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Timestamp: 2017-11-20 18:54:10+00:00

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Frankfurt: „Juden rus“ – und keinen interessiert es
In Umland | Am 19. Juni 2014 |	Von Stefan Laurin
Viele Jahre lang hatte die Frankfurterin Elishewa Patterson eine Israelflagge in ihrem Fenster. Die Zeiten sind vorbei.
Elishewa Patterson ist eine engagierte Frau. Sie organisiert seit Jahren Demonstrationen für Israel und ist auch beim morgigen Flashmob für die drei entführten israelischen Jugendlichen dabei. Und auch seit vielen Jahren hatte sie eine kleine Israelflagge in ihrem Fenster. „Das gab nie Problem“, sagt Patterson. Aber die Zeiten sind vorbei: Mitte vergangene Woche wurde ihr Fenster beschmiert. Morgens entdeckte Patterson „Juden rus“ und ein Hakenkreuz. Sie rief die Polizei und erstattete Anzeige. Aber sie suchte auch die Öffentlichkeit. Frankfurt ist eine offene Stadt, hat eine große jüdische Gemeinde – man ist hier stolz auf eine lange Tradition der Toleranz. Also meldete informierte Elishewa Patterson auch die Medien, unter anderem die Frankfurter Neue Presse und die Frankfurter Rundschau. „ich dachte, der Vorfall wäre zumindest einen kleinen Dreizeiler im Lokalteil wert. Nur die Bild-Zeitung meldete sich, Neue Presse und Rundschau reagierten nicht auf den Hinweis der bekannten Israel-Aktivistin. Die ist nicht nur von den Frankfurter Medien enttäuscht, sondern hat auch die Israel-Flagge aus ihrem Fenster genommen: „Meine Kinder waren erschrocken. Ich will ihnen so etwas nicht noch einmal zumuten.“ Das sie die kleine Flagge aus dem Fenster genommen hat, sagt Patterson, sei für sie das Schlimmste gewesen.
22 Kommentare zu “Frankfurt: „Juden rus“ – und keinen interessiert es”
Thomas Weigle 19. Juni 2014 um 21:07
Ich schäme mich für Frankfurt.
FerdinandFrechfuchs 19. Juni 2014 um 22:18
ich kann zwar gut verstehen das jemand Groll gegen israel schiebt, vor allem nach den letzten Tagen, in der die IDF die palästinensischen Zivilisten unter Generalverdacht stellt und mit massiven Repression reagiert –
Das Hakenkreuz und der Spuch gehen natürlich gar nicht, das ist ekelhaft.
Hank 19. Juni 2014 um 22:26
Wahrscheinlich ein Fall von Israelkritik-denn die wird ja wohl noch erlaubt sein.
Unglaublich die Tat, unglaublich das Schweigen.der Presse.
Frank 20. Juni 2014 um 05:34
Ich fremdschäme mich für Frankfurt.
@2 Ferdinand:
Da denken Deutsche und Palästinser gleich, nicht wahr? Nicht der Angriff ist zu verdammen, sondern wenn der Angegriffene sich wehrt. Soll Israel still halten, wenn der Hamas Terror seines Amtes waltet?
discipulussenecae 20. Juni 2014 um 07:21
Ein Grund für die vorgebliche „Israel-Kritik“ der deutschen Linken ist ihr verbohrter Antiamerikanismus. So wird immer gern hervorgehoben, daß Israel fast alle Kriege nur deshalb gewinnen konnte, „weil die Amis denen geholfen haben …“ Daß damals eine ganze Nation um ihr physisches Überleben gekämpft hat, wird dabei ausgeblendet. Und so erklärt sich vielleicht auch, warum diese Meldung der ‚Frankfurter Rundschau‘ keine Zeile wert war. Eine Schande und eine Dummheit zugleich!
Arnold Voss 20. Juni 2014 um 08:00
@ FerdinandFrechFuchs
Aber einen Groll gegen die, die die 3 Israelis entführt haben, haben sie natürlich nicht, geschweige denn Verständnis dafür, dass das israelische Militär so reagiert.
Arnold Voss 20. Juni 2014 um 08:07
Aber natürlich ist Ferdinand kein Antisemit, denn er findet Hakenkreuze ekelhaft.
SteLu 20. Juni 2014 um 12:58
Da schmiert irgendjemand „Juden rus“ und ein Hakenkreuz an ein Fenster. Schlimm genug, dass Neue Presse und Frankfurter Rundschau kein Interesse zeigen. Gut, dass weinigstens hier darüber berichtet wird. Immer aber scheint es jemanden zu geben, der den Antisemitismus mit dem Hinweis auf Israel relativieren bzw. „erklären“ muss. So langsam weiß ich nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. So So, Herr Frechfuchs. Sie können gut verstehen, dass jemand Groll „gegen Israel“ schiebt. Ein „bisschen“ übers Ziel hinausgeschossen, aber grundsätzlich verständlich? Welche Formulierung hätten Sie denn bevorzugt? „Deutsche kauft nicht bei Juden? Boykott israelischer Waren jetzt?“
Gerade sind 180.000 kambodschanische Arbeitsmigranten aus Angst vor Repressalien aus Thailand geflohen. Wir erinnern uns. Im letzten Monat hat das Militär „die Regierungsgewalt übernommen“. Ich meine nur, wegen Repression und so. Ist schon „seltsam“, das niemand auf die Idee kommt seinen Groll gegen das Thailändische Militär zum Ausdruck zu bringen, gelle?
Thomas Weigle 20. Juni 2014 um 16:50
@SteLu Sucht das thailändische Militär auch entführte israelische Jugendliche? Das scheint doch Vorbedingung für die Entwicklung von Groll zu sein.
SteLu 20. Juni 2014 um 19:00
@ Thomas Weigle Ich glaube das Suchen nach Jugendlichen reicht nicht aus, um Groll zu erregen. Entscheidend ist dass das israelische Militär sucht. Noch vor ein paar Wochen haben Islamisten Mädchen entführt und es gab eine Welle der Solidarität. Jetzt wird sich darüber erregt, dass die Israelis „soziale Netzwerke“ benutzen, um zu suchen. Perfide, nicht wahr? Zurück zu dem thailändischen Militär. Sollte es sich herausstellen, dass der Mossad heimlich die Führungskräfte des Militärs ausgetauscht und den „sanften“ Putsch organisiert hat, um Gesam(Süd-Ost)Asien zu destabilisieren (um die „jüdische Weltherrschaft im Sinne der Rothschilds“ voranzutreiben), dann und nur dann würde Groll entwickelt. Ansonsten kann das thailändische Militär machen, was es will. Das interessiert keine Sau. Das gilt denke ich auch für jedes andere Militär. Nur für das israelische nicht, da ist es egal was es tut , das erzeugt immer Groll.
Thomas Weigle 20. Juni 2014 um 19:31
@SteLu Ja, dem ist so, völlig richtig!!
Bobbels 22. Juni 2014 um 18:55
Danke fürs Zensieren, Freunde!
Es ist schön, dass sich hier Israelfanatiker ausschweifend und zynisch über Alles mögliche äußern und Leuten jeglichen Mist an den Kopf werfen und unterstellen können, ohne, dass Gegenkommentare freigeschaltet werden.
Pavel Hoffmann 23. Juni 2014 um 08:04
Wie Recht hat der Nobelpreisträger und Holocaustüberlebenden Imre Kertész, der folgende Botschaft an die Juden Europas ausgerichtet hat:
„Die europäischen Juden begehen meines Erachtens einen selbstmörderischen Fehler, wenn sie in das Geheul von europäischen Intellektuellen und Chefbeamten einstimmen, die sie gestern noch ausrotten wollten und jetzt unter dem Vorwand der Kritik an Israel eine neue Sprache für den alten Antisemitismus finden. Wieso sollten sie ihre Absichten denn geändert haben“
WALTER Stach 23. Juni 2014 um 09:51
Thomas Weigle -1-
Schämen ist das eine -geht mir auch so- und das andere, wichtigere hat zu sein,sein, daß jeder von uns weiterhin alleine oder in Gemeinschaft mit anderen alles tut -lautstark, öffentlich und über alle Medien- gegen jede Form von Hass und Diskriminierung von Juden in Deutschland und weltweit zu argumentieren und zu agieren, und zwar ohne jedes Verständnis für alle diejenigen, die mit welchen Argumenten auch immer diese Diskriminierung,diesen Hass gegenüber den Juden zu relativieren oder gar zu rechtfertigen versuchen.
Daß es ganz generell in unserer Gesellschaft wachsende Defizite gibt, wenn es darum geht, nationalsozialistisches Gedankengut, nicht nur, aber auch bezogen auf die Jueden, aufzudecken, anzuprangern und ggfls. darauf basierended Taten polizeilich-gerichtlich zu verfolgen, zu bestrafen, registriere ich. Und dafür schäme ich mich nicht, das macht mich zornig!!
Um so wichtiger, daß Stefan Laurin diesen Skandal (!!)in Frankfurt hier publiziert. Ich hätte sonst vermutlich nichts davon erfahren; auch das stimmt mich sehr nachdenklich.
Thomas Weigle 23. Juni 2014 um 10:47
@Walter Stach Sie erinnern sich an unsere Diskussion über die Einzigartigkeit des Holocaust, wo wir in Sachen Einzigartigkeit nicht übereinstimmten, sehr wohl aber in Bezug auf die Folgerungen daraus, nämlich den Staat Israel zu unterstützen und dafür Sorge zu tragen, dass ein Holocaust in D. nicht mehr vorkommt. Das heißt natürlich auch,hier gegen jede Form von AS Stellung zu beziehen.
Besonders ausgeprägt empfand ich zunächst den AS bei den ostwestfälischen Linkwesten. Egal ob es der Sprecher des KV-GT der Linkpartei Pusch oder die Bielefelder Altbolschewistin Schmidt ist, die in Bielefeld über die dortigen Linkwesten hinaus eine geschätzte Gesprächspartnerin ist, machten und machen aus ihrer Israelfeindlichkeit keinen Hehl. Besonders perfide die ehemalige Bielefelder Frontfrau der von den Ostberliner Fatahfreunden bezahlten DKP, mir auf einer Gedenkfeier zur Pogromnacht erzählte, dass die Israelis durch ihr Verhalten für sämtliche Terrorakte der Palästinenser die Verantwortung trügen.
Auch der Gütersloher Stadtverbandsvorsitzende und GEW-Vorstandsmitglied Klein-Ridder erklärte in einem Aufruf zur Verhinderung eines Krieges am Golf -ohne jeden aktuellen Anlass im November 11- dass im Falle des halluzinierten Krieges des Westens und Israels gegen den Iran, die israelische Armee ungeheuerliche Gräueltaten in Gaza und Westjordanland begehen würde. In der Gütersloher GEW stieß dieser Running Gag des AS,den Juden immer die allerschlimmsten Verbrechen zu unterstellen, offenbar auf keinerlei Widerspruch. Nach Meinung des Sonderschullehrers an der Gütersloher Anne Frank Schule(!!!) wollten „Israel und der Westen diesen Krieg führen, um von den Folgen der Finanzkrise abzulenken“!!
Dass er und seine beiden Mitunterzeichner dann auch noch von einem drohenden 3.Weltkrieg fantasierten und im Stile des nach Hitler zweitmächtigsten deutschen Antisemiten W2 keine Parteien mehr kannten, rundet das unappetitliche Bild des GEW-Funktionärs Klein-Ridder ab. Lesen und Weitergeben stand dann noch unter dem widerlichen Ausdruck des Hasses gegen Israel und den Westen. Allerdings hatte der GEW-Funktionär Klein-Ridder Wichtigeres zu tun, als einen 3.Weltkrieg zu verhindern, denn er nahm an dieser Veranstaltung nicht teil.
Überflüssig fast zu erwähnen, dass natürlich der Folterstaat Iran mit keinem bösen Wort bedacht wurde.
Allerdings musste ich mittlerweile feststellen, dass der AS auch im Verwandten-und Bekanntenkreis zu Hause ist, offenbar unausrottbar. Selbst die besten und einsichtigsten Argumente nutzen nichts. Womöglich ist der AS doch ein weit verbreiteter Gendefekt. Es ist einfach nur deprimierend, so wie der Vorfall in FFM und die Nichtberichterstattung vor allem in der FR. Von daher geht auch der Dank an Stefan für die Publizierung dieses Beispiel Frankfurter AS.
Arnold Voss 23. Juni 2014 um 14:32
Der antisemitische Grundgedanke gegenüber Israel ist sehr schlicht: Die gehören da nicht hin, sprich den Judenstaat hätte es nie geben dürfen. Das kann von Deutschen aber nicht einfach ausgesprochen werden, da jeder weiß, dass es der systematische Judenmord ihres Landes war, der den Staat Israel erst zur unabdingbaren und international anerkannten Notwendigkeit hat werden lassen.
So bleibt die einseitige Israelkritik als systematische Ersatzhandlung, in der Regel versehen mit der Bemerkung, dass man ein Tabu bricht, das wiederum der Herrschaft der Juden zu verdanken ist. Die ist wiederum deswegen global, weil damit zugleich duch die Hintertür noch einmal bewiesen ist, dass Israel nicht nur die Palästinenser sondern die ganze Welt bedroht.
Dagegen ist kein argumentatives Kraut gewachsen.
WALTER Stach 23. Juni 2014 um 15:49
Thomas Weigle, Arnold Voss :
-einverstanden!
Ich komme aber immer wieder, so auch bei dieser Diskusssion, dazu, die Frage zu stellen, ob sich substantiell, ob sich fundamental die Gefühle der Menschen, u.a. in Deutschland, seit altersher bis heute so sehr verändert haben, daß diese ihre Gefühle ( die einer großen Mehrheit) stets und unabhängig von sozialen Zuständen, wirtschaftlichen Verhältnissen, von Zuwanderungen, von religiösen Einflüssen, von wahrgenommer Bedrohung ihrer inneren und äußeren Sicherheit geprägt, getragen, bestimmt sind von dem was Art. 1(1) GG nomiert, nämlich die unantasbare Würde des Menschen -eines jeden!!- und von dem was Art.2(2) konkretisierend dazu normiert, nämlich: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, sener Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat udn Herkunft, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden“.
Wenn ich aus Überzeugung davon ausgehe, daß sich die diesbezüglichen Gefühle der Menschen substantiell bzw. fundamental eben nicht geändert haben, auch nicht, jedenfalls nicht nachhaltig unter dem Eindruck der Verbrechen der NS-Zeit, dann folgere ich daraus, daß es „bis in alle Ewigkeit“ darum geht, in der Gesellschaft, z.B. durch uns,und seitens des Staates mit allen seinen Mitteln und Möglichkeiten dafür einzutreten, zu streiten, zu kämpfen, daß das, was in den Art.1(1) und 2(2)GG normiert ist, Realität wird (Sisyphus-Arbeit?).
Sehr viele der Argumente in der immer währende Diskussion über die Politik des Staates Israel bis hin zu der Frage nach seiner Existenzberechtigung machen hinreichend deutlich, daß es in Deutschland zunehmend daran mangelt, wegen der Verantwortung für den Holocaust gegenüber dem Staat der Juden und gegenüber seiner Politik anders urteilen, anders befinden zu müssen als das gemeinhin gegüber anderen Staaten zu gelten hat, sondern daß es stattdessen in Deutschland, und das treibt mich letztendlich um, zunehmend und ungeniert, tagtäglich öffentlich wahrnehmbar, selbstverständlich zu sein scheint, u.a. wenn es um Juden geht, wenn es um „Ausländer“geht, den Inhalt der Normen der Art.1(1)GG und 2(2)GG außer Acht zu lassen bzw.im gesellschaftlichen Bewußtsein „außer Kraft zu setzen“.
Nur so kann ich mir letztlich so Manches in so manchen unsäglichen Diskussionen über den Staat Israel uns seine Politik erklären.
Trivial ist es festzustellen, ich mache es trotzdem, daß alles was ich angemerkt habe, nicht dem widerspricht, was die aktuelle Politik des Staates Israel an Kritik geradezu herausfordert.
Nur ein solche Kritik hat eben ein anderes Fundament, wenn den Kritikern stets das bewußt ist, was ich vorstehend versucht habe zu be- bwz. zu umschreiben.
Und an diesem Bewußtsein scheint es zunehmend zu fehlen -nicht nur wenn es um Juden geht bzw. um den Staat Israel-.
Und dann diskutiert „man“ folglich eben aneinander vorbei; diejenigen, die aus Überzeugung und ohne Wenn und Aber zu den Inhalten dessen stehen, was Art.1(1) und Art.2(2) GG normiieren und den „Anderen“. Und diesen „Anderen“ gegenüber fehlt es dann zwangsläufig im Konkreten hier und da an überzeugenden Argumente -sh.Thomas Weigle abschließend zu 16-.
Beate Kiefner 24. Juni 2014 um 02:37
Eine ‚Flagge zeigen‘, egal welche, ist im Grunde eine ‚Demonstration‘. Wie bei der ‚Farbe bekennen‘ muss damit gerechnet werden, mit Gegen’demonstrationen‘ konfrontiert zu werden.
Die Meinungsfreiheit gilt auch für den ‚Andersdenkenden‘.
Nein, ich unterstütze keine rassistischen Meinungen; nur, warum sich Menschen dafür ‚fremdschämen‘, sehe ich ganz und gar nicht ein.
Wenn ich gekränkt, beleidigt, verletzt werde, muss ich das Recht haben, mich zu beschweren und angehört zu werden, und zwar bei Ombudsstellen, nicht bei der Zeitung oder bei der Polizei. Es fehlen vielerorts solche ‚vorinstanzlichen‘ Anlaufstellen als Beschwerde-und Beratungsangebote.
Ein demokratisches Verhalten lässt sich nicht per Akklamation herbeiführen, es muss ‚geübt‘ werden: Schutz der Meinungsfreiheit – gewaltlose Demonstration – Wahrung der Bürgerrechte sind ‚Lebensaufgaben‘.
Thomas Weigle 24. Juni 2014 um 09:18
#18 Freiheit ist, wenn ich anderen ein Hakenkreuz etc. ans Fenster schmiere? Das zeigen, Herstellen von Hakenkreuzen ist verboten, steht mithin unter Strafe.
CV Films 25. Juni 2014 um 18:03
Ferdinand Frechfuchs: Hat Israel die Jugendlichen enfürht, dass man Groll gegen das Land empfinden kann? Niemals Kritik gegen die Palästinenser aus Deutschland, die mir übrigens sagten, als ich einen Film über deren Vertreibung aber auch der deutchen Juden nach Israel sagen: Gute Deutsche, warum habt Ihr nicht alle Juden vergast?! – Aber in der BRD dürfen Palästinenser alles, das habe ich mehr als deutlich mitgekriegt. Ein Jammer, wie sich alles entwickelt. Anitsemitismus pur!
Alreech 25. Juni 2014 um 21:54
Natürlich gehören die Juden nicht nach Palästina. 😉
Die eingeborenen Araber habe das nach dem ersten Weltkrieg deutlich gemacht in dem sie u.a. in Hebron die einheimischen Juden massakriert oder vertrieben haben.
Nach dem Krieg 1948 wurden dann die Juden aus dem Westjordanland und Ostjerusalem vertrieben, ähnliche Vertreibungen gab es in allen anderen arabischen Ländern.
Erst seit dem Sechstage Krieg können Juden wieder im Westjordanland und Ostjerusalem siedeln, unter militärischen Schutz, der laut einem bekannten SPD Politiker nichts anderes als ein Apartheidsystem ist.
Gerade wir als Deutsche sollten uns gut in die Lage der Palästinensern einfühlen können. Man stelle sich mal vor das morgen in einer deutschen Stadt jüdische Siedler ein Haus kaufen – ganz sicher würde die Deutsche Bevölkerung nichts unversucht (Steinwürfe, Entführungen, Anschläge…) lassen diese Siedler zu vertreiben.
Thomas Weigle 25. Juni 2014 um 23:15
@ CV Films „An allem ist der Jude schuld, selbst am Antisemitismus. Denn gäbe es den Juden nicht, müsste ihn der Antisemit nicht hassen.“ Henryk Broder.

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