Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20171115_OGH0002_0010OB00193_17I0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-11-21 13:43:58+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 1Ob193/17i - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 3Ob54/65 8Ob313/65 8Ob7...
RS0036385
3Ob54/65; 8Ob313/65; 8Ob72/66; 8Ob132/66; 5Ob226/70; 5Ob147/71; 7Ob207/71; 8Ob145/74; 6Ob678/83; 3Ob167/83; 5Ob587/85; 3Ob74/87; 4Ob574/87; 6Ob547/88; 3Ob1019/88; 8Ob527/89; 3Ob571/90; 3Ob562/91 (3Ob563/91); 3Ob110/91 (3Ob111/91, 3Ob112/91); 7Ob503/92; 7Ob502/92; 5Ob1586/92 (5Ob1587/92); 7Ob623/92; 8Ob1672/92; 8Ob1524/93; 7Ob1549/94; 8Ob528/94; 8Ob527/94; 1Ob589/95; 5Ob427/97y; 10ObS376/98m; 2Ob204/01s; 7Ob198/01w; 1Ob196/04m; 10Ob66/05m; 3Ob304/05k; 3Ob185/06m; 6Ob67/07g; 1Ob94/09v; 3Ob185/09s; 8Ob104/09s; 1Ob211/09z; 9ObA118/09g; 8Ob35/10w; 1Ob167/10f; 3Ob11/11f; 8Ob36/11v; 1Ob78/11v; 1Ob50/11a; 8Ob49/11f; 3Ob137/11k; 1Ob197/11v; 8Ob90/11k; 1Ob28/12t; 2Ob201/15w; 8Nc36/16k; 7Ob50/17d; 1Ob193/17i; 5Ob129/18h; 3Ob26/19y (3Ob36/19v)
AußStrG 2005 §6 Abs1
AußStrG 2005 §65 Abs3 Z5
ZPO §85
467 Z5 D
ZPO §506 Abs1 Z4 A
ZPO §520 Abs1 E2
Wenn der Rechtsmittelwerber trotz wiederholt gegebener Rechtsbelehrungen die Formvorschrift des § 467 Z 5 ZPO absichtlich verletzt (um Rechtsanwaltskosten zu sparen), dann steht in klarer und eindeutiger Weise fest, dass die Vorschriften der §§ 84, 85 ZPO nur missbraucht werden sollen. Das mangelhafte Rechtsmittel ist ohne Gewährung einer Frist gemäß § 85 Abs 2 ZPO zurückzuweisen.
3 Ob 54/65
Entscheidungstext OGH 22.04.1965 3 Ob 54/65
Veröff: JBl 1965,475
8 Ob 313/65
Entscheidungstext OGH 26.10.1965 8 Ob 313/65
8 Ob 72/66
Entscheidungstext OGH 15.03.1966 8 Ob 72/66
8 Ob 132/66
Entscheidungstext OGH 03.05.1966 8 Ob 132/66
Veröff: EvBl 1966/406 S 521
5 Ob 226/70
Entscheidungstext OGH 18.11.1970 5 Ob 226/70
Veröff: EvBl 1971/139 S 240
5 Ob 147/71
Entscheidungstext OGH 23.06.1971 5 Ob 147/71
7 Ob 207/71
Entscheidungstext OGH 24.11.1971 7 Ob 207/71
8 Ob 145/74
Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 145/74
6 Ob 678/83
Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 678/83
3 Ob 167/83
Entscheidungstext OGH 30.11.1983 3 Ob 167/83
5 Ob 587/85
Entscheidungstext OGH 15.10.1985 5 Ob 587/85
3 Ob 74/87
Entscheidungstext OGH 13.05.1987 3 Ob 74/87
4 Ob 574/87
Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 574/87
6 Ob 547/88
Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 547/88
3 Ob 1019/88
Entscheidungstext OGH 27.04.1988 3 Ob 1019/88
8 Ob 527/89
Entscheidungstext OGH 23.02.1989 8 Ob 527/89
Ähnlich; Beisatz: Hier: Ablehnungssache (T1)
3 Ob 571/90
Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 571/90
3 Ob 562/91
Entscheidungstext OGH 13.11.1991 3 Ob 562/91
3 Ob 110/91
Entscheidungstext OGH 23.10.1991 3 Ob 110/91
Beisatz: Die Bestimmung der ZPO über die Möglichkeit der Verbesserung von Formgebrechen haben den Zweck, eine Partei von Nachteilen zu schützen, die versehentlich oder in Unkenntnis der Formvorschriften einen Formfehler begeht. Sie finden aber dort ihre Grenze, wo sie ausschließlich zur Verschleppung oder Verzögerung des Verfahrens benützt werden. (T2)
7 Ob 503/92
Entscheidungstext OGH 30.01.1992 7 Ob 503/92
7 Ob 502/92
Entscheidungstext OGH 30.01.1992 7 Ob 502/92
5 Ob 1586/92
Entscheidungstext OGH 13.10.1992 5 Ob 1586/92
7 Ob 623/92
Entscheidungstext OGH 12.11.1992 7 Ob 623/92
nur: Steht in klarer und eindeutiger Weise fest, dass die Vorschriften der §§ 84, 85 ZPO nur missbraucht werden sollen. Das mangelhafte Rechtsmittel ist ohne Gewährung einer Frist gemäß § 85 Abs 2 ZPO zurückzuweisen. (T3); Beisatz: Hier: Berufung ohne Anfechtungserklärung, Anfechtungsgründe und Unterschrift eines Rechtsanwalts trotz entsprechender Belehnung. (T4)
8 Ob 1672/92
Entscheidungstext OGH 26.11.1992 8 Ob 1672/92
8 Ob 1524/93
Entscheidungstext OGH 11.03.1993 8 Ob 1524/93
7 Ob 1549/94
Entscheidungstext OGH 29.06.1994 7 Ob 1549/94
8 Ob 528/94
Entscheidungstext OGH 10.11.1994 8 Ob 528/94
8 Ob 527/94
Entscheidungstext OGH 24.05.1995 8 Ob 527/94
1 Ob 589/95
Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 589/95
5 Ob 427/97y
Entscheidungstext OGH 25.11.1997 5 Ob 427/97y
10 ObS 376/98m
Entscheidungstext OGH 24.11.1998 10 ObS 376/98m
2 Ob 204/01s
Entscheidungstext OGH 06.09.2001 2 Ob 204/01s
7 Ob 198/01w
Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 198/01w
Vgl auch; Beisatz: Auch im Verfahren außer Streitsachen. (T5); Beisatz: Hier: "Leerer Rekurs". (T6); Beisatz: Ob ein Rechtsmissbrauch vorliegt, ist grundsätzlich nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. (T7)
Entscheidungstext OGH 28.06.2005 10 Ob 66/05m
Vgl auch; Beisatz: Nur dann, wenn eine Partei prozessuale Formvorschriften absichtlich und rechtsmissbräuchlich verletzt, ist ihr die Möglichkeit der Verbesserung zu versagen. (T8)
3 Ob 304/05k
Entscheidungstext OGH 21.12.2005 3 Ob 304/05k
3 Ob 185/06m
Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 185/06m
nur T3; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Anwaltspflicht musste wegen bisherigen, wiederholt erteilten Verbesserungsaufträgen ebenso bekannt sein wie der Umstand, dass neue Verfahrenshilfeanträge nur bei geänderten Verhältnissen Erfolg haben können. (T9)
6 Ob 67/07g
Entscheidungstext OGH 19.04.2007 6 Ob 67/07g
1 Ob 94/09v
Entscheidungstext OGH 26.05.2009 1 Ob 94/09v
Vgl auch; Beisatz: Hier: Verletzung der Formvorschrift des § 520 Abs 1 ZPO. (T10); Beisatz: Auch wenn einer Partei regelmäßig gemäß §§ 84 f ZPO die Möglichkeit einzuräumen ist, Formmängel einer Prozesshandlung - zu denen auch die fehlende anwaltliche Vertretung gehört - innerhalb einer vom Gericht zu setzenden Frist zu beheben, gilt dies doch in jenen Fällen nicht, wo die Partei ihre Eingabe im Bewusstsein ihrer Fehlerhaftigkeit eingebracht hat. (T11)
3 Ob 185/09s
Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 185/09s
8 Ob 104/09s
Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 104/09s
1 Ob 211/09z
Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 211/09z
9 ObA 118/09g
Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 ObA 118/09g
8 Ob 35/10w
Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 35/10w
1 Ob 167/10f
Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 167/10f
3 Ob 11/11f
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 11/11f
8 Ob 36/11v
Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 36/11v
1 Ob 78/11v
Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 78/11v
1 Ob 50/11a
Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 50/11a
8 Ob 49/11f
Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 Ob 49/11f
3 Ob 137/11k
Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 137/11k
Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie 11
1 Ob 197/11v
Entscheidungstext OGH 13.10.2011 1 Ob 197/11v
1 Ob 28/12t
Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 28/12t
2 Ob 201/15w
Entscheidungstext OGH 19.11.2015 2 Ob 201/15w
8 Nc 36/16k
Entscheidungstext OGH 16.01.2017 8 Nc 36/16k
Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Handschriftliche, weitgehend unleserliche Eingabe mit beleidigenden Äußerungen. (T12)
7 Ob 50/17d
Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 50/17d
Auch; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Rechtsmittelwerber vertritt im Revisionsrekurs ausdrücklich und trotz Kenntnis der Rechtslage aus Vorentscheidungen die Ansicht, keine Anwaltsfertigung zu benötigen. (T13)
Auch; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T13
3 Ob 26/19y
Entscheidungstext OGH 20.02.2019 3 Ob 26/19y
Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Unzweifelhafte Kenntnis vom Verbesserungserfordernis (Originalunterschrift fehlte auch bei den weiteren Rekursen offenbar absichtlich). (T14)
ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0036385
JJR_19650422_OGH0002_0030OB00054_6500000_001
Rechtssatz für 10Ob118/97v 1Ob3/06g 9O...
RS0107507
10Ob118/97v; 1Ob3/06g; 9Ob64/05k; 1Ob193/17i
Gemischte Unterhaltsleistungen (Geldleistungen und Naturalleistungen) sind dann, wenn eine Verpflichtung zur Leistung eines Geldunterhalts besteht, grundsätzlich unzulässig.
Beisatz: Hier: Bedienung eines Bausparvertrages. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107507
JJR_19970429_OGH0002_0100OB00118_97V0000_001
Rechtssatz für 2Ob67/09f 1Ob193/17i 10...
RS0125634
2Ob67/09f; 1Ob193/17i; 10ObS80/19s
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §231 Aa
Die Vermögensbildung zu Sparzwecken stellt (jedenfalls bei unbestimmter Verwendung oder mit längerfristigem Ansparziel) kein den Unterhaltsanspruch erhöhendes Bedürfnis des Kindes dar. Im Regelfall sind Maßnahmen der Vermögensbildung auch nicht als Naturalunterhaltsleistung anrechenbar, da der Unterhalt der Befriedigung der gegenwärtigen Bedürfnisse des Unterhaltsberechtigten dient.
Beisatz: Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs und einhelliger Lehre dienen Zahlungen des Unterhaltspflichtigen auf Bausparverträge der Vermögensbildung und können daher den Unterhaltsbegehren der Kinder nicht entgegen gehalten werden. (T1)
10 ObS 80/19s
Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 80/19s
ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125634
JJR_20091218_OGH0002_0020OB00067_09F0000_003
Entscheidungstext 1Ob193/17i
Zak 2018/44 S 33 - Zak 2018,33 = EvBl 2018/59 S 418 - EvBl 2018,418 = iFamZ 2018/2 S 5 - iFamZ 2018,5 = EF‑Z 2018/38 S 78 (Gitschthaler) - EF‑Z 2018,78 (Gitschthaler)
E120145
JJT_20171115_OGH0002_0010OB00193_17I0000_000

References: §6
 §65
 §85
 §506
 §520
 § 467
 § 85
 OGH 
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 § 85
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 § 520
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 §231
 OGH