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Timestamp: 2018-02-19 19:41:10+00:00

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ergo-online® - Beurteilung der Arbeitsbedingungen - Grundlagen und Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung
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Beurteilung der Arbeitsbedingungen - Grundlagen und Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung
Arbeit kann krank machen. Das betrifft nicht nur chemische oder biologische Stoffe oder schlecht beleuchtete Wege, sondern auch Lärm, Nachtarbeit, enge Zeitvorgaben und vieles mehr. Es gibt aber Wege, um Gefährdungen auf die Spur zu kommen und sie zu minimieren.
Dazu eignet sich die Gefährdungsbeurteilung. Sie ist seit 1996 gesetzlich vorgeschrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist aber kein einmaliger Vorgang, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Es geht nicht darum, kleine Mängel aufzudecken und schon gar nicht um den Gesundheitsstatus der Belegschaft, sondern darum, grundsätzlich Arbeitsbedingungen zu beurteilen und sie so zu verändern, dass sie Menschen nicht krank macht. Wichtig ist es dabei, die Beschäftigten einzubeziehen. Sie sind Expert/innen ihrer Arbeitsplätze und Tätigkeiten. Über die Art und Weise, wie eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden soll, macht der Gesetzgeber keine Vorgaben. Darüber müssen sich Arbeitgeber, Fachleute und Betriebs-/Personalräte im Betrieb einigen.
Sie bezieht sich auf die gesamte Arbeitsstätte: Gebäude, Arbeitsplätze außerhalb von Gebäuden, Arbeitsräume, Arbeitsplätze, Maschinen und Geräte entlang der einzelnen Arbeitsprozesse. Nur so ist es möglich, Gefährdungen vollständig zu erfassen. Gefährdungen, die eine direkte Einwirkung auf den Menschen haben können, und Belastungen, bei denen es auf die Dauer und Höhe der Einwirkung ankommt, sind zu ermitteln und das Risiko für die Gesundheit der Beschäftigten zu beurteilen.
Eine Gefährdungsbeurteilung umfasst damit immer objektbezogene und ablaufbezogenen Anteile. Auch an mögliche Kombinationswirkungen von unterschiedlichen Gefährdungsfaktoren muss gedacht werden. Am besten ist es, bei jedem Schritt des Analyseverfahrens eine Checkliste aller grundsätzlichen Gefährdungsfaktoren parat zu haben.
Seit Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes 1996 ist die Gefährdungsbeurteilung gesetzliche Vorschrift. Die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung ist auch in weiteren staatlichen Arbeitsschutzvorschriften geregelt. Das sind für die Bildschirm- und Büroarbeitsplätze die Arbeitsstättenverordnung von 2016 für alle Gestaltungsfragen der Arbeitsstätte inklusive der Bildschirmarbeitsplätze, die Betriebssicherheitsverordnung für Arbeitsmittel und die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention" als Grundlage für die Überwachungstätigkeit von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (siehe dazu die Handlungshilfe 1) .
Grundsätzlich ist die Gefährdungsbeurteilung vor Inbetriebnahme eines Arbeitsplatzes und einer Arbeitsstätten durchzuführen. Anlässe einer Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sind betriebliche Veränderungen, die sich auf Sicherheit und Gesundheitsschutz auswirken.
Anlässe der Gefährdungsbeurteilung
im Planungsstadium von Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen (vorausschauende, prospektive Gefährdungsbeurteilung) und ebenso von Arbeitsabläufen
bei Inbetriebnahme eines Arbeitsplatz oder Arbeitsmittels
bei Veränderungen von Arbeitsplätzen und Arbeitsaufgaben, die zu Veränderung von Gefährdungen und Belastungen führen können
wenn Beschäftigte wechseln und sich dadurch Gefährdungen ändern könnten
wenn Personen nach Krankheit wieder eingegliedert werden sollen
oder wenn Beschwerden durch Arbeitsbedingungen auftreten, bei hoher Unfallhäufigkeit oder hohen Krankenständen
wenn neue arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse eine Neubeurteilung erforderlich machen
wenn gesetzliche Vorgaben eine Wiederholung erforderlich machen (zum Beispiel die Betriebssicherheitsverordnung oder die Biostoffverordnung)
Die Gefährdungsbeurteilung muss vorausschauend erfolgen und immer aktuell sein. Ausführlicher findet sich die Systematik der Gefährdungsfaktoren mit Beispielen in der Handlungshilfe 2.
1. Vorbereitung/Planung:
2. Ermittlung der Gefährdungen und Belastungen:
Analyse der Arbeitssituation und der einzelnen Elemente mit jeweils geeigneten Analysemethoden
3. Beurteilung der Ergebnisse:
Bewertung der Gefährdungen, Risikoeinschätzung, Festlegen des Handlungsbedarfs
Festlegen konkreter Arbeitsschutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik und der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse, Beachtung der Rangfolge der Schutzmaßnahmen
7. Aktualisieren, Fortschreiben der Gefährdungsbeurteilung
Anpassung an sich geänderte betriebliche Gegebenheiten
Ziel muss es sein, das Verfahren in die betrieblichen Managementprozesse zu integrieren (siehe Handlungshilfe 4), denn nur so kann der Prozess effizient gestaltet werden.
Diese Gruppe aus Verantwortlichen aus der Unternehmensleitung, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt, der Interessenvertretung und der Schwerbehindertenvertretung koordiniert Planung, Konzepterstellung, Methodenauswahl, Durchführung und Maßnahmenumsetzung. Fachberatung kann somit stattfinden, Entscheidungen können vorbereitet werden, die Beteiligungsrechte von Betriebsrat oder Personalrat sind damit effizient zu organisieren. Es kann in kleinen Betrieben auch der Arbeitsschutzausschuss tätig werden, der sich nach Bedarf öfters trifft.
Auch besondere Personengruppen gilt es zu berücksichtigen, wenn sie gesetzlichen Bestimmungen unterliegen (Jugendliche, Schwerbehinderte, werdende Mütter).
Das gesamte Vorschriften- und Regelwerk ist die Grundlage der Ermittlung und Beurteilung. Hier sind die Mindestanforderungen an sichere und gesunde Arbeit definiert. Werden diese als Beurteilungskriterien für das Gefährdungsrisiko genutzt und die notwendigen Maßnahmen entsprechend ausgerichtet, besteht Rechtssicherheit für die Verantwortlichen.
Analysemethoden und Fachkunde
Wie die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird, dazu macht der Gesetzgeber keine Vorschriften. Die konkreten betrieblichen Bedingungen und die sich wandelnden Erkenntnisse zu Gesundheitsgefährdungen erfordern angepasste Vorgehensweisen und Methoden. Arbeitswissenschaftler/innen, die Staatliche Arbeitsschutzverwaltung und Berufsgenossenschaften haben mittlerweile eine ganze Reihe von Empfehlungen und nützliche Instrumente veröffentlicht. Handlungshilfe 3 zeigt die wichtigsten Anforderungen an die Qualität eines Analyseinstruments, wie sie die Aufsichtsinstitutionen fordern.
Eine systematische Analyse aller möglichen Gefährdungen und ihre Beurteilung hinsichtlich des Risikos für die Sicherheit und die Gesundheit erfordert auch Fachkunde. Beratend stehen hierzu die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt zur Verfügung. Sie unterstützen dabei, das passende Instrument und die Messverfahren auszuwählen.
Die vollständig eigenverantwortliche Durchführung der Gefährdungsbeurteilung gehört nicht zu ihren Aufgaben, zumindest nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeiten nach DGUV Vorschrift 2.
Im Bereich der Arbeitsstätten ist Fachkunde oder fachkundige Beratung bei der Gefährdungsbeurteilung notwendig. Die Aufgabe kann der Arbeitgeber auf „fachkundige und zuverlässige“ (vgl. Arbeitsschutzgesetz § 13) Personen übertragen. Eine fachkundige Person ist auch erforderlich bei der Prüfung der Arbeitsmittel auf Elektrosicherheit (Elektrofachkraft) oder der Lärmmessung zur Bestimmung des Beurteilungspegels (Fachkundenachweis Lärm).
Definition Fachkunde Arbeitsstättenverordnung 2016, § 2
Fachkundig ist, wer über die zur Ausübung einer in dieser Verordnung bestimmten Aufgabe erforderlichen Fachkenntnisse verfügt. Die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der jeweiligen Art der Aufgabe. Zu den Anforderungen zählen eine entsprechende Berufsausbildung, Berufserfahrung oder eine zeitnah ausgeübte entsprechende berufliche Tätigkeit. Die Fachkenntnisse sind durch Teilnahme an Schulungen auf aktuellem Stand zu halten.
Empfehlenswert ist es, durch Beratung, Schulung und den Einsatz externer Fachexperten bei der Erstbeurteilung im Betrieb eigenes Knowhow aufzubauen. Die Personen, die die Gefährdungsbeurteilung durchführen, sollten das Vertrauen der Beschäftigten haben.
Die Gefährdungsbeurteilung verlangt bei der Ermittlung psychischer Belastungen die Einbeziehung und gleichzeitig den Schutz der Beschäftigten. Datenschutz und anonymisierte Verfahren sind hilfreich. Auch hier ist Fachkunde notwendig, insbesondere wenn Fragebögen oder Workshops eingesetzt werden sollen.
Es empfiehlt sich, in Schritten vorzugehen und nicht gleich mit hohem Aufwand ins Detail zu gehen. Damit lässt sich das Verfahren gezielter und effektiver gestalten (siehe dazu die Handlungshilfe 4).
Grobanalyse Eine Grobanalyse ermöglicht es, mit begrenztem Aufwand eine Orientierung zu erhalten. Ein systematisches und vollständiges Vorgehen ist notwendig. Alle Arbeitsräume und Arbeitsplätze gilt es zu betrachten. Gleichartiges lässt sich zusammenfassen oder anhand repräsentativer Arbeitsplätze analysieren. Bei einer Mitarbeiterbefragung nach psychischen Belastungen sollte eine möglichst große Zahl von Beschäftigten einbezogen werden, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Feinanalyse Eine Feinanalyse wird dort notwendig, wo die Grobanalyse Hinweise auf erhöhte Gefährdungen oder gesundheitliche Probleme erbracht hat. Für kritische Untersuchungsbereiche, Abteilungen oder Tätigkeiten lassen sich vertiefend präzisere Methoden einsetzen, um Ursachenzusammenhänge zu erkennen und wirkungsvolle Maßnahmen zu entwickeln. Dafür eignen sich Lärmmessungen, der Einsatz von Software-Ergonomie-Experten oder Gesundheitszirkel. Vertiefende gruppenorientierte Verfahren wie Zirkel oder Workshops sind immer sinnvoll, wenn es darum geht, Ursachen zu erkennen, Maßnahmen zu entwickeln und die Vorschläge der Beschäftigten einzubeziehen. Sie sind die Experten in ihrem Tätigkeitsbereich.
Fragen nach dem Gesundheitsstatus Die gesetzliche Pflicht der Gefährdungsbeurteilung erfordert keine Fragen nach dem Gesundheitsstatus der Beschäftigten. Sinnvoll ist das nur im Rahmen der Gesundheitsförderung) oder des Gesundheitsmanagements.
Zu den Qualitätsanforderungen der Analyseinstrumente geben die gesetzlichen Vorschriften, die Regelwerke der Unfallversicherungsträger und die vom Bundesarbeitsministerium herausgegebenen Grundsätze zur Gestaltung von Handlungshilfen Anhaltspunkte. Hier wird beispielsweise gefordert, dass sie vollständig, beteiligungsorientiert und wissenschaftlich geprüft sind und den Bezug zu den Soll-Vorschriften enthalten.
Zur Prozessqualität macht die Leitlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie GDA Aussagen. Zur inhaltlichen und methodischen Qualität der Ermittlung psychischer Belastungen gibt es Empfehlungen der GDA an die Unternehmen. Handlungshilfe 5 zeigt die wichtigsten Anforderungen der Aufsichtsbehörden an die Prozessqualität.
Werden überhöhte Belastungen, eine Gefährdung der Sicherheit und die physische und die psychische Gesundheit festgestellt, müssen Verbesserungen gefunden und Maßnahmen ausgewählt werden. Ziel ist es, eine Gefährdung zu vermeiden oder möglichst gering zu halten. Denn es geht um die Prävention von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen.
Das Arbeitsschutzgesetz regelt die Grundsätze, nach denen Schutzmaßnahmen entwickelt werden sollen. Hier wird formuliert, dass Gefahren an der Quelle zu bekämpfen und individuelle Schutzmaßnahmen nachrangig sind. Die Hierarchie, die hier gemeint ist, fordert Maßnahmen in folgender Rangfolge:
Bild 1: Hierarchie der Maßnahmen im Arbeitsschutz. (Bildquelle: Berufsgenossenschaft Holz und Metall BGHM-Information 102: Beurteilen von Gefährdungen und Belastungen. Anleitungshilfe zur systematischen Vorgehensweise, sichere Schritte zum Ziel, 2015)
Die Beurteilung des Risikos einer Belastung oder Gefährdung erfolgt am besten entlang der Vorschriften, der staatlichen technischen Regeln und des Regelwerks der Unfallversicherungsträger - und damit der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse. Qualitative Beurteilungsverfahren berechnen Wahrscheinlichkeit und Schadenshöhe zur Risikoabschätzung (Verfahren nach Nohl). Im Bereich der Beurteilung physischer Belastungen bei Lastenhandhabung bieten die Leitmerkmalmethoden eine schnelle Einschätzung; die Gefährdung aus psychischen Belastungen können am besten durch die Beurteilung der Beschäftigten eingeschätzt werden.
beteiligungsorientierte Lösungssuche (Zirkel, Workshops)
Information über die Ergebnisse und die Maßnahmen
Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArV)
Sozialgesetzbuch IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
§ 87 (1) Nr. 7 Mitbestimmung bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften
DGUV Regel 100-001: Grundsätze der Prävention (Auslegung), § 3 "Beurteilung der Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Auskunftspflichten"
DGUV Information 215-410: Bildschirm- und Büroarbeitsplätze. Leitfaden für die Gestaltung
Auslegung und RechtsprechungBundesverwaltungsgericht 5.3.2012, AZ: 6 PB 25.11
Keine Mitbestimmung bei Gefährdungsbeurteilungen nach BPersVG § 75 (3) Nr. 11, aber Initiativrecht für Maßnahmen des Gesundheitsschutzes nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung. Maßnahmen müssen immer auf Veränderungen der Arbeitsbedingungen gerichtet sind, eine Gefährdungsbeurteilung ist eine nur vorbereitende Maßnahme.
Individueller Anspruch Arbeitnehmer
Arbeitnehmer haben nach § 5 Abs. 1 ArbSchG iVm. § 618 Abs. 1 BGB einen individuellen Anspruch auf eine Beurteilung der mit ihrer Beschäftigung verbundenen Gefährdung. § 5 Abs 1 ArbSchG räumt dem Arbeitgeber bei dieser Beurteilung einen Spielraum ein. Der Betriebsrat hat bei dessen Ausfüllung nach § 87 Abs. 1 Nr 7 BetrVG mitzubestimmen. Der einzelne Arbeitnehmer kann deshalb nicht verlangen, dass die Gefährdungsbeurteilung nach bestimmten von ihm vorgegebenen Kriterien durchgeführt wird.
Mitbestimmung des Betriebsrates nach BetrVG § 87 (1) Nr. 7 bei der Gefährdungsanalyse, der Beurteilung der Gefährdung und der Unterweisung. Eine Betriebsvereinbarung muss dies klar regeln , allgemeine Vorgaben reichen da nicht aus.
Bundesverwaltungsgericht 14.10.2002, AZ: 6 P 7.01 Kein Mitbestimmungsrecht des Personalrates. Keine Mitbestimmung des Personalrats bei Gefährdungsbeurteilung nach BPersVG § 75 (3) Nr. 11, da die Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation nur Vorbereitungshandlungen sind und hier die Informations- und Anregungsrechte des Personalrats nach § 81 (2) anwendbar sind. Mitbestimmung erst bei Entscheidung über konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen. Bei Einwänden des PR gegen das Vorgehen des AG können diese zur Verweigerung der Zustimmung zu Maßnahmen herangezogen werden oder es sind evt. Maßnahmen zu fordern, die eine erneute Gefährdungsbeurteilung nötig machen.
Übersicht über Gefährdungsfaktoren und Verfahren
BAuA (umfassende Übersicht über alle Arten von Instrumenten zur Analyse psychischer Belastungen
Kurzbroschüre der Träger der GDA, 2014, GDA
Berlin (Erich Schmidt Verlag) 2013, BAuA
Berlin 2013, DGUV
Drucksache 315/13, beschlossen am 3.5.2013, verfügbar als
Bochum (Verlag Technik & Information), 13. überarbeitete Auflage 2013
Stand 2012 (Leitlinie für Arbeitsschutzbehörden), GDA
Stand 2011 (Leitlinie für Arbeitsschutzbehörden), GDA
Die Gefährdungsbeurteilung - Grundlage des Arbeitsschutzes.
DGUV Forum, Nr. 9 2010, hg von Deutsche gesetzliche Unfallversicherung DGUV -
Datenbank "Instrumente der Gefährdungsbeurteilung"
Portal Gefährdungsbeurteilung mit Datenbank
Portal Gefährdungsbeurteilung (vernetzt mit der Datenbank der Europ. Agentur)
Gefährdungsbeurteilung mithilfe der Leitmerkmalmethode und Leitmerkmalmethode heben, halten, tragen sowie ziehen, schieben
download BAuA
Ergonomie-Prüfer zur Beurteilung von Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen (ABETO). Frankfurt/Main (Bund-Verlag) 2008
Dortmund 2007, 2. Auflage, download unter INQA
Hans Szymanski:
Die alterssensible Gefährdungsbeurteilung - Basis für eine zeitgemäße Arbeitsgestaltung
in: REFA-Nachrichten 6/2006, S. 20-25.
Dr. Elke Ahlers:
BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG UND GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNGEN.
Vortrag auf der A 2015, Tag der Betriebs- und Personalräte, 29.10.2015
Langhoff, Thomas; Satzer, Rolf: Erfahrungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen, BAuA-Projekt F 2193; in: ARBEIT. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, 4/2010, 267-282
Auswahl anerkannter Beurteilungsverfahren von Bildschirm- und Büroarbeit
Altersgerechte Arbeit - Demografie - Check
Handlungshilfen 1: Die wichtigsten rechtlichen Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung bei Bildschirm- und Büroarbeit
Handlungshilfe 2: Systematik der Gefährdungsfaktoren und typische Gefährdungen bei Bildschirm- und Büroarbeit
Handlungshilfe 3: Anforderungen an die Qualität von Handlungshilfen für die Gefährdungsbeurteilung nach Vorgaben der Aufsichtsinstitutionen (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA)
Handlungshilfe 4 : Schema des Vorgehens bei der Gefährdungsbeurteilung
Handlungshilfe 5: Systematik der psychischen Belastungs- und Gefährdungsfaktoren
Handlungshilfe 6: Anforderungen an die Prozessqualität der Gefährdungsbeurteilung nach Vorgaben der Aufsichtsinstitutionen (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA)
Handlungshilfe 7 Regelung Gefährdungsbeurteilung – Tipps für Betriebs- und Dienstvereinbarungen zur Gefährdungsbeurteilung
Handlungshilfe 8: Kurztest Bildschirmarbeitsplatz für Beschäftigte: Beurteilen Sie Ihren Bildschirm-Arbeitsplatz selbst
§ 91 Mitbestimmungsrechte
§ 74 (1) Nr.6
§ 74 (1) Nr. 16
§ 75 (3) Nr. 11 Mitbestimmung bei Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheits­schädigungen
§ 75 (3) Nr.16 Mitbestimmung bei Gestaltung der Arbeitsplätze
§ 81 Kooperation
DGUV Regel 100-001: Grundsätze der Prävention (Auslegung), §3 "Beurteilung der Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Auskunftspflichten"
Keine Mitbestimmung des Personalrats bei Gefährdungsbeurteilung nach BPersVG § 75 (3) Nr. 11, da die Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation nur Vorbereitungshandlungen sind und hier die Informations- und Anregungsrechte des Personalrats nach § 81 (2) anwendbar sind. Mitbestimmung erst bei Entscheidung über konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen. Bei Einwänden des PR gegen das Vorgehen des AG können diese zur Verweigung der Zustimmung zu Maßnahmen herangezogen werden oder es sind evt. Maßnahmen zu fordern, die eine erneute Gefährdungsbeurteilung nötig machen.
DGUV Forum, Nr. 9 2010, hg von Deutsche gesetzliche Unfallversicherung DGUV - www.dguv.de
in: DGUV Forum Nr. 9 2010, verfügbar als download (264 kB)
http://osha.europa.eu unter gute praktische Lösungen
www.gefaehrdungsbeurteilung.de (vernetzt mit der Datenbank der Europ. Agentur)
Betriebliche Gesundheitsförderung und Gefährungsbeurteilungen
Langhoff, Thomas; Satzer, Rolf:
BAuA-Projekt F 2193; in: ARBEIT. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, 4/2010, 267-282

References: § 13
 § 2

§ 87
 § 3
 § 75
 § 5
 § 618
 § 5
 § 87
 § 87
 § 75
 § 81

§ 91

§ 74

§ 74

§ 75

§ 75

§ 81
 §3
 § 75
 § 81