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securitytreff.de • Thema anzeigen - Schwierigkeinten in den Fächern StGb und BGB
Schwierigkeinten in den Fächern StGb und BGB
von mickymaus123 » 07.07.2015 20:11
ich komme einfach nicht mit den Fächern StGB und BGB klar. Gibt es da einen Tip, wie ich den Lernstoff verinnerliche?
Re: Schwierigkeinten in den Fächern StGb und BGB
von KampfKraut » 08.07.2015 01:11
Lesen,Lesen,Lesen....
von stinkefuchs » 08.07.2015 13:06
Lesen alleine ist da der falsche Weg.
Wichtiger wäre es, die Thematik zu verstehen.
Vielleicht kann man da ja nochmal nachbessern...
von saw1977 » 08.07.2015 21:01
Ja wichtig ist das verstehen, dies fängt ganz einfach damit an, dass man den Unterschied zwischen beiden Gesetzbüchern verinnerlichen muss:
STGB = Staat gegen Bürger (öffentliches Recht)
BGB = Bürger gegen Bürger (Privat Recht)
von D_R » 08.07.2015 21:15
Was meinst du denn damit, dass du mit dem Lernstoff nicht klarkommst?
Womit kommst du nicht klar?
Hast du ein Problem damit, die Gesetze zu verstehen?
Oder § => Inhalt zuordnen?
Oder was die Inhalte / Schemata der Gesetze sind?
von mickymaus123 » 09.07.2015 20:04
Wenn der Dozent erklärt, bzw., an Beispielen beschreibt, was hinter den einzelen Gesetzen steht, verstehe ich es, aber ich kann mir das nicht merken und vergesse, welcher Paragraph zu welcher Haundlung gehört. Ich komme mit den einzelnen Gesetzen / Paragraphen durcheinander. Außderden sind die Antworten, die man ankreuzen muss (wir haben ein Muster der Prüfung vorgelegt bekommen) schwierig zu verstehen. Also, der Text ist meines Erachtens komplieziert gschrieben. Auch hören sich die Antworten sehr widersprüchlich an.
Ich kann zum Beispiel nicht gut zwischen "Notstand" und "Selbsthilfe" unterscheiden. Was bedeutet denn z. B. in den Gesetzen die Bezeichnung "Selbsthilfe" Es bedeutet doch, das man sich selber hilft, aber das tut man doch bei "Notwehr" und "Notstand" auch.
Das war nur ein Beispiel von vielen.
Hinzu muss ich sagen, das ich bis jetzt noch nicht viel geübt habe und in ca. 7 wochen ist die Schriftliche Prüfung, und habe ja noch andere private Sachen zu erledigen
von mickymaus123 » 09.07.2015 20:32
Das Problem ist auch, das ich ja noch weitere Fächer habe, für die ich was tun muss und ich mache mir Sorgen, das ich es zeitlich nicht schaffe, alles bis dahin zu verinnerlichen
von D_R » 09.07.2015 20:52
mickymaus123 hat geschrieben: Ich kann zum Beispiel nicht gut zwischen "Notstand" und "Selbsthilfe" unterscheiden. Was bedeutet denn z. B. in den Gesetzen die Bezeichnung "Selbsthilfe" Es bedeutet doch, das man sich selber hilft, aber das tut man doch bei "Notwehr" und "Notstand" auch.
Hier in Deutschland hat der Staat das Gewaltmonopol. Ist etwas nicht so, wie du es magst, musst du dich an den Staat wenden, der dann dein Recht für dich durchsetzt. Machst du es nicht, können dich Repressionen von Seite des Staates (Strafrecht und OWi) erwarten.
Die Selbsthilfe ist dann ein Rechtfertigungsgrund, damit bei einer privaten Durchsetzung des eigenen Rechts keine Strafen bzw. zivile Ansprüche entstehen.
Wenn du jetzt den Unterschied zwischen Notstand nach §228 und Selbsthilfe nach §229 BGB meinst, dann sind die Inhalte der Gesetze klar.
Vorab: Tiere sind dem Gesetz nach Sachen.
Nehmen wir mal an, dass gerade ein wilder Hund bedrohlich auf dich zu rennt. Du nimmst jetzt dein OC und sprühst dem Hund in die Augen (du beschädigst die Sache "Hund") (oder nimmst deine Knarre und knallst das Vieh ab), dann handelst du nach §228 nicht rechtswidrig.
§229 beschreibt aber eine andere Situation.
Mit § 127 StPO kannst du jemanden festnehmen, der eine Straftat begangen hat. Etwas ähnliches findet man auch im BGB mit § 229 wieder, aber eben für zivile Ansprüche.
von mickymaus123 » 09.07.2015 21:28
und ist das Beispiel Hund denn Notwehr oder Notstand?
Das sind doch zwei unterschiedliche Dinge, aber wo ist da der Unterschied?
von DannyF95 » 09.07.2015 21:57
Gegen Tiere kann nie Notwehr sein.
Wehrst du den Hund mit Tritten oder eigenem Pfefferspray ab, ist es defensiver Notstand §228 BGB... Nutzt du dazu nun aber eine fremde Sache, wie eine Dachlatte die gerade irgend wo rum liegt, um den Hund abzuwehren, muss das der Eigentümer dulden §904 BGB (Aufopferung), dann ist es aggressiver Notstand. Allerdings kann der Eigentümer der Dachlatte dann Schadenersatzansprüche stellen.
Das Strafrecht z.B. kennt zwei verschiedene Notstände...
Den rechtfertigenden Notstand und den entschuldigenden Notstand...
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__34.html
http://dejure.org/gesetze/StGB/35.html
Alles nicht so leicht und verwirrend, wenn man aber ein mal drin ist, geht es eigentlich. Ich fand es damals immer ziemlich trocken, hatte auch immer sehr viele Fragen. Wir hatten aber zum Glück einen geduldigen Dozenten
DannyF95
Registriert: 17.11.2012 21:29
von Wolperdinger » 09.07.2015 22:39
DannyF95 hat geschrieben: Gegen Tiere kann nie Notwehr sein.
Wird der Hund von einem Menschen auf eine andere Person gehetzt, so liegen die Voraussetzungen der Notwehr vor.
von guardian_bw » 09.07.2015 22:41
Wäre auch nicht das erste Mal, dass wir hier jemanden auf die Sprünge helfen und den Job der Dozenten machen.
Wolperdinger, bitte nicht mit solchen Dingen noch mehr verwirren. Auch wenn Du natürlich Recht hast.
Solche Feinheiten können wir dann ansprechen, wenn das Grobe mal begriffen wurde.
von Wolperdinger » 09.07.2015 22:48
... im Beispiel wilder Hund ist es natürlich Notstand.
@mickymaus123
Stell dir in diesem Fall die Frage: "Wovon oder von wem geht die Gefahr aus?" Wilder Hund -> Der Hund ist Gefährder. Person hetzt Hund -> Die Person ist Gefährder. Der Hund dient als Waffe, gleich einem Messer o. ä.
von DannyF95 » 10.07.2015 10:05
Ja gut okay, so ins Detail wollte ich nun nicht xD, den Punkt hatte ich vergessen.
von mickymaus123 » 10.07.2015 18:31
dieses habe ich vefrstanden. Es geht da um was anderes. Die Texte sicnt schwierig geschrieben, aber darum geht es hier nicht mehr
ich bin mir nicht sicher, ob die tätigkeit überhaupt noch was für mich ist.
In diese Schulklasse sind Leute, die sich als Entertainer aufspielen und bei besonders einer ist in meinen Augen jemand, der ich nicht ausstehen kann. Diese Leute machen sich über jeden Kommentar von mir lustig.
Ich könnte dem Volk eine reinschlagen. dieses darf ich nicht machen und auch nicht äußern, weil ich denn den Job verliere. In der Klasse sind Heuchler, die Angst haben, anuzuecken. Sie wollen ja alle ihren Job dort. Ich kann unter solchen Leuten nicht existieren. So haben die ihren Job und ich, die ehrlich bin, werde das Handtuch schmeissen
Die stellen auch niemand ein, wo die Gefahr besteht, ich könnte einen Hass gegen jemand entwickeln und zuschlagen oder beleidigend werden
Dann kommt nachher die Presse und schreibt: "Sicherheitsmitarbeiter hat wieder einen Flüchtling geschlagen".
Davor haben die mit Recht Angst.
So ziehe ich für mich den Schlusstrich. Ich hänge dann zwar leider wieder am Jobcenter und muss mich von denen wie ein kleines Kind gehandelt lassen. Was ich vermeiden wollte
Mir passt die ganze Sache nicht....

References: §228
 §229
 §228

§229
 § 127
 § 229
 §228
 §904