Source: http://www.mainka-reisen.de/tours/namibia/
Timestamp: 2020-04-02 09:10:52+00:00

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Namibia › Mainka Reisen
Reisetermin 12.05.2020 - 25.05.2020
Exk­lu­sive Run­dreise zu den Natur­wun­dern in der ehe­ma­li­gen deutschen
Kolonie Süd­west­afri­ka
Reiseter­min: 12. – 25. Mai 2020 (14 Tage)
Reise­leitung: Friedrich Diemer, Stu­di­en­reise­leit­er
Erst seit 1990 ist Namib­ia, Afrikas Dia­mant, ein eigen­er Staat. Er set­zt sich aus vie­len Völk­er­stäm­men zusam­men, die dem Land eine facetten­re­iche Prä­gung ver­lei­hen. Erstaunlicher­weise ist von der kurzen deutschen Kolo­nialzeit noch sehr viel übrigge­blieben. Straßen­schilder und zahlre­iche liebevoll restau­ri­erte Baut­en erin­nern daran. Viele Bewohn­er sprechen noch Deutsch und die meis­ten Restau­rants haben deutsche Speisekarten. Namib­ia ist mehr als zweimal so groß wie die Bun­desre­pub­lik, hat aber nur knapp zwei Mil­lio­nen Ein­wohn­er. Dadurch gibt es in der weit­en Land­schaft viele ein­same Regio­nen. Man gewöh­nt sich sehr schnell an die Stille, Weite und Ein­samkeit des Lan­des und erfreut sich an der Vielfalt der Tiere und Naturschön­heit­en. Vor Ort begleit­et uns ein beson­ders ken­nt­nis­re­ich­er, deutschstäm­miger Führer, der uns die Fau­na und Flo­ra Süd­west­afrikas her­vor­ra­gend näher­bringt.
Die Spuren deutschen Kolo­nialerbes
Früh­stück in der Namib-Wüste
Ein­blicke in die afrikanis­che Kul­tur
Unvergessliche Tier­erleb­nisse
Di – 12. Mai: Hinflug
Abends Lin­ien­flug mit AIR NAMIBIA ab Flughafen Frank­furt non­stop nach Wind­hoek (Abflug ca. 20:45 Uhr, Flug­dauer ca. 9,5 Std.).
Mi – 13. Mai: Deutsch & Afrikaans A
Vor­mit­tags Ankun­ft in Wind­hoek und Stadtrund­fahrt zu den wichtig­sten Sehenswürdigkeit­en der namibis­chen Haupt­stadt. Wir sehen u. a. die Chris­tuskirche, den „Tin­ten­palast“ und den Jugend­stil-Bahn­hof. Zim­mer­bezug im zen­tral gele­ge­nen SAFARI COURT HOTEL****. Zum Aben­dessen sind wir in Joe‘s Brauhaus von Wind­hoek.
Do – 14. Mai: Hochland & Wüste F/A
Fahrt durch das Khomashochland und die bizarr-grandiose Welt der namibis­chen Gebirgs­land­schaft. Über den 1.700 m hohen Remhoogte-Pass erre­ichen wir Soli­taire, berühmt für den besten Apfelkuchen des Lan­des. Weit­er­fahrt ent­lang der Namib-Wüste und der Rand­stufe zur kom­fort­ablen Lodge LE MIRAGE RESORT & SPA**** am Ein­gang zum Namib-Nauk­luft-Nation­al­park. AE.
Fr – 15. Mai: Dünenzauber & Trockenfluss F/A
Früh­mor­gens Aus­flug ins Sos­susvlei, eine riesige Lehm­bo­densenke inmit­ten der majestätis­chen Sand­dü­nen des Namib-Nauk­luft-Nation­al­parks (UNESCO-Welt­na­turerbe), die unter den ersten Son­nen­strahlen in den schön­sten Far­ben von Tiefrot bis Vio­lett aufleucht­en. Trotz der extremen Tem­per­atu­run­ter­schiede und des Wasser­man­gels leben hier Oryx­an­tilopen, Spring­böcke, Strauße und viele Voge­larten. Sportliche kön­nen eine der Sand­dü­nen erk­lim­men und den Aus­blick über die Dünen­land­schaft genießen. Die Sand­berge sind eine unvergessliche Kulisse für unser exk­lu­sives Pick­nick-Früh­stück unter freiem Him­mel. Rück­fahrt mit Stopp am Ses­riem-Canyon, der ein­drucksvollen Schlucht des Tsauchab-Flusses. Der Rest des Tages ist zur Erhol­ung in der Lodge. AE.
Sa – 16. Mai: Mondlandschaft & Bieroase F/A
Faszinierende Licht­spiele, unendliche Farb­nu­an­cen und weite Aus­blicke charak­ter­isieren unsere Strecke durch die zen­trale Namib-Wüste. Wir durch­queren den Kuiseb-Canyon mit seinen wilden Schluchtwän­den aus Dama­ra-Schiefer. Zahlre­iche Foto­stopps wie z. B. bei der Wel­witschia (älteste lebende Pflanze der Welt) in ein­er kar­gen Mond­land­schaft lassen keine Langeweile aufkom­men. Ankun­ft im pit­toresken See­bad Swakop­mund, einger­ahmt von rauer See und den gold­e­nen Dünen der Namib. Es war einst ein wichtiger Deutsch-Süd­west-Hafen. Die Stadt schmückt sich mit prächti­gen Jugend­stil­baut­en und ein­er pal­mengesäumten Strand­prom­e­nade. Ein leck­eres Aben­dessen erwartet uns im Swakop­mund Brauhaus. Über­nach­tung im STRAND HOTEL**** direkt am Atlantik.
So — 17. Mai: Delphine & Austern F/M/A
Mor­gens starten wir zu unser­er „Del­phin-Kreuz­fahrt“ durch die Bucht von Walvis Bay. Das Meer in der Lagune ist ruhig und glatt. Wir fahren an ein­er großen Robbenkolonie vor­bei, bekom­men Besuch von hun­gri­gen Pelika­nen und wer­den meist von ver­spiel­ten Del­phi­nen begleit­et. Ver­wöh­nt wer­den wir mit einem Bor­dim­biss aus Austern, Canapés und Sekt. Wieder an Land wer­fen wir noch einen Blick auf das Städtchen Walvis Bay, bevor wir nach Swakop­mund zurück­kehren. Option­al beste­ht die Möglichkeit, einen Rund­flug mit klein­mo­tori­gen Maschi­nen ab Swakop­mund über die Namib-Würste bis Sos­susvlei und zurück ent­lang der Küste zu buchen (Mehrpreis). Aben­dessen direkt am Meer im renom­mierten Fis­chrestau­rant “The Tug”.
Mo – 18. Mai: Brandung & Brandberge F/A
Wir fol­gen der Atlantikküste, vor­bei an ges­tran­de­ten Schiff­swracks bis Hen­ties Bay und weit­er lan­dein­wärts ent­lang des Brand­bergmas­sivs ins Dama­r­a­land zum BURUXA CAMP. Die kom­fort­ablen Can­vas Safari-Zelte sind auf Holz­plat­tfor­men gebaut und bieten einen atem­ber­auben­den Blick in die Land­schaft der Gran­itkop­pies und Buschsa­vanne am Ufer des meist trock­e­nen Ugab-Flusses. AE.
Di – 19. Mai: Kunst & Kultur F/A
Am Vor­mit­tag erkun­den wir Twyfel­fontein, das größte „Open Air-Muse­um“ des südlichen Afrikas (UNESCO-Weltkul­turerbe). Vorgeschichtliche Fels­gravierun­gen und –zeich­nun­gen sind elo­quente Zeu­gen früher men­schlich­er Besied­lung und erzählen vom Jagdza­uber und Tier­re­ich­tum. In der Nähe liegen die Basalt-Orgelpfeifen und der Ver­bran­nte Berg. Ein weit­eres Natur­wun­der erwartet uns mit dem Ver­stein­erten Wald, uralte, baumähn­liche Relik­te, deren Alter auf 300 Mil. Jahre geschätzt wird. Anschließend Besuch des Dama­ra Liv­ing Muse­ums, ein Freilicht­mu­se­um, das uns Auskun­ft über das Leben der Urbevölkerung gibt. AE.
Mi – 20. Mai: Luxus & Wildnis F/A
Auf dem Weg Rich­tung Etosha bieten sich her­rliche Aus­sicht­en auf die Tafel­berge im Ugab-Tal. Über Out­jo gelan­gen wir zur EAGLE TENTED LODGE**** ca. 55 km vom Etosha-Nation­al­park. Wir wohnen inmit­ten der Natur in lux­u­riösen Zelt­bun­ga­lows mit eigen­er Holzter­rasse und wun­der­barem Aus­blick. Auf dem Gelände des pri­vat­en Wil­dreser­vates sind 21 Antilope­narten, sel­tene Spitz­maulnashörn­er
und Rap­penan­tilopen zu Hause. AE.
Do – 21. Mai: Tiere & Pflanzen F/A
Dieser Tag ste­ht ganz im Zeichen unser­er Safari-Pirschfahrt im Etosha-Nation­al­park. Diese aus­gedehnte Absenkung, die sich in der Regen­zeit mit Wass­er füllt, lockt zahlre­iche Tiere an und bietet eine über­wälti­gende Vielfalt an Land­schaften und Leben­sräu­men, in deren Zen­trum die gewaltige Fläche der Etosha-Pfanne liegt. Stopps und Erleb­nisse bes­timmt die Natur, die Tiere haben je nach Tageszeit und Nahrungsange­bot ihren eige­nen Rhyth­mus. Am späten Nach­mit­tag erre­ichen wir die MOKUTI ETOSHA LODGE****. AE
Fr – 22. Mai: Fotojagd & Spurenlesen F/A
Heute wird ein “tierisch guter“ Tag. Der Etosha-Nation­al­park zählt zu den bedeu­tend­sten Naturschutzge­bi­eten Afrikas. Wir gehen wieder auf Safar­i­fahrt. Mit Sicher­heit wer­den wir Spring­böcke, Zebras, Gnus und Giraf­fen antr­e­f­fen, vielle­icht auch einige Großkatzen, Nashörn­er und Ele­fan­ten. Vor allem an den vie­len Wasser­stellen bieten sich tolle Gele­gen­heit­en für Ihr per­sön­lich­es Foto des Jahres. AE.
Sa – 23. Mai: Herreroland & Privatlodge F/A
Fahrt in Rich­tung Süden zum pri­vat­en Okon­jati Game Reserve, ein Leben­straum der Tier­schützer Jan und Annette Oelofse. Option­al (gegen Mehrpreis) kön­nen Sie nach­mit­tags nochmals an ein­er Pirschfahrt mit den lodgeeige­nen Jeeps teil­nehmen. Aben­dessen und Über­nach­tung in der MOUNT ETJO SAFARI LODGE.
So – 24. Mai: Abschied & Rückflug F
Trans­fer zum Inter­na­tionalen Flughafen von Wind­hoek. Abends Lin­ien­flug mit AIR NAMIBIA non­stop zurück nach Frank­furt (Abflug 21:35 Uhr).
Mo – 25. Mai: Wieder zuhause
Um ca. 08:00 Uhr lan­den wir in Frank­furt.
Lin­ien­flug mit AIR NAMIBIA von Frank­furt nach Wind­hoek und zurück in Econ­o­my Class
Flughafen­s­teuern, Keros­inzuschläge und Gebühren (ca. 376 €)
11 x Über­nach­tung in aus­gewählten Hotels und Lodges
1 x Früh­stück an den Namib-Dünen
1 x Mit­tagsim­biss
11 x Aben­dessen
Run­dreise in namibis­chem Gelän­de­bus
Jeep-Shut­tle ins Sos­susvlei
Del­phin-Kreuz­fahrt, Pirsch- und Boots­fahrten
Ein­tritte lt. Pro­gramm
Touris­mus­ab­gaben und Nation­al­park-Gebühren
Qual­i­fiziert­er deutschsprachiger Fahrer/Reiseleiter in Namib­ia
Reise­leitung ab/bis Deutsch­land
Reise­un­ter­la­gen mit DuMont Reise-Taschen­buch „Namib­ia“
ab 5.657 €
Früh­bucher­preis (bis 31.1.20): 5.457 €
Einzelz­im­merzuschlag: 455 €
Rail & Fly 2. Kl.: 85 €
Auf­preis Busi­ness Class: 2.250 €
Anschlussflüge auf Anfrage
Wir reisen in der kli­ma­tisch angenehm­sten Sai­son, wo die Tagestem­per­a­turen bei durch­schnit­tlich 25º C liegen, nachts kühlt es erhe­blich ab.
Für Namib­ia sind keine Imp­fun­gen vorgeschrieben. Wegen der begren­zten Zim­merka­paz­ität der Lodges ist eine frühzeit­ige Anmel­dung rat­sam.
Das Form­blatt zur vorver­traglichen Unter­rich­tung über Ihre Rechte bei ein­er Pauschal­reise
find­en Sie unter Reisebe­din­gun­gen.
12.05.2020 bis 25.05.2020 14 Tage ab 5,657€
Die Restzahlung des Gesamt­preis­es ist bis spätestens drei Wochen vor Reise­be­ginn fäl­lig.
Die in dem Kat­a­log­text angegebe­nen Hotelkat­e­gorien sind die lan­des-üblichen Kat­e­gorisierun­gen. Sie kön­nen in den einzel­nen Län­dern sehr unter­schiedlich sein.
Trans­fers ab Unter­franken zum Flughafen wer­den von uns bei ein­er Min­dest­teil­nehmerzahl von 6 Per­so­n­en mit einem eige­nen Trans­fer­bus durchge­führt. Bei ein­er gerin­geren Per­so­nen­zahl arrang­ieren wir für Sie einen Trans­fer mit einem gewerblichen Flughafen­zubringer (Mehrpreis).
DORINT WÜRZBURG
An dieser Stelle möcht­en wir Sie über die all­ge­meinen Reisebe­din­gun­gen informieren, welche die geset­zlichen Bes­tim­mungen der §§ 651a ff. des Bürg­er­lichen Geset­zbuch­es ergänzen und die Grund­lage des Rei­sev­er­trages zwis­chen Ihnen, dem Reiseteil­nehmer und dem Rei­sev­er­anstal­ter, bilden. Die Reisebe­din­gun­gen entsprechen weitest­ge­hend den aktuellen Empfehlun­gen des Deutschen Rei­se­ver­ban­des e.V. (DRV) und bein­hal­ten die neue Kon­di­tio­nen des Reis­erechts, die ab 01. Juli 2018 gültig sind.
c) Weicht der Inhalt der Reisebestä­ti­gung des Rei­sev­er­anstal­ters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Ange­bot des Rei­sev­er­anstal­ters vor, an das er für die Dauer von zehn Tagen gebun­den ist. Der Ver­trag kommt auf der Grund­lage dieses neuen Ange­bots zus­tande, soweit der Rei­sev­er­anstal­ter bezüglich des neuen Ange­bots auf die Änderung hingewiesen und seine Vorver­traglichen Infor­ma­tion­spflicht­en erfüllt hat und der Kunde inner­halb der Bindungs­frist dem Rei­sev­er­anstal­ter die Annahme durch aus­drück­liche Erk­lärung oder Anzahlung erk­lärt.
d) Die vom Ver­anstal­ter gegebe­nen Vorver­traglichen Infor­ma­tio­nen über wesentliche Eigen­schaften der Reise­leis­tun­gen, den Reisepreis und alle zusät­zlichen Kosten, die Zahlungsmodal­itäten, die Min­dest­teil­nehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 §3 Num­mer 1, 3 — 5 und 7 EGBGB) wer­den nur dann nicht Bestandteil des Pauschal­rei­sev­er­trages, sofern dies zwis­chen den Parteien aus­drück­lich vere­in­bart ist.
a) Mit der Buchung (Reisean­mel­dung) bietet der Kunde dem Rei­sev­er­anstal­ter den Abschluss des Pauschal­rei­sev­er­trages verbindlich an.
g) Die Über­mit­tlung der Buchung (Reisean­mel­dung) durch Betä­ti­gung des But­tons „UNVERBINDLICHE ANFRAGE SENDEN“ begrün­det keinen Anspruch des Kun­den auf das Zus­tandekom­men eines Rei­sev­er­trages entsprechend sein­er Buchung (Reisean­mel­dung). Der Ver­trag kommt durch den Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung des Rei­sev­er­anstal­ters beim Kun­den zu Stande, die schriftlich erfol­gt.
1.4. Der Rei­sev­er­anstal­ter weist darauf hin, dass nach dem geset­zlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschlrei­sev­erträ­gen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fern­ab­satz abgeschlossen wur­den (Briefe, Kat­a­loge, Tele­fo­nan­rufe, Telekopi­en, Emails,), keine wieder­ruf­s­recht beste­ht, son­dern lediglich die geset­zlichen Rück­tritts- und Kündi­gungsrechte, ins­beson­dere das Rück­trittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 5). Ein Wider­ruf­s­recht beste­ht jedoch, wenn der Ver­trag über Reise­leis­tun­gen nach § 651a BGB außer­halb von Geschäft­sräu­men geschlossen wor­den ist, es sei denn, die mündlichen Ver­hand­lun­gen, auf denen der Ver­tragss­chluss beruht, sind auf vorherge­hende Bestel­lung des Ver­brauch­ers geführt wor­den; im let­zt­ge­nan­nten Fall beste­ht kein Wider­ruf­s­recht.
2.1 Rei­sev­er­anstal­ter und Rei­sev­er­mit­tler dür­fen Zahlun­gen auf den Reisepreis vor Beendi­gung der Pauschal­reise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirk­samer Kun­den­geld­ab­sicherungsver­trag beste­ht und dem Kun­den der Sicherungss­chein mit Namen und Kon­tak­t­dat­en des Kun­den­geld­ab­sicher­ers in klar­er, ver­ständlich­er und her­vorge­hoben­er Weise übergeben wurde. Nach Ver­tragsab­schluss wird gegen Aushändi­gung des Sicherungss­cheines eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreis­es, max­i­mal aber 1.000 € pro Reiseteil­nehmer, zur Zahlung fäl­lig. Weit­ere Zahlun­gen wer­den zu den vere­in­barten Ter­mi­nen, die Restzahlung spätestens 20 Tage vor Reiseantritt fäl­lig, sofern der Sicherungss­chein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus den in Zif­fer 7.b) oder 7.c) genan­nten Grün­den abge­sagt wer­den kann.
2.2 Leis­tet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vere­in­barten Zahlungs­fäl­ligkeit­en, obwohl der Rei­sev­er­anstal­ter zur Ord­nungs­gemäßen Erbringung der ver­traglichen Leis­tun­gen bere­it und in der Lage ist, seine geset­zlichen Infor­ma­tion­spflicht­en erfüllt hat und kein geset­zlich­es oder ver­traglich­es Zurück­be­hal­tungsrecht des Kun­den beste­ht, so ist der Rei­sev­er­anstal­ter berechtigt, nach Mah­nung mit Frist­set­zung vom Pauschal­rei­sev­er­trag zurück­zutreten und den Kun­den mit Rück­trittskosten gemäß Zif­fer 5.A. , 5.B., 5.C oder 5.D zu belas­ten.
3.2. Eventuelle Gewährleis­tungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geän­derten Leis­tun­gen mit Män­geln behaftet sind. Hat­te der Rei­sev­er­anstal­ter für die Durch­führung der geän­derten Reise bzw. Ersatzreise bei gle­ich­w­er­tiger Beschaf­fen­heit gerin­gere Kosten, ist dem Kun­den der Dif­ferenz­be­trag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstat­ten.
3.4 Im Fall ein­er erhe­blichen Änderung ein­er wesentlichen Reise­leis­tung oder der Abwe­ichung von beson­deren Vor­gaben des Kun­den, die Inhalt des Pauschal­rei­sev­er­trags gewor­den sind, ist der Kunde berechtigt, innher­halb ein­er vom Rei­sev­er­anstal­ter gle­ichzeit­ig mit Mit­teilung der Änderung geset­zten angemesse­nen Frist
— entwed­er die Änderung anzunehmen
— oder unent­geltlich vom Pauschal­rei­sev­er­trag zurück­zutreten
— oder die Teil­nahme an ein­er Ersatzreise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter eine solche Reise ange­boten hat.
Der Kunde hat die Wahl, auf die Mit­teilung des Rei­sev­er­anstal­ters zu reagieren oder nicht. Wenn der Kunde gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter reagiert , dann kann er entwed­er der Ver­tragsän­derung zus­tim­men, die Teil­nahme an ein­er Ersatzreise ver­lan­gen, sofern ihm eine solche ange­boten wurde, oder unent­geltlich vom Ver­trag zurück­treten. Wenn der Kunde gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter nicht oder nicht inner­halb der geset­zten Frist reagiert, gilt die mit­geteilte Änderung als angenom­men. Hier­auf ist der Kunde in der Erk­lärung gemäß Zif­fer 3.2 in klar­er, ver­ständlich­er und her­vorge­hoben­er Weise hinzuweisen.
4.5. Im Falle ein­er nachträglichen Änderung des Reisepreis­es hat der Rei­sev­er­anstal­ter den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preis­er­höhun­gen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirk­sam. Bei Preis­er­höhun­gen von mehr als 8 % ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Rei­sev­er­trag zurück zu treten oder die Teil­nahme an ein­er min­destens gle­ich­w­er­ti­gen Reise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Ange­bot anzu­bi­eten. Der Kunde hat diesen Anspruch unverzüglich nach der Mit­teilung des Rei­sev­er­anstal­ters über die Preis­er­höhung diesem gegenüber gel­tend zu machen.
4.6. Die in 4 aufge­führten Kri­te­rien für eine Preis­er­höhung gel­ten auch für eine Preis­min­derung nach § 651f Abs. 4 BGB.
5.1 Der Kunde kann jed­erzeit vor Reise­be­ginn vom Pauschal­rei­sev­er­trag zurück­treten. Der Rück­tritt ist gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter zu erk­lären. Falls die Reise über einen Rei­sev­er­mit­tler gebucht wurde, kann der Rück­tritt auch diesem gegenüber erk­lärt wer­den. Dem Kun­den wird emp­fohlen, den Rück­tritt schriftlich zu erk­lären.
5.2 Tritt der Kunde vor Reise­be­ginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so ver­liert der Rei­sev­er­anstal­ter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Rei­sev­er­anstal­ter eine angemessene Entschädi­gung ver­lan­gen, soweit der Rück­tritt nicht von ihm zu vertreten ist oder am Bes­tim­mung­sort oder in dessen unmit­tel­bar­er Nähe außergewöhn­liche Umstände auftreten, die die Durch­führung der Pauschal­reise oder die Beförderung von Per­so­n­en an den Bes­tim­mung­sort erhe­blich beein­trächti­gen; Umstände sind unver­mei­d­bar und außergewöhn­lich, wenn sie nicht der Kon­trolle des Rei­sev­er­anstal­ters unter­liegen, und sich ihre Fol­gen auch dann nicht hät­ten ver­mei­den lassen, wenn alle zumut­baren Vorkehrun­gen getrof­fen wor­den wären.
5.3 Die Höhe der Entschädi­gung bes­timmt sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Rei­sev­er­anstal­ter ersparten Aufwen­dun­gen sowie abzüglich dessen, was er durch ander­weit­ige Ver­wen­dung der Reise­leis­tun­gen erwirkt, welche auf ver­lan­gen des Kun­den durch den Rei­sev­er­anstal­ter zu begrün­den ist. Der Rei­sev­er­anstal­ter hat die nach­fol­gen­den Entschädi­gungspauschalen unter Berück­sich­ti­gung des Zeitraums zwis­chen der Rück­trittserk­lärung und dem Reise­be­ginn sowie unter Berück­sich­ti­gung der erwartenden Erspar­nis von Aufwen­dun­gen und des Erwarten­ten Erwerbs durch ander­weit­ige Ver­wen­dun­gen der Reise­leis­tun­gen fest­gelegt. Die Entschädi­gung wird nach dem Zeit­punkt des Zugangs der Rück­trittserk­lärung wie fol­gt mit der jew­eili­gen Stornos­taffel berech­net:
5.4. Dem Kun­den bleibt in jedem Fall der Nach­weis ges­tat­tet, die dem Rei­sev­er­anstal­ter zuste­hende angemessene Entschädi­gung sei wesentlich niedriger als die von ihm geforderte Entschädi­gungspauschale.
5.5. Das geset­zliche Recht des Kun­den, gemäß § 651e BGB vom Rei­sev­er­anstal­ter durch Mit­teilung auf einem dauer­haften Daten­träger zu ver­lan­gen, dass statt sein­er ein Drit­ter in die Rechte und Pflicht­en aus dem Pauschal­rei­sev­er­trag ein­tritt, bleibt durch die vorste­hen­den Bedin­gun­gen unberührt. Eine solche Erk­lärung ist in jedem Fall rechtzeit­ig, wenn sie dem Rei­sev­er­anstal­ter 7 Tage vor Reise­be­ginn zuge­ht.
5.6. Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, anstelle der vorste­hen­den Entschädi­gungspauschalen eine höhere, indi­vidu­ell berech­nete Entschädi­gung zu fordern, soweit der Rei­sev­er­anstal­ter nach­weist, dass ihm wesentlich höhere Aufwen­dun­gen als die jew­eils anwend­bare Entschädi­gungspauschale ent­standen sind. In diesem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die geforderte Entschädi­gung unter Berück­sich­ti­gung der ersparten Aufwen­dun­gen sowie abzüglich dessen, was er durch ander­weit­ige Ver­wen­dung der Reise­leis­tun­gen erwirbt, konkret zu bez­if­fern und zu begrün­den
5.7. Ein Anspruch des Kun­den nach Ver­tragsab­schluss auf Änderun­gen hin­sichtlich des Reiseter­mins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkun­ft oder der Beförderungsart (Umbuchung) beste­ht nicht. Umbuchun­gen sind grund­sät­zlich nur durch Rück­tritt vom Rei­sev­er­trag (Stornierung) zu den in 5.A., 5.B., 5.C. oder 5.D. genan­nten Bedin­gun­gen und durch nach­fol­gende Neuan­mel­dung möglich.
Nimmt der Reisende einzelne Reise­leis­tun­gen, zu deren ver­trags­gemäßer Erbringung der Rei­sev­er­anstal­ter bere­it und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Grün­den, die dem Reisenden zuzurech­nen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstat­tung des Reisepreis­es, soweit solche Gründe ihn nicht nach den geset­zlichen Bes­tim­mungen zum kosten­freien Rück­tritt oder zur Kündi­gung des Rei­sev­er­trages berechtigt hät­ten. Der Rei­sev­er­anstal­ter wird sich um Erstat­tung der ersparten Aufwen­dun­gen durch die Leis­tungsträger bemühen. Diese Verpflich­tung ent­fällt, wenn es sich um völ­lig uner­he­bliche Aufwen­dun­gen han­delt.
Wenn der Reisende die Durch­führung der Reise ungeachtet ein­er Abmah­nung des Rei­sev­er­anstal­ters nach­haltig stört oder wenn er sich in solchem Maße ver­tragswidrig ver­hält, dass die sofor­tige Aufhe­bung des Ver­trages gerecht­fer­tigt ist. Dies gilt nicht, soweit das ver­tragswidrige Ver­hal­ten ursäch­lich auf ein­er Ver­let­zung von Infor­ma­tion­spflicht­en des Rei­sev­er­anstal­ters beruht. Kündigt der Rei­sev­er­anstal­ter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwen­dun­gen sowie diejeni­gen Vorteile anrech­nen lassen, die er aus ein­er ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der nicht in Anspruch genomme­nen Leis­tung erlangt, ein­schließlich der ihm von den Leis­tungsträgern gut gebracht­en Beträge.
Bei Nichter­re­ichen ein­er aus­geschriebe­nen (15 Per­so­n­en) oder behördlich fest­gelegten Min­dest­teil­nehmerzahl, wenn in der Reiseauss­chrei­bung für die entsprechende Reise auf eine Min­dest­teil­nehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, den Kun­den unverzüglich nach Ein­tritt der Voraus­set­zung für die Nicht­durch­führung der Reise hier­von in Ken­nt­nis zu set­zen und ihm die Rück­trittserk­lärung unverzüglich zuzuleit­en. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bere­its zu einem früheren Zeit­punkt ersichtlich sein, dass die Min­dest­teil­nehmerzahl nicht erre­icht wer­den kann, hat der Rei­sev­er­anstal­ter unverzüglich von seinem Rück­trittsrecht Gebrauch zu machen. Der Kunde wird in sein­er Reisebestä­ti­gung auf die Min­dest­teil­nehmerzahl und das Datum der spätesten Reiseab­sage durch den Rei­sev­er­anstal­ter
8. Aufhebung des Vertrages wegen unvermeidbarer außergewöhnlicher Umstände
Wird die Reise infolge bei Ver­tragss­chluss nicht vorausse­hbar­er unver­mei­d­bar­er außergewöhn­lich­er Umstände erhe­blich erschw­ert, gefährdet oder beein­trächtigt, so kön­nen sowohl der Rei­sev­er­anstal­ter als auch der Reisende den Ver­trag kündi­gen.
Weit­er­hin ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die notwendi­gen Maß­nah­men zu tre­f­fen, ins­beson­dere, falls der Ver­trag die Rück­be­förderung umfasst, den Reisenden zurück­zube­fördern. Die Mehrkosten für die Rück­be­förderung fall­en dem Rei­sev­er­anstal­ter zur Last.
9.1. Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet im Rah­men der Sorgfalt­spflicht eines ordentlichen Kauf­manns für:
9.2. Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet für ein Ver­schulden der mit der Leis­tungser­bringung betraut­en Per­son.
10.1. Reise­un­ter­la­gen
10.2. Män­ge­lanzeige
Wird die Reise nicht ver­trags­gemäß erbracht, so kann der Reisende Abhil­fe ver­lan­gen. Soweit der Rei­sev­er­anstal­ter infolge ein­er schuld­haften Unter­las­sung der Män­ge­lanzeige nicht Abhil­fe schaf­fen kon­nte, kann der Reisende wed­er Min­derungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadenser­satzansprüche nach § 651n BGB gel­tend machen.
Will ein Kunde/Reisender den Pauschal­rei­sev­er­trag wegen eines Reise­man­gels der in § 651i Abs. 2 BGB beze­ich­neten Art, sofern er erhe­blich ist, nach § 651l BGB kündi­gen, hat er dem Rei­sev­er­anstal­ter zuvor eine angemessene Frist zur Abhil­feleis­tung zu set­zen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhil­fe vom Rei­sev­er­anstal­ter ver­weigert wird oder wenn die sofor­tige Abhil­fe notwendig ist.
10.4. Gepäckbeschädi­gung und Gepäck­ver­spä­tung
Schä­den oder Zustel­lungsverzögerun­gen bei Flu­greisen emp­fiehlt der Ver­anstal­ter drin­gend unverzüglich an Ort und Stelle mit­tels Schaden­sanzeige (P.I.R.) der zuständi­gen Flugge­sellschaft anzuzeigen. Flugge­sellschaften lehnen in der Regel Erstat­tun­gen ab, wenn die Schade­nanzeige nicht aus­ge­füllt wor­den ist. Die Schaden­sanzeige ist bei Gepäckbeschädi­gung bin­nen 7 Tagen und bei Ver­spä­tung inner­halb 21 Tagen nach Aushändi­gung, zu erstat­ten. Im Ubri­gen ist der Ver­lust, die Beschädi­gung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reise­leitung oder der örtlichen Vertre­tung des Ver­anstal­ters bzw. dem Rei­sev­er­anstal­ter anzuzeigen. Dies ent­bindet den Reisenden nicht davon, die Schade­nanzeige an die Flugge­sellschaft gemäß Buchst. a) inner­halb der vorste­hen­den Fris­ten zu erstat­ten.
11.1. Die ver­tragliche Haf­tung des Rei­sev­er­anstal­ters für Schä­den, die nicht aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit resul­tieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt
11.2. Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für Leis­tungsstörun­gen, Per­so­n­en- und Sach­schä­den im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen, die als Fremdleis­tun­gen lediglich ver­mit­telt wer­den (z.B. Aus­flüge, Sportver­anstal­tun­gen, The­aterbe­suche, Ausstel­lun­gen, Beförderungsleis­tun­gen von und zum aus­geschriebe­nen Aus­gangs- und Zielort), wenn diese Leis­tun­gen in der Reiseauss­chrei­bung und der Buchungs­bestä­ti­gung aus­drück­lich und unter Angabe des ver­mit­tel­ten Ver­tragspart­ners als Fremdleis­tun­gen so ein­deutig gekennze­ich­net wer­den, dass sie für den Kun­den erkennbar nicht Bestandteil der Reise­leis­tun­gen des Rei­sev­er­anstal­ters sind. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hier­durch unberührt.
12.1. Ansprüche nach den § 651i Abs. 3 Nr. 2, 4–7 BGB hat der Kunde/Reisende gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter gel­tend zu machen. Die Gel­tend­machung kann auch über den Rei­sev­er­mit­tler erfol­gen, wenn die Pauschal­reise über diesen Rei­sev­er­mit­tler gebucht war. Eine Gel­tend­machung muss in schriftlich­er Form erfol­gen.
12.2. Der Rei­sev­er­anstal­ter weist im Hin­blick auf das Gesetz über Ver­brauch­er­stre­it­bei­le­gung darauf hin, dass er nicht an ein­er frei­willi­gen Ver­brauch­er­stre­it­bei­le­gung teil­nimmt. Sofern eine Ver­brauch­er­stre­it­bei­le­gung nach Druck­le­gung dieser Reisebe­din­gun­gen für den Rei­sev­er­anstal­ter verpflich­t­end würde, informiert der Rei­sev­er­anstal­ter den Kun­den hierüber in geeigneter Form. Der Rei­sev­er­anstal­ter weist für alle Rei­sev­erträge, die im elek­tro­n­is­chen Rechtsverkehr geschlossen wur­den, auf die europäis­che Online-Stre­it­bei­le­gungs-Plat­tform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.
14.1. Der Rei­sev­er­anstal­ter wird den Kunden/Reisenden über all­ge­meine Pass- und Visaer­fordernisse sowie gesund­heit­spolizeiliche For­mal­itäten des Bes­tim­mungs­lan­des ein­schließlich der unge­fähren Fris­ten für die Erlan­gung von gegebe­nen­falls notwendi­gen Visa vor Ver­tragsab­schluss sowie über deren evtl. Änderun­gen vor Reiseantritt unter­richt­en.
14.2. Der Kunde ist ver­ant­wortlich für das Beschaf­fen und Mit­führen der behördlich notwendi­gen Reise­doku­mente, eventuell erforder­liche Imp­fun­gen sowie das Ein­hal­ten von Zoll- und Devisen­vorschriften. Nachteile, die aus dem Nicht­be­fol­gen dieser Vorschriften erwach­sen, z. B. die Zahlung von Rück­trittskosten, gehen zu seinen Las­ten. Dies gilt nicht, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter nicht, unzure­ichend oder falsch informiert hat.
14.3. Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für die rechtzeit­ige Erteilung und den Zugang notwendi­ger Visa durch die jew­eilige diplo­ma­tis­che Vertre­tung, wenn der Reisende den Rei­sev­er­anstal­ter mit der Besorgung beauf­tragt hat, es sei denn, dass der Rei­sev­er­anstal­ter eigene Pflicht­en schuld­haft ver­let­zt hat.
16. Reiseveranstalter
(Gültig für Buchungen ab 01.07.2018)
Bei der Ihnen ange­bote­nen Kom­bi­na­tion von Reise­leis­tun­gen han­delt es sich um eine Pauschal­reise im Sinne der Richtlin­ie (EU) 2015/2302. Daher kön­nen Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschal­reisen gel­ten. Das Unternehmen Main­ka Reisen GmbH trägt die volle Ver­ant­wor­tung für die ord­nungs­gemäße Durch­führung der gesamten Pauschal­reise. Zudem ver­fügt das Unternehmen Main­ka Reisen GmbH über die geset­zlich vorgeschriebene Absicherung für die Rück­zahlung Ihrer Zahlun­gen und, falls der Trans­port in der Pauschal­reise inbe­grif­f­en ist, zur Sich­er­stel­lung Ihrer Rück­be­förderung im Fall sein­er Insol­venz.
Die Reisenden erhal­ten alle wesentlichen Infor­ma­tio­nen über die Pauschal­reise vor Abschluss des Pauschal­rei­sev­er­trags.
Es haftet immer min­destens ein Unternehmer für die ord­nungs­gemäße Erbringung aller im Ver­trag inbe­grif­f­e­nen Reise­leis­tun­gen.
Die Reisenden erhal­ten eine Notruftele­fon­num­mer oder Angaben zu ein­er Kon­tak­t­stelle, über die sie sich mit dem Rei­sev­er­anstal­ter oder dem Reise­büro in Verbindung set­zen kön­nen.
Die Reisenden kön­nen die Pauschal­reise – inner­halb ein­er angemesse­nen Frist und unter Umstän­den unter zusät­zlichen Kosten – auf eine andere Per­son über­tra­gen.
Der Preis der Pauschal­reise darf nur erhöht wer­den, wenn bes­timmte Kosten (zum Beispiel Treib­stoff­preise) sich erhöhen und wenn dies im Ver­trag aus­drück­lich vorge­se­hen ist, und in jedem Fall bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschal­reise. Wenn die Preis­er­höhung 8 % des Pauschal­reisepreis­es über­steigt, kann der Reisende vom Ver­trag zurück­treten. Wenn sich ein Rei­sev­er­anstal­ter das Recht auf eine Preis­er­höhung vor­be­hält, hat der Reisende das Recht auf eine Preis­senkung, wenn die entsprechen­den Kosten sich ver­ringern.
Die Reisenden kön­nen ohne Zahlung ein­er Rück­tritts­ge­bühr vom Ver­trag zurück­treten und erhal­ten eine volle Erstat­tung aller Zahlun­gen, wenn ein­er der wesentlichen Bestandteile der Pauschal­reise mit Aus­nahme des Preis­es erhe­blich geän­dert wird. Wenn der für die Pauschal­reise ver­ant­wortliche Unternehmer die Pauschal­reise vor Beginn der Pauschal­reise absagt, haben die Reisenden Anspruch auf eine Kosten­er­stat­tung und unter Umstän­den auf eine Entschädi­gung.
Die Reisenden kön­nen bei Ein­tritt außergewöhn­lich­er Umstände vor Beginn der Pauschal­reise ohne Zahlung ein­er Rück­tritts­ge­bühr vom Ver­trag zurück­treten, beispiel­sweise wenn am Bes­tim­mung­sort schw­er­wiegende Sicher­heit­sprob­leme beste­hen, die die Pauschal­reise voraus­sichtlich beein­trächti­gen.
Zudem kön­nen die Reisenden jed­erzeit vor Beginn der Pauschal­reise gegen Zahlung ein­er angemesse­nen und vertret­baren Rück­tritts­ge­bühr vom Ver­trag zurück­treten.
Kön­nen nach Beginn der Pauschal­reise wesentliche Bestandteile der Pauschal­reise nicht vere­in­barungs­gemäß durchge­führt wer­den, so sind dem Reisenden angemessene andere Vorkehrun­gen ohne Mehrkosten anzu­bi­eten. Der Reisende kann ohne Zahlung ein­er Rück­tritts­ge­bühr vom Ver­trag zurück­treten (in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land heißt dieses Recht „Kündi­gung“), wenn Leis­tun­gen nicht gemäß dem Ver­trag erbracht wer­den und dies erhe­bliche Auswirkun­gen auf die Erbringung der ver­traglichen Pauschal­reise­leis­tun­gen hat und der Rei­sev­er­anstal­ter es ver­säumt, Abhil­fe zu schaf­fen.
Der Reisende hat Anspruch auf eine Preis­min­derung und/oder Schaden­er­satz, wenn die Reise­leis­tun­gen nicht oder nicht ord­nungs­gemäß erbracht wer­den.
Der Rei­sev­er­anstal­ter leis­tet dem Reisenden Bei­s­tand, wenn dieser sich in Schwierigkeit­en befind­et.
Im Fall der Insol­venz des Rei­sev­er­anstal­ters oder – in eini­gen Mit­glied­staat­en – des Rei­sev­er­mit­tlers wer­den Zahlun­gen zurück­er­stat­tet. Tritt die Insol­venz des Rei­sev­er­anstal­ters oder, sofern ein­schlägig, des Rei­sev­er­mit­tlers nach Beginn der Pauschal­reise ein und ist die Beförderung Bestandteil der Pauschal­reise, so wird die Rück­be­förderung der Reisenden gewährleis­tet. Main­ka Reisen GmbH hat eine Insol­ven­z­ab­sicherung mit der Hanse­Merkur Rei­sev­er­sicherung AG abgeschlossen. Die Reisenden kön­nen diese Ein­rich­tung oder gegebe­nen­falls die zuständi­ge Behörde (Kon­tak­t­dat­en: Hanse­Merkur Rei­sev­er­sicherung AG : Siegfried-Wedells-Platz 1; 20354 Ham­burg; Tel. +49 (0) 40/53 79 93 60) kon­tak­tieren, wenn ihnen Leis­tun­gen auf­grund der Insol­venz von Main­ka Reisen GmbH ver­weigert wer­den.
Web­seite, auf der die Richtlin­ie (EU) 2015/2302 in der in das nationale Recht umge­set­zten Form zu find­en ist: www.umsetzung-richtlinie-eu2015-2302.de

References: §3
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