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Timestamp: 2019-01-17 11:14:40+00:00

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Satzung » VEDD - Starke Gemeinschaften
Satzung des Verbandes Evangelischer Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften in Deutschland (VEDD) e.V.
Der Diakonat ist Ausdruck der Versöhnung, die Gott in Jesus Christus allen Menschen erweist. Der Dienst der im Diakonat tätigen Frauen und Männer geschieht in der Bindung an Jesus Christus und der Orientierung an seiner Botschaft. Sie streben nach Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Alle Hilfe richtet sich auf Heil und Wohl der Menschen. Der Dienst im Diakonat verwirklicht sich in lebendiger Beziehung zwischen diakonischem Handeln und gottesdienstlichem Leben der Gemeinde und hilft mit, die Ganzheit von Körper, Seele und Geist zu bestärken und zu erhalten.
In Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung aller im Diakonat Tätigen werden humanwissenschaftliche Erkenntnisse mit biblisch-theologischen Aussagen über den Menschen und seine Welt verbunden. Die Gemeinschaften dienen im Diakonat Tätigen, Diakoninnen, Diakonen und anderen Mitarbeitenden im Diakonat zur Ermutigung, Befähigung und Unterstützung.
Diakoninnen und Diakone der Mitgliedsgemeinschaften sind berechtigt das Diakonenkreuz (+ mit dem D) zu tragen. Es ist gesetzlich geschützt.
(1) Der Name des Verbandes ist „Verband Evangelischer Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften in Deutschland e. V.“ (VEDD) – im folgenden „Verband“ genannt.
(2) Der Verband ist eingetragener Verein mit Sitz in Kassel (Amtsgericht Kassel). Zur Erledigung seiner Aufgaben unterhält der Verband eine Geschäftsstelle.
(1) Der Verband ist selbstlos und nicht in erster Linie eigenwirtschaftlich tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2.4 eine/ein weitere/ weiterer Delegierte/r der Konferenz der Studierenden an den Diakonenschulen – Bundesdelegiertenkonferenz – BDK
(2) Die Delegierten nach Absatz 1, Ziffer 1 werden von der jeweiligen Mitgliedsgemeinschaft für die Amtsdauer der Hauptversammlung gewählt. Für die Delegierten sind Stellvertreter/Stellvertreterinnen zu bestellen. Die Delegierten/Stellvertreter/Stellvertreterinnen sind namentlich an den VEDD zu melden. Scheiden Delegierte vorzeitig aus, kann die Gemeinschaft für die Restzeit nachnominieren.
(3) Sie ist beschlussfähig, wenn dazu ordnungsgemäß eingeladen wurde und mindestens die Hälfte der unter § 9 Abs. 1 Ziffer 1 genannten Personen anwesend ist. Innerhalb von 3 Monaten ist zu einer erneuten Hauptversammlung einzuladen, wenn die Beschlussfähigkeit nicht gegeben ist. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Delegierten beschlussfähig. Darauf ist in der Einladung hinzuweisen.
der Konferenz der Studierenden an den Diakonenschulen – Bundesdelegiertenkonferenz – BDK – mit beratender Stimme.
(3) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende/die Vorsitzende des Vorstandes, der /die stellvertretende Vorsitzende und der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin. Jeder/jede von ihnen ist allein zur Vertretung des Verbandes berechtigt.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes gemäß § 11 Abs. 1, Ziffer 1 werden für vier Jahre gewählt. Alles Weitere regelt die Wahlordnung. Werden Delegierte gewählt, kann ihr Mandat durch die Gemeinschaft neu vergeben werden. Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Vorstandsmitglied gemäß § 11 (1) 1 und 2 vorzeitig aus, so erfolgt die Besetzung nach der Rangfolge der erfolgten Wahl. Stehen keine Ersatzkandidaten / Ersatzkandidatinnen zur Verfügung, erfolgt Neuwahl auf der nächsten Hauptversammlung.
(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Verbandes und ist verantwortlich für die Entwicklung von Perspektiven im Sinne der §§ 1 und 2 und für die Realisierung der unter § 2 genannten Aufgaben. Er koordiniert die inhaltliche Arbeit des Verbandes und bedient sich dabei der Kompetenzen der Gemeinschaften. Er greift Ideen und Impulse auf. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:
(2) Der Vorstand tritt nach Bedarf, mindestens jedoch viermal im Jahr zusammen. Der/ die Vorstandsvorsitzende hat alle Vorstandsmitglieder schriftlich mindestens 4 Wochen vor der Sitzung einzuladen. Von dieser Regelung kann in Ausnahmefällen abgewichen werden. Die Abweichung bedarf der Zustimmung der Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Die Sitzung wird in der Regel von dem /der Vorsitzenden des Vorstandes geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 stimmberechtigte Mitglieder (darunter der /die Vorsitzende oder der /die stellvertretende Vorsitzende) anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit seiner anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Über seine Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden/von der Vorsitzenden des Vorstandes und dem Protokollanten / der Protokollantin zu unterzeichnen und allen Vorstandsmitgliedern zuzustellen ist.
(1) Der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin wird von der Hauptversammlung gewählt und vom Vorstand angestellt. Er/sie muss Diakon/Diakonin einer Mitgliedsgemeinschaft sein. Das Nähere regelt die Wahlordnung.
(2) Der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin arbeitet selbständig im Rahmen der Beschlüsse der Hauptversammlung, des Vorstandes und seiner / ihrer Dienstanweisung. Er / sie setzt dabei Schwerpunkte im Einvernehmen mit dem Vorstand.
6.) Repräsentation und Vertretung des Verbandes nach innen und außen (EKD, DW – EKD),
(3) Die Ständigen Konferenzen entsenden je einen Delegierten / eine Delegierte in die Hauptversammlung. Abweichend von dieser Regelung entsenden die Studierenden und die Schüler/innen an den Diakonenschulen (BDK) zwei Delegierte in die Hauptversammlung (§ 9 (1)).
Eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Zweidrittelmehrheit der unter § 9, Abs. 1, Ziffer 1 genannten stimmberechtigt anwesenden Personen der Hauptversammlung erfolgen, zu der satzungsgemäß eingeladen worden ist . Änträge auf Satzungsänderung müssen schriftlich mitgeteilt werden und auf der Tagesordnung verzeichnet sein. Anträge auf Satzungsänderung sind über den Vorstand der Hauptversammlung zuzuleiten. Jede Satzungsänderung ist dem Diakonischen Werk der EKD e.V. zur Kenntnis zu geben.
(3) Die Satzung in ihrer veränderten Form tritt am 29.05.2008 in Kraft. Die Satzungsänderung wurde von der Hauptversammlung am 05. November 2007 im Martineum, Witten angenommen.
• Diakoniekonvent – Brüder- und Schwesternschaft Lutherstift in Falkenburg e.V., Ganderkesee (1920)
1876 begann mit der Gründung der Brüderhausvorsteherkonferenz die Geschichte des VEDD.
1913 wurde mit der Gründung des Allgemeinen Deutschen Diakonenverbandes erstmals eine verbandliche Organisation der Gemeinschaften geschaffen.
1933 erfolgte unter dem Druck des Nationalsozialismus die Umbenennung in Deutsche Diakonenschaft.
Ende der sechziger Jahre traten erstmals Frauen den Mitgliedsgemeinschaften des Verbandes in der Bundesrepublik Deutschland bei, da Veränderungen in den Diakonenausbildungsstätten nunmehr auch Frauen Ausbildung, Beruf und Amt ermöglichten.
1972 erzwang die politische Entwicklung in Deutschland die Trennung des Verbandes in den Evangelischen Diakonenverband in der Deutschen Demokratischen Republik und die Deutsche Diakonenschaft in der Bundesrepublik Deutschland.
1991 beschloß die Hauptversammlung der Deutschen Diakonenschaft, nachdem ihr die Gemeinschaften des Evangelischen Diakonenverbandes beigetreten waren, eine neue Satzung. Der wiedervereinigte Verband heißt nunmehr Verband Evangelischer Diakonen- und Diakoninnengemeinschaften in Deutschland.

References: § 9
 § 26
 § 11
 § 11
 § 2
 § 9