Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202001,%20245
Timestamp: 2019-10-18 10:14:33+00:00

Document:
OLG Karlsruhe, 21.07.2000 - 10 U 118/99 - dejure.org
OLG Karlsruhe, 21.07.2000 - 10 U 118/99
https://dejure.org/2000,12423
OLG Karlsruhe, 21.07.2000 - 10 U 118/99 (https://dejure.org/2000,12423)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 21.07.2000 - 10 U 118/99 (https://dejure.org/2000,12423)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 21. Juli 2000 - 10 U 118/99 (https://dejure.org/2000,12423)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2000,12423) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
BGB § 242; VerbrKrG § 9 Abs. 1
Einwendungsdurchgriff und Fiktion eines "Verbundenen Geschäftes"
LG Karlsruhe, 22.04.1999 - 8 O 164/98
WM 2001, 245
Ein sog. Einwendungsdurchgriff nach § 9 Abs. 3 VerbrKrG ist schon gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG ausgeschlossen (OLG Stuttgart, OLG Köln, OLG Frankfurt, LG Frankfurt, wie vor; ferner OLG Karlsruhe, WM 2001, 245, 250/251).
Die Bank braucht ihre Kunden in der Regel nicht vor gefährlichen Kreditgeschäften zu warnen (vgl. BGH WM 1992, 216; 91, 85; OLG Karlsruhe WM 2001, 245).
Vielmehr war es Sache der Kläger, die Angemessenheit des Kaufpreises der Eigentumswohnung gegebenenfalls unter Einschaltung von Fachleuten zu klären (…vgl. BGH a.a.O.; OLG Karlsruhe WM 2001, 245).
Insbesondere ist eine kreditgebende Bank bei steuersparenden Anlagemodellen den Erwerbern zur Risikoaufklärung über das finanzierte Geschäft nur unter ganz besonderen Voraussetzungen verpflichtet und darf regelmäßig davon ausgehen, dass die Kunden entweder selbst über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen oder sich jedenfalls der Hilfe von Fachleuten bedient haben (vgl. BGH WM 2004, 1221, 1224 [BGH 23.03.2004 - XI ZR 194/02] ; 2003, 1370, 1373; NJW-RR 2000, 1576, 1577 [BGH 27.06.2000 - XI ZR 210/99] ; OLG Karlsruhe WM 2001, 245, 249; 1210, 1213; OLGR 2002, 296; 453, 454).
Insbesondere ist eine kreditgebende Bank bei steuersparenden Anlagemodellen den Erwerbern zur Risikoaufklärung über das finanzierte Geschäft nur unter ganz besonderen Voraussetzungen verpflichtet und darf regelmäßig davon ausgehen, dass die Kunden entweder selbst über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen oder sich jedenfalls der Hilfe von Fachleuten bedient haben (vgl. BGH WM 2004, 1221, 1224 [BGH 23.03.2004 - XI ZR 194/02] ; 2003, 1370, 1373; BKR 2003, 583 ff [BGH 20.05.2003 - XI ZR 248/02] ; NJW-RR 2000, 1576, 1577 [BGH 27.06.2000 - XI ZR 210/99] ; OLG Karlsruhe WM 2001, 245, 249; 1210, 1213; OLGR 2002, 296; 453, 454).
Der hierzu entscheidende Fall ist damit nicht vergleichbar, da die Finanzierung einer Immobilie von vornherein, falls nicht erhebliches Eigenkapital vorhanden ist, langfristig angelegt ist (vgl. auch OLG Karlsruhe WM 2001, 245 [OLG Karlsruhe 21.07.2000 - 10 U 118/99] Rdnr. 52 nach [...]).
Insbesondere ist eine kreditgebende Bank bei steuersparenden Anlagemodellen den Erwerbern zur Risikoaufklärung über das finanzierte Geschäft nur unter ganz besonderen Voraussetzungen verpflichtet und darf regelmäßig davon ausgehen, dass die Kunden entweder selbst über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen oder sich jedenfalls der Hilfe von Fachleuten bedient haben (vgl. BGH WM 2004, 1221, 1224 [BGH 23.03.2004 - XI ZR 194/02] ; 2003, 1370, 1373; BKR 2003, 583 ff [BGH 20.05.2003 - XI ZR 248/02] ; NJW-RR 2000, 1576, 1577 [BGH 27.06.2000 - XI ZR 210/99] ; OLG Karlsruhe WM 2001, 245, 249; 1210, 1213; OLGR 2002, 296; 453, 454) .

References: § 242
 § 9
 § 9
 § 3
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH