Source: http://www.philprom.de/ordnungen/archaeologie-und-kulturgeschichte-des-vorderen-orients-bachelor-nf/
Timestamp: 2018-11-17 13:02:45+00:00

Document:
Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients NF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Archäologie und kulturgeschichte des vorderen orients nf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients NF
Anhang 3 Übersicht über Studien- und Prüfungsleistungen
Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients (nachfolgend: „AKVO“) im Nebenfach.
(1) Der Bachelornebenfachstudiengang vermittelt Grundlagenkenntnisse in Archäologie und Kulturgeschichte des Vorde-ren Orients.
Das Fach beschäftigt sich mit der Entwicklung der materiellen und geistigen Kultur in einem Gebiet, das von der Türkei bis Pakistan reicht und dabei Syrien, Jordanien, Palästina, Israel, Libanon, Irak, Iran sowie die Kaukasus- und Golfstaaten einschließt. Die geographischen Schwerpunkte des Faches liegen im Irak (Babylonien und Assyrien [Mesopotamien]) sowie in Syrien und in der Levante, wo durch die Grabungsergebnisse der vergangenen Jahre eine eigenständige Entwicklung zu einer Hochkultur nachgewiesen werden konnte. Daher ist es unumgänglich, die Gebiete des östlichen Mittelmeerraumes (Kleinasien, Zypern, Kreta) und, soweit mit dem zur Verfügung stehenden Personalbestand möglich, Ägypten, Nordafrika, Spanien und Etrurien (Phönizier) in die Lehre mit einzubeziehen. Der zu behandelnde Zeitraum umfasst die gesamte histo-rische Entwicklung im Gebiet des Vorderen Orients von den Anfängen der Sesshaftwerdung im 12. Jahrtausend v. Chr. über das Entstehen der mesopotamischen Hochkultur und die Perioden der großen Reiche bis zum Hellenismus. Über das Ende der Zivilisationen des Alten Orients hinaus sind auch Kunst und Kultur der islamischen Perioden, als Fortsetzung der altorientalischen Kultur, Gegenstand des Faches.
Im Mittelpunkt steht die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung in dem oben beschriebenen geographischen Gebiet. Daher muss sich die Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients als Teil der Geschichtswissenschaft verstehen, in der die Hintergründe für die angesprochenen gesellschaftlichen Prozesse aufgedeckt werden. Dies ist gerade in diesem Teilbereich der archäologischen Fächer möglich, weil zahlreiche Schriftzeugnisse zu allen Bereichen des menschlichen Lebens (u.a. Ökonomie, Medizin, Recht, Religion) vorliegen. Nur die umfassende Kenntnis dieser Texte erlaubt eine umfassende Rekonstruktion der aus der archäologischen Tätigkeit gewonnenen Zeugnisse der materiellen Kultur. Es ist daher unumgänglich, die kulturhistorischen Erkenntnisse der Altorientalischen Philologie in die Lehre zu integrieren. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Kulturen des Alten Orients (ohne Ägypten) auf textlicher Grundlage umfasst die Kultur-räume Altmesopotamien, Altsyrien, Altanatolien und Altiran bei einem zeitlichen Rahmen von der Entwicklung der Keil-schrift, des ältesten Schriftsystems der Welt, um die Wende vom vierten zum dritten vorchristlichen Jahrtausend bis in die Zeit um Christi Geburt, als die Keilschrift von den aramäischen und griechischen Alphabetschriften endgültig verdrängt wurde. Während dieser annähernd drei Jahrtausende war die Keilschrift das bedeutendste Schriftsystem Vorderasiens, das für die Wiedergabe einer Vielzahl von Sprachen verwendet werden konnte und das über die genannten Kulturräume hin-aus durch die Stellung des Akkadischen, das hier im Mittelpunkt steht, als weithin anerkannte Handels-, Verkehrs-und Diplomatensprache auch auf benachbarte Kulturkreise – auch denjenigen Altägyptens und des ägäischen Raumes – ausstrahlte. Die Keilschrift wurde zumeist auf Tontafeln, seltener auf andere Tonobjekte oder Gegenstände anderer Art wie Stein oder Metall geschrieben. Tontafeln sind bei sachgemäßer Lagerung nahezu unbegrenzt haltbar, und so zählen die bislang veröffentlichten und in Museen namentlich des Vorderen Orients (v.a. Aleppo, Ankara, Baghdad, Damaskus, Istan-bul, Teheran), Europas und Nordamerikas lagernden Texte nach Zehntausenden. Die Altorientalische Philologie beschäftigt sich gleichermaßen mit der sprachlichen Erschließung der Texte wie mit den sich aus diesen Texten ergebenden Fragestel-lungen zur Geschichte und Chronologie, Religion, Literatur, Wirtschaft, Gesellschaft, Recht, Wissenschaft und Technologie sowie anderen Bereichen der Kulturen des Alten Orients. Demzufolge ist sie keine rein philologisch geprägte Wissenschaft, sondern vielmehr ein Fach ungewöhnlicher Breite, das Berührungs- und Überschneidungspunkte mit zahlreichen anderen Disziplinen aufweist. Auch wissenschaftsgeschichtlich bestehen engste Verbindungen zwischen dieser und der Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients, da sie sich in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg voneinander trennten.
Weitere Ansätze für die Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit anderen Fächern: An erster Stelle ist hier die Orientalistik zu nennen, da sie die notwendigen Kenntnisse der modernen Sprachen des Untersuchungsgebietes vermittelt. Wird eine breitere Ausbildung in den sogenannten „Spatenwissenschaften“ (archäologische Feldarbeit) gewünscht, kommt vor allem die Vor- und frühgeschichtlich Archäologie als Kombination in Betracht, da beide Fächer vergleichbare Voraussetzungen aufweisen und sich auch in der Theorie und Praxis (Feldfor-schung) weitgehend entsprechen. Daneben ist natürlich auch das Studium der Klassischen Archäologie, der Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen und der Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike als Ne-benfach eine mögliche Kombination. Weiterhin ist die traditionelle kunstgeschichtliche Betrachtungsweise zugunsten einer Übernahme und gegebenenfalls Modifikation zeitgemäßer Methoden (z.B. Kommunikationstheorie) zu verändern, um die gewünschten Ergebnisse zu gesellschaftlichen Entwicklungen deduzieren zu können. Dies gilt auch für die Einbeziehung der Ergebnisse der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie (z.B. Migration, Assimilation) sowie der Ethnologie (u.a. Holismus, Strukturalismus, Kultursysteme). Darüber hinaus sind auch weitere Fragenkomplexe, wie z.B. zur techno-logischen Entwicklung (u.a. Metallverarbeitung), zu den modernen Datierungsmethoden (C-14, Dendrochronologie) oder zur Agrarstruktur (Botanik, Zoologie, Pollenanalyse) zu berücksichtigen. Die Lehre steht somit vor der Aufgabe, nicht nur einer räumlichen und zeitlichen Ausdehnung des Faches, sondern auch den Anforderungen der Integration neuer Metho-den sowie der Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit geistes-und naturwissenschaftlichen Fächern gerecht zu werden. Im Mittelpunkt des Studiums stehen die Vermittlung der materiellen Kultur im Gebiet des Vorderen Orients sowie die verschiedenen methodischen Ansätze zu ihrer Interpretation. Ziel ist es, neben einem allgemeinen Über-blick, den Studierenden die Fähigkeit zur kritischen Beurteilung und Anwendung der betreffenden Methoden zu vermitteln.
(2) Das Studium des Nebenfaches AKVO und des gewählten Hauptfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqua-lifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang AKVO im Nebenfach beträgt nach Maßgabe des gewählten Haupt-fachs einschließlich sämtlicher Prüfungen sechs oder acht Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlos-sen werden.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften und der für das Hauptfach zuständige Fachbereich stellen durch das Lehrangebot und die Gestaltung der Prüfungsverfahrens sicher, dass das Nebenfachbachelorstudium einschließlich sämtli-cher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(5) Wird das Bachelorstudium gemäß den Regelungen der Hessischen Immatrikulationsverordnung in ihrer jeweils gülti-gen Fassung ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgeführt, verändert sich die Regelstudienzeit entsprechend. In diesem Fall wird ein Semester im Teilzeitstudium als halbes Fachsemester gezählt. Das Teilzeitstudium begründet keinen Anspruch auf Bereitstellung eines gesonderten Lehr- und Prüfungsangebots. Bei Teilzeitstudium wird dringend empfohlen, die Studienfachberatung aufzusuchen.
(1) Voraussetzung für das Studium im Nebenfach AKVO ist die Zulassung zu einem Bachelorstudiengang im Hauptfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(2) Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen einen Sprach-nachweis entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 nachweisen.
(3) Voraussetzung für das Studium im Nebenfach AKVO sind Englischkenntnisse, die bei der Zulassung zur Bachelorprü-fung im Nebenfach nachzuweisen sind (s. § 12 Abs. 1).
(4) Das Studium im Fach AKVO kann zum Sommer- oder Wintersemester aufgenommen werden.
(5) Das Studium im Nebenfach AKVO ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 1 mit einer Prüfung abge-schlossen wird. Im Nebenfach AKVO sind die Pflichtmodule „Einführung in die Archäologie der Frühzeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M1), „Einführung in die Archäologie der Frühen Bronzezeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M2), „Einführung in die Archäologie der Mittleren und Späten Bronzezeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M3), „Einführung in die Archäologie der Eisenzeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M4), „Exkursionen“ (AKVO-BA-NF-M5), „Einführung in (forschungs)geschichtliche/ kulturhistorische Fragestellungen A“ (AKVO-BA-NF-M6), „Einführung in (forschungs)geschichtliche/ kulturhistorische Fragestellungen B“ (AKVO-BA-NF-M7) sowie ein Wahlpflichtmodul zu absolvieren. Zu den möglichen Wahlpflichtmodulen s. § 16 Abs. 2. Die Lerninhalte und -ziele der Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 1.
(6) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung (Anhang 1) CP zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeits-aufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveran-staltungen des Moduls (Kontaktzeit), die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium) sowie die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und – soweit im Modul vorgesehen – an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Voll-zeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie – soweit vorgesehen – der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung. Näheres regeln die §§ 6, 8, 14 in Verbindung mit den Modulbe-schreibungen im Anhang 1 sowie Anhang 2. Das Modul ist abgeschlossen, wenn alle notwendigen Leistungen erfolgreich absolviert wurden.
– Seminare: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissen-schaftlichen Methoden durch in der Regel von Studierenden vorbereitete Beiträge, Erlernen und Einüben bzw. Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 1). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu Modulen erfolgt durch die/den Modulbeauftragten.
(2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der teilnahmewilligen Studierenden zu einer Lehrveranstaltung die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, kann die Lehrveranstaltungsleitung ein Anmeldeverfahren durchführen. Das Anmeldeer-fordernis und die Anmeldefrist werden auf der Netzseite des Instituts oder eine andere geeignete Weise bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft das Dekanat zu-nächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Fachbe-reichs ein geeignetes Auswahlverfahren durchzuführen. Bei der Durchführung des Auswahlverfahrens ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der Aufnahme in die Lehrveranstaltung Priorität genießen, für die die Lehrveranstaltung verpflichtend ist und ein besonderes Interesse an der Aufnahme haben. Dieses ist gegeben, wenn der/die Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester bzw. Akademischen Jahr einen Anspruch auf einen Platz hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhielt. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht in die Lehrver-anstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(1) Soweit die Modulbeschreibungen (Anhang 1) für die Vergabe von CP für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Mo-duls vorsehen, dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise entsprechend der Regelungen zu den Lehr- und Lernformen (§ 5) zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die/der Modulbeauftragte. Die für die Vergabe von CP gemäß Anhang 1 erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sind vor Ablauf des Semesters auszu-stellen, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(4) Voraussetzung für die Vergabe eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an der Lehr-veranstaltung; Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises ist die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung.
(5) Teilnahmenachweise dokumentieren in der Regel die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Die regelmäßi-ge Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungs-leiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die regelmäßige Teilnahme wird noch attestiert, wenn die oder der Studierende bis zu 20% der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Arbeiten abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürfti-gen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben. Die aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veran-staltungszeit durch die/den Modulbeauftragten ausgestellt.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Protokolle, Tests, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Referate (mit und ohne Ausarbeitung), Hausarbeiten, Forschungsberichte. Wer-den Studienleistungen schriftlich, aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, ist eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Im Übrigen gilt für die Studienleistungen § 15 entsprechend. Die Modulbeschreibungen legen die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, fest. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.
(1) Der Studienverlaufsplan (Anhang 2) und die Übersicht über die im Nebenfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (Anhang 3) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Das Institut für Archäologische Wissenschaften erstellt für das Nebenfach AKVO auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Nebenfach AKVO erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung muss zu Beginn des Studiums in Anspruch genommen werden. Sie wird dringend empfohlen
(4) Zu Beginn der Vorlesungszeit des Sommer- und des Wintersemesters findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfängerinnen und -anfänger durch Aushang und Bekanntmachung im Internet eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären.
(16) Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen, die nach Maßgabe der jeweiligen Bachelorprüfungsordnung zu treffen sind, unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung durch Aushang am Prüfungsamt oder andere geeignete Maßnahmen bekannt machen.
(17) Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses oder seines oder seiner Vorsitzenden sind dem oder der Studierenden schriftlich mit Begründung unter Angabe der Rechtsgrundlage mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(2) Für jedes Modul des Nebenfaches AKVO ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüfer und Prüferinnen der Modulprüfungen. Ist kein Modulkoordinator oder keine Modulkoordinatorin ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben die akademische Leitung des Studiengangs zuständig bzw. vertritt diese den Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin.
(2) In der Regel wird die zu einem Modul gehörende Prüfung von den aktuell in dem Modul Lehrenden ohne besondere Bestellung durch den Prüfungsausschuss abgenommen. Der Modulkoodinator oder die Modulkoordinatorin trägt Sorge für die Prüfungsorganisation; die akademische Leitung koordiniert und kommuniziert Fristen, Termine und Prüfer. Sollte eine Lehrende oder ein Lehrender aus zwingenden Gründen eine Prüfung nicht abnehmen können, benennt die akademische Leitung eine/n andere/n Prüfer/in.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach AKVO ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
– Nachweis von mindestens „ausreichenden“ Englischkenntnissen, und zwar durch:
– eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung in AKVO oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in AKVO endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder inhaltlich eng verwandten Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet;
– die Nennung des Hauptfaches.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach AKVO entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung im Nebenfach AKVO oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach AKVO oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(1) Modulprüfungen werden im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Modulen abgelegt. Ihren Umfang und ihre Dauer bzw. den zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeitraum legt die oder der mit der Prüfung beauftragte Dozentin oder Dozent zu Beginn der Lehrveranstaltung fest, sofern die Modulbeschreibungen keine Regelung vorsehen (s. Anhang 1).
(5) Die Meldung zu einer Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung innerhalb der Rücktrittsfrist von einer Woche vor dem Prüfungstermin zurückgezogen wird. Die Erklärung des Rücktritts innerhalb der Rücktrittsfrist ist ohne Angabe von Gründen möglich. Über eine Nachfrist für die Meldung zur Modulprüfung in begründeten Fällen oder eine Nachfrist für die Vorlage eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises entscheidet die Akademische Leitung Bei Versäumnis der Meldefrist oder bei Fehlen der Voraussetzungen des Abs. 4 ist die Zulassung zur Modulprüfung ausgeschlossen.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 14 Abs. 1 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt.
(1) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 7 Abs. 6 abgegeben hat. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z.B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die Studierende oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach AKVO setzt sich zusammen aus:
1. den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen „Einführung in die Archäologie der Frühzeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M1), „Einführung in die Archäologie der Frühen Bronzezeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M2), „Einführung in die Archäologie der Mittleren und Späten Bronzezeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M3), „Einführung in die Archäologie der Eisenzeit des Vorderen Orients“ (AKVO-BA-NF-M4), „Einführung in (forschungs)geschichtliche/ kulturhistorische Fragestellungen A“ (AKVO-BA-NF-M6), „Einführung in (forschungs)geschichtliche/ kulturhistorische Fragestellungen B“ (AKVO-BA-NF-M7);
2. der Modulprüfung zu einem der Wahlpflichtmodule AKVO-BA-NF-M8.1 und AKVO-BA-NF-M8.2 nach Maßgabe der Absätze 2 und 3.
(2) Das Wahlpflichtmodul ist nach den Vorgaben der Modulbeschreibungen für AKVO-BA-NF-M8 auszuwählen und mit einer Prüfung (Modulprüfung) erfolgreich abzuschließen.
(3) In Einzelfällen kann das Wahlpflichtmodul mit Zustimmung der Akademischen Leitung auch aus dem Lehrangebot eines anderen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angebotenen Faches entnommen werden, wenn es einen inhaltlichen Bezug zur Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients aufweist und in seinem Umfang und in seinen Anforderungen den nach Abs. 2 zugelassenen und im Anhang 1 geregelten Wahlpflichtmodulen vergleichbar ist. Die Zulassung eines Moduls aus dem Lehrangebot eines anderen Faches ist rechtzeitig unter Vorlage eines von einem Prüfer oder einer Prüferin dieses Moduls festgelegten Studienplans, der die für das Modul zu erbringenden Prüfungs- und Studienleistungen sowie die für das Modul nachzuweisenden Kreditpunkte enthält, beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zu beantragen.
(4) Die Wählbarkeit des Wahlpflichtmoduls nach Abs. 3 kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben.
(3) Das Ergebnis der Modulprüfung wird durch den Prüfer oder die Prüferin in einem Prüfungsprotokoll festgehalten, das sie oder er dem Prüfungsamt zusammen mit der Prüfungsarbeit unverzüglich zuleitet. In das Protokoll zu einer schriftlichen Prüfung sind das Prüfungsdatum, die Prüfungsdauer und die dazugehörige Bezeichnung des Moduls aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 15 Abs. 1, 2, 3 aufzunehmen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.
(3) Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Nebenfach Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Absatz 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(10) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt insbesondere für das Modul AKVO-BA-HF-M16.1. Die Anrechnung der CP erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag des oder der Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50% der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
Paragraphenteil - V. Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach AKVO
Abschnitt V: Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach AKVO
(5) Die Gesamtnote ist der Mittelwert der nach CP der Module gewichteten Modulnoten in den Pflichtmodulen. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs. 2 entsprechend.
(4) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich beziehungsweise nach Ablauf der Korrekturfrist bekannt gegeben. Unter Wahrung schutzwürdiger Interessen der Betroffenen und allgemeiner datenschutzrechtlicher Regelungen können die Noten der Modulprüfungen durch Aushang bekanntgegeben werden.
a) eine Modulprüfung auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(2) Studierende, die ihr Magisterstudium Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients im Haupt- oder Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dem Wintersemester 2011/12 begonnen haben, können das Magisterstudium nach den bisherigen Bestimmungen fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung bis spätestens zum 30.09.2018 abgelegt haben.
(3) Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen in Kraft. Sie gilt für alle ab dem Wintersemester 2014/15 in diesem Studiengang neu immatrikulierten Studierenden.
Anhang 1 Modulbeschreibungen Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients NF
AKVO-BA-NF-M1 – Einführung in die Archäologie der Frühzeit des Vorderen Orients
Inhalte Die Module AKVO-BA-HF-M2 bis M5 legen die für ein erfolgreiches Studium unabdingbaren archäologischen und (kultur)historischen Grundlagen. Dabei vermittelt AKVO-BA-HF-M2 grundlegende und breite Kenntnisse der materiellen Kultur und der (sozio)historischen Entwicklung in den Ländern des Vorderen Orients im Zeitraum von ca. 12000-3500 v. Chr. Dieser Zeitraum, der insgesamt durch eine noch dörfliche Siedlungsweise geprägt ist, umfasst u.a. den Übergang zur sesshaften Siedlungsweise und zur Nahrungsmittelproduktion („Neolithische Revolution“) sowie die Anfänge der arbeitsteiligen Gesellschaft.In der Veranstaltung „Archäologisches/kulturgeschichtliches Seminar“ werden die Entwicklungen auf regionaler/lokaler Ebene, ausgewählte Fragestellungen oder Fundkomplexe eingehend untersucht.
Archäologisches / kulturgeschichtliches Seminar I P/S 2 4
AKVO-BA-NF-M2 – Einführung in die Archäologie der Frühen Bronzezeit des Vorderen Orients
Archäologisches / kulturgeschichtliches Seminar II P/S 2 4
AKVO-BA-NF-M3 – Einführung in die Archäologie der Mittleren und Späten Bronzezeit des Vorderen Orients
Studentische Arbeitsbelastung 270 Std., davon 105 Std. Präsenstudium, 100 Std. Selbststudium, 65 Std. Modulprüfungen
Archäologisches / kulturgeschichtliches Seminar III P/S 2 4
AKVO-BA-NF-M4 – Einführung in die Archäologie der Eisenzeit des Vorderen Orients
Die/der Studierende ist in der Lage, Funde und Befunde der materiellen Kultur geographisch, historisch und kulturhistorisch einzuordnen und diesbezüglich divergierende Forschungsansätze kritisch zu hinterfragen. Mit der schriftlichen Ausarbeitung weisen die Studierenden nach, dass sie zu einfachen wissenschaftlichen Arbeiten in der Lage sind, d.h. bspw. zu einem logischen Aufbau und zu einer sinnvollen Gliederung des Textes und zu korrektem Zitieren.
Archäologisches / kulturgeschichtliches Seminar IV P/S 2 4
AKVO-BA-NF-M5 – Exkursionen
Pflichtmodul – 2 CP
Ausstellungen und Museumssammlungen bieten die Möglichkeit, Objekte der materiellen Kultur in Querschnitten kennen zu lernen, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen kaum jemals zusammen betrachtet werden können. Darüber hinaus ist die Arbeit in Museen eines der Berufsbilder der Vorderasiatischen Archäologie. Der Besuch von Ausstellungen und Museumssammlungen dient in erster Linie dem Kennenlernen der Objekte selbst, aber auch der Präsentations- und Archivierungspraktiken. Die Gründe für die jeweils getroffene Auswahl an Ausstellungsobjekten werden, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und/oder didaktischer Konzepte, ermittelt.
60 Stunden, davon 25 Stunden Präsenzstudium und 35 Stunden Selbststudium
Eintagesexkursion Ausstellung I Ex —– 1
Eintagesexkursion Ausstellung II Ex —– 1
AKVO-BA-NF-M6 – Einführung in (forschungs)geschichtliche /kulturhistorische Fragestellungen A
Im Rahmen dieses Moduls wird in der Form von Vorlesungen in Fragestellungen eingeführt, die – vornehmlich oder ausschließlich – auf der Grundlage der schriftlichen Überlieferung der altorientalischen Kulturen behandelt werden können. Sie widmen sich Themen aus den Bereichen Geschichte, Kult und Religion sowie Magie, Wirtschaft (u.a. Handel/Rohstofferwerb), Recht und Gesellschaft, Historische Topographie bzw. Topographie ausgewählter Fundorte und Geographie; auch forschungsgeschichtliche Fragestellungen können Gegenstand der Darstellung sein.Eine Belegung in den ersten Semestern des Studiums ist zu empfehlen, da die Veranstaltungen diejenigen der Module AKVO-MAG-NF-M1 bis M4 flankieren und ergänzen.
Im Hauptfachstudiengang AKVO (als AKVO-BA-HF-M13) sowie in allen archäologischen, altertumswissenschaftlichen und historischen Studiengängen als nachbarwissenschaftliche Veranstaltungen.
AKVO-BA-NF-M7 – Einführung in (forschungs)geschichtliche/ kulturhistorische Fragestellungen B
Im Hauptfachstudiengang AKVO (als AKVO-BA-HF-M14) sowie in allen archäologischen, altertumswissenschaftlichen und historischen Studiengängen als nachbarwissenschaftliche Veranstaltungen.
AKVO-BA-NF-M8.1 – Historische Topographie
300 Stunden, davon 60 Stunden Präsenzstudium, 175 Stunden Selbststudium, 65 Stunden Modulprüfung
Abschluss zweier Module von AKVO-BA-NF-M1 bis AKVO-BA-NF-M4
Regelmäßige, aktive Teilnahme, Bestehen der Modulprüfung
Im Hauptfachstudiengang AKVO (als AKVO-BA-HF-M15.3) sowie in allen archäologischen, altertumswissenschaftlichen und historischen Studiengängen als nachbarwissenschaftliche Veranstaltungen.
Historische Topographie I P/S 2 4
Historische Topographie II P/S 2 4+2
AKVO-BA-NF-M8.2 – Materielle Kultur
Im Hauptfachstudiengang AKVO (als AKVO-BA-HF-M7) sowie in allen archäologischen, altertumswissenschaftlichen und historischen Studiengängen als nachbarwissenschaftliche Veranstaltungen.
Materielle Kultur I P/S 2 4
Materielle Kultur II P/S 2 4+2
Anhang 2 Studienverlaufsplan Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients NF
Idealtypischer Studienverlaufsplan Bachelor Nebenfach Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients (dargestellt für AKVO-BA-NF-M1 bis M7, M8.1)
NF-M1 Vorlesung 2 2 11
Modulabschlussprüfung M1 – 2
NF-M6 Geschichte/Geisteskultur 2 2
NF-M2 Vorlesung 2 2 13
Modulabschlussprüfung M6 – 2
NF-M3 Vorlesung 2 2 11
NF-M7 Geschichte/Geisteskultur 2 2
NF-M4 Vorlesung 2 2 13
NF-M5 Eintagesexkursion I – 1 5
NF-M8.1 Historische Topographie I 2 4
NF-M5 Eintagesexkursion II – 1 7
NF-M8.1 Historische Topographie II 2 4
Modulabschlussprüfung M8.2 – 2
Summen: 32 + 2 Tage 60
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M1 Einführung in die Archäologie der Frühzeit des Vorderen Orients
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M2 Einführung in die Archäologie der Frühen Bronzezeit des Vorderen Orients
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M3 Einführung in die Archäologie der Mittleren und Späten Bronzezeit des Vorderen Orients
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M4 Einführung in die Archäologie der Eisenzeit des Vorderen Orients
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M5: Exkursionen
Ex: Eintagesexkursion Ausstellung I 1 Tag 1 Teilnahmenachweis
Ex: Eintagesexkursion Ausstellung II 1 Tag 1 Teilnahmenachweis
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M6: Einführung in (forschungs) geschichtliche/kulturhistorische Fragestellungen A
V: (Forschungs) Geschichte / Geisteskultur I 2 2
V: (Forschungs) Geschichte / Geisteskultur II 2 2
Hausarbeit 2 Prüfungsleistung
Pflichtmodul AKVO-BA-NF-M7: Einführung in (forschungs) geschichtliche/kulturhistorische Fragestellungen B
V: (Forschungs) Geschichte / Geisteskultur III 2 2
V: (Forschungs) Geschichte / Geisteskultur IV 2 2
Summe Pflichtmodule 28 SWS + 2 Tage 50
Exemplarische Darstellung für das Wahlpflichtmodul AKVO-BA-NF-M6.1
Wahlpflichtmodul AKVO-BA-NF-M8.1 Historische Topographie
P/S: Historische Topographie I 2 4 Leistungsnachweis
P/S: Historische Topographie II Referat mit Abgabe 2 4+2 Prüfungsleistung
Summe Wahlpflichtmodule 4 10
Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients (NF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 12
 § 16
 § 15
 § 14
 § 7
 § 15