Source: http://dgg1822.de/wir-ueber-uns/
Timestamp: 2020-07-03 13:44:47+00:00

Document:
Fachbeirat Garten & Medizin
Gartenkultur fördern und entwickeln​
Grün in der Stadtentwicklung
.Erster Gartenbauverein Deutschlands
Beitragsordnung der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.
Auf der Grundlage von § 4 Abs. 5 der geltenden Satzung hat die Mitgliederversammlung der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (nachfolgend DGG) in seiner Sitzung vom 13. Oktober 2017 nachfolgende Beitragsordnung beschlossen.
I. Grundsatz Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die Beitragsverpflichtungen der Mitglieder sowie die Gebühren und Umlagen. Sie kann nur von der Mitgliederversammlung der DGG geändert werden.
II. Beschlüsse 1. Die Mitgliederversammlung beschließt die Höhe des Beitrags und der Umlagen. Der Vorstand legt die Gebühren fest. 2. Die festgesetzten Mitgliedsbeiträge werden zum 1. März des folgenden Jahres erhoben, in dem der Beschluss gefasst wurde. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann auch ein anderer Termin festgelegt werden.
III. Beiträge Beitragsklasse: Mitgliedsform: Beitragshöhe:
1 Einzelmitgliedschaft EURO 70,00* 2 Familien EURO 100,00*
3 Unterstützer / Förderer EURO 250,00* 4 Kommunen EURO 200,00*
5 Verband /Verein EURO 250,00*
6 Unternehmen mind. EURO 300,00* 7 Studenten EURO 25,00* 8 Ermäßigte** EURO 25,00 (* ein freiwillig höherer Beitrag ist willkommen) (**Erwerbsminderungsrentner, ALG I und II)
1. Für die Beitragshöhe ist der am Fälligkeitstag bestehende Mitgliederstatus maßgebend. 2. Änderungen der persönlichen Angaben sind schnellstmöglich mitzuteilen.
3. Bei Vereinseintritt ist der volle Jahresbeitrag zu zahlen.
4. Zu Beginn eines jeden Jahres erhält jedes Mitglied eine schriftliche Rechnung, unabhängig davon, ob eine Einzugsermächtigung besteht oder der Mitgliedsbeitrag durch Überweisung oder Dauerauftrag beglichen wird.
5. Bei Erteilung einer Einzugsermächtigung wird der Mitgliedsbeitrag im Laufe des ersten Quartals eines jeden Jahres vom Konto abgebucht. Die Ermächtigung kann vom Mitglied jederzeit widerrufen werden. Es gelten die banküblichen Verfahrensregeln.
6. Mitglieder, die nicht am Abbuchungsverfahren teilnehmen, entrichten ihre Beiträge im Laufe des ersten Quartals eines jeden Jahres.
7. Eine Zuwendungsbestätigung wird den Mitgliedern ab einem Beitrag über EURO 200,00 im Laufe des Jahres zugestellt.
8. Spenden bis zu EURO 200,00 können ohne amtliche Zuwendungsbestätigung mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung und der „Bestätigung für das Finanzamt über Zuwendungen an die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.“ (zu erhalten über die Geschäftsstelle) beim Finanzamt eingereicht werden. IV. Vereinskontakt und Bankverbindung 1. Überweisungen bitte nur auf dieses Konto tätigen. Kontakt: Bankverbindung: Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Volksbank Konstanz eG Claire-Waldoff-Straße 7, D-10117 Berlin Konto 214 299 003 Telefon: 030 / 28 09 34 25, Telefax: 030 / 28 09 34 26 BLZ 692 910 00 E-Mail: info@dgg1822.de, Internet: www.dgg1822.de BIC: GENODE61RAD IBAN: DE62 6929 1000 0214 2990 03 V. Vereinsaustritt 1. Der Austritt aus der DGG ist nur zum Jahresende möglich und setzt eine an den Vorstand gerichtete schriftliche Kündigung bis zum 30. Juni des Jahres voraus. Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, verlängert sich die Mitgliedschaft und damit die Pflicht zur Beitragszahlung um ein weiteres Kalenderjahr. Bestätigung für das Finanzamt über Zuwendung an die Deutsche GartenbauGesellschaft 1822 e.V. (gilt bis 200,– EUR, jedoch nur in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug) „Wir sind wegen der Förderung des Naturschutzes und der Landespflege nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheides bzw. nach der Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I Berlin, Stnr 27/663/60797, vom 06.05.2016 für die Jahre 2012,2013,2014 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des KSt von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des StG von der Gewerbesteuer befreit.“ Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung des Naturschutzes und der Landespflege verwendet wird. Mit herzlichem Dank für Ihre Spende! Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.
Satzung der Deutschen-Gartenbau Gesellschaft
Der Verein führt den Namen Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (kurz: Deutsche Gartenbau-Gesellschaft, nachfolgend: DGG) und hat seinen Sitz in Berlin 1. Die DGG ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg unter der Register-Nummer 95VR119 am 26. Juni 1996 eingetragen. 2. Die DGG ist der Dachverband von Organisationen der Gartenkultur und Landespflege in Deutschland, der sich für den Schutz, die Erhaltung und die Pflege der natürlichen Umwelt und Naturressourcen sowie für den Gartenkultur einsetzt. 3. Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Wegen besserer Lesbarkeit wird in dieser Satzung das generische Maskulinum sowohl für weibliche als auch für männliche Mitglieder verwendet. Alle verwendeten Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten ausdrücklich sowohl in weiblicher, als auch in männlicher Form. § 2 Zweck und Aufgaben 1. Die DGG verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ´Steuerliche Zwecke´ der Abgabenordnung. Die DGG ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 2. Die DGG ist überparteilich und parteipolitisch unabhängig, religiös und weltanschaulich neutral. 3. Die DGG hat das Ziel, die Gartenkultur in Städten und Dörfern zu erhalten, zu entwickeln und zu pflegen. Sie hat weiter das Ziel, den Erhalt der Kulturlandschaft zu bewahren und zu fördern. 4. Ein besonderes Anliegen der DGG ist es, die Hinwendung des Menschen zur Natur wirksam und sichtbar zu begleiten. Sie entspricht damit den Zielsetzungen und Forderung der ´Grünen Charta von der Mainau´ vom 20. April 1961. 5. Vorrangige Aufgaben der DGG sind: · die Mitwirkung beim Schutz, der Pflege und der Entwicklung von Natur und Landschaft im besiedelten und unbesiedelten Raum · die Förderung der Erhaltung und Pflege von Naturschätzen und Anlagen der Gartenkultur in Deutschland sowie in weiteren europäischen Ländern · das Heranführen jüngerer Generationen an das Naturerlebnis und die Vermittlung von Wissen über Flora und Fauna · die gemeinschaftliche Wahrnehmung und gemeinschaftliche Vertretung der Interessen der Mitglieder die enge Zusammenarbeit der in der DGG vereinigten Mitglieder bei der Realisierung von Projekten 6. Die Ziele der DGG werden insbesondere wahrgenommen durch · die Durchführung von Tagungen, Besichtigungen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen, sowie die Unterstützung gesundheitsfördernder Maßnahmen i.S.d. Satzung · die Durchführung und Förderung von Wettbewerben für Landschaft, Stadt und Dorf sowie Garten und Haus, · der Förderung vorbildlicher Leistungen in der Gartenkultur in Form von Auszeichnungen, · die Mitwirkung an Messen und Ausstellungen, soweit sie den Zielsetzungen der DGG entsprechen, · die Anregung zu Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Gartenbaues, der Landschaftspflege und des Natur- und Umweltschutzes, · die Herausgabe von Veröffentlichungen. § 3 Mitgliedschaften 1. Mitglied der DGG können werden: · Natürliche Personen · Juristische Personen · Sonstige Personenvereinigungen, soweit sie nicht rechtsfähige Vereine oder Gesellschaften des Handelsrechts sind und sich zu den Zielsetzungen der DGG bekennen. 2. Die weiteren Details regelt eine Mitgliedschaftsordnung (welche auch Regeln über den Ausschluss aus der DGG, das Ruhen der Mitgliedschaft in der DGG und die Streichung von der Mitgliederliste der DGG enthalten kann), welche das Präsidium auf Vorschlag des Geschäftsführenden Präsidiums erlässt und die den Mitgliedern in geeigneter Form bekannt gegeben werden muss. § 4 Finanzielle Mittel 1. Die DGG finanziert ihre Tätigkeit aus a. Beiträgen der Mitglieder, b. Umlagen, c. Zuwendungen, Sammlungen, Spenden, d. sonstigen Einnahmen. 2. Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag. 3. Umlagen können zur Deckung von außergewöhnlichem Aufwand beschlossen werden, der zusätzlich zur normalen Geschäftsführung entstehen kann. Die Höhe der Umlage darf den Betrag eines jährlichen Mitgliedsbeitrages nicht überschreiten. 4. Über die Höhe der zu leistenden Mitgliedsbeiträge sowie über Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung. 5. Beiträge und sonstige finanzielle Verpflichtungen sind jährlich, jeweils im ersten Quartal des Kalenderjahres, im Voraus für das darauffolgende Jahr zu zahlen. Näheres regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu erlassen ist. 6. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. 7. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus der DGG besteht kein Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen der DGG. 8. Die DGG haftet nur mit ihrem Vermögen. 9. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. § 5 Organe der DGG 1. Die Angelegenheiten der DGG werden von ihren Organen durch Beschlussfassung ihrer Mitglieder geregelt. 2. Die Organe der DGG sind: die Mitgliederversammlung das Präsidium das Geschäftsführende Präsidium 3. Von allen Organen werden Beschlüsse in der Regel in offener Abstimmung und mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst. 4. Stimmenthaltungen werden nicht angerechnet. Bei Stimmengleichheit ist der Beschluss abgelehnt. Beschlüsse sind für alle bindend. Beschlüsse, die der Satzung oder geltendem Recht widersprechen, sind ungültig. § 6 Mitgliederversammlung 1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der DGG. Sie wird vom Geschäftsführenden Präsidium vorbereitet und einberufen. 2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich, in der Regel im letzten Quartal des Jahres, statt. Bei sich ergebender Notwendigkeit und schriftlicher Forderung mit Begründung durch mindestens 20 % der Mitglieder muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. 3. Anträge, welche in die Rechte der Mitglieder eingreifen (Beitragserhöhungen, Beitragsordnung, Umlagen, sonstige Verpflichtungen) dürfen nur behandelt werden, wenn deren Aufnahme in die Tagesordnung mit der Bekanntmachung der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben worden ist. 4. Die ordentlich einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder. 5. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist in schriftlicher Form vom Geschäftsführenden Präsidium mit einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. 6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist in schriftlicher Form vom Geschäftsführenden Präsidium mit einer Frist von drei Wochen einzuberufen. 7. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Es kann durch ein anderes Mitglied vertreten werden. Kein Vertreter kann mehr als insgesamt drei Stimmrechte ausüben. Die Vertretungsvollmacht ist schriftlich nachzuweisen. Juristische Personen sowie sonstige Personenvereinigungen werden durch deren jeweiligen Bevollmächtigten vertreten. 8. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder einem der Vizepräsidenten geleitet. 9. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören: das Fassen von Beschlüssen die Bestätigung des Geschäftsberichtes des Präsidiums die Bestätigung des Jahresabschlusses, der Finanzberichte und Haushaltspläne und Entlastung des geschäftsführenden Präsidiums. die Entgegennahme des Berichtes der Revisoren die Beschlussfassung zu Satzungsänderungen (mit drei Viertel Mehrheit der erschienenen Mitglieder) die Wahl des Geschäftsführenden Präsidiums und des Präsidiums die Wahl der Revisoren 10. Anträge zur Behandlung in der Mitgliederversammlung (welche keine Ergänzung der Tagesordnung notwendig machen) sind schriftlich zwei Wochen zuvor dem Geschäftsführenden Präsidium vorzulegen. 11. Anträge auf Satzungsänderungen sind mit Begründung jeweils spätestens bis zum 01. Juli eines jeden Jahres für die in der Regel im letzten Quartal des gleichen Jahres stattfindende Mitgliederversammlung schriftlich beim Geschäftsführenden Präsidium einzureichen. 12. Ablauf und Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Die Protokolle werden den Mitgliedsverbänden und den Einzelmitgliedern postalisch oder digital innerhalb von sechs Wochen zugestellt. Einwendungen zum Protokoll sind innerhalb von vier Wochen nach Zustellung gegenüber dem Geschäftsführenden Präsidium mündlich oder schriftlich geltend zu machen. 13. Die Protokolle sind vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen. 14. Vom Präsidium erlassene Vereinsordnungen sind jeweils in der nächsten Mitgliederversammlung in geeigneter Weise bekannt zu geben. Das Präsidium kann auf Vorschlag des Geschäftsführenden Präsidiums alle notwendigen Vereinsordnungen erlassen, welche für den laufenden Betrieb notwendig sind und nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. § 7 Wahlen 1. Die Wahl der Mitglieder des Geschäftsführenden Präsidiums, des Präsidiums und der Revisoren erfolgt für die Dauer von vier Jahren. Wiederwahl ist zulässig. 2. Die Mitgliederversammlung wählt zur Durchführung der Wahlen eine Wahlkommission aus ihrer Mitte. 3. Die Mitglieder des Geschäftsführenden Präsidiums sind einzeln zu wählen. Sind zwei Vizepräsidenten zu wählen, so geschieht dies in einem Wahlgang, in welchem jedes Mitglied zwei Stimmen hat. Gewählt sind in diesem Fall die beiden Bewerber mit der höchsten Stimmenzahl, wobei im ersten Wahlgang jeder der gewählten Bewerber die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erlangen muss. Im zweiten Wahlgang ist derjenige Bewerber gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinen kann. 4. Die weiteren Mitglieder des Präsidiums und die Revisoren können im Block gewählt werden. 5. Die Durchführung von Wahlen erfolgt grundsätzlich in offener Abstimmung durch erheben einer Stimmkarte. Fordern 20 % der anwesenden Mitglieder eine schriftliche Wahl, so ist diese entsprechend durchzuführen. 6. Für vorzeitig ausgeschiedene Mitglieder des Präsidiums, sind Ersatzwahlen anlässlich der nächsten Mitgliederversammlung vorzunehmen. Die Nachwahl gilt bis zum Ende der laufenden Wahlperiode. 7. Nach Ablauf der Wahl bleibt das Präsidium auch nach Entlastung durch die Mitgliederversammlung bis zum Abschluss der Wahl für ein neues Präsidium im Amt. 8. Das Ergebnis der Wahlen ist in einem Wahlprotokoll festzuhalten, das von der Wahlkommission zu unterschreiben ist. § 8 Geschäftsführendes Präsidium 1. Das Geschäftsführende Präsidium ist beschlussfähig wenn mindestens 50% der Mitglieder anwesend sind; darunter der Präsident oder der/die Vizepräsident(en). 2. Das Geschäftsführende Präsidium ist auch dann beschlussfähig, wenn nicht alle Präsidiumsämter besetzt sind oder während der Wahlperiode ein oder mehrere Mitglieder aus dem Geschäftsführenden Präsidium ausscheiden. 3. Das Geschäftsführende Präsidium ist für die Führung der laufenden Geschäfte der DGG verantwortlich. Es setzt sich zusammen aus: dem Präsidenten bis zu zwei Vizepräsidenten dem Schatzmeister Das Geschäftsführende Präsidium ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig. 4. Die Schriftführung kann durch ein Mitglied der Geschäftsstelle übernommen werden. 5. Das Geschäftsführende Präsidium beruft die Mitgliederversammlung ein. 6. Die Außenvertretung nach BGB § 26 wird durch den Präsidenten und den bzw. die beiden Vizepräsidenten wahrgenommen. Dabei wird die Vertretung wie folgt festgelegt: · der Präsident in Alleinvertretung · die Vizepräsidenten in gemeinsamer Vertretung. Ist nur ein Vizepräsident gewählt bzw. im Amt, so besteht für diesen Alleinvertretungsbefugnis. Der bzw. die beiden Vizepräsidenten werden nur im Falle der Verhinderung des Präsidenten tätig. 7. Mitglieder des Geschäftsführenden Präsidiums bleiben jeweils bis zur turnusgemäßen Neuwahl im Amt. 8. Die DGG unterhält eine Geschäftsstelle, deren Aufgaben durch hauptamtliche Mitarbeiter erfüllt werden. Die Finanzierung des Aufwandes der Geschäftsstelle erfolgt über den Haushaltsplan der Gesellschaft und ist in diesem auszuweisen. § 9 Präsidium 1. Das Präsidium unterstützt das Geschäftsführende Präsidium bei der Durchführung seiner Aufgaben und erarbeitet Empfehlungen für die Realisierung von Vorhaben. Es setzt sich zusammen aus: den Mitgliedern des Geschäftsführenden Präsidiums, aus den Präsidenten/Vorsitzenden der fünfzehn größten Mitgliedsverbände und Organisationen bzw. deren Bevollmächtigten, gegebenenfalls weiteren, bis zu vier auf Vorschlag der Mitgliederversammlung von dieser zu wählenden Präsidiumsmitgliedern dem Beiratsvorsitzenden mit beratender Stimme. 2. Das Präsidium ist beschlussfähig mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. 3. Das Präsidium ist auch dann beschlussfähig, wenn nicht alle Präsidiumsämter besetzt sind oder während der Wahlperiode ein oder mehrere Mitglieder aus dem Präsidium ausscheiden. 4. Das Präsidium tritt mindestens zwei Mal pro Jahr zusammen. Wenn die Belange der Gesellschaft eine zwischenzeitliche Tagung erforderlich machen, so ist diese einzuberufen. 5. Das Präsidium kann zur Durchführung bestimmter Aufgaben Kommissionen und geeignete Fachleute außerhalb der Gesellschaft mit der Erfüllung besonderer Aufgaben betrauen. 6. Verdienstvolle Präsidiumsmitglieder können in das Ehrenpräsidium der DGG berufen werden. Die Mitglieder des Ehrenpräsidiums können bei Bedarf durch den Präsidenten beratend zu den Sitzungen des Präsidiums eingeladen werden. § 10 Beirat 1. Die DGG beruft durch das geschäftsführende Präsidium einen Beirat. Der Vorsitzende des Beirates, den das geschäftsführende Präsidium bestellt, hat eine beratende Stimme im Präsidium und wird zu allen Sitzungen des Präsidiums eingeladen. Der Beirat hat die Aufgabe das Präsidium bei der Realisierung der Aufgaben (§ 2) sowie zu Fragen der Geschäftsführung beratend zu unterstützen. 2. Der Beirat arbeitet auf der Grundlage der Beauftragung durch das Präsidium. § 11 Geschäftsstelle 1. Die Geschäftsstelle der DGG wird durch einen Geschäftsführer oder einen Geschäftsstellenleiter geleitet. 2. Er führt die laufenden Geschäfte nach Weisung und im Auftrage der Mitgliederversammlung, des Präsidiums und des geschäftsführenden Präsidiums. 3. Wird ein Geschäftsführer bestellt, so ist er besonderer Beauftragter i.S.d. § 30 BGB. Dieser vertritt die Gesellschaft bei Geschäften der laufenden Verwaltung. Das Geschäftsführende Präsidium erteilt dem Geschäftsführer bzw. Geschäftsstellenleiter rechtsgeschäftliche Vollmacht. Grundlage hierfür ist der Anstellungsvertrag. 4. Der Geschäftsführer ist Dienstvorgesetzter aller Beschäftigten der Geschäftsstelle. 5. Personalentscheidungen werden im Einvernehmen mit dem geschäftsführenden Präsidium der DGG getroffen. 6. Der Geschäftsführer bereitet sowohl die Jahresrechnung und den Haushaltvoranschlag als auch den Jahresbericht für das geschäftsführende Präsidium vor. 7. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Pauschale im Sinne von § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) bzw. § 3 Nr. 26 EStG (Übungsleiterpauschale) vergütet werden. 8. Die Entscheidung hierüber trifft das Geschäftsführende Präsidium, sofern kein Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums betroffen ist. Ist ein Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums betroffen, entscheidet das Präsidium. 9. Notwendige Auslagen des Präsidiums, der Mitglieder und Mitarbeiter der DGG werden auf Antrag und gegen Beleg erstattet. Die Mitglieder und Mitarbeiter der DGG haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für die DGG entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw. Jeder Erstattungsantrag ist vor dem Entstehen einer Erstattungsforderung dem Grunde und der Höhe nach durch Einwilligung des Schatzmeisters genehmigen zu lassen. Alle Aufwendungsersatzansprüche erfolgen analog dem Bundesreisekostenrecht und stehen stets unter Haushaltsvorbehalt. 10. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden. § 12 Jahresabschluss und Kassenprüfung 1. Die DGG erstellt einen Jahresabschluss analog der jeweils geltenden handelsrechtlichen Vorschriften für den Jahresabschluss. Sie erstellt darüber hinaus einen Lagebericht. 2. Den Kassenprüfern obliegt die regelmäßige Prüfung der Finanzarbeit des Präsidiums. Sie prüfen einmal im Jahr die Kassenführung und die Bücher. Über das Ergebnis der Prüfung ist die Mitgliederversammlung zu informieren. a. Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Kassenprüfer. b. Sie bestimmen aus ihrer Mitte den Sprecher. c. Die Kassenprüfer haben das Recht, mit beratender Stimme an der Mitgliederversammlung der DGG teilzunehmen. § 13 Datenschutz und Persönlichkeitsrechte 1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben der DGG werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sächliche Verhältnisse der Mitglieder innerhalb der DGG genutzt, gespeichert, übermittelt und verändert. 2. Jedes Mitglied hat das Recht auf: a. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten; b. Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind; c. Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt; Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war. 3. Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder und sonstige Organmitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung in der DGG die Kenntnisnahme erfordern. 4. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine anderweitige, über die Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist der DGG nur erlaubt, sofern sie aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft. 5. Den Organen der DGG, allen Mitarbeitern oder sonst für die DGG Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Person aus der DGG hinaus. 6. Im Zusammenhang mit ihren satzungsgemäßen oder beschlossenen Aufgaben und Veranstaltungen veröffentlicht die DGG personenbezogene Daten und Fotos ihrer Mitglieder in ihren Mitteilungen (Printmedien aller Art) sowie auf ihrer Homepage und übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien. 7. Dies betrifft insbesondere Ergebnisse von Wahlen, Zusammenkünften, Sitzungen, Veranstaltungen aller Art (wie z.B. Tagungen und Bildungsveranstaltungen), Verleihung von Preisen bzw. Auszeichnungen oder bei sonstigen Veranstaltungen anwesende Vorstandsmitglieder und sonstige Funktionäre. 8. Die Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Name, Verbandszugehörigkeit, Funktion und – soweit erforderlich – Alter oder Geburtsjahrgang und Berufszugehörigkeit. Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem geschäftsführenden Präsidium der Veröffentlichung von Einzelfotos bzw. Einzelangaben seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung/Übermittlung und die DGG entfernt vorhandene Fotos/Angaben von ihrer Homepage. § 14 Satzungsänderungen durch das Präsidium 1. Das Präsidium wird ermächtigt, eventuell notwendige, redaktionelle Satzungsänderung vorzunehmen, welche zur Wahrung der Eintragungsfähigkeit ins Vereinsregister bzw. zur Erlangung oder zur Erhaltung der Gemeinnützigkeit von den dazu zuständigen Behörden verlangt wird. 2. Die Mitgliederversammlung ist hierüber nach erfolgter Realisierung in geeigneter Form zu informieren. § 15 Auflösung / Liquidation 1. Zur Änderung des Zwecks der DGG ist entsprechend § 33 BGB eine 100-prozentige Zustimmung der Mitglieder erforderlich. 2. Die Auflösung der DGG erfolgt durch Beschlussfassung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit drei Viertel der Stimmen der anwesenden Delegierten. Dabei ist es Voraussetzung, dass zu dieser Versammlung mehr als 50 Prozent der Mitglieder anwesend sind. 3. Falls es die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind im Falle der Auflösung der Präsident und ein zweites, durch das Präsidium zu benennendes Mitglied, als Liquidatoren bestellt. 4. Bei Auflösung der DGG oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt ihr Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zur Verwendung für die Naturerziehung von Kindern und Jugendlichen. 5. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. § 16 Inkrafttreten Die vorstehende Satzung ist am 13. Oktober 2017 von der Mitgliederversammlung in Konstanz-Mainau beschlossen worden. Sie tritt mit ihrer Registrierung im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg in Kraft.
Prof. Dr. Klaus Neumann, Präsident
Heike Boomgaarden, Werner Ollig, Vizepräsidentin
Gabriele Thöne Vizepräsident, Schatzmeisterin
.Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) ist die älteste deutsche gärtnerische Vereinigung, als Dachverband der grünen Vereine, Vereinigungen, Verbände und Interessengemeinschaften in Deutschland und will durch Zusammenarbeit möglichst vieler Gleichgesinnter die Bedeutung des „Gärtnerns um des Menschen und der Natur willen“ gegenüber Gesellschaft und Politik stärken.Die DGG hat das Ziel, die Gartenkultur in Städten und Dörfern zu erhalten, zu entwickeln und zu pflegen. Sie hat weiter das Ziel die Kulturlandschaft zu bewahren und zu fördern.

References: § 4
 § 5
 § 3
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 26
 § 9
 § 10
 § 11
 § 30
 § 3
 § 3
 § 670
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 33
 § 16