Source: http://www.anglerbund-isaria-muenchen.de/isaria/satzung
Timestamp: 2020-08-05 16:49:01+00:00

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Der Verein führt den Namen Anglerbund ISARIA München e.V. und ist ein Zusammenschluss von Angelfischern.
Vereinssitz und Gerichtsstand sind München. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts München - Registergericht -
B. Zweck des Vereins und Gemeinnützigkeit
Der Verein fördert die zu nicht kommerziellen Zwecken in der Freizeit betriebene Fischerei.
Seine Tätigkeit erstreckt sich hierbei insbesondere auf die Schaffung, die Erhaltung und den Ausbau geeigneter Möglichkeiten
zur Ausübung waidgerechten Fischens, die Hege und Pflege des heimischen Fischbestandes in den Vereinsgewässern, verbunden mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinerhaltung dieser Gewässer.
Die Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Schönheit und Ursprünglichkeit von Landschaft und Wasser ist ein wesentliches Anliegen des Vereins, der stets bemüht ist, dem Naturschutz, der Landschaftspflege und, hierdurch nicht zuletzt, auch
der menschlichen Gesundheit zu dienen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnütze Zwecke (im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“
der Abgabenordnung); als nicht - in erster Linie - eigenwirtschaftliche Ziele anstrebend, ist er selbstlos tätig.
Erzielte Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur im Rahmen des gemeinnützigen Zwecks und gemäß der Satzung
verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Die Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig und erhalten lediglich Ersatz ihrer notwendigen Aufwendungen und keine über die angemessene und übliche Aufwandsentschädigung (i.S. des Steuerrechts) hinausgehende Vergütung.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steurbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Landeshauptstadt München, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes zu verwenden hat.
C. Die Mitglieder
Mitglied kann werden, wer die Gewähr bietet, die satzungsgemäßen Ziele und Anliegen des Vereins zu fördern.
Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch Beschluss der Vereinsleitung.
Der Verein unterscheidet aktive und passive Mitglieder. Als aktives Mitglied gilt, wer berechtigt ist, in den Vereinsgewässern zu fischen; bei passiven Mitgliedern ruht dieses Recht. Mitglieder oder andere Personen, die sich in hervorragender Weise um den Verein, das Fischereiwesen, den Gewässer- oder Naturschutz verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung des Bewerbers und die Aufnahme durch den Verein, wobei
es auf die zeitliche Reihenfolge der Erklärungen nicht ankommt. Die Vereinsleitung beschließt die Aufnahme mit der Mehrheit ihrer Stimmen. Ehrenmitglieder werden durch die Jahreshauptversammlung mit Zweidrittelmehrheit ernannt. Vorschläge sind an die Vereinsleitung zu richten, die sie nach einstimmiger Billigung in der Jahreshauptversammlung zur Abstimmung bringt. Der Beitritt bedarf nicht der Schriftform.
Jedes Mitglied hat bei Eintritt in den Verein eine Aufnahmegebühr sowie den Vereinsbeitrag zu entrichten. Dies gilt nicht für Ehrenmitglieder. Der Vereinsbeitrag ist jeweils zum 1. Januar fällig und im Voraus für ein Jahr zu entrichten. Ausgetretene Mitglieder haben bei ihrer Wiederaufnahme in den Verein die Aufnahmegebühr erneut zu zahlen. Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Vereinsbeitrags wird durch Beschluss der Vereinsleitung festgesetzt. Die Festsetzung erfolgt allgemein und hat jeweils erst im darauffolgenden Geschäftsjahr Gültigkeit. Alle Mitglieder sind zur tätigen Mitarbeit bei der Pflege der Vereinsgewässer und Unterhaltung der Fischzuchtanlagen angehalten; aktive Mitglieder sind hierzu verpflichtet. Altersgrenzen legt die Vereinsleitung fest. Näheres regelt die Vereinsleitung, die nach pflichtgemäßem Ermessen in Einzelfällen auch Ausnahmen zulassen kann. Die Vereinsleitung kann allgemein und mit Wirkung für die Zukunft einen Ausgleich in Geld für nicht erbrachte Pflichtleistungen festsetzen.
Der Austritt aus dem Verein kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten erfolgen. Letzter Kündigungstag ist somit der 30. September des laufenden Jahres. Die Kündigung hat auf schriftlichen oder elektronischem Weg zu Händen des Ersten Vorsitzenden zu erfolgen.
Gleiches gilt auch für den Wechsel von der aktiven zur passiven Mitgliedschaft und umgekehrt. Ebenso kann einem Mitglied durch Beschluss der Vereinsleitung der aktive Status gekündigt werden.
Die Zugehörigkeit zum Verein endet durch:
1) Tod des Mitglieds,
3) Ausschluss oder
4) Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund hierfür gegeben ist. Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen, wenn das Mitglied
1) ehrenrührig handelt oder solche Handlungen bei seiner Aufnahme in der Verein verschwiegen hat,
2) sich durch Fischfrevel, Gewässerverunreinigung oder ähnliche Handlungen strafbar macht oder andere zu solchen Taten
anstiftet oder ihnen Beistand leistet, wobei eine strafrechtliche Verfolgung oder Verurteilung hierwegen nicht Voraussetzung
3) bei der Fischwaid gegen Vereinsbestimmungen verstößt oder durch den Verkauf seiner Beute zu erkennen gibt, dass er die
Fischerei aus anderen als ideellen Gründen ausübt
4) sonst in gröblicher oder nachhaltiger Weise gegen die Satzung, die Vereinsordnung oder die Anordnungen der Vereinsleitung verstößt oder in anderer Weise den Anliegen und Bestrebungen des Vereins zuwiderhandelt,
5) den ideellen oder vermögenswerten Interessen des Vereins oder seinem Ansehen in der Öffentlichkeit Schaden zufügt,
6) mit der Beitragszahlung in Verzug ist, wobei es einer Zahlungsaufforderung nicht bedarf.
Nachhaltiges Handeln liegt jedenfalls dann vor, wenn das Mitglied bereits einmal wegen des seinen Ausschluss begründen den Verhaltens von der Vereinsleitung abgemahnt worden war. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss der Vereinsleitung mit Zweidrittelmehrheit. Vor Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Äußerungsfrist Gelegenheit
zur Rechtfertigung zu geben. Dies gilt nicht im Falle des Verzugs mit der Beitragszahlung nach dreimonatiger Säumnis. Der
Beschluss über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
Gegen den Ausschluss kann die Entscheidung der Jahreshauptversammlung beantragt werden. Der Antrag muss mit Gründen
versehen binnen Monatsfrist ab Bekanntgabe des Beschlusses bei der Geschäftsstelle eingehen. Die Bekanntgabe gilt am über-
nächsten des auf die Absendung folgenden Tages als bewirkt.Der form- und fristgerecht eingereichte (zulässige) Antrag wird
der Jahreshauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt, die darüber mit einfacher Mehrheit entscheidet. Bis zur Entschei-
dung ruhen die Rechte des auszuschließenden Mitglieds. Ist der Antrag unzulässig, wird dies dem Mitglied unter Bestäti-
gung des Ausschlusses sofort mitgeteilt.
Die Ehrenmitgliedschaft kann unter den Voraussetzungen von dieser Satzung aberkannt werden. Es gelten die förmlichen Bestimmungen für die Ernennung entsprechend.
D. Vermögen - Geschäftsjahr
Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen. Überschüsse aus Veranstaltungen sind Teil des Ver-
einsvermögens. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
E. Die Vereinsorgane
• die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung und außerordentliche Mitgliederversammlung),
• die Vereinsleitung,
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ und besteht aus den wahlberechtigten Mitgliedern des Vereins. Sie beruft und
überwacht die Vereinsleitung nach Maßgabe der Satzung und nimmt die ihr darin im einzelnen übertragenen Aufgaben wahr.
• dem Ersten und dem Zweiten Vorsitzenden,
• dem Ersten und dem Zweiten Kassier,
• dem Ersten und dem Zweiten Schriftführer,
• dem Leiter der Fischzucht,
• dem Ersten und dem Zweiten Gewässerwart,
• dem Jugendleiter und
• aus einem oder mehreren Beisitzern, deren Anzahl von der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird.
Die Anzahl der Mitglieder der Vereinsleitung darf nicht durch zwei teilbar sein.
Die Vereinsleitung führt den Verein verantwortlich und ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, soweit diese Satzung nichts
(Vertretung des Vereins nach außen)
Er vertritt den Verein als gesetzlicher Vertreter gerichtlich und außergerichtlich gegenüber Dritten (Vorstand nach § 26 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs). Erster und Zweiter Vorsitzender handeln jeweils in Einzelvertretung.
(Verantwortlichkeit nach innen)
Der den Verein nach außen Vertretende ist im Innenverhältnis an die Beschlüsse der Vereinsleitung oder die Entscheidungen des
7sonst zuständigen Willensbildungsorgans gebunden und dem Verein insoweit straf- und zivilrechtlich verantwortlich.
Ein Geschäft mit Rechtswirkung gegenüber Dritten darf der als gesetzlicher Vertreter Handelnde ohne vorherige Willensbildung
des zuständigen Beschlussorgans vornehmen, wenn und soweit es im Rahmen der laufenden Verwaltung nach wohlverstan-
denem Vereinsinteresse erforderlich und unaufschiebbar ist. Hierbei sind insbesondere die zu erwartenden finanziellen Aus-
wirkungen für den Verein zu berücksichtigen. Das zuständige Beschlussorgan ist nachträglich zu unterrichten.
Über wesentliches Vereinsvermögen darf der den Verein Vertretende nicht ohne vorherige Beschlussfassung verfügen. Dies gilt
insbesondere für die Veräußerung, Belastung oder Verpachtung von Liegenschaften oder Fischereirechten sowie die Eingehung
wesentliches Vereinsvermögen belastender Verpflichtungen.Die Rechtswirksamkeit einer Verfügung gegenüber Dritten nach
§ 17 der Satzung bleibt von diesen Beschränkungen unberührt.
Die Vereinsleitung wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt. Ihre Amtszeit endet mit der Neuwahl der Vereins-
leitung. Scheidet ein Mitglied der Vereinsleitung vorzeitig aus, so ist in der nächsten Jahreshauptversammlung für die noch verbleibende Amtszeit ein Ersatzmitglied zu wählen. Bis dahin bestimmt die restliche Vereinsleitung ein Ersatzmitglied. Besteht die restliche Vereinsleitung aus weniger als zwei Dritteln ihrer satzungsmäßigen Mitglieder, sind die Ersatzmitglieder von der hierzu einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung zu wählen. Wenn für ein Amt der Vereinsleitung nur ein Kandidat zur Verfügung steht, kann die Wahl nach Abstimmung durch die Mitgliederversammlung auch per Akklamation durchgeführt werden. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen auf sich vereinigt.
Wählbar ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das dem Verein seit wenigstens einem Jahr angehört. Nichtanwesende Mitglieder sind wählbar, wenn ihr schriftliches Einverständnis, die Wahl anzunehmen, bei der Abstimmung vorliegt und dies vor dem Wahlgang vom Vorsitzenden des Wahlausschusses zu Protokoll erklärt wird. Nach dieser Maßgabe ist ausreichend, wenn das Einverständnis gegenüber einem Mitglied der Vereinsleitung mündlich erklärt wurde. Die Kandidatur eines nicht wählbaren Mitglieds macht die Abstimmung ungültig, auch wenn der Betreffende nicht gewählt wurde. Der Wahlgang ist zu wiederholen.
Die Mitglieder der Vereinsleitung sind ehrenamtlich tätig.
Der Erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der Zweite Vorsitzende, beruft die Sitzungen der Vereinsleitung und, in ihrem
Namen, die Jahreshauptversammlung sowie die außerordentliche Mitgliederversammlung ein und führt deren Vorsitz. Er erledigt die laufenden Vereinsgeschäfte, soweit diese nicht anderen Mitgliedern der Vereinsleitung oder des Vereins übertragen sind,
und überwacht diese.
Der Erste Kassier, in seiner Vertretung der Zweite Kassier, ist für die Führung und Überwachung der Kassengeschäfte verantwortlich. Zahlungen oder sonstige das Vereinsvermögen belastende Verfügungen darf der Kassier nur aufgrund eines Beschlusses der Vereinsleitung vornehmen; dies gilt nicht für Verfügungen im Rahmen der laufenden Verwaltung im Sinne und nach Maßgabe
von § 18 Abs. 2 dieser Satzung, die in Absprache mit einem der Vorsitzenden erfolgen. Der Erste Schriftführer, in seiner Vertretung der Zweite Schriftführer, erstellt die Niederschriften der Sitzungen der Vereinsleitung und der Mitgliederversammlungen. Er erledigt die anfallenden Vereinsmitteilungen. Dem Leiter der Fischzucht obliegt im Rahmen der Beschlüsse der Vereinsleitung eigenverantwortlich die Betreuung des vereinseigenen Aquakulturbetriebs sowie die Aufsicht über die dort tätigen Mitarbeiter. Im laufenden Wirtschaftsbetrieb sollte er sich nach Möglichkeit mit den ihn unterstützenden Gewässerwarten absprechen.
Dem Ersten Gewässerwart, in seiner Vertretung dem Zweiten Gewässerwart, obliegt nach Maßgabe der Vereinsleitungsbeschlüsse die Aufsicht über die ordnungsgemäße Bewirtschaftung und Pflege der Vereinsgewässer. Soweit erforderlich oder sachdienlich, erfolgt dies in Abstimmung mit dem Leiter der Fischzucht. Die Gewässerwarte unterstützen diesen in seinem Aufgabenbereich und vertreten ihn bei dessen Verhinderung. Mit Billigung der Vereinsleitung dürfen die Gewässerwarte Einzelzuständigkeiten für bestimmte Aufgabenbereiche (etwa für Seen und Fließgewässer) zwischen sich festlegen. Unbeschadet ihrer Verantwortlichkeit gegenüber dem Verein dürfen sich Fischzuchtleiter und Gewässerwarte im Einzelfall bei Erfüllung ihrer Aufgaben der freiwilligen Hilfe anderer Vereinsmitglieder oder dritter Personen bedienen. In letzterem Falle findet § 4 Abs. 3 der Satzung entsprechend Anwendung.
Dem Jugendleiter obliegen Ausbildung und Betreuung der Jungfischer in der Jugendgruppe im Sinne des Vereinszwecks. Aktionen der Jugendgruppe werden von ihm jeweils vorher mit dem Ersten Vorsitzenden abgesprochen. Mit Wissen und Billigung
der Vereinsleitung darf sich der Jugendleiter bei Erfüllung seiner Aufgaben der freiwilligen Hilfe zuverlässiger weiterer Personen
Der Jugendleiter und seine Helfer sind sich der besonderen Verantwortung im Umgang und bei der Betreuung von Minderjährigen bewusst.
Die Vereinsleitung darf Vereinsmitglieder mit der Durchführung besonderer Aufgaben betrauen und ist ermächtigt, im Rahmen
des Fischereigesetzes zusätzliche Bestimmungen zur Ausübung der Fischerei an den Vereinsgewässern zu erlassen.
Die Vereinsleitung berät und beschließt über die Angelegenheiten des Vereins in Sitzungen der Vereinsleitung. Beschlüsse dürfen in Eilfällen nach schriftlicher oder mündlicher Rücksprache mit den amtierenden Mitgliedern der Vereinsleitung auch außer-
halb einer Sitzung ergehen. In diesem Fall ist eine nachträgliche Beschlussfassung in ordentlicher Sitzung herbeizuführen. Die
Sitzungen werden vom Ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Zweiten Vorsitzenden, schriftlich oder mündlich
unter Setzung einer angemessenen Frist einberufen. Für Beschlussfassungen im Sinne der §§ 7 Abs. 2 Satz 2, 11 Abs. 2
Satz 1, 12, 18 Abs. 3 und 19 Abs. 2 Satz 2 ist in der Ladung auf diese Tagesordnungspunkte hinzuweisen.
Die Vereinsleitung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mehr als die Hälfte der satzungsmäßigen
Mitglieder der Vereinsleitung anwesend ist. Letzteres gilt nicht für die Beschlussfassung zur Einberufung der außerordentlichen
Mitgliederversammlung nach § 19 Abs. 2 Satz 3 der Satzung. Bei nicht fristgerechter Ladung ist die Vereinsleitung beschlussfähig,
wenn alle ihre satzungsmäßigen Mitglieder anwesend sind. Von allen satzungsmäßigen Mitgliedern der Vereinsleitung einstimmig gefasste Beschlüsse sind unbeschadet von Mängeln der Ladung in jedem Fall wirksam. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, werden Beschlüsse der Vereinsleitung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Sie sind in die Sitzungsniederschrift unter Angabe des Stimmenverhältnisses aufzunehmen. Auf Verlangen müssen Gegenstimmen namentlich in
der Niederschrift vermerkt werden.
Jährlich einmal zu Beginn des Geschäftsjahres findet eine Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) statt.
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Vereinsorgan. Sie nimmt den von dem Ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von
dem Zweiten Vorsitzenden, erstatteten Jahresbericht der Vereinsleitung, die einzelnen Tätigkeitsberichte der Mitglieder der
Vereinsleitung und den Prüfungsbericht der Revisoren für das letzte Geschäftsjahr entgegen und entscheidet über die Entlas-
tung der Vereinsleitung. Sie beschließt über die Genehmigung des vom Ersten Kassier, bei dessen Verhinderung vom Zweiten
Kassier, vorzulegenden, von der Vereinsleitung erstellten Haushaltsplans für das beginnende Geschäftsjahr.
Die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder der Vereinsleitung sowie die Revisoren und verfügt ihre Entlassung. Sie
entscheidet über die Verleihung und die Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften. Sie beschließt die Satzung sowie deren
Unabhängig vom Fall des § 25 Abs. 1 kann die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse dies
erfordert (außerordentliche Mitgliederversammlung). Für die Einberufung bedarf es eines Beschlusses der Vereinsleitung.
Von den in dieser Satzung ausdrücklich genannten Fällen abgesehen, muss sie einberufen werden, wenn ein Drittel der stimm-
berechtigten Vereinsmitglieder es unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt und die Vereinsleitung dies fest-
Der Erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der Zweite Vorsitzende, lädt schriftlich bzw. auf elektronischen Weg und unter Angabe der Tagesordnung im Namen der Vereinsleitung zu den Mitgliederversammlungen, wobei eine Ladungsfrist von wenigstens zwei Wochen einzuhalten ist.
Die Mitgliederversammlung wird von dem Ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem Zweiten Vorsitzenden, gelei-
tet, welcher eine Anwesenheitsliste zur Eintragung aller erschienenen stimmberechtigten Mitglieder aufzulegen hat.
Bei Verhinderung auch des Zweiten Vorsitzenden obliegt die Versammlungsleitung einem von der Vereinsleitung bestimmten
Mitglied aus ihren Reihen, ansonsten einem von der Mitgliederversammlung gewählten Versammlungsleiter.
Die Mitgliederversammlung ist nichtöffentlich. Der Versammlungsleiter darf in Ausübung des Hausrechts Gästen jedoch die
Anwesenheit gestatten.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer Niederschrift zu protokollieren, welche vom Protokollführer und dem
Versammlungsleiter unterzeichnet wird. Satzungsänderungen sind in vollem Wortlaut in die Niederschrift aufzunehmen. Darüberhinaus müssen Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters, Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, Tagesordnung sowie Art der Abstimmung und Abstimmungsergebnisse im einzelnen aufgenommen wer-
Die Niederschrift fertigt einer der beiden Schriftführer, bei deren Verhinderung ein von den Mitgliedern mit einfacher Mehrheit für
diese Versammlung gewählter Protokollführer. Die Versammlungsniederschrift ist zusammen mit der Anwesenheitsliste aufzubewahren.
Jedes stimmberechtigte Vereinsmitglied hat bei Abstimmungen eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt
werden. Die Mitgliederversammlung fasst, soweit nicht anders bestimmt, die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, wobei Enthaltungen unberücksichtigt bleiben. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der
abgegebenen gültigen Stimmen. Soweit durch die Satzung nicht anders geregelt, bestimmt der Versammlungsleiter die Art der Abstimmung. Es ist schriftlich abzustimmen, wenn dies von der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beantragt wird.
Zur Durchführung von Wahlen bildet die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen vierköpfigen Wahlausschuss, der nach Zu-
ruf mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt wird. Der Wahlausschuss bestimmt eines seiner Mitglieder zum Ausschussvorsitzenden, welchem bis zum Abschluss der Wahl die Versammlungsleitung obliegt, des weiteren einen Protokollführer.
Jedes stimmberechtige Vereinsmitglied darf bis spätestens eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung bei der Vereinsleitung schriftlich die Aufnahme weiterer Tagesordnungspunkte beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung vom Versammlungsleiter entsprechend zu ergänzen. Ein später oder erst in der Mitgliederversammlung gestellter Antrag zur Tagesordnung ist zu behandeln, wenn dies eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten beschließt.
Anträge auf Satzungsänderungen müssen den Wortlaut der beantragten Änderung und eine Begründung enthalten. Sie sind
in der zusammen mit der Ladung mitgeteilten Tagesordnung zu berücksichtigen. Absatz 1 und 2 finden keine Anwendung.
F. Revisoren
Die Jahreshauptversammlung wählt alljährlich zwei Revisoren, die für das laufende Geschäftsjahr den Kassenbestand, die
Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchführung anhand der Belege sowie die Übereinstimmung mit dem Jahresabschluss überprüfen und hierüber der folgenden Jahreshauptversammlung Bericht erstatten. Gegenstand der Prüfung ist auch die sachliche und förmliche Rechtmäßigkeit von Zahlungen und sonstigen Verfügungen, sowie gegebenenfalls ihr Beruhen auf ordnungsmäßigen Beschlüssen. Ergaben sich keine Beanstandungen, haben die Revisoren der Mitgliederversammlung die Entlastung der Vereinsleitung vorzuschlagen.
Die Revisoren sind gegenüber den Vereinsorganen weder weisungsgebunden noch weisungsbefugt. An Sitzungen der Vereinsleitung nehmen sie nicht teil.
Die Amtszeit der Revisoren endet mit der Neuwahl der Revisoren in der nächsten Jahreshauptversammlung. Scheidet ein
Revisor vorzeitig aus, so bestimmt der verbleibende für diesen einen Einsatz; scheiden beide Revisoren aus, ist zur Neuwahl der Ersatzrevisoren eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Revisoren sind ehrenamtlich tätig. Aufwendungen und Auslagen sind Ihnen zu erstatten.
Als Revisor wählbar ist jedes volljährige Mitglied, das dem Verein seit wenigstens einem Jahr angehört und nicht zugleich Mitglied
der Vereinsleitung ist. Nichtanwesende Mitglieder sind wählbar, wenn ihr schriftliches Einverständnis, die Wahl anzunehmen bei
der Abstimmung vorliegt und dies vor der Abstimmung vom Versammlungsleiter zu Protokoll erklärt wird. Nach dieser Maßgabe
ist ausreichend, wenn das Einverständnis gegenüber einem Mitglied der Vereinsleitung mündlich erklärt wurde. Die Kandidatur
eines nicht wählbaren Mitglieds macht die Abstimmung ungültig, auch wenn der Betreffende nicht gewählt wurde. Der Wahlgang
ist zu wiederholen. Die Revisoren werden in offener Abstimmung durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit gewählt.
G. Monatszusammenkünfte
Die Vereinsmitglieder kommen in der Regel einmal monatlich zu einer allgemeinen Aussprache über Belange des Vereins und
seiner Mitglieder zusammen. Diese Zusammenkünfte sollen der Vertiefung des fischereilichen Wissens, der Pflege der Kameradschaft und des Zusammenhalts im Verein sowie der Weitergabe wichtiger Vereinsnachrichten dienen. Die Zusammenkünfte sind auf freiwilliger Grundlage stattfindende, nicht förmliche Veranstaltungen lediglich beratenden Charakters. Eine Beschlussfassung findet nicht statt.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Auflösung ist nicht möglich, solange sich wenigstens sieben stimmberechtigte Vereinsmitglieder in der Abstimmung dagegen wenden. Im Falle der Auflösung des Vereins handelt der Vorstand als gesamtvertretungsberechtigter Liquidator.
Diese Satzung tritt nach Maßgabe der Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs (§ 71 Abs. 1 S. 1 BGB) mit ihrer Eintragung
Die Versammlungen des Vereins werden von dem satzungsmäßigen Versammlungsleiter eröffnet, geleitet und bindend geschlossen.
Versammlungsleiter ist der Erste Vorsitzende oder sein satzungsmäßiger Vertreter. Während der Versammlung übt der Versammlungsleiter das Hausrecht für den Verein aus.
Die Versammlungen des Vereins bestehen aus einem offiziellen Teil, welchem sich in der Regel ein inoffizieller (geselliger) Teil
Soweit die Satzung im Einzelnen nichts anderes bestimmt, dient der offizielle Teil der Versammlung im wesentlichen zur Berichterstattung sowie der Bekanntgabe wichtiger Mitteilungen durch den Versammlungsleiter oder den dazu besonders Beauftragten.
Hierauf folgt eine allgemeine Aussprache. Sie hat ausschließlich Vereinsangelegenheiten von Allgemeininteresse zum Gegenstand und dient nicht der Erörterung persönlicher Angelegenheiten einzelner Mitglieder.
Zur Erteilung und zum Entzug des Worts ist ausschließlich der Versammlungsleiter befugt. Wortmeldungen erfolgen durch Erheben des Arms. Jedem stimmberechtigten Vereinsmitglied ist auf Wunsch das Wort zu erteilen. Außerhalb der Aussprachen besteht hierauf kein Anspruch; der Versammlungsleiter kann in geeigneten Einzelfällen jedoch Ausnahmen zulassen. Wortmeldungen zur Geschäftsordnung gehen anderen vor. Der Versammlungsleiter darf einem Mitglied das Wort entziehen, wenn sein Redebeitrag beleidigend oder sonst grob unsachlich ist. Gleiches gilt, wenn der Gegenstand nach Art. 2 Abs. Satz zur Erörterung ungeeignet ist und der Wortführer gleichwohl darauf besteht. Verwahrt sich das Mitglied gegen den Wort Entzug, so entscheidet die Versammlung hierüber mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidung ist bindend; ein weiterer Wort Entzug kann nur auf eine erneute Beanstandung gestützt werden.
Für die Willensbildung im Rahmen von Vereinsversammlungen gelten die förmlichen Bestimmungen der Satzung.
Ordnungsgemäß geladene, aber nicht erschienene Mitglieder können aufgrund ihrer Abwesenheit keine Einwendungen oder Vorbehalte gegen die Wirksamkeit und Verbindlichkeit gefasster Beschlüsse geltend machen.
Im Übrigen gelten die Vorschriften der Vereinssatzung über Mitgliederversammlungen.

References: § 26

§ 17
 § 18
 § 4
 § 19
 § 25
 Art. 2