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Timestamp: 2016-10-24 23:51:19+00:00

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2C_622/2013 (11.04.2014)
2C_622/2013 � � Urteil vom 11. April 2014
vertreten durch F�rsprecherin Franziska Slongo,
Versand nicht rezeptpflichtiger Arzneimittel,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 22. Mai 2013.
Am 1. Juni 2011 erstattete der Schweizerische Drogistenverband beim Departement f�r Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau (im Folgenden: Departement) Anzeige gegen den leitenden Apotheker der Zur Rose Suisse AG wegen wiederholten und schweren Verst�ssen gegen die Berufspflichten. Dabei wurde beantragt, gegen ihn ein Disziplinarverfahren einzuleiten und die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Gleichentags hielt der Schweizerische Drogistenverband den Kantonsapotheker dazu an, f�r eine konsequente Durchsetzung der Gesetzgebung besorgt zu sein.
Mit Schreiben vom 20. Juni 2011 orientierte das Departement den Verband, dass es seine Eingabe vom 1. Juni 2011 als Anzeige entgegennehme. Am 9. M�rz 2012 reichte der Schweizerische Drogistenverband eine Anzeige gegen den Kantonsapotheker ein und beantragte, dieser sei anzuweisen, den Betrieb des Online-Shops der Zur Rose Suisse AG unverz�glich zu verbieten. Am 9. M�rz 2012wurde der Schweizerische Drogistenverband vom Departement dar�ber informiert, dass es die Rechtm�ssigkeit des Versandhandelsmodells der Zur Rose Suisse AG �berpr�fen werde. Mit Schreiben vom 11. April 2012beantragte der Schweizerische Drogistenverband, es sei ihm im Verwaltungsverfahren gegen die Zur Rose Suisse AG und in demjenigen gegen ihren leitenden Apotheker�
Parteistellungeinzur�umen. Auch sei Swissmedic in das Verwaltungsverfahren gegen die Zur Rose Suisse AG miteinzubeziehen.
Die PharmaSuisse (Schweizerischer Apothekerverband) hatte beim Departement im M�rz 2011 ebenfalls eine Eingabe gegen die Zur Rose Suisse AG gemacht. Das Departement nahm diese als Aufsichtsanzeige entgegen, die allerdings gem�ss der bewusst von der bundesgerichtlichen Praxis abweichenden Auffassung des Verwaltungsgerichts Thurgau als Beschwerde h�tte behandelt werden m�ssen (Urteil des Verwaltungsgerichts vom 18. Januar 2012 E. 4.5). Demnach wurde ein Verwaltungsverfahren gegen die Zur Rose Suisse AG anhand genommen, bei dem die PharmaSuisse Parteistellung innehat (vgl. dazu Urteil 2C_215/2012 vom 17. M�rz 2012 Sachverhalt A und B).
Am 15. Mai 2012 hielt das Departement fest, dass dem Begehren um Einr�umung der Parteistellung im Verfahren gegen die Zur Rose Suisse AG grunds�tzlich nichts im Wege stehe. Mit Schreiben vom 31. Mai 2012 ersuchte der Schweizerische Drogistenverband um Einsicht in s�mtliche dem Verwaltungsverfahren gegen die Zur Rose Suisse AG zugrunde liegende Akten. Am 6. Juni 2012 teilte das Departement mit, dass es sich beim h�ngigen Verwaltungsverfahren "um ein Zweiparteienverfahren zwischen der PharmaSuisse und der Zur Rose Suisse AG" handle, weshalb die betreffenden Akten Dritten nicht zug�nglich w�ren.
Mit Eingabe vom 22. Juni 2012 beantragte der Schweizerische Drogistenverband dem Departement den Erlass einer Verf�gung, wonach es der Zur Rose Suisse AG zu verbieten sei, nicht rezeptpflichtige Arzneimittel der Abgabekategorie C und D an Personen zu versenden, deren Gesundheitszustand nicht vorg�ngig und nachweislich im Rahmen einer pers�nlichen �rztlichen Konsultation abgekl�rt wurde und die �ber kein im Rahmen der Konsultation von einem in der Schweiz zur Berufsaus�bung zugelassenen Arzt ausgestelltes Rezept f�r die betreffenden Arzneimittel verf�gten. Das Departement trat mit Entscheid vom 6. November 2012 auf das Gesuch um Er�ffnung eines Verwaltungsverfahrens mangels Parteistellung des Schweizerischen Drogistenverbands nicht ein. Die Eingabe vom 22. Juni 2012 wurde als Anzeige entgegengenommen, ihr wurde jedoch keine Folge geleistet.
Am 27. November 2012 erhob der Schweizerische Drogistenverband Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und beantragte namentlich, den Entscheid des Departements f�r Finanzen und Soziales vom 6. November 2012 aufzuheben. Dem Schweizerischen Drogistenverband sei Parteistellung einzur�umen und das Departement anzuweisen eine Verf�gung zu erlassen, wonach der Zur Rose Suisse AG untersagt werde, Arzneimittel der Abgabekategorie C und D an Personen zu versenden, deren Gesundheitszustand nicht vorg�ngig und nachweislich im Rahmen einer pers�nlichen �rztlichen Konsultation abgekl�rt worden sei und die �ber kein im Rahmen der Konsultation von einem in der Schweiz zur Berufsaus�bung zugelassenen Arzt ausgestelltes Rezept f�r die betreffenden Arzneimittel verf�gten. Der verfahrensleitende Gerichtspr�sident beschr�nkte den Streitgegenstand am 29. November 2012 auf die Frage, ob dem Schweizerischen Drogistenverband im Verwaltungsverfahren gegen die Zur Rose Suisse AG Parteistellung zukomme. Am 22. Mai 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerde des Schweizerischen Drogistenverbands ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 4. Juli 2013 beantragt der Schweizerische Drogistenverband dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Mai 2013 sei aufzuheben; es sei ihm im Verwaltungsverfahren gegen die Zur Rose Suisse AG Parteistellung einzur�umen. Die Angelegenheit sei zur Beurteilung der mit der Beschwerde vom 27. November 2012 gestellten Rechtsbegehren zur materiellen Beurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Das Departement f�r Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau, das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie die Zur Rose Suisse AG beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen. Letztere bringt vor, das von ihr praktizierte Versandhandelsmodell sei zul�ssig. Der Schweizerische Drogistenverband h�lt in einer weiteren Eingabe an seinen Antr�gen fest.
1.1.�Der in Anwendung von �ffentlichem Recht ergangene, kantonal letztinstanzliche Entscheid (Art. 90 BGG) kann mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG).
1.2.�Der beschwerdef�hrende Verband hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Da er um Parteistellung im vom Departement gegen die Beschwerdegegnerin eingeleiteten Verfahren nachgesucht hat, ist er durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an der �berpr�fung der Frage, ob ihm die Parteistellung h�tte einger�umt werden m�ssen. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG; vgl. in �hnlichem Kontext Urteile 2C_767/2009 vom 4. Oktober 2010 E. 1.3; 2C_803/2008 vom 21. Juli 2009 E. 1.4).
1.3.�Beruht ein Entscheid auf kantonalem Recht, kann im Wesentlichen bloss geltend gemacht werden, dessen Anwendung verstosse gegen verfassungsm�ssige Rechte, insbesondere das Willk�rverbot (Art. 9 BV), wobei die entsprechenden R�gen qualifiziert zu begr�nden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 138 I 225 E. 3.2 S. 228; 135 III 513 E. 4.3 S. 521 f.; 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 III 462 E. 2.3 S. 466). Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung von Bundesrecht unter Einschluss des Verfassungs- und V�lkerrechts mit freier Kognition (Art. 95 lit. a und lit. b BGG). Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des kantonalen Verfahrensrechts, das "deckungsgleich" mit Art. 89 BGG sei. Der blosse Umstand, dass eine Bestimmung des kantonalen Rechts mit einer bundesrechtlichen Norm �bereinstimmt, f�hrt an sich noch nicht zu deren freien �berpr�fung. Vorliegend definiert allerdings Art. 111 BGG bestimmte Mindestanforderungen an das vorinstanzliche Verfahren. Insbesondere muss sich nach Abs. 1 dieser Bestimmung in allen kantonalen Verfahren als Partei beteiligen k�nnen, wer zur Beschwerde ans Bundesgericht berechtigt ist; die Kantone d�rfen die Beschwerdebefugnis nicht enger umschreiben. Indem der Beschwerdef�hrer auch nicht geltend macht, das angerufene kantonale Prozessrecht gew�hre �ber Art. 89 Abs. 1 BGG hinausgehende Rechte, ist seine Legitimation ausschliesslich unter dem Blickwinkel von Art. 89 Abs. 1 BGG zu pr�fen. Da der Legitimationsfrage die Anwendung von Bundesrecht zugrunde liegt (Art. 111 BGG), pr�ft das Bundesgericht diese Frage frei (BGE 138 II 162 E. 2.1.1 S. 164; 135 II 145 E. 5 S. 149; s. auch BGE 137 I 296 E. 4.1 S. 299).
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG); es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 und Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer strebt ein aufsichtsrechtliches Eingreifen des Departements gegen die Beschwerdegegnerin an (vgl. Sachverhalt A) und will gleichzeitig in einem Verwaltungsverfahren gegen die Beschwerdegegnerin Parteirechte aus�ben (vgl. Sachverhalt B und D). Er macht geltend, seine Beschwerdelegitimation ergebe sich aus einer widerrechtlichen Bewilligungspraxis, die zur Privilegierung der Beschwerdegegnerin als Konkurrentin gegen�ber den Mitgliedern des Beschwerdef�hrers gef�hrt habe. Indem die Vorinstanz davon ausging, es fehle an der Legitimation zu einer Konkurrentenbeschwerde, sei Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG (in Verbindung mit Art. 111 Abs. 1 BGG) verletzt.
2.1.�Zun�chst ist festzuhalten, dass eine Aufsichtsbeschwerde dem Anzeiger grunds�tzlich keine Parteistellung verschafft (� 75 Abs. 2 des Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Thurgau vom 23. Februar 1981 [VRG/TG]; vgl. Art. 71 Abs. 2 VwVG). Mit einer begr�ndeten Anzeige wird die Beh�rde zwar auf einen Sachverhalt aufmerksam gemacht, den sie - bei entsprechender Kenntnis - von Amtes wegen gest�tzt auf �ffentliche Interessen untersuchen m�sste (vgl. � 74 VRG/TG). Gibt eine Aufsichtsbeh�rde einer Anzeige indessen keine Folge, so liegt darin grunds�tzlich keine Verletzung von Verfahrensrechten. So hat der Anzeiger keinen Anspruch auf f�rmliche Erledigung und es stehen ihm keine Rechtsmittel zu - mit Ausnahme der Beschwerde, seine Eingabe sei zu Unrecht als Anzeige behandelt worden, obwohl ein Anspruch auf eine Verf�gung best�nde (vgl. BGE 139 II 279 E. 2.3 S. 283; 135 II 172 E. 2.1 S. 174 f.; 133 II 468 E. 2 S. 471; 123 II 402 E. 1b/bb S. 406; 123 II 376 E. 5b/bb S. 383; 121 I 42 E. 2a und e S. 45 und 47; 120 Ib 351 E. 3a S. 354; Moser/Beusch/ Kneub�hler, Prozessieren vor Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl., 2013, � 5 N. 5.35; K�lz/H�ner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 774). Insofern der Beschwerdef�hrer demnach beim Departement verschiedene Anzeigen erstattete, stehen ihm diesbez�glich keine Rechtsmittel zu.
Vorliegend m�chte der Beschwerdef�hrer jedoch gleichzeitig in das Verfahren der PharmaSuisse gegen die Beschwerdegegnerin miteinbezogen werden (vgl. oben Sachverhalt D). Zu pr�fen ist in dieser Hinsicht, ob das Verwaltungsgericht eine Parteistellung des Beschwerdef�hrers im Verwaltungsverfahren gegen die Beschwerdegegnerin h�tte anerkennen m�ssen.
2.2.�Gem�ss Art. 89 Abs. 1 (in Verbindung mit Art. 111 Abs. 1 BGG; vgl. E. 1.3) ist im kantonalen Verfahren als Partei zuzulassen, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch die angefochtene Verf�gung besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat (lit. c). Praxisgem�ss kann ein Verband, der als juristische Person konstituiert ist, die Interessen der Mehrheit oder einer Grosszahl seiner Mitglieder mit Beschwerde geltend machen, soweit deren Wahrung zu seinen statutarischen Aufgaben geh�rt und eine Vielzahl seiner Mitglieder ihrerseits beschwerdebefugt w�ren (BGE 136 II 539 E. 1.1 S. 542; 131 I 198 E. 2.1 S. 200; BGE 130 II 514 E. 2.3.3 S. 519 mit Hinweisen; sogenannte "egoistische Verbandsbeschwerde"). Die in Art. 89 BGG festgehaltene Beschwerdebefugnis setzt insofern in materieller Hinsicht die Parteif�higkeit der Beschwerdef�hrenden voraus (vgl. Alain Wurzburger, in: Corboz/Wurzburger/Ferrari/Fr�sard/Aubry Girardin, Commentaire de la LTF, 2009, N. 6 zu Art. 89 BGG). Der Schweizerische Drogistenverband ist ein Verein im Sinne von Art. 60 Abs. 1 ZGB und somit eine juristische Person. Gem�ss seinen Statuten vertritt er die Interessen des Berufsstandes und der Drogisten (Art. 3 der Statuten des Beschwerdef�hrers vom 6. Mai 1998). Diese Voraussetzungen der egoistischen Verbandsbeschwerde sind demnach erf�llt.
Fraglich ist indessen, ob eine Grosszahl der Mitglieder des Beschwerdef�hrers, wie von diesem geltend gemacht wird, �ber ein legitimationsbegr�ndendes sch�tzenswertes Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG verf�gen und demnach ihrerseits als Konkurrenten zur Beschwerde legitimiert w�ren.
2.3.�Nach st�ndiger Rechtsprechung sind Konkurrenten nicht schon aufgrund der blossen Bef�rchtung beschwerdebefugt, einer verst�rkten Konkurrenz ausgesetzt zu sein; diese Art des Ber�hrtseins liegt im Prinzip des freien Wettbewerbs und kann deshalb f�r sich alleine kein schutzw�rdiges Interesse an einem gerichtlichen Rechtsschutz begr�nden (Urteil 2C_485/2010 vom 3. Juli 2012 E. 1.2.4, nicht publ. in: BGE 138 I 378, mit Hinweis auf BGE 127 II 264 E. 2c S. 269; 125 I 7 E. 3d S. 9). Erforderlich ist vielmehr eine�
schutzw�rdige besondere Beziehungsn�he, die sich aus der einschl�gigen gesetzlichen Ordnung ergibt. So kann ein schutzw�rdiges Interesse f�r Konkurrenten in Wirtschaftszweigen vorliegen, in welchen sie durch wirtschaftspolitische oder sonstige spezielle Regelungen in eine solche besondere Beziehungsn�he untereinander versetzt werden (BGE 139 II 328 E. 3.3 S. 333; Urteil 2C_694/2009 vom 20. Mai 2010 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 136 II 291; vgl. auch BGE 135 II 243 E. 1.2 S. 246 f.; Moor/Poltier, Droit administratif, Bd. 2, 3. Aufl., 2011, S. 740). Ein Konkurrent kann sodann beschwerdebefugt sein, soweit er geltend macht, andere Konkurrenten w�rden privilegiert behandelt (vgl. BGE 125 I 7 E. 3 f. S. 8 ff.; 123 I 279 E. 3d S. 281 f.; 101 Ib 178 E. 4b S. 186; vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-4405/2011 vom 12. Dezember 2011 E. 2.7).
2.4.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, seine Mitglieder seien zur Beschwerde befugt, weil das Versandmodell der Beschwerdegegnerin unter Verletzung heilmittelrechtlicher Bestimmungen bewilligt worden sei. W�hrend von den Mitgliedern des Beschwerdef�hrers stets verlangt werde, eine fachgerechte pers�nliche Beratung der Patienten sicherzustellen, werde dies von der Beschwerdegegnerin in gesetzeswidriger Weise nicht vorausgesetzt. Da die Beschwerdegegnerin zudem bei keiner der beiden Abgabekategorien C und D eine �rztliche Verschreibung verlange, k�nne der Umstand, dass sie eine Apotheke sei, nicht entscheidend sein. Das in dieser Form praktizierte Vertriebssystem k�nnte auch durch eine Drogerie praktiziert werden. Mit der Bewilligungserteilung des Versandhandelsmodells in der praktizierten Form sei die Beschwerdegegnerin somit direkte Konkurrentin gegen�ber den Mitgliedern des Beschwerdef�hrers, die zudem privilegiert behandelt werde.
2.4.1.�Der Versandhandel mit Medikamenten ist eine besondere Form der Medikamentenabgabe. Er ist im Grundsatz untersagt (Art. 27 Abs. 1 HMG; Botschaft vom 1. M�rz 1999 zu einem Bundesgesetz �ber Arzneimittel und Medizinprodukte [Heilmittelgesetz, HMG], BBl 1999 3453 ff., Ziff. 22.03.4 S. 3514) und kann nur ausnahmsweise bewilligt werden, wenn zus�tzliche Erfordernisse der Qualit�tskontrolle erf�llt werden (Art. 27 Abs. 2 HMG). Analog zur pers�nlichen Abgabe muss beim Versandhandel namentlich die Beratung durch eine Fachperson (Apotheker, Drogisten) und die �rztliche �berwachung gesichert sein (Art. 29 Abs. 2 lit. f und g der Verordnung �ber die Arzneimittel vom 17. Oktober 2001 [VAM; SR 812.212.21] [VAM; SR 812.212.21]; Botschaft HMG, a.a.O., Ziff. 22.03.4 S. 3515; Urteil 2P.169/2006 vom 20. September 2007 E. 2.2). Die Bestimmungen zur Qualit�tssicherung verlangen f�r Arzneimittel, die �ber den Versandhandel bezogen werden, eine �rztliche Verschreibung (Art. 27 Abs. 2 lit. a HMG; Art. 29 Abs. 2 VAM). Da die Vorschriften zum Versandhandel gem�ss Art. 27 HMG f�r Arzneimittel der Abgabekategorien A bis D einschl�gig sind (Art. 23 Abs. 2 HMG; Art. 23-25 und 26 VAM), wird eine �rztliche Verschreibung nach dem Wortlaut auch f�r Medikamentenkategorien vorausgesetzt, deren Bezug (bei einer Offizinapotheke oder einer Drogerie) an sich keine �rztliche Verschreibung erforderte (vgl. Botschaft HMG, a.a.O., Ziff. 22.03.4 S. 3515). Drogistinnen und Drogisten sind befugt, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Kategorien D, und unter spezifischen Voraussetzungen auch Arzneimittel der Kategorien C abzugeben (Art. 25 Abs. 4 HMG in Verbindung mit Art. 25 und 25b Abs. 1 VAM; Art. 25 Abs. 2 HMG in Verbindung mit Art. 26 VAM). Nach dem Verordnungswortlaut sollen jedoch nur �ffentliche Apotheken, die im Besitz einer Detailhandelsbewilligung sind, eine Bewilligung f�r den Versandhandel beantragen k�nnen (Art. 29 Abs. 1 VAM).
2.4.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, dass im strittigen Versandmodell die Voraussetzungen zum Arzneimittelversand nicht erf�llt werden. Mit der Bewilligungserteilung durch die Erstinstanz w�rden sowohl Art. 27 HMG und Art. 29 VAM, die eine Fachberatung der Patienten sowie eine �rztliche Verschreibung auch der Abgabekategorien C und D vorsehen (vgl. E. 2.4.1), als auch die kantonalrechtlichen Anforderungen betreffend Berufsaus�bung von Apothekern und Drogisten sowie die kantonalen Bestimmungen zum Betrieb von Apotheken und Drogerien verletzt (� 25 der Verordnung des Regierungsrates des Kantons Thurgau vom 17. August 2004 �ber die Berufe des Gesundheitswesens; � 11 Abs. 5 und 6 der thurgauischen Heilmittelverordnung vom 11. Dezember 2001).
2.4.3.�Gest�tzt auf die oben genannten Hinweise wird zurzeit im von der PharmaSuisse gegen die Beschwerdegegnerin eingeleiteten Verwaltungsverfahren �berpr�ft, ob letztere gegen heilmittelrechtliche Bestimmungen verst�sst. Eine legitimationsbegr�ndende Beziehungsn�he zur Beschwerdegegnerin ist aus den Vorbringen des Beschwerdef�hrers jedoch nicht abzuleiten. Die vom Beschwerdef�hrer herangezogenen Bestimmungen des HMG begr�nden keine wirtschaftspolitische Regelung, die das Konkurrenzverh�ltnis zwischen verschiedenen Gewerbetreibenden regeln wollte und hieraus das f�r eine Konkurrentenbeschwerde erforderliche sch�tzenswerte Interesse zu verschaffen verm�chte (vgl. BGE 125 I 7 E. 3e S. 9 f. und E. 3g/cc S. 12; Urteile 2C_94/2012 vom 3. Juli 2012 E. 2.3; 2C_53/2009 vom 23. September 2011 E. 1.3; anders etwa das Kartellgesetz, dazu BGE 139 II 328 ff.). Der Beschwerdef�hrer sieht die spezifische Beziehungsn�he denn auch nicht in den gesetzlichen Bestimmungen, sondern in der aus seiner Sicht widerrechtlichen, die Beschwerdegegnerin beg�nstigenden Bewilligungspraxis begr�ndet.
Auch wenn man mit dem Beschwerdef�hrer entgegen der �lteren Rechtsprechung (insbesondere BGE 89 I 27 E. 4 S. 35 zu Art. 31 aBV) davon ausginge, Apotheker und Drogisten, die gleichermassen Arzneimittel der Kategorie C und D abgeben, seien Konkurrenten, r�umt die R�ge der Verletzung der herangezogenen heilmittelrechtlichen Bestimmungen den Mitgliedern des Beschwerdef�hrers gleichwohl keine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache ein: Zwar k�nnen sich Konkurrenten gegen staatliche Wettbewerbsverzerrungen unter Anrufung des Grundsatzes der Gleichbehandlung zur Wehr setzen (vgl. BGE 138 I 378 E. 6.1 S. 385; 136 I 1 E. 4.4 S. 16 f. mit Hinweisen); nach der Praxis vermag das Interesse der Konkurrenten, dass die f�r alle geltenden Vorschriften gegen�ber den anderen Wirtschaftsteilnehmern korrekt angewendet werden, f�r sich allerdings keine Beschwerdebefugnis zu begr�nden (BGE 139 II 328 E. 3.4 S. 333 f.; 125 I 7 E. 3g/bb S. 11 f.; vgl. 123 II 376 E. 4b/bb S. 380 f.). Da der Verordnungswortlaut von Art. 29 VAM bloss Offizinapotheken, nicht jedoch Drogerien f�r den Versandhandel vorsieht (und der Beschwerdef�hrer auch nicht die Verordnungsbestimmung als solche r�gt), geht die von ihm behauptete Privilegierung der Beschwerdegegnerin, wonach es ihr gestattet sein soll, ohne Fachberatung bzw. mit ungen�genden Verschreibungen Arzneimittel der Kategorien C und D zu vertreiben, nicht �ber die R�ge der unkorrekten Anwendung der heilmittelrechtlichen Bestimmungen beziehungsweise der diesbez�glichen mangelhaften Aufsicht �ber die Beschwerdegegnerin hinaus (E. 2.4.1 und 2.4.2). Sie kann als solche - wie die Anrufung des �ffentlichen Interesses an der effektiven Durchsetzung der heilmittelrechtlichen Bestimmungen zum Versandhandel - nicht legitimationsbegr�ndend sein (BGE 139 II 328 E. 3.4 S. 333 f.; 127 II 264 E. 2c S. 269; 125 I 7 E. 3g/cc dd S. 12; 123 II 376 E. 4b/bb S. 380 f.; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-4405/2011 vom 12. Dezember 2011 E. 2.7 und oben E. 2.3).
2.5.�Nachdem die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachte rechtswidrige Bewilligungserteilung keine f�r die Konkurrentenbeschwerde erforderliche spezifische Beziehungsn�he schafft, besteht kein Anspruch, dass sich die Vorinstanz ihm gegen�ber in materieller Hinsicht zum Streitgegenstand (Verwaltungsverfahren gegen die Beschwerdegegnerin) �ussert oder eine Verf�gung erl�sst. Die vom Beschwerdef�hrer eingeforderten weitergehenden Feststellungen der Vorinstanz �ber eine widerrechtliche Bewilligungserteilung w�ren nach dem Gesagten nicht geeignet gewesen, ein legitimationsbegr�ndendes sch�tzenswertes Interesse f�r die Parteistellung zu begr�nden (vgl. E. 2, 2.4.2) und konnten damit auch nicht entscheidrelevant f�r das Verfahren sein (E. 1.4). Der Beschwerdef�hrer macht auch nicht geltend, das kantonale Verfahrensrecht gehe �ber die in Art. 89 Abs. 1 BV garantierten Rechte hinaus (vgl. E. 1.3). Vorliegend durfte das Verwaltungsgericht demnach davon absehen, den Sachverhalt hinsichtlich des der Beschwerdegegnerin praktizierten Vertriebssystems vollst�ndig zu erstellen. Darin liegt weder eine Verletzung von Art. 97 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 BGG noch eine Verletzung des Anspruchs des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.).
2.6.�Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt f�r Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 86
 BGE 
 Art. 89
 Art. 111
 Art. 89
 Art. 89
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 89
 Art. 111
 Art. 71
 BGE 
 Art. 89
 Art. 111
 BGE 
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 60
 Art. 89
 BGE 
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 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 27
 Art. 23
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 31
 BGE 
 Art. 29
 Art. 89
 Art. 97
 Art. 105
 BGE