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Timestamp: 2016-10-27 03:05:16+00:00

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I 843/05 (11.07.2006)
I 843/05
A.________, 1958, Beschwerdef�hrerin, vertreten
durch Rechtsanw�ltin Cordula Sp�rri, St. Urbangasse 2, 8001 Z�rich,
A.a A.________, geboren 1958, lebte bis 1987 Kolumbien (Muttersprache Spanisch). Dort heiratete sie 1980, schloss 1981 die schulische und universit�re Ausbildung als Betriebswirtschaftlerin ab und gebar 1982 eine Tochter sowie 1985 einen Sohn. 1988 zog sie mit ihrer Familie in der Schweiz, besuchte verschiedene Deutschkurse und erlangte im Fremdsprachenkurs Deutsch/Mittelstufe im Februar 1995 ein Abschlusszertifikat der Dolmetscherschule. Seit 1989 war sie in unterschiedlichem Umfang erwerbst�tig. Vom 1. Februar 1991 bis Ende 1992 arbeitete sie vollzeitlich und ab 1. Januar 1993 mit einem Pensum von 66,66 % im technischen Rechnungswesen bei der Versicherung X.________. Im Hinblick auf ihre Weiterbildung und weil sie den Arbeitsort nicht mit der Arbeitgeberfirma nach Z.________ verlegen wollte, k�ndigte A.________ diese Arbeitsstelle per Ende M�rz 1995. Ab dem Wintersemester 1995/96 nahm sie als Doktorandin am Institut D.________ der Universit�t E.________ an verschiedenen Doktorandenseminaren teil und beabsichtigte, ihr Dissertationsprojekt 1998 abzuschliessen.
Am 4. September 1996 (erster Unfall) sowie am 5. September 1997 (zweiter Unfall) zog sich A.________ jeweils als Lenkerin eines Personenwagens bei Strassenverkehrskollisionen in beiden F�llen eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) zu. Dr. med. G.________ attestierte ihr nach dem ersten Unfall bis Ende 1996 eine vollst�ndige und vom 1. Januar 1997 bis zum zweiten Unfall eine Arbeitsunf�higkeit von 50 %, welche nach dem zweiten Unfall wieder auf 100 % erh�ht werden musste. Im Januar 1997 er�ffnete die Versicherte unter der Einzelfirma B.________ (seit Sommer 2005 unter der Firma C.________) eine selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit.
Die IV-Stelle des Kantons Thurgau sprach der seit 8. Oktober 1997 zum Leistungsbezug angemeldeten A.________ unter anderem gest�tzt auf die Ergebnisse einer Haushaltsabkl�rung vom 26. August 1998 mit Wirkung ab 1. September 1997 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % eine ganze und mit Wirkung ab 1. Februar 1998 bei einem Invalidit�tsgrad von 47 % eine Viertelsrente zu. Die gegen die entsprechenden Verf�gungen vom 21. Januar 1999 erhobene Beschwerde wies die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 20. Juli 1999 ab. Im Rahmen einer ersten amtlichen Rentenrevision vom Mai 2000 blieb es bei der Viertelsrente auf Grund eines unver�nderten Invalidit�tsgrades von 47 %.
A.b Im Januar 2004 leitete die IV-Stelle die n�chste Rentenrevision ein. Im Zusammenhang mit der Kenntnisnahme vom Auszug aus dem individuellen Konto (IK) vom 4. August 2004 erfuhr die Verwaltung davon, dass die Versicherte aus unselbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit bei der Versicherungs-Gesellschaft Y.________ von 1999 bis 2002 Jahreseinkommen zwischen Fr. 37'698.- und Fr. 62'338.- erzielte. Nach einer zweiten Haushaltsabkl�rung vom 8. November 2004 ermittelte die IV-Stelle bei unver�nderten gesundheitlichen Verh�ltnissen und einem Anteil der Erwerbst�tigkeit von 67 % (ab 2001) und 50 % (ab 1. Mai 2003) sowie einer Einschr�nkung im Haushaltsbereich von maximal 48 % einen Invalidit�tsgrad von (aufgerundet) h�chstens 31 %. Unter Feststellung einer Meldepflichtverletzung der Versicherten in Bezug auf ihr ab 2001 erheblich angestiegenes Erwerbseinkommen hob die IV-Stelle die Ausrichtung der Invalidenrente r�ckwirkend ab 1. Januar 2001 auf (Verf�gung vom 22. November 2004) und k�ndigte die R�ckforderung der zu Unrecht bezogenen Leistungen mit separater Verf�gung an. Auf Einsprache hin, womit A.________ die ununterbrochene Ausrichtung einer Viertelsrente und ab 2003 die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragte, hielt die Verwaltung an ihrer Verf�gung vom 22. November 2004 fest (Einspracheentscheid vom 24. Februar 2005).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der A.________ wies die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 17. Oktober 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert A.________ sinngem�ss ihr einspracheweise erhobenes Rechtsbegehren.
Streitig ist, ob die Beschwerdef�hrerin auf Grund des Sachverhaltes, wie er sich bis zum Erlass des - rechtsprechungsgem�ss die zeitliche Grenze der gerichtlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) - Einspracheentscheides vom 24. Februar 2005 entwickelt hat, ab 1. Januar 2001 weiterhin einen Anspruch auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung besitzt. Soweit die Versicherte erstmals im letztinstanzlichen Verfahren mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend macht, sie "[lebe] unterdessen von ihrem Ehemann getrennt und [stehe] mitten in einem Scheidungsverfahren", weshalb sie aus wirtschaftlichen Gr�nden nun auch ohne Gesundheitsschaden gezwungen w�re, ein Arbeitspensum von 100 % zu erf�llen, handelt es sich um neue tats�chliche Verh�ltnisse, welche sich offensichtlich erst nach dem Einspracheentscheid verwirklicht haben, sodass diese Umst�nde im vorliegenden Verfahren nicht zu ber�cksichtigen sind.
Fest steht und unbestritten ist, dass die gesundheitsbedingte Einschr�nkung der Beschwerdef�hrerin im Aufgabenbereich des Haushalts bis Ende April 2003 42 % und ab 1. Mai 2003 48 % betr�gt, w�hrend sie im Erwerbsbereich - bei in diesem Zeitraum unver�nderten gesundheitlichen Verh�ltnissen - 50 % arbeitsf�hig blieb. Strittig und zu pr�fen sind jedoch der hypothetische Anteil der Erwerbst�tigkeit ohne Eintritt des Gesundheitsschadens ab 2001 sowie das aus dieser T�tigkeit seither im Gesundheitsfall mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen).
3.1 Im vorinstanzlichen Entscheid sowie im Einspracheentscheid vom 24. Februar 2005 werden die f�r die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze, namentlich �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 und in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung [nachfolgend: in beiden Fassungen]), die Revision der Invalidenrente (Art. 17 Abs. 1 ATSG) sowie zur Bedeutung �rztlicher Angaben f�r die Belange der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114, V 314 Erw. 3c) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Hinweise betreffend die Bemessung der Invalidit�t bei erwerbst�tigen (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG in beiden Fassungen), nicht erwerbst�tigen (Art. 28 Abs. 2bis IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV in beiden Fassungen) und teilweise erwerbst�tigen Versicherten (sogenannte gemischte Methode im Sinne von Art. 28 Abs. 2ter IVG in Verbindung mit Art. 27bis IVV in beiden Fassungen). Richtig wiedergegeben ist ferner die Rechtsprechung zu den massgebenden zeitlichen Verh�ltnissen und Grunds�tzen bei der Beantwortung der Frage, ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder teilweise Erwerbst�tige oder als Nichterwerbst�tige einzustufen ist (BGE 125 V 150 Erw. 2c, 117 V 196 ff. Erw. 4b, je mit Hinweisen; AHI 1997 S. 288 ff. Erw. 2b mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
3.2 Zu erg�nzen ist, dass bei der Pr�fung eines schon vor dem In-Kraft-Treten der seit 1. Januar 2004 geltenden �nderungen des IVG vom 21. M�rz 2003 (vgl. insbesondere auch die Schluss- und �bergangsbestimmungen lit. d-f) und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision) sowie der damit einhergehenden Anpassungen des ATSG entstandenen Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln Anwendung finden, gem�ss welchen grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Sachverhalts galten. Demzufolge ist der Rentenanspruch f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu pr�fen. Analoges gilt mit Blick auf die im Zusammenhang mit der 4. IV-Revision ge�nderten Bestimmungen. Weil Art. 17 Abs. 1 ATSG und alt Art. 41 IVG miteinander �bereinstimmen (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5), zeitigt die �bergangsrechtliche Ordnung gem�ss Art. 82 Abs. 1 Satz 1 ATSG hinsichtlich einer bei In-Kraft-Treten des ATSG am 1. Januar 2003 laufenden Invalidenrente keine materiellrechtlichen Folgen (Urteil K. vom 16. M�rz 2005, I 502/04, Erw. 1.3).
3.3 Anzuf�gen bleibt ferner, dass Art. 16 ATSG, wie in BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 dargelegt, keine Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten bewirkt hat, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b). Ebenfalls nicht von einer �nderung betroffen sind die f�r die Festsetzung der Invalidit�t von Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG (je in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung), insbesondere im Haushalt besch�ftigten Versicherten, anzuwendende spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs (BGE 125 V 149 Erw. 2a, 104 V 136 Erw. 2a; AHI 1997 S. 291 Erw. 4a; vgl. auch BGE 128 V 31 Erw. 1; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 82 f. Erw. 4 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]) sowie die im Falle von teilerwerbst�tigen Versicherten beizuziehende gemischte Methode (BGE 130 V 393 [mit Hinweis auf BGE 125 V 146]; zur Weitergeltung der rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.2 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04, mit Hinweis u.a. auf BGE 117 V 194 ff. Erw. 3b]). Gleiches hat im �brigen f�r die im Rahmen der 4. IV-Revision per 1. Januar 2004 eingetretenen Anpassungen in diesem Bereich zu gelten. Damit wurden einzig die bisherigen Art. 27 Abs. 1 (spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs) und Art. 27bis Abs. 1 IVV (gemischte Methode) aus Gr�nden der formalen Gleichbehandlung erwerbs-, teilerwerbs- und nicht erwerbst�tiger Personen grossmehrheitlich auf Gesetzesstufe gehoben und in die Art. 28 Abs. 2bis und 2ter IVG �berf�hrt (in Verbindung nunmehr mit Art. 27 und 27bis IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.1 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]: spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs; BGE 130 V 394 f. Erw. 3.2, sowie Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04, Erw. 5.3 in fine, je mit Hinweisen: gemischte Methode; zum Ganzen: Urteil M. vom 28. Februar 2005, I 380/04, Erw. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
3.4 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 gilt indessen bisheriges Recht f�r die im Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden. Da die hier zu beurteilende Beschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich dessen Kognition noch nach Art. 132 OG (in der bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung).
Zun�chst ist zu pr�fen, in welchem Ausmass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden zwischen 2001 und Februar 2005 (vgl. Erw. 1 hievor) erwerbst�tig gewesen w�re.
4.1 Verwaltung und Vorinstanz gingen davon aus, bis zum Revisionszeitpunkt am 1. Mai 2003 w�re die Beschwerdef�hrerin als Gesunde mit Blick auf den unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Entscheid der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau vom 20. Juli 1999 mit einem Pensum von 67 % erwerbst�tig gewesen. Gest�tzt auf die Ergebnisse der Haushaltsabkl�rung vom 8. November 2004 m�sse mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass die Versicherte ihre Erwerbst�tigkeit auch ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen auf ein Pensum von 50 % reduziert h�tte, sodass sie bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % nach den massgebenden Einkommensverh�ltnissen ab 1. Mai 2003 im erwerblichen Bereich keine gesundheitsbedingte Einschr�nkung mehr hinzunehmen habe. Nach der gemischten Methode der Invalidit�tsbemessung ermittelte die IV-Stelle ab 2001 einen Invalidit�tsgrad von (gerundet) 31 % ab 2001 sowie von 24 % ab 1. Mai 2003.
4.2 Demgegen�ber macht die Beschwerdef�hrerin geltend, bis Ende 1992 zu 100 % erwerbst�tig gewesen zu sein. Ab 1. Januar 1993 habe sie das Pensum als Sachbearbeiterin bei der Versicherung X.________ "wegen den Kindern [...], damals 11- und 14-j�hrig [recte: 7- und 10-j�hrig]" auf 70 % reduziert und sich 1995 an der Universit�t E.________ als Doktorandin immatrikuliert. Ohne Unf�lle h�tte sie "sp�testens 1998 den Doktortitel f�r Betriebswirtschaft erhalten und [...] ab dann als Betriebs�konomin arbeiten k�nnen." Die Vorinstanz habe mit rechtskr�ftigem Entscheid vom 20. Juli 1999 entschieden, dass die Aufnahme eines vollzeitlichen Erwerbspensums vor allem wegen der Kindererziehung unrealistisch sei. Seit dem Jahre 2003 bed�rfe jedoch auch das j�ngste, nunmehr vollj�hrige Kind keiner m�tterlichen Pr�senz und Erziehung mehr. Die Haushaltsf�hrung k�nne durch eine Haushaltshilfe besorgt werden. Es entspreche der "allgemeinen Entwicklung und Lebenserfahrung, dass gut ausgebildete Frauen lieber erwerbst�tig [seien] und sich eine Haushaltshilfe [leisteten] als umgekehrt." Anl�sslich der Haushaltsabkl�rung vom 8. November 2004 sei es zu einem Missverst�ndnis gekommen. Ihre eigene Aussage, dass sie auch ohne Gesundheitsschaden nur eine Anstellung von 50 % suchen w�rde, habe sich auf die Invalident�tigkeit bezogen. Sie k�nne es sich wegen den Gesundheitsbeschwerden schon gar nicht mehr vorstellen, zu 100 % erwerbst�tig zu sein. Es m�sse deshalb auf ihre Aussage der ersten Stunde anl�sslich der Haushaltsabkl�rung vom 26. August 1998 abgestellt werden, womit sie zum Ausdruck gebracht habe, nach Abschluss des Doktorandenstudiums wieder zu 100 % unselbstst�ndig erwerbst�tig sein zu wollen.
4.3 Dem unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Entscheid der Vorinstanz vom 20. Juli 1999 (S. 6) ist unter anderem zu entnehmen:
"[...] Angesichts der fr�heren Erfahrungen der Beschwerdef�hrerin, dass eine 100%-ige Erwerbst�tigkeit neben der Haushaltf�hrung und der Kindererziehung und den sonstigen Verpflichtungen zuviel ist, erscheint es angemessen, vom bisherigen Anstellungsgrad [bei der Versicherung X.________ ab 1. Januar 1993] von 66,66% nach Abschluss des Doktorats auszugehen. Gerade auch die Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin den Umzug [ihrer Arbeitgeberfirma] von Q.________ nach Z.________ nicht mitmachen wollte, zeigt, dass sie nicht in gr�sserem Ausmass als 66,66% Zeit f�r die Berufst�tigkeit er�brigen kann. Zudem kann ihre Mutter gem�ss eigenen Angaben nicht mehr den ganzen Haushalt f�hren [...]. Eine 100%-ige Erwerbst�tigkeit mag die Beschwerdef�hrerin zwar angestrebt haben, indessen erweist sich eine solche aufgrund der oben angef�hrten Gr�nde als unrealistisch. [...]"
Aus den beiden Haushaltsabkl�rungen vom 26. August 1998 und 8. November 2004 ergibt sich, dass die Versicherte zusammen mit ihrer Familie, ihrer Mutter und zwei Hunden 1998 in F.________ ein 6,5-Zimmer-Einfamilienhaus mit grossem Umschwung bewohnte. Abgesehen davon, dass die Tochter nicht mehr im gemeinsamen Haushalt lebte, herrschten im November 2004 dieselben Verh�ltnisse. Zus�tzlich lebte die Familie damals wochentags in N.________ in einem etwa gleich grossen Einfamilienhaus und hatte demzufolge zwei Haushalte zu f�hren. Der definitive Umzug in das Einfamilienhaus in N.________ war auf das Fr�hjahr 2005 geplant. Die im gleichen Haushalt wohnende Mutter der Beschwerdef�hrerin, welche ihr vor 1998 in diesem Aufgabenbereich viele Hilfeleistungen erbracht hatte, erlitt 1998 einen Herzinfarkt, worauf sie die Versicherte im Haushalt immer weniger unterst�tzen konnte. Gleichzeitig wurde die Betreuung der Mutter durch die Beschwerdef�hrerin aufw�ndiger. In Anwesenheit ihres Ehemannes liess die Versicherte schliesslich anl�sslich der Haushaltsabkl�rung vom 8. November 2004 verlauten, sie habe feststellen m�ssen, "dass ein eigenes Haus sehr viel Arbeit [gebe], wenn man einen gepflegten Haushalt f�hren m�chte". Sie h�tte aus diesen Gr�nden auch ohne Behinderung ihr Erwerbspensum auf 50 % reduzieren m�ssen. Angesichts dieser ausdr�cklichen Angaben der Beschwerdef�hrerin sowie unter Ber�cksichtigung der pers�nlichen, beruflichen, famili�ren, sozialen und finanziellen Lebensumst�nde, wie sie sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 24. Februar 2005 entwickelt haben (vgl. BGE 125 V 150 Erw. 2c), ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Versicherte 2003 auch im Gesundheitsfall tats�chlich ihr Erwerbspensum auf 50 % limitiert h�tte, wie dies die Vorinstanz nach umfassender W�rdigung der gesamten Verh�ltnisse zutreffend erkannt hat.
4.4 Inwieweit die nach Erlass des Einspracheentscheides vom 24. Februar 2005 offenbar im weiteren Verlauf des Jahres 2005 erfolgte Trennung von ihrem Ehepartner sowie das angeblich eingeleitete Ehescheidungsverfahren zu einer anspruchsbeeinflussenden �nderung der individuellen Lebensumst�nde der Beschwerdef�hrerin gef�hrt haben k�nnten, ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens und deshalb hier nicht zu pr�fen. Somit bleibt es bei der Feststellung, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden jedenfalls von Mai 2003 bis Februar 2005 mit einem Pensum von 50 % teilerwerbst�tig gewesen w�re.
5.1 Was die Beschwerdef�hrerin im �brigen gegen die vorinstanzlich best�tigte Ermittlung des Invalidit�tsgrades durch die IV-Stelle und insbesondere das dabei ber�cksichtigte Valideneinkommen vorbringt ist unbegr�ndet. Die Behauptung, gesundheitsbedingt sowie infolge der Limitierung auf ein Teilzeitpensum nur noch weniger qualifizierte und verantwortungsvolle Arbeiten auf dem Niveau einer Sachbearbeiterin verrichten zu k�nnen, entkr�ftete sie selber durch ihre Aussagen anl�sslich der Haushaltsabkl�rung vom 8. November 2004. Demnach sch�tzte sie ihre "Sachbearbeiter-T�tigkeit", welche sie ab Februar 1999 bei einem Pensum von 50 % und einem Jahreslohn von zuletzt Fr. 62'338.70 f�r die Versicherungs-Gesellschaft Y.________ aus�ben durfte, als "sehr interessante Anstellung". Hier konnte sie "sich mit Spezialf�llen besch�ftigen, die sie sehr forderten und ihr auch eine sehr grosse Befriedigung brachten". Bei dem aus dieser T�tigkeit erzielten Lohn handelte es sich auch nach dem Eingest�ndnis der Versicherten um ein "hohes" Einkommen. Der behandelnde Arzt Dr. med. G.________ best�tigte am 16. Oktober 2004, dass ihr die angestammte T�tigkeit bei der Versicherungs-Gesellschaft Y.________ aus medizinischer Sicht durchaus weiterhin zumutbar gewesen w�re. Da jedoch von Arbeitgeberseite eine Reiset�tigkeit ins Ausland erwartet worden sei, habe sie dies "als Hausfrau und Mutter nicht auf sich nehmen [k�nnen]".
5.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, Teilzeitstellen w�rden auf ihrem beruflichen Niveau weniger gut entl�hnt als Vollzeitstellen, ist mit Blick auf das von der Versicherten ab 1. Mai 2003 aus invalidit�tsfremden Gr�nden auch im Gesundheitsfall hypothetisch ausge�bte 50 %-Pensum (vgl. Erw. 4 hievor) gest�tzt auf die vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) festzuhalten, dass Frauen auf dem Anforderungsniveau 1 und 2 (h�chst anspruchsvolle und schwierigste sowie selbstst�ndige und qualifizierte Arbeiten) sowohl gem�ss LSE 2002 (Tabelle 8* S. 28) als auch nach der LSE 2004 (Tabelle 6* S. 25) mit einer Teilerwerbst�tigkeit zwischen 50 % und 74 % proportional berechnet zu einer Vollzeitt�tigkeit jedenfalls keine Lohneinbussen hinzunehmen haben. Unabh�ngig davon, ob man bez�glich einer vollzeitlichen Erwerbst�tigkeit von einem hohen oder tiefen Einkommen ausgeht, ergibt sich hier eine invalidit�tsbedingte Einschr�nkung im Erwerbsbereich einzig f�r den Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis 30. April 2003 aus der Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin in dieser Periode im Gesundheitsfall ein Pensum von 67 % verrichtet h�tte, invalidit�tsbedingt jedoch nur ein 50 %-Pensum zu erf�llen vermochte, sodass in dieser Zeit im Erwerbsbereich eine Einschr�nkung von rund 25 % (= [67-50] ./. 0,67) zu ber�cksichtigen ist, wie dies IV-Stelle und Vorinstanz im Ergebnis korrekt getan haben. Im �brigen hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid ausf�hrlich und zutreffend dargelegt, dass allein gest�tzt auf den im Gesundheitsfall mutmasslich erworbenen Doktortitel nicht darauf zu schliessen ist, die Versicherte h�tte mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ein erheblich h�heres Valideneinkommen erzielt. Einer von der Beschwerdef�hrerin schon im erstinstanzlichen Verfahren eingereichten Kopie eines Artikels aus der Zeitschrift "Cash" (Nr. 22 vom 1. Juni 2001 S. 49 ff.) ist vielmehr zu entnehmen, dass gerade berufserfahrene praxisorientierte Betriebs�konomen von Fachhochschulen besser vermittelbar sind als Universit�tsabsolventen und demzufolge auch h�here Einstiegsl�hne angeboten erhalten.
5.3 Schliesslich ist, wie die IV-Stelle im Einspracheentscheid vom 24. Februar 2005 (S. 4) richtig erkannte, festzuhalten, dass die Beschwerdef�hrerin nicht aus gesundheitlichen Gr�nden daran gehindert war, ihr Doktorat abzuschliessen. Die Gr�ndung der Einzelunternehmung unter der Firma B.________ im Januar 1997 trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigungen, der Einsatz im Revisorat der Versicherungs-Gesellschaft Y.________ w�hrend dem ersten Halbjahr 1998 sowie die T�tigkeit f�r die Versicherung X.________ ab 1999 d�rften hinsichtlich Konzentration und Leistungsanforderungen nicht weniger anspruchsvoll gewesen sein als ein betreffend Zeit- und Aufwand-Planung einteilbares Doktorandenstudium. W�hrend sich der behandelnde Hausarzt Dr. med. G.________ am 23. Mai 1998 einer Beurteilung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit der Versicherten als Studentin enthielt und gleichzeitig in Bezug auf ihre angestammte Erwerbst�tigkeit, den Aufgabenbereich als Hausfrau und jede andere angepasste T�tigkeit eine 50%ige Arbeitsf�higkeit best�tigte, sah offensichtlich der Neurologe Dr. med. H.________ gem�ss Bericht vom 3. Juli 1998 keinen medizinischen Grund daf�r, dass die Beschwerdef�hrerin ihr Doktorandenstudium invalidit�tsbedingt nicht h�tte beenden k�nnen. Unter diesen Umst�nden ist mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Versicherte aus invalidit�tsfremden Gr�nden darauf verzichtete, ihr Dissertationsprojekt abzuschliessen.
5.4 Steht fest, dass die Beschwerdef�hrerin ihr Erwerbspensum ab 1. Mai 2003 auch im Gesundheitsfall auf 50 % reduziert und unabh�ngig von ihren gesundheitlichen Einschr�nkungen bei der Verwertung einer 50%igen Teilerwerbst�tigkeit keine invalidit�tsbedingte Erwerbseinbusse hinzunehmen gehabt h�tte, bleibt es bei den von der IV-Stelle nach der gemischten Methode ermittelten rentenausschliessenden (Art. 28 Abs. 1 IVG) Invalidit�tsgraden ab 2001 von durchweg weniger als 40 %. Somit erfolgte die fortgesetzte Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. Januar 2001 offensichtlich zu Unrecht.
Weiter ist unbestritten, dass die Versicherte die Wiederaufnahme der Erwerbst�tigkeit ab Februar 1999 und insbesondere die markante Erh�hung des realisierten Erwerbseinkommens ab dem Jahre 2001 nicht rechtzeitig der IV-Stelle gemeldet hat und somit der Meldepflicht nach Art. 77 IVV (BGE 118 V 219 Erw. 2b, SVR 1995 IV Nr. 58 S. 167 Erw. 5b) nicht nachgekommen ist. Demnach ist die mit angefochtenem Entscheid best�tigte r�ckwirkende Aufhebung der Rentenleistungen der Invalidenversicherung ab 1. Januar 2001 gem�ss Einspracheentscheid vom 24. Februar 2005 im Ergebnis nicht zu beanstanden.
Dieses Urteil wird den Parteien, der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau, der Ausgleichskasse Versicherung, Z�rich, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: Art. 4
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 17
 Art. 41
 Art. 82
 Art. 16
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 Art. 5
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 27
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 Art. 27
 Art. 8
 Art. 16
 BGE 
in fine
 Art. 132
 Art. 104
 Art. 132
 Art. 132
 BGE 
 Art. 77