Source: https://www.emc-kampfmittelbeseitigung.de/de/node/97
Timestamp: 2018-08-16 08:46:07+00:00

Document:
Grundlehrgang | EMC Kampfmittelbeseitigungs GmbH
Grundlehrgang für fachtechnisches Aufsichtspersonal in der Kampfmittelbeseitigung
Mit der erfolgreichen Teilnahme am Grundlehrgang „Fachtechnisches Aufsichtspersonal in der Kampfmittelbeseitigung“ wird die Fachkunde für folgende Tätigkeiten erlangt:
Aufsuchen, Freilegen, Bergen, Aufbewahren, Verbringen sowie innerhalb der Betriebsstätte Transport, Überlassen und Empfangnahme der Fundmunition.
Die in diesen Lehrgangszielen genannten Fertigkeiten und Kenntnisse werden so vermittelt, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten Tätigkeit befähigt werden, die auch das selbstständige Planen, Durchführen und die Leitung mit Aufsichtsführung einer Betriebsstätte (Räumstelle) einschließt.
Der/Die Lehrgangsteilnehmer/-in erhält nach bestandener Ausbildung ein Zeugnis gem. § 36 (5) 1. SprengV für die im ersten Absatz genannten Tätigkeiten zur Vorlage bei der zuständigen Behörde.
Der Lehrgang vermittelt ausdrücklich keine Fachkunde für das Bearbeiten/Unschädlichmachen/Entschärfen und Vernichten von Munition, Wiedergewinnen explosionsgefährlicher Stoffe, Durchführung von Sprengarbeiten sowie die Verwendung von pyrotechnischen Sätzen oder Gegenständen.
Allgemeine Zulassungsvoraussetzung (lt. § 34 der 1.SprengV):
a. Lebensalter über 21 Jahre
b. Unbedenklichkeitsbescheinigung nach §34 der 1. SprengV
a. Abgeschlossene technische Berufsausbildung (der Abschluss muss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen mindestens dem Niveau 4 zugeordnet sein) und Nachweis von mindestens 2 Jahren praktischer Tätigkeit in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
b. Abgeschlossene technische oder naturwissenschaftliche Hochschul- oder Fachhochschulausbildung (der Abschluss muss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen mindestens dem Niveau 6 zugeordnet sein) und Nachweis von mindestens einem Jahr praktischer Tätigkeit als Beschäftigter i. S. d. § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ArbSchG in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
c. Nachweise über eine Ausbildung bei der Bundeswehr als „Fachkundiger Munition“ und eine mindestens 6 Monate praktische Tätigkeit als Beschäftigter i. S. d. § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ArbSchG in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
d. Nachweis von mindestens 4 Jahren praktischer Tätigkeit als Beschäftigter i. S. d. § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ArbSchG in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
9.500,00 € zzgl. der gesetzlichen MwSt
Inkl. Lehrmaterial sowie Übernachtung mit Frühstücksbuffet, Mittagessen, Vormittag und Nachmittag Snacks, Kalt- und Warmgetränke.
Übernachtung: Hotel Gasthof Reiter Bräu, Untere Hauptstr. 4, 85456 Wartenberg, Tel: 0 87 62 / 73 58 0, E-Mail: info@hotel-reiter-braeu.de
http://www.hotel-reiter-braeu.de
Einzel- oder Doppelzimmer verfügen über komfortable Extras wie TV, W-LAN für den Internetzugang und Radio sowie über Badezimmer mit Dusche, Waschbecken, Haarfön und WC.
Jeden Morgen ab 6:30 Uhr erwartet Sie ein reichhaltiges und köstliches Frühstücksbuffet. Freuen Sie sich auf frische Semmeln, Croissants und Brot vom Bäcker, verschiedene Marmeladen, Honig, Nutella, Wurst-, Schinken und Käsevariationen, gekochte oder gebratene Eier, Müsli, Joghurt, Milch, Kaffee, Tee, Fruchtsäfte und Kakao.
Örtlichkeit Lehrgang:
Schulungszentrum EOD Training
Pfarrer-Grzondziel-Straße 6 und 4
Für den Grundlehrgang ist es zwingend notwendig, dass uns vor Lehrgangsbeginn eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der 1. SprengV vorliegt.
Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeiten der Behörden, wegen der umfangreichen Prüfungen, erfahrungsgemäß 6 – 10 Wochen umfassen.
Download Antrag auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung

References: § 36
 § 34
 §34
 § 2
 § 2
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