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⭐Informationen zum EPLR Mecklenburg- Vorpommern 2014 bis 2020 und zur Umsetzung von LEADER
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1 LEADER 2014 bis 2020 Auftaktveranstaltung der LAG Ostvorpommern für die Erstellung einer SLE Informationen zum EPLR Mecklenburg- Vorpommern 2014 bis 2020 und zur Umsetzung von LEADER Thomas Reimann Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern Referat Ländliche Entwicklung2 Inhalt Übersicht zum Ländlichen Entwicklungsprogramm M-V (ESI- Fonds und deren strategische Umsetzung) Landespolitische Schwerpunkte des ELER für die neue Förderperiode LEADER als methodischer Schwerpunkt Bedeutung für die Region Förderung der Denkmalpflege und Erhaltung des kulturellen Erbes durch LEADER Finanzielle Zweckbindungen der ELER-Mittel mit dem Fokus auf LEADER Allgemeine Informationen zum Wettbewerbsaufruf zur Einreichung von SLE (Anlass, Ziel, Teilnahmeberechtigte, Gebietskulisse, Budget, Monitoring, Handlungsfelder, Kriterien für die Entwicklungsstrategie und den Aktionsplan) 23 ESI-Fonds Europäische Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) EFRE ESF KF ELER EMFF sollen möglichst optimal zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 beitragen Gemeinsamer Strategischer Rahmen (GSR) für den Einsatz der Fonds VO (EU) Nr. 1303/2013 mit gemeinsamen Bestimmungen über den EFRE, den ESF, den KF, den ELER und den EMFF (ESI-VO) u. a. Festlegung von 11 thematischen Zielen, die aus jedem ESI-Fonds unterstützt und für jeden ESI-Fonds in spezifische Prioritäten überführt werden 34 ELER VO (EU) Nr. 1305/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 ELER-VO Artikel 3 ELER-VO Auftrag des ELER Artikel 4 ELER-VO Ziele der Förderung mit Mitteln des ELER Artikel 5 ELER-VO 6 Prioritäten der EU für die Entwicklung des ländlichen Raums, die die relevanten thematischen Ziele des GSR widerspiegeln Artikel 13 ff ELER-VO mit ELER-Mitteln förderfähige Maßnahmen (Artikel 42 bis 44 betreffen Leader (ergänzend zu den Bestimmungen in der ESI-VO) 45 Artikel 3 ELER-VO Auftrag des ELER Der ELER trägt zur Strategie Europa 2020 bei, indem er die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums in der gesamten Union in Ergänzung zu den anderen Instrumenten der GAP, der Kohäsionspolitik und der gemeinsamen Fischereipolitik fördert. Er trägt zur Entwicklung eines Agrarsektors der Union bei, der räumlich und ökologisch ausgewogener, klimafreundlicher und -resistenter, wettbewerbsfähiger sowie innovativer ist. Er trägt auch zur Entwicklung ländlicher Gebiete bei. GAP = Gemeinsame Agrarpolitik 1. Säule der GAP: gemeinsame Regelungen zu den Agrarmärkten (Marktordnungen) Direktzahlungen für die Landwirtschaft Finanzinstrument: EGFL (Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft) 2. Säule der GAP: Entwicklung des ländlichen Raums 56 Artikel 4 ELER-VO Ziele des ELER Im allgemeinen Rahmen der GAP trägt die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums, einschließlich der Aktivitäten im Nahrungsmittel- und im Nichtnahrungsmittelsektor sowie in der Forstwirtschaft, zur Verwirklichung folgender Ziele bei: a) Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, b) Gewährleistung der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und Klimaschutz, c) Erreichung einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaften, einschließlich der Schaffung und des Erhalts von Arbeitsplätzen. 67 Artikel 5 ELER-VO Prioritäten der Union für die Entwicklung des ländlichen Raums 1. Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten 2. Verbesserung der Lebensfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe und der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Landwirtschaft in allen Regionen und Förderung innovativer landwirtschaftlicher Techniken und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung 3. Förderung einer Organisation der Nahrungsmittelkette, einschließlich der Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen, des Tierschutzes und des Risikomanagements in der Landwirtschaft 4. Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der mit der Land- und Forstwirtschaft verbundenen Ökosysteme 5. Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Nahrungsmittel- und Forstsektors beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft 6. Förderung der sozialen Inklusion, der Armutsbekämpfung und der wirtschaftlichen Entwicklung in ländlichen Gebieten Jede Priorität ist durch Unterprioritäten untersetzt. 78 Rahmenbedingungen für die ELER- Programmplanung in MV Höhe der ELER- Mittel : knapp 847 Mio. (+ 90 Mio. Euro Umschichtungsmittel aus der 1. Säule im Zeitraum ) Kofinanzierungssätze in M-V: (Beteiligung des ELER an einer Zuwendung) grundsätzlich 75 %, jedoch für die Maßnahmen Berufsbildung, Zusammenarbeit und LEADER bis zu 90 % für den Einsatz der Umschichtungsmittel aus der 1. Säule 100 % dem LU verfügbare nationale Kofinanzierungsmittel: Landesmittel max. 41,8 Mio. (einschließlich 10,5 Mio. Sondervermögen) GAK-Mittel ca. 245 Mio. ohne Küstenschutz Finanzielle Zweckbindungen: Leader mindestens 5% des gesamten ELER-Ansatzes mindestens 30 % des gesamten ELER-Ansatzes für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen 89 Landespolitische Schwerpunkte für den ELER-Mitteleinsatz Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme sowie der Ressourceneffizienz und Klimaresistenz im Agrarsektor Entwicklung des ländlichen Raums als attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld Die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung ländlicher Räume wird im EPLR M-V weiterhin ausgewogen berücksichtigt. 910 Maßnahmen im EPLR MV im Vergleich zur zurückliegenden Förderperiode I Maßnahme EU-Mittel in Mio. Euro Berufsausbildung und Informationsveranstaltungen ,50 5,06 landwirtschaftliche Beratung 0,00 14,00 AFP und Diversifizierung 86,50 65,75 Marktstrukturverbesserung 24,60 26,00 Darlehensfonds für innovative Entwicklungen in der Ernährungswirtschaft Förderung der Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft Kleinstunternehmen außerhalb der Landwirtschaft 0,00 10,00 0,00 4,80 13,00 2,00 1011 Maßnahmen im EPLR MV im Vergleich zur zurückliegenden Förderperiode II Maßnahme EU-Mittel in Mio. Euro nichtproduktive Investitionen in der Land- und Forstwirtschaft, natürliches Erbe, Moor- und Biotopentwicklung, Umwandlung AL-DGL, Schutzpflanzungen 91,20 120,90 Hochwasserschutz 31,60* 45,00 Ausgleichszulage benachteiligte Gebiete 40,00 0,00 AUM, Ökolandbau + Tierschutz 237,30 227,12 Ausgleichzahlungen Natura 2000, WRRL 0,00 27,50 * überwiegend mit GAK-Mitteln finanziert 1112 Maßnahmen im EPLR MV im Vergleich zur zurückliegenden Förderperiode III Maßnahme EU-Mittel in Mio. Euro Dorferneuerung und Förderung von Grundzentren ,60** 130,90** ländliche Infrastruktur 112,90 89,75 touristische Infrastruktur 57,60 10,90 Abwasser, Kleinkläranlagen 74,00 0,00 Basisdienstleistungen, Sportstätten 28,10 47,28 Kulturelles Erbe (Schlösser, Parks) 60,60 42,20 Breitband 7,00 0,00* LEADER 57,00 79,00 *10 Mio. über GAK-Förderung ** zum Teil aus reiner GAK-Förderung 1213 LEADER als methodischer Schwerpunkt Bedeutung für die Region I Schwerpunkt im Sinne der alten ELER-VO Bündel von Fördermaßnahmen zur Erreichung der Ziele der VO alte ELER-VO 4 Schwerpunkte: drei inhaltliche Schwerpunkte mit konkreter Benennung zulässiger Fördermaßnahmen: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft Verbesserung der Umwelt und der Landschaft Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft ein methodischer Schwerpunkte LEADER methodisch, weil keine Fördermaßnahmen sondern ein Prinzip, nämlich das LEADER-Prinzip, für den Einsatz eines Teils der ELER-Mittel vorgeben ist 1314 LEADER als methodischer Schwerpunkt Bedeutung für die Region II Bedeutung für die Region ergibt sich aus dem LEADER-Prinzip: Entwicklung einer eigenen lokalen Entwicklungsstrategie unterhalb des EPLR M-V im bottom-up-prinzip Chance zur detaillierteren und zielgerichteteren Strategieausrichtung als mit landesweitem Programm möglich eigenständige regionalisierte Entscheidung über den Einsatz eines Teils der ELER-Mittel im bottom-up-prinzip Chance zur Stärkung unzureichend ausgestatteter staatlicher Förderrichtlinien und zur Förderung von Entwicklungsmaßnahmen, für die keine staatlichen Programme existieren LEADER flexibelstes Instrument für die Förderung der ländlichen Entwicklung 1415 LEADER 2014 bis 2020 Schritte der praktischen Umsetzung in M-V Beschreibung im EPLR, u.a.: Verfahren zur Auswahl der SLE Budgetfestlegung Rechte und Pflichten der LAGn und der Verwaltung Erledigt Durchführung eines Auswahlverfahrens für SLE mit dem Aufruf zur Einreichung von SLE begonnen Umsetzung der ausgewählten SLE durch die LAGn beginnend nach Abschluss Auswahlverfahrens für SLE, mithin ab spätestens16 LEADER 2014 bis 2020 Aufruf zur Einreichung von SLE Veröffentlicht auf den Webseiten des LU Inhaltliche Anforderungen folgen den Vorgaben der ESI-VO Verfahren ist vollständig und transparent beschrieben Bestandteile des Aufrufs zur Einreichung von SLE: Aufruf Anlage 1: Muster für das Anschreiben zur Einreichung einer Strategie für lokale Entwicklung Anlage 2: Muster für den Beschluss der lokalen Aktionsgruppe zur Einreichung der Strategie für lokale Entwicklung und über Anlage 3: Strategie für lokale Entwicklung - grundsätzlicher Aufbau, Mindestanforderungen und Hinweise zum Inhalt Anlage 4: Verfahren zur Bewertung eingereichter Strategien für lokale Entwicklung 1617 LEADER 2014 bis 2020 in M-V Was kann gefördert werden? I grundsätzliche Fördervoraussetzungen: Das Vorhaben muss einen Beitrag zur Erreichung mindestens eines der Ziele gemäß Artikel 4 ELER-VO leisten. Das Vorhaben muss zur Umsetzung der jeweiligen Strategie für lokale Entwicklung beitragen. Das Vorhaben muss von einer LAG zur Mitfinanzierung aus dem LAG- Budget ausgewählt worden sein. Mehrwertsteuer ist bei Vorhaben natürlicher Personen, Personengesellschaften sowie bei juristischen Personen des privaten Rechts nicht förderfähig. 1718 LEADER 2014 bis 2020 in M-V Was kann gefördert werden? II Investive und nichtinvestive Vorhaben zur Umsetzung einer Strategie Fördersatz wird von der LAG vorgeschlagen, jedoch maximal 90% Vorbereitung einer gebietsübergreifenden oder transnationalen Zusammenarbeit einer LAG aus M-V mit einer anderen LAG Fördersatz wird von der LAG vorgeschlagen, jedoch maximal 90% und nicht mehr als Euro je Kooperationsprojekt Durchführung einer gebietsübergreifenden oder transnationalen Zusammenarbeit einer LAG aus M-V mit einer anderen LAG Fördersatz wird von der LAG vorgeschlagen, jedoch maximal 90% Laufende Kosten der LAG (Management) und Sensibilisierung für die Strategie für lokale Entwicklung Fördersatz wird von der LAG vorgeschlagen, jedoch maximal 100% Einzelzuwendungen übersteigen zusammen nicht 25 % des jeweiligen LAG- Budgets 1819 Verhältnis Leader zur Förderung der Denkmalpflege Verschiedene in der abgelaufenen Förderperiode mit ELER-Mitteln untersetzte Fördermaßnahmen werden in der neuen Förderperiode nicht fortgeführt (z. B. Denkmalpflege). Über 25 Prozent der im Rahmen von LEADER eingesetzten ELER-Mittel in der Förderperiode 2007 bis 2013 betrafen Investitionen in denkmalgeschützte Objekte. Erwartung, dass LEADER auch zukünftig den Erhalt des kulturellen Erbes berücksichtigt Aber Es gibt keine Vorgabe des Landes für die LAGn bestimmte Interessen in besonderem Maße zu berücksichtigen oder mit einem Budgetanteil in bestimmter Höhe zu fördern. 1920 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!!! 20 Ähnliche Dokumente
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