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Timestamp: 2018-10-21 20:16:41+00:00

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Start > Information > (Kosten der) Unterkunft > KDU - Miete / Untermiete -> Was steht mir zu?
29.06.2006, 22:05 #1
Ich habe mal eine frage.Ich habe jetzt zwar einige sachen heir durch gelesen aber ich will nochmal auf nummer sicher gehen.
Ich beziehe zum 01.07.06 meine neue Wohnung.Ich bin 23 und erhalte Alg2.Doch durfte ich ausziehen weil wir mit 5 Personen in einer 2 2/2 Zimmer Wohnung gelebt haben.
Die Miete ist im erlaubten Rahmen.Was ist mit der Kaution?Übernimmt die das Amt?Und meine Ersteinrichtung.Was steht mir da zu?Muss ich für alles belege vorlegen was ich dann gekauft habe?Und wie läuft es ab mit der Miete?Muss ich dem Amt jeden Monat zeigen das ich die Miete überwiesen habe?
Und bitte für die Stadt Berlin.
29.06.2006, 22:15 #2
Re: Was steht mir zu?
:icon_kinn: :icon_kinn: also wir haben MORGEN den 30.06.2006 und ÜBERMORGEN den 01.07.2006 ! ! ! - also bist du gerade am Packen.
Was will ich damit sagen :hmm: :hmm:
Ich wundere mich das du die obigen Fragen erst jetzt stellst .....
Kaution - Ersteinrichtung - evtl. Umzugskosten - wie ist das mit der Miete ? ? ?
Eigentlich alles Fragen die du mit der Arge im Vorfeld geklärt haben müßtest ! ! !
Diese Anträge hättest du vorher stellen müssen .... im Normalfall.
Ich hoffe das du wenigstens wirklich die schriftliche Zusage hast das du in diese Wohnung einziehen kannst - oder ? ? ? :pfeiff: :pfeiff:
Nimm mir bitte meine Bauchschmerzen :?: :?:
30.06.2006, 00:00 #3
hast bauchschmerzen vor lachen?
ja klar hab ich die schriftliche erlaubniss..wegen der kaution frag ich weil einieg bearbeiter sagen nein.der andere ja.der andere es liegt in meinem ermessen...also daher will ich wissen was wirklich sache ist..und erst einrichtung..haben sie gesagt ja steht mir zu..nur ich woltle fragen was mir da zu steht?ich mein so wie geschirr,handtücher...fällt da auch sowas mit drunter?
die beiden sachen wollte ich eigentlich nur wissen mehr net..mit der kaution und das andere
30.06.2006, 00:03 #4
... na dann sei zufrieden :pfeiff: :pfeiff:
30.06.2006, 00:46 #5
naja..was heißt sei zufrieden..übernehem sie kaution oder net??einige sagen ja einige nein...also ic hab gehört ich muss nen darlehensantrag stellen..sind die dann verpflichtet sie zu übernehmen?
30.06.2006, 04:35 #6
... was haste denn alles schriftlich? Darauf kannste Dich erstmal berufen und drum kämpfen, notfalls mit Anwalt. Was Du nicht schriftlich hast läuft vermutlich unter: "Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?", und kann ziemlich schwer sein tatsächlich zu bekommen.
Wegen Erstausstattung musst Du vielleicht mal ein bisschen googeln ...
30.06.2006, 09:47 #7
Änderung des SGB II
Durch das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze vom 24. März 2006 - BGBl. I 558 ff. - sind folgende Änderungen des SGB II erfolgt:
A. Mit Wirkung ab 1. April 2006 sind u.a. folgende Änderungen eingetreten:
1. Für ALG II Bezieher werden Unterkunftskosten nur noch nach Maßgabe des § 22 SGB II übernommen. Der Verweis in § 7 Abs.2 Satz 2 SGB II auf § 34 SGB XII wird gestrichen. § 21 Satz 1 SGB XII wird entspr. geändert.
2. Unterkunftskosten werden für Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, für die Zeit nach einem Umzug nur noch erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Vertragsabschluß zugesichert hat oder eine Zusicherung aus wichtigem Grund nicht einzuholen war. Auch die Kosten für eine Erstausstattung der Wohnung werden nur übernommen, wenn diese Voraussetzungen vorliegen (§ 22 Abs. 2a, § 23 Abs. 6 SGB II).
3. Werden Leistungen für Unterkunftskosten erbracht, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder Behebung einer vergleichbaren Notlage notwendig und gerechtfertigt ist und soweit Wohnungslosigkeit einzutreten droht (§ 22 Abs. 5 SGB II).
4. Bei einer Räumungsklage hat das Gericht das Jobcenter entspr. der Regelung in § 34 Abs. 2 SGB XII zu unterrichten (§ 22 Abs. 6 SGB II).
5. Es wird klargestellt, dass Leistungen für Mietkautionen und Schuldenübernahme nur noch als Darlehen erbracht werden sollen (§ 22 Abs. 3, Abs. 5 SGB II).
B. Mit Wirkung ab 1. Juli 2006 werden u.a. folgende Änderungen wirksam:
1. Für die Einbeziehung von Kindern und ihren Eltern bzw. ihrer Elternteile in die Bedarfgemeinschaft wird die Altersgrenze für die zu berücksichtigenden Kinder vom 18. auf das 25. Lebensjahr ausgedehnt (§ 7 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 4 SGB II).
2. Die Regelleistung für Erwerbsfähige, die allein stehend oder allein erziehend sind oder deren Partner minderjährig ist, beträgt einheitlich in den alten und neuen Bundesländern 345 Euro. Sonstige erwerbsfähige Angehörige einer Bedarfsgemeinschaft erhalten 80 v.H. der Regelleistung (§ 20 Abs. 2 SGB II).
3. Auch Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten, wenn sie ohne Zusicherung des kommunalen Trägers umziehen, nur 80 v.H. der Regelleistung (§ 20 Abs. 2a SGB II).
4. Der Kreis der anspruchsberechtigten Ausländer wird neu bestimmt. Ausgenommen von Leistungen sind Ausländer, deren Aufenthaltsrecht sich allein aus dem Zweck der Arbeitssuche ergibt, ihre Angehörigen sowie Leistungsberechtigte nach § 1 AsylblG (§ 7 Abs. 1 S. 2 SGB II).
steht, mir
das amt steht vor der tür desdemona Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie 14 16.03.2006 16:47

References: § 22
 § 7
 § 34
 § 21
 § 23
 § 34
 § 1