Source: https://www.zukunftbregenz.at/
Timestamp: 2020-08-04 10:46:29+00:00

Document:
Die Grünen - Zukunft für Bregenz am 15. März 2020
Pipeline Fahrradsnake Klimafit Weidach Mariahilf Achsiedlung
Fahrradsnake Fahrradsnake 1 of 6
Pipeline ausbauen!
Der schönste Rad- und Fußweg entlang des Bodenseeufers ist nicht nur eine beliebte Strecke für Erholungssuchende, sondern auch eine wichtige Radverbindung in die Stadt.
Nach der ersten Bauetappe – dem Ausbau vom Hafen bis zur Badeanstalt Mili – wird nun auch der nächste Streckenabschnitt bis kurz nach dem Bahnübergang unterhalb der Eisdiele Melanie durch Aufschüttungen verbreitert und attraktiv gestaltet. Die Trennung von Fußgänger/innen und Fahrradfahrer/innen wird weiter geführt.
Mutig für alle Menschen!
Jugendliche brauchen Freiräume und konsumfreie Zonen, die Pipeline bietet traditionell beides. Dies gilt es auch für kommende Generationen zu erhalten. Spaziergänge bei jeder Tages- und Jahreszeit, ein kurzes Bad oder ein Grillabend, die Pipeline zählt zu den attraktivsten Naherholungsgebieten der Stadt Bregenz für alle Generationen. Das wollen wir erhalten und ausbauen!
Mutig für sanfte Mobilität
Die Stadt der kurzen Wege wird mit dem Ausbau des Fuß- und Fahrradwegs auch hier zur Stadt der schnellsten Wege, zu Fuß oder auf dem Fahrrad vorbei am Autostau und dabei den wunderbaren Blick über den See genießen.
Klimaschutz darf auch Spaß machen!
Karte im Überblick
Fahrradsnake
Mutig oben drüber
Die Barriere zwischen Stadt und See zu überwinden, ist das größte Anliegen von Radfahrer/innen und Fußgänger/innen. Das ist stets das Ergebnis von Bürger­beteiligungsprozessen in der Bregenzer Verkehrspolitik.
Die Zeit ist reif für mutige Lösungen!
Wir präsentieren eine Vision für Verbindungen aus der Stadt hinaus zum Seeufer und seinen Freizeit- und Tourismusangeboten, aber auch für Alltagsradler/innen von der Landesradroute am Seeufer hinein in die Innenstadt.
Eine Reihe von Brücken neuen Typs, sogenannten Snakes, überwinden diese Barriere.
Die Schlange vom Kornmarkt zum Hafen
Die neue Snake verbindet die Innenstadt unmittelbar mit dem See und bietet einen attraktiven Ausblick auf die Kulturbauten und die Bregenzer Bucht. Sie beginnt bei der Nepomukkapelle und führt leicht ansteigend über die Landesstraße und die Bahn. Leicht abfallend geht es Richtung Pipeline und Lochau. Treppen bieten Fußgänger/innen kurze Wege über die neue Brücke. Am Hafen wird so die gefährliche Kreuzung von Radroute und Fußgängerübergang entschärft.
Gulaschbrücke neu
Eine weitere interessante Möglichkeit, die Stadt mit dem Seeufer zu verbinden, bietet eine weitere Fußgängerüberführung im Bereich des Sparkassenplatzes, quasi als neue „Gulaschbrücke“.
Zwei barrierefreie Unterführungen führen am neuen Bahnhof zu den Bahnsteigen und zu den Seeanlagen.
Anschluss für das Quellenviertel
Die Entwicklung des Quellenviertels kann zwei weitere Verbindungen bringen: Die Verlängerung der Quellenstraße durch eine Unter- oder Überführung bis zur Mehrerauerstraße und von der Fahrradstraße Klostergasse über die Rheinstraße bis zum neuen Quellenviertelplatz beim ehemaligen Forum.
Versicherung Münster - Optigrün
Bumendach Vera Enzi - grünstattgrau
Bosco Verticale Mailand - Conrad Amber
Dachgrün Vera Enzi - grünstattgrau
Designhotel Gams Bezau - Conrad Amber
Glyzinien Fassade - Conrad Amber
Grünfassade Zürich Stadtgärtnerei - Conrad Amber
Klinik Augsburg Dachgarten - Optigrün
Wien Bankfassade - Conrad Amber
Amber Hotel Fassadenbegrün - Conrad Amber
Die Begrünung von Fassaden und Dächern bringt nicht nur mehr Grün in die Stadt. Sie ist auch sinnvoll im Kampf gegen die Klimakrise und eröffnet neue und attraktive Gestaltungs­möglichkeiten im Stadtbild.
Grüne Wände sind ein Beitrag zur Lebensqualität in Städten, denn sie mindern die Folgen des Klimawandels.
Tropentage nehmen zu und belasten die Menschen zunehmend. Begrünte Fassaden und Dächer bieten zudem Lebensräume für Tiere und beeinflussen das Kleinklima durch Schatten und Verdunstung positiv. Sie funktionieren wie kleine, lokale und „naturnahe Klimaanlagen“. Die Wirkung ist umso größer, je mehr Gebäude eines Gebiets begrünt sind. Wir vermeiden damit den Einbau weiterer Klimaanlagen, die zusätzlichen CO2-Ausstoß verursachen würden.
Saubere Luft, Heizkosten sparen
Schädliche Luftinhaltsstoffe und Staub werden vom dichten Laub einer Fassadenbegrünung aufgenommen und gefiltert. Durch ihre Verdunstungsleistung stellen Grünfassaden eine naturnahe Luftreinigungsanlage dar, sie produzieren Sauerstoff und binden CO2.
Dauergrüne Rankpflanzen haben im Winter einen Isolationseffekt und helfen Heizkosten sparen. Im Sommer wirken sie kühlend, da die begrünten Wandbereiche vor einem starken Aufheizen geschützt sind. Die Fassade selbst leidet bei richtiger Pflanzenwahl nicht darunter, im Gegenteil die Bepflanzung kann die Lebensdauer der Fassade erhöhen.
Mutig für ein grünes Bregenz
Begrünte Fassaden und grüne Dächer beleben den öffentlichen Raum, erhöhen die Aufenthaltsqualität und machen die Stadtquartiere attraktiver. Sie wirken positiv für uns Menschen und für unsere Umwelt.
Endlich umsetzen!
Wir wollen die Gestaltung des Stadtteilzentrums Weidach endlich in Angriff nehmen! Bereits 2008 (Räumliches Entwicklungskonzept) und 2014 (Generalverkehrskonzept) gab es Vorschläge zur Attraktivierung des öffentlichen Raumes im Zentrum des Weidachs.
Dennoch dominiert hier nach wie vor das Auto. Viel Platz für Autos, wenig für Menschen. Fußgänger/innen, Radfahrer/innen sind von einer gleichberechtigten Teilhabe ausgeschlossen, obwohl hier eine Landesradroute durch führt, die eine wichtige Verkehrsader zur Stadt ist. Das Ambiente ist ernüchternd und unattraktiv. Nichts lädt zum Verweilen, zum Flanieren und Aufhalten ein. Es fehlt eine erkennbare und erlebbare Identität.
Mutig Weidach stärken
Erfreulicher Weise gibt es im Weidach nicht nur langfristige Pläne seitens der Stadt für eine Quartierentwicklung und Zentrumsgestaltung, sondern auch eine engagierte Gruppe von Bürger/innen, die sich seit Längerem für die Umsetzung einsetzt. Wir stehen stets im direkten Kontakt mit den Bürger/innen und nehmen ihre Anliegen ernst.
Im Zentrum der Überlegungen steht die attraktive Neugestaltung der Flächen zwischen Spar und Hotel unter Einbeziehung des gegenüberliegenden freien Grundstücks, hier wird eine Begegnungszone für mehr Aufenthalts- und Verweilqualität sorgen. Fußgänger/innen und Radfahrende erhalten mehr Platz. Der Eigentümer ist über die Pläne der Stadt informiert und hat signalisiert, dass er sich im Erdgeschoss eine halböffentliche Nutzung vorstellen könnte und er für gemeinsame Überlegungen offen ist.
Die Pläne dürfen nun nicht erneut verschoben werden. Die Anliegen der Bürger/innen müssen endlich ernst genommen werden. Der Bürgermeister vertröstet die Bürger/innen laufend und weigert sich die notwendigen Maßnahmen zu budgetieren. Das ist enttäuschend. Viel Zeit, Energie und Geld wurde bereits investiert. Das Projekt muss mutig und aktiv angegangen werden. Alles steht auf Grün, es geht jetzt um die Umsetzung. Alles andere ist eine Geringschätzung des Engagements der Bürger/innen.
Starke Grüne sind der Garant dafür, dass hier die Stadt endlich aktiver agiert und die Wünsche der Bürger/innen umgesetzt werden.
Die Pläne liegen vor. Nun muss umgesetzt werden! Gemeinsam mit der Bevölkerung wurde geplant, wie das Zentrum des Stadtteils Mariahilf zu einem attraktiven Gegenpol zur Innenstadt werden kann.
In Mariahilf dominiert das Auto. Fahrbahnen und Parkplätze. Viel Platz für Autos, wenig für Menschen. Fußgänger/innen, Radfahrer/innen sind weit von einer gleichberechtigten Teilhabe entfernt. Das Ambiente ist von einer gewachsenen Lieblosigkeit geprägt. Nichts lädt zum Verweilen, zum Flanieren und Shopping ein. Der Stadtteil ist für Ladengeschäfte unattraktiv. Es fehlt eine erkennbare und erlebbare Identität.
Mutig Mariahilf stärken
Mit dem Ziel, das Quartier Mariahilf zu stärken und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, startete 2015 ein Bürgerbeteiligungsprozess. Die von Bürger/innen gemeinsam mit Vertreter/innen der Pfarrgemeinde und Expert/innen erarbeiteten mutigen Ergebnisse wurden mehrfach öffentlich präsentiert: Die Mariahilfstraße und die Heldendankstraße werden auf der Höhe der Pfarrkirche zu einer Begegnungszone. Aufenthalts- und Verweilqualität werden verbessert. Fußgänger/innen und Radfahrende erhalten mehr Platz. Im Zentrum der Überlegungen steht die attraktive Neugestaltung der Flächen rundum die Kirche.
Pläne in Gefahr
Die Pläne drohen nun aber am Widerstand weniger zu scheitern. Der Kirchenrat, also die Eigentümervertreter der Grundstücke der Pfarre, bringen starke Bedenken ein. Der Bürgermeister setzt massiv den Rotstift an. Übrig bleiben soll eine Schmalspurvariante. Das ist enttäuschend. Viel Zeit, Energie und Geld wurde bereits investiert. Nun wird das Engagement der Bürger/innen nicht wert geschätzt.
Starke Grüne sind der Garant dafür, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und letztlich die Wünsche der Bürger/innen umgesetzt werden.
Achsiedlung stärken!
Die Achsiedlung am Stadtrand von Bregenz ist eines der größten Siedlungsprojekte in Vorarlberg. Wie andere Stadtteile auch, genießt sie weniger politische Aufmerksamkeit, als die Innenstadt. Wir wollen den Stadtteil an der Ach mutig stärken und aufwerten!
Die Achsiedlungsstraße trennt derzeit die Siedlung von den gegenüber liegenden Einfamilienhäusern und sie trennt Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund. Stadteilfeste, die hier schon Tradition haben, sind ein Schritt zur Begegnung und zum Kennenlernen. Doch auch der öffentliche Raum sollte einladend sein. Stadteile sind komplexe Organismen, sie sind Lebensraum für ihre Bewohner/innen. Wege des täglichen Bedarfs sollten zu Fuß möglich sein. Das schafft belebte Orte, ermöglicht Begegnung und stärkt die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil.
Mutig Grenzen auflösen!
Eine Begegnungszone verbessert die Aufenthalts- und Verweilqualität und den Austausch im gesamten Stadtteil. Die beiden Straßenseiten nähern sich räumlich und menschlich an. Fußgänger/innen und Radfahrende erhalten mehr Platz. Wie dies genau umgesetzt werden kann, wird mit den Menschen vor Ort in einem Bürgerbeteiligungsverfahren erarbeitet. Erste konkrete Vorschläge von engagierten Bürger/innen gibt es dazu bereits.
Starke Grüne sind der Garant dafür, dass alle Stadtteile und nicht nur das Stadtzentrum in den Fokus genommen werden und dass die Steuergelder fair für alle ausgegeben werden. Unsere Stadt ist die ganze Stadt! Menschen wollen ernst genommen werden und sich mit ihrem Quartier identifizieren. Dafür wollen wir sorgen. Wir alle sind Bregenz!
Seit 35 Jahren gestalten wir unsere Heimatstadt mit, seit 15 Jahren tragen wir Verantwortung in der Stadtregierung und sind zuständig für die Bereiche Stadtplanung, Verkehr, Energie, Umwelt, Integration und Gleichbehandlung.
Vieles hat sich seither in diesen und anderen Politikfeldern weiterentwickelt.
Bregenz ist offener und moderner geworden.
Am 15. März 2020 werden die Bregenzer/innen ihr Urteil über unsere Regierungsarbeit sprechen. Wir sind bereit und bestens vorbereitet, diese Aufgabe auf der Basis eines neuen, mutigen Übereinkommens weiterzuführen und auszubauen.
Wir tragen besondere Verantwortung für unsere schöne Stadt, für alle Menschen, die hier leben, für unsere Umwelt und unseren gemeinsamen Lebensraum. Denn wir sind die erste Generation, die die Klimakrise deutlich spürt und die letzte Generation, die hier Schlimmstes verhindern kann.
Unser Beitrag fängt auf der kommunalen Ebene an.
Mutig Neues ausprobieren!
Eine interaktive Karte mit unseren wichtigsten Projekten.​
In dieser interaktiven Karte haben wir ausgewählte Projekte aus den Stadtteilen und neue Visionen für Bregenz dargestellt.
Wir laden alle Bürger/innen ein, sich zu informieren und mit uns zu diskutieren.
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Die Grünen – Grüne Alternative Vorarlberg
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Programm der Grünen Vorarlberg 2009 (Kurzfassung, gelayoutet)
Programm der Grünen Vorarlberg 2008 (Langfassung, nur Text)
Grundsatzprogramm der Grünen Österreich
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