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Vorsorgeplan LP. Ausgabe Januar 2015 PENSIONSKASSE FÜR BANKEN, FINANZ- UND DIENSTLEISTUNGS-ANBIETER - PDF
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1 Vorsorgeplan LP Ausgabe Januar 2015 PENSIONSKASSE FÜR BANKEN, FINANZ- UND DIENSTLEISTUNGS-ANBIETER
2 Inhaltsverzeichnis Vorsorgeplan LP Art. Seite Grundbegriffe 1 Versicherungsjahre... 1 Zahlungen der Versicherten und der Arbeitgeber 2 a) Beiträge b) Nachzahlungen bei Lohnerhöhungen. 2 3 Eintrittsleistungen, Einkaufssumme... 2 Versicherungsleistungen der Pensionskasse 4 Versicherte Leistungen Altersrente Alterskapital Pensionierten-Kinderrente Überbrückungsrente Invalidenrente Invaliden-Kinderrente Ehegattenrente, Partnerrente, Abfindungen Waisenrente Erhöhungen der Renten Todesfallkapital Austrittsleistung... 7 Besondere Bestimmungen 16 Kapitalbezüge und -Rückzahlungen bis Unterdeckung Übergangsbestimmungen... 8 Anhang
3 1 Reglement Vorsorgeplan LP Dieses Reglement ergänzt das Basis-Reglement der Bafidia Pensionskasse. Der Vorsorgeplan LP ist nach dem Prinzip des Leistungsprimates aufgebaut. Im Leistungsprimat wird die Höhe der Vorsorgeleistungen in Abhängigkeit des versicherten Lohnes vorgegeben. Die Zahlungen der Versicherten und der Arbeitgeber richten sich nach den versicherten Leistungen. Grundbegriffe Art. 1 Versicherungsjahre 1 Als Versicherungsjahre gelten die Jahre und Monate ab Aufnahme, frühestens ab 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres, bis zum 1. des Monats nach Vollendung des 65. Altersjahres. Diese Versicherungsjahre können gemäss Art. 3 durch Einkauf erhöht werden. Der Beginn der Versicherungsjahre wird mit dem Eintrittsdatum bestimmt. Zahlungen der Versicherten und der Arbeitgeber Art. 2 Beiträge, Nachzahlungen bei Lohnerhöhungen a) Beiträge 1 Die jährlichen Beiträge bemessen sich nach dem versicherten Lohn und sind vom Alter des Versicherten wie folgt abhängig: Alter des/der Versicherten Beiträge Risiko Beiträge Altersversicherung Total bis % % % 11.0 % 14.0 % % 12.0 % 15.0 % % 13.0 % 16.0 % % 15.0 % 18.0 % % 18.0 % 21.0 % % 21.0 % 24.0 % % 24.0 % 27.0 % % 27.0 % 30.0 % Das Alter ergibt sich aus der Differenz zwischen dem laufenden Kalenderjahr und dem Geburtsjahr. 2 Der Vorstand kann die Beiträge für die Altersversicherung solange herabsetzen, als die finanzielle Lage und die Erwartungen über allgemeine Lohnerhöhungen und Kapitalerträge dies zulassen.
4 2 b) Nachzahlungen bei Lohnerhöhungen 1 Erhöht sich der versicherte Lohn eines Versicherten in der Altersversicherung, ist eine Nachzahlung zu entrichten. Die Nachzahlung beträgt für jeden Versicherungsmonat 1.5 % bzw. für jedes Versicherungsjahr 18.0 %, höchstens jedoch 375 % der Erhöhung des versicherten Lohnes. Vorbehalten bleibt Abs Versicherte ab Alter 46 und mehr und einer Erhöhung des versicherten Lohnes gegenüber dem Vorjahr von mehr als 2 % haben für die Erhöhung, welche 2 % übersteigt, den hierfür versicherungstechnisch notwendigen Betrag zu leisten. Art. 3 Eintrittsleistungen, Einkaufssumme 1 Erreicht ein Versicherter keine 40 Versicherungsjahre, so können bis zu diesem Maximum Versicherungsmonate/-jahre eingekauft werden. Ein Versicherungsmonat/-jahr kostet % bzw % des versicherten Lohnes beim Einkauf, multipliziert mit dem Faktor in Anhang 1, der dem Alter des Versicherten im Zeitpunkt des Einkaufs entspricht. 2 Die Austrittsleistung der früheren Vorsorgeeinrichtung ist als Eintrittsleistung an die Pensionskasse zu überweisen. Sie wird zum Einkauf von Versicherungsjahren verwendet. Überschüssige Eintrittsleistungen werden auf einem persönlichen Konto im Vorsorgeplan SPARENPLUS deponiert. Nachzahlungen des Versicherten können diesem Konto belastet werden. 3 Wurden Vorbezüge für die Wohneigentumsförderung getätigt, dürfen freiwillige Einkaufssummen erst geleistet werden, wenn die Vorbezüge zurückbezahlt sind. Ausgenommen ist der Wiedereinkauf infolge Ehescheidung. Wurde die Altersgrenze für eine Rückzahlung gemäss Art. 23, Abs. 1 des Basis-Reglements überschritten, ist die Leistung einer Einkaufssumme zulässig. Die maximal mögliche Einkaufssumme wird dabei um den Vorbezug reduziert. 4 Für Versicherte, die aus dem Ausland zuziehen und noch nie einer Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz angehört haben, darf in den ersten fünf Jahren nach Eintritt in eine schweizerische Vorsorgeeinrichtung die jährliche Einkaufssumme 20 % des versicherten Lohnes nicht überschreiten, vorbehalten bleibt Art. 60b Abs. 2 BVV 2. Die bei einer früheren Vorsorgeeinrichtung abgelaufene Versicherungsdauer wird für die Berechnung der Fünfjahresfrist berücksichtigt. 5 Die aus den Einkäufen resultierenden Leistungen dürfen innerhalb der nächsten drei Jahre nicht in Kapitalform bezogen werden. Die steuerliche Abzugsfähigkeit der Einkäufe wird von der Pensionskasse nicht garantiert. 6 Für die Einhaltung der gesetzlichen Einkaufsbestimmungen hat der Versicherte der Pensionskasse vor dem Einkauf eine entsprechende schriftliche Erklärung und allenfalls die notwendigen Unterlagen abzugeben (Guthaben Säule 3a, Guthaben in Freizügigkeitseinrichtungen).
5 3 Versicherungsleistungen der Pensionskasse Art. 4 Versicherte Leistungen 1 Die Pensionskasse gewährt den Versicherten bzw. deren Hinterlassenen folgende Leistungen: - Altersrente Art. 5 - Alterskapital Art. 6 - Pensionierten-Kinderrente Art. 7 - Überbrückungsrente Art. 8 - Invalidenrente Art. 9 - Invaliden-Kinderrente Art Ehegattenrente, Partnerrente, Abfindungen Art Waisenrente Art Erhöhungen der Renten Art Todesfallkapital Art Austrittsleistung Art Die vorgenannten Versicherungsleistungen werden unter dem ausdrücklichen Vorbehalt von Art. 20 des Basis-Reglements gewährt. Die Mindestleistungen gemäss BVG sind garantiert. 3 Jeder Versicherte erhält alljährlich auf den 1. Januar einen Ausweis, aus dem die versicherten Leistungen sowie die Austrittsleistung ersichtlich sind. Art. 5 Altersrente 1 Der Anspruch auf eine Altersleistung entsteht, wenn der Versicherte nach Vollendung des 58. Altersjahres in den Ruhestand tritt, spätestens am 1. des Monats nach Vollendung des 65. Altersjahres (vorbehalten bleibt Abs. 2). Die Altersleistung wird in Form einer lebenslänglichen Altersrente und/oder eines Alterskapitals (max. 50 %) ausgerichtet. 2 Bleibt ein Versicherter im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber nach Vollendung des 65. Altersjahres in einem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber, so kann er den Bezug der Altersleistung um höchstens fünf Jahre aufschieben. Wird das Arbeitsverhältnis aufgelöst, so hat der Versicherte Anspruch auf eine Altersleistung. 3 Die versicherungstechnische Altersrente beginnt am 1. des Monats nach Vollendung des 65. Altersjahres und beträgt für jedes Versicherungsjahr 1.71 % und jeden Versicherungsmonat % des versicherten Lohnes (Versicherungsjahre gemäss Art. 1). 4 Beginnt die Altersrente vor Alter 65, wird die Altersrente für jeden vom Rentenbeginn bis zum 1. des Monats nach Vollendung des 65. Altersjahres liegenden Monat lebenslänglich um 0.60 % gekürzt. Die Altersrente beträgt jedoch höchstens % des versicherten Lohnes für jeden vom Eintritt bis Rentenbeginn liegenden Monat. 5 Diese Rentenkürzungen können im Zeitpunkt der Pensionierung mit einer versicherungstechnisch berechneten Einlage ausgekauft werden. 6 Beginnt die Altersrente nach Alter 65, wird die Altersrente im Alter 65 (siehe Abs. 3) für jeden vom 1. des Monats nach Vollendung des 65. Altersjahres bis Rentenbeginn liegenden Monat um 0.35 % erhöht.
6 4 7 Reduziert ein Versicherter zwischen der Vollendung des 58. Altersjahres und der Vollendung des 65. Altersjahres sein Arbeitsverhältnis, so kann er unter folgenden Bedingungen eine Teilpensionierung verlangen: a) Die Teilpensionierung ist mit einer ersten Reduktion des Beschäftigungsgrades um mindestens 30 % verbunden b) Eine Teilpensionierung mit einer ersten Reduktion des Beschäftigungsgrades um 20 % ist dann zulässig, wenn dabei keine Kapitalauszahlung erfolgt (Bezug Teilrente) c) Die Resterwerbstätigkeit beträgt mindestens noch 30 % Die Teilaltersrente bestimmt sich entsprechend der Reduktion des versicherten Lohnes aufgrund der Reduktion des Arbeitsverhältnisses. Die Bestimmungen bezüglich des Alterskapitals und der Überbrückungsrente (Art. 6 und 8) gelten sinngemäss. Der Altersrücktritt kann maximal in zwei Schritten vorgenommen werden. Art. 6 Alterskapital 1 Beim Rücktritt eines nicht invaliden Versicherten kann bis zu 50 % der Altersrente durch einen einmaligen Kapitalbezug abgelöst werden. Der Versicherte hat den Kapitalbezug spätestens sechs Monate vor der Pensionierung der Pensionskasse schriftlich und vom Ehegatten mitunterzeichnet bekanntzugeben, ansonsten er dieses Recht verwirkt. Die Unterschrift des Ehegatten muss amtlich beglaubigt sein. Eine solche Erklärung ist unwiderruflich. Wurden in den letzten drei Jahren Einkaufssummen geleistet, dürfen die daraus resultierenden Leistungen nicht in Kapitalform bezogen werden. Die steuerliche Abzugsfähigkeit der Einkäufe wird von der Pensionskasse nicht garantiert. 2 Mit der Auszahlung des Kapitals werden die Altersrente und die mitversicherten Leistungen anteilmässig gekürzt. Art. 7 Pensionierten-Kinderrente 1 Hat der Bezüger einer Altersrente Kinder, die bei seinem Tod Anspruch auf Waisenrenten hätten (Art. 12), so hat der Versicherte für jedes dieser Kinder Anspruch auf eine Kinderrente in der Höhe der ihm gemäss BVG zustehenden gesetzlichen Mindest- Kinderrente. Art. 8 Überbrückungsrente 1 Der Bezüger einer Altersrente kann für die Zeit, in der er noch keine AHV-Altersrente bezieht, eine Überbrückungsrente beanspruchen. Diese Rente wird für eine feste Dauer vereinbart und darf den Betrag der maximalen AHV-Altersrente nicht übersteigen. Die Altersrente und mitversicherten Leistungen werden lebenslänglich wie folgt gekürzt: Dauer Rentenkürzung in % der Überbrückungsrente 7 Jahre 31.8 % 6 Jahre 28.2 % 5 Jahre 24.3 % 4 Jahre 20.1 % 3 Jahre 15.7 % 2 Jahre 10.8 % 1 Jahr 5.6 %
7 5 Für angebrochene Jahre wird der Zwischenwert anteilmässig (1/12 pro Monat) festgelegt. 2 Diese Rentenkürzungen können mit einer versicherungstechnisch berechneten Einlage ausgekauft werden. Art. 9 Invalidenrente 1 Wird ein Versicherter invalid (Art. 9 des Basis-Reglements), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente bis zum Wegfall der Invalidität oder bis zum Tod, längstens aber bis Alter 65. Im Alter 65 wird diese in eine gleich hohe Altersrente umgewandelt. 2 Der Rentenanspruch entsteht mit dem Beginn der Invalidität, frühestens am 1. des Monats nach Ablauf der arbeitsvertraglichen Lohnfortzahlung. 3 Solange der Versicherte mindestens 80 % des Lohnes oder eine entsprechende Ersatzleistung (Kranken- oder Unfalltaggeld) erhält, werden keine Invalidenleistungen ausgerichtet. 4 Die Vollinvalidenrente beträgt 100 % der versicherten Altersrente. Für einen teilinvaliden Versicherten ist die Teilinvalidenrente gleich demjenigen Teil der Vollinvalidenrente, der dem jeweiligen Invaliditätsgrad der Pensionskasse entspricht. 5 Wer eine Altersrente bezieht, kann keine Invalidenrente im Sinne dieses Reglements beanspruchen. 6 Löst ein teilinvalider Versicherter das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber auf, erhält er weiterhin die Teilinvalidenrente samt allfällig zugehörigen Kinderrenten sowie die Austrittsleistung gemäss Art. 15, Abs. 4. Art. 10 Invaliden-Kinderrente 1 Hat ein invalider Versicherter Kinder, die bei seinem Tod Anspruch auf Waisenrenten hätten (Art. 12), hat der Versicherte für jedes dieser Kinder Anspruch auf eine Kinderrente in der Höhe von 20 % der bezogenen Invalidenrente. Art. 11 Ehegattenrente, Partnerrente, Abfindungen 1 Stirbt ein verheirateter Versicherter, Altersrentner oder Invalidenrentner, hat sein überlebender Ehegatte Anspruch auf eine lebenslängliche Ehegattenrente, sofern er a) für den Unterhalt eines oder mehrerer Kinder aufzukommen hat oder b) das 40. Altersjahr zurückgelegt und die Ehe mindestens fünf Jahre gedauert hat. Erfüllt der überlebende Ehegatte keine dieser Voraussetzungen, erhält er eine einmalige Abfindung in der Höhe des dreifachen Jahresbetrages der Ehegattenrente. Eine gleich hohe Abfindung wird auch gewährt, wenn die Ehegattenrente zufolge Wiederverheiratung erlischt. 2 Die Ehegattenrente beträgt 70 % der versicherten bzw. der laufenden Invalidenoder Altersrente. Sie wird jedoch um allfällige Ehegattenrenten an geschiedene Ehegatten gekürzt.
8 6 3 Ist der überlebende Ehegatte über 10 Jahre jünger als der Versicherte, wird die Ehegattenrente für jedes ganze oder angebrochene Jahr höheren Altersunterschiedes um 2 %, insgesamt aber höchstens um 36 %, herabgesetzt. 4 Der geschiedene Ehegatte des verstorbenen Versicherten, Altersrentners oder Invalidenrentners hat Anspruch auf eine Ehegattenrente, falls er die Voraussetzungen gemäss Art. 19 BVG und Art. 20 BVV2 erfüllt. Die Höhe der Rente entspricht der gesetzlichen Mindest-Hinterlassenenleistung gemäss BVG. Die Leistung der Pensionskasse wird jedoch um den Betrag gekürzt, um den sie, zusammen mit den Leistungen der übrigen Versicherungen (insbesondere der AHV oder IV), den Anspruch aus dem Scheidungsurteil übertrifft. 5 Unter den folgenden Voraussetzungen hat der vom Versicherten, Altersrentner oder Invalidenrentner bezeichnete Lebenspartner verschiedenen oder gleichen Geschlechts Anspruch auf eine Hinterlassenenrente in Höhe der Ehegattenrente, sofern a) keine Ehegattenrente ausgerichtet wird und b) der Partner mit der verstorbenen versicherten Person in den letzten fünf Jahren bis zu ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt geführt und entweder das 40. Altersjahr zurückgelegt hat oder für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss und c) der Pensionskasse zu Lebzeiten ein Unterstützungsvertrag eingereicht wurde und d) der Partner keine Witwer- oder Witwenrente bezieht (Art. 20a BVG) und e) dem Vorstand spätestens drei Monate nach dem Tode des Versicherten ein entsprechendes Gesuch eingereicht wird. Art. 12 Waisenrente 1 Stirbt ein Versicherter, Altersrentner oder Invalidenrentner, erhält jedes seiner Kinder und jedes seiner Pflegekinder, für dessen Unterhalt er massgeblich aufgekommen ist, eine Waisenrente. Diese wird bis zum vollendeten 18. Altersjahr des Kindes gewährt. Für Kinder, die noch in der Ausbildung stehen oder die zufolge eines körperlichen oder geistigen Gebrechens vermindert oder nicht erwerbstätig sind, besteht der Rentenanspruch bis zum vollendeten 25. Altersjahr. 2 Die Waisenrente beträgt 20 % der versicherten oder laufenden Invaliden- oder Altersrente. Art. 13 Erhöhungen der Renten 1 Der Vorstand beschliesst, in welchem Ausmass laufende Renten zu erhöhen sind. Solche Erhöhungen müssen dem finanziellen Stand der Pensionskasse angepasst sein. Art. 14 Todesfallkapital 1 Stirbt ein Versicherter, Altersrentner oder Invalidenrentner, wird ein Todesfallkapital ausbezahlt. 2 Das Todesfallkapital entspricht beim Tod vor der Pensionierung dem zurückgestellten Vorsorgekapital (Barwert der erworbenen Leistungen), vermindert um die bereits ausgerichteten Renten (ohne Berücksichtigung von Zinsen) und den Barwert der auszurichtenden Hinterlassenenleistungen. Beim Tod nach der Pensionierung wird das im Zeitpunkt der Pensionierung vorhanden gewesene Vorsorgekapital, vermindert um die
9 7 bereits bezogenen Altersrenten und den Barwert der auszurichtenden Hinterlassenenleistungen, als Todesfallkapital ausgerichtet. 3 Anspruchsberechtigt sind, unabhängig vom Erbrecht, nach folgender Ordnung: a) der Ehegatte und die Kinder des Verstorbenen, die Anspruch auf eine Waisenrente der Pensionskasse haben, b) beim Fehlen von begünstigten Personen gemäss lit. a) die vom Verstorbenen in erheblichem Masse unterstützten Personen oder die Person, welche mit dem Verstorbenen in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder welche für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss, vorausgesetzt sie beziehen keine Witweroder Witwenrente, c) beim Fehlen von begünstigten Personen gemäss lit. a) und b) die übrigen Kinder, d) beim Fehlen von begünstigten Personen gemäss lit. a), b) und c) die Eltern, e) beim Fehlen von begünstigten Personen gemäss lit. a), b), c) und d) die Geschwister, f) beim Fehlen von begünstigten Personen gemäss lit. a), b), c), d) und e) die übrigen gesetzlichen Erben unter Ausschluss des Gemeinwesens im Umfang von der Hälfte des Todesfallkapitals. Personen gemäss lit. b) sind nur anspruchsberechtigt, wenn sie der Pensionskasse vom Versicherten schriftlich gemeldet wurden. Die Mitteilung muss zu Lebzeiten des Versicherten bei der Pensionskasse vorliegen. 4 Der Versicherte kann die in Absatz 3 vorgegebenen Begünstigtengruppen jederzeit durch eine schriftliche Mitteilung an die Pensionskasse in folgendem Ausmasse verändern: a) Falls Personen gemäss Absatz 3 lit. b) existieren, darf der Versicherte die begünstigten Personen gemäss Absatz 3 lit. a) und b) zusammenfassen. b) Falls keine Personen gemäss Absatz 3 lit. b) existieren, darf der Versicherte die begünstigten Personen gemäss Absatz 3 lit. a), c), d) und e) zusammenfassen. Die Mitteilung muss zu Lebzeiten des Versicherten bei der Pensionskasse vorliegen. 5 Der Versicherte kann durch schriftliche Mitteilung an die Pensionskasse die Ansprüche der begünstigten Personen innerhalb einer Begünstigtengruppe (Absatz 3 und 4) beliebig festlegen. Die Mitteilung muss zu Lebzeiten des Versicherten bei der Pensionskasse vorliegen. Falls keine Mitteilung des Versicherten vorliegt, steht das Todesfallkapital allen Begünstigten innerhalb einer Begünstigtengruppe zu gleichen Teilen zu. 6 Fehlen Personen gemäss Absatz 3, fällt das Todesfallkapital an die Pensionskasse. Art. 15 Austrittsleistung 1 Die Austrittsleistung entspricht dem Barwert der erworbenen Leistungen. 2 Der Mindestbetrag gemäss Art. 17 FZG wird bei der Berechnung der Austrittsleistung eingehalten. 3 Hat der Arbeitgeber die Eintrittsleistung ganz oder teilweise übernommen, wird der entsprechende Betrag von der Austrittsleistung gemäss Abs. 1 abgezogen. Der Abzug vermindert sich mit jedem Beitragsjahr um einen Zehntel des vom Arbeitgeber übernommenen Beitrages. Der nicht verbrauchte Teil fällt an ein Beitragsreservekonto des Arbeitgebers.
10 8 4 Tritt ein teilinvalider Versicherter aus der Pensionskasse aus, erhält er für den erwerbsfähigen Teil die Austrittsleistung gemäss Abs. 1. Besondere Bestimmungen Art. 16 Kapitalbezüge und -Rückzahlungen 1 Kapitalbezüge (WEF, Scheidung) haben eine Reduktion der Versicherungsjahre (Art. 1) bzw. des Rentensatzes zur Folge. Rückzahlungen solcher Bezüge werden für den Wiedereinkauf von Versicherungsjahren verwendet. 2 Reduktion und Wiedereinkauf von Versicherungsjahren werden im Zeitpunkt der Aus- bzw. Einzahlung versicherungstechnisch berechnet. Art. 16 bis Unterdeckung Im Falle einer Unterdeckung kann der Vorstand beschliessen, dass das Vorsorgekapital der aktiven Versicherten mit einem tieferen Zinssatz verzinst wird als dem technischen Zinssatz. Die Zinsdifferenz (technischer Zinssatz abzüglich dem vom Vorstand festgelegten Zinssatz, angewendet auf das vorhandene Vorsorgekapital) wird analog zu einem Vorbezug in eine Leistungskürzung umgerechnet. Art. 17 Übergangsbestimmungen 1 Dieses Reglement wurde an der Delegiertenversammlung vom 20. Mai 2014 genehmigt und ist seit 1. Januar 2015 in Kraft. Das vorliegende Reglement bildet einen integrierenden Bestandteil des Basis-Reglements der Bafidia Pensionskasse Genossenschaft. 2 Für die am 31. Dezember 2006 bereits im Rentengenuss stehenden Personen richten sich die Ansprüche weiterhin nach dem bis dahin gültig gewesenen Reglement, mit Ausnahme der anwartschaftlichen Ehegattenrenten, die neu 70 % betragen. 3 Sämtliche Reglementsänderungen und Tarifanpassungen, welche im Zusammenhang mit der Reduktion des technischen Zinssatzes von 4 % auf 3.5 % stehen, sind auf in Kraft getreten. 4 Für Versicherte, die am der Pensionskasse angehörten, gilt: Der Tarif im Anhang wurde per ersetzt. Die dadurch entstandene Erhöhung des Barwerts der erworbenen Leistung (vgl. Art. 15) wurde pro Versicherten als Kapitalverstärkung in Franken festgehalten. Die Berechnungen erfolgten per mit dem zu diesem Zeitpunkt geltenden versicherten Lohn. Beim Bezug der Austrittsleistung, des Alterskapitals oder bei der Auszahlung eines Todesfallkapitals vor dem wird davon ein Abzug gemacht. Der Abzug entspricht am der vollen Kapitalverstärkung und vermindert sich dann mit jedem Monat um 1 %. Bei einem Wechsel des Arbeitgebers innerhalb der Bafidia Pensionskasse sowie Beurlaubung gemäss Art. 15 des Basis-Reglements wird kein Abzug vorgenommen, sofern ununterbrochen Beiträge geleistet werden.
11 9 5 Sämtliche Reglementsänderungen und Tarifanpassungen, welche im Zusammenhang mit der Reduktion des technischen Zinssatzes von 3.5 % auf 3.0 % stehen, treten auf in Kraft. 6 Für Versicherte, die am der Pensionskasse angehörten gilt: Der Tarif und die Rentensätze im Anhang werden per ersetzt. Für jeden Versicherten bis Alter 63 wird per der Barwert der erworbenen Leistung gemäss Art. 15 Abs. 1 ermittelt. Mit diesem Betrag wird per mit dem bisher versicherten Lohn und dem neuen Tarif eine Eintrittsberechnung durchgeführt. Für Versicherte ab Alter 58 wird eine Besitzstands-Altersrente berechnet, die der Differenz zwischen der bisher und der rechnerisch neu versicherten Altersrente im Alter 63 entspricht. Dabei wird pro Versicherten folgender Anteil dieser berechneten Besitzstands- Altersrente in CHF festgehalten: 0 % bis Alter 58, 1/60 pro Monat über Alter 58, 100 % im Alter 63. Die Besitzstands-Altersrente wird so begrenzt, dass die Altersrente ab Alter 63 nach der Umstellung nicht höher ausfällt als vor der Umstellung. Erfolgt die Pensionierung vor Alter 63, wird die festgehaltene Besitzstands-Altersrente für jeden Monat vor Alter 63 um 0.6 % gekürzt. Erfolgt die Pensionierung nach Alter 63, wird die festgehaltene Besitzstands-Altersrente für jeden Monat nach Alter 63 um 1/24 gekürzt. Für Versicherte, die per das Alter 63 überschritten haben, gilt bis zur Pensionierung im Alter 65 bezüglich der Altersleistungen die bisherige Regelung. Bei Pensionierung nach Alter 65 wird die Altersrente ab Alter 65 pro Monat um 0.35 % statt 0.4 % erhöht. Zürich, 20. Mai 2014 Im Namen des Vorstandes Der Präsident Der Vizepräsident Dr. Hermann Walser Walter Kobelt
12 10 Tarife ab Anhang Alter Monate Jahre Beispiel Versicherter Lohn: CHF 80'000 Versicherungsdauer gemäss Versicherungsausweis:15J 2M, bzw. 182 Monate Kosten eines Versicherungsmonats gem. Art. 3 Abs. 1: % Alter: 40J 2M Reglementarische Austrittsleistung (Barwert der erworbenen Leistungen) Versicherter Lohn x Versicherungsdauer in Monaten x % x Tarif im Alter 40J 2M: CHF 80'000 x 182 x % x = CHF
13 11 Rentensätze ab Alter Monate Jahre % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % %
Vorsorgereglement Kaderplan
Vorsorgereglement Kaderplan Pensionskasse Blaues Kreuz Schweiz 8005 Zürich Gültig ab 1. Januar 2011 Pensionskasse Blaues Kreuz Schweiz Inhaltsverzeichnis Seite A ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN 2 Art. 1 Koordination

References: Art. 1
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 23
 Art. 60
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 20
 Art. 5
 Art. 1
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 15
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 17
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 3
 Art. 1