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Timestamp: 2018-06-25 15:25:25+00:00

Document:
Neues Datenschutzgesetz ab dem 25.05.2018 - Bilderforum.de
Neues Datenschutzgesetz ab dem 25.05.2018
26.04.2018, 20:24 #1
Kamera: Fuji: X-T2 und (noch) X-T1 - Nikon: D700 (nicht mehr im Gebrauch)
Objektive: Fuji XF 18-55mm, XF 55-200mm, XF 23mm f1.4, Walimex 8mm Fisch, Samyang 12mm UWW, Mitakon Speedmaster 35mm f0.95, Samyang 85mm f1.4, Altglas an diversen Adaptern.
Ich stoße hier mal ein sicherlich unangenehmes Thema an.
Das neue Datenschutzgesetz kommt, na ja, eigentlich ist es schon da, es tritt am 24.05.2018 in Kraft.
Wenn man das so liest was da steht, und wenn man dann überlegt bzw. liest das das gute alte KUG mit dem neuen DSGVO komplett ausgehebelt wird, wird mir schon ein wenig schwummerich.
Hier mal der Link zu einer erläuternden Seite.
Wie haltet Ihr es damit? Das neue Gesetz verbietet nun nicht nur die Veröffentlichung von Fotos mit Personen darauf sondern auch die Aufnahme und Speicherung als solche da es sich um Personenbezogene Daten handelt die nicht ohne besonderen Grund erhoben werden dürfen.
Hier ein weiterer Link mit einem interessanten Zwischenfazit.
...Fotografieren, Speichern, Vermarkten und Veröffentlichen von Fotos stellen eine dem Datenschutzrecht unterliegende Verarbeitung personenbezogener Daten dar. (Update: diese Auffassung hat inzwischen auch ausdrücklich die EU-Kommission auf Anfrage eines Fotografen bestätigt) ...]
26.04.2018, 21:41 #2
Ich habe mich ein wenig weiter mit der Materie beschäftigt und auch etwas beruhigendes gefunden.
Im Teil 3 dieser Serie (KLICK) ist die Rede von einer sog Haushaltsausnahme, die ist dann, wenn Zitat
Das Datenschutzrecht ist jedoch nicht anwendbar, soweit die Datenverarbeitung durch natürliche Personen ausschließlich für persönliche oder familiäre Zwecke erfolgt, Art. 2 Abs. 2c DSGVO (sog. Haushaltsausnahme). Dann gilt weiterhin das KUG.
Unser Hobby wird langsam kompliziert...
Mir drängt sich die Frage auf wie das dann hier im Forum ist, mit den eingestellten Bildern, den ganzen Beiträgen und so weiter.
Grüße vom grübelnden Dirk
26.04.2018, 23:10 #3
GD7's Ausrüstung
Kamera: Sony A7R, Sony A7R II, Sony A6500
Objektive: Sony FE 70-200 f2.8 GM OSS, Sony/Zeiss FE 55mm f1.8, Zeiss Batis 25mm f2.0, Sigma 35mm f1.4
Blitz: Rotolight Aeos, Jinbei HD 600, Yongnuo YN 568 EX, YN 560 III,
Stativ: Berlebach
Zubehör: Godox Trigger, Oktabox, Reflektoren, Schirme etc.
Mich beunruhigt das auch, aber eher aus dem Grund, was könnte denn bald passieren, das man unter keinen Umständen von privaten Leuten, fotografiert und veröffentlicht haben möchte.
Ich denke da an Unruhen aller Art im Land, wo dann private Aufnahmen mit Medienpropaganda nicht konform gehen könnten.
So dass die Bilder aus der Tagsschau was anders vermitteln als die Bilder von Hinz und Kunz, die auch vor Ort waren.
27.04.2018, 17:09 #4
Die Schlussfolgerung, dass das private Fotografieren in der Öffentlichkeit oder z.B. auch Hochzeitsfotografie künftig nicht mehr möglich sein soll, scheint mir ein Missverständnis zu sein.
Hierzu zwei Zitate aus der Datenschutzgrundverordnung:
"... Die Verarbeitung von Lichtbildern sollte nicht grundsätzlich als Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten angesehen werden, da Lichtbilder nur dann von der Definition des Begriffs „biometrische Daten“ erfasst werden, wenn sie mit speziellen technischen Mitteln verarbeitet werden, die die eindeutige Identifizierung oder Authentifizierung einer natürlichen Person ermöglichen. ..." (Erwägungsgrund 51, Fassung vom 27.04.2016)
"... Auf jeden Fall wäre das Bestehen eines berechtigten Interesses besonders sorgfältig abzuwägen, wobei auch zu prüfen ist, ob eine betroffene Person zum Zeitpunkt der Erhebung der personenbezogenen Daten und angesichts der Umstände, unter denen sie erfolgt, vernünftigerweise absehen kann, dass möglicherweise eine Verarbeitung für diesen Zweck erfolgen wird. ..." (Erwägungsgrund 47, Fassung vom 27.04.2016)
Ich verstehe das so, dass Bilder sehr wohl gemacht und unter den bisher üblichen Vorbehalten auch veröffentlicht werden dürfen, da sie nicht zur Personenidentifikation speziell technisch weiterverarbeitet werden: erst die würde dann eine von der Datenschutzgrundverordnung umfasste Datenverarbeitung darstellen.
Auch in Bezug auf die Abwägung der Interessenlage scheint mir nachvollziehbar zu sein, dass einem Gast beispielsweise einer Hochzeit oder eines Konzerts durchaus bewusst sein muss, dass er dort mit hoher Wahrscheinlichkeit fotografiert werden und in Folge auch namentlich genannt z.B. in den sozialen Medien auftauchen kann.
29.04.2018, 08:18 #5
undine11's Ausrüstung
Gesetzesänderungen zum Thema fotografieren
Wie geht Ihr mit der neuen Rechtslage um?
Wie kann ich auf nem Mittelalterfest noch Fotos machen(für mich privat) wenn ich keinesfalls die Einwilligungen aller mitwirkenden einholen kann?
Ich will auf nem Volksfest die Schiffsparde fotografieren...
Wie soll das aufgehen?
29.04.2018, 09:39 #6
Wie Robert das erklärt war nach der alten Gesetzlage,
Öffentliche Plätze,und man muß damit rechnen mit drauf zu sein.
Jetzt diskutiert man darüber,das Veranstalter darüber informieren müssen-was mit den Bildern geschieht.
29.04.2018, 21:43 #7
Zitat von undine11
Wie Robert das erklärt war nach der alten Gesetzlage, ...
Die Zitate oben stammen aus der "neuen" Datenschutzgrundverordnung.
01.05.2018, 05:23 #8
Das heißt also,beim Mittelalterfest kann ich problemlos knipsen?
02.05.2018, 15:08 #9
Joa...dann willste auf dem Bahnhof mitten in der Pampa ein Abschiedsfoto ( mit dem Handy!!!!) von der besten Freundin machen weil sie demnächst für Monate nach Japan geht und was passiert?
Du wirst von hinten angepflaumt dass man dafür ab sofort eine Genehmigung! braucht.
Ähmmm....Leute, ich denke das grösste Problem wird nicht das neue Gesetz sein sondern die Massen von Menschen die nur ein Halbwissen haben und deswegen Stress machen.
Ich für meinen Teil hab mir meins gedacht, dem freundlichen Herrn hinter mir in Gedanken so einige schöne Worte gesagt, das Handy weggesteckt und gut is.
Wenn das jetzt schon in "Großstädten" wie Wittlich mit ganzen 5 Figuren auf dem Bahnsteig passiert male ich mir lieber nicht aus wie das wohl vor der Porta Nigra, dem Bundestag oder dem Eiffelturm zugehen wird.
Jedenfalls werde ich meine Konsequenzen daraus ziehen.
02.05.2018, 15:23 #10
Mir scheint, ich sollte künftig einen größeren Bogen um Wittlich machen...
02.05.2018, 20:25 #11
Sieh das hier Geschriebene nicht als eine Rechtsberatung an, auf die Du Dich rechtswirksam berufen kannst.
Wir sind hier Laien, die versuchen, die Dinge bestmöglich aufzuschlüsseln. Die DSGVO kommt und der Gesetzgeber hat versäumt, die hiesigen Szenarien durchzudefinieren (bzw. mit gegebenem Recht zu vereinbaren).
Das lässt auch uns Mods etwas grübeln.
Nachfolgend mein persönliches, aktuelles Verständnis der Sache - ohne Gewähr:
Für Privatleute, die für persönliche Zwecke fotografieren: Siehe Art. 2, 2 c DSGVO:
"Diese Verordnung findet keine Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten."
D.h.: Die Aufnahme (als personenbezogene Datenverarbeitung) für die rein persönliche Verwendung ist nicht Gegenstand der DSGVO.
Was nicht heißt, dass für den persönlichen Gebrauch alles erlaubt ist - denn Menschen haben Persönlichkeitsrechte. Logisch, oder?
Interessant wird es grundsätzlich, wenn eine natürliche Person z.B. ein gemachtes Bild veröffentlicht, bzw. zu veröffentlichen beabsichtigt.
Grundsätzlich gilt: Das Recht am Bild gibt es nicht erst seit der DSGVO.
Siehe hierzu u.a. auch §22 KUG: https://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__22.html
Und strenge Sanktionsmöglichkeiten existieren auch seit langem, siehe §33 KUG (https://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__33.html).
Wer als HobbyfotografIn respektvoll und umsichtig handelt(e), fuhr immer und fährt weiterhin gut.
Für ein Mittelalterfest, als konkretes Beispiel - so wie ich persönlich es verstehe:
Fotografiert man den großen Mittelalterplatz als Gesamtansicht, so stellen die Menschen darauf (nach alter Sicht) "Beiwerk" dar. Selbiges gilt für ein Sportstadion. Auch nach DSGVO: Es ist hypothetisch, zu erwarten, dass von all diesen Menschen eine Einverständniserklärung vor Aufnahme -auch im Hinblick auf eine Veröffentlichung- eingefordert werden könnte. Es ist einfach nicht praktikabel - selbst bei bestem Willen.
Anders sieht es aus, wenn man z.B. auf dem Markt, Menschen/Darsteller gezielter heraussucht bzw. Leute in einer Übersichtsaufnahme sehr deutlich im Vordergrund stehen. Es versteht sich von selbst, dass hier vorab eine Klärung des Einverständnisses der abgebildeten Person erfolgen muss. D.h. u.a. die Klärung, ob fotografiert werden darf und -in dem Zusammenhang auch- was damit gemacht wird!
Nochmal zum Beiwerk:
Anders als bei der bisherigen Beiwerksregelung (§ 23 KUG https://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__23.html) hat die DSGVO nunmehr grundsätzlich Vorrang.
Das heißt konkret, dass sich der Fotograf nicht mehr (wie bisher) auf Beiwerk (bei einer Übersichtsaufnahme) berufen darf, um z.B. ein veröffentlichtes Bild aufrechtzuerhalten.
Wünscht jemand, der sich auf dem Bild (z.B auch als Beiwerk in einem Pulk von 40000 Stadionzuschauern) wiedererkennt, eine Löschung, so hat diese auch stattzufinden. Jederzeit und ohne Angabe von Gründen.
Für uns hier im Forum, war und ist dies -seit ehedem- eine Selbstverständlichkeit. Also nichts Neues.
Im Prinzip ist die DSGVO mit sinnvoller Intention verfasst.
Kontrolle über Big Data, "Soziale" Netzwerke und sonstigen Datenkraken mit Gesichtserkennungsfunktion tut Not.
Auch ist es eine klare Ansage an alle, die meinen, z.B. mit dem Smartphone alles und jeden insbesondere den sozialen Medien, ungefragt, uneingeschränkt und mit sonstigen Informationen zum Fraß vorwerfen zu können.
Für Gewerbetreibende wird es teils komplizierter. Dies ist jedoch nicht Gegenstand unseres Hobbyforums.
Auf Webseitenbetreiber kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit Informationspflichten, d.h. Aufklärung via Datenschutzbestimmung, etc. zu...
Hierzu stehen wir (die Moderation) mit unserem Admin und Seitenbetreiber in Kontakt.
Gruß - und keine Panik,
P.S.: Die von Robert zitierten Erwägungsgründe sind sehr gut. Denn nach den Erwägungsgründen (die Grundintentionen für die Verordnung) wird dann auch rechtlich gewichtet.
Grundsätzlich: Bloggetratsche o.ä. würde ich mit Vorsicht werten. Ebenso wäre ich skeptisch, wenn Sozietäten mit reißerischer Rhetorik Stimmung machen und dann ihre "Beraterdienste" anbieten.
Seriöse Quellen (meines Erachtens!):
http://www.moenikes.de/ITC/2018/03/02/dsgvo-pr-und-oeffentlichkeitsarbeit-gesetzgeber-sollte-probleme-der-praxis-ernst-nehmen/
http://nordbild.com/personenfotos-dsgvo-und-kug/
Dort wird das Szenario KUG versus DSGVO formell durchgespielt (siehe pdf-Download der 6 Beispielfälle) und -für privat- streng ausgelegt, wenn "veröffentlicht" wird.
Ich bleibe dabei: Fotografiert jemand ein Stadion mit 40000 Zuschauern, ist die Vorgehensweise der Einholung einer formfreien Einwilligung zur Veröffentlichung nicht praktikabel.
Geändert von oz75 (11.05.2018 um 19:47 Uhr) Grund: RSK
02.05.2018, 20:38 #12
Muss man sich jetzt nen Kopf machen wenn die Tochter ... der Sohn mit dem Handy xyz und Kunz ... ich war hier auf Facebook posten ??? Ein Foto in der U-bahn oder in der Schule und schon hat man nen Strafprozess als Eltern am Hals. Heute hat jedes Handy ne Kamera und man kann Fotos damit machen ... da sind solche Gesetzte echt Banane . Ab der 4. Klasse wird man als Eltern schon dazu gezwungen den Kindern ein Handy zu geben. Ab der 5. Klasse muss dann jeder ein Tablett haben. Wer soll das bezahlen wenn die Kids dann Bilder machen .
02.05.2018, 20:56 #13
Muss man sich jetzt nen Kopf machen wenn die Tochter ... der Sohn mit dem Handy xyz und Kunz ... ich war hier auf Facebook posten ???
Wenn alle einverstanden mit dem Bild waren, nein.
Wenn der Sohn aber auf der Party den besoffenen Kumpel im Erbrochenen ungefragt knipst und irgendwo reinstellt, ganz klar JA. Dann sollte man sich einen Kopf machen.
Das Wichtigste: Erkennt sich jemand auf Bildern wieder und wünscht eine Löschung, so hat diese auch stattzufinden. Auch wenn der Teen da quer im Stall steht. Stichwort Erziehungsberechtigter.
Ein Foto in der U-bahn oder in der Schule und schon hat man nen Strafprozess als Eltern am Hals.
Aber man hat als Eltern die Pflicht den Kindern klarzumachen, dass andere Menschen kein Smartphone-Freiwild für die eigene Chronik-Leiste oder den neuesten Tweet sind.
Hauptfokus der DSGVO sind aber vor allem die Datenkraken, die solche Bilder (etc...) u.a. biometrisch verarbeiten, die EXIFs mit den GPS-Koordinaten auslesen, verarbeiten, Menschen "profilen" und ihre Daten verwerten.
03.05.2018, 17:16 #14
Danke für eure Meinungen und euer Fachwissen hier an dieser Stelle.
Ich denke mal ich habe mich da auch etwas verrückt machen lassen, vor allem habe ich die Abmahnfallen schon gesehen...
Man wird sehen, welche Stilblüten das neue Gesetz so treibt.
HIER habe ich eine recht lesenswerte Seite zu dem Thema gefunden.
Die Diskussion zum Thema DSGVO führt aber auch dazu, sich mal wieder mit dem auseinanderzusetzen, was man Darf und was man besser nicht machen sollte. Auch nach der alten Gesetzeslage gab es ja schon das Eine oder Andere zu beachten.
Und eine Sache, bzw. eher eine Begriffsdefinition, sorgt auch für Unwohlsein. Nämlich das Fotografieren und anschließendes Bilderverarbeiten eine Verarbeitung personenbezogener Daten darstellt.
Ist ungewohnt, stimmt aber tatsächlich...
Hat man sich mit der neuen Begrifflichkeit und deren Bedeutung ein wenig arrangiert, ist es nicht mehr so "unheimlich"...
03.05.2018, 18:41 #15
kemot's Ausrüstung
Objektive: Fujinon XF18-55 f2.8-4 — Fujinon XC50-230 f4.5-6.7 — Samyang 12 f2.0 — Fujifilm MCEX-16 Makro
Blitz: kein Blitz ;)
Stativ: Sirui T-2004X — Sirui C-10X
bei street heißt dann: solange belichten, bis die Menschen verschwinden
03.05.2018, 20:34 #16
Zitat von kemot
"Dann"? Nein, nicht wirklich, sondern eher "seit ehedem", denn
§ 22 KUG https://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__22.html
§ 33 KUG https://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__33.html
§ 201a StGB https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__201a.html
§ 74a StGB https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__74a.html
gibt es schon länger.
Danke, dass Du dieses interessante, wenn auch nicht durchweg erfreuliche Thema hier angesprochen hast.
...zumal ein Verbotsirrtum nur dann straffrei bleibt, wenn es dem "Vergeher" nicht möglich war, den Irrtum zu vermeiden (§ 17 StGB).
Es ist aber so, dass sich halt sehrwohl jeder vorher schlaumachem kann, ob er bei Personen unbedacht und uneingeschränkt draufhalten darf.
Was ich persönlich inständig hoffe, ist, dass sich insbesondere unsere Forenteilnehmer nicht verrückt machen lassen oder gar den Spaß am Hobby verlieren. In der Praxis wird vieles weit weniger heiß gegessen als es gekocht wird, denke ich.
03.05.2018, 20:58 #17
Ich photographiere mich einfach selber und veröffentliche mich wann, wie und wo ich will .... dann kann wirklich gar nix passieren!
ICH_1.jpg
Naja .. ist jetzt kein "Selfie" (das Wort gab's vor 50 Jahren irgendwie noch nicht) aber wenn, dann kriegt jetzt meine Mutter einen dran', denn die hat das Photo (höchstwahrscheinlich) damals gemacht.
Ach war das alles noch einfach, als es noch kein Internetz gab und nicht jeder Kleingeist (ich meine mich!) alles veröffentlichen konnte.
P.S. Das Photo rauscht nicht! Das ist Filmkorn eines damals noch ziemlich teuren Farbfilms (wahrscheinlich Agfa-Color).
03.05.2018, 21:48 #18
Noch 'ne Idee ....
Naja ... für alle Portrait Photographen habe ich da auch noch was ....
Völlig ungefährlich! Noch hat sie kein Persönlichkeitsrecht ... kann aber noch kommen! Nichts ist unmöglich!
03.05.2018, 21:54 #19
... über ihren langen Hals hätte er sich gefreut ....
https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Strau%C3%9F
Gute Nacht, John-Boy! Gute Nacht, Mary-Ellen...
Take Germany EASY
03.05.2018, 22:20 #20
Sollten sie bei uns auch so einen Vogel bekommen, in Sachen Gesetze zur Fotografie, dann werde ich mich wieder der Motorradfahrerei zuwenden, es juckt ohnehin schon seit geraumer Zeit, wieder in der Gas-Hand.
03.05.2018, 22:33 #21
Zitat von GD7
Du wirst mir immer sympathischer!
Ich fahre Yamaha XV 750 Virago und Kawasaki Zephyr 1100.... es lebe Stahl und Chrom und Luftkühlung!!
82f490bde2054633959cb1265698229d.jpg
Aber den Spaß an der Photographie lassen wir uns bitte trotzdem nicht verderben .....
P.S. Mal im Ernst .... All diese Verschärfungen sind ja leider nur deshalb notwendig, weil zu viele Idioten ohne Rücksicht auf deren menschliche Motive handeln.
Man zeigt einfach keine Menschen so, wie sie mit Sicherheit nicht dargestellt werden wollen!!!! Wer sowas macht, schadet der Photographie erheblich und erzwingt so juristische Konsequenzen ... getragen von Leuten, die selber selten photographieren und leider nicht abschätzen können, dass sie so der Photographie als solcher leider erheblichen Schaden zufügen, weil sich "anständige" Photos leider nicht qua Algorithmus von unanstöndigen Photos unterscheiden lassen.
Ich hab' da leider auch keine Lösung für .... Führerschein für Kameras??? So wie Waffenschein für Waffen?!
Der Mensch macht soooo lange weiter, bis alles verboten werden muss, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.
03.05.2018, 22:56 #22
Hi Klaus, deine Kawa gefällt mir, ich hatte zuletzt eine Suzuki Bandit 1200 in Deutschland, übelst frisiert.
Begonnen hatte ich mit einer Benelli 500 Quattro, das war 1976, da war ich gerade 17 und wenn ich das Motorrad fahren wollte, habe ich mir immer eine Nummerntafel von den Kumpels aus der Kreidler RS-Szene ausgeliehen.
Danach Suzuki Katanas zwei Stück und anschließend viele Jahre Suzuki GSX-R 750
Auch eine Suzuki 1100 GSX-R von Robert Bosch, die wir schon ab 1985 für ABS-Bremssystem Entwicklung im Werk hatten, durfte ich immer über das Wochenende privat bewegen und auf der Teststrecke den Besuchern vorführen (mit Stützrädern) .
Insgesamt waren es 30 Jahre auf recht strammen Bikes.
Hier in Australien ist das Geld mehr ins Haus geflossen, da hatte ich einen 250er Roller von Kymco um in die Stadt zu flitzen.
Wenn wir aber aus dem gröbsten heraus sind, werde ich mir sehr wahrscheinlich eine Afrika Twin holen, das Bike kann fast alles und dann will ich auch mal raus ins Outback.
03.05.2018, 23:27 #23
... hab' Dir 'ne PN geschrieben ....
04.05.2018, 08:03 #24
Moin Oz, danke für deine Infos.
Ich hoffe auch das sich niemand jetzt vom Fotografieren abbringen lässt, zumal die Regelungen der DSGVO nur und ausschließlich für Fotos mit Personen drauf gelten und auch nicht den privaten Bereich betreffen.
Eine relevante Neuerung ist, das auch geschlossenen Verträge zur Veröffentlichung, also sowas wie Model-Release-Verträge, jetzt jederzeit widerrufen werden können und eine Löschung des Bildes verlangt werden kann. Und zwar ohne Angabe von Gründen.
13.05.2018, 09:19 #25
Gestern in Prerow.
Fotoapperat in der Hand.
Ein Foto quer über die Sovenirpromenade geschossen.Ohne Fokus,einfach ohne zu zielen.
Menschen als Beiwerk sozusagen.
Geht mich doch eine Dame an.
Ob das denn erlaubt sei,und sie wolle sich nicht in Facebook wiederfinden-ne Frechheit sei das.
Ich hab die Unbeteiligte gespielt.....
10 m fiel mir ein...
Hätte sie doch so protestiert als die Kameras in Berlin/Hamburg/Köln und auf den Bahnhöfen installiert wurden.
Die Aufnahmen lassen sich mit Sicherheit den Personen zuordnen-mit Namen,Beruf und Familienstatus....
Warum fallen einen die Antworten immer so spät ein?
Ich mußte also großflächig grinsen....
Ein alter Herr ,auf einer Bank sitzend fragte mich warum ich so lustig sei...
Ich antwortete lächelnd:
In meinem Kopf ist viel los!
Manchmal bildet auch Facebook
(der Spruch ist nämlich nicht von mir!)
20.05.2018, 12:51 #26
Kamera: Nikon D700/D7200/1V1/P5000/F65/Fuji Pro1/T1/M1
Objektive: Nikon 24-85VR/50mm 1.4/Tamron 17-35 2.8-4/Sigma 70-200 2.8 OS HSM/Tamron 100 2.8/Sigma 17-50 2.8/Fuji 18 2.0/27 2.8/35 1.4/60 2.4/16-50/50-230 und mehr
Blitz: Metz
Stativ: Bilora, Hama, Manfrotto
Die Verordnung sollen die Daten und vor allem die Datenverwendung des Bürgers sicherer und überschaubarer machen und das Gegenteil ist der Fall.
Der Abmahnsumpf wird wieder neue Druckerpatronen im Dutzend bestellen.
Wie ich heute gelesen habe wird schon das überreichen einer Visitenkarte als kritisch erkannt weil der Empfänger erklären müsste was er mit den Daten macht.
Lächerlich und grotesk ist das einzige dass mir dazu einfällt.
Wir müssen Kundendaten löschen bei denen wir keine Einverständniserklärung haben und die älter als 10 Jahre sind. Da gehen Daten ins Nirwana über deren Aufbewahrung sich Kunden bei uns eigentlich immer freuen. Eine deutlich fünfstellige Kundenzahl anschreiben und um Unterzeichnung der Datenschutzverordnung bitten... können/wollen wir uns nicht leisten.
Bis die Sache eine entsprechende Praxisrelevanz hat werde ich an meine Internetseite ein Schild kleben: Vorübergehend geschlossen.
Der Hinweis von OZ ist richtig das die Praxis es zeigen wird, die Praxis wird aber sein das viele Firmen und Privatpersonen Ärger mit Leuten bekommen werden die Serienbriefe drucken können.
20.05.2018, 16:08 #27
Ach ja, falls jemand glauben sollte ich übertreibe:
https://t3n.de/news/dsgvo-visitenkarten-1080318/
Erste amerikanische Firmen haben schon den Rückzug aus Europa wahr gemacht. Ist teilweise nicht so schlimm wenn es um Datensammler geht, schon schlimmer wenn es um Schulungsfirmen geht die den Aufwand nicht stemmen können oder wollen.
20.05.2018, 16:30 #28
Ich verstehe Deinen Brass.
Ich habe es allerdings schon erlebt, dass meine Visitenkarten, auf der Messe überreicht, in Mailinglisten landen, die mich dann mit den neuesten Neuigkeiten des Herstellers versorgen, die ich -so- gar nicht wissen wollte.
Für den regulären Kunden-Lieferanten-Kontakt sehe ich aber keine Probleme. Sprich den intendierten Nutzungszweck.
Auch bei uns in der Firma drehen die Verantwortlichen Räder - ich hoffe, dass sich das alles weniger heiß ißt, als es zurzeit gekocht wird. Und dass die Abmahnmafia am kurzen Finger "verhungert wird“.
Fürs Forum ist erst recht Gelassenheit angesagt - alles Notwendige haben wir ja durchgekaut. Der Admin wird, soweit wir Mods wissen, noch eine Info an alle verfassen.
Geändert von oz75 (20.05.2018 um 21:18 Uhr) Grund: RSK
21.05.2018, 16:01 #29
Wolfrodo's Ausrüstung
Kamera: Nikon D750 + D7200 *** Sony a6300 *** Sony Cybershot DSC RX100 III
Objektive: Nikkor 24-70mm 2,8G ***Nikkor 24-120mm f4*** Nikkor 20/50/85mm f1,8G *** Tamron 70-200 mm f2.8 *** Tamron SP 90mm f2.8 (makro) ***Walimex Pro 8mm (fischi) ** Nikon 200-500 *** Samyang 12mm f/2
Blitz: 2xYongnuo YN-568EX*** Nissin i40 *** Aputure Amaran Halo HN100
Stativ: Manfrotto MT190XPRO4 *** Manfrotto Befree *** Manfrotto MTPIXI Tischstativ
Zubehör: UV-Filter, Pol-Filter, ND-Filter, Raynox 150 Makrolinse, IR-Auslöser, Yongnuo RF603
Also wenn ich diesem Herrn hier Glauben schenke, ist das für uns Hobby-Fotografen halb so wild:
DSGVO - WOTTSEFACK
https://www.youtube.com/watch?v=bF_-SWyFT5Y
Ich bin da eigentlich noch ganz entspannt ...
21.05.2018, 18:12 #30
Als Privatmann finde ich das Datenschutzgesetz wirklich gut.
Ich kann zu jeder Firma bei der ich gekauft habe gehen und verlangen das sie mir die gespeicherten Daten geben, ohne Ausnahme.
Ob der Knabe tatsächlich Ahnung hat der das Video gemacht hat? Ist der Anwalt..... wenn nicht grenzt das an Rechtsberatung und ist abmahnfähig.
Ich glaube ich mache in einem Viertland noch einen Juristencrashkurs, kaufe viel Papier und eine serienbrieffähige Software mit Mahnstufenverwaltung.
In Venezuela sollte das in 1-2 Monaten gemacht sein.
« Fehlermeldung | Der neue kostenlose Fotoespresso ist da »
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Olympus Cashback bis zum 15.11.2018 Veganer Olympus Digitalkameras 5 11.11.2017 16:07

References: Art. 2
 Art. 2
 §22
 §33

§ 22

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§ 201

§ 74