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Timestamp: 2019-12-09 06:40:23+00:00

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Die Wirtschaft, Nr. 21, 22. November 2019 by Wirtschaftskammer Vorarlberg - Issuu
Nr. 21 • November 2019 • Die Wirtschaft | 2
Pinke Seiten Baumschnitt 74. Jahrgang • 22. November 2019 • Nr. 21
6811 Göfis, Telefon 0 55 22 / 733 23 info@rasen-matt.at
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg
Top-Orientierung
Ausbildungsmesse i: Einzigartige Erlebniswelt BEIN 98x46.qxp_Layout 1 14.01.19 13:05 Seite 1
shop.messerle.at
MillenniuMpark rheintal
Vielfalt in kreativ-innovativer Atmosphäre
„Überregionale Plattform für Unternehmen und Institutionen aus dem Technologie- und Wirtschaftsdienstleistungsbereich mit einer Reihe von Infrastruktur- und Dienstleistungseinrichtungen.“
er inLustenaugelegene MillenniumPark bietet nationalensowieinternationalenTechnologie-undDienstleistungsunternehmen durch die zentrale Lage, gut ausgebaute Infrastruktur, hohe architektonische Ansprüche, moderne Büromietﬂächen und ﬂexible Gewerbeﬂächen optimale Arbeitsbedingungen.
kontakt priSMa Zentrum für Standort- und regionalentwicklung Gmbh CaMpuS V hintere achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn t 05572 22 1 22 20 prisma-zentrum.com/mp
Vielfalt in kreativinnovativer Atmosphäre Wertvolle Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten entstehen zudem durch das vielfältige Angebot an fachlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie beispielsweise der Innovation Night. Umfangreiches Angebot Veranstaltungs- und Seminarräumlichkeiten, Parkplätze, Lagerräume, ein Fitnessstudio, Restaurants sowie die Kinderbetreuung KIMI sorgen für ein umfassendes Infrastruktur- und Dienstleistungsangebot. icub Das neugestaltete Gebäude „icub“ bietet hochwertige Mietﬂächen. Mit den vollmöblierten KOMPAKT Büros für bis zu fünf Mitarbeiter und gemeinsam nutzbarer
Der icub im Millennium Park zeichnet sich durch anspruchsvolle und funktionale Gestaltung und modernste Gebäudetechnik aus.
Infrastruktur wird ein interaktiver Arbeits- und Lebensraum geschaﬀen. Neben einer Tiefgarage, Lagerﬂächen und einem anmietbaren Seminarraum beﬁndet sich das Restaurant ROYAL STEAK Burger & Steakhouse im Erdgeschoss des icub. Im Gebäude, welches unter anderem AON Austria und das Management Center Vorarlberg zu seinen Mietern zählt, sind derzeit noch Büromietﬂächen verfügbar.
Der neue Nissan Navara N-Guard
Der Nissan Navara bekommt Zuwachs: Auf der IAA Nutzfahrzeuge präsentierte der japanische Automobilhersteller den N-Guard – die neue, besonders robuste Version seines Ein-Tonnen-Pick-ups.
er Navara N-Guard fährt mit frischer Optik und zusätzlicher Serienausstattungvor, die ihn zum perfekten Begleiter für Alltag und Freizeit machen. Das neue Topmodell der Reihe stellt eine permanente Erweiterung des Line-Ups dar. Optisches Erkennungszeichen sind die schwarzen Akzente, die sich nahezu überall am Fahrzeug wiederﬁnden: Kühlergrill, Nebelscheinwerfer-Einfassungen, Außenspiegelkappen, Türgriﬀe und der hintere Stoßfänger sind ebenso in Schwarz gehaltenwieTrittstufen und Dachreling. Auch die auﬀälligen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen tragen Schwarz; das Innere der Scheinwerfer und das elektrisch bedienbare Glasdach sind dunkel getönt. Im Innenraum warten neu gestaltete Teilledersitze in dunkelgrauem Design, das perfekt mit den gelben Doppelziernähten harmoniert. Diese ﬁnden sich auch an derTürverkleidung und den im Stile des Außendekors gehaltenen Fußmatten wieder.
asierend auf der bisherigen Topausstattung Tekna, wartet der Navara N-Guard zusätzlich mit weiterer Serienausstattung auf: Mit dem elektrischen Glas-HubSchiebedach und der Anhängerkupplung sind dabei Features an Bord, die bislang nur gegen Aufpreis erhältlich
waren. Für Komfort und Sicherheit sorgen Berganfahrund Bergabfahrhilfe, ein Notbremsassistent und der Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht. Die kurze Optionsliste umfasst lediglich noch eine Diﬀerenzialsperre sowie ein Premium-Hardtop. Noch größere Geländetauglichkeit verspricht der Umbau durch Arctic Trucks: Unter dem Namen N-Guard Oﬀ-Roader AT32 umfasst das Paket eine um 20 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit, einen vollwertigen Unterfahrschutz und große 32-Zoll-Reifen. Ein zusätzlicher Schnorchel erhöht die Watttiefe, während ein zusätzliches Frontdiﬀerential die Traktion nochmal steigert. Wie bei allen leichten Nissan Nutzfahrzeugen proﬁtieren Kunden von einer 5-JahresGarantie bis 160.000 Kilometer Lauﬂeistung. Weitere Infos unter www.nissan.at
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Klimaschutz gelingt, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen.
Klares Ziel. Als wichtiger nächster Schritt soll auf internationaler Ebene ein globaler CO2-Preis für die Energiewirtschaft und die emissionsstärksten Sektoren eingeführt werden.
uropa kann einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten, benötigt aber starke Partner an seiner Seite. Klimaschutz gelingt dann, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen. Das betont Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Als wichtiger nächster Schritt soll daher auf internationaler Ebene ein globaler CO2-Preis für die Energiewirtschaft und die emissionsstärksten Sektoren eingeführt werden: „Nur so kann verhindert werden, dass die industrielle Produktion dorthin abwandert, wo der Emissionsausstoß nichts kostet. Ohne Level Playing Field bleiben die Technologieverbesserungen aus.“ Das Abwan-
dern von Industrieproduktionen ist keine Lösung. Dem Klimaschutz ist so nicht geholfen: „Wir fordern daher, dass im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) für die Industrie ein Subsystem mit verbindlichen Preisobergrenzen und Gratiszertifikaten entsprechend dem Bedarf eingerichtet wird“, so Schwarzer. Der Industrie dürften die Mittel nicht entzogen werden, die sie zum Investieren in CO2-freie Technologie braucht: „Europäische Betriebe, die anerkanntermaßen Technologieführer sind, verlieren durch die Zertifikatskosten des Emissionshandels Geld, das dann für die großen Investitionen fehlt. Zertifikatserlöse müssen in die Sektoren zurückfließen, um Energieinnovationen zu finanzieren. Europa und Österreich sind als kraftvoller Innovator in der energieintensiven Industrie unverzichtbar.“ Eine sichere Versorgung mit Wasserstoff ist eine Grundvoraussetzung für die Dekarbonisierung: „Das darf nicht nur Aufgabe der Mitgliedstaaten sein. Auch die Europäische Union selbst muss die ausreichende Versorgung von Industrie und Schwerverkehr mit Wasserstoff unterstützen. Sie soll im Rahmen ihrer Energieaußenpolitik Energiepartnerschaften mit benachbarten Wirtschaftsräumen entwickeln, um die benötigten großen Volumina sicherzustellen“, fordert Schwarzer abschließend.
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EHRENPREIS DER VORARLBERGER WIRTSCHAFT
Unternehmertum auf VORARLBERGER ART
Im Rahmen des Wirtschaftsforums 2019 erhielt der Oberlecher Hotelier und Tourismuspionier Fridolin Lucian von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Vorarlberger Nachrichten den „Ehrenpreis der Vorarlberger Wirtschaft für sein unternehmerisches Lebenswerk“. Kriterien dafür sind ein nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg eine vorbildliche Unternehmenskultur, die Treue zum Standort Vorarlberg und die Einzigartigkeit des Lebenswerks der geehrten Person. Werte, für die Lucian steht. Mit Engagement und Leidenschaft entwickelte er die Familienbetriebe zu Leithotels. Daneben erkannte er schon früh das Potenzial Oberlechs und engagierte sich für die Ortsteilentwicklung und -erschließung. Fridolin Lucian - erfolgreicher Unternehmer und Tourismuspionier.
Tourismuspionier Fridolin Lucian geehrt
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Schwerpunkte dieser Ausgabe: 6
Thema. Wirtschaftsparlament. Kürzlich fand das letzte Wirtschaftsparlament dieser Funktionsperiode statt: Im Fokus standen dabei Bildung und Nachhaltigkeit.
Konjunkturgipfel. Vertreter aller Branchen und Betriebsgrößen fühlten beim österreichweiten Konjunkturgipfel gemeinsam den Puls der österreichischen Wirtschaft.
i-Messe. Drei Tage voller Informationen, neuen Kontakten und einzigartigen Erlebnissen.
Extra. In der Vorarlberger Kreativbranche fehlt es an Ausbildungsbetrieben – bessere Rahmenbedingungen sollen das Interesse der Betriebe an der Lehrlingsausbildung wecken.
Kleine Unternehmen aktiv fördern: Wir sind auf gutem Kurs!
Susanne RauchZehetner EPU-Sprecherin der WKV
„Eine Zwischenbilanz über die Rahmenbedingungen, unter denen sich EPU und Kleinunternehmen entwickeln können, fällt positiv aus.“
Vorarlberg zeichnet sich durch einen Mix aus großen Leitbetrieben, KMU und kleinen, hoch spezialisierten Unternehmen aus. Für mich ist jedes der 12.500 Ein-Personen-Unternehmen im Land ein Leuchtturmunternehmen: Innovative Dienstleistungen und Produkte, die perfekt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind und Marktnischen abdecken. EPU bereichern die Wirtschaft! Eine Zwischenbilanz über die Rahmenbedingungen, unter denen sich EPU und Kleinunternehmen entwickeln können, fällt positiv aus. Keine Frage, die Steuer- und Abgabenquote ist noch immer hoch, geschenkt bekommt man nichts. Und dennoch sind die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren tatsächlich durch das Engagement der Wirtschaftskammer EPU-freundlicher geworden. Ab Jänner wird der Krankenversicherungsbeitragssatz gesenkt, die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden auf Euro 800 verdoppelt und eine neue Betriebsausgabenpauschalierung schafft eine zusätzliche Wahlmöglichkeit und weniger Aufwand im Rechnungswesen. Überhaupt haben wir mit einem Krankengeld bei lang andauernder Krankheit, einer Absenkung der Mindestbeitragsgrundlagen in der SVA, einer Halbierung der Arztselbstbehalte für Vorsorgebewusste und der Möglichkeit einer Arbeitslosenversicherung für Selbstständige ein sehr dichtes Netz an sozialer Absicherung für Kleinunternehmerinnen und -unternehmer geknüpft. Damit Sie sich mit voller Kraft auf Ihr Unternehmen konzentrieren – etwas unternehmen – können. Das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg hat vor wenigen Tagen mehrere Anträge verabschiedet (siehe Seiten 6 und 7), die Kleinunternehmen weiter entlasten sollen. Wir müssen auch die Weichen stellen, um mit den heutigen Anforderungen moderner Arbeitswelten und individueller Lebensentwürfe Schritt zu halten. Wir haben Gutes erreicht – wir bleiben auf Kurs. 12.500 Ein-Personen-Unternehmen schreiben 12.500 Erfolgsgeschichten!
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thema Wirtschaftsparlament: Bildung und Nachhaltigkeit im Fokus
6. Wirtschaftsparlament. Vergangenen Dienstag fand das 6. und letzte Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg in dieser fünfjährigen Funktionsperiode statt. WKV-Präsident Hans Peter Metzler zog unter Beisein von Landesrat Marco Tittler Bilanz und verwies darauf, dass die weltweiten rasanten Veränderungen die Notwendigkeiten erhöhen, Reformen am heimischen Standort klar weiterzuverfolgen und ihnen aktiv zu begegnen. Die Themen Bildung und Nachhaltigkeit sowie die kommende WK-Wahl in der ersten Märzwoche 2020 standen im Mittelpunkt der Debatten.
B WKV-Präsident Hans Peter Metzler leitete das 6. Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
eim 6. Wirtschaftsparlament zog Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler Bilanz und gab einen Ausblick in die Zukunft. „Die weltweiten rasanten Veränderungen erhöhen die Notwendigkeit, Reformen am heimischen Standort klar weiterzuverfolgen und ihnen aktiv zu begegnen. Wir benötigen dringend gezielte steuerliche und bürokratische Entlastungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, damit allen mehr Netto von Brutto bleibt. Ebenso sind effektive Impulse notwendig, um die Investitionstätigkeit anzukurbeln.“ Durch die gute Konjunktur konnten die Unternehmen in den Jahren 2018/2019 tausende neue Jobs schaffen, gleichzeitig hat sich der Fachkräftemangel aber noch weiter verschärft. „Ab 2023 werden wir zudem einen deutlichen Anstieg bei den Pensionierungen der geburtenstarken Jahrgänge erleben. Die demografische Entwicklung wird uns also massiv treffen und der Fachkräftemangel ein chronischer Begleiter werden“, sagt Metzler. Vergangenes Jahr wurde mit dem Dis.Kurs Zukunft der größte Strategieprozess in der Geschichte der Wirtschafts-
kammer Vorarlberg gestartet, wie der WKV-Präsident berichtet: „Das ist ein starkes Signal von uns als Interessenvertretung, um die Zukunft unseres Landes in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht mutig mitzugestalten, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen und unsere Leistungen und die des gesamten Wirtschaftsstandortes darzustellen. Was mich sehr freut, ist, dass durch unseren Dis.Kurs Zukunft sichtbar wird, wie engagiert wir gemeinsam mit Partnern für den Standort Vorarlberg arbeiten. Wir müssen nicht immer nach Brüssel oder Wien schauen. Bei uns im Land ist definitiv mehr Spielraum vorhanden, als wir uns in der Vergangenheit zugetraut haben. Den nutzen wir jetzt.“ Nachhaltigkeit Mit dem neuen Schwerpunkt ­­Nachhaltigkeit soll einem der bedeutendsten Themen noch mehr Aufmerksamkeit zuteil werden. „Es geht um die Balance zwischen Gesellschaft und Natur, immer in Anbetracht eines verantwortungsvollen Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen. Die Wirtschaft ist dabei Teil der Lösung und nicht des Problems.“ Präsident Metzler lud alle Fraktionen ein, sich gemeinsam in diesem Vorhaben einzubringen. Die Wirtschaftskammer geht mit gutem Beispiel voran und wird mit all ihren Standorten (WIFI Dornbirn und Hohenems) im Frühjahr 2020 ökoprofit-zertifiziert werden. Bildung Das Thema Bildung nimmt einen zentralen Schwerpunkt in der Arbeit der WKV ein. Als Wirtschaftskammer arbeiten wir konsequent an der dualen Ausbildung, besseren Schulkonzepten und einer umfassenderen Berufsorientierung“, sagt Metzler. Mit der i-Messe wurde der größte Marktplatz zur Berufs- und Bildungsorientierung in Vorarlberg geschaffen. Bei der zweiten Auflage Anfang November konnten über 10.000 Besucher gezählt werden. „Der große Besucheransturm und die überaus positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass wir mit der i auf dem richtigen Weg sind“, betont der WKV-Präsident. Anträge zum Wirtschaftsparlament In den Delegiertenanträgen zum Wirtschaftsparlament wurden zukunftsweisende Entscheidungen für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg getroffen. Unter anderem ging es um einen Antrag der Vorarlberger Wirtschaft für einen „neuen Dualen Bildungsweg“. • Einstimmig wird die Wirtschaftskammer Österreich aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass auf Basis eines neuen Gesetzes für eine höhere Berufsausbildung der gewerblichen Wirtschaft neue, an der Berufspraxis orientierte Ausbildungsangebote und -abschlüsse auf NQR-Level 5 – 7 ermöglicht werden. In ei-
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„Ich lade alle ein, das Thema Nachhaltigkeit für die Wirtschaft gemeinsam anzugehen.“
FOTOS: WKV/PRESSE
Hans Peter Metzer Präsident der Wirtschaftskammer
6. Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg: Abstimmung der Anträge. Rechts: Spartenobmann Bernhard Feigl und Christoph Hiebl begründeten ihre Anträge.
nem ersten Schritt sollen zwischen dem Abschluss einer Lehre und der Meister- bzw. Befähigungsprüfung auf gesetzlicher Basis neue Qualifikationen auf NQR-Stufe 5 eingerichtet werden. • Ebenso haben sich die Delegierten einhellig darauf geeinigt, an die Bundesregierung und die zuständigen Stellen heranzutreten und dazu aufzufordern, als dringend benötigte Impulse (weitere Entlastung für Unternehmer) für Österreichs Wirtschaft und Standort folgende Maßnahmen schnellstmöglich einzuleiten und umzusetzen: weitere wichtige Maßnahmen, wie z.B. die Anhebung des Gewinnfreibetrages, die Tarifsenkung bei der Einkommensteuer und die Senkung der Körperschaftsteuer auf Schiene zu bringen, Einführung eines Investitionsfreibetrages, Vereinfachung bei der Abschreibung von Arbeitszimmern, Verkürzung und Entbürokratisierung der allgemeinen Abschreibregeln sowie weitere Senkung der Abgabenquote Richtung 40 Prozent. • Mit großer Mehrheit angenommen wurde auch ein Antrag der Vorarlberger Wirtschaft zur Reduktion der SVS-Beiträge. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg möge sich bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass der Kostenbeitrag von Versicherten auf 5 Prozent reduziert wird, wenn der Unternehmer seine Gesundheitsziele nachhaltig erreicht, die SVS einen „Sicherheitshunderter“ zur Förderung der Prävention von Unfällen für die Unternehmer einführt, die Umsatzgrenze bei Unternehmern bei geringen Versicherungszeiten beim Antragsrecht auf Entfall der
Kranken- und Pensionsversicherung gestrichen wird, das Informationsangebot für Jungunternehmer verbessert wird, um Versicherte vor Nachzahlungen zu schützen, die SVS ein Vorreiter einer digitalen Serviceplattform für Selbstständige wird sowie ein Steuerbonus für Training in betrieblichen Freizeit- und Fitnesseinrichtungen eingeführt wird. • Ebenfalls mit großer Mehrheit angenommen wurde der Antrag der Vorarlberger Wirtschaft „Klimaschutz: unternehmerische Nachhaltigkeit fördern“. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg wird darin aufgefordert, die Betriebe beim Thema Nachhaltigkeit noch stärker zu unterstützen und sich bei den zuständigen Stellen für eine ausgewogene und wirtschaftliche Energie- und Umweltpolitik einzusetzen. Unter anderem sollen ein „Investitionsklima“ in umweltfreundliche Maßnahmen durch steuerliche Impulse wie der KESt-Senkung für „Grüne Anleihen“ und Investitionsfreibeträge für „Ökoinvestitionen“ geschaffen werden. Vorarlberger Betriebe sollen zudem bei ihren Nachhaltigkeits-Aktivitäten verstärkt unterstützt und vernetzt werden. • Einstimmige Zustimmung fand ein Antrag der Grünen Wirtschaft, das Präsidium der Wirtschaftskammer Vorarlberg aufzufordern, sich bei der Landesregierung für die Einführung eines Reparaturbonus nach dem erfolgreichen Modell in Oberösterreich einzusetzen. Analog zur Idee des Handwerkerbonus soll es einen Bonus für die Reparatur Herbert Motter von Elektrogeräten geben.
Voranschlag 2020 Die Wirtschaftskammer Vorarlberg konnte trotz Senkung der Kammerumlage ein ausgeglichenes Budget vorlegen. Der Antrag für den Voranschlag 2020 - Die Kammerumlage 2 gem. § 122 Abs. 7 WKG - Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag – wird für 2020 mit 0,23 % der Bemessungsgrundlage festgesetzt - wurde einstimmig angenommen. Nähere Informationen zum Budget unter wkv.at -> Die Wirtschaftskammer -> Rechtliches -> Voranschläge und Rechnungsabschlüsse (nur für Mitglieder).
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Die Wirtschaft Vorarlbergs wählt Wer ist wahlberechtigt? Wahlberechtigt ist jedes Mitglied einer Fachgruppe, das das 18. Lebensjahr vollendet hat. Ruhende mussten vorab einen Antrag stellen. Außerdem darf gegen das Unternehmen des Mitglieds kein Insolvenzverfahren laufen - Ausnahme ist ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung.
Wer kann gewählt werden? Das passive Wahlrecht steht grundsätz2 lich jedem Fachgruppen- bzw. Fachvertretungsmitglied zu. Voraussetzung: Ausübung der Berechtigung, vollendetes 18. Lebensjahr, österreichische oder EWR-Staatsbürgerschaft, kein Insolvenzverfahren. Was sind „Urwahlen“? Als „Urwahl“ wird die direkte Wahl der Mitglieder der Fachgruppenausschüsse und der Fachvertretungen bezeichnet. Die Mitglieder der übrigen Kollegialorgane (wie etwa Spartenkonferenz oder Wirtschaftsparlament) werden gemäß dem Ergebnis der Urwahlen durch indirekte Wahl bestimmt.
Wahlen 2020. Anfang März 2020 haben die Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmer wieder die Möglichkeit, ihre Berufsvertretungen zu wählen, und damit, wer ihre Interessen innerhalb der Wirtschaftskammer in den nächsten fünf Jahren vertreten soll.
Wie funktioniert die Briefwahl? Bequem von zu Hause aus wählen: 4 Wer sich den Weg ins Wahllokal ersparen möchte, kann eine Wahlkarte anfordern. In dieser sind pro Berechtigung ein Stimmzettel und ein Stimmzettelkuvert enthalten. Beantragung einer Wahlkarte! Ende Jänner werden vorausgefüllte Wahlkartenanträge an die Mitglieder der Wirtschaftskammer versendet. Diese müssen unterschrieben zurückgesendet werden (so wie auch bei der NR-, Landtags- oder Gemeinderatswahl).
Unternehmerisch wählen mit Wahlkarte! 6 Die Wahlkarte muss spätestens am Freitag, den 28. Februar 2020, 16 Uhr!, bei der Hauptwahlkommission (Wirtschaftskammer Vorarlberg, Feldkirch) eingelangt sein. Bitte den Postweg beachten - mind. zwei Tage). Auch der Einwurf im Postfach der Wirtschaftskammer ist bist zur Frist möglich.
Wahltage und Wahllokale 2020 Montag, 2. März und Donnerstag, 5. März 2020 Bludenz: Rathaus Bludenz Bregenz: Raiffeisenlandesbank (zu den Öffnungszeiten) Dornbirn: WIFI Dornbirn Feldkirch: Wirtschaftskammer Laufende Infos zu den Wahlen 2020 unter: wko.at/service/vbg/ wirtschaftskammerwahlen-vorarlberg.html
Wahlen 2020 Die Wahlkundmachung zur Wirtschaftskammerwahl 2020 finden Sie online unter news.wko.at/news/vorarlberg/Zeitung.html oder unter www.wko.at/service/vbg/wirtschaftskammerwahlen-vorarlberg.html
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Partnerschaft, die inspiriert
Besonders in Alpentälern müssen Menschen zusammenhalten, um erfolgreich zu sein. In diesem Sinne verstehen die Wilhelmers ihr Geschäft, sodass die Kunden auch heute noch vom Zusammenspiel von Angebot und Talenten profitieren.
umor, frische Ideen und großer Einsatz stellen sicher, das die 40-jährige Erfolgsgeschichte von Wilhelmer Sport & Mode auch in Zukunftweitergeschriebenwird. Bei Geldangelegenheiten verlässt man sich voll auf die Sparkasse. Vor rund drei Jahren hat Vater Franz Wilhelmer den Sport- und Mode-Store inVandans an seinen Sohn Fabian übergeben, wirkt aber noch als unverzichtbarer Coach im Hintergrund mit. „Wir setzen ganz konsequent auf besondere Markenqualität und Gastfreundschaft, betont der mehrfache Olympiateilnehmer und mehrfache österreichische Staatsmeister im Rodeln. Im Zusammenspielvon Alt und Jung gelingt dieAusrichtung auf die kommenden Jahrzehnte. So sind heute in den Bereichen Sport, Mode, Teamsport,Outlet undVerleih modernste digitaleTechnologieninder Lager-undWarenbewirtschaftungeingesetzt. Der Store selbst wurde komplett neu gestaltet.
Franz Wilhelmer von Wilhelmer Sport & Mode (re.) und sein Sparkassenbetreuer Prok. Christian Födinger, MBA, (li.) sind ein gut eingespieltes Team.
Kompetentes Rundum-Service Auf der Suche nach einer innovativen Zahlungsverkehrs-Lösung wurden die Sportproﬁs bei der Sparkasse fündig. Mit dem neuen Telebanking Pro für Firmenkunden managt das Unternehmen seit Kurzem die betrieb-
lichen Geldgeschäfte der Gruppe souverän.Telebanking Pro entwickelt sich technisch rasant weiter, angepasst an die Erfordernisse der Unternehmen. „Und trotzdem kennen wir noch die Menschen dahinter“, freut sich Seniorchef Wilhelmer.
Sorgenfrei! – Die SEAT 5-Jahres-Garantie
D foto: seat
ie Herstellergarantie ist einVersprechen des Herstellers, für während der Garantiezeit auftretende Mängel einzustehen. Was bringt einen Automobilhersteller dazu, fünf Jahre Garantie* zu gewähren? Ganz einfach: das Wissen um die höchste, eigene Fahrzeugqualität. Neben dem bekannt hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis bietet SEAT mit der inkludierten 5-Jahres-Garantie auf alle Neuwagen ein besonderes Highlight für seine Kunden. Egal ob Stadtﬂitzer Mii und Ibiza, der kompakte Leon, der Großraum-Van Alhambra oder der Lifestyle-SUV Ateca oder Arona oder Tarraco, alle SEAT-Neuwagen kommen in den Genuss, fünf Jahre komplett sorgenfrei zu fahren.
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Damit sorgt SEAT dafür, dass Autohalter bzw. Flottenbetreiber längerfristig vor unerwarteten Reparatur-
Die 5-Jahres-Garantie von SEAT auf alle Neuwagen sorgt für Planbarkeit und Sicherheit für Unternehmen.
kosten geschützt sind. Dadurch sind Planbarkeit und Sicherheit für Unternehmen gewährleistet. Abgesehen davon, begünstigt diese den Werterhalt und Wiederverkaufswert des Wagens, weil sie an das Auto gekoppelt ist und somit beimWeiterverkauf desAutos bestehen bleibt. *Die Garantie von insgesamt bis zu 5 Jahren und 100.000 km Lauﬂeistung endet, wenn entweder die vereinbarte Zeitdauer abgelaufen ist oder die maximale Lauﬂeistung überschritten wird, je nachdem, welches der beiden Ereignisse zuerst eintriﬀt.
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Schutz vor unerwarteten reparaturkosten optimale Sicherheit und das gratis reparaturen in vom Hersteller anerkannten Werkstätten Höherer Wiederverkaufswert durch Verbleib der Garantieverlängerung beim fahrzeug
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magazin 130 Lehrlinge
FrageRaum Politik feierte Jubiläum 50 Mal FrageRaum Politik – das sind 5.000 Jugendliche, die sich mit politischen Themen auseinandergesetzt und Vorarlberger Spitzenpolitiker/-innen auf den Zahn gefühlt haben. „Ziel der Veranstaltung ist es, das Interesse der Jugendlichen an der Politik zu wecken, politische Aussagen kritisch zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden“, erklärt Projektleiterin Judith Thurnher vom aha. Die Jubiläumsausgabe fand mit 130 Lehrlingen im Landhaus in Bregenz statt. Politiker aus jeder Landtagspartei stellten sich dabei den Fragen der Jugendlichen.
Unternehmerinnen Duale Ausbildung
Die Erneuerung der Lehrberufe schreitet voran Das Wirtschaftsministerium hat den Lehrplan für 31 Lehrberufe in die Begutachtung geschickt. Davon sind zwei ganz neu, die anderen wurden runderneuert und an die Anforderungen der digitalen Welt angepasst. Die modernisierten Ausbildungsverordnungen sollen mit 1. Mai 2020 in Kraft treten. Neu sind die Lehrberufe „Eventkaufmann/ Eventkauffrau“ und „Assistent/-in in der Sicherheitsverwaltung“. Nachdem wir dieses Jahr gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und den anderen Sozialpartnern bereits zwei Lehrberufspakete auf den Weg schicken konnten, folgt nun die Digitalisierung speziell bei den kaufmännisch-administrativen Berufen“, sagt die stv. Generalsekretärin der WKÖ Mariana Kühnel.
Hohenems: FiW on Tour Die Hohenemser Marktstraße hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Hotspot für kreative Unternehmerinnen entwickelt. Frau in der Wirtschaft lädt am Donnerstag, den 28. November 2019 von 17 bis 19 Uhr zum neuen Format "FiW ON TOUR" nach Hohenems. Informationen: thurnher-furtner.karin@wkv.at, Anmeldung bis 25. November 2019: wkv.at/events/FiWonTour
„Es ist ein Risiko, wenn Frauen nicht in Führungsetagen sind. Es ist erwiesen, dass Unternehmen, die auch Frauen an der Spitze haben, erfolgreicher wirtschaften.“ Petra Kreuzer WKV-Vizepräsidentin
Fotos: aha-Emilie/Dietmar Stiplovsek/VN
Jawohl! Nein danke! Vorarlbergs Innovation lebt von klugen Köpfen – und von verlässlichen Partnern In Sachen Innovation ist Vorarlberg ein absoluter Spitzenreiter. Awards, Wettbewerbe und renommierte Projekte weltweit belegen das. Gut, der Begriff Innovation wird oft überstrapaziert und von manchen dann vielleicht als „Innoflation“ wahrgenommen. Ja, wir wissen, dass Innovation ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, Produktivitätsfortschritte bedingt und schlussendlich ein wichtiger Faktor für Wohlstand und Stabilität ist. Dass in Vorarlberg so viel Innovation überhaupt gedeihen kann, verdanken wir aber nicht nur den vielen klugen Köpfen, sondern vor allem auch Initiativen wie etwa Startupland, die ihnen als Austauschund Netzwerkplattform und Anlaufstelle mit unermüdlichem Einsatz um ideale Rahmenbedingungen zur Seite stehen. (gsi)
Stau ist kein Problem des Tourismus, sondern von uns als Gesellschaft Der Winter naht. Die Schifahrer stehen bereits in den Startlöchern. Der Verkehr auf unseren Straßen wird spätestens mit ihnen empfindlich zunehmen. Staus gehören längst zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Verstopfte Straßen erzeugen nicht nur Frust, sie belasten auch die Umwelt und führen zu hohen wirtschaftlichen Kosten. „Entflechtung!“ muss daher die Devise lauten. Dass alle zur gleichen Zeit dasselbe wollen, wird nicht mehr gehen. So entstehen Massenerscheinungen auf den Straßen und in weiterer Folge in den Schigebieten. Dies widerspricht einem nachhaltigen Tourismus. Es muss rasch diskutiert werden! Gemeinsam und breit, denn unsere Staus sind kein Problem des Tourismus, sondern das einer unflexiblen und an starre Arbeitszeit- und Freizeitregelungen gebundenen Gesellschaft. (moh)
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Wir liefern Überleben im Karton. Ohne Wenn und Aber.
OFFENES VERFAHREN Bauausschreibung Ausschreibende Stelle: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH St. Martin-Straße 7, 6850 Dornbirn TEL 0(043)5572/3805 FAX 0(043)5572/3805-300 E-MAIL office.bau@vogewosi.at Offerteröffnung, Leistungsgegenstand und Erfüllungsort: GRUPPE A: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 10. DEZEMBER 2019, 13.30 UHR • Rohrinnensanierung inkl. Erneuerung Kellerverteilung bei der WA 180/EG Frastanz – Au II (Sonnenheim 48, 49, 50) und bei der WA 421/EG Hard – Rauhholzstraße I (Im Acker 24, 25, 26, 27, 28, 29)
Jetzt spenden unter: unicef.at/jetzt
Mit Ihrer Spende helfen Sie schnell und konkret Kindern, die am dringendsten Hilfe brauchen. AT46 6000 0000 0151 6500 „Überleben“
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österreich Konjunkturgipfel: Forderungen an die Politik
Wirtschaftskammer Österreich. Die WKÖ-Spitze lud Unternehmensvertreter zu einem Konjunkturgipfel mit dem deutschen Wirtschaftsweisen Prof. Christoph M. Schmidt und präsentierte ein Forderungspapier für die Regierungsverhandlungen.
eutschland und Österreich sind wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Die Wirtschaft unseres mit Abstand wichtigsten Handelspartners „kränkelt“ seit einiger Zeit - Wirtschaftsforscher sprechen von einer technischen Rezession. Wie wirkt sich das auf den Standort Österreichs aus? Welche Schritte sind jetzt zu setzen, damit nicht auch Österreichs Wirtschaft „angesteckt“ wird? Um Antworten darauf zu finden, hat die Wirtschaftskammer Vertreter der heimischen Wirtschaft aus allen Branchen und allen Unternehmensgrößen zu einem hochkarätig besetzten Konjunkturgipfel eingeladen und den Finger auf den Puls der österreichischen Wirtschaft gelegt.
WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf und WKÖ-Präsident Harald Mahrer mit dem deutschen Ökonom Prof. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI und Vorsitzender des Sachverständigenrates.
Höchste Zeit zu handeln „Ein starker Standort ist kein Zufall. Ohne rasche und nachhaltige Maßnahmen für Österreichs Unternehmen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter läuft der Standort Österreich Gefahr, vom Rezessionsvirus in Deutschland angesteckt zu werden. Das können und wollen wir uns nicht leisten“, betonte WKÖ-Präsident Harald Mahrer. „Wir schauen mit Argus-Augen auf unseren wichtigsten Handelspartner Deutschland, der sich in einer angespannten wirtschaftlichen Lage befindet. Da Österreichs Wirtschaft eng mit der deutschen verflochten ist, ist es jetzt höchste Zeit zu handeln.“ Für eine top-aktuelle Analyse der wirtschaftlichen Lage Deutschlands konnte die WKÖ den renommierten deutschen Chefökonomen Prof. Christoph M. Schmidt,
Präsident des RWI und Vorsitzender des Sachverständigenrates, gewinnen. Nur einen Tag nach der Präsentation der Empfehlungen der deutschen Wirtschaftsweisen an die deutsche Bundesregierung gab Schmidt einen Einblick in die neue Analyse der Sachverständigen und ihre Handlungsempfehlungen an die Politik.
Rasche Entlastung erforderlich Der Experte zeigte die aktuellen Herausforderungen für Deutschlands und Europas Wirtschaft auf – und skizzierte, wie man gegensteuern kann. Damit Deutschland die Chancen des Strukturwandels ergreifen könne, müsse man dafür Wirtschafts- und Industriepolitik nicht neu erfinden, sondern weiterentwickeln, sagte Schmidt. Konkret erfordert das laut dem „Wirtschaftsweisen“ die Förderung von Forschung und Innovation, das Heben der Potenziale im Humanvermögen, die Steigerung der privaten und öffentlichen Investitionen und Koordination auf internationaler Ebene. „Kluge Standortpolitik heißt, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken, sie zu entlasten und beste Rahmenbedingungen für sie zu schaffen“, betonte WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. „Vor dem Hintergrund, dass die Weltwirtschaft durch zahlreiche Unsicherheiten wie etwa den steigenden Protektionismus an Dynamik verliert und unser wichtigster Handelspartner Deutschland mit einem Konjunkturabschwung kämpft, braucht es rasch Entlastungsmaßnahmen.“ Kopf verwies darauf, dass dasWirtschaftswachstum sich nun auch in Österreich merklich abschwächt – das Wifo erwartet für heuer nur mehr einen BIP-Zuwachs von 1,7 Prozent - und auch der WKÖ-Wirtschaftsbarometer, die größte Umfrage der gewerblichen Wirtschaft, spiegelt die abgekühlte Stimmung in den Betrieben wider. Forderungspapier für die Regierungsverhandlungen „Die Expertise von Prof. Schmidt und die aktuellen Berichte aus unseren Betrieben lassen sich auf einen Nenner bringen: Was Österreich jetzt braucht, ist eine Fitnesskur“, sagte Mahrer. Dazu brauche es gezielte steuerliche und bürokratische Entlastungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, damit allen mehr Netto vom Brutto bleibt. Ebenso sind effektive Impulse notwendig, um die Investitionstätigkeit anzukurbeln. Mahrer fordert konkret einen Investitionsfreibetrag in Höhe von 20 Prozent sowie zusätzlich einem Öko-Invest-Freibetrag, der 30 Prozent betragen soll. Mahrer: „Unsere Betriebe brauchen Planungs- und Rechtssicherheit. Daher müssen diese Punkte für die nächste Bundesregierung zwingend, wie auch immer sie zusammengesetzt sein wird, oberste Priorität haben. Was Österreich jetzt braucht, haben wir als Wirtschaftskammer detailliert in einem Forderungspapier zusammengestellt und übergeben dieses den Regierungsverhandlern.“
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Alle, die etwas unternehmen, können ihre Erfolgsstorys auf der Kampagnen-Website hochladen: schaffenwir.wko.at Unter allen Geschichten, die bis 15. Dezember veröffentlicht werden, wird ein professioneller Videodreh verlost.
FOTOS: WKÖ/NADINE STUDENY
Erfolgsgeschichte hochladen und Videodreh gewinnen!
Die Wirtschaftskammer Österreich hat bei einem hochkarätig besetzten Konjunkturgipfel den Finger auf den Puls der österreichischen Wirtschaft gelegt.
WKÖ-Forderungspapier Die wichtigsten Forderungen der WKÖ im Überblick:
Steuern und Abgaben senken - Lohn- und Einkommensteuer senken - Körperschaftsteuer senken - Lohnnebenkosten senken Bürokratie abbauen - „Beraten statt strafen“ richtig umsetzen - Kumulationsprinzip entschärfen - Unternehmensgründungen weiter erleichtern Innovation fördern - Neue FTI-Strategie erstellen - Mit Innovationen auf Herausforderungen antworten - Chancen der künstlichen Intelligenz nutzen Bildung verbessern - Bildungspflicht einführen - Fachkräfteoffensive für Österreich - Duale Berufsbildung stärken - Investitionen stärken - Investitionsfreibetrag einführen - Kapitalmarktoffensive umsetzen - „Green Finance“ mobilisieren Das ausführliche Forderungspapier der WKÖ finden Sie unter: news.wko.at/forderungspapier
Österreich und Deutschland im Vergleich Österreichs Wirtschaft ist mit Deutschland in vielfacher Weise verflochten.
Deutschland ist für Österreich mit Abstand der wichtigste Handelspartner, auch für das Tourismusland Österreich ist Deutschland der mit Abstand wichtigste Markt. 2018 gingen 30 Prozent der österreichischen Exporte nach Deutschland. Dieser Wert ist nicht nur vier Mal so hoch wie jener des zweitwichtigsten Exportpartners USA, sondern entspricht auch der Höhe des kumulierten Warenexports nach Asien, Amerika, Afrika und in die Nicht-EU-Staaten in Europa. Das international schwächer werdende Umfeld, bedingt durch Unsicherheiten und aufkeimenden Protektionismus, hat Auswirkungen sowohl auf Österreich als auch auf Deutschland. Die in beiden Ländern traditionellen Wachstumstreiber Investitionen, Export und Konsum werden gedämpft. Die Konjunktur in Deutschland hat sich im Laufe des Jahres 2019 deutlich abgekühlt. Die Wirtschaftsleistung dürfte laut aktuellen Prognosen heuer nur 0,5 Prozent betragen. Die deutsche Industrie befindet sich in einer Rezession, die Industrieproduktion in Deutschland fällt seit über einem Jahr stärker als im Rest des Euroraums – vor allem in der Auto- und Chemieindustrie. Auch Österreichs Konjunktur wird vom internationalen Umfeld gebremst. Nach den beiden wirtschaftlich sehr erfolgreichen Jahren 2017 und 2018 wird sich das BIP-Wachstum 2019 auf 1,7 Prozent und 2020 weiter auf 1,4 Prozent abschwächen.
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Zahlen spiel Von der Weide auf den Tisch:
Milchprodukte haben im „Milchland“ Vorarlberg einen sehr hohen Stellenwert und genießen überregionale Bekanntheit.
28 Sennereien bzw. Molkereien stellen gut
60 Käsesorten her, allen voran der EU-weit geschützte Bergkäse.
Bundesweit hat Vorarlberg die mit Abstand höchste Anzahl an Milchverarbeitungsbetrieben.
3.600 bäuerlichen Betrieben produzieren rund 1.150 Landwirte wertvolle Milch: Insgesamt rund 170 Mio. Kilo von über 25.000 Kühen. Von den rund
„Milcheinsatz“ für ein Kilogramm Käse:
Über nationale und internationale Auszeichnungen wurden allein im „Rekordjahr“ 2014 für diverse Käsesorten aus Vorarlberg gezählt.
a) 100 kg Milch b) 10 kg Milch c) 3,5 kg Milch
...für 1 kg Butter: a) 20 kg Milch b) 2 kg Milch c) 18 kg Milch
...für 1 kg Joghurt: a) 1 kg Milch b) 10 kg Milch c) 7 kg Milch
des landwirtschaftlichen Produktwertes werden im Land durch Milch erwirtschaftet, österreichweit sind es 15 Prozent.
Quellen: WKV/Laendle.at/standort-vorarlberg.at/AMA/Statistik Austria/LK Vorarlberg; Grafik: Simon Gross/Istock
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KMU DIGITAL 2.0: Das erfolgreiche Förderprogramm wird fortgesetzt: Eine zentrale Rolle spielt kompetente Beratung.
3 FRAGEN | 3 ANTWORTEN
Top-Beratung für digitalen Wandel
Chancen ausloten und nützen
eht in die nächste Runde: KMU DIGITAL, die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung in Kooperation mit derWirtschaftskammer Österreich, die in den letzten zwei Jahren bereits 7.000 österreichische Betriebe mit rund 10.000 Beratungen unterstützt hat. Kompetent. Kern des neuen Programms sind zwei unterschiedliche Beratungen: Bei der Beratungsförderung geht es ganz um die unternehmerische Strategie – in den Bereichen Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse, E-Commerce und Online-Marketing sowie IT-Security. Spezialisierte Berater unterstützen dabei KMU unterschiedlicher Branchen. Bis zu 80 Prozent der Kosten werden durch die Förderung übernommen. Ab 28. Oktober 2019 ist die Beantragung der Beratungsförderung auf www.kmudigital.at möglich. Neu: „Umsetzungsförderung“. Über diese neue Förderschiene erhalten Unternehmen ab dem 11. Dezember 2019 direkte Unterstützung bei den ersten Schritten in der digitalen Welt und Investitionen im Bereich Digitalisierung – mit bis zu 30 Prozent der Kosten eines Investitionsprojektes. Besonderes Augenmerk liegt auch hier auf der Diversität österreichischer Unternehmen: Die Förderung kann für unterschiedliche Maßnahmen wie etwa die Einführung eines CRM-Systems, im Bereich eCommerce oder für Maßnahmen im Bereich der IT-Sicherheit beantragt werden. Die einzelnen Maßnahmen können nach Bedarf kombiniert werden, wobei der maximale Zuschuss für Beratungen insgesamt 4.000 Euro und für die Umsetzungsförderung 5.000 Euro beträgt. Das Ansuchen der Förderungen erfolgt ausnahmslos über eine vom aws betriebene Einreichplattform, erreichbar über kmudigital.at. Dort finden sich auch detaillierte Informationen,
Richtlinien und Anforderungen zu den angeführten Fördermaßnahmen: Status- und Potenzialanalysen: Die Statusund Potenzialanalysen dauern einen Halbtag und dienen der Erfassung des Ist-Zustandes des KMU. Sie zeigen mittels strukturierter Methode den Handlungsbedarf auf und geben dem Unternehmen somit Orientierung in den wesentlichen Bereichen der Digitalisierung: Geschäftsmodelle und Prozesse, eCommerce und Online Marketing, IT-Security und Digitale Verwaltung. 30 % Förderbonus, max. Zuschuss € 5.000
Strategieberatungen: Die Strategieberatungen stellen einen Kick-off zu konkreten Veränderungs- und Umsetzungsprozessen in KMU dar. Gemeinsam soll in maximal zwei Arbeitstagen die zeitliche und inhaltliche Planung der Umsetzung erarbeitet werden. Die Beratungen enden mit einem Beraterbericht, der auch Empfehlungen für die weiteren Schritte enthält.
50 % der Beratungskosten, max. € 1.000
Umsetzungsförderung: Gefördert werden aktivierungspflichtige Neuinvestitionen sowie Leistungen externer Anbieter (z. B. Programmiertätigkeiten, (Cloud-)Softwarelizenzen, etc.), die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Investitionsprojekt stehen. Für die Umsetzungsförderung ist eine vorhergehende Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL 2.0 Voraussetzung. 30 % Förderbonus, max. € 5.000
Mehr Informationen zum Förderprogramm gibt es außerdem bei der KMU DIGITAL-Hotline von Montag bis Donnerstag, 8-16 Uhr und Freitag von 8-15 Uhr unter: +43 12 530-770
Individuelle Beratung zum Thema Digitalisierung hilft bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Der zertifizierte Berater Horst Kasper gibt Einblick ins Programm:
Wie läuft eine typische KMU DIGITAL-Beratung ab? Zuerst werden die Wünsche und Problemzonen den Kunden betrachtet, wodurch sich ein klares Ziel für die Beratung ergibt. Kritische Themen oder Risiken werden mit Priorität behandelt. Bei neuen Geschäftsmodellen gehen wir ähnlich vor: Kundenproblem verstehen – Lösung konzipieren – neues Geschäftsmodell beschreiben – umsetzen. Abgeschlossen werden Beratungen dann mit einem Rückblick.
Was sind wiederkehrende Problematiken und Themen? Besonders im Bereich der IT Security und Digitalisierung zeigt sich: IT-Sicherheit ist oft mit Komforteinschränkungen verbunden. Im Bereich eCommerce werden die Kosten für einen Webshop oft falsch bewertet. Auch personelle Ressourcen stehen nicht immer zur Verfügung. Den größten Beratungsbedarf sehen wir derzeit im Bereich der Optimierung von Prozessen bzw. ihrer Digitalisierung. Grundsätzlich gilt: Wird ein schlechter Prozess digitalisiert, bleibt es ein schlechter Prozess.
Für viele ist es der erste Kontakt zu einer professionellen Unternehmensberatung... Beim ersten Kontakt haben Klienten oft die Ansicht, dass der Berater auf alle Fragen eine Lösung im Gepäck hat. Versteht der Klient, dass eine Beratung nur durch gemeinsame Anstrengungen funktioniert, können tolle Ergebnisse erzielt werden. Viele buchen zusätzlich zur KMU Digital-Beratung weitere Beratungstermine: Wir haben schon die ersten Aufträge für KMU Digital 2.0-Beratungen erhalten. Das zeigt auch, dass viele Prozesse und Projekte immer wieder nachgearbeitet oder verändert werden müssen. Die Akzeptanz der Beratung und das Vertrauen in die Berater ist jedenfalls durchwegs groß.
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Dis.Kurs Zukunft
Besucheransturm bei Vorarlbergs größter Ausbildungsmesse i Aviso: i 2021 „Weil Bildungs- und Berufsentscheidungen essenzielle Lebensentscheidungen sind, ist es uns als Veranstalter zusammen mit unseren Partnern wichtig, dass das erfolgreiche Konzept der i weitergeht: Von 4. bis 6. November 2021 wird die Vorarlberger Ausbildungsmesse i in die nächste Runde gehen“, kündigt WKV-Präsident Hans Peter Metzler an. i-messe.at news.wko.at
as Ziel, das 2017 erstmals präsentierte Ausstellungskonzept der Vorarlberger Ausbildungsmesse i weiterzuentwickeln und den Besuchern noch mehr Informationen zu den vielfältigen Ausbildungschancen in Vorarlberg zu bieten, ist mit der zweiten Auflage der i eindrucksvoll gelungen: „Die große Zahl an Besuchern und deren überaus positive Rückmeldungen zeigen uns, dass wir mit der i auf dem richtigen Weg sind: Deutlich über 10.000 Jugendliche und Eltern haben die i an drei Messetagen besucht. Fünf Hallen des Messequartiers Dornbirn boten eine einzigartige Erlebniswelt, in der die vielfältigen Ausbildungschancen in Vorarlberg entdeckt und erlebt werden konnten“, zieht WKV-Präsident Metzler ein äußerst positives Resümee über die zweite Auflage der Vorarlberger Ausbildungsmesse i. Elterntag. Der Bedarf an Information und guter Orientierung in Sachen Ausbildung ist gefragter denn je, das hat die Wirtschaftskammer Vorarlberg als Veranstalter zusammen mit Partnern auch im Rahmen der i erlebt. „Vor allem der Samstag, der heuer als spezieller Elterntag konzipiert wurde, hat viele Besucher angelockt. Die Eltern
Ausbildungsmesse. Drei Tage voller Information, Unterhaltung, guten Gesprächen, neuen Kontakten und viel Action und einzigartigen Erlebnissen – das bot die i.
zeigten sich speziell von der großen Vielfalt an Berufen, Schulen, aber auch von den kreativen Ausstellern und Aktionen sowie Workshops und Vorträgen begeistert“, weiß i-Projektleiter Michael Moosbrugger. Zudem konnten heuer noch mehr Jugendliche an der i teilnehmen, weil bereits Schüler ab der dritten Klasse Mittelschule mit ihren Lehrpersonen die Ausbildungsmesse besuchten. Vielfalt. Mit der i als bunte Erlebniswelt zur Berufsorientierung wurden den Besuchern noch mehr Möglichkeiten geboten, Berufe kennenzulernen, erste Praxisluft zu schnuppern und Kontakte zu knüpfen. Der iCorner, eine Kooperation verschiedener Organisationen, stand für alle Fragen zu den Themen Talente, Berufe und Bewerbungen zur Verfügung und das Angebot des Vereins „Lehre in Vorarlberg“, mit VR-Brillen unterschiedliche Berufsbilder live zu erleben, begeisterte das Publikum“, berichtet Moosbrugger weiter. Die kulinarische Verpflegung auf der i haben die Gastro-Lehrlinge und Schüler der GASCHT sowie der HLT Bludenz und Bezau übernommen und die Besucher mit kreativen Speisen und Getränken und hoher Qualität beeindruckt.
Landesrat Marco Tittler (links) und WKV-Präsident Metzler eröffneten Vorarlbergs größte Ausbildungsmesse.
Zehn Schultypen und über 80 Lehrberufe konnten die Besucher der Ausbildungsmesse i entdecken und erleben.
FotoS: Markus GMeiner
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Deutlich mehr als 10.000 Besucher nutzten das vielfältige Informations-, Beratungs- und vor allem Erlebnisangebot der i.
Am Samstag hieß es auf der i „Elterntag“: Vorträge und Workshops speziell für Eltern fanden großen Anklang bei den Besuchern.
Vorarlbergs größte Ausbildungsmesse i ist ein Projekt des Dis.Kurs Zukunft.
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Vorarlbergs Ausgezeichnete Lehrbetriebe • In Vorarlberg sind aktuell rund 7000 Lehrlinge in 1873 Lehrbetrieben in Ausbildung • 125 Lehrbetrieben wurde heuer das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ verliehen, davon 23 zum ersten Mal • 368 Betriebe aus allen Branchen sind aktuell mit dem Prädikat ausgezeichnet
as Gütesiegel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ trägt dazu bei, die Bedeutung der qualifizierten Lehrlingsausbildung zu unterstreichen und den hohen Stellenwert, den die Unternehmen der Lehrlingsausbildung einräumen, bewusst zu machen. Heuer wurden 125 Vorarlberger Ausbildungsbetriebe mit diesem Zertifikat ausgezeichnet, darunter auch die Wirtschaftskammer Vorarlberg. WKV-Präsident Metzler: „Eine hochwertige Ausbildung schafft attraktive Jobs und sichert die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Über alle Branchen hinweg haben diese Betriebe bewiesen, dass sich ein besonderes Engagement und entsprechende Erfolge in der Lehrlingsausbildung bezahlt machen.“ Engagierte Ausbildungsbetriebe. Insgesamt 125 heimische Betriebe wurden ausgezeichnet. Zwölf davon wurden heuer zum zweiten Mal, 30 Unternehmen zum dritten Mal und zehn Unternehmen zum vierten Mal aus-
Ausgezeichnete Lehrbetriebe:
Prämiert. Bereits zum 23. Mal haben Landesregierung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer Vorarlberg das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ verliehen.
Das Gütesiegel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ wurde in der Kulturbühne AMBACH in Götzis an 125 Vorarlberger Unternehmen verliehen.
gezeichnet. Damit tragen in Vorarlberg aktuell insgesamt 368 Betriebe aus allen Branchen die Landesauszeichnung - das sind 18 Prozent aller Ausbildungsbetriebe. ausgezeichneter-lehrbetrieb.at
Faire Abgeltung für Schülerbeförderung schaffen! Eine fehlende praxisgerechte Vergütung von Beförderungsleistungen erschwert die Abwicklung der Schülertransporte zunehmend, stellen die Fachgruppen des Beförderungsgewerbes mit Pkw und Autobus fest.
Für eine kostendeckende Finanzierung braucht es eine grundlegende Überarbeitung des Abgeltungsmodells.
ene Unternehmen, die täglich Schülertransporte abwickeln, können nicht länger auf eine praxisgerechte Vergütung von Beförderungsleistungen warten. Denn die Tarife für das Schuljahr 2019/20 wurden lediglich im Ausmaß des Verbraucherpreisindex, also um 1,4 Prozent, erhöht. „In den Budgetverhandlungen müssen Lösungen für die strukturellen Defizite der vergangenen 20 Jahre verankert werden, damit keine Schüler auf der Straße stehen“, sagt die Fachgruppenobfrau der Vorarlberger Autobusunternehmen, Elke Bereuter-Hehle. Jetzt gelte es, den reibungslosen Ablauf der
Schülerbeförderung zu gewährleisten – denn die heimischen Betriebe können nur durch Gemeinde-Zuschüsse kostendeckend fahren: „Die Gemeinden sind in Sachen Schülerfreifahrt verlässliche und lösungsorientierte Partner. Es liegt aber klar in der Hand der kommenden Regierung, die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen“, betont Bereuter-Hehle. Grünes Licht für alternative Modelle. „Die Schülertarife entsprechen bei Weitem nicht mehr den finanziellen Aufwendungen, die ein seriös arbeitendes Unternehmen für die Durchführung eines Schülertransportes benötigt“, sagt Bernhard Drexel, Fachgruppenobmann-Stv. des Personenbeförderungsgewerbes mit Pkw. Oftmals müssen Kommunen daher einen Differenzbetrag finanzieren. „Wo dies nicht möglich ist, werden viele Transportunternehmen solche Dienstleistungen aus ökonomischen Gründen nicht mehr anbieten können“, erklärt Drexel. Aus diesem Grund bedarf es neuer Tarifverhandlungen, welche alternativen Tarifsystemen grünes Licht geben könnten. Insbesondere müsse künftig dabei der Faktor Zeit berücksichtigt werden. Näheres zu den konkreten Forderungen auf news.wko.at Simon Groß
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Botschafter für die duale Ausbildung
Projekt. Die Ausbildungsbotschafter sind Lehrlinge aus unterschiedlichen Branchen, die Schülern direkte und authentische Einblicke in ihre Lehrberufe geben.
WKV-Präsident Hans Peter Metzler mit den Ausbildungsbotschaftern Mateo Hodzic, Lina Fiel und Tobias Rathgeb sowie BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler.
Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter Interessierte Lehrlinge, Unternehmen und Schulen können sich für weitere Informationen an die Abteilung Bildung & Lehre der Wirtschaftskammer Vorarlberg wenden: lampert. carmen@wkv.at
m Dis.Kurs Zukunft, dem größten Strategieprozess der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), kommt den Themen Bildung und Lehre eine besondere Bedeutung zu. Deshalb haben sich Vertreter der WKV in Kooperation mit dem BIFO - Beratung für Bildung und Beruf Gedanken gemacht, wie Vorarlberg als „Land der Lehre“ weiter gestärkt werden kann. Das Ergebnis dieses Prozesses ist das Projekt „Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter“, das im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurde: „Wir wollen Jugendlichen auf persönliche und authentische Art die Vielfalt an Berufen aufzeigen und die Qualität und das Engagement der ausbildenden Betriebe im Land noch sichtbarer machen. Es geht darum, einen Impuls zu setzen, das Interesse zu wecken und Begeisterung für die duale Ausbildung zu entfachen“, erklärt WKV-Präsident Hans Peter Metzler die Intention. Wissen wird mit Freude vermittelt Nach der umfassenden Pilotphase wurde das Projekt im Sommersemester 2019 auf 30 Einsätze in ganz Vorarlberg ausgeweitet. Im laufenden Wintersemester gibt es weitere 30 Schuleinsätze. Aktuell stehen für das Projekt 29 Ausbildungsbotschafter in 24 verschiedenen Lehrberufen zur Verfügung. Vor dem ersten Einsatz erhalten die Ausbildungsbotschafter eine Schulung durch das BIFO. Am Schulungstag stehen die Reflexion des eigenen We-
FOTO: WKV
ges, inhaltliche Ideen für die Einsätze an den Schulen, Wissen zur Bildungswahl und Tipps und Tricks für ihre Präsentation als Ausbildungsbotschafter auf der Tagesordnung. Wichtig ist aber, dass die Lehrlinge ihre Präsentationen selbst entwickeln, wie BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler erklärt: „Die individuelle Darstellung des eigenen Weges und des Lehrberufes durch die Lehrlinge ist es, was das Projekt so spannend macht. Das spiegelt sich auch in den Einsätzen an den Schulen wider. Die Ausbildungsbotschafter vermitteln mit viel Freude und Engagement ihr Wissen und machen damit die Schüler/-innen neugierig.“ Information und Austausch auf Augenhöhe An diesem Tag sind Lina, Mateo und Tobias als Ausbildungsbotschafter an der MS Hard Mittelweiherburg im Einsatz: Sie befinden sich inmitten ihrer Ausbildung als Optikerin, Prozesstechniker und Orgelbauer. In kurzen Präsentationen beschreiben sie ihre Lehre, ihren Betrieb, welche Erfahrungen sie gemacht haben oder wie sie überhaupt zum Beruf gekommen sind: Denn es gibt nicht „den einen Weg“ zur Lehre. Einige Botschafter haben bereits die Matura gemacht, andere schon mehrere Berufe ausprobiert oder ein Studium absolviert. Botschaften von Jugendlichen für Jugendliche „Diese Lehrlinge zeigen, wie vielfältig Karrierewege heute sind und welche Chancen die duale Ausbildung bietet“, erklärt WKV-Präsident Hans Peter Metzler, und sagt: „Und es wird niemanden wundern, dass diese authentischen Botschaften von Jugendlichen für Jugendliche gut ankommen und Begeisterung schaffen.“ Im Anschluss an die Präsentation der Ausbildungsbotschafter bleibt noch genug Zeit für alle offenen Fragen. „Die Ausbildungsbotschafter kommen inmitten der Berufsorientierungsphase an die Schulen. Erfahrungen und Informationen aus erster Hand sind zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig. Die Ausbildungsbotschafter sind nur wenige Jahre älter als die Schüler/-innen selbst. Das ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe und die Jugendlichen haben weniger Scheu, Fragen zu stellen“, erklärt BIFO-Geschäftsführer Pichler. Sabine Barbisch news.wko.at ausbildungsbotschafter.at
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Digitalisierung. Am Digital Campus Vorarlberg wird auf verschiedene Lernmethoden gesetzt. Digitale Inhalte, Präsenzveranstaltungen und Lerngruppen. Kursteilnehmer ihren individuellen Lernfortschritt. Am Ende blicken sie so auf ein komplettes Portfolio ihrer Programmiertätigkeit zurück. Der Coding Campus deckt den akuten Bedarf an Nachwuchskräften in der schnell wachsenden digitalen Industrie, über ein Praktikum steigen die Nachwuchs-Coder direkt in den Betrieb ein. Zahlreiche Vorarlberger Betriebe sind bereits Partnerunternehmen des Coding Campus und sind überzeugt, dass es alternative Ausbildungen braucht, um dem steigenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Für alle Coding-Interessierten findet am 27. November der nächste Infoabend statt. Die Anmeldung ist unter info@digitalcampusvorarlberg.at möglich.
Die Coding-Ausbildung ebnet in fünf Monaten den Weg zum Programmierer.
Mittwoch, 27.11.2019 18:00 Uhr Anmeldung: info@digitalcampusvorarlberg.at Kontakt: Digital Campus Vorarlberg + 43 (0)50 258 8600 info@digitalcampusvorarlberg.at digitalcampusvorarlberg.at
m Haus H von Rhomberg’s Fabrik rauchen die Köpfe. Das brandneue Ausbildungszentrum des Digital Campus Vorarlberg hat dort Ende September die Rechner gestartet. Der Coding Campus bietet eine fünfmonatige Ausbildung zum Programmierer. Ab Februar können Interessierte den Weg auch binnen zehn Monaten berufsbegleitend beschreiten. Der Digital Campus Vorarlberg ist das erste digitale berufsbegleitende Studienzentrum in Vorarlberg. Land, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer ziehen hier an einem Strang. Neben Bachelor- und Masterstudiengängen steht auch eine Ausbildung zum Coder hoch im Kurs. Die Coding-Ausbildung ebnet in fünf Monaten den Weg zum Programmierer. In einem berufsbegleitenden einwöchigen Assessment finden die Interessenten zunächst heraus, ob sie sich in der Welt der Coder heimisch fühlen. Im Rahmen von 500 Unterrichtseinheiten werden sie dann innerhalb von fünf bzw. zehn Monaten zum Programmierer ausgebildet. Die angehenden Programmierer arbeiten in Kleingruppen oder individuell und lösen spannende Aufgaben. Alle Trainer sind Praktiker und bringen ihre Erfahrung ein. Über ein digitales Logbuch dokumentieren die
Fotos: Luca Fasching
Infoabend Coding Campus
Der Digital Campus Vorarlberg ist das erste digitale berufsbegleitende Studienzentrum in Vorarlberg.
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BIRGIT FIEL
„Herzstück ist das Jugendcoaching“ Ausbildungspflichtgesetz. Mit der Ausbildungspflicht sollen in Österreich Jugendliche von 15 bis 18 Jahren aufgefangen werden. Seit Anfang des Jahres sind allein in Vorarlberg 230 Jugendliche aus dem Schul- und Bildungssystem „herausgefallen“. Dazu die Leiterin der Koordinierungsstelle AusBildung, Birgit Fiel, im Gespräch mit „Die Wirtschaft“.
Vorarlberg hat im Vergleich mit anderen Bundesländern hohe Zahlen an frühzeitigen Bildungsabbrechern. Gleichzeitig ist aber auch das Bewusstsein dazu sehr groß. Das zeigt sich am sehr gut funktionierenden Meldesystem. Die gute Vernetzung und gute Zusammenarbeit der einzelnen Akteure wird ständig verbessert. Der Fokus liegt auf der Prävention, denn, wenn der erste Übergang (von der Pflichtschule in die höhere Schule oder Lehre) gut gelingt, ist ein positiver Grundstein gelegt und auch bei einem Scheitern in der Schul- oder Berufsausbildung ist ein neuerlicher Anfang möglich.
Zur Person Birgit Fiel ist ausgebildete Personal- und Organisationsentwicklerin, Pädagogin und Sozialarbeiterin. Nach ihrer Tätigkeit als Jugendberaterin in der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, leitete sie in den vergangenen fünf Jahren ein Projekt zur Arbeitsintegration von benachteiligten Jugendlichen. Aktuell ist sie neben ihrer Tätigkeit als Beraterin für diverse Firmen vor allem für das BIFO Vorarlberg im Bereich Berufsorientierung für Jugendliche an Vorarlberger Schulen tätig. birgit-fiel.at
Wie sieht die weitere Laufbahn von frühzeitigen Schul-/ Bildungsabbrechern in Vorarlberg aus? Es gibt ein großes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten. Das Herzstück der Ausbildung bis 18 ist das Jugendcoaching, das vor allem präventiv arbeitet. Jede Schule in Vorarlberg hat einen fixen Jugendcoach als Ansprechperson. Wenn bei Schülern der Verdacht da ist, dass es bei Übergängen Schwierigkeiten gibt oder ein möglicher Abbruch möglich ist, wird der Kontakt mit dem Jugendcoaching hergestellt. In der Praxis funktioniert das vor allem im Pflichtschulbereich sehr gut, bei höheren Schulen ist es am Anlaufen mit Potenzial nach oben. Wichtig ist, dass sich Jugendliche an das Jugendcoaching oder AMS wenden, wenn sie Unterstützung brauchen. Auf Grund des Ausbildungspflichtgesetzes gibt es ein Meldesystem, das als Art Sicherheitsnetz gesehen werden kann. Das heißt, wenn ein Jugendlicher keine höhere Schule besucht oder keine Lehrausbildung absolviert, scheint er in diesem Meldesystem auf und wird von der Koordinierungsstelle kontaktiert und es werden Unterstützungsmöglichkeiten angeboten. Wie schätzen Sie die derzeitige Situation in Vorarlberg ein?
Welchen Zweck soll das Ausbildungspflichtgesetz erfüllen? Das Gesetz soll das Ausbildungsniveau heben. Ziel soll sein, dass es möglichst keine Hilfsarbeit unter 18 Jahren gibt. Auf Grund des Gesetzes werden Schul- bzw. Bildungsabbrecher mithilfe des Meldesystems sichtbar. Dadurch kann aktiv Unterstützung angeboten werden. Sehen Sie schon erste Verbesserungen in Bezug auf Schul-/Bildungsabbruch seit Einführung des Ausbildungspflichtgesetzes? Ja, das Bewusstsein ist da, betroffene Jugendliche wissen, dass sie eine Ausbildung machen müssen. Auch merken wir, dass dieVerantwortung gegenüber Abbrechern (z.B. in höheren Schulen) steigt. Alle, die im Bereich mit Jugendlichen arbeiten, sollen informiert sein, besonders da möchten wir dranbleiben. Die Folgen eines frühzeitigen Schul-/Bildungsabbruchs sind weitreichend! Ja, durchaus. Wenn man sich die Arbeitslosenstatistik der letzten 20 Jahren anschaut, gibt es nur in einem Bereich ganz gravierende Veränderungen. Nämlich bei jenen ohne Ausbildung. Diese Personengruppe ist ganz massiv und immer wieder von Arbeitslosigkeit bedroht und betroffen. Außerdem belegen Studien, dass diese Personengruppe öfter krank und viel stärker von Armut betroffen ist. Für die Anforderungen am Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Teilhabe sind neun Jahre Bildung vielfach nicht (mehr) ausreichend. Im internationalen Vergleich war Österreich mit neun Jahren Schulpflicht eher Schlusslicht. Interview: Vanessa Steiner
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EPU-Erfolgstag: Mit Persönlichkeit zum Erfolg E
PU bereichern die Vorarlberger Wirtschaft, sie sind der unternehmerische Ausdruck des Megatrends Individualisierung. Hinter dem Begriff EPU stehen Menschen, die sich selbstständig machen, um selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihre Talente, ihre Ressourcen und ihre Interessen beruflich zu verwirklichen“, erklärte WKV-Präsident Hans Peter Metzler im Rahmen des EPU-Erfolgstages 2019. Zum EPU-Erfolgstag der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und den Vorarlberger Raiffeisenbanken kamen heuer rund 350 Vorarlberger EPU. Diese haben sich längst als eine neue Form des Unternehmertums etabliert. „Was unser Land braucht, sind engagierte Unternehmer! Denn letztlich sind es immer Menschen mit Leidenschaft und Talent, die den Unterschied machen. Ob in Konzernen oder als EPU – zu viel Angepasstheit passt mit der komplexen Realität der Wirtschaft von heute nicht zusammen.“ EPU zeigen hier laut Metzler ihre Stärken: „Sie konzentrieren sich auf ihre Talente und ihre Spezialisierungen und besetzen ihre ganz individuelle Nische am Markt. Sie sind flexibel, innovativ und sehr nahe am Kunden.“
Austausch über Branchengrenzen hinweg. Unter dem Titel „Professionalität und Persönlichkeit auf Social Media“ stand die Bedeutung des Personal Brandings für EPU im Mittelpunkt. Gerade bei einem EPU ist die Person des Unternehmers untrennbar mit der Unternehmensmarke verknüpft. Eine authentische, emotionale und ehrliche Kommunikation schafft Vertrauen und Bindung zur Zielgruppe. An den Sozialen Medien kommt dabei kaum mehr ein Unternehmer vorbei. Doch wie macht man’s richtig? Was geht auf keinen Fall? Referent Florian Bauhuber ist touristischer Social Media-Pionier, Herausgeber zahlreicher Fachbücher und Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft: Er zeigte in seinem Vortrag operative Instrumente, die in der Unternehmenskommunikation genutzt werden können. Denise Steiner, erfolgreiche Bloggerin und Autorin von „Over the top by Chris“, teilte beim EPU-Erfolgstag ihre Erfahrungen als Bloggerin und Gründerin eines Ein-Personen-Unternehmens und gab Einblicke in ihren umfangreichen Joballtag. Mike Metelko, selbst EPU, führte als Moderator pointiert durch den Sabine Barbisch EPU-Erfolgstag 2019.
FOTOS: DIETMAR MATHIS
EPU-Erfolgstag: Impulse, Information und Netzwerk Der jährliche EPU-Erfolgstag dient den heimischen EPU als Plattform für Information, Impulse und den
Veranstaltung. In Vorarlberg gibt es knapp 23.000 Unternehmen, rund 12.500 davon sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Beim EPU-Erfolgstag stand diese Unternehmensform im Mittelpunkt.
Florian Bauhuber, Social Media-Pionier, und Bloggerin Denise Steiner bereicherten den EPU-Erfolgstag 2019 mit praktischen Beispielen aus ihrem Alltag als Unternehmer.
Hinten, v.l.: Mike Metelko, Hans Peter Metzler und Martin Dechant; vorne, v.l.: Florian Bauhuber, Denise Steiner und Wilfried Hopfner.
23 | Nr. 21 • November 2019 • Die Wirtschaft
markt Firmenbuch neueintragungen
Maldoner Elektrotechnik GmbH & Co KG, Alte Landstraße 3, 6923 Lauterach; Geschäftszweig: Ausübung des Elektrotechnikgewerbes; GesV vom 27.09.2019; Zusammenschlussvertrag vom 27.09.2019; Übernahme des Betriebes der Maldoner Elektrotechnik e.U. (FN 444213 f); GS: (A) Maldoner Elektrotechnik GmbH; vertritt seit 11.10.2019 selbstständig; Kommanditist: (B) Maldoner Philipp, geb. 06.02.1984; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 10.10.2019 – FN 520761a. Dr. Vinyl Obexer Helmut - nach dem Verfahren Dr. Vinyl GmbH, Außerfeldstraße 66; 6706 Bürs; Geschäftszweig: Karosseriebau einschließlich Karosseriespenglerei und Karosserielackiererei sowie Behebung von Kleinschäden von beschädigten Verbundglasscheiben, Velour, Stoffen, Leder und Kunststoffen durch Einbringung von Kunstharz mittels Dr. Vinyl Verfahren; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.09.2019; Einbringungsvertrag vom 25.09.2019; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Helmuth Alois Obexer“; GF: (A) Obexer Helmut Alois, geb. 15.08.1962; vertritt seit 15.10.2019 selbstständig; GS: (A) Obexer Helmut Alois, geb. 15.08.1962; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 14.10.2019 – FN 520393i. ZGD Immobilien KG, Im Tobel 16, 6833 Klaus-Weiler; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Immobilien; GesV vom 10.10.2019; GS: (A) Wiesenegger Ingrid, geb. 03.12.1944; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; Kommanditist: (B) Wiesenegger GmbH; Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 15.10.2019 – FN 521490y. Löwen Betriebs- und Management GmbH, Am Rain 15a, 6710 Nenzing; Geschäftszweig: Betrieb und Management von Hotellerie- und Gastronomiebetrieben, insbesondere der Betrieb des Hotel Löwen in Bludenz; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 27.09.2019; GF: (A) Wieshofer-Tomaselli Harald, geb. 15.09.1969; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; (B) Tomaselli Bianca, Mag.(FH), geb. 09.07.1975; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; GS: (A) Wieshofer-Tomaselli Harald, geb. 15.09.1969; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; (B) Tomaselli Bianca, Mag.(FH), geb. 09.07.1975; Einlage € 8.750; privilegierte Einlage € 2.500; geleistet € 2.500; (C) Mostögl Daniel, geb. 01.10.1993; Einlage € 8.750; privilegierte Einlage
Die beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung eingerichtete Prüfungskommission zur Feststellung der fachlichen Eignung für die Ausübung des Binnenschifffahrtsgewerbes hat auf Donnerstag den 2. April 2020 mit Beginn um 09.00 Uhr eine Eignungsprüfung ausgeschrieben. Spätester Anmeldungstermin hiefür ist der 15. Februar 2020. Ein Skriptum für die Prüfung wird nach Vorliegen der Anmeldung zugeschickt. Die Anmeldung ist
Donnerstag, 28. November 2019 Montag, 9. Dezember 2019 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 wko.at
€ 2.500; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 15.10.2019 – FN 520759y. Hackspiel & Partner Versicherungsmakler GmbH & Co KG, Römerstraße 32, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten, Unternehmensberatung, Finanzdienstleistungsassistenz - Vermögensberatung; GesV vom 26.09.2019; Umwandlungsvertrag vom 26.09.2019; Die Gesellschaft ist durch Umwandlung gemäß §§ 1 ff UmwG aus der Dr. Hackspiel & Partner GmbH (FN 333538 y) hervorgegangen; GS: (A) Hackspiel & Partner Versicherungsmakler GmbH; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; Kommanditist: (B) Hackspiel Thomas, Dr., geb. 23.06.1958; Haftsumme € 35.000; (C) Burtscher Rene, geb. 31.01.1983; Haftsumme € 8.750; – LG Feldkirch, 15.10.2019 – FN 520936h. Troy GmbH, Unterdorf 3, 6870 Bezau; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 02.10.2019; GF: (A) Troy Stefan, geb. 08.01.1986; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; GS: (A) Troy Stefan, geb. 08.01.1986; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 15.10.2019 – FN 521346k.
Dienstag, 3. Dezember 2019 9.30 – 11.30 Uhr, Bregenz, Vbg Gebietskrankenkasse, Heldendankstr. 10 13.45 – 15.15 Uhr, Lustenau, Rathausstr. 1
ILIE Handels GmbH, Hämmerlestraße 15, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Modeartikel; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.09.2019; GF: (A) Lebu Ilie, geb. 21.07.1982; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; GS: (A) Lebu Ilie, geb. 21.07.1982; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 15.10.2019 – FN 521279m. MiraculiX Handels GmbH, Friedhofstrasse 7, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art; Kapital € 35.000; GesV vom 27.09.2019; Einbringungsvertrag vom 27.09.2019; Einbringung des Einzelunternehmens MiraculiX e.U. (FN 501785 w); GF: (A) Güler Fahri Bora, geb. 16.06.1981; vertritt seit 16.10.2019 selbstständig; GS: (A) Güler Fahri Bora, geb. 16.06.1981; Einlage € 28.000; geleistet € 28.000; (B) Güler Tolga, geb. 05.03.1983; Einlage € 7.000; geleistet € 7.000; – LG Feldkirch, 15.10.2019 – FN 520760z.
Prüfung Prüfung der fachlichen Eignung nach der Eignungsprüfungsverordnung - Binnenschifffahrtsgewerbe - Prüfungstermin
direkt an das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Verkehrsrechtsabteilung, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, E-Mail: verk.post@ooe. gv.at, zu richten. Die Prüfung der fachlichen Eignung ist unter anderem für die Personenbeförderung mit Fahrzeugen auf Gewässern erforderlich, nicht jedoch für die Erlangung einer Konzession zur Güterbeförderung auf Binnengewässern, die keine Verbindung mit dem Binnenwasserstraßennetz aufweisen.
Mittwoch, 4. Dezember 2019 9.30 – 11.30 Uhr, Schruns, Vbg Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr, Bludenz, Vbg Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12
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Dienstag, 10. Dezember 2019 9.30 – 11.30 Uhr, Egg, Vbg Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr, Dornbirn, WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen und der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung November 2019 Die Wirtschaft |2 einreichen? Dann• besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserem Sprechtagsmitarbeiter (t 050808-9970) ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9970, f 050808-9919, Direktion.VBG@svagw.at svagw.at
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NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 24
GRUNDQUALIFIKATIONSPRÜFUNG PERSONEN- UND GÜTERVERKEHR
Prüfungen über die Grundqualifikation gemäß § 14b Abs 1 GelverkG und § 44b Abs 1 Kraftfahrliniengesetz gemäß § 19a Abs 1 GütbefG Gemäß § 3 der Grundqualifikations- und Weiterbildungsverordnung - Berufskraftfahrer - GWB, BGBl II Nr 139/2008, werden für die Ablegung der Prüfung zur Erlangung der Grundqualifikation für - den Personenkraftverkehr gemäß § 14b Abs 1 GelverkG und § 44 Abs 1 Kraftfahrliniengesetz - den Güterkraftverkehr gemäß § 19b Abs 1 GütbefG vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Verkehrsrecht, folgende Prüfungstermine ausgeschrieben: Prüfungstermin	30. Jänner 2020 12. März 2020 30. April 2020 18. Juni 2020 13. August 2020 24. September 2020 5. November 2020 17. Dezember 2020
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Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr
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Anmeldeschluss* 19.12.2019 30.01.2020 19.03.2020 07.05.2020 02.07.2020 13.08.2020 24.09.2020 05.11.2020
Ansuchen um Zulassung zu diesen Prüfungen sind spätestens 6 Wochen vorher beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Verkehrsrecht, Römerstraße 22, 6900 Bregenz einzubringen. Dem Ansuchen sind folgenden Unterlagen anzuschließen: a) Urkunden zum Nachweis des Vor- und Familiennamens, wie Geburts- und allenfalls Heiratsurkunde, b) Staatsbürgerschaftsnachweis c) Meldenachweis über den Hauptwohnsitz in Österreich (für Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union) bzw d) Nachweis über ein aufrechtes Arbeitsverhältnis bei einem in Österreich niedergelassenen Unternehmen oder Nachweis über einen Aufenthaltstitel, der das Recht auf unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt in Österreich ermöglicht (für Angehörige eines Drittstaates) Dem Ansuchen sind gegebenenfalls auch Nachweise über Prüfungen anzuschließen, die gemäß § 11 GWB anzurechnen sind und daher zum Entfall bestimmter Prüfungsgegenstände führen. Die Prüfungsgebühr in der Höhe von derzeit 310,- Euro ist auf das Konto des Amtes der Vorarlberger Landesregierung bei der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG in Bregenz, IBAN AT91 5800 0000 1003 5112, BIC HYPVAT2B, einzuzahlen bzw wird die Prüfungsgebühr nach Eingang der Anmeldung mit einer Rechnung vorgeschrieben. Das Anmeldeformular kann von der Homepage der Vorarlberger Landesregierung heruntergeladen werden: https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/contentdetailseite/-/asset_publisher/qA6AJ38txu0k/ content/fahrerqualifizierungsnachweis?article_id=117053
SPARTE GEWERBE UND HANDWERK Fachgruppe der Rauchfangkehrer Freitag, 29.11.2019, 15.00 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch, SZ 104 Tagesordnung 1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 10.10.2019 2. Bericht des Innungsmeisters – IM Richard Bilgeri 3. Bericht des Technischen Innungswartes – IMStv. Peter Gappmeier 4. Lehrlingsausbildung 5. Bericht des Lehrlingswartes – Christoph Battlogg 6. Bericht über die finanzielle Gebarung – GF Alfred Hehle 7. Allfälliges
Dienstag, 10. Dezember 2019 19:00 Uhr, Raum U2 07, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Veranstaltung der startupstube „Rechtliche Stolperfallen, die Startups meiden sollten“ Referentin: Dr. Gabriele Meusburger-Hammerer, Thurnher Wittwer Pfefferkorn & Partner Rechtsanwälte GmbH Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at. fhv.at Donnerstag, 12. Dezember 2019 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at
INDEXZAHLEN Indexzahlen Jänner bis Oktober 2019 Die aktuellen Indexzahlen finden Sie online unter news.wko.at
* Achtung: 6 Wochen Frist für die Anmeldung
Mittwoch, 4. Dezember 2019 19:00 Uhr, Raum W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft 038 „Die EU auf dem Weg zu einem nachhaltigen Finanzsystem?“ Referent: Prof. Dr. Oliver Kruse. Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at. fhv.at
BUNDESGESETZBLÄTTER BGBl. II Nr. 313/2019 vom 31.10.2019 Änderung der Verordnung betreffend die Abstandnahme von der Verpflichtung zur Abgabe von Voranmeldungen BGBl. II Nr. 314/2019 vom 31.10.2019 Änderung der Sachbezugswerteverordnung BGBl. II Nr. 315/2019 vom 31.10.2019 Sorgfaltspflichten-Umsatzsteuerverordnung – Sorgfaltspflichten-UStV BGBl. II Nr. 329/2019 vom 15.11.2019 Festsetzung des Mindestlohntarifs für Hausbetreuerinnen und Hausbetreuer für Österreich Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris. bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.
Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner, t 05522 305-356 mitterlechner.thomas@wkv.at wkv.at/statistik
LÖSCHUNGEN Susanne Kaufmann Kosmetik GmbH, Nr. 35, 6870 Bezau; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 26.09.2019; GV vom 26.09.2019; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Ea Einhundertzweiundfünfzigste WT Holding GmbH (FN 514360m) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Wien; – LG Feldkirch, 05.11.2019 – FN 77645i. Gasthaus Messmer GmbH in Liqu., Landstraße 3, 6911 Lochau; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 04.11.2019 – FN 468656a. Karl Grabher „VMG Christoph“ KG, Marktstraße 9/Top 10, 6845 Hohenems; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß & 142 UGB durch Ing. Karl Grabher, geb. 02.04.1963; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 06.11.2019 – FN 416458p.
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Gründer-Training (Fit für die Selbstständigkeit) Dornbirn, 17.2. – 16.3.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, 32 Trainingseinheiten, € 510,- (50 % Förderzuschuss für Gründer und Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg); K.Nr. 40780.15 Industriemeister Lehrgang Dornbirn, Start 17.2.2020, Termine lt. Stundenplan, 246 Trainingseinheiten, € 3.850,-; K.Nr. 12724.15 Das Wesen Mensch Angewandte Psychologie in der Führung Dornbirn, 18. + 19.2.2020, Di + Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12726.15 Vom Kollegen zur Führungskraft Hohenems, 12., 13.3. + 15.4.2020, Do, Fr, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr. 12720.15 Führungstraining – führen leicht gemacht Dornbirn, 12., 13. + 24.3.2020, Do, Fr, Di 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr. 12722.15 Change Management Dornbirn, 23. – 25.3.2020, Mo, Di, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 650,-; K.Nr. 12730.15 Businessplan professionell erstellen Dornbirn, 12. – 26.5.2020, Di 18:00 – 22:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 295,-; K.Nr. 40783.15 PERSÖNLICHKEIT
Mediation und Konfliktmanagement Dornbirn, 28.11.2019 – 17.9.2021, Termine lt. Stundenplan, 377 Trainingseinheiten, € 6.750,-; K.Nr. 13603.15 Überzeugen statt überreden Dornbirn, 24.1.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 265,-; K.Nr. 10724.15 SPRACHEN
Deutsch C1 Vormittagskurs (Sehr fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 3.12.2019 – 4.2.2020, Di, Mi, Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 88 Trainingseinheiten, € 671,-; K.Nr. 18683.15 Deutsch C2 Abendkurs (Fast muttersprachliches Niveau) Hohenems, 4.12.2019 – 17.6.2020, Mi 18:30 – 21:30 Uhr, 100 Trainingseinheiten, € 803,-; K.Nr. 18688.15 Englisch A1/A2 Intensiv Dornbirn, 5. – 11.12.2019, Do – Mi 8:30 – 15:00 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 399,-; K.Nr. 15682.15 Italienisch A2/B1 „senza stress“ Dornbirn, 7.1. – 17.3.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 27 Trainingseinheiten, € 407,-; K.Nr. 15730.15 Englisch A1.1 Abendkurs Dornbirn, 14.1. – 24.3.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 215,-; K.Nr. 15701.15
Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitslehrer Dornbirn, 27.1.2020, Mo 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 11721.15 Soft Skills Akademie Dornbirn, 28.1.2020, Di 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 10701.15 Coaching Dornbirn, 30.1.2020, Do 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 13701.15 MSc Management in Information and Business Technologies (MIBT) Dornbirn, 11.12.2019, Mi 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 83609.15
Briefe und E-Mails Dornbirn, 30.11. – 3.12.2019, Sa 9:00 – 17:00 Uhr, Di 18:00 – 22:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 395,-; K.Nr. 29604.15 Mutterschutz, Karenz, Elternteilzeit Dornbirn, 4.12.2019, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 250,-; K.Nr. 27602.15 Crashkurs Marketing Dornbirn, 6. + 7.12.2019, Fr + Sa 9:30 – 17:30 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 23611.15 Was macht uns sicher am Telefon? Dornbirn, 10.12.2019, Di 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 290,-; K.Nr. 29607.15 Buchhaltung II - Aufbaukurs Hohenems, 27.1. – 25.3.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, 66 Trainingseinheiten, € 720,-; K.Nr. 21705.15 Excel im Rechnungswesen Dornbirn, 27.1. – 5.2.2020, Mo + Mi 18:00 – 21:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 395,-; K.Nr. 21708.15 EDV / INFORMATIK
SAP – Lagerverwaltung Dornbirn, 25. – 27.11.2019, Mo, Di, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, € 1.280,-; K.Nr. 83618.15 SAP Grundlagen Dornbirn, 25. + 26.11.2019, Mo + Di 9:00 – 17:00 Uhr, € 850,-; K.Nr. 83615.15 Netzwerk-Administrator Dornbirn, 29.11.2019 – 7.2.2020, Fr 8:00 – 16:00 Uhr, Sa 9:00 – 13:00 Uhr, € 2.480,-; K.Nr. 80606.15 Marketing-Tuning auf Facebook (Kleingruppentraining) Dornbirn, 9. + 16.12.2019, Mo 13:00 – 17:00 Uhr, € 295,-; K.Nr. 81611.15 Google Tag Manager Dornbirn, 12. + 19.12.2019, Do 13:00 – 17:00 Uhr, € 195,-; K.Nr. 81608.15 Adobe Photoshop Einführung Dornbirn, 25.11. – 2.12.2019, Mo + Mi 8:00 – 16:00 Uhr, € 295,-; K.Nr. 80636.15 Excel Einführung (ECDL Modul) Dornbirn, 25.11. – 11.12.2019, Mo + Mi 18:00 – 21:30 Uhr, € 275,-; K.Nr. 80662.15 TECHNIK
Drehen I Dornbirn, 2. – 4.12.2019, Mo – Mi 7:30 - 18:00 Uhr, € 740,-; K.Nr. 38602.15 Fräsen I Dornbirn, 9. – 11.12.2019, Mo – Mi 7:30 – 18:00 Uhr, € 740,-; K.Nr. 38603.15
Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet
MSc Designing Digital Business Dornbirn, 12.12.2019, Do 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 83612.15 CE-Produktkoordinator Dornbirn, 12.12.2019, Do 18:00 – 22:00 Uhr; K.Nr. 64603.15
REFA-Lean Management und Industrie 4.0 Dornbirn, 13.12.2019, Fr 14:00 – 22:00 Uhr, € 410,-; K.Nr. 37614.15 Allround-Schweißkurs für Einsteiger Dornbirn, 13. – 23.1.2020, Mo, Mi, Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 460,-; K.Nr. 39702.15 MAG-Schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 27. – 31.1.2020, Mo – Do 7:45 – 16:45 Uhr, Fr 7:45 – 11:45 Uhr, € 795,-; K.Nr. 39704.15 IWS-Hauptlehrgang (Schweißwerkmeister) Dornbirn, Februar – Juni 2020, Termine lt. Stundenplan, € 4.850,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr), Diplomgebühr € 585,- (IWS Internationales Diplom); K.Nr. 39732.15 GEWERBE / HANDWERK / TOURISMUS / VERKEHR
Hochvolttechnik für Fahrzeugtechnik/HV2 Hohenems, 26. – 28.11.2019, Di – Do 8:00 – 17:30 Uhr, € 548,-; K.Nr. 54601.15 Workshop: „Erfolgreich prüfen“ Dornbirn, 28.11.2019, Do 13:00 – 22:00 Uhr, € 219,-; K.Nr. 40651.15 Generation Z Dornbirn, 9.12.2019, Mo 8:30 – 17:00 Uhr, € 245,-; K.Nr. 42655.15 Unternehmer-Training „KLASSISCH“ Dornbirn, 7.1. – 20.2.2020, Mo – Fr 8:00 – 17:00 Uhr, (inkl. 4 Abendtermine im Februar 2020 für die Prüfungsvorbereitung), € 1.790,-; K.Nr. 40770.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 8.1. – 8.4.2020, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, € 1.560,-; K.Nr. 40774.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 9.1. – 9.4.2020, Do + Di 18:00 – 22:00 Uhr, € 1.560,-; K.Nr. 40777.15 VBK Meisterprüfung Bäcker Hohenems, 20.1. – 28.4.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.600,-; K.Nr. 49700.15 WELLNESS / GESUNDHEIT / WIEDEREINSTIEG
Diätetisch geschulter Koch Hohenems, 20.1. – 7.4.2020, Mo + Di 8:00 – 17:00 Uhr, € 1.980,-; K.Nr. 77730.15 Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitstrainer Dornbirn, 26.2. – 20.6.2020, 4 Blockveranstaltungen, Mi – Sa 10:00 – 19:00 Uhr, € 2.350,-; K.Nr.11722.15 Info-Abend Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitslehrer Dornbirn, 27.1.2020, Mo 18:00 – 19:30 Uhr, kostenlos; K.Nr.11721.15
WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg
NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 26
Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. MANAGEMENT
Info-Abend: CE-Produktkoordinator
Business English A2/B1 Communication
Konfliktkompetenz - die Schlüsselqualifikation in Beruf und Alltag Teilnehmer Personen oder Teams, die Einblick in die Phänomene von Konflikten erhalten, ihr Konfliktmanagement reflektieren und optimieren sowie ihre soziale Kompetenz erhöhen möchten. Ziel l Sie erkennen die Dynamik von Konflikten und können sie dadurch besser verstehen. l Sie lernen eigene und fremde Konfliktmuster zu reflektieren. l Sie lernen Konflikte systematisch zu analysieren. l Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire im Umgang mit Konflikten. l Sie erkennen die positiven Aspekte von Konflikten und sehen darin in Zukunft die Chance zur Weiterentwicklung. Inhalt l Konflikt-Know-how l Konfliktsignale sicher erkennen l Kommunikation in heißen Situationen l Konstruktiver Umgang mit emotionalen Angriffen und verbalen Entgleisungen l Kritisches Feedback geben l Phasen der Konfliktbewältigung l Die Eskalationsstufen von Konflikten l Differenzierter Umgang mit den unterschiedlichen Konfliktarten l Systematische Konfliktanalyse mit den richtigen Fragen l Verschiedene Methoden der Konfliktintervention Trainerin: Mag. Angela Jäger, Unternehmensberaterin Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 445,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN 6. + 7.5.2020 Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 12731.15 Persönliche Beratung Barbara Mathis t 05572 3894-461 mathis.barbara@vlbg.wifi.at
(nach der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG) Sie erfahren alle wichtigen Informationen zu EU-Richtlinien und lernen alle notwendigen gesetzlichen Anforderungen kennen, um Produkte gemäß deren Richtlinie zur Marktreife zu bringen. Betroffen sind grundsätzlich alle Unternehmen, die CE-kennzeichnungspflichtige Maschinen und Produkte herstellen und/oder in Verkehr bringen. Für das Unternehmen wird Rechtssicherheit hinsichtlich Produkthaftung und Produktsicherheit sowie eine Optimierung der Dokumentationsprozesse geschaffen. Teilnehmer Technische Leiter, Geschäftsführer, Konstrukteure und Entwickler, Technische Redakteure, Qualitäts- und CE-Verantwortliche, Sicherheitsfachkräfte, Produktmanager, Projektleiter, Personen mit Interesse am Thema CE-Kennzeichnung. Ziel Der Info-Abend gibt Ihnen die Möglichkeit, mit den Experten und Lehrgangsleitern Ihre Fragen und Erwartungen in inhaltlicher und organisatorischer Hinsicht abzuklären. Sie erhalten einen ersten Überblick zum Thema und zur Zertifizierung als Nachweis für Ihre Qualifikation und Kompetenzen.
Ihr Nutzen Nach diesem Kurs kommunizieren Sie leicht und professionell mit Geschäftspartnern im direkten Kontakt, per E-Mail, Brief oder Telefon. Ihre bestehenden Kenntnisse werden aufgefrischt und ausgebaut. Sie lernen moderne Gepflogenheiten im Geschäftsalltag und die entsprechenden Redewendungen und Ausdrücke dazu. Inhalt Gängige Telefon-Redewendungen werden anhand authentischer Rollenspiele aus dem Geschäftsleben geübt. l Berufsbezogene Inhalte und Situationen – z. B. Entgegennahmen von Telefonaten, weiterverbinden, Dialogführung, Anfragen stellen und beantworten, Umgang mit Reklamationen – werden in einer lockeren Atmosphäre trainiert. l Wie schreibe ich ein geschäftliches E-Mail, welche Konventionen muss ich beachten. l Wie präsentiere ich mein Unternehmen Englisch sprechenden Besuchern. l Small Talk - was ist das eigentlich? Die üblichen Small Talk-Themen werden präsentiert und anhand praktischer Beispiele geübt. l
Das Bundesgesetz „Medizinische Assistenzberufe-Gesetz“ (MABG) vom 25. September 2012 und die entsprechende Ausbildungsverordnung vom 30. September 2013 regeln u.a. die Ausbildung und Berufsbezeichnung der Ordinationsassistenz. Die Ordinationsassistentin umfasst die Assistenz bei medizinischen Maßnahmen in ärztlichen Ordinationen, ärztlichen Gruppenpraxen, selbstständigen Ambulatorien und Sanitätsbehörden nach ärztlicher Anordnung und Aufsicht nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung. Inhalt Der Lehrplan richtet sich nach der gesetzlichen Ausbildungsverordnung. Der Gesamtumfang der Ausbildung beträgt 650 Stunden, wobei ca. die Hälfte als Praktikum zu absolvieren ist. Prüfung Die Ausbildung endet mit einer kommissionellen Abschlussprüfung. Um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, müssen die Anwesenheitspflicht erfüllt, sowie die Einzelprüfungen und das Praktikum positiv abgeschlossen sein.
Voraussetzungen Sprachlevel A2, Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests.
Personen, die zur Ausübung der Ordinationsassistenz berechtigt sind, dürfen die Berufsbezeichnung „Ordinationsassistent“/„Ordinationsassistentin“ führen.
Trainer: Geschäftsführer technics4users-TB Ing. Curt Schmidt Trainingseinheiten: 2 Beitrag: kostenlos Ort: WIFI Dornbirn
Trainer: Roger Shrubb Trainingseinheiten: 32 Beitrag: € 407,Die Bücher müssen selbst besorgt werden. Ort: WIFI Dornbirn
Trainingseinheiten: 650 (inkl. ca. 50% Praktikum) Beitrag: € 3.490,Ort: WIFI Dornbirn
TERMINE 12.12.2019 Do 18:00 – 20:00 Uhr Anmeldung erforderlich! Kursnummer: 64603.15
TERMIN 21.1. – 20.2.2020 Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 15766.15
TERMINE 29.1. – Dezember 2020 Mi + Fr 18:00 – 22:00 Uhr ca. 6 Samstage Kursnummer: 43770.15
Start Lehrgang: 31.1. – 13.3.2020 Termine laut Stundenplan Kursnummer: 64714.15
Persönliche Beratung Jasmin Bilgeri T 05572 3894-472 bilgeri.jasmin@vlbg.wifi.at
Persönliche Beratung Sandra Geißinger, Dipl. Betriebswirt ( BA) t 05572 3894-467 geissinger.sandra@vlbg.wifi.at
Persönliche Beratung Nadine Baumann t 05572 3894-469 baumann.nadine@vlbg.wifi.at
27 | NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT
WIFI AUSBILDUNG
Gesundheitsberuf mit Zukunft: Meditations- und Achtsamkeitslehrer Berufliche Qualifikation und Persönlichkeitsentwicklung in einem bietet der Lehrgang zum Meditations- und Achtsamkeitslehrer. Ein kostenloser Info-Abend am 27. Jänner 2020 im WIFI Dornbirn gibt Einblicke in Inhalte und Ablauf der Ausbildung.
„Die verschiedenen Achtsamkeitsübungen wende ich in Schulungen, aber auch im täglichen Leben an.“
Esther Vetsch Absolventin
Regelmäßiges Meditieren steigert nachweislich die Lebensqualität.
eitnot, Reizüberflutung, Leistungsstreben: Der moderne Mensch hat verlernt, nichts zu tun. Ständig gibt es etwas zu erreichen. Viele Menschen sind deshalb überlastet und suchen nach Ausgleich und Ruhe. Meditation, Achtsamkeitsschulung und Körpergewahrsein sind bewährte Mittel, um Wohlbefinden und Lebensqualität zu fördern. Immer mehr Studien zeigen, dass regelmäßige Meditation langfristig die Hirnaktivität verändert und somit ein wissenschaftlich bewiesener Weg zurück zur Quelle ganzheitlichen Wohlbefindens ist.
Traditionelle und moderne Übungsformen Der sehr praxisorientierte WIFI-Lehrgang zum Meditations- und Achtsamkeitslehrer bietet einen umfassenden Einblick in traditionelle und moderne meditative Übungsformen. Mit dieser soliden Basis und weiterer heimischer Praxis qualifizieren sich die Teilnehmer für einen immer mehr beliebteren, neuen Gesundheitsberuf. In der intensiven mehrmonatigen Ausbildung lernen die Teilnehmer
eine Vielzahl von Methoden und Übungen aus zahlreichen Traditionen kennen, die den Körper tief entspannen, die Psyche und das Energiesystem harmonisieren und den Geist in ein meditatives Gewahrsein führen. „Ganz gleich, ob man diese Ausbildung als Selbsterfahrung oder Qualifikation nutzen möchte, erfährt man in den aufbauenden Modulen Klärung und Neuordnung der eignen Energien, emotionale Harmonisierung, eine Stärkung und Erdung der eignen Persönlichkeit und eine tiefe Verbundenheit mit Jedem und Allem, was ist“, erklärt Lehrgangsleiter Wolfgang Kaschel und fügt hinzu: „Die Teilnehmer lernen sich bei der Anleitung von Meditationen und der Leitung von Kursstunden und Seminaren zu vertrauen, ihr Verständnis von Meditation weiterzugeben sowie Meditierende zu begleiten. Darüber hinaus kann sich während dieser Zeit der Bewusstwerdung und Innenschau ein tiefes Verständnis für Ursprung, Sinn und Zweck des eigenen Daseins erschließen.“
INFO Meditations- und Achtsamkeitslehrer Info-Abend: 27.1.2020, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 26.2.2020 Trainingseinheiten: 136 Beitrag: € 2.350 Persönliche Beratung Susanne Koller 05572 3894-459 koller.susanne@vlbg. wifi.at
wifi.at/vlbg
NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 28
service RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN
Was sollte man vor der Auswahl einer Domain prüfen und bedenken?
Tipp Vor der Registrierung einer Domain sollte beim Patentamt und beim Firmenbuchgericht nachgefragt werden, ob bereits eine Marke/Firma eingetragen ist, bei denen unter Umständen Verwechslungen mit der gewünschten Domain auftreten können. Zusätzlich sollten Infos über Internetsuchmaschinen oder Branchenverzeichnisse eingeholt werden.
KONTAKT WKV-Rechtservice Mag. Sebastian Sturn-Knall t 05522 305-291 Sturn-Knall. Sebastian@ wkv.at wko.at
FOTO: WKÖ
Bei der Domain beachten Durch eine Domain erhält die Website eine Adressierungsfunktion im Internet. Gleichzeitig erfüllt sie aber auch eine Identifikation des dahinterstehenden Domain-Inhabers. Die Domain hat deshalb auch eine Namensfunktion. Domains, die einen Namen enthalten oder namensmäßig wirken, fallen daher einerseits unter den namensrechtlichen Schutz des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches, andererseits kann dadurch aber auch in ein fremdes Namensrecht eingegriffen werden. Interessen müssen abgewogen werden Nach der Rechtsprechung ist die Verwendung eines Namens als Domain – unabhängig vom Inhalt der Website – dem Namensträger vorbehalten. Dies kann eine Person, aber auch eine Körperschaft wie eine Stadt oder ein Land sein. Ohne Zustimmung des Namensträgers ist die Verwendung des Namens durch Dritte unzulässige Namensanmaßung. Nun kann es jedoch vorkommen, dass beide den gleichen (Familien-)Namen führen, aber nur einer diesen als Domainnamen registriert hat. In einem derartigen Kollisionsfall ist eine Interessenabwägung zwischen den beiden Namensträgern (Domain-Inhaber und Dritter) a­ nzustellen. Derjenige, der die schutzwürdigeren Interessen hat, ist im „stärkeren“ Recht.
Wann Interessen schutzwürdig sind Die schutzwürdigen Interessen richten sich unter anderem nach dem auf der Website angebotenen Inhalt. So können schutzwürdige Interessen des gleichen Namensträgers grundsätzlich dann beeinträchtigt sein, wenn der Anschein einer wirtschaftlichen oder ideellen Beziehung zwischen dem Namensträger und dem Namensverwender erweckt wird. Bei gleicher Interessenlage gewinnt der Prioritätsältere, das heißt derjenige, der seinen Namen zuerst als Domain registrieren hat lassen (first come, first served). Tipp: Sollte ein Ortsname in einer Domain verwendet werden, sollte die Domain bereits so erklärend und aufklärend gestaltet sein, dass aus ihr selbst hervorgeht, dass die Website nicht vom Namensträger (zum Beispiel der Gemeinde) betrieben wird. Bei einem unzulässigen Namenseingriff kann der verletzte Namensträger die Unterlassung und Beseitigung der Domain verlangen. Im Rahmen des allgemeinen Schadenersatzrechts kann er auch einen Schadenersatzanspruch stellen.
29 | Nr. 21 • November 2019 • Die Wirtschaft
Bei Mobbing reagieren Ein Arbeitnehmer beschwert sich wegen Mobbing am Arbeitsplatz. Was ist in dem Fall zu tun?
Wenn nichts gegen Mobbing getan wird Hat sich ein Mitarbeiter mit einem begründeten Mobbing-Vorwurf an den Arbeitgeber gewandt und um Hilfe ersucht, hat der Arbeitgeber jedoch nichts dagegen unternommen, dann kann der gemobbte Mitarbeiter berechtigt vorzeitig austreten. Er behält dann seinen Anspruch auf Abfertigung alt und Urlaubsersatzleistung und hat weiters einen Anspruch auf Kündigungsentschädigung. Darüber hinaus kann er gegebenenfalls einen Anspruch auf Schadenersatz geltend machen. Noch ein paar Worte zu den möglichen Auswirkungen: Mobbing hat schädliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Bei gemobbten Arbeitnehmern können psychische und körperliche Leiden auftreten, wie Schlafstörungen, Magen-/Darm­ erkrankungen oder Kreislaufbeschwerden. Auch der Arbeitgeber erleidet einen Schaden, da der gemobbte Arbeitnehmer öfter krank ist und es so zu Produktionsausfällen kommt. Aber: Nicht jede (böse) Bemerkung ist gleich Mobbing. Der Begriff Mobbing wird oft zu häufig
rhebt ein Mitarbeiter einen Mobbing-Vorwurf gegen einen anderen Mitarbeiter, muss der Arbeitgeber jedenfalls handeln und bei Vorliegen von Mobbing gegenüber dem Mitarbeiter auch wirksam Abhilfe schaffen. Die Angaben des Mitarbeiters müssen dafür jedoch ausreichend konkret sein: Wer hat wann und wie gemobbt. Tipp: Zuerst muss der Arbeitgeber die Vorwürfe prüfen. Dazu sollte er Gespräche mit den Beteiligten führen und klären, was vorgefallen ist. Der angeblich gemobbte Mitarbeiter ist aufzufordern, die Mobbing-Handlungen genau zu dokumentieren und festzuhalten, wann, von wem und wie er gemobbt wird. Liegt Mobbing vor, so muss der Arbeitgeber wirksam etwas dagegen unternehmen. Je nach Stärke der Mobbing-Handlungen können unterschiedliche Abhilfemaßnahmen zielführend sein. Der Arbeitgeber kann versuchen, zu vermitteln und so den Konflikt zu lösen, den mobbenden Mitarbeiter abmahnen, die Arbeitnehmer versetzen oder als letzten Ausweg das Arbeitsverhältnis des mobbenden Arbeitnehmers beenden. Die notwendigen Maßnahmen richten sich nach dem konkreten Einzelfall und müssen der Situation angepasst und verhältnismäßig sein. Es sollte jedenfalls klargestellt werden, dass Mobbing im Unternehmen nicht akzeptiert wird und der konkret betroffene gemobbte Mitarbeiter wirksam vor den Mobbing-Handlungen geschützt wird. oder zu schnell verwendet. Weisungen, Verwarnungen, Entlassung oder Kündigung durch den Arbeitgeber sind rechtlich erlaubte Handlungen und kein Mobbing. Gelegentliche anlassbezogene Kritik, das Beanstanden von schlechter Leistung, oder wenn der Arbeitgeber vom Mitarbeiter hohe Leistung verlangt, stellen keine Mobbing-Handlungen dar.
Kontakt WKV-Rechtservice Nina Finzgar t 05522 305-311 finzgar.nina@wkv.at wko.at
Mobbing ist ein Verhalten unter Arbeitnehmern, das darauf abzielt, eine Person einzuschüchtern, auszugrenzen oder aus dem Arbeitsverhältnis zu drängen. Mobbing kann auch von Vorgesetzten ausgehen oder sich gegen sie richten. Doch nicht jeder Konflikt am Arbeitsplatz ist Mobbing. Damit von Mobbing gesprochen werden kann, müssen solche Handlungen häufiger, über einen längeren Zeitraum und systematisch erfolgen sowie eine erhebliche Stärke erreichen. Der Gemobbte ist meist ­unterlegen und sieht sich außerstande, sich zu wehren oder der Situation zu entkommen. Eine gesetzliche Definition von Mobbing gibt es in Österreich nicht. Ob Mobbing vorliegt, kann immer nur anhand des konkreten Einzelfalls beurteilt werden. Mobbing kann beispielsweise aus Beschimpfungen, Schikanen, Unterlassen von Information, Verbreiten von Gerüchten, Lustigmachen, „wie Luft behandeln“ oder systematischem Zuteilen unangenehmer oder sinn­loser Aufgaben bestehen.
NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 30
Lernen Sie neue Prüf- und Messtechniken kennen!
Prüf- und Messtechnik. Ein umfangreiches Leistungsspektrum an aktuellen Prüftechnologien und Services für verschiedene Branchen wird am 3. Dezember in der POSTGARAGE in Dornbirn vorgestellt.
„Regionale Dienstleister im Bereich Prüfund Messtechnik“ Dienstag, 03. Dezember 2019 15.00 bis 18.30 Uhr POSTGARAGE, CAMPUS V in Dornbirn Programm: • 15.00 Uhr	Begrüßung • 15.15 Uhr	Impulsvortrag Eurac Research • 15.45 Uhr	Kurzvorstellungen der einzelnen Anbieter • Anschließend Networking und Ausklang bei Buffet mit Informationsständen der Anbieter. Anmeldung: • Die Teilnahme ist kostenlos. • Begrenzte Teilnehmerzahl. • Anmeldung bitte bis 29.11.2019 bei daniela. auer@wisto.at • wisto.at/technologieupdate
In der Region gibt es eine Reihe an Einrichtungen, die umfangreiche Prüftechnologien anbieten. Ein Beispiel ist die außergewöhnliche Forschungsinfrastruktur „terraXcube“, in der Produkte und Prozesse unter extremen Klimabedingungen getestet werden.
as Technologie-Update der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) bietet die Möglichkeit, leistungsfähige regionale und überregionale Dienstleister von Prüf- und Messtechniken an einem Ort zu treffen und sich mit Fachexperten und Unternehmensvertretern auszutauschen. Folgende Anbieter zeigen unterschiedliche Verfahren und informieren Sie aus erster Hand:
• Bachmann electronic, Feldkirch: EMV-Messungen • EMPA St. Gallen, Schweiz: Mikro- und Nanoanalytik, Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS), Rasterelektronenmikroskopie (REM) etc. • Eurac Reserach, Südtirol: terraXcube Klimakammern für verschiedene Umwelttests • FH Vorarlberg, Dornbirn: Werkstoffprüfung und Schadensanalyse • gbd LAB, Dornbirn: Werkstoffprüfung, Schweißverfahrensprüfung, Ultraschallprüfung, Härteprüfung, Luftdurchlässigkeitsprüfung etc. • NTB Buchs, Schweiz: u.a. Schallmessungen, Festigkeitsanalysen, EMV-Messungen, Oberflächenmesstechnik • OFI Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik, Wien: Material- und Produktprüfung • TCCV, Dornbirn: Oberflächenanalytik, Farbmessung, Elektrochemische Messungen, Materialprüfungen etc. • units imt, Lustenau: u.a. taktile Messungen, Computertomografie, Multisensorik, Digital Mikroskopie • V-Research, Dornbirn: Oberflächencharakterisierung, tribologische Messungen
Impulsvortrag terraXcube Der terraXcube ist eine Einrichtung des Bozner Forschungszentrums Eurac Research, die extremste Umwelt-
ereignisse simuliert mit dem Ziel, ihren Einfluss auf den Menschen, ökologische Prozesse und technische Produkte zu untersuchen. In verschiedenen Klimakammern kann im terraXcube erforscht werden, wie Mensch und Natur auf Umweltstress reagieren und wie extreme Bedingungen sich auf die Leistung von Materialien und Produkten auswirken. Christian Steurer, Leiter des Centers terraXcube, präsentiert in seinem Vortrag die Möglichkeiten und Anwendungsfelder dieser außergewöhnlichen Laborinfrastruktur, die am NOI-Technologiepark in Bozen situiert ist. Technologie-Update Das Technologie-Update richtet sich an F&E-, QM- und Produktionsverantwortliche aus Unternehmen aller Größen, sowie an Geschäftsführer, Ingenieurbüros und sonstige interessierte Personen. Die Veranstaltungsreihe der WISTO informiert zu Innovations- und Technologiethemen und bietet eine Plattform zur Vernetzung. Um Anmeldung wird gebeten.
KONTAKT Haben Sie vorab Fragen zur Veranstaltung oder unseren Technologietransfer-Services? Informieren Sie sich bei Tina Blaser 05572 552 52 20 tina.blaser@wisto.at Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn wisto.at
FOTO: TERRAXCUBE/IVO CORRÀ
TechnologieUpdate:
31 | NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT
Exporteure profitieren von EUHandelsabkommen INFO EU-Warenexporte in Handelsabkommenländer 2018: • Schweiz: 24 % • Türkei: 12 % • Norwegen: 8 % • Südkorea: 8 % • Kanada: 6 % • Andere Handelsabkommenländer: 42 % Mehr Informationen zu den EU-Handelsabkommen finden Sie online unter: wko.at/ handelsabkommen Für Fragen steht auch die Abteilung Außenwirtschaft der WKV zur Verfügung: aussenwirtschaft@wkv.at
Export. Derzeit verfügt die EU über das größte Handelsnetz der Welt, bestehend aus 41 Handelsabkommen, die 72 Länder abdecken. Eine echte Erfolgsgeschichte, wie ein Bericht der Europäischen Kommission zeigt.
m Jahr 2018 haben sich laut dem EU-Bericht die EU-Ausfuhren in und die Einfuhren aus Handelspartnerländern gut entwickelt: • Das Wachstum hielt mit 2 Prozent bzw. 4,6 Prozent kontinuierlich an, wobei die Exportleistung der EU im Agrar- und Lebensmittelsektor besonders stark war. • Daswachsende Netzvon EU-Handelsabkommen schafft Arbeit: Schließlich hängen mehr als 36 Millionen Arbeitsplätze von Ausfuhren in Länder außerhalb der EU ab. • Die EU verzeichnete mit ihren Handelspartnern im Warenhandel einen Überschuss von 84,6 Milliarden Euro. • Dem entgegen steht ein Handelsdefizit gegenüber dem Rest der Welt von insgesamt rund 24,6 Milliarden Euro. Agrarlebensmittel. Die EU-Ausfuhren von Agrarlebensmitteln in die Handelspartnerländer nahmen weiter zu und stiegen um insgesamt 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Ausfuhren von Agrarlebensmitteln nach Südkorea nahmen um 4,8 Prozent zu. Erwähnenswert sind ferner die Agrarlebensmittelausfuhren nach Georgien, Moldau und in die Ukraine, die im Vergleich zu 2017 um 11 Prozent gestiegen sind.
Die Warenexporte von Österreich nach Singapur stiegen von 176 Millionen Euro im Jahr 1995 auf 416 Millionen Euro im Jahr 2018. Das entspricht einer Steigerung von gut 140 Prozent. Die Handelsbilanz stieg im selben Zeitraum um 240 Prozent, von 70 Millionen auf 235 Millionen im Vorjahr.
Industriegüter. Die EU-Ausfuhren von Industriegütern stiegen um insgesamt 2 Prozent, wobei unter anderem bei Chemikalien (2,5 Prozent), mineralischen Erzeugnissen (6 Prozent) und unedlen Metallen (4,4 Prozent) ein stärkeres Wachstum zu verzeichnen war. CETA-Abkommen. Der Bericht zeigt, dass 2018 durch das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada positive Ergebnisse erzielt wurden: • Der bilaterale Warenhandel stieg um 10,3 Prozent und der Handelsüberschuss der EU gegenüber Kanada nahm um 60 Prozent zu. • Die Warenausfuhren der EU nach Kanada stiegen um 15 Prozent (bzw. generierten 36 Milliarden Euro an zusätzlichen Ausfuhreinnahmen), insbesondere in Sektoren, in denen die Einfuhrzölle früher hoch waren. • Die EU-Ausfuhren von Agrarlebensmitteln nach Kanada (9 Prozent der Gesamtausfuhren der EU) stiegen um 7 Prozent. Vorarlberg. Heimische Unternehmen profitieren von EU-Handelsabkommen: So stiegen im Jahr nach dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens EU - Südkorea Ende 2015 die Vorarlberger Exporte nach Südkorea um 32,8% auf knapp 65 Millionen Euro. Im Jahr nach dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens mit Südafrika Ende 2016 stiegen die Exporte nach Südafrika um 3,3% auf knapp 26 Millionen Euro. Handelsabkommen. Das Handelsabkommen der EU mit Singapur, das mit 21. November 2019 in Kraft tritt, ist das erste präferenzielle Abkommen, das die EU mit einem Mitglied des Verbandes südostasiatischer Nationen (ASEAN, Association of Southeast Asian Nations) geschlossen hat. Knapp ein Drittel des Handels mit Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und dem ASEAN entfällt auf Singapur. Singapur ist damit der größte Partner der EU unter den ASEAN-Staaten. Über 10.000 EU-Unternehmen sind dort niedergelassen und nutzen das Land als Drehscheibe, um die gesamte Pazifikregion zu bedienen.
Nr. 21 • November 2019 • Die Wirtschaft | 32
Weihnachten naht: Was die Vorarlberger schenken wollen
Weihnachtseinkäufe. Die KMU Forschung Austria hat aktuell erhoben, dass 85 Prozent der Vorarlberger (ab 15 Jahre) heuer Weihnachtsgeschenke einkaufen wollen. Im Schnitt planen sie dafür rund 360 Euro auszugeben.
Bücher, Gutscheine, Spielwaren, Bekleidung und Kosmetika - das sind die fünf beliebtesten Produktgruppen für Weihnachtsgeschenke.
Foto:S Kuzmanovic/Istock
Spartenobfrau KommR Theresia Fröwis
n rund einem Monat ist Weihnachten, im Handel laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und auch die Konsumenten sind schon mit der Planung und dem Einkauf von Weihnachtspräsenten beschäftigt“, erklärt KommR Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, und präsentiert eine aktuelle Umfrage der KMU Forschung Austria zu diesem Thema: Weihnachtsshopping. Rund 280.000 Vorarlberger (ab 15 Jahre, ohne Alterseinschränkung nach oben) oder 85 Prozent, planen demnach heuer Weihnachtsgeschenke einzukaufen, der Start des Geschenkeeinkaufs wird sich voraussichtlich nach „hinten“ verschieben: Sieben Prozent bzw. rund 25.000 Konsumenten haben bereits vor bzw. im Oktober mit dem Einkauf von Weihnachtspräsenten begonnen. Damit geht die Zahl der „Early-Christmas-Shopper“ gegenüber dem Vorjahr (9 Prozent) leicht zurück. Auch der Anteil der „Late-Christmas-Shopper“, die den Großteil der Weihnachtseinkäufe in der zweiten Dezemberhälfte bzw. kurz vor Heilig Abend tätigen möchten, ist 2019 mit 34 Prozent deutlich geringer als
im Weihnachtsgeschäft 2018 (42 Prozent). Zahlreiche Vorarlberger (25 Prozent) planen das Gros der Weihnachtspräsente heuer bereits in der 1. Dezemberhälfte zu besorgen. Top-Weihnachtsgeschenke. Bücher führen heuer das Ranking der Top-10-Weihnachtsgeschenke an: 37 Prozent der Vorarlberger (ab 15 Jahren) wollen diese heuer unter den Christbaum legen. 34 Prozent planen Gutscheine zu verschenken. Spielwaren, Bekleidung und Kosmetika folgen dahinter. „Damit hat sich das Ranking gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, sondern die Produkte haben nur untereinander die Plätze getauscht“, weiß Spartenobfrau Fröwis. Genussmittel und Schmuck liegen jetzt auf Platz 6 und 7. Sportartikel, Lederwaren/Schuhe und Selbstgemachtes komplettieren die Rangliste der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Budget. Das Budget für die Geschenke liegt wie vergangenes Jahr bei durchschnittlich rund 360 Euro. „Die Geschenkekäufer planen heuer rund sechs Geschenke – für ganz kleine bis zu ganz großen Wünschen. In Summe besorgen die Vorarlberger somit schätzungsweise knapp 1,6 Millionen Weihnachtsgeschenke“, informiert Theresia Fröwis und stellt klar: „Die Bandbreite der geplanten Geschenkeausgaben ist weiterhin hoch: Knapp 17 Prozent der Vorarlberger wollen maximal 100 Euro für alle Präsente zusammen ausgeben, während 12 Prozent bereit sind mehr als 1.000 Euro aufzuwenden.“ Informationsquelle. Interessant sind auch die Erkenntnisse der KMU Forschung Austria zum Thema Informationsquellen: So lassen sich die Vorarlberger am liebsten durch Schaufenster bzw. direkt im Geschäft inspirieren, dahinter folgt das Internet an zweiter Stelle. Freunde, Bekannte, Kollegen und Prospekte stellen für viele ebenfalls eine wichtige Informationsquelle dar. 53 Prozent der Vorarlberger holen sich vorab Informationen zu Weihnachtspräsenten im Internet ein. 38 Prozent – und damit deutlich mehr als 2018 – planen heuer ihre Geschenke auch, nicht ausschließlich, online zu Sabine Barbisch kaufen.
33 | Nr. 21 • november 2019 • Die Wirtschaft
serie neue lehrlinge
Für den Beruf Metalltechniker – Stahlbautechnik und Konstruktionstechnik hat sich Niklas Alge entschieden. Seine Ausbildung macht er bei Waibel Metall und freut sich über die Unterstützung von Firmenchef und Ausbildner Simon Waibel.
In diesem innovativen Betrieb im Millennium Park hat Baretdin Tasar seine Lehre zum Mechatroniker – Elektromaschinentechniker begonnen. Begleitet wird er während seiner Ausbildung von seinem Vorgesetzten Peter Horatschek und seinem Ausbilder Ernst Girardi.
Beim weltweit tätigen Familienunternehmen im Millennium Park, das auf die Herstellung und den Vertrieb von Spindelhubgetrieben und Antriebselementen spezialisiert ist, haben heuer fünf Jugendliche ihre Lehrausbildung begonnen. Jana Saskia Fritz und Ilhan Erdem werden zum/zur Metalltechniker/-in – Zerspanungstechniker/-in ausgebildet. Die Ausbildung zum/zur Bürokaufmann/-frau haben Kübra Demiral und Alexej Miletic gestartet und Laureen Melodie Stoff erlernt den Lehrberuf Medienfachfrau.
Simon Fritsch und Thomas Golderer haben bei Perzi die Lehre zum Kunststofftechniker begonnen. Lehrlingsausbildner Helmut Stampfer betreut die beiden Jungs während ihrer Ausbildungszeit.
Im Sutterlüty Ländlemarkt im Kirchpark hat Ronja Bergmann die Lehre zur Einzelhandelskauffrau begonnen. Marktleiter Dietmar Baldauf ist ihr Ansprechpartner in allen Belangen rund um die Ausbildung.
Kremmel & Schneider GmbH
Mit Samuel Gunz und Raphael Vogler haben bei Kremmel & Schneider gleich zwei Jugendliche ihre Ausbildung zum Elektrotechniker begonnen. Michael Hämmerle steht den beiden als Betreuer zur Verfügung.
Tonnenschwere Fahrzeuge werden bei der Firma Haubner täglich von den bestens ausgebildeten Mitarbeitern fachmännisch repariert und betreut. Mit Florian Oberscheider und Stefan Neyer haben in diesem Herbst zwei Jugendliche ihre Ausbildung zum Kraftfahrzeugtechniker-Systemelektroniker begonnen.
Jonas Hagen und Benjamin Summer haben sich für den Lehrberuf Elektroniker entschieden. Ihre Ausbildung machen sie bei der Firma alge electronic gmbh. Dominik Sprung steht den beiden Jugendlichen während der Lehrzeit als Ausbilder mit Rat und Tat zur Seite.
Foto: www.fasching.photo, Luca Fasching
Waibel Metall GmbH
Bei der KRAL AG in Lustenau haben heuer neun Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Sie werden in den Berufen Bürokaufmann/-frau, Metalltechniker/-in - Maschinenbautechnik, Betriebslogistikkaufmann/-frau und Metalltechniker/-in - Maschinenbautechnik mit Konstruktionstechnik ausgebildet.
Fulterer AG & Co KG Nicolas Bilgeri, Michelle Freiberger und Alper Polat verstärken das Ausbildungsteam bei der Firma Fulterer. Sie haben ihre Lehrausbildung im Beruf Metalltechnik-Werkzeugbautechniker/-in begonnen. Lehrlingsausbilder Gerhard Svetina steht ‚seinen‘ Lehrlingen während ihrer Ausbildung zur Seite.
NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 34
unternehmen NACHFOLGE
Visionworks: Neuer Online-Auftritt
Präg Dornbirn sichert Nachfolge
Mit Ende des Jahres geht die Digitalagentur visionworks mit neuer Website online. Klar, strukturiert und übersichtlich präsentiert sich die junge Firma als ganzheitlicher Partner für Digitalisierung. Visionworks bietet Medientechnik, Softwareentwicklung, Design und Multimedia-Content für die digitale Marken- und Unternehmenskommunikation im Gesamtpaket an. vision-works.at
Mehr als ein Jahrhundert ist die Familie Präg in Dornbirn der Inbegriff für hochwertige Uhren, Schmuck und Optik genauso wie für erstklassigen Service und vorbildliche Kundenfreundlichkeit. Nachdem eine familieninterne Nachfolge nicht möglich war, hat sich die Familie Präg zum Ziel gesetzt, ihr Unternehmen in die bewährten Hände eines passenden Familienunternehmens zu geben. Mit Anna-Lena Hollfelder, einer international erfahrenen Schmuck-
expertin und Schmuckdesignerin, wurde die ideale Nachfolge gefunden. Die Jungunternehmerin stammt in dritter Generation aus der renommierten Juweliersfamilie Hollfelder, die mit mehreren Geschäften im regionalen süddeutschen Raum vertreten ist und war auf der Suche nach einem städtischen Standort, um sich selbstständig zu machen. Die neue Eigentümerin wird auch in Zukunft von Uschi Dunzinger-Präg und Rudi Präg unterstützt. „Uns verbindet die Philosophie, traditionelle Werte zu leben und innovativ zu arbeiten.“ praeg.at
Vorstandsmandat verlängert Der Aufsichtsrat der Zumtobel Group hat bekannt gegeben, dass der Vertrag von CFO (Chief Financial Officer) Thomas Tschol verlängert wurde. Mit dieser Entscheidung setzt der Aufsichtsrat der Zumtobel Group ein Signal für Kontinuität: „Wir freuen uns auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit“, erklärt Jürg Zumtobel, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Zumtobel Group. zumtobelgroup.com
FOTO: VISON-WORKS.AT, PRÄG DORNBIRN, ZUMTOBEL GROUP
Die neue Eigentümerin Anna-Lena Hollfelder (Mitte) mit Rudi Präg und Uschi Dunzinger-Präg (v.l.).
PEOPLE‘S AIR GROUP
Fokussierung auf Angebot ab St.Gallen-Altenrhein People’s verbindet von St.Gallen-Altenrhein die Regionen Vorarlberg, Ostschweiz und Liechtenstein mehrmals täglich mit Wien und fliegt zusätzlich beliebte Feriendestinationen an.
Die Fluglinie People’s fokussiert sich künftig auf das bereits etablierte und beliebte Angebot in St.Gallen-Altenrhein. Mit dieser Strategie setzt People’s auf Qualität anstatt Quantität und bietet ein langfristiges und stabiles Nischenprodukt an. Nebst der Hauptstrecke Altenrhein-Wien werden ab St.Gallen-Altenrhein saisonal Flüge zu Feriendestinationen angeboten. Die saisonalen Urlaubsflüge ab den Flughäfen Memmingen, Bern, Salzburg und Wien sollen dagegen nicht mehr
angeboten werden. In einer Ganzjahresbetrachtung kann Letzteres aufgrund der insgesamt anspruchsvoller werdenden Rahmenbedingungen nicht rentabel betrieben werden. Das dazu eingesetzte zweite Flugzeug wird die Flotte voraussichtlich Ende Jahr verlassen. Vom Entscheid sind fünf Mitarbeitende betroffen. Die Unternehmensführung hat flankierende Massnahmen implementiert, um die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden abzufedern.
35 | NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT
Umstellung des Produktsortiments Röfix investiert in neue, saubere und ökologische Produktion. Die Geschäftsleitung Christian Höberl und Dirk Zumbansen mit dem neuen 25 kg Sack.
Die Röfix AG Österreich stellt bis Ende 2020 das gesamte Produktsortiment auf 25 kg Säcke um. Neben einer wesentlichen Verbesserung der Verpackungstechnologie wird durch den Einsatz der neu entwickelten Säcke auf den Einsatz von Kunststoff verzichtet und dadurch die Umwelt nachhaltig geschont. Für die Umstellung des Sortiments werden an vier Standorten österreichweit rund 2,3 Millionen Euro in neue Anlagen investiert.
FOTOS: GÜNTHER PEROUTKA, WEISSENGRUBER-FOTOGRAFIE.AT
Business-Stars der Vorarlberger Wirtschaft gekrönt
Beim „Fest der Wirtschaft“ bekamen Vorarlberger Top-Unternehmen den begehrten ALC-Preis verliehen. Bereits seit 21 Jahren ermittelt „Die Presse“ gemeinsam mit PwC Österreich und KSV1870 die „Austria’s Leading Companies“.
D Gemeinsam freuen sich die Vertreter der siegreichen Vorarlberger Unternehmen über die Auszeichnung.
er ALC-Preis ist der wichtigste Wirtschaftspreis des Landes: Beim „Fest der Wirtschaft“ bekamen Vorarlberger Top-Unternehmen im Festspielhaus Bregenz den begehrten ALC-Preis verliehen. Die Gewinner-Unternehmen werden in jedem Bundesland gekürt – vier Wochen lang tourt die Award-Reihe „ALC“ durch Österreich, um landesweit die Wirtschaftselite auf die Bühne zu holen. Beim abschließenden Gala-Event „ALC Österreich“ am 30. Jänner 2020 in Wien haben alle Vorarlberger Landessieger nochmals die Chance auf den österreichischen Gesamtsieg in ihrer Kategorie. Namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik überreichten den begehrten ALC-Flügel an die diesjährigen Sieger: Die Getzner Textil Aktiengesellschaft aus Bludenz wurde in der Kategorie International tätige Unternehmen ausgezeichnet, die Andre Augen-Medizinprodukte GmbH aus Dornbirn erhielt den Preis in der Kategorie National tätige Unternehmen mit Jahresumsatz ab zehn Millionen Euro. Über den Preis in der Kategorie National tätige Unternehmen mit Jahresumsatz bis maximal zehn Millionen Euro durfte sich die Dorn
Lift GmbH aus Lauterach freuen. Einen Sonderpreis für herausragende unternehmerische Leistungen bei der Integration von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben erhielt das Landeskrankenhaus Hohenems. Klare Bewertungskriterien für eindeutige Sieger Der ALC-Preis wird nicht etwa von einer Jury vergeben, sondern fußt auf dem tatsächlichen Einsatz, den Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter leisten. Die Top-Unternehmen werden anhand ihrer wirtschaftlichen Performance der vergangenen drei Jahre gerankt, indem die jüngsten drei Jahresbilanzen herangezogen werden. Alle Austria’s Leading Companies zeichnen sich durch nachhaltiges Wachstum aus und verfügen zugleich über eine solide Kapitalbasis.
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Kurz notiert Förderung von E-Bikes und E-Transporträdern
Mehrere Ingenieurbüros konnten dieses Jahr von Fachgruppenobmann Wolfgang Huber im Rahmen der Fachgruppentagung der Vorarlberger Ingenieurbüros im Alpengasthof Muttersberg für ihre langjährige erfolgreiche Selbstständigkeit als Ingenieurbüros geehrt werden: Werner Cukrowicz (40 Jahre), Peter Naßwetter (34 J.), ECCON (31 J.) Johann Ammann (30 J.), Contec Ingenieur- u. techn. Beratungsunternehmen (30 Jahre), Walter Pflügl (29 Jahre), Peter Hohmann, (29 Jahre), Gerhard Etlinger (28 J.), Ingenieurbüro Huber (25 J.), TBM-Engineering GmbH (25 J.).
Das Ö3-Christmas-Shopping geht in die nächste Runde Ende November läuft die Vorpromotion auf Ö3, der Spielzeitraum ist vom 2. bis 23. Dezember 2019. Bei Bekanntgabe der gezogenen Rechnung im Radio wird der Gewinner, die Einkaufssumme und auch wieder das Geschäft, in dem eingekauft wurde, genannt. Wie schon in den Vorjahren wird auch heuer wieder das Thema "Kauf im österreichischen Handel" in das Ö3 Christmas-Shopping einfließen. Informationen und Drucksorten für Händler gibt es online unter: wko.at/branchen/handel/oe-3-christmasshopping.html
FotoS: Lisa Mathis/VLK-Bernd Hofmeister/Sams Foto
Der Start der Förderaktion zur E-Mobilität erfolgt mit einigen Änderungen. Eine betrifft die Zielgruppe: Heuer werden erstmalig auch Ankäufe durch Privatpersonen gefördert, allerdings nur beim Kauf von E-Transportrad und Transportrad (Ladegewicht > 80 kg). Die Förderhöhe beträgt unter bestimmten Voraussetzungen pro Fahrzeug € 200. Eine weitere Änderung betrifft die Anzahl der geförderten E-Fahrräder: Wie bisher betrifft die Förderung Betriebe, Vereine, Gebietskörperschaften etc., aber nicht Privatpersonen und die Mindestabnahmemenge wurde auf mindestens zehn Stück Minimum festgelegt. Infos und Details wko.at/branchen/handel/mode-freizeitartikel/sportartikelhandel
Ehrung erfolgreicher Ingenieurbüros
Startupland-Frühstück in der Postgarage Da war was los: Beim Startupland Frühstück in der neuen Postgarage kamen kürzlich über 100 Gäste aus der Vorarlberger Start-up-Szene, viele bekannte wie neue Besucher und Interessierte zusammen, um sich wieder spannende Einblicke in die heimische Start-up-Szene zu holen. Dieses Mal zu Gast: Impulsgeber Guntram Begle, der im Interview mit Startupland über seine Erfahrungen als CTO beim Schweizer Großkonzern Schindler Aufzüge und seinen Erfahrungen im Aufbau des hauseigenen Start-ups berichtete. in gewohnt lockerer Atmosphäre konnten zudem die „neuen, alten“ Hallen der Postgarage besichtigt werden. startupland.at
Frächterball unter dem Motto „Mir ro(u)ck n zem“ Auch heuer hat die Fachgruppe der Vorarlberger Güterbeförderer die 450 heimischen Betriebe zu einem Event der Spitzenklasse eingeladen: Neben einem ausgezeichneten musikalischen sowie kulinarischen Rahmenprogramm erwartete die Gäste in der vorangehenden Fachgruppentagung ein spannendes Tagungsprogramm – darunter ein Vortrag zum Thema eMobilität und Mangelberuf Berufskraftfahrer – während die Begleitpersonen sich durch die „süßen Güter“ von Fenkarts Schokoladenmanufaktur probieren konnten. Bis in die Nacht feierten die rund 200 Gäste ausgelassen in der Otten Gravour Hohenems.
6. Lehrlingsmesse „Lehre im Walgau“ 52 Lehrbetriebe stellten sich bei der beliebten Informationsveranstaltung in der Tennishalle Nenzing vor und gaben Einblicke in rund 80 unterschiedliche Lehrberufe. An den Messeständen wurde unter fachmännischer Aufsicht selbst Hand angelegt, die jungen Menschen konnten außerdem direkt mit Lehrlingen, Ausbildenden und Geschäftsführenden ins Gespräch kommen. Durch diesen Zugang sollen den jungen Menschen die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten der dualen Ausbildung noch näher gebracht werden. Auch WKV-Vizepräsidentin Petra Kreuzer (2. v.l.) war vor Ort und konnte sich vom Konzept „Mitmachen und Ausprobieren“ überzeugen. lehre-im-walgau.at
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„Mit der Berufsschule in Vorarlberg können wir den Betrieben bessere Rahmenbedinungen bieten.“ Martin Dechant Stv. Fachgruppenobmann
Die Lehrlinge Sandra Geiler (cunabo) und Hannes Maier (mprove).
In der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation gibt es mehr interessierte junge Menschen, die eine Ausbildung antreten möchten, als Unternehmen, die diese anbieten. Eine Ausbildungsoffensive informiert über Chancen und Möglichkeiten für beide Seiten.
Gut ausgebildeter Nachwuchs ist ein Gewinn für jede Branche. In der Vorarlberger Kreativbranche fehlen bisher Ausbildungsbetriebe – verbesserte Rahmenbedingungen sollen bei den Betrieben mehr Lust auf die Lehrlingsausbildung wecken. Ein engagiertes Kernteam um Martin Dechant (ikp), stv. Fachgruppenobmann, hat sich in den vergangenen fünf Jahren intensiv für neue Ausbildungswege und eine Beschulung in Vorarlberg eingesetzt. Dechant: „Wir sind ein freies Gewerbe, derzeit sind 931 aktive Betriebe in der Vorarlberger Kreativbranche gemeldet. Aber lediglich eine Handvoll davon bildet Lehrlinge selbst aus. Es ist wichtig, dass noch weit mehr Betriebe selbst ausbilden und junge Menschen für den Markt qualifizieren und Fachkräfte ausbilden.“ Die Ergebnisse des langjährigen Bemühens bei unterschiedlichen Behörden und Institutionen wurden im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert: Christoph Lenz (cunabo) und Doris Fisar (mprove), beide bilden Lehrlinge aus, Gerhard Hofer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation und Initiator Martin Dechant stellten die Modernisierungen und Neuerungen für die Lehrlingsausbildung vor: Eine große Erleichterung für bestehende und künftige Ausbildungsbetriebe ist die Beschulung in Vorarlberg. Die Kreativlehrlinge werden ab Herbst 2020/21 in Bregenz in der Landesberufsschule II ihre Schulzeit absolvieren, statt wie bisher für den Blockunterricht nach Salzburg fahren zu müssen. „Die Möglichkeit der Beschulung in Vorarlberg ist das Ergebnis eines langjährigen, intensiven Prozesses, der
Foto: Andrea Fritz-Pinggera
Offensive in der Ausbildung
von der Fachgruppe initiiert und betrieben wurde. Wir sind sehr froh, unseren Betrieben damit nun auch verbesserte Rahmenbedingungen zur Lehrausbildung bieten zu können“, erklärte Dechant. Ausbildungsbetriebe gesucht Die Voraussetzungen für die Ausbildung junger Menschen in der Kreativbranche wurden nun maßgeblich verbessert: Die Inhalte der Lehrberufe Medienfachmann/ Medienfachfrau wurden komplett modernisiert und reagieren auf Markterfordernisse, den Agenturalltag und die Digitalisierung. Die bisherigen drei Einzellehrberufe wurden mit heurigem Schuljahr in ein Modell mit vier Kompetenzschwerpunkten umgewandelt: • Webdevelopment und audiovisuelle Medien: Entwickeln von Websites • Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien: Entwickeln von Layout und Design für Medienprodukte • Online-Marketing: Konzeption von Projekten	• Agenturdienstleistungen: Mitarbeiten bei der Entwicklung von Kommunikationsdienstleistungen für Werbung, PR, Sponsoring etc. Weitere Infos sowie Details zu den Berufsbildern unter: news.wko.at kommunikation-vorarlberg.at
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Eine ausgezeichnete Allianz zwischen analoger und digitaler Welt
Die Designagentur Zeughaus darf sich über einen wahren Award-Regen freuen. Zwei neue German Design Awards sowie ein European Design Award schmücken das Zeughaus-Büro in der Feldkircher Neustadt.
wards sind Balsam für die Seele“, weiß Zeughaus-Gründer und -Geschäftsführer Oliver Ruhm. „Sie geben unseren Auftraggebern die Gewissheit, dass wir neben der Annehmlichkeit der kurzenWege, Qualität auf internationalem Niveau bieten.“ Oder anders gesagt: Die Feldkircher Agentur muss sich in Sachen Kreativität und Umsetzungsqualität nicht hinter internationalen Designmetropolen verstecken.
Preisgekrönte Projekte zeigen Bandbreite In der Kategorie „Corporate Design“ beim European DesignAward überzeugte Zeughaus mit seinem Branding für das Alte Hallenbad in Feldkirch. Den German Design Award holte sich die Agentur in der Kategorie „Excellent Communications Design – Apps“ mit dem Branding für die KI-gestützteGitarrentrainer-App Fretello. Letzterewar zudem Gast auf einer der vielbeachtetsten Bühnen der Welt: Bei der Keynote der Apple World Wide Developers Conference 2019 stand sie im Rampenlicht.
KontaKt Zeughaus Design GmbH Neustadt 11 6800 Feldkirch T +43 5522 36346 zeughaus.com
Den dritten Award staubte Zeughaus beim German Design Award in der Kategorie „Excellent Communications Design –Web“ für dieGestaltung ihrer temporären 8Bit-Website ab. Zeughaus entwarf diese alsTribut an die Pioniere der Shareware-CD-ROM und 80er-Gaming-Ära. Digital und analog – in beidenWelten zuhause Preise, die eine solide und beinahe zehn Jahre gefestigte Basis haben: Die beiden Gründer Klaus Österle und Oliver Ruhm, die sich im Rahmen eines Kreativwettbewerbs kennenlernten. „Es hat menschlich gefunkt. Wir waren sofort eine sympathischeAllianz“, erinnert sichÖsterle. Kurze Zeit später folgte die Agenturgründung. Heute zählen elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Feldkircher Designzentrale.
Gründer und Geschäftsführer Klaus Österle und Oliver Ruhm.
Österle kommt aus dem klassischen Graﬁkbereich, Ruhm ist Experte für digitale Erlebnisse. Gute Gestaltung auf jeder Ebene ist ihr einhelliges Anliegen. Eine einseitige Spezialisierung lehnen die beiden Gründer daher ab. Vielmehr sehen sie ihre Agentur als „Designstudio für digitale, analoge und medienübergreifende Kommunikation an der Schnittstelle beider Welten.“ Gestaltungsproﬁs amWerk „Das Team arbeitet mit höchstem Anspruch an Qualität“, erklärt Österle. „Egal ob Graﬁkdesigner oder UX/ UI-Designer – bei uns arbeiten erfahrene Proﬁs. 08/15 gibt es bei uns nicht, aber immer das stimmige Design.“ Das Kundenportfolio – von illwerke vkw über Senseforce bis zu Amann Girrbach und dem Land Vorarlberg – zeigt: Die Allianz – digital und analog – hat sich als Erfolgsmodell erwiesen.
Factbox Zeughaus Design GmbH Gründungsjahr: 2010 l Mitarbeiter (Stand November 2019): 11 l Leistungsangebot: Branding, UX/UI-Design, Grafikdesign, Webdesign, Kampagnen l Schwerpunktthemen: Gesellschaft/Öffentliches, Start-ups, Mobilität, Kultur, Architektur l
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ZEUG HAUS HAUT ZEUG RAUS
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EndEr WErbung
Gestalter der Zukunft – seit 50 Jahren 1969 hat die Ender Werbung ihre erste Werbekampagne auf den Weg geschickt. In diesem Jahr feiert sie ihren 50. Geburtstag und nach wie vor krempeln die Kreativen mit Freude die Ärmel hoch und das Werbebusiness manchmal um.
Kommuniziert gerne auf den Punkt – GF Simon Ender.
eden Tag werden wir mit mehreren Tausend Werbebotschaften konfrontiert, umso wichtiger ist es, seine eigene intelligent zu positionieren. Eine Spezialität der Ender Werbung aus Lustenau. 50 Jahre nach ihrer Grün-
Markenkommunikation auf den Punkt – seit 1969.
dung ist die Agentur ständig für ihre Kunden in Bewegung, auf der Suche nach guten Geschichten und Markenkernen. Von der Branche wird das regelmäßig mit Werbepreisen belohnt, was für Geschäftsführer Simon Ender aber wirklich zählt, ist der nachhaltige Erfolg seiner Kunden. DerWerber sieht sich als zuverlässigen Partner für Unternehmer, die Wert auf gute Ideen, professionelle Umsetzung und authentische Kommunikation legen. So hat die Agentur schon großen Namen wie Blum, HEAD, KRAL, Rauch Fruchtsäfte oder der Meisterbäckerei Ölz zu ihrer Präsenz verholfen. Im Kern liegt die Lösung Um aus einem Namen eine Marke zu machen, geht das Team in die Tiefe und dringt bis zum Markenkern vor. Er ist einzigartig und das Fundament maßgeschneiderter Kommunikationslösungen, die auf Dauer funktionieren. Für jedes Projekt setzen sich erfahrene Strategen, junge Kreative und Digital Natives an einen Tisch und die Kunden können sich auf das komplette On-Oﬄine-Paket verlassen, samt Print-Design, Social-Media,Webauftritt und Beratung in strategischen Fragen. Nach 50 Jahren ist die Agentur noch kein bisschen müde und blickt voller Tatendrang in die Zukunft. Wer Lust hat, neue Wege zu gehen, lässt sich am besten von der Ender Werbung begleiten,denndasguteingespielteKernteamhateinHändchen für zielgerichtete Markenkommunikation. Das Ergebnis sind Kampagnen, die in den Köpfen bleiben.
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WERBUNG BEHAUPTET.
PR BEWEIST. ikp. Die Vorarlberger PR-Agentur.
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Wandel zum „Internet der Energie“ aktiv gestalten
Masterstudium „Nachhaltige Energiesysteme“ startet an der FH Vorarlberg.
ie Nachfrage nach IngenieurInnen mitvertieften KenntnisseninEnergietechnikundEnergiewirtschaftistgroß. Dazu trägt auch der Wandel zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei. Er verändert die Prozesse und Produkte vielerUnternehmen. Digitalisierung, Erneuerbare Energien und Dezentralisierung forcieren den Wandel zu einem „Internet der Energie“. Diese Megatrends prägen auch die Studieninhalte des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Nachhaltige Energiesysteme“, der ab dem Studienjahr 2020/21von der FH Vorarlberg angebotenwird –vormals „Energietechnik und Energiewirtschaft“. Unser berufsbegleitendes Masterstudium bildet Fachkräfte aus, die diese Entwicklungen mitgestalten“, erläutert Norbert Menke, Studiengangsleiter Nachhaltige Energiesysteme an der FH Vorarlberg. „Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen im Rahmen von Projekten und Masterarbeiten macht zudem einen wichtigen Teil des Studiums aus. Die Studierenden werden so auf ein breites Spektrum von beruﬂichen Tätigkeitsfeldern in Technik und Wirtschaft vorbereitet.“
Berufsbegleitendes Studium Das Studium richtet sich an Berufstätige, die zusätzliche Entwicklungschancen suchen. Das Programm qualiﬁziert AbsolventInnen zur Bearbeitung und Lösung von technischen und techno-ökonomischen Problemstellungen auf akademischemNiveau.SieübernehmenFach-undFührungsaufgaben in Unternehmen und leisten einen konkreten BeitragfürdieZukunftsfähigkeitderUnternehmeninVorarlberg. Tätigkeitsfelder bieten die Bereiche Energiemanagement, Regenerative Energien, Digitalisierung, Produktengineering, Elektromobilität sowie in Forschung und Entwicklung. „Diese Entwicklung fördert auch die Entstehung neuer Unternehmen,häuﬁgmitdigitalenGeschäftsmodellenimStartUp-Umfeld sowie in traditionellen Konzernen, zum Beispiel derAutomobilwirtschaft oder Energiewirtschaft“, so Menke.
360-Grad-Sicht Der Studiengang vermittelt den Studierenden Kernkompetenzen,um denWandel zu gestalten. Die Pﬂichtmoduleim Studienprogramm bieten eine „360-Grad-Sicht“ auf Energietechnik und Energiewirtschaft entlang der Wertschöpfungskette für alle Verbrauchssektoren. Die Vertiefung digitaler Kompetenzen in allen Wahlpﬂichtmodulen ist ein wesentlicherTeil der Ausbildung. In dem Masterstudium geht es um die die vernetzte Betrachtung des Energiebedarfs bei Strom, Wärme und Elektromobilität. Diese sogenannte Sektorenkopplung überwindet die klassische Trennung von elektrischer und thermischer Energietechnik zugunsten der Optimierung von Energie-, Ressourcen- und Kosteneﬃzienz des Gesamtsystems“, erläutert Menke. Anmeldungen zum Studium sind ab sofort möglich: www.fhv.at/energie
Factbox Master „Nachhaltige Energiesysteme“ l Abschluss Master of Science in Engineering (MSc), l Berufsbegleitendes Studium, 4 Semester (120 ECTS) l Unterrichtssprachen: Deutsch, einzelne Lehrveranstaltungen in Englisch l Spezialisierungen in zwei von sechs Vertiefungen: Effiziente Systeme, Intelligente Gebäude, Energieprojekt, Betriebswirtschaft, Mechatronics oder Informatik l Auslandssemester im 3. und 4. Semester möglich l Energie wird digitaler, smarter und erneuerbarer
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Marken: Ab in den Resonanzbereich!
Marketing hat sich verändert. Und das liegt vor allem an den digitalen Kanälen – allen voran Social Media. Diese Veränderung ist aber nicht nur am Shift der Marketing-Budgets festzumachen, sondern auch an der inhaltlichen Dimension der Kommunikation. Denn: Purpose Marketing liegt im Trend. Und das hat seinen Grund.
nsere These: Das Purpose Marketing, also mit der Marke eine klare Haltung zu einem – oft gesellschaftlichen – Thema zu zeigen, hat sich in den letzten Jahren nur so dominant entwickelt, weil es auf die Logik der Social-Media-Kanäle einzahlt. Im Kern führt eine klare Meinung zu Interaktionen mit der Marke. D.h. entweder man stimmt dieser Haltung zu (und äußert das in positiven Reaktionen) oder man lehnt diese Haltung ab (und äußert das in negativen Reaktionen). Beide Seiten führen unmittelbar zu einer gesteigerten Sichtbarkeit in den sozialen und in weiterer Folge auch in klassischen Medien. Denn sobald es eine Diskussion über die Grenzen der Community schaﬀt, werden schnell auch klassische Medien auf den Sachverhalt aufmerksam. Zusammengefasst: Die sozialen Medien haben dem Purpose Marketing erst zu seinem durchschlagenden Erfolg verholfen.
as beste Beispiel war die Nike Kampagne mit Colin Kaepernick. Der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers kniete während der Nationalhymne, um auf Rassismus und Polizeigewalt aufmerksam zu machen. Dies führte so weit, dass sich Donald Trump persönlich einmischte und dessen Entlassung forderte. Allem Gegenwind zum Trotz verpﬂichtete Nike ihn als Brand-Ambassador und richtete seine Kampagne 2018 auf ihn aus. Die Reaktionen waren vielfältig. Von Lobeshymnen bis hin zu verbrannten Nike-Sneakern war alles auf den sozialen und klassischen Medien zu sehen. Nike hatte davon vor allem eins: ein klares Statement und massive Reichweiten.
nser Ansatz in der Kommunikation basiert genau auf diesem Modell: Wir stellen uns der Frage, was ist in der Zielgruppe oder der Gesellschaft resonanzfähig ist und überlegen, wie wir mit einer Botschaft in diesen Resonanzraum stoßen können. Das Interessante dabei ist, dass diese Botschaften nicht zwangsläuﬁg emotional oder polarisierend formuliert sein müssen. Sie müssen lediglich einen Anstoß für eine Diskussion geben und diese fördern. Denn so schaﬀt man Reichweite und Sichtbarkeit über die zentrale Kennzahl in den digitalen Kanälen. Etwas plakativer formuliert: „Don’t interact with culture, resonate with it!“
T H E D I G I TA L G R O W T H C O M PA N Y
T O W A - D I G I TA L . C O M
Manuel Kuhn, Strategy Director von TOWA, verantwortlich für Marken-, Kommunikation- und Digital-Strategien.
NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 44
MAGAZIN/PROMOTION
Innovatives Format „Kreativtag“ ausgezeichnet Diese Woche wurde in Wien das neue Konzept des „Kreativtags“ zur Gestaltung des Corporate Design für die Marke Vorarlberg mit einem alpha awards Grand Prix 2019 ausgezeichnet.
Der Kreativtag, ein Gemeinschaftsprojekt der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, der WISTO und des Landes Vorarlberg, wurde als innovatives, neues Format ausgezeichnet.
FOTO: PAUL KOLP
m die Leistung von Wettbewerbs-Veranstaltern in den Vordergrund zu stellen, hat alpha awards entschieden, einen Award für Awards zu vergeben - den alpha awards Grand Prix - die höchste Auszeichnung der Award-Branche im deutschsprachigen Raum, mit dem Veranstalter von Wettbewerben ausgezeichnet wurden, denen es gelungen ist mit herausragenden Awards ein strategisches Ziel zu erreichen. Am 19. November 2019 wurden die herausragenden Awards aus Österreich, Deutschland und der Schweiz im MuseumsQuartier in Wien mit dem alpha awards Grand Prix prämiert. Kreativtag prämiert. Im Bereich Innovationsförderung in der Kategorie Strategisches Ziel ging einer der Awards nach Vorarlberg: Zur Gestaltung des Corporate Design für die Marke Vorarlberg wurde das innovative Konzept eines Kreativtags anstelle klassischer Agenturpitches initiiert und nun auch prämiert! „Format bewirkte Großes“. Gerhard Hofer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation: „Dieser Preis freut uns sehr, ist es doch eine Wertschätzung für das innovative, neue Format und für die Organisatoren, die sich getraut haben, mutig zu sein. Da der
Kreativtag ein Gemeinschaftsprojekt der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, der WISTO und des Landes Vorarlberg war, freut es mich umso mehr, dass auch diese Art der Kooperation eine Würdigung erhält. Mit dem Format konnten wir Großes bewirken: Auch kleine Agenturen und deren Leistungen vor den Vorhang holen, einen spannenden und lehrreichen Tag erleben und möglichst viele Mitglieder in einem fairen Format zu einem tollen Projekt versammeln.“ news.wko.at
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XOO DESIGN: DIGITALE INNOVATION AUS VORARLBERG
Neu: eboxx® – das geniale Web- und Shopsystem Wem Wordpress zu unsicher und Typo3 zu kompliziert ist und wer die Probleme bei der Anbindung von Shopsystemen wie Magento, WooCommerce oder Shopware kennt, findet jetzt eine professionelle Alternative direkt aus Vorarlberg: eboxx® ist Österreichs erstes all-in-one CMS System für mobile-friendly Websites, B2B/B2C Online-Shops und responsive Newsletter.
Hohe Zugriffe, enorme Shop-Umsätze: McShark, Österreichs größter Premium Apple Händler, nutzt erfolgreich das eboxx® Enterprise Web- und Shopsystem, das von xoo design aus Feldkirch entwickelt wurde.
Konzipiert und entwickelt von der Feldkircher Software-Schmiede xoo design, ist eboxx® als ﬂexible Web-Applikation für kleine und große Online-Projekte einsetzbar. Die Vorteile für Anwender in der Praxis: l Flexibel: Freiheit durch individuelles Webdesign l Einfach: bedienungsfreundliches CMS zur Contentpﬂege l Modular: in-house entwickelte Webtools und Shop-Features l Integriert: SEO On-Page Tools pro Inhaltsseite l Aktuell: laufende technische System-Updates l Sicher: Datenhoheit bleibt immer beim Kunden (keine Cloud-Lösung!) l Direkt: Kontakt zu den Entwicklern vor und während der Projektphase Zusätzliches Highlight des praxiserprobten eboxx® Systems ist das systemkompatible Shop Plug-In zur Realisierung komplexer E-Commerce Lösungen für B2B und B2C Shops. Bidirektionale Schnittstellen zu ERP Systemen sowie Produkt- und Adress-Datenbanken mit frei deﬁnierbaren Attributen zur Datenveredelung sind dabei Standard. Regionale Key-Account Kunden wie Peoples Airgroup, BAUR Gmbh, St. AntonTourismus, Paterno Bürowelt oder Kugelﬁnk, aber auch localsearch in Zürich und Premium Apple Händler McShark in Wien verwenden eboxx® Enterprise zur gleichzeitigenVerwaltung mehrererWebsites, Landing-Pages, Intranet undOnlineshops über das zentrale, anwenderfreundlicheCMS. Diesen Mehrwertvon eboxx® nutzen zunehmend auchVorarlbergerWerbeagenturen, Graﬁk- undWebdesigner für die Umsetzung von Kunden-Projekten. Durch die Zusammenarbeit mit Target Distribution im Rahmen des eboxx®Multi-MandantenshopProjektsfürösterreichweiteAppleHändlersteht das eboxx® System inzwischen auch auf dem Radar von Apple Europe. Mehr Informationen über das eboxx® System, Design-Inspirationen, Shop-Lösungen und authentische Kunden-Referenzen: https://eboxx.at. Kontakt für Unternehmen, Reseller und Investoren: xoo design gmbh in Feldkirch, https://xoo.cc
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Nr. 21 • November 2019 • Die Wirtschaft | 46
47 | NR. 21 • NOVEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT
apropos BLICKPUNKT
Wieder ein Stockerlplatz für Österreich Nicht nur im Wintersport im Spitzenfeld: Beim EU-Umweltvergleich 2019 belegt Österreich den dritten Platz.
Knapp 300 Teilnehmer holten sich bei der „digital.now - E-Business-Roadshow 2019“ in Rankweil wertvolle Tipps für mehr Erfolg und Sicherheit in der digitalen Welt: Die Digitalisierung verändert alles – Kunden, Produkte und Geschäftsmodelle.
Nicht verpassen: Spannende Keynote FOTO: MAGNUSSEN
Am 26. November zeigt der international gefragte Visionär Christoph Magnussen in Dornbirn, was wirklich hinter dem Modebegriff „New Work“ steckt. Der technologiebegeisterte Entrepreneur und Experte für digitale Transformation Christoph Magnussen gilt als globaler Vorreiter und Taktgeber in Sachen „New Work“. Gemeinsam mit dem renommierten Markenberater und Business Angel Michael Trautmann beschäftigt er sich im Top-Podcast onthewaytonewwork.com intensiv mit der Arbeitswelt unserer Zukunft. Dabei geht es um weit mehr als Tisch-Kicker, gratis Kaffee und Home-Office. Die Frage nach dem Sinn von und die Erfüllung durch Arbeit spielt eine wesentliche Rolle und ist wichtiger denn je, sagen die Unternehmer aus Hamburg. Wann: Dienstag, 26. November 2019, 19 Uhr Wo: Conrad Sohm, Anmeldung: jwv.at/events
Das kommt aber nicht von ungefähr! Hinter dem Begriff „Performance“ stehen jahrelange und vor allem kontinuierliche Anstrengungen – wie beispielsweise auch bei unseren Skirennläufern. Krafttraining, Ausdauer und auch mentale Vorbereitung sind für den Wettkampf essenziell. Auch ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort muss seine Performance in Sachen Umweltschutz in verschiedensten Bereichen trainieren: Das aktuelle Ranking basiert auf über 60 verschiedenen Parametern wie Abfall oder Ressourcen, biologische Vielfalt, Energie, Klima, Luftreinhaltung oder Mobilität. Seit 2005 vergleicht die Wirtschaftskammer Österreich im Zweijahresrythmus die heimische Umweltsituation mit jener der EU-Mitgliedstaaten. Der dritte Platz ist vor allem eine Bestätigung des – gerade in Vorarlberg nachweislich vorbildhaften – Umgangs mit Energie, Ressourcen und Umwelt auf ohnehin hohem Niveau. Das dennoch unablässige Streben nach Verbesserung sowie das konsequente und oft freiwillige Engagement der Betriebe wirken sich positiv auf den Sexappeal des Wirtschaftsstandorts aus. Man bedenke etwa die „ökologische Bonität“ eines Landes, die immer mehr an Bedeutung gewinnt – etwa aus Sicht ausländischer Investoren. Aber auch die österreichische Umwelttechnik-Industrie profitiert von der Vorreiterrolle. Effiziente Technologien und Know-how aus Österreich sind weltweit gefragt. Wer glaubt, das sei alles Humbug und Augenauswischerei: Auch andere internationale Rankings bestätigen Österreichs Spitzenposition. Simon Groß, Redakteur „Die Wirtschaft“
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BE F R E I T
Nr. 21 • November 2019 • Die Wirtschaft | 48
ORSTEUER
ABZUGS BER ECHTIGT
Mercedes fahren – Steuern sparen! Der neue V-Klasse BusinessVan. Vorsteuerabzugsberechtigt, LKW-Zulassung und keine NoVA¹. Der BusinessVan vereint perfekt Familie und Beruf und spart dank fix verbauter Trennwand sogar Steuern. V-Klasse BusinessVan 220 d, kompakt, Doppelkabine 120 kW (163 PS), Hinterradantrieb, 5 Sitze
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Kraftstoffverbrauch V-Klasse BusinessVan kombiniert: 5,9– 6,7 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 154 –176 g/km³ Steuerbefreiung gemäß § 3 Z. 2 lit. b NoVA in der Fassung vom 23.10.2019. 2 Preis gültig bis 31.12.2019. 3 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1152. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. 1
Schneider Automobil GmbH Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner,
Nutzfahrzeugcenter 6840 Götzis, Lastenstraße 57, Tel. 0 55 23/57 5 50, 6850 Dornbirn, Ludwig-Koﬂer-Straße1, Tel. 0 55 72/22 1 60-0, www.mbschneider.at
Die Wirtschaft, Nr. 21, 22. November 2019

References: § 122
 § 14
 § 44
 § 19
 § 3
 § 14
 § 44
 § 19
 § 11
 § 25
 § 3
 Art. 2