Source: https://www.juraforum.de/lexikon/steuerberater
Timestamp: 2018-02-24 13:55:27+00:00

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ᐅ Steuerberater: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Steuerberater
Ein Steuerberater ist ein freier Beruf, der insbesondere für die Beratung steuerrechtlicher und betriebswirtschaftlicher Fragen zuständig ist. Die Berechtigung zur Berufsausübung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
I. Steuerberater in Deutschland
Tätigkeitsbereich des Steuerberaters
Probleme innerhalb der EU
Weitere Aufgaben des Steuerberaters
II. Steuerberater in Österreich
III. Steuerberater in der Schweiz
Den Beruf eines Steuerberaters darf nur ausüben, wer die Steuerberaterprüfung i.S.d. § 37 Steuerberatungsgesetz (StBerG) bestanden hat oder von dieser Prüfung befreit worden ist. Nach bestandener Prüfung kann man sich von der Steuerberaterkammer als Steuerberater bestellen lassen. Für die Bestellung sind - neben der bestandenen Prüfung - die persönliche Eignung des Bewerbers (z.B. geordnete wirtschaftliche Verhältnisse, keine strafgerichtliche Verurteilung) und eine Deckungszusage einer Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Wird der Beruf als Angestellter ausgeübt, ist die Aufnahme in die Haftpflichtversicherung des Arbeitsgebers nachzuweisen. Die Bestellung erfolgt durch Aushändigung einer Urkunde.
Der akademische Weg über ein (Fach-)Hochschulstudium (§ 36 Abs. 1 StBerG): Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss eines wirtschaftswissenschaftlichen oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums. Daran anschließend ist eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts abzuleisten. Die Dauer dieser Tätigkeit ist davon abhängig, wie viele Semester die Regelstudienzeit des zuvor abgeschlossenen Hochschulstudiums betrug. Bei mindestens acht Semestern sind zwei Jahre notwendig, bei weniger als acht Semestern müssen drei Jahre praktischer Arbeit dem Studium folgen. Zu beachten ist, dass eine Unterscheidung zwischen Universität und Fachhochschule nicht mehr getroffen wird. Es ist einzig und allein die Regelstudienzeit des Studienganges ausschlaggebend. Studiengänge der Berufsakademie haben eine Regelstudienzeit von weniger als acht Semestern. Die berufspraktische Tätigkeit nach dem Abschluss des Studiums beträgt damit mindestens drei Jahre.
Abschließend können auch Beamte des gehobenen Dienstes der Finanzverwaltung zur Prüfung zugelassen werden. In diesem Fall beträgt die Dauer der praktischen Tätigkeit mindestens sieben Jahre nach bestandener Laufbahnprüfung.
Zuständig für die Steuerberaterprüfung sind die Finanzministerien der Länder. I. d. R. ist die Zuständigkeit aber auf die Oberfinanzdirektionen als Mittelbehörden übertragen worden.
Die jeweilige Dauer der drei Aufsichtsarbeiten beträgt i. d. R. sechs Zeitstunden. Sie sind an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu schreiben. Zur mündlichen Prüfung, als zweitem Teil der Steuerberaterprüfung, wird nur zugelassen, wessen Leistung in der schriftlichen Prüfung mit mindestens der Note 4,5 bewertet worden ist (§ 25 Abs. 2 DVStB). Im Durchschnitt der vergangenen Prüfungsjahre wurden ca. 50% der Kandidaten zur mündlichen Prüfung zugelassen.
Die mündliche Prüfung besteht aus einem kurzen Vortrag und sechs Prüfungsabschnitten. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt etwa fünf Stunden bei vier Kandidaten.
Nach bestandener Prüfung ist die Bestellung als Steuerberater möglich.
Im Anschluss an die Bestellung ist nur die selbständige Berufsausübung oder die Anstellung bei einem selbständig tätigen Steuerberater, einer Steuerberater-Sozietät, einer Steuerberatungsgesellschaft bzw. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zulässig. Eine Anstellung z. B. in einem Industrieunternehmen ist mit dem Beruf des Steuerberaters nicht vereinbar. Als Folge muss der Titel niedergelegt werden, die Berufsbezeichnung Steuerberater darf bis auf Weiteres nicht geführt werden (Stichwort: Syndikus-Steuerberater) Die Aufhebung dieses Verbotes ist vorgesehen, aber bislang noch nicht umgesetzt.
Statt der Berufsausübung als Einzelperson ist der Zusammenschluss mehrerer Steuerberater und die Gründung einer Kapitalgesellschaft zulässig.
Der Zusammenschluss mehrerer Steuerberater zwecks Beratung in steuerlichen Fragen kann in Form einer
Weniger häufig und dennoch zulässig ist ein Zusammenschluss als Kommanditgesellschaft oder als offene Handelsgesellschaft.
Zulässig ist auch die Beratung durch Kapitalgesellschaften in Form einer
Gesellschaft mit beschränkter Haftung - wenn der (die) Geschäftsführer und die Gesellschafter als Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte zugelassen ist (sind)
Aktiengesellschaft - wenn die Vorstandsmitglieder und Aktionäre als Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte zugelassen sind.
Zum Teil wird die Ansicht vertreten, dass die berufsständischen Zulassungsvoraussetzungen nicht mit dem EU-Recht - vor allem hinsichtlich des Rechts auf freie Berufsausübung - vereinbar sind. Mithin verlangen die anderen EU-Mitgliedstaaten die Öffnung des deutschen Steuerberatermarktes für ihre eigenen Bürger, auch wenn es in den Mitgliedstaaten unterschiedliche bis gar keine Zulassungsvoraussetzungen gibt und natürlich unterschiedliches nationales Steuerrecht gilt. Hiergegen wenden sich die deutschen Steuerberaterkammern, die als Interessenvertretungen ihrer Mitglieder auftreten und somit ebenfalls der Steuerrechtspflege dienen. Sie begründen dies mit der mangelhaften Ausbildung ausländischer Berater im deutschen Steuerrecht. Jedoch ist es bereits heute Steuerberatern aus anderen EU-Staaten gestattet, ihre Mandanten grenzübergreifend auch in Deutschland zu beraten (umstrittene Auffassung!). Jedoch müssen sie hierbei mit ihrer ausländischen Berufsbezeichnung auftreten, damit sowohl der Mandant als auch die Finanzverwaltung sofort erkennen können, dass es sich nicht um Steuerberater mit Qualifikation nach deutschem Recht handelt. Mandanten von Steuerberatern aus anderen EU-Staaten tragen außerdem das Risiko, dass ihre Berater wegen mangelnder Kenntnisse im deutschen Steuerrecht von der Finanzverwaltung zurückgewiesen werden können.
Der Beruf des Steuerberaters ist ein freier Beruf und unterliegt daher nicht den Bestimmungen der Gewerbeordnung. Die berufständische Vertretung der Steuerberater ist in Österreich die Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Um die Tätigkeit des Steuerberaters ausführen zu dürfen, bedarf es einer Fachprüfung.
Bis 2005 gab es zusätzlich die Bezeichnung "vereidigter Buchprüfer"; diese Berechtigung konnte ab 1999 jedoch nicht mehr erworben werden; die bestehenden Buchprüfer wurden 2005 durch eine Übergangsbestimmung zu Wirtschaftsprüfern erklärt.
Weiters sind die selbständigen Buchhalter Mitglieder der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Sie üben einen Wirtschaftstreuhandberuf aus, dürfen jedoch nicht die Berufsbezeichnung Wirtschaftstreuhänder führen. Die Möglichkeit zur Aufnahme dieses Berufes endet jedoch mit 30.6.2008. Die Rechte und Pflichten der Wirtschaftstreuhänder sind im Bundesgesetz über die Wirtschaftstreuhandberufe (Wirtschaftstreuhandberufsgesetz - WTBG) geregelt.
Selbständige Bilanzbuchhalter können sich zwischen der Mitgliedschaft bei der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und der Wirtschaftskammer entscheiden und die Mitgliedschaft auch wechseln. Sie unterstehen dem Bilanzbuchhatungsgesetz 2006 (BibuG).
Das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) regelt welche Tätigkeiten ein Steuerberater im Rahmen seines Berufes ausüben darf bzw. welche Tätigkeiten Steuerberatern vorbehalten sind (§ 3 WTBG). Diese umfasst insbesondere folgende Tätigkeiten
Führung der Buchhaltung und Lohnverrechnung
Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren vor anderen Behörden (z.B. vor dem Unabhängigen Finanzsenat)
Treuhandaufgaben und Vermögensverwaltung
Neben der "klassischen" Tätigkeit des Steuerberaters - der steuerlichen Beratung und Vertretung und der Erstellung von Jahresabschlüssen und von Abgabenerklärungen - tritt die betriebswirtschaftliche Beratung der Klienten in letzter Zeit immer mehr in der Vordergrund.
Anders als in Deutschland ist die Anstellung in einem anderen Beruf (z.B. in einem Industrieunternehmen) mit dem Beruf des Steuerberaters vereinbar. Es besteht lediglich die Pflicht die andere Tätigkeit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder zu melden, die diese Tätigkeit untersagen kann.
Die Handlungsfähigkeit ist aus dem Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) abzuleiten. Nur Personen, die über volle Handlungsfähigkeit verfügen, d.h. sich durch ihr eigenes Handeln berechtigen und verpflichten können, dürfen den Beruf eines Steuerberater ausüben.
von einem Gericht wegen einer mit Vorsatz begangenen Straftat zu einer mehr als einjährigen Freiheitsstrafe oder
zwei Ausgleichverfahren eröffnet bzw. durchgeführt wurden, bzw.
ein gestellter Antrag auf Konkurs mangels Masse abgelehnt wurde
UND mittlerweile nicht sämtliche Verbindlichkeiten beglichen wurden.
Steuerberater sind verpflichtet, eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens EUR 250.000.- pro Versicherungsfall abzuschließen. Steuerberater, die ausschließlich unselbständig tätig sind, sind von der Verpflichtung zum Abschluss einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung befreit.
Der Berufsitz ist eine feste Einrichtung, welche durch ihre personelle, sachliche und funktionelle Ausstattung die Erfüllung der fachlichen Anforderungen des Steuerberater gewährleistet.
Weiters ist es möglich, dass Steuerberater - neben ihrem Berufsitz - Zweigniederlassungen errichten. Die Leitung einer Zweigniederlassung muss einem Berufsberechtigten übertragen werden, der seinen Berufsitz im Bundesland der Zweigniederlassung hat, in der Zweigniederlassung hauptberuflich (ohne jede Wirtschaftstreuhänder-Tätigkeit auf eigene Rechnung) tätig ist und die entsprechende Fachprüfung (siehe unten) für die in der Zweigstelle ausgeübte Tätigkeit besitzt.
Für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung ist ein erfolgreich abgeschlossenes facheinschlägiges Hochschul- oder Fachhochschulstudium und eine 3-jährige praktische Tätigkeit als Berufsanwärter bei einem Wirtschaftstreuhänder (Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) oder als Revisionsanwärter bei einem Revisionsverband Voraussetzung. Alternativ kann auch eine Zulassung ohne Studium nach mindestens 9-jähriger hauptberuflicher Tätigkeit als Selbständiger Buchhalter erfolgen. Verschiedene Tätigkeiten sind auf die Berufsanwärterzeit bzw. auf die Tätigkeit als Selbständiger Buchhalter bis zu 1 1/2 Jahren bzw. bis zu 6 Jahren anrechenbar.
Die Fachprüfung zum Steuerberater umfasst zwei schriftliche Klausurarbeiten und eine mündliche Prüfung und wird von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder abgenommen.
Die zwei schriftlichen Klausuren, die jeweils sechs Stunden dauern, umfassen folgende Prüfungsgegenstände
unternehmens- und steuerrechtliche Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften
steuerrechtliche Einkommens- und Erfolgsermittlung
Verfassung von Abgabenerklärungen
Umsatzsteuer, Verkehrssteuern und sonstige Gebühren
Investition und Finanzierung (einschließlich Unternehmensbewertung)
Grundzüge der Organisation der EDV
Die mündliche Prüfung umfasst folgende Gebiete:
Berufsrecht (Qualitätssicherung und Risikomanagement)
Abgabenrecht (einschließlich Abgabenverfahrensrecht)
Buchführung, Lohn- und Gehaltsverrechnung
Jahresabschlüsse, Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung, Gliederung Bewertung
Sonderbilanzen und Konzernrechnungslegung
Organisation und Anwendung der EDV
Grundzüge Unternehmensorganisation
Bürgerliches Recht (besonders: Schuld-, Sachen- und Erbrecht)
Unternehmensrecht(besonders Personengesellschaften, GmbH und Rechnungslegungsvorschriften)
Insolvenzrecht, Wechsel- und Scheckrecht
Grundzüge Gewerberecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, zivilgerichtliches Verfahrensrecht, Verfahren vor den unabhängigen Verwaltungssentaten, Datenschutzrecht
Grundzüge des Verfassungs-, Verwaltungs- und Umweltrechts
ausgewählte Teile des EU-Rechts
Offene Gesellschaft (OG) (bis 31.12.06 "Offene Erwerbsgesellschaft - OEG")
Kommanditgesellschaft (KG) (bis 31.12.06 "Kommandit-Erwerbsgesellschaft - KEG")
Gesellschafter bzw. Aktionäre dürfen nur Berufsberechigte, dessen Ehegatten und Kinder oder andere Wirtschaftstreuhandgesellschaften sein
Allfällige Mitglieder des Aufsichtsrates müssen ihren Wohnsitz in einem EU- oder EWR Mitgliedstaat haben und übere besondere Vertrauenswürdigkeit und geordnete wirtschaftliche Verhältnisse verfügen.
Die Geschäftsführung und Vertretung nach außen hat durch Berufsberechtigte zu erfolgen und zwar mehrheitlich durch Berufsberechtigte der entsprechende Berufsgruppe. Bei Steuerberatungsgesellschaften müssen dies daher überwiegend Steuerberater sein. Daneben können "besonderst befähigte Kräfte anderer Fachrichtungen" gem. § 5 StBerG (Steuerberatungsgesetz) zu Geschäftsführern / pers. haftende Gesellschafter bestellt werden.
In der Schweiz gibt es keine Zulassungsbeschränkungen für den Beruf des Steuerberaters. Die Berufsbezeichnung in der Schweiz ist "Treuhänder". Die fehlende Zugangsbeschränkung (praktisch kann jeder ein Treuhandbüro eröffnen) führt dazu, dass es umgangssprachlich sogenannte "Feld-, Wald- und Wiesentreuhänder" gibt. Wer sich sicher und gut beraten lassen will, sollte auf jeden Fall einen ausgebildeten und geprüften Treuhänder aufsuchen.
Trotz der fehlenden Zulassungsbeschränkung gibt es eine Reihe von Ausbildungen, welche mit einer staatlichen Prüfung abschließen und als "Qualitätssiegel" betrachtet werden können:
Im Bereich der Wirtschaftsprüfung gibt es allerdings eine Zulassungsbeschränkung durch das Obligationenrecht welches für gewisse Gesellschaften und Vorgänge die Prüfung durch einen besonders befähigten Revisor verlangt. Diese Anforderung erfüllen ausschließlich Berufsleute mit dem eidgenössischen Diplom als Wirtschaftsprüfer.
Wiktionary: Steuerberater – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Diskussionsforum und Steuerberaterverzeichnis
Plattform für Steuerberater und -suchende
Steuerberater erkennt Fehler - was muss er tun? Stefanie S schrieb am 17.12.2017, 19:49 Uhr:
Im Steuerberaterregress-Prozess behauptet der Steuerberater, dass alle Fahrten des Mandanten M nicht stattfanden, zudem läge auch keine regelmäßige Arbeitsstätte vor, weil diese nicht regelmäßig aufgesucht wurde und er die Zahlen falsch eintrug.Damit hätte er viel zu viel Kosten für den Kläger angesetzt.Welche Rechtsfolge hat diese... » weiter lesen
Wer haftet Anwalt oder Steuerberater? Stefanie S schrieb am 04.12.2017, 13:45 Uhr:
Der Steuerberater behauptet, dass auf Grund der Tatsachen = Rechtsbegriff X erfüllt -> Steuerliche Folge Entfernungspausche --> Fehler: nur tatsächliche Kosten abgerechnet (15 statt 30 Cent auf 700 km)--> Vor Gericht sagt der StB aus: Er habe falsch beraten, es gäbe kein X--> weil kein X --> keine EntfernungspauschaleAufgrund der... » weiter lesen
Haftung Steuerberater Ulibaba schrieb am 27.08.2016, 14:22 Uhr:
Frau M. gründete im November 2014 eine Galerie als Kleinunternehmer. Im Jahr 2014 gab es gar keine Umsätze.In 2015 wendete Frau M. also wieder die Kleinunternehmerregelung an. Umsatz in 2015 ca. 40.000 €.Ihr Steuerberater ging nun (leider irrtümlich) davon aus, dass sie die Kleinunternehmerregelung auch in 2016 wieder anwenden kann,... » weiter lesen
Recht im Unrecht - Schadenersatz für den Betrüger? Benutzer1a schrieb am 07.05.2016, 04:05 Uhr:
Mal wieder so ein A & B Ding...Der A betrügt einen B. Ein Teil des Schadens ist schon eingetreten, es bestünde aber noch die Möglichkeit eine weitere Vertiefung des Schadens abzuwenden - z.B. dadurch, das beim Eingehungsbetrug der A verspätet leistet, obwohl er das nicht wollte.Just in diesem Augenblick fällt dem B auf, dass er... » weiter lesen
Falschberatung durch Steuerberater tobiaspohl schrieb am 01.06.2014, 19:47 Uhr:
Sehr geehrte Damen und Herren, stellen wir uns folgenden fiktiven Fall vor: Unternehmer A ist selbstständiger Versicherungsmakler. Er wird durch Steuerberater B steuerlich vertreten. Bei seiner Einkommenssteuererklärung 2008 findet Unternehmer A nicht mehr alle Abrechnungen vom Versicherungsvertrieb C. Daraufhin schreibt... » weiter lesen
"Parteiverrat" durch Steuerberater Stiefmütterchen schrieb am 09.01.2013, 14:05 Uhr:
Angenommen, es existiert eine GbR mit 2 Gesellschaftern A und B. A will das Vertragsverhältnis nach Gesellschaftsvertrag fristgerecht kündigen. Im Gespräch mit B ist (natürlich) der kritische Punkt v.a. das Geld (Abfindung, Gewinnansprüche etc.) Daher wendet sich A an den gemeinsamen Steuerberater C (der sowohl für die GbR als auch für... » weiter lesen
Steuerberater hat keine Vertretungsvollmacht heikeg schrieb am 16.06.2009, 20:26 Uhr:
Hallo, man nehme an, person A muss in einer betriebsprüfung einen steuerberater hinzu ziehen. dieser steuerberater sollte ein abschlussgespräch mit dem finanzamt führen. es gab ein treffen, steuerberater und amt, wovon person A nichts wusste. weiterhin wurde sich in diesem gespräch geeinigt und im gegenseitigen einvernehmen, ohne des... » weiter lesen
Steuerberater und Unternehmensberater als GmbH? dolormin schrieb am 09.05.2006, 23:16 Uhr:
Hallo, ich grüble gerade über der Frage, ob ein Steuerberater mit einem Unternehmensberater eine GmbH gründen könnten. Würde dies gegen Standesrecht verstoßen? Oder gibt es alternative Gesellschaftsformen? Habe bisher nur Infos über Gesellschaften mit Steuerberatern und Anwälten oder Wirtschaftsprüfern gefunden. Danke schon mal :) » weiter lesen
Der vorliegende Fall zeigt mal wieder deutlich, dass die Weichen im Strafverfahren gestellt werden und das die nachrückenden Verfahren bestenfalls davon profitieren, schlimmstenfalls darunter leiden. Ein Steuerberater wurde wegen einer Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Dem Urteil lag ein Geständnis zugrunde. Dieses ergab sich aus einer Verfahrensabsprache (Deal). Wie sich herausstellte, war diese Absprache jedoch... » weiter lesen
Auf Jahres-Lohnbescheinigung dürfen sich Grenzgänger verlassen
01.08.2017 | Recht & Gesetz
Stuttgart (jur). Grenzgänger können ihren zu versteuernden Arbeitslohn einer Bescheinigung ihres Arbeitgebers entnehmen. Erweist sich der dort genannte Betrag als zu hoch, können sie vom Finanzamt in Deutschland auch vier Jahre rückwirkend noch die Herabsetzung ihrer Steuern verlangen, wie das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg in Stuttgart in einem am Montag, 31. Juli 2017, bekanntgegebenen Urteil entschied (Az.: 4 K 1838/14). Der Streit... » weiter lesen
Steuer-Außenprüfung verjährt nur durch Verzicht auf Schlussbesprechung
22.08.2016 | Wirtschaft & Steuern
Karlsruhe (jur). Nach einer Außenprüfung können Unternehmen gegebenenfalls selbst bewirken, dass die Möglichkeit des Finanzamts für Nachforderungen verjährt. Wie aus einem am Freitag, 19. August 2016, veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe hervorgeht, ist dies durch einen Verzicht auf die sogenannte Schlussbesprechung möglich; deshalb sei es verfassungsrechtlich unbedenklich, wenn sonst die Verjährungsfrist erst... » weiter lesen
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1. § 32 II der Berufsordnung für Steuerberater (BOStB) ist eine Marktverhaltensregelung im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG. 2. Weist ein Steuerberater nach Ablauf eines dreijährigen vertraglichen Wettbewerbsverbots, das er im Rahmen des Verkaufs seiner Praxis eingegangen war, mit einem persönlichen gehaltenen Schreiben an Mandanten, die zu...
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Unzulässigkeit der Berufsbezeichnung NL-Steuerberater in NL.
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In seinem Urteil vom 17.01.2008 - VI R 26/06, BStBl. II 2008, 378, hat der BFH die von einer (insoweit wegen Lohnsteuer in Haftung genommenen) Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft (GmbH) übernommenen Pflichtkammerbeiträge für ihre...
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Nach § 239 Abs. 3 HGB und § 146 Abs. 4 AO dürfen Buchungen oder Aufzeichnungen weder in der Weise verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist, noch in der Weise, dass es ungewiss ist, ob die Veränderungen...
Der Kapitalbedarfsplan ist Teil des Businessplans. Inhalt des Kapitalbedarfsplans ist die Ermittlung des für die Existenzgründung benötigten Kapitals.Der Kapitalbedarfsplan besteht im Wesentlichen aus den folgenden Teilen: Kapitalbedarf bis zum...
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Der Deutsche Akademische Juristenverein ist ein nicht wirtschaftlicher Verein von Rechtswissenschafts-Absolventen der Universität Hannover Fachbereich Rechtswissenschaften, gegründet zu Hannover am 17. November 1995. Der Zweck des Vereins besteht...
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Kredit- und Finanzinstitute sind bereits seit 1993 zur Mithilfe bei der Bekämpfung der Geldwäsche verpflichtet. Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Geldwäschegesetz (GWG). Im Jahre 2002 wurde das Geldwäschegesetz novelliert und der bislang...
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Unter dem Begriff Rechtsberatung wird die juristische Beratung von privaten oder juristischen Personen verstanden. Sie umfasst regelmäßig auch die Vertretung des Mandanten bei rechtlichen Auseinandersetzungen vor Gericht oder außerhalb des...

References: § 37
 § 5
 § 32
 § 4
 § 239
 § 146