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Timestamp: 2019-12-05 15:58:56+00:00

Document:
Mich hatt's erwischt mit 2,1 Promille...
hinzugefügt von Dummerchen [Email: Keine]
am 04.07.03 13:17
Hallo, also erstmal ist mir meine Dummheit bewußt. Trotzdem kann mir jemand sagen was jetzt passiert. Vorgestern wurde mir der Schein beschlagnahmt...Polizei hat mich mit laufenden Motor auf einem Parkplatz angetroffen....Folge...beim blasen über 2 Promille..dann ab ins KH..werden die Werte dieselben sein..ich hatte 2 Bier und eine Flasche Sekt..es ist mir unverständlich wie dieser Wert zusammenkommt...aber innerhalb 2 Stunden und mit leerem Magen.
Ab zum Anwalt,...
am 04.07.03 13:49
...da gegen Dich ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Bist Du in Deinem Zustand gefahren oder wolltest Du gerade erst losfahren? Da könnte ein guter Anwalt eventuell noch etwas rausholen.
Bei der angegebenen Alkoholmenge könnte das Ergebnis des Blastests durchaus realistisch sein.
Denkbare Folgen im Regelfall: Geldstrafe ca. in der Größenordnung zwischen 1000 und 2000 €, Entziehung der Fahrerlaubnis und Auferlegung einer Sperrfrist von mindestens 6 Monaten für die Neuerteilung. Wenn der Alkoholpegel 1,6 Promille und mehr betragen hat, wird die Führerscheinstelle, bevor sie Dir einen neuen Führerschein ausstellt, vorher eine medizinisch-psychologische Untersucheung (MPU) verlangen.
Zu: Mich hatt's erwischt mit 2,1 Promille...
angehängt von Dummerchen [Email: Keine]
am 04.07.03 14:15
Danke für deine Antwort! Also ich kann die ja nicht belügen, ich saß im Auto bei laufendem Motor und weit und breit ist nichts. Ich bin gefahren...nur sie haben mich halt nicht beim fahren erwischt sondern mit laufendem Motor geparkt! Meinst du ich kann so eine Prüfung machen damit ich den Schein evtl. früher zurückbekomme oder ist das bei der Promillzahl völlig aussichtslos. Ich habe gehört das bei MPU-Tests in Stuttgart die meisten durchfallen...wo bitte soll ich diese MPU machen!??
am 04.07.03 18:37
Zur Verkürzung der Sperrfrist gibt es Möglichkeiten, die hier im Forum auch schon diskutiert wurden. Gib "Mainz" ein und suche dann u.a. den Begriff "Mainz 77". Unser D. Perenda hat dazu auch schon einmal Stellung genommen und auf verschiedene andere Wege hingewiesen. Ich finde nur leider den Beitrag nicht mehr. Wer hilft suchen?
Wegen MPU brauchst Du Dir jetzt noch keinen Kopf zu machen. Bring erst einmal das Verfahren hinter Dich und die Sperrfrist. Ein, zwei Monate vor Ablauf der Sperrfrist kannst Du Dich ja dann mit Deiner Führerscheinstelle wegen allem Weiteren in Verbindung setzen.
am 04.07.03 20:21
Ich habe sofort meinen Anwalt eingeschaltet, der mir aber auch nicht soviel Mut macht und meint mit 6-8 Monaten müßte ich schon rechnen. Jetzt habe ich hier aber einiges gelesen wo mit weniger Promille der Schein länger weg war..an was liegt das...weil ich keinen Unfall hatte!!?? Was meinst du mit Neuerteilung des Führerscheines...muß ich dann wieder ganz von vorne anfangen. Ich denke Nachschulung und MPU sind doch genug ...für den Menschen und den Geldbeutel!??
am 04.07.03 21:11
Für die Höhe des Strafmaßes gibt es keine festen Werte. Da ist der Richter in seiner Entscheidung frei und richtet sich nach den individuellen Tatumständen. Außerdem gibt es von Bundesland zu Bundesland regionale Unterschiede.
Natürlich existieren auch Erfahrungswerte. Dazu sollte am ehesten Dein Anwalt etwas sagen können, da er die örtlichen Gerichte und ihre Staatsanwälte und Richter kennen müsste.
Bei einer Entziehung der Fahrerlaubnis durch Strafurteil oder Strafbefehl ist die Fahrerlaubnis unwiderruflich weg; der Führerschein wird eingezogen und vernichtet. Du musst zum Ablauf der Sperrfrist die Fahrerlaubnis wieder völlig neu beantragen. Allerdings kann die Führerscheinstelle auf die Ablegung einer mündlichen und schriftlichen Prüfung verzichten, wenn die Rechtskraft der Entziehung noch nicht länger als 2 Jahre zurückliegt. Die MPU ist obligatorisch und dürfte der dickste Brocken, sowohl psychisch als auch finanziell, sein.
Kopf hängen lassen nützt nichts. Abreißen wird man ihn Dir nicht. Es ist ja letztlich auch nicht mehr passiert. Durch den ganzen Schlamassel musst Du jetzt einfach durch. Blick geradeaus richten und Ohren steif halten. Viel Erfolg!
am 04.07.03 21:57
Du sagst, Du wurdest nur im Auto sitzend mit laufendem Motor angetroffen. Das reicht zwar in der Regel für eine Verurteilung aus, da man davon ausgeht, dass Du gefahren bist oder dies beabsichtigt hast.
Tatsächlich hat man Dich aber nicht beim Fahren erwischt. Wenn dann der Anwalt keine Erfolgsaussichten sieht, hast Du hier entweder nicht alles Wichtige gepostet oder der Anwalt ist ein Versager.
Was hast Du bereits ausgesagt? Hast Du Deine Fahrt schon zugegeben? Wenn ja, dann kann auch der Anwalt nicht mehr viel drehen. Wenn nein, dann hast Du schon Chancen auf Einstellung des Verfahrens (lief der Motor vielleicht wegen der Heizung und Du wolltest GARANTIERT keinen Meter fahren???). Da kann Dir auf jeden Fall nur ein Anwalt helfen.
Das Kind ist jetzt eh in den Brunnen gefallen. Zur Schadenminimierung ist es sicher wichtig, einen fähigen Anwalt zu beauftragen. Eventuell lohnt sich auch jetzt noch ein Wechsel, falls sich Deiner als unfähig erweisen sollte, da eine Verurteilung mit enormen Kosten verbunden ist (Strafe, Gebühren für den neuen Führerschein, 1. MPU, Vorbereitungskursus auf die 2. MPU. 2. MPU, 3. MPU, Busfahrkarte usw.)
Wünsch Dir viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden
am 05.07.03 12:14
Also bevor hier jemand Anwälte (die er gar nicht kennt) als Versager abstempelt, sollte er erstmal über den dargestellten Sachverhalt nachdenken!
Da wird jemand in einem Auto angetroffen, sitzt womöglich auf dem Fahrersitz und der Motor läuft.
Das ganze ereignet sich in einer einsamen Gegend.
Wie zur Hölle soll der gute Mensch (und das Auto) dorthingekommen sein?
Ist der Heilige Geist gefahren?
Ist unser Dummerchen etwa nüchtern dorthin gefahren und hat sich seine Flasche Sekt und die Bierchen dort reingezogen und hat dann, als ihm kalt wurde den Motor angelassen?
Der Anwalt, der seinen Mananten in eine solchen Situation bei Gericht mit einer "Großen-Unbekannten-Story" verteidigen will, macht sich doch lächerlich.
Sorry - Aber bei jemandem, der sich mit 2,1 Promille noch ans Steuer setzt, habe ich eigendlich kein Verständnis mehr.
Im Übrigen spricht ein solcher Promillewert dafür, daß bei unserem Dummerchen bereits eine gewisse Alkoholgewöhnung eingetreten ist und er nicht mehr in der Lage ist, seine Alkoholisierung angemessen einzuschätzen.
Ein Normalsterblicher bringt doch bei einem solchen Wert nichtmal mehr den Zündschlüssel ins Schloß.
am 06.07.03 11:03
Danke...du machst mir für die Zukunft ganz besonders viel Mut!!!
am 07.07.03 08:33
Sorry, ich sehe es nur realistisch.
am 07.07.03 13:52
@Kirk Ich schließe mich voll. Mit 2,1 Promille (nach angeblich zwei Bier und einer Flasche Sekt) haben normale Menschen bereits erhebliche Vergiftungserscheinungen. Sie hätten es also nicht mal mehr bis zum Auto geschafft. Egal wie der Richter entscheidet und da sehe ich durchaus Chancen, bei der MPU solltest du ehrlicher zu dir sein. Kleiner Tipp: www.mpuforum.de Ein sehr gutes Forum, wo du Rat und Hilfe findest!!!
Entscheidend ist die BAK
am 07.07.03 14:22
Wenn ich das richtig gelesen hab, dann waren die 2,1°% Atemalkohol. Die BAK kann da ganz anders aussehen. Vielleicht noch ein Menthol Kaugummi im Mund gehabt um die Bierfahne zu übertünchen? Einen Anwalt wirst du aber in jedem Fall brauchen.
angehängt von Kalus [Email: Keine]
am 07.07.03 17:38
Das relativiert die Angelegenheit ja wohl nicht, wenn ich mir das verhältnis AAK und BAK vor Augen führe :-(
am 07.07.03 20:38
Ich hab mir heut schon einen Termin bei meiner Hausärztin geben lassen...bzgl. der Leberwerte, da sie z.Zt. im Urlaub ist kann ich diese erste Untersuchung erst am 25.7. machen..aber das ist erst einmal der erste Schritt und ich werde das alle 4 Wochen machen..hab ich mir echt vorgenommen...denn als Alkhi bezeichnet zu werden weil man mal über die Stränge geschlagen hat ist doch schon ziemlich heftig..gibt mir schon zu denken. Wenn ich euch jetzt noch erzähl..was mir gerade so alles passiert..wißt ihr hoffentlich..ich arbeite an mir. Ich habe ..ist halt so...zwei Autos..daß mit dem ich gefahren bin, hat meine Freundin abgeholt und bei mir vor's Haus gestellt..um es bißle näher da zu haben wollt ich es ein paar Meter vorfahren (zu allem Ärger bin ich gerade am umziehen und wollte wenigstens die Autos laden)...was macht die Karre..keinen Mucks..Freundin hat Innenbeleuchtung angelassen..Batterie total entladen...heute wollte ich still und heimlich die 2. Karre wegfahren...(hab halt mal so 'ne beknackte Nachbarschaft) ja das hab ich dann auch getan...aber in gemeinsamer Arbeit mit einem Schleppdienst...mußte das Auto in die Werkstatt bringen..ist nicht mehr angesprungen..Anlasser kaputt...sowas hab ich noch nicht erlebt..aber das sind ja wohl eindeutige Zeichen. Hab mich schon mit Bus und Bahn angefreundet...besser ist das!! Kann ich mir eigentlich die Papiere für die MPU schon von der Führerscheinstelle kommen lassen??
am 08.07.03 11:30
Also bevor du jetzt schon von einer MPU sprichst, solltest du erst einmal deinen Strafbefehl abwarten. Darin wird dir mitgeteilt wielange dein FS weg ist. In dieser Sperrfrist solltest du entweder mit einen Verkehrstherapeuten oder durch gute Literatur dich in Sachen -- wie werde ich in Zukunft Alkohol und Fahren trennen-- schlau machen. Lerne alles über Alkohol, wie schädl. er ist wie er sich auf- und abbaut. Lerne die Widmark Formel usw. Sammle fleißig Leberwerte. Mache dir Gedanken darüber, wie du an diese hohe Promillzahl rankommrn konntest. Und rede nicht davon man bezeichnet dich als Alki nur weil dies ein Ausrutscher war. Um an diese Promillzahl zu kommen, musst du ein gutes Trainig geleistet haben. Also auf Deutsch du hast eine hohe Alkoholtoleranz. Und mit Sicherheit war es nicht die 1. Alk.-Fahrt. Aber egal. Wenn deine Sperrfrist dann zuende geht (4 Wochen vorher)beantragst du beim Straßenverkehrsamt eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Ca. 4-5 Wochen später schreibt dir dann das Straßenverkehrsamt, das du ein positives MPU Gutachten bringen mußt, da man davon ausgeht, das du Alkohol und Fahren nicht trennen kannst. MPU Anschriften liegen gleich bei. Diesen Antrag füllst du dann wieder aus und schickst ihn an Straßenverkehrsamt zurück. Und wieder warten bis dir deine MPU-Stelle dann einen Termin gibt. Dann darfst du hoffen das man dir ein positives Gutachten erteilt. Ansonsten wartest Du wieder ca. 4-6 Monate für ein neues. Also nicht jetzt schon an die MPU denken, sondern sich Gedanken machen, warum man mit dieser Promill gefahren ist und wieso ma soviel vertragen kann. Sorry
angehängt von ada, [Email: Keine]
am 08.07.03 11:54
Ein Alkoholiker zu sein ist nichts schlimmes. Nur nichts dagegen tun, wird Dich umbringen. Viel Erfolg, den ersten schritt hast Du schon gemacht, Du redest darüber. Dein Lappen kommt, mein auch.
am 09.07.03 13:00
Hi, habe eben in einem anderen Forum folgenden Beitrag gelesen: >Trunkenheit am Steuer eines stehenden Kfz Hallo. Selbst wenn dein Auto durch die Polizei gesichtet wurde, ist nicht klar ob du gefahren bist. Solange die die Polizei nicht ausdrücklich "idendifiziert" hat und die fahren sehen hat ,kann sie normal garnichts tun. Wende dich mal an einen Anwalt. ++++ Ich bin doch auch nicht gefahren...ich bin doch gestanden aber mit laufendem Motor...hab ich da auch 'ne Schnitte!!?? Grüßle
am 09.07.03 13:35
Kommt auf die Güte Deines Anwalts an sowie auf Deine und die Glaubwürdigkeit der Zeugen.
am 10.07.03 09:03
Hallo, und wie bist du auf den Parkplatz gekommen?? Hast du deinen Kumpel dann rausgeschmissen, damit er Zufuss zurückgehen kann?? Warum willst du noch andere reinziehen in diese Misere?? Warum stehts du nicht zu deinen Taten. Angst vor dem das was kommt?? Weißt du wenn man schon Mist baut, sollte man auch dazu stehen. Jetzt zu suchen in anderen Foren was für dich das günstige wäre ist lachhaft. Du bist nun mal mit 2,1% erwischt worden egal wie es passiert ist. Andere müssen auch dafür gerade stehen. Es zeugt nicht gerade von Reife, was du da vorhast. Und wenn mein Freund/Freundin mich auf solche Sachen ansprechen würde wäre diese Freundschaft für mich erledigt.
am 10.07.03 13:23
..und wie bitte kommst du auf den "schmalen Pfad", daß ich da jemanden anderen mit hinein ziehen will. Ich hatte lediglich die Frage gestellt ob es da Unterschiede gibt zwischen fahren und parken....weiter nichts!!!!!!!
am 11.07.03 10:41
Hallo, so jetzt gibt's Fakten! Eben hat mich der gute Polizist angerufen der mich "erwischt" hat...also BAK 1,81 Promille. Er meinte ich müßte mit 9 Monaten Führerscheinentzug rechnen und es läge an dem Staatsanwalt wenn er mir eine Verkürzung gibt, was dann aber im Klartext heißt: Verkürzung = höhere Geldstrafe! Heute gehen die Unterlagen an den Staatsanwalt, bin mal gespannt was mein Anwalt da rausholen kann. Der Polizist meinte ja auch das er nicht bestätigen könnte das ich gefahren bin aber ....das Auto ist ja wohl nicht von alleine dahingekommen....gemeint hat. Aber MPU ist klar...die muß ich auf jeden Fall machen...find ich ja auch ganz O.K.! Ist ja nur das Problem...wo ... wann und wie! Aber das laß ich jetzt mal auf mich zukommen...ich denke jetzt geht die warterei erst richtig los. Ja so ist das wenn man unüberlegt handelt...ich brauche meinen FS dringend auch zum arbeiten (geht auch mit Öffentlichen bin da aber ewig unterwegs und ständig unter Zeitdruck) außerdem muß ich mich auch um meine alten Eltern kümmern und das ist das größte Problem...daß ich für die nicht so da sein kann wie gewohnt..dafür könnt ich mich steinigen!
am 11.07.03 20:32
hatte vor über 5 Monaten meine "Trunkenheitsfahrt" Habe noch keinen Strafbefehl bekommen. Die warterei macht einen echt irre. Nutze aber jetzt schon die Zeit um mich auf die MPU vorzubereiten.Denke mit der Vorbereitung auf die MPU kommt auch die Einsicht das man vieleicht zu oft und zu regelmäßig "mal wieder ordentlich einen trinkt". Bei mir ist es auf jedenfall so. Mich würde aber auch mal intressieren warum einige hier den Moralapostel raushängen lassen. Letztendlich muß jeder einsehen was für einen Bockmist er da gebaut hat und das man evtl. ein kleines Problem mit dem Alk. hat. Ich habe am Anfang auch nach möglichkeiten gesucht,dem ganzen irgendwie aus dem weg zu gehen. Jeder hat sich schonmal überlegt wenn er einfach Gas gegeben hätte und den Poliezisten davon gedüst wäre, was wohl dann wär. Die Antwort: spätestens bei der nächsten oder übernächsten fahrt wäre man da wo man jetzt ist. Also Augen zu und durch! Irgendwann kommt der Tag an dem auch wir unsere Fahrertür wieder zu knallen...PS: setzt dich bloß nicht wieder vorher hinters Lenkrad!!!
angehängt von Stefan Schweitzer [Kontakt]
am 12.07.03 04:42
Da ist mal wieder das zu sagen, was ich schon des öfteren gesagt habe: Leute, die keine Ahnung haben, sollten das hier so auch kennzeichnen, damit denjenigen, die Hilfe brauchen, hierdurch kein Schaden entsteht. Leute, die persönliche Vorwürfe loswerden wollen, haben hier NICHTS verloren, da das hier ein juristisches Portal ist und kein Beichtstuhl oder geistige Onanierbude !!! Amen ich sage Dir: Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen alkoholisiertem Fahren und Parken mit laufendem Motor !!! Das eine ist strafbar und das andere nicht, solange sich die Räder nicht drehen. Alles in allem sehr oberflächlich dargestellt: 1. Ich hoffe, du hast bei der Polizei NICHTS gesagt. Du mußt gegenüber Polizeibeamten nämlich KEINERLEI Angaben machen. Mit 2,1 Promille ist das schwer, aber wir hoffen mal und gehen davon aus. Selbst wenn Du was gesagt hast, heißt das noch lange nicht, daß du dran bist, da man Dich hätte belehren müssen, daß Du nichts sagen darfst. Mit 2,1 Promille wird auch diese Belehrung ggf. schwer zu verstehen sein. Eventuelle Aussagen wären deshalb nur schwer verwertbar. 2. Man hat Dir sicherlich den Führerschein abgenommen. Du gehst SOFORT zum Anwalt ! Am besten zu einem, der Verkehrsrecht macht und auch in der Arbeistgemeinschaft der Verkehrsrechtsanwälte im Deutschen Anwaltsverein ist. Der Anwalt kann Dir sofort helfen und wird Dich beraten. Ansonsten: Irgendwann in den nächsten Tagen bekommst Du einen Beschluß Deines Amtsgerichtes, worin die vorläufige Entzeihung Deiner Fahrerlaubnis angeordnet wird. Spätestens JETZT solltest Du zum Anwalt gehen (Der will mindestens ca. 400,00 € Vorschuß !!!). Gegen den Beschluß MUß Beschwerde eingelegt werden mit der Beründung, daß ein "ausreichender" (das ist inhaltlich kompliziert !!!) Tatverdacht nicht vorliegt. Hoffentlich wird das Landgericht der Beschwerde stattgeben, dann hast Du den Führerschein binnen ca. 14 Tagen per Post zurück und bekommst Schadensersatz für die Zwischenzeit (auch das ist kompliziert !!!). Wenn das Landgericht der Beschwerde stattgibt, dürfte alles vorbei sein, da die StA dann sicherlich auch keine Anklage erheben wird. Wenn nicht, folgt ca. 5-6 Mo später Hauptverhandlung beim Amtsgericht ohne Führereschein bis dahin. Du machst hier keinerlei Angaben. Fakt ist, daß du voll wie eine Feldhaubitze auf einem Parkplatz in einem Auto mit laufendem Motor gesessen hast. DAS REICHT NICHT, UM DICH ZU VERURTEILEN !!! Wie Du dahin gekommen bist, interessiert niemanden, fragen darf man Dich nicht, weil Du Dich entschlossen hast, keine Angaben zum Vorwurf zu machen. Kein Fahren, kein $ 316 StGB, Freispruch, Schadenersatz (kompliziert -> alle Busticks u.ä aufheben !!!), Freude !!!. Nur eines sag ich Dir: Das geht nur einmal glimpflich aus ! Glaubs mir ! Ich mach das den ganzen Tag und habe die armen Schlucker da sitzen. So einen Ausnahmefall erlebst Du nur einmal in deinem Leben. Die Vorredner haben sicherlich Recht, daß Du ein Problem mit Alkohol hast. LAß DIR DA HELFEN !!! Die Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr sind nicht nur strafrechtlicher Natur. Machst Du besoffen einen Unfall, ist Deine Versicherung nur bedingt eintrittspflichtig. Jedenfalls mußt Du einen erheblichen Betrag selbst bezahlen. Also, besser Saufen ohne Auto oder Auto ohne saufen.
am 12.07.03 10:52
Vielen Dank für euren guten Ratschläge, ganz besonders denjenigen die einem wirklich mit vernünftigen Aussagen helfen. Also wenn das wahr werden sollte was du geschrieben hast, daß es nicht ausreichend ist mich zu bestrafen da mein Wagen geparkt, dann werde ich dich in mein Nachtgebet einschließen. Ich bin heute morgen schon 2 Stunden zu Fuß unterwegs gewesen...glaub mir ich brauch mein Auto so dringend...nicht genug das ich die nächsten Tage umziehe und bereits alles was ich kenne mobilisiert habe, daß sie mir helfen...denn fahren werd ich selbst keinen Meter...ja..und wenn sie dann alle fragen werden "warum" werde ich es in der großen "Runde" erzählen! Meine Ma ist echt in Tränen ausgebrochen und das tut mir unendlich weh..glaubt mir ich habe es soooooooo begriffen. Manchmal dauert es halt aber auch mein Vater meinte..ich solle mir mal Gedanken machen warum das so passiert ist und nicht mit einem Unfall oder ähnlich tragischem! Ja, in der Tat es beschäftigt mich...und für alle Frotzler das ihr es wißt "Ich schäme mich auch dafür"!!
am 12.07.03 16:18
Du wolltest auch über den weiblichen 1,76 Promille - Fall informiert werden, also lies ! angehängt von Helveticus [Email: Keine] am 12.07.03 16:14 § 13 Nr.2 c. : Ab einer TATZEIT-BAK von 1,6 und mehr ist MPU Pflichtveranstaltung. Das Ergenis deiner Bluprobe ist hier nur eine Rechengröße. Frage: Wie viel Zeit lag zwischen dem Anhalten und der eigentlichen Blutprobe. War dies wie üblich ca. eine Stunde, könnte es noch klappen. Voraussetzung: Du hast keinerlei Angaben zur Fahrtstrecke und zum Trinkverhalten (Was, wieviel, bis wann) gemacht. Dann würde dir bestenfalls zu Gute gehalten, daß du erst unmittelbar vor der Registrierung aufgehört hättest zu trinken, so daß die erst eine Stunde später entnommene Blutprobe um jedenfalls 0,2 Promille höher war, als die allein ausschlaggebende TATZEIT-BAK im Zeitpunkt der Registrierung. Voraussetzung ist wie gesagt, daß du KEINE Angaben gemacht hast und man auch nur eine Blutprobe entnommen hat. Bei Grenzfällen, und deiner ist ein Grenzfall, machen die Behörden ausnahmsweise 2 Blutproben im Abstand von ca. 1/2 Stunde um zu sehen, ob die BAK zu- oder abnimmt, dann hilft dir der o.g. Grundsatz leider nichts, da sich ergeben wird, daß deine BAK ab- und nicht zunimmt, du also früher schon aufgehört hattest zu trinken und sich der Alkohol schon wieder abbaute. Folgendes ist zu beachten: Du gehst SOFORT zu einem Anwalt ! Du hörst SOFORT auf irgendwelchen Alkohol zu dir zu nehmen und seien es auch nur Pralinen. Du wartest ca. 3 Wochen und läßt beim Hausarzt ein großes Blutbild mit Leberwerten (Y-GT, SGOT, usw.) machen. Das zeigst du dem Anwalt. Vorsicht: Selbst wenn der Arzt sagt, die Leberwerte seien völlig i.O., heißt das noch lange nicht, daß der Anwalt nicht ohnmächtig umfällt. Die Faherlaubnisbehörden und auch die StA sind da erheblich "pingeliger". Wenn die Blutwerte o.k. sind, dann schickt dich der Anwalt jeden Monat einmal zur Blutprobe sowie zu einem Kursus "Mainz77". Die macht der TÜV. Das ist im Prinzip eine kleine MPU, kostet ca. 350,00 € und dauert mit Unterbrechungen einige Tage (ärztl. Untersuchung und Gespräche mit Psychologen). Bekommst du ein positives Gutachten, gibst du das dem Anwalt. Hiermit läßt sich dann die zu erwartende Sperrfrist von regelmäßig 9-10 Monaten um jedenfalls 2, wenn nicht 3 Monate verkürzen. Zeitlich muß das verfahren dann so gesteuert werden, daß hauptverhandlung in etwa 7 Monate nach der tat liegt. Man muß die StA "ärgern", daß möglichst schnell ein Strafbefehl erlassen wird. Einspruch einlegen und Haptverhandlung w.o. "timen". Dann ist der große Tag. Du legst das Gutachten "Mainz77" vor sowie die ganzen Blutbilder, machst keine Angaben zum Vorwurf. Der Anwalt betont jedoch inständig, daß dies ein ABSOLUTER AUSNAHMEFALL war, du ansonsten nie und nimmer gefahren wärest, derart eingeschüchtert worden bist, daß sowas NIENIE wieder passiert. Der Anwalt muß jetzt dafür sorgen, daß im Urteil ausdrücklich drinsteht, daß nach eingehender Persönlichkeitswürdigung der beschuldigten das Gericht zu dem Ergebnis gelangt ist, daß eine Untauglichkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen bei dir im Zeitpunkt der Hauptverhandlung nicht mehr vorliege. Wenn dieser Satz im Urteil steht, gibt es DEFINITIV keine MPU ! Im Zeitpunkt der Hauptverhandlung ist unter Berücksichtigung von "Mainz77" die angemessene Sperrfrist rum. Du bekommst wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr gem. § 316 StGB eine Geldstrafe von 35 TS, das entspricht etwa einem guten Netto-Monatseinkommen, sowie ein deklaratorisches Fahrverbot, das aber keine Auswirkungen mehr hat. Das Gericht hebt den Beschluß über die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis auf und du bekommst den Führerschein vom Richter zurück und darfst sofort wieder fahren. Das Straßenverkehrsamt schaut in die Röhre, weil die gesetzlichen Voraussetzungen einer MPU nicht vorliegen. Hast du eine Rechtsschutzversicherung, freut sich auch der Anwalt, weil er ansonsten von dir mindestens 800,00 € verlangen müßte. Der ganze Quatsch wird also ca. 7 - 8 Monate dauern, wenn mans richtig macht. Ansonsten blüht dir eine höhere Sperre und in jedem Falle eine MPU. Du darfst in keinem Falle einen Strafbefehl der StA akzeptieren, auch wenn der noch so günstig ausfällt. Dieser Weg geht nur über eine Hauptverhandlung. Abschließender Tipp: Kontrolliere deinen Anwalt, ob das in etwa so läuft wie oben. Frage ihn im ersten Gespräch, ob er schonmal was von Mainz77 gehört hat. Wenn er dann sagt, das sei doch eine Stadt in Rheinland-Pfalz, dann gehst du gleich woanders hin.
angehängt von Anna [Email: Keine]
am 12.07.03 16:35
So läuft das nicht, leider! Mainz 77 dient zwar zur Sperrfreistverkürzung, aber nur für Ersttäter bis 1,6 BAK. Du wirst um die MPU nicht herumkommen.
am 12.07.03 16:51
Das ist Quatsch mit den 1,6 Promille. Ich hab gestern noch von einem ein Gutachten bekommen, der hatte 1,88 Promille. Die schauen sich die Leute an und wenn bei dem Vorabgespräch feststeht, daß das kein ALKI ist, flapsig gesagt, dann machen die das.
am 12.07.03 16:55
Die "Standardschallgrenze" ist für Autofahrer eine TATZEIT-BAK von 2,0 als Regelfall. Unabdingbare Voraussetzung ist lediglich, daß es das Erste Mal war. Über den rest kann man jedenfalls in Köln mit dem TÜV sprechen. Mir fällt grad ein, ich hatte vor kurzem einen, der hatte sogar 2,4 Promille und das hat geklappt. Auf das Vorgespräch kommt es an. Bis dahin kommt jeder.
am 14.07.03 13:08
Nach Rücksprache mit meinem Anwalt, läuft das leider nicht so, Schade. Denn er meinte auch die Richter würden mir das nie im Leben abnehmen. Fakt ist eben das das Auto nicht alleine gefahren ist. Schade, wäre ja auch zu schön gewesen. Aber er hat gleich gemeint das ich evtl. um die MPU herumkommen könnte aber der Kurs Mainz müßte absolviert werden. Ja dann warten wir's halt mal ab, jetzt kann ich eh nichts mehr machen!
am 14.07.03 13:20
>[Zitat:] "Aber er hat gleich gemeint das ich evtl. um die MPU herumkommen könnte"
Dein Anwalt hat zwar offensichtlich etwas Ahnung vom Strafrecht, vom Verwaltungsrecht allerdings wohl nicht so viel. Bei dir wird definitv die MPU kommen!!!
MPU = Klärung von Eignungszweifeln
am 14.07.03 13:51
helveticus schrieb: >[Zitat:] "Der Anwalt muß jetzt dafür sorgen, daß im Urteil ausdrücklich drinsteht, daß nach eingehender Persönlichkeitswürdigung der beschuldigten das Gericht zu dem Ergebnis gelangt ist, daß eine Untauglichkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen bei dir im Zeitpunkt der Hauptverhandlung nicht mehr vorliege."
Ich muß diese Aussage auch nochmal in Ruhe prüfen. Fakt ist, dass eine "MPU" zur Klärung von Eignungszweifeln, z.B. bei Alkoholproblematik, ab 1.6 Promille Tatzeit-BAK zwingend anzuordnen ist (§ 13 Nr. 2 Buchstabe c FeV).
Wenn aber ein Gericht die Eignung ausdrücklich bestätigt (vgl. Posting von helveticus) und somit keine Eignungszweifel bestehen (können), liegen ja keine Voraussetzungen für das Anordnen einer Eignungsüberprüfung mehr vor...
angehängt von Cybercop [Email: Keine]
am 15.07.03 19:29
Hi alle, dieser Tread ist interessant. Aber warum geht es hier genau? Unzweifelhaft um das Führen eines Kfz. unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Ich meine hier, ist nur die Frage zu beantworten, wann führt man ein Kfz.In der Erläuterungen zum § 316 StGB steht, man führt ein Fahrzeug gemäß der Definition in der Erläuterung zum § 315a StGB. Jetzt wird es interessant. In der Erläuterung zum § 315a StGB heisst es unter Ziffer 2 Ein Fahrzeug i.S. von Abs. 1 Nr. 1 führt, wer es in Bewegung setzt und zu diesem Zwecke in Betrieb nimmt. Anlassen des Motors, Lösen der Bremsen, Einschalten der Stromzufuhr, z.B. bei einer Schwebebahn, ohne dass das Fahrzeug in Bewegung gesetzt wird, genügt deshalb nicht (BGH, VRS 76, 198 Damit ist das Führen eines Fahrzeuges hinreichend definiert. Wie das Fahrzeug auf den Parkplatz kam, muss Dummerchen nicht angeben. Er brauch sich schliesslich nicht selber belasten. Dies zu ermitteln ist Sache der Polizei / Staatsanwaltschaft.
am 16.07.03 07:20
@Uwe Deine Aussage, dass sich die Verwaltungsbehörde an das Urteil des Strafgerichts halten muss, bestreite ich. Die Tatsache die Eignungszweifel auslöst, war die Alkoholfahrt mit 1,6 Promille. Wenn das Gericht die Fahrerlaubnis entzieht (und warum sollte es das, wenn die Eignung ja gegeben ist?), ist im Rahmen der Neuerteilung die MPU fällig. Ob dann ein Kurs kommt oder nicht, ist eine andere Frage. Ich weiß, dass manche Strafgerichte so einen Unsinn in die Urteile schreiben, so etwa neulich gerade: "Zwar ist ... alkoholosiert gefahren, jedoch kann seine Eignung nicht mit letztem Zweifel bestritten werden." Der Kollege hatte 1,8 Promille. Ich habe ihn trotzdem zur MPU gejagt und das Verwaltungsgericht hat mir recht gegeben. Ach so noch was zum Thema, was hier gepostet werden kann und was nicht: Ich finde schon, dass in ein Verkehrsportal auch gehört, wie die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden kann. Und wenn sich jemand selbst in die Tasche lügt, werde ich ihm das auch hier im Forum vertickern. Viel wichtiger als juristische Tricks und Kniffe ist nämlich die Änderung des Verhaltens. Und ich persönlich gebe offen zu: Ich habe Null-Toleranz für Alkhol oder Drogen am Steuer.
@Haribo & @FE-Behörden-Mitarbeiter
am 16.07.03 08:41
Hallo haribo :-)
>[Zitat:] "@Uwe Deine Aussage, dass sich die Verwaltungsbehörde an das Urteil des Strafgerichts halten muss, bestreite ich."
Ich habe einfach nur laut gedacht (in einem Forum könnte man sagen: "grau geschrieben") und wollte diesen Aspekt zur Diskussion stellen, sozusagen als hiesige Foren-Weiterbildungsmaßnahme. Ich hatte ja auch geschrieben, dass ich das selbst nochmal recherchieren müsse...
"helveticus" hat weiter oben einen Weg aufzeigen wollen, der die Eignungsüberprüfung durch FE-Behörden überflüssig macht. Der Beschuldigte solle am "großen Tag" der Verhandlung ein Mainz77-Gutachten sowie die seit dem Verstoß genommenen Blutbilder vorlegen. Stellt nun das Strafgericht in seinem Urteil trotz Tatzeit-BAK > 1,6 o/oo ausdrücklich fest, dass die Eignung des Beschuldigten zum Zeitpunkt der Verhandlung wieder hergestellt ist wäre eine weitere Eignungsüberprüfung durch FE-Behörden obsolet. Außerdem hebt das Gericht den Beschluß über die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis auf.
Mich interessiert nun, ob ein solcher Weg tatsächlich funktionieren KÖNNTE? Der Beschuldigte hat ja zweifelsfrei zur (Wieder-)Herstellung seiner Eignung bis zum Verhandlungstag beigetragen (Mainz77, Blutbilder). Der juristische Trick beschränkt sich also darin, den Ablauf der Ereignisse so zu steuern, dass zum Verhandlungstag ein (nachweislich) neuer Mensch vor dem Richter sitzt.
>[Zitat:] "Viel wichtiger als juristische Tricks und Kniffe ist nämlich die Änderung des Verhaltens. Und ich persönlich gebe offen zu: Ich habe Null-Toleranz für Alkhol oder Drogen am Steuer."
Da gehe ich uneingeschränkt mit.
Der von helveticus vorgestellte Weg ist ja aber auch zu diesem Gesichtspunkt möglicherweise kompatibel. So hat der beschuldigte Ersttäter umfangreiche Maßnahmen zur Herstellung seiner Eignung ergriffen. Dies kann er eben nur durch Änderung seines Verhaltens.
Die Frage ist nur, ob dies als Eignungsnachweis auch für FE-Behörden anerkennbar wäre? Mit meinen Recherchen bin ich da nicht weiter gekommen.
am 16.07.03 10:50
Ich kann jetzt nur über meine Erfahrungen sprechen. In der Tat ist hier Raum für Ermessen. Der Richter wird die FE entziehen, entziehen müssen. Der Betroffene beantragt die Neuerteilung der FE bei mir nach Ablauf der Sperrfrist. Bei Werten über 1,6 Promille (darum geht es hier ja) habe ich kein Ermessen. Nach § 13 Nr. 2c ist eine MPU anzuordnen. Dort und nur dort kann es sicher eine sehr positive Rolle spielen, wenn er schon einen Kurs mitgemacht hat und bekommt womöglich die Eignung bescheinigt. Ich persönlich würde aber nicht auf diese MPU-Anordnung verzichten. Allerdings hatte ich in der Praxis einen solchen Fall noch nicht. Vielleicht meldet sich ja jemand, der sowas schon hatte. Wäre spannend auch für mich. @Uwe: Ich wollte dich nicht angreifen. Dieses Forum gehört zu den sehr guten, gerade weil es komplex "berät".
@Haribo & @FE-Behörden-Mitarbeiter II
am 16.07.03 11:33
>[Zitat:] "Der Richter wird die FE entziehen, entziehen müssen."
Das genau scheint der Knackpunkt zu sein. Entzieht der Richter endgültig die bislang nur vorläufig entzogene Fahrerlaubnis oder nicht?
Den endgültigen Entzug kann er durch den Fortbestand von "Nichteignung" begründen. Folge: Bei Neuerteilungsantrag -> "MPU".
Vom Entzug absehen kann der Richter aber wegen zwischenzeitlicher Wiederherstellung der Eignung...
>[Zitat:] "Die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis ist aufzuheben, wenn ihr Grund weggefallen ist oder wenn das Gericht im Urteil die Fahrerlaubnis nicht entzieht" (§ 111a Abs. 2 StPO).
Jetzt wäre u.U. folgender Fall eingetreten: Tatzeit-BAK des Beschuldigten 1,75 o/oo, der Beschuldigte legt in der Verhandlung ein Mainz77- Gutachten sowie entsprechende Blutbildanalysen auf den Tisch. Der Richter stellt Eignung fest und hebt die vorläufige Entziehung auf. Die übliche Dauer der auszusprechenden Sperrfrist ist am Tage der Verhandlung abgelaufen ("Timing!").
Frage: Kann eine Fahrerlaubnisbehörde unter diesen Voraussetzungen noch eine MPU auf Grundlage von § 13 FeV fordern??
>[Zitat:] "@Uwe: Ich wollte dich nicht angreifen."
Weiss ich, das hatte ich auch nicht so empfunden;-)
Mir geht es - genau wie Dir - um die Klärung von (wichtigen) Detailfragen. Dies hilft dann auch dem Forum weiter.
am 16.07.03 11:49
Ich glaube, ehrlich gesagt nicht, dass unser Betroffener hier um die Entziehung herumkommt und es wäre auch ein Novum. Bisher war Mainz77 immer eher für die Verkürzung der Sperrfrist gedacht und ich weiß hier vom TÜV, dass er ohne Urteil oder Strafbefehl gar keinen Termin bekommen würde... Aber wie gesagt, ich bin kein Strafrechtler. Nur würden sich die Gerichte dann etwas aufhalsen, was sie im Straßenverkehrsrecht (als Ordnungsrecht!) bisher nie taten, nämlich Gutachten bewerten, die die Fahreignung betreffen. Aber vielleicht kenne ich mich einfach nicht gut genug mit dieser Materie aus.
angehängt von Markus23b [Email: Keine]
am 16.07.03 15:05
Die Rede ist hier immer von einem Anwalt, ist das zwingend notwendig? Ich mein einen Anwalt zu nehmen ist doch sehr teuer oder nicht? Reicht es nicht Regelmäßig zum Arzt zu gehen und diese Mainz Schulung mitzumachen?
am 16.07.03 15:21
Dir wird eine Straftat vorgeworfen, das ist kein Knöllchen mehr, daß man mal eben bezahlt. Anwalt ist dringend zu empfehlen.
am 16.07.03 15:36
Es geht nUR um das TIMING !!! Die FE darf im Termin nicht enzogen werden ! Der § 111a-Beschluß MU? aufeghoben werden. Dem Beschuldigten wird die FE unmittelbar durch den Richter wieder ausgehändigt. Steht nun im Urteil drin, daß Eignungszweifel nicht mehr zu erkennen sind, hat die Verwaltungsbehörde keine Möglichkeiten mehr. Der Richter muß das aber ausreichend begründen. Der lapidare Satz: "Eignungszweifel ergaben sich nicht mehr." reicht nicht aus.
An Dummerchen persönlich !!!
am 16.07.03 23:24
Hast Du den Anwalt gefragt, ob er Mainz77 kennt ? Ich habe da erhebliche Zweifel, ob der Mann der richtige ist für den Fall. Bist Du im ADAC ??? Ruf da an, die benennen Dir jemanden. Ansonsten die Rechtsschutz fragen ( Wenn das ARAG, DAS oder Auxilia ist, werden wir uns jedenfalls in NRW möglicherweise wiedersehen ! Viel Glück anyway !!!
am 17.07.03 11:55
Hi, habe eben bei der Vorzimmerdame vom Staatsanwalt erfahren, daß meine Unterlagen am 14.7.03 an das Amtsgericht zugestellt wurden. Der Staatsanwalt hat vorläufig § 111A beantragt! Und nun??
am 17.07.03 20:22
Jetzt kannst Du voll die Welle machen und beantragen, den § 111a-Besdchluß aufzuheben. Das wird das AG ablehnen. Sodann kannst Du eine Gegenäußerung abgeben, die sinnvoller Weise nicht Beschwerde genannt werden sollte. Das AG wird die Sache sodann an das LG zwecks Prüfung weitergeben. Das LG wird trotz nicht so benanntem Rechtsbehelf eine Beschwerdeentscheidung verkünden, die in deinem Falle erwartungsgemäß wohl auch negativ ausfallen wird. Da du das Ding aber nicht Beschwerde genannt hast, kannst du nunmehr mit Beschwerde noch zum OLG gehen, da die LG-Entscheidung dem Grunde nach wie eine erstinstanzliche zu behandeln ist. Ist alles recht kompliziert, bringt bei ALK-Fällen jedoch nur bedingt etwas, weil man hier dem Grunde keinerlei Argumentationsmöglichkeiten hat. Mehr bringt der hinlänglich beschriebene Weg wie schon dargestellt. Timing, Rauszögern, bis zu erwartende Sperrfrist rum, Termin, Gutes Urteil wie beschrieben, § 111a-Beschluß wird aufgehoben, die FE wird nicht entgültig entzogen, Führerschein zurück und gut ist.
am 18.07.03 07:48
Gestern habe ich mich bei der MPI zu Mainz77 angemeldet. Das war wohl für die Füße!! Hatte gestern ein Schreiben meines Anwaltes im Briefkasten der mir mitteilt ich möge mich doch mit der FS-Stelle in Verbindung setzen und abklären ob von dort vor der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis darauf bestanden wird eine MPU durchzuführen...Falls ja, rate ich Ihnen an, mit dem TÜV rechtzeitig Kontakt aufzunehmen, um die erforderliche MPU vorzubereiten. Es läuft also alles darauf hinaus...Strafbefehl (Urteil akzeptieren), Sperrfrist absitzen und MPU absolvieren...na herzlichen Glückwunsch, da hab ich wohl mal wieder gewonnen!
am 18.07.03 07:51
Ach ja, ich bin übrigens im ROLAND-Rechtsschutz..gibt's da irgendwelche Erfahrungswerte??? Ich rechne schon langsam mit 12 Monaten Sperre, ich glaube das mein Anwalt da weiter nichts unternehmen wird!!!
am 18.07.03 11:22
na, das freut mich ja, dass wir recht hatten mit unseren Aussagen :-)
...wie soll ich das denn nun verstehen...bzgl. meines Anwaltes ...oder wegen der ganzen Prozedur!! Wie sieht das eigentlich aus mit der Pflege der Eltern. Ich versorge meine gehbehinderte Mutter mit allem was so anfällt...gibt es in dieser Richtung irgendwelche Urteile auf die ich mich berufen könnte. Ich bringe sie zum Arzt...gehe einkaufen...mache Behördengänge...wenn ich bloß daran denke wie ich das jetzt alles machen soll...weiß ich auch nicht weiter!!
am 18.07.03 12:16
Das läßt sich aber auch alles mit Bus und Taxi erledigen.
@haribo / @Dummerchen
am 18.07.03 12:45
>[Zitat:] "na, das freut mich ja, dass wir recht hatten mit unseren Aussagen :-)"
Hm ... nicht vorschnell urteilen, der von helveticus favorisierte Weg wird ja von Dummerchen überhaupt nicht beschritten.
Du weisst schon ... Äpfel und Birnen vergleichen :-)
>[Zitat:] "Hatte gestern ein Schreiben meines Anwaltes im Briefkasten der mir mitteilt ich möge mich doch mit der FS-Stelle in Verbindung setzen und abklären ob von dort vor der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis darauf bestanden wird eine MPU durchzuführen..."
Offensichtlich geht der Anwalt von Dummerchen davon aus, dass die FE so oder so entzogen wird. Dass hiernach eine MPU folgen muss ist unbestritten - auch hier im Thread.
Druck doch einfach mal diesen Thread aus und drück es Deinem Anwalt zur gepflegten Kenntnisnahme in die Hand. Wir können hier - im Unterschied zu Deinem Anwalt - Deinen Einzelfall nicht exakt bewerten (Würdigung sämtlicher Umstände des Einzelfalls bla bla bla), jedoch könnte Dein Anwalt einmal Stellung zur aufgezeigten "helveticus-Variante" beziehen.
am 18.07.03 12:46
@Dummerchen Ich verkneife mir jetzt bewusst einen Kommentar... Nur soviel, beim Urteil wird es keine große Rolle spielen Meinen Kommentar meinte ich in Bezug auf das Prozedere: erst Urteil, dann MPU und ggf. Kurs
am 18.07.03 13:24
Was glaubt ihr was ich meinem Anwalt ständig poste! Als es ihm wohl zuviel wurde, hat er mich angerufen...und mich mal aufgeklärt wie er das sieht...so mit Forum im Internet...ist jetzt vielleicht blöd...aber er urteilt über euch nicht anders als ihr über ihn! So siehts aus. Ergo...entweder ist der Weg zu steinig...oder die Anwälte zu sehr überlastet!
am 18.07.03 18:36
Um das klarzustellen: Wir machen hier keine Rechtsberatung, das dürften wir auch gar nicht. Du hast hier mit Praktikern oder interessierten und kompetenten Laien zu tun. Verbindlich können unsere Auskünfte von daher nicht sein. Also etwas mehr Bescheidenheit!
am 18.07.03 20:37
Wenn Du unbedingt MPU machen willst, dann bleib bei Deinem Anwalt ! Sowas dummes hab ich ja noch nie gehört ! Bist Du im ADAC ??? Laß Dich da mal telefonisch beraten. Die FE darf NICHT endgültig entzogen werden. Du mußt den Führerschein in der HV zutückbekommen. Im Urteil muß etwas w.o. stehen. Dann GIBT ES KEINE MPU !!!!
am 18.07.03 21:20
na, eigentlich wollte ich mich ja raushalten... sicher gab es die Fälle, bei denen der 111a-Beschluß augehoben wurde. Nur zu dumm, dass diese Herrschaften von mir Monate danach - weil ich die Strafakte erst anfordern und auswerten musste - dann eben als Fahrerlaubnisinhaber zur MPU gebeten wurden, sofern die Aufhebung nicht auf tasächlicher Unschuld basierte und der Tatbestand für die Anordnung erfüllt war. Dass ich damit auch beim VG immer durchgekommen bin, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Mitunter endete die Geschichte dann mit einem Entzug durch Verwaltungsbehörde, teilweise bis zu einem Jahr nachdem die Glücklichen ihren Führerschein vom Richter zurück erhalten hatten....
Und wieder einmal bewahrheitet sich: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben"
am 19.07.03 06:36
Habe gestern ein Schreiben vom Gericht bekommen, wo lediglich drin stand "Vorläufige Entziehung" der FE bis zur entgültigen Klärung. Habe meinem Anwalt gemailt das ich auf jeden Fall auf eine Verhandlung bestehen werde..denn so wie ich ihn verstehe will er das wohl nicht! Ich habe auch schon versucht den Staatsanwalt tel. zu erreichen, bin aber jetzt schon wieder im Zweifel ob das Sinn macht, da ich ja einen Anwalt eingeschaltet habe. Ich wollte den Staatsanwalt einfach mal fragen ob es eine Möglichkeit gibt den Verhandlungstermin schnellstmöglich anzusetzen, denn ich werde die Wege die ihr beschrieben habt nicht ausser Acht lassen. Und zum Thema Bescheidenheit....du sagst etwas ...und ich antworte...ich sehe keinen Grund dich zu belügen..ich habe lediglich erzählt wie mein Anwalt reagiert hat. Er meinte auch das dies hier ein "Heimspiel" wäre, da er die Richter ja alle kennt...und denen müßte man ja schließlich erklären können wie das Auto dahin kommt. Das ich aber bereits am nächsten Tag dieses selbst nicht mehr wußte...weiß ich auch nicht was ich dem erzählen soll. Mit Aussageverweigerung komme ich da wohl nicht weiter..und sehe somit meine Chance flöten gehen...bzgl. den FS am Verhandlungstag zurück zu bekommen. Was ich noch zum Thema Gewöhnung anmerken wollte...mir wird ja auch unterstellt Gewohnheitstrinker mit Übung zu sein bei meinen Werten. Ich habe seit 2 1/2 Wochen keinen Tropfen Alkohol getrunken...ich habe keinerlei "Entzugserscheinungen"...wenn ich Bier rieche wird mir schlecht (..das hab ich mir glaub schon so intensiv suggeriert...dass es daß nicht Wert war...und mir nie mehr passieren wird)!!
am 20.07.03 00:07
Da kann man reden was man will. Wenn im Urteil ausreichend begründet ist, warum keine FE-Entziehung mehr notwendig erscheint, dann GIBT ES KEINE MPU, weil dann kein Anordnungsgrund mehr denkbar ist. Die FE wurde eben nicht endgültig entzogen. Ich habe noch keinen Mandanten gehabt, der diesbezüglich vors VG gehen mußte.
am 21.07.03 21:30
Also ich hoffe mal das ein Rechtkräftiges Gerichtsurteil von einer Behörde nicht einfach so ausgehebelt werden kann. Wozu sollte der Richter denn ein Urteil sprechen? Er könnte dann einfach 35-40 tagessätze fordern ,eine Sperre von 12 Monaten verhängen und den Rest macht dann die Führerscheinstelle.(in 99,9% der Fälle passiert das ja auch so,oder?) Kommt er aber zu dem schluß das der "Täter" wieder voll in der lage ist ein Fzg. im Strassenverkehr zu führen,so muß dieses doch von der Behörde akzeptiert werden???
Zu: Mich hatt's erwischt mit 2,1 Promill
am 22.07.03 08:47
Was mich bei dieser Geschichte wundert ist, daß alle davon ausgehen, daß der Richter unser Dummerchen schon freisprechen wird. Das kann aber auch anders ausgehen. Es wäre durchaus möglich, daß er auch eine höhere Geldstrafe und längere Sperrfrist verhängt, als der Staatsanwalt im Strafbefehl angeboten hat. Dazu kämen dann noch die Prozeskosten.
am 22.07.03 10:35
Ja, du hast Recht.....aber wer nicht wagt...oder. Ich gehöre nicht zu den Menschen die kampflos aufgeben...muß ich halt mit den Konsequenzen leben!!
am 23.07.03 09:44
1. Es gibt "inoffizielle" Listen bei jedem Gericht, gestaffelt nach Promillezahl mit verbundener Sperrfristlänge. Aus Gerechtigkeitsgründen halten sich die Richter daran. 2. Sollte es beim AG nicht klappen, Berufung einlegen. Dann ist die Sperrfrist in jedem Falle rum und der notwendige Urteilsinhalt ist beim LG (1 Richter, 2 Schöffen)zu erzielen (2. Chance).
am 23.07.03 09:51
Wenn denn der Richter mitspielt, daß muß er aber nicht!
angehängt von mifaga [Email: Keine]
am 24.07.03 15:17
Mir wurde der Führerschein wegen Trunkenheit im Verkehr entzogen, 1,09 % in der Hauptverhandlung wurde die Entziehung der Fahrerlaubnis bestätigt, habe dagegen Berufung eingelegt auf der ich meine Fahrerlaubnis widerbekommen habe lediglich 1 Monat Fahrverbot + Geldstrafe. 2 Monate nach der Berufungsverhandlung wurde ich durch das STVK angeschrieben, und wurde aufgefordert eine MPU zu machen, habe mich da durch alle Instanzen gekämpft musste aber trotzdem zur MPU.
am 24.07.03 16:04
am 27.07.03 12:21
Dann stimmte eben etwas nicht mit dem Urteil. I.Ü. ist MPU bei 1,09 Promille doch schon etwas komisch. Da wirst Du wohl schon vorbelastet gewesen sein.
keine MPU bei +1,6 %o
am 19.08.03 07:43
http://www.strafzettel.de/index.html?/content/487.htm - ergänzend lesen : § 3 Abs. 4 StVG !!! Mich wundert ein wenig, daß ausgewiesene "MPU-Spezialisten" bzw. offenkundige "Amtsträger" es nicht besser wissen oder hier vielleicht nicht besser wissen wollen.
am 19.08.03 20:44
Wieso nicht besser wissen ? Ich habe bei Strafzettel.de nichts gelesen, was mich an der Rechtmäßigkeit der bisherigen Verfahrensweise hätte zweifeln lassen. Im Gegenteil:
>[Zitat:] "Die in § 4 Absatz 3 Satz 1 StVG angeordnete Bindungswirkung läßt sich nur rechtfertigen, wenn die Behörde den schriftlichen Urteilsgründen hinreichend sicher entnehmen kann, dass überhaupt und mit welchem Ergebnis das Strafgericht die Kraftfahreignung beurteilt hat. Ist dies - wie hier - nicht der Fall oder bestehen auch nur Unklarheiten, so wäre es mit der den Fahrerlaubnisbehörden im Interesse der Verkehrssicherheit übertragenen Ordnungsaufgabe nicht zu vereinbaren, ihnen die Möglichkeit zu nehmen, durch Anordnungen nach § 15b Absatz 2 StVZO Klarheit über die zweifelhaft gebliebene Eignung des verurteilten Kraftfahrers zu schaffen."
Und wenn dann zur Kraftfahreignung nur ein Satz im Urteil steht - der auch noch offensichtlich nur auf Initiative des Anwaltes den Weg ins Urteil gefunden hat - so würde das wohl bei jedem zu Unklarheiten führen, die eine weitere Überprüfung notwendig machen würde.
Vielleicht hatten meine Kunden auch nur das Pech, dass die hiesigen Großstadt-Richter sich nicht die Mühe einer so ausführlichen Begründung machen...

References: § 13
 § 316
 § 316
 § 315
 § 315
 § 13
 § 13
 § 111
 § 111
 § 111
 § 111
 § 3
 § 4
 § 15