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Timestamp: 2020-02-20 00:57:50+00:00

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Rechtsprechung: BFH/NV 1989, 33 - dejure.org
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https://dejure.org/1989,133
BFH, 20.06.1989 - VIII R 82/86 (https://dejure.org/1989,133)
BFH, Entscheidung vom 20.06.1989 - VIII R 82/86 (https://dejure.org/1989,133)
BFH, Entscheidung vom 20. Juni 1989 - VIII R 82/86 (https://dejure.org/1989,133)
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BFH/NV 1989, 33
Die in § 10d Abs. 4 EStG festgeschriebenen Grundsätze gelten für den Bereich der Einkünfte aus Kapitalvermögen sinngemäß (§ 20 Abs. 6 Satz 4 EStG), d.h. die in Bezug genommene Regelung ist unter Beachtung der Besonderheit des bezugnehmenden Tatbestandes anzuwenden (vgl. zur sinngemäßen Anwendung z.B. Senatsurteil vom 20. Juni 1989 VIII R 82/86, BFHE 156, 543, BStBl II 1989, 836, m.w.N.).
FG Baden-Württemberg, 21.06.1995 - 12 K 220/94
FG Nürnberg, 20.09.1995 - V 364/92
FG Niedersachsen, 29.12.1989 - VI 90/89
BFH, 20.04.1989 - IV R 299/83
https://dejure.org/1989,54
BFH, 20.04.1989 - IV R 299/83 (https://dejure.org/1989,54)
BFH, Entscheidung vom 20.04.1989 - IV R 299/83 (https://dejure.org/1989,54)
BFH, Entscheidung vom 20. April 1989 - IV R 299/83 (https://dejure.org/1989,54)
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Freie Berufe - Bau-Ingenieur
Freiberufliche (eigenverantwortliche) Tätigkeit von beratenden Bauingenieuren im Rahmen einer GbR
BFHE 157, 106
NJW 1990, 343
BB 1989, 1742
DB 1989, 1753
BStBl II 1989, 727
Daher muss auch bei diesen Berufsgruppen die fehlende Mitarbeit am einzelnen Auftrag auf Ausnahmen und vereinzelte Routinefälle beschränkt bleiben (…vgl. zum Bau- bzw. Vermessungsingenieur z.B. BFH-Beschluss vom 7. Juli 2005 - XI B 227/03, BFH/NV 2006, 55; BFH-Urteile vom 20. April 1989 - IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727; vom 11. September 1968 - I R 173/66, BFHE 93, 468, BStBl II 1968, 820).
Unabhängig davon, ob sich der Beweisantrag aus dem vorbereitenden Schriftsatz an das FG vom 24. September 2003 überhaupt auf entscheidungserhebliche Tatsachen bezog, hat die Klägerin ein etwaiges Rügerecht bereits gemäß § 155 FGO i.V.m. § 295 der Zivilprozessordnung (ZPO) verloren (vgl. dazu BFH-Urteil vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727).
Wesentliches Merkmal der freiberuflichen Tätigkeit zur Abgrenzung gegenüber der gewerblichen Tätigkeit ist die unmittelbare, persönliche und individuelle Arbeitsleistung des Freiberuflers (ständige Rechtsprechung, vgl. z. B. BFH-Urteile vom 25. Oktober 1963 IV 373/60 U, BFHE 77, 750, BStBl III 1963, 595; vom 29. Juli 1965 IV 61/65 U, BFHE 83, 154, BStBl III 1965, 557; vom 5. Dezember 1968 IV R 125/66, BFHE 94, 344, BStBl II 1969, 165; BFH-Beschluß vom 7. Oktober 1987 X B 54/87, BFHE 151, 147, BStBl II 1988, 17; BFH-Urteile vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727; vom 1. Februar 1990 IV R 140/88, BFHE 159, 535, BStBl II 1990, 507).
Insoweit verweise sie auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 20. April 1989 IV R 299/83 (BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727).
BFH, 05.10.2004 - VII R 69/03
Zur schlüssigen Darlegung des Verfahrensmangels eines vom FG übergangenen Beweisantrags gehört nach ständiger Rechtsprechung (u.a.) auch der Vortrag, dass die Nichterhebung des angebotenen Beweises in der mündlichen Verhandlung gerügt wurde oder weshalb diese Rüge nicht möglich war (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727, und BFH-Beschluss vom 17. November 1997 VIII B 16/97, BFH/NV 1998, 608).
Vielmehr reicht es aus, dass die Berufsträger die mit einem übernommenen Auftrag verbundenen Aufgaben untereinander aufteilen und jeder den ihm zugewiesenen Aufgabenbereich aufgrund seiner Sachkenntnis eigenverantwortlich leitet (BFH-Urteile vom 16. Juli 1964 IV 372/62, Steuerrechtsprechung in Karteiform --StRK--, Einkommensteuergesetz --bis 1974--, § 18, Rechtsspruch 336, und vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727).
Im Übrigen hat der Kläger auch nicht --wie erforderlich-- vorgetragen, dass er den Verfahrensfehler in der mündlichen Verhandlung gerügt habe (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. Urteil vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727, und BFH-Beschluss vom 17. November 1997 VIII B 16/97, BFH/NV 1998, 608).
Allerdings gehört zur "Bezeichnung" des Verfahrensmangels eines übergangenen Beweisantrags i.S. des § 115 Abs. 3 Satz 3 FGO auch der Vortrag, dass die Nichterhebung des angebotenen Beweises in der nächsten mündlichen Verhandlung gerügt wurde oder weshalb diese Rüge nicht möglich war (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727;… Beschlüsse vom 12. Dezember 1994 X B 222/94, BFH/NV 1995, 787, …und vom 17. November 1997 VIII B 16/97, BFH/NV 1998, 608).
aa) Zur schlüssigen Darlegung des Verfahrensmangels eines vom FG übergangenen Beweisantrags gehört nach ständiger Rechtsprechung (u.a.) auch der Vortrag, dass die Nichterhebung des angebotenen Beweises in der mündlichen Verhandlung gerügt wurde oder weshalb diese Rüge nicht möglich war (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727, und BFH-Beschluss vom 17. November 1997 VIII B 16/97, BFH/NV 1998, 608).
BFH, 22.06.2010 - VII B 244/09
Begriff der Betriebsstätte nicht klärungsbedürftig - schriftliche Mitteilung …
Schließlich gehört zur ordnungsgemäßen Darlegung des Verfahrensfehlers mangelhafter Sachaufklärung nach ständiger Rechtsprechung auch der Vortrag, dass die Nichterhebung weiterer (angebotener) Beweise in der mündlichen Verhandlung gerügt wurde oder weshalb diese Rüge nicht möglich war (vgl. BFH-Urteil vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727, und Senatsbeschluss vom 16. Dezember 2003 VII B 10/03, BFH/NV 2004, 529).
BFH, 17.03.2000 - VII B 1/00
BFH, 16.05.2007 - V B 169/06
BFH, 07.08.2002 - I B 151/01
Verletzung des Rechts auf Gehör; Erörterungspflicht; Widerruf der Bestellung als …
BFH, 02.07.2008 - VII B 242/07
Erhebung von Einfuhrabgaben wegen Besitzes unverzollter und unversteuerter …
BFH, 30.04.2009 - VII B 243/08
Nichtzulassungsbeschwerde - Schlüssige Darlegung von Verfahrensmängeln - …
BFH, 09.04.2009 - VII B 113/08
BFH, 08.12.2003 - I B 67/03
BFH, 04.11.2008 - VII B 20/08
Abrechnungsbescheid: keine Verfahrensaussetzung wegen noch streitiger …
BFH, 11.01.2007 - VII B 43/06
Ordnungsgemäße Darlegung des Zulassungsgrundes der Sicherung einer einheitlichen …
BFH, 28.03.2003 - VII B 231/02
BFH, 30.08.2007 - VII B 46/07
Darlegungsanforderungen für die Verfahrensrüge der Verletzung der …
BFH, 29.03.2007 - VII B 203/06
BFH, 14.02.2006 - VII B 269/05
BFH, 15.11.2005 - VII B 86/05
BFH, 24.07.2003 - I B 107/02
BFH, 17.12.1999 - VII B 83/99
BFH, 16.02.2009 - VII S 37/08
BFH, 09.08.2006 - VII B 200/05
Schlüssige Darlegung der Gründe für die Revisionszulassung der Divergenz, der …
BFH, 30.03.2006 - IV B 202/04
BFH, 14.02.2006 - VII B 253/05
Darlegung des Verfahrensmangels der unzureichenden Sachaufklärung
Rüge eines übergangenen Zeugenbeweises
BFH, 18.10.2011 - VII B 24/11
Kein Übergang der Milcherzeuger-Stellung auf den Pächter gepachteter …
BFH, 11.10.2005 - VII B 325/04
BFH, 15.04.2003 - I B 102/02
BFH, 11.02.2003 - I B 36/02
BFH, 16.07.2007 - V B 168/05
Schlüssige Darlegung eines Verfahrensmangels
BFH, 12.08.2004 - VII S 25/03
Erfolgsaussichten einer auf grundsätzlicher Bedeutung und Verfahrensmängel …
BFH, 14.10.2002 - VII B 78/02
BFH, 17.03.2000 - VII B 271/99
Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Finanzbehörde; Rüge des Übergehens …
BFH, 25.11.1997 - IV B 130/96
Zulässigkeit der Verfahrensrüge unterlassener Zeugenvernehmung
BFH, 01.10.1997 - II R 58/95
BFH, 30.08.1995 - II B 66/95
BFH, 11.02.2003 - I B 37/02
Ungeprüfte Übernahme von Zeugenaussagen aus Ermittlungen der Steuerfahndung durch …
BFH, 11.02.2003 - I B 41/02
FG Saarland, 16.10.1997 - 2 K 9/97
Arzt für Laboratoriumsmedizin als Gewerbetreibender
https://dejure.org/1989,1243
BFH, 31.05.1989 - II R 110/87 (https://dejure.org/1989,1243)
BFH, Entscheidung vom 31.05.1989 - II R 110/87 (https://dejure.org/1989,1243)
BFH, Entscheidung vom 31. Mai 1989 - II R 110/87 (https://dejure.org/1989,1243)
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ErbStG 1959 §§ 13, 21; ErbStG 1974 §§ 14, 25, 27; FGO § 96 Abs. 1 Satz 2; ZPO § 559, § 564
Anzuwendendes Recht - Erbfälle - Reform des Erbschaftsteuerrechts - Verfassungsmäßigkeit - Vorerwerb - Zusammenrechnung - Steuerfestsetzung - Mehrfacherwerb - Vermächtnis - Rentenverpflichtung - Revision - Zurückverweisung
§§ 13, 21 ErbStG 1959; §§ 14, 25, 27 ErbStG 1974
Erbschaftsteuer; Anwendung des neuen bzw. alten Erbschaftsteuerrechts
BVerfG, 26.02.1993 - 2 BvR 1288/89
BFHE 156, 566
BStBl II 1989, 733
Der Senat kann der Klägerin nicht mehr zusprechen, als sie begehrt hat (vgl. BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733).
Die Tatsache, dass § 12 Abs. 3 ErbStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes (JStG) 1997 vom 20. Dezember 1996 (BGBl 1, 2049, BStBl I 1996, 1523) und die dort in Bezug genommenen Vorschriften des Bewertungsgesetzes für die Bewertung von Grundbesitz für die Erbschaftsteuer ab Januar 1996 (für die Grunderwerbsteuer ab Januar 1997) erst im Dezember 1996 in Kraft getreten, aber bereits auf Erwerbe anzuwenden sind, für die die Erbschaftsteuer nach dem 31. Dezember 1995 entstanden ist (Art. 32 Abs. 1 bzw. Art. 2 Nr. 14 JStG 1997), ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. zur rückwirkenden Geltung des Erbschaftsteuergesetzes 1974: Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733, sowie Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 12. Juni 1978 2 BvR 704/77, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 1978, 498).
Die Revision (auch) der Klägerin ist statthaft, denn die Zulassung der Revision --hier durch den erkennenden Senat-- wirkt zugunsten aller Beteiligter (z.B. BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733, m.w.N.).
Die Vorschrift trifft lediglich eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den jeweils letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (vgl. BFH-Urteile vom 31. Mai 1989 - II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733; vom 17. April 1991 - II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522, und in BFHE 262, 448, Rz 27).
Die Vorschrift trifft lediglich eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den jeweils letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (vgl. BFH-Urteile vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733, und vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522).
Die Vorschrift trifft lediglich eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den (jeweils) letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (BFH-Urteile vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733 zu 2. b, und vom 17. April 1991 II R 121/88, BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522).
Eine zuvor tatsächlich falsch (zu hoch oder zu niedrig oder überhaupt nicht) festgesetzte Steuer ist nicht maßgeblich (vgl. BFH-Urteil in BFHE 164, 107, BStBl II 1991, 522), sondern die fiktiv zu berechnende richtige Steuer, wobei für die Berechnung das zur Zeit des letzten Erwerbs geltende Recht anzuwenden ist (BFH-Urteil in BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733).
BFH, 17.04.1991 - II R 121/88
Fehlerhafte Wertermittlung bei der Veranlagung einer Vorschenkung ist nicht …
Die Vorschrift trifft lediglich eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den (jeweils) letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (s. bereits Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733 zu 2 b der Urteilsgründe).
Bei der Ermittlung der Steuer für den letzten Erwerb ist vielmehr die Steuer abzuziehen, "welche für die früheren Erwerbe zur Zeit des letzten zu erheben gewesen wäre" (§ 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG 1974), also die richtig berechnete Steuer, wobei für die Berechnung das Recht zur Zeit des letzten Erwerbs maßgebend ist (BFH-Urteil in BFHE 156, 566, BStBl II 1989, 733).
Gemäß § 121, § 96 Abs. 1 Satz 2 FGO konnte der Senat über den Antrag des FA nicht hinausgehen (BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BFHE 156, 566, 574, BStBl II 1989, 733).
Die rechnerische Erhöhung der Steuer auf die Vorerwerbe ist somit lediglich Teil der Steuer auf den letzten Erwerb, um dessen Besteuerung allein es geht (BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BStBl. II 1989, 733, und Kapp / Ebeling, a.a.O., § 14 Rz. 9).
Die rechnerische Erhöhung der Steuer auf die Vorerwerbe ist somit lediglich Teil der Steuer auf den letzten Erwerb (BFH in BStBl. II 1989, 733).
Diese Vorschrift trifft eine besondere Anordnung für die Berechnung der Steuer, die für den (jeweils) letzten Erwerb innerhalb des Zehnjahreszeitraums festzusetzen ist (BFH-Urteile in BStBl II 1991, 522 ; vom 31. Mai 1989 II R 110/87, BStBl II 1989, 733 zu 2.b).
Nach der Rechtsprechung des BFH sollte dem Steuerpflichtigen beim Übergang vom ErbStG 1959 auf das ErbStG 1974 im Rahmen des Anrechnungsverfahrens bei der Festsetzung der Steuer für den Gesamterwerb (Letzterwerb) die nach den Vorschriften des ErbStG 1959 tatsächlich sich für Vorerwerbe ergebende höhere Steuer verbleiben, auch wenn die Steuer für diese Vorerwerbe im Zeitpunkt des letzten Erwerbs unter Berücksichtigung der Vorschriften des ErbStG 1974 geringer ausfiel (vgl. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P: - Bundestags-Drucksache 13/4839 vom 11.06.1996 Begründung I. S. 69 zu Abs. 1; BFH-Urteil in BStBl II 1989, 733 ; Michel, INF 1978, 337 m.w.N.; Petzoldt, BB 1976, 928, zu I.).
https://dejure.org/1989,2047
BFH, 01.06.1989 - IV R 64/88 (https://dejure.org/1989,2047)
BFH, Entscheidung vom 01.06.1989 - IV R 64/88 (https://dejure.org/1989,2047)
BFH, Entscheidung vom 01. Juni 1989 - IV R 64/88 (https://dejure.org/1989,2047)
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EStG 1979 § 5 Abs. 2
Anschaffungskosten - Verwendungsrecht - Aktivierung - Bestellung von Gußteilen - Herstellung einer Gußform - Abschreibung
EStG (1979) § 5 Abs. 2
Einkommensteuer; Zahlungen des Bestellers auf kundengebundene Formen
BFHE 157, 185
BB 1989, 1591
DB 1989, 1750
BStBl II 1989, 830
Sie wird auch dadurch bestätigt, dass nach der Rechtsprechung des BFH die geleisteten Zahlungen beim Leistenden --hier also bei den Kunden der Klägerin-- als Anschaffungskosten eines Verwendungsrechts zu aktivieren sind (BFH-Urteil vom 1. Juni 1989 IV R 64/88, BStBl II 1989, 830).
Sie stellen danach Vermögensgegenstände und Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens dar (vgl. § 247 Abs. 2 HGB; BFH-Urteil vom 1. Juni 1989 IV R 64/88, BFHE 157, 185, BStBl II 1989, 830).
Dabei gehen Rechtsprechung und Literatur grundsätzlich davon aus, dass der Vertrauenstransfer vom Veräußerer auf den Erwerber diesem die Möglichkeit eröffnet, die Beziehungen zu dem übertragenen Mandantenstamm nach und nach zu festigen und die darin liegenden Chancen nunmehr im Rahmen seiner eigenen freiberuflichen Praxis wirtschaftlich zu nutzen (vgl. hierzu ausführlich Busse, BB 1989, 1591, 1592 f, m.w.N.).
Damit weicht der Streitfall auch von dem der Entscheidung des FG Berlin (Urteil vom 29.4.1991, VIII 332/89, EFG 1992, 62) zugrunde liegenden Sachverhalt ab, bei dem sechs Steuerberatungsverträge über mehrere Jahre geschlossen worden waren, die keine Regelungen über ausscheidbare Teilleistungen enthielten, von denen keiner abschließend bearbeitet war und sich zudem Beratungsbedarf auch in buchhalterisch abgeschlossenen Verfahren aufgrund geänderter Überlegungen ergeben konnte und für den das Gericht eine Gewinnrealisierung verneint hat (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 1.06.1989, IV R 64/88, BStBl II 1989, 830).
Die Auffassung des Senats wird weiter durch die Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 1. Juni 1989 IV R 64/88 , BStBl II 1989, 830, rechte Spalte, erster Absatz) bestätigt.
Damit scheidet eine Passivierung als erhaltene Anzahlungen aus (vgl. auch BFH-Urteil vom 1.06.1989, IV R 64/88, BStBl II 1989, 830).
BFH, 31.05.1989 - III R 166/86
https://dejure.org/1989,1467
BFH, 31.05.1989 - III R 166/86 (https://dejure.org/1989,1467)
BFH, Entscheidung vom 31.05.1989 - III R 166/86 (https://dejure.org/1989,1467)
BFH, Entscheidung vom 31. Mai 1989 - III R 166/86 (https://dejure.org/1989,1467)
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EStG 1980 §§ 26, 26a, 26b, 32a Abs. 5, 33a Abs. 1
Einkommensteuer; steuerliche Behandlung von Unterhaltsleistungen an Ehegatten
BFHE 157, 177
NJW 1989, 2840
BB 1989, 2166
DB 1989, 1952
BStBl II 1989, 658
Nur wenn der unterstützte Ehegatte aufgrund außergewöhnlicher Umstände, etwa Krankheit oder Behinderung, zwangsläufig einen höheren Grundbedarf aufweist als im Grundfreibetrag berücksichtigt, kommt daneben ein Abzug als außergewöhnliche Belastung in Betracht (BFH-Beschlüsse vom 28. November 1988 GrS 1/87, BFHE 154, 556, BStBl II 1989, 164;… vom 27. Mai 2002 III B 159/01, BFH/NV 2002, 1298; BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 III R 166/86, BFHE 157, 177, BStBl II 1989, 658).
Da sich nach der o.a. Rechtsprechung des BVerfG das Ehegattensplitting u.a. auch aus dem ehelichen Leistungstransfer rechtfertigt, ist es konsequent, wenn nach ständiger Rechtsprechung des BFH die Sondervorschriften der §§ 26 bis 26b, 32a Abs. 5 EStG über die Ehegattenbesteuerung eben wegen der ehelichen Erwerbs- und Verbrauchsgemeinschaft den Abzug von ehelichen Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 33a Abs. 1 EStG ausschließen (vgl. BFH-Beschluss vom 28. November 1988 GrS 1/87, BStBl II 1989, 164, 168; Urteil vom 31. Mai 1989 III R 166/86, BStBl II 1989, 658, 659 li. Sp.).
Zu Recht hat der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt --FA--) darauf hingewiesen, dass die Erfüllung der gesetzlichen Unterhaltspflichten zwischen unbeschränkt steuerpflichtigen, zusammenlebenden Ehegatten gerade keine außergewöhnliche Belastung i.S. von § 33a Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) darstellen (vgl. BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 III R 166/86, BFHE 157, 177, BStBl II 1989, 658, m.w.N.).
Andererseits hindert ein Haftungsbescheid, der sich auf einen in einem bestimmten Zeitraum, z.B. Kalenderjahr, verwirklichten Sachverhalt bezieht, nicht den Erlass eines weiteren Haftungsbescheids wegen eines demselben Zeitraum zuzuordnenden anderen Sachverhalts (BFH-Urteile vom 30. August 1988 VI R 21/85, BFHE 155, 68; BStBl II 1989, 193; vom 21. Juni 1989 VI R 31/86, BFHE 157, 177, BStBl II 1989, 909).
Der steuerliche Abzug von Unterhaltsleistungen des Antragstellers an seinen Lebenspartner nach § 33a EStG kommt bei Anwendung der Zusammenveranlagung nicht in Betracht (vgl. BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 III R 166/86, BFHE 157, 177, BStBl. II 1989, 658).
BFH, 07.12.1995 - III B 36/95
Auch zu der Frage nach der Veranlagungsform von Ehegatten im Jahr des Eintritts der dauernden Trennung liegt höchstrichterliche Rechtsprechung vor, auf die der Kläger nicht eingegangen ist (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 31. Mai 1989 III R 166/86, BFHE 157, 177, BStBl II 1989, 658).
BFH, 31.05.1989 - III R 20/88
NVS: Die Anwendung des § 33a Abs. 1 EStG auf Unterhaltsleistungen an den dauernd getrennt lebenden Ehegatten ist für den Veranlagungszeitraum der Trennung durch die Vorschriften über die Ehegattenbesteuerung ausgeschlossen (so auch BFH-Urteil vom 31.5.1989 III R 166/86).
https://dejure.org/1989,1346
BFH, 13.06.1989 - VIII R 47/85 (https://dejure.org/1989,1346)
BFH, Entscheidung vom 13.06.1989 - VIII R 47/85 (https://dejure.org/1989,1346)
BFH, Entscheidung vom 13. Juni 1989 - VIII R 47/85 (https://dejure.org/1989,1346)
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Einkommensteuer; Beteiligung minderjähriger Kinder als stille Gesellschafter an einer GmbH
BFHE 157, 192
NJW-RR 1990, 1056
BB 1989, 1960
DB 1989, 1854
BStBl II 1989, 720
Dies steht der Annahme des vollen Mitunternehmerrisikos ungeachtet dessen entgegen, dass die stillen Reserven des übrigen Anlagevermögens sowie des Umlaufvermögens das Auseinandersetzungsguthaben des Klägers erhöhten (vgl. BFH-Urteile in BFHE 134, 261, BStBl II 1982, 59;… in BFH/NV 1993, 647) und möglicherweise bei Abschluss des stillen Gesellschaftsvertrags (24. Januar 1997) ein Geschäftswert nicht vorhanden war (BFH-Urteil vom 13. Juni 1989 VIII R 47/85, BFHE 157, 192, BStBl II 1989, 720).
Dieser Umstand kann bei der Beurteilung der Mitunternehmerschaft des Klägers nicht schon deshalb außer Betracht bleiben, weil möglicherweise bei Abschluss des Gesellschaftsvertrages am 1. Februar 1984 in Anbetracht der hohen Verluste des Unternehmens ein nennenswerter Geschäftswert nicht vorhanden war (BFH-Urteil vom 13. Juni 1989 VIII R 47/85, BFHE 157, 192, BStBl II 1989, 720).
Dann erweist sich aus den hierzu getroffenen Vereinbarungen, ob eine Beteiligung des stillen Gesellschafters an diesen Werten vorgesehen ist (BFH-Urteil vom 13. Juni 1989 ViII R 47/85, BFHE 157, 192, BStBl II 1989, 720), so wie dies auch im Streitfall geschehen ist.
Diese Entscheidungen beziehen sich jedoch auf Sachverhalte, in denen ein Kommanditist einer Personengesellschaft die Kommanditanteile für mehrere Treugeber hält, denen die Einkünfte aus der Gesellschaft zuzurechnen sind (vgl. auch Senatsurteil vom 21. April 1988 IV R 47/85, BFHE 157, 192, BStBl II 1989, 722).
Vielmehr kann es bereits ausreichen, wenn dem in Form einer Innengesellschaft Beteiligten lediglich die Kontrollrechte nach § 716 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), §§ 166 Abs. 1, 233 Abs. 1 HGB eingeräumt werden, ein Widerspruchsrecht, wie es § 164 HGB für den Kommanditisten vorsieht, dagegen ausgeschlossen ist (Senatsurteil vom 19. Februar 1981 IV R 152/76, BFHE 133, 180, BStBl II 1981, 602; Beschluß des Großen Senats in BFHE 141, 405, 441, BStBl II 1984, 751, 769; Urteil vom 13. Juni 1989 VIII R 47/85, BFHE 157, 192, BStBl II 1989, 720).
Entgegen der Auffassung des FG beziehen sich diese Voraussetzungen aber nur auf die Verträge, die die Eheleute nach außen hin wie Fremde abgeschlossen und zum Gegenstand ihrer Rechtsbeziehungen gemacht haben (vgl. etwa zur Vereinbarung über eine stille Gesellschaft BFH-Urteil vom 13. Juni 1989 VIII R 47/85, BFHE 157, 192, BStBl II 1989, 720; zu einer Gewinnverteilungsabrede BFH-Urteil vom 19. Januar 1993 VIII R 128/84, BFHE 170, 511, BStBl II 1993, 594; zu einer Unterbeteiligungsabrede zwischen Vater und Kindern BFH-Urteil vom 27. Januar 1994 IV R 114/91, BFHE 174, 219, BStBl II 1994, 635;… Schmidt/Heinicke, Einkommensteuergesetz, 14. Aufl., 1995, § 4 Rz. 520 "Angehörige";… Stuhrmann, a. a. O., S. 406, 407).
Im Streitfall fehlt es an ernsthaft gewollten, dem gemäß auch tatsächlich durchgeführten Gesellschaftsverträgen, die einem Fremdvergleich standhalten (BFH-Urteil vom 13.06.1989 VIII R 47/85, BStBl II 1989, 721; Schmidt, EStG, § 15 Rz 772, 774).
https://dejure.org/1989,1735
BFH, 21.06.1989 - II R 135/85 (https://dejure.org/1989,1735)
BFH, Entscheidung vom 21.06.1989 - II R 135/85 (https://dejure.org/1989,1735)
BFH, Entscheidung vom 21. Juni 1989 - II R 135/85 (https://dejure.org/1989,1735)
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ErbStG 1974 § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 12 Abs. 2; BewG § 121a
Erbschaftsteuer - Grundstück
Erbschaftsteuer; Wert des Erwerbs von Todes wegen bei Grundstücksübertragung
BFHE 157, 223
DB 1989, 2107
BStBl II 1989, 731
BFH, 21.06.1995 - II R 62/93
Geldforderung als Gegenstand des Vermächtniserwerbs, wenn ein Nachlaßgrundstück …
Es vertrat unter Hinweis auf die Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17. Februar 1982 II R 160/80 (BFHE 135, 336, BStBl II 1982, 350) und vom 21. Juni 1989 II R 135/85 (BFHE 157, 223, BStBl II 1989, 731) die Auffassung, daß in bezug auf das Vermächtnis in Höhe von 60.000 DM nicht der Nennwert, sondern der (anteilige) Einheitswert des Zweifamilienhaus-Grundstücks die Besteuerungsgrundlage bilde.
Im Urteil vom 07.10.1998 II R 52/96 (BStBl. II 1999, 23) habe der BFH zwar in Abkehr von seiner früheren Rechtsprechung (Urteile vom 30.09.1981 II R 64/80 , BStBl. II 1982, 76, vom 17.02.1982 II R 160/80 , BStBl. II 1982, 350, sowie vom 21.06.1989 II R 135/85 , BStBl. II 1989, 731) entschieden, daß eine geltend gemachte Pflichtteilsforderung beim Erben auch dann mit dem Nennwert statt dem Einheitswert abzuziehen sei, wenn der Berechtigte anstelle einer Geldzahlung ein zum Nachlaß gehörendes Grundstück erhalte.
LG Aachen, 20.04.1988 - 3 T 20/88
Internationale Zuständigkeit für die Erteilung von Vertretungsbescheinigungen
BFH, Urteil vom 21.6.1989 - II R 135/85 - Aus dem Tatbestand: Der Erblasser hatte einen leiblichen Sohn und einen Adoptivsohn.
Rechtmäßigkeit geänderter Erbschaftsteuerbescheide; Anspruch auf Abzug des …
BFH, 09.03.1989 - VI R 120/85
https://dejure.org/1989,2420
BFH, 09.03.1989 - VI R 120/85 (https://dejure.org/1989,2420)
BFH, Entscheidung vom 09.03.1989 - VI R 120/85 (https://dejure.org/1989,2420)
BFH, Entscheidung vom 09. März 1989 - VI R 120/85 (https://dejure.org/1989,2420)
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Einkommensteuer; Begriff des Pflegekindes
BFHE 157, 60
DB 1989, 1603
BStBl II 1988, 60
Einem Steuerpflichtigen kann für ein Kind, das aus erster Ehe des mit ihm in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Partners stammt und das im Anschluß an die Rechtsprechung des VI. Senats (Urteil vom 9. März 1989 VI R 120/85, BFHE 157, 60) als Pflegekind i. S. des § 32 Abs. 4 Nr. 3 EStG 1977 anzuerkennen ist, für Veranlagungszeiträume 1977 bis einschließlich 1985 der sog. Haushaltsfreibetrag gemäß § 32 Abs. 3 Nr. 2 EStG 1977 zu gewähren sein.
Mit Urteil vom 9. März 1989 VI R 120/85 (BFHE 157, 60) hat der VI. Senat entschieden, daß der Begriff des Pflegekindes i. S. des § 32 Abs. 4 Nr. 3 EStG 1977 seit Inkrafttreten der Abgabenordnung (AO 1977) bis einschließlich des Veranlagungszeitraums 1985 nach der Legaldefinition des § 15 Abs. 1 Nr. 8 AO 1977 auszulegen sei.
Er hat dabei jedoch entscheidend darauf abgestellt, daß zwischen den Empfängern der Erziehungsgelder und dem aufgenommenen Kind ein Pflegekindschaftsverhältnis im einkommensteuerlichen Sinne bestand, das voraussetzt, daß das Kind im Haushalt der Pflegeeltern seine Heimat hat und zwischen den Pflegeeltern und dem Kind ein dem Eltern-Kind-Verhältnis ähnliches Band besteht (§ 15 Abs. 1 Nr. 8 der Abgabenordnung - AO 1977 - BFH-Urteil vom 9. März 1989 VI R 120/85, BFHE 157, 60; Abschn. 180 Abs. 2 der Einkommensteuer-Richtlinien - EStR - 1984, seit dem Steuersenkungsgesetz 1986/1988: § 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG).
Er hat dabei jedoch entscheidend darauf abgestellt, dass zwischen den Empfängern der Erziehungsgelder und dem aufgenommenen Kind ein Pflegekindschaftsverhältnis im einkommensteuerlichen Sinne bestand, das voraussetzt, dass das Kind im Haushalt der Pflegeeltern seine Heimat hat und zwischen den Pflegeeltern und dem Kind ein dem Eltern-Kind-Verhältnis ähnliches Band besteht (§ 15 Abs. 1 Nr. 8 der Abgabenordnung; BFH-Urteil vom 9.März 1989 VI R 120/85, BFHE 157, 60).
Die Gewährung von Kinderfreibeträgen an Großeltern in Fällen, in denen Mutter und Kind zusammen im Haushalt von Großeltern leben, ist in der Vergangenheit, insbesondere für Veranlagungszeiträume bis einschließlich 1985, von den FG unterschiedlich entschieden worden (…vgl. Blümich/Falk, Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz und Gewerbesteuergesetz, § 32 EStG Rz. 13); der Senat hat für diese Fälle mit dem Urteil vom 9. März 1989 VI R 120/85 (BFHE 157, 60) - bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen - ein Pflegekindschaftsverhältnis bejaht.
BFH, 22.08.1996 - III R 105/93
Nach der Rechtsprechung des VI. Senats des BFH (Urteil vom 9. März 1989 VI R 120/85, BFHE 157, 60), der sich der erkennende Senat angeschlossen hat (Urteil vom 27. Oktober 1989 III R 205/82, BFHE 158, 431, BStBl II 1990, 294), ist der Begriff des Pflegekindes i. S. des § 32 Abs. 4 Nr. 3 EStG 1977 seit Inkrafttreten der Abgabenordnung (AO 1977) bis einschließlich des Veranlagungsjahres 1985 (Streitjahr) nach der Legaldefinition des § 15 Abs. 1 Nr. 8 AO 1977 zu bestimmen.
FG Niedersachsen, 13.11.1996 - XII 682/95
Finanzierung einer Fahrlehrerausbildung als Betriebskosten; Bestimmung von …
FG Baden-Württemberg, 04.11.1992 - 2 (3) K 319/82
Im Ausland bei der Mutter lebendes Kind als Pflegekind; Erfordernis der …
Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist der Begriff des Pflegekinds i. S. des § 32 Abs. 4 Nr. 2 EStG seit Inkrafttreten der AO 1977 bis einschließlich des Veranlagungszeitraums 1985 nach der Legaldefinition des § 15 Abs. 1. Nr. 8 AO 1977 auszulegen (vgl. Urteile vom 09. März 1989 VI R 120/85, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -HFR- 1989, 549 = Finanzrundschau -FR- 1989, 557; vom 27. Oktober 1989 III R 205/82, Bundessteuerblatt -BStBl- II 1990, 294).
BFH, 07.06.1989 - X R 186/87
https://dejure.org/1989,3227
BFH, 07.06.1989 - X R 186/87 (https://dejure.org/1989,3227)
BFH, Entscheidung vom 07.06.1989 - X R 186/87 (https://dejure.org/1989,3227)
BFH, Entscheidung vom 07. Juni 1989 - X R 186/87 (https://dejure.org/1989,3227)
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EStG 1983 §§ 10, 10c
Höchstbeträge - Absoluter Höchstbetrag - Relativer Höchstbetrag
EStG (1983) §§ 10, 10c
§§ 10, 10c EStG 1983
Einkommensteuer; Begriff der Sonderausgabenhöchstbeträge
BFHE 157, 188
BB 1989, 2380
DB 1989, 1953
BStBl II 1989, 932
Vielmehr ist auf den nach § 10c Abs. 8 Satz 1 EStG ermittelten Betrag die für Vorsorgeaufwendungen geltende Höchstbetragsberechnung (Grundhöchstbetrag zuzüglich hälftigem Ansatz - § 10 Abs. 3 Nr. 1 und 3 EStG) anzuwenden (vgl. Urteil des Senats vom 7. Juni 1989 X R 186/87, BFHE 157, 188, sowie Abschn. 49 Abs. 7 der Lohnsteuer-Richtlinien - LStR -), so daß die Vorsorgepauschale im Streitfall nur 6.426 DM beträgt.
BFH, 24.03.1988 - V R 126/81
https://dejure.org/1988,4150
BFH, 24.03.1988 - V R 126/81 (https://dejure.org/1988,4150)
BFH, Entscheidung vom 24.03.1988 - V R 126/81 (https://dejure.org/1988,4150)
BFH, Entscheidung vom 24. März 1988 - V R 126/81 (https://dejure.org/1988,4150)
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Anforderungen an die Zulässikgeit der Revision - Voraussetzungen einer Umsatzsteuersonderprüfung
Haben beide Beteiligte Rechtsmittel eingelegt und bleiben beide erfolglos, ist über die Kosten des Revisionsverfahrens grundsätzlich nach § 136 Abs. 1 Satz 1 FGO unter Zusammenrechnung der Streitwerte der Revision und Anschlussrevision zu entscheiden (vgl. BFH-Urteile vom 2. Februar 1967 IV 224/64, BFHE 88, 23, BStBl III 1967, 274; vom 24. März 1988 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33, unter C.; vgl. auch Brandt in Beermann/Gosch, FGO § 136 Rz 18).
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH (z.B. BFH-Beschlüsse vom 24. März 1988 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33; vom 15. März 1994 IX R 6/91, BFHE 174, 4, BStBl II 1994, 599, m.w.N.) sowie des Bundesgerichtshofs --BGH-- (BGH-Beschluss vom 7. Februar 2007 XII ZB 175/06, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 2007, 631) sind einem Rechtsmittelführer grundsätzlich auch die Kosten eines zulässig erhobenen unselbständigen Anschlussrechtsmittels aufzuerlegen, wenn dieses seine Wirkung durch die Rücknahme der Berufung verliert.
Anderes gilt nach ständiger Rechtsprechung des BFH sowie des BGH u.a. dann, wenn das Anschlussrechtsmittel von vornherein unzulässig war (z.B. BFH-Beschluss in BFH/NV 1989, 33, unter II.B.2.; BGH-Beschluss in FamRZ 2007, 631, unter II.2.a).
1. Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Klägerin und das FA jeweils nach Maßgabe des Unterliegens mit ihren Rechtsmitteln gemäß § 135 Abs. 2 sowie § 136 Abs. 1 Satz 1 FGO zu tragen (BFH-Beschluß vom 24. März 1988 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33, m.w.N.).
Die Anschlußrevision des Klägers ist schon deswegen unzulässig, weil es sich um eine unselbständige Anschlußrevision handelt und sich die Revision des FA als unzulässig erwiesen hat (vgl. BFH-Beschluß vom 24. März 1988 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33).
Die Kosten des Revisionsverfahrens haben der Kläger und das FA jeweils nach Maßgabe ihres Unterliegens mit ihren Rechtsmitteln nach §§ 135 Abs. 2, 136 Abs. 1 Satz 1 FGO zu tragen (vgl. BFH-Beschluß vom 24. März 1988 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33, 36, m. umf. N.).
Anwendbarkeit des § 10 Abs. 6 Satz 5 ErbStG bei Berechnung der nach § 25 Abs. 1 …
Er ist darüber hinaus als Ausforschungsbeweis unzulässig (BFH-Beschluss vom 24. März 1989 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33, 35), soweit er sich auf die Ermittlung des Inhalts der im Vorfeld des Schreibens vom 15. September 1997 geführten Gespräche beim Beklagten bezieht.
Denn unrichtige Rechtsanwendung kann sowohl in Beziehung auf Vorschriften des materiellen als auch des formellen Rechts vorliegen (vgl. BFH-Beschluß vom 24. März 1988 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33).
FG Baden-Württemberg, 22.01.2003 - 13 K 65/99
Er ist darüber hinaus als Ausforschungsbeweis unzulässig (BFH-Beschluss vom 24. März 1989 V R 126/81, BFH/NV 1989, 33, 35), soweit er sich auf die Ermittlung des Inhalts der im Vorfeld des Schreibens vom 15. September 1997 geführten Gespräche beim Beklagten bezieht Insoweit fehlt es an der Angabe eines konkreten Beweisthemas.
FG Baden-Württemberg, 22.01.2003 - 13 K 64/99

References: § 10
 § 155
 § 295
 § 18
 § 115
 § 96
 § 559
 § 564
 § 12
 Art. 2
 § 121
 § 96
 § 14
 § 5
 § 5
 § 247
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 716
 § 164
 § 4
 § 15
 § 3
 § 12
 § 121
 § 32
 § 32
 § 32
 § 15
 § 32
 § 32
 § 32
 § 15
 § 32
 § 15
 § 10
 § 10
 § 136
 § 136
 BGH 
 § 135
 § 136
 § 10
 § 25