Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=27.08.2009&Aktenzeichen=2%20C%2025.08
Timestamp: 2020-02-18 21:19:04+00:00

Document:
BVerwG, 27.08.2009 - 2 C 25.08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,3991
BVerwG, 27.08.2009 - 2 C 25.08 (https://dejure.org/2009,3991)
BVerwG, Entscheidung vom 27.08.2009 - 2 C 25.08 (https://dejure.org/2009,3991)
BVerwG, Entscheidung vom 27. August 2009 - 2 C 25.08 (https://dejure.org/2009,3991)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2009,3991) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
GG Art. 33 Abs. 5; BeamtVG §§ 53, 69c Abs. 4 Satz 1; GKG § 52 Abs. 1 und 3
Ruhensvorschriften; Vorteilsausgleich; Übergangsvorschrift; Vertrauensschutz; Andauern einer Tätigkeit oder Beschäftigung; Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen; Streitwert; Teilstatus.
Andauern einer ausgeübten Tätigkeit oder Beschäftigung am Stichtag i.S.d. § 69c Abs. 4 S. 1 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) bei einer Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen; Berechnung des Streitwertes nach dem sich aus dem angegriffenen Bescheid ergebenden
Andauern einer ausgeübten Tätigkeit oder Beschäftigung am Stichtag i.S.d. § 69c Abs. 4 S. 1 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) bei einer Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen; Berechnung des Streitwertes nach dem sich aus dem angegriffenen Bescheid ergebenden ...
Andauern einer ausgeübten Tätigkeit oder Beschäftigung am Stichtag i.S.d. § 69c Abs. 4 S. 1 Beamtenversorgungsgesetz ( BeamtVG ) bei einer Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen; Berechnung des Streitwertes nach dem sich aus dem angegriffenen Bescheid ergebenden ...
VG Darmstadt, 22.06.2006 - 1 E 209/05 2
VGH Hessen, 25.01.2008 - 1 UE 462/07
BVerwG, 19.03.2008 - 2 C 25.08
NVwZ-RR 2010, 123 (Ls.)
Dabei ist dem Versorgungsberechtigten nach § 53 Abs. 5 Satz 1 BeamtVG mindestens ein Betrag in Höhe von 20 v.H. der Versorgungsbezüge zu belassen, wenn er das Einkommen durch eine privatwirtschaftliche Tätigkeit, d.h. außerhalb des öffentlichen Dienstes, erzielt; dadurch wird sichergestellt, dass die geleistete Dienstzeit nicht völlig entwertet wird (BVerwG, Urteil vom 27.08.2009 - 2 C 25.08 -, Buchholz 239.1 § 69c BeamtVG Nr. 1).
Danach ist der Gesetzgeber berechtigt, die Anrechnung desjenigen Einkommens auf die Alimentation anzuordnen, das ein Ruhestandsbeamter nur deshalb erzielen kann, weil seine Dienstleistungspflicht vorzeitig weggefallen ist (BVerfG, Kammerbeschluss vom 11.12.2007 - 2 BvR 797/04 -, BVerfGK 13, 35; BVerwG…, Urteil vom 17.12.2008, a.a.O., m.w.N.; Urteil vom 27.08.2009, a.a.O.;… Urteil vom 28.06.2012, a.a.O.).
Wird ein Teil der Beamtenversorgung zum Ruhen gebracht, berechnet sich der Streitwert nach dem sich aus dem angegriffenen Bescheid ergebenden Ruhensbetrag und nicht nach den Grundsätzen zum Teilstatus (BVerwG, Beschluss vom 27.08.2009 - 2 C 25.08 -, Juris).
Die Ruhensregelungen des § 53 BeamtVG und des § 53 SVG sind gesetzliche Konkretisierungen des Vorteilsausgleichs (stRspr, vgl. nur Urteil vom 27. August 2009 - BVerwG 2 C 25.08 - Buchholz 239.1 § 69c BeamtVG Nr. 1 Rn. 8).
(vgl. BVerwG, Urteil vom 27.8.2009 - 2 C 25.08-, juris).
Insoweit ist die Streitwertrechtsprechung des Senats zum Teilstatus im Beamtenrecht (vgl. Beschluss vom 13. September 1999 - BVerwG 2 B 53.99 - Buchholz 360 § 3 GKG Nr. 106) mit Beschluss vom 27. August 2009 - BVerwG 2 C 25.08 - (Buchholz 360 § 52 GKG Nr. 10) aufgegeben worden.
19 Die Entscheidung über die Festsetzung der Höhe des Streitwertes für das Zulassungsverfahren beruht auf §§ 40, 47, 52 Abs. 1 und 3. Wird - wie hier - ein Teil der Beamtenversorgung zum Ruhen gebracht, berechnet sich der Streitwert nach dem sich aus dem angegriffenen Bescheid ergebenden Gesamtruhensbetrag ohne Einrechnung künftig fällig werdender Beträge ( BVerwG, Beschluss vom 27. August 2009 - 2 C 25.08 -, Buchholz 360 § 52 GKG Nr. 10; Beschluss vom 11. August 2011 - 2 KSt 2.11 -, juris ).
vgl. Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Nichtannahmebeschluss vom 11. Dezember 2007- 2 BvR 797/04 -, ZBR 2008, 91 ff. (Leitsatz 2a.); BVerwG, Beschluss vom 23. Juli 2009 - 2 B 53/09 -, ZBR 2010, 40 f., und Urteil vom 27. August 2009 - 2 C 25/08 -, ZBR 2010, 254 ff. (…Juris Rn. 8); Schachel, in: Schütz/Maiwald, BeamtVG, Stand Oktober 2014, Rn. 8; Plog/Wiedow, BeamtVG, Stand November 2009, § 53 Rn. 29 a.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 27. August 2009 - 2 C 25.08 -, Buchholz 360 § 52 GKG Nr. 10.
Wird ein Teil der Beamten- bzw. Soldatenversorgung zum Ruhen gebracht, berechnet sich der Streitwert nach dem sich aus dem angegriffenen Bescheid ergebenden Gesamtruhensbetrag ohne Einrechnung künftig fällig werdender Beträge (vgl. BVerwG, U.v. 27.8.2009 - 2 C 25.08 - juris Rn. 18).
Jede Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen der am Stichtag ausgeübten Beschäftigung lässt danach den Vertrauensschutz entfallen, mag auch die vor dem Stichtag ausgeübte Tätigkeit oder Beschäftigung faktisch im Wesentlichen fortgeführt werden (BVerwG Urt. vom 27.08.2009 - 2 C 25/08 - ZBR 2010, 254-256).

References: Art. 33
 § 52
 § 69
 § 69
 § 69
 § 53
 § 69
 § 53
 § 53
 § 69
 § 3
 § 52
 § 52
 § 53
 § 52