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Timestamp: 2019-04-26 17:27:35+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1982, 394 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Karlsruhe, 25.06.1981
Steuerhinterziehung durch illegale Arbeitnehmerüberlassung - Vorliegen einer "Gewerbsmäßigkeit" - Hinterziehung von Umsatzsteuer und Lohnsteuer
Zur Auslegung der Gewerbsmäßigkeit i. S. v. § 15 Abs. 2 AÜG
AÜG § 15 Abs. 2
NJW 1982, 394 (Ls.)
NStZ 1981, 303
Von ihr kann nach dem Sinn und Zweck der Vorschrift, den Arbeitnehmer vor Willkür zu schützen (vgl. dazu BGH 14.04.1981 - 1 StR 676/80 - MDR 1981, 685, 686), nur dann die Rede sein, wenn sich die Tätigkeit des Vertragsarbeitgebers (Verleiher) darauf beschränkt, den Arbeitnehmer einem Dritten (Entleiher) zur Förderung von dessen Betriebszwecken zu überlassen.
Von ihr kann nach dem Sinn und Zweck der Vorschrift, den Arbeitnehmer vor Willkür zu schützen (vgl. dazu BGH MDR 1981, 685), nur dann die Rede sein, wenn sich die Tätigkeit des Vertragsarbeitgebers (Verleiher) darauf beschränkt, den Arbeitnehmer einem Dritten (Entleiher) zur Förderung von dessen Betriebszwecken zu überlassen.
OLG Karlsruhe, 07.03.1990 - 3 Ss 172/89
Art. 1 § 1 Abs. 1 AÜG geht von dem gewerberechtlichen Begriff der Gewerbsmäßigkeit aus (vgl. BGH, NStZ 1981, 303, 304; BayObLG, wistra 1989, 277; BAG, GewArch 1979, 244;… Erbs/Kohlhaas, aaO., Anm. 9 a;… Marschall, aaO., S. 18;… Becker/Wulfgramm, aaO., Rdn. 27).
AG Kehl, 13.07.1987 - 2 Ds 21/87
Schwarzarbeit; Illegale Ausländerbeschäftigung; Straftat; Ordnungswidrigkeit
Zwar reicht bei § 227 a Abs. 1 Satz 2 AFG eine Gewerbsmäßigkeit i. S. von § 1 AÜG [Arbeitnehmerüberlassungsgesetz], d.h. die Ausübung einer auf dauernde Gewinnerzielung gerichteten selbständigen Tätigkeit allein noch nicht aus, um die besondere Strafwürdigkeit (des besonders schweren Falles) zu begründen; insoweit liegt die gleiche Problematik wie bei § 15 Abs. 2 AUG vor (vgl. dazu BGH, MDR 1981, 685 [hier: III (380) 194 a-b]).
OLG Karlsruhe, 25.06.1981 - 3 Ss 310/80
NJW 1982, 394

References: § 15
 § 15
 BGH 
 BGH 

Art. 1
 § 1
 § 227
 § 1
 § 15