren,
Kundenvorgaben und Gestaltungsentwürfe unter Berücksichtigung der Gestaltungsgrundlagen und Normen umzusetzen,
Medienelemente produktions- und gestaltungsorientiert nach Inhalt und Aussage auszuwählen, dabei typografische und gestalterische Regeln anzuwenden.
Medienprodukte übergabe- und ausgabegerecht zu erstellen,
Produkte nach technischen Qualitätskriterien zu prüfen und zu optimieren,
Prozesse unter Berücksichtigung von Fertigungsvorgaben zu steuern und zu optimieren.
Gestaltungsumsetzung und technische Realisation mit 50 Prozent,
im Prüfungsbereich Gestaltungsumsetzung und technische Realisation mit mindestens „ausreichend“,
Diese Verordnung tritt am 1. August 2013 in Kraft. Gleichzeitig treten die Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Digital und Print/zur Mediengestalterin Digital und Print vom 2. Mai 2007 (BGBl. I S. 628), die Verordnung über die Berufsausbildung zum Dekorvorlagenhersteller/zur Dekorvorlagenherstellerin vom 15. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3828), die Verordnung über die Berufsausbildung zum Fotolaboranten/zur Fotolaborantin vom 16. Januar 1981 (BGBl. I S. 88) und die Verordnung über die Berufsausbildung zum Fotomedienlaboranten/zur Fotomedienlaborantin vom 10. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3177) außer Kraft.
Anlage (zu § 4 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Mediengestalter Digital und Print und zur Mediengestalterin Digital und Print
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 1181 - 1202)
Abschnitt A: Gemeinsame Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
Auftragsunterlagen sowie analoge und digitale Vorlagen entsprechend der Auftragsbeschreibung auf Vollständigkeit und technische Umsetzbarkeit prüfen, dabei medienspezifische Besonderheiten berücksichtigen
Auftragsziele und Teilaufgaben definieren, dabei auftragsgerechte Qualitätskriterien berücksichtigen und Verfahrenswege für die Produktion ableiten
medienrechtliche Vorschriften bei der Auftragsplanung berücksichtigen
Termine planen und überwachen, dabei technische Realisierungsmöglichkeiten und terminliche Vorgaben berücksichtigen
Arbeitsanweisungen erstellen und Arbeitsabläufe dokumentieren
deutsch- und englischsprachige Informationsquellen nutzen
Verhaltensweisen, Normen und Werte anderer Kulturen bei geschäftlichen Kontakten berücksichtigen
Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Ergebnisse abstimmen und auswerten
Möglichkeiten zur Konfliktregelung im Team anwenden
Materialeinsatz und Zeitaufwand dokumentieren und im Soll-Ist-Vergleich bewerten
an der Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben und ergonomischer Aspekte mitwirken
Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und -abläufe vorschlagen
den wirtschaftlichen und umweltschonenden Einsatz von Arbeits- und Organisationsmitteln bei der Arbeitsorganisation berücksichtigen
2 Gestaltungsgrundlagen
Grundelemente der Gestaltung unter Berücksichtigung der Gestaltgesetze einsetzen
Proportion, Rhythmus, Farbe und Kontrast bei der Gestaltung berücksichtigen
mediengerechte Gestaltungskompositionen frei und nach Layoutvorgaben erstellen
Schriftwirkung beurteilen und Regeln der Makro- und Mikrotypografie anwenden
Schreib- und Gestaltungsvorschriften anwenden sowie Normvorschriften beachten
Medienprodukte unter medien- und zielgruppenspezifischen Aspekten gestalten, beurteilen und optimieren
Schriften medien- und gestaltungsorientiert auswählen, dabei den stilistischen und aktuellen Verwendungskontext berücksichtigen
Farbe als Gestaltungsmittel einsetzen, dabei Aspekte der Farbphysiologie und -psychologie berücksichtigen
Grafiken und Bilder nach Inhalt und Aussage auswählen und gestalterisch einsetzen
produktionstypische Maße und Einheiten anwenden und umrechnen
medienrechtliche Vorschriften bei der Gestaltung berücksichtigen
3 Datenhandling
Systemkomponenten und Softwareapplikationen auftragsbezogen auswählen und einsetzen
Datenformate unterscheiden und in verschiedenen Anwendungsbereichen einsetzen
Datenorganisation und -verwaltung auftragsspezifisch nutzen, Dateinamen-Konventionen anwenden
Erkenntnisse aus dem Zusammenhang von Arbeitsabläufen, Datenflüssen und Schnittstellen für die eigene Arbeitsorganisation nutzen
Daten verwendungsbezogen bereitstellen und ausgeben
Systeme zur Datensicherheit anwenden
interne und externe Dienste und Netze für den Informationsaustausch nutzen
Daten für die Datenübertragung optimieren
Netzwerke sowie Hard- und Softwareschnittstellen beurteilen und einsetzen
Daten übernehmen, unter Berücksichtigung medienspezifischer Standards transferieren und konvertieren
Kompressionsverfahren auswählen und anwenden
Systeme zur Datenverwaltung und Versionskontrolle einsetzen
Dateiinformationen und Metadaten nutzen, verwalten und erstellen
Datenbanken zur Verwaltung von Mediendaten nutzen
4 Medienintegration
Daten übernehmen, für die medienübergreifende Nutzung erstellen und medienspezifisch konvertieren
Farbräume und Farbsysteme anwenden
elektronische Produktionsmittel auftragsspezifisch einsetzen
analoge Daten digitalisieren und mit digitalen Daten zusammenführen
für unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten Datentypen kombinieren
Arbeitsabläufe fortwährend auf Einhaltung der Vorgaben kontrollieren, bei Abweichungen korrigieren
Arbeitsergebnisse kontrollieren und optimieren
Qualitätssicherungsmaßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, dabei Standards und Normen beachten
Pflege, Wartung und Instandhaltung der eingesetzten Werkzeuge, Geräte und Systeme als Teil des Qualitätsmanagements erkennen und Maßnahmen einleiten
Arbeitsschritte für die Integration unterschiedlicher Datenstrukturen festlegen
Farbe für die medienübergreifende und medienspezifische Nutzung definieren und konvertieren, dabei ausgabespezifische Standards und Normen beachten
Daten für unterschiedliche Ausgabemedien und unterschiedliche Systemplattformen erzeugen
Nummer 8) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
Abschnitt B: Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Beratung und Planung
Kommunikationsregeln anwenden, ihre Auswirkungen auf Arbeitsabläufe und Kommunikationsprozesse beachten
Kommunikationsumgebung prüfen, unterschiedliche Kommunikationsformen und -mittel einsetzen
Begriffe definieren und in Kommunikationsprozessen verwenden
Teamarbeit als Mittel für Kommunikation und Kooperation einsetzen
Strategien zur Konfliktlösung in der Beratung anwenden
Informationsquellen aufgabenbezogen auswerten, Sachverhalte visualisieren und präsentieren
Rückmeldungen über Arbeitsergebnisse geben
2 kundenorientierte
Marketingziel mit dem Kunden definieren
Marktanalysen und Ergebnisse von Marktforschung für den Kunden auswerten
Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Mediennutzern analysieren und daraus mit dem Kunden Anforderungen für die Projektkonzeption ableiten
Budget nach Zeit, Aktionen und Instrumenten des Marketingmix aufteilen
Projekte planen, insbesondere Personal-, Sachmittel-, Termin- und Kostenplanung durchführen
Urheberrecht und verwandte Schutzrechte bei der Planung von Medienprodukten berücksichtigen
betriebliche Standards zur Projektdurchführung bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen anwenden
Projektkonzeptionen entwickeln und im Team optimieren
Wirkung und Funktion der verschiedenen Medien einplanen sowie Verbreitungsmedien festlegen
Zusammenhang technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte berücksichtigen
4 Kundenbeziehungen
auf Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit achten
Projektkonzeptionen präsentieren und begründen
Reklamationen entgegennehmen und betriebsübliche Maßnahmen einleiten
Abschnitt C: Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
1 Analyse des Auftrags
und Erarbeitung der
Anforderungen des Kunden auswerten, Aufgabenstellung ableiten und Auftragsziele festlegen
Auftragsumfeld recherchieren; Zielgruppen analysieren und definieren
Kreativitätstechniken zur Ideensammlung einsetzen
Ideen medienspezifisch auf technische, wirtschaftliche und terminliche Rahmenbedingungen prüfen
Konzeptionen erstellen, mit der Aufgabenstellung abgleichen und Entscheidungsprozesse dokumentieren
der Ideen und Entwürfe
Gestaltungsvarianten entwickeln, dabei insbesondere Perspektive, Stilmittel, Typografie und Bildwirkung berücksichtigen
grafische Zeichen entwerfen
Grafiken, Diagramme und Illustrationen entwerfen
Gestaltungsraster unter Berücksichtigung von Formaten, Text- und Bildinhalten entwickeln
Bildmotive unter Berücksichtigung von Bildaussage und -wirkung auswählen und bearbeiten
Gestaltung auf Ausgabemedien abstimmen, dabei insbesondere Farbe, Kontrast, Struktur, Textur und Materialbeschaffenheit berücksichtigen
Medienprodukte präsentationsreif vorbereiten
3 Gestaltungsabstimmung
Kommunikationsregeln anwenden und ihre Auswirkungen auf Kommunikationsprozesse berücksichtigen
Ideenentwicklung und Varianten präsentieren; Gestaltungskonzepte vorstellen und begründen
Entscheidungsprozesse mit dem Kunden abschließen und dokumentieren
4 mediengerechte
Entwürfe entsprechend dem Ergebnis der Gestaltungsabstimmung optimieren
Entwurfsdateien auf Vollständigkeit und technische Umsetzbarkeit prüfen
Entwürfe mediengerecht und produktionsfähig erstellen
mediengerechte Kontrollverfahren zur Qualitätssicherung einsetzen
Arbeitsergebnisse bewerten und mit Auftragsanforderungen abstimmen
Abschnitt D: Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Gestaltung und Technik
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt D
Arbeitsauftrag analysieren, Verfahrenswege für die Produktion auswählen und festlegen
Zeitbedarf für Produktionsschritte ermitteln, technische Kapazitäten prüfen, planen und überwachen
Arbeitsunterlagen und Daten auftragsbezogen bereitstellen
Daten aus unterschiedlichen Quellen übernehmen und auf Verwendbarkeit und Vollständigkeit prüfen
bei der Nutzung von Daten rechtliche Vorschriften beachten
2 gestaltungsorientierte
Kundenvorgaben und eigene Gestaltungsideen aufbereiten und präsentieren
grafische Elemente themenbezogen entwerfen und technisch realisieren
Bilder und Grafiken unter gestalterischen Gesichtspunkten bearbeiten
Gestaltungsentwürfe nach typografischen und gestalterischen Regeln technisch umsetzen
geeignete Softwaretools zur Medienproduktion auswählen und anwenden
Arbeitsergebnisse gestaltungsorientiert prüfen und optimieren
3 technisch orientierte
Analog-Digital-Wandlung durchführen
medienspezifische Daten mit Anwendungsprogrammen bearbeiten, korrigieren und optimieren
Produktionsprozess steuern und überwachen, dabei Routineprozesse erkennen, anpassen und durchführen
Daten nach Vorgaben zu einem Medienprodukt zusammenführen, strukturiert sichern und archivieren
Daten in Netzwerken verwalten und Datensicherheit gewährleisten
Arbeitsvorgänge dokumentieren, Ergebnisse kontrollieren und bei Abweichungen korrigieren
4 Übergabe- und
Produkte übergabe- oder ausgabegerecht zusammenstellen
Übergabe- oder Ausgabeprozesse unter Einhaltung von Fertigungsvorgaben steuern und optimieren
Ergebnisse auf Einhaltung von Kundenvorgaben und Qualitätsvorgaben prüfen und bei Abweichungen korrigieren
Produkte übergeben oder ausgeben
Übergabe- oder Ausgabeprozesse dokumentieren
Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste I
Nr. Wahlqualifikationseinheit Zu vermittelnde
I.1 kaufmännische
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.1)
typische Geschäftsprozesse unterscheiden
Organisations- und Bürokommunikationsmittel anwenden
Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle an Beispielen des Ausbildungsbetriebes sowie die Gliederung des Rechnungswesens erläutern
Methoden der betrieblichen Leistungserfassung anwenden
Verfahren der Kosten-und-Leistungs-Rechnung anwenden
I.2 Kreativitätstechniken
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.2)
Ideen sammeln, formulieren und auswerten
I.3 Medienproduktion
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.3)
Produktionsprozesse von Print- und Digitalmedien als Grundlage für die Umsetzbarkeit berücksichtigen
Realisierbarkeit von Kundenanforderungen prüfen und bei der Gestaltung beachten
I.4 typografische Gestaltung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.4)
Schriften und Farben zielgruppen- und medienorientiert einsetzen
unterschiedliche Gestaltungsvarianten für Kundenpräsentation entwickeln
Gestaltungskonzepte für Digital- und Printmedien entwickeln
Entwürfe für unterschiedliche Medien technisch umsetzen
Texte und Zahlengruppen tabellarisch gliedern
Zahlenwerte in Diagrammform darstellen
Arbeitsergebnisse prüfen und optimieren
I.5 digitale Bildbearbeitung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.5)
analoges und digitales Bildmaterial auf technische Verwendbarkeit prüfen sowie Ergebnisse dokumentieren
analoge Bilddaten erfassen, digitale Bilddaten übernehmen sowie Bildausschnitte festlegen und Formatwandlungen durchführen
an Bilddaten ersetzende Retuschen ausführen
Bildinhalte maskieren und freistellen
Bilddaten entsprechend ihrem Verwendungszweck in Kontrast und Helligkeit anpassen
Bilddaten strukturiert ordnen, benennen und sichern
I.6 Produktion
von Digitalmedien I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.6)
Navigationsstrukturen unterscheiden und Leistungsmerkmale beurteilen
digitales Produkt strukturieren, Struktur darstellen und dokumentieren
Inhalt des digitalen Produkts in einer Seitenbeschreibungssprache umsetzen
Form des digitalen Produkts mit Cascading Style Sheets umsetzen
Scriptsprachen unterscheiden und Einsatzmöglichkeiten beurteilen
Effekte und automatische Prozesse in einer Scriptsprache umsetzen
Bild- und Tonmaterial überspielen, Norm- und Formatwandlungen durchführen
I.7 Datenausgabeprozesse
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.7)
Datenausgabegeräte für unterschiedliche Einsatzbereiche auswählen
Datenausgabegeräte konfigurieren und für die Datenausgabe vorbereiten
Daten gerätebezogen auf Ausgabefähigkeit prüfen
Daten auf verschiedene Medien gemäß Vorgabe nach Verwendungszweck ausgeben
Arbeitsergebnisse auf weitere Verwendbarkeit prüfen
I.8 Hard- und Software
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.8)
Rechner und Peripheriegeräte verbinden und in Betrieb nehmen
Systemzustände halten und sichern
Softwareapplikationen installieren und integrieren
Hardwarekomponenten installieren und integrieren
I.9 Fotogravurzeichnung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.9)
Verteilungszeichnung anfertigen, dabei Versatz berücksichtigen
Muster bearbeiten und ergänzen
Farbauszüge für Schmuckfarben erstellen
I.10 Musiknotenherstellung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.10)
Tonarten definieren, unterschiedliche Notenschlüssel,
Dynamik-, Vortrags- und Taktangaben bei der Musiknotenherstellung regelgerecht anwenden
technische und musikalische Spielanweisungen sowie Pausenzeichen auf Musiknotenseiten regelgerecht platzieren
rhythmische Besonderheiten sowie komplexe Untersätze und grafische Besonderheiten umsetzen
Vorlagen in Musiknotenseiten umsetzen, dabei fachspezifische Stichregeln anwenden
I.11 Verpackungsgestaltung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.11)
unterschiedliche Verpackungsarten und deren spezifische Parameter erfassen und anwenden
Packstoffe nach Rohstoffen und ihren Herstellungsprozessen klassifizieren, fertigungstechnische Aspekte ableiten und bei der Gestaltung von Packmitteln berücksichtigen
Besonderheiten von verpackungsspezifischen Druckverfahren bei der Gestaltung berücksichtigen
Freihandzeichnungen als Scribble für die Arbeitsvorbereitung anfertigen
Entwürfe schwarz-weiß und farbig anlegen, dabei fertigungstechnische Parameter berücksichtigen
Packmittel unter Berücksichtigung von Wirkung und Funktion grafisch gestalten
fertigungstechnische Parameter erfassen und in Produktionsdaten umsetzen
Adaptionen von bestehenden Verpackungen durchführen, dabei verpackungsspezifische Druckparameter berücksichtigen
branchenspezifische Bemaßung bei der Gestaltung und Konstruktion von Packmitteln durchführen, dabei Normen berücksichtigen
I.12 Geografik I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.12)
raumbezogene Informationsquellen und Luftbilder interpretieren, auswerten und für die geografisch-kartografische Darstellung aufbereiten
Quellenmaterial für die weitere Verwendung unter Beachtung des Urheberschutzes vorbereiten und beurteilen
analoge Vorlagen vektor- und pixelorientiert digitalisieren
raumbezogene Informationen mit kartografischen Darstellungsmitteln verknüpfen und daraus großmaßstäbige topografische Informationsmodelle herstellen und thematische Darstellungen ableiten
I.13 Dekorvorlagenherstellung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.13)
Vorlagen übernehmen und Dekorelemente unter Berücksichtigung der druckspezifischen Gegebenheiten neu konstruieren
Farbauszüge für Echtfarben separieren
Arbeitsergebnis auf Vollständigkeit, Größe und Farbe überprüfen
Abwicklungen von flachen und zylindrischen Körpern erstellen und auf Passgenauigkeit prüfen
I.14 3-D-Objekterzeugung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.14)
Referenzmaterial erfassen und bearbeiten
Referenzen für Modelle erstellen
Objekte und Szenen erstellen und bearbeiten
Daten, insbesondere Vektor-, Pixel- und 3-D-Daten, importieren und anpassen
Objekte und Szenen exportieren
I.15 3-D-Inszenierung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.15)
Oberflächeneigenschaften der Referenzmaterialien analysieren
Materialien für 3-D-Objekte definieren und aufbringen
Kamera setzen und Szenerie aufbauen
Licht- und Schattentypen unterscheiden und anwenden, szenenspezifische Beleuchtung erstellen
Bildausgabe definieren, Voreinstellungen zu Art und Güte von Bildberechnungen vornehmen und Rechenprozess starten (Rendering), Arbeitsergebnisse kontrollieren und optimieren
I.16 Plattformen zur
interaktiven Kommunikation I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.16)
Onlineanwendungen nach Zielen und Zielgruppen auswählen
Schnittstellen zwischen Onlineanwendungen und Webpräsenzen nutzen und Vernetzungen zwischen Onlineanwendungen herstellen
Fremdtexte inhaltlich an unterschiedliche Onlineanwendungen anpassen und einpflegen
Bilder und Grafiken anpassen und optimieren
Audio- und Videodaten sowie Animationen auf Eignung für den Einsatz in Onlineanwendungen prüfen und Änderungen vornehmen
Daten verwalten und archivieren sowie für die Nutzung in Onlineanwendungen bereitstellen
technische Fehlfunktionen erkennen und Maßnahmen zu deren Behebung einleiten
Presse- und Medienrecht, die presserechtliche Verantwortung, medienrechtliche Selbstverpflichtungen sowie Datenschutzbestimmungen beachten
Nutzungsbedingungen und Verhaltensweisen in Onlineanwendungen beachten
I.17 Flexografie I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1, lfd. Nr. I.17)
Flexografieprodukte unter medien- und zielgruppenspezifischen Aspekten gestalten, beurteilen und optimieren
gestaltungsorientierten Satz für Stempel nach Vorgaben, insbesondere nach Normen und Vorschriften von Behörden, Kammern oder Post, herstellen
typografische Feinheiten im Stempelsatz anwenden
Korrekturabzüge erstellen und mit Kundenvorgaben vergleichen, überprüfen und bei Abweichungen korrigieren
gestaltete Vorlagen für Einzelstempel in einer Sammelform für die Herstellung von Stempelplatten positionieren
Sammelformen auf Stempel- oder Flexodruckplatten übertragen und Stempel- oder Flexodruckplatten herstellen
Stempelplatten vereinzeln, Einzelstempel montieren und konfektionieren
Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste II
II.1 Kosten-und-
Leistungs-Rechnung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.1)
Kostenarten erfassen und den Kostenstellen zuordnen
Kostensätze ermitteln
Kosten für erbrachte Leistungen ermitteln sowie im Zeitvergleich und im Soll-Ist-Vergleich bewerten, Ergebnisse dokumentieren
Ergebnisse der Betriebsabrechnung für die kaufmännische Steuerung und Kontrolle nutzen
II.2 Projektdurchführung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.2)
Projektdurchführung mit beteiligten betrieblichen Organisationseinheiten abstimmen, Termine überwachen
Aufträge kundengerecht durchführen und Fremdleistungen koordinieren
bei betriebsbedingten Abweichungen im Projektablauf Kunden informieren, Lösungsalternativen aufzeigen
kundenbedingte Abweichungen bei der Projektdurchführung berücksichtigen, Kostenänderungen ermitteln
Projektablauf und Qualitätskontrollen dokumentieren
Zielerreichung kontrollieren, Soll-Ist-Vergleiche aufgrund vorgegebener Planungsdaten durchführen
II.3 Designkonzeption I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.3)
Designkonzeptionen entwickeln und im Team optimieren
Präsentationsgespräche planen und vorbereiten
Designkonzeptionen präsentieren und begründen
Präsentationsgespräche nachbereiten und auswerten
II.4 Gestaltung von
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.4)
Schrift, grafische Elemente und Bilder zielgruppengerecht kombinieren
Farbkombinationen beurteilen und anwenden
Sonderfarben auftragsspezifisch einsetzen
Bedruckstoff zielgruppenorientiert auswählen
Farben auf Bedruckstoff abstimmen
Möglichkeiten der Druckveredelung und der Weiterverarbeitung auftragsspezifisch nutzen
technische Realisierbarkeit der Gestaltung sicherstellen
II.5 Gestaltung von
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.5)
Gestaltungsgrundsätze für digitale Medien anwenden
Schrift als Gestaltungsmittel einsetzen und die Regeln der Makro- und Mikrotypografie anwenden
gestalterische Formensprache für Digitalmedien entwickeln und anwenden
Gestaltung der Benutzerführung des Produktes auf Zielgruppe und die technischen Möglichkeiten des Ausgabemediums abstimmen
Gestaltung auf die technischen Möglichkeiten des Ausgabemediums abstimmen
Datenformate für das Ausgabemedium bestimmen
II.6 digitale Bildbearbeitung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.6)
Teilprodukte herstellen, bearbeiten und zu neuen Produkten zusammenführen
Bildmodifikationen durchführen, dabei Farbangleichungen und -konvertierungen beachten
Bilddaten unter Anwendung eines Prüfsystems auf Übereinstimmung mit den Vorgaben prüfen
Bilddaten entsprechend ihrem Verwendungszweck ausgeben sowie Weiterverwendbarkeit für die Archivierung und Datenhaltung gewährleisten
II.7 Produktion
von Digitalmedien II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.7)
Programmiersprachen unterscheiden und Leistungsmerkmale beurteilen
Prozesse mittels einer Programmiersprache automatisieren
Ein- und Ausgaben erstellen und mit einer Skriptsprache auswerten
Bild- und Tonmaterial abhören, sichten, ordnen und auftragsbezogen zusammenführen
Ton nach redaktionellen Vorgaben und gestalterischen Gesichtspunkten aussteuern
Bildaufnahmen nach redaktionellen Vorgaben und gestalterischen Gesichtspunkten bearbeiten
II.8 Systembetreuung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.8)
EDV-Systeme aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden und entsprechend ihrer Verwendung auswählen
Hardwarekomponenten zusammenstellen und anschließen
Betriebssystem installieren und konfigurieren
branchenübliche Anwendungsprogramme installieren und konfigurieren
Systeme testen und Konfigurationsdaten dokumentieren
II.9 Datenbankanwendung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.9)
Datenbankprodukte unterscheiden und auftragsbezogen auswählen
Daten unterschiedlicher Formate für Datenbankanwendungen aufbereiten
Datenbankstrukturen festlegen, Schlüssel und Verknüpfungen definieren
Abfragen und Berichte von Datenbeständen erstellen
Anwendungen, insbesondere Schnittstellenprogramme, in einer Makro- oder Programmiersprache erstellen
II.10 Druckformherstellung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.10)
Daten und Kopiervorlagen auf Vollständigkeit und technische Umsetzbarkeit prüfen, gegebenenfalls Korrekturanweisungen definieren
Seiten ausschießen, Nutzen anordnen, standrichtig positionieren und prüfen
Kontrollelemente integrieren
Korrekturen nach Revisionsmuster ausführen
Druckformen herstellen
Anlagen warten und pflegen
Arbeitsergebnis prüfen und beurteilen, bei Abweichungen Druckform korrigieren
II.11 Reprografie I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.11)
Produktionssysteme auswählen, auftragsbezogen vorbereiten und Vervielfältigungen herstellen
Materialien auswählen und einsetzen
Montagen herstellen, Texte und Bilder nach gestalterischen Vorgaben zusammenführen
Druckvorlagen und Druckformen herstellen
Printprodukte herstellen
II.12 Druckweiterverarbeitung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.12)
Auftragsunterlagen erfassen, Umsetzbarkeit prüfen und den entsprechenden Verfahrensweg festlegen
programm- und systembezogene Arbeitsvorbereitung ausführen
Materialbedarf ermitteln, Materialien auswählen und anfordern
Druck- und Vervielfältigungserzeugnisse zum Endprodukt verarbeiten, insbesondere durch Falzen, Zusammentragen, Bohren, Heften, Binden, Leimen und Beschneiden
Maschinen, Geräte und Werkzeuge pflegen und warten
II.13 Digitalfotografie
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.13)
Motive und Aufnahmeart nach Verwendungszweck auswählen, Motivaufbau vorbereiten
Belichtungsmöglichkeiten und Ausleuchtung bestimmen, Belichtungsmessung durchführen
Bewegung und Schärfentiefe bei der Aufnahme berücksichtigen
Objektive unter Beachtung von Abbildungsgrundsätzen auswählen
unterschiedliche Lichtarten einsetzen
Filter auswählen und einsetzen
Aufnahme herstellen und Ergebnis kontrollieren
II.14 Redaktionstechnik I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.14)
bei der Arbeitsorganisation objektspezifische Produktionsabläufe und Ressorteinteilung berücksichtigen
an der technischen Gestaltung des redaktionellen Teils von Presseerzeugnissen mitwirken
Texte, Bilder und Grafiken analoger und digitaler Presseerzeugnisse unter Berücksichtigung redaktioneller Vorgaben gestalten
in Absprache mit der Redaktion Texte redigieren, hierbei journalistische Darstellungsformen berücksichtigen
bei der Recherche in Datenbanken und bei Presseagenturen mitwirken, Daten aus diesen Datenbanken übernehmen und verarbeiten
Texte, Bilder und Grafiken übernehmen und für medienspezifische Ausgabe aufbereiten
II.15 Fotogravurzeichnung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.15)
Farbkompositionen von Schmuckfarben bearbeiten und beurteilen
Prüfdruck erstellen
II.16 Musiknotenherstellung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.16)
Seitenaufbau auf der Grundlage von Manuskriptvorlagen festlegen, dabei musikalische Besonderheiten berücksichtigen
Seitenformate bestimmen und Umfang berechnen
Balken- und Bogenlagen nach Stichregeln festlegen
Schriftarten auftragsbezogen bei der Seitengestaltung einsetzen
Notensatzprogramme anwenden
musikalische Sonderzeichen erstellen und anwenden
spezielle Notenausgaben, insbesondere Partituren, Klavierauszüge, Chorausgaben, Einzelstimmen sowie Spiel- und Schlagzeugpartituren, gestalten
II.17 Verpackungsgestaltung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.17)
3-D-Software bei der Gestaltung und Konstruktion von Packmitteln kennen und einsetzen
CAD-Ein- und -Ausgabegeräte bei der Konstruktion von Packmitteln einsetzen
Handhabungsanleitungen für Packmittel erstellen, dabei perspektivische Darstellungen integrieren
Handmuster nach vorgegebenen Daten erstellen
Nutzenaufbau erstellen
verpackungsspezifische Druckformherstellung anwenden
unterschiedliche Produktkennungen einsetzen
II.18 Geografik II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.18)
Generalisierungsgrundsätze bei der Gestaltung raumbezogener Daten anwenden
mittlere und kleinmaßstäbige topografische Informationsmodelle unter Berücksichtigung von Generalisierungsgrundsätzen herstellen
topografische Informationsmodelle fortführen
raumbezogene Informationsmodelle mit verschiedenen thematischen Inhalten gestalten und herstellen
II.19 Dekorvorlagen-
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.19)
Abwicklungen für komplex, unregelmäßig und amorph geformte Körper erstellen
Dekorvorlagen umarbeiten und in Abwicklungen einpassen
II.20 Fotolabortechnik
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.20)
lichtempfindliche Materialien unterscheiden, handhaben und lagern
Chemikalien unter Berücksichtigung von rechtlichen, betrieblichen und Herstellervorschriften handhaben und lagern, Bäder und Lösungen ansetzen
Ausgabesysteme bedienen und Aufträge belichten, Entwicklungsprozesse durchführen, überwachen und dokumentieren
Chemikalien, Bäder und Lösungen regenerieren und einer umweltgerechten Entsorgung zuführen
Arbeitsergebnisse auf Qualitätsstandards und Umsetzung von Auftragsvorgaben prüfen, beurteilen und korrigieren
Anlagen und Systeme warten und pflegen
II.21 großformatiger
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.21)
Verfahrenswege und Arbeitsschritte einschließlich Konfektionierung festlegen
Drucksysteme kalibrieren, auf Bedruckstoff einstellen und Digitaldrucke erstellen
Druckprodukte weiterverarbeiten, Produkte material- und transportgerecht lagern
II.22 3-D-Inszenierung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.22)
Bildbearbeitungstechniken einsetzen, um Material- und oberflächenspezifische Bildinformationen zu erzeugen
Oberflächeneigenschaften und Geometrie eines Objektes durch bildbasierte, prozedurale und mathematische Steuerung verändern und optimieren
II.23 3-D-Bewegtbild
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.23)
Objektbewegung erzeugen
Kamerafahrten inszenieren
Objektparameter zeitbezogen verändern
Interpolationsarten von Animationskurven unter-scheiden und anwenden
Daten für die Weiterverarbeitung vorbereiten und exportieren
II.24 Contenterstellung I
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.24)
Fremdtexte analysieren und an medien- und zielgruppenspezifische Anforderungen anpassen
Inhalte in Infografiken, Diagrammen und Schaubildern veranschaulichen
Bilder und Grafiken für unterschiedliche Medienkanäle auswählen, anpassen und einbinden
Daten strukturieren und archivieren, dabei Datenbanksysteme einsetzen
II.25 Plattformen zur interaktiven Kommunikation II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.25)
Unternehmenspräsenzen für Onlineanwendungen erstellen und pflegen
Suchverhalten von Zielgruppen mittels Softwareunterstützung analysieren
Onlineanwendungen für Suchmaschinenoptimierung einsetzen
Inhalte für Onlineanwendungen unter Berücksichtigung von Suchmaschinenalgorithmen optimieren
Datenrecherche in Onlineanwendungen durchführen und aufbereiten, dabei rechtliche Rahmenbedingungen und Datenschutzbestimmungen berücksichtigen
Interaktionen in Onlineanwendungen systematisch beobachten und analysieren, Ergebnisse kommunizieren
mobiles Internet und Ortungssysteme für Onlineanwendungen nutzen
II.26 Flexografie II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 2, lfd. Nr. II.26)
Materialien und Stempelfarben unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften, Verarbeitungsmöglichkeiten, Kosten, Qualität und des Umweltschutzes auswählen und einsetzen
tabellarischen Stempelsatz herstellen
Satz für Rund- und Ovalstempel, Flexodruckplatten sowie für weitere flexografische Erzeugnisse gestalten
Bänderstempel und Spezialstempel komplettieren und justieren
Passer für Mehrfarbdruck einsetzen
Flexodruckplatten zurichten und konfektionieren
Stempel instand setzen
Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste III
III.1 kaufmännische
Auftragsbearbeitung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.1)
technische Realisierbarkeit von Kundenanforderungen prüfen und die erforderlichen Kosten errechnen
Preise kalkulieren, Angebote erstellen
Material und Daten disponieren
Verträge unterschriftsreif vorbereiten
Eingangsrechnungen prüfen, Ausgangsrechnungen erstellen
Nachkalkulation durchführen
III.2 Designkonzeption II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.2)
Schrift im Kontext mit Illustrationen und Bildern in Designkonzeptionen einsetzen
Ideen in räumliche Darstellungen umsetzen, Illustrationen frei und nach Vorgabe entwerfen
grafische Zeichen entwickeln, insbesondere Logos, Piktogramme, Wort- und Bildmarken sowie Signets unter Berücksichtigung von Abstraktion, Symbolik und Funktionalität
Kriterien für Motivwahl und Bildausschnitt definieren
fotografische Umsetzung einer Bildidee inszenieren, insbesondere unter Berücksichtigung von Bewegung, Dynamik, Ausdruck, Effekte, Licht und Schatten
Bildmotive gestalterisch unter Berücksichtigung von Bildsprache und Verwendungszweck bearbeiten und verändern
III.3 Text-, Grafik- und
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.3)
Prozessdaten für die technische Arbeitsausführung festlegen
Text-, Grafik- und Bilddaten gestalterisch aufbereiten und bearbeiten
Grafik- und Bilddaten in verschiedenen Farbsystemen bearbeiten
bei der Grafik- und Bilddatenbearbeitung Bestimmungsgrößen für Farben beachten und Standards berücksichtigen
Daten mit Prüfsystemen auf Übereinstimmung mit den Vorgaben prüfen
Daten sichern und entsprechend ihrem Verwendungszweck ausgeben
III.4 produktorientierte
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.4)
Medienprodukte unter Berücksichtigung von Wirkung und Funktion konzipieren
Gestaltungsentwürfe für unterschiedliche Anwendungen entwickeln
visuelles Orientierungsverhalten der Nutzer berücksichtigen
Möglichkeiten der verschiedenen Druckverfahren auftragsspezifisch nutzen
technische Realisierbarkeit beachten
wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigen
III.5 datenbankbasierte
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.5)
Datenbanken den auftragsbezogenen Erfordernissen anpassen
Datenbankinhalte mittels einer Programmiersprache editieren
Datenbankinhalte mittels einer Programmiersprache in digitale Anwendungen einbinden
III.6 interaktive
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.6)
Autorensoftware unterscheiden und nach Leistungsmerkmalen auswählen
vorgegebene oder eigene Gestaltungsideen für eine Autorensoftware strukturieren, inhaltlich beschreiben und umsetzen
Ablauf eines Films in der Skriptsprache des Autorenprogramms programmieren
Film des Autorenprogramms für Ausgabemedium optimieren und integrieren
III.7 audiovisuelle
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.7)
Bild- und Tonmaterial nach redaktionellen Vorgaben und gestalterischen Gesichtspunkten kombinieren
Bildsequenzen unter Einsatz von Grafikelementen, Schriften, Animationen und Effekten nachbearbeiten
sequenzbezogene Töne und Klänge nachbearbeiten und korrigieren, Effekte einsetzen und qualitativ abstimmen
audiovisuelle Medien unterscheiden und projektorientiert auswählen
endbearbeitete audiovisuelle Daten für die Medienausgabe prüfen, codieren und audiovisuelles Medium erstellen
III.8 Systembetreuung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.8)
Netzwerkarchitekturen und -komponenten unterscheiden und entsprechend ihren Einsatzgebieten auswählen
Netzwerkbetriebssysteme nach Leistungsfähigkeit und Einsatzgebieten beurteilen und einsetzen
Benutzerrechte verwalten, insbesondere Datenzugriff über Netzwerke organisieren
netzwerkübergreifende Kommunikation aufbauen
Datenzugriff auf externe Netze realisieren
Datensicherungssysteme in Bezug auf Datensicherheit beurteilen und anwenden
Netzwerkanwendungen und -systeme testen
Konfigurationsdaten und Einstellungen dokumentieren
III.9 digitale Druckform-
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.9)
Fertigungsverfahren auswählen, Arbeitsablauf festlegen und Arbeitsschritte planen
Daten auf Verwendbarkeit prüfen, Standards beachten
Auftragsdateien an der Eingabeeinheit erstellen, Daten importieren
Seiten digital ausschießen, Seitenpositionen festlegen, Kontrollelemente integrieren, Arbeitsergebnis prüfen
Ausgabesysteme bedienen, Grundeinstellung kontrollieren und anpassen, Standardisierungen für die Druckformherstellung berücksichtigen
Druckformen aus digitalen Datenbeständen herstellen
Druckformen auf Vollständigkeit und die Bedingungen des weiteren technischen Druckprozesses visuell kontrollieren und messtechnisch prüfen
III.10 Digitaldruck
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.10)
Druckdaten aus dem Datenbestand auswählen und als Druckjobs (Auftragsdateien an der Eingabeeinheit) für den Druckprozess bereitstellen
angelieferte Daten und Personalisierungsvorgaben für Druckjobs mit variablen Daten prüfen und vorbereiten
Druckjobs mit variablen Daten unter Berücksichtigung von Auftragsparametern programmieren und Ergebnis prüfen
Digitaldruckmaschine für den Ausgabeprozess vorbereiten und dabei qualitätssichernde Maßnahmen durchführen
Druckjobs ausgeben
Produktionsdaten erfassen und dokumentieren
technische Einrichtung pflegen und warten
III.11 Reprografie II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.11)
Daten auf verschiedenen Datenträgern und Medien ausgeben
Druckmaschine vorbereiten und einrichten sowie mehrfarbige Druckerzeugnisse herstellen
großformatige Vervielfältigungen als Einzelstück sowie in Kleinserie herstellen
III.12 Mikrografie
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.12)
Mikrofilme im Simplex-, Duo- und Duplexverfahren herstellen und Suchmarken setzen
Mikrofilme aus digitalen Daten herstellen
Mikrofilme digitalisieren, auf digitalen Datenträgern speichern und prüfen
Mikrofilme entwickeln, umkehrentwickeln und Entwicklungsablauf überwachen
mit digitalen Verfahren maßstäbliche Veränderungen ausgeben
III.13 Tiefdruckformherstellung
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.13)
III.14 Redaktionstechnik II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.14)
Seitenlayout von Presseerzeugnissen nach redaktionellen Vorgaben erstellen
Infografiken, Diagrammgrafiken und Schaubilder nach redaktionellen Vorgaben gestalten und erstellen
Film- und Videosequenzen bearbeiten und für die Veröffentlichung aufbereiten
mit Redaktionssystemen Texte, Grafiken und Bilder für Zeitungs- und Zeitschriftenseiten sowie für Onlineerzeugnisse integrieren
Zeitungs- und Zeitschriftenseiten nach technischen und typografischen Anforderungen sowie nach redaktionellen Vorgaben umbrechen
redaktionell gestaltete Beiträge und Seiten für Onlinemedien aufbereiten und in das Ausgabemedium einstellen
aus vorliegenden redaktionellen Beiträgen und werblichen Vorlagen Onlineangebote gestalten, aktualisieren und Verknüpfungen herstellen
technische Arbeiten, Datengestaltung und -pflege in der Nachrichtenredaktion vorbereiten, durchführen und betreuen
III.15 Fotogravurzeichnung III
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.15)
rapportiertes Layout erstellen
Muster nachbearbeiten, Farbauszüge erstellen und Nahtlosretuschen durchführen
III.16 Musiknotenherstellung III
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.16)
Auftragsunterlagen für die Musiknotenherstellung bewerten und Manuskriptvorlagen aufbereiten
Auftrag nach Kunden- und Redaktionsvorgaben vorbereiten
Auftrag für die Musiknotenherstellung definieren
notenspezifische Stilvorlagen definieren und anwenden
musikrelevante Zeichen und Schriften erfassen
Musiknotenseiten nach ästhetischen Gesichtspunkten aufbauen und auf Grundlage fachspezifischer Stichregeln gestalten
Einzelstimmen unter Beachtung von instrumental-spezifischen Besonderheiten extrahieren und charakteristische Stichnoten nach musikalischen Gesichtspunkten einfügen
Korrekturen nach Kunden- und Redaktionsvorgaben ausführen
Daten für eine Zweitverwertung umarbeiten und neu gestalten
Produktionsdaten für Weiterverarbeitung erstellen
III.17 Verpackungsgestaltung III
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.17)
Auftragsunterlagen unter Berücksichtigung von Kundenvorstellungen für die Herstellung von Packmitteln bewerten
Konzepte für individuelle, zeit- und projektbezogene Packmittel entwickeln
unterschiedliche Möglichkeiten der Weiterverarbeitung von Packmitteln bei der Gestaltung berücksichtigen
Einteilungen für Kalkulation, Druckformherstellung und Stanzformenbau erstellen
Packmittelmuster unter Berücksichtigung von Fertigungsverfahren, Inhalt, Form, Größe, Auflage, Verwendungszweck und Transportart gestalten und konstruieren
III.18 Geografik III
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.18)
raumbezogene Informationen, Texte, Grafiken und Bilder aufbereiten
redaktionelle Bearbeitung von raumbezogenen Informationsmodellen, einschließlich Titel, Legende und Rückseite, durchführen
Bild-, Text-, Grafik- und Audiodaten in raumbezogene Informationen einbinden und multimediale Produkte herstellen
raumbezogene Daten für verschiedene Präsentationsformen gestalten
mit geografischen Informationssystemen kommunizieren und digitale Basisdaten aufbereiten
III.19 Dekorvorlagen-
herstellung III
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.19)
keramische Farben für Dekore festlegen, Bilddateien in Echtfarben separieren und für druck- und brennspezifische Gegebenheiten optimieren
Druck- und Brandergebnis auf Qualität prüfen, mit den Vorlagen abstimmen und entsprechend den Qualitätsvorgaben optimieren
Dekorkollektionen gestalten und produktspezifisch abstimmen
III.20 großformatiger
Digitaldruck II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.20)
Druckdaten auswählen und als Druckjobs (Auftragsdateien an der Eingabeeinheit) für den Druckprozess bereitstellen
Druckprofile für Druckmaterialien erstellen
Digitaldrucke erstellen, nach Qualitätsstandards, Kundenvorgaben und Vorlagen prüfen sowie Maschinenlauf überwachen und steuern
Druckprodukte veredeln, Endprodukte konfektionieren und Qualitätskontrolle durchführen, Auftrag versandfertig machen
III.21 3-D-Standbild
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.21)
3-D-Inszenierung auf- und nachbereiten
globale, insbesondere bildbasierte Beleuchtung unterscheiden und anwenden
anwendungsbezogene Voreinstellungen zu Art und Güte von Bildberechnungen vornehmen, testen, ergebnisorientiert einsetzen und Rechenprozess starten
Postproduktion, insbesondere Mehr-Ebenen-Techniken, für die Bildaufbereitung einsetzen
III.22 Contenterstellung II
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.22)
Themenvorschläge unterbreiten und abstimmen
Text- und Bildrecherchen durchführen und Ergebnisse für die weitere Bearbeitung aufbereiten
Texte unter Berücksichtigung medien- und zielgruppenspezifischer Anforderungen erstellen
Texte unter Berücksichtigung von Suchmaschinenalgorithmen optimieren
Video- und Animationssequenzen bearbeiten und in unterschiedliche Medienkanäle einbinden
Onlinecommunitys betreuen
III.23 Kommunikationsplanung und Erfolgskontrolle
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.23)
Varianten der Medienvernetzung analysieren, im Hinblick auf das Kommunikationsziel prüfen, dabei Wechselwirkungen der unterschiedlichen Medien berücksichtigen
Kommunikationsmaßnahmen für die Ausgabe in verschiedenen Medienkanälen einschließlich der Verbreitung von Werbeinformationen zwischen den Kunden konzipieren, dabei die Interaktion mit Zielgruppen sowie Bindung der Endkunden des Auftraggebers beachten
Zielgruppenprofile durch Auswertung von Nutzerdaten erstellen
Instrumente zur Kontrolle der Wirksamkeit einsetzen, Ergebnisse bewerten und Maßnahmen ableiten
bei der Erarbeitung von Leistungsindikatoren für Kommunikationsmaßnahmen mitwirken
Ergebnisse der Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen dokumentieren, Budgetkontrolle durchführen, Rentabilität ermitteln und Folgerungen für künftige Maßnahmen ableiten
III.24 Flexografie III
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3, lfd. Nr. III.24)
Erzeugnisse der Flexografie unter Berücksichtigung von Wirkung und Funktion konzipieren
Verzerrungen von Flexodruckplatten und Rollenstempeln berücksichtigen
Bildeigenschaften und Rasterung nach Stempelkriterien und drucktechnischen Kriterien abstimmen
Gestaltungselemente, insbesondere Schrift, Linie, Grafik, auswählen und kombinieren
technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte bei der Gestaltung von Stempeln und Gravuren berücksichtigen
Nutzen anordnen, standrichtig positionieren und Kontrollelemente integrieren
Stempelplatten visuell und messtechnisch prüfen
Ausgabeprozesse auftragsspezifisch auswählen, unter Einhaltung von Fertigungsvorgaben steuern und optimieren
Korrekturabzüge erstellen und prüfen
Produkte ausgeben, endfertigen und montieren
Maschinenwerte für Gravuren ermitteln, Graviermaschinen einstellen und Gravuren anfertigen
Ergebnisse auf Einhaltung von Kunden- und Qualitätsvorgaben prüfen und bei Abweichungen korrigieren
Arbeitsabläufe auf Einhaltung der Vorgaben kontrollieren, Einstellungen optimieren
Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 5.2.2016 I 175
2013, 1173: BGBl I

References: § 4
 § 5
 § 4
 § 25
 § 4
 § 25
 § 25
 § 4
 § 1

§ 7
 § 4

§ 8

§ 9
 § 4
 Art. 1