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Timestamp: 2016-10-28 00:48:39+00:00

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6B_1019/2009 (11.03.2010)
6B_1019/2009
Bundesrichter Schneider, Wipr�chtiger, Mathys, Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
S.________, vertreten durch Rechtsanwalt Heinz Ottiger,
1. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), vertreten durch Rechtsanwalt Mario Postizzi,
Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt; Strafzumessung; Zivilforderung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 29. Oktober 2009.
Mit Entscheid vom 30. Januar 2008 sprach die Strafkammer des Bundesstrafgerichts S.________ der Urkundenf�lschung (Art. 251 StGB) und der Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 StGB i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen � Fr. 270.--. Den Vollzug der Geldstrafe schob es im Umfang von 150 Tagess�tzen bei einer Probezeit von zwei Jahren auf. Gleichzeitig verpflichtete es S.________, der SUVA den Betrag von Fr. 107'600.-- zuz�glich Zins zu 5% seit dem 2. M�rz 2005 sowie eine Parteientsch�digung von Fr. 4'260.95 zu bezahlen.
Das Bundesgericht hiess die von S.________ erhobene Beschwerde mit Urteil 6B_421/2008 vom 21. August 2009 teilweise gut, hob den Entscheid des Bundesstrafgerichts, soweit die Verurteilung wegen Urkundenf�lschung (Art. 251 StGB) betreffend, auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ck.
Mit Entscheid vom 29. Oktober 2009 befand die Strafkammer des Bundesstrafgerichts S.________ der Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt (Art. 317 StGB i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) und der Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 StGB i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 160 Tagess�tzen � Fr. 160.--. Den Vollzug der Geldstrafe schob es im Umfang von 130 Tagess�tzen bei einer Probezeit von zwei Jahren auf. Zugleich verpflichtete es S.________, der SUVA den Betrag von Fr. 107'600.-- zuz�glich Zins zu 5% seit dem 2. M�rz 2005 sowie eine Parteientsch�digung von Fr. 4'755.90 zu bezahlen.
S.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, der Entscheid des Bundesstrafgerichts vom 29. Oktober 2009 sei aufzuheben, und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei er wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung zu verurteilen und von den Vorw�rfen der Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt und der Urkundenf�lschung freizusprechen. Er sei zu einer angemessen reduzierten Anzahl Tagess�tze Geldstrafe � Fr. 160.-- zu verurteilen, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Zivilforderung der SUVA sei abzuweisen, eventuell an den Zivilrichter zu verweisen. Die Kosten seien zu mindestens 50% dem Bund aufzuerlegen, mit eingeschlossen 50% der Kosten seiner Verteidigung; eventualiter sei ein Anteil der Kosten der SUVA aufzuerlegen.
1.1 Den Verurteilungen des Beschwerdef�hrers liegt der folgende Sachverhalt zugrunde (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 6B_421/2008 vom 21. August 2009 E. 1.1 und 1.2):
Die Beschwerdegegnerin 1 verf�gte �ber ein Immobilien-Portefeuille im Wert von rund 3 Milliarden Franken. Ab dem Jahre 2000 setzte sie sich zum Ziel, die internen Verfahrensabl�ufe und Zust�ndigkeiten im Immobilienwesen neu zu definieren, das Immobilien-Anlage-Portefeuille aktiver zu bewirtschaften und suboptimale Immobilien zu verkaufen. Sie engagierte im Jahre 2002 W.________ als Verantwortlichen f�r die Erarbeitung einer neuen Immobilienstrategie. Im Jahre 2003 wurde dieser zum Bereichsleiter Immobilien innerhalb der Finanzabteilung ernannt. In dieser Funktion beantragte er unter anderem im Immobilien-Anlageausschuss den Kauf oder Verkauf von Liegenschaften. Im Zuge des Desinvestitionsprozesses im Immobilienbereich kam es zum Verkauf von diversen Liegenschaften der Beschwerdegegnerin 1. Wegen Verdachts auf Unregelm�ssigkeiten bildete der Verkauf von acht Immobilien schliesslich Anlass zur Er�ffnung einer Strafuntersuchung gegen mehrere Angestellte der Beschwerdegegnerin 1 und weitere Beteiligte.
Einer der inkriminierten Immobilienverk�ufe betraf die Wohn- und Gesch�fts�berbauung Wichlernweg 12, 14, 16 in Kriens, Parzelle Nr. 4155 GB Kriens (nachfolgend: Liegenschaft Kriens). Der Beschwerdef�hrer trat im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft Kriens als Immobilienmakler auf. W.________ war als Bereichsleiter Immobilien und als direkter Vorgesetzter des zust�ndigen Portfoliomanagers V.________ am Verkauf der Liegenschaft Kriens direkt beteiligt. W.________ war aber zugleich auch Miteigent�mer der R.________ AG, welche am 24. Februar 2005 die Liegenschaft Kriens k�uflich erwarb.
Die Vorinstanz kam insoweit zusammenfassend zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe - nach m�ndlicher Absprache mit V.________ und nachdem W.________ als dessen Vorgesetzter diesem Vorgehen zugestimmt hatte - im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft Kriens von der Beschwerdegegnerin 1 an die R.________ AG der Beschwerdegegnerin 1 eine Provisionsrechnung von Fr. 107'600.-- gestellt f�r in Tat und Wahrheit gar nicht erbrachte Vermittlungsbem�hungen. W.________ habe im Herbst 2004 die R.________ AG gegr�ndet, sei aber selbst weiterhin als Immobilienverwalter bei der Beschwerdegegnerin 1 t�tig gewesen. Diese Hintergr�nde seien dem Beschwerdef�hrer bekannt gewesen. Angesichts der Beteiligung von W.________ auf der K�ufer- und der Verk�uferseite habe bez�glich des Liegenschaftsgesch�fts Kriens von Anfang an gar kein Vermittlungsbedarf durch den Beschwerdef�hrer bestanden. V.________ und W.________ h�tten schliesslich die �berweisung des Honorars von der Beschwerdegegnerin 1 an den Beschwerdef�hrer veranlasst.
1.2 Das Bundesgericht erwog mit Urteil 6B_421/2008 vom 21. August 2009, diese vorinstanzliche Beweisw�rdigung sei nicht willk�rlich (E. 2). In rechtlicher Hinsicht f�hrte das Bundesgericht aus, der Honorarnote des Beschwerdef�hrers als solcher komme keine erh�hte Glaubw�rdigkeit zu, weshalb seine Verurteilung wegen Urkundenf�lschung gem�ss Art. 251 StGB Bundesrecht verletze (E. 5.5). In Bezug auf V.________ und W.________ schloss das Bundesgericht, diese h�tten mit der Visierung des Stempels beziehungsweise mit ihrer Unterschrift die Pr�fung und damit die Echtheit der inhaltlich unwahren Honorarrechnung des Beschwerdef�hrers best�tigt. Der Honorarnote mit angebrachtem Stempel, Visum und Unterschrift komme erh�hte Glaubw�rdigkeit zu. Im Ergebnis seien V.________ und W.________ daher der Urkundenf�lschung im Amt nach Art. 317 StGB schuldig zu sprechen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 6B_916/2008 [teilweise publiziert in BGE 135 IV 198] und 6B_921/2008 vom 21. August 2009 in Sachen V.________ respektive W.________). Die Vorinstanz habe im Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer bei ihrer Neubeurteilung zu pr�fen, ob sich dieser der Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt schuldig gemacht habe (E. 5.6).
1.3 Im Falle eines bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheids hat die mit der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz die rechtliche Beurteilung, mit der die Zur�ckweisung begr�ndet wird, ihrer Entscheidung zugrunde zu legen. Diese Beurteilung bindet auch das Bundesgericht, falls ihm die Sache erneut unterbreitet wird (BGE 135 III 334 E. 2; 131 III 91 E. 5.2; 125 III 421 E. 2a).
Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildeten damit die Frage der Gehilfenschaft des Beschwerdef�hrers zur Urkundenf�lschung im Amt (nachfolgend E. 2), die Strafzumessung (nachfolgend E. 3) sowie der Zivilpunkt (nachfolgend E. 4). Nicht mehr zu �berpr�fen war demgegen�ber die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung, begangen durch V.________ und W.________.
2.1 Die Vorinstanz erw�gt, indem der Beschwerdef�hrer eine unwahre Honorarnote eingereicht habe, habe er die durch V.________ und W.________ ver�bte Haupttat der Urkundenf�lschung im Amt gef�rdert. Als berufsm�ssiger Treuh�nder m�sse er gewusst haben, dass seine an eine grosse �ffentlich-rechtliche Anstalt gerichtete Rechnung vor der Auszahlung auf ihre Richtigkeit �berpr�ft und diese �berpr�fung gem�ss allgemeiner Usanz f�r die Buchhaltung durch die Direktbeteiligten V.________ und W.________ dokumentiert werde. Mit der Dokumentation sei bezweckt worden, die Honorarrechnung des Beschwerdef�hrers mit der erh�hten Glaubw�rdigkeit der durchgef�hrten Pr�fung auszustatten und somit zu einem aussagekr�ftigen Buchhaltungsdokument der Beschwerdegegnerin 1 bzw. zu einer Urkunde im strafrechtlichen Sinn zu machen. Dies sei vom Beschwerdef�hrer zumindest bewusst in Kauf genommen worden (angefochtenes Urteil S. 10-14).
2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt diese Sachverhaltsfeststellung als willk�rlich und lastet der Vorinstanz eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel an. Er f�hrt aus, ihm seien die internen Abl�ufe bei der Beschwerdegegnerin 1 nicht bekannt gewesen, und er habe annehmen d�rfen, V.________ oder W.________ l�sten die Zahlung der in Rechnung gestellten Provision selbst�ndig aus. Er habe mithin nicht damit gerechnet, dass aus seiner Rechnung mittels �berpr�fungsvermerken eine zusammengesetzte Urkunde entstehe. Sein Vorsatz habe sich einzig auf die F�rderung der ungetreuen Amtsf�hrung durch V.________ und W.________, nicht aber auf die von diesen ver�bte Urkundenf�lschung im Amt gerichtet. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz sei unhaltbar und w�rde im Ergebnis dazu f�hren, dass die Einreichung einer falschen Rechnung stets als Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung strafbar w�re. Konsequenz w�re "ein erneutes Ausufern des laut Bundesgericht und Lehre restriktiv anzuwendenden Tatbestandes" (Beschwerde S. 4-9).
2.3 Was der T�ter wusste, wollte oder in Kauf nahm und womit er rechnen musste, sind Tatfragen und betreffen damit die Sachverhaltsfeststellung, welche nur ger�gt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Rechtsfrage ist demgegen�ber, ob im Lichte der vom Sachgericht festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz berechtigt erscheint (vgl. BGE 133 IV 222 E. 5.3; 130 IV 58 E. 8.5; 125 IV 242 E. 3c je mit Hinweisen).
Der Gehilfe muss wissen oder damit rechnen, eine bestimmt geartete Straftat zu unterst�tzen, und dies auch wollen oder zumindest in Kauf nehmen, wobei zum Vorsatz auch die Voraussicht des Geschehensablaufs geh�rt. Dabei gen�gt es, dass er die wesentlichen Merkmale des vom T�ter zu verwirklichenden strafbaren Tuns erkennt, w�hrend er um die Einzelheiten der Tat nicht zu wissen braucht (vgl. BGE 117 IV 186 E. 3).
2.4 Entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde ist die tats�chliche Feststellung im angefochtenen Urteil, der Beschwerdef�hrer habe damit rechnen m�ssen, dass seine Honorarnote vor der Auszahlung durch die Beschwerdegegnerin 1 intern gepr�ft und diese Pr�fung schriftlich festgehalten werde, nicht unhaltbar. Vielmehr musste es f�r den Beschwerdef�hrer aufgrund seiner beruflichen Qualifikation angesichts der Wichtigkeit des Gesch�fts - eines Liegenschaftsverkaufs - und des hohen Betrags der Honorarforderung von Fr. 107'600.-- auf der Hand liegen, dass seine Rechnung vor Ausl�sung der Zahlung auf die Richtigkeit gepr�ft und die �berpr�fung schriftlich vermerkt werden w�rde. Damit ist gleichzeitig gesagt, dass entgegen der Argumentation in der Beschwerde nicht jegliches Einreichen beliebiger Rechnungen als Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung zu ahnden ist, sondern eine einzelfallbezogene Beurteilung zu erfolgen hat. Vorliegend konnte die Vorinstanz ohne Bundesrechtsverletzung schliessen, der Beschwerdef�hrer habe damit gerechnet und es auch in Kauf genommen, die durch die beiden Beamten V.________ und W.________ begangene Urkundenf�lschung durch Einreichen der inhaltlich unwahren Honorarnote zu unterst�tzen. Wie genau die vorgenommene �berpr�fung bescheinigt werden w�rde - ob mittels Visierung des Stempels, mit Unterschrift oder etwa einem angehefteten Vermerk -, geh�rt demgegen�ber zu den Einzelheiten der Tatausf�hrung, um welche der Gehilfe, wie dargelegt, nicht zu wissen braucht. Die Beschwerde ist damit in diesem Punkt abzuweisen.
3.1 Die Vorinstanz f�hrt in Bezug auf die Strafzumessung aus, infolge der Tatmehrheit - der Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) und zur Urkundenf�lschung im Amt (Art. 317 i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) - erweitere sich der Strafrahmen des schwereren Delikts (Art. 314 StGB) in Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB auf 7� Jahre Freiheitsstrafe, obligatorisch verbunden mit einer Geldstrafe von 360 Tagess�tzen. Das Verschulden des Beschwerdef�hrers wiege erheblich. Mit seinem skrupellosen Vorgehen habe er ein grosses Mass an krimineller Energie offenbart. Sein einziges Tatmotiv sei Bereicherungsabsicht und damit Geldgier gewesen. Die H�he des Geldbetrages bzw. des Schadens falle ebenso straferh�hend ins Gewicht wie der Umstand, dass er keinerlei Reue gezeigt habe. Demgegen�ber sei die Strafe aufgrund der Stellung des Beschwerdef�hrers als Gehilfe und als Extraneus zu den beiden Amtsdelikten gest�tzt auf Art. 25 und 26 StGB von Gesetzes wegen zu mildern. Der Beschwerdef�hrer lebe in geordneten Verh�ltnissen, sei nicht vorbestraft und habe sich seit den vorliegend zu beurteilenden Taten wohl verhalten. Seine Strafempfindlichkeit sei hoch. Insgesamt wirkten sich die T�terkomponenten in mittlerem Mass zu seinen Gunsten aus. Im Ergebnis erscheine eine Strafe von 160 Tagess�tzen Geldstrafe � Fr. 160.-- als angemessen. Davon seien gest�tzt auf Art. 42 Abs. 4 StGB 30 Tagess�tze unbedingt auszusprechen. Diese unbedingte Verbindungsgeldstrafe trage dazu bei, das unter spezial- und generalpr�ventiven Gesichtspunkten eher geringe Drohpotential der Geldstrafe zu erh�hen (angefochtenes Urteil S. 14-18).
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Strafmass von 160 Tagess�tzen sei unverh�ltnism�ssig hoch. Er f�hrt aus, die Vorinstanz h�tte insbesondere seinen unbefleckten Leumund nicht nur in mittlerem, sondern in hohem Mass zu seinen Gunsten gewichten m�ssen. Weiter gehe es nicht an, sein Bestreiten der Tat straferh�hend zu verwerten. Zudem sei Motiv f�r seine Tat nicht Bereicherungsabsicht, sondern eine Abh�ngigkeit und falsch verstandene Beflissenheit gegen�ber dem Kunden W.________ gewesen, f�r welchen er das Geld eingezogen habe. Die Tatsache, dass er verglichen mit dem ersten Urteil der Vorinstanz vom 30. Januar 2008 nunmehr als blosser Gehilfe zur Urkundenf�lschung im Amt (Art. 317 StGB) qualifiziert werde, h�tte sich zwingend in einer deutlich tieferen Strafe niederschlagen m�ssen. Mit ihren knappen Angaben zur Bemessung der Strafe verletze die Vorinstanz ferner ihre Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 50 StGB. Schliesslich missachte die Vorinstanz Art. 42 Abs. 4 StGB, indem sie einen Teil der Strafe unbedingt ausgesprochen habe. Es liege unstreitig eine g�nstige Legalprognose vor, weshalb nicht gesagt werden k�nne, der unbedingt ausgef�llte Teil der Geldstrafe trage in irgendeiner Form zus�tzlich zu seiner Bew�hrung bei. Im �brigen diene Art. 42 Abs. 4 StGB einzig dazu, im Bereich der Massendelinquenz eine sp�rbare Sanktion zu verh�ngen und sei daher vorliegend nicht anzuwenden (Beschwerde S. 9-14).
3.3 Gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben, die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters. Die Bewertung des Verschuldens wird in Art. 47 Abs. 2 StGB dahingehend pr�zisiert, dass dieses nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt wird, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden. Nach Art. 50 StGB hat das Gericht die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschreitet, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgeht oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht l�sst beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet (vgl. BGE 134 IV 17 E. 2.1; 129 IV 6 E. 6.1; 127 IV 101 E. 2; 124 IV 286 E. 4a).
Die Vorinstanz ist ihrer Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 50 StGB nachgekommen, hat die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde eingehend gew�rdigt und s�mtliche Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Eine ermessensverletzende Gewichtung der massgeblichen Faktoren - wie namentlich des guten Leumunds des Beschwerdef�hrers - ist nicht ersichtlich. Insbesondere ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von fehlender Reue des Beschwerdef�hrers ausgeht und diesen Aspekt, welcher nicht gleichzusetzen ist mit dem blossen Bestreiten der Tat, straferh�hend einbezieht. Auch konnte die Vorinstanz gest�tzt auf den willk�rfrei erstellten Sachverhalt folgern, der Beschwerdef�hrer habe aus finanziellen Motiven respektive mit Bereicherungsabsicht gehandelt. Die vom Beschwerdef�hrer behauptete falsch verstandene Beflissenheit gegen�ber dem Kunden W.________, welche ihn angeblich zu seinem Handeln veranlasst hat, wird von ihm nicht durch objektive Indizien untermauert. �berdies bewertet die Vorinstanz entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers dessen Gehilfenstellung und die fehlende Beamteneigenschaft ausdr�cklich strafmildernd (angefochtenes Urteil S. 17). Die verh�ngte Geldstrafe von 160 Tagess�tzen erscheint auch im Ergebnis keineswegs unhaltbar hoch.
3.4 Ebenso wenig hat die Vorinstanz Art. 42 Abs. 4 StGB falsch angewendet. Verbindungsgeldstrafen kommen insbesondere in Betracht, wenn man dem T�ter den bedingten Vollzug einer Geldstrafe gew�hren, ihm aber dennoch in gewissen F�llen mit der Auferlegung einer zu bezahlenden Geldstrafe einen sp�rbaren Denkzettel verabreichen m�chte. Eine unbedingte Verbindungsgeldstrafe kann namentlich auch dazu beitragen, das unter spezial- und generalpr�ventiven Gesichtspunkten eher geringe Drohpotenzial der bedingten Geldstrafe zu erh�hen. Das Hauptgewicht liegt auf der bedingten Geldstrafe, w�hrend der unbedingten Verbindungsgeldstrafe nur untergeordnete Bedeutung zukommt. Die Verbindungsgeldstrafe soll nicht etwa zu einer Straferh�hung f�hren oder eine zus�tzliche Strafe erm�glichen. Sie erlaubt lediglich innerhalb der schuldangemessenen Strafe eine t�ter- und tatangemessene Sanktion (BGE 134 IV 1 E. 4.5.2, 60 E. 7.3.2; 135 IV 188 E. 3.3). Um dem akzessorischen Charakter der Verbindungsstrafe gerecht zu werden, erscheint es sachgerecht, die Obergrenze grunds�tzlich auf einen F�nftel der schuldangemessenen Gesamtstrafe festzulegen (BGE 135 IV 188 E. 3.4.4).
Die Vorinstanz nimmt ausdr�cklich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 42 Abs. 4 StGB Bezug und begr�ndet, weshalb sie es als sachgerecht erachtet, einen Teil der Strafe unbedingt auszusprechen, n�mlich um das eher geringe Drohpotenzial der bedingten Geldstrafe zu erh�hen. Diese Einsch�tzung ist nicht zu beanstanden. Im �brigen ist die Bestimmung, wie sich bereits aus dem Wortlaut von Art. 42 StGB ergibt, entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht einzig im Bereich der Massendelinquenz, sondern grunds�tzlich in s�mtlichen F�llen bedingt verh�ngter Geldstrafen anwendbar. Mit einem unbedingten Anteil von 30 (der insgesamt 160) Tagess�tzen tr�gt die Vorinstanz ferner dem untergeordneten Charakter der Verbindungsgeldstrafe Rechnung.
4.1 Im Zivilpunkt h�lt die Vorinstanz fest, der Beschwerdef�hrer habe wissentlich eine inhaltlich falsche Honorarnote �ber Fr. 107'600.-- eingereicht. Wie er das in der Folge von der Beschwerdegegnerin 1 �bertragen erhaltene Geld verwendet habe, sei f�r sein Rechtsverh�ltnis zur Gl�ubigerin, welcher unstreitig ein Verm�gensschaden in der entsprechenden H�he erwachsen sei, ohne Belang (angefochtenes Urteil S. 18-20).
4.2 Der Beschwerdef�hrer macht demgegen�ber geltend, er habe den Betrag von Fr. 107'600.-- ungeschm�lert W.________ �berwiesen und sei damit sofort wieder entreichert worden. Die Forderung der Beschwerdegegnerin 1 richte sich gegen den Hauptt�ter W.________ und nicht gegen ihn als dessen Hilfsperson. Selbst wenn er aber als - diesfalls h�chstens solidarisch - haftbar erkl�rt werde, so m�sse sich die Beschwerdegegnerin 1 jedenfalls das Verschulden ihrer Hilfspersonen V.________ und W.________ unter dem Titel Selbstverschulden anrechnen lassen, was gest�tzt auf Art. 44 OR zu einer Erm�ssigung seiner Ersatzpflicht zu f�hren habe. Schliesslich sei darauf hinzuweisen, dass W.________ heute �ber keine finanziellen Mittel mehr verf�ge, weshalb er nicht mit Erfolg auf diesen Regress nehmen k�nnte (Beschwerde S. 14-17).
4.3 Der Beschwerdegegnerin 1 ist durch ihre gest�tzt auf die inhaltlich unrichtige Honorarnote erfolgte �berweisung der Fr. 107'600.-- an den Beschwerdef�hrer ein Verm�gensschaden erwachsen. Ihr R�ckforderungsanspruch richtet sich (zumindest auch) gegen den unberechtigten Empf�nger des Geldes, sprich gegen den Beschwerdef�hrer. Dass dieser den erhaltenen Betrag in der Folge an W.________ weitergeleitet hat, braucht die Beschwerdegegnerin 1 ebenso wenig zu interessieren wie die Frage, ob der Beschwerdef�hrer mit Erfolg auf W.________ Regress nehmen kann. Beide Aspekte sind, wie die Vorinstanz zutreffend betont, f�r das Rechtsverh�ltnis zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Beschwerdegegnerin 1 ohne Relevanz. Auch aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 1 den Betrag (allenfalls) nicht nur vom Beschwerdef�hrer als Gehilfen, sondern auch von den beiden Hauptt�tern V.________ und W.________ h�tte zur�ckfordern k�nnen, kann der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die in Art. 50 OR statuierte solidarische Haftbarkeit dient der Besserstellung des Gesch�digten, und es bleibt diesem �berlassen, ob er die Hauptt�ter oder den Gehilfen ins Recht fassen will (vgl. zum Ganzen Roland Brehm, Berner Kommentar, 3. Aufl. 2006, Art. 50 OR N. 36 ff. und 54 ff.; siehe auch Anton K. Schnyder, in: Basler Kommentar Obligationenrecht I, 4. Aufl. 2007, Art. 50 OR insb. N. 14). Soweit der Beschwerdef�hrer schliesslich vorbringt, die Beschwerdegegnerin 1 m�sse sich das Verhalten ihrer Hilfspersonen anrechnen lassen, ist seine Argumentation nicht stichhaltig. V.________ und W.________ haben mit ihrem deliktischen Handeln die Beschwerdegegnerin 1 gesch�digt und insoweit nicht in einer Hilfspersonenfunktion agiert, weshalb f�r eine Reduktion der Ersatzpflicht des Beschwerdef�hrers unter dem Titel eines Selbstverschuldens der Beschwerdegegnerin 1 nach Art. 44 OR kein Anlass besteht.
Die Beschwerde ist abzuweisen. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 25
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 251
 Art. 317
 BGE 
in dubio
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 Art. 25
 Art. 25
 Art. 49
 Art. 25
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 50
 BGE 
 Art. 50
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 44
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 44