Source: https://peterrachow.wordpress.com/category/eva-peter-culik-wien/
Timestamp: 2017-10-19 20:16:02+00:00

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Eva-Peter Culik, Wien | Netzwerk Rauchen & Co. - Die Raucherlobby unter Beobachtung
Archiv der Kategorie: Eva-Peter Culik, Wien
Eva Peter-Culik ist „erschüttert“
Eva Peter-Culik aus Wien hat eine Krise nach der anderen. Die Raucheraktivisten, die gerne mal Menschen bei deren Dienststelle anschwärzt, nur weil Frau Peter-Culik deren Meinung nicht gefällt (Link1, Link2) und deren primäre Artikulationsplattform der Kanal des sog. „Netzwerk Rauchen“ bei facebook ist, muss einen Schicksalschlag nach dem anderen hinnehmen. Der neueste Hammer: Unlängst würde auf o. g. Kanal eine Karte veröffentlicht, wo angeblich in Nordrhein-Westfalen nach Einführung des konsequenten Nichtraucherschutzes überall Kneipen geschlossen worden sein sollen:
Eva Peter-Culik ist wirklich erschüttert (Quelle)
Ganz abgesehen davon, dass niemend die Echtheit dieser Daten bestätigen kann und man so eine Grafik mit Photoshop in wenigen Minuten erstellen kann, ist zu sagen, dass täglich in Deutschland Kneipen schließen müssen. Dies aber nicht wegen des Nichtraucherschutzes, sondern u. a. weil die Inhaber betriebswirtschaftlich wenig Ahnung haben, wie man auch ein Kleinunternehmen richtig führt, weil sich die Gastronomieszene in den letzten Jahren stark verändert hat (die klassische Eckkneipe ist ein Auslaufmodell) und man den Anschluss an neue Trends verpasst hat und aus vielen anderen Gründen mehr. Aber Hardcoreraucher schieben es natürlich immer und ausschließlich auf das Rauchverbot.
Und wenn Frau Peter-Culik die „Vernichtung von Existenzen“ durch den Nichtraucherschutz beklagt, so mag man der wohlproportionierten Österreicherin entgegenhalten: Das Rauchen vernichtet nicht nur Existenzen, es vernichtet Leben. Alleine in Deutschland über 100.000 pro Jahr.
Aber Frau Peter-Culik wäre nicht Frau Peter-Culik, wenn eine dumme Einlassung nicht noch durch eine weitaus dümmere übertroffen werden könnte:
Eva Peter-Culikdas ist eindeutig diskriminierung. wir sind gezwungen, uns an bestimmten orten zu versammeln, zu drängeln, wir müssen vor die türe etc…. ich möchte jetzt nicht sagen an was mich das explizit erinnert..
Oha, das lässt mal wieder aufhorchen. Ja, ja, die armen diskriminierten Raucher, die sich vor den Türen der einstmals gemütlichen Kneipen in der Kälte drängen müssen, damit sie ihrem „freiheitlichen Genuss“ nachgehen können. Dümmer geht’s in der Tat nimmer, was die Dame da über den Sender lässt. Wer zwingt die „armen Raucher“ denn nach draußen? Doch nur ihre eigene Nikotinsucht. Demnächst werden wohl noch die Junkies aufbegehren, weil sie sich, wenn schon, in der Fixerstube den Druck setzen müssen und ihr „Genussverhalten“ nicht in der Öffentlichkeit zelebrieren dürfen.
Aber immerhin reicht es für einen angedeuteten Nazivergleich bei Frau Peter-Culik. Den beantworte ich selbstverständlich mit einem zackigen „Heil Lungenkrebs!“. Wohl wissend, dass dieser bei dem einen oder anderen „Genussfreund“ aufgrund der durch den Nikotinabusus induzierten kardiologischen Vorschädigung zu einem letalen Ereignis führen könnte.
Verfasst von Peter Rachow - 22. Januar 2015 in Eva-Peter Culik, Eva-Peter Culik, Wien
Schlagwörter: Eva Peter-Culik
Nicolai Kosirog mag keine Denunzianten
Eine Ungeheuerlichkeit ist passiert. Es sind doch tatsächlich ein paar Mitglieder des Vereins „Pro rauchfrei“ losgezogen und haben in Passau die Einhaltung des bayerischen Nichtraucherschutzgesetzes kontrolliert. Man ahnt es: Es kommt angesichts dieser abartigen Verhaltensweise zum kollektiven Aufschrei der Selbstmord-auf-Raten-Fraktion:
Nicolai Kosirog ist gegen Denunzianten
Und ganz vorne am Start ist auch Nicolai Kosirog. Und gerade Herr Kosirog sollte beim Thema „Denunziation“ besonders zurückhaltend sein, denn da misst er deutlich mit zweierlei Maß. Vor ca. eineinhalb Jahren begab es sich nämlich, dass in einer bestimmten facebook-Gruppe (dem sog. „Raucherstüberl“) eine sehr beleibte (Nein, hier liegt kein Buchstabendreher vor!) österreichische Raucheraggressorin namens Eva Peter-Culik das dort versammelte Kollektiv um Hilfe bei der Erstellung einer „Dienstaufsichtsbeschwerde“ gegen den Verfasser dieses Artikels bat und auch diese gerne erhielt:
Eva Peter-Culik denunziert
Diese immense Arbeit, die sich die Dame aus Österreich gemacht hat, wurde natürlich von ihren Mitrauchern sehr gelobt. Unter anderem auch von jenem Herrn Kosirog, der „Denunzianten“ als „untersten moralischen Bodensatz jeder Gesellschaft“ ansieht (s. o.).
Nicolai Kosirog und Co. finden Denunziation richtig gut
Lieber Nicolai Kosirog: Willkommen beim alleruntersten Bodensatz der Gesellschaft! Man wird Deine erlesene Gesellschaft sehr zu schätzen wissen!
Verfasst von Peter Rachow - 19. Januar 2015 in Eva-Peter Culik, Eva-Peter Culik, Wien, Netzwerk Rauchen, Nicolai Kosirog
Schlagwörter: Eva Peter-Culik, Netzwerk Rauchen, Nicolai Kosirog, Raucherstüberl
Eva Peter-Culik und die Toleranz
In Österreich droht den Liebhabern von Lungenkrebs und Raucherbein neues Ungemach. Die Regierung beabsichtigt den bisher mehr als laschen Nichtraucherschutz in der Gastronomie drastisch zu verschärfen. Eva Peter-Culik, die bekannte österreichische Raucherikone aus dem Internet, ist alarmiert:
Eva Peter-Culik: bitte möglichst teilen….
denn auch HIER wird der wahnsinn methode. und das möchten wir keinesfalls ERLAUBEN!!!!!! danke für alle die unterschrieben . österr. soll ein TOLERANTES land bleiben! und nicht nur im bezug auf schwule und lesben …
Ich habe nie verstanden, was die Belästigung seiner Mitmenschen durch krebserregendes Abgas mit „Toleranz“ zu tun haben soll. Viel interessanter ist jedoch die Fragestellung, wie Frau Peter-Culik es selbst mit der Toleranz hält.
Nehmen wir beispielsweise ihre Einstellung zu Mitmenschen mit Migrationshintergrund. Da ist die Dame schon mal wesentlich kürzer angebunden, wenn es um Toleranz geht. Wie ich bereits vor über einem Jahr aufgezeigt habe, hetzt Frau Peter-Culik gerne mal gegen Ausländer, besonders wenn es sich um Politiker der bei ihr wegen des Nichtraucherschutzes verhassten GRÜNEN handelt (Link zum Dossier). Da kann man dann „Toleranz“ mit der Lupe suchen. Oder besser gleich mit einem Mikroskop.
Aber Ausländer scheinen in der Sichtweise der Dame aus Wien sowieso ein echtes Problem zu sein. Denn wenn sie kriminell werden, muss man sie sofort abschieben:
Eva PeterCulik aus Wien möchte Ausländer abschieben, wenn sie „kriminell“ wernden. Nur, was ist „kriminell“?
Auch was abweichende Meinung betrifft, hat die Dame ein echtes Problem mit der Toleranz. Gegen den Autor dieses Blogs formulierte die Dame doch tatsächlich eine Beschwerde bei seinem Dienstherrn, in welcher sie sich über meine Beiträge hier im Blog beschwerte. Über die Dummheit, die dahinter steckt, muss man nicht weiter reden. Wenn eine Meinung rechtlich nicht angreifbar ist, wird eben auf das bewährte Mittel der Denunziation zurückgegriffen:
Eva Peter-Culik versucht sich als Denunziantin
Gut, die Dame hat nach Aussage ihrer Internetseite den Beruf der Kosmetikerin erlernt (Link). Beamtenrechtliche Grundlage des deutschen Staatswesens waren da wohl nicht im Lehrplan erhalten. Aber man sieht am gescheiterten Versuch, ihr missliebige Meinungsgegner beruflich „fertig machen“ zu wollen, wie es um die Toleranz der Dame wirklich bestellt ist.
Aber wie bekannt: Wenn militante Raucher „Toleranz“ einfordern, dann nur, um immer und überall die Luft verpesten zu können. Sonst interessiert „Toleranz“ die Damen und Herren wenig bis gar nicht.
Verfasst von Peter Rachow - 18. Januar 2015 in Eva-Peter Culik, Eva-Peter Culik, Wien, Uncategorized
Schlagwörter: Eva Peter-Culik, Netzwerk Rauchen
Kleine Rechtskunde für den Denunziantenstadl
Eine Ausarbeitung zu den Rechtsgrundlagen bei Anschwärzungsaktionen gegen missliebige Lehrer bei Ihrem Dienstherrn unter Einschluss von konkreten Rechtsfällen.
Liebe Eva, Julia, Tamara, lieber Nikolai, Helgo, Martin, lieber Kai und Jürgen und natürlich, lieber FDP-Alexander Jäger aus Aalen,
in Deinem Blog habe ich gelesen, du wärest der Meinung, ich fühlte mich „denunziert“. Lieber Alex, leider ist dem nicht ganz so. Wenn überhaupt, so war diese gemeinsame Denunziationsaktion nämlich das, was man unter Juristen als „untauglichen Versuch“ bezeichnet. Zumindest im Strafrecht:
Ein untauglicher Versuch einer (Straf)Tat liegt vor, wenn die Tat entgegen der Vorstellung des Täters wegen einer Untauglichkeit des Tatobjekts, des Tatmittels oder der Person des Täters nicht vollendet werden kann.
(Anmerkung: Bei der lustigen kleinen Denunziationsaktion handelt es sich aber nicht um Straftat sondern nur um den wirklich dumm angestellten Versuch, einen Kritiker mundtot zu machen.)
In diesem speziellen Falle des untauglichen Versuches muss ich bevorzugt auf das Tatmittel abstellen. Denn leider habt Ihr lieben Denunzianten, man möchte fast sagen „wie üblich“, vorher nicht die Rechtsgrundlagen überprüft, so dass der Versuch, mir mithilfe des Dienstrechtes einen Maulkorb zu verpassen, doch noch stark optimierungsfähig ist. Macht aber nix, jetzt muss ich eben weiter über Eure Aktivitäten zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes berichten, darf mich weiter mit Euren Rechtsbruchaktionen wie „Helmut-Partys“ beschäftigen und darf auch über Beleidigungen, Nazivergleiche und andere mehr oder weniger unappetitliche Dinge aus den Raucherforen berichten. Schade.
Damit Ihr es das nächste Mal etwas klüger anstellen werdet (wobei ich daran doch, zumindest was das Thema „Klugheit“ betrifft“ ernstliche Zweifel hege) folgt nun eine Erläuterung der Rechtsgrundlagen. Vielleicht könnt Ihr ja einfach etwas cleverer werden. Wäre doch schön, oder?
Also, hier dann mal etwas Rechtskunde im Anschwärzen für Einsteiger.
Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen einen öffentlich Bediensteten (Angestellter oder Beamter) basiert im Falle des Landesbeamten auf folgenden Rechtsnormen: §§ 33, 34, 47 BeamtStG. Weiterhin tritt als möglicherweise konkurrierendes Rechtsgut der Art. 5 GG hinzu. OK, hier waren jetzt schon viele Begriffe drin, die schwierig sind.
Ich versuche dann mal, den Sachverhalt etwas vereinfacht auszudrücken: „In Deutschland haben auch Beamte das Recht auf eine eigene Meinung. Sie muss allerdings mit den verfassungsmäßigen Grundsätzen in Einklang stehen.“ Den Begriff „Verfassung“ kennt ihr? Zum Beschwerdegegenstand: Liebe Eva, die Kernaussage „WIR MÜSSEN DIE KINDER VOR DEM TYP RETTEN!!!“ ist, vorsichtig formuliert, wenig substantiiert. Verfassungsrechtlich gibt der auch nicht viel her.
Weiter in der Darstellung des Sachverhalts: Eine Dienstaufsichtsbeschwerde kann sich auf das inner- und das außerdienstliche Verhalten des Beamten beziehen. Innerdienstlich scheidet hier leider aus. Also bleibt noch der außerdienstliche Bereich.
Jetzt haben aber Gesetzgeber und Rechtsprechung hier besonders hohe Hürden aufgebaut, denn der Artikel 5 GG (die Meinungsäußerungfreiheit, für die, die vorhin bei der einleitenden Darstellung der Rechtsgrundlagen mal wieder geschlafen haben oder gerade zur Zigarettenpause waren!) bleibt als übergeordnetes Rechtsgut auch für den Beamten bestehen.
Werfen wir noch einmal einen Blick auf den § 47 Abs. 1 Satz 2 BeamtStG:
[…]Ein Verhalten außerhalb des Dienstes ist nur dann ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.
Was bedeutet nun der hervorgehobene Satzteil? Ich denke, Euch das abstrakt zu erklären, würde euch vielleicht etwas überfordern. Daher wähle ich besser ein paar Beispiele:
Eine Handlung stellt dann ein Dienstvergehen mit einer für das Amt bedeutsamen Art und Weise dar, wenn es a) einen eindeutigen Amtsbezug aufweist und b) von der Schwere her geeignet ist, das qualifizierende Merkmal „besonders bedeutsam“ zu erfüllen.
Hierzu erläuternd ein paar Beispiele aus der Spruchpraxis der Verwaltungsgerichte. Dienstvergehen (außerdienstlich) sind z. B.:
Ein Polizist hilft seinen Söhnen beim Drogenschmuggel (Link).
Ein Polizist kauft mehrfach Cannabisprodukte zum eigenen Konsum (Link)
Besitz von kinderpornographischen Dateien auf einem privaten Computer durch Lehrer (Link)
Die Dienstobliegenheiten von Polizisten sind u. a. die Verhinderung und die Verfolgung von Straftaten, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung usw. Ein Erwerb oder gar der Handel mit durch das BTMG erfassten Substanzen ist damit regelmäßig nicht vereinbar und stellt deshalb ein außerdienstliches Dienstvergehen dar. Ebenso verhält es sich mit einem Lehrer, dem die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen anvertraut ist. Hierzu bedarf eines besonderen Vertrauensverhältnisses zwischen Lehrern und Schülern. Ein Besitz von kinderpornographischem Material ist daher unvereinbar mit einer Tätigkeit als Pädagoge. Alle hier genannten Fälle bezogen sich übrigens auf Straftaten. Das habt Ihr gemerkt, oder? Liebe Denunziantenfreunde, Ihr seht, auf was es hinausläuft?
Nebenbei bemerkt: Außerdienstlich begangene Straftaten sind nicht in jedem Fall ein Dienstvegehen des Beamten. Einem Justizbeamten, der ebenfalls kinderpornographisches Material auf seinem privaten PC gespeichert hatte, wurde attestiert, kein Dienstvergehen durch diese strafbare Handlung begangen zu haben (Link). Er hat schließlich nichts mit Kindern zu tun, wenn er den Knacki zum Hofgang führt.
Nun, meine lieben Freunde aus dem Denunziantenstadl, kommen wird der Sache näher? Noch sind wir übrigens lange nicht am Kernbereich dran. Ihr müsst schon noch etwas weiter lesen, was vielleicht dem einen oder anderen von Euch schwer fällt. Geht vielleicht einfach mal eine rauchen. Ach, nein, Ihr raucht ja am PC. OK, dann mal weiter im Text: Also, im Moment hatten wir das Thema „Straftaten als außerdienstliches Dienstvergehen“ behandelt. Genauer, wir sprachen von „schweren Straftaten“. Und davon, dass nicht alle Straftaten eines Beamten ein dienstliches Fehlverhalten sind. Ihr seht, Jura ist gar nicht so einfach. Macht aber nix, Ihr habt ja mich. Ich erkläre es Euch. Ist ja schließlich mein Job.
Und wie sieht die Sache denn nun aus, wenn es sich überhaupt nicht um Straftaten handelt? Zumindest nicht was den Beschwerdegegenstand betrifft?
Hier hilft wieder ein Blick in die Spruchpraxis der Gerichte. Ich will Euch nicht mit abstrakten Rechtstheorien nerven. Wir werden konkret und daher solltet Ihr jetzt aufpassen, meine lieben Freunde von der Anschwärzerfraktion. Denn dass man besonders Lehrern, die sich öffentlich vielleicht etwas lieber äußern als andere Beamte, unter Rückgriff auf das Dienstrecht versucht, einen Maulkorb umzuhängen, diese Fälle sind nicht gerade selten. Ihr werdet erstaunt sein!
Nehmen wir als erstes Beispiel den Kollegen Werner Friedrich aus Rheine. Herr Friedrich tat das, was ich auch gerne tue. Er nahm sich die Handlungen und die politischen Äußerungen anderer Menschen vor und rüffelte sie in der Öffentlichkeit ganz ordentlich. Ja, ja, Lehrer sind halt so. Sie haben zu allem und jedem eine Meinung, die wird gerne kund getan und morgens hat man eben Recht und nachmittags frei. Und wenn man nachmittags auch mal Recht haben will, dann wird eben jemand wegen irgendwas kritisiert.
Der Kollege tat das mit Leserbriefen an die örtlichen Zeitungen. Die derart Gerüffelten reagierten wie andere unverständige Menschen auch, die Probleme mit abweichenden Meinungen haben. Sie schreiben eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Die ist schnell hingesudelt (oder auch nicht, wie man hier sehen kann, manche brauchen dafür einfach etwas länger) und dann ab damit zum Dienstherrn. Der wird’s schon richten.
So auch hier: Die Schulverwaltung von Herrn Friedrich reagierte mit einer Missbilligung (der schwächsten Form der Disziplinarmaßnahme), der Lehrer wollte sich damit jedoch nicht abfinden und zog nach erfolglosem Widerspruch vor Gericht. Würde ich übrigens genau so machen, das ganz nebenbei. Erstinstanzlich unterlag er noch, vor dem OVG bekam er Recht. Die Schulverwaltung musste den Eintrag in der Personalakte löschen (Link).
Fazit: Dumm gelaufen für die Denunzianten.
Nebenbei: Die Begründung für die Dienstaufsichtsbeschwerde war in etwa die gleiche wie bei unserer pfundigen Dame aus Österreich: Die „lieben Kinderlein“:
Abgezielt wurde von den Beschwerdeführern in ihren Schreiben an die Bezirksregierung auf die Vorbildfunktion Friedrichs als Pädagoge. Die in den Leserbriefen getroffene Wortwahl schade dem Ansehen des Lehrerberufs, die „erforderliche Zurückhaltung“ sei nicht gewahrt worden. (Quelle)
Abgezielt wurde von den Beschwerdeführern in ihren Schreiben an die Bezirksregierung auf die Vorbildfunktion Friedrichs als Pädagoge. Die in den Leserbriefen getroffene Wortwahl schade dem Ansehen des Lehrerberufs, die „erforderliche Zurückhaltung“ sei nicht gewahrt worden.Leserbrief-Rechtsstreit: Lehrer Werner Friedrich hat keine Dienstpflichten verletzt – Münstersche Zeitung – Lesen Sie mehr auf:
http://www.muensterschezeitung.de/staedte/kreis_steinfurt/Lehrer-Werner-Friedrich-hat-keine-Dienstpflichten-verletzt;art15703,1354443#plx94683223
Auch Dienstaufsichtsbeschwerden können, wie man sieht, durchaus eine komische Komponente haben. Eine unfreiwillige aber meistens.
Nächstes Beispiel: Ein Bürgermeister in Unterfranken fühlte sich durch die kritischen Äußerungen eines Lehrers unangemessen angegriffen. Die Reaktion, man fürchtet es fast, war eine DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE.
Einen solchen Vorgang hat es in der Lohrer Stadtpolitik wohl noch nicht gegeben: Bürgermeister Ernst Prüße hat versucht, per Dienstaufsichtsbeschwerde den als Lehrer verbeamteten Werner Wolf davon abzubringen, sich als Privatmann in Leserbriefen kritisch über die Arbeit des Rathauschefs zu äußern. (Quelle)
Das ist aber auch ein Skandal! Da erdreistet sich ein normaler Lehrer öffentlich Kritik am Herrn Bürgermeister zu üben! Das geht ja wohl gar nicht! Hinweg, fort, raus aus dem Amt mit dem Mann! Wo bleibt denn da die beamtenspezifische Zurückhaltung?
Leider sah es die Berzirksregierung von Unterfranken so gar nicht. Sie wies die Beschwerde ab.
Fazit: Dumm gelaufen für den Anschwärzer.
Nächster Fall. Wir gehen wieder nach NRW. Der Kollege, den dieser Fall betrifft, heißt Daniel Krause. Er hatte den „Fehler“ begangen, öffentlich radikale islamistische Mitmenschen zu kritisieren. Im Gegensatz zu Eva, die gerne auch mal gegen Ausländer agitiert (auch wenn die aber keine Islamisten sondern Politikerinnen von den GRÜNEN sind) tat der Kollege das aber differenzierter. Kein Wunder, der Mann ist schließlich promoviert.
Die Folge: Suspendierung vom Dienst. (Link). Nach einem Jahr Zwangsferien bei voller Bezahlung (wer träumt da nicht davon?) dann das Urteil des Verwaltungsgerichtes in Gelsenkirchen: Die Suspendierung war rechtswidrig, der Kollege hat selbstverständlich das Recht, seine Meinung öffentlich zu äußern. Das Grundgesetz gilt auch für ihn.
Fazit: Mal wieder dumm gelaufen für die Denunzianten.
liebe Eva, Julia, Tamara, lieber Nikolai, Helgo, Martin, lieber Kai und Jürgen und natürlich, lieber FDP-Alexander Jäger aus Aalen! Das nächste Mal macht Ihr es aber richtig. Und immer schön die Rechtsgrundlage beachten!
Ciao, bis bald! Küsschen! Servus! Bussi!
Verfasst von Peter Rachow - 27. April 2014 in Alexander Jäger, Aalen, Denunziationen, Eva-Peter Culik, Wien, Jürgen Vollmer, Marburg, Kai Schwarzer, Köln, Uncategorized
Schlagwörter: Alexander Jäger, Art. 5 GG, § 33 BeamtStG, § 34 BeamtStG, § 47 BeamtStG, Beamtenstatusgesetz, Denunzianten, Dienstaufsichtsbeschwerde, Dienstrecht, Eva Peter-Culik, Jürgen Vollmer, Lehrer, Meinungsfreiheit
Eva Peter-Culik aus Wien – „No sports! No reading! No understanding!“
Eva Peter-Culik aus Wien macht sich nichts aus Fitness (Beweis). Sie raucht lieber und schreibt bei facebook. Dies hat den Vorteil, dass man sich nicht so anstrengen muss. Insofern kommt ihr ein Posting eines anderen Hardcorerauchers im facebook-Kanal von „Netzwerk Rauchen“ sehr gelegen (Quelle):
Eva Peter-Culik joggt nicht gerne
Eingestellt wird der Beitrag von einem „David Atherton„, übertitelt mit „Study: Jogging is bad for your health.„. Dieser facebook-Autor scheint einen, gelinde gesagt, erheblichen Dachschaden zu haben. Sieht man nämlich sich seinen Account bei facebook an (Link s. o.!), findet man ein „Like“ zu einer Seite auf der Personen verunglimpft werden. Dies ist in den Kreisen der oftmals sittlich erheblich verrohten Hardcoraucher nun nicht gerade ungewöhnlich, gehören doch Herabwürdigungen zum Handwerkszeug der Extremabhängigen (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4).
Besonders geschmacklos ist dies jedoch, da David Atherton auf eine Seite verlinkt, welche den Namen „Old mate Bryan“ („Alter Kumpel Bryan“) trägt. Diese Seite verunglimpft einen Menschen namens „Bryan Curtis„, welcher im Alter von nur 34 jahren nach 20 Jahren Rauchen an Lungenkrebs verstarb.
Gehen wir zurück zu Eva Peter-Culik aus Wien. David Atherton übertitelte sein überaus dummes Posting mit „Study: Jogging is bad for your health„. In dem verlinkten Artikel eines etwas durchgeknallten Blogs („breitbart.com“) aus Großbritannien wird dann höhnisch erklärt, dass Joggen der Gesundheit nicht besonders zuträglich sei. Der „Erfinder“ der Joggingbewegung sei mit 52 beim Joggen gestorben (nachderm er in früheren Zeiten erhebliches Übergewicht hatte und 2 Packungen Zigarettten am Tag konsumierte) etc. etc. Man kan sich denken, aus welcher Ecke derartige Einlassungen stammen. Frau Peter-Culik gefällt so etwas jedenfalls. Tenor „Joggen tötet. Rauchen und Übergewicht tun das nicht„. Dies dürfte Frau Peter-Culik aus der Seele gesprochen sein.
Allerdings hat Frau Peter-Culik, wie man fast erwarten kann, nicht den etwas komplexeren Text zu der Studie auf einer britischen Webseite zum Thema Gesundheit gelesen. Warum auch? Man müsste sich ja möglicherweise mit Inhalten konfrontieren, die nicht in das eigene Weltbild der Hardcoreraucherin passen, was sich jeder Nikotinist im Laufe seines nicht ganz so langen Lebens so zusammenzimmert. In diesem Artikel steht nämlich etwas differenzierter zu lesen:
TUESDAY, April 1 (HealthDay News) — Running regularly has long been linked to a host of health benefits, including weight control, stress reduction, better blood pressure and cholesterol.
A number of studies have suggested that a „moderate“ running regimen — a total of two to three hours per week, according to one expert — appears best for longevity, refuting the typical „more is better“ mantra for physical activity.
Schon alleine die Überschrift mit dem Text „Too much running…“ lässt aufhorchen. Der nicht vollständig hirntote Leser sieht, dass es so einfach nun auch nicht sein kann, wie bei Hardcoresmokern beschrieben. In dem rot markierten Text steht der Sachverhalt dann nämlich etwas anders beschrieben: „Die Forscher, welche diese neueste Studie herausgegeben haben, sagen, dass jene Menschen, die entweder gar kein Laufpensum absolvieren ebenso wie jene, die sehr viel laufen, eine kürzere Lebenserwartung haben.“ Und darüber steht weiter zu lesen, dass es eine Anzahl von Studien gibt, die herausfanden, dass ein moderates Laufpensum der beste Weg sei, etwas für seine Lebenserwartung zu tun.
Aber anstatt den Text im Original zu lesen hat sich die wohlproportionierte Dame aus Wien eben einfach mit der verfälschenden Überschrift in den facebook-Posting zufrieden gegeben. Das passt auch. Denn Lesen ist, wie Joggen, anstrengend. Und das mögen „Genussfreunde“ nicht so. Wie man an Frau Peter-Culik sehr gut sehen kann. Stattdessen kommt der Dame ein hoch differenziertes „HAHAHAHAHH AAAAAAAAAA“ über den Sender. Das ist aber auch immerhin etwas.
(Liebe Eva, ich weiß, dieser Artikel ist nicht nett. Schickst Du nun wieder eine Beschwerde an meine Schulleitung?)
Verfasst von Peter Rachow - 11. April 2014 in Eva-Peter Culik, Wien, Uncategorized, Volksverdummung
Schlagwörter: Adipositas, Übergewicht, Eva Peter-Culik, Joggen, Lebenserwartung, Rauchen, Sport, Wien
Eva Peter-Culik: Geistige Schlichtheit, die beeindruckt
Über Eva Peter-Culik aus Wien hatte ich schon öfter berichtet. Die Dame mit dem unvergleichlichen Sex-Appeal beeindruckt neben ihrer Körperfülle immer wieder durch eine nachgerade herausragende geistige Schlichtheit. Nicht nur, dass sie gerne mal auf Ausländer verbal eindrischt (Link) oder versucht, mich einzuschüchtern, indem sie sich bei meiner Schulleitung über meine bösen Artikel beschwert (und damit aber leider keinen Erfolg hat, denn in Deutschland darf man laut Grundgesetz Art. 5 und Rechtsprechung des BVerfG bewiesene Tatsachen jederzeit berichten) . NEIN, die Frau trägt immer gerne mal wieder ihre abwegige Sichtweise vor. Meistens im Kanal „Netzwerk Rauchen“ bei facebook.
Jüngstes Beispiel: Das Thema „Tabak kann Krebs heilen“. Über Detlef Petereit und seine „Bundesversammlung Gestank, Krebs und Tod“ (oder so ähnlich) und seinen entsprechenden Beitrag hatte ich vor einigen Tagen berichtet. Jetzt wurde der Inhalt von Michael „Mein Zahnstatus ist top, dank Rauchen!“ Löb, dem Bundesvorsitzenden der aggressiven Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“, nochmal gepostet. Tenor: „Big Pharma geht es jetzt an den Kragen, weil wir ihre Mittelchen nicht mehr brauchen, denn nun rauchen wir unseren Lungenkrebs einfach weg! Tabak kann nämlich Krebs heilen.“
Löb leitet locker ein mit:
Michael LöbDa wird Big-Pharma nicht ruhen, bis sie den Tabak exklusiv unter Kontrolle hat.
Schon ziemlich dämlich, dieser Satz. Aber Eva Peter-Culik kann noch mal erhöhen:
Eva Peter-Culiklmao … DAS wär aber ein echter tiefschlag, wenn tabak sogar gegen krebs heilt ..hahha .. hau mi ooooo
(Hinweis für unsere nicht so fremdsprachenstarken Mitleser: „lmao“ ist Österreichisch und heißt „Leck mich am A…..“ und soll wohl grenzenloses Erstaunen symbolisieren)
OMG, wie dumm ist das denn? Dass man dann den Tabak aber nicht rauchen darf sondern in einem aufwändigen Verfahren bestimmte Inhaltsstoffe daraus extrahieren und in einer komplizierten Schrittfolge aufbereiten muss, das scheint der Dame, die sich auch gerne mal als Amateurschauspielerin verdingt und als Beruf „Sekretärin und Kosmetikberatiern“ angibt (Link), nicht bewusst zu sein. Woher auch?
Und wer nimmt die Extraktion dieser Stoffe und die Herstellung des Heilmittels dann vor? Natürlich, mit etwas Nachdenken hätte man darauf kommen: Firmen, deren Kernkompetenz (neumodisches Wort, aber hier passt es) die Herstellung von Arzneimitteln ist. Mit anderen Worten: Die bei unseren Schwerstabhängigen so verhasste Pharmaindustrie.
Aber nein, nicht dass sie es mit diesem in Worte gegossenen Unsinn bewenden ließe, Eva legt noch eins drauf. Nach ca. 1 Stunde intensiver Befassung mit dem Thema kommt folgender hochgeistiger Ausfluss an Genialität zu Tage:
Eva Peter-Culikgar ned mal so abwegig achim….. sie probieren einfach ALLES , um an die gelder zu kommen. dummerweise gehts so wies jetzt läuft, an der pharma vorbei….
OK, jetzt bin ich wirklich sprachlos. Keine weiteren Fragen mehr.
Liebe Eva Peter-Culik! Ich weiß, der Verriss hier ist nicht nett. Schreib also wieder meinem Arbeitgeber, wenn’s Dir dadurch besser geht.Vielleicht klappt es ja diesmal!
So, und hier noch der Beweis für die überragende intellektuelle Kompetenz der Dame aus Wien:
Eva Peter-Culik aus Wien – geistige Schlichtheit, die beeindruckt!
Verfasst von Peter Rachow - 9. April 2014 in Eva-Peter Culik, Wien
Schlagwörter: Eva Peter-Culik, Heilung, Krebs, Tabak
Raucheraktivisten und der rechte Rand (Teil I)
Dass bei den Extremrauchern aus dem Umfeld der aggressiven Raucherorganisation „Netzwerk Rauchen e. V.“ mit Vereinssitz in Worms und anderen öffentlichen „pro Rauchen“-Foren permanent Tendenzen zum rechten politischen Spektrum vorhanden sind, habe ich bereits an mehreren Beispiel aufgezeigt. Der über die Maßen abstoßende Vergleich von Rauchgegnern mit Ratten, der unlängst von dem Raucheraktivisten Ronald Blumberg vorgetragen wurde und der in seiner Ekelhaftigkeit an die Propaganda aus dem Nazi-Film „Der ewige Jude“ erinnert, habe ich berichtet (Link). Gegner werden einfach zu Ungeziefer deklariert. Auch wenn ich persönlich Nazivergleiche nicht mag, hier erscheint er so augenfällig, dass man kaum darüber hinweg kommt. Ebenso wurde berichtet über die ausländerfeindlichen Äußerungen der Eva Peter-Culik aus Wien (Link), einer ebenfalls beständig politisch gegen den Nichtraucherschutz agierenden engagierten Kämpferin für Raucherbein und Lungenkrebs.
Darüberhinaus existiert ein Kontrast zu diesen rechtsgewirkten verbalen Ausrastern bekannter Raucheraktivisten, die unverhohlen ihre Gesinnung meistens auf der Internetseite „facebook“ in einzelnen Rauchergruppen vortragen. Rauchgegner werden nämlich von dieser Personengruppe im Gegenzug häufig als „Nazis“, „Faschisten“ oder ähnlich geschmäht. Adolf Hitler, so wird in einer an Dummheit kaum mehr zu steigernden perfiden Art und Weise erklärt, sei ja schließlich auch „militanter Nichtraucher“ gewesen und hätte aber den Krieg gegen die Raucher Churchill, Stalin und Roosevelt verloren. Was soll damit gesagt werden? Dass Raucher doch die erfolgreicheren Menschen seien? Wenn ja, muss man sich um den Geisteszustand der sich dergestalt Äußernden keinen großen Sorgen mehr machen. Da ist dann nichts mehr zu retten.
Und so wird die Figur Hitler in der Sichtweise der bekannten Verfechter von unbeschränktem Tabakdrogenkonsum durchaus ambivalent gesehen: Auf der einen Seite also der „GRÖNAZ“ („GRÖßter Nichtraucher Aller Zeiten“) , den man pflichtschuldigst verdammt, nur um sich dann ohne mit der Wimper zu zucken mit seinen Epigonen an einen Tisch zu setzen und deren Sprüche nachzubeten? Wie kann das gehen?
Egal, was einzelne Protagonisten der „Wir wollen immer und überall rauchen“-Bewegung zu ihren dümmlichen „Faschimus“-Vergleichen bewegt, wenn sie über Rauchgegner herziehen: Der Schmähbegriff „Faschist“ für diese Personengruppe findet sich nicht nur regelmäßig in den Äußerungen des aggressiven Raucheraktivisten Jürgen Vollmer aus Marburg (Link) und anderer Extremraucher sondern der Nazivergleich ist quasi ein Standardinstrument militanter Raucher, wenn es darum geht, ihre Gegner herabzuwürdigen (Link).
Raucheraktivisten und ihre Tendenz zu rechtspopulistischen Parteien
Viele bekannte Raucheraktivisten hauptsächlich aus den einschlägigen Facebook-Foren wie „Netzwerk Rauchen“ und „Raucher in Deutschland“ haben eine Affinität zum rechten Rand des Parteienspektrums. Wir wollen nachfolgend einige Beispiele erläutern, damit die Öffentlichkeit erfährt, wer von den Gegnern des Nichtraucherschutzes besonders durch rechtsgerichtete Tendenzen auffällt und wie seine/ihre öffentlichen Äußerungen vor diesem Hintergrund zu bewerten sind. Als Beweis dienen dazu Screenshots, welche während jener Zeit entstanden sind, als das Team von Raucherwahnsinn.de die Kanäle der Raucheraggressos besonders intensiv beobachtete und deren öffentliches Agieren dokumentierte.
Als erstes Beispiel hier wieder einmal die uns bereits gut bekannte Österreicherin und Raucheraktivistin Eva Peter-Culik, die im Internet ganz offen mit der FPÖ sympathisiert. Auf eine die FPÖ, eine rechtspopulistische Partei aus Österreich, „hoch leben lassende“ Einlassung eines Herrn Alexander Kurtz gibt die seit einiger Zeit im Internet wieder sehr aktive Raucheraktivistin Eva Peter-Culik ein „LIKE“:
Eva Peter-Culik sympathisiert mit der FPÖ
Frau Peter-Culik hat also offenbar kein Problem mit den aggressiv-nationalistischen Parolen der Partei des verstorbenen Österreichers und Rechtspopulisten Jörg Haider. Im Gegenteil. Sie macht sich deren Haltungen zu eigen. Laut dem oben verlinkten Wikipedia-Artikel tritt die FPÖ neben einer nationalistischen Komponente nämlich insbesondere islamfeindlich auf:
Besonders offensiv stellt sich die Partei gegen muslimische Einwanderer: In den Wahlkämpfen der letzten Jahre waren die Islamkritik und die Warnung vor einer angeblichen „Islamisierung“ Österreichs (nach eigenen Aussagen die Bekämpfung des „islamischen Extremismus“) ein wichtiges Thema.
Diese Position korreliert augenfällig mit der hier bereits vor einiger Zeit hier im Blog dokumentierten feindseligen Haltung der Raucheraktivistin Peter-Culik zu der österreichischen Politikern Alev Korun, ein ungeheuerlicher Vorgang, über den ich bereits referiert hatte.
Ebenfalls mit rechtspopulistischen und islamfeindlichen Äußerungen ist in Deutschland eine Bewegung aufgefallen, die sich „PRO NRW“ nennt. Auch sie wird bei den Extremrauchern, insbesondere jenen aus Nordrhein-Westfalen, gerne goutiert. Besonders aufgefallen ist uns dabei eine weibliche Streiterin gegen die Rauchverbote, die öffentlich ihre Sympathie mit dieser Rechsaußenbewegung bekundet und offenbar gar kein Problem mit den rassisitischen Positionen von „PRO NRW“ hat. Ihr Name ist Petra Olbertz. Ein „LIKE“ für die rechtsgerichtete Splittergruppe ist von der Dame immer drin:
Petra Olbertz – „I like PRO NRW“
Auch jede Form von „Multi-Kulti“ ist der aggressiv auftretenden Kämpferin gegen den Nichtraucherschutz in typisch rechter Manier zuwider. Dies bekundet sie ebenfalls öffentlich:
Petra Olbertz findet Multi-Kulti zum Kotzen
Erwähnenswert wäre nur noch, dass die Grafik mit dem kotzenden Pferd (hier wegen der aus urheberrechtlichen Gründen angebrachten Verpixelung nicht erkennar) von eben dieser „Bürgerbewegung“ „PRO NRW“ stammt und kein Eigenprodukt von Frau Olbertz darstellt.
Frau Olbertz tritt aber in der Öffentlichkeit nicht nur mit mehr oder weniger ekelerregenden Bildern auf, sondern sie befleißigt sich auch der schärfsten Waffe im öffentlichen politischen Meinungskampf: Des geschwungenen Wortes. Und da kann man von ihr lesen, dass sie ein großes Problem mit dem Islam hat:
Petra Olbertz gegen „Islamisierung“
Wie dumm der Bezug zwischen einem Verbrechen des türkischen Staates vor ca. 100 Jahren im 1. Weltkrieg und den hier in Deutschland heute lebenden Türken auch sein mag, für Frau Olbertz ist nichts zu peinlich. Die Dummheit, die aus diesem Bezug spricht, macht einen schon sprachlos. Aber von aggressiven Hardcorerauchern ist man ja einiges gewöhnt.
Besonders dumm wird es dann, wenn jemand wie Frau Olbertz vor fremdenfeindlichen Sprüchen kaum mehr laufen kann, dann aber vor „Faschismus“ warnt:
Petra Olbertz und der „Faschismus“
Mit „Bürgerrecht“ meint Frau Olbertz natürlich ihr vermeintliches Recht überall rauchen zu dürfen und unter „Freiheit“ subsumiert sie, so nehme ich an, die Freiheit, ihre Mitmenschen mit Tabakrauch widerspruchslos zu belästigen.“Faschisten“ sind danach eben ausschließlich jene „Hirnis“ (Zitat Petra Olbert), die ihr das Rauchen dann verbieten wollen, wenn sie andere belästigt. Also z. B. in der Gastronomie.
Unter „Faschisten“ fallen in der Sichtweise der aggressiv agitierenden Petra Olbertz aber selbstverstandlich nicht die Mitglieder von rechten Parteien wie „PRO NRW“, die zwar immerzu „Ausländer raus!“ und andere faschistoiden Parolen brüllen. Die sind natürlich keine „Faschisten“. Die Leute sind OK, denen gibt man gerne ein „LIKE“ auf facebook. (An dieser Stelle wird mir gerade mal kurz übel.)
Ausländerfeindliche Parolen sind en vogue bei Hardcorerauchern. Hier ein weiteres Beispiel namens „Millo Kor“ der in der letzten Zeit unter diesem Pseudonym in Rauchergruppen bei facebook auftritt. Der vollständige Klarname ist der Redaktion bekannt.
„Millo Kor“ – ausländerfeindliche Äußerung
Und wie die Raucheraktivistin Petra Olbertz macht auch „Millo Kor“ gerne Anleihen bei den Rechten. Das Plakat „Stoppt Leih- und Zeitarbeit“ auf seiner Facebook-Präsenz
Millo Kor benutzt NPD-Plakat
findet sich in gleicher Gestaltung auf den Seiten der NPD, einer ultra-nationalistischen und ausländerfeindlichen Splitterpartei:
NPD-Plakat „Stoppt Leih- und Zeitarbeit!“
Auch hier übernehmen Extremraucher vorbehaltlos Inhalte von chauvinistischen, rechtsradikalen und demokratiefeindlichen Parteien.
Ebenso wie die Aktivistin Petra Olbertz hat „Millo Kor“ kein Problem trotz seiner offenkundig rechten Gesinnung gegen einen vermeintlichen „Faschismus“ zu Felde zu ziehen . Zumindest wenn er als „Linksfaschismus“ auftritt. Denn der muss dann sofort „verboten“ werden.
„Millo Kor“ möchte ihm nicht genehme Bewegungen am liebsten verbieten
Lustig dabei ist, wenn man es denn als „lustig“ empfinden will, dass Leute wie „Millo Kor“ ein große Problem mit Verboten haben. Allerdings nur mit Rauchverboten. Andererseits sehen sie aber kein Problem darin, anderen Menschen ihre demokratischen Rechte zu beschneiden. Dass er dabei selber zum „Faschisten“ wird einfach indem er den Boden der Demoktratie und des Pluralismus verlässt und Andersdenkenden das Recht zur politischen Artikulation abspricht, scheint dem Mann nicht klar zu sein. Gut, es handelt sich auch um einen Herrn aus der „Ich will überall rauchen, alles andere ist mir total egal“-Fraktion. Mehr muss man nicht sagen zu dieser eigenartigen Ausprägung dialektischen Denkens.
Ursachenreflexion
Worin liegen nun die Ursachen dafür, dass Hardcoreraucher oftmals mit rechtslastigen Parolen und Sprüchen in der Öffentlichkeit auftreten, andererseits aber dauernd „Faschismus!“ krakeelen, wenn Rauchverbote ihnen ihre „Freiheit“ andere Menschen mit giftigem Tabaksqualm vollzupaffen, einschränken wollen? Dass sie also die Widersprüchlichkeit ihres Verhaltens nicht einmal im Ansatz erkennen? Ist es ein Problem der Kognition, der Bildung, der intellektuellen Fähigkeiten?
Gehen wir der Frage kurz nach: Einerseits weiß man aus sozialwisenschaftlichen Untersuchungen, dass Raucher als Gruppe ein unterdurchschnittliches Bildungsniveau aufweisen:
„Hohe Raucheranteile weisen vor allem Personen mit geringerer Bildung, geringem Einkommen und niedrigerem beruflichem Status sowie Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger auf. So rauchen z.B. 48% der Männer und 40% der Frauen mit einem Hauptschulabschluss gegenüber 25% der Männer und 20% der Frauen mit einem Hochschulabschluss.“
Andererseits weiß man um das ebenfalls unterdurchschnittliche Bildungsniveau, welches man bei Anhängern rechter Gruppierungen häufig findet:
„Wähler rechtsextremer Parteien sind oft männlich, arm, wenig gebildet und arbeitslos.“
Hier liegt es nahe, zu vermuten, dass zwischen beiden Gruppen (Rauchern und Anhängern der Rechten) eine gewisse Schnittmenge besteht, dass sich also Menschen mit niedrigerem Sozialstatus sowohl in der Gruppe der (Extrem)Raucher finden als auch Anhänger des rechten Randes des politischen Spektrums darstellen. Dieses tendenziell niedrige Bildungsniveau in der Gruppe der aggressiv auftretenden Rauchern mit ihrer politischen Botschaft, dass der Nichtraucherschutz wieder abegschafft gehöre, wird auch ganz deutlich, wenn man ihre Texte analysiert.
Kommt nun noch die Möglichkeit hinzu, ohne große Kenntnisse in IT am öffentlichen politischen Meinungskampf teilzunehmen (denn schließlich braucht man für die Teilhabe an facebook & Co. keinerlei spezialisiertes Wissen in Computerdingen außer dass man weiß, wo der PC eingeschaltet wird) können die eigenen dumpfen rechten Sprüche schnell im Internet verbreitet werden zusammen mit der Botschaft, man sehe im Nichtraucherschutz den „Beginn eines neuen Faschismus“. Nachdenken ist nicht erforderlich, man muss nur die „ENTER“-Tase drücken und schon steht der eigene mehr oder weniger geistvolle Beitrag im Internet. Wir sehen uns hier also einer neuen Form des „dumpfen Volksempfindens“ gegenüber, die durch das Web 2.0 erst möglich wurde. Der Stammtisch nebst seiner Parolen wird ins Netz verlagert.
Nochmals zu den Hardcorerauchern und ihrem vermeintlich niedrigen Bildungsniveau: Insbesondere die Orthographie dieser Personengruppe weist oftmals schwere und schwerste Defekte auf. Und wir reden hier nicht von Tippfehlern oder Buchstabendrehern. Wir sprechen von schwersten Fehlern in Groß- und Klein-, Getrennt- und Zusammenschreibung. Von höchstgradig defekter Interpunktion, der fehlerhaften Verwendung (bzw. Nichtverwendung) der Konjunktion „dass“, usw. usw. Und über die Tendenz, zu schreiben wie man spricht (zur Not auch mit eingearbeiteten Dialektsprechweisen) darf man auch getrost den Kopf schütteln. Satzbau war gestern. Worte werden heute seriell in einen Fließtext eingearbeitet, wen interessieren da Stil (gerne auch mal mit „e“, siehe weiter unten!) oder sprachliche Varianz? Mit einen Sprachschatz von 500 Wörtern kann man durchaus kommunizieren.
Und da ein Bild mehr sagt als 1000 (manchmal mehr oder weniger falsch geschriebene) Worte, darf ich meine Leserinnen und Leser nun zu den nachfolgenden Beispielen einer überaus „kreativen“ Rechtschreibung aus verschiedenen Raucherforen in das Wochenende entlassen. Viel Spaß!
Ihr Peter Rachow
Verfasst von Peter Rachow - 22. März 2014 in Eva-Peter Culik, Wien, Tabaklobbyismus, Uncategorized
Schlagwörter: Eva Peter-Culik, islamfeindlich, Millo Kor, Petra Olbertz, PRO NRW, Raucheraktivisten, rechtsextrem, Rechtsparteien, rechtsradikal

References: Art. 5
 § 47
 Art. 5
 § 33
 § 34
 § 47
 Art. 5