Source: http://www.pilze-bayern.de/ueber-uns/satzung.html
Timestamp: 2013-05-23 00:48:47+00:00

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Satzung - Bayerische Mykologische Gesellschaft
Satzung	§ 1 - Name und Sitz§ 2 - Zweck§ 3 - Mittel zur Erreichung des Zweckes§ 4 - Grundsätze der Tätigkeit (Gemeinnützigkeit)§ 5 - Klassen der Mitglieder§ 6 - Ordentliche Mitglieder§ 7 - Ehrenmitglieder§ 8 - Außerordentliche Mitglieder§ 9 - Anmeldung zur Aufnahme§ 10 - Ernennung zum Ehrenmitglied§ 11 - Beendigung der Mitgliedschaft§ 12 - Rechte und Pflichten der Mitglieder§ 13 - Ausübung der Mitgliedsrechte der juristischen Personen§ 14 - Kostentragung§ 15 - Organe§ 16 - Mitgliederversammlung§ 17 - Präsidium§ 18 - Der Vorstand§ 19 - Kassenprüfer§ 20 - Auflösung und Verwendung des Vereinsvermögens
I. Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr§ 1Name und Sitz1.) Der Verein führt den Namen „Bayerische Mykologische Gesellschaft e.V." und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bayreuth eingetragen. Im internationalen Gebrauch kann die Bezeichnung „Bavarian Mycological Society“ verwendet werden.2.) Sitz des Vereins ist Pegnitz (Bayern).Seitenanfang § 2Zweck1.) Die Bayerische Mykologische Gesellschaft setzt sich für die Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Pilzkunde für die Öffentlichkeit ein. Um dies zu erreichen und auch bei der Vergiftungsprävention helfend mitzuwirken, setzt sie sich für die Weiterbildung der in Bayern ehrenamtlich tätigen Pilzsachverständigen ein.2.) Die Erforschung der heimischen Pilzflora, ihrer Ökologie und insbesondere ihre flächendeckende Kartierung, wird von der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft unterstützt.3.) Die Bayerische Mykologische Gesellschaft setzt sich für den Pilzschutz in Bayern ein.4.) Die wichtige Rolle der Pilzflora für den Kreislauf der Natur soll insbesondere jungen Menschen näher gebracht werden. Deshalb ist Jugendarbeit ein Ziel der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft.5.) Die bayerischen Vereine für Pilzkunde sowie die tätigen mykologischen Arbeitskreise sollen über die Bayerische Mykologische Gesellschaft verbunden werden und enger zusammenarbeiten, um das Wissen um die Pilzflora Bayerns zu erhöhen. Der Gedankenaustausch der Mitglieder wird gefördert.Seitenanfang§ 3Mittel zur Erreichung des ZweckesDer Zweck der Gesellschaft soll unmittelbar erreicht werden durch:1.) Förderung und Weiterbildung der Mykologen und der Freunde der Pilzkunde Bayerns zu gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeit bei Feststellung des Bestandes, der Verteilung, der Verbreitung, der Ökologie und der Phänologie der Pilzarten Bayerns;2.) Wissenschaftliche Fortbildung der Mitglieder auf dem Gebiet der Floristik, der Taxonomie, der Systematik und der Pilzgeographie unter Berücksichtigung ihrer Hilfswissenschaften;3.) Förderung des wissenschaftlichen Verkehrs unter den Mitgliedern und des Vereinslebens;4.) Lehrveranstaltungen und pilzkundliche Wanderungen;5.) Veranstaltung von Fachtagungen in regelmäßigem Abstand zur Förderung des Gedankenaustauschs und der Weiterbildung der Mitglieder.Seitenanfang§ 4Grundsätze der Tätigkeit (Gemeinnützigkeit)1.) Die Bayerische Mykologische Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (A0).2.) Die Bayerische Mykologische Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.3.) Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.4.) Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.5.) Die Bayerische Mykologische Gesellschaft ist parteipolitisch neutral und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.6.) Die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes des Landes Bayern und des Umweltschutzes ist Ziel der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft.SeitenanfangII. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft§ 5Klassen der MitgliederDie Gesellschaft besteht aus:1. ordentlichen Mitgliedern,2. Ehrenmitgliedern,3. außerordentlichen Mitgliedern.Seitenanfang§ 6Ordentliche MitgliederOrdentliche Mitglieder der Gesellschaft können werden Personen beiderlei Geschlechts, die volljährig sind und sich selbständig durch Verträge verpflichten können. Ordentliche Mitglieder können auch werden juristische Personen des bürgerlichen und öffentlichen Rechtes, wie z.B. eingetragene Vereine, Gemeinden usw.Seitenanfang§ 7EhrenmitgliederZu Ehrenmitgliedern können Mykologen von wissenschaftlichem Rufe und solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein oder seine Bestrebungen in außerordentlichem Maße verdient gemacht haben.Seitenanfang§ 8Außerordentliche MitgliederAußerordentliche Mitglieder können werden Minderjährige, sowie Personen, die an der Erreichung des Vereinszweckes mitarbeiten wollen, aber aus triftigen Gründen nicht alle Pflichten des Vereins erfüllen können. Außerordentliche Mitglieder können ferner werden nicht rechtsfähige Vereine und Gesellschaften, Anstalten, Schulen und Behörden, welche die Bestrebungen des Vereines unterstützen oder fördern wollen.Seitenanfang§ 9Anmeldung zur AufnahmeWer ordentliches oder außerordentliches Mitglied werden will, hat sich beim Vorstand, mittelbar oder unmittelbar, schriftlich zur Aufnahme anzumelden. Die Aufnahme ist erfolgt mit dem Tage, an dem der Vorstand die Aufnahmeurkunde unterzeichnet. Ein Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Im Falle einer Ablehnung ist eine Beschwerde innerhalb einer Frist von 1 Monat möglich, über welche die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig entscheidet.Seitenanfang§ 10Ernennung zum EhrenmitgliedDie Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Jedes ordentliche Mitglied kann die Ernennung beantragen.Seitenanfang§ 11Beendigung der Mitgliedschaft1.) Die Mitgliedschaft erlischt durch:a.) Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.b) Austritt. Dieser muss schriftlich erklärt werden, und zwar unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Schluss eines Geschäftsjahres. Der Austritt aus der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft hebt die Verpflichtung zur Zahlung fällig gewordener Beiträge nicht auf.c) Streichung. Diese kann das Präsidium beschließen, wenn ein Mitglied mit mehr als einem Jahresbeitrag trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Verzug ist,d) Ausschluss. Diesen kann die Mitgliederversammlung beschließen, wenn sich ein Mitglied eines unehrenhaften Verhaltens schuldig gemacht hat oder bewusst den satzungsmäßigen Bestrebungen des Vereines entgegengearbeitet hat oder sich schuldhaft grob vereinsschädigend verhalten hat.Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Es kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftliche Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.SeitenanfangIII. Rechte und Pflichten der Mitglieder§ 12Rechte und Pflichten der Mitglieder1.) Jedes Mitglied hat Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung;2.) Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht, zu den Vereinsämtern zu wählen und gewählt zu werden;3.) Jedes Mitglied hat das Recht der Antragstellung an die Mitgliederversammlung;4.) Die Mitglieder zahlen einen Beitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung in der Beitragsordnung festgelegt wird.5.) Das Präsidium kann in besonderen Fällen den Beitrag teilweise oder ganz erlassen.Seitenanfang§ 13Ausübung der Mitgliedsrechte der juristischen PersonenOrdentliche Mitglieder, die juristische Personen sind, üben ihre Mitgliedsrechte durch einen gesetzlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten aus. Den ihnen angehörenden Einzelpersonen stehen die Mitgliedsrechte nicht zu. Dasselbe gilt sinngemäß von außerordentlichen Mitgliedern, die nicht Einzelpersonen sind.Seitenanfang§ 14Kostentragung
§ 15Organe
1. Die Mitgliederversammlung2. Das Präsidium3. Der Vereinsvorstand
§ 16Mitgliederversammlung
§ 17Präsidium
- den Mitgliedern des Vorstands (§ 18),- Schriftführer(in),- Beauftragte(r) für Öffentlichkeitsarbeit,- Beauftragte(r) für Naturschutzfragen und die Kartierung der Pilze Bayerns,- Beauftragte(r) für Jugendarbeit.
§ 18Der Vorstand
Seitenanfang § 19Kassenprüfer
Seitenanfang V. Auflösung des Vereins
§ 20Auflösung und Verwendung des Vereinsvermögens

References: § 1
 § 2

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18
 § 19

§ 20