Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_in_Verbindung_mit_Software_65185_Wiesbaden-14851127_3
Timestamp: 2020-02-24 14:18:15+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen in Verbindung mit Software in Wiesbaden (ID:14851127)
> DTAD-ID: 14851127
14851127
Beschaffung von Experten für die Anwendungsentwicklung mit dem ISA-Dialogmanager (IDM) unter UNIFA und Experten für die Erweiterung der IDM-Funktionalitäten
KonsensDialog
Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass für die Unterstützung der Anwendungsentwicklung der HZD bei der Entwicklung von Konsens-Benutzeroberflächen im Bereich der Stammdatenverwaltung (z. B. Konsens-Ginster und „Fragebogen steuerliche Erfassung“) folgende grundsätzliche Leistungen abgerufen und durch den externen Dienstleister erbracht werden können:
1) Coaching der HZD-internen Anwendungsentwickler beim Anwendungsdesign und bei der Programmierung von Dialoganwendungen mit dem ISA-Dialogmanager (IDM) sowohl im UNIFA-Anwendungsrahmen als auch im speziellen Entwicklungsrahmen für Stammdaten;
2) aktive Unterstützung beim Anwendungsdesign und bei der Programmierung der Dialoganwendungen im Stammdatenbereich mit dem Werkzeug IDM im UNIFA-Anwendungsrahmen;
3) bei Bedarf sowohl die Erweiterung des UNIFA-Anwendungsrahmens als auch des speziellen Anwendungsrahmens für Stammdaten (auf Basis des IDM);
4) Koordination möglicher Erweiterungen des UNIFA-Anwendungsrahmens mit dem Landesamt für Steuern des Landes Bayern in Nürnberg;
5) Unterstützung sowohl bei der Migration von Dialoganwendungen auf Basis des IDM als auch bei der Neukonzeption von Dialogen unter Berücksichtigung des neuen JA-VA-SWT-basierten Anwendungsrahmen.
Um die oben aufgeführten Leistungen erbringen zu können, werden folgende Kenntnisse beim externen Dienstleister vorausgesetzt:
— tiefgehende Kenntnisse der Software-Architektur von Konsens-Dialog im Kontext von UNIFA,
— umfassendes Wissen hinsichtlich der einheitlichen Entwicklungsrahmen für die Benutzeroberfläche (BNO) der neuen Stammdatendialoge,
— gute Kenntnisse des im Bereich der Konsens-Stammdatenverarbeitung einheitlichen Schnittstellenformat auf XML-Basis (GINSTER-XML).
Der externe Dienstleister muss in der Lage sein, die oben aufgeführten Leistungen auf der Basis praxiserprobter Erfahrungen in ähnlichen Projekten mit vergleichbarem Umfang zu erbringen. Hierzu sind die entsprechenden Referenzen anzugeben.
Hauptort der AusführungHessische Zentrale für DatenverarbeitungMainzer Straße 2965185 Wiesbaden
64932-2019
2019/S 029-064932
VG-3000-2019-0007
Erklärung betr. Ausschluss wegen schwerer Verfehlungen
Der Bieter hat die Eigenerklärung gemäß dem Gemeinsamen Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bieter wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ in der Fassung vom 12.12.2017 (StAnz. 1/2018 S. 15 ff) ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen (Datei „Erklärung_Ausschluss“).
Zusätzlich weist die Vergabestelle an dieser Stelle bereits darauf hin, dass für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter sowie die von ihm im Vergabeverfahren gemeldeten Unterauftragnehmer eine Abfrage bei Korruptions- und Vergaberegistern, insbesondere bei der zentralen Melde- und Informationsstelle für Vergabesperren (MIS) bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, vorgenommen wird. Ebenso wird von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung angefordert.
Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB
Der Bieter hat die Eigenerklärung zu den zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Datei „Eigenerklaerung_Ausschlussgruende_Par_123_GWB“) ausgefüllt mit seinem Angebot vorzulegen.
Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Eigenerklärung in der geforderten Form abzugeben. Bei geplantem Einsatz von Unterauftragnehmern ist die Eigenerklärung von jedem Unterauftragnehmer in der erforderlichen Form vorzulegen.
Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB
Der Bieter hat die Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB (Datei „Eigenerklaerung_Ausschlussgruende_Par_124_GWB“) ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen.
Hinweise der Vergabestelle zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB: Sollten ein oder mehrere Gründe bejaht werden, wird der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft/Unterauftragnehmer gebeten, diesen Grund bzw. diese Gründe unter präziser Darstellung des relevanten Sachverhalts sowie die unternommenen Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB) auf einem gesonderten Blatt zu erläutern. Die Vergabestelle wird dann nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob die Teilnahme des Bieters/Mitglieds der Bietergemeinschaft/Unterauftragnehmers am Vergabeverfahren zulässig ist oder der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft/Unterauftragnehmer vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden muss.
Darstellung von mindestens 2 geeigneten Referenzen (Datei „Referenzen_Konsens-Dialog“) aus den letzten 3 Jahren (Stichtag „Ablauf der Angebotsfrist“), die nach Art und Umfang den nachfolgend aufgeführten Anforderungen entsprechen.
Dialog-Entwicklungsprojekte (Konzeption und Umsetzung) im Kontext ISA-Dialog-manager eines öffentlichen Auftraggebers i. S. d. § 98, 99 GWB.
Umfang: pro Referenz 600 Personentage
(Datei „Referenzen_KonsensDialog“ auf der Vergabeplattform).
In der Referenzvorlage ist abschließend die Person des Erklärenden namentlich anzugeben.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1685c047b84-4122450099907b35
Nach Ablauf dieser Mindestlaufzeit verlängert sich der Rahmenvertrag um jeweils ein weiteres Jahr, wenn nicht der Auftraggeber spätestens 3 Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit kündigt. Der Rahmenvertrag endet spätestens nach Ablauf von 48 Monaten (zum 30.6.2023).
Der Auftraggeber sowie die Bieter (Bietergemeinschaften) sowie deren Unterauftragnehmer sind zur Einhaltung der Vorschriften des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 19.12.2014 (GVBl. S. 354) verpflichtet. Bieter (jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft) sowie deren Unterauftragnehmer (§ 8 HVTG) haben die erforderliche Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 1 bis 5 HVTG (Tariftreueerklärung) und § 6 HVTG (Mindestentgelterklärung) abzugeben (Datei „Verpflichtungserklaerung_oeff_AG“).

References: § 19
 § 150
 § 123
 § 123
 § 124
 § 124
 § 98
 § 4
 § 6