Source: https://www.caritas-msp.de/ueber-uns/satzung
Timestamp: 2019-06-25 12:04:25+00:00

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Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. - Satzung
Verkündigung, Liturgie und Caritas sind Grundaufgaben der Kirche. Diese Dienste stehen nicht nebeneinander, sie bilden vielmehr miteinander ein Ganzes. Die Caritas stellt eine besondere Form der Verkündigung der Botschaft Jesu Christi dar. Die Evangelien berichten, dass sich Jesus der Armen und Leidenden angenommen und sich mit ihnen solidarisiert hat. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40).
Dem Vorbild und dem Auftrag Jesu Christi verpflichtet, gibt sich der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. folgende neu gefasste Satzung:
1) Der Verein trägt den Namen „Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V.", nachfolgend „Verband" genannt.
2) Er ist die vom Bischof von Würzburg anerkannte institutionelle Zusammenfassung und Vertretung der Caritas im Landkreis Main-Spessart. Der Verband und seine Organe unterliegen der allgemeinen Aufsicht und der Vermögensaufsicht des Ortsordinarius (Bischof oder Generalvikar). Der Verband steht unter dem Schutz des Bischofs.
3) Er ist Verband der freien Wohlfahrtspflege und eine Gliederung des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg sowie des Deutschen Caritasverbandes.
4) Am 16.11.1964 wurde der Kreis-Caritasverband Lohr a. Main gegründet. Er mündete am 06.02.1975 in die Neugründung des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart e.V. ein und wurde am 14.05.1975 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Gemünden a. Main, Zweigstelle Lohr a. Main, Band II Blatt 69, eingetragen.
5) Der Verband hat seinen Sitz und seine Verwaltung in Lohr a. Main.
1. die caritative Gesinnung und Verantwortung in der Kirche zu wecken und zu erhalten,
2. die Werke der Caritas in den Pfarreien zu fördern und das Zusammenwirken der auf dem Gebiet der Caritas tätigen
Personen, Fachverbände, Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften und Einrichtungen herbeizuführen,
3. Aktionen und Werke überörtlicher Bedeutung, insbesondere bei außerordentlichen Notständen, durchzuführen,
sowie bei diözesanen Aufgaben mitzuwirken,
4. in anderen Organisationen und Zusammenschlüssen mitzuwirken, soweit dort Aufgabengebiete sozialer und
caritativer Hilfe berührt werden,
5. die soziale und caritative Facharbeit und ihre Methoden zu fördern und zu entwickeln,
6. soziale Berufe zu wecken und zu fördern, sowie ehrenamtliche Mitarbeit anzuregen und zu begleiten,
7. die Ausbildung, Fortbildung und Schulung von Mitarbeitern zu vermitteln,
8. die Entwicklung im sozialen und caritativen Bereich zu steuern und zu beeinflussen,
9. die Anliegen der Caritas in Angelegenheiten von überpfarrlicher Bedeutung zu vertreten und mit den Behörden und
sonstigen öffentlichen Organen zusammenzuarbeiten, insbesondere in der Sozial- und Jugendhilfe,
10. in Wahrnehmung seiner Aufgaben als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege die Vertretung seiner
Gliederungen und korporativen Mitglieder in Angelegenheiten von überpfarrlicher Bedeutung und gegenüber
überörtlichen Organen auszuüben,
11. die Caritas als Wohlfahrtsverband und die kirchliche Sozialarbeit im jeweiligen Sozialhilfe- und
Jugendhilfeausschuss zu vertreten,
12. den Verband in den von der Kirche auf Dekanats- oder Kreisebene gebildeten Gremien und deren entsprechenden
Ausschüssen zu vertreten,
13. die Öffentlichkeit über Form, Inhalt und Bedeutung der caritativen Arbeit zu informieren und so ein besseres
Verständnis für dieselbe zu wecken,
14. die Protokolle der Mitgliederversammlungen der pfarrlichen Caritasvereine mit Jahresrechnung, Prüfungsbericht,
Haushaltsplan und Stellenplan zur Kenntnisnahme entgegenzunehmen,
15. die Gründung und Unterhaltung sozialer und caritativer Einrichtungen und Dienste, soweit diese nicht von anderen
kirchlichen Trägern und Organisationen wahrgenommen werden können.
1) Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mild tätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „die steuerbegünstig ten Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). Zweck des Verbandes ist die Förde­rung der Jugend- und Altenhilfe, des Wohlfahrtswesens, der Hilfe für poli­tisch, rassisch oder religiös Verfolgter, für Flüchtlinge, Vertriebene und Aus­siedler, Behinderte sowie der Förderung mildtätiger Zwecke.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Wahrnehmung der in § 2 genannten Aufgaben. Daneben betreibt der Verband in eigener Trägerschaft Einrichtungen und Dienste der Jugend- und Altenhilfe, der Migrationsberatung, psychosozialen Beratung, allgemeinen Sozialberatung ,Betreuungseinrichtung für Obdachlose und sozial Benachteiligte.
2) Der Verband kann seine Zwecke unmittelbar oder als Mittelbeschaffungskörperschaft im Sinne von § 58 Nr. 1 AO im In- und Ausland verwirklichen. Dar­über hinaus kann sich der Verband zur Erfüllung seiner Zwecke Hilfspersonen im Sinne von § 57 Abs. 1 Satz 2AO bedienen.
4) Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zu­wendungen aus Mitteln des Verbandes.
5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
6) Mittelzuwendungen im Rahmen der Voraussetzungen des § 58 Nr. 1 und 2 AO sind unabhängig von den vorstehenden Regelungen zulässig.
7) Der Verband ist zu allen Geschäften und Maßnahmen, auch zu Hilfs- und Nebengeschäften berechtigt, die mit dem steuerbegünstigten Verbands­zweck unmittelbar zusammenhängen oder diesen fördern. Insofern kann er auch weitere Unternehmen errichten oder sich an diesen beteiligen, sowie die Niederlassungen gründen.
1) Die den Dekanaten Lohr und Karlstadt zugehörigen Kirchenstiftungen mit eigener Kirchenverwaltung, die Pfarrgemeinderäte, vertreten durch deren Caritasbeauftragten, die im Landkreis tätigen Caritasvereine, anerkannten personalen Fachverbände und Vereinigungen der Caritas sind dem Ver-band angeschlossen und ordnen sich ihm zu.
4) Die „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse" findet Anwendung in der jeweils geltenden Fassung.
5) Der Verband unterhält an seinem Sitz in Lohr eine Geschäftsstelle zur Wahrnehmung der Aufgaben des Verbandes mit seinen eigenen oder ihm unterstellten Einrichtungen und der angeschlossenen Verbände, Vereine und Vereinigungen sowie Arbeitsgemeinschaften, soweit diese keine eigenen Geschäftsstellen unterhalten.
2) Eine persönlich fördernde Mitgliedschaft im Verband ist ausnahmsweise möglich, wenn eine persönliche
Mitgliedschaft in einem pfarrlichen Caritasverein nicht erworben werden konnte. Die Ausübung des Stimmrechts ist
in § 17 Abs. 2 Ziffer. 1 geregelt.
1. geborene korporative Mitglieder. Solche sind alle im Verbandsbereich bestehenden Kirchenstiftungen, die eine
eigene Kirchenverwaltung haben, und alle Pfarrgemeinderatsgremien. Diese sollen in der Regel durch ihren
Caritasbeauftragten vertreten werden. Sie unterliegen keinem Aufnahmeverfahren nach § 6.
2. sonstige korporative Mitglieder. Solche können rechtsfähige kirchlich-caritative Träger von Einrichtungen oder
Diensten aus dem Verbandsbereich werden, wenn sie nach ihren anerkannten Satzungen (Statuten) caritative
Aufgaben erfüllen oder fördern. Die Ausübung des Stimmrechts ist in § 17 Abs. 2 Ziff. 3 geregelt.
4) Eine assoziiert-korporative Mitgliedschaft im Verband kann nur durch schriftlichen Vertrag, welcher den „Leitlinien zum
Anschluss von sozialen Gruppen und Vereinigungen an den Deutschen Caritasverband" vom 15.10.1986 in der jeweils
gültigen Fassung entsprechen muss, erworben werden.
5) Alle Mitglieder der angeschlossenen Caritasvereine auf der pfarrlichen Ebene und Fachverbände sind zugleich
Mitglieder des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart und über diesen Mitglied beim Caritasverband für die
Diözese Würzburg und beim Deutschen Caritasverband.
1) Über die Aufnahme und den Verlust der Mitgliedschaft entscheidet bei persönlich fördernden Mitgliedern der Vorstand, bei korporativen und assoziiert-korporativen Mitgliedern der Caritasrat. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Eine
etwaige Ablehnung des Aufnahmeantrages bedarf keiner Begründung.
1. durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand, die zum Schluss eines Geschäftsjahres des
Verbandes wirksam wird,
1) Es wird von den Mitgliedern ein Jahresbeitrag erhoben, über dessen Art, Höhe und Fälligkeit die
Vertreterversammlung beschließt (§ 18 Ziff. 7).
1. von jedem geborenen korporativen Mitglied nach § 5 Abs. 3 Ziffer 1 ein vom Ortsordinarius festgesetzter
Ertragsanteil seiner jährlichen Sammlungen und Kollekten an den Verband abgeführt wird,
2. von jedem sonstigen korporativen Mitglied nach § 5 Abs. 3 Ziff. 2 ein von der Vertreterversammlung des Verbandes
als angemessen anerkannter jährlicher Mitgliedsbeitrag entrichtet wird.
1) Der Vorstand besteht aus 6 Personen:
4. dem Geschäftsführer, der beim Caritasverband für den Landkreis MSP e.V., angestellt ist,
5. einem weiteren Vorstandsmitglied.
2) Der Geschäftsführer erhält für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung.
3) Der 1. Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende und das weitere Vorstandsmitglied nach § 9 Abs. 1 Ziff. 5 werden von der Vertreterversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Sie bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zu einer Neuwahl im Amt.
1. die Erstellung des jährlichen Tätigkeitsberichtes, der geprüften Jahres-rechnung und deren Vorlage über den
Caritasrat an die Vertreterversammlung,
2. die Erstellung des jährlichen Entwurfes für den Gesamthaushaltsplan mit Stellenplan und dessen Vorlage über den
Caritasrat an die Vertreterversammlung zur Beratung und Beschlussfassung,
3. Entscheidungen über Personalangelegenheiten im Rahmen des genehmigten Haushalts- und Stellenplanes,
außerhalb dieser Pläne die Vornahme von vorläufigen Entscheidungen bis zur haushaltsrechtlichen Bestätigung durch
4. die Entscheidung über Erwerb oder Verlust der Mitgliedschaft von per-sönlich fördernden Mitgliedern (§ 6 Abs. 1 und
Abs. 2 Ziff. 2 a),
7. die Aufnahme von Darlehen im lfd. Haushaltsjahr bis zu einer Höhe von 10 % des in der letzten Steuerbilanz
festgestellten, nicht zweckgebundenen Eigenkapitals,
8. Beratung der Empfehlungen des Beirates des Caritas-Seniorenzentrums.
1) Der Vorstand ist bei Bedarf durch den 1. Vorsitzenden oder in seiner Ver­tretung durch den stellvertretenden Vorsitzenden einzuberufen. Die Einla­dung erfolgt in der Regel schriftlich unter Angabe der Tagesordnung spä­testens
eine Woche vor der Sitzung des Vorstandes. Auf schriftlich be­gründeten Antrag eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand unverzüg­lich einzuberufen.
3) Mitglieder des Vorstandes sind von der Beratung und Beschlussfassung in Angelegenheiten ausgeschlossen, die sie persönlich betreffen. Über die Sitzung des Vorstandes ist von einem damit Beauftragten ein Er­gebnisprotokoll anzufertigen, das von diesem und dem Sitzungsleiter zu unterzeichnen und allen Vorstandsmitgliedern spätestens zur nächsten Sitzung vorzulegen ist.
1) Der Verband wird gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB) durch zwei Personen des Vorstandes gemeinsam vertreten. Im Innenverhältnis wird be­stimmt, daß bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden dieser durch seinen Stellvertreter vertreten wird. Sind beide verhindert, kann der Geschäftsführer gemeinsam mit einem Mitglied des Vorstandes den Verband vertreten.
2. die kirchlichen Vertreter im Jugend- und Sozialhilfeausschuss des Landkreises Main-Spessart,
4. die Vorsitzenden der Sachausschüsse für caritative Aufgaben in den betreffenden Dekanatsräten oder eine
aus dem jeweiligen Dekanats­ratsvorstand zu benennende Person,
5. durch die Vertreterversammlung gewählte Personen, deren Zahl höchstens der Summe der unter 1-4 vorgenannten
Mitglieder entsprechen darf,
2. je ein Vertreter der Gruppe von Leitern der verschiedenen Facheinrich­tungen in kath. Trägerschaft im
Einzugsbereich dieses Verbandes (z. B. Kindergärten, Sozialstationen, kirchliche Schulen), soweit dieser
Vertreter durch die Gruppe dem KCV benannt wird,
3. sofern Arbeitsgemeinschaften für Facheinrichtungen gebildet sind, ent­senden diese anstelle eines einzelnen
Vertreters nach Abs. 2 Ziff. 2 je einen Vertreter in den Caritasrat,
3. die Aufnahme von Darlehen im lfd. Haushaltsjahr in Höhe von mehr als 10 % des in der letzten Steuerbilanz festgestellten nicht zweckgebundenen Eigenkapitals (§ 20 Abs. 1 Ziff. 4);
6. die Beratung und Entscheidung über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, über Neuaufgaben und über die Bildung von Arbeitsschwerpunkten im Landkreis Main-Spessart, unter Beachtung der Empfehlungen und Beschlüsse der Vertreterversammlung;
7. die Koordination caritativer Aktivitäten im Landkreis Main-Spessart.
1) Der Caritasrat wird vom Vorsitzenden nach Bedarf, jedoch mindestens jährlich einmal einberufen. Auf Antrag eines Fünftels seiner Mitglieder oder des Vorstandes ist er einzuberufen. Die Einberufungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung.
2) Die Stimmberechtigung in der Vertreterversammlung wird wie folgt geregelt, wobei gilt, dass jeder Vertreter im
Höchstfall zwei Stimmrechte ausüben kann:
1. persönliche Mitglieder nach § 5 Abs. 5 und persönlich fördernde Mitglieder nach § 5 Abs. 2 können an der
Vertreterversammlung teilnehmen, haben jedoch kein Stimmrecht. Ebenfalls kein Stimmrecht haben die Vertreter der
assoziiert-korperativen Mitglieder (§ 5 Abs. 4)
2. Nur die Mitglieder des Caritasrates nach § 13 Abs. 1 sind auch in der Vertreterversammlung stimmberechtigt,
Mitglieder des Caritasrates § 13 Abs. 2 haben nur beratende Funktion.
3. Jedes korporative Mitglied nach § 5 Abs. 3 entsendet ohne Rücksicht auf die Zahl seiner Mitglieder einen Vertreter.
Die Übertragung des Stimmrechts auf einen anderen Vertreter in der Vertreterversammlung ist durch schriftliche
Vollmacht möglich.
Für die Pfarreien haben je eine Stimme die Kirchenstiftung mit eigener Kirchenverwaltung und der Caritasbeauftragte
des Pfarrgemeinderates (§ 5 Abs. 3).
2. die Wahl der Vertreter zur Vertreterversammlung des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, darunter
der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende und ein Vertreter der bischöflich ernannten Caritasseelsorger,
3. die Entgegennahme des Tätigkeits- und Prüfungsberichtes von Vorstand, Caritasrat, sowie des Prüfungsberichtes
der Verbandsrevisoren
4. Genehmigung der Jahresrechnung, Entlastung des Vorstandes und Genehmigung des Jahresvoranschlages
mit Stellenplan,
4) Es kann auch über Angelegenheiten Beschluss gefasst werden, die nicht auf der Tagesordnung stehen, wenn zwei Drittel der anwesenden Vertreter deren Behandlung beschließen, unbeschadet § 21 Abs. 1.
7) Zur Beschlussfassung über eine Satzungsänderung, eine Änderung des Vereinszweckes oder die Auflösung des Verbandes sind mindestens 15 % der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Beschlüsse dieser Art bedürfen einer
3/4-Stimmenmehrheit der anwesenden Vertreter.
8) Ist eine Vertreterversammlung nach Abs. 5 oder 7 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Vertreterversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung muss spätestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden. Die neue Vertreterversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder mit Stimmrecht beschlussfähig. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten.
3) Die Geschäftsführung der Verbandsorgane und die Jahresrechnung sind alljährlich durch zwei nach § 17 Ziff. 1 gewählte Verbandsrevisoren zu überprüfen. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes und des Caritasrates sein. Dabei sind die erlassenen Richtlinien des Deutschen Caritasverbandes zu beachten. Der Prüfungsbericht über die Geschäftsführung und die geprüfte Bilanz des Vorjahres sind Voraussetzung und Grundlage für die Entlastung der Verbandsorgane.
1. Grundstücksgeschäfte, sofern eine finanzielle Beteiligung des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg bzw. des
Bischöflichen Stuhls erwartet wird,
3. die Hergabe von Darlehen und die Übernahme von Bürgschaften soweit sie im Einzelfall EUR 20.000 übersteigen,
4. die Aufnahme von Darlehen von mehr als 10 % des in der letzten Steuerbilanz festgestellten nicht
zweckgebundenen Eigenkapitals (§ 14 Ziff. 3),
2) Die Vertretungsmacht des Vorstandes wird durch die Genehmigungsvor-behalte nach Abs. 1 Ziff. 1 - 5 eingeschränkt.
Dies wird ins Vereinsregister eingetragen.
2) Für die Beschlussfähigkeit und die Stimmenmehrheit gilt § 18 Abs. 5 bis 7.
4) Beschlüsse über Satzungsänderungen, welche die Gemeinnützigkeit be-treffen, sind vor ihrer Eintragung in das Vereinsregister dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Verbandes an den Caritasverband für die Diözese Würzburg e.V. der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Sollte ein Vermögensanfall an den Caritasverband für die Diözese Würzburg e.V. nicht möglich sein, fällt das Vermögen ersatzweise an den Bischöflichen Stuhl zu Würzburg, welcher das Vermögen ebenfalls unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
1) Vorstehende Satzung wurde beschlossen in der Vertreterversammlung am 16.07.2015 und nach § 21 Abs. 3 durch den Ortsordinarius genehmigt am 13.08.2015.
2) Sie tritt an Stelle der bisherigen Satzung des Caritasverbandes für den Landkreis Main-Spessart in der Fassung vom 08.10.1998 nach Genehmigung durch den Ortsordinarius und mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: § 2
 § 58
 § 57
 § 58
 § 17
 § 6
 § 17
 § 5
 § 5
 § 9
 § 5
 § 5
 § 13
 § 13
 § 5
 § 21
 § 17
 § 18
 § 21