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Timestamp: 2016-10-22 11:53:08+00:00

Document:
2P.111/2003 (21.01.2004)
2P.111/2003 /mks
Bundesrichter Betschart, Hungerb�hler, M�ller, Merkli, Gerichtsschreiber H�berli.
ARGE B.________ bestehend aus:,
Regierungsrat des Kantons Zug, vertreten durch die Baudirektion, Aabachstrasse 5, 6301 Zug
Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Verwaltungsrechtliche Kammer, 6301 Zug.
Art. 9 BV; Art. 1 Abs. 2 lit. c IV�B (Submission);
Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Verwaltungsrechtliche Kammer, vom 12. M�rz 2003.
Die zweite Etappe der Nationalstrassensanierung im Kanton Zug umfasst die Abschnitte Lorzentalbr�cke bis SBB-Unterf�hrung Unterr�ti (N 4) sowie Verzweigung R�tihof bis Reussbr�cke (N 14). Im Amtsblatt des Kantons Zug wurden die entsprechenden Tiefbau- und Strassenbauarbeiten am 21. und 28. September 2001 �ffentlich ausgeschrieben. Mit Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zug vom 29. Januar 2002 erhielt die ARGE "B.________" zu einem Preis von rund 37,7 Mio. Franken den Zuschlag. Hiergegen erhob eine der beiden unterlegenen Mitkonkurrentinnen, die ARGE "L.________" Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Die zun�chst (vorl�ufig) gew�hrte aufschiebende Wirkung widerrief der Gerichtspr�sident mit Verf�gung vom 8. M�rz 2002, worauf die Baudirektion des Kantons Zug den Vertrag mit der ARGE "B.________" abschloss. Am 12. M�rz 2003 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde der ARGE "L.________" ab, soweit es darauf eintrat.
Am 2. Mai 2003 hat die X.________ AG (als Mitglied der ARGE "L.________") beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht mit dem Antrag, den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben. Sie r�gt eine Verletzung des Willk�rverbots, des Grundsatzes von Treu und Glauben (je Art. 9 BV), des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie verschiedener Bestimmungen der Interkantonalen Vereinbarung vom 25. November 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (IV�B; SR 172.056.4).
Die Baudirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Zug schliessen je auf Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese einzutreten sei; die ARGE "B.________" hat sich nicht vernehmen lassen.
1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, der sich auf kantonales Recht st�tzt und gegen den auf Bundesebene nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 2 OG). Mit diesem Rechtsmittel kann ein Zuschlagsentscheid auch dann angefochten werden, wenn mit dem ausgew�hlten Bewerber - wie vorliegend - bereits ein Vertrag abgeschlossen worden ist. Zwar wird die G�ltigkeit dieses Vertrages durch die Gutheissung der Beschwerde des �bergangenen Bewerbers nicht ber�hrt, doch beh�lt Letzterer insofern ein aktuelles praktisches Interesse am Verfahren, als das Bundesgericht auf Grund der speziellen Regelung von Art. 9 Abs. 3 BGBM in diesem Falle wenigstens die Bundesrechtswidrigkeit des angefochtenen Entscheids festzustellen hat, um dem Betroffenen die allf�llige Geltendmachung von Schadenersatz zu erm�glichen (BGE 125 II 86 E. 5b S. 97 f.). Die Beschwerdef�hrerin war am streitigen Submissionsverfahren beteiligt, jedoch nur als Glied einer sieben Gesellschaften umfassenden Bietergemeinschaft. Sie k�nnte deshalb nicht f�r sich allein den Erhalt des entgangenen Zuschlags verlangen, m�ssen doch insoweit grunds�tzlich alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft zusammen Beschwerde f�hren (vgl. Robert Wolf, Die Beschwerde gegen Vergabeentscheide - Eine �bersicht �ber die Rechtsprechung zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 104/2003 S. 15 f.; Peter Galli/Andr� Moser/Elisabeth Lang, Praxis des �ffentlichen Beschaffungsrechts, Z�rich/Basel/Genf 2003, S. 330 f.). Nachdem aber vorliegend nur noch eine Feststellung der Rechtswidrigkeit des Zuschlags in Frage kommt (das entsprechende Begehren ist im Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, sinngem�ss mitenthalten), kann die Beschwerdef�hrerin f�r sich allein staatsrechtliche Beschwerde erheben: Im Hinblick auf die Geltendmachung von Schadenersatz muss ein entsprechendes Feststellungsbegehren praxisgem�ss nicht von allen Mitgliedern der unterlegenen Bietergemeinschaft gemeinsam gestellt, sondern kann auch nur von einem Teil derselben oder gar einem Mitglied alleine eingereicht werden (vgl. Urteil 2P.4/2000 vom 26. Juni 2000, in: ZBl 102/2001 S. 217, E. 1c).
1.2 Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist nach dem Gesagten einzutreten, soweit diese eine rechtsgen�gliche Begr�ndung f�r die erhobenen R�gen enth�lt: Gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungsm�ssig ist, sondern pr�ft nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 119 Ia 197 E. 1d S. 201, mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend gemacht, gen�gt es nicht, wenn der Beschwerdef�hrer bloss den angefochtenen Entscheid kritisiert, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun k�nnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei �berpr�fen kann. Er muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannten Rechtsgrunds�tze die kantonalen Beh�rden in einer gegen Art. 9 BV verstossenden Weise verletzt haben sollen (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 12, mit Hinweis). Soweit die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen nicht gen�gt und sich in appellatorischer Kritik ersch�pft, ist auf sie nicht einzugehen.
1.3 Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des kantonalen Submissionsrechts (hier des Zuger Gesetzes vom 27. Juni 1996 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen [SubmG/ZG] und dessen Ausf�hrungserlasse) nur unter dem Gesichtswinkel der Willk�r. Demgegen�ber steht ihm bei der Beurteilung einer Konkordatsbeschwerde (Art. 84 Abs. 1 lit. b OG) - vorliegend betrifft dies insbesondere die R�ge, das in Art. 1 Abs. 2 lit. c IV�B festgeschriebene Transparenzgebot sei verletzt - an sich freie Kognition zu (vgl. BGE 125 II 86 E. 6 S. 98 f., mit Hinweisen). Bei Normen mit unbestimmtem Inhalt bel�sst es den zust�ndigen Beh�rden aber einen gewissen Beurteilungsspielraum. Besondere Zur�ckhaltung auferlegt es sich bei der Beurteilung der Offerten gest�tzt auf die Zuschlagskriterien, da dies h�ufig besondere technische Kenntnisse voraussetzt, stets einen Vergleich mit den anderen Offerten verlangt und unvermeidlicherweise eine subjektive Komponente enth�lt. Praktisch ist die Kognition des Bundesgerichts insoweit auf Willk�r beschr�nkt (BGE 125 II 86 E. 6 S. 98 f.).
Die Beschwerdef�hrerin macht vorab geltend, das Transparenzgebot sei durch eine in verschiedenen Punkten ungen�gende Publikation der Zuschlagskriterien verletzt worden: Zum einen habe die kantonale Baudirektion eine "Bewertungsmatrix mit Subkriterien" verwendet, welche nicht in den Ausschreibungsunterlagen ver�ffentlicht worden sei. Dabei habe sie die Offerten auch gest�tzt auf ein Subkriterium "Umweltanforderungen" bewertet, obschon gem�ss den Ausschreibungsunterlagen das Kriterium "�kologie/Umweltvertr�glichkeit" ausdr�cklich nicht zur Anwendung h�tte kommen d�rfen. Zum andern sei die Gewichtung des Preises ungen�gend bekannt gegeben und das Kriterium "Preis" anders gehandhabt worden als publiziert. Sodann habe das Verwaltungsgericht die entsprechenden R�gen, welche die ARGE "L.________" bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen habe, zu Unrecht f�r versp�tet erkl�rt. Die beanstandeten Rechtsverletzungen seien erst mit dem Zuschlag erkennbar geworden, weshalb sie nicht im Rahmen einer gesonderten Beschwerde gegen die Ausschreibung (vgl. � 6 lit. b SubmG/ZG und � 33 lit. b der Zuger Vergaberichtlinien zum IV�B [VR�B]) h�tten geltend gemacht werden k�nnen. Wie es sich mit letzteren (nicht zum vornherein unbegr�ndet scheinenden) Vorbringen verh�lt, kann indessen offen bleiben, zumal das Verwaltungsgericht die R�gen der Beschwerdef�hrerin zwar als versp�tet erachtet, aber dennoch materiell zu ihnen Stellung genommen und sie - wie die folgenden Ausf�hrungen zeigen zu Recht - verworfen hat. Nicht weiter eingegangen zu werden braucht unter diesen Umst�nden auch auf die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, M�ngel der Ausschreibungsunterlagen k�nnten stets auch noch mit Beschwerde gegen den Zuschlag ger�gt werden.
2.1.1 Die Ausschreibungsunterlagen nannten unter Ziff. 250 folgende vier Zuschlagskriterien, je unter Angabe der maximal erreichbaren Punktzahl: Qualit�t (20 Punkte), Termine (5 Punkte), Wiederverwendung des Belagfr�sguts (15 Punkte) und Preis (60 Punkte). Mit diesem (groben) Raster f�r die Beurteilung der Offerten hat die Baudirektion des Kantons Zug den Anforderungen, welche Lehre und Praxis an die Transparenz der Ausschreibung stellen, Gen�ge getan: Sie hat sowohl die entscheidenden Zuschlagskriterien als auch deren relative Gewichtung publiziert (vgl. BGE 125 II 86 E. 7c S. 101 ff.). Das Verwaltungsgericht weist richtigerweise darauf hin, dass das Transparenzgebot keine vorg�ngige Bekanntgabe von Unterkriterien oder Kategorien verlangt, welche bloss der Konkretisierung der publizierten Zuschlagskriterien dienen (vgl. Urteil 2P.172/2002 vom 10. M�rz 2003, E. 2.3). Deshalb ist nicht zu beanstanden, wenn die Baudirektion vorliegend bei der Bewertung der Offerten die in den Ausschreibungsunterlagen genannten Zuschlagskriterien weiter verfeinert hat, ohne die Unterkriterien ihrerseits zu ver�ffentlichen. Soweit ersichtlich, handelt es sich bei den erarbeiteten Unterkriterien ausschliesslich um Aspekte, welche ohne weiteres als Konkretisierung der mit der Ausschreibung bekannt gegebenen Zuschlagskriterien verstanden werden k�nnen: Im Rahmen der "Qualit�t" (insgesamt 20 Punkte) wurden f�r die Referenzen 6, f�r das Qualit�tsmanagement 4, f�r die Eigenleistung bzw. die eingesetzten Subunternehmer 2, f�r die Erfahrung des Schl�sselpersonals 5 und f�r die Qualit�t des Angebots 3 Punkte vergeben. Bei der Terminplanung (insgesamt 5 Punkte) wurden der Bauablauf mit maximal 2 Punkten sowie der Personaleinsatz, die Organisation des Schichtbetriebs und die vorgeschlagenen Beschleunigungsmassnahmen mit je maximal 1 Punkt bewertet. Mit Blick auf die "Wiederverwendung des Belagfr�sguts" (insgesamt 15 Punkte) wurden sodann f�r das Aufzeigen neuer Verwendungsm�glichkeiten 4, f�r die Abnahmebest�tigungen von Aufbereitungsanlagen 3 sowie f�r die Materialbewirtschaftung und die �kologische Wiederverwendung (genannt "Umweltanforderungen") zusammen 8 Punkte verteilt. Abgesehen von der "�kologischen Wiederverwendung" (vgl. unten E. 2.2) hat sich die Beschwerdef�hrerin mit den erarbeiteten Unterkriterien nicht auseinander gesetzt; sie begn�gt sich vielmehr damit, pauschal geltend zu machen, die Vergabebeh�rde habe "zus�tzliche Kriterien mit differenzierter Gewichtung aufgestellt" und dadurch ihr Ermessen unzul�ssigerweise beschr�nkt sowie das Vertrauen der Submittenten in die publizierten Kriterien entt�uscht. Nachdem sie es damit insbesondere unterl�sst, darzutun, weswegen die streitigen Verfeinerungen nicht blosse Unterkriterien im Sinne der zitierten Rechtsprechung, sondern neue (Haupt-)Kriterien darstellen sollen, braucht insoweit nicht n�her auf die Beschwerde eingegangen zu werden.
2.1.2 Ausnahmsweise kann das Transparenzgebot allerdings gebieten, (gewichtete) Unterkriterien bekannt zu geben, n�mlich dann, wenn die Beh�rde solche f�r die zu vergebende Arbeit bereits im Zeitpunkt der Ausschreibung konkret formuliert und ein Schema mit festen prozentualen Gewichtungen festgelegt hat, das sie f�r die Bewertung der Offerten auch anzuwenden gedenkt (Urteil 2P.299/2000 vom 24. August 2001, E. 2c). Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, hier l�gen keine Anhaltspunkte daf�r vor, dass ein derartiges Schema schon vor der Ausschreibung erarbeitet worden w�re. In diesem Zusammenhang r�gt die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV; vgl. BGE 127 I 60 E. 5a S. 70, mit Hinweisen): Sie macht allerdings nicht geltend, entgegen der Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Entscheid lasse sich belegen, dass das verwendete Bewertungsschema bereits im Voraus bestimmt worden sei. Sie h�lt der Annahme des Verwaltungsgerichts, die Unterkriterien und deren Gewichtung seien erst nachtr�glich festgelegt worden, einzig entgegen, die Vergabebeh�rde habe entsprechendes selbst nie geltend gemacht. Es erscheint fraglich, ob die Beschwerde insoweit den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen zu gen�gen vermag (vgl. E. 1.2). Von einer Verletzung des Willk�rverbots kann jedenfalls nicht die Rede sein: Weil unbestrittenermassen keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die streitigen Unterkriterien samt Gewichtung im Moment der Ausschreibung bereits feststanden, durfte das Verwaltungsgericht zul�ssigerweise vom Gegenteil ausgehen. Weshalb es sich darum anders verhalten sollte, weil die Baudirektion angeblich nicht ausdr�cklich selbst geltend gemacht hat, die Unterkriterien erst nach der Ausschreibung bestimmt zu haben, ist nicht einzusehen. Wieweit die Verfahrensbeteiligten f�r das Einbringen der entscheidwesentlichen Sachverhaltselemente selbst verantwortlich sind und welche Folgen ein ungen�gendes T�tigwerden in diesem Zusammenhang zeitigt, ergibt sich aus der kantonalrechtlichen Regelung der Beweisf�hrungslast und der Beweislastverteilung. Die Beschwerdef�hrerin macht indessen nicht geltend, dass Bestimmungen des kantonalen Verfahrensrechts verfassungswidrig gehandhabt worden seien. Im vorliegenden Zusammenhang ist schliesslich auch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 126 I 97 E. 2b 102 f.) erkennbar.
2.1.3 Unter Hinweis auf Galli/Moser/Lang (a.a.O., N 477) verlangt die Beschwerdef�hrerin sodann die �berpr�fung der erw�hnten Praxis zum Transparenzgebot. Werde der Vergabebeh�rde erlaubt, die Zuschlagskriterien erst nachtr�glich zu gewichten, so k�nne diese einen unliebsamen Bewerber ohne weiteres "ausschalten". Sie verkennt indessen, dass vorliegend - anders als in den von Galli/Moser/Lang angesprochenen F�llen, in denen die Zuschlagskriterien nur in der Reihenfolge ihrer Bedeutung bekannt gegeben, nicht aber pr�zise gewichtet worden waren - f�r jedes Zuschlagskriterium die maximal erreichbare Punktzahl in der Ausschreibung ver�ffentlicht worden ist. Einzig die anschliessende Verfeinerung der bekannten Zuschlagskriterien durch verschiedene Unterkriterien ist nicht publiziert worden. Aus dem Transparenzgebot eine allgemeine Verpflichtung der Submissionsbeh�rde zur vorg�ngigen Bekanntgabe auch der Unterkriterien und ihrer punktem�ssigen Gewichtung abzuleiten, dr�ngt sich nicht auf. Die Rechtsprechung verlangt, dass Unterkriterien, welche f�r die Bewertung der eingereichten Offerten verwendet werden, sich klar an den durch die Ver�ffentlichung vorgegebenen Rahmen halten m�ssen und nicht �ber eine blosse Konkretisierung der Zuschlagskriterien hinausgehen d�rfen. Damit wird sichergestellt, dass die Vergabebeh�rde die verschiedenen Angebote nur aufgrund von Faktoren bewertet, deren Ber�cksichtigung f�r die Offerenten absehbar war. Eine besondere Missbrauchsgefahr, welche �ber das hinausgeht, was in Bereichen mit einem weiten Ermessensspielraum der rechtsanwendenden Beh�rde unvermeidbar ist, kann in diesem Zusammenhang nicht ausgemacht werden.
2.2.1 Das Verwaltungsgericht hat entschieden, es sei mit Blick auf das Transparenzgebot nicht zu beanstanden, wenn die Offerten hinsichtlich der "Wiederverwendung des Belagfr�sguts" auch nach �kologischen Gesichtspunkten bewertet worden seien. Die Beschwerdef�hrerin h�lt demgegen�ber das Unterkriterium der "Umweltanforderungen" f�r unzul�ssig: Weil die Ausschreibungsunterlagen unter den m�glichen Zuschlagskriterien an sich auch jenes der "�kologie/ Umweltvertr�glichkeit" vors�hen, dieses aber hier von der Vergabebeh�rde ausdr�cklich nicht gew�hlt (angekreuzt) worden sei, h�tten die Bewerber annehmen m�ssen, f�r die Baudirektion spielten �kologische Aspekte - abgesehen von einer "m�glichst hohen Wiederverwendung des Belagfr�sguts" - keine Rolle. Wenn die Vergabebeh�rde unter anderem die L�nge der Transportwege ber�cksichtigt habe, so verletze dies deshalb sowohl das Transparenzgebot als auch den Grundsatz von Treu und Glauben. Letzteres macht die Beschwerdef�hrerin erstmals vor Bundesgericht geltend, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist, zumal mit staatsrechtlicher Beschwerde grunds�tzlich keine neuen rechtlichen Argumente vorgebracht werden k�nnen (sog. Novenverbot; BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26).
2.2.2 Das Verwaltungsgericht hat seinen Entscheid im vorliegenden Zusammenhang insbesondere darauf gest�tzt, dass im Anhang zu den Ausschreibungsunterlagen (S. 18) eine beispielhafte Bewertung von f�nf Offerten enthalten ist, in welcher grunds�tzlich die hier massgebenden Zuschlagskriterien und Punktzahlen angewandt werden. Bez�glich der verwendeten Kriterien weicht dieses Muster von der streitigen Vergabeverf�gung nur insoweit ab, als die "Wiederverwendung des Belagfr�sguts" nicht nur nicht angekreuzt, sondern �berhaupt nicht als Zuschlagskriterium vorgesehen ist; im Beispiel werden die an sich daf�r zu vergebenden 15 Punkte im Rahmen des Kriteriums "�kologie/ Umweltvertr�glichkeit" verteilt. Daraus ergab sich aus Sicht des Verwaltungsgerichts gen�gend klar, dass f�r den Zuschlag auch Umweltaspekte massgebend sein w�rden. Die Beschwerdef�hrerin wendet zu Recht ein, es k�nne nicht entscheidend sein, dass im fraglichen Muster anstelle der "Wiederverwendung des Belagfr�sguts" die "�kologie/Umweltvertr�glichkeit" bewertet worden sei. Dies bereits deshalb, weil m�glich erscheint, dass die Abweichung zwischen Ausschreibung und Muster nicht etwa die wahren Ansichten der Vergabebeh�rde wiederspiegelt, sondern auf einem blosses Versehen beim Ausarbeiten des illustrativen Beispiels beruht, stehen doch die beiden Kriterien in der Liste der (w�hlbaren) Zuschlagskriterien, wie sie in der Ausschreibung ver�ffentlicht ist, direkt nebeneinander. Das Gesagte �ndert jedoch nichts daran, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts im Ergebnis richtig ist: Der Umstand, dass die Umweltvertr�glichkeit des Angebots (als Ganzes) nicht zum Zuschlagskriterium erhoben wurde, schliesst nicht generell aus, dass die Vergabebeh�rde im Rahmen der gew�hlten Kriterien Umweltaspekte ber�cksichtigt. Dies umso weniger in einem Bereich, in dem es - wie bei der Wiederverwendung des abgetragenen Strassenbelags - zum Vornherein und f�r alle Bewerber erkennbar vorab um Anliegen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit geht. Es ist nicht einzusehen, wieso die Offerten in diesem Zusammenhang ausschliesslich hinsichtlich der Menge des wiederverwerteten Fr�sguts h�tten bewertet werden d�rfen.
2.2.3 Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrerin wurden allgemeine Umweltaspekte nur am Rande ber�cksichtigt, und zwar im Rahmen des streitigen Unterkriteriums "Umweltanforderungen und Materialbewirtschaftung". Bei diesem wurden einerseits die �kologische Wiederverwendung von Ausbauasphalt (hinsichtlich Energieeinsatz und Umweltbelastung durch Schadstoffe) und andererseits das Konzept zur Wiederverwendung des Asphalts sowie von Abbruchmaterialien allgemein und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sowie der technischen Normen bewertet. Dabei spielten die von der Beschwerdef�hrerin prim�r angesprochenen Transportwege offensichtlich nur eine ganz untergeordnete Rolle. In diesem beschr�nkten Umfang durfte die Vergabebeh�rde den Abtransport des alten Strassenbelags (auch) unter �kologischen Gesichtspunkten bewerten, ohne das Transparenzgebot zu verletzen: Angesichts der bedeutenden Mengen des zu bef�rdernden Fr�sguts dr�ngt sich eine Ber�cksichtigung der Art und Weise, wie der Transport organisiert wird, geradezu auf. Bei solchen Gegebenheiten m�ssen die Bewerber in der heutigen, f�r �kologische Anliegen zunehmend sensibilisierten Gesellschaft ohne weiteres damit rechnen, dass die Vergabebeh�rde in einem gewissen Ausmass auch die allenfalls resultierende Schadstoffbelastung in ihre Bewertung einbezieht.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter eine unzureichende Bekanntgabe der Gewichtung des Preises. Dabei weist sie zu Recht darauf hin, dass letztlich f�r den Vergabeentscheid weniger ins Gewicht f�llt, wie hoch die der preisg�nstigsten Offerte zugesprochene maximale Punktzahl ist, als die Frage, wie sich die Preisunterschiede zwischen den Angeboten punktem�ssig auswirken. Sie �ussert deshalb die Auffassung, das Transparenzgebot verlange, dass die Vergabebeh�rde nicht nur die Gewichtung des Preises in absoluten Punktzahlen im Voraus bekannt gebe, sondern auch die resultierende Preiskurve offen lege; dabei ist sie sich bewusst, dass bislang weder Lehre noch Praxis dahingehende Anforderungen an die Ausschreibung stellen. Ob und inwieweit allenfalls eine entsprechende Weiterentwicklung des Transparenzgebots angezeigt w�re, braucht hier indessen nicht n�her untersucht zu werden: Anhand des Bewertungsmusters, welches in den Ausschreibungsunterlagen enthalten war (vgl. oben), konnten die Offerenten klar erkennen, wie das Kriterium des Preises von der Baudirektion gehandhabt werden w�rde. Insbesondere war ohne weiteres ersichtlich, dass zwar die f�r den g�nstigsten Preis zu vergebende Punktzahl hoch war, aber die Preiskurve relativ flach verl�uft. Die Angebote wurden pro 5 Prozent, um die ihr Preis �ber jenem des billigsten Konkurrenten lag, mit 3 Punkten weniger bewertet; so erhielt das (um 50 Prozent teurere) kostspieligste "Angebot E" mit 30 immer noch die H�lfte der m�glichen Punkte. Demgegen�ber erreichte das g�nstigste "Angebot A" am Ende nur den zweitletzten Rang, w�hrend die um 10 bzw. 20 Prozent teureren Angebote "C" und "D" die ersten beiden Pl�tze belegten. Aus dem Muster ergab sich also nicht nur der genaue Verlauf der Preiskurve, sondern auch unmissverst�ndlich die beschr�nkte Auswirkung von Preisunterschieden auf den Vergabeentscheid. Damit w�re dem Transparenzgebot selbst dann Gen�ge getan, wenn eine Verpflichtung zur Bekanntgabe der Preiskurve angenommen w�rde. Unerheblich ist, dass sich die Kurve nicht unmittelbar aus der Ver�ffentlichung der Zuschlagskriterien selbst, sondern bloss aus dem beigef�gten Muster ergibt. Zweck eines solchen ist es gerade, die geplante Anwendung der Zuschlagskriterien zu verdeutlichen, wobei sich insbesondere die punktem�ssige Auswirkung von Preisunterschieden durch eine beispielhafte Bewertung hypothetischer Offerten, wie sie vorliegend vorgenommen wurde, gut darstellen l�sst. Nach dem Gesagten ist schliesslich auch die R�ge unbegr�ndet, das Kriterium "Preis" sei von der Vergabebeh�rde anders gehandhabt worden als in den Ausschreibungsunterlagen publiziert.
Die Beschwerdef�hrerin (welche mit knapp 33,8 Mio. Franken das billigste Angebot unterbreitet hatte) r�gt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts verstosse gegen das Willk�rverbot, weil er die von der Baudirektion verwendete flache Preiskurve sch�tze (Art. 9 BV; vgl. BGE 127 I 60 E. 5a S. 70, mit Hinweisen). Bei einer Ausschreibung wie der vorliegenden sei mit Preisunterschieden von maximal 20 bis 30 Prozent zu rechnen, weil alle konkurrierenden Tiefbauunternehmen mit �hnlichen Modellen kalkulierten, �hnliche Kostenstrukturen h�tten und an die gleichen eng definierten beh�rdlichen Vorgaben gebunden seien. Es sei deshalb zum Vornherein absehbar gewesen, dass nur das obere Drittel der Punkteskala gebraucht werden w�rde. Die Vergabebeh�rde habe die Preisunterschiede marginalisiert und das um 12 Prozent bzw. 4 Mio. Franken teurere Angebot der ARGE "B.________" immer noch mit 52,8 Punkten bewertet. Letztlich sei der Zuschlag nicht dem wirtschaftlich g�nstigsten Angebot erteilt worden, was auch Art. 1 Abs. 3 lit. d und Art. 13 lit. f IV�B in Verbindung mit � 28 Abs. 1 VR�B verletze.
3.1 Das Verwaltungsgericht hat auch diese von der ARGE "L.________" im kantonalen Verfahren erhobene R�ge als versp�tet erachtet (vgl. oben E. 2). Weil es sie dennoch materiell behandelt hat, kann aber offen bleiben, ob der angefochtene Entscheid allenfalls - wie von der Beschwerdef�hrerin ger�gt - insoweit verfassungswidrig w�re.
3.2 Im angefochtenen Entscheid wird ausgef�hrt, die streitige Bewertung der Angebotspreise sei nicht zu beanstanden, zumal sie zu �hnlichen Ergebnissen f�hre wie die Formel, welche die Conf�rence Romande des Travaux Publics in ihrem "Guide romand pour l'adjudication des march�s publics" empfehle (http://sndmz02e.vd.ch/PROD/DINF/ publicationdinfp.nsf/0/940d22f6f3f00b9a412568be00451171/$FILE/ guide_romand.pdf; vgl. S. 14 des Anhangs). Zudem verhindere ein enger Preisrahmen, dessen Maximum bloss 20 bis 50 Prozent �ber dem tiefsten Preis liege, dass aus diesem Rahmen fallende Angebote differenziert bewertet werden k�nnten. Die Baudirektion habe ihren Ermessensbereich nicht �berschritten, handle es sich doch vorliegend um ein komplexes Bauwerk, bei welchem dem offerierten Preis f�r den Zuschlag nicht ein derart grosses Gewicht zukomme wie bei standardisierten G�tern. Es sei f�r die Gewichtung des Preises von einer unteren Grenze von 20 Prozent auszugehen, welche hier auch nach Darstellung der Beschwerdef�hrerin nicht unterschritten werde.
3.3 Diese Argumentation ist keineswegs unhaltbar: Es ist zutreffend, dass bei standardisierten Werken oder Dienstleistungen den �brigen Zuschlagskriterien im Vergleich zu den Kosten wenig Gewicht zukommt; weil sich bei derartigen Ausschreibungen die einzelnen Angebote ausser bez�glich des Preises zum Vornherein nur unwesentlich unterscheiden k�nnen, muss dieser letztlich ausschlaggebende Bedeutung haben. Bei komplexeren Werken oder Dienstleistungen ist demgegen�ber der Schluss, die billigste Offerte sei auch die wirtschaftlich g�nstigste, weniger zwingend. Je aufwendiger die ausgeschriebene Arbeit ist, desto mehr r�cken neben dem Preis auch andere Kriterien, wie Qualit�t, Termine oder Umweltaspekte in den Vordergrund. Das Bundesgericht hat in diesem Zusammenhang eine Gewichtung des Preises im Umfang von 20 Prozent als unterste Grenze bezeichnet, ansonsten der Grundsatz, dass das wirtschaftlich g�nstigste Angebot den Zuschlag erhalte, seines Gehalts entleert werde (BGE 129 I 313 E. 9.2 S. 327). Vorliegend hat die Baudirektion den Preis mit 60 Prozent gewichtet, was f�r aufwendige Tiefbauarbeiten mit einem Auftragsvolumen von 35 bis 40 Mio. Franken sicherlich im Rahmen des Zul�ssigen liegt. Damit hat sie dem Kostenfaktor bei der Bewertung der einzelnen Angebote ausreichend Rechnung getragen, auch wenn die Preisunterschiede aufgrund des angewandten Systems zur Punkteverteilung abgeschw�cht wurden. Die konkrete Ausgestaltung der Preiskurve f�llt in das (weite) Ermessen der Vergabebeh�rde (vgl. Urteil 2P.172/2002 vom 10. M�rz 2003, E. 3.2), welche dieses hier nicht verfassungswidrig ausge�bt hat. Es besteht eine Vielzahl von M�glichkeiten zur punktem�ssigen Bewertung der offerierten Preise (vgl. Jacques Pictet/Dominique Bollinger, Aide multicrit�re � la d�cision: Aspects math�matiques du droit suisse des march�s publics, BR 2/2000 S. 63 ff.). Die Formel gem�ss dem "Guide romand", die zu einer noch etwas flacheren Preiskurve als die Methode der Baudirektion f�hrt, wurde vom Bundesgericht zwar kritisch beleuchtet, aber - f�r sich allein genommen - ausdr�cklich als zul�ssig erkl�rt; erst in Kumulation mit einer �usserst schwachen Gewichtung des Preises von lediglich 20 Prozent wurden die Ergebnisse als inakzeptabel erachtet (BGE 129 I 313 E. 9.2 S. 327 f.). So mag sich zwar auch hier fragen, ob die verwendete Punkteskala, bei welcher ein Angebot, das eineinhalb Mal so teuer ist wie das billigste, immer noch die H�lfte der zu verteilenden Punkte erh�lt, zweckm�ssig ist. Angesichts der Bedeutung, welche die Vergabebeh�rde dem Preis als Zuschlagskriterium mit einer Gewichtung von 60 Prozent an sich geben wollte, w�re wohl eine etwas steilere Preiskurve vorzuziehen gewesen. Dies trotz der Gefahr, dass allenfalls massiv teurere Offerten, ungeachtet der zwischen ihnen bestehenden Preisunterschiede, allesamt keine Punkte mehr erhalten h�tten; der Beschwerdef�hrerin ist insoweit zuzustimmen, als es nicht grunds�tzlich unzul�ssig erscheint, wenn bei der Bewertung von Angeboten, die viel teurer als das billigste sind, hinsichtlich des Preises nicht mehr differenziert werden kann. Nachdem aber im Rechtsmittelstadium die Angemessenheit der Bewertung nicht zu �berpr�fen ist, �ndert das Gesagte nichts an der Tatsache, dass sich die verwendete Skala letztlich innerhalb des der Baudirektion zustehenden (grossen) Ermessensspielraums h�lt und weder verfassungswidrig ist, noch den Grundsatz des Zuschlags an das wirtschaftlich g�nstigste Angebot verletzt.
In verschiedener Hinsicht r�gt die Beschwerdef�hrerin sodann, es sei willk�rlich, dass das Verwaltungsgericht den Zuschlag an die ARGE "B.________" gesch�tzt habe. Gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV) verst�sst ein Entscheid dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Er ist nicht schon dann willk�rlich, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re (vgl. BGE 127 I 60 E. 5a S. 70, mit Hinweisen).
4.1 Die ARGE "B.________" hat neben ihrem Hauptangebot, dessen Preis 38,8 Mio. Franken betrug, als Variante eine zweite Offerte eingereicht. Dieses rund 1,1 Mio. Franken g�nstigere Angebot sah die Bezahlung des vereinbarten Preises entsprechend dem Vorankommen der Bauarbeiten in Teilbetr�gen und nicht als Ganzes nach Leistungserbringung vor. Diese "Variante mit Zahlungsplan" hat den Zuschlag erhalten (vgl. oben Lit. A), was gem�ss Auffassung der Beschwerdef�hrerin unhaltbar ist, weil sie nicht den Bedingungen gem�ss Ausschreibungsunterlagen entspreche. Preise, die auf anderen als den publizierten Zahlungskonditionen beruhten, d�rften nicht ber�cksichtigt werden.
4.1.1 Die Beschwerdef�hrerin verkennt, dass die Ausschreibungsunterlagen Unternehmervarianten ausdr�cklich zulassen (Ziff. 224 der besonderen Bestimmungen, S. 10). Wenn das Verwaltungsgericht diesbez�glich annimmt, es seien nicht nur in Bezug auf die angebotenen Leistungen, sondern auch bei den Modalit�ten der Bezahlung Varianten zul�ssig, kann von einer Verletzung des Willk�rverbots keine Rede sein (vgl. etwa Peter Rechsteiner, Unternehmervarianten, in: BR 2/2001 S. 60). Daran �ndert nichts, dass es davon ausgeht, allf�llige Mehrkosten f�r die Finanzierung des Zahlungsplans h�tten sich wegen ihrer geringen H�he so oder anders kaum auf die Bewertung des Angebotspreises ausgewirkt und d�rften deshalb vernachl�ssigt werden. Offen bleiben kann schliesslich, ob mit dem Verwaltungsgericht anzunehmen ist, dass ein blosser Zahlungsplan gar keine Variante darstellt.
4.1.2 Im vorliegenden Zusammenhang r�gt die Beschwerdef�hrerin weiter, es verletze ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 126 I 97 E. 2b 102 f.), dass ihr in die Offerte der ARGE "B.________" keine Einsicht gew�hrt worden sei. Diese R�ge ist unbegr�ndet: Im Submissionsverfahren wird die Vertraulichkeit der eingereichten Offerten garantiert (Art. 11 lit. g IV�B; vgl. auch Art. 8 lit. d des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen [BoeB; SR 172.056.1]); sie geniessen den Schutz als Gesch�ftsgeheimnisse. Der unterlegene Bewerber hat grunds�tzlich nur Anspruch auf Bekanntgabe jener Elemente, die von Gesetzes wegen zur Begr�ndung des Zuschlags angef�hrt werden m�ssen (vgl. Art. 23 BoeB). Diese Regelung kann nicht durch das blosse Einlegen eines Rechtsmittels umgangen werden, weshalb die unmittelbar durch die Verfassung gew�hrleisteten Minimalgarantien f�r das besonders geartete Verfahren der Submission auch im Rechtsmittelstadium regelm�ssig keinen Anspruch auf Einsicht in die Offertunterlagen von Konkurrenten gew�hren (Urteil 2P.274/1999 vom 2. M�rz 2000, in: Pra 2000 S. 797, E. 2c/aa). Wieweit allenfalls in einem Rechtsmittelverfahren aufgrund einer Interessenabw�gung - analog zur Regelung von Art. 27 f. VwVG - von Verfassungs wegen direkt oder indirekt Einsicht in Konkurrenzofferten gew�hrt werden muss (vgl. dazu Robert Wolf, a.a.O., S. 22 ff.; vgl. auch Urteil 2P.226/2002 vom 20. Februar 2003, E. 2), ist umstritten. Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage er�brigt sich hier, zumal die Beschwerdef�hrerin keine spezifischen Gr�nde vorbringt, welche Anlass dazu geben k�nnten, im erw�hnten Sinne die direkte oder indirekte Bekanntgabe einzelner Teile der Konkurrenzofferte in Erw�gung zu ziehen.
4.2 Die Beschwerdef�hrerin erachtet als unhaltbar, dass das Angebot der ARGE "L.________" beim Kriterium "Qualit�t" im Bereich "Bauwerksqualit�t/Referenzen" einen Abzug im Umfang von zwei der sechs erreichbaren Punkte erfahren hat.
4.2.1 Sie macht geltend, das Verwaltungsgericht habe zwar anerkannt, dass die (vertraulichen) telefonischen Referenzen, welche die Baudirektion eingeholt habe, nicht verwendet werden d�rften, weil sie zu wenig konkret seien, um der ARGE "L.________" eine sachbezogene Stellungnahme zu erlauben. Den Inhalt dieser Referenzen habe es allerdings dennoch ber�cksichtigt. Zudem habe das Verwaltungsgericht von der Baudirektion erst nachtr�glich vorgebrachte, neue Gr�nde f�r den Punktabzug akzeptiert. Schliesslich sei einzig bei der Beschwerdef�hrerin gezielt nach negativen Referenzen geforscht worden, so dass der Grundsatz der Gleichbehandlung der Anbieter (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. b IV�B) verletzt worden sei.
4.2.2 Es ist nicht ersichtlich, inwiefern sich das Verwaltungsgericht bei seinem Entscheid auf die streitigen telefonischen Ausk�nfte gest�tzt haben sollte; nachdem es diese f�r zu wenig pr�zise erkl�rt hat, erw�hnt es sie im Weiteren nicht mehr. Vielmehr hat das Verwaltungsgericht den Punktabzug anderweitig als gerechtfertigt erachtet, wobei es ausdr�cklich auch neue tats�chliche Vorbringen und Beweismittel als zul�ssig erkl�rt und insbesondere die schlechte Referenz ber�cksichtigt hat, welche das Baudepartement des Kantons Aargau der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der Belagsverst�rkung und Sanierung von Bushaltestellen in Erlinsbach erteilte (Bewertung vom 12. November 2001). Auch wenn es grunds�tzlich nicht unproblematisch erscheint, im Rechtsmittelverfahren (auch) neue Gr�nde f�r die Rechtm�ssigkeit einer streitigen Bewertung zuzulassen, so kann das entsprechende Vorgehen des Verwaltungsgerichts nicht als geradezu unhaltbar bezeichnet werden. Dass in diesem Zusammenhang kantonales Verfahrensrecht verfassungswidrig gehandhabt worden w�re, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend. Nachdem sich der angefochtene Entscheid offensichtlich nicht auf die streitigen telefonisch eingeholten Referenzen st�tzt, kann offen bleiben, ob deren Ber�cksichtigung das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrerin verletzen w�rde.
4.2.3 Die Beschwerdef�hrerin macht nicht geltend, dass bereits im Vergabeverfahren gezielt nach sie betreffenden schlechten Referenzen geforscht worden sei. Sie sieht sich vielmehr deshalb rechtsungleich behandelt, weil das Verwaltungsgericht die erw�hnte Referenz des Baudepartements des Kantons Aargau ber�cksichtigt hat, welche nachtr�glich eingeholt worden ist. Sie verkennt dabei, dass sich ihre Situation als Beschwerdef�hrerin in einem Rechtsmittelverfahren zum Vornherein nicht mit jener eines Offerenten vor dem Zuschlag vergleichen l�sst. Im Rechtsmittelstadium geht es nicht mehr um eine f�r alle Konkurrenten gleiche Handhabung der Zuschlagskriterien, sondern bloss um die �berpr�fung einzelner streitiger Bewertungen. Dabei ist nur nat�rlich, dass sich - wenn in diesem Zusammenhang neue Vorbringen zul�ssig sind - allf�llige weitere Nachforschungen (regelm�ssig) auf den beschwerdef�hrenden Offerenten beschr�nken; darin liegt noch keine Ungleichbehandlung im Vergleich zu den �brigen Anbietern. Aus denselben Gr�nden kann es nicht darauf ankommen, ob zus�tzliche, vertiefte Abkl�rungen betreffend die ARGE "B.________" allenfalls auch die eine oder andere negative Referenz zu Tage gef�rdert h�tten.
4.2.4 Die Bewertung im Bereich "Bauwerksqualit�t/Referenzen" verst�sst auch im Ergebnis nicht gegen das Willk�rverbot: Das Angebot der ARGE "L.________" wurde mit vier von sechs m�glichen Punkten zwar nicht ausgezeichnet, aber immer noch gut benotet. Damit wurde den zahlreichen positiven Referenzen der Beschwerdef�hrerin in verfassungskonformer Weise Rechnung getragen. Ein Abzug im Umfang von zwei Punkten erscheint im Vergleich zur ARGE "B.________" nicht unhaltbar, wenn ber�cksichtigt wird, dass diese - anders als die Mitglieder der ARGE "L.________" - soweit bekannt ausschliesslich positive Referenzen aufweist, die zudem, abgesehen von der D.________ AG, die neu dazugestossen ist, auch die Arbeitsgemeinschaft als Ganzes und (wie das streitige Vergabeverfahren) Arbeiten an Nationalstrassen betreffen. Es verst�sst nicht gegen das Willk�rverbot, die Offerte einer Arbeitsgemeinschaft, welche - anders als die maximalbenotete Konkurrentin - in ihrer aktuellen Zusammensetzung keine Referenzen vorweisen kann und zudem von mindestens einem Unternehmen mitgetragen wird, das nicht nur positive, sondern auch negative Referenzen erhalten hat, beim Unterkriterium "Bauwerksqualit�t/Referenzen" nicht mit der H�chstpunktzahl zu bewerten.
4.2.5 Was die Beschwerdef�hrerin im vorliegenden Zusammenhang weiter - etwa bez�glich der Datenschutzgesetzgebung oder die Referenz des Baudepartements des Kantons Aargau - vorbringt, ist rein appellatorischer Natur, weshalb nicht darauf einzugehen ist. Auch die Ausf�hrungen zur vom Bundesamt f�r Strassen (ASTRA) bei der K.________ AG in Auftrag gegebenen Studie betreffend eine �berpr�fung des "Abzugssystems auf Belagsbaustellen f�r Nationalstrassen" bed�rfen keiner n�heren Er�rterung, hat sich die Vorinstanz doch bei ihrem Entscheid nicht darauf gest�tzt.
4.3 Als Verletzung des Gleichbehandlungsgebots erachtet die Beschwerdef�hrerin weiter, dass die ARGE "L.________" beim Kriterium "Qualit�t" im Bereich "Qualit�t/Angebot" nur zwei von drei m�glichen Punkten erhalten hat, w�hrend die Offerte der ARGE "B.________" das Maximum erreichte. Letztere habe kein Bauprogramm eingereicht, weshalb auch ihre Unterlagen unvollst�ndig gewesen seien und sie, wie Erstere, einen Punktabzug h�tte erfahren m�ssen. Die Feststellung des Verwaltungsgerichts, "die Minimalanforderungen zur Ermittlung der erforderlichen Bauzeit seien erf�llt worden", sei unhaltbar.
In Ziff. 221 der besonderen Bestimmungen (S. 9 der Ausschreibungsunterlagen) werden die Unterlagen aufgez�hlt, welche mit dem Angebot zusammen einzureichen sind. Dazu geh�rt ein Bauprogramm, wobei pr�zisierend von der "Ermittlung der erforderlichen Bauzeit f�r Globalmiete" gesprochen wird. Die Beschwerdef�hrerin �bersieht, dass sich dieser Passus mit Blick auf die Pr�zisierung willk�rfrei so auslegen l�sst, dass das einzureichende Bauprogramm lediglich die Berechnung der Pauschale f�r die Fahrbahnmiete erm�glichen muss (vgl. Ziff. 1.8 der objektbezogenen besonderen Bedingungen). Entsprechendes erlaubt die Offerte der ARGE "B.________" ohne weiteres, ergibt sich doch aus dem abgegebenen "technischen Bericht", dass die vorgesehene Bauzeit 155 Tage betr�gt (Ziff. 1.6) und als Mietglobale 2,325 Mio. Franken eingesetzt sind (vgl. Ziff. 1.17). Wird die streitige Feststellung des Verwaltungsgerichts in diesem Zusammenhang gesehen, so ist sie verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Daran �ndert nichts, dass die Baudirektion in der "Detail-Beurteilung der Angebote bez�glich Vergabekriterien", welche sie am 20. Dezember 2001 erstellt hat, erw�hnt, die ARGE "B.________" habe kein Bauprogramm eingereicht. Dieser Hinweis steht unter dem Titel "mit dem Angebot abgelieferte Unterlagen" und muss nach dem Gesagten so verstanden werden, dass er nicht die in den Ausschreibungsunterlagen als Bauprogramm bezeichneten rudiment�ren Angaben, sondern ein eigentliches Dokument meint, welches ein (mehr oder weniger detailliertes, allenfalls graphisch gestaltetes) Programm f�r die schrittweise Umsetzung des Bauvorhabens enth�lt, wie es die ARGE "L.________" einreichte, aber unbestrittenermassen nicht zu den verlangten Unterlagen geh�rte. Im �brigen kann in diesem Zusammenhang auch nicht von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs die Rede sein, hat doch die Baudirektion im kantonalen Verfahren ausdr�cklich erkl�rt, die erforderlichen Angaben zu Bauzeit und Mietglobale seien dem technischen Bericht der ARGE "B.________" zu entnehmen. Damit war f�r die Beschwerdef�hrerin leicht zu ersehen, wie das Verwaltungsgericht zur streitigen Feststellung kam (zur Frage einer allf�lligen Akteneinsicht vgl. E. 4.1.2)
4.4 Ferner r�gt die Beschwerdef�hrerin, es verstosse gegen das Willk�rverbot, die Offerte der ARGE "L.________" beim Kriterium "Wiederverwendung des Belagfr�sguts" im Bereich "Abnahmebest�tigungen" nur mit 1,5 von 3 m�glichen Punkten zu benoten. Die Entsorgung von Aushubmaterial stelle zur Zeit keine gr�sseren Probleme und habe deshalb nur geringe wirtschaftliche Relevanz. Der Abzug von 1,5 Punkten, welcher wirtschaftlich einer Preisdifferenz von Fr. 840'000.-- entspreche, sei deshalb willk�rlich. Diese Argumentation ist nicht zu h�ren: Die Relevanz, welche verbindlichen Abnahmeerkl�rungen bei der Bewertung der Angebote zukam, ergibt sich unmissverst�ndlich aus den objektbestimmten besonderen Bedingungen der Submission (Ziff. 2.4 sowie Ziff. 2.16.1), wobei diese noch ausdr�cklich auf ein Formular "Entsorgungserkl�rung f�r Bauabf�lle" der Zentralschweizer Umweltdirektoren hinweisen; sie war der ARGE "L.________" und damit auch der Beschwerdef�hrerin unbestrittenermassen bekannt. Dennoch hat es Erstere unterlassen, der Vergabebeh�rde schriftliche Abnahmebest�tigungen einzureichen, und sich vielmehr darauf beschr�nkt, m�ndliche Zusicherungen zu Protokoll zu geben. Dies, obschon einerseits die Bedeutung, welche die Baudirektion den Abnahmebest�tigungen beigemessen hat, f�r allen Konkurrenten erkennbar war und andererseits die Beschaffung von schriftlichen Best�tigungen der von der ARGE "L.________" kontaktierten Aufbereitungsanlagen (die offenbar zur Unternehmensgruppe eines ihrer Mitglieder geh�ren) nur geringen Aufwand verursacht h�tte. Bei diesen Gegebenheiten verst�sst es gegen Treu und Glauben, wenn die Beschwerdef�hrerin den absehbaren und zudem - zumindest nach ihren eigenen Angaben - leicht vermeidbaren Punktabzug nunmehr als willk�rlich bezeichnet.
4.5 Soweit die Beschwerdef�hrerin ferner beim Unterkriterium "Materialbewirtschaftung/Umweltanforderungen" auch die Bewertung als solche beanstandet, verm�gen ihre Ausf�hrungen den Begr�ndungsanforderungen (vgl. E. 1.2) nicht zu gen�gen.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens werden die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdef�hrerin auferlegt (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Parteientsch�digung ist keine auszurichten, zumal sich die Beschwerdegegner vor Bundesgericht nicht haben vernehmen lassen (vgl. Art. 159 OG).
Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht, Verwaltungsrechtliche Kammer, des Kantons Zug, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 9
 Art. 1
 Art. 9
 Art. 87
 Art. 84
 Art. 9
 Art. 90
 Art. 9
 Art. 1
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 1
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 23
 Art. 27
 Art. 1
 Art. 153
 Art. 153
 Art. 159