Source: http://lexbrowser.provinz.bz.it/doc/20120911/de/lp-1976-36_2/landesgesetz_vom_17_august_1976_nr_36.aspx?view=1
Timestamp: 2020-05-31 10:45:27+00:00

Document:
Art. 30/bis (Kenntnis der Sprache, die bei der Unterweisung der Kinder verwendet wird)
(1) Wer sich um eine Anstellung als Kindergärtnerin oder Kindergartenassistentin bewirbt und das vorgeschriebene Ausbildungsdiplom an einer Anstalt erworben hat, in der die Unterrichtssprache nicht der für die Unterweisung der Kinder vorgesehenen Sprache entspricht, muß eine schriftliche und mündliche Prüfung über die Kenntnis dieser Sprache sowie über die entsprechende Literatur und Didaktik ablegen, und zwar in Übereinstimmung mit den Lehrplänen für den Erwerb des entsprechenden Abschlußzeugnisses.
(2) Absatz 1 wird auch auf das nicht im Stellenplan eingestufte Personal angewandt, das bei Inkrafttreten dieses Gesetzes im Dienst steht. Das etwaige Nichtbestehen der genannten Prüfung ist mit der Beendigung des zum Zeitpunkt der Prüfung geltenden Arbeitsverhältnisses wirksam, spätestens aber zum darauffolgenden 1. September. Gleiches geschieht, wenn jemand an der Prüfung nicht teilnimmt.
(3) Absatz 1 wird nicht auf das Personal ladinischer Muttersprache angewandt.
(4) Die Prüfungen gemäß Absatz 1 werden von Kommissionen abgenommen, die von der Landesregierung nach dem Verfahren und mit der Zusammensetzung ernannt werden, die in Artikel 31 vorgesehen sind; es werden jeweils eine Kommission für die deutsche und eine für die italienische Sprachgruppe ernannt.
(5) Bewerberinnen um eine Stelle als Kindergärtnerin oder Kindergartenassistentin an einem Kindergarten der ladinischen Ortschaften müssen Angehörige der ladinischen Sprachgruppe sein und in einem Kolloquium nachweisen, daß sie die ladinische Sprache beherrschen; das Gespräch ist vor einer Kommission abzulegen, die im Sinne von Absatz 4 ernannt wird. Auf alles, was nicht ausdrücklich in diesem Absatz geregelt ist, sind die vorhergehenden Absätze anzuwenden. 7)8)
Art. 30/bis wurde eingefügt durch Art. 11 des L.G. vom 18. August 1988, Nr. 32.
Art. 30/bis Absatz 5 wurde durch Art. 52 Absatz 1 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1, und dann durch Art. 10 Absatz 1 des L.G. vom 16. Oktober 2009, Nr. 7, so ersetzt.
Art. 38 (Pflichtstundenplan)
(1) Das leitende Personal der Kindergärten ist verpflichtet, die Dienstzeit einzuhalten, die in Artikel 44 des Landesgesetzes vom 3. Juli 1959, Nr. 6, in geltender Fassung, festgelegt ist.
(2) Die Kindergärtnerinnen sind verpflichtet, die Kinder 35 Wochenstunden zu unterweisen. Weiters sind sie verpflichtet, jährlich 210 Stunden für die Planung der mit dem Kindergartenbetrieb und der Unterweisung zusammenhängenden Tätigkeit zu verwenden, darunter fallen auch die Teilnahme an den Sitzungen des Kindergartenbeirates und der anderen Mitbestimmungsgremien, die Pflege der Beziehungen zu den Familien und die Fortbildung.
(3) Auf die Assistentinnen wird Absatz 1 angewandt.
(4) Das in den vorhergehenden Absätzen genannte Personal ist erforderlichenfalls verpflichtet, auch in Stunden Dienst zu leisten, die im normalen Stundenplan nicht inbegriffen sind, sofern es nicht aus gerechtfertigten Gründen davon befreit ist. Für die Kindergärtnerinnen und die Assistentinnen ist diese Verpflichtung auf 12 Monatsstunden beschränkt12)
Die Absätze 1, 2 und 3 wurden ersetzt und Absatz 4 wurde geändert durch Art. 7 des L.G. vom 18. August 1988, Nr. 32.
die Obsorge für die Durchführung der rechtlichen und verwaltungsmäßigen Bestimmungen dieses Gesetzes mit besonderem Bedacht auf die Ausstellung von Bescheinigungen, auf die Einhaltung der Besuchszeit und des Schulkalenders, auf die Regelung der Abwesenheiten, auf die Anordnung von Dringlichkeitsmaßnahmen und der für die Gewährleistung des Betriebes und der Sicherheit des Kindergartens erforderlichen Maßnahmen.
(3) Aufgrund der von der Landesregierung festgelegten Kriterien und nach Anhörung der Gewerkschaftsorganisation wird für jeden Direktor ein Vizedirektor ernannt, der gänzlich oder teilweise vom Unterricht befreit werden kann.13)3)
(3) Die Beauftragungen und die ersatzweisen Dienstvertretungen für das leitende Personal, die Kindergärtnerinnen und die Assistentinnen werden für das ganze Schuljahr verfügt, sofern die wirkliche Dienstleistung mindestens sieben Monate beträgt.
(1) Dem beauftragten leitenden Personal sowie den beauftragten Kindergärtnerinnen und Assistentinnen und den jeweiligen Ersatzkräften steht die für die entsprechende Kategorie des Planstellen-Personals vorgesehene Anfangsbesoldung zu.
(2) Die Besoldung gemäß vorhergehendem Absatz wird für die auf Grund des dritten Absatzes des Artikels 57 erteilten Beauftragungen bis zum Ende des Schuljahres gewährt.
(3) Für die auf Grund des zweiten Absatzes des Artikels 57 erteilten Beauftragungen wird die vorbezeichnete Besoldung auf die Dauer der tatsächlichen Dienstleistung gewährt.
(1) Die Ruhestandsbehandlung in Form der Pension, die den im Sinne der Artikel 67, 68 und 69 aufgenommenen Bediensteten für jenen Dienst zusteht, der gemäß den Übergangsbestimmungen dieses Gesetzes für die Laufbahn anerkannt worden ist, wird zu Lasten des Landeshaushaltes bis zum Erreichen jenes Ausmaßes entrichtet oder ergänzt, das von seiten der Pensionskasse der Bediensteten der Gebietskörperschaften (CPDEL) bei gleicher Zeitdauer der Einschreibung zusteht.23)
TABELLEN A-C24)

References: Art. 30
 Art. 11

Art. 30
 Art. 52
 Art. 10

Art. 38
 Art. 7