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Timestamp: 2020-01-23 05:53:09+00:00

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711 Ausführungsgesetz zum Pfarrausbildungsgesetz (AG PfAG) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
711 Ausführungsgesetz zum Pfarrausbildungsgesetz (AG PfAG)
§ 1 (zu § 1 PfAG)
§ 2 (zu § 2 PfAG)
§ 3 (zu § 3 PfAG)
§ 4 (zu § 7 PfAG)
§ 5 (zu § 11 PfAG)
§ 6 (zu § 11 a PfAG)
§ 7 (zu § 25 PfAG)
§ 8 (zu § 28 PfAG)
§ 9 (zu § 29 PfAG)
in der Union der Evangelischen Kirchen
(Ausführungsgesetz zum Pfarrausbildungsgesetz - AG.PfAG)
(KABl. S. 101)
geändert durch Gesetzesvertretende Verordnung vom 25. Oktober 2019 (KABl. S. 254)
Das Kirchengesetz über die Ausbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer in der Union der Evangelischen Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (Pfarrausbildungsgesetz - PfAG1#) vom 09. Juni 2002 (ABl. EKD S. 303, ber. S. 361) gilt in der Evangelischen Kirche im Rheinland nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen.
(zu § 1 PfAG)
(zu § 2 PfAG)
( 1 ) Das Theologische Prüfungsamt besteht aus:
Mitgliedern, welche die Kirchenleitung beruft,
von der Kirchenleitung beauftragten Professorinnen und Professoren und Dozentinnen und Dozenten der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, des Fachbereiches Evangelische Theologie der Universität Mainz und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel,
( 3 ) Den Vorsitz im Theologischen Prüfungsamt führt die oder der Präses oder ein von ihr oder ihm beauftragte Vertreterin oder beauftragter Vertreter.
(zu § 3 PfAG)
( 1 ) Als Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule gilt das Studium an einer evangelisch-theologischen Fakultät oder einem evangelisch-theologischen Fachbereich einer deutschen Hochschule, an einer kirchlichen Hochschule oder an einer anderen von der Kirchenleitung als geeignet anerkannten vergleichbaren Hochschuleinrichtung. Die Vorschriften in den Staatskirchenverträgen über die Erfordernisse für die Anstellung als Pfarrerin oder Pfarrer bleiben unberührt.
( 2 ) Ausreichende Kenntnisse in der lateinischen, griechischen und hebräischen Sprache werden nachgewiesen durch die Zeugnisse eines von der Kirchenleitung anerkannten Latinums, Graecums und Hebraicums.
( 3 ) Die Kirchenleitung erlässt die erforderlichen Bestimmungen zu den studienbegleitenden Maßnahmen.
In besonderen Fällen kann in den Vorbereitungsdienst aufgenommen werden, wer aufgrund einer Ausnahmegenehmigung der Kirchenleitung eine der Ersten Theologischen Prüfung vergleichbare theologische Hochschulprüfung abgelegt hat. Ergeben sich bei einer im Übrigen vergleichbaren theologischen Hochschulprüfung Lücken bei den Prüfungsleistungen gegenüber den in der Prüfungsordnung für die Erste Theologische Prüfung der Evangelischen Kirche im Rheinland vorgeschriebenen Prüfungsleistungen, so sind die fehlenden Prüfungsteile vor der Theologischen Prüfungskommission der Evangelischen Kirche im Rheinland nachzuholen.
(zu § 11 PfAG)
(zu § 11 a PfAG)
( 1 ) Der Erholungsurlaub beträgt 42 Kalendertage im Urlaubsjahr.
( 2 ) Vikarinnen und Vikare, die schwerbehindert im Sinne des § 1 des Schwerbehindertengesetzes sind, erhalten einen zusätzlichen Urlaub von sieben Kalendertagen im Urlaubsjahr.
( 4 ) Besteht das Dienstverhältnis als Vikarin oder Vikar nicht während des ganzen Urlaubsjahres, so steht der Vikarin oder dem Vikar für dieses Urlaubsjahr nur ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat der Dienstzugehörigkeit zu.
( 5 ) Soweit das kirchliche Recht nichts anderes bestimmt, finden die Vorschriften über den Erholungsurlaub der Beamten-Anwärterinnen und Beamten-Anwärter des Landes Nordrhein-Westfalen entsprechende Anwendung.
( 6 ) Zusätzlich zu den in § 33 Absatz 1 Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW3# geregelten Fällen erhält die Vikarin oder der Vikar in nachstehenden Fällen im jeweils zugeordneten Umfang Sonderurlaub:
Das Recht der Vikarin oder des Vikars zur Akteneinsicht bemisst sich nach den Bestimmungen der Verordnung über Inhalt und Führung von Personalakten in der Evangelischen Kirche im Rheinland (Personalaktenordnung – PersAO) und der Prüfungsordnung für die Erste Theologische Prüfung in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Prüfungsordnung für die Erste und Zweite Theologische Prüfung in der Evangelischen Kirche im Rheinland.
(zu § 29 PfAG)
Die Kirchenleitung ist ermächtigt, die zur Durchführung des Pfarrausbildungsgesetzes und dieses Gesetzes erforderlichen weiteren Bestimmungen, insbesondere Prüfungsordnungen, zu erlassen.
§ 7 Abs. 1 geändert durch Gesetzesvertretende Verordnung vom 25. Oktober 2019 (KABl. S. 254) mit Wirkung vom 1. Januar 2019.

References: § 1
 § 1

§ 2
 § 2

§ 3
 § 3

§ 4
 § 7

§ 5
 § 11

§ 6
 § 11

§ 7
 § 25

§ 8
 § 28

§ 9
 § 29
 § 1
 § 2
 § 3
 § 11
 § 11
 § 1
 § 33
 § 29

§ 7