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Timestamp: 2020-01-25 13:21:35+00:00

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BFH, 25.01.2008 - X B 90/07 - dejure.org
https://dejure.org/2008,4269
BFH, 25.01.2008 - X B 90/07 (https://dejure.org/2008,4269)
BFH, Entscheidung vom 25.01.2008 - X B 90/07 (https://dejure.org/2008,4269)
BFH, Entscheidung vom 25. Januar 2008 - X B 90/07 (https://dejure.org/2008,4269)
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FG Schleswig-Holstein, 25.04.2007 - 1 K 288/06
Eine bloße Fehlerhaftigkeit der Vorentscheidung genügt nicht für die Zulassung der Revision (BFH-Beschlüsse vom 13. Oktober 2003 IV B 85/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25; vom 7. Juli 2004 VII B 344/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896, und vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610).
Eine bloße Fehlerhaftigkeit der Vorentscheidung genügt für die Zulassung der Revision dagegen nicht (BFH-Beschlüsse vom 13. Oktober 2003 IV B 85/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25; vom 7. Juli 2004 VII B 344/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896, und vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610).
Da der im finanzgerichtlichen Verfahren geltende Untersuchungsgrundsatz nach § 76 Abs. 1 FGO eine Verfahrensvorschrift ist, auf deren Einhaltung ein Beteiligter --ausdrücklich oder durch Unterlassen einer Rüge-- verzichten kann, hat die unterlassene rechtzeitige Rüge den endgültigen Rügeverlust zur Folge (BFH-Beschlüsse vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610;… vom 29. Februar 2008 IV B 21/07, BFH/NV 2008, 974, …und vom 28. März 2008 IV B 56/07 u.a., BFH/NV 2008, 1186).
Durch die bereits vorliegende Rechtsprechung des BFH ist seit dem Beschluss vom 13. Oktober 2003 IV B 85/02 (BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25) abschließend geklärt, dass und aus welchen Gründen nur ein schwerwiegender Fehler des Finanzgerichts (FG) bei der Anwendung und Auslegung revisiblen Rechts die Zulassung der Revision rechtfertigen kann (…vgl. z.B. auch BFH-Beschlüsse vom 13. Januar 2006 VIII B 7/04, BFH/NV 2006, 914;… vom 24. Juli 2008 VI B 7/08, BFH/NV 2008, 1838, und vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610).
Der Kläger hat einen derartigen Rechtsanwendungsfehler nicht hinreichend substantiiert dargetan (vgl. BFH-Beschluss in BFH/NV 2008, 610).
Haben Steuerpflichtige --wie im Streitfall die Kläger-- in ihren vorbereitenden Schriftsätzen Beweisanträge gestellt und verhandeln sie anschließend --fachkundig vertreten-- in der mündlichen Verhandlung vor dem FG zur Sache, ohne die begehrte Beweisaufnahme ausdrücklich zu beantragen, wertet die Rechtsprechung diesen Umstand regelmäßig als nach § 155 FGO i.V.m. § 295 der Zivilprozessordnung (ZPO) beachtlichen Verzicht auf die Sachaufklärungsrüge, wenn Hindernisse für eine solche Rüge nicht dargelegt werden (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 20. April 1989 IV R 299/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727;… sowie BFH-Beschlüsse vom 18. März 2004 VII B 53/03, BFH/NV 2004, 978; vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610;… vom 29. Februar 2008 IV B 21/07, BFH/NV 2008, 974; vom 28. November 2008 VIII B 218/07, Zeitschrift für Steuern und Recht 2009, R 239).
Eine bloß fehlerhafte Umsetzung von Rechtsprechungsgrundsätzen auf die Besonderheiten des Einzelfalles genügt nicht (BFH-Beschlüsse vom 13. Oktober 2003 IV B 85/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25; vom 7. Juli 2004 VII B 344/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896;… vom 30. Januar 2007 IV B 111/05, BFH/NV 2007, 1146; vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610, und in BFH/NV 2008, 613).
BFH, 12.11.2008 - V B 41/08
Qualifizierter Rechtsanwendungsfehler bei Schätzung
Dem Vorbringen des Klägers lässt sich darüber hinaus auch nicht entnehmen, dass ein zur Zulassung der Revision nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 FGO führender sog. qualifizierter Rechtsanwendungsfehler vorliegt (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 13. Oktober 2003 IV B 85/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25; vom 7. Juli 2004 VII B 344/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896;… vom 30. Januar 2007 IV B 111/05, BFH/NV 2007, 1146, und vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610).
Der im finanzgerichtlichen Verfahren geltende Untersuchungsgrundsatz nach § 76 Abs. 1 FGO ist eine Verfahrensvorschrift, auf deren Einhaltung ein Beteiligter --ausdrücklich oder durch Unterlassen einer Rüge-- mit der Folge des endgültigen Rügeverlusts verzichten kann (BFH-Beschlüsse vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610;… vom 29. Februar 2008 IV B 21/07, BFH/NV 2008, 974, …und vom 28. März 2008 IV B 56-57/07, BFH/NV 2008, 1186).
Eine bloße Fehlerhaftigkeit der Vorentscheidung genügt für die Zulassung der Revision hingegen nicht (BFH-Beschlüsse vom 13. Oktober 2003 IV B 85/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25; vom 7. Juli 2004 VII B 344/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896, und vom 25. Januar 2008 X B 90/07, BFH/NV 2008, 610).
Für die vom Gesetzgeber grundsätzlich mit Gewinnausschüttungen steuerlich gleich behandelte Auskehrung von in der Gesellschaft erwirtschafteten Erträgen über eine Veräußerung des Gesellschaftsanteils (einschließlich der darin u.a. verkörperten Teilhabeansprüche am Ertrag) muss daher das Gleiche gelten (BFH-Urteil vom 25. Oktober 2005 - IX R 15/05 - BStBl II 2006, 171; vergleichbar auch der Rechtfertigung der Freistellung des Veräußerungsgewinns i.S.v. § 8 b Abs. 2 KStG 2002 - siehe hierzu BFH-Urteil vom 23. Januar 2008 - I R 101/06 - BFH/NV 2008, 610 unter Hinweis auf Gosch, KStG, § 8 b Rz. 1).
BFH, 24.05.2012 - IV B 35/11
Zur Zulassung der Revision wegen Divergenz und qualifizierten Rechtsfehlers
BFH, 18.05.2011 - XI B 57/10
Klageabweisung aus nicht vom Finanzamt vorgetragenen Gründen - Darlegung einer …

References: § 76
 § 155
 § 295
 § 115
 § 76
 § 8
 § 8