Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_56068_Koblenz-8322005_3
Timestamp: 2017-11-21 14:11:18+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Koblenz (ID:8322005)
> DTAD-ID: 8322005
VOF Verfahren Sporthalle Asterstein. Neubau eines Sporthallenkomplexes aus zwei Hallenbereichen mit einem gemeinsamen Raum- und Funktionsprogramm: Eine 3-Feld-Halle, 27 x 45 m, eine Verbändehalle, 20 x 45 m. Gesamter Komplex nach Passivhausstandard.
Org. Dok.-Nr: 180280-2013
VOF Verfahren Sporthalle Asterstein.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Koblenz. NUTS-Code DEB11
Neubau eines Sporthallenkomplexes aus zwei Hallenbereichen mit einem gemeinsamen Raum- und Funktionsprogramm: Eine 3-Feld-Halle, 27 x 45 m, eine Verbändehalle, 20 x 45 m. Gesamter Komplex nach Passivhausstandard.
Gesamtumfang sind sämtliche Leistungen des § 32 ff der HOA
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst erfolgt die Beauftrgung bis Leistungsphase 2 HOAI. Nach Prüfung und Freigabe soll die Bauftragung weiterer Leistungsphasen - einzeln oder zusammen - bis einschließlich Leistungsphase 9 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden in Höhe von 3.000.000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2.500.000 EUR.
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2009), Förderrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz. Die Beaufragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der bestätigten Fördermittel der Zuwendungsgeber in finanzieller und zeitlicher Hinsicht.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach VOF § 4, Abs. 6 + 9 nicht vorliegen. b) Erklärung, dass diese Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen nach VOF § 2 (3) erfolgen. c) Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß VOF § 5 und dass ausreichender Versicherungsschutz gem. III 1.1) gewährleistet wird. d) Angaben zur fachlichen Eignung gemäß VOF § 5 sowie Angaben zur Organisationsstruktur, zur personellen und technischen Ausstattung des Büros, mit der die ausgeschriebene Projektbearbeitung durchgeführt werden soll. e) Erklärung nach VOF § 4 (2), Angaben nach VOF § 4 (3). f) Angaben zu Erfahrungsschwerpunkten, Arbeitsweise, Rechtsform und Profil des Büros Zu VOF §§ 4 und 5 genügt die glaubhafte Versicherung bzw. Eigenerklärung. Sofern Bewerber nach VOF § 5 (6) verfahren wollen, sind entsprechende Verpflichtungserklärungen im Original beizufügen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in Vorhaben des Sportstätten- bzw. Sporthallenbaus verfügen. Für die vorzulegenden Referenzen gelten folgende Mindestbedingungen: Nachweis, dass in den letzten 5 Jahren (ältere Projekte werden nicht berücksichtigt), fertiggestellt bis LPH 8, mindestens 3 Referenzprojekte nachgewiesen werden: "Referenzobjekt I: Ein Schulneubau oder eine energetische Sanierung eines öffentlichen oder mit öffentlichen Mitteln geförderten Gebäudes mit einem Investitionsvolumen >3,5 Millionen EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gemäß DIN 276) Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1 -8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein." "Referenzobjekt II: ein Passivhausprojekt mit einem Investitionsvolumen >4,0 Millionen EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gemäß DIN 276). Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1 -8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein." "Referenzobjekt III: Neubau einer Sporthalle mit einem Investitionsvolumen >3,0 Millionen EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gemäß DIN 276). Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1 -8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein." Dies ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Das Referenzschreiben soll außerdem die Einhaltung der Termin- und Kostenziele bestätigen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung möglich mit einer nachvollziehbaren Begründung, warum kein Referenzschreiben des Auftraggebers vorliegt. b) Der Bewerber soll über Erfahrungen von Architektenleistungen öffentlich geförderter Baumaßnahmen aus dem Sporthallenbau verfügen. c) Der Bewerber muss den Nachweis der architektonisch gestalterischen Handschrift erbringen. d) Zusätzlich gewünschte Unterlagen (keine Mindestbedingung): Zu jedem Referenzprojekt im Format A4 max. 2 Seiten Projektinformation, aus denen sich der Auftraggeber ein Bild über Art und Umfang der Maßnahme machen kann.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten: VOF § 19 und LBauO Rheinland-Pfalz §§ 63 und 64
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Bewerber soll die notwendigen Erfahrungen bei der Architektenleistung von Baumaßnahmen vergleichbarer Art und Größe haben - siehe III/2. Zum Nachweis muss der Bewerber ein Formblatt ausfüllen, dass auf rlp.vergabekommunal bzw. unter www.ausschreibungen.koblenz.de downgeloaded werden kann . Der Bewerber muss die im Formblatt geforderten Nachweise erbringen (s. Seite 14 Bewerbungsformular). Weitere Broschüren und Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt. Die unter III 2.1 a-f und III 2.3.a genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichteinhaltung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt. Die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren erfolgt unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 2.2 und III 2.3: - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 2.2 mit max. 30 Punkten - technische Leistungsfähigkeit III 2.3 mit max. 250 Punkten. Sofern ein Bewerber mehr als 5 Referenzen einreicht, werden für die Wertung die 5 Referenzen mit der höchsten Punktzahl gewichtet.
2013-65-0076-E
5.6.2013 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
Tag: 22.5.2013 - 12:00 Ort: Zentrale Vergabestelle Stadt Koblenz. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Zur Aufwandsbegrenzung für die Bewerber und Handhabbarkeit für das Auswahlverfahren sind die Bewerbungsunterlagen verbindlich auf die Bewerbungsformulare begrenzt. Entsprechend Seite 14 sind die "Sonstigen Nachweise" auf max. 30 Seiten DIN A 4 zuzüglich der geforderten Referenzschreiben bzw. Eigenerklärungen zu begrenzen. Umfangreichere Bewerbungen bleiben i.S. der Gleichbehandlung unberücksichtigt. Gezählt wird der Gesamtumfang der Unterlagen (Deckblätter und Anschreiben ohne inhaltliche Aussage werden nicht gezählt). Zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß VOF § 8 (3) sollen die Bewerbungen in einem verschlossenen Umschlag, außen jmit dem im System hinterlegten Aufschriftenzettel versehen eingereicht werden. Eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nicht.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium Wirtschaft, Klimaschutz, Energie- und Landesplanung Stiftsstraße 9 Mainz 55116 DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131165240 Fax: +49 131162113
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Als Rechtsbehelf kann ein Nachprüfungsauftrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Wir weisen ausdrücklich auf die Ausschlusswirkungen des § 107 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere auf die Frist des § 10 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Bieter und ggf. Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gem. § a GWB informiert. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, sowiet 1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 32
 § 4
 § 2
 § 5
 § 5
 § 4
 § 4
 § 5
 § 19
 § 8
 § 107
 § 10