Source: https://www.famrb.de/26464.htm
Timestamp: 2020-05-30 19:38:00+00:00

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In der aktuellen Ausgabe des FamRB (Heft 5, Erscheinungstermin: 1. Mai 2012) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
BGH v. 15.2.2012 - XII ZR 137/09, Unterhaltsverwirkung durch â€œUnterschiebenâ€� eines Kindes, FamRB 2012, 137
BGH v. 21.9.2011 - XII ZR 173/09, AbÃ¤nderung von Altvergleichen zum Ehegattenunterhalt, FamRB 2012, 138-139
OLG Schleswig v. 17.11.2011 - 10 UF 220/10, Kindesunterhalt oberhalb der TabellenhÃ¶chststufe, FamRB 2012, 139
BGH v. 14.12.2011 - XII ZB 23/08, Halbteilungsgrundsatz bei vorzeitigem Rentenbezug, FamRB 2012, 139-140
KG v. 10.2.2012 - 17 UF 272/11, Vorbehalt des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs fÃ¼r das von einem DrittglÃ¤ubiger gepfÃ¤ndete Anrecht, FamRB 2012, 140-142
OLG KÃ¶ln v. 2.11.2011 - II-4 UF 203/11, Unbillige HÃ¤rte nach Â§ 27 VersAusglG bei Anwartschaften aus Kindererziehungszeiten, FamRB 2012, 142-143
BGH v. 1.2.2012 - XII ZB 188/11, Vollstreckung aus Umgangstiteln, FamRB 2012, 143-144
KG v. 23.2.2012 - 17 UF 375/11, Mitsorge eines nicht mit der Mutter verheirateten Vaters, FamRB 2012, 144-145
OLG Bremen v. 2.3.2012 - 4 WF 20/12, Anfangsverdacht fÃ¼r Vaterschaftsanfechtungsverfahren, FamRB 2012, 145-146
BGH v. 7.3.2012 - XII ZB 277/11, Unzureichende mÃ¼ndliche Anweisung zur Eintragung einer Rechtsmittelfrist, FamRB 2012, 146-147
OLG Oldenburg v. 22.2.2012 - 13 UF 28/12, Rechtsmittel bei Ablehnung eines Arrestantrags in Familienstreitsachen, FamRB 2012, 147-148
OLG Celle v. 13.2.2012 - 10 UF 4/12, Zustimmung zur RÃ¼cknahme des Scheidungsantrags, FamRB 2012, 148-149
OLG Hamm v. 10.1.2012 - II-5 WF 173/11, Verfahrenswert in Ehesachen, FamRB 2012, 149-150
OLG Celle v. 8.12.2011 - 10 UF 283/11, Beschwerde nach Â§ 58 FamFG gegen Verweigerung der Akteneinsicht Dritter, FamRB 2012, 150
OLG SaarbrÃ¼cken v. 11.10.2011 - 5 W 211/11-93, Wertbestimmung im Zwangsgeldverfahren, FamRB 2012, 150-151
OLG Schleswig v. 13.9.2011 - 10 UF 120/11, UnzulÃ¤ssigkeit der Berufung bei geÃ¤ndertem Streitgegenstand, FamRB 2012, 151-152
BGH v. 15.2.2012 - XII ZB 389/11, Feststellung der Rechtswidrigkeit der Unterbringung, FamRB 2012, 152-153
BGH v. 26.10.2011 - IV ZR 72/11, Lebzeitiges Eigeninteresse des Erblassers auch bei Leistungen des Beschenkten ohne rechtliche Bindung, FamRB 2012, 153-154
OLG MÃ¼nchen v. 1.12.2011 - 31 Wx 249/10, Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments, FamRB 2012, 154-155
Janlewing, Gabriele, Keine Restschuldbefreiung fÃ¼r â€œdeliktischeâ€� UnterhaltsrÃ¼ckstÃ¤nde i.S.v. Â§ 170 Abs. 1 StGB, FamRB 2012, 155-162
Beantragt der Unterhaltsschuldner die ErÃ¶ffnung des Insolvenzverfahrens verbunden mit dem Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung, so wird der bis zum Zeitpunkt der InsolvenzerÃ¶ffnung entstandene RÃ¼ckstand grundsÃ¤tzlich von der Restschuldbefreiung umfasst. Eine Privilegierung erfÃ¤hrt der UnterhaltsglÃ¤ubiger, wenn die UnterhaltsrÃ¼ckstÃ¤nde durch den Straftatbestand der Unterhaltspflichtverletzung gem. Â§ 170 StGB herbeigefÃ¼hrt worden sind. In diesem Fall kÃ¶nnen die Forderungen im Insolvenzverfahren des Verpflichteten als â€œdeliktischâ€� angemeldet werden. Der Unterhaltsberechtigte kann sich hierdurch die Forderung trotz Erteilung der Restschuldbefreiung erhalten, da deliktische Forderungen gem. Â§ 302 InsO von der Restschuldbefreiung nicht umfasst sind. Im Folgenden werden die Voraussetzungen einer auf Â§ 170 StGB beruhenden Unterhaltsforderung sowie die Chancen und Risiken einer endgÃ¼ltigen gerichtlichen Feststellung untersucht.
Feskorn, Christian, Die aufschiebende Wirkung der sofortigen Beschwerde gegen Zwangs- und OrdnungsmittelbeschlÃ¼sse in Familiensachen, FamRB 2012, 162-164
Der I. Zivilsenat des BGH hat mit Beschluss vom 27.8.2011 festgestellt, dass die sofortige Beschwerde gegen im Vollstreckungsverfahren gem. Â§Â§ 888, 890 ZPO ergangene Zwangs- und OrdnungsmittelbeschlÃ¼sse aufschiebende Wirkung hat. Der nachfolgende Beitrag zeigt die Konsequenzen auf, die sich aus dieser aktuellen Entscheidung des BGH fÃ¼r die Vollstreckung in Familiensachen ergeben.
Schneider, Hagen, Vorschusspflicht in Kindschaftssachen, FamRB 2012, 164-167
Das KG hat in einer jetzt verÃ¶ffentlichten Entscheidung festgestellt, dass auch in Kindschaftssachen (Â§ 151 FamFG) Antragshaftung und Vorschusspflicht fÃ¼r GerichtsgebÃ¼hren besteht. Es hat dabei richtigerweise zwischen Antrags- und Amtsverfahren unterschieden (KG v. 25.8.2011 â€“ 16 WF 112/11, FamRZ 2012, 239).Die Frage, ob eine Vorschusspflicht in Kindschaftssachen besteht, wird in der Literatur nicht konsequent beantwortet. So wird zwar fÃ¼r die reinen Antragsverfahren eine Antragshaftung bejaht, die Vorschusspflicht nach Â§ 14 Abs. 3 FamGKG aber abgelehnt (so z.B. HK-FamGKG/Volpert, Â§ 14 Rz. 82; Oestreich/Hellstab/Trenkle, FamGKG, Â§ 14 Rz. 42). Die nunmehr vorliegende erste obergerichtliche Entscheidung zu dieser Frage stellt klar, dass eine pauschale Beurteilung nicht statthaft und genau zu prÃ¼fen ist, ob Vorschusspflicht besteht, wobei darauf abzustellen ist, ob es sich bei der konkreten Kindschaftssache um ein Antrags- oder ein Amtsverfahren handelt. Die Problematik ist fÃ¼r den Anwalt nicht unbeachtlich, weil die Nichtzahlung von GerichtskostenvorschÃ¼ssen zur VerfahrensverzÃ¶gerung und zu unnÃ¶tigen Erinnerungen nach Â§ 57 FamGKG fÃ¼hren kann. Es soll daher nachfolgend kurz auf bestehende Vorschusspflichten in Kindschaftssachen (Â§ 151 FamFG) und die dafÃ¼r maÃŸgeblichen Kriterien eingegangen werden.
Referentenentwurf zur Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern, FamRB 2012, 167-168
EuGHMR: Inzestverbot fÃ¼r Geschwister, FamRB 2012, 168
EuGHMR: Abweisung der Vaterschaftsanfechtungsklagen mutmaÃŸlicher leiblicher VÃ¤ter, FamRB 2012, 168
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 25.04.2012 09:47

References: BGH 

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