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Timestamp: 2019-07-16 15:36:39+00:00

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OGAE AUSTRIA CLUBSTATUTEN | ogae-austria.at
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Seit über 50 Jahren strahlt Eurovision Song Contest dieses jährlich stattfindende Musikspektakel seine ganz eigene Faszination aus. Obwohl oft belächelt, hat der Wettbewerb für alle Beteiligten aus den Mitgliedsländern der EBU alle politischen und gesellschaftlichen Veränderungen überdauert und besitzt eine treue Anhängerschaft von Fans aus der ganzen Welt. Jedes Club hat seine eigenen Clubstatuten, so auch wir.
Fassung Oktober 2001
Der Club führt den Namen: OGAE Austria (Organisation Générale des Amateurs de l´Eurovision) Eurovision Song Contest Fan Club.
Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf die gesamte Republik Österreich.
Die Errichtung von Zweigclubs ist nicht beabsichtigt.
§ 2 Zweck des Clubs und Tätigkeiten zur Verwirklichung dieser
Der Club wird folgende Tätigkeiten ausüben:
Pflege des Eurovision Song Contest Gedankens. Veranstalten von Clubtreffen. Information durch eigene Publikationen. Austausch und Verkauf von Song Contest Material. Führung eines Archivs. Veranstaltung clubinterner Musikbewerbe.
b. Verkauf von: Schallplatten, CD´s, Büchern, Videokassetten, Audiokassetten, clubinternen Publikationen
Die Mitgliedsbeitrag wird vom Vorstand festgelegt und hat stets auf Selbstkostenbasis berechnet zu werden.
Der Verein darf nicht auf Gewinn ausgerichtet sein
Tätigkeiten zur Verwirklichung des Clubzweckes:
a. Publikation von Clubzeitschriften bzw. Rundschreiben
b. Durchführung clubinterner Musikfestivals
c. Veranstaltung von Clubtreffen
d. Einrichtung eines Schallplatten- /CD Bestellservices
e. Einrichtung eines Audio-/Videoservices
f. Einrichtung eines Archives über Unterlagen und Materialien des Eurovision Song Contest
Die Mitglieder des Clubs gliedern sich in Ordentliche- und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die den Mitgliedsbeitrag bezahlen.
Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste für den Club vom Vorstand dazu ernannt werden.
Mitglieder des Clubs können alle physischen Personen sowie juristische Personen werden, hierzu ist ein entsprechendes Onlineformular auszufüllen.
Über die Aufnahme von Ordentlichen Mitgliedern entscheidet eine vom Vorstand beauftragte Person (Mitgliederverwaltung). Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch den Ausschluss.
Der Austritt kann nur mit 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Präsidenten bzw. dessen Stellvertreter mindestens 3 Monate vorher mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
Die Streichung eines Mitgliedes kann die vom Vorstand beauftragte Person vornehmen, wenn dieses trotz dreimaliger Mahnung länger als 4 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann vom Vorstand beschlossen werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen, Angeboten und Aktionen des Clubs teilzunehmen und die Einrichtungen des Clubs zu beanspruchen. Außerdem steht jedem Mitglied ein aktives und passives Wahlrecht in der Generalversammlung zu.
Jedes Mitglied hat das Recht einen schriftlichen Wahlvorschlag zur Wahl einzubringen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Clubs nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Clubs nach innen oder außen Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Clubstatuten und die Beschlüsse der Cluborgane (Präsident, Vorstand, Generalversammlung) zu beachten. Die ordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der vom Präsidenten bzw. dessen Stellvertreter berechneten Höhe verpflichtet.
Organe des Clubs sind der Präsident, dessen Stellvertreter, der Vorstand, das Team, die Rechnungsprüfer, die Generalversammlung und das Schiedsgericht.
Die ordentliche Generalversammlung findet im 4-jährigen Rhythmus statt. Der Termin hat vom Präsidenten oder dessen Stellvertreter min. 6 Wochen davor an alle Mitglieder bekannt gegeben zu werden.
Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens der Hälfte der Mitglieder binnen 6 Wochen stattzufinden.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 6 Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Präsidenten oder dessen Stellvertreter.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sechs Wochen vor dem Termin der Generalversammlung beim Präsidenten oder dessen Stellvertreter schriftlich einzureichen.
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahme- und stimmberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigen vertreten.
Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Clubs geändert oder dieser aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit muss der Vorgang solange wiederholt werden bis die geforderte Mehrheit gegeben ist.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Ansonsten eine vom Präsidenten und Stellvertreter eingesetzte Person aus dem Vorstand.
Als statutengemäße Einladung gilt auch der elektronische Datenweg (E-Mail und Veröffentlichung auf der Homepage – www.ogae-austria.at).
§ 9 Aufgabenbereich der Generalversammlung
Bestellung und Enthebung des Präsidenten (Clubleitung) und des Vorstandes in Form einer Wahl.
Bestellung und Enthebung der Rechnungsprüfer in Form einer Wahl.
Entscheidung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Clubs.
§ 10 Der Präsident bzw. dessen Stellvertreter und deren Aufgaben
Dem Präsidenten obliegt die Leitung des Clubs. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Cluborgan zugewiesen sind. Er ist zugleich auch Vorstands-Mitglied. In seinem Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Erstellung des Jahresvoranschlages.
Einberufung einzelner Vorstands-Mitglieder. Scheidet ein Vorstands-Mitglied aus, hat der Präsident das Recht und die Pflicht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
Bestellung einzelner Team-Mitglieder. Scheidet ein Team-Mitglied aus, hat der Präsident das Recht und die Pflicht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung nicht einzuholen ist.
Alle in diesen Statuten festgesetzten Rechte und Pflichten.
Dem Präsidenten, dessen Stellvertreter, dem Schriftführer, dem Kassier sowie min. ein max. vier Beiräten.
Der Vorstand wird als Gesamtes von der Generalversammlung gewählt und kann von dieser auch wieder abgesetzt werden.
Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Ausgeschiedene Vorstands-Mitglieder sind wieder wählbar.
Der Vorstand wird vom Präsidenten oder dessen Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte (wenigstens drei) von ihnen anwesend sind.
Den Vorsitz führt der Präsident. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Mangels diesem eine vom Präsidenten und dessen Stellvertreter geeignet scheinende Person aus dem Vorstand.
Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstands-Mitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs.10)
Die Generalversammlung kann den gesamten Vorstand entheben.
Die Vorstands-Mitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Kooptierung (§10 Abs. 5) eines Nachfolgers wirksam.
Tritt der gesamte Vorstand zurück, so hat innerhalb von min. 6 Wochen eine außerordentliche Generalversammlung stattzufinden. Der Rücktritt des gesamten Vorstandes wird erst mit der Wahl eines neuen Vorstandes wirksam.
§ 12 Besondere Obliegenheiten und Aufgaben einzelner Vorstands-Mitglieder
Der Präsident ist der höchste Clubfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Clubs, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen, diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Protokolle der Generalversammlung zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Clubs verantwortlich sowie für die Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses zuständig. Weiters verwaltet er das Clubvermögen.
Schriftstücke und Bekanntmachungen des Clubs, insbesondere dem Club verpflichtende Urkunden, sind vom Präsidenten oder dessen Stellvertreter zu unterfertigen.
Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter, sofern sie im Vorstand aufscheinen.
Entscheidungen und Beschlussfassungen über Fragen die globalen Einfluss auf den Club und dessen Entwicklung bzw. Verlauf haben. Diese sind vom Vorstand gesamthaft auszuarbeiten. Dazu zählt beispielsweise: Clubstrategie, Arbeitsprogramm, Veranstaltungskalender etc. etc.
Enthebung von Team-Mitglieder (Ressortleiter).
Ausschluss von Clubmitgliedern.
Aufnahme, Austritt und Streichung vom Clubmitgliedern.
Festsetzen der auf Selbstkostenbasis berechneten Mitgliedsbeiträge.
§ 13 Das Team (=Ressortleiter)
Team-Mitglieder (Ressortleiter) sind jene Personen die für den Club offizielle Tätigkeiten übernehmen. Diese Personen betreuen ein bestimmtes Ressort. z.B. Audio/Videoservice, CD-Bestellservice, Musikbewerbe u.a.
Für das übernommene Ressort jedes Team-Mitgliedes ist die betreffende Person verantwortlich und entscheidungsberechtigt. Bei Verlangen hat dieser dem Präsidenten, dessen Stellvertreter oder dem Vorstand über getätigte Arbeiten bzw. Entscheidungen, die in seinem Wirkungsbereich fallen, Rechenschaft abzulegen.
Jedes Ressort hat unabhängig von der Hauptkassa ein Kassabuch zu führen. Die Überschüsse aus dem Ressort müssen zu Jahresende an die Hauptkassa überwiesen werden.
Jedes Ressort muss sich zumindest selbst amortisieren. Finanzielle Unterstützungen aus der Hauptkassa können vom Vorstand genehmigt werden.
Für die Einberufung und Enthebung der Team-Mitglieder gelten die Bestimmungen des § 10 Abs. 6 und § 11 Abs. 10 sinngemäß.
Ein Team-Mitglied kann gleichzeitig auch Vorstands-Mitglied sein.
§ 14 Die Präsidenten bzw. Vorstandswahlen
Der Präsident und der gesamte Vorstand können nur von der Generalversammlung in Form einer Wahl eingesetzt bzw. abberufen werden.
Jedes Mitglied hat die Möglichkeit einen schriftlichen Wahlvorschlag spätestens 3 Tage vor der ordentlichen oder außerordentlichen Generalversammlung einzubringen.
Der Wahlvorschlag muss den Namen des Präsidenten und dessen Stellvertreters und die Namen der Vorstands-Mitglieder mitsamt deren Aufgabengebiete enthalten. Außerdem muss der Wahlvorschlag auch die Namen der Ressortleiter und deren einzelnen Aufgaben enthalten.
Der Präsident ist für die ordnungsgemäße Vorbereitung der Wahlen verantwortlich und stellt Wahllisten auf.
Die Wahl kann nicht geheim erfolgen.
Die Wahl per Wahlkarten ist nicht zulässig.
Ansonsten gelten alle Angaben aus § 8 Generalversammlung sinngemäß.
Wird ein gewählter Wahlvorschlag im gesamten oder von einzelnen Personen (ausgenommen Team) nicht angenommen, so wird die Wahl nach 15 Minuten mit den verbleibenden Wahlvorschlägen wiederholt. Erfolgt auch dann keine Einigung, muss eine außerordentliche Generalversammlung anberaumt werden, die innerhalb von 8 Wochen stattzufinden hat.
Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung gewählt. Die Funktionsdauer läuft bis zur Wiederwahl bei der Generalversammlung.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Kontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 3, 8, 10 sinngemäß.
In allen aus dem Clubverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Vereinsschiedsgericht.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Clubmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres Clubmitglied als Vorsitzenden des Schiedsgericht. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit all seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind clubintern endgültig.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Clubvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie den Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen wem dieser das, nach Abdeckung der Passiven, verbleibende Clubvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muss, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche gemeinnützige Zwecke wie dieser Club verfolgt.

References: § 2

§ 9

§ 10

§ 12

§ 13
 § 10
 § 11

§ 14
 § 8
 § 11