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Timestamp: 2019-07-22 11:08:36+00:00

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Rechtsprechung: JurBüro 2009, 426 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2009
VGH Baden-Württemberg, 24.03.2009 - 13 S 675/09
https://dejure.org/2009,6139
VGH Baden-Württemberg, 24.03.2009 - 13 S 675/09 (https://dejure.org/2009,6139)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 24.03.2009 - 13 S 675/09 (https://dejure.org/2009,6139)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 24. März 2009 - 13 S 675/09 (https://dejure.org/2009,6139)
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Zur Vergütung der Tätigkeit des Rechtsanwalts nach dem RVG im Streit um eine Duldung bzw. um Nebenbestimmungen zu einer Duldung
§ 60a Abs 1 AufenthG 2004, § 2 Abs 2 S 1 RVG, Anl 1 Vorbem 3.3.3 RVG, Anl 1 Nr 3309 RVG
Aussetzung der Abschiebung; Duldung; Rechtsanwaltsvergütung
VV RVG Nr. 3309; AufenthG § 60 a Abs. 2
Kostenrecht, Rechtsanwaltsgebühren, Duldung, Zwangsvollstreckung
Vergütung eines Rechtsanwalts im Streit um eine aufenthaltsrechtliche Duldung bzw. um Nebenbestimmungen zu einer Duldung nach Nr. 3309 Vergütungsverzeichnis Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (VV RVG); Beginn der Verwaltungsvollstreckung mit der Androhung des Zwangsmittels
VG Stuttgart, 20.02.2009 - 2 K 609/09
NVwZ-RR 2009, 702
JurBüro 2009, 426
VG Stuttgart, 20.10.2009 - 11 K 3166/09
Rechtsanwaltsgebühr bei Streit um ausländerrechtliche Duldung
Die Tätigkeit des Rechtsanwalts im Streit um eine Duldung wird nicht mit einer 3/10-Gebühr nach Nr. 3309 VV RVG, sondern mit der Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG vergütet (entgegen VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 24.04.2009 - 13 S 675/09 - juris).
OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2009 - 1 K 116.08
https://dejure.org/2009,27789
OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2009 - 1 K 116.08 (https://dejure.org/2009,27789)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 27.03.2009 - 1 K 116.08 (https://dejure.org/2009,27789)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 27. März 2009 - 1 K 116.08 (https://dejure.org/2009,27789)
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Teil 3 Vorbem 3 Abs 3 RVG-VV
Eilverfahren; Terminsgebühr i.S.v. Teil 3 Vorbemerkung 3 Abs. 3 VV zum RVG
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 27.3.2009 (Terminsgebühr für Besprechungen in Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes), Az.: 1 K 116/08" von VorsRiLG Heinz Hansens, original erschienen in: RVGreport 2009, 267.
VG Berlin, 21.10.2008 - 14 KE 125.08
BGH, 02.11.2011 - XII ZB 458/10
Rechtsanwaltskosten: Terminsgebühr in Verfahren mit mündlicher Verhandlung auf …
a) Nach einer in der Rechtsprechung vertretenen Auffassung entsteht eine Terminsgebühr nicht, wenn eine mündliche Verhandlung nicht vorgeschrieben ist und das Gericht durch Beschluss entscheidet (…BGH Beschlüsse vom 1. Februar 2007 - V ZB 110/06 - NJW 2007, 1461 Rn. 19 …und vom 15. März 2007 - V ZB 170/06 - NJW 2007, 2644 Rn. 7; ähnlich bereits VGH Mannheim NJW 2007, 860; dem V. Zivilsenat folgend: KG JurBüro 2008, 473; OLG Brandenburg FamRZ 2009, 1089 f.; Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg JurBüro 2009, 426).
Soweit hiergegen eingewandt worden sei, mit der Terminsgebühr im Mahnverfahren solle die Vermeidung eines nachfolgenden (gebührenträchtigen) Klageverfahrens honoriert werden (so etwa OVG Berlin-Brandenburg JurBüro 2009, 426), stelle dies die oben dargestellte Systematik nicht in Frage.
FG Berlin-Brandenburg, 05.04.2011 - 13 KO 13326/10
Erledigungs- bzw. Terminsgebühr bei telefonischen Besprechungen im AdV-Verfahren
Entgegen der Auffassung des Erinnerungsgegners entfällt die Terminsgebühr nicht schon deshalb, weil das gerichtliche Verfahren über einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nach § 69 Abs. 3 FGO grundsätzlich keine mündliche Verhandlung vorsieht und im Streitfall auch keine mündliche Verhandlung anberaumt worden ist (Niedersächsisches Finanzgericht, Beschluss vom 18. Januar 2010 7 KO 5/08, EFG 2010, 752; a. A.: Bundesgerichtshof -BGH-, Beschluss vom 15. März 2007 V ZB 170/06, Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 2007, 2644 m. w. N.; Oberverwaltungsgericht -OVG- Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27.03.2009 OVG 1 K 116.08; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19. Juli 2010 3 O 43/10 m. w. N.; Niedersächsisches Finanzgericht, Beschluss vom 14. Februar 2006 10 KO 39/05, EFG 2006, 1012;… Stapperfend in: Gräber, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl. 2010, § 139 FGO Rz. 66).
Denn die Ausweitung des Anwendungsbereiches der Terminsgebühr auf bestimmte Besprechungen dient nicht allein dazu, den Verfahrensbeteiligten und dem Gericht unnötige Erörterungen in einem Gerichtstermin zu ersparen, der allein zur Erreichung einer zusätzlichen Gebühr angestrebt wird (vgl. zu dieser Argumentation BGH, Beschluss vom 1. Februar 2007 V ZB 110/06, NJW 2007, 1461; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27.03.2009 OVG 1 K 116.08).
13 Entgegen der Auffassung des Erinnerungsgegners entfällt die Terminsgebühr nicht schon deshalb, weil das gerichtliche Verfahren über einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nach § 69 Abs. 3 FGO grundsätzlich keine mündliche Verhandlung vorsieht und im Streitfall auch keine mündliche Verhandlung anberaumt worden ist (Niedersächsisches Finanzgericht, Beschluss vom 18. Januar 2010 7 KO 5/08, EFG 2010, 752; a. A.: Bundesgerichtshof -BGH-, Beschluss vom 15. März 2007 V ZB 170/06, Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 2007, 2644 m. w. N.; Oberverwaltungsgericht -OVG- Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27.03.2009 OVG 1 K 116.08; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 19. Juli 2010 3 O 43/10 m. w. N.; Niedersächsisches Finanzgericht, Beschluss vom 14. Februar 2006 10 KO 39/05, EFG 2006, 1012;… Stapperfend in: Gräber, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl. 2010, § 139 FGO Rz. 66).
OVG Nordrhein-Westfalen, 17.07.2014 - 8 E 376/14
Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts über die Erinnerung …
Soweit die Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte im Anschluss an Entscheidungen des Bundesgerichtshofs bisher überwiegend angenommen hat, eine Terminsgebühr könne nur in Verfahren entstehen, in denen eine mündliche Verhandlung vorgeschrieben (oder im konkreten Fall ausnahmsweise anberaumt) sei, vgl. etwa OVG NRW, Beschluss vom 15. Juni 2010 - 13 E 382/10 -, NVwZ-RR 2010, 864 = juris; OVG Berlin-Bbg., Beschluss vom 27. März 2009 - OVG 1 K 116.08 -, juris; OVG M.-V., Beschluss vom 19. Juli 2010 - 3 O 43/10 -, juris; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 31. Oktober 2006 - 3 S 1748/05 -, NJW 2007, 860; BGH, Beschluss vom 28. Februar 2012 - XI ZB 15/11 -, NJW 2012, 1294, m. w. N. (str.), hat der Gesetzgeber dieser Auffassung jedenfalls durch das am 1. August 2013 in Kraft getretene 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz den Boden entzogen.
SG Berlin, 18.03.2011 - S 165 SF 1563/09
Sozialgerichtliches Verfahren; Rechtsanwaltsvergütung; einstweiliges …
Dieser Erfolg kann hier schon deshalb nicht erreicht werden, weil ein gerichtlicher Termin im sozialgerichtlichen ER-Verfahren regelmäßig nicht durchgeführt wird (ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 27. März 2009, -OVG 1 K 116.08-, juris, Rn. 2, zum Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO).
OVG Berlin-Brandenburg, 27.06.2012 - 1 K 54.09
Kostenfestsetzung; Terminsgebühr; Erledigungsgebühr; Beschwerde; Erteilung eines …
Der Gesetzgeber hat mit der Terminsgebühr in der Form der Besprechungsgebühr fördern und honorieren wollen, dass der Anwalt zu einer möglichst frühen Beendigung des Verfahrens beiträgt; es soll ihm nunmehr erspart bleiben, einen gerichtlichen Verhandlungstermin nur deswegen (noch) anzustreben, um - "nach Erörterung der Sach- und Rechtslage" und damit Entstehung der früheren Verhandlungs- bzw. Erörterungsgebühr - einen (ausgehandelten) Vergleich protokollieren zu lassen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss des Senats vom 27. März 2009 - OVG 1 K 116.08 -, Juris, Rdn. 2 unter Hinw. auf Gesetzentwurf zum Gesetz zur Modernisierung des Kostenrechts vom 11. November 2003, BT-Drucks. 15/1971, S. 209).
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.07.2010 - 3 O 43/10
Entstehen einer Terminsgebühr
Die Gebühr fällt jedoch nur unter der weiteren Voraussetzung an, dass für das betreffende Verfahren eine mündliche Verhandlung vorgeschrieben ist oder im konkreten Fall ausnahmsweise anberaumt wurde (vgl. VGH Baden-Württemberg, B. v. 31.10.2006 - 3 S 1748/05 -, NJW 2007, 860; OVG Berlin/Brandenburg, B. v. 27.03.2009 - OVG 1 K 116.08 -, juris; vgl. auch BGH, B. v. 01.02.2007 - V ZB 110/06 -, NJW 2007, 1461).
Diese Auffassung wurde zwar etwa vom Bundesgerichtshof (…Beschluss vom 15. März 2007 - V ZB 170/06 - juris Rn. 7 m.w.N.) und vom VGH Baden-Württemberg (…Beschluss vom 31. Oktober 2006 - 3 S 1748/05 - juris Rn. 5 f.), vom OVG Berlin-Brandenburg (Beschluss vom 27. März 2009 - OVG 1 K 116.08 - juris Rn. 2) und vom OVG für das Land Mecklenburg-Vorpommern (…Beschluss vom 19. Juli 2010 - 3 O 43/10 - juris Rn. 3) vertreten.
VG München, 08.11.2011 - M 17 M 11.30464
Terminsgebühr bei Verfahren ohne mündliche Verhandlung
Die Gebühr fällt jedoch nur unter der weiteren Voraussetzung an, dass für das betreffende Verfahren eine mündliche Verhandlung vorgeschrieben ist oder - im konkreten Fall - ausnahmsweise anberaumt wurde (h.Rspr., vgl. OVG Nordrhein-Westfalen vom 15.6.2010, NVwZ-RR 2010, 864; OVG Berlin/Brandenburg vom 27.3.2009 OVG 1 K 116.08 - juris; VGH Baden-Württemberg vom 31.10.2006, NJW 2007, 860/861; s. auch BGH vom 1.2.2007, NJW 2007, 1461;… a.A. Gerold/Schmidt, RVG, 19. Aufl., RdNrn. 95 ff. zu Vorb. 3 VV).

References: § 60
 § 2
 § 60
 § 69
 § 139
 § 69
 § 139
 § 80
 BGH