Source: https://issuu.com/naeg-computer.com/docs/iza_zwei_2010
Timestamp: 2017-01-24 15:00:39+00:00

Document:
IZA - Ausgabe 02/2010 by Oliver Nagel - issuu
IZA Zeitschrift für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Freizeit ■ IZA Revue de sécurité et santé au travail et dans les loisirs
Offizielles Organ suissepro
■ Ist der Patient im Spital sicher?
■ Erfolgreiche Arbeitssicherheit zwischen SBB, Bauunternehmen und Kantonen
■ Brandschutz – von der Normenkonformität
■ Protection contre l’incendie de la conformité aux normes
■ Sichere Arbeitsgerüste
■ Echafaudages: priorité à la sécurité
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Die Fachmesse fĂźr Personalmanagement
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Der Leadership Methodologist
NIELS PFLĂ&#x201E;GING
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Verleihung Swiss HR-Award 2010
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Maintenance – ist Unterhalt für
die Schweiz ein uninteressantes
Maintenance ist ein Querschnittthema
ähnlich wie die Arbeitssicherheit.
Gehört es zur Hannovermesse, gehört es
zur Euroblech, zur Automatica zur Electronica oder zur Grindtech? Oder auf die
Schweiz bezogen zur Swisstech, Prodex,
SIAMS, EPHJ, Swissbau oder andere Messen? Seit 5 Jahren finden in München die
maintain (3500 Besucher aus 36 Ländern,
www.maintain-europe.com) und seit drei
Jahren in Zürich die easyFairs (1500 Besucher, www.easyfairs.com) statt. Bei den
Besucherzahlen haben die Messeorganisatoren sicher noch Entwicklungspotential.
Nur drei Anbieter von persönlichen Schutzartikeln fanden das Umfeld in Zürich
interessant genug für ihre Präsenz. Trotz
Industriepublikum waren die Präventionsspezialisten nicht vor Ort.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Europäische Agentur für
(EOSHA) das Thema für 2010 und 2011 für
Europa als Aktionsthema deklariert hat.
In der Folge bemühte sich auch in der
Schweiz eine Arbeitsgruppe bestehend aus
Vertretern von MFS1 der Arbeitgeber, der
kantonalen Arbeitsinspektorate, der SUVA
und des SECO, ein Programm auf die Beine
zu stellen, um Mitarbeiter im Unterhalt
wie auch Kader in Produktionsbetrieben
für die Sicherheitsrisiken in diesem Umfeld
via Schulungen zu sensibilisieren und instruieren. Trotz guten Voraussetzungen
wurde das Projekt im Rahmen der Diskussionen zumindest vorübergehend gestoppt.
Mit Europa Schritt zu halten, scheint auch
hier nicht unsere Sache zu sein. Gemäss
UVG Statistik 2009 wurden im Sektor 2
112 649 Fälle von Berufsunfällen neu registriert, mit Kosten von CHF 235,8 Mio. Die
Gesamtkosten im Sektor 2 betrugen 2007
775,8 Mio. CHF. Würde man noch die Kosten von 848 Mio. der Nichtberufsunfälle im
Sektor 2 hinzurechnen, so kann man mit
dem Thema Maintenance ein Potential
von CHF 1623.80 Mio. bearbeiten. Lesen
Sie dazu auch den Rückblick auf die Maintenance 2010 und der Hinweis auf die
neue Studie Instandhaltung.
Müssen interessante Themen schon im
Frühjahr des laufenden Jahres für das
nächste Jahr bestimmt werden, damit
auch genügend Mittel dafür gesprochen
werden? Müssen wir Prävention nicht
noch stärker durch Konkurrenzbeobachtung betreiben, damit wir hören, wo das
Gras wächst? Nur dann segeln wir dicht
am Wind und können auch Politik und
Wirtschaft für unseren Zweck rechtzeitig
Society of Switzerland (www.mfs.ch)
Maintenance – l’entretien est-il
un thème inintéressant pour la
Tout comme la sécurité du travail, la
maintenance est un thème transversal.
Doit-il être traité à la Foire de Hanovre, à
Euroblech, à Automatica, à Electronica ou
à Grindtech? Ou bien, en ce qui concerne la
Suisse, à Swisstech, Prodex, au SIAMS, à
l’EPHJ, à Swissbau ou à d’autres salons
encore? Les organisateurs d’expositions
ont un potentiel de développement depuis
cinq ans à Munich (www.maintain-europe.com), avec 3500 visiteurs de 36 pays
et depuis trois ans à Zurich, avec 1500
visiteurs (www.easyfairs.com).
Seuls trois fournisseurs d’articles de protection individuelle ont trouvé l’environnement zurichois suffisamment intéressant
pour y être présents. Malgré un public issu
de l’industrie, les spécialistes de la prévention n’ont brillé que par leur absence.
Dans ce contexte, il est remarquable que
l’Agence européenne pour la sécurité et la
santé au travail (EOSHA) ait déclaré ce
sujet être le thème d’action pour 2010 et
2011 en Europe.
En Suisse un groupe de travail composé de
représentants de MFS1, des patrons, des
inspectorats cantonaux, de la SUVA et du
SECO ont essayé de mettre un programme
sur pied pour sensibiliser des collaborateurs dans la maintenance et des cadres
dans les entreprises de production, aux
risques de sécurité dans ce contexte, par
des cours spécifiques. En dépit de bonnes
conditions et de perspectives attrayantes,
ce projet n’a pas été retenu par un organe
d’exécution sur la sécurité du travail de la
CFST; par conséquent, il a été bloqué pour
être discuté ultérieurement.
Accorder notre pas à celui de l’Europe
semble, ici non plus, ne pas être notre
affaire. Selon les statistiques 2009 de la
LAA, dans le secteur 2, 112 649 nouveaux
cas d’accidents professionnels ont été
enregistrés, pour un coût de 235,8 mio. En
2007, les coûts totaux du secteur 2 se sont
montés à 775,8 mio. de CHF. Si l’on
compte aussi les coûts de 848 mio. des
accidents non professionnels dans le secteur 2, on peut espérer, avec la présence
du thème maintenance, travailler sur un
potentiel de CHF 1623.80 mio. Lisez également à ce sujet la rétrospective de Maintenance 2010, ainsi que les indications
apportées par la nouvelle étude sur l’entretien.
Des thèmes intéressants doivent-ils être
déjà définis au printemps de cette année
pour l’an prochain, afin de pouvoir disposer de moyens plus importants ? Ne devons-nous pas soutenir la prévention
encore plus vigoureusement en observant
la concurrence, afin d’être là où il le faut?
C’est seulement ainsi que nous pouvons
tenir le vent et mettre en route, dans les
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Arbeitsmedizin / Médecine du travail
Ist der Patient im Spital sicher?
Entstehung der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitshygiene
Arbeitssicherheit / sécurité au travail
Norbert Rose, Leiter Abteilung
Qualitätsmanagement des
Kantonsspitals St. Gallen:
Marc Jordi, Sicherheitsleiter
Baustelle SBB: Erfolgreiche
Arbeitssicherheit SBB
Erfolgreiche Arbeitssicherheit in einem komplexen Projekt zwischen
SBB, Kantonen, Gemeinden und Privaten bei laufendem Betrieb
Schutzhelm im Designerlook
Un casque de protection au design moderne
Brandschutz – von der Normenkonformität zum risikoorientieren
Protection contre l’incendie – de la conformité aux normes à une
véritable réflexion sur les risques
Echafaudages: priorité à la sécurité
Sichere Arbeitsgerüste: Gemeinsam für mehr Sicherheit
Engagement für «Integrierte Sicherheit» zahlt sich aus
Sicherheit beim Schweizer Fernsehen
Maintain 2010 Rückblick
L’engagement pour une «Sécurité intégrée» en vaut la peine
Maintain 2010 – bons résultats
Arbeitssicherheit im Motorrennsport
Wettbewerb ergonomische Bodenmatten
Umfrage Velohelmförderung und Elektrobike bei den Kantonen
Recht und Arbeitssicherheit / Droit et sécurité au travail
Haftung eines Gerüstbauers
La responsabilité d’un constructeur d’échafaudages
Hanspeter Meyer: L’engagement
pour une «sécurité intégrée» en
Bezugsquellen / Sources d’approvisionnement
Impressum/Vorschau / Agenda/Avant-première
Robert Meier, freier Fachjournalist,
Jeder kennt in seiner Umgebung einen
Bekannten, der als Patient seinen Spitalaufenthalt mit einem unguten Gefühl antrat. Dass dessen Fragen nach
Sicherheit und Geborgenheit nicht
ganz unberechtigt sind, zeigen ab und
Grundsätzlich ist das Spital ein Ort der gesundheitlichen
Wiederherstellung, der Genesung. Aber viele potenzielle
Spitalpatienten empfinden dies anders. Das Fachsymposium
«Gesundheit» des Kantonsspitals St. Gallen hat sich diesem Aspekt
mit dem Thema «Patientensicherheit» gewidmet. Ein Blick in die
Heidi Hanselmann, Regierungsrätin, Vorsteherin des Gesundheitswesens des Kantons
St. Gallen, stellt die Frage:
«Ist Kritik erlaubt?»
(Fotos: Robert Meier)
zu dramatische Fälle, welche in den
Medien grosses Echo finden. Aber
auch Schadenersatzforderungen bringen Spitalleitung und Ärzteschaft auf
den Pfad zu mehr Sicherheit für den
Patienten. Und dazu gibt es – oft verblüffend einfache – Wege und Lösungen.
«Sicherheit ist ein schwieriges Thema,
das oft nicht gerne an- und ausgesprochen wird.» Heidi Hanselmann,
Regierungsrätin, Vorsteherin des Gesundheitswesens des Kantons St. Gallen, vergleicht die Patientensicherheit
mit dem Hochleistungs-Schlittschuhläufer. Sie hebt hervor, dass hinter der
Leistung eines solchen Sportlers eine
Kultur, ein Training und daraus eine
Sicherheit für ihn entstehen. So wie
dieser Leistungssportler erst mit viel
Einsatz zur Medaille kommt, so verhalte es sich auch mit der Patientensicherheit. Diese bestehe aus verschiedenen Elementen, so dem Pflichtprogramm mit zum Beispiel dem Studium der Patienten-Dokumentation,
daneben aber auch der Kür mit Offenheit, Humanität und Belastbarkeit.
Heidi Hanselmann weist darauf hin,
dass die Patientensicherheit viele
Aspekte aufweist, so die Sicherheit in
der Infrastruktur oder die Sicherheit in
der Organisation. Auf letzteres legt
sie ihren Schwerpunkt und fragt: «Ist
Kritik erlaubt?» und «Besteht eine
Fehlerkultur?». Eine solche setze offene Kommunikation voraus, sei es im
Team, sei es mit den Patienten, denn:
«Erwartungen werden nicht kommuniziert, aber ‹erwartet›.»
Die gelebte Fehlerkultur stelle die
Frage: «Wie gehen wir mit Fehlern im
System und von Mitarbeitenden
um?» Die Fehlerkultur beinhaltet auch
Lernkultur, Kommunikation und
schlussendlich Vertrauen. Sie baut auf
einem Risikomanagement-Konzept
mit Massnahmenplänen auf, die sich
zum Beispiel mit der Frage, «Was,
wenn Patienten ihre Medikamente
nur sporadisch, unregelmässig oder
überhaupt nicht einnehmen?» auseinandersetzen. Auch technische Themen gehören in solche Betrachtungen: «Was ist, wenn plötzlich die
ganze IT-Infrastruktur ausfällt?» Heidi
Hanselmann hält fest: «Auch für diesen Fall muss das Spital Massnahmen
planen.»
Das Kantonsspital St. Gallen ist nach
sanaCert swiss zertifiziert. Diese Zertifizierung beinhaltet verschiedene
Der Standard 1 ist der Infektionsprävention und der Hygiene gewidmet. Heidi Hanselmann betont: «Nur
schon das richtige Händewaschen
hilft mit, Infektionen zu vermeiden.»
Eine andere, folgenschwere Problematik erkennt sie im Übertragen der
Patientennummern. «Diese Fehlermöglichkeit lösen wir nun durch den
Einsatz von Strichcodescannern.» Am
Schluss wird Heidi Hanselmann noch
sehr deutlich: «Eine Operation mit
Zwischenfällen kommt uns 3-mal
teurer zu stehen, als eine Operation
ohne Zwischenfälle.» Aber: «Ein Restrisiko besteht immer!»
Fehler erschweren oder gar
Eingangs beleuchtet Prof. Dr. med.
Dieter Conen, Präsident der Stiftung
für Patientenschutz, die Frage der Zuständigkeit und stellt fest, dass «eigentlich» die Spitalleitung für die Patientensicherheit und die dazugehörenden Massnahmen verantwortlich ist, denn diese legt die
strategischen Ziele des Spitals fest,
also auch die Ziele in der Sicherheit.
Laut Conen zeigen Untersuchungen,
dass häufig Medikamentenfehler auftreten. Er weist eindrücklich auf sehr
ähnliche, wenn nicht sogar genau
gleich gestaltete Verpackungen mit
fast identischen Namensgebungen
hin, wodurch eine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle im wahrsten
Sinne des Wortes produziert wird.
Diese Problematik müsste nach seiner
Ansicht schon durch die Zulassungsbehörde durch angepasste Farbgebung, Schriftgrösse und Namensgebung geregelt werden. Dieter Conen
berichtet von der dreistündigen Beobachtung einer Fachkraft auf der Notfallstation eines Spitals: «In dieser Zeit
nahm diese Person 20 Telefonanrufe
entgegen und wurde zusätzlich 30mal gestört. Kann eine solche Fach-
lung aus. In die gleiche Thematik reiht
er auch die manchmal mangelnde Zusammenarbeit der Mitarbeiter verschiedener Fachrichtungen ein. Hier
bringen Checklisten Standards, welche normale Abläufe sinnvoll beschreiben und massgebend mithelfen,
die Mortalität massiv zu senken.
Aber Dieter Conen weist noch auf einen anderen Aspekt der Patientensi-
Dieter Conen von der Stiftung für Patientenschutz, weist darauf hin:
«Patientensicherheit betrifft auch den Betriebsschutz.»
kraft noch konzentriert arbeiten?»
Er weist auch auf Fehlermeldesysteme hin. In diese sollen nicht-rückverfolgbare Fehler nur dann eingeben
werden, wenn keine Schadenfolge
entstanden ist. Als Hindernis macht
er Angst aus, zum Beispiel vor disziplinarischen Massnahmen. Deshalb erfordere dies eine offene Kommunikationskultur, denn Fehler müssen untersucht und Massnahmen eingeführt
werden, was unweigerlich zu weniger
Fehlerhäufigkeit, vor allem aber zu
weniger Schadeninhalt für die betroffenen Patienten bei den noch auftretenden Fehlern führe. Darum gebe es
keinen Grund, einen Fehler zu verheimlichen!
Ein Problem macht Conen auch bei
der Übergabe von Patienteninformationen beim Schichtwechsel oder bei
der Verlegung in eine andere Abtei-
cherheit hin: «Diese betrifft nicht nur
den klinischen Teil des Spitalaufenthaltes, sondern zum Beispiel auch den
Betriebsschutz – die Feuerwehr, die
Betriebswache, die Türschliesssysteme –, aber auch die Ablage der Patientendossiers.»
Vorsicht: Sie werden beobachtet
«Der Patient ist der Einzige, der
während des gesamten Prozesses anwesend ist.» Diese Feststellung von
PD Dr. David Schwappach, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Patientensicherheit Schweiz, weist auf
ein wesentliches Kriterium hin: «Viele
Patienten sind heute sehr aufmerksam und beobachten alle Abläufe kritisch.» Ein grosser Teil der Patienten
sei bereit, bei der Verbesserung der
Patientensicherheit mitzuwirken, sobald sie erkennen, dass dies von ihnen
auch erwartet wird. Sie müssten das
Gefühl bekommen, dass sie ernst genommen werden. Leider gingen aber
viele dieser Informationen verloren,
da sie nicht dokumentiert würden.
Schwappach stellt eine Regel auf:
«Das Beste ist, der Fehler passiert gar
nicht, das Zweitbeste ist, das Fachpersonal merkt den Fehler, das Drittbeste
ist, dass der Patient den Fehler
merkt.» Er sieht den Patienten als
letzte Hürde vor dem Fehler, denn er
ist überzeugt: Merkt das Pflegeperso-
David Schwappach, wissenschaftlicher
Leiter der Stiftung für Patientensicherheit,
meint: «Das Beste ist, der Fehler passiert
gar nicht.»
nal, dass es vom Patienten «kontrolliert» wird, handelt es auch entsprechend. So führe zum Beispiel das Tragen von Stickern auf der Bluse mit
«Heute schon die Hände desinfiziert?»
dazu, dass der Patient genau diesen
Punkt nachfrage. Das Pflegepersonal
wird alles tun, um solche Fragen auch
spontan positiv beantworten zu können, und schon ist ein Sicherheitsrisiko ausgehebelt. Dazu gehöre allerdings die Kultur eines «gemeinsamen
Prüfens» und nicht ein «gegenseitiges
Überprüfen». Schwappach meint damit das gemeinsame Besprechen der
Medikamentenabgabe oder des Pflegeprogramms. Abschliessend stellt er
fest: «Jeder Fehler kostet am Ende des
Tages viel Zeit, viel zu viel Zeit!»
Inkompatibilität verunmöglicht
Von seinen Erfahrungen spricht Dr.
med. Norbert Rose, Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement im Kan2/10
tonsspital St. Gallen. Dort wurde das
CIRS (Critical Incident Reporting System), das Meldesystem für kritische,
schadenfreie Fehler, eingeführt. Jeder
Mitarbeitende kann hier neutral über
das Informatiksystem eine Meldung
absetzen, dies ohne Formular und
ohne überlegen zu müssen, an wen
diese Meldung zu richten ist. Die Anwendung des CIRS sei nur dann wirkungsvoll, wenn das System auch lebt
Für Norbert Rose, Leiter der
des Kantonsspitals St. Gallen,
ist das «Team Time Out» ein
realistischer Lösungsansatz.
und gelebt würde, meint er. Er illustriert dies an den Sturzmeldungen, die
dort ebenfalls erfasst werden. Dank
diesem System wurden drei SturzSchwerpunkte ausgemacht. «Solche
Auswertungen ermöglichen eine gezielte Untersuchung und einen entsprechenden Massnahmenplan mit
Risikobewertung und -erkennung.»
erläutert Rose. «Melden ist der erste
Schritt zur Steigerung der Patientensicherheit.»
Rose berichtet von Fällen, wo Oraldosen zur genauen Dosierung mit einer
üblichen Spritze der Medikamentenflasche entnommen wurden. Damit
war aber die Gefahr gegeben, dieses
Medikament dem Patienten intravenös statt oral zu verabreichen. Als
Gegenmassnahme führte das Kantonsspital nun andersfarbige, mit
dem Aufdruck «Oral» versehene Dosierspritzen ein, deren Konusgeometrie so stark von den üblichen Spritzen
abweicht, dass ein versehentliches
Anschliessen an venösen Abgabestellen technisch gar nicht möglich ist. So
wurde auch diese mögliche Fehlerquelle gänzlich ausgeschaltet.
René Schwendimann, Leiter
Bereich Lehre am Institut zur
Pflegewissenschaft der Universität Basel fragt: «Sind sie
bereits einmal gestürzt?»
Ein weiteres Element in der Patientensicherheit im Kantonsspital St. Gallen
ist das als Pilotprojekt eingeführte
«Team Time Out», ein obligatorischer
Stopp vor jeder Operation. In dieser
«Pause» werden die Checklisten unter
der Führung einer einzigen Person
nochmals durchgegangen und kritische Punkte wie: «Ist dies der richtige
Patient», «Wurde der richtige Körperteil markiert» und «Kommt dieser Patient in den richtigen OP?» nochmals
hintergefragt. Den dazu notwendigem Zeitaufwand gibt Rose mit ein
bis zwei Minuten an.
Sind Sie heute schon gestürzt?
Einer, der sich in Stürzen in Spitälern
auskennt, ist René Schwendimann,
Leiter Bereich Lehre am Institut für
Pflegewissenschaft der Universität
Basel. Er studiert das Thema «Sturz in
der Klinik» schon seit Jahren und stellt
nüchtern fest: «Rund 3 bis 17% der
Spitalpatienten sind von gesundheitsgefährdenden Ereignissen betroffen.
40 bis 75% dieser Ereignisse gelten als
vermeidbar!» Nach seiner Ansicht
gehört die Aufgabe, sturzbedingte
Verletzungen zu vermindern, in die
Pflichtenhefter der Spitalführung und
des Fachpersonals, denn Sturzrisiken
sind meist erkennbar. Dazu gehört die
Frage: «Wie setzen wir uns in unserem Spital mit der Sturzgefahr auseinander?» So ist abzuklären, ob und
wo solche unerwartete Ereignisse
auftreten und welche Massnahmen
Mit einem Sturzpräventions-Programm lassen sich Sturzrisiken im
Voraus erfassen. Fragen bei der Patientenaufnahme, wie: «Sind sie bereits einmal gestürzt?» decken ein bereits vorhandenes Risikopotenzial auf.
Das Verringern und Verhindern von
Stürzen und sturzbedingten Verletzungen gelingt aus der Erkennung
sturzgefährdeter Patienten. Schwendimann fordert deshalb, vermehrt
Pflegepersonal in Sturzpräventiv-Programmen auszubilden.
Zur Verhinderung von Stürzen brauche es zudem eine Absprache zwischen Pflegepersonal und den Ärzten,
damit die Medikation entsprechend
angepasst wird. Für besonders kritische Patienten soll ein spezifischer
Schwendimann weist zudem auf eine
«banale» Sturzursache hin: Unpassendes Schuhwerk. Hier erwartet er
eine rigorose Kontrolle und das Bereitstellen von passendem Schuhwerk. Auch die Umgebung des Patienten ist in diese Betrachtung mit
einzubeziehen: Gibt es Objekte oder
unebene Böden, die Stürze fördern
und Verletzungen hervorrufen können? Was muss hier unternommen
werden? Und was, wenn ein Patient
trotzdem stürzt? Für René Schwendimann lautet die Antwort: Der Patient
soll sich in Sicht- und Rufweite des
Pflegepersonals bewegen können.
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Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist erfolgreich, wenn es
gelingt, in der Gesamtorganisation eines Unternehmens Wurzeln zu schlagen
und dort fruchtbar zu werden. Im Zentrum der Tagung steht deshalb die
Frage: Welche Faktoren sind entscheidend für die Integration des BGM in die
zentralen Abläufe und Strukturen eines Unternehmens? Wichtige Punkte
sind zum Beispiel eine partizipative Planung, Kennzahlen für das Evaluieren des
Erfolgs, aber auch schnell erlebbare Erfolge. Kurz gesagt – der Erfolg wird
gesichert durch eine bewusste und aktive Prozessgestaltung. Die Tagung will
Denkanstösse vermitteln und im Einzelnen folgende Themen ausleuchten:
Motivation zur Gesundheitsförderung: Welche Möglichkeiten haben die
verschiedenen Akteure im Betrieb, einen BGF-Prozess zu initiieren und zu
steuern? Projekte sicher umsetzen: Wie kann die BGF in Managementund andere Systeme eingebettet werden (ASA-System, Balanced Score Card,
Management-Systeme, …)? Externe Unterstützung nutzen: Welche Rolle
spielen externe Experten in diesem Prozess? Welchen Mehrwert bringt welche
beruﬂiche Qualiﬁkation? Prozess richtig planen: Wie lässt sich die Unterstützung von oben, von unten und «von der Seite» bis zur Phase der Evaluation
sicherstellen? Betriebsgrösse berücksichtigen: Welchen speziellen Bedingungen ist in einem Kleinbetrieb, einem mittelgrossen oder grossen Betrieb
Rechnung zu tragen? Standards etablieren: Welche Qualitätskriterien
sind Schweizer Standard? Return on Investment: Welche Bedeutung haben
Kennzahlen für die Evaluation? Wie lässt sich der Nutzen aufzeigen?
– Gesundheitsbeauftragte in Unternehmen, Spezialistinnen und Spezialisten
– Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Institutionen
– Entscheidungsträger/-innen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung
Gesundheitsförderung Schweiz in Kooperation mit dem Staatssekretariat
für Wirtschaft SECO
Schweizerischer Verband für Betriebliche Gesundheitsförderung SVBGF |
Schweizerische Gesellschaft für Arbeits- und Organisationspsychologie SGAOP |
Suva | EKAS – Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit |
Schweizerischer Versicherungsverband SVV | santésuisse | Swiss Re | Helsana
Versicherungen AG | Trust Sympany | Vivit Gesundheits AG | Bundesamt
für Gesundheit BAG | Dachverband der Fachgesellschaften für Sicherheit
und Gesundheit am Arbeitsplatz suissepro
Detailprogramm und Anmeldung: www.gesundheitsfoerderung.ch/tagung
Die Entstehung der Schweiz. Gesellschaft für Arbeitshygiene (SGAH)
Werdegang der SGAH und die
Beziehung zur IOHA
Die SGAH existierte am Anfang der
80er-Jahre als ein Zweig der American
Industrial Hygiene Association (AIHA)
und versammelte knapp acht Enthusiasten in der Schweiz. Diese führten
die Arbeitshygiene als einen neuen
wissenschaftlichen Zweig an der Universität Lausanne und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule
Zürich ein. Innerhalb von zehn Jahren
zählte die Gesellschaft 75 Mitglieder
und wurde zur Mitgründerin des
Nachdiplomstudiums «Arbeit und Gesundheit» an der ETH Zürich und UNI
Lausanne, heute Master of Advanced
Studies «Arbeit und Gesundheit». So
entstand eine der wenigen europäischen Ausbildungen in der Arbeitshygiene.
Die SGAH bestätigte sich innerhalb
zehn Jahren als eine selbständige nationale Fachgesellschaft und beteiligte sich an der Gründung der IOHA.
Heute zählt die IOHA 26 nationale
arbeitshygienische Fachgesellschaften
und vertritt die Interessen von ca.
20 000 ArbeitshygienikerInnen weltweit. Die IOHA ist offiziell von der Internationalen Arbeitsorganisation, ILO
und von der Weltgesundheitsorganisation, WHO (World Health Organization) als eine Nichtregierungsorganisation und Gesprächspartnerin anerkannt.
Die IOHA hat zum Ziel die Promotion
und Entwicklung des Berufes der Arbeitshygiene weltweit und die Sicherung der gesunden Arbeitsplätze für
alle. Die Akzente werden insbesondere auf einen hohen ethischen Standard in der Profession gesetzt und auf
die Forderung und Aufrechterhaltung
der hohen fachlichen Kompetenzen in
der Arbeitshygiene weltweit. Um
diese Ziele zu erreichen, hat die IOHA
ein Fachgremium für die Akkreditie2/10
Die Schweizerische Gesellschaft für Arbeitshygiene (SGAH) vertritt
fachlich einen sehr seltenen Beruf in der Schweiz, diesen der
ArbeitshygienikerInnen. Obwohl wenig bekannt, ist die SGAH in der
internationalen Szene eine anerkannte Fachgesellschaft, welche seit
Oktober 2009 offiziell die Arbeitshygieniker weltweit zertifizieren
darf. Diese Bestätigung bekam die SGAH von der International
Occupational Hygiene Association (IOHA).
rung der nationalen Fachgesellschaften gegründet, NAR (National Accreditation Recognition Committee).
NAR hat für die Akkreditierung von
nationalen Fachgesellschaften einen
Kriterienkatalog ausgearbeitet. Gegenwärtig erfüllen weltweit nur neun
Fachgesellschaften diese strengen Kriterien. Seit Oktober 2009 zählt die
Schweizerische Gesellschaft für Arbeitshygiene dazu.
Aktivitäten der SGAH
Die SGAH bemüht sich in erster Linie
um die kontinuierliche Weiterbildung
und Vernetzung ihrer Mitglieder. Sie
ist ein anerkannter Gesprächspartner
in verschiedenen Vernehmlassungen
zum Thema Arbeit und Gesundheit.
Ihre Mitglieder arbeiten in der Industrie, Forschung, Lehre und bei Behörden des Bundes und der Kantone.
Die Arbeitshygiene wurde von einer
Ärztin CHF Dr. Alice Hamilton als Wissenschaftszweig der Medizin gegründet. Sie wohnte zu Beginn des
20. Jahrhunderts in einer Arbeitersiedlung in Chicago. Dort stiess sie auf
die ganz spezifischen gesundheitlichen Beschwerden ihrer Mitbewohner. Das hat sie dazu bewogen, die
Auswirkungen der Arbeitsbedingungen und chemischen
Substanzen wie Quecksilber, Blei, Quarz, organische Lösungsmittel und Radon auf die
Gesundheit der Bergarbeiter in der Siedlung
Sie hat die ersten Kausalitäten zwischen Expositionen und Auswirkungen auf die Gesundheit gestellt und
hat am Harvard, wo sie
auch die erste Frau
Professorin war, einen
Forschungszweig unter dem Namen Arbeitshygiene
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Basel-Landschaft und Solothurn.
Die Umsteigebeziehungen zwischen
SBB, Tram, Bus und Postauto waren
unbefriedigend und nicht kundenfreundlich. Die Schienen der bestehenden Tramwendeschlaufe (Radius
12 m) der BLT mussten infolge grosser
Abnützung jedes Jahr aufgeschweisst
und alle 3 Jahre ausgewechselt werden. Das BLT – Perron befindet sich in
der engen Kurve und kann wegen des
Überstreichens der Fahrzeuge nicht
erhöht werden. Die Ein- und Aussteigemöglichkeiten sind nicht benutzerfreundlich und schon gar nicht behindertengerecht.
Erhöhung der Kundenfreundlichkeit
der Verkehrsanlagen
Steigerung der Attraktivität des
gesamten Bahnhofgebiets
Verbesserung des Verkehrsablaufes
und Erhöhung Verkehrssicherheit
Normgerechte und betriebsfreundliche Ausführung der Gleisanlage
Die Umgestaltung der Verkehrsdrehscheibe Dornach – Arlesheim umfasste im wesentlichen folgende Baumassnahmen:
● Neubau einer zentral gelegenen
● Um- und Ausbau der Perronanlagen auf standardisiertes Einstiegsniveau inkl. Überdachung
Erstellung Lärmschutzwand Seite
Verlegung und Erweiterung BLTGleise inkl. Wendeschlaufe
Neubau gemeinsamer Perron SBB
und BLT
Neubau überdachter Busterminal
mit sechs Haltekanten
Neugestaltung Bahnhofvorplatz
Neu-/Umbau Bahnhofstrasse und
Amthausstrasse inkl. diverser
Neubau von überdachten Veloabstellplätzen
Insgesamt 32,3 Mio (inkl. Doppelspurausbau BLT)
Homepage: http://www.baselland.ch/
main_pro_oev-htm.290548.0.html
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Die Wendemöglichkeit für Busse ist
unangemessen, die Haltestellen der
Bus- und Postautolinien befanden
sich in einem schlechten Zustand und
sind unübersichtlich. ÖV und Individualverkehr behinderten sich auf dem
engen Platz gegenseitig.
● Verbesserung der Umsteigebeziehungen SBB/BLT/Bus
Verkehrsdrehscheibe Dornach-Arlesheim: Bauarbeiten Bahnhofplatz.
Die Bauherrin SBB hat für den Umbau
des Bahnhofes Dornach-Arlesheim
das Tiefbauamt Baselland beigezo-
gen. Sie hat ein Sicherheitsdispositif
für den Kanton und die SBB gemacht.
Dieses Diapositiv wurde nach dem
Vieraugen-Prinzip kontrolliert.
IZA: Wieviele Unternehmen waren
Marc Jordi: Rund ein Dutzend Unternehmen sind für diesen erfolgreichen
Umbau verantwortlich. Dies sind: GU
Marti und SBB sowie mehrere Nebenunternehmen dieser Firmen (SBB z. B.
Mastbereich, Fachbereich, Instandhaltung mit Antigrafiti Schutz, Wartehäuschen und Signalmontage), WELECO für Lärmschutzwände, Kummler
+ Matter für die Elektrizität der Baselland Transport (BLT), Nebenunternehmen Seite Kanton: Schläpfer Holzbau,
Gysin Lausen.
Leitungsbau: Basel–Delémont:
Monteur mit Absturzsicherung.
Der Energieleitungsbau der während
der Bauzeit zwischen Basel und Delémont geschah unabhängig vom Projekt.
Wie lange dauerte die Vorbereitung des Teils Öffentlicher
Verkehr? Wie lange dauerte die
Durchführungszeit?
Der Werkvertrag wurde Ende Juli 2008
unterschrieben. Die Bauzeit dauerte
von Ende August 2008 bis April 2010,
also rund 1,5 Jahre.
Das ganze Projekt kostet rund 32 Mio.
Franken. Der SBB-Teil beträgt 2,4 Mio.
Franken, die Sicherheitskosten belaufen sich auf 1 Mio. Franken.
Wieviele Mitarbeiter waren
Im Durchschnitt hatten wir zwischen
17 und 23 Mitarbeiter. In Spitzenzeiten zählten wir 30.
Der Um-/Neubau wurde bei «rollendem Verkehr» durchgeführt.
Wieviele Züge und Postautos passieren Dornach täglich, wieviele
Montage der Leitungsträger für die Strommasten.
Tramverbindungen gibt es, wie
hoch ist die Zahl der Passagiere?
Die Verkehrsdrehscheibe Dornach-Arlesheim weist rund 100 Züge (beide
Richtungen), rund 110 Tramverbindungen sowie 7 Postautolinien mit je
20 Kursen auf. Bei der Planung ging
man von ca. 4200 täglichen Benutzern
des Bahnhofs aus.
Ein Bahnhofumbau bedeutet zahlreiche Gefahrenmomente: Hoch-
spannungsleitungen, Züge beim
Geleisebau, Fussgänger, Autos,
Postautos bei sich ständig verändernden Baustellenabschrankungen, Überdeckungsbau usw.
Was wurde getan um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten? Was
beinhaltet das Sicherheitskonzept
der SBB?
Das Sicherheitskonzept der SBB wurde
über die ganze Baustelle gelegt. Wir
haben eine Sicherheitsleitung und
Regelung Zweiwegebagger
Sicherheitsmassnahmen beim Arbeiten mit aufgegleisten 2-Wegebagger
Verhalten des Personal gegenüber den Gefahren des elektrischem Strom
Handbuch Erdung: Baustromversorgung
Weisung Persönliche Schutzausrüstungen Z.I. 260.0
Durchsetzung der Tragenpflicht Persönlicher Schutzausrüstung Z.I.260.1
Kopfschutz (Schutzhelme und Anstosskappen) Z.I. 260.2
Augenschutz (Planschutz, Korrektionsschutz, Laserschutzbrilllen) Z.I. 260.3
Handschutz Z.I. 260.4
Fusschutz (Sicherheits- und Berufsschuhe Z.I. 260.5)
Schutzkleidern (Arbeits- und Warnkleidung) Z.I 260.6
Atemschutz Z.I. 260.7
Gehörschutz Z.I 260.8
Schutz gegen Absturz Z.I. 260.9
Genehmigung zeitweise Einbauten im meldepflichtigen Lichtraumprofil sowie Einsätzen von GleisBaumaschinen mit seitlicher Lademassüberschreitung
eine Stellvertretung. Dazu haben wir
auf der Baustelle drei Sicherheitschefs. Der Baumeister muss ein aktuelles Sicherheitswissen haben und
alle zwei Jahre einen Wiederholungskurs machen. Es gilt die gesetzlichen
Anforderungen sicherzustellen.
Die SBB hat eine grosse Erfahrung im
Infrastruktur- und Geleisebau, deshalb werden Arbeiter in diesen Bereichen regelmässig zum Thema «Sicherheit im Gleisbereich» geschult.
Ein Broschüre «Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich» (Bestellungen per E-Mail xbe007@sbb.ch) unterstützt diese Bemühungen.
Der Zentralbereich Sicherheit hat verschiedene interne Dokumente verfasst, die die Richtlinien bezüglich
dem Tragen von persönlichen Schutzartikeln wiedergeben (siehe Kästchen).
Sie haben die Helmtragpflicht und
müssen entsprechend der Tätigkeit
Sicherheitskleider, Sicherheitshandschuhe, Atemmasken und Sicher2/10
Arbeitstechn. Qualifizierung Zweiwegebagger
D-I-FW-FB 04 / 2006
Zweck der Qualifizierung
● Die Einhaltung minimaler Qualitätsanforderungen an das
● Klare Aussagen über die Einsatzmöglichkeiten der Geräte
● Bei der SBB dürfen nur arbeitstechnisch qualifizierte Geräte
● I-FW-PS ist für die Qualifizierung federführend und führt ein
Register der Firmen mit qualifizierten Geräten.
● Die Qualifizierung ist für jede einzelne Maschine notwendig.
heitsschuhe tragen. Auch Absturzsicherungen und Schutz im Zusammenhang mit stromführenden Leitungen sind ausführlich dokumentiert. Es gelten auch Grundsätze wie
z. B. wer einen ärztlichen Dispens für
das Tragen der PSA hat, ist für Arbeiten in gefährdendem Bereichen nicht
zeugen beschreibt das Verhalten beim
Einsatz dieser Geräte. D. h. die Geräte
müssen arbeitstechnisch qualifiziert
sein. Dies wird über eine interne Stelle
sichergestellt. Es dürfen nur Geräte
eingesetzt werden, die für den Einsatzzweck auch geeignet sind. Die
Maschinisten müssen zwingend eine
Ausbildung auf dem Gerät vorweisen.
Im Sicherheitsdispo werden im Detail
auch die Anforderungen und Sicherheitsmassnahmen im Umgang mit
Maschinen beschrieben. Das Dokument
«Sicherheitsmassnahmen beim Arbeiten mit aufgegleisten 2-Weg-Fahr-
Sicherheitsmassnahmen sind z. B.:
1. Das Nachbargeleis sperren.
2. Das Arbeitgerät mechanisch gegen
Rutschen ins Profil des Nachbargeleises zu sichern.
3. Auf Bremswegdistanz sind Vorwarner zu aufzustellen; dabei ist die
Wirtschafltichkeit gegenüber einer
Nothalteanlage zu prüfen. Eine Nothalteanlage kostet CHF 4000.– pro
Monat, Vorwarner kosten CHF
600.– pro Tag.
Sicherheitswärter für Personensicherheit dürfen als «Zusatzaufgabe» auch
die Elektrowache stellen, z. B. bei Baumaschinen, die geerdet werden müssen. Für bestimmte Arbeiten ist der
Sicherheitsabstand von 1,5 Meter, je
nach Gerät, welches von Fachverständigen der Anlagen der SBB bewilligt
Verkehrsdrehscheibe Dornach-Arlesheim nach Inbetriebname (Bilder: Ludwig Binkert)
햲 Begrenzung Bereich 1
햳 Begrenzung Bereich 1 auf
Lü-Gleisen
햴 Grenzlinie EBV 2
햵 Grenzlinie EBV 1
햶 Grenzlinie EBV 3
Die Einbauten sind mit genauen
Massangaben von SOK und
Gleisachse einzugragen.
Illustration SBB
ben ein Grundreglement Sicherheit RT
100 des Bundesamtes für Verkehr.
werden muss. Es sind Angaben zu Gefahrenzone und Maschine notwendig.
Sämtliche Anweisungen werden im
Fernsteuerungszentrum koordiniert.
Z. B. wann die Geleise gesperrt werden, wann der Strom vorübergehend
abgestellt wird, wenn Arbeiten während laufendem Verkehr ausgeführt
Im Bereich der Geleisearbeiten wurden Schilder zur Temporeduktion von
100 auf 80 für vorbeifahrende Züge
aufgestellt. Wenn man bedenkt, dass
der Bremsweg eines vollbeladenen
Güterzuges 700 m und eines Personenzuges 600 Meter mit Notbremse
beträgt, so versteht man, dass die
Warneinrichtungen 100%-ig funktionieren müssen.
Mitarbeiter im Bereich der Zugswarnanlagen tragen obligatorischen Lärmschutz.
Es ist zwingend, dass die Warnung
akustisch und optisch erfolgt.
Baggerfahrer tragen Kopfwarnanlagen mit Impulsen.
Der Sicherheitswärter muss bei der
Gruppe und der Maschine sein. Ist dies
nicht möglich, sind zwingend zwei Sicherheitswärter vorgesehen. Die Sicherheitswärter werden von Securitrans, einem Spezialunternehmen
der Securitas gestellt. Alle Bahnen ha-
Bei der Erstellung der Sicherheitsmassnahmen im Geleiseumfeld richtet
man sich nach den Lichtraumprofilen
aus. Siehe Grafik Nr. 1 (Definition Lichtraumprofil: Der Regellichtraum ist
der Platz, den alle angrenzenden Bebauungen entlang von Eisenbahngeleisen mindestens freilassen müssen,
damit sich alle Fahrzeuge gefahrlos
bewegen können. Die Differenzen
zwischen den Umgrenzungslinien ergeben den Sicherheitsabstand).
Am beiliegenden Beispiel zeigen wir
wie die Lichtraumprofile im Zusammenhang mit einer Sickergrabensprisssung aussehen.
Welche Empfehlungen an Sicherheitsingenieure oder Sicherheitsbeauftragten von ähnlich komplexen Projekten können Sie
Liefern sie schon bei der Submission
ein approximatives Sicherheitsdispo
und dessen Kosten. Dies hilft dem Unternehmen bei der Zeitplanung.
Der Aescher Produkte-Designer Raphael Gasser entwickelte einen
Bauschutzhelm mit integrierter Schutzbrille. Funktion und Form
überzeugen durch ihre Neuartigkeit.
Gasser mit seiner Diplomarbeit 2008
den zweiten Preis des jährlich national
ausgeschriebenen Dyson-Awards für
angehende Industrie-Designer.
Für seine Diplomarbeit an der Zürcher
Hochschule der Künste (ZHdK) der
Fachrichtung Industrial-Design war
der in Aesch und Pfeffingen aufgewachsene Raphael Gasser auf den
Helm gekommen. Nach einem Gespräch mit einem Bauarbeiter hatte
er 2005 die Idee, einen Bauschutzhelm
zu kreieren, der komfortabler zu tragen ist, über eine bessere Lüftung
verfügt und überdies besser aussieht
als die üblichen Helme. In der Folge
füllte er ganze Zeichenbücher mit
Helmskizzen, informierte sich über
Konstruktion und Spritzgussfertigung
von Kunststoffprodukten und eignete
sich das Wissen um Sicherheitsnormen und Prüfungsverfahren an. In
seinem Projekt wurde er unterstützt
von der Firma Artilux in Liestal, welche selbst eigenfabrizierte Bauschutzhelme in ihrem Sortiment hat.
Das praktische Resultat dieser Diplomarbeit, der neugestaltete Schutzhelm, war zwar noch nicht produktionsreif, aber doch so weit entwickelt, dass Hugo und Kurt Herzig von
Artilux Raphael Gasser den Auftrag
zur Weiterentwicklung seiner Produktidee gaben und sich selbst mit
ihrem Know-how am Konstruktionsprozess beteiligten. Überdies gewann
«Eurocap» und «Montana»
Seit letzten Herbst werden nun nach
fünfjähriger Arbeit und steten Verbesserungen zwei Bauschutzhelme
Gassers, der «Eurocap» und der
«Montana», von Artilux produziert
und vertrieben. Im Selbstversuch zeigt
sich das Modell «Montana», das in Polycarbonat hergestellt wird, als äussert leicht (mit 240 Gramm leichter
als alle bisherigen) und komfortabel.
Neu an dem Helm, der den Sicherheitsnormen der EU entspricht, sind
die verbesserte Lüftung, das innova-
tive Grösseneinstellrad, die integrierte, versenkbare Schutzbrille, die
Vorrichtung für den Gehörschutz, die
Bügel für die Stirnlampenbefestigung
und das Design. Und welche Pläne hat
Raphael Gasser für die Zukunft? «Neben meinen Projekten für Gehörschutzvorrichtungen, Schutzbrillen und
Beton-Sitzelementen, an denen ich
arbeite, beginne ich im September
mit dem Maschinenbau-Studium, um
meine Kenntnisse in industrieller Fertigung zu vertiefen», sagt der umtriebige Gasser. Und für welches Produkt
möchte er sonst noch ein neues Design entwickeln? «Ich würde gerne ein
Zahnbürstchen konstruieren, das
wirklich unseren Bedürfnissen entspricht», lässt sich Gasser entlocken.
sav. Alle Artefakte, alles von Menschenhand Hergestellte zeigt sich in einer
vom Erfinder bestimmten Form. Diese kann mehr der Funktion folgen und
die ästhetischen Gesichtspunkte ausser Acht lassen oder eher einer Modeströmung verpflichtet sein und die Funktionalität vernachlässigen. Immer
wieder gelangen jedoch Produkte auf den Markt, deren unverwechselbare
Form, Materialität und Funktion ganze Generationen prägen. Als Beispiele
seien die Coca-Cola-Flasche, die Toblerone-Schokolade, der VW Käfer oder,
aus jüngerer Zeit, die iMac-Computer genannt. Das Ziel eines jeden
Produkte-Designers und seines Teams ist es, einen solchen stilbildenden
grossen Wurf zu landen.
Un casque de protection au
Pour son travail de diplôme réalisé à la
Haute École des Arts de Zurich (ZHdK),
dans la branche du design industriel,
Raphael Gasser, qui a grandi à Aesch
et à Pfeffingen, a pris les casques pour
sujet. Suite à une discussion avec un
ouvrier du bâtiment, il a eu l’idée, en
2005, de créer un casque de chantier
plus confortable au porter, disposant
d’une meilleure aération et plus élégant que les casques courants. Par la
suite, il a rempli des quantités de carnets à dessin avec des esquisses de
casques, s’est informé sur la fabrication et le moulage par injection de
produits en matière synthétique et a
acquis des connaissances relatives aux
normes de sécurité et aux procédures
de contrôle. Il fut aidé dans son projet
par l’entreprise Artilux de Liestal, qui
possède dans sa gamme des casques
de chantier de sa propre fabrication.
Le concepteur de produits Raphael Gasser, d’Aesch, a mis au point
un casque de chantier muni de lunettes de protection intégrées.
L’innovation apportée par la fonction et la forme est concluante.
Son nouveau casque de sécurité, résultat pratique de ce travail de diplôme, n’était, il est vrai, pas encore
mûr pour la production, mais suffisamment développé pour qu’Hugo et
Kurt Herzig d’Artilux mandatent Raphael Gasser pour poursuivre le développement de son projet. Ils ont mis
leur savoir-faire au service du procédé
de fabrication. En outre, Raphael Gasser a obtenu, grâce à son travail de diplôme de 2008, le deuxième prix national des Dyson-Awards, remis
chaque année à de futurs concepteurs
«Eurocap» et «Montana» en
Après cinq ans de travail et des améliorations constantes, deux casques
de chantier Gasser, l’«Eurocap» et le
«Montana» ont été produits et commercialisés à l’automne dernier par
Artilux. Au cours d’essais effectués
par l’entreprise, le modèle «Montana», fabriqué en polycarbonate,
s’est révélé être extrêmement léger
(pesant 240 grammes, il est le plus léger de tous ses prédécesseurs) et
confortable. L’amélioration de l’aération, la nouveauté de la roulette de
réglage de la taille, les lunettes de
protection escamotables intégrées, le
dispositif de protection de l’ouïe,
l’étrier de fixation pour une lampe
frontale, ainsi que le design, sont les
innovations apportées à ce casque,
qui est conforme aux normes de l’UE.
Quels sont donc les plans de Raphael
Gasser pour l’avenir? «Outre mes projets pour des dispositifs de protection
de l’ouïe, des lunettes de sécurité et
des sièges en béton, sur lesquels je
travaille, je commence en septembre
des études de construction de machines, afin d’approfondir mes
connaissances en fabrication industrielle», déclare cet entrepreneur dynamique. Et par ailleurs, pour quel
produit aimerait-il donc mettre au
point un nouveau design? «J’aimerais
bien construire une petite brosse à
dents qui réponde véritablement à
nos besoins», peut-on soutirer de Raphael Gasser.
sav. Tous les artefacts, tout ce qui est
fabriqué par la main de l’homme se
présente sous une forme bien définie
par l’inventeur. Celui-ci peut mieux
suivre la fonction et faire abstraction
du point de vue esthétique ou, de préférence, être tenu de suivre les tendances de la mode et négliger la fonctionnalité. Toujours davantage de
produits, dont la forme, la matérialité
et la fonction irréversible marquent
des générations entières, arrivent
toutefois sur le marché. On peut citer
comme exemples la bouteille de CocaCola, le chocolat Toblerone, la VW
Coccinelle ou, plus récemment, l’ordinateur i-Mac. L’objectif d’un concepteur de produits et de son équipe est
donc de réussir un grand coup.
Dr. Kurt Hollenstein und Jürg
Birchmeier1, Schweizerisches
Institut zur Förderung der
Sicherheit, www.swissi.ch
Brandschutz – von der Normenkonformität zum risikoorientierten
Die Brandschutzvorschriften (BSV) der
Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) bestehen aus der
Brandschutznorm, den Brandschutzrichtlinien, den Arbeitshilfen und den
Brandschutzerläuterungen. Die Brandschutzvorschriften haben 1993 die
bisherige Wegleitung für Feuerpolizeivorschriften abgelöst. Die aktuell gültige Fassung der BSV ist seit 2005 in
Kraft, sie vollzieht in verschiedenen
Bereichen Anpassungen an Europäische Normen.
Die Brandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler
Feuerversicherungen (VKF) regeln die Brandschutzmassnahmen,
welche in Betrieben getroffen werden müssen. Die Massnahmen
dienen primär dem Personenschutz, die Anforderungen eines
Unternehmens an den Sachwertschutz und den Schutz vor
Betriebsunterbruch werden nicht explizit berücksichtigt und damit
oft auch nur ansatzweise erfüllt. Aus diesem Grund ist es angezeigt,
beim Brandschutz nicht nur die Normen und Richtlinien zu erfüllen.
Mit einer risikoorientierten Betrachtung kann den betrieblichen
Sicherheitsanforderungen besser Rechnung getragen werden.
Die Erfüllung der BSV ist nur bei Neuund Umbauten gefordert, während
bestehende Gebäude oft nicht in allen
Punkten normkonform sind.
In den BSV ist festgelegt, dass die Eigentümer und Gebäudebetreiber
grundsätzlich für die Sicherheit von
Personen, Tieren und Sachen sorgen
müssen. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Einrichtungen für den
baulichen, technischen und abwehrenden Brandschutz sowie haustech-
nischen Anlagen jederzeit betriebsbereit sind. Im Weiteren sind sie für den
organisatorischen Brandschutz verantwortlich. Mit diesen Massnahmen
wird die rechtlich verbindlich definierte Verantwortung für die Sicherheit wahrgenommen.
Politik der Organisation
Risiken überwachen / überprüfen
Risiken kommunizieren / Informationen austauschen
Das Bild zeigt einen Fertigungsbetrieb, bei dem die aktuellen Brandschutzvorschriften eingehalten sind,
den Anforderungen des Personenschutzes ist damit Rechnung getragen. Solange dies so bleibt, kann der
Betrieb davon ausgehen, im Brandfall nicht strafrechtlich belangt zu werden, wenn keine Fahrlässigkeit
und kein Vorsatz vorliegt. Trotzdem kann ein Brand, der z. B. von der elektrischen Steuerung einer Fertigungsmaschine ausgeht, aufgrund der Rauchentwicklung und den daraus resultierenden Schäden an
den anderen Maschinen zu einem längeren Betriebsunterbruch führen.
Nach einem grossen Brand, insbesondere mit Personenschäden, wird im
strafrechtlichen Verfahren geprüft, ob
jemand seine Pflichten absichtlich
oder fahrlässig verletzt hat und sich
somit strafbar gemacht hat. Dabei ist
die Einhaltung der in den BSV festgelegten Bestimmungen von ausschlaggebender Bedeutung.
Die verbindlichen Anforderungen des
Personenschutzes gelten durch die
Einhaltung der BSV als erfüllt. Dagegen sind der Schutz von Sachwerten
und die Vermeidung von Betriebsunterbrüchen durch die Erfüllung der
BSV nicht sichergestellt. Brände stellen für jeden Betrieb ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar, welches
existenzgefährdend sein kann. Es ist
deshalb sinnvoll, die Normkonformität
durch ein umfassendes risikoorientiertes Denken zu ergänzen. Dies geschieht in einem RisikomanagementProzess, wie er u. a. im internationalen Standard ISO 31000 «Guidelines
on Principles and Implementation of
Risk Management» dargestellt ist.
gemäss ISO 31000
Der Risikomanagement-Prozess besteht im Wesentlichen aus den Phasen Risikoidentifikation, Risikoanalyse, Risikobewertung und Risikobewältigung. Diese Phasen werden
durch die Elemente Überwachung und
Dokumentation sowie Kommunikation ergänzt.
Ein Brand wird als eine mögliche Gefährdung betrachtet und in einen Ka-
talog aller Gefährdungen integriert.
Die von den BSV angestrebte Personensicherheit wird als Schutzziel definiert und durch betriebliche Schutzziele wie die Vermeidung von
Gebäudeausfällen, Sachwertschutz
und Schutz vor Betriebsunterbrüchen
Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess und keine Momentanaufnahme. Der Risikomanager ist somit gezwungen, technische und
organisatorische Veränderungen im
Betrieb zu verfolgen und diese in
Szenarien zu berücksichtigen. Das
Denken in Szenarien hilft dabei, verschiedene Ereignisketten und daraus
resultierende Schadensbilder und verschiedene Risiken miteinander ver2/10
gleichbar zu machen. So kann zum
Beispiel ein beschränktes Ereignis wie
ein Brand zu einem grösseren Folgebrand führen, kontaminiertes Löschwasser kann nach einem Feuerwehreinsatz in die Umwelt gelangen, nicht
mehr funktionsfähige Fertigungsmaschinen müssen repariert, gereinigt
oder ersetzt werden, und der Betriebsunterbruch aufgrund des Ereignisses
führt zu Lieferengpässen und gegebenenfalls zu einem Imageverlust. Die
Schadensbildern erfolgt dabei über
eine Monetarisierung oder durch Indikatoren. Die Szenarien erlauben auch,
Strategien und Massnahmen für die
Risikobewältigung zu evaluieren und
festzulegen. Diese Massnahmen können darauf abzielen, Risiken präventiv
zu vermeiden oder zu vermindern, so-
weit dies finanziell sinnvoll ist. Verbleibende Risiken werden überwälzt (d. h.
durch eine Versicherung abgedeckt
oder vertraglich an Dritte übergeben)
oder selber getragen. Um die Schäden
von seltenen (und meist grossen) Ereignissen dieses Restrisikos zu minimieren, kommt einer guten Notfallund Kontinuitätsplanung aus betrieblicher Sicht eine zentrale Rolle zu. Mit
einer solchen integralen Betrachtungsweise wird der Übergang von
der Vorschriftserfüllung zu einer umfassenden
vollzogen, welche sowohl den betrieblichen als auch den gesetzlichen
Anforderungen Rechnung trägt.
Kurt Hollenstein et
Institut suisse de promotion de la
sécurité, www.swissi.ch
de la conformité aux normes à une
Les prescriptions de protection incendie de l’Association des établissements cantonaux d’assurance incendie (AEAI) règlementent les mesures
de protection incendie que doivent
prendre les entreprises. Ces mesures
servent principalement à la protection individuelle; il n’est, en effet, pas
tenu compte des exigences d’une entreprise concernant la protection des
biens réels, ni de la protection des interruptions d’exploitation, si bien que
cette protection n’est souvent prise
en charge que de manière approximative. Aussi, dans l’hypothèse d’un incendie, est-il conseillé de ne pas se
contenter de respecter les normes et
les directives. Une véritable réflexion
sur les risques permet de mieux tenir
compte des exigences de sécurité
normes de protection incendie, les directives de protection incendie, les
aides au travail et les notes explicatives de protection incendie. Le respect des PPI n’étant exigé que pour
les nouveaux bâtiments, les constructions existantes ne sont souvent pas
totalement conformes aux normes.
Les prescriptions de protection incendie (PPI) de l’AEAI englobent les
Im Rahmen des Risikomanagements
kommt damit dem Brandschutz nicht
nur die Aufgabe zu, die Normen zu er-
Les PPI stipulent que les propriétaires
et utilisateurs de bâtiments doivent
veiller à la sécurité des personnes, des
animaux et des biens. Ils sont également responsables du bon état des
équipements de protection incendie.
Les exigences de protection des personnes peuvent être satisfaites en
respectant les PPI. Par contre, les PPI
ne garantissent ni la protection des
biens, ni n’évitent les coupures d’exploitation. Il est donc prudent de
compléter le respect des normes par
une large réflexion sur les risques. On
füllen und die Personensicherheit zu
gewährleisten. Durch den vorbeugenden Brandschutz werden Risiken vermieden oder vermindert, und ein
sorgfältig geplantes Notfall- und Kontinuitätsmanagement ergänzt den
abwehrenden Brandschutz. Damit
wird erreicht, dass sich ein Unternehmen nur geringen Brandrisiken aussetzt und auch nach einem Brand in
der Lage ist, Betriebsunterbrüche
oder Imageschäden durch eine gute
Ereignisbewältigung zu minimieren
und damit seine Existenz zu sichern.
Die Autoren arbeiten am Sicherheitsinstitut als Berater Risikomanagement /
Berater Brandschutz und sind Referenten an den Kursen «Risikomanagement
– Technische Sicherheit» und «Risikomanagement – Naturgefahren» des
Sicherheitsinstituts.
peut la mener grâce à une procédure
de gestion des risques, comme celle
décrite dans la norme ISO 31000 «Management du risque – Principes et
lignes directrices», par exemple.
La gestion des risques est un procédé
continu, qui exige que l’on suive les
modifications techniques et organisationnelles dans l’entreprise. Elle comprend l’élaboration de scénarios, afin
de comparer les dommages résultant
de différentes suites d’événements.
Ces scénarios permettent également
d’évaluer et de définir les stratégies et
les mesures destinées à maîtriser les
risques. Leur objectif est de les éviter
ou de les réduire préventivement,
dans la mesure où c’est financièrement raisonnable. Les risques résiduels sont répercutés, c’est-à-dire
couverts par une assurance ou transmis contractuellement à des tiers, ou
encore supportés par l’entreprise elle-
même. Afin de minimiser les dommages dus à des événements extérieurs, une planification d’urgence
continue joue un rôle essentiel pour
Dans le cadre de la gestion des
risques, il incombe non seulement à la
Les nouvelles techniques d’échafaudage jouent un rôle vital dans le secteur de la construction. C’est notamment le cas pour les ouvrages neufs,
mais également pour la rénovation
des bâtiments de grande hauteur ou
les postes de travail surélevés dans les
et de ponts. Les échafaudages sont
des équipements de travail mis à la
disposition des chantiers à titre de
prestation temporaire. Le choix d’un
bon échafaudage de chantier exerce
des effets positifs sur la rentabilité
protection incendie de respecter les
normes et d’assurer la sécurité du
personnel, mais elle est encore tenue,
par des mesures préventives, d’éviter
ou de minimiser les risques au moyen
d’une gestion planifiée de l’urgence et
de la continuité. Ce n’est qu’ainsi
qu’une entreprise ne peut être expo-
sée qu’à de faibles risques d’incendie;
même après un sinistre, grâce à une
bonne maîtrise des événements, elle
sera en mesure de minimiser les coupures d’exploitation ou une dégradation de son image, permettant ainsi
d’assurer son existence.
Echafaudages: priorité à la sécurité!
En Suisse, il se produit chaque année environ 3000 accidents en
relation avec des échafaudages de service, dont quelque 2500 avec
des échafaudages de façade. Environ 4 pour cent des accidents
d’échafaudage ont des conséquences pénales et entraînent
l’invalidité ou le décès de la personne accidentée. Les coûts directs
(frais de traitement, indemnités journalières, rentes) des accidents
d’échafaudages de service représentent 80 millions de francs par an.
Les coûts moyens s’élèvent à 27 000 francs par cas (contre 12 000
francs «seulement» pour les accidents du secteur principal de la
rité nécessaire aux travailleurs. Les
projets de construction actuels sont
complexes, les délais souvent très
courts. La planification, la préparation
du travail et la collaboration jouent
donc un rôle d’autant plus important,
et le principal message est le suivant:
des processus de construction et favorise:
la sécurité des travailleurs occupés
sur le chantier de l’ouvrage (chutes
la sécurité du public (protection
contre les émissions en provenance
la qualité et l’efficacité des travaux
effectués sur l’échafaudage
Les parties prenantes (planificateurs,
monteurs échafaudeurs, utilisateurs)
assument de grandes responsabilités
conjointes en tant que contractants.
Lorsque chacun fournit une contribution positive, l’échafaudage mis en
place répond d’une part aux exigences
posées et offre d’autre part la sécu-
«La coordination est un gage de
Le seul moyen de réduire le nombre
d’accidents est que chacun prenne ses
responsabilités et applique les mesures jugées nécessaires en accord
avec l’ensemble des parties prenantes. La sécurité concerne chaque
partenaire contractuel. Chacun doit
connaître ses tâches et assumer ses
responsabilités. Chacun doit savoir en
quoi consiste son rôle. Dans ce sens,
les devises suivantes coulent de
Planificateur et chef de chantier:
«Je ne veux et n’accepte que des
échafaudages sûrs.»
Monteur échafaudeur:
«Mes échafaudages sont sûrs et
correctement installés.»
«Je ne travaille que sur des
En quoi consiste votre rôle? Quelles
sont vos responsabilités, quelles sont
vos tâches? Savez-vous en quoi
consistent celles de vos partenaires?
Le tableau ci-dessous fournit
quelques indications utiles à ce sujet:
Tâches du planificateur et du chef
● Connaître les principaux critères
pour la planification d’un échafaudage répondant aux prescriptions de sécurité et adapté à la
nature des travaux prévus.
● Lancer les appels d’offres et
veiller à ce que les différents
éléments de l’échafaudage utilisé
soient spécifiés dans le contrat
● Coordonner le montage et le
● Réceptionner l’échafaudage mis
en place et définir les travaux de
Tâches du monteur échafaudeur
● Vérifier les critères énoncés par le
planificateur et compléter ceux-ci
● Procéder à la mise en place de
l’échafaudage conformément aux
critères de qualité requis et le
déclarer officiellement.
● Veiller au respect des prescriptions de sécurité au travail lors du
montage et du démontage.
● Contrôler l’échafaudage après le
montage, consigner ce contrôle
et remettre l’ouvrage au chef de
● Veiller à ce que les échafaudages
nécessaires à l’exécution du mandat soient spécifiés dans
● Contrôler les échafaudages avant
leur utilisation et signaler tout
défaut éventuel au chef de chantier.
N’utiliser que des échafaudages
conformes aux critères de sécurité.
S’abstenir de modifier les échafaudages.
Moins d’accidents grâce à la
Les travaux en hauteur et sur les axes
à grande circulation ainsi que dans la
construction et les exploitations forestières comportent des risques élevés. En Suisse, on déplore une centaine d’accidents professionnels
mortels tous les ans. La Suva s’est
donc fixé pour objectif de réduire ce
nombre de moitié d’ici à 2015 et
d’épargner ainsi 250 vies humaines.
C’est grâce à une stratégie duelle,
d’une part pression d’exécution et
mesures systémiques, d’autre part
interventions sur les comportements
à risque et sensibilisation sur la base
de l’examen des causes des accidents,
que la Suva entend atteindre cet objectif ambitieux avec 20 initiatives.
Lancée en 2007, la campagne «Echafaudages en sécurité» fait partie de la
vision «250 vies». Jusqu’à fin 2008, par
rapport à l’ensemble des employés, le
nombre d’accidents a connu une
baisse d’environ 8 pour cent, et en
2009, il a stagné. La Suva maintient
donc le cap vers son objectif, qui est
d’obtenir un recul conséquent des accidents d’échafaudages dans les prochaines années.
Contrôles d’échafaudages:
bilan également positif
Comme chaque année, des spécialistes de la sécurité de la Suva ont réalisé en 2009 des contrôles d’échafaudages dans les différentes régions de
Suisse. Par rapport à l’année précédente, la qualité des échafaudages
s’est encore améliorée, ce qui est encourageant. Sur 1000 chantiers, les
spécialistes ont toutefois constaté à
110 reprises des lacunes notables, et
dans 21 cas, les travaux ont même dû
être interrompus, car ils exposaient
les travailleurs à un risque trop important.
Faire participer les concernés!
Avec la Société des Entrepreneurs
Suisses en Echafaudages (SESE), la
Suva a convié les classes scolaires du
pays à participer à un concours de
mégaposters sous la devise «Fais attention – ne tombe pas!».Les
meilleurs projets ont été primés.
Les membres de la famille sont également très souvent concernés par un
accident d’échafaudage. Des élèves de
toute la Suisse ont traité le thème à
leur façon et ont mis 757 idées sur le
papier: trente d’entre elles ont été transposées en mégaposters (10×14 m).
www.suva-megaposter.ch
www.suva.ch/echafaudages
Moyens d’information:
● Echafaudages de façade. La planification, gage de sécurité, réf.
Suva 44077.
● Echafaudages de façade. Sécurité
lors du montage et du démontage, réf. Suva 44078.
● Liste de contrôle: Echafaudages
de façade, réf. Suva 67038.
● Echafaudages et sécurité. Ensemble pour plus de sécurité,
DVD, réf. Suva 361
Les spécialistes de la sécurité au
travail de la Suva, secteur génie civil
et bâtiment, se tiennent à votre
entière disposition pour tout renseignement complémentaire. Téléphone 041 419 50 49, E-Mail echafaudages@suva.ch ou
bereich.bau@suva.ch.
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Juba SA, Santo Domingo/E
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Mapa Professionnel, Neuilly/F
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Rajda Industries, Kolkata/IND
Semperit GmbH, Wien/A
Showa Best Gloves, Himeji/JAP
Asatex AG, Bergheim/D
DuPont, Luxembourg/LUX
Ma-gár Kft, Sásd/H
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Sioen NV, Ardooie/B
Bollé Protection Sàrl, Villeurbanne/F
Unico Graber AG, Hölstein
JSP Ltd, Oxford/GB
Abeba, St. Ingbert/D
Baak GmbH & Co, Duisburg/D
Baltes GmbH, Heinsberg/D
Fernandes LDA/2w4, Guimarães/P
ICC SA, Guimarães/P
JAL Group Lupos GmbH, Mönchengladbach/D
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Bauleistungen sind ohne den modernen Gerüstbau nicht denkbar. Das
trifft in besonderem Mass auf Neubauten zu, aber auch auf die Sanierung von hohen Gebäuden oder auf
Arbeiten an hoch gelegenen Arbeitsstellen im Hoch-, Tief- oder Brückenbau. Das Arbeitsmittel «Baugerüst»
wird der Baustelle als zeitlich befristete Dienstleistung zur Verfügung gestellt. Ein gutes Baugerüst beeinflusst
die Wirtschaftlichkeit der Bauprozesse positiv und fördert:
die Sicherheit der auf dem Gerüst
Sichere Arbeitsgerüste:
In der Schweiz ereignen sich pro Jahr rund 3000 Unfälle im
Zusammenhang mit Arbeitsgerüsten, davon ungefähr 2250 mit
Fassadengerüsten. Rund 4 Prozent der Gerüstunfälle führen zur
Invalidität oder zum Tod des Verunfallten und haben ein
gerichtliches Nachspiel. Die direkten Kosten (Heilkosten, Taggelder,
Renten) für Unfälle im Zusammenhang mit Arbeitsgerüsten
betragen jährlich 80 Mio. Franken. Die durchschnittlichen Kosten pro
Fall belaufen sich auf 27 000 Franken (Im Vergleich: im
Bauhauptgewerbe sind es «nur» 12 000 Franken).
gaben kennen und wahrnehmen. Jeder muss wissen, welches seine
Hauptaufgabe ist. Die Leitsprüche der
verschiedenen Beteiligten lauten:
Planer und Bauleiter:
«Ich verlange und akzeptiere nur
sichere Gerüste.»
Gerüstersteller:
«Ich erstelle Gerüste korrekt und
Gerüstbenützer:
«Ich arbeite nur auf sicheren
Gerüsten.»
Wie steht es mit Ihnen? Kennen Sie
Ihre Verantwortung und all Ihre Aufgaben? Wissen Sie auch über die Aufgaben Ihrer Partner Bescheid? In der
untenstehenden Tabelle können Sie
die Sicherheit der auf dem Bauwerk
Beschäftigten (Absturz nach aussen)
die Sicherheit der Öffentlichkeit
(Schutz vor Emissionen der Baustelle)
eine qualitativ gute und effiziente
Die Beteiligten – Planer, Gerüstersteller, Benutzer – sind Vertragspartner
und tragen gemeinsam eine grosse
Verantwortung. Wenn jeder seinen
positiven Beitrag leistet, entsteht ein
Gerüst, das einerseits die gestellten
Anforderungen erfüllt und andererseits den Arbeitenden die notwendige
Sicherheit bietet. Die heutigen Bauvorhaben sind komplex, die Terminvorgaben eng. Planung, Arbeitsvorbereitung und Zusammenarbeit
gewinnen immer mehr an Bedeutung. Deshalb lautet unsere wichtigste Botschaft:
«Koordination bringt
Nur wenn alle Beteiligten ihre Verantwortung wahrnehmen, die erforderlichen Schutzmassnahmen treffen und
diese gegenseitig absprechen, können
die Unfallzahlen gesenkt werden. Für
die Sicherheit braucht es alle Vertragspartner. Jeder muss seine Auf-
Ich als Planer und Bauleiter
● kenne die wesentlichen Kriterien,
die bei der Planung eines sicheren
und geeigneten Gerüsts zu
● schreibe die benötigten Gerüste
aus und sorge dafür, dass diese
Bestandteil der Werkverträge
● koordiniere die Montage- und
Demontagearbeiten.
● übernehme das Gerüst nach
dessen Erstellung und regle die
Aner bildungs
Zeitgleich und rĂ¤umlich angegliedert
3. Fachmesse fĂźr Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
17.â&#x20AC;&#x201C;18. November 2010 â&#x20AC;&#x201C; Messe Basel
02/-!.
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UND GANZHEI TLICHE +ONZEPTE DER !RBEITS
SICHER  HEIT F~R )HRE !NWEN DUNG
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Ich als Ersteller des Gerüsts
● überprüfe die Gerüstvorgaben
des Planers und ergänze diese
● erstelle das Gerüst in der erforderlichen Qualität und deklariere
● stelle sicher, dass ich die
Vorschriften über die Arbeitssicherheit bei der Montage und
Demontage der Gerüste einhalte.
● überprüfe nach der Montage das
Gerüst, dokumentiere diese Kontrolle und übergebe das Gerüst
der Bauleitung zur Nutzung.
Ich als Benützer des Gerüsts
● stelle sicher, dass die zur Erbringung meiner Leistungen erforderlichen Gerüste im Werkvertrag enthalten sind.
● kontrolliere die Gerüste, bevor ich
sie benutze und melde allfällige
Mängel der Bauleitung.
● benutze nur sichere Gerüste.
● nehme selber keine Änderungen
am Gerüst vor.
Dank Prävention
Arbeiten in der Höhe, Arbeiten an befahrenen Verkehrsachsen, Arbeiten
im Baugewerbe sowie Forstarbeiten
sind mit hohen Risiken verbunden. In
der Schweiz ereignen sich gegen 100
tödlich verlaufende Berufsunfälle pro
Jahr. Die Suva hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 diese Zahl zu
halbieren und so 250 Menschenleben
zu bewahren. Mit einer dualen Strategie – einerseits Vollzugsdruck und Systemmassnahmen, anderseits Beein-
flussung des Risikoverhaltens und
Sensibilisierung aufgrund der Unfallursachenabklärung – will die Suva mit
20 Initiativen dieses anspruchsvolle
Ziel erreichen. Die Kampagne «Sichere
Arbeitsgerüste» läuft bereits seit dem
Jahr 2007 und ist eingebettet in die
«Vision 250 Leben». Bis Ende 2008
konnten die Unfallzahlen, unter
Berücksichtigung der Beschäftigtenzahl, um rund 8 Prozent gesenkt werden. Im Jahre 2009 war eine Stagnation der Unfälle zu verzeichnen. Umso
mehr hält die Suva am Ziel fest, die
Anzahl Gerüstunfälle in den kommenden Jahren um 20 Prozent zu
Positive Bilanz auch bei Gerüstkontrollen
Wie jedes Jahr fanden 2009 gebietsspezifische Gerüstkontrollen durch die
Sicherheitsspezialisten der Suva statt.
Im Vergleich mit dem Vorjahr hat sich
die Gerüstqualität weiter verbessert.
Ein eigentlich erfreuliches Resultat.
Doch wurden auf 1000 Arbeitsplatzkontrollen immer noch 110 Mal erhebliche Mängel festgestellt und in jeweils 21 Fällen mussten die Arbeiten
wegen akuter Gefährdung von Arbeitnehmenden sogar eingestellt
Eine unkonventionelle Massnahme
hat die Suva gemeinsam mit dem
Schweizerischen Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV umgesetzt.
Unter dem Motto «Pass uf – ghei nid
abe!» luden sie Schulklassen zur Teil-
nahme an einem Megaposter-Malwettbewerb ein. Die besten Bilder
Im Anschluss an einen Gerüstunfall
sind sehr oft auch Familienmitglieder
betroffen. Die Schüler und Schülerinnen haben sich auf ihre Art mit dem
Thema auseinandergesetzt und 757
Ideen auf Papier gebracht. 30 davon
wurden auf Megapostern (10×14 m)
www.suva/gerueste.ch
● Fassadengerüste, Sicherheit
durch Planung, Suva-Bestell-Nr.
● Fassadengerüste, Sicherheit bei
der Montage und Demontage,
Suva-Bestell-Nr. 44078.
● Fassadengerüste, Checkliste für
Gerüstbenutzer, Suva-Bestell-Nr.
● DVD Gut Gerüstet, Gemeinsam
für mehr Sicherheit auf Fassadengerüsten, Suva-Bestell-Nr.
Für Fragen stehen Ihnen die Arbeitssicherheitsspezialisten der
Suva, Bereich Bau gerne zur Verfügung. Telefon 041 419 50 49,
E-Mail gerueste@suva.ch oder
Exposition-vente dédiée à la sûreté et à la sécurité
Date de la manifestation: Jeudi 27 et vendredi 28
Dans une tente chauffée sur l’Esplanade de la
Maladière à Neuchâtel
Jeudi 27. 5. 2010: 9.00–20.00
Vendredi 28.05.2010: 9.00–20.00
A l’att. de M. Eric Leuba
Tél. 032/717 75 80
Fax. 032/717 75 79
E-Mail info@5a7securite.ch
Engagement für «Integrierte
Sicherheit» zahlt sich aus
Ludwig Binkert im Gespräch mit Hanspeter Meyer, Dipl. Elektroingenieur FH, EOQ Quality Systems Manager, Vizedirektor der Firma
Selmoni AG, Elektrotechnische Unternehmungen, Bereiche Qualität
Hanspeter Meyer, Dipl. Elektroingenieur FH, EOQ Quality
Systems Manager, Vizedirektor
der Firma Selmoni AG.
In welchen Bereichen ist Selmoni
Selmoni ist in der Planung und Ausführung von Elektroinstallationen
tätig. Ebenso zählen Schaltanlagenbau, Automations- und Kommunikationstechnik zu unseren Dienstleistungen.
Wie viele Mitarbeiter beschäftigt
Selmoni?
Wir beschäftigen rund 470 Mitarbeiter.
seren Managementsystemen die Arbeitssicherheit und Arbeitsqualität
ständig zu verbessern und die Sicherheitskultur auch zu leben. Vor zwei
Jahren hatte uns die SUVA das Projekt
«Integrierte Sicherheit» vorgestellt,
und wir haben uns damals dazu entschlossen, dieses Projekt zusammen
mir der SUVA durchzuführen. Das Projekt konzentriert sich im Wesentlichen
auf die Ausbildung und Sensibilisierung der Kadermitarbeiter.
Nach einer Ist-Zustandserhebung und
Selbstbeurteilung haben wir rund 100
Personen d. h. Geschäftsleitung, Bereichsleitung, Projekt- und Baustellenleitung in die Ausbildung geschickt.
Die Vorgesetzten wurden auch in Gesprächsführung und Methodik ausgebildet. Der Abschluss der Weiterbildung beinhaltete auch eine Auditschulung auf der Baustelle. Unsere
Kadermitarbeiter beobachteten Vorkommnisse auf den Baustellen und
dokumentierten sie mit der Digitalkamera. Zusammen mit den SUVA Spezialisten wurden die festgehaltenen
Vorfälle besprochen, analysiert, ausgewertet und dazu mögliche Verbesserungsmassnahmen besprochen.
Projektes, konnten wir als erstes Unternehmen der Schweizer Elektroinstallationsbranche unser Sicherheitsmanagement nach OHSAS 18001 /
2007 im Herbst 2009 zertifizieren.
Die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern ist gut, es hat eine spürbare Sensibilisierung stattgefunden. Insbesondere sind sich die Mitarbeiter bezüglich ihrer gesetzlichen Verantwortung
Können Sie Ihre Aufgabe
Ich bin Qualitäts- und Sicherheitsbeauftragter. Mir sind auch die Zentralen Dienste unterstellt. Dazu gehört
das Managementsystem.
Haben Sie eine Branchenlösung
nach EKAS?
Wir sind der Betriebsgruppenlösung
für Basel-Stadt/Baselland angeschlossen.
Wie sind Sie auf das Thema
«integrierte Sicherheit» aufmerksam geworden?
Seit Jahren sind wir bestrebt, mit un-
Schulung des Kaders.
Beispiel: Augenverletzung
Welche Vorgaben erhalten Sie von
Ihren Kunden bezüglich Arbeitssicherheit?
Unsere Hauptkunden sind die pharmazeutische und chemische Industrie. Diese stellen heute hohe Anforderungen an das Sicherheitsmanagement und fordern eine professionelle
Sicherheitsorganisation. Sie verfügen
über eigene Safety und Security Konzepte. Fremdfirmen müssen bevor sie
in ihren Industriewerken tätig werden
können, eine Schulung absolvieren
und werden bei Bedarf auch auditiert.
Wo liegen dabei die Schwierigkeiten und wie gehen Sie damit um?
Jeder Mitarbeiter auf der Baustelle ist
geschult und hat einen entsprechenden Ausweis. Zweitens setzen wir auf
eine periodische Schulung z. B. direkt
auf den Baustellen und informieren
die Mitarbeiter über unsere Unfallvorkommnisse und Unfallstatistiken.
Was kostet Sie die Arbeitssicherheit pro Mitarbeiter und Jahr?
Was sparen Sie mit dieser
Investition ein?
Die Kosten fallen über die Jahre sehr
unterschiedlich an, deshalb können
wir im Moment keine durchschnittlichen Kosten pro Mitarbeiter nennen.
Wir investieren jedoch einiges in persönliche Schutzausrüstungen und in
die Weiterbildung. Für das Projekt
«integrierte Sicherheit» haben wir in
den beiden Jahren 2008/2009 rund
2000 Stunden in Weiterbildung investiert. Die Einsparungen liegen in der
Reduktion der Unfälle. Auswertungen
der SUVA dokumentieren die Kosten
pro Unfall mit ca. CHF 22 000.–.
Welche Erkenntnisse bezüglich
Arbeitssicherheit ziehen Sie aus
dem aktuellen Umbau Ihres
Firmengebäudes?
Wir erhalten die Rückmeldung, dass
wir Lieferanten beschäftigen, die konsequent Gehörschutz, Augenschutz
und Mundschutz tragen und stellen
fest, dass in den letzten Jahren auf
Baustellen bei den Baumeistern und
Gerüstbauern eine grössere Professionalisierung stattfindet.
Können Sie uns ein paar konkrete
«Integrierte Sicherheit» nennen?
Die SUVA hat uns mit einfachen
Checklisten für den Alltag ausgestattet. Die Mitarbeiter haben die Pflicht
Unfälle und Beinahe-Unfälle zu melden. Die Sicherheitscheckliste wird
vom Projektleiter und Baustellenleiter
ausgefüllt, kontrolliert und unterschrieben.
Bei einem Unfall sind sie angehalten,
einen Bericht über die Schutzmassnahmen vor und nach dem Unfall zu
erstellen. Die Mitarbeiter werden
drei- bis viermal pro Jahr über unser
internes Informationsbulletin über
Unfallereignisse informiert.
Um Augenunfällen vorzubeugen, haben wir Schutzbrillen an unsere Mitarbeiter abgegeben, damit sie auch
beim privaten Heimwerken Schutzbrillen tragen.
Wir haben auch rund 30 Leute in
Erster Hilfe ausgebildet. Zur Asbestthematik haben wir eine Weisung für
den Umgang mit Asbest erlassen.
Wenn wir Asbest auf einer Baustelle
antreffen, beauftragen wir eine spezialisierte Firma mit der Demontage.
Wie gehen Sie mit TemporärMitarbeitern um?
Wir beschäftigen zeitweise bis zu 100
temporäre Arbeitskräfte. Wir haben
uns auf wenige, qualifizierte Vermittler beschränkt. Vertraglich wurden
diese verpflichtet, ihre Mitarbeiter
zum Thema Arbeitssicherheit auszubilden. Der Anbieter der TemporärMitarbeiter muss die Unfallstatistik
selbst erarbeiten und Unfälle an die
SUVA und an uns melden, was leider
Haben Sie schon erste Erkenntnisse aus den eingeleiteten Massnahmen?
Wir stellen fest, dass die Augenunfälle
wie auch Stolperunfälle zurückgegangen sind.
Beispiel: Skizze einer Unfallsituation.
Mein Auftrag an Sicherheit richtet
sich grundsätzlich nach den gesetzlichen Vorschriften und beinhaltet die
drei wesentlichen Bereiche:
● Personensicherheit
● Sicherheit und Schutz von Objekten
● Arbeitssicherheit und Gesundheit
Welches sind die Risiken in dieser
grossen Firma?
Die Betriebsabläufe und Prozesse aus
dem Kerngeschäft stehen in hoher
Agilität, weil das tagesaktuelle Berichten im Vordergrund steht. In diesem Umfeld gilt es für den Sicherheitsbeauftragten die geordneten,
sicheren Rahmenbedingungen zu
schaffen. Hauptsächlich werden die
geordneten Rahmenbedingungen gestört durch:
● Betriebsunfälle
● Drittfirmen mit temporären Einsätzen am Standort (Handwerker)
● Elektroversorgung
● Brandschutz und Bühnenbau.
Mitarbeiter bei der Arbeit, im
Verkehr, im Umgang mit Licht,
Elektrizität und Lösungsmitteln
sich sicher verhalten?
Wir haben klar definierte Installationsvorschriften und Installationsleitsätze, welche die hohen Anforderungen aus dem Betrieb verbindlich
Wir sind ein Team, bestehend aus drei
Mitarbeitern, welches bei der Umsetzung dieser Anforderungen täglich an
der Front ihre Arbeit leistet. Daneben
schauen wir, dass die Anlagen in
Mitarbeiter, die mit Elektrizität zu tun
haben, geniessen regelmässig die
Weiterbildung bei Electrosuisse und
an Fachtagungen.
SF DRS hatte in den vergangenen
zwei Jahren zweimal einen Sendeunterbruch durch Stromausfall.
Am Standort Leutschenbach sind rund 2320 Personen beschäftigt.
1300 Mitarbeitende beschäftigen sich mit dem Programminhalt bei
SF, und 570 Mitarbeitende sind bei tpc in der Produktion beschäftigt.
Die übrigen 450 Personen sind Mitarbeiter von Tochtergesellschaften
und Mediaservices der SRG SSR idée suisse. Der Betriebsaufwand
von SF beträgt jährlich 448 Mio. CHF.
Der Hauptauftrag von SF und tpc formuliert sich aus dem RTV und
definiert sich primär auf die Herstellung und Verbreitung des
Fernsehens in der deutschsprachigen Schweiz. Am Standort
Leutschenbach werden nebst dem Fernsehprogramm auch alle
Radioprogramme der SRG SSR idée suisse verbreitet. Die IZA hat
sich bei Kurt Fischer (Sicherheitsbeauftragter Gebäude) und Thomas
Schuppli (Leiter Elektro-Haustechnik) erkundigt, wie in dieser
vielseitigen Firma die Sicherheit gewährleistet wird.
Kurt Fischer und Thomas Schuppli.
Wie ist die Firma gegen Stromunterbrüche gesichert?
Für kritische Bereiche haben wir Notstromaggregate, aber nicht für alles.
Unsere Anlagen sind mit USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) gesichert.
Vom Gesetz sind wir verpflichtet, den
Sendebetrieb für die Radiosendungen
Das Problem im letzten Sommer entstand durch eine Störung, verursacht
durch ein Eichhörnchen bei der EWZ,
unserem Stromlieferanten. Unsere
Anlagen wurden überprüft, und die
Transformation und die Hauptverteilungen wurden erneuert. Zusätzlich
verfügen wir heute über eine Umschaltautomatik, sodass bei Unterbruch der einen Stromleitung auf eine
andere umgeschaltet werden kann.
Wie sind Sie für den menschlichen
Notfall gerüstet?
Wir haben eine Betriebssanität mit
fünf ausgebildeten Betriebssanitä2/10
tern, drei Sanitätszimmer und eine
Betriebsfeuerwehr. Die 16 Mitglieder
der Betriebsfeuerwehr sind auch in
der Lage, Erste Hilfe zu leisten. Die Sanitätszimmer sind mit Defibrillatoren
Unsere zwei Securitasmitarbeiter
rücken bei Alarm aus und bringen die
Sanitätsausrüstung an den Schadenplatz.
Im Bereich Personensicherheit haben
wir eine Lösung mit der NSBIV Luzern
erarbeitet. Im Studio haben wir bei
Lifesendungen eine Feuerwache.
Generell arbeiten wir eng mit «Schutz
und Rettung» Zürich zusammen. Damit stellen wir sicher, dass Ausbildung
und Ausrüstung auf dem neusten
Stand der Anforderungen gewährleistet sind.
Sind Sie einer EKAS Branchenlösung angeschlossen?
Nein. Wir sind Teil der Betriebsgruppenlösung SRG, welche mit der NSBIV
Luzern erarbeitet wurde.
Brandschutz: Wie sind die Vorkehrungen zum Brandschutz, und
welches sind die Eckpunkte des
Notfallkonzeptes?
Wir haben die Betriebsfeuerwehr und
beim Brandschutz einen regelmässigen und guten Kontakt mit der Feuerpolizei. Mängel werden sofort behoben.
Die Anforderungen an den Brandschutz in einer Firma mit 24 StundenBetrieb sind hoch und manchmal
mühsam. Bis jetzt hat sich unser Konzept jedoch bewährt. Wir haben einen
Evakuationsplan und führen auch gelegentliche Evakuationsübungen durch.
Das Schweizer Fernsehen hat bestimmt auch Zulieferfirmen, sei es
für Bauprojekte, sei es für andere
Aufgaben. Wie sind die Vorgaben
bezüglich Arbeitssicherheit bei
diesen Unterakkordanten?
Lieferanten und Drittfirmen von SF
und tpc müssen angemeldet sein und
eine interne Bezugsperson haben,
welche sie bei der Ausübung ihres
Auftrages begleitet.
Bei internen Mitarbeitern und Drittfirmen achten wir darauf, dass die Bestimmungen des Arbeitsschutzes wie
z. B. bei Schuhen, Helmen und je nach
Tätigkeit den Masken eingehalten
Auch im Bereich von Elektroarbeiten
wird rigoros durchgegriffen, wenn mit
ungenügendem Schutz und Sicherheitsvorrichtungen gearbeitet wird.
Nationales SicherheitsBüro
Industrie und Verkehr (NSBIV)
1. Das NSBIV wurde 1997 gegründet
2. NSBIV unterstützt und berät über
70 Unternehmen und Kommunalwesen bezüglich Arbeits- und
3. NSBIV beschäftigt gegenwärtig
SIBE Schweiz
ASA-Beratung: Sicherheit und
Unfalluntersuchung, Vorkommnisabklärung, Expertisen
Mit guten Ergebnissen schloss am 11. Februar die dritte easyFairs MAINTENANCE Schweiz im Messezentrum Zürich. Rund
1500 Fachbesucher waren an den zwei Messetagen nach Zürich gekommen. Insgesamt haben 110 Aussteller ihre Angebote im Facility Management und der industriellen Instandhaltung präsentiert. Anziehungspunkte waren die learnShops
und die MFS Weiterbildungstage. Die Schwerpunkte des 2-tätigen learnShop-Programms waren Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das vielseitige Themenprogramm ermöglichte einen effizienten Wissensaustausch unter Praktikern und zwischen
Praktikern und Experten.
Die von easyFairs Switzerland und MFS unterstützte Studie über den Instandhaltungsmarke D-A-CH und das Handbuch
+Asset Manager 2010» wurden vom Herausgeber und Co-Autor Alexander Stuber, Alexander Stuber & Partner, vorgestellt.
Die vierte easyFairs MAINTENANCE Schweiz wird am 9./10. Februar 2011 wiederum im Messezentrum Zürich stattfinden.
www.easyfairs.com/schweiz.
Quels sont les domaines d’activité
de Selmoni?
Selmoni effectue des études et des
réalisations d’installations électriques, construit des installations de
distribution électrique et travaille
également dans la technique d’automatisation et de communication.
Combien Selmoni emploie-t-elle
de collaborateurs?
Nous employons 470 collaborateurs
Pouvez-vous décrire votre mission?
Je suis chargé de la qualité et de la sécurité. Je suis également responsable
des services centraux, dont le système
de management fait partie.
Disposez-vous d’une solution de
branche conforme à la directive
MSST?
Nous sommes rattachés à la solution
du groupe d’entreprises de BâleVille/Bâle-Campagne.
Comment avez-vous été rendu
attentif au thème de la «sécurité
intégrée»?
À l’aide de notre système de management, nous nous efforçons, depuis
des années, d’améliorer constamment la sécurité du travail et la qualité, ainsi que de pratiquer la culture
de la sécurité. Il y a deux ans, la Suva
nous a présenté le projet «sécurité intégrée»; nous avons alors décidé de le
mettre en pratique avec son soutien.
Ce projet se concentre principalement
Suite à une enquête sur la situation
actuelle et à une auto-évaluation,
nous avons formé quelque 100 personnes, à savoir la direction d’entreprise, la direction des domaines, la direction des projets et des chantiers.
Les cadres ont également été formés
à la conduite d’entretiens et à la méthodique. La formation continue a
été suivie par une formation d’audit
sur les chantiers. Nos cadres ont observé des incidents sur les chantiers et
L’engagement pour une «sécurité
intégrée» en vaut la peine
Ludwig Binkert s’entretient avec Hanspeter Meyer, ingénieur
électricien FH, directeur d’EOQ Quality Systems, vice-directeur de
l’entreprise Selmoni AG, entreprises électriques, secteur qualité et
les ont documentés à l’aide d’une caméra numérique. Les incidents retenus ont été discutés, analysés et évalués en collaboration avec les spécialistes de la Suva; nous avons discuté
des possibilités de mesures d’amélioration.
Suite à la réussite de ce projet, nous
avons pu, à l’automne 2009, en tant
que première entreprise suisse de la
branche des installations électriques,
faire certifier notre gestion de la
sécurité selon la norme OHSAS
Quelles expériences avez-vous ainsi
L’acceptation de la part de nos collaborateurs a été bonne, nous avons
perçu une sensibilisation certaine. En
particulier, les employés ont pris
conscience de leur responsabilité légale.
Quelles directives vos clients vous
ont-ils imposées concernant la
Nos principaux clients sont les industries pharmaceutique et chimique.
Elles ont aujourd’hui des exigences
élevées concernant la gestion de la
sécurité. Elles imposent une organisation professionnelle de la sécurité et
disposent de leurs propres concepts
de sûreté et de sécurité. Avant de
pouvoir travailler dans leurs usines, les
entreprises extérieures doivent suivre
une formation et, le cas échéant, passer par un audit.
Où se trouvent alors les difficultés
et comment les résolvez-vous?
Chaque collaborateur travaillant sur
un chantier a suivi une formation et a
reçu un certificat justifiant cette for-
mation. Nous effectuons, notamment, une formation périodique directement sur le chantier. Nous informons, en outre, nos collaborateurs
sur les accidents survenus et sur les
Que vous coûte la sécurité du travail, par employé et par année?
Combien cet investissement vous
permet-il d’économiser?
Les coûts se présentent de manière
très différente sur une année, aussi
ne pouvons-nous définir actuellement aucun coût moyen par employé. Mais nous investissons dans les
équipements de protection individuelle et dans la formation continue.
Pour le projet «sécurité intégrée»,
nous avons investi, au cours des années 2008 et 2009, près de 2000
heures dans la formation continue.
Les économies résident dans la réduction du nombre d’accidents. Des évaluations de la Suva mentionnent des
coûts de CHF 22 000.–- environ par accident.
Quels enseignements concernant
la sécurité du travail, la transformation actuelle du bâtiment de
votre entreprise a-t-elle apportés?
Nous avons constaté que nous employons des fournisseurs portant des
protections appropriées de l’ouïe, des
yeux et de la bouche. Nous avons également remarqué ces dernières années, sur les chantiers, une plus
grande professionnalisation des
maîtres d’œuvres et des constructeurs d’échafaudages.
Pouvez-nous nous citer quelques
mesures concrètes issues du projet
«sécurité intégrée»?
La Suva nous a fourni des check-lists
simples à usage quotidien. Les employés ont le devoir d’annoncer les accidents et les presque accidents. Le
chef de projet et le chef de chantier
remplissent, contrôlent et signent la
En cas d’accident, ils doivent établir un
rapport sur les mesures de protection
précédant et suivant l’accident. Les
employés sont informés trois à
quatre fois par an des accidents survenus, au moyen de notre bulletin
d’information interne.
Afin de prévenir les accidents oculaires, nous avons remis des lunettes
de protection à nos collaborateurs,
afin qu’ils puissent aussi les porter
chez eux pour bricoler.
Nous avons également formé une
trentaine de personnes aux premiers
secours. Concernant le sujet de
l’amiante, nous avons promulgué une
directive relative au comportement
vis-à-vis de l’amiante. Lorsque nous
trouvons de l’amiante sur un chantier, nous mandatons une entreprise
spécialisée de démontage.
Comment procédez-vous avec les
employés temporaires?
Nous employons occasionnellement
jusqu’à 100 collaborateurs tempo-
raires. Nous nous sommes limités à
quelques intermédiaires qualifiés.
Ceux-ci sont contractuellement obligés de former leurs employés sur la
sécurité au travail. Les fournisseurs de
personnel temporaire doivent élaborer eux-mêmes les statistiques d’accidents et annoncer ceux-ci à la Suva,
ainsi qu’à nous-mêmes, ce qu’ils oublient malheureusement souvent de
Disposez-vous déjà de premiers
résultats concernant les mesures
qui ont été introduites?
Nous constatons qu’il y a moins d’accidents oculaires et de chutes.
C’est avec de bons résultats que le troisième salon easyFairs MAINTENANCE a fermé ses portes le 11 février au Centre de
foires de Zurich. Près de 1500 visiteurs professionnels se sont rendus dans la cité de la Limmat pour ces deux journées
d’exposition. Un total de 110 exposants ont présenté leurs offres en gestion d’équipements et maintenance industrielle.
Les learnShops ainsi que les journées de formation MFS figuraient en point de mire. La sécurité et le développement durable furent les points forts du 2e programme d’activité learnShop. Le programme, qui comportait de multiples thèmes,
a permis un échange efficace de connaissances entre praticiens ainsi qu’entre praticiens et experts.
Les études financées par easyFairs Switzerland et MFS sur les marques de maintenance D-A-CH, ainsi que le manuel
«Asset Manager 2010» ont été présentés par l’éditeur et coauteur Alexander Stuber, d’Alexander Stuber & Partner.
Le quatrième salon easyFairs MAINTENANCE Schweiz aura lieu les 9 et 10 février 2011, à nouveau au Centre de foires de
Ihre Saison 2009 war geprägt von
Hoffnung und Pech, sodass Sie nur
im 10. Rang in der IDM SuperbikeKlasse abschliessen konnten.
Wie gehen Sie mit dem Rückschlag
Nach dem erreichten ersten Podestplatz hatte ich einen Rückschlag, weil
ich trotz eins Haarrisses in der Schulter weiterfuhr, was zu einem Bruch
führte. Gegen Schluss der Saison war
ich wieder einsatzbereit und fuhr wieder bessere Resultate. Platz 10 ist und
kann nicht mein Ziel sein; ich bin ein
positiv denkender Mensch und weiss,
Roland Stamm.
Ludwig Binkert unterhielt sich mit Roman Stamm,
Motorradrennfahrer, über die Aspekte der Arbeitssicherheit im
Rennen und in der Crewbox.
Betrachten wir die Arbeitssicherheit: Für ein Motorrad sind die
Bremsen unheimlich wichtig. Wie
werden diese für die Saison vorbereitet?
Die Bremsen sind das Allerwichtigste.
Das Tracking wird angeschaut und
sehr sorgfältig vor und nach dem
Rennen gewartet. Die Scheibenbremsen sind aus Stahl. Nach jedem Fahren
werden die Bremsen sorgfältig kontrolliert und gewartet.
Fahrwerk, Vordergabeln: Wie
lange halten, die? Wann müssen
Bei Töff und Auto redet man von Leistungen, aber das Wichtigste ist das
Fahrwerk, um die Leistung auf den
Boden zu bringen. An jedem Wochenende werden Gabel und Federbein
auseinandergenommen, kontrolliert
und weiterentwickelt; daher halten
Fahrwerkselemente meist länger als
wir die Motorräder fahren.
Verstärkte Ellenbogen an der
Rennkombination.
Bekleidung: Was tun Sie anfangs
Saison damit Ihre Kleidung:
Kombi, Helme, Stiefel und Handschuhe den Beanspruchungen der
Saison standhalten? Hat die Kleidung besondere Verstärkungen um
die Reibung bei einem Sturz aufzunehmen?
Für mich genügen zwei Kombis pro
Saison. Ein Kombi kann man reparieren. Für Handschuhe, Helm und Stiefel gilt dasselbe.
dass dieses Jahr nicht mehr soviel
Pech und Verletzungen mit sich bringen wird.
Welches sind die Ziele 2010?
Ich will unter die ersten fünf in meiner
Kategorie fahren und mit Podiumsplätzen glänzen. Es kommen jedoch
wieder einige starke Fahrer aus der
600er-Klasse und aus der Weltmeisterschaft. Dies wird es spannend machen.
Zur Unterstützung haben wir einen
neuen Tuner angestellt, der die Motoren auf Spitzenleistung frisiert, sowie
einen Elektroniker. Das Motorrad ist
eine Suzuki GSX-R 1000 mit verschiedenen Modifikationen. Im März fahren
wir für drei Wochen nach Spanien, um
bei Testfahrten das Fahrwerk und die
Pneumischung zu optimieren.
Knieschutz an der Rennkombination.
b) bei der Hin- und Rückreise mit
dem Servicewagen?
Hier trägt jeder den normalen Schutz
als Autofahrer: Gurte und die obligatorischen orangen oder grünen Pannenkittel im Falle einer Panne. Auch
hier wird vorher alles gut vorbereitet,
damit nichts dazwischen kommt;
hierfür habe ich super Helfer und
Sponsoren, die dass für mich übernehmen.
Arbeitshandschuhe mit Verstärkungen für Motorradrennfahrer.
Wie erfolgt die Kommunikation
zwischen Crew und Rennfahrer?
Welche Hör-/Sprechmittel stehen
Ihnen zur Verfügung und wie bereiten Sie diese für die Saison vor?
Gemäss Reglement wird der Fahrer
nur mit Boxentafeln informiert. Die
Beim Helm wird kein Kompromiss Crew in den Boxen und die Beobachter
eingegangen. Die Stiefel sind innen auf der Piste verständigen sich über
aus Karbon gefertigt und aussen aus ein Peltor Headset. Als Fahrer trage
ich eine spezialangefertigte OtoplasKänguruleder.
tik als Lärmschutz. Dazu
haben wir als Team einen
erfahrenen Partner in
verschiedenster Weise
gefunden; die Firma Audio Protect AG in Ge4562 Biberist
032 672 37 29
roldswil
hauptsächlich in den TheUnser Angebot
men Lärmschutz und
Betriebssanitäter Niveau 2
09.-11.03.2010
Fr. 1160.-°
Kombi und Stiefel sind aussen aus
Känguruleder und somit strapazierfähig. Zudem hat das Kombi einen
guten Rückenprotektor und an den
Gelenken hat es Protektoren, die uns
30.11.-02.12.2010
° inkl. umfangreiche Unterrichtsunterlagen, notfallFlip, Seminarpauschale, SRC-Ausweis, Kursbestätigung
Inhouse Training für Betriebssanitäter„individuell“
Debriefing nach belastenden Ereignissen
BLS-SRC-Grundkurs / -Refresher
AED-SRC-Grundkurs / -Refresher
PBLS-SRC-Grundkurs / -Refresher
Hometraining BLS-SRC-Grundkurs
Elektroschock / Automatischer Externer Defibrillator
Wiederbelebung bei Kinder und Jugendlichen
Bei Ihnen zu Hause oder im Verein
CZV- Anerkennung
info@notfalltraining.ch
Fax 032 672 37 28
Ein Motorradrennfahrer kann auf einige
Helfer zählen. Wie
schützen sich diese
a) bei der Arbeit in den
Boxen und im Service
Die Crew trägt auch für
Hitzquellen Arbeitshandschuhe und Schutzbrillen.
Natürlich ist der Lärm bei
uns ein ständiges Thema,
aber dafür gibt es einen
speziellen JRENUM-Gehörschutz den für Motorsport, bei dem trotzdem
eine Komunikation möglich ist.
Rückenschutz für Motorradrennfahrer.
Können Sie einen Zwischenfall
nennen, wo Ihre Schutzbekleidung
ganz besonders wertvoll war?
Jeder Fahrer erlebt während des Trainings oder bei Rennen im Verlaufe der
Saison ein bis mehrere Stürze. Eine
gute Schutzkleidung schützt somit
konstant vor schwereren Folgen. Gegen alles kann man sich ja bekanntlich
nie schützen, aber wir tun alles was in
unserer Macht steht, um unser
ganzes Team und mich vor Unannehmlichkeiten zu schützen. Für Tipps
und neue Möglichkeiten, um schneller
und sicherer zu werden, haben wir
selbstverständlich immer ein offenes
Ohr. Kontakt auf www.romanstamm.com
Studiengruppe für Gesundheitsschutz in Industrie,
Dienstleistungen und Gewerbe (SGIG)
Sicherheit, ich bin dabei!
Fachtagung mit Workshop DSM, Sisseln
Am Dienstag, 22. Juni 2010 führt die SGIG zum Thema «Persönliche Sicherheitsausbildung» eine Fachtagung mit
Workshop bei der Firma DSM Nutritional Products AG im Werk Sisseln durch.
DSM entwickelt innovative Produkte und Dienstleistungen in Life Sciences and Materials Sciences, die einen Beitrag zur Lebensqualität leisten. Zu den Endmärkten zählen Ernährung und Gesundheit von Mensch und Tier, Körperpflege und Pharmazeutik, die Automobilindustrie, Beschichtungen, Lacke und Farben, Elektrotechnik und Elektronik und die Bauindustrie.
DSM hat einen Jahresumsatz von rund 9,3 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit 23 500 Menschen. Der Hauptsitz befindet sich in Holland, weitere Standorte gibt es auf allen fünf Kontinenten.
Die Teilnehmer der Fachtagung erhalten eine Ausbildung als Fremdfirmenmitarbeiter der DSM.
Weiter wird die Sicherheitsausbildung der Mitarbeitenden innerhalb der DSM vorgestellt und in Form von Workshops
● Maschinensicherheit am Beispiel Stapler und Deichselstapler
● Nichtberufsunfälle
● Festlegen der persönlichen Schutzausrüstung anhand eines Betriebsrundganges und Bestellung im Intranet
● Job Safety Analyse in einem Betrieb
Ein Fachreferat zu Arbeitshygiene am Beispiel Asbest rundet die Veranstaltung ab.
Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zur Fachtagung finden Sie unter www.sgig.ch
Europlatform, die Konferenz für die europäische Arbeitsbühnenbranche, findet am
16. September 2010 im Hotel Eurostars Madrid Tower in Spanien statt und steht
unter dem Motto «Renting Smart» (intelligent vermieten).
Die eintägige Konferenz richtet sich an Führungskräfte und Inhaber von Verleihunternehmen und dreht sich um Themen
des Verleih-Managements. Der alljährliche Branchentreff wird von der International Powered Access Federation (IPAF) und
ihrer offiziellen Fachzeitschrift Access International organisiert.
Die Europlatform-Konferenz liegt im Vorfeld der ELEVarte Messe, die vom 17. bis 18. September in Madrid nahe des Europlatform-Tagungsorts stattfindet. ELEVarte ist eine neue Initiative, die es Besuchern ermöglichen soll, Arbeitsbühnentechnik in informeller Atmosphäre zu erleben.
1. KMU-Tagung zur betrieblichen Gesundheitsförderung
Gesund und leistungsfähig am
Gesunde, zufriedene Menschen arbeiten mit Freude, haben weniger Absenzen und leisten mehr. Der Geschäftsleitung sollte deshalb das
Wohlbefinden der Beschäftigten am
Herzen liegen. Denn von guten Arbeitsbedingungen profitieren der Betrieb und die Angestellten gleichermassen. Verschiedene Studien belegen, dass jeder für die Gesundheit
investierte Franken längerfristig mehr
als einmal zurückfliesst.
Die Fachstelle Gesundheitsförderung
Kanton Luzern lädt zusammen mit
dem Swiss Prevention Center zu einer
Fachtagung für KMU ein. Namhafte
Referenten wie Dr. Beat Villiger, CEO
Christoph Bertschinger, Organisationsentwickler, Walter Stalder, Wirtschaftsförderung Luzern, Regierungsrat Guido Graf, Gesundheits- und
Sozialdepartement Luzern, äussern
sich zu aktuellen Themen. In Workshops können sich die Teilnehmenden
mit der Umsetzung in die Praxis befassen.
Die Tagung richtet sich an Geschäftsinhabende, Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU. Das
Ziel der Veranstaltung ist, den Teilnehmenden unter anderem Grund-
wissen zu vermitteln und die wirtschaftliche Relevanz von betrieblicher
Gesundheitsförderung aufzuzeigen.
Die Tagung findet am 2. Juni 2010 im
Nottwil statt.
www.swisspreventioncenter.ch und
gesundheitsfoerderung.lu.ch. Der Anmeldeschluss ist der 19. Mai 2010, die
Tel. 041 939 66 22
E-Mail info@swisspreventioncenter.ch
Die MediaSec AG, Veranstalterin von
Fachtagungen und Kongressen rund
um Fragen der Sicherheit, hat die detaillierten Programme für die ersten
drei Fachtagungen im Jahr 2010 veröffentlicht.
MediaSec-Fachtagungen 2010
Einbruchmeldetechnik – Die neuen
EMA-Richtlinien in der Schweiz (4.
Mai 2010 in Zürich)
Die Tagung « Einbruchmeldetechnik»
-Ein besonderes Augenmerk wird den
neuen EMA-Richtlinien der Schweiz
gegeben und es wird aufgezeigt, welche Auswirkungen für die verschiedenen Interessengruppen daraus entstehen.
Der Mitarbeitende ist das Kapital eines Unternehmens, er trägt wesentlich zur Wertschöpfung und zum Erfolg eines Unternehmens bei. Logisch,
dass Mitarbeitende gefördert werden,
Verantwortung übernehmen, im Interesse des Unternehmens handeln,
das Unternehmen nach aussen vertreten. Nicht zuletzt bewahren sie
durch ein risikogerechtes Verhalten
und Denken das Unternehmen vor
Schaden. Um seine Tätigkeit ausüben
zu können und in Abhängigkeit seiner
Position im Unternehmen, verfügt
der Mitarbeitende über weitgehende
Kenntnisse zu Produktionsverfahren,
technischen Spezifikationen, Kunden
und Aufträgen, finanziellen Daten,
Forschung und Entwicklung – Interna,
die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Kurz: Er ist ein Insider.
Am Nachmittag erläutern die Referenten wie Einbruchmeldeanlagen
mehrfach genutzt und wie Alarmverifikationen mit Video unterstützt werden können. Weiter werden Aspekte
der Alarmierung, Einsatzleitzentralen
und Einsatzkräfte thematisiert.
Der Mensch als Risikofaktor im Unternehmen (26. Mai 2010 in Zürich)
Einbruchmeldetechnik – Die neuen EMA-Richtlinien in der Schweiz
Der Mensch als Risikofaktor im Unternehmen
Brandschutz heute – wo stehen wir?
(8. Juni 2010 in Zürich)
Brandschutz ist ein Fachgebiet, das
stetem Wandel und neuen Herausforderungen unterliegt. Nicht nur die
technischen, sondern auch die baulichen und organisatorischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren laufend verändert. Hinzu kommt,
dass gesetzliche Vorschriften aufgrund von Erfahrungen und neuen
theoretischen Erkenntnissen stetig
angepasst werden. Brandschutz im
Jahr 2010 – wo stehen wir wirklich?
Tel. 043 366 20 20
Gewinnen Sie mit etwas Glück eine von 6 ergonomischen
Bodenmatten Riffel von FITWELL, welche die M. SCHERRER
AG exklusiv unter den Einsendern der IZA verlost.
Gesundes Stehen und Gehen am Arbeitsplatz
Klagen Ihre Mitarbeiter/Innen manchmal über schwere und müde Beine,
Gelenkschmerzen, kalte Füsse oder Probleme mit der Wirbelsäule? Dies
können typische Symptome sein, die auf eine dauerhaft stehende oder
gehende Tätigkeit an einem Arbeitsplatz zurück zu führen sind.
gehende Tätigkeit an einem Arbeitsplatz zurück zu führen sind. FITWELL
hat genau dafür robuste, elastische und überall einsetzbare ergonomische
Arbeitsplatzmatten in höchster Qualität entwickelt. Anti-ermüdend und
rutschfest können FITWELL-Arbeitsplatzmatten ganz individuell auf Ihre
Bedürfnisse angepasst werden. Egal ob für Steh- oder Geharbeitsplätze,
Trocken- oder Nassbereiche. Wir haben die perfekte Matte für Sie!
Auf FITWELL-Arbeitsplatzmatten können Sie sich verlassen!
Warum eine FITWELL-Arbeitsplatzmatte (Riffel oder Noppen):
• Mindert Ermüdungserscheinungen in den Beinen und Füssen.
Sie dämpft und schont den Rücken, regt die Durchblutung an,
isoliert bei kalten Böden.
• Erhöht die Leistungsfähigkeit und verringert das Risiko von
Krämpfen und Kreislaufproblemen.
• Rutschfest und stossdämpfend
• Eine Kombination aus ergonomischem Design und hoher
Qualität sorgt für hervorragenden Komfort, vermindert Lärm
• Ein gesundes Arbeitsumfeld führt zu besserer Motivation, erhöht
die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und führt somit zu höherer
Produktivität und sinkenden Krankmeldungen.
Schon mit einem Krankheitstag weniger hat sich die Matte bezahlt
(pro Frage ist nur eine richtige Antwort möglich)
1. Wie heissen die ergonomischen Arbeitsplatzmatten,
auf welche Sie sich verlassen können?
■ FITGOOD
■ FITWELL
■ FITLIFE
2. Für welche Arbeitsplätze eignen sich die FITWELL
Bodenmatten?
■ Trockenbereiche
■ Nassbereiche
■ Trocken- und Nassbereiche
3. Welches sind die Vorteile der ergonomischen FITWELL Bodenmatten?
■ schonen den Rücken und mindern Ermüdungserscheinungen
■ erhöhen das Risiko von Krämpfen und Kreislaufproblemen
■ sind nicht stossdämpfend und rutschfest
Bitte senden Sie den vollständig ausgefüllten Wettbewerbstalon bis spätestes 12. April 2010 an:
M.SCHERRER AG, Herbergstrasse 12,
9524 Zuzwil oder m.scherrerag@bluewin.ch
Es wird keine Korrespondenz über den Wettbewerb
geführt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Insgesamt erreichte die Studie über
500 Teilnehmer in Deutschland,
Österreich und der Schweiz, welche –
abhängig von der Teilstudie – bis mehr
als 70 Fragen beantworteten. Sie
wurde im Zeitraum Mai bis September 2009 durchgeführt. 421 Fragebögen waren zu mindestens 80% ausgefüllt und erfüllten somit die Qualitätskriterien zur Auswertung. Die Studie
wurde in 5 Teilstudien unterteilt. Die
Teilstudien richteten sich an unterschiedliche Zielgruppen:
1. Anwender (Instandhalter in den
2. Dienstleister (Auf Instandhaltung
spezialisierte Dienstleistungsfirmen)
3. Hersteller von Produkten zur
Zustandsüberwachung (Schwingungsmessung usw.)
4. Softwarehersteller welche Software zur Unterstützung der
Instandhaltung herstellen.
5. Ausbildungsstätten welche
Weiterbildung im Bereich Instandhaltung anbieten.
Die so erhaltenen Resultate ergeben
eine Rundumsicht auf den Instandhaltungsmarkt, wie es zuvor nicht
Die Initianten der Studie
Die Studie ist eine Zusammenarbeit
der Alexander Stuber & Partner GmbH
(CH) Dankl und Partner GmbH (AT) sowie MCP Deutschland GmbH (DE). Die
drei Beratungshäuser sind im Bereich
der Instandhaltung tätig und haben
sich für die Erhebung der Daten zusammengetan. Unterstützt wurden
sie von den Hochschulen Zürich, Dortmund und Kärnten, welche Unterstützung bei den Fragebögen und
Auswertung lieferten. Die drei nationalen Instandhaltungsverbände Maintenance & Facility Management
Society of Switzerland (MFS), Maintenance & Facility Management Society
of Austria (MFA) und das Forum Vision
Instandhaltung (FVI) in Deutschland
unterstützten die drei Initianten bei
der Durchführung der Studie.
Die Autoren des «Asset
Manager 2010»
Dipl Ing. Alexander Stuber ist Inhaber
und Geschäftsführer der Alexander
Stuber & Partner GmbH. Die Firma erbringt Beratungsdienstleistungen zur
Optimierung der Anlagenverfügbarkeit. Er hat zuvor in 2006 eine Studie
über den Instandhaltungsmarkt
Schweiz verfasst und veröffentlicht.
Nach den guten Erfahrungen mit dieser Studie suchte er sich Partner im
umliegenden Ausland um die Studie
auf DE-AT-CH ausweiten zu können.
Neben der Beratertätigkeit im Rahmen seiner Firma ist Alexander Stuber
seit 2009 Dozent an der Fachhochschule Zürich für den CAS Instandhaltungsmanagement, welchen er zusammen mit der Fachhochschule
Zürich in 2008 gestaltet und ins Leben
gerufen hatte. Er ist seit 2005 Vorstandsmitglied in der MFS.
Dr. Andreas Dankl ist Inhaber und Geschäftsführer der Dankl & Partner
GmbH sowie der MCP Deutschland
GmbH. Neben seiner Beratertätigkeit
gründete er die MFA, wo er bis heute
als Geschäftsführer tätig ist. Im Jahr
2000 initiierte er die Studie «Fremdinstandhaltung» in Österreich und
Über den «Asset Manager 2010»
Auf 240 Seiten zeigen die Herausgeber verschiedene Sichtweisen, zum
Beispiel zwischen Anwender und Software-Anbieter auf und zeigen Trends
in den wichtigsten Handlungsfeldern
der Instandhaltung und des Technischen Gebäudemanagements auf.
Daneben werden neue Methoden und
Konzepte auf einfache Art und Weise
präsentiert, neue Aspekte in der Instandhaltung diskutiert und mittels
Fach- und Wissensbeiträgen anerkannter Spezialisten aus Forschung,
Bildung und Industrie werden «Best
Practice» Ansätze aufgezeigt.
www.physicalasst-manager.eu
Ist Prävention Sexy? Neue SUVA
fallen und die Folgekosten rund 1 Mia.
CHF betragen. Die Kosten der SUVA
allein für diesen Bereich betrugen in
den letzten 5 Jahren durchschnittlich
640 Mio. CHF pro Jahr. In einer fünfjährigen Kampagne die total 12 Mio.
CHF kostet werden Verhältnis, Verhalten und Disposition beeinflusst. Die
SUVA setzt nach eineinhalb Jahren
Vorbereitung einen guten Medienmix
zur Verankerung der Kampagne ein:
Die SUVA hat das Thema Stolpern und
Sturzunfälle untersucht. Sie kam zum
erschreckenden Fazit, dass rund
295 000 Menschen jedes Jahr verun-
TV- Spots, Plakate, der Sensiblisierungsfilm «unten» der auf lustige und
berührende Art die Geschichte der
Schuhe erzählt, sowie als Kernelement die Homepage www.stolpern.ch
ein. Hier werden zum Auftakt alle Besucher in die Krimiwelt entführt und
zum Aufspüren von Stolperfallen animiert. Natürlich kann man auch
Preise gewinnen. Über diese Internetadresse wird auch über Neuigkeiten
im Zusammenhang mit der Kampagne berichtet. Die SUVA hat sich zum
Ziel gesetzt, die Stolperunfälle um
12 000 zu reduzieren und Kosten in
der Höhe von 82 Mio. CHF einzusparen. Der Auftritt wirkt sehr überzeugend und dürfte das Thema «Prävention» nachhaltig in weiten Teilen der
Industrie und Bevölkerung verankern.
Congrès national pour la promotion de la santé en entreprise 2010, Jeudi, 2 septembre 2010, Université de Fribourg
GSE – comment la réussir?
La gestion de la santé en entreprise (GSE) est efﬁcace si elle parvient à s’ancrer
dans l’ensemble de l’organisation d’une entreprise et à y porter ses fruits.
Le congrès abordera donc la question cruciale suivante: quels sont les facteurs
déterminants pour l’intégration de la GSE dans les processus et les structures
centraux d’une entreprise? Dans ce contexte, les éléments principaux sont
notamment une planiﬁcation participative, des indicateurs permettant l’évaluation
du succès, mais également des résultats rapidement perceptibles. En d’autres
termes, une organisation consciente et active du processus est gage de succès.
Le congrès doit permettre de réﬂéchir aux questions suivantes et d’y apporter
le cas échéant des réponses: Motivation pour la promotion de la santé: Quelles
possibilités les divers acteurs de l’entreprise ont-ils pour lancer et piloter
un processus PSE? Assurer une mise en œuvre efﬁcace du projet: Comment
peut-on intégrer la PSE dans d’autres systèmes (système ASA, Balanced
Score Card, systèmes de gestion, …)? Utiliser les soutiens externes: Quels rôles
les experts externes jouent-ils dans ce processus? Quelle plus-value telle
ou telle qualiﬁcation professionnelle apporte-t-elle? Planiﬁer adéquatement
le processus: Comment garantir le soutien en amont et en aval, jusqu’à
l’évaluation? Tenir compte de la taille de l’entreprise: Quelles sont les contraintes
et exigences spéciﬁques aux petites, moyennes et grandes entreprises? Etablir
des standards: Quels critères de qualité peuvent être considérés comme
des standards suisses? Retour sur investissement: Quelle est l’importance des
indicateurs pour l’évaluation? Comment peut-on montrer les bénéﬁces obtenus?
– Cadres et spécialistes des ressources humaines
– Personnes chargées de la santé dans les entreprises, spécialistes
– Représentantes et représentants d’institutions publiques
– Décideurs des milieux politiques, économiques et des administrations
Promotion Santé Suisse en coopération avec le Secrétariat d’Etat à l’économie
CHF 300.–/EUR 200.–, y compris le repas de midi, les rafraîchissements
et le dossier du congrès
Association suisse pour la promotion de la santé dans l’entreprise ASPSE |
Société suisse de psychologie du travail et des organisations SSPTO |
Suva | CFST – Commission fédérale de coordination pour la sécurité au travail |
Association Suisse d’Assurances ASA | santésuisse | Swiss Re | Helsana
Assurances SA | Trust Sympany | Ofﬁce fédéral de la santé publique OFSP |
Vivit Gesundheits SA | Association faîtière des sociétés pour la protection
de la santé et pour la sécurité au travail suissepro
Programme détaillé et inscription: www.promotionsante.ch/conference
Ludwig Binkert.
Umfrage Velohelmförderung und
Elektrobike bei den Kantonen
Fördern und initiieren Sie
Programme, die Erwachsene ermuntern, den Helm zu tragen?
Die Kantone führen in der Regel Elternabende durch. Sie unterstützen
nationale Kampagnen der SUVA und
der bfu. Vereinzelt werden Informati-
In der Ausgabe IZA 6 2008 erfuhren Sie wie das bfu die Prävention
versteht und die Reaktionen auf eine Umfrage bei Kantonen,
Institutionen, Versicherungen und Fahrradverbänden aufgrund eines
Unfalls einer Fahrradfahrerin mit einem Schädelhirntrauma. Grund
genug, um nach etwas über einem Jahr bei den Kantonen
nachzufragen, was sich in dieser Zeit geändert hat.
Sorgen Sie für eine Verbesserung
der Verkehrsinfrastruktur bei kritischen Kreuzungen oder Übergängen, Abzweigungen, Fussgängerstreifen mit schlechter
Alle Kantone haben Prozesse, in denen die Polizei, zusammen mit den
Anwohnern, Vertretern der Politik
und dem Tiefbauamt kritische Abschnitte überprüfen und bei Bedarf
Verbesserungsmöglichkeiten initiieren.
Fordern Sie z. B. das Helmobligatorium auf dem Schulweg?
In einigen Kantonen wird bei Schulausflügen und Veranstaltungen das
Helmtragen gefordert. Glarus unterstützt die Präventionskampagne von
RoadCross für Oberstufenschülerinnen und -schüler. Der Kanton Zug
musste die Unterstützung der Velohelmkampagne von bfu/SUVA einstellen, weil Aufwand und Ergebnis in keinem Verhältnis standen.
elohelm nach dem Einsatz beim Seifenkistenrennen.
onsabende in Altersheimen betreffend der Mobilität im Alter durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird
auch auf den Schutz durch den Velohelm hingewiesen. Der Kanton Appenzell kennt ein eigenes Gesundheitsmagazin. Für weitere Aktivitäten
fehlen in der Regel die Ressourcen. Im
Kanton Schwyz kann man unter folgendem Internetlink: Amt für Gesundheit und Soziales: www.sz.ch/
ags, Rubrik Sicherheit -> Polizei ->
Kantonspolizei-> Prävention, Näheres
erfahren. Im Kanton Zug geben folgende Links nähere Auskünfte:
www.zug.ch/behoerden/baudirektion/amt-fur-raumplanung/
kantonalplanung-grundlagen/
verkehrsplanung/langsamverkehr-velo
und www.zug.ch/behoerden/kantonsrat/kantonsratsvorlagen_geschaefte/
1902/?searchterm=None
Die Mehrheit der Kantone würde ein
Helmobligatorium für alle begrüssen.
Ein Hinweis ist auch, dass Jugendliche
ein Obligatorium bis 14 Jahre nicht
verstehen würden, warum es für ältere nicht obligatorisch sein soll. Im
Kanton Sankt Gallen sind die Verkehrsinstruktoren auch in Arbeitsgruppen für die Sicherheit auf dem
Fördern Sie die Bereitstellung von
Veloständern mit abschliessbarer
Lagermöglichkeit von Fahrradhelmen?
Die Amtsstellen weisen darauf hin,
dass dies Sache der Gemeinden und
Schulbehörden ist.
Neu hat auch das Elektrovelo einen enormen Höhenflug in den
Verkaufszahlen erzielt. Wie verhält
sich die Polizei? Es ist unklar, ob
man das Helmobligatorium einfordern soll wie bei den Mofas. Wie
wird das in Ihrem Kanton gehandhabt?
Da auch Fahrräder Geschwindigkeiten
von 30 bis 50 km/h erreichen, sieht
man hier keinen Handlungsbedarf. Die
Polizei weisst Benutzer allenfalls auf
die Schutzwirkung des Helmes hin.
Ansonsten wartet man auf eine nationale Regelung. (Anm. der Redaktion: ASTRA und bfu tun sich hier
Haben Sie neue Ansätze im
Kanton, die ich meinen Lesern
bekanntmachen darf?
Nationale oder grossräumige Kampagnen werden als sinnvoll empfunden.
Was seither geschehen ist
Die Fernsehwerbung der SUVA weist
auch darauf hin, dass Helmtragen
auch auf kurzen Distanzen schützt.
Die bfu hat sich als Ziel eine Helmtragequote von 50% gesetzt. Die Helmtragequote für bis 14-Jährige ist auf
70% angestiegen, während sie bei den
15- bis 29-Jährigen auf 30% gesunken
ist (Quelle: bfu Status 2009). Das bfu
befürwortet ein Obligatorium nur bis
zum Alter von 14 Jahre. Ein Widerspruch. Die Helmtragequote auf dem
Weg zur und von der Schule sowie
zum Einkauf sind nach wie vor sehr
tief. Die Anzahl der leicht- und
schwerverletzten sowie der tödlich
verunfallten Fahrradfahrer hat zugenommen.
Vermehrt liest man, dass die Polizei
auch das Verkehrsverhalten der Velofahrer ahndet.
Die vielzitierte Studie aus Australien
von 1993 zeigt im Detail, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, das
Fahrradfahren und dadurch die Helm-
Velo mit abgeschlossenem Velohelm.
tragequote zugenommen haben. Publiziert wurde auch eine zweifelhafte
wissenschaftliche Aussage aus England im Magazin der NZZ, in der das
Verhalten der Autofahrer gegenüber
Fahrradfahrern getestet wurde.
Die bfu bietet seit Jahren eine Gutscheinaktion an, dank der Fahrradfahrer einen Velohelm um CHF 20.- günstiger kaufen können. Dieses Jahr
statt 35 000 sogar 60 000 Helme vergünstigt. Auf der Homepage der bfu
werden einerseits interaktive Spiele
für 10- bis 14-Jährige zum Verkehrsverhalten aufgeschaltet (sehr positiv),
andererseits wird eine Studie aus dem
Jahr 1999 über das Helmtragen veröffentlicht (sind Erkenntnisse aus 1999
für 2010 noch gültig?).
Verschiedene Statistiken vom Bund
sind interpretationsbedürftig und vor
allem verbesserungsfähig.
hat das bfu anlässlich der Suissepublic
im Juni 2009 das Beispiel von Münster
in Deutschland gezeigt, eine Stadt, die
seit 60 Jahren auf Velo- und Autoverkehr nebeneinander setzt. Dass in
Düsseldorf Velofahrer auf den Trottoirs fahren dürfen, weiss man hier
kaum. Die räumlichen Verhältnisse in
der Schweiz sind meistens jedoch
nicht vergleichbar mit denen im Ausland, da bei uns alles viel kleinräumiger gewachsen und strukturiert ist.
Fazit: Es gibt noch viel zu tun in Sachen Unfallprävention im Verkehr.
Ein Arbeitgeber ist sich oft nicht bewusst, dass er sich täglich mit
vielen seiner Handlungen und Entscheidungen auch einer zivil- und
strafrechtlichen Verantwortung aussetzt, insbesondere im
Zusammenhang mit Arbeitsabläufen, der Auswahl von Arbeitskräften, deren Instruktion und Überwachung. Im nachfolgenden Fall
stellt sich konkret die Frage, trägt der Arbeitgeber (Gerüstbauer) die
Schuld, wenn «sein» Baugerüst einstürzt?
lic. iur. Michel Rohrer, Kadermitarbeiter der Wirtschaftskammer
Baselland sowie Geschäftsführer
des Verbandes swiss safety.
Sachverhalt: Beim Bau des neuen
Letzigrunds-Stadions in Zürich stürzte am 15. Mai 2007 ein Gerüst ein.
Zwei Bauarbeiter fielen dabei rund 15
Meter in die Tiefe. Der Hilfsarbeiter
überlebte den Sturz mit schwersten
Verletzungen, sein Vorgesetzter starb
bei dem Unfall. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich erhob gegen den verantwortlichen Gerüstbauer Anklage wegen fahrlässiger
Tötung und fahrlässiger Köperverletzung. Sie warf dem Gerüstbauer vor,
er hätte es unterlassen, die Angestellten anzuweisen Sicherheitsgurte zu
tragen. Der Angeklagte beteuerte vor
Gericht seine Unschuld und gab an,
seinen Angestellten die notwendigen
Instruktionen erteilt zu haben. Im
Übrigen sei er während des Unfalls
nicht vor Ort gewesen. Zu den Gurten
lagen in den Akten widersprüchliche
Angaben vor, da der Hilfsarbeiter ausgesagt hatte, dass er von den Gurten
nichts gewusst hatte. Dies nutzte der
Verteidiger des Gerüstbauers und plädierte getreu nach dem Grundsatz: in
dubio pro reo1 für einen Freispruch.
Das Gericht folgte dem Antrag des
Verteidigers und kam zu einem vollen
Rechtliche Grundlagen2: Gemäss Art.
55 OR3 haftet der Geschäftsherr für
den Schaden, den seine Arbeitnehmer
oder andere Hilfspersonen in Aus2/10
übung ihrer dienstlichen oder geschäftlichen Verrichtungen verursacht
haben, sofern er nicht nachweisen
kann, dass er alle nach den konkreten
Umständen gebotene Sorgfalt angewendet hat, um einen Schaden dieser
Art zu verhüten, oder dass der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt eingetreten wäre.4 Neben der zivilrechtlichen Haftung gib es auch
noch die strafrechtliche Verantwortung. Konkret geht es vorliegend um
die fahrlässige Körperverletzung5 bzw.
fahrlässige Tötung6.
Fahrlässig begeht der Täter ein Verbrechen oder Vergehen, wenn die Tat
darauf zurückzuführen ist, dass er die
Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedacht
oder darauf nicht Rücksicht genommen hat.7 Ein Schuldspruch wegen
fahrlässiger Tötung bzw. fahrlässige
Körperverletzung setzt somit voraus,
dass der Täter den Erfolg durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht verursacht
hat. Sorgfaltswidrig ist die Handlungsweise dann, wenn der Täter zum
Zeitpunkt der Tat aufgrund der Umstände sowie seiner Kenntnisse und
Fähigkeiten die damit bewirkte Gefährdung der Rechtsgüter des Opfers
hätte erkennen können und müssen
und wenn er zugleich die Grenzen des
erlaubten Risikos überschritten hat.8
Für das Mass der Sorgfalt bzw. die
Sorgfaltspflichtverletzung war es in
casu entscheidend, wie sich ein besonnener Arbeitgeber in der konkreten Lage und mit dem Wissen und
Fähigkeiten des Angeschuldigten verhalten hätte. Zudem muss für das Be-
stehen einer strafrechtlichen Sorgfaltspflichtverletzung und damit einer
Fahrlässigkeitshaftung die Voraussehbarkeit des eingetretenen Schadens
gegeben sein. Dabei gilt, dass die zum
Erfolg führenden Geschehensabläufe
für den Angeschuldigten mindestens
in seinen wesentlichen Zügen vorhersehbar sein müssen.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtssprechung muss das Verhalten des Täters zudem geeignet sein, nach dem
gewöhnlichen Lauf der Dinge und den
Erfahrungen des Lebens einen Erfolg
wie den eingetretenen herbeizuführen oder mindestens zu begünstigen. Dies ist nur dann zu verneinen,
wenn ganz aussergewöhnliche Umstände, wie das Mitverschulden eines
Dritten oder Material- oder Konstruktionsfehler, als Mitursache hinzutreten, mit denen schlechthin nicht gerechnet werden musste und die
derart schwer wiegen, dass sie als
wahrscheinlichste und unmittelbarste
Ursache des Erfolgs erscheinen und so
alle anderen mitverursachenden Faktoren, insbesondere das Verhalten des
Täters, in den Hintergrund drängen.
Vorliegend kam das Gericht zum
Schluss, dass der angeklagte Gerüstbauer genau gewusst hatte, was passieren könnte, kurz er wusste um die
Gefahr eines nicht korrekt aufgestellten Gerüstes. Ob der Gerüstbauer in
Kenntnis der möglichen Gefahr seine
beiden Arbeitnehmenden auch entsprechend instruiert und sie angewiesen hatte die Sicherheitsgurte zu tragen, konnte nachträglich nicht mehr
ermittelt werden. Sodass hier der
Droit et sécurité au travail
strafrechtliche Grundsatz im Zweifel
für den Angeklagten zum Tragen
kommen musste, was letztlich zum
Freispruch führte.
In Bezug auf die Überwachung der Arbeitnehmenden hielt das Gericht lediglich fest, dass von einem Arbeitgeber nicht erwartet werden kann, dass
dieser den ganzen Tag auf der Baustelle stehe, um persönlich die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu
überwachen. Des Weiteren stellte das
Gericht fest, dass das Mitverschulden
eines Dritten bzw. des Hilfsarbeiters
hauptursächlich für den Unfall war,
weil dieser einen falschen Keil herausgeschlagen hatte und dadurch letztlich den Einsturz des Gerüstes herbeiführte.
Schlussbemerkungen: Obschon im
konkreten Fall der Gerüstbauer nicht
für den Unfall haftbar gemacht werden konnte, müssen sich Arbeitgeber
bzw. generell Personen mit einer gewissen Verantwortung klar darüber
sein, wo ein gewisses Gefährdungspotenzial besteht und ob Dritte dadurch
zu Schaden kommen können. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich,
seinen eigenen Betrieb einmal gründlich dahingehend zu untersuchen, ob
grundsätzlich gefährliche Arbeitsabläufe oder ein gefährlicher Einsatz
von Maschinen vorliegt.
Weiter darf man sich in der Regel
nicht darauf verlassen, dass allfällige
Sicherheitsbestimmungen eingehalten bzw. entsprechende Warntafeln
angebracht worden sind. Entscheidend ist nämlich, ob die Sicherheitsvorkehrungen und -massnahmen in
der Praxis auch tatsächlich kontrolliert und umgesetzt werden. Weigert
sich beispielsweise ein Arbeitnehmer
gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu
beachten, so entlastet dies den Arbeitgeber grundsätzlich nicht von seiner Verantwortung. Er hat vielmehr
darauf zu insistieren, dass die Vorschriften auch eingehalten werden.
Unter Umständen muss er sich sogar
von dem unvorsichtigen und unverantwortlichen Mitarbeiter trennen.
Abschliessend sind die Grundsätze
der SUVA in Erinnerung zu rufen:
● Für den Bauleiter gilt: «Ich verlange
und akzeptiere nur sichere Gerüste.»
● Für den Gerüstersteller gilt: «Ich erstelle Gerüste korrekt und sicher.»
● Für den Gerüstbenutzer gilt: «Ich
arbeite nur auf sicheren Gerüsten.»
1 Übersetzt: Im Zweifel für den Angeklagten.
Die nachfolgenden Ausführungen skizzieren
nur grob mögliche Problemkreise anhand
des geschilderten Falles und erheben nicht
den Anspruch, inhaltlich vollständig zu sein.
Die rechtliche Vorgehensweise muss bei jedem Fall einzeln geprüft werden.
Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter
Teil: Obligationenrecht), SR 220.
Milde Kausalhaftung, da sich der Arbeitgeber exkulpieren (entlasten) kann.
Art. 125 StGB (Schweizerisches Strafgesetzbuch, SR 311.0).
Art. 18 Abs. 3 Satz 1 StGB.
Art. 18 Abs. 3 Satz 2 StGB.
La responsabilité d’un constructeur
Dans son travail quotidien, face aux nombreuses décisions qu’il doit
prendre, l’employeur n’est souvent pas conscient d’être soumis à
une responsabilité civile et pénale, particulièrement en ce qui
concerne le déroulement du travail, le choix de la main d’œuvre, les
instructions et la surveillance qu’il lui prodigue. Dans le cas décrit
ci-après, se pose la question concrète de savoir si l’employeur (le
constructeur d’échafaudages) est responsable en cas de chute de
l’échafaudage qu’il a construit.
Michel Rohrer, juriste, cadre à la
Chambre économique de BâleCampagne, directeur de
l’association swiss safety.
Les faits: le 15 mai 2007, un échafaudage s’est écroulé lors de la construction du nouveau stade du Letzigrund
à Zurich. Deux travailleurs du bâtiment firent une chute de près de 15
mètres. Le manœuvre survécut mais
fut grièvement blessé, son supérieur
fut tué dans l’accident. Le ministère
public du canton de Zurich porta
plainte contre le constructeur de
l’échafaudage, pour homicide par négligence et lésions corporelles par négligence. Il lui fut reproché d’avoir
omis de donner l’ordre aux employés
de porter une ceinture de sécurité. Le
prévenu clama son innocence devant
le tribunal en affirmant qu’il avait
donné à ses employés toutes les instructions requises. Par ailleurs, il
n’était pas sur place lors de l’accident.
Concernant les ceintures, des données
contradictoires figuraient dans les
dossiers, car le manœuvre avait déclaré n’avoir pas été informé à ce sujet. Le défenseur du constructeur
d’échafaudages se servit de cet argument en plaidant l’acquittement,
conformément au principe in dubio
pro reo1. Le tribunal suivit la requête
du défenseur et libéra l’accusé de
toute peine.
Les bases juridiques2: selon l’art. 55
CO3, l’employeur est responsable du
dommage causé par ses travailleurs
ou ses autres auxiliaires dans l’accomplissement de leur travail, s’il ne
prouve qu’il a pris tous les soins commandés par les circonstances pour
détourner un dommage de ce genre
ou que sa diligence n’eût pas empêché le dommage de se produire.4
Outre la responsabilité civile, il y a encore la responsabilité pénale. Dans le
cas présent, il s’agit de lésions corporelles par négligence5 et d’homicide
par négligence6.
Agit par négligence quiconque, par
une imprévoyance coupable, commet
un crime ou un délit sans se rendre
compte des conséquences de son acte
ou sans en tenir compte.7 L’imprévoyance est coupable quand l’auteur n’a pas usé des précautions commandées par les circonstances et par
sa situation personnelle.8
Concernant le degré de diligence et le
manquement à l’obligation de diligence, il était en l’occurrence décisif
de savoir comment, dans une situation concrète et avec les connaissances et les capacités du prévenu, un
employeur agissant avec prudence se
serait comporté. En outre, pour qu’il y
ait pénalement un manquement à
l’obligation de diligence et donc une
responsabilité par négligence, il aurait
fallu que le dommage survenu ait été
prévisible. Dans ce cas, il aurait fallu
que les événements permettant aux
prévenus d’avoir raison aient au
moins été prévisibles dans l’essentiel
Selon la jurisprudence fédérale, il faut,
en outre, que le comportement de
l’auteur soit conforme au cours normal des choses et à l’expérience de la
vie pour avoir gain de cause ou au
moins le favoriser comme cela s’est
passé. Ceci ne peut être contredit que
lorsque s’y ajoutent des circonstances
tout à fait extraordinaires, telles que
la faute concomitante d’un tiers ou
des défauts de matériel ou de
construction, comme cause complémentaire complètement imprévisible,
pesant d’une manière si lourde qu’elle
apparaissait être la cause la plus probable et la plus immédiate du gain du
procès et rejetait ainsi à l’arrière-plan
tous les autres facteurs concomitants
et, essentiellement, le comportement du présumé coupable.
Dans le cas qui nous occupe, le tribunal a conclu que le constructeur
d’échafaudages accusé savait parfaitement ce qui pouvait se passer, en
bref qu’il connaissait les risques d’un
échafaudage n’ayant pas été monté
correctement. Mais on n’a pas pu déterminer ultérieurement si le constructeur d’échafaudages, en connaissance des risques potentiels, avait
instruit ou non ses deux employés de
manière appropriée et leur avait
donné l’ordre de porter une ceinture
de sécurité. Si bien que dans ce cas, le
doute ayant profité à l’accusé, celuici a dû être acquitté.
En ce qui concerne la surveillance des
employés, le tribunal a purement et
simplement retenu que I’on ne peut
pas demander à un employeur de se
trouver toute la journée sur le chantier pour vérifier personnellement que
les prescriptions de sécurité sont respectées. Par ailleurs, le tribunal a retenu que la principale cause de l’accident a été la faute d’un tiers,
c’est-à-dire celle du manœuvre, celuici ayant retiré la mauvaise cale, ce qui
a entraîné la chute de l’échafaudage.
Conclusion: bien que concrètement, le
constructeur d’échafaudages n’ait
pas pu être rendu responsable de l’accident, les employeurs, et en général
les personnes exerçant une certaine
responsabilité, doivent savoir où peut
exister un certain danger potentiel et
si des tiers pourraient être la cause de
préjudices. Dans ce contexte, il est
conseillé d’inspecter minutieusement
sa propre entreprise, afin de déterminer s’il existe des opérations dange-
reuses ou des risques lors de l’emploi
Par ailleurs et d’une manière générale, il ne suffit pas de se contenter du
respect d’éventuelles prescriptions de
sécurité ou de poser des panneaux
d’avertissement. En effet, il est décisif
que des dispositions et des mesures
de sécurité aient été réellement
contrôlées et mises en œuvre dans la
pratique. Si un employé refuse d’observer certaines prescriptions de sécurité, par exemple, l’employeur n’est,
en principe, pas déchargé de sa responsabilité. Il doit insister du mieux
qu’il peut pour que les prescriptions
soient respectées. Le cas échéant, il
doit même se séparer d’un collaborateur imprudent et irresponsable.
En conclusion, il faut se rappeler les
principes de la Suva:
● Pour le maître d’œuvre: «J’exige et
n’accepte que des échafaudages
● Pour le monteur d’échafaudages:
«Je monte les échafaudages correctement et en toute sécurité.»
● Pour l’utilisateur d’échafaudages:
«Je ne travaille que sur des échafaudages sûrs.»
1 Traduction: le doute profite à l’accusé.
Les explications suivantes n’expliquent que
grossièrement des problématiques à l’aide
du cas décrit; elles ne prétendent pas être
exhaustives. La procédure juridique doit être
examinée dans chaque cas.
(livre cinquième: droit des obligations), RS
Responsabilité causale simple, car l’employeur a la possibilité de se décharger.
Art. 125 CP (Code pénal suisse, RS 311.0).
Art. 12 al. 3, 1ère phrase CP.
Art. 12 al. 3, 2e phrase CP.
Bessere Griffsicherheit bedeutet
besseren Handschutz
logie diejenigen aus Baumwolle
und Leder um das Drei- bis Zehnfache.
Vermeiden Sie die Katastrophen, zu denen es kommen
kann, wenn einem Arbeiter
rutschige oder ölige Komponenten aus der Hand gleiten
oder wenn Hände unkontrolliert von einer glatten Oberfläche abrutschen. Wenn
Hände oder Bauteile rutschig
sind, kann dies zu schweren
Verletzungen bei Arbeitern
führen. Gleichzeitig kann es zur
Beschädigung von Ausrüstungsteilen und Waren kommen, es
kann Zeit verloren gehen, und
kann sich verzögern. Also eine
ganze Kette von Ereignissen,
die verhindert werden kann
und unbedingt verhindert
Diese neuen Handschuhtypen haben Spezialbeschichtungen, die Öl
absorbieren, um für bessere Griffsicherheit zu sorgen. Schaumstoff- und Schaumnitril sind zwei
der interessantesten neuen Beschichtungen. Handschuh-Fütterungen aller Art – von Nylonfütterungen bis hin zu den gewebten
Fütterungen von DuPont Kevlar –
werden in diese neuen Beschichtungen getaucht, um einen Hand-
Aufgabenspezifische Arbeitshandschuhe wie die Handschuhe von
Showa Best sind der erste Schritt
zur Vermeidung von Handverletzungen und Produktbeschädigungen. Seit einigen Jahren konzentrieren sich Forschung und Entwicklung von Showa Best Glove
auf die Herstellung von Handschuhen, die bei rutschigen Bedingungen eine ausgezeichnete Griffsicherheit gewährleisten. Nun bieten wir Möglichkeiten, die in
Arbeitsbereichen, die von der Automobilindustrie bis hin zur Petro-
weile in unterschiedlichen Dicken
aufgetragen, damit hinsichtlich
des Absorptionsgrads bei verschiedenen Anwendungen grössere Auswahl besteht.
Die so gefertigten Handschuhe
bieten Komfort und gutes
Berührungsgefühl. Die Nitrilbeschichtung ermöglicht geringen
Schutz vor einer breiten Palette
chemischer Substanzen und Verletzungsgefahren. Die ausgezeichnete Griffsicherheit des Handschuhs durch Schaumstoff und
Schaum bewirkt in einem öligen
Arbeitsumfeld einen sicheren
chemie reichen, für Handschutz
und Griffsicherheit sorgen.
Diese neueren, besser an die
Handform angepassten Handschuhe sind einfacher zu handhaben als ältere Produkte aus dieser
Technologie wie beispielsweise
Baumwolle und Leder: Dadurch
ermüden die Hände nicht so
schnell, und dies ist ein wichtiger
Faktor bei wechselnden und älter
werdenden Mitarbeitern.
Darüber hinaus überdauern die
Handschuhe dieser neuen Techno-
Sponge Nitrile (Schaumstoff-Nitril von Best)
Schaumstoffnitril macht Gebrauch von einem Nitrilüberzug mit
maximalem Ölabsorptionsvermögen (MXOA), der sich an die
Fütterung anpasst und daran haftet; er ist beständig gegen
wiederholte Waschvorgänge, es gibt kein Einlaufen und keine
Delaminierung.
schuh zu fertigen, der für einen
Nitrilhandschuh ganz neue Massstäbe setzt. Je nach Anwendung
lassen sich die Handschuhe für
Griffsicherheit an der Innenhand
flach, zu drei Vierteln für zusätzlichen Schutz oder auch völlig eintauchen, und zwar bei der doppelten Nitriltechnologie, bei der Nitril
mit Schaumnitril überzogen wird.
Darüber hinaus werden Schaumstoff- und Schaumnitril mittler-
Griff. Bei vielen Handschuhmodellen sorgen elastische Strickgewebe am Handgelenk für einen
festen Sitz des Handschuhs am
Tel. +33 (0)1 55 62 14 20
Fax +33 (0)1 55 62 14 29
E-Mail info@showabestglove.eu
Foam Nitrile (Schaumnitril von Showa)
Schaumnitril macht Gebrauch von einem Nitrilüberzug
mit hervorragendem Ölabsorptionsvermögen, der sich an die
Fütterung anpasst und daran haftet; er ist beständig
gegen wiederholte Waschvorgänge, es gibt kein Einlaufen und
keine Delaminierung.
Guide stellt zwei neue
Schnittschutzhandschuhe vor
DEHN – Tradition und Innovation
Guide bringt zwei neue Schnittschutzhandschuhe für Arbeiten
auf den Markt, bei denen die Gefahr von Schnittverletzungen besteht.
«Das Besondere an diesen Handschuhen ist die Kombination von
herkömmlichen Handschuhmodellen aus Leder mit einer
Schnittschutzfunktion», erklärt
Roger Rasmussen, Bereichsleiter
bei Guide.
«Mehr als ein Drittel aller gemeldeten Unfälle am Arbeitsplatz in
Schweden sind Handverletzungen.
Diesen Wert wollen wir beeinﬂussen und ändern. Unsere Kunden
haben einen Handschuh mit hoher Flexibilität und angenehmem
Tragekomfort nachgefragt. Daher
haben wir neue Modelle auf der
Grundlage der bewährten Funktionen und Materialien entwickelt
und die Spezialfunktion Schnittschutz hinzugefügt.»
Die beiden Handschuhe eignen
sich in erster Linie für Industriearbeiter, Tischler, Schweisser und
Monteure, bei deren Arbeiten die
besonders gross ist.
Der Schnittschutzhandschuh 340
von Guide hat ein Futter aus Kevlar und besteht aus weichem und
widerstandsfähigem Kalbsleder.
Dieser Handschuh ist ﬂexibel und
vermittelt ein gutes Fingerspitzengefühl, was bei der angesprochenen Zielgruppe sehr wichtig
ist. Ausserdem hat er einen so genannten Keystone-Daumen, der
für optimale Flexibilität und Passform sorgt. Aussen besteht er
aus Kalbsleder und 100% Baumwolle. Die Eigenschaften von Kevlar
stellen sicher, dass der Handschuh
Wärme und Funkenﬂug verträgt,
ohne Feuer zu fangen.
Der Schnittschutzhandschuh 342
von Guide hat dasselbe Futter aus
Kevlar wie das Modell 340, ist aussen allerdings aus Ziegenleder. Der
ein Stück des Arms abdeckende
Stulpen besteht aus kräftigem
Rindsleder. Alle Nähte bestehen
aus hitzebeständigem Kevlar, sodass sich der Handschuh besonders für Schweissarbeiten eignet.
Er ist ausserdem weich und vermittelt ein ausgezeichnetes Fingerspitzengefühl.
«Wir haben festgestellt, dass es
für die Anwender häuﬁg schwierig
ist, den richtigen Handschuh mit
geeignetem Schnittschutz zu ﬁnden. Daher haben wir unter
www.guide.eu eine einfache
Übersicht erstellt, die dem Kunden
bei der Suche nach dem zweckmässigsten Schnittschutzhandschuh hilft.
«Guide hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Akteur auf dem
Markt der Arbeitshandschuhe in
Nordeuropa entwickelt. Mit diesen beiden neuen Modellen zur
Vorbeugung von Schnittverletzungen werden wir unsere Stellung
weiter ausbauen», meint Rasmussen.
Tel. 0046 321 67 73 70
Die Geschichte des Erfolges begann im Jahr 1910 in Nürnberg.
Hans Dehn gründete dort am
21. Januar sein Elektroinstallationsunternehmen. Schon früh
setzte er sich mit der Problematik
des Blitzschutzes auseinander. Bereits 1918 veröffentlichte er sein
erstes Patent zu diesem Thema
und begann selbst mit der Produktion von Blitzschutzbauteilen.
Heute blickt DEHN auf eine 100jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. DEHN,
mit dem Standort Neumarkt in
der Oberpfalz, ist heute ein weltweit agierendes Familienunternehmen, das sich auf drei Produktbereiche spezialisiert hat, den
Blitzschutz, den Überspannungsschutz und den Arbeitsschutz.
Produkte wie DEHNventil®, DEHNguard®, BLITZDUCTOR® oder
HVI®-Leitung zeugen vom Erfindergeist im Unternehmen, sind sie
doch Marksteine der Entwicklung
auf dem Gebiet des Blitz- und
Überspannungsschutzes.
Die Ideen des Gründers, kontinuierliche intensive Forschungs- und
Entwicklungsarbeit und hohe soziale Kompetenz im Umgang mit
den Mitarbeitern machten DEHN
zu einem der Weltmarktführer in
Sachen Blitz- und Überspannungsschutz. Qualität, Innovationskraft, Kundenorientierung und
Vertrauen bilden die Grundlage
des unternehmerischen Handelns.
Dabei stehen der Mensch und das
Thema Sicherheit immer im Vordergrund.
DEHN bietet innovative Produkte
zum Schutz vor Blitz- und Überspannungen,
und Engineering- und Prüfleistungen im Stossstromlabor des
Unternehmens. Neue Wege im
Blitzschutz aufzuzeigen und zu
beschreiten, ist dem Neumarkter
Blitz- und Überspannungsschutzspezialisten DEHN + SÖHNE seit
nunmehr 100 Jahren ein Anliegen.
Das 100-jährige Jubiläum ist somit eine Gelegenheit für einen
Rückblick, aber vor allem ist es Anlass für einen Ausblick in die Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön gilt all
unseren Kunden, die uns diese Zeit
begleitet haben für das entgegengebrachte Vertrauen aber nicht
zuletzt auch unseren Mitarbeitern, die diese Erfolgsgeschichte
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Gerber, ist staatlich anerkannter
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und des Bürobedarfs. MEWA hat
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gelegt, die sich im Einsatz hundertprozentig bewährt haben und
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Kaba TouchGoTM – mehr Sicherheit
Kaba, der technologisch
führende Anbieter von hochwertigen Zutrittslösungen,
wartet mit einer mit Innovationspreisen ausgezeichneten
Technologie auf, die neue Zukunftsperspektiven eröffnet.
Die Situation ist alltäglich und allgemein bekannt: Sie stehen vor
einer geschlossenen Tür, sind mit
Einkaufstüte oder Aktenmappe
voll bepackt, haben womöglich
auch noch Handy oder Regenschirm in der Hand und wissen,
dass der Schlüssel in der Innentasche des Jacketts oder ganz unten
in der Einkaufstüte liegt. Mit dem
neuen elektronischen Schliesssystem Kaba TouchGo hat Kaba für
Sie die Sesam-öffne-dich Lösung
der Zukunft lanciert.
Kaba TouchGo – öffnet Türen
Mit Kaba TouchGo genügt eine
blosse Handberührung des Türdrückers oder der Türfalle und das
Schloss erkennt, ob Sie berechtigt
sind, einzutreten. Trifft dies zu,
gibt das System die Türe frei. Da
braucht es weder einen Schlüssel,
noch muss ein anderes Zutrittsmedium aus der Tasche geklaubt
werden. Basis des neuen elektronischen Schliesssystems ist die
revolutionäre RCID-Technologie,
welche – ohne Belastung durch
Elektrosmog – die natürliche elektrostatische Ladung des Körpers
als zusätzliche Energiequelle
nutzt. Ob im privaten oder geschäftlichen Bereich, ob als Standalone- oder Online-Lösung, Kaba
TouchGo ist perfekt für alle, die
neben Sicherheit auch Wert auf
Komfort legen.
Die Kaba RCID-Technologie eröffnet eine Vielzahl neuer Perspektiven: Besonders sinnvoll ist beispielsweise die Anwendung bei
Türen in Seniorenresidenzen, in
Pflegeheimen oder Spitälern, wo
das Komfortargument einen hohen Stellenwert geniesst. Weitere
Applikationen sind die Sicherung
von Arzneimittelschränken in
Arztpraxen oder von Schmuckschubladen in Juweliergeschäften.
Neue Usanzen mit Kaba TouchGo
zeichnen sich aber auch für das
tägliche Leben ab wie die Bedienung von Liften oder das Öffnen
von Autotüren. Komfort und Sicherheit vereint – besser geht’s
E-Mail info@kaba.ch
Neue KIRK Handsets von Polycom
erhöhen die Sicherheit am
Polycom, Inc., der weltweit führende Anbieter von Telepresence-,
Video- und Sprachkommunikationslösungen, hat seine Palette
von DECT-Telefonen weiter ausgebaut. Mit der Serie KIRK 60 führt
das Unternehmen zwei neue
Handsets ein, die in Sicherheitsund Produktionssysteme integriert werden können und sich in
idealer Weise für den Einsatz in
Produktionsbereichen und anderen industriellen Arbeitsumgebungen eignen.
Polycoms neue KIRK Handsets verfügen über eine Reihe spezieller
Leistungsmerkmale, die dafür
sorgen, dass die Geräte in Applikationen von Dritt-Anbietern integriert werden können. Eine zusätzliche Sicherheitsausstattung
der Geräte sind Bewegungssensoren, die ein Alarmsignal senden,
sobald das Handset eine bestimmte Zeit lang nicht bewegt
wird, wobei die entsprechende
Dauer zuvor im Handset definiert
werden kann. Auf diese Weise
kann signalisiert werden, ob die
jeweilige Person in Bewegung
oder möglicherweise hilflos liegen
geblieben ist. In Produktionsumgebungen tragen die Handsets
nicht nur zu einer höheren Effizienz von Arbeitsabläufen, sondern
auch zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei, indem beispielsweise
Ausfälle von Maschinen oder An-
lagen sofort gemeldet werden
Mit dem Polycom KIRK 6020 bietet
Polycom ein extrem robustes und
IP64-klassifiziertes Handset an,
das nicht nur staub- und spritzwassergeschützt, sondern auch
vibrationsbeständig und stossfest
ist. Das KIRK 6020 eignet sich speziell für den Einsatz in Produktionsbereichen und wurde zu diesem Zweck mit speziellen
Funktionen und Leistungsmerkmalen ausgestattet. So verfügt
das Gerät über eine Alarmtaste,
ein Farb-Display sowie verschiedene Alarmsymbole für Produktionsumgebungen. Das Polycom
KIRK 6040 enthält zusätzlich einen
Schwingungssensor sowie einen
Abrissalarm. Dieser ist ideal, um
ein Höchstmass an Sicherheit für
Arbeitskräfte zu gewährleisten,
die ohne Begleitung in abgeschiedenen Teilen von Produktionsbereichen und anderen industriellen
Arbeitsumgebungen arbeiten und
um Hilfe in Sekundenschnelle herbeizurufen.
Tel. 044 307 35 85
Auch draussen alles sicher!
Sichere Lagerung von Druckgasflaschen im Aussenbereich
Von Druckgasflaschen und deren
Inhalt geht ein immenses Gefahrenpotenzial für Mensch und Umwelt aus. Es gilt daher, auf eine sichere und vorschriftsmässige
Lagerung der Druckgase zu achten
– innerhalb und ausserhalb von
Gebäuden. Speziell für den Aussenbereich bietet das Gründauer
Unternehmen asecos Lösungen
an, die ideale Lagerbedingungen
schaffen, z. B. die einwandigen
Druckgasflaschenschränke.
Hier sind Druckgasflaschen
Bei Wind und Wetter sorgt die
Kombination aus hochwertiger,
verzinkter Stahlblechkonstruktion
und kunststoffbeschichteter Strukturoberfläche des Schrankes für
den sicheren Schutz von bis zu
fünf 50 Liter Gasflaschen. Der robuste Edelstahlsockel trotzt mechanischen Beschädigungen und
die integrierten Stellfüsse sorgen
für leichtes Ausgleichen von unebenen Böden. Für eine wirksame
Be- und Entlüftung im Schrank
sorgen Öffnungen unterhalb der
Türen und im Rückwandbereich
gemäss TRG 280. Den ungewollten Zugriff auf die gelagerten
Gase verhindert die robuste 3Punkt-Verriegelung.
Neben höchster Sicherheit haben
die asecos Konstrukteure natürlich auch an den Komfort der Benutzer gedacht:
Der Schrankinnenraum kann dank
des grossen Öffnungswinkels beider Flügeltüren komplett eingesehen werden. Wird der Schrank zusätzlich mit einer Einrollklappe
versehen, ist das Ein- und Auslagern von Druckgaspackungen ein
Die serienmässige Ausstattung
mit C-Schienen und Flaschenhaltern mit Spanngurten erlaubt ein
der Gasflaschen.
einfaches Befestigen von Armaturen und Gasflaschen. Über die bereits in der Schrankdecke integrierten Durchführungsmöglichkeiten können Entnahmeleitungen
schnell und einfach an die gelagerten Gasflaschen angeschlossen
werden. Ganz individuell wird die
Inneneinrichtung des Schrankes
mit den optional erhältlichen
Fachböden oder seitliche Flaschenhaltern (z. B. für die Lagerung kleiner Gasflaschen).
Für mehr «Durchblick» kann in die
Schranktüren ein klappbares oder
feststehendes Fenster integriert
werden. Die Anzeigen der Armaturen können so jederzeit abgelesen werden ohne den Schrank zu
Ein weiteres Plus an Komfort und
Sicherheit: Für die im asecos
Schrank gelagerten Druckgasflaschen entfällt der geforderte
Schutzbereich gemäss TRG 280
um die Gasflaschen!
Insgesamt stehen drei verschiedene Schrankmodelle zur Auswahl, für die Lagerung von maximal zwei, drei oder fünf 50 Liter
Im Produktbereich der Homepage
www.asecos.com findet man ausführliche Information (z. B. Masse
und Gewichte) zu den Gasflaschenschränken für die Aussenlagerung.
Schweiz. Vereinigung für Arbeitsmedizin,
Arbeitshygiene und Arbeitssicherheit
In der suissepro sind als Mitglieder und
Sektionen zusammengeschlossen: GRMHST,
SGIG, SGAH, SGARM, SGAS und SwissErgo
Präsident: Peter Schlatter
Grossacherweg 11
Postfach 182,
Tel. 0041 (0)31 761 17 90
E-Mail: peter.a.schlatter@
www.swisspro.org
d’Hygiène et de Sécurité au Travail
Präsident: M. Horacio Herrera
Tel. 021 314 74 21
E-Mail: horacio.herrera@
für Arbeitshygiene
Sicherheit und Umwelt,
Irchel, Y10 G10
Tel. +41 44 635 44 05
a.hofmann@sidi.uzh.ch
Présidente: Prof. B. Danuser
Tél. 0041 (0)21 314 74 22
Fax 0041 (0)21 314 74 20
E-Mail: brigitta.danuser@
Studiengruppe für Gesundheitsschutz in
Industrie, Dienstleistung und Gewerbe
Präsident: Hansueli Amsler
HSE&Security Basel Sites
CHBS, WSJ-110.112
Phone: +41 61 324 24 26
Fax: +41 61 324 68 22
Cell: +41 79 663 11 68
E-Mail: hansueli.amsler@novartis.com
Schweizer Gesellschaft für Ergonomie
Raphael Weissbrod
Tél ++41 22 830 09 09
Télécopie ++41 22 830 09 08
Die EKAS ist das zentrale Organ der
Arbeitssicherheit in der Schweiz und sorgt für
den koordinierten Einsatz der personellen und
sachlichen Mittel der Suva, der eidgenössischen
und kantonalen Arbeitsinspektorate und
verschiedener Fachorganisationen im Bereich
der Verhütung von Berufsunfällen und
Geschäftsstelle: Alpenquai 28, Luzern
Briefzustelladresse:
EKAS, Fluhmattstrasse 1, Postfach
Tel. 0041 (0)41 419 51 11
Fax 0041 (0)41 419 61 08
für Betriebssanität
Präsidentin: Michelle
Tel. 0041 (0)41 740 16 08
E-Mail: info@svbs-asse-ch
Auftrag der bfu ist es, die Sicherheit im Nichtberufssektor, d.h. im Strassenverkehr, Sport und
Haus zu fördern. Als Beratungsstelle steht sie
der Allgemeinheit zur Verfügung. Ziel ist es, mit
Sicherheitskampagnen, Aktionen, Erziehung
und Ausbildung, Mitarbeit in Fachkommissionen
und technischen Beratungen eine markante
Senkung der Nichtberufsunfälle zu erreichen.
Tel. 0041 (0)31 390 22 22
Fax 0041 (0)31 390 22 30
Die BUL ist eine Stiftung der Privatversicherer
und des Schweizerischen Bauernverbandes. Sie
bildet zusammen mit «Agriss» das
(Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und
Gesundheitsschutz) in der Landwirtschaft. Als
Fachorganisation im Auftrag der EKAS betreut
«Agriss» die landwirtschaftlichen Betriebe mit
Rudy Burgherr
Tel. 0041 (0)62 739 50 40
Fax 0041 (0)62 739 50 30,
Interkantonaler Verband
Durch regelmässigen Erfahrungsaustausch wird
der Informationsfluss und die Koordination
zwischen der EKAS, dem seco und der Suva
sichergestellt. Die IVA ist das gemeinsame
Sprachorgan der kantonalen
bei Vernehmlassungen des Bundes zu neuen
Gesetzen und Verordnungen sowie bei
Anpassung neuer Erkenntnisse
zur Arbeitssicherheit und des
Service social de protection
des Travailleurs et des
Tel. 0041 (0)27 606 74 00
Fax 0041 (0)27 606 74 04
E-Mail: info@iva-ch.ch
Staatssekretariat für Wirtschaft –
Der Leistungsbereich Arbeitsbedingungen in der
Direktion für Arbeit des seco ist die Fachstelle
des Bundes für Arbeitnehmerschutz und
Arbeitsrecht. Ein Team von in unterschiedlichen
Disziplinen geschulten Fachkräften überwacht
den kantonalen Vollzug der Vorschriften über
den Gesundheitsschutz und die Sicherheit am
Arbeitsplatz und berät Kantone, Arbeitgeber
und Arbeitnehmer in allen Belangen des
Arbeitnehmerschutzes.
seco – Direktion für Arbeit
Effingerstrasse 31–35
Tel. 0041 (0)31 322 29 48
Fax 0041 (0)31 322 78 31
SOHF: Schweizerischer Verband der
Betriebsärzte im Gesundheitsdienst
Dr med Frédéric Zysset
Tel. 0041 (0)21 3129314
Fax 0041 (0)21 3129315
E-Mail fzysset@sohf.ch
www.sohf.ch
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
Suva ist ein finanziell unabhängiges
Unternehmen des öffentlichen Rechts und
wichtigste Trägerin der obligatorischen
Fax 0041 (0)41 419 58 28
Albiesriederstrasse 252
Tel. 0041 (0)43 311 01 80
Fax 0041 (0)43 311 01 81
E-Mail: info@svbgf.ch
Bereichsleiter Inspektorat
E-Mail info@svsxass.ch
Verband schweizerischer PSA-Anbieter
Der swiss safety ist der Branchenverband der
Hersteller und Importeure von Persönlichen
Schutzausrüstungen (PSA). Er ist Mitglied der
European Safety Federation (ESF) und bildet das
massgebende und einflussreiche PSAKompetenzzentrum gegenüber allen
Sekretariat swiss safety
Präsident Urs Weder
c/o Wirtschaftskammer
Tel. 0041 (0)61 927 64 14
Fax 0041 (0)61 927 65 50
E-Mail: info@swiss-safety.ch
www.swiss-safety .ch
Der Verein hat eine umfassende Branchenlösung
zur Umsetzung der EKAS-Richtlinie 6508 für den
öffentlichen Bereich (Kantone, Verwaltungen,
Schulen usw.) erarbeitet.
Präsident: Arthur Wachter
Tel. 0041 (0)44 388 71 91
Fax 0041 (0)44 388 71 80
E-Mail: info@arbeitssicherheitschweiz.ch
Sekretariat Hans-Rudolf Andrist
Tel. 0041 (0)44 862 25 74
Fax 0041 (0)44 862 25 57
E-Mail sekretariat@fgst.ch
Siehe Bezugsquellen-Register
Association Suisse de Médecine,
La suissepro constitue I’association faîtière des
sections et membres suivants: GRMHST, SGIG,
SSHT, SSMT, SSST et SwissErgo
Président: Peter Schlatter
d’Hygiène et de Sécurité du Travail
Société Suisse d’Hygiène du Travail
Société Suisse de Sécurité du Travail
Groupe d’étude pour la protection de la
santé dans l’industrie, les arts et métiers
Président: Hansueli Amsler
hansueli.amsler@novartis.com
Société Suisse pour l’ergonomie
La CFST est l’organe central pour la sécurité au
travail en Suisse. Elle coordonne la mise en
oeuvre des moyens personnels et matériels de
la Suva, des inspections de travail fédérales et
cantonales ainsi que de diverses organisations
spécialisées dans le domaine de la prévention
des accidents et maladies professionnels.
Secrétariat: Alpenquai 28, Lucerne
CFST, Fluhmattstrasse 1, Case postale
tél. 0041 (0)41 419 51 11
Association Suisse de corps
La SVBS est constituée de personnes actives
dans des fonctions non médicalisées de corps
sanitaires d’entreprises. Les buts et devoir de la
SVBS sont la coopération avec les institutions
du secteur de la santé, la promotion de la
formation et formation continue, suivi des
tâches par groupes de travail, les relations
publiques, la mise en place d’un centre de
documentation et la création de l’image d’une
profession de «sanitaire d’entreprise».
Président: Michelle
Tél. 0041 (0)41 740 16 08
Bureau Suisse de prévention
Le bpa a pour mission de prévenir les accidents
dans le domaine non professionnel, à savoir
dans la circulation routière, le sport, I’habitat et
Tél. 0041 (0)31 390 22 22
$VVRFLDWLRQVXLVVHGHVLQ5LUPLqUHVGHVDQWpDXWUDYDLO
Infirmière de santé au
Tél. 0041 (0)32 720 31 66
Fax 0041 (0)32 306 91 71
info@asist.ch
Le SPAA est une fondation des as-sureurs privés
et de I’Union Suisse des paysans, C’est une
organisation spécialisée ayant pour fonction
d’en-courager la prévention des accidents dans
I’agriculture, tant dans les ex-ploitations
familiales que dans les exploitations ayant des
dipl. Ing. Agr. ETHGrangeVerney, CH-1510 Moudon
Tél. 0041 (0)21 995 34 28
Fax 0041 (0)21 995 34 29
Association intercantonale pour
Afin de remplir au mieux leur mandat dans la
pratique, ses membres parti-cipent aux activités
suivantes: échange d’éxperiences, coordination
avec la CFST et la CNA, exécution de mandats et
de rapports à I’intention de la confédération,
des cantons et des associations concernées,
prises de position sur les projets de directives de
Tél 0041 (0)27 606 74 00
Secrétariat d’Etat à l’économie –
Le centre de prestations Conditions de travail,
qui fait partie de la Direction du travail, est
l’organe spécialisé de la Confédération dans le
domaine de la protection des travailleurs et du
droit du travail. Une équipe de spécialistes de
différentes disciplines surveille l’exécution
cantonale des prescriptions sur la protection de
seco – Direction du travail
Tél 0041 (0)31 322 29 48
www.conditionsdetravail.ch
SOHF: Association suisse des Médecins
d'entreprise des Etablissements de soins
Tél. 0041 (0)21 3129314
Entreprise indépendante de droit public, la
Caisse nationale suisse d’assurance en cas
d’accidents (Suva) est l’organisme le plus
important de l’assurance-accidents obligatoire.
Association suisse pour la promotion
de la santé dans l’entreprise (ASPSE)
Association Suisse pour la Technique
Association des firmes suisses
d’entreprises EPI
L’Association d’entreprises suisses de
prévention des accidents est l’association
dirigeante du commerce
et de l’industrie des fabricants et des
importateurs d’équipements de protection
personnels (PSA). Elle est membre de la
European Safety Federation (ESF) et forme le
centre de competence décisif et influent en face
de tous les interlocuteurs.
Secrétariat swiss safety
Président: Urs Weder
Tél. 0041 (0)61 927 64 14
Association Suisse pour la sécurité au travail et
la protection de la santé dans les services
Route Corsy 35
CH-1093 La Conversion-Lutry
Présidente: Arthur Wachter
Gérant: Stefan Kuchelmeister
Tél. 0041 (0)21 793 16 11
Fax 0041 (0)21 793 18 10
E-Mail info@securite-travail.ch
www.securite-travail.ch
Telefon 062 886 30 40
Telefax 062 886 30 41
E-mail info@bornack.ch
Tel. +41 (0)56 485 80 32
Tel. +41 (0)55 450 50 06
Fax +41 (0)55 450 50 06
Telefon 043 433 66 66
Telefax 043 433 66 67
Bestellfax 0800 730 900
E-mail info@cosanum.ch
Telefon 044 929 70 70
Fax 044 929 70 71
E-Mail info@spanset.ch
Telefon 071 747 49 20
Telefax 071 747 49 30
www.unico.ag
office@unico-haberkorn.ch
Arbeitshandschuhe/Hygiene
Telefon 043 443 31 31
Telefax 043 443 31 32
www.turimed.ch
Telefon +41 61 706 66 00
Telefax +41 61 706 66 01
Telefon 044 724 92 21
E-Mail arbeitsschutz-ch@mmm.com
Ausbildung in Betriebssanität
Telefon +423 380 06 06
Telefax +423 380 06 08
Aus-, Fortbildung und Beratung
Postfach 1229, 4800 Zofingen
Telefon 062 751 80 00
Telefax 062 752 50 14
Douches oculaires et corporelles
Kurse im Sanitäts- und Rettungsdienst
Tel. 044 461 61 61
SBS Training &
Rettung GmbH
Betriebssanität &
Spezialkurse Schweiz
Kurse in der ganzen Schweiz auch vor
Ort in ihrem Betrieb
Tel. 032 645 14 70
Fax 032 645 14 75
E.Mail info@sbs-rettungsschule.ch
Aus-und Fortbildung von
Betriebssanitätern
Tel. 041 939 50 50 www.sirmed.ch
K.A. Blöchliger AG, GLORIA
Zürcherstrasse 70, 8104 Weiningen
Fon 044 752 32 31, Fax 044 752 32 20
info@k-a-b.ch, www.k-a-b.ch
Ergonomie (Stühle, Stehmatten)
Ergonomie (sièges, tapis)
Protecion de l’ouïe
Telefon +41 71 886 06 24
Telefax +41 71 886 06 16
Sources dâ&#x20AC;&#x2122;approvisionnement
SanitĂ¤tsmaterial
MatĂŠriel de secouriste
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Telefon: 044 711 13 13
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Fax +43 (0)7762 / 3400
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Signalisationen/Schilder
Signaux/Panneaux
Tel. ++41 (0)62 844 48 40
Fax ++41 (0)62 844 48 41
IZA 2 2010
Zeitschrift für Sicherheit und
Revue de santé et de sécurité
au travail et dans les loisirs
57. Jahrgang ■ 57ème année
Vertrieb / Abo-Service
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ISSN 0376-9410
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Wenn? Wo? Was?
Veranstaltungen 2010 ■ Calendrier 2010
3. bis 6. 5.
27./28. 5.
Bigorio Seminar I: Wie bewege ich Mitarbeitende zu
sicherheitsgerechtem Leistungsverhalten?
Dr. Bruno Marti, Tel 041 60 23 40
Arbeit und Gesundheit: Schwangerschaft, Geburt,
Stillzeit (SGAH/SGARM), Hotel Bern, Bern
Forum Prävention, Innsbruck, Österreich;
Erfa-Tag SVGF mit Mitgliederversammlugn, svua,
Luzern, www.svbgf.ch
Do it yourself – Haus und Garten, www.bfu.ch
Changements principaux en sécurité (LChi, art 25,
al.2 (OChim, art. 74 + Ordonnance DFI), Aigle,
www.securetude.com
Zürcher Kolloquium Arbeit + Gesundheit, Zürich
Exposition sur la santé et la sécurité au travail et
dans les loisirs, Neuchâtel, www.5a7securite.ch
SGIG Bigorio Seminar II: Wie bewege ich Gruppen..
Brandschutz heute – wo stehen wir
info@mediasec.ch
12. Gefahrguttag Schweiz, Basel, www.swisstas.ch
14./15. 6. 6th International conference Safety of Industrial Automated Systems; http://sias.automaatioeura.com
Sicherheit, ich bin dabei. Workshop DSM, Sisseln
Weitere Termine siehe auch unter www.iza.ch/Veranstaltungen
Autres dates: veuillez consulter www.iza.ch/événements
Legende zu Titelbild/Légende de couverture
Stromgenerator der Festungsanlage Waldbrand, Beatenberg
Générateur d’éléctricité de la forteresse Waldbrand à Beatenberg
Gefährliche Stoffe Gefahrgut, Arbeitssicherheit, Security,
Matières dangereuses, sécurité au travail, sécurité, sanitaire
d’entreprise/urgence
DER SCHWEIZER STROMWIRTSCHAFT
1. bis 3. Juni 2010
IZA – Illustrierte Zeitschrift für
Sicherheit (Arbeitssicherheit,
Gesundheitsvorsorge, Sicherheitsdienstleistungen, Freizeit)
Leserschaftsanalyse 2007:
• Erreicht 58% Sicherheitsbeauftragte/Kopas
• Erreicht 23% Abteilungsleiter
• Erreicht 13% Geschäftsführer
• Wird durchschnittlich 23 Minuten gelesen
• Wird im Durchschnitt von 4.3 Personen gelesen.
• Über 8000 Leser befassen sich regelmässig mit der IZA.
Abonnieren Sie die IZA über www.iza.ch. Informieren
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Tel. 061 703 14 35
Fax 061 703 14 39
E-Mail info@iza.ch
IZA - Ausgabe 02/2010
Online IZA - Ausgabe 02/2010 - Sicherheit und Gesundheit

References: Art. 3299

Art. 3295
 Art. 85650
 Art.
55

Art. 125

Art. 18

Art. 18
in dubio

Art. 125

Art. 12

Art. 12
 art. 74