Source: https://zukunfttraining.de/agbs/
Timestamp: 2017-06-24 00:10:18+00:00

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All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen - ZT
All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­genHome » All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen	§1 Gel­tungs­be­reich
(1) Für On­line-Wer­be­leis­tun­gen des TAM-edi­ti­on Ver­la­ges sowie für die Ver­mark­tung von Wer­bung auf Web­sites, so­wie an­de­ren di­gi­ta­len Pro­duk­ten und mo­bi­len An­ge­bo­ten gel­ten aus­schließ­lich die nach­fol­gen­den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen („AGB“). So­weit nicht an­ders schrift­lich ver­ein­bart, gel­ten All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers nicht.
(2) Die­se AGB gel­ten auch für alle künf­ti­gen Wer­be­auf­trä­ge des Auf­trag­ge­bers, auch wenn auf die AGB nicht noch­mals aus­drück­lich Be­zug ge­nom­men wur­de.
§2Wer­be­auf­trag, Wer­be­mit­tel, Schrift­form
(1) “Wer­be­auf­trag” im Sin­ne der nach­fol­gen­den AGB ist der Ver­trag über die Schal­tung ei­nes oder meh­re­rer Wer­be­mit­tel im Rah­men von Stan­dard­wer­be­for­ma­ten, Son­der­wer­be­for­ma­ten und/​​oder im Rah­men sons­ti­ger Wer­be­ko­ope­ra­tio­nen in In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­di­ens­ten, ins­be­son­de­re dem In­ter­net und mo­bi­len An­ge­bo­ten. In­ter­net und mo­bi­le An­ge­bo­te sind gleich zu be­han­deln, so­weit kei­ne ent­ge­gen­ste­hen­den Re­ge­lun­gen ge­trof­fen wur­den.
(2) „Wer­be­mit­tel“ im Sin­ne die­ser AGB ist eine ge­stal­te­te Wer­be­bot­schaft, die ins­be­son­de­re aus ei­nem oder meh­re­ren der fol­gen­den Ele­men­te be­ste­hen kann:
a) aus Tex­ten, Bil­dern, Ton­fol­gen und / oder Be­wegt­bil­dern,
b) aus wei­te­ren Ele­men­ten im Rah­men von Son­der­wer­be­for­ma­ten (z.B. Ad­ver­tori­al, Mi­cro­chan­nel) und sons­ti­gen Wer­be­ko­ope­ra­tio­nen (z.B. The­men­spe­cial),
c) aus ei­ner sen­si­ti­ven Flä­che, die bei An­kli­cken die Ver­bin­dung mit­tels ei­ner vom Auf­trag­ge­ber ge­nann­ten On­line-Adres­se zu wei­te­ren Da­ten her­stellt, die im Be­reich des Auf­trag­ge­bers lie­gen (z.B. Link).
(3) So­weit nach die­sen AGB Schrift­form ge­for­dert wird, kann die­ses Er­for­der­nis durch Brief, Te­le­fax oder E-Mail er­füllt wer­den.
§3An­ge­bo­te, Ver­trags­schluss, Auf­trag­ge­ber
(1) So­weit nicht an­ders an­ge­ge­ben oder ver­ein­bart, ste­hen An­ge­bo­te des Ver­lags un­ter dem Vor­be­halt der Ver­füg­bar­keit des an­ge­bo­te­nen Wer­be­plat­zes und sind un­ver­bind­lich.
(2) Vor­be­halt­lich ei­ner an­ders lau­ten­den Ver­ein­ba­rung kommt der Wer­be­auf­trag durch schrift­li­che Be­stä­ti­gung des An­trags des Auf­trag­ge­bers durch den Ver­lag oder durch Schal­tung des Wer­be­mit­tels durch den Ver­lag zu­stan­de.
(3) So­weit Wer­be­agen­tu­ren An­trä­ge für Wer­be­auf­trä­ge ab­ge­ben, kommt der Ver­trag vor­be­halt­lich ei­ner an­ders lau­ten­den schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung mit der Wer­be­agen­tur und nicht mit de­ren Kun­den zu­stan­de. Soll ein Kun­de der Wer­be­agen­tur Auf­trag­ge­ber wer­den, muss die Wer­be­agen­tur aus­drück­lich auf das Ver­tre­tungs­ver­hält­nis hin­wei­sen und den Auf­trag­ge­ber na­ment­lich be­nen­nen. Der Ver­lag ist be­rech­tigt, von der Wer­be­agen­tur ei­nen Voll­machts­nach­weis zu ver­lan­gen.
(4) Wer­bung für Wa­ren oder Leis­tun­gen von mehr als ei­nem Wer­bung­trei­ben­den oder sons­ti­gen In­se­ren­ten in­ner­halb ei­nes Wer­be­auf­trags be­darf ei­ner zu­sätz­li­chen schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung.
§4Ab­leh­nung von Wer­be­auf­trä­gen, Kenn­zeich­nung von Wer­be­mit­teln
(1) Der Ver­lag be­hält sich vor, Wer­be­auf­trä­ge – auch rechts­ver­bind­lich be­stä­tig­te Auf­trä­ge oder ein­zel­ne Ab­ru­fe im Rah­men ei­nes Wer­be­auf­trags – we­gen des In­halts, der Her­kunft oder der tech­ni­schen Form des Wer­be­mit­tels nach ein­heit­li­chen, sach­lich ge­recht­fer­tig­ten Grund­sät­zen des Ver­lags ab­zu­leh­nen bzw. zu sper­ren, wenn das Wer­be­mit­tel nach dem pflicht­ge­mä­ßen Er­mes­sen des Ver­lags ge­gen Ge­set­ze, be­hörd­li­che Be­stim­mun­gen, Rech­te Drit­ter oder die gu­ten Sit­ten ver­stößt oder die Schal­tung für den Ver­lag un­zu­mut­bar ist.
(2) Der Ver­lag kann ein be­reits ge­schal­te­tes Wer­be­mit­tel zu­rück­zie­hen bzw. sper­ren, wenn nach­träg­lich Um­stän­de ein­tre­ten oder dem Ver­lag be­kannt wer­den, auf­grund de­rer die Vor­aus­set­zun­gen der Re­ge­lung in § 4 (1) er­füllt wer­den.(3) Der Ver­lag wird dem Auf­trag­ge­ber eine Ab­leh­nung oder Zu­rück­nah­me bzw. Sper­rung un­ver­züg­lich mit­tei­len.
(4) Wer­be­mit­tel, die nicht schon auf­grund ih­rer Ge­stal­tung ein­deu­tig als Wer­bung er­kenn­bar sind, kön­nen vom Ver­lag als sol­che kennt­lich ge­macht wer­den, z.B. durch den Hin­weis „An­zei­ge“.
§5Durch­füh­rung des Wer­be­auf­trags, Plat­zie­rung von Wer­be­mit­teln, Um­bu­chung, Ab­ruf, Ände­run­gen der Web­sites
(1) Ge­buch­te Wer­be­mit­tel wer­den in­ner­halb des ver­ein­bar­ten Schal­tungs­zeit­raums auf der ver­ein­bar­ten Web­site ge­schal­tet. Ein An­spruch auf eine Plat­zie­rung in ei­ner be­stimm­ten Po­si­ti­on be­steht nicht, so­weit nicht an­ders schrift­lich ver­ein­bart. Der Ver­lag wird sich nach Kräf­ten dar­um be­mü­hen, die Schal­tung des Wer­be­mit­tels in der vom Auf­trag­ge­ber ge­wünsch­ten Plat­zie­rung zu er­mög­li­chen.
(2) Der Auf­trag­ge­ber ist be­rech­tigt, ver­ein­bar­te Wer­be­schal­tun­gen um­zu­bu­chen (Ände­rung der ge­buch­ten Web­site, Plat­zie­rungs­wunsch und Schal­tungs­zeit­raum), wenn der Um­bu­chungs­wunsch spä­tes­tens zwei Wo­chen vor dem ver­ein­bar­ten Schal­tungs­ter­min schrift­lich mit­ge­teilt wird, das ver­ein­bar­te Bu­chungs­vo­lu­men (Ent­gelt­sum­me nach Maß­ga­be der je­wei­li­gen Preis­lis­te) auf­recht er­hal­ten bleibt, sich die Schal­tung des um­ge­buch­ten Vo­lu­mens ge­gen­über dem ur­sprüng­lich ge­buch­ten Vo­lu­men nicht ver­zö­gert und der Ver­lag hin­sicht­lich der ge­wünsch­ten neu­en Wer­be­mit­tel­bu­chung über hin­rei­chend freie Ka­pa­zi­tä­ten ver­fügt.
(3) Ist dem Auf­trag­ge­ber im Rah­men ei­nes Wer­be­auf­trags das Recht zum Ab­ruf ein­zel­ner Wer­be­mit­tel ein­ge­räumt, so ist der Wer­be­auf­trag vor­be­halt­lich ei­ner an­ders lau­ten­den Ver­ein­ba­rung in­ner­halb ei­nes Jah­res seit Ver­trags­schluss ab­zu­wi­ckeln. Wird das Recht zum Ab­ruf in­ner­halb die­ser Zeit nicht aus­ge­übt, ver­fällt der An­spruch nach Ab­lauf des Jah­res er­satz­los. Die Pflicht zur Zah­lung der ent­spre­chen­den Ver­gü­tung bleibt hier­von un­be­rührt.
(4) So­fern der Ver­lag im je­wei­li­gen Wer­be­auf­trag eine be­stimm­te An­zahl an aus­zu­lie­fern­den AdIm­pres­si­ons zu­ge­si­chert hat, ver­pflich­tet sich der Ver­lag zur Be­reit­stel­lung der ent­spre­chen­den AdIm­pres­si­ons auf den ver­ein­bar­ten Wer­be­plät­zen/​​For­ma­ten. Soll­te das Vo­lu­men in dem ver­ein­bar­ten Zeit­raum nicht voll­stän­dig aus­ge­lie­fert wer­den kön­nen, so ver­län­gert sich der Zeit­raum, bis die Aus­lie­fe­rung voll­stän­dig er­folgt ist, so­weit nicht an­ders schrift­lich ver­ein­bart. Maß­geb­lich für die An­zahl der AdIm­pres­si­ons ist aus­schließ­lich die Aus­wer­tung des durch den Ver­lag ein­ge­setz­ten Ad­Ser­vers, vgl. zum Re­porting auch § 9 die­ses Ver­tra­ges.
(5) Ist eine Ra­batt­staf­fel ver­ein­bart und wird we­ni­ger Vo­lu­men aus­ge­lie­fert als bei Bu­chung ver­ein­bart, so be­rech­net sich der Ra­batt auf Grund­la­ge des tat­säch­li­chen, nicht des ge­buch­ten Vo­lu­mens. Dies gilt nicht, wenn die Un­ter­lie­fe­rung vom Ver­lag zu ver­tre­ten ist.
(6) Der Ver­lag ist im In­ter­es­se ei­ner stets zeit­ge­mä­ßen Ge­stal­tung be­rech­tigt, den Auf­tritt ih­rer Web­sites, ein­schließ­lich der Sho­pein­bin­dun­gen und/​​oder de­ren Lay­out, nach ei­ge­nem Er­mes­sen an­zu­pas­sen oder auf eine in­ter­na­tio­na­le Platt­form um­zu­zie­hen, es sei denn, eine gleich­wer­ti­ge Prä­sen­ta­ti­on des Wer­be­mit­tels ist auf­grund der Ände­rung nicht ge­währ­leis­tet.
§6Da­ten­an­lie­fe­rung durch den Auf­trag­ge­ber, Da­ten­auf­be­wah­rung, Ände­run­gen des Wer­be­mit­tels durch den Auf­trag­ge­ber
(1) Der Auf­trag­ge­ber ist ver­pflich­tet, ord­nungs­ge­mä­ße und ein­wand­freie, ins­be­son­de­re dem For­mat oder tech­ni­schen Vor­ga­ben des Ver­lags ent­spre­chen­de Wer­be­mit­tel bzw. die je nach Wer­be­auf­trag zur Ge­stal­tung des Wer­be­mit­tels er­for­der­li­chen Da­ten recht­zei­tig, spä­tes­tens je­doch:
a) Fünf Werk­ta­ge vor dem ers­ten Schal­tungs­ter­min bei Stan­dard­wer­be­for­ma­ten
b) Vier­zehn Werk­ta­ge vor dem ers­ten Schal­tungs­ter­min bei Son­der­wer­be­for­ma­ten. Wer­be­for­ma­te, die in mo­bi­len An­ge­bo­ten plat­ziert sind wer­den als Son­der­wer­be­for­ma­te be­han­delt
c) Vier Wo­chen vor Kam­pa­gnen­start bei ei­gens vom Ver­lag für den Auf­trag­ge­ber pro­du­zier­ten Son­der­wer­be­for­ma­ten
d) Vier Wo­chen vor Kam­pa­gnen­start bei al­len sons­ti­gen Wer­be­ko­ope­ra­tio­nen an­zu­lie­fern.
(2) Kos­ten des Ver­lags für vom Auf­trag­ge­ber ge­wünsch­te oder zu ver­tre­ten­de Ände­run­gen des Wer­be­mit­tels hat der Auf­trag­ge­ber zu tra­gen.
§7Da­ten­an­Rück­tritt und Kün­di­gunglie­fe­rung durch den Auf­trag­ge­ber, Da­ten­auf­be­wah­rung, Ände­run­gen des Wer­be­mit­tels durch den Auf­trag­ge­ber
(1) Der Auf­trag­ge­ber ist be­rech­tigt, von Auf­trä­gen wie folgt zu­rück­zu­tre­ten:
a) Bis zu fünf Werk­ta­ge vor dem ers­ten Schal­tungs­ter­min bei Wer­be­auf­trä­gen, die aus­schließ­lich Stan­dard­wer­be­for­ma­te be­tref­fen
b) Bis zu vier­zehn Werk­ta­ge vor dem ers­ten Schal­tungs­ter­min bei Wer­be­auf­trä­gen, die aus­schließ­lich oder teil­wei­se Son­der­wer­be­for­ma­te be­tref­fen. Wer­be­for­ma­te, die in mo­bi­len An­ge­bo­ten plat­ziert sind wer­den als Son­der­wer­be­for­ma­te be­han­delt
c) Bis zu vier Wo­chen vor Kam­pa­gnen­start bei ei­gens vom Ver­lag für den Auf­trag­ge­ber pro­du­zier­ten Son­der­wer­be­for­ma­ten
d) Bis zu vier Wo­chen vor Kam­pa­gnen­start bei al­len sons­ti­gen Wer­be­ko­ope­ra­tio­nen
(2) Soll­te der Ver­lag aus­nahms­wei­se auch nach Ab­lauf der in § 7 (1) ge­nann­ten Fris­ten ein­ge­gan­ge­nen Rück­tritts­ge­su­chen zu­stim­men, er­folgt dies nur ge­gen Be­rech­nung ei­ner vom Ver­lag nach bil­li­gem Er­mes­sen fest­zu­set­zen­den Stor­no­ver­gü­tung. Ein An­spruch des Auf­trag­ge­bers auf Rück­tritt ist auch bei Zah­lung ei­ner Stor­no­ver­gü­tung aus­ge­schlos­sen.
(3) Das Recht zur Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund bleibt un­be­rührt.
§8Rech­te­ge­währ­leis­tung des Auf­trag­ge­bers, Frei­stel­lung, Wer­bung für Arz­nei- und Heil­mit­tel
(1) Der Auf­trag­ge­ber ge­währ­leis­tet, dass er alle zur Schal­tung des Wer­be­mit­tels er­for­der­li­chen Rech­te be­sitzt und dass das Wer­be­mit­tel so­wie die hier­für von ihm ge­lie­fer­ten Da­ten nicht mit Rech­ten Drit­ter be­las­tet sind und kei­ne Rech­te Drit­ter (z.B. Ur­he­ber-, Per­sön­lich­keits-, Kenn­zei­chen­rech­te) oder sons­ti­ge be­hörd­li­che oder ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen ver­let­zen. Der Auf­trag­ge­ber stellt den Ver­lag von ei­ner auf der Ver­let­zung vor­ste­hen­der Ga­ran­tie be­ru­hen­den In­an­spruch­nah­me Drit­ter frei bzw. er­setzt ent­spre­chen­de Schä­den, ins­be­son­de­re auch die Kos­ten ei­ner not­wen­di­gen Rechts­ver­tei­di­gung, es sei denn, der Auf­trag­ge­ber hat die Ver­let­zung nicht zu ver­tre­ten. Der Ver­lag ist nicht ver­pflich­tet, Wer­be­auf­trä­ge da­hin­ge­hend zu prü­fen, ob sie Rech­te Drit­ter be­ein­träch­ti­gen. Der Auf­trag­ge­ber ist ver­pflich­tet, dem Ver­lag nach Treu und Glau­ben mit In­for­ma­tio­nen und Un­ter­la­gen bei der Rechts­ver­tei­di­gung ge­gen­über Drit­ten zu un­ter­stüt­zen. Der Ver­lag ist be­rech­tigt, die Schal­tung von Wer­bung für Arz­nei- und Heil­mit­tel von ei­ner schrift­li­chen Zu­si­che­rung des Auf­trag­ge­bers über die recht­li­che Zu­läs­sig­keit der Wer­bung ab­hän­gig zu ma­chen und/​​oder die Wer­be­vor­la­ge mit Zu­stim­mung des Auf­trag­ge­bers auf des­sen Kos­ten durch eine sach­ver­stän­di­ge Stel­le auf die recht­li­che Zu­läs­sig­keit hin über­prü­fen zu las­sen.
(2) Der Auf­trag­ge­ber räumt dem Ver­lag sämt­li­che für die Nut­zung der Wer­be­mit­tel mit­tels al­ler be­kann­ten tech­ni­schen Ver­fah­ren so­wie in On­line-Me­di­en und mo­bi­len An­ge­bo­ten al­ler Art er­for­der­li­chen ur­he­ber­recht­li­chen Nut­zungs-, Leis­tungs­schutz- und sons­ti­gen Rech­te zeit­lich und in­halt­lich in dem für die Durch­füh­rung des Auf­trags not­wen­di­gen Um­fang und ört­lich un­be­schränkt ein, ins­be­son­de­re das Recht zur Ver­viel­fäl­ti­gung, Ver­brei­tung, Ver­öf­fent­li­chung, öf­fent­li­chen Wie­der­ga­be und Zu­gäng­lich­ma­chung, Über­tra­gung, Sen­dung, Ent­nah­me aus ei­ner Da­ten­bank und Ab­ruf.
§9Re­porting durch den Ver­lag
So­weit nicht an­ders ver­ein­bart, wird der Ver­lag in Be­zug auf Stan­dard­wer­be­for­ma­te dem Auf­trag­ge­ber in­ner­halb von zehn Werk­ta­gen nach Schal­tung des Wer­be­mit­tels die Zahl der Kon­tak­te mit dem Wer­be­mit­tel (AdIm­pres­si­ons), die Zu­grif­fe auf das Wer­be­mit­tel (Clicks) so­wie die Aus­fall­zeit des Ad-Ser­vers, so­weit sie eine zu­sam­men­hän­gen­de Stun­de über­schrei­tet, mit­tei­len. So­weit nicht an­ders ver­ein­bart, wird der Ver­lag in Be­zug auf Son­der­wer­be­for­ma­te und sons­ti­gen Wer­be­ko­ope­ra­tio­nen dem Auf­trag­ge­ber ei­nen ein­ge­schränk­ten Re­port zur Ver­fü­gung stel­len.
§10Prei­se, Gut­schrif­ten
So­weit nicht an­ders ver­ein­bart, gilt die im Zeit­punkt des An­trags des Auf­trag­ge­bers ak­tu­el­le Preis­lis­te des Ver­lags. Die dort ge­nann­ten Prei­se ver­ste­hen sich je­weils in EURO zu­züg­lich ge­setz­li­cher Mehr­wert­steu­er.
§11Rech­nungs­stel­lung, Zah­lungs­be­din­gun­gen, Agen­tur­pro­vi­si­on, Zah­lungs­ver­zug, Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tungs­recht
(1) Die Rech­nungs­stel­lung er­folgt bei Auftragsbestätigung. Zur Auftragsbestätigung wird 1/3 der Gesamtkosten fällig. Der Rech­nungs­be­trag er­rech­net sich aus der ver­ein­bar­ten Wer­be­schal­tung im Rech­nungs­zeit­raum in Ver­bin­dung mit den auf­grund Ver­ein­ba­rung oder aus der gül­ti­gen Preis­lis­te er­mit­tel­ten Prei­sen. Über­nimmt der Ver­lag oder ein vom Ver­lag be­auf­trag­ter Drit­ter die Pro­duk­ti­on ei­nes Wer­be­mit­tels auf­grund ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­rung, wird die da­für ver­ein­bar­te Ver­gü­tung ge­son­dert in Rech­nung ge­stellt.
(2) Rech­nun­gen sind ohne Ab­zü­ge vor dem Veröffentlichungsdatum zu zahlen. Die Zah­lung hat auf das in der Rech­nung be­zeich­ne­te Kon­to des Ver­lags zu er­fol­gen. Bank­spe­sen ge­hen zu Las­ten des Auf­trag­ge­bers. Schecks wer­den nur er­fül­lungs­hal­ber an­ge­nom­men.
(3) Wer­be­agen­tu­ren oder -mitt­ler er­hal­ten, so­fern sie ihre Auf­trag­ge­ber be­ra­ten oder ent­spre­chen­de Dienst­leis­tun­gen nach­wei­sen kön­nen und die Fak­tu­rie­rung di­rekt an die Wer­be­agen­tur oder den Wer­be­mitt­ler er­folgt, eine Agen­tur­ver­gü­tung (AE-Pro­vi­si­on) in Höhe von 5 % des vom Auf­trag­ge­ber be­zahl­ten Auf­trags­wer­tes (nach Ab­zü­gen und aus­schließ­lich Mehr­wert­steu­er).
(4) Bei Zah­lungs­ver­zug ist der Ver­lag be­rech­tigt, die wei­te­re Schal­tung zu un­ter­bre­chen..
(5) Ge­gen­über For­de­run­gen des Ver­lags kann der Auf­trag­ge­ber ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht nur gel­tend ma­chen, so­weit es auf un­be­strit­te­nen, ent­schei­dungs­rei­fen oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten For­de­run­gen aus dem­sel­ben Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht. Eine Auf­rech­nung durch den Auf­trag­ge­ber ist nur zu­läs­sig, so­weit die Ge­gen­for­de­rung des Auf­trag­ge­bers rechts­kräf­tig fest­ge­stellt, ent­schei­dungs­reif oder un­be­strit­ten ist.
§12Leis­tungs­hin­der­nis­se
Fällt die Durch­füh­rung ei­nes Auf­trags aus Grün­den aus, die der Ver­lag nicht zu ver­tre­ten hat oder die dem Ver­lag nicht zu­re­chen­bar sind (etwa soft­ware­be­dingt oder aus an­de­ren tech­ni­schen Grün­den), ins­be­son­de­re we­gen Rech­ner­aus­falls, hö­he­rer Ge­walt, recht­mä­ßi­gem Streik, auf­grund ge­setz­li­cher Be­stim­mun­gen, Stö­run­gen aus dem Ver­ant­wor­tungs­be­reich von Drit­ten (z.B. an­de­ren Pro­vi­dern), Netz­be­trei­bern oder Leis­tungs­an­bie­tern oder aus ver­gleich­ba­ren Grün­den, so wird die Durch­füh­rung des Auf­trags nach Mög­lich­keit nach­ge­holt. Bei Nach­ho­lung in an­ge­mes­se­ner und für den Auf­trag­ge­ber zu­mut­ba­rer Zeit nach Be­sei­ti­gung der Stö­rung bleibt der Ver­gü­tungs­an­spruch des Ver­lags be­ste­hen.
§13Män­gel­haf­tung, Un­ter­su­chung, Rü­ge­pflicht
(1) Der Ver­lag ge­währ­leis­tet im Rah­men der vor­her­seh­ba­ren An­for­de­run­gen eine dem je­weils üb­li­chen tech­ni­schen Stan­dard ent­spre­chen­de, best­mög­li­che Wie­der­ga­be des Wer­be­mit­tels, so­weit dies die vom Auf­trag­ge­ber ge­lie­fer­ten Wer­be­mit­tel bzw. Da­ten zu­las­sen. Dem Auf­trag­ge­ber ist be­kannt, dass es nach dem Stand der Tech­nik nicht mög­lich ist, ein von Feh­lern voll­kom­men frei­es Pro­gramm zu er­stel­len. Die Ge­währ­leis­tung gilt nicht für un­we­sent­li­che Feh­ler. Ein un­we­sent­li­cher Feh­ler in der Dar­stel­lung der Wer­be­mit­tel liegt ins­be­son­de­re vor, wenn er her­vor­ge­ru­fen wird durch:
die Ver­wen­dung ei­ner nicht ge­eig­ne­ten Dar­stel­lungs­soft- und/​​oder Hard­ware (z.B. Brow­ser) oder
Stö­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze an­de­rer Be­trei­ber oder
Rech­ner­aus­fall auf­grund Sys­tem­ver­sa­gens oder
un­voll­stän­di­ge und/​​oder nicht ak­tua­li­sier­te An­ge­bo­te auf so­ge­nann­ten Pro­xies (Zwi­schen­spei­chern) oder
ei­nen Aus­fall des Ad-Ser­vers, der nicht län­ger als 24 Stun­den (fort­lau­fend oder ad­diert) in­ner­halb von 30 Ta­gen nach Be­ginn der ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Schal­tung an­dau­ert.
Bei ei­nem Aus­fall des Ad-Ser­vers über ei­nen er­heb­li­chen Zeit­raum (mehr als 10 % der ge­buch­ten Zeit) im Rah­men ei­ner zeit­ge­bun­de­nen Fest­bu­chung ent­fällt die Zah­lungs­pflicht des Auf­trag­ge­bers für den Zeit­raum des Aus­falls. Wei­te­re An­sprü­che sind vor­be­halt­lich § 14 (1) und § 14 (4) aus­ge­schlos­sen.
(2) Der Auf­trag­ge­ber ist ver­pflich­tet, die ge­schal­te­te Wer­bung un­ver­züg­lich nach der ers­ten Schal­tung zu prü­fen und et­wai­ge Feh­ler in­ner­halb der ers­ten Schal­tungs­wo­che dem Ver­lag schrift­lich mit­zu­tei­len. Nach Ab­lauf die­ser Frist gilt ein et­wai­ger Feh­ler als ge­neh­migt. Ver­langt der Auf­trag­ge­ber eine Ände­rung der Wer­bung nach Ab­lauf der vor­ge­nann­ten Frist, ist er ver­pflich­tet, die durch die Ände­rung ver­ur­sach­ten Kos­ten zu tra­gen.
(3) Bei man­gel­haf­ter Aus­füh­rung des Auf­tra­ges hat der Auf­trag­ge­ber nach Wahl des Ver­lags An­spruch auf Nach­bes­se­rung oder eine ein­wand­freie Er­satz­wer­be­schal­tung, je­doch nur in dem Aus­maß, in dem der Zweck des Wer­be­mit­tels be­ein­träch­tigt wur­de. Bei Fehl­schla­gen der Nach­bes­se­rung oder Er­satz­wer­bung kann der Auf­trag­ge­ber vom Ver­trag zu­rück­tre­ten oder die Ver­gü­tung min­dern.
(4) Sind et­wai­ge Män­gel beim an­ge­lie­fer­ten Wer­be­mit­tel nicht of­fen­kun­dig, so hat der Auf­trag­ge­ber bei man­gel­haf­ter Schal­tung kei­ne An­sprü­che. Das glei­che gilt bei Feh­lern in wie­der­hol­ten Wer­be­schal­tun­gen, wenn der Auf­trag­ge­ber nicht vor der nächs­ten Wer­be­schal­tung auf den Feh­ler hin­weist.
§14Haf­tung
(1) Scha­dens­er­satz­an­sprü­che be­ste­hen un­be­schränkt bei Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit.
(2) Bei leicht fahr­läs­si­ger Ver­let­zung ei­ner Haupt­leis­tungs­pflicht oder ei­ner Ne­ben­pflicht, de­ren Ver­let­zung die Er­rei­chung des Ver­trags­zwecks ge­fähr­det oder de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­haupt erst er­mög­licht und auf de­ren Ein­hal­tung der Auf­trag­ge­ber ver­trau­en durf­te („we­sent­li­che Ne­ben­pflicht“), ist die Haf­tung des Ver­lags auf den ver­trags­ty­pi­schen, bei Ver­trags­ab­schluss vor­her­seh­ba­ren Scha­den be­schränkt. Der Ver­lag haf­tet nicht für die leicht fahr­läs­si­ge Ver­let­zung von ver­trag­li­chen Ne­ben­pflich­ten, die nicht zu den we­sent­li­chen Ne­ben­pflich­ten ge­hö­ren.
(3) So­weit die Haf­tung des Ver­lags auf den vor­her­seh­ba­ren Scha­den be­schränkt ist, gilt eine be­trags­mä­ßi­ge Haf­tungs­be­schrän­kung auf ma­xi­mal das 5-fa­che des Ent­gelts für den Wer­be­auf­trag.
(4) Die Haf­tung bei arg­lis­ti­gem Ver­schwei­gen von Män­geln, bei Über­nah­me ei­ner Be­schaf­fen­heits­ga­ran­tie so­wie die Haf­tung we­gen der Ver­let­zung von Le­ben, Kör­per oder Ge­sund­heit blei­ben hier­von un­be­rührt. Eine Ände­rung der Be­weis­last zum Nach­teil des Auf­trag­ge­bers ist hier­mit nicht ver­bun­den.
§15Ver­trags­über­tra­gung, Ab­tre­tung
(1) Der Ver­lag ist be­rech­tigt, die­sen Ver­trag mit al­len Rech­ten und Pflich­ten auch auf an­de­re Un­ter­neh­men zu über­tra­gen. Der Ver­lag wird den Auf­trag­ge­ber hier­von un­ver­züg­lich un­ter­rich­ten. In die­sem Fall ist der Auf­trag­ge­ber be­rech­tigt, den Ver­trag mit so­for­ti­ger Wir­kung zu kün­di­gen
(3) Im Übri­gen ist die Ab­tre­tung von Rech­ten aus dem Ver­trag nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung der an­de­ren Ver­trags­par­tei zu­läs­sig.
§16An­wend­ba­res Recht, Er­fül­lungs­ort, Ge­richts­stand, Teil­un­wirk­sam­keit
(1) Es gilt deut­sches Recht.
(2) Er­fül­lungs­ort ist der Sitz des Ver­lags, wenn der Auf­trag­ge­ber Kauf­mann ist.
(3) Im Ge­schäfts­ver­kehr mit Kauf­leu­ten, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts, öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen oder Auf­trag­ge­bern, die kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand in Deutsch­land ha­ben, ist Ge­richts­stand der Sitz des Ver­lags. Der Ver­lag ist je­doch be­rech­tigt, den Auf­trag­ge­ber auch an je­dem an­de­ren ge­setz­li­chen Ge­richts­stand zu ver­kla­gen.
(4) Soll­ten eine oder meh­re­re Be­stim­mun­gen die­ser AGB un­wirk­sam oder un­durch­führ­bar sein, so be­rührt dies die AGB im Übri­gen nicht. An die Stel­le der un­wirk­sa­men oder un­durch­führ­ba­ren Be­stim­mung tritt die­je­ni­ge wirk­sa­me oder durch­führ­ba­re Be­stim­mung, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck der ur­sprüng­li­chen Be­stim­mung am nächs­ten kommt. Ent­spre­chen­des gilt im Fall ei­ner Re­ge­lungs­lü­cke.
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References: §1

§2

§3

§4
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§5
 § 9

§6

§7
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§8

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§10

§11

§12

§13
 § 14
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§16