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Timestamp: 2016-10-22 18:07:36+00:00

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Die Br�der S.________ und T.________ betrieben auf den Grundst�cken Nr. 233 in A.________ und Nr. 297 in B.________ eine Molkerei und eine Schweinemast. Sie waren im Grundbuch als "Gesamteigent�mer zufolge Erbengemeinschaft" eingetragen. Der Molkerei- und Schweinemastbetrieb wurde mit Vertrag vom 25. Februar 1983 in eine Kommanditgesellschaft �berf�hrt.
B.a Am 7. Februar 1990 starb S.________ (Erblasser). Seine Erben waren der Bruder T.________ und die sieben Kinder zweier vorverstorbener Br�der. Die Erben schlossen am 13. August 1990 einen Erbteilungsvertrag. Im Erbteilungsprozess der sieben Geschwisterkinder gegen T.________ stellten die Gerichte fest, dass die Grundst�cke Nrn. 233 und 297 nicht formg�ltig in das Verm�gen der Kommanditgesellschaft �berf�hrt wurden, als Privatverm�gen des Erblassers nicht Gegenstand des Erbteilungsvertrags waren und noch zu teilen sind (Urteil 5C.133/1998 vom 13. August 1998).
B.b Das Grundst�ck Nr. 297 in B.________ wurde am 1. September 2006 �ffentlich versteigert und f�r 7.11 Mio. Franken zugeschlagen (Urteil 4A_57/2008 vom 23. September 2008). Die Versteigerung des landwirtschaftlichen Grundst�cks Nr. 233 in A.________ erfolgte am 13. M�rz 2009 unter den Erben und brachte Fr. 620'000.-- als Erl�s.
B.c In den Nachlass des Erblassers teilten sich damals noch die Erben des inzwischen verstorbenen T.________, n�mlich dessen Ehefrau und dessen drei Kinder, sowie von den sieben Geschwisterkindern nur mehr die Br�der X.________ (Beschwerdef�hrer) und Z.________ (Beschwerdegegner). Die �brigen f�nf Geschwisterkinder waren als Erben zuvor ausgeschieden, n�mlich einerseits ein Bruder der Beschwerdeparteien (U.________), der am 24. Juni 1998 ledig starb und seinen Erbanteil seinen drei Br�dern und seiner Schwester hinterliess, und andererseits vier Geschwisterkinder, die ihre Erbanteile in Vereinbarungen vom Oktober 2000 und Juni 2001 an den Beschwerdef�hrer abtraten.
B.d Das Bezirksgericht C.________ stellte fest, dass als noch ungeteiltes Nachlassverm�gen des Erblassers der Saldo eines Sperrkontos bei der Bank V.________ bestehe. Es bestimmte die Erbanteile f�r den Beschwerdef�hrer auf 651/2880 und f�r den Beschwerdegegner auf 93/2880 sowie f�r den Miterben T.________ bzw. dessen Erben auf insgesamt 2136/2880, n�mlich 1068/2880 f�r die �berlebende Ehefrau und 356/2880 f�r jedes der drei Kinder. Das Bezirksgericht wies die Bank V.________ an, das Sperrkonto nachzuf�hren, zu saldieren und den Parteien die ihnen zustehenden Betr�ge entsprechend den Erbquoten anzuweisen. Eine gleichlautende Anweisung mit Bezug auf allf�llig r�ckzuerstattende Verrechnungssteuern ging an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (Urteil vom 9. Juli 2010).
B.e Der Beschwerdef�hrer legte eine kantonale Berufung gegen den Miterben T.________ bzw. dessen Erben und gegen den Beschwerdegegner ein und beantragte, seine Erbquote auf 2883/11520 zu erh�hen und die Erbquote des Beschwerdegegners entsprechend auf 93/11520 zu reduzieren. Er machte weiter eine Entsch�digung f�r die Nutzung der Liegenschaften zwischen dem Erbfall bis zur Verwertung von mindestens Fr. 200'000.-- geltend und focht die Verlegung der Gerichts- und Parteikosten an. Das Kantonsgericht Schwyz wies die Berufung ab, soweit darauf einzutreten war (Urteil vom 10. Mai 2011).
Mit Eingabe vom 21. November 2011 hat der Beschwerdef�hrer gegen den Beschwerdegegner "Verfassungsbeschwerde und Beschwerde in Zivilsachen" erhoben. Er erneuert vor Bundesgericht sein Begehren, die Erbquote des Beschwerdegegners auf 93/11520 zu reduzieren und die eigene Erbquote auf 2883/11520 zu erh�hen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt er die teilweise Aufhebung des kantonsgerichtlichen Urteils und die R�ckweisung der Sache an das Kantonsgericht zur neuen Verlegung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen vor beiden kantonalen Instanzen und zur R�ckweisung an die erste Instanz mit der Auflage, die Erbteilung zu vollziehen. Es sind die kantonalen Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Das angefochtene Urteil betrifft eine Erbteilung (Art. 602 ff. ZGB) und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit, deren Streitwert gem�ss den Feststellungen des Kantonsgerichts (Dispositiv-Ziff. 5) und den Angaben des Beschwerdef�hrers (S. 2) den gesetzlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- �bersteigt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. BGE 127 III 396 E. 1b/cc S. 398). Es lautet zum Nachteil des Beschwerdef�hrers (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst den Erbteilungsprozess ab (Art. 90 BGG). Auf die - im Weiteren fristgerecht erhobene (Art. 100 Abs. 1 BGG) - Beschwerde in Zivilsachen kann im Grundsatz eingetreten werden. Eine zus�tzliche Verfassungsbeschwerde ist nicht erforderlich, da eine Verletzung von Art. 9 BV als Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG) im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen ger�gt und gepr�ft werden kann (vgl. BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.).
Der Beschwerdef�hrer beantragt die teilweise Aufhebung des angefochtenen Urteils und wendet sich nicht mehr gegen die Feststellung des zu teilenden Nachlassverm�gens, bestehend aus einem Bankguthaben, und gegen den Umfang des Erbanteils, der dem Miterben T.________ bzw. dessen Erben zusteht. Er richtet seine Beschwerde ausschliesslich gegen seinen Bruder als Miterben und begehrt, dessen Erbquote herabzusetzen und seine eigene Erbquote entsprechend zu erh�hen und die Sache an das Bezirksgericht zur Vollziehung der Erbteilung zur�ckzuweisen.
2.1 Die Teilungsklage (Art. 604 ZGB) zielt darauf ab, dass das Gericht die Teilung der Erbschaft, der sich die Beklagten widersetzen, anordnet und/oder dem Kl�ger seinen Erbanteil zuteilt. Soweit sie die Abtrennung des dem Kl�ger zustehenden Anteils von der Erbmasse und den Austritt des Kl�gers aus der Erbengemeinschaft bezweckt, ist die Klage gestaltender Natur. Sie muss gegen alle Miterben erhoben werden, weil sie zu einem Urteil f�hrt, das gegen�ber allen Erben wirkt, und weil sie das Schicksal von Verm�gensgegenst�nden regelt, die den Miterben und dem Kl�ger als Gesamteigent�mern geh�ren (Art. 602 Abs. 2 ZGB; vgl. BGE 130 III 550 E. 2.1.1 S. 552).
2.2 Die Grunds�tze gelten selbst im Rechtsmittelverfahren vor Bundesgericht (vgl. BGE 130 III 550 E. 2.1.2 S. 552) und damit auch im Verfahren der Beschwerde in Zivilsachen (vgl. Urteil 5A_372/2011 vom 4. Oktober 2011 E. 2.1.2). Jeder Erbe ist unabh�ngig von seinen Miterben befugt, eine Beschwerde zu erheben, hat er doch einen eigenen Anspruch auf Teilung (vgl. Art. 604 Abs. 1 ZGB). Aufgrund des materiellen Rechts aber muss er dabei alle Miterben als Beschwerdegegner in das Verfahren einbeziehen, selbst wenn einer oder mehrere von ihnen in kantonaler Instanz an seiner Seite prozessiert haben. Das Urteil muss - wie dargelegt (vgl. E. 2.1) - seine Wirkungen gegen�ber allen Erben entfalten und erfasst die Verm�gensgegenst�nde, die allen Erben als Gesamteigent�mern geh�ren. Soll seine Beschwerde nicht abgewiesen werden, ist der Beschwerdef�hrer folglich gehalten, alle seine Miterben vor Bundesgericht zu belangen und ihnen dadurch Parteistellung in der Beschwerdeinstanz zu verschaffen (vgl. BGE 130 III 550 E. 2.1.2 S. 552 f.; Urteil 5A_372/2011 vom 4. Oktober 2011 E. 2.1.2)
2.3 Unterl�sst es der Beschwerdef�hrer einen seiner Miterben als Beschwerdegegner in das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren einzubeziehen, liegt keine bloss ungenaue Parteibezeichnung vor, die von Amtes wegen berichtigt werden k�nnte. Einen Miterben, gegen den die Begehren des Beschwerdef�hrers nicht gerichtet sind, kann das Bundesgericht weder von Amtes wegen als Beschwerdegegner behandeln noch im Sinne von Art. 24 Abs. 2 lit. a BZP zum Streite beiladen. Denn die Beschwerde in Zivilsachen gegen ein Gestaltungsurteil hat nur im Umfang der Begehren aufschiebende Wirkung (Art. 103 Abs. 2 lit. a BGG), so dass f�r Miterben, gegen die keine Begehren gerichtet werden, das letztinstanzliche kantonale Urteil rechtskr�ftig geworden ist (vgl. Urteil 5A_372/2011 vom 4. Oktober 2011 E. 2.1.2; BGE 130 III 550 E. 2.1.3 S. 553).
2.4.1 W�hrend sich vor Kantonsgericht noch der Beschwerdef�hrer einerseits und der Beschwerdegegner sowie der Miterbe T.________ bzw. dessen Erben andererseits gegen�bergestanden sind, richtet der Beschwerdef�hrer seine Begehren im bundesgerichtlichen Verfahren einzig gegen den Beschwerdegegner. Dass er auch den Miterben T.________ bzw. dessen Erben in seine Beschwerdebegehren miteinbeziehen wollte, l�sst sich auch der Beschwerdebegr�ndung nicht entnehmen, so dass zumindest kein offensichtliches Versehen vorliegt, das allenfalls h�tte berichtigt werden k�nnen (vgl. BGE 130 IIII 550 E. 2.2 S. 553/554; Urteil 5A_372/2011 vom 4. Oktober 2011 E. 2.2).
2.4.2 Der Beschwerdef�hrer erw�hnt den Miterben T.________ bzw. dessen Erben immerhin mit deren Stellungnahme in der kantonalen Berufungsantwort, wonach sie diesbez�glich, d.h. zur beantragten Feststellung der Erbquoten f�r den Beschwerdef�hrer und den Beschwerdegegner, kein Begehren stellten, weil sie hiervon nicht betroffen seien (S. 7 Ziff. II/19 und S. 10 Ziff. III/A/13a der Beschwerdeschrift). Es bleibt zu pr�fen, ob die �usserung im Sinne eines antizipierten Prozessabstands verstanden werden kann, d.h. als Erkl�rung des Inhalts, der Miterbe T.________ bzw. dessen Erben wollten sich dem Prozessergebnis unabh�ngig vom Ausgang des vorliegenden Beschwerdeverfahrens unterwerfen und anerkennten das Urteil, wie es auch ausfallen werde, als f�r sich ebenfalls verbindlich. Die Frage ist zu verneinen. Eine derartige Erkl�rung w�re zwar auch im Verfahren vor und zuhanden des Bundesgerichts noch zul�ssig (vgl. BGE 100 II 440 E. 1 S. 441 f.). Die Stellungnahme des Miterben T.________ bzw. dessen Erben gen�gt dazu jedoch nicht, zumal sie sich auf das kantonale Berufungsverfahren bezieht und nicht an das Bundesgericht richtet, so dass sie nicht als "klar und eindeutig", wie es die Rechtsprechung verlangt (vgl. BGE 113 II 140 E. 2c S. 142 f.), gelten kann.
2.4.3 Abhilfe schafft auch nicht die Lehrmeinung, wonach eine Feststellungsklage �ber ein Rechtsverh�ltnis, an dem mehr als zwei Personen beteiligt sind, nicht notwendigerweise gegen alle Beteiligten erhoben zu werden braucht und es gen�gt, wenn derjenige Beteiligte eingeklagt wird, demgegen�ber das Feststellungsinteresse vorhanden ist (vgl. GULDENER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 1979, S. 297 in Anm. 7). Denn die vom Beschwerdef�hrer gegen�ber dem Beschwerdegegner beantragte Feststellung ihrer beider Erbquoten ist im Rahmen der Gesamtklage auf Erbteilung bloss ein Teilbegehren, das gegen alle Miterben als notwendige Streitgenossen gerichtet werden muss (vgl. BR�CKNER/WEIBEL, Die erbrechtlichen Klagen, 2. Aufl. 2006, Rz. 209 S. 92 und Rz. 218 S. 95 f.). Dass es nicht ohne den Miterben T.________ bzw. dessen Erben geht, zeigt sich am Antrag des Beschwerdef�hrers auf R�ckweisung zur Vollziehung der Erbteilung an das Bezirksgericht, wo auch der Miterbe T.________ bzw. dessen Erben wieder beteiligt sind und das f�r sie rechtskr�ftig abgeschlossene Verfahren gleichsam wieder er�ffnet werden m�sste.
2.5 Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde mangels Einbezugs aller Erben in das bundesgerichtliche Verfahren abgewiesen werden.
Der Beschwerdef�hrer wird bei diesem Verfahrensausgang kosten-pflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG), hingegen nicht entsch�digungspflichtig, zumal in der Sache keine Vernehmlassungen eingeholt wurden (Art. 68 Abs. 1 BGG).

References: BGE 
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 604
 BGE 
 Art. 24
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE