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Timestamp: 2016-10-27 16:47:36+00:00

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139 II 499
139 II 49935. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. Einfache Gesellschaft 380/132/65 kV-Gommerleitung, bestehend aus Swissgrid AG und Schweizerische Bundesbahnen SBB gegen Beschwerdegegner 1-21 und Bundesamt f�r Energie (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
1C_175/2013 vom 11. September 2013
D�cision d'approbation des plans pour une ligne � haute tension de 380/220/132/65 kV entre Bitsch/Massaboden-Filet/M�rel-Ulrichen (ligne de la Vall�e de Conches). Regeste b
Motifs de recours dans la proc�dure d'approbation des plans. Celui qui a qualit� pour recourir peut non seulement faire valoir des griefs contre le projet dans son environnement imm�diat, mais �galement critiquer le trac� de la ligne dans son ensemble, dans la mesure o� cela permet de supprimer ou de modifier le trac� aux alentours de sa propri�t� (modification de la jurisprudence ATF 118 1b 206 consid. 8 p. 212 ss; 120 Ib 59 consid. 1c p. 62 s.; consid. 2.2). Cela vaut en principe aussi pour les communes habilit�es � recourir en vertu de l'art. 12 al. 1 let. a LPN (consid. 2.3). Regeste c
Plan sectoriel des lignes de transport d'�lectricit� (PSE). Droit et devoir des communes de participer � la proc�dure de planification sectorielle (consid. 3). Les plans sectoriels adopt�s par le Conseil f�d�ral peuvent �tre examin�s � titre pr�judiciel dans le cadre d'une proc�dure de recours concernant une d�cision d'approbation des plans (consid. 4.1). Force obligatoire des plans sectoriels, en g�n�ral (consid. 4.2) et dans le cas particulier (consid. 4.3). Regeste d
Examen de variantes enterr�es dans le cadre de la proc�dure d'approbation des plans. Probl�me de r�sonance en cas d'enfouissement des lignes �lectriques CFF (consid. 6). Confirmation du trac� de la ligne a�rienne sur le versant ombrag�, au-dessus de la for�t dans le secteur Obergoms et Grengiols sud (consid. 7.3). Renvoi pour examen d'une variante de galerie c�bl�e dans le secteur Binnegga-Binnachra-Hockmatta-Hofstatt (consid. 7.4). Faits � partir de page 501
BGE 139 II 499 S. 501
A. Die einfache Gesellschaft Obere Rhonetalleitung plant den Bau einer 380/220/132/65 Kilovolt (kV)-Hochspannungsleitung zwischen Bitsch/Massaboden-Filet/M�rel-Ulrichen (sog. Gommerleitung). Mit diesem Projekt soll das im Oberwallis vorhandene 220 kV-�bertragungsnetz durch eine rund 35 km lange 380/220 kV-Doppelleitung ersetzt werden. Zwischen Massaboden und Ulrichen soll ein 132 kV- Leitungsstrang der Schweizerischen Bundesbahnen AG (nachfolgend: SBB) sowie - zwischen dem Kraftwerk M�rel und Ernen sowie dem Kraftwerk Ernen und dem Unterwerk "Zum Loch" - ein 65 kV-Leitungsstrang mitgef�hrt werden. Durch diesen Neubau k�nnen die existierende 220 kV-Leitung zwischen M�rel/Filet und Ulrichen sowie die 65 kV-Leitung zwischen M�rel und Ernen 1 vollst�ndig und die bestehende 65 kV-Leitung zwischen Binnegga und Fiesch weitgehend abgebrochen werden.
Die Gommerleitung bildet Teil der wichtigen West-Ost-Verbindung von M�rel/Filet nach Airolo, die zum strategischen �bertragungsnetz der Schweiz geh�rt. Dasselbe gilt f�r die SBB-Leitung, die zum Leitungszug Massaboden-Ritom geh�rt: Sie stellt den Anschluss des Westschweizer SBB-Netzes an das Tessiner und Innerschweizer Bahnnetz her, was die Ringbildung im schweizerischen Bahnnetz erm�glicht und die Versorgungssicherheit erh�ht. Beide Leitungen wurden vom Bundesrat am 21. August 2002 unter Festlegung eines Zwischenergebnisses und des massgeblichen Leitungskorridors in den Sachplan �bertragungsleitung (S�L) aufgenommen (S�L-Objektbl�tter 101.10 [M�rel/Filet-Fiesch], 101.20 [Fiesch-Ulrichen], 800.10 und 800.20 [SBB]).
B. Am 20. Dezember 2007 reichte die einfache Gesellschaft Obere Rhonetalleitung beim Eidgen�ssischen Starkstrominspektorat (ESTI) das Plangenehmigungsgesuch ein (L-210201.1). Gegen das Vorhaben gingen zahlreiche Einsprachen ein. Am 9. M�rz 2009 und am 3. Februar 2011 reichte die Gesuchstellerin eine �berarbeitete Planvorlage f�r den Abschnitt Bitsch/Massaboden-M�rel/Filet-Fiesch (L-210201.2) und Grengiols-S�d (L-210201.3) ein.
Mit Verf�gung vom 30. Juni 2011 genehmigte das Bundesamt f�r Energie (BFE) die Planvorlagen im Sinne der Erw�gungen mit BGE 139 II 499 S. 502Auflagen und Bedingungen und wies die Einsprachen ab, soweit es darauf eintrat.
C. Gegen die Plangenehmigungsverf�gung erhoben verschiedene Munizipal- und Burgergemeinden des Obergoms sowie Einzelpersonen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht.
A. und B. und Mitbeteiligte (Beschwerdegegner 1-7) beantragten, die Gommerleitung sei im Gebiet der Kulturlandschaftskammer Binnegga-Binnachra-Hockmatta-Hofstatt in einen Stollen zu verlegen.
Die Munizipal- und Burgergemeinden Blitzingen, Grafschaft, M�nster-Geschinen, Niederwald, Reckingen-Gluringen und Ulrichen (im Folgenden: Beschwerdegegnerinnen 8-19) ersuchten das Bundesverwaltungsgericht, die Angelegenheit zur Pr�fung der Verkabelung/Erdverlegung der projektierten Leitung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
D. Mit Urteil vom 3. Januar 2013 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden gut, hob die angefochtene Plangenehmigung auf und wies die Angelegenheit zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erw�gungen an das BFE zur�ck.
Es hielt in den Erw�gungen fest, dass dem Beweisantrag der beschwerdef�hrenden Gemeinden stattzugeben und eine Verkabelungsstudie einzuholen sei. In deren Rahmen sei zun�chst die M�glichkeit einer (Teil-)Verkabelung der Gommerleitung auf einem hierf�r geeigneten Trassee, losgel�st von dem im Sachplan festgelegten Leitungskorridor, unter Ber�cksichtigung des aktuellen Stands von Technik und Wissenschaft zu pr�fen. Die mit einem solchen Leitungsvorhaben verbundenen Vor- und Nachteile seien zu bestimmen und mit der bewilligten Freileitung zu vergleichen. K�nne aufgrund dieser Gegen�berstellung nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass die Gommerleitung als Freileitung zu f�hren sei, so werde in einem weiteren Schritt zu pr�fen sein, ob und zu welchen Bedingungen die Gommerleitung in den Bereichen, in denen sie kommunale und kantonale Landschaftszonen beeintr�chtige, verkabelt werden k�nne. Schliesslich werde ein Experte zu untersuchen haben, ob und gegebenenfalls inwiefern eine Verkabelung des 132 kV-Leitungsstrangs der SBB m�glich sei. Je nach dem Ergebnis der Expertise werde das BFE entweder eine �nderung der bestehenden S�L-Objektbl�tter zu erwirken oder abermals �ber das eingereichte Plangenehmigungsgesuch zu befinden haben. BGE 139 II 499 S. 503
E. Gegen dieses Urteil hat die einfache Gesellschaft Obere Rhonetalleitung (bzw. 380/132/65 kV-Gommerleitung), bestehend aus verschiedenen Netzgesellschaften sowie aus der SBB, (im Folgenden: die Beschwerdef�hrerin) am 11. Februar 2013 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und der Plangenehmigungsentscheid des BFE vom 30. Juni 2011 sei zu best�tigen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Behandlung der mit dem angefochtenen Entscheid nicht behandelten R�gen der Beschwerdegegner 1-7 und 20-21 an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
F. Mit Fusionsvertrag vom 26. Juni 2013 sind die Netzgesellschaften, die bisher Mitglied der einfachen Gesellschaft Rhonetalleitung waren, in der Swissgrid AG aufgegangen.
Das Bundesgericht heisst die Beschwerde teilweise gut und hebt den angefochtenen Entscheid auf, soweit die R�ckweisung der Sache an das BFE �ber das Gebiet Binnegga-Binnachra-Hockmatta-Hofstatt hinausgeht.
2. Die Beschwerdef�hrerin macht zun�chst geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf den Beweisantrag der Gemeinden (heutige Beschwerdegegnerinnen 8-19) eingetreten, f�r das gesamte Projekt eine Verkabelungsstudie einzuholen. Die Gemeinden seien nicht befugt, an der im Sachplan vom Bundesrat festgelegten Linienf�hrung Kritik zu �ben, sondern k�nnten lediglich das Ausf�hrungsprojekt beanstanden, wobei sie konkret aufzeigen m�ssten, inwiefern dieses im Bereich ihrer Parzellen bzw. ihres Gemeindegebiets gegen Bundesrecht verstosse. Sie verweist hierf�r auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Legitimation im Bereich des Nationalstrassenbaus (BGE 118 Ib 206 E. 8 S. 212 ff.) und im eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsverfahren (BGE 120 Ib 59 E. 1c S. 62 f.).
2.1 Nach dieser Rechtsprechung k�nnen Private und Organisationen das vom Bundesrat genehmigte generelle Projekt und die darin festgelegte Linienf�hrung f�r eine Nationalstrasse nicht direkt anfechten, sondern nur indirekt, sofern sich die behaupteten M�ngel im Ausf�hrungsprojekt niedergeschlagen haben. Allerdings verlangte das Bundesgericht, dass der vom Strassenbau betroffene Private konkret BGE 139 II 499 S. 504aufzeigen m�sse, inwiefern das Ausf�hrungsprojekt im Bereich seines Grundst�cks gegen Bundesrecht verstosse; auf allgemeine Kritik an der geplanten Linienf�hrung trat es nicht ein (BGE 118 Ib 206 E. 8b S. 214 f. sowie - f�r den Bahnbau - BGE 120 Ib 59 E. 1b S. 62; je mit Hinweisen). Dieses Erfordernis leitete das Bundesgericht nicht aus den Besonderheiten des National- oder Eisenbahnrechts ab, sondern aus den (damals geltenden) allgemeinen Bestimmungen der Bundesrechtspflege zur Beschwerdebefugnis (insb. Art. 103 lit. a OG [AS 1969 767]), die eine �rtlich nahe Beziehung des Einsprechers zum umstrittenen Projekt verlangten und sein pers�nliches Betroffensein voraussetzten, da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zur Popularbeschwerde werden d�rfe (BGE 120 Ib 59 E. 1c S. 63 mit Hinweis).
2.2 Art. 103 lit. a OG wurde am 1. Januar 2007 durch Art. 89 Abs. 1 BGG ersetzt. Diese Bestimmung verlangt neben der formellen Beschwer (lit. a) weiterhin, dass der Beschwerdef�hrer �ber eine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache verf�gt (lit. b) und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids zieht (lit. c). Die N�he der Beziehung zum Streitgegenstand muss bei Bauprojekten insbesondere in r�umlicher Hinsicht gegeben sein. Ein schutzw�rdiges Interesse liegt vor, wenn die tats�chliche oder rechtliche Situation des Beschwerdef�hrers durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann (BGE 133 II 409 E. 1.3 S. 413 mit Hinweisen).
Insofern gilt auch heute noch, dass ein Beschwerdef�hrer, der einen Plangenehmigungsentscheid anficht, darlegen muss, inwieweit er durch das bewilligte Projekt in eigenen Interessen betroffen ist und einen Nachteil erleiden k�nnte; die Popularbeschwerde zur Geltendmachung allgemeiner oder �ffentlicher Interessen bleibt (von spezialgesetzlich geregelten F�llen abgesehen) ausgeschlossen.
Dagegen hat das Bundesgericht seine Praxis zu den zul�ssigen Beschwerdegr�nden seit Inkrafttreten des BGG pr�zisiert: Ist die besondere Beziehungsn�he in r�umlicher Hinsicht gegeben und die Beschwerdebefugnis daher zu bejahen, ist der Beschwerdef�hrer mit s�mtlichen R�gen zum Verfahren zuzulassen, die sich rechtlich oder tats�chlich auf seine Stellung auswirken, d.h. deren Durchdringen dazu f�hren w�rde, dass das Bauvorhaben (auch im Bereich des Beschwerdef�hrers) nicht oder anders realisiert w�rde als geplant (BGE 138 II 191 E. 5.2 S. 205; BGE 137 II 30 E. 2.3 S. 34). Ohnehin gilt im BGE 139 II 499 S. 505Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht (wie auch im Verfahren der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vor Bundesgericht) nicht das R�geprinzip, sondern das Bundesrecht ist grunds�tzlich von Amtes wegen anzuwenden (Art. 106 Abs. 1 BGG).
2.3 Plangenehmigungen f�r elektrische Leitungen umfassen meist eine gr�ssere Strecke (hier: rund 30 km). Innerhalb des Planungsperimeters k�nnen die Einsprecher die Notwendigkeit des Aus- und Neubaus sowie die Linienf�hrung (einschliesslich deren ober- oder unterirdischen F�hrung) r�gen und diesbez�gliche Antr�ge stellen, soweit ihnen dies im Obsiegensfall einen praktischen Vorteil verschaffen w�rde (so auch Urteil 1C_297/2010 vom 1. Dezember 2010 E. 3.2 betr. Baulinienfestsetzung). Der ger�gte Mangel muss somit nicht den Leitungsabschnitt im Bereich ihrer Grundst�cke betreffen; es gen�gt, wenn er zu einer Aufhebung oder �nderung der Linienf�hrung im Nahbereich der Einsprecher f�hren k�nnte. Ob dies der Fall ist, muss anhand der Umst�nde des jeweiligen Falles beurteilt werden.
Dies gilt grunds�tzlich auch dann, wenn eine Gemeinde gest�tzt auf Art. 12 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) Beschwerde f�hrt. Zwar ist ihre Beschwerde insoweit mit einer ideellen Verbandsbeschwerde vergleichbar, als es um die parteim�ssige Durchsetzung �ffentlicher Interessen geht (MARANTELLI-SONANINI/HUBER, in: Praxiskommentar zum Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren, 2009, N. 37 zu Art. 48 VwVG). Art. 12 NHG berechtigt die Gemeinden dazu, im Interesse des Natur- und Heimatschutzes und zur Wahrung des heimatlichen Landschafts- und Ortsbilds Beschwerde zu f�hren (grundlegend BGE 109 Ib 341 E. 2b S. 342 f.; best�tigt in BGE 118 Ib 614 E. 1c S. 616 f.). Vorausgesetzt wird jedoch, dass die Verf�gung ein Vorhaben betrifft, das auf ihrem kommunalen Hoheitsgebiet ausgef�hrt werden soll oder sich jedenfalls auf dieses auswirkt (PETER M. KELLER, in: Kommentar NHG, 1997, N. 6 zu Art. 12 NHG). Insofern k�nnen die Gemeinden die �berpr�fung eines Projekts und die Erarbeitung von Varianten nur insofern verlangen, als dies (zumindest auch) zu einer Verbesserung des Projekts bzw. einer Verminderung seiner Auswirkungen aus Sicht von Natur und Landschaft auf ihrem Hoheitsgebiet f�hrt.
2.4 (Zusammenfassung: Pr�fung des Beweisantrags der Gemeinden anhand dieser Kriterien. Ein praktisches Interesse ist f�r den Leitungsabschnitt im Obergoms sowie im daran anschliessenden Abschnitt im Landschaftspark Binntal zu bejahen.) BGE 139 II 499 S. 506
Dagegen ist f�r die noch weiter talabw�rts liegenden Strecken, in den Gemeinden M�rel-Filet, Termen, Bitsch und Naters, nicht dargetan, inwieweit ihre Verkabelung sich auf die Linienf�hrung im Obergoms, d.h. im Bereich der am Verfahren beteiligten Burger- und Munzipalgemeinden, auswirken k�nnte; dies ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Die Beschwerde ist daher zumindest insoweit gutzuheissen, als die R�ckweisung auch zur Pr�fung der Verkabelung im unteren Goms erfolgt ist.
3. Die Beschwerdef�hrerin macht �berdies geltend, der Antrag sei versp�tet gewesen, weil die betroffenen Gemeinden die M�glichkeit gehabt h�tten, im Sachplanverfahren eine Verkabelungsstudie zu beantragen. Das Sachplanverfahren werde obsolet, wenn die vom Leitungsprojekt betroffenen Gemeinden grunds�tzliche Einw�nde gegen das Projekt erst auf Stufe Plangenehmigungsverfahren erheben d�rften. (...)
3.1 Art. 19 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) sieht vor, dass der Entwurf eines Konzepts oder Sachplans des Bundes den betroffenen Kantonen zugestellt wird; die kantonale Fachstelle f�r Raumplanung h�rt die interessierten kantonalen, regionalen und kommunalen Stellen an und sorgt daf�r, dass die Bev�lkerung in geeigneter Weise mitwirken kann. Zudem verlangt Art. 18 RPV i.V.m. Art. 13 Abs. 2 RPG (SR 700) eine Zusammenarbeit mit anderen Planungstr�gern und insbesondere mit den Kantonen.
Der Sachplan ist f�r die Beh�rden, und damit auch f�r die Gemeinden, verbindlich (Art. 22 Abs. 1 RPV). Im Allgemeinen bedeutet dies, dass Kanton und Gemeinden verpflichtet sind, die Konzepte und Sachpl�ne bei ihren raumwirksamen T�tigkeiten zu ber�cksichtigen; kommt dem Bund dagegen (wie im Bereich des S�L) eine umfassende Zust�ndigkeit zu und werden im Sachplan konkrete r�umliche Aussagen gemacht (hier: Festsetzung eines Korridors f�r eine Freileitung), so bindet dies Kantone und Gemeinden direkt (WALDMANN/H�NNI, Raumplanungsgesetz, 2006, N. 30 zu Art. 13 RPG; LUKAS B�HLMANN, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber die Raumplanung, 2009, N. 48 zu Art. 13 RPG).
Die S�L-Festsetzungen k�nnen daher schwerwiegende Auswirkungen auf die planerische Entscheidungsfreiheit und Entwicklungsm�glichkeiten der betroffenen Gemeinden haben. Insofern steht diesen ein Mitwirkungsrecht zu, das �ber das allgemeine Mitwirkungsrecht BGE 139 II 499 S. 507der Bev�lkerung gem�ss Art. 4 Abs. 2 RPG hinausgeht und insbesondere das Recht umfasst, Beweisantr�ge zu stellen und alternative Linienf�hrungen bzw. Kabelvarianten zu beantragen. Die Rechtslage ist insofern mit derjenigen im Richtplanverfahren vergleichbar (vgl. BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272 mit Hinweisen). Die Gemeinden k�nnen und m�ssen daher grunds�tzliche Einw�nde gegen die Linienf�hrung bereits im Sachplanverfahren vorbringen.
3.2 Vorliegend wurde das S�L-Dossier f�r die Gommerleitung allen betroffenen Gemeinden zugestellt. Diese hatten daher grunds�tzlich die M�glichkeit, Beweisantr�ge (via den Kanton oder die Region Goms) zu stellen, auch wenn sie selbst nicht Mitglied der S�L-Begleitgruppe waren.
Die f�r die Gommerleitung massgeblichen S�L-Objektbl�tter (Nrn. 101, 101.10, 101.20, 800.10 und 800.20) datieren allerdings vom 21. August 2002; das Anh�rungs- und Mitwirkungsverfahren wurde 1998 und 2000 durchgef�hrt, mit Konfliktbereinigung 2002. Nach der damaligen Praxis waren Hochspannungsleitungen aus technischen und energiewirtschaftlichen Gr�nden grunds�tzlich als Freileitungen auszuf�hren; f�r die Verkabelung einer Hochspannungsleitung wurden, wegen der damit verbundenen technischen und betrieblichen Nachteile und der erheblichen Mehrkosten, hohe Anforderungen an die Schutzw�rdigkeit des Gebiets gestellt (BGE 115 Ib 311 E. 5f-h S. 324 ff.); die Verkabelung fiel praktisch nur in Betracht, wenn ein Bundesinventar-Objekt beeintr�chtigt w�rde. Dies erkl�rt, weshalb im S�L-Verfahren weder der Kanton noch die Gemeinden die Pr�fung einer Kabelvariante beantragten; ein solcher Antrag h�tte damals keine Aussicht auf Erfolg gehabt.
Wie im Folgenden darzulegen sein wird (E. 4), haben sich die Verh�ltnisse seither wesentlich ge�ndert. Soweit dies dazu f�hrt, dass die Bindung an den Sachplan entf�llt und im Plangenehmigungsverfahren neue, vom S�L abweichende Leitungsf�hrungen gepr�ft werden k�nnen bzw. m�ssen, sind auch die Beschwerdegegnerinnen 8-19 berechtigt, erstmals im Plangenehmigungsverfahren Antr�ge zur Pr�fung von Kabelvarianten zu stellen.
4. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich auf die Bindungswirkung des Sachplans: Dieser sei f�r die Beh�rden verbindlich, und zwar auch f�r die Gerichtsbeh�rden (BGE 129 II 331 E. 4.2 S. 344; WALDMANN/H�NNI, a.a.O., N. 21 und 25 zu Art. 13 RPG). (...) BGE 139 II 499 S. 508
Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung, dass der Sachplan (anders als ein kantonaler Richtplan) auch nicht vorfrageweise �berpr�ft werden d�rfe. Es handle sich um einen Akt des Bundesrats, dessen Anfechtung gem�ss Art. 189 Abs. 4 BV ausgeschlossen sei und der auch im Plangenehmigungsverfahren nur eingeschr�nkt �berpr�ft werden d�rfe. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei er einzig dann nicht verbindlich, wenn der Bundesrat bei der Festsetzung Interessen von Verfassungsrang schlicht ausser Acht gelassen habe (BGE 128 II 1 E. 3d S. 11 f.). Dabei sei auf den Zeitpunkt der Sachplanfestsetzung abzustellen. Im vorliegenden Fall habe der Bundesrat im S�L-Verfahren eine umfassende Interessenabw�gung vorgenommen und habe dabei insbesondere auch den Aspekt des Landschaftsschutzes umfassend ber�cksichtigt.
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, dass sich die Verh�ltnisse in tats�chlicher oder rechtlicher Hinsicht seither erheblich ge�ndert h�tten. (...)
Diese Auffassung wird vom BFE geteilt: Es m�sse auch in Zukunft m�glich sein, in einem bestimmten Zeitpunkt der Planung gewisse L�sungen endg�ltig auszuschliessen, auf Grund der in diesem Zeitpunkt vorhandenen und dem Planungsstand angemessenen Unterlagen. Dies betreffe nicht nur den in Anspruch zu nehmenden Raum (z.B. rechte oder linke Tal- oder Seeseite), sondern auch den Entscheid �ber die Technologie (Kabel- oder Freileitung). Sei dies nicht mehr gew�hrleistet, m�ssten vorsorglich alle m�glichen Optionen und Varianten bis zur Genehmigungsreife entwickelt werden, um dem Vorwurf der unvollst�ndigen Sachverhaltsabkl�rung zuvorzukommen. Dies h�tte zur Folge, dass auf absehbare Zeit keine Leitungsprojekte mehr realisiert werden k�nnten.
4.1 Art. 189 Abs. 4 BV schliesst lediglich die direkte (selbstst�ndige) Anfechtung von Akten des Bundesrats aus, nicht aber ihre vorfrageweise �berpr�fung (Art. 190 BV e contrario; vgl. WALTER HALLER, in: Die Schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, 2. Aufl. 2008, N. 56 zu Art. 189 BV). Insofern k�nnen Verordnungen des Bundesrates wie auch bundesr�tliche Inventare (vgl. BGE 138 II 281 E. 5.4 S. 289 mit Hinweis) im Anwendungsfall auf ihre Gesetzes- und Verfassungsm�ssigkeit hin �berpr�ft werden. Gleiches muss f�r Sachpl�ne des Bundesrates gelten, da ansonsten der nach Art. 29a BV und Art. 6 EMRK gebotene wirksame Rechtsschutz gegen die Bewilligung von Projekten, die sich auf einen bundesr�tlichen Sachplan st�tzen, nicht gew�hrleistet w�re. BGE 139 II 499 S. 509
Die Aussage, wonach auch Gerichtsbeh�rden an den Sachplan gebunden sind, ist daher zu relativieren: Privaten k�nnen die (nur beh�rdenverbindlichen) Sachplanfestsetzungen nicht entgegengehalten werden, auch nicht �ber den Umweg einer gerichtlichen Bindung an den Sachplan. Auf Beschwerde von Privaten m�ssen die Gerichte die Sachplanfestsetzungen somit frei auf ihre Bundesrechtskonformit�t �berpr�fen k�nnen (so schon BGE 128 II 331 E. 4.2 S. 344 in fine). Selbstverst�ndlich ist ein dem Bundesrat zustehender Ermessens- oder Beurteilungsspielraum zu respektieren.
Gemeinden sind zwar als Beh�rden grunds�tzlich an Sachpl�ne gebunden. Wurde dieser jedoch vom Bundesrat erlassen, so k�nnen sie ihn (anders als einen kantonalen Richtplan) nicht direkt anfechten. Insofern m�ssen auch sie die M�glichkeit haben, den Sachplan im Plangenehmigungsverfahren vorfrageweise �berpr�fen zu lassen.
4.2 Im �brigen ist die Bindungswirkung von Sachpl�nen auch f�r andere Beh�rden nicht absolut.
Gem�ss Art. 22 Abs. 3 RPV reicht die Bindung einer Festsetzung nur so weit, als sich die damit verbundenen Auswirkungen auf Raum und Umwelt anhand der Sachplangrundlagen und des Standes der Planungen von Bund und Kantonen im Zeitpunkt der Festsetzung beurteilen lassen. Dies setzt voraus, dass sich die Sachplanbeh�rde mit einem Interessenkonflikt im Sachplan ausdr�cklich auseinandergesetzt hat und sich klar f�r den Vorrang des einen oder anderen Interesses entschieden hat (vgl. BGE 128 II 1 E. 3d S. 11 f.).
Sodann sind Sachpl�ne gem�ss Art. 17 Abs. 4 RPV zu �berpr�fen und gegebenenfalls anzupassen, wenn sich die Verh�ltnisse ge�ndert haben, sich neue Aufgaben stellen oder eine gesamthaft bessere L�sung m�glich ist. Wie beim kantonalen Richtplan, besteht auch die Funktion des Sachplans nicht allein in der Festschreibung bestimmter Zust�nde, sondern ebenso sehr in der Steuerung und Leitung k�nftiger Planungsprozesse, weshalb die nachgeordnete Ebene (hier: des Plangenehmigungsverfahrens) auf die vorgeordnete Stufe der Sachplanung zur�ckwirken kann (vgl. BGE 119 Ia 362 E. 4a S. 367 f. mit Hinweisen zum Richtplan). Ver�nderte Verh�ltnisse oder andere gewichtige Gr�nde k�nnen daher ein Abweichen vom Sachplan im Bewilligungsverfahren rechtfertigen (WALDMANN/H�NNI, a.a.O., N. 26 und 32 zu Art. 13 RPG; B�HLMANN, a.a.O., N. 35 und 47 zu Art. 13 RPG). Ob dies einer Bewilligung des Vorhabens vor Anpassung des Sachplans entgegensteht, oder im Bewilligungsverfahren ohne BGE 139 II 499 S. 510f�rmliche �nderung des Sachplans von diesem abgewichen werden kann, h�ngt von der jeweiligen Rechtsmaterie sowie von Umfang und Gewicht der Abweichungen ab.
Der Beschwerdef�hrerin ist zuzustimmen, dass die Fachbeh�rde nicht leichthin eine ihr als gesamthaft besser erscheinende L�sung in Abweichung des Sachplans bewilligen darf. Das Sachplanerfordernis will gerade sicherstellen, dass die gebotene Interessenabw�gung auf Stufe Bundesrat erfolgt, der �ber die erforderliche Distanz verf�gt und bef�higt ist, die Interessen auf �bergeordneter Stufe in einer Gesamtschau abzuw�gen, w�hrend die Fachbeh�rden dazu neigen, ihre fachspezifischen Interessen in den Vordergrund zu stellen (BGE 128 II 1 E. 3d S. 11).
Die Bindung an den Sachplan darf aber auch nicht dazu f�hren, dass an L�sungen festgehalten wird, die aufgrund ver�nderter Verh�ltnisse (neue Erkenntnisse, Methoden, Technologien etc.) �berholt sind. Massgeblich f�r die Bewilligung eines Projekts ist grunds�tzlich die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Plangenehmigungsverf�gung (hier: am 30. Juni 2011) und nicht der Zeitpunkt der Sachplanfestsetzung (hier: am 21. August 2002).
4.3 Wie das Bundesgericht in BGE 137 II 266 vom 5. April 2011 (d.h. vor der Erteilung der Plangenehmigung im vorliegenden Verfahren) dargelegt hat, sind Kabelanlagen aufgrund des technischen Fortschritts leistungsf�higer, zuverl�ssiger und kosteng�nstiger geworden; dies mindert das Gewicht der gegen eine (Teil-)Verkabelung sprechenden Gr�nde und kann dazu f�hren, dass das Interesse an der ungeschm�lerten Erhaltung einer Landschaft von mittlerer bzw. nur lokaler Bedeutung im Einzelfall �berwiegen kann. In diesem Zusammenhang ist auch die zunehmende Verbauung der Schweiz zu ber�cksichtigen, mit der Folge, dass unbeeintr�chtigte Landschaften immer seltener werden und das Interesse an ihrer Erhaltung zunimmt (E. 4.2 S. 276 f.).
Hinzu kommt, dass seit Erlass des Sachplans die Kategorie der Regionalp�rke von nationaler Bedeutung eingef�hrt worden ist (Teilrevision des NHG vom 6. Oktober 2006, in Kraft seit 1. Dez. 2007). Diese sch�tzen gr�ssere, teilweise besiedelte Gebiete, die sich durch ihre natur- und kulturlandschaftlichen Eigenschaften besonders auszeichnen (Art. 23g Abs. 1 NHG), insbesondere durch die Vielfalt und Seltenheit der einheimischen Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensr�ume, die besondere Sch�nheit und die Eigenart der Landschaft, einen BGE 139 II 499 S. 511geringen Grad an Beeintr�chtigungen der Lebensr�ume sowie des Landschafts- und Ortsbildes durch Bauten, Anlagen und Nutzungen, sowie die Einzigartigkeit und besondere Qualit�t der Kulturlandschaft (Art. 15 der Verordnung vom 7. November 2007 �ber die P�rke von nationaler Bedeutung [P�rkeverordnung, P�V; SR 451.36]).
Die Qualit�t von Natur und Landschaft in Regionalparks soll erhalten und aufgewertet werden (Art. 23g Abs. 2 lit. a NHG). Bei neuen Bauten, Anlagen und Nutzungen ist der Charakter des Landschafts- und Ortsbildes zu wahren und zu st�rken (Art. 20 lit. c P�V); bestehende Beeintr�chtigungen des Landschafts- und Ortsbildes durch Bauten, Anlagen und Nutzungen sind bei sich bietender Gelegenheit zu vermindern oder zu beheben (Art. 20 lit. d P�V). Dies gilt insbesondere auch beim Ersatz, der �nderung oder dem Neubau von Starkstromleitungen.
Zu den Regionalparks von nationaler Bedeutung geh�rt auch der Landschaftspark Binntal. Dieser wurde im Dezember 2008 (d.h. nach Erlass der S�L-Objektbl�tter) als kantonaler Naturpark gegr�ndet. Das Parklabel, d.h. die Anerkennung als regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung, wurde ihm zwar erst mit Verf�gung des Bundesamts f�r Umwelt (BAFU) vom 20. September 2011 erteilt; das Anerkennungsverfahren wurde jedoch schon am 5. Januar 2011 eingeleitet und war damit bei Erlass der Plangenehmigungsverf�gung h�ngig.
Wie sich aus dem S�L-Objektbl�ttern und den dazugeh�rigen Erl�uterungen ergibt, wurde die M�glichkeit einer unterirdischen Leitungsf�hrung zur Schonung der kantonalen und kommunalen Schutzgebiete und namentlich des Gebiets des heutigen Regionalen Naturparks Binn im Sachplanverfahren nicht gepr�ft.
Es erfolgte daher auch keine Abw�gung mit den einer Verkabelung entgegenstehenden Interessen. Wie das Bundesverwaltungsgericht zutreffend dargelegt hat, sind die zust�ndigen Planungs- und Bewilligungsbeh�rden deshalb befugt, diese Pr�fung im Plangenehmigungsverfahren nachzuholen und sind insofern nicht an die in den S�L-Objektbl�ttern 101.1, 101.2, 800.1 und 800.2 enthaltenen Festsetzungen gebunden.
Dies gilt ohnehin, soweit Private (wie die Beschwerdegegner 1-7) Antr�ge auf die Pr�fung von Verkabelungsvarianten stellen: Da sie nicht an den Sachplan gebunden sind, m�ssen die Beh�rden ihren Beweisantr�gen stattgeben, soweit diese nicht in antizipierter Beweisw�rdigung abgewiesen werden k�nnen. BGE 139 II 499 S. 512
5. Im Folgenden ist daher zu pr�fen, ob das BFE aufgrund der im Plangenehmigungsverfahren erfolgten Abkl�rungen zum Ergebnis kommen durfte, die Freileitung sei gegen�ber einer - vollst�ndigen oder teilweisen - Verkabelung der Leitung die beste L�sung. (...)
5.1 (Zusammenfassung der Erw�gungen des Bundesverwaltungsgerichts).
5.2 Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, dass die neue Leitungsf�hrung kantonale und kommunale Schutzgebiete beeintr�chtigt: Tats�chlich f�hre die neue Linienf�hrung und der Abbruch der bestehenden 220- kV-Leitung in weiten Bereichen (insb. zwischen Bister und Steinhaus sowie Blitzingen, Ritzingen und Gluringen) zu einer Entlastung; dies belege der Bericht des B�ros f�r Natur und Landschaft AG ARNAL vom 25. November 2010 zur Bewertung der Ausgleichsmassnahmen nach dem "N+L Punktekonto" (im Folgenden: ARNAL-Bericht). Das BFE habe im Plangenehmigungsentscheid einl�sslich dargelegt, weshalb die gew�hlte Linienf�hrung die beste L�sung sei. Mit diesen Erw�gungen habe sich das Bundesverwaltungsgericht nicht auseinandergesetzt und damit das rechtliche Geh�r verletzt. (...)
Schliesslich macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass die Verkabelung der SBB-Leitung auf einer L�nge von 30 km bereits aufgrund der Resonanzproblematik ausgeschlossen sei (...).
5.3 Das BFE erachtet die Sachverhaltsr�gen der Beschwerdef�hrerin als begr�ndet, insbesondere auch zur Resonanzproblematik. (...)
5.4 (Zusammenfassung: Stellungnahmen der Beschwerdegegner).
6. Aus dem vom Bundesverwaltungsgericht zitierten Bericht "Resonanzproblematik im SBB-Energienetz" von Martin Aeberhard, Ren� Vollenwyder, Christine Haag und Benedikt Aeberhardt vom 15. Mai 2012 (im Folgenden: Bericht Resonanzproblematik) ergibt sich, dass ein physikalisches Zusammenspiel zwischen den Triebfahrzeugen einerseits und dem Bahnstromnetz andererseits besteht, das ein Aufschwingen des Bahnstromnetzes (Resonanz) bewirken und bei geringer D�mpfung zu massiven �berspannungen f�hren k�nne, die wiederum Betriebsst�rungen oder sogar Sch�den an Triebfahrzeugen und Infrastruktur ausl�sen k�nnten. Ob problematische Resonanzen auftreten, sei von vielen Faktoren abh�ngig, insbesondere von der Anzahl Fahrzeuge, deren Aufenthaltsort, dem Fahrzeugtyp, dem Schaltzustand des Bahnstromnetzes, den momentan eingesetzten Kraftwerken, aber auch vom Verkabelungsanteil des BGE 139 II 499 S. 513Bahnstromnetzes (und zwar unabh�ngig davon, ob sich die Kabelstrecke in der N�he einer Bahnschienenstrecke befindet oder nicht).
Der Verkabelungsanteil habe einen grossen und ung�nstigen Einfluss auf das Resonanzverhalten: Je h�her der Kabelanteil im Bahnstromnetz sei, desto tiefer sinke die Resonanzfrequenz; tiefere Resonanzfrequenzen w�rden weniger (durch Eisen- und Wirbelstromverluste in den Kupferleitungen) ged�mpft. F�r einen stabilen Betrieb m�sse die Resonanzfrequenz oberhalb von 103 Hz bleiben. Bereits mit den bis zum Jahr 2025 geplanten Verkabelungen von ca. 190 km werde diese Grenze erreicht. Im Bericht wird ausgef�hrt, dass die SBB Massnahmen vorantreiben, um das Resonanzproblem einzugrenzen (insbesondere durch Eliminierung/Vermeidung von anregenden Elementen bei den Fahrzeugen und Optimierung der Netzstruktur), um einen gr�sseren Handlungsspielraum f�r Verkabelungen zu gewinnen. M�glich sei auch der Einsatz von Generatoren als d�mpfende Elemente; jedoch eigne sich diese Massnahme nur f�r Teilnetze (wie den Bereich L�tschberg-Simplon) und lediglich f�r planbare ausserordentliche Netzzust�nde. Als lokale Massnahme h�tten sich sodann D�mpfungsglieder zur passiven D�mpfung im L�tschberg-Simplon-Korridor bew�hrt; auch diese eigneten sich jedoch nicht f�r einen fl�chendeckenden Einsatz. Zur Zeit werde auch die M�glichkeit untersucht, Frequenzumformer als aktive D�mpfungsglieder einzusetzen, was bereits bei Windparks realisiert worden sei. Trotz dieser Forschungsarbeiten m�sse jedoch in absehbarer Zeit darauf geachtet werden, dass der kritische Kabelanteil nicht �berschritten werde; hierf�r sei eine schweizweite Koordination der diversen Verkabelungs-Projekte n�tig.
6.1 Bei diesem Bericht handelt es sich um ein Gutachten, das von der SBB in Auftrag gegeben wurde, d.h. um ein Parteigutachten. Die vollst�ndige Fassung des Berichts wurde den Beschwerdegegnern erst am 22. Januar 2013 zugestellt, d.h. nach Ergehen des angefochtenen Entscheids, verbunden mit dem Verbot, ihn Drittpersonen auszuh�ndigen oder zu publizieren, weshalb die Beschwerdegegner den Bericht nicht durch eigene Fachleute �berpr�fen lassen konnten. Eine unabh�ngige Studie zur Resonanzproblematik liegt bislang nicht vor.
6.2 Dennoch ist das Problem ernst zu nehmen. Bereits im Schlussbericht der Arbeitsgruppe Leitungen und Versorgungssicherheit (nachfolgend: AG LVS) vom 28. Februar 2007 wurde festgehalten, dass Netzstabilit�tsgr�nde der Verkabelung im Bahnstromnetz enge BGE 139 II 499 S. 514Grenzen setzten und deshalb empfohlen, die Erdverlegung von Leitungen im 16,7 Hz-Hochspannungsnetz der SBB nur bei hohen Beeintr�chtigungen (spezielle Schutzkriterien der Landschaft, des Bodens, des Grundwassers, des Waldes und der Verordnung �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung [NISV; SR 814.710]) in Betracht zu ziehen, wobei die technischen Randbedingungen (Netzresonanz und begrenzt zul�ssiger Verkabelungsanteil) zwingend zu ber�cksichtigen seien.
Zwar besteht - wie das Bundesverwaltungsgericht festgestellt hat - noch etwas Spielraum, wenn nur die bereits genehmigten Projekte ber�cksichtigt werden; dieser muss jedoch haush�lterisch genutzt werden, um der SBB die M�glichkeit von Verkabelungen in Bereichen offenzuhalten, in denen eine Freileitung (z.B. aus immissionsschutzrechtlichen Gr�nden) ausscheidet. Die bereits erfolgte Verkabelung von insgesamt 40,4 km zwischen dem Nordportal (Brig) und dem S�dportal (Iselle) betrifft den Simplontunnel und damit eine spezielle Situation; daraus kann nicht ohne Weiteres geschlossen werden, dass auch die Anschlussstrecke Bitsch/Massaboden bis Ulrichen vollst�ndig verkabelt werden kann.
Es trifft zu, dass diese Fragen grunds�tzlich im S�L- bzw. im Plangenehmigungsverfahren abgekl�rt werden m�ssen. Allerdings ist zu ber�cksichtigen, dass die Realisierung der vorliegend streitigen Leitungen dringlich ist: Sie geh�ren zum strategischen �bertragungsnetz der Schweiz, das grunds�tzlich bis 2015 realisiert werden soll. Der Neubau der 132 kV-Leitung der SBB muss laut BFE sp�testens bei Er�ffnung des Gotthard-Basistunnels Ende 2016/Anfang 2017 in Betrieb genommen werden k�nnen. Auch die AG LVS ging in ihrem Schlussbericht davon aus, dass der Neubau der 132 kV-Leitung der SBB zur Bildung eines ringf�rmigen, tragf�higen Bahnstrom-Verbundnetzes zur Gew�hrleistung der Versorgungssicherheit unerl�sslich sei.
Zwar ist die lange Dauer des Verfahrens nicht den Beschwerdegegnern anzulasten. Dies �ndert aber nichts an dem nunmehr bestehenden Zeitdruck. Unter diesen Umst�nden m�ssen R�ckweisungen auf das absolut Gebotene reduziert werden, d.h. auf Teilstrecken, in denen sich die Interessenabw�gung des BFE als bundesrechtswidrig erweist, eine Verkabelung zwingend gepr�ft werden muss und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch realisiert werden kann.
7. Im Folgenden ist der angefochtene Plangenehmigungsentscheid unter diesem Blickwinkel zu �berpr�fen. BGE 139 II 499 S. 515
7.1 Das BFE ging davon aus, dass der festgesetzte Korridor im Wald und am Talhang sich nicht f�r eine Kabelanlage eigne und hierf�r ein Trassee im Talgrund gesucht werden m�sste, einerseits um Wald- und Schutzgebiete zu meiden, andererseits um nicht die vielen Wildb�che am Talhang queren zu m�ssen. Im relativ schmalen Talboden bef�nden sich die Siedlungsgebiete, deren Umfahrung (zur Einhaltung der NIS-Grenzwerte) eine grosse Herausforderung darstellen w�rde. Entlang der n�rdlichen Seite der Rhone bef�nden sich D�rfer und Weiler zwischen Bister und Steinhaus. Zudem seien in diesem Gebiet Gasleitungen vorhanden, auf welche ebenfalls R�cksicht genommen werden m�sse. F�r die Entwicklung der D�rfer sowie f�r die Landwirtschaft w�re eine Linienf�hrung in Siedlungsn�he nachteilig, da im Bereich der Kabelanlage nicht gebaut werden d�rfe und kein Tiefpfl�gen m�glich sei. F�r eine Linienf�hrung entlang der Rhone erg�ben sich aus Sicherheitsgr�nden und im Hinblick auf die dritte Rhonekorrektur Konflikte. Zudem bef�nden sich entlang der Rhone drei Auengebiete, welche nicht tangiert werden d�rften.
Demgegen�ber erachtete das BFE den Korridor f�r die Freileitung als optimal, sowohl f�r die Siedlungsgebiete als auch f�r die Landschaft. Die Leitungsb�ndelung erm�gliche, dass die 220 kV-Leitung zwischen M�rel und Ulrichen auf der gesamten L�nge und die 65 kV- Leitungen Ernen-Ulrichen und Heiligkreuz-Fiesch teilweise abgebrochen werden. F�r die D�rfer zwischen Bister und Steinhaus sowie f�r Blitzingen, Ritzingen und Gluringen, die von der Linienf�hrung der 220 kV-Leitung betroffen waren, ergebe sich eine erhebliche Verbesserung. Durch die zus�tzliche Verlegung der Leitung an den s�dlichen Talhang k�nne nahezu der gesamte Talboden von st�renden Leitungen entlastet werden. Das BFE ging deshalb davon aus, dass das Leitungsprojekt (Leitungsb�ndelung und Verlegung der Leitung an den s�dlichen Talhang) dem Landschaftsbild und den kommunalen Interessen gen�gend Rechnung trage, zumal fraglich erscheine, ob f�r eine Kabelanlage �berhaupt ein geeigneter Korridor gefunden werden k�nnte.
7.2 Das BAFU h�lt diese Interessenabw�gung in seiner Vernehmlassung vor Bundesverwaltungsgericht wie auch vor Bundesgericht im Bereich Obergoms f�r bundesrechtskonform (anders als im Bereich der Querung der Binna; vgl. dazu unten, E. 7.4). (...) Auf der linken Talseite im Bereich der bewaldeten Talflanke (...) ber�hre die Freileitung die kommunalen Schutzgebiete von Reckingen-Gluringen (...), M�nster-Geschinen (...) und Ulrichen (...). Diese dienten vor BGE 139 II 499 S. 516allem der Erhaltung der heutigen forst- und landwirtschaftlichen Nutzung. Nach Auffassung des BAFU werden diese Schutzziele durch die genehmigte Freileitung nicht schwerwiegend beeintr�chtigt. Das gew�hlte Leitungstrassee befinde sich auf der Schattenseite, �ber dem Wald, und entspreche mit der vorgesehenen B�ndelung der verschiedenen Leitungen auf einem Gest�nge grunds�tzlich dem Schonungsgebot gem�ss Art. 3 NHG und Art. 20 P�V. Sollte in diesem Streckenabschnitt eine Kabelvariante im Talboden weiterverfolgt werden, so sei zu bedenken, dass je nach Linienf�hrung ebenfalls verschiedene Schutzgebiete betroffen w�ren. Neben zwei kleineren kantonalen Landschaftsschutzgebieten bef�nden sich in dieser Gegend insbesondere auch kommunale und kantonale Naturschutzgebiete sowie Objekte aus dem Aueninventar von nationaler Bedeutung. Das BAFU geht davon aus, dass der landschaftliche Gewinn einer allf�lligen Verkabelung eher gering ausfallen und die voraussichtlich unverh�ltnism�ssigen Kosten (aufgrund der anspruchsvollen Topografie und der erw�hnten Schutzgebiete) nicht �berwiegen w�rde.
7.3 Diese Ausf�hrungen sind aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden.
7.3.1 Zun�chst ist klarzustellen, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht nur Landschaften von nationaler Bedeutung, sondern auch solche von regionaler oder lokaler Bedeutung die Pr�fung einer Verkabelungsvariante rechtfertigen k�nnen. Dies bedeutet aber nicht, dass zwingend eine Machbarkeitsstudie f�r eine Verkabelung geboten ist, sobald ein kommunales Schutzgebiet ber�hrt wird; vielmehr h�ngt dies von der Intensit�t der Beeintr�chtigung und den Vor- und Nachteilen m�glicher Alternativen ab. Die Beh�rde ist nur verpflichtet, ernsthaft in Betracht fallende Varianten n�her zu pr�fen (Urteil 1C_560/2010 vom 14. Juni 2011 E. 7, in: URP 2012 S. 27); andere Varianten k�nnen bereits aufgrund einer summarischen Pr�fung ausgeschieden werden.
7.3.2 Vorliegend hat das BFE im Plangenehmigungsentscheid dargelegt, dass eine erdverlegte Leitung im relativ engen Talgrund verlaufen m�sste, und diese Variante aufgrund einer summarischen Pr�fung der damit verbundenen Nachteile f�r Siedlungsgebiete, Landwirtschaft und Schutzgebiete als nachteiliger bewertet als die projektierte Freileitung �ber dem Wald, auf der Schattenseite des Tals.
Tats�chlich verl�uft die projektierte Freileitung auf dem ganzen Abschnitt im Obergoms am Hang im Wald, wodurch sie nur mittlere BGE 139 II 499 S. 517Fernwirkung und keine Nahwirkung hat. Der Wald geh�rt nicht zum touristisch erschlossenen und genutzten Gebiet. Der ARNAL-Bericht geht daher f�r die Strecke Ulrichen bis Niederwald von einer mittleren Wirkung (...) in einer Landschaft mit mittlerem Erholungswert (...) aus; im Gebiet des Regionalen Naturparks Binn (�rnerwald) steigt der Erholungswert der Landschaft (...), dagegen bleibt es (wegen der Leitungsf�hrung �ber dem Wald) bei einem mittleren Wirkungsfaktor (...).
�hnlich ist der Verlauf im Bereich Grengiols-S�d (...).
7.3.3 (Zusammenfassung: Konsequenzen der Freileitung f�r den Wald, insbesondere Niederhalteservitute).
Zwar werden die breit ausladenden Masten und die Leitungen �ber dem Wald sichtbar sein; dies gilt namentlich im Bereich von Gebirgsb�chen und Lawinenschneisen. Ein Kabeltrassee w�rde jedoch den Wald sehr viel st�rker beeintr�chtigen (massive Aushubarbeiten; Belastung mit Baumaschinen, dauerhafte Rodungsschneise, �bergangsbauwerke). Es ist daher nachvollziehbar, dass das Kabeltrassee im relativ engen Talgrund verlaufen m�sste, in dem die Siedlungsgebiete, die touristische Infrastruktur (insb. Loipen) und technische Infrastruktur (Bahnlinie, Gasleitung usw.) konzentriert sind und sich zudem Naturschutzgebiete befinden (u.a. Auengebiete von nationaler Bedeutung). Es ist daher v�llig offen, ob und wo im Talgrund ein zweckm�ssiges Leitungstrassee f�r eine Kabelvariante gefunden werden k�nnte; weder die Beschwerdegegner 8-19 noch das Bundesverwaltungsgericht haben sich zu dieser Frage ge�ussert.
7.4 Anders liegen die Verh�ltnisse im Bereich Binnegga-Binnachra- Hockmatta-Hofstatt. Die neue Leitung �berquert hier die Binna und die beidseits davon gelegenen Landwirtschaftsfl�chen (Binnegga und Hockmatte), die zu kantonalen bzw. kommunalen Schutzgebieten geh�ren (...). Das gesamte Gebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Binn; es handelt sich um eine wertvolle Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert. Im ARNAL-Bericht wird von einer sehr starken Auswirkung (...) ausgegangen, u.a. wegen der Exponiertheit der Leitung auf der Kuppe bei Binnegga und der Herableitung ins Binntal sowie der Kreuzung von Offenland im Bereich Hockmatte.
Das BAFU f�hrt in seiner Vernehmlassung aus, dass der Verlauf der Freileitung aufgrund seiner Antr�ge bereits optimiert und das Landschaftsbild im Vergleich zur vorbestehenden Situation verbessert worden sei; dennoch sei weiterhin von einer schweren Beeintr�chtigung BGE 139 II 499 S. 518des kantonalen Landschaftsschutzgebiets Binnachern/Binnegga und des Regionalen Naturparks Binn auszugehen. Es h�lt daher eine Machbarkeitsstudie zur Verkabelung f�r erforderlich, in der auch die allf�llige Resonanzproblematik f�r das SBB-Stromnetz zu pr�fen sei.
F�r dieses Gebiet wird im Plangenehmigungsentscheid lediglich ausgef�hrt, dass sich ein Kabel aufgrund der schwierigen geologischen Verh�ltnisse und zum Schutz des Parks nur in einem bergm�nnischen Stollen verlegen liesse, der aufwendig gesichert werden m�sste (Gefahr von Rutschungen und Sackungen), ohne diese Variante jedoch weiter zu pr�fen: Weder wurde ein geeigneter Leitungskorridor definiert, noch die damit verbundenen Vor- und Nachteile denjenigen der projektierten Freileitung gegen�bergestellt, noch die damit verbundenen Kosten gesch�tzt. Die Interessenabw�gung ist f�r diesen Leitungsabschnitt daher unzureichend, weshalb das Bundesverwaltungsgericht die Sache zu Recht zur Pr�fung der Machbarkeit einer (Teil-)Verkabelung zur�ckgewiesen hat.
Wird die R�ckweisung auf dieses Teilgebiet beschr�nkt, h�lt sich der zeitliche und verfahrensm�ssige Aufwand in Grenzen, muss das Plangenehmigungsverfahren doch nur f�r diesen Abschnitt neu aufgerollt werden und kann u.U. auf eine Wiederholung des S�L-Verfahrens verzichtet werden. Allf�llige Resonanzprobleme im SBB-Netz und M�glichkeiten ihrer D�mpfung auf der relativ kurzen Strecke werden im Plangenehmigungsverfahren zu pr�fen sein, ebenso wie die M�glichkeit einer getrennten F�hrung der SBB-Leitung in diesem Abschnitt. Die �brige Leitungsstrecke ist insoweit einzubeziehen, als dies f�r die optimale Linienf�hrung und landschaftsvertr�gliche �bergangswerke einer Verkabelungsvariante im Gebiet Binnegga-Binnachra-Hockmatta-Hofstatt notwendig ist.
128 II 1,
118 IB 206,
133 II 409 suite... ,
138 II 191,
137 II 30,
109 IB 341,
136 I 265,
115 IB 311,
129 II 331,
138 II 281,
128 II 331,
137 II 266
Art. 13 RPG,
Art. 12 NHG,
Art. 189 Abs. 4 BV suite... ,
art. 12 al. 1 let. a LPN,
Art. 18 RPV,
Art. 13 Abs. 2 RPG,
Art. 22 Abs. 1 RPV,
Art. 189 BV,
Art. 22 Abs. 3 RPV,
Art. 17 Abs. 4 RPV,
Art. 23g Abs. 1 NHG,
Art. 23g Abs. 2 lit. a NHG,
Art. 20 lit. c P�V,
Art. 20 lit. d P�V,
Art. 3 NHG,
Art. 20 P�V

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 89
 BGE 
 BGE 
 Art. 12
 Art. 48
 Art. 12
 BGE 
 BGE 
 Art. 12
 BGE 
 Art. 19
 Art. 18
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
 Art. 13
 BGE 
 Art. 189
 Art. 189
e contrario
 Art. 189
 BGE 
 Art. 29
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
in fine
 Art. 22
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 13
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 3
 Art. 20
 BGE 
 BGE 

Art. 13

Art. 12

Art. 189

art. 12

Art. 18

Art. 13

Art. 22

Art. 189

Art. 22

Art. 17

Art. 23

Art. 23

Art. 20

Art. 20

Art. 3

Art. 20