Source: https://www.advomed.ch/
Timestamp: 2019-02-23 19:50:42+00:00

Document:
ADVOMED Haftpflicht- und Medizinrecht
Interdisziplinäre Kanzlei für Haftpflicht und Versicherungsrecht
Unfall, Krankheit, Haftung - Wir sorgen für einen gerechten Schadenausgleich
Im Zentrum unserer Tätigkeit stehen Personen- und Körperschäden.
Ein Unfall oder eine Krankheit trifft einen Menschen unerwartet. Aus einer Körperschädigung entstehen Ansprüche, die durchgesetzt werden müssen. Am Anfang steht der Grundschaden, ein medizinischer Verlauf kommt hinzu. Nicht selten resultiert daraus eine Rechtsstreitigkeit zwischen Geschädigtem und Schadensverursacher sowie den beteiligten Versicherern.
Die Haftung ist strittig, die medizinische Kausalität des Körperschadens oder der erlittenen psychischen Schädigung wird abgelehnt oder der Geschädigte für arbeitsfähig erklärt. Das Gutachten fällt negativ aus oder die Haftung des Spitals wird bestritten.
Die rechtliche Einschätzung von Kausalität, Arbeitsfähigkeit, Invalidität oder Arzt- und Spitalfehlern beruht immer auch auf medizinischen Beurteilungen, die mit den gesetzlichen Voraussetzungen verknüpft werden müssen. Eine erfolgreiche Durchsetzung von Personenschäden bedingt zwingend eine Kombination aus medizinischem und juristischem Wissen und Erfahrung.
Dafür stehen wir ein und arbeiten darum interdisziplinär mit einem exklusiven Netzwerk von beratenden Fachärzten zusammen. Wir führen keine Kriege, sondern überzeugen mit fundierten Argumenten und grosser Erfahrung. Wir bauen keine Luftschlösser und blenden nicht.
Aus diesem Grund liegt die Erfolgsquote der von uns geführten Prozesse z.B. am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich in den letzten Jahren deutlich über dem Durchschnitt.
Die Gründerin von ADVOMED, Evalotta Samuelsson, verfügt als erste und einzige Anwältin in der Schweiz über einen Fachanwaltstitel im Haftpflicht- und Versicherungsrecht, einen Mastertitel in Versicherungsmedizin und ein universitäres Diplom in Medizinrecht. Alle Mitarbeiter weisen einen medizinischen Hintergrund oder fachspezifische Weiterbildungen auf.
Angehörige und Geschädigte brauchen Gewissheit, gerechten Ausgleich und finanzielle Sicherheit.
Dafür setzen wir uns mit unserem interdisziplinären Know-How, interdisziplinärer Zusammenarbeit gepaart mit jahrelanger Erfahrung in der umfassenden Regulierung von Personenschäden gezielt und lösungsorientiert im Interesse unserer Klienten ein.
Haben Sie Fragen? Hier antworten wir.
Wir bieten unseren Mandanten Rechtsberatung, aussergerichtliche Vertretung, kompetente Durchsetzung ihrer Ansprüche sowie das Erstellen von medico-legalen Triagen oder interdisziplinäre Gutachten zu komplexen Personenschäden.
Wir beraten und vertreten Privatpersonen in Verfahren der Invaliden-, Unfall-, Militär- und Krankenversicherungen, bei denen es beispielsweise um die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit, der Invalidität oder der Taggeld- und Rentenansprüche geht.
Durch die Zunahme der Leistungseinstellungen aufgrund interdisziplinärer Beurteilung im Bereich der Krankentaggelder kommt es vermehrt zu Rechtsstreitigkeiten. Wir analysieren vertrauensärztliche Berichte und setzen berechtigte Ansprüche durch.
Gemäss Opferhilfegesetz haben Personen, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden sind, Anspruch auf Unterstützung.
SAMUELSSON EVALOTTA, Epilepsie und Versicherungen, Schweizerische Liga gegen Epilepsie (Hrsg.). S. 1-30.
SAMUELSSON EVALOTTA, Neuregelung der unfallähnlichen Körperschädigung: das Beispiel des Meniskusrisses, SZS 2018, S. 335-366.
SAMUELSSON EVALOTTA, Urteil des Bundesgerichts 8C_478/2015 vom 12.2.2016 (BGE 142 V 106) zu einer ätiologisch-gemischten Schmerzerkrankung: kritische Würdigung im Hinblick auf die Praxisänderung in BGE 141 V 281, SZS 2016, S. 401-409.
SAMUELSSON EVALOTTA, Sind die Parteirechte bei Begutachtungen gewahrt?, Plädoyer 2006, S. 25.
Publikationsverzeichnis Caroline Aebli-Wittwer
BREITSCHMID PETER / STECK DANIEL / WITTWER CAROLINE, Der Heimvertrag, FamPra.ch 2009, 867-898 (= BREITSCHMID PETER / STECK DANIEL / WITTWER CAROLINE, Der Heimvertrag, in: Breitschmid Peter / Gächter Thomas (Hrsg.), Rechtsfragen zum Heimaufenthalt und dessen Finanzierung, Zürich/St. Gallen 2010, 19–59.
BREITSCHMID PETER / WITTWER CAROLINE, Der nicht entscheidungsfähige Patient: Patientenverfügung, keine Patientenverfügung, unklare oder überholte Weisungen, 1-46.
Unterlage zum Modul „Medizinrecht I“ des BmEL-Doktoratsprogramms/Law Track (HS 2009-2011).
BREITSCHMID PETER / WITTWER CAROLINE, Die Stellung der Medizinalberufe im neuen Erwachsenenschutzrecht, unter Berücksichtigung der Haftung von Medizinalpersonen, Jusletter 31. Januar 2011 (= RSDS/SZG 2011, 57-77).
BREITSCHMID PETER / WITTWER CAROLINE, Pflegerecht – eine Standortbestimmung, Pflegerecht – Pflegewissenschaften 2012, H. 1, 2-10 (Teil 1) / H. 2, 66-80 (Teil 2).
WITTWER CAROLINE / BREITSCHMID PETER, Entwicklungen im Transplantationsrecht, unter besonderer Berücksichtung der Auswirkungen des neuen Erwachsenenschutzrechts, Jusletter 22. November 2010 (= RSDS/SZG 2011, 265-275).
BREITSCHMID PETER, Der nicht entscheidungsfähige Patient – Patientenverfügung, keine Patientenverfügung, unklare oder überholte Weisungen, Pflegerecht – Pflegewissenschaften 2016/2017, H. 4, 194-207 (Teil 1) / H. 1, 2-14 (Teil 2), unter Mitarbeit von Caroline Aebli-Wittwer.
GÄCHTER/RÜTSCHE, Gesundheitsrecht, Ein Grundriss fürs Studium und Praxis, 4. Auflage, Basel, 2018.
BÜCHLER/MICHEL, Medizin/Mensch/Recht, Eine Einführung in das Medizinrecht der Schweiz, Zürich, 2014.
Welche Konzepte liegen dem aktuellen Medizinrecht zugrunde und wie spiegeln sie sich in den aktuellen Fragestellungen wider? Wann beginnt und wann endet menschliches Leben, wer darf über Körper und Körpersubstanzen verfügen, wie weit reicht das Recht auf Selbstbestimmung? Diesen Fragen geht die vorliegende Darstellung im ersten Teil ebenso nach wie dem Behandlungsvertrag und der Arzthaftung. Weitere Themen sind minderjährige und urteilsunfähige Patientinnen und Patienten, die Langzeitpflege und die Behandlung am Lebensende, die fürsorgerische Unterbringung und Zwangsmassnahmen. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit ausgewählten Gebieten des Biomedizinrechts, so mit der Bioethik und ihren Bezügen zum Biomedizinrecht, der Transplantationsmedizin, der Humanforschung, der Gentechnologie und der Fortpflanzungsmedizin.
WITTWER, Der Begriff der Arbeitsunfähigkeit im schweizerischen Sozialversicherungsrecht, Die Legaldefinition und ihre Anknüpfungspunkte im Einzelnen, Zürich, 2017.
Die Arbeitsunfähigkeit ist eines der zentralen Risiken im schweizerischen Sozialversicherungsrecht und namentlich die wichtigste materielle Anspruchsvoraussetzung für Taggeldleistungen. Nach einer kurzen Beleuchtung der historischen Entwicklung widmet sich diese Arbeit einer eingehenden Erörterung der Legaldefinition in Art. 6 ATSG. Weiter zeigt die Autorin auf, wo die verschiedenen sozialversicherungsrechtlichen Erlasse überall explizit an die Arbeitsunfähigkeit anknüpfen und inwieweit der Begriff dabei im Sinne von Art. 6 ATSG verstanden wird. Sowohl die Analyse der Legaldefinition als auch die Auslegeordnung zu den einzelgesetzlichen Anknüpfungspunkten bilden Grundlage zur Identifikation von Problemfeldern in Bezug auf die begriffliche Ausgestaltung und Handhabung der Arbeitsunfähigkeit sowie für Vorschläge de lege ferenda.
JÄGER/SCHWEITER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Arzthaftpflicht- und Arztstrafrecht, Mit einem Anhang unveröffentlichter Urteile, 3. Auflage, Zürich 2012.
In der vorliegenden dritten Auflage wird die Rechtsprechung im Zusammenhang mit Verletzungen der ärztlichen Sorgfalts- und Aufklärungspflicht umfassend dargestellt. Die zahlreichen Urteile, die seit Erscheinen der letzten Auflage vor sechs Jahren ergangen sind, haben eine vollständige Überarbeitung erfordert. Das Buch ist gleichzeitig Nachschlagewerk und Arbeitsinstrument für die haftpflichtrechtliche und strafrechtliche Beurteilung ärztlichen Handelns. Die nicht auf der Internetseite des Bundesgerichts zugänglichen unveröffentlichten Entscheide sind separat im Anhang abgedruckt.
Die Publikation richtet sich an Gerichte, Behörden, Spitäler, Versicherungen, Patientenorganisationen, Anwälte, Juristen und Ärzte.
RIEMER-KAFKA (Hrsg.), Versicherungsmedizinische Gutachten, ein interdisziplinärer juristisch-medizinischer Leitfaden, 3. Aufl., Bern 2017.
HOFFMANN-RICHTER/JEGER/SCHMITT, Das Handwerk ärztlicher Begutachtung – Theorie, Methodik und Praxis, Stuttgart 2012.
Das Werk zeigt, gebündelt in die Themenblöcke Datenerhebung und Auswertung, (medizinische) Beurteilung und Übersetzung der Befunde in juristische Begriffe, wie Gutachten vorbereitet, durchgeführt und erstattet werden und macht so die Methodik ärztlicher Begutachtung greifbar. Berücksichtigt werden dabei auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Versicherungssysteme in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Viele praxisbezogene Hinweise runden das Werk ab.
DOHRENBUSCH/MERTEN, Handwörterbuch Psychologische Begutachtung, Sozial-, Zivil- und Verwaltungsrecht, Frankfurt am Main, 2016.
Das Werk enthält die wichtigsten psychologischen und psychologisch relevanten Begriffe, um dem Fachfremden das Verständnis von Gutachten zu erleichtern und den Fachkundigen bei der Erstellung von Gutachten zu unterstützen. Primäre Zielgruppe sind die Auftraggeber psychologischer Gutachten in Gerichten, Verwaltungen, Sozial- und Privatversicherungen sowie medizinische Sachverständige und Beratungsärzte, aber auch den begutachteten Personen (als Kläger oder Beklagte, Antragsteller, Versicherte oder Geschädigte) und ihrer Rechtsvertretung kann die Nachvollziehbarkeit von Gutachten erleichtert werden. Nicht zuletzt sind gutachtlich relevante Begriffe nicht jedem Psychologen und jeder Psychologin, die selbst als Sachverständige beauftragt werden, geläufig.
DOHRENBUSCH, Psychologische Mess- und Testverfahren für die Begutachtung im Sozial-, Zivil- und Verwaltungsrecht, Übersicht und Anwendung, Frankfurt am Main, 2016.
Michel, Rechte von Kindern in der medizinischen Heilbehandlung, Basel 2009.
Welche Rechte stehen minderjährigen Patientinnen und Patienten zu? Wie reagiert das Recht auf das Bedürfnis der Eltern, für ihr Kind zu sorgen und es zu schützen? Die Arbeit untersucht die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Kontext medizinischer Heilbehandlungen und unter Miteinbezug zahlreicher Untersuchungsresultate aus medizinischen und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
Weber/Münch (Hrsg.), Haftung und Versicherung, Beraten und Prozessieren im Haftpflicht- und Versicherungsrecht, in: Handbücher für die Anwaltspraxis, 2. Aufl., Bern 2015.
Dieser Band aus der Reihe „Handbücher für die Anwaltspraxis“ bietet einen Überblick über das Haftpflicht-, Privatversicherungs- und Sozialversicherungsrecht, zeigt die Bestimmung und Koordination der verschiedenen Leistungen auf und greift typische Schadensfälle heraus.
Fischer/Koller/Wiederkehr, Das externe Gutachtenverfahren in der Sozialversicherung – Empirische Ergebnisse und Regelungsmodelle, Bern 2018.
Das Bundesgericht hat das externe Gutachtenverfahren in der Invaliden- und Unfallversicherung erheblich umgestaltet und die Mitwirkungsrechte der Versicherten ausgebaut. Dieser Ausbau verschiebt das Gewicht zwischen dem Gebot an ein einfaches und rasches Verfahren sowie den zu gewährleistenden Partizipations-rechten erheblich zugunsten Letzterer. Welches Verhältnis anzustreben ist, stellt jedoch eine schwierig zu beantwortende Frage dar, zumal verlässliche Zahlen über das Gutachtenverfahren fehlen. Die vorliegende Publikation vermittelt anhand einer empirischen Untersuchung wichtige Angaben über die Dauer des Gutachtenverfahrens und die relevanten Einflussfaktoren. Auf der Grundlage dieser Analyse sind die bisher entwickelten Verfahren kritisch zu hinterfragen und es sind mögliche Regelungsmodelle zu diskutieren, um die an sich gegenläufigen Anliegen der Effizienz und Fairness in Übereinstimmung zu bringen.
Jeger, «Der Mensch ist gesund.», Gedanken eines Mediziners zu einer richterlichen Vermutung in BGE 144 V 50, in: Jusletter vom 8. Oktober 2018.
Bundesrichterin Dr. iur. Alexia Heine und Gerichtsschreiberin lic. iur. Beatrice Polla erwähnten in einem Aufsatz zum indikatorenorientierten Abklärungsverfahren nach BGE 141 V 281, es sei davon auszugehen, der Mensch sei gesund. Dieser Satz hat bereits Eingang in ein Leiturteil (BGE 144 V 50, E. 4.3) gefunden. Der Aufsatz eines Mediziners geht der Frage nach, ob sich diese Aussage auf empirisches Datenmaterial stützen kann und welche Bedeutung richterliche Vermutungen haben können.
Diane Günthart
Gregor Kostkiewicz
Philipp Vonrüti
Caroline Aebli-Wittwer
Kristina Hauri

References: BGE 
 Art. 6
 Art. 6
de lege ferenda
 BGE 
 BGE