Source: http://www.seniorenwissenschaften.de/category/bestattung
Timestamp: 2020-01-25 14:19:10+00:00

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Bestattung - Seniorenwissenschaften
Eine interessante Entscheidung hat das OVG Nordrhein-Westfalen getroffen. Danach trägt die Kosten derjenige, der die Beerdigung beauftragt hat. Die Entscheidung wird damit begründet, dass, wenn jemand bei einer Gemeinde eine Beerdigung in Auftrag gibt, dann ist er auch der Kostenträger, da das Vertragsverhältnis ja auch mit ihm zustande kommt. Prof. Dr. Volker Thieler Rechtsanwalt
Grabpflegekosten sind nicht Kosten der Beerdigung gem. § 1968 BGB. Dies hat das OLG Köln entsprechend der herrschenden Meinung entschieden. Nur die erstmalige Herstellung einer Grabstätte zählt hierzu. Die erstmalige Herstellung der Grabstätte bildet den Abschluss der Beerdigung. Es gibt keine rechtliche Pflicht für die Erben dann später das Grab zu pflegen. Es ergibt sich auch nicht daraus, dass die […..]
Umbettung durch „nächste Angehörige“
Der nächste Angehörige muss die Umbettung beantragen, hierzu zählen sowohl die Kinder als auch der Ehegatte des Verstorbenen. Die zuständige Behörde prüft dann ob diese zu genehmigen ist. Je nach Bundesland müssen noch weitere Behörden zustimmen. Der Antragsteller muss eine neue Grabstätte nachweisen.
Grabpflegekosten sind keine Kosten im Sinne des § 1968 BGB
Wurde die Grabstätte bereits hergerichtet, so sind die Kosten für die laufende Grabpflege keine Beerdigungskosten im Sinne des § 1968 BGB.
Anordnung zur anonymen Beerdigung
Der Ehegatte hat gegenüber den anderen nächsten Angehörigen normalerweise ein Vorrecht im Hinblick auf die Bestattung und die Totenfürsorge.
Übernahme der Bestattungskosten nach § 74 SGB XII
Das Landessozialgericht Baden- Württemberg hatte kürzlich über folgenden Sachverhalt zu entscheiden: Der Kläger war von der Erblasserin als Alleinerbe in einem Testament eingesetzt worden. In dem Testament hatte die Klägerin weiterhin bestimmt, dass der Kläger die Unkosten der Beerdigung zu tragen habe und das Grab pflegen müsse. Die Erblasserin hatte dem Kläger auch eine notarielle General- und Vorsorgevollmacht auch über […..]
Eine Verpflichtung des Erben zur Übernahme der Kosten der Beerdigung ergibt sich aus § 1968 BGB. Möglich ist jedoch auch eine Verpflichtung auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften, wie beispielsweise auf Grundlage des SeemannsG. Möglich ist auch, dass der Erblasser mit einer dritten Person einen Vertrag geschlossen hat.
Übernahme der Grabpflegekosten
Unter den § 1968 BGB fallen nicht nur die Beerdigungskosten, sondern auch die Kosten für die Grabpflege für die Mindestdauer der Totenruhe.
Die Beerdigungskosten als Nachlassverbindlichkeit
Gemäß § 1968 BGB hat immer der Erbe die Kosten der Beerdigung des Erblassers zu tragen. Die Beerdigung selbst muss der Lebensstellung des Erblassers angemessen sein. Gezahlt werden muss
Der Antrag auf Urnenumbettung
Für die Umbettung einer Urne muss der nächste Angehörige die Umbettung beim zuständigen Friedhofsträger beantragen. In München ist der Friedhofsträger beispielsweise die jeweilige Friedhofsverwaltung,
Das Bestattungsgesetz in Rheinland Pfalz
Das Bestattungsrecht ist in der Bundesrepublik Deutschland Sache der Bundesländer. Daher haben alle Bundesländer eigene, aber meist ähnliche Bestattungsgesetze erlassen. Durch das Anklicken der
Das Bestattungsgesetz von Baden-Württemberg
Das Bestattungsrecht ist in der Bundesrepublik Deutschland Sache der Bundesländer. Daher haben alle Bundesländer eigene, aber meist ähnliche Bestattungsgesetze erlassen. Durch das Anklicken des
Vor dem Ablauf der Ruhezeit (in der Regel 25 Jahre für Särge und 20 Jahre für Urnen) dürfen aufgrund der Totenruhe Leichen und Urnen nur dann umgebettet werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Bei dieser
Die Rückgabe der Grabstelle
Ob eine Grabstelle, an welcher ein Nutzungsrecht erworben wurde, zurückgegeben werden kann, richtet sich nach der verbliebenen Nutzungszeit, der verbliebenen Ruhefrist und nach der Entscheidung der
Es besteht die Möglichkeit, bereits zu Lebzeiten einen so genannten Grabpflegevertrag mit einer Friedhofsgärtner – Genossenschaft zu schließen. Durch diesen Vertrag kann man die Art, den Umfang und
Das bayerische Bestattungsgesetz
Die Vorschriften für die Grabgestaltung
Auf allen Friedhöfen gelten bestimmte Gestaltungsrichtlinien für Grabstellen und manchmal auch für die Art der Grabbepflanzung. In der Regel gibt es sogar Gestaltungsrichtlinien für einzelne Felder auf dem
Da die gesetzlichen Krankenkassen seit dem 1.Januar 2004 aufgrund der Gesundheitsreform kein Sterbegeld mehr für ihre Mitglieder zahlen, bieten inzwischen zahlreiche Versicherungen die so genannte Sterbegeldversicherung an.
Unter dem Begriff Ruhezeit bzw. Ruhefrist versteht man eine vom Gesetzgeber vorgegebene Zeitspanne, in der eine Grabstelle oder Urnengrabstelle nach einer Beisetzung nicht neu belegt werden darf. Bei Erdbestattungen
Unter Sterbegeld versteht man eine Geldleistung, die die Kosten der Bestattung eines Verstorbenen ersetzen soll. Bis Anfang 2004 bestand ein Anspruch auf Sterbegeld in Höhe von 525 Euro, wenn der Verstorbene
Der Anteil an Feuerbestattung beträgt derzeit rund 30 % und steigt stetig. Grund dafür ist überwiegend die finanzielle Seite, da die Kosten für eine Feuerbestattung in der Regel niedriger sind, als bei
Der Kauf einer Grabstätte
Eine Grabstätte kann nicht gekauft werden. Vielmehr kann ein so genanntes Nutzungsrecht an ihr erworben werden, wobei es zu einer Granstelle jeweils nur einen Nutzungsberechtigten geben
Die Kostentragung durch den Sozialhilfeträger
Wenn kein anderer die Kosten für die Bestattung übernehmen muss und der Nachlass bzw. die Versicherungsleistungen nicht ausreichen, dann muss der Sozialhilfeträger die erforderlichen Kosten erstatten. Die Bemessungsgrundlage
Die Anzeigenpflicht beim Todesfall
Nach dem Personenstandsgesetz ist der Tod eines Menschen spätestens am folgenden Werktag dem Standesbeamten, in dessen Bezirk sich der Todesfall ereignete, mitzuteilen. Als erste Person ist das Familienoberhaupt
Die Gebühren und Kosten für eine Bestattung
Wenn die Angehörigen eine Bestattung ausrichten, dann kommen die folgenden Gebühren und Leistungen auf sie zu, die sie erstatten müssen: – Die Bestattungsgrundgebühr,
Die Anweisungen für die Bestattung
Oft werden die Wünsche, wie oder wo man bestattet werden möchte, in einem Testament festgehalten. Dies ist aber nicht sehr sinnvoll, da bis zur Testamentseröffnung mehrere Wochen vergehen können und es
Da eine Beerdigung sehr teuer werden kann, fürchten Verwandte oft die Kosten und fragen sich vor allem dann, wenn der Kontakt zum Verstorbenen seit Jahren schlecht oder ganz abgebrochen ist, wer die Kosten
Rechte und Pflichten von Angehörigen
Da in Deutschland die Pflicht besteht, einen Bestatter einzuschalten, können Angehörige nicht alles selbst in die Hand nehmen. Insbesondere dürfen Angehörige in der Regel nicht den Transport,
Die Notwendigkeit einer Bestattungsverfügung
Obwohl sich viele Menschen nicht darum kümmern, was mit den eigenen sterblichen Überresten nach dem Tode geschehen soll, ist es wichtig, zu Lebzeiten eine Bestattungsverfügung zu verfassen. Insbesondere den Angehörigen

References: § 1968
 § 1968
 § 1968
 § 74
 § 1968
 § 1968
 § 1968