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Timestamp: 2018-12-19 10:44:40+00:00

Document:
(GVBl.II/09, [Nr. 03], S.38)
geändert durch Artikel 32 der Verordnung vom 29. Januar 2014
Auf Grund des § 22 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 und 2 und § 26b des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Mai 2004 (GVBl. I S. 350) verordnet der Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche im Landkreis Prignitz wird als Landschaftsschutzgebiet festgesetzt. Das Landschaftsschutzgebiet trägt die Bezeichnung „Agrarlandschaft Prignitz-Stepenitz“.
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 32 890 Hektar. Es umfasst Flächen in folgenden Fluren:
1 bis 4;
1 bis 5;
Rohlsdorf (R)
2 bis 4;
1 bis 11;
1 bis 6;
1 bis 10;
1 bis 5, 7;
1 bis 9;
3 bis 6;
3 bis 5;
2 bis 5;
2 bis 6;
1, 4 bis 7;
1 bis 4, 11;
1 bis 3, 5;
1, 3 bis 11;
1, 2, 6, 7, 17, 18;
1 bis 8;
1 bis 7;
2 bis 10;
2 bis 7;
2 bis 15;
1 bis 4, 6 bis 8;
2 bis 7.
Zur Orientierung ist dieser Verordnung eine Kartenskizze über die Lage des Landschaftsschutzgebietes als Anlage 1 beigefügt.
(2) Die Grenze des Landschaftsschutzgebietes ist in den in Anlage 2 dieser Verordnung aufgeführten Karten mit ununterbrochener roter Linie eingezeichnet; als Grenze gilt der innere Rand dieser Linie. Die in Anlage 2 Nr. 1 aufgeführte Übersichtskarte im Maßstab 1 : 50 000 dient der räumlichen Einordnung des Landschaftsschutzgebietes. Die in Anlage 2 Nr. 2 aufgeführten 32 topografischen Karten im Maßstab 1 : 10 000 ermöglichen die Verortung im Gelände. Maßgeblich für den Grenzverlauf ist die Einzeichnung in den in Anlage 2 Nr. 3 mit den laufenden Nummern 1 bis 281 aufgeführten Liegenschaftskarten.
(3) Innerhalb des Landschaftsschutzgebietes sind eine Zone 1 und eine Zone 1a mit besonderen Beschränkungen der landwirtschaftlichen Nutzung, eine Zone 2 mit besonderen Beschränkungen der forstwirtschaftlichen Nutzung sowie eine Zone 3 mit einem Genehmigungsvorbehalt für den Anbau von schnellwüchsigen Gehölzen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen festgesetzt. Die Zone 1 umfasst rund 477 Hektar, die Zone 1a umfasst rund 44 Hektar, die Zone 2 umfasst rund 313 Hektar und die Zone 3 umfasst rund 6 575 Hektar. Die Grenzen der Zonen sind in der in Anlage 2 Nr. 1 genannten Übersichtskarte, in den in Anlage 2 Nr. 2 genannten topografischen Karten mit den laufenden Nummern 1 bis 32 sowie in den in Anlage 2 Nr. 3 genannten Liegenschaftskarten mit den laufenden Nummern 1 bis 281 mit ununterbrochener roter Linie eingezeichnet. Als Grenze gilt der innere Rand dieser Linie. Maßgeblich für den Grenzverlauf ist die Einzeichnung in den Liegenschaftskarten.
die Erhaltung und Wiederherstellung einer weitgehend unzerschnittenen, strukturreichen, vielfältigen, offenen, von Ackerflächen geprägten Agrarlandschaft mit einem hohen Anteil an Strukturelementen wie Hecken, Baumreihen, Einzelgehölzen, Söllen, Gräben, Lesesteinhaufen, Brachen, Randstreifen und Trockenrasen sowie einer mosaikartigen Nutzungsstruktur als Lebensraum von Vogelarten wie Wiesenweihe, Heidelerche, Sperbergrasmücke, Neuntöter, Ortolan, Braunkehlchen und Raubwürger sowie als Nahrungsflächen von Vogelarten wie Weißstorch, Wespenbussard, Schwarz- und Rotmilan, Rohr- und Wiesenweihe;
die Erhaltung und Wiederherstellung von landschaftstypischen Alleen, insbesondere von Eichenalleen und strukturierten Waldrändern mit Eichenanteil, angrenzend an mineralische Ackerstandorte auch als Lebensraum des Ortolans in seinem bedeutendsten Vorkommen in Brandenburg;
die Erhaltung und Wiederherstellung von Trockenrasen mit Dornbüschen und Wildobstbeständen als Bestandteil einer abwechslungsreichen Landschaft auch als Lebensraum charakteristischer Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel Heidelerche, Sperbergrasmücke, Neuntöter, Raubwürger, Zauneidechse, Sand-Strohblume und Heide-Nelke;
die Erhaltung und Wiederherstellung landschaftsbildprägender reich strukturierter, naturnaher Laub- und Laubmischwälder mit hohem Altholzanteil, alten Einzelbäumen, Überhältern sowie einem hohen Anteil an stehendem und liegendem Totholz auch als Lebensraum von Schwarzstorch, Wespenbussard, Schwarz- und Rotmilan, See- und Fischadler, Schwarz- und Mittelspecht, Zwergschnäpper, Baumfalke und weiteren waldgebundenen Vogelarten;
die Erhaltung und Wiederherstellung intakter Bruchwälder und Waldmoore mit naturnahem Wasserstand und naturnaher Wasserstandsdynamik wegen ihrer Eigenart und Schönheit auch als Lebensraum insbesondere von Schwarzstorch, Kranich und Waldwasserläufer;
die Erhaltung und Wiederherstellung landschaftsästhetisch wertvoller, nährstoffarmer, lichter und halboffener Kiefernwälder mit Laubholzanteilen und reich gegliederten Waldrändern sowie Kiefernheiden und -gehölzen als Lebensraum von Ziegenmelker, Heidelerche, Baumfalke, Wiedehopf, Raubwürger und weiteren Vogelarten;
die Erhaltung und Wiederherstellung der Löcknitz und der Stepenitz sowie ihrer Nebenflüsse als gliedernde und verbindende Landschaftselemente mit weitgehend unverbautem, strukturreichem und naturnahem Erscheinungsbild, ausgeprägter Gewässerdynamik, Mäander- und Kolkbildungen, Uferabbrüchen, Steilwandbildungen, Altarmen, Sand- und Kiesbänken auch als Nahrungsgebiet des Schwarzstorches sowie Lebensraum des Eisvogels und weiterer fließgewässergebundener Vogelarten;
die Erhaltung und Wiederherstellung intakter Moore, Sümpfe, Torfstiche und Kleingewässer mit naturnahen Wasserständen und naturnaher Wasserstandsdynamik in ihrer Vielfalt und landschaftlichen Schönheit auch als Nahrungsgebiet des Schwarzstorches sowie als Lebensraum von Rohrweihe, Kranich, Waldwasserläufer und weiteren an Feuchtgebiete gebundene Vogelarten;
die Erhaltung und Wiederherstellung strukturreicher Standgewässer und Gewässerufer mit vielgestaltiger Verlandungs-, Schwimmblatt- und Unterwasservegetation sowie Flachwasserbereichen auch als Lebensraum von Sumpf-, Wasser- und Watvögeln, zum Beispiel Rohrschwirl, Rohrweihe, Teichralle und verschiedenen Gänse- und Entenarten;
die Erhaltung und Wiederherstellung eines für Niedermoore typischen Landschaftswasserhaushaltes, vor allem in den Flussniederungen, mit periodisch oder ganzjährig überfluteten Flächen oder ganzjährig hohen Grundwasserständen auch als Voraussetzung für Nahrungsgebiete von Schwarz- und Weißstorch sowie Lebensräume von Rohr- und Wiesenweihe, Kranich und weiteren an Feuchtgebiete gebundene Vogelarten;
die Erhaltung und Wiederherstellung extensiv bewirtschafteter Dauergrünlandflächen, insbesondere Feucht- und Nasswiesen, möglichst mit winterlicher Überflutung, insbesondere in enger räumlicher Verzahnung mit Brache- und Röhrichtflächen sowie Röhrichtsäumen als charakteristische Elemente der Kulturlandschaft auch als Lebensraum von Vogelarten wie Kiebitz und Braunkehlchen sowie als Nahrungs- und Rastflächen von Vogelarten wie Schwarz- und Weißstorch, Kranich und Goldregenpfeifer;
die Erhaltung und Wiederherstellung der Funktion als Rastgebiet als Bestandteil eines leistungs- und funktionsfähigen Naturhaushalts, insbesondere die Erhaltung und Wiederherstellung geeigneter Rastflächen für verschiedene Rastvögel, beispielsweise Schwäne, Gänse- und Entenarten und Watvögel;
die Erhaltung und Wiederherstellung einer arten- und individuenreichen Fauna von Wirbellosen (insbesondere Großinsekten), Amphibien und weiteren Kleintieren als Nahrungsangebot sowie als Ausdruck eines leistungs- und funktionsfähigen Naturhaushaltes.
(1) Vorbehaltlich der nach § 6 zulässigen Handlungen sind in dem Landschaftsschutzgebiet gemäß § 22 Abs. 3 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern, den Naturhaushalt schädigen oder sonst dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere:
Niedermoorstandorte umzubrechen oder in anderer Weise zu beeinträchtigen; ausgenommen ist eine den Moortypen Mulm- und Erdniedermoor angepasste Bewirtschaftung, wobei eine weitere Degradierung des Moorkörpers so weit wie möglich auszuschließen ist;
Moore, Sümpfe, Landröhrichte, Quellbereiche, natürliche oder naturnahe Bereiche fließender und stehender Gewässer einschließlich ihrer Ufervegetation sowie ihrer Verlandungsbereiche, Altarme, Bruch-, Sumpf-, Moor- und Auwälder nachteilig zu verändern, zu beschädigen oder zu zerstören;
Flurgehölze aller Art wie Alleen, Baumreihen, Einzelbäume, Hecken, Gebüsche, Streuobstbestände, Feld- oder Ufergehölze und naturnahe Waldränder, insbesondere solche mit Eichenanteil, zu beschädigen oder zu beseitigen;
Wälder trockenwarmer Standorte, Trockenrasen, Heiden und Lesesteinhaufen nachteilig zu verändern, zu beschädigen oder zu zerstören;
Entwässerungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich von Bruchwäldern, Fließgewässern und ihren Auen, Mooren, Sümpfen, Torfstichen, Kleingewässern, Standgewässern, Feucht- und Nasswiesen über den bisherigen Umfang hinaus durchzuführen;
absolutes Grünland sowie Grünland in den Zonen 1 und 1a umzubrechen. Bei Narbenschäden ist mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde eine umbruchlose Nachsaat zulässig;
auf Grünland in den Zonen 1 und 1a Düngemittel einschließlich Wirtschaftsdünger (zum Beispiel Gülle) und Sekundärrohstoffdünger (zum Beispiel Abwasser, Klärschlamm und Bioabfälle) zum Zwecke der Düngung zu lagern, auf- oder auszubringen sowie Abwasser zu sonstigen Zwecken auf- oder auszubringen und einzuleiten oder Pflanzenschutzmittel jeder Art anzuwenden;
bei der forstwirtschaftlichen Nutzung Horst- oder Höhlenbäume zu beseitigen;
in der Zone 2 nicht standortgerechte, nicht heimische oder eingebürgerte Baumarten einzubringen. Die Entwicklung von Reinbeständen ist nicht zulässig.
(2) Sonstige Handlungen, die geeignet sind, den Charakter des Gebietes zu verändern, den Naturhaushalt zu schädigen, das Landschaftsbild zu verunstalten, den Naturgenuss zu beeinträchtigen oder sonst dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, bedürfen der Genehmigung. Der Genehmigung bedarf insbesondere, wer beabsichtigt,
Plakate oder Werbeanlagen sowie Bild- oder Schrifttafeln, ausgenommen zur saisonalen Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte, aufzustellen oder anzubringen;
außerhalb öffentlich-rechtlich zugelassener und gekennzeichneter Plätze sowie von Hausgärten Wohnwagen aufzustellen, ausgenommen während der Ernte und zur saisonalen Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte;
über das Verbot in § 4 Abs. 1 Nr. 8 hinaus sonstige Grünlandflächen in eine andere Nutzungsart zu überführen;
außerhalb des Waldes standortfremde, landschaftsuntypische Gehölzpflanzungen oder Pflanzungen mit nicht gebietsheimischen Gehölzarten vorzunehmen;
außerhalb von öffentlich-rechtlich zugelassenen und gekennzeichneten Plätzen sowie Hausgärten, Kleingärten und Ferien- und Wochenendhausgrundstücken offene Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben;
Modellsport mit ferngesteuerten, verbrennungsmotorbetriebenen Geräten zu betreiben;
außerhalb öffentlich-rechtlich zugelassener und gekennzeichneter Plätze zu zelten oder zu lagern;
Gewässerbenutzungen vorzunehmen, die einer wasserrechtlichen Erlaubnis oder Bewilligung bedürfen;
auf landwirtschaftlich genutzten Flächen innerhalb der Zone 3 schnellwüchsige Gehölze im Kurzumtrieb anzubauen;
Holzerntemaßnahmen durchzuführen, die den Holzvorrat auf einer zusammenhängenden Fläche von über 0,5 Hektar Größe auf weniger als 40 Prozent des üblichen Vorrats reduzieren.
Bei der forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung in Zone 2 sind mindestens fünf Stämme Altholz je Hektar mit einem Mindestdurchmesser von 30 Zentimetern in 1,30 Meter Höhe über dem Stammfuß aus der Nutzung zu nehmen und dauerhaft zu markieren. In Jungbeständen ist ein solcher Altholzanteil zu entwickeln;
bei der forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung in Zone 2 ist eine naturnahe Waldentwicklung mit einem Totholzanteil von mindestens 10 Prozent des stehenden und liegenden Bestandesvorrats zu gewährleisten. Dabei sind, sofern vorhanden, mindestens fünf Stück stehendes Totholz je Hektar mit mehr als 30 Zentimeter Durchmesser in 1,30 Meter Höhe über dem Stammfuß zu erhalten.
Grünland innerhalb der Zonen 1 und 1a als Wiese oder Weide genutzt wird und die jährliche Zufuhr an Pflanzennährstoffen über Düngemittel inklusive der Exkremente von Weidetieren je Hektar Grünland die Menge nicht überschreitet, die dem Nährstoffäquivalent des Dunganfalls von 1,4 Raufutter verwertenden Großvieheinheiten (RGV) entspricht, ohne chemisch-synthetische Stickstoffdüngemittel und Sekundärrohstoffdünger wie zum Beispiel Abwasser, Klärschlamm und Bioabfälle einzusetzen oder Pflanzenschutzmittel jeder Art anzuwenden. Der Einsatz von Kartoffelfruchtwasser bleibt zulässig,
auf Grünland innerhalb der Zone 1a über die Maßgaben des Buchstabens a hinaus der Einsatz von Gülle unzulässig ist,
§ 4 Abs. 1 Nr. 2 und 8 gilt,
§ 4 Abs. 2 Nr. 7 und 14 gilt;
die den in § 1b Abs. 5 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes genannten Anforderungen in Verbindung mit dem Waldgesetz des Landes Brandenburg entsprechende forstwirtschaftliche Bodennutzung auf den bisher rechtmäßig dafür genutzten Flächen mit der Maßgabe, dass
§ 4 Abs. 1 Nr. 10 und 11 gilt,
§ 4 Abs. 2 Nr. 15 gilt;
die Errichtung ortsunveränderlicher jagdlicher Einrichtungen zur Ansitzjagd und das Aufstellen transportabler und mobiler Ansitzeinrichtungen;
die den in § 1b Abs. 6 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes genannten Anforderungen in Verbindung mit dem Fischereigesetz für das Land Brandenburg entsprechende fischereiwirtschaftliche Flächennutzung und die Angelfischerei auf den bisher rechtmäßig dafür genutzten Flächen mit der Maßgabe, dass § 4 Abs. 1 Nr. 6 gilt, wobei für Fischereiberechtigte und Fischereiausübungsberechtigte das Betreten zum Zwecke des Einsetzens, der Kontrolle und des Entfernens von Fanggeräten und zur ökologisch verträglichen Nutzung abgestorbener Teile von Schilf- und Rohrbeständen gemäß § 3 Abs. 1 Satz 2 des Fischereigesetzes für das Land Brandenburg gestattet bleibt;
die im Sinne des § 28 des Wasserhaushaltsgesetzes und § 78 des Brandenburgischen Wassergesetzes ordnungsgemäße Unterhaltung der Gewässer, die den in § 3 aufgeführten Schutzgütern nicht entgegensteht, mit der Maßgabe, dass
die Maßnahmen zeitlich und räumlich möglichst derart durchgeführt werden, dass ein vielfältiger und standortgerechter Pflanzen- und Tierbestand erhalten bleibt oder sich neu entwickeln kann,
Maßnahmen zur Untersuchung von Altlastenverdachtsflächen und Verdachtsflächen sowie Maßnahmen der Altlastensanierung und der Sanierung schädlicher Bodenveränderungen gemäß Bundes-Bodenschutzgesetz sowie Maßnahmen der Munitionsräumung im Benehmen mit der unteren Naturschutzbehörde;
behördliche sowie behördlich angeordnete oder zugelassene Beschilderungen, soweit sie auf den Schutzzweck des Gebietes hinweisen oder als hoheitliche Kennzeichnungen, Orts- oder Verkehrshinweise, Wegemarkierungen oder Warntafeln dienen. Darüber hinaus sind nichtamtliche Hinweisschilder im Sinne der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung zur Aufstellung nichtamtlicher Hinweiszeichen an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Land Brandenburg vom 24. Juli 2007 an Straßen und Wegen freigestellt;
(2) Die in § 4 Abs. 1 Nr. 6 für das Betreten und Befahren des Landschaftsschutzgebietes enthaltenen Einschränkungen gelten nicht für die Dienstkräfte der Naturschutzbehörden, die zuständigen Naturschutzhelfer und sonstige von den Naturschutzbehörden beauftragte Personen sowie für Dienstkräfte und beauftragte Personen anderer zuständiger Behörden und Einrichtungen, soweit diese in Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Aufgaben handeln.
Es werden folgende Maßnahmen als Zielvorgabe für die Pflege, Entwicklung und Wiederherstellung des Gebietes benannt:
Landschaftsstrukturelemente, insbesondere Alleen, Solitärbäume, Feldgehölze, Hecken und Waldränder, sollen durch Pflege, Nachpflanzung und Neuanlage gefördert werden;
der Gebietswasserhaushalt in den Niederungen soll unter Berücksichtigung schutzzweckbezogener Wasserstände durch geeignete Maßnahmen verbessert werden; dabei soll im Bereich der Kranich-Schlafplätze die Wasserhaltung durch die Nutzung vorhandener Regulierungseinrichtungen so durchgeführt werden, dass sich ab dem 1. November eines jeden Jahres bis zum 30. April des Folgejahres oberflächennahe Grundwasserstände mit Blänkenbildung einstellen können;
Brachen und Randstreifen sollen erhalten und entwickelt werden;
mosaikartige Nutzungsstrukturen sollen beispielsweise durch kleinere Anbauflächen sowie getreide- und hackfruchtbetonte Fruchtfolgen gefördert werden. Insbesondere in Zone 3 soll zum Schutz des Ortolans im Bereich der Alleen, Baumreihen, Wald- und Gehölzränder eine Ackernutzung ohne oder mit reduzierten Dünger- und Pflanzenschutzmitteln sowie angepassten Bewirtschaftungsterminen erfolgen;
Trockenrasen sollen bei Bedarf gepflegt und offen gehalten werden;
struktur- und artenarme Nadelholzforste sollen unter Erhalt von Altholzbeständen beziehungsweise Altbäumen in naturnahe Bestände umgebaut werden, wobei bevorzugt Eichen verwendet werden sollen;
naturferne Abschnitte von Fließgewässern sollen renaturiert werden, beispielsweise durch Förderung der natürlichen Gewässerdynamik und den Rückbau von Querbauwerken;
Sölle und Kleingewässer sollen durch Renaturierung oder Neuanlage entwickelt werden;
Feuchtwiesen und ihre Auflassungsstadien sollen durch angepasste, regelmäßige Nutzung gepflegt und offen gehalten werden;
Freileitungen sollen zur Aufwertung des Landschaftsbildes nach Möglichkeit durch Erdverlegung ersetzt oder vor Anflug durch Vögel gesichert werden, § 53 des Bundesnaturschutzgesetzes bleibt unberührt. Windkraftanlagen sollen nach der Stilllegung zurückgebaut werden.
Von den Verboten kann die zuständige Naturschutzbehörde auf Antrag gemäß § 72 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes Befreiung gewähren. Dies gilt auch im Falle der Versagung einer Genehmigung nach § 4 Abs. 2 und 3.
den Vorschriften des § 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 11 zuwiderhandelt;
Handlungen nach § 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 bis 15 ohne die erforderliche Genehmigung vornimmt;
den Geboten des § 5 zuwiderhandelt;
den Maßgaben des § 6 zuwiderhandelt.
Verhältnis zu anderen rechtlichen Bestimmungen, Duldungspflicht
(1) Bei der Umsetzung des Schutzzwecks gemäß § 3 Nr. 5 und 7 bis 10 und der dazu erforderlichen Maßnahmen gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 5 sowie gemäß § 7 sind die Belange der Wasserrahmenrichtlinie und des Hochwasserschutzes zu beachten. Für die Maßnahmen sind gegebenenfalls wasserrechtliche Verfahren durchzuführen.
(2) Die Duldung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, die zur Ausführung der in dieser Verordnung festgelegten Schutz-, Pflege-, Entwicklungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen und zur Verwirklichung des Schutzzwecks erforderlich sind, richtet sich nach § 68 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes.
(3) Soweit für den Bereich des Landschaftsschutzgebietes weiter gehende naturschutzrechtliche Vorschriften bestehen, bleiben diese unberührt. Abweichend von § 9 der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Stepenitz“ gilt § 4 Abs. 1 Nr. 9 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und b dieser Verordnung auch im Geltungsbereich der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Stepenitz“.
(4) Soweit diese Verordnung keine weiter gehenden Vorschriften enthält, bleiben die Regelungen über gesetzlich geschützte Teile von Natur und Landschaft (§§ 31 bis 35 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes) und über den Schutz und die Pflege wild lebender Tier- und Pflanzenarten (§§ 39 bis 55 des Bundesnaturschutzgesetzes und §§ 37 bis 43a und 48 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes) unberührt.
(1) § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und b dieser Verordnung tritt am 1. Juli 2010 in Kraft. Im Übrigen tritt diese Verordnung am Tag nach der Verkündung in Kraft.
(2) Gleichzeitig treten für den Bereich des Landschaftsschutzgebietes außer Kraft:
1. Beschluss Nr. 54 des Rates des Bezirkes Schwerin vom 15. Februar 1960 über die Erklärung eines Landschaftsteiles zum Landschaftsschutzgebiet, hier: „Osargebiet bei Perleberg“;
2. Beschluss Nr. 13/72 des Bezirkstages Schwerin vom 1. Juni 1972 zur Erweiterung bereits bestätigter Landschaftsschutzgebiete, hier: „Weinberg/Golmerberg“.
Potsdam, den 15. Dezember 2008
Titel: Übersichtskarte zur Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Agrarlandschaft Prignitz-Stepenitz“ Maßstab: 1 : 50 000
unterzeichnet von der Siegelverwahrerin, Siegelnummer 7 des MLUV, am 6. Dezember 2008
2. Topografische Karten
Topografische Karte zur Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Agrarlandschaft Prignitz-Stepenitz“ Maßstab 1 : 10 000
2638-SW
2638-SO
2737-NO
2738-NW
2738-NO
2735-SO
2736-SW
2736-SO
2737-SW
2737-SO
2738-SW
2738-SO
2739-SW
2835-NW
2835-NO
2836-NW
2836-NO
2837-NW
2838-NO
2839-NW
2836-SW
2836-SO
2837-SW
2837-SO
2838-SW
2838-SO
2936-NW
2936-NO
2937-NW
2937-NO
Liegenschaftskarte zur Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Agrarlandschaft Prignitz-Stepenitz“
Porep Flur 2, Flur 4
Jännersdorf Flur 6, Flur 7; Porep Flur 2, Flur 3, Flur 4
Jännersdorf Flur 6; Porep Flur 3; Stepenitz Flur 9; Telschow Flur 1
Stepenitz Flur 4, Flur 9
Stepenitz Flur 4
Porep Flur 6
Porep Flur 4, Flur 6
Porep Flur 3, Flur 4; Telschow Flur 1, Flur 5
Porep Flur 3; Stepenitz Flur 9; Telschow Flur 1
Stepenitz Flur 9; Telschow Flur 1, Flur 2
Nettelbeck Flur 2
Nettelbeck Flur 2, Flur 3
Nettelbeck Flur 2, Flur 3; Porep Flur 7
Nettelbeck Flur 3, Flur 4, Flur 5; Porep Flur 6, Flur 7
Nettelbeck Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 7; Porep Flur 4, Flur 5, Flur 6
Nettelbeck Flur 6, Flur 7; Porep Flur 4; Telschow Flur 1, Flur 4, Flur 5
Telschow Flur 1, Flur 4
Telschow Flur 1
Sagast Flur 7
Sagast Flur 7, Flur 8
Nettelbeck Flur 2; Sagast Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 8
Lütkendorf Flur 2; Nettelbeck Flur 2, Flur 3; Sagast Flur 1, Flur 2, Flur 3
Lütkendorf Flur 2; Nettelbeck Flur 3; Sagast Flur 1
Lütkendorf Flur 1, Flur 2, Flur 8; Nettelbeck Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 9, Flur 10
Lütkendorf Flur 1, Flur 3, Flur 8; Nettelbeck Flur 5, Flur 7, Flur 8, Flur 9
Lütkendorf Flur 3; Nettelbeck Flur 6, Flur 7, Flur 8; Telschow Flur 4; Weitgendorf Flur 1, Flur 2
Telschow Flur 3, Flur 4; Weitgendorf Flur 2, Flur 3, Flur 4
Telschow Flur 3
Sagast Flur 6, Flur 7
Sagast Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 7, Flur 8
Sagast Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 8
Lütkendorf Flur 1, Flur 2; Sagast Flur 1, Flur 3
Lütkendorf Flur 1, Flur 2, Flur 8
Lütkendorf Flur 1, Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 8; Nettelbeck Flur 8, Flur 9
Lütkendorf Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6; Nettelbeck Flur 8; Weitgendorf Flur 1, Flur 2
Lütkendorf Flur 4, Flur 6; Weitgendorf Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 6
Hülsebeck Flur 1; Sagast Flur 4, Flur 5, Flur 6
Hülsebeck Flur 1; Putlitz Flur 12; Sagast Flur 3, Flur 4, Flur 5
Lütkendorf Flur 1; Putlitz Flur 12, Flur 13; Sagast Flur 3, Flur 4
Lütkendorf Flur 1, Flur 8; Putlitz Flur 12, Flur 13
Lütkendorf Flur 1, Flur 8; Putlitz Flur 13, Flur 14
Lütkendorf Flur 5, Flur 6, Flur 7, Flur 8; Putlitz Flur 2, Flur 14
Lütkendorf Flur 6, Flur 7; Putlitz Flur 2, Flur 3, Flur 15; Weitgendorf Flur 1, Flur 8
Lütkendorf Flur 6; Putlitz Flur 15; Weitgendorf Flur 1, Flur 6, Flur 7, Flur 8
Hülsebeck Flur 1, Flur 4
Hülsebeck Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4; Sagast Flur 4
Hülsebeck Flur 3; Putlitz Flur 11, Flur 12; Sagast Flur 4
Putlitz Flur 8, Flur 11, Flur 12, Flur 13
Putlitz Flur 8, Flur 12, Flur 13
Mansfeld Flur 4; Putlitz Flur 6, Flur 7, Flur 8, Flur 13
Putlitz Flur 2, Flur 3, Flur 6
Lütkendorf Flur 7; Putlitz Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 15
Mertensdorf Flur 1; Putlitz Flur 3, Flur 15; Weitgendorf Flur 7, Flur 8
Buckow Flur 2
Gerdshagen Flur 2
Groß Warnow Flur 4; Pinnow Flur 2
Groß Warnow Flur 3, Flur 4; Pinnow Flur 2
Groß Warnow Flur 3, Flur 5
Groß Warnow Flur 5; Klein Warnow Flur 3, Flur 4, Flur 5; Reckenzin Flur 6
Reckenzin Flur 4, Flur 5, Flur 6
Reckenzin Flur 2, Flur 4, Flur 5; Streesow Flur 2, Flur 3, Flur 6
Streesow Flur 1, Flur 2, Flur 6
Dallmin Flur 1, Flur 2
Dallmin Flur 2; Kribbe Flur 1, Flur 2
Kribbe Flur 1; Neuhausen Flur 4; Neuhof Flur 1
Pirow Flur 3
Burow Flur 5; Hülsebeck Flur 4; Pirow Flur 3
Burow Flur 5; Hülsebeck Flur 2, Flur 3, Flur 4; Pirow Flur 3; Putlitz Flur 10
Burow Flur 5; Hülsebeck Flur 3, Flur 4; Putlitz Flur 10, Flur 11
Mansfeld Flur 2, Flur 4; Putlitz Flur 8, Flur 9, Flur 10, Flur 11
Mansfeld Flur 2, Flur 3, Flur 4; Putlitz Flur 8, Flur 9, Flur 11
Mansfeld Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 6; Putlitz Flur 5, Flur 6, Flur 8
Putlitz Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6
Mertensdorf Flur 5, Flur 6; Putlitz Flur 3, Flur 4, Flur 5
Mertensdorf Flur 1, Flur 5; Putlitz Flur 3
Preddöhl Flur 1
Buckow Flur 2; Gerdshagen Flur 1, Flur 2; Preddöhl Flur 1
Gerdshagen Flur 1, Flur 2
Pinnow Flur 6; Pröttlin Flur 4
Pinnow Flur 2, Flur 5, Flur 6; Pröttlin Flur 4
Groß Warnow Flur 3, Flur 4; Pinnow Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 5
Groß Warnow Flur 3, Flur 5, Flur 6; Klein Warnow Flur 4; Pinnow Flur 3, Flur 4; Sargleben Flur 3
Groß Warnow Flur 5, Flur 6; Klein Warnow Flur 4, Flur 5; Reckenzin Flur 3, Flur 6
Garlin Flur 7; Reckenzin Flur 4, Flur 5, Flur 6; Streesow Flur 5, Flur 6
Reckenzin Flur 4; Streesow Flur 2, Flur 3, Flur 5, Flur 6
Dallmin Flur 1, Flur 4, Flur 5; Garlin Flur 1; Streesow Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 5
Dallmin Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4
Dallmin Flur 2, Flur 3, Flur 4
Dallmin Flur 2, Flur 3; Kribbe Flur 1, Flur 2, Flur 3
Kribbe Flur 1, Flur 2, Flur 3; Neuhausen Flur 4; Neuhof Flur 1
Bresch Flur 5
Bresch Flur 3; Pirow Flur 4
Bresch Flur 3; Burow Flur 2; Pirow Flur 3, Flur 4, Flur 5
Burow Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 5; Pirow Flur 3
Burow Flur 1, Flur 3, Flur 4, Flur 5; Putlitz Flur 10
Burow Flur 1, Flur 4; Gülitz Flur 4; Putlitz Flur 10, Flur 11
Gülitz Flur 4; Lockstädt Flur 1; Putlitz Flur 9, Flur 10, Flur 11
Lockstädt Flur 1; Mansfeld Flur 1, Flur 2; Putlitz Flur 9
Mansfeld Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6; Putlitz Flur 5
Mansfeld Flur 5, Flur 6, Flur 7; Mertensdorf Flur 6; Putlitz Flur 5
Laaske Flur 4; Mansfeld Flur 6, Flur 7; Mertensdorf Flur 6; Putlitz Flur 5; Triglitz Flur 7
Triglitz Flur 7
Triglitz Flur 3
Preddöhl Flur 4; Triglitz Flur 2, Flur 3
Preddöhl Flur 1, Flur 4; Triglitz Flur 2, Flur 3
Preddöhl Flur 1, Flur 4
Pröttlin Flur 1, Flur 7
Pröttlin Flur 1, Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 7
Pinnow Flur 5, Flur 6; Pröttlin Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 7
Pinnow Flur 3, Flur 4, Flur 5; Sargleben Flur 1, Flur 2, Flur 4
Groß Warnow Flur 6; Pinnow Flur 3, Flur 4; Sargleben Flur 3, Flur 4
Garlin Flur 7, Flur 8, Flur 9; Groß Warnow Flur 5, Flur 6; Reckenzin Flur 3; Sargleben Flur 3, Flur 4
Garlin Flur 5, Flur 6, Flur 7; Streesow Flur 5
Garlin Flur 1, Flur 2, Flur 5; Streesow Flur 5
Dallmin Flur 4, Flur 5, Flur 6; Garlin Flur 1, Flur 2; Streesow Flur 4, Flur 5
Dallmin Flur 4, Flur 6, Flur 8
Dallmin Flur 3, Flur 4, Flur 6, Flur 7, Flur 8
Dallmin Flur 3, Flur 7; Kribbe Flur 3, Flur 4
Kribbe Flur 3, Flur 4, Flur 5
Bresch Flur 6
Bresch Flur 1, Flur 5, Flur 6
Bresch Flur 3, Flur 4, Flur 5
Bresch Flur 3, Flur 4; Burow Flur 2; Gülitz Flur 6; Pirow Flur 4; Wüsten-Vahrnow Flur 2
Burow Flur 2, Flur 3, Flur 4; Gülitz Flur 5, Flur 6; Wüsten-Vahrnow Flur 2
Burow Flur 3, Flur 4; Gülitz Flur 1, Flur 5, Flur 6
Burow Flur 4; Gülitz Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 6
Gülitz Flur 2, Flur 4; Lockstädt Flur 1; Putlitz Flur 10
1 : 1 750
Gülitz Flur 2; Lockstädt Flur 1; Mansfeld Flur 1, Flur 2
Laaske Flur 2; Lockstädt Flur 1, Flur 2, Flur 3; Mansfeld Flur 1, Flur 5
Laaske Flur 1, Flur 2; Mansfeld Flur 5, Flur 6, Flur 7
Laaske Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4; Mansfeld Flur 7; Triglitz Flur 6, Flur 7
Laaske Flur 4; Triglitz Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 7
Steffenshagen Flur 1; Triglitz Flur 3, Flur 4, Flur 5
Preddöhl Flur 4; Steffenshagen Flur 1; Triglitz Flur 3, Flur 4
Preddöhl Flur 4, Flur 5; Steffenshagen Flur 1
Preddöhl Flur 4; Pritzwalk Flur 1
Pröttlin Flur 1, Flur 7; Zapel Flur 1
Pröttlin Flur 6, Flur 7; Zapel Flur 1, Flur 2
Pinnow Flur 5; Pröttlin Flur 5, Flur 6, Flur 7; Sargleben Flur 1; Zapel Flur 2
Pinnow Flur 5; Sargleben Flur 1, Flur 2, Flur 4, Flur 5; Seetz Flur 2
Garlin Flur 9; Sargleben Flur 2, Flur 4, Flur 5; Seetz Flur 2
Garlin Flur 7, Flur 8, Flur 9; Sargleben Flur 4, Flur 5
Garlin Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6, Flur 7, Flur 8
Garlin Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6
Dallmin Flur 5, Flur 6; Garlin Flur 2, Flur 3; Postlin Flur 1, Flur 2, Flur 3
Dallmin Flur 6, Flur 8; Postlin Flur 3, Flur 4
Dallmin Flur 7, Flur 8, Flur 9
Dallmin Flur 7, Flur 8, Flur 9, Flur 10; Kribbe Flur 4; Strehlen Flur 1, Flur 2
Dallmin Flur 10; Kribbe Flur 4, Flur 5, Flur 6; Strehlen Flur 2
Bresch Flur 6, Flur 8, Flur 9, Flur 10, Flur 11
Bresch Flur 5, Flur 6, Flur 7, Flur 8; Reetz Flur 3
Bresch Flur 4, Flur 5, Flur 7; Reetz Flur 3; Wüsten-Vahrnow Flur 2
Bresch Flur 4; Wüsten-Vahrnow Flur 2
Gülitz Flur 6; Wüsten-Vahrnow Flur 1, Flur 2
Gülitz Flur 6; Tangendorf Flur 1; Wüsten-Vahrnow Flur 1, Flur 2
Gülitz Flur 3, Flur 4, Flur 6; Tacken Flur 2, Flur 3
Gülitz Flur 2, Flur 3, Flur 4; Tacken Flur 2, Flur 3, Flur 4
Gülitz Flur 2; Lockstädt Flur 1, Flur 2; Tacken Flur 4, Flur 5
Laaske Flur 2, Flur 3; Lockstädt Flur 1, Flur 2, Flur 3; Tacken Flur 5
Laaske Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 5; Lockstädt Flur 3
Laaske Flur 1, Flur 3, Flur 4, Flur 5
Laaske Flur 4, Flur 5; Steffens hagen Flur 3; Triglitz Flur 5
Steffenshagen Flur 1, Flur 3; Triglitz Flur 4, Flur 5
Schönhagen (P) Flur 1; Steffenshagen Flur 1, Flur 2, Flur 3
Preddöhl Flur 4; Pritzwalk Flur 1; Schönhagen (P) Flur 1; Steffenshagen Flur 1, Flur 2
Preddöhl Flur 4; Pritzwalk Flur 1, Flur 2
Mellen Flur 1; Zapel Flur 1
Mellen Flur 3; Zapel Flur 1, Flur 2
Mellen Flur 3, Flur 4; Sargleben Flur 1; Seetz Flur 1, Flur 4; Zapel Flur 2
unterzeichnet von der Siegelverwahrerin, Siegelnummer 7 des MLUV, m 6. Dezember 2008
Sargleben Flur 1; Seetz Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4
Dargardt Flur 1; Sargleben Flur 5; Seetz Flur 2, Flur 3, Flur 4
Dargardt Flur 1; Garlin Flur 8, Flur 9; Sargleben Flur 5; Seetz Flur 3
Dargardt Flur 1, Flur 2, Flur 3; Garlin Flur 4, Flur 8, Flur 9
Dargardt Flur 3, Flur 4; Garlin Flur 3, Flur 4; Postlin Flur 1, Flur 6
Garlin Flur 3; Postlin Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 5, Flur 6
Postlin Flur 3, Flur 5
Strehlen Flur 1, Flur 2
Strehlen Flur 2
Bresch Flur 8, Flur 9, Flur 10; Reetz Flur 1
Bresch Flur 7, Flur 8, Flur 9; Reetz Flur 2, Flur 3
Reetz Flur 3
Gülitz Flur 3, Flur 6; Tacken Flur 1, Flur 2
Tacken Flur 2, Flur 3, Flur 4
Tacken Flur 4, Flur 5
Helle Flur 1; Lockstädt Flur 2, Flur 3; Tacken Flur 5
Helle Flur 1; Laaske Flur 3, Flur 5; Lockstädt Flur 3
Helle Flur 1, Flur 4; Laaske Flur 4, Flur 5
Helle Flur 4; Laaske Flur 5; Steffenshagen Flur 3; Triglitz Flur 5
Helle Flur 4; Schönhagen (P) Flur 1, Flur 3; Steffenshagen Flur 3
Schönhagen (P) Flur 1; Steffens hagen Flur 2, Flur 3
Pritzwalk Flur 1, Flur 2; Schönhagen (P) Flur 1
Pritzwalk Flur 1, Flur 2, Flur 6
Mellen Flur 1, Flur 2; Zapel Flur 1
Mellen Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 5; Zapel Flur 1, Flur 2
Mellen Flur 2, Flur 3, Flur 4, Flur 5; Seetz Flur 4
Mellen Flur 4; Seetz Flur 3, Flur 4, Flur 5, Flur 6
Dargardt Flur 1; Seetz Flur 3
Dargardt Flur 1, Flur 7
Dargardt Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 5, Flur 7
Dargardt Flur 3, Flur 4, Flur 5; Karstädt Flur 2; Postlin Flur 6
Postlin Flur 6
Tacken Flur 5; Wolfshagen Flur 1, Flur 2
Helle Flur 1, Flur 2; Tacken Flur 5; Wolfshagen Flur 1, Flur 2
Helle Flur 1, Flur 2, Flur 3
Helle Flur 1, Flur 3, Flur 4; Laaske Flur 5
Helle Flur 4
Helle Flur 4; Schönhagen (P) Flur 2, Flur 3
Helle Flur 4; Schönhagen (P) Flur 1, Flur 2, Flur 3
Pritzwalk Flur 2, Flur 7; Schönhagen (P) Flur 1, Flur 2
Pritzwalk Flur 2, Flur 6, Flur 7
Wolfshagen Flur 2, Flur 3
Helle Flur 2, Flur 3; Wolfshagen Flur 2, Flur 3, Flur 4
Helle Flur 2, Flur 3; Wolfshagen Flur 4
Helle Flur 3, Flur 4; Kuhbier Flur 2, Flur 3; Wolfshagen Flur 4
Helle Flur 4; Kuhbier Flur 3, Flur 4
Helle Flur 4; Kuhbier Flur 3, Flur 4; Pritzwalk Flur 17, Flur 18; Schönhagen (P) Flur 2
Pritzwalk Flur 18; Schönhagen (P) Flur 2
Pritzwalk Flur 7, Flur 18; Schönhagen (P) Flur 2
Gramzow Flur 1; Gulow Flur 3; Steinberg Flur 3
Seddin Flur 2, Flur 3; Wolfshagen Flur 8
Seddin Flur 2; Wolfshagen Flur 2, Flur 3, Flur 7, Flur 8
Wolfshagen Flur 3, Flur 4, Flur 6, Flur 7
Wolfshagen Flur 4, Flur 5, Flur 6
Kuhbier Flur 1, Flur 2, Flur 3; Wolfshagen Flur 4, Flur 5
Kuhbier Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 5
Kuhbier Flur 3, Flur 4; Pritzwalk Flur 17, Flur 18
Pritzwalk Flur 17, Flur 18
Gramzow Flur 1; Groß Buchholz Flur 2; Groß Linde Flur 1; Gulow Flur 3
Kreuzburg Flur 1
Kreuzburg Flur 1; Seddin Flur 3, Flur 4
Retzin Flur 1; Seddin Flur 3; Wolfshagen Flur 8, Flur 11
Wolfshagen Flur 7, Flur 8, Flur 9, Flur 11
Groß Pankow Flur 2; Wolfshagen Flur 6, Flur 7, Flur 8, Flur 9
Groß Pankow Flur 2, Flur 3; Kuhbier Flur 1; Wolfshagen Flur 5, Flur 6, Flur 7
Groß Pankow Flur 3; Kuhbier Flur 1, Flur 5; Wolfshagen Flur 5
Kuhbier Flur 1, Flur 2, Flur 5; Kuhsdorf Flur 1
Nebelin Flur 2, Flur 3
Glövzin Flur 4, Flur 5; Nebelin Flur 2, Flur 3; Premslin Flur 6
Premslin Flur 5, Flur 6
Premslin Flur 5
Groß Buchholz Flur 2; Groß Linde Flur 1
Groß Linde Flur 1, Flur 2; Lübzow Flur 2
Groß Linde Flur 2; Lübzow Flur 2
Klein Linde Flur 2; Kreuzburg Flur 1, Flur 2
Kreuzburg Flur 1, Flur 2; Retzin Flur 1, Flur 2; Seddin Flur 3, Flur 4
Kreuzburg Flur 2; Retzin Flur 1, Flur 2; Seddin Flur 3; Wolfshagen Flur 11
Groß Pankow Flur 1, Flur 2; Retzin Flur 1; Wolfshagen Flur 9, Flur 10, Flur 11
Groß Pankow Flur 1, Flur 2; Wolfshagen Flur 9, Flur 10
Groß Pankow Flur 1, Flur 2, Flur 3, Flur 4
Groß Pankow Flur 3, Flur 4; Kuhbier Flur 5
Groß Pankow Flur 3; Kuhbier Flur 5; Kuhsdorf Flur 1
Kuhsdorf Flur 1
Kuhwinkel Flur 5; Nebelin Flur 2, Flur 4, Flur 5
Dergenthin Flur 1; Glövzin Flur 5; Kuhwinkel Flur 5; Nebelin Flur 2, Flur 3, Flur 4; Premslin Flur 6; Sükow Flur 1
Dergenthin Flur 1; Premslin Flur 5, Flur 6; Sükow Flur 1
Premslin Flur 5, Flur 6; Quitzow Flur 1; Sükow Flur 3
Lübzow Flur 1; Perleberg Flur 23; Spiegelhagen Flur 1
Groß Linde Flur 1; Lübzow Flur 1; Spiegelhagen Flur 1
Groß Linde Flur 1; Lübzow Flur 1, Flur 2
Groß Linde Flur 2; Klein Linde Flur 2; Lübzow Flur 2; Rohlsdorf (R) Flur 1
Klein Linde Flur 2; Kreuzburg Flur 2; Rohlsdorf (R) Flur 1
Kreuzburg Flur 2; Retzin Flur 2, Flur 3; Rohlsdorf (R) Flur 1
Klein Gottschow Flur 3; Retzin Flur 1, Flur 2, Flur 3
Groß Pankow Flur 1, Flur 2; Retzin Flur 1, Flur 2
Groß Pankow Flur 1
Groß Pankow Flur 3, Flur 4; Kuhsdorf Flur 4
Groß Pankow Flur 3; Kuhsdorf Flur 1, Flur 2, Flur 4
Kuhwinkel Flur 4, Flur 5; Nebelin Flur 5
Dergenthin Flur 1, Flur 2, Flur 11; Kuhwinkel Flur 4, Flur 5
Dergenthin Flur 1, Flur 2, Flur 3; Premslin Flur 6; Sükow Flur 1, Flur 2, Flur 5
Sükow Flur 2, Flur 3, Flur 5
Lübzow Flur 1; Perleberg Flur 23; Spiegelhagen Flur 1, Flur 4
Spiegelhagen Flur 1
Rohlsdorf (R) Flur 1, Flur 2, Flur 3
Klein Gottschow Flur 3; Retzin Flur 3; Rohlsdorf (R) Flur 1, Flur 2
Klein Gottschow Flur 3; Retzin Flur 3
Dergenthin Flur 2, Flur 11
Dergenthin Flur 2, Flur 3, Flur 4; Sükow Flur 2, Flur 5
Sükow Flur 3, Flur 5

References: § 22
 § 19
 § 26
 § 2
 § 6
 § 22
 § 4

§ 4

§ 4
 § 1

§ 4

§ 4
 § 1
 § 4
 § 3
 § 28
 § 78
 § 3
 § 4
 § 53
 § 72
 § 4
 § 4
 § 4
 § 5
 § 6
 § 3
 § 6
 § 7
 § 68
 § 9
 § 4
 § 6
 § 6