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Timestamp: 2016-10-26 07:45:03+00:00

Document:
CSS Kranken-Versicherung AG, Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern, Beschwerdef�hrerin,
A.a Z.________, geboren 1993, bezog f�r die Geburtsgebrechen Nr. 390 (angeborene cerebrale L�hmungen) und Nr. 404 (kongenitale Hirnst�rungen mit vorwiegend psychischen und kognitiven Symptomen bei normaler Intelligenz) ab 1. Februar bzw. 1. November 1998 Leistungen der Invalidenversicherung.
A.b Unter Hinweis auf massive "X-Beine" wurde Z.________ durch seine Mutter am 28. Juni 2004 wiederum zum Bezug von IV-Leistungen angemeldet. Die IV-Stelle Schwyz holte einen Bericht ein des Dr. med. V.________, leitender Arzt Kinderorthop�die, Klinik X.________, vom 16. August 2004, in welchem der Arzt ausgepr�gte Genua valga beidseits ("X-Beine", verursacht durch das Geburtsgebrechen Nr. 177 [�brige angeborene Defekte und Missbildungen der Extremit�ten, sofern Operation, Apparateversorgung oder Gipsverband notwendig sind]) diagnostizierte und eine Hemiepiphysiodese (Anbringen von Klammern �ber der Wachstumsfuge [Epiphyse]) als angezeigt erachtete. �berdies ersuchte die IV-Stelle Dr. med. R.________, FMH f�r Allgemeine Medizin, um einen Bericht vom 1. Dezember 2004 und holte eine Stellungnahme ihres medizinischen Dienstes vom 11. Dezember 2004 ein. Mit Verf�gung vom 17. Januar 2005 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, da die Genua valga nicht in direktem Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Nr. 177 st�nden. Diese Verf�gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
A.c Mit Schreiben vom 29. M�rz 2005 ersuchte Dr. med. V.________ die IV-Stelle (erneut) um �bernahme der Kosten f�r die Hemiepiphysiodese. Die IV-Stelle trat nach R�cksprache mit ihrem medizinischen Dienst am 20. April 2005 auf das Leistungsbegehren nicht ein, da keine neuen Tatsachen geltend gemacht w�rden.
A.d Am 15. Februar 2006 begab sich Z.________ wiederum zu Dr. med. V.________ in Behandlung. Dieser diagnostizierte eine deutliche Instabilit�t des linken Kniegelenks bei bekannter vorderer Kreuzbandruptur (welche Z.________ bei einem Sturz vom Rollbrett am 11. M�rz 2003 erlitten hatte) sowie deutliche Genua valga rechts mehr als links. Dr. med. V.________ erachtete die Vornahme einer Kreuzbandersatzplastik sowie der Hemiepiphysiodese unter derselben Narkose als indiziert. Die IV-Stelle holte eine Stellungnahme ihres Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 25. April 2006 ein. Mit Verf�gung vom 16. Mai 2006 anerkannte sie das Vorliegen des Geburtsgebrechens Nr. 177, verneinte indes ihre Leistungspflicht f�r den geplanten Eingriff, da die Kreuzbandersatzplastik als Haupteingriff zu betrachten sei und es sich dabei um eine Unfallfolge handle, weshalb die Krankenversicherung sowohl f�r die gesamten Operationskosten als auch f�r die anschliessende Rehabilitation aufzukommen habe.
Hiegegen erhob die CSS Kranken-Versicherung AG, Luzern (im Folgenden: CSS), Einsprache. Die IV-Stelle best�tigte ihre Verf�gung mit Einspracheentscheid vom 17. August 2006.
Die CSS f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sowie die Verpflichtung der IV-Stelle, f�r die Kosten der gleichzeitig durchgef�hrten Kreuzbandersatzplastik und der Hemiepiphysiodese aufzukommen.
Das kantonale Gericht wie auch die IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Mitbeteiligte Z.________ verzichten auf eine Vernehmlassung.
Mit Eingabe vom 27. M�rz 2007 reicht die CSS eine Notiz (Empfehlung) ihres Vertrauensarztes Dr. med. A.________ vom 8. Dezember 2006 zu den Akten.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach dem 1. Juli 2006 anh�ngig gemacht worden ist, bestimmt sich die Kognition nach Art. 132 OG in der seit 1. Juli 2006 geltenden Fassung (BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395). Das Bundesgericht pr�ft somit nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde.
Es ist unbestritten, dass die Operation der auf das erw�hnte Geburtsgebrechen (Nr. 177) zur�ckzuf�hrenden Fehlstellungen grunds�tzlich von der Invalidenversicherung zu �bernehmen w�re und einzig die vorgezogene Durchf�hrung des Eingriffs ihre Leistungspflicht in Frage stellt. Unbestritten ist weiter auch die Leistungspflicht der Invalidenversicherung f�r die Nachbehandlung des Geburtsgebrechens (Entfernung der Klammern).
Streitig und zu pr�fen ist, welche Sozialversicherung (ausschliesslich oder teilweise) f�r die im Herbst 2006 in station�rer Heilbehandlung an den Knien des Versicherten unter derselben Narkose vorgenommenen Massnahmen (Kreuzbandersatzplastik links und Hemiepiphysiodese beidseits) aufzukommen hat.
4.1 Das kantonale Gericht legt die Rechtsgrundlagen f�r den Anspruch auf medizinische Massnahmen der Invalidenversicherung im Allgemeinen (Art. 12 IVG) und bei Geburtsgebrechen im Besonderen (Art. 13 IVG) zutreffend dar. Korrekt sind auch die Ausf�hrungen zur Leistungspflicht der Krankenversicherung bei Unf�llen Minderj�hriger (Art. 1a Abs. 2 lit. b KVG in Verbindung mit Art. 1a UVG). Darauf wird verwiesen.
4.2 Das ATSG enth�lt als wesentliche Neuerung verschiedene Koordinationsbestimmungen (vgl. Art. 1 lit. c ATSG, welcher die Abstimmung der Leistungen als [zentralen] Zweck anf�hrt). Die (intersystemische) leistungsrechtliche Koordination ist in Art. 63 ff. ATSG geregelt (hiezu auch Ueli Kieser, Leistungskoordination im Sozialversicherungsrecht, Z�rich/St. Gallen 2007, S. 97 ff.). Art. 64 ATSG, der die Leistungskoordination im Bereich der Heilbehandlung regelt, lautet wie folgt:
"1 Die Heilbehandlung wird, soweit die Leistungen gesetzlich vorgeschrieben sind, ausschliesslich von einer einzigen Sozialversicherung �bernommen.
2 Sind die Voraussetzungen des jeweiligen Einzelgesetzes erf�llt, so geht die Heilbehandlung im gesetzlichen Umfang und in nachstehender Reihenfolge zu Lasten:
a. der Milit�rversicherung;
3 Der leistungspflichtige Sozialversicherungstr�ger �bernimmt auch dann allein und uneingeschr�nkt die Heilungskosten bei station�rer Behandlung, wenn der Gesundheitsschaden nur zum Teil auf einen von ihm zu deckenden Versicherungsfall zur�ckzuf�hren ist.
4 Der leistungspflichtige Sozialversicherungstr�ger kommt ferner f�r ausserhalb seines Leistungsbereichs liegende Gesundheitssch�den auf, die w�hrend einer station�ren Heilbehandlung auftreten und nicht getrennt behandelt werden k�nnen."
5.1 Die Vorinstanz erwog, f�r die Bestimmung der nach Art. 64 Abs. 2 ATSG leistungspflichtigen Sozialversicherung sei die zeitliche Priorit�t entscheidend. Nach Lage der medizinischen Akten sei die Kreuzbandersatzplastik am linken Knie in zeitlicher Hinsicht vordringlicher gewesen, so dass die Beschwerde f�hrende Krankenversicherung grunds�tzlich auch f�r die im Rahmen desselben Eingriffs vorgenommene beidseitige Hemiepiphysiodese leistungspflichtig sei. Mangels Zusammenhanges zwischen den beiden Gesundheitssch�den (unfallbedingte Kreuzbandl�sion und Geburtsgebrechen Nr. 177) bestehe kein Raum, um die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 64 Abs. 3 ATSG nachtr�glich zu Lasten der IV von ihrer Leistungspflicht zu befreien. Selbst wenn zun�chst eine priorit�re Leistungspflicht der IV angenommen w�rde, w�re aufgrund des "Leistungsumfanges" die Invalidenversicherung zu Lasten der Krankenversicherung von ihrer Leistungspflicht wieder zu entbinden. Zu keinem anderen Schluss f�hre, dass beide Gesundheitssch�den im Rahmen desselben Behandlungskomplexes angegangen worden seien. Die IV-Stelle habe somit zu Recht eine Leistungspflicht der Beschwerdef�hrerin bejaht und der Verschiedenartigkeit der beiden Leiden insofern Rechnung getragen, als sie f�r die Nachbehandlung des Geburtsgebrechens (operative Klammerentfernung) ihre Leistungspflicht anerkannt habe.
5.2 Demgegen�ber bringt die Beschwerdef�hrerin vor, das in der Literatur (namentlich von Kieser) vertretene Kriterium der zeitlichen Priorit�t ergebe sich weder aus dem Gesetzeswortlaut noch w�re eine solche Abgrenzung sinnvoll. Es k�nne daher ausgeschlossen werden, dass der Gesetzgeber die Leistungspflicht in diesem Sinne habe regeln wollen. Im �brigen h�tten die �rzte nicht einen der beiden operativen Eingriffe als dringender erachtet. Nach der Kaskadenordnung von Art. 64 Abs. 2 ATSG seien die Kosten der Heilbehandlung von der Invalidenversicherung zu �bernehmen. Da die ganze Operation als Heilbehandlung im Sinne von Art. 64 Abs. 2 ATSG zu verstehen sei, finde Abs. 3 dieser Bestimmung keine Anwendung. Schliesslich h�tten die �rzte festgehalten, dass das Geburtsgebrechen zu einer Mehrbelastung des Knies gef�hrt habe, welche durchaus den Kreuzbandriss h�tte verursachen k�nnen. Wollte man eine Aufsplittung der Gesundheitssch�den vornehmen, w�re f�r die Operation am rechten Knie allein die Invalidenversicherung zust�ndig; nach Art. 64 Abs. 3 ATSG h�tte sie dar�ber hinaus auch allein f�r die Heilungskosten betreffend das linke Knie aufzukommen. Schliesslich spiele der Leistungsumfang entgegen den Erw�gungen der Vorinstanz keine Rolle.
5.3 In seiner Vernehmlassung f�hrt das kantonale Gericht aus, es best�nden keine (medizinischen) Anhaltspunkte, wonach die Kreuzbandersatzplastik einen invalidenversicherungsrechtlichen Bezug habe. Soweit die Beschwerdef�hrerin im letztinstanzlichen Verfahren erstmals behaupte, das Geburtsgebrechen k�nnte den Kreuzbandriss ausgel�st haben, handle es sich dabei um ein unzul�ssiges, nicht belegtes und auch nicht �berwiegend wahrscheinliches Novum.
6.1 Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, hat nach dem in Art. 64 Abs. 1 ATSG verankerten Grundsatz der absoluten Priorit�t ausschliesslich eine einzige Sozialversicherung die Heilbehandlung (soweit die Leistungen gesetzlich vorgeschrieben sind) zu �bernehmen. Ein in der Priorit�tenordnung von Art. 64 Abs. 2 ATSG subsidi�rer Sozialversicherungstr�ger wird nicht leistungspflichtig (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Z�rich/Basel/Genf 2003, N. 3 zu Art. 64 ATSG). Art. 64 Abs. 3 ATSG regelt die grunds�tzliche Pflicht der nach Abs. 2 leistungspflichtigen Versicherung zur �bernahme zweigfremder Heilungskosten bei station�rer Behandlung, wenn der (einzige) Gesundheitsschaden (vgl. hiezu auch den franz�sischen ["l'atteinte � la sant�"] und italienischen ["il danno alla salute"] Gesetzestext, die beide auch nur von einem einzelnen Gesundheitsschaden sprechen; zur Gleichwertigkeit der drei Amtssprachen: Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 �ber die Sammlungen des Bundesrechts und das Bundesblatt [Publikationsgesetz, PublG; SR 170.512]) nur zum Teil auf einen von ihr zu deckenden Versicherungsfall zur�ckzuf�hren ist (beispielsweise wenn ein Wirbels�ulenleiden sowohl auf einem Unfall wie auch auf degenerativen [unfallfremden] Entwicklungen beruht; Kieser, ATSG-Kommentar, N 17 zu Art. 64 ATSG). Wie sich die Leistungspflicht bei mehreren, auf unterschiedlichen Ursachen beruhenden, aber - beispielsweise aus medizinischen Zweckm�ssigkeits�berlegungen - im Rahmen derselben station�ren Heilbehandlung therapierten Sch�den bestimmt (beispielsweise wenn zum Wirbels�ulenleiden ein Lungenkarzinom hinzutritt; Kieser, ebd.), wird in Art. 64 Abs. 3 ATSG nicht und in Abs. 4 nur f�r den speziellen Fall geregelt, wo weitere Sch�den w�hrend der station�ren Heilbehandlung eintreten (sog. interkurrente Gesundheitssch�den) und eine getrennte Behandlung nicht m�glich ist.
6.2.1 In Anwendung der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normen bestimmte das Eidgen�ssische Versicherungsgericht den leistungspflichtigen Sozialversicherungstr�ger bei einem sogenannten Behandlungskomplex (d.h. beim Zusammentreffen verschiedener medizinischer Massnahmen, die gleichzeitig verschiedene, jedoch unter sich zusammenh�ngende Zwecke verfolgen, die f�r sich allein genommen sozialversicherungsrechtlich unterschiedliche Folgen nach sich ziehen w�rden) nach dessen �berwiegendem Zweck (BGE 120 V 200 E. 7b S. 212 ff. mit Hinweisen). In BGE 112 V 347 hatte das Eidgen�ssische Versicherungsgericht zu beurteilen, welcher Sozialversicherer leistungspflichtig war f�r die gleichzeitige Vornahme einer auf ein Geburtsgebrechen zur�ckzuf�hrenden Orchidopexie (operative Verlagerung des Hodens in den Hodensack) und einer Herniotomie (Leistenbruchoperation), welche aufgrund einer nicht (mehr) in der Verordnung �ber Geburtsgebrechen (GgV; SR 831.232.21) aufgef�hrten Inguinalhernie (Leistenbruch) notwendig wurde. Das Gericht erwog, die Invalidenversicherung sei vollumf�nglich leistungspflichtig, wenn in einem einzigen operativen Eingriff gleichzeitig ein Geburtsgebrechen und ein anderes, grunds�tzlich in den Bereich der Krankenversicherung geh�rendes Gebrechen angegangen wird, soweit weder die Behebung des einen noch des anderen Leidens im Vordergrund steht, der Eingriff f�r beide Sch�den medizinisch indiziert ist und durch deren gleichzeitige Behebung keine Mehrkosten entstehen. Das Gericht begr�ndete seinen Entscheid damit, dass die Invalidenversicherung im Vergleich mit der damals (d.h. vor dem 1. Januar 1996) noch nicht obligatorischen Krankenversicherung die besseren Leistungen erbringe und es in Anbetracht dessen, dass rein formell sowohl eine Leistungspflicht der Kranken- wie auch der Invalidenversicherung (gleichermassen) begr�ndbar sei, nicht jene L�sung den Vorzug verdiene, welche dem Patienten die ihm grunds�tzlich in vollem Umfang zustehende invalidenversicherungsrechtliche Deckung versage. Die ungeteilte Kostenzuweisung an die Invalidenversicherung komme sowohl dem Wesen dieser Versicherung als auch jenem des Krankenversicherungsrechts n�her (BGE 112 V 347 E. 6 und 7 S. 353 ff.).
6.2.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erw�gt, kann im Rahmen von Art. 64 Abs. 2 ATSG die Leistungspflicht nicht mehr nach dem �berwiegenden Zweck bestimmt werden, da dies zu einer Vermischung von Leistungspflicht und Leistungsumfang f�hren w�rde (hiezu auch Kieser, ATSG-Kommentar, N 13 zu Art. 64 ATSG). Vielmehr ist zun�chst f�r jede einzelne Heilbehandlung die einzige oder die Mehrzahl der nach Ursache oder Ursachen des Gesundheitsschadens grunds�tzlich leistungspflichtige(n) Sozialversicherung(en) zu bestimmen und anschliessend - sofern die versicherungsm�ssigen Voraussetzungen mehrerer Versicherungszweige erf�llt sind - die Leistungspflicht nach der gesetzlichen Priorit�tenordnung festzusetzen. Soweit Vorinstanz und IV-Stelle (unter Berufung auf Kieser) darauf abstellen, welche von mehreren medizinischen Heilbehandlungsmassnahmen zuerst erbracht werden muss, ist mit der Beschwerdef�hrerin festzuhalten, dass ein solches Kriterium weder im Gesetzeswortlaut noch in den Materialien eine St�tze findet. Davon abgesehen, dass das Abstellen auf die zeitliche Priorit�t - wie Kieser zu Recht anf�hrt - ein nicht zu untersch�tzendes Missbrauchspotenzial birgt (beispielsweise wenn eine zu Lasten der Krankenversicherung (KV) gehende Behandlung aufgeschoben wird, damit die ebenfalls leistungspflichtige Milit�rversicherung (MV) nach Art. 64 Abs. 3 ATSG die gesamten Kosten tragen muss; vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, N 13 zu Art. 64 ATSG) und der Entscheid �ber die Reihenfolge mehrerer Eingriffe (Operationsablauf) wohl - von Notfallsituationen abgesehen - regelm�ssig durch organisatorische Kriterien und nicht durch zeitliche Dringlichkeit gepr�gt sein d�rfte, ist ein solches (zus�tzliches) Kriterium unn�tig, denn die Priorit�tenordnung von Art. 64 Abs. 2 ATSG allein erlaubt bereits eine eindeutige Bestimmung der Leistungspflicht. Immerhin spielt das zeitliche Moment aber insoweit eine Rolle, als die Leistungspflicht eines Sozialversicherers h�chstens so lange dauert, wie noch eine Behandlung des "eigenen" Versicherungsfalles erfolgt (Kieser, ATSG-Kommentar, N 20 zu Art. 64 ATSG).
7.1 Ob die nach Art. 64 Abs. 2 ATSG priorit�r leistungspflichtige Versicherung gest�tzt auf Art. 64 Abs. 3 ATSG in jedem Fall des Zusammentreffens "eigener" und "fremder" Ursachen die gesamten Kosten der station�ren Heilbehandlung zu �bernehmen hat oder ob es einen (bestimmten) Mindestanteil "eigener" Leistungen braucht, damit eine solche umfassende Leistungspflicht entsteht (vgl. hiezu auch Susanne Leuzinger-Naef, Die Leistungskoordination gem�ss Art. 63-71 ATSG, in: Ren� Schaffhauser/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG], St. Gallen 2003, S. 172), hat das Bundesgericht noch nicht entschieden. Diese Frage ist indes im vorliegenden Verfahren nur zu kl�ren, wenn Art. 64 Abs. 3 ATSG bei gleichzeitiger station�rer Behandlung mehrerer Gesundheitssch�den �berhaupt analoge Anwendung finden kann. Dies ist im Folgenden zu pr�fen.
7.2 Ist der Wortlaut einer Bestimmung nicht klar und sind verschiedene Interpretationen m�glich, so muss unter Ber�cksichtigung aller Auslegungselemente nach seiner wahren Tragweite gesucht werden. Abzustellen ist dabei namentlich auf die Entstehungsgeschichte der Norm und ihren Zweck, auf die dem Text zu Grunde liegenden Wertungen sowie auf die Bedeutung, die der Norm im Kontext mit anderen Bestimmungen zukommt. Die Gesetzesmaterialien sind zwar nicht unmittelbar entscheidend, dienen aber als Hilfsmittel, um den Sinn der Norm zu erkennen (statt vieler: BGE 133 V 9 E. 3.1 S. 11 mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat sich bei der Auslegung von Erlassen stets von einem Methodenpluralismus leiten lassen (BGE 133 V 9 E. 3.1 S. 11).
7.3 Koordinationsbestimmungen im Leistungsbereich waren bereits im Entwurf zu einem Allgemeinen Teil der Sozialversicherung der Arbeitsgruppe der Schweizerischen Gesellschaft f�r Versicherungsrecht (SGVR) zur Verbesserung der Koordination in der Sozialversicherung vorgesehen. Im entsprechenden "Bericht und Entwurf" (publiziert in einem Beiheft zur Schweizerischen Zeitschrift f�r Sozialversicherung und berufliche Vorsorge [SZS], Bern 1984) wurde zu Art. 70 des Entwurfes (der im Wesentlichen dem heutigen Art. 64 ATSG entspricht) auf S. 55 Folgendes festgehalten:
"F�r die Heilbehandlung gilt die Regel, dass jeweils nur ein System nach seinen Bestimmungen uneingeschr�nkt zu leisten hat, dass also keinerlei Leistungsaufteilung erfolgt. Dabei besteht insofern eine Priorit�tenordnung, als je nach Ursache des Gesundheitsschadens vorerst die IV (Geburtsgebrechen), die MV oder die UV und, nur wenn keines dieser Systeme leistungspflichtig ist, die KMV (recte: KV) f�r die Heilbehandlung ihrer Versicherten aufzukommen hat. Als Konsequenz aus diesem Prinzip ergibt sich, dass auch bei nur partieller Erf�llung der Voraussetzungen (z.B. wenn der Gesundheitsschaden nur zum Teil auf Unfall zur�ckzuf�hren ist) oder beim Auftreten interkurrenter Gesundheitssch�den w�hrend der Heilbehandlung, der zust�ndige Sozialversicherungszweig die volle Leistung schuldet. Immerhin soll der Bundesrat �ber die Zuweisung komplexer Behandlungsf�lle Detailvorschriften erlassen k�nnen."
7.4 Die Mitglieder der nationalr�tlichen Kommission f�r soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK; Subkommission ATSG) waren sich einig, dass - wie im Entwurf der SGVR vorgesehen - f�r die Kosten der Heilbehandlung grunds�tzlich nur eine einzige Sozialversicherung aufkommen soll. Verschiedene Kommissionsmitglieder wiesen aber auf die Probleme hin, welche sich bei der ausschliesslichen Leistungspflicht einer Sozialversicherung ergeben, insbesondere auch auf die Pflicht der Versicherung, Leistungen f�r Sch�den zu erbringen, f�r die sie keine Pr�mien einnimmt. Die Leistungspflicht f�r "fremde" Sch�den sollte daher eingeschr�nkt werden und nur greifen, wenn sich eine getrennte Behandlung der Leiden als unm�glich herausstellt. Diese Voraussetzung sei lediglich "in einer Minderheit der F�lle" erf�llt (vgl. Votum des Pr�sidenten [Protokoll der Sitzung vom 15. August 1995 S. 14]: "Denn auch der erste Satz in Abs. 3, wonach der Gesundheitsschaden nur zum Teil auf einen von der Sozialversicherung zu deckenden Versicherungsfall zur�ckzuf�hren ist, steht unter der Voraussetzung, dass die Gesundheitssch�den nicht getrennt behandelt werden k�nnen."). Einzelne Kommissionsmitglieder vertraten beispielsweise die Meinung, dass selbst im Rahmen station�rer Behandlung bei Beteiligung mehrerer �rzte eine Aufteilung der Kosten m�glich sei; und es wurde diskutiert, ob etwa bei gr�sseren Unf�llen im Rahmen einer Krankheitsbehandlung die Unfallversicherung f�r die damit zusammenh�ngenden Kosten aufzukommen habe, selbst wenn die Krankenversicherung priorit�r leistungspflichtig w�re (Protokolle der Sitzungen vom 29. Mai und 15. August 1995). Explizit besprochen wurde auch die Rechtslage bei Versicherten mit einem Geburtsgebrechen. Aus den Diskussionsvoten geht hervor, dass interkurrente Krankheiten in solchen F�llen als getrennt behandelbar anzusehen seien, so dass die IV nicht f�r alle Krankheiten bis zum 20. Lebensjahr bezahlen m�sse (Protokoll vom 15. August 1995 S. 15). Die (bef�rchteten) praktischen Schwierigkeiten bei der Aufteilung der vorab im station�ren Bereich typischen pauschalen Abgeltungen auf mehrere Sozialversicherungen sprachen indes f�r die Mehrzahl der Kommissionsmitglieder trotz der ge�usserten Bedenken daf�r, am Grundsatz der absoluten Priorit�t festzuhalten (Protokoll der Sitzung der SGK vom 16./17. November 1995, S. 30 f.; Kieser, ATSG-Kommentar, N 16 zu Art. 64 ATSG mit Hinweisen auf den [unver�ffentlichten] Bericht von alt Nationalrat Allenspach an die nationalr�tliche Kommission �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechtes vom 11. August 1996).
7.5 In der Folge hielten die R�te am Prinzip der absoluten Priorit�t fest, schr�nkten dessen Geltung aber (weiter) ein. Weil die Unfallversicherer schwer absch�tzbare Mehrkosten bef�rchteten, wenn die ausschliessliche Leistungspflicht auch f�r "fremde" Gesundheitssch�den generell eingef�hrt w�rde (schriftlicher Bericht der SGK, pr�sentiert von Nationalrat Philipona anl�sslich der Nationalratssitzung vom 15. Dezember 1997; Amtl. Bull. NR 1997 S. 2627; vgl. auch Susanne Leuzinger-Naef, a.a.O., S. 172), aber wohl auch, um den innerhalb der SGK ge�usserten Bedenken Rechnung zu tragen (E. 7.4 hievor), beschr�nkte der Gesetzgeber die exklusive Leistungspflicht einer einzigen Versicherung im Rahmen des "ATSG light" auf die station�re Behandlung (vgl. Parlamentarische Initiative Sozialversicherungsrecht, Bericht der Kommission des Nationalrates f�r soziale Sicherheit und Gesundheit vom 26. M�rz 1999, in: BBl 1999 S. 4533). In dieser eingeschr�nkten Form wurde der Grundsatz der absoluten Priorit�t schliesslich in Abs. 3 von Art. 64 ATSG verankert.
8.1 Den soeben dargestellten Bedenken gegen eine generelle Umsetzung des Grundsatzes der absoluten Priorit�t ist Rechnung zu tragen. Dass der Gesetzgeber die ausschliessliche Leistungspflicht einer einzigen Sozialversicherung auch f�r "fremde" Sch�den gleich mehrfach begrenzte, spricht f�r eine enge Auslegung des Art. 64 ATSG. Das Zusammentreffen mehrerer, in station�rer Heilbehandlung erbrachter medizinischer Massnahmen, die je f�r sich allein in den Zust�ndigkeitsbereich verschiedener Versicherungen fallen und zwar gleichzeitig erbracht werden, jedoch voneinander abgrenzbare Gesundheitssch�den betreffen, ist somit grunds�tzlich nicht unter Art. 64 Abs. 3 ATSG zu subsumieren. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber in solchen F�llen eine Koordination im Sinne der absoluten Priorit�t zu Lasten der nach Art. 64 Abs. 2 ATSG leistungspflichtigen Sozialversicherung gerade nicht beabsichtigt hatte. Im �brigen gilt es zu beachten, dass selbst bei interkurrenten Gesundheitssch�den eine Leistungspflicht f�r "fremde" Sch�den nur dann greift, wenn eine getrennte Behandlung nicht m�glich ist (Art. 64 Abs. 4 ATSG). Wenn der Gesetzgeber aber sogar in solchen F�llen eine generelle Leistungskoordination nach dem Prinzip der absoluten Priorit�t ablehnte, besteht umso weniger Raum, diese bei der gleichzeitigen Behandlung mehrerer Sch�den, die von Beginn weg auf unterschiedlichen Ursachen beruhen, anzunehmen. Nicht abschliessend gekl�rt zu werden braucht die Frage, ob bei einer Mehrzahl von Eingriffen, die so eng miteinander verbunden sind, dass die Nichtbehandlung des einen Gebrechens die Behandlung des oder der anderen Leiden negativ beeinflussen w�rde, eine abweichende Betrachtungsweise angezeigt ist, indem die mehreren Sch�den rechtlich so zu behandeln sind, wie wenn ein einziger Gesundheitsschaden vorliegen w�rde (was zur Anwendbarkeit von Art. 64 Abs. 3 ATSG f�hrt).
8.2 Werden die operative Behebung eines Geburtsgebrechens und eines davon unabh�ngigen, grunds�tzlich nicht in den Anwendungsbereich der Invalidenversicherung fallenden Gesundheitsschadens im Rahmen einer einzigen station�ren Heilbehandlung angegangen, etwa weil die Gebrechen im gleichen k�rperlichen Bereich lokalisiert sind und es aus medizinischer Sicht sinnlos oder gar unverantwortlich w�re, zwei selbstst�ndige Eingriffe nebeneinander (der eine zu Lasten der Invalidenversicherung, der andere zu Lasten der Krankenversicherung) durchzuf�hren, sind die dabei entstehenden Kosten somit in aller Regel aufzuteilen. Die Aufteilung der Kosten hat sich nach dem bei getrennter Behandlung der Sch�den von den jeweiligen Sozialversicherungen zu �bernehmenden Anteil zu richten, deren Bezifferung im Einzelfall gest�tzt auf diesbez�gliche �rztliche Angaben erfolgen muss. Allf�llige durchf�hrungstechnische Schwierigkeiten (insbesondere Probleme bei der Kostenaufteilung im Rahmen vereinbarter Vollpauschalen oder bei austarifierten Einzelpositionen) verm�gen zu keiner anderen Auslegung zu f�hren (hiezu auch BGE 112 V 347 E. 6 und 7 S. 353 ff.). Im �brigen hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht bereits in den unter Geltung des bis 31. Dezember 2002 anwendbaren Rechts beurteilten F�llen die Frage der Kostenteilung regelm�ssig aufgrund der besonderen Umst�nde des Einzelfalles gepr�ft (dabei indes soweit ersichtlich von einer Kostenteilung regelm�ssig abgesehen).
9.1 Die Vorinstanz stellte f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (E. 2 hievor) fest, dass die beiden Eingriffe nur (aber immerhin) insofern zusammenh�ngen, als die zeitlich vordringlichere Kreuzbandersatzplastik Anlass f�r die vorgezogene Hemiepiphysiodese war. Soweit die Beschwerdef�hrerin eine diesbez�glich unrichtige Sachverhaltsfeststellung r�gt, kann ihr nicht gefolgt werden. Den medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Behandlung des Geburtsgebrechens zun�chst auf einen relativ unbestimmten sp�teren Zeitpunkt ("vor Wachstumsabschluss") vorgesehen war (Bericht des Dr. med. V.________ vom 16. August 2004). Weil Beschwerden im Zusammenhang mit der Kreuzbandl�sion und das Risiko von Sp�tfolgen im linken Knie bei weiterem Zuwarten die Vornahme einer Kreuzbandersatzplastik bereits im Jahre 2006 erforderlich machten (Schreiben der Dres. med. M.________ [Oberarzt Kinderorthop�die, Klinik X.________] und V.________ vom 15. Februar 2006) und die �rzte es als medizinisch sinnvoll (wenn auch nicht zwingend ["... kann zeitgleich mit der Kreuzbandersatzplastik durchgef�hrt werden"]) erachteten, die beiden Probleme im Rahmen desselben Eingriffs und insbesondere unter derselben Narkose zu behandeln (Verlaufsbericht des Dr. med. M.________ vom 28. M�rz 2006), wurde die Hemiepiphysiodese fr�her als urspr�nglich vorgesehen durchgef�hrt. Den medizinischen Akten l�sst sich indes nicht entnehmen, dass ein Zuwarten mit der Hemiepiphysiodese die Kreuzbandersatzplastik negativ beeinflusst h�tte. Die �rzte f�hrten lediglich aus, dass die gleichzeitige Vornahme der Eingriffe erfolgte, um dem Versicherten eine zus�tzliche Narkose zu ersparen und damit (nur aber immerhin) in medizinischen Zweckm�ssigkeits�berlegungen begr�ndet war. Eine getrennte Behandlung w�re somit medizinisch m�glich - wenn auch nicht zweckm�ssig - gewesen (lediglich der Vollst�ndigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass mit der kombinierten Operation wohl nicht unerhebliche Kosten eingespart werden konnten, indem nur eine station�re Hospitalisation notwendig war). Soweit die Beschwerdef�hrerin im letztinstanzlichen Verfahren erstmals vorbringt, zwischen dem Geburtsgebrechen und dem Kreuzbandriss bestehe ein Zusammenhang insoweit, als die Genua valga die Knieverletzung zumindest beg�nstigt h�tten, kann sie damit nicht geh�rt werden (Art. 105 Abs. 2 OG). Nach dem Gesagten sind die Kosten der beiden Eingriffe somit auf Beschwerdef�hrerin und IV-Stelle aufzuteilen.
9.2 Das kantonale Gericht erwog, die (einseitige) Kreuzbandersatzplastik sei als �berwiegender Zweck der ganzen Heilbehandlung anzusehen und st�tzte sich dabei auf eine Stellungnahme des RAD vom 25. April 2006. In dieser sprach sich der RAD-Arzt (dessen fachliche Qualifikation nicht bekannt ist, obwohl ihr f�r die Beweisw�rdigung einiges Gewicht zukommt; Urteil des Bundesgerichts I 211/06 vom 22. Februar 2007 E. 5.4.1; vgl. auch BGE 132 V 368 E. 8.4 S. 386) zwar explizit f�r die �bernahme der Kosten auch des Anlegens der Klammern - und nicht nur f�r deren operative Entfernung - durch die Invalidenversicherung aus, ging jedoch nicht n�her auf die (ihm im �brigen von der IV-Stelle auch gar nicht unterbreitete) Frage ein, welche Anteile an den Gesamtkosten auf die beiden Eingriffe entfallen. Die Sachverhaltsabkl�rung ist in diesem Punkt unvollst�ndig. Ohne entsprechende Kl�rung (welche wohl am Besten durch Nachfrage bei den an der Operation beteiligten �rzten herbeizuf�hren ist) k�nnen die auf die Kranken- und die Invalidenversicherung entfallenden Kostenanteile aber nicht festgesetzt werden. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit sie erg�nzende Abkl�rungen vornimmt und hernach den dem Ergebnis dieser Informationen entsprechenden Kostenanteil �bernimmt.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Schwyz vom 15. November 2006 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle Schwyz vom 17. August 2006 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden je zur H�lfte der Beschwerdef�hrerin und der IV-Stelle Schwyz auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, der Ausgleichskasse Schwyz, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und Z.________ zugestellt.

References: Art. 132
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 63
 Art. 64
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