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Timestamp: 2020-06-04 19:49:50+00:00

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Deutschland : Hamburg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
SBH | Schulbau Hamburg hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9,1 Mio. m
und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit einem Neubau sowie der Sanierung von zwei Gebäuden an der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg beauftragt.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4. der Bekanntmachung.
A) Aktueller Nachweis Berufshaftpflichtversicherung.
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Erklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem. §§ 49 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
A1) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen;
A2) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung;
B) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten;
C) Nachweis über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten drei Geschäftsjahre.
Zu A1) Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistung gem. §§ 49 HOAI (Studiennachweis mind. FH).
Zu A2) Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen (mindestens FH) Nachweis durch Studienzeugnis.
Zu B) Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern.
Zu D) Für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI sind mind. drei festangestellte Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Bauingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre nachzuweisen.
Zu A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Zu B) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 49 HOAI in den letzten drei Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 300 000 EUR (netto) erreichen.
Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige Entrichtung der Sozialabgeben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die ordnunsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen.
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Kopie),
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1E: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1G: Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1I: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck),
— Anlage 2A: Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen (Kopie), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,
— Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung des/r für die Leistung verbindlich eingesetzten Projektleiters/in (Kopie),
— Anlage 3B: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI (siehe II.2.9, III.1.3) inkl. Eigenerklärung zur Leistungserbringung oder Referenzschreiben,
— Anlage 3C: Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl in den letzten drei Geschäftsjahren (Vordruck).
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Bewerbung ist in Schriftform oder per Signatur zu unterschreiben. Etwaige Unterschriftserfordernisse von weiteren Bietern einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen im Original zu unterzeichnen und als gescannte Anlage einzureichen. Insoweit werden nur hierfür gescannte Unterschriften zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
SBH | Schulbau Hamburg - Rechtsabteilung U 1
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Die Bekanntmachung sowie die Vergabeunterlagen und die „Fragen und Antworten“ finden Sie auf der Zentralen Veröffentlichungsplattform unter: http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/
Hinter dem „Link Bieterportal“ sind im Bieterportal die Vergabeunterlagen für die hier ausgeschriebene Leistung zum Download kostenfrei hinterlegt. Dort gelangen Sie auch in die elektronische Vergabe. Nach Registrierung im Bieterportal reichen Sie Ihre Bewerbung bitte rein elektronisch ein. Teilnahmeanträge und Angebote können ausschließlich elektronisch abgegeben werden.
Die Bekanntmachung sowie die „Fragen und Antworten“ während des öffentlichen Teilnahmewettbewerbs finden Sie zudem auf der Homepage des Unternehmens SBH | Schulbau Hamburg unter: https://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen
Ein Versand der „Fragen und Antworten“ per E-Mail erfolgt nur dann automatisch aus der elektronischen Vergabe, sofern Sie als Bewerber/Bieter im Bieterportal registriert sind und als solcher angemeldet auf die Ausschreibung zugegriffen haben.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie zur finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ausschließlich über die Bieterkommunikation in eVergabe.
Hinweis: Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. §17 Abs. 11 VgV).
Zum Schutz aller mit der Leistungserbringung befassten Personen sowie der sich vor Ort aufhaltenden Personen vor den Risiken, die mit COVID-19 einhergehen können, wird auf das den Vergabeunterlagenbeigefügte „Hinweisblatt: Handhabung von Bauablaufstörungen“ sowie die Verfahrenshinweise verwiesen. Sollten aufgrund der derzeitig vorherrschenden, pandemischen (SARS-CoVid 19) Bedingungen Nachweise nicht zu erbringen sein, ist eine Eigenerklärung einzureichen, in welcher der Umstand dargestellt wird und erklärt wird, den/die Nachweise sobald als möglich nachzureichen. Bitte bemühen Sie sich dahingehend frühzeitig auch um diejenigen Nachweise, die bei etwaiger Aufforderung zur Angebotsabgabe mit dem Honorarangebot einzureichen sind.
Versendung der Angebotsaufforderung in der 29. KW 2020, Einreichung der Honorarangebote in der 34. KW 2020, unter o. g. Vorbehalt: Verhandlungsgespräche in der 36/37. KW 2020.
Hinsichtlich der Anforderungen bzw. geforderter Mindeststandards gelten die Dokumente bei Regelungslücken bzw. Widersprüchen in nachfolgender Reihenfolge:
1) Auswahlbogen;
2) Bekanntmachung;
3) Bewerberbogen;
4) Angebotsaufforderung;
5) Verfahrenshinweise.
Die zur Verfügung gestellten Ausschreibungsdokumente sind zwingend zu beachten und bindend.
Die Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg soll ein neues Gebäude für die Grundschulabteilung erhalten. Der Neubau soll 2023 fertiggestellt werden, die dadurch frei werdenden Gebäude werden bis Abschluss der Standortsanierung erhalten und zur Auslagerung der folgenden Sanierungen von Gebäude 01 und 02 genutzt.
Das Gebäude soll aus drei, über ein gemeinsames Zentrum verbundenen, 2- bis 3-geschossigen Baukörpern bestehen. Auf einer NRF von 6.444 qm sollen folgende Nutzungen untergebracht werden: 4-zügige Vor- und Grundschule, Vitalküche und Essenseinnahme, Einfeldhalle und bezirkliche Flächen.
Die Jahrgangsflächen sollen in Kompartments umgesetzt werden, das Ergebnis der Phase Null schreibt die pädagogischen Anforderungen sowie die Anforderungen durch die Inklusion fest.
Der Neubau soll dem KFW 40 Standard entsprechen, ein DGNB Zertifikat Gold ist zu erreichen. Planung und Ausführung wird von einem DGNB Auditor begleitet. Zudem soll der Neubau ein Gründach erhalten.
Bauvorbereitend ist Gebäude 06 auf seinen Erhalt während der Bauzeit zu prüfen, ggf. mit Gebäude 05 abzureißen.
Sanierung Gebäude 02
Das Gebäude 02 (Baujahr 1974) soll energetisch saniert werden und in seiner inneren Struktur mit Ausnahme der Treppenhäuser neu aufgebaut werden. Hier werden die Jahrgangsflächen der Klassen 5-8 in Kompartments angeordnet sowie ein zentraler NaWi-Bereich. Im Erdgeschoss finden sich Werkstätten, Gemeinschaftsflächen, ein Schulkiosk, das Haus der Jungend und der Kulturhof.
Bei der Sanierung ist der Einbau eines Aufzuges geplant, weiter ist zu prüfen, ob ein Gründach realisierbar ist und Erfordernisse einer energetischen Sanierung auf KFW 70 Standard statisch umsetzbar sind.
Sanierung Gebäude 01
Das Gebäude 01 steht unter Denkmalschutz, es handelt sich um einen Schumacher Bau und wird zukünftig von der Oberstufe und der zentralen Verwaltung genutzt. Drittnutzer werden größtenteils in den Neubau ziehen, so dass die frei werdenden Flächen den Mehrbedarf an Fläche für die Oberstufe abdecken kann.
Das Gebäude wurde in den 70er Jahren insbesondere in den Eingangsbereichen massiv verändert. Im Rahmen der bis 2026 abzuschließenden Grundsanierung sind die historischen Eingänge an der Ostseite wiederherzustellen. Diese Auflage des Denkmalschutzes ist im Rahmen der Planung mit den Anforderungen an ein barrierefreies Gebäude in Einklang zu bringen. Auch bei der Sanierung dieses Gebäudes ist zu prüfen, ob ein Gründach realisierbar ist. Die energetische Sanierung hat ebenfalls den KFW 70 Standard als Zielsetzung.
Die Baumaßnahmen stehen in engem Zusammenhang. Die Schule ist eine Langformschule, das bedeutet, dass zentrale Entscheidungen in allen Planungen Berücksichtigung finden müssen. Dies betrifft zum Beispiel Verortung von zentralen Funktionen wie Verwaltung, Beratungsstellen und diverse Drittnutzer. Die Objektplanung wird für den Neubau und die Sanierungsmaßnahmen separat und zeitlich um ca. 6-9 Monate gestaffelt ausgeschrieben.
— Leistungsphasen 1-2 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,
— Leistungsphasen 3-6 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Weitere besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistung in LPH 2: Aufstellen von verschiedenen Vergleichsberechnungen für mehrere Lösungsmöglichkeiten unter verschiedenen Objektbedingungen.
Vertreter der Schule sowie Vertreter des Bezirks nehmen ggf. in beratender Funktion bzw.in der Funktion von Sachverständigen an den Verhandlungen teil.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
— Weitere besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2014) mit Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-4 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 30 Punkte erreicht werden.
Fachlicher Wert

References: § 75
 § 73
 § 75
 § 17
 §17
 § 51
 § 51
 § 49
 § 49