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Timestamp: 2019-08-23 19:31:38+00:00

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DGUV Vorschrift 52 / BGV D 6 – Arbeitsschutzgesetz
DGUV Vorschrift 52 Krane (bisher VBG 9 bzw. BGV D6)
1 DGUV Vorschrift 52 Krane (bisher VBG 9 bzw. BGV D6)
1.1.3 § 3 Regeln der Technik
2.1 a) Gemeinsame Bestimmungen
2.1.1 § 3a Krane im Anwendungsbereich der Maschinenverordnung und der Arbeitsmittelbenutzungsverordnung
2.1.2 § 4 Fabrikschild
2.1.3 § 5 Belastungsangaben
2.1.4 § 6 Verbotsschild
2.1.5 § 7 Steuerstände und Steuereinrichtungen
2.1.6 § 8 Zugänge zu Steuerständen
2.1.7 § 9 Bühnen und Laufstege
2.1.8 § 10 Arbeitsstände und Arbeitsbühnen
2.1.9 § 11 Sicherheitsabstände
2.1.10 § 12 Sicherung gegen Entgleisen, Um- und Abstürzen
2.1.11 § 13 Schienenräumer
2.1.12 § 14 Fahr- und Drehwerksbremsen, Sicherung gegen ungewollte Kranbewegungen
2.1.13 § 15 Notendhalteinrichtungen
2.1.14 § 16 Lastmomentbegrenzer
2.1.15 § 17 Höchstgeschwindigkeit flurbedienter Krane
2.1.16 § 18 Gleisanlagen
2.1.17 § 19 Fahrbahnbegrenzungen
2.1.18 § 20 Warneinrichtung
2.1.19 § 21 Montageanweisung
2.1.20 § 22 Abspannseile
2.2 b) Zusätzliche Bestimmungen für programmgesteuerte Krane
2.2.1 § 23 Schutz gegen Anfahren und Herabfallen der Last
2.2.2 § 24 Nothalteinrichtungen
3 III. Prüfungen
3.0.1 § 25 Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen
3.0.2 § 26 Wiederkehrende Prüfungen
3.0.3 § 27 Prüfbuch
3.0.4 § 28 Sachverständige
4.0.1 § 28a Allgemeines
4.0.2 § 29 Kranführer, Instandhaltungspersonal
4.0.3 § 30 Pflichten des Kranführers
4.0.4 § 31 Tragfähigkeit, Belastung
4.0.5 § 32 Sicherheitsabstände
4.0.6 § 33 Zusammenarbeit mehrerer Krane
4.0.7 § 34 Betriebsanweisung
4.0.8 § 35 Betreten und Verlassen von Kranen
4.0.9 § 36 Personentransport
4.0.10 § 37 Schrägziehen, Schleifen von Lasten sowie Bewegen von Fahrzeugen mit Kranen
4.0.11 § 38 Losreißen festsitzender Lasten
4.0.12 § 39 Einsatz bei Gefahren durch elektrischen Strom
4.0.13 § 40 Aufbau, Abbau und Umrüsten ortsveränderlicher Krane
4.0.14 § 41 Wartungs- und Inspektionsarbeiten
4.0.15 § 42 Instandsetzungs- und Änderungsarbeiten an Kranen und Arbeiten im Kranfahrbereich
4.0.16 § 43 Wiederinbetriebnahme nach Instandsetzungs- und Änderungsarbeiten
5 V. Ordnungswidrigkeiten
5.0.1 § 44 Ordnungswidrigkeiten
6 VI. Inkrafttreten
6.0.1 § 45 Inkrafttreten
7.0.1 § 46
7.0.2 § 47 Ausnahmen für Brückenkrane
7.0.3 § 48 Ausnahmen für Portalkrane
7.0.4 § 49 Ausnahmen für Schienenlaufkatzen
7.0.5 § 50 Ausnahmen für Auslegerkrane
7.0.6 § 51 Ausnahmen für Turmdrehkrane
Siehe auch „Sicherheitsregeln für Beschickungseinrichtungen galvanotechnischer Anlagen“ (ZH 1/62).
Siehe UVV „Bauaufzüge“ (BGV D7).
(2) LKW-Ladekrane im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Fahrzeugkrane, die vorwiegend zum Be- und Entladen der Ladefläche des Trägerfahrzeuges gebaut und bestimmt sind, deren Lastmoment 30 mt und deren Auslegerlänge 15 m nicht überschreiten.
Siehe BG-Vorschrift „Flurförderzeuge“ (BGV D27 ).
zu § 2 Abs. 6 Nr. 2:
Siehe UVV „Hebebühnen“ (VBG 14).
zu § 2 Abs. 6 Nr. 3:
Siehe „Richtlinien für Geräte und Anlagen zur Regalbedienung“ (ZH 1/361).
zu § 2 Abs. 6 Nr. 4:
zu § 2 Abs. 6 Nr. 5:
Siehe „Sicherheitsregeln für Schienenhängebahnen“ (ZH 1/72).
zu § 2 Abs. 6 Nr. 6:
Siehe „Sicherheitsregeln für die forstliche Seilbringung“.
zu § 2 Abs. 6 Nr. 7:
zu § 2 Abs. 6 Nr. 10:
Siehe „Sicherheitsregeln für Stapelautomaten, Setzmaschinen und automatische Abtraggeräte in der Baustoff-Industrie“ (ZH 1/520).
zu § 2 Abs. 6 Nr. 12:
Neben der UVV „Krane“ (BGV D6) wird insbesondere hingewiesen auf
1. BG-VorschriftenAllgemeine Vorschriften (BGV A1 ),
(2) Für Krane, die unter den Anwendungsbereich Maschinenverordnung und der Arbeitsmittelbenutzungsverordnung fallen, gelten die folgenden Bestimmungen.
(3) Für Krane, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, gelten anstatt der Beschaffenheitsanforderungen dieses Abschnittes die Beschaffenheitsanforderungen nach § 2 der Maschinenverordnung. Der Unternehmer darf Krane erstmals nur in Betrieb nehmen wenn die Voraussetzungen der §§ 3 und 4 der Maschinenverordnung erfüllt sind.
(5) Krane, die nicht unter Absatz 3 fallen, müssen mindestens den Anforderungen des Anhangs der Arbeitsmittelbenutzungsverordnung entsprechen.
zu § 3a Abs. 3:
– nicht am Kran angebaute Kranaufstiege und Zugänge zu Steuerständen,- nicht am Kran angebaute Bühnen und Laufstege,
zu § 3a Abs. 5:
Siehe auch BG-Vorschrift „Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz“ (BGV A8) bzw. Richtlinien des Rates vom 25. Juli 1977 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz (77/576/EWG).
(1) Steuerstände müssen so beschaffen, Steuereinrichtungen müssen so beschaffen und angeordnet sein, daß der Kranführer den Kran sicher steuern kann.
(2) Führerhäuser müssen Schutz gegen Kälte, Hitze, Nässe und Wind bieten. Sie müssen ausreichend belüftbar sein.
(3) An oder in der Nähe der Steuereinrichtungen muß ein Abdruck der §§ 29 bis 43 (Betriebsvorschriften) so angebracht sein, daß sie für den Kranführer jederzeit einsehbar sind. Dies gilt nicht für handbetriebene oder teilkraftbetriebene Krane.
Kraftbetriebene und teilkraftbetriebene Krane sind nach § 12 UVV „Kraftbetriebene Arbeitsmittel“ (VBG 5) bzw. nach den Abschnitten 1.2.3 und 1.2.4 des Anhangs I der Richtlinie des Rates vom 14. Juni 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Maschinen (89/392/EWG) – EG-Maschinen-Richtlinie – mit einer Hauptbefehlseinrichtung ausgerüstet, durch deren Betätigung Beginn und Ende der Energiezufuhr für die Kranbewegungen bestimmt werden können.
Die Stellteile der Befehlseinrichtungen (Steuereinrichtungen) liegen nach § 11 UVV „Kraftbetriebene Arbeitsmittel“ (VBG 5) bzw. nach Abschnitt 1.2.2 des Anhangs I der EG-Maschinen-Richtlinie auf dem dem Steuerstand im Handbereich des Kranführers oder an einem Ort, von dem aus der Arbeitsbereich des Kranes überblickt werden kann. Die Stellteile der Befehlseinrichtungen für kraftbetriebene Hubwerke sind nach § 8 UVV „Winden, Hub- und Zuggeräte“ (BGV D8) 50 beschaffen, daß sie beim Freigeben selbsttätig in die Nullstellung zurückgehen; dies gilt nicht für die Stellteile in mitfahrenden Steuerständen von Brücken., Portalkranen und Schienenlaufkatzen. Steuerungen sind nach § 11 Abs. 4 UVV „Kraftbetriebene Arbeitsmittel“ (VBG 5) bzw. nach Abschnitt 1.2.3 des Anhangs 1 der EG-Maschinen-Richtlinie so beschaffen, daß Krane nicht von mehreren Steuerständen aus gleichzeitig gesteuert werden können, d.h. z.B. Zustimmungsschaltungen oder Wahlschalter haben; dies ist nicht erforderlich für LKW-Ladekrane mit seitlichen Steuerständen, bei denen die Stellteile mechanisch miteinander verbunden und die Steuerstände gegenseitig einsehbar sind. Siehe auch „Sicherheitsregeln für höhenbewegliche Steuerstände von Kranen“ (BGR 108).
(1) Steuerstände müssen in allen Stellungen des Kranes ohne Gefahr erreicht und verlassen werden können.
(3) Krane müssen eine ausreichende Anzahl von Aufstiegen haben. Bei Brückenkranen und bei Kranen, bei denen die Bauart es zuläßt, muß mindestens ein Aufstieg als Treppe ausgeführt sein. Treppen müssen mindestens 2 m Durchgangshöhe und mindestens 0,5 m Durchgangsbreite haben.
e) bei Turmdrehkranen hochgelegene Führerhäuser über Steigleitern mit einem ungehinderten freien Durchstieg von mindestens 0,4 m x 0,5 m erreicht werden können, wobei bei Innenleitern die Turmkonstruktion den Rückenschutz übernehmen kann, sofern der Abstand von der Aufstiegsseite der Leiter zur gegenüberliegenden Seite nicht mehr als 0,7 m beträgt. Besondere Bestimmungen für Steigleitern sind in § 15 Abs. 5 der BG-Vorschrift „Leitern und Tritte“ (BGV D36) enthalten.
2. in sonstigen Kranträgern auf eine Mindesthöhe von 1,4 m, wenn die Mindestbreite auf 0,7 m vergrößert ist.
(2) Auf Fahrbahnlaufstegen und Aufstiegsbühnen darf an der dem Kran zugewandten Seite das Geländer fehlen, wenn auf der dem Kran abgewandten Seite mindestens ein Handlauf vorhanden ist. Ist die dem Kran abgewandte Seite offen, muß an dieser Seite ein Geländer vorhanden sein. Bei Kranen in Hallen kann auf Geländer verzichtet werden, wenn der Fahrbahnlaufsteg zwischen zwei Kranfahrbahnen liegt und mindestens 4 m breit ist. Sind Geländer mindestens 0,5 m von Absturzkanten und bewegten Kranteilen entfernt, darf auf Zwischenstäbe und Fußleisten verzichtet werden.
Podeste, Bühnen und Laufstege, die höher als 1 m über Flur liegen, müssen nach § 33 der UVV „Grundsätze der Prävention“ (ab 1/2004)(BGV A1) Geländer und Fußleisten haben. Die Höhe der Geländer soll 1 m betragen. Nur in Ausnahmefällen kann zur Vermeidung von Quetschgefahren die Geländerhöhe bis auf 0,7 m herabgesetzt werden.
§ 9 Abs. 2 enthält eine Sonderregelung gegenüber § 33 der UVV „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1), wonach Bühnen, Laufstege usw. Geländer als Absturzsicherung haben müssen.
Siehe auch UVV „Hebebühnen“ (VBG 14).
(1) Zur Vermeidung von Quetsch- und Schergefahren müssen die kraftbewegten äußeren Teile schienengebundener und ortsfest betriebener Krane, ausgenommen Trag- und Lastaufnahmemittel, zu Teilen der Umgebung des Kranes hin einen Sicherheitsabstand nach oben, unten und nach den Seiten von mindestens 0,5 m haben. Der Sicherheitsabstand nach den Seiten hin ist außerhalb des Verkehrs- oder Arbeitsbereiches nicht erforderlich.
2. Deckenkrane, sofern auf der Kranbrücke keine Bühnen, Laufstege oder dgl. vorhanden sind,
zu § 11 Abs. 3 Nr. 3:
zu § 11 Abs. 3 Nr. 4:
(1) Krane müssen so eingerichtet sein, daß ihre kraftbetriebenen Fahr- und Drehbewegungen abgebremst und ungewollte Kranbewegungen verhindert werden können.
(3) Besteht für Krane mit festgestelltem Drehwerk eine Umsturzgefahr durch Wind, müssen die Drehwerksbremsen so beschaffen sein, daß sie lösbar sind, wenn der Kran außer Betrieb gesetzt ist.
Die Forderung des Abbremsens ist erfüllt, wenn die Bewegungen durch Bremsen oder Selbstverzögerung zum Stillstand kommen (siehe auch VDI-Richtlinie 2397 „Auswahl der wirtschaftlichen Arbeitsgeschwindigkeiten von Brückenkranen“).
(1) Durch selbsttätig wirkende Notendhalteinrichtungen müssen folgende kraftbetriebene Bewegungen begrenzt sein:
a) Notendschalter vorhanden sind, bei deren Anbringung der Nachlaufweg berücksichtigt ist,b) einstellbare Rutschkupplungen vorhanden sind, die die Arbeitsbewegungen gefahrlos begrenzen,
zu § 15 Abs. 1 Nr. 2:
ein Abstürzen der Lastund
zu § 15 Abs. 1 Nr. 7:
(1) Fahrbare Krane und ortsveränderliche Krane, bei denen die Last an einem Ausleger hängt, müssen für ihre kraftbetriebenen Hub-, Auslegereinzieh- und Katzfahrwerke Einrichtungen haben, die ein Überschreiten des zulässigen Lastmomentes verhindern. Arbeitsbewegungen, die eine Verringerung des Lastmomentes bewirken, müssen nach Ansprechen des Lastmomentbegrenzers noch möglich sein.
3. Krane mit Auslegern an hängend angeordneten Katzen,
Sicherheitstechnische Anforderungen an Hub- und Auslegereinziehwerke siehe UVV „Winden, Hub- und Zuggeräte“ (BGV D8 ). Hub- und Auslegereinziehwerke von Kranen sind nach § 12 UVV „Winden, Hub- und Zuggeräte (BGV D8 ) bzw. nach Abschnitt 4.1.2.6 des Anhangs I der EG-Maschinen-Richtlinie mit Rücklaufsicherungen ausgerüstet, z.B. mit einem unmittelbar am Hydraulikzylinder angebrachten Rückschlagventil in hydraulischen Systemen. Die Forderung nach einem unbeabsichtigten Rücklauf beinhaltet die Vermeidung von Schlaffseil bzw. Schlaffkette.
Gleise müssen auf einem tragfähigen Unterbau so verlegt und Schienen müssen so befestigt sein, daß die Krane standsicher betrieben werden können.
Schienenfahrbahnen von Kranen müssen an ihren Enden mit Fahrbahnbegrenzungen ausgerüstet sein.
(1) Krane müssen eine Warneinrichtung haben.
2. flurbediente Krane, bei denen der Kranführer, durch die Anordnung der Steuereinrichtung bedingt, sich in der Nähe der Last aufhält und den Lastweg – bei Portalkranen auch die Fahrbahn – überblicken kann,
Eine Montageanweisung muß bei ortsveränderlichen Kranen, die an ihrem jeweiligen Standort aufgebaut, abgebaut oder umgerüstet werden müssen, vorhanden sein.
Die Montageanweisung ist im allgemeinen ein Teil der Betriebsanleitung, die nach § 20 UVV „Kraftbetriebene Arbeitsmittel“ (VBG 5) bzw. nach Abschnitt 4.4 des Anhangs 1 der EG-Maschinen-Richtlinie vorhanden ist und alle sicherheitstechnischen Hinweise für die bestimmungsgemäße Verwendung enthält; dazu gehören z.B.
– gerätespezifische Angaben für die Prüfung durch den Sachkundigen,
– für Turmdrehkrane Angaben über die Herstellung und Instandhaltung der Gleisanlagen bzw. des Fundamentes,
– für ortsveränderliche Krane die Angabe der Stützdrücke und der erforderlichen Auflageflächen.
Siehe auch DIN V 8418 „Benutzerinformation; Hinweise für die Erstellung“.
Krane und Kranbauteile sind nach § 21 UVV „Kraftbetriebene Arbeitsmittel“ (VBG 5) bzw. nach Abschnitt 1.1.5 des Anhangs 1 der EG-Maschinen-Richtlinie für Montage und Transport mit Transporthilfen (Anschlagstellen) ausgerüstet.
Bei programmgesteuerten Kranen müssen Arbeits- und Verkehrsbereiche so gesichert sein, daß Personen weder durch die Kranbewegung noch durch herabfallende Lasten verletzt werden.
An handbedienten Be- und Entladestellen programmgesteuerter Krane sowie in deren Arbeitsbereich müssen Nothalteinrichtungen vorhanden sein, die leicht zugänglich und so schnell erreichbar sind, daß der Kran bei Gefahr unverzüglich stillgesetzt werden kann. Die Nothalteinrichtungen müssen als solche auffällig gekennzeichnet sein.
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß kraftbetriebene Krane vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen vor der Wiederinbetriebnahme durch einen Sachverständigen geprüft werden. Satz 1 gilt auch für handbetriebene oder teilkraftbetriebene Krane mit einer Tragfähigkeit von mehr als 1 000 kg und für teilkraftbetriebene Turmdrehkrane.
(2) Die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme nach Absatz 1 erstreckt sich auf die ordnungsgemäße Aufstellung, Ausrüstung und Betriebsbereitschaft.
Wesentliche Änderungen sind z.B. Erhöhung der Tragfähigkeit, Auswechseln von Katzen oder Auslegern, Veränderung der Antriebe, Verlegung von Steuerständen, Änderung der Stromart, Schweißungen an tragenden Teilen (siehe VDI 2382 „Instandsetzung von Krananlagen“), Umsetzen von Kranen auf andere Kranbahnen bei ortsfesten Krananlagen, Umbau auf eine andere Steuerungsart, Änderung der Betriebsverhältnisse hinsichtlich der Laufzeitklasse und des Lastkollektivs des Kranes.
Siehe auch BG-Grundsätze „Prüfung von Kranen“ (BGG 905).
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Krane entsprechend den Einsatzbedingungen und den betrieblichen Verhältnissen nach Bedarf, jährlich jedoch mindestens einmal, durch einen Sachkundigen geprüft werden. Dabei sind die Prüfhinweise der Hersteller in den Betriebsanweisungen zu beachten.
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Turmdrehkrane zusätzlich zu Absatz 1 bei jeder Aufstellung und nach jedem Umrüsten durch einen Sachkundigen geprüft werden.
– kraftbetriebene Turmdrehkrane im 14. und 16. Betriebsjahr und danach jährlich
– kraftbetriebene Fahrzeugkrane im 13. Betriebsjahr und danach jährlich
Als Sachkundige für die Prüfung können neben den Sachverständigen auch Betriebsingenieure, Maschinenmeister, Kranmeister oder hierfür besonders ausgebildetes Fachpersonal herangezogen werden, sofern sie Erfahrungen und ausreichende Kenntnisse haben, um den sicheren Zustand des zu prüfenden Kranes zu beurteilen.Bei der Prüfung ist auch der verbrauchte Anteil der vom Hersteller genannten theoretischen Nutzungsdauer für Kranhubwerke zu berücksichtigen; siehe hierzu § 23 Abs. 4 der BG-Vorschrift „Winden, Hub- und Zuggeräte“ (BGV D8, bisherige VBG 8 ).Siehe auch BG Grundsätze „Prüfung von Kranen“ (BGG 905, bisher ZH 1/27).
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß die Ergebnisse der Prüfungen nach §§ 25 und 26 in ein Prüfbuch eingetragen werden.
Kranprüfbuchmuster siehe „Prüfbuch für den Kran“ (ZH 1/29). Der Nachweis der Prüfungen nach § 26 kann auch durch maschinell erstellte Belege erfolgen.
Als Sachverständige für die Prüfung von Kranen gelten neben den Sachverständigen der Technischen Überwachung nur die von der Berufsgenossenschaft ermächtigten Sachverständigen.
Siehe auch BG-Grundsätze „Ermächtigung von Sachverständigen für die Prüfung von Kranen durch die Berufsgenossenschaft“ (BGG 924).
3. die im Führen oder Instandhalten des Kranes unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu ihm nachgewiesen habenund
Turmdrehkranführer gelten als unterwiesen, wenn sie an der Prüfung nach der „Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluß geprüfter Baumaschinenführer (Hochbau)“ oder an einem Kranführerlehrgang nach den BG-Grundsätzen „Auswahl, Unterweisung und Befähigungsnachweis von Kranführern“ (BGG 921) mit Erfolg teilgenommen haben. Siehe auch VDI 2194 „Auswahl und Ausbildung von Kranführern“.
(10) Von Hand angeschlagene Lasten dürfen vom Kranführer erst auf eindeutige Zeichen des Anschlägers, des Einweisers oder eines anderen vom Unternehmer bestimmten Verantwortlichen bewegt werden. Müssen zur Verständigung mit dem Kranführer Signale benutzt werden, sind sie vor ihrer Anwendung zwischen dem Verantwortlichen und dem Kranführer zu vereinbaren. Erkennt der Kranführer, daß Lasten unsachgemäß angeschlagen sind, darf er sie nicht befördern.
zu § 30 Abs. 6 Nr. 2:
Pflichten des Anschlägers siehe BG-Vorschrift „Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb“ (VBG 9a).
Siehe auch BG-Information „Sicherheitslehrbrief für Kranführer“ (BGI 555).
7. Fassungsvermögen und Tragfähigkeit von Greifern.
– beim Transport gefährlicher Güter,
– beim Betrieb von Kranen unter Windeinwirkung.
– für die Rettung von Turmdrehkranführern aus hochgelegenen Steuerständen.
(2) Krane dürfen erst nach Zustimmung des Kranführers und nur bei Stillstand des Kranes betreten oder verlassen werden.
(4) Das Befördern von Personen mit Personenaufnahmemitteln und das Arbeiten von diesen Personenaufnahmemitteln aus ist gestattet, wenn der Unternehmer geeignete Sicherheitsmaßnahmen trifft und die beabsichtigten Vorhaben der Berufsgenossenschaft schriftlich mitteilt. Für die Personenbeförderung ist die Mitteilung mindestens zwei Wochen vor der geplanten Beförderung erforderlich. Der Unternehmer hat die mitgeteilten sicherheitstechnischen Maßnahmen durchzuführen.
Geeignete Sicherheitsmaßnahmen sind die in den „Sicherheitsregeln für hochziehbare Personenaufnahmemittel“ (ZH 1/461) genannten Bestimmungen.
1. für die Beseitigung von Gefahren bei Betriebsstörungen in Walzwerken, wenn die Arbeiten von einem Aufsichtführenden überwacht werden
zu § 37 Abs. 2 Nr. 3:
(2) Der Kranführer hat darauf zu achten, daß bei Arbeiten mit Kranen in der Nähe von unter Spannung stehenden Teilen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel Personen nicht durch den elektrischen Strom gefährdet werden.
zu § 39 :
4. gefahrbringende Kranbewegungen begrenzt werden, z.B. Begrenzung des Drehwerkbereiches, des Auslegereinziehwerkbereiches,oder
(1) Versicherte dürfen Wartungs- und Inspektionsarbeiten nur durchführen, nachdem sie sich davon überzeugt haben, daß der Kran abgeschaltet und gegen unbefugtes Wiedereinschalten gesichert ist. Sie dürfen Wartungsarbeiten, die nicht vom Boden aus möglich sind, nur von Arbeitsständen oder -bühnen aus durchführen.
3. Sprech- oder Sichtverbindung mit dem Kranführer vorhanden ist
Das Abschalten erfolgt bei elektrisch betriebenen Kranen durch Trennschalter oder Netzausschlußschalter und bei Kranen, die durch Verbrennungsmotor angetrieben werden, durch Stillsetzen des Motors.Siehe auch DIN 31051 „Instandhaltung; Begriffe und Maßnahmen“.
1. Der Kran ist abzuschalten und gegen unbefugtes Wiedereinschalten zu sichern
Bereiche, in denen Personen durch den bewegten Kran gefährdet werden können, sind z.B. Hallenwände, Dachkonstruktionen, Arbeitsbühnen auf Maschinen und Anlagen, in den Fahrbereich hineinragende Gerüste oder Rohrleitungen. Siehe auch §§ 6 und 7 UVV „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV A2).
zu § 42 Abs. 1 Nr. 1:
2. sich der gesamte Kran wieder in sicherem Zustand befindet un
(1) Diese Unfallverhütungsvorschrift tritt am 1. Dezember 1974 in Kraft. Gleichzeitig treten die §§ 138 bis 146 des Abschnittes „XXII. Aufzüge, Krane und andere Hebezeuge“ der Unfallverhütungsvorschriften der Bau-Berufsgenossenschaft Hannover vom 1. Januar 1930 in der Fassung vom 1. März 1974 für Krane und die Unfallverhütungsvorschriften „Auslegerkrane“ (VBG 8f) vom 1. März 1965 und „Turmdrehkrane“ (VBG 8g) vom 1. Januar 1964 in der Fassung vom 1. April 1974 außer Kraft.
(2) § 15 Abs. 1 Nr. 1 und § 16 Abs. 1 treten für Krane mit Auslegern – ausgenommen Turmdrehkrane -, bei denen das Hubwerk und das Auslegereinziehwerk oder eines der beiden mechanisch gesteuert werden, erst am 1.4. 1978 in Kraft. Bei Kranen, die bis zu diesem Zeitpunkt in Betrieb genommen werden, genügt es, wenn an Stelle der in § 15 Abs. 1 Nr. 1 und § 16 Abs. 1 geforderten Abschalteinrichtungen selbsttätig wirkende Warneinrichtungen vorhanden sind
Mechanisch gesteuert bedeutet nicht elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch gesteuert. Dies trifft zu bei Kranen, bei denen z.B. Kupplungen, die im Kraftfluß Motor – Winde liegen, ohne Zwischenschaltung einer fremden Energiequelle durch Muskelkraft geschaltet werden.
§ 46 ist gegenstandslos geworden durch Aufhebung – siehe § 63 UVV „Grundsätze der Prävention“ (ab 1/2004) (BGV A1):
(1) Für Brückenkrane, die vor dem Inkrafttreten dieser Unfallverhütungsvorschrift in Betrieb waren, gelten nicht.
3. § 9 Abs. 1 hinsichtlich der Höhe des freien Durchgangs auf Kranträgerlaufbühnen, wenna) die verengten Stellen zwischen den höchsten Kranteilen und darüber befindlichen Gebäude- oder Anlageteilen durch einen Warnanstrich gekennzeichnet sind und durch Hinweisschilder auf die Quetschgefahr hingewiesen ist oder
(1) Für Krane mit Auslegern – ausgenommen Turmdrehkrane -, die vor dem Inkrafttreten dieser Unfallverhütungsvorschrift in Betrieb waren, gilt § 15 Abs. 1 Nr. 6 nicht.
(2) Für Krane mit Auslegern – ausgenommen Turmdrehkrane -, bei denen das Hubwerk und das Auslegereinziehwerk oder eines der beiden mechanisch gesteuert werden und die bis zum 31. März 1964 in Betrieb genommen wurden, gelten die §§ 4, 13 und 14 der Unfallverhütungsvorschrift „Winden“ nicht, wenn diese Krane statt der Abschalteinrichtungen nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 und § 16 Abs. 1 selbsttätig wirkende Warneinrichtungen haben.
(3) Für Krane mit Auslegern – ausgenommen Turmdrehkrane -, die vor dem 1. Januar 1957 in Betrieb waren, gelten nicht:

References: § 3
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 22
 § 23
 § 24
 § 25
 § 26
 § 27
 § 28
 § 28
 § 29
 § 30
 § 31
 § 32
 § 33
 § 34
 § 35
 § 36
 § 37
 § 38
 § 39
 § 40
 § 41
 § 42
 § 43
 § 44
 § 45
 § 46
 § 47
 § 48
 § 49
 § 50
 § 51
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 3
 § 3
 § 12
 § 11
 § 8
 § 11
 § 15
 § 33

§ 9
 § 33
 § 11
 § 11
 § 15
 § 15
 § 12
 § 20
 § 21
 § 23
 § 26
 § 30
 § 37
 § 39
 § 42
 § 15
 § 16
 § 15
 § 16

§ 46
 § 63
 § 9
 § 15
 § 15
 § 16