Source: https://www.diebewertung.de/rwb-direct-return-gmbh-co-geschlossene-investment-kg-beschissene-ertragslage-aus-sicht-der-anleger/
Timestamp: 2020-08-10 04:34:01+00:00

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RWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG - beschissene Ertragslage aus Sicht der Anleger - Diebewertung
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Liest man sich diesen Absatz aus der Bilanz durch, dann kann man hier eigentlich nur den Kopf schütteln, denn die Verwaltungsgebühren überwiegen die wesentlichen Erträge:
Im Geschäftsjahr 2019 sind die wesentlichen Erträge der Gesellschaft solche aus Veräußerungen (TEUR 156; Vj. TEUR 0), aus Erträgen aus Beteiligungen (TEUR 58; Vj. TEUR 0) sowie aus Zinsen und ähnlichen Erträgen (TEUR 49; Vj. TEUR 7).
Verwaltungsvergütungen fielen in Höhe von TEUR 237 (Vj. TEUR 260) an. Diese umfassen vornehmlich laufende Kosten für die Verwaltung des AIF. Andere Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 60 (Vj. TEUR 61).
Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres und damit die wesentliche Steuerungsgröße bzw. der finanzielle Leistungsindikator beläuft sich auf TEUR -31 (Vj. TEUR -272). Damit wurde die letztjährige Erwartung der Geschäftsführung eines nahezu ausgeglichenen Ergebnisses bestätigt. Überdies wurden keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren definiert, da diese auf Ebene des AIF keine wesentliche Steuerungsrelevanz entfalten.
Hier die gesamte aktuell veröffentlichte Bilanz des Fonds.
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019
Die Gesellschaft ist eine geschlossene Publikumsinvestmentkommanditgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Zweck der Gesellschaft ist die Anlage und Verwaltung ihrer Mittel nach einer festen Anlagestrategie zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage zum Nutzen der Anleger nach Maßgabe der §§ 261 bis 272 KAGB.
Die Berichtsgesellschaft hat potenziellen Anlegern Kommanditbeteiligungen zur Zeichnung angeboten. Der Platzierungsbeginn erfolgte zum 17.11.2016, die Schließung zum 31.12.2017. Die Gesellschaft verfügt über Einzahlungen auf bestehende Kommanditeinlagen in Höhe von insgesamt TEUR 12.126 (Vj. TEUR 12.126). In Anwendung der Definition im Gesellschaftsvertrag der RWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG gilt dabei ein eingezahlter und gewinnbezugsberechtigter Euro als ein Anteil, woraus sich zum Bilanzstichtag 12.125.542 (Vj. 12.125.542) umlaufende Anteile ergeben.
Anlageziel des AIF ist die Investition in ein global diversifiziertes Portfolio aus Private Equity Zielfondsbeteiligungen, die ihrerseits direkt oder indirekt in Zielunternehmen investieren. Schwerpunkt sollen Zielfonds sein, die zum Investitionszeitpunkt ihren Sitz innerhalb des Geltungsbereiches der AIFM-Richtlinie haben und die ihrerseits die Anlagestrategien Buyout und/oder Growth verfolgen. Insbesondere bis zur Vornahme der Investitionen und Kapitalabrufe durch die Zielfonds kann ein Anteil von bis zu 100 % des zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in Vermögensgegenstände nach Maßgabe der §§ 193 bis 195 KAGB zu Zwecken der verzinslichen Liquiditätsanlage gehalten werden. Ein Anteil von maximal bis zu 10 % des Wertes des AIF kann in Derivate mit dem Zweck der Absicherung gegen Wertverluste der von dem AIF gehaltenen Vermögensgegenstände getätigt werden. Falls erforderlich, ist eine Kreditaufnahme für Rechnung des Investmentvermögens zu marktüblichen Bedingungen maximal bis zu einer Grenze in Höhe von 25 % des aggregierten eingebrachten Kapitals und noch nicht eingeforderten zugesagten Kapitals möglich.
Im Geschäftsjahr 2019 verlief die wirtschaftliche Entwicklung vieler Länder und Regionen, die für bestehende bzw. zukünftige Investitionen der Berichtsgesellschaft bedeutend sind, erneut positiv. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten ist gegenüber dem Vorjahr langsamer gewachsen, ging jedoch mit einer sinkenden Arbeitslosenquote einher, die den niedrigsten Stand seit einem halben Jahrhundert erreichte. 1, 2 Die Wirtschaft Europas ist im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr zwar langsamer gewachsen, jedoch ging auch das verringerte Wachstum in den meisten Ländern, insbesondere auch in langjährigen Krisenländern wie Portugal, Spanien und Griechenland, mit einer weiter sinkenden Arbeitslosigkeit einher. Die deutsche Wirtschaft ist in 2019 das zehnte Jahr in Folge gewachsen. 3, 4 Da sich die Portfolien der Zielfonds weiter im Aufbau befinden, kann eine Aussage über die Auswirkungen der Spezifika und der erwarteten Wachstumsraten einzelner Länder und Regionen auf die Entwicklung der Zielunternehmen und damit mittelbar der Gesellschaft derzeit nicht fundiert erfolgen. Jedoch zeigten sich im Geschäftsjahr 2019 bereits nennenswerte Aufwertungen im bestehenden Portfolio der Gesellschaft, die neben erfolgreichem wirtschaftlichem Handeln der Zielfonds, auf insgesamt weiter positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen hindeuten.
Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus den Beteiligungen an Private Equity Zielfonds, deren Marktwert zum Bilanzstichtag TEUR 4.518 (Vj. TEUR 4.465) beträgt, sowie Barmitteln und Barmitteläquivalenten in Form von auf Bankkonten gehaltenen Liquiditätsbeständen der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 7.845 (Vj. TEUR 7.860). Der Zuwachs der Beteiligungen resultiert maßgeblich aus Wertsteigerungen.
Um die notwendige Risikostreuung sicherzustellen, tätigt die Gesellschaft ausschließlich Investitionen nach einem Dachfondskonzept. Zum Bilanzstichtag war sie an insgesamt zwei (Vj. zwei) Zielfonds beteiligt, die ihrerseits wiederum beide nach einem Dachfondskonzept investieren. Diese waren zum Bilanzstichtag an 38 Zielfonds (Vj. 26) beteiligt.
Über die bisherige Laufzeit hat die Gesellschaft bis zum Bilanzstichtag 31.12.2019 TEUR 13.000 (Vj. TEUR 13.000) an verbindlichen Investitionszusagen (Commitments) gegenüber Zielfonds abgegeben. Davon entfallen TEUR 11.000 (Vj. TEUR 11.000) auf Zielfonds mit der Anlagestrategie Buyout und/oder Growth und TEUR 2.000 (Vj. TEUR 2.000) auf Zielfonds, welche andere Anlagestrategien wie beispielsweise Secondary verfolgen.
Von diesen Commitments wurden durch die Zielfonds im Geschäftsjahr TEUR 216 (Vj. TEUR 2.969) abgerufen. Von den Zielfonds flossen im Geschäftsjahr TEUR 453 (Vj. TEUR 79) zurück. Der gegenüber dem Vorjahr deutliche Rückgang von durch die Zielfonds getätigten Abrufe ist auf einen Sondereffekt zurückzuführen. Dabei stand den während des Jahres insgesamt getätigten Abrufen der Zielfonds eine erhebliche Rückzahlung (Equalisation) eines einzelnen Zielfonds im Rahmen der Aufnahme neuer Investoren (Closing) gegenüber.
Bei der Gesellschaft bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus noch nicht eingeforderten Einlagen der Zielfonds sowie mögliche sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit den bis zum Bilanzstichtag erhaltenen Rückflüssen der Zielfonds, für welche die Möglichkeit besteht, dass Teilbeträge hiervon wieder eingefordert werden (sog. Recallables), bestehen in Höhe von TEUR 9.126 (Vj. TEUR 8.899).
Die Barmittel und Barmitteläquivalente übersteigen zum Stichtag weiterhin den Verkehrswert der Beteiligungen. Ebenso zeigt sich, maßgeblich bedingt durch einen Saldierungseffekt auf Ebene der Abrufe von den Zielfonds, ein gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändertes Bild der Finanzlage. Maßgeblich für diesen Sondereffekt ist insbesondere die von einem Zielfonds erhaltene Rückzahlung im Rahmen eines durchgeführten Closings sowie ein im Geschäftsjahr vereinnahmter, für die frühe Lebenszyklusphase des AIF bereits erheblicher, Rückfluss eines Zielfonds. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum stets sichergestellt.
Angesichts der noch relativ kurzen Investitionshistorie bleibt die Wertentwicklung der Berichtsgesellschaft naturgemäß geprägt vom derzeitigen Aufbau der Portfolien der Zielfonds. Erst mit fortschreitender Portfolioreife ist von deutlichen Wertsteigerungen der Beteiligungen und Veräußerungsgewinnen sowie den resultierenden positiven Effekten auf die Wertentwicklung auszugehen. Der Nettoinventarwert je Anteil ist zum Berichtsstichtag gegenüber dem Vorjahr dennoch erneut leicht gestiegen (siehe Anhang zum Jahresabschluss in Abschnitt 3).
In Anbetracht der frühen Phase in ihrem Lebenszyklus verlief die Entwicklung der Gesellschaft im Berichtszeitraum insgesamt normal und lag im Rahmen der Erwartungen des Vorjahres.
Die RWB PrivateCapital Emissionshaus AG wurde mit Wirkung zum 09.11.2016 formal zur externen Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG diese Tätigkeit mit Schreiben vom 29.10.2014 genehmigt.
Der Verwaltungsvertrag mit der KVG ist bezüglich seiner wesentlichen Merkmale für die Laufzeit und Liquidationsdauer des AIF auf unbestimmte Zeit fest abgeschlossen. Der Verwaltungsvertrag kann nur aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Mindestkündigungsfrist von sechs Monaten gekündigt werden. Der Verwaltungsvertrag regelt in seinem Umfang insbesondere das Risiko- und Portfoliomanagement des AIF sowie weitere Verwaltungstätigkeiten, wie die Fondsbuchhaltung und die Anlegerverwaltung, durch die KVG. Im Berichtszeitraum lagen bezüglich dieser genannten Funktionsbereiche keine formalen Auslagerungen im Sinne des § 36 KAGB vor. Lediglich die Funktionsbereiche der Innenrevision, Compliance, Kundenbetreuung und Investment Controlling waren über das gesamte Geschäftsjahr hinweg auf zentral tätig werdende Einheiten der RWB-Unternehmensgruppe ausgelagert. Die Haftung der KVG ist – soweit gesetzlich zulässig – vertraglich beschränkt. Insbesondere haftet die KVG nicht für einen bestimmten Anlageerfolg des AIF. Bei der Umsetzung der Anlageverwaltung hat die KVG die Vorgaben der Anlagebedingungen und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.
Die von der KVG abrechenbaren Gebühren ergeben sich aus den Anlagebedingungen des AIF. Hierbei betragen die von der KVG während der Beitrittsphase berechneten initialen Aufwendungen maximal 5,00 % (inkl. gesetzlicher USt) des Ausgabepreises. Die KVG erhält für die Verwaltung des AIF eine jährliche Vergütung bis zur Höhe von 1,95 % p.a. (inkl. gesetzlicher USt) des durchschnittlichen Nettoinventarwertes des AIF eines Jahres. Diese ist in der Anlaufphase bis zum 31.12.2017 auf 0,95 %, in der Auszahlungsphase ab dem 01.01.2021 auf 1,45 % der Bemessungsgrundlage reduziert.
Die Gesellschaft beteiligt sich entsprechend ihrer Allokationsstrategie grundsätzlich an Private Equity Zielfonds weltweit. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Investitionen in spezialisierte Zielfonds mit Sitz innerhalb des Geltungsbereiches der AIFM-Richtlinie und verfolgten Anlagestrategien wie z. B. Buyout und/oder Growth.
Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft, die sich aus einem Investment in der Anlageklasse Private Equity ergeben, bestehen in einem hohen Renditepotenzial und einer innerhalb der Assetklasse vergleichsweise hohen Anlagesicherheit aufgrund der Konstruktion als Dachfonds und der damit einhergehenden Diversifikation. Aus Sicht der Gesellschaft ist zum Beurteilungszeitpunkt keine Neueinschätzung dieser Chancen geboten, da Unternehmensbeteiligungen auch und gerade über Krisenzeiten hinweg langfristig die höchsten Renditen aller Kapitalanlagemöglichkeiten, bei gleichzeitig vergleichsweise geringer Volatilität, erzielt haben. Insbesondere die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus sowie die potentiell resultierenden, vordergründig negativen Auswirkungen könnten Auslöser für sinkende Unternehmenswerte und einen erhöhten Finanzierungsbedarf der betroffenen Unternehmen sein. Hieraus erwächst auf Zielfondsebene die Chance günstiger Einstandspreise und Zugang zu neuen Unternehmensakquisitionen, verbunden mit einem hohen Renditepotential, an dem mittelbar auch die Berichtsgesellschaft partizipiert.
Die nachfolgend genannten Risiken münden in dem für den AIF letztlich zentralen Liquiditätsrisiko. Die Liquiditätsrisikosituation wird durch die KVG, unter anderem im Rahmen von regelmäßig durchgeführten Stresstests, fortlaufend überwacht. Der AIF befindet sich derzeit in einer relativ frühen Phase in seinem Gesamtlebenszyklus und verfügt daher über eine noch verhältnismäßig hohe Liquiditätsquote. Daher ist das Risiko des AIF, seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht nachkommen zu können, derzeit als gering einzustufen.
Die regelmäßig berichteten Unternehmenswerte fußen auf Stichtagsbewertungen. Aus diesen Bewertungen resultieren für den AIF jedoch zunächst lediglich unrealisierte Gewinne oder Verluste zu einem bestimmten Zeitpunkt, die keinerlei unmittelbaren Einfluss auf dessen aktuelle Liquiditätsrisikosituation entfalten. Dennoch besteht insbesondere auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie die Gefahr einer verzögerten Rückflussentwicklung durch eine Erhöhung von Liquiditätsreserven auf Zielfondsebene sowie erst später möglichen Unternehmensverkäufen. Ebenso könnten die erzielbaren Veräußerungserlöse für die Zielunternehmen negativ beeinträchtigt werden. Diese Effekte wiederum, könnten dann jedoch mittelbar negative Auswirkungen auf die zukünftige Liquiditätsrisikosituation des AIF entfalten.
Durch die Sicherstellung einer ausreichend breiten Streuung wie beispielsweise über Finanzierungsanlässe sowie Regionen versucht das Risikomanagement die eingangs beschriebenen Risiken in ihrer Wirkung abzumildern und trägt zur aktiven Vermeidung sogenannter Klumpenrisiken bei.
Bedingt durch die relativ geringe Fondsgröße des AIF besteht die Gefahr, dass keine ausreichende Anzahl an verschiedenen Zielfonds gezeichnet werden kann, da die häufig von Private Equity Zielfonds verlangte Mindestzeichnungssumme von rund 10 Mio. EUR bzw. USD nicht aufgebracht werden kann (Allokationsrisiko). In der Folge könnte die erreichbare Diversifikation des AIF eingeschränkt sein.
Die Berichtsgesellschaft warb Anlagegelder in Euro ein und tätigt ebenso alle Auszahlungen an die Anleger in Euro. Der Investitionsschwerpunkt des AIF liegt grundsätzlich auf der Beteiligung an Private Equity Zielfonds weltweit. Die Investitionen des AIF in diese Zielfonds werden zum Ende der Investitionsphase des AIF zum überwiegenden Teil in Euro (mind. 70 %) erfolgt sein, jedoch können auch bis zu max. 30 % in Fremdwährungen investiert werden. Die Investitionen der Zielfonds in Zielunternehmen können ebenso in Fremdwährungen erfolgen. Damit ist das Ergebnis der Berichtsgesellschaft zum Teil unmittelbar und mittelbar auch von den hieraus resultierenden möglichen Wechselkurs- und Währungsrisiken abhängig.
Das Risikomanagement trägt durch geeignete Verfahren dazu bei, diese Risiken für den AIF zu minimieren. So wird der AIF beispielsweise nach Tätigung von Investitionen in Fremdwährung ausreichende Liquiditätsreserven in den relevanten Fremdwährungen vorhalten (geglätteter Durchschnittskurs) um Kapitalabrufe, die in Fremdwährung erfolgen, in eben dieser finanzieren zu können. Darüber hinaus werden Rückflüsse aus Zielfondsbeteiligungen in Fremdwährungen zunächst den jeweiligen Fremdwährungs-Liquiditätsreserven zugeführt. Erst nach dem Ende der Kapitalabrufe der jeweiligen Zielfonds werden die Fremdwährungs-Liquiditätsreserven sukzessive aufgelöst und zurück in Euro getauscht. Dieses Vorgehen ermöglicht es, das allen Kapitalabrufen in Fremdwährung inhärente Transaktions- und Operationsrisiko zu reduzieren.
Zum Berichtszeitpunkt sind der Geschäftsführung neben den potentiellen negativen Entwicklungen aus der Corona-Pandemie keine Tatsachen bekannt, die für die Zukunft eine überdurchschnittliche Eintrittswahrscheinlichkeit einzelner, sich aus der laufenden Marktbeobachtung durch die Berichtsgesellschaft ergebender, systemimmanenter Risiken auf Ebene von (potentiellen) Private Equity Zielfonds erwarten lassen. Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen können den künftigen Erfolg der Gesellschaft jedoch grundsätzlich beeinflussen. Der akute Eintritt bestandsgefährdender Risiken war zum Berichtszeitpunkt nicht erkennbar.
Die Gesellschaft befindet sich in der Investitionsphase und tritt erst mit Ablauf des 31.12.2020 in Liquidation. Das Portfolio der Gesellschaft befindet sich derzeit weiter im Aufbau. Der AIF befindet sich in einer frühen Phase in seinem Lebenszyklus, welche durch Investitionstätigkeit und die damit einhergehenden, für Private Equity typischen, Anfangsverluste („J-Kurve“) geprägt ist. Erst mit zunehmender Reife der Portfoliounternehmen ist zu erwarten, dass es in erheblichen Umfang zu Veräußerungen der Zielunternehmen kommt. Daher sollten, der Konzeption entsprechend, erst in der Liquidationsphase korrespondierende Gewinnrealisierungen in größerem Umfang erfolgen. Für das laufende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung daher von einem leicht verbesserten und positiven realisierten Ergebnis aus. Diese Einschätzung erfolgt jedoch unter dem Vorbehalt zukünftiger negativer Entwicklungen und Maßnahmen von der Staatengemeinschaft im Rahmen der Corona-Pandemie. Hieraus resultierende Bewertungsrückgänge der Zielfondsportfolien sowie verzögerte oder sinkende Gewinnrealisierungen könnten indirekt zu einem unerwarteten, geringeren realisierten Ergebnis oder einer Verzögerung von Auszahlungen an die Anleger führen.
1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/
2) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17332/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-usa/
3) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160142/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-eu-laendern/
4) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156282/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-der-eu-und-der-eurozone/ :~:text=Das%20reale%20Bruttoinlandsprodukt%20ber%C3%BCcksichtigt%20die,2%20Prozent%20gegen%C3%BCber%20dem%20Vorjahr.
I. Beteiligungen 4.518.418,00 4.465.250,00
Täglich verfügbare Bankguthaben 7.844.975,79 7.860.441,13
III. Sonstige Vermögensgegenstände 25.877,00 3.324,00
davon aus Steuern EUR 24.252,00 / Vj: 3.324,00
Summe Aktiva 12.389.270,79 12.329.015,13
I. Rückstellungen 258.312,96 253.806,08
aus anderen Lieferungen und Leistungen 6.744,99 2.174,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.744,99 / Vj: 2.174,34
1. RWB PrivateCapital Emissionshaus AG 9.622,67 9.656,09
2. DMK Mittelstandskontor Beteiligungstreuhand GmbH 962,27 965,61
3. Treugeberkommanditisten 11.666.530,98 11.697.908,77
4. Nicht realisierte Gewinne aus der Neubewertung 82.592,68 433.486,74
5. Gewinnvortrag/Verlustvortrag nicht realisiert 364.504,24 -68.982,50
Summe Passiva 12.389.270,79 12.329.015,13
1. Erträge aus Beteiligungen 58.424,02 0,00
2. Zinsen und ähnliche Erträge 49.274,50 6.963,29
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.703,00 41.210,45
Summe der Erträge 109.401,52 48.173,74
1. Verwaltungsvergütung -236.701,91 -259.916,19
3. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -18.076,62 -10.372,27
4. Sonstige Aufwendungen -33.328,02 -41.925,15
Summe Aufwendungen -296.317,55 -320.424,61
III. Ordentlicher Nettoertrag -186.916,03 -272.250,87
IV. Veräußerungsgeschäfte 155.501,48 0,00
Realisierte Gewinne 155.501,48 0,00
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -31.414,55 -272.250,87
Erträge aus der Neubewertung 82.592,68 433.486,74
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres 82.592,68 433.486,74
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres 51.178,13 161.235,87
Die RWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Oberhaching, ist eine extern verwaltete geschlossene Investmentgesellschaft (AIF) in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft i. S. d. § 1 Abs. 3, 5, 11 und 13 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Sie ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRA 105879 eingetragen. Die Gesellschaft gilt als kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 264a HGB i. V. m. § 267a Abs. 3 Nr. 1 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Der Anteil der Vermögensgegenstände, welche gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB schwer zu liquidieren sind, beträgt 37,27 % des Werts des AIF.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Rückstellungen für laufende Kosten (KVG) 242.212,96 223.592,58
Rückstellungen Abschluss- und Prüfungskosten 16.100,00 12.600,00
Steuerrückstellungen 0,00 17.613,50
Summe 258.312,96 253.806,08
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Geschäftsjahresende EUR 6.744,99 (Vorjahr: EUR 2.174,34).
Die Erträge aus Beteiligungen betrugen im Jahr 2019 insgesamt EUR 58.424,02 (Vorjahr: 0,00).
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.703,00 5.235,45
Agioerträge 0,00 35.975,00
Summe 1.703,00 41.210,45
Abschluss- und Prüfungskosten 17.567,24 10.060,86
Rechts- und Beratungskosten 509,38 311,41
Summe 18.076,62 10.372,27
Negativzinsen auf Bankguthaben 20.232,28 25.698,76
Managementgebühren Zielfonds 6.913,00 0,00
Carried Interest 5.502,77 0,00
Nebenkosten des Geldverkehrs 444,13 942,80
Beiträge 235,84 150,00
Zinsen nach § 233a AO 0,00 142,00
Ausgleichszinsen an Zielfonds 0,00 14.991,59
Summe 33.328,02 41.925,15
Im Geschäftsjahr 2019 sind die wesentlichen Erträge der Gesellschaft solche aus Veräußerungen in Höhe von EUR 155.501,48 (Vorjahr: EUR 0,00).
Nettoinventarwert des AIF 12.124.212,84 12.073.034,71 10.498.883,58
Nettoinventarwert je Anteil 0,9999 0,9957 0,9838
Die Gesamtkostenquote der an die Kapitalverwaltungsgesellschaft, an Gesellschafter der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder der Fondsgesellschaft sowie an Dritte (Verwahrstelle und Vertriebsgesellschaft) gezahlten laufenden Kosten beläuft sich auf 2,36 % (Vorjahr: 2,37 %).
Die Transaktionskosten betrugen im Geschäftsjahr 2019 insgesamt EUR 189,45 (Vorjahr: EUR 655,15).
Dem AIF wurden Verwaltungsvergütungen i. S. d. § 101 Abs. 2 Nr. 4 KAGB in Höhe von insgesamt EUR 236.701,91 (Vorjahr: EUR 259.916,19) berechnet.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber den Zielfonds aus noch nicht eingeforderten Einlagen sowie im Zusammenhang mit den bis zum Bilanzstichtag erhaltenen Rückflüssen, für welche die Möglichkeit besteht, dass Teilbeträge hiervon wieder eingefordert werden können (sog. Recallables), bestehen in Höhe von EUR 9.126.127,70 (Vorjahr: EUR 8.899.254,05).
Beteiligungen 4.100.745,76 215.632,30 -245.056,98 4.071.321,08
Summe der Beteiligungen 4.100.745,76 215.632,30 -245.056,98 4.071.321,08
Beteiligungen 364.504,24 82.592,68 0,00 447.096,92
Summe der Beteiligungen 364.504,24 82.592,68 0,00 447.096,92
Beteiligungen 4.518.418,00 4.465.250,00
Summe der Beteiligungen 4.518.418,00 4.465.250,00
Beteiligungen 4.518.418,00 37,27%
Täglich verfügbare Bankguthaben 7.844.975,79 64,71%
sonstige Vermögensgegenstände 25.877,00 0,21%
Rückstellungen für Sonstiges -242.212,96 -2,00%
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten -16.100,00 -0,13%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -6.744,99 -0,06%
Nettoinventarwert 12.124.212,84 100,00%
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -31.414,55 -272.250,87
2. Belastung auf Kapitalkonten 31.414,55 272.250,87
I. Wert des Kommanditkapitals am Beginn des Geschäftsjahres 12.073.034,71
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -31.414,55
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 82.592,68
II. Wert des Kommanditkapitals am Ende des Geschäftsjahres 12.124.212,84
Kapitalkonto II Gewinn- und Verlustsausgleichskonto 0,00 0,00 -377,33 -343,91
Summe der Kapitalkonten 0,00 0,00 9.622,67 9.656,09
Kapitalkonto I Einlagenkonto 1.000,00 1.000,00 12.114.542,86 12.114.542,86
Kapitalkonto II Gewinn- und Verlustsausgleichskonto -37,73 -34,39 -448.011,88 -416.634,09
Summe der Kapitalkonten 962,27 965,61 11.666.530,98 11.697.908,77
Cubera VIII L.P. Kommanditgesellschaft Guernsey 15.12.2016 EUR
MPEP Fund III S.C.S. Kommanditgesellschaft Luxemburg 28.03.2017 EUR
Firma Gesamtfondsvolumen (in Mio.) Kapitalzusage (in Mio.) Verkehrswert
Cubera VIII L.P. 405,2 2,0 1,5
MPEP Fund III S.C.S. 83,6 11,0 3,0
An die RWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Oberhaching
Wir haben den Jahresabschluss der RWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Oberhaching – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.
identifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
Wir haben die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten derRWB Direct Return GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Oberhaching, zum 31. Dezember 2019 geprüft.
identifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Zuweisungen bzw. das Außerkraftsetzen von Kontrollen beinhalten können.
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References: § 36
 § 1
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 § 267
 § 300
 § 233
 § 101