Source: http://www.wernerschell.de/Buchtipps/patientenverfuegung_vorsorgevollmacht_betreuungsverfuegung.php
Timestamp: 2018-01-19 11:24:26+00:00

Document:
Edition Vorsorge (Hrsg.)
>> Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung <<
einfach – sicher - verbindlich
ISBN 978-3-9813201-0-7
Lothar Fietzek Verlag
Das Gesetz zur Patientenverfügung (PatVerfG) ist am 1. September 2009 in Kraft getreten
Ein Unfall, eine schwere Erkrankung oder zunehmendes Alter können schnell zu einer Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit führen. Daher sollte jede und jeder über 18 rechtzeitig mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung vorsorgen.
Die Vorsorgemappe "für den Fall, dass ... Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung" hilft dabei auf einfache und zugleich fundierte Weise. Sie enthält eine Begleitbroschüre und in einem Schutzumschlag die drei Vorsorgeverfügungen und ein Notfallkärtchen sowie Entscheidungshilfen zu jedem Regelungspunkt der Verfügungen.
Eine Begleitbroschüre informiert anschaulich über alles Wissens- und Beachtenswerten zu den einzelnen Vorsorgemöglichkeiten. Fallbeispiele und Fragelisten helfen bei der Entscheidungsfindung. Tipps und Kontakte führen zu Beratungs- und Hilfeangeboten.
In neuartigen, fälschungssicheren Formularverfügungen kann man wählen, was der eigenen Situation entsprechend geregelt werden soll. Dabei unterstützen Schritt-für-Schritt-Erläuterungen mit klaren Entscheidungshilfen.
Zu allen Verfügungen älteren Datums sind die hier angezeigten eine empfehlenswerte Alternative, da juristisch und medizinisch verbindlich – auf neuestem Stand.
Um ein Reserveexemplare vorrätig zu haben oder für Ehe- und Lebenspartner empfiehlt es sich zur Vorsorgemappe gleich einen oder zwei zusätzliche Formularsätze zu bestellen. Und der Einzelbezug der Broschüre ist für alle die geeignet, die sich zunächst einmal nur informieren oder anderen das Thema vor- und fürsorglich näher bringen möchten.
Produktbeschreibung: Vorsorgemappe: Format geschlossen 21,8 x 29,7 cm, 4-farbig, 6 Seiten (Karton 350 g/qm). Einliegend, Begleitbroschüre: Format 20,5 x 29 cm, 4-farbig, 36 Seiten. Vorsorgeformulare: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Notfallverfügung im Schutzumschlag und Begleitbögen mit Schritt-für-Schritt-Erläuterungen zu den Formularen, Format 20,5 x 29 cm, 4-farbig, 32 Seiten, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Berlin 2009, ISBN 978-3-9813201-0-7
Gesetz zur Patientenverfügung (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechtes)
Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB)
Der bisherige § 1901a wird § 1901c; davor neu eingefügt:
§ 1904 BGB: Neu sind die Abs. 2, 3 und 4 sowie 5 (vormals 2). Das Genehmigungsverfahren des Betreuungsgerichts entfällt bei Einvernehmen zwischen Arzt und Betreuer bzw. Bevollmächtigtem (§ 1904 Abs. 4 bzw. Abs. 5 BGB).
1904 BGB Genehmigung des Betreuungsgerichts bei ärztlichen Maßnahmen
Abs.1 bleibt in Kraft (lediglich in der 3. Zeile geändert: "Vormundschaftsgericht" in "Betreuungsgericht")
Änderungen im FamFG: Die § 287 Abs. 3 und § 298 kommen nur dann zur Anwendung, wenn zwischen Betreuer / Bevollmächtigtem und behandelndem Arzt kein Einvernehmen zustande kommen sollte (Konfliktfall). Ist § 1904 Abs. 4 bzw. Abs. 5 jedoch erfüllt, bleiben das Gericht uneingeschaltet und § 287 sowie § 298 unangewendet.
Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)
(Abs. 1 und 2 unverändert)
(3) Ein Beschluss, der die Genehmigung nach § 1904 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum Gegenstand hat, wird erst zwei Wochen nach Bekanntgabe an den Betreuer oder Bevollmächtigten sowie an den Verfahrenspfleger wirksam.
(1) Das Gericht darf die Einwilligung eines Betreuers oder eines Bevollmächtigten in eine Untersuchung des Gesundheitszustandes, eine Heilbehandlung oder einen ärztlichen Eingriff (§ 1904 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) nur genehmigen, wenn es den Betroffenen zuvor persönlich angehört hat. Das Gericht soll die sonstigen Beteiligten anhören. Auf Verlangen des Betroffenen hat das Gericht eine ihm nahestehende Person anzuhören, wenn dies ohne erhebliche Verzögerung möglich ist.

References: § 1901
 § 1901

§ 1904
 § 287
 § 298
 § 1904
 § 287
 § 298
 § 1904