Source: https://www.wildon.gv.at/buergerservice/bauen/
Timestamp: 2019-02-21 23:45:15+00:00

Document:
Marktgemeinde Wildon: Bauen
Die wichtigsten Baurechtsgrundlagen der Steiermark sind:
Stmk. Raumordnungsgesetz (mit Verordnungen)
Stmk. Baugesetz (mit Verordnungen)
Stmk. Feuerungsanlagengesetz (mit Verordnungen)
Rechtsgrundlagen auf Gemeindeebene (Verordnungen des Gemeinderates) sind (siehe Politik u. Verwaltung - Verordnungen):
Flächenwidmungsplan-Verordnung (mit Plan), derzeit FWP 5.0, rechtskräftig seit 16.12.2014 und Rechtsüberleitung vom 05.01.2015 betreffend die ursprünglichen Gemeinden Stocking, Weitendorf und Wildon.
Flächenwidmungsplan-Verordnung und Bebauungsplan-Verordnungen finden Sie gesammelt unter Politik & Verwaltung - Verordnungen.
Siehe Rechtsinformationssystem http://www.ris.bka.gv.at/Lr-Steiermark/
Suche nach Baurechtsgesetzen
Rechtsinformationssystem - Landesrecht Steiermark
zB Stichwort "Baugesetz" in der Suchmaske eingeben. Beachten Sie: Baurechtsangelegenheiten sind Ländersache, daher gibt es unterschiedliche Bauordnungen für jedes Bundesland und abweichende Begriffe und Vorschriften. Baumeister und Architekten aus anderen Bundesländern sind möglicherweise nicht mit den Steirischen Bauvorschriften im Detail vertraut.
Die steirischen Baurechtsgesetze verweisen auf die "Regeln der Technik". Damit ist der geltende technische Standard gemeint, der zB in technischen Normen geregelt ist. Beispiele: Ö-Normen, TRVB (Technische Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz), Elektrotechnische Richtlinien.
Ortsbild-Schutzgebiet Wildon
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 3. Dezember 1979 über die Festlegung eines Schutzgebietes nach dem Ortsbildgesetz 1977 in Wildon
Stammfassung: LGB. Nr. 93/1979
Aufgrund des § 2 des Ortsbildgesetzes 1977, LGBl. Nr. 54, wird verordnet:
Die in der ein Bestandteil dieser Verordnung bildenden Anlage dargestellten Teile der Marktgemeinde Wildon werden zum Schutzgebiet nach dem Ortsbildgesetz 1977 erklärt. (Anmerkung: Plan siehe LGBl. 1979, Seite 160ff)
Luftbild Datenbank - Kampfmittel
Seit dem 1. Dezember 2012 regelt die ÖNORM B 1997-2 (ONR 24406-1) die Vorgehensweise bei einer Baugrundbeurteilung hinsichtlich Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg. Historische Luftbilder der Alliierten Streitkräfte geben Aufschluss über mögliche Kampfmittelbelastungen des Untergrunds. Der Österreichische Rechnungshof geht in seinem Bericht des Jahres 2007 von ca. 10.000 unentdeckten Blindgängern auf österreichischem Boden aus. Laut unseren Literatur- und Aktenrecherchen war auch Gemeinde Wildon von Alliierten Luftangriffen betroffen.
Durch standortbezogene Recherchen mit Zugriff auf alle derzeit bekannten Luftaufnahmen internationaler Archive aus dem 2. Weltkrieg, kann die Luftbilddatenbank Dr. Carls GmbH einen wertvollen Beitrag zur Ersterkundung von Kriegsaltlasten ohne Ortsbegehung durchführen und leistet damit einen wichtigen Teil der Arbeiten, die laut den geltenden ÖNORM-Richtlinien zur Festlegung des Kampfmittelverdachtes erforderlich sind, so wie es beispielsweise beim Bau der S7 Fürstenfelder Schnellstraße oder des Krankenhauses Nord in Wien durchgeführt wurde.
Eine kombinierte Akten- und Luftbildauswertung ermöglicht es, eine klassifizierte Risikoabschätzung hinsichtlich Kampfmittel in einer Rot-Gelb-Grün Zonierung gemäß ÖNORM B 1997-2 (ONR 24406-1) abzugeben und damit Kosten und Risiken im Vorfeld eines Bauvorhabens sowie eventuell notwendiger Kampfmittelbergungsmaßnahmen zu minimieren.
Sollte bei Ihnen Bedarf oder Interesse an einem Gutachten zur potentiellen Kampfmittelbelastung oder an Informationen darüber bestehen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.
Ansprechpartner: Dipl.-Geogr. Monja Sengenberger, Mag. Florian Egartner
Dr.-Schober-Straße 64
Tel.: 01/886 08 33
Mail: info@luftbilddatenbank-gmbh.at
Web: www.luftbilddatenbank-gmbh.at
Flächenwidmungsplan u. Bebauungspläne
Der Flächenwidmungsplan ist eine Verordnung des Gemeinderates und legt die Nutzung aller Grundstücke in einer Gemeinde fest.
Der Flächenwidmungsplan ist ein Planungsinstrument für das gesamte Gemeindegebiet um zB Nutzungskonflikte zu vermeiden oder Gefahren ersichtlich zu machen.
Grundstücke oder Grundstücksteile können als Bauland (mit verschiedenen Baulandkategorien), Freiland (Wald, Wiesen, Felder) oder als Verkehrsfläche (Straßen, Plätze) gewidmet sein.
Bevor Sie ein Grundstück kaufen, ist es ratsam, einen Blick in den Flächenwidmungsplan zu werfen. Der Flächenwidmungsplan enthält grob folgende Informationen:
Die zulässigen Nutzungsarten (Bauland, Verkehrsflächen, Freiland, Vorbehaltsflächen).
Flächen, die durch rechtswirksame überörtliche Planungen für eine besondere Nutzung bestimmt sind (Eisenbahn, Landesstraßen, Gewässer, Schießplatz, Versorgungsanlagen für Strom, Wasser, Kanal).
Flächen und Objekte, für die aufgrund von Gesetzen Nutzungsbeschränkungen bestehen (Denkmalschutz, Bodenfundstätten, Ortsbildschutzgebiet).
Flächen, die durch Erdrutsche, Hochwasser, Grundwasser, Vermurung, Steinschlag, Lawinen gefährdet sind (gefährdete Flächen, Gefahrenzonen).
Anlagen und Einrichtungen für wirtschaftliche, kulturelle, soziale und religiöse Zwecke (Schulen, Kirchen, Ämter, Feuerwehr, Rotes Kreuz).
Sonstiges (zB geplante Umfahrung).
Bebauungspläne (Verordnung des Gemeinderates) legen für ein bestimmtes Planungsgebiet genauere Vorschriften zur Bebauung fest, so zB Bauplatzgröße, Bebauungsweise (offen/gekuppelt), Bebauungsdichte, Bebauungsgrad, Abstände, Lage, Stellung und Proportionen der Gebäude, Höhe der Gebäude, Dachformen und Dächer, Garagen und Nebengebäude, Vorschriften zur Gestaltung, Verkehrsanlagen, Straßenfluchtlinien, Gestaltung von Parkplätzen, Freiflächen, Einfriedungen, (lebende) Zäune, Angaben zu Ver- und Entsorgungsleitungen (Strom, Wasser, Kanal, Telefon), Abfall-Sammelstellen.
Bebauungspläne sind Verordnungen des Gemeinderates und detaillierte Planungsinstrumente für einen bestimmten Teil des Gemeindegebietes. Meist werden Bebauungspläne für bestimmte Straßenzüge erlassen. Der Bauwerber ist an die Vorgaben des Bebauungsplanes gebunden und die Einreichplanung hat diese rechtlichen Vorgaben zu berücksichtigen. Erkundigen Sie sich bitte, ob für ein Baugrundstück ein Bebauungsplan zu berücksichtigen ist.
Bebauungsrichtlinien sind Verordnungen des Gemeinderates für ein bestimmtes zu bebauendes Grundstück und sind ein Planungsinstrument für die Bebaung.
Flächenwidmungspläne, Gefahrenzonenpläne
Der digitale Atlas der Steiermark.
Digitale Flächenwidmungspläne im GIS Atlas Steiermark.
Zur Wildoner Hochwasserproblematik
Folgen sie bitte dem Link zum Downloadbereich für Unterlagen zur Hochwasserproblematik bei Kainach und Mur.
Ganz allgemein ist der Grundwasserstand im Bereich Grazerstraße und im Bereich Neuwildon ca. 1,5 Meter unter Geländeniveau. Es empfiehlt sich daher mit dem Planer eine genaue Erkundung des Baugrundes durchzuführen. Bei Errichtung eines Kellers sollte dieser wasserdicht und gegen Auftrieb gesichert ausgeführt werden.
Die Gemeinde kann den Grundeigentümer zu bestimmten Aufschließungsleistungen verpflichten:
§ 15 Stmk. Baugesetz:
(2) Bei Zu- und Umbauten ist die Bauabgabe entsprechend der neugewonnenen Bruttogeschoßfläche zu berechnen.
(4) Der Einheitssatz beträgt EUR 8,72,-/m2. Die Landesregierung kann durch Verordnung die Höhe des Einheitssatzes an die Entwicklung der Baukosten anpassen. Sie hat sich dabei an der Entwicklung des vom Österreichischen Statistischen Zentralamt veröffentlichten Baukostenindex zu orientieren.
Das Stmk. Baugesetz unterscheidet Bauvorhaben und macht davon die jeweilige Verfahrensart, um zu einer Baubewilligung zu kommen, abhängig. Grob unterteilt werden
baubewilligungspflichtige (§ 19) Vorhaben (grundsätzlich alle Bauvorhaben, sofern nicht eine Ausnahme nach § 20 oder § 21 Stmk. BauG zutrifft.
anzeigepflichtige (§ 20) Vorhaben (mit Erleichterungen im Anzeigeverfahren nach § 33 Stmk. BauG) und
bewilligungsfreie (§ 21) Bauvorhaben (allerdings Mitteilungspflicht an die Baubehörde!)
Die Beurteilung, welches Bauvorhaben und wie das Verfahren abläuft, obliegt der Baubehörde.
Mitteilung bewilligungsfreie Bauvorhaben
Bewilligungsfreie Bauvorhaben sind vor der Errichtung der Baubehörde mitzuteilen.
Bei Flugdächern (Carport) bitte auf den Brandschutz achten!
Eine Errichtung innerhalb von 2,00 Meter von der Grundgrenze ist nur mit Brandschutzmassnahmen zulässig.
Eine Stellungnahme durch den Brandsachverständigen ist nötig!
Im Zuge des Bauverfahrens werden bei Bedarf folgende Sachverständige beigezogen:
Sachverständige Bautechnik
DI Reinhold Heidinger
Tel. 03452 / 855 21-0
E-Mail heidinger@planconsort.at
DI Armin Taferner
Buchdruckerstraße 2
Tel. 0316 837 499
Tel. 0676 425 48 79
E-Mail Armin.taferner@planungsbuero.at
Tel. 03182 / 2531
Fax 03182 / 2531 - 4
Mobil 0664 / 18 19 868
E-Mail werschitzrauchfkm@aon.at
Sachverständige Brandschutz Feuerwehren
(KG Stocking, Sukdull, Unterhaus, Wildon)
Tel. 0664 / 8410 493
(KG Weitendorf)
Tel. 0664 24 30 970
(KG Kainach)
Tel. 0664 65 22 726
Zufahrtsbereich für Einsatzfahrzeuge
Feuerpolizeiliche Begutachtung
Sachverständige Ortsbildschutz
Bei Bauvorhaben in der Ortsbildschutzzone Wildon ist ein positives Gutachten gem. § 3 Abs. 2 Stmk. Ortsbildgesetz erforderlich. Als Sachverständige wurden von der Marktgemeinde Wildon berufen:
DI Andrea Redi
Tel. 0316 81 31 69
Mobil 0676 97 00 696
E-Mail andrea.redi@regenerative-architecture.eu
DI Erich Wurzrainer
Tel. 03135 46 38 30
E-Mail Office@anf.co.at
Joanneumring 3 / 2
Tel. 0316 81 80 85
E-Mail raum@kampus.at
Das Bundesdenkmalamt, Landeskonservatorat für Steiermark, führt eine Liste der unter Denkmalschutz stehenden unbeweglichen und archäologischen Denkmale (aktualisiert mit Stichtag 1. Jänner und 30. Juni des Jahres). Diese Liste ist im Internet auf der Webseite des Bundesdenkmalamtes unter www.bda.at/downloads einsehbar.
Weiters gibt es eine Liste mit Bodenfundstätten im Gemeindegebiet, die im Gemeindeamt aufliegt und in den Flächenwidmungsplan zur Ersichtlichmachung eingearbeitet wird.
Tel. 0316 / 36 72 56
Vor Ausführung von Baumaßnahmen ist es sinnvoll die Leitungsträger vorab zu informieren, um Beschädigungen bei Grabungsarbeiten zu verhindern.
Wasserversorgung (Marktgemeinde Wildon, Tel. 03182 3227)
Regenwasserkanal (Marktgemeinde Wildon)
Schmutzwasserkanal (Abwasserverband Grazerfeld, Tel. 03182 3325)
Stromleitungen (Energienetze Steiermark GmbH, Tel. 0800 73 53 28)
Telefonleitungen (A1 Telekom Austria AG, Tel. 0800 244 883)
Adria Wien Pipeline GmbH (AWP, Tel. 0800 21 00 15)
Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG, Tel. 0800 808 128)
ÖBB Eisenbahntrasse (Ing. Smeh, 0664 826 30 37)
Landesstraßen (BBL Südwest-Steiermark 03452 82 097, Abteilung Straßenbau)
Öffentliche Gewässer (Kainach, Mur, Rückhaltebecken, BBL Südwest-Steiermark 03452 82 097, Abteilung Wasserbau)
AWP - Adria Wien Pipeline
Adria Wien Pipeline GmbH (AWP)
DI Reinhard Kanduth
Tel. 0463 / 56 990-25
Fax 0463 / 56 990-54
Hotline 0800 / 21 00 15 (Notruf)
E-Mail reinhard.kanduth@awp.co.at
Webseite www.awp.at
Abteilung Operations and Maintenance
Webseite: www.gasconnect.at
Email: infogas.maintenance@gasconnect.at
Auskünfte über Gasleitungseinbauten (Planbeauskunftung):
geodata@gasconnect.at
Notruf bei Gasleitungsgebrechen 0800 080 128
Sofortmaßnahmen im Fall von Beschädigungen an Erdgasleitungen:
Alle Anlagen und Maschinen abschalten und alle potentiellen Zündquellen beseitigen
Alle Personen im Umkreis von 100 Meter der Rohrleitung evakuieren
Keine Sicherungs- und Reparaturmaßnahmen ohne Anwesenheit von Gas Connect Austria einleiten.
Anweisungen der Gas Connect Austria befolgen.
Hotline 0800 80 80 20
Störungsmeldungen, Angebote für Fernwärme und Gas Anschlüsse, Förderungen
Region Süd - Verfahrensmanagement
Tel. 0316 / 93 000 -573
Fax 0316 / 93 000 - 1330
Kainach, Mur, Rückhaltebecken
Tel. 03452 / 820 97
Fax 03452 / 820 97-29
E-Mail bbllb@stmk.gv.at
Begutachtung im Wasserrechtsverfahren bei Bauführungen im Hochwasserabflussbereich HQ30 und HQ100.
Regenwasserkanal (sofern öffentlich)
Tel. 03182 / 32 27
Tel. 03182 / 33 25
Fax 03182 / 33 25 - 9000
E-Mail vka@awvgrazerfeld.at
Webseite www.avwgrazerfeld.at
Schmutzwasser-Kanal-Hausanschlüsse werden ausschließlich nach einer Abhandlung einer Kanalanschlussverhandlung und vollständig unterfertigten Hausanschlussprotokoll errichtet. Eine dirkete Beauftragung durch den Bauwerber ist nicht möglich.
Richtlinien Kanalanschluss
Beachten Sie bitte die geltenden Richtlinien zur Ausführung von Kanalanschlüssen (siehe Homepage www.avwgrazerfeld.at - Downloadbereich).
Der Beginn und die Fertigstellung von Kanalanschlussarbeiten sind dem Abwasserverband Grazerfeld schriftlich zu melden.
Der Beginn der Kanalbenützung ist der Gemeinde zu melden.
L 215 Richtung St. Georgen an der Stiefing
L 371 Richtung Fernitz-Mellach
L 601 Richtung Hengsberg (Schröttenstraße)
L 603 Richtung Lieboch (Weitendorf)
LB 67 Grazer- und Leibnitzer Straße
Baubezirksleitung Südwest-Steiermark
Ansuchen um Ausnahmen vom Bauverbotsbereich (15 Meter bei Bauten und Geländeveränderungen und 5 Meter bei Einfriedungen) gem. § 24 Landes-Straßenverwaltungsgesetz (LStVG)
Ansuchen um Ausfahrtsgenehmigung
Ansuchen um Bewilligung für Arbeiten auf und/oder neben der Straße stellen Sie bitte bei der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz - Sicherheitsreferat. Tel. 03452 / 82 911.
Tel. 0800 73 53 28
Tel. 0800 100 800
Kundenservice 0800 100 100
Webseite www.a1.net
TAG - Trans Austria Gasleitung
Wiedner Hauptstraße 120 - 124
Tel. 01 / 59 75 116
E-Mail tag@taggmbh.at
Webseite www.taggmbh.at
Wasserversorgung Wildon
Ing. Markus Pichler
Andreas WALTER, Wassermeister
Tel. 03182 / 32 27 - 14
E-Mail markus.pichler@wildon.gv.at
Ansuchen für Wasser- und Kanalanschluss erhalten Sie im Gemeindeamt. Ebenso werden Auskünfte zur Lage von Wasserleitungen erteilt.
Informationen zur Trinkwasserqualität entnehmen Sie bitte der Rubrik Bürgerservice - Trinkwassergutachten. Wasserproben werden vierteljährlich vom Intitut für Hygiene an der Karl-Franzens-Universität überprüft.
Der Wasserdruck beträgt in der Regel zwischen 3 und 5 Bar. Die Wasserhärte beträgt zwischen 15 und 18 Grad deutsche Härte (dH).
Das Merkblatt informiert über die notwendigen Einreichunterlagen für ein Abbruchvorhaben.
Beachten Sie: Illegales Lagern von Abbruchmaterial kann eine Beitragspflicht nach dem ALSAG (Altlasten-Sanierungsgesetz) nach sich ziehen - und das kommt richtig teuer. Illegale Bauschuttablagerungen melden Sie bitte an das Zollamt Graz.
Ziehen Sie ein zum Abbruch berechtigtes Unternehmen bei!
Baurestmassen Nachweis
Im Baurestmassen Nachweis ist enthalten, welche Art und Mengen an Abbruchmaterial anfallen und wie sie verbracht bzw. entsorgt werden.
Wenden Sie sich an ein befugtes Abbruchunternehmen!
Welche Einreichunterlagen benötigt werden für die Genehmigung einer (Öl)Feuerungsanlage ab 8 kW, erfahren Sie in diesem Merkblatt.
Nach dem Stmk. Baugesetz ist die Errichtung von Schwimmbecken bis zu einem Rauminhalt von 100 m³ bewilligungsfrei.
Das entspricht einem Becken von der Größe 12 x 6 Meter mit einer Tiefe von 1,40 Meter. Das Bauvorhaben muss allerdings der Gemeinde mitgeteilt werden.
Grundsätzlich soll bei jedem größeren Schwimmbecken ein Kanalanschluss vorgesehen werden.
Vor Baubeginn muss mit dem Wasserversorger geklärt werden, ob es Vorgaben für die Wasserentnahme gibt.
Bei der Entsorgung der Abwässer von privaten Schwimmbädern hat die Frage des Gewässerschutzes zunehmend eine hohe Bedeutung. Es ist möglich, ein privates Schwimmbad so zu betreiben, dass durch die Schwimmbadabwässer keine „mehr als geringfügigen Einwirkungen auf Gewässer“ zu erwarten sind. Unter diesem Umstand ist keine wasserrechtliche Bewilligung erforderlich.
Bei Verwendung von Kupfer oder Silber für die Wasserbehandlung ist eine wasserrechtliche Bewilligung bei Einbringung ins Grundwasser erforderlich.
Nach § 32b des Wasserrechtsgesetzes ist für die Einleitung von Schwimmbadabwässern in eine öffentliche Schmutz– oder Mischwasserkanalisation die Zustimmung des Kanalisationsunternehmens erforderlich.
Zusätzlich kann die Einleitung in den Kanal nach der Indirekteinleiterverordung mitteilungs– oder überwachungspflichtig sein.
Schwimmbadbefüllung bitte in der Gemeinde melden
Die Befüllung des Schwimmbades sollte im Sinne einer gesicherten Trinkwasserversorgung für alle in Abstimmung mit dem Wasserversorger erfolgen.
Schon bei der Befüllung ist darauf zu achten, dass zur richtigen Dosierung von Schwimmbadchemikalien die Wasserhärte überprüft wird. Das Wildoner Wasser hat ca 18 Grad deutsche Härte.
Sehr hartes Wasser kann durch Kalkablagerungen die Filterleistung vermindern.
Die Wasserentnahme aus Hydranten ist für Privatpersonen nicht zulässig.
Die Befüllung sollte in den Nachtstunden erfolgen, um zu Verbrauchsspitzenzeiten die Trinkwasserversorgung nicht zu gefährden.
Die Befüllungsmeldung ermöglicht die Erstellung eines zeitlich abgestimmten Befüllungsplanes.
Verantwortungsvolle Pool– und Wasserpflege
Erfahrungen zeigen, dass bei einer regelmäßigen mechanischen Reinigung und einer guten Filteranlage Schwimmbadchemikalien sehr sparsam eingesetzt werden können.
Eine gute Filterung ist gewährleistet, wenn das Beckenwasser zweimal täglich komplett umgewälzt wird.
Für die Wasserdesinfektion soll vorzugsweise Chlor verwendet werden. Chlor ist bei richtiger Dosierung ein optimales Desinfektionsmittel für Badewässer und wird aus Sicht des Gewässerschutzes empfohlen.
Auch bei der Salzelektrolyse ist das eigentliche Desinfektionsmittel Chlor.
Die Verrieselung des salzhaltigen Beckenwassers kann zu einer Versalzung des Bodens führen und damit zu einer Veränderung des Bewuchses.
Bei Verwendung von Schwimmbadchemikalien ist es wichtig, sich über die Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit zu informieren.
Schwermetallsalze wie Kupfer oder Silbersalze sind Umweltgifte. Wasseraufbereitungsmittel, die Silber oder Kupfer ins Schwimmbadwasser abgeben, sind nicht zu empfehlen.
Abwässer aus Schwimmbädern
Für alle Arten von Schwimmbadabwässern gilt, dass sie nicht in Sickerschächten punktförmig versickert werden dürfen, weil dadurch eine unzulässige Verunreinigung des Grundwassers verursacht werden kann.
Eine Einleitung in ein Fließgewässer soll immer über eine ufernahe Verrieselung erfolgen.
Vorausgesetzt, dass die Wasserbehandlung mittels Chlor erfolgt, der Aktivchlorgehalt unter 0,05 mg/l liegt und keine zusätzlichen Mittel verwendet werden, ist grundsätzlich eine breitflächige Verrieselung auf eigenen Grünflächen zu empfehlen.
Beckenreinigungswässer sind stärker verunreinigt als Beckenentleerungswässer und Filterrückspülwässer und sind grundsätzlich in eine Schmutzwasserkanalisation einzuleiten.
Die Direkteinleitung in ein Gewässer ist unzulässig.
Sicherheitstipps rund ums Schwimmbad
Lassen sie sich beim Kauf von Schwimmbadchemikalien beraten.
Lagern Sie die Chemikalen frostgeschützt und versperrbar.
Chemikalienreste gehören zur Problemstoffsammelstelle.
Schutzvorkehrungen für Kinder
Ertrinken zählt bei Kleinkindern unter 5 Jahren zu zweithäufigsten Todesursache.
Die Errichtung eines Zaunes rund um das Becken ist zu empfehlen.
Die Einstiegsleiter bei Nichtbenützung des Plantschbeckens entfernen.
Auf der Webseite des Landes Steiermark www.wasserwirtschaft.steiermark.at
finden verantwortungsvolle Poolbesitzer die Publikation „Pool—Nasses Vergnügen mit Verantwortung“ zum Download.
Erdwärme Tiefensonden
FA19A72Gu1-2004/88
Strategiepapier Erdwärme - Tiefsonden
Durch die Wasserrechtsgesetznovelle 2011 wurden gem. § 31c Abs. 5 lit. b WRG Anlagen zur Gewinnung von Erdwärme in Form von Vertikalkollektoren (Tiefsonden) bewilligungsfrei gestellt, sofern sie nicht eine Tiefe von 300 m überschreiten oder in Gebieten mit gespannten oder artesisch gespannten Grundwasservorkommen bzw. in wasserrechtlich besonders geschützten Gebieten (§§ 33 f, 34, 35 und 54 WRG) und in geschlossenen Siedlungsgebieten ohne zentrale Trinkwasserversorgung errichtet werden. In diesen Fällen gilt eine Anzeigepflicht gem. § 114 Wasserrechtsgesetz (WRG) bei der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz mit einer Befristung auf 25 Jahre.
Vertikalkollektoren (Tiefsonden)
Die Gebiete, in denen nunmehr Anlagen zur Gewinnung von Erdwärme in Form von Vertikalkollektoren (Tiefsonden) hinsichtlich gespannter oder artesisch gespannter Grundwasservorkommen anzuzeigen sind, umfassen folgende Grundwasserkörper:
GK100168 „TGWK Steirisches und Pannonisches Becken“
GK100169 „TGWK Oststeirisches Becken“
GK100171 „TGWK Weststeirisches Becken“
GK100039 „Mittleres Ennstal“
GK100040 „Oberes Ennstal“
GK100042 „Traun“
Die Gemeinde Wildon befindet sich im Grundwasserkörper Oststeirisches Becken. Beiliegend das „Strategiepapier Erdwärme“ zum besseren Verständnis.
Mehr Informationen zum Thema Wasserwirtschaft finden Sie auf
Der gesamte Leitfaden steht unter www.wasserwirtschaft.steiermark.at oder www.raumplanung.steiermark.at zum Download bereit.
Die Landesinnung hat zur Feststellung über welche Gewerbeberechtigung eine Baufirma verfügt, auf ihrer Homepage die Möglichkeit eingerichtet, die Gewerbeberechtigung der jeweiligen Firma abzufragen.
Über www.stmk.bau.or.at / Baumeistersuche können im Firmen A-Z die Mitgliedsbetriebe der Landesinnung Bau sowie der Berechtigungsumfang über den die Firma verfügt abfragt werden.
Gerne können Sie aber auch die Landesinnung Bau direkt unter baugewerbe@wkstmk.at oder Tel 0316 601-484 kontaktieren.
Planverfasser: nur Baumeister mit einer unbeschränkten Baumeisterberechtigung dürfen als Planverfasser auftreten
Bauführer: im Sinne des § 34 Stmk. Baugesetz darf der Baugewerbetreibende mit einer eingeschränkten Berechtigung für sein eigenes Bauvorhaben und den im Berechtigungswortlaut angegebenen Umfang als Bauführer auftreten.
Die Bauführerbescheinigung gem. § 38 darf nur von einem Baumeister mit unbeschränkter Berechtigung (also zur Planung und zur Ausführung) ausgestellt werden.

References: § 2

§ 15
 § 20
 § 21
 § 33
 § 3
 § 24
 § 32
 § 31
 § 114
 § 34
 § 38