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Timestamp: 2017-05-22 16:44:52+00:00

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V. b b.derNndes nuptstadt nnsdruek
schriftleitung Nathaus. 2 slock linksErscheint einmal imM
ä i c h . Einzelnummer so Gr.
Nr. 915. September 19362. JahrgangKleinwohnungsbauten in firaöl
Der schlechte Bauzustand der ehemaligen Kriegsbarakken in Pradl stellt die Stadtgemeinde Innsbruck vor die
dringende Aufgabe, in geeigneter Weise und in ausreichender Anzahl Ersatzwohnungen zu errichten.
Es wäre sicher wünschenswert, die wohnungsbedürftigen Familien in Eigenheimen unterzubringen und ihnen
ein entsprechendes Grundstück zur Bewirtschaftung zu
überlassen. Besonders geeignet ist diese Art von Wohnungen für arbeitsfreudige und -fähige Väter kinderreicher, ärmerer Familien, da ihnen in der Grundausnützung eine zusätzliche Erwerbsmöglichkeit geboten
Die Voraussetzung für eine solche Wohnungsbeschaffenheit bildet in erster Linie, daß im ausreichenden Maße
geeigneter Grund zur Verfügung steht; bei der großen
Zahl der Wohnungsuchenden verursacht die Grundbeschaffung große Schwierigkeiten. Es besitzen aber auch
nicht alle Wohnungsbedürftigen die Eignung, eine solche
halbländliche Siedlung zu bewirtschaften. Für diese plant
die Stadtgemeinde die Errichtung in sich geschlossener
Kleinwohnungsbauten. Für diese Bauten steht ein Grund
südlich vom ehemaligen Garnisonsspital zur Verfügung.
Um zu geeigneten Entwürfen zu gelangen, wurde der
Zentralvereinigung der Architekten Österreichs, Landesverband Tirol, im Wege eines Wettbewerbes die Aufgabe gestellt, in dieses Grundstück eine Wohnbauanlage
zu projektieren, die rund 100 Einzimmerwohnungen und
100 Zweizimmerwohnungen mit Küchen und Nebenräumen umfaßt.
Die Ergebnisse dieses Preisausschreibens zeitigten sehr
beachtenswerte Lösungen und wurden in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Stadtbauamt arbeitete außer Wettbewerb ein Projekt aus,
das vom Gemeindetage wegen seiner klaren Grundrißlösung und insbesondere mit Rücksicht auf seine große
Wirtschaftlichkeit zur Ausführung bestimmt wurde. Der
Entwurf des Stadtbauamtes nimmt in erster Linie darauf Bedacht, im Hinblicke auf die gestellte Aufgabe billige
Wohnungen für bedürftige Familien zu errichten. Größt-mögliche Einfachheit in der Gestaltung gewährleistet die
rationellste Ausnützung, weshalb getrachtet wurde, die
Ein- und Zweizimmerwohnungen in einem Grundriß
unterzubringen. Weiterhin erschien es notwendig, den
Anteil der Wohnungen an den gemeinsam zu benützenden Baukörpern so gering als möglich zu gestalten. Dementsprechend sind in jedem Geschosse vier Wohnungen
geplant. Daraus ergeben sich die parallelliegenden Einund Zweizimmerwohnungen.
Um jeder Wohnung die notwendige Sonnenlage zu
geben, war es nötig, die Fenster gegen die Ost-, beziehungsweise Westseite zu richten; diese Anordnung bedingte die Aneinanderreihung des Grundrißtyps in der
Nord-Süd-Richtung. Aus diesen Erwägungen ergaben
sich die in der Nord-Süd-Richtung gestellten Reihenhäuser.
Die zwischen den Häuserreihen liegenden Felder sind
durch Mauern straßenseitig abgetrennt, so daß die dadurch entstehenden breiten Höfe vom Straßenverkehr
geschieden sind. Die Höfe können auf verschiedene Weise
ausgestaltet werden, und zwar als Gärten, Rasen- oder
Es wird im Entwürfe des Stadtbauamtes weiters gezeigt, daß auch ein Einbau von Geschäftsräumen, Polizeiwachstuben usw. zwischen den Häuserreihen ohne weiteres möglich ist, ein Umstand, der bei der dichten Besiedlung wünschenswert erscheint.
Auch ist es bei dieser Art der Verbauung der Stadtgemeinde ermöglicht, das Bauvorhaben in einzelne Bauabschnitte aufzuteilen, ohne dabei dem äußeren Bilde den
Charakter der Unvollständigkeit zu geben.
Die Höhe der Mietzinse würde nach den reinen Baukosten unter Außerachtlassung des Wertes des Grundes,
der Betriebskosten, der Kosten für die Baureifmachung
usw. rund 20 8 für die Einzimmerwohnung und rund
30 8 für die Zweizimmerwohnung betragen! Selbstverständlich ist sich die Stadtverwaltung bewußt, daß die endgültige Bestimmung des Mietzinses im einzelnen FalleAmtsblatt Nr. 9
unter Berücksichtigung des besonderen Zweckes dieser
Kleinwohnungsbauten, die für die Unterbringung nicht
und weniger bemittelter Wohnungsuchender gedacht sind,
erfolgen wird müssen.
Das Sozialministerium hat inzwischen in Aussicht genommen, für eine größere Zahl von Nebenerwerbsiedlun-gen wieder die notwendigen Bundeszuschüsse zu gewähren, so daß das ursprüngliche Projekt für die Errichtung
der Kleinwohnungs-Reihenhäuser in Pradl eingeschränkt
werden kann. Dadurch wäre allenfalls die Möglichkeit
gegeben, die zwischen den Reihenhäusern gelegenen Höfe
zu verbreitern.Entwurf für Kleinwohnungen in PradlHtockholmer Gemeinöebeamte besuchen
Am 16. August d. I . traf eine Gruppe von Gemeindebeamten der Stadt Stockholm unter der Führung des
Herrn Axel Anderzon zum Abfchlutz ihrer Reise durch
Oesterreich zu einem dreitägigen Aufenthalt in Innsbruck ein. Am Tage der Ankunft entbot Herr Bürgermeisterstellvertreter Platter den schwedischen Gästen gelegentlich ihrer Fahrt auf das Hafelekar im Berghotel
auf der Seegrube den Willkommgruß der Stadtverwaltung. Die schwedischen Beamten benützten ihren Aufenthalt in Innsbruck zum Befuche einer Reihe von Sehenswürdigkeiten und zur Besichtigung der wichtigsten Gemeindebauten und städtischen Einrichtungen. Zum Teil
verbrachten sie ihre Zeit mit ihren Berufskollegen der
Stadt Innsbruck in regem gegenseitigen Gedankenaustausch und in geselliger und herzlicher Kameradschaftlichkeit. Mit Worten aufrichtigen Dankes für die gastfreundliche Aufnahme nahmen die schwedischen Beamten von
Innsbruck Abschied.Mersieülung öes Htaötischen Jugenöamtes
Ende August ist das Städtische Jugendamt von der Salurner Straße Nr. 4 in den 2. Stock des ehemaligen Polizeiamtsgebäudes am Burggraben übersiedelt. I n der
Salurner Straße war das Stadt. Jugendamt seit seiner
Verlegung aus dem Goldenen-Dachl-Gebäude elf Jahre
lang untergebracht. Mit der Übersiedlung in das Amtsgebäude am Burggraben ist das seit Jahren angestrebte
Ziel, dem Stadt. Iugendamte entsprechend der außerordentlichen Erweiterung seines Arbeitsumfanges die
notwendigen Räumlichkeiten zuweisen zu können, endlich
erreicht worden. Dies ist um so mehr zu begrüßen, als
das Amtieren in den bisherigen Räumen in der Ealurner Straße mit dem ständigen Anwachsen des Arbeitsumfanges von Jahr zu Jahr für Beamte und Parteien
unerträglich wurde; diese waren bei der Unzulänglichkeit
der Räume gezwungen, selbst die diskretesten Angelegenheiten förmlich vor einem Auditorium vorzubringen.
Die Freistellung der Räume in der Salurner Straße
ermöglichte es auch der Stadtgemeinde, in teilweiser Erfüllung der von ihr anläßlich der Verbundlichung der
Innsbrucker Polizei übernommenen vertraglichen Verpflichtung gegenwärtig wenigstens für einen leitenden
Beamten der Bundesvolizeidirektion eine Dienstwohnung zu schaffen.Amtsblatt Nr. 9Arbeitslosenstanö im
Htaötgebiete Innsbruck am 5s. Augu
Männer 1590Insgesamt vorgemerkt sind:Frauen 762
Zusammen: 2352
Männer 1445Hievon sind unterstützt:Frauen 631
Zusammen: 2076
Die 2352 arbeitslos gemeldeten Personen verteilen sich auf die
Frauen Zusam.
113517526
15227156383Summe: 15907622352Land- und Forstwirtschaft (Gärtneret)
Bergbau und Salinenirefen
Stein-, Ton- und Glasindustrie
Wasserkraft- und Elektrizitäts-W.
Holzindustrie. Tapezierergewerbe
Nahrungs- und Genutzmittelindustrie
Rechtsberatungsberufe (Advokaten,
I n verschiedenen Industriezweigen vorkommende BerufeI m Vergleich zum Stande der Arbeitslosen am 31. Juli 1936
ergibt sich eine Abnahme um 196 Personen.Gewerbe
der im Monat August 1936 durchgeführten
Gewerbeloschungen.
Brugger Jakob, Schlossergasse 8, Beförderung von Lasten mit
Kraftwagen. 28. 6. 1931. ZI. 2—V/9421. — Gasser Jakob. Universitätsstraße 10, Gemifchlwarenhandel, 16. 8. 1917, ZI. 28.313. —
Voller Josef, Innsiraße 53, Kleidermachergewerbe, 30. 1. 1903.
ZI. 3266. — Graf Johann, Handel mit allen im freien Verkehr
gestatteten Waren, jedoch mit Ausschluß der im § 38, Abs. 5, GO.
aufgeführten Artikel, Pradler Stratze 13. 19. 4. 1928. Zl. 4876. —Hasenbichler Simon, Anichstraße 22, Schuhmachergewerbe, 12. 9.
1899. Zl. 22.019. — Kölle Josef. Riesengasse 4, Tischlergewerbe.
15. 12. 1906, Zl. 52.178. — Kuen Johann. Fallbachgasse 14. Tischlergewerbe, 30. 9. 1912> Zl. 28.743/1912. — Mader Ludwig, Höttinger Gasse 21/1., Galvaniseurgewerbe. 4. 3. 1929, ZI. 3992. —
Dr. Mycinsky Richard. Viaduktstraße 31/111.. Landschafts-Photographengemerbe, 21. 7. 1926, Zl. 14.293 (die Löschung dieses Gewerbes erfolgte bereits am 8. 2. 1933). — Oesterle Jakob, Gaswerkstraße 23, Kleidermachergewerbe. 28. 5. 1901. Zl. 12.073,
Bezh. Innsbruck. — Offene Handelsgesellschaft Emil Kranewitter 6 Co., Maria-Theresien-Straße 5, Optikergewerbe. 20. 3.
1931, Zl. 5183. — Offene Handelsgesellschaft Emil Kranewitter
<K Co., Maria-Theresien-Straße 5, Handel mit allen im freien
Abf. 5, GO. aufgeführten Artikel, 18. 3. 1931, ZI. 5182. — Penz
Barbara, Marktplatz, Handel mit allen im freien Verkehre gestatteten Waren, jedoch mit Ausschluß der im § 38, Abs. 5, GO. aufgeführten Artikel. 2. 4. 1925, Zl. 5269. — Rainer Heinrich. Schulstraße 8. gebundenes Stickereigewerbe, 28. 11. 1928, ZI. 21.217. —
Rainer Heinrich, Schulstraße 8, Vordruckergewerbe,, 28. 11 1928,
Zl. 21.218. — Rothböck Josef, Schulstraße 13, Gemifchtwarenhandel, 24. 1. 1921, Zl. 126. — Schuhhaus zum Hans Sachs, Hofbauer und Janelle, Herzog-Friedrich-Straße 37, Schuhwarenhandel, 25. 10. 1935. Zl. 12.459. — Spiegl Iosefine, Berg, Isel» Kiosk
beim Restaurationsgebäude, Handel mit Rauchrequisiten, Ansichtskarten und Reiseandenken. 14. 7. 1925. Zl. 12.339. — Weidinger Franz. Graßmayrstraße 6, Schuhmachergewerbe. 23. 12.
1932, Zl. 17.631. — Winkler Tobias. Kirschentalgasse 2 / I I I . , Handel mit allen im freien Verkehre gestatteten Waren, jedoch mit
Ausschluß der im § 38, Abs. 5. GO. aufgeführten Artikel. 28. 7.
1930. Zl. 14.649.Verzeichnis
über die im Monat August 1936 ausgestellten Gewerbescheine, bzw. Konzesfionsdekrete.
Vockmaier Heribert«, Warenhandel gem. § 1a, Abs. 1, lit. b),
Punkt 36, GO. am Marktplatz. 10. 8. 1936. ZI. 13.126. — Vrugger Jakob, Beförderung von Lasten mit Kraftfahrzeugen gem. § 1,
Pkt. 1. d. Minist.-Vdg. v. 31. 3. 1931, BGBl. 109. Schlosserg. 8/I I..
17. 8. 1936. ZI. 13.215. — Falschlunger Eduard, Konzession gemäß
§ 15, Pkt. 20. GO. zur Ausübung des Hufbeschlages. Klostergasse 1^ 11. 8. 1936. Zl. 13.163. — Fa. Martin Tschurtschenthaler.
Erzeugung chemisch-technischer Artikel, insoweit diese nicht an
eine Konzession gebunden ist, Herzog-Friedrich-Straße Nr. 39.
11. 8. 1936, I I . 13.173. — Fohringer Karl. Legen von Linoleum,
Meraner Straße 5, 8. 8. 1936. ZI. 13.043. — Gasser, geb.
Tschurtschenthaler Anna, Handel mit Rauch- und Schreibrequisiten,
Briefpapier und Ansichtskarten. Unwersitätsstraße 10. 17. 8. 1936.
I I . 13.395. — Grepl Franz, Kleidermachergewerbe, Erlerstraße 1,
11. 8. 1936, Zl. 13.127. — Gruber Stephanie, geb. Benigni, Handel mit Obst und Gemüse, Marktplatz, 5. 8. 1936, Zl. 12.938/1936.
— Heine Margarete. Agenturgewerbe, Gutenbergstraße 14/IV..
13. 8. 1936, Zl. 13.316. — Holzknecht Katharina, Reinigungsanstalt, insoweit dies nicht in den Umfang eines gebundenen handwerksmäßigen oder konzessionierten Gewerbes fällt, Schöpfstr. 17,
29. 8. 1936, ZI. 13.997. — Hosner Gustav, Schuhmachergewerbe.
Graßmayrstraße 6. Stockt, 3. 8. 1936, ZI. 12.778. — Ihme Heinrich, Buchsachverständiger, Bücherrevisor, Finanz- und Wirtschaftsberater, Erzherzog-Eugen-Straße 3, 28. 8. 1936. Zl. 13.814. — Janelle Johann, Handel mit Schuhwaren, Herzog-Friedrich-Str. 37,
17. 8. 1936. Zl. 13.480. — Kranewitter Albert. Handel. § 1a. Abs. 1.
Pkt. 36. GO.. Muria-Theresien-Straße 5. 24. 8. 1936. Zl. 13.744.
— Lorenzi Aldo, Handel mit Küchenmessern, Stilettmessern, Taschenmessern, Bestecken» Haushalts- und Berufsscheren, Rasiermessern, Rasierklingen und Rasierapparaten, Hofgasse 3, 28. 8. 1936.
ZI. 13.884. — Lorenzi Hermann, Handel mit Küchen-, Stilett- und
Taschenmessern, Bestecken, Haushältungs- und Verufsfcheren, Rasiermessern, Rasierklingen und Rasierapparaten, Seilergasse 19,
28. 8. 1936, Zl. 13.885. — Magiska-Guggenberger Erich. Konzession zum Betriebe der Vermittlung des Kaufes, Verkaufes und
Taufches, der Pachtung und Verpachtung von Realitäten und der
(Realitätenvermittlung),
Anichstraße 8, 18. 8. 1936, Zl. la—1917/2. Landeshauptmannschaft.
Mag.-Zl. 13.722. — Norz Hubert, Graveur- und Emmlleurgewerbe
mit der Beschränkung der Gültigkeit auf selbsterzeug.e Studentenartikel, Maria-Theresien-Straße 8, 27. 8. 1936, Zl. 13.745. —
Norz Hubert, Zifeleurgewerbe, beschränkt auf die Gültigkeit des.Amtsblatt Nr. 9
Iifelierens felbsterzeugter Nachbildungen der Figuren aus der
Hofkirche, Maria-Theresien-Straße 8. 27. 8. 1936, I I . 13.883. —
Paca Rudolf, Baumeistergewerbe. Hohlweg 8, 10. 8. 1936.
I I . I»—2023/2. Landeshauptmannschaft. Magistratszahl 13.210/1936
— Rainer Heinrich sen., Vordruckergewerbe. Leopoldstr. 11/P.,
17. 8. 193H ZI. 13.397. — Rainer Heinrich, Stickereigewerbe mit
Ausschluß der Gold-. Silber- und Perlenstickerei, Leopoldstr. 11/P..
17. 8. 1936. Zl. 13.396. — Strobl Anna. Wwe.. geb. Metzmer, Wäschewarenerzeugung, St. Nikolausgasse 3, 5. 8. 1936, Zl. 12.870. —
Tunner Alfons, Großhandel mit Lebensmitteln ohne Betrieb eines
Ladengeschäftes, Erzherzog-Eugen-Str. 19, 23. 8. 1936. I I . 13.790.
— Wanzenböck Theodor, Schuhmachergewerbe, Madersbergerstraße 5. 7. 8. 1936. I I . 12.984.Gewerbestrafen im Monat August i?F<5
§ 13b GO, unbefugtes Verleihen von Kraftfahrzeugen. 70 8
l3 Tage). — § 13b GO., unbefugtes Autolohnfuhrwerk. 30 8
(2 Tage). — § 3 LGVI. 32/29, Nichteinhaltung der Sonntagsruhe:
50 8 (2 Tage). 50 8 (2 Tage). 50 8 (2 Tage). — § 13b GO-, unbefugte Wohnungsvermittlung. 20 8 (1 Tag). — § 2 Haufierpatent,
unbefugtes Hausieren mit Gebrauchsartikel. 1 Tag. — § 132o GO-,
unbefugter Ankauf von Beeren und Schwämmen, 50 8 s24 Stunden). — § 140 GSVG., Mißbrauch der Notstandsaushilfe. 24 Stunden. — § 39 GO-, Nichtanzeige der Standortverlegung, 9 8 (24
Swnden). — § 3 d. Marktord., Verkauf von Marktwaren außerhalb des Marktplatzes während der Marktzeit: 20 8 (24 Stunden).
20 8 (24 Stunden), 20 8 (24 Stunden). — § 59 GO., unbefugtes
Aufsuchen von Bestellungen, 20 8 (24 Stunden), Warenverfall. —
§ 14 GO., unbefugte Verrichtung von Anstreicherarbeiten, 50 8
(3 Tage). — § 132 GO., Verwendung eines unbefugt Arbeitenden zu Anstreicherarbeiten. 40 8 (2 Tage). — § 59 GO., unbefugtes Aufsuchen von Bestellungen. 20 8 (24 Stunden). - § 3 d.
Vdg. v. 3. 4. 1921. LGVl. 46 (Sonntagsruhe) in 4 Fällen zu
a 20 8 (24 Stunden), 80 8 (96 Stunden). — Uebertre'ung der Vorschriften für den Verkehr mit frischer Milch 10 8 (12 Stunden). —
Uebertretung des Weingesetzes 10 8 (24 Stunden). — Uebertretung
der Milchvorfchriften 10 8 (12 Stunden). — Uebertretung des Fischereigesetzes 100 8 (2 Tage). — Uebertretung des Vogelschutzgefetzes 4 8 (12 Stunden).Gelverbeveranöerungen
215. Allgemeines Lebensmittelmagazin, reg. Gen. m. b. H.. Verlegung des Standortes der Filiale des Gemischtwarenhandels
von der Innstraße 59 in die Innstraße 2 (Turnusvereinshaus. Nord-Ost-Ecke).
216. A s t e r Josef — Standortverlegung des Gewerbebetriebes der
Erzeugung von Likören auf kaltem Wege von der Südbahnstratze 18 in die Mentlgasse 14.
217. D i d l Hans, Verlegung des Standortes des Vaumeistergewerbes von der Schöpfstraße 4 in die Andreas-HoferStraße 33/1.
218. H a ß l w a n t e r Anton, Verlegung des Standortes des Handels mit Musikinstrumenten und deren Zubehörteilen vom
Marktgraben 27 in die Kiebachgasse 15.
219. H ö f e r Carola, Fortführung des von dem verstorbenen Gatten Othmar Hofer hinterlassenen Gewerbes zum Papiergroßhandel im Standorte Innsbruck, Leopoldftraße 3, auf eigene
Rechnung und Bestellung des Herrn Eduard B r e n n e r zum
Geschäftsführer (Stellvertreter).
220. I a b i n g e r Ludwig. Verlegung des Standortes des Handels mit allen im freien Verkehre gestatteten Waren, jedoch
mit Ausschluß der im § 38. Abs. 5. GO. aufgeführten Artikel
von der Andreas-Hofer-Straße 49, in die Egger-Lienz-Straße.
221. I e l i n e k Emil, Hofrat i. P., Iurücklegung der Konzession zur öffentlichen Geschäftsführung oder Agentie mit der
Einschränkung auf Steuer-, Gebühren- und Iollangelegenheiten in Tirol mit dem Sitze in Innsbruck.222. K e l l e r Anna, Verlegung des Standortes des Gewerbebetriebes der Schönheitspflege von der Maria-TheresienStraße 23—25/III in die Falkstraße 18/P.
223. K n o t t Anna. geb. Radlinger, Verpachtung der radizierten
Bierschankgerechtsame in der Mentlgasse 4 an Frau Anna
H a a s an Stelle der bisherigen Pächterin Frau Elisabeth
224. K n o t t Anna, Verpachtung des persönlichen Gast- und
Schankgewerbes mit den Berechtigungen des § 16 GO. Ut. b),
6), t) und ß) im Standorte Innsbruck, Mentlgasse 4, an Frau
Anna H a a s an Stelle der bisherigen Pächterin Frau Elisabeth Hafele.
225. K o l l e r Edmund, Iiv.-Ing. für Elektrotechnik, Verlegung
des Wohnsitzes von Innsbruck nach G r a z .
226. M a y r Karl, Maler, Verlegung des Standortes des Anstreicher-, Lackierer- und Zimmermalergewerbes von der Grillparzerstratze 2 in die Innstratze 2.
227. M u g l a c h Alois, Kaufmann, Verlegung des Standortes des
Handels mit Herden und Oefen und deren Bestandteilen von
der Wilhelm-Greil-Straße 23 in die Templstraße 2.
228. P a i l Aloisio, Witwe, Fortführung des von dem verstorbenen Gatten Anton P a i l hinterlaffenen Gemischtwarenhandels im Standorte Innsbruck, Museumstraße 37, auf eigene
229. P l a t t n e r Josef, Wiederaufnahme des Vrunnenmeistergewerbes und Verlegung des Standortes dieses Betriebes von
der Kapuzinergasse 34 in die Rofeggerstraße 28.
230. P u t z ! Margarete. Verlegung des Standortes des Frauenund Kinderkleidermachergewerbes von der Welsergasse 7 in
die Salurner Straße 6.
231. S a t t l e r Alfred, Verlegung des Standortes des Handels
Ausschluß der im § 38. Abs. 5, GO. aufgeführten Artikel
von der Müllerftraße 25 in die Müllerstraße 26.
232. S c h m i d Anna. Verlegung des Standortes des Maschinstrickergewerbes von der Höttinger Gasse 6 in die Neurauthgasse 1. Stöckl.
233. S i n g e w a l d Otto, Verlegung des Standortes des Tapezierergewerbes von der Mariahilferstraße 32 in die MichaelGaismayr-Straße 8.
234. T i c h y Leopold, Verlegung des Standortes des Gemischtwarenhandels von der Glasmalereistraße 4 auf den Marktplatz.
235. T o n d i Olivia, Verehelichung und Aenderung des Namens
auf ..Walkner".
2Z6. T o n d l Olivia, Inhaberin der Wäscherei und Putzerei im
Standorte Innsbruck, Maximilianstraße 19, Verehelichung
und Aenderung des Namens auf „ W a l k n e r " .
237. Württembergische Metallwarenfabrik, Innsbruck, Burggra
ben 13, Bestellung des Herrn Friedrich Rieger zum Geschäftsführer an Stelle des bisherigen Geschäftsführers Walter Schubert.Meisterprüfung
im Anstreicher- uns Rackierergewerbe
Nachstehend wird die im 59. Stück des BGBl. unter
Nr. 245 kundgemachte Verordnung des Bundesministers
für Handel und Verkehr vom 25. Juli 1936 über die Meisterprüfung im Anstreicher- und Lackierergewerbe verlautbart:
Auf Grund des § 24 der GO. wird verordnet:
§ 1. Die Meisterprüfung in den im §1K, Punkt 53,
der Gewerbeordnung aufgezählten Gewerben der Anstreicher und Lackierer kann auch in jedem dieser Gewerbe
getrennt abgelegt werden.
§ 2. Diese Verordnung tritt rückwirkend am 1. Juni
1936 in Kraft.Amtsblatt Nr. 9Konzessionszwang für öie gewerbsmäßige
Verarbeitung von ltrööl
Nachstehend wird die im 62. Stück des Bundesgesetzblattes unter Nr. 262 kundgemachte Verordnung des
Bundesministers für Handel und Verkehr vom 31. Juli
1936 über den Konzessionsgwang für die gewerbsmäßige
Verarbeitung von Erdöl auszugsweise wiedergegeben:
Die gewerbsmäßige Verarbeitung von Erdöl ist an
eine Konzession gebunden. Verkaufsniederlagen sind so
gu behandeln, wie wenn das Gewerbe nicht an eine Konzession gebunden wäre. (§ 1)
Als Erdöl im Sinne der Verordnung gelten alle festen,
flüssigen und gasförmigen Kohlenwasserstoffe und deren
Mischungen, gleichgültig, ob sich diese Stoffe in rohem
Zustande befinden oder künstlich hergestellte Mischungen
oder durch Destillation gewonnene Erzeugnisse (Erdölerzeugnisse) sind.
Als Verarbeitung im Sinne der Verordnung gelten:
a) jede wie immer auch geartete Verarbeitung von
rohem Erdöl und von Erdölgemischen, die in ihrer
Beschaffenheit rohem Erdöl entsprechen;
b) jede Zerlegung (Spaltung) von anderen Mischungen
und Erdölerzeugnissen in ihre Bestandteile durch
Destillation, Verkrakung oder auf andere Weife.
l§3)
Die Konzession wird vom Vundesmimsterium für Handel und Verkehr verliehen. Bei der Entscheidung ist auf
die Lokalverhältnisfe, und zwar insbesondere auf den
Bedarf, und auf die Lage der Mineralölindustrie Bedacht
zu nehmen. (§3)Kunömachung
der Bundespolizeidirektion Innsbruck im Einvernehmen
mit der Landeshauptmannschaft für Tirol, als mit der
Gebäude- und Schloßverwaltung zu Innsbruck und Ambras betrauten Behörde, vom 13. August 1936, ZI. A. B.
16.010/5/1936:
1. Das Anlehnen von Fahrrädern an den Vorgartenumfassungsmauern, in Gängen, Durchfahrten, Höfen
und Stiegen der Hofburg außerhalb der für ihre Aufstellung bestimmten Fahrradständer ist verboten.
2. Die Fahrradständer dürfen nur von folchen Personen
benützt werden, die bei Parteien oder in Aemtern innerhalb der Hofburg zu tun haben.
3. Das Radfahren in den Durchfahrten und Höfen ist verboten.
4. Ballspielen und sonstiges lärmendes Spielen ist in den
Höfen der Hofburg untersagt. Die Eltern und Aufsichtspersonen sind für die Einhaltung dieses Verbotes
5. Das Einstellen von Autos und Motorrädern in Gängen, Durchfahrten und Höfen der Hofburg ist verboten.
6. Jedwede Verunreinigung von Stiegen, Gängen und
Höfen der Hofburg ist verboten.Uebertretungen der vorstehenden Anordnungen werden gemäß Art. 7 EGVG. mit Geld bis zu 200 8 oder
Arrest bis zu 14 Tagen bestraft.
Gleichzeitig wird die Kundmachung vom 31. Mai 1936,
Zl. A. B. 16.010/4 außer Kraft gesetzt.
Für den Polizeidirektor:
Dr. M a i r e. h.Mitteilungen öes Htaötphgsitates
Stand der Infektionskrankheiten im August 1938:
Scharlach: 1 Erkrankungsfall, kein Todesfall.
Diphtherie: 11 Erkrankungsfälle, kein Todesfall.
Zahl der Geburten im August 1936:
Gesamtzahl: 38, davon keine Totgeburt; 19 männlich,
keine Totgeburt; 19 weiblich, keine Totgeburt.
Todesfälle im August 1936:
davon auswärts: 26
49 (24 männlich, 25 weiblich).Monatsbericht über öen ßeemöenverlehe
Monat August 1938 (1935)
Ständiger WohnortZahl der
1935 1936 1935Wien
5.634 5.289 10.519
4.635 4.648 7.960
Deutsches Reich und Danzig . . 1.107
750 1.544
Schweiz und Liechtenstein . . . 2.517 1.818 3.547
2.050 1.696 3.267
577 1176
1.900 1.625 3.141
Litauen, Lettland, Estland, Finnland
Schweden, Norwegen, Dänemark .
2.414^
- - ' l l 5 i ? i ^ ^ ^ 2 197
ji.i,,^
^.lU/
Großbritannien. I r l a n d . . . .
4.749 2.978 11.734
3.657. 3.682 5.394
< ^ /
Ruhland u. Russisch-Asien . . .
Aegypten. Uebr. Afrika, Australien
1.714 1.061 2.795
ZZusammen . 34.015* 28.011 59.896
* Hievon: 1. Geschäftsreisende 838; 2. Jugendliche in Herbergen, Heimen u. dgl. 930.6Amtsblatt Nr. 9Für Verwenöung von Gerüsten
Der Stadtmagistrat Innsbruck und das Gewerbeinspektorat für Tirol in Innsbruck haben in der letzten
Zeit die Beobachtung gemacht, daß bei vielen Vauführungen Gerüste verwendet werden, welche den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen der Hochbauverordnung
vom 7. Februar 1907, RGBl. Nr. 24, nicht oder nur teilweise entsprechen. Hiedurch ist nicht nur das Leben und
die Gesundheit der auf den Bauten beschäftigten Arbeiter, sondern auch das der vorübergehenden Passanten
Vielfach werden auch Gerüstkonstruktionen zu Arbeiten verwendet, für diesiezufolge ihrer Bauart nicht geeignet sind.
Die Amtsstellen sehen sich daher veranlaßt, darauf aufmerksam zu machen, daß in Hinkunft bei Antreffen unvorschriftsmäßiger Gerüstungen im Stadtgebiete Innsbruck gegen die verantwortlichen Bauführer mit strenger
Bestrafung und bei Gefahr im Verzüge mit Sperrung
der beanständeten Gerüste vorgegangen werden müßte.Der Rachöruck von Aufsätzen, Verichten oöer nur von
Teilen öerselben sowie öie Meöergabe von Daten unö
Statistiken sinö nur mit genauer Quellenangabe gestattet.Interpretation öer Ausnahmenverorsnung
zum Achtstunöentaggesetz VGVl. llr.
fiir öas Maler- unö Anstreichergewerbe
Das Vundesministerium für soziale Verwaltung hat
mit Erlaß vom 25. Mai 1936, ZI. 75.771, Abt. 5/1935,
die Bestimmung des § 25 der Ausnahmenverordnung zum
Achtstundentagsgesetz in der Fassung der Verordnung
BGBl. Nr. 110/28 dahin ausgelegt, daß sich die Zulässigkeit der Leistung von 120 Ueberstunden innerhalb eines
Kalenderjahres ohne behördliche Bewilligung auf die einzelne U n t e r n e h m u n g bezieht und unabhängig davon ist, wieviel Arbeiter an den einzelnen Tagen zu
Ueberstunden herangezogen werden.
Die Auslegung, daß die Leistung von 120 Ueberstunden von den bei einer bestimmten Arbeit gerade beschäftigten Gehilfen allein verlangt werden könne, daß sich
also die Bestimmung der Ausnahmenverordnung auf die
jeweilige A r b e i t s s t e l l e beziehe, erscheint nicht gerechtfertigt; denn, während im § 11 dieser Verordnung,
der das Baugewerbe betrifft, die Zulässigkeit der Ueberstundenleistung ausdrücklich auf die einzelne Baustelle
abgestellt und an die behördliche Bewilligung im Einzelfalle geknüpft ist, fehlt eine solche Bestimmung im § 25
der Verordnung. Vom fachtechnifchen Standpunkt aus
betrachtet, wäre es ungerechtfertigt, für j e d e A r b e i t s s t e l l e eines Anstreicher- oder Malermeisters die
nicht an eine behördliche Bewilligung geknüpfte, also
unkontrollierte Leistung von 120 Ueberstunden jährlich
zuzulassen. Dies war durch § 25 der Ausnahmenverordnung nicht beabsichtigt.usw. clusc^l clisüs list)!32
IslspliQN 4Ü2Amtsblatt Nr. 9l.
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Samstag nachmittags geschlossen. Unentgeltliche Auskünfte in der Direktion, Erlerstraße Nr. 8, ebenerdig2ÜS5 e sssicnen 3is in 2U5-zicnnst«/el!
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^ 5 3 0 1Verleger, Eigentümer und Herausgeber: Nie Stadtgemetnde Innsbruck. — Verantwortlicher Schriftleiter: 2>r. Willy Rumer, Innsbruck, Wilhelm-Greil-Ttraße 25.
Druck: Graphische Kunftanstalt T y r o l t a , InnsbruckAll pages:12345678InfoSaveLikeShareDownloadMoreAmtsblatt Innsbruck Published on Oct 19, 2010 Ausgabe September 1936innsbruckinformiertFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

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