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Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit BAWO Fachtagung 7. Mai 2009 Mag. Ulrike Oberauer, AK Salzburg. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Sven Böhmer Geändert vor über 2 Jahren
Präsentation zum Thema: "Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit BAWO Fachtagung 7. Mai 2009 Mag. Ulrike Oberauer, AK Salzburg."— Präsentation transkript:
1 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit BAWO Fachtagung 7. Mai 2009 Mag. Ulrike Oberauer, AK Salzburg
2 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit Arbeitsfähigkeit nach AlVG Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG Gesundheitsstrasse Rehabilitation Bedarfsorientierte Mindestsicherung
3 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit Arbeitsfähigkeit nach AlVG Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG Gesundheitsstrasse Rehabilitation Bedarfsorientierte Mindestsicherung
4 Arbeitsfähigkeit nach AlVG § 7 AlVG: (1) Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, wer – Arbeitsvermittlung zur Verfügung steht, wer – die Anwartschaft erfüllt und – die Bezugsdauer noch nicht erschöpft hat. (2) Der Arbeitsvermittlung steht zur Verfügung, wer eine Beschäftigung aufnehmen kann und darf und arbeitsfähig, arbeitswillig und arbeitslos ist. § 8 AlVG: (1) Arbeitsfähig ist, wer nicht invalid beziehungsweise nicht berufsunfähig im Sinne der für ihn in Betracht kommenden Vorschriften der §§ 255, 273 beziehungsweise 280 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes ist.
5 Arbeitsfähigkeit nach AlVG Harmonisierung zwischen Arbeitslosenversicherung und Pensionsversicherung nicht wirklich gelungen Die Entscheidung des PV-Trägers ist keine Vorfragenentscheidung im Sinne des §38 AVG (VwGH 16.02.1999; 96/08/0083; VwGH 22.03.2002; 99/02/0334).
6 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit Arbeitsfähigkeit nach AlVG Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG Gesundheitsstrasse Rehabilitation Bedarfsorientierte Mindestsicherung
7 Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG § 255 ASVG (1) War der Versicherte überwiegend in erlernten (angelernten) Berufen tätig, gilt er als invalid, wenn seine Arbeitsfähigkeit infolge seines körperlichen oder geistigen Zustandes auf weniger als die Hälfte derjenigen eines körperlich und geistig gesunden Versicherten von ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten in jedem dieser Berufe herabgesunken ist. (2) Ein angelernter Beruf im Sinne des Abs. 1 liegt vor, wenn der Versicherte eine Tätigkeit ausübt, für die es erforderlich ist, durch praktische Arbeit qualifizierte Kenntnisse oder Fähigkeiten zu erwerben, welche jenen in einem erlernten Berufe gleichzuhalten sind. Als überwiegend im Sinne des Abs. 1 gelten solche erlernte (angelernte) Berufstätigkeiten, wenn sie in mehr als der Hälfte der Beitragsmonate nach diesem Bundesgesetz während der letzten 15 Jahre vor dem Stichtag (§ 223 Abs. 2) ausgeübt wurden.
8 Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG § 255 ASVG (3) War der Versicherte nicht überwiegend in erlernten (angelernten) Berufen im Sinne der Abs. 1 und 2 tätig, gilt er als invalid, wenn er infolge seines körperlichen oder geistigen Zustandes nicht mehr imstande ist, durch eine Tätigkeit, die auf dem Arbeitsmarkt noch bewertet wird und die ihm unter billiger Berücksichtigung der von ihm ausgeübten Tätigkeiten zugemutet werden kann, wenigstens die Hälfte des Entgeltes zu erwerben, das ein körperlich und geistig gesunder Versicherter regelmäßig durch eine solche Tätigkeit zu erzielen pflegt. (4) Als invalid gilt auch der (die) Versicherte, der (die) das 57. Lebensjahr vollendet hat, wenn er (sie) infolge von Krankheit oder anderen Gebrechen oder Schwäche seiner (ihrer) körperlichen oder geistigen Kräfte außer Stande ist, einer Tätigkeit, die er (sie) in den letzten 180 Kalendermonaten vor dem Stichtag mindestens 120 Kalendermonate hindurch ausgeübt hat, nachzugehen. Dabei sind zumutbare Änderungen dieser Tätigkeit zu berücksichtigen.
9 Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG § 273 ASVG (1) Als berufsunfähig gilt der Versicherte, dessen Arbeitsfähigkeit infolge seines körperlichen oder geistigen Zustandes auf weniger als die Hälfte derjenigen eines körperlich und geistig gesunden Versicherten von ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten herabgesunken ist.
10 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit Arbeitsfähigkeit nach AlVG Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG Gesundheitsstrasse Rehabilitation Bedarfsorientierte Mindestsicherung
11 Gesundheitsstrasse Feststellung der Arbeitsfähigkeit: – einheitlich – standardisiert – zentral – verbindlich
12 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit Arbeitsfähigkeit nach AlVG Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG Gesundheitsstrasse Rehabilitation Bedarfsorientierte Mindestsicherung
13 Rehabilitation Grundsatz: „Rehabilitation vor Pension“ Problematik: – Aufsplitterung der Zuständigkeit – Fehlender Rechtsanspruch
14 Arbeitsfähigkeit und Wohnungslosigkeit Arbeitsfähigkeit nach AlVG Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nach ASVG Gesundheitsstrasse Rehabilitation Bedarfsorientierte Mindestsicherung
15 Schwerpunkte: – Einheitliche Feststellung der Arbeitsfähigkeit – Wiedereingliederungsmaßnahmen Kritikpunkt: – Oftmals fehlende Rechtsansprüche auf Leistungen und Verschiebung auf jeweiligen Landesgesetzgeber
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References: § 7
 § 8
 §38
 § 255
 § 255
 § 273