Source: http://gesetze.2me.net/hgb_/hgb_0391.htm
Timestamp: 2017-05-30 03:41:19+00:00

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Handelsgesetzbuch (HGB);Zweites Buch. Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft ;Vierter Abschnitt. Ergänzende Vorschriften für Unternehmen bestimmter Geschäftszweige ;Erster Unterabschnitt. Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute ;Dritter Titel. Bewertungsvorschriften ; § 340f.
Handelsgesetzbuch (HGB) » Zweites Buch. Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft » Vierter Abschnitt. Ergänzende Vorschriften für Unternehmen bestimmter Geschäftszweige » Erster Unterabschnitt. Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute » Dritter Titel. Bewertungsvorschriften
§ 340f.
(1) Kreditinstitute dürfen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die weder wie Anlagevermögen behandelt werden noch Teil des Handelsbestands sind, mit einem niedrigeren als dem nach § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 vorgeschriebenen oder zugelassenen Wert ansetzen, soweit dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute notwendig ist. Der Betrag der auf diese Weise gebildeten Vorsorgereserven darf vier vom Hundert des Gesamtbetrags der in Satz 1 bezeichneten Vermögensgegenstände, der sich bei deren Bewertung nach § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 ergibt, nicht übersteigen.
(2) Ein niedrigerer Wertansatz nach Absatz 1 darf beibehalten werden; § 280 ist auf die in Absatz 1 bezeichneten Vermögensgegenstände nicht anzuwenden In der Bilanz oder im Anhang brauchen die in § 281 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 verlangten Angaben und Aufgliederungen nicht gemacht zu werden, soweit Satz 1 angewendet wird.

References: § 340

§ 340
 § 253
 § 253
 § 280
 § 281