Source: https://rewis.io/gesetze/zpo/p/zpo-371a/
Timestamp: 2020-04-06 08:13:07+00:00

Document:
§ 371a ZPO - Beweiskraft elektronischer Dokumente - rewis.io
Verfahren im ersten Rechtszug / Verfahren vor den Landgerichten / Beweis durch Augenschein
(1) 1Auf private elektronische Dokumente, die mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sind, finden die Vorschriften über die Beweiskraft privater Urkunden entsprechende Anwendung. Der Anschein der Echtheit einer in elektronischer Form vorliegenden Erklärung, der sich auf Grund der Prüfung der qualifizierten elektronischen Signatur nach Artikel 32 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des 2Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (ABl. 4L 257 vom 28.8.2014, S. 73) ergibt, kann nur durch 5Tatsachen erschüttert werden, die ernstliche Zweifel daran begründen, dass die Erklärung von der verantwortenden Person abgegeben worden ist.
Urteile zu § 371a ZPO
§ 368 ZPO (Neuer Beweistermin)
§ 369 ZPO (Ausländische Beweisaufnahme)
§ 370 ZPO (Fortsetzung der mündlichen Verhandlung)
§ 371 ZPO (Beweis durch Augenschein)
§ 371a ZPO (Beweiskraft elektronischer Dokumente)
§ 371b ZPO (Beweiskraft gescannter öffentlicher Urkunden)

References: § 371

§ 368

§ 369

§ 370

§ 371

§ 371

§ 371