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Timestamp: 2019-08-25 23:08:15+00:00

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§ 2 Vereinsämter
§ 13 Einberufung und Leitung der Sitzungen
§ 15 Aufgaben des Kassierers
§ 16 Aufgaben der übrigen Vorstandsmitglieder
§ 17 Einsetzung von Ausschüssen
§ 18 Generalversarnmlung
§ 19 Beschlussfassung der Generalversamrnlung
§ 22 Präsident
§ 23 Salzungsverstöße
Der im Jahr 1910 in Weil am Rhein gegründete Fußballverein führt den Namen Sportverein Weil 1910 e.V. Er ist Mitglied des Südbadischen Fußballverbands e.V. mit Sitz in Freiburg im Breisgau und des Deutsches Sportbundes. Die Vereinsfarben sind blauweiß. Der Verein hat seinen Sitz in 79576 Weil am Rhein. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lörrach eingetragen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und zwar insbesondere durch Förderung und Ausübung des Fußballsports. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und unbedingt notwendiges Hilfspersonal für Büro und Sportanlagen bestellt werden. Es darf kein Personal durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein besteht aus ordentlichen, jugendlichen und Ehrenmitgliedern.
Als ordentliches Mitglied gelten Erwachsene beiderlei Geschlechts, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vereinsjugend zählen Mitglieder männlichen und weiblichen Geschlechts bis zum 18. Lebensjahr.
Zum Ehrenmitglied wird ernannt, wer dem Verein 25 Jahre als Mitglied angehört.
Ferner können Personen, die sich um die Sache des Sports oder den Verein verdient gemacht haben, auf Vorschlag des Vorstands von der Generalversammlung unter Zustimmung von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag unter Angaben des vollständigen Namens, Berufs und Geburtsdatums sowie der Anschrift zu richten. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters abzugeben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, einen eventuell bestehenden Ablehnungsgrund anzugeben. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechts nach den §§ 21 bis 79 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benützen und an den Veranstaltungen teilzunehmen; erlassene Benutzungsordnungen sind zu beachten. Die Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Generalversammlung bestimmt, er ist im Voraus zu entrichten und wird grundsätzlich im Bankeinzugsverfahren abgebucht. Im Bedarfsfall kann die Generalversammlung die Erhebung eines außerordentlichen Beitrags mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.
Ehrenmitglieder sind von der Pflicht der Beitragszahlung erst ab dem 40. Mitgliedsjahr befreit.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf der Mitgliedschaft zu erfüllen.
Der freiwillige Austritt kann nur auf das Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis zum 30. September des betreffenden Kalenderjahrs gegenüber dem Vorstand unter Rückgabe des Mitgliedsausweises, sofern ein solcher ausgegeben wurde, erklärt werden.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbesondere
1. Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und Nichtbefolgung von Anordnungen der Vereinsleitung.
2. Nichtzahlung von sechs Monatsbeiträgen trotz Anforderung.
3. Schwere Verstöße gegen die Interessen des Vereins und unsportliches Verhalten.
4. Unehrenhaftes Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins
Von der Generalversammlung kann außerdem bestellt werden
- ein Präsident.
- dritter Vorsitzender,
- erster Kassierer und
- Alte-Herren-Beisitzer,
- Aktivbeisitzer,
- Passivbeisitzer.
c) dem Beirat, der durch die Generalversammlung berufen wird und aus mindestens drei Mitgliedern
Der dritte Vorsitzende ist gleichzeitig Jugend-Geschäftsführer (Jugendleiter). Dieser leitet die Vereinsjugend. Der Vorstand kann neben dem Jugend-Geschäftsführer gleichzeitig einen Stellvertreter und einen Kassierer bestellen.
Die Jugend-Geschäftsführung ist verantwortlich für die organisatorische Gestaltung des gesamten Spielbetriebs aller Jugendmannschaften und insbesondere für die Nachwuchsförderung.
Der Vorstand wird in der Generalversammlung gewählt.
Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus der Vorstandschaft aus, so ergänzt sich der Vorstand für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds durch Zuwahl des Vorstands aus der Reihe der Vereinsmitglieder.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den ersten Vorsitzenden vertreten. Der erste Vorsitzende ist Vorstand im Sinne des BGB.
1. die Bewilligung der Ausgaben;
2. die Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlung und der Mitgliederversammlungen;
Bei Ausgaben für den Spielbetrieb ist der Beirat zu hören. In Eilfällen kann der erste Vorsitzende Ausgaben gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstand (siehe § 9 Buchst. a) bis zu einer Höhe von insgesamt Euro 10.000,- genehmigen.
Der erste Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstands und der Versammlungen der Mitglieder; im Verhinderungsfall obliegen diese Aufgaben dem zweiten Vorsitzenden. Der Vorstand ist je nach Lage der Geschäfte einzuberufen. Auf Antrag eines Vorstandsmitglieds muss eine Vorstandssitzung abgehalten werden.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden zweiten Vorsitzenden den Ausschlag. Stimmenthaltungen zählen nicht mit.
Der Kassierer trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Er hat den Vorstand laufend, mindestens halbjährlich, über die Kassenlage zu unterrichten.
Auszahlungsanordnungen bedürfen grundsätzlich der Anweisung durch den ersten Vorsitzenden. In Einzelfällen kann der erste Kassierer Ausgaben in Höhe von Euro 500,- genehmigen.
Den übrigen Mitgliedern des Vorstands obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben. Die Generalversammlung kann eine Erweiterung des Vorstands unter Zuweisung bestimmter einzelner Aufgaben vornehmen.
Oberstes Organ ist die Generalversammlung. Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich in der ersten Jahreshälfte statt.
Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand durch Veröffentlichung in der Weiler Zeitung und der Badischen Zeitung unter gleichzeitiger Bekanntgabe der vom Vorstand festgelegten Tagesordnung. Zwischen dem Tage der Veröffentlichung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens drei Tagen liegen.
§ 19 Beschlussfassung der Generalversammlung
Die Generalversammlung berät und beschließt über
1. die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstands und des Berichts der Kassenprüfer,
3. die Neuwahl des Vorstands und die Wahl der Kassenprüfer,
4. die Wahl des Beirats und des Präsidenten,
6. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
7. Anträge des Vorstands und des Präsidenten.
Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Stimmenthaltungen zählen nicht mit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden.
Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist eine Stimmenmehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich; Stimmenthaltungen zählen nicht mit.
Bei Beschlussfassungen über Anträge und bei Wahlen mit nur einem Kandidaten wird offen abgestimmt, es sei denn, ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt geheime Abstimmung. Im übrigen ist geheim abzustimmen.
Über die Beratung und die Beschlüsse der Generalversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Jugendliche Mitglieder haben in der Generalversammlung und bei Wahlen des Vereins kein Stimmrecht.
Anträge an die Generalversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens fünf Tage vor Zusammenritt der Generalversammlung dem Vorstand (z. Hd. des ersten Vorsitzenden) schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen, es sei denn, die Generalversammlung erkennt die Dringlichkeit des Antrags mit 2/3 Mehrheit an. Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsantrag behandelt werden.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von zehn Tagen verpflichtet, wenn mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich beantragen oder mindestens drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands zurücktreten.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Generalversammlung entsprechend.
Die Generalversammlung kann durch einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder einen Präsidenten
des Vereins wählen.
Der Präsident nimmt lediglich repräsentative Aufgaben wahr.
Der Präsident hat das Recht, an allen Vorstands-, Beirats-, Abteilungs- und Ausschusssitzungen teilzunehmen; er ist nicht stimmberechtigt.
2. Geldstrafe bis zu Euro 100,-,
4. ein zeitlich begrenztes Verbot des Betretens oder der Benutzung der Sportanlagen,
Der Verein kann aufgelöst werden, wenn 213 der eingeschriebenen Mitglieder dies schriftlich beantragt und die daraufhin stattfindende Generalversammlung dies mit eben solcher Stimmenmehrheit beschließt.
Das bei der Auflösung vorhandene Barvermögen wird zur Deckung noch offenstehender Fähigkeiten verwendet. Ein noch verbleibender Überschuss wie auch das Sachvermögen fällt an die Sportvereinigung zu vorläufig treuen Händen. Gründet sich innerhalb zwei Jahren wieder ein Fußballverein unter dem jetzigen Namen, so geht das Bar- und Sachvermögen in dessen Hände über.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen deshalb erst nach Einwilligung des Finanzamts durchgeführt werden.
Eine bloße Namensänderung eines bisher bestehenden Vereins, gleich welcher Sportart, gilt nicht als Neugründung im Sinne dieses Paragraphen, es sei denn, dass 2/3 der ehemaligen Mitglieder des aufgelösten Vereins ihre Zustimmung hierzu schriftlich geben.
Bei einer eventuellen Auflösung des Vereins sind zwecks dieser späteren einwandfreien Feststellungen zwei Mitgliederlisten der Sportvereinigung und eine solche dem Bürgermeisteramt in Weil am Rhein auszuhändigen.
Maßgebend für den Tag der Auflösung ist die Löschung im Vereinsregister.
Vorstehende Satzung wurde in der Generalversammlung am 03. Februar 2006 beschlossen. Sie tritt in Kraft mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lörrach und ersetzt die Satzung vom 20. Juni 2003.

References: § 13

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 22

§ 23
 § 9

§ 19