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Timestamp: 2018-05-28 03:06:41+00:00

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ᐅ Nachverfolgung § 238 StGB wegen Klick auf XING, Anzeige Polizei - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen - JuraForum.de
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Nachverfolgung § 238 StGB wegen Klick auf XING, Anzeige Polizei
Dieses Thema "ᐅ Nachverfolgung § 238 StGB wegen Klick auf XING, Anzeige Polizei - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Stefanie S, 16. Mai 2018.
Stefanie S Aktives Mitglied 16.05.2018, 20:25
Anwalt A möchte ehemaligen Mandant M wegen Nachverfolgung § 238 StPO anzeigen.
A gab Unterlagen nicht heraus, weil M Erstberechnungsrechnung nicht zahlte. M stellte Herausgabeklage, A musste herausgeben.
Es war doch bestimmt nicht erlaubt, dass M den neuen Arbeitgeber von A anschrieb, weil in dessen Kanzlei der A die Unterlagen aufbewahrte, nachdem er seine eigene Kanzlei aufgab.
Das ist doch alles Nachverfolgung. M beschwerte sich über A bei der Kammer oder der Polizei (Urkundenunterdrückung).
Wie formuliert A den Strafantrag, sodass M wirklich strafverfolgt wird wegen Nachverfolgung und Körperverletzung?
Christovur Star Mitglied 16.05.2018, 20:31
AW: Nachverfolgung § 238 StGB wegen Klick auf XING, Anzeige Polizei
Nachstellung § 238 StGB? Erstberatungsrechnung?
Möchte A den M nun anzeigen oder hat er es getan? Wenn nicht, warum kümmert das M? Wo kommt denn jetzt die Körperverletzung her? Wenn A nicht weiß, wie er eine Anzeige schreibt, wie ist er dann Anwalt geworden?
Phil79 und BackInBlack gefällt das.
Oliver.Twist Star Mitglied 17.05.2018, 06:58
Wahrscheinlich fragt hier Anwalt A. Denn M muss sich ja keine Gedanken machen, wie man die Anzeige formuliert, dass er selbst auch sicher verfolgt wird.
Phil79 V.I.P. 17.05.2018, 09:01
Anwalt A möchte ehemaligen Mandant M wegen Nachverfolgung § 238 StPO anzeigen. [...]
Am besten gar nicht: Wenn der A als Anwalt weder weiß, wie man einen anderen anzeigt, noch in der Lage ist zu erkennen, dass hier anhand der Darstellungen offensichtlich keine Tat gem. § 238 vorliegt, ist es sicherlich nicht ruffördernd, dieses Anliegen zu verfolgen.
Stefanie S Aktives Mitglied 18.05.2018, 07:30
Anwalt A ist Leiter Service Recht/Justiziar. Der Rechtsstreit folgt aus jahrelangem Rechtsstreit mit dem Mandanten als noch eine eigene Kanzlei bestand.
A wechselte nach 7 monatiger Krankheit in 2011 mit Zwangsvertretung in Anwaltskanzlei K. Da A Beweise des M in K aufbewahrte (ohne, wendete sich M an den Kanzleiinhaber. Wenig später musste A diese Kanzlei K verlassen.
Deshalb ist der Ruf von A so wichtig und darf nicht von so nervigen Mandanten ruiniert werden.
Strafanzeige deshalb ausgearbeitet:
§ 238 StGB Nachstellung, da sie seit 2013 mehrfach und über die Jahre bis zum 30.04./01.05.2018 über verschiedene Wege (z.B. per Email/Post) über die ehemaligen Arbeitgeber, verschiedene Rechtsanwaltskammern, Gerichte, Polizeimailadressen u.a. den Kontakt mit der Frau A oder über die Frau A herzustellen versuchen. Hierbei sollen Sie auch über das Portal XING (Wirtschaftsportal) die berufliche Laufbahn der Frau A verfolgt haben.
Die Körperverletzung resultiert aus den jahrelangen Nachstellungen sowie den verleumderischen Emails vom 30.04./01.05.2018. § 223 StGB Körperverletzung an Frau A, weil diese seit dem 30.04.2018 an massiven schlafstörungen, Albträumen, Konzentrationsstörungen, Angst, Herz- Kreislaufstörungen leidet und sich auch in ihrer beruflichen und privaten Bewegungsfreiraum auf das stärkste eingeschränkt fühlt.
A behauptet natürlich die Verleumdung, da a weiß, dass der Strafrichter das nicht weiter überprüfen wird.
Aussicht auf Erfolg? Damit wäreder Mandant für immer und ewig mundtot!
Christovur Star Mitglied 18.05.2018, 09:56
Mal ganz unjuristisch: Was zum Fi**?
1. A wurde auf Herausgabe der Unterlagen des M verklagt und verurteilt. M will nur seine blöden Unterlagen haben und A wehrt sich dagegen. Also geht M den einfachen Weg. Da gibts kein Problem.
2. Wenn M der A über XING folgt, ist das vollkommen legitim. Wenn A sich auf XING anmeldet und da Daten preisgibt, kann sie jeder (der ggf. auf XING angemeldet ist) sehen, so auch M. Selbst Schuld.
3. Weder der Nachstellungstatbestand noch Körperverletzung sind hier irgendwie erkennbar. Das ist alles ganz großer Humbug.
4. Die Ziele, die A verfolgt, sind verächtlich.
5. Aussicht auf Erfolg? Nope
Phil79 und klausschlesinge gefällt das.
Azalee V.I.P. 18.05.2018, 10:05
A gab Unterlagen nicht heraus, weil M Erstberechnungsrechnung nicht zahlte.
Irgendwie kann ich das mit dem Nichtbezahlen der Rechnung nachvollziehen.........
Stefanie S Aktives Mitglied 18.05.2018, 10:15
Ihr geht davon aus, dass das die Polizei nicht verfolgt?
Wenn doch, würde dann M unschuldig strafverfolgt oder
Liegt hier bereits eine falsche Verdächtigung durch A vor?
Muss dann dem M genau dargestellt werden, welcher Kontakt denn rechtswidrig wäre oder kann davon ausgegangen werden, dass die Polizei pauscahl ins Blaue hinein ermittelt?
Das wäre ja toll. welche Erfahrung habt ihr?
Stefanie S Aktives Mitglied 18.05.2018, 10:20
Irgendwie kann ich das it dem Nichtbezahlen der Rechnung nachvollziehen.........
Richter meinte, dass Herausgabe am Erfüllungsort geschehen muss und nciht 650 km entfernt in der Kanzlei.
Zudem verichtete Anwalt A auf die Feststellung der Erstberatungsrechnung.
A stellt auch noch Verleumdungsklage. Er behauptet, dass es dieses Urteil nicht gibt. Daher wäre alles rechtswidrig.
Die Jusitz schaut da bestimmt kulant drüber weg? Juristen müssen schließlich zusammen halten.
Azalee V.I.P. 18.05.2018, 11:27
A nimmt „Erstberatung“ eines Anwalts war und ist komplett unzufrieden. Möglicherweise, weil bereits Menschen mit gesundem Menschenverstand ohne Jurastudium ob der juristischen Argumentation irritiert den Kopf schütteln und dessen Fragestellungen abschlägig beantworten. Halb so wild, haben schon andere bei der Berufswahl daneben gegriffen.
Dennoch will M natürlich seine Unterlagen wiederhaben, die A widerrechtlich zurückhält. Selbstverständlich versucht M neben dem Rechtsweg auch über private Ermittlung den A zu erreichen. Wenn A die selbständige Kanzlei aufgibt und Teil einer Anwaltskanzlei wird, warum sollte man dann nicht an die Kanzlei schreiben?
Wenn mein HA Teil einer Gemeinschaftspraxis wird, würde ich auch annehmen, dass er die Patientenkartei überführt.
Man halte fest: A wurde zur Herausgabe verurteilt. Vermutlich war A damit im Unrecht. Nicht M. M auf Zahlung zu verklagen, bleibt A ja unbenommen. Hierzu berät gerne jeder Wald- und Wiesenanwalt.
Als Anwalt einen Mandanten auf Nachstellung verklagen zu wollen, weil dieser wiederholt versucht, an seine Unterlagen zu kommen, klingt schon irrwitzig. Nicht das A noch auf Schadenersatz verklagt wird, weil es M aufgrund der zurückgehaltenen Unterlagen nicht möglich war, sein ursprüngliches Anliegen zu verfolgen.
PS und dass A die Kanzlei wieder verlassen musste, mag vermutlich ganz andere, fachliche Gründe haben.
Stefanie S Aktives Mitglied 18.05.2018, 13:44
Mandant wollte dass Vertretung gegen Schuldner S durchgeführt wird.
A war am vereinbarten Termin verhindert, deshalb wurde die Sekretarin des A beauftragt die Beweise entgegen zu nehmen.
Es kam nie zu einem Beratungsgespräch mit dem Mandant M, außer einem Telefongespräch mit der Tochter des Mandanten. Freier Mitarbeiter der A ließ sich sich die Nr der Rechtschutzpolice durchgeben.
Mandant M legte Feststellungsklage auf die Erstberatungsrechnung ein. A verzichtete.
A wurde nicht Teil einer neuen Kanzlei 650 km entfernt, sondern war dort nur angestellter Anwalt.
Deswegen fühlt sich Anwalt A verfolgt, weil M mit dem Kanzleiinhaber sprach um an die Beweise zu kommen, die er im Verfahren gegen S benötigte.
M legte erst eine Tag vor der Verjährungsende Klage ein und klagte parallel auf Herausgabe.
A schrieb unter dem neuen Kanzleinamen Brief an Mandant, dass dieser doch bitte 650 km in die neue Kanzlei kommen soll und 350 € bar mitbringen soll.
Damit konnte der Mandant seine Schadensersatzforderung nicht geltend machen.
Ich verkaufte meine Kanzlei an den Anwalt F. F vertritt den S. somit alles gut für S, aber eben nicht für M.
Nun fordert der M aber Schadensersatz, weil er seinen Schaden nicht beweisen konnte.
Das ist für mich eine unbefugte Nachstellung. Der M nervt. auch Körperverletzung.
Ich bin mir sicher, die Polizei kauft das ab und läßt den M strafverfolgen!
werauchimmer Star Mitglied 18.05.2018, 13:50
Mein erster Gedanke war, die Anzeige hat jemand geschrieben, der eine Woche Fernstudium Jura belegt hatte, aber dann fiel mir als Beispiel ein Anwalt im Leopardenmantel ein, dem würde ich sowas glatt zutrauen.
freaggle4711 Aktives Mitglied 18.05.2018, 14:15
Klingt als handele es sich um einen "Anwalt der Toten", dort wird derartiges Fachwissen selten angewendet.
Eine ersuchende Person übergibt, zur Definition des Gesuches, Unterlagen an einen Anwalt. Ach nein, nicht ganz, sondern
wurde die Sekretarin des A beauftragt die Beweise entgegen zu nehmen
und feuert eine "Erstberechnungsrechnung" raus, was auch immer das sein soll. Bis dato unterlag ich der Vermutung, es wird ein Vorschuss verlangt.
Klingt nach absoluter Pflichtverletzung der Mandantin. Hat sie doch "Beweise" der Sekretärin übergeben, "Es kam nie zu einem Beratungsgespräch mit dem Mandant", ja, da würde ich jegliche Rechnung auch sofort bezahlen.
Wenn ein Anwalt schon die Eigentumsverhältnisse nicht klassifizieren kann ist es schlussfolgernd kein Wunder, warum viele Nichtjuristen das auch im Einzelhandel etc. nicht differenzieren können.
M stellte Herausgabeklage, A musste herausgeben.
Da schlägt es dem Fass aber auch wirklich den Boden raus. Kommt ein popeliger Mandant und darf auch noch sein Eigentum bekommen. Fehlurteil, garantiert.
Da es sich um das Hoheitsgebiet der Kanzlei handelt, wen hätte man noch anschreiben können? Die Reinigungsfachkraft war wahrscheinlich nicht bekannt und der Hausmeister als Facility Manager zu überqualifiziert. Stimmt, seltsam, den anzuschreiben der die Hoheitsgewalt ausübt.
Das ist doch alles Nachverfolgung.
Tja, wenn man Dinge "unterschlägt" und sich der Eigentümer ins Zeug legt und Herausgabe fordert, da kann es einem warm werden, nicht nur ums Herz.
Die wirklich genialste Feststellung:
Da schließt sich der Kreis. Zumindest die Bezeichnung Anwalt, also ehrlich, wird der im Buch der Fleischermeister geführt? Ich bleibe bei "Anwalt der Toten"
Stefanie S Aktives Mitglied 18.05.2018, 14:27
feuert eine "Erstberechnungsrechnung" raus,
Schreibfehler. Erstberatungsrechnung nach § 34 RVG. Schließlich musste sich hart ins Thema eingearbeitet werden.
PS: Und dann wollte der Mandant nicht von RVG auf Honorarrechnung umstellen, da muss er wenigsten die Erstberatungsrechnung zahlen!!!
werauchimmer Star Mitglied 18.05.2018, 15:00
So langsam artet das in Trollerei aus.

References: § 238
 § 238
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 § 238
 § 238
 § 238

§ 238
 § 223
 § 34