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Timestamp: 2016-10-22 16:17:12+00:00

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Poursuite contre une commune. Suspension temporaire d'une pareille poursuite par l'autorit� cantonale de surveillance, en vertu de l'art. 6 al. 1 de la loi f�d�rale du 4 d�cembre 1947 r�glant la poursuite pour dettes contre les communes et autres collectivit�s de droit public cantonal. Le cr�ancier poursuivant peut recourir en tout temps au Tribunal f�d�ral, conform�ment � l'art. 6 al. 2 de ladite loi, s'il entend soutenir que la mesure prise n'est pas (ou n'est plus) adapt�e aux circonstances. Consid�rants � partir de page 93
Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 "kann" die Aufsichtsbeh�rde die Betreibung vor�bergehend einstellen, "wenn die Kantonsregierung daf�r sorgt, dass sich durch die Einstellung die Lage der Gl�ubiger nicht verschlechtert". Die hier vorgesehene Massnahme ist also weitgehend dem Ermessen der Aufsichtsbeh�rde anheimgestellt. Sie gleicht in dieser Hinsicht der Gew�hrung aufschiebender Wirkung nach Art. 36 SchKG, die als Ermessensfrage der �berpr�fung durch das Bundesgericht entzogen ist (BGE 59 III 208 /209, BGE 82 III 18 /19; JAEGER, N. 3 zu Art. 36 SchKG; FRITZSCHE, Schuldbetreibung und Konkurs I, 1967, S. 47). Nach den f�r das gew�hnliche Betreibungsverfahren geltenden Regeln k�nnte also ein kantonaler Entscheid, der die vor�bergehende Einstellung einer Betreibung verf�gt, mindestens in der Regel nicht an das Bundesgericht weitergezogen werden (Art. 19 im Gegensatz zu Art. 17/18 SchKG).
Das Bundesgesetz vom 4. Dezember 1947 sieht jedoch in Art. 6 Abs. 2 vor, der betreibende Gl�ubiger k�nne jederzeit beim Bundesgericht die Fortsetzung der Betreibung verlangen, wenn die von der Kantonsregierung getroffenen Massnahmen nicht oder nicht mehr gen�gen. Diese Sonderbestimmung BGE 95 III 92 S. 94erlaubt dem betreibenden Gl�ubiger ausdr�cklich, dem Bundesgericht die Ermessensfrage vorzulegen, ob die von der Kantonsregierung nach Art. 6 Abs. 1 getroffenen Massnahmen ausreichen bezw. noch ausreichen, um zu verhindern, das die Einstellung der Betreibung die Lage der Gl�ubiger verschlechtert, oder ob die Betreibung wegen einer solchen Verschlechterung fortzusetzen ist. Dabei handelt es sich der Sache nach um ein unbefristetes Rekursrecht (vgl. Art. 4 Abs. 2 der bundesr�tlichen Entw�rfe von 1939 und 1945, BBl 1939 II 27 und 1945 I 20, wo von einer "Beschwerde" die Rede ist, und den zum Gesetz gewordenen Antrag der st�nder�tlichen Kommission, die nach dem Votum des Berichterstatters Fricker die Festsetzung einer Frist f�r die Anrufung des Bundesgerichts ablehnte; Sten. Bull 1946, StR, S. 211). Auf den vorliegenden Rekurs, mit dem der Entscheid der kantonalen Aufsichtsbeh�rde wegen Ungen�gens der Massnahmen der Kantonsregierung und damit wegen Unangemessenheit angefochten wird, ist daher einzutreten.

References: Art. 6
 Art. 36
 BGE 
 Art. 36
 Art. 17
 Art. 6
 BGE 
 Art. 6
 Art. 4