Source: http://www.felser.de/rechtslexikon/K%C3%BCndigungsfristen
Timestamp: 2013-12-10 04:58:38+00:00

Document:
2 Gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB
3 Berechnung der Kündigungsfristen
4 Ausnahmen und Sonderregelungen bei den gesetzlichen Kündigungsfristen
5 Tarifvertragliche Kündigungsfristen
6 Achtung Kündigungsschreiben
7 Rechtsgrundlagen zu Kündigungsfristen
8 Wichtige Urteile zum Thema Kündigungsfristen
Kündigungsfristen im Arbeitsrecht Die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist im Arbeitsrecht an die Einhaltung bestimmter Fristen gebunden. Sie müssen sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer bei der Kündigung beachtet werden. Die jeweils gültigen Kündigungsfristen können sich aus dem einschlägigen Tarifvertrag, dem Arbeitsvertrag oder dem Gesetz ergeben. Dabei sind die Kündigungsfristen nach dem Gesetz regelmäßig nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit gestaffelt. Auch die tarifvertraglichen Kündigungsfristen sind meistens nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit gestaffelt. Der Europäische Gerichtshof hat allerdings entschieden, daß die gesamte Beschäftigungsdauer bei der Kündigungsfrist - anders als im deutschen Gesetz (§ 622 BGB) vorgesehen - mitberechnet werden muß. Die in § 622 BGB vorgesehene Nichtberücksichtigung der Betriebszugehörigkeit vor dem 25. Lebensjahr stellt nach diesem Urteil eine Diskriminierung jüngerer Arbeitnehmer wegen des Alters dar. Gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB Übersicht über die Fristen nach § 622 Abs. 2 BGB:
Berechnung der Kündigungsfristen Die Berechnung der Kündigungsfrist richtet sich nach §§ 186 ff. BGB. Nach § 187 Abs. 1 BGB wird der Tag des Zugangs der Kündigung nicht mitgerechnet, so daß die Frist erst mit dem nächsten Tag zu laufen beginnt.
Mit zunehmender Betriebszugehörigkeit erhöhen sich auch die Kündigungsfristen nach § 622 BGB grundsätzlich nur für den Arbeitgeber. Ausnahmen und Sonderregelungen bei den gesetzlichen Kündigungsfristen a) Aushilfs- und Probearbeitsverhältnis
Ist einzelvertraglich eine Probezeit vereinbart, so verkürzt sich die gesetzliche Kündigungsfrist während dieser Probezeit auf zwei Wochen. Beträgt die Probezeit mehr als sechs Monate, was selten der Fall ist, so gilt die verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen nur in den ersten sechs Monaten. Ein besonderer Kündigungstermin gilt nicht, so daß die Frist jederzeit auslaufen kan

References: § 622
 § 622
 § 622
 § 622
 § 187
 § 622