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Timestamp: 2019-06-16 13:26:10+00:00

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§ 2 Ausbildungsziel
§ 8 Stundentafeln
§ 9 Fachpraktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule
§ 12 Stundenpläne, Unterrichtszeit, Ferien
§ 32 Zwischen- und Jahreszeugnisse
§ 34 Staatliche Prüfungen
§ 35 Abschlusszeugnis
§ 36 Mittlerer Schulabschluss
§ 37 Schulleiter
§ 38 Aufgaben der Lehrerkonferenz
§ 39 Sitzungen
§ 40 Einberufung
§ 41 Teilnahmepflicht
§ 42 Tagesordnung
§ 43 Beschlußfähigkeit
§ 44 Stimmberechtigung
§ 45 Beschlußfassung
§ 46 Niederschrift
§ 47 Klassenkonferenz
Siebter Teil Einrichtungen zur Mitgestaltungdes schulischen Lebens
§ 48 Allgemeines
§ 49 Klassensprecher, Klassensprecherversammlung
§ 50 Schülersprecher, Schülerausschuß
§ 51 Verbindungslehrer
§ 52 Geschäftsordnung
§ 53 Finanzierung und finanzielle Abwicklung von Veranstaltungen der SMV
§ 54 Schülerzeitung
§ 55 Abschluß von Rechtsgeschäften
§ 56 Mitwirkung des Elternbeirats
§ 57 Amtszeit des Elternbeirats
§ 59 Geschäftsgang
§ 60 Wahl des Elternbeirats
§ 61 Wahl des Vorsitzenden
Abschnitt III Schulform
§ 62 Schulforum
Achter Teil Schule und Erziehungsberechtigte
§ 63 Zusammenarbeit der Schule mit den Erziehungsberechtigten
§ 64 Volljährige Schüler
Neunter Teil Veranstaltungen und Tätigkeiten nicht zur Schule gehöriger Personen, Erhebungen
§ 65 Veranstaltungen nicht zur Schule gehöriger Personen, Informationsbesuche
§ 66 Sammlungen und Spenden
§ 67 Pausenverkauf, Sammelbestellungen
§ 68 Druckschriften, Plakate
§ 69 Bild-, Film-, Fernseh- und Tonaufnahmen
§ 70 Erhebungen
Zehnter Teil Folgen von Pflichtverletzungen
§ 71 Verfehlungen während der fachpraktischen Ausbildung
Elfter Teil Schlußvorschriften
§ 73 Schulaufsicht
§ 74 Inkrafttreten
(1) Diese Schulordnung gilt für die öffentlichen Berufsfachschulen für Podologie und die staatlich anerkannten Berufsfachschulen für Podologie mit dem Charakter einer öffentlichen Schule.
Die Berufsfachschule für Podologie dient der Ausbildung nach §§ 3 und 4 des Gesetzes über den Beruf der Podologin und des Podologen (Podologengesetz – PodG) vom 4. Dezember 2001 (BGBl I S. 3320) in der jeweils geltenden Fassung.
Die Ausbildung dauert unbeschadet § 6 Abs. 2 PodG zwei Schuljahre, in der Teilzeitform mindestens drei und höchstens vier Schuljahre.
(1) Die Aufnahme setzt den mittleren Schulabschluß oder eine nach dem Abschluss der Mittelschule abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung sowie die gesundheitliche Eignung für den Beruf des Podologen voraus (vgl. § 5 PodG).
der Bewerber die staatliche Prüfung an einer Berufsfachschule für Podologie oder medizinische Fußpflege bereits abgelegt hat, nicht bestanden hat und nicht mehr wiederholen darf,
der Bewerber die Probezeit an einer Berufsfachschule für Podologie oder medizinische Fußpflege bereits zweimal nicht bestanden hat,
Tatsachen vorliegen, die den Bewerber als ungeeignet für den Beruf des Podologen erscheinen lassen.
(1) 1Der Antrag ist auf Aufnahme in das erste Schuljahr zu stellen. 2Die Schule gibt die Termine für die Anmeldung örtlich in geeigneter Weise bekannt.
ein lückenloser Lebenslauf,
ein ärztliches Zeugnis, das nicht älter als drei Monate sein soll und ausweist, dass der Bewerber zur Ausübung des Berufs des Podologen gesundheitlich geeignet ist.
1Schüler, die das erste Schuljahr mit Erfolg besucht haben, können zu Beginn des folgenden Schuljahres in das zweite Schuljahr einer anderen Berufsfachschule für Podologie übertreten. 2Während des Schuljahres ist ein Übertritt nur aus wichtigem Grund möglich.
(1) Dem Unterricht ist die Stundentafel der Anlage zugrunde zu legen (vgl. auch Anlage 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen – PodAPrV – vom 18. Dezember 2001, BGBl I 2002 S. 12).
(2) Mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde kann der Unterricht gemäß der Anlage in einzelnen Pflichtfächern ganz oder teilweise in ein anderes Schuljahr verlegt werden.
(3) Im Schuljahr können über die Stundentafel hinaus bis zu zwei Wochenstunden Unterricht in Pflichtfächern (ausgenommen in Fächern der schriftlichen Abschlussprüfung im zweiten Schuljahr) erteilt werden.
(4) 1Im Rahmen ihres Bildungsauftrags entscheidet die Schule über die Einrichtung von Unterricht in Wahlfächern. 2Die erstmalige Einrichtung ist unter Angabe von Fachbezeichnung, Inhalt und Zeitumfang der Schulaufsichtsbehörde spätestens drei Monate vor Unterrichtsbeginn anzuzeigen.
(5) Die Summe der Unterrichtsstunden aller Pflichtfächer darf die Summe der Unterrichtsstunden nach der Stundentafel der Anlage um nicht mehr als 80 Stunden überschreiten.
Fachpraktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule
1Die praktische Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen (vgl. Teil B der Anlage 1 PodAPrV) ist in der Verantwortung der Schule zu gestalten. 2Die praktische Ausbildung und der sonstige Unterricht sind aufeinander abzustimmen.
(2) Nach Maßgabe näherer Bestimmungen des Staatsministeriums entscheidet die Schule nach pädagogischem Ermessen und nach den personellen, sächlichen und organisatorischen Gegebenheiten über die Teilung von Klassen in Gruppen und die Einrichtung von weiterem Pflichtunterricht sowie von Unterricht in Wahlfächern.
(3) 1Schüler verschiedener Klassen sollen beim Wahlunterricht zusammengefasst werden. 2Bestehen an einem Ort mehrere Schulen, für die ein Wahlunterricht gleicher Art in Betracht kommt, so kann er gemeinsam erteilt werden. 3Die Schulleiter entscheiden gemeinsam über die Verteilung des Wahlunterrichts auf die einzelnen Schulen und stellen das Einvernehmen mit dem Aufwandsträger her.
(4) Bei staatlichen Schulen kann die Schulaufsichtsbehörde von den in Absatz 1 festgelegten Mindeststärken aus besonderen Gründen Ausnahmen zulassen.
Stundenpläne, Unterrichtszeit, Ferien
(2) 1Der Unterricht wird an fünf Werktagen in der Woche erteilt. 2Er soll acht Unterrichtsstunden täglich und darf 40 Unterrichtsstunden in der Woche nicht überschreiten.
(3) 1Eine Unterrichtsstunde und eine Stunde praktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule dauern jeweils 45 Minuten. 2Ausreichende Pausen sind vorzusehen.
(4) 1Die Gesamtdauer der Ferien während eines Schuljahres beträgt 75 Werktage. 2Ein Teil der praktischen Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule (§ 9) kann auch in der im Allgemeinen unterrichtsfreien Zeit durchgeführt werden.
(2) Die Entscheidung über Durchführung und Verbindlichkeit sonstiger Schulveranstaltungen trifft unbeschadet § 38 Nr. 2 der Schulleiter.
(3) 1Während der Teilnahme an der praktischen Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule (§ 9) haben die Schüler auch den Anforderungen derjenigen Personen Folge zu leisten, die der Schulleiter mit der praktischen Unterweisung beauftragt hat. 2Sie sind zum Stillschweigen über alle Angelegenheiten verpflichtet, die ihnen im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung zur Kenntnis gelangen, und haben das Wohl von Patienten und anderen zu betreuenden Personen besonders zu beachten.
(1) Der Schüler kann entlassen werden, wenn Tatsachen eintreten oder bekannt werden, die ihn als ungeeignet für den Beruf des Podologen erscheinen lassen.
(2) 1Die Höchstausbildungsdauer beträgt vier Jahre. 2Für die Berechnung der Höchstausbildungsdauer zählen alle an öffentlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschulen für Podologie verbrachten Jahre, auch wenn sie durch Nichtbestehen der Probezeit, Austritt oder Krankheit verkürzt waren
(3) Im Fall einer Verkürzung der Ausbildung auf Grund von § 6 Abs. 2 PodG verkürzt sich die Höchstausbildungsdauer um den entsprechenden Zeitraum.
(5) 1Der Austritt lässt das einmal erworbene Recht zum Vorrücken unberührt. 2Bei einem späteren Wiedereintritt unterliegt der Schüler der Probezeit.
(2) 1In allen Pflichtfächern werden in angemessenem Umfang Leistungsnachweise erhoben. 2Art und Zahl der Leistungsnachweise legt der Schulleiter im Benehmen mit der Klassenkonferenz fest, soweit nichts Näheres bestimmt ist.
(3) 1In fachtheoretischen Fächern, die planmäßig 40 Stunden oder eine Jahreswochenstunde unterrichtet werden, sind im Schuljahr mindestens zwei Kurzarbeiten zu schreiben. 2In fachtheoretichen Fächern mit höherer Stundenzahl sind im Schuljahr mindestens zwei Schulaufgaben und zwei mündliche Leistungsnachweise zu erheben. 3Eine Schulaufgabe kann durch zwei Kurzarbeiten, eine mündliche Leistung kann durch eine Stegreifaufgabe ersetzt werden.
(4) 1In fachpraktischen Fächern sind praktische und mündliche Leistungsnachweise zu erheben; eine mündliche Leistung kann durch einen Bericht ersetzt werden. 2Über die praktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule (§ 9) fertigen die Schüler Berichte; es sind mindestens zwei praktische Leistungsnachweise zu erheben.
(2) 1Schulaufgaben können sich auf den gesamten bisher behandelten Lehrstoff beziehen. 2Kurzarbeiten erstrecken sich auf den Inhalt von höchstens sechs unmittelbar vorangegegangenen Unterrichtsstunden einschließlich der Grundkenntnisse des Fachs; die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als 30 Minuten betragen.
(3) 1Der Schulleiter kann nach Rücksprache mit dem Lehrer und dem Fachbetreuer der Schule eine Schulaufgabe oder Kurzarbeit für ungültig erklären und die Anfertigung einer neuen anordnen, wenn die Anforderungen nicht angemessen waren oder der Lehrstoff nicht genügend vorbereitet war.
(1) 1Stegreifaufgaben werden nicht angekündigt. 2Sie beschränken sich auf den Inhalt der vorangegangenen Unterrichtsstunde einschließlich der Grundkenntnisse des Fachs; die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als 20 Minuten betragen. 3Stegreifaufgaben können in allen Fächern gehalten werden; sie werden zu den mündlichen Leistungen gezählt. 4Hat ein Schüler die vorangegangene Unterrichtsstunde versäumt, so entscheidet der Lehrer, ob dem Schüler die Bearbeitung zugemutet werden kann. 5§ 21 Abs. 3 gilt entsprechend.
(1) 1Versäumt ein Schüler einen angekündigten Leistungsnachweis mit ausreichender Entschuldigung, so erhält er einen Nachtermin. 2Versäumt ein Schüler mehrere angekündigte Leistungsnachweise mit ausreichender Entschuldigung, so kann je nach Fach ein Nachtermin für mehrere Leistungsnachweise angesetzt werden.
(2) 1Versäumt der Schüler den Nachtermin mit ausreichender Entschuldigung, so kann eine schriftliche beziehungsweise praktische Ersatzprüfung angesetzt werden. 2Eine schriftliche Ersatzprüfung kann auch angesetzt werden, wenn in einem Fach ohne Schulaufgaben und Kurzarbeiten keine hinreichenden Leistungen durch Stegreifaufgaben vorliegen und der Schüler wegen seiner Versäumnisse auch mündlich nicht hinreichend geprüft werden konnte. 3Eine mündliche Ersatzprüfung kann angesetzt werden, wenn in einem Fach mit Schulaufgaben oder Kurzarbeiten die mündlichen Leistungen des Schülers wegen seiner Versäumnisse nicht hinreichend beurteilt werden können.
(1) 1Den Noten sind folgende Wortbedeutungen zugrunde zu legen:
Die Note „sehr gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
Die Note „gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
Die Note „befriedigend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung im allgemeinen den Anforderungen entspricht.
Die Note „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im ganzen den Anforderungen noch entspricht.
Die Note „mangelhaft“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen läßt, daß die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
Die Note „ungenügend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, daß die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
2Der Begriff „Anforderungen“ bezieht sich auf den Umfang sowie auf die selbständige und richtige Anwendung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auf die Art der Darstellung.
(2) 1Zwischennoten werden nicht erteilt. 2Erläuterungen einschließlich eventueller Notentendenzen und Schlußbemerkungen können auf den Arbeiten angebracht werden; bei Schulaufgaben im Fach Deutsch muss dies geschehen.
(3) 1Bei der Bewertung einer schriftlichen Arbeit kann die äußere Form mit berücksichtigt werden. 2Hat sich die Form auf die Benotung ausgewirkt, so ist dies in einer Bemerkung zum Ausdruck zu bringen. 3Bei schriftlichen Arbeiten sind Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sowie schwerere Ausdrucksmängel zu kennzeichnen, im Fach Deutsch auch zu bewerten.
(4) Versäumt ein Schüler ohne ausreichende Entschuldigung einen angekündigten Leistungsnachweis, verweigert er eine Leistung oder gibt er die Berichte nicht termingerecht ab, so wird die Note 6 erteilt.
(7) 1Von einer Leistungsbewertung ist ausgeschlossen, wer das Sorgerecht über den Schüler hat oder zu ihm in nahen persönlichen oder wirtschaftlichen Beziehungen steht. 2Kommt ein derartiger Ausschluss in Betracht und kann die Schule auf den Einsatz des Lehrers nicht verzichten, so ist dies rechtzeitig vor Unterrichtsaufnahme des betreffenden Schuljahres der Schulaufsichtsbehörde zu melden, die eine Sonderregelung treffen kann.
(1) 1Die Jahresfortgangsnote eines Pflichtfachs wird auf Grund der Einzelnoten für schrift-liche, mündliche und gegebenenfalls praktische Leistungsnachweise in pädagogischer Verantwortung festgesetzt. 2Die Jahresfortgangsnote für die praktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule (§ 9) wird auf Grund der Beurteilung der Leiter der Einrichtungen über Leistung und Verhalten des Schülers, der Noten für die Berichte, der Noten für die praktischen Leistungsnachweise und der Beobachtungen des mit der Betreuung beauftragten Lehrers in pädagogischer Verantwortung festgesetzt. 3Die Note des Zwischenzeugnisses bleibt außer Betracht.
(3) Für die Bildung der Noten des Zwischenzeugnisses gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend.
1Die Grundlage für die Entscheidung über das Vorrücken bilden die Leistungen in den Pflichtfächern; die praktische Ausbildung gilt als ein Pflichtfach. 2Vom Vorrücken in das zweite Schuljahr ist ausgeschlossen, wer im Jahreszeugnis in zwei Pflichtfächern die Note 5 oder im Jahreszeugnis die Note 6 oder an Stelle einer Note eine Bemerkung gemäß § 32 Abs. 2 erhalten hat, sofern nicht unter den Voraussetzungen des § 28 ein Notenausgleich zugebilligt oder des Art. 32 Abs. 5 Satz 2 BayEUG und des § 29 ein Vorrücken auf Probe gestattet wird. 3Die Entscheidung über das Vorrücken trifft unbeschadet § 32 Abs. 5 die Klassenkonferenz.
in einem Pflichtfach die Note 1
wenn die Note 6 oder die beiden Noten 5 in Pflichtfächern erzielt wurden, die mit dem ersten Schuljahr abschließen,
bei Schülern, die das erste Schuljahr bereits zum zweiten Mal ohne Erfolg (§ 27 Satz 2) besuchen,
„Die Erlaubnis zum Vorrücken in das zweite Schuljahr ... hat er/sie auf Probe erhalten.“.
(2) 1Die Klassenkonferenz entscheidet, ob der Schüler die Probezeit bestanden hat oder zurückverwiesen wird. 2Die Probezeit endet mit dem letzten Schultag im Dezember; eine Verlängerung ist nicht möglich. 3Im übrigen gelten die Bestimmungen über die Probezeit gemäß § 6 entsprechend.
(4) 1Ein Schüler, der während des abgelaufenen Schuljahres längere Zeit krankheitsbedingt abwesend oder durch Krankheit in seiner Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt war und dem das Vorrücken auf Probe nicht gestattet wurde, gilt nicht als Wiederholungsschüler. 2Die Beeinträchtigung muss durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen sein, das schon während der Zeit der Beeinträchtigung vorgelegen hat; die Schule kann die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen.
(1) Ist das Wiederholen nach Art. 53 Abs. 3 BayEUG oder wegen Überschreitens der Höchstausbildungsdauer (Art. 55 Abs. 1 Nr. 6 BayEUG, § 18) nicht zulässig, so wird dies im Jahreszeugnis vermerkt.
(1) 1Über die erzielten Leistungen werden am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Woche im Februar Zwischenzeugnisse und am letzten Unterrichtstag des Schuljahres Jahreszeugnisse ausgestellt. 2Die Jahreszeugnisse müssen dem vom Staatsministerium herausgegebenen Muster entsprechen.
(3) 1Bemerkungen im Sinn des Art. 52 Abs. 3 Satz 3 BayEUG über Anlagen, Mitarbeit und Verhalten des Schülers sind in das Zwischen- und das Jahreszeugnis aufzunehmen. 2Ordnungsmaßnahmen werden nur aus besonderem Anlaß erwähnt. 3Auf Wunsch des Schülers sind Tätigkeiten in der Schülermitverantwortung oder sonstige freiwillige Tätigkeiten für die Schulgemeinschaft zu vermerken.
(4) Im Jahreszeugnis des ersten Schuljahres muß die Entscheidung über das Vorrücken vermerkt sein.
(6) 1Bei minderjährigen Schülern bestätigt ein Erziehungsberechtigter durch Unterschrift, dass er vom Zwischenzeugnis Kenntnis genommen hat. 2Das unterschriebene Zeugnis ist dem Klassenleiter vorzulegen. 3Es wird spätestens am Schluss des Schuljahres an die Schüler zurückgegeben.
(7) Die Schule kann ein Jahreszeugnis oder eine Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs zurückbehalten, wenn ein vom Schüler zurückzugebendes Lernmittel trotz wiederholter Mahnung weder zurückgegeben noch zu seinem Zeitwert ersetzt wird.
Fünfter Teil Abschlußprüfung für Schüler der Berufsfachschule für medizinische Fußpflege Prüfungen (vgl. Art. 54 BayEUG)
Die staatliche Prüfung und gegebenenfalls die staatliche Ergänzungsprüfung werden nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen in der jeweils geltenden Fassung durchgeführt.
(1) 1Wer die staatliche Prüfung am Ende des zweiten Schuljahres bestanden hat, erhält ein Abschlusszeugnis. 2Schüler, die sich der Prüfung ohne Erfolg unterzogen haben, erhalten ein Jahreszeugnis, das die Jahresfortgangsnoten der Fächer des zweiten Schuljahres enthält.
(2) 1Das Abschlusszeugnis enthält die Jahresfortgangsnoten der Fächer des zweiten Schuljahres sowie die Jahresfortgangsnoten der Fächer, die im ersten Schuljahr abgeschlossen wurden. 2Das Abschlusszeugnis muss dem vom Staatsministerium herausgegebenen Muster entsprechen.
(3) Über das Abschlusszeugnis und über das Jahreszeugnis gemäß Absatz 1 Satz 2 beschließt die Lehrerkonferenz.
(4) Eine allgemeine Beurteilung nach Art. 54 Abs. 4 Satz 3 BayEUG wird nicht aufgenommen.
(5) § 32 Abs. 7 gilt entsprechend.
1Das Abschlusszeugnis verleiht in Verbindung mit dem Zeugnis über die staatliche Prüfung den mittleren Schulabschluss, wenn in den Pflichtfächern eine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erzielt wurde und ausreichende Kenntnisse in Englisch nachgewiesen werden. 2Diese Berechtigung wird in das Abschlusszeugnis aufgenommen. 3Schüler, die bereits einen mittleren Schulabschluss (Art. 25 BayEUG) besitzen, und Hochschulzugangsberechtigte können auf die Eintragung durch Antrag verzichten. 4Die geforderten Englischkenntnisse werden nachgewiesen durch die Note „ausreichend“ in diesem Fach
im Abschlusszeugnis einer Mittelschule (erfolgreicher oder qualifizierender Abschluss der Mittelschule) oder
im Zeugnis über den Nachweis erforderlicher Englischkenntnisse für den mittleren Schulabschluss der Berufsschule und Berufsfachschule und für den qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss (§ 28 Abs. 5 der Mittelschulordnung) oder
im Abschlusszeugnis einer Berufsschule oder Berufsfachschule im Pflichtfach oder Wahlfach; dem Abschlusszeugnis der Berufsfachschule steht das Jahreszeugnis des letzten Schuljahres der Berufsfachschule gleich.
5Schüler, die die geforderten Englischkenntnisse erst nach Abschluss der Ausbildung nachweisen, erhalten auf Antrag ein Zeugnis über den mittleren Schulabschluss, das dem vom Staatsministerium herausgegebenen Muster entsprechen muss. 6Der Nachweis mindestens befriedigender Kenntnisse in einer anderen modernen Fremdsprache als Englisch kann in Fällen besonderer Härte vom Staatsministerium oder von der von ihm beauftragten Stelle genehmigt werden.
(1) Die Lehrerkonferenz ist beschlußfähig, wenn sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind und die Mehrheit der zur Teilnahme verpflichteten Mitglieder anwesend sind.
(2) Wird die Lehrerkonferenz zum zweitenmal zur Behandlung desselben Gegenstands zusammengerufen, so ist sie insoweit ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig. 2Bei der zweiten Einladung muß auf diese Bestimmung hingewiesen werden.
(2) 1Ein Mitglied darf an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen, wenn der Beschluß ihm selbst, seinem Ehegatten, einem Verwandten oder Verschwägerten bis zum dritten Grad oder einer von ihm kraft Gesetzes oder Vollmacht vertretenen natürlichen oder juristischen Person einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil bringen kann. 2Ob diese Voraussetzungen vorliegen, entscheidet die Lehrerkonferenz ohne Mitwirkung des Betroffenen.
Siebter Teil Elternvertretung (vgl. Art. 64 bis 68 BayEUG) Einrichtungen zur Mitgestaltung des schulischen Lebens
Abschnitt I (§§ 48–55)
Abschnitt II (§§ 56–61)
Abschnitt III Schulforum (vgl. Art. 69 BayEUG) (§ 62)
(1) 1Zur Durchführung einzelner Aufgaben der SMV gebildete Arbeitsgruppen müssen allen Schülern offenstehen. 2Die Arbeitsgruppen dürfen keine einseitigen politischen oder weltanschaulichen Ziele verfolgen. 3Jede Arbeitsgruppe soll einen beratenden Lehrer wählen.
(2) 1Die Durchführung einer Veranstaltung und die Bildung einer Arbeitsgruppe sind unter Angabe des Zwecks, der Beteiligten und der Leitung dem Schulleiter rechtzeitig anzuzeigen. 2Dieser soll die erforderlichen Räume und Einrichtungen der Schule zur Verfügung stellen.
(3) 1Die Verbreitung schriftlicher Mitteilungen im Rahmen der SMV an die Schüler ist nur dem Schülerausschuß gestattet. 2Sie bedarf der Genehmigung des Schulleiters.
(4) 1Veranstaltungen im Rahmen der SMV unterliegen der Aufsicht der Schule. 2Wenn der Schulleiter einen Schüler mit der Sicherstellung des geordneten Ablaufs einer Veranstaltung betraut, haben die Teilnehmer die Anordnungen dieses Schülers zu befolgen.
(5) Ein Mitglied der Schülervertretung scheidet bei Verlust der Wählbarkeitsvoraussetzungen, bei schriftlichem Verlangen seiner Erziehungsberechtigten und bei Rücktritt aus seinem Amt aus.
(2) 1Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. 2Wird die Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht, so findet eine Stichwahl unter den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmzahlen statt. 3Bei Stimmengleichheit in der Stichwahl entscheidet das Los.
(4) 1Die Klassensprecherversammlung tritt bei Bedarf zusammen. 2Der Antrag ist rechtzeitig unter Beifügung der Tagesordnung vom Schülersprecher beim Schulleiter zu stellen. 3Die Klassensprecherversammlungen sind so zu legen, daß Klassensprecher, die sich im Praktikum befinden, an den Versammlungen teilnehmen können, ohne das Praktikum unterbrechen zu müssen.
(2) 1Die Wahl findet innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl der Klassensprecher statt. 2Die Gültigkeit der Wahl setzt die Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Wahlberechtigten voraus. 3 § 59 Abs. 2 gilt entsprechend. 4 (aufgehoben)
(1) 1An jeder Schule soll ein Verbindungslehrer gewählt werden. 2 § 49 Abs. 2, § 50 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 und Abs. 4 Satz 2 gelten entsprechend.
(2) Der Verbindungslehrer soll seit mindestens zwei Jahren an der Schule tätig sein.
(3) Lehnt ein Lehrer die Annahme der Wahl ab oder scheidet ein Verbindungslehrer aus dem Amt, so findet für den Rest des Schuljahres eine Neuwahl statt.
(1) 1Die Schülerzeitung darf nur Beiträge enthalten, die von Schülern oder Lehrern der Schule verantwortlich bearbeitet sind. 2Vor ihrer Herausgabe wird dem Schülerausschuss Gelegenheit gegeben, Änderungen anzuregen.
(2) 1Die Arbeitsgruppe Schülerzeitung wählt aus ihrer Mitte einen Sprecher und einen Stellvertreter. 2Die Arbeitsgruppe und die Bearbeiter der einzelnen Beiträge sind dem Schulleiter verantwortlich.
(3) 1Die Schülerzeitung wird aus dem Verkaufserlös, aus Anzeigenwerbung und aus Zuwendungen Dritter finanziert. 2Die Arbeitsgruppe verwaltet ihre Gelder selbst. 3 § 53 Abs. 2 und 3 gelten entsprechend.
(4) 1Wird durch die Ausgabe einer Schülerzeitung ein Erlös erzielt, der die Unkosten übersteigt, so ist zunächst der Betrag, der durch Zuschüsse erbracht worden ist, für die weitere Arbeit sicherzustellen. 2Ein darüber hinausgehender Überschuss kann mit Stimmenmehrheit der an der Arbeitsgruppe beteiligten Schüler an die verantwortlichen Bearbeiter der Beiträge verteilt werden; die Verteilung erfolgt nach Abrechnung jeder einzelnen Ausgabe. 3Bei der Auflösung der Arbeitsgruppe vorhandene Gelder und Einrichtungen werden vom Schulleiter zugunsten einer neuen Arbeitsgruppe Schülerzeitung oder zur Förderung der SMV verwendet.
Mitwirkung des Elternbeirats
(1) Wünsche, Anregungen und Vorschläge des Elternbeirats im Sinn des Art. 65 Abs. 1 BayEUG können sich insbesondere beziehen auf
die Durchführung von Veranstaltungen, die der Pflege und Förderung der Gemeinschaftsarbeit von Schule und Elternhaus dienen, sowie Fragen der schulischen Freizeitgestaltung,
die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Schule und die Verbesserung der äußeren Schulverhältnisse,
(2) Die Zustimmung des Elternbeirats ist außer in den Fällen des Art. 65 Abs. 1 Satz 3 Nrn. 6 und 7 BayEUG auch für die Durchführung von Lehr- und Studienfahrten erforderlich.
Amtszeit des Elternbeirats
1Die Amtszeit der Mitglieder des Elternbeirats beträgt zwei Jahre. 2Sie beginnt am Ersten des Monats, der auf die Wahl folgt. 3Zur gleichen Zeit endet die Amtszeit der zwei Jahre vorher gewählten Mitglieder.
(1) Die Tätigkeit im Elternbeirat ist ehrenamtlich.
(2) 1Die Mitgliedschaft endet mit dem Ablauf der Amtszeit, dem Ausscheiden des Kindes aus der Schule, der Niederlegung des Ehrenamts, der Auflösung des Elternbeirats oder dem Verlust der Wählbarkeit. 2An die Stelle ausgeschiedener Mitglieder rücken für die restliche Dauer der Amtszeit die Ersatzleute in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahlen nach.
(3) 1Eheleute können nicht gleichzeitig demselben Elternbeirat angehören. 2Das Gleiche gilt für Erziehungsberechtigte und eine von ihnen nach § 60 Abs. 11 ermächtigte Person.
(1) 1Der Elternbeirat tagt nicht öffentlich. 2Er ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. 3Beschlüsse werden in offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. 4Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(2) 1Der Vorsitzende beruft den Elternbeirat nach Bedarf zu Sitzungen ein, mindestens jedoch dreimal im Jahr. 2Er muss ihn einberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder es beantragt.
(3) Ein Vertreter des Aufwandsträgers und der Schulleiter müssen vom Elternbeirat zu den von ihnen genannten Angelegenheiten in der Sitzung gehört werden.
(4) 1Der Elternbeirat kann die Anwesenheit des Schulleiters sowie eines Vertreters des Aufwandsträgers verlangen. 2Er kann zur Beratung einzelner Angelegenheiten weitere Personen einladen.
(5) 1Die Mitglieder des Elternbeirats haben auch nach Beendigung der Mitgliedschaft über die ihnen bei ihrer Tätigkeit als Elternbeirat bekannt gewordenen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. 2Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Natur nach keiner Geheimhaltung bedürfen.
(1) Die Wahlen zum Elternbeirat werden spätestens sechs Wochen nach Unterrichtsbeginn des Schuljahres durchgeführt.
(2) 1Wahlberechtigt sind die Eltern volljähriger Schüler sowie alle Erziehungsberechtigten, die wenigstens ein Kind haben, das die betreffende Schule besucht, ferner die in Art. 66 Abs. 3 Satz 3 BayEUG genannten Leiter eines Schülerheims oder einer ähnlichen Einrichtung; die Wahlberechtigung bleibt während der Beurlaubung des Kindes bestehen. 2Wählbar sind die Wahlberechtigten mit Ausnahme der an der betreffenden Schule tätigen Lehrer.
(3) 1Die Mitglieder des Elternbeirats werden in einer Wahlversammlung aus der Mitte der Wahlberechtigten gewählt. 2Der Schulleiter setzt im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Elternbeirats Ort und Zeit der Wahlversammlung fest. 3Der Schulleiter lädt die Wahlberechtigten spätestens zwei Wochen vor der Wahl schriftlich zur Wahlversammlung ein. 4Die Einladung dient als Nachweis der Wahlberechtigung.
(4) 1Zur Abgabe von Wahlvorschlägen gegenüber dem Vorsitzenden des Elternbeirats sind alle Wahlberechtigten befugt. 2Wahlvorschläge bedürfen des Einverständnisses des Vorgeschlagenen.
(5) 1Die Wahlversammlung wird vom Vorsitzenden des Elternbeirats geleitet. 2Der Vorsitzende sowie zwei von den Wahlberechtigten aus ihrer Mitte bestellte Personen bilden den Wahlvorstand. 3Der Wahlvorstand prüft die Zulässigkeit der Wahlvorschläge, erstellt eine Vorschlagsliste der Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge und gibt die Vorschlagsliste der Wahlversammlung bekannt.
(6) 1Die Wahl erfolgt schriftlich und geheim. 2Sämtliche Mitglieder des Elternbeirats werden in einem Wahlgang aus der Vorschlagsliste gewählt. 3Stimmberechtigt sind nur die bei der Wahl anwesenden Wahlberechtigten. 4Wählbare Personen können auch dann gewählt werden, wenn sie in der Wahlversammlung nicht anwesend sind. 5Für jedes die Schule besuchende Kind wird ein Stimmzettel ausgegeben; Leiter von Einrichtungen nach Art. 66 Abs. 3 Satz 3 BayEUG erhalten nur einen Stimmzettel. 6Mit einem Stimmzettel können so viele Stimmen abgegeben werden, wie Mitglieder des Elternbeirats zu wählen sind.
(7) 1Das Wahlergebnis wird vom Wahlvorstand festgestellt und in der Wahlversammlung bekannt gegeben. 2Enthält ein Stimmzettel Namen von nicht wählbaren Personen oder wurden mehr Stimmen abgegeben, als Mitglieder des Elternbeirats zu wählen sind, so ist der Stimmzettel ungültig. 3Wird ein Kandidat in einem Stimmzettel mehrfach genannt, so darf er nur einmal gezählt werden. 4Als Mitglieder des Elternbeirats sind diejenigen Kandidaten gewählt, die die meisten Stimmen erhalten haben; bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
(8) Der Wahlvorstand erstellt eine Niederschrift über die Wahlversammlung, die zu den Schulakten genommen wird.
(9) Ist weder ein Vorsitzender des Elternbeirats noch dessen Stellvertreter im Amt, so werden seine Aufgaben vom Schulleiter wahrgenommen.
(10) 1Jeder Wahlberechtigte kann binnen 14 Tagen nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses die Wahl wegen Verletzung der Wahlbestimmungen durch schriftliche Erklärung bei der Schule anfechten. 2Gegen eine Entscheidung der Schule ist die Aufsichtsbeschwerde möglich. 3Wenn eine nicht wählbare Person gewählt wurde, hat die Schulaufsichtsbehörde die Wahl dieser Person für ungültig zu erklären; wenn das vom Wahlvorstand festgestellte Wahlergebnis nicht mit den für die einzelnen Personen festgestellten Stimmenzahlen in Einklang steht, hat sie das Wahlergebnis zu berichtigen. 4Die Schulaufsichtsbehörde hat die Wahl für ungültig zu erklären, wenn Wahlbestimmungen verletzt wurden und dadurch das Wahlergebnis verdunkelt werden konnte; eine Neuwahl hat unverzüglich zu erfolgen.
(11) 1Die Erziehungsberechtigten eines Schülers können eine andere volljährige Person, die den Schüler tatsächlich erzieht, ermächtigen, an der Wahl des Elternbeirats teilzunehmen. 2Wer in dieser Weise ermächtigt ist, steht für die Dauer der Ermächtigung bei der Anwendung der Bestimmungen über den Elternbeirat einem Erziehungsberechtigten gleich. 3Die Ermächtigung ist schriftlich für die Dauer einer Amtszeit zu erteilen und der Schule spätestens bei der Wahl des Elternbeirats vorzulegen; sie erlischt, wenn sie widerrufen wird oder wenn der Schüler die Schule verlässt.
1Der Elternbeirat wählt in der ersten Sitzung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreter. 2Die Einladung obliegt dem Vorsitzenden des Elternbeirats, der die Wahl des neuen Elternbeirats geleitet hat.
Abschnitt III Schulforum (vgl. Art. 69 BayEUG)
(1) Das Schulforum ist über § 17 Abs. 2 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung hinaus auf Verlangen von mindestens vier Mitgliedern einzuberufen.
(2) 1Das Schulforum tagt nicht öffentlich. 2Es ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. 3Die Beschlüsse werden in offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. 4 § 46 Abs. 1 gilt entsprechend.
(3) Das Schulforum kann zur Behandlung einzelner Tagesordnungspunkte Lehrer und Schüler der Schule, Erziehungsberechtigte bzw. Eltern der Schüler, Vertreter des Aufwandsträgers, Vertreter von Behörden und Kirchen, den Schulpsychologen sowie den Schularzt hinzuziehen.
(4) Die Lehrerkonferenz bestimmt die Amtsdauer der in das Schulforum gewählten Lehrer.
(5) Für die Pflicht zur Verschwiegenheit gilt § 59 Abs. 5 entsprechend.
Achter Teil Schule und Erziehungsberechtigte (vgl. Art. 74 bis 76 BayEUG)
(1) Der Zusammenarbeit der Schule mit den Erziehungsberechtigten dienen insbesondere Elternsprechstunden, Elternsprechtage, Klassenelternversammlungen und Elternversammlungen.
(2) 1Die mit mindestens der Hälfte der Unterrichtspflichtzeit beschäftigten Lehrer halten wöchentlich eine Elternsprechstunde außerhalb ihrer Unterrichtszeit ab, die übrigen Lehrer jeweils nach Vereinbarung. 2Zeit und Ort der Elternsprechstunden werden zu Beginn des Schuljahres bekannt gegeben. 3In Ausnahmefällen soll es den Erziehungsberechtigten möglich sein, Lehrer nach vorheriger Vereinbarung auch außerhalb der festgesetzten Sprechstunden in der Schule aufzusuchen.
(3) 1In jedem Schulhalbjahr wird ein Elternsprechtag abgehalten, an dem die Lehrer den Erziehungsberechtigten gleichzeitig zur Verfügung stehen. 2Der Elternsprechtag ist außerhalb des Pflichtunterrichts so anzusetzen, dass berufstätigen Erziehungsberechtigten der Besuch möglich ist. 3Ort und Zeit des Elternsprechtags werden den Erziehungsberechtigten rechtzeitig vom Schulleiter schriftlich mitgeteilt.
(4) 1In jedem Schuljahr sind in den ersten zwei Monaten nach Unterrichtsbeginn Klassenelternversammlungen (Art. 64 Abs. 3 BayEUG) durchzuführen, in denen den Erziehungsberechtigten bzw. Eltern insbesondere Erziehungs- und Unterrichtsziele sowie unterrichtliche Verfahrensweisen erläutert werden. 2Dem begründeten Antrag des Elternbeirats auf Anberaumung einer weiteren Klassenelternversammlung soll entsprochen werden. 3Die Klassenelternversammlung wird vom Schulleiter oder in dessen Auftrag vom Klassenleiter einberufen und geleitet. 4Die in der Klasse unterrichtenden Lehrer nehmen bei Bedarf teil.
(5) 1Die Erziehungsberechtigten bzw. Eltern aller Schüler oder der Schüler mehrerer Klassen oder Jahrgangsstufen können zu Elternversammlungen eingeladen werden, wenn Angelegenheiten, die die Schule insgesamt oder mehrere Klassen betreffen, dies geboten erscheinen lassen. 2Absatz 4 Satz 2 gilt entsprechend. 3Die Elternversammlung wird vom Schulleiter einberufen und geleitet. 4Die Klassenleiter der betreffenden Klassen nehmen daran teil.
(6) An einem Tag im Schuljahr können die Erziehungsberechtigten bzw. Eltern durch den Schulleiter eingeladen werden, um Einblick in die Arbeit der Schule zu nehmen (Tag der offenen Tür).
Volljährige Schüler
1Schüler nehmen mit dem Eintritt der Volljährigkeit die durch diese Verordnung jeweils bestimmten Rechte und Pflichten der Erziehungsberechtigten wahr. 2 § 60 Abs. 2 bleibt unberührt.
Neunter Teil Veranstaltungen und Tätigkeiten nicht zur Schule gehöriger Personen, Erhebungen (vgl. Art. 84 und 85 BayEUG)
(1) 1Veranstaltungen (z.B. Vorträge, Lichtbild- und Filmvorführungen, Theateraufführungen) nicht zur Schule gehöriger Personen in der Schule bedürfen der Genehmigung des Schulleiters. 2Die Genehmigung kann erteilt werden, wenn der Veranstaltung eine unterrichtliche oder erzieherische Bedeutung zukommt. 3Mit der Genehmigung ist die Veranstaltung zur verbindlichen oder nicht verbindlichen schulischen Veranstaltung zu erklären. 4Sätze 1 bis 3 gelten für den von der Schule durchgeführten Besuch solcher Veranstaltungen außerhalb der Schulanlage entsprechend.
(2) 1Informationsbesuche nicht zur Schule gehöriger Personen im Unterricht sind unbeschadet § 63 Abs. 6 nicht zulässig. 2Über Ausnahmen entscheidet der Schulleiter.
(1) 1In der Schule sind Sammlungen für außerschulische Zwecke und die Aufforderung an die Schüler, sich an Sammlungen in der Öffentlichkeit zu beteiligen, unzulässig. 2Ausnahmen kann der Schulleiter im Einvernehmen mit dem Schulforum genehmigen. 3Unterrichtszeit darf für Sammlungstätigkeiten nicht verwendet werden.
(2) 1Spenden der Schüler oder Schülereltern für schulische Zwecke dürfen von Schulleiter und Lehrern nicht angeregt werden. 2Soweit solche Spenden durch Schüler oder Schülereltern selbst oder vom Elternbeirat veranlasst werden, ist eine Einflussnahme durch die Schule zu vermeiden.
(3) 1Wird durch erhebliche Zuwendungen Dritter die Schule bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt oder die Herstellung oder Anschaffung für Erziehung und Unterricht förderlicher Gegenstände ermöglicht, so kann auf Antrag des Dritten hierauf in geeigneter Weise hingewiesen werden. 2Dieser Hinweis kann insbesondere durch Anbringen eines Firmenzeichens des Dritten, durch einen Eindruck von höchstens einer halben Seite in einem Druckwerk oder mündlich bei geeigneter Gelegenheit erfolgen. 3Unzulässig ist eine über die Nennung des Zuwenders, der Art und des Umfangs der Zuwendung hinausgehende Produktwerbung. 4Die Entscheidung trifft der Schulleiter nach Anhörung des Schulforums.
(1) 1Während der Pausen ist der Verkauf von einfachen Speisen und alkoholfreien Getränken erlaubt. 2Die Einzelheiten regelt der Schulleiter im Benehmen mit dem Schulforum. 3Die Aufstellung von Warenautomaten in der Schulanlage setzt voraus, dass der Aufwandsträger mit der Aufstellerfirma einen jederzeit kündbaren Mietvertrag abschließt, in dem ein Verzicht auf Schadenersatzansprüche gegen den Freistaat Bayern und seine Bediensteten enthalten ist, und dass der Schulleiter im Benehmen mit dem Schulforum unter Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs zustimmt.
(1) 1Druckschriften dürfen in der Schulanlage an die Schüler nur verteilt werden, wenn sie für Erziehung und Unterricht förderlich sind und keine kommerzielle oder politische Werbung enthalten. 2Über die Verteilung entscheidet der Schulleiter. 3Die Verteilung von Werbematerial anlässlich der Elternbeiratswahl über die Schüler ist unzulässig. 4Die Vorschriften über die Berufsberatung in den Schulen bleiben unberührt.
bei Bild-, Film- und Fernsehaufnahmen in der Schulanlage das schriftliche Einverständnis des Aufwandsträgers,
für die Mitwirkung der Schüler das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten, die über das Vorhaben zu unterrichten sind.
(2) 1Die Genehmigung kann erteilt werden, wenn an der Erhebung ein erhebliches pädagogisch-wissenschaftliches Interesse anzuerkennen ist und sich die Belastung der Schule in zumutbarem Rahmen hält. 2Sie kann mit Auflagen und Bedingungen verbunden werden. 3Durch Auflagen ist insbesondere sicherzustellen, dass
die Erhebung außerhalb der Unterrichtszeit durchgeführt wird, es sei denn, dass der Zweck der Erhebung ihre Verlegung in die Unterrichtszeit gebietet.
Zehnter Teil Folgen von Pflichtverletzungen (vgl. Art. 86 bis 88 BayEUG)
(3) 1Staatsministerium im Sinn dieser Verordnung ist das Staatsministerium für Unterricht und Kultus. 2Schulaufsichtsbehörde im Sinn dieser Verordnung ist die örtlich zuständige Regierung.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 1993 in Kraft.
München, den 23. April 1993
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst
Stundentafel für die Berufsfachschule für Podologie
Psychologie, Pädagogik, Soziologie
Arzneimittellehre und Warenkunde
Grundlagen der Podologie
Fußpflegerische Maßnahmen
Podologische Behandlungsmaßnahmen
Podologische Materialien und Hilfsmittel

References: § 8

§ 9

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§ 35

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§ 37

§ 38

§ 39

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 § 6
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 § 38
 § 6
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 § 28
 Art. 32
 § 29
 § 32
 § 6
 Art. 53
 § 18
 Art. 52
 Art. 54
 Art. 54
 § 32
 Art. 64
 Art. 69
 § 59
 § 49
 § 50
 § 53
 Art. 65
 Art. 65
 § 60
 Art. 66
 Art. 66
 Art. 69
 § 17
 § 46
 § 59
 Art. 74
 § 60
 Art. 84
 § 63
 Art. 86