Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/berufsausuebungsfreiheit
Timestamp: 2020-08-11 05:19:26+00:00

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Berufsausübungsfreiheit | Rechtslupe
Schlagwort: Berufsausübungsfreiheit
Goog­le Earth – und die Ver­pi­xelung von Grund­stü­cken
Der Kar­ten­dienst Goog­le Earth und das damit ver­bun­de­ne Recht auf Infor­ma­ti­ons­frei­heit, die auch das Bereit­stel­len von Infor­ma­tio­nen aus Art. 5 Abs. 1 GG erfasst, sowie das Recht auf freie Berufs­aus­übung aus Art. 12 GG ist für höher­wer­tig anzu­se­hen als der Ein­griff in die Pri­vat­sphä­re eines Grund­stücks­be­woh­ners, der die Ver­pi­xelung sei­nes Grund­stücks gefor­dert
Bei der Unter­sa­gung des Betriebs von Ver­kaufs­stel­len des Ein­zel­han­dels, die 800 m² Ver­kaufs­flä­che über­schrei­ten, han­delt es sich um einen nicht gerecht­fer­tig­ten Ein­griff in die Berufs­aus­übung. Außer­dem ver­stößt die Vor­schrift gegen den Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ham­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und im Wege der
Das Grab in der Kir­che
Das Gewicht einer reli­giö­sen Ver­hal­tens­vor­ga­be ist eine genu­in reli­giö­se Fra­ge, die der selb­stän­di­gen Beur­tei­lung durch die staat­li­chen Gerich­te ent­zo­gen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­­berg auf­ge­ho­ben, mit dem einer Glau­bens­ge­mein­schaft die Ein­rich­tung einer Begräb­nis­stät­te für Gemein­de­pries­ter in ihrer Kir­che ver­sagt wor­den war. Bei der
Schock­wer­bung durch Rechts­an­wäl­te
Dass für die Wer­bung von Rechts­an­wäl­ten – vor dem Hin­ter­grund ihrer Stel­lung als Organ der Rechts­pfle­ge – ein Sach­lich­keits­ge­bot gilt, ist ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Rechts­an­walts gegen anwalts­ge­richt­li­che Ent­schei­dun­gen und Beschei­de der Rechts­an­walts­kam­mer über die berufs­recht­li­che Beur­tei­lung einer geplan­ten Wer­be­maß­nah­me nicht zur Ent­schei­dung
Die Bestim­mung des § 18 Abs. 1 Satz 3 Fall 1 der Berufs­ord­nung für Ärz­te der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Wür­t­­te­m­­berg, wonach eine Umge­hung des § 31 der Berufs­ord­nung und damit kein gemäß § 18 der Berufs­ord­nung zuläs­si­ger Zusam­men­schluss zur gemein­sa­men Aus­übung des Arzt­be­rufs ins­be­son­de­re dann vor­liegt, wenn sich der Bei­trag des Arz­tes auf das Erbrin­gen
Über­las­sung tod­brin­gen­der Medi­ka­men­te an Ster­be­wil­li­ge
Eine Ärz­te­kam­mer darf die Berufs­aus­übung ihrer Mit­glie­der zwar über­wa­chen und bei dro­hen­den Pflicht­ver­stö­ßen Unter­sa­gungs­ver­fü­gun­gen erlas­sen, aber sie darf kein unein­ge­schränk­tes Ver­bot der Über­las­sung tod­brin­gen­der Medi­ka­men­te an Ster­be­wil­li­ge einem Arzt gegen­über aus­ge­spre­chen. Denn dar­in liegt eine Ver­let­zung der Frei­heit der Berufs­aus­übung (Art 12 GG) und der Gewis­sens­frei­heit (Art. 2 Abs 1 GG). Mit
Opto­me­tris­ten
Augen­ärz­te und ihr Berufs­ver­band sind durch die Sat­zung zur Fort­bil­dung von Augen­op­ti­kern zu Opto­me­tris­ten weder in ihrem Grund­recht auf Berufs­aus­übungs­frei­heit (Art. 12 Abs. 1 GG) noch im Schutz­be­reich des ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­triebs (Art. 14 Abs. 1 GG) ver­letzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt eine Nor­men­kon­troll­kla­ge der Augen­ärz­te und ihres

References: Art. 5
 Art. 12
 Art. 3
 § 18
 § 31
 § 18