Source: https://tb-neckarhausen.de/verein/vereinsorganisation/
Timestamp: 2020-08-03 09:51:52+00:00

Document:
Vereinsorganisation – TB Neckarhausen e.V. 1898
§1 Name, Sitz, Farben
Der im Jahre 1898 gegründete Verein führt den Namen Turnerbund Neckarhausen e.V.. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Nürtingen (Register-Nr. 18) eingetragen. Er hat seinen Sitz in Nürtingen. Die Farben des Vereins sind grün/weiß.
Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes. Er und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und der Mitgliedsverbände des Württembergischen Landessportbundes, deren Sportarten im Verein betrieben werden.
Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Förderung der Gesundheit und der Lebensfreude, der Allgemeinheit, insbesondere seiner Mitglieder durch Pflege des Sports und der freien Jugendhilfe zu dienen.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins erhalten sie weder einbezahlte Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§2a Vergütungen für die Vereinstätigkeit
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26 und 26a EStG ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz 2 trifft der Gesamtausschuss. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwandsersatzanspruch nach §670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..
Vom Gesamtausschuss können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach §670 BGB festgesetzt werden.
Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Gesamtausschuss erlassen und geändert wird.
Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt aufgrund einer Beitrittserklärung. Die Beitrittserklärung ist schriftlich an den Verein zu richten; Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter; die Zustimmung eines Elternteils gilt ausdrücklich auch im Namen des anderen Elternteils als erteilt.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitglieds. Die Mitgliedschaft eines Mitglieds endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
Der Ausschussbeschluss ist schriftlich mitzuteilen. Gegen ihn steht dem Betroffenen innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Vorstand Berufungsrecht an die nächstfolgende Hauptversammlung zu, zu der er eingeladen ist. Die Hauptversammlung entscheidet über die Wirksamkeit des Ausschlussbeschlusses endgültig. Bis zur Entscheidung der Hauptversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds.
Die Mitglieder sind beitragspflichtig. Die Beiträge werden im einzelnen von der Hauptversammlung festgesetzt. Die Hauptversammlung kann Aufnahmegebühren und Umlagen festsetzen.
Zusatzbeiträge der Abteilungen können mit Genehmigung des Vorstandes durch die Abteilung erhoben werden.
§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder, Jugendorganisation
Im ersten Vierteljahr jedes Geschäftsjahres wird die ordentliche Hauptversammlung durchgeführt. Sie wird vom Vorstandssprecher, bei dessen Verhinderung durch einen Stellvertreter durch Veröffentlichung in der Tageszeitung unter Einhaltung einer Frist von vierzehn Tagen unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einberufen.
Der Vorstand kann außerordentliche Hauptversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung vom Ausschuss oder von einem Viertel aller Vereinsmitglieder über 18 Jahre unter Angabe des Zwecks und des Grundes gegenüber dem Vorstand verlangt wird.
Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind zu protokollieren und vom für die Schriftführung zuständigen Vorstandsmitglied und vom Vorstandssprecher, bei dessen Verhinderung von einem Stellvertreter zu unterschreiben.
Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung (einschließlich Wahlen) ist die Geschäftsordnung, die vom Gesamtausschuss zu beschließen ist, maßgeblich.
§9 Gesamtausschuss
Der Gesamtausschuss unterstützt den Vorstand bei der Erledigung der laufenden Vereinsangelegenheiten, soweit sie ihm nicht durch diese Satzung oder die Ordnungen des Vereins selbst zur Erledigung zugewiesen sind.
Die Sitzungen des Gesamtausschusses sind vom Vorstandssprecher oder bei dessen Verhinderung von einem Stellvertreter schriftlich, telefonisch oder mündlich spätestens drei Tage vorher einzuberufen. In unvorhersehbaren, eiligen Fällen kann die Frist des Satzes 1 unterschritten werden.
Der Vorstand wird von einem Gremium gebildet, das aus mindestens drei Personen besteht. Die Anzahl der Mitglieder des Vorstandes wird durch die Hauptversammlung festgelegt. Jedem Mitglied wird ein Geschäftskreis zugeordnet, der in einem vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsverteilungsplan festgelegt wird. Der Vorstand wählt aus seinem Kreis einen Vorstandssprecher und seine Stellvertreter.
Vorstand im Sinne §26 BGB sind die Mitglieder des Vorstandes. Je zwei gemeinschaftlich vertreten den Verein gerichtlich und außer-gerichtlich, wobei jeweils ein Mitglied dem Geschäftskreis der zu erledigenden Aufgabe angehören muss. Intern gilt, dass im Verhin-derungsfall des für den Geschäftskreis zuständigen Mitglieds dieses durch den Vorstandssprecher vertreten wird.
Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht durch Satzung oder die Ordnungen des Vereins einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Wichtige Vereinsangelegenheiten sind zur Erledigung beziehungsweise Beschlussfassung dem Gesamtausschuss vorzulegen. Der Vorstand ist an Beschlüsse und Weisungen des Ausschusses gebunden. Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und von diesem zu unterschreiben.
Der Vorstand tritt bei Bedarf entsprechend der Notwendigkeit der Geschäftsführung zusammen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstandssprecher oder durch einen Stellvertreter. Die Einberufung muss auch erfolgen, wenn ein Vorstandsmitglied dies beantragt.
Die Sitzungen des Vorstandes sind vom Vorstandssprecher oder seiner Stellvertreter schriftlich, telefonisch oder mündlich spätestens drei Tage vorher einzuberufen.
Der Vorstand fällt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandssprechers. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% seiner Mitglieder anwesend sind.
§11 Amtszeit und Wahlturnus – Nachwahl, Wahlgremien
Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes und der Abteilungsleiter beträgt zwei Jahre. Sie endet mit dem Tage, an dem die Hauptversammlung stattfindet. Bei den Mitgliedern des Vorstandes, für die als Nachfolger der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ins Vereinsregister eingetragen wird, endet die Amtszeit mit der Streichung oder mit der Eintragung des neuen Vorstandes im Vereinsregister.
Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch die Hauptversammlung. Die Abteilungsleiter werden durch die Abteilungsversammlungen gewählt und durch die Hauptversammlung bestätigt. Der/Die Gesamtjugendleiter/in, die Jugendsprecherin und der Jugendsprecher werden nach den Bestimmungen der Jugendordnung gewählt und von der Hauptversammlung bestätigt.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstandes beruft der Gesamtausschuss den vorläufigen Nachfolger, wenn die nächste Hauptversammlung nicht binnen drei Monaten stattfindet. In der nächsten Hauptversammlung ist eine Neuwahl erforderlich.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Abteilungsleiters beruft der Abteilungsausschuss den vorläufigen Nachfolger. In der nächsten Abteilungsversammlung ist eine Neuwahl erforderlich.
§12 Besondere Ausschüsse
§13 Ordnungen des Vereins
Zur Durchführung der Satzung kann sich der Verein Geschäftsordnungen, eine Finanzordnung, eine Ehrenordnung sowie eine Rechts- und Verfahrensordnung, die vom Gesamtausschuss zu beschließen sind, geben.
Für die satzungsgemäße Arbeit der Vereins-jugend ist eine Jugendordnung durch die Jugendversammlung zu beschließen. Die Jugendordnung ist vom Gesamtausschuss zu bestätigen.
- zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins;
Die Hauptversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder drei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Gesamtausschuss angehören dürfen.
Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins sachlich und rechnerisch prüfen, diese Prüfung durch ihre Unterschrift bestätigen und der Hauptversammlung hierüber einen Bericht vorlegen.
Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Vorstand und dem Ausschuss berichten. Die Prüfungen können jeweils innerhalb angemessener, übersehbarer Zeiträume, eine Prüfung muss am Schluss eines Geschäftsjahres stattfinde
Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss der Hauptversammlung gegründet.
Die Abteilung wird durch den Abteilungsleiter, dessen Stellvertreter, den Jugendleiter, den/die Jugendsprecher/in und die Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen werden, geleitet (Abteilungsausschuss). Sitzungen des Abteilungsausschusses werden nach Bedarf einberufen. Die Abteilungsjugenden arbeiten nach den in der Jugendordnung enthaltenen Bestimmungen.
Abteilungsleiter, Stellvertreter und Mitarbeiter werden von der Abteilungsversammlung auf zwei Jahre gewählt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds beruft der Abteilungsausschuss den vorläufigen Nachfolger, wenn die nächste Abteilungsversammlung nicht binnen drei Monaten stattfindet. In der nächsten Abteilungsversammlung ist eine Neuwahl erforderlich. Der Jugendleiter wird nach den Bestimmungen der Jugendordnung gewählt, dies gilt auch für den Fall seines Ausscheidens für die Nachwahl. Die Abteilungsversammlung muss in geeigneter Weise unter Bekanntmachung der Tagesordnung einberufen werden. Der Abteilungsausschuss ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
gez. Jens Bauknecht, Gerhard Golker, Herbert Blessing, Markus Knöll, Gerhard Brodbeck
Mitglieder des TBN-Vorstandes, Juni 2009

References: §1

§2
 §3
 §670
 §670

§6

§9
 §26

§11
 § 26

§12

§13