Source: https://portugal-golf-organisation.com/profil/agb
Timestamp: 2020-08-04 13:43:43+00:00

Document:
der Portugal Golf Organisation Lda. (nachfolgend „PGO“ genannt)
in Ergänzung der gesetzlichen Bestimmungen des Reisevertragsrechts in den §§ 651a bis 651 m BGB werden zwischen Ihnen als Reisenden und uns als Reisevermittler/-Veranstalter die nachfolgenden Reisebedingungen vereinbart. Bei dem folgenden Text handelt es sich um die Gesamtfassung der Reisebedingungen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir Ihnen, eine Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abzuschließen.
Die Reiseleistungen der PGO beinhalten in der Regel keine Flugbeförderungsleistungen an den Veranstaltungsort. Soweit in der Reiseausschreibung der Flug nicht ausdrücklich als Bestandteil der von PGO angebotenen und durchgeführten Reise ausgewiesen ist, bietet PGO Flugleistungen nicht als eigene Leistungen, sondern als vermittelte Leistung neben der vereinbarten Reiseleistung an. Soweit PGO neben den Flugbeförderungsleistungen zusätzliche touristische Nebenleistungen weiter Leistungsanbieter (z.B. Greenfees, Schlägerverleih, Mietautos) vermittelt, hat PGO lediglich die die Stellung eines Vermittlers. PGO hat die Stellung eines Vermittlers verbundener Reiseleistungen, Einzelleistungen oder Pauschalreisen, soweit nach den gesetzlichen Vorschriften des § 651 w BGB die Voraussetzungen für eine Vermittlung verbundener Reiseleistungen oder Einzelleistungen von PGO vorliegen.
Da PGO auf die Geschäftsbedingungen dritter Unternehmen nur bedingt Einfluss nehmen kann, haben wir unsere Reise- und Geschäftsbedingungen in zwei Abschnitte unterteilt. Im Abschnitt A sind die Regelungen zusammengefasst, die unsere Tätigkeit als Veranstalter betreffen, im Abschnitt B sind die Regelungen zu finden, die unsere Tätigkeit als Vermittler betreffen. Anhand der von uns ausgegebenen Formblätter können Sie erkennen, ob die von Ihnen gebuchte Leistung in den Abschnitt A oder den Abschnitt B fällt.
Grundlage des Angebotes von PGO und der Buchung durch Sie, sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen von PGO für die jeweilige Reise, soweit Ihnen diese bei der Buchung vorliegen.
Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von PGO vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von PGO vor. Der Vertrag kommt dann auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, soweit PGO bezüglich des neuen Angebots auf die Änderung hingewiesen hat und Sie PGO die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder durch eine Anzahlung erklären.
Mit Ihrer Reiseanmeldung bieten Sie uns, verbindlich für Sie, den Abschluss eines Reisevertrages an. Die Anmeldung kann mündlich, telefonisch, schriftlich per E-Mail, SMS erfolgen. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mitaufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für eigene Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch uns zustande, wenn wir Ihnen die die schriftliche Reisebestätigung/Rechnung zugesandt haben.
2.1 Die auf der Reisebestätigung/Rechnung ausgewiesene Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises, ist von Ihnen innerhalb einer Woche nach Erhalt der Reisebestätigung /Rechnung inklusive der Aushändigung des Sicherungsscheines gem. § 651 r BGB zu leisten. Der Restbetrag wird 30 Tage vor Reiseantritt fällig, wenn feststeht, dass Ihre Reise, wie gebucht, durchgeführt wird und insbesondere nicht mehr aus den in Ziff. 5 genannten Gründen abgesagt werden kann, gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen (Voucher).
2.2 Leisten Sie als Kunde die Anzahlung oder die Restzahlung nicht entsprechend der vereinbarten Zahlungstermine, obwohl PGO zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht durch Sie besteht, so ist PGO berechtigt nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisvertrag zurück zu treten und Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5.4 geltend zu machen.
2.3 Entschädigungen für Reiserücktritte, Bearbeitungs-und Umbuchungskosten, sowie etwaige Versicherungskosten sind bei Rechnungsstellung sofort fällig.
3.1 Für den Umfang der vertraglichen Leistungen ist die Reiseausschreibung verbindlich sowie die hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebeschreibung. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen ändern, bedürfen einer ausdrücklichen Genehmigung von PGO. Im Reisepreis nicht eingeschlossen sind: gesetzliche oder behördlich festgelegte Gebühren (Visa Gebühren, etc.) sowie lediglich vermittelte Fremdleistungen (wie Ausflüge, Sportveranstaltungen, Turniere, etc.). Diese Kosten können sich kurzfristig ändern. Vor Vertragsabschluss kann PGO jederzeit eine Änderung der Reisebeschreibung vornehmen, über welche Sie vor Buchung der Reise selbstverständlich informiert werden. Der Kunde und PGO können von der Reiseausschreibung abweichende Leistungen vereinbaren.
3.2 Soweit eine bestimmte Reise außerhalb der normalen Reisebeschreibung als Sonderangebot angeboten wird und von Ihnen direkt unter Bezugnahme auf das Sonderangebot gebucht und von PGO entsprechend bestätigt wird, gilt ausschließlich die Beschreibung im Sonderangebot, und zwar auch dann, wenn die betreffende Reise oder einzelne Reiseleistungen im weiteren Umfang auch in der regulären Angebotspalette von PGO enthalten sind.
4.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages sind gestattet, wenn diese von PGO nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden und wenn sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
4.2 Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung haben wir Ihnen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund mitzuteilen.
4.3 Es wird sich vorbehalten, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis zu erhöhen, wenn sich die für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Bekanntgabe des Reiseangebotes ändern, oder die von Ihnen gewünschte und im Reisangebot ausgeschriebenen Leistung nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Bekanntgabe des Reiseangebotes realisiert werden kann.
Eine Erhöhung aufgrund der vorstehenden Absätze ist nur möglich, wenn zwischen dem Abschluss des Reisevertrages und dem geplanten Reisetermin mehr als vier Monate liegen die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss nicht vorlagen und für PGO auch nicht vorhersehbar waren. Preiserhöhungen, welche später als 21 Tage vor dem geplanten Reisebeginn erfolgen, sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt, vom Reisevertrag ohne Gebühren zurückzutreten.
4.4 Im Falle der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung oder einer Preisanpassung gemäß Ziffer 4.3 können Sie vom Vertrag zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn PGO in der Lage ist, eine solche ohne Mehrpreis für Sie aus unserem Angebot anzubieten . Dieses Recht müssen Sie unverzüglich nach unserer Erklärung gegenüber PGO geltend machen.
5. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn, Umbuchung, Stornokosten
5.1 Sie können jederzeit vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei PGO. Diese sollte in Ihrem eigenen Interesse schriftlich erfolgen. Schon ausgelieferte Reiseunterlagen müssen Sie beifügen.
5.2 Treten Sie vor Reisebeginn zurück oder treten die Reise nicht an, so verliert PGO den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann PGO, soweit der Rücktritt nicht durch PGO zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe außergewöhnliche Umstände auftreten, welche die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen, einen Entschädigungsanspruch geltend machen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle von PGO unterliegen und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
5.3 PGO hat den Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts bis zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistung berücksichtigt.
5.4 Die pauschalierten Rücktrittsgebühren betragen in der Regel für jeden angemeldeten Reisenden:
- bis zum 31. Tag vor Reisebeginn 30 % des Reisepreises
- ab dem 30. Tag vor Reisebeginn 40 % des Reisepreises
- ab dem 22. Tag vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
- ab dem 15. Tag vor Reisebeginn 75 % des Reisepreises
- ab dem 05. Tag vor Reisebeginn 90 % des Reisepreises
- ab dem 03. Tag vor Reisebeginn 100 % des Reisepreises
Bei Buchungen von Greenfees/Abschlagszeiten betragen die Stornokosten bis 45 Tage vor Anreise 25 %. Danach sind die Leistungen voll umfänglich zu zahlen und ein Rücktritt ist ausgeschlossen.
PGO behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit wir nachweisen, dass uns wesentlich höhere Aufwendungen, als die jeweils anwendbare Pauschale, entstanden sind. In diesem Fall sind wir verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
5.5 Sie haben das gesetzliche Recht, gemäß § 651 e BGB von PGO durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt Ihnen ein Dritter in die Rechte und Pflichten des Reisevertrags eintritt. PGO kann dem Eintritt eines Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt, oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der ursprünglich Gebuchte PGO als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
5.6 Ein Anspruch durch Sie nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart besteht nicht. Werden auf Ihren Wunsch hin dennoch Umbuchungen vorgenommen, kann PGO eine Umbuchungsgebühr pro Kunden erheben. Soweit vor der Zusage der Umbuchung nicht anderes im Einzelfall vereinbart wurde, beträgt die Umbuchungsgebühr bis 31 Tage vor Reiseantritt 20 % des
5.7 Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Frist erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß der oben genannten Ziffern zu diesen Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.
6.1 Nimmt ein Kunde einzelne von ihm bezahlte Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung PGO bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf eine anteilige Erstattung des Reisepreises, soweit solche Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zu kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. PGO wird sich um die Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen.
Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Aufwendungen handelt.
6.2 Nicht in Anspruch genommene Golfleistungen können nicht erstattet werden. Bei Stornierungen von Greenfees/Abschlagszeiten gelten die Bedingungen gemäß Ziffer 5.4.
7.1 PGO kann aufgrund Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl in folgenden Fällen vor Antritt der Reise
vom Reisevertrag zurücktreten, wenn:
a) in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung die Mindestteilnehmerzahl und der späteste
Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung von PGO angegeben ist.
b) PGO die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Reisebestätigung angegeben hat.
c) PGO dem Kunden unverzüglich die Absage der Reise mitteilt, wenn feststeht, dass die Reise wegen
Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt werden kann.
7.2 Wird die Reise aus diesen Gründen nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück erstattet, auf jeden Fall innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach dem Zugang der Rücktrittserklärung.
8. Rücktritt und Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen
PGO kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung von PGO nachhaltig stört, oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten ursächlich auf eine Verletzung der Informationspflichten von PGO beruht. Kündigt PGO, so besteht dennoch der Anspruch auf den Reisepreis, allerdings muss sich PGO den Wert der ersparten Aufwendungen sowie derjenigen Vorteile anrechnen lassen, die PGO aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der betroffene Kunde selbst. Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben davon unberührt.
Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. Krieg, Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl Sie, als auch PGO, den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann PGO für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Im Falle einer Kündigung durch PGO stehen Ihnen die in Ziffer 7 genannten Entschädigungen zu.
10.1 PGO haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht für eine gewissenhafte Vorbereitung der Reise, sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, Richtigkeit der Reisebeschreibung, Fehler in der Buchungskette (vgl. § 651 x BGB) und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglichen Leistungen. Für Fehler in der Buchungskette ist eine Haftung jedoch ausgeschlossen, wenn der Fehler vom Reisenden verschuldet wurde oder auf unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände zurück zu führen ist.
10.2 Ein Schadensersatz gegen PGO ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, wenn als Grund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringende Leistung anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
10.3 Die Haftung von PGO ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden des Reisegastes, der nicht Körperschaden ist, weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbei geführt wurde oder soweit für einen, dem Reisegast entstandenen Schaden, allein wegen dem Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich gemacht werden kann.
10.4 Deliktische Haftung: Die Haftungsbeschränkung für Sachschäden beträgt je Reisegast und Reise 4.100,- Euro. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt.
10.5 PGO haftet generell nicht für Fremdleistungen, die nicht Bestandteil der gebuchten Reise sind (z.B. Ausflüge, Sportausübungen, ect.)
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. PGO kann die Abhilfe verweigern, wenn diese unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. PGO kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht wird, sofern nicht der Gesamtzuschnitt der Reise verändert wird. Erbringt PGO nicht innerhalb einer angemessenen Frist Abhilfe, kann der Kunde selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Die übrigen Gewährleistungsvorschriften ergeben sich aus § 651 i BGB.
12.1 Der Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
12.2. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, bei Beanstandungen unverzüglich PGO zu informieren. PGO muss für Abhilfe sorgen, sofern dies möglich ist. Sollte der Reisende es schuldhaft unterlassen, einen Mangel anzuzeigen, so ist eine Minderung ebenso wie die Geltendmachung von Schadensersatz ausgeschlossen, wenn durch die unterlassene Mängelanzeige es PGO unmöglich war Abhilfe zu schaffen.
13.1 Ansprüche nach den § 651 i, Abs. 3 Nr. 2, 4-7 BGB hat der Reisende gegenüber PGO geltend zu machen. Die Anzeige von Mängeln kann gegenüber einer örtlichen Reiseleitung oder an die Adresse von PGO erfolgen. Eine schriftliche Anzeige wird empfohlen.
13.2 Die Verjährungsfrist für Reismängel beträgt zwei Jahre. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende Mängelansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Veranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert oder die Ansprüche schriftlich zurückweist.
13.3. Tritt PGO nicht als Veranstalter, sondern als Reisevermittler auf, hat der Reisende Ansprüche, welche sich nach A Ziffer 3 ergeben, gegenüber dem jeweiligen Leistungsträger geltend zu machen.
13.4 Die Abtretung von Ansprüchen des Kunden aus Anlass des Reisevertrages, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen. Auch die gerichtliche Geltendmachung dieser Ansprüche durch Dritte im eigenen Namen ist unzulässig.
14.1 PGO hat den Reisenden, insbesondere wenn die Reise ins außereuropäische Ausland führt, über Pass, Visa und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten.
14.2 Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen solcher Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden. Dies gilt nicht, wenn PGO nicht, unzureichend oder falsch informiert hat. PGO haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde PGO mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass PGO die Verzögerung zu vertreten hat.
14.3 PGO weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, selbst darauf zu achten, dass der Reisepass oder der Personalausweis für die gebuchte Reise noch eine ausreichende Gültigkeitsdauer aufweist.
15.1 Die nachstehenden Bedingungen gelten, ergänzend zu diesen Reisebedingungen von PGO, für Reisen geschlossener Gruppen, die von PGO vermittelt oder veranstaltet werden und wo für die Gruppe ein verantwortlicher Bevollmächtigter handelt.
15.2 Der Gruppenauftraggeber verpflichtet sich, alle anderen Reisenden der Gruppe über die Reisebedingungen und speziellen Vorschriften zu informieren. Insbesondere hat er jedem Gruppenteilnehmer, jeweils vor der individuellen Teilnehmeranmeldung, das Anmeldeformular samt Reisebedingungen und Formblatt zu übergeben und sich dies gegebenenfalls schriftlich mit der jeweiligen Teilnehmeranmeldung bestätigen zu lassen. Der Gruppenauftraggeber wird PGO von jeglichen Schäden und Haftungen freihalten, die unmittelbar aus Verletzung seiner Verpflichtung resultieren. Die Haftung des Gruppenauftraggebers schließt eventuelle Rechtsverteidigungskosten, welche PGO in diesem Zusammenhang entstehen sollten, mit ein.
15.3 PGO haftet nicht für Leistungen oder Leistungsteile, gleich welcher Art, die – mit oder ohne Kenntnis von PGO – vom Gruppenauftraggeber zusätzlich zu den Leistungen von PGO angeboten, organisiert oder durchgeführt werden. Insbesondere zählen hierzu vom Gruppenauftraggeber organisierte An- und Abreisen oder Veranstaltungen am Reiseort (Fahrten, Ausflüge, etc.), welche nicht im Leistungsumfang von PGO enthalten sind.
15.4 Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, sind Gruppenauftraggeber nicht berechtigt oder bevollmächtigt, Mängelanzeigen der Gruppenreiseteilnehmer entgegen zu nehmen. Sie sind auch nicht berechtigt vor, während oder nach der Reise für PGO Beanstandungen der Gruppenteilnehmer oder Zahlungsansprüche namens PGO anzuerkennen.
16.1 Vereinbart ist deutsches Recht.
16.2 Der Reisende kann PGO nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen von PGO gegenüber dem Kunden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz von PGO maßgebend.
16.3 Sämtliche Angaben in Prospekten oder der Reiseausschreibung entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Änderungen dieser Angaben bis zum Vertragsabschluss bleiben vorbehalten. Für Druck- und Rechenfehler wird nicht gehaftet.
16.4 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zu Folge.
Die nachfolgenden Bestimmungen finden auf Reiseleistungen Anwendung, bei denen PGO nicht unmittelbarer Reiseveranstalter oder Vertragspartner ist. In diesem Fall werden wir – beispielsweise zur Vervollständigung einer Gesamtreiseleistung – allein als Vermittler zwischen Ihnen und einem dritten Leistungsträger (Golfclubs, Mietwagen, Ausflüge, etc.) in einer Weise tätig, dass zwischen Ihnen und dem dritten Reiseunternehmen unmittelbar ein Vertrag geschlossen wird. In diesen Fällen müssen Sie berücksichtigen, dass auf dieses Vertragsverhältnis die Geschäftsbedingungen des dritten Leistungsträgers Anwendung finden, auf welche wir Sie hiermit entsprechend hinweisen. Dies gilt jedoch nicht, wenn ein Fall von sog. verbundenen Reiseleistungen vorliegt. In einem solchen Fall gelten, soweit wir wie ein Veranstalter anzusehen sind, unsere Veranstalter-AGB. Dabei reicht es, dass wir Ihnen die erforderlichen Informationen zukommen lassen, damit Sie sich durch die entsprechenden Kommunikationsmittel über die entsprechenden Vertragsbedingungen informieren können.
Durch das Ihnen übermittelte Formblatt klären wir Sie darüber auf, ob Reiseleistungen unmittelbar von uns erbracht werden, oder allein durch unsere Vermittlung Verträge Ihrerseits mit Dritten zustande kommen. Sollten daher Reiseleistungen des dritten Unternehmens abgeändert oder im Hinblick auf die vereinbarten Preise erhöht werden, werden wir Sie darüber informieren, insofern wir von solchen Änderungen Kenntnis erlangen. Eine Haftung unsererseits ist dadurch allerdings ausgeschlossen, sofern wir solche Änderungen nicht zu vertreten haben.
Sollte es im Rahmen der Abwicklung der Verträge mit dritten Unternehmen zu Leistungsstörungen kommen, welche Sie zum Schadensersatz berechtigen, sind Sie verpflichtet, diese Rechte unmittelbar bei dem dritten Unternehmen geltend zu machen. Etwa PGO zustehende Schadensersatzansprüche gegen das dritte Unternehmen, werden hiermit vorsorglich an Sie abgetreten. PGO wird Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen ein drittes Unternehmen behilflich sein.
P 8400-431 Lagoa

References: § 651
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