Source: https://www.uni-wh.de/universitaet/service-organisation/informationen-zum-coronavirus/
Timestamp: 2020-08-14 08:46:38+00:00

Document:
Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) | Uni Witten/Herdecke
Folge 9: Diese Uni läuft weiter! (YouTube-Video)
Prof. Butzlaff wirft einen Blick auf das zurückliegende Semester und gibt einen Ausblick auf das Wintersemester 2020/21
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Die Universität Witten/Herdecke führt das Sommersemester 2020 digital durch und gestaltet Lehre und Prüfungen nach den Sicherheits- sowie Hygienevorgaben des Landes NRW. Somit ist ein reibungsloses Studium auch unter den geltenden Beschränkungen möglich. Auch für das kommende Wintersemester sind wir sehr gut aufgestellt und können auf die kommenden Entwicklungen schnell und flexibel reagieren – einem Studienstart an der UW/H steht somit nichts im Wege.
Insbesondere für Studieninteressierte und Erstsemester sind folgende Informationen relevant:
Die bisherigen Fristen für Bewerbungen und Semesterstarts gelten bis auf Weiteres.
Praktika, die in klinischen Einrichtungen mit Patientenkontakt stattfinden, werden ausgesetzt. Praktika im nichtklinischen Bereich können unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien weiter stattfinden.
Die Auswahlgespräche im Rahmen der Bewerbung um einen Studienplatz finden digital statt. In der Zahnmedizin finden die Auswahlgespräche wie üblich in Präsenz statt (wie auf der Studiengangsseite beschrieben).
Alle erforderlichen Zeugnisse zur Bewerbung können bei Bedarf nachgereicht werden.
Wenn wieder auf Präsenzlehre umgestellt wird, können Studierende im Ausland online weiterstudieren, bis sie nach Deutschland ausreisen dürfen.
Studierende, die ein Visum benötigen, müssen dieses erst nachweisen, wenn Sie nach Deutschland kommen. Insbesondere für die Bewerbung ist es zunächst nicht erforderlich.
Prüfungen finden digital statt. Falls das nicht möglich ist, werden Prüfungen unter der Einhaltung eines strengen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes durchgeführt.
Die Regelstudienzeit ist für alle eingeschriebenen Studierenden um ein Semester ausgeweitet.
Details pro Fachbereich sind unter Regelungen für UW/H-spezifische Bereiche zu finden.
Weitere Fragen zum Studium während der Beschränkungen durch das Coronavirus beantworten Ihnen gerne die Bewerbungsbüros. Die Kontaktdaten finden Sie unter dem jeweiligen Studiengang.
Regelung für Besucherinnen und Besucher der Universität
Externe Gäste dürfen das Hauptgebäude der Uni unter diesen Auflagen betreten:
Sie tragen einen Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) während ihres Aufenthalts
Sie beachten die vom Robert Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen
Sie halten die Distanz von mind. 1,5 Metern zu anderen Personen ein
Nach dem Betreten des Gebäudes desinfizieren sie ihre Hände – ein Desinfektionsspender ist hinter der Drehtür zu finden
Regelungen zu anderen Standorten sind im Folgenden aufgeführt.
Informationen nach Standort
Hauptcampus Alfred-Herrhausen-Straße 50
Information/Poststelle
Die Poststelle ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet.
Die Poststelle darf nur einzeln betreten werden.
Wer nach 16 Uhr Hauspost verschicken möchte oder etwas für den Postausgang hat, kann den Briefkasten vor der Uni nutzen. Dieser wird unter der Woche jeweils morgens geleert.
Post kann auf Nachfrage aktuell 3 bis 4 Tage lang gelagert werden.
Zutritt Modulbau und Seminarräume
Da der Präsenz-Lehrbetrieb ausgesetzt ist, sind der Modulbau und die Seminarräume in dieser Zeit grundsätzlich abgeschlossen. Wenn Ihnen die Buchung eines dort befindlichen Raumes gestattet wurde, schreiben Sie bitte die Poststelle (info@uni-wh.de) an, um die Schlüsselübergabe zu regeln.
Zutritt Bibliothek
Die Campus-Bibliothek ist wieder geöffnet. Informationen zur Bücherausleihe und mehr stellt die UB auf ihrer Seite zusammen. Der Lesesaal bleibt als Lernraum bis auf weiteres geschlossen.
Standort Stockumer Straße
Stockumer Straße 10 & 12
Pakete können Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr abgegeben werden, ansonsten ist nur der Zugang mit SmartCard bzw. Schlüssel möglich.
Standort FEZ/ZBZ
Der Zutritt zu den Universitätsambulanzen bleibt wie gewohnt bestehen.
Bei Büroarbeitsplätzen gilt die Regelung wie am Hauptcampus.
Standorte ohne freien Zugang
Pferdebach Str., Witten
Wullener Feld, Witten
Regelungen für UW/H-spezifische Bereiche
Wir als Universität, Arbeitgeber und Veranstalter haben die Verantwortung, bestmöglich dazu beizutragen, dass Infektionsketten unterbrochen werden. Hierzu haben wir die nachfolgenden Regelungen getroffen.
Für alle Fragen rund um Einschränkungen des Universitätsbetriebes, die Sie hier nicht geregelt finden, haben wir folgende Services für Sie eingerichtet:
E-Mail-Adresse corona@uni-wh.de: Hier beantworten wir Ihre individuellen Fragen rund um Einschränkungen des Universitätsbetriebes. Von dieser E-Mail-Adresse werden wir ab jetzt informieren. Für die Meldung von Verdachtsfällen nutzen Sie aus Datenschutzgründen bitte weiterhin die E-Mail-Adresse praevention@uni-wh.de.
Es wird ab 18.03.20 eine telefonische Hotline exklusiv für Universitätsangehörige der UW/H eingerichtet. Fragen werden von einem Team in der Kernzeit von 9 bis 17 Uhr entgegengenommen und entweder direkt beantwortet oder an die Leitungen der jeweiligen Arbeitsgruppen/Expertenteams weitergeleitet. Die Nummer lautet: 02302 / 926 – 38050.
Bitte achten Sie auf die richtige Hygiene und Nies-/Husten-Etikette.
Bitte meiden Sie die bekannten Risikogebiete im In- und Ausland. Das Auswärtige Amt hat am 17.3.20 eine
weltweite Reisewarnung für nicht notwendige/touristische Reisen ins Ausland ausgegeben.
Es gilt seit dem 23.3.20 das von der NRW-Regierung verhängte Kontaktverbot. Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen sind ohne dienstlichem Grund untersagt, auch in den UW/H Gebäuden. Das gilt insbesondere auch für die Sozialräume (Küchen, Cafeteria etc.).
Ab dem 27.4.20 sollen alle Beschäftigten in allen öffentlichen Bereichen der Universität eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen. Die Personalabteilung hat Masken an alle Departments und Abteilungen ausgegeben.
Präsenz ist bei bestimmten Prüfungen sowie bei Labor- und klinischen Kursen möglich, die nicht digital abgehalten werden können.
Die Öffnung der Universität für bestimmte Veranstaltungen geht mit der gesetzlichen Pflicht zum Tragen einer Maske (MNS) einher. Außerdem müssen bei allen Veranstaltungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Namen, Geburtsdatum, Wohnadresse und Telefonnummer registriert werden. Hierfür wird auf dieser Seite ein Dokumentationsbogen zur Verfügung gestellt.
Veranstaltungen und Events an der UW/H und im Namen der UW/H andernorts (zu diesen Veranstaltungen zählen z. B. Kongresse, Informationsveranstaltungen, Weiterbildungsseminare)
Die Durchführung ist unter folgenden Auflagen möglich:
Bei einer Teilnehmerzahl von bis zu 300 Personen sind die Maßnahmen der derzeit gültigen Hygieneplan-Handreichung einzuhalten.
Bei über 300 Teilnehmenden muss der Veranstalter ein Hygiene- und Schutzkonzept (nach dem Vorbild der Hygieneplan-Handreichung ) erarbeiten, welches dem zuständigen Gesundheitsamt vorgelegt werden muss.
Der Veranstalter kündigt die Veranstaltung per E-Mail an corona@uni-wh.de mindestens 14 Tage vor Durchführung an. Folgende Informationen sind dazu erforderlich:
Hygienekonzept (bei Events mit über 300 Personen)
Ggf. weitere Unterlagen, die das zuständige Gesundheitsamt benötigen könnte.
Die Veranstaltung wird im Präsidium begutachtet und das Hygienekonzept wird dem zuständigen Gesundheitsamt vorgelegt. Bei einem positiven Ergebnis wird die Durchführung der Veranstaltung gestattet.
Der Veranstalter kümmert sich um die Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden (Vorlage downloaden) und sendet diese am Veranstaltungstag an corona@uni-wh.de.
Bitte beachten Sie eine absolute Obergrenze von 33 Personen, die regelkonform im Audimax als unseren größten Veranstaltungssaal Platz finden können. In der Halle können bis auf Weiteres keine Veranstaltungen stattfinden. Veranstaltungen von externen Dritten in der UW/H werden grundsätzlich nicht genehmigt!
Dienstliche Treffen und Besprechungen ab drei Personen (zu diesen Zusammenkünften zählen z. B. Abteilungsbesprechungen und Gremiensitzungen)
Findet ein solches Treffen in Präsenz statt, so gilt hier ebenfalls die Dokumentationspflicht und die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden. Die Vorlage zur Dokumentation für Veranstaltungen gilt auch für jedes dienstliche Treffen, das nicht durch Dienstpläne oder ähnliche betriebliche Maßnahmen dokumentiert ist, und die ausgefüllten Dokumentationsbögen sind am Besprechungstag an corona@uni-wh.de zu schicken.
Personal & Arbeitsorganisation
Kita- & Schulschließungen:
Die Personalabteilung hat neue Regelungen zur Kinderbetreuung ab dem 11. Mai veröffentlicht. Diese sind im Intranet zu finden.
Dringende Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind ab sofort wieder erlaubt und durch die/den jeweilige/n Vorgesetzte/n genehmigungsfähig. Voraussetzung für die Dienstreise ist, dass eine digitale Kommunikationsform nicht möglich oder ungeeignet ist. Wer eine Dienstreise in Betracht zieht, sollte zudem die Relevanz der Reise gegenüber den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken abwägen.
Bitte beachten Sie die Einschränkungen, die sich aus der Reduktion des universitären Reisebudgets ergeben. Diese Budgetkürzung gilt bis zum Jahresende. Sollten mit Ihrer geplanten Dienstreise Kosten verbunden sein, ist vor Reiseantritt eine Freigabe Ihrer/Ihres Vorgesetzen einzuholen, um die Einhaltung des – deutlich verringerten – Reisebudgets sicherzustellen.
Ab sofort können Sie auch dringende Dienstreisen ins Ausland unternehmen. Voraussetzung für die Dienstreise ist, dass eine digitale Kommunikationsform nicht möglich oder ungeeignet ist. Wenn Sie eine Dienstreise in Betracht ziehen, sollte zudem die Relevanz der Reise gegenüber den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken überwiegen.
Darüber hinaus gilt für Auslandsreisen:
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Infektionslage in den einzelnen Ländern muss die Genehmigung durch das Präsidium erfolgen. Sollten Sie eine solche Reise in Betracht ziehen, stellen Sie bitte einen entsprechenden Antrag und begründen diesen. Weitere Informationen finden Sie im Intranet: https://intranet.uni-wh.de/intern/uni-whde/uwhandbuch/personal-und-fuehrung/8-laufendes-arbeitsverhaeltnis/k-dienstreise-ins-ausland/
Anwesenheit an der UW/H:
Im Intranet finden Sie eine Hilfestellung für verschiedene Szenarien, mit der Sie sich im Falle von Krankheit oder einer möglichen Infektion orientieren können. Weitere Informationen
Die im März beschlossene Regelung, Urlaub nur noch im Ausnahmefall stornieren zu können, wird aufgehoben. Stornierungen und Umplanungen von Urlaub können damit wieder im „Normalmodus“ zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihren Vorgesetzten besprochen und vereinbart werden. Die bisher erforderliche Genehmigung durch das Präsidium entfällt damit.
Die Personalabteilung hat per E-Mail Mitarbeitende über Urlaub in Risikogebieten und den damit verbundenen Umständen informiert.
Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass maximal fünf Urlaubstage in das Jahr 2021 übertragbar sind.
Die Universitätsbibliothek ist geöffnet.
Wir freuen uns, Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder die Möglichkeit zu geben, die Literatur und die Arbeitsplätze in der Bibliothek frei nutzen zu können. Die Universität muss für eine Öffnung jedoch die Auflagen des § 4 der Coronaschutzverordnung NRW einhalten. Daher werden organisatorische Maßnahmen getroffen, um den ordnungsgemäßen Betrieb zu ermöglichen und gleichzeitig den Schutz aller Beteiligten sicherzustellen.
Die Bibliothek ist von Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Der 24/7-Zugang (d.h. der Zugang mit der SmartCard außerhalb der Servicezeiten) ist aufgrund fehlender Kontrollmöglichkeiten leider nicht möglich.
Der Lesesaal ist wegen fehlender Kontrollmöglichkeiten leider nicht zugänglich.
Eine Reglementierung der Besucherinnen- und Besucherzahl findet zurzeit nicht statt.
Besuchsregistrierung mit Kontaktdaten
Die Besucherinnen und Besucher werden angehalten sich mit Datum, Uhrzeit, Name, Matrikelnummer (sofern vorhanden) oder Bibliotheksnummer in eine ausliegende Liste einzutragen.
Die Besucherinnen und Besucher werden dazu angehalten,
sich ihre Hände beim Betreten und Verlassen der Bibliothek zu desinfizieren. Ein Spender befindet sich am Eingang der Bibliothek,
beim Betreten und während des Aufenthalts in der Bibliothek einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern einzuhalten,
den Mundschutz nach Möglichkeit in der Bibliothek anzubehalten, zumindest solange sie sich im Raum bewegen,
den Arbeitsplatz durch Wischdesinfektion mit den bereitgestellten Desinfektionstüchern (Infotheke) zu desinfizieren,
benutzte Geräte ebenfalls durch Wischdesinfektion zu desinfizieren.
Einhaltung der Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen
Die Arbeitstische sind jeweils mit einem Stuhl ausgestattet und können nur noch als Einzelarbeitstische genutzt werden.
Die Computerarbeitsplätze sind nicht nutzbar, da der Mindestabstand zu den Nachbarplätzen und vorbeigehenden Personen nicht eingehalten werden kann.
Die Besucherinnen und Besucher werden angehalten, die ausgehängten Hinweise zu richtigen Hygienemaßnahmen zu beachten.
Weiterhin bestehende Service-Angebote und Regelungen
Der Ausleihservice und der Scanservice bleiben weiterhin bestehen, um Universitätsangehörige, die nicht vor Ort sind, weiterhin gut versorgen zu können. Weitergehende Informationen sind auf der Seite der UB zu finden.
Die Buchrückgaben bleiben vorerst ausgesetzt (sofern möglich, ist eine Rückgabe jedoch sehr erwünscht)
Die Verlängerungsmöglichkeit der Leihfrist bleibt erweitert. Die Anzahl der automatischen Fristverlängerung ist seit März von 3 auf 5 erhöht.
Mahnungen werden derzeit nicht umgesetzt, bereits laufende Mahnungen bleiben aber bestehen.
Vormerkungen sind zur Zeit nicht möglich.
Die Cafeteria ist zurzeit nur für Beschäftigte der UW/H geöffnet. Dazu gehören auch studentische Aushilfen, auch die des Hochschulwerks und der StudierendenGesellschaft. Damit bei allem kulinarischen Genuss auch der Infektionsschutz nicht zu kurz kommt, bitten wir Sie, Folgendes zu beachten:
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur so viele Gäste im Sitzplatzbereich der Caferteria zulassen können, wie ausgewiesene Plätze zur Verfügung stehen.
Bitte desinfizieren Sie vor dem Betreten und nach dem Verlassen der Cafeteria Ihre Hände.
Bitte halten Sie beim Betreten und während des Aufenthalts in der Cafeteria einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern ein.
Bitte verrücken Sie nicht die Tische und Stühle, da ihre Aufstellung einem Hygieneplan folgt, den wir einhalten müssen.
Bitte beachten Sie die Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge niesen oder husten).
Bitte tragen Sie (außer beim Essen und Trinken) Ihren mitgebrachten Mundschutz.
Bitte halten Sie sich an alle anderen Hygieneregeln, die in der Universität gelten.
Die Mitarbeitenden und Studierenden der Ambulanzen der UW/H sind für die Sicherstellung der Patientenversorgung von großer Bedeutung und haben gleichzeitig eine größere Verantwortung in der jetzigen Situation.
Für sie gilt es, besondere Regelungen zu finden. Bitte sprechen Sie Ihre Vorgesetzten an, um gute Lösungen für Ihre Arbeits- und Betreuungssituation zu finden.
Lehre & Prüfungen - allgemein
Informationen zum Lehrbetrieb im kommenden Wintersemester
Aus heutiger Sicht (Stand Juni) wird der Großteil unseres Studienbetriebes ab Oktober 2020 wieder in Präsenz stattfinden und damit auch den Schwerpunkt unserer Universität betonen: Wir freuen uns auf ein intensives Wintersemester, in dem wir vieles an physischer und persönlicher Begegnung wieder ermöglichen wollen.
Selbstverständlich müssen für die Wiederaufnahme der Präsenzlehre die gesetzlich vorgegebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Es wird auch einen erheblichen Planungsaufwand erfordern, die Stunden- und Sitzpläne zu erstellen, die für die Dokumentation und eine präzise Nachverfolgbarkeit erforderlich sind. Mit dieser Aufgabe beginnen wir bereits heute, um im Herbst gut gewappnet zu sein.
Das aktuell laufende Sommersemester 2020 bleibt digital. Lehr- und Praxisveranstaltungen, die zwingend als Präsenzveranstaltungen abzuhalten sind, weil sie auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen angewiesen sind (z. B. Labore, Arbeitsräume, Tonstudios sowie im künstlerischen Bereich Korrepetition, Übe-Betrieb und Arbeit in Ateliers und Studios) sind zugelassen. An diesen Lehrveranstaltungen dürfen nicht mehr als 20 Personen teilnehmen. Auch hier sind die o. g. Schutz- und Dokumentationsvorschriften einzuhalten. Für eingeschriebene Studierende reicht allerdings die Erfassung der Matrikelnummer.
In Abstimmung mit den Studiengangsverantwortlichen können am Ende des Sommersemesters Veranstaltungen ermöglicht werden, die dem „Kennenlernen in Präsenz“ der gegenwärtigen Studienanfängerinnen und Studienanfänger dienen. Einzelheiten dazu werden mit den Studiendekanen noch geklärt.
Prüfungen können ersatzweise online vorgenommen werden. Abweichungen von der bisherigen Prüfungsordnung können beschlossen werden.
Die Regelstudienzeit wird für alle eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht. (Trotzdem können natürlich alle Studiengänge auch in der bisher vorgesehenen Zeit absolviert werden. Diese Regelung unterstützt nur die Studierenden, die durch die Umstände der Pandemie ein Semester verlieren würden).
Für die Staatsexamina gibt es eine Sonderregelung, s. Lehre & Prüfungen - Humanmedizin.
Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen. Diese Regelung gilt nicht für Bachelor- und Masterabschlussprüfungen sowie Staatsexamensprüfungen.
Bachelor- und Master-Abschlussprüfungen finden statt, wenn sie Präsenz ersetzend in digitaler, z.B. webbasierter Form über Zoom, abgehalten werden können. Hintergrund ist, dass es sich hier um „Fachgespräche“ zu den Abschlussarbeiten und nicht um vorrangig wissensbasierte Prüfungen handelt.
Alle Praktika, die in klinischen Einrichtungen mit Patientenkontakt stattfinden, werden wie bereits kommuniziert mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Praktika im nichtklinischen Bereich können unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien weiter stattfinden.
Qualifikationsarbeiten (Bachelor, Master) müssen elektronisch fristgerecht bei den Studiendekanaten eingereicht werden. Zusätzlich sollen Printversionen per Post an die zuständigen Stellen gesandt werden. Das soll so schnell wie möglich erfolgen, aber selbstverständlich erst, wenn die Copy-Shops wieder geöffnet sind.
Studierende in oder vor Auslandsaufenthalten (Medizin, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Kulturreflexion): Outgoings: Studierende die sich bereits in Auslandsstudienaufenthalten befinden, sollen diese, wenn die aufnehmende Institution/Einrichtung das zulässt, weiterführen und beenden können. Studierende, die noch vor dem Antritt eines geplanten Auslandsstudienaufenthalt stehen, müssen diesen absagen. Wir informieren Sie, wie und ab wann ggf. Ersatz organisiert werden kann.
Experimente und empirische Arbeiten (Studien- und Forschungsarbeiten) mit aktiver Beteiligung von Versuchspersonen bzw. Personen (z.B. Interviewpartner, Fokusgruppen) können unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen nach aktuellen Stand durchgeführt werden. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass sich die Lage täglich ändern kann. Eine Rücksprache mit den Betreuenden ist dringend erforderlich.
Zeugnisse: Die Universität stellt sicher, dass Zeugnisse in einem zumutbaren Zeitraum ausgestellt werden.
Promotionsverfahren sollten weitergeführt werden. Im Rahmen der empirischen Forschungsphase muss aber auf die besondere Situation während der COVID-19-Pandemie Rücksicht genommen werden. Hierzu sind Absprachen mit den Betreuerinnen und Betreuern dringend notwendig. Für die Durchführung von Disputationen arbeiten die Promotionskommissionen aktuell an geeigneten Ersatzverfahren (Stand 20.3.20).
• Promotionen müssen elektronisch fristgerecht bei den Promotionsbüros eingereicht werden. Zusätzlich sollen Printversionen per Post an die zuständigen Stellen gesandt werden. Das soll so schnell wie möglich erfolgen, aber selbstverständlich erst, wenn die Copy-Shops wieder geöffnet sind.
Lehre & Prüfungen - Humanmedizin
Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen (dies gilt sowohl für Paragraph 27-Prüfungen als auch für staatsexamensersetzende Prüfungen). Diese Regelung gilt nicht für Staatsexamensprüfungen, wie M2 und M3.
Da es sich hier um einen Studiengang mit bundesweiter Regelung handelt, werden die Vorgaben der „Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ umgesetzt.
Vorlesungen, Sprechstunden und Seminare werden im Sommersemester 2020 – soweit möglich – digital per Videokonferenz angeboten.
Für Kurse mit Patientenkontakt und klinische Blockpraktika werden mit den jeweils Vverantwortlichen Lehrenden Umsetzungsmöglichkeiten bzw. Ersatzleistungen festgelegt.
Staatsexamensersetzende Prüfungen werden voraussichtlich zum geplanten Zeitpunkt stattfinden, sofern sie unter den gebotenen Hygiene- und Abstandsregelungen umsetzbar sind. Ansonsten werden sie verschoben.
Schriftliche Prüfungen für Fachleistungsnachweise (§27 ÄApprO) als Präsenzveranstaltung werden voraussichtlich im Sommersemester 2020 nicht stattfinden. Stattdessen werden diese Prüfungen – soweit möglich – digital abgehalten. Über die näheren Verfahrensweisen wird rechtzeitig informiert. Wenn eine digitale schriftliche Prüfung nicht möglich sein sollte, erfolgt eine Verschiebung.
Mündlich-praktische Prüfungen für Fachleistungsnachweise (§27 ÄApprO) können durch digitale Formate umgesetzt werden, wenn sie nicht unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften gewährleistet werden können. Falls eine solche Umsetzung nicht möglich sein sollte, muss diese Prüfung verschoben werden.
Für Studierende, die sich zum 10. Juni 2020 beim LPA zum M2 anmelden wollen, werden zeitnah individuelle Lösungen gefunden.
Zum Auswahlverfahren Humanmedizin:
Im Rahmen der epidemischen Lage passt die UW/H in der Humanmedizin die Praktikumsbedingungen für das aktuelle Bewerbungsverfahren zum Wintersemester 2020/21 an:
Reduzierung der Dauer des Krankenpflegepraktikums von sechs auf drei Monate (90 Tage).
Die 90 Tage müssen den Anforderungen des Landesprüfungsamtes NRW entsprechen.
Der 90-tägige Krankenpflegedienst kann gemäß den Vorschriften der ÄAppO - § 6 Abs. 1 Satz 3 ÄAppO - in drei Abschnitten in verschiedenen Krankenhäusern abgeleistet werden, wobei der einzelne Abschnitt einen Monat (mindestens 30 Kalendertage) betragen muss.
Sollten Bewerbende keine Möglichkeit haben, die vollen drei Monate vor Studienbeginn abzuleisten, können die fehlenden Monate in den ersten beiden Semestern absolviert werden.
Das Auswahlverfahren bzw. die Auswahltage mit Einzelgesprächen/Vorträgen/MMI-Stationen finden in einer digitalen Form statt.
Stand 19.3.20 werden die Prüfungen M2 und M3 zu den regulär geplanten und kommunizierten Terminen durchgeführt.
Alle klinischen Blockpraktika (Humanmedizin) sind ebenfalls mit sofortiger Wirkung ausgesetzt worden, dies trifft auch auf Allgemeinmedizinische-Praktika zu, sowie auf die Klinik-Praktika in der Psychologie. Es ist den Studierenden der Humanmedizin freigestellt, an Maßnahmen der kooperierenden Kliniken zur Krisen-Unterstützung (z. B. Hotlines) mitzuwirken. Diese sind im Einzelfall im Dialog mit den Kliniken abzustimmen
Klinisches Wahlfach (Humanmedizin): soll auf der Basis einer individuellen Abwägungsentscheidung der jeweiligen Einrichtung fortgeführt und neu angetreten werden können. Folgende Kriterien sollten dabei maßgeblich sein (wobei auch der Ausbildungsstand der Studierenden zu berücksichtigen ist): möglicher Kontakt mit Risikogruppen sowie Tätigkeitsprofil und Einsatzmöglichkeiten während des klinischen Wahlfachs. Während der Dauer der COVID-19-Pandemie sollten ggf. auch klinische Wahlfächer ohne direkten Patientenkontakt, vor allem zur Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Labordiagnostik anerkannt werden (näheres wird noch mit dem Landesprüfungsamt geklärt).
Mantelcurriculum (Humanmedizin): Über die Durchführung des Mantelcurriculums entscheiden jeweils die durchführenden Institutionen (Labor, Praxis, Klinik etc.), Voraussetzung für die Durchführung ist, dass keine direkte Einbindung in die Patientenversorgung stattfindet.
Praktisches Jahr (Humanmedizin): Zitat aus den Empfehlungen des Medizinischen Fakultätentages vom 15.03.2020: „Studierende, die sich derzeit im Praktischen Jahr in den Unikliniken bzw. Lehrkrankenhäusern und Praxen befinden, sollten dieses, wie vorgesehen, vollständig abschließen können. Zudem sollten auch die folgenden Semester das PJ regulär aufnehmen können. Lehrveranstaltungen während des PJ, sofern erforderlich und umsetzbar, sollten nur virtuell stattfinden. Das PJ sollte, sofern noch nicht andernorts begonnen, auf Einrichtungen in Deutschland beschränkt werden. Mit den jeweiligen Landesprüfungsämtern sollte in folgenden Fällen eine Flexibilisierung der Fehlzeitenregelung für PJ-Studierende vereinbart werden: wenn sie Symptome einer COVID-19-Infektion zeigen, wenn sie wegen des Kontakts zu Patienten mit COVID-19-Infektion in Quarantäne sind, oder zur Betreuung ihrer Kinder zuhause bleiben müssen, weil Schulen und Kitas aufgrund des Coronavirus geschlossen bleiben.
Lehre & Prüfungen Zahnmedizin
Vorlesungen und Seminare werden im Sommersemester 2020 nur digital per Zoom-Schaltung angeboten.
Schriftliche Semesterabschlussprüfungen als Präsenzveranstaltung werden im Sommersemester 2020 nicht stattfinden. Stattdessen werden diese Prüfungen – soweit möglich – digital abgehalten. Über die näheren Verfahrensweisen werden wir Sie rechtzeitig informieren. Wenn eine digitale schriftliche Prüfung nicht möglich sein sollte, erfolgt eine Verschiebung ins kommende Wintersemester.
Mündliche Prüfungen (Einzelprüfungen), z. B. Wiederholungsprüfungen, können per Zoom-Schaltung abgehalten werden. Dies geschieht auf Antrag der zu Prüfenden. Falls eine solche Prüfung nicht möglich sein sollte, muss sie auf das kommende Wintersemester verschoben werden.
Patienten- und Phantomkurse sollen nach derzeitigem Planungsstand ab dem 04.05.2020 unter Bedingungen des besonderen Infektionsschutzes durchgeführt werden. Die Bedingungen des besonderen Infektionsschutzes werden derzeit ausgearbeitet. Es ist davon auszugehen, dass die Kurse mit weniger Studierenden durchgeführt werden müssen. Damit dies nicht zu Nachteilen für die Studierenden führt, werden Lehrinhalte und Leistungsanforderungen entsprechend angepasst. Ziel ist es, das Semester zum vorgesehenen Zeitpunkt erfolgreich abzuschließen.
Staatsexamen: Die Zulassung der Studierenden, die für den Sommer ihre Staatsexamensprüfung geplant haben, hat Priorität. Das Staatsexamen selbst wird nach derzeitigem Planungsstand in der vorgesehenen Weise durchgeführt. Digitale Prüfungsformate sind hier nicht möglich, weil sie in der Approbationsordnung für Zahnärzte nicht vorgesehen sind und daher nicht rechtssicher abgehalten werden können. Möglich ist, dass die Gruppengrößen der mündlichen Prüfungen und praktischen Prüfungen verkleinert werden, um einen optimierten Infektionsschutz zu ermöglichen.
Lehre & Prüfungen Psychologie
Alle Praktika, die in klinischen Einrichtungen mit Patientenkontakt stattfinden, werden – wie bereits kommuniziert – mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Praktika im nicht-klinischen Bereich können unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien weiter stattfinden.
Abbruch des Praktikums
Angefangene und angemeldete berufspraktische Tätigkeiten, die aufgrund der COVID-19- Pandemie abgebrochen werden mussten, werden in dem ursprünglich mit der Praktikumsstelle vereinbarten Umfang anerkannt, wenn
Mindestens 80 % der Praktikumszeit absolviert wurde und eine Bescheinigung der Praktikumsstelle über den bisher geleisteten Stundenumfang (sowohl im BSc- als auch im MSc-Studiengang: mindestens 288 von 360 Stunden) und eine Bestätigung durch die Praktikumsstelle über den Abbruch des Praktikums vorlegt werden.
Weniger als 80 % der Praktikumszeit absolviert wurden und durch die Praktikumsstelle eine Bescheinigung über den bisher geleisteten Stundenumfang und eine Bestätigung durch die Praktikumsstelle über den Abbruch des Praktikums vorlegt wird. Außerdem muss in diesem Fall ein Bericht (Mindestumfang 10 Seiten) über das Berufsfeld, in dem das Praktikum stattfand oder stattfinden sollte, und die dort ausgeübte bzw. geplante Tätigkeit erstellt werden.
Ersatzleistung statt eines geplanten Praktikums
Falls sich längerfristige Einschränkungen bezüglich der Praktika ergeben sollten, werden wir darüber hinaus folgende Möglichkeit einräumen:
Statt einer berufspraktischen Tätigkeit kann in beiden Studiengängen eine mindestens 40seitige Hausarbeit über ein selbst gewähltes psychologisches Berufsfeld erstellt werden, die als Ersatzleistung für ein Praktikum anerkannt wird. Diese Regelung gilt im BSc-Studiengang lediglich für Studierende ab dem 5. Fachsemester und im MSc-Studiengang ab dem 2. Fachsemester. Bitte reichen Sie diese Hausarbeit im Prüfungsdekanat ein. Abgabefrist ist der Zeitpunkt des Ablaufs dieser Regelung am 30.09.2020. Die Erstellung der Hausarbeit bedarf keiner vorherigen Genehmigung durch das Dekanat.
Lehre & Prüfungen Pflegewissenschaft
Folgende Regelungen des Lehrbetriebes werden am Department für Pflegewissenschaft umgesetzt:
Das Zeugnis über das erfolgreich abgeschlossene Bachelorstudium kann bis zu 1 Semester nach Antritt des Studiums nachgereicht werden.
Die Regelstudienzeit verlängert sich um 1 Semester.
Allgemeiner Aufbau der Prüfungen
Die Prüfungsformate können während der Corona-Epidemie verändert oder um Online – Angebote ergänzt werden.
Studienbegleitende Prüfungen und Leistungsnachweise in den Modulen
Der Zeitraum, in dem Prüfungen nach Abschluss der Lehrveranstaltung abgelegt werden soll, wird um ein Semester verlängert.
In folgenden Modulen werden für das Sommersemester 2020, bzw. die ausgefallenen Prüfungen des Wintersemesters 2019/2020, folgende Ersatzleistungen angeboten:
Modul 2: Forschungsethik (ausgefallener Prüfungstermin WS 2019/2020)
Modulabschlussprüfung: 24 -Stunden-Hausarbeit
Modul 6: Theorieentwicklung in der Pflegewissenschaft (SS 2020)
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit analog § 18 SPO in Form eines Essays
Modul 10 und 12: Versorgungskonzepte und Settings der familienorientierten Pflege/ Akutpflege
Mündliche Prüfung analog §17 SPO im online-Format (Videokonferenz)
In allen anderen Modulen finden die Prüfungen gemäß Modulhandbuch statt.
Klausurarbeiten, mündliche Prüfungen, Referate
Klausurarbeiten, mündliche Prüfungen und Referate werden weiterhin angeboten. Bei Klausurarbeiten erfolgt die Aufsicht per Videokonferenz. Mündliche Prüfungen und Referate erfolgen als Videokonferenz.
Die Konsultation des Experten im Ausland umfasst einen zeitlichen Umfang von 14 Tagen. Dieser Workload ist bei der Anpassung des Prüfungsformats zu berücksichtigen.
Die Kompensation des Präsenzaufenthaltes im Ausland kann durch einen virtuellen Kontakt zu Expertinnen und Experten im Ausland erfolgen und mit einer Aufgabenstellung verknüpft werden, die diesem zeitlichen Umfang entspricht.
Die Kompensation des Präsenzaufenthaltes im Ausland kann auch durch eine Aufgabenstellung durch die Modulverantwortlichen erfolgen, wenn aufgrund der fehlenden Präsenz kein Kontakt zu einer Expertin/einem Experten im Ausland hergestellt werden kann. Dabei sollte sich die Aufgabenstellung dann auf die Übertragbarkeit von internationalen pflegerischen Konzepten in den Kontext des deutschen Gesundheitssystems konzentrieren.
Die Präsentation der Ergebnisse und der Projektbericht bleiben von der Anpassung unbenommen.
Die Masterarbeit kann ausgegeben werden, wenn der Punktekontostand von 59 Creditpunkten erreicht ist.
Die Bearbeitungszeit von Masterarbeiten, die vor dem 01.03.2020 angemeldet worden sind, kann um ein Semester verlängert werden. Es muss in diesem Fall kein Antrag beim Prüfungsausschuss gestellt werden.
Eine Arbeit gilt als nicht fristgemäß abgegeben, wenn sie den verlängerten Zeitraum von einem Semester überschritten hat.
Wiederholung der Modulabschlussprüfungen
Für alle Modulabschlussprüfungen gilt ein einmaliger Freiversuch. Der erste Versuch wird als „nicht angetreten“ gewertet.
Lehre & Prüfungen im Studiengang multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen
alle Lehrveranstaltungen (auch Exkursion und Planspiel) werden bis auf weiteres digital, zeitlich flexibel und vom Präsenzblockrhythmus entzerrt angeboten.
Prüfungen in Form von mündlichen Präsentationen (Projektbericht, Statuspapier, Fallpräsentationen) finden ersatzweise online statt. Schriftliche Prüfungen in Form von Hausarbeiten werden digital abgegeben und in Druckform nachgereicht.
Für die Masterarbeiten zählt das Abgabedatum der digitalen Version, die schriftlichen Exemplare werden auf dem Postweg nachgereicht. Die Präsentationen der Masterarbeiten finden ebenfalls online statt.
Bewerbungsgespräche für das Winter-Semester werden digital angeboten.
Lehre & Prüfungen Wirtschaft & Gesellschaft
Anmeldevoraussetzung für Abschlussarbeiten
Eine Abschlussarbeit kann im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/21 angemeldet werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Teilnahmevoraussetzung für Prüfungen
Die in den Modulhandbüchern angegebenen Teilnahmevoraussetzungen an Prüfungen werden für das SoSe2020 und das WS2020/21 ausgesetzt.
Lehre & Prüfungen Kulturreflexion und Studium fundamentale
Hausarbeiten sind in digitaler Form den Dozierenden direkt per E-Mail einzureichen; Besprechungen zu Hausarbeiten können nur in Form einer Videokonferenz abgehalten werden.
Referate können Bestandteile in digitaler Lehre sein.
Klausuren sind nur als 12-, 24- oder 48-Stunden-Klausuren möglich und sollen fachlichen Charakter haben.Mündliche Prüfungen sind nur in Form einer Videokonferenz über Zoom möglich, dabei ist im Einverständnis zwischen der zu prüfenden Person und der prüfenden Person die Aufzeichnungsfunktion des Programms zu verwenden, um die Prüfung zu dokumentieren; bei online-Anwesenheit einer zweiten prüfenden Person oder einer die Prüfung protokollierenden Person kann auf eine Aufzeichnung verzichtet werden.
Für praktische Prüfungen müssen zwischen zu prüfender Person und der prüfenden Person Prüfungsformate vereinbart werden, die eine Präsenzprüfung nicht erforderlich machen.
Für Praktika und Projekte, die aufgrund der augenblicklich pandemischen Situation nicht zu Ende geführt werden können, sind angemessene Ergänzungsleistungen zu finden, die beispielsweise in Form eines vertiefenden Reflexionsberichts erfolgen können.
Die für die Studienabschlussprüfungen an anderer Stelle genannten Regelungen sind weiterhin gültig.
Täglich berichten Medien zu neuen Entwicklungen des Coronavirus und seiner Ausbreitung. Nicht alle Informationen sind wissenschaftlich gesichert oder relevant. Daher finden Sie auf dieser Seite Informationen, die die UW/H-Task-Force unter der Leitung von Prof. Stefan Zimmer geprüft und für unsere Universität als wichtig eingestuft hat. Diese Seite wird gemäß den aktuellen Entwicklungen aktualisiert und ergänzt.
In erster Linie betreiben wir an der UW/H einen vorbeugenden Gesundheitsschutz und halten uns an behördliche Anweisungen sowie Vorgaben. Wir richten unser Handeln ebenfalls an den Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) aus.
Einschätzung der aktuellen Gefahrenlage
Das Robert Koch Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als insgesamt hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. (Stand 26.3.2020). Aufgrund der weltweiten Ausbreitung wurde am 11.03.2020 von der WHO das Coronavirus bzw. COVID-19 zu einer Pandemie erklärt. Die Strategie der deutschen Gesundheitsbehörden basiert unter anderem darauf, die in Deutschland auftretenden Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus dadurch so lange wie möglich zu verzögern. Dadurch soll die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich gehalten und Zeit gewonnen werden, um weitere Vorbereitungen zu treffen (Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen treffen, Behandlungskapazitäten in Kliniken zu erhöhen, Belastungsspitzen im Gesundheitssystem vermeiden, die Entwicklung antiviraler Medikamente und Impfstoffen zu ermöglichen). Auch soll das gleichzeitige Auftreten mit der aktuell vorherrschenden Grippewelle verhindert werden. Die Grippe hat sehr ähnliche Symptome wie eine Infektion mit dem Coronavirus.
Was passiert an der Universität Witten/Herdecke dazu?
Die Universität Witten/Herdecke hat am 27.2.2020 eine Task-Force gebildet, die sich alle zwei Tage trifft und die aktuelle Lage bewertet. Auf dieser Grundlage spricht sie für die verschiedenen Bereiche der Universität Empfehlungen dazu aus, wie man sich verhalten soll, um dem Virus möglichst wenig Ausbreitungsmöglichkeit zu bieten. Diese Empfehlungen werden kontinuierlich neu bewertet und es werden ggf. Anpassungen unserer präventiven Maßnahmen veranlasst.
Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus und aktuelle Antworten dazu
Informationen zu Verdachtsfällen
Wie finde ich heraus, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt?
Person hat akute Beschwerden der Atemwege (Husten, Schnupfen, Halskratzen) jeder Schwere oder unspezifische Allgemeinsymptome (z.B. Fieber) UND hatte Kontakt mit einer Person, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt hat.
Person hat akute Beschwerden der Atemwege (Husten, Schnupfen, Halskratzen) jeder Schwere UND hatte einen Aufenthalt in einem Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn.
Was tue ich, wenn sich der oben beschriebene Verdacht bei mir ergibt?
Rufen Sie Ihren Hausarzt oder den hausärztlichen Bereitschaftsdienst an – gehen Sie nicht selbst in die Praxis oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Sie gefährden im Falle einer tatsächlichen Infektion unnötig andere Menschen, ohne sich selbst besser zu helfen.
Weitere Kontaktmöglichkeit bei Verdacht auf das Coronavirus
Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises: Tel.: +49 2336 932926 oder infektionsschutz@en-kreis.de
Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Universitätsangehörige zum Download
Download für Mitarbeitende
Eine Übertragung erfolgt über Tröpfchen und Kontakt, beispielsweise über kontaminierte Hände. Es wird NICHT über die Luft übertragen. Daher stellt das Abstand halten eine sehr effektive und theoretisch einfache Maßnahme dar, um sich zu schützen.
Welche Hygienemaßnahmen und vorbeugenden Maßnahmen soll ich treffen?
Das Robert Koch Institut empfiehlt folgende Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten und damit auch für die Vorbeugung einer Infektion mit dem Coronavirus:
Bei weitergehenden Fragen nutzen Sie bitte die Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html und die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus, die das Robert Koch Institut (RKI) bereitstellt – insbesondere den Abschnitt „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?".
Das RKI empfiehlt darüber hinaus:
Aufs Händeschütteln und Umarmungen verzichten
An Orten wie Flughäfen, Hotels, im öffentlichen Personennahverkehr oder bei größeren Menschenansammlungen besteht ganz allgemein ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Das Auswärtige Amt hat zudem eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Reisen in Risikogebiete sollten unterbleiben.
Bitte beachten Sie, dass der Newsticker nicht die ausführliche Information durch Mails und Newsletter ersetzt. Bitte prüfen Sie weiterhin Ihre Postfächer und beachten Sie auch die weiter unten stehenden Informationen. Ziel des Tickers ist es lediglich, Ihnen einen schnellen Überblick über die aktuellen Entwicklungen zu ermöglichen.
Regelungen zu Dienstreisen ins Ausland und zu Veranstaltungen wurden aktualisiert.
Regelungen für die Durchführung von Veranstaltungen in Präsenz wurde aktualisiert (Hygiene-Handreichung). Zum Abschnitt Veranstaltungen und Meetings
Regelungen für die Durchführung von Veranstaltungen und Dienstbesprechungen in Präsenz wurde aktualisiert. Zum Abschnitt Veranstaltungen und Meetings
Unverändert sind die geltenden Hygieneregelungen (Abstandsregel 1,5 Meter, Hände waschen und desinfizieren, Vermeidung von Infektionsrisiken). Neu is die Öffnung der Universität für bestimmte Veranstaltungen und sie geht mit der gesetzlichen Pflicht zum Tragen einer Maske einher. Außerdem müssen bei allen Veranstaltungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Namen, Geburtsdatum, Wohnadresse und Telefonnummer registriert werden. Hierfür werden in den nächsten Tagen Dokumentationsbögen zur Verfügung gestellt.
Teilweise Aufhebung des Dienstreiseverbotes
Dringende Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind ab sofort wieder erlaubt und durch die/den jeweilige/n Vorgesetzte/n genehmigungsfähig. Die bisher erforderliche Genehmigung durch das Präsidium entfällt damit. Voraussetzung für die Dienstreise ist, dass eine digitale Kommunikationsform nicht möglich oder ungeeignet ist. Wer eine Dienstreise in Betracht zieht, sollte zudem die Relevanz der Reise gegenüber den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken abwägen. Dienstreisen ins Ausland bleiben bis auf weiteres nicht erlaubt.
Beruflich oder geschäftlich begründete Treffen/Meetings
Die nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung vom 30.05.2020, § 4 (1), geltenden Regelungen erlauben auch unserer Universität Erleichterungen:
„Versammlungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen aus beruflichen, gewerblichen und dienstlichen Gründen sind innerhalb von Unternehmen, Betrieben und Behörden zulässig, soweit sie nicht aus geselligen Anlässen erfolgen (Betriebsfeiern, Betriebsausflüge usw.). Dasselbe gilt, wenn sie in Tagungs- und Kongresseinrichtungen einschließlich Tagungs- und Kongressräumlichkeiten der Hotellerie und Gastronomie unter entsprechender Beachtung der Maßgaben des § 14 Absatz 3 durchgeführt werden.“
Regelungen für den Lehrbetrieb
Im Bereich der Lehre ergeben sich aktuell keine neuen Regelungen.
Veranstaltungen der Universität Witten/Herdecke außerhalb der universitären Lehre
Die Durchführung von außeruniversitären Veranstaltungen (z. B. Fort- und Weiterbildung, Symposien, wissenschaftlichen Kongresse) mit einem Teilnehmerkreis von maximal 100 Personen ist grundsätzlich wieder möglich. Hier kommt den präventiven Sicherungsmaßnahmen (Abstandsregeln, Hygienekonzept, Dokumentation der Teilnehmerinnen- und Teilnehmerdaten etc.) eine besondere Bedeutung zu. Deshalb ist bis auf weiteres für jede dieser Veranstaltungen die Einzelfreigabe des Präsidiums vorab einzuholen. Der Antrag ist zusammen mit dem Hygienekonzept spätestens zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung einzureichen. Das Präsidium legt das Hygienekonzept dem zuständigen Gesundheitsamt zur Genehmigung vor.
Urlaubsplanung – Rückkehr zur Normalität
Die Personalabteilung hat neue Regelungen zur Kinderbetreuung veröffentlicht. Diese sind im Intranet zu finden.
Aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung ist der Betrieb von Hochschulmensen nicht zulässig. Somit darf die Cafeteria im Hauptgebäude von Studierenden vorläufig nicht mehr genutzt werden. Für Beschäftigte der UW/H ist es weiterhin zulässig, ein gastronomisches Angebot vorzuhalten.
Das Verbot von Veranstaltungen und Events außerhalb des digitalen Raums bis zum 31. August verlängert
Öffnung Bibliothek
Die Wiedereröffnung der Universitätsbibliothek ist an einige Bedingungen geknüpft.
Öffnung Cafeteria
Damit bei allem kulinarischen Genuss der Infektionsschutz nicht zu kurz kommt, bittet das Team des Hochschulwerks, Folgendes zu beachten:
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur so viele Gäste im Sitzplatzbereich der Cafeteria zulassen können wie ausgewiesene Plätze zur Verfügung stehen.
Bitte beachten Sie die Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge niesen oder husten)
Öffnung des Hauptcampus für Gäste
Sie tragen einen Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) während ihres Aufenthalts.
Sie beachten die vom Robert Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen (https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html).
Sie halten die Distanz von mind. 1,5 Metern zu anderen Personen ein.
Nach dem Betreten des Gebäudes desinfizieren sie ihre Hände – ein Desinfektionsspender ist hinter der Drehtür zu finden.
Regelungen zu Lehre & Prüfungen Pflegewissenschaft wurden aktualisiert.
Das Dienstreiseverbot gilt bis auf Weiteres.
Die Regelungen bzgl. Homeoffice gelten bis auf Weiteres.
Alle internen wie externen Präsenzveranstaltungen und Sitzungen (in den Räumlichkeiten der UW/H oder im Namen der UW/H andernorts) sind bis auf Weiteres abgesagt.
Die Universitätsbibliothek wird ab dem 4. Mai unter Auflagen geöffnet.
Die Cafeteria im Hauptgebäude wird ab dem 4. Mai unter Auflagen geöffnet.
Das Hauptgebäude ist ab dem 4. Mai auch für externe Besucher unter der Einhaltung der beschriebenen Verhaltensregeln geöffnet.
Die UW/H bittet ihre Beschäftigten dringend darum, ab dem 27. April in allen öffentlichen Bereichen der Universität eine Maske zu tragen.
Wir haben uns dabei an der ebenfalls ab diesem Datum landesweit geltenden Pflicht orientiert, im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen.
Die Masken hat die Universität in dieser Woche jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter schon zur Verfügung gestellt. Falls jemand noch keine hat, kann sie/er sich gerne an das jeweilige Department oder die Personalabteilung wenden.
Das Kontaktverbot an den Standorten der Universität sowie das Dienstreiseverbot wurden bis zum 4. Mai verlängert.
Studieren an der Universität Witten/Herdecke in Zeiten der CoVid19-Pandemie
In der Human- und Zahnmedizin sowie der Pflegewissenschaft läuft das Sommersemester 2020 bereits seit letzter Woche, alle anderen Studiengänge starten nächsten Montag. Um ein Studium ohne Zeitverlust zu ermöglichen, werden alle Studiengänge in digitaler Form angeboten. In über 110 Workshops haben sich mehr als 600 Teilnehmende in den letzten Wochen auf die digitale Lehre vorbereitet und mit viel Kreativität neue Kursformate geschaffen. Einige Vorgaben hinsichtlich Lehre und Prüfungen wurden auf dieser Seite bereits veröffentlicht. Nachdem es nun eine weitere Entscheidung von Bund und Ländern zu den "Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie“ gibt, können wir ankündigen, dass frühestens ab dem 4. Mai erste vorsichtige Schritte zur Öffnung der Hochschulen (z. B. Laborkurse oder Prüfungen unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen) vorgenommen werden können.
Viele Maßnahmen zur Ermöglichung digitaler Lehre und Prüfungen wurden bereits von der TaskForce sowie den Prüfungskommissionen und Fakultätsräten beschlossen und umgesetzt. Am 18. April 2020 tritt die "Verordnung zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie an den Hochschulbetrieb gestellten Herausforderungen (Corona-Epidemie-Hochschulverordnung)“ des Landes NRW in Kraft, die den Hochschulen weitere Möglichkeiten zur Gestaltung des Studiums in dieser Krise ermöglicht. Wir nehmen die Gelegenheit wahr, darzustellen, wie die Studiengänge an der Universität Witten/Herdecke angepasst werden.
Die Voraussetzungen, Curricula, Praktika und Prüfungsformate sind von der Zahnmedizin bis zur Wirtschaftswissenschaft denkbar unterschiedlich. Deshalb sind auch die gegenwärtigen Maßnahmen und ihre Anpassungen zum Teil unterschiedlich und den jeweiligen Studiengängen entsprechend angepasst. Insbesondere muss berücksichtigt werden, dass die Staatsexamensstudiengänge der Human- und Zahnmedizin der Bundesgesetzgebung unterliegen und nur bedingt mit der „Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Landes NRW“ erfasst werden.
Da die Entwicklung der Corona-Krise nur schwer vorhergesagt werden kann, müssen wir jederzeit darauf eingestellt sein, dass sich unsere Entscheidungsgrundlage kurzfristig ändern kann. Deshalb möchten wir darauf hinweisen, dass die nachfolgenden Maßnahmen und Anpassungen den aktuellen Planungsstand wiedergeben. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich. Wir werden Sie stets so zeitnah wie möglich informieren.
Lehre & Prüfungen Wirtschaft
Die Einschätzung der aktuellen Gefahrenlage wurde ergänzt.
Der Vizepräsident Jan Ehlers informiert zum Thema digitale Lehre per Videobotschaft.
Die Informationen zum Thema Kontaktverbot in den Bereichen Allgemeines Verhalten und Cafeteria wurden aktualisiert.
Der Präsident wendet sich mit einer Videobotschaft an die Universität.
Diese Informationen wurden aktualisiert:
Vorläufiger Betrieb Bibliothek.
Aktualisierung zu Qualifikations- und Promotionsarbeiten
Regelungen zur Anwesenheit an der UW/H
Neue Urlaubsregelung (Resturlaub 2019, beantragter Urlaub)
Die Bereiche Lehre & Prüfungen allgemein sowie speziell Medizin wurden aktualisiert.
Die Schließung der Universität für Gäste ab dem 23.3.20 wurde beschlossen.
Die Cafeteria am Hauptcampus schließt voraussichtlich bis zum 19.04.2020. Das Hochschulwerk befüllt alle Automaten, die vor der Essensausgabe stehen, weiterhin mit Lebensmitteln.
Während der Schließung der Cafeteria haben Sie somit folgende Verpflegungsmöglichkeiten im Hauptgebäude:
Heißgetränke (z.B. verschiedene Kaffeespezialitäten, Kakao)
Kaltgetränke (z.B. fritz-Limonaden, Tee, Saft, Wasser)
Süßigkeiten und Snacks (z.B. Obst, Schokolade, Muffins, Riegel, Chips)
Verschiedene belegte Brötchen und Brezeln (werden im Laufe des heutigen Tages bestückt)
Biovegetarische Suppen zum selbst Aufwärmen (werden im Laufe des heutigen Tages bestückt)
Zusätzlich steht uns der Imbisswagen, der zwischen Hauptcampus und FEZ parkt, zu folgenden Zeiten offen: Montag bis Freitag von 11.30 bis 14.00 Uhr. Ein Verzehr der Speisen am Imbisswagen ist nicht mehr möglich.
Ab dem 23.03.2020 ergreift die UW/H weitere Maßnahmen, um direkte menschliche Kontakte einzudämmen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen externe Gäste die Standorte der Uni nicht mehr oder nur unter bestimmten Auflagen betreten. Der Zugang mit SmartCard bzw. Schlüssel für alle Universitätsangehörigen bleibt bestehen. Die Regelung gilt bis auf weiteres, voraussichtlich bis zum 19.04.2020.
Spezifische Regelungen für die Hauptstandorte:
Die Poststelle ist Montag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr geöffnet.
Wer nach 14 Uhr Hauspost verschicken möchte oder etwas für den Postausgang hat, kann den Briefkasten vor der Uni nutzen. Dieser wird unter der Woche jeweils morgens geleert.
Zutritt Hauptgebäude
Die Türen werden nach 16 Uhr nur mit SmartCard zu öffnen sein. Termine mit Externen sollen nach Möglichkeit nicht im Gebäude stattfinden.
Da der Präsenz-Lehrbetrieb bis zum 19.04.2020 ausgesetzt ist, sind der Modulbau und die Seminarräume in dieser Zeit grundsätzlich abgeschlossen. Wenn Ihnen die Buchung eines dort befindlichen Raumes gestattet wurde, schreiben Sie bitte die Poststelle (info@uni-wh.de) an, um die Schlüsselübergabe zu regeln.
Die Bibliothek ist als Lernraum geschlossen, das gilt auch für den Lesesaal. Genaue Informationen zur Bücherausleihe folgen in einer gesonderten Mail am Freitag.
Der Eingang für Paketdienste bleibt Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr offen. Danach ist nur der Zugang mit SmartCard bzw. Schlüssel möglich.
Die Türen zum Gebäude werden geschlossen. Der Zugang mit SmartCard bzw. Schlüssel ist weiterhin möglich.
Standort Pferdebachstraße
Die Türen zum Gebäude sind geschlossen. Der Zugang mit Schlüssel ist weiterhin möglich.
Bei Büroarbeitsplätzen gilt die Regelung wie am Hauptcampus: Termine mit Externen sollen nach Möglichkeit nicht im Gebäude stattfinden.
Auf der Grundlage eines aktuellen Erlasses der Landesregierung NRW werden ab dem 19.03.2020 Präsenzprüfungen grundsätzlich bis vorerst zum 20.04.2020 ausgesetzt.
Das Studierendensekretariat ist nur noch telefonisch oder per Mail erreichbar. Diverse Vorgänge (Immatrikulation, Rückmeldung, Exmatrikulation) können elektronisch abgewickelt werden.
Das Büro der StudierendenGesellschaft ist geschlossen. Per Mail und telefonisch sind die Mitarbeitenden der SG aber weiter erreichbar.
Viele Mitarbeitende haben ihren Arbeitsplatz bereits in Absprache mit ihren Vorgesetzen ins Homeoffice verlegt. Wenn Sie auch von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, treten Sie dazu in den Austausch mit Ihren Vorgesetzten, um individuelle Lösungen zu finden.
Die telefonische Hotline exklusiv für Universitätsangehörige der UW/H ist ab sofort aktiv. Fragen werden von einem Team in der Kernzeit von 9 bis 17 Uhr entgegengenommen und entweder direkt beantwortet oder an die Leitungen der jeweiligen Arbeitsgruppen/Expertenteams weitergeleitet. Die Nummer lautet: 02302 / 926 – 38050.
Der Semesterstart wird auf den 20.04.2020 verschoben – bei gleichbleibendem Semesterende am 17.07.2020.
Alle Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare und Praktika) sind universitätsweit und für alle Studiengänge mit sofortiger Wirkung ausgesetzt worden.
Alle klinischen Blockpraktika (Humanmedizin) sind ebenfalls mit sofortiger Wirkung ausgesetzt worden, dies trifft auch auf Allgemeinmedizinische-Praktika zu, sowie auf die Klinik-Praktika in der Psychologie.
Klinisches Wahlfach (Humanmedizin): soll auf der Basis einer individuellen Abwägungsentscheidung der jeweiligen Einrichtung fortgeführt und neu angetreten werden können.
Mantelcurriculum (Humanmedizin): Über die Durchführung des Mantelcurriculums entscheiden jeweils die durchführenden Institutionen (Labor, Praxis, Klinik etc.).
Praktisches Jahr (Humanmedizin): Zitat aus den Empfehlungen des Medizinischen Fakultätentages vom 15.03.2020: „Studierende, die sich derzeit im Praktischen Jahr in den Unikliniken bzw. Lehrkrankenhäusern und Praxen befinden, sollten dieses, wie vorgesehen, vollständig abschließen können. Zudem sollten auch die folgenden Semester das PJ regulär aufnehmen können. Lehrveranstaltungen während des PJ, sofern erforderlich und umsetzbar, sollten nur virtuell stattfinden. Das PJ sollte, sofern noch nicht andernorts begonnen, auf Einrichtungen in Deutschland beschränkt werden.
Studierende in oder vor Auslandsaufenthalten (Medizin, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Kulturreflexion): Outgoings: Studierende, die sich bereits in Auslandsstudienaufenthalten befinden, sollen diese, wenn die aufnehmende Institution/Einrichtung das zulässt, weiterführen und beenden können. Studierende, die noch vor dem Antritt eines geplanten Auslandsstudienaufenthalt stehen, müssen diesen absagen.
Qualifikationsarbeiten (Bachelor, Master) müssen elektronisch fristgerecht bei den Studiendekanaten eingereicht werden. Zusätzlich sollen Printversionen per Post an die zuständigen Stellen gesandt werden.
Experimente und empirische Arbeiten (Studien- und Forschungsarbeiten) mit aktiver Beteiligung von Versuchspersonen bzw. Personen (z.B. Interviewpartner, Fokusgruppen) können unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen nach aktuellen Stand durchgeführt werden.
Promotionsverfahren sollten weitergeführt werden. Im Rahmen der empirischen Forschungsphase muss aber auf die besondere Situation während der COVID-19-Pandemie Rücksicht genommen werden.
Bibliothek und Lernräume: Die Bibliothek bleibt für die Bücherlausleihe weiter geöffnet. Als Lernraum werden die Bibliothek sowie die Räume des Lernflurs im Hauptcampus und die Seminar- und POL-Räume im Modulbau geschlossen.
Die Mitglieder der Task-Force arbeiten in diesen sechs verschiedenen Arbeitsgruppen, um Anfragen durch die Einschränkungen im Betrieb zu beantworten und auf die neue Regelung des Universitätsbetriebes in Zeiten von Corona vorzubereiten:
1. Lehre & Prüfungen
2. Personal & Arbeitsorganisation
3. Ambulanzen
4. Forschung / Labore & Drittmittel
5. Mithilfe von Studierenden und Mitarbeitenden
Ab sofort gibt es eine neue E-Mail-Adresse (corona@uni-wh.de), unter der individuelle Fragen rund um Einschränkungen des Universitätsbetriebes beantwortet werden.
Für die Meldung von Verdachtsfällen nutzen Sie aus Datenschutzgründen bitte weiterhin die E-Mail-Adresse praevention@uni-wh.de.
Es wird eine telefonische Hotline exklusiv für Universitätsangehörige der UW/H eingerichtet. Fragen werden von einem Team in der Kernzeit von 9 bis 17 Uhr entgegengenommen und entweder direkt beantwortet oder an die Leitungen der jeweiligen Arbeitsgruppen/Expertenteams weitergeleitet. Die Nummer lautet: 02302 / 926 – 38050.
Die Task-Force informiert die Universitätsangehörigen in einer E-Mail und einem Video über geplante Schritte, die die Eindämmung des Virus zum Ziel haben:
Die Präsenzlehre der UW/H wird bis zum 19.04.2020 ausgesetzt. Dies gilt für alle theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen.
Dies betrifft auch die klinischen Blöcke in der Humanmedizin.
Es ist den Studierenden der Humanmedizin freigestellt, eventuelle Angebote der kooperierenden Kliniken zur Krisen-Unterstützung (z. B. Hotlines) wahrzunehmen. Diese sind im Einzelfall im Dialog mit den Kliniken abzustimmen.
Die studentische Beteiligung an der Patientenversorgung wird separat geregelt (s. u. „Patientenversorgung in eigener Trägerschaft“).
Die Fakultäten informieren zeitnah über digitale Ersatzangebote.
Nur bei besonderem Bedarf und gut begründeten Ausnahmen kann eine Genehmigung zur Durchführung einer Präsenzveranstaltung durch die Task-Force und das Präsidium über eine E-Mail an praevention@uni-wh.de eingeholt werden.
Alle internen wie externen Präsenzveranstaltungen und Sitzungen (in den Räumlichkeiten der UW/H oder im Namen der UW/H andernorts) werden bis zum 19.04.2020 abgesagt.
Ein Ersatz durch digitale Formate ist natürlich möglich.
Nur bei besonderem Bedarf und gut begründeten Ausnahmen kann eine Genehmigung durch die Task-Force und das Präsidium eingeholt werden. Sondergenehmigung sind über praevention@uni-wh.de abzustimmen.
Bis zum 19.04.2020 werden alle Dienstreisen untersagt.
Bereits genehmigte Dienstreisen sind nicht anzutreten.
Falls keine kostenlose Stornierung möglich ist, werden verauslagte Beträge erstattet.
Nur bei besonderem Bedarf und gut begründeten Ausnahmen kann eine Genehmigung durch die Task-Force und das Präsidium eingeholt werden. Genehmigung sind über praevention@uni-wh.de zu beantragen.
Ab Montag, den 16. März 2020, werden die Schulen in NRW geschlossen.
Mitarbeitende, die Kinder zu betreuen haben und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, stimmen mit ihrem Vorgesetzten ab, ob sie von zu Hause aus arbeiten können, ob sie Urlaubs- oder Freizeitausgleich nehmen können oder die ausgefallenen Stunden nacharbeiten können.
Patientenversorgung in eigener Trägerschaft (Zahnklinik, UPA, HSA):
Für sie gilt es, für ihre Betreuungssituation besondere Regelungen in Absprache mit ihren Vorgesetzten zu finden.
Prozess bei Verdacht auf Infektion:
Ein Verdachtsfall besteht dann, wenn die/der Betroffene aus einem Risikogebiet heimgekehrt ist oder Kontakt mit einer nachgewiesenermaßen infizierten Person hatte.
Die/der Betroffene sollte dann folgende Dinge tun:
Die/den Vorgesetzte/n informieren, und mit ihr/ihm besprechen, wann die mögliche Infektion stattgefunden hat.
Bis zum Ablauf der Quarantänezeit zu Hause bleiben (bis 14 Tage nach vermutetem Infektionszeitpunkt).
Wenn die/der Betroffene zusätzlich Symptome (wie z. B. Fieber, Atemnot, Husten) bekommt, soll sie/er das Gesundheitsamt informieren und dafür Sorge tragen, dass sie/er so schnell wie möglich getestet wird (die UW/H unterstützt, wenn es hier zu Verzögerungen kommt, in diesem Fall soll die/der Betroffene sich bitte auch bei praevention@uni-wh.de melden).
Die Task-Force veröffentlicht eine Policy mit Handlungsempfehlungen.
Die Studierenden werden angehalten, verstärkt auf Reise- und Sicherheitshinweise zu achten, um sich und andere vor Infektionen zu schützen. Dazu werden sie auf die Empfehlungen und Vorgaben hingewiesen, die die Task-Force zum Coronavirus beschlossen hat, und gebeten, die Informationen zu Reisen im In- und ins Ausland sowie speziell zu Reisen in Risikogebiete zu beachten.
Grundsätzlich empfiehlt die Task-Force, zum eigenen Schutz nicht in Risikogebiete zu reisen. Studierende, die von einer Reise in ein betroffenes Gebiet zurückkehren, werden gebeten, 14 Tage nicht zur Uni zu kommen, bis eine Infektion ausgeschlossen werden kann.
Ab sofort werden Dienstreisen in ausgewiesene Risikogebiete nicht mehr genehmigt. Zu ihrem eigenen Schutz werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert, auch privat nicht in Risikogebiete zu reisen.
Um über die aktuelle Situation zum Umgang mit dem Coronavirus zu informieren, wird diese Webseite eingerichtet. Hier können Hintergründe zum Coronavirus sowie Informationen zu vorbeugenden Maßnahmen, Infektionsrisiken sowie Verhaltensweisen im Verdachtsfall nachgelesen werden. Das Informationsangebot dort wird regelmäßig aktualisiert.
Die UW/H hat eine universitätsweite „Task-Force“ unter der Leitung von Professor Zimmer eingerichtet, in der alle wichtigen und notwendigen Kompetenzen – von der Virologie über die Leitung der Ambulanzen bis zur Haustechnik – für ein angemessenes Handeln der UW/H gebündelt werden. Diese Task-Force tritt mehrfach wöchentlich zusammen, um die aktuelle Lage im Umgang mit dem Coronavirus zu bewerten und adäquate Präventionsmaßnahmen einzuleiten, umzusetzen und darüber zu informieren.
Die Task-Force weist auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts hin, die ständig an die sich verändernde Situation in Deutschland angepasst werden. Insbesondere die Hygienemaßnahmen im Sinne eines präventiven Verhaltens und die dortige Übersicht von Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hilfreich.

References: § 4
 § 6
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