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Timestamp: 2016-10-28 19:56:19+00:00

Document:
1B_216/2014 (14.07.2014)
1B_216/2014 � � Urteil vom 14. Juli 2014
Beschwerde gegen den Entscheid vom 13. Mai 2014 des Obergerichts des Kantons Thurgau.
B.________ stellte am 25. Oktober 2013 gegen�ber A.________ Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs und Sachentziehung. In der Folge nahm die Kantonspolizei Thurgau aufgrund des Ermittlungsauftrags der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen verschiedene Ermittlungshandlungen vor.
Am 30. April 2014 reichte die Beschuldigte beim Obergericht des Kantons Thurgau eine Beschwerde ein. Zur Hauptsache beantragte sie, das Vorverfahren der Staatsanwaltschaft sei umgehend einzustellen.
Mit Entscheid vom 13. Mai 2014 hat das Obergericht die Beschwerde abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist.
Mit Eingabe vom 14. Juni (Postaufgabe: 16. Juni) 2014 f�hrt A.________ Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Hauptbegehren, der - ihr am 15. Mai 2014 er�ffnete - Entscheid vom 13. Mai 2014 sei aufzuheben, zumal sich das Obergericht und die Strafverfolgungsbeh�rden selber mit ihren jeglichen Tatverdacht entkr�ftenden Vorbringen nicht auseinander gesetzt h�tten.
Beim angefochtenen obergerichtlichen Entscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der die gegen die Beschwerdef�hrerin laufende Strafuntersuchung nicht abschliesst.
Gegen Vor- und Zwischenentscheide, die weder die Zust�ndigkeit noch den Ausstand betreffen (s. dazu Art. 92 BGG), ist die Beschwerde ans Bundesgericht gem�ss der Bestimmung des Art. 93 Abs. 1 BGG zul�ssig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (lit. a) oder - was indes hier von vornherein ausser Betracht f�llt - wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b).
Dabei ist es Sache des Beschwerdef�hrers bzw. der Beschwerdef�hrerin, die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG darzulegen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, von Amtes wegen Nachforschungen anzustellen, inwiefern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gegeben sein sollte (s. etwa BGE 137 III 324 E. 1.1; 136 IV 92 E. 4).
Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich im Zusammenhang mit Art. 93 BGG in keiner Weise. Sie legt nicht dar, inwiefern der angefochtene obergerichtliche Entscheid f�r sie einen Nachteil gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken k�nnte. Die blosse Verz�gerung oder Verteuerung eines Verfahrens gen�gt generell nicht, um einen sofortigen Entscheid des Bundesgerichts zu erwirken (BGE 136 II 165 E. 1.2.1 S. 170; s. etwa auch Urteil 1B_233/2012 und 1B_381/2012 vom 21. August 2012). Dieses soll sich nach M�glichkeit nur einmal mit einer Sache befassen m�ssen. Der Beschwerdef�hrerin wird es unbenommen sein, ihre Kritik am Verfahren auch noch im Zusammenhang mit dem noch ausstehenden Endentscheid vortragen zu k�nnen, woraufhin ihr, falls dannzumal aus ihrer Sicht n�tig, der volle gerichtliche Rechtsschutz bzw. gesetzliche Rechtsmittelweg offen stehen wird.
Dem Beschwerdegegner ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihm keine Parteientsch�digung zuzusprechen ist.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 92
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 Art. 93