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Timestamp: 2016-10-27 22:37:19+00:00

Document:
4A_401/2011 (18.01.2012)
Kauf- und Werkvertrag, M�ngelklage,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden, II. Zivilkammer, vom 22. M�rz 2011.
Die X.________ Sagl (Beschwerdef�hrerin) und die Y.________ AG (Beschwerdegegnerin) bzw. deren Rechtsvorg�ngerin, die Z.________ GmbH, schlossen am 29. Mai 2008 einen Vertrag betreffend Kauf und Montage eines hydraulischen Krans der Marke Q.________. Gem�ss diesem Vertrag war der Kran von der Beschwerdegegnerin zu liefern und auf den Lastwagen der Beschwerdef�hrerin zu montieren. Daf�r vereinbarten die Parteien einen Gesamtpreis von Fr. 93'000.-- (exkl. MWSt) respektive Fr. 100'068.-- (inkl. MWSt). Im Juni 2008 wurde der Kran eingebaut und am 28. Juni 2008 der Beschwerdef�hrerin �bergeben. Die Beschwerdef�hrerin bezahlte den Gesamtpreis.
Am 24. Oktober 2008 gelangte die Beschwerdef�hrerin erstmals mit einer schriftlichen M�ngelliste an die Z.________ GmbH und setzte ihr eine Frist, um einen anderen Kran zu liefern. Mangels Reaktion der Z.________ GmbH verlangte die Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom 8. November 2008 die Wandelung. Anschliessend fanden Reparaturen und Messungen statt. Mit Schreiben vom 26. Januar 2009 und 20. Februar 2009 liess die Beschwerdef�hrerin der Gegenseite weitere M�ngellisten mit teils neuen R�gen zukommen.
Am 9. M�rz 2009 meldete die Beschwerdef�hrerin beim Kreisamt F�nf D�rfer eine gegen die Beschwerdegegnerin, die Z.________ GmbH sowie A.________ (welcher f�r die Z.________ GmbH einzelzeichnungsberechtigt war und den Vertrag unterzeichnet hatte) gerichtete Klage an. Anl�sslich des Schlichtungsverfahrens einigten sich die Parteien darauf, dass der streitgegenst�ndliche Vertrag auf die Beschwerdegegnerin �bertragen worden sei, worauf die Beschwerdef�hrerin die Klage auf letztere beschr�nkte. Weiter erkl�rten die Parteien ihr Einverst�ndnis mit der Anordnung eines Gutachtens, mit dessen Ausarbeitung die Firma R.________ AG beauftragt wurde (im Folgenden: gerichtliches Gutachten).
Nach durchlaufenem Schlichtungsverfahren unterbreitete die Beschwerdef�hrerin die Streitsache am 20. August 2009 dem Bezirksgericht Landquart. Ihre Rechtsbegehren lauteten auf R�ckerstattung des Kaufpreises von Fr. 100'068.-- zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 1. Juli 2008 Zug um Zug gegen die R�ckgabe des Krans, eventualiter Minderung des Kaufpreises um Fr. 75'000.-- (oder nach freiem richterlichem Ermessen) sowie Behebung der im beantragten gerichtlichen Gutachten festgestellten M�ngel. Weiter verlangte sie die Verurteilung der Beschwerdegegnerin zu Schadenersatz in der H�he von Fr. 6'400.-- zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 9. M�rz 2009. Schliesslich beantragte sie, es sei "davon Vormerk zu nehmen, dass sich die Kl�gerin einen Nachklagevorbehalt f�r die Geltendmachung s�mtlicher nach der Anhebung der Klage am 09.03.2009 entstandenen Sch�den einschliesslich der Kosten f�r die R�ckabwicklung wie die Kosten f�r den Abbau und den R�cktransport des Krans ausdr�cklich vorbeh�lt". Die Beschwerdegegnerin trug auf Abweisung der Klage an.
Mit Urteil vom 1. September 2010 wies das Bezirksgericht Landquart die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 1), wobei es davon Vormerk nahm, "dass sich die Beklagte verpflichtet hat, die im Gutachten der R.________ AG vom 11. Juni 2009 aufgef�hrten M�ngel auf Garantie zu beheben" und "dass die Beklagte die in den Erw�gungen genannte Garantie f�r den von ihr auf das Fahrzeug der Kl�gerin im Jahre 2008 eingebauten Kran anerkennt" (Dispositiv-Ziffern 2-3). In der Begr�ndung hielt das Bezirksgericht fest, dass die von der Kl�gerin ger�gten M�ngel entweder nicht best�nden, zu sp�t ger�gt oder von der Beklagten - was die im Gutachten festgestellten M�ngel betreffe - anerkannt worden seien. Zum Schadenersatzbegehren f�hrte es aus, nachdem keine M�ngel festgestellt worden seien, welche entsprechende Folgesch�den nach sich gezogen h�tten, bestehe auch keine Grundlage f�r eine Schadenersatzforderung der Kl�gerin. Die im Gutachten erw�hnten M�ngel h�tten nicht zu Betriebsausf�llen gef�hrt bzw. nicht zu solchen, die das f�r ein solches Fahrzeug �bliche Mass �berstiegen h�tten. F�r den Nachklagevorbehalt schliesslich bestehe keine Grundlage, da die geltend gemachten M�ngel und Anspr�che beurteilt worden seien und damit eine res judicata darstellten.
Gegen dieses Urteil erhob die Beschwerdef�hrerin Berufung an das Kantonsgericht Graub�nden. Sie beantragte die Aufhebung von Dispositiv-Ziffern 1 und 4 des erstinstanzlichen Entscheids (betreffend Klageabweisung sowie Kosten- und Entsch�digungsfolgen) und erneuerte dar�ber hinaus die vor der Erstinstanz gestellten Rechtsbegehren. Weiter stellte sie verschiedene Beweisantr�ge. Die Beschwerdegegnerin beantragte ihrerseits die Abweisung der Berufung und erkl�rte Anschlussberufung mit dem Antrag, die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des erstinstanzlichen Urteils (d.h. die Vormerknahme von ihrer Verpflichtung zur M�ngelbehebung und ihrer Anerkennung der Garantie) seien aufzuheben und die Klage sei vollumf�nglich abzuweisen. Das Kantonsgericht wies die Berufung ab (Dispositiv-Ziffer 1) und hob in Gutheissung der Anschlussberufung die Ziffern 2 und 3 des erstinstanzlichen Urteils auf (Dispositiv-Ziffer 2).
Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, die Ziffer 1 des Urteils des Kantonsgericht Graub�nden vom 22. M�rz 2011 respektive die Ziffern 1 und 4 des Urteils des Bezirksgerichts Landquart vom 1. September 2010 aufzuheben. Der Kaufpreis sei (im bereits im kantonalen Verfahren geltend gemachten Umfang) zu mindern und die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, "auf eigene Kosten die im beantragten gerichtlichen Gutachten festgestellten M�ngel des Einbaus des Krans [...] zu beheben". Weiter sei die Beschwerdegegnerin zur Bezahlung von Fr. 5'278.-- zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 9. M�rz 2009 zu verurteilen. Schliesslich beantragt sie die Vormerknahme von ihrem Nachklagevorbehalt.
Ferner stellt sie die folgenden Beweisantr�ge:
"1. Es sei ein gerichtliches Gutachten zur Ermittlung des Minderwertes des Kranes durchzuf�hren.
2. Es sei ein Augenschein am Lastwagen S.________ samt Anh�nger zur Ermittlung der Distanz zwischen dem Kran samt Greifer und dem Ende der Ladebr�cke durchzuf�hren."
In der Replik setzte sich die Beschwerdef�hrerin mit der Beschwerdeantwort auseinander und hielt sinngem�ss an ihren Antr�gen fest. Die Beschwerdegegnerin verzichtete ihrerseits auf Bemerkungen zur Replik, unter Hinweis auf die Akten und ihre Ausf�hrungen in der Beschwerdeantwort.
1.1 Die vorliegende Beschwerde wurde form- und fristgerecht erhoben (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Nicht eingetreten werden kann darauf, soweit die Aufhebung des Urteils des Bezirksgerichts Landquart verlangt wird; Anfechtungsobjekt ist im vorliegenden Verfahren einzig das Urteil des Kantonsgerichts (Art. 75 BGG). Die weiteren Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Vorbeh�ltlich der jeweils im betreffenden Sachzusammenhang zu pr�fenden Frage der hinreichenden Begr�ndung ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.2 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.1; 132 II 257 E. 2.5; 130 III 136 E. 1.4). Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG ist die Beschwerde allerdings hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1). Es kann insbesondere die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
Es ist somit unerl�sslich, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 134 II 244 E. 2.1; 134 V 53 E. 3.3).
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 137 III 268 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.2.2).
Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, kann sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Vielmehr hat er klar und substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3; 393 E. 7.1; 462 E. 2.4). Zudem muss er aufzeigen, dass das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re (BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255). Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz beruft und den Sachverhalt gest�tzt darauf berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat schliesslich mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen genannt hat (Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570).
1.4 Den dargelegten Begr�ndungsanforderungen gen�gt die Beschwerde nur teilweise. Soweit die Beschwerdef�hrerin darin dem Bundesgericht unter Vermischung rechtlicher und tats�chlicher Aspekte bloss ihre eigene Sicht der Dinge unterbreitet oder soweit sie darin von tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht, ohne eine rechtsgen�gend begr�ndete Sachverhaltsr�ge im vorstehend umschriebenen Sinn zu erheben, haben ihre Ausf�hrungen ausser Acht zu bleiben.
2.1 Die Vorinstanz beurteilte die von der Beschwerdef�hrerin behaupteten M�ngel in Anwendung des schweizerischen Kaufrechts respektive (bez�glich der Montage des Krans) des schweizerischen Werkvertragsrechts. Die Beschwerdef�hrerin macht dagegen geltend, zus�tzlich zu den Gew�hrleistungsanspr�chen nach schweizerischem Recht ergebe sich aus dem Vertragsverh�ltnis zwischen der Herstellerin des Krans (T.________ GmbH) und der Verk�uferin (Beschwerdegegnerin) die Pflicht der Beschwerdegegnerin, "die Garantieleistungen an die K�uferin zu erbringen". Es w�re - so die Beschwerdef�hrerin - nach �sterreichischem Recht zu bestimmen gewesen, ob ein echter Vertrag zu Gunsten Dritter vorliege, woraus die Beschwerdef�hrerin direkt Rechte gegen�ber der Beschwerdegegnerin geltend machen k�nne. Die Bejahung eines Vertrags zu Gunsten Dritter w�rde nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin dazu f�hren, dass sie sich "alternativ aus dem Kaufvertrag auf schweizerisches Gew�hrleistungsrecht und in Bezug auf die Herstellergarantien auf �sterreichisches Recht" berufen k�nne. Das �sterreichische Recht bestimme Inhalt und Umfang der Garantien sowie auch die Frage der R�gefristen. Namentlich die letzteren w�rden sich vom schweizerischen Recht unterscheiden. Die Beschwerdef�hrerin h�lt daf�r, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Anwendung �sterreichischen Rechts nicht gepr�ft.
2.2 Gem�ss Art. 96 lit. a BGG kann mit der Beschwerde in Zivilsachen ger�gt werden, ausl�ndisches Recht sei nicht angewendet worden, wie es das schweizerische internationale Privatrecht vorschreibt. In nicht verm�gensrechtlichen Streitigkeiten kann weiter vorgebracht werden, das nach dem schweizerischen internationalen Privatrecht massgebende ausl�ndische Recht sei nicht richtig angewendet worden (Art. 96 lit. b BGG). In verm�gensrechtlichen Zivilrechtsstreitigkeiten, wie vorliegend eine gegeben ist, kann die R�ge unrichtiger Anwendung ausl�ndischen Rechts dagegen nicht erhoben werden. In diesen F�llen verbleibt nur die R�ge, der angefochtene Entscheid wende ausl�ndisches Recht willk�rlich an (BGE 136 II 304 E. 5.3 S. 318; 133 III 446 E. 3.1).
2.3 Die Vorinstanz befasste sich ausf�hrlich mit der Frage der Anwendbarkeit �sterreichischen Rechts. Insbesondere w�rdigte sie den Text der Allgemeinen Vertragsbedingungen der Herstellerin und stellte fest, es werde darin die Abwicklung der Garantie- und Gew�hrleistungsanpr�che durch die Vertragspartner geregelt, w�hrend von einer Haftung der letzteren nicht die Rede sei. Die ebenfalls in den Allgemeinen Vertragsbedingungen enthaltene Wahl �sterreichischen Rechts beziehe sich denn auch nicht auf das Verh�ltnis zwischen dem Endkunden und den Vertragspartnern, sondern wolle verhindern, dass bei Rechtsstreitigkeiten zwischen Endkunden und der Herstellerin je nach Niederlassung des Endkunden eine andere Rechtsordnung zur Anwendung gelange. Beim vorliegenden Rechtsstreit zwischen dem Endkunden und der Vertragspartnerin, also zwei Firmen mit Sitz in der Schweiz, sei nicht ersichtlich, weshalb �sterreichisches Recht anwendbar sein sollte. Vielmehr gelange ausschliesslich schweizerisches Recht zur Anwendung.
Wodurch die Vorinstanz mit diesen Ausf�hrungen Bundesrecht verletzt haben soll, ist nicht zu erkennen. Namentlich enthalten die Allgemeinen Vertragsbedingungen der Herstellerin mit Bezug auf das Verh�ltnis zwischen dem Vertragspartner (Beschwerdegegnerin) und dem Endkunden (Beschwerdef�hrerin) nach den vorinstanzlichen Feststellungen keine ausdr�ckliche oder sich eindeutig aus den Umst�nden ergebende Rechtswahl, die den Anforderungen von Art. 116 Abs. 2 IPRG (SR 291) gen�gen w�rde. Inwiefern die Vorinstanz vor diesem Hintergrund die Regeln betreffend das anwendbare Recht verletzt haben soll, tut die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Ihre Ausf�hrungen ersch�pfen sich darin, der Rechtsauffassung der Vorinstanz ihre eigene entgegenzuhalten, ohne rechtsgen�glich aufzuzeigen, weshalb diejenige der Vorinstanz gegen Bundesrecht verstossen soll. Die betreffende R�ge w�rde indessen auch dann nicht durchdringen, wenn in diesem Punkt der Auffassung der Beschwerdef�hrerin gefolgt w�rde, die Rechtswahl sei g�ltig und es m�sse folglich nach �sterreichischem Recht gepr�ft werden, ob ein Vertrag zu Gunsten Dritter vorliege. Denn die Beschwerdef�hrerin tut nicht hinreichend dar, weshalb es willk�rlich sein soll, die Vereinbarung zwischen der Herstellerin und der Beschwerdegegnerin nach �sterreichischem Recht nicht als Vertrag zugunsten Dritter zu qualifizieren (vgl. Erw�gung 2.2 vorne). Solches ergibt sich jedenfalls nicht aus den von der Beschwerdef�hrerin zitierten Bestimmungen des �sterreichischen Rechts.
2.4 Die R�ge betreffend die Nichtanwendung �sterreichischen Rechts w�re schliesslich auch aus einem anderen Grund zum Scheitern verurteilt: Die Vorinstanz f�hrte n�mlich aus, dass, selbst wenn man zu einer gegenteiligen Auffassung gel�nge (d.h. von der Anwendung �sterreichischen Rechts ausginge), dies der Beschwerdef�hrerin nicht zu einem Vorteil gereichen w�rde. Es l�gen n�mlich "gar keine (erheblichen) M�ngel im Rechtssinne vor", weshalb sich "die Frage nach der fristgerechten Geltendmachung" derselben gar nicht erst stelle. Sie ging mit anderen Worten davon aus, dass die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachte Einhaltung der wesentlich l�ngeren R�gefristen des �sterreichischen Rechts ohnehin nicht von Bedeutung ist.
Die Beschwerdef�hrerin verkennt, dass die Vorinstanz mit diesen Ausf�hrungen den Entscheid im Sinne einer Eventualbegr�ndung auch auf �sterreichisches Recht abst�tzte. Unter W�rdigung des erstellten Sachverhalts (gem�ss welchem kein relevanter Mangel gegeben war) gelangte sie zur Auffassung, nach �sterreichischem Recht ergebe sich unter diesen Umst�nden auch kein Anspruch der Beschwerdef�hrerin, wenn von einem Vertrag zu Gunsten Dritter ausgegangen w�rde. Auch schon danach erweist sich die R�ge, das �sterreichische Recht sei nicht angewendet worden, wie es das schweizerische internationale Privatrecht vorschreibe (Art. 96 lit. a BGG), von vornherein als unbegr�ndet.
Weiter beanstandet die Beschwerdef�hrerin die Sachverhaltsermittlung im Zusammenhang mit von ihr geltend gemachten M�ngeln sowie die rechtliche W�rdigung dieser behaupteten M�ngel. Dabei r�gt sie prim�r, die Vorinstanz habe verschiedene von ihr geltend gemachte Begebenheiten (Spiel an der Krans�ule, Undichtheit des Steuerblocks, werkvertraglicher Mangel an der Position der Krans�ule) zu Unrecht nicht als M�ngel bzw. nicht als rechtserhebliche M�ngel qualifiziert. Ferner ist die Beschwerdef�hrerin der Auffassung, an den Nachweis eines Schadens wegen Nutzungsausfalls w�hrend der Reparaturzeit seien �berspannte Beweisanforderungen gestellt worden.
3.1 Zun�chst r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe f�lschlicherweise angenommen, das von ihr beanstandete Spiel an der Krans�ule sei kein rechtlich relevanter Sachmangel. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei nicht alleine das Spiel von 500 mm am Ende des Auslegers massgebend. Vielmehr stelle bereits das Schwenkspiel von 9 mm an der Haupts�ule f�r sich allein einen rechtlich relevanten Mangel dar. Der Sachverhalt sei in diesem Punkt willk�rlich festgestellt worden, weil das Gericht auf ein nicht schl�ssiges respektive nachweislich falsches Gutachten abgestellt habe. Namentlich bem�ngelt die Beschwerdef�hrerin, der Gutachter habe sich �ber die Herstellerangaben hinweggesetzt, welche einen Maximalwert des Schwenkspiels von 8 mm angeben w�rden.
Die Vorinstanz pr�fte das Spiel an der Krans�ule in Anwendung der M�ngeldefinition von Art. 197 OR. Dabei stellte sie verbindlich fest, dass im Kaufvertrag von der Verk�uferin weder schriftlich noch m�ndlich bestimmte Eigenschaften der Kaufsache zugesichert wurden. M�ndliche oder stillschweigende Zusicherungen habe die Beschwerdef�hrerin nicht einmal behauptet. Somit ist, wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrte, gem�ss Art. 197 OR einzig massgebend, ob dem Kran eine "vorausgesetzte Eigenschaft" fehlt, er mit anderen Worten M�ngel aufweist, die seinen Wert oder seine Tauglichkeit zu dem vorausgesetzten Gebrauche aufheben oder erheblich mindern (vgl. BGE 114 II 239 E. 5a/aa). Mit diesem M�ngelbegriff steht im Einklang, dass ein �berschreiten der Herstellerangaben - f�r sich alleine betrachtet - keine Erheblichkeit des Mangels begr�nden muss.
Die Vorinstanz stellte f�r die Beurteilung dieser Frage massgeblich auf das gerichtliche Gutachten der R.________ AG ab. Aus diesem Gutachten gehe nicht hervor, dass das Spiel an der Haupts�ule anormal, un�blich oder gar sicherheitsrelevant w�re. Vielmehr werde im Gutachten die Auffassung vertreten, das Verdrehspiel von 9 mm sei gar nicht aussagekr�ftig, da sich das seitliche Spiel der beiden Teleskoprohre dazu addiere und somit das Spiel beeinflusse. Das gemessene Torsionsspiel am Kranmast sei so gesehen nicht optimal, es sei aber auch nicht so, dass man damit nicht gut arbeiten k�nne oder es zu Folgesch�den komme. Daraus leitete die Vorinstanz ab, das Schwenkspiel (am Kranmast) sei f�r sich allein in tats�chlicher Hinsicht nicht mangelhaft. Diese Feststellung bindet das Bundesgericht, da die Beschwerdef�hrerin nicht hinreichend dartut, inwiefern die Vorinstanz mit der entsprechenden Sachverhaltsfeststellung in Willk�r verfallen sein soll. Vielmehr laufen ihre diesbez�glichen Ausf�hrungen auf eine bloss appellatorische und daher unzul�ssige Kritik an der Beweisw�rdigung der Vorinstanz hinaus. Darauf ist nicht einzutreten.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die Vorinstanz durchaus festgestellt hat, das Schwenkspiel von 9 mm und das Spiel am Ende des Auslegers von 500 mm f�hrten zusammen mit dem grossen Spiel der beiden Teleskopf�hrungen zu einem nicht optimalen Torsionsspiel am Kranmast. Dieses Problem, so die Vorinstanz weiter, k�nne jedoch mittels einer Korrektur der Teleskopf�hrungen behoben werden. Der damit verbundene Aufwand sei relativ gering, weshalb kein rechtlich relevanter Mangel vorliege. Dass diese Feststellungen - wie die Beschwerdef�hrerin moniert - auf einer einseitigen W�rdigung des Beweisergebnisses zu Lasten der Beschwerdef�hrerin basierten, ist nicht ersichtlich. Die Feststellungen beruhen auch in diesem Punkt haupts�chlich auf dem gerichtlichen Gutachten der R.________ AG. Die Vorinstanz w�rdigte dieses Gutachten in Verbindung mit den von den Parteien eingereichten Stellungnahmen der U.________ AG und hielt es f�r nachvollziehbar sowie in sich stimmig. Gest�tzt auf diese Einsch�tzung stellte die Vorinstanz fest, f�r die Behebung des zur Diskussion stehenden Problems sei lediglich eine Korrektur der Teleskopf�hrungen erforderlich. Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts vor, das diese Beweisw�rdigung als willk�rlich erscheinen l�sst. Namentlich ist es nicht zu beanstanden, dass die Offerte der U.________ AG vom 11. August 2010 f�r die Frage des Aufwands der Mangelbehebung keine explizite Erw�hnung fand, da diese von erheblich umfangreicheren Reparaturen (Pr�fung der Hydraulik, �berpr�fung und Austausch der Zahnstangen, Austausch der Krans�ule) ausging als gem�ss dem festgestellten Sachverhalt erforderlich sind.
3.2 Weiter r�gt die Beschwerdef�hrerin, dass die Vorinstanz die Undichtheit des Steuerblocks nicht als erheblich qualifiziert habe. Zu diesem Resultat sei die Vorinstanz gekommen, weil sie sich in diesem Punkt "schlicht und einfach der Behauptung der beklagtischen Partei angeschlossen" habe, obgleich sowohl aus den Parteivortr�gen wie auch aus den eingereichten Beweisen hervorgehe, dass die Abdichtung des Steuerblocks erhebliche Kosten verursachen w�rde. Die Beschwerdef�hrerin h�lt die betreffende Beweisw�rdigung f�r einseitig und damit willk�rlich. Zudem habe die Vorinstanz f�r die Beurteilung der Erheblichkeit des Mangels zu Unrecht auf dessen Erkennbarkeit abgestellt.
In der Tat erscheint es schwer nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ausf�hrt, die Beschwerdef�hrerin habe nicht behauptet, es handle sich bei der Undichtheit am linken Steuerblock um einen "nur schwer erkennbaren und daher [...] nicht leicht zu beseitigenden Mangel". Es ist n�mlich nicht ersichtlich, inwiefern es in diesem Zusammenhang auf die Erkennbarkeit des Mangels ankommen sollte. Aus Art. 197 OR ergibt sich jedenfalls nichts Derartiges.
Von dieser Frage nicht betroffen ist indessen die tats�chliche Feststellung der Vorinstanz, dass beide Steuerbl�cke einwandfrei funktionierten. Die Vorinstanz hielt zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin lediglich fest, gem�ss dem gerichtlichen Gutachten sei der linke Steuerblock beim �ussersten Element undicht. Sie ging mit anderen Worten von der gutachterlichen Feststellung aus, dass es zur M�ngelbehebung gen�gte, den Steuerblock an diesem Element neu abzudichten. Bei der Beurteilung der Erheblichkeit dieses Mangels, also des zur Behebung erforderlichen Aufwands, st�tzte sich die Vorinstanz dann auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin ab, es handle sich um eine Bagatelle, deren Behebung nicht mehr als einen halben Arbeitstag beanspruchen w�rde. Diese Parteibehauptung hielt die Vorinstanz offensichtlich mangels entsprechender Bestreitungen der Beschwerdef�hrerin f�r erstellt.
Die von der Beschwerdef�hrerin eingereichte Reparatur-Offerte der U.________ AG mit veranschlagten Kosten von Fr. 6'670.-- blieb auch in diesem Zusammenhang ausser Betracht, weil diese - wie die Beschwerdef�hrerin selber einr�umt - davon ausging, "dass die Reparatur des Steuerschiebers links umfassend erfolgen muss". Dem entspricht, dass die Offerte den Arbeits- und Materialaufwand f�r die Ersetzung des Steuerschiebers angab. Die Offerte betraf mit anderen Worten eine umfassendere Reparatur als gem�ss erstelltem Sachverhalt erforderlich (Abdichtung des �ussersten Elements) und konnte daher den von der Beschwerdegegnerin vorgetragenen Sachverhalt betreffend Reparaturaufwand von vornherein nicht widerlegen. In ihrem Pl�doyer an der Berufungsverhandlung vor dem Kantonsgericht beschr�nkte sich die Beschwerdef�hrerin auf den Hinweis, aus der genannten Offerte ergebe sich, dass die Abdichtung des Steuerblocks Fr. 6'670.-- kosten w�rde, was sich somit ebenfalls auf diese umfangreichere und gem�ss Sachverhalt nicht erforderliche Reparatur bezog. Dass sie vor den kantonalen Instanzen substanziiert geltend gemacht h�tte, die Abdichtung des �ussersten Elements sei aufwendiger als von der Beschwerdegegnerin behauptet, weist die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht mit den erforderlichen Aktenhinweisen nach (siehe dazu Erw�gung 1.3).
3.3 Aus dem Gesagten ergibt sich ferner, dass auch f�r die Einholung des von der Beschwerdef�hrerin verlangten Gutachtens zur Ermittlung des Minderwerts des Krans wegen des Spiels an der Krans�ule und der Undichtheit des Steuerblocks kein Anlass bestand: Die Unerheblichkeit dieser M�ngel ergab sich nach der Ansicht der Vorinstanz, die sich als verfassungskonform erwiesen hat, bereits aus dem gerichtlichen Gutachten, und ein allf�lliger Minderwert der Kaufsache erweist sich bei Fehlen eines erheblichen Mangels als von vornherein unerheblich. Durch die Abweisung des entsprechenden Beweisantrags verletzte die Vorinstanz demzufolge den Geh�rsanspruch der Beschwerdef�hrerin nicht; die Auffassung der Vorinstanz, mangels Vorliegen erheblicher M�ngel komme eine Minderung ohnehin nicht in Betracht und er�brige sich die Einholung eines Gutachtens zum Minderwert, ist nicht zu beanstanden (BGE 135 II 286 E. 5.1).
Nachdem die Beschwerdef�hrerin eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts im Sinne von Art. 97 BGG oder eine Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und 96 BGG durch die Vorinstanz nicht dargetan hat, besteht zu einer Beweisabnahme durch das Bundesgericht oder einer R�ckweisung der Sache zu diesem Zweck von vornherein kein Anlass. Namentlich er�brigt sich die beantragte Einholung eines Gutachtens zur Ermittlung des Minderwerts des Kranes.
3.4 Ferner bem�ngelt die Beschwerdef�hrerin die Ausf�hrungen der Vorinstanz zum Aufbau der Krans�ule auf dem Fahrzeug, welcher unbestrittenermassen Werkvertragsrecht unterlag. Sie macht in diesem Zusammenhang geltend, sie habe darauf vertrauen d�rfen, dass der Transport von Rundholz m�glich sei, womit es sich dabei um eine vorausgesetzte Eigenschaft handle. Die Positionierung des Krans sei jedoch so erfolgt, dass Rundholz in der Standardl�nge von 12 m nicht transportiert werden k�nne.
Diese Ausf�hrungen gehen an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbei. Diese beschr�nkte sich n�mlich darauf festzuhalten, dass die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin auf einem falschen Verst�ndnis der Pl�ne des Kranaufbaus beruhten. Bei richtigem Verst�ndnis sei die Distanz zwischen dem Kran und dem Ende der Ladebr�cke nicht kleiner, sondern sogar gr�sser als gem�ss Planskizze vorgesehen. Mit anderen Worten war nach der Auffassung der Vorinstanz entscheidend, dass die Positionierung das Krans unter Einhaltung der Planvorgaben erfolgt war und folglich bereits aus diesem Grund gar kein Mangel vorliegen konnte. Den Antrag der Beschwerdef�hrerin auf Vornahme eines Augenscheins am Lastwagen wies die Vorinstanz denn auch unter anderem mit der Begr�ndung ab, die Beschwerdef�hrerin gehe ohnehin von falschen Massen aus.
Dass diese Beurteilung Bundesrecht verletzt, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf. Vielmehr geht sie in ihrer Beschwerde gar nicht auf die entsprechende Argumentation ein, sondern beschr�nkt sich darauf, ihre Auffassung zu erneuern, wonach Rundholz in Standardl�nge zu 12 m entgegen ihren berechtigten Erwartungen nicht transportiert werden k�nne. Um mit ihrer Argumentation geh�rt zu werden, h�tte die Beschwerdef�hrerin aber am angefochtenen Urteil ansetzen und entweder aufzeigen m�ssen, weshalb die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Vorgaben der Planskizzen eingehalten wurden, offensichtlich unrichtig respektive willk�rlich ist oder aber, weshalb trotz Einhaltung der Planvorgaben ein Mangel vorliegt. Diesen Anforderungen gen�gt die Beschwerdeschrift nicht, weshalb auf die entsprechenden Ausf�hrungen nicht einzutreten ist.
Bleibt es damit bei der vorinstanzlichen W�rdigung, dass in der Positionierung der Krans�ule kein Mangel vorliegt, er�brigt sich der von der Beschwerdef�hrerin dazu beantragte Augenschein von vornherein.
3.5 Schliesslich beanstandet die Beschwerdef�hrerin �berspannte Beweisanforderungen betreffend den Schaden wegen Nutzungsausfalls w�hrend der Reparaturzeit, d.h. vom 15. bis 19. Dezember 2008. Die Vorinstanz f�hrte in Abweichung vom Bezirksgericht aus, die tats�chlich bestehenden M�ngel h�tten durchaus Anlass gebildet, den Lastwagen samt Kran zwecks Begutachtung sowie M�ngelbehebung bei der Beschwerdegegnerin zu belassen. F�r die Frage des Mangelfolgeschadens spiele es keine Rolle, ob die M�ngel �berhaupt als erheblich zu w�rdigen seien. Aus diesen Gr�nden bejahte die Vorinstanz im Grundsatz einen Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf Ersatz des entgangenen Gewinns. Indessen gelangte sie daraufhin zum Schluss, der geltend gemachte Schaden sei nicht rechtsgen�glich ausgewiesen: Die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten, den Monat November 2008 betreffenden Unterlagen und die darauf beruhenden Berechnungen der durchschnittlichen Tageseinnahmen seien ungeeignet, den entgangenen Gewinn f�r den Dezember 2008 mit gen�gender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin h�lt diese Auffassung der Vorinstanz f�r mit dem Beweisergebnis nicht vereinbar und geradezu willk�rlich. Zu Unrecht.
Nach den Grunds�tzen des Schadenersatzrechts ist dann Ersatz von entgangenem Gewinn geschuldet, wenn es sich um einen �blichen oder sonst wie sicher in Aussicht stehenden Gewinn handelt (BGE 132 III 379 E. 3.3.3). Ist der ziffernm�ssige Nachweis des Schadens nicht m�glich, hat der Richter den Schaden mit R�cksicht auf den gew�hnlichen Lauf der Dinge abzusch�tzen (Art. 42 Abs. 2 OR). Dieser Umstand befreit die beweispflichtige Partei jedoch nicht davon, soweit m�glich und zumutbar alle f�r die Verwirklichung des behaupteten Sachverhalts sprechenden Umst�nde zu behaupten und zu beweisen (BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 276 f. mit Hinweisen).
Die Vorinstanz w�rdigte die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Beweismittel und kam zum Schluss, der (von der Beschwerdef�hrerin vorgeschlagene) Referenzmonat November 2008 sei zusammen mit dem eingereichten Schreiben der Firma V.________ AG vom 11. August 2009 (welches eine Best�tigung enth�lt, dass der Beschwerdef�hrerin bei Verf�gbarkeit im fraglichen Zeitraum Transportauftr�ge erteilt worden w�ren) nicht geeignet, den entgangenen Gewinn f�r den Dezember 2008 mit gen�gender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Zur Begr�ndung f�hrte sie aus, es sei n�mlich immerhin vorstellbar, dass die Auftragserteilung im Dezember konstant tiefer sei als im November. Weiter erwog sie, aus der Best�tigung der Firma V.________ AG gehe weder Umfang noch Dauer des abgesagten Transports hervor, geschweige denn die damit einhergehenden Transportkosten bzw. Einnahmen.
Von willk�rlich �berspannten Beweisanforderungen kann danach nicht gesprochen werden. Die Vorinstanz legte n�mlich in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb sie den Beweis f�r den entgangenen Gewinn als nicht erbracht erachtete, und zeigte auch auf, wie der Beweis h�tte erbracht werden k�nnen: Durch Einreichung der auf den Zeitraum vom 1. bis 14. Dezember 2008 bezogenen Unterlagen, aus denen Schl�sse auf die Folgewoche h�tten gezogen werden k�nnen, oder durch den konkreten Nachweis von Transportauftr�gen f�r die Zeit vom 15. Dezember bis 19. Dezember 2008. Dass die Vorinstanz die tats�chlich eingereichten Unterlagen nicht gen�gen liess, erscheint danach nicht geradezu als willk�rlich.
Schliesslich ist die Beschwerdef�hrerin der Ansicht, die Vorinstanz habe es zu Unrecht abgelehnt, von ihrem Nachklagevorbehalt Vormerk zu nehmen. Es sei n�mlich nach wie vor m�glich, dass sich der Schaden aufgrund weiterer Betriebsausf�lle weiter vergr�ssere.
In der Tat ist nicht einleuchtend, weshalb die Vorinstanz das entsprechende Begehren unter Hinweis auf Art. 46 Abs. 2 OR ablehnte, welcher sich mit dem Rektifikations- und nicht mit dem Nachklagevorbehalt befasst. Es ist dazu aber folgendes zu beachten: Wird mit einer Klage nur ein Teilbetrag einer Forderung geltend gemacht, erstreckt sich die Rechtskraft des dar�ber ergangenen Urteils grunds�tzlich nicht auf einen allf�lligen zweiten Prozess �ber die Restforderung und ist mithin eine Nachklage m�glich (vgl. Urteil C.214/1987 vom 21. Juni 1988 E. 1d, nicht publ. in: BGE 114 II 279; GULDENER, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 1979, S. 368 Fn. 34). Ob eine "Teilklage" erhoben wurde bzw. wie weit die Rechtskraft reicht, h�ngt damit von den gestellten Klagebegehren ab sowie vom Rechtsgrund und vom Sachverhalt, auf welche diese gest�tzt werden, und nicht davon, ob im Urteil von einem Nachklagevorbehalt Vormerk genommen wird (vgl. BGE 125 III 241 E. 1; 123 III 16 E. 2a S. 18; 121 III 474 E. 4a S. 477; 119 II 89 E. 2a). Aus der unterbliebenen Vormerknahme von ihrem Nachklagevorbehalt entstand der Beschwerdef�hrerin somit von vornherein kein Nachteil. Auf die Beschwerde ist daher bereits mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Zudem geht die Beschwerdef�hrerin selber davon aus, dass es "sachnotwendig zu einer Abweisung des Nachklagevorbehaltes f�hrt, wenn die M�ngelklage aus dem Recht gewiesen wird." Die R�ge betreffend die Verweigerung des Nachklagevorbehalts wurde mithin nur f�r den Fall erhoben, dass die Beschwerde mit Bezug auf die Beurteilung der M�ngel gutgeheissen wird, so dass es sich, nachdem dies nicht der Fall ist, auch aus diesem Grund er�brigt, darauf einzugehen.
Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 4'500.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 5'500.-- zu entsch�digen.

References: Art. 100
 Art. 95
 Art. 96
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 Art. 96
 Art. 116
 Art. 197
 Art. 197
 BGE 
 Art. 197
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 46
 BGE 
 BGE 
 Art. 68