Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=13.08.2014&Aktenzeichen=B%206%20KA%2038/13%20R
Timestamp: 2020-07-07 00:54:24+00:00

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BSG, 13.08.2014 - B 6 KA 38/13 R - dejure.org
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BSG, 13.08.2014 - B 6 KA 38/13 R (https://dejure.org/2014,20416)
BSG, Entscheidung vom 13.08.2014 - B 6 KA 38/13 R (https://dejure.org/2014,20416)
BSG, Entscheidung vom 13. August 2014 - B 6 KA 38/13 R (https://dejure.org/2014,20416)
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§ 31 SGB 10, § 39 Abs 1 S 1 SGB 10, § 39 Abs 1 S 2 SGB 10, § 44 SGB 10, §§ 44 ff SGB 10
Vertragsärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung - Beschwerdeausschuss - Übersendung des Sitzungsprotokolls - Bekanntgabe eines Verwaltungsakts - Aufhebung nach Maßgabe der allgemeinen verfahrensrechtlichen Vorschriften - Korrektur von Prüfbescheiden nach den ...
SG Mainz, 04.05.2011 - S 8 KA 213/09
LSG Rheinland-Pfalz, 17.01.2013 - L 7 KA 29/11
Anders als die Durchsetzung des hier in Rede stehenden Rückzahlungsanspruchs der Krankenkasse gegen die KÄV hängt die Rechtmäßigkeit von Honorarberichtigungen im Rechtsverhältnis zwischen KÄV und Vertragsarzt nicht allein von der sachlichen Fehlerhaftigkeit der Abrechnung nach § 106a Abs. 2 Satz 1 SGB V, sondern auch davon ab, dass die hierfür geltende vierjährige Ausschlussfrist noch nicht abgelaufen ist (…vgl nur BSG SozR 4-2500 § 106a Nr. 12 RdNr 24 mwN) und Vertrauensschutzgesichtspunkte der Berichtigung nicht entgegenstehen (vgl hierzu jüngst BSG Urteil vom 13.8.2014 - B 6 KA 38/13 R - Juris RdNr 20 mwN, zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen) .
Maßstab für die inhaltliche Auslegung dieser Verwaltungsakte ist der "Empfängerhorizont" eines verständigen Beteiligten, der die Zusammenhänge berücksichtigt, welche die Behörde nach ihrem wirklichen Willen (§ 133 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB) erkennbar einbezogen hat (…vgl. hierzu: BSG Urt. v. 24.1.2018 - B 6 KA 48/16 R - juris Rn. 21; Urt. v. 13.8.2014 - B 6 KA 38/13 R - juris Rn. 13;… Urt. v. 6.4.2011 - B 4 AS 119/10 R - juris Rn. 18;… Senatsurt. v. 5.12.2018 - L 8 BA 95/18 - juris Rn. 110).
(3) Auch die Voraussetzungen für die daneben weiterhin anwendbaren, allgemeinen, vom erkennenden Senat entwickelten Grundsätze für einen Off-Label-Use zu Lasten der GKV, die auch im Rahmen der stationären Versorgung gelten, liegen nicht vor (…zu diesen Voraussetzungen vgl BSG Urteil vom 13.12.2016 - B 1 KR 1/16 R - BSGE 122, 170 = SozR 4-2500 § 31 Nr. 28, RdNr 26 - IVIG; vgl zum Off-Label-Use aus jüngerer Zeit BSG Urteil vom 11.9.2018 - B 1 KR 36/17 R - juris RdNr 14 = GesR 2019, 38 - Avastin; vgl aus der Rspr des für das Vertragsarztrecht zuständigen 6. Senats zB BSG Urteil vom 13.8.2014 - B 6 KA 38/13 R - SozR 4-2500 § 106 Nr. 47 RdNr 31;… zur Verfassungsmäßigkeit vgl BVerfG Beschluss vom 30.6.2008 - 1 BvR 1665/07 - BVerfGK 14, 46, 48 f = SozR 4-2500 § 31 Nr. 17 RdNr 10 f) .
Das ist revisionsgerichtlich nicht zu beanstanden (zu den Maßstäben einer Überprüfung der Auslegung durch das Revisionsgericht s BSG Urteil vom 13.8.2014 - B 6 KA 38/13 R - SozR 4-2500 § 106 Nr. 47 RdNr 17 mwN) .
Im Rahmen einer Auslegung nach den Erkenntnismöglichkeiten eines verständigen und hier zudem vertragsarztrechtlich informierten Empfängers des Bescheids (sog Empfängerhorizont - vgl BSG Urteil vom 13.8.2014 - B 6 KA 38/13 R, aaO) kann vielmehr kein Verstoß gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze darin gesehen werden, dass das LSG angenommen hat, die Beklagte habe mit dieser Formulierung die gesetzlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen einer belegärztlichen Tätigkeit nach den Vorgaben des Krankenhausplans umsetzen wollen.
Ohnehin gilt § 49 SGB X nur für den Fall der rechtzeitigen Anfechtung nach Erlass des Verwaltungsaktes (BSG…, Urteil vom 09.06.1999, B 6 KA 76/97 R, u.a. in juris, dort Rdnr. 32) und damit nicht nach einmal eingetretener Bestandskraft (vgl. BSG, Urteil vom 13.08.2014, B 6 KA 38/13 R, u.a. in juris, dort Rdnr. 24 f.).
Von diesem Leistungsantrag ausgehend konnte der Bescheid vom 7. November 2012 aus Sicht eines objektiven, verständigen Erklärungsempfängers, der die Zusammenhänge berücksichtigt, welche die Behörde nach ihrem wirklichen Willen erkennbar in ihre Entscheidung einbezogen hat (vgl. zum MaRstab: BSG, Urteil vom 13. August 2014 - B 6 KA 38/13 R), nur im Sinne der Ablehnung der beantragten Leistungen für die Familie des Klägers verstanden werden.
LSG Rheinland-Pfalz, 03.03.2016 - L 5 KA 41/14
Arzneimittelrezept während stationärem Krankenhausaufenthalt des Patienten
Der Beklagte war berechtigt, den vorherigen Bescheid vom 28.11.2007 durch den Bescheid vom 3.5.2012 zu ersetzen (LSG Rheinland-Pfalz 17.1.2013 - L 7 KA 29/11, juris Rn 25; bestätigt durch BSG 13.8.2014 - B 6 KA 38/13 R, juris); dieser Bescheid ist nach § 96 SGG Gegenstand des Klageverfahrens geworden.
Denn auch bei Vorliegen dieser Voraussetzungen steht die Entscheidung über die Rücknahme im Ermessen der Behörde (z.B. BSG, Urteil vom 13. August 2014 - B 6 KA 38/13 R - in juris, Rn. 25; BSG…, Urteil vom 7. August 2014 - B 13 R 39/13 R - in juris, Rn. 25; BSG…, Urteil vom 30. Oktober 2013 - B 12 R 14/11 R - in juris, Rn. 19).
LSG Berlin-Brandenburg, 22.04.2015 - L 16 R 117/14
Anrechnungszeit - Zeiten der Arbeitslosigkeit - DDR - Vormerkung
LSG Baden-Württemberg, 26.02.2015 - L 6 SB 2969/14
Schwerbehindertenrecht - GdB-Feststellung - Gesamt-GdB von 50 - …
Vertragsärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung - Heilmittelregress - …

References: § 31
 § 39
 § 39
 § 44
 § 106
 § 106
 § 31
 § 106
 § 31
 § 106
 § 49
 § 96