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Timestamp: 2019-10-19 18:48:20+00:00

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OLG Hamm, 03.11.1999 - 2 Ss OWi 1070/99 - dejure.org
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OLG Hamm, 03.11.1999 - 2 Ss OWi 1070/99 (https://dejure.org/1999,2437)
OLG Hamm, Entscheidung vom 03.11.1999 - 2 Ss OWi 1070/99 (https://dejure.org/1999,2437)
OLG Hamm, Entscheidung vom 03. November 1999 - 2 Ss OWi 1070/99 (https://dejure.org/1999,2437)
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Geschwindigkeitsüberschreitung, Einzelrichter, Antrag auf gerichtliche Entscheidung, Antrag auf Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts, Zuständigkeit, Zulassungsbeschwerde
Bußgeldsenat; Einzelrichter; Senat; Hauptsache; Entlastungseffekt
OWiG § 80a Abs. 2 S. 1 Nr. 2
NJW 2000, 451
MDR 2000, 226
NZV 2000, 136
DAR 2000, 83
Zwar ist - ähnlich wie in dem vom Senat im Verfahren 2 Ss OWi 1034/99 (DAR 2000, 83 = VRS 98, 209) entschiedenen Fall - der Anhörungsbogen nur überschrieben mit "Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr ..".
OLG Hamm, 28.11.2000 - 2 Ws 292/00
Besetzung des Bußgeldsenats, Ordnungsbeschluss, Ungebühr, Gewährung rechtlichen …
Die Grundsätze der Entscheidung des Senats vom 3. November 1999 in 2 Ss OWi 1070/99 (ZAP EN-Nr. 31/2000 = NJW 2000, 451 = DAR 2000, 83 = MDR 2000, 226 = VRS 98, 221) greifen nämlich nicht ein.
Das OLG Hamm a.a.O. hat zwar - in Abgrenzung zur Zuständigkeit für Annexentscheidungen in Einzelrichtersachen (hierzu OLG Hamm NJW 00, 451 = DAR 00, 83 = VRS 98, 221) - darauf erkannt, dass über eine Beschwerde gegen einen in der Hauptverhandlung wegen Ungebühr ergangenen Ordnungsbeschluss gemäß § 122 Abs. 1 GVG auch dann in der Besetzung mit drei Richtern zu entscheiden ist, wenn über die Rechtsbeschwerde des Betroffenen nach § 80a Abs. 2 Nr. 1 OWiG (damaliger Fassung im Jahre 2000) der Einzelrichter zu entscheiden hätte.
Diese Zuständigkeitsregelung gilt nicht nur für die Hauptsache - Zulassung der Rechtsbeschwerde gegen das Verwerfungsurteil -, sondern auch für alle mit ihr zusammenhängenden Nebenentscheidungen (vgl. Senatsbeschluss vom 03. November 1999 in 2 Ss OWi 1070/99 = NJW 2000, 451, 452).
Dem Betroffenen ist auf seinen Antrag, über den der Senat in der Besetzung gemäß § 80 a Abs. 2 Nr. 2 OWiG zu entscheiden hat (vgl. dazu OLG Hamm NJW 2000, 451 = DAR 2000, 83 = NZV 2000, 136 = VRS 98, 221; BayObLG NStZ-RR 2001, 23 [24]; SenE v. 09.02.2000 - Ss 43/00 Z - SenE v. 27.03.2000 - Ss 126/00 Z - SenE v. 27.02.2001 - Ss 17/01 Z - SenE v. 07.03.2001 - Ss 82/01 Z - [jeweils zu § 346 II StPO]; vgl. a. Korte NStZ 2000, 413), Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Begründung der Rechtsbeschwerde zu gewähren.
Der Senat, der in der Besetzung mit nur einem Richter zu entscheiden hatte (vgl. Senat in ZAP EN-Nr. 31/2000 = NJW 2000, 451 = DAR 2000, 83 = MDR 2000, 226 = VRS 98, 221), weist ergänzend darauf hin, dass das Protokoll in der vorliegenden Form auch erhebliche inhaltliche Mängel aufweist, die der Wirksamkeit der Urteilszustellung allerdings nicht entgegenstehen (vgl. BayObLG NJW 1981, 1795).
Maßnahmen, die demgegenüber nur das Ziel haben, den noch unbekannten Tatverdächtigen zu ermitteln, was z.B. der Fall ist, wenn der Halter des Kraftfahrzeuges lediglich als Zeuge eines noch nicht bekannten Fahrers angehört werden soll, vermögen dagegen keine verjährungsunterbrechende Wirkung zu entfalten (…vgl. BGH a.a.O.; Beschluss des 2. Senats des OLG Hamm vom 16.11.1999 - 2 Ss OWi 1034/99 -, veröffentlicht in DAR 2000, 83 und VRS 98, 208 m.w.N.).
OLG Rostock, 14.09.2005 - I Ws 293/05
Ausschließliche Zuständigkeit des Einzelrichters für eine Rechtsbeschwerde nach …
OLG Hamm, 04.09.2000 - 2 Ws 296/00

References: § 80
 § 122
 § 80
 § 80
 § 346
 BGH