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Timestamp: 2017-06-27 08:44:10+00:00

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WpÜGBeirV | Verordnung über die Zusammensetzung, die Bestellung der Mi
WpÜG-Beiratsverordnung
Verordnung über die Zusammensetzung, die Bestellung der Mitglieder und das Verfahren des Beirats bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
vom 27. Dezember 2001 (BGBl. I S. 4259), die zuletzt durch Artikel 195 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist
§ 1 WpÜGBeirV§ 1 Bestellung von Stellvertretern für Mitglieder des Beirats
§ 1 Satz 1 WpÜGBeirV1Für jedes Mitglied des Beirats ist ein erster und zweiter Stellvertreter zu bestellen.§ 1 Satz 2 WpÜGBeirV2Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus, rückt sein Stellvertreter bis zum Ablauf der ursprünglichen Bestellung des ausgeschiedenen Mitglieds nach.§ 1 Satz 3 WpÜGBeirV3Steht kein Stellvertreter zur Verfügung, erfolgt eine Nachbestellung bis zum Ablauf der ursprünglichen Bestellung des ausgeschiedenen Mitglieds.§ 2 WpÜGBeirV§ 2 Vorzeitige Beendigung der Mitgliedschaft
§ 2 Satz 1 WpÜGBeirV1Die Mitgliedschaft im Beirat erlischt außer mit Ablauf der Amtszeit durch vorzeitige Beendigung.§ 2 Satz 2 WpÜGBeirV2Das Bundesministerium der Finanzen kann die Mitgliedschaft durch Widerruf der Bestellung aus wichtigem Grund vorzeitig beenden.§ 2 Satz 3 WpÜGBeirV3Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied nicht mehr der Gruppe nach § 5 Abs. 1 Satz 2 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes angehört, zu deren Vertretung es bestellt wurde, oder ein Mitglied den Widerruf der Bestellung aus persönlichen Gründen beantragt.§ 3 WpÜGBeirV§ 3 Sitzungen des Beirats
§ 3 Abs. 1 Satz 1 WpÜGBeirV(1) 1Der Präsident der Bundesanstalt bestimmt den Termin der Sitzung.§ 3 Abs. 1 Satz 2 WpÜGBeirV2Sitzungen sind auch auf Antrag von mindestens acht Mitgliedern anzuberaumen.§ 3 Abs. 1 Satz 3 WpÜGBeirV3Der Präsident lädt die Mitglieder des Beirats sowie die Vertreter der Bundesministerien der Finanzen, der Justiz und für Verbraucherschutz sowie für Wirtschaft und Energie zu den Sitzungen des Beirats ein.§ 3 Abs. 1 Satz 4 WpÜGBeirV4Die Einladung muss die Zeit und den Ort der Sitzung sowie die Tagesordnung enthalten.§ 3 Abs. 1 Satz 5 WpÜGBeirV5Kann ein Mitglied an der Sitzung nicht teilnehmen, so hat es den Präsidenten der Bundesanstalt hierüber unverzüglich zu unterrichten.§ 3 Abs. 2 Satz 1 WpÜGBeirV(2) 1Die Sitzungen des Beirats sind nicht öffentlich.§ 3 Abs. 2 Satz 2 WpÜGBeirV2Der Präsident kann weitere Vertreter der Bundesanstalt zu der Sitzung hinzuziehen.§ 3 Abs. 2 Satz 3 WpÜGBeirV3Die Mitglieder des Beirats unterliegen der Verschwiegenheitspflicht nach § 9 Abs. 1 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes.§ 4 WpÜGBeirV§ 4 Beschlussfassung
§ 4 Satz 1 WpÜGBeirV1Der Beirat ist beschlussfähig, wenn mindestens acht Mitglieder anwesend sind.§ 4 Satz 2 WpÜGBeirV2In der Sitzung hat jedes Mitglied eine Stimme.§ 4 Satz 3 WpÜGBeirV3Beschlüsse des Beirats bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen.§ 4 Satz 4 WpÜGBeirV4Für die Unterbreitung der Vorschläge für die ehrenamtlichen Mitglieder des Widerspruchsausschusses und deren Vertreter ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder erforderlich.§ 5 WpÜGBeirV§ 5 Protokolle
§ 5 Abs. 1 Satz 1 WpÜGBeirV(1) 1Über die Sitzungen und Beschlüsse ist von der Bundesanstalt ein Protokoll zu fertigen, das der Sitzungsleiter und der Protokollführer zu unterzeichnen haben.§ 5 Abs. 1 Satz 2 WpÜGBeirV2Das Protokoll muss Angaben enthalten über § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 WpÜGBeirV1.den Ort und den Tag der Sitzung,
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WpÜGBeirV2.die Namen der anwesenden Personen,
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WpÜGBeirV3.die behandelten Gegenstände der Tagesordnung,
§ 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 WpÜGBeirV4.die Ergebnisse und gefassten Beschlüsse.§ 5 Abs. 1 Satz 3 WpÜGBeirV3Die Wirksamkeit der gefassten Beschlüsse ist nicht von ihrer Protokollierung abhängig.§ 5 Abs. 1 Satz 4 WpÜGBeirV4Das Protokoll ist den Mitgliedern des Beirats und den sonstigen Teilnehmern zu übersenden.§ 5 Abs. 2 Satz 1 WpÜGBeirV(2) Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn innerhalb von drei Werktagen nach seiner Übersendung kein Mitglied schriftlich Einwendungen erhoben hat.§ 5 Abs. 2 Satz 2 WpÜGBeirVÜber Einwendungen entscheidet der Sitzungsleiter abschließend.§ 6 WpÜGBeirV§ 6 Entschädigung der Mitglieder
§ 6 Satz 1 WpÜGBeirV1Die Mitglieder des Beirats verwalten ihr Amt als unentgeltliches Ehrenamt.§ 6 Satz 2 WpÜGBeirV2Sie erhalten für ihre Tätigkeit Tagegelder und Reisekostenvergütung nach den Richtlinien des Bundesministeriums der Finanzen über die Abfindung der Mitglieder von Beiräten, Ausschüssen, Kommissionen und ähnlichen Einrichtungen im Bereich des Bundes vom 9. November 1981 (GMBl S. 515), zuletzt geändert durch das Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 19. März 1997 (GMBl S. 172).§ 7 WpÜGBeirV§ 7 Inkrafttreten
§ 7 Satz 1 WpÜGBeirVDiese Verordnung tritt am 1. Januar 2002 in Kraft.

References: § 1

§ 1

§ 2
 § 5

§ 3
 § 9

§ 4

§ 5
 § 5

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§ 5

§ 5

§ 6

§ 7