Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/278
Timestamp: 2019-05-21 13:22:13+00:00

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§ 278 FamFG: Anhörung des Betroffenen
BGH, URTEIL vom 5.11.2013, Az. Die verfassungsrechtlich gebotene Mitwirkung der Partei im Verfahren vor der richterlichen Entscheidung über ihre Prozessfähigkeit erfordert es, insoweit die Vorschriften über das Gebot zur Anhörung der Partei im Betreuungsverfahren (§278 Abs. 1 Satz 1, §34 FamFG) analog anzuwenden (so auch Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Aufl., § 56 Rn. 8).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2011, Az. XII ZB 601/10 19	Der	Senat	hält	allerdings	jedenfalls	bei	einer Erstbestellung die Anhörung des Betroffenen durch den erkennenden Richter grundsätzlich für erforderlich (so auch MünchKommZPO/Schmidt-RecIa 3. Aufl. § 278 FamFG Rn. 30 u. 32; Keidel/Budde FamFG 16. Aufl. §278 Rn. 6; Bumiller-Harders FamFG 9. Aufl. § 278 Rn. 5; vgl. auch Schulte-Bunert/Weinreich/Rausch FamFG 2. Aufl. § 278 Rn. 7; - jeweils zu der Vorgängerregelung des § 68 Abs. 1 FGG: BayObLG Beschluss vom 29. April 2003 - 3Z BR 75/03 - juris Rn. 11 ff.; OLG Stuttgart BWNotZ 2007, 39, 40; OLG Hamm FamRZ 1996, 1372).

References: §34
 § 56
 § 278
 §278
 § 278
 § 278
 § 68