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Timestamp: 2016-10-28 02:36:30+00:00

Document:
9C_695/2012, 9C_729/2012 � � Urteil vom 19. Juni 2013
c/o Z�rich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG,
Pensionskasse, G�terstrasse 133, 4053 Basel,
vertreten durch Advokatin Simone Emmel,�
1.�������S.________,
�������vertreten durch Advokat Marcel Muff,
2.�������B�
VG-Sammelstiftung Swiss Life,
�������General Guisan-Quai 40, 8002 Z�rich,
Der 1963 geborene S.________ war vom 1. Oktober 1999 bis 30. April 2004 bei der A.________ AG angestellt. Dabei war er bei der damaligen Fondation collective LPP Vaudoise Assurance (seit 9. Januar 2009: BVG-Sammelstiftung Swiss Life) berufsvorsorgeversichert. Vom 1. Mai bis 10. September 2004 arbeitete er bei der Firma B.________ AG. Er war bei der Pensionskasse X.________ berufsvorsorgeversichert. Vom 13. September 2004 bis 30. November 2005 war S.________ bei der C.________ & Co. AG angestellt und in dieser Eigenschaft berufsvorsorgeversichert. Die Arbeitgeberin hatte sich zur Durchf�hrung der beruflichen Vorsorge bis 31. Dezember 2004 der Sammelstiftung Vita und ab 1. Januar 2005 der Stiftung Abendrot angeschlossen.
Im Juli 2006 meldete sich S.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rung der gesundheitlichen und erwerblichen Verh�ltnisse teilte die IV-Stelle Basel-Landschaft S.________ vorbescheidweise am 14. Juli 2008 mit, dass er gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 94 % mit Wirkung ab 1. November 2006 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. Sowohl S.________ als auch die Stiftung Abendrot (welcher als einziger Vorsorgeeinrichtung der Vorbescheid ebenfalls zugestellt worden war) erhoben Einwendungen. Nach weiteren medizinischen Abkl�rungen setzte die IV-Stelle den Beginn der massgebenden Arbeitsunf�higkeit (bei unver�ndertem Invalidit�tsgrad) auf den 1. M�rz 2004 und den Rentenbeginn zufolge versp�teter Anmeldung (am 17. Juli 2006) auf den 1. Juli 2005 fest. Mit Wirkung ab 1. Juli 2005 sprach sie S.________ eine ganze Invalidenrente zu (Verf�gungen vom 16. Juni und 27. Juli 2009). Diese Verf�gungen erwuchsen in Rechtskraft.
S.________ liess Klage gegen die BVG-Sammelstiftung Swiss Life einreichen mit dem Rechtsbegehren, diese (Ziffer 1) - eventualiter die Pensionskasse X.________ (Ziffer 2), subeventualiter die Sammelstiftung Vita (Ziffer 3), subsubeventualiter die Stiftung Abendrot (Ziffer 4) - sei zu verurteilen, ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2005 eine ganze Invalidenrente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 94 %, zuz�glich Verzugszins zu 5 % auf jede f�llig gewordene Rente ab dem Zeitpunkt der F�lligkeit auszurichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Beiladung der Pensionskasse X.________, der Sammelstiftung Vita und der Stiftung Abendrot.
Das Kantonsgericht Basel-Stadt lud die drei Vorsorgeeinrichtungen zum Verfahren bei (Verf�gung vom 14. Januar 2011) und f�hrte einen doppelten Schriftenwechsel durch. Mit Entscheid (Rektifikat) vom 10. Mai 2012 wies es die Klage ab.
Sowohl S.________ (Verfahren 9C_695/2012) als auch die Pensionskasse X.________ (Verfahren 9C_729/2012) erheben Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag auf Aufhebung des kantonalen Entscheides.
S.________ l�sst das Rechtsbegehren stellen, die BVG-Sammelstiftung Swiss Life sei zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2005 eine volle Invalidenrente nach Art. 24 BVG auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 94 % auszurichten, zuz�glich Verzugszins zu 5 % auf jede f�llig gewordene Rente ab dem Zeitpunkt der F�lligkeit. Eventualiter sei festzustellen, dass die Pensionskasse X.________ (Beigeladene 1) verpflichtet ist, ihm mit Wirkung ab dem vom Gericht bestimmten Zeitpunkt gem�ss ihrem Reglement eine volle Invalidenrente nach Art. 24 BVG auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 94 % auszurichten, zuz�glich Verzugszins zu 5 % auf jede f�llig gewordene Rente ab dem Zeitpunkt der F�lligkeit. Subeventualtier stellt er dasselbe Rechtsbegehren hinsichtlich der Sammelstiftung Vita (Beigeladene 2) und subsubeventualiter hinsichtlich der Stiftung Abendrot (Beigeladene 3). Die Verfahrenskosten seien der BVG-Sammelstiftung Swiss Life aufzuerlegen und es sei ihm eine angemessene Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Pensionskasse X.________ l�sst beantragen, es sei das kl�gerische Rechtsbegehren gem�ss Ziffer 1 der Klage gutzuheissen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen, dies alles unter Kostenfolge zu Lasten der BVG-Sammelstiftung der Swiss Life bzw. des Kantonsgerichts Basel-Landschaft. Es sei ihr eine angemessene Parteientsch�digung zuzusprechen.
1.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).
1.2.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Grunds�tzlich pr�ft es nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerden richten sich gegen denselben letztinstanzlichen kantonalen Entscheid, es liegt ihnen der n�mliche Sachverhalt zugrunde, und es stellen sich die gleichen Tat- und Rechtsfragen. Es rechtfertigt sich daher, die Verfahren 9C_695/2012 und 9C_729/2012 zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (Art. 24 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG; BGE 133 IV 215 E. 1 S. 217; 128 V 124 E. 1 S. 126).
Die vom Versicherten gestellten Eventualbegehren zielen darauf ab, die Leistungspflicht einer anderen als der klageweise ins Recht gefassten BVG-Sammelstiftung Swiss Life feststellen zu lassen, um einen erneuten Prozess zu vermeiden. Da indessen das Institut der Beiladung den Anfechtungs- und Streitgegenstand - hier der Anspruch des S.________ gegen�ber der BVG-Sammelstiftung Swiss Life auf eine Invalidenrente nach BVG - nicht erweitert (BGE 130 V 501), ist dar�ber (auch) letztinstanzlich nicht zu befinden. In diesem Punkt ist die Rechtsvorkehr des Versicherten nicht zul�ssig.
4.1.�Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher der Ansprecher bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, angeschlossen war (Art. 23 lit. a BVG bzw. bis 31. Dezember 2004: Art. 23 BVG). Die Leistungspflicht setzt einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses (einschliesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestandenen Arbeitsunf�higkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf von zumindest 20 Prozent; Urteil 9C_127/2008 vom 11. August 2008 E. 2.3 mit Hinweisen, in: SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143) und der allenfalls erst sp�ter eingetretenen Invalidit�t voraus (BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2 S. 22; 130 V 270 E. 4.1 S. 275).
Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie derjenige, auf welchem die Erwerbsunf�higkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22). Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, nicht w�hrend l�ngerer Zeit wieder arbeitsf�hig war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 f. mit Hinweisen).
4.2.�Entscheiderhebliche Feststellungen der Vorinstanz zur Art des Gesundheitsschadens (Befund, Diagnose etc.) und zur Arbeitsf�higkeit, die Ergebnis einer Beweisw�rdigung sind, binden das Bundesgericht, soweit sie nicht offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 BGG sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 f.). Dies gilt auch f�r den Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (Art. 23 lit. a BVG; Urteil 9C_182/2007 vom 7. Dezember 2007 E. 4.1.1, in: SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126). Frei �berpr�fbare Rechtsfrage ist dagegen, nach welchen Gesichtspunkten die Entscheidung �ber den Zeitpunkt des Eintritts einer rechtserheblichen Arbeitsunf�higkeit erfolgt (Urteil 9C_65/2008 vom 29. Oktober 2008 E. 2.2, in: SVR 2009 BVG Nr. 7 S. 22; Urteil 9C_670/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2).
Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer an Schizophrenie leidet. Streitig und zu pr�fen ist, wann die rechtserhebliche Arbeitsunf�higkeit eingetreten ist. Dabei besteht Einigkeit, dass im hier zu beurteilenden Fall die Festsetzung der Invalidit�t durch die IV-Beh�rden f�r die Organe der beruflichen Vorsorge nicht verbindlich ist.
6.1.�Die Vorinstanz wies die von S.________ gegen die BVG-Sammelstiftung Swiss Life erhobene Klage ab mit der Begr�ndung, es sei nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass eine berufsvorsorgerechtlich relevante Arbeitsunf�higkeit in der Zeit, in welcher der Kl�ger bei ihr berufsvorsorgeversichert war, eingetreten sei. Die psychischen Probleme, an welchen S.________ seit mindestens 2003 leide, seien auch damals vorhanden gewesen. Ohne Zweifel habe die Erkrankung zu einer invalidit�tsbegr�ndenden Arbeitsunf�higkeit gef�hrt; unklar sei lediglich, wann sich diese in relevanter Weise bemerkbar gemacht habe. In den Akten finde sich kein Arztbericht aus der massgebenden Zeit, welcher dar�ber Aufschluss geben k�nnte. Die nachtr�glich erstellten �rztlichen Best�tigungen gen�gten nicht, um eine Leistungspflicht der Vorsorgeeinrichtung auszul�sen. Die Akten enthielten keine Hinweise f�r eine Einbusse des Leistungsverm�gens w�hrend des Arbeitsverh�ltnisses mit der A.________ AG. Im Arbeitszeugnis fehlten entsprechende Anhaltspunkte und Personalakten existierten nicht. Es sei glaubhaft, dass S.________ sich - entgegen der Empfehlung der behandelnden �rzte - aus Existenzangst gewehrt habe, sich krankschreiben zu lassen, und es sei vorstellbar, dass seine Leistungsf�higkeit in einem gewissen Mass reduziert gewesen sei. M�glicherweise sei es S.________ gelungen, w�hrend des Arbeitsverh�ltnisses den Anforderungen zu gen�gen. Es fehle ein stichhaltiger Nachweis, dass er w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses bei der BVG-Sammelstiftung Swiss Life tats�chlich in seiner Leistungsf�higkeit eingeschr�nkt gewesen sei.
Auf die beantragten weiteren Beweismassnahmen k�nne verzichtet werden, da von ihnen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien. Eine Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit aus gesundheitlichen Gr�nden in der Zeit vom 1. Oktober 1999 bis 30. April 2004 sei weder bewiesen noch beweisbar. Die Folgen dieser Beweislosigkeit habe der Versicherte zu tragen. Arbeitsrechtlich deutlich in Erscheinung getreten und echtzeitlich nachgewiesen sei die Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen erst f�r die Zeit seiner Anstellung bei der Firma B.________ AG. Es sei von einem Eintritt der relevanten Arbeitsunf�higkeit am 29. Juni 2004 auszugehen, zu welchem Zeitpunkt er bei der Pensionskasse X.________ versichert war. �ber dieses ausserhalb des Streitgegenstandes liegende Rechtsverh�ltnis, das die Feststellung einer nicht eingeklagten Vorsorgeeinrichtung zum Gegenstand habe, k�nne indessen nicht befunden werden.
6.2.�Der Versicherte macht sinngem�ss geltend, er sei ab 30. M�rz 2004 (und nicht ab 30. April 2004, wie im angefochtenen Entscheid f�lschlicherweise erw�hnt) bei Dr. med. Z.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, in psychiatrischer Behandlung gewesen. Der Bericht vom 1. April 2009, in welchem Dr. med. Z.________ auch Auskunft zu seinem damaligen Gesundheitszustand gegeben habe, sei beweism�ssig h�her zu werten als ein nachtr�glich anhand der Vorakten erstellter Bericht. Dass aus der Zeit von M�rz/April 2004 kein Arbeitsunf�higkeitszeugnis vorliege, sei allein darin begr�ndet, dass er sich aus Existenzangst keines ausstellen lassen wollte. Beweism�ssig sei offen, ob Einbussen in der Arbeitsleistung bestanden, wobei wohl aufgrund des kurz bevorstehenden Konkurses der A.________ AG Fehlleistungen einzelner Arbeitnehmer auch nicht mehr mit besonderem Interesse registriert worden seien. Die Ausf�hrungen der Vorinstanz, wonach es ihm m�glicherweise gelungen sei, trotz seiner gravierenden Krankheit den Arbeitsanforderungen bei der A.________ AG zu gen�gen, seien spekulativ. Die Annahme widerspreche der Lebenserfahrung und dem aktenkundigen Handlungsablauf in der fraglichen Zeit. Unter Ber�cksichtigung aller wesentlichen Elemente sei der Beweis des Eintritts der relevanten Arbeitsunf�higkeit sp�testens im Zeitpunkt der ersten Konsultation bei Dr. med. Z.________ erbracht.
6.3.�Die Pensionskasse X.________ weist ebenfalls darauf hin, dass der Versicherte bereits ab 30. M�rz 2004 in psychiatrischer Behandlung war und Dr. med. Z.________ echtzeitlich die gesundheitliche Beeintr�chtigung habe feststellen k�nnen; lediglich die f�rmliche Bescheinigung sei damals unterblieben. Im �brigen best�tige auch Dr. med. M.________, Innere Medizin FMH, eine Arbeitsunf�higkeit f�r die Zeit vom 5. bis 9. Januar 2004. Zu Unrecht habe die Vorinstanz formal auf das Fehlen eines schriftlichen Arbeitsunf�higkeitszeugnisses f�r die Zeit von Fr�hjahr 2004 abgestellt. Sie h�tte den Sachverhalt von sich aus mit geeigneten Massnahmen weiter abkl�ren m�ssen und h�tte nicht auf die beantragten weiteren Beweismassnahmen (Einvernahme des damaligen Vorgesetzten und des damaligen Personalchefs der B.________ AG; Einholung eines psychiatrischen Gutachtens) verzichten d�rfen.
7.1.�Zu pr�fen ist, ob die vorinstanzliche Feststellung, wonach von einem Eintritt der anspruchsrelevanten Arbeitsunf�higkeit am 29. Juni 2004 auszugehen ist, vertretbar oder mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist. Nur im letzten Fall ist sie letztinstanzlich nicht verbindlich (vgl. E. 1.1).
7.2.�Zu Recht machen der Versicherte und die Beschwerde f�hrende Pensionskasse X.________ im Wesentlichen �bereinstimmend geltend, den Ausf�hrungen des Dr. med. Z.________ vom 1. April 2009 d�rfe nicht jeder Beweiswert abgesprochen werden unter Hinweis darauf, dass es sich um eine retrospektive Beurteilung handle. Wie sie richtig ausf�hren, war Dr. med. Z.________, da er den Versicherten ab 30. M�rz 2004 (und nicht etwa ab 30. April 2004, wie im angefochtenen Entscheid irrt�mlich erw�hnt) behandelte, in der Lage, die damaligen gesundheitlichen Einschr�nkungen echtzeitlich festzustellen. Indessen sind ihre sich auf den Bericht des Dr. med. Z.________ st�tzenden Vorbringen nicht geeignet, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als offensichtlich unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen:
Soweit Dr. med. Z.________ den Beginn der psychischen Erkrankung (chronische halluzinatorische Psychose; Verdacht auf paranoide Schizophrenie) auf "Fr�hjahr 2003" festlegte, handelt es sich um den Zeitpunkt, als die Schizophrenie als Leiden, das schliesslich die Invalidit�t bewirkte, erstmals fach�rztlich festgestellt wurde. Dieser Zeitpunkt ist indessen f�r den Eintritt der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunf�higkeit nicht entscheidend (Urteil B 152/06 vom 11. Februar 2008 E. 4.3). Nichts abzuleiten vermag der Versicherte auch aus der (auf Anfrage seines Rechtsvertreters ausgestellten) Best�tigung des Dr. med. Z.________ vom 30. August 2010, wonach kein Arbeitsunf�higkeitszeugnis ausgestellt worden sei, weil der Versicherte sich aus Angst vor Stellenverlust dagegen gewehrt und um jeden Preis habe weiterarbeiten wollen. Denn diese Ausf�hrungen des Dr. med. Z.________ k�nnen sich nicht auf M�rz/April 2004, sondern erst auf die Folgezeit beziehen, weil der Versicherte seinerseits das Arbeitsverh�ltnis bei der A.________ AG damals bereits gek�ndigt hatte. Ebenfalls erst auf die folgenden Arbeitsverh�ltnisse bei der B.________ AG und bei der C.________ & Co. AG - weil diese im Unterschied zu jenem bei der A.________ AG nur von kurzer Dauer waren - trifft es zu, wenn Dr. med. Z.________ abrupte Stellenwechsel als Hinweis auf erhebliche Leistungseinbussen (wie sie bei diesen Arbeitsverh�ltnissen im �brigen auch aktenkundig sind) erw�hnt.
Nichts anderes ergibt sich auch aus der von Dr. med. M.________ auf Anfrage des damaligen Rechtsvertreters erstatteten Stellungnahme vom 30. August 2010, wonach der Versicherte anl�sslich der Konsultation vom 16. Juni 2003 �ber f�r halluzinatorische Psychosen und Schizophrenie typische Beschwerden berichtet habe, welche seit Dezember 2002 aufgetreten seien; er habe ihn erstmals vom 5. bis 9. Januar 2004 und dann vom 4. bis 13. November 2005 als zu 100 % arbeitsunf�hig betrachtet. Denn die darin best�tigte f�nft�gige Arbeitsunf�higkeit im Januar 2004 reicht nicht aus, um von einer erheblichen Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit w�hrend der Dauer des damaligen Vorsorgeverh�ltnisses auszugehen (vgl. Urteil B 152/06 vom 11. Februar 2008 E. 4.3).
7.3.�Entgegen der Auffassung der Pensionskasse X.________ ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht auf die von ihr (in ihrer im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Vernehmlassung) beantragten Beweismassnahmen verzichtet hat. Denn entscheidwesentliche Erkenntnisse zur damaligen Arbeitsf�higkeit sind von einer nach Jahren angeordneten psychiatrischen Begutachtung nicht zu erwarten. Ebenso wenig verm�chte die Befragung des damaligen Vorgesetzten und des damaligen Personalchefs der B.________ AG als Zeugen zur Falll�sung beizutragen, da diese lediglich in der Lage w�ren, Auskunft zu geben �ber ihre Wahrnehmung allf�lliger (hier indessen nicht entscheidender) Leistungseinbussen im Rahmen des Arbeitsverh�ltnisses bei der B.________ AG (ab 1. Mai 2004), nicht aber �ber den davorliegenden, das Arbeitsverh�ltnis bei der A.________ AG betreffenden und hier allein massgebenden Zeitraum.
7.4.�Wenn die Vorinstanz bei dieser Aktenlage zusammenfassend zum Ergebnis gelangt ist, der Eintritt einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunf�higkeit bei S.________ w�hrend seiner Anstellung bei der A.________ AG sei nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, ist dies nicht zu beanstanden. Zu Recht hat das kantonale Gericht demnach mangels Erf�llens der Anspruchsvoraussetzungen f�r berufsvorsorgerechtliche Invalidenleistungen gem�ss Art. 23 BVG eine Leistungspflicht der eingeklagten Vorsorgeeinrichtung, der BVG-Sammelstiftung Swiss Life, verneint.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben S.________ und die Pensionskasse X.________ die Gerichtskosten je h�lftig zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die BVG-Sammelstiftung Swiss Life hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdef�hrer und der Beschwerdef�hrerin je zur H�lfte auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Sammelstiftung Vita, der Stiftung Abendrot, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 71
 BGE 
 Art. 23
 Art. 10
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 97
 Art. 23