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Timestamp: 2017-08-23 04:22:48+00:00

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Angebotsvergleich Kurzfristige Reiseversicherung | versicherungscheck24
Eine Reisestornoversicherung (in Deutschland Reiserücktrittskostenversicherung genannt), schützt den Versicherten vor Gebühren, die entstehen können, wenn die bereits gebuchte Reise nicht angetreten werden kann. Dabei werden unter gewissen Voraussetzungen wie etwa Unfall, Tod oder Krankheit des Versicherten oder eines nahen Angehörigen die Stornogebühren zum Ganzen oder teilweise übernommen.
Eine Reiseabbruchversicherung deckt jene Kosten ab, die entstehen, wenn eine Reise aus bestimmten Gründen abgebrochen werden muss. Es werden je nach Versicherungsvertrag Rückreisekosten und Stornierungskosten für die restliche Reise in voller Höhe oder teilweise erstattet.
Verspätungssschutz
Der Verspätungsschutz schützt den Versicherten, wenn sich die Anreise zum Bahnhof/Flughafen/Hafen aus einem der nachstehenden Gründe nachweislich verzögert und dadurch die gebuchte
reguläre Abfahrt/der gebuchte reguläre Abflug unverschuldet versäumt wird:
– Unfall oder Verkehrsunfall der versicherten Person;
– technisches Gebrechen des benützten Verkehrsmittels;
– Flugverspätung.
Eine Reisegepäckversicherung ersetzt auf Reisen abhandengekommenes Gepäck unter gewissen Bedingungen (z. B. Überwachung des Gepäcks) bis zu einer vereinbarten Höchstgrenze.
Eine Reisekrankenversicherung schützt den Versicherten vor Arzt- und Behandlungskosten, die im Ausland im Falle einer Krankheit entstehen können. Es wird jener Betrag teilweise oder zum Ganzen übernommen, der durch die gesetzliche Krankenversicherung (durch Sozialversicherungsabkommen mit anderen Staaten) nicht gedeckt ist. Ein Heimtransport des Versicherten infolge einer schweren Krankheit oder eines Unfalls kann ebenfalls durch eine Reisekrankenversicherung gedeckt sein.
Eine Reiseunfallversicherung kommt für entstandene finanzielle Nachteile in Verbindung mit einem Unfall auf Reisen auf. Leistungen vonseiten des Versicherers erhält man meistens bei dauernder Invalidität, für Bergungs- und Rückholkosten und im Todesfall.
Die Reiseprivathaftpflicht deckt jene Kosten ab, die von der versicherten Person als Privatperson während einer Reise verursacht wird und aus welchem der versicherten Person Schadenersatzverpflichtungen erwachsen oder erwachsen könnten.
Ab wann greift die Versicherung?
Der Versicherungsschutz beginnt nach Bezahlung der Versicherungsprämie und endet je nach Vertragsvariante mit dem Reiseantritt (z. B. Stornoversicherung) oder dem Reiseende. Ist nichts anderes vereinbart, so gilt der Versicherungsschutz ab Verlassen des Wohnortes und endet mit der Rückkehr dorthin.
Die Versicherung gilt je nach Vereinbarung weltweit oder nur in Europa. Es gibt auch so genannte „Jahresreiseversicherungen”, bei denen automatisch jede Reise innerhalb des vereinbarten Zeitraums versichert ist.
In der Reiseversicherung gibt es unterschiedliche Produktvarianten, nämlich:
• Reisekaskoversicherung
• Storno-und Stornoselbstbehaltversicherung
• Reiseumbuchungs-und Reiseabbruchversicherung
Bei der Reisekrankenversicherung:
Versichert sind medizinische Behandlungen bei akuter Erkrankung bzw. infolge eines Unfalls des Versicherten im Ausland.
Bis zur Höhe der Versicherungssumme werden bezahlt:
• Ambulante Behandlungen
• Die stationäre Behandlung in staatlich anerkannten Krankenhäusern
• Der Transport in das nächstgelegene Krankenhaus und ein notwendiger Verlegungstransport
• Ein medizinisch begründeter Rücktransport, wenn die Maßnahmen von einem Arzt angeordnet wurden, sowie die Heimreise einer
• ebenfalls versicherten Begleitperson
• Die Überführung Verstorbener oder ein Begräbnis vor Ort
• Der Transport von mitgeführtem Reisegepäck
• Bei Krankenhausaufenthalten, die länger als fünf Tage dauern: die Organisation der Anreise einer dem Versicherten
• nahestehenden Person und ein Kostenvorschuss für das Krankenhaus.
Bei der Reisegebäckversicherung:
• Das gesamte Reisegepäck, das Sie und die mitversicherten Personen auf Reisen mitnehmen oder erwerben
• Technisches Gerät samt Zubehör (Videokamera, Telefon), Sportgeräte, Schmuck, Uhren, Pelze, wenn sie sicher verwahrt und
• persönlich beaufsichtigt oder getragen bzw. benutzt werden, einem Beherbergungsbetrieb, einer bewachten Garderobe, einer
• Gepäckaufbewahrung übergeben worden sind oder sich in einem verschlossenen Raum befinden
• Die Wiederbeschaffung von Dokumenten zu bestimmten, in den Versicherungsbedingungen genannten Summen
Beispiele für versicherte Schadensfälle:
Das Abhandenkommen und die Beschädigung der versicherten Gegenstände zum Beispiel durch höhere Gewalt, Sturm, Brand, Blitzschlag oder Explosion oder wenn Sie während der Reise bestohlen oder beraubt werden. Wenn das Auto aufgebrochen wird oder wenn Sie einen Unfall haben.
• Geld, Wertpapiere, Fahrkarten, Dokumente, Kunstgegenstände, Übersiedlungsgut
• Fahrzeuge und Zubehör sowie Ersatzteile
• Werkzeuge, PCs, alle Gegenstände, die zur Ausübung des Berufes mitgeführt werden
Nicht versichert sind auch Schäden, die
• Vorsätzlich oder grob fahrlässig von Ihnen selbst,
• Durch behördliche Verfügung,
• Krieg, Terrorismus verursacht werden oder
• Durch Vergessen, Verlieren, Liegenlassen oder mangelnde Beaufsichtigung des Gepäcks entstehen.
• Auch Abnutzung, Verschleiß und mangelhafte Materialbeschaffenheit des Reisegepäcks sind nicht versichert
Bei der Reiseumbuchungs-, Abbruchs- und Stornoversicherung:
Für die Umbuchung von Reisen fallen mitunter beträchtliche Gebühren an. Die Reiseumbuchungsversicherung ersetzt Ihnen diese Kosten.
Bei einer Reiseabbruchsversicherung zahlt die Versicherung die notwendigen Rückreisekosten und die nicht genutzten Teile des Reisearrangements.
Im Fall eines versicherten Reiserücktrittes (Storno) werden die Kosten bezahlt, die der Versicherte dem Reiseunternehmen zum Zeitpunkt des Eintrittes des Versicherungsfalles vertraglich schuldet.
Versichert sind die Kosten für ein gebuchtes Reisearrangement inklusive Mietkosten. Ein paar Beispiele:
• Die/der Versicherte kann aus medizinischen Gründen – vom Arzt attestiert – auch wegen einer nach der Buchung entstandenen
• Schwangerschaft, oder im Todesfall, die Reise nicht antreten
• Tod, Unfall oder schwere Erkrankung eines nahen Verwandten, Lebensgefährten, der Schwiegereltern oder Schwiegerkinder des
• Versicherten bzw. einer anderen in der Polizze festgelegten Person
• Der Versicherte wurde von seinem Arbeitgeber gekündigt oder zum Grundwehr oder Zivildienst einberufen
• Durch einen erheblichen Schaden am Eigentum (Brand, Sturm, Überschwemmung etc.) ist die Anwesenheit des Versicherten zur
• Schadenfeststellung erforderlich
• Auch unerwartete, wichtige Schulprüfungen können ein Grund für eine Stornierung der Reise sein. Versicherungsschutz ist unter
• besonderen Bedingungen auch hier gegeben.
Was ist im Falle eines Schadens zu beachten?
Melden Sie eine Erkrankung so rasch wie möglich Ihrer Versicherung. Vor der Einleitung eigener Maßnahmen (z. B. Reiseabbruch oder Spitalsaufenthalt) sollte nämlich mit dem Versicherer geklärt werden, ob Versicherungsschutz gegeben ist.
Wenn Sie sozialversichert oder privat krankenversichert sind, machen Sie Ihre Ansprüche zuerst bei diesen Stellen geltend. Rechnungen sollten entweder in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch oder Spanisch verfasst und möglichst aufgegliedert und detailliert sein.
• Die Grund für den Antritt der Reise sind
• Die bei Antritt der Reise für den Versicherungsnehmer vorhersehbar sind
• Vor Ort in Anspruch genommenen Kuren
• Impfungen und ärztliche Gutachten und Atteste
• Zahnbehandlungen
• Heilbehelfe wie zum Beispiel Brillen, Prothesen etc.
• Entbindungen und Abtreibungen
• Kontrolluntersuchungen und Nachbehandlungen
• Sonderleistungen im Krankenhaus wie Sonderklasse oder Telefongebühren
• Chronische Erkrankungen (gilt vor allem bei Kreditkartenversicherungen).
Ist Ihr Gepäck durch Diebstahl, Raub oder bei einem Verkehrsunfall beschädigt worden oder abhandengekommen, zeigen Sie es bitte sofort bei der örtlichen Polizei an. Lassen Sie sich auch eine Bestätigung darüber geben. Wenn das Gepäck im Hotel, am Campingplatz, oder während einer Bahn- oder Flugreise beschädigt wurde, so sollte man dies ebenfalls sofort der Hotel-bzw. Campingleitung und dem Beförderungsunternehmen melden und eine Bestätigung verlangen. Danach muss der Schaden unverzüglich bei der Versicherung gemeldet werden.
Quellenangabe: vvo.at, wikipedia.at
• Bei Verträgen zwischen 3 und 10 Jahren wird meist ein Prämiennachlass in Form eines Dauerrabatts gewährt.
• Als Verbraucher haben Sie das Recht, gemäß § 3 KschG (Konsumentenschutzgesetz) innerhalb von 1 Woche ab Erhalt der
– Polizze vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Vertrag auf Veranlassung des Werbers außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten
– des Versicherers abgeschlossen wurde. Dieses Recht besteht nicht, wenn der Konsument das Geschäft selbst angebahnt hat.
• Wenn Sie Ihre schriftliche Vertragserklärung persönlich beim Versicherer abgegeben haben, können Sie gemäß § 5b VersVG
– unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von 2 Wochen vom Vertrag zurücktreten: u.a. dann, wenn Sie keine Kopie der
– Vertragsunterlagen erhalten haben. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen.
– Beispiel: „Gemäß § 5b VersVG trete ich von o.a. Vertrag zurück.“
• Gemäß § 1a VersVG kann der Versicherer nach Ihrem Rücktrittsantrag auf eine Bindungsfrist bestehen. Diese Frist darf
– höchstens 6 Wochen betragen, außer es wurde eine längere Bindungsfrist vereinbart.
– Beispiel: „Der Vertrag ist gemäß § 6 Abs 1 KSchG abgelaufen. Ich ersuche um rückwirkende Stornierung und
– Rücküberweisung der irrtümlich eingezahlten Prämie.“
– Beispiel: „Der Umzug beginnt einen Tag nach o.a. Kündigungsdatum.“
– (Kündigungsfrist: 1 Monat nach dem Erwerb bzw. nach Kenntniserlangung von der Versicherung)
– Beispiel: „Als Erwerber des versicherten Risikos kündige ich alle dafür bei Ihnen bestehenden Versicherungen im eigenen
– sowie im Namen aller Miteigentümer.“
1. Der Versicherungsnehmer erhält die Polizze + Versicherungsbedingungen + Belehrung über sein Rücktrittsrecht +
– Informationen gem. § 9a/18b VAG: Das Rücktrittsrecht beträgt 2 Wochen ab Erhalt der Polizze.
2. Der Versicherungsnehmer erhält die Polizze, die Belehrung über sein Rücktrittsrecht + Informationen gem. § 9a/18b VAG,
– jedoch keine Versicherungsbedingungen (vor Antragsunterfertigung!): Das Rücktrittsrecht beträgt 1 Monat ab Erhalt der Polizze.
3. Der Versicherungsnehmer erhält die Polizze + Versicherungsbedingungen + Informationen gem. § 9a/18b VAG, wird aber
– nicht über sein Rücktrittsrecht belehrt: Der Versicherungsnehmer hat ein immerwährendes Rücktrittsrecht.
• Bei Wohnungswechsel übersiedelt der Vertrag mit an die neue Adresse, sofern dort nicht eine ausreichende
– Haushaltsversicherung besteht.
• Bei Verträgen nach den ABH 1989 (Allgemeine Haushalts-Bedingungen) kann der Versicherungsnehmer kündigen, sofern er die
– Kündigung vor Beginn der Übersiedlung ausspricht.
• Nach Eintritt eines Versicherungsfalles in der Feuerversicherung ist jeder Teil (sowohl Versicherer als auch
– Versicherungsnehmer!) berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen. Die Kündigung ist nur bis zum Ablauf eines Monats
– seit dem Abschluss der Verhandlungen über die Entschädigung zulässig. Der Versicherer hat eine Kündigungsfrist von einem
– Monat einzuhalten. Der Versicherungsnehmer kann nicht für einen späteren Zeitpunkt als den Schluss der laufenden
– Versicherungsperiode kündigen.
• Nach dem Eintritt eines Versicherungsfalles in der Hagelversicherung ist jeder Teil (sowohl Versicherer als auch
– Versicherungsnehmer!) berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen: der Versicherer nur für den Schluss der
– Versicherungsperiode, in welcher der Versicherungsfall eingetreten ist, der Versicherungsnehmer spätestens für diesen
– Zeitpunkt.
• Hat nach dem Eintritt eines Versicherungsfalles in der Haftpflichtversicherung der Versicherer seine Verpflichtung zur Leistung
– der Entschädigung dem Versicherungsnehmer gegenüber anerkannt oder die Leistung der fälligen Entschädigung verweigert, so
– ist jeder Teil (sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer!) berechtigt, das Versicherungsverhältnis zu kündigen. Das
– Gleiche gilt, wenn der Versicherer dem Versicherungsnehmer die Weisung erteilt, es über den Anspruch des Dritten zum
– Rechtsstreit kommen zu lassen.
• In der Erlebensversicherung besteht die Möglichkeit des Rückkaufs. Der Vertrag muss mindestens 10 % der Vertragslaufzeit
– oder 3 Jahre bestanden haben. (In den meisten Fällen ist diese Vertragsbeendigung ungünstig, da der Rückkaufwert in den
– ersten Jahren niedriger ist als die eingezahlten Prämien.)
• Der Versicherungsnehmer kann nach mindestens 10 % der Laufzeit oder 3 Jahren zum Schluss der laufenden
– Versicherungsperiode die Umwandlung in eine prämienfreie Versicherung verlangen.
• Erhöht der Versicherungsnehmer ohne Einwilligung des Versicherers die Gefahr oder lässt eine Gefahrenerhöhung vornehmen,
– so kann der Versicherer das Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Beruht die Verletzung
– nicht auf einem Verschulden des Versicherungsnehmers, so muss dieser die Kündigung erst mit dem Ablauf eines Monats gegen
– sich gelten lassen.
• Das Kündigungsrecht erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monats von dem Zeitpunkt an ausgeübt wird, in welchem der
– Versicherer von der Erhöhung der Gefahr Kenntnis erlangt, oder wenn der Zustand wiederhergestellt ist, der vor der Erhöhung
– bestanden hat.

References: § 3
 § 5
 § 5
 § 1
 § 6
 § 9
 § 9
 § 9