Source: http://www.cdu-markranstaedt.de/195.0.html
Timestamp: 2019-04-20 03:24:47+00:00

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CDU Markranstaedt: Aktuelles aus Markranstädt
Unsere Heimat entdecken- unterwegs mit dem Rad in Markranstädt
Am 10. Juni 2018 hatte der CDU Stadtverband Markranstädt zur zweiten Radtour zu Markranstädts Kirchen eingeladen. Über 50 Teilnehmer, darunter auch unser Landtagsabgeordneter Oliver Fritzsche, folgten der Einladung und entdeckten gemeinsam die Kirchen im Norden der schönen Stadt am Kulkwitzer See. Vom Markt in Markranstädt ging es Richtung Lindennaundorf zur spätromanischen Chorturmkirche aus dem 13. Jahrhundert. Ortsvorsteher Jens Schwerfeger erläuterte zu Beginn viele interessante Details über die Entstehung des Namens Lindennaundorf und deren Entwicklung. Die Kirche Lindennaundorf beeindruckte durch ihre elegante Schlichtheit und den Wohlklang der historischen Orgel, z. B. bei einem Musikstück von Hayden. Nach der ersten Etappe gab es eine Stärkung bei selbst gebackenen Kuchen und Kaffee an der Bockwindmühle. Das die Kirche in Priesteblich noch steht, verdanken wir dem Engagement des Kirchenvorstandes. Anfang der 1980iger war die Kirch vom Einsturz bedroht. Das Dach war undicht und der Turm hatte große Risse. Der Abriss einer Scheune in Dölzig half die Kirche retten. Die alten Balken dienten, dazu die Kirche von außen abzustützen. Guterhaltene Elemente der Scheune fanden ihre Verwendung schließlich im Dachstuhl und der schöngearbeiteten und bemalten Decke. Dank der Förderung nach der Wende konnte die Kirche schließlich in den 1990iger Jahren restauriert werden. Sie verfügt jetzt sogar über eine Toilette. Wenn man entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße radelt, kommt man unweigerlich an der etwas versteckten Kirche vorbei. Sofort fallen die Natursteinfassade und der stufenartige Turm ins Auge. Jedoch noch faszinierender ist der aufwendige geschnitzte Altar. Seit dem 18. Jahrhundert steht er in der Kirche. Genau kann das Alter nicht beziffert werden, da es bereits zwei Vorbesitzer gab. Die letzte Station war Die Kirche in Altranstädt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss Altranstädt. Hier stärkten sich die Gäste bei würziger Bratwurst und gekühlten Getränken, wie z. B. Bier oder Radler.
Wir freuen uns, dass über das große Interesse und die vielen begeisterten Teilnehmer. Wir werden gern im kommenden Jahr wieder eine Tour organisieren. Der CDU Stadtverband Markranstädt bedankt sich bei der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Rückmarsdorf-Dölzig, Ev.-Luth. Kirchgemeinde Altranstädt, Großlehna, Schkeitbar und Thronitz, Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land sowie dem Förderverein Schloss Altranstädt.
CDU Stadtverband unterstütz Petition der AG Verkehrslärm
Markranstädt, 14. Mai 2018:
Verkehrslärm kann krank machen. Und Markranstädt ist davon mit den beiden Bundesstraßen 186 und 87 stark betroffen. Aufgrund der dichten Bebauung entlang der Schkeuditzer und Zwenkauer Straße sind die Anwohner besonders von Lärm, Schmutz und Erschütterung betroffen. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h kann hier zumindest für etwas Verbesserung sorgen. Deshalb unterstützt der CDU Stadtverband Markranstädt die Petition der AG Verkehrslärm zur Beibehaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h über den 31. Dezember 2018 hinaus. Langfristig kann jedoch nur einen Umgehungsstraße für Entlastung sorgen. Wir freuen uns, dass es durch das konsequente und hartnäckige Dranbleiben unser Bundestagsabgeordneten, Katharina Landgraf, gelungen ist, diese Umgehungsstraße wieder in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Damit sind wir der Realisierung ein Stück näher gekommen.
Liebe Bürgerinnen und Bürger, unterstützen auch Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift. Eine Liste liegt auch im Bürgerrathaus aus.
Aus dem Stadtrat vom 03. Mai 2018
Zu Beginn der 39. Stadtratssitzung wurde Pia Nörenberg für die SPD Fraktion als Stadträtin vereidigt. Sie rückt für Rosel Glöckner, welche aus gesundheitlichen Gründen ausschied, nach. Wir wünschen ihr für ihre Arbeit im Stadtrat gutes Gelingen.
Anschließend stelle Martin Kerski vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e. V. die Jugendarbeit in Markranstädt vor. Gemeinsam mit den Jugendlichen hat er viel unternommen, z. B. Skateworkshops, die Einrichtung verschönert, waren Klettern und vieles mehr. Erfreulicherweise steigt die Zahl der Nutzer deutlich und kontinuierlich, d. h. von Jahr zu Jahr verdoppelt. Die Besucher sind in der Altersklasse 10 bis 14 Jahre. Manchmal kommen auch jüngere und ältere. Auf Nachfrage muss Herr Kerski leider mitteilen, dass die Zahlen in Großlehna mit 0 bis 2 Besuchern pro Tag schlecht aussehen. Die Nachbarschaft mit der Kitas ist gut. Sie hat das Areal zwar verkleinert, aber dadurch ist der Pflegeaufwand deutlich gesunken und wirkt die Einrichtung kompakter. Optisch bzw. farblich wollen sie den Jugendclub durch einen Anstricht weiter aufwerten. Das freut uns besonders. Stand doch der Standort der Kita dermaßen in der Kritik. Wie gut sich die Jugendarbeit in den vergangenen Jahren vernetz hat, zeigt sich auch in dem Ferienprogramm. In einer Woche soll jeden Tag in einer anderen Einrichtung, z. B. Jugendclub, Mehrgenerationenhaus, SSV Markranstädt, Richtungswechsel und MCC etwas anderes für die jungen Leute angeboten werden. Dazu ergänzt unser Fraktionsvorsitzender Michael Unverricht, dass auf Initiative des Mehrgenerationenhauses ein Jugendforum gegründet wurde. Hier arbeiten Vereine, MGH, Jugendclub, Schulsozialarbeit und Stadt für eine gute Jugendarbeit in Markranstädt zusammen. Herr Kerski bestätigte die Zusammenarbeit, aber auch dass sich seine Arbeit auf die stationäre Jugendarbeit konzentriert. An dem Punkt wurde die Frage nach einem Streetworker laut. Natürlich sind viele Aufgaben in unserer Stadt zu bewältigen. Mit 42.000 Euro Haushaltsmittel und einem Zuschuss von rund 36.000 Euro durch den Landkreis wird hier ein nicht unerheblicher aber wertvolle finanzieller Beitrag bereits geleistet. Deshalb müssen wir die Ausrichtung der Jugendarbeit unter finanziellen Möglichkeiten betrachten und auch den Landkreis ggf. in Pflicht nehmen, sich stärker zu engagieren. Schließlich ist die Jugendhilfe Aufgabe des Landkreises. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung der Jugendarbeit in Markranstädt und werden konstruktiv eine am Bedarf ausgerichtete Jugendarbeit ausgestalten.
Zur weiteren Entwicklung des Zentrums der Stadt Markranstädt hat die Stadt einen Fortsetzungsantrag. Für diesen ist die Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEKo) „Neues Zentrum 2.0“ notwendig. Schwerpunkte der Entwicklung ist eine Erweiterung des Zentrums über die Leipziger Straße hinaus – nämlich im Süden einschließlich des Stadtparks und –bades und im Norden um das Areal rund um die Fabrik in der Ziegelstraße, woraus sich drei Schlüsselprodukte, dem Stadtbad und –park sowie das Areal der Ziegelstraße ergeben. Mit dem Grünen Band, welches den Stadtpark, die Begrünung der Lärmschutzwand entlang der Bahn sowie die Parkanlage am Promenadenring beinhaltet ergibt sich eine konzeptionelle Begrünung der Innenstadt. Weitere Projekte werden die Ertüchtigung der Grundschule zur Sicherung der Qualität und der Standards für eine vierzügige Grundschule, die Entwicklung des Alten Ratsgutes, die katholische Kirche und vieles weitere sein. Einen weiteren Punkt nimmt die Auswirkung einer avisierten Umgehungsstraße ein. Was für uns als CDU Stadtverband untragbar ist, wäre eine damit verbundene Schließung des Bahnübergangs in der Schkeuditzer Straße. Dies würde zu einer geteilten Stadt führen, was für die nachhaltige Entwicklung der Stadt unhaltbar wäre. Fortgeführt werden weiterhin Citymanagement und Verfügungsfonds. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Markranstädt braucht einen barrierefreien Bahnhof !
Zum Tag der erneuerbaren Energien am 28. April 2018 rückt die Stadt Markranstädt gemeinsam mit dem Aktionskreis „Modernes Markranstädt – barrierefrei?!“ die Aufmerksamkeit auf den nicht barrierefreien Bahnhof, getreu dem Motto, wer eine ökologische Mobilität haben will, muss dazu auch die Voraussetzung schaffen. Wir unterstützen das Anliegen eines barrierefreien Bahnhofes, insbesondere durch die aktive Mitarbeit im Aktionskreis durch unser Stadtratsmitglied Jens Schwertfeger. Dabei geht es nicht nur um Menschen mit Handicap, sondern auch um Familien mit Kindern und Kinderwagen, Reisende mit großem Gepäck und Fahrrad. Als bunter Farbteppich weist ein Kunstwerk auf Zeit eindrucksvoll auf das Dilemma hin. Unsere Stadträte Birgit Riedel und Jens Schwertfeger wirkten bei der Entstehung des Bildes mit. Für einen attraktiven Mobilitätsmix würden wir ebenfalls eine Station von TeilAuto in Markranstädt begrüßen. Zur Veranstaltung kamen wir dazu mit einem Vertreter des Dienstleisters TeilAuto ins Gespräch.
Am 07. April 2018 fand in der Stadthalle Markranstädt der Feuerwehrball statt. Auch wir bedanken uns bei den 144 aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Markranstädt für ihren selbstlosen Einsatz und ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement. Sie sind erste Retter in zahllosen Notsituationen, aber auch eine unverzichtbare Säule des Gemeinschaftsleben und das gesellschaftliches Engagement in Markranstädt und Ortsteilen. Dem neu gewählten Stadtwehrleiter Sven Haetscher wünschen wir Kraft und Erfolg für die anstehenden Aufgaben. Thomas Haetscher drücken wir unseren persönlichen Dank für seine ehrenamtliche zehnjährige Tätigkeit als Stadtwehrleiter. Für seine Zukunft wünschen wir alles Gute.
CDU Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf und Michael Unverricht (Vorsitzender CDU Stadtverband) gratulieren Sven Haetscher zur Wahl zum Stadtwehrleiter.
Aus dem Stadtrat vom 05. April 2018
Zu Beginn der Stadtratssitzung wurden zwei Punkte von der Tagesordnung abgesetzt. Erster war der Verkauf des Flurstücks 22 der Gemarkung Gärnitz. Im Bieterverfahren wurde das Grundstück durch die Stadt angeboten. Der Meistbietende zog jedoch kurzfristig sein Angebot zurück. Auch die Nachbesetzung von Stadträtin Rosel Glöckner (SPD) durch Pia Nörenberg musste abgesetzt werden, da Frau Nörenberg erkrankt ist und nicht teilnehmen konnte. Wir bedauern, dass Stadträtin Rosel Glöckner aus gesundheitlichen Gründen ihr Mandat zurückgeben musste. Wir bedanken uns für die konstruktive Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute und vor allem Genesung.
Als erster Beschluss wurde der Grundstückskaufvertrag mit der Hydraulik Markranstädt GmbH (Rechtsnachfolger Nussbaum Parking GmbH) vom 20. April 2004 sowie der 1. Nachtrag vom 26. Januar 2005 und der 2. Nachtrag vom 22. Dezember 2005 und die Verlängerung der Fertigstellungsfrist des 3. Bauabschnittes verhandelt. Ursprünglich sollte der dritte Bauabschnitt bereits bis 31. Dezember 2017 abgeschlossen sein. Die weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen machten beim Unternehmen ein Umsteuern und eine Neuausrichtung erforderlich und führten deshalb zur Verzögerung. Das Unternehmen hat jetzt bis 31. Dezember 2021 Zeit die geplanten Investitionen zu tätigen. Im neuen Vertrag wurde jetzt eine Mehrerlösklausel vereinbart, um einer möglichen Spekulation entgegenzuwirken. Weiterhin wurde als Rückkaufswert der seinerzeit durch die Stadt subventionierte Kaufpreis von 3,55 Euro pro Quadratmeter vereinbart. Wir als CDU begrüßen das deutlich positive Votum der Stadträte für den Beschluss. Sichert er doch die Zukunft von derzeit rund 120 Arbeitnehmern und ermöglicht der Nussbaum Parking GmbH eine aussichtreiche Investition in die Zukunft und den Erhalt des Standortes als größter Arbeitgeber in Markranstädt.
Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben mussten die Gesellschafterverträge der Markranstädter Bau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH (MBWV) und der Wohnservice Markranstädt GmbH (WSM) angepasst werden. Der Beschluss wurde bei einer Enthaltung mit 18-Ja-Stimmen gefasst.
Als nächster Punkt stand die Neufassung der Benutzungs- und Entgeltordnung für das City-Mobil der Stadt Markranstädt auf der Tagesordnung. Bereits im Ausschuss wurde kontrovers über die Entgeltordnung diskutiert. Letztlich wurde die Bevorzugung des Bürgermeisters vom Bürgermeister selbst gestrichen. Neben caritativen und gemeinnützigen Vereinen können auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung das City-Mobil zu den genannten Konditionen mieten. Privatpersonen dürfen es künftig nicht mehr mieten. Die Konditionen betragen 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer sowie eine Nutzungspauschale von 5 Euro pro Ausleihe. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Regulär wählten die Kameradinnen und Kameraden einen neuen Stadtwehrleiter. Nachdem der bisherige Stadtwehrleiter Thomas Haetscher nicht wieder kandidierte, wurde Sven Haetscher zum neuen Stadtwehrleiter gewählt. Die Stadträte stimmten der Wahl mit 18-Ja-Stimmen bei einer Enthaltung zu. Wir bedanken uns bei Thomas Haetscher für 10 Jahre ehrenamtliches Engagement als Stadtwehrleiter für die Freiwillige Feuerwehr Markranstädt und die immer konstruktive Zusammenarbeit. Seinem Nachfolger Sven Haetscher wünschen wir viel Erfolg für die verantwortungsvolle Tätigkeit.
Dem Erwerb von Finanzanlagen in Höhe von 1.000.000 Euro ab 30. Januar 2018 bei der Deutschen Kreditbank AG stimmten die Stadträte einstimmig zu.
Den Bericht zu den Beteiligungen der Stadt Markranstädt an anderen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2016 erhielten die Stadträte zur Information.
Beim Bebauungsplan „PV-Anlage Schkeitbar“ Markranstädt wurde der Billigungs- und Auslegungsbeschluss zur 2. Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung einstimmig gefasst.
Zum Regionalplan Leipzig-Westsachsen 2017 wurde die Stadt Markranstädt als betroffene Kommune beteiligt. Die Stadt beabsichtig dazu eine Stellungnahme abzugeben, welche von strategischer Bedeutung für die Entwicklung der Stadt ist. In der Stellungnahme finden sich folgende Punkte:
Die S-Bahn-Verbindung zwischen Miltitz und Markranstädt als Ergänzung des ÖPNV
Für Windenergie als Vorrang- und Eignungsgebiete soll nicht mehr das Areal bei Frankenheim berücksichtigt werden, lediglich nordwestlich der BAB 9 bei Großlehna und in der Nähe von Knautnaundorf
Auf die Problematik der Vernässungsflächen in Kulkwitz und Gärnitz als Folge des Bergbaus wurde verwiesen. Ebenso auf die damit verbundenen Gefahren des Grundwasser-, Oberflächenwasser- und Hochwasserschutzes,
Angemerkt wurde ebenfalls, dass der Kulkwitzer See auch entsprechend dem tourismuswirtschaftlichen Gesamtkonzeptes des Leipziger Neuseenlands als Tourismusgebiet zu definieren ist
Der innere Grüne Ring als Radroute wurde weiterhin angegeben, da er bisher fehlt
Die Stadträte stimmten mit 18-Ja-Stimmen bei einer Enthaltung der Stellungnahme der Stadt Markranstädt zu.
Unter dem Punkt wichtige Mitteilungen erfuhren wir, dass 56 Bäume als Ausgleich für die gefällten Bäume beim KiTa-Neubau am Stadtbad gepflanzt wurden. Auch gab es ein Gespräch zwischen Herrn Schenk, dem Investor des Protonentherapiezentrums. Demnach soll der Baubeginn im November 2018 sein. Leider wurde die Kreisumlage, welche Markranstädt an den Landkreis Leipzig zahlen muss, auf 5,7 Mio. Euro festgesetzt, das sind 700.000 Euro mehr als geplant. Ein Ausgleich soll durch ein mehr an Schlüsselzuweisungen erfolgen.
Zum letzten Stadtrat gab der Bürgermeister sein abschließendes Statement zur Aufarbeitung des Ausschusses und der AG der Mitarbeiter zu den Mehrkosten des Erweiterungsbaus bei der Grundschule Markranstädt ab. Auch wenn niemand für die negative Entwicklung verantwortlich sein soll, möchte Stadträtin Ingrid Barche ausführlich Auskunft zu den entstandenen Kosten für Rechtsanwälte sowie die Abfindungen und weiteren Kosten aufgrund der Aufarbeitung des o. g. Themas wissen. Auch will sie wissen, welche Rechtsanwälte involviert waren. Wir dürfen auf die Ausführungen des Bürgermeisters gespannt sein und werden angefallen Kosten kritisch hinterfragen. Immerhin hatte der Bürgermeister seinerzeit suggeriert, Schadensersatzansprüche geltend machen zu können.
Baumpflanzaktion für den Geburtsjahrgang 2017
Am 24. März 2017 wurden in Markranstädt und den Ortschaften neun Bäume gepflanzt. Dabei haben unsere Ortschaftsräte in ihren jeweiligen Dörfern die Organisation übernommen. In Markranstädt besucht Stadträtin Birgit Riedel die Aktion. Im vergangenen Jahr wurden 106 Kinder geboren. Wir freuen uns, dass sich die Geburten seit Jahren auf stabilen Niveau liegen. Seit dem Jahr 2009 gibt es in Markranstädt bereits die schöne Tradition, sodass bis heute rund 550 Bäume gepflanzt wurden. Eingeführt wurde sie seinerzeit von unserer ehemaligen Bürgermeisterin Carina Radon. Wir freuen uns, dass viele Familien der Einladung gefolgt sind und selbst zum Spaten gegriffen haben. Den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr danken wir für ihre Unterstützung beim Angießen der jungen Pflanzen. Den Eltern und ihren Kleinen wünschen wir eine gute und spannende Zukunft.
Aus dem Stadtrat vom 08. März 2018
Am 08. März 2018 kam der Stadtrat zu seiner 37. Sitzung zusammen. Zur Bürgermeistersprechstunde wurde zum wiederholten Mal auf die fehlende und vom Bürgermeister seit Jahren zugesicherte Toilette und die mangelnde Barrierefreiheit am Bahnhof Markranstädt aufmerksam. Dabei wurde uns versichert, es gäbe einen Investor für das Café am Westufer, welche die Auflage für den Betrieb einer öffentlichen Toilette erhalten soll.
Am umfänglichsten wurde der Beschluss „Wirtschaftsförderung – Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet „Am Schrägweg“ – Gemarkung Großlehna Flur 7, Flurstück 27/48 (Teilfläche)“ für ca. 1000 m2 zum Preis von 40.000 Euro. Der ortsansässige Käufer plant auf dem Grundstück die Errichtung eines Friseursalons. Vor allem die Vorgeschichte des Grundstücks sorgte für die Diskussion zur Sitzung und im Vorfeld. Denn das Areal, welches ein Gewerbegrundstück laut Bebauungsplan ist, wurde mehr als 20 Jahr an private Nutzer als Gartengrundstücke genutzt. Dabei wurden seinerzeit strenge Vorschriften zur Nutzung im Pachtvertrag verankert, an die sich die Pächter nicht hielten. Leider nicht der einzige Fall in dem Gewerbegebiet, wo die Nutzung nicht den Festsetzungen des Bebauungsplans entspricht. Unser Stadtratsmitglied Jens Schwertfeger brachte es auf dem Punkt: „Wir müssen uns treubleiben bei der Einhaltung unserer Festsetzung der Bebauungspläne.“. Deshalb wurde der Beschluss letztlich mehrheitlich gefasst. Natürlich erwarten wir von der Stadtverwaltung, dass im Gewerbegebiet „Am Schrägweg“ künftig die Einhaltung der Festsetzungen durchgesetzt wird.
Weiterhin informierte die Stadtverwaltung über die Antragstellung für das erweiterte Fördergebiet „Neues Zentrum 2.0 Markranstädt“, welcher eingereicht werden soll. Wie bereits bekannt, ermöglicht es die Sanierung des beliebten Stadtbades aber auch das Fabrikgelände in der Ziegelstraße, den historischen Stadtpark, die Erweiterung des Schulkomplexes, die Parkanlage am Promenadenring, die Grüngestaltung der Bahntrasse und die katholische Kirche, welche sich perspektivisch als Gemeinbedarfsfläche anbietet. Bedauerlich ist, dass die Chance zur Entwicklung des Sportparks am Stadtpark vorerst nicht vorgesehen ist. Denn die Tennisplätze und die Festwiese befinden sich nicht im Fördergebiet. Eine ganzheitliche Entwicklung ist somit erstmal ausgeschlossen.
Folgende Beschlüsse wurden ebenfalls gefasst:
Stadtsanierung – Bau einer Fußgängerunterführung: Beschlossen wurde die Bereitstellung von 200.000 Euro zur Begleichung der Schlussrechnung der DB Netz AG aus liquiden Mitteln des laufenden Haushaltes. Der Tunnel am Bahnhof ist zwar bereits seit 2007 in Betrieb, doch erst jetzt erhielt die Stadt eine Schlussrechnung über den Anteil der Stadt Markranstädt. Der Betrag ist schon immens hoch, jedoch hat die Stadt noch die Möglichkeit eine 90-prozentige Förderung im Nachgang geltend zu machen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Verordnung der Stadt Markranstädt über drei verkaufsoffene Sonntage in der Stadt Markranstädt für das Jahr 2018: Die verkaufsoffenen Sonntag sind am 18. März zum Osterspektakel in den Marktarkaden, am 13. Mai zur 17. Oldtimerrallye „Via Regia Classic“ und am 09. Dezember mit dem Arkadenfest in der Adventszeit zum Weihnachtsmarktwochenende in Markranstädt. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Aufhebung des Beschlusses 2017/BV/487 vom 08. Juni 2017 – Wirtschaftsförderung - Verkauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet „Ranstädter Mark“ – Gemarkung Markranstädt, Flurstück 1242/2 (Teilfläche): Die Kaufinteressente konnten die Finanzierung des Erwerbs und des späteren Gewerbes nicht darstellen, deshalb wurde Kaufantrag zurückgenommen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Erwerbe der Flurstücke 125 und 125/1 der Gemarkung Quesitz: die Stadt Markranstädt möchte ihr Vorkaufsrecht an der Fläche wahrnehmen und 12.050 Quadratmeter für 72.300 Euro erwerben. Die Fläche sichert Entwicklungsperspektiven für die Zukunft hinsichtlich der geplanten Umgehungsstraße ab. Mike Hienzsch bat darum, in Zukunft den Ortschaftsrat in solchen Käufen einzubeziehen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung berichtete der Bürgermeister über seine Feststellungen zur Arbeit des Ausschusses auf Akteneinsicht (AaA) „Anbau Grundschule Markranstädt“ und der Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung (AG AaA). Der Bericht der Verwaltung wurde verteilt. Beides soll auf der städtischen Homepage nachlesbar sein. Ein Kommentar zu den spärlichen Aussagen des Bürgermeisters ersparen wir uns.
Im nicht öffentlichen Teil stand die Wahl des neuen Fachbereichsleiters Bürgerservice an, da Ursula Wagner zum Monatsende in den Ruhestand geht. Da das Ergebnis bereits in der LVZ nachlesbar war, können wir Ihnen, liebe Leser, auch hier das Ergebnis mitteilen. Andre Schwertner wurde mit eindeutiger Mehrheit aus den beiden möglichen Kandidaten (weiterhin stand noch Michael Urlaub zur Wahl) gewählt. Er ist 40 Jahre und Jurist. Vor seinem Jurastudium war er als Feldjäger zehn Jahre bei der Bundeswehr. Derzeit arbeitet er als Sachbearbeiter im Burgenlandkreis. Sicherlich bringt er noch nicht wirklich viel Führungserfahrung mit, auch seine Kenntnisse über Markranstädt sind sehr überschaubar. Umso mehr hoffen wir, dass er sich der bedeutenden Aufgabe mit viel Leidenschaft annimmt.
Am 27. Januar 2018 wurde auf dem Markranstädter Friedhof der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Auch wir, der CDU Stadtverband Markranstädt, nahmen an der Feierstunde teil. Neben einer Rede des Bürgermeisters fand unser Pfarrer Michael Zemmrich in seiner Andacht treffende Worte des Erinnerns und Gedenkens der Opfer dieser Gräueltaten. Bereits Wilhelm von Humboldt sagte: „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“. Der Gedenktag führt uns einmal mehr vor Augen, zu welchen schrecklichen Taten Menschen fähig sind. Niemand kann und will dies wiederholt wissen. Umso wichtiger ist es, dies sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Gerade in einer Zeit, in der Popolisten von weit rechts außen auf dem Vormarsch sind. Wir wollen eine Gesellschaft, in der wir respektvoll und tolerant miteinander umgehen, denn „die Würde des Menschen ist unantastbar“.
Übergabe der neuen Kita am Stadtbad an das DRK
Ein besonders großes Weihnachtsgeschenk hat gestern DRK-Vorstand Jens Bruske bekommen. Am Nachmittag überreichte ihm die 1. Beigeordnete der Stadt Markranstädt, Beate Lehmann, feierlich den Schlüssel für die neue Kita Am Stadtbad. Wie berichtet, ist der DRK-Kreisverband Leipzig-Land Träger der 82 Plätze bietenden Einrichtung. Offiziell eröffnet wird diese am 18. Januar, die ersten Kinder werden schon ab 2. Januar erwartet.
Quelle : uw, Leipziger Volkszeitung vom 22.12.2017, Seite 24, Foto: André Kempner
Aus dem Stadtrat vom 07.12.2017
Zum letzten Stadtrat in diesem Jahr standen zwei wesentliche Beschlüsse auf der Tagesordnung. Der Erste befasste sich im dem Baubeschluss „Kulkwitzer See – Rundweg durch den Pappelwald“. Aufgrund von Fördermitteln bei einem Kooperationsprojekt mit dem Grünen Ring Leipzig und weiteren Kommunen haben wir die Möglichkeit, den Ausbau des Seerundwegs fortzuführen. Vom Westufer durch den Pappelwald bis zum Parkplatz Göhrenz soll der Bestandsweg ausgebaut werden. Mit 2,50 m Breite wird sich die Qualität des 1,3 km langen Weges deutlich verbessern. Da es sich um einen Waldweg handelt, wird auf Asphalt verzichtet und kommt eine wassergebundene Befestigung analog dem Nordufer zum Einsatz. Leider ist aufgrund der Topgrafie an den Gefällestrecken keine vollständige Barrierefreiheit herstellbar. Der Beschluss wurde mehrheitlich gefasst.
Der zweite Beschluss betraf die Zukunft des Stadtbades. Mit dem Erweiterungsantrag beim Stadtsanierungsprogramm SOP haben wir jetzt die Möglichkeit, die Sanierung fördern zu lassen. Mit 2,5 Mio. Euro ist jedoch nur eine Teil- bzw. schrittweise Sanierung finanzierbar. Als erstes stehen die Sanierung des Beckens mit der Filteranlage und das historische Umkleidegebäude im Mittelpunkt der anstehenden Arbeiten. Der Beschluss „Der Weiterführung des Konzeptes der Teilsanierung des Stadtbades wird zugestimmt, mit dem Ziel, das Projekt möglichst kostensparend unter Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten zeitnah realisieren zu können.“ Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Jetzt können in 2018 die Planungen angeschoben und die Sanierung für 2019/20 vorgenommen werden. Wir hoffen natürlich sehr, dass auf die Planungsunterlagen der MBWV zurückgegriffen wird, um Doppelplanungen und damit Doppelkosten zu vermeiden. Denn die MBWV hatte bereits ein Konzept mit umfangreichen Planungsleistungen für eine vollständige Sanierung erarbeiten lassen. Ärgerlich wäre, wenn das alles umsonst gewesen wäre und damit unnötig Geld verschwendet worden wäre.
Dann stellte Geschäftsführer Frank Sparschuh den Jahresabschluss des Jahres 2016 der städtischen MBWV vor. Mit einem Jahresüberschuss von rund 471.000 Euro steht das Unternehmen auf soliden Beinen. Dr. Volker Kirschner empfahl dann auch als Aufsichtsratsvorsitzender die Geschäftsführung zu entlasten.
Folgende Beschlüsse wurden weiterhin gefasst:
- Neufassung der Satzung über die Form der öffentlichen Bekanntmachung und der ortsüblichen Bekanntgabe der Stadt Markranstädt (Bekanntmachungssatzung): Einstimmig
- Aufhebung des Beschlusses der Satzung über die Form der öffentlichen Bekanntmachung und der ortsüblichen Bekanntgabe der Stadt Markranstädt vom 03.11.2016, Beschl.-Nr. 2016/BV/381/1: Einstimmig
- Der Beschluss „Aufhebung des Beschlusses 2017/BV/500 vom 13.06.2017 – Verkauf eines unbebauten Gewerbegrundstücks, Teilfläche Flurstück 693/45 in der Gemarkung Markranstädt – Gewerbegebiet Nordost“ steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Folgebeschluss „Verkauf eines unbebauten Gewerbegrundstücks, Teilfläche Flurstück 693/45 in der Gemarkung Markranstädt – Gewerbegebiet Nordost“. Dabei hat der ursprüngliche Käufer ein neues Unternehmen für den Erwerb des Grundstückes gegründet. Dies muss beschlusstechnisch angepasst werden. Natürlich stecken dahinter steuerliche Erwägungen. Aber er bewegt sich damit im Rahmen der rechtmäßigen und gesetzlichen Möglichkeiten. Das Grundstück hat eine Größe von 2000 m2 und wird zum Preis von 28.000 Euro an die Sax Estate GmbH verkauft. Der Beschluss wurde mehrheitlich gefasst.
- Am Ende wurden noch die Sitzungstermine fürs neue Jahr festgelegt, die sich im Wesentlichen an den bekannten Rhythmus der Sitzungsrunden des laufenden Jahres orientieren. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Offener Brief des Kreisvorstandes der CDU an Kanzlerin Angela Merkel
Borna, 10.10.2017
CDU-Bundesvorsitzende und Bundeskanzlerin
Sehr verehrte Frau Bundesvorsitzende, sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,
am Wahlabend der Bundestagswahl 2017 sowie in der erweiterten Kreisvorstandssitzung am 26.9. mit unseren Ortsvorsitzenden und Mandatsträgern haben wir uns gefreut, dass Katharina Landgraf das Direktmandat im Wahlkreis wieder gewonnen hat. Selbstkritisch haben wir uns seitdem mit dem Ergebnis der Wahl bei uns, im Freistaat Sachsen wie in Gesamtdeutschland auseinandergesetzt. Wir nutzten die vergangenen Wochen zur Analyse und erarbeiteten Hinweise zur Verbesserungen der Bundes-, Landespolitik und unserer eigenen Arbeit im Kreisverband. Was folgt für uns aus diesem Ergebnis? Denn darauf kommt es an.
1. Die CDU muss insgesamt demütiger unterwegs sein, sich der Menschen wirklich annehmen. Fehler sind menschlich, Schwierigkeiten der Politik müssen hingenommen, aber auch zugegeben und dann deutlich korrigiert werden. Genau dazu hatte ich Ihnen vor der Wahl gesondert ohne spürbares Echo geschrieben. Große, gerade spontane Entscheidungen bedürfen einer größeren Sorgfalt, um Regeln einzuhalten und um Vertrauen nicht zu zerstören.
2. Wer sich streitet wird nicht gewählt. Es bedarf in Zukunft frühzeitiger Anstrengungen, dass CDU und CSU an einem Strang ziehen – in die gleiche Richtung. Martin Schulz und die SPD hätten von Seiten der CDU im Wahlkampf deutlicher angegriffen werden müssen. Sie haben das auch im Fernsehduell nicht getan, und damit fehlte es hier an Deutlichkeit, das Profil der CDU/ CSU herauszustellen und abzukanten. Die CDU war der SPD für viele Wählerinnen und Wähler zu ähnlich.
3. Der Bundestag in der Großen Koalition wurde mit kurzfristigen Entscheidungen der Regierung offen und immer wieder zu einer Ohnmacht bei Entscheidungen genötigt, die zu einem großen Vertrauensverlust der Abgeordneten im Lande führen mussten. Hier ist größere Achtung vor der Gewaltenteilung sichtbar zu gestalten.
4. Der politisch seit Jahren gewollte niedrige Zins für Geldvermögen führt zu einem Vermögensverlust von Erspartem, welches viele vernünftig denkende Menschen tief trifft. Zusammen mit anderen staatlichen Eingriffen wie Mindestlohn oder den Kosten (besonders im Osten) der Energiewende verliert die Soziale Marktwirtschaft im Alltag der Menschen an Vertrauen. Und gerade in Sachsen haben viele Menschen nach der Wende mit großer marktwirtschaftlicher Zuversicht die Ärmel hochgekrempelt und den Aufbau ermöglicht.
5. Die Bundespolitik muss in sozialen Fragen Rücksicht auf die nehmen, die wirklich der Hilfe bedürfen. Seien es Kinder, die ohne Hilfe außerhalb der Familie keine eigenständige Zukunft haben; seien es Rentner, denen die Rente nicht zum Leben reicht. Hilfe für die, die es offensichtlich nötig haben, wird in Deutschland und auch in Sachsen immer Akzeptanz finden. Die Gesellschaft bei uns in Sachsen schaut nach den Jahren des Wiederaufbaus wohl genauer hin, wem der Staat Wohltaten zukommen lässt. Wenn dann trotzdem der Bundespräsident von „Dunkeldeutschland“ sprach fiel die Antwort in der geheimen Wahl in die Urne.
6. Mehr Klarheit wird auch in der Asylpolitik eingefordert. Das Recht auf Asyl führt zu einem Prüfergebnis, das umzusetzen ist. Als Angebot der Hilfe wie auch als Abschreckung vor Missbrauch. Wir haben den Eindruck, hier ist etwas trotz aller Hilfsbereitschaft in Unordnung und wir Deutschen lassen uns ausnutzen. Daher muss die Sozialhilfe oberhalb der Flüchtlingsversorgung liegen.
7. Der Umgang mit dem Islam muss für Deutschland neu diskutiert werden, gerade auch mit den christlichen Kirchen. Für viele Menschen gehört nicht der Islam, sondern gehören heute Moslems zu Deutschland. Wir garantieren ihnen wie anderen Religionen Glaubensfreiheit, gleiches erwarten wir für Christen in islamischen Ländern.
8. Globale Entwicklungen und Krisen bedürfen der Erklärung und Erläuterung. Die Politik Deutschlands in der EU, mit deren Nachbarn, an den Krisenherden der Welt: Deutsche Interessen müssen beschreibbar und deutlich sein, Verantwortung für Auslandseinsätze der Bundeswehr klar benannt sein. Das stärkt die Unterstützung einer guten Außenpolitik und führt zu Respekt gegenüber den Soldaten. Gleiches gilt für die Russland-Sanktionen, unter denen auch der sächsische kleinstrukturierte Mittelstand sehr leidet.
9. Die Sicherheit im Land muss wieder zu der Selbstverständlichkeit werden, die wir wollen und brauchen. Bund und Länder müssen dazu eng zusammenarbeiten, Verantwortungslücken darf es nicht geben, Grenzen müssen Grenzen bleiben. Wir stehen hinter unserer Polizei, und diese muss das auch merken. Der Unmut, von fernen Entscheidern gegängelt zu werden (Beispiel Wolf) schlägt in Unmut gegen die Politik um – zu Recht. Verantwortlichkeiten sind einzufordern, Freiräume zu gewähren, um die Dinge besser zu machen.
10. Große Verunsicherungen erfahren wir beim Umgang mit den Verbrennungsmotoren. Hier ist ein baldiger strategischer Ausblick erforderlich, der die Bürger und die mittelständischen Unternehmer nicht im Regen stehen lässt. Ein deutlicher Handlungsbedarf besteht unserer Ansicht beim Güterverkehr auf Schienen (Rhein.- und östliche Nord/Südachse) und dem ÖPNV.
11. Abgehängt sein: viele Menschen fühlen sich den modernen Entwicklungen ausgeliefert. Hier müssen Bundes- wie Landespolitik wieder nah an den Menschen agieren und gerade die unterstützen, die vor Ort als Unternehmer, Bürgermeister, Vereinsvorsitzende oder Kirchenvertreter aktiv sind.
12. Ein Kern dabei ist die Achtung vor der Arbeit in Städten und Kreisen, die so ausgestattet sein müssen, dass Freude im Amt möglich ist. Die Kosten für Breitbandausbau, Brückenreparaturen, Flüchtlingsbetreuung oder der Kinderbetreuung landen jedoch immer mehr und wieder in den Kommunalhaushalten und zerstören deren Gestaltungskraft. Dabei denken wir auch an die begrenzte Leistungsfähigkeit der Eltern.
Wir müssen als CDU über die Ebenen wieder besser aufeinander hören und einander ernst nehmen. Dabei sollen solche Hinweise wie dieses Schreiben eines Kreisverbandes helfen. Das war in den letzten Jahren nur holprig der Fall. Wenn uns unser Generalsekretär Peter Tauber auf Anfrage mitteilte, eine Kanzlerin mache keine Fehler und gäbe deshalb keine Fehler zu, versteht das niemand. Es widerspricht auch völlig unserer christlichen Gesinnung.
Deutlich war bei der hohen Wahlbeteiligung, dass die Menschen ein Zeichen setzten und ihre demokratischen Rechte nutzen wollten. Dieses Zeichen müssen wir erkennen, uns darüber nicht beschweren, sondern solide und engagiert an den Themen der Zeit arbeiten. Wir werden es nicht allen recht machen können, aber wir können die Zuversicht zurückholen, mit der CDU wird unser Land gut regiert. Die Sachsen lieben Niveau, auch in ihrer Politik. Insgesamt geht es um viele kleine Dinge, die zusammen eine große Aufgabe bedeuten. Diese Aufgabe kann nur mit Zusammenhalt, dem Willen zum Gestalten und dem wohlmeinenden Blick auf die Menschen im Land, ihren Stolz und ihre Würde, gelingen. Die CDU muss sich dieser Aufgabe weiter ernsthaft und fleißig stellen, nur so werden wir die Kommunalwahlen wie die Landtagswahlen 2019 erfolgreich gewinnen. Und die Bundespolitik entsprechend mitgestalten.
Sehr verehrte Frau Bundesvorsitzende,
bitte fassen Sie unsere Gedanken als Anregungen auf. Gern laden wir Sie in unseren Kreis ein, um über unsere Standpunkte in nächster Zeit miteinander zu diskutieren. Die CDU in Deutschland muss stärkste politische Kraft bleiben und eine starke volksnahe Führungsrolle spielen, das ist auch unser Anspruch in Sachsen. Wir haben in unserem CDU-Kreisverband den Weckruf der Bürger verstanden und hoffen gleiches von Dresden und Berlin.
Unseren Landesvorsitzenden setzen wir gleichlautend in Kenntnis.
Ihnen viel Erfolg bei der Durchsetzung unserer Ziele in den Koalitionsverhandlungen.
gezeichnet: von Breitenbruch
Aus dem Stadtrat vom 02. November 2017
Die Tagesordnung ließ es schon erahnen. Die Linke witterte ihre Chance sich als einzig sozial gerechte Partei inszenieren. Unsere Erörterung zu diesem Thema findet sich in der Pressemitteilung gemeinsam mit den Faktionen SPD, FWM und Bürger für Markranstädt für Erhöhung der Beiträge an Kindereinrichtungen und der Stadtbibliothek.
Bevor in die Tagesordnung eingestiegen wurde, überreichte Bürgermeister Spiske Frau Renate Röder die Sächsische Ehrenamtskarte zur Würdigung ihres Engagements bei der Integration von Flüchtlingen verbunden mit einem Dank. Wir, CDU-Fraktion, schließen uns dem Dank an. Weiterhin stellte sich Sandra Schuh vor. Sie ist seit Oktober neue Schulleiterin an unserer Grundschule „Nils Holgersson“ in Großlehna. Nachdem Frau Jacob zum Schuljahresende in ihren wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, wurde die Stelle neu ausgeschrieben. Wir freuen uns, dass mit Frau Schuh eine junge, engagierte Frau für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewonnen zu haben, die auch noch aus Markranstädt stammt. Wir wünschen ihr viel Erfolg.
Im Weiteren wurde uns die aktuelle Bestandserhebung und Planung der Kapazität bei den Kindertageseinrichtungen vorgestellt. Nachdem aktuell die Bedarfsdeckung bei den Krippen nur bei 68,7 %, im Kindergarten bei 85,5 % und im Hort bei 91,8 % liegt, steigt sie im kommenden Jahr aufgrund der Eröffnung der neuen KiTa am Stadtbad auf 91,6 % bei der Krippe, 97,6 % beim Kindergarten und 98,0 % im Hort. Dies wird für Entspannung sorgen. Natürlich müssen wir die Entwicklung des Betreuungsbedarfes weiter beobachten und ggf. reagieren.
-	7. Änderungssatzung zur Gebührensatzung für die Benutzung der Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege in der Stadt Markranstädt: Die Beiträge verändern sich wie folgt:
o	Krippe um 12,73 Euro pro Monat auf 204,39 Euro
o	Kindergarten um 16,17 Euro pro Monat auf 131,55 Euro
o	Hort um 2,40 Euro pro Monat auf 71,65 Euro
-	Entgeltordnung für die Nutzung der Stadtbibliothek Markranstädt. Die neuen Beiträge für die Bibliothek ab 01.01.2018 sind:
o	Kinder bis 12 Jahre: 3,00 Euro pro Jahr
o	Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahre: 6,00 Euro pro Jahr
o	Erwachsene: 12,00 Euro pro Jahr
-	Aufhebung der Benutzungsordnung und der Gebührenordnung der Stadtbibliothek Markranstädt vom 11. Mai 1995
-	Benutzungsordnung der Stadtbibliothek Markranstädt
-	Sanierungsgebiet „Stadtkern Markranstädt“ – Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes
-	Bebauungsplan „PV-Anlage Schkeitbar“ Markranstädt – Billigungs- und Auslegungsbeschluss
-	Widmung des beschränkt-öffentlichen Weges „Friedhofsweg“ in Quesitz: Dies ermöglicht uns den Weg aus der Straßenunterhaltung zu ertüchtigen bzw. eine Förderung zu beantragen.
Unsere Stadträtin Judith Heine warb unter wichtige Mitteilung für die MINI-WM des SC Markranstädt am 02. Dezember 2017 in Markranstädt, welche sich an der in Leipzig stattfindenden Frauen-Handball-WM anlehnt.
Jens Schwertfeger bat zum Abschluss der Sitzung um eine Aufstellung zu den Projekten im Rahmen des Stadtsanierungsprogramms SOP. Denn durch den Erweiterungsantrag im kommenden Jahr stellt, das doch auch eine Form des Programmabschlusses dar.
Pressemitteilung der Fraktionen CDU, SPD, und FWM sowie Bürger für Markranstädt,
Markranstädt, 05. November 2017:
Wir, die Fraktionen CDU, SPD und FWM sowie Bürger für Markranstädt des Markranstädter Stadtrates, stimmten den Beschlüssen zur Erhöhung der Beiträge an Kindereinrichtungen und der Stadtbibliothek zu. Dabei haben wir die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, wie eine dagegen votierte Partei glauben machen möchte. Differenziert und kritisch haben wir uns mit den Themen auseinandergesetzt und abgewogen.
Seit Einführung der Gebühren an der Bibliothek vor mehr als 25 Jahren wurden die Gebühren nicht angepasst und bewegten sich auf einem sehr niedrigen Niveau mit Beiträge für Erwachsene 6 Euro, Jugendliche 3 Euro und Kinder 1,50 Euro pro Jahr. Im Gegenzug haben wir stetig in den vergangenen Jahren in die Infrastruktur und das Leistungsspektrum der Bibliothek investiert. So wurde beispielsweise ein modernes Lesecafé gebaut, der Medienbestand kontinuierlich erneuert und ausgebaut sowie die Onleihe eingeführt. Mittlerweile belaufen sich damit die Ausgaben je Leser und Jahr auf rund 100 Euro. Eine Anhebung auf nunmehr 12 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Jugendliche und 3 Euro für Kinder pro Jahr denken nur einen geringen Teil der Kosten. Wir meinen, mit der Anpassung wird zumindest in Teilen dem Wert des hervorragenden Leistungsspektrums der Bibliothek Rechnung getragen. Gerade wenn man bedenkt, dass man für 12 Euro heute nicht einmal ein Buch kaufen kann. Auch bewegen wir uns damit auf dem Niveau der Bibliotheken der Nachbarstädte.
Natürlich ist auch die Erhöhung der KiTa-Gebühren eine schwierige Angelegenheit, die wir Stadtratsmitglieder nicht leichtfertig treffen. Markranstädts Einrichtungen sind qualitativ hochwertig. Kontinuierlich haben wir seit mehr als zehn Jahren in die Erweiterung der Kapazitäten investiert, um den steigenden Bedarf einer wachsenden Kommune an Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Und mit Sicherheit ist das keine einfache Aufgabe. Denn die finanziellen Ressourcen sind begrenzt. Ein verbesserter Personalschlüssel bei der Betreuung und eine Anerkennung der Leistung des pädagogischen Personals durch deutlich verbesserter Vergütung schlagen sich natürlich in den Betriebskosten nieder. Ja sie machen dort den größten Anteil der Ausgaben aus. In Markranstädt werden bereits heute über 6 Mio. Euro der 25,5 Mio. Euro Haushaltsmittel für die Betriebskosten in Kindereinrichtungen ausgegeben. Das ist fast ein Viertel der Mittel. Dabei verteilen sich die Ausgaben auf ca. 2,6 Mio. Euro für die Kommune, ca. 2,2 Mio. Euro Landeszuschuss und 1,3 Mio. Euro Elternbeiträge. Bei der diesjährigen Haushaltsplanung konnten wir sehen, wie schwierig es war, diese stetig steigenden Mittel mit den vorhandenen Einnahmen zu kompensieren. Da wir uns der Verantwortung einer stabilen Haushaltslage bewusst sind und wir auch in Zukunft die positive Entwicklung unserer wachsenden Stadt nachhaltig fördern wollen, ja müssen, haben wir uns für die Anhebung der Beiträge entschieden. Auch wenn wir hier von einer Partei als unsozial diffamiert werden. Doch wir sind der Meinung unsozial ist, wer sich den Herausforderungen unserer wachsenden Stadt nicht stellt und die wichtige Bedeutung einer stabilen Haushaltspolitik außeracht lässt. Zu meinen, dies ließe sich mit einkommensabhängigen Elternbeiträgen zu lösen, unterschätz den sich dahinter verbergenden Verwaltungsaufwand, der sich letztendlich wieder in steigenden Betriebskosten niederschlägt. Auch mit der aktuellen Beitragsberechnung werden soziale Unterschiede berücksichtig. Alleinerziehende erhalten einen 10-prozentigen Nachlass. Für Geschwisterkinder werden ebenfalls Nachlässe gewährt (40 Prozent für das zweite, 80 Prozent für das dritte und das vierte ist sogar beitragsfrei) und natürlich gibt es Familien, wo das Jugendamt den Beitrag aufgrund der finanziellen Situation komplett übernimmt. Aber vielleicht wollten sie sich auch nur als die vermeintlich einzig sozialgerechte Partei inszenieren. Denn welches Risiko gehen sie mit dem Wissen ein, dass die anderen ja sowieso zustimmen werden. So kann man sich ja getrost der Verantwortung entziehen.
Wir alle wollen hochwertige Einrichtungen und eine pädagogische Betreuung, die die individuellen Fähigkeiten unserer Kinder fördern. Wir alle wollten auch eine verbesserte Vergütung der Mitarbeiter in KiTas und einen verbesserten Betreuungsschlüssel. Wir wollen gute Standards für eine gute Zukunft unserer Kinder. Dies alles sollte es uns Wert sein. Wir versichern Ihnen, wir werden auch in Zukunft verlässlich unpopuläre Entscheidungen abwägen und nicht leichtfertig treffen.
Glückwünsche des CDU Stadtverbandes Markranstädt zum Jubiläum 110 Jahre Posaunenchor Markranstädt
Anlässlich des Reformationstages fand in der Sankt Laurentiuskirche ein Gottesdienst statt, an dessen Ausgestaltung auch der Posaunenchor Markranstädt mitwirkte. In diesem Jahr feierte unser Posaunenchor sein 110. Jubiläum. Wir, der CDU Stadtverband Markranstädt, gratulieren vielmals zu dem runden Geburtstag und wünschen auch für die Zukunft im ausreichend Luft in den Lungen.
Dem Jubiläum möchten wir mit einem angemessenen Geschenk würdigen. Dank unseres Mitgliedes Jens Schwertfeger konnten wir als Geschenk eine Posaune überreichen. Die Posaune ist ein Dachbodenfund der Kirchgemeinde Halle-Reideburg. Die Gemeinde hat leider keinen eigenen Posaunenchor mehr. Jedoch gab es den Wunsch, dass diese Posaune wieder in musizierende Hände – bestenfalls bei einem Posaunenchor – gelangt. Der Kirchenvorstand übergab deshalb die Posaune an Jens Schwertfeger. Ein Instrumentenbauer soll sich der Posaune nun noch annehmen, diese prüfen und spielbar wieder herrichten. Wir als CDU werden die Kosten der Reparatur übernehmen. Die Mitglieder des Posaunenchors haben sich sehr gefreut und begrüßen weitere Instrumentenspenden.
Eigenständiges Gymnasium in Markranstädt ab dem Schuljahr 2018/2019
Am 02. November 2017 beschloss auch der Stadtrat in Schkeuditz die Auflösung der Zweckvereinbarung zur Führung des Gymnasiums Schkeuditz mit den Häusern Schkeuditz und Markranstädt. Damit ist der Weg frei für die Trennung beider Häuser. Wir begrüßen diese Entscheidung, beendet sie doch einen langen Prozess bis zur Eigenständigkeit des Gymnasiums in Markranstädt. Seit Jahren haben sich die Schülerzahlen positiv entwickelt. Mittlerweile betragen diese schon ca. 650 Schülern je Haus. Damit haben sie eine Größenordnung erreicht, welche die Bildung von zwei selbständigen Schulen ermöglicht. Beide Häuser erhalten so die Chance, sich auf die jeweiligen Herausforderungen und Aufgaben zu konzentrieren und eine eigene Identität nachhaltig zu entwickeln. Den notwendigen Beschlüssen, sowohl in Markranstädt und im Landkreis Nordsachsen als auch insbesondere in der Stadt Schkeuditz sind langwierige und intensive Gespräche und Diskussionen auf den unterschiedlichsten politischen und institutionellen Ebenen vorausgegangen. Wir, der CDU-Stadtverband Markranstädt, bedanken uns bei den Landräten Henry Graichen und Kay Emanuel, welche uns dabei zur Seite standen und uns unterstützt haben. Natürlich gilt unser Dank auch Schulleiter Thomas Schönfeldt und seinem Kollegium, die durch ihr Engagement beiden Häusern den hervorragenden Ruf gegeben haben.
Selbstverständlich war die langjährige Zweckvereinbarung zwischen Schkeuditz und Markranstädt dringend notwendig, um in der Zeit niedriger Schülerzahlen beide Schulstandorte erhalten zu können. Sie war vor allem auch richtig, zeigt sich doch heute, dass damals prognostizierte Entwicklungen nicht zwingend eintreten müssen und man flexibel reagieren kann. Wir plädieren deshalb dafür, dieses erfolgreiche Modell als lohnenswert für ähnliche Situationen in der Zukunft im Auge zu behalten.
Michael Unverricht, Vorsitzender CDU-Stadtverband Markranstädt
Aus dem Stadtrat vom 01.02.2018
Die erste Stadtratssitzung des Jahres 2018 hatte wenig Spektakuläres zu bieten gehabt. Entsprechend monoton führte der Bürgermeister durch zu Sitzung. Doch ehe zur Tagesordnung übergegangen wurde bedankte sich die CDU Fraktion sich bei Ursula Wagner, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, für fast zehn Jahre gute Zusammenarbeit. Es war ihre letzte Sitzung. Danach geht sie in ihren wohlverdienten Ruhestand. Natürlich wünschen wir ihr für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben viele aufregende Stunden und Erlebnisse.
Weiterhin erhielten zehn ehrenamtlich Aktive des DRK die Sächsische Ehrenamtskarte als Dankeschön für ihr Engagement. In Markranstädt sichern sie kleine und große Veranstaltung ab. Sei es beim Promenadenfest, Weihnachtmarkt, Mühlenfest in Frankenheim, Open Air Seebenisch und vielen anderen Veranstaltungen – die Kameradinnen und Kameraden des Ortsverein Markranstädt vom DRK fehlen nicht und stehen für unterschiedlichen Hilfsangebote bereit. Die CDU bedankt sich vielmals für ihre unverzichtbare und ehrenamtliche Dienstleistung. Ohne sie könnten wir die vielen kulturellen und sportlichen Ereignisse in Markranstädt nicht durchführen. Hilfesuchende können sich auf ihre kompetente erst Hilfe vertrauensvoll verlassen.
Beschlüsse wurden folgende gefasst:
Bebauungsplan „PV-Anlage Schkeitbar“ Markranstädt – Abwägungsbeschluss zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung gemäß § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB: Die Stadträte stimmten einstimmig den Abwägungsvorschlag der Verwaltung zu den im Rahmen der öffentlichen Auslegung sowie der Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange vorgebrachten Bedenken, Anregungen und Hinweise sowie deren Einarbeitung zu.
Bebauungsplan „Windenergie Frankeheim“ Markranstädt: Der nochmaligen Verlängerung der Veränderungssperre gemäß § 17 Abs. 2 BauGB wurde einstimmig zugestimmt. Damit sollen Entwicklungen verhindert werden, die dem laufenden Bauleitplanverfahren entgegenwirken, so auch dem derzeit in Bearbeitung befindenden „Regionalplan Westsachsen“.
Klarstellungs- und Ergänzungssatzung „Alte Gärtnerei Quesitz“ – Satzung gemäß § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 BauGB Aufstellungsbeschluss: Bisher wurde das Areal verpachtet und als Garten- und Erholungsfläche genutzt. Dabei befanden sich die Gebäude im Eigentum der Pächter. Die Pachtverträge wurden zum Jahresende 2017 gekündigt. Die Fläche ermöglicht die Entwicklung für vier bis fünf Eigenheimstandorte. Die anhaltende Nachfrage könnte damit bedient werden. Der Beschluss wurde mehrheitlich gefasst.
Für die Sanierung der Karlstraße wurde mehrheitlich der Baubeschluss für dieses Projekt gefasst. Der Beschluss beruht auf einer Planung aus Oktober 2017.
Weiterhin wurden einige Verkaufsbeschlüsse gefasst:
Förderfähiges Gewerbegrundstück „Ranstädter Mark“ zum Preis von 69.000 Euro für 3.000 Quadratmeter.
Förderfähiges Gewerbegrundstück „Ranstädter Mark“ zum Preis von 46.000 Euro für 2.000 Quadratmeter.
Nicht förderfähiges Gewerbegrundstück „Ranstädter Mark“ zum Preis von 84.848 Euro für 2.839 Quadratmeter.
Gewerbegrundstück „Am Schrägweg“ zum Preis vom 125.918 Euro für 4.843 Quadratmeter
Das ehemalige Kell-Gebäude „Schwarzer Weg 4“ wurde verkauft. Die Stadt nutzt im Gebäude Räume für das Archiv und den Technischen Service. Der Stadtrat beschloss über einen neuen Mietvertrag ab 01. Juli 2018. Die Mietkosten werden sich auf 36.000 Euro pro Jahr belaufen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Leider musste ein offener Gewerbesteuerbetrag inkl. Nebenforderungen i. H. v. rund 33.500 Euro niedergeschlagen werden. Das Unternehmen existiert nicht mehr. Aufgrund des ursprünglichen Firmensitzes in der Schweiz gestalten sich Rechtsmittel sehr schwierig.
Weiterhin legitimierte der Stadtrat die Verwaltung eine Finanzanlage i. H. v. 1.000.000 Euro zu tätigen und wie jedes Jahr wurden Haushaltsmittel aus dem Jahr 2017 (Aus- und Einzahlungen) ins neue Jahr übertragen. Der Umfang beträgt ca. 5,4 Mio. Euro.
11.11.2017 - Es ist geschafft, die Jecken haben die Regentschaft im Markranstädter Rathaus übernommen
Markranstädt, 29. Oktober 2017:
Der CDU Kreisverband Landkreis Leipzig hat am 27.10.2017 in Grimma einen neuen Vorstand gewählt. Anwesend waren 104 stimmberechtigte Mitglieder.Als Alter und Neuer Vorsitzender wurde Georg-Ludwig von Breitenbuch mit 93 % für weitere zwei Jahr im Amt bestätigt. Als seine Stellvertreter gewählt Gerald Lehne aus Wurzen mit 76 %, Heike Helbig aus Markranstädt mit 88 %, Christian Funke aus Markkleeberg und Kay Ritter aus Wurzen mit jeweils 72 %. Verabschiedet wurde der langjährige Schatzmeister Horst Kretzschmar, der nach seinem Rechenschaftsbericht über die letzten zwei Jahre vor den versammelten Mitgliedern für seine ehrenamtliche Tätigkeit im CDU Kreisverband geehrt wurde. Als sein Nachfolger wurde der ehemalige Landrat Dr. Gerhard Gey mit 98 % in das Amt gewählt.
als Mitgliederbeauftragter: Henry Kunze
als Beisitzer: Udo Goerke; Steffen Grimm; Frank Gurke; Svend-Gunnar Kirmes; Christian Krafczyk; Gerold Meyer; Florian Pitulle; Karsten Richter; Matthias Rieder; Holger Schulz, Michael Unverricht; Katharina Wagner und Brigitte Wenzel-Peri
für das Kreisparteigericht: Annett Albrecht; Bernd Ohtmer; Birgit Riedel; Jan Weiß und Thilo Groß
Birgit Riedel aus Markranstädt wird den Vorsitz des Kreisparteigerichtes übernehmen.
Auf der Kreismitgliederversammlung wurde auch der Generalsekretär der Sächsischen Union, Michael Kretschmer begrüßt. In einer beherzten Diskussion sprachen die Anwesenden offen über das Ergebnis der Bundestagswahl. Der neue Kreisvorstand setzt sich für die künftige Arbeit zum Ziel, verloren gegangenes Vertrauen in der Bevölkerung zurück zu gewinnen.
Wir, der Stadtverband Markranstädt, sind stolz über das gute Abschneiden unserer Markranstädter und wünschen ihn für ihre Arbeit, bei der wir sie gern unterstützen werden, viel Erfolg und Kraft.
Der Markranstädter Posaunenchor wird 110 Jahre und erhält die „PRO MUSICA-Plakette“ des Bundespräsidenten
Dieter Herz vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus mit einem Grußwort des Bundespräsidenten
22. August 2017 - Markranstädt blickt auf ein musikalisches Festwochenende zurück. Unser Markranstädter Posaunenchor wurde in diesem Jahr 110 Jahre alt und beging dieses Jubiläum mit einem Festkonzert am Sonnabend und einem Festgottesdienst am Sonntag in der jeweils bestens besuchten St. Laurentiuskirche.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurde dem Posaunenchor die „PRO MUSICA-Plakette des Bundespräsidenten überreicht. Die „PRO MUSICA-Plakette“ wurde im Jahre 1968 durch Bundespräsident Heinrich Lübke gestiftet. Sie ist eine Auszeichnung für Vereinigungen von Musikliebhabern, die sich in langjährigem Schaffen besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Kulturförderung erworben haben. Ab einem Alter der Musikvereinigung von mindestens 100 Jahren kann die Plakette verliehen werden, was unser Chor somit übererfüllt hatte.
Im März 1907 wurde unser Posaunenchor vom Gastwirt Richard Heerde aus Markranstädt ins Leben gerufen. Heute wird er vom Markranstädter Bernd Meißner geleitet, dem Tobias Haenel in allen organisatorischen Dingen eng zur Seite steht.
In ihren Ansprachen würdigten Herr Dieter Herz, vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus, Pfarrer Michael Zemmrich, Vertreter des Kirchenvorstandes und des Kirchenchores das langjährige Wirken unseres Posaunenchores für die Kirchgemeinde, aber auch für die Bereicherung des Musiklebens in unserer Stadt. Dabei greift der Chor auf ein breites Repertoire aus kirchlichen Liedgut, Klassik, Spirituals und Volksmusik zurück. Im Rahmen der Konzerte hörten wir u.a. Werke von Händel, Bach, Mozart, Prucell, Telemann und vielen mehr. Die Kirche war dabei erfüllt von einer ergreifenden musikalischen Pracht.
Neben dem Musizieren steht aber auch die Ausbildung der nächsten „Posaunengeneration“ im Aufgabenheft des Chores. In den letzten Jahren konnten wieder verstärkt Kinder und Jugendliche an ein Instrument und das gemeinsame Spielen herangeführt werden. Ein aus der sonntäglichen Chormusik herausgelöstes Duo der Jugendlichen bezeugte den Ausbildungserfolg sehr deutlich.
Auch die CDU Markranstädt möchte sich an dieser Stelle für das langjährige Wirken unseres Posaunenchores, für viele musikalische Erlebnisse und Bereicherungen sowie für die Ausbildungsarbeit herzlich bedanken. Wir wünschen den Musikern alles Gute für das persönliche Leben, viel Kraft und immer gute Luft für das weitere Musizieren.
Aus dem Stadtrat vom 05. Oktober 2017
Zur 33. Sitzung des Stadtrates begrüßte uns ein sichtlich erholter Bürgermeister, wobei die meisten – insbesondere unsere 1. Beigeordnete Beate Lehmann – auf einen eher arbeitsreichen September hinsichtlich der umfangreichen Haushaltsdiskussion und der vielen wichtigen Veranstaltungen zurückblickten.
Dreh und Angelpunkt waren folgende zwei Themen:
Der vorhabenbezogener Bebauungsplan „Forschungs- und Konsultationszentrum für ambulante Protonentherapie“ als Bebauungsplan der Innenentwicklung nach §13a BauGB.
Drei Beschlüsse mussten dazu gefasst werden, um den baurechtlichen Weg für diese Großinvestition in der Ranstädter Mark freizumachen. Der Vertreter der Investoren, Herr Schneck war ebenfalls anwesend. Jetzt liegt es an ihm, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Wir – die CDU Fraktion – werden unser Möglichstes tun, um für die Ansiedlung die Voraussetzungen zu schaffen.
Folgende Beschlüsse wurden einstimmig dazu gefasst:
- Der Abwägungsbeschluss zur Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Forschungs- und Konsultationszentrum für ambulante Protonentherapie“ als Bebauungsplan der Innenentwicklung nach §13a BauGB
- Der Beschluss zum Durchführungsvertrag für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Forschungs- und Konsultationszentrum für ambulante Protonentherapie“
- Der Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Forschungs- und Konsultationszentrum für ambulante Protonentherapie“
Der zweite bedeutende Beschluss erfolgte zur Haushaltssatzung mit dem Haushaltsplan der Stadt Markranstädt für den Doppelhaushalt 2018/19.
Erstmalig gibt es in Markranstädt somit einen Doppelhaushalt. Nicht nur die Planung eines solchen Haushalts stellt eine große Herausforderung dar, sondern auch die künftig zu erwirtschaftenden Abschreibungen für Neuinvestitionen. Diese betragen in den kommenden Jahren bereits über 600.000 Euro pro Jahr. Aber auch die Ausgaben für die Betreuung unserer Jüngsten in den Kindertagesstätten binden große Summen im jährlichen Haushalt. Umso weniger verwundert uns auch der Aufruf der 1. Beigeordneten, dass sich alle politischen Vertreter für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen einsetzten sollen. Wir werden uns dafür stark machen. Der Haushalt der Stadt Markranstädt umfasst rund 25 Mio. Euro. Mehreinnahmen bei Einkommen- und Gewerbesteuer reichen leider nicht aus um Mehrausgaben (z. B. für die Kitas bzw. Personalaufwendungen) zu decken. Deshalb werden die Steuersätze für Grundsteuer A und B auf den sächsischen Nivellierungshebesatz angehoben. Das stellte eine erste Anhebung nach 15 Jahren dar (Grundsteuer A von 280 auf 307 % und Grundsteuer B von 370 auf 420 %). Um diese Prozentangabe auch verständlich darzustellen, wurde uns ein Betrag von ca. 28 € pro Jahr, bezogen auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus-Grundstück benannt. Wir befinden uns damit zukünftig auf gleichem Niveau wie unserer Nachbarstädte und –gemeinden. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt weiter von 526 Euro in 2017 auf 487 Euro im Jahr 2018.
Der Haushalt umfasst auch ein gigantisches Investitionsvolumen von ca. 6,1 Mio. Euro. Zu den wesentlichen Investitionen zählen:
- Die Anschaffung einer Drehleiter für die Ortsfeuerwehr Markranstädt laut Bandschutzbedarfsplan
- Ein weiterer Ausbau der Grundschule Markranstädt. Bereits heute zeichnet sich ab, dass die Dreizügigkeit der Schule nicht mehr ausreicht. Problematisch gestaltet sich dabei auch die Doppelnutzung für Schule und Hort. Deshalb sind die Erweiterung des Speisesaals und die Aufstockung des Neubaus um eine weitere Etage vorgesehen. Damit soll den Ansprüchen der wachsenden Stadt Rechnung getragen werden.
- Ebenso gilt das für die geplanten vier Klassenzimmer am Gymnasium, welches voraussichtlich ab dem kommenden Schuljahr wieder als eigenständige Schule geführt werden soll.
- Am Westufer des Kulkwitzer Sees ist weiterhin eine barrierefreie Toilettenanlage geplant.
- Im Leader-Programm sind 100.000 Euro für die Förderung von Projekten im ländlichen Raum vorgesehen.
- Auch für Straßenbauprojekte, z. B. Karlstraße, Priesteblicher Straße und barrierefreie Bushaltstellen sind Mittel eingeplant. Bei der Priesteblicher Straße ist ein Antrag des Ortschaftsrats Frankenheim vorangegangen. Dieser gründet sich auf das Ergebnis der Bürgerbefragung in Frankenheim, welche sich mehrheitlich für den Ausbau und die legitimierte Nutzung der verlängerten Priesteblicher Straße aussprach und auf einen Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Straße durch den Stadtrat. Wir als CDU Fraktion haben den Antrag deshalb zugestimmt.
- Für das Stadtbad sind in den nächsten drei Jahren über 2,5 Mio. Euro vorgesehen. Möglich wird die Sanierung des Stadtbades durch die Verlängerung des SOP Programmes und der damit verbundenen Förderung von Zweitdritteln der förderfähigen Kosten. Aus eigenen Mitteln hätte Markranstädt dies nicht stemmen können.
- Auch die Sanierung von Teichen nimmt eine wesentliche Position ein.
- Aus dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Seebenisch soll dank des Leader-Programms ein Begegnungszentrum entwickelt werden.
- Letztlich beinhaltet der Plan für den Breitbandausbau noch 1,9 Mio. Euro. Auch wenn ein privater Investor eine Verbesserung schaffen wird, so wird dies laut Ansicht zahlreicher Fachleute nicht flächendeckend und nachhaltig sein, so dass durch die Stadt weitere Maßnahmen erforderlich sein werden. Schnelles Internet ist ein entscheidender Faktor für die positive Entwicklung unserer Stadt und ihrer Ortschaften.
Wir werden sehen, ob der Bürgermeister als Leiter der Verwaltung auch die personellen Voraussetzungen für das umfangreiche Investitionsprogramm im Bauamt schaffen wird. Der Haushaltsplan wurde einstimmig verabschiedet.
Weiter Beschlüsse wurden zu folgenden Themen gefasst:
Lieferung von Erdgas für 15 kommunale Lieferstellen der Stadt Markranstädt für die Jahre 2018 bis 2020 – Die Vergabe der Lieferleistung an die Stadtwerke Gießen erfolgte einstimmig.
Bereitstellung finanzieller Mittel für die Umsetzung von notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen im HH-Jahr 2017 im Wert von 200.000 Euro, z. B. für die Schließanlage im Rathaus, Auflagen des Brandschutzes am Gymnasium und in der Kita Hoßgraben, Sanierung des Hallenbodens im Sportcenter, der Tartanbahn im Stadion, Austausch des Fußbodens im Vereinsraum des SSV Kulkwitz, Erneuerung von Türen in der Oberschule und der Fassade der OFW Markranstädt. Erfreulich ist auch die deutliche Aufstockung der Mittel für Gewässerunterhaltung um 70.000 Euro. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Betriebskostenzuschuss für die neue Kindertagesstätte „Am Stadtbad“ für eine Erstausstattung an den Träger DRK in Höhe von 40.000 Euro – einstimmig beschlossen.
Erwerb von Finanzanlagen von 2,0 Mio. Euro ab 27.01.2017 und 370.379 Euro ab 04.07.2017 bei der Deutschen Kreditbank AG – wurde einstimmig beschlossen.
Der Erwerb eines Grundstücks in Großlehna von 7.406 Quadratmeter im Wert von 37.030 Euro – wurde einstimmig beschlossen.
Letztlich wurde noch über den Einwohnerantrag aus dem Wohngebiet Göhrenz beraten. Dieser befasst sich mit der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und permanenter Nichteinhaltung der Straßenverkehrsordnung im Göhrenz. Als Einwohnerantrag konnte dieser Antrag nicht gewertet werden, da das erforderliche Quorum nicht erreicht wurde. Die Stadt nimmt sich des sehr wichtigen Themas jedoch an und wird Geschwindigkeitsmessungen und Kontrollen durch das Landratsamt veranlassen.
Auf Nachfrage unserer Stadträtin Birgit Riedel an den Bürgermeister, zu dessen Termin mit dem Leipziger Bürgermeister Rosenthal bezüglich des Themas Zweckverband Kulkwitzer See, war dessen Antwort eher dürftig und unkonkret. Verwundert mussten wir feststellen, dass an diesem wichtigen Termin auch die Leiterin des Leipziger Umweltamtes, Freifrau von Fritzsch teilnahm, obwohl im Vorfeld die Auskunft gegeben wurde, es wäre ein Termin ausschließlich zwischen den Bürgermeistern. Wieso Bürgermeister Spiske den Termin dann ohne seine Fachfrau zu diesem wesentlichen Thema, die 1. Beigeordnete Beate Lehmann, wahrnahm bleibt für uns offen.
Viele Gäste zum Farmfest auf der „Kleinen Farm“
Am Freitag, dem 18. August 2017, haben der Verein Richtungswechsel e. V. und die KiTa Waldkunuffel zum Farmfest auf der „Kleinen Farm“ eingeladen. Wir freuen uns, dass das Fest so großen Zuspruch fand. Es ist beeindruckend, was der Verein mit vielen fleißigen Helfern aus einer verwilderten Brache gemacht hat. Es ist ein Gelände geworden, wo Kinder kleine Abenteurer sein dürfen, aber auch Verantwortung für die Tiere und die Natur übernehmen. In einem kleinen Theaterstück haben uns die Kinder dann vermittelt, was sie von uns verlangen – nämlich ihnen eine Zukunft zu ermöglichen und Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen. Stellvertretend für uns Erwachsene gab Kathrin Haenel das Versprechen ab, sich dafür aktiv einzusetzen.
Wir wünschen dem Projekt weiter gutes Gelingen. Der CDU Stadtverband Markranstädt unterstützen es im Rahmen seiner Möglichkeiten auch gern weiter, denn hier wird nachhaltig, sehr gute pädagogische Arbeit geleistet. Dafür gebührt den Organisatoren ein großes Dankeschön.
Aus dem Stadtrat vom 07. September 2017
Obwohl es nach der Sommerpause die erste Sitzung war, die Tagesordnung sehr überschaubar kurz und der Bürgermeister mit Blick auf seinen baldigen Urlaub in entsprechender Stimmung.
Zur Bürgerfragestunde wurde erstmal öffentlich, dass Bürger ein seit 20 Jahren gepachtetes Gewerbegrundstück zum Jahresende gekündigt wurde. Sie hatten die Grundstücke als Garten genutzt, jedoch sah der Pachtvertrag enge Vorschriften der Nutzung vor. Künftig soll laut Auskunft der Stadtverwaltung die im Bebauungsplan festgeschriebene gewerbliche Nutzung durchgesetzt werden. Die Pächter baten dies nochmals zu überdenken. Wie wir weiter erfuhren, hat einer der Pächter ein Nutzungskonzept für eine gewerbliche Verwendung bei der Stadt eingereicht. Auf Nachfrage unserer Stadträtin Judith Heine, ob es darüber hinaus ein konkretes Angebot gäbe, bestätigte dies der Bürgermeister ohne jedoch konkret zu werden. Wir werden uns mit dem Sachverhalt intensiv auseinandersetzten. Es ist letztlich abzuwägen, welche Entscheidung die Beste ist.
Im Anschluss wurden folgende Beschlüsse gefasst:
Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß §n13a BauGB Gewerbegebiet „Am Hopfenteich“ Markranstädt – Einleitung eines förmlichen Satzungsverfahrens nach § 2 BauGB: Das Verfahren wird eingeleitet, da die dort ansässige Firma Markranstädter Haustechnik sich erweitern möchte und dazu das Baurecht benötigt. Die Finanzierung des B-Planes wird über eine städtebauliche Vereinbarung zwischen Stadt und Unternehmen geregelt und von der die Firma getragen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Wirtschaftsförderung – Verkauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet „Ranstädter Mark“ – Gemarkung Markranstädt, Flurstück 715/16. Dabei plant die Stadt den Verkauft eines ca. 4.200 qm großen Grundstück zum Preis von 96.784 Euro. Dieser Beschluss war bereits einmal Thema im Stadtrat und musste wegen eines Schreibfehlers im Vornamen des Käufers geheilt werden.
Die nächsten beiden Beschlüsse gehören zusammen. Im ersten geht es um „Aufhebung des Beschlusses 2016/BV/281 vom 27.01.2016 – Verkauf von unbebauten Grundstücken- Bereich „Westufer Kulkwitzer See““ und im zweiten um den „Verkauf von unbebauten Grundstücken – Bereich „Westufer Kulkwitzer See“. Die Interessenten wollten nicht den Lärmschutzwall miterwerben. Deshalb wurde dieser aus dem Grundstück herausgenommen. Jetzt kauft die Familie das Grundstück von ca. 751 qm zum Preis von 142.690 Euro.
Anschließend informierte Fachbereichsleiterin Frau Kohles-Kleinschmidt über die Haushaltentwicklung im ersten Halbjahr 2017. Demnach entwickeln sich die Erträge und Aufwendungen planmäßig. Es werden auch keine gravierenden Ertragsausfälle erwartet. Auch die Stadt profitiert von der guten Zinslage am Kreditmarkt. Durch eine Umschuldung sind Zinseinsparungen von rund 14.000 Euro im Jahr möglich. Bis zum Jahresende wird die pro-Kopf-Verschuldung von 589 im Halbjahr auf 570 Euro sinken.
Bauamtsleiter Herr Pleße informierte über den Baufortschritt zur neuen KiTa „Am Stadtbad“. Demnach sind keine weiteren Kostenerhöhungen zu erwarten. Man geht von Gesamtkosten in Höhe von 2,077 Mio. Euro aus. Das Projekt befindet sich im Zeitplan. Stadträtin Dr. Barche gab den Hinweis, dass man ehrlich sein sollte. Schließlich sah die Ursprungsplanung Kosten von 1,6 Mio. Euro vor, sodass es auch hier eine Verteuerung gibt.
Dann wurde noch über verschiedene Veranstaltungstermine informiert. So sind vom 14. September bis 15. September 2017 Teilnehmer des Netzwerkes „Place of Peace“ zu Gast im Schloss Altranstädt. Am 15. September wird sowohl die Tagesklink der Außenstelle Altscherbitz in der Hordisstraße und die Kreisstraße in Göhrenz eröffnet. Deshalb laden die Stadt und der Ortschaftsrat Göhrenz zum Straßenfest um 13.00 Uhr Höhe des Restaurants Seenswert ein. An diesem Wochenende findet weiterhin der Sachsen Cup im Löschangriff der Freiwilligen Feuerwehren am Westufer des Kulkwitzer Sees statt, was im Zusammenhang mit dem 150. Geburtstag unserer Markranstädter Wehr steht. Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und haben große Hochachtung vor dem selbstlosen und ehrenamtlichen Engagement unserer Kameradinnen und Kameraden. Möge der heilige Florian ihnen immer zur Seite stehen. Anlässlich des Jubiläums kann ab sofort eine Festbroschüre für 3,50 Euro im Bürgerrathaus erworben werden.
Letztlich bleibt für uns als CDU Fraktion immer noch offen, wie wir den Zweckverband „Erholungsgebiet Kulkwitzer See“ besetzten sollen. Nachdem Fachbereichsleiterin Wagner mitteilte, dies ginge aufgrund unserer Geschäftsordnung nur durch Stadträte aus der CDU Fraktion. Dem widersprach der Bürgermeister. Er meinte, er könne es entscheiden, dass es der CDU selbst überlassen ist, einen Vertreter auch aus einer anderen Fraktion zu benennen. Wir müssen jetzt erstmal darüber beraten, wie wir mit diesen unterschiedlichen Aussagen umgehen werden.
Heimat entdecken – mit dem Rad zu Markranstädts Kirchen
Über 50 Teilnehmer zählte am 29. Juli 2017 die Radtour des CDU Stadtverbandes Markranstädt zu den Kirchen in Markranstädt. Fast alle nahmen dabei an der gesamten Rundfahrt teil, einige besuchten nur einzelne Ziele. Zuerst führte Burkhard Schmidt vom Förderverein der Sankt Laurentiuskirche durch das imposante Gebäude auf dem Markranstädter Markt und gewährte einen Blick in die Kreutzbach-Orgel von 1886. Bevor die Teilnehmer von Markranstädt aus starteten, wurde vor der Linde zwischen Schulstraße und Kirche ein Schild montiert. Dieses deutet künftig darauf hin, dass es sich um eine „Lutherlinde“ handelt. Bereits 1845 pflanzte Pfarrer Weißbach an diesem Ort eine Linde zur Erinnerung an die Einführung der Reformation im Jahr 1545. Leider fiel dieser Baum 1948 einem Unwetter zum Opfer. Noch im gleichen Jahr pflanzte die Junge Gemeinde einen Ersatz welcher nun schon wieder fast 70 Jahre unseren Marktplatz ziert.
An der Wehrkirche Kulkwitz begrüßte Pfarrer Michael Zemmrich und Franziska Bloyl vom Kirchenvorstand die Gruppe. Die kleinste Kirche der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land wird sich wohl mit ihrem romanischen Gemälde aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert zu einer Berühmtheit entwickeln. Bei Restaurierungsarbeiten wurde das Bildnis zufällig erst vor wenigen Jahren entdeckt. 10.000 Euro stehen dieses Jahr für die weitere Freilegung zur Verfügung. Insgesamt werden jedoch 24.000 Euro veranschlagt, deshalb sind Spenden herzlich willkommen. Amüsant war auch die Beschreibung zur Außenfassade der Kirche. Sanierungspläne sahen einen Putz vor, wusste Pfarrer Zemmrich zu berichten. Glücklicherweise konnte nachgewiesen werden, dass die Steinfassade langlebig und witterungsbeständig ist, sodass die schöne Außengestaltung erhalten bleiben konnte.
Danach ging es weiter zum Pfarrhaus in Schkeitbar. Mit einer sommerlich gedeckten Kaffeetafel wurden die Reisenden im etwas versteckten Pfarrgarten empfangen. Bei Kaffee und Kuchen sowie frischem Obst war Zeit zum gemütlichen Austausch. Frau Martina Vitz aus Räpitz wurde hier durch die Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf und Michael Unverricht für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der CDU ausgezeichnet und gewürdigt.
Die Heimatstube im Pfarrhaus war geöffnet und zeigte anschaulich das Leben vergangener Generationen in unseren Dörfern. Viel Wissenswertes wusste Dieter Rackwitz über die Ev. Pfarrkirche Schkeitbar zu berichten, welche durch ihre Größe und die barocke Ausstattung sehr beeindruckte. Vor der Weiterfahrt wurden gemeinsam drei Tauben zum Zeichen des Friedens fliegen gelassen. Neben Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf freuten sich vor allem die Kinder und Jugendlichen über die Täubchen zum Anfassen.
Letzte Station der Radtour war die Kirche in Quesitz. Thomas Meißner vom dortigen Traditionsverein erläuterte, dass in Quesitz über Jahrhunderte viele europäische Würdenträger, unter anderem 1706 der polnische König und im Jahr 1814 der russische Zar, Gäste des Gotteshauses waren. Aber auch über die Orte Döhlen und Quesitz, welche sich die Kirche teilen mussten, gab es eine lustige Anekdote zu berichten. So mussten sich die Döhlener einen eigenen Eingang zum Kirchenschiff schaffen, da sie in Quesitz als „Ausländer“ gesehen wurden.
Zum Abschluss wurde bei Bratwurst und kühlen Getränken ausgiebig über die abwechslungsreiche Tour gesprochen. Auch Katharina Landgraft war mehr als beeindruckt von der Vielfältigkeit und den zauberhaften Kulturschätzen unserer dörflichen Historie. Michael Unverricht, Vorsitzender des CDU Stadtverband Markranstädt bedankt sich bei allen, die diese facettenreiche Radtour ermöglicht haben. Da sich alle einig waren, dies zu wiederholten, ist für die Kirchen im Norden Markranstädts eine ähnliche Tour geplant.
Richtfest an neuer Kindertagesstätte "Am Stadtbad"
Am 20. Juni 2017 war Richtfest beim Neubau der KiTa "Am Stadtbad". Für 2,105 Mio. Euro entstehen hier 82 Plätze für Krippe und Kindergartenkinder. Wir Stadträte nutzen die Gelegenheit zu einem Rundgang durch den Rohbau und bekamen von Frau Spindler vom Träger DRK das Konzept und spätere Nutzung der Räume erläutert. Eingebettet am Rande des Stadtparkes verfügt das Gebäude viele gut Möglichkeit für eine naturnahe pädagogische Arbeit. Aber die Bäume bieten auch eine schöne Klimatisierung an heißen Tagen.
Wir freuen uns auf die Einweihung zu Jahresbeginn und bedanken uns bei den ausführenden Unternehmen für Ihre bisherige Arbeit.
Der Neubau zum Gymasium bekommt ein Gesicht
Aus dem Stadtrat vom 01. Juni 2017
Nachdem der Bürgermeister formal den Einstieg in den Stadtrat vom 01. Juni 2017 bearbeitet hat, kam regulär die Bürgerfragestunde. Dort mussten wir mit Verwunderung feststellen, wie eine Bürgerin augenscheinlich vom Bürgermeister mit dem Hinweis, sie hätte sich zu spät gemeldet, ignoriert wurde. Wie sich später herausstellte, wohnt sie in der Nachbarschaft der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Hier ist zu vermuten, dass sich der Bürgermeister nicht ganz unbeabsichtigt so verhalten halt.
Die wichtigsten beiden Beschlüsse dieser Sitzung waren mit Sicherheit die Einrichtung eines eigenständigen Gymnasiums Markranstädt zum Schuljahr 2018/19 sowie das Ausscheiden der Stadt Markranstädt aus der Zweckvereinbarung zur Übertragung der Schulträgerschaft zwischen dem Landkreis Nordsachsen, der Stadt Schkeuditz und der Stadt Markranstädt sowie zur Schließung der Außenstelle Markranstädt des Gymnasiums Schkeuditz.
Bereits im Jahr 2012 fassten wir Stadträte noch unter unserer Bürgermeisterin Carina Radon den Grundsatzbeschluss, in Markranstädt wieder ein eigenständiges Gymnasium einzurichten.
Seitdem diesem Beschluss gab es zwar einige Gespräche mit der Landesdirektion, doch insbesondere durch die Haltung und die Bedenken der Stadt Schkeuditz konnte kein verbindliches Ergebnis erreicht werden. Und das einst vom Markranstädter Bürgermeister propagierte „Gentleman’s Agreement“ brachte es noch nicht einmal an die Öffentlichkeit.
Deshalb hat sich der CDU Stadtverband dem Thema angenommen. Im Sommer letzten Jahres führten wir intensive Gespräche mit den Landräten der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie mit Vertretern der Bildungsagentur und des Gymnasiums. Dem vorrangegangen war ein Termin mit dem Landrat Henry Graichen (CDU) im Frühjahr 2016. Mit seiner Unterstützung gelang es alle Gesprächsteilnehmer an einen Tisch zu bringen.
Bei diesen Terminen wurde deutlich, wie groß die Notwendigkeit ist, beide Häuser als selbständige Schulen zu führen. Neben dem finanziellen Aspekt ist vor allem die Belastung für die Schulleitung sehr groß, welche eigentlich zwei separate Schulen in zwei Städten führt. Nach dem intensiven Austausch kam Bewegung in die Sache und wir freuen uns nun, dass sie zu einen verbindlichen Termin für die Eigenständigkeit unseres Gymnasiums führen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Landräten und allen, die sich aktiv für das Projekt eingesetzt haben. Wir glauben, dass es sich nachhaltig positiv auf die Qualität der schulischen Bildung auswirken wird. Davon werden Lehrer, Schüler und die Städte Schkeuditz und Markranstädt profitieren.“
Überrascht waren wir jedoch, dass Stadtrat Gängel (Die Linke) sich absolut gegen diesen Schritt ausgesprochen hat. Wer sich mit den Belangen der Schule intensiv auseinandergesetzt hat, kann dies nur mit Unverständnis aufnehmen. Das dieser Schritt der richtige ist, belegt auch das Statement von Schulleiter Thomas Schönfeldt „…das ist der einzig richtige und logische Schritt…“.
Mitte Juni folgen dann die analogen Beschlussfassungen des Landkreises Nordsachsen und der Stadt Schkeuditz. Damit wird Markranstädt ab dem Schuljahr 2018/19 wieder ein eigenes Gymnasium.
Weiter wurden folgende Beschlüsse gefasst:
Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a BauGB – Gewerbegebiet Kulkwitz „GE6 – West“ Markranstädt – Einleitung eines förmlichen Satzungsverfahrens nach § 2 BauGB. Dabei soll der Bebauungsplan gemäß §13a Baugesetzbuch als Bebauungsplan der Innenentwicklung ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 1 BauGB aufgestellt werden. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Bebauungsplan „Photovoltaik-Anlage Schkeitbar“ Markranstädt – Einleitung eines förmlichen Satzungsverfahrens nach § 2 BauGB. Unser Stadtrat Roland Vitz bat in diesem Zusammenhang auf eine angemessene Begrünung um diese Anlage zu achten. Auch wenn es sich hier um eine alte Kiesgrube handelt, so war es doch früher werftvoller landwirtschaftlicher Boden. Der Ortschaftsrat Räpitz stimmte der Vorlage zu. Der Beschluss wurde auch im Stadtrat einstimmig gefasst.
Verkauf des Grundstücks (Grund und Boden) Nordstraße 20 a, Flurstück 693/7 Gemarkung Markranstädt zum Preis von 24.480,00 Euro. Hier handelt es sich um eine Altlast aus DDR-Zeiten als Gebäude noch auf fremden Grundstücken errichtet wurden. Entsprechend dem Sachenrechtsbereinigungsgesetzes aus dem Jahr 1994 soll dies nun geordnet werden. Dabei verfolgt das Gesetzt das Ziel, die Eigentumsverhältnisse an Grundstück und Eigenheim unter Wahrung der gegenseitigen Interessen von Gebäudeeigentümer und Nutzer zusammenzuführen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Verkauf des Grundstückes (Grund und Boden) Merseburger Straße 22, Flurstück 74/4, Gemarkung Großlehna Flur 1 zum Preis von 14.359,00 Euro. Auch hier soll Grund und Gebäude in ein Eigentum zusammengeführt werden. Auch er wurde einstimmig gefasst.
Weiterhin wurde durch die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass sich die geplante Polizeiverordnung aufgrund noch fehlender, statistischer Zahlen verzögert. Auch die Sparkasse Leipzig hat sich zur Schließung der Filiale in Großlehna geäußert. Demnach wird bereits in diesem Jahr die rollende Filiale zum Einsatz kommen und weiter die Agenturlösung mit örtlichen Händlern geprüft. Wir freuen uns, dass der Protest der Großlehnaer Bürger mit Unterstützung des Ortsverbandes Großlehna nicht ganz ohne Wirkung bleibt. Vielen Dank für das Engagement im Sinne eines starken ländlichen Raumes.
Außerdem laufen zum 31. Dezember 2019 die Konzessionsverträge für Strom in Großlehna aus und müssen neu ausgeschrieben werden.
Als Vertreter im Zweckverband „Erholungsgebiet Kulkwitzer See“ entsenden wir künftig unsere Stadtratsmitglieder Birgit Riedel (Stellvertreter: Mike Hienzsch) und Michael Unverricht (Stellvertreterin: Judith Heine).
Zum Abschluss stellte unser Fraktionsvorsitzender Michael Unverricht im Namen der CDU-Fraktion nachfolgenden Antrag:
„Im Zweckverband „Erholungsgebiet Kulkwitzer See“ haben sich die beteiligten Städte Leipzig und Markranstädt zum wesentlichen Ziel gesetzt, das Erholungsgebiet in Bezug auf Naherholung und Tourismus am Kulkwitzer See zu gestalten, zu bewirtschaften und zu entwickeln. Mit der Modernisierung und Neugestaltung des Westufers wurde ein maßgeblicher Beitrag zu diesem Ziel geleistet. Deshalb sollte es im Interesser beider Städte sein, hinsichtlich der offenen Fragen zu den gewährten Fördermitteln, eine einvernehmliche Lösung auf Augenhöhe zu finden.
Deshalb stellt die CDU Fraktion den Antrag, dass der Bürgermeister Jens Spiske zu dieser Thematik kurzfristig einen Termin mit dem Oberbürgermeister Burkhard Jung vereinbart. An dem Termin sollen neben dem Bürgermeister die kompetenten Mitglieder des Zweckverbandes sowie die 1. Beigeordnete als Bearbeiterin des Themas teilnehmen.“
Diesem Antrag ist ein Termin des CDU Stadtverbandes in Dresden beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag vorangegangen. Aufgrund dieses Termins ist in das Thema wieder Dynamik eingetreten. Wir meinen, dass es noch eine bessere Lösung, als die von der Verwaltung vorgeschlagene, gibt. Wir sind optimistisch, dass das uns gelingen kann.
Ein eigenständiges Gymnasium für Markranstädt
Markranstädt, 01. Juni 2017: Bereits im Jahr 2012 fassten wir Stadträte den Beschluss, in Markranstädt wieder ein eigenständiges Gymnasium einzurichten. Seitdem gab es zwar einige Gespräche mit der Landesdirektion. Doch insbesondere die Haltung der Stadt Schkeuditz brachte kein verbindliches Ergebnis. Und die einst vom Bürgermeister propagierte „Gentleman’s Agreement“-Lösung brachte es noch nicht einmal an die Öffentlichkeit.
Deshalb hat sich der CDU Stadtverband dem Thema angenommen. Im Sommer letzten Jahres führten wir Gespräche mit den Landräten der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie mit dem Vertreter der Bildungsagentur und des Gymnasiums. Dem vorrangegangen war ein Termin mit dem Landrat Henry Graichen (CDU) im Frühjahr 2016. Mit seiner Unterstützung gelang es die alle Gesprächsteilnehmer an einen Tisch zu bringen.
Bei diesem Termin wurde deutlich, wie groß die Notwendigkeit ist, beide Häuser als selbständige Schulen zu führen. Neben finanziellen Aspekten ist vor allem die Belastung für die Schulleitung, welche eigentlich zwei separate Schulen führt, sehr groß. Nach einem intensiven Austausch kam Bewegung in die Sache und wir freuen uns, dass sie nun in einen verbindlichen Termin münden. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei den Landräten und allen, die sich für das Projekt eingesetzt haben. Wir glauben, dass sich dieser Schritt nachhaltig positiv auf die Qualität der schulischen Bildung und der Schulstandorte auswirken wird. Davon werden Lehrer, Schüler sowie die Städte Schkeuditz und Markranstädt profitieren.
Herzliche Glückwünsche zur Bürgermeisterwahl in Schkeuditz
Wir, der CDU Stadtverband Markranstädt, gratulieren Herrn Rayk Bergner (CDU) herzlich zur gewonnenen Oberbürgermeisterwahl in Schkeuditz. Wir wünschen ihm bei der Ausgestaltung seines Amtes alles Gute und natürlich gute Partner an seiner Seite. Als Akteure der Nachbarkommune Markranstädt freuen wir uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Oberbürgermeister Bergner ab 01. August 2017 und der Stadt Schkeuditz. Natürlich verbindet uns dabei die besondere Situation, Nachbarn der wachsenden Stadt Leipzig zu sein. Deshalb streben wir in Zukunft einen regelmäßigen Austausch mit dem neuen Amtsinhaber an.
Geschichtsvortrag „Das historische Willeberviertel – Schkeuditzer und Schulstraße im Wandel der Zeit“
Der Geschichtsvortrag „Das historische Willeberviertel – Schkeuditzer und Schulstraße im Wandel der Zeit“ am 30. Mai 2017 war wieder eine beeindruckende Zeitreise in die Vergangenheit unserer Stadt Markranstädt. Mit faszinierenden Bildern aus längst vergangenen Tag führte Hanna Kämmer rund drei Stunden durch den Abend und begeisterte die über 35 Zuhöre
„Wussten Sie, dass auf unserem Markt quasi eine Luther Linde steht?“ Im Jahr 1845 pflanzte Pfarrer Franz Eduard Weißbach an dieser Stelle eine Linde anlässlich des Jubiläums 300 Jahre Einführung der Reformation in Markranstädt. Begründet wurde die Baumpflanzung auf die erste Predigt des Großlehnaer Pfarrers in Markranstädt im Jahr 1545. Leider fiel die Jubiläumslinde 1948 einem Sturm zum Opfer. Doch später wurde an gleicher Stelle erneut eine Linde durch die Junge Gemeinde gepflanzt, die uns wieder an den Festakt von 1845 und die Einführung des Protestantismus in Markranstädt erinnert. Gerade im „Lutherjahr - 500 Jahre Reformation“ ist es umso wichtiger, sich solcher Ereignisse bewusst zu werden. Auch erfuhren wir, dass die Schulstraße früher „Herrenende“ hieß und Geschichtsforscher zwei Deutungen für die Namensgebung haben – zum einen die Straße, welche Richtung Kirche und Pfarrhaus als symbolisch zum Herren führt. Eine andere Variante sagt, dass die Straße zu einem ehemaligen Sattlerhof führt, welcher große Flächen innerhalb der Stadt einnahm. Auch dessen Pächterwurde als Herr bezeichnet und musste in Kriegszeiten einen Sattel und Reiter zur Verfügung stellen. Ansonsten war er von steuerlichen Zahlungen freigestellt. Die Kindertagesstätte Marienheim begründet sich auf den wohltägigen Markranstädter Ferdinand Zitzmann aus dem Jahr 1891. Er verfügte, dass in dem Gebäude ein Kindergarten eingerichtet werden sollte. Den Namen erhielt es zur Erinnerung an seine früh verstorbene Frau Marie Zitzmann.
Dies sind nur kleine Auszüge aus einem höchst interessanten Vortrag. Da das Wetter es leider kurz vor Veranstaltung nicht so gut meinte und sicherlich einige interessierte Bürger nicht kommen konnten, werden wir den Vortrag im Mehrgenerationenhaus im Herbst noch einmal vorsehen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Hanna Kämmer für ihr Engagement und wünschen ihr weiterhin alles Gute und beste Gesundheit.
Osterfeuer in Markranstädt und seinen Ortsteilen
Räpitz 13.04.2017 | 17 Uhr | Sportplatz Räpitz, Schkeitbarer Straße in Räpitz
Frankenheim/Lindennaundorf 15.04.2017 | 18 Uhr | Festwiese Lindennaundorf, Priesteblicher Straße in Frankenheim/Lindennaundorf
Göhrenz 15.04.2017 | 18 Uhr | Festwiese/Transval in Göhrenz
Markranstädt 16.04.2017 | 16 Uhr | Feuerwehrgerätehaus Markranstädt, Promenadenring in Markranstädt
21. Quesitzer Osterfeuer 16.04.2017 | 18 Uhr | Weg hinter dem Park in Quesitz
CDU wählt neuen Vorstand für den Stadtverband
Zur regulären Mitgliederversammlung am 22. März 2017 wählten die 32 anwesenden Mitglieder des CDU Stadtverbands Markranstädt im VIP-Raum der Stadthalle Markranstädt mit hervorragendem Ergebnis zum neuen Vorstand: Michael Unverricht zum Vorsitzenden, Birgit Riedel und Heike Helbig zu Stellvertreterinnen, welcher damit um eine zweite Stellvertreterin im Vorstand verstärkt wird, sowie Katrin Haenel zur Schatzmeisterin. Unterstützt wird die Arbeit künftig durch die Beisitzer Dr. Manja Mergner, Hellmuth Matthes, Jens Schwertfeger und John Detzner. Für die neue Funktion der Mitgliederverantwortlichen wurde Birgit Riedel gewählt. Alle Kandidaten erhielten eine überwältigende Mehrheit. Der Stadtverband unterstrich dadurch das Vertrauen in den Vorstand. Mit je vier Frauen und vier Männer sind auch die Geschlechter ausgewogen verteilt. Aus dem bisherigen Vorstand sind Judith Heine, Uwe Klesse und Enrico Deinert ausgeschieden. Der Vorstand bedankt sich vielmals für ihre langjährige Unterstützung und Engagement.
Auch in den zurückliegenden zwei Jahren zeichnete sich der größte Stadtverband der CDU im Landkreis Leipzig durch Stabilität aus und konnte sogar einen leichten Mitgliederzuwachs feststellen. Georg-Ludwig von Breitenbuch, Vorsitzender des Kreisverbandes und Gast zur Mitgliederversammlung, mahnte zu mehr Gelassenheit und unterstrich die Bedeutung der kommunalen Basis für die politische Arbeit.
In seinem Bericht stellt Vorsitzender Michael Unverricht heraus, wie wichtig es ist, in diesen bewegten Zeiten zusammenzustehen und sich nicht vom alleinigen Thema Flüchtlingskrise bestimmen zu lassen. Sicherlich sind in diesem Zusammenhang Fehler gemacht worden, aber dies alleinig der Verantwortung der Bundeskanzlerin Angel Merkel zuzuschreiben, sei nicht gerecht. „Über zehn Jahre erfolgreiche CDU-Politik dürfen nicht durch ein einziges Thema zunichte gemacht werden“, meinte Unverricht dazu. Gerade deshalb werde der CDU Stadtverband Markranstädt seine Direktkandidatin Katharina Landgraft zur Bundestagswahl tatkräftig unterstützen und freut sich auf die Herausforderung.
Neben dem für Markranstädt und insbesondere den Ortsteilen wichtigen Thema Breitbandausbau, wurde zur Sitzung von Hellmuth Matthes auch angesprochen, wie wichtig für eine zukunftsweisende Entwicklung des ländlichen Raums eine Sparkasse ist. Er richtete deshalb seinen Apell, sich für den Erhalt oder einer Alternative für die Großlehnaer Sparkassenfiliale einzusetzen, auch an unseren Landtagsabgeordneten Oliver Fritzsche. Alle anwesenden sicherten erneut ihre Unterstützung zu.
In Zukunft wird es weiterhin die beliebten Vorträge zur Heimatgeschichte Markranstädts geben. Der nächste Vortrag ist für Ende Mai 2017 geplant. Bereits heute lädt der CDU Stadtverband zum 2. Sommerfest auf Schloss Altranstädt am 12. August 2017 ein.
St. Laurentiuskirche, Markt in Markranstädt
08.04. | 16.00 Uhr | Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land
Marktarkaden in Markranstädt
08.04. | ganztägig | Einzelhändler und Gewerbetreibende
1. Ausstellung 2017 mit Vernissage
Schloss Altranstädt, Am Schloss 2 in Altranstädt
23.04. – 05.06. | 15.00 Uhr | Förderverein Schloss Altranstädt e. V.
Stadtgebiet in Markranstädt
29.04. | 10.00 Uhr | Stadt Markranstädt
Frühlingsball für Junggebliebene
Stadthalle, Leipziger Str. 4 in Markranstädt
08.05. | 15.00 – 18.00 Uhr | Stadt Markranstädt und AWO Seniorenheim im Park
Markranstädter Musiksommer: Eröffnungskonzert
13.05. | 16.00 Uhr | Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land
5. Promenadenfest
Kulkwitzer See, Ufer Kulkwitzer See in Markranstädt
20.05. | ganztägig | Stadt Markranstädt
17. Via Regia Classic
21.05. | 9.00 – 16.00 Uhr | Markranstädter Oldtimerverein e.V.
Offener Brief an die Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Markranstädt, den 27.03.2017
Zur Strukturreform-der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land
sehr geehrte Landessynodale,
mit großer Sorge verfolgen wir als CDU Stadtverband Markranstädt die beabsichtigte Strukturreform der Landeskirche.
Unserer Kirchgemeinde Markranstädter Land hat sich seit der Vereinigung aus drei Schwesterkirchen im Jahr 2006 unter Leitung unseres Pfarrers Michael Zemmrich zu einer tragenden Säule des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt entwickelt. Mit großer Freude beobachten wir, dass jedes Jahr mehr Kinder und Erwachsene getauft werden und sich am kirchgemeindlichen Leben beteiligen.
Die Kirchgemeinde ist mit seinen vielgestaltigen Angeboten, wie zum Beispiel:
Trägerschaft einer Kindertagesstätte
Bewirtschaftung des Friedhofes
Geschäftsführung eines „Sozialkaufhauses“
zahlreiche und vielfältige Informationsangebote
eine starke Institution in unserer Stadt.
Gesamtgesellschaftliche Ereignisse wie Kriege, Angst vor Terror und die Wanderungsströme tangieren in gleicher Weise unsere Wohnbevölkerung. Unsere Stadt musste im letzten Jahr hinnehmen, dass das eines der wenigen Hotels der Stadt zur Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber umgewidmet wurde. Bei der Bewältigung der großen Herausforderung, den sozialen Frieden zu bewahren und innerhalb eines Jahres 300 Menschen fremder Kultur und Sprache aufzunehmen bei gerade einmal 16.000 Einwohner, war das Wirken der Kirchgemeinde unverzichtbar. Dabei ist es Herrn Pfarrer Zemmrich in herausragender Weise gelungen, ehrenamtliche Menschen einzubinden und für die verschiedenen Aufgabenschwerpunkte zu aktivieren.
In der jetzigen Struktur sind Kirche, Pfarrer, Kirchenvorstandsmitglieder und Ehrenamtler nicht nur aktiv, sondern auch als Christen wahrnehmbar, präsent eben. Gerade in unserer Stadt, im unmittelbaren Verdichtungsraum der Großstadt Leipzig, deren Problemlagen nicht an der Stadtgrenze haltmachen, können wir uns schwer vorstellen, daß bei einer weiteren Zentralisierung das Engagement der Kirche aufrechterhalten werden kann.
Auch sehen wir keine Würdigung der veränderten Bevölkerungsströme. In der 6. regionalisierten Bevölkerungsprognose des vergangenen Jahres wird für Leipzig mit seinen umliegenden Gemeinden ein enormes Wachstum vorausgesagt. Dieses Wachstum wird mit einer weiteren Durchdringung anderer Kulturen einhergehen. Für uns ein Zeichen dafür, die evangelischen Kirchgemeinden in den Ballungsgebieten zu stärken!
Uns erschließt es sich nicht, dass in Zeiten hoher Steuereinnahmen, ausgerechnet im 500. Jahr der Reformation, ein solcher Strukturwandel im Wesentlichen ohne Differenzierung und Betrachtung von Spezifika einzelner Regionen durchgezogen werden soll.
Wir möchten Sie, sehr geehrte Damen und Herren herzlichst bitten, notwendige Strukturmaßnahmen ohne Zeitdruck und unter Beachtung regionaler Besonderheiten vorzubereiten.
Für den Entscheidungsprozess wünschen wir Ihnen Gottes reichen Segen.
Haben Sie Mut zur Umkehr eines Prozesses!
3 neue Jahrgangsbäume in Markranstädt gepflanzt
An der Pflanzung in der Parkanlage Promenadenring in Markranstädt haben rund 50 Familien teilgenommen. Für die Kinder, welche in der Kernstadt leben, wurden drei Bäume – jeweils eine Hainbuche, Eiche und Blutbuche – gepflanzt. Begrüßt wurden die Familien von der 1. Beigeordneten Beate Lehmann. Auch unser Fraktionsvorsitzender Michael Unverricht ließ es sich nicht nehmen und mischte sich unter die jungen Familien. Insgesamt wurden in Markranstädt und den Ortsteilen 128 Kinder im Jahr 2016 geboren. Damit stieg die Zahlt erneut gegenüber dem Vorjahr an.
139. Kinderfest
Vom 10. bis 14. Juli fand das 139. Kinderfest statt.
Gekrönt wurde das Ganze durch das Mitfiebern beim spannenden WM Finale.
Weitere Informationen und auch Impressionen sehen Sie hier.
http://www.markranstaedter-kinderfestverein.de/bildergalerie.html
Wir freuen uns sehr über diese erfolgreiche und langjährige Tradition in unserer Stadt und bedanken uns ganz recht herzlich bei den Organisatoren dieser Veranstaltung.
14. Via-Regia-Classic am 18.05.2014
bis 9.00 Uhr Anreise der Fahrzeuge
bis 9.30 Uhr Meldung beim Veranstalter mit Fahrerbesprechung
ab 10.00Uhr Start der Rallye mit Vorstellung der Fahrzeuge
ab 13.00Uhr Eintreffen der Fahrzeuge bei Start und Ziel in Markranstädt
ab 12.30Uhr Mittagessen aus Feldküche
ab 14.00Uhr Ausstellung der Fahrzeuge bei Start und Ziel in Markranstädt
gegen 16.00Uhr Preisverleihung und Verabschiedung

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