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Timestamp: 2018-02-23 08:17:26+00:00

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Das Grundeinkommen ist ultraliberal und sozial – Synergiewende,
Das Grundeinkommen ist ultraliberal und sozial
Und die Partei, welche es im Programm vertritt, steigt und steigt….
im Handelsblatt regnet es auch manchmal Hirn
Autor SynergiewendeVeröffentlicht am 3. April 2012 Katgeorien Allgemein
12 Kommentare zu „Das Grundeinkommen ist ultraliberal und sozial“
BGE sichert extrem unbürokratisch das existenzielle Niveau durch ein Einkommen. Nicht mehr und nicht weniger. Weniger geht sowieso nicht (sonst Verhungern) und mehr stand nie zur Debatte.
Das BGE ersetzt unbürokratisch Kindergeld, Wohngeld, ALG, Sozialhilfe, Hartz4, BaFög, Büchergeld, Alle Arten von Sozialgutscheinen, Aufstocker, Kombilohn, Elterngeld, Betreungsgeld, Herdprämien, Die Tafeln….. und das ohne den gigantischen Sozial-Verwaltungsapparat.
Was heute als „Faulheit“ bezeichnet wird ist eben nur von aussen betrachtet scheinbar „Faulheit“. In Wirklichkeit ist es erzwungene Passivität durch Druck und Zwang auf existenziellem Niveau!
Hier ein Beitrag eines Prof. für Arbeitspsychologie:
Ich hab einen tollen Beitrag von Alexander Kluge zur Sklavereigeschichte gefunden. Man muss nur jede Sekunde überlegen was heute für Argumente GEGEN das BGE kommen. Die Geschichte wiederholt sich…
http://www.dctp.tv/#/filme/weltgeschichte-der-sklaverei/
Martina Sondowski sagt:
15. Mai 2012 um 00:21
Das bedingungslose Grundeinkommen ist die logische Folge einer unglaublichen Produktivitätssteigerung und es wird kommen. Weil das BGE die soziale Innovation des 21. Jahrhunderts ist. Nach den technischen Innovationen Computer und Internet folgt jetzt der gesellschaftliche Quantensprung BGE. Er schafft einen lebenslangen existenziellen Freiheitsraum um jeden Menschen herum. Eine Art existenzieller Schutzschild der nicht durchbrochen werden kann.
Ich glaube mich zu erinnern das ein Schweizer Prof. im Fernsehen sinngemäß sagte wenn der technische Fortschritt in der Textilbranche so weitergeht wird in wenigen Jahrzehnten eine Maschine alle Kleidung der Welt produzieren können.
12. Mai 2012 um 02:47
Ich bin strikt gegen diskriminierende „Naturalien-BGEs“ wie die Tafeln! Menschenverachtend und Erniedrigend ist sowas. Ich hoffe das endlich die Grundsicherung oder das monetär ausgezahlte BGE kommt.
Mir tut es weh wenn in der Bild Zeitung steht „Harz4ler sind alles Drückeberger“. Man fühlt sich macht- und hilflos. Kein Wunder das Menschen sich im Job bis zum bitteren Ende mobben lassen statt zu kündigen, denn in das Hartz4 Zwangsarbeitskonstrukt will keiner rein.
„Fördern ja, aber ohne die Fordern-Peitsche im Hintergrund! Es muss endlich mal aufhören mit Druck und Zwang im Sozial-Existenziellen Bereich. Punkt!“
Dann fang gleich mal an, Deine Kohle an mich zu überweisen.
Ich will nämlich auch nicht dafür arbeiten.
Das Ganze kann nur funktionieren, wenn wir Roboter haben, die für uns arbeiten und diese Roboter sich selbst produzieren.
Ist Dir überhaupt klar, dass das Geld das Du verlangst vorher von anderen erarbeitet wurde ?
Mir gefällt die Formulierung „Fördern und Fordern“ überhaupt nicht. Wer sind denn die etablierten Parteien das Sie sich über andere erheben und „Fordern“. Das ist für mich ein mittelalterliches Menschenverständnis. Können wir nicht die Menschen einfach selbstbestimmt entscheiden lassen? Fördern ja, aber ohne die Fordern-Peitsche im Hintergrund! Es muss endlich mal aufhören mit Druck und Zwang im Sozial-Existenziellen Bereich. Punkt!
Hagen Soltau sagt:
Übrigens: Die 100 ersten Euro haben eine ganz andere existenzielle Wertigkeit als die 100 Euro sagen wir ab 10.100 Euro. Das wird selten beachtet.
Thomas Polkwitz sagt:
Mit BGE werden Lebensversicherungen tendenziell überflüssig. Ich möchte mal das Gesicht von Allianzchef und Co. sehen… 🙂
BGE ist ja im Prinzip im Wortsinn als existenzielle „Leben“sversicherung zu verstehen.
Buckliger sagt:
5. April 2012 um 00:02
Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster das Prinzip des BGE als nächste Revolution nach Computer und nach dem Internet zu bezeichnen.
Das BGE ist die beste (neue) Idee die ich in meine ganzen Leben gehört habe. Keine ausgelutschte alte Methode an der nur ein bißchen herumgeschraubt wird sondern etwas echt neues.
@Hajo, sicher richtig, jedes Ding hat sein gesundes Maß, auch Grundeinkommen, Transparenz und Demokratie.
Als Gegenpol zu oft völlig fehlender Transparenz und Basisbeteiligung mancher Altparteien ist der Piratenweg gut, das gesunde Maß liegt aber sicher irgendwo dazwischen.
4. April 2012 um 01:42
Mich überzeugt das erst, wenn bei den Piraten auf deren web-sites nicht nur eine (zugegeben) umfassende Aufzählung der verschiedenen Modelle und Finanzierungsmöglichkeiten erscheint, sondern wenn eine Entscheidung getroffen worden ist. Die Gesamtpartei, der Landesverband XY, die Fraktion Z oder welche Gliederung auch immer stellt im Namen dieser Organisationseinheit fest: Die Gliederung XY der Piraten spricht sich für ein BGE nach dem Muster Z aus. So lange das nicht geschieht, ist die Forderung ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen wohlfeil. Es sind hübsche aber völlig irrelevante Gedankenspiele.
Es wird sich zeigen, inwieweit liquid feedback, liquid democracy, adhocracy und wie die Plattformen und Programme alle heißen, tatsächlich geeignet sind nicht nur Meinungen zusammenzutragen und zu dokumentieren, sondern auch zu Entscheidungen zu gelangen.
Meine Erfahrungen bei der Diskussion und Weiterentwicklung des Programms der Partei DIE LINKE (immerhibn Referenzprojekt von liquid democracy) im Internet waren, um es vorsichtig zu formulieren, nicht berauschend.
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