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Timestamp: 2018-02-24 19:35:32+00:00

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Satzung - Niedersächsische Landjugend
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der Niedersächsischen Landjugend
- Landesgemeinschaft - e.V.
in der Fassung vom 08. Dezember 2013
(1) Die Vereinigung führt den Namen
- Landesgemeinschaft – e.V., nachstehend Landesgemeinschaft ge­nannt
(2) Die Landesgemeinschaft hat ihren Sitz am Sitz des Landvolk Niedersachsen
Landesbauernverband e.V. in Hannover.
(3) Das Geschäftsjahr der Landesgemeinschaft ist das Kalenderjahr.
(4) Die Landesgemeinschaft gehört dem Landesjugendring Nieder­sachsen e. V. an.
(1) Die Landesgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein­nützige Zwecke
im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung durch die
politische, berufliche und kulturelle Förderung und Weiterbildung der Jugend im ländli­
chen Raum und die Förderung des Wohlfahrtswesens in der Landwirtschaft.
Sie ist tätig im Bereich der Jugendbildung und Jugendhilfe sowie Jugendpflege und der
Förderung der Betriebs- und Haushaltshilfe für in Not geratene Familien im ländlichen
Sie ist darüber hinaus tätig in der Förderung der Bildung und Erzie­hung gemäß § 52,
Abs. 2 Punkt 1 der Abgabenordnung.
Die Landesgemeinschaft ist überkonfessionell und parteipolitisch unge­bunden.
1. die Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder ;
2. die Förderung der Jugend im ländlichen Raum zu demokrati­schem Verhalten;
3. die Förderung der Jugend im ländlichen Raum zur Übernahme von beruflicher und
öffentlicher Verantwortung;
4. die Durchführung von gemeinschaftlichen Veranstaltungen und Vorhaben im Bereich
der außerschulischen Bildungsarbeit; hier besonders durch die Durch­führung von
Informations- und Diskus­sionsveranstaltungen sowie von Jugend­freizeiten.
5. die Förderung der internationalen Zusammenarbeit und Jugend­begegnungen.
6. die Unterstützung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zur Überbrückung des
Ausfalls des Betriebsinhabers oder dessen voll mitarbeitenden Familienan­gehörigen
wegen Krankheit, Unfall, Schwangerschaft, eingeschränkter Erwerbs­fähigkeit oder Tod
durch die Gestellung von land- und forstwirtschaftlichen Arbeits­kräften sowie die
Gestellung von Betriebshelfern und Haushalts­hilfen an die gesetzlichen Träger der
(3) Die Landesgemeinschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirt­
schaftliche Zwecke.
(4) Mittel der Landesgemeinschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendun­gen aus Mitteln der Landesgemein­
(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Landes­gemeinschaft fremd
sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergü­tungen begünstigt werden.
(1) Mitglieder der Landesgemeinschaft können werden:
a) Ortsgruppen (Zusammenschlüsse von Jugendlichen und jungen Erwach­senen auf
örtlicher Ebene), deren Mitglieder Zweck und Ziel der Landesge­meinschaft bejahen,
soweit diese Ortsgruppen nicht Mitglied einer Kreisge­meinschaft nach Buchstabe b)
b) Kreisgemeinschaften (Zusammenschlüsse von Ortsgruppen, deren Mitglieder Zweck
und Ziel der Landesgemeinschaft be­jahen).
c) Verbände, Organisationen und Körperschaften, die sich mit der Landesgemein­schaft
verbunden fühlen und in der Erreichung des gesteckten Zieles eine gemeinsame
Aufgabe sehen. Durch die Mitgliedschaft wird ihre Eigenständigkeit nicht berührt.
d) Einzelpersonen, die sich mit der Landesgemeinschaft verbunden fühlen und in der
Erreichung eines gesteckten Zieles eine ge­meinsame Aufgabe sehen.
(2) Wer Mitglied werden will, hat dies schriftlich beim Vorstand zu beantra­gen. Über den
Antrag entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist dem Antragsteller/der Antrag­
stellerin schriftlich mitzuteilen. Lehnt der Vorstand den Antrag ab, kann der Antragstel­
ler/die Antragstellerin innerhalb eines Monats nach Zugang der schriftlichen Mitteilung
schriftlich verlangen, dass die Landesversammlung entscheidet. Deren Entscheidung
ist dem Antragsteller/der Antragstellerin schriftlich mit­zuteilen.
3. Auflösung des Mitgliedes nach Abs.1, Buchstabe c),
4. Tod des Mitgliedes nach Abs. 1, Buchstabe d).
(4) Mitglieder der Landesgemeinschaft können unter Einhaltung einer Kündi­gungs­frist von
3 Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres aus­scheiden. Die Kündi­gung muss
schrift­lich durch eingeschriebenen Brief erfolgen.
(5) Mitglieder der Landesgemeinschaft, die ihre Beitragspflicht nicht oder wiederholt
säumig erfüllen, die durch ihr Verhalten das Ansehen der Landesgemeinschaft gröblich
schädigen, können aus der Landes­gemeinschaft ohne Einhaltung einer Frist
ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Hauptaus­
schusses die Landesversammlung, bei Mitgliedern nach Absatz 1, Buchstabe d) der
(1) Die Mitglieder haben Anspruch auf Wahrnehmung und Förderung ihrer Interessen nach
Maßgabe der Satzung, insbesondere auf Unter­richtung, Beratung und Unterstützung in
allen wesentlichen Vorgängen von Bedeutung.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Landesgemeinschaft bei der Erfül­lung ihrer Auf­gaben
nach besten Kräften zu unterstützen, insbeson­dere:
(a) die Beschlüsse der Organe der Landesgemeinschaft auszu­führen;
(b) die Landesgemeinschaft über alle wichtigen Vorgänge von allge­meiner und
grundsätzlicher Bedeutung aus dem Bereich der Landjugendarbeit zu unterrichten;
(c) die Landesgemeinschaft zu ihren Mitgliederversammlungen oder den
entsprechenden Veranstaltungen einzuladen;
(d) die von der Landesversammlung und vom Vorstand festgesetzten Beiträge zu leisten.
Die Landesgemeinschaft gliedert sich in Bezirksgemeinschaften (Arbeits­gemein­schaften der Kreisgemeinschaften und Ortsgruppen), nämlich die Bezirksgemein­schaften:
1. Braunschw 4. Lüneburg 7. Oldenburg
2. Hannover 5. Stade 8. Osnabrück
3. Hildesheim 6. Ostfriesland 9. Emsland
Organe der Landesgemeinschaft sind:
a) die Landesversammlung;
d) der Agrarausschuss.
(1) Die Landesversammlung besteht aus Delegierten der Mitglieder und dem Haupt­
ausschuss. Stimmberechtigt sind:
a) jeweils zwei Delegierte der Mitglieder nach § 3 Abs. 1 Buch­stabe a) und b) mit je einer
Stimme. Kreisgemein­schaften mit mehr als einer Ortsgruppe erhalten für die zweite und
jede weitere in ihnen zusammen­geschlossene Ortsgruppe jeweils zwei weitere
Stimmen (Zusatzstimmen). Diese Zusatz­stimmen können sowohl von weiteren
Delegierten der Kreis­gemeinschaft oder durch Delegierte nach Satz 1 wahrgenommen
werden. Eine Stimmrechtsübertragung der Zusatzstimmen auf andere
Stimmberechtigte, z.B. Delegierte einer anderen Kreis­gemeinschaft oder Mitglieder des
Hauptausschusses ist nicht zulässig. Zusatzstimmen können erst wahrgenommen wer­
den, wenn beide Grundstimmen wahrgenommen werden.
b) die Mitglieder des Hauptausschusses mit einem Stimmrecht ana­log § 9 Abs. 1
Buchstabe a) bis g).
Mitglieder der Landesgemeinschaft nach § 3 Abs. 1 Buchstabe c) und d) sind teil­nahme­­berechtigt, aber - mit Ausnahme der Mit­glieder des Hauptausschusses - nicht stimmberechtigt.
Die Vertreter und Vertreterinnen der Kreisgemeinschaften und Orts­gruppen bzw. die Hauptausschussmitglieder müssen satzungsgemäße Vertretungsberechtigte der Mitglieder nach § 3, Abs. 1 Buchstabe a) bis c) bzw. der Gliederungen nach § 5 sein oder sich durch eine ent­sprechende Vollmacht spätestens vor Beginn der Landesversammlung als vertretungsberechtigt ausweisen.
(2) Die Landesversammlung ist einmal im Jahr einzuberufen, im Übrigen je nach Bedarf
oder wenn mindestens 1/5 der Mitglieder der Landes­gemeinschaft oder der
Hauptausschuss dies schriftlich unter Angabe eines Grundes verlangen.
(3) Die Landesversammlung wird von den Landesvorsitzenden schriftlich unter Angabe der
Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von min­destens 8 Tagen einberufen.
(4) Die Landesversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Anzahl der
erschienen Stimmberechtigten beschlussfähig, wenn sie nach Abs. 3 ord­nungsgemäß
einberufen ist.
(5) Über Satzungsänderungen (§ 8 Buchst. h) - auch des Vereinszwecks - und über die
Auflösung der Landesgemeinschaft (§ 8 Buchst. i) darf jedoch nur abge­stimmt werden,
wenn mindestens 25% der Mitglieder nach § 3 Abs. 1 Buchstabe a) und b) mit einem
Delegierten ver­treten sind. Beschlüsse über Satzungsänderungen - auch des Vereins­
zwecks - bedürfen dann einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der anwesenden
Stimmen; ein Beschluss über die Auflösung der Landesgemeinschaft einer Stimmen­
mehr­heit von mindestens drei Vierteln aller möglichen Stimmen.
(6) Ist die Landesversammlung nach Abs. 5 Satz 1 nicht beschlussfähig, so ist eine neue
Versammlung einzuberufen. In dieser kann ohne Rücksicht auf die Zahl der
erschienenen Mitglieder abgestimmt wer­den. Hierauf ist in der Ein­berufung
hinzuweisen. Für die Beschlussfassung gilt in der neuen Versammlung ebenfalls Abs. 5
Satz 2. Zwischen der ersten und zweiten Versammlung muss eine Frist von mindestens
(7) Wenn von den Delegierten von mindestens 30 Mitgliedern nach § 3 Abs. 1 Buchstabe a)
und b) erklärt wird, dass eine zur Behandlung an­stehende Frage für sie grundsätzliche
Bedeutung hat, kann gegen ihren Willen ein Beschluss über diese Frage nicht gefasst
Zu Grundsatzfragen können nur solche Fragen erklärt werden, die in der religiös-welt­
anschaulichen Einstellung der Antragsteller begründet sind. Satzungsänderungen
außer von § 2, Beitragsfragen, Personal­fragen und Wahlen können nicht zu Grund­satz­
fragen erklärt werden.
(8) Über den Ablauf einer Landesversammlung ist eine Niederschrift zu ferti­gen, die von den
Landesvorsitzenden und dem Protokollführer/der Protokollführerin und einem
stimmberechtigten Mitglied der Landes­versammlung zu unterzeichnen ist. In die Nie­
derschrift ist der Wortlaut der Beschlüsse aufzunehmen.
Aufgaben der Landesversammlung
Die Landesversammlung wählt die Vorsitzenden und deren Stellvertreter (§ 11, Abs. 1) und beschließt über folgende Angelegenheiten:
a) die Genehmigung des jährlichen Haushaltsplanes und die Festsetzung der Mit­glieder­
beiträge für Kreisgemeinschaften und Ortsgruppen. Dazu erlässt sie eine Beitrags­
b) den jährlichen Rechenschaftsbericht, die Jahresrechnung, die Ent­lastung des Vor­stan­
des und der Geschäftsführung, das Protokoll der Landesversammlung;
d) Stellungnahmen zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Landjugend­arbeit;
e) die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern nach § 3;
f) die Abberufung der gem. § 11, Abs. 1 gewählten Vorstandsmit­glieder;
g) die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden;
i) die Auflösung der Landesgemeinschaft;
j) die Wahl von Delegierten für besondere Aufgaben;
k) die Wahl des Agrarausschusses;
l) die Abberufung der gem. § 12 Abs.1 gewählten Mitglieder des Agrarausschusses.
Der Landesversammlung obliegt die Entscheidung in allen Angelegen­heiten, die nicht auf­grund der Satzung oder satzungsgemäßer Beschlüsse anderen Organen der Landesge­meinschaft zugewiesen sind. Sie erlässt zu diesem Zweck eine Geschäftsordnung.
(1) Der Hauptausschuss besteht aus dem Vorstand und dem/der Geschäftsführer/in, dem
Agrarausschuss, den Delegierten der Bezirksgemeinschaften und Vertretern weiterer
Mitglieds­organi­sa­tionen. Stimmberechtigt sind:
a) die Mitglieder des Vorstandes (§ 11 Abs. 1 Buchstabe a) und b)) und der
Geschäftsführer/die Geschäftsführerin der Landes­gemeinschaft mit je einer Stimme;
b) je ein Delegierter und eine Delegierte der Bezirksgemeinschaften nach § 5 mit einer
Stimme. Bezirksgemeinschaften, in denen direkt oder über angeschlossene
Kreisgemeinschaften mehr als 20 Ortsgruppen zusammengeschlossen sind, erhalten
für jede weitere angefangene 20 Ortsgruppen jeweils 1 weiteren Dele­gierten mit einer
Stimme. Eine Stimmrechtsübertragung an Dritte ist nicht zulässig.
c) der Präsident des Landvolk Niedersachsen Landesbauern­verband e.V. oder ein/eine von
ihm bestellte/r Vertreter/in mit einer Stimme;
d) die Vorsitzenden des Landfrauenverbandes Weser-Ems e.V. und des Nieder­
sächsischen Landfrauenverbandes Hannover e.V. oder von ihnen bestellte Ver­
treterinnen mit je einer Stimme;
e) je ein/e Vertreter/in des Musischen Arbeitskreises Weser-Ems und des Musischen
Arbeitskreises Nord der Niedersächsischen Landjugend mit je einer Stimme;
f) ein Vertreter oder eine Vertreterin des Verein zur Unterstützung der Rural Youth
Association Ghana e.V. mit einer Stimme;
g) die Mitglieder des Agrarausschusses (§12 Abs. 1 Buchstabe b)).
(2) Die Vertreter und Vertreterinnen der Bezirksgemeinschaften sowie der Organi­sationen
nach Abs. 1 Buchstabe e) und f) müssen satzungs­gemäße Vertretungs­berechtigte der
Gliederungen nach § 5 bzw. der betreffenden Mitglieder nach § 3, Abs. 1, Buchstabe c)
sein oder sich durch eine entsprechende Vollmacht späte­stens vor Beginn des
Hauptausschusses als vertretungsberechtigt ausweisen.
(3) Der Hauptausschuss wird von den Landesvorsitzenden unter Angabe der Tages­ord­
nung einberufen. Dies soll schriftlich und unter Einhal­tung einer Frist von 8 Tagen
geschehen. Den Vorsitz führen die Lan­desvorsitzenden. Der Hauptaus­schuss tagt
mindestens zweimal im Jahr und ist einzuberufen, wenn es von mindestens 12
Stimmberech­tigten nach Abs. 1 unter Angabe der Tagesord­nung verlangt wird.
(4) Der Hauptausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Stimmen
nach Abs. 1, Buchstabe 1 a und b vertreten sind. Er fasst seine Beschlüsse mit
Stimmen­mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
(5) Der Hauptausschuss kann weitere Mitglieder mit beratender Stimme in diesen berufen.
a) die Festlegung der Richtlinien, nach denen die Aufgaben der Landes­gemeinschaft erfüllt
werden sollen sowie die Beschlussfassung über einzelne Angelegenheiten von
grundsätzlicher Bedeutung;
b) die Empfehlung bei der Anstellung eines Agrarreferenten/einer Agrarreferentin der
Landesgemeinschaft;
c) die Empfehlung über die Anstellung eines Geschäftsführers/einer Geschäftsführerin der
d) die Empfehlung über die Anstellung von weiteren fest angestellten päda­gogischen
Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der Landesgemeinschaft;
e) die Empfehlung über Vertragsverlängerungen von fest angestellten pädagogischen
Mitarbeitern;
f) die Beratung und Beschlussfassung des Haushaltsplanes zur Vorlage an die Landes­
versammlung sowie der Vorschlag, wie und in welcher Höhe die Beiträge der Kreisge­
meinschaften und Ortsgruppen festge­setzt und abgeführt werden sollen;
g) die Beratung über die Tagungsleitung, die Mandatsprüfungs- sowie die
Wahlkommission zur Vorlage an die Landesversammlung;
h) der Antrag an die Landesversammlung, ein Mitglied auszuschließen;
i) die Einrichtung und Besetzung von Arbeitskreisen und Ausschüssen;
j) die Entscheidung über die finanzielle Beteiligung bzw. die Abgabe von finan­ziellen
Beteiligungen der Landesgemeinschaft an wirtschaftlichen Unternehmen;
k) die Position der Landesgemeinschaft zur Gründung oder Auflösung von verbundenen
Unternehmen, Vereinen oder Stiftungen.
l) die Empfehlung über die Ausrichtung von landesweiten Veranstaltun­gen der
Landesgemeinschaft.
a) dem Landesvorsitzenden und der Landesvorsitzenden;
b) je zwei Stellvertretern des und der Landesvorsitzenden.
c) Dem Vorstand gehören bis zu drei weitere Personen an, die bis­her nicht Mitglied des
Vorstandes gewesen sein dürfen.
Dem Vorstand gehört mit beratender Stimme an:
der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin der Landesgemein­schaft. Ihm/Ihr kann die Stimmberechtigung durch den Vorstand erteilt werden.
(2) Die Vorstandsmitglieder werden auf Vorschlag der Landesver­sammlung oder des
Hauptausschusses aus der Mitte der Landesversammlung gewählt.
(3) Wählbar sind alle Mitglieder der Landesversammlung, die während der kommenden Wahlperiode das 35. Lebensjahr nicht vollenden.
(4) Der Vorstand wird auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl soll vor Beginn
des Jahres, mit dem die Amtsperiode beginnt, erfolgen. Fällt die Wahl in das 1. Jahr der
Amtsperiode, so rechnet dieses Jahr voll mit. Eine Ersatzwahl findet nur dann statt, wenn
die Amtsperiode des Gesamtvorstandes noch länger als 1 Jahr dauert oder die
Bestimmung des Abs. 6 nicht mehr erfüllt ist.
(5) Außer Ablauf einer Wahlperiode erlischt das Amt eines Vorstands­mitgliedes durch
Amtsenthebung nach § 8 Buchstabe f) oder Rücktritt. Eine Ersatzwahl folgt dann wie
unter Abs. 4 angegeben. Die Landes­versammlung kann die gewählten Vorstandsmit­
glieder vorzeitig aus wichtigem Grund, insbesondere bei grober Pflichtverletzung oder
Un­fähigkeit, abberufen. Die Vorstandsmitglieder nach § 26 BGB bleiben nach Ablauf
einer Amtsperiode bis zu einer Neuwahl im Amt.
(6) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Landesvorsitzende, die Landes­vorsitzende
und ein drittes Vorstandsmitglied, das vom Vorstand aus seiner Mitte als drittes Mitglied
gewählt wird. Jeweils zwei von ihnen vertreten die Landesgemeinschaft gerichtlich und
außer­gerichtlich.
(7) Der Vorstand führt in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer/der Geschäfts­führerin
die laufenden Geschäfte. Er erlässt zu diesem Zweck eine besondere
(8) Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Die Höhe
der Vergütung wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Landesversammlung
(1) Der Agrarausschuss besteht aus:
a) dem Agrarausschusssprecher/der Agrarausschusssprecherin;
b) einem Stellvertreter und einer Stellvertreterin;
c) bis zu sechs weitere Personen.
Dem Ausschuss gehört mit beratender Stimme an:
der Agrarreferent/die Agrarreferentin der Landesgemeinschaft. Ihm/Ihr kann die
Stimmberechtigung durch den Ausschuss erteilt werden.
(2) Die Mitglieder des Agrarausschusses werden auf Vorschlag der Landesver­sammlung
und des Hauptausschusses von der Landesversammlung gewählt.
(3) Wählbar sind alle anwesenden Mitglieder der Ortsgruppen, die sich über
Kreisgemeinschaften oder durch Direktmitgliedschaft der Landesgemeinschaft
angeschlossen haben und Mitglieder der Landesgemeinschaft nach § 3 Abs. 1
Buchstabe d), die während der kommenden Wahlperiode das 35. Lebensjahr nicht
(4) Die Mitglieder werden auf 2 Kalenderjahre gewählt (Wahlperiode). Die Wahl soll vor
Beginn der Wahlperiode erfolgen. Eine Ersatzwahl findet nur statt, wenn die Wahlperiode
noch länger als 1 Jahr dauert.
(5) Außer Ablauf einer Wahlperiode erlischt das Amt eines Ausschuss­mitgliedes durch
Amtsenthebung nach § 8 Buchstabe l) oder Rücktritt. Eine Ersatzwahl folgt dann wie
unter Abs. 4 angegeben. Die Landes­versammlung kann die gewählten Ausschussmit­
Un­fähigkeit, abberufen.
(6) Der Agrarausschusssprecher/die Agrarausschusssprecherin muss Mitglied des
Vorstandes nach § 11 Abs. 1 Buchstabe a) oder b) sein.
(7) Die Stellvertreter nach Abs. 1 Buchstabe b) dürfen weder Mitglied des aktuellen
Vorstands noch Vorstandsmitglied in der Vergangenheit gewesen sein.
(8) Der Agrarausschuss wird vom Agrarausschusssprecher/der Agrarausschusssprecherin
schriftlich unter Angabe der Tages­ord­nung und Einhaltung einer Frist von mindestens 8
Tagen einberufen. Den Vorsitz führt der Agrarausschusssprecher/die
Agrarausschusssprecherin. Der Agrarausschuss tagt mindestens viermal im Jahr.
(9) Der Agrarausschusssprecher/die Agrarausschusssprecherin vertritt die Landes-
gemeinschaft im Vorstand des Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V.
(10) Der Agrarausschuss kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
Die Höhe der Vergütung wird auf Vorschlag des Vorstandes von der
Landesversammlung beschlossen.
Aufgaben des Agrarausschusses
Der Agrarausschuss arbeitet im Auftrag des Landesvorstandes. Er ist in folgenden Bereichen tätig:
a) Erstellung von Positionspapieren und Stellungnahmen zu aktuellen agrarpolitischen
b) Erarbeitung von Konzepten zur Öffentlichkeitsarbeit im landwirtschaftlichen Bereich;
c) Erarbeitung von Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung;
d) Mitarbeit in Gremien der landwirtschaftlichen Interessenvertretung.
Der Agrarausschuss erarbeitet Vorschläge, die der Sprecher/die Sprecherin des Agrarausschusses im Vorstand, dem Hauptausschuss oder der Landesversammlung vorstellt und zur Abstimmung stellt.
Von der Landesversammlung werden drei Revisoren/Revisorinnen gewählt. Jährlich scheidet ein Revisor/eine Revisorin aus.
(1) Wird die Landesgemeinschaft aufgelöst oder aufgegeben, so führen zwei von der Lan­
desversammlung mit Stimmenmehrheit zu wählende Liquidatoren/Liquidatorinnen die
Liquidation durch.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung der Landesgemeinschaft oder bei Weg­fall ihres bisheri­
gen Zwecks fällt das nach der Liquidation noch vor­handene Vermögen der Landesge­
meinschaft - im Einvernehmen mit dem Landesverband des Niedersächsischen Land­
volkes e.V. und dem zuständigen Finanzamt - an eine Körperschaft des öffentlichen
Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es un­mittelbar und aus­
schließlich für gemeinnützige Zwecke der Jugend­bildung und Jugendhilfe sowie Ju­
gendpflege im ländlichen Raum Niedersachsens zu verwenden hat.
Die Landesgemeinschaft ist am 4. Juli 1950 als nicht rechtsfähiger Verein gegründet worden.
Die durch Änderung der Satzung des nichtrechtsfähigen Vereins entstan­dene Satzung des eingetragenen Vereins wurde in der Mitgliederversamm­lung am 9. Dezember 1984 in Verden/Dauelsen errichtet und auf der Lan­desversammlung am 15. Dezember 1996, am 10. Dezember 2001, am 08. Dezember 2007 und am 06. Dezember 2009 in der jeweils vorliegenden Neufassung beschlossen.
Verabschiedet auf der Landesversammlung am 08.12.2013 in Verden
>> Satzung (pdf, 116 KB)

References: § 52
 § 3
 § 9
 § 3
 § 3
 § 5
 § 3
 § 3
 § 2
 § 3
 § 11
 § 12
 § 5
 § 5
 § 3
 § 8
 § 26
 § 26
 § 3
 § 8
 § 11