Source: https://www.diebewertung.de/dahl-partner-vermoegensverwaltung-ag-verlustvortrag-ueber-800-000-euro/
Timestamp: 2020-01-28 13:45:24+00:00

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Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG - Verlustvortrag über 800.000 Euro - Diebewertung
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Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG – Verlustvortrag über 800.000 Euro
Nun, wenn man das eigene Unternehmen in Bezug auf das „Vermögen“ anscheinend nicht so richtig in den Griff bekommt, dann könnte das auch mal bei dem einen oder anderen Kunden zum Verlust der Glaubwürdigkeit eines Unternehmens kommen.
Tatsache ist, dass das Unternehmen in dieser Bilanz, die man nun im Unternehmensregister veröffentlicht hat, für das Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von etwas über 40 TDE ausgewiesen hat.
Rechnet man das einmal theoretisch „hoch“, dann kommt man hier auf einen Zeitraum von möglicherweise bis zu 20 Jahren, bis man eine ausgeglichene Bilanz vorlegt.
Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. la Nr. 3 des Kreditwesengesetzes (Finanzportfolioverwaltung) und befasst sich ausschließlich mit der Verwaltung fremder Vermögenswerte.
Die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft wird deutlich vom Verlauf der internationalen Börsen beeinflusst. Die nachfolgende Aufstellung gibt einen Eindruck der Bewegungen von Indizes und Währungen in 2017:
MSCI Weltindex +0,00%
Dax Index +11,37%
Euro Stoxx 50 +5,90%
Dow Jones Ind. Index +24,33%
S& P 500 +18,42%
Nasdaq Comp. Index +27,16%
Nikkei Index Japan +16,18%
Rex P (Anleihen) -1,00%
US$ gegen Euro -12,40%
Das Jahr 2017 war von allgemein sehr guten Gesamtjahresperformances der globalen Aktienmärkte gekennzeichnet, die dem Druck erhöhter Volatilität durch außenpolitische Risiken aus der neuen Trump Administration (z.B. Nordkorea, Iran etc.) standgehalten haben.
Die globalen Kapitalmärkte waren auch von handelspolitischen Maßnahmen (Androhung und Teilweise Umsetzung von Strafzöllen USA vs. Rest der Welt) gepaart mit stabilen fundamentalen Daten geprägt. Es lag erneut ein besonderes Augenmerk auf der Zinspolitik der amerikanischen Notenbank und der Europäischen Zentralbank, welche mit ihrer Signalwirkung unverändert einen starken Einfluss auf die Entwicklungen an den Kapitalmärkten hatten.
Ähnlich wie im Vorjahr sorgten die gesehenen Marktbewegungen für eine unveränderte Kauflaune bei den Anlegern. Renditenprognosen auf Jahressicht waren trotzdem aufgrund der geldpolitischen Einflüsse (Zentralbanken) in keiner Form vorherzusehen gewesen.
Die Entscheidung den Unternehmensfokus vom Privatkundengeschäft in Richtung der Strategie- und Produktebene zu verlagern, war ein wesentlicher Schritt, der eher mittel- bis langfristig betriebswirtschaftlich Früchte tragen wird, aber dafür langfristig das Unternehmensbestehen und Wachstum fördert. Mit der am Januar 2018 eingeführten MiFID II Richtlinie und dem Wegfall der Bestandsprovisionen und Vergütungen aus Finanzprodukten, wurden insbesondere die „kleineren Vermögensverwaltungsmandate“ auf den Prüfstand gestellt und deren Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt. Die Entscheidung sich von allen Mandaten unterhalb einer festgelegten wirtschaftlichen Betrachtung zu trennen, hat in 2017 zu einem Umsatzrückgang (von €1.181.93 in 2016) auf €1.034.020 geführt.
Die erfolgsunabhängigen Umsätze mit Privatkunden in 2017 lagen bei €378.043 (Vorjahr €478.165) und sind mit dem Strategiewechsel verbunden. Positiv ist hervorzuheben, dass 2017 €42.183 performanceabhängige Erlöse vereinnahmt werden konnten (Vorjahr €0). Insgesamt ergab sich damit bei der Berechnung der Erlöse aus dem Privatkundengeschäft (performanceabhängige- und unabhängige Umsätze) eine Minderung zum Vorjahr (€478.165) in Höhe von €57.939 auf €420.226.
Das gute Ergebnis aus 2016 im Anlageabschluss- und Vermittlungsprovisionsgeschäft konnte erwartungsgemäß in 2017 nicht gehalten werden weil es an die Entwicklungen der reduzierten Volumina im Privatkundengeschäft gekoppelt war und bei €613.794 auslief (Vorjahr €703.772). Für das Jahr 2018 sind ebenfalls deutlich weniger Aktivitäten im Bereich der Vermittlung von Kapitalanlagen geplant, was ausschließlich der Umsetzung der neuen MiFID Richtlinie geschuldet ist und für nicht wenige Vermögensverwalter eine neue negative finanzielle Herausforderung mit sich bringt.
Der Umsatzrückgang wurde von gleichzeitigen Kostenreduzierungen begleitet. So konnten z.B. die Personalkosten inkl. sozialer Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge um -€38.555 (-6%) auf €651.066 (Vorjahr €689.621) weiter reduziert werden.
Die Entwicklung der Erlöse zeigt folgendes Bild:
TEUR TEUR TEUR %
Verwaltungsgebühren für Depots
– erfolgsabhängige 42 0 42
– erfolgsunabhängige 378 478 -100 -21%
420 478 -58 -12%
Anlageabschluss- und Vermittlungsprovisionen 614 * 704 -90 -13%
1.034 1.182 -148 -13%
* Anteile der Anlageabschluss- und Vermittlungsprovisionen wurden je nach Vereinbarung an Kunden oder Vermittler weitergeleitet
In den vergangenen Geschäftsjahren 2014, 2015 und 2016 haben die Rechtsstreitigkeiten mit einem Altaktionär, sowie anhängigen Klagen ehemaliger Anleger wegen vermeintlicher „Falschberatung“ für hohe außerordentliche Belastungen im Rahmen der Rechtsberatungskosten geführt. Die drei Jahresverluste der genannten Jahre entsprachen ungefähr dieser jährlichen außerordentlichen Belastung und hatten zu höheren Verlustvorträgen geführt. Eine allgemein sehr positive Verfahrensentwicklung und mittlerweile in 2018 auch positiv abgeschlossene Klageverfahren führten in 2017 zu einer deutlich reduzierten Summe der Rechtsberatungskosten. Die Rechtsberatungskosten konnten von €287.425 im Vorjahr auf €44.046 in 2017 reduziert werden. Dies führte für 2017 zu einem insgesamt positiven Ergebnis in Form eines Jahresüberschusses von €42.272, wobei der Jahresfehlbetrag der Vorjahre sich um diesen Betrag auf lediglich €822.232 (Vorjahr €864.504) reduzierte.
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 40,5% auf €897.742 (Vorjahr: €638.912). Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt somit 69,6% (Vorjahr 63,9%). Die Liquiditätslage unseres Instituts ist zufriedenstellend.
Der Bedarf an professioneller Betreuung im Umfeld der unabhängigen Vermögensverwalter nimmt weiter zu. Es hat sich ebenfalls in der öffentlichen Wahrnehmung gezeigt, dass die Qualität und Professionalität der angebotenen Dienstleistungen durch kleinere unabhängige Vermögensverwalter dem Vergleich zu größeren Bankinstituten standhalten kann.
Es wird darauf hingewiesen, dass die erwartete geschäftliche Entwicklung in 2018 nachhaltig durch fallende Aktienmärkte belastet werden kann, womit eine negative Entwicklung der Kapitalmärkte immer ein potentielles Risiko für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft darstellt.
Ähnlich verhält es sich mit potentiellen Risiken aus den anhängigen Klagen ehemaliger Kleinanleger wegen vermeintlicher „Falschberatung“, aus denen ein wenn auch überschaubares Risiko im Falle einer erfolgreichen Durchsetzung der Ansprüche entstehen könnte. Unsere Rechtsberater schätzen die Chancen einer Abweisung der Klagen als hoch ein. Aufgrund des handelsrechtlichen Vorsichtsprinzips wurden dennoch in der Vergangenheit Rückstellungen in Höhe von TEUR 167 gebildet.
Unter den sonstigen Risiken sind auch Kundeninvestments in gesellschaftsnahe Gesellschaften zu nennen, die zu Verlusten geführt haben. Wenn dies auch keinen unmittelbaren Einfluss auf die Gesellschaft haben dürfte, könnte es mittelbar jedoch zu Beschwerden sowie daraus resultierende Klagerisiken führen und somit die Ertragslage der Gesellschaft potentiell negativ beeinflussen.
Aufgrund der sehr niedrigen Margen in der privaten Vermögensverwaltung gilt es, effektivere und effizientere Arbeitsmethoden im Unternehmen umzusetzen. Es gilt unverändert, Kostenerhöhungen von Systemanbietern (z.B. Portfoliomanagement — und Börseninformationssysteme), Mietpreiserhöhungen und weitere Kosten aufzufangen und zu kontrollieren, bevor die schrumpfenden Margen (Kostenerhöhungen wurden in den vergangenen Jahren nicht an Kunden weitergegeben, Provisionsverbot durch MiFID II etc.) die Zukunft weiter erschweren. Die Risiken aus dem Geschäft mit den klassischen Privatkunden —insbesondere im Verhältnis zum Ertrag — hatte die Gesellschaft veranlasst bereits in 2017 ihren Fokus grundlegend zu ändern.
Die Gesellschaft wird zukünftig das Geschäft weiter auszubauen allerdings nur noch durch die Akquisition von Neumandaten aus dem Bereich der Family Offices und institutionellen Anleger (professionelle Kunden). Zusätzlich wird man sich stark auf Investmentstrategien konzentrieren, die in der Vergangenheit insbesondere in schwierigen Marktphasen hervorragende Performancebeiträge geleistet haben. Um dieses auf einem höchst professionellen Niveau umsetzen zu können, wird die Auflage mindestens eines UCITS IV Fonds in 2018 beabsichtigt. Für den ersten Fonds bestehen bereits Absichtserklärungen von Investoren im zweistelligen Millionenbereich. Das Startdatum lässt sich bereits für Juni 2018 benennen. Die Honorare aus dem Fondsmanagement werden zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Turnaround des Unternehmens beitragen und gleichzeitig den administrativen Aufwand bei Dahl & Partner weiter entlasten und für zusätzliche Transparenz im Umgang mit Investoren sorgen. Sollte es hier wider Erwarten zu einer Verzögerung bei der Fondsauflage oder dem Zufluss des Fondsvolumens kommen, würde dies die Ertraglage der Gesellschaft sowie die Eigenkapitalquoten negativ beeinflussen.
Die strategischen Veränderungen bei Dahl & Partner bedeuten, sich von bestehendem nicht ertragreichem Geschäft zu trennen, um Platz und Kapazitäten für ertragreichere Dienstleistungen und Produkte mit Blick in die Zukunft anbieten zu können. Eine realistische Einschätzung der Dinge deutet stark darauf hin, dass frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2018 bzw. Anfang 2019 erste deutlich positive Ergebnisse aus den geschilderten Veränderungen zu erwarten sind. Man ist trotzdem zuversichtlich, dass mit dem bestehenden Geschäft und der gegebenen Kostenstruktur auch in 2018 ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht wird.
Risikomanagementziele und Methoden
Die Überwachung des Unternehmens und der Mitarbeiter erfolgt durch den Vorstand.
Neben den regelmäßigen Auswertungen der Buchhaltung steht dem Vorstand eine EDV-gestützte Ergebnisüberwachung als Kontrollinstrument zur Verfügung.
Adressausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken werden laufend bzw. im monatlichen Turnus anhand der Daten des Rechnungswesens kontrolliert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen einem geregelten Debitorenmanagement. Bei den Adressausfallrisiken wird zukünftig verstärkt darauf geachtet, dass Forderungen gegenüber Kunden und Geschäftspartner fristgerecht und in voller Höhe erfüllt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, werden umgehend Wertberichtigungen gebildet.
Die Gesellschaft hat alle ihre Risiken identifiziert und wird sich auch zukünftig intensiv mit ihnen auseinandersetzen mit dem Ziel, mögliche negative Auswirkungen auf die Gesellschaft zu vermeiden bzw. zu minimieren.
Sascha Viets
Marcus Jendraszek
€ T€
a) Kassenbestand 25.050,66 25,1
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 202.691,65 163,3
3. Forderungen an Kunden 377.345,60 126,7
– davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,0 T€ (Vorjahr: 0,0 T€)
4. Immaterielle Anlagewerte 1,00 0,0
5. Sachanlagen 7.920,00 8,0
6. Sonstige Vermögensgegenstände 191.104,48 174,0
– davon Forderungen an Gesellschafter: 120,7 T€ (Vorjahr: 97,5 T€)
7. Rechnungsabgrenzungsposten 3.856,89 5,4
8. Aktive latente Steuern 89.700,00 110,4
9. Sonstige Aktiva 72,00 0,0
897.742,28 612,9
€ € T€
1. Sonstige Verbindlichkeiten 53.550,98 45,5
– davon gegenüber Gesellschaftern: 0,0 T€ (Vorjahr: 0,0 T€)
– davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: 53,6 T€ (Vorjahr: 45,5 T€)
2. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 219.450,00 184,9
a) gezeichnetes Kapital 700.000,00 700,0
b) Kapitalrücklage 600.000,00 400,0
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 38.973,71 39,0
cb) andere Gewinnrücklagen 108.000,00 108,0
d) Bilanzverlust -822.232,41 -864,5
624.741,30 382,5
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017
1. Zinserträge 14.864,42 3,3
2. Zinsaufwendungen -603,44 -1,6
14.260,98 1,7
3. Provisionserträge 1.034.020,06 1.181,9
4. Provisionsaufwendungen 6.101,86 -3,9
1.040.121,92 1.178,0
5. Sonstige betriebliche Erträge 48.782,66 57,3
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
aa) Löhne und Gehälter -588.111,57 -647,7
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -31.149,97 -41,9
darunter: für Altersversorgung 0,0 T€ (Vorjahr: 0,0 T€)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -414.402,77 -673,3
-1.033.664,31 -1.362,9
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -1.621,47 -1,8
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 67.879,78 -127,7
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -20.699,00 21,8
10. Sonstige Steuern -4.908,91 -7,1
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 42.271,87 -113,0
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -864.504,28 -751,5
13. Bilanzverlust -822.232,41 -864,5
Der Jahresabschluss der Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff HGB und unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften der §§ 1 ff. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) erstellt.
Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1 a KWG.
Nach § 340 i.V.m. § 340 a HGB sind auf den Jahresabschluss die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. sowie die §§ 340 ff. HGB anzuwenden.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 410,00 € wurden voll abgeschrieben.
3.1 Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kreditinstitute 202.691,65 163.252,72
Sämtliche Forderungen sind innerhalb von drei Monaten fällig.
3.2 Forderungen an Kunden
Forderungen an Kunden 377.345,60 126.707,64
3.3 Forderungen gegen Gesellschafter
Forderungen gegen Gesellschafter 120.674,66 97.480,11
3.4 Sachanlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Anlagenspiegel der Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG zum 31.12.2017
Stand zum 01.01.2017 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2017
I. Immaterielle Anlagewerte
1. EDV-Software 94.207,86 0,00 0,00 94.207,86
94.207,86 0,00 0,00 94.207,86
1. Büroeinrichtung 107.764,75 0,00 0,00 107.764,75
2. Sonstige Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.036,29 1.512,47 0,00 3.548,76
3. Geringwertige WG 0,00 0,00
4. Wirtschaftsgüter Sammelposten 2.993,42 0,00 0,00 2.993,42
112.794,46 1.512,47 0,00 114.306,93
Summen 207.002,32 1.512,47 0,00 208.514,79
1. EDV-Software 94.206,86 0,00 0,00 94.206,86
94.206,86 0,00 0,00 94.206,86
1. Büroeinrichtung 99.844,75 1.479,00 0,00 101.323,75
2. Sonstige Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.928,29 142,47 0,00 2.070,76
4. Wirtschaftsgüter Sammelposten 2.992,42 0,00 0,00 2.992,42
104.765,46 1.621,47 0,00 106.386,93
Summen 198.972,32 1.621,47 0,00 200.593,79
Stand zum 01.01.2017 Stand zum 31.12.2017
1. EDV-Software 1,00 1,00
1. Büroeinrichtung 7.920,00 6.441,00
2. Sonstige Betriebs- u. Geschäftsausstattung 108,00 1.478,00
4. Wirtschaftsgüter Sammelposten 1,00 1,00
8.029,00 7.920,00
Summen 8.030,00 7.921,00
3.5 Latente Steuern
Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2017 und der zum 31.12.2016 bestehenden Verlustvorträge wurden latente Steuern in Höhe von € 89.700,00 aktiviert. Hierbei wurde ein Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag zugrundegelegt. Hinsichtlich der aktivierten Gewerbesteuerbeträge wurde eine Steuermesszahl von 3,5% und ein Hebesatz von 470% (Hamburg) berücksichtigt.
3.6 Sonstige Verbindlichkeiten
a) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.067,70 22.964,50
– davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (22.067,70) (22.964,50)
b) Sonstige Verbindlichkeiten 31.483,28 22.558,49
– davon aus Steuern (22.251,64) (15.526,30)
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0,00) (805,85)
– davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (31.483,28) (22.558,49)
53.550,98 45.522,99
3.7 Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Rechts- und Beratungskosten, Provisionen, Kosten zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Beiträgen zur Berufsgenossenschaft und Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses bzw. für die Prüfung nach dem Wertpapierhandelsgesetz.
Die Abschlussprüferhonorare belaufen sich auf € 18.000,00. Hiervon entfallen € 12.000,00 auf die Abschlussprüfungsleistungen und € 6.000,00 auf andere Bestätigungsleistungen.
3.8 Eigenkapital
Am 13. Oktober 2015 wurde eine Kapitalerhöhung beschlossen. Die Anmeldung zum Handelsregister erfolgte am 24. März 2016. Das Grundkapital beträgt nach der durchgeführten Kapitalerhöhung € 700.000,00 und ist eingeteilt in 700.000 Stückaktien. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 21. März 2016 wurde die Fassung des § 4 Abs. 1 der Satzung entsprechend angepasst.
Auf Vorschlag der Geschäftsführung ist vorgesehen, den Verlustvortrag und den Jahresfehlbetrag wie folgt zu verwenden:
Verlustvortrag 864.504,28 751.483,00
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 42.271,87 113.021,28
Bilanzverlust 822.232,41 864.504,28
Vortrag auf neue Rechnung -822.232,41 -864.504,28
4. Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse umfassen insbesondere Vermögensverwaltungshonorare, Managementgebühren für Investmentfonds sowie Vermittlungs- und Bestandsprovisionen.
5. Sonstige Pflichtangaben
5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus den Mietverträgen für die Büroräume in der Große Theaterstraße 42, 20354 Hamburg, (Kündigungsfrist: 6 Monate zum Quartalsende) bestehen zum 31.12.2017 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 41.526,12.
5.2 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
– Sascha Viets ausgeübter Beruf: Bankkaufmann
– Marcus Jendraszek ausgeübter Beruf: Bankkaufmann
– Thomas K. Rogalla, Hagen (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Kaufmann
– Peter David, Hamburg (stellvertr. Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Bankkaufmann
– Bastian Dittrich, Hamburg ausgeübter Beruf: Kaufmann
In 2017 wurden keine Aufsichtsratsvergütungen gezahlt.
5.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt drei Mitarbeiter ohne Berücksichtigung des Vorstands.
5.4 Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
5.4 Unterschrift der Geschäftsleitung
Hamburg, 31.03.2018
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 18. Juni 2018 festgestellt.
M. Bestätigungsvermerk
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 (Anlage 1) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 (Anlage 2) der Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG, Hamburg, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
„Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen rechnungslegungsbezogenen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht zu den Risiken für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft hin.“
Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/ oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Sven Ole Raap, Wirtschaftsprüfer
Stephan Buchert, Wirtschaftsprüfer
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References: § 1
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 § 340
 § 340
 § 4
 § 317
 § 328