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Timestamp: 2019-12-12 09:13:06+00:00

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BFH, 26.11.2008 - X R 31/07 - dejure.org
BFH, 26.11.2008 - X R 31/07
https://dejure.org/2008,472
BFH, 26.11.2008 - X R 31/07 (https://dejure.org/2008,472)
BFH, Entscheidung vom 26.11.2008 - X R 31/07 (https://dejure.org/2008,472)
BFH, Entscheidung vom 26. November 2008 - X R 31/07 (https://dejure.org/2008,472)
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EStG § 22 Nr. 1, § 2 Abs. 1; BGB § 844 Abs. 2
Einkommensteuerpflicht von Schadenersatzrenten
EStG § 2 Abs. 1; EStG § 22; BGB § 844 Abs. 2
Einordnung einer die durch den Tod des Ehegatten eingetretenen materiellen Unterhaltsschäden ausgleichenden Schadensersatzrente gem. § 844 Abs. 2 BGB unter die Einkommensteuerpflicht gem. § 22 Nr. 1 Einkommensteuergesetz ( EStG ); Rechtsnatur einer Rente nach § 844 Abs. 2 BGB
Schadenersatzrente für getöteten Ehegatten steuerfrei
Einordnung einer die durch den Tod des Ehegatten eingetretenen materiellen Unterhaltsschäden ausgleichenden Schadensersatzrente gem. § 844 Abs. 2 BGB unter die Einkommensteuerpflicht gem. § 22 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG); Rechtsnatur einer Rente nach § 844 Abs. 2 BGB
Arztfehler: Schadensersatzrente nicht steuerpflichtig
Unterhaltsrente nicht einkommensteuerpflichtig
Witwe durch ärztlichen Kunstfehler - Ihre Schadenersatzrente unterliegt nicht der Einkommensteuer
Schadensersatz wegen Tötung des Ehegatten unterliegt nicht der Einkommensteuer
Unterhaltsrente ist steuerfrei
Steuerfreiheit für Unterhaltsrenten
Unterhaltsrente unterliegt nicht der Einkommenssteuerpflicht
Rente für entgangenen Unterhalt
Rente als Schadensersatz nicht steuerpflichtig
Schadensersatzrente wegen Tötung des Ehegatten unterliegt nicht der Einkommensteuer - Leistung ersetzt keine anderen steuerbaren Einnahmen
123recht.net (Kurzinformation, 4.2.2009)
Überblick über die Besteuerungstatbestände
Kurznachricht zu "Hinweis zur Entscheidung des BFH vom 26.11.2008, Az.: X R 31/07 (Schadensersatzrente wegen Tötung des Ehegatten unterliegt nicht der Einkommensteuer)" von Redaktion DStZ, original erschienen in: DStZ 2009, 146.
Getöteter Ehegatte und Schadensersatzrente
FG Rheinland-Pfalz, 05.07.2007 - 4 K 1535/05
BFHE 223, 471
NJW 2009, 1229
FamRZ 2009, 424
DB 2009, 485
BStBl II 2009, 651
BFH, 26.11.2014 - X R 20/12
Einseitig eingeräumte Kaufoption aus einem PKW-Leasingvertrag als entnahmefähiges …
Da es jedoch nicht an einem Verfahrensmangel leidet und die vom FG festgestellten tatsächlichen Grundlagen des Streitstoffs durch die Änderung des angefochtenen Verwaltungsakts unberührt bleiben, bedarf es keiner Zurückverweisung nach § 127 FGO (vgl. zum Ganzen Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651, unter II.1., m.w.N.).
Damit liegt dem FG-Urteil ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde mit der Folge, dass auch dieses Urteil keinen Bestand haben kann (Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651).
Einkommensbesteuerung der auf einem Vermächtnis beruhenden Leistungen einer …
Dies ist bisher entschieden worden für Schadensersatzrenten, die einen schädigungsbedingten Mehrbedarf (BFH-Urteile vom 25. Oktober 1994 VIII R 79/91, BFHE 175, 439, BStBl II 1995, 121, und vom 14. Dezember 1994 X R 106/92, BFHE 176, 402, BStBl II 1995, 410) oder wegfallende Unterhaltsleistungen ausgleichen sollen (Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651); ferner für wiederkehrende Leistungen im Gegenzug für einen Erb- und Pflichtteilsverzicht (BFH-Urteile vom 20. Oktober 1999 X R 132/95, BFHE 190, 178, BStBl II 2000, 82, und vom 9. Februar 2010 VIII R 43/06, BFHE 229, 104, BStBl II 2010, 818) sowie für wiederkehrende Leistungen, bei deren Ermittlung ein Kapitalbetrag --anders als im Regelfall-- nicht verrentet, sondern schlicht durch die Anzahl der voraussichtlichen Zahlungsjahre dividiert worden ist, weil dann in den einzelnen Zahlungen kein Zinsanteil enthalten ist (BFH-Urteil vom 20. November 2012 VIII R 57/10, BFHE 239, 422, BStBl II 2014, 56).
Denn diese Schadensersatzleistungen sind nicht steuerbar (BFH-Urteile vom 25. Oktober 1994 VIII R 79/91, BFHE 175, 439, BStBl II 1995, 121; vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651).
BFH, 12.11.2014 - X R 4/13
Da das Urteil jedoch nicht an einem Verfahrensmangel leidet und die vom FG festgestellten tatsächlichen Grundlagen des Streitstoffs durch die Änderung des angefochtenen Verwaltungsakts unberührt bleiben, bedarf es keiner Zurückverweisung nach § 127 der Finanzgerichtsordnung --FGO-- (vgl. zum Ganzen, Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651, unter II.1., m.w.N.).
Einer Zurückverweisung nach § 127 FGO bedarf es gleichwohl nicht, da das Urteil nicht an einem Verfahrensmangel leidet und die vom FG festgestellten tatsächlichen Grundlagen des Streitstoffs durch die Änderung der angefochtenen Verwaltungsakte unberührt bleiben (vgl. Senatsurteile vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651, unter II.1., m.w.N.; vom 12. November 2014 X R 4/13, BFHE 247, 570, BStBl II 2016, 38).
Auch in nicht steuerbaren wiederkehrenden Leistungen enthaltene Zinsanteile führen zu steuerpflichtigen Zinseinkünften, wenn sich --wie im Streitfall-- der Lebenssachverhalt als darlehensähnliche Kapitalüberlassung darstellt (Senatsurteile vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651; in BFHE 170, 98, BStBl II 1993, 298).
Die vom FG festgestellten tatsächlichen Grundlagen des Streitstoffs sind durch die Änderung unberührt geblieben und bilden weiterhin die Grundlage für die Entscheidung des Senats (vgl. Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651, unter II.1.).
Schadensersatzrenten unterlägen sowohl nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651) als auch nach der Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 15. Juli 2009, BStBl I 2009, 836) nur in den Fällen der Einkommensteuer, in denen Ersatz für andere ihrerseits steuerbare Einkünfte geleistet werde.
a) Nach der Rechtsprechung des BFH ist der Besteuerungstatbestand des § 22 Nr. 1 EStG regelmäßig nur dann erfüllt, wenn die Leistungen andere steuerbare Einnahmen ersetzen, einen Zinsanteil erhalten oder einen Transfer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit bewirken (vgl. Urteil in BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651, ebenso der Sache nach bereits Urteil vom 25. Oktober 1994 VIII R 79/91, BFHE 175, 439, BStBl II 1995, 121).
BFH, 14.04.2015 - IX R 35/13
Vergütung für die Verpfändung eines GmbH-Anteils zur Sicherung eines Darlehens in …
§ 22 Nr. 1 EStG ist regelmäßig nur dann erfüllt, wenn die Leistungen andere steuerbare Einnahmen ersetzen (BFH-Urteil vom 26. November 2008 X R 31/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651).
FG Niedersachsen, 14.02.2019 - 10 K 247/17
Steuerbarkeit eines Stipendiums
BFH, 05.12.2016 - X B 91/16
Steuerbarkeit einer Hinterbliebenenrente trotz abstrakter …
BFH, 12.04.2011 - X B 132/10
Rente aus einer privaten Unfallversicherung ist steuerbar
FG Düsseldorf, 08.05.2018 - 13 K 614/17

References: § 22
 § 2
 § 844
 § 2
 § 22
 § 844
 § 844
 § 22
 § 844
 § 844
 § 22
 § 844
 § 127
 § 127
 § 127
 § 22

§ 22