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Timestamp: 2018-11-18 23:20:44+00:00

Document:
Mitteilungsblatt: 25b. Stück, ausgegeben am 1. September 2000, Studienjahr 1999/2000
8. Sondernummer
Studienjahr 1999/2000 ausgegeben am 1. September 2000, 25b. Stück
W I R T S C H A F T S I N G E N I E U R W E S E N - M A S C H I N E N B A U
Die Änderung des Studienplanes wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit GZ 52.351/31-VII/D/2/2000 vom 17. Juli 2000 nicht untersagt.
für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau
Version 2000/01
Die Studienkommission der Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Graz erläßt aufgrund des Bundesgesetzes über die Studien an den Universitäten (Universitäts-Studiengesetz UniStG) BGBl. I Nr. 48/1997 i.d.g.F. den vorliegenden Studienplan für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau.
Das Diplomstudium umfaßt 10 Semester und gliedert sich in drei Studienabschnitte mit einer Gesamtstundenzahl von 208 Semesterstunden. Davon entfallen auf den 1. Studienabschnitt 48 Semesterstunden in zwei Semestern, auf den 2. Studienabschnitt 97 Semesterstunden in fünf Semestern und auf den 3. Studienabschnitt 42 Semesterstunden in drei Semestern (§ 13 (4) Z 1 UniStG). Auf die freien Wahlfächer entfallen 21 Semesterstunden (§ 13 (4) Z 6 UniStG). Darüber hinaus ist eine Diplomarbeit abzufassen (§ 61 (1) UniStG).
Diese Aufteilung ermöglicht eine für die Zukunft geplante Anpassung an den internationalen Stand der Ingenieurausbildung. Es ist geplant, Voraussetzungen dafür zu schaffen, die erbrachten Leistungen des 1. und 2. Studienabschnitts durch eine ausländische Universität als "Bachelor of Science" anerkennen zu lassen.
Zur Erprobung und praxisorientierten Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden haben die Studierenden gemäß § 9 UniStG eine facheinschlägige Praxis im sozio-technischen Bereich im Umfang von 8 Wochen zu absolvieren.
(1) Der 1. Studienabschnitt endet mit der 1. Diplomprüfung und enthält den Stoff der den Fächern der Tabelle zugeordneten Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 48 Semesterstunden und umfaßt das 1. und 2. Semester. Die Aufteilung des Stundenausmaßes auf die einzelnen Fächer ist in dieser Tabelle festgelegt.
(2) Empfohlene freie Wahlfächer (Tutorien): Für ausgewählte Fächer des 1. Studienabschnitts gemäß Tabelle werden parallel zu den Lehrveranstaltungen sog. Tutorien angeboten. Die Teilnahme an diesen Tutorien wird den Studierenden empfohlen. Bei erfolgreicher Absolvierung können diese in dem in der Tabelle angegebenen Stundenumfang als freie Wahlfächer gemäß § 13 (4) Z 6 UniStG anerkannt werden.
(1) Für folgende Lehrveranstaltungen des 1. Studienabschnitts werden Anmeldungsvoraussetzungen (der Nachweis besonderer Vorkenntnisse) nach § 7 (7) UniStG festgelegt:
(2) Für das Fach Maschinenzeichnen und CAD wird die Absolvierung der Ergänzungsprüfung aus Darstellende Geometrie empfohlen.
Die in Tabelle mit e) gekennzeichneten Fächer des 1. Studienabschnitts betreffen die Studienein-gangsphase nach § 38 (1) UniStG.
(1) Die 1. Diplomprüfung ist in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abzulegen. Über jede der in der Tabelle aufgeführten Lehrveranstaltungen ist eine entsprechende Lehrveranstaltungsprüfung abzulegen bzw. der Nachweis der positiven Beurteilung zu erbringen. Mit positivem Abschluß aller in der Tabelle aufgeführten Lehrveranstaltungen gilt die Diplomprüfung als abgeschlossen.
(1) Der 2. Studienabschnitt endet mit der 2. Diplomprüfung und enthält den Stoff, der in den Fächern der Tabelle aufgeführten Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 97 Semesterstunden und umfaßt die Semester 3 bis 7.
(2) Empfohlene freie Wahlfächer (Tutorien): Für ausgewählte Fächer des 2. Studienabschnitts gemäß Tabelle (im 3. Semester) werden parallel zu den Lehrveranstaltungen sog. Tutorien angeboten. Die Teilnahme an diesen Tutorien wird den Studierenden empfohlen. Bei erfolgreicher Absolvierung können diese in dem in der Tabelle angegebenen Stundenumfang als freie Wahlfächer gemäß § 13 (4) Z 6 UniStG angerechnet werden.
(3) Ab dem 2. Studienabschnitt werden fünf Studienzweige eingeführt: Produktionstechnik, Verkehrstechnik, Energie- und Umwelttechnik, Mechatronik im Maschinenbau und Verfahrenstechnik im Maschinenbau.
(4) Die Lehrveranstaltungen des 2. Studienabschnitts teilen sich auf in 93 Semesterstunden Pflichtfächer und 4 Semesterstunden Wahlfächer.
(5) Die den Pflichtfächern zugeordneten Lehrveranstaltungen des 2. Studienabschnitts sind ihrer Bezeichnung und dem Stundenausmaß nach in der Tabelle festgelegt. 12 bis 34 Semesterstunden sind studienzweigbezogene Pflichtfächer.
§ 6 Durchführung der 2. Diplomprüfung
(1) Die 2. Diplomprüfung ist in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abzulegen. Über jede der in der Tabelle aufgeführten Lehrveranstaltungen ist eine entsprechende Lehrveranstaltungsprüfung abzulegen bzw. der Nachweis der positiven Beurteilung zu erbringen. Mit positivem Abschluß aller in der Tabelle aufgeführten Lehrveranstaltungen gilt die Diplomprüfung als abgeschlossen.
§ 7 Stundenzahl des 3. Studienabschnitts
(1) Der 3. Studienabschnitt endet mit der 3. Diplomprüfung und enthält den Stoff der in der Tabelle angeführten Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 42 Semesterstunden sowie die Abfassung einer Diplomarbeit und umfaßt das 8. bis 10. Semester.
(2) Die Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts teilen sich auf in 17 Semesterstunden Pflichtfächer und 25 Semesterstunden Wahlfächer.
(3) Die den Pflichtfächern zugeordneten Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts sind ihrer Bezeichnung und dem Stundenausmaß nach in der Tabelle festgelegt. 9 Semesterstunden sind studienzweigbezogene Pflichtfächer.
(4) Über jede Lehrveranstaltung ist eine Lehrveranstaltungsprüfung abzulegen bzw. der Nachweis der positiven Beurteilung zu erbringen.
§ 8 Lehrveranstaltungen und Prüfungen von Wahlfächern des 2. und 3. Studienabschnitts
(1) Zur exemplarischen Vertiefung des in den Pflichtfächern des 2. und 3. Studienabschnitts erworbenen Wissens sowie zur Erweiterung des Gesamtwissens haben die Studierenden die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 29 Semesterstunden nach folgenden Richtlinien auszuwählen.
(2) Mindestens 10 Semesterstunden sind aus den Wahlfachkatalogen Wirtschaft, mindestens 4 Semesterstunden sind aus einem studienzweigbezogenen Wahlfachkatalog und 10 Semesterstunden sind aus allen technischen Pflichtfächern und den studienzweigbezogenen Wahlfachkatalogen zu wählen. Weitere 5 Semesterstunden sind wahlweise aus dem zuvor gewählten studienzweigbezogenen Wahlfachkatalog oder den wirtschaftlichen Wahlfachkatalogen zu wählen.
(3) Im Bereich der wirtschaftlichen Wahlfachkataloge sind mindestens 10 Stunden zu wählen, wobei mindestens 6 aus einem der angebotenen Wahlfachkataloge "Produktion und Betrieb", "Rechnungswesen und Recht", "Organisation, Informations-Management" sowie "Marketing, Innovation" zu wählen sind. Maximal 4 Semesterstunden können als Wahlfächer aus dem ergänzenden Katalog "Allgemeine Wirtschaftsfächer/Persönlichkeitsbildung" gewählt werden.
(4) Die Auswahl der Wahlfächer innerhalb des gewählten Wahlfachkatalogs soll in Zusammenarbeit mit dem/der Diplomarbeitsbetreuer/in erfolgen. Damit soll eine optimal wissenschaftliche fundierte Unterstützung der Diplomarbeit im Vertiefungsgebiet erfolgen.
(5) Allgemeine Wahlfächer Technik im Umfang von 10 Semesterstunden können aus allen angebotenen Pflichtfächern und Wahlfachkatalogen Technik der Fakultät für Maschinenbau gewählt werden.
(6) Über jede der gewählten Lehrveranstaltungen ist eine auf Basis der Prüfungsordnung festgelegte Prüfung zu absolvieren bzw. ein Erfolgsnachweis zu erbringen.
§ 9 Anmeldungsvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen des 2. und 3. Studienabschnitts
(1) Für folgende Lehrveranstaltungen des 2. und 3 Studienabschnitts werden Anmeldungsvoraus-setzungen (der Nachweis besonderer Vorkenntnisse) nach § 7 (7) UniStG festgelegt:
Physik M; Chemie M
Strömungslehre und Wärmeübertragung I
Strömungsmaschinen GL
Strömungslehre und Wärmeübertragung I UE;
Statik; Dynamik; Festigkeitslehre UE
Statik UE; Dynamik UE; Festigkeitslehre UE; Maschinenzeichnen und CAD
Projekt konstruktiv, Konstruktion in der Förder- und Lagertechnik
Projekt konstruktiv, Konstruktion in der Fertigungstechnik
Projekt konstruktiv, Konstruktion Kolbenmaschinen und KFZ-Wesen
Ingenieurgeometrie; Grundlagen der Informatik; Kolbenmaschinen; Maschinenzeichnen und CAD
Projekt konstruktiv, Wärmetechnik
Projekt konstruktiv, Thermische Turbomaschinen
Konstruktionslehre, Maschinenelemente II UE; Thermische Turbomaschinen I
Projekt konstruktiv, Hydraulische Strömungsmaschinen
Strömungslehre und Wärmeübertragung I; Thermodynamik
Wärme- und Klimatechnik LU
Einführung in die Verfahrenstechnik; Thermodynamik
Buchhaltung und Bilanzierung; Kosten- und Erfolgsrechnung
Papiertechnisches Praktikum ZF
Technologie der Papierfaserstoffe VO + UE
Papiertechnisches Praktikum PF
(2) Folgende Lehrveranstaltungen des 2. Studienabschnitts können vor Abschluß der 1. Diplomprüfung absolviert werden, wenn die individuelle Anmeldungsvoraussetzung für die jeweilige Lehrveranstaltung nach § 9 (1) erfüllt ist:
Festigkeitslehre; Grundlagen der Informatik; Thermodynamik; Ingenieurgeometrie; Internationale Wirtschaftsbeziehungen; Konstruktionslehre, Maschinenelemente I; Strömungslehre und Wärmeübertragung I; Fertigungstechnik; Werkstoffkunde; Elektrotechnik M; Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik; Einführung in die Verfahrenstechnik; Einführung in die Papier- und Zellstofftechnik.
(3) Folgende Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts können vor Abschluß der 2. Diplomprüfung absolviert werden, wenn die individuelle Anmeldungsvoraussetzung für die jeweilige Lehrveranstaltung nach § 9 (1) erfüllt ist:
Wahlfächer aus studienzweigspezifischen Wahlfachkatalogen, aus allen technischen Pflichtfächern und Wahlfachkatalogen der Fakultät für Maschinenbau und aus Wahlfachkatalogen Wirtschaft im Ausmaß von 10 Semesterstunden sowie die Lehrveranstaltungen: Informatik und EDV in der Produktionstechnik; Strömungslehre und Wärmeübertragung II; Numerische Lösungsmethoden der angewandten Thermo-dynamik, Angewandte Informatik in der Energie- und Umwelttechnik; Technische Numerik; Informatik und EDV in der Verfahrenstechnik, Bürgerliches Recht und Handelsrecht, Projektmanagement.
§ 10 Empfohlene Sequenz
(1) Im Studienplan sind die Lehrveranstaltungen, insbesondere des 1. und 2. Studienabschnitts in ihrer zeitlichen Abfolge nach den didaktischen Erfordernissen angeordnet. Es wird daher zur Einhaltung der vorgegebenen Studienzeit dringend empfohlen, diese Sequenz bei der Absolvierung der Lehrveranstaltungen einzuhalten.
(2) Es wird empfohlen, die Auswahl der Vertiefungsrichtung möglichst schon während des 2. Studienabschnitts durchzuführen, um gemeinsam mit dem Diplomarbeitsbetreuer die Auswahl der zu absolvierenden Wahlfächer abzustimmen und damit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung der Diplomarbeit zu erfüllen.
(3) Das Thema der Diplomarbeit ist aus einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer zu entnehmen. Es soll jedoch im Bereich des Vertiefungsfachs angesiedelt sein.
(4) Für die Durchführung der Diplomarbeit ist im Studienplan das 10. Semester vorgesehen. Die Durchführung der Diplomarbeit darf maximal 6 Monate in Anspruch nehmen.
§ 12 Freie Wahlfächer
(1) Die freien Wahlfächer im Gesamtausmaß von 21 Semesterstunden können innerhalb des gesamten Zeitraums des Studiums absolviert werden. Sie können aus dem Angebot aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten und Hochschulen ausgewählt werden (§ 4 Z 25 UniStG). Es wird empfohlen, die in der Tabelle aufgeführten empfohlenen freien Wahlfächer (Tutorien) für die Vertiefung von Kenntnissen bzw. zur Erweiterung des Wissens sowie der Sicherstellung der Einhaltung der geplanten Studiendauer im 1. und 2. Studienabschnitt auf jeden Fall zu wählen.
(2) Über jede Lehrveranstaltung aus den gewählten freien Wahlfächern ist eine Lehrveranstaltungsprüfung abzulegen bzw. der Nachweis der positiven Beurteilung zu erbringen.
§ 13 Praxis
(1) Die Studierenden haben gemäß § 9 UniStG vor Anmeldung zur abschließenden kommissionellen Prüfung eine facheinschlägige Praxis im sozio-technischen Bereich im Umfang von insgesamt 8 Wochen zu absolvieren.
(2) Der Nachweis der absolvierten Praxis ist mit der Anmeldung zur abschließenden kommissionellen Prüfung vorzulegen.
(3) Sollte es keine Möglichkeit geben, die Praxis in der Wirtschaft abzuleisten, wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, diese durch entgeltfreie Mitarbeit an Projekten der Institute der Fakultät für Maschinenbau durchzuführen.
§ 14 Abschließende kommissionelle Prüfung
(1) Als abschließende Prüfung findet eine kommissionelle Prüfung vor einem Prüfungssenat über das Fach statt, dem das Thema der Diplomarbeit zugeordnet ist. Dabei ist auch der Inhalt der Diplomarbeit zu verteidigen.
(2) Anmeldungsvoraussetzungen für die Anmeldung für diese kommissionelle Prüfung sind der Nachweis der erfolgreich bestandenen 1. und 2. Diplomprüfung nach § 4 (1) und § 6 (1), der Nachweis der positiven Beurteilung sämtlicher im Studienplan des 3. Studienabschnitts vorgesehenen Lehrveranstaltungen nach § 7 (4) und der freien Wahlfächer nach § 12 (2), die positiv beurteilte Diplomarbeit nach § 11 sowie der Nachweis einer facheinschlägigen Praxis nach § 13 (2).
(1) Die Arten der Lehrveranstaltungen und deren Beurteilung sind in § 16 festgelegt.
(2) Die Art und Durchführung der Prüfungen sind in diesem Studienplan festgelegt.
§ 16 Lehrveranstaltungsarten (gemäß § 7 (1) UniStG)
Vorlesungen (VO), die in didaktisch gut aufbereiteter Weise in Teilbereiche des Fachs und seine Methoden einführen. Die Beurteilung erfolgt durch Prüfungen.
Vorlesungen mit Übungen (VU), die neben der Einführung in Teilbereiche des Fachs und seine Methoden auch Anleitungen zum eigenständigen Wissenserwerb bieten. Die Beurteilung erfolgt durch Prüfungen oder die Lehrveranstaltungen haben immanenten Prüfungscharakter.
Übungen (UE, LU oder KU), in denen zur Vertiefung und/oder Erweiterung des in den zugehörigen Vorlesungen gebrachten Stoffs in praktischer, experimenteller, theoretischer und/oder konstruktiver Arbeit Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der wissenschaftlichen Berufsfortbildung vermittelt werden. Übungen sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Die positive Absolvierung der Übung ist außer in den in § 9 (1) genannten Fällen Voraussetzung für die Anmeldung zur zugehörigen Vorlesungsprüfung.
Seminare (SE), die der wissenschaftlichen Arbeit und Diskussion dienen und in den fachlichen Diskurs und Argumentationsprozeß einführen. Dabei werden von den Teilnehmern schriftliche Arbeiten und/oder eine mündliche Präsentation sowie eine Teilnahme an der kritischen Diskussion verlangt. Seminare sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.
Projekte (PR), in denen experimentelle, theoretische und/oder konstruktive angewandte Arbeiten unter Berücksichtigung aller erforderlichen Arbeitsschritte durchgeführt werden. Bei Projekten wird auf Teamarbeit besonderes Augenmerk gelegt. Projekte sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen mit Beurteilung von Prüfungsarbeiten gemäß § 4 (33) UniStG.
Exkursionen (EX), die die industrielle Praxis einzelner oder mehrerer Fachbereiche veranschaulichen. Exkursionen sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.
Tutorien (TU), in denen der innerhalb eines Faches gebrachte Stoff vorlesungs- bzw. übungsbegleitend vertieft wird. Tutorien dienen vornehmlich zur individuellen Stoffverinnerlichung und Prüfungsvorbereitung und sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.
Privatissimum (PV): Privatissima sind spezielle Forschungsseminare.
Die Beurteilung des Studienerfolgs gemäß § 45 (1) UniStG erfolgt für die Prüfungen aus den Lehrveran-staltungen nach (1) bis (5) außer in den nachfolgend aufgeführten Lehrveranstaltungen mit den Noten "sehr gut" (1) bis "nicht genügend" (5). Die Lehrveranstaltungen nach (6) und (7), sowie für die Lehrveranstaltungen "Einführung in den Maschinenbau", "Einführung in die Wirtschaftswissenschaften", "Laborprojekt", "EDV-Praktikum" und "Lehrwerkstätte" werden "mit Erfolg teilgenommen" bzw. "ohne Erfolg teilgenommen" beurteilt.
§ 17 Studium im Ausland
(1) Die Studienkommission empfiehlt den Studierenden einen Teil ihres Studiums im fremdsprachigen Ausland zu absolvieren.
(1) Der Studienplan tritt mit dem 1. Oktober in Kraft, der auf die Kundmachung im Mitteilungsblatt der TUG folgt.
(1) Ordentliche Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttreten dieses Studienplans begonnen haben, sind berechtigt, ihr Studium nach dem bisher gültigen Studienplan in der am 31.7.1997 geltenden Fassung fortzusetzen. Ab dem Inkrafttreten dieses Studienplans sind diese Studierenden berechtigt, jeden der Studienabschnitte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Studienplans noch nicht abgeschlossen sind, in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeitraum gemäß § 80 (2) UniStG abzuschließen. Die Studierenden sind überdies berechtigt, sich ab Inkrafttreten des neuen Studienplans durch eine schriftliche unwiderrufliche Erklärung den neuen Studienvorschriften zu unterstellen. Diese Erklärung ist an die Universitätsdirektion zu richten.
(2) Für Studierende, die ihr Studium nach dem bisher gültigen Studienplan fortsetzen, gilt eine von der Studienkommission verabschiedete Verordnung ("Äquivalenzliste"), in der die Lehrveranstaltungen aufgeführt sind, welche gleichwertig jenen sind, die nach dem neuen Studienplan nicht mehr angeboten werden.
(3) Für Studierende, die sich den neuen Studienvorschriften unterstellen, werden bereits abgelegte Prüfungen über Lehrveranstaltungen des alten Studienplans nach einer von der Studienkommission verabschiedeten Verordnung ("Übertrittsbestimmungen") für das Studium nach dem neuen Studienplan angerechnet.
Studienplan für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau
an der Technischen Universität Graz nach UniStG,
Statik e)
Einführung in den Maschinenbau e)
Einführung in die Wirtschaftswissenschaften e)
Mechanische Technologie e)
Maschinenzeichnen und CAD e)
Laborprojekt e)
1) +1 SS Tutorium, empfohlen als Freies Wahlfach
2) +2 SS Tutorium, empfohlen als Freies Wahlfach
e) Studieneingangsphase
Energie- u. Umwelt-
tronik im Maschinen-
technik im Maschinen-
Studienzweigspezifische Pflichtfächer - Technik
Apparatebau Grundlagen
Kraft- u. Arbeitsmaschinen
Förderund Lagertechnik, Logistik
Heizgs.-, Lüftgs.-, Klimatechnik
Therm. Verfahrenstechnik
VT-Grundoperationen
Projektkonstruktiv,
Konstruktion in der Förder- und Lagertechnik oder Fertigungstechnik
Wärmetechnik oder
Thermische Turbomaschinen oder Hydraulische Strömungsmaschinen
Projektkonstruktiv
Summe studienzweigspezifische Pflichtfächer - Technik
Pflichtfächer - Wirtschaft
Systems Engineering - Methodik des Projektmanagements
Summe Pflichtfächer - Wirtschaft
1. + 2. Abschnitt
3. Studienabschnitt (8., 9. und 10. Semester)
Informatik-EDV in der Produktionstechnik
Informatik-EDV in der Verfahrenstechnik
Summe Pflichtfächer Technik
Studienzweigspezifische Pflichtfächer - Wirtschaft
Betriebliche EDV-Grundlagen
Summe Pflichtfächer Wirtschaft
Wahlfächer im 3. Abschnitt sind gemäß Studienplan zu wählen
Summe aller Pflicht- und
Wahlfächer der
Studienabschnitte 1, 2 und 3
Gesamte Semesterstunden der Studienzweige der Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau
s	schriftliche Prüfung,
sm	schriftliche und mündliche Prüfung
p Prüfungsarbeit gem. §4 Z 33 UniStG
(Lehrveranstaltungen. Vorlesungs- und Übungsstunden gesamt)
Wahlfachkataloge: Produktionstechnik
Meß- u.Regelungstechnik II
Optimierungsverfahren in Produktions- und Logistiksystemen
Leichtbau - Konstruktion
Modellbildung u.Simulation i.d.Materialflußtechnik
Fluidtechnik II
Ausgewählte Kapitel des CAD
Modellbildung u.Simulation i.d. Produktionstechnik
Laser in der Schwingungs- und Strömungsmeßtechnik
CAx-Verfahren i.d.Produktion
Produktionsplanung u.-steuerung
Industrieroboter Labor
AK Angewandte Schweißtechnologie
Schweißen v. Nichteisenmetallen und Kunststoffen
Thermodynamik VA
Fluidtechnik I
Konstruktion schnelllaufender Verbrennungskraftmaschinen
Elektrik u.Elektronik i.Fahrzeug u.Motor
Numerische Methoden der Strömung und Wärmeübertragung
Abgasemission u.-immission durch den Straßenverkehr
Emissionsberechnungen i.Verkehr
Schadstoffausbreitung allgemein
Schadstoffausbreitung i. urbanen Gebieten
Wahlfachkatalog: Eisenbahntechnik, Seilbahnbau
Wahlfachkatalog: Allgemeine Energie- und Umwelttechnik
Thermische Turbomaschinen Vertiefung, WM
Wärmetechnik und Wärmewirtschaft SE
Angewandte Informatik in der Energie- und Umwelttechnik UE
Development of Steam- and Gas Turbine Plants
CFD in Turbomaschinen u.Energieanlagen
Meß- u. Regelungstechnik II
Fern- u. Nahwärmesysteme
Wärmetechnisches Meß- und Versuchswesen
Windenergiekonversion
Technische Akustik u. Lärmarm Konstruieren
Sicherheit und Umweltschutz in der Anlagentechnik
Licht-Anwendungstechnik
Dampferzeuger/Entwurf u.Konstruktion
Rechnerische Simulation v. Strömungsmaschinen u. Anlagen
Wasserkraftanlagen Einführung M, WM
Wahlfachkataloge: Mechatronik im Maschinenbau
Modellbildung u.Simulation
Fluidtechnik in mobilen Anlagen
Proportional- u.Servotechnik
AK 2D-Bauteile
Symbolische Berechnungen i.d. Festigkeitslehre
Wahlfachkataloge - Verfahrenstechnik im Maschinenbau
Chem./ Therm. Abwasserreinigung
Labor Verfahrenstechnik I
Labor Mechanische Grundoperationen
Mechanische Verfahrenstechnik Labor
Thermische VT VA
Labor - Projekt Thermische Verfahrenstechnik
Wahlfachkataloge - Wirtschaft
IuK-Management in der Praxis
Logistik/Materialflussplanung
Wahlfachkatalog: Rechnungswesen u. Recht
Handelsrecht, Vertiefung

References: § 9
 § 13
 § 7
 § 38
 § 13

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9
 § 7
 § 9
 § 9

§ 10

§ 12

§ 13
 § 9

§ 14
 § 4
 § 6
 § 7
 § 12
 § 11
 § 13
 § 16

§ 16
 § 7
 § 9
 § 4
 § 45

§ 17
 § 80
 §4