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Nds.GVBl.Nr.28/2003,ausgegeben am 27.11.2003
Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe,im Fachgymnasium, im Abendgymnasium und im Kolleg
Vom 19.November 2003
Aufgrund des § 11 Abs..9,auch in Verbindung mit §19 Satz 6,und des § 60 Abs.1 Nr.6 des Niedersächsischen Schulgesetzes in der Fassung vom 3.März 1998 (Nds.GVBl. S.137),zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 2.Juli 2003 (Nds.GVBl.S.244),wird verordnet:
§ 2 Abs..2 Satz 1 der Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe,im Fachgymnasium,im Abendgym- nasium und im Kolleg vom 26.Mai 1997 (Nds.GVBl.S.149), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 17.Juli 2003 (Nds.GVBl.S.294),erhält folgende Fassung:
Im ersten bis dritten Prüfungsfach findet eine schriftliche Prüfung mit grundsätzlich landesweit einheitlichen Aufgaben (§ 11 Abs..7 Satz 2 NSchG),im Fall von §13 Abs.1 auch eine mündliche Prüfung statt.
(1)Diese Verordnung tritt am 1.August 2004 in Kraft.
(2)1 Die Abiturprüfungen 2004 und 2005 richten sich noch nach den bisherigen Regelungen.2 Diese Regelungen gelten auch noch für die Schülerinnen und Schüler,die vor dem 1.August 2004 in die Qualifikationsphase eingetreten sind und eine Abiturprüfung nach dem Prüfungstermin 2005 ab zulegen oder zu wiederholen haben.3 Satz 2 gilt nicht für die Schülerinnen und Schüler,die zum 1.August 2004 in das erste Halbjahr der Qualifikationsphase zurücktreten.
Änderung der Ergänzenden Bestimmungen zur Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe, im Fachgymnasium, im Abendgymnasium und im Kolleg
RdErl. d. MK v. 19.11.2003
"2.2 Von der obersten Schulbehörde werden landesweit einheitliche Prüfungsaufgaben gestellt für die schriftliche Prüfung in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Griechisch, Spanisch, Kunst, Musik, Politik, Geschichte, Erdkunde, Ev. Religion, Kath. Religion, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik und Sport (Leistungsfach) sowie in den berufsbezogenen schriftlichen Prüfungsfächern des Fachgymnasiums mit Ausnahme der Fächer Informations-verarbeitung und Technik."
8.1 In den Prüfungsfächern nach Nr. 2.2 werden dem Prüfling je nach Prü-fungsfach zwei oder drei Prüfungsaufgaben vorgelegt.
8.2 Für die Erstellung der Prüfungsaufgaben in den Fächern nach Nr. 2.2 legen von der Schulbehörde benannte Schulen der obersten Schulbehörde Aufgaben-vorschläge bis zu einem von ihr bestimmten Termin vor.
8.3 Für die übrigen Prüfungsfächer gilt:
8.3.1 Der Schulbehörde werden von der Schule für jede Prüfungsgruppe zwei Prüfungsaufgaben zur Auswahl vorgelegt. Sie sollen ihre Schwerpunkte in ver-schiedenen Halbjahren haben. 8.3.2 Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer reichen die Aufgaben über die Fach-prüfungsleiterin oder den Fachprüfungsleiter bei der Schulleiterin oder bei dem Schulleiter ein. Die Fachprüfungsleiterin oder der Fachprüfungsleiter überprüft, ob gegen die vorgeschlagenen Aufgaben Bedenken bestehen, insbesondere ob sie den Vorschriften der Einheitlichen Prüfungsanforderungen entsprechen; sie oder er berichtet der Schulleiterin oder dem Schulleiter. 8.3.3 Die Schulleiterin oder der Schulleiter übersendet die vorgeschlagenen Auf-gaben mit einer Stellungnahme der Schulbehörde. Dabei werden die Vorschläge für die einzelnen Fächer und Prüfungsgruppen in besondere, mit dem Namen der Schule, der Bezeichnung der Prüfungsgruppe und des Faches versehene Um-schläge gelegt. Diese werden unverschlossen in einen Umschlag gelegt, der zu versiegeln ist. 8.3.4 Wenn die Schulbehörde die vorgeschlagenen Aufgaben für ungeeignet oder änderungsbedürftig hält, kann sie neue Vorschläge anfordern oder nach Rücksprache mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter sowie der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer oder der Fachprüfungsleiterin oder dem Fachprüfungsleiter vorgeschlagene Aufgaben ändern oder selbst Prüfungsaufgaben stellen.
8.3.5 Die Schulbehörde entscheidet, welche Prüfungsaufgaben dem Prüfling ge-stellt werden.
8.4 Die Schulbehörde sendet die Prüfungsaufgaben - einschließlich der nicht ge-wählten Aufgabenvorschläge bei den Prüfungsfächern nach Nrn. 8.3.1 und 8.3.5 - der Schulleiterin oder dem Schulleiter direkt und persönlich zu. Am Tag der schriftlichen Prüfung dürfen die Prüfungsaufgaben frühestens drei Zeitstunden vor Prüfungsbeginn entsprechend vervielfältigt werden. Die Schulleiterin oder der Schulleiter trifft die notwendigen Vorkehrungen, die die Geheimhaltung sicherstellen.
8.5 Die Bearbeitungszeit für die Prüfungsaufgaben beträgt im Leistungsfach Sport 240 Minuten, in den anderen Leistungsfächern 300 Minuten und in den dritten Prüfungsfächern 220 Minuten. Diese Zeiten dürfen um höchstens 60 Minuten verlängert werden, wenn in der Prüfungsaufgabe die Anfertigung umfangreicher praktischer Arbeiten oder Schülerexperimente verlangt wird. Für die Auswahl der zu bearbeitenden Aufgabe ist den Prüflingen hinreichend Zeit zu gewähren; die Auswahlzeit darf 20 Minuten nicht überschreiten. Die Prüfungsaufgaben müssen in den genannten Bearbeitungszeiten bearbeitet und gelöst werden kön-nen.
8.17 Übernimmt die Schulbehörde nach § 5 Abs. 2 den Vorsitz in der Prüfungskommission, so entfällt die Überprüfung der vorgenommenen Bewertung durch die Fachprüfungsleiterin oder den Fachprüfungsleiter nach Nr. 8.13 und die Schulleiterin oder den Schulleiter nach Nr. 8.15.
Dieser Erlass tritt am 1.8.2004 in Kraft. Die Abiturprüfungen 2004 und 2005 richten sich noch nach den bisherigen Regelungen. Diese Regelungen gelten auch noch für die Schülerinnen und Schüler, die vor dem 1. August 2004 in die Qualifikationsphase eingetreten sind und eine Abiturprüfung nach dem Prüfungstermin 2005 abzulegen oder zu wiederholen haben, jedoch nicht für die Schülerinnen und Schüler, die zum 1. August 2004 in das erste Halbjahr der Qualifikationsphase zurücktreten.
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References: § 11
 §19
 § 60

§ 2
 §13
 § 5