Source: http://franzbardon.eu/Politik/Gp-1/Fahrplan.htm
Timestamp: 2017-09-19 20:37:14+00:00

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Geheimpolitik, Weltherrschaft, World Domination, Verschwörung, Conspiracy
Ein Kapitel aus Geheimpolitik-1 Start-Home Geheimpolitik
Der Fahrplan zur Weltherrschaft
Die aufmerksame Beobachtung der Weltpolitik zeigt, daß große machtpolitische Bewegungen nach ganz bestimmten Regeln und Mustern ablaufen, die teilweise seit Jahrtausenden bestehen. Demjenigen, der diese Regeln nicht kennt, werden viele machtpolitische Abläufe immer ein Rätsel bleiben. Da von der Erkenntnis solcher Regeln Leben oder Tod ganzer Völker abhängen kann, habe ich mich entschlossen, auf die Wirksamkeit solcher hinter den Kulissen der äußeren Politik wirkenden Pläne einmal deutlich hinzuweisen. Aus chronologischen Gründen möchte ich mit den „Zehn Regeln des Meisters Sun-Tsu“ beginnen, die Jordis von Lohausen für uns aufgeschrieben hat:
„Die klassischen Leitsätze zu einer solchen ‚friedlichen’ Strategie finden wir bereits bei einem vor 2500 Jahren verstorbenen chinesischen Menschenverächter namens Sun-Tsu. Sie lauten:
1) Zersetzt, was immer im Land eurer Feinde gut ist,
2) macht ihre Götter lächerlich und zerrt alles Herkömmliche in den Kot,
3) unterhöhlt mit allen Mitteln das Ansehen ihrer führenden Schichten, verwickelt sie, wo immer möglich, in dunkle Geschäfte und gebt sie im richtigen Augenblick der Schande preis,
4) verbreitet Streit und Uneinigkeit unter den Bürgern,
5) stachelt die Jugend gegen die Alten auf,
6) behindert in jeder Weise die Arbeit der Behörden,
7) bringt überall eure Spitzel unter und
8) scheut die Mitarbeit auch der niedrigsten und abscheulichsten Kreaturen nicht,
9) stört, wo immer ihr könnt, die Ausbildung und die Versorgung der feindlichen Streitkräfte, untergrabt ihre Disziplin und lähmt ihren Kampfwillen durch schwüle Musik, schickt dann noch leichtfertige Frauen in ihr Lager und laßt sie das Werk des Verfalls zu Ende führen,
10) spart weder mit Versprechungen, noch mit Geld oder
Geschenken, denn all dies trägt reiche Zinsen (S.302, Jordis von Lohausen: Mut zur Macht. K. Vowinckel Verlag, Berg am See 1979).“
Diese „Zehn Regeln des Meisters Sun-Tsu“ sind sozusagen das Gerüst, an dem sich alle nachfolgenden Menschen orientiert haben, wenn es um Volks- und Weltherrschaftspläne ging. Mindestens Teile davon finden sich in den Plänen des Illuminaten-Ordens von Adam Weishaupt sowie dem „Testament Peters des Großen.“ Die Machtpolitik gewisser Gruppen orientiert sich jedoch in diesem Jahrhundert an einem Dokument, welches genannt wird „Die Protokolle der Weisen von Zion“, nachfolgend kurz Protokolle genannt. Die Inhalte der Protokolle sind teilweise bereits in älteren Dokumenten enthalten, die mit bestimmten geschichtlichen Ereignissen verbunden waren, die Nesta H. Webster für uns aufbereitet hat:
„Lassen Sie uns die Ereignisse dieser Dekade (1859-1869, d. V.) in Form einer Tabelle nachvollziehen, dann wird die Nähe der Daten durchsichtiger:
1859 - Veröffentlichung von Crétineau Jolys Buch, welches
Dokumente der Haute Vente Romaine enthält.
1860 - Gründung der ‚Alliance Israelite Universelle’
1864 - Die ‚Alliance Sociale Democratique’ wird von Bakunin gegründet.
1864 - Veröffentlichung von Maurice Jolys Dialogue aux Enfers.
1866 - Erster Kongress der Internationale in Genf.
1868 - Goedsches (Pseudonym: Sir John Retcliffe, d.V.) Biarritz.
1869 - Gougenot Des Mousseaux's Le Juif.
Man kann dann sehen, daß in dem Moment, als Maurice Joly sein ‚Dialogues’ schrieb, die darin enthaltenen Ideen in vielen verschiedenen Zirkeln im Umlauf waren. ...die Protokolle sind eine erhebliche Verbesserung gegenüber den ‚Dialogues’ von Joly. ... Die einzige Meinung auf die ich mich selbst festgelegt habe, ist die, ob echt oder nicht, die Protokolle das Programm der Weltrevolution repräsentieren, und daß sie im Hinblick auf ihre prophetische Natur und ihre außergewöhnliche Ähnlichkeit mit den Protokollen gewisser geheimer Gesellschaften in der Vergangenheit entweder das Werk einer solchen Gesellschaft waren, oder von jemandem, der tiefgreifend im Wissen geheimer Gesellschaften bewandert und fähig war, ihre Ideen und Ausdrucksweisen wiederzugeben 1.“
1890 - Die englische Zeitschrift Truth veröffentlicht eine Europakarte, auf der in etwa die Grenzen von 1945 abgebildet sind (s. Anhang). Im folgenden Kapitel ist darauf hingewiesen, daß diese Karte höchstwahrscheinlich der Geheimgesellschaft des Cecil Rhodes, oder auch einer damit verbundenen, entsprungen ist. Die dort genannten britischen Pläne zur Erringung der Weltherrschaft wurden von C. Rhodes testamentarisch an den Juden Lord Rothschild weitergegeben. Nach meiner Auffassung sind die Protokolle ein Teilstück aus dem „Glaubensbekenntnis“ des C. Rhodes, und wurden geschaffen, um jüdische Kreise für eine Mitarbeit bei diesem Plan zu gewinnen, was ja auch in erheblichem Umfang gelungen ist, wie die geschichtlichen Daten beweisen. Dazu waren die Juden deshalb besonders prädestiniert, weil sie international in vielen Völkern verbreitet sind. Demgegenüber sollte der Leser immer im Gedächtnis behalten, daß sich die wahren Drahtzieher hinter den Protokollen als „unsichtbar“ bezeichnen! Ob die Umwandlung des Originalplanes in die Protokolle von einer jüdischen oder anglo-amerikanischen Gruppe vorgenommen wurden, konnte leider nicht ermittelt werden.
Wenn Theodor Fritsch in seinem Vorwort zu den Protokollen schreibt: „Allem Anschein nach ist der Inhalt der Protokolle auf dem ersten Zionistenkongreß in Basel 1897 vorgetragen worden 2“, dann muß ich mich fragen, für wie dumm er eigentlich diejenigen Menschen hält, die mit solchen Plänen nach Weltherrschaft streben. Selbstverständlich werden solche Pläne niemals öffentlich von einem Rednerpult verkündet, sondern gelangen höchstens durch Verrat oder als Unterschiebung in die Öffentlichkeit, um zu warnen, oder um neugierige Nachforscher auf eine falsche Fährte zu locken.
Zur Gewichtung der Protokolle heißt es im Nachwort u.a.: „Gestehen wir, daß in diesen Zionistischen Protokollen eine Unsumme von Lebensklugheit verborgen liegt – nur entwürdigt durch den gemeinen Zweck, dem sie dienen soll. Wenn die Köpfe, die solche Dinge ausklügelten, nicht gesellschaftsfeindliche Sonderinteressen verfolgten, so könnten sie beinahe als die berufenen Männer erscheinen, einen Staat scharfsinnig und mit feinem psychologischen Verständnis zu leiten. ... Mögen die heute gestürzten Großen aus den Protokollen lernen, welch unwürdige Rolle sie gespielt haben. Jedenfalls sollten jedem, der sich mit Politik befassen will, die Protokolle ein Gegenstand ernsten Studiums sein. ... Das Bestehen der Zionistischen Protokolle als Arbeitsprogramm einer geheimen Verbindung ist für den politisch Klarblickenden eine unerschütterliche Tatsache. ... Wer im Dunkeln tappt und von unsichtbaren Feinden angegriffen wird, kann nicht Mut entwickeln und sich erfolgreich wehren. Das Erkennen des Feindes und seiner Kampfmittel ist die erste Voraussetzung für eine erfolgreiche Gegenwehr 3.“
Während ich den vorhergehenden Sätzen voll zustimmen kann, soll der Leser mit Sätzen wie dem folgenden in die geistige Sackgasse gelockt werden: „Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein arischer Kopf ein solches System spitzbübischer Niedertracht und so schamloser Folgerichtigkeit auszudenken fähig wäre 4.“
Offensichtlich hat Herr Fritsch sein Vorstellungsvermögen nie am System der arisch-christlichen Inquisition geschult, sonst hätte er besser gewußt, wo die Zionistischen Protokolle ihre Vorläufer gehabt haben. Außerdem bestanden die arisch-christlichen Horden der SA und SS zur Zeit der Niederschrift seiner Worte (1933) bereits seit fast zehn Jahren, und auch Hitlers Buch „Mein Kampf“ ging bereits diesem Jubiläum entgegen. Zu rassischen Vorurteilen bestand also bereits zu jener Zeit überhaupt kein Anlaß, obwohl sich die deutschen „Arier“ erst in den folgenden zehn Jahren darum bemühten, mit den verbrecherischen Zielen der Protokolle gleichzuziehen.
Der Text der Protokolle umfaßt etwa 70 Buchseiten. Hier sollen nur jene Ausschnitte genannt werden, deren Verwendung für weltpolitische Zwecke an Hand von Dokumenten und Ereignissen leicht nachgewiesen werden kann, denn eine ausführliche Studie würde Hunderte von Seiten umfassen. Da ich im Fortgang meiner Darstellung noch öfter auf die ursprünglichen Texte hinweisen werde, habe ich die nun folgenden Zitate mit Paragraphen versehen. Kleinere Berichtigungen wurden nach einem Vergleich mit einer englischen Ausgabe durchgeführt.
§ 1: Demokratie.
„Als wir in die Staatsorganismen das Gift des Liberalismus einflößten, wurde ihr ganzes politisches Aussehen verändert. Die Staaten wurden von einer tödlichen Krankheit ergriffen, von Blutvergiftung. Wir brauchen nur noch das Ende ihres Todeskampfes abzuwarten. Der Liberalismus schafft konstitutionelle Staaten, an Stelle der früheren Zwingherrschaften, die der einzige Schutz der Bürger waren. Eine Verfassung ist, wie Sie wohl wissen, nichts anderes als die hohe Schule der Uneinigkeiten, Mißverständnisse, Zänkereien, Mißhelligkeiten, der fruchtlosen Parteikämpfe, Parteilaunen - mit einem Wort: Eine Schule alles dessen, was dazu dient, die Persönlichkeit des Staatsbetriebes zu zerstören. ... Dann war das Zeitalter der Republiken gekommen; und dann ersetzten wir den Herrscher durch die Karikatur einer Regierung – durch einen Präsidenten aus dem Volke, aus der Mitte unserer Puppen, unserer Sklaven. ... Wir haben die öffentlichen Wahlen zu einem Mittel gemacht, das uns auf den Thron der Welt verhelfen wird, indem sie auch dem Geringsten im Volke den Anschein geben, durch Zusammenkünfte und Vereinigungen auf die Gestaltung des Staates einzuwirken. Dadurch, daß wir dem Einzelnen das Gefühl der eigenen Wichtigkeit geben, werden wir unter den Gojim (Nichtjuden) die Bedeutung der Familie und ihres erzieherischen Wertes zerstören und die Möglichkeit selbständiger Persönlichkeiten beseitigen; denn das Volk, von uns geführt, wird sie gar nicht aufkommen lassen, geschweige denn sie hören wollen. ... Heute ist die Macht der liberalen Herrscher durch die Macht des Goldes ersetzt. ... Es genügt, ein Volk eine gewisse Zeit lang der Selbstregierung (der Demokratie, d.V.) zu überlassen, um es in ordnungslosen Pöbel zu verwandeln. Von diesem Augenblicke an entsteht innerer Streit, der sich bald zu blutigen Klassenkämpfen entwickelt, mittels deren die Staaten niederbrennen und ihre Macht zu der eines Häufleins Asche herabsinkt. ... Die Zwingherrschaft des Kapitals, das ganz in unseren Händen ist, reicht ihm einen Strohhalm, den der Staat wohl oder übel ergreifen muß: wenn nicht – geht er zugrunde 5.“
Das sind die Gedanken derjenigen, die nicht müde werden, in der Öffentlichkeit die Idee der Demokratie als höchste Errungenschaft der menschlichen Zivilisation zu preisen. Ob die gegenwärtige Form der Demokratie Segen oder Fluch über die Menschheit bringt, davon werde ich noch sprechen.
§ 2: Nahrungswirtschaft
„Unsere Macht liegt in der dauernden Nahrungsknappheit und der körperlichen Schwäche des Arbeiters, weil er dadurch zum Sklaven unseres Willens wird. Das Recht des Kapitals erzeugt Hunger, der die Arbeiter sicherer beherrscht, als es der Adel mit der gesetzlichen Königsmacht vermochte. Durch Mangel, Neid und Haß, die so erzeugt werden, werden wir die Massen bewegen, und mit ihren Händen werden wir alles beseitigen, was uns auf unserem Wege hindert. ...; aber als Landbesitzer kann er uns noch gefährlich werden, da er bei den Hilfsquellen, von denen er lebt, Selbstversorger ist. Darum müssen wir ihn um jeden Preis seines Landes berauben. Dieses Ziel wird am besten erreicht werden, wenn man die Lasten auf dem Grundbesitz vermehrt — indem man die Ländereien mit Schulden belädt. Diese Maßnahmen werden die Landwirtschaft zügeln und sie in einem Zustand der ergebenen und bedingungslosen Unterordnung halten 6.“
Die Durchführung der zuletzt genannten Pläne haben in der Sowjetunion zum Tode von etwa 30 Millionen Menschen geführt und verursachen weltweit jedes Jahr etwa die gleiche Menge an Verhungerten durch eine mörderische Getreidepolitik. Ein Staat kann nur dann wirklich überleben und seine Freiheit und Souveränität erhalten, wenn er keinen Quadratmeter seines Bodens verkauft, insbesondere nicht an Ausländer, und durch seine Landwirtschaft seine Selbstversorgung gewährleistet.
§ 3: Schuldenwirtschaft
Der vorgenannte Strohhalm ist die im Laufe dieses Jahrhunderts zur Perfektion ausgebaute Schulden- und Zinssklaverei. Besonders interessant ist an den folgenden Ausführungen, daß sie nicht nur den Weg in die Schuldensklaverei hinein beschreiben, sondern auch jenen Weg, der wieder herausführt:
„Wir werden damit beginnen, ungeheure Monopole zu errichten, Behälter gewaltiger Reichtümer, von denen selbst die großen Vermögen der Gojim so sehr abhängig sein werden, daß sie zugrunde gehen müssen, zusammen mit dem Kredit der Staaten, am Tage nach dem politischen Zusammenbruch ...
Wirtschaftskrisen zur Schädigung gegnerischer Staaten haben wir lediglich durch Zurückziehung des Geldes aus dem Umlauf hervorgerufen. Große Kapitalien wurden von uns aufgehäuft und so dem Staate entzogen, der dadurch gezwungen war, diese selben Kapitalien als Anleihe von uns zu entnehmen. Diese Anleihen belasteten die Staaten mit Zinsen und machten sie zu willenlosen Sklaven der Kapitalisten ... Jede Staatsanleihe beweist Schwäche und einen Mangel an Verständnis für die Rechte des Staates. Anleihen hängen wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Staatsbürger. Anstatt von ihren Untertanen eine zeitgemäße Steuer zu erheben, kommen sie mit ausgestreckten Händen zu unseren Bankherren betteln. Fremde Anleihen sind Blutegel; es gibt keine Möglichkeit, sie vom Staatskörper zu entfernen, bis sie von selbst abfallen oder der Staat sie abschüttelt. Aber die Gojimstaaten (nichtjüdischen Staaten) schütteln sie nicht ab, sondern setzen sich immerzu neue an, so daß sie unvermeidlich zugrunde gehen müssen, entkräftet vom freiwilligen Aderlaß.
Was ist eine Anleihe, besonders eine fremde, anderes als eine Blutabzapfung? Sie ist eine Ausgabe von Schuldverschreibungen, die eine Zinsverpflichtung enthalten, entsprechend der Summe des Leihkapitals. Wenn die Anleihe auf 5 Prozent lautet, dann hat der Staat in zwanzig Jahren eine der Anleihe gleiche Summe an Zinsen für nichts gezahlt, in sechzig Jahren die dreifache; und immer bleibt die Schuld noch unbezahlt. Hiernach ist klar, daß der Staat nur die letzten Pfennige armer Steuerzahler einzieht, um die Forderung reicher Fremdlinge zu erfüllen, von denen er Geld geborgt hat, anstatt diese Pfennige für seine eigenen Zwecke ohne die hinzukommenden Zinsen zu sammeln. Solange die Anleihen innere waren, steckten die betrügerischen Politiker nur ihr Geld aus den Taschen der Armen in die der Reichen; nachdem wir aber die maßgebenden Personen kauften, um Anleihen im Ausland unterzubringen, floß aller Wohlstand der Staaten in unsere Kassen, und die Gojim begannen, uns den Untertanentribut zu zahlen. ... Die Oberflächlichkeit der nichtjüdischen Herrscher in bezug auf Staatsangelegenheiten und die Bestechlichkeit der Minister oder der Mangel an Verständnis für Geldsachen seitens anderer herrschender Personen haben ihre Länder zu Schuldnern unserer Schatzkammern gemacht in solcher Höhe, daß die Schulden unmöglich bezahlt werden können. ... Wie deutlich ist die unentwickelte Denkkraft der blöden, rohen Gojimgehirne in der Tatsache ausgedrückt, daß sie Anleihen mit Zinsverpflichtungen bei uns aufnahmen, ohne je zu bedenken, daß sie doch diese selben Summen zuzüglich der Zinssummen aus ihren eigenen Staatstaschen nehmen müssen, wenn sie uns befriedigen wollen. Was wäre einfacher gewesen, als daß sie das benötigte Geld von ihrem eigenen Volk nahmen und die Zinsen sparten? ... Aber wenn die Komödie zu Ende ist, merkt man, daß man sich nur eine vermehrte Schuld aufgeladen hat. Um die Zinsen zahlen zu können, muß man seine Zuflucht zu neuen Anleihen nehmen, welche die Kapitalschuld erhöhen. Und wenn dieser Kredit erschöpft ist, muß man durch neue Steuern – nicht die Anleihe, sondern nur deren Zinsen decken. Diese Steuern sind also eine Schuld, um eine andere Schuld zu decken... 7.“
Das sind die Worte der Gläubiger dieser Welt! Die Worte jener Menschen, denen es gelang, die Dummheit und Charakterschwäche vieler führender Politiker so weit auszunutzen, daß der Welt heute, im Jahre 1990, durch Überschuldung und die damit verbundene Zinssklaverei ein totaler Wirtschaftszusammenbruch droht, mit allen daraus erwachsenden tödlichen Folgen. Obwohl mir klar ist, daß die Gründe für eine Staatsverschuldung vielfältig sein können, so hängt sie doch bekanntermaßen hauptsächlich mit dem Kauf oder der Produktion von Waffen zusammen. Der Grund dafür ist simpel: sobald die Staatsschulden den Politikern über den Kopf gewachsen sind, weil die Wirtschaftskraft für die Schuldentilgung nicht ausreicht und die Gläubiger ihnen im Nacken sitzen, sehen viele von ihnen in ihrer Verzweiflung nur noch einen Ausweg, nämlich das fehlende Geld bei einem Nachbarn durch Krieg zu rauben. Dabei übersehen sie meistens, daß sie dafür vermehrt Waffen kaufen müssen, und zwar bei denen, die ihnen auch die Kredite verkauft haben, denn alle großen Waffengeschäfte liegen in den Händen internationaler Konzerne und mit diesen zusammenarbeitenden Regierungsstellen. Diese Konzerne versorgen normalerweise alle Parteien eines Krieges mit Waffen, was ausreichend bewiesen ist. Dies hat den Vorteil, daß alleine durch die Menge der Waffenlieferungen über den Ausgang eines solchen Krieges entschieden werden kann. Die Sanierung der zerstörten Staaten wird dann wieder durch Kredite gefördert, die weitere Abhängigkeiten bringen, usw., usw. Ein Teufelskreis im wahren Sinne des Wortes.
Wenn die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland selbst in Jahren höchsten Wirtschaftswachstums keine einzige Mark ihrer Schulden zurückzahlen, sondern diese ständig erhöhen, dann ist das nicht nur der Weg in die Zinssklaverei, sondern der Weg zum betrügerischen Staatsbankrott, den die regierenden Politiker offensichtlich auf den Rücken der Kinder und Enkel ihrer Wähler laden wollen. Diejenigen Mitbürger, die durch ihre Wahl diese verantwortungslosen Politiker immer wieder mit Macht ausstatten, sollten sich niemals über den Verlust ihrer Sparguthaben beklagen!
§ 4: Demokratische Wähler und Politiker
„Es muß begriffen werden, daß die Macht des Pöbels eine blinde, sinnlose und unvernünftige Kraft ist, immer in der Gewalt einer Beeinflussung von irgendeiner Seite. Der Blinde kann aber nicht den Blinden führen, ohne ihn in den Abgrund zu stürzen. Nun glauben die aus dem Volk aufgestiegenen Mitglieder des Pöbels immer, sie wären Genies an Weisheit, und doch können sie, da sie kein Verständnis für Politik haben, nicht als Führer des Volkes vorwärtskommen, ohne die ganze Nation ins Verderben zu bringen. Nur jemand, der von Kindheit an zu einem unabhängigen Herrscher erzogen ist, hat Verständnis für die Worte des politischen ABC. ...
Unser Erfolg ist dadurch erleichtert worden, daß wir in unserem Verkehr mit den Menschen, deren wir bedurften, immer auf die empfindlichsten Seiten der menschlichen Natur eingewirkt haben: auf die Geldgier, die Leidenschaft, die Unersättlichkeit nach menschlichen und materiellen Gütern. Jede dieser menschlichen Schwächen, für sich allein, genügt, um die Tatkraft zu lähmen, denn sie führt über den Willen des Menschen zu seinem Charakter, der das Rückgrat für seine Tätigkeiten ist 8.“
§ 5: Krieg
„Um Machthungrige zu einem Mißbrauche der Macht zu veranlassen, haben wir alle Kräfte in Gegnerschaft zueinander gebracht, ... In ganz Europa, und mittels der Beziehungen mit Europa auch in anderen Erdteilen müssen wir Gärungen, Zwiespälte und Feindseligkeiten schaffen. ... Wir müssen in der Lage sein, jedem Widerstand durch Kriege mit den Nachbarn des Landes, das es wagt, uns zu trotzen, zu begegnen. Wenn diese Nachbarn es jedoch auch wagen sollten, gegen uns zusammenzustehen, dann müssen wir ihnen durch einen Weltkrieg Widerstand bieten. ... Mit einem Wort, um unser System, die Regierungen der Gojim in Europa in Schach zu halten, zusammenzufassen: wir werden einer von ihnen unsere Stärke durch Schreckensunternehmungen zeigen, und wenn wir die Möglichkeit einer allgemeinen Erhebung gegen uns zugeben, werden wir allen mit den Kanonen von Amerika, China oder Japan antworten. ... Wenn ihr Kreis geschlossen ist, werden alle Staaten Europas in ihren Ringen eingeschlossen sein wie in einem großen Schraubstock 9.“
Die Herren hinter diesen Plänen haben Mitteleuropa bereits zweimal ihre Schreckensunternehmungen gezeigt. Inzwischen sind sie mit den Vorbereitungen beschäftigt, Mitteleuropa endgültig das Lebenslicht auszublasen, wenn dieses nicht noch vorher erwacht. Die Beweisführung wird diese Worte bestätigen.
§ 6: Nationales und internationales Recht
„Es ist für unsere Zwecke unerläßlich, daß Kriege, soweit als möglich, keine Landgewinne zur Folge haben; so werden die Kriege auf eine wirtschaftliche Grundlage gestellt, und die Völker werden unsere Vorherrschaft in dem Beistand, den wir leisten, fühlen müssen. Dadurch werden beide Seiten der Gnade unserer internationalen Regierung ausgeliefert, die immer wachsam ist und keinen Beschränkungen unterliegt. Unser internationales Recht wird dann die nationalen Rechte auslöschen und wird die Völker genau so beherrschen wie das Zivilgesetz der einzelnen Staaten die Beziehungen ihrer Untertanen untereinander regelt 10.“
Kommentar: Landgewinne oder Grenzverschiebungen sind immer ein Keim für zukünftige Kriege, deshalb wurde Satz 1 des § 6 bereits nach dem Ende des 1. Weltkrieges über Bord geworfen. Der Grund und Boden eines Staates ist der einzige Besitz, der normalerweise nicht durch menschliche Anstrengungen vermehrt werden kann, es sei denn durch Krieg und Raub. Daraus folgt, daß Landraub eine Hauptursache für die Entstehung von Kriegen ist, die sich dann leicht entfachen lassen, wenn es gelingt, unter den dadurch Vertriebenen und/oder Unterdrückten Haß und Rachsucht gegen die Verursacher zu schüren.
Die Einführung sogenannter internationaler Rechte ist sicherlich eines der größten Betrugsmanöver der überstaatlichen Geheimregierung. Wieviel Frieden ist geschaffen worden durch die Gründungen von Vereinigungen wie den Völkerbund, die Vereinten Nationen (UNO), die NATO, den Warschauer Pakt, die Europäische Gemeinschaft (EG)? Alle diese Organisationen dienen grundsätzlich dazu, die Armen ärmer und die Reichen reicher zu machen, wofür es reichlich Beweismaterial gibt. Außerdem dienen sie als Mittel übelster Erpressung für abhängige Staaten.
§ 7: Ethik
„Unsere Losung ist: – Gewalt und Täuschung. Nur die Gewalt siegt in politischen Angelegenheiten, besonders wenn sie in den für Staatsmänner wichtigen Gaben verborgen liegt. Gewalt muß der Grundsatz sein und Schlauheit und Täuschung die Richtschnur für Regierungen, die ihre Kronen nicht vor die Füße einer neuen Macht legen wollen. Es ist zwar ein Übel, aber doch nur ein Mittel, um den Zweck, das Gute, zu erreichen. Darum dürfen wir mit Bestechung, Betrug und Verräterei nicht aufhören, wenn diese Dinge zur Erreichung unseres Zieles dienen sollen. In der Politik muß man die Schwächen der anderen ohne Zaudern zu benutzen wissen, denn durch sie sichern wir uns Unterwerfung und Oberherrschaft. ... Wir herrschen durch die Kraft des Willens, denn in unseren Händen befindet sich das Erbe einer einst mächtigen Partei, die wir völlig unterworfen haben. Und die Waffen in unseren Händen sind unbegrenzter Ehrgeiz, brennende Habgier, erbarmungslose Rachsucht, Haß und Groll. ... Alle jetzt bestehenden Herrscher halten sich nur mit Mühe aufrecht innerhalb einer von uns entsittlichten Gesellschaft, die sogar die Macht Gottes verneint, aus deren Mitte nach allen Seiten die Flamme des Aufruhrs herausschlägt. Unser Oberherr muß zuallererst diese alles verschlingende Flamme löschen. Darum wird er jene bestehenden Gesellschaften vernichten müssen, und wenn er sie in ihrem Blute ertränken sollte, um sie dann wieder in der Form geregelter, organisierter Truppen auferstehen zu lassen, die bewußt gegen jede Ansteckung ankämpfen, die den Staatskörper bedroht 11.“
Diese Sätze machen deutlich, daß die Mitglieder der mit diesen Methoden arbeitenden Geheimgesellschaften einer schwarzmagischen Ethik huldigen, es sich also um eine sogenannte Schwarze Loge handelt. Mit welchen Methoden man in solchen Geheimgesellschaften die genannten Charaktereigenschaften entwickelt, wurde bereits von Rudolf Steiner mitgeteilt. Obwohl der Begriff der Reinkarnation oder Wiederverkörperung nicht ausdrücklich genannt ist, ist er stillschweigend vorausgesetzt. Denn wie will man eine „organisierte Truppe“ vom Tode auferstehen lassen, wenn es keine Reinkarnation des Geistes gibt? Jede andere Interpretation dieser Zeilen ist falsch, weil sich die genannten Pläne eben nur im Laufe vieler Generationen verwirklichen lassen. Den endgültigen Beweis für die Richtigkeit meiner Aussage, hier und auch im folgenden Kapitel dieses Buches, liefert der folgende Satz: „Wer wird denn je auf den Gedanken kommen, daß alle diese Völker nur Drahtpuppen waren, die von uns nach einem großen politischen Plane bewegt wurden, den niemand im Laufe der Jahrhunderte auch nur geahnt hat? 12.“
§ 8: Presse
„Mit der Presse werden wir in folgender Weise verfahren: Welche Rolle spielt die Presse heutzutage? Sie dient zur Aufreizung und Entflammung der Volksleidenschaften, die wir für unsere Zwecke brauchen. Sie ist oft schal, ungerecht, verlogen, und der größte Teil der Öffentlichkeit hat nicht die geringste Ahnung, wem die Presse in Wirklichkeit dient. ... Ich bitte Sie aber, zu beachten, daß unter den Blättern, die uns angreifen, auch solche sein werden, die wir selbst gegründet haben. Aber diese werden ausschließlich solche Punkte angreifen, die wir bereits zur Änderung bestimmt hatten. Keine einzige Ankündigung wird ohne unsere Kontrolle in die Öffentlichkeit gelangen. Das wird ja auch schon jetzt erreicht, insofern, als die Nachrichten aus aller Welt in einigen wenigen Agenturen zusammenlaufen. Diese Agenturen werden von uns bereits kontrolliert und lassen nur das in die Öffentlichkeit dringen, was wir gutheißen. ... Unsere Zeitungen werden von allen Schattierungen sein – aristokratisch, sozialistisch, republikanisch, revolutionär, sogar anarchistisch – natürlich nur so lange, als die Verfassung besteht. ... Jene Toren, welche glauben, sie wiederholen die Meinung einer Zeitung ihres eigenen Lagers, werden in Wirklichkeit unsere Meinung oder eine solche, die uns wünschenswert erscheint, nachsprechen. In dem eitlen Glauben, dem Blatt ihrer Partei zu folgen, werden sie in Wirklichkeit der Flagge folgen, die wir ihnen vorantragen 13.“
§ 9: Erziehung – Lehrfreiheit – Religionsfreiheit
„Die Gojim werden nicht zur praktischen Anwendung der vorurteilslosen geschichtlichen Beobachtungen angeleitet, sondern zu theoretischen Erwägungen ohne jede kritische Beziehung auf folgende Ereignisse. ... Laßt für jenes Spiel die Hauptsache sein, daß wir sie überredet haben, die Erfordernisse der Wissenschaft anzunehmen. Angesichts dieser Tatsache haben wir unablässig, mittels unserer Presse, ein blindes Vertrauen auf diese Theorien hervorgerufen. Die Intellektuellen der Gojim werden sich mit ihren Kenntnissen anpreisen. Sie werden alle Ergebnisse der Wissenschaft ohne ihre logische Bestätigung in die Tat umsetzen. ... Denken Sie nicht, daß diese Feststellungen bloße Worte sind: denken Sie an die Erfolge, die wir mit dem Darwinismus, Marxismus, Nietzscheismus errungen haben. Wir Juden sollten in jeder Beziehung klar erkennen, welch unermeßliche Verwüstungen diese Richtungen in den Geistern der Gojim angerichtet haben. ... Indem das Volk immer mehr entwöhnt wird, nachzudenken und sich eigene Meinungen zu bilden, wird es schließlich in demselben Tone reden wie wir, da wir allein ihm neue Denkrichtungen zeigen werden ... Natürlich durch solche Personen, von denen nicht vermutet wird, daß sie mit uns gemeinsame Sache machen.
Wenn wir unser Königreich aufgerichtet haben, wird es uns unerwünscht sein, wenn es darin noch eine andere Religion geben sollte neben der unseren von dem Einen Gott ... Wir müssen darum alle anderen Glaubensformen vernichten. Wenn dabei auch viele zu Atheisten werden sollten, wie wir sie heute sehen, so werden doch davon unsere Absichten nicht berührt, da sie nur einen Übergangszustand darstellen. Sie werden dagegen den Geschlechtern zur Mahnung dienen, die unserer Predigt von der Religion Moses lauschen werden, welche alle Völker der Welt in Abhängigkeit von uns gebracht hat durch ihr beständiges und vollständig durchgearbeitetes System.
Um zu verhüten, daß sich außer dem unseren andere geistige Kraftmittelpunkte bilden, werden wir die erste Stufe der Sammlung, die Hochschulen, beschneiden, indem wir ihnen neue Richtlinien vorschreiben. ... Wir werden aus dem Lehrplan das Staatsrecht ausschließen, sowie alles, was politische Fragen berührt. Diese Dinge werden von ein paar Dutzend Personen gelehrt werden, die wir wegen ihrer hervorragenden Fähigkeiten aus der Zahl der Eingeweihten auswählen. ... Wir müssen in ihre Erziehung alle jene Grundsätze einfügen, die die Staatsordnung so glänzend zerstört haben. ... Wir werden jede Lehrfreiheit abschaffen. ... So werden wir künftig das Aufkeimen jeder freien Meinung zu verhindern wissen und allein die öffentliche Meinung beherrschen.
Aber alle Freiheit kann harmlos sein und ohne Schaden für das Wohl der Völker ihren Platz in der Volkswirtschaft haben, wenn sie auf dem Glauben an Gott, auf der Brüderlichkeit der Menschen beruht und nicht mit dem Begriff der Gleichheit verbunden ist, die durch die wahren Schöpfungsgesetze widerlegt ist, denn diese haben die Unterordnung bestimmt. Mit einem solchen Glauben kann das Volk von einer Vormundschaft von Priestern regiert werden und würde zufrieden und demütig dahingehen unter der führenden Hand seiner Pastoren, die den Gesetzen Gottes auf Erden unterworfen sind. Das ist der Grund, weshalb es für uns unerläßlich ist, allen Glauben zu unterwühlen, den wahren Begriff der Gottheit und des Geistes aus ihren Sinnen zu reißen und an deren Stelle arithmetische Berechnungen und materielle Bedürfnisse zu setzen. Um den Gojim keine Zeit zum Nachdenken und Beobachten zu lassen, muß ihr Trachten auf Industrie und Handel abgelenkt werden. So werden alle Völker in der Verfolgung des Gewinnes aufgehen, und während sie ihm nachlaufen, werden sie ihren gemeinsamen Feind nicht bemerken 14.“
Nach meinem Wissen beruht die Ethik der Religion Moses auf den Zehn Geboten der Bibel. Da jedoch die Ethik der Protokolle genau im Gegensatz zu den Zehn Geboten steht, sind die Verfasser entweder keine Juden, oder jüdische Betrüger gewesen. Auf die verheerenden ethischen Folgen des Atheismus und des blinden Kirchenglaubens habe ich in meinem Buch „Christentum und Atheismus ...“ bereits deutlich hingewiesen. Die geradezu terroristische Einschränkung der Geistes- und Religionsfreiheit in den sozialistischen und faschistischen Staaten ist ausreichend bekannt. In der Bundesrepublik Deutschland wird das weltanschauliche und politische Analphabetentum insbesondere durch die Kultusministerien der Länder in die Erziehung hineingebracht.
§ 10: Priesterschaft – Vatikan
„Wir haben von jeher dafür gesorgt, die Priesterschaft der Gojim in ihrem Ansehen herabzusetzen und sie ihres Einflusses auf die Massen zu berauben, da sie sonst auch heute noch ein großes Hindernis für uns sein könnte. ... Überall wird Gewissensfreiheit gelehrt, so daß uns heute nur noch ein paar Jahre von dem Augenblick trennen, da der Zusammenbruch der christlichen Religion vollkommen sein wird. ... Wenn endlich die Zeit gekommen ist, die päpstliche Macht zu zerstören, wird der Finger jener unsichtbaren Hand die Völker auf den Vatikan hinweisen. Wenn sich jedoch die Nationen auf ihn werfen, werden wir uns den Anschein seiner Verteidiger geben, als ob wir übermäßiges Blutvergießen verhindern wollten. Durch diesen Vorwand werden wir in seine innersten Verhältnisse eindringen und nicht früher wieder herausgehen, als bis wir die päpstliche Macht völlig in der Hand haben 15.“
§ 11: Geheimgesellschaften
„Mittlerweile jedoch, bis wir in unser Königreich kommen, werden wir den entgegengesetzten Weg beschreiten: wir werden in allen Ländern der Welt freimaurerische Logen gründen und vermehren und in ihnen alle Persönlichkeiten anlocken, die in der Öffentlichkeit hervorragen können oder es schon tun. Denn diese Logen werden unser hauptsächliches Auskunftsbüro und Einflußmittel sein. Wir werden alle diese Logen unter unsere Zentralverwaltung bringen, die wir allein kennen und die den anderen gänzlich unbekannt ist, nämlich die Oberleitung durch unsere gelehrten Ältesten. Die Logen werden ihre Vorsitzenden haben, welche die Weisungen der geheimen Oberleitung durch ihre Person decken und die Losungen und Anweisungen weitergeben. In diesen Logen werden wir den Knoten schlingen, der alle revolutionären und liberalen Elemente zusammenhält. Sie werden sich aus allen Gesellschaftsschichten zusammensetzen. Unter den Gliedern dieser Logen werden sich fast alle Polizeispitzel der internationalen und nationalen Politik befinden. Die Polizei ist für uns unentbehrlich, um nach Bedürfnis gegen diejenigen vorzugehen, die sich nicht unterwerfen wollen; auch um die Spuren unserer Handlungen zu verwischen, ...
Wer oder was kann eine unsichtbare Macht überwinden? Und genau das ist unsere Macht! Die nichtjüdische Freimaurerei dient uns blindlings als Kulisse für uns und unsere Ziele; aber der Handlungsplan unserer Macht, selbst ihr eigentlicher Sitz, bleibt für das ganze Volk ein unbekanntes Geheimnis. ... Das war der Grund für unsere Organisation der geheimen Freimaurerei, welche den Nichtjuden nicht bekannt ist, wie jene Ziele, die nicht so redlich sind, wie man vermutet. Wir haben diese Narren von Nichtjuden angelockt durch die Repräsentations-Armee der freimaurerischen Logen, damit sie ihren Stammesbrüdern Sand in die Augen streuen. ... Zu diesem Zwecke werden wir ohne Gnade alles niederschlagen, was die Waffen ergreift, um sich der Aufrichtung unserer Herrschaft zu widersetzen. Jede neue Gründung einer geheimen Gesellschaft wird mit dem Tode bestraft werden. Die bereits bestehenden sind uns bekannt, dienen uns und haben uns gedient. Wir werden sie auflösen und ihre Mitglieder nach weit entfernten Ländern verbannen. In dieser Weise werden wir mit allen nichtjüdischen Freimaurern verfahren, die zuviel wissen; und jene, die wir aus irgendeinem Grunde verschonen, werden in beständiger Furcht vor der Verbannung gehalten werden 16.“
Die planmäßige Verbreitung der Freimaurerlogen setzte bereits im 18. Jahrhundert ein. Dieses Thema ist von mehreren Autoren bereits ausführlich behandelt worden. Damit der Leser nun nicht Vorurteile und falsche Antipathien entwickelt, möchte ich zunächst darauf hinweisen, daß wahrscheinlich neunzig Prozent aller Freimaurer keine Ahnung davon haben, zu welchen Zwecken ihre Logen teilweise benutzt werden. Der Begriff „geheime Freimaurerei“ muß in diesem Zusammenhang wörtlich genommen werden. Außerdem gibt es neben der Freimaurerei noch eine erhebliche Anzahl anderer Logen, Orden und Vereine, die von der Unsichtbaren Weltregierung als Mittel zum Zweck benutzt werden. Dazu zählen insbesondere die christlichen Orden. Heinz Pfeifer schreibt dazu: „Diese geheimen oder okkulten Zirkel arbeiten unter dem Tarnmantel Humanität, Demokratie, Marxismus oder religiöser Glaubensbekenntnisse und werden dabei von ihren hörigen Politikern, Hochfinanziers, Klerikalen, Psychologen unterstützt 17.“
§ 12: Magie
„Der Tod ist das unvermeidliche Ende aller. Darum ist es besser, jene diesem Ende näher zu bringen, die unseren Zielen hinderlich sind, als uns, die Schöpfer des Werkes. Wir gebrauchen die Freimaurer in einer Weise, daß niemand, nicht einmal das Opfer unsres Todesurteils selbst, jemals Verdacht schöpfen kann; sie sterben alle, wenn es erforderlich ist, wie von einer gewöhnlichen Krankheit ... Selbst die Bruderschaft, die das weiß, wagt nicht zu protestieren. Durch solche Maßnahmen haben wir in der Freimaurerei allen Widerstand gegen unsere Befehle unterdrückt. Während wir den Gojim Liberalismus predigen, halten wir zugleich unser eigenes Volk und unsere Agenten in einem Zustand bedingungsloser Unterwerfung 18.“
Diese wenigen Sätze zeigen deutlich genug, daß die Magie das wichtigste Machtmittel der unsichtbaren Loge ist. Wie man mit magischen Mitteln einem Menschen die Lebenskraft entzieht, ihn an einer „gewöhnlichen“ Krankheit sterben läßt oder bestimmte Gedanken in seinen Kopf hineinplaziert, dazu findet der Leser ausführliche Darstellungen in dem Buch „Frabato“ von Franz Bardon. Gegen magische Angriffe jeder Art helfen selbstverständlich nur magische Verteidigungsmittel, wie sie in den Lehrwerken von Franz Bardon ausreichend dargestellt wurden. Wer sich gegen jedes Studium der magischen Wissenschaften weiterhin sträubt, bereitet sich freiwillig eine sklavische und elende Zukunft.
Viele Autoren speisen den fragenden Leser mit dem Hinweis ab, daß die Protokolle der Weisen von Zion eine Fälschung seien. Der Sucher auf dem Weg zum mündigen Bürger wird sich aber mit solchen suggestiven Behauptungen nicht zufrieden geben, sondern mutig weiterfragen: Eine Fälschung wovon? Wer hat welches Original ge- oder verfälscht? Denn wenn es von einer Sache eine Fälschung gibt, dann muß es selbstverständlich auch ein Original geben. Auch ist es aufgrund der historischen Tatsachen nicht mehr möglich, die Protokolle als reines Phantasieprodukt zu bezeichnen. In den Jahren 1934/1935 kam es sogar zu einem Prozeß über die Echtheit der Protokolle vor einem Gericht in Bern/Schweiz. Besonders interessant für diese Untersuchung ist die Tatsache, daß vor dem Gericht eine Zeugin (Prinzessin Radziwill, später Frau Danvin) aussagte, welche in Verbindung stand mit Cecil Rhodes, von dem nach meiner Auffassung das Original der Protokolle stammt. Der Prozeß brachte jedenfalls keine Klarheit, weil niemand das Original vorlegte, welches allein die bekannte Version der Protokolle als Fälschung hätte entlarven können. Wer also an einer Rekonstruktion des hinter den Protokollen der Weisen von Zion stehenden Originalplanes interessiert ist, braucht in der vorliegenden Fassung nur den Begriff „jüdisch“ durch „englisch“ zu ersetzen.
Verschiedentlich wird darauf hingewiesen, daß die Protokolle nur einen Ausschnitt aus einem weit größeren Plan darstellen, und auch ich schließe mich dieser Meinung an. Darauf deutet auch die Karte von 1890 hin, auf der die heutige Sowjetunion als „Russian Desert“ bezeichnet wird. Beispielsweise fehlt in den Protokollen ein direkter Hinweis darauf, welche Ziele mit Rußland verfolgt werden sollen. Daß es aber in dieser Richtung bereits ganz konkrete Vorstellungen gab, das geht aus einigen Vorträgen von Rudolf Steiner hervor, die er während des 1. Weltkrieges in den Jahren 1916-1918 vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft hielt. Er sagte u.a.: „Ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht, daß in gewissen okkulten Brüderschaften des Westens, für mich nachweisbar in den neunziger Jahren, von dem gegenwärtigen Weltkriege die Rede war, und daß dazumal die Schüler dieser okkulten Brüderschaften unterrichtet wurden durch Landkarten, auf denen verzeichnet war, wie Europa durch diesen Weltkrieg verändert werden sollte. Insbesondere wurde in englischen okkulten Brüderschaften hingewiesen auf einen Krieg, der kommen muß, den man förmlich heranlotste, den man vorbereitete (Steiner, Rudolf: ‚Zeitgeschichtliche Betrachtungen, Bd.I’, Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1966 - S.22). ... Ich bemerke ausdrücklich: diese Karte kann von mir zurückverfolgt werden bis in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Wie weit sie sonst zurückgeht, das weiß ich nicht 19.“ Die von Steiner aufgezeichnete Karte ist praktisch identisch mit der in diesem Werk abgedruckten von 1890. Heute wissen wir, daß sie erst durch den 2. Weltkrieg vollständig verwirklicht wurde.
Hand in Hand mit der Verwirklichung der genannten Europakarte ging die Einführung des Sozialismus oder Kommunismus in Rußland durch gewisse englisch-amerikanische Kreise: „Innerhalb jener Gesellschaften, die solche okkulten Wahrheiten, die auf die Wirklichkeit gehen, pflegten, wurde zum Beispiel der Satz ausgesprochen: Man muß eine solche Politik befolgen, daß, nachdem das russische Zarenreich zum Heile des russischen Volkes gestürzt sein wird, in Rußland die Möglichkeit geboten wird, sozialistische Experimente zu unternehmen, die man in westlichen Ländern nicht unternehmen will, weil sie sich da nicht als vorteilhaft, nicht als wünschenswert herausstellen. ... Mögen die Leute heute in ihrem Bewußtsein sagen, was sie wollen, dasjenige, was angestrebt wird, ist, eine Herrenkaste des Westens zu begründen und eine wirtschaftliche Sklavenkaste des Ostens, die beim Rhein beginnt und weiter nach Osten bis nach Asien hineingeht. Darum handelt es sich, die englisch sprechende Bevölkerung zu einer Herrenbevölkerung der Erde zu machen 20.“
In diesen Sätzen ist eines der größten Geheimnisse machtpolitischer Ziele dieses Jahrhunderts verborgen, und Steiner ist meines Wissens der einzige, der darauf hingewiesen hat. Neben anderem wurde auch über das Schicksal Polens in diesem Jahrhundert bereits in jener Zeit entschieden: „In diesem Kartenprogramm – das betone ich ausdrücklich – wurde immer, und zwar scharf betont: Wie sich auch Polen benehmen mag, die weltgeschichtliche Notwendigkeit sei, daß dieses Land unter allen Umständen in seiner Gänze zuletzt wiederum ins russische Reich einbezogen werden müsse. Also das war von vornherein Programm, daß Polen, einschließlich der heute zu Preußen gehörenden Teile, wiederum in das russische Reich einzuschließen sei 21.“ Natürlich hatten die mitteleuropäischen Politiker kein Interesse an solchen unbequemen Ideen, denn da hätten sie ihre Köpfe zum Denken benutzen müssen. Leider kann man rückblickend nicht behaupten, daß der Sturz des Zarenreiches für Rußland irgend ein Heil gebracht hätte. Ganz im Gegenteil verschlechterten sich die Zustände um ein Vielfaches. Hierzu und zum Schicksal Polens folgen noch einige Einzelheiten im Kapitel „Der rote Faden“ unter dem Jahr 1982 im Zusammenhang mit der Kriegspolitik des US-amerikanischen Präsidenten F.D. Roosevelt.
Der Nachweis, daß die Gedankenform der Protokolle ein Beispiel aus der Kiste des britischen Imperialismus ist, wäre mir sicher schwergefallen, wenn mir nicht der Engländer Veale zur Hilfe gekommen wäre: „Fremde haben die britische Außenpolitik oftmals mit Staunen und Verwirrung betrachtet. Sie erschien häufig als ein unsinniger Kompromiß, der widersprüchlichen Zielen diente; nicht selten schien sie auf gar kein sichtbares Ziel ausgerichtet zu sein. Der schrittweise Aufbau eines Weltreiches, das im Jahre 1919 mehr als 28 490 000 Quadratkilometer mit einer Bevölkerung von 400 Millionen (ungefähr ein Viertel der Weltbevölkerung) umfaßte, schien diese These zu bestätigen: ‚Mag es verrückt sein, es ist Methode darin’ 22.“
Auch zu den geistigen Machtmitteln, die mit Religion, Weltanschauung und Geisteswissenschaft zusammenhängen, hat Steiner sich klar ausgedrückt: „Ein besonders brauchbares Mittel, wenn man ins unrichtige Fahrwasser lenken will, was durch das westliche okkulte Wissen impulsiert werden kann, ist, den Osten so zu bearbeiten, daß er seinen alten Hang, bloße Religion ohne Wissenschaft zu entwickeln, auch in der Zukunft beibehält. Die Führer der westlichen Geheimzirkel werden dafür sorgen, daß es etwas, was weder bloße Religion noch bloße Wissenschaft ist, sondern die Synthese von beiden, das Zusammenwirken von Wissen und Glauben, dort nicht gibt. ... Ungeheuer helfen wird es bei der Ausbreitung dieser Weltherrschaft, wenn der Osten möglichst die religiösen Vorstellungen nicht mit Wissenschaft durchdringt. ... Auf der andern Seite handelt es sich darum, die Wissenschaft, die für die Erde ist, womöglich atheistisch zu machen. ... Am besten in der Hand haben wird man den Osten, wenn man ihm eine wissenschaftlose Religion erhält. Am besten in der Hand haben wird man die Mittelländer (Mitteleuropa, d.V.), wenn man ihnen aufpfropft, weil sie sich eine Religion nicht aufpfropfen lassen, eine religionslose Wissenschaft 23.“
Die ethischen Folgen einer religionslosen Wissenschaft haben viele Menschen in den letzten Jahrzehnten bereits am eigenen Leibe erfahren müssen. Wie ich in meinem Buch „Christentum und Atheismus ...“ gezeigt habe, wird der wissenschaftliche Atheismus und die wissenschaftlose Religion, der blinde Glaube, hauptsächlich durch die Politik der christlichen Kirchen getragen. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, daß es selbstverständlich in der Sowjetunion auch okkulte Logen gibt. Der dort herrschende Atheismus kommt ihnen bei der Durchführung ihrer Pläne natürlich sehr entgegen, weil Atheisten ihnen niemals auf die Schliche kommen können.
Walther Rathenau hat wahrscheinlich einige der geheimnisvollen Drahtzieher gekannt, die hinter dem sichtbaren Vorhang die Fäden der Weltgeschichte ziehen, wie sich aus einigen Bemerkungen von ihm entnehmen läßt:
„Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung. Die seltsamen Ursachen dieser seltsamen Erscheinung, die in das Dunkel der künftigen sozialen Entwicklung einen Schimmer wirft, stehen hier nicht zur Erwägung (Neue Freie Presse, Wien, Nr. 16288 v. 25.12.1909).“ – „In einem Brief an den Dichter Frank Wedekind geht Walther Rathenau auf die Dreihundert noch näher ein: ‚Die wirklichen 300 haben die Gewohnheit und Vorsicht, ihre Macht abzuleugnen. Wenn Sie sie anrufen, so werden sie Ihnen sagen: wir wissen von nichts; wir sind Kaufleute wie alle anderen. Dagegen werden nicht 300, sondern 3000 Commerzienräte sich melden, die Strümpfe oder Kunstbutter wirken, und sagen: wir sind es. Die Macht liegt in der Anonymität; ich kenne unter den Bekannteren – nicht unter den Bedeutendsten – einen, den überhaupt niemand zu sehen bekommt, außer seinem Barbier. Ich kenne einen, der fast arm ist und die gewaltigsten Unternehmen beherrscht. Ich kenne einen, der vielleicht der Reichste ist, und dessen Vermögen seinen Kindern gehört, die er haßt. Mehrere sind unzurechnungsfähig. Einer arbeitet für das Vermögen der Jesuiten, ein anderer ist Agent der Curie (Kurie = die päpstlichen Zentralbehörden, d.V.), Einer, als Beauftragter einer ausländischen Vereinigung, ist mit einem Besitz von 280 Millionen Consols der größte Gläubiger des preußischen Staates. Alles ist vertraulich. Aber Sie sehen: diesen Menschen ist auf gewöhnlichen Wegen nicht leicht beizukommen. Und den ungewöhnlichen Weg des persönlichen Appells lehnen sie ab’ ...(Süddeutsche Zeitung, Nr. 33 v. 7.2.1963 – Zit. # 24).“
Der Leser wundert sich vielleicht darüber, daß Rathenau mehrere der unsichtbar Herrschenden als „unzurechnungsfähig“ bezeichnet. Er hat den Begriff in diesem Zusammenhang nicht näher definiert. Sollte sich sein Urteil jedoch auf einen übergroßen Mangel an Moral und Ethik beziehen, dann gilt dies für viele der Herrschenden in diesem Jahrhundert, wie sich noch zeigen wird.
Zu den in der Politik oft benutzten Begriffen „Links“, „Mitte“ und „Rechts“ möchte ich eine kurze Betrachtung einfügen, welche auch für große politische Ereignisse bedeutsam ist. Aus psychologischer Sicht steht das Leben eines Staates in einem bestimmten Zusammenhang mit dem Leben des menschlichen Ich. Das gesunde Ich findet seine Harmonie in einem gesunden Selbstbewußtsein, das in der Mitte steht zwischen der Verhärtung im Egoismus und der Auflösung durch Selbstaufgabe und Ich-Schwäche. Die gleiche Gesetzmäßigkeit gilt für einen Staat. Dabei wird das Selbstbewußtsein eines Staates sich auf eine umfassende Souveränität stützen, getragen von einem gesunden Nationalismus oder Patriotismus. In gleicher Art, wie das Ich des einzelnen Menschen sich im krankhaften Egoismus verhärten kann, droht dem Gleichgewicht des Staates Gefahr durch einen übergroßen Nationalismus oder Chauvinismus (Rechtsradikalismus – Rechtsstaat). Auf der anderen Seite lauert die Gefahr der Auflösung des Ich durch Schwäche, Feigheit, Interesselosigkeit; die des Staates durch fehlendes gesundes Selbstbewußtsein, krankhaften Liberalismus, Internationalismus, fehlenden Patriotismus (Linksradikalismus – Linksstaat). Dem Selbstbewußtsein des Menschen entspricht demnach beim Staat die Souveränität, die Freiheit der eigenen Entscheidung, die Möglichkeit der Abwehr fremder Einflüsse und Erpressungen. Der von gewissen Gruppen geführte Kampf gegen das freie, selbstbewußte Ich ist also grundsätzlich identisch mit dem Kampf gegen den freien, selbstbewußten und souveränen Staat, worauf der Leser bei dieser Studie achten sollte. Eine gute Staatskunst hat somit darauf hinzuarbeiten, daß die Extreme von Links- und Rechtsradikalismus vermieden werden, sich also ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden ergibt. Beide Extreme können gleich schädlich und zerstörend auf einen Staatsorganismus wirken.
Im Sinne dieser Definition ist der von vielen Politikerinnen und Politikern für die Bundesrepublik Deutschland so gerne benutzte Begriff „Rechtsstaat“ nur Maskerade, denn meine Betrachtungen werden zeigen, daß die Bundesrepublik gerade das Gegenteil ist, nämlich ein „Linksstaat“. Sollten sich die Politiker allerdings damit herausreden wollen, daß sie den Begriff „Rechtsstaat“ im Gegensatz zum „Unrechtsstaat“ verstanden wissen wollen, so muß ich ihnen als Bürger antworten, daß ein Staat, in dem Justizmörder aus dem Nazi-Staat jahrzehntelang „Recht“ sprechen durften und der Bürger sich sein Recht in Form eines Rechtsanwaltes kaufen muß, niemals ein „Rechtsstaat“ im wahren Sinne dieses Wortes sein kann. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, daß sich der Bestand eines Staates grundsätzlich auf Macht gründet und auf sonst gar nichts. „Macht über Land und Leute“ definiert einen Staat, und wo dieses Prinzip nicht herrscht, da existiert kein Staat.
Robert Bruce Baird: Hitler vs. Frabato
Lenni Brenner: Zionismus und Faschismus (Berlin 2007)
Wolfgang Eggert: „Erst Manhatten - Dann Berlin“ (München 2005)
Norman G. Finkelstein: „Die Holocaust-Industrie“ (München 2001)
Norman G. Finkelstein: Antisemitismus als politische Waffe (München 2007)
Jordis von Lohausen: „Mut zur Macht“ (Berg am See 1979)
Quelle: Dieter Rüggeberg: Geheimpolitik - Der Fahrplan zur Weltherrschaft
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