Source: https://rewis.io/urteile/urteil/ifd-19-12-2019-i-zb-3719/
Timestamp: 2020-04-03 11:37:08+00:00

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Bundesgerichtshof | 1. Zivilsenat: I ZB 37/19
I ZB 37/19
1. Mit der zulassungsfreien Rechtsbeschwerde nach § 83 Abs. 3 Nr. 1 MarkenG kann ein Verstoß gegen den Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) nicht gerügt werden (Festhaltung an BGH, Beschluss vom 3. April 2014 - I ZB 6/12, GRUR 2014, 1132 Rn. 17 f. = WRP 2014, 1320 - Schwarzwälder Schinken und Beschluss vom 22. Mai 2014 - I ZB 34/12, GRUR 2014, 1232 Rn. 12 f. = WRP 2015, 53 - S-Bahn).
2. Im markenrechtlichen Rechtsbeschwerdeverfahren ist in entsprechender Anwendung von § 563 Abs. 1 Satz 2 und § 577 Abs. 4 Satz 3 ZPO eine Zurückverweisung an einen anderen Senat des Bundespatentgerichts möglich, wenn es aufgrund einer Häufung von Sachfehlern oder eines Mangels an Unvoreingenommenheit des Ausgangsgerichts geboten erscheint, einen anderen Spruchkörper mit der erneuten Behandlung der Sache zu befassen.
§ 83 Abs 3 Nr 1 MarkenG § 89 Abs 4 S 1 MarkenG § 563 Abs 1 S 2 ZPO § 577 Abs 4 S 3 ZPO
I ZB 58/18 (BGH)
I ZB 39/10 (BGH)
I ZB 11/13 (BGH)
I ZB 68/17 (BGH)
(4) 1Im Falle der Aufhebung des angefochtenen Beschlusses ist die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Bundespatentgericht zurückzuverweisen. 2Das Bundespatentgericht hat die rechtliche Beurteilung, die der Aufhebung zugrunde gelegt ist, auch seiner Entscheidung zugrunde zu legen.

References: § 83
 § 563
 § 577

§ 83
 § 89
 § 563
 § 577