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Timestamp: 2019-02-18 14:37:45+00:00

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unfähig | Thomas Blechschmidt – Political author
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TToG II § 105
§ 105. I will not deny that if we look back as far as history will direct us, towards the original of commonwealths, we shall generally find them under the government and administration of one man. And I am also apt to believe, that where a family was numerous enough to subsist by itself, and continued entire together, without mixing with others, as it often happens, where there is much land, and few people, the government commonly began in the father:
For the father having, by the law of nature, the same power with every man else to punish, as he thought fit, any offences against that law, might thereby punish his transgressing children, even when they were men, and out of their pupilage; and they were very likely to submit to his punishment, and all join with him against the offender, in their turns, giving him thereby power to execute his sentence against any transgression, and so in effect make him the law-maker, and governor over all that remained in conjunction with his family. He was fittest to be trusted; paternal affection secured their property and interest under his care; and the custom of obeying him, in their childhood, made it easier to submit to him, rather than to any other.
If therefore they must have one to rule them, as government is hardly to be avoided amongst men that live together; who so likely to be the man as he that was their common father; unless negligence, cruelty, or any other defect of mind or body made him unfit for it? But when either the father died, and left his next heir, for want of age, wisdom, courage, or any other qualities, less fit to rule; or where several families met, and consented to continue together; there, it is not to be doubted, but they used their natural freedom, to set up him, whom they judged the ablest, and most likely, to rule well over them.
Conformable hereunto we find the people of America, who (living out of the reach of the conquering swords, and spreading domination of the two great empires of Peru and Mexico) enjoyed their own natural freedom, though, ceteris paribus, they commonly prefer the heir of their deceased King; yet if they find him any way weak, or incapable, they pass him by, and set up the stoutest and bravest man for their ruler
§ 105. Ich streite es nicht ab. Wenn wir bei der Erforschung des Ursprungs von Staaten soweit zurückgehen, wie die Geschichte uns lässt, finden wir regelmäßig unter Regierung und Verwaltung eines Einzelnen. Ich bin auch in der Lage zu glauben, sofern eine Familie groß genug war, sich selbst zu versorgen und zusammenzubleiben ohne sich mit anderen zu vermischen, was dort oft vorkommt, wo es viel Land und wenig Leute gibt, das Regieren ging normalerweise vom Vater aus.
Da ein Vater gemäß Naturrecht dieselbe Macht hatte wie jeder andere, alle Verstöße gegen dieses Recht nach eigenem Ermessen zu bestrafen, so durfte er die Verstöße seiner Kinder strafen, selbst wenn diese bereits Männer und erwachsen waren. Sehr wahrscheinlich ordneten sich die Kinder seinen Strafen genau so unter und wie sie sich mit ihm gegen andere Übertreter verbündeten. Sie ermächtigten ihn damit sein Urteil bei jeder Übertretung zu vollstrecken und machten ihn so tatsächlich zum Gesetzgeber und Regenten aller, die Mitglied seiner Sippe blieben. Er war der Geeignetste für ihr Vertrauen. Väterliche Liebe bürgte für ihren Besitz und Interesse an seiner Obhut. Gewohnheit, ihm während der Kindheit zu gehorchen, machte es bequemer, sich ihm unterzuordnen als einem anderen.
Wenn sie schon jemand haben brauchten, der sie führte, Regierung unter Menschen, die zusammenleben ist schließlich kaum zu vermeiden, wer war dann wahrscheinlich der geeignetere Mann, wenn nicht der gemeinsame Vater? Es sein denn Vernachlässigung, Grausamkeit oder ein anderer geistiger oder körperlicher Defekt ließen ihn untauglich erscheinen. Was aber wenn der Vater starb und der nächste Erbe aus Mangel an Alter, Weisheit, Mut oder anderen Eigenschaften weniger geeignet als Regent war? Oder wenn einige Familien zusammentraten?
Sofern sie übereinkamen, zusammen zu bleiben, nutzten sie ohne jeden Zweifel ihre natürliche Freiheit dazu, denjenigen einzusetzen, welchen sie für den fähigsten hielten und von dem sie am ehesten eine gute Regierung erwarten konnten. Genau deshalb stellen wir bei den Völkern Amerikas fest, obwohl sie ceteris paribus (unter Gleichen) für gewöhnlich den Erben ihres verstorbenen Königs vorziehen, ihn dennoch übergehen, wenn sie ihn für schwach oder unfähig halten und den stärksten und tapfersten Mann zum Anführer einsetzen. Zumindest soweit sie sich außerhalb der Reichweite erobernder Schwerter und der ausgedehnten Herrschaft der beiden großen Reiche Peru und Mexiko leben und sich im Genuss ihrer eigenen natürlichen Freiheit befinden.
ablestabsoluteadministrationaffectionagealterAmericaAmerikaAnführerAnspruchArbeitausgedehntenauthorityAutoritätavoidedbelieveBesitzBevölkerungbleibenbodybravestcareceteris paribuschildhoodcommoncommonlycommonwealthcommunitycompactConformableconjunctionconqueringconsentedcontinuecouragecrueltycustomdefectDefektdenydominiondoubtedEigenschaftenEigentumempiresErbeneroberndeerwachsenexecutefähigstenFatherfitfittestforceFreedomFreiheitFürsorgeGeeignetstegehorchengeistigerGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengenerallyGeschichteGesellschaftGesetzGesetzgeberGewährGewohnheitGlaubengovernedgovernmentgovernorGrausamkeithardlyheirhereuntoHerrschaftHerrscherhieltenhistoryincapableInteresseinterestJohn LockejudgejudgedjurisdictionjusticekaumKindheitkingKönigskörperlicherlaborlawlaw of naturelaw-makerlawfulLeutelibertyMachtmagistrateMangelmankindMenschheitMexicomindMutnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtnegligencenormalerweiseobeyingObrigkeitoffencesoffenderordnetenpassendpaternalpeoplePerupoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepropertypunishpunishmentpupilagequalitiesreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelregelmäßigRegentschaftRegierenRegierungReicheRichterrightrohe GewaltrulerulerschwachSchwertersentencesocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyspreadingstärkstenstoutestStrafenstreitesubmitsubsistswordstapferstentransgressingtransgressionTToG II § 105Two Treatises of GovernmentübereinkamenÜbertreterÜbertretungunfähigUrteilVaterväterlichevermeidenVernachlässigungVernunftversorgenVerstößeVertragVerwaltungviolenceVolkvollstreckenwantweakWeisheitwisdomZuneigungZweifel
TToG II § 57
§ 57. The law, that was to govern Adam, was the same that was to govern all his posterity, the law of reason. But his offspring having another way of entrance into the world, different from him, by a natural birth, that produced them ignorant and without the use of reason, they were not presently under that law; for nobody can be under a law, which is not promulgated to him;
and by this law being promulgated or made known by reason only, he that is not come to the use of his reason, cannot be said to be under this law; and Adam’s children, being not presently as soon as born under this law of reason, were not presently free: For law, in its true notion, is not so much the limitation as the direction of a free and intelligent agent to his proper interest, and prescribes no farther than is for the general good of those under that law:
Could they be happier without it, the law, as an useless thing, would of itself vanish; and that ill deserves the name of confinement which hedges us in only from bogs and precipices. So that, however it may be mistaken, the end of law is not to abolish or restrain, but to preserve and enlarge freedom: For in all the states of created beings capable of laws, where there is no law, there is no freedom:
For liberty is, to be free from restraint and violence from others; which cannot be, where there is no law: But freedom is not, as we are told, a liberty for every man to do what he lists (for who could be free, when every other mans humor might domineer over him?): But a liberty to dispose and order as he lists, his person, actions, possessions, and his whole property, within the allowance of those laws under which he is, and therein not to be subject to the arbitrary will of another, but freely follow his own.
§ 57. Das Gesetz, welches Adam Richtschnur sein sollte, ist dasselbe, nachdem sich alle Nachkommen zu richten haben: Das Gesetz der Vernunft. Nachkommen treten jedoch auf zu Adam verschiedene Weise in die Welt: Sie werden natürlich geboren.
Anfangs unwissend und unfähig, die Vernunft zu nutzen, stehen sie nicht sofort unter diesem Gesetz. Niemand kann unter einem Gesetz stehen, das ihm nicht bekanntgegeben wurde. Da dieses Gesetz allein durch Vernunft bekannt und verständlich wird, kann man niemanden, der den Gebrauch der Vernunft noch nicht erlernt hat, auch nicht verlangen, dass er unter diesem Gesetz steht.
Da Adams Kinder direkt nach der Geburt nicht sofort unter diesem Gesetz stehen können, sind sie auch nicht sofort frei. Denn Gesetz im eigentlichen Sinn bedeutet weit weniger Einschränkung als vielmehr Anleitung für freie und verständige Subjekte bei der Ausrichtung eigener Interessen. Seine Vorschriften reichen keinesfalls weiter als es zum allgemeinen Wohl aller dient, die dem Gesetz untergeordnet sind. Könnten diese ohne das Gesetz glücklicher sein, würde es mangels Nutzen von allein verschwinden. Wohl kaum verdient sich den Begriff Beschränkung, was uns nur gegen Sümpfe und Abgründe einhegt.
Wie oft es auch missverstanden werden mag: Ziel des Gesetzes ist nicht die Freiheit abzuschaffen oder einzuschränken, sondern diese zu erhalten und zu vergrößern. Unter welchen Umständen rechtsfähige Wesen aus leben mögen gilt: Wo kein Gesetz, da keine Freiheit.
Freiheit bedeutet Abwesenheit von Zwang und Gewaltausübung anderer, was dort unerreicht bleibt, wo es keine Gesetze gibt. Freiheit bedeutet nicht, wie uns weisgemacht wird, Freiheit für jeden, zu tun, was er will. (Wer könnte frei sein, wenn die Laune jedes anderen ihn tyrannisieren darf?) Sie ist nichts anderes als das Recht gemäß expliziter Erlaubnis der Gesetze, unter denen man steht, über seine Person, Handlungen, Besitz und gesamtes Eigentum zu verfügen und damit zu tun, was einem gefällt. Ohne der Willkür eines Anderen untergeordnet zu sein, sondern frei dem eigenen Willen zu folgen.
AbgründeabsoluteactionsAdamagentallgemeinen WohlallowanceAnleitungAnspruchArbeitarbitraryauthorityAutoritätbekanntgegebenBesitzBevölkerungbogscommoncommonwealthcommunitycompactdirectiondisposedomineerdominioneigeneneigener Interesseneigentlichen SinnEigentumEinschränkungErlaubnisfolgenfollowforcefreeFreedomfreieFreiheitgefälltGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengeneral goodGesellschaftGesetzGesetzeGewährGewaltausübunggovernedgovernmentgovernorHandlungenHerrschaftHerrscherhumorignorantill deservesintelligentJohn LockejurisdictionjusticelaborLaunelawlaw of naturelawfulLeutelibertylimitationlistsMachtmagistratemankindMenscheitNachkommennackte GewaltNaturgesetzNaturrechtnotionObrigkeitoffspringorderownpeoplePersonpoliticpolitischpositivpossessionposteritypowerprecipicesprescribesprivatprivatepromulgatedproper interestpropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungrestraintrightrohe GewaltrulesocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntysubjectSubjekte AusrichtungSümpfeTToG II § 57Two Treatises of GovernmenttyrannisierenunfähigUntergeordnetunwissendvanishVernunftverschwindenverständigeVertragviolenceVolkWillWillenWillkürwohl kaum verdientZwang

References: § 105

§ 105

§ 105
 § 105
 § 57

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