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Timestamp: 2020-08-14 02:24:34+00:00

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Halbabzugsverbot | Rechtslupe
Schlagwort: Halbabzugsverbot
Pacht­ver­zicht bei Betriebs­auf­spal­tung, lau­fen­de Auf­wen­dun­gen und das Halb­ab­zugs­ver­bot
Das Halb­ab­zugs­ver­bot ist auf lau­fen­de Auf­wen­dun­gen in Fäl­len des Pacht­ver­zichts bei Betriebs­auf­spal­tung anwend­bar. Gemäß § 3c Abs. 2 Satz 1 Halb­satz 1 EStG dür­fen Betriebs­ver­mö­gens­min­de­run­gen, Betriebs­aus­ga­ben, Ver­äu­ße­rungs­kos­ten oder Wer­bungs­kos­ten, die mit den dem § 3 Nr. 40 EStG zugrun­de lie­gen­den Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Ein­nah­men in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, unab­hän­gig davon, in wel­chem Ver­an­la­gungs­zeit­raum die Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen
Vor­über­ge­hen­de Pacht­ver­zichts bei Betriebs­auf­spal­tung
Auf­wen­dun­gen, die dem Gesell­schaf­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft durch die Nut­zungs­über­las­sung eines Wirt­schafts­guts an die Gesell­schaft ent­ste­hen, sind nicht vor­ran­gig durch die Beteiligungs‑, son­dern durch die Miet- oder Pacht­ein­künf­te ver­an­lasst und daher unge­ach­tet des § 3c Abs. 2 EStG in vol­lem Umfang abzieh­bar, wenn die Nut­zungs­über­las­sung zu Kon­di­tio­nen erfolgt, die einem Fremd­ver­gleich stand­hal­ten.
Teil­ab­zugs­ver­bot bei lau­fen­den Anwen­dun­gen
Nach § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG in der im Streit­jahr 2003 noch gel­ten­den Fas­sung dür­fen Betriebs­ver­mö­gens­min­de­run­gen, Betriebs­aus­ga­ben, Ver­äu­ße­rungs­kos­ten oder Wer­bungs­kos­ten, die mit den dem § 3 Nr. 40 EStG zugrun­de lie­gen­den Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Ein­nah­men in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, unab­hän­gig davon, in wel­chem Ver­an­la­gungs­zeit­raum die Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Ein­nah­men anfal­len, bei der Ermitt­lung
Auf Sub­stanz­ver­lus­te von Dar­le­hens­for­de­run­gen fin­det das Halb­ab­zugs­ver­bot kei­ne Anwen­dung. Aus dem Ver­zicht auf den wert­lo­sen Teil einer Dar­le­hens­for­de­rung und aus der in der Bilanz vor­ge­nom­me­nen Teil­wert­ab­schrei­bung auf eine wei­te­re Dar­le­hens­for­de­rung ent­steht ein Auf­wand (in Höhe des nomi­nel­len Aus­falls), der nicht dem Halb­ab­zugs­ver­bot des § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG unter­liegt. Nach
Kein Halb­ab­zugs­ver­bot bei ledig­lich sym­bo­li­schem Kauf­preis
Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und Halb­ab­zugs­ver­bot sind nicht anzu­wen­den, wenn objek­tiv wert­lo­se Antei­le aus buchungs­tech­ni­schen Grün­den zu einem sym­bo­li­schen Kauf­preis (z.B. von 1,- €) ver­äu­ßert wer­den. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälf­te des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. von § 17 Abs. 2 EStG steu­er­frei. Die hier­mit in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen­den Auf­wen­dun­gen sind
Teil­ab­zugs­ver­bot bei feh­len­den Betei­li­gungs­ein­künf­ten
Zu den ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehört auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 Pro­zent betei­ligt war, § 17 Abs. 1 EStG. Aller­dings sind die­se Ein­künf­te nur zu 60% der
Im Ver­hält­nis von Anteils­eig­ner und Kapi­tal­ge­sell­schaft gilt das soge­nann­te Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren (bzw. ab dem Ver­an­la­gungs­jahr 2008 das Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren): Um die Ein­nah­men des Anteils­eig­ners nicht dop­pelt zu besteu­ern, wird deren Vor­be­las­tung mit Kör­per­schaft­steu­er bei der Kapi­tal­ge­sell­schaft dadurch berück­sich­tigt, dass sie nur zur Hälf­te bei dem Gesell­schaf­ter erfasst wer­den. Wenn man nur eine
Das so genann­te Halb­ab­zugs­ver­bot, nach dem Auf­wen­dun­gen, die mit bestimm­ten Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen zusam­men­hän­gen, nur zur Hälf­te als Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den kön­nen, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanzhfos ver­fas­sungs­ge­mäß.

References: § 3
 § 3
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 § 17
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