Source: https://www.springerprofessional.de/leistungserbringung-im-deutschen-gesundheitswesen/4288422
Timestamp: 2020-07-13 12:38:33+00:00

Document:
Leistungserbringung im deutschen Gesundheitswesen | springerprofessional.de
nächstes Kapitel Zur Anwendung der Wirtschaftswissenschaften und...
Leistungserbringung im deutschen Gesundheitswesen
Der Begriff Gesundheitswesen umfasst die „Gesamtheit der Einrichtungen und Personen, welche die Gesundheit der Bevölkerung fördern, erhalten und wiederherstellen sollen“. Hauptträger sind die gesetzlichen Krankenversicherungen, bei denen ca. 70 Millionen Bundesbürger versichert sind, was ca. 85% der Bevölkerung entspricht.
Nagel, E. (2007), S. 29.
Am 01.07.2012 waren 69.712.066 Personen über die gesetzlichen Krankenkassen versichert. Vgl. www.​gbe-bund.​de [07.10.2012].
Vgl. Waltermann (2008), S. 75f.
Neben der gesetzlichen Krankenversicherung existiert noch die private Krankenversicherung. Allerdings beinhaltet die Arbeit ausschließlich die gesetzliche Krankenversicherung, weswegen häufig aufgrund der besseren Lesbarkeit das Synonym Krankenversicherung verwendet wird.
Vgl. Nagel, E. (2007), S. 73. Vgl. zu den Grundlagen der GKV in Deutschland: Breyer; Zweifel; Kifmann (2005), S. 196 ff.
Vgl. www.​gbe-bund.​de [07.10.2012]. Daneben finden sich eine Vielzahl von Daten auf der Website des Statistischen Bundesamtes ( www.​destatis.​de).
Allgemeine Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, Ersatzkassen, See-Krankenkasse, Landwirtschaftliche Krankenkassen, Deutsche Rentenversicherung Knapppschaft-Bahn-See. Vgl. dazu Waltermann (2008), S. 77. Die dazu gehörige Rechtsgrundlage ist § 21 Abs. 2 SGB I, § 4 Abs. 2 SGB V.
§ 1 SGB V.
Vgl. Böge (2011), S. 19. Ebenso: Vgl. Ernst (2008), S. 166f. Die Mikroebene ist somit deutlich abhängiger von der Makroebene als bei den Wirkmechanismen der freien Wirtschaft. Vgl. Klein (2010), S. 275f. Dem Gesetzgeber fällt dabei die Rolle zu, das magische Dreieck der Versorgungsziele, zwischen Versicherten, Krankenkassen und Leistungserbringern in ein günstiges Verhältnis zu bringen. Vgl. Börner (2003), S. 355f. Vgl. zur Definition Dritter Sektor: Gerlinger (2002), S. 21.
Anfangs sicherte der Gesetzgeber den Versicherten freie ärztliche Behandlung, freie Arzneimittel, im geringem Maße Heilmittel, Kranken- und Sterbegeld als auch Wöcherinnenunterstützung zu. In den folgenden Jahrzehnten wurden Leistungsumfang und die Dauer der Leistungsinanspruchnahme erhöht. Bspl. sind die 1969 eingeführte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und das 1989 normierte Recht der häuslichen Pflegeleistung.
Bspw. wurden im Jahre 1941 Rentner und 1981 Künstler in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert.
Vgl. Nagel, E. (2007), S. 113 ff.
Vgl. Waltermann (2008), S. 88f. Für gesetzlich Versicherte gilt bei einer Krankenbehandlung im EU-Ausland ebenfalls das Kostenerstattungsprinzips (§ 13 Abs. 4 SGB V).
Genau: 8.810.900 Personen waren bei den privaten Krankenversicherung versichert. Vgl. www.​gbe-bund.​de [15.11.2011].
Anstatt des Begriffs Akteur wird in vorliegender Arbeit die Bezeichnung Aktor genutzt, was jede soziale Einheit, welcher eine wirtschaftliche Handlung zugeschrieben werden kann, beschreibt. Es kann sich somit um ein Individuum, eine Gruppe oder ein ganzes Unternehmen handeln. Vgl. Herrman-Pilath (2002), S. 22. Eine Nutzung des Begriffs Aktor begründet sich aus dem Umstand, dass Vertragsärzte als Selbstständige individuelle Geschäftsentscheidungen auch immer auf ihre Praxis als Organisation auswirken. Die Einzelpraxis, als Regelfall vertragsärztlicher Leistungserbringung, ist kaum von der Person des Arztes zu trennen. Vgl. Uhlenbruck; Schlund (2002), S. 169. Ebenso: Lerch; Sydow, Wilhelm (2007), S. 256.
Vgl. Kallmeyer (2008), S. 75. Wettbewerbliches Verhalten der Ärzte wird nur noch sehr eingeschränkt durch Bestimmungen der Berufsordnungen beeinflusst. Vgl. Böge (2011), S. 74.
Vgl. Albrecht et al. (2008), S. 97.
Vgl. Heinrich (2011), S. 66f.; Kluth (1997), S. 85.
Vgl. Wolff; Bachof; Stober (1987), S.180.
Vgl. Cassel et al. (2006), S. 28.
Vgl. Drygalla; Landenberger; Schaarschmidt (2002), S. 31 ff.
Vgl. Breyer; Zweifel; Kifmann (2005), S. 346.; Vgl. § 17 Abs. 1 M-BOÄ i.V.m. § 99 Abs. 1 SGB V (Bedarfsplan).
Vgl. Berner (2002), S. 149 ff.
Durch das GKV-VStG erfolgte eine Stärkung der Neutralität der Unparteiischen und ihrer Stellvertreter. (§ 91 Abs. 2 SGB V). Vgl. BT-Drs. 17/6906, S. 67.
Vgl. Freudenberg (2008), S. 165f.
Vgl. Eichenhofer (2007), S. 203.
Obgleich der Terminus Leistungserbringer vom Gesetzgeber an mehreren Stellen verwendet wird, trifft er keine Legaldefinition. Orientierung bietet der vierte Abschnitt des SGB V, welcher „Das Recht der Leistungserbringer“ zum Inhalt hat. Als Leistungserbringer können demnach natürliche oder juristische Personen angesehen werden, die Leistungen im Sinne von § 11 SGB V an gesetzlich Versicherten erbringen. Vgl. Siegert (2006), S. 17.
Vgl. Rixen (2005a), S. 368.
Vgl. Becker; Kingreen (2008), S. 442f.
Hausärztliche und fachärztliche Versorgung sind keine eigenen Leistungssektoren, da es sich dabei nur um eine Untergliederung der Kassenärztlichen Versorgung handelt. Vgl. § 73 Abs. 1 Satz 1 SGB V. Der Begriff Vertragsarzt/Vertragszahnarzt löste mit dem Gesundheitsstrukturgesetz von 1993 die Bezeichnung Kassenarzt/Kassenzahnarzt ab. Daneben sind die Bezeichnungen: ambulanter/ niedergelassener Arzt geläufig. Da Integrierte Versorgung Inhalt der vorliegenden Arbeit ist, wird auf eine gesonderte Nennung von Zahnärzten im Folgenden verzichtet.
Vgl. Nagel, E. (2007), S. 123.
Vgl. Nagel, E. (2007), S. 126.
Die teilw. vertretene Argumentation eines einheitlichen Rehabilitationssektors (vgl. Rieger, Rn. 13 zu „Integrierte Versorgung“) kann bei den hier zu Grunde gelegten Abgrenzungskriterien nicht aufrechterhalten werden.
Vgl. Felix; Brockmann (2007), S. 628f.
Vgl. Windthorst (2002), S. 19f.
Vgl. Bode (2004), S. 131 ff. Wobei argumentiert wird, dass im Dritten Sektor generell eine Verschiebung von Vertrauen zu Kontrolle stattfindet.
Vgl. Henke; Reimers (2006), S. 5 ff. Gleichzeitig verweist Waltermann auf den Umstand, dass sich die medizinische Diagnostik deutlich schneller als die Möglichkeiten der Therapie entwickelt. Vgl. Waltermann (2008), S. 74f.
Vgl. Heberer (2001), S. 25f. i.V.m. Rüegg-Sturm et al. (2009), S. 182. Dabei ist kein besonderer Abfall zu den „Goldenen Jahren“ Mitte des 20. Jahrhunderts feststellbar. Vgl. Freidson (2001), S. 186.
Vgl. König; Hüning; Mört (2003), S. 14.
Vgl. Statistisches Bundesamt (2009), S. 14 ff. und Reile (2007), S. 58.
Vgl. Koch (2009), S. 30. Vgl. zu den Stichworten: Anbieterdominanz; fehlende Konsumentensouveränität und der Irrationalität von Nachfrageentscheidungen: Freudenberg (2008), S. 143. Vgl. zu IGeL: Woopen (2009), S. 192.
Vgl. Gorschlüter (2001), S. 9. Wie schwach die Position des Patienten ist, wird bei einem Blick auf den Gemeinsamen Bundesausschuss deutlich. Dort beschränken sich die itwirkungsrechte der Patientenvertreter auf Anwesenheits-, Beratungs- und teilw. Antragsrechte. Vgl. Schuler-Harms (2010), S. 856.
Dies wird auch von anderen Fachrichtungen beschieden Vgl. Waltermann, S. 74.
Vgl. Kingreen (2009) S. 370.
Vgl. Kolmar (2008), S. 49. Ebenso Peintinger (2008), S. 211.
Vgl. Sundermacher (2009), S. 97f.
Wirtschaftliche Überlegungen sind markante Eckpfeiler der zurück- und vorliegenden Reformbemühungen. Vgl. Rixen (2008), S. 71.
Überversorgung liegt vor, wenn eine Leistung geeignet, aber nicht erforderlich ist. Von Fehlversorgung spricht man, wenn Leistungen unzweckmäßig und damit ungeeignet sind. Vgl. Freudenberg (2008), S. 158.
Vgl. Cortekar; Hugenroth (2006), S. 42f und 115.
Vgl. Baumann (2006), S. 252f. Ebenso Wiechmann (2003), S. 24f. Während Managed Care den Schwerpunkt auf ein Zusammenfallen der Versicherungsfunktion mit der Leistungserbringerfunktion legt, geht es bei der Integrierten Versorgung verstärkt um die Zusammenarbeit der Leistungserbringer. Dennoch sind es keine trennscharfen Begrifflichkeiten. Vgl. Armbruster (2004), S. 173.
Vgl. Schedler; Proeller (2006), S. 55. i.V.m. Shirvani (2008), S. 1. und Rixen (2005a), S. 16 ff.
Vgl. Klemann (2009), S. 275. Das Hauptproblem der Gesundheitsversorgung ist die ausgeprägte Zergliederung. Vgl. Cortekar; Hugenroth (2006), S. 57.
Vgl. Schreyögg (2008), S. 156.
Vgl. Rüegg-Sturm et al. (2009), S. 185 und Greenhalgh et al. (2004), S. 1.
Vgl. Sachverständigenrat (2008), S. 201.
Vgl. Cortekar; Hugenroth (2006), S. 120.
Vgl. Bode (2009), S. 312.
Vgl. BT-Drs. 13/6087, 18.
Vgl. BT-Drs. 16/3100, 110f, wobei § 64 Abs. 2 SGB V gestrichen wurde. Daneben soll dies der Verschlankung der Aufgaben des neuen Spitzenverbandes dienen.
Vgl. zur Freiwilligkeit der Teilnahme: BT-Drs. 13/6087, 18.
Die Pflegekräfte benötigen eine besondere Ausbildung nach § 4 Abs. 7 KrPflG bzw. AltPflG. Vgl. dazu Art. 15 und 16 PfWG. Vgl. G-BA (2011a), S. 7 ff.
Vgl. § 63 Abs. 2; 4 S. 1 und S. 2 SGB V. Somit kommen nur Leistungen in Frage, zu denen der Gemeinsame Bundesausschuss noch keine Entscheidung getroffen hat. Dennoch muss Erkenntnismaterial vorliegen, was eine positive Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschuss in Aussicht stellt. Vgl. Begründung zum 2. GKV-NOG, BT-Drs. 13/6087, S. 26.
Vgl. Cortekar, Hugenroth (2006), S. 118.
Vgl. Ernst (2008) S. 149.
Da die Krankenkassen eine Hausarztzentrierte Versorgung anbieten müssen und die Hausärzte ein Wahlrecht besitzen, haben sie eine privilegierte Verhandlungsposition.
Wobei Ausnahmen vorgesehen sind. So kann bei einer Störung des Vertrauernsverhältnisses der Arzt gewechselt werden und Leistungen von Augen- oder Frauenärzten ohne Überweisung in Anspruch genommen werden. Begründet ist dies in der Grundversorgungsfunktion. Vgl. Huster (2008), S. 470f.
Vgl. Nagel, E. (2007), S. 132f.
Vgl. Lüngen; Stock; Lauterbach (2007), S. 57f.
Vgl. Orlowski (2004), S. 202f.; Beck, T. (2008), S. 884.
Intrasektorale Kooperationen genügen nicht den Bedingungen des § 116b Abs. 3 SGB Vgl. BT-Drs. 17/6906, S. 82.
Vgl. BT-Drs. 17/6906, S. 45.
Vgl. Bäune; Dahm; Flasbarth (2012), S. 87 ff.; Busch (2012), S. 23.
Vgl. BT-Drs. 17/6906, S. 82.
Die §§ 137f und g SGB V wurden dabei durch die §§ 28b-h RSAV ergänzt und konkretisiert. Zum 01.01.2009 gingen die Regelungen des Risikostrukturausgleichs im neu geschaffenen Gesundheitsfonds auf.
Vgl. Huster (2008), S. 884.
Vgl. Gehlert (2007), S. 245.
Schreyögg et al. (2006), S. 118.
Vgl. Gehlert (2007), S. 243.
Die USA bieten aufgrund ihres geringen Regulierungsgrades ein Experimentierfeld für neue Versicherungs- und Versorgungsformen. Vgl. Armbruster (2004), S. 101f.
Vgl. Auflistung unter: http://​www.​g-ba.​de/​informationen/​richtlinien/​dmp/​ [Stand: 19.08.2012].
§ 53 Abs. 3 SGB V verpflichtet die Krankenkassen dazu, den Teilnehmern besondere Tarife anzubieten.
Vgl. BT-Drs. 14/6432, 10.
Vgl. BT-Drs. 16/3100, 113.
Vgl. Sachverständigenrat (2008), S. 115.
Vgl. Sachverständigenrat (2003), S. 130.
Vgl. Ernst (2008), S. 41 und S. 151. Ebenso: BT-Drs. 14/1977, S. 153f.
Vgl. Baur; Stock (2002), S. 142. Flächendeckend haben sich derartige Einsparungspotenziale aber nicht gezeigt. Zwischen den Ärztenetzwerken bestehen hohe Unterschiede, wobei die Ursachen noch genauer zu erforschen sind. Vgl. Beck et al. (2012), S. 26 und 38f. Bei den Einsparungen ist zu beachten, dass die Schweiz im Jahre 2007 10,8% des BIP für Gesundheitsausgaben ausgab, womit sie weltweit Rang 3 einnahm. Vgl. Schulze Ehring; Köster (2010), S. 27 und 147. US-Analysen gehen sogar über die in der Schweiz nachgewiesenen Einsparpotenziale hinaus, wobei Kostenreduktionen von 29-49% errechnet wurden. Vgl. Baur; Böcker (2001), S. 9f.
Vgl. Ernst (2008), S. 40. Integrierte Versorgung stellt neben dem herkömmlichen Budgetsystem der Regelversorgung eine zweite, experimentelle Versorgungs- und Finanzierungsform der gesetzlichen Krankenversicherung dar. Vgl. Hildebrandt; Rippman; Seipel (2000), S. 150.
Sie sind häufig mit strukturierten Behandlungspfaden deckungsgleich.
Vgl. Schuler-Harms (2010), S. 832 ff.
Vgl. BT-Drs. 15/1525, S. 130.
§ 140b Abs. 4 S. 1 SGB V.
Vgl. BT-Drs. 14/1245, S. 91.
Vgl. BT-Drs. 14/1245, S. 92.
Vgl. Mühlbacher (2002), S. 18f.
Vgl. Ernst (2008), S. 46f. Direktverträge mit festen Preis(pauschal)en sind bei Integrierten Versorgungsprogrammen ein zentrales Element, da somit das Risiko der Leistungserbringer beherrschbar bleibt. Ergänzend dazu können Sonderregelungen zur Vergütung und Risikoübernahme vereinbart werden.
Vgl. Beule (2004), S. 209. Daneben erscheinen diagonale Allianzen zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen oder Pharmakonzernen u.ä. möglich. Vgl. Zobel (2010), S. 17.
Vgl. Ernst (2008), S. 47f.
Finanzielle Anreize werden als wichtigste Ursache beim Anwachsen von Integrationsprogrammen in der Vergangenheit gesehen. Vgl. Lüngen; Stock; Lauterbach (2007), S. 56f.
Sie leisten keinen direkten Beitrag zur Vermeidung von Doppeluntersuchung und abgestimmten Behandlungsverläufen, da ihre Dienstleistung nur auf ärztliche Anweisung benötigt wird. Vgl. BT-Drs. 15/1525, S. 122, 129.
Vgl. BT-Drs. 14/1245, S. 55; BT-Drs. 14/1977, S. 154. Ebenso: Ernst (2008), S. 152.
§ 129 Abs. 5b Satz 1 SGB V sieht dabei eine öffentliche Ausschreibung der Angebote für Apotheken vor. Um eine Vorteilnahme von Krankenhausapotheken gegenüber öffentlichen zu vermeiden, welche in einer reduzierten steuerlichen Belastung und der Möglichkeit einer klinikweiten Mischkalkulation begründet ist, dürfen diese Arzneimittel nur in der Krankenhausambulanz abgeben. Vgl. Ernst (2008), S. 153.
Neben Maßnahmen der physikalischen und podologischen Therapie sind damit auch Leistungen der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Ergotherapie umfasst. Demgegenüber stehen sächliche medizinische Leistungen, wie Seh- und Hörhilfen und orthopädische Hilfsmittel. Vgl. Nagel, E. (2007), S. 189.
Vgl. BT-Drs. 14/1245, S. 55; BT-Drs. 14/1977, S. 154.
Vgl. BT-Drs. 15/1525, S. 122, 129.
Vgl. Baumann (2006), S. 209.
Vgl. Stock; Redaélli; Lauterbach (2005), S. 171.
Vgl. Ernst (2008), S. 154.
Vgl. Baumann (2006), S. 203. Zum Vertragswettbewerb vgl. Cassel et al. (2006), S. 28f.
Vgl. Brennenstuhl; Schulz (2007), S. 305.
Zum Krankenhausbegriff vgl. Thomae (2006), S. 37.
Vgl. Ernst (2008), S. 44.
Andere wesentliche Regelwerke sind das KHG, die Verordnung zur Regelung der Krankenhauspflegesätze (Bundespflegesatzverordnung – BpflV), sowie die Krankenhausgesetze der einzelnen Bundesländer.
Vgl. Nägler (2002), S. 178. So konkurrieren die einzelnen Fachabteilungen direkt um knappe Ressourcen. Vgl. Ernst (2008), S. 158f.
Gleichwohl besteht die Gefahr durch den großen Kooperationspartner „erdrückt“ zu werden.
Vgl. Stock; Redaèlli; Lauterbach (2005), S. 151.
Vgl. Schreyögg (2009), S. 211 und Lüngen; Lauterbach (2007), S. 289f. Ebenso: Ernst (2008), S. 222f.
Vgl. Hense (2010), S. 875 und Schwanenflügel, von (2006), S. 287.
Vgl. Lerch; Sydow; Wilhelm (2007), S. 225.
Vgl. Heberer (2001), S. 176f.
Vgl. Huster (2008), S. 918.
Vgl. Baumann (2006), S. 202. Ebenso: Vgl. Cassel et al. (2006), S. 36f. und S. 70.
Daneben § 119a und b SGB V, welche eine ambulante Behandlungen in Behinderten- und Pflegeeinrichtungen ermöglichen.
So behinderten sich die Versorgungsformen teilweise gegenseitig. Vgl. Lauterbach; Lüngen; Schrappe (2010), S. 154 ff. Vgl. zu ursprünglichen Hoffnungen: Janßen (2000), S. 204.
Vgl. Kümpers (2007), S. 3 und 31. Wobei auch dort die Problematiken keinesfalls befriedigend gelöst sind.
Vgl. Schönbach (2004), S. 87.
Der Gesetzgeber hat dabei die wesentlichen Kritikpunkte des Gutachtens 2003 des Sachverständigenrates zur Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen, »Finanzierung, Nutzerorientierung und Qualität« Bd. II, Qualität und Versorgungsstrukturen, aufgenommen.
Vgl. Gemeinsame Registrierungsstelle (2009), S. 17.
Vgl. Baumann (2006), S. 203.
Mehrfachzählungen entstanden, da ein Versorgungsvertrag mit der Beteiligung mehrerer Krankenkassen für jede Krankenkasse als separater Abschluss zählt. Gleiches gilt für Verträge die sich über mehrere KV-Regionen erstrecken, da für jede beteiligte KV-Region ein Vertragsabschluss in die Zählung miteinfloss. Bei Angaben zur Anzahl von Versicherten und Vertragsvolumen handelt es sich nur um Plan- und nicht Ist-Werte, was die Aussagekraft abschwächt. Vgl. zu den Einschränkungen der Interpretierbarkeit der vorliegenden Daten: Gemeinsame Registrierungsstelle (2009), S. 57 ff.
Vgl. Ernst (2008), S. 54 und S. 173. Ebenso: Heinze; Naegele (2010), S. 303. In Anbetracht der generell eher geringen Anzahl teilnehmender Patienten sind Einsparpotenziale und somit die Aussicht auf zusätzliche Erträge eher gering. Vgl. Güntert (2006a), S. 317.
Allerdings wäre dies auch kaum zu leisten, da Ärztenetze selten spektakulär scheitern, sondern vielmehr der Gefahr des Einschlafens ausgesetzt sind. Vgl. Ortmann; Schnelle (2000), S. 218.
Vgl. Fuchs (2008), S. 277. Als Beispiel kann dafür die stationäre Akutversorgung mit Hüft- oder Knieendprothesen und stationärer und ambulanter Anschlussrehabilitation angesehen werden. Vgl. Cassel et al. (2006), S. 62.
So hat das Sozialgericht Gotha dem Hausärztevertrag der Barmer Ersatzkasse den Charakter eines Integrationsvertrages abgesprochen. Vgl. Beske; Ratschko (2006), S. 28f. und 37f.
Vgl. Koch (2009), S. 75. und Bruhnke (2008), S. 169.
Vgl. Beske; Ratschko (2006), S. 34f.
Vgl. Baumann (2006), S. 3. oder Cortekar; Hugenroth (2006), S. 145. Ebenso Beck, K. (2009), S. 113. Zur Problematik der Bewertung konkurrierender Erbringungsformen medizinischer Leistungen. Vgl. Amelung (2007), S. 278.
Sachverständigenrat (2008), S. 261. Eine leichte Tendenz lässt vermuten, dass zukünftig vermehrt komplexere Indikationen abgedeckt werden, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Vgl. Gardain (2005) S. 4. Autoren die von einem Erfolg Integrierter Versorgungsvorhaben ausgehen, orientieren sich an den Planzahlen der Registrierungsstelle. Vgl. Felix; Brockmann (2007), S. 631: Hanika (2008), S. 157.; Kingreen (2009), S. 356.
Vgl. Gemeinsame Registrierungsstelle (2009), S. 46f.
Vgl. Sachverständigenrat (2008), S 217f.; Sachverständigenrat (2012), BT-Drs. 17/10323, 29; Albrecht et al. (2008), S. 97.; Bickmann (2006), S. 134.
Vgl. Schreyögg, (2009), S. 219. Die hohe gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die Kooperationsvorteilen zuteil wird, ist hauptsächlich den durch Krankenkassenfunktionären herausgestellten potenziellen Möglichkeiten geschuldet. Vgl. Distler (2010), S. 279ff.
Vgl. Gläske (2002), S. 3f. Dabei verhärtet sich die Rhetorik auf Seiten der Krankenkassen und der Leistungserbringer zusehends, so dass auch Vergleiche mit der NS-Zeit kein Tabu sind. Vgl. Knieps (2007), S. 874f.
Vgl. Amelung; Sydow; Windeler (2009), S. 9 und 15.
Vgl. Friedman; Goes (2001), S. 4 ff. und Ginsburg; Lesser (2006), S. 5.
Vgl. Kümpers (2007), S. 3 und 31; Friedman; Goes (2001), S. 25 ff. und Lüngen; Lauterbach (2007), S. 289f.
https://doi.org/10.1007/978-3-658-04021-5_2

References: § 21
 § 4

§ 1
 § 17
 § 99
 § 11
 § 73
 § 64
 § 4
 Art. 15
 § 63
 § 116

§ 53

§ 140

§ 129
 § 119