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Timestamp: 2016-10-24 12:26:00+00:00

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Pensionskasse der technischen Verb�nde SIA STV BSA FSAI USIC (PTV), Postfach 1023, 3000 Bern 14,
A.a Nach einer mehrmonatigen Arbeitslosigkeit war die 1960 geborene G.________ ab 1. Mai 2009 als Architektin bei der F._______ GmbH angestellt und deshalb bei der Pensionskasse der technischen Verb�nde SIA STV BSA FSAI USIC (nachfolgend: Pensionskasse) f�r die berufliche Vorsorge versichert. Im August 2010 meldete sie sich unter Verweis auf Parkinson-Syndrom und Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen und Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens ermittelte die IV-Stelle Bern eine Einschr�nkung im Erwerbsbereich von 69,19 % und im Aufgabenbereich von 20 %. Beim gesamthaft resultierenden Invalidit�tsgrad von 50 % sprach sie G.________ mit Verf�gung vom 15. Dezember 2011 ab 1. Februar 2011 eine halbe Invalidenrente zu.
A.b Die Arbeitgeberin liess der Pensionskasse am 3. Juli 2009 das pers�nliche Aufnahmegesuch der G.________ vom 30. Mai 2009 (mit Versicherungsbeginn am 1. Mai 2009) einreichen. Im M�rz 2010 liess sie mitteilen, dass G.________ seit 1. September 2009 zu 100 % arbeitsunf�hig sei. Mit Schreiben vom 16. August 2011 verneinte die Pensionskasse eine Leistungspflicht aus beruflicher Vorsorge, da die Arbeitsf�higkeit der Versicherten schon vor dem Eintritt in die Kasse herabgesetzt gewesen sei. Gleichzeitig trat sie wegen wissentlich unwahrer Angaben im Aufnahmegesuch gem�ss Art. 3 Ziff. 5 des Versicherungsreglements vom Vorsorgevertrag zur�ck.
Am 13. M�rz 2012 liess G.________ Klage gegen die Pensionskasse einreichen mit dem Begehren, diese sei zu verpflichten, ihr r�ckwirkend ab 1. Februar 2011 eine reglementarische Invalidenrente von 50 % samt allf�lligen Teuerungsanpassungen sowie Verzugszinsen von 5 % ab F�lligkeit auszurichten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess die Klage mit Entscheid vom 13. September 2012 dahingehend gut, dass es die Pensionskasse verpflichtete, der Versicherten ab dem 1. Februar 2011 eine Dreiviertelsrente aus obligatorischer beruflicher Vorsorge zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 13. M�rz 2012 bzw. ab sp�terem F�lligkeitsdatum auszurichten. Im �brigen wies es die Klage ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt die Pensionskasse, der Entscheid vom 13. September 2012 sei aufzuheben und die Klage vollumf�nglich abzuweisen; eventualiter sei das Verfahren an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zur erg�nzenden Feststellung des Sachverhalts, insbesondere in Bezug auf den Eintritt der Einbusse an funktionalem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf und den Beginn des f�r die Versicherung bei der Beschwerdef�hrerin relevanten Arbeitsverh�ltnisses.
G.________ l�sst auf Abweisung der Beschwerde schliessen. Das kantonale Gericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
2.1.1 Nach Art. 23 lit. a BVG (SR 831.40) hat Anspruch auf eine Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge, wer im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40 % invalid ist und bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, versichert war. Entscheidend im Rahmen von Art. 23 BVG ist einzig der Eintritt der relevanten Arbeitsunf�higkeit (zu diesem Begriff vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1 S. 345 f. mit Hinweisen; SZS 2003 S. 521, B 49/00 E. 3), unabh�ngig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versicherteneigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimmerung der Invalidit�t. F�r eine einmal aus - w�hrend der Versicherungsdauer aufgetretener - Arbeitsunf�higkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die Vorsorgeeinrichtung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorgeverh�ltnisses der Invalidit�tsgrad �ndert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft keinen Erl�schungsgrund (Art. 26 Abs. 3 BVG e contrario; BGE 123 V 262 E. 1a S. 263; 118 V 35 E. 5 S. 45). Umgekehrt entf�llt im Anwendungsbereich von Art. 23 lit. a BVG die Leistungspflicht einer Vorsorgeeinrichtung, wenn die massgebliche Arbeitsunf�higkeit bereits vor der Entstehung des Versicherungsverh�ltnisses eintrat (Urteil 9C_536/2012 vom 28. Dezember 2012 E. 2.1.1; HANS-ULRICH STAUFFER, Berufliche Vorsorge, 2. Aufl. 2012, S. 333 f. N. 914; derselbe, Die berufliche Vorsorge, in: Murer/Stauffer [Hrsg.], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 2. Aufl. 2006, S. 52 und 56; ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Kommentar zum BVG, Z�rich 2009, N. 8 zu Art. 23 BVG).
2.1.2 Die Arbeitsunf�higkeit ist relevant, wenn sie mindestens 20 % betr�gt (Urteil 9C_772/2007 vom 26. Februar 2008 E. 3.2; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts B 48/97 vom 7. Oktober 1998 E. 1) und sich auf das Arbeitsverh�ltnis sinnf�llig auswirkt oder ausgewirkt hat. Es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte im bisherigen Beruf (BGE 134 V 20 E. 5.3 S. 27) an Leistungsverm�gen eingeb�sst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch geh�ufte, gesundheitlich bedingte Arbeitsausf�lle. Der Zeitpunkt des Eintritts der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunf�higkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen) echtzeitlich nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachtr�gliche Annahmen und spekulative �berlegungen ersetzt werden (Urteile 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.1; 9C_368/2008 vom 11. September 2008 E. 2).
2.2 Vorinstanzliche Feststellungen zur Art des Gesundheitsschadens (Befund, Diagnose etc.) und zur Arbeitsf�higkeit, die Ergebnis einer Beweisw�rdigung sind, sind f�r das Bundesgericht grunds�tzlich bindend (E. 1; vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). Tatfrage ist auch jene nach dem Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126, 9C_182/2007 E. 4.1.1). Frei �berpr�fbare Rechtsfrage ist dagegen, nach welchen Gesichtspunkten die Entscheidung dar�ber erfolgt (SVR 2009 BVG Nr. 7 S. 22, 9C_65/2008 E. 2.2; Urteil 9C_670/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 1.2).
3.1 Es steht fest, dass die Versicherte an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden leidet und ihr deswegen sp�testens seit 1. September 2009 die bisherige T�tigkeit nicht mehr zumutbar ist. Ferner werden der Invalidit�tsgrad von (gerundet) 69 % im massgeblichen erwerblichen Bereich und der allf�llige Rentenbeginn (vgl. Art. 26 Abs. 1 BVG) nicht in Abrede gestellt. Streitig und zu pr�fen ist die Leistungspflicht der Pensionskasse nur mit Blick auf den Zeitpunkt, in welchem die relevante Arbeitsunf�higkeit eintrat. Mangels Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids durch die Versicherte fallen nur Leistungen aus obligatorischer beruflicher Vorsorge in Betracht. Unbestritten ist auch, dass das kantonale Gericht zu Recht eine Bindung an die Entscheide der IV-Stelle verneint hat (BGE 129 V 73 E. 4.2.2 S. 76; SVR 2011 BVG Nr. 12 S. 44, 9C_693/2009 E. 5.1).
3.2 Die Vorinstanz hat unter Verweis auf die Berichte der Dres. med. R.________, E.________ G.________ und B.________ sowie des Regionalen �rztlichen Dienstes festgestellt, es sei nicht mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass das funktionelle Leistungsverm�gen der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des Versicherungsbeginns am 1. Mai 2009 um mindestens 20 % eingeschr�nkt gewesen sei. Die Arbeitsunf�higkeit sei am 1. September 2009 eingetreten.
3.3.1 Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin betreffen die vorinstanzlichen Feststellungen nicht die generelle Leistungsf�higkeit, sondern die Arbeitsf�higkeit in der bisherigen T�tigkeit als Architektin. Das kantonale Gericht hat sich eingehend mit dem Bericht des Dr. med. R.________, Facharzt f�r Neurologie, vom 18. Juni 2009 auseinandergesetzt und dabei festgestellt, obwohl der Neurologe die Arbeit als Architektin als "nicht m�glich" bezeichnete, habe er keine Arbeitsunf�higkeit attestiert. Es st�tzte sich bei der Interpretation des genannten Dokuments auch auf den sp�teren Bericht des Dr. med. R.________ vom 27. August 2009, gem�ss welchem die Versicherte in der Erwerbst�tigkeit eine Beeintr�chtigung beim Bedienen der Maus, aber sonst keine wesentliche Einschr�nkung empfinde. Der von der Vorinstanz gezogene Schluss, dass bis zum 1. Mai 2009 keine Arbeitsunf�higkeit vorgelegen habe, erscheint daher nachvollziehbar. Die von der Beschwerdef�hrerin dagegen angebrachte Kritik, bei welcher sie sich auf den erst rund ein Jahr sp�ter erstellten Bericht des Dr. med. R.________ vom 10. September 2010 beruft, ersch�pft sich letztlich in rein appellatorischer Argumentation, die indessen nicht aufzeigt, inwiefern eine offensichtliche Unrichtigkeit der Sachverhaltsfeststellungen gegeben sein soll. Eine solche liegt im �brigen nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht f�llt, selbst wenn diese als die plausiblere erschiene (vgl. Urteil 9C_513/2012 vom 28. Dezember 2012 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). Auch kann aus einem engen medizinischen Betreuungsrhythmus, wie er erst ab Juni 2009 aktenkundig ist, nicht retrospektiv gefolgert werden, dass die Arbeitsf�higkeit schon fr�her, d.h. sp�testens seit dem 1. Mai 2009 eingeschr�nkt war.
3.3.2 Eine echtzeitliche �rztliche Attestierung einer bereits am 1. Mai 2009 bestehenden Arbeitsunf�higkeit liegt entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht vor. Der �lteste medizinische Bericht ist jener des Dr. med. R.________ vom 18. Juni 2009, der auf einem Untersuch vom 15. Juni 2009 beruht. Eine fr�here Untersuchung oder Behandlung der Versicherten durch den Neurologen ist nicht dokumentiert. Aus der blossen �berweisung einer Patientin von der Haus�rztin an einen Neurologen - die gem�ss Aussage der Versicherten im Erstgespr�ch mit der IV-Stelle "im Fr�hling 2009" erfolgte - kann nicht auf deren Arbeitsunf�higkeit geschlossen werden. Die fach�rztliche Erstkonsultation fand denn auch nicht unmittelbar nach der �berweisung, sondern erst rund sechs Wochen nach Stellenantritt statt. Aus dem Untersuchungsbericht des RAD vom 7. September 2011 ergibt sich zwar, dass die Versicherte sich bereits fr�her in "nahezu kontinuierlicher" psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung befand; daraus l�sst sich indessen nicht nachtr�glich eine (ununterbrochene; vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV [SR 831.201]; BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22). Arbeitsunf�higkeit ableiten. Dass sich die gesundheitlichen Beschwerden sinnf�llig auf das Arbeitsverh�ltnis ausgewirkt haben sollen, l�sst sich auch den �brigen Unterlagen, insbesondere dem Bericht der Arbeitgeberin vom 6. September 2010, nicht entnehmen. Schliesslich fehlen auch in den Akten der Arbeitslosenversicherung Anhaltspunkte f�r eine vor Stellenantritt bestehende Arbeitsunf�higkeit.
3.3.3 Nach dem Gesagten sind die vorinstanzlichen Feststellungen (E. 3.2) weder offensichtlich unrichtig, noch beruhen sie auf einer Rechtsverletzung. Sie bleiben daher f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 1).
3.4 Die Beschwerdef�hrerin verlangt mit dem Eventualantrag weitere Abkl�rungen betreffend den Beginn des Versicherungsverh�ltnisses und verweist zur Begr�ndung auf den Widerspruch, dass die Versicherte bei ihr bereits auf den 1. Mai 2009 angemeldet wurde, w�hrend die Abmeldung von der Arbeitsvermittlung erst auf den 1. Juni 2009 erfolgte. Abgesehen davon, dass die Pensionskasse selber diese "Unklarheit" als nicht relevant bezeichnet, ist nicht ersichtlich, inwiefern bei den gegebenen Umst�nden der Rentenanspruch tangiert w�rde resp. es f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein k�nnte (E. 1), wenn die Anstellung und somit das Versicherungsverh�ltnis (vgl. Art. 10 Abs. 1 BVG) erst ab Juni 2009 anzunehmen w�ren. Darauf ist nicht einzutreten. Die Beschwerde ist unbegr�ndet.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 3
 Art. 23
 Art. 23
 BGE 
e contrario
 BGE 
 Art. 23
 Art. 23
 BGE 
 Art. 26
 Art. 88
 BGE 
 Art. 10