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Timestamp: 2016-10-24 18:29:34+00:00

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2C_224/2015 (19.11.2015)
2C_224/2015 � � Urteil vom 19. November 2015
A.a.�A.________ (geb. 1984) stammt aus dem Kosovo. Er kam im Jahre 1984 mit der Mutter und drei Geschwistern im Familiennachzug in die Schweiz. Vom 31. August 1987 bis 15. Januar 1988 befand er sich in seiner Heimat; im �brigen wuchs er in der Schweiz auf. Im Juli 2002 brach er seine Lehre als Gipser ab. Danach arbeitete er punktuell in tempor�ren Arbeitseins�tzen oder war er arbeitslos. Seit Mitte 2010 f�hrt A.________ eine Beziehung mit einer Schweizerb�rgerin. Die beiden sind am 18. November 2011 Eltern eines gemeinsamen Sohns geworden. Am 13. April 2012 heirateten sie.
A.b.�Ab Februar 1999 bis Dezember 2007 geriet A.________ wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt: Die Jugendanwaltschaft Kreis III des Kantons Schwyz verurteilte ihn am 10. Juni 2000 wegen versuchten Diebstahls, Sachbesch�digung und Hausfriedensbruchs sowie versuchter N�tigung zu einer bedingten Einschliessungsstrafe von 20 Tagen; am 22. Juli 2005 wurde A.________ zu einer Busse von Fr. 600.-- wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz und einfacher Verkehrsregelverletzung durch Geschwindigkeits�berschreitung verurteilt. Im Juni 2009 ist ihm eine bedingte Busse wegen Gewalt und Drohung gegen Beh�rden und Beamte auferlegt worden. Das Schwergewicht seiner Verfehlungen lag im �brigen in mittelschweren bis schweren Verst�ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz; insgesamt musste ihm der F�hrerausweis zwischen Februar 1999 und 2011 neunmal entzogen werden; bei mehr als der H�lfte der Verst�sse war A.________ innerorts oder auf der Autobahn mit teilweise stark �berh�hter Geschwindigkeit kontrolliert worden. Im Jahre 2008 wurde A.________ wegen seines Verhaltens und seiner finanziellen Situation ausl�nderrechtlich verwarnt.
Am 9. Dezember 2013 verurteilte das Strafgericht Schwyz A.________ wegen Verbrechens gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, �bertretungen von diesem sowie mehrfachen vors�tzlichen Fahrens trotz Entzugs des F�hrerausweises zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten, unter Anrechnung von 105 Tagen Untersuchungshaft, sowie zu einer Busse von Fr. 100.--. Im Nachgang hierzu widerrief das Amt f�r Migration des Kantons Schwyz die Niederlassungsbewilligung von A.________ und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Wegen seines bisherigen Verhaltens �berwiege das �ffentliche Interesse, Kriminelle wie ihn vom Land fernzuhalten bzw. auszuschaffen, sein privates Interesse, das Familienleben in der Schweiz pflegen und im Land verbleiben zu k�nnen. Die hiergegen eingereichten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg: Der Regierungsrat des Kantons Schwyz kam am 26. August 2014 zum Schluss, dass die Vorinstanz die verschiedenen Interessen sachgerecht gew�rdigt habe und sich eine R�ckkehr in den Kosovo f�r den Beschwerdef�hrer und seine Familie als zumutbar erweise. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz best�tigte diese Einsch�tzung am 28. Januar 2015.
C.a.�A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihm seine Niederlassungsbewilligung zu belassen; eventuell sei er zu verwarnen. Er macht geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie verschiedene wesentliche Aspekte nicht ber�cksichtigt bzw. sich nicht dazu ge�ussert habe. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei unverh�ltnism�ssig und halte vor Art. 13 BV bzw. Art. 8 EMRK nicht stand: Er sei seit mehr als 30 Jahren in der Schweiz und habe nur kurze Zeit als Kind im Kosovo verbracht. Seine Verfehlungen im jugendlichen Alter l�gen schon viele Jahre zur�ck. Sein Verschulden k�nne "h�chstens" als mittelschwer bezeichnet werden; weder seiner Frau noch seinem Kind sei es zumutbar, mit ihm in den Kosovo auszureisen. Er pflege eine enge Beziehung zu seiner Gattin und den weiteren hier anwesenden Verwandten bzw. Bekannten und habe sein soziales Netz in der Schweiz aufgebaut, wo er aufgewachsen sei, die Schulen besucht habe und er und seine Frau arbeiteten.
C.b.�Das Verwaltungsgericht und das Amt f�r Migration haben darauf verzichtet, sich zur Beschwerde zu �ussern. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz und das Staatssekretariat f�r Migration (SEM) beantragen, diese abzuweisen. A.________ hat sich zu den beh�rdlichen Eingaben nicht mehr ge�ussert.
C.c.�Der Abteilungspr�sident legte der Beschwerde am 13. M�rz 2015 aufschiebende Wirkung bei.
Auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Feststellung des Erl�schens bzw. gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung zul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 2, Art. 86 Abs. 1 lit. d sowie Art. 90 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4), hingegen nicht gegen den damit verbundenen kantonalen Wegweisungsentscheid (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 ff.). Diesbez�glich st�nde die subsidi�re Verfassungsbeschwerde offen (Urteil 2C_64/2007 vom 29. M�rz 2007 E. 2.2). Soweit der Beschwerdef�hrer den mit dem Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung als gesetzliche Folge (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG) verbundenen Wegweisungsentscheid beanstandet (Unzumutbarkeit des Vollzugs ausserhalb der Interessenabw�gung bez�glich des Widerrufs), ist auf seine Eingabe nicht einzutreten, da er nicht dartut, dass und inwiefern dieser besondere verfassungsm�ssige Rechte verletzen w�rde (vgl. BGE 137 II 305 ff.).
2.1.�Das Bundesgericht pr�ft unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht grunds�tzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann diesen - soweit entscheidrelevant - nur berichtigen oder erg�nzen, falls er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweisw�rdigung klar und eindeutig mangelhaft - mit anderen Worten willk�rlich - erscheint (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3; Urteil 2C_253/2015 vom 9. September 2015 E. 1.3).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich weitgehend darauf, die bereits vor dem Verwaltungsgericht erhobenen, von diesem jedoch verworfenen Einw�nde zu wiederholen und zu behaupten, die Vorinstanz habe die Ausf�hrungen zu seiner Situation nicht zur Kenntnis genommen bzw. willk�rlich gew�rdigt. Mit den Darlegungen im angefochtenen Entscheid zu seinen dort vorgebrachten Argumenten setzt er sich kaum weiterf�hrend auseinander. Er stellt sachverhaltsm�ssig und hinsichtlich der Beweisw�rdigung lediglich (erneut) seine Sicht der Dinge derjenigen der Vorinstanz gegen�ber, ohne darzulegen,�
inwiefern�deren Schlussfolgerungen offensichtlich unhaltbar w�ren. Im Verfahren vor Bundesgericht gen�gt es nicht, sachverhaltsm�ssig bzw. hinsichtlich der Beweisw�rdigung einfach eine abweichende Auffassung zu wiederholen und zu behaupten, die beanstandete Beurteilung sei willk�rlich; es ist vielmehr verfassungsbezogen im Einzelnen aufzuzeigen, weshalb die vorinstanzlichen Einsch�tzungen offensichtlich unhaltbar sind, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen bzw. einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzen oder dem Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise zuwiderlaufen (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148 mit Hinweisen; Urteil 2C_368/2015 vom 15. September 2015 E. 1.4).
2.3.�Dasselbe gilt, wenn die sachverhaltsbezogenen R�gen - wie hier - in dem Sinn erhoben werden, die Vorinstanz habe durch ihr Vorgehen den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 BV) insofern missachtet, als sie sich mit den Einw�nden nicht (hinreichend) auseinandergesetzt habe. Entgegen der Kritik des Beschwerdef�hrers hat das Verwaltungsgericht nicht �bersehen, dass dieser nach eigenen Angaben selber Drogen konsumiert haben will, was sich auch aus dem Strafentscheid ohne Weiteres ergibt; es durfte diesen Aspekt indessen willk�rfrei in dem Sinn relativieren, dass es sich nicht um eine eigentliche Drogenabh�ngigkeit handelte, nachdem der Beschwerdef�hrer im Strafverfahren selber zugestanden hatte, nur ab und zu einen "Joint" zu rauchen und jederzeit damit aufh�ren zu k�nnen. Das Verwaltungsgericht hat sowohl die Situation der Gattin wie jene des Kindes ("Gefahr der F�rsorgeabh�ngigkeit"), die dreissigj�hrige Anwesenheit des Beschwerdef�hrers, den hiesigen Aufenthalt eines Grossteils seiner erweiterten Familie ("50 Verwandte [...] darunter Onkel, Tanten und zahlreiche Cousins"), seine allenfalls beschr�nkten, aber doch minimal bestehenden sprachlichen Kommunikationsm�glichkeiten in der Heimat sowie den Umstand, dass er als Angeh�riger der zweiten Generation zu gelten habe, in seine Interessenabw�gung einbezogen; es hat die entsprechenden Aspekte inhaltlich lediglich anders gewichtet, als dies der Beschwerdef�hrer tut. Die Vorinstanz hat s�mtliche gem�ss der bundesgerichtlichen Praxis ausschlaggebenden Elemente zur Kenntnis genommen und ihren Entscheid derart begr�ndet, dass der Beschwerdef�hrer diesen ohne Weiteres sachgerecht anfechten konnte; dass die Vorinstanz einzelne Elemente in der Interessenabw�gung anders bewertete, als der Beschwerdef�hrer dies tut, betrifft nicht die Feststellung des Sachverhalts, sondern dessen rechtliche W�rdigung.
2.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer im bundesgerichtlichen Verfahren neue, nicht datierte Unterlagen einreicht, h�tte er diese bereits in die kantonalen Verfahren einbringen k�nnen und m�ssen; entgegen seiner Auffassung handelt es sich dabei um unzul�ssige echte und nicht um sog. (zul�ssige) unechte Noven: Die Frage seiner sozialen Verwurzelung bildete Gegenstand s�mtlicher vorinstanzlicher Verfahren; es w�re an ihm gewesen, im Rahmen seiner Mitwirkungspflichten die entsprechenden Belege rechtzeitig vorzulegen. Die entsprechenden Elemente k�nnen im Folgenden nicht weiter ber�cksichtigt werden.
3.1.�Hinsichtlich des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung gibt das kantonale Urteil die Rechtslage (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 63 Abs. 2, Art. 62 lit. b sowie Art. 96 AuG bzw. Art. 8 Ziff. 2 EMRK) zutreffend wieder. Entgegen der Kritik des Beschwerdef�hrers haben die Vorinstanzen zu den von ihm angerufenen Entscheiden des EGMR (Udeh, Maslov usw.) Stellung genommen und seinen Fall von diesen abgegrenzt. Die Empfehlungen des Ministerkomitees des Europarats Rec (2000) 15 vom 13. September 2000 �ber den sicheren Aufenthalt von langj�hrigen Einwanderern sind ihrerseits kein zwingendes Recht und geben im Wesentlichen lediglich die Kriterien der Interessenabw�gung wieder, wie sie der EGMR und das Bundesgericht im Rahmen von Art. 8 EMRK ber�cksichtigen (vgl. BGE 139 I 16 ff., 31 ff.; 137 II 297 E. 2 - 4; 135 II 377 E. 4; vgl. Z�ND/HUGI YAR, Aufenthaltsbeendende Massnahmen im schweizerischen Ausl�nderrecht, insbesondere unter dem Aspekt des Privat- und Familienlebens, EuGRZ 40/2013 S. 1 ff. N. 38 ff. und N. 41 mit weiteren Hinweisen).
3.2.1.�Bei der nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK bzw. Art. 96 AuG gebotenen Interessenabw�gung sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.). Keines dieser Elemente ist f�r sich allein ausschlaggebend; geboten ist eine faire Gesamtsicht (vgl. die Urteile 2C_846/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 2.4 und 2C_368/2015 vom 15. September 2015 E. 2). Die Niederlassungsbewilligung eines Ausl�nders, der sich - wie der Beschwerdef�hrer - schon seit langer Zeit im Land aufh�lt, soll nur mit Zur�ckhaltung widerrufen werden. Bei wiederholter bzw. schwerer Straff�lligkeit ist dies jedoch selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn er hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (vgl. das Urteil 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3 [Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines hier geborenen 43-j�hrigen T�rken]; Urteil des EGMR i.S.�
Trabelsi gegen Deutschland�vom 13. Oktober 2011 [Nr. 41548/06], Ziff. 53 f. bez�glich der Ausweisung eines in Deutschland geborenen, wiederholt straff�llig gewordenen Tunesiers). Soweit dies zu keinem Widerspruch zu �bergeordnetem Recht - insbesondere der EMRK - f�hrt, tr�gt das Bundesgericht im Rahmen des geltenden Rechts bei seiner Interessenabw�gung auch den verfassungsrechtlichen Vorgaben von Art. 121 Abs. 3 BV (Ausschaffungsinitiative) Rechnung: danach sollen gewisse schwere Delikte, wozu der qualifizierte Drogenhandel aus rein finanziellen Motiven geh�rt (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.1 mit Hinweisen; Urteil 2C_361/2014 vom 22. Oktober 2015 E. 4.2), losgel�st von der Anwesenheitsdauer zum Verlust des Aufenthaltsrechts und weiteren ausl�nderrechtlichen Folgen f�hren (vgl. BGE 139 I 16 E. 5.3 S. 31, 31 E. 2.3.2; Urteil 2C_368/2015 vom 15. September 2015 E. 2.2).
3.2.2.�Bei gewichtigen Straftaten und bei R�ckfall sowie bei wiederholter (unverbesserlicher) Delinquenz besteht regelm�ssig ein wesentliches �ffentliches Interesse daran, aus Sicherheitsgr�nden die weitere Anwesenheit der betroffenen ausl�ndischen Person zu beenden, falls sie hochwertige Rechtsg�ter verletzt oder in Gefahr gebracht hat bzw. sich von straf- und ausl�nderrechtlichen Massnahmen nicht beeindrucken l�sst und damit zeigt, dass sie wohl auch k�nftig weder gewillt noch f�hig erscheint, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten (BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18 f., 31 E. 2.1 S. 32 f.; 137 II 297 E. 3.3 S. 304; Urteile 2C_1086/2014 vom 11. Juni 2015 E. 2.1; 2C_843/2014 vom 18. M�rz 2015 E. 3.2).
4.1.�Der Beschwerdef�hrer ist als Kleinkind in die Schweiz gekommen und anschliessend hier in die Schule gegangen. Sozial hat er sich hier nicht optimal bzw. nur randst�ndig eingelebt, wenn man seine Jugendstrafen und sein unverbesserliches Verhalten im Strassenverkehr mitber�cksichtigt. Beruflich hat er seine Ausbildung als Gipser abgebrochen; in der Folge war er nur punktuell erwerbst�tig und ansonsten arbeitslos. Seit seiner Jugend kam der Beschwerdef�hrer wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt. Sein Verschulden wiegt als Wiederholungst�ter straf- wie ausl�nderrechtlich nicht mehr leicht. Die von ihm angerufenen angeblich intensiven privaten Beziehungen zu seiner Grossfamilie bzw. zu seiner Freundin und dem Sohn vermochten ihn nicht davon abzuhalten, immer wieder - und zusehends schwerer - straff�llig zu werden. S�mtliche Ermahnungen, sich korrekt zu verhalten und die hiesigen gesetzlichen Vorgaben zu respektieren, blieben ohne Wirkung (Strafen, neun F�hrerausweisentz�ge zwischen 1999 und 2011 sowie eine ausl�nderrechtliche Verwarnung 2008).
4.2.�Der letzten Verurteilung vom 9. Dezember 2013 zu einer Frei-heitsstrafe von 15 Monaten (bedingt) lag eine qualifizierte Verletzung des Bet�ubungsmittelgesetzes zugrunde (Tatzeit 2007 und Juni 2010 bis Juni 2011); dabei brachte er durch seinen Handel mit insgesamt 121 Gramm Konkaingemisch die Gesundheit einer Vielzahl von Personen in Gefahr, auch wenn er bei einem Reinheitsgrad von 17 % letztlich "bloss" 20,57 Gramm reines Kokain in Umlauf gesetzt haben will. Der Beschwerdef�hrer verf�gte zum Tatzeitpunkt �ber eine Arbeit und erwarb Bet�ubungsmittel zum Weiterverkauf im Umfang von rund Fr. 6'000.--. Er bezweckte damit, seinen Lebensstandard und jenen seiner Familie zu verbessern, ohne dass er oder diese sich in einer Notlage befunden h�tten oder er selber als drogenabh�ngig im eigentlichen Sinne h�tte gelten k�nnen (Beschaffungskriminalit�t). In den polizeilichen Einvernahmen erkl�rte der Beschwerdef�hrer, dass er auch gr�ssere Mengen Kokain verkauft h�tte, wenn er ausserhalb seines Bekanntenkreises Abnehmer gefunden h�tte. Im Juni 2009 ist er verurteilt worden, weil er gegen�ber einem Polizisten gewaltt�tig geworden war (Geldstrafe). Seinen wiederholten F�hrerausweisentz�gen lagen teilweise krasse Geschwindigkeits�berschreitungen (auch innerorts) zugrunde, wobei der Beschwerdef�hrer ernsthafte Gefahren f�r die Sicherheit Dritter schuf und diese billigend in Kauf nahm (Flucht vor Polizei). Trotz des Entzugs des F�hrerausweises lenkte er weiterhin regelm�ssig Motorfahrzeuge, wobei er sich um das entsprechende Verbot nicht weiter k�mmerte bzw. sich dadurch nicht beirren liess (vgl. zur ausl�nderrechtlichen Behandlung von SVG-Delikten: das Urteil 2C_361/2014 vom 22. Oktober 2015 E. 3.2).
4.3.�Der Beschwerdef�hrer tut nichts dar, was glaubw�rdig einen Entwicklungs- und Reifeprozess bzw. ein tragf�higes Zukunftsprojekt belegen w�rde, das derzeit im Hinblick auf die bestehenden Schuldensituation (Verlustscheine �ber rund Fr. 58'000.--) die R�ckfallgefahr auf ein im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK ausl�nderrechtlich hinzunehmendes Mass reduzieren w�rde: Zwar arbeitet er heute als Magaziner und soll er dabei Fr. 5'300.-- verdienen, doch war er auch w�hrend seinen Aktivit�ten als Drogenh�ndler (2010-2011) bereits erwerbst�tig (Juni 2011: Fr. 4'200.-- netto). Er besitzt inzwischen wieder seinen F�hrerausweis und hat eine entsprechende verkehrspsychologische Begutachtung bestanden, dies �ndert indessen nichts an seinen hiervon unabh�ngig begangenen rechtswidrigen Aktivit�ten als Drogenh�ndler. Diese wurden erst durch seine polizeiliche Anhaltung beendet. Soweit der Beschwerdef�hrer einwendet, er habe sich seit dieser Verurteilung nichts mehr zuschulden kommen lassen, verkennt er, dass ein korrektes Verhalten im Strafvollzug oder unmittelbar danach bzw. w�hrend der Probezeit bei der Interessenabw�gung nicht allein ausschlaggebend ist, zumal in seinem Fall die Probezeit noch l�uft. Ein entsprechendes Wohlverhalten darf ausl�nderrechtlich erwartet werden; eine erneute (auch geringe) Straff�lligkeit erh�ht lediglich das �ffentliche Interesse an einer sofortigen Beendigung des Aufenthalts (vgl. BGE 134 II 10 E. 4.3 S. 24; vgl. das Urteil 2C_368/2015 vom 15. September 2015 E. 3.2.2).
4.4.�Der Beschwerdef�hrer befindet sich seit ann�hernd 30 Jahren in der Schweiz und ist Angeh�riger der sog. Zweiten Generation. Gem�ss dem verbindlich festgestellten Sachverhalt ist er mit der heimatlichen Kultur jedoch nach wie vor vertraut. Bez�glich der Sprache macht er zwar geltend, diese nur fehlerhaft (m�ndlich) zu beherrschen; er behauptet jedoch nicht, sich �berhaupt nicht darin ausdr�cken zu k�nnen, was wenig glaubw�rdig erschiene, nachdem er einwendet, dass sich ein grosses famili�res Umfeld, in dem er sich bewege, in der Schweiz aufhalte. Im Kosovo befinden sich zumindest noch zwei Onkel, die ihm beim Aufbau einer Existenz behilflich sein k�nnen, auch wenn er bisher wenig Kontakte zu ihnen gepflegt haben sollte; eine finanzielle und psychologische Unterst�tzung ist zudem auch durch seine hier anwesenden Angeh�rigen denkbar. Als einem jungen, bloss beschr�nkt integrierten Erwachsenen darf ihm zugemutet werden, k�nftig in seiner Heimat sein Auskommen zu finden, nachdem er die ihm hier gebotenen Chancen ungenutzt gelassen hat, woran eine (blosse) weitere Verwarnung (Art. 96 Abs. 2 AuG) nichts zu �ndern verm�chte. Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, dass ihn nur noch die Staatsangeh�rigkeit mit seiner Heimat verb�nde. Dass die wirtschaftlichen Aussichten dort allenfalls schwieriger sind als in der Schweiz, h�tte er bedenken m�ssen, bevor er wiederholt und trotz ausl�nderrechtlicher Verwarnung zusehends schwerer straff�llig wurde (vgl. das Urteile 2C_368/2015 vom 15. September 2015 E. 3.2.3 in fine; 2C_253/2015 vom 9. September 2015 E. 3.3.3 in fine).
4.5.�Zwar d�rfte es seiner Gattin und seinem Kind schwer fallen, den Beschwerdef�hrer in seine Heimat zu begleiten; dies ist jedoch nicht schlechterdings ausgeschlossen. Entscheidend f�llt diesbez�glich ins Gewicht, dass die Ehefrau vom (deliktischen) Handeln ihres Gatten - wie verbindlich festgestellt - Kenntnis hatte bzw. haben musste, und die Heirat nachtr�glich erfolgt ist, als das Strafverfahren bereits lief, und das famili�re Zusammenleben schon w�hrend der Untersuchungshaft (105 Tage ab 29. Juni 2011) nur noch beschr�nkt gelebt werden konnte. Sollte die Gattin mit dem Kind in der Schweiz verbleiben, k�nnen die famili�ren Kontakte vom Kosovo aus �ber die Grenze hinweg besuchsweise bzw. mittels der neuen Kommunikationsformen (Internet, Skype usw.) aufrecht erhalten werden. Im �brigen wird der Beschwerdef�hrer um die Neuerteilung einer Bewilligung nachsuchen k�nnen, sollte sein Bewilligungsanspruch (Art. 42 AuG bzw. Art. 13 BV und Art. 8 EMRK) fortbestehen und dannzumal davon auszugehen sein, dass er sich in der Heimat bew�hrt hat und er keine Gefahr mehr f�r die hiesige Sicherheit und Ordnung bildet (vgl. die Urteile 2C_1170/2012 vom 24. Mai 2013 E. 3 u. 4; 2C_487/2012 vom 2. April 2013 E. 3 - 5).
5.1.�Die Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird.
5.2.�Der unterliegende Beschwerdef�hrer hat die Kosten f�r das bun-desgerichtliche Verfahren zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, und dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 13
 Art. 8
 Art. 86
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
 Art. 64
 BGE 
 BGE 
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 96
 Art. 8
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 96
 EGMR 
 Art. 121
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
in fine
in fine
 Art. 13
 Art. 8