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Timestamp: 2017-07-24 01:53:02+00:00

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[Title will be auto-generated] by WochenSpiegel Sachsen - issuu
S Ă&#x153; D W E S T S A C H S E NHerausforderung
Eingeladen: Schienenverkehrssymposium in Bayreuth
Vorgestellt: Studie zur Energiesituation in Sachsen
Diskutiert: Nutzen von Social MediaS.212 0 1 3S. 10S. 6S. 1904www.chemnitz.ihk24.deANGELN SIE
Werden Sie Teil des Partnernetzwerkes von Chemnitz-zieht-an.de
und finden Sie Ihre Fachkr채fte gemeinsam.3VorwortHerausforderung
Das Thema Unternehmensnachfolge hat in Sachsen
eine große Bedeutung, denn jährlich müssen etwa
1000 Unternehmer im Freistaat einen Nachfolger
finden. Die Herausforderung dabei ist sowohl die
Suche nach einem geeigneten Kandidaten als auch
der Prozess der Übergabe selbst. Im Idealfall hat
der Firmeninhaber deshalb schon lange im Voraus
Überlegungen zur Nachfolgeregelung in seinem
Unternehmen angestellt und wird nicht erst dann
aktiv, wenn das Rentenalter naht. Doch auch
für den möglichen Notfall sollte vorgesorgt sein,
denn wenn der Chef unerwartet ausfällt, müssen
die Geschäfte trotz allem im Sinne des Betriebes
weitergeführt werden. Hier gilt es, einen Notfallplan parat zu haben und Zuständigkeiten im Falle
einer ungeplanten Nachfolge schriftlich zu regeln.
Für Familienunternehmen stellt sich außerdem die
Frage, was zu tun ist, wenn kein Familienmitglied
als Übernehmer infrage kommt. Bei der Planung der
Nachfolgeregelung sollte dies rechtzeitig abgeklärt
und gegebenenfalls eine andere Lösung in Betracht
gezogen werden. Hier bietet sich ein Blick auf den
„Sächsischen Meilenstein“ an. Im Rahmen dieses
Wettbewerbs, der seit 2011 erfolgreiche Unternehmensnachfolgen in Sachsen prämiert, stellten
die zahlreichen Bewerber die unterschiedlichsten
Nachfolgemodelle vor. So können, neben familieninternen Lösungen, zum Beispiel qualifizierte
und engagierte Mitarbeiter im Rahmen eines Management-Buy-Outs auf die Nachfolge vorbereitetHerzlichst
Ihrwerden. In vielen Fällen ist auch eine externe Regelung, ein Management-Buy-In oder ein Kauf durch
ein anderes Unternehmen kein Tabu mehr. Denn
oftmals werden auf diesem Weg geeignete Kandidaten gefunden, die das Unternehmen mit ähnlich
viel Herzblut wie der Übergeber selbst weiterführen.
Ist ein passender Nachfolger gefunden worden,
müssen die Beteiligten den Prozess der Übergabe
planen und konsequent umsetzen. Um die Finanzierung rechtzeitig zu sichern, ist ein fundiertes
Konzept unerlässlich. Dabei sollten sie auf die
Angebote und Beratungsleistungen von Experten wie die IHK zurückgreifen, die viele Fragen
kompetent beantworten können. Nicht zu unterschätzen ist der emotionale Aspekt einer Unternehmensnachfolge, da hinter den bloßen Zahlen
meist ein Lebenswerk steht, das übergeben wird.
Ermutigend für potenzielle Nachfolger ist die Tatsache, dass die Finanzierung einer Unternehmensnachfolge signifikant risikoärmer ist als eine klassische
Existenzgründung. Um den Erfolg einer Übergabe
sicherzustellen, können fehlende Eigenmittel oder
Sicherheiten deshalb mit einer Ausfallbürgschaft
der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH oder einer
Beteiligung der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH kompensiert werden.
Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist kein
Zufall, sondern das Ergebnis eines intensiven Planungs- und Umsetzungsprozesses.Ich kann daher nur
dazu raten, so früh wie möglich damit zu beginnen.»Eine erfolgreiche
ist das Ergebnis eines
intensiven Planungs- und
Umsetzungsprozesses.«Markus H. Michalow,
Geschäftsführer der Bürgschaftsbank
Sachsen GmbH und der Mittelständischen
Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH4Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Inhalt10Foto: W. SchmidtNamen und
NachrichtenHerausforderung
Unternehmensnachfolge IHK aktuellVolkswagen
präsentiert InnovationenTitelgeschichteGelangensbestätigungRatgeber
RechtDie sächsischen Volkswagenstandorte
Chemnitz, Dresden und Zwickau stellten Innovationsschwerpunkte der kommenden Jahre vor.Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist mit zahlreichen Formalitäten
verbunden. Unsere Autorin Peggy Fritzsche hat mit zwei Nachfolgern gesprochen.Vor der Verabschiedung des Entwurfs
zur so genannten Gelangensbestätigung haben sich die sächsischen IHKs
erneut für eine wirtschaftsfreundliche
Lösung eingesetzt.Im Ratgeber Recht informieren wir Sie
über Urteile deutscher Gerichte in Sachen Vermietung, Lohnzuschüsse und
Steuerfreigrenzen bei Betriebsveranstaltungen.Seite 6Seite 10Seite 18Seite 23Für die Praxis„Ab in die Mitte!
Die City-Offensive Sachsen“Es gibt
kein PatentrezeptAußenwirtschaftsstammtisch Kolumbien: ein strategischer
bei der vosla GmbH
HandelspartnerDer Wettbewerb läuft in diesem Jahr
bereits zum zehnten Mal. Über 120
sächsischen Städte und Gemeinden
haben sich in den letzten Jahren beteiligt.Im Interview beantwortet Unternehmensberater Jörg Bertram Fragen zur
rechtzeitigen und rechtlich sauberen
Nachfolge und Firmenübergabe.Am 28. Januar trafen sich 15 Unternehmensvertreter in der Plauener vosla
GmbH und informierten sich über Änderungen im Außenwirtschafts- und
Zollrecht.Deutschland ist inzwischen Kolumbiens
wichtigster Handelspartner innerhalb
der Europäischen Union. Derzeitig sind
etwa 200 deutsche Unternehmen dort
präsent.Seite 8Seite 12Seite 21Seite 285Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Inhalt86Foto: Volkswagen SachsenIHK ServiceAus- und
WeiterbildungIHK
TerminkalenderIHK-WeiterbildungsprogrammDie Industrie- und Handelskammer
bietet zahlreiche Veranstaltungen und
Seminare sowie Beratungstermine und
Sprechtage an. Alle Termine für April
und Anfang Mai auf einen Blick.Gute Aufstiegschancen haben Teilnehmer von IHK-Weiterbildungen. Wir
bieten an unseren IHK-Standorten eine
große Auswahl von Weiterbildungsveranstaltungen an.Seite 33Seite 38Nutzen Sie unsere
kostenfreien BörsenBerufeweltmeisterschaftHaben Sie Angebote für Existenzgründer? Suchen Sie Verwertungsmöglichkeiten für Abfälle und Reststoffe? Sie finden unsere Börsen auch
im Internet.Machen Sie mit als Workshop Supervisor oder Volunteer bei der Berufeweltmeisterschaft Worldskills 2013
vom 2. bis 7. Juli in Leipzig.Seite 35Seite 494918Foto: fotolia.comUnser Titel: Oliver Hildebrandt, Inhaber einer Apotheke in Limbach-Oberfrohna. Foto: W. SchmidtUnsere IHK-Standorte
Tel. 0371/6900-0Döbeln
Tel. 03431/7184-47Annaberg-Buchholz
Tel. 03733/1304-0Plauen
Tel. 03741/214-0Freiberg
Tel. 03731/79865-0Zwickau
Tel. 0375/814-06Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Namen und NachrichtenVolkswagen präsentiert InnovationsschwerpunkteAn der Trainingseinheit Motorverkabelung.
Foto: Volkswagen SachsenZum Standortsymposium am 28. Februar in Zwickau
haben die drei sächsischen Volkswagen-Standorte
Chemnitz, Dresden und Zwickau Innovationsschwerpunkte der kommenden Jahre vorgestellt.
Im Zentrum standen der Produktionsstart des neuen
Golf Variant in Zwickau (im ersten Halbjahr 2013)
sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Umweltverträglichkeit und Ergonomie. Die Chemnitzer Motorenbauer präsentierten beispielsweise ein neues Verfahren zur Reinigung von Behältern mittels Trockeneis,
ein flexibles Messkonzept für 3-D-Koordinatenmessmaschinen sowie ein Projekt zur geothermischen
Nutzung von Brunnenwasser. U.a. mit dem Neubau
eines Blockheizkraftwerkes leistet Zwickau einen Beitrag zum Programm „Think Blue. Factory“.
Mit Inbetriebnahme Ende 2013 soll der Kohlendioxid-Ausstoß jährlich um 23.000 Tonnen reduziert
werden. Um die weitere Individualisierung des Phaetons ging es in den Darbietungen der Gläsernen
Manufaktur Dresden.
Kathrin BuschmannWirtschaftsjunioren Zwickau mit neuer Führung
Die Wirtschaftsjunioren Zwickau haben einen neuen Vorstand gewählt. Alte und
neue Vorstandsvorsitzende ist Mandy Breitenborn. Sie erhält Verstärkung von Steven Richter, Assekuranz & Investment Service Zwickau, Simon Schniebel, Krauß
Event GmbH und Andreas Stoje, N + P Informationssysteme GmbH. Jana Rother,Möbel Lenk GmbH, Tina Schwarz, Schwarz Medien-Center GmbH und Frank Weise, Weise EDV-Technik wurden aus dem Vorstand verabschiedet. Firmenbesuche,
Weiterbildungsseminare und der Austausch mit anderen Jungunternehmern zur
Landes- und Bundeskonferenz bilden Arbeitsschwerpunkte 2013. Katy KunertGemeinsam am 10. Mai für die Sachsen-Franken-MagistraleDie vollständige Elektrifizierung der sogenannten Sachsen-Franken-Magistrale
Nürnberg-Chemnitz-Dresden ist ein gemeinsames Ziel für Sachsen und Oberfranken. In diesem Jahr wird der Abschnitt von Reichenbach bis Hof in Betrieb
genommen. Während mit den Planungen für Hof-Marktredwitz-Eger begonnen
wurde, ist die Elektrifizierung der verbleibenden Strecke von Hof nach Nürnberg
völlig offen. Wenn die Elektrifizierung in den nächsten 10 Jahren realisiert werden
soll, muss das Vorhaben zwingend in den vordringlichen Bedarf des nächsten
Bundesverkehrswegeplans und in den Investitionsrahmenplan des Bundes auf-genommen werden. Da die Nutzen-Kosten-Prüfungen der Investitionsvorhaben
durch den Bund in diesem Jahr beginnen, müssen die Anliegerstädte und -regionen ihre Forderungen klar zum Ausdruck bringen und ihren politischen und
gesellschaftlichen Druck massiv erhöhen.
In einem Schienenverkehrssymposium am 10. Mai, von 10 Uhr bis 13 Uhr im Neuen Rathaus Bayreuth sollen der vielfältige Nutzen dieser Infrastrukturmaßnahme
sowie die Ausbauziele mit Entscheidungsträgern debattiert werden.
Eine weitere Aufgabe des Symposiums ist es, den Fortbestand des fernverkehrsähnlichen Franken-Sachsen-Expresses einzufordern. Bei den Verhandlungen mit
der Deutschen Bahn AG ist immer noch keine zufriedenstellende Lösung erreicht worden. Es droht der Abstieg in die Nahverkehrsliga mit deutlich längeren
Fahrzeiten und Umsteigebeziehungen zwischen Bayern und Sachsen in Hof. Die
Initiatoren – das grenzübergreifende EU-Kooperationsprojekt CLARA II, das Sächsisch-Bayerische Städtenetz sowie die IHK für Oberfranken Bayreuth und die IHK
Chemnitz – rufen alle interessierten Unternehmen zur Teilnahme auf. Vertreter von
Bund, Ländern und Europäischem Parlament haben ihre Teilnahme am Schienenverkehrssymposium bereits zugesagt. Weitere Informationen: Dietmar Richter, Tel.
0371/6900-1220, richterd@chemnitz.ihk.de
•7Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Namen und NachrichtenZur Woche der offenen Unternehmen
besuchten Schüler die ZSCHOPAU TRANS
Transportlogistik- und Speditionsgesellschaft mbH. Foto: WFE GmbHWoche der offenen UnternehmenAllein im Erzgebirgskreis 250 Unternehmen beteiligt
Werktore, Bürotüren und Produktionshallen auf:
Am 11. März wurde die „Woche der offenen Unternehmen Sachsen“ im asisi Panometer in Dresden
eröffnet. Das Interesse an „Schau rein!“ war auch
in diesem Jahr wieder ungebrochen groß. Mehr als
820 sächsische Unternehmen boten Veranstaltungen
an, die Jugendlichen konnten aus mehr als 2.070
Angeboten auswählen. Die Aktion schlägt bereits
frühzeitig eine Brücke zwischen Schülern und ihrenpotenziellen künftigen Arbeitgebern. Jugendliche erhalten erste Einblicke ins Berufsleben, Unternehmen
können Fachkräfte von morgen gewinnen.
Der Freistaat Sachsen, die Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen Industrie- und Handelskammern, die Bundesagentur für Arbeit und die sächsischen Handwerkskammern sind Partner der Aktion.
Im Erzgebirgskreis wurde bereits zum 11. Mal eine
durch die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbHregional koordinierte Berufsorientierungswoche angeboten.
Hier gewährten 250 Unternehmen verschiedenster
Branchen praxisnahe Einblicke in 100 Berufsbilder
und 40 Studiengänge. Es wurden ca. 8.500 Einzeltermine für Schüler und Eltern vereinbart. Alle Schulen
im Landkreis unterstützen diese Aktion. Auswertung
und Bildergalerie sind unter www.berufsorientierung-erzgebirge.de eingestellt.
•IHK-Sonderpreis für Gymnasium Einsiedel
Am 2. und 3. März fand der 22. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“
in Chemnitz statt. Die Patenfirma INTEC GmbH richtete den Wettbewerb
gemeinsam mit dem Gastgeber, der
IHK Chemnitz, aus. In dem naturwissenschaftlich-technischen Wettstreit
wurden 57 Forschungsarbeiten von 77
jungen Forschern in den 7 Fachgebieten vorgestellt. Insgesamt 9 Projekte
wählte die etwa 30-köpfige Fachjury
als Sieger aus.
Die Regionalsieger vertreten Südwestsachsen im Landesausscheid.Die IHK Chemnitz zeichnete das Gymnasium Einsiedel mit einem Sonderpreis in
Höhe von 500 Euro für hervorragendes
Engagement im Regionalwettbewerb
aus. Der zum vierten Mal vergebene mit
1.000 Euro dotierte Schulpreis der CTS
Studienreisen GmbH ging an das Matthes-Enderlein-Gymnasium Zwönitz,
das erstmalig mit einer größeren Zahl
von Projekten im Wettbewerb vertreten
war. Weitere Informationen zum Landes- und Bundesausscheid finden Sie
im Internet unter: www.jugend-forscht.
de, www.jugend-forscht-sachsen.de •Teilnehmerin Jenny Schmalfuss (Städtisches Gymnasium Mittweida) entwickelte einen
„Softwaregestützten Bestimmungsschlüssel für die Familie Silphidae und Proteinsequenzanalyse”
und wurde damit Regionalsiegerin im Fachbereich Biologie. Foto: S. Tippmann/Solaris8Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Namen und Nachrichten(v.l.n.r.): die Vorstandssprecherin der Konsumgenossenschaft Leipzig, Petra Schumann, die Geschäftsführerin der SWA Veronique Töpel und Rita Fleischer, Vereinsvorsitzende und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Leipzig. Foto: SWASächsisches Wirtschaftsarchiv modernisiert
Das Sächsische Wirtschaftsarchiv e.V. (SWA) ist in
der Industriestraße 85-95 in Leipzig beheimatet. Satzungsgemäßer Auftrag des SWA, das am 5. April 1993
von den sächsischen Industrie- und Handelskammern
als regionales Wirtschaftsarchiv für Sachsen gegründet wurde, ist die „Sicherung, Bewertung und Bewahrung des wirtschaftlichen Archivgutes aller Regionen
des Freistaates Sachsen“. Dieser Aufgabe kommen
Geschäftsführerin Veronique Töpel und ihr Team so
gut nach, dass das bis vor kurzem einzige Magazin
des Archivs mittlerweile randvoll ist. Das neue Magazin wurde früher als Warenlager genutzt. Auf 355Quadratmetern ist neuer Platz für Bestände entstanden. In den beiden Magazinen können nun insgesamt
5,5 Kilometer Archivgut bewahrt werden. Die älteste
Archivalie ist ein Innungsbuch der Bäckerinnung Meißen aus dem Jahre 1574.
„Unser Dank gilt vor allem der großzügigen finanziellen Unterstützung unserer einstigen Vereinsmitglieder Heinz und Margot Voigt. Unsere Rollregalanlagen
konnten dadurch finanziert werden“, sagte Veronique
Töpel. Das SWA bietet eine Reihe von Dienstleistungen
an, unter anderem die Hinterlegung von historischen
Unterlagen, Übernahme bei Geschäftsaufgabe oderInsolvenz und die fachliche Beratung bei der Einrichtung von Unternehmensarchiven und -registraturen.
Es ist aber auch bei der Erarbeitung von Festschriften
zur Unternehmensgeschichte und der Gestaltung von
Ausstellungen zu Jubiläen behilflich. Das Team um
Veronique Töpel freut sich über Hinweise und das
Vermitteln von historischen Beständen, aber auch
über Schenkungen, wie Festschriften, alte Kataloge,
Werbemittel, Bücher, Jahres- und Geschäftsberichte
sowie Fotos. Kontakt: Sächsisches Wirtschaftsarchiv
e.V., Tel. 0341/91992-0; E-Mail: kontakt@swa-leipzig.
de, www.swa-leipzig.de.
•»Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« im 10. WettbewerbsjahrInnenminister Markus Ulbig hat Ende Februar in
Oederan im Erzgebirge den Wettbewerb „Ab in die
Mitte! Die City-Offensive Sachsen 2013“ als Schirmherr offiziell eröffnet. Durch den Wettbewerb sollenInnenstädte mittels kreativer Projekte gestärkt und
wiederbelebt werden. Beteiligen können sich alle
sächsischen Städte und Gemeinden in Zusammenarbeit mit ihren Gewerbetreibenden. Das Motto des
diesjährigen Wettbewerbs lautet: „Stadt mittendrin –
statt außen vor“. Leitgedanke ist es, ein Neben- und
Miteinander von innerstädtischem Handel, Wohnen,
Arbeit und Gewerbe sowie Kultur, Freizeit, Sport und
sozialem Engagement zu entwickeln.
„Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ läuft
nun bereits zum zehnten Mal. Über 120 sächsische
Städte und Gemeinden haben sich in den vergan-genen Jahren beteiligt und dabei über 300 Projekte
entwickelt. Dank der Hauptinitiatoren und Sponsoren
Sächsische Volksbanken Raiffeisenbanken, sächsische
Industrie- und Handelskammern, Edeka Grundstücksgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen mbH
sowie der Fleischerei Richter GmbH stehen für die
besten Projekte wieder Preise in Höhe von 30.000,
20.000 und 10.000 Euro in Aussicht. Bis Ende August
2013 haben die sächsischen Städte und Gemeinden
Zeit, ihre Ideen einzureichen. Die Ausschreibungsunterlagen zur Teilnahme am Wettbewerb sind im Internet abrufbar: www.abindiemitte-sachsen.de9Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Namen und NachrichtenIHK gratuliert:
Foto: IHKIn vierter Generation
Gelebte Familientradition als Fuhrunternehmen und ehreamtliches Engagement für Unternehmertum und
die Region - dafür steht das Familienunternehmen Spedition Schimpf
in Ellefeld. Im Bild: Heike und Helen
Schimpf und ihre Mutter anlässlich
der Übergabe der Ehrenurkunde der
Industrie- und Handelskammer Chemnitz.
1938 hatte Urgroßvater Heinrich
Schimpf das Geschäft mit einem Pferdefuhrwerk begonnen. Bereits 1946
rollte der erste Lkw vom Hof. 1953
übernahm der Sohn Hans Schimpf in
zweiter Generation das Unternehmen
und mit Enkel Heinz Schimpf wurde
1992 der dritte Generationswechsel
vollzogen. Nun erfolgte eine rasanteEntwicklung hin zu einer leistungsfähigen Spedition, die als innovativer
Komplettanbieter über die europäischen Grenzen hinaus ihren Kunden
einen umfassenden Service in den
Bereichen Transport, Logistik und Warenwirtschaft anbietet.
Mit den beiden engagierten Töchtern
von Heinz Schimpf ist auch in vierter
Generation für die Spedition Schimpf
GmbH die Zukunft geebnet. Neben
der gewerblichen Tätigkeit waren sowohl Hans Schimpf als Prüfungsbeisitzer im Verkehrsgewerbe als auch
Heinz Schimpf von 1993 bis 1999 als
Regionalversammlungsmitglied in der
IHK Regionalkammer Plauen ehrenamtlich aktiv.
Regina WindischRegionalmanagement Erzgebirge
Das Erzgebirge zieht auch in Zukunft
an einem Strang. Darauf haben sich
am 26. Februar Frank Vogel, Landrat
des Erzgebirgskreises und Sprecher
des Regionalmanagements Erzgebirge, und die anwesenden Bürgermeister der elf Partnerstädte bei der
Vertragsunterzeichnung im Regionalkonvent Erzgebirge verständigt.
Mit der Fortführung der Arbeit desRegionalmanagements Erzgebirge
wird es auch weiterhin das Ziel sein,
die Wettbewerbsfähigkeit der Region
und der ansässigen Unternehmen zu
stärken, den Imagewandel zur innovativen Wirtschaftsregion weiter zu
verfolgen sowie die hohe Lebensqualität im Erzgebirge als wichtige
Basis der Fachkräftesicherung stärker
herauszustellen.
•Reiner Gebhardt Taxibetrieb, Triebel zum 25-jährigen Firmenjubiläum, FMT Flexible Montagetechnik GmbH, Limbach-Oberfrohna zum
20-jährigen Firmenjubiläum, Schwarz Medien-Center GmbH, Meerane
zum 111-jährigen Firmenjubiläum, Buchhandlung Unger, Rodewisch
zum 100-jährigen FirmenjubiläumHerzlichen Glückwunsch!Falkensteiner Firma Erfal ausgezeichnetv. r.: Jörg Erler, Geschäftsführer erfal; Dorina Wießner, Marketingleiterin erfal; Alexander Radziwill,
Redaktion EURODECOR. Foto: erfalGleich über zwei Auszeichnungen
konnte sich die Fa. erfal GmbH & Co.
KG aus Falkenstein auf der diesjährigen Heimtextilmesse in Frankfurt
freuen. Das Unternehmen punktet
deutschlandweit mit einem eigenen
Fuhrpark und kann dadurch extrem
schnell liefern. Diese Dienstleistung
wurde von den Lesern der Fachzeitschrift EURODECOR honoriert, sie
wählten die Firma als Unternehmen
des Jahres 2012 für den besten Lieferservice. Weiterhin erhielt erfal für das
auf der Messe präsentierte eROLLO
eine Auszeichnung im Rahmen des
Innovationspreises „Architektur Textil
Objekt“. Das innovative, batteriebetriebene Rollo mit einem neuen, ein-zigartigem Bedienkonzept und einem
Minimalverbrauch an Energie kann
sowohl per Hand und Fernbedienung
als auch über die App im Handy gesteuert werden. Seine spezielle, gewichtsbalancierte Technik arbeitet
nahezu geräuschlos. Dank einer longlife-Batterie funktioniert das eROLLO
autark von sonstigen Stromquellen. Es
ist mit einer speziellen Steuerung unter anderem optimal für den Einsatz in
Objekten geeignet, bei denen sich im
Brandfall die Sonnenschutzanlagen
automatisch auch stromlos öffnen
müssen. Mit ihrem neuen Produkt hat
erfal zeitgemäße Ideen und aktuelle
Trends erfolgreich umgesetzt.
Sina KriegerHerausforderung
Erfolgreich in andere FuĂ&#x;stapfen tretenVon Peggy FritzscheTitelgeschichte: Herausforderung Unternehmensnachfolge11Sie gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für Firmeninhaber: die Unternehmensnachfolge. Sie
ist mit zahlreichen Formalitäten sowie rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekten verbunden.
Vor allem aber ist sie ein oftmals stiefmütterlich behandeltes Thema. Wer setzt sich schon gern mit
dem Leben nach dem unternehmerischen Erfolg auseinander? Klingt doch nach Hände in den Schoß
legen. Nach Flinte ins Korn werfen. Nach alt sein und nicht mehr gebraucht werden. „Genau mit
diesem Vorurteil wollen wir Schluss machen“, verdeutlicht Ilona Roth, IHK-Geschäftsführerin Handel/
Dienstleistungen. „Ein Unternehmen kann nur mit Weitblick und Voraussicht geführt werden. Dazu
gehört auch die Regelung der Nachfolge.“ Besonders jetzt sei das Thema brandaktuell. Mehr als
zwanzig Jahre nach der politischen Wiedervereinigung stellt sich in vielen Firmen Südwestsachsens
die Frage nach der zukünftigen Leitung. Ilona Roth erklärt: „Als viele Menschen nach der Wende mit
einer eigenen Firma neu durchstarteten, waren die meisten von ihnen um die 40 Jahre alt. Nun sind
diese Leute an der Schwelle zum Rentenalter.“ Roth verdeutlicht das an einem Beispiel: Ein Viertel der
Gastronomen im Kammerbezirk sind 60 Jahre alt und älter.Antje Paul (r.),
Inhaberin Geschäft
„Blumen und Café Geißler“
Fotos (2): W. SchmidtDoch wie kann ein Unternehmen überhaupt übergeben
werden. Reicht da ein Handschlag zwischen Vater und
Sohn? Müssen Heerscharen von Anwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern ins Feld ziehen, um eine
rechtlich einwandfreie Firmenübernahme abzusegnen?
Die Experten der Industrie- und Handelskammer beraten
Unternehmer ganz individuell. Grundsätzlich gibt es drei
Formen der Übergabe: der Unternehmensverkauf, die
Unternehmensbeteiligung und die Verpachtung eines
Beim Unternehmensverkauf wird die Firma mit allen Wirtschaftsgütern, Forderungen, Verbindlichkeiten, Teilbetrieben oder Gesellschaftsanteilen veräußert. Hier empfiehlt
sich der Abschluss eines Kaufvertrages – spätere Streitigkeiten können so ausgeschlossen werden. Der Vertrag
sollte eine vollständige Auflistung aller Dinge, die Gegenstand des Kaufes sind, zum Beispiel Inventar, Rechte, abereben auch Forderungen und Verbindlichkeiten enthalten.
Eine Unternehmensbeteiligung greift bei Eintritt in eine
Personen- oder Kapitalgesellschaft. Je nach Gesellschaftsvertrag kann die Zustimmung aller Gesellschafter zum
Beteiligungserwerb notwendig sein. In diesem Fall ist es
unverzichtbar, den Kaufgegenstand und alle Modalitäten
schriftlich festzuhalten. Beim Erwerb von Gesellschaftsanteilen einer GmbH bedarf es sogar eines in notarieller
Form geschlossenen Vertrages. Die Verpachtung eines Unternehmens stellt die Überlassung sämtlicher Wirtschaftsgüter und Rechte sowie der wirtschaftlichen Kontakte dar.
Das kann sich vor allem für Existenzgründer lohnen. Sie
benötigen geringes Kapital, können die Pachtzahlungen
als Betriebsausgaben absetzen und zahlen meist weniger Pachtzins, als für einen Kredit für hohes Grundkapital
verlangt wird. Der bisherige Firmenchef bleibt weiterhin
Eigentümer des Unternehmens.12Titelgeschichte: Herausforderung UnternehmensnachfolgeDie 37-jährige Antje Paul wusste bereits vor
mehr als 15 Jahren, dass sie einst in die Fußstapfen ihres Vaters treten würde. Im Oktober
vergangenen Jahres war es dann soweit. Sie
übernahm gemeinsam mit ihrem Mann das Geschäft „Blumen und Café Geißler“ in GrünhainBeierfeld. Die Umfirmierung ging alles andere
als einfach über die Bühne. „Mein Vater sollte
eine Umschuldung bewerkstelligen. Den Kredit
hätte er aber wegen seines Alters nie abzahlen
können, außerdem waren die Konditionen horrend. Also haben wir mit den Banken verhandelt.“ Ein dreiviertel Jahr kämpften die Pauls um
jede Unterschrift. „Teilweise haben wir gedacht,
wir verlieren Haus und Hof“, erinnert sich Antje Paul an die schwierigen Zeiten. „Wir haben
nur durchgehalten, weil unsere Familie zusammengehalten hat.“ Das machen die Beierfelder
noch immer so. Die gelernte Floristin Antje Paul
schmeißt das Geschäft, ihr Mann kümmert sich
um das Kaufmännische. Ihre Eltern packen derweil im Hintergrund mit an. „Meinem Vater ist
klar, dass ich jetzt die Chefin bin“, so Antje Paul.
„Das sagt er auch oft genug. Allerdings schätze ich seine langjährige Erfahrung und nehme
natürlich den einen oder anderen Tipp von ihm
an, wohl wissend, dass meine Eltern sowohl
im Floristikgeschäft als auch im Café noch immer für einen ordentlichen Zustrom an treuen
Stammkunden sorgen.“ Andererseits sei es nun
auch Zeit, frischen Wind ins Geschäft zu bringen.Antje Paul hat die geschäftlichen Herausforderungen, denen sich ihr Vater stellte, jahrelang
miterlebt. „Ich weiß, dass unsere größte Konkurrenz der Discount-Gartenmarkt um die Ecke
ist. Mir ist auch bewusst, dass wegen des Geburtenrückgangs im benachbarten Wohngebiet
immer weniger Menschen leben. Dem müssen
wir mit individuellem Service entgegenstehen.“
Für die nächsten 25 bis 30 Jahre will Antje Paul
die Chefin des Kleinunternehmens mit drei Vollzeitkräften bleiben. Ob dann eine ihrer beiden
Töchter die Nachfolge antritt? „Die Große ist 17
Jahre alt und hat gar kein Interesse“, so Antje
Paul. „Hoffen wir mal auf unsere Neunjährige.
Wir werden uns jedenfalls rechtzeitig drum kümmern.“
Foto: W. Schmidt»Ich weiß, dass unsere
größte Konkurrenz der
Discount-Gartenmarkt
um die Ecke ist.Es gibt kein Patentrezept
Interview mit Jörg Bertram, ETL
Unternehmensberatung AG, Niederlassung ErfurtFoto: IHK«Worauf führen Sie das zurück?
Keiner will zum alten Eisen gehören.
Wer beschäftigt sich schon mit Mitte 50 mit dem Lebensabend. Dann
müsste man sich bewusst vor Augen
führen, dass man nun den letzten
Lebensabschnitt plant. Also schieben
viele Unternehmer das Thema vor sich
her. Gerade Firmeninhaber sind starke
Herr Bertram, wann sollte sich ein Un- Persönlichkeiten, die rund um die Uhr
ternehmer spätestens mit dem Thema ihren Mann stehen. Menschen dieses
Kalibers fällt es oft schwer, loszulasNachfolge beschäftigen?
Im besten Fall etwa 5 - 10 Jahre vor sen.
Antritt des Rentenalters. Das Problem
ist nur, dass die meisten Firmeninha- Wann erkennen Ihre Klienten dann,
ber sich erst viel kurzfristiger mit der dass doch Handlungsbedarf besteht?
Zukunft ihres Unternehmens ausein- Ein typisches Beispiel ist die Verhandandersetzen. In acht von zehn Fällen lung mit Banken.
wird die Nachfolgeplanung zu spät Wenn ein Unternehmer höheren Alters nochmal investieren will, kann es
Jörg Bertram, der als Banker elf Jahre in Leitungsfunktionen bei Kreditinstituten tätig war, ist Experte für
Unternehmensnachfolgen. Er ist seit
vier Jahren bei der bundesweit agierenden Unternehmensberatung ETL
angestellt. Peggy Fritzsche sprach mit
dem 46-Jährigen.13Titelgeschichte: Herausforderung UnternehmensnachfolgeDas hat auch Oliver Hildebrandt getan. Der 33-Jährige wusste schon zu
Studienzeiten, dass er in leitender
Funktion arbeiten will. Am liebsten
in seinem eigenen Laden. Dumm nur,
dass Hildebrandt Apotheker geworden ist, in seiner Familie aber niemand
Medikamente auf Rezept herausgab.
Während eines Praktikums kam er in
ein Apothekergeschäft im Ärztehaus
Limbach-Oberfrohna. Schon damals
meinte der Inhaber zu Oliver Hildebrandt: „Sie sind ein tüchtiger Bursche. Sie könnte ich mir als Nachfolger
vorstellen.“ Hildebrandt zog es jedoch
nach seinem Studium der Pharmazie
in Greifswald zunächst nach SachsenAnhalt, wo er drei Jahre lang Filialleiter einer Apotheke wurde. Dann rief
sein ehemaliger Praktikumslehrmeister an. Da war doch mal was in Sachen
Unternehmensnachfolge... „Ich ging
zurück in meine Heimatregion Chemnitz, arbeitete vier Jahre in der Apotheke, die ich jetzt übernommen habe.
Ich habe also nicht die Katze im Sack
gekauft“, sagt Oliver Hildebrandt. Er
kann diesen Weg nur empfehlen. Er
habe über Jahre hinweg seine späteren Angestellten kennenlernen können, zudem ein Vertrauensverhältnisschwierig werden, einen Kredit zu bekommen. Die Geldinstitute verleihen
schließlich keine Investitionssummen,
wenn sie befürchten, die Tilgung aus
Renteneinkünften zurückfordern zu
müssen. Meistens ist es dann jedoch
zu spät, in kurzer Zeit einen geeigneten Nachfolger aus dem Ärmel zu
Wie findet sich denn vertrauenswürdiger Nachwuchs?
Es gibt kein Patentrezept. Zunächst
jedoch geht der Blick auf das private
Umfeld. Können Kinder, Geschwister,
Nichten oder Neffen in das Unternehmen einsteigen? Sind diese dafür
überhaupt bereit?
Wir hatten schon Fälle, da waren alle
Geschäftspapiere und Visitenkartenzu den Kunden aufgebaut. Sein Vorgänger hat Limbach-Oberfrohna in
Richtung Hessen - seiner Heimat - verlassen. Oliver Hildebrandt meint: „Ich
mache mein Ding jetzt allein, bin mit
meinem Ex-Chef aber freundschaftlich
verbunden. Wir telefonieren nur noch
selten, zum Beispiel, wenn Lieferanten
versehentlich noch vom alten Konto
abbuchen.“»Ich mache mein Ding
jetzt allein, bin mit
meinem Ex-Chef
aber freundschaftlich
verbunden.«
Oliver Hildebrandt, Inhaber Apotheke
im Ärztehaus Limbach-Oberfrohna. Foto: W. SchmidtWer überhaupt für eine Unternehmensnachfolge in Frage kommt und welche finanziellen Hürden dabei zu meistern
sind, weiß Ihre IHK. Im Terminkalender auf den Seiten 33 - 34 dieser Ausgabe finden Sie die regionalen Sprechtage
der IHK zur Unternehmensnachfolge in Chemnitz, Annaberg-Buchholz, Freiberg, Zwickau und Plauen. Bitte melden
Sie sich an.gedruckt, dann ist der Sohn eines Unternehmers abgesprungen. Da hatte
sich der Herr Papa mehr als der Nachwuchs die familieninterne Übernahme gewünscht.
Angenommen, in der Familie ist kein
Nachwuchs in Sicht. Woher dann nehmen?
Vielleicht zeigt sich ein Mitarbeiter als
besonders engagiert. Vielleicht ist da
jemand über Jahre hinweg aufgefallen, weil er ein exzellenter Vertriebler,
Kaufmann und Branchenexperte ist?
Aber die Chemie zwischen Vorgänger
und Nachfolger muss immer stimmen.
Die Übergabe einer Firma funktioniert
nicht ohne Vertrauen. Natürlich gibt
es auch Nachfolgebörsen bei den
Kammern.Welchen Experten brauche ich an meiner Seite, wenn die Übergabe glatt
Grundsätzlich sollte ein Vertrauter mit
Blick für das Geschäft eingebunden
werden. In den meisten Fällen ist das
der Steuerberater. Unternehmensberater oder Mitarbeiter der Kammern
sind zudem u. a. mit einem Übergabefahrplan im Rahmen des Übergabekonzeptes behilflich. Sie erstellen eine
Auflistung über die zeitlichen Vorgaben, Budgetbelastungen und legen
fest, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist. Zusätzlich muss ermittelt
werden, was die Firma grundsätzlich
wert ist. Auch da helfen Steuer- und
Wie sieht es mit anwaltlichem Beistand aus?Ein Gesellschaftsrechtler ist immer
von Vorteil, allein weil wasserdichte
Verträge abgeschlossen werden müssen. Geht es um die Übergabe einer
Kapitalgesellschaft muss sogar ein
Notar zu Rate gezogen werden.
…und im Idealfall redet der Ex-Inhaber seinem Nachfolger nach gelungener Übergabe nicht mehr rein?
Das müssen die Verhandlungspartner
natürlich vorher abklären. Oftmals
sind das Know-how und die Kontakte
des Vorgängers von unschätzbarem
Wert. Will man diese Ressourcen weiterhin nutzen, empfiehlt sich z. B. ein
Beratervertrag oder eine Anstellung
des langjährigen Inhabers.
Danke für das Gespräch14Titelgeschichte: Herausforderung Unternehmensnachfolge»nexxt-change«:
Chance für die Unternehmensnachfolge
In vielen mittelständischen Unternehmen in
Sachsen steht der Generationswechsel bevor.
Doch nicht immer ist die Nachfolge klar geregelt.
Oftmals suchen Unternehmen vergeblich nach
einem geeigneten Nachfolger, der das Lebenswerk fortführt und die bestehenden Arbeitsplätze erhält. Also was tun, wenn eine familien- oder
betriebsinterne Nachfolge nicht infrage kommt?
Die Antwort darauf könnte die Unternehmensbörse „nexxt-change“ sein. Die Plattform www.
nexxt-change.org bringt Unternehmen und nachfolgeinteressierte Existenzgründer zusammen.
Unternehmer/innen und Existenzgründer/innen
recherchieren anonym oder geben selbst Verkaufsangebote bzw. Kaufgesuche auf.
Seit Jahren betreibt das Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit derKfW Bankengruppe, dem Deutschen Industrieund Handelskammertag sowie weiteren Partnern
die kostenfreie Nachfolgebörse. In dieser Zeit
konnten ca. 9.000 Unternehmensnachfolgen erfolgreich vermittelt werden. Aktuell stehen über
7.200 Verkaufsangebote und knapp 2.900 Kaufgesuche online, die von mehr als 800 Regionalpartnern betreut werden.
Auch die Industrie- und Handelskammer Chemnitz
ist Partner der bundesweiten Unternehmensbörse
und unterstützt derzeit rund 65 Unternehmen und
15 Existenzgründer/innen bei der Suche nach einer Unternehmensnachfolge. Wir helfen Ihnen bei
der Inseratsgestaltung, der Einstellung sowie Pflege auf der Internetseite und übernehmen die Kontaktvermittlung. Eine weitere Option der Nachfolgesuche ist die „IHK-Existenzgründungsbörse“.Die Veröffentlichung erfolgt in der IHK-Zeitschrift
„Wirtschaft in Südwestsachsen“ ebenfalls anonym unter Angabe einer Chiffre-Nummer (siehe
Planen Sie ihr Unternehmen zu verkaufen, einen
aktiven Teilhaber zu suchen oder ein Unternehmen zu übernehmen? Dann informieren Sie sich
jetzt auf unserer Internetseite www.chemnitz.
ihk24.de/boersen oder besuchen Sie uns im StarterCenter der IHK Chemnitz.
Tina Gey, Tel. 0371/6900-1340www.chemnitz.ihk24.de
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In erster Linie ist das DS3 Cabrio ein
echter DS3. Es verfügt über alles,
was schon bei der Limousine gefragt
ist: starkes Design, Raffinesse bis ins
kleinste Detail und pures Fahrvergnügen. Das elektrisch verstellbare Dach
lässt sich bis Tempo 120 öffnen und
schließen. Es sei der einzige echte
5-Sitzer seines Segments und verfüge
über den größten Kofferraum seinerFahrzeugkategorie, heißt es bei Citroën. Vom Dach über die Karosserie,
die Außenspiegelschalen bis hin zu
den Rädern, alles ist individualisierbar.
Urban Tribe, Onde, Perle, Zèbre, Map,
Plane, Co Design, Flavio und Flower
– nicht weniger als neun verschiedene Dachdekore werden bereits für die
Limousine angeboten. Das Faltverdeck ist in drei Farben bzw. Designswww.ds3-cabrio.deVON DUNKEL AUF HELL
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„DS-Monogramm“. Das Dekor des
Armaturenbretts, der Lüftungsdüsen
und des Schalthebelknaufs harmoniert
mit den Karosserie- und Dachfarben.
Hierfür stehen sechs verschiedene
Farben zur Wahl.
Wie das Äußere soll auch der Fahrzeuginnenraum etwas Besonderes bieten.
Jedem auch noch so kleinem Detailwurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Die Dachkonsole betont eine weiße LED-Ambiente-Beleuchtung,
passend dazu die Anzeigen des Kombiinstruments und der automatischen
Klimaanlage in Weiß. Die Innenseite des
Faltverdecks ist hochwertig verarbeitet
und trägt mit ihrer guten Geräuschdämmung zur exklusiven Atmosphäre an
Bord bei.
Auto-Reporter.NETTitelgeschichte: Herausforderung Unternehmensnachfolge15Sächsische Aktionstage zur
Die Industrie- und Handelskammer und
die Technische Universität Chemnitz beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder
aktiv bei der Gestaltung der sachsenweiten „Aktionstage zur Unternehmensnachfolge“ vom 13. bis 17. Mai.
Gemeinsam mit dem Projekt „Unternehmenszukunft Sachsen“ beleuchten wir im
Rahmen einer Veranstaltung am Dienstag, den 14. Mai, ab 13.30 Uhr im Alten
Heizhaus der Technischen Universität
Chemnitz die verschiedenen Perspektiven und Herausforderungen der Unternehmensnachfolge. Experten gewähren
den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die rechtlichen, steuerlichen und
finanziellen Rahmenbedingungen einerUnternehmensnachfolge. Im Anschluss
erwartet Sie eine Gesprächsrunde mit Dr.
Mario Geißler, Projektgeschäftsführer des
Nachfolgeprojektes an der TU Chemnitz,
Jörg Sattler, Nachfolger und Geschäftsführer des Wirtschaftsjournals, sowie
weiteren Unternehmensnachfolgern und
Übergebern. Wir freuen uns auf spannende Erfahrungsberichte von beiden Seiten
und vielleicht den einen oder anderen
Tipp für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge.
Ihre Anfragen und gern auch Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Miriam Böhm,
Industrie- und Handelskammer Chemnitz,
Tel. 0371 6900-1215, E-Mail: boehm@
chemnitz.ihk.deUnternehmensnachfolge
als Karriere-Option
Während die IHK in den 90er Jahren zahlreiche Unternehmensgründungen unterstützte, rückt heute das Thema „Unternehmensnachfolge“ in den Vordergrund.
In der Regel ist es nicht einfach, einen
geeigneten Übernehmer zu finden und
aufzubauen, der sowohl fachlich als
auch wirtschaftlich und menschlich in
der Lage ist, das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen. Und der Bedarf
an potenziellen „Übernehmern“ wächst
- für gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte eine durchaus überlegenswerte zukünftige Karriere-Option.
Mit der Informationsveranstaltung „Option Unternehmensnachfolge“ am 7.
März brachte die IHK Chemnitz, Region
Mittelsachsen in Kooperation mit der
Graduiertenfakultät der TU Bergakademie Freiberg jungen Doktoranden dieses
Thema näher. IHK-Mitarbeiterin Andrea
Tippmer informierte über die Entwicklung von Unternehmensübergaben in
den nächsten Jahren und Konrad Müllervom RKW Sachsen berichtete über die
wichtigsten Schritte und die notwendigen Qualifikationen, die beim Weg in die
wirtschaftliche Selbstständigkeit erforderlich sind.
Zwei Unternehmer aus Mittelsachsen
bereicherten die Veranstaltung durch
ihre persönlichen Erfahrungen bei der
Übernahme eines Unternehmens. Martin Ferkinghoff, Geschäftsführer der Saxonia Bildung GmbH, übernahm Ende
2012 das Unternehmen von seinem Vater. Zuvor hatte er sich durch langjährige
Mitarbeit im väterlichen Unternehmen
intensiv auf die Geschäftsübernahme
vorbereitet und gezielt zusätzliche fachliche und betriebswirtschaftliche Qualifikationen erworben.
André Uhlig berichtete von seinen Erfahrungen als neuer Geschäftsführender Gesellschafter der Möbelbau Sayda
GmbH. Er übernahm im Jahr 2007 als
„Externer“ das Unternehmen mit 70
Mitarbeitern.
Andrea TippmerCheckliste:
Packen Sie den Notfallkoffer!
Ehevertrag 
Unternehmertestament/Erbvertrag/
Gesellschaftsvertrag 
Handlungsvollmachten n
nUnternehmensbezogenes
Bankverbindungen 
(Konten, Fondsvermögen)nBankvollmachten n
nSchlüsselverzeichnis
Passwörter, Nummerncodes
Versicherungsverzeichnis 
Immobilienverzeichnis
aktuelle BWA
Vertretungsregelung
mündliche Absprachen aufzeichnen Finanzielles
Altersversorgung 
Lebensversicherung
Absicherung für die Familien
nPersönliches
Vorsorgevollmacht 
Patientenverfügung 
Betreuungsverfügung
Sterbefallanordnungenn
n16Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · MagazinGesellschaftliches
Engagement inSüdwestsachsenIm Landkreis Mittelsachsen gibt es zahlreiche Unternehmen und Einzelpersonen, die die Freiwilligen Feuerwehren unterstützen. Der Kreisfeuerwehrverband zeichnete
in den vergangenen Jahren mehr als 50 von ihnen mit
einem Förderschild „Partner der Feuerwehr“ aus, weil
sie in ihrem Betrieb ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diese für die Einsätze problemlos
Unter den Ausgezeichneten war auch das Autohaus Henrik Käppler in Großwaltersdorf.
Das Unternehmen stellt einen Mitarbeiter für die verantwortungsvolle Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in
der Gemeinde frei. Für Henrik Käppler ist das ein kleiner
Betrag , um anderen Menschen zu helfen, die in Not geraten sind.
Der ehrenamtliche sowie der berufliche Einsatz von mehr
als einer Million Männer und Frauen in den Freiwillligen
Feuerwehren Deutschlands stellt den flächendeckenden,
professionellen Schutz der Bevölkerung, der Umwelt und
Gewerbeanlagen sicher. In der gewerblichen Wirtschaft
ist soziales und gesellschaftliches Engagement für viele Unternehmen an ihren jeweiligen Standorten und
darüber hinaus eine Selbstverständlichkeit. Handel und
Dienstleister sind wichtige Partner, damit Feuerwehren
reibungslos helfen können.Unternehmer Henrik Käppler wurde von Kamerad Hartmut Gläser, Vorstandsmitglied des KFV Mittelsachsen, als Partner der Feuerwehr geehrt.
Foto: H. Gläser, KFV MittelsachsenRalf Alex FichtnerBuchtipp:
vermeidenMichael Harz / Raimund Weyand / Julius F. Reiter / Olaf Methner / Daniel Noa: Mit Compliance
Wirtschaftskriminalität vermeiden. – 2012, 234 S., geb., 49,95 EUR, Schäffer-Poeschel Verlag,
Stuttgart, ISBN 978-3-7910-2954-2. – In diesem praxisorientierten Werk werden die häufigsten Fälle von Wirtschaftskriminalität mit ihren typischen Risiken aufgegriffen und die Methoden
der Aufdeckung aus betriebswirtschaftlicher und juristischer Sicht dargestellt. Zu den häufigsten
Fällen gehören Insolvenzverschleppung, Vermögensverschiebung, Bilanzmanipulationen, Verstöße gegen Steuervorschriften und Ausfuhrbestimmungen oder das Kartellrecht genauso wie
Korruption, Werksspionage oder Verstöße gegen Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz. Zielsetzung
des Werkes ist es, aufzuzeigen, wie durch ein wirksames Compliance Management gerade auch
in mittelständischen Unternehmen eine risiko- und wertorientierte sowie regelkonforme Unternehmensführung unterstützt und darüber hinaus durch Prävention und Früherkennung Risiken
vermieden werden können. Auf der Grundlage ihrer langjährigen Praxis geben die Autoren ihre
Erfahrungen an die Unternehmen weiter, die damit in die Lage versetzt werden, ein wirksames
und normkonformes Compliance Management in der Unternehmenspraxis umzusetzen. Viele Fallbeispiele geben wertvolle Hilfestellungen und Anleitungen.
•Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · IHK aktuell17Neues aus Berlin & Brüssel
Mittelstandsinitiative für Russland
Berlin. Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen wachsen dynamisch. Das erzeugt mittlerweile
auch einen hohen Bedarf an zuverlässigen und qualitativ guten Zulieferern bei deutschen Produzenten
in Russland. Hier setzt die Mittelstandsinitiative der
deutsch-russischen AHK an, die kürzlich im Deutschen Industrie- und Handelskammertag vorgestellt
wurde. Ziel ist der Aufbau eines industriellen Mittelstandes nach deutschem Vorbild zum Beispiel in den
Bereichen Automobil, Maschinenbau oder Elektrotechnik. Dazu wird u.a. „Mittelstand“ als Begriff und
Qualitätsmerkmal für kleine und mittelständische
Unternehmen stärker in Russland etabliert und zugleich werden deutsche Mittelständler in ihrer dortigen Markterschließung unterstützt.
Bundeswirtschaftsminister Rösler und sein russischer
Amtskollege Belousov unterstrichen die guten Geschäftschancen für den deutschen Mittelstand und
betonten, wie wichtig es ist, Produzenten mit Zulieferern zusammenzubringen.
Tobias Baumann, DIHKBundeswirtschaftsminister Rösler und der russische Wirtschaftsminister
Belousov bei der Veranstaltung der Mittelstandsinitiative der deutschrussischen Auslandshandelskammer. Foto: Jens Schicke/DIHKEinjähriger TÜV-Zyklus vom Tisch
Brüssel. Das Vorhaben der EU-Kommission, PKW
und Transporter künftig jährlich zum TÜV zu schicken, konnte erfolgreich abgewehrt werden. Aus
Sicht des DIHK schafft eine jährliche Überprüfung
der Betriebssicherheit anstelle der geltenden zwei-jährigen Prüfung allenfalls zusätzliche Kosten und
Bürokratie, jedoch keinen Zuwachs an Sicherheit.
Dieser Auffassung schlossen sich die EU-Verkehrsminister an und blockierten den Vorschlag. Grundsätzlich unterstützt der Deutsche Industrie- undHandelskammertag das Ziel der EU-Kommission,
durch die Harmonisierung des Prüfprozesses die
Straßenverkehrssicherheit zu erhöhen und den Verwaltungsaufwand zu verringern.
Ruth Neumann, DIHKNeue Emissionsrichtlinie erfüllt Forderungen der Wirtschaft
Brüssel/Berlin. Die Umsetzung der EU-Richtlinie
über Industrieemissionen in deutsches Recht gibt
die Anforderungen für Genehmigung und Betrieb
von Industrieanlagen nur für solche Anlagen verbindlich vor, die in der Richtlinie ausdrücklich genannt sind. Hierfür hatte sich der DIHK im Gesetz-gebungsverfahren stark gemacht. Die ursprüngliche
Planung des Bundesumweltministeriums, zahlreiche
Pflichten auch auf Industrieanlagen auszudehnen,
die allein nach dem bundesdeutschen, nicht aber
nach EU-Recht einer Genehmigungspflicht unterliegen, wurde damit aufgegeben.Diese Lösung ist richtig und entspricht dem Ziel, EUweit gleiche Standards für bestimmte Industrieanlagen zu erreichen und so zukünftig Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
Katharina Mohr, DIHK18Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · IHK aktuellIHK in Sachsen
Zahlungsfristen nicht verlängern!
Die 2011 verabschiedete EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr muss
bis zum 16.03.2013 in deutsches Recht umgesetzt
werden – der durch die Bundesregierung erarbeitete Gesetzesentwurf sieht nunmehr im neuen
§ 271a Abs.1 BGB-E vor, dass „Eine Vereinbarung
durch die die Zeit für die Erfüllung einer Entgeltforderung um mehr als 60 Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung oder
um mehr als 60 Tage nach Empfang der Gegenleistung überschritten wird, nur wirksam (ist), wenn sie
ausdrücklich getroffen oder für den Gläubiger nicht
grob nachteilig ist.“Mit dieser Höchstfrist von 60 Tagen schafft
§ 271a Abs.1 BGB-E damit de facto ein neues, eigenständiges Leitbild für den Zahlungsverkehr, was zu
einer Verlängerung von Zahlungsfristen in der Praxis
führen wird. Die Konsequenzen dieser Regelung werden vorrangig kleine und mittelständische Unternehmen treffen, die sich in Folge von verlängerten Zahlungszielen zwischenfinanzieren müssen.
Unter Beachtung der Tatsache, dass es Absicht der
EU-Richtlinie ist, eine „Kultur der unverzüglichen
Zahlung“ zu schaffen, und vor dem Hintergrund der
gegenwärtigen Geschäftspraxis forderten die sächsischen IHKs in zahlreichen Stellungnahmen undzuletzt auch in der Sachverständigenanhörung des
Rechtsausschusses des Bundestages am 30.01.2013,
von der geplanten Zahlungshöchstfrist von 60 Tagen
Abstand zu nehmen und vielmehr der aktuellen Praxis
von 30 Tagen zu entsprechen. Diese Forderung wird
auch rechtspolitisch sowohl durch Art. 12 Abs.3 der
Richtlinie 2011/7/EU als auch durch § 286 Abs.3 BGB
gestützt. Zugleich ist in § 271 Abs.3 BGB-E auf eine
unverzüglich Zahlung abzustellen.
Für beide Forderungen werden sich die sächsischen
Kammern auch weiterhin gegenüber dem Gesetzgeber stark machen.
Kathleen Spranger, Tel. 0371/6900-1122Gelangensbestätigung: IHK für wirtschaftsfreundliche Lösung
Vor der endgültigen Verabschiedung
des Entwurfs zur so genannten Gelangensbestätigung durch den Bundesrat
haben sich die drei sächsischen Industrie- und Handelskammern Chemnitz,
Dresden und Leipzig erneut für eine
wirtschaftsfreundliche Lösung eingesetzt.
In einem gemeinsamen Brief an den
sächsischen Staatsminister der Finanzen Prof. Dr. Georg Unland wird aus
Sicht der Unternehmen kritisch angemerkt, dass die Nachweise für eine tatsächlich erfolgte innergemeinschaftliche Lieferung in Abholfällen und bei
Verwendung des CMR-Frachtbriefs
über die Anforderungen von Bundesfinanzhof (BFH) und Europäischem Gerichtshof (EuGH) hinausgehen.
So sollte bei Abholung der Ware durch
den Abnehmer die (unterzeichnete)
Versicherung, den Gegenstand an
den Bestimmungsort in das übrigeGemeinschaftsgebiet zu befördern,
ausreichen, wenn daneben ein Zahlungsnachweis erbracht wird. Für den
CMR-Frachtbrief sollte in entsprechender Weise gelten, dass eine Empfän-gerunterschrift in Feld 24 nicht erforderlich ist.
Die Neuregelung von § 17a der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung
(UStDV), welche die Bestimmungenzur Gelangensbestätigung enthält,
wird zum 1. Oktober 2013 in Kraft
Wolfgang Reckel,
Tel. 0371/6900-1243Foto: Kadmy-Fotolia.comWirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · IHK aktuell19Studie: Energiewende gefährdet Wirtschaftsstandort
Welche Auswirkungen hat die Energiewende auf die
Energiepreise und die Versorgungssicherheit für die gewerbliche Wirtschaft in Sachsen? Das Leipziger Institut
für Energie GmbH erarbeitete im Auftrag der IHKs die
Studie „Energiesituation der sächsischen Wirtschaft“.
Eingeflossen sind darin auch die Ergebnisse einer Befragung unter 5.850 IHK-Mitgliedsunternehmen.
Obwohl die Wirtschaftsleistung in Sachsen seit 1990
deutlich anstieg, ist der Endenergieverbrauch der
sächsischen Wirtschaft gesunken. Ursächlich dafür
ist eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz infolge des Ersatzes alter Produktionslinien und
-anlagen.
Strompreisentwicklung: Staatlich induzierte
Strompreisanteile sind Preistreiber
– Im europäischen Vergleich sieht sich die deutsche
Industrie mit den fünfthöchsten Strompreisen konfrontiert. Die sächsischen Gewerbe- und Industriestrompreise gehören zu den vierthöchsten in Europa.
– Die Strompreissteigerung für Gewerbe und Mittelstand sind nicht aufzuhalten: Für Gewerbekunden wird
bei einem Jahresstrombedarf von 20 MWh gegenüber
2012 eine Steigerung der Brutto-Strompreise um 26
Prozent auf 26,1 Cent/kWh im Jahr 2020 prognostiziert. Für mittelständische Industriekunden mit einem
Verbrauch von 500 MWh ist bis 2020 ein Preisanstieg
um 32,3 Prozent auf 17,5 Cent/kWh zu erwarten. Für
die energieintensive Industrie ergibt sich ein kalkulierter Anstieg der Strompreise um 13,0 Prozent auf 7,5
– Die marktlichen Preisbestandteile des elektrischen
Stroms sind ab dem Jahr 2009 kontinuierlich gesunken. Währenddessen haben sich die staatlich induzierten Strompreisbestandteile je nach Verbrauchergruppe
auf 24 bis 38 Prozent erhöht.
– Die Förderung der regenerativen Energien, die dem
Grunde nach auch nicht infrage steht, ist aktuell die
Hauptursache für den Preisanstieg. Ohne eine Veränderung der derzeitigen Rahmenbedingungen wird die
EEG-Umlage allerdings auf etwa 7 Cent/kWh bis zum
Jahr 2020 ansteigen.
– Künftiger Netzentgeltanstieg im Gleichklang: Ausgehend von den Annahmen zur Investitions-und Stromverbrauchsentwicklung werden sich die Netznutzungsentgelte bis zum Jahr 2020 in Deutschland um 0,45
Cent/kWh und in Sachsen um 0,41 Cent/kWh erhöhen.
Aktuell liegen die Netzentgelte in Sachsen aber bereits
über dem Bundesdurchschnitt.
Dieser Abstand wird sich folglich nicht wesentlich verringern, wenn kein anderer Umlagemaßstab für die
Netzkosten zur Anwendung kommt.Wettbewerbssituation: Strompreis beeinflusst
– Die deutlich über dem europäischen Durchschnitt
liegenden Energiepreise setzen Signale für Investitionsentscheidungen der sächsischen Unternehmen.
– Jedes dritte befragte Unternehmen sieht seine Wettbewerbsposition infolge von Energiepreissteigerungen
als gefährdet an, jedes zehnte befragte Unternehmen
denkt sogar über Produktionsverlagerung ins Ausland
Energiemanagement der Unternehmen:
Potenziale noch unangetastet
– Obwohl 64 Prozent der befragten Unternehmen der
Neuverhandlung und Optimierung der Bezugskonditionen eine hohe Bedeutung beimessen, um auf steigende Energiepreise zu reagieren, haben in den letzten
fünf Jahren über die Hälfte der Unternehmen ihren
Strom- und zwei Drittel ihre Erdgas-Bezugskonditionen
– Gut drei Viertel der Unternehmen sind bereits der
Frage nachgegangen, ob Einsparpotenziale vorhanden
sind. 69,9 Prozent davon haben solche bereits umgesetzt und vornehmlich in effizientere Beleuchtung und
technische Prozesse investiert. Bereiche wie die effizientere Gestaltung von Informations- und Kommunikationstechnik oder die Gebäudedämmung weisen noch
große Effizienz-Potenziale auf.
– Aus Unternehmenssicht zu lange Amortisationszeiten oder bestehende Finanzierungsrestriktionen stehen der Umsetzung von Einsparmaßnahmen in vielen
Fällen aber noch entgegen.
Dr. Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der IHK
zu Leipzig: „Die Energiewende ist politisch und gesellschaftlich mehrheitlich gewollt. Die Zielvorgaben zum
Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie zur CO2Einsparung sind gesetzt. Wichtige Voraussetzung fürdas Gelingen der Energiewende ist, dass die Kosten der
Transformation des Energiesystems bezahlbar bleiben.
Die Ergebnisse der vom Institut für Energie vorgelegten
Studie zeigen jedoch, dass der Weg dahin dringend
überarbeitet werden muss.“
Weitere energiepolitische Forderungen
der sächsischen IHKs sind:
Kurzfristige Aufgaben:
–	Stromsteuer spürbar senken
–	Netznutzungsentgelte bundesweit gleichmäßig umlegen
–	transparente und konsistente Strompreissystematik
–	alternative Wege zur Reform der EEG-Förderung
prüfen (z. B. Quotenmodell, steuerbasiertes Umlagesystem)
–	Entlastungsregelungen für stromintensive Wirtschaft
zielgenauer gestalten
–	Regeln zur Strompreisentlastung von KMU optimieren
–	notwendige Investitionen in Netzausbau und Speicher umsetzen
–	betriebliche Energieeffizienz unterstützen
–	Energieforschung stärken
Mittelfristige Aufgabe:
–	neues Modell zur Markt- und Systemintegration der
Erneuerbaren Energien umsetzen
Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der
IHK Chemnitz: „Die Studie zeigt: Die sächsischen Unternehmen schöpfen ihre Energiesparpotenziale noch
nicht aus. Auch wenn die Energiekosten maßgeblich
durch externe Faktoren bestimmt werden, können die
Betriebe mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen
wirksam Einfluss nehmen.“
In diesem Prozess unterstützen und begleiten die IHKs
ihre Mitgliedsunternehmen. 
•20Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · IHK aktuellAnnabergBuchholzIHK vor OrtRegionalversammlung Plauen:
Nachfolge, Berufspower und StromversorgungIHK-Geschäftsführer Michael Barth (l.) und Regionalpräsident Theodor Kiessling. Foto: IHKAnlässlich ihrer Tagung am 26. Februar hat sich
die Regionalversammlung Plauen mit den Schwerpunktthemen der IHK-Arbeit im Jahr 2013 befasst.
Vizepräsidentin Andrea Kern und Geschäftsführer
Michael Barth präsentierten die inhaltliche Planung
zum Nachfolgetag der Regionalkammer Plauen am
20. März und die sich anschließenden Folgeveranstaltungen. Konkret wird es darum gehen, zielgruppenbezogen Personen zusammenzuführen, die
einerseits ihr Unternehmen übergeben wollen bzw.
andererseits Interesse an einer Übernahme haben.
Vizepräsident Herbert Pscherer informierte im Anschluss die Anwesenden zum aktuellen Arbeitsstand
des Projekts „Berufspower im Vogtland“ und ging
daneben auf weitere, initiativ durch die IHK vorangetriebene Maßnahmen zur Berufsorientierung
im Vogtland ein. Im Anschluss wurden drei bereits
fertiggestellte Spots der neuen Berufspower-Staffel
Die Referatsleiterin Industrie/Außenwirtschaft Sina
Krieger, zugleich Geschäftsführerin der Wirtschaftsjunioren im Vogtland, vermittelte der Regionalver-sammlung einen anschaulichen Eindruck über die
aktuellen Themen und Termine des größten Verbandes von JungunternehmerInnen der Region. Die
Wirtschaftsjunioren werden durch die IHK personell
und organisatorisch unterstützt.
Beim aktuellen Thema ging es um das Projekt
„Vogtland-Ring“ bzw. den konkreten Planungsstand von enviaM zum Lückenschluss im Netz der
vogtländischen Hochspannungsleitungen. Der Leiter
der Netzregion Süd-Sachsen Uwe Kramer verdeutlichte den Anwesenden die Motivationen seitens
enviaM und erläuterte mögliche Trassenverläufe.
Dabei sind neben der Demontage von nicht mehr
benötigten Hochspannungsleitungen sowie dem
Ersatz veralteter Leitungen auch mehrere Kilometer
Erdkabelverlegung im Planansatz.
Abschließend erfolgte seitens Präsident Theodor
Kiessling der Hinweis auf den Jahresempfang am
26. April mit dem Gastreferenten Prof. Dr. Cornelius
Weiss, ehemaliger Rektor der Universität Leipzig,
und die nächste Regionalversammlung am 24. September.
Michael BarthIHK Chemnitz und OHK Most unterzeichnen Rahmenvertrag
Ende des vergangenen Jahres 2012 wurde der Rahmenvertrag über die
Zusammenarbeit zwischen der IHK Chemnitz und der Kreiswirtschaftskammer Most (OHK) feierlich unterzeichnet. Die beiden Kammern
verpflichten sich darin zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
und zur weitergehenden Integration von anliegenden Grenzgebieten.
Als Ausdruck der gegenseitigen guten Zusammenarbeit wurde der Industrie- und Handelskammer Chemnitz die Ehrenmitgliedschaft in der
OHK Most verliehen.
•Für die IHK Chemnitz unterzeichnete das Grunddokument Präsident Franz Voigt (r.), für die OHK
Most Vorsitzender Rudolf Jung. Foto: OHK Most21Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · IHK aktuellRegionalversammlung Mittelsachsen:
Praktischer Nutzen von Social Media für UnternehmenDr. Annette Schwandtke, Regionalpräsident
Thomas Kolbe und Martina Kerber (v.l.n.r.).
Foto: Toni SöllUnter diesem Motto stand die IHK-Regionalversammlung Mittelsachsen am 18. März, die diesmal
im Trakehnerhof in Großwaltersdorf, dem von Familie Kerber geführten Landhotel, zu Gast war. Martina
Kerber informierte über die Geschichte des Familienhotels mit Reiterhof und einem Restaurant mit
exklusivem Speisenangebot. Küchenchefin ist Steffi
Kerber-Reichel, Olympiasiegerin mit der Deutschen
Nationalmannschaft im Kochen.
Prof. Ralph Sonntag von der Hochschule für Technik
und Wirtschaft in Dresden zeigte in seinem Vortrag
die vielen Facetten von Social Media auf, doch eine
allgemeingültige Regel zu deren Nutzung gibt esnicht. „Man muss vor allem wissen, wie und wo
im Netz sich die eigenen Kunden bewegen, um den
Dialog zum Kunden herzustellen und zu pflegen.
Innovationen entstehen nicht mehr im Kopf einzelner Erfinder. Sie sind vielmehr das Ergebnis der
Kommunikation mit Kunden in Netzwerken“, so seine Einschätzung. In der anschließenden Diskussion
beschäftigten sich die Mitglieder der Regionalversammlung vor allem mit dem praktischen Nutzen
von Social Media für die überwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft in Mittelsachsen.
Im nichtöffentlichen Teil präsentierte Annette
Schwandtke, Geschäftsführerin der Region Mit-telsachsen, die geplanten Aktivitäten für das Jahr
2013. Diese zielen vor allem darauf ab, die Präsenz
der IHK als Ansprechpartner für alle Unternehmen
der Region deutlich zu erhöhen, indem erstens der
Aktionsradius noch stärker auf ganz Mittelsachsen
ausgeweitet wird, zweitens Netzwerk-Plattformen
für verschiedene Unternehmergruppen in Mittelsachsen etabliert werden und drittens eine gute
Zusammenarbeit mit den regionalen Medien aufgebaut und gepflegt wird. Die vorgestellten Vorhaben
fanden die Zustimmung und die Unterstützung der
Regionalversammlungs-Mitglieder.
Dr. Annette Schwandtke, Tel. 03731/79865-5101Außenwirtschaftsstammtisch zu Gast bei der vosla GmbH
Rund 15 Vertreter von Unternehmen
aus der Region folgten am 28. Januar
der Einladung der IHK Regionalkammer Plauen in die vosla GmbH. Hier
informierten sie sich nicht nur über
Änderungen im Außenwirtschafts- und
Zollrecht. Während eines Rundgangs
durch die Fertigung beantworteten
Vertreter des Unternehmens Fragen
zum breit gefächerten Produktspektrum der vosla GmbH. Den interessierten Gästen ging dabei sprichwörtlich„ein Licht auf“. Die vosla GmbH entwickelt und produziert hochinnovative
Lichtlösungen „Made in Germany“,
die den hohen Ansprüchen der internationalen Automotive-Branche, der
Schifffahrt, des Eisenbahn- und Flugverkehrs sowie der Medizintechnik
Die technologische Kompetenz und
der professionelle Service des Unternehmens garantieren den Kunden
Produkte in High-End-Qualität. In ih-rem Sortiment bietet die vosla GmbH
unter der Marke NARVA über 500 unterschiedliche Speziallampen und über
100 verschiedene Automotive-Lampen
unter der Marke vosla für Kunden in
Alle Bereiche wie Forschung & Entwicklung, konstruktiver Maschinenbau, Glasbearbeitung, Wendelherstellung, Mischgasherstellung und
Farbbeschichtung sind in dem Unternehmen im Plauener Westend zu fin-den. Durch die umfassende Kompetenz
in der Produktion und die regionale
Nähe zu ihren Lieferanten (80 Prozent
kommen aus einem Umkreis von 150
Kilometern) ist die vosla GmbH zeitlich
äußerst flexibel und somit ein verlässlicher Partner für ihre Kunden.
Die vosla GmbH hat rund 310 Mitarbeiter sowie aktuell 32 Auszubildende
und Studierende. Die Produktionskapazität liegt bei über 60 Millionen
Lampen jährlich.
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Verjährungsbeginn für Betriebskostennachforderungen
Der Vermieter muss Vorauszahlungen des Mieters für
Betriebskosten jährlich abrechnen. Die Abrechnung ist
ihm spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats
nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Mit
dieser Regelung will der Gesetzgeber die Vermieter
zu einer Beschleunigung der Betriebskostenabrechnung anhalten. Deshalb ist die Geltendmachung einer
Nachforderung durch den Vermieter nach Ablauf dieser
Frist ausgeschlossen, es sei denn, er hat die verspätete
Geltendmachung nicht zu vertreten (§ 556 Absatz 3
BGB). Eine solche Ausnahme liegt vor, wenn der Ver-mieter selbst die Abrechnung erst zu einem späteren
Zeitpunkt erhielt. Die Verjährungsfrist für eine solche
Nachforderung wird somit auch erst dann in Gang gesetzt, wenn der Vermieter Kenntnis von den die Nachforderung begründenden Umständen erlangt hat. Über
einen solchen Fall entschied der Bundesgerichtshof am
Ein Vermieter hatte sich in mehreren Betriebskostenabrechnungen eine Nachberechnung in Bezug auf die
noch zu erwartende rückwirkende Neufestsetzung der
Grundsteuer vorbehalten. Seitens des Mieters wurdedie dann erfolgte Nachberechnung mit Verweis auf
die Verjährung der Forderung zurückgewiesen. Der
BGH bestätigte jedoch die Zahlungspflicht des Mieters.
Laut BGH kann sich der Vermieter in der Abrechnung
die Nachberechnung einzelner Positionen vorbehalten,
wenn er ohne Verschulden an der rechtzeitigen Abrechnung gehindert ist. Der Beginn der Verjährungsfrist
richtet sich dann nach dem Zeitpunkt der Neufestsetzung der Grundsteuer durch das Finanzamt.
(Az. BGH VIII ZR 264/12)
Kristina Strecker, Tel. 0371/6900-1350
ANZEIGE24Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Für die PraxisMarkenrecht auf der Goldwaage
Die Fruchtgummiprodukte des Herstellers Haribo
sind nicht nur bei Kindern beliebt. Besonders bekannt sind die Haribo-„GOLDBÄREN“. Die Bezeichnung „GOLDBÄREN“ ist als Wortmarke im Markenregister des Deutschen Patent- und Markenamtes
eingetragen, also markenrechtlich geschützt. Diese
Wortmarke war nach Auffassung der Markeninhaberin beeinträchtigt und verwässert.
Gefahr drohte in Form einer Schokoladen-Bärenfigur, dem ebenfalls bekannten „Lindt-Teddy“. Der
sogenannte „Lindt-Teddy“ ist eine in goldene Folie
eingewickelte Hohlfigur aus Schokolade. Hersteller
ist das Unternehmen Lindt & Sprüngli GmbH aus
Gegen die Ausgestaltung des Lindt-Teddys, insbesondere seine goldene Verpackung, ging Haribo
gerichtlich vor. Dabei lag eine Markenrechtsverletzung nicht auf der Hand. Denn für den Laien birgt
der goldene „Lindt-Teddy“ nicht unbedingt eine
Verwechslungsgefahr. Dass sich ein Verbraucher
beim Kauf und Genuss eines „Lindt-Teddys“ an denANZEIGEHaribo-„GOLDBÄREN“ erinnert fühlt, scheint eher
Das LG Köln (Urteil vom 18.12.2012 - 33 O
803/11) ist anderer Auffassung und hat
eine Markenrechtsverletzung bejaht.
Nach Auffassung des Gerichts rufe der
Anblick des goldenen Schokobären
von Lindt unweigerlich Assoziationen
an den Haribo-„GOLDBÄREN“ hervor.
Daher sei die konkrete Ausgestaltung
des „Lindt-Teddys“, insbesondere seine goldfarbene Verpackung, unlauter,
weil sie die ernsthafte und greifbare Gefahr begründet, die Unterscheidungskraft der
Wortmarke „GOLDBÄREN“ zu beeinträchtigen
und zu verwässern.
Foto: PhotoSG-Fotolia.com
Das Unternehmen Lindt & Sprüngli GmbH habe es
daher zu unterlassen Schokoladenprodukte in Form
eines Bären mit goldfarbener Verpackung anzubie- den „Lindt-Teddy“ vom Markt zu drängen, bleibt
abzuwarten. Das Verfahren ist derzeit beim OLG
ten oder in den Verkehr zu bringen.
Köln anhängig. Karla Müller, Tel. 03741/214-3120
Ob es dem Haribo-„GOLDBÄREN“ gelingen wird,Lohnzuschüsse in Gefahr
Viele Arbeitgeber nutzen bisher die steuerlichen
Möglichkeiten, ihren Arbeitnehmern neben dem
ohnehin geschuldeten Arbeitslohn steuerfreie
oder nur pauschal zu besteuernde Sachbezüge und Leistungen zu gewähren. Dazu zählen
beispielsweise steuerfreie Zuschüsse zur Unterbringung und Betreuung nicht schulpflichtiger Kinder oder zur Gesundheitsförderung der
Mitarbeiter. Darüber hinaus können dem Arbeitnehmer z.B. auch pauschal zu versteuernde
Zuschüsse für die Fahrten zwischen Wohnung
und Arbeitsstätte oder für die Internetnutzung
Doch damit könnte jetzt Schluss sein. Der Bundesfinanzhof hat in zwei veröffentlichten Urteilen vom 19.09.2012 (Aktenzeichen VI R 54/11
und 55/11) entschieden, dass darunter nur noch
Sachbezüge und Leistungen fallen, die freiwillig und zusätzlich zum ohnehin geschuldeten
Arbeitslohn gewährt werden. Bisher wurde lediglich vorausgesetzt, dass die zweckbestimmte
Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten
Arbeitslohn gewährt wird.
Die nunmehr zusätzlich geforderte Bedingung,
dass es sich um eine freiwillige Leistung handeln
muss, wirft in der Praxis die Frage auf, welcheLeistungen der Arbeitgeber überhaupt noch freiwillig zahlen kann. Sieht man ins Arbeitsrecht,
ist eine Leistung dann nicht mehr freiwillig,
wenn der Arbeitnehmer einen arbeitsrechtlichen
Anspruch darauf hat. Dies ist der Fall, wenn mit
dem Arbeitnehmer eine vertragliche Vereinbarung (Arbeits- oder Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung) über eine freiwillige Leistung getroffen
wurde. Darüber hinaus kann ein arbeitsrechtlicher Anspruch auch aus dem arbeitsrechtlichen
Institut der betrieblichen Übung entstehen. Dies
kann bereits dann der Fall sein, wenn dem Arbeitnehmer die Leistung drei Mal in Folge gezahlt wird.
Derzeit ist noch offen, wie die Finanzverwaltung
auf die Urteile des Bundesfinanzhofs reagieren
wird. Der Gesetzgeber ist aufgrund der bestehenden Rechtsunsicherheit dringend gefordert
klarzustellen, ob die Steuervergünstigungen
durch das arbeitsrechtliche Institut der betrieblichen Übung in Frage gestellt werden können.
Unternehmer, die Bedenken haben, ob die bisher zusätzlich gezahlten Zuschüsse steuerpflichtig sein könnten, sollten deshalb den Weg zu
ihrem steuerlichen Berater nicht scheuen.
Michael Thümmel, Tel. 0371/6900-1530ANZEIGEWirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Für die PraxisBetriebsveranstaltungen – 110 Euro Freigrenze
Für Betriebsausflüge, Weihnachtsfeier oder Firmenjubiläum kann ein Arbeitgeber bis zu zweimal jährlich 110 Euro
(inkl. Umsatzsteuer) pro Veranstaltung und Arbeitnehmer
steuer- und sozialabgabenfrei ausgeben. Soweit diese sogenannte Freigrenze überschritten wird, ist der gesamte
Betrag (nicht nur der 110 Euro übersteigende Teil) in voller
Höhe als Arbeitslohn steuerpflichtig. Der Arbeitgeber hat
dann die Möglichkeit, den geldwerten Vorteil pauschal mit
25% Lohnsteuer zu versteuern, wodurch auch Sozialversicherungsfreiheit eintritt.
In der jüngst veröffentlichten Rechtsprechung (Urteil
VI R 79/10 vom 12.12.2012) hat der Bundesfinanzhof
entschieden, dass in die Ermittlung der Freigrenze alle
Leistungen einzubeziehen sind, die für die teilnehmenden
Arbeitnehmer Lohncharakter haben und nicht individualisierbar sind.Das sind all diejenigen Leistungen, die den Rahmen und
das Programm der Betriebsveranstaltung betreffen (z.B.
Speisen und Getränke, Saalmiete, Musik). Nicht dazu zählen deshalb Aufwendungen des Arbeitgebers, die nicht in
unmittelbarem Zusammenhang mit der Betriebsveranstaltung stehen und deshalb keinen Lohncharakter haben.
Auch nicht direkt der Betriebsveranstaltung zuzuordnende Kosten, wie z.B. für die Buchhaltung oder für Beschäftigung eines „Eventmanagers“ brauchen in die Berechnung der Freigrenze nicht einbezogen werden.
Der Bundesfinanzhof befand darüber hinaus, dass es nicht
Aufgabe des Gerichts sein kann, über die grundsätzliche
Höhe der Freigrenze zu entscheiden. Es ist demnach Aufgabe des Gesetzgebers, den Höchstbetrag ständig an die
Geldentwicklung anzupassen. Dies sollte jedoch zeitnah
erfolgen. 
Michael Thümmel, Tel. 0371/6900-1530Pauschales Bestreiten der Betriebskosten
Das pauschale Bestreiten von einzelnen Positionen in einer ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung ist laut
einer rechtskräftigen Entscheidung des Amtsgerichtes
München unzulässig, wenn der Mieter nicht von seinem
Recht der Einsichtnahme in die Kostenbelege Gebrauch
macht (Az. 472 C 26823/11, 27.01.2012). Der Mieter erklärte den in der Abrechnung für Heiz- und Warmwasserkosten ausgewiesenen Verbrauch als für zu hoch und weigerte sich, die Nachforderung zu begleichen. Einsicht indie Abrechnungsunterlagen nahm er nicht und trug auch
im Prozess keine detaillierten Einwendungen vor. Das Gericht hat der Zahlungsklage des Vermieters stattgegeben,
da die Betriebskostenabrechnung als ordnungsgemäß erstellt angesehen wurde (Zusammenstellung der Gesamtkosten, Angabe und Erläuterung des Umlageschlüssels,
Berechnung des Mieteranteils, Abzug der Vorauszahlungen, gedankliche und rechnerische Nachvollziehbarkeit).
Kristina Strecker, Tel. 0371/6900-1350Aufruf zum Sächsischen Innovationspreis
Das Bewerbungsverfahren für den 17. Innovationspreis
des Freistaates Sachsen hat begonnen – in diesem Jahr
unter dem Motto „Wandel durch Innovation“. Der Freistaat würdigt mit dem Innovationspreis herausragende
Leistungen innovativer Unternehmer. Geehrt werden
Produktinnovationen in Form von Produkten oder
Dienstleistungen, Prozessinnovationen sowie erstmalig
auch Organisationsinnovationen wie beispielsweise ein
Entscheidend ist dabei der Erfolg, den die Unternehmen
mit diesen Innovationen erzielen konnten. Bewerben
können sich Unternehmen, die im Freistaat Sachsen
ansässig sind und bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigen.
Die Bewerbungsunterlagen können bei den sächsischen
Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern sowie als Download-Formular unter www.innovationspreis.sachsen.de abgerufen werden. Bewerbungsschluss ist der 17. Mai 2013.
Über die Vergabe der Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro entscheidet eine Jury aus Vertretern
der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Darüber hinaus
vergeben die sächsischen Handwerkskammern zum
zweiten Mal einen mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis.
Für den 16. Innovationspreis 2011 hatten sich 73 Unternehmen mit ihren erfolgreich umgesetzten Ideen beworben.
Mit 40 Einsendungen hatte die Region Südwestsachsen
im regionalen Vergleich die meisten Bewerbungen. Das
Unternehmen Freiberg Instruments GmbH erreichte den
1. Platz. Weitere Informationen: www.chemnitz.ihk24.
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Bernhard Klose, Tel. 0371/6900-1231R FÜR SIE
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www.ap-paletten.de26Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Für die PraxisZeitarbeit auch weiterhin unverzichtbar!
50.000Umsatz in Mrd. s4,5
40.000430.00020.000
10.000Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Landesamt Sachsen
Auswertung IHK Chemnitz 27.02.2013Die Konjunkturumfragen der IHK zeigen, dass das
Geschäftsumfeld in den letzten Jahren zunehmend
volatiler geworden ist. Die Stabilität und Planungssicherheit haben abgenommen. Dabei stellt die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der
unternehmerischen Flexibilität dar. Auftragsspitzen
wie im Jahr 2011 können durch den Einsatz von
Zeitarbeitern abgefangen werden.
In der zweiten Jahreshälfte 2012 hat die sächsische
Industrie an Schwung verloren, parallel dazu ging2012-72012-12011-72011-12010-72010-12009-72009-12008-72008-130Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der ANÜGesamtumsatz in der Industrie und Beschäftigte in der
Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ)* in SachsenIndustrieumsatz
Industrieumsatz 12Monatsdurchschnitt
Zeitarbeit*78.2 und 78.3 gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweigeauch die Zeitarbeit zurück. Im Kammerbezirk Chemnitz waren Mitte 2012 17.787 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (3,4 % der Beschäftigten in
Südwestsachsen) in der Arbeitnehmerüberlassung
tätig. Ein Rückgang um mehr als 9 % gegenüber
dem Vorjahr. Im gleichen Zeitraum legte die Gesamtbeschäftigung (+1,4 %) in Südwestsachsen
insbesondere im verarbeitenden Gewerbe (+1,8 %)
zu, wo mehr als jeder zweite Leiharbeitnehmer tätigt ist. Wie bei Volkswagen Sachsen wurden vieleZeitarbeiter in die Stammbelegschaft übernommen.
Der sogenannte Klebeeffekt bzw. die Übernahmequote liegt nach eigenen Umfragen der Industrieund Handelskammer im Kammerbezirk bei deutlich
mehr als 30 Prozent.
Laut Bundesagentur wurden drei von fünf der im
ersten Halbjahr 2012 abgeschlossenen Zeitarbeitsverhältnisse in Sachsen mit Personen geschlossen,
die zuvor keiner Beschäftigung nachgingen. Jeder
Zehnte war überhaupt noch nie beschäftigt. Damit
bietet die Zeitarbeit eine wirkungsvolle Brücke für
Berufsanfänger, Berufsrückkehrer und Langzeitarbeitslose in eine dauerhafte Beschäftigung. Zudem
ermöglicht sie bei einem zunehmenden Engpass an
qualifizierten Mitarbeitern den kurzfristigen Einsatz
schwer verfügbarer Fachkräfte. Zeitarbeitsfirmen
unterstützen die Personalarbeit der Entleihbetriebe,
indem sie die passgenaue und zeitnahe Vermittlung
von Arbeitskräften übernimmt.
Durch allgemein verbindliche Lohnuntergrenzen
(seit November 2012: 7,50 € pro Stunde im Osten)
und Branchenzuschläge bspw. für den Einsatz in der
Metall- und Elektroindustrie nähern sich die Löhne
an das Niveau der Festangestellten an. Laut Statistischem Landesamt beträgt der durchschnittliche
Bruttomonatsverdienst eines vollzeitbeschäftigten
Arbeitnehmers im 3. Quartal 2012 in Sachsen im
Bereich der Arbeitnehmerüberlassung 1.652 € oder
9,71 € pro Stunde. Ein Plus von 2,4 % (produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich insgesamt
+0,7 %) gegenüber dem Vorjahresquartal.
Martin WitschaßPersonalarbeit: Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft!
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen vielfältige Herausforderungen meistern. Eine zentrale Aufgabe ist es, qualifizierte Arbeitskräfte zu
gewinnen, zu binden und zu entwickeln.
Auch von den Beschäftigten wird deutlich mehr Flexibilität gefordert – sei es
bei der Arbeitszeit, dem Einsatzort oder
sich ändernden Verantwortungsbereichen.
Wie gut ist Ihr Unternehmen aufgestellt? Wo besteht noch Handlungsbedarf? Wie können Sie einemoderne, mitarbeiterorientierte Personalpolitik für Ihr Unternehmen entwickeln? Welche konkreten Lösungen
passen zu Ihnen? Das Modellprogramm
unternehmensWert:Mensch unterstützt
Sie dabei, diese Fragen zu beantworten.
Machen auch Sie Ihren Betrieb fit für die
Zukunft: Lassen Sie Ihren konkreten Bedarf in einer Erst-Beratungsstelle in der
Modellregion Chemnitz ermitteln. Bei
Vorliegen der Fördervoraussetzungen
(zwischen 1-250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Unternehmenbesteht seit mindestens fünf Jahren)
und festgestelltem Handlungsbedarf
erhalten Sie einen Beratungsgutschein
über bis zu 15 geförderte Beratungstage. Anschließend können Sie eine individuelle Fachberatung mit einem Berater
aus dem Fachberaterpool nutzen, um
passgenaue Lösungen zu entwickeln
und umzusetzen. Definierte Handlungsfelder liegen in den Bereichen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity
sowie Gesundheit bzw. Wissens- und
Kompetenzvermittlung.Das vom BMAS gefördertes ESF-Modellprogramm unternehmensWert:Mensch
unterstützt KMU der Modellregion
Chemnitz bei der Bewältigung der Herausforderungen mittels qualifizierter
der regionalen Servicestelle ATB Arbeit, Technik und Bildung GmbH, Frau
Gabriele Raßbach, Tel. (0371) 36 95
811 Email: rassbach@atb-chemnitz.de
sowie unter www.unternehmens-wertmensch.de.
•27Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Für die PraxisNach erfolgreicher Premiere im Mai vergangenen
Jahres geht das Ostdeutsche Energieforum am 29.
und 30. April in die zweite Runde. Die Landesarbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin
sowie die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin laden zur
bedeutendsten Veranstaltung im Energiebereich in
den neuen Bundesländern erneut in das Congress
Center Leipzig (CCL) auf dem Gelände der Leipziger
Messe ein.
Es diskutieren namhafte Referenten aus Wirtschaft,
Politik, Wissenschaft mit Vertretern des Mittelstandes. Das Ostdeutsche Energieforum bietet den Teil-nehmern an zwei Tagen ein umfassendes Programm
mit einer Vielzahl von Einzelvorträgen und insgesamt fünf Diskussionsforen, die sich mit folgenden
–	Forum 1: EEG: Energiepreis im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat
–	Forum 2: Netze – Speicherung – grenzüberschreitender Energieaustausch
–	Forum 3: Rohstoffe für eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung – Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke
–	Forum 4: Energiewirtschaftliches Bauen: Ökologischer Anspruch ohne Realitätsbezug
–	Forum 5: Zentral – Dezentral: Der Energiemix in
DeutschlandDie Veranstaltung möchte mit dem breiten Themenspektrum besonders Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ansprechen, Teilnehmer aus
der Verwaltung, Fachleute aus der Energiewirtschaft,
Vertreter der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie
die Spitzen der einzelnen Fach- und branchenübergreifenden Verbände. Es werden 600 Gäste erwartet.
Die Teilnahme kostet 250 Euro (zzgl. MwSt.).Informationen und Anmeldung:
www.ostdeutsches-energieforum.deBundesverband der Gründerzentren tagt in Chemnitz
Vom 21. bis 23. April wird Chemnitz Austragungsort
für die diesjährige Frühjahrstagung des ADT – Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologieund Gründerzentren. Die Tagung steht unter dem
Motto „Mehr Gründungen für mehr Innovationen“.
Gastgeber der Tagung, zu der etwa 100 Vertreter
aus Gründerzentren in ganz Deutschland erwartet
werden, ist das Technologie Centrum Chemnitz
(TCC) gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Chemnitz.Inhaltliche Schwerpunkte werden die Kompetenz
der Innovationszentren im Hinblick auf mehr Gründungen und damit mehr Innovationen sowie Aspekte effizienter Infrastruktur in den Zentren für Innovationen sein. Darüber hinaus werden Instrumente der
Gründungsbetreuung sowie Quellen für Unternehmensgründungen besprochen. Als Key Note-Speaker
wird dazu Jens Hänel, Vorstand der 3D-Micromac
AG, erwartet. Das Unternehmen hatte seinen Sitz
mehrere Jahre im TCC, ist heute am Smart SystemsCampus Chemnitz angesiedelt und gilt als führendes Unternehmen im Bereich der Entwicklung von
Maschinen zur Mikrolaserbearbeitung.
Die TCC GmbH als Veranstalter kann auf eine über
20-jährige Geschichte zurückblicken und ist heute
eines der erfolgreichsten Gründer- und Technologiezentren Ostdeutschlands. Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz ist Mitgesellschafter der TCC
GmbH.
Volker TzschuckeBranchenkatalog Sächsischer Maschinen- und Anlagenbau
Unter dem Titel „Branchenkatalog 2013 Sächsischer
Maschinen- und Anlagenbau“ gibt die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen (VEMAS) in enger
Chemnitz bereits in der 3. Auflage ein umfangreiches
Nachschlagewerk heraus, in dem neben Unternehmensdaten vor allem die Leistungsangebote der Unternehmen und Forschungseinrichtungen aufgeführt
sind. Sowohl der exzellenten Forschungslandschaft
des Freistaates als auch dem breiten Angebot an
produktionsnahen Dienstleistungen widmet sich ein
Hauptanliegen der Veröffentlichung ist die Präsenta-tion der sächsischen Kompetenzen im In- und Ausland. So wird der Katalog mit etwa 200 Einträgen
auch bei großen Fachmessen im Ausland als Darstellung der Vielfalt und des Umfanges des sächsischen
Maschinen- und Anlagenbaus genutzt. Er erscheint
traditionsgemäß in deutsch-englisch und deutschrussisch. Der Branchenkatalog ist erhältlich in der IHK
Chemnitz und unter www.vemas-sachsen.de.Informationen: Bernhard Klose,
Tel. 0371/6900-1231,
klose@chemnitz.ihk.deBlick auf Bogota. Foto: IHKKolumbien: ein strategischer Handelspartner
Seit über einem Jahrhundert entdecken deutsche Unternehmen den kolumbianischen Markt. Bekannte Unternehmen wie Bayer, Siemens, Merck, BASF,
Kühne + Nagel und DHL verfügen bereits seit Jahrzenten über einen Sitz in Kolumbien. Der große Binnenmarkt sowie die bevorzugte geografische Lage des
Landes sind zwei Gründe, weshalb Kolumbien vermehrt als Logistikdrehscheibe
und Distributionszentrum wahrgenommen wird.
Seit der Eröffnung der Deutsch-Kolumbianischen Industrie-und Handelskammer 1935 hat der bilaterale Handelsaustausch deutliche Steigerungsraten verzeichnet. Deutschland ist inzwischen Kolumbiens wichtigster Handelspartner
innerhalb der EU. Derzeitig sind etwa 200 deutsche Unternehmen verschiedener Branchen in Kolumbien präsent. Jährlich steigt die Anzahl der Firmen,
die Produkte aus Deutschland verkaufen und vertreten, immer weiter an. Der
geplante Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck im Mai 2013 unterstreicht die Wahrnehmung Kolumbiens als einen strategischen Handelspartner
Wichtigste Ausfuhrgüter Kolumbiens nach Deutschland waren traditionell Lebensmittel, Erdöl, Kohle, Textilien und chemische Erzeugnisse. Doch das Handelspotenzial beider Länder ist längst nicht ausgeschöpft. Das Mitte 2013 erwartete Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen
Union und Kolumbien wird den bilateralen Handel weiter beflügeln.
Die größten Zukunftschancen werden Kolumbiens Wachstumsbranchen Bergbau, Erdöl, Maschinenbau, Strom- und Wasserkraft, Bau und Automobilindustrie zugeschrieben. Im Dienstleistungsbereich haben speziell die Sektoren
Gastwirtschaft, Tourismus, Logistik, Kommunikation, Finanzen und Unternehmensdienstleistungen in den vergangenen Jahren starke Wachstumsraten verzeichnet. Es gibt somit zahlreiche Möglichkeiten, für deutsche Unternehmenins Geschäft miteinzusteigen. Der Markteinstieg in Kolumbien fällt deutschen
Unternehmen vorwiegend leicht, da die positive Wahrnehmung Deutschlands
die Geschäftsanbahnung erleichtert und der kolumbianische Konsument Produkten „made in Germany“ vertraut.
Deutsch-Kolumbianischer Industrie- und HandelskammerUnternehmerreise Kolumbien
vom 15.- 20. September
Die IHK Chemnitz bietet in Zusammenarbeit mit der AHK in Bogota eine Unternehmerreise zur Markterkundung an. Ziel ist es, den teilnehmenden Unternehmen praktische Informationen und wirtschaftliche Kontakte zu interessierten
kolumbianischen Unternehmen zu vermitteln. Stationen der Reise sind Bogota
und Medellín.Länderberatungstag Kolumbien
Zur Vorbereitung der Reise und für alle Interessenten des Marktes Kolumbien
führen wir am 10. und 11. Juli einen Beratungstag mit dem Geschäftsführer der
AHK Kolumbien in Chemnitz durch. Neben individuellen Gesprächen sind auch
Firmenbesuche vor Ort möglich.
Kontakt und weitere Informationen: Barbara Hofmann, Tel. 0371/6900-1240,
E-Mail: hofmann@chemnitz.ihk.de 
•29Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Für die PraxisB2B Meeting auf der TechtextilSpecial-Vorschau
Mai | Juni | JuliDie Sektorgruppe Textil und Mode des Enterprise Europe
Network lädt Aussteller und Besucher der Techtextil 2013 –
der Internationalen Fachmesse für Technische Textilien und
Vliesstoffe - ein, am 11. und 12. Juni 2013 die Messe als
Plattform für Gespräche mit ausländischen Unternehmen
zu nutzen, die an einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit interessiert sind. Erwartet werden Unternehmen aus
Belgien, Frankreich, Lettland und der Türkei.
Die IHK Chemnitz organisiert als deutscher Partner der Sektorgruppe die Veranstaltung auf der Messe in Frankfurt am
Main und ist Ansprechpartner für deutsche Unternehmen
Informationen: www.chemnitz.ihk24.de, Dok.-Nr. 112218.Feria Internacional
de la Habana 2013
Die FIHAV ist die größte und wichtigste Messe in
Kuba. Auf dieser Messe vom 3. bis 9. November 2013
in Havanna/Kuba werden die wichtigsten Entscheidungen für die folgenden Jahre getroffen.
Die IHK Chemnitz organisiert auf der Messe eine
Gemeinschaftsbeteiligung mit begleitender Kooperationsbörse, die im Vorfeld durch Marktexperten vorbereitet wird.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich vor Ort über Geschäftsmöglichkeiten zu informieren und Ihre Produkte auf dem kubanischen Markt zu platzieren.
Derzeit wichtigste Zukunftsbranchen:
– Nahrungsmitteltechnik	– Windkraft
– Verpackungstechnik	– Wasserkraft
Kontakt: Sandra Furka, Telefon: 0371/6900-1241,
E-Mail: furka@chemnitz.ihk.de
•Präsentation mit
Anzeige und Text möglich!Mai✓ Gewerbegebiete
und -immobilien✓ Vertrieb und Verkauf
Anzeigenschluss: 21.03.2013
Druckunterlagenschluss: 17.04.2013Heimtextilien und Möbel in die USA
Die Messe „At Home feat. Home Textiles” findet zwei Mal
im Jahr parallel zur New York International Gift Fair statt.
Auf der Herbstveranstaltung, vom 17. bis 21. August 2013
plant die IHK Chemnitz einen Firmengemeinschaftsstand
für Unternehmen der Heimtextilien- und Möbelbranche. Für
die sächsische Möbel- und Textilindustrie ist der US-amerikanische Markt von wichtiger Bedeutung. Einige namhafteAnzeigen-Sonderseiten
in der IHK-Zeitschrift
Südwestsachsen”Produzenten – vor allem im Bereich der Heimtextilien –
machen schon seit Jahren Geschäfte in den USA.
Die Vorbereitungen werden durch die Industrie- und Handelskammer Chemnitz und den vti – Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. unterstützt.
Kontakt: Sandra Furka, Tel. 0371/6900-1241, E-Mail: furka@chemnitz.ihk.de
•Juni✓ Mitarbeiterqualifizierung✓ Transport und
Anzeigenschluss: 18.04.2013
Druckunterlagenschluss: 15.05.2013ANZEIGEJulimit
Verpackungsmasc✓ Sicherheit und Schutz
✓ Recht deutlich
✓ Metallverarbeitung
in Sachsen✓ Maschinenbau
Anzeigenschluss: 13.06.2013
Druckunterlagenschluss: 17.07.2013Änderungen vorbehaltenIhr Ansprechpartner:
Roy Tippner, Projektleiterftungsbeschränkt)
gsmaschinen UG (ha
Stedler Verpackun
40, 08289 Schn
Tel.: 0 37 72-38 29
ackungsmaschine
www.stedler-verp
aschinen.de
h.stedler@stedWochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH –
ein Unternehmen der WVD Mediengruppe
Telefon 0371/5289178
Fax 0371/5289391r.tippner@wochenspiegel-sachsen.de
www.ihk-chemnitz-mediadaten.deWorkshop
»Bergbau trifft Bahntechnik«
Foto: fotolia.com/KaraUnter dem Motto „Bergbau trifft Bahntechnik“
veranstalten der Geokompetenzzentrum Freiberg
e.V. und die Verbundinitiative Bahntechnik Sachsen
Themenworkshops zu aktuellen Fragestellungen, die
den Geschäftsbereich beider Netzwerke berühren.
Das sind mehr als man glaubt, und so fanden die beiden Vorgängerveranstaltungen im vergangenen Jahr
regen Zuspruch. Sei es die „Nutzung oberflächennaher Geothermie für die Enteisung von Bahnanlagen“, „Erschütterungsschutz und Grundbau“, „Bau
und Geotechnik an Bahnanlagen“ oder „Geodaten
für die Infrastrukturplanung” sowie „Geotechnische
Fragen des Tunnelbaus“: Stets bilden spiegelbildlicheGrundsatzreferate aus beiden Netzwerken mit profilierten Rednern den Rahmen für Diskussionen und
vertiefende Fachgespräche. Das Konzept lebt von der
Zusammenführung von gewerblichen Dienstleistern,
Produzenten und Forschung mit potenziellen Vergabestellen und der Administrative. Zur kommenden
Veranstaltung am Freitag, den 26. April, von 9.30 bis
15 Uhr an der TU Dresden laden die beiden Ausrichter
herzlich ein. Themenschwerpunkte sind:
– Technische und Logistische Herausforderungen im
Schwerlastverkehr, der Fahrzeugtechnik und im Bereich ausgewählter Entwicklungen in der Rohstoffwirtschaft,– Sicherung von schienengestützter Infrastruktur in
der Nachnutzung von Bergbaufolgelandschaften,
– Querschnittsthemen zu Umweltaspekten und Bergbaunachfolgenutzungen.
Die DB ProjektBau GmbH wird im Plenarvortrag zum
Thema „City-Tunnel Leipzig“ die Herausforderungen
und Problemlösungen sowie den Handlungsbedarf
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen unter
http://www.bts-sachsen.de/.
Kontakt: Geokompetenzzentrum Freiberg e. V., Dr.
Wolfgang Reimer, Tel. 03731/773715.
•Hochschule lädt Unternehmer ein
Am 17. und 18. April findet das 4. Symposium Produktionstechnik – innovativ
und interdisziplinär an der Westsächsischen Hochschule Zwickau statt. Die
vier Workshops (zu den Themen Werk-stoffe und Fertigungsprozesse, Mess-/
Prüftechnik und Qualitätssicherung,
Digitale Fabrik und Arbeitsplanung)
sowie eine Sonderveranstaltung von
IHK und Institut für Produktionstechnikzu den „Chancen der Kooperation von
regionaler Wirtschaft und Hochschule“
stehen unter dem Motto „50 Jahre Ingenieurausbildung in Zwickau“. Eine
Fachausstellung, Laborbesichtigungenund die Abendveranstaltung runden
unter Tel. 0375/536-1711, www.fhzwickau.de/index.php?id=4186.
•schon auf Grund der Tatsache, dass
220 Länder für ein Exportgeschäft in
Frage kommen, ist es schwierig, ohne
entsprechende Vorbereitung diesen
Zu rechtlichen Aspekten wie Internationale Vertragsgestaltung, Vertragstypen, Erfahrungen und Fallstrickesprach Rechtsanwalt Dr. Axel Schober. Über Finanzierungsinstrumente
im Außenhandel, sowie finanzielle
Absicherungs- und Unterstützungsmöglichkeiten informierte Linda Coe,
Leiterin des KompetenzCenterAusland
Margit BorchardtExport, ja oder nein?
Auslandsgeschäfte - als Chance für
ein Unternehmen, seinen Kundenstamm zu erweitern und die Schritte,
welche dabei zu beachten sind, waren
Thema des „Workshops Export“ am
21. Februar in der Regionalkammer
Zwickau. Die Sparkasse Zwickau fungierte als Partner. Zum Einstieg in die„Praxis des Exportgeschäftes - Fit für
den Export“ sprach Hatto Brenner,
Geschäftsführer der AWI International Business Services, Erlangen.
Der Auslandsexperte referierte wirtschafts- und praxisnah über dabei zu
beachtende Maßnahmen und stellte
sich den Fragen der Teilnehmer. AlleinANZEIGEWirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Für die PraxisChemnitz bekommt eine neue Messe. „c-fit“ heißt die
neue Ausstellung für Gesundheit, Fitness und Wellness, die vom 12. bis 14. April erstmals in der Messe
Chemnitz stattfindet. „Wir bieten damit erstmals eine
Messe, die vom Jugendlichen bis zum Senior wirklich
jeden anspricht. Denn wer will nicht gerne wissen, wie
er gesünder und fitter leben und dabei auch noch sein
Wohlbefinden steigern kann?“, sagt Michael Kynast.
Der Messechef will mit seinem Team im Jahr des
10-jährigen Bestehens der Messe Chemnitz eine Exposition auf die Beine stellen, die mit Vorträgen, Vorführungen und zahlreichen Ausstellern einen echten
Die Gesundheitsbranche gehört zu den am schnellsten
wachsenden Branchen in Deutschland. Vor allem durch
den demografischen Wandel wird das Thema für alle
Bevölkerungsgruppen immer wichtiger. Wer mitten im
Arbeitsleben steckt, muss alles dafür tun, seine Gesundheit lange zu erhalten.
Egal ob mit Fitness- und Sportangeboten, Kuren, Wellnessbehandlungen oder gesunder Ernährung – das
Angebot ist breit gefächert und mitunter nur schwer zu
durchschauen. In einer immer schneller und komplexer
werdenden Welt fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Mitunter fehlt aber auch schlichtweg die Zeit.
„Mit der Messe c-fit schaffen wir Abhilfe, in dem wirdie kompetentesten Anbieter an Ort und Stelle versammeln“, sagt Michael Kynast.
Außerdem wird es einen Manager-Zehnkampf geben.
„Geschäftsführer können ihrer Vorbildfunktion gerecht
werden und mit ihrer Teilnahme ihre Mitarbeiter dazu
motivieren, auch etwas für ihre eigene Gesundheit zu
tun“, sagt Michael Kynast. Neben Fußball und Basketball müssen die Manager ihre Fitness auch in Boccia
und Curling unter Beweis stellen.
Der Manager-Zehnkampf findet unter anderem am
Stand der BARMER GEK Chemnitz statt. Die Krankenkasse bringt innerhalb der Aktion „Deutschland
bewegt sich“ einen 700 Quadratmeter großen Fitnessund Gesundheits-Parcours mit in die Messehalle. „Wir
wollen so viele Menschen wie möglich motivieren, mit
mehr Sport und Bewegung sowie gesunder Ernährung
frühzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun“, so
Volker Willms, Regionalgeschäftsführer der BARMER
GEK Chemnitz.
Die Besucher können bei verschiedensten Aktionen zu
den Themen Bewegung, Geschicklichkeit und Ausdauer
mitmachen, sich Tipps zur richtigen Ernährung holen
oder sich bei zahlreichen Gesundheits-Checks testen
Christian WobstVerpackungsserviceMesse c-fit: Manager stellen ihre
Fitness unter Beweis
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Kurze Zeit für einen langen WegUm die Zahl von unnötigen Doppellieferungen nach Möglichkeit weiter zu
reduzieren und damit Kosten zu sparen, bitten wir die Bezieher mehrerer
Zeitschriften (mehrere Firmen angemeldet) zu überlegen, ob sie mehr als eine
Zeitschrift benötigen.Füllen Sie diese Rückmeldung aus und senden diese an Fax:0371/6900 -1114!Falls Sie auf die Lieferung eines oder mehrerer Exemplare der Kammerzeitschrift
verzichten können oder die Kammerzeitung im Internet unter www.chemnitz.
ihk24.de nutzen, dann informieren Sie uns auf untenstehendem Coupon!An die
Fax: 0371/6900-1114
Ident-Nr.	(Vorderseite Kammerzeitung - Adresseindruck)Firma	Anschrift	Durch die Einführung der europaweit
einheitlichen Zahlungsverfahren SEPAÜberweisung und SEPA-Lastschrift
wird der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr in den 31 Teilnehmerländern neben Deutschland erheblich
vereinfacht (https://www.sepadeutschland.de/)
Zum 1. Februar 2014 werden im SEPARaum die bestehenden nationalen
Überweisungs- und Lastschriftverfahren abgeschafft. Deshalb müssen
sich insbesondere Unternehmen und
Behörden auf starke Veränderungen
im Zahlungsverkehr einstellen, die sie
zum Teil zu umfangreichen organisatorischen und technischen Anpassungen
Dies war der Anlass für die Erstellung der aktuellen Studie „SEPAUmsetzung in Deutschland“ von ibi
research, www.sepa-wissen.de, mit
SEPA-Checkliste. Bislang beschäftigten
sich noch viel zu wenige Unternehmen
intensiv mit dem Thema SEPA. SEPA ist
einem knappen Drittel der Befragten
noch nicht einmal wirklich bewusst.
So haben 26 Prozent nach eigenen
Angaben nur vage Vorstellungen von
SEPA und 6 Prozent sogar noch nie etwas davon gehört. Viele Unternehmen
sehen nur mittelfristigen Handlungsbedarf: Bei den kleinen Unternehmen
sind es 48 Prozent, bei den mittleren
41 Prozent und die großen Unternehmen kommen immerhin noch auf einen
Wert von 24 Prozent. 14 Prozent der
befragten kleinen Unternehmen gehen
sogar von dem Irrtum aus, dass SEPA
für sie nicht relevant sei und sehen daher keinen Handlungsbedarf.„Eine Hauruck-Umstellung Anfang
2014 oder Ende 2013 ist angesichts
der teilweisen enormen Tragweite alles
andere als sinnvoll, da die Auswirkungen von SEPA in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht auf zahlreiche Unternehmen und ihre Prozesse
komplex und nicht zu unterschätzen
sind“, warnt Dr. Ernst Stahl von der Fa.
ibi research GmbH. In Anbetracht der
noch zur Verfügung stehenden Arbeitstage bis zum Stichtag 1. Februar 2014
sollten sich Unternehmen jetzt nicht
nur umfassend informieren, sondern
auch mit der SEPA-Umsetzung beginnen. Die Umstellung erfordert Zeit
und Vorbereitung und sollte in vielerlei
Hinsicht nicht ad hoc erfolgen, bietet
im Anschluss aber zahlreiche Vereinfachungen und Vorteile.
Die BMWi Förderinitiative „Mittelstand-Digital, IKT-Anwendungen in der
Wirtschaft“, mit 39 regional tätigen
Informationsbüros für Unternehmen,
unterstützt die Unternehmen mit einer
Vielzahl an Aktivitäten (z.B. Veranstaltungen, Informationsmaterialien) vor
So auch das in der IHK Chemnitz ansässige Informationsbüro „eBusinessLotse Chemnitz“ (www.ebusinessLotse-chemnitz.de) mit einer im
Sommer beginnenden kostenfreien
Veranstaltungsreihe. Eine ausführliche
Informationsbroschüre und SEPA-Musterformulare sind abrufbar unter www.
chemnitz.ihk24.de, Dok.-Nr. 70875
und 109746 und auf www.ebusinesslotse-chemnitz.de.
Dagmar Lange, Tel. 0371/6900-1211
eBusiness-Lotse ChemnitzKostenfreier Sprechtag eBusiness Lotsekünftig........................ IHK-Zeitschriften beziehen.!Ich erhalte ......................... IHK-Zeitschriften und möchteIn einem kostenfreien und persönlichen
Gespräch (ca. 30 Minuten) können sich
Interessierte Gewerbetreibende rund
um die Themen Internetnutzung und
Möglichkeiten der Bezuschussung von
E-Business-/E-Commerce-Vorhaben be-raten lassen. Der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bezuschusste Sprechtag findet am
25. April in der IHK, in Zwickau statt.
Anmeldung unter Tel. 0375/814-2301
oder cmueller@z.chemnitz.ihk.de. •33Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · ServiceTerminkalender
CHEMNITZ24. April, 9 - 11 Uhr	10. April	Sprechtag Öffentliches Auftragswesen
Lutz Müller, Tel. 0371/6900-122110. April	Sprechtag für Freiberufler
Franca Heß, Tel. 0371/6900-131011. April	Informationsveranstaltung
zur Geldwäscheprävention
Kristina Strecker, Tel. 0371/6900-135017. April	Forum Exportpraxis
Stefanie Methner, Tel. 0371/6900-124418. April	Länderberatungstag Kenia, Tansania und
Birgit Voigt, Tel. 0371/6900-1242
18. April	Branchentreff (Bilanz)Buchhalter &
Solveig Pilenz, Tel. 0371/6900-1322
23. April	20. Unternehmertag
Franca Heß, Tel. 0371/6900-131024. April	Workshop Versicherungsvermittler/
Nora Mehlhorn, Tel. 0371/6900-1303	Finanzierung von Investitionen, Wachstum und
Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-411224. April, 17 - 19 Uhr	Existenzgründerabend, GDZ Annaberg
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-411329. April, 17 Uhr	Was gibt es Neues im Arbeitsrecht?
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-411330. April	Sprechtag Bürgschaftsbank
Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112AUE
16. April, 9 - 16 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-411322. April, 17 Uhr	Was gibt es Neues im Arbeitsrecht?
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-411323. April, 9 - 16 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-411323. April, 9 - 11 Uhr	Finanzierung von Investitionen, Wachstum und
Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112	30. April, 9 - 16 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-41137. Mai, 9 - 16 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Andrea Nestler,Tel. 03733/1304-411330. April, 1430 - 18 Uhr	Wissensschätze heben –
Dagmar Lange, Tel. 0371/6900-12112. Mai	Sprechtag Bürgschaftsbank
Tina Gey, Tel. 0371/6900-13402. Mai	Sprechtag Unternehmensnachfolge
Miriam Böhm, Tel. 0371/6900-1215FREIBERG6. Mai, 18 - 20 Uhr	Existenzgründerabend
Tina Gey, Tel. 0371/6900-134018. April, 9 - 17 Uhr	6. Mai	Workshop China
Birgit Voigt, Tel. 0371/6900-1242Sprechtag Unternehmensnachfolge
Dr. Dino Uhle, Tel. 03731/79865-520030. April	8. Mai, ab 14 Uhr	Patentsprechstunde
Bernhard Klose, Tel. 0371/6900-1231Sprechtag Bürgschaftsbank
Dr. Dino Uhle, Tel. 03731/79865-52008. Mai	Sprechtag Öffentliches
Lutz Müller, Tel. 0371/6900-1221	8. Mai	Sprechtag für Freiberufler
Franca Heß, Tel. 0371/6900-1310ANNABERG-BUCHHOLZ
11. April	Sprechtag zur Unternehmensnachfolge
Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112DÖBELN
16. April, 9 - 17 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Jenny Göhler, Tel. 03431/71844723. April, 9 - 17 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Jenny Göhler, Tel. 03431/71844730. April, 9 - 17 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Jenny Göhler, Tel. 03431/7184477. Mai, 9 - 17 Uhr	Sprechtag für Unternehmer und Gründer
Jenny Göhler, Tel. 03431/71844734Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · ServiceZWICKAUPLAUEN9. April, 13 - 16 Uhr	Existenzgründernachmittag, SAB-Sprechtag
Angelika Hofmann, Tel. 0375/814-236017. April, 11- 12 Uhr	SAB-Sprechtag
Selina Karaschewski, Tel. 03741/214-330110. April, 14 – 18 Uhr	Informationsveranstaltung „Falschgeld und
Diebstahl“
Kathrin Stiller, Tel. 0375/814-23002. Mai	Sprechtag Unternehmensnachfolge
Sina Krieger, Tel. 03741/214-32006. Mai, 1330 – 16 Uhr	Existenzgründernachmittag
Selina Karaschewski, Tel. 03741/214-33017. Mai	Sprechtag zu Bürgschaften
Silke Rausch, Tel. 03741/214-321025. April, 9 - 16 Uhr	Sprechtag Unternehmensnachfolge
Angelika Heisler, Tel. 0375/814-223125. April, 9 - 17 Uhr	Sprechtag eBusiness-Lotse
Kathrin Stiller, Tel. 0375/814-230030. April	Workshop ASEAN
Margit Borchardt, Tel. 0375/814-2243Was gibt es Neues im Arbeitsrecht?
Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Region Erzgebirge lädt zur jährlichen Informationsveranstaltung zu arbeitsrechtlichen Fragen herzlich ein.
Schwerpunktthemen sind die aktuelle Rechtsprechung, bedeutsame Entscheidungen insbesondere
des BGH sowie des BAG der letzten Monate, u.a. in
Sachen Befristung von Arbeitsverträgen, Urlaubsabgeltung, Sozialauswahl und Kündigung.
Referent ist der Personalberater und Dozent Dieter
Nitsche aus Chemnitz. Es werden vier Termine an–	Montag, der 29. April, um 17.00 Uhr in der Indusverschiedenen Orten angeboten:
trie- und Handelskammer Chemnitz Region Erzge–	Montag, der 22. April, um 17.00 Uhr im Landratbirge, Geyersdorfer Straße 9a in 09456 Annabergsamt Aue des Erzgebirgskreises, Wettiner Straße
Buchholz, Raum 405/406.
61 in 08280 Aue, Kreistagssaal
–	Mittwoch, der 24. April, um 17.00 Uhr in der CAP
Oelsnitz GmbH, Turleyring 15 in 09376 Oelsnitz,
–	Donnerstag, der 25. April, um 17.00 Uhr in der
Stadtwerke Olbernhau GmbH, Am Alten Gaswerk
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113
1 in 09526 Olbernhau, SeminarraumIHK-Recyclingbörse boomt: Rekordbeteiligung im Jahr 2012
Wiederverwertung liegt im Trend: In der Recyclingbörse der Industrie- und Handelskammern hat sich
die Zahl der Inserate im vergangenen Jahr gegenüber 2011 gut verdoppelt.
Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages suchten 2012 rund 100.000
Unternehmen unter der Adresse www.ihk-recyclingboerse.de nach verwertbaren Materialien. DieseRekordbeteiligung erklärt DIHK-Umweltexperte Armin Rockholz mit der wachsenden Bedeutung der
Rohstoffsicherung, mit steigenden Preisen, verbesserter Markttransparenz und damit, dass die Betriebe zunehmend einen eigenverantwortlichen Beitrag
zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten wollen.
Der aktuellen DIHK-Auswertung zufolge wurden im
vergangenen Jahr genau 1.000 Inserate geschaltet.Themen-Newsletter, z.B.www.chemnitz.ihk24.de-	IHK-Kurier
-	Bildung aktuell
-	Innovations-News- Steuerinformationen
- EU-News
-	Infoletter Arbeitsrecht
-	Technologie-Informationen
-	Auftragswesen aktuellIm Schnitt interessierten sich für jede Anzeige 100
Vom Start der IHK-Recyclingbörse im Jahr 1974 bis
Ende 2012 haben damit insgesamt rund 790.000
Betriebe das kostenlose Angebot genutzt, um nach
Recyclingmaterial zu suchen. Betreiber der technischen Plattform sind alle 80 IHKs.
(siehe Seite 36)
•-	Gastgewerbe/Freizeit	wirtschaft/Tourismus
-	Einzelhändler/
und HandelsvermittlerDok.-Nr. 17320Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Service35IHK Börsen
Die Existenzgründungsbörse dient dem Ziel, dem Existenzgründer den Schritt in die
Selbstständigkeit zu erleichtern, bei der Suche nach einem Partner für eine gemeinsame
Gründung zu helfen sowie für bestehende Unternehmen Nachfolger und aktive Teilhaber zu
vermitteln. Zur Beachtung: Die mit A gekennzeichneten Offerten sind Angebote
von Unternehmen zur Nachfolge bzw. Übernahme.
Bei der Kennzeichnung G handelt es sich um Gründer, die an einer Übernahme interessiert sind.
Tina GeyWir bitten Interessenten, uns ihre AnfrageTel. 0371/6900-1340schriftlich (per Fax oder E-Mail) zurFax: 0371/6900-1333Kontaktaufnahme zu übermitteln. Über eineE-Mail: gey@chemnitz.ihk.deA/11/61
Einzelunternehmen für Gardinen, Markisen, Rollos,
Plissee usw. sucht altersbedingt einen Nachfolger. Das
Leistungsspektrum umfasst außerdem die Wohn- und
Objektausstattung, die Lamellen-, Gardinenreinigung
sowie den Verleih von Jomat Reinigungssystemen.
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verfügt über einen hohen Bekanntheitsgrad und soll
schnellstmöglich abgegeben werden. Die Übernahme
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Volkskunst. Ladeneinrichtung und Warenlager kann
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ab 2014. Zwei Reisebüros mit großem Stammkundenkreis sind abzugeben. Fließende Übergabe bis
zeit zu 90 % über den Fachhandel auf dem deut- 2018.
schen Markt vertrieben. Wir haben aktuell 293
Vertriebspartner. Für die Zukunft wird ein europa- A/13/26
weiter Vertrieb und verstärkt auch noch Aktivitäten Etabliertes, sehr gut gehendes Restaurant/Café abauf dem Ostmarkt angestrebt. Wir sind ein solides zugeben. Das modern und komplett eingerichtete
Unternehmen mit Sitz in Sachsen und Bayern. Auf Restaurant/Café liegt verkehrsgünstig in einem
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Käufer erwartet eine interessante Herausforderung. geschultes Personal ist vorhanden.
Das Restaurant/Café eignet sich perfekt für Einsteiger, aber auch für Profis. Eine fließende Übernahme
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bzw. Weiterführung. Der Unternehmenssitz sollte Wir suchen aus Altersgründen einen Nachfolger
sich bevorzugt im Raum Chemnitz, Zwickau, Frei- für ein Schuhgeschäft mit langer Tradition und Toberg befinden. Die Unternehmensgröße sollte ma- plage in Hainichen. Verkauft wird ein geräumiges
Geschäfts- und Wohnobjekt. Die Warenbestände
ximal 20 Mitarbeiter umfassen.
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technik und Robotik tätig. Eigenkapitalnachweis ist kann hervorragend auch für andere Zwecke genutzt
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07.05.2013 Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
07.05.2013 Juristisches Vertragsmanagement für Unternehmen
07.05. - 04.06.2013 Seminarreihe Lohn- und Gehaltsabrechnung
08.05.2013 Zugelassener Ausführer und AEO Spezialseminar
13.05.2013 - 15.10.2014 Geprüfte(r) Fachwirt(in) im Gesundheits- und
13.05. - 15.05.2013 Orientierungsseminar für Existenzgründer
14.05. - 30.05.2013 Effiziente Kalkulation und Analyse mit Microsoft
14.05.2013 Lieferbedingungen und Transportversicherung im
21.05. - 31.05.2013 Ausbildung der Ausbilder
23.05.2013 Bilanzen lesen - Unternehmenslage bewerten
24.05. / 25.05.2013 Buchführung Crash-Kurs in 2 Tagen
27.05. - 29.05.2013 Existenzgründung - kaufmännisches Handlungswissen
27.05. - 24.06.2013 Professionelle Textverarbeitung mit Microsoft
29.05. - 28.06.2013 Einstieg in die Webseitengestaltung mit HTML
31.05.2013 - 27.09.2014 Geprüfte(r) Immobilienfachwirt(in)
31.05.2013 Schreibtischmanagement und Büroorganisation03.05.2013 ANNABERG-BUCHHOLZ
Geyersdorfer Straße 9a, Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113
06.05.2013 - 29.04.2015 Geprüfte(r) Industriemeister(in) Metall
13.05. / 14.05.2013 Bilanzen - lesen, verstehen und analysieren
gemäß BilMoG
13.05. - 16.05.2013 Orientierungsseminar: Basiswissen für Existenzgründer
17.05. - 31.05.2013 Ausbildung der Ausbilder
23.05.2013 Social media - Praxis SeminarFREIBERG
Halsbrücker Straße 34, Andrea Tippmer, Tel. 03731/79865-5400
07.05.2013 08.05. - 28.08.2013 15.05.2013 21.05. - 03.06.2013 30.05.2013 Lieferantenerklärungen in der Praxis
Logistische Prozesse für Führungskräfte - ganzheitliches Logistikmanagement
Aktuelles Reisekostenrecht - Kompaktkurs
Personalmarketing im Web 2.0 für KMU„Meine Zeit ist kostbar“ - Einführung in die
07.05./17.05./22.05.2013 Kompaktkurs MS Office 2010 - Effektiver Umstieg auf Word, Excel und PowerPoint
07.05./14.05./21.05.2013 Soll und Haben sicher im Griff mit Lexware Buchhalter
07.05. - 09.07.2013 Tschechisch - Aufbaukurs
13.05. - 15.05.2013 Seminar für Existenzgründer
15.05./22.05./29.05.2013 Modul 1 (Arbeitsrecht) – Kompaktkurs Arbeitsrecht und Personalwirtschaft
24.05.2013 Das Mitarbeitergespräch als Führungs- und
24.05.2013 Der technische Außendienst – „Visitenkarte“
aber auch Verkaufsprofi ihres Unternehmens
27.05.2013 Der Mitarbeiter im Außendienst - durch Persönlichkeit und Konzept zum Erfolg
27.05.2013 Vertiefungsseminar zur Lohn- und Gehaltsrechnung: Reisekostenrecht
28.05.2013 „Erfolgsgeheimnis Verkaufspsychologie“ - Erkennen Sie Ihre Kunden!
29.05.2013 Büromanagement - Ein Weg zu mehr Effektivität
29.05.2013 Gut beraten - Erfolgreich verkaufen
31.05. / 14.06.2013 Öffentlichkeitsarbeit für die Bildung des UnternehmensimagesZWICKAU
Äußere Schneeberger Str. 34, Rosemarie Häckel, Tel. 0375/814-2411
06.05.2013 Erfolgreich Führen - Führen mit Persönlichkeit
und Zielen (Aufbau-Seminar)
10.05.2013 - 31.01.2015 Geprüfte(r) Bankfachwirt(in)
13.05. / 14.05.2013 Grundlagen der Immobilienverwaltung
14.05. - 31.08.2013 Ausbildung der Ausbilder
14.05. - 11.06.2013 Tabellenkalkulationsprogramm Excel für
Einsteiger mit Office 2010
14.05.2013 Verkaufen mit Persönlichkeit - Erfolgsgeheimnis
15.05. - 17.05.2013 Existenzgründung - Meine Vorbereitung auf die
23.05.2013 Verkehrswertermittlung - Kompakt
25.05./01.06./08.06.2013 Sachkundenachweis freiverkäufliche Arzneimittel
27.05.2013 Das geschickte Preisgespräch
28.05.2013 Wege aus dem Dauerstress - Effektives Zeitmanagement für Beruf und privat
29.05.2013 Kompaktseminar Forderungsmanagement
31.05.2013 Aktuelles Reisekostenrecht39Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Aus- und WeiterbildungAusgewählte Weiterbildungsangebote
Personalmarketing im Web 2.0 für KMUGeprüfter ImmobilienfachwirtEin Seminar in Freiberg unter dieser Überschrift richtet sich an Personalverantwortliche, Geschäftsführer und all jene, die vor der Frage stehen: Wie
erreiche ich den Arbeitnehmer von morgen und wie setze ich Personalmarketing zukünftig ein? Die Veranstaltungsteilnehmer erarbeiten sich ein
besseres Verständnis für die Mentalität und die Interessen der kommenden
Generation, um in der Kommunikation mit ihnen die Neugier für das Unternehmen zu wecken. Weiterhin erhalten sie einen Überblick über relevante
Tools, die ihnen bei der Umsetzung ihrer Recruting-Aktivitäten helfen.
Dabei werden Themen, wie die Arbeitgeber-Attraktivität von KMU oder was
kleine und mittelständische Betriebe den Großunternehmen voraus haben,
genauso behandelt, wie u. a. die Bedeutung von e-Recruting und Social
Media, die Denkweise von Personen, die mit digitalen Technologien aufgewachsen sind oder passende Strategien für das eigene Unternehmen im
Umgang mit Xing, Facebook, Twitter. Starttermin ist der 30. Mai, um 9 Uhr.
Am 18. September wird dieses Seminar wiederholt.Am 31. Mai beginnt in Chemnitz ein Lehrgang, der angehende Immobilienfachwirte auf die Prüfung vorbereitet. Immobilienfachwirte sind qualifiziert
für Aufgaben und Funktionen auf der Ebene des mittleren Managements
in Immobilienunternehmen und in immobilienwirtschaftlichen Organisationseinheiten von Unternehmen anderer Branchen oder in selbstständiger
Unterrichtet wird jeweils freitags, von 13.30 bis 20.15 Uhr und teilweise
samstags, von 8.00 bis 14.45 Uhr.
Der Unterricht baut auf einem vorgegebenen Rahmenplan auf und wird
von erfahrenen und pädagogisch versierten Praktikern durchgeführt. Bereits
vor Beginn des Vorbereitungslehrganges wird die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen der potenziellen Teilnehmer für die spätere Prüfung laut
Prüfungsordnung bewertet.
Finanzierungshilfen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
(„Meister-BAföG“) sind möglich.Andrea Tippmer, Tel. 03731/79865-5400Katja Günsel, Tel. 0371/6900-1412Verhandlungstraining für Einkäufer»Ihr Auftritt bitte!« - sicher reden und präsentierenGerade im Einkauf liegt noch so manches ungenutzte Potenzial zur Einsparung
von Kosten, das es durch eine geschickte Verhandlungsführung zu erschließen
gilt. Von einer effektiven Gesprächsvorbereitung bis hin zu praxiserprobten
Verhandlungsstrategien erfahren interessierte Einkäufer in einem Tagesseminar am 15. April in Zwickau schnell umsetzbare Tipps für die tägliche Verhandlungspraxis.Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen und Ihr Wissen sind Spitze! Sind es Ihre
Präsentationen auch? Führungskräfte, Mitarbeiter und Verkäufer müssen
immer häufiger ihre Arbeitsergebnisse, ihre Produkte und ihr Unternehmen
präsentieren. Egal, ob es sich dabei um die Präsentation von Arbeitsergebnissen oder um Unternehmens- und Produktpräsentationen handelt oder ob
Informationen einfach nur greifbar und eingängig darzustellen sind. Es gilt
immer, den Zuhörer zu aktivieren und zu überzeugen.
Ein Seminar in Plauen widmet sich dem Thema des professionellen Redens
und Präsentierens. Vermittelt wird dabei das Zusammenspiel von Stimme,
Argumentation, Redegewandtheit und Körpersprache optimal zu gestalten.
Rhetorische Stilmittel und Schlagfertigkeit für ein sicheres Auftreten und
souveränes Wirken werden ebenfalls besprochen und geübt.
Das Seminar findet am 30. April, von 9 bis 16 Uhr im Zentrum für Weiterbildung in Plauen statt.Katrin Heldt, Tel. 0375/ 814 2414Soziale Medien
…darum geht es in einem Praxisseminar in Annaberg-Buchholz am 23. Mai.
Die soziale Zusammenarbeit mit Hilfe von Medien gewinnt zunehmend an
Bedeutung. Es findet ein Wandel hin zu sozialen-medialen Dialogen statt.
Gleichzeitig werden Wissen und Informationen „demokratisiert“. Der Benutzer ist nicht mehr nur Konsument, sondern zunehmend auch „Produzent“ von
Wissen. Im Seminar geht es neben den allgemeinen Grundlagen von Social
Media u. a. um Praxisbeispiele zu Facebook, Twitter, XING & Co, um Sicherheitsaspekte und den Umgang mit Risiken sowie um praktische Anwendungen
und erste Nutzungsschritte. Veranstaltungsbeginn am 23. Mai ist 9 Uhr, Veranstaltungsende gegen 16 Uhr.Cornelia Wunderlich, Tel. 03741/214-3411ANZEIGEAluminium-Fahnenmasten zu Sonderpreisen jetzt imFahnenmasten-Shop.de24-h Online Bestellung möglichAndrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113Fahnenmasten-Shop, Höfelbeetstr. 20, 91719 Heidenheim/Mfr.
Tel. 09833 / 98894-0, E-Mail: verkauf@fahnenmasten-shop.de40Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Aus- und WeiterbildungAktionstag Weiterbildung in der Region SüdwestsachsenIHK-Mitarbeiterin Anke Schulze-Laube
erläutert Interessentinnen
Aufstiegsmöglichkeiten von der
Lehre zum Betriebswirt in Zwickau.
Foto: IHKAm 1. März veranstalteten die IHKs in Deutschland
den Aktionstag Weiterbildung – in diesem Jahr zum
20. Mal. Dabei wurde wiederum die Bedeutung der
Weiterbildung als ein Pfeiler des lebenslangen Lernens und Garant für beruflichen Erfolg in den Mittelpunkt gestellt. Die Zentren für Weiterbildung der IHK
Chemnitz hatten eine Vielzahl von Veranstaltungen
organisiert, bei denen die Gäste auf die umfangreichen Bildungsangebote und Finanzierungsmöglich-keiten der IHK und anderer Anbieter aufmerksam
An diesem Tag stand in Chemnitz das Thema „Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen“ auf der Tagesordnung. Zu einer Gesprächsrunde
waren Vertreter der Stadt Chemnitz, des hiesigen
Jobcenters sowie von Vereinen und Einrichtungen
der Stadt eingeladen worden. Nach einführenden
Informationen, insbesondere zu den Aufgaben undAngeboten der IHK FOSA als das bundesweite Kompetenzzentrum der deutschen IHKs für die Prüfung
und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
fand eine rege Diskussion zur Nutzung dieser Angebote durch Personen mit Migrationshintergrund und
den dabei bestehenden Hemmnissen statt. Vereinbart
wurde eine Fortführung der Diskussion im Rahmen
des Netzwerkes der Stadt Chemnitz.
Gunter Smandzik, Tel. 0371/6900-1410Verordnungen zu anerkannten Fortbildungsabschlüssen erlassen
Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 7, Seite 231 ff. veröfDas BMBF hat die Verordnungen über die Prüfungen: – zum anerkannten Abschluss „Geprüfter Fachwirt
fentlicht und tritt am 1. Oktober 2013 in Kraft.
für Güterverkehr und Logistik“ am 13. Februar
– zum anerkannten Fortbildungsabschluss „Geprüf2013 erlassen. Sie wurde am 18. Februar 2013 im – zum anerkannten Abschluss „Geprüfter Fachkaufter Zweirad-Servicetechniker – nichtmotorisierte
mann für Logistiksysteme“ am 13. Februar 2013
Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 7, Seite 236 ff. veröfZweiradtechnik und motorisierte Zweiradtechnik“
erlassen. Sie wurde am 18. Februar 2013 im Bunfentlicht und tritt am 1. Oktober 2013 in Kraft.
am 13. Februar 2013 erlassen. Sie wurde am 18.
desgesetzblatt Teil I Nr. 7, Seite 241 ff. veröffentlicht
Februar 2013 im Bundesgesetzblatt Jahrgang – zum anerkannten Abschluss „Geprüfter Fachwirt
und tritt am 1. Oktober 2013 in Kraft.
für Personenverkehr und Mobilität“ am 13. Februar
2013, Teil I Nr. 7, S. 214 ff. veröffentlicht und tritt
2013 erlassen. Sie wurde am 18. Februar 2013 im Ulrich Bogun, Tel. 0371/6900-1420
am 1. März 2013 in Kraft.Tag der beruflichen Weiterbildung in Annaberg-Buchholz
Am 27. April findet im Gründer- und Dienstleistungszentrum in Annaberg-Buchholz, von 10 bis
14 Uhr ein „Tag der beruflichen Weiterbildung“
statt. Organisiert und durchgeführt vom Arbeitskreis
„Fachkräfte für das Erzgebirge“, ist er ein Aktions-punkt der Qualifizierungsoffensive 2013. Es präsentieren sich die Arbeitsagentur, Bildungsträger und
die Kammern der Region, um über aktuelle Qualifizierungsmaßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren.Herzlich eingeladen sind Arbeitgeber der Region, die
ihre Mitarbeiter qualifizieren möchten, Fachkräfte,
Pendler und alle Interessenten an einer beruflichen
Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-411341Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · AnzeigensonderseitePersonaldienstleistungZeitarbeit hat in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen, sowohl für die Wirtschaft
wie auch für die Beschäftigten. Laut Bundesagentur für Arbeit waren im Jahr 2012 rund 908.000 Zeitarbeitnehmer gemeldet. Im Jahr 1980 waren es gerade mal 33.000. Gleichzeitig stammte bundesweit
jede dritte gemeldete Stelle von einem Zeitarbeitsunternehmen. In Sachsen entfielen im vergangenen Jahr 28,8 Prozent aller freien Stellen auf die Zeitarbeit. Eine große Zahl von Erwerbstätigen findet überhaupt erst über ein Zeitarbeitsunternehmen den Weg bzw. Wiedereinstieg ins Berufsleben.Zeitarbeit schafft neue Stellen
Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung aktuell festgestellt hat, ist jede zweite
Stelle in der Zeitarbeit ein zusätzlicher Job. Das
starke Wachstum der Zeitarbeit in den letzten
Jahrzehnten hänge nicht zuletzt mit zahlreichen
Lockerungen der gesetzlichen Bestimmungen
zusammen. So sollten Nachfrageschwankungen
weniger mit Hilfe von Überstunden ausgeglichen werden, sondern verstärkt über Zeitarbeit.
„Die Arbeitsagenturen und Jobcenter haben
mit den Zeitarbeitsunternehmen Qualitätsstandards vereinbart. Dadurch wird zum Beispiel die
Poolbildung durch die Zeitarbeitsunternehmen
vermieden“, sagt die Chefin der Landesarbeitsagentur Sachsen, Jutta Cordt. Auch würden neugemeldete Jobs durch den Arbeitgeberservice innerhalb weniger Stunden geeigneten Bewerbern
Gleichzeitig sollte für Unternehmen ein Anreiz
entstehen, zunächst zeitlich begrenzte Arbeitsplätze zu schaffen, die wenn es die Auftragslage
zulässt, in reguläre Jobs umgewandelt werden
können. In Südwestsachsen nahm nach Angaben der IHK Chemnitz im Jahr 2012 die Gesamtbeschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe um
1,8 Prozent zu. Dabei hätten viele Unternehmen
Zeitarbeiter in die Stammbelegschaft übernommen. Die Übernahmequote liege nach Umfragen
im Kammerbezirk bei deutlich mehr als 30 Prozent. 
(G.B.)©Benjamin Thorn/pixelio.deUNITIME Personalservice GmbH wurde 1995 als regionales Dienstleistungsunternehmen gegründet. Seit mehr als 18 Jahren stellen wir im Großraum Chemnitz
als zuverlässiger Arbeitgeber Personaldienstleistungen in Form von Zeitarbeit und
Arbeitsvermittlung mit großem Erfolg zur Verfügung.
Unser Mitarbeiterpool, Kundennähe und die langjährige Erfahrung des Teams um
den Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Schott sichern die anforderungsgerechte
Personalbereitstellung für unsere Kunden. Der faire Umgang mit den Arbeitskräften und die partnerschaftliche Beziehung zu den meist langjährigen Kunden ist
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des Mitarbeiters einen auf ihn zugeschnittenen Arbeitsplatz in Wohnortnähe zu
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Web: www.task-personal.de42Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · AnzeigensonderseiteFittness,
Gesundheits- und Wellnessurlaub in
Sachsen ist zunehmend gefragt. Das
Jahr 2012 brachte den Heilbädern
und Kurorten einen erfreulichen Wiederanstieg der Übernachtungszahlen. „Während die Zahl der ambulanten Kuren allgemein zurückgeht,
steigt die Zahl der Privatgäste, die
ihre Anwendungen selbst bezahlen.
Auch die Zunahme der Reha-Aufenthalte ließ die Zahlen wieder nach
oben gehen“, sagte Karl-Ludwig
Resch, Präsident des Sächsischen
Heilbäderverbandes bei der Bekanntgabe der Vorjahreszahlen.
Die südwestsächsischen Kurorte
schnitten dabei gut ab. Für Thermalbad Wiesenbad mit einem Übernachtungsplus von 8,8 Prozent war
2012 das erfolgreichste der letzten
15 Jahre. Den größten Anteil am
Zuwachs hatten von der Deutschen
Rentenversicherung Bund getragene
Reha-Aufenthalte. Die Reha-Klinik
Miriquidi zählte über 20 Prozent
mehr Patienten als 2011. Die Spezialisierung auf bestimmte Reha- bzw.
Nischen-Angebote zeige Wirkung,
Bad Schlema wies 1.360 Übernachtungen mehr (plus 4,2 Prozent) auf.
„Die Zahl der Gäste mit Kurmittelscheck ist deutlich angestiegen,
also derjenigen Kurgäste, die bei uns
eine von der Krankenkasse bezahlte
ambulante Badekur machen“, berichtet Katja Morgenstern von der
Kurgesellschaft. Es herrsche eine
große Nachfrage nach Radon-Kuren.
Deutliche Zuwächse gab es auch in
Bad Brambach mit 7.091 (plus 6,15
Prozent) mehr Übernachtungen im
Vergleich zu 2011. Bad Elster kam
bei einem Anstieg von fast zwei Prozent auf insgesamt 532.344 Übernachtungen. 
(G.B.)Kurensemble Thermalbad Wiesenbad. Foto: A. LangePrävention tut der Psyche gut
In der Diskussion über Stress am Arbeitsplatz fordert der Berufsverband
Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) den Schwerpunkt auf
Prävention zu legen. „Arbeit muss
gesund erhalten“, erklärt BDP-Präsidentin Sabine Siegl. Es gälte die wertvollen Potenziale jedes Mitarbeiters zu
nutzen und den richtigen Platz für ihn
zu finden. „In den letzten Jahren beobachten wir zunehmend Überforderungsphänomene. Durch eine gesün-dere Gestaltung der Arbeit könnten
diese verringert werden“, so Siegl.
Wenn Psychologen von Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sprechen,
geht es nicht nur um ergonomisches
Sitzen und ausreichende Pausen, sondern auch um Unternehmenskultur,
die in der Transparenz von Abläufen,
Entscheidungsspielräumen, gerechter
Bezahlung und Partizipationsmöglichkeiten sichtbar wird. Ebenso geht
es um passgenaue Personalauswahl,Gibt es eine Krankenkasse,
die ihr Handwerk
genauso gut versteht wie ich meins?Die Antwort liegt nah:
unserer kostenlosen IKK-Servicehotline: 0800 455 1111.
Oder auf www.ikk-classic.deErholungsphasen oder das Thema Erreichbarkeit. 2013 ist das Auftaktjahr
des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz, bei dem der Schutz der Psyche
stärker beachtet werden soll.
Der Anteil psychischer Erkrankungen
an allen Krankschreibungen beträgt
12,5 Prozent, die Fehlzeiten betragen
durchschnittlich 30 Tage im Jahr. Auch
sind 41 Prozent der Frühberentungen
auf psychische Gründe zurückzuführen. 
(G.B.)Leistungsfähig mit betrieblicher
IKK classic bietet kompetente Unterstützung
Nicht nur große Unternehmen, sondern auch zunehmend kleine
und mittelständische Betriebe, haben das Gesundheitsmanagement als Erfolgsfaktor erkannt.
„Der demografische Wandel rückt das Thema der Mitarbeitergesundheit immer stärker ins Zentrum. Die Arbeitskraft der begehrten
Fachleute sollte den Betrieben möglichst lange erhalten bleiben“, so
Stefan Weber, Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Zwickau.
„Die IKK classic bietet den Betrieben kompetente Unterstützung in
Sachen betriebliches Gesundheitsmanagement.“ Neben den klassischen gesundheitlichen Themen, wie beispielsweise Rückengesundheit und Ernährung, spielt auch die Mitarbeiterzufriedenheit
eine große Rolle. Gesunde Mitarbeiter, die spüren, dass sich ihr
Arbeitgeber kümmert, sind nicht nur leistungsfähiger, sondern
auch motivierter.
Die IKK classic unterstützt beim Einstieg in ein langfristiges und
qualitätsgesichertes betriebliches Gesundheitsmanagement.
Mehr Informationen: www.ikk-classic.deOase der Ruhe und Ents
In magischem Licht empfängt dich die Badehalle. Du streckst dich auf dem warmen
Stein. In betörender Mischung aus duftendem Öl und aromatischen Seifen massieren
geschulte Hände deinen schaumumhüllten
Körper. Von fern erfasst zarte Musik deine
So oder ähnlich kann jeder es am eigenen
Leib erleben, wenn er die Pforten des Badehauses durchschreitet. Es ist das erste original arabische Hamam in Chemnitz, das mit
exotisch-orientalischen Flair seine Besucher
schon seit Herbst 2008 verzaubert.
Ideal für Jung und Alt – zum Abspannen nach
stressigem Tag oder anstrengender Arbeit.Sich der beruhigenden Seele des Wassers anvertrauen, egal ob pur, mit Dampfsauna oder
Massage. Mit Körper und Seele eintauchen in
den Zauber von 1001 Nacht.
Geöffnet ist jeweils von 10 bis 21 Uhr mit Tagen für Frauen und gemischtes Publikum. Um
allen Gästen gleichermaßen eine entspannte
Atmosphäre zu bieten und auf individuelle
Wünsche bestmöglich einzugehen, wird um
Voranmeldung gebeten. Genießen lassen
sich attraktive Verwöhnprogramme, Massagen, Körperpeeling und Haarentfernung auf
traditionelle orientalische Art. Verschenkt
als Gutschein ist es auch ein besonderes
Erlebnis für Familie, Freunde oder Bekannte.Was passiert in einem Hamam?Aus an den Wänden befindlichen Wasserbecken
schöpft man das belebende Nass, gießt es sich
über und spürt, wie es am Körper wärmend herabrinnt. Das Licht ist gedämpft, die Luft ist
erfüllt von Nebelschwaden und leisen orientalischen Klängen. Körper und Geist werden frei.Bei Eintritt erhält der Gast ein Leibtuch, auch
Pestemal genannt. Es reicht von den Schultern
bis zu den Knien. In einem Hamam geht man
immer bedeckt, das heißt die Intimsphäre
Zur eigenen Handhabung erhält man eine
hübsch verzierte metallene Wasserschale. Zuerst entspannt man bei etwa 40°C im
Hauptraum des Bades, lehnt sich an die beheizten Wände, streckt sich auf dem heißen
Stein aus und genießt einige Minuten ruhig die
Atmosphäre. Die Muskeln werden locker, die
Poren öffnen sich, der Stoffwechsel kommt in
Schwung.Wirkung eines Hamambesuches
Das persönliche Wohlbefinden wird merklich erhöht. Verspannungen lösen sich, die
Durchblutung der Haut wird angeregt und die
Hautalterung verzögert. Regelmäßige Hamambesuche erzeugen einen hohen kosmetischen Effekt für den ganzen Körper. Durch
das angewandte Peeling erlebt der Menschw 5-jähriges Bestehen
(seit November 2008)
w Tag der offenen Tür am 7. Juli 2013
ab 14 Uhr zum schönherr.festw
wTel. 0371 4938114www.hamam-sindibad.deden Besuch als äußerst erfrischend und belebend. Nicht nur der Körper wird gebadet
und gepflegt. Auch die Seele erlebt so eine
einzigartige Entspannung, hervorgerufen
durch Wärme, angenehme Düfte und sanftes
Lichtambiente. Die völlige Entspannung bei
Peeling-, Seifen- und Massageanwendungen
ist die angenehme Folge.
Sorgen und Probleme des Alltags bleiben vor
der Tür. Man wird eingeladen sich fallen zu
lassen, die Augen zu schließen und ausgiebig
zu entspannen. Sich einlassen auf die ruhige
Stimmung, die leise Musik, den Duft, sowie
den fürsorglichen Händen des Hamam-Meisters wird Jedem schon bald ein bleibendes
w angenehme 40 °C
w kreislaufschonend wohltuend und
entspannend für Jung und Alt
w hamamtypische Badekleidung
mit Pestemal-LeibtuchAktuellesErlebnis Hamam ideal für:
erfrischt-reines Hautbild
beruflichen Ausgleich und Stressabbau
Sportler zur Regeneration und Erholung
Urlaubsgefühl im Orient-FlairHamam Sindibad GmbH
Schönherrstraße 8 | 09113 ChemnitzSeifenschaumbehandlung durch den
Hamammeister Mohammed Ahmed RamadhanUnsere Verwöhn-Angebote:
w Körperpeeling mit Seidenhandschuh
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w Seifenschaum-Massagen
w Haarwaschung
w Ölmassagen u.v.a.m.44Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · AnzeigensonderseiteInnovative
Mit einer „InnoPrämie“ unterstützt
Sachsen den Tüftlergeist in kleinen
Prämie wird für externe Forschungsund Entwicklungsleistungen für neue
Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen und technische Hilfe bei der
Umsetzung gewährt. Die Förderung
beträgt bis zu 50 Prozent des jeweiligen Vorhabens, maximal 20.000
Euro pro Jahr und Unternehmen.Virtual Reality macht es möglich: Tino Riedel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik
der TU Chemnitz, steht mitten „im“ Werkzeugwechsler eines 5-Achs-Bearbeitungszentrums. Foto: TU Chemnitz/Andreas GolleAutomation für Sie!
Planung und Umsetzung Ihrer
Optimierung bestehender Anlagen auf
Energieeffizienz, Verfügbarkeit und Taktzeit
Siemens S5 / S7 und Phoenix
Umstieg von S5 auf S7
Wartung und Prüfung von Sicherheitseinrichtungen (Pilz, Sick)
Antriebssteuerung (SEW, Siemens)
Profinet-, Profibus- und Safetybusnetzwerk
Konstruktion von Schaltschränken und Anlagentechnik
Prüfung bestehender und neuer Konstruktionen auf
Maschinensicherheit (EN ISO 13849)
Erstellen und Optimieren von Programmen (KUKA, FANUC, ABB)
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Frau Waege (manja.waege@effisi.de) freut sich auf Ihre Unterlagen!euro engineering AG Chemnitz –
Innovative Hard- und Software als drittes Standbein neben
Konstruktionsdienstleistung und Automatisierungstechnik
Häufig entstehen Innovationen oder Verbesserungen als Folge eines Produktionsprozesses oder im Bereich ausgewiesener Forschungsstätten, wie Hochschulen
oder Instituten. Kann auch ein Ingenieurunternehmen, welches überwiegend im
Kundenauftrag tätig ist, innovativ sein? Die Antwort des Chemnitzer Unternehmens
euro engineering AG lautet: Es kann nicht nur, es muss sogar. Innovation besteht
für uns zum einen in der permanenten Erweiterung unseres Könnens und zum anderen in der Schaffung innovativer Lösungen- im Idealfall sogar unabhängig von
einer konkreten Kundenanfrage.
So wird seit 2010 als Ergänzung des klassischen Portfolios rund um CAD-Konstruktion und Automatisierungstechnik auch an Hard- und Softwarelösungen für unterschiedlichste Branchen „getüftelt“. Damit können Kunden nun auch Antworten für Aufgabenstellungen erhalten die
über die Anwendung von Standardprodukten hinausgehen. Beispiele dafür sind
die Anbindung von Industrieautomation an unternehmenseigene Datenbanken
oder die Ansteuerung von mechatronischen Systemen durch eigens für die Aufgabe
maßgeschneiderte Controller. Besonders innovative Lösungen werden aktuell im
Bereich Steuergeräte und Antriebsregelung sowie Visualisierung für den Maschinen- und Fahrzeugbau entwickelt.
Das von der euro engineering AG in den letzten Jahren durch die Bearbeitung derartiger Projekte erworbene Wissen bündeln wir in unserem Kompetenzzentrum
„Elektrische Antriebe / Elektronik“ am zweiten Unternehmensstandort in Zwickau.
Hier arbeiten unsere Spezialisten intensiv an den Themen Elektromobilität, Hybridantriebe, den dazugehörigen Batteriesysteme sowie notwendigen Steuerungs- und
Regelsystemen. Deren Anwendung in vielen Branchen sowie die damit verbundenen neuartigen Fertigungs- und Entwicklungsprozesse stellen oft technologische
Herausforderungen für das Engineering dar.
Die euro engineering AG Chemnitz ist mit ihren zwei Standorten in Chemnitz und
Zwickau und insgesamt 100 Mitarbeitern regional im Raum Südsachsen für die dort
ansässige Industrie als Innovationspartner für große und kleine Projekte in allen
Branchen tätig.Innovative Hard- und Software für
// Büro Chemnitz:
Tel. +49 (0) 371 / 273 26 -600
chemnitz@ee-ag.com // www.ee-ag.com// Büro Zwickau:
Tel. +49 (0) 375 / 200 63 62 -0
zwickau@ee-ag.com // www.ee-ag.com
Thomas Herzog // thomas.herzog@ee-ag.comAnsprechpartner:
Robert Wolf // robert.wolf@ee-ag.comBis 2020 Reserven für die Spitze heben
Sachsen ist in technologischer Hinsicht
gut aufgestellt, wenn auch der demographische Wandel mittelfristig noch eine
erhebliche Herausforderung darstellen
wird. Insgesamt besitzt der Freistaat das
Potenzial, im Jahr 2020 zu den wissenschaftlich und wirtschaftlich führenden
Regionen in Europa zu gehören, wie Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer im März bei der Vorlage des „Technologieberichts 2012“ einschätzte.
Dem Bericht zufolge weist Sachsen Stärken vor allem bei den Forschungsaktivitäten auf. Chancen ergäben sich aus
den Forschungsausgaben, der Kooperationsneigung und der Beteiligung an
Förderprogrammen. Risiken lägen vor
allem in der Verwertung von Forschungsergebnissen und punktuell auch in der
Bildung. Der Anteil sächsischer Ausgaben
für Forschung und Entwicklung (FuE) am
Bruttoinlandsprodukt liegt bei 2,88 Prozent und somit leicht höher als der Wertfür Deutschland (2,80 Prozent). Bei den
Drittmitteleinnahmen der Universitäten liegt Sachsen mit 360.650 Euro pro
Professor bundesweit an der Spitze. Die
Gesamtaufwendungen für FuE in der
sächsischen Wirtschaft erhöhten sich
um 61 Prozent. Jedoch wirke sich hier
die kleinteilige Betriebsstruktur weiter
nachteilig aus, heißt es. In Sachsen sind
63 Prozent des FuE-Personals in kleinen
und mittleren Unternehmen beschäftigt,
im Bundesdurchschnitt 17 Prozent.
Dafür sei die Kooperationsneigung in
den neuen Ländern höher als im Westen. Während 2008 noch 52 Prozent der
kontinuierlich FuE betreibenden Unternehmen Technologietransfer betrieben,
waren es 2012 schon 83 Prozent. Ein Ungleichgewicht gibt es bei der Forschungsförderung. Der überwiegende Teil der dafür beantragten Bundes- und EU-Mittel
fließt in die Region Dresden, da dort viele
FuE-Firmen ihren Standort haben.  (G.B.)Das Projekthaus „MeTeOr“ bietet
Wissenschaft und Wirtschaft eine Plattform
zur gemeinsamen Ideengenerierung und
Nutzung einer flexiblen und wandlungsfähigen Infrastruktur für Forschung und
Entwicklung. Foto: Jürgen LöselANZEIGEClevere Idee – starkes Angebot
Hoch hinaus mit der Citan-Leiter-Aktion bei Schloz Wöllenstein
Leistung wie ein Riese, Durst Schloz Wöllenstein hat dazu bis
wie ein Spatz - der neue Merce- 30.06.2013 ein ganz besonderes
des-Benz Citan ist der effiziente Angebot:
Kompaktlieferwagen.
Wenn bei der Bestellung
seinen vielen praktischen
eines neuen Citan als AusFunktionen zählt eine
stattung eine Leiterklapinnovative Lademöglichpe enthalten ist, gibt es
keit: Die Leiterklappe
eine Aluleiter kostenlos
im neuen Citan ermögdazu! Die hochwertige
licht das Laden sowie
konische Leiter besitzt
Transportieren laneine breite Standbager bzw. sperriger
sis, Holme aus AluGüter, die wegen
ihrer Größe nicht
Sprossenholmverin den Laderaum
passen und bietet
Qualitätsbördeso eine weitere
lung, Spreizsimultifunktiocherung durch
nale Lade- und
Transportmögund ist beidlichkeit - eine
seitig begehSprossen: 2 x 9, Gewicht: 9,8 kg
clevere Idee! Leiterlänge: 2,62 m, Breite: 620 mm
bar.Weitere Informationen zum
Mercedes-Benz Citan und dem
Leiterangebot erhalten Sie bei
Schloz Wöllenstein in Chemnitz, Freiberg, Frankenbergund Annaberg-Buchholz oder
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0371/5223-177 oder per E-Mail
an alexandra.scholz@swmb.de.Cita n W
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89,0 0 €Schloz Wöllenstein GmbH & Co. KG | Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service
Werner-Seelenbinder-Straße 11 b | 09120 Chemnitz
Telefon: 0371 – 5223 190 | Fax: 0371 – 5223 197 | info@swmb.de | www.swmb.de
Schloz Wöllenstein in Chemnitz | Freiberg | Frankenberg | Annaberg-Buchholz
Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 StuttgartKraftstoffverbrauch (l/100 km): innerorts 5,4-4,7/außerorts 4,7-4,2/ kombiniert 5,0-4,3. CO2 -Emissionen (g/km): kombiniert 130-112 g/km.
Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.*Kaufpreis ab Werk 12.725,00 €, abzüglich
Sonderbonus Markteinführung 735,00 € befristet bis 30.06.2013, Markteinführungskaufpreis ab Werk 11.990,00 €, Leasing-Sonderzahlung 2.196,64 €, Laufzeit 48 Monate, Gesamtlaufleistung 40.000km. Ein Leasingbeispiel der
Mercedes-Benz Leasing GmbH, Siemensstraße 7, 70469 Stuttgart. Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer, sofern die Beträge umsatzsteuerpflichtig sind. Abb. enthält Sonderausstattung.Das IHK-Magazin
„Wirtschaft Südwestsachsen”Druckauflage (III/2012):
71.430Themenplan 2013 (Anzeigen-Sonderseiten)
Präsentation mit Anzeige und redaktionellem Text möglich!
AusgabeSpecialAnz.-SchlussDU-SchlussErsch.-termin1_2/2013· Fitness, Wellness und Gesundheit
· Automatisierungs- und Fertigungstechnik
· IT-Lösungen für Unternehmen06.12.201216.01.201306.02.2013ç17.01.201313.02.201306.03.2013ç
ç14.02.201313.03.201310.04.201321.03.201317.04.201308.05.201318.04.201315.05.201305.06.201313.06.201317.07.201307.08.2013Messe-Vorschau: intec in Leipzig (26.02. - 01.03.); CeBIT in Hannover (05.03. - 09.03.)
3/2013· Verpackungen und Versand
· Messen, Tagungen, Seminare
Messe-Vorschau: Autosalon Chemnitz (22.03. - 24.03.); Hannover Messe (08.04. - 12.04.)4/2013· Personaldienstleistung
· Innovative Produkte und Lösungen
· Fitness, Wellness und Gesundheit5/2013· Gewerbegebiete und -immobilien
· Vertrieb und Verkauf6/2013· Mitarbeiterqualifizierung
· Transport und Logistik7_8/2013·
·Sicherheit und Schutz
Metallverarbeitung in Sachsen
MaschinenbauMesse-Vorschau: EMO Hannover (16.09. - 21.09.)çç9/2013· Energie und Umwelt
· Medien und Kreativwirtschaftç18.07.201314.08.201304.09.201310/2013· Firmenfeierlichkeiten und Genuss pur
· Finanzierung und Versicherung
· Gut gerüstet für den Winterç15.08.201318.09.201309.10.201311/2013· Textilland Sachsen
· Rund um die moderne ITç19.09.201309.10.201306.11.201312/2013· Messen, Tagungen, Seminare
· Regionale Dienstleister
· Unternehmernachfolgen richtig planenç17.10.201304.12.201327.12.2013Änderungen vorbehalten.Anzeigenpreise, das Verbreitungsgebiet und weitere Informationen
finden Sie unter: www.ihk-chemnitz-mediadaten.deS Ü D W E S T S A C H S E N03
2 0 1 3Sie möchten Ihr Unternehmen im Rahmen eines anderen Sonderthemas präsentieren?
Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gern zu Ihren Wünschen.Ihr Ansprechpartner:
Roy Tippner
WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH - ein Unternehmen der WVD Mediengruppe
Telefon: 0371 / 5289178, Fax: 0371 / 5289391, E-Mail: r.tippner@wochenspiegel-sachsen.deGeprüfter Sachverstand
S. 10Gewählt: Wirtschaftsjunioren mit neuer SpitzeS. 9Gefordert: Lebensmittelkontrollen verbessernS. 17Erhöht: Jugendschutz im SpielhallengewerbeS. 21www.chemnitz.ihk24.de48Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Aus- und WeiterbildungANZEIGENKleine Forscher erobern
GrundschulenImmobilienExklusiv für Geschäftsleute
Wir suchen Einfamilienhäuser im Bereich Zwickau - Plauen Stollberg - Lugau - Aue - Schwarzenberg.
Unsere Angebote für Wohnen und Gewerbe finden Sie hier:
www.wuestenrot-immobilien.de/peter.singer
oder Telefon 0375 / 44 44 886.Die Stiftung „Haus der kleinen
Forscher” unterstützt seit sechs
Jahren in ganz Deutschland bei
den naturwissenschaftlichen Phänomenen sowie den mathematisch-technischen Fragestellungen des Alltages. Um die frühkindliche Bildung so früh wie
möglich zu unterstützen, ist die
Chemnitz seit 2009 ein lokaler
Netzwerkpartner der Stiftung
„Haus der kleinen Forscher”.
Sie möchte dazu beitragen, in
der Wirtschaftsregion Chemnitz/
Vogtland/Zwickau die Kinder
frühzeitig für die Naturwissenschaft, Mathematik und Technik
zu begeistern und damit demFachkräftemangel entgegenwirken. An der Herbstbefragung
2012 des Netzwerkes der Industrie- und Handelskammer Chemnitz zum Nutzen des Hauses der
kleinen Forscher haben sich 89
Einrichtungen beteiligt.
Im Herbst 2013 endet die Modellphase des Bildungsprojektes
„Sechs- bis zehnjährige Kinder”.
Das Netzwerk der IHK Chemnitz
wird dann Workshops der Stiftung „Haus der kleinen Forscher”
für pädagogische Fachkräfte im
Hort- und Grundschulbereich
anbieten. Damit möchten wir die
derzeitige Entwicklung im Sachunterricht unterstützen.
Cindy Behr, Tel. 0371/6900-1455Ausbilderarbeitskreis am 24. April
Am 24. April findet in der Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Regionalkammer Zwickau,
Äußere Schneeberger Straße 34,
ab 14 Uhr ein Ausbilderarbeitskreis zum Beruf „Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und
Kautschuktechnik“ statt. Die Einladungen dazu werden zeitnah an
die entsprechenden Unternehmenverschickt. Schwerpunkte der Veranstaltung werden u.a. sein:
– Neuordnung des Berufsbildes,
–	erste Informationen zur gestreckten Prüfung,
–	Informationen zu Fortbildungsmöglichkeiten in diesem Beruf.
Ihre Fragen richten Sie bitte an die
Berater Berufliche Bildung der IHK
Chemnitz.
•Girls´Day und Boys´Day am 25. April
Am 25. April ist wieder Girls‘Day
und Boys’Day. An diesem Tag
laden Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland
Jugendliche zu einem Praktikumstag ein, um Berufe zu erkunden,
in denen sie jeweils unterrepräsentiert sind. Mädchen informieren sich vor allem über Berufe in
Technik, Informationstechnologie,Industrie und Forschung. Jungen
erleben den Arbeitsalltag in sozialen oder kaufmännischen Berufen.
Auch in diesem Jahr beteiligen
sich die Unternehmen und tragen
ihre Angebote für Mädchen oder
Jungen in die Aktionslandkarten
der jeweiligen Internet-Portale
ein: http://www.girls-day.de bzw.
http://www.boys-day.de
•Die IHK Chemnitz im Internet - rund um die Uhr
geldwerte Informationen und Serviceangebote
unter http://www.chemnitz.ihk24.de49Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Aus- und WeiterbildungBerufeweltmeisterschaft
WorldSkills Leipzig 2013www.stark-fuer-ausbildung.de… als Workshop Supervisor!
Die Workshop Supervisors sind die „WerkstattLeiter“ eines Skills (Berufs). Sie sind für die Installation, die Geräte und das Material ihrer Workshops
verantwortlich. Sie betreuen den Auf- und Abbau
eines Skills. Unterstützt werden sie von skill spezifischen Volunteers.
… als Volunteer!
Egal, ob im Bereich der Besucherführung, der Medienbetreuung, als Unterstützung im Logistikbereich
oder direkt als Helfer auf einer der Wettbewerbsflächen – für jeden ist der passende Einsatzbereich
Vom 2. bis 7. Juli 2013 findet die WorldSkills erst- dabei.
malig seit 40 Jahren wieder in Deutschland statt.
Über 1.000 Teilnehmer/innen werden in 46 Berufs- Kontaktdaten:
disziplinen, genannt Skills, gegeneinander antreten. WorldSkills Leipzig 2013 GmbH,
Seien Sie dabei und unterstützen Sie dieses ein- Humboldtstraße 18, 04105 Leipzig, Germany,
www.worldskillsleipzig2013.com,
zigartige Event!
Gesucht werden freiwillige Helfer (sog. Workshop Kati Heinke (Team Leader Workshop Supervisors)
Supervisors und Volunteers), die mit ihren Kennt- Telefon: +49 (0)3419797639,
nissen und Fertigkeiten zum Gelingen der Welt- Mobil: +49 (0)1733580863,
meisterschaft der Berufe beitragen. Sie helfen heinke@worldskillsleipzig2013.com,
dabei, Leipzig, die Region und das Gastgeberland Volunteer Management Team,
Deutschland als würdigen Gastgeber dieses inter- Telefon: +49 (0)3419797979,
volunteers@worldskillsleipzig2013.com	 •
nationalen Großereignisses zu präsentieren
Go l d b e c k _ CHE 9 9 _ 3 n e u . p d fSe i t e11 0 . 0 2 . 1 2 ,Zur Unterstützung des betrieblichen Ausbildungspersonals, insbesondere in kleinen und
mittleren Unternehmen, steht unter www.
stark-fuer-ausbildung.de ein Internetportal zur
Verfügung. Es richtet sich vordergründig an
Ausbildungsverantwortliche und ausbildende
Fachkräfte und bietet praxisnahe Hilfestellung
rund um die Ausbildung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf.
In dem umfangreichen Informationsangebot
finden Sie ein Ausbilderhandbuch, Praxisbeispiele und viele weitere Materialien. Das Internetportal ist eine gemeinsame Aktion der
DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung – Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH und der ZWH-Zentralstelle für die
Weiterbildung im Handwerk e. V.Azubi- und Studientage
Die Messe für Ausbildung und Studium findet
wieder in der Messe Chemnitz statt. Am 27. und
28. April erwarten in der Messehalle 1 die Besucher Unternehmen, Einrichtungen der Region
und die IHK Chemnitz. Von 10 bis 16 Uhr beraten wir gern zu Fragen der Aus- und Weiterbildung am Stand 144. http://azubitage.de1 4 : 1 7ANZEIGEGewerbebau mit
konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.deGOLDBECK Ost GmbH, Niederlassung Sachsen
08233 Treuen, Zum Bahndamm 18
Tel. 03 74 68 / 69-62 1050Wirtschaft Südwestsachsen · 4/2013 · Unser TippKarl Schmidt-Rottluff.Werke aus
Karl Schmidt-Rottluffs Gemälde gehören zu den
Schwerpunkten der Kunstsammlungen Chemnitz.
Gegenwärtig umfasst die 1920 angelegte Sammlung 52 Gemälde, zwei Skulpturen, über 250
grafische Arbeiten und kunsthandwerkliche Gegenstände, sowie 619 Autographen dieses in
Chemnitz-Rottluff geborenen Künstlers von Weltgeltung.
Das Spektrum repräsentiert alle Schaffensperioden des Künstlers, von frühen Ölskizzen aus seiner
Gymnasialzeit über die exemplarischen Gemälde
der BRÜCKE-Jahre bis hin zum eigenständigen und
dann auch reifem Spätwerk.
www.kunstsammlungen-chemnitz.deFoto: May Voigt, Chemnitz, VG Bild-Kunst, Bonn 2013VORSCHAU
In Ausgabe 5/2013 lesen Sie:Fortbildungsabsolventen
geehrtIMPRESSUM
Druckauflage (III/2012):
Jahrgang 2013Herausgeber:
Tel. 0371 6900-0Gesamtherstellung und Verlag:
Wochenspiegel Sachsen Verlag GmbH ein Unternehmen der WVD Mediengruppe
Tel. 0371 5289200
Fax 0371 5289216
Tel. 0371 5289178
Fax 0371 5289391
Mail: r.tippner@wochenspiegel-sachsen.de
www.ihk-chemnitz-mediadaten.dehttp://www.chemnitz.ihk24.de
Redaktion: Marion FiedlerFoto: W. SchmidtRedaktionskollegium:
Dr. Katrin Förster, Torsten Spranger,
Michael Barth, Angela Grüner
Beiträge geben die Meinung des Autors, jedoch nicht unbedingt die der Kammer wieder.Vertriebsreklamation:
Tel. 0371 5289245
Fax 0371 2785250
Mail: f.heyder@wvd-mediengruppe.de
Anlieferung der Beilagen:
WVD Logistikzentrum,
Es ist die Anzeigenpreisliste Nr. 11 vom
März 2012 gültig.Titelbild:
Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als
Mitglied der IHK.
Die „Wirtschaft Südwestsachsen“ ist das
offizielle Organ der IHK Chemnitz.
Preis für Abonnement jährlich 25,56 € zuzüglich Zustellgebühr.
und Unterlagen wird keine Haftung übernommen. Die IHK Chemnitz ist zertifiziert
nach DIN EN ISO 9001:2008.MDR INFO. Nachrichten, die unter die Haut gehen.All pages:345678911121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950InfoSaveLikeShareDownloadMore[Title will be auto-generated] Published on Aug 27, 2013 http://www.wochenspiegel-sachsen.de/fileadmin/portal/galerie/Magazine/E-Paper/IHK%2004_2013_Internet.pdfwochenspiegelsachsenFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: § 271

§ 271
 Art. 12
 § 286
 § 271
 § 17

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