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Timestamp: 2019-11-11 22:33:58+00:00

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Jugendverbandsarbeit als ein pädagogisches Handlungsfeld der ...
von Frederike Spahn (Autor)
2.Jugendverbandsarbeit: Definition und Ziele
2.1.Öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe
2.2.Gewerkschaftliche Jugendarbeit
3.Herausforderungen und mögliche Perspektiven der Jugendarbeit
4.Der Deutsche Gewerkschaftsbund
5.Der DGB Jugend
5.1.Prinzipien und Tätigkeitsbereiche des DGB Jugend
5.2.Zielgruppe und Bildungsarbeit
Soziale Arbeit begegnet uns im alltäglichen Leben überall. Ihre Ausprägungen und praktizierte pädagogische Arbeit sind jedoch unterschiedlichster Art.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem kleinen Ausschnitt der Kinder- und Jugendhilfe. Genauer, um die theoretische Rahmung der Jugendverbandsarbeit. Die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sind vielfältig und nicht immer trennscharf, voneinander zu unterscheiden. Um das pädagogische Handlungsfeld der Jugendverbandsarbeit transparenter zu machen, erläutere ich in einem ersten Abschnitt Ziele und Leistungen der Jugendverbandsarbeit unter Hinzuziehung gesetzlicher Rahmenbedingungen. Als eine besondere Form der Jugendarbeit werde ich anschließend die gewerkschaftliche Jugendarbeit vorstellen, da diese insbesondere im politischen Kontext eine wichtige Rolle spielt. Daran anknüpfend folgen mögliche Perspektiven und Herausforderungen der Jugendarbeit, die sich aus unserer heutigen Gesellschaft ergeben. Als exemplarisches Beispiel werde ich abschließend die Jugendverbandsarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes Jugend (DGB-Jugend) vorstellen. Sowohl die Zielgruppe des DGB Jugend als auch zentrale Prinzipien decken sich mit denen der nicht gewerkschaftlichen Jugendverbandsarbeit.
Die Jugendverbandsarbeit ist eine von vielen verschiedenen Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die unterschiedlichen Ausprägungen und Zielsetzungen der Kinder- und Jugendhilfe sind im Leitsatz des §1 SGB VIII (Sozialgesetzbuch Achtes Buch-Kinder- und Jugendhilfe) zusammengeführt. Dort heißt es, dass „Jeder junge Mensch […] ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit [hat].“[1] Jugendverbandsarbeit dient der Realisierung dieses Rechts. Dabei orientiert sie sich an den Interessen der Jugendlichen und verwirklicht Projekte und Aktivitäten, die von jungen Menschen selbst gestaltet und mitverantwortet werden.[2] Dies ist eine Besonderheit der Jugendverbandsarbeit, die sie von anderen Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe unterscheidet. Der Handlungsspielraum der Jugendarbeit umfasst laut Thole:
Alle außerschulischen, […] vornehmlich pädagogisch gerahmten und organisierten, nicht kommerziellen bildungs-, erlebnis- und erfahrungsbezogen Sozialisationsfelder von freien und öffentlichen Trägern, Initiativen und Arbeitsgemeinschaften.[3]
Die grundsätzliche Freiwilligkeit der Teilnahme ermöglicht Wege für nicht-intendierte Lernprozesse, da Spaß und Motivation Voraussetzungen für gelungene Jugendarbeit sind.[4] Dadurch ist es möglich, Partizipationsfähigkeiten, soziale Bildungsprozesse und soziales Engagement anzuregen und gleichsam zu fördern. Zielgruppe bilden junge Erwachsene bis 27.
Junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und einen Beitrag für positive Lebensbedingungen zu leisten, ist ein wichtiges Ziel der Jugendarbeit.[5] Die Maxime des pädagogischen Handelns der Jugendverbandsarbeit beziehen sich hauptsächlich auf die Förderung und Unterstützung junger Menschen. Durch Prinzipien der Freiwilligkeit, Partizipation und Solidarität, welche die Jugendverbandsarbeit unter anderem charakterisieren[6], werden Kompetenzen der Selbstbestimmung, Verantwortungsübernahme und Selbstreflexion gefördert. Die Jugendlichen erhalten Unterstützung bei der Entwicklung eigener kultureller, gesellschaftlicher und politischer Wertvorstellungen.[7] Auf diese Weise schafft Jugendverbandsarbeit soziale Räume der persönlichen und individuellen Entfaltung und Verwirklichung, sprich Raum für sozialisationsbedingte Prozesse. Die Einrichtungen der Jugendverbandsarbeit sind folglich Sozialisationsinstanzen.[8] Die gemeinsame Planung und Durchführung von Projekten in Jugendverbänden verlangt verschiedene Kompetenzen und Engagement. „Beteiligte entwickeln [dabei - bei entsprechender Unterstützung und Orientierungshilfen -] kommunikative Fähigkeiten; Überzeugungsfähigkeit, ein kritisch-reflexives Denken, soziale Kompetenz und die Fähigkeit zum konzeptionellen Arbeiten.“[9] Durch das Aushandeln, intensive Diskutieren und gemeinsame Treffen von Entscheidungen in Gruppen, zielt die Jugendverbandsarbeit auf grundlegende demokratische Kompetenzen.[10] Dadurch leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Das Prinzip der Partizipation in Jugendverbänden kann also als ein Grundstein für demokratisches Verständnis angesehen werden. Der Zusammenschluss solcher Verbände „[…] erfolgt auf der lokalen Ebene durch Stadt- oder Kreisjugendringe, auf Landesebene durch den Landesjugendring und auf Bundesebene durch den Deutschen Bundesjugendring.“[11]
Sowohl öffentliche Träger als auch freie Träger sind Institutionen bzw. Einrichtungen der Jugendhilfe. Das SGB VIII bestimmt die Jugendämter und Landesjugendämter als Gewährleistungsträger der öffentlichen Jugendhilfe. Das örtliche Jugendamt befasst dabei mit Einzelhilfen. Landesjugendämter und auch die Bundesregierungen haben fördernde und koordinierende Funktionen.[12] Zu den Trägern der freien Jugendhilfe gehören Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Jugendverbände und andere Dachverbände. Zwischen beiden Trägern herrscht keine Konkurrenz, sondern Kooperation. Die öffentlichen Träger sind gesetzlich dazu aufgefordert, die freien Träger zu fördern und mit ihnen partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.[13] Öffentliche Träger sollen sich dort zurückhalten, wo freie Träger selbst entsprechende Leistungen erbringen können.[14] Zentrale Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe sind Kinder, Jugendliche und Familien. Das Jugendamt ist im Fall eines geltenden Rechtsanspruches des jeweiligen Adressaten für die Hilfestruktur vor Ort und für die Einleitung dieser verantwortlich. Die Hilfen selber werden vorrangig von den freien Träger erbracht, weshalb sie auch als Leistungserbringer bezeichnet werden.[15] Um als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt zu werden, gilt:
§ 75 SGB VIII Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe
(2) Einen Anspruch auf Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe hat unter den Voraussetzungen des Absatzes 1, wer auf dem Gebiet der Jugendhilfe mindestens drei Jahre tätig gewesen ist.[16]
Gewerkschaftliche Jugendarbeit ist eine besondere Form der Jugendarbeit. Anders als die offene Jugendarbeit findet diese im gewerkschaftlichen Kontext statt und setzt in ihren Angeboten insbesondere einen politischen und beruflichen Schwerpunkt. Sie engagiert sich für die solidarische Gestaltung der Gesellschaft und setzt sich für die gemeinsame Vertretung der Interessen von Auszubildenden, Studierenden und junger Beschäftigter ein.“[17]
Gewerkschaften stehen für bestimmte politische und soziale Werte ein und repräsentieren ein entsprechendes Konzept. Für die gewerkschaftliche Jugendarbeit ergibt sich daraus die Aufgabe, diese Werte für die Jugendlichen nachvollziehbar und erfahrbar zu machen, denn aus der reinen Präsentation dieser resultiert keine automatische politische Orientierung bei den Jugendlichen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Interessen und Wünsche der Jugendlichen bei der Gestaltung der gewerkschaftlichen Jugendarbeit einzubinden.[18] Anderenfalls ergibt sich die Problematik, dass „wenn Jugendliche das Gefühl haben, für fremde und für sie nicht nachvollziehbare Zwecke instrumentalisiert zu werden, […] sie sich […] kaum engagieren.“[19] Für die gewerkschaftliche Jugendarbeit geht es darum, den Erfahrungsraum junger Menschen zu erweitern. Bspw. werden durch das Artikulieren eigener Interessen oder dem Verstehen rechtlicher Rahmenbedingungen Handlungs-, Sozial-, und Fachkompetenzen gefestigt.[20] Dazu müssen Themen und ihre Bearbeitungsweise Bestandteil der Lebenswelt der Jugendlichen sein und für sie eine subjektive Relevanz besitzen. Durch das Diskutieren und Vertreten von individuellen und gemeinsamen Interessen entsteht in gewerkschaftlichen Verbänden ein offenes und unverkrampftes Miteinander, das den Jugendlichen die Möglichkeit der Erfahrungserweiterung bietet.[21]
Für gewerkschaftliche Jugendarbeit ist Bildung und dabei insbesondere politische Bildung von hoher Bedeutung. Gewerkschaften sind politische Organisationen, die zum Zwecke ihrer Bedürfnisse gemeinschaftlich Druck auf die Politik ausüben. Die gewerkschaftliche Jugendarbeit hat zum Ziel, einen Zusammenhang zwischen Politik und dem eigenen Leben zu schaffen.[22] Durch Projekte, aber auch schon durch verbandsinterne Diskussionen und Abstimmungen, erfahren die Beteiligten wie mit ihren Anliegen und Interessen in einem demokratischen Prozess umgegangen wird. Politische Bildung setzt voraus, dass Menschen ihre Interessen erkennen, hinterfragen und artikulieren können. Die Jugendarbeit setzt an diesen Punkten an, in dem sie sie selbst „ein Ort der Erfahrung von Demokratie, Partizipation und der Kultivierung […]“[23] ist. Es geht der gewerkschaftlichen Jugendarbeit dabei nicht darum, die Jugendlichen für bestimmte politische Programme zu gewinnen, sondern ihren politischen Horizont zu erweitern. Sie sollen dazu befähigt werden, politische Entscheidungen kritisch hinterfragen und eigene politische Entscheidungen fundiert treffen und reflektieren zu können.[24]
Jugendhilfe wird stets mit gesellschaftlichen Defiziten konfrontiert, deren Ursachen meist in sozioökonomischen Bedingungen zu finden sind. Jordan beschreibt die Aufgaben der Jugendhilfe, die zugleich eine anhaltende Herausforderung darstellen wie folgt:
Jugendhilfe muss […] auf gesellschaftliche Grundwidersprüche hinweisen und durch Forderungen, Einmischungen und Praxismodelle darauf drängen, dass junge Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die gleichen Chancen erhalten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und sich […] zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu entfalten.[25]
Die heutige Gesellschaft steht im Zeichen der Auflösung traditioneller Lebensformen, Handlungs- und Orientierungsperspektiven. Aufgrund der „abnehmenden Bedeutung der Familie für Sozialisation und gesellschaftliche Integration von Kindern und Jugendlichen wird [die] sozialpädagogische [Arbeit] zunehmend bedeutsamer.“[26]. Insbesondere zwei Entwicklungstendenzen beeinflussen die derzeitige Jugendarbeit. Zum einen bedingt der demografische Wandel, dass die Zahl junger Menschen abnimmt. Zum anderen sorgt der Ausbau der Ganztagsschulen dafür, dass die freie Zeit von Schülern geringer wird und sie sich folglich weniger in außerschulischen Bereichen engagieren. Beides wird die Zielgruppenstruktur der Jugendverbände und Inanspruchnahme verändern. Gleichzeitig ermöglicht diese Entwicklung neue Formen der Kooperation zwischen Schule und Trägern. Bspw. entstehen auf kommunaler Ebene in der öffentlichen Verwaltung vermehrt Fachbereiche, welche die integrierte Jugendhilfe und Schulentwicklungsplanung vorantreiben und die als gemeinsamer Akteur in Prozessen der Bildungsplanung auftreten.[27]
Die veränderten sozialen Lebensbedingungen junger Menschen, geben der Jugendarbeit eine starke soziale Notwendigkeit. Steigende Armut, materielle Benachteiligung und veränderte Sozialisationsbedingungen erfordern von der Jugendarbeit vermehrt offene Räume zur Persönlichkeitsentwicklung und konkrete Angebote zum Benachteiligungsausgleich.[28] Insbesondere in der Verbandsarbeit, in der jeder gleichberechtigt ist, erfahren junge Menschen ein Gemeinschaftsgefühl, welches im schulischen Kontext nicht immer gegeben ist. Die Förderung und Unterstützung freier Träger zur Aufrechterhaltung und dem Ausbau ihrer Leistungen für die Jugendarbeit sind folglich essenziell, um dem Leitziel des §1 SGB VIII gerecht zu werden.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund wurde im Oktober 1948 in Westdeutschland gegründet. Als demokratisch strukturierter Dachverband war und ist seine wichtigste Aufgabe, als politisches Sprachrohr der Einzelgewerkschaften zu fungieren.[29] Heute gehören dem Dachverband acht Mitgliedsgewerkschaften an. Darunter befinden sich unter anderem: ver.di, IG Metall und Gewerkschaft der Polizei. 2016 konnte der DGB ca.6 Millionen Mitglieder verzeichnen.
Als Dachverband schließt der DGB keine Tarifverträge ab. Er unterstützt jedoch seine Mitgliedsgewerkschaften beim Verhandeln von Trafivertragsbestimmungen, Arbeitsbedingungen und Ausbildungsumständen.
Ein wichtiger Teil des Dachverbandes ist der DGB Jugend. In diesem eigenständigen Jugendverband haben sich jugendliche Mitglieder unterschiedlicher Gewerkschaften zusammengeschlossen. Dazu gehören unter anderem: Junge GEW, ver.di Jugend und die Junge Gruppe. Der DGB Jugend ist in verschiedene Bezirke gegliedert und in ganz Deutschland vertreten.[30] Im Jugendverband sind die Mitglieder bis 27 Jahre der DGB Mitgliedsgewerkschaften organisiert. Unter diesen Mitgliedern befinden sich junge Menschen, die eine Ausbildung machen, in einem Betrieb arbeiten, ein Studium aufgenommen haben oder erwerbslos sind. Wie auch der Dachverband ist der DGB Jugend demokratisch strukturiert und erfüllt einen selbstständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag in der Gesellschaft.[31]
Der DGB Jugend ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Die Anerkennung macht es dem Verband möglich, als beratendes Mitglied in Jugendhilfeausschüssen tätig zu sein. Diese Arbeit umfasst die Bundes-, Bezirks- und Länderebene. Zudem verfügt der DGB Jugend aufgrund dieser Betitelung über einen Anspruch auf kommunale Förderung durch öffentliche Träger. Weitere finanzielle Mittel stammen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Als Träger der freien Jugendhilfe gehört die Jugendarbeit als Pflichtaufgabe in das Aufgabenspektrum des DGB Jugend. Somit steht diese auch unter dem Motto des Leitsatzes SGB VIII, positive Lebensbedingungen zu schaffen und junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern.
Der DGB Jugend ist eine Mitmachorganisation, die zum Ziel hat, Identitätsprozesse von jungen Menschen zu unterstützen und zu schaffen.
Ein Schwerpunkt der Jugendarbeit des DGB liegt in der politischen Bildung und der gewerkschaftlichen Vorfeldarbeit an Schulen und Hochschulen. Es soll dort politische Bildung betrieben werden, wo diese nicht oder unzureichend stattfindet. Dafür besuchen Mitarbeiter des DGB Schulen und Universitäten und klären dort über die Strukturen und Funktionen von Gewerkschaften auf. Zusätzlich werden mittels Informations- und Beratungszentren junge Menschen in ihren Fragen und Problemen bezüglich der eigenen Ausbildung, einer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft und vieles mehr beraten und unterstützt. So werden Mitglieder für die Vertretung ihrer Interessen und für die Mitarbeit in Gewerkschaften und der Gesellschaft aktiviert und unterstützt.
Die Qualifizierung für die Bildungsarbeit bildet einen weiteren wichtigen Aufgabenbereich. Ehrenamtlich Tätige werden in Seminaren dafür qualifiziert, mit jungen Menschen Projekte und Seminare des DGB Jugend durchzuführen.
Der DGB Jugend arbeitet nach dem für die Jugendarbeit geltenden Solidaritätsprinzip. Vor diesem Hintergrund tritt der Jugendverband für die Demokratisierung in Wirtschaft und Gesellschaft ein. Hierarchische Strukturen, die streng nach dem Direktionsrecht[32] aufgebaut sind, sollen gelockert und jedem das Recht zur freien Meinungsäußerung eingeräumt werden. Dies wird unter anderem durch die Wahl eines betrieblichen Sprechers erreicht, der gemeinsam mit den zuständigen Mitgliedern des DGB Jugend für die Arbeitnehmerschutzrechte einsteht.
Des Weiteren betreibt der DGB als Dachverband Lobbyarbeit für Auszubildende. Der Ausbildungsreport Niedersachsen – Bremen, welcher jährlich erscheint, enthält Studien zu Ausbildungsbedingungen, Angaben über die Zufriedenheit der Auszubildenden in ihrer Ausbildung etc. Der DGB führt auf Grundlage dessen Vertragsverhandlungen durch, um bestehende Tarifverträge zu verbessern und den Ausbildungsmarkt bestimmter Branchen attraktiver gestalten zu können. Dadurch wird zusätzlich die Kommunikation zwischen Arbeitgeber und –nehmer angeregt .
[1] Vgl. Artikel 1, Bundesgesetzblatt v. 26.Juni 1990. Sozialgesetzbuch-Achtes Buch. §1 SGB VIII
[2] Vgl. Jordan, Erwin/ Maykus, Stephan/ Stuckstätte, Eva Christina (2015). Kinder- und Jugendhilfe. Einführung in Geschichte und Handlungsfelder, Organisationsformen und gesellschaftliche Problemlagen. (4.Auflage). Weinheim, Basel: Beltz Juventa. S.145
[3] Thole, Werner (2000). Kinder- und Jugendarbeit. Eine Einführung. Rauschenbach, Thomas (Hrsg.). Weinheim; München: Beltz Juventa. S.23
[4] Vgl. Delmas, Nanine/ Hörstmann, Jürgen/ Reichert, Julia (2004). Partizipation- Hinweise zur Bedeutung einer bildungsorientierten Offenen Jugendarbeit. In: Sturzenhecker, Benedikt/ Lindner, Werner (Hrsg.) Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit. Weinheim, München: Juventa. S.97; Vgl. Ilg, Wolfgang (2013). Jugendarbeit- Grundlagen, Prinzipien und Arbeitsformen. In: Rauschenbach, Thomas/ Borrmann, Stefan (Hrsg.). Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendarbeit. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. S.18
[5] Vgl. Jordan et al. 2015. S.26
[6] Vgl. Ilg 2013. S.16 - 20
[7] Vgl. Jordan et al. 2015. S.158
[8] Vgl. Quenzel, Hurrelmann (2013). Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung (12.Auflage). Weinheim, Basel: Beltz Juventa. S.25
[9] Allespach et al. (2002). Gewerkschaftliche Jugendarbeit als Handlungs- und Möglichkeitsraum. IG Metall (Hrsg.). Marburg: Schüren Presseverlag. S.89
[10] Vgl. Jordan et al. 2015. S.160 - 161
[11] Ilg 2013. S.15
[12] Vgl. Ebd. S.368
[13] Vgl. Artikel 1, Bundesgesetzblatt v. 26.Juni 1990. Sozialgesetzbuch-Achtes Buch. §4 SGB VIII
[14] Vgl. Jordan 2015. S.29
[15] Vgl. Ebd. S.382
[16] Artikel 1, Bundesgesetzblatt v. 26.Juni 1990. Sozialgesetzbuch-Achtes Buch. §75 SGB VIII
[17] Allespach et al. 2002. S.52
[18] Vgl. Ebd. S.39-40
[19] Ebd. S.40
[20] Vgl. Ebd. S.22
[21] Vgl. Allespach et al. 2002. S.46, 49
[22] Krisch, Richard/ Scherr, Albert (2004). Politische Bildungspraxis in der Offenen Jugendarbeit: Ideen, Konzepte und Erfahrungen aus der Arbeit des Vereins Wiener Jugendzentren. In: Sturzenhecker, Benedikt/ Lindner, Werner (Hrsg.). Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit. Weinheim, München: Juventa. S.153
[23] Ebd. S.158
[24] Vgl. Ebd. S.165; Vgl. Allespach et al. 2002. S.84
[25] Jordan et al. 2015. S.29
[26] Ebd. S.26
[27] Vgl. Jordan et al. 2015 S.189
[28] Vgl. Ebd. S.151
[29] Vgl. DGB Bundesvorstand Abteilung Jugend und Jugendpolitik (Hrsg.) (2012). Was machen eigentlich Gewerkschaften? (7.Auflage). Berlin. S.10-11
[30] DGB Bundesvorstand Abteilung Jugend und Jugendpolitik (Hrsg.).(o.J.) DGB-Jugend vor Ort. Berlin. URL: http://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/vor-ort/dgb-jugend [25.2.2017]
[31] Vgl. DGB-Jugend Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt (Hrsg.) (2016). Bildungsprogramm 2017. (o.O.). S.6-7
[32] Erläuterung: Der Arbeitgeber hat auf der Grundlage des Direktionsrechts das Recht, seinen Arbeitnehmern Anweisungen bezüglich Art, Ort und Zeit der Arbeitsleistung zu erteilen. Springer Gabler (Hrsg.) (o.J.) Gabler Wirtschaftslexikon. Direktionsrecht. Wiesbaden. URL: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/direktionsrecht.html [28.12.2016]
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jugendverbandsarbeit handlungsfeld kinder- jugendhilfe
Frederike Spahn (Autor)

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