Source: http://www.mund.at/archiv/maerz1/aussendung020301.htm
Timestamp: 2017-04-28 23:48:26+00:00

Document:
Freitag, 2. März 2001 ================================================
01 Dodemobericht
von: http://tatblatt.mediaweb.at/132chronologie-aktuell.htm
02 Ein guter Tag beginnt mit der richtigen Information
von: <mailto:armutskonferenz@akis.at>armutskonferenz@akis.at
03 Am Montag ist Prozeßtermin gegen P.
von: <mailto:m.proebsting@netway.at>m.proebsting@netway.at
04 Migrationssteuerung und Fluchtabwehr durch die EU (in Deutschland)
von: <mailto:Irene.Messinger@blackbox.net>Irene Messinger
05 DIE NEUE KULTUR DES WIDERSTANDES
von: <mailto:Harald.Frassine@blackbox.net>Harald.Frassine@blackbox.net
06 Diskussion mit dem Grün-Abgeordneten Josko Vlasich am 2. März im kuk
von: <mailto:kaernten@diegruenen.carinthia.at>Die Grünen Kärnten
07 Laufen mit Helene
von: <mailto:rosa-parks@gmx.net>rosa-parks@gmx.net
08 "Die Summe ist gleich"
von: <mailto:ulrike.stieger@jk.uni-linz.ac.at>ulrike.stieger@jk.uni-linz.ac.at
09 Gespräch: VERFOLGT, VERNICHTET, VERGESSEN ...
von: <mailto:br@literaturhaus.at>br@literaturhaus.at
10 3EINLADUNG
11 Wiener Kulturgepräch
12 Präsentation des Entwurfs für ein österr. Antidiskrimierungsgesetz
von: <mailto:k.koenig@wif.wien.at>k.koenig@wif.wien.at
13 Gruene vs. Rote Positionen
von: <mailto:terminemoderator@blackbox.net>terminemoderator@blackbox.net
14 Politik/Ebergassing-Akt/Staatsanwälte/Volksstimme
15 Minderheitenradios/AGORA
16 Sehr geehrte Zividiensteinrichtung!
von: <mailto:feedback@zivildienst.at>feedback@zivildienst.at
17 BSE-Aktionstag in Villach
<mailto:kaernten@diegruenen.carinthia.at>kaernten@diegruenen.carinthia.at
18 Kritik an den SPÖ-Frauen
Alexandra Bader <<mailto:alexandra@ceiberweiber.at>alexandra@ceiberweiber.at>
19 Offener Brief vom EKH an Herrn Schnabl
von: <mailto:fewor@gmx.net>fewor@gmx.net
20 UNESCO protestiert gegen Kulturzerstoerung durch Taliban
von: <mailto:dieter.ratz@chello.at>dieter.ratz@chello.at
21 Plan Puebla-Panama: Trojan Horse of Capital against EZLN
von: <mailto:fewor@no-racism.net>fewor@no-racism.net
22 January 2001 - Enforcement and Detention figures
von: <mailto:fewor@no-racism.net>fewor@no-racism.net ================================================
23 Pressemitteilung der TARG
von: <mailto:abcibk@hushmail.com>abcibk@hushmail.com
24 Amadeu Casellas Ramon vom spanischen Staat verschleppt
von: <mailto:abcibk@hushmail.com>abcibk@hushmail.com ================================================
25 Die verrückte Sprache des Leidens
von: <mailto:walter.buder@kath-kirche-vorarlberg.at>walter.buder@kath-kirch e-vorarlberg.at
26 Werbepannen der FP reißen nicht ab
von: <mailto:awart@gmx.at>awart@gmx.at
27 Alternativangebote zur FPÖ
von: <mailto:mareichl@ping.at>mareichl@ping.at
widerstand@no-racism.net Im MUND findet Ihr eine Rubrik, die eine Konsequenz aus der redaktionsinternen Debatte um die Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beitrï¿½ge nicht zu verï¿½ffentlichen, einerseits, die Problematik von Zensur andererseits versucht: unter "B) Eingelangt, aber nicht aufgenommen" wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beitrï¿½ge hingewiesen und eine kurze Begrï¿½ndung der/des Tagesredaktuers fï¿½r die Nichtaufnahme geliefert. Die AbsenderInnen werden hiervon informiert. Ihr kï¿½nnt Euch die Beitrï¿½ge extra schicken lassen: Mail an widerstand@no-racism.net genï¿½gt. Den widerst@nd-MUND gibt´s täglich als e-mail. Bestellung unter widerstand@no-racism.net
Ganz im Zeichen des Protests gegen die massiven Polizeigewalttätigkeiten am letzten Donnerstag sowie der Forderung nach Freilassung des noch in Haft
befindlichen Demonstranten und nach Einstellung aller Verfahren gegen DemonstrantInnen stand diesmal die Donnerstagsdemo. Bereits am Ballhausplatz
wurden vorbeiziehende Einsatzkräfte der Sicherheitswache mit ungewohnten, lauten Buhrufen begrüßt. Die Route führte zuerst zum Landesgerichtlichen
Gefangenenhaus, wo dem noch Inhaftierten mit Sprechchören, Pfeifkonzerten und Knallkörpern Solidarität bekundet wurde. Anschließend ging es zum
Polizeigefangenenhaus an der Roßauer Lände - wo zwar keine DemonstrantInnen mehr festgehalten werden, dafür aber, wie auch im "Landl", zahlreiche
Schubhäftlinge - und dann, vorbei am Polizeipräsidium, zurück zum Ballhausplatz.
An der Demo beteiligt haben sich nach TATblatt-Zählung (Burgring) etwas mehr als 500 Menschen.
Begleitet wurden sie, wie gewohnt, von einem großen Polizeiaufgebot, welches sich aber diesmal wieder friedlich verhielt und auf martialische
Kampfausrüstung mit Schilden und Helmen verzichtete.
Route/Ablauf: Ballhausplatz/Heldenplatz (Losziehen um ca. 20.00 Uhr) - Burgring (Sperre des Rings in Richtung Parlament mit Tretgittern und einer Reihe
SWB auf Grund der Bannmeile während Nationalratssitzungen) - Maria-Theresien-Platz - Museumsplatz - Museumstraße - Auerspergstraße -
Friedrich-Schmidt-Platz - Landesgerichtsstraße - Florianigasse - Wickenburggasse (20.33-20.44: Lärmende Solidaritätsbekundung beim Eingang des
Landesgerichtlichen Gefangenenhauses) - Alser Straße - Universitätsstraße - Schottentor - Maria-Theresien-Straße - Börsegasse- Schlickplatz -
Türkenstraße - Hahngasse - Grünentorgasse - Roßauer Lände (21.06-21.14: Lärmende Proteste gegen rassistische Abschiebepolitik vor dem
Polizeigefangenenhaus) - Franz-Josefs-Kai (bei der U-Bahn-Station Schottenring verlassen zahlreiche DemonstrantInnen die Demo) - Schottenring (21.30:
Vorbeiziehen an der Bundespolizeidirektion Wien; noch ca. 250 DemonstrantInnen) - Dr.-Karl-Lueger-Ring (Polizeisperre wegen der Bannmeile mit
quergestellten Mannschaftsbussen und einer lockeren Reihe SWB kurz vor dem Volksgarten) - Josef-Meinrad-Platz - Löwelstraße - Ballhausplatz (Ankunft
um ca. 21.45 Uhr)
Budget/Soziales/Armut
Ein guter Tag beginnt mit der richtigen Information
Utl: ARMUTSKONFERENZ weist auf monatelange Falschinformation
durch Minister Grasser hin. Aussagen der Budgetreden und der
Werbekampagne unrichtig und nicht nachvollziehbar.(Wien, 01.03.01). „Ein guter Tag beginnt mit der richtigen Information", weist der Sozialexperte Martin Schenk im Namen der ARMUTSKONFERENZ
auf die monatelange Falschinformation Minister Grassers hin.
Die von Grasser seit der letzten Budgetrede wiederholte Behauptung, daß unter
30 000 Schilling Einkommen niemand von Budgetkürzungen betroffen ist,
ist nachweislich falsch. Genauso, daß zwei Drittel der Bevölkerung von
Kürzungen nicht tangiert werden. „Was sind Härtefallregelungen bei der
Unfallrente für Einkommensbezieher unter 20 000 Schilling, wenn angeblich
unter 30 000 niemand betroffen ist?", so Schenk.
Auch die Aussage in der Werbekampagne der Regierung, daß es zu „keiner Kürzung
des Arbeitslosengeldes" kommt, ist eine seit mittlerweile zwei Monaten aufrecht
erhaltene Falschinformation.
Die Streichung der Notstandshilfe, die Kürzungen der Familienzuschläge bei
Arbeitslosen, Die Einschränkung der Anwartschaft auf Arbeitslosengeld von 26 auf
28 Wochen und der Entfall der Günstigkeitsregel bedeuten im Gesamten eine
Kürzung des Arbeitslosengeldes. Durch diese Maßnahmen wird in erster Linie
das untere Einkommensdrittel getroffen.
Einkommen unter 30 000 Schilling sind durch die Erhöhung der Massensteuern, der
Halbierung des Arbeitnehmer-Absetzbetrags, der Kürzungen bei Arbeitslosen- und
der Notstandshilfe, der Besteuerung der Unfallrente belastet.Die Armutskonferenz
Frauenhäuser, Schuldnerberatung, Wohnungslosenhilfe, Caritas, Diakonie, Bewährungshilfe,
Beratungsstellen für Migrant/innen, Arbeitsmarktprojekte, Frauen- und Mädchenberatungsstellen,
Kolpingwerk, Volkshilfe, Arbeitslosenstiftungen, Berufsverband der SozialarbeiterInnen, Platfform der
Alleinerziehenden, u.a.
01/ 408 06 95/ 25
03 Am Montag ist Prozeßtermin gegen P. von: <mailto:m.proebsting@netway.at>m.proebsting@netway.at
Aussendung des ArbeiterInnenstandpunkts:
Achtung: Am Montag beginnt der Prozeß gegen P.!
Am Montag, 5.März, 9 Uhr, beginnt der Prozeß gegen P. R.,
einem Aktivisten des ArbeiterInnenstandpunktes (ASt), im Landesgericht
P. R. wurde nach der Donnerstagsdemo am 19.10.2000 beim
Verlassen der Demo von der Polizei angehalten. Der Grund: Er hat die
Straße bei Rot überquert! Daraufhin wurden Ausweisleistung und öS 100,--
Geldstrafe verlangt. Er hat sich daraufhin entfernt, wurde von der
Polizei gejagt und zu Boden gerissen. Dabei hat sich ein Amtsorgan
selbst am Finger verletzt. P wurde daraufhin für eine Nacht in Haft
genommen. Nun werden ihm eine Reihe kleinerer Delikte sowie "schwere
Körperverletzung" (Wenn ein Polizist in Ausübung seines Amtes verletzt
wird, so ist das immer schwere Körperverletzung - das sollten wir alle
uns merken.) und der für alles passende Gummiparagraf "Widerstand gegen
die Staatsgewalt" vorgeworfen.
Bitte kommt zur Verhandlung, um Eure Solidarität mit dem Angeklagten zu
Die Verhandlung findet am Montag, 5.März, 9 Uhr im Landesgericht für
Strafsachen, Wickenburggasse 22, 1080 Wien 3. Stock, Zimmer 305 statt.
Weitere Informationen unter 0676/406 83 14
Seminar 11. bis 13. Mai 2001
Migrationssteuerung und Fluchtabwehr durch die EU
Das Seminar wird sich mit den Entwicklungstendenzen in der
Flüchtlings- und Migrationspolitik der EU-Staaten beschäftigen. Das
vereinte Europa versucht durch den Aufbau von (abgestuften)
Kontrollringen um ein "Kerneuropa" Flüchtlings- und
Migrationsströme aufzuhalten. Allen Kontrollen zum Trotz finden
Flüchtlinge und MigrantInnen Wege nach Europa. Jene, die schon seit
Jahren hier sind, prägen gesellschaftliche Realität. Die EU-Politik
besteht gegenwärtig aus zwei Tendenzen: Regionalisierung von
(siehe Kosovo-Krieg) und Einflußnahme auf Herkunfts- und Transitländer
Menschen, die diese Länder verlassen mußten, "zurückzunehmen". Konkret
dies: Einerseits wird in Konfliktfällen eine ortsnahe Unterbringung
organisiert, andererseits sollen Abschiebungen von bereits in Europa
lebenden Flüchtlingen in die jeweiligen Heimatregionen problemloser
Zu dieser Politik gehören auch die Diskussionen über eine weitere
Einschränkung des Asylrechts und der Genfer Flüchtlingskonvention, wie
zuletzt beim Stockholmer Treffen der EU-Innen- und Justizminister im
dieses Jahres.ReferentInnen: ffm, iz3w Freiburg, Pro Asyl, WADI
Bundeskongreß entwicklungspolitischer Aktionsgruppen (BUKO),
Arbeitsschwerpunkt Rassismus und Flüchtlingspolitik, AKE Vlotho
Ort: Ökumenische Werkstatt, Missionsstr.9, 42285 Wuppertal
TeilnehmerInnenkreis: Das Seminar richtet sich an
MigrantInnenorganisationen, Flüchtlingsinitiativen,
FlüchtlingsunterstützerInnen, MitarbeiterInnen und MultiplikatorInnen
TeilnehmerInnengebühr: DM 80,-
DM 60,- für BUKO-, KMII- und Karawane-Mitglieder
(Teilerstattung v.Fahrtkosten möglich)
www.epo.de/buko/web.htm
und Anmeldung bei derBUKO-Geschäftsstelle
040-393156, Fax 040-3907520
eMail: bukohh@t-online.de_______________________________________________
http:/www.contrast.org/borders/kein
<http://coyote.kein.org/mailman/listinfo/coyote-l>http://coyote.kein.o rg/mailman/listinfo/coyote-l
Mo, 5.3., 12°° (!), dann 19.3., 2.4., 23.4.2001 (weitere
Termine werden in der Vorlesung festgelegt)
2stündig, alle 14 Tage Mo 12°° (pünktlich !) - 15°° im Hörsaal des
Institutes für Volkskunde (2. Stock)
DIE NEUE KULTUR DES WIDERSTANDES
"Die Kunst der Stunde ist Widerstand", so lautet das Programm-Motto
einer neuen oppositionellen österreichischen Film- und Video-Bewegung.
Die Tatsache, dass mit der FPÖ und dank der Steigbügelhalter-Funktion
der ÖVP eine nachweislich rassistische und fremdenfeindliche sowie vor
allem auch kunstfeindliche Partei mit rechtspopulistischen Tendenzen in
die Regierung eingetreten ist, hat in Österreich und besonders in Wien
eine breite Protest- und Widerstandsbewegung hervorgerufen.
Kunstschaffende und ein breites Spektrum der österreichischen
Kulturinstitutionen sind wesentliche Träger dieser neuen und weitgehend
spontan entstandenen Widerstandskultur.
"Volkskultur" im schwarz-blauen Regierungsprogramm Dabei ist für das
Fach Volkskunde von besonderer Bedeutung, daß in dem schwarz-blauen
Regierungsprogramm das Schaffen einer "Nationalstiftung zur Förderung
zeitgenössischer Kunst" durch eine "Österreichische Nationalstiftung
Sicherung und Pflege österreichischen Kulturguts" und durch ein
schwarz-blaues Betonen des "Forschungsschwerpunktes Volkskultur"
wurde. Als eine der vielen kreativen neuen Widerstandsformen - und
bewusst in einem paradoxen Umfunktionieren der im Regierungsprogramm
verwendeten "Volkskultur" - sieht sich beispielsweise die samstägliche
Sound-Demonstration "Volkstanz" (<http://www.volkstanz.net/)>http://www.volkstanz.net/).
In der Lehrveranstaltung soll die Breite und Kreativität dieser
Widerstandskultur erfaßt, Materialien aus der Szene (soweit möglich
aus den Bundesländern) gesammelt und die These von dem "Widerstand als
neue Volkskultur" überprüft werden.
Aufgabenstellung zur Lehrveranstaltung
Die TeilnehmerInnen haben kleine Recherchen zur neuen Widerstandskultur
durchzuführen und Beiträge von einzelnen Kulturschaffenden oder
Kulturinitiativen darzustellen.
Peter Weiss, Ästhetik des Widerstandes. Frankfurt/M. 1975-78
(historische Darstellung)
Gerald Raunig (Hg.), sektor 3/Kultur. Widerstand, Kulturarbeit,
Zivilgesellschaft. Wien 2000 (aktuelle Szene; sehr empfehlenswert,
erhältlich bei IG Kultur Österreich, Tel. 01/503 7120, öS
160,-/ermäßigt)
Dieter Schrage, 13 Anmerkungen zu Widerstand als Volkskultur (Text im
Internet - zu Beginn der Vorlesung als Manuskript erhältlich)
„Mein Einsatz für Minderheiten - Moje prizadevanje za manjsine"Wir möchten sie recht herzlich zur Diskussion mit Josko Vlasich, dem Landtagsabgeordneten der burgenländischen Grünen, einladen: Freitag, den 2. 3. 2001 um 19.00 Uhr im k & k St. Johann im Rosental
Prisrcno vas vabimo na predavanje in diskusijo z dezelnim poslancem Zelenih v gradiscanskem dezelnem zboru JOSKOM VLASICHOM , ki bo v petek 2. marca 2001 ob 19. uri v k & k centru v Sentjanzu
Wieser-Moschitz T. ================================================
AVISO: FPÖ: "LAUFEN mit HELENE" im PRATER am kommenden SONNTAG
Utl.: "Marathon-Experte" Karl Schweitzer und die österreichische
Spitzenläuferin Susanne Pumper laufen mit - weitere Lauftreffs am
11., 17., und 24. März 2001 =
Wien, 2001-03-01 (fpd) - Hiermit erlauben wir uns, die Damen und
Herren von Presse, Hörfunk, Fernsehen und Photoredaktionen auf
folgenden Termin aufmerksam zu machen: ****
Unter dem Motto "Laufen mit Helene" findet am kommenden Sonntag, 4.
März 2001, um 10 Uhr im Prater ein Lauftreff mit der
FPÖ-Spitzenkandidatin für die Wiener Landtagswahl Abg. Dr. Helene
Partik-Pable statt.
Mit dabei auch der Marathon-Experte der FPÖ Karl Schweitzer sowie die
österreichische Spitzenläuferin Susanne Pumper. Österreichs
Olympiateilnehmerin von Sydney wird bei allen Laufterminen Ratschläge
und Anleitungen zum Lauftraining geben. Am Sonntag stehen Tips über
die richtige Ernährung am Programm.
Weitere Lauftreffs gibt es am 11., 17. und 24. März 2001, die alle im
Prater stattfinden.
(Schluß)Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
"Die Summe ist gleich"
ist eine Veranstaltungsreihe der Kulturplattform OÖ und Kunst Raum
Goethestrasse, die von März bis Juni
2001 ein offenes Diskursforum darstellt.
Fokus der Auseinandersetzung ist die Analyse des hegemonialen Spektrums
in all seinen Spielarten.
Das Ineinandergreifen künstlerischer Intervention und theoretischer
Debatte stellt als Charakteristikum der
Reihe eine Teilsumme des Ergebnisses dar.
TheoretikerInnen und KünstlerInnen aus Deutschland und Österreich wurden
eingeladen, den Bogen
zwischen einem allgemeinen und einem österreichbezogenen Diskurs zu
Die Dramaturgie der Reihe verfolgt das Ziel, dem Publikum Bausteine zu
präsentieren, deren
Ineinandergreifen nicht vorgegeben ist.
Überschneidungen auf mehreren Ebenen sind allerdings immanent.
Mittwoch 7.März 19:00 KunstRaum Goethestrasse 22, A-4020 Linz
Boris Buden & maschek.
"Kultur vs. Politik vs. Kultur"
Diskussion rund um den Themenkomplex der Kulturalisierung der Politik,
und des Transfers von
politischen Konflikten in die Sphäre der Kultur.
Boris Buden ist Philosoph und Publizist und lebt in Zagreb und Wien.
Die Künstlergruppe maschek. hat den "Fake", also die bewusste Fälschung
und einen zynisch, ironischen
Bildungsanspruch zu ihren Haupttugenden erklärt.
Dienstag 13. März 19:00 KunstRaum Goethestrasse 22, A-4020 Linz
Über Räume, Schleifen und Flaschenhälse
Diskussion ueber mediale Macht im Werk Georg Paul Thomanns mit Peter
Purgathofer, Vraeth Oehner,
Michael Palm, u.a. ..
Konzipiert und organisiert von Kulturplattform OÖ und Kunst Raum
Veranstaltungsort: Kunst Raum Goethestr. 22, 4020 Linz
<mailto:Kunstraum@servus.at>Kunstraum@servus.at
<mailto:Kupf@servus.at>Kupf@servus.at
<http://www.kunstraum.at>http://www.kunstraum.at
<http://www.kupf.at>http://www.kupf.at
Donnerstag, 22. März 2001, 19.00 Uhr
Literaturhaus, 7, Zieglergasse 26a
Gespräch: VERFOLGT, VERNICHTET, VERGESSEN ...
Über das Schicksal polnischer Übersetzer deutschsprachiger Literatur zwischen
1938-1945 am Beispiel des Joseph-Roth-Übersetzers Izydor Berman (1898-1942)
Martin Pollack und Jacek St. Buras im Gespräch
Über das, was mit der Kultur im Dritten Reich geschehen ist, weiß man
ziemlich viel. Es gibt zahllose Arbeiten über die Literatur, die Malerei,
den Film im Dritten Reich, über das Schicksal der Künstler und
Wissenschaftler, die in die Emigration getrieben oder ermordet wurden. Und
die Übersetzer? Über die gibt es unseres Wissens nur wenig oder nichts.
Dabei zählten natürlich auch die Übersetzer zu den Opfern, darunter auch
die Übersetzer deutschsprachiger Literatur in den von den Nazis besetzten
Einer von ihnen war Izydor Berman, geb. 1898 in Lwów (Lemberg), ein
hervorragender polnisch-jüdischer Publizist, der sich große Verdienste um
die Übersetzung und Bekanntmachung zahlreicher österreichischer Autoren,
allen voran Franz Kafka und Joseph Roth erwarb. Er war Mitarbeiter
zahlreicher bekannter polnischer und jüdischer Zeitschriften, wie
"Skamander" und "Wiadomoï¿½ci Literackie", und trat auch als Übersetzer
polnischer Literatur ins Deutsche hervor. 1942 wurde er von den
Nationalsozialisten ermordet.
Es ist unsere Pflicht, an diese meist völlig vergessenen Menschen zu
erinnern, die sich oft lebenslang für die Verbreitung deutschsprachiger,
also auch österreichischer, Literatur im ost- und mitteleuropäischen Raum
geb. 1944 in Bad Hall, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte in
Wien und Warschau. 1987-98 Korrespondent des SPIEGEL, zuerst in Wien und
danach in Warschau. Heute freier Autor und Übersetzer, u.a. der Werke
namhafter polnischer Schriftsteller, wie Ryszard Kapuscinski und Wilhelm
geb. 1945 in Warschau, Direktor des Polnischen Instituts, Übersetzer
Veranstaltet vom Polnischen Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit der
Übersetzergemeinschaft und dem Literaturhaus
<http://www.kultur.at/linx/verlag/>http://www.kultur.at/linx/verlag/----------
Von: <mailto:forum@mur.at>forum@mur.at
An: <mailto:lekes@mur.at>lekes@mur.at
Betreff: 3EINLADUNG
Datum: Don, 1. Mär 2001 15:49 Uhr
März 2001Steirisches Erz - Eine politische und künstlerische Lektüre kollektiver
Gedächtnisspuren am Beispiel der NS-Zwangsarbeit am Erzberg
mit Günther Jacob, Hamburg
Hinfahrt: Einführung zum Projekt und zur NS-Zwangsarbeit von Günther
Jacob, Referat von clio, Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit; in
Eisenerz: Rundgang mit Walter Dal-Asen, pensionierter Betriebsrat in
Eisenerz und ortskundiger Privat-Historiker (Stadt Eisenerz, verschwundene
Lager, jüdischer Friedhof), Rückfahrt: Audio und VideoinformationenBEGRENZTE TEILNEHMER/INNEN/ZAHL!!! UNBEDINGT ANMELDEN BIS SPÄTESTENS
5.MÄRZ 2001!!!! via email: <mailto:forum@mur.at>forum@mur.at oder tel.: +43/664/827734
Exkursion, Samstag, 10. März 2001, 9.00 bis 18.30 Uhr
Internes Seminar, Samstag, 7. April 2001
Ausstellung mit Beginn Juni 2001
Mit dem Projekt "Steirisches Erz", beginnt das Forum Stadtpark eine
historische und künstlerische Auseinandersetzung mit der Erinnerung an die
NS-Zwangsarbeit in der Region. Als konkretes Beispiel wurde die noch wenig
erforschte NS-Zwangsarbeit am Erzberg in den Steirischen Alpen gewählt.
Im April 1938, nur wenige Wochen nach dem Anschluss Österreichs an das
Deutsche Reich, hatte Hermann Göring in Linz den Entschluss zur Errichtung
der Hermann-Göring-Werke bekannt gegeben. Im nun "Ostmark" genannten
Österreich sollten neue industrielle Großprojekte der Aufrüstung entstehen
und Investitionen in die Energiegewinnung aus Wasserkraft sollten die
deutschen Kohlengruben entlasten.
Besonders wichtig war den NS-Kriegsplaner der steirische Erzberg, wo
damals fast ein Viertel der reichsdeutschen Erze gewonnen wurden. Ab
Dezember 1939 wurden am steirischen Erzberg die ersten "Fremdarbeiter"
eingesetzt. Am Ende wurden dort Tausende unter furchtbaren Bedingungen
ausgebeutet: Zwangsarbeiter aus vielen Ländern, Kriegsgefangene und
KZ-Häftlinge aus Mauthausen.
Gegenteil. Die ökonomisch desolate Situation der schrumpfenden Gemeinden
rund um den Berg, führt dazu, dass die "Lokalgeschichte" nun mittels
Event-Tourismus (Motorradrennen, HipHop-Konzert im Juli) umcodiert wird. An
die Zwangsarbeitslager rund um den Berg und an die Existenz eines
werkseigenen Konzentrationslagers direkt neben den (heute verschwundenen)
Hochöfen wird an keiner Stelle erinnert.
"Steirisches Erz" zu Elementen einer neuen Erzählungen zusammenfügen
möchte. Die abgebrochene und nur noch in Spuren zu fassende gewaltsame
Vernutzung von Arbeitskraft kann und soll wieder sichtbar gemacht werden.
Die Frage nach dem Erinnern führt ins Zentrum der Kulturentwicklung.
Hierzu gehört neben den erwähnten ökonomischen Dimensionen auch der damit
einhergehende politisch-kulturelle Zusammenhang zwischen damals und heute.
Neben der materiellen Tradierung des Nationalsozialismus (Stichwort:
Bärental) ist hier auch dessen psychische intergenerationale Tradierung zu
beachten ? die emotionalen Verpflichtungen der Kinder und Enkel gegenüber
der Tätergeneration.
Das Projekt "Steirisches Erz" macht diese Vergangenheit zu einem
gegenwärtigen Ereignis. Das "Vermächtnis der Vergangenheit", das in
Wirklichkeit eines der Gegenwart ist, soll sinnlich erfahrbar werden, was
"kundige Augen" erfordert, die mit den Relikten etwas anfangen können. Aus
der von uns zu erstellenden Chronologie wird eine Topologie der Geschichte,
die man durch Rundgänge abschreiten kann.
weitere Informationen auf der forum-homepage: <mailto:forum@mur.at>forum@mur.at
Konzeption: Günther Jacob, <mailto:guentherjacob@yahoo.de>guentherjacob@yahoo.de
Organisation: Hermi Grabner, <mailto:kartell@mur.at>kartell@mur.at, Michael Zinganel,
<mailto:zinganel@yahoo.com>zinganel@yahoo.com, Selma Gubensäk.
Die Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik und die Wiener
Gesellschaft für Politik und Kultur
Wiener Kulturgepräch
mit Bürgermeister Dr. Michael Häupl und SPÖ-Wien Kultursprecher GR Ernst
Moderation: Dr. Thomas Mießgang
"Wien als lebendige Kulturstadt"
Einladung 12.03.01
Projektgruppe Antidiskriminierungsgesetz (ADG)
Präsentation des Entwurfs für ein österr. Antidiskrimierungsgesetz
Die Projektgruppe ADG
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (Projektdurchführung)
HOSI Wien (Homosexuelle Initiative Wien)
SLIÖ (Selbstbestimmt Leben Initiative Österreich)
In Kooperation mit dem Wiener Integrationsfonds
des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM)
für ein allgemeines österreichisches
Wann: 12. März 2001, 16.00 Uhr - 20.00Uhr
Wo: Juridicum Dachgeschoss/ Lift Stiege 1
Johannes Seitner (Wiener Integrationsfonds)
Eckpunkte des BIM-Entwurfs für ein allgemeines ADG
Dieter Schindlauer, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Vertreter von NGOs nehmen Stellung
Kurt Krickler HOSI Wien,
Hikmet Kayahan, Wiener Integrationskonferenz,
Michael Krispl, SLIÖ
Schutz vor Diskriminierung in den Niederlanden
Peter Rodrigues, Amsterdam
Anne Frank Haus, ehemaliger Mitarbeiter der Gleichbehandlungskommission
(Vortrag in englischer Sprache, Fragen auf Deutsch, Antworten konsekutiv
Wir laden anschließend zu Brötchen und Getränken.
Wiener Integrationsfonds, DSA Johannes Seitner,
Mariahilferstr. 103, 1060 Wien,
Rückfragen: Tel. 4000-8150, e-mail: <mailto:m.mizera@wif.wien.at>m.mizera@wif.wien.at
Tel. 0043-1-4000-81518
e-mail: <<mailto:k.koenig@wif.wien.at>k.koenig@wif.wien.at>
<http://www.wif.wien.at>http://www.wif.wien.at
Montag, dem 12. Maerz 2001,
20.00 Uhr Wien 14., Sargfabrik
Gruene Positionen vs. Rote Positionen
G r ue n e P o s i t i o n e n
° ° Lidia Brandstaetter (Gruene Bezirksraetin 15. Bez.)
° ° Ingrid Risha-Klaninger (Gruene Bezirksraetin 13. Bez.)
° ° Dieter Schrage (Gruener Bezirksratskandidat 14.Bez.)
° ° alle wohnhaft in der SARGFABRIK
R o t e P o s i t i o n e n
° ° Andrea Kalchbrenner (SPOE-Bezirksraetin 14. Bez.)
° ° Andreas Schieder (SPOE-Gemeinderat 14.Bez.)
Moderation: Helmut Hiess (SARGFABRIK)
In der SARGFABRIK, 1140 Wien, Goldschlagstrasse 169 (Veranstaltungssaal)
Ebergassing: "Verdacht: ja - Beweis: nein" - Neue Fakten in der Volksstimme
In ihrer aktuellen Ausgabe 9 (vom 1. März 2001) veröffentlicht die
Wochenzeitung "Volksstimme", die von der KPÖ herausgegeben wird, unter dem
Titel "Verdacht: ja - Beweis: nein" einen Text von Wolfgang Purtscheller
mit exklusiven Auszügen aus dem "Ebergassing-Akt".
Es geht in diesen Auszügen zum einen um die nun seit fast sechs Jahren
"unmittelbar bevorstehende" Festnahme des sogenannten "dritten Mannes" von
Ebergassing und darum, wie dieser überhaupt zum Hauptverdächtigen werden
konnte. Zum anderen belegt der Akt den Versuch, selbst noch nach der
Verhaftung von Franz Fuchs einen Zusammenhang zwischen Ebergassing und
Oberwart herzustellen. Das in dieser Causa handelnde Justizpersonal soll
nun z.T. auch die "Spitzelaffaire" aufklären. Der "Volksstimme"-Text
beleuchtet auch den politischen Hintergrund dreier Staatsanwälte -
Fasching, Eisenmenger und Schindler - die mit den Ermittlungen in der
"Spitzelaffaire" betraut sind.
Den ganzen Artikel finden Sie im Internet unter: <http://www.kpoenet.at/lpd>www.kpoenet.at/lpd
Allfällige Fragen an: 503 68 28 - Frau Danneberg.
Die Grünen/ Medien/ Minderheitenradios
Minderheitenradios müssen erhalten werden!
Johann: "AGORA baut Brücken
zwischen Mehrheits- und Minderheitenbevölkerung!"
Klagenfurt - "Das freie Minderheitenradio AGORA hat es geschafft, sich als
unabhängiges Medium und als Kulturradio in Kärnten zu etablieren," freut
sich Grün-Landessprecher Michael Johann. "AGORA hat ein modernes Verständnis
von Radio, das nicht nur HörerInnen mit Quotenhits berieseln will, sondern
zur eigenen Sendungsgestaltung einladet. Es ist dadurch zu einem
unverzichtbaren Bestandteil der Kärntner Kulturszene geworden, trotz der
durch den Förderungsstopp entstandenen schwierigen Situation."
"Auch international werden die Verdienste von AGORA anerkannt: So ist es
beachtlich, dass das AGORA-Projekt Zweisprachigkeit in Minderheitenradios
unter weit über 200 eingereichten Projekten ausgewählt wurde. Dabei geht es
um innovative Formen der zweisprachigen Moderation, um die Verbesserung der
Sprachkompetenz und die Bildung von Brücken zwischen Mehrheits- und
Minderheitenbevölkerung."
Johann erinnert an die Rolle von AGORA als Pionier der privaten Radios in
Österreich: "Erst durch die Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte in Straßburg gegen die Ablehnung des Lizenzantrages von AGORA
im Jahr 1989 wurde der Weg für private RadiobetreiberInnen in Österreich
frei gemacht. Es wäre absurd, wenn die jetzige Bundesregierung, die für mehr
privat und weniger Staat eintritt, bei der Lizenzvergabe und der
Bereitstellung von Mitteln diese Verdienste nicht honoriert."
"Angesichts des für die Meinungsvielfalt beängstigenden
Konzentrationsprozesses im Medienbereich ist es eminent wichtig, dass
unabhängige Medien wie AGORA bestehen bleiben," erklärt Johann. " Die
Bundesregierung ist aufgefordert, ihre Versprechen wahr zu machen und eine
tragfähige Basis für unabhängige Minderheitenradios zu sichern. Alle drei
BetreiberInnen (AGORA, Korotan, MORA) sollen hier gleich behandelt werden."
von: Feedback Zivildienst (CT) <<mailto:feedback@zivildienst.at>feedback@zivildienst.at>
Sehr geehrte Zividiensteinrichtung!
Aufgrund der Zivildienstgesetznovelle 2001 kam es zu grundlegenden
Veränderungen der Pflichten von Zivildiensteinrichtungen gegenüber den bei
ihnen beschäftigten Zivildienstleistenden. So sind Zivildiensteinrichtungen
gemäß des neuen § 28 ZDG verpflichtet, die Bezahlung, Verpflegung,
Bekleidung und Sozialversicherung der Zivildienstleistenden zu tragen. Diese
neuen Pflichten sehen im Einzelnen folgendermaßen aus:
Die Grundvergütung von 2.406,- Schilling pro Monat muß den
Zivildienstleistenden von der Einrichtung jeweils am Ersten jedes Monats im
Voraus ausbezahlt werden.
Die Zivildiensteinrichtung ist verpflichtet, die bei ihnen beschäftigten
Zivildiener angemessen zu verpflegen. Wie die Verpflegung zu erfolgen hat,
ist vom Rechtsträger im Einvernehmen mit dem Zivildienstleistenden zu
entscheiden (in Einrichtungen, in denen ein Vertrauensmann gewählt ist, ist
dieser einzubinden). Die Verpflegung muß der Möglichkeit der Inanspruchnahme
des Zivildienstleistenden entsprechen. Dies bedeutet insbesondere, daß es
Zivildienstleistenden nicht zuzumuten ist, in dienstfreien Zeiten wie etwa
Wochenenden oder am Abend (wenn der Dienst bereits früher endet) zur
Dienststelle oder anderen Verpflegungseinrichtungen zu kommen, um dort die
Verpflegung einzunehmen. Es ist auch möglich, die Verpflichtung zur
angemessenen Verpflegung der Zivildienstleistenden durch die Zahlung einer
Verpflegungspauschale zu erfüllen. Für diesen Fall ist der Betrag von 155,-
Schilling pro Tag (Aufteilung: Frühstück ATS 35,-, Mittagessen ATS 75,-,
Abendessen ATS 45,-) dringend zu empfehlen. Dieser Betrag entspricht der
Verpflegungspauschale, die den Zivildiensteinrichtungen vom
Bundesministerium für Inneres bis zur Zivildienstgesetznovelle 2000
ausbezahlt wurde und auch in mehreren Verordnungen des Innenministeriums als
Mindestbetrag angegeben wurde.
Die Zivildiensteinrichtung hat für die notwendige Arbeitskleidung und deren
Reinigung zu sorgen. Außerdem ist sie verpflichtet, daß die für die Leistung
des Zivildienstes erforderliche Ausbildung erfolgt.
Da es innerhalb der Trägerorganisationen vor allem im Bereich der
Verpflegung zu differierenden Leistungen und auch zu unzureichenden
Leistungen gekommen ist, erlauben wir Ihnen, den Vorschlag eines
Mustervertrages über die Verpflegung mitzusenden.
<http://www.ziviprotest.at/sonstiges/mustervertrag.htm>http://www.zivi protest.at/sonstiges/mustervertrag.htm
Die Einigung auf diesen Vertrag schafft auch die Zivildiensteinrichtungen
Rechtssicherheit, da er die bewährten Standards verwendet, die bis zur
Zivildienstgesetznovelle 2000 galten. Damit wird für Sie auch das Risiko
eines Prozesses wegen unzureichender Leistung ausgeschaltet. Da im
Zivildienstgesetz und den Erläuterungen des Bundesministeriums für Inneres
klar ausgesprochen wird, daß die Vereinbarung der angemessenen Verpflegung
durch beidseitiges Einverständnis erzielt werden muß, wird durch diesen
Vertrag - unterschrieben von dem Rechtsträger und dem
Zivildienstleistenden - ein großes Maß an Rechtssicherheit erreicht.
Eine Kopie dieses Briefes und der Vertragsentwurf werden auch den
Zivildienst-Vertrauensmännern übersandt.
1017 Wien, Tel: 01/40110-6881, Fax: 01/40110-6883
Wien im März 2001
<mailto:feedback@zivildienst.at>feedback@zivildienst.at
<http://www.zivildienst.at/sms.html>http://www.zivildienst.at/sms.html
Die Grünen/ Landwirtschaft / BSE
BSE-Informationstag der Grünen in Villach
Johann: "Statt 200.- Prämie Umstieg auf Bio-Landwirtschaft fördern"
Klagenfurt -"Die von Landesrat Wurmitzer zugesagten Prämien von 200.- pro
Rind sind sinnlos vergeudetes Geld, weil Großbetriebe profitieren, während
kleine Bauern fast leer ausgehen," kritisiert Grün-Landessprecher Michael
Johann. "Es wäre sinnvoller, die vielen Millionen Landesbudget als
Umstellungshilfe für eine extensive, biologische Landwirtschaft zu gewähren.
Biofleisch lässt sich nämlich heute besser denn je absetzen, während
agroindustrielle Massenware einen drastischen Preisverfall hinnehmen muss."
Morgen, Freitag, veranstalten die Grünen einen Aktionstag in Villach mit
einem Informationsstand am Hans-Gasser-Platz beim Biomarkt (ab 14.00 Uhr).
"Die BSE-Kosten steigen, die Preise fallen, das Vertrauen schwindet - wir
wollen den KonsumentInnen sagen, was sie noch essen können ", stellt die
Villacher GR Susanne Zimmermann fest.
"Voraussetzung für die Bewältigung der BSE-Krise ist eine auf
KonsumentInnenschutz ausgelegte Lebensmittelpolitik," erklärte Johann. "Im
Gegensatz zum Weinskandal, wo die Weinwirtschaft auf gänzlich neue Basis
gestellt wurde und die Kehrtwende zu Qualitätsprodukten gelang, fehlt jetzt
ein umfassender Aktionsplan." Um das Vertrauen der KonsumentInnen wieder zu
erlangen, fordern die Grünen den Umstieg auf die flächendeckende biologische
Landwirtschaft. Das ÖPUL-Förderungsystem soll so rasch als möglich
dahingehend überarbeitet werden.
Die Stadt Villach soll eine Bio-Offensive für die gesunde Ernährung der
Villacher BürgerInnen setzen:
· Bio-Lebensmittel für die städtischen Kindergärten, das
Pensionistenwohnheim in der Schlossgasse, das "Haus des Feierabends" in der
St. Johannerstraße, die Aktion "Essen auf Rädern", die Verpflegung von
Schülerinnen und Schülern bei Nachmittagsunterricht, die Magistrats-Kantine
und das Landeskrankenhaus Villach;
· Überall, wo mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, sollen die
Ausschreiberichtlinien und Vergaberichtlinien so geändert werden, dass
gesunde Bio-Produkte den Vorzug bekommen. Das fordern die Villacher Grünen
schon seit Jahren. Jetzt ist diese Forderung aktueller denn je.
Zufällig kenne ich da, weil ich am 28.2. nach einer Pressekonferenz mit
Bettina Stadlbauer gesprochen habe, auch die andere Seite der Medaille.
Bettina fragte mich, sag kennst du eine Helga Köcher, und ich meinte, ja,
Brücken für den Frieden, ist auch bei Donnerstagsdemos. Sie schilderte mir
dann das Gespräch, das für sie zunächst den Eindruck hatte, als sei sie eine
persönliche Bekannte von Ute Pichler, die derzeit nicht da ist. Dann zeigte
sich aber, dass es um eine Veranstaltung ging, wobei nach Bettinas Empfinden
Helga ohnehin davon ausging, dass die SPÖ mit einer Zivilgesellschaft nichts
am Hut habe. Nach einigem Hin und Her wurde dann Bettina, Frauensekreträin
der Bundes-SPÖ, aufgefordert, doch eine der Wiener Kandidatinnen als
Teilnehmerin an der Diskussion am 3.3. zu "besorgen". Dass sie über diesen
Ton nicht sonderlich erfreut war, kann ich gut nachvollziehen. Denn entweder
frau möchte die Teilnahme einer Vertreterin oder frau möchte sie nicht "weil
die SPÖ eh nix mit Zivilgesellschaft anfangen kann". Abgesehen davon ist die
SPÖ ja nicht gerade eine Minipartei, wo alle allen permanent über den Weg
laufen - gut möglich daher, dass Bettina auch nicht alle Wiener
Kandidatinnen persönlich kennt.
Ich finde es unfair, anderen mit solchen Vorbehalten zu begegnen, nachdem ja
gerade in der vielzitierten "Zivilgesellschaft" durchaus Einsicht seitens
der SPÖ bemerkt wird. Nämlich, dass man auch selbst mit einer zu
machtorientierten Partei dazu beigetragen hat, dass es jetzt eben mal
schwarzblau gibt. Dass auch die SPÖ selbst viel zu kompromissbereit war für
den Erhalt einer Macht, die halt vielleicht etwas später verlorengegangen
ist, als es der Fall gewesen wäre, hätte man sich mehr an den eigenen
Inhalten orientiert.
Andererseits scheint unbestritten - zumindest für Helga -, dass die Grünen
Bestandteil der Zivilgesellschaft sind. Dies, obwohl gerade viele derer, die
grössere Kundgebungen etc. organisiert haben, immer wieder Kritik daran
kommt, dass Grüne eher vereinnahmen als einfach einen auch finanziellen
Beitrag leisten (da ist, so die Erfahrung, der Umgang mit der SPÖ weit
unproblematischer). Gerade für jemanden wie mich, die autoritäres Verhalten
gerade in den ach so tollen Grünen kennengelernt hat, werden
Widerstandsdiskussionen vollends absurd, wenn jene herzlich willkommen sind,
die selbst die Geisteshaltung haben, die sie bei Regierungsparteien so
heftig kritisieren. Und besonders dann wirds seltsam, wenn es um Widerstand
von Frauen geht - der übrigens meiner Ansicht nach ganz allgemein nicht aus
Worten bestehen soll, die wir einander ständig gegenseitig erzählen, sondern
in Haltungen und Taten. Es gilt schliesslich immer noch - wie falsch
jedweder Vergleich zwischen den Zeiten auch ist -, was bereits für den
wirklichen Widerstand in der NS-Zeit festgestellt wurde: wer tatsächlich
Widerstand leistet, tut es, ohne grosse Worte drüber zu verlieren.
Meiner Erfahrung nach ist gerade die Anwesenheit von Grünen beim Thema
"Frauenwiderstand" krasse Fehlbesetzung. Denn um zu vermuten, dass Frauen
für Männerinteressen instrumentalisiert und vorgeschoben werden, braucht es
keines Blickes in die so furchtbar böse FPÖ. Derlei führen Grüne immer
wieder vor, während eigenständige Frauen stets mit allen Mitteln, von der
Lüge über Desinformationskampagnen, Gerüchte, Verletzung von
Persönlichkeits-, Statuten- und Arbeitsrechten bis zu längerfristigen
Intrigen und Drohungen bekämpft wurden. Dass ich dem trotz allem Widerstand
geleistet habe, veranlasst mich aber keineswegs dazu, mich wie viele der
verbalen "Widerständlerinnen" als Widerstands"kämpferin" zu sehen. Ich
konnte erstens nicht anders, und zweitens ging es mir nicht um hehre Ideale,
sondern darum, dass ich mir Eingriffe in meine Persönlichkeitsrechte nicht
bieten lassen wollte. Beispielsweise fand ich mich nicht damit ab, dass
einem netten grünen Mann erfolgreich die völlige Lüge eingeredet wurde, ich
machte kompromittierende Bemerkungen über ihn. Ich wollte herausfinden, wer
das mit welchem Hintergrund inszeniert hat, wobei ich schon einen Kontext
zum Gesamtpolitischen sah - schliesslich wollte mich ein Peter Pilz
unbedingt aus den Grünen vertreiben. Was bspw. zur Frage führte, für wen er
denn Lucona- und Noricum-"Aufdecker" spielte (übrigens mit professionellen
Infokanälen, die auf Zugang zu professioneller Bespitzelung schliessen
lassen, wie auch Schandl und Schattauer in ihrem Buch über "Die Grünen in
Österreich" schreiben). Oder, später, für wen er plötzlich die Forderung
lancierte, die USA mögen in Bosnien militärisch intervenieren....all diese
interessanten "grünen" Anliegen wurden mit Diffamierung von KritikerInnen
abgesichert, wobei besonders die Frauen brav schwiegen und dabei mitmachten.
Und das soll nun eine Art Avantgarde von Frauenwiderstand sein?
<mailto:alexandra@ceiberweiber.at>alexandra@ceiberweiber.at
weitergeleitet von no-racism.net - antworten bitte an <mailto:ekh@angelfire.com>ekh@angelfire.com
(<mailto:ekh@angelfire.com>ekh@angelfire.com)
UNESCO fürchtet katastrophalen Kulturverlust in Afghanistan
Paris (dpa) - Der UNESCO-Generaldirektor Koichiro Matsuura hat in scharfer
Form gegen die geplante Zerstörung historischer Statuen in Afghanistan
protestiert. Die Durchsetzung des Dekrets des Taliban- Chefs Mullah Mohammad
Omar wäre eine Katastrophe, teilte Matsuura am Mittwoch in Paris mit, dem
Sitz der UN-Kulturorganisation. Die radikal-islamischen Taliban wollen auch
die beiden riesigen, Jahrhunderte alten Buddha-Statuen von Bamiyan
zerstören, die zum Weltkulturerbe gehören.
Er habe dem Mullah ein Telegramm geschickt und ihn aufgefordert, diese
"Fatwa" zurück zu nehmen und die Statuen zu schützen. Der für die
Außenpolitik zuständige Vertreter der Taliban, Wakil Ahmed Mutawakel,
betonte jedoch, dass die Entscheidung unumkehrbar sei.
Unterdessen kamen in Islamabad mehrere Botschafter der europäischen Staaten
zusammen, um über die Haltung und das weitere Vorgehen der Europäischen
Union (EU) zu beraten, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin
mitteilte. Der italienische und der griechische Botschafter seien vor kurzem
in Afghanistan gewesen, um sich dort ein Bild von der Lage zu machen. An dem
Treffen in der pakistanischen Hauptstadt nehme auch der deutsche
Geschäftsträger in Islamabad, Günter Overfeld, teil, sagte der Sprecher und
bestätigte damit einen Bericht der "Berliner Morgenpost" (Mittwochausgabe).
Alle EU-Staaten unterhielten von Pakistan aus Beziehungen zu Kabul.
Die Taliban, die rund 90 Prozent des Landes kontrollieren, haben in
Afghanistan einen streng religiösen Gottesstaat errichtet, in dem
Gottesdarstellungen verboten sind. Matsuura sagte, die beiden Statuen in
Zentral-Afghanistan seien von außerordentlichen historischen Wert. Sie seien
nicht nur ein fundamentales Element der Erinnerung und Identität
Afghanistans, sondern auch anderer Zivilisationen. "Ihre Zerstörung würde
nicht die Geschichte verändern, sondern nur Afghanistan um einen seiner
Reichtümer berauben." Das von Kriegen zerrissene Land verfügt über
reichhaltigste Zeugnisse der buddhistischen Vergangenheit. Die Statuen
finden sich vor allem entlang der ehemaligen Seidenstraße. "Der Verlust der
afghanischen Statuen, vor allem der Buddhas von Bamiyan, wäre ein Verlust
für die gesamte Menschheit", sagte Matsuura. Auf diese Weise könne das
Regime seinen internationalen Ruf nicht verbessern.
Die 55 und 38 Meter hohen Statuen, die an ägyptische Pharaonen-Standbilder
erinnern, stammen aus dem 4. bis 6. Jahrhundert nach Christus, der
vorislamischen Zeit in Afghanistan. Dass ihre Zerstörung angeordnet
wurde, hat weltweit für Proteste gesorgt. Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan
und die französische Regierung haben die Taliban aufgefordert, das Dekret
Mullah Mohammad Omar hat am Vortag aber bereits deutlich gemacht, dass es
ihn nicht kümmere, wenn die Welt schockiert sei. "Wir stellen den Islam über
alles andere", sagte er. "Nur der allmächtige Allah verdient Verehrung."
Omar betonte, seine Pflicht sei es, islamische Gebote umzusetzen, die
Gottesbilder verböten.
On the day that the Zapatista march reaches Puebla,
while Fox addresses big business at the World Economic
Forum in Cancun, the key issue of the development path
of the south/south-east of Mexico is again at stake,
and more acute than ever with the infamous "Plan
Puebla-Panama" - a new neoliberal offensive which aims
to kill two birds with one stone: promoting economic
globalisation and undermining the Zapatista struggle
We are enclosing two articles on the Puebla-Panama
Plan which appeared in La Jornada in Spanish, preceded
by a brief summary of both in English - the first by
Roberto Gonzales Amador from the 5th January 2001, the
second by Carlos Fazio from the 10th Jan 2001. Both
<http://unam.netgate.net/jornada/>http://unam.netgate.net/jornada/ (use the search
engine with dates.)
We're trying to collect as much information as
possible on this project, so if you have any
documents/websites/articles on the Puebla-Panama plan,
please send them to us at <mailto:chiapaslink@yahoo.com>chiapaslink@yahoo.com
ChiapaslinkSUMMARY:
The project, which aims to turn the area between
Puebla (just south of Mexico City) and Panama into a
"development corridor" in order to integrate these
regions into the global economy, has a budget of
80,000 million pesos (US$9 billion). It is the
economic side of a counter-insurgency plan that has
its military side in the low intensity war against the
Zapatista rebellion. According to its promoters, the
central idea of the programme in relation to the
south-east of Mexico is to create the economic
conditions for the inhabitants of this region --
primarily subsistence farmers-- to work in the oil,
tourism, and maquiladora (sweat-shop) industries.
The "Proyecto Puebla-Panama" was originally devised by
a member of the previous PRI government and is now
being supervised by multi-millionaire Alfonso Romo,
president of the agro-biotechnology transnational
Grupo Pulsar. Referring to the Chiapas part of this
project, Romo has stated that it is "the one I like
best out of all my business enterprises" (see
<http://www.ciepac.org/analysis/pulsar>www.ciepac.org/analysis/pulsar for more information on
Pulsar).
Romo has a joint project in association with
Conservation International (of which he is a board
member) in the Lacandon rainforest in Chiapas,
allegedly for conservation purposes. According to
Miguel Pickard, from the Centre for Economic Research
and Community Action Policies (CIEPAC), it is very
likely that behind these so-called
environmentally-friendly projects lurk "biopiracy"
activities - the robbery of medicinal plants and
knowledge for patents by transnational corporations.
The Lacandon rainforest hosts key resources in terms
of water, oil and biodiversity. According to the World
Bank, Chiapas is an "interesting experimental field in
biotechnology and biodiversity for business
investors". In the 1.9 million hectares of the
Lacandon rainforest, partly controlled by the
Zapatistas, there is 25% of the surface water of
Mexico (which generates 45% of it hydroelectric
power), more than half of the species of Mexican
tropical trees, 3,500 plant species, 114 of mammals,
and 345 of birds. Oil reserves are equally located
under key areas of Zapatista influence, as are plans
for further hydroelectric dams and privatisation of
In the area of the project that concerns Mexico, four
stages have been devised. The first is about
modernising the transport infrastructure (trains,
roads, airports) in order to facilitate the extraction
of goods and resources out of the area. The second is
a concerted drive towards agricultural modernisation
to increase exports (which includes biotechnology).
The third is support for small and medium sized
businesses, and attracting companies to the region,
including maquiladoras. The last is to exploit the
touristic potential of the region, principally through
further road constructions.
It is not difficult to deduce that the "modernisation"
of Chiapas implies the expulsion of indigenous
communities from these areas, which significantly
contradict the spirit of the San Andres Accords and
calls for autonomy by the Zapatistas and indigenous
populations of the south-east of Mexico. It is a
further step towards uprooting indigenous peoples from
their communal ways and orienting them towards an
individualistic monetarised economy, in line with
Fox's famous pre-election statement that what
indigenous people need is "tele, vocho y changarro"
(TV, a Volkswagen beetle, and a small business).
January 2001 - Enforcement and Detention figuresNational Coalition of
Anti-Deportation Campaigns (NCADC)
E-mail <mailto:ncadc@ncadc.org.uk>ncadc@ncadc.org.uk
Web site: <http://www.ncadc.org.uk/>http://www.ncadc.org.uk/
January 2001 - Enforcement and Detention figures
Removals for the month of January 2001Enforcement removals: 820Port refused & removed: 2,925Total Number of removals: 3,745 (figures do not include dependants).Within these figures are 635 asylum seekers + *179 dependents total 814.*The Home Office method of calculating dependants is through an 'uplift
figure' which is 1.282 (or 28.2%, 'uplift figure' is only used for asylum
seekers).=========================================
Persons recorded as being in detention in the United Kingdom
solely under 1971 Immigration Act powers as at 31st January 2001, by place
of detention:Location
Campsfield House 165
Dover Harbour 26
Manchester Airport 5
Tinsley House 117
Other places of detention 1
Belmarsh 67
Blakenhurst 4
Craiginches 5
Gateside 27
Haslar 117
High Down 58
Holme House 30
Lindholme 87
Total number of persons held in detention centres: 414Total number of persons held in detention/prisons and criminal prisons: 920**Occupancy figure for Oakington Reception Centre 231A total of 1,565 persons not at libertyAsylum seekers held in prison establishments are subject to prison rules.
Figures exclude persons detained in police cells (other than at Dover
Figures for Prison establishments may include some persons detained under
dual immigration and other powers.**Oakington is catorgrised by the Home Office as a holding/reception centre
and excluded from the detainee table.
Below are the locations of the Home Office detention estate.
Figures are for the number of beds at each location, total 1,842 beds.
Queens buildings, Heathrow 15
Tinsley House 150
Detention Prisons
*HMP Haslar 160
*HMP Rochester 198
*HMP Lindholme 110
Designated Prisons
* HMP Belmarsh 50
* HMP Wandsworth 50
* HMP Bullingdon 50
* HMP Highdown 50
* HMP Lincoln 50
* HMP Holme House 60
* HMP Liverpool 50
* HMP Cardiff 50
* HMP Winchester 50, (detainees are kept on the same wing as
remands).
* HMP Elmley 30, (detainees are kept on the same wing as remands).Holding/reception centres Oakington 400Prisons
At 31st January 49 criminal prisons held detainees. The Prison Service makes places available to the Immigration and
Nationality Department for immigration detainees as and when required.
*Asylum seekers and immigration detainees held in these
establishments and prisons are subject to prison rules, (treated as remand
A monthly break down of enforcement and detention statistics is available on
NCADC's web site, (left hand frame resources).
Statistics from: Home Office Research Development & Statistics Directorate:
All figures are provisional and subject to revision.
Pressemitteilung der TARGHallo und schoenen guten Tag,
dies ist eine Pressemitteilung der Thueringer Antirepressionsgruppe
(TARG), die sich aufgrund von einem Verfahren nach §129 StGB
gegruendet hat. Wir moechten Euch bitten, diese Pressemitteilung und /
oder an Euch bekannte linke Medien weiter zu leiten, damit der neue
Informationsstand bekannt wird. Vielen Dank und auf Wiederschreiben.Farbbeutel plus (angeblicher) Molotow - Cocktail machen zusammen ein
Verfahren nach §129 StGB
In Erfurt wird seit Januar 2000 ein Verfahren nach §129 StGB (Bildung
krimineller Vereinigungen) angestrengt. Obwohl es ZeugInnenvorladungen
fuer 5 Mitglieder des Fachschaftsrates Sozialwesen an der
Fachhochschule Erfurt zum Landeskriminalamt gab, war bisher nichts
ueber die Ermittlungshintergruende bekannt. Erst jetzt hat die
Staatsanwaltschaft Erfurt auf Nachfrage einige Hintergruende bekannt
gegeben. Das Verfahren nach §129 StGB richtet sich gegen Unbekannt.
Gesucht wird dabei eine Gruppe namens "Autonome DekorateurInnen", die
sich in einem BekennerInnenschreiben zu einem Farbbeutelwurf auf das
Innenministerium am 21. Dezember 1999 bekannte. In dem
BekennerInnenschreiben machen die "Autonomen DekorateurInnen"
deutlich, dass sie mit Ihrer Dekoration gegen die Durchsuchungen
linker Projekte in Berlin und die Gefangennahme von drei Menschen in
Berlin und Frankfurt a.M. protestieren wollten. Diese Festnahmen
hatten am 19. Dezember stattgefunden und den Gefangenen wird die
Mitgliedschaft in den Revolutionaeren Zellen (Stadtguerillagruppe der
70iger und 80iger Jahre) vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft wirft den
"Autonomen DekorateurInnen" zusaetzlich den Molotow -
Cocktail"anschlag" (ein kleiner Brandfleck verzierte den Gehweg!) auf
das Innenministerium vom Januar 2000 vor, zu dem kein
BekennerInnenschreiben vorliegt und dessen Existenz angezweifelt wird.
Zu den ZeugInnenvorladungen von 5 Studierenden des Fachschaftsrates
Sozialwesen wollte die Staatsanwaltschaft keine Angaben machen, da das
Verfahren noch laufe. Der Fachschaftsrat stellt einem anonymen
Erfurter Infoblatt "SPUNK", in welchem das BekennerInnenschreiben der
"Autonomen DekorateurInnen" dokumentiert wurde, sein Postfach zur
Verfuegung. Wir brauchen weiterhin Eure Solidaritaet!
Weg mit §129 / §129a !!!
Freiheit fuer Axel, Sabine und Harald und alle Anderen !!!
Thueringer Antirepressionsgruppe TARG (<mailto:targ00@gmx.net>targ00@gmx.net)
LAG Antifa/Antira A.L.F.
Stichwort: 129
Kto-Nr.: 2371243701
BLZ: 82010111, BfG Erfurt
e-mail: <mailto:abcibk@hushmail.com>abcibk@hushmail.com
<http://www.freespeech.org/entfesselt>http://www.freespeech.org/entfesseltDas Anarchist Black Cross (ABC) ist ein internationales Netzwerk von
Zum Anmelden ein leeres E-Mail an folgende Adresse schicken: <mailto:abcibk_d-subscribe@yahoogroups.com>abcibk_d-subscribe@yahoogro ups.com
<mailto:abcibk_d-unsubscribe@yahoogroups.com>abcibk_d-unsubscribe@yaho
Amadeu Casellas Ramon vom spanischen Staat verschleppt
Seit dem 13. Januar 2001 befand sich Amadeu Casellas Ramon im Knast
von Can Brians im Hungerstreik. Er beteiligte sich mit dieser Aktion
an den Protestaktionen der sozialen Gefangenen in Spanien gegen das
FIES-Isolationsregime (wir haben bereits mehrfach davon berichtet -
fuer weitere Infos wendet euch einfach an uns).
Amadeu wurde verschleppt und im Gefaengnis von Ponent en Lleida in
Isolationshaft gehalten, einem der brutalsten Knaeste Kataloniens und
Spaniens ueberhaupt. Die WaerterInnen und die Leitung dieses Knastes
stacheln die Gefangenen regelmaessig zu Gewaltakten gegen Mitinsassen
auf, um auf diese Weise keinerlei Solidaritaet unter den Gefangenen
aufkommen zu lassen. Zudem kommt es immer wieder zu Folterungen an
Gefangenen durch die WaelterInnen.
Die Medien benutzen dieses hohe Ausmass an Gewalt natuerlich um die
Gefangenen selber zu diskreditieren und als antisoziale, brutale
Bestien darstellen zu koennen, vor denen die Gesellschaft und der
Staat unbedingt geschuetzt werden muessen. Sie hinterfragen in keiner
Weise das brutale System Knast und kommen nicht auf den Gedanken, dass
es erst die unertraeglichen, unmenschlichen Haftbedingungen und die
Vorgehen der staatliche Autoritaeten sind, die Menschen zu solchen
Gewalttaten verleiten.
Waehrend jegliche Solidaritaet unter den (eher links eingestellten)
Gefangenen selber und auch nach aussen hin von vornherein brutal
niedergepruegelt wird, duerfen sich Neonazis in den Knaesten
gemeinschaftlich organisieren und ihre "Gesetze" durchsetzen.
Zur Zeit ist ueber Amadeus Situation relativ wenig bekannt. Einzig und
alleine, dass er mit aller Gewalt in einen anderen Knast verschleppt
wurde ist bekannt. Seine gesundheitliche Situation war bereits vor
dieser Verschleppung sehr schlecht. Er hatte als Folge des
Hungerstreiks ueber 12 Kilo an Koerpergewicht verloren. (Puls: 80
Schlaege pro Minute, Blutdruck: 80/60).
Es ist ziemlich sicher anzunehmen, dass diese Verschleppung eine
Antwort auf Amadeus Kampf ist die Haftbedingungen in den FIES-Trakten
in Spanien zu verbessern. Amadeu hat auf diese staatliche Repression
mit einem erneuten Hungerstreik geantwortet. Er benoetigt unsere
Unterstuetzung momentan so dringend wie nie zuvor. Schreibt
Protestbriefe an die Knastleitung und fordert Amadeus sofortige
Sr. D. Angel Comez Muñoz
Dr. Gen. de Serveis Penitenciaris i Rehabilitaciò
Ihr koennt selbstverstaendlich auch ein paar aufmunternde Worte an
Amadeu selber schicken (in Spanisch):
C.P. Lleida II - Ponent
Die 3 Hauptforderungen der Knastkaempfe in Spanien:
- Schluss mit den FIES-Trakten!!!
- Freilassung aller kranken Gefangenen und all jener die mehr als 20
Jahre hinter Gittern sitzen!!!
- Verlegung der Gefangenen in Knaeste in ihrer "Heimatgegen"!!!
<mailto:abcibk_d-subscribe@yahoogroups.com>abcibk_d-subscribe@yahoogro
von: <mailto:walter.buder@kath-kirche-vorarlberg.at>walter.buder@kath-kirch e-vorarlberg.at ================================================
Mit bestem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und der Bitte um Publikation!
Die verrückte Sprache des Leidens
KunstKirche III startet im Feldkircher Dom
Feldkirch (pdf) Die Installation ?Krankenbett? des Künstlerduos Margot
Meraner und Gerti Hopp wird am kommenden Freitag, 2. März, 19.30 Uhr, im
Feldkircher Dom eröffnet. Mit diesem spirituell anspruchsvollen dritten
KunstKirche Projekt findet die Fastenzeit einen durchaus provokanten Auftakt.
Die Theologin und Schriftstellerin Dorothee Sölle wird im Rahmen der
Eröffnung zum Thema des menschlichen Leidens und der Solidarität sprechen.
Sie greift damit inhaltlich jene Themen auf, die beide Künstlerinnen zu ihrer
Arbeit inspiriert haben und visuell umgesetzt wurden: das Mitfühlen Gottes in
den Leiden der Kreatur, eben: ?die verrückte Sprache des Leidens? (Dorothee
Sölle) wie sie auch im leidenden Christus zum Ausdruck kommt.
Die Installation in der Mittelachse des Doms besteht aus sechs Krankenbetten,
darunter ein Kinderkrankenbett. Das Konzept des Künstlerinnenduos Meraner und
Hopp wurde von der Fachjury vor rund einem Jahr prämiert und soll
Lebensereignisse wie Lust und Leid, Geburt und Tod, Alter und Gebrechlichkeit
oder Krankheit und Heilung wachrufen. Die Installation macht über den
direkten Weg der Betrachtung deutlich, dass es genau solche Erfahrungen sind,
die in der "Kirche" einen Platz haben. Sie werden nicht verschwiegen,
vermieden oder tabuisiert, sondern finden Raum in der zentralen Mittelachse
des Doms.
Eine politische Dimension erhält die Installation durch Funktionalität und
Herkunft, denn alle Betten stammen aus Vorarlberger Krankenhäusern, Alten-
und Pflegeheimen. Den Künstlern zufolge können ?Gegenstände mit einer
konkreten Geschichte nicht als Erfindung abgetan werden". Sie verdeutlichen
dadurch eine unsichtbare Summe von menschlicher Angst und Not, aber auch von
Heilung und Erlösung, sie offenbaren damit Menschlichkeit als Verpflichtung
und Hoffnung. Aus diesem Grund werden die Krankenbetten immer mit frischer
Anstaltswäsche bezogen sein.
28. Februar 2001 Factbox
KunstKirche im Dom zu Feldkirch ? Eröffnung am Freitag, 2. März 2001, 19.30h
Installation "Krankenbett" von Margot Meraner und Gerti Hopp
Vernissagerede (Mag. Miriam Prantl)
Spiritueller Impuls: Prof. Dr. Dorothee Sölle (Hamburg) zum Thema:
?Jesus wird in der Todesqual sein bis zum Ende der Welt? (B. Pascal)
Musikalische Gestaltung: Wiener Choralschola unter der Leitung von Markus
Digitale Fotos der Installation stehen ab heute 17 Uhr zur Verfügung!
katholische kirche vorarlberg - öffentlichkeitsarbeit
dr. walter buder , bahnhofstr. 13, A-6800 Feldkirch
t 43 5522 3485 101 - m 43 699 11328052 - f 43 5522 34 85 6
eMail: <mailto:walter.buder@kath-kirche-vorarlberg.at>walter.buder@kath-kirch e-vorarlberg.at
Titel: Werbepannen der FP reißen nicht ab:
1. u-titel: FPÖ nix fastehn deitsch.
2. u-titel: Von virtuellen Taschen und Telephonnummern.
Gestern abend wurde in unserem Gemeindebau an alle Türen ein Säcklein der
FPÖ zugestellt. Der Aufdruck gewohnt patriotisch/ nationalistisch: "Unser
Wien - Unsere heimat FPÖ Wien wir sind immer für sie da Tel. 403 27 22" Auf
der Rückseite zieren die Kabas-fanten Humpi-Dumpti die Tasche.
Der Inhalt: Ein Prospekt mit dem Konterfei der "einzigen Alternative" alias
"ich bin auch betroffene Ausländerin" Partik-Pable. Mit ihrem rein-arischem
Namen Partik-Pablé fordert ebendiese: "Wohnen im Gemindebau:
Gemeindebauwohnungen nur für Österreicher!"
Inhalt des weiteren: Ein blauer Schmetterling und ein gleichfarbener
Pikant an der Sache: an rund 25 % der Türen unseres Gemeindebaues klebte
das Schild "Bitte kein Werbematerial" welches mittlerweile alle
(mehrheitlich) ausländischen Kolporteure lesen können und deshalb KEIN
Werbematerial an die Tür stecken. Nicht so die FPÖ: FPÖ, nix fastehen deitsch?
Am "FPÖ Service Telephon" von dem versprochen wurde "wir sind immer für sie
da" war weder gestern abend ( 19:00 Uhr und 22:00 Uhr noch heute morgen
8:30) jemand für eine Stellungnahme zu haben. Es gab auch kein Spruchband
Die Fa. Walter Wille (<http://www.walter-wille.at>www.walter-wille.at) welche die Taschen herstellte
und bedruckte rühmt sich auf ihrer Homepage
(<http://www.walter-wille.at/wille.htm>http://www.walter-wille.at/will e.htm) übrigens mit ihren 10 Mitarbeitern
"internationalen Background" zu haben. Ob dies nun auf ausländische
Angestellte oder aber die zahlreichen Internationalen Niederlassungen
(keine?) zurückzuführen ist, bleibt die Fa. Wille schuldig.
Aufhorchen läßt Sie allerdings mit dem Zitat: "Die Verpackung von
Produkten", so der Unternehmensgründer Walter Wille zur Philosophie des
Unternehmens, "ist heute endlich auf dem Weg, ein bedeutendes Element des
Verkaufs zu sein und spielt eine wichtige, virtuelle Rolle als
Unternehmensbote."
So virtuell war die Rolle wohl nicht: die Tasche hing ganz real und
physisch greifbar an unserer Tür mit dem Kleber "Bitte kein Werbematerial"
<mailto:awart@gmx.at>awart@gmx.at
0676 / 77 68 005
Vor einigen Tagen versandte die FPÖ eine erste, persönlich adressierte
Werbezustellung ohne DVR Nummer (das LIF hat Beschwerde-Musterbriefe an die
Datenschutzkomission bereitgestellt) mit inkludierter "ausspionier-CD" (das
Programm registriert sich gleich einem Trojaner-Virus als Server auf dem
Computer und baute ohne den Benutzer um Zustimmung zu fragen eine
Verbindung zu einem fpö site auf. Welche Daten dabei transferiert werden
ist unbekannt - grundsätzlich hat das "FPÖ-Programm" aber die selben Rechte
wie der Benutzer, d.h. die Übermittlung von Daten über installierte
Software, verfaßte dokumente, emails des adressbuches etc. ist technisch
nicht nur möglich sondern wurde bereits bei zahlreichen viren (melissa,
i-love-you) erfolgreich praktiziert.)
Bei einer (vergeblichen) Suche nach Zusatzinformationen zum, von Lothar
Höbelt vor kurzem herausgegebenen, Buch "Republik im Wandel. Die große
Koalition und der Aufstieg der Haider-FPÖ" hatte <<http://www.amazon.de>www.amazon.de> drei
Alternativen im Angebot:
Krupp. Der Aufstieg eines Industrieimperiums. von Lothar Gall
Haider. Schatten über Europa. von Hans-Henning Scharsach, Kurt Kuch
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui. von Bertolt Brecht
Wolfgangerstr.26, A-4820 Bad Ischl, Austria fon/fax: +43 6132 24590
Redaktionsschluss: 01. Maerz 2001, 23:00 Uhr

References: § 28
 §129
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