Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_2c_LG_Land_Forst_und_Fischereiwirtschaft-d167116,110.html
Timestamp: 2016-12-10 19:00:15+00:00

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§ 2c LG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft | Gesetze auf anwalt24.de
§ 2c LG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft Suche
Gesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft(Lands...…§ 2c LG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft§ 2d LG, Erziehung, Bildung und Information§ 3 LG, Allgemeine Pflichten§ 3a LG, Vertragliche Vereinbarungen§ 3b LG, Begriffsbestimmungen§ 4 LG, Eingriffe in Natur und Landschaft (zu § 14 BNatSchG)§ 4a LG, Kompensationsmaßnahmen (zu § 15 BNatSchG)§ 5 LG, Ersatzgeld (zu § 15 BNatSchG)§ 5a LG, Anerkennung vorgezogener Kompensationsmaßnahmen§ 6 LG, Verfahren bei Eingriffen§ 7 LG, Enteignung, Entschädigung, Ausgleich§ 8 LG, Landschaftsbehörden§ 9 LG, Aufgaben, Zuständigkeit und Zusammenarbeit§ 10 LG, Untersuchungsrecht§ 11 LG, Beiräte§ 11a LG, Biologische Stationen§ 12 LG, Anerkennung und Mitwirkung von Vereinen§ 12a LG, Verfahren§ 12b LG, Rechtsbehelfe von Vereinen§ 13 LG, Landschaftswacht§ 14 LG, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen…§ 86 LG, In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Berichtspflicht
§ 2c LG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
§ 2c LGGesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz - LG)Landesrecht Nordrhein-WestfalenAbschnitt I. – Allgemeine VorschriftenTitel: Gesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz - LG)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: LGGliederungs-Nr.: 791Normtyp: Gesetz(1) Bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist die besondere Bedeutung einer natur- und landschaftsverträglichen Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft für die Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft zu berücksichtigen.(2) Der Ausgleich von Nutzungsbeschränkungen in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft bestimmt sich nach § 7 dieses Gesetzes.(3) Die Landwirtschaft trägt zur Strukturvielfalt in der landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft durch die Erhaltung und Anlage für den Naturhaushalt bedeutsamer linearer und punktförmiger Landschaftselemente (Saumstrukturen, insbesondere Feldgehölze, Hecken, Raine und andere Trittsteinbiotope) bei. Eine ausreichende naturraumbezogene Ausstattung mit solchen Landschaftselementen soll angestrebt werden. Dazu dienen vorrangig langfristige vertragliche Vereinbarungen und Förderprogramme.(4) Die Landwirtschaft hat neben den Anforderungen, die sich aus den für die Landwirtschaft geltenden Vorschriften und § 17 Abs. 2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes ergeben, insbesondere die folgenden Grundsätze der guten fachlichen Praxis zu beachten: 1.Bei der landwirtschaftlichen Nutzung muss die Bewirtschaftung standortangepasst erfolgen und die nachhaltige Bodenfruchtbarkeit und langfristige Nutzbarkeit der Flächen gewährleistet werden.2.Vermeidbare Beeinträchtigungen von vorhandenen Biotopen sind zu unterlassen.3.Die zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen Landschaftselemente sind in ihrem Bestand zu erhalten und nach Möglichkeit zu vermehren.4.Die Tierhaltung hat in einem ausgewogenen Verhältnis zum Pflanzenbau zu stehen und schädliche Umweltauswirkungen sind zu vermeiden.5.Auf erosionsgefährdeten Hängen, in Überschwemmungsgebieten, auf Standorten mit hohem Grundwasserstand sowie auf Moorstandorten ist ein Grünlandumbruch zu unterlassen.6.Die natürliche Ausstattung der Nutzfläche (Boden, Wasser, Flora, Fauna) darf nicht über das zur Erzielung eines nachhaltigen Ertrages erforderliche Maß hinaus beeinträchtigt werden.7.Eine schlagspezifische Dokumentation über den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ist nach Maßgabe des landwirtschaftlichen Fachrechts zu führen.(5) Bei der forstlichen Nutzung des Waldes ist das Ziel zu verfolgen, naturnahe Wälder aufzubauen und diese ohne Kahlschläge nachhaltig zu bewirtschaften. Ein hinreichender Anteil standortheimischer Forstpflanzen ist einzuhalten. Das Nähere regelt das Landesforstgesetz. (6) Bei der fischereiwirtschaftlichen Nutzung der oberirdischen Gewässer sind diese einschließlich ihrer Uferzonen als Lebensstätten und Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu fördern. Der Besatz dieser Gewässer mit nicht heimischen Tierarten ist grundsätzlich zu unterlassen. Bei Fischzuchten und Teichwirtschaften der Binnenfischerei sind Beeinträchtigungen der heimischen Tier- und Pflanzenarten auf das zur Erzielung eines nachhaltigen Ertrages erforderliche Maß zu beschränken. Das Nähere regelt das Landesfischereigesetz.
§ 2b LG, Biotopverbund§ 2d LG, Erziehung, Bildung und Information

References: § 2
 § 14
 § 15
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§ 2

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 § 7
 § 17

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