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Timestamp: 2017-10-22 03:02:21+00:00

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Urteile > alle Urteile, veröffentlicht im September 2008 < kostenlose-urteile.de
Fahrzeug von der Fahndungsliste: Ausschreibung eines Gebrauchtwagens im Schengener Informationssystem kann Käufer zum Rücktritt berechtigen »
"Bierdosen-Flashmob für die Freiheit" auf privatem Grundstück mit Publikumsverkehr zulässig »
Verfassungs­beschwerde gegen den gewerkschaftlichen Aufruf zu einer "Flashmob-Aktion" im Einzelhandel erfolglos »
BAG: Streikbegleitende „Flashmob-Aktion“ zulässig »
Kein Verbot von so genannten "Flash-Mob"-Aktionen im Arbeitskampf »
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Später Nachzügler im Kreuzungsbereich ist nicht mehr vorfahrtsberechtigt »
Beim Umschalten der Ampel von Grün auf Gelb besteht Pflicht zum Anhalten »
Ampelanlage auf der Nürburgring-Grand-Prix-Strecke ist baugenehmigungspflichtig »
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SWR-Rundfunk­beitrags­satzung schließt Barzahlung des Rundfunkbeitrags in wirksamer Weise aus »
Taxifahrer in Berlin müssen bargeldlose Zahlung ermöglichen »
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Fensterprogrammlizenz
Verwaltungsgericht bestätigt im Eilverfahren Entscheidung der Landesmedienanstalt, Fensterprogrammlizenz bei RTL an AZ Media zu vergeben »
Firma von Ulrich Wickert unterliegt im Streit um Fensterprogrammlizenz bei RTL »
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OLG Hamm: Theaterstück "Ehrensache" darf auch in Hagen aufgeführt werden »
Streit ums Vivaldi-Oper "Motezuma": BGH zu den Voraussetzungen ein Verwertungsrecht als Herausgeber der Erstausgabe beanspruchen zu können »
Bundesgerichtshof: Theaterstück "Ehrensache" darf aufgeführt werden »
BGH zur Frage, wann eine Musical-Show als bühnenmäßige Aufführung anzusehen ist »
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BGH: "Schwarzhandel" mit Bundesligakarten kann nur teilweise untersagt werden »
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Pharmazeutische Großhändler müssen bei Abgabe verschreibungs­pflichtiger Arzneimitteln an Apotheken keinen Mindestpreis erheben »
Ausgabe von "BonusBons" beim Verkauf von verschreibungs­pflichtigen Arzneimitteln unzulässig »
Abmahnung wegen 30 Sekunden Fußballschauens während der Arbeitszeit zuässig »
Aufenthalts- und Betretungsverbote gegen Freiburger Fußballfans rechtmäßig »
Kein Anspruch auf Schadensersatz für Verletzung während Zweikampf beim Frauenfußball »
Alle Urteile, die im September 2008 veröffentlicht wurden.
Springe zu den Urteilen vom 02.09.2008
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom23.07.2008
- 2 K 1238/08 -
Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat zu der Frage Stellung genommen, ob bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit Werbungskosten nach den Grundsätzen einer doppelten Haushaltsführung berücksichtigt werden können, wenn die auswärtige Unterbringung in einem Wohnmobil stattfindet. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Urteil vom01.04.2008
Dem Vermieter eines Baggers sind die Mieterin und ihr Baggerfahrer zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet, wenn der Fahrer aus Unachtsamkeit das gemietete Fahrzeug beschädigt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Wiesbaden, Urteil vom12.08.2008
- 6 K 414/08.WI -
Prüfungsangst berechtigt nicht, ein drittes Mal an einer Prüfung teilnehmen zu dürfen
Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat die Klage eines angehenden Krankenpflegers bei einer Krankenpflegerschule im Rheingau abgewiesen, der die Zulassung zu einer weiteren Wiederholungsprüfung begehrte. Lesen Sie mehr
Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom26.08.2008
Das Landesverfassungsgericht in Dessau-Roßlau hat das seit dem 01.01.2008 bestehende vollständige Rauchverbot in Diskotheken und so genannten Einraum-Gaststätten einstweilen ausgesetzt. Entsprechende Anträge der Beschwerdeführer waren zunächst mit Beschlüssen vom 30.06.2008 zurückgewiesen worden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Gießen, Beschluss vom28.08.2008
- 1 L 1759/08.GI, 1 L 1760/08.GI -
Anwohner scheitern mit Eilanträgen gegen Baugenehmigung für holzverarbeitenden Betrieb
Das Verwaltungsgericht Gießen hat die Eilanträge mehrerer Anwohner in Lauterbach abgelehnt, die sich gegen die einem holzverarbeitenden Unternehmen erteilten Baugenehmigungen richteten. Basierend auf einem derzeit von den Antragstellern noch vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in einem so genannten Normenkontrollverfahren angegriffenen Bebauungsplan für das „Industriegebiet Rotäcker“ hat der Vogelsbergkreis dem beigeladenen Unternehmen die Baugenehmigungen für mehrere Teileinrichtungen des geplanten holzverarbeitenden Betriebs erteilt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom19.08.2008
Wird ein Beamter aus dem Bundesdienst nach dem 31.12.2004 in den öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg versetzt, muss er ab der Besoldungsgruppe A 12 einen dreijährigen Ausschluss der Sonderzahlung (früheres Urlaubs- und Weihnachtsgeld) und eine Absenkung der Dienstbezüge um 4 % auch dann hinnehmen, wenn er zuvor für längere Zeit in den Dienst des Landes Baden-Württemberg abgeordnet war. Dies hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschieden und damit die Klage eines früheren Bundesbeamten abgewiesen. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verfassungsgerichtshof, Beschluss vom27.08.2008
- Vf. 5-VII-08, Vf. 7-VII-08 -
Bayern: Eilanträge gegen Nichtraucherschutz in Gaststätten gescheitert
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat den Erlass von einstweiligen Anordnungen zum Nichtraucherschutz in Gaststätten abgelehnt. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 01.09.2008 | 03.09.2008
Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom28.02.2007
Ein Sportwagen Mercedes Benz 190 SL, Baujahr 1960, ist nach einem Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg kein Sammlungsstück von geschichtlichem oder völkerkundlichem Wert. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom13.08.2008
Im pfälzischen Mundatwald findet deutsches Recht uneingeschränkt Anwendung. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Amtsgericht München, Urteil vom14.02.2008
Die Vereinbarung eines pauschalierten Schadenersatzes bei Stornierung eines Kaufvertrages in Höhe von 25 Prozent des Kaufpreises stellt keine unangemessene Benachteiligung des Käufers dar. Schließt jemand einen Kaufvertrag, kann er später dem Verkäufer nicht entgegenhalten, er habe mangels Deutschkenntnissen die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht verstanden. Dies hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Dresden, Urteil vom01.08.2008
Ein Empfänger von Arbeitslosengeld II hat keinen Anspruch auf Erstattung der Kosten für einen Telefonanschluss. Die Leistungen für die Erstausstattung einer Wohnung erstrecken sich nicht auf den Telefonanschluss. Das hat das Sozialgericht Dresden entschieden. Lesen Sie mehr
Amtsgericht München, Beschluss vom15.01.2008
Die Aufzählung der in einer Reiserücktrittskostenversicherung angeführten mitversicherten Personen ist abschließend; ein Verlobter, der nicht in häuslicher Gemeinschaft mit dem Versicherungsnehmer lebt, gehört nicht dazu. Dies hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr
Landgericht Münster, Urteil vom30.06.2008
Unfallverursacher müssen einem Unfallopfer auch den behindertengerechten Umbau für ein Haus bezahlen. Dies hat das Landgericht Münster entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 02.09.2008 | 04.09.2008
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom14.08.2008
- 2 BV 07.2226 -
Windkraftanlage trotz Ausschluss im Regionalplan erlaubt
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat einem Windkraftanlagenbetreiber Recht gegeben, der seine Anlage außerhalb der dafür im Regionalplan vorgesehenen Vorrangs- und Vorbehaltsgebiete errichten will. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom07.08.2008
- 19 B 07.1777 -
Abschiebungsverbot für jüdische Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion
Nach einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz aus dem Jahre 1991 werden jüdische Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion den unmittelbar nach dem Kontingentflüchtlingsgesetz* aufgenommenen Flüchtlingen gleichgestellt. Sie erhalten auch denselben Rechtsstatus und die sich daraus ergebenden Vergünstigungen, wie z.B. unbefristete Aufenthaltserlaubnis, Eingliederungshilfen und Zugang zum Arbeitsmarkt. Lesen Sie mehr
Bundesfinanzhof, Urteil vom29.05.2008
- V R 7/06 -
Der Betrieb von Unterhaltungsgeräten, die dem Spieler keine Chance auf einen Geldgewinn, sondern lediglich die Möglichkeit einräumen, seinen Geldeinsatz wiederzuerlangen (sog. "Fun-Games"), ist nicht umsatzsteuerfrei. Dies entschied der Bundesfinanzhof. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom11.07.2008
- 22 A 07.40058 -
Verschärfte Immissionsgrenzwerte im Industriegebiet unzulässig
Ein Industriegebiet darf nicht in der Weise bauplanungsrechtlich festgesetzt werden, dass generell die für Gewerbegebiete geltenden (niedrigeren) Immissionsgrenzwerte zur Anwendung kommen. Lesen Sie mehr
Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom03.09.2008
Der Gerichtshof hebt die Urteile des Gerichts auf und entscheidet, dass die Gemeinschaftsgerichte für die Prüfung der von der Gemeinschaft erlassenen Maßnahmen, mit denen Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen umgesetzt werden, zuständig sind. In Wahrnehmung dieser Zuständigkeit stellt er fest, dass die Verordnung die Grundrechte verletzt, die Herr Kadi und Al Barakaat unter Berufung auf das Gemeinschaftsrecht geltend machen. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom01.09.2008
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat im vorläufigen Rechtsschutz entschieden, dass die Landeshauptstadt München die Aufstellung von Haltverbotschildern in der Isabellastrasse mit dem Zusatz "Bewohner mit Parkausweis West Schwabing frei" anordnen darf. Ein Freiberufler aus einem angrenzenden Parklizenzgebiet hatte sich gegen die Anordnung gewendet, weil sie es seinen Angestellten unmöglich mache, in zumutbarer Nähe zu ihrer Arbeitsstätte einen Parkplatz zu finden. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom07.11.2007
- 8 Sa 461/07 -
Ein Arbeitgeber kann einem Arbeiternehmer nicht allein deshalb fristlos kündigen, weil dieser eine längere Haftstrafe antreten muss. Es kommt vielmehr entscheidend darauf an, ob der Arbeitgeber den vorübergehenden Ausfall des Mitarbeiters überbrücken kann. Ferner hat der Arbeitgeber bei einer Kündigung das Alter des Mitarbeiters und dessen Dauer der Betriebszugehörigkeit zu berücksichtigen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 03.09.2008 | 05.09.2008
Urlaub bleibt Urlaub. Arbeitgeber können Mitarbeiter, die schon in die Ferien aufgebrochen sind, nicht zurückbeordern. Dies gilt auch bei innerbetrieblichen Schwierigkeiten. Anders lautende individuell festgelegte Vereinbarungen sind nicht gültig. Eine solche Abrede verstößt nämlich gegen zwingendes Urlaubsrecht und ist rechtsunwirksam (§ 13 BUrlG). Dies hat das Bundes­arbeitsgericht entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesfinanzhof, Urteil vom12.06.2008
- V R 32/06 -
Bundesfinanzhof zur Umsatzsteuer beim "Outsourcing" von Banken
Der Bundesfinanzhof hat zu der für die Bankenpraxis bedeutsamen Frage geäußert, unter welchen Voraussetzungen Dienstleister beim sogenannten "Outsourcing" gegenüber Banken umsatzsteuerfreie Leistungen erbringen können. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom04.09.2008
Wenn Studenten aus steuerlichen oder anderen Gründen Vermögen ihrer Eltern verwalten, darf dies beim Bafög nicht angerechnet werden. Sollten Studenten Schulden bei ihren Eltern haben, kann dies günstig beim Bafög berücksichtigt werden. In beiden Fällen ist jedoch ein strenger Nachweis erforderlich, entschied das Bundesverwaltungsgericht. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil vom04.09.2008
Ehefrau mit 10 prozentiger Kapitalbeteiligung an einer GmbH muss Sozialversicherungsbeiträge zahlen
Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat entschieden, dass Arbeitsverträge nicht danach unterschiedlich ausgelegt werden können, ob sie den Betroffenen individuell jeweils steuerlich oder sozialrechtlich nützlich bzw. günstig sind. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom03.09.2008
- 5 U 51/08 -
Kölner "Zwitterprozess": Arzt muss 100.000 € Schmerzensgeld zahlen
Im Kölner "Zwitterprozess" hat eine 49-jährige Krankenpflegerin auch in der Berufungsinstanz gegen einen Chirurgen obsiegt, den sie wegen einer über 30 Jahre zurückliegenden Operation auf Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 100.000,- Euro in Anspruch nimmt. Das Oberlandesgericht Köln wies die Berufung des Mediziners gegen das Urteil der Vorinstanz einstimmig zurück, ohne dass es noch zu einer erneuten mündlichen Verhandlung kam, weil das Rechtsmittel des Mediziners keine Aussicht auf Erfolg und die Sache keine grundsätzliche Bedeutung habe. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom24.05.2007
- 12 U 205/06 -
Auch ein Autofahrer, der "nur" eine Leitplanke beschädigt, muss am Unfallort bleiben. Dies geht aus einem Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts hervor. Die Versicherung kann im einem solchen Fall die Regulierung des Schadens verweigern. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom25.06.2001
Immer wieder kommt es in Deutschland zu Bankenfusionen, wie aktuell der Fusion der Commerzbank mit der Dresdner Bank. Manch ein Kunde möchte dann ungünstige Kredite kurzfristig kündigen. Ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht bei einer Bankenfusion gibt es aber nicht. Eine Kündigung ist aber bei einem gewichtigen Grund möglich, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe zeigt. Dann kann der Bankkunde bei Kreditkündigung die Vorfälligkeitsentschädigung sparen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 04.09.2008 | 08.09.2008
Finanzgericht des Landes Brandenburg, Urteil vom07.07.2005
- 4 K 12/04 -
Höhere Kfz-Steuer für "verblechte" Postautos
Wer einen gebrauchten Kleinwagen erwirbt, der aus den Beständen der Deutschen Post AG stammt und dessen hintere Seitenfenster durch Bleche ersetzt worden sind (sog. "verblechtes" Postauto), muss diesen nach dem Kfz-Steuergesetz als Pkw versteuern und damit eine höhere Kfz-Steuer entrichten. Eine Besteuerung "verblechter" Postautos als Lkw, die für den Käufer günstiger wäre, scheidet aus. Dies entschied jetzt das Finanzgericht des Landes Brandenburg. Lesen Sie mehr
Finanzgericht des Landes Brandenburg, Urteil vom15.12.2005
- 4 K 1742/04 -
Trinkgelder, die an Mitarbeiter der Automatenspielbank Berlin gezahlt werden, sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei. Dies gilt nach dem jetzt veröffentlichten Urteil des Finanzgerichts des Landes Brandenburg auch dann, wenn das Trinkgeld über den Arbeitgeber (Spielbank) ausgezahlt wird und der Arbeitnehmer einen arbeitsvertraglichen Anspruch auf Auszahlung gegen den Arbeitgeber hat. Lesen Sie mehr
Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom03.05.2007
- 8 K 1460/05 B -
Ein Bediensteter der BVG, der über eine Freifahrtberechtigung verfügt, kann nach einem Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg gleichwohl die Kosten, die ihm aufgrund von Fahrten zwischen seiner Wohnung und seiner Arbeitsstätte mit dem eigenen Kraftfahrzeug entstehen, steuerlich in der gesetzlich vorgesehenen Höhe als Werbungskosten geltend machen. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom04.09.2008
- 8 AE 08.40017 -
Luftrechtliche Änderungsgenehmigung kann nicht per einstweiliger Anordnung durchgesetzt werden - Entscheidung in der Hauptsache darf nicht vorweggenommen werden
Eine vorläufige luftrechtliche Änderungsgenehmigung für den Betrieb eines Verkehrslandeplatzes auf dem Gelände des bisherigen Militärflugplatzes Fürstenfeldbruck kann nicht im Wege einer einstweiligen Anordnung erteilt werden. Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden und damit einen entsprechenden Antrag der Betriebsgesellschaft abgelehnt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Gießen, Urteil vom05.09.2008
- 8 E 1331/06 -
Veränderungssperre, die Verhinderungsplanung dient, ist rechtswidrig
Das Verwaltungsgericht Gießen hat einer Klage teilweise stattgegeben, mit der die Klägerin die Erteilung einer Baugenehmigung zur Errichtung von Windenergieanlagen erstreiten wollte. Lesen Sie mehr
Amtsgericht Bonn, Urteil vom16.08.2007
Inhaber von Telefonanschlüssen müssen auch dann die Kosten für Erotikanrufe tragen, wenn diese durch ihre minderjährigen Kinder verursacht worden sind. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Bonn hervor. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom04.09.2008
Die Honorare an Juroren der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) sind in der Künstlersozialversicherung abgabepflichtig. Dies hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 05.09.2008 | 09.09.2008
Montag, der 08.09.2008
Finanzgericht des Landes Brandenburg, Urteil vom11.04.2001
- 2 K 1991/99 -
Verzichtet der Arbeitnehmer auf Urlaub, um an einer Fortbildung teilzunehmen, so ist der Wert des Urlaubs steuerlich nicht absetzbar
Verzichtet ein Arbeitnehmer auf Urlaub, um an einer Fortbildungsmaßnahme teilzunehmen, so ist der Wert des Urlaubs, auf den der Arbeitnehmer verzichtet, steuerlich nicht absetzbar; dies gilt auch dann, wenn dem Arbeitnehmer freigestellt war, ob er für die Fortbildung auf Urlaubstage verzichtet oder aber statt dessen eine Teilnahmegebühr entrichtet. Dies entschied das Finanzgericht des Landes Brandenburg. Lesen Sie mehr
Amtsgericht München, Urteil vom26.02.2008
- 121 C 28564/07 -
Vertritt ein Anwalt sich in einem Rechtsstreit selbst, kann er von der Rechtsschutzversicherung keine fiktiven Anwaltskosten verlangen. Dies hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Gießen, Beschluss vom05.09.2008
- 8 L 2122/08.GI, 8 L 2123/08.GI -
Stadtverordnetenversammlung: Veränderungen an der Tagesordnung müssen pünktlich eingereicht werden
Das Verwaltungsgericht Gießen hat zwei Eilanträge der Fraktion der Grünen in der Laubacher Stadtverordnetenversammlung abgelehnt, mit denen die Fraktion die Aufnahme weiterer Punkte auf die Tagesordnung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 10.09.2008 sowie des Sozialausschusses am 09.09.2008 begehrte. Lesen Sie mehr
Arbeitsgericht Mainz, Urteil vom02.09.2008
Eine schwangere Arbeitnehmerin, deren befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund des Vorliegens einer Schwangerschaft nicht verlängert wird, hat Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangenen Arbeitseinkommens und zusätzlich auf angemessene Entschädigung wegen einer Benachteiligung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Lesen Sie mehr
Amtsgericht Köln, Urteil vom24.04.2007
- 133 C 29/06 -
Trümmerurlaub: 50 Prozent Reisepreis-Minderung wegen Tsunami-Schäden
Reisende können vom Reiseveranstalter Geld zurückverlangen, wenn entgegen der Behauptung des Reiseveranstalters am Ferienort nach einer Naturkatastrophe nicht wieder alles in Ordnung ist. Dies hat das Amtsgericht Köln entschieden. Lesen Sie mehr
Landgericht Köln, Urteil vom28.05.2008
- 28 O 157/08 -
Veröffentlichung von E-Mails auf Website verletzt Persönlichkeitsrecht
Wer ohne Erlaubnis eine fremde E-Mail veröffentlicht, verletzt das Persönlichkeitsrecht des Absenders und kann von diesem abgemahnt werden. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Köln hervor. Die Veröffentlichung einer E-Mail ist nur dann erlaubt, wenn es einen sehr wichtigen Grund gibt, der schwerer wiegt, als das Geheimhaltungsinteresse des Absenders. Lesen Sie mehr
Bundessozialgericht, Urteil vom15.04.2008
- B 14/7b AS 6/07 R -
Arbeitslosengeld II: Keine Anrechnung von Schmerzensgeld
Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen sich Vermögen aus einer Schmerzensgeldzahlung nicht anrechnen lassen. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden. Die Anrechnung würde eine besondere Härte darstellen und ist daher ausgeschlossen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 08.09.2008 | 10.09.2008
Dienstag, der 09.09.2008
Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom05.09.2008
- 6 K 4369/07 -
Keine höhere Aufwandsentschädigung für Durmersheimer Ortsvorsteher
Ein ehrenamtlicher Ortsvorsteher kann nicht deswegen eine höhere monatliche Aufwandsentschädigung beanspruchen, weil die Zahl der Einwohner des Ortsteils auf über 2.000 angewachsen ist. Dies hat das Verwaltungsgerichts Karlsruhe entschieden und damit die Klage eines ehrenamtlichen Ortsvorstehers der Gemeinde Durmersheim abgewiesen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Oldenburg, Beschluss vom02.09.2008
- 7 B 2323/08 -
Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad kann die Fahrerlaubnis kosten
Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat das Rechtsschutzbegehren eines Mannes abgelehnt, dem nach einer Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Lesen Sie mehr
Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom09.09.2008
- C-120/06 P, C-121/06 P -
Die Europäische Gemeinschaft ist nicht zum Ersatz der Schäden verpflichtet, die auf den Verstoß gegen die WTO-Übereinkünfte durch ihre Organe zurückzuführen sind. Das Gericht hat einen Rechtsfehler begangen, indem es das Bestehen einer Regelung der außervertraglichen Haftung der Gemeinschaft für die rechtmäßige Ausübung ihrer Rechtsetzungstätigkeiten anerkannt hat. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom25.04.2007
- IV ZR 85/05 -
Schäden, die durch Tiere verursacht wurden, sind nicht durch die private Haftpflicht­versicherung abgedeckt. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor. Im Fall musste der Besitzer den Schaden, den ein aus einem Reitstahl ausgebrochenes Pferd verursachte, selbst tragen. Lesen Sie mehr
Europäisches Gericht Erster Instanz, Urteil vom09.09.2008
- T-212/03 -
EU muss keinen Schadenersatz an Reisekonzern MyTravel wegen Fusionsuntersagung zahlen
Die Nichtigerklärung der Entscheidung der Kommission, mit der der Erwerb von First Choice durch MyTravel untersagt worden ist, führt nicht zu einer finanziellen Haftung der Gemeinschaft, da die Kommission das Gemeinschaftsrecht nicht offenkundig und erheblich verletzt hat. Dies hat das Gericht erster Instanz entschieden. Lesen Sie mehr
Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom14.05.2008
- 941 OWi-752 Js 14719/08 -
Hessen: Bußgelder gegen Raucherclubs verhängt
Wer sein Lokal in einen Raucherclub umwandelt, um damit das Nichtraucherschutzgesetz zu umgehen, handelt rechtswidrig. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main hervor, dass die Geschäftsführer von drei in Form einer GmbH geführten Restaurants zu Geldbußen von 300,- und 450,- EUR verurteilte. Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom22.01.2008
- 13 K 330/07 -
Steuervorteile für haushaltsnahe Dienstleistungen können nur beansprucht werden, wenn die Rechnung des Handwerkers durch Überweisung oder Einzahlung auf dessen Konto beglichen wird. Dies hat das Niedersächsische Finanzgericht entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 09.09.2008 | 11.09.2008
Mittwoch, der 10.09.2008
Bundesfinanzhof, Urteil vom19.06.2008
Der Bundesfinanzhof hat geklärt, unter welchen Voraussetzungen Kindergeld zu gewähren ist für Kinder, die einen Arbeitsplatz oder Ausbildungsplatz suchen. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom20.08.2008
Erstmals seit Inkrafttreten des hessischen Nichtraucherschutzgesetzes sind zwei Gaststättenbetreiber wegen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz rechtskräftig verurteilt worden. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom09.09.2008
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die Darstellung handelsüblicher Spielkarten mit einem unrichtigen Copyright-Hinweis einer Kartenlegerin auf einer Internetseite irreführend ist. Bei einem Durchschnittsverbraucher, der an Kartenlegen und Wahrsagen glaube, könne der irreführende Eindruck entstehen, dass die Kartenlegerin gegenüber anderen Kartenlegerinnen besondere „Macht über die Karten“ ausübe. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Aachen, Beschluss vom29.08.2008
Das Verwaltungsgericht Aachen hat den Eilantrag eines Bewerbers auf Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst zum 01. September 2008 abgelehnt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Braunschweig, Beschluss vom09.09.2008
Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat ein Musterverfahren des Deutschen Beamtenbundes (dbb Tarifunion) gegen das Land Niedersachsen ausgesetzt, um die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu der Frage einzuholen, ob die Netto-Gesamtbesoldung des Klägers im Jahr 2005 verfassungsgemäß war. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Trier, Urteil vom19.08.2008
Ein Beamter, der gegenüber anderen Beschäftigten gegen deren erkennbaren Willen eindeutige sexuelle Anspielungen macht, begeht ein schweres Dienstvergehen, dem ein besonderes Gewicht zukommt, wenn er sich so in seiner Eigenschaft als Chef des Personalamtes einer Stadt gegenüber den Anwärterinnen und Probezeitbeschäftigten verhält. Dies hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden und den betroffenen Beamten um ein Amt zurückgestuft. Lesen Sie mehr
Kammergericht Berlin, Urteil vom05.07.2007
Radfahrer haben auf einem kombinierten Geh- und Radweg keine besondere Pflicht zur Rücksichtnahme gegenüber Inline-Skatern, denn diese können ähnliche Geschwindigkeiten erreichen und haben dadurch ein vergleichbares Gefahrenpotenzial, urteilte das Berliner Kammergericht. Ein Radfahrer muss daher nicht anhalten, um einen entgegenkommenden Rollschuhfahrer vorbeizulassen. Kommt es bei einer Begegnung unter nicht aufklärbaren Umständen zur Kollision, tragen beide ihren Schaden selbst. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 10.09.2008 | 12.09.2008
Donnerstag, der 11.09.2008
Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom09.04.2008
- 8 K 8238/07 -
Steuerberatungskosten waren bis zum Jahre 2006 als Sonderausgaben abzugsfähig und minderten den Gesamtbetrag der Einkünfte des Steuerpflichtigen. Das gilt jedoch nicht für solche Steuerberatungskosten, die für das Erstellen einer Erbschaftsteuererklärung anfallen, wie das Finanzgericht Berlin-Brandenburg klarstellte. Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom02.09.2008
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass einer Hebamme die zur Ausübung der Geburtshilfe notwendige Berufserlaubnis mit sofortiger Wirkung entzogen werden darf, wenn die Hebamme bei einer von ihr betreuten Geburt, bei der es zu Komplikationen kommt, nicht rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt und deshalb werdende Mütter oder Neugeborene gefährdet. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom08.09.2008
- 13 L 1123/08 -
Deutsche Delegierte beim CERN müssen Protonenbeschleuniger LHC nicht stoppen
Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht verpflichtet, ihre Delegierten im Rat der Europäischen Kernforschungsorganisation CERN (Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire) zu einer Initiative gegen die Inbetriebnahme des Protonenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) in Genf anzuweisen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Köln. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschluss vom11.09.2008
Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat einen Normenkontrollantrag gegen einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan der Kreisstadt Merzig zurückgewiesen, durch den der Beigeladenen die Einrichtung einer integrativen Kinderkrippe in einem bisher als Wohnhaus genutzten Gebäude im reinen Wohngebiet auf dem Nachbargrundstück der Antragsteller ermöglicht werden soll. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Beschluss vom02.09.2008
- 7 L 889/08 -
Laser - Ohrakupunktur ist nur von Medizinern und Heilpraktikern durchzuführen
Der Einsatz von Laser - Ohrakupunktur, in diesem Fall zur Raucherentwöhnung, setzt eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz voraus. Dies entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und beließ es nach summarischer Prüfung des Sachverhalts im Verfahren auf vorläufigen Rechtsschutz bei der sofortigen Vollziehbarkeit einer Untersagungsverfügung der Kreisverwaltung Recklinghausen gegen die Antragstellerin. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom11.09.2008
- 20 Sa 2244/07 -
Vergütungsstufen, die sich allein nach dem Lebensalter richten, sind ein unzulässige Diskriminierung. Dies hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom11.09.2008
- III ZR 212/07 -
Der Kläger, ein deutscher Staatsangehöriger, macht gegen den beklagten Freistaat Schadensersatzansprüche geltend, weil ihm für einen Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr das Recht aberkannt wurde, von seiner in der Tschechischen Republik erteilten Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 11.09.2008 | 15.09.2008
Freitag, der 12.09.2008
Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom11.09.2008
- C-426/08, C-427/08, C-428/08, C-429/08, C-430/08, C-431/08, C-432/08, C-433/08, C-434/08, -
EuGH zu den Kriterien zur Einstufung von Steuerreglungen einer Gebietskörperschaft
Der Europäische Gerichtshof hat die Kriterien präzisiert, anhand deren sich auf dem Gebiet der staatlichen Beihilfen feststellen lässt, ob eine Gebietskörperschaft im Verhältnis zur Zentraggewalt über institutionelle, prozedurale und wirtschaftliche Autonomie verfügt. Es ist insbesondere zu prüfen, ob die Berechnung und das Verfahren, mittels deren die Höhe der Finanztransfers zwischen den verschiedenen Verwaltungen festgesetzt wird, möglicherweise einen Ausgleich der Kosten bewirken, die durch eine von der Gebietskörperschaft erlassenen Regelung entstehen, und ob eine solche Regelung einen verdeckten Ausgleich nach sich ziehen kann Lesen Sie mehr
Bundesfinanzhof, Urteil vom22.07.2008
- VIII R 101/02 -
Übungsleiterfreibetrag gilt auch für Tätigkeit in anderen EU-Staaten
Nach § 3 Nr. 26 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sind Einnahmen aus bestimmten nebenberuflichen Tätigkeiten bis zu einer Höchstgrenze (heute 2.100 € pro Jahr) steuerfrei (so genannter Übungsleiterfreibetrag). Nach der bisher geltenden Gesetzesfassung galt dies nur für solche Tätigkeiten, die für inländische öffentliche Körperschaften oder gemeinnützige Einrichtungen erbracht wurden. Für Zahlungen ausländischer Körperschaften und Einrichtungen galt die Steuerbefreiung dagegen nicht. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom15.07.2008
- 10 BV 07.2143 -
Anwesenheit von Polizeibeamten und Anfertigung von Tonaufnahmen bei einer Versammlung rechtswidrig
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof festgestellt, dass die Anwesenheit der Polizeibeamten und die Anfertigung von Tonaufnahmen in der Versammlung am 19. Juli 2006 im EineWeltHaus in München rechtswidrig waren. Lesen Sie mehr
- I ZR 74/06 -
BGH: "Schwarzhandel" mit Bundesligakarten kann nur teilweise untersagt werden
Im Kampf gegen den Schwarzhandel hat der Hamburger Sportverein (HSV) einen Teilerfolg erzielt. Der Bundesgerichtshof verbot dem Internethändler bundesligakarten.de den Weiterverkauf von Karten, die er zuvor beim HSV erworben hat. Dagegen darf der Händler Eintrittskarten verkaufen, die er von Privatpersonen z.B. über Suchanzeigen in Sportzeitschriften aufgekauft hat. Lesen Sie mehr
Landgericht München I, Urteil vom18.10.2007
- 26 O 24519/05 -
Gebrauchtwagenverkauf: Gebrauchtwagenhändler verlangt Vermittlungsprovision und Standgebühren für nicht verkauften Pkw
Gebrauchtwagenhändler dürfen nur dann eine Vermittlungsprovision verlangen, wenn es ihnen tatsächlich gelingt, das Fahrzeug zu verkaufen. Das bloße Bemühen um den Verkauf rechtfertigt eine solche Gebühr nicht. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts München I hervor. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom10.04.2008
- 6 U 34/07 -
Armbanduhrenwerbung "30 Meter wasserdicht" ist oft irreführend
Armbanduhren, die mit dem Werbetext "30 Meter wasserdicht" beworben werden, müssen auch eine solche Tauchtiefe aushalten, ansonsten ist die Werbung irreführend. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden. Lesen Sie mehr
Amtsgericht Hagen, Urteil vom26.03.2008
- 17 C 62/08 -
Immer wieder stellen sich vermeintliche Gratis-Angebote im Netz plötzlich als sehr kostspielig heraus. Das Amtsgericht Hamm hatte ein derartigen Fall von "Internet-Abzocke" zu entscheiden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 12.09.2008 | 16.09.2008
Montag, der 15.09.2008
Verwaltungsgericht Kassel, Beschluss vom11.09.2008
Das Verwaltungsgericht Kassel hat einen Eilantrag einer Schuldnerberatungs- GmbH gegen das Regierungspräsidium Kassel abgelehnt. Das Regierungspräsidium hatte deren Antrag auf Verlängerung der Anerkennung als geeignete Schuldnerberatungsstelle im Sinne der Insolvenzordnung abgelehnt. Das Verwaltungsgericht gab dem Regierungspräsidium Recht. Die Antragstellerin sei als Verbraucherinsolvenzberaterin nicht geeignet. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder), Urteil vom25.06.2008
Wer versäumt hat, Widerspruch gegen einen Bescheid einzulegen, kann auch nach Jahren vor Gericht geltend machen, dass dieser Bescheid offensichtlich grob rechtswidrig und damit nichtig ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder). Weil die Stadt Frankfurt (Oder) schwerwiegend fehlerhaft die Zahlung von Blindenhilfe eingestellt hatte, muss sie diese nun für 9 Jahre nachzahlen. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom04.09.2008
- 4 U 26/06 -
Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat einen Wirtschaftsprüfer verurteilt, an 71 Kläger Schadensersatz in Höhe von insgesamt ca. 3.000.000 € zu zahlen. Nach Auffassung des Senats war der Beklagte in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender einer Aktiengesellschaft mitverantwortlich für eine betrügerische Anlagevermittlung. Lesen Sie mehr
Amtsgericht München, Urteil vom23.11.2007
Wer der Aufforderung des Sicherheitspersonals eines Festzeltes nicht nachkommt, kann mit einem "Polizeigriff" aus dem Festzelt verbracht werden. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts München hervor. Das Sicherheitspersonal nimmt das so genannte Hausrecht war. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom13.08.2008
Ein Hundehalter hat auch dann keinen Anspruch auf Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes, wenn das Tier zwar so vor dem Tierheim bewahrt würde, die Ursache für das Verbringen ins Tierheim jedoch in der eigenen Verantwortlichkeit des Halters liegt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Düsseldorf, Beschluss vom19.12.2007
- I-3 Wx 98/07 -
Eigentümergemeinschaft: Nutzung des Dachbodens als "Hobbyraum"
Wird einem Wohnungseigentümer durch die Teilungserklärung die ausschließliche Nutzung des Dachbodens zugewiesen, so ist er nicht zwingend darauf beschränkt, diesen lediglich als Abstellraum zu verwenden. Die gelegentliche Nutzung zu Wohnzwecken, beispielsweise als Hobbyraum oder als Gästezimmer, ist durchaus möglich. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervor. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Düsseldorf, Beschluss vom25.07.2008
- I-24 W 53/08 -
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat in einem Prozess­kostenhilfe­verfahren entschieden, dass ein Mieter, der Gewerberäume angemietet hat, nicht fristlos wegen einer schweren Krebserkrankung kündigen kann. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 15.09.2008 | 17.09.2008
Dienstag, der 16.09.2008
Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder), Beschluss vom25.07.2008
Versäumt eine Kraftfahrerin einen Drogentest, den die Straßenverkehrsbehörde angeordnet hat, darf ihr die Fahrerlaubnis sofort entzogen werden. Eine "zweite Chance" für diesen Test muss die Behörde nicht einräumen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) in einem Eilverfahren. Die Fahrerlaubnisinhaberin muss deshalb ihren Führerschein in der Führerscheinstelle abgeben. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Göttingen, Urteil vom27.08.2008
- 1 A 78/08 -
Das Verwaltungsgericht Göttingen hat eine auf Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen gerichtete Klage von Flüchtlingen aus dem Kosovo u.a. mit der Begründung abgelehnt, die Kinder der Familie seien ihrer Schulpflicht nicht regelmäßig nachgekommen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Arnsberg, Beschluss vom16.09.2008
- 12 L 597/08 -
Ehrverletzende Äußerungen: Regierungspräsident muss ehrenrührige Äußerungen über Oberbürgermeister unterlassen
Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Regierungspräsidenten Arnsberg, im Wege der einstweiligen Anordnung verpflichtet, es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß in der Öffentlichkeit zu behaupten, der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund habe sich die Zustimmung der Bezirksregierung Arnsberg zur Haushaltssatzung der Stadt Dortmund für die Jahre 2008/2009 durch falsche Angaben erschlichen. Diesen Vorwurf hatte der Regierungspräsident im Hinblick auf finanzielle Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb des Klinikums Dortmund erhoben. Lesen Sie mehr
Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom16.09.2008
Ein pharmazeutisches Unternehmen in beherrschender Stellung nutzt diese Stellung missbräuchlich aus, wenn es sich weigert, normale Bestellungen von Großhändlern auszuführen, um Parallelexporte zu verhindern. Ob die Bestellungen normal sind, ist im Verhältnis zum Bedarf des betroffenen nationalen Marktes sowie zu den früheren Geschäftsbeziehungen zu bestimmen. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Lesen Sie mehr
Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom05.09.2008
- S 47 AY 191/08 ER -
Die Stadt Schwerte kommt ihrer Pflicht zur Gewährleistung des Existenzminimums nicht nach, wenn sie das Arbeitslosengeld II (Alg II) des Vormunds einer 16jährigen Vollwaise auf deren Leistungsanspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) anrechnet und lediglich 6,99 Euro monatlich auszahlt. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom16.09.2008
- 9 AZR 781/07 -
BAG: Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit bei höherwertigem Arbeitsplatz nur in Ausnahmefällen
Teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer haben nach § 9 TzBfG einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Arbeitszeit auf einem „entsprechenden“ freien Arbeitsplatz, wenn sich keine besser geeigneten Konkurrenten bewerben. Um einen „entsprechenden“ Arbeitsplatz handelt es sich regelmäßig nur dann, wenn die zu besetzende Stelle dieselben Anforderungen an die Eignung des Arbeitnehmers stellt wie die bisher ausgeübte Tätigkeit. Ein Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit in einer höherwertigen Funktion besteht lediglich im Ausnahmefall. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 16.09.2008 | 18.09.2008
Mittwoch, der 17.09.2008
Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom13.08.2008
- L 4 VG 16/07 -
Weil ein vorsätzlicher, tätlicher Angriff nicht nachgewiesen ist, erhält ein heute 18-Jähriger, der als Kind schwerste Verbrennungen beim Umgang mit Benzin erlitt, keine Opferentschädigung. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht. Lesen Sie mehr
- XII ZR 72/06 -
Der Vorrang des Unterhalts minderjähriger Kinder gegenüber Ehegatten gilt auch im Mangelfall für das gesamte verfügbare Einkommen des Unterhalts­pflichtigen und schließt den Splittingvorteil aus dessen neuer Ehe ein. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom17.09.2008
Das Bundesverwaltungsgericht hat in vier Revisionsverfahren entschieden, dass Bundesrecht es nicht verbietet, allerdings auch nicht verlangt, Studierende, die mit Hauptwohnung bei den Eltern gemeldet sind, von der Zweitwohnungssteuer für eine Wohnung am Studienort auszunehmen. Lesen Sie mehr
Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom12.09.2008
- 11 ME 476/07 -
Lottospielverbot über Kunden Service Terminals der Sparkasse bestätigt
Antragstellerin ist die Toto-Lotto-Niedersachsen GmbH (TLN), die Lotterien und Sportwetten in Niedersachsen veranstaltet. Sie beabsichtigt, die Lotterien "Lotto 6 aus 49", "Super 6", "Spiel 77" und "GlücksSpirale" über Kunden Service Terminals von Niedersächsischen Sparkassen zu vertreiben. Dies wurde ihr von der Lotterieaufsicht (Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Integration) mit für sofort vollziehbar erklärtem Bescheid vom 25. Mai 2007 untersagt. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom10.09.2008
- 1 U 184/07 -
Zu den Verkehrs­sicherungs­pflichten eines Skiliftbetreibers
Der Betreiber eines Skiliftes ist verpflichtet, Metallpfosten an einer Talstation des Liftes zum Schutz der Skifahrer vor Verletzungen abzupolstern. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden und damit die vorausgehende anders lautende Entscheidung des Landgerichts abgeändert. Lesen Sie mehr
Kammergericht Berlin, Urteil vom26.10.2006
- 22 U 193/05 -
Stehenbleiben an der doppelten Ampel: Haftung des Fußgängers, der bei rot die Fahrbahn betritt
Ein Fußgänger darf die Straße nicht kreuzen, wenn die Fußgängerampel rot zeigt. Daran ändert sich nichts, wenn die Fußgängerampel für die Gegenfahrbahn bereits grünes Licht zeigt. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom17.09.2008
- 3 AZR 1061/06 -
Bundesarbeitsgericht zur Kappungsgrenze in der betrieblichen Altersversorgung
Die meisten Versorgungszusagen sehen die Zahlung der vollen Betriebsrente nur für den Fall vor, dass der Arbeitnehmer mit Erreichen der dort bestimmten festen Altersgrenze (Versorgungsfall) ausscheidet. Scheidet der Arbeitnehmer vor diesem Zeitpunkt mit einer unverfallbaren Anwartschaft aus, gilt hinsichtlich der Höhe der Betriebsrente § 2 BetrAVG. Auf den Grund des Ausscheidens kommt es nicht an. Nach Abs. 1 BetrAVG ist die bei Betriebstreue bis zur festen Altersgrenze erreichbare Betriebsrente im Verhältnis der tatsächlichen Betriebszugehörigkeit zur bis zur festen Altersgrenze möglichen Betriebszugehörigkeit zu kürzen. Das gilt auch im Falle einer Kappung der Rentenhöhe, also wenn die Versorgungsordnung für jedes Jahr der Beschäftigung einen festen Betrag oder einen bestimmten Prozentsatz des letzten Gehalts vorsieht, dies aber in der Höhe begrenzt. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 17.09.2008 | 19.09.2008
Donnerstag, der 18.09.2008
Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom09.09.2008
- S 47 SO 214/08 ER -
Kostenübernahme für Internatsunterbringung einer hörbehinderten Schülerin
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Kosten der Unterbringung einer erwachsenen gehörlosen Schülerin in einem Internat für Hörbehinderte zu tragen, soweit die Schülerin aufgrund ihrer Persönlichkeitsentwicklung noch der pädagogischen Unterstützung einer derartigen Einrichtung bedarf. Lesen Sie mehr
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom01.09.2008
- 2 BvR 2238/07 -
Verfassungs­beschwerde: Widerstand gegen Voll­streckungs­beamte unter Einsatz eines Pkw als "Waffe"
Nach § 113 Strafgesetzbuch wird der Widerstand gegen Voll­streckungs­beamte mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. § 113 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 StGB enthält eine Strafandrohung von sechs Monaten bis zu fünf Jahren u.a. für den Fall, dass die Widerstandshandlung gegen Voll­streckungs­beamte mit einer Waffe ausgeübt wird. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom10.09.2008
- 5 K 537/08.KO -
5 Monate und 24 Tage Haft in der DDR rechtfertigen keinen Anspruch auf Opferrente
Eine Bürgerin der ehemaligen DDR, die dort aus politischen Gründen 5 Monate und 24 Tage inhaftiert war, hat keinen Anspruch auf Opferrente nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG). Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Lesen Sie mehr
Landgericht Konstanz, Urteil vom18.09.2008
Das Landgericht Konstanz hat die Klage der schweizerischen Haftpflichtversicherung von Skyguide (früher Winterthur-Versicherung, zwischenzeitlich AXA Versicherung) gegen den Konkursverwalter der "Bashkirian Airlines" auf anteiligen Schadensersatz in Höhe von umgerechnet ca. 2,5 Mio. Euro abgewiesen. Im Wesentlichen ging es hierbei um Abfindungszahlungen, die für das schweizerische Flugsicherungsunternehmen Skyguide AG von ihrer Haftpflichtversicherung im Jahr 2004 an die Hinterbliebenen der beiden DHL-Piloten gezahlt wurden, sowie daneben um Ansprüche auf Ersatz der Sachschäden von am Boden betroffenen Geschädigten, die ihre Ansprüche ge-gen "Bashkirian Airlines" nach Schadensregulierung an die klagende Haftpflichtversicherung abgetreten haben. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom18.09.2008
Die Beschäftigung eines Studenten als „studentische Hilfskraft“ an einer Forschungseinrichtung setzt in der Regel voraus, dass er dem Studium nachgeht. Entfällt diese Voraussetzung, zB durch Exmatrikulation, ist eine Kündigung aus personenbedingten Gründen regelmäßig gerechtfertigt. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Düsseldorf, Beschluss vom17.09.2008
- VI-Kart 11/07 (V) -
Gemeinschaftsunternehmen der Versicherungswirtschaft darf weiterhin Berufshaftpflichtversicherungen anbieten
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die „Versicherergemeinschaft für das wirtschaftliche Prüfungs- und Treuhandwesen“, die als Zusammenschluss mehrerer Haftpflichtversicherer Berufshaftpflichtversicherungen für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater anbietet, in der bisherigen Form weiter betrieben werden kann. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom18.09.2008
- BVerwG 2 C 3.07, 2 C 8.07 -
Bundesverwaltungsgericht: Versetzung Berliner Beamter zum Stellenpool ist verfassungswidrig
Nach dem Berliner "Stellenpoolgesetz" werden diejenigen Beamten zum Stellenpool versetzt, deren Beschäftigung bei ihren bisherigen Dienststellen durch den Wegfall oder die Verlagerung ihrer Aufgaben nicht mehr möglich ist. Diese Versetzung ist rechtswidrig. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 18.09.2008 | 22.09.2008
Freitag, der 19.09.2008
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom09.09.2008
Das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg hat in einem Eilrechtsschutzverfahren entschieden, dass eine Kennzeichnung von Dauerwerbesendungen im Fernsehen mit dem Begriff "Promotion" nicht den Anforderungen des Rundfunkstaatsvertrages entspricht. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom12.09.2008
- VG 4 A 139.08, VG 11 A 453.08 -
Entziehung der Fahrerlaubnis nach Blutentnahme ohne richterliche Anordnung zulässig
Bei der Entziehung einer Fahrerlaubnis darf die Fahrerlaubnisbehörde auch auf das Ergebnis einer möglicherweise rechtswidrig erfolgten Blutentnahme zurückgreifen. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Berlin zwei vorläufige Rechtsschutzanträge gegen die Entziehung von Fahrerlaubnissen zurückgewiesen. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Urteil vom22.02.2008
- 14 O 742/07 -
Grundstückseigentümer haftet nicht für Sturz wegen feuchtem Laub auf Gehweg
Der Herbst naht mit Macht und mit ihm buntes Herbstlaub an Bäumen und wenig später auf Straßen und Wegen. Genau darauf sollten sich Fußgänger einstellen und mit erhöhter Rutschgefahr auch auf Gehwegen rechnen. Denn den Grundstückseigentümern ist es weder tatsächlich möglich noch rechtlich geboten, die Wege ständig laubfrei zu halten. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom19.09.2008
- V ZR 28/08 -
BGH: Ersatzansprüche des Eigentümers, der sein Grundstück wegen bergbaubedingter Erderschütterungen nur eingeschränkt nutzen kann
Hausbesitzer, deren Immobilien durch Erschütterungen aus dem Bergbau beschädigt werden, haben zukünftig mehr Rechte. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Vorschriften über die Haftung für Bergschäden (§§ 114 ff. BBergG) keine abschließende Regelung für den Ersatz sämtlicher Schäden, die durch untertägigen Bergbau verursacht werden, darstellen, sondern nur einen Auffangtatbestand. Sie lassen einen bürgerlich-rechtlichen Ausgleichsanspruch nach § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB unberührt. Bergwerksbetreiber sind demnach nach dem Nachbarrecht grundsätzlich verpflichtet, einen angemessenen Geldausgleich zu bezahlen, wenn wegen der Schäden die Lebens- und Wohnqualität in dem Haus in unzumutbarer Weise beeinträchtigt wird. Lesen Sie mehr
Bundessozialgericht, Urteil vom19.09.2008
Die beklagte ARGE hatte die Gewährung von Arbeitslosengeld II (Alg II) als Leistung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (nach dem SGB II) versagt, weil der Kläger sich geweigert hatte, eine Kontenübersicht und die Kontoauszüge der letzten drei Monate vorzulegen. Der Kläger hält das Verlangen der Beklagten für unangemessen und unverhältnismäßig, weil er zuvor bereits über 13 Monate Leistungen nach dem SGB II erhalten und in seinem Fortzahlungsantrag angegeben habe, in den Vermögens- und Einkommensverhältnissen habe sich keine Änderung ergeben. Bestünden keinerlei konkrete Anhaltspunkte dafür, dass zwischenzeitlich Einnahmen erzielt oder Vermögen angesammelt worden sei, so sei die Forderung nach Vorlage von Kontoauszügen unverhältnismäßig. Zudem werde er hierdurch in seinen Rechten auf Sozialdatenschutz verletzt. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom29.05.2008
- 10 Sa 116/08 -
Falscher Dienstplan verlängert gekündigten Arbeitsvertrag nicht
Die Aufnahme in einen Dienstplan ist kein Beweis für die Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrags. Dies entschied das Landesarbeitsgericht Mainz. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Beschluss vom03.07.2008
- I ZB 87/06 -
Der titulierte Anspruch auf Nennung des Vaters des nichtehelichen Kindes ist in der Regel auch vollstreckbar. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 19.09.2008 | 23.09.2008
Montag, der 22.09.2008
- VIII ZR 302/02 -
Bestellung auf eigenes Risiko
Auch bei Geschäften im Versandhandel übernimmt der Verkäufer grundsätzlich keine Bringschuld. Geht die verkaufte Sache auf dem Versandweg verloren, so wird der Verkäufer von seiner Verpflichtung zur Leistung frei. Lesen Sie mehr
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom09.09.2008
- 22 BV 06.3313 -
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen eine gaststättenrechtliche Erlaubnis für den Betrieb einer „Anbahnungsgaststätte“ in einem Bordell zu erteilen ist. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom13.08.2008
- L 4 R 366/07 -
Ein Firmenübernehmer haftet nicht für Ansprüche wegen der Nachforderung von Beiträgen zur gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung gegenüber dem Rechtsvorgänger der übernommenen Firma. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom17.09.2008
- 17 W 21/08 -
Erfolgsaussichten einer Schadensersatzklage gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia bejaht
Der Antragsteller begehrt Prozesskostenhilfe für eine Schadensersatzklage gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia, die ihm das Landgericht Karlsruhe nicht gewährt hat. Im Beschwerdeverfahren hat as Oberlandesgerichts Karlsruhe festgestellt, dass von einer hinreichenden Erfolgsaussicht der Klage auszugehen ist: Lesen Sie mehr
Kammergericht Berlin, Beschluss vom03.12.2007
Wer unbefugt einen gekennzeichneten Sonderfahrstreifen (Busspur) benutzt, verliert dadurch nicht die ihm vor einem Linksabbieger im Begegnungsverkehr zustehende Vorfahrt. Dies hat das Kammergericht entschieden. Lesen Sie mehr
- BVerwG 2 C 126.07 -
Ein bei der Deutschen Telekom AG eingesetzter Beamter, der amtsangemessen beschäftigt werden will, ist nicht verpflichtet, sich auf Stellen bei der Telekom oder ihren Tochterunternehmen zu bewerben. Kommt er einer entsprechenden Weisung nicht nach, darf er deswegen nicht gemaßregelt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Lesen Sie mehr
- 2 AZR 560/07 -
Macht eine Gemeinde von der Möglichkeit Gebrauch, das Amt der Gleichstellungsbeauftragten in Zukunft einer ehrenamtlichen Kraft zu übertragen, so besteht für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit der bisher hauptberuflich im Arbeitsverhältnis beschäftigten Gleichstellungsbeauftragten ein dringendes betriebliches Erfordernis. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 22.09.2008 | 24.09.2008
Dienstag, der 23.09.2008
Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom15.07.2008
- 11 K 922/08 -
Die allgemeine Schulpflicht kann durch den Besuch einer privaten Ersatzschule nur dann erfüllt werden, wenn diese staatlich anerkannt ist. Dies hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschieden und damit die Klage eines 6-jährigen Grundschülers aus Mannheim abgewiesen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Aachen, Beschluss vom05.09.2008
- 6 L 373/08 -
Kein pferdetaugliches Futter und Verdacht auf Erschlagen eines Pferdes mit einem Hammer rechtfertigen 2jähriges Pferdehaltungs und -betreuungsverbot für Pferdehalter
Das Verwaltungsgericht Aachen hat den Eilantrag eines Pferdehalters gegen ein auf zwei Jahre befristetes Verbot der Pferdehaltung und -betreuung abgelehnt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Wiesbaden, Urteil vom09.09.2008
- 6 K 777/08.WI -
Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat die Klage eines Rheingauers gegen den Widerruf seiner zwei Waffenbesitzkarten, auf denen insgesamt 4 Waffen eingetragen waren, abgewiesen. Lesen Sie mehr
Kammergericht Berlin, Urteil vom10.09.2007
- 22 U 224/06 -
Die an einer Ampel in zweiter Position oder dahinter stehenden Fahrer müssen beim Anfahren ihre Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand nicht sofort so einrichten, dass sie jederzeit wegen eines verkehrsbedingten Bremsens des Vorausfahrenden anhalten können. Dies gelte jedenfalls dann, wenn die hinteren Fahrer nicht mit einem plötzlichen Anhalten des Vordermannes hätten zu rechnen brauchen, entschied das Kammergericht Berlin. Lesen Sie mehr
Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom20.05.2008
- L 3 U 9/07 -
Ursache für tödlichen Autounfall ungeklärt
Steht nicht zweifelsfrei fest, dass ein Versicherter zum Zeitpunkt eines tödlichen Unfalls einer versicherten Tätigkeit nachging, besteht kein Anspruch auf Hinterbliebenenrente. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom28.08.2008
- 3 U 1338/01 -
In einer Reiserücktrittskostenversicherung ist unter dem Reiseantritt als dem Zeitpunkt, bis zu dem ein Rücktritt den Versicherungsfall auslösen kann, bei einer Flugreise der Beginn des Eincheckens zu verstehen. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom13.06.2007
Mieter müssen im Vergleich zu Alternativanbietern höhere Kosten für Heizung mittels Wärmecontracting zahlen, wenn sie beim Einzug von dem Contracting-Vertrag wussten. Dies entschied der Bundesgerichtshof. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 23.09.2008 | 25.09.2008
Mittwoch, der 24.09.2008
- VI R 51/05 -
BFH: Mitglieder des allgemeinen Studentenausschusses (AStA) sind Arbeitnehmer
Der Bundesfinanzhof hat seine ständige Rechtsprechung zur Unterscheidung selbständiger von nichtselbständiger Arbeit ein weiteres Mal bestätigt. Anlass war diesmal die Frage, ob die nach dem einschlägigen Hochschulrecht als rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts behandelte Studentenschaft einer Universität Arbeitgeber und die für sie tätigen Organe, der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) sowie die dafür handelnden Personen - Vorsitzende und Referenten des AStA - Arbeitnehmer sein können. Lesen Sie mehr
Landgericht München I, Urteil vom17.06.2008
- 34 O 1300/08 -
Augen auf beim (Flug-) Ticketkauf! - Reisender muss selbst auf exakte Wahl des Zielortes achten
Der Kläger machte gegen die Beklagte, welche ein Internet-Portal für Reisen betreibt, Ansprüche auf Schadensersatz wegen Verletzung von vertraglichen Aufklärungspflichten geltend. Lesen Sie mehr
- L 6 U 32/04 -
Anspruch auf Unfallrente nach bewaffnetem Überfall in Gaststätte
Der 1967 geborene, in Halle wohnhafte Kläger arbeitete 1998 in einer Vereinsgaststätte bei einer Tanzveranstaltung als Aushilfskellner. Kurz vor Schluss überfielen zwei maskierte Männer das Lokal und eröffneten, ohne Geld zu fordern, das Feuer in Richtung Schanktisch. Der dahinter stehende Kläger erlitt dabei eine Querschnittslähmung. Lesen Sie mehr
- IV ZR 134/07 -
BGH: Startgutschriftenregelung der neuen Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder ist wirksam
Die beklagte Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) hat die Aufgabe, den Angestellten und Arbeitern der an ihr beteiligten Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Durch Neufassung ihrer Satzung vom 22.11.2002 (BAnz. Nr. 1 vom 03.01.2003) hat die Beklagte ihr Zusatzversorgungssystem rückwirkend zum 31.12.2001 umgestellt. Der Systemwechsel ist Folge einer Einigung der Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes im Tarifvertrag Altersversorgung - ATV - vom 01.03.2002. Darin wurde rückwirkend zum 31.12.2001 das bisherige, auf dem Versorgungstarifvertrag (Versorgungs-TV) vom 04.11.1966 beruhende, endgehaltsbezogene Gesamtversorgungssystem aufgegeben und durch ein auf einem Punktemodell beruhendes Betriebsrentensystem ersetzt. Die neue Satzung der Beklagten (VBLS) enthält Übergangsregelungen für die bis zur Systemumstellung erworbenen Rentenanwartschaften. Diese werden wertmäßig festgestellt und als so genannte Startgutschriften auf die neuen Versorgungskonten der Versicherten übertragen. Dabei wird zwischen rentennahen und rentenfernen Versicherten differenziert. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom24.09.2008
- 10 AZR 634/07 -
Bundesarbeitsgericht zur Schicht- und Wechselschichtzulage bei Teilzeitarbeit
Nach dem am 1. Oktober 2005 in Kraft getretenen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) erhalten Teilzeitbeschäftigte das Arbeitsentgelt und alle sonstigen Entgeltbestandteile in dem Umfang, der dem Anteil ihrer individuell vereinbarten durchschnittlichen Arbeitszeit an der regelmäßigen Arbeitszeit vergleichbarer Vollzeitbeschäftigter entspricht, soweit tarifvertraglich nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist. Als Ausgleich für Schichtarbeit und Wechselschichtarbeit sieht der TVöD eine Schichtzulage von monatlich 40,00 Euro und eine Wechselschichtzulage von monatlich 105,00 Euro vor. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom24.05.2007
- 1 UF 78/07 -
Eltern dürfen Kind sterben lassen
Das Oberlandesgericht Hamm gab Eltern Recht, die die lebenserhaltenden Maßnahmen für ihre im Wachkoma liegende vierjährige Tochter nicht fortsetzen lassen wollten. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 24.09.2008 | 26.09.2008
Donnerstag, der 25.09.2008
Mit Urteil zur Umsatzsteuer 2004 hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zu der Frage des Vorsteuerabzugs - aus Rechnungen betreffend Baukosten - für ein Wohngebäude Stellung genommen. Lesen Sie mehr
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom15.09.2008
Der Leiter einer Militärschießsportgruppe kann für den Transport von Vereinswaffen und Munition zu den Schießstätten nicht die Erlaubnis zum Führen einer Schusswaffe (Waffenschein) zum Schutz seiner Person beanspruchen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom03.09.2008
Die Polizei darf das Gelände einer Vereinigung grundsätzlich nicht ohne richterliche Anordnung betreten, selbst wenn diese eine dort stattfindende Veranstaltung im Internet ohne Beschränkungen des Teilnehmerkreises ankündigt. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Berlin der Klage eines Mitglieds eines Motorradclubs stattgegeben, der sich gegen einen Polizeieinsatz aus Anlass der Feier des sechsjährigen Clubbestehens gewandt hatte. Lesen Sie mehr
Nach dem am 1. Oktober 2005 in Kraft getretenen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) erhalten Beschäftigte, die ständig Wechselschichtarbeit leisten, eine Zulage von monatlich 105,00 Euro und einen Zusatzurlaub. Auch die im Rettungsdienst üblichen Bereitschaftszeiten können in Wechselschicht geleistet werden und die entsprechenden Leistungen auslösen. Lesen Sie mehr
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom25.09.2008
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat auf eine Klage der Bundesrepublik Deutschland (Bundeswasserstraßenverwaltung) über die Abgrenzung der Befugnisse des Bundes und der Länder beim Denkmalschutz für Schifffahrtsanlagen des Bundes entschieden. Lesen Sie mehr
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom25.09.2008
Vergibt die Bundeswehr den Auftrag zur Bewachung eines Truppenübungsplatzes an ein anderes Bewachungsunternehmen als bisher, liegt kein Betriebsübergang vor, wenn es sich um eine reine Auftragsnachfolge handelt. Eine solche ist nicht gegeben, wenn der neue Auftragnehmer einen nach Zahl und Sachkunde wesentlichen Teil des bisherigen Personals oder identitätsprägende Betriebsmittel übernimmt. Lesen Sie mehr
Bundesgerichtshof, Urteil vom25.09.2008
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass den Erwerbern einer noch zu errichtenden Eigentumswohnung Schadensersatz­ansprüche gegen den vom Veräußerer mit der Bauleitung beauftragten Architekten zustehen können, wenn dieser unrichtige Bautenstands­berichte erstellt hat, die vereinbarungsgemäß Grundlage für die ratenweise Zahlung des Erwerbspreises sein sollen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 25.09.2008 | 29.09.2008
Freitag, der 26.09.2008
- BVerwG 3 C 35.07 -
Bundesverwaltungsgericht: Konkurrentenklage im Krankenhausrecht nur ausnahmsweise
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Plankrankenhäuser die Aufnahme eines weiteren Krankenhauses in den Krankenhausplan des Landes nur ausnahmsweise vor Gericht anfechten dürfen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom29.08.2008
- 1 K 478/08.KO -
Ratsmitglied hat keinen Anspruch auf Aufnahme in Ausschuss
Ein Ratsmitglied, das keiner Fraktion angehört, hat keinen Anspruch auf seine Wahl in einen Ausschuss des Verbandsgemeinderates als ordentliches stimmberechtigtes Mitglied oder zumindest als antrags- und redeberechtigtes Ausschussmitglied. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz. Lesen Sie mehr
- BVerwG 3 C 3.07, 3 C 21.07, 3 C 34.07 -
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Möglichkeit eines Führerscheininhabers, seinen Punktestand im Verkehrszentralregister durch die Teilnahme an einem Aufbauseminar zu verringern, davon abhängt, wie viele Verkehrsverstöße er zum Zeitpunkt der Ausstellung der Teilnahmebescheinigung begangen hat; es ist nicht erforderlich, dass die Verkehrsverstöße auch schon zu diesem Zeitpunkt rechtskräftig geahndet waren. Nach dem Erreichen von mindestens 18 Punkten kann eine Tilgung von Punkten nicht mehr berücksichtigt werden. In diesen Fällen ist die Fahrerlaubnis wegen fehlender Eignung zu entziehen. Lesen Sie mehr
Landgericht Coburg, Hinweisverfügung vom21.08.2008
- 33 S 66/08 -
Die Aufsichtspflicht von Eltern hat Grenzen. So müssen sie ihren knapp acht Jahre alten, mit seinem Fahrrad vertrauten Sohn nicht beaufsichtigen, wenn er mit dem Rad in einer Sackgasse im Umfeld der Familienwohnung unterwegs ist. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom05.06.2008
- Ss 187/08 -
Bei Bagatelldelikten: Höchstens ein Monat Freiheitsstrafe
Wer Sachen von geringen Wert stiehlt, kann dafür nicht zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten verurteilt werden. Eine solche Strafe steht außer Verhältnis zu der begangenen Tat. Dies hat das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom27.02.2008
- 5 U 22/07 -
Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg steht einem privatversicherten Patienten alternativ zum Anspruch auf Erstattung von Nachbehandlungskosten ein Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Honorars zu, soweit der Zahnersatz aufgrund eines Behandlungsfehlers des Zahnarztes unbrauchbar ist. Das ist nach dem Urteil dann der Fall, wenn eine Nachbearbeitung nicht möglich und eine Neuanfertigung zu erfolgen hat. Nach Beendigung des Behandlungsverhältnisses habe der Zahnarzt bei privatversicherten Patienten keinen Anspruch auf eigene Mängelbeseitigung. Etwas anderes gelte nur, wenn dem Patienten im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht ausnahmsweise eine Nachbesserung zuzumuten sei. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom02.07.2008
Das Landesarbeitsgericht Mainz verurteilte einen Arbeitgeber, die Abmahnungen aus der Personalakte des bei ihm beschäftigten Arbeitnehmers aus dessen Personalakte zu entfernen. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 26.09.2008 | 30.09.2008
Montag, der 29.09.2008
Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom20.11.2007
- 4 K 10515/06 B -
Kindergeld für ein leicht behindertes Kind in Ausbildung: Mehrbedarf muss berücksichtigt werden
Für volljährige Kinder besteht ein Anspruch auf Kindergeld, wenn sie sich entweder in einer Berufsausbildung befinden und Einkünfte und Bezüge von nicht mehr als € 7 680 pro Jahr haben oder wenn sie wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten. Über einen Fall, in dem diese Merkmale in Kombination vorlagen, hatte das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zu entscheiden. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom03.06.2008
- 2 Sa 66/08 -
Abmahnung: Arbeitsgerichte überprüfen nur begrenzt
Grundsätzlich kann ein Arbeitnehmer gegen eine aus seiner Sicht zu unrecht erteilte Abmahnung gerichtlich vorgehen. Allerdings ist der Prüfungsumfang der Arbeitsgerichte begrenzt. Dies musste ein Arbeitnehmer in einer klagabweisenden Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein erfahren. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom15.08.2008
- 10 W 2/08 -
Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass Pacht- und Nutzungsentgelte, die ein Hoferbe für Windenergieanlagen auf seinem Grundstück erzielt, nachabfindungspflichtig sind. Lesen Sie mehr
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom29.09.2008
Das Landes­arbeits­gericht Berlin-Brandenburg hat die Berufung des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg (HBB) zurückgewiesen, mit welcher der Gewerkschaft ver.di der Aufruf zu so genannten "Flashmob"-Aktionen untersagt werden sollte, bei denen viele Personen in bestreikten Filialen seiner Mitglieds­unternehmen zur Blockade des Kassenbereichs Pfennigartikel kaufen bzw. Einkaufswagen voll packen und stehen lassen sollen. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Arnsberg, Urteil vom18.08.2008
Die für die Ausübung der Wohnungsprostitution benötigte baurechtliche Nutzungsänderungsgenehmigung bleibt einer Bad Berleburger Bürgerin verwehrt. Ihre gegen den Kreis Siegen-Wittgenstein gerichtete Klage wies das Verwaltungsgericht Arnsberg ab. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom29.09.2008
- 5 L 2822/08.F(1) -
Streit um Nachttanzdemo "Deutschland den Schlaf rauben! - die Verhältnisse zum Tanzen bringen!"
Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat die mit Verfügung der Stadt Frankfurt am Main vom 28.08.2008 angeordneten Auflagen für eine vom ASTA der Fachhochschule Frankfurt am Main am 02./03.10.2008 geplante Veranstaltung teilweise abgeändert. Lesen Sie mehr
Amtsgericht Duisburg, Urteil vom29.05.2007
- 74 C 962/05 -
Hotelzimmer mit unzugänglichem Balkon
Lässt sich die Tür zum Balkon eines Hotelzimmers nicht öffnen, so dass dieser nicht genutzt werden kann, kann der Reisepreis gemindert werden. Dies entschied das Amtsgericht Duisburg. Lesen Sie mehr
Springe zu den Urteilen vom 29.09.2008
Dienstag, der 30.09.2008
Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom05.05.2008
- 13 K 9072/05 B -
Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Bestellung als Betreuer für einen Familienangehörigen anfallen, können nicht steuermindernd berücksichtigt werden, wie das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschied. Lesen Sie mehr
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom21.05.2008
- L 10 VG 6/07 -
Anspruch auf Opferentschädigung nach Schönheitsoperation mit bewusst falscher Aufklärung
Eine Schönheitsoperation stellt eine vorsätzliche, rechtswidrige gefährliche Körperverletzung dar, wenn die Zustimmung durch bewusst falsche Aufklärung erschlichen wurde. In einem solchen Fall kommt ein Anspruch des Patienten auf Entschädigung nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) in Betracht. Dies hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen festgestellt und damit ein Urteil der 3. Kammer des Sozialgerichts Aachen bestätigt. Lesen Sie mehr
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom29.09.2008
- 6 U 72/08 -
Oberbürgermeister darf Rastatter Rechtsanwalt nicht rechtsradikal nennen
Der Kläger, ein Rechtsanwalt, vertrat in einer rechtlichen Auseinandersetzung über die Nutzung eines Anwesens in Karlsruhe-Durlach die Interessen der Eigentümerin, einer tschechischen Gesellschaft. Der Beklagte ist Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und wie der Kläger Mitglied der CDU. Über das Anwesen war in der Öffentlichkeit verbreitet worden, es solle in Zukunft von der NPD genutzt werden. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Hannover, Beschluss vom29.09.2008
Das Verwaltungsgericht Hannover hat einen Eilantrag der von Ulrich Wickert vertretenen Produktionsfirma UWP gegen die Entscheidung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), die Fensterprogrammlizenz bei RTL weiter an die von Alexander Kluge vertretene Konkurrentin dctp zu vergeben, abgelehnt. Lesen Sie mehr
Verwaltungsgericht Karlsruhe, Urteil vom02.09.2008
Die Abgabe von Arzneimitteln an einem computergesteuerten Apothekenautomaten in der Mannheimer Innenstadt ist nicht zulässig. Dies entschied das Verwaltungsgericht Karlsruhe. Lesen Sie mehr
Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz, Urteil vom30.09.2008
- VGH B 31/07, VGH B 2/08, VGH B 3/08, VGH B 6/08, VGH B 9/08, VGH B 11/08, VGH B 13/08, VGH B 15/08, VGH B 16/08, VGH B 21/08, VGH B 23/08, VGH B 29/08 -
Rheinland-Pfalz: Rauchverbot in Ein-Raum-Gaststätten verstößt gegen die Landesverfassung - Rauchverbot in Schulen ist rechtmäßig
Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass das Rauchverbot in Gaststätten mit der in der rheinland-pfälzischen Landesverfassung garantierten Berufsfreiheit und Freiheit zur wirtschaftlichen Betätigung der Betreiber von Ein-Raum-Gaststätten unvereinbar ist. Die Verfassungsbeschwerden von Lehrern, die sich gegen das Rauchverbot in Schulen gewandt haben, hatten hingegen keinen Erfolg. Lesen Sie mehr
Bundessozialgericht, Urteil vom30.09.2008
Die Eigenheimzulage ist bei der Berechnung des ALG II nicht als Einkommen bedarfsmindernd zu berücksichtigen, wenn der Hilfebedürftige die Einheimzulage nachweislich zur baulichen Errichtung einer angemessenen Immobilie in Eigenarbeit verwendet oder er damit entsprechende Handwerkerrechnungen bezahlt. Dies hat das Bundessozialgericht entschieden. Lesen Sie mehr
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References: BGH 

BGH 

EuGH 
 § 3
 § 9
 § 2
 § 113
 § 113
 § 906