Source: http://iiik.at/ueber-uns/statuten
Timestamp: 2018-01-19 13:17:53+00:00

Document:
Vereinsstatuten Interkulturalität Integration Inklusion Kärnten
Der Verein führt den Namen "Interkulturalität, Integration und Inklusion in Kärnten". Er hat seinen Sitz in Klagenfurt am Wörthersee und erstreckt seine Tätigkeit auf Kärnten.
die Eröffnung von Orten der Begegnung, die Kultur-, Generations- und Geschlechtsübergreifend sowie unabhängig von sozialer Schicht, Herkunft und sexueller Orientierung, gegenseitige Toleranz und Verständnis, Zivilcourage sowie einen gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern
die Förderung der Integration von AsylwerberInnen, MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund
die Unterstützung bzw. Leistung von Hilfestellung in Bereichen des täglichen Lebens für AsylwerberInnen, MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund
die Förderung von nachhaltigem und naturverbundenem Zusammenleben
Veranstaltungen (z.B.: Konzert, Fußballspiel)
Vernetzung mit Vereinen und Organisationen hinsichtlich des Vereinszwecks
Seminare, Vorträge und Versammlungen
gesellige Zusammenkünfte und Diskussionsabende
Betreiben einer Webseite
Betreiben eines Vereinslokals
Betreiben eines KostNixLadens
Organisation einer Hobbyfussballmannschaft bzw. Teams weiterer Sportarten
Förderung und Veröffentlichung von Arbeiten die dem Vereinszweck nahe stehen
Subventionen, Förderungen, Sponsoring, Spenden, Geschenke, Sammlungen, Vermächtnisse oder sonstige Zuwendungen
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, Projekt- und Ehrenmitglieder. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Projektmitglieder sind jene, die Nutznießer eines Vereinsprojektes sind und einen Projektbezogenen Mitgliedsbeitrag leisten. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. KostNixLaden-HüterInnen sind ordentliche Mitglieder.
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen werden.Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der
Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den /die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust derRechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
Der Austritt kann jederzeit schriftlich erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
Eine Nicht-Beteiligung an der Vereinsarbeit über 6 aufeinanderfolgende Monate, wird als freiwilliger Austritt gewertet. Damit erlischt die ordentliche Mitgliedschaft.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Ordentliche Mitglieder sind von der Beitrittsgebühr bzw. Mitgliedsbeiträgen befreit.
Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten (§ 7 Abs. 1 und § 9 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Der Vorstand besteht aus sechs Funktionen, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter.
Es gibt einen projektbezogenen erweiterten Vorstand. Für jedes Vereinsprojekt können Mitglieder des Vereins vom Vorstand in den erweiterten Vorstand bestellt werden um eigenständig Entscheidungen für ein Projekt treffen zu können. Die Entscheidungsträger eines Vereinsprojekts umfassen somit (im Hintergrund) den Vorstand mit Vetorecht sowie den erweiterten Vorstand.
Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt .
§ 12 - Aufgabenkreis des Vorstandes
Definition, Organisation, Durchführung und Kontrolle von Vereinsprojekten;
Organisation des projektbezogenen erweiterten Vorstandes;
§13 - Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den genannten Funktionären erteilt werden. Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich. Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.
§ 14 - Die Rechnungsprüfer
Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer sinngemäß die Bestimmungen des § 11 sowie des § 13.
Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34ff BAO zu verwenden.

References: § 9

§ 12

§13

§ 14
 § 11
 § 13