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Timestamp: 2020-04-02 05:44:55+00:00

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BGH, 15.12.1952 - III ZR 102/52 - dejure.org
https://dejure.org/1952,311
BGH, 15.12.1952 - III ZR 102/52 (https://dejure.org/1952,311)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1952 - III ZR 102/52 (https://dejure.org/1952,311)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52 (https://dejure.org/1952,311)
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MDR 1953, 164
Deshalb mußte im Vorprozeß LG H. 1 O.../87 abgegrenzt werden (vgl. zu diesem Erfordernis BGHZ 11, 192, 194; BGH, Urt. v. 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM § 253 ZPO Nr. 7; v. 8. Dezember 1989 - V ZR 174/88, NJW 1990, 2068, 2069), welche Teile der auf die selbständigen Kontokorrentforderungen bezogenen Bürgschaftsforderung Gegenstand der Klage sein sollten.
Der Revisionskläger muss die Rechtsnorm nicht notwendig durch Angabe des Gesetzes und Artikels und/oder Paragraphen und die Gesetzesfundstelle bezeichnen (allg M, vgl zB BSGE 1, 227, 231; BSGE 8, 31, 32 = Juris RdNr 7;… BSG SozR Nr 27 und Nr 40 zu § 164 SGG; entsprechend zB BGH Urteil vom 15.12.1952 - III ZR 102/52 - MDR 1953, 164; BAGE 1, 36 = Juris RdNr 4; BVerwGE 1, 239; BVerwG Buchholz 310 Nr 28 zu § 139 VwGO; BFHE 101, 349 = BStBl II 1971, 329 = Juris RdNr 19; BFHE 115, 180 = Juris RdNr 11) .
Denn ein Anspruch oder der Kostenpunkt ist nur "übergangen" im Sinne von § 321 Abs. 1 ZPO, wenn er versehentlich nicht beachtet worden ist, nicht dagegen, wenn er rechtsirrtümlich nicht beschieden wurde (BGH, Urt. v. 15. Dezember 1952, III ZR 102/52, MDR 1953, 164, 165).
Auch bei einer Klage, die mangels hinreichender Bestimmtheit des Klagebegehrens an sich als unzulässig hätte abgewiesen werden müssen, kann ein dennoch ergangenes Sachurteil gleichwohl in materieller Rechtskraft erwachsen, wenn nur das Urteil selbst hinreichend deutlich bestimmt und umgrenzt, welchen (prozessualen) Anspruch zu welchem Teil es sachlich bescheiden will (BGHZ 5, 240; BGH, Urteil vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52 - aaO).
Mahn- und Vollstreckungsbescheid ließen die Möglichkeit offen, die gesamte Teilforderung solle in Eventualstellung auf jeden der angeführten fünf Ansprüche gestützt werden (vgl. BGH, Urt. v. 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM ZPO § 253 Nr. 7; BGHZ 11, 192, 194).
Insbesondere bei Erlaß eines Grundurteils kann zweifelhaft bleiben, wieweit die Bindung des Gerichts für das Nachverfahren geht (BGHZ 11, 192, 194; BGH, Urt. v. 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52, LM ZPO § 153 Nr. 7;… BGH, Urt. v. 22. April 1958 - VI ZR 74/57, LM ZPO § 139 Nr. 9).
Damit hat die Klägerin zwei nach Betrag und zugrunde liegendem Zeitraum hinreichend deutlich umgrenzte, den Anforderungen des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO entsprechende (vgl. BGH Urteil vom 15. Dezember 1952 - III ZR 102/52 = LM ZPO § 253 Nr. 7) Ansprüche zur Entscheidung gestellt, die zwar Teile eines einheitlichen Schadenersatzanspruchs sind, selbst aber auf unterschiedlichen Voraussetzungen (Berechnungszeiträumen) beruhen und - obwohl pauschaliert - hinsichtlich der Höhe zumindest aus in der Person der Klägerin liegenden Gründen ein unterschiedliches Schicksal haben konnten.
BGH, 27.11.1979 - VI ZR 40/78
BGH, 24.06.1953 - VI ZR 319/52
BGH, 13.12.1957 - IV ZR 271/57
BGH, 02.12.1965 - III ZR 80/65
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Gewährung …
BGH, 16.02.1960 - VIII ZR 32/59

References: § 253
 § 164
 BGH 
 § 139
 § 321
 § 253
 § 153
 § 139
 § 253
 BGH 
 § 253