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Timestamp: 2019-05-21 16:28:11+00:00

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§ 194 BGB: Gegenstand der Verjährung
BGH, Urteil vom 2.3.2015, Az. XI ZR 378/13 48	aa)	Die Klägerin, die der Inanspruchnahme durch die Beklagte ein Leis- tungsverweigerungsrecht aus §§ 242, 249 Abs. 1 BGB entgegenhält, beruft sich auf eine unselbständige Einwendung, die mit dem Anspruch verjährt, aus dem sie abgeleitet wird (zur Anwendung des § 194 BGB auf unselbständige Einreden vgl. Palandt/Ellenberger, BGB, 74. Aufl., §194 Rn. 6).
BGH, URTEIL vom 3.6.1985, Az. VIII ZR 188/84 Der Anspruch in diesem Sinne ist nicht gleichbedeutend mit dem des materiellen Rechts, wie er in § 194 BGB umschrieben ist (BGH Urteil vom 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75 = VersR 1978, 59).
BGH, URTEIL vom 2.9.2013, Az. XI ZR 57/12 27	Der	Verjährung gemäß §§ 194 ff. BGB unterliegt der materiell-rechtliche Anspruch im Sinne des § 194 Abs. 1 BGB (MünchKomm/Grothe, BGB, 6. Aufl., § 194 Rn. 2; Palandt/Ellenberger, BGB, 72. Aufl., § 194 Rn. 2; Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 13. Aufl., § 194 Rn. 8).
BGH, URTEIL vom 4.1.1996, Az. IX ZR 180/95 Der Kläger, der die tatsächlichen Voraussetzungen eines Rechtsmißbrauchs darzulegen und zu beweisen hat (Baumgär-tel/Laumen, Handbuch der Beweislast im Privatrecht 2. Aufl. § 194 BGB Rdnr. 2 m.w.N.), hat nicht substantiiert behauptet, der Beklagte habe ihn durch sein Verhalten von der rechtzeitigen Einklagung des Regreßanspruchs abgehalten oder nach objektiven Maßstäben zur Annahme veranlaßt, sein Anspruch werde auch ohne Rechtsstreit erfüllt oder nur mit sachlichen Einwendungen bekämpft (vgl. BGHZ 9, 1, 5; 71,
BGH, URTEIL vom 2.6.1977, Az. VI ZR 268/75 Der Anspruch in diesem Sinne ist nicht gleichbedeutend mit dem des § 194 BGB; hierunter ist nur das prozessuale Begehren des Klägers zu verstehen (BGHZ 42, 340, 344).
BGH, vom 3.9.1958, Az. Der Pflichtteilsanspruch ist eine persönliche Porderung, d. h. die Befugnis, von einem bestimmten Anderen den Pflichtteil zu verlangen (§ 194 BGB; Planck/Greiff BGB paO § 2303 Arun.5.)., und ist eine bloße Geldsummenforderung (RGZ 116, 55 BGHZ 5, 12, 17)- Mit Rücksicht auf die unterschiedliche Bedeutung des Pflichtteilsrechts und des aus ihm unter Umständen entspringenden Pflichttoils-anspruchs hat das Reichsgericht (RGZ 65, 270, 275) in einem Palle, in dem' ein Pflichtteilsberechtigter als Besitzer eines Nachlaßgrundstücks auf Herausgabe in'Anspruch genommen wurde von einem Drittenj der vom Alleinerben auf Grund Nachlaßübergabevertrags das Eigentum daran erworben hatte, dem Pflichtteilsberechtigten sogar ein Zurückbehaltungsrecht aus dessen Pflichtteilsrecht versagt, weil die Herausgabeverpflichtung nicht auf demselben Rechtsverhältnis beruhe, aus dem er einen persönlichen Pflichtteilsanspruch gegen den Erwerber des Nachlasses.ableite.
BGH, URTEIL vom 2.9.2013, Az. XI ZR 42/12 25	Der	Verjährung	gemäß	§§	194	ff. BGB unterliegt der materiell-rechtliche Anspruch im Sinne des § 194 Abs. 1 BGB (MünchKomm/Grothe, BGB, 6. Aufl., § 194 Rn. 2; Palandt/Ellenberger, BGB, 72. Aufl., § 194 Rn. 2; Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 13. Aufl., § 194 Rn. 8).
ArbG Düsseldorf, Urteil vom 2.4.2008, Az. 10 Ca 977/08 Während - im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes - ein entsprechender Unterlassungsanspruch ohne nähere Begründung bejaht wird, wenn die Zuweisung der Tätigkeit nicht billigem Ermessen entspricht (vgl. LAG Brandenburg, 08.12.2004, 4 Sa 435/04, zitiert nach Juris), wird von einigen Landesarbeitsgerichten (LAG Mecklenburg-Vorpommern, 29.06.2006, 1 Sa 51/06 zitiert nach Juris, unter Berufung auf LAG München 01.12.2004, 5 Sa 913/04, NZA-RR 2005, 354) das Vorliegen eines selbständigen, klagbaren Anspruchs im Sinne des § 194 Abs. 1 BGB auf Unterlassen einer nicht vertragsgemäßen Beschäftigung bzw. Arbeitgeberweisung verneint.
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2010, Az. 9 Sa 1541/09 § 194 BGB (BAG, 5.12.1995 - 9 AZR 666/94 - NZA 1997, 151).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2010, Az. 9 Sa 1541/09 Im Übrigen verjähren nur Rechte, die keine Ansprüche sind, nicht, etwa Eigentumsrechte (vgl. Palandt/Heinrichs, 69. Auflage 2010, § 194 BGB Rdnr. 2 ff.).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.1.2011, Az. 9 Sa 258/10 § 194 BGB (BAG, 5.12.1995 - 9 AZR 666/94 - NZA 1997, 151).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.1.2011, Az. 9 Sa 258/10 Im Übrigen verjähren nur Rechte, die keine Ansprüche sind, nicht, etwa Eigentumsrechte (vgl. Palandt/Heinrichs, 69. Auflage 2010, § 194 BGB Rdnr. 2 ff.).
LAG Hamm, Urteil vom 1.2.2002, Az. 8 Sa 1249/01 (Palandt/Heinrichs, Überbl. vor § 194 BGB Rz. 12 ff.; Staudinger/ Peters, § 242 BGB Rz. 19 ff.)
LG Duisburg, Urteil vom 2.2.2006, Az. 13 S 334/05 Weder handelt es sich um ein nicht der Verjährung unterliegendes (absolutes) Recht oder eine Rechtsstellung, noch greift der Ausnahmetatbestände des § 194 II BGB ein (vgl. zur Abgrenzung: Heinrichs in Palandt, 62. Aufl., § 194 Rn 3).
LG Duisburg, Urteil vom 2.6.2009, Az. 6 O 231/09 34b) Es kann dahinstehen, ob die Bestimmungen des Verfügungsbeklagten für den Fall der schuldlosen Versäumnis der genannten Frist nach §§ 20 LiSt, 44 RuVO die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zulassen oder ob die Wiedereinsetzungsvorschriften im Falle der Versäumnis einer Ausschlussfrist außer Anwendung bleiben müssen (vgl. dazu Staudinger-Peters, 2004, vor § 194 BGB Rdn. 16 m. w. N.).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.2.2014, Az. 7 UF 187/14 Er gilt unbefristet und unterliegt nicht der Verjährung (§ 194 Abs. 2 BGB; BT Drucks. 16/6561, S. 12; OLG Koblenz FamRZ 2014, 406; OLG Karlsruhe FamRZ 2012, 1734; OLG München FamRZ 2011, 1878; MüKo-Wellenhofer, BGB, 6. Aufl., § 1598 a Rn. 5).
OLG Bamberg, Beschluss vom 5.7.2013, Az. 2 uf 34/81 Im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich hat der berechtigte Ehegatte keinen unter § 194 Abs. 1 BGB fallenden Anspruch, sondern ein Recht auf richterliche Gestaltung (Palandt/Ellenberger, BGB, 72. Aufl., § 194 BGB Rdnr. 8 unter Bezugnahme auf Schellhammer, Familienrecht, 3. Auflage Rdnr. 786).
OLG Bamberg, Beschluss vom 5.7.2013, Az. 2 uf 34/81 Bejaht man einen Anspruch, ist er jedenfalls nach § 194 Abs. 2 BGB unverjährbar, da er auf die Herstellung eines dem familienrechtlichen Verhältnis entsprechenden Zustands für die Zukunft (Palandt, a.a.O.; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 4.7.2001 – 2 UF 195/00 – FamRZ 2002, 426; bestätigt durch BGH, Beschluss vom 17.1.2007 – XII ZB 168/01 – FamRZ 2007, 996, Randziffer 29).

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