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Timestamp: 2016-10-25 01:24:07+00:00

Document:
U 575/06 (06.09.2007)
U 575/06
R.________, 1966, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Guy Reich, M�nchhaldenstrasse 24, 8008 Z�rich,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 19. Oktober 2006.
Der 1966 geborene R.________ war vom 1. September 2001 bis 29. Februar 2004 bei der Firma X.________ als Chauffeur t�tig gewesen und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 19. M�rz 2003 erlitt er auf der Autobahn einen Auffahrunfall, als ein nachfolgendes Fahrzeug mit seinem im Stau stehenden Personenwagen kollidierte. Der erstmals am 25. M�rz 2003 aufgesuchte Hausarzt Dr. med. P.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, stellte eine schmerzbedingt um 30 % eingeschr�nkte Kopfbeweglichkeit sowie eine verdickte und druckdolente Nacken- und Schultermuskulatur bei Status nach Beschleunigungstrauma der HWS fest (Arztzeugnis vom 8. April 2003). Der hinzugezogene Neurologe Dr. med. I.________ erachtete - bei gleicher Diagnosestellung - das Beschwerdebild weitgehend als weichtteilbedingt, zumal er keine neurologischen Ausf�lle fand (Bericht vom 31. M�rz 2003). Ab 17. Juni 2003 bestand eine Arbeitsf�higkeit im Umfang von 50 % und am 26. November 2003 nahm R.________ seine Arbeit als Chauffeur wieder zu 100 % auf. Aufgrund vermehrter Beschwerden und Schwankschwindel musste er diese im Dezember 2003 endg�ltig niederlegen. Nach anf�nglicher Leistungserbringung verneinte die SUVA mit Verf�gung vom 9. September 2005 den Anspruch des Versicherten auf Leistungen f�r die Zeit ab 13. September 2005. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 20. Februar 2006).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 19. Oktober 2006 ab.
R.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. �berdies sei die SUVA zu verpflichten, ihm Gutachterkosten in der H�he von Fr. 4'740.- zu erstatten.
Die SUVA beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundestamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17 Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Der angefochtene Entscheid ist indessen vorher ergangen, weshalb sich das Verfahren noch nach dem Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943 (OG) richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) erforderlichen nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337, 118 V 286 E. 1b S. 289, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406) sowie bei Unf�llen mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) im Besonderen (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 340 f.) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Beweislastverteilung in Bezug auf das Dahinfallen einer zun�chst anerkannten nat�rlichen Kausalit�t (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, U 180/93, mit Hinweisen). Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erw�gungen zur �berdies erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 402 E. 2.2 S. 405, 125 V 456 E. 5a S. 461 f. mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Fehlentwicklungen (BGE 115 V 133) oder einem HWS-Schleudertrauma (BGE 117 V 359). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu betonen ist, dass die Ad�quanzbeurteilung nach einem Unfall mit HWS-Schleudertrauma, HWS-Distorsion oder Sch�del-Hirntrauma (ohne organisch [hinreichend] nachweisbare Gesundheitssch�digung) grunds�tzlich nach der in BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 und 369 E. 4b S. 382 dargelegten Rechtsprechung zu erfolgen hat, sofern innerhalb einer Latenzzeit von h�chstens 72 Stunden Kopf- oder Nackenschmerzen auftreten (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 f. E. 5e, U 264/97) und sich in der Folge das f�r derartige Verletzungen charakteristische Beschwerdebild (dazu BGE 119 V 335 E. 1 S. 338) zeigt. Die Beurteilung der ad�quaten Kausalit�t ist jedoch unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (BGE 115 V 133) vorzunehmen, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99) oder wenn im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, U 164/01).
Streitig und zu pr�fen ist, ob nach dem Zeitpunkt des Fallabschlusses am 12. September 2005 noch eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht.
3.1 Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer beim Unfall vom 19. M�rz 2003 ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) oder eine schleudertrauma�hnliche Verletzung der HWS ohne nachweisbare Funktionsausf�lle erlitten hat (Berichte des Dr. med. I.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, vom 31. M�rz und 28. August 2003). Mit der Vorinstanz kann sodann bejaht werden, dass die vom Versicherten nach dem 12. September 2005 geklagten Beschwerden zumindest teilurs�chlich und somit nat�rlich kausal auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren sind (BGE 121 V 326 E. 2a S. 329, 119 V 335 E. 1 S. 337). Zu beurteilen bleibt einzig der Zeitpunkt der Ad�quanzbeurteilung durch die Beschwerdegegnerin und die Frage, ob die �ber den 12. September 2005 hinaus geklagten Beschwerden des Versicherten noch in einem ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 19. M�rz 2003 stehen.
3.2 Mit Blick auf den Zeitpunkt der Ad�quanzbeurteilung stellte sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, auf Grund der Akten lasse sich nicht beanstanden, dass die SUVA den medizinischen Endzustand im Zeitpunkt des Fallabschlusses als erreicht erachtete, worin ihr vollumf�nglich beizupflichten ist. Zwar schlug Prof. Dr. med. S.________, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation in seinem Privatgutachten vom 27. Juli 2006 unter anderem wiederum "Physiotherapeutische Behandlung zum strukturierten Aufbau eigenverantwortlich durchzuf�hrender Behandlungs- und Trainingsmassnahmen" vor. Er begr�ndete aber nicht n�her, weshalb dieselben, in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgiebig und ohne nachhaltigen Erfolg durchgef�hrten therapeutischen Massnahmen nunmehr knapp dreieinhalb Jahre nach dem Unfall noch einen erheblichen Heilungserfolg herbeif�hren k�nnen sollten. Weshalb von seinem Behandlungsvorschlag entgegen den fr�heren Erfahrungen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) zu erwarten gewesen w�re, ist demnach nicht nachvollziehbar. Mit Beschwerdegegnerin und Vorinstanz ist deshalb gest�tzt auf die Ausf�hrungen des SUVA-Kreisarztes Dr. med. O.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, in seinem Bericht vom 10. Januar 2005 anzunehmen, dass der zweieinhalbj�hrige unfallbedingte Heilbehandlungsprozess im September 2005 an dem Punkt angelangt war, bei welchem von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte. Der von der Verwaltung gew�hlte Zeitpunkt der Ad�quanzbeurteilung ist unter den gegebenen Umst�nden im Lichte der Praxis gem�ss Urteil U 246/03 vom 11. Februar 2004 E. 2.4 mit Hinweisen, ver�ffentlicht in HAVE 2004 S. 119 (vgl. Urteil U 414/05 vom 7. Juni 2006, E. 4.2 und 4.3) rechtens, zumal in diesem Rahmen die psychischen Komponenten der unfallbezogenen Merkmale keine Ber�cksichtigung finden, und sich die durch Prof. Dr. med. S.________ und Dr. med. I.________ (im Bericht vom 27. Dezember 2005) vorgeschlagenen Therapiemassnahmen auf die chronifizierte Schmerzproblematik beziehen.
3.3 Hinsichtlich der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs hat das kantonale Gericht gest�tzt auf eine ausf�hrliche und sorgf�ltige W�rdigung der medizinischen Unterlagen zutreffend erkannt, dass zwar - insoweit ist dem Beschwerdef�hrer beizupflichten - nicht auf eine psychische Problematik solcher Art zu schliessen ist, dass die zum typischen Beschwerdebild nach Schleudertrauma der HWS auftretenden Beeintr�chtigungen unmittelbar nach dem Unfall ganz in den Hintergrund getreten w�ren. Es ist aber davon auszugehen, dass die physischen Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall (vom 19. M�rz 2003) bis zum f�r die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (vom 20. Februar 2006) gesamthaft, jedenfalls ab April 2004, nur mehr eine vergleichsweise untergeordnete Rolle gespielt haben. Im Dezember 2003 musste der Versicherte aufgrund eines Schmerzrezidivs bei posttraumatischem zervicozephalem Schmerzsyndrom (Bericht des Dr. med. I.________ vom 15. Dezember 2003) die bereits wieder aufgenommene Arbeit vollst�ndig niederlegen. Die in der Folge in die Wege geleitete station�re neurologische Rehabilitation in der RehaClinic Y.________ scheiterte aufgrund einer im Vordergrund stehenden schweren depressiven Symptomatik (Austrittsbericht vom 1. Juni 2004). Die Behandlung der Depression stand fortan im Mittelpunkt, was auch der Neurologe Dr. med. I.________ in seinem Bericht vom 30. September 2004 best�tigte und nebst der festgehaltenen depressiven Entwicklung den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsst�rung mit gest�rter Schmerzverarbeitung �usserte (Bericht vom 27. Dezember 2005). Der behandelnde Psychiater Dr. med. L.________ wies denn auch am 23. September 2005 auf eine weitere Verschlechterung des Zustandes hin, wobei auch er die therapieresistenten chronischen Schmerzen erw�hnte und von einem schweren Zustandsbild sprach. Gest�tzt hierauf hat die Ad�quanzbeurteilung nicht nach den f�r Schleudertrauma und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS, sondern nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln zu erfolgen (E. 2.2 hievor). Daran vermag auch das Privatgutachten nichts zu �ndern, welches nicht geeignet ist, Zweifel an der sorgf�ltigen vorinstanzlichen Beweisw�rdigung zu begr�nden. Namentlich l�sst es der Experte an einer schl�ssigen Begr�ndung vermissen, weshalb er das depressive Zustandsbild - im Gegensatz zu den behandelnden �rzten - nicht im Vordergrund stehend erachtete. Ebenso wenig enth�lt der letztinstanzlich ins Recht gelegte Bericht des Dr. med. I.________ vom 9. November 2006 neue Gesichtpunkte, worin er die Diagnose eines chronischen, posttraumatischen zervikozephalen Schmerzsyndroms bei Status nach Beschleunigungstrauma der HWS am 19. M�rz 2003 best�tigte. Dass der Beschwerdef�hrer in somatischer Hinsicht tats�chlich ein Beschleunigungstrauma mit entsprechenden k�rperlichen Symptomen erlitten hat, ist unbestritten. Nach dem Gesagten sind die Beschwerden und Schmerzen des Versicherten aber nicht als klar ausgewiesene organische Folgen des Ereignisses vom 19. M�rz 2003 zu interpretieren, bei welchen sich der nat�rliche und der ad�quate Kausalzusammenhang im praktischen Ergebnis weitgehend decken w�rden (vgl. BGE 125 V 456 E. 5a S. 461 mit Hinweisen). Vor diesem Hintergrund ist daher aus rechtlicher Sicht nach der mit BGE 115 V 133 begr�ndeten Rechtsprechung zu beurteilen, ob die noch geklagten Beschwerden in einem ad�quat-kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 19. M�rz 2003 stehen (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, U 164/01).
Einfache Auffahrunf�lle werden im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen qualifiziert (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237 E. 5.1.2, U 380/04). Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs w�re daher zu bejahen, wenn ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt w�re oder mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben w�ren (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140).
Der Unfall vom 19. M�rz 2003 hat sich weder unter besonders dramatischen Umst�nden ereignet, noch war er - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 E. 3b/cc; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 ff., U 248/98) - von besonderer Eindr�cklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge. Die Diagnose eines Schleudertraumas oder einer schleudertrauma�hnlichen Verletzung der HWS vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung und insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen, f�r sich allein nicht zu begr�nden. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (Urteile U 79/05 vom 10. Februar 2006, U 386/04 vom 28. April 2005, U 371/02 vom 4. September 2003, U 61/00 vom 6. Februar 2002 und U 21/01 vom 16. August 2001). Diese k�nnen beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 361 E. 4.3, U 193/01 mit Hinweisen). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben. Nicht erf�llt ist sodann das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Die prim�re Unfallbehandlung beschr�nkte sich auf ambulante Physiotherapie und medikament�se Behandlung, in der Folge waren es somatoforme Beschwerden und psychische Beeintr�chtigungen, welche zu weiteren Untersuchungen und Behandlungen Anlass gaben. Auch wenn sp�ter erneut physiotherapeutische Massnahmen durchgef�hrt wurden, handelte es sich insgesamt nicht um eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer (Urteile U 82/04 vom 14. M�rz 2005, U 361/02 vom 24. September 2003 und U 357/01 vom 8. April 2002). Im Vordergrund stand die Behandlung eines weitgehend psychisch bedingten Schmerzsyndroms, was bei der Ad�quanzbeurteilung unber�cksichtigt zu bleiben hat (Urteil U 79/05 vom 10. Februar 2006). Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann ebenso wenig gesprochen werden wie von einem schwierigen Heilungsverlauf und massiven Komplikationen. Vielmehr war es die psychische Symptomatik, welche zu einem protrahierten Heilungsverlauf f�hrte. Soweit eine physisch bedingte Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit bestand, war sie nicht erheblicher Natur, zumal der Versicherte bereits im Dezember 2003 seine T�tigkeit wieder aufnahm, um diese nach Verschlechterung des zervikozephalen Beschwerdebildes aufgeben zu m�ssen. Wie es sich mit dem Kriterium k�rperlicher Dauerschmerzen verh�lt, bedarf keiner abschliessenden Pr�fung. Denn auch die Erf�llung (allein) dieses Kriteriums reichte praxisgem�ss nicht aus, um dem Ereignis vom 19. M�rz 2003 eine ad�quanzrechtlich massgebende Bedeutung f�r die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit des Beschwerdef�hrers zuzuschreiben. Da somit weder eines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist noch mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben sind, ist die Unfallad�quanz der geltend gemachten Beschwerden zu verneinen.
Nicht entsprochen werden kann dem Begehren, die SUVA sei zur �bernahme der Kosten des Privatgutachtens des Prof. Dr. med. S.________ zu verpflichten. Nach der zu Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG (g�ltig gewesen bis 31. Dezember 2002) ergangenen, unter der Herrschaft von Art. 61 lit. g ATSG weiterhin als massgebend zu betrachtenden Rechtsprechung (vgl. RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221, U 85/04) hat der Unfallversicherer die Kosten eines vom Versicherten selbst veranlassten Privatgutachtens zu �bernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des im kantonalen Beschwerdeverfahren beigebrachten Untersuchungsergebnisses schl�ssig feststellen l�sst und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm nach dem Untersuchungsgrundsatz obliegenden Pflicht zur rechtsgen�glichen Sachverhaltsabkl�rung vorzuwerfen ist. So verh�lt es sich hier nicht. Aus dem im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereichten Privatgutachten vom 27. Juli 2006 ergeben sich keine entscheidwesentlichen neuen Tatsachen, welche eine Kostenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin zu begr�nden verm�chten.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 19
 BGE 
 BGE 
 Art. 108
 Art. 61