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Timestamp: 2016-10-28 23:38:17+00:00

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8C_465/2011 (07.09.2011)
A.a Der 1964 geborene K.________ war seit 1. Februar 2003 als Plattenleger bei der Firma B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) insbesondere gegen die Folgen von Berufsunf�llen und -krankheiten versichert. Am 16. Dezember 2003 rutschte er beim Plattentransport aus und fiel auf das rechte Knie. Die diagnostizierte Hinterhornl�sion des rechten Innenmeniskus wurde in der Folge zweimal operiert. Im Mai 2004 gerieten nach Angaben des K.________ beim Ausladen Platten ins Rutschen, wobei er beim reflexartigen Versuch, die Ware aufzuhalten, ein Knacken sowie Schmerzen im R�cken versp�rt habe. Vom 28. September bis 23. November 2004 hielt er sich in der Rehaklinik X.________ auf. Nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsf�higkeit stellte die SUVA die bisher erbrachten Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 20. Dezember 2004 ein (Schreiben vom 21. Dezember 2004).
A.b Am 2. Januar 2006 rutschte er beim Aufladen von Arbeitsmaterial aus, st�rzte und verletzte sich am R�cken. Das daraus resultierende lumboradikul�re Schmerzsyndrom wurde u.a. vom 24. August bis 5. Oktober 2006 station�r in der Rehaklinik X.________ therapiert. Im weiteren Verlauf entwickelten sich depressive Symptome, zu deren Behandlung sich K.________ f�r die Zeit vom 5. bis 25. M�rz 2008 in die Klinik Y.________ begab. Mit Verf�gung vom 13. August 2008 lehnte die SUVA namentlich gest�tzt auf die kreis�rztlichen Untersuchungsergebnisse des Dr. med. R.________ vom 2. und 18. Juni 2008 eine �ber Ende August 2008 andauernde Leistungspflicht ab. Die dagegen erhobene Einsprache wurde, u.a. nach Kenntnisnahme eines zuhanden der Invalidenversicherung erstellten polydisziplin�ren Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 1. April 2009, abgewiesen (Einspracheentscheid vom 12. November 2009).
In teilweiser Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde, welcher u.a. eine erg�nzende Stellungnahme der MEDAS-Gutachter vom 1. April 2009 beilag, hob das Versicherungsgericht des Kantons Aargau den angefochtenen Einspracheentscheid dahingehend auf, als es die Sache bez�glich der Frage, ob hinsichtlich der Kniebeschwerden ein R�ckfall vorliege, zur weiteren Abkl�rung und anschliessenden neuen Verf�gung an den Unfallversicherer zur�ckwies; im �brigen wurde die Beschwerde abgewiesen (Entscheid vom 14. April 2011).
K.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm r�ckwirkend ab 20. Dezember 2004 eine Invalidenrente nach Massgabe eines Invalidit�tsgrades von mindestens 50 % zuzusprechen. Ferner seien ihm ab 1. September 2008 weiterhin Taggelder auf der Grundlage einer Arbeitsunf�higkeit von 100 %, eventualiter eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 100 % sowie Heilbehandlung auszurichten. Schliesslich sei ihm eine Integrit�tsentsch�digung entsprechend eines noch zu bestimmenden Integrit�tsschadens zuzusprechen. Gleichzeitig wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung ersucht.
1.1 In dem Masse, in welchem die Vorinstanz die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur�ckweist, damit sie hinsichtlich der Frage, ob in Bezug auf die Kniebeschwerden ein R�ckfall zum Unfallereignis vom 16. Dezember 2003 vorliege, weitere medizinische Abkl�rungen vornehme, handelt es sich beim angefochtenen Entscheid um einen selbstst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen). Das Verfahren wird dadurch noch nicht abgeschlossen und die R�ckweisung dient auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten (vgl. Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131).
1.2 Die Zul�ssigkeit der Beschwerde setzt diesbez�glich somit nach Art. 93 Abs. 1 BGG - alternativ - voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b).
1.2.1 Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da die rechtsuchende Person ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1 - 5.2.4 S. 483 ff.; Urteile 8C_531/2008 vom 8. April 2009 E. 1.2.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 279, aber in: SVR 2009 UV Nr. 40 S. 137, und 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 392, aber in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115). Dies gilt entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers auch f�r den vorliegend zu beurteilenden Fall. Es ist nicht erkennbar, inwiefern er durch die R�ckweisung der Sache an den Unfallversicherer zur weiteren Abkl�rung der Kniebeschwerden einen irreparablen Nachteil erleiden sollte.
1.2.2 Durch die Aufhebung eines kantonalen R�ckweisungsentscheids, mit dem eine weitergehende Sachverhaltsabkl�rung angeordnet wird, kann sodann nach st�ndiger Rechtsprechung kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erspart werden, zumal auch insoweit die selbstst�ndige Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids aus prozess�konomischen Gr�nden eine Ausnahme bildet, die restriktiv zu handhaben ist (statt vieler: Urteil 8C_876/2010 vom 19. November 2010 E. 4).
Auf die Beschwerde des Versicherten ist daher in dem Umfang nicht einzutreten, als sie sich gegen die R�ckweisung der Sache zur Abkl�rung in Bezug auf die als R�ckfall anh�ngig gemachte Knieproblematik richtet.
3.1 �ber Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungstr�ger schriftlich Verf�gungen zu erlassen (Art. 49 Abs. 1 ATSG). Im gleichen Sinn bestimmte Art. 99 Abs. 1 UVG in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung, der Versicherer habe �ber erhebliche Leistungen und Forderungen und �ber solche, mit denen der Betroffene nicht einverstanden ist, schriftliche Verf�gungen zu erlassen. Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die nicht unter Art. 49 Abs. 1 ATSG fallen, k�nnen in einem formlosen Verfahren behandelt werden (Art. 51 Abs. 1 ATSG). Die betroffene Person kann den Erlass einer Verf�gung verlangen (Art. 51 Abs. 2 ATSG). Der bereits vor dem Inkrafttreten des ATSG g�ltig gewesene, unver�ndert gebliebene Art. 124 UVV h�lt in lit. b fest, eine schriftliche Verf�gung sei unter anderem zu erlassen �ber die Verweigerung von Versicherungsleistungen. Mit dem Inkrafttreten des ATSG hat sich in diesem Punkt gegen�ber der Rechtslage nach Art. 99 Abs. 1 UVG (in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung) nichts ge�ndert (vgl. BGE 132 V 412 E. 4 S. 417). Hat der Versicherer die (ganze oder teilweise) Verweigerung von - vor�bergehenden (Heilbehandlung, Taggeld) und/oder dauerhaften (Invalidenrente, Integrit�tsentsch�digung) - Leistungen zu Unrecht nicht in Verf�gungsform, sondern formlos mitgeteilt und ist die betroffene Person damit nicht einverstanden, hat sie grunds�tzlich innerhalb eines Jahres zu intervenieren. Diesfalls hat der Versicherer eine Verf�gung zu erlassen, gegen welche Einsprache erhoben werden kann. Ohne fristgerechte Intervention erlangt der Entscheid rechtliche Wirksamkeit, wie wenn er zul�ssigerweise im Rahmen von Art. 51 Abs. 1 ATSG ergangen w�re (BGE 134 V 145; 132 V 412; Urteil 8C_506/2008 vom 5. M�rz 2009 E. 2.1).
3.2 Mit Schreiben vom 21. Dezember 2004 informierte die SUVA den Beschwerdef�hrer dar�ber, dass auf Grund der medizinischen Abkl�rungen ab 20. Dezember 2004 von einer unbeeintr�chtigten Arbeitsf�higkeit auszugehen sei. Die bisher ausgerichteten Leistungen w�rden deshalb auf diesen Zeitpunkt eingestellt. Dieser - nach den zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz vor dem Hintergrund der hievor zitierten Rechtsprechung zu Unrecht nicht als Verf�gung erlassenen - Anordnung des Fallabschlusses ex nunc et pro futuro ohne Zusprechung von Dauerleistungen (Invalidenrente und/oder Integrit�tsentsch�digung) opponierte der Beschwerdef�hrer erst mit Einsprache gegen die Verf�gung des Unfallversicherers vom 13. August 2008 (betreffend die Auswirkungen des Unfalles vom 2. Januar 2006) und damit klar versp�tet. Sie erweist sich deshalb als rechtlich wirksam. An diesem Ergebnis �ndern weder das in der Beschwerde aufgef�hrte Telefongespr�ch der SUVA mit der ehemaligen Arbeitgeberin des Versicherten vom 25. Januar 2005 noch deren Kontakt mit dem behandelnden Arzt vom 12. April 2005 etwas, lassen diese doch keine R�ckschl�sse auf eine (implizite) Weiterf�hrung des Falles zu. Ebenso wenig vermag der Beschwerdef�hrer aus seinem gem�ss Notiz vom 26. Juni 2006 gleichentags gegen�ber dem Unfallversicherer telefonisch ge�usserten Vorbringen, als Folge des ersten Unfalles (vom 16. Dezember 2003) habe er nicht mehr die volle Leistung erbracht und dadurch weniger verdient, einen Antrag auf Rentenleistungen wegen aus besagtem Unfallereignis resultierender Kniebeschwerden abzuleiten. Vielmehr beanstandete er damit - notabene eineinhalb Jahre nach der in Frage gestellten Fallbeendigung - den im Anschluss an den anfangs Januar 2006 erlittenen Unfall veranschlagten tieferen Taggeldansatz. Der Vorfall vom 16. Dezember 2003 ist mithin, vorbeh�ltlich eines R�ckfalles oder allf�lliger Sp�tfolgen nach Art. 11 UVV (dazu E. 1 hievor), unfallversicherungsrechtlich als abgeschlossen zu betrachten.
4.1 In anfechtungs- und streitgegenst�ndlicher Hinsicht ist im Weiteren zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer auf Grund der von ihm geltend gemachten Beschwerden auch nach dem 31. August 2008 Leistungen der Beschwerdegegnerin als Folge des Ereignisses vom 2. Januar 2006 beanspruchen kann.
4.2 Die hierf�r massgeblichen Rechtsgrundlagen wurden im angefochtenen Entscheid korrekt wiedergegeben. Hervorzuheben sind die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 6 ATSG), Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG) und Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG), den f�r einen Leistungsanspruch nebst anderem vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie die im Weiteren erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) und bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 115 V 133 ["Psycho-Praxis"]; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116 mit Hinweisen und E. 6.2.1 S. 117). Darauf - wie auf die Erw�gungen zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis; vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) - wird verwiesen.
Der Beschwerdef�hrer beanstandet zun�chst einen verfr�hten Fallabschluss.
5.1 Gest�tzt auf Art. 19 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer den Fall (unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen [Heilbehandlung, Taggeld] und Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung) abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 f. mit Hinweisen; Urteil U 291/06 vom 4. M�rz 2008 E. 4.1). Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes im genannten Sinne zu verstehen ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit Hinweisen; Urteil U 291/06 vom 4. M�rz 2008 E. 4.2). Die bei der Ad�quanzpr�fung psychischer Unfallfolgen einzig zu ber�cksichtigenden physischen Komponenten lassen sich im Zeitpunkt, in welchem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann, zuverl�ssig beurteilen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116 mit Hinweisen; Urteile 8C_76/2008 vom 15. Januar 2009 E. 7 in fine und U 98/06 vom 5. April 2007 E. 3.1, in: SVR 2007 UV Nr. 29 S. 99).
5.2.1 Die Rechtm�ssigkeit des Fallabschlusses beurteilt sich vorliegend, da keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung zur Diskussion stehen (vgl. Verf�gungen der IV-Stelle Aargau vom 9. April 2010 [Rentenleistungen ab 1. Februar 2006]), danach, ob von einer Fortsetzung der r�ckenspezifischen �rztlichen Behandlung �ber Ende August 2008 hinaus noch eine namhafte Besserung des somatischen Gesundheitszustandes erwartet werden konnte, was von der Vorinstanz unter ausf�hrlicher Wiedergabe der sachbez�glichen medizinischen Aktenlage verneint wird.
5.2.2 Die dagegen vom Beschwerdef�hrer erhobenen Einw�nde vermitteln kein gegenteiliges Bild. Soweit er sich auf die orthop�dischen bzw. rheumatologischen Ausf�hrungen im Gutachten der MEDAS vom 1. April 2009 beruft, wonach die aus organischer Sicht bestehende Leistungseinbusse durch eine erneute Rearthroskopie mit Resektion der plica retropatellaris und gleichzeitiger Mobilisation des Kniegelenkes in Narkose sowie durch ein anschliessendes Kraft-/Ausdauertraining f�r die Rumpfstabilisation und insbesondere f�r die Kniegelenksfixatoren mittelfristig gesteigert werden k�nnte, handelt es sich dabei haupts�chlich um die Knieproblematik betreffende Massnahmen. Auf diese ist im vorliegenden Verfahren indes nicht n�her einzugehen (vgl. E. 1 und 3.2 hievor). Das vorgeschlagene Kraft- und Ausdauertraining zur Kr�ftigung des Rumpfes stellt alsdann keine eigentliche �rztliche Behandlungsvorkehr im Sinne des Art. 19 Abs. 1 UVG dar. Einschl�gige Hinweise daf�r, dass, wie vom Beschwerdef�hrer geltend gemacht, Physiotherapie und/oder Infiltrationen nach August 2008 eine erhebliche Verbesserung der R�ckenbeschwerden zu bewirken vermocht h�tten, sind ebenfalls nicht vorhanden. Auch der MEDAS-Expertise ist im �brigen zu entnehmen, dass jegliche therapeutische Bem�hungen bez�glich Schmerzbehandlung in den Jahren 2007 und 2008 erfolglos geblieben waren.
Der durch das Unfallereignis vom 2. Januar 2006 ausgel�ste Fall wurde daher hinsichtlich der vor�bergehenden Versicherungsleistungen zu Recht auf Ende August 2008 abgeschlossen. Da - wie hernach noch aufzuzeigen ist - weder auf Grund des R�ckenleidens noch der psychischen Beschwerden ein Rentenanspruch besteht, er�brigen sich Weiterungen zu der vom Beschwerdef�hrer geforderten Gew�hrung von Heilbehandlung nach Festsetzung der Rente gem�ss Art. 21 UVG.
6.1 Was die nach Auffassung des Versicherten auch �ber August 2008 hinaus auf den anfangs 2006 erlittenen Sturz zur�ckzuf�hrenden R�ckenbeschwerden in Form eines lumboradikul�ren Schmerzsyndroms anbelangt, entspricht es im Bereich des Unfallversicherungsrechts einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver�nderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht f�llt (Urteile 8C_944/2008 vom 25. M�rz 2009 E. 4.3 sowie [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 138/99 vom 8. Februar 2000 E. 2a, in: RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192, und U 149/99 vom 7. Februar 2000 E. 3, in: RKUV 2000 Nr. U 378 S. 190). Wird die Diskushernie durch den Unfall lediglich ausgel�st, nicht aber (weitgehend) verursacht, �bernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis ausgel�sten Beschwerdeschub, sp�tere Rezidive dagegen nur, wenn eindeutige Br�ckensymptome gegeben sind (Urteile U 62/07 vom 9. Januar 2008 E. 3.2, U 224/06 vom 11. Januar 2007 E. 2.2 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 138/99 vom 8. Februar 2000 E. 2a, in: RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192).
6.2.1 Der als nicht besonders schwerwiegend einzustufende Sturz vom 2. Januar 2006 war nicht geeignet, eine gesunde Bandscheibe dauerhaft zu sch�digen. Unbestrittenermassen bestanden denn auch schon vor dem Unfall degenerative Ver�nderungen an der Wirbels�ule in Form eines Deckplatteneinbruchs LWK5 mit umgebendem leichten �dem, in erster Linie im Sinne eines aktivierten Schmorl'schen Knotens (vgl. MRI vom 28. Oktober 2004). Nach Lage der medizinischen Akten ist mit der Vorinstanz vielmehr als erstellt anzusehen, dass der anfangs 2006 erlittene Vorfall ein Schmerzsyndrom ausgel�st hat, welches indes sp�testens im Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende August 2008 - erfahrungsgem�ss bereits sechs bis neun Monate nach dem Unfallereignis (Urteil 8C_467/2007 vom 25. Oktober 2007 E. 3.2 in fine mit Hinweis) - abgeschlossen und der Status quo sine erreicht war. So f�hrte der Kreisarzt Dr. med. R.________ in seinen Beurteilungen vom 2. und 18. Juni 2008 aus, im Verlaufe der Jahre habe sich die Facettengelenksarthrose diskret verst�rkt, was die Persistenz bzw. Zunahme der Beschwerde erkl�re. In Anbetracht der vorhandenen Befunde sei von einem Status quo sine der degenerativen Ver�nderungen im Bereich der LWS auszugehen, weshalb die Beschwerden auf diese und nicht l�nger auf das Unfallereignis, welches keine organisch strukturelle L�sion der LWS bewirkt habe, zur�ckzuf�hren seien. Auch die MEDAS-Experten waren im Rahmen ihrer erg�nzenden Stellungnahme vom 1. April 2009 zum Schluss gelangt, dass das lumbospondylogene Syndrom in keinem unmittelbaren Zusammenhang zu den Vorf�llen von 2004 und 2006 mehr st�nde. Es l�gen klare radiologische Ver�nderungen vor, die f�r eine chronische Abn�tzung und �berlastung sprechen w�rden, so beispielsweise die Diskopathie auf H�he L4/L5 und die Spondylarthrosen L4 bis S1. Derartige degenerative Ver�nderungen entwickelten sich �ber Jahre und seien zur Hauptsache genetisch bedingt. Die beiden lumbalen Ereignisse in den Jahren 2004 und 2006 h�tten vor�bergehend zu einer lumbalen Schmerzexazerbation gef�hrt. Es sei jedoch anzunehmen, dass der Status quo ante bzw. sine hinsichtlich beider Vorf�lle sp�testens nach neun bis zw�lf Monaten wieder erreicht worden sei.
6.2.2 Auf Grund der �bereinstimmenden �rztlichen Einsch�tzungen - anderslautende Beurteilungen sind nicht aktenkundig - stehen allf�llige nach August 2008 noch vorhandene R�ckenbeschwerden nicht mehr in einem rechtsgen�glichen Zusammenhang zu den 2004 und 2006 gemeldeten Unf�llen. Darauf basierende Leistungsanspr�che in Form von Rente oder Integrit�tsentsch�digung wurden daher zu Recht verneint. Der Umstand, dass sich Dr. med. R.________ in seinen Stellungnahmen vom 2. und 18. Juni 2008 prim�r auf den 2004 erlittenen Unfall bezogen hat, �ndert daran nichts, zumal der Beschwerdef�hrer selber dem Arzt gem�ss Ausf�hrungen im ersten Bericht entgegengehalten hatte, der (beschwerdeverursachende) Unfall habe sich nicht, wie in den Akten vermerkt, 2006 sondern 2004 ereignet. Auch l�sst sich aus dem Hinweis des Versicherten, die degenerativen Ver�nderungen seien nach der radiologischen Befundlage zwar im Zeitraum von 2004 bis 2006, nicht aber zwischen 2006 und 2008 fortgeschritten, nichts zu Gunsten seines Standpunktes ableiten, steht doch jedenfalls fest, dass ab September 2008 keine mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf eines der Unfallereignisse zur�ckzuf�hrende R�ckenbeschwerden mehr bestanden.
Der Beschwerdef�hrer bringt ferner vor, dass sein R�ckenleiden durch die langj�hrige Arbeit als Plattenleger (mit)verursacht worden sei, weshalb ihm Versicherungsleistungen unter diesem Titel zust�nden.
7.1 Als Berufskrankheiten gelten laut Art. 9 Abs. 1 UVG Krankheiten, die bei der beruflichen T�tigkeit ausschliesslich oder vorwiegend (mindestens zu 50 %) durch sch�digende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind. Der gest�tzt darauf in Anhang 1 zur UVV durch den Bundesrat erstellten Liste, in welcher die sch�digenden Stoffe und arbeitsbedingten Erkrankungen abschliessend aufgez�hlt werden, finden sich keine R�ckenbeschwerden.
7.2 Nach Art. 9 Abs. 2 UVG gelten auch andere, ausschliesslich oder stark �berwiegend durch die berufliche T�tigkeit verursachte Krankheiten als berufsbedingt. Der geforderte qualifizierte Kausalzusammenhang ist rechtsprechungsgem�ss dann gegeben, wenn mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit feststeht, dass die Berufskrankheit mindestens zu 75 % durch die berufliche T�tigkeit verursacht worden ist (BGE 114 V 109 E. 3c S. 111 f.). Die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs zwischen beruflicher T�tigkeit und Erkrankung gen�gt diesem Erfordernis nicht. Der Hinweis der MEDAS-Experten in deren Stellungnahme vom 1. April 2009, wonach die bestehenden R�ckenbeschwerden durch die jahrelange schwere k�rperliche T�tigkeit gef�rdert worden seien, l�sst somit noch keinen R�ckschluss auf ein berufsbedingtes Krankheitsgeschehen im unfallversicherungsrechtlichen Sinne zu.
8.1 Zu pr�fen ist schliesslich die Frage, ob zwischen den nach August 2008 andauernden psychischen Beschwerden des Versicherten (in Form eines mittelschweren, chronifizierten depressiven Zustandsbildes reaktiver Genese mit depressivem k�rperlichem Syndrom sowie einer beginnenden Somatisierungs- und Schmerzverarbeitungsst�rung bei generalisiertem Angstsyndrom [ICD-10: F33.11, F45.0, F45.4 und F41.1]) und den geklagten Unf�llen ein - nach Massgabe der in BGE 115 V 133 (E. 6 S. 138 ff.) definierten Kriterien zu beurteilender - ad�quater Kausalzusammenhang vorhanden ist. Demgegen�ber bestehen im Lichte der medizinischen Unterlagen zu Recht keine Zweifel bez�glich der nat�rlichen Kausalit�t, zumal daf�r eine Teilurs�chlichkeit des Unfallereignisses gen�gt (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 f. mit Hinweisen). Nach dem hievor Dargelegten (E. 5.1 und 5.2.2) erfolgte die Ad�quanzpr�fung entgegen der Betrachtungsweise des Beschwerdef�hrers in zeitlicher Hinsicht zu Recht Ende August 2008.
8.2 Nach der Unfallschwere, welche im Rahmen einer objektivierten Gesamtbetrachtung auf Grund des augenf�lligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu beurteilen ist (Urteile 8C_692/2010 vom 10. November 2010 E. 4.1 und U 2/07 vom 19. November 2007 E. 5.3.1, in: SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26), handelt es sich bei den vorliegenden Ereignissen unstreitig h�chstens um Vorf�lle im mittleren Bereich an der Grenze zu den leichten Unf�llen (dazu: BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.). Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist somit nur zu bejahen, wenn die zu ber�cksichtigenden, unter Ausklammerung psychischer Beschwerdekomponenten zu pr�fenden Kriterien in geh�ufter Weise erf�llt sind (Bejahung von mindestens vier Kriterien; Urteil 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 E. 4.5 mit Hinweisen, in: SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100) oder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise gegeben ist (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 141; vgl. zudem BGE 117 V 359 E. 6a S. 367).
8.2.1 Es kann unstreitig weder von besonders dramatischen Begleitumst�nden noch von einer besonderen Eindr�cklichkeit der Unfallereignisse gesprochen werden. Ebenso wenig sind die erlittenen Verletzungen von einer Schwere oder besonderen Art, die erfahrungsgem�ss geeignet w�ren, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen. Beide Ad�quanzkriterien sind deshalb klar zu verneinen.
8.2.2 Auch eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen wesentlich verschlimmert hat, ist sodann nicht erkennbar. Namentlich l�sst sich eine solche nicht allein im Umstand erblicken, dass im Jahre 2004 durch den Hausarzt irrt�mlicherweise zun�chst eine 75%ige Arbeitsf�higkeit statt -unf�higkeit bescheinigt worden war (woraufhin der Versicherte im Mai 2004 w�hrend der beruflichen T�tigkeit ein erstes R�ckentrauma erlitten habe). Ein derartiger Verschrieb stellt zum einen keine medizinische Fehlbehandlung nach Massgabe des hier zu pr�fenden Kriteriums mit dadurch verursachter Verschlimmerung der Unfallfolgen dar. Zum anderen hat der Beschwerdef�hrer im betreffenden Zeitraum gem�ss Angaben der damaligen Arbeitgeberin (vom 16. Juni und 21. Juli 2004) nicht gearbeitet und die ihm f�lschlicherweise �berh�ht attestierte Arbeitsf�higkeit daher faktisch nie verwertet. Der unrichtig deklarierte Unfallschein vermochte folglich zu keinem Zeitpunkt Wirkungen im Sinne der vom Versicherten geltend gemachten verz�gerten Heilung zu zeitigen. Auch handelt es sich bei der im Austrittsbericht der Rehaklinik X.________ vom 7. Dezember 2004 zun�chst zu 50 % und zwei Wochen sp�ter in erh�htem Umfang vermerkten Einsatzf�higkeit im angestammten Beruf ebenfalls um keine die unfallbedingten Sch�digungen zus�tzlich akzentuierende �rztliche Fehlbehandlung, zumal der Versicherte einen infolge beruflicher �berbeanspruchung aggravierten Genesungsprozess in erster Linie mit Blick auf die - im vorliegenden Verfahren nicht zu beurteilenden (vgl. E. 1 und 3 hievor) - Kniebeschwerden moniert.
8.2.3 Was das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen betrifft, gilt es zu beachten, dass nicht bereits aus der Tatsache einer �rztlichen Behandlung und erheblicher Beschwerden, die im Rahmen der spezifischen Ad�quanzkriterien zu ber�cksichtigen sind, auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden darf. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben. Die Einnahme vieler Medikamente und die Durchf�hrung verschiedener Therapien etwa gen�gen ebenso wenig zur Bejahung dieses Kriteriums wie der Umstand, dass trotz regelm�ssiger Therapien weder eine Beschwerdefreiheit noch eine (vollst�ndige) Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit erreicht werden konnten (Urteil 8C_623/2007 vom 22. August 2008 E. 8.6 mit Hinweisen). Inwiefern die vom Beschwerdef�hrer letztinstanzlich auch unter diesem Titel ger�gte irrt�mliche Arbeitsf�higkeitsbescheinigung des Hausarztes im Fr�hjahr 2004 einen schwierigen Heilungsverlauf oder erhebliche Komplikationen bewirkt haben sollte, ist vor dem Hintergrund des hievor Ausgef�hrten nicht erkennbar. Der Umstand, dass die �rzte der Rehaklinik X.________ mit Austrittsbericht vom 7. Dezember 2004 ein stufenweise zu erreichendes vollst�ndiges Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf f�r zumutbar erachteten, l�sst entgegen der Sichtweise des Versicherten sodann ebenfalls keine R�ckschl�sse auf die entsprechenden Aspekte zu.
8.3 Selbst wenn die Kriterien der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung, der k�rperlichen Dauerschmerzen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit als erf�llt zu betrachten w�ren, keines davon aber in ausgepr�gter Weise, gen�gte dies rechtsprechungsgem�ss (vgl. E. 8.2 in fine hievor) demnach nicht f�r die Annahme eines ad�quatkausalen Zusammenhangs zwischen dem noch vorhandenen psychischen Beschwerdebild und den Unfallereignissen. Es bleibt damit bei der durch das kantonale Gericht best�tigten Leistungseinstellung auf Ende August 2008.
Die Gerichtskosten sind ausgangsgem�ss dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Seinem Ersuchen um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG) kann jedoch entsprochen werden, da die Bed�rftigkeit auf Grund der eingereichten Unterlagen als ausgewiesen gelten kann, die Rechtsbegehren nicht als von vornherein aussichtslos anmuten und die Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanw�ltin als geboten erscheint (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist.
Rechtsanwalt Roger Zenari wird als unentgeltlicher Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2800.- ausgerichtet.

References: Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 93
 Art. 99
 Art. 49
 Art. 124
 Art. 99
 BGE 
 Art. 51
 Art. 11
 Art. 6
 Art. 8
 BGE 
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 Art. 19
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 Art. 19
 Art. 21
in fine
 Art. 9
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
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 Art. 66
 Art. 64