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Timestamp: 2016-10-26 07:30:59+00:00

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117 V 268
117 V 26835. Auszug aus dem Urteil vom 8. November 1991 i.S. B. & Co. gegen Ausgleichskasse des Kantons Z�rich und AHV-Rekurskommission des Kantons Z�rich
Art. 31 ss de la Convention de Vienne sur le droit des trait�s. Pr�cision apport�e � la jurisprudence sur l'interpr�tation de la r�gle internationale conventionnelle apr�s l'entr�e en vigueur de la Convention de Vienne. Consid�rants � partir de page 268
BGE 117 V 268 S. 268
3. a) Art. 6 Abs. 1 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika BGE 117 V 268 S. 269�ber Soziale Sicherheit lautet in der hier noch anwendbaren urspr�nglichen Fassung vom 18. Juli 1979 des franz�sischen Originaltextes:
Sous r�serve des dispositions contraires du Titre III de la pr�sente Convention ou du Protocole final, un ressortissant de l'un des Etats contractants qui exerce une activit� lucrative salari�e sur le territoire de l'un ou des deux Etats contractants, est soumis aux dispositions l�gales concernant l'assurance obligatoire de l'Etat o� il exerce son activit�; pour le calcul des cotisations dues selon la l�gislation de cet Etat, il n'est pas tenu compte des revenus que la personne r�alise du fait d'une activit� lucrative salari�e exerc�e sur le territoire de l'autre Etat contractant.
Und in der deutschen �bersetzung:
Unter Vorbehalt abweichender Bestimmungen im Abschnitt III dieses Abkommens oder im Schlussprotokoll ist ein Staatsangeh�riger eines Vertragsstaates, der im Gebiet eines oder beider Vertragsstaaten eine unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit aus�bt, den Rechtsvorschriften �ber die Versicherungspflicht des Staates unterstellt, in dessen Gebiet er besch�ftigt ist; f�r die Berechnung der nach der Gesetzgebung dieses Staates zu entrichtenden Beitr�ge wird das Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit, das im Gebiet des andern Vertragsstaates erzielt worden ist, nicht ber�cksichtigt.
b) Die Auslegung eines Staatsvertrages hat in erster Linie vom Vertragstext auszugehen. Erscheint dieser klar und ist seine Bedeutung, wie sie sich aus dem gew�hnlichen Sprachgebrauch sowie aus Gegenstand und Zweck des �bereinkommens ergibt, nicht offensichtlich sinnwidrig, so kommt eine �ber den Wortlaut hinausgehende ausdehnende bzw. einschr�nkende Auslegung nur in Frage, wenn aus dem Zusammenhang oder der Entstehungsgeschichte mit Sicherheit auf eine vom Wortlaut abweichende Willenseinigung der Vertragsstaaten zu schliessen ist (BGE 116 Ib 221 Erw. 3a, 114 V 11 Erw. 1b, 113 V 103 Erw. 2b, 265 Erw. 3a).
In diesem Rahmen sind nach der bisherigen Rechtsprechung des Eidg. Versicherungsgerichts Wendungen und Begriffe, die in einem Sozialversicherungsabkommen Anwendung finden und f�r die Versicherungsleistungen einer schweizerischen Sozialversicherungseinrichtung massgeblich sind, stets direkt nach schweizerischem innerstaatlichen Recht auszulegen (BGE 112 V 149 Erw. 2a, BGE 111 V 120 Erw. 1b).
Diese Rechtsprechung muss angesichts der am 6. Juni 1990 f�r die Schweiz in Kraft getretenen Wiener Konvention zum Vertragsrecht vom 23. Mai 1969 (SR 0.111; AS 1990 1112) relativiert werden. Nach Massgabe der in den Art. 31 bis 33 der Konvention festgelegten allgemeinen Grunds�tze der Staatsvertragsauslegung BGE 117 V 268 S. 270ist in erster Linie nach der autonomen Bedeutung der Abkommensbestimmung zu suchen. Nur wenn ein Abkommen - im Lichte dieser Regeln ordnungsgem�ss ausgelegt - eine bestimmte Frage weder ausdr�cklich noch stillschweigend regelt, ist es ang�ngig, subsidi�r die Begriffe und Konzeptionen des anwendbaren Landesrechts zur Auslegung beizuziehen (Botschaft des Bundesrates �ber den Beitritt der Schweiz zur Wiener Konvention von 1969 �ber das Recht der Vertr�ge, BBl 1989 II 775 ff.; VPB 1989 [53] Nr. 54, S. 432; JACOT-GUILLARMOD, Strasbourg, Luxembourg, Lausanne et Lucerne: m�thodes d'interpr�tation compar�es de la r�gle internationale conventionnelle, in: Les r�gles d'interpr�tation. Principes commun�ment admis par les juridictions, Freiburg 1989, S. 115 ff.; SPIRA, L'application du droit international de la s�curit� sociale par le juge, in: M�langes Berenstein, Lausanne 1989, S. 483 ff.).
Im vorliegenden Fall erkl�rt die zitierte Abkommensbestimmung mit der Wendung "in dessen Gebiet er besch�ftigt ist" den Erwerbsort als Ankn�pfungspunkt f�r die Versicherteneigenschaft. Was unter Erwerbsort zu verstehen ist, l�sst sich weder Art. 6 noch den �brigen Bestimmungen des Staatsvertrages direkt oder indirekt entnehmen, weshalb die an den Grunds�tzen der Art. 31 ff., insbesondere Art. 31 Abs. 1 Wiener Konvention (Vertragsauslegung "nach Treu und Glauben in �bereinstimmung mit der gew�hnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Lichte seines Zieles und Zwecks") orientierte Auslegung keinen Aufschluss gibt. Es liegt eine L�cke im zwischenstaatlichen Vertragsrecht vor, zu deren Ausf�llung schweizerisches Landesrecht erg�nzend herangezogen werden darf.
116 IB 221,
111 V 120

References: Art. 31

BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 31
 BGE 
 Art. 6
 Art. 31
 Art. 31