Source: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20063371/200711010000/comparison.html
Timestamp: 2020-08-13 05:52:44+00:00

Document:
Ordonnance du 17 octobre 2007 sur la Centrale nationale d’alarme (OCENAL)
Art. 4a Probenahme- und Messorganisation
Art. 4b Informationssystem «ELD Bevölkerungsschutz»
Art. 4c Im ELD Bevölkerungsschutz erfasste Daten
Art. 4d Datenbeschaffung
Art. 4e Datenbekanntgabe
Art. 4f Datenaufbewahrung
Art. 5 Kontakte mit anderen Stellen
Art. 6 Ausbildung
Verordnung über die Nationale Alarmzentrale
(VNAZ)
vom 17. Oktober 2007 (Stand am 1. Januar 2019)
gestützt auf Artikel 75 Absatz 1 des Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetzes vom 4. Oktober 20021, auf Artikel 150 Absatz 1 des Militärgesetzes vom 3. Februar 19952 und auf die Artikel 19 Absätze 1 und 3, 20 Absatz 2 sowie 47 Absatz 1 des Strahlenschutzgesetzes vom 22. März 19913,4
1 Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) ist im Rahmen der Zuständigkeiten nach Artikel 2 Fachstelle des Bundes für folgende ausserordentliche Ereignisse:
Gefährdung durch erhöhte Radioaktivität;
Gefährdung durch Störfälle mit chemischen Stoffen oder Organismen;
Gefährdung durch Überflutung infolge von Talsperrenbruch oder Überschwappen;
Gefährdung infolge Satellitenabsturzes;
Gefährdung durch bevölkerungsschutzrelevante Ereignisse von nationaler Tragweite.
2 Sie beschafft, analysiert und verbreitet Daten im Zusammenhang mit den genannten Ereignissen.
3 Sie sorgt für die zeit- und sachgerechte fachtechnische Information der zuständigen Bundesstellen, der Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen, der Behörden und Fachstellen der Kantone und des Auslands sowie der internationalen Kontaktstellen.2
Sie überprüft regelmässig die Sicherheit der entsprechenden Informations- und Datenkanäle sowie der Meldewege.
Sie sammelt die Ereignisdaten, wertet sie aus und stellt sie den Fachstellen des Bundes, der Kantone und des Auslands sowie den Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen zur Verfügung.
Sie stellt eine elektronische Lagedarstellung zur Verfügung.
5 Der Bundesrat kann der NAZ auch Aufgaben bei Gefährdung durch andere ausserordentliche Ereignisse übertragen.
1 Eingefügt durch Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 2. März 2018 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1093).
2 Fassung gemäss Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 2. März 2018 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1093).
3 Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. II 2 der ABCN-Einsatzverordnung vom 20. Okt. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5395).
4 Fassung gemäss Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 2. März 2018 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1093).
5 Eingefügt durch Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 2. März 2018 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1093).
1 Bei unmittelbar drohender Gefahr und solange die zuständigen Organe des Bundes nicht handeln können, hat die NAZ in eigener Kompetenz zu informieren, die Behörden zu warnen, die Alarmierung der Bevölkerung zu veranlassen und ihr Verhaltensanweisungen über Radio zu erteilen. Über die Information der Öffentlichkeit und der Behörden spricht sie sich soweit möglich mit der Bundeskanzlei ab. Bei Ereignissen mit erhöhter Radioaktivität stützt sie sich auf das Dosis-Massnahmenkonzept nach Anhang 2 der Verordnung vom 2. März 20181 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz (VBSTB).2
2 Die Zuständigkeiten betreffend die einzelnen ausserordentlichen Ereignisse sind in den folgenden Erlassen geregelt:
bei Gefährdung durch erhöhte Radioaktivität in der VBSTB;
bei Gefährdung durch Störfälle mit chemischen Stoffen oder Organismen in der Verordnung vom 27. Februar 19914 über den Schutz vor Störfällen;
bei Gefährdung durch Überflutung infolge von Talsperrenbruch oder Überschwappen von Talsperren in der Stauanlagenverordnung vom 7. Dezember 19985.
3 Die NAZ informiert bei ausserordentlichen Ereignissen den Führungsstab der Armee, nach einer Teil- oder allgemeinen Mobilmachung der Armee das Armeekommando.
1 SR 520.17
3 Fassung gemäss Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 2. März 2018 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1093).
4 SR 814.012
5 [AS 1999 4, 2003 3311 5165 Art. 22 Abs. 2 Ziff. 1]. Siehe heute: die Stauanlagenverordnung vom 17. Okt. 2012 (SR 721.101.1)
1 Die NAZ ist Teil des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz.
2 Sie gliedert sich in mehrere Fachbereiche, insbesondere:
die Alarmstelle NAZ (ASNAZ); diese ist die dauernd besetzte Anlaufstelle für Meldungen aus dem In- und Ausland und leitet die eingehenden Meldungen zeitgerecht an das Pikett weiter;
das Pikett; es ist das ständig erreichbare Fachorgan der NAZ; es beurteilt anhand der eingegangenen Meldungen die Lage und veranlasst die Massnahmen nach Artikel 2 Absatz 1.
3 Im Ereignisfall wird die NAZ personell durch den Stab Bundesrat NAZ verstärkt; dieser kann auch für Vorbereitungsarbeiten beigezogen werden. Bei einem Ereignis mit erhöhter Radioaktivität wird die NAZ zusätzlich von weiteren Verwaltungsstellen, von Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie von den Eidgenössischen Kommissionen für Strahlenschutz1 sowie für nukleare Sicherheit unterstützt.2
4 Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz):
betreibt die ASNAZ für die NAZ;
stellt der NAZ oder dem Stab Bundesrat NAZ die für die Beurteilung der Gefährdung notwendigen Wetterdaten zur Verfügung, liefert spezifische Vorhersagen für die kurz- und mittelfristige Entwicklung der Wetterlage und leistet fachliche Beratung;
stellt die Übermittlung der Daten des Netzes für automatische Dosisalarmierung und -messung (NADAM) an die NAZ sicher.
2 Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. II 2 der ABCN-Einsatzverordnung vom 20. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5395).
1 Zur Erfüllung ihrer Aufgaben bei einem Einsatz benützt die NAZ Teile der Anlage KNAZ sowie Mess- und Kommunikationsmittel des Bundes. Zur Erfassung der radiologischen Lage steht der NAZ eine Probenahme- und Messorganisation zur Verfügung.1
2 Die NAZ sorgt für den Unterhalt der entsprechenden Teile der Anlage KNAZ und der ihr zur Verfügung stehenden übrigen Mittel.
3 Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) kann kantonale Fachstellen und Dritte zur Unterstützung der NAZ beiziehen. Es regelt den Einsatz militärischer Mittel zugunsten der NAZ.
1 Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. II 2 der ABCN-Einsatzverordnung vom 20. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5395).
Art. 4a1Probenahme- und Messorganisation
1 Die Probenahme- und Messorganisation umfasst Messstellen zur ständigen Überwachung der Radioaktivität der Luft sowie Netze von Messstellen zur ständigen Überwachung der Geländeverstrahlung; dazu gehören das NADAM und das Messnetz für die automatische Dosisleistungsüberwachung in der Umgebung der Kernkraftwerke.
2 Sie kann von der NAZ erweitert werden durch:
ihr Netz von Atomwarnposten als Ergänzung des NADAM;
mobile Messequipen mit Messwagen und Armeehelikoptern;
Messequipen der ABC-Abwehr der Armee;
Messlaboratorien zur Feststellung der Verstrahlung, insbesondere von Lebens- und Futtermitteln sowie von Trink- und Tränkewasser;
Strahlenwehrstützpunkte.
3 Das Eidgenössische Departement des Innern und das VBS sorgen in Zusammenarbeit mit den Kantonen für die Einsatzbereitschaft kantonaler Probenahmeorganisationen sowie kantonaler und privater Messlaboratorien und ihrer Messorganisationen. Die Laboratorien des Bundes und der ETH stehen gemäss besonderer Regelung zur Verfügung.
4 Im Ereignisfall setzt die NAZ die Probenahme- und Messorganisation ein.
1 Eingefügt durch Anhang 2 Ziff. II 2 der ABCN-Einsatzverordnung vom 20. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5395).
Art. 4b1Informationssystem «ELD Bevölkerungsschutz»
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) betreibt das Informationssystem «elektronische Lagedarstellung Bevölkerungsschutz» (ELD Bevölkerungsschutz).
Art. 4c1Im ELD Bevölkerungsschutz erfasste Daten
Folgende Daten werden im ELD Bevölkerungsschutz erfasst:
Name der am Lageverbund der bevölkerungsschutzrelevanten Lage (Lageverbund BREL) teilnehmenden Organisation;
Name, Vorname, Geschäfts-E-Mail, Geschäftstelefonnummer und Geschäftsfaxnummer der Kontaktperson der am Lageverbund BREL teilnehmenden Organisation;
Name und Zustand des Betriebs, von dem eine akute ABC- oder technische Gefahr für die Bevölkerung ausgeht;
Zustand einer Infrastruktur bei einem bevölkerungsschutzrelevanten Ereignis.
Art. 4d1Datenbeschaffung
Das BABS beschafft die Daten für das ELD Bevölkerungsschutz bei den zuständigen Stellen der am Lageverbund BREL teilnehmenden Organisationen.
Art. 4e1Datenbekanntgabe
Das BABS gibt die Daten des ELD Bevölkerungsschutz den am Lageverbund BREL teilnehmenden Organisationen im Abrufverfahren bekannt.
Art. 4f1Datenaufbewahrung
Die Personendaten des ELD Bevölkerungsschutz werden höchstens zehn Jahre aufbewahrt.
1 Zur Erfüllung ihrer Aufgaben tritt die NAZ mit anderen Stellen direkt in Verbindung, insbesondere mit:
der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft für die Verbreitung von Alarmierungsaufträgen und Verhaltensanweisungen nach Absprache mit der Bundeskanzlei;
den Fachstellen des Bundes und der Kantone sowie den Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen für fachtechnische Belange;
den zuständigen militärischen Stellen für die Erfassung der ABC-Lage und die Bereitstellung von Transportkapazität;
ausländischen Fachstellen, insbesondere der Nachbarstaaten und internationaler Organisationen, für die Entgegennahme, Abgabe und Weiterleitung von Meldungen und Informationen aufgrund bestehender zwischenstaatlicher Abkommen.
2 Die Kantone geben der NAZ ihre Fachstelle bekannt.
1 Fassung gemäss Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 2. März 2018 über den Bundesstab Bevölkerungsschutz, in Kraft seit 1. April 2018 (AS 2018 1093).
2 Fassung gemäss Anhang 5 Ziff. II 2 der Notfallschutzverordnung vom 14. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4953).
1 Zur Ausbildung werden regelmässig Übungen durchgeführt.
2 Die NAZ arbeitet zu diesem Zweck mit den Fachstellen des Bundes sowie der Kantone zusammen und nimmt an den Übungen teil.
Die Verordnung vom 3. Dezember 19901 über die Nationale Alarmzentrale wird aufgehoben.
1 [AS 1991 735, 1996 3027 Art. 18 Ziff. 1, 1999 4 Art. 28 Abs. 2]
AS 2007 4953
1 SR 520.12 SR 510.103 SR 814.504 Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. II 2 der ABCN-Einsatzverordnung vom 20. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5395).
Ordonnance sur la Centrale nationale d’alarme
(OCENAL)
du 17 octobre 2007 (Etat le 1er janvier 2019)
vu l’art. 75, al. 1, de la loi fédérale du 4 octobre 2002 sur la protection de la population et sur la protection civile1, vu l’art. 150, al. 1, de la loi fédérale du 3 février 1995 sur l’armée et l’administration militaire2, vu les art. 19, al. 1 et 3, 20, al. 2, et 47, al. 1, de la loi du 22 mars 1991 sur la radioprotection3,4
Art. 1 Tâches
1 La Centrale nationale d’alarme (CENAL) est, dans les limites de l’art. 2, l’organe spécialisé de la Confédération pour les événements extraordinaires mentionnés ci—après:
danger dû à une radioactivité accrue;
danger dû à des accidents majeurs avec des substances chimiques ou des organismes biologiques;
danger d’inondation dû à une rupture de barrage ou au débordement des eaux d’un barrage;
danger dû à la chute d’un satellite;
dangers dus à des événements de portée nationale concernant la protection de la population.
2 Elle collecte, analyse et diffuse les données en rapport avec les événements mentionnés plus haut.
3 Elle informe à temps et de façon adéquate les services compétents de la Confédération, les exploitants d’infrastructures critiques, les autorités et les services spécialisés des cantons et de l’étranger, ainsi que les points de contact internationaux.2
4 Elle a notamment les tâches suivantes:
vérifier régulièrement la sûreté des canaux de transmission des informations et des données ainsi que celle des voies de transmission des messages;
collecter les données relatives aux événements, les analyser et les mettre à disposition des services spécialisés de la Confédération, des cantons, des pays étrangers et des exploitants d’infrastructures critiques;
mettre à disposition une présentation électronique de la situation.
5 Le Conseil fédéral peut aussi confier des tâches à la CENAL en cas de danger dû à d’autres événements extraordinaires.
1 Introduite par le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
2 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
3 Abrogée par le ch. II 2 de l’annexe 2 à l’O du 20 oct. 2010 sur les interventions ABCN, avec effet au 1er janv. 2011 (RO 2010 5395).
4 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
5 Introduite par le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
1 En cas de danger imminent et jusqu’à ce que les organes compétents de la Confédération soient en mesure d’intervenir, la CENAL doit, de son propre chef, informer, avertir les autorités, transmettre l’alarme à la population et lui donner par la radio des consignes sur le comportement à adopter. Au sujet de l’information du public et des autorités, elle concerte ses actions, autant que possible, avec la Chancellerie fédérale. En cas d’événement impliquant une augmentation de la radioactivité, elle s’appuie sur le concept des mesures à prendre en fonction des doses, conformément à l’annexe 2 de l’ordonnance du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population (OEMFP)1.2
2 Les compétences lors des différents événements extraordinaires sont réglées par les actes suivants:3
en cas de danger dû à l’augmentation de la radioactivité, par l’OEMFP;
en cas de danger dû à des accidents majeurs avec des substances chimiques ou des organismes biologiques, par l’ordonnance du 27 février 1991 sur la protection contre les accidents majeurs5;
en cas de danger d’inondation dû à une rupture de barrage ou au débordement des eaux d’un barrage, par l’ordonnance du 7 décembre 1998 sur la sécurité des ouvrages d’accumulation6.
3 La CENAL informe, en cas d’événements extraordinaires, l’état-major de conduite de l’armée, et, en cas de mobilisation partielle ou générale de l’armée, le commandement de l’armée.
1 RS 520.17
3 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
5 RS 814.012
6 [RO 1999 4, 2003 3311 5165 art. 22 al. 2 ch. 1. RO 2012 5995 annexe ch. I]. Voir actuellement l’O du 17 oct. 2012 (RS 721.101.1).
1 La CENAL fait partie de l’Office fédéral de la protection de la population.
2 Elle est divisée en plusieurs sections, en particulier:
le poste d’alarme CENAL (PA-CENAL), point de contact occupé en permanence et chargé de la réception des messages nationaux et étrangers, qu’il transmet sans délais au service de piquet;
le service de piquet, organe spécialisé de la CENAL, joignable en tout temps; il procède à l’appréciation de la situation, compte tenu des messages reçus, et prend les mesures selon l’art. 2, al. 1.
3 Si un événement se produit, la CENAL est renforcée en personnel par l’Etat-major du Conseil fédéral CENAL; l’aide de ce dernier peut également être requise pour des travaux de préparation. En cas d’événement impliquant une augmentation de la radioactivité, la CENAL est assistée en outre par d’autres services de l’administration, par des spécialistes issus des milieux scientifiques et économiques ainsi que par la Commission fédérale pour la protection ABC, par la Commission fédérale de radioprotection1 et par la Commission fédérale de sécurité nucléaire.2
4 L’Office fédéral de météorologie et de climatologie (MétéoSuisse):
exploite le PA-CENAL pour le compte de la CENAL;
met à la disposition de la CENAL ou de l’EM CENAL les données météorologiques nécessaires à l’appréciation du danger, fournit des prévisions spécifiques sur l’évolution à court et à moyen termes de la situation météorologique et apporte des conseils techniques;
s’assure que les données du Réseau automatique de mesure et d’alarme pour l’irradiation ambiante (NADAM) sont transmises à la CENAL.
2 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 2 à l’O du 20 oct. 2010 sur les interventions ABCN, en vigueur depuis le 1er janv. 2011 (RO 2010 5395).
Art. 4 Moyens
1 Pour accomplir ses tâches d’intervention, la CENAL utilise certaines parties de l’installation C-CENAL et les instruments de mesure et de communication de la Confédération. Une organisation de prélèvement et de mesure est mise à la disposition de la CENAL pour faire le point sur la situation radiologique.1
2 La CENAL pourvoit à l’entretien des parties concernées de l’installation C—CENAL et des autres instruments qui sont à sa disposition.
3 Le Département fédéral de la défense, de la protection de la population et des sports (DDPS) peut recourir aux services spécialisés cantonaux et à des tiers pour soutenir la CENAL. Il règle l’engagement de moyens militaires au profit de la CENAL.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 2 à l’O du 20 oct. 2010 sur les interventions ABCN, en vigueur depuis le 1er janv. 2011 (RO 2010 5395).
Art. 4a1Organisation de prélèvement et de mesure
1 L’organisation de prélèvement et de mesure comprend des stations de mesure pour la surveillance permanente de la radioactivité de l’air et des réseaux de stations de mesure pour la surveillance permanente de la contamination du territoire, notamment le NADAM et le Réseau automatique de surveillance du débit de dose au voisinage des centrales nucléaires (MADUK).
2 La CENAL peut compléter cette organisation par:
son réseau de postes d’alerte atomique en complément du réseau NADAM;
des équipes mobiles de mesure disposant de véhicules de mesure et d’hélicoptères militaires;
des équipes de mesure de la défense ABC de l’armée;
des laboratoires de mesure chargés de déterminer la contamination, en particulier celle des denrées alimentaires et des fourrages ainsi que celle des eaux potables et d’abreuvement;
des centres de renfort pour la radioprotection.
3 Le Département fédéral de l’intérieur et le DDPS veillent, en collaboration avec les cantons, à ce que des organisations de prélèvement cantonales, des laboratoires de mesure cantonaux et privés et leurs organisations de mesure soient prêts à intervenir. Les laboratoires de la Confédération et des EPF sont à disposition, conformément à une réglementation spéciale.
4 En cas d’événement, la CENAL engage l’organisation de prélèvement et de mesure.
1 Introduit par le ch. II 2 de l’annexe 2 à l’O du 20 oct. 2010 sur les interventions ABCN, en vigueur depuis le 1er janv. 2011 (RO 2010 5395).
Art. 4b1Système d’information «PES Protection de la population»
L’Office fédéral de la protection de la population (OFPP) exploite le système d’information «Présentation électronique de la situation pour la protection de la population» (PES Protection de la population).
1 Introduit par le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
Art. 4c1Données saisies dans la PES Protection de la population
Sont saisies dans la PES Protection de la population les données suivantes:
le nom de l’organisation participant au suivi coordonné de la situation prioritaire pour la protection de la population (situation BREL);
le nom, le prénom, l’adresse électronique professionnelle, le numéro de téléphone professionnel et le numéro de télécopie professionnel de l’interlocuteur désigné par l’organisation participant au suivi coordonné de la situation BREL;
le nom et l’état de l’entreprise présentant pour la population un danger aigu de nature ABC ou technique;
l’état d’une infrastructure en cas d’événement concernant la protection de la population.
Art. 4d1Collecte des données
L’OFPP recueille les données destinées à la PES Protection de la population auprès des organes compétents des organisations qui participent au suivi coordonné de la situation BREL.
Art. 4e1Communication des données
L’OFPP donne aux organisations qui participent au suivi coordonné de la situation BREL l’accès aux données fournies par la PES Protection de la population au moyen d’une procédure d’interrogation en ligne.
Art. 4f1Conservation des données
Les données personnelles de la PES Protection de la population sont conservées pendant dix ans au plus.
Art. 5 Relations avec d’autres organes
1 Pour accomplir ses tâches, la CENAL peut se mettre directement en relation avec d’autres organes, notamment avec:
la Société suisse de radiodiffusion et de télévision, pour la diffusion de messages d’alarme et de consignes sur le comportement à adopter, en accord avec la Chancellerie fédérale;
les services spécialisés de la Confédération et des cantons et les exploitants d’infrastructures critiques, pour des questions techniques;
les organes militaires compétents, pour déterminer la situation ABC et la mise à disposition de capacités de transport;
des services spécialisés étrangers, notamment des pays voisins et des organisations internationales, pour la réception, la diffusion et la transmission de messages et d’informations en vertu des accords internationaux.
2 Les cantons indiquent à la CENAL leurs services compétents.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 3 à l’O du 2 mars 2018 sur l’État-major fédéral Protection de la population, en vigueur depuis le 1er avr. 2018 (RO 2018 1093).
2 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 5 à l’O du 14 nov. 2018 sur la protection d’urgence, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 4953).
Art. 6 Instruction
1 Des exercices sont organisés régulièrement à des fins d’instruction.
2 A cet effet, la CENAL collabore avec les services spécialisés de la Confédération et des cantons; elle participe elle-même aux exercices.
Art. 7 Exécution
Le DDPS est chargé de l’exécution.
L’ordonnance du 3 décembre 1990 sur la Centrale nationale d’alarme1 est abrogée.
1 [RO 1991 735, 1996 3027 art. 18 ch. 1, 1999 4 art. 28 al. 2]
RO 2007 4953
1 RS 520.12 RS 510.103 RS 814.504 Nouvelle teneur selon le ch. II 2 de l’annexe 2 à l’O du 20 oct. 2010 sur les interventions ABCN, en vigueur depuis le 1er janv. 2011 (RO 2010 5395).
Ordinanza sulla Centrale nazionale d’allarme
del 17 ottobre 2007 (Stato 1° gennaio 2019)
visto l’articolo 75 capoverso 1 della legge federale del 4 ottobre 20021 sulla protezione della popolazione e sulla protezione civile; visto l’articolo 150 capoverso 1 della legge militare del 3 febbraio 19952; visti gli articoli 19 capoversi 1 e 3, 20 capoverso 2 e 47 capoverso 1 della legge del 22 marzo 19913 sulla radioprotezione,4
Art. 1 Compiti
1 La Centrale nazionale d’allarme (CENAL) è, nel quadro delle competenze di cui all’articolo 2, il servizio tecnico della Confederazione per i seguenti eventi straordinari:
pericolo dovuto ad aumento della radioattività;
pericolo dovuto ad incidenti con sostanze chimiche o organismi;
pericolo dovuto ad inondazione in seguito a rottura di uno sbarramento idrico o a straripamento delle sue acque;
pericolo in seguito alla caduta di satelliti;
pericoli dovuti a eventi di portata nazionale rilevanti per la protezione della popolazione.
2 La CENAL procura, valuta e diffonde dati in relazione con gli eventi suddetti.
3 Provvede ad informare tempestivamente e in modo tecnicamente corretto i competenti servizi federali, i gestori di infrastrutture critiche, le autorità e i servizi tecnici cantonali ed esteri, come pure i centri di contatto internazionali.2
4 La CENAL ha in particolare i compiti seguenti:
controlla regolarmente la sicurezza dei canali per la raccolta delle informazioni e dei dati e le vie di trasmissione degli annunci;
raccoglie e analizza i dati concernenti gli eventi e li mette a disposizione dei servizi tecnici federali, cantonali ed esteri nonché dei gestori di infrastrutture critiche;
mette a disposizione una presentazione elettronica della situazione.
5 Il Consiglio federale può affidare alla CENAL anche compiti in caso di pericoli conseguenti ad altri eventi straordinari.
1 Introdotta dal n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
2 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
3 Abrogata dal n. II 2 dell’all. 2 all’O del 20 ott. 2010 sugli interventi NBCN, con effetto dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5395).
4 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
5 Introdotta dal n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
1 In caso di pericolo imminente e fintanto che gli organi competenti della Confederazione non possono agire, la CENAL deve, di propria competenza, informare, avvisare le autorità, dare l’allarme alla popolazione e impartire via radio istruzioni circa il comportamento da adottare. Nel limite del possibile, la popolazione e le autorità vengono informate d’intesa con la Cancelleria federale. In caso di eventi con aumento della radioattività, si basa sulla Strategia dei provvedimenti in funzione delle dosi di cui all’allegato 2 dell’ordinanza del 2 marzo 20181 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione (OSMFP).2
2 Le competenze concernenti i singoli eventi straordinari sono disciplinate nelle seguenti ordinanze:
in caso di pericolo dovuto all’aumento della radioattività, nell’OSMFP;
in caso di pericolo dovuto a incidenti con sostanze chimiche o organismi, nell’ordinanza del 27 febbraio 19914 sulla protezione contro gli incidenti rilevanti;
in caso di pericolo dovuto a inondazione in seguito a rottura di uno sbarramento idrico o a straripamento delle sue acque, nell’ordinanza del 7 dicembre 19985 sugli impianti di accumulazione.
3 In caso di eventi straordinari la CENAL informa lo Stato maggiore di condotta dell’esercito, oppure, dopo una mobilitazione militare parziale o generale, il comando dell’esercito.
3 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
5 [RU 1999 4, 2003 3311 5165 art. 22 cpv. 2 n. 1. RU 2012 5995 all. n. I]. Vedi ora l’O del 17 ott. 2012 (RS 721.101.1).
1 La CENAL fa parte dell’Ufficio federale della protezione della popolazione.
2 Essa si suddivide in più settori, in particolare:
il posto d’allarme della CENAL (PA); è il centro di recapito, occupato in permanenza, per gli annunci dall’interno e dall’estero; trasmette tempestivamente al picchetto gli annunci ricevuti;
il servizio di picchetto; è l’organo tecnico della CENAL, raggiungibile in qualsiasi momento; valuta la situazione in base agli annunci pervenuti e dispone le prime misure di cui all’articolo 2 capoverso 1.
3 In caso di evento la CENAL viene rinforzata con personale dello Stato maggiore del Consiglio federale CENAL; l’aiuto di quest’ultimo può essere richiesto anche per lo svolgimento di lavori preliminari. In caso di evento con aumento della radioattività la CENAL è inoltre appoggiata da altri servizi amministrativi, da specialisti del mondo scientifico ed economico nonché dalla Commissione federale per la protezione NBC, dalla Commissione federale della radioprotezione1 nonché dalla Commissione federale per la sicurezza nucleare.2
4 L’Ufficio federale di meteorologia e climatologia (MeteoSvizzera):
gestisce il PA per conto della CENAL;
mette a disposizione della CENAL e dello Stato maggiore del Consiglio federale CENAL i dati meteorologici necessari alla valutazione del pericolo, fornisce previsioni specifiche sullo sviluppo delle condizioni meteorologiche a breve e medio termine e fornisce una consulenza tecnica;
assicura la trasmissione alla CENAL dei dati della rete per l’allarme e per la misura automatica delle dosi (NADAM).
2 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 2 all’O del 20 ott. 2010 sugli interventi NBCN, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5395).
1 Per svolgere i suoi compiti d’intervento, la CENAL utilizza parti dell’impianto K CENAL, come pure mezzi di misurazione e di comunicazione della Confederazione. Per rilevare la situazione radiologica, la CENAL ha a disposizione un’organizzazione incaricata dei prelievi e delle misurazioni.1
2 La CENAL provvede alla manutenzione delle suddette parti dell’impianto K CENAL e degli altri mezzi messi a sua disposizione.
3 Il Dipartimento federale della difesa, della protezione della popolazione e dello sport (DDPS) può ricorrere ai servizi tecnici cantonali e a terzi per sostenere la CENAL. Esso disciplina l’impiego dei mezzi militari a favore della CENAL.
1 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 2 all’O del 20 ott. 2010 sugli interventi NBCN, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5395).
Art. 4a1Organizzazione incaricata dei prelievi e delle misurazioni
1 L’organizzazione incaricata dei prelievi e delle misurazioni comprende stazioni di misurazione per la sorveglianza permanente della radioattività dell’aria e reti di stazioni di misurazione per la sorveglianza permanente della contaminazione del territorio, in particolare la rete NADAM e la rete di misurazione per la sorveglianza automatica delle dosi nei dintorni delle centrali nucleari.
2 Può essere ampliata dalla CENAL con:
la sua rete di posti di allarme atomico complementare alla rete NADAM;
squadre mobili di misurazione dotate di veicoli di misurazione ed elicotteri militari;
squadre di misurazione delle truppe di difesa NBC dell’esercito;
laboratori di misurazione per la determinazione della contaminazione, in particolare di derrate alimentari, foraggi, acqua potabile e per l’abbeverata;
centri di soccorso per la radioprotezione.
3 Il Dipartimento federale dell’interno e il DDPS provvedono, in collaborazione con i Cantoni, alla prontezza operativa delle organizzazioni cantonali incaricate dei prelievi e dei laboratori di misurazione cantonali e privati nonché delle loro organizzazioni incaricate delle misurazioni. I laboratori della Confederazione e dei politecnici federali sono a disposizione della CENAL secondo una regolamentazione speciale.
4 In caso di evento la CENAL impiega l’organizzazione incaricata dei prelievi e delle misurazioni.
1 Introdotto dal n. II 2 dell’all. 2 all’O del 20 ott. 2010 sugli interventi NBCN, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5395).
Art. 4b1Sistema d’informazione «PES Protezione della popolazione»
L’Ufficio federale della protezione della popolazione (UFPP) gestisce il sistema d’informazione «Presentazione elettronica della situazione per la protezione della popolazione» (PES Protezione della popolazione).
1 Introdotto dal n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
Art. 4c1Dati registrati nella PES Protezione della popolazione
Nella PES Protezione della popolazione sono registrati i dati seguenti:
nome dell’organizzazione partner che partecipa all’analisi coordinata della situazione rilevante per la protezione della popolazione (analisi coordinata della situazione BREL);
cognome, nome, e-mail aziendale, numero telefonico aziendale e numero di fax aziendale dell’interlocutore dell’organizzazione partner che partecipa all’analisi coordinata della situazione BREL;
nome e stato dell’azienda che rappresenta un acuto pericolo NBC o tecnico per la popolazione;
stato di un’infrastruttura in caso di un evento rilevante per la protezione della popolazione.
Art. 4d1Acquisizione dei dati
L’UFPP acquisisce i dati per la PES Protezione della popolazione presso i servizi competenti delle organizzazioni partner che partecipano all’analisi coordinata della situazione BREL.
Art. 4e1Comunicazione dei dati
L’UFPP rende accessibili i dati della PES Protezione della popolazione alle organizzazioni partner che partecipano all’analisi coordinata della situazione BREL mediante procedura di richiamo.
Art. 4f1Conservazione dei dati
I dati personali della PES Protezione della popolazione sono conservati per al massimo dieci anni.
Art. 5 Contatti con altri servizi
1 Per svolgere i suoi compiti, la CENAL può rivolgersi direttamente ad altri servizi, in particolare:
alla Società svizzera di radiotelevisione, d’intesa con la Cancelleria federale, per diffondere ordini d’allarme e istruzioni di comportamento;
ai servizi tecnici federali e cantonali e ai gestori di infrastrutture critiche per le questioni di ordine tecnico;
agli organi militari competenti per il rilevamento della situazione NBC e la preparazione della capacità di trasporto;
ai servizi tecnici esteri, in particolare a quelli degli Stati limitrofi e delle organizzazioni internazionali, per ricevere, diffondere e trasmettere comunicati e informazioni in virtù di accordi internazionali vigenti.
2 I Cantoni comunicano alla CENAL quali sono i loro servizi tecnici competenti.
1 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 3 all’O del 2 mar. 2018 sullo Stato maggiore federale Protezione della popolazione, in vigore dal 1° apr. 2018 (RU 2018 1093).
2 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 5 all’O del 14 nov. 2018 sulla protezione d’emergenza, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 4953).
Art. 6 Istruzione
1 L’istruzione è assicurata con esercitazioni periodiche.
2 A questo scopo la CENAL collabora con i servizi tecnici federali e cantonali e partecipa alle esercitazioni.
Art. 7 Esecuzione
L’ordinanza del 3 dicembre 19901 sulla Centrale nazionale d’allarme è abrogata.
1 [RU 1991 735, 1996 3027 art. 18 n. 1, 1999 4 art. 28 cpv. 2]
RU 2007 4953
1 RS 520.12 RS 510.103 RS 814.504 Nuovo testo giusta il n. II 2 dell’all. 2 all’O del 20 ott. 2010 sugli interventi NBCN, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5395).

References: Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 5

Art. 6
 Art. 22

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4
 Art. 18
 Art. 28
 art. 19

Art. 1
 art. 22

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7
 art. 18
 art. 28

Art. 1
 art. 22

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7
 art. 18
 art. 28