Source: https://m.diplom.de/document/226191
Timestamp: 2019-08-21 01:27:21+00:00

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von Irina Baumgärtner (Autor)
2.2. Migrationsgeschichte der BRD nach 1945
2.2.1. Gastarbeiter
2.2.2. Aussiedler
2.2.3. Flüchtlinge
2.3. Akkulturationsmodelle
2.4. Erwachsene unter den Belastungsfaktoren der Migration
2.5. Kinder unter den Belastungsfaktoren der Migration
3. Kindheit unter dem historischen Aspekt
3.2. Antike
3.4. Aufklärung
3.5. 19. Jahrhundert bis heute
4. Kindeswohlgefährdung
4.1. Problematik bei der Definition des Begriffs
4.1.1. Juristisch
4.1.2. Pädagogisch
4.2. Arten der Kindeswohlgefährdung
4.2.1. Kindesmisshandlung
4.2.1.1. Erklärungsmodelle für Kindesmisshandlung
4.2.2. Vernachlässigung
4.2.3. Sexueller Missbrauch
4.3. Risikofaktoren für Kindeswohlgefährdung unter dem Aspekt der Migration
4.3.1. Armut
4.3.2. Probleme in der Partnerschaft
4.3.3. Soziale Netzwerke
4.3.4. Inadäquate Erziehungsvorstellungen in Migrantenfamilien- Gewalt als Tradition
4.3.5. Die Gefährdung der Familienhierarchie- Angst vor dem Verlust der Familienehre
4.3.6. Ungleichgewicht in der Familienhierarchie
5. Erziehungsstile
5.1. Autoritativ oder Autoritär ?
5.2. Interdependenz und Independenz
5.3. Erziehungsvorstellungen der drei „großen“ Einwanderergruppen
5.3.1. Gastarbeiter
5.3.2. Spätaussiedler
5.3.3. Flüchtlinge
6.1. Prävention
6.2.1. Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung §31 SGB VIII
6.2.1.1. Ambulante Familienhilfe am Beispiel der AWO Rheinland e.V.
6.2.1.1.1. Methoden der SPFH
6.2.1.1.2. Zugang zu Behörden
6.2.1.1.3. Schwierigkeiten der Arbeit in den Familien
7.1. Beispiel A
7.1.1. Genogramm
7.1.1.1. Analyse des Genogramm und Familienkonstelation
7.1.3. Vorgeschichte
7.1.4. Belastungsfaktoren der Familie U
7.1.4.1. Arbeitslosigkeit
7.1.4.2. Vaterrolle und Stellenwert der Rolle als Ernährer
7.1.4.3. Gewalt
7.1.4.4. Sucht
7.1.5.5. Behinderung des Kindes
7.1.6. Erstkontakt mit der Familie
7.1.7. Aktuelle familiäre Situation
7.1.8. Ressourcen
7.1.9. Fazit
8. Fallbeispiel B
8.2. Erstkontakt
8.3. Genogramm
8.3.1. Analyse des Genogramm
8.4. Familienkonstellation
8.5. Belastungsfaktoren der Familie D./Y
8.5.1. Psychische Belastung der KM
8.5.2. Geld
8.5.3. Gewalt
8.6. Kooperation mit dem Helfersystem
8.8. Ressourcen
9. Fazit aus beiden Beispielen
Das Thema Kindeswohl ist aus den Medien nicht mehr wegzudenken. Fast täglich werden wir von Meldungen von verwahrlosten oder misshandelnden Kindern bombardiert. Es scheint als wäre das Thema aus dem Nichts aufgetaucht. Doch ist das Thema oder besser gesagt die Problematik wirklich so neu?
Was ist Kindeswohl? Seit wann gibt es das Phänomen Kindeswohlgefährdung oder Kindesmisshandlung und wie ist sie im historischen Zusammenhang zu sehen? Was für Präventionsmöglichkeiten gibt es? Welche Möglichkeiten hat der Staat das Wohl des Kindes zu schützen?
Alleine mit der Beantwortung dieser Fragen könnte man schon eine Diplomarbeit füllen, doch mich hat die Verknüpfung des Themas mit einem anderen aktuellem Thema interessiert, nämlich dem der Migration.
Seit einiger Zeit arbeite ich im Bereich der interkulturellen ambulanten Familienhilfe und habe daher auch einige praktische Erfahrungen sammeln können in Bezug auf Kindeswohlgefährdung in Migrantenfamilien.
Die Migration ist ein langwieriger und schwieriger Prozess für alle Beteiligten. Schon für Kinder ist der Prozess schwierig zu meistern doch wie kommen die Eltern mit der zusätzlichen Belastungen zurecht?
Das sich Zurechtfinden in einem fremden Land meistens ohne Sprachkenntnisse, Heimweh, der Druck eine Arbeit finden zu müssen um die Familie zu ernähren. Viele Migranten, neigen durch den Verlust einer festen Tagesstruktur zum Suchtverhalten. Auch haben Familien mit Migrationshintergrund oft andere Vorstellungen von Erziehung, als der durchschnittliche Mitteleuropäer.
In dieser Diplomarbeit werde ich versuchen folgende Fragestellungen näher zu beleuchten. In wie weit beeinflusst der Migrationsprozess die Erziehungskompetenz und in wieweit ist Migration ein Risikofaktor für das Kindeswohl?
Den Begriff der Migration zu definieren ist äußerst problematisch, da es ein sehr weitläufiger und vielumfassender Begriff ist. Migration bedeutet eine so tiefe Veränderung im Leben des Individuums und der Familie, dass es unter allen Facetten, d.h. sozial, ökonomisch und psychologisch beleuchten beleuchtet werden müsste, was eine einzige Definition kaum leisten kann. Auf die psychologischen und ökonomischen Aspekte der Migration werde ich im Späteren näher eingehen.
Im Folgenden muss ich mich auf zwei Definitionen beschränken, die den Prozess der Migration als solches, d.h. nur die Umsiedlung in ein anderes Land beschreiben.
„Mit Migration bezeichnet man die Verlagerung des Lebensmittelpunktes über Staatsgrenzen hinweg. Urlaubsreisen kürzere Auslandsaufenthalte und innerstaatliche Umzüge fallen nicht unter den Migrationsbegriff.“[1]
Eine zweite Definition lautet wie folgt: „ Migration ist der auf Dauer angelegte bzw. dauerhaft währende Wechsel in eine andere Gesellschaft bzw. in eine andere Region von einzelnen oder mehreren Menschen.“[2]
Die aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes besagen, dass der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung 8,8% in absoluten Zahlen. 7,2 Mio. beträgt. 26% der Ausländer kommen aus der Türkei, 13% aus dem ehemaligen Jugoslawien und 8% aus Italien.[3]
Die zweitgrößte Gruppe der Migranten wird in dieser Statistik nicht erwähnt.
Es sind die Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion. Da sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben, fallen sie in allen Statistiken unter die Zahl der deutschen. Laut des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen kamen im Jahr 2005 1.693, ein Jahr später nur noch 359 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler nach Rheinland-Pfalz. Hauptherkunftsland war die Russische Föderation. Seit Anfang der achtziger Jahre kamen rund 160.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler nach Rheinland-Pfalz.[4]
Üblicherweise wird in der sozialen Arbeit die Migrationsarbeit durch ein Drei-Säulen-Modell charakterisiert und orientiert sich hauptsächlich an der Arbeit mit drei großen Migrantengruppen.[5]
-Arbeitsmigranten
-Spätaussiedler
Wenn man von Migranten oder Einwanderern spricht, so stellen diese Menschen nie eine homogene Gruppe dar.[6] Sie sind eine sehr vielseitige soziale Gruppe, kommen aus verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen ökonomischen, politischen und sozialen Strukturen und Familienverhältnissen.
Im nachstehenden werde ich mich auf die drei größten Migrantengruppen beschränken, da die Familien aus meinen Fallbeispielen aus den zwei großen Einwanderungstraditionen stammen.
2.2.1 Gastarbeiter:
Der Begriff Gastarbeiter bezeichnet, die so genannten Arbeitsmigranten die in den sechziger Jahren nach Deutschland migriert sind. Während meiner weiteren Ausführungen werde ich mich aber nur auf die türkischen Arbeitsmigranten beziehen, da diese Gegenstand meines Fallbeispiels sind.
In den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg erlebte Deutschland ein enormes wirtschaftliches Wachstum. Da die Nachfrage nach Arbeitskräften aus dem eigenen Land nicht mehr abgedeckt werden konnte, wurden viele Arbeiter aus dem Ausland angeworben.
Im Jahr 1961 wurde die Anwerbevereinbarung mit der Türkei getroffen.[7]
„Mit dem Begriff des Gastarbeiters wird die Gruppe der Zuwanderer während der ersten Phase der Arbeitsmigration in die Bundesrepublik bezeichnet. Er symbolisiert das Verständnis, das die Aufnahmegesellschaft von den Zuwandernden und diese von dem temporärem Charakter ihres Aufenthaltes hatten.“[8]
Was ursprünglich als kurzfristiges Migrationsprojekt angelegt war hat sich für die Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter langwieriger erwiesen, als sie selbst es geplant hatten. Aus dem ökonomischen ist ein Lebensprojekt, aus der Saison –oder Gastarbeit ist die Einwanderung, zumindest aber die Niederlassung, geworden. [9]
Das deutsche Konzept des >Gastarbeiters<, das Integration explizit ausschloss vertrug sich nicht mit der Idee der Familienzusammenführung und der wachsenden Zahl niedergelassener Migranten, deren zweite Generation mittlerweile das Schulalter erreicht hatte.[10]
Die Städte mussten jetzt die Wohnungssituation und die Sozialleistungen für die Migranten sicherstellen außerdem musste die schulische Ausbildung der nachkommenden Generation geklärt werden.
Die erste Generation waren die Migranten, die in den 60er Jahren nach Deutschland kamen, da man es damals nur mit einer Generation zu tun hatte wurde der Begriff der ersten Generation erst nachträglich geprägt.
„Die in den Aufnahmegesellschaften geborenen Gastarbeiterkinder bzw.- Kindeskinder wurden und werden seither als zweite bzw. dritte Generation bezeichnet.“[11]
Mit dem Begriff „Aussiedler“ bezeichnet man Menschen, deren Vorfahren aus Deutschland stammen. Auf alle diese Gruppen einzugehen würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen Deshalb werde ich mich auf die Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion beziehen, da sie den Mittelpunkt meines zweiten Fallbeispiels sind.
„Aussiedler sind ein deutsches Spezifikum: Nach Art. 116 GG gelten Aussiedler als deutsche Staatsangehörige. Sie hatten ihren Wohnsitz vor dem 8. Mai 1945 in den ehemaligen deutschen Ostgebieten, in Albanien, Bulgarien, Danzig, Estland, Jugoslawien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien der Sowjetunion der Tscheslowokei oder Ungarn.[…] Im Zeitraum von 1950 bis 1992 kamen 2,8 Mill. Aussiedler in die Bundesrepublik(…) im Kontext der Perestrojka und Wiedervereinigung.“[12] […].
Die Tabelle zeigt die Zahl und die ethnischen Hintergründe der migrierten Aussiedler vom 1990-2000 an.
Abbildung 1[13]
Bereits 1990 stellen die größte Zuwanderungsgruppe die so genannten Russlanddeutschen dar. Davon waren zwei Drittel aus Kasachstan und den mittelasiatischen Staaten wie Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan ein Drittel aus der Ukraine und aus Russland. Das bedeutet, dass die so genannten Russlanddeutschen zum großen Teil nicht aus Russland, sondern aus anderen Staaten der GUS migrieren.[14]
Die Ursachen für die Migration fallen Unterschiedlich aus, auffällig ist, dass wirtschaftliche und ökonomische Ursachen selten erwähnt werden, die Meisten begründen die Migration in ethnisch-religiösen Ursachen und oder der Familienzusammenführung.[15]
So führt die individuelle oder familiär vermittelte Konstruktion der Aussiedler, die sich nicht als Migranten sondern als Nachkömmlinge der Ahnen, die vor mehr als zweihundert Jahren ihre deutsche Heimat verlassen hatten zu eigentümlichen Spannungen zu den tatsächlich erlebten Realität in Deutschland.[16]
Ein Flüchtling ist eine Person, die "… aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zug ehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will."[17]
Anders als bei der Migration, die mehr oder weniger freiwillig ist, ist Flucht als erzwungene Wanderung anzusehen.
Ein Migrant oder Einwanderer verlässt seine Heimat üblicherweise freiwillig, um seine Lebensbedingungen zu verbessern, sei es ökonomisch oder sozial. Sollte er zurückkehren, genießt er weiterhin den Schutz seiner Regierung. Flüchtlinge hingegen fliehen vor drohender Verfolgung und können unter den bestehenden Umständen nicht in ihr Heimatland zurückkehren.[18]
In der letzten Zeit setzt sich jedoch eine neue Praxis durch: Migration gilt als der Oberbegriff. So wird- implizit oder explizit-deutlich gemacht, dass Flucht keine Sonderkategorie, sondern eben nur eine Form von Migration ist.[19]
Die folgenden deutschen Gesetze sind von Belagen für das Asyl und Flüchligsrecht.[20]
- Art. 16 a Grundgesetz
- Aufenthaltsgesetz
- Asylverfahrensgesetz
- Staatsangehörigkeitsgesetz
Mit der Aufnahme des Satzes "Politisch Verfolgte genießen Asylrecht" in den Grundrechtskatalog des Grundgesetzes ist das Asylrecht ein einklagbarer Rechtsanspruch geworden. Es ist das einzige Grundrecht, das nur Ausländern zusteht. Es gilt allein für politisch Verfolgte, d.h. für Personen, die eine an asylerhebliche Merkmale anknüpfende staatliche - gegebenenfalls auch quasi-staatliche - Verfolgung erlitten haben bzw. denen eine solche unmittelbar droht.
Die Graphik soll über die Hauptherkunftsländer der im Jahr 2000 Asylsuchenden einen Überblick geben.
Abbildung 2[21]
Für das große Wagnis der Migration gibt es viele Gründe. Es kann darum gehen, das Überleben der - zurückgebliebenen- Familie im Herkunftsland durch Migration zu gewährleisten, wie im Falle vieler Arbeitsemigranten, die in den 1960er Jahren nach Deutschland kamen; es kann aber ebenso darum gehen, mit der gesamten Familie einen neuen Anfang in Deutschland zu suchen, wie dies bei der Aussiedlerwanderung gegenwärtig der Fall ist.[22]
Es gibt verschieden Modelle und Studien über die familiäre Akkulturation, die versuchen die Anforderungen an Familien, die den Migrationsprozess durchleben wissenschaftlich zu untersuchen und zu erklären. Als Erklärungsmodell für den Verlauf der Migration habe ich das „Fünf-Phasen-Modell“ von Sluzki gewählt.[23]
Es ist sehr umfassend und betrachtet Migration nicht nur unter dem Licht der formellen Umsiedlung sondern durchleuchtet sowohl die ökonomischen, die sozialen wie auch die psychologischen Belastungsfaktoren der Migration.
In der Vorbereitungsphase trägt sich die Familie im Herkunftsland mit dem Gedanken, ihr Heimatland zu verlassen. Der Druck lastet auf der gesamten Familie. Die Gefühle können zwischen Euphorie und Angst vor der Zukunft schwanken.
Dem schließt sich für gewöhnlich die tatsächliche Durchführung der Migration an.
Bei den ehemaligen Gastarbeitern wanderte die Familie in aller Regel nicht geschlossen aus, der Vater wanderte meist, mitunter auch zusammen mit dem ältesten Kind als erster aus später wurden die Frau und andere Kinder nachgeholt.
Anders ist die Situation bei den Aussiedlern oder Spätaussiedler. Diese wandern Grundsätzlich in größeren Familienverbänden aus. So das die Familie in der Fremde noch einen Größeren Stellenwert bekommt als in der Heimat.[24]
Bei Flüchtlingen ist die Situation komplizierter, diese planen die Migration nicht im Voraus, sondern müssen, meistens kurzfristig vor Krieg, Armut oder Seuchen fliehen.
Es gibt keine Statistiken darüber wie die Familienkonstelation während oder nach der Flucht ist, doch es ist anzunehmen, dass die Familien nach Möglichkeit gemeinsam auswandert.
In der anschließenden Phase der Überkompensation versuchen Migranten auftretende Defizite und Spannungen über eine gewisse Zeit über auszugleichen oder abzuwehren. Sie erleben sehr intensiv die Konfrontation ihrer eigenkulturellen Interaktions- und Kommunikationsstrukturen mit den für sie ungewohnten Strukturen des Aufnahmelandes.
Sie müssen zum Teil Erfahrungen mit Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung und Benachteligungen im Umgang mit Ämtern, Schulen usw. machen.
Zur Konfliktabwehr ziehen sich die Familien häufig in die eigene Gruppe zurück und akzentuieren ethnische Verhaltensmuster, die sie in Ihren Herkunftsländern nicht mehr so intensiv praktiziert haben .
So tendieren türkische Eltern schnell dazu, unliebsame Aktivitäten ihrer Kinder als „Verdeutschung“ zu interpretieren.[25]
Oft werden Migranten mit dem Selben ethnischen Hintergrund in bestimmten Wohngebieten angesiedelt. Es kommt zu einer Gettoisierung und der Bildung so genannter Parallelgesellschaften, dahinter verbirgt sich nichts Anderes als “ …eine psychologisch begründete Notwendigkeit, Belastungen der Migration zu mildern und durch die „passende“ Umgebung zu sich zu kommen, d.h. den Prozess neuer Identitätsbildung, neuer Konstruktion psychosozialer Wirklichkeit vorzubereiten“[26]
Konflikte und Spannungen können in der Phase der Dekomposition oft ausbrechen. Im Prozess der Migration können sich die kulturellen und traditionellen Machtverhältnisse in Familien ausländischer Herkunft auf den Kopf stellen.
Die Rollen in der Familie müssen neu definiert, durchgesetzt, eingeübt und es muss eine Balance zwischen Assimilation und Ethnizität gefunden werden.
In der Regelmäßigkeit wird diese Phase begleitet von „ Angst, Depressivität, Hoffnungslosigkeit und Trauer über die Verluste. […] Der Höhepunkt - oder besser gesagt der Tiefpunkt der Dekompensationsphase markiert die Krise im Migrationsprozess im oben beschriebenem Sinne.“[27]
2.4. Erwachsene unter den Belastungen der Migration
Um die psychischen Belastungen der Migration zu beschreiben habe ich ein Zitat aus Georg Büchners Woyzeck gewählt. Dieser Textauszug verdeutlicht sehr gut die Dichte der emotionalen Belastungen vor während und nach einem Migrationsprozess.
Das Kind will von seinem bekannten Lebensraum weg, weil es ihm sinnlos erscheint noch länger dort zu bleiben, so jagt er dem Traum von einem besseren Leben auf dem Mond nach, dort angekommen findet er sich mit der rauen Realität konfrontiert und sucht verzweifelt nach einem neuen zu Hause, währenddessen trauert es stets seiner alten Heimat nach.
Diese Erfahrung machen auch vielen Migranten, die sich jahrelang von dem Wunderland Deutschland träumen, hier angekommen platzen oftmals die Träume und im Angesicht der neuen Realität erscheint die alte Heimat wieder begehrenswert. Da die Menschen sich bewusst sind, dass eine Rückkehr aus vielen Gründen nicht mehr möglich ist verfallen sie in nostalgische Träume nach dem alten zu Hause bevor sie in Deutschland noch richtig angekommen sind.
„Es war ein arm Kind und hat kein Vater und kein Mutter, war alles tot und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es ist hingegangen und hat gerufen Tag und Nacht. Und wie es auf der Erd niemand mehr war, wollt’s in Himmel gehen, und der Mond guckt es so freundlichan und wie’s endlich zum Mond kam, war’s ein Stück faul holz und da ist es zur Sonn’ gegangen und wie’s zur Sonn kam, war’s ein verwelkt Sonnenblum und wie’s zu den Sternen kam, warns klei golde Mücke, die warn angesteckt wie der Neutöter sie auf die Schlehe steckt, und wie’s wieder auf die Erde wollt, war die Erd ein umgestürzter Hafen und war ganz allein, und da hat sich’s hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und ist ganz allein“[28]
Sluzki hat die Belastungen der Migration im folgenden Kurvenverlauf graphisch dargestellt.
„Migration bedeutet an sich schon einen so tiefen Einschnitt in den lebensgeschichtlichen Verlauf und eine so drastische Veränderung der gesamten psychosozialen Existenz, daß Verunsicherung und Labilisierung der Gesamtverfassung die Folge sind“[29]
Auf das Thema des Kindeswohls übertragen bedeutet das, dass gerade in der Phase der Dekompensation, die klassischerweise von Symptomen wie Angst, Depressivität, Hoffnungslosigkeit und Trauer begleitet wird (s. Kap. Akkulturationsmodelle) die Gefahr einer möglichen Schädigung des Kindes, sei es psychisch physisch oder in Form einer Vernachlässigung durch die Überforderung der Eltern am wahrscheinlichsten ist.
Die Anforderungen des Migrationsprozesses gehen auch an den Kindern nicht spurlos vorbei, auch wenn der Anpassungsprozess vergleichsweise einfach verläuft, müssen sie einen Spagat zwischen zwei Kulturen hinlegen. Aufgrund der schnellen Assimilation und Akkulturation der Kinder und Jugendlichen, entfremden sie sich schnell von den traditionellen Werten der Familie, zu Hause müssen sie die klassische Rolle aber wieder einnehmen.
Andrea Lanfranchi beschreibt, hier sehr treffend die Situation und Anforderungen an Kinder, die den Migrationsprozess bewusst oder auch unbewusst miterlebt haben.
„In komplexen Gesellschaftlichen mit sich aufeinander entwickelnden Teilbereichen sind Kinder und Jugendliche zunehmend Wanderer zwischen Welten, zwischen den bürgerlich-traditionellen Bildungsinstitutionen mit ihren patriarchischen Mustern einerseits und neuen Formen des Familienlebens andererseits.“[30]
Sie haben den Wunsch und den Drang, sich der Peer-group im Aufnahmeland anzupassen, die Eltern leben, sich bewusst von den hiesigen Realitäten isolierend, in ihren von nostalgischen Träumen der Rückkehr bestimmten Ghetto. Das vertieft den Graben zwischen Eltern und Kindern und verschärft den Generationenkonflikt[31]
Die Diffusität der Werte und Normen der Heimat- und der Aufnahmekultur führen sowohl zu endogenen wie auch exogenen Konflikten
„Orientieren sie sich zu sehr an den Anforderungen der Familie, werden sie zu Außenseitern in der neuen Umgebung; passen sie sich den Verhaltensweisen und dem Konsumstil der Peer-group an, laufen sie Gefahr, den Rückhalt der Familie zu verlieren.“[32]
Wenn die Einbindung nicht mehr funktioniert, kann es zu einem moralischen und sozialen Zusammenbruch der Familien kommen. Die Diskrepanz zwischen den Werten und Normen des Aufnahmelandes und den traditionellen der Familie führen bei Kindern und Jugendlichen zu einer enormen psychischen Belastung. Sie fühlen sich zerrissen zwischen den unterschiedlichen Anforderungen der Umgebung und der Familie, zumal es ihnen die Umgebung des Aufnahmelandes nicht immer leicht macht, zu ihrer Herkunft zu stehen.
Der Abkopplungsprozess von den Eltern innerhalb des normativen Entwicklungskorridors wird durch die Belastungsfaktoren der Migration erschwert, die Ablösung der Kinder von ihren Familien dramatisieren sich.
Die ausländischen Jugendlichen, haben ebenfalls, wie ihre Eltern Schwierigkeiten einen Arbeits- und Ausbildungsplatz zu finden. Auch wenn sie sich schnell in die deutsche Gesellschaft und das deutsche Schulsystem integrieren können sie nur selten auf Förderung innerhalb der Familie hoffen. Vor allem Migranten aus Flüchtlingsregionen haben eine mangelnde Schulbildung genossen und können ihre Kinder nur bis zu einem gewissen Alter kognitiv fördern. Die Folgen für die Familien sind Sorgen der Eltern, Demoralisierung, Resignation und innerfamilierem Streit.
3. Kindheit und Kindeswohl unter dem historischen Aspekt
Um den Begriff der Kindeswohlgefährdung erklären bzw. historisch einbetten zu können ist es unabdingbar sich mit der Begrifflichkeit der Kindheit im Laufe der Zeitgeschichte auseinander zu setzen.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Kindheit und welche Wandlung hat er von der Antike bis zur heutigen Zeit durchgemacht.
Kindheit wird hier bewusst als „Begriff“ bezeichnet, denn lange oder sagen wir besser die meiste Dauer unserer Zeitgeschichte hat es das Verständnis der Kindheit gar nicht gegeben. Zuweilen gab es noch nicht mal eine Bezeichnung für diese wichtige Phase jedes Individuums.
„Historische und ethnologische Berichte belegen, dass es zu allen Zeiten Kulturen und Subkulturen gab (und heute noch gibt), die an ihren Kindern vielfältige und offenkundige Mißbrauchshandlungen vornahmen, einschließlich sadistischer und sexueller Praktiken sowie Tötungsrituale.“[33]
Llyoud deMause untersucht in seinem erstmals 1977 erschienen Buch „ Hört ihr die Kinder weinen- eine psychogenetische Geschichte der Kindheit“ die Evolution der Kindheit und die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung von der Antike bis zur heutigen Zeit.
„Die Geschichte der Kindheit ist ein Alptraum aus dem wir gerade erwachen“[34] so deMause zu Beginn seines Buches.
Der heutige Begriff von Kindheit ist keineswegs mit dem historischen Verständnis von dieser identisch. Wenn überhaupt kann er erst im Zeitalter der „Aufklärung“ angesiedelt werden. Jede Epoche definierte das was wir heute unter dem Begriff „Kindeswohl“ verstehen auf ihre Art und Weise.
Je weiter wir in die Geschichte zurückgehen, umso unzureichender wird die Pflege und die Fürsorge für Kinder und desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder getötet, ausgesetzt, geschlagen, gequält und sexuell missbraucht wurden.[35]
Das Zeitalter der Antike gab in Bezug auf die Einstellung und Gefühle der Eltern zu ihren Kindern nur wenig hinweise. Erst mit der Verbreitung des christlichen Glaubens im Mittelalter entstand eine staatlich bestimmte Fürsorge für die eigenen und sogar Findel- und Waisenkinder.
Dabei waren die Menschen zu dieser Zeit der Meinung, dass Kinder und Jugendliche nur mit Hilfe von Gewalt erzogen werden konnten. „Was soll nur aus ihnen werden? Sie sind verdorben und unverbesserlich. Wir verprügeln sie Tag und Nacht, und sie werden immer noch schlimmer ( Schoelen, Eugen 1965).“[36]
Eine neue Wende brachte die Reformation. Die Kinder wurden nach Geschlecht getrennt, es wurde Wert auf Erziehung zur Arbeit und auf Bildung durch den schulischen Unterricht gelegt.
Neue Erziehungseinstellungen traten erst mit der Aufklärung auf. Der heranwachsende Mensch sollte durch Selbsterziehung eigenwilliger und unabhängiger werden.
Es entstanden neue Erziehungseinstellungen und mit ihnen private Erziehungsanstalten.
Diese nahmen „sittlich verwahrloste“ Kinder und Jugendliche auf um sie mit Hilfe der neuen pädagogischen Methoden zu erziehen.[37]
In folgenden Kapiteln möchte ich mich auf einige Epochen der Entwicklung der Kindheit und Erziehung genauer fokussieren.
Aufgrund der unzureichenden Quellen weiß man sehr wenig über die Einstellung zur Kindheit in der Antike. Die glaubwürdigsten und umfangreichsten Belege stammen aus Griechenland und dem römischen Reich. In meinen Ausführungen werde ich mich auf diese beiden Kulturen beschränken. Sie widmeten der Kindheit kaum Aufmerksamkeit, sie hielten es nicht für nötig diese Zeit in besonderem Maße zu beachten oder zu erwähnen.
Bis zum 4. Jahrhundert . Chr. galt in Griechenland und Rom der Kindesmord weder vor dem Gesetz noch in der Gesellschaft als etwas unrechtes“[38].
Rechtlich gesehen unterlag das Wohl des Kindes gänzlich in dem Willen des Familienvaters (pater familias). „Als Kernstück schloss die väterliche Gewalt das Recht über Leben und Tod des Kindes mit ein (ius vitae necisque). Moral, Sitte und Gebräuche der Römer setzen diesem Recht jedoch von Anbeginn Grenzen und forderten, dass der Vater seine Vollgewalt nicht schrankenlos „ausübte.[39]
Der Säugling galt nicht als „Lebewesen“ in unserem Sinne vielmehr hatte es, um es mit der heutigen Zeit zu vergleichen, den Status eines Embryos. So war die Ermordung von Neugeboren mit der heutigen Vorstellung der Abtreibung zu vergleichen, und eine im allgemeinen akzeptierte Erscheinung. Die Neugeborenen wurden „in Flüsse geworfen, in Misthaufen und Jauchegräben geschleudert, in Gefäßen „Eingemacht“, um sie darin verhungern zu lassen, auf Bergen und an Wegrändern ausgesetzt als Beute für Vögel, Futter für wilde Tiere, die sie zerreißen würden. (Euripides, Ion)“[40].
Erst im Jahre 374 n. Chr. wurde die Tötung von Kindern untersagt. Doch selbst dies geschah eher aus der Angst um die Seele der Eltern als aus Mitleid zu den Kindern,
das Töten illegitimer oder missgebildeter Kinder war noch bis ins 19 Jh. üblich.[41]
Im Mittelalter galten die Kinder als kleine Erwachsene.
Philippe Aries, beschreibt die Einstellung der mittelalterlichen Gesellschaft zum Kind wie folgt. Sie „… hatte kein Verhältnis zur Kindheit; das bedeutet nicht, dass die Kinder vernachlässigt, verlassen oder verachtet wurden. Das Verständnis der Kindheit ist nicht zu verwechseln mit der Zuneigung zum Kind; es entspricht vielmehr einer bewussten Wahrnehmung der kindlichen Besonderheit, die das Kind vom Erwachsenen, selbst dem jungen Erwachsenen, kategorial unterscheidet. Ein solches bewusstes Verhältnis gab es nicht.“[42]
Sobald das Kind in der Lage war physisch für sich zu Sorgen, wurde es in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. Das betraf buchstäblich alle Bereiche des Erwachsenenlebens, Arbeit, Spiele, gesellschaftliches Leben und ebenfalls Sexualität.
Doch was Aries hier auf so eine positive Art und Weise auslegt, wird von anderen Historikern, vor allem seinem größten Kritiker deMause anders interpretiert.
In der Frühzeit des deutschen Rechts existierte,[…], ein
Herrschaftsrecht des Vaters über seine Kinder. Diese so genannte munt (Hand) gab dem Vater zunächst weitgehende Verfügungsmacht über das Kind. Er konnte dieses willkürlich
züchtigen, im Notfall oder zur Strafe verkaufen und sogar töten.
Trotz einiger rechtlicher Versuche die munt, im Zuge der Christianisierung einzuschränken, blieb die Stellung des Kindes in der Gesellschaft fast unverändert.
Während des gesamten Mittelalters blieb es rechtlich bei der Anschauung, dass die munt dem einseitigen Interesse des Vaters zu dienen bestimmt sei. Zudem gewährte das Recht dem Kind keinerlei Schutz gegenüber dem Missbrauch der väterlichen Gewalt.[43]
Die Aufklärung ist das Zeitalter der aufgehenden Pädagogik.
„Im 18. Jahrhundert wird so breit und leidenschaftlich wie nie zuvor über pädagogische Fragen diskutiert und eine neue Vorstellung von Kindheit artikuliert“[44]
Erstmal wurden die Kinder als „besondere Wesen betrachtet“ und erstmals machte man sich Gedanken über ihre Interessen.
Die Aufklärung hat viele namenhafte Pädagogen wie, Rousseau, Lock, Pestalozzi, hervorgebracht.
Vor Allem Rousseau hat mit der seinem pädagogischen Werk Emile- Über die Erziehung die Idee vom freien und selbstbestimmten Aufwachsen und Entwicklung des Kindes propagiert. Lag den früheren Sichtweisen der Eltern – Kind – Beziehung immer das Konzept des „Führens“ zugrunde, propagierte Rousseau das „Wachsenlassen“.[45]
Das Kind wird erstmalig und auch wenn nur der Idee nach- vom Objekt zu einem Subjekt wird.
„Das Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen soll von Zuneigung und Achtung geprägt sein[…] Deshalb auch wird die verbreitete Praxis harter körperlicher Strafen einer Grundsätzlichen Kritik unterworfen.“[46]
Unabhängig von den verschiedenen rechtlichen Konstruktionen war das Zeitalter der
Aufklärung die Epoche, in der die Pflege der seelischen und körperlichen Integrität der
Kinder von staatlicher Seite ernst genommen wurde und das Wohl des Kindes in den
Vordergrund rückte.[47]
Dass es zahlreiche Versuche in der Literatur und Diskurse über die neu Entdeckten Rechte und Freiheit der Kinder gab, heißt nicht, dass es auch bis ins alle Gesellschaftsschichten Schichten durchdrungen ist und auch dementsprechend umgesetzt wurde.
Dennoch war das 18. Jahrhundert stark richtungweisend für die heutige Pädagogik und markierte einen Meilenstein in der Entwicklung der modernen Familie.
Das annährend heutige Verständnis von Kindeswohl ist erstmals im BGB Anfang des 20. Jahrhunderts zu finden. Mit dem, zum 1.1.1990, in Kraft tretenden Bürgerlichen Gesetzbuches wurde im zweiten Abschnitt des vierten Gesetzbuches erstmals ein deutschlandweites einheitliches Familien – und Kindschaftsrecht festgelegt. Darin heißt es erstmals: „das Bedürfnis der Kinder nach Schutz und Fürsorge sollte Ausgangspunkt der elterlichen Befugnisse und Pflichten sein. Erstmalig wurde die Versorgung des Kindes von staatlicher Seite gesetzlich aufgetragen.
Und war eine Präventivmaßnahme gegen Vernachlässigung und Verwahrlosung und diente zum Schutz vor Willkür der elterlichen Gewalt.
Aus § 1631 BGB ergab sich die elterliche Pflicht das Kind zu erziehen.[48]
Im Rahmen der Reform des Kindschaftsrecht von 1998 wurde § 1631 Abs. 2 BGB unformuliert und lautete wie folgt: „Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen, insbesondere körperliche und seelische Misshandlungen, sind unzulässig.“
Dieser Gesetzentwurf stellte aber noch kein generelles Züchtigungsverbot dar und schützte die Kinder immer noch nicht vor Misshandlungen, da die Anwendung und das Ausmaß körperlicher Strafen immer noch im weitesten Sinne im Ermessen der Eltern lag.
[1] Wolfgang Barth in Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (Hrsg.) Sucht Migration Hilfe. S.17
[2] Annette Treibel S.21
[3]Vgl..: Fachlexikon der sozialen Arbeit (s. unter dem Stichwort „Migration“)
[4] Vgl.:Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (Hrsg.) Zuwanderungs- und Integrationsbericht der Landesregierung Rheinland-Pfalz S.56 ff.
[5] Vgl. Fachlexikon Soz. Arbeit (s. unter dem Stichwort „Migrationssozialarbeit“)
[6] Vgl.: Ece Wendler. Vortrag „Kindesmisshandlung und Vernachlässigung in Familien mit Migrationshintergrund Quelle: http://www.dggkv.de/download/wendler.pdf (letzet Zugriff: 14.05.08)
[7] Vgl.: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V.(Hrsg.:) Sucht Migration Hilfe. S.141
[8] Annette Treibel. Migration in modernen Gesellschaften S. 116
[9] Vgl.: Annette Treibel S.129
[10] Vgl.:Saskia Sassen. Migranten, Siedler, Flüchtlinge S.162
[11] Annette Treibel S.129
[12] Annette Treibel S.32
[13] Vgl.: Die Seite des Bundesministeriums des Inneren (letzter Zugriff: 14.05.08) http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_161630/Internet/Content/Common/Anlagen/Themen/Auslaender__Fluechtlinge__Asyl/DatenundFakten/Migrationsbericht__2001,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Migrationsbericht_2001.pdf S.30
[14] Vgl.: Anette Treibel S.32
[15] Vgl.: Annette Treibel S.37
[16]Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (Hrsg.:) Sucht Migration Hilfe S.45
[17] Genfer Flüchtlingskonvention Art. 1 Abs.2 Quelle: http://www.aufenthaltstitel.de/genferkonvention.html
[18]Vgl.: Homepage des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinigten Nationen. Quelle: http://www.unhcr.de/unhcr.php/aid/178
[19] Vgl.. Anette Treibel. Migration in modernen Gesellschaften S.157
[20] Vgl.: Bundesministerium des Innern (letzter Zugriff 20.05.08) http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_121854/Internet/Navigation/DE/Gesetze/GesetzeAbisZ.html__nnn=true
[21] Vgl.: Die Seite des Bundesministeriums des Inneren (letzter Zugriff: 14.05.08) http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_161630/Internet/Content/Common/Anlagen/Themen/Auslaender__Fluechtlinge__Asyl/DatenundFakten/Migrationsbericht__2001,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Migrationsbericht_2001.pdf S.40
[22] Vgl.:Leonie Herwartz-Emden(Hrsg) Erziehung und Sozialisation in Aussiedlerfamilien http://www.philso.uni-augsburg.de/lehrstuehle/paedagogik/paed3/bibliothek/Erziehung_und_Sozialisation_in_Aussiedlerfamilien.pdf
[23] Vgl.:Urs Fuhrer, Haci-Halil Uslucan (Hrsg.) S.62 ff
[24] Vgl.:. Erziehung und Sozilisation in Aussiedlerfamilien
[25] Vgl.: Urs Fuhrer, Haci-Halil Uslucan (Hrsg.) S.70
[26] Wolfgang Barth in Sucht Migration Hilfe. S.41
[27] Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (Hrsg.) Sucht Migration Hilfe. S.41
[28] Otto C.A. zur Nedden (Hrsg.) ,Georg Büchner .Woyzeck- Ein Fragment S.28
[29] Ramazan Salman, Soner Tuna, Alfred Lessing (Hrsg.)Handbuch interkulturelle Suchthilfe S. 154
[30] Fremdheit in Beratung und Therapie Erziehungsberatung und Migration S.50
[31] Vgl.: Sozialpädagogische Familienhilfe in der Bundesrepublik Deutschland S.446
[32]Vgl.: Annette Treibel S.39
[33] Egle, Ulrich Tiber (Hrsg.:) S.46
[34] Lloyd deMause (Hrsg.:) Hört ihr die Kinder weinen- eine psychische Geschichte der Kindheit. S.
[35] Vgl.: Lloyd deMause (Hrsg.:) Hört ihr die Kinder weinen- eine psychische Geschichte der Kindheit. S.12
[36] Vgl. Wolfgang Post. Erziehung im Heim. S 11.
[37] Vgl. Wolfgang Post. Erziehung im Heim. S 14.
[38] Vgl.: Lloyd deMause (Hrsg.:) Hört ihr die Kinder weinen- eine psychische Geschichte der Kindheit.S.47 ff
[39] Katharina Parr .Das Kindeswohl in 100 Jahren BGB –Dissertation (2005) S. 116 http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980587883&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=980587883.pdf
[40] Lloyd deMause (Hrsg.:) Hört ihr die Kinder weinen- eine psychische Geschichte der Kindheit. S.46 ff
[41] Vgl.: Lloyd deMause (Hrsg.:) Hört ihr die Kinder weinen- eine psychische Geschichte der Kindheit S.50 ff.
[42] Philippe Aries, Geschichte der Kindheit, (Aufl.10) München 1975, S. 209
[43] Katharina Parr .Das Kindeswohl in 100 Jahren BGB –Dissertation (2005) http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980587883&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=980587883.pdf
[44] Pia Schmidt. aus Harney Krüger (Hrsg.:) Einführung in die Erziehungswissenschaft und die Erziehungswirklichkeit S. 15
[45] Katharina Parr .Das Kindeswohl in 100 Jahren BGB –Dissertation (2005) S.16 http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980587883&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=980587883.pdf
[46] Einführung in die Erziehungswissenschaft und die Erziehungswirklichkeit, Pädagogik im Zeitalter der Aufklärung Pia Schmidt S.19
[47] Vgl.:Katharina Parr .Das Kindeswohl in 100 Jahren BGB –Dissertation (2005) S.17 http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980587883&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=980587883.pdf
[48] Vgl.:Katharina Parr .Das Kindeswohl in 100 Jahren BGB –Dissertation (2005) S.21 http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980587883&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=980587883.pdf
9783836623100
v226191
Universität Koblenz-Landau – Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik
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Irina Baumgärtner (Autor)

References: §31
 Art. 116
 Art. 16
 § 1631
 § 1631
 Art. 1