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Timestamp: 2019-04-23 15:03:43+00:00

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Rechtsprechung: 6 U 80/10 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: LSG Sachsen-Anhalt, 11.04.2013 | OLG Celle, 08.03.2012 | SG Hamburg, 31.07.2015 | OLG Stuttgart, 18.10.2010 | KG, 19.04.2013
§ 357 Abs. 2 Satz 3 BGB; §§ 4 Nr. 11, 3, 8 Abs. 1 UWG
§ 312c BGB, § 357 Abs 2 S 3 BGB
Widerrufsrecht im Verbrauchervertrag: Wirksamkeit der Angabe der Rücksendekosten bei Ausübung des Widerrufsrechts in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Widerrufsbelehrung
Zur notwendigen Beschränkung auf die regelmäßigen Rücksendekosten in der 40-Euro-Klausel in den AGB
Widerrufsbelehrung muss das Wort "regelmäßig" enthalten
Widerrufsklausel - Kosten der Rücksendung
BGB § 312c; BGB § 357 Abs. 2 S. 3
§§ 8 Abs. 1, 3 Nr. 1, 3, 4 Nr. 11 UWG i. V. m. § 357 Abs. 2 S. 3 BGB
Die AGB-Klausel "Der Käufer trägt bei Widerruf die Kosten der Rücksendung” ist unwirksam und unlauter / Zur sog. "40-EUR-Klausel”
Urteil des OLG Brandenburg zur 40-Euro-Klausel im Rahmen von Widerrufsbelehrungen
Klausel über Abwälzung der Rücksendekosten auf Kunden unzulässig
Das Wort "regelmäßige” ist Pflicht bei doppelter 40-Euro-Klausel
Bei Vereinbarung der Rücksendekosten für den Fall des Widerrufs regelmäßig das Wort "regelmäßige" verwenden!
Änderung der 40,00 - Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen notwendig - Leitfaden zur Aktualisierung
Kostentragungsvereinbarung bei Widerrufsrecht! Richtige vertragliche Vereinbarung erforderlich!
Zur 40-Euro-Klausel im Rahmen von Widerrufsbelehrungen
LG Cottbus, 23.07.2010 - 11 O 66/10
MDR 2011, 530
GRUR-RR 2011, 186
MMR 2011, 313
Die insoweit nötige Beschränkung hierauf enthält der Hinweis des Beklagten nicht (vgl. OLG Brandenburg, NJW-RR 2011, 481).
OLG München, 07.02.2012 - 29 W 212/12
Wettbewerbsverstoß im Versandhandel: Formularmäßige Kostenübernahmeregelung bei …
Zwar handelt es sich bei § 357 Abs. 2 Satz 3 BGB um eine Marktverhaltensregelung im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG (vgl. OLG Brandenburg, Urt. v. 22.02.2011 - 6 U 80/10, juris, Rn. 24 m.w.N.); der Antragstellerin steht der auf § 8, § 3, § 4 Nr. 11 UWG i.V.m. § 355, § 356, § 357 Abs. 2 BGB gestützte Verfügungsanspruch jedoch aus den bereits in der angefochtenen Entscheidung angeführten Gründen sowie aus den Gründen des Nichtabhilfebeschlusses vom 31.01.2012, in denen eine Auseinandersetzung mit dem Vorbringen im Beschwerdeschriftsatz erfolgt, nicht zu.
Eine derartige Vertragsvereinbarung gemäß § 357 Abs. 2 Satz 3 BGB kann auch in vom Unternehmer gestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgen (…vgl. Palandt/ Grüneberg , BGB, 71. Aufl., § 357, Rn. 6;… MünchKomm/ Masuch , BGB, 5. Aufl., § 357, Rn. 22;… G. Christensen in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 10. Aufl., Teil 2, Bes. Vertragstypen, (35) Versandhandelsverträge, Rn. 2; vgl. auch OLG Brandenburg, Urt. v. 22.02.2011 - 6 U 80/10, juris, Rn. 26).
LG Bochum, 12.10.2011 - 13 O 57/11
Unterbliebene Weiterverfolgung einer Gegenabmahnung führt zu Rechtsmissbrauch
Der Beklagte trägt vor: Die Entscheidung des OLG Bandenburg vom 22.02.2011, Az. 6 U 80/10, auf die sich die Klägerin berufe, beziehe sich auf einen Sachverhalt, der sich im Zeitpunkt, als noch die BGB-InfoVO in Kraft war, ereignet habe.
Nach dem klaren Gesetzeswortlaut dürfen folglich nicht beliebige Rücksendekosten auf den Verbraucher abgewälzt werden, sondern ausschließlich die regelmäßigen Kosten (vgl. OLG Brandenburg vom 22.02.2011 - 6 U 80/10;… Palandt, BGB, 70. Aufl. 2011, § 357 Rdnr. 6)).
Die enge Auslegung durch das Oberlandesgericht Karlsruhe im Urteil 6 U 80/10 vom 27. Juli 2011 zum parallelen Verletzungsstreit (K0: siehe dort insbesondere S. 14-15 zum dortigen Merkmal F) teilt der Senat aus den dargelegten Gründen nicht.
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Gesundheitsschaden - Unfallmechanismus - Kausalität - Anlageleiden als Konkurrenzursache - Beweismaß - wesentliche Mitursache - Unfallmechanismus - Ausweichmanöver - unkontrollierte Fußfehlbelastung - Riss der Achillessehne
Anerkennung eines mitten im Lauf notwendig gewordenen Ausweichmanövers und daraus resultierenden Achillessehnenrisses als Arbeitsunfall
SG Stendal, 25.08.2010 - S 46 U 33/07
Zu unterscheiden hiervon sind jedoch Fälle eines gewollten Handelns aufgrund einer ungewollten Einwirkung infolge einer Fehlbelastung oder eines sonstigen überraschenden Moments (vgl. BSG SozR 4-2700 § 8 Nr. 15, Randnr. 12, LSG Sachsen-Anhalt vom 12.04.2013 - L 6 U 80/10 -, Randnr. 27 und LSG Baden-Württemberg vom 26.01.2009 - L 1 U 3621/08 -, Randnr. 32 ).
OLG Celle, 08.03.2012 - 6 U 80/10
Baumangelfolgeschaden: Auslösung einer Sprühwasserlöschanlage durch Mangel der Schwachstrominstallation
Schadensersatz wegen Baumangelfolgeschadens der Schwachstrominstallation in der Stadthalle durch Auslösen eines Fehlalarms der Brandmeldeanlage mit Löschwasser
Andere Schadensursache möglich: Keine Mängelhaftung für Löschwasserschäden! (IBR 2014, 342)
LG Hildesheim, 05.05.2010 - 3 O 406/09
BGH, 06.02.2014 - VII ZR 100/12
BauR 2014, 1499
OLG Stuttgart, 18.10.2010 - 6 U 80/10
Streitwert einer auf Feststellung der Beendigung eines Gesellschaftsverhältnisses gerichteten Klage
LG Stuttgart, 19.02.2010 - 27 O 391/09

References: § 357

§ 312
 § 357
 § 312
 § 357
 § 357
 § 357
 § 4
 § 8
 § 3
 § 4
 § 355
 § 356
 § 357
 § 357
 § 357
 § 357
 § 357
 § 8