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Timestamp: 2019-07-15 23:14:55+00:00

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BGH, 25.02.2016 - VII ZR 156/13 - dejure.org
https://dejure.org/2016,5522
BGH, 25.02.2016 - VII ZR 156/13 (https://dejure.org/2016,5522)
BGH, Entscheidung vom 25.02.2016 - VII ZR 156/13 (https://dejure.org/2016,5522)
BGH, Entscheidung vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13 (https://dejure.org/2016,5522)
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BGB §§ 433, 437 Nr. 1, § 439; WEG § 21 Abs. 1, Abs. 5 Nr. 2, § 10 Abs. 6 Satz 3
§ 634a Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 BGB, §§ ... 307 ff. BGB, § 308 Nr. 5 BGB, § 307 Abs. 1, 2 BGB, § 21 Abs. 1, Abs. 5 Nr. 2, § 10 Abs. 6 Satz 3 WEG, § 437 Nr. 1, § 439 BGB, § 564 Satz 1 ZPO, § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 438 Abs. 1 Nr. 2 a), § 306 Abs. 2 BGB, § 204 Nr. 1 BGB, § 16 Abs. 2 WEG, § 195 BGB, § 199 Abs. 1 BGB, § 563 Abs. 3 ZPO
§ 433 BGB, § 437 Nr 1 BGB, § 439 BGB, § 10 Abs 6 S 3 WoEigG, § 21 Abs 1 WoEigG
Wohnungseigentum: Gerichtliche Durchsetzung von kaufvertraglichen Nacherfüllungsansprüchen der Erwerber gegen den Bauträger durch die Wohnungseigentümergemeinschaft; Sachmängelhaftung nach Kaufvertragsrecht
BGB §§ 433, 437 Nr. 1, 439; WEG §§ 10 Abs. 6 S. 3, 21 Abs. 1 u. 5 Nr. 2
Gemeinschaftliche gerichtliche Durchsetzung von Mängelbeseitigungsansprüchen am Gemeinschaftseigentum durch die Wohnungseigentümergemeinschaft
Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft über die gemeinschaftliche gerichtliche Durchsetzung von kaufvertraglichen Nacherfüllungsansprüchen der Erwerber gegen den Bauträger ; Durchsetzung von Ansprüchen betreffend die Beseitigung der Mängel am Gemeinschaftseigentum
Ansichziehen der WEG kaufvertraglicher Nacherfüllungsansprüche/Kaufvertragliche Sachmängelhaftung bei drei Jahre nach Errichtung veräußerter Eigentumswohnung
Zur Befugnis der Wohnungseigentümergemeinschaft, kaufvertragliche Nacherfüllungsansprüche der Erwerber gegen den Bauträger geltend zu machen, wenn diese Ansprüche auf Beseitigung der Mängel am Gemeinschaftseigentum gerichtet sind; Sachmängelhaftung nach Kaufvertragsrecht bei zuvor vermieteten Eigentumswohnungen, die ein Bauträger ungefähr drei Jahre nach Errichtung veräußert
Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft über die gemeinschaftliche gerichtliche Durchsetzung von kaufvertraglichen Nacherfüllungsansprüchen der Erwerber gegen den Bauträger; Durchsetzung von Ansprüchen betreffend die Beseitigung der Mängel am Gemeinschaftseigentum
Wohnung drei Jahre nach Errichtung veräußert: Mängelhaftung richtet sich nach Kaufrecht!
Durchsetzung von Ansprüchen betreffend die Beseitigung der Mängel am Gemeinschaftseigentum
WEG: Gewährleistung nach Kaufrecht
Kaufrecht anwendbar bei Veräußerung von Eigentumswohnungen drei Jahre nach Errichtung!
Nacherfüllungsanspruch beim Kauf gebrauchter Immobilien vom Bauträger
"Gebrauchtes" Wohnungseigentum: Mängelansprüche können vergemeinschaftet werden! (IBR 2016, 289)
Wohnung drei Jahre nach Errichtung veräußert: Mängelhaftung richtet sich nach Kaufrecht! (IBR 2016, 288)
Wohnung drei Jahre nach Errichtung veräußert: Mängelhaftung richtet sich nach Kaufrecht! (IMR 2016, 210)
"Gebrauchtes" Wohnungseigentum: Mängelansprüche können vergemeinschaftet werden! (IMR 2016, 212)
LG Mainz, 22.08.2012 - 4 O 277/11
OLG Koblenz, 08.04.2013 - 2 U 1123/12
NJW 2016, 1575
MDR 2016, 706
DNotZ 2016, 525
NZBau 2016, 353
NZM 2016, 366
ZMR 2016, 474
BauR 2016, 1017
NZG 2016, 940
ZfBR 2016, 455
Die Klausel muss zudem die wirtschaftlichen Nachteile und Belastungen für einen durchschnittlichen Vertragspartner so weit erkennen lassen, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (vgl. BGH…, Urteil vom 12. März 2014 - IV ZR 295/13, BGHZ 200, 293 Rn. 23; Urteil vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, WM 2016, 1789 Rn. 31;… Urteil vom 26. Oktober 2016 - IV ZR 193/15, juris Rn. 17).
Hiernach ist der Verwender von Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehalten, Rechte und Pflichten seines Vertragspartners möglichst klar und durchschaubar darzustellen, wobei es auf die Verständnis- und Erkenntnismöglichkeiten eines typischerweise zu erwartenden Durchschnittskunden ankommt (st. Rspr., z.B. jew. mwN BGH, Urteile vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, NJW 2016, 1575 Rn. 31;… vom 24. März 2010 - VIII ZR 178/08, BGHZ 185, 96 Rn. 15 und vom 12. Juni 2001 - XI ZR 274/00, BGHZ 148, 74, 79).
Der Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen ist nach den Grundsätzen von Treu und Glauben verpflichtet, Rechte und Pflichten seiner Vertragspartner möglichst klar und durchschaubar darzustellen (etwa BGH…, Urteil vom 29. April 2015 - VIII ZR 104/14, WM 2015, 1487 Rn. 16; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, NJW 2016, 1575 Rn. 31 jeweils mwN).
Wie der Bundesgerichtshof u.a. in seinem Urteil vom 25.2.2016 (Az. VII ZR 156/13, NJW 2016, S. 1575) dargelegt hat, verpflichtet das Transparenzgebot den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen, Rechte und Pflichten seiner Vertragspartner möglichst klar und durchschaubar darzustellen, wozu nicht nur gehört, dass die einzelne Regelung für sich genommen klar formuliert ist; vielmehr muss die Regelung auch im Kontext mit den übrigen Regelungen des Klauselwerks verständlich sein.
Andererseits soll der Vertragspartner ohne fremde Hilfe möglichst klar und einfach seine Rechte feststellen können, damit er nicht von deren Durchsetzung abgehalten wird (…vgl. BGH, Urteile vom 22. März 2018 - IX ZR 99/17, ZIP 2018, 882 Rn. 34; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, NJW 2016, 1575 Rn. 31; jeweils mwN).
Maßgeblich sind dabei die Verständnis- und Erkenntnismöglichkeiten eines typischerweise zu erwartenden Durchschnittskunden (…vgl. nur BGH, Urteile vom 5. Oktober 2017 - III ZR 56/17, NJW 2018, 534 Rn. 27; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, aaO;… vom 24. März 2010 - VIII ZR 178/08, BGHZ 185, 96 Rn. 15;… Erman/Roloff, BGB, 15. Aufl., § 307 Rn. 21;… MüKoBGB/Wurmnest, 7. Aufl., § 307 Rn. 62; jeweils mwN).
Zu dem vom Berufungsgericht gefundenen Auslegungsergebnis, mit dem Verzicht "auf die Rechte aus der Abtretung gegenüber den Anspruchsgegnern" sei in Wahrheit eine Verpflichtung zur Rückabtretung der Schadensersatzforderung an den Geschädigten gemeint, führen erst interessenbezogene Erwägungen, die so von einem durchschnittlichen Unfallgeschädigten jedenfalls unter Berücksichtigung des gesamten vom Sachverständigen im Streitfall verwendeten Klauselwerks (vgl. zur Bedeutung des Gesamtklauselwerks im Rahmen von § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB nur BGH, Urteil vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, NJW 2016, 1575 Rn. 31) nicht erwartet werden können.
Eine Vertragsgestaltung, die objektiv dazu geeignet ist, den Vertragspartner bezüglich seiner Rechtsstellung in die Irre zu führen, verstößt gegen das Transparenzgebot (st. Rspr.; vgl. nur Senat…, Urteil vom 9. Juni 2011 - III ZR 157/10, NJW-RR 2011, 1618 Rn. 27;… BGH, Urteile vom 29. April 2015 - VIII ZR 104/14, NJW 2015, 2244 Rn. 16;… vom 3. Dezember 2015 - VII ZR 100/15, NJW 2016, 401 Rn. 22; vom 25. Februar 2016 - VII ZR 156/13, NJW 2016, 1575 Rn. 31 …und vom 4. April 2018 - IV ZR 104/17, NJW 2018, 1544 Rn. 8;… siehe auch Palandt/Grüneberg aaO Rn. 21, 25, 27; jeweils mwN).
Maßgebend sind die Verständnismöglichkeiten des typischerweise bei Verträgen der geregelten Art zu erwartenden Durchschnittskunden im Zeitpunkt des Vertragsschlusses (BGH, Urteile vom 25. Februar 2016 aaO Rn. 31 …und vom 4. April 2018 aaO Rn. 9).
Das Transparenzgebot, welches nach § 307 Abs. 3 S. 2 BGB auch für preisbestimmende Klauseln gilt, verpflichtet den Verwender, Rechte und Pflichten seines Vertragspartners in den AGB möglichst klar, einfach und präzise darzustellen (BGH NJW 2010, 3152; BGH NJW 2016, 1575).

References: § 439
 § 21
 § 10

§ 634
 § 308
 § 307
 § 21
 § 10
 § 437
 § 439
 § 564
 § 307
 § 307
 § 438
 § 306
 § 204
 § 16
 § 195
 § 199
 § 563

§ 433
 § 437
 § 439
 § 10
 § 21
 § 307
 § 307
 § 307
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