Source: https://issuu.com/tagblattonline/docs/16_08
Timestamp: 2017-10-16 23:04:32+00:00

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16 08 by tagblatt online - issuu
4. Jahrgang · Nummer 8 Auflage 92.000
BEWERBERTAG am Donnerstag, den 17.03.2016 von 9.00 Uhr durchgehend bis 16.00 Uhr
Abstimmen: Die Spitzenkandidaten sind gefragt.
Abwarten: Lilien-Geschäftsführer zum Stadion-Baubeginn.
Abhelfen: PEAK unterstützt Frauen und Kinder in Not.
Abgehen: Spirwes nimmt langsam Fahrt auf.
Abgemacht: Knortz hilft bei der Kommunalwahl.
Wenn Sie Ihren persönlichen Lebenslauf und evtl. Ausbildungsoder Qualifizierungsnachweise mitbringen, können wir Ihnen passgenaue und für Sie attraktive Stellenangebote unterbreiten.
Wir freuen uns schon heute auf jeden Besucher m/w! arcus.plan AG Holzstr. 2 (gegenüber der Krone) • 64283 Darmstadt Fon: 0 61 51 – 91 83 30 • darmstadt@arcusplan.de
Top-Kandidaten bekennen Farbe Darmstadt vor der Wahl – große Übersicht
Darmstadt hat die Wahl. Am 6. März, in eineinhalb Wochen, sind knapp 115 000 Darmstädter dazu aufgerufen, ein neues Stadtparlament zu bestimmen. Das sind etwa neun Prozent (oder rund 5 000) mehr Wahlberechtigte als vor fünf Jahren, denn unsere Stadt wächst. Vor allem junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren sind nach Darmstadt gezogen. Auch die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den EU-Staaten wirkt sich aus. Einundsiebzig Sitze sind für die Stadtverordnetenversammlung zu vergeben, neun für den Ortsbeirat Wixhausen. Wen wählen? Diese Entscheidung, liebe Leser, können und wollen wir Ihnen natürlich nicht abnehmen. Dass Sie zur Wahl gehen, ist uns aber schon wichtig. Dass Sie die wichtigsten Akteure, Themen und Standpunkte kennen, auch. Diese Ausgabe soll Ihnen helfen, sich zu orientieren.
Kurz und knackig, ohne Geschwafel Wenn Sie gleich umblättern, dann finden Sie auf zwei Seiten einen kompakten Überblick. Wir haben die aus unserer Sicht fünf wichtigsten Fragen zur Wahl formuliert. Die Spitzenkandidaten aller zehn Listen,
Bunte Auswahl: Darmstädter Wahlplakte. 
die sich Sonntag in acht Tagen zur Wahl stellen, haben dem Darmstädter Tagblatt exklusiv geantwortet. Kurz und knackig, ohne Geschwafel - darum hatten wir gebeten. So erfahren Sie, liebe Leser, was Darmstadts Spitzenpolitiker als erstes verändern würden, falls sie nach der Wahl alleine regieren könnten. Wir haben nach Ideen und Konzepten gefragt, wie die Verkehrssituation der Stadt zu
verbessern sei, wie zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann und was gegen den Schuldenberg zu tun ist. Auch um ein persönliches Statement haben wir gebeten: Was ist für Sie, liebe Politiker, eigentlich das Schönste an Darmstadt? Ganz wichtig: Natürlich haben wir die Spitzenvertreter aller Listenbewerber zu Wort kommen lassen, die sich um Sitze im Stadtparlament bewerben. Und zwar in exakt der Reihenfolge, die
Tickets gewinnen – Pasta Opera
Sie auch auf den Stimmzetteln wiederfinden. Niemand wird bevorzugt. Allen haben wir gleichviel Platz eingeräumt: Das halten wir für ein Gebot demokratischer und publizistischer Fairness.
Knachpunkt Wahlbeteiligung Letztlich bestimmen Sie, liebe Darmstädter, welche Signale und welche politischen Entscheidungen
für unsere Stadt von dieser Kommunalwahl ausgehen und in welche Richtung sich unsere Stadt entwickelt. Wenn sich daran möglichst viele Walberechtigte beteiligen, wäre bereits viel gewonnen. DT
Für den Inhalt von Wahlwerbung sind ausschließlich die Parteien verantwortlich.
Info Fünf Fragen an zehn Kandidaten auf Seite zwei
„Spaß für ein ganzes Wochenende“ mit Buchmarie Bücher, DVDs und Blu Rays
World of Dinner entführt mit „Pasta Opera“ in die Welt des Rokoko. Ganz real erleben die Gäste bei einem erlesenen Vier-Gänge-Menü den Zauber der Musik von Rossini, Verdi, Mozart und Co. am 11. März im Maritim RheinMain Hotel in Darmstadt. Sie sind unverschämt gut gelaunt, sie sehen gut aus, sie sind charmant und frech und sie singen sich in die Herzen ihres Publikums. Die Sängerinnen und Sänger des Ensembles leeren Gläser, verstecken Briefe, tauschen Jacken, trocknen Tränen, tanzen, intrigieren, und verschwinden zwischendurch in die Besenkammer. Mit Klassikern wie Verdis „Libiamo“, Beethovens
Quartett aus dem „Fidelio“ oder Bizets „Perlenfischerduett“ präsentieren Julia Regehr und die vier Gesangssolisten „Trüffel der Opernhochkultur“ – zum Dahinschmelzen gesungen, zum Weinen komisch, sensibel und beglückend gespielt. DT Das Darmstädter Tagblatt verlost zwei Eintrittskarten zu dieser besonderen Vorstellung am 11.3. im Maritim Rhein-Main Hotel. Einfach eine Mail mit dem Stichwort „Pasta“ und den vollständigen Kontaktdaten bis zum 1.3. an gewinnen@darmstaedter-tagblatt.de schicken und mit ein wenig Glück einen zauberhaften Abend erleben.  Viel Glück!
Gemeinsam mit Krombacher verlost das Darmstädter Tagblatt zu jedem Heimspiel der Lilien zweimal zwei Sitzplatzkarten auf der Entega Tribüne! Das Buchmarie Outlet in der Darmstädter Bunsenstraße hat sich bereits bei vielen Leseratten einen Namen gemacht. Hier gibt es aber auch DVDs und Blu Rays. Das Angebot wurde nun mit einer Reihe von Serien ausgebaut, so dass „echte Serienjunkies“ auf ihre Kosten kämen. Täglich werden die Regale mit aktuellen Serien und Blu Rays neu befüllt. Für Lesebegeisterte stehen weiterhin über 150.000 gebrauchte Bücher bereit. Die nach Buchmarie „gebrauchten, aber erstaunlich gut erhaltenen Bücher“ können „im Store wesentlich günstiger erworben werden als in einem Buchladen“. Alle Artikel sind DT auch im Online-Shop zu finden.
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Schicken Sie eine Mail bis spätestens drei Tage vor dem nächsten Heimspiel mit Ihren vollständigen Kontaktdaten (damit wir Ihnen die Eintrittskarten im Falle eines Gewinns zustellen können) an lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Im Betreff den Namen der Gastmannschaft angeben. Mit ein bisschen Glück können Sie unseren Lilien beim nächsten Heimspiel zujubeln! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Darmstadt wählt: Top-Kandidaten bekennen Farbe Frage 1:	Wenn Sie nach der Wahl allein regieren könnten: Was würden Sie sofort ändern und in Angriff nehmen? Frage 2:	Die Nordostumgehung wird nicht gebaut – was wollen Sie zur Verbesserung der Darmstädter Verkehrsprobleme tun? Frage 3:	Darmstadt gilt als „Schwarmstadt“ und hat eine stark steigende Bevölkerungszahl, bald sind es 160 000 Menschen – was wollen Sie für eine angemessene Versorgung mit Wohnraum tun? Frage 4:	Darmstadt hat einen ausgeglichenen Haushalt, aber einen hohen Schuldenstand – was wollen Sie tun, um diesen abzubauen? Frage 5:	Was ist für Sie persönlich das Schönste an Darmstadt?
Antwort 1 Da wir in den letzten fünf Jahren eine erfolgreiche Politik betrieben und die Stadt vorangebracht haben, muss nichts „sofort geändert“ werden. Wegen der gelungenen Konsolidierung der städtischen Finanzen können wir wichtige Projekte wie die Sanierung des Berufsschulzentrums oder den Bau des Nordbades vorantreiben. Bei einer Alleinregierung ließe sich aber der in vielen Städten gut funktionierende Freiwilligen Polizeidienst einführen, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung noch mehr entgegenkommen.
Die CDU setzt sich seit langem für eine Optimierung der Ampelsteuerung und mehr Rechtsabbiegespuren ohne Ampeln (grüner Pfeil) ein. Dies verbessert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern senkt Abgas- und Lärmemissionen. Auch der bereits gefasste Beschluss, mehr Kreisverkehre zu bauen, wird hier helfen. Zudem muss der ÖPNV weiter gestärkt und eine schienengebundene Anbindung in den Ostkreis geprüft werden. Hier plädiere ich für die bereits vorgeschlagene Kombi-Lösung mit einer Stadt-/LandBahn.
Die Schaffung von Wohnraum wird das zentrale Thema. Es wird in diesem Jahr gelingen, die übrigen Konversionsflächen zu erwerben und mit der Entwicklung zu beginnen. Zudem müssen wir beim Wohnungsbau kreativer und mutiger werden. Darmstadt hat überwiegend emissionsarme Gewerbebetriebe: Gemischte Gewerbe- und Wohngebiete müssen möglich sein. Wir werden punktuell auch hochwertig und modern in die Höhe bauen, ohne die Bausünden der 70er Jahre zu wiederholen, und den sozialen Wohnungsbau vorantreiben.
Die Nordostumgehung wurde von Grün-Schwarz aufgegeben, ohne eine Alternative zu nennen. Fünf Jahre wurde nicht an einem neuen Verkehrskonzept gearbeitet. Um ein tragfähiges Konzept für die Zukunft zu entwickeln, muss gemeinsam mit der Region zeitnah ein Verkehrskonzept entwickelt werden, das das Mobilitätsverhalten aller Menschen berücksichtigt.
Eine bezahlbare Wohnung in Darmstadt zu finden, ist schon heute für Menschen mit geringen Einkommen eine Herausforderung. Damit sich auch zukünftig alle eine Wohnung in Darmstadt leisten können, muss ein umfassendes Wohnraumförderungsprogramm aufgelegt werden. In den ehemaligen Liegenschaften des US-Militärs, dem Klinikgelände in Eberstadt oder auch auf dem Marienplatz stehen Flächen zur Verfügung. Auch kann durch die Aufstockung bestehender Wohnhäuser und Nachverdichtungen weiterer Wohnraum geschaffen werden.
Ich bin der Ansicht, dass alle Teile der Stadtgesellschaft ihren Beitrag für das Zusammenleben leisten müssen. Grün-Schwarz hat vor allem die Bürgerinnen und Bürger durch Abgaben- und Steuererhöhungen belastet. Das halte ich für ungerecht und sehe andere Finanzierungsmöglichkeiten. Die Gewerbesteuer ist zum Beispiel seit 20 Jahren unverändert – diese könnte man anpassen. Und Gelder für Projekte wie die Darmbach-Offenlegung oder einen Rathaus-Neubau kann man sich auch sparen.
Hier stimmt einfach die Mischung: Ein gutes Betreuungs- und Schulangebot für meine Kinder, tolle Kultur und eine junge, dynamische Stadt.
Die kurzen Wege, sowohl in der Stadt als auch ins Grüne.
Antwort 1 Zwei Politikfelder stehen für mich ganz oben auf der Agenda: Die Verbesserung der Verkehrssituation und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Zu beiden Themenfeldern müssen schnell effektive Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Kurzfristig sollen die Mieterinnen und Mieter mit einer Senkung der Grundsteuer B entlastet werden. Das verringert die Miete, denn die Grundsteuer wird über die Nebenkosten bezahlt.
Das Schönste an Darmstadt finde ich die dort lebenden Menschen. Sie haben es verdient, dass für sie eine gute Politik gemacht wird.
Trotz der eingeschränkten Finanzmittel konnten wir unser Ziel von 2011 erreichen: 2016 wird erstmals ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt. In der kommenden Legislaturperiode wollen wir jährlich Überschüsse zum Abbau der Schulden und der Stärkung der Infrastruktur verwenden. Wir müssen handlungsfähig bleiben, den Sanierungsstau weiter abarbeiten und dem Wachstum der Stadt Rechnung tragen. Investitionen mit finanzieller Rendite für den Haushalt müssen sein, damit Darmstadt attraktiv und innovativ bleibt.
Darmstadt ist eine Stadt der Innovation und Tradition, der Vielfalt und Toleranz. Sie hat enormes kreatives Potenzial, das gefällt mir.
Wir werden die Grundsteuererhöhungen der grün-schwarzen Koalition wieder rückgängig machen. Wohnraum ist in Darmstadt ohnehin ein knappes und daher teures Gut. Es war und ist unverantwortlich, durch städtische Maßnahmen, wie die Erhöhung der Grundsteuer, den Wohnraum in Darmstadt weiter zu verteuern. Dies werden wir ändern.
Die FDP setzt sich für den bedarfsgerechten Ausbau des Ostbahnhofes zu einer echten regionalen Verkehrsdrehscheibe ein. Dazu gehört die Ausweisung von ausreichend Park & Ride Parkplätzen, so dass die Autofahrer aus dem Ostteil des Landkreises und dem Odenwaldkreis ein attraktives Angebot erhalten, am Ostbahnhof und damit am Rande der City vom eigenen Auto auf den ÖPNV umzusteigen. Zur weiteren Attraktivierung dieser ÖPNV- Anbindung des Ostbahnhofes an die City ist die Straßenbahnlinie zwischen Schloss und Ostbahnhof zu reaktivieren.
Für mich ist wichtig, dass wir das, was wir so erfolgreich begonnen haben, weiterführen können. Vor fünf Jahren war unser Ziel: Darmstadt sollte bunter, weiblicher, gerechter und grüner werden. Das haben wir erreicht – und wir haben noch viel vor: Wir werden Wohnungen für alle schaffen und mit Grünräumen die Lebensbedingungen in der dichter werdenden Stadt weiter steigern. Aber alles ist nur erreichbar im gemeinsamen Handeln der BürgerInnen und der Stadtgesellschaft mit den politischen AkteurInnen.
Hierbei setzten wir auf den Ausbau des ÖPNV. Schnellere und bessere Verbindungen in die Umlandgemeinden, wie die Straßenbahn nach Groß-Zimmern. Langfristig sind wir für die Einführung eines umlagefinanzierten Bürgertickets.
Aufgrund verschiedener Restriktionen in den Außenbereichen kann Darmstadt im Wesentlichen nur im Inneren wachsen. Hierzu bedarf es einer moderaten aber ausreichenden Nachverdichtung in allen Wohnvierteln. Wir werden dort wo dies städtebaulich verträglich möglich ist, die baurechtlichen Hürden für eine moderate Nachverdichtung abbauen und so den rechtlichen Rahmen für die Schaffung neuen Wohnraums deutlich verbessern. Daneben ist gemeinsam mit der bauverein AG eine weitere Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus erforderlich. Schlussendlich sind noch vorhandene Konversionsflächen wie etwa das Cambrai-Fritsch-Areal, das ehemalige Klinikgelände in Eberstadt oder der ehemalige Standort des EAD zügig zu entwickeln.
Der Druck auf dem Wohnungsmarkt erfordert ein ehrgeiziges Bauprogramm, damit Wohnen nicht zum Luxus wird: Wir sorgen dafür, dass bis 2020 in Darmstadt 10 000 neue Wohnungen in unterschiedlichen Preissegmenten entstehen. Deshalb machen wir bei allen Bauprojekten mit mehr als 20 Wohneinheiten einen Mindestanteil von geförderten Wohnungen und Wohnungen mit „bezahlbaren“ Mieten verbindlich. Wir fördern die Umnutzung von Gebäuden und Flächen, um Wohnungsbau an Orten zu ermöglichen, an denen es bisher nicht ging.
Der Schuldenstand unserer Stadt ist nur hinsichtlich der Kassenkredite, denen keine Werte gegenüberstehen, bedenklich. Diese müssen durch Überschüsse im Ergebnishaushalt kontinuierlich abgebaut werden. Auch hier sind wir in Darmstadt auf einem guten Weg. Die Kredite für Investitionen werden absehbar nicht reduziert werden können, da eine stark wachsende Stadt neue Infrastruktur benötigt, die finanziert werden muss. Dies rechnet sich aber, da mehr Einwohner auch höhere Einnahmen für die Stadt bedeuten.
Die Entwicklung unserer Stadt verträgt kein ungezügeltes „Weiter so“ des motorisierten Individualverkehrs. Wir wollen den Ausbau des ÖPNV in Stadt, Landkreis und Region sowie die Förderung des Fuß- und Radverkehrs fortsetzen. Dort, wo das Auto unersetzlicher Bestandteil der Mobilität Einzelner bleibt, wird auch ihm angemessener Raum zur Verfügung stehen. Unser Konzept der „Stadt der kurzen Wege“ eröffnet für alle, verbesserte Möglichkeiten, auf das Auto zu verzichten, ohne in der Mobilität eingeschränkt zu sein.
Antwort 1 Im ersten Schritt würden wir die Gewerbesteuer moderat erhöhen, so dass der Hebesatz ähnlich dem in den anderen Großstädten in Hessen wird. Mit diesen Mehreinnahmen würden wir eine Anschubfinanzierung zur Einführung eines Sozialtickets in Darmstadt leisten.
Wir fordern den Bau von mindestens 250 zusätzlichen Sozialwohnungen im Jahr. Den städtischen Ankauf von Sozialbindungen sehen wir eher kritisch. Hier wird dem Wohnungsmarkt preisgünstiger Wohnraum entzogen. Die sozialgerechte Bodennutzung, wie es sie woanders schon gibt, halten wir für dringend notwendig. Hierzu muss umgehend ein Konzept erstellt werden. Wo es rechtlich möglich ist, sollen private Investoren die Auflage bekommen, bei Neubau mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen zu schaffen.
Die bisherigen Mittel, wie z. B. der Kommunale Schutzschirm, haben sich nicht als Erfolg bewiesen. Um die Kommunen langfristig zu entschulden, wird es eine kommunale Finanzreform geben müssen, die ihren Namen auch verdient. Die Anpassung der Gewerbesteuer könnte auch hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein.
Um den bestehenden Schuldenstand des Kernhaushaltes und der städtischen Eigenbetriebe zu reduzieren, ist das städtische Vermögen konsequent dahingehend zu bewerten, welche Vermögensgegenstände zur Erfüllung städtischer Kernaufgaben erforderlich sind und welche nicht. Nicht notwendiges Vermögen ist zu veräußern. Die Erträge hieraus sind ausschließlich zur Schuldentilgung zu verwenden. Darüber hinaus sind bei städtischen Aufgaben, Projekten und Investitionsvorhaben strikt die Notwendigen von den Wünschenswerten zu unterscheiden. Wünschenswerte, jedoch nicht Notwendige Aufgaben und Investitionen sind zu streichen.
Das historische Ensemble „Mathildenhöhe“, weil es nirgendwo sonst einen Ort gibt, der in dieser Weise Geschichte und den Aufbruch zu neuen Zeiten verkörpert.
Darmstadt besser machen. Am 6. März 2016 ist Kommunalwahl. V.i.S.d.P.: SPD Darmstadt, Wilhelminenstr.7a, 64283 Darmstadt.
IMPRESSUM unsere themen: guter verkehr gerechte steuern wohnen für alle
Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de
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Antwort 1 Grundstücke und Wohnraum dürften ab sofort nur noch mit Bindung verkauft werden, der ÖPNV wäre kostenlos und das Schulbausanierungsprogramm würde endlich umgesetzt.
Die NOU hätte sowieso kaum Entlastung gebracht gut, dass sie abgeplant ist. Was hilft: Kostenloser ÖPNV oder ein Kurzzonenticket, bessere Fahrradwege, bessere Ampelschaltungen und mehr Grünpfeilregelungen, eine Straßenbahn in den Landkreis, vor allem eine sogenannte Stadt-Land Bahn. Und: Wir leben in einer Großstadt, hier gibt es Verkehr, und so hilft nur die Akzeptanz aller Beteiligten und die Wertschätzung des „urban way of life“, dann ärgert man sich weniger, wenn es mal nicht voran geht.
In die Höhe bauen, aufstocken, verbieten, alte Wohnungen in teure Eigentumswohnungen umzuwandeln. Grundstücke nur noch mit sozialen Auflagen verkaufen, auch bei privaten Investoren. Eine Miet– obergrenze für Darmstadt. Mehr Flächen in Bauland umwandeln, z.B. den Wald zwischen Barbara Siedlung und Lincoln Village. Im Mietspiegel dürfen nicht nur Mieten erfasst werden, die sich verändert haben, sondern alle Bestandsmieten. Dazu wird gerade eine Petition von Uffbasse im Bundestag bearbeitet!
Bei den derzeit niedrigen Kosten für Zinsen sollten wir den Schuldenabbau zurückstellen zugunsten längst überfälliger Investitionen: Berufsschulzentrum, Nordbad, Stadion. Investive Kredite sind okay, sonst sparen wir uns als Kommune zu Tode. Der laufende Haushalt muss durch die laufenden Einnahmen gedeckt sein, dann kann man die Ausschüttungen der städtischen Gesellschaften zu 100 Prozent zum Schuldenabbau verwenden! (Durch einen Uffbasse Antrag werden diese schon zu 50 Prozent zum Schuldenabbau verwendet!)
Meine Freunde, meine Familie, der SVD und Uffbasse.
Unkalkulierbare, millionenteure „Neu“-Bauplanung am Bölle sofort beenden, Stadion nur als Interimslösung erhalten bis Neubau ohne jetzige Flickschustereien an anderer Stelle gebaut ist. Merckplanung Frankfurter Straße sofort einstellen und grundsätzlich überdenken lassen. Im Zuge der Kanalsanierung an einer „Königsweg“-Lösung arbeiten, nämlich Unterführung für motorisierten Verkehr, hingegen ÖPNV, Fußgänger, Radfahrer, querende Merckianer ungestört oben.
Das durch die City fahren wird ohne eine fahrstreckenähnliche Umgehung weiter gehen. Da wird man etwas tun müssen. Das witterungsgeschützte Individualfahrzeug mit Gepäckfach ist einfach zu sinnvoll und zu attraktiv, es ist nicht wegzudenken. Entgegen der grünen Meinung wird deshalb der Individualverkehr „in einem rollenden Gehäuse“ bleiben. Der Antrieb wird schadstofffrei sein und die Steuerung möglicherweise „vom Himmel“ kommen. Die Luftverschmutzungsfrage stellt sich bald nicht mehr.
Der Begriff „Schwarm“ gefällt mir da nicht, erinnert mich zu sehr an instinktgetriebene Insekten und Fische. Zur Frage: Es müssen Baulücken gesucht werden, eine maßvolle Verdichtung ist ebenso machbar. Das „Vollpfropfen“ ohne genügend grüne Freiräume darf aber keinesfalls passieren. Im Norden von Darmstadt würde ich intensiv das Fluglärmproblem anpacken, es lösen und dann gäbe es Bauland. Und: Angemessen heißt für mich auch bezahlbar. Das lässt sich aber wegen der mir auferlegten Wortkürze nicht mehr beantworten.
Ausgeglichen klingt so nett, heißt aber nur, ich kann die Zinsen für neue Schulden durch meine Einnahmen - ohne neue Schulden für die Zinsfinanzierung zu machen - bezahlen. Ruhig schlafen lässt sich da nicht, denn die Zinsund Einnahmeentwicklung kann sich jederzeit schlagartig ändern. Schuldenabau geht aber nur, wenn Machbares und Notwendiges vom Wünschenswerten strikt getrennt wird. Die Fußgängerund Radfahrerbrücke über die Rheinstraße ist z.B. so eine millionenteure gewünschte Unnötigkeit.
Meine Frau, dann das viele herrliche Grün in und um Darmstadt - und noch schöner wird´s mit weniger Grün im Rathaus.
Wir würden als Erstes eine Informationsfreiheitssatzung einführen. Diese ermöglicht es jedem Bürger, Einsicht in Akten und Dokumente der Stadt zu nehmen. Z.B können so Gutachten zu Großprojekten eingesehen werden. Diese Informationen sind essentiell für eine gute Bürgerbeteiligung. Zudem würden wir einen Livestream, sowie eine Aufzeichnung der Stadtverordnetenversammlung einführen, damit auch Bürger, die nicht mobil sind oder keine Zeit haben, die Möglichkeiten haben, die Sitzung zu verfolgen.
Darmstadt benötigt ein gemeinsames Verkehrskonzept mit den umliegenden Landkreisen. Dabei wird es wichtig sein, den ÖPNV attraktiver zu gestalten. Dazu zählt z.B. eine Verbesserung des Verbindungsangebots, aber auch die Einführung eines Bürgertickets. Die Hürde, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, sinkt, wenn man nicht zusätzlich zahlen muss, da man es bereits über die Umlagefinanzierung getan hat. Zusätzlich muss das Radwegenetz weiter ausgebaut werden und Lücken geschlossen werden.
Da der Platz für Neubauten begrenzt ist, müssen wir auch auf Nachverdichtung setzen, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken. Dabei muss geprüft werden, an welchen Stellen eine Verdichtung durch Aufstockung von Bestandgebäuden möglich ist. Zudem muss bei Neubauten geprüft werden, ob nicht an einzelnen Stellen eine höhere Anzahl an Stockwerken möglich ist, als es bisher in der näheren Umgebung üblich ist.
Wir würden einen Teil der Überschüsse nutzen, um die Schulden Stück für Stück abzubauen und einen weiteren Teil verwenden, um die Kreditaufnahme bei Investitionen möglichst gering zu halten. Dazu müssen auch zukünftig alle Ausgaben auf ihren Sinn und Nutzen geprüft werden. Gerade bei größeren Investitionen muss geprüft werden, ob sie wirklich notwendig sind und ob nicht eine bescheidenere Ausführung möglich ist.
Wir fordern Vertragsstrafen gegen mögliche Kredit-Nichttilger gemäß §339 BGB statt Zins und Zinseszins. Die zockende Banken-Mafia soll sich nicht auch noch durch risikolose Zinsforderungen gegen uns Steuerzahler/innen bereichern. Darmstadt hat keine „Schuld/en“, sondern falsche Zins-Zahlungspflicht/en, schuld daran ist nur das, unsere gesamten Lebenshaltungskosten stark verteuernde, Zins-System der Banken-Mafia, die uns mit Mini-Zinsen ködert, die nicht mal die Inflationsrate ausgleichen.
Die Weltoffenheit, die sehr gute Verkehrsanbindung, sowie die Ausstattung mit Stadt-Parks und stadtnahen Waldgebieten.
Mir gefällt an Darmstadt, dass es so vielfältig ist. Hier treffen viele verschiedene Menschen und Kulturen aufeinander.
Lehnt Personalisierung durch Foto ab.
Antwort 1 Wir würden den sehr gefährlichen und verfassungs- (trotz Art.16a Abs.2 GG) sowie völkerrechtswidrigen (trotz „Dublin-III-Abkommen“) Zustrom von Zwangs-Masseneinwanderern beenden, diese nicht in Kasernen einquartieren und nur überprüfte Kriegsflüchtlinge zulassen. Fluchtursachen müssen weltweit gestoppt werden, das heißt, es muss Wahl– freiheit geben, so dass jeder Wahlbefugte zu jedem Thema mit ja und nein stimmen kann. Und wir wollen die Demokratie durch Volksveto sichern (wie in der Schweiz und in Italien).
Wir sind für Luftreinhaltung und Lärmschutz durch Elektromobilität mittels (schnee- und eisfreier) Solarstraßen, die auch das Fahrt-Akkuauftanken ermöglichen und lehnen die Förderung von Asphaltstraßen für lärmende und luftverpestende Abgas-Autos ab. (Darmstadt als frühere „Stadt der rauchlosen Industrie“ soll jetzt Weltstadt des rauchlosen Verkehrs werden). Der ÖPNV sollte weitgehend mit Steuerkosten finanziert werden. Fahrrad-Verkehr auch im Winter hat durchgängig Vorrang.
Wir wollen den Wohnungsmarkt durch studententauglichen Umbau von Kasernen entlasten, die Wohnungsnot durch soziale Bodennutzung, wie in München, durch verstärkten sozialen Wohnungsbau und durch wirksame Konzepte zur Mietpreisbegrenzung bekämpfen. Dazu gehört der Ersatz von Zins und Zinseszins durch Vertragsstrafen gemäß § 339 BGB gegen mögliche Kredit-Nichttilger (denn in den Wohnungskosten sind 70 Prozent Kredit-Zinskosten versteckt). Und der Vermietanreiz leeren Wohnraums muss gestärkt werden.
Wir möchten kommunale Initiativen von Bürgermeistern und Landräten mit dem Ziel unterstützen: Weniger Zuwanderung – mehr Integration. Die Aufstellung eines geordneten Integrationsleitbildes für Zuwanderer mit Bleiberecht ist schon seit Jahren überfällig. Eine Willkommensagenda für „Schwärmer“, soll den städtischen Ballungsraum Darmstadt stärken. Qualifizierte Fachkräfte müssen der Stadt Darmstadt erhalten bleiben. Wir befürworten ebenso eine Bildungsoffensive und eine Verbesserung der Infrastruktur.
Wir brauchen einen Mix aus intelligentem Ausbau der vorhandenen Straßen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln modernster Technik. Dazu gehört eine Stärkung des ÖPNV im gesamten Landkreis und mehr Park&Ride – Möglichkeiten. Bei allen Überlegungen müssen wir auch die Schnittstellen zum Landkreis partnerschaftlich definieren, Darmstadt ist keine Insel.
Wir müssen Wege aus der Sackgasse finden, die das komplette Neubauverbot in den nördlichen Stadteilen derzeit bedeutet. Neue Konzepte und Bautechniken sind gefragt. Ideen dafür könnten unsere Hochschulen liefern oder der Blick über die Schulter bei anderen erfolgreichen Städten. Mit einer Vereinfachung des Baurechts und der Senkung bürokratischer Hürden wollen wir mehr bezahlbaren Wohnraum - vor allem für Familien mit Kindern - schaffen.
Die städtische Ausgabendisziplin muss durch Controlling strikt durchgesetzt werden. Durch die Aufnahme und Integration von weniger Flüchtlingen können Kosten gespart werden. Wir müssen attraktiv für neue Unternehmen, Kleingewerbe und höher qualifizierte Arbeitskräfte werden und damit die Gewerbesteuereinnahmen steigern. Auch freiwillige Leistungen sind auf Effektivität zu überprüfen, auf Klientel-Politik und Prestige-Objekte, wie z.B. „Eberstädter Kreisel“ und „Rathausneubau“ muss verzichtet werden.
Die übersichtliche Stadt mit Kunst, Kultur, hohem Erholungswert, der Teamgeist von SV98 und der Bart von „Toni“ Sailer!
Der Energieversorger Entega ist im zweiten Jahr infolge vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) in der Kategorie „Energie“ mit dem Deutschen Servicepreis ausgezeichnet worden.
„Es ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich, wenn unabhängige Untersuchungen unseren sehr guten Kundenservice belegen. Service-Qualität ist neben der preislichen Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Ausrichtung einer der wesentlichen Aspekte unseres täglichen Handelns“, so der
FLOH- & TRÖDELMÄRKTE Sa., 27.2.16, Darmstadt, von 8.00 – 14.00 Uhr (Jeden Samstag) Schenck-Technologiepark, Parkpl. 5+6, Pallaswiesenstraße Weiss: 0 61 95 / 90 10 42 www.weiss-maerkte.de
sichtlich zufriedene Entega Geschäftsführer Thomas Schmidt am Dienstag (16.) bei der feierlichen Preisverleihung in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz. Der Deutsche Servicepreis wird jährlich vom DISQ und dem Nachrichtensender n-tv vergeben. In die Bewertung des DISQ flossen rund 53 Studien ein, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Insgesamt wurden über 500 Unternehmen in vierzehn Kategorien überprüft. Die Teststudien basierten auf standardisierten
und objektiv nachprüfbaren Messverfahren. Entega wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für seinen Kundenservice ausgezeichnet. So wurde das Unternehmen beispielsweise in einer von Wissenschaftlern der Universität St. Gallen durchgeführten Analyse zum Thema „Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister“ zum Preisträger gekürt. Darüber hinaus bestätigen der TÜV Rheinland, Focus Money und Check 24 regelmäßig den guten Kundenservice des Unternehmens. DT
Entega erhält erneut den Deutschen Servicepreis – Auszeichnung für beste Kundenorientierung
Wenn es draußen kalt und kahl ist, wird es Zeit für farbige Frische und muntere Formen. Kaum eine andere Pflanze eignet sich dafür besser als die Hortensie. Die abwechslungsreiche Zimmerpflanze glänzt mit ihren fluffigen Blüten und erfüllt das Zuhause mit Farbe und einem leichten Duft. Bevor die Tage länger werden und der Frühling kommt, bringt die Zimmerhortensie mit ihren voluminösen Dolden Heiterkeit in die eigenen vier Wände.
Die Hortensie wird so zur Wunderwaffe gegen Tristesse und schafft im Handumdrehen einen abwechslungsreichen Look, ganz ohne das Interieur neu zu gestalten (www.pflanzenfreude.de). Für ein ganz natürliches Erscheinungsbild wird die Zimmerpflanze in einen Terrakotta-Topf im „Used“-Look gepflanzt und die sichtbare Erde mit Moos bedeckt. So passt sie auch Indoor bestens in ein Setting, welches das Gefühl einer Outdoor-Wildnis vermittelt. spp-o
Eduard Göbel Man schreibt uns: Eduard Göbel. Der vorbildliche Darsteller von Niebergalls „Datterich“, der seit der Erstaufführung des Werkes in Darmstadt einer der beliebtesten Charakterkomiker der Hofbühne geworden ist, hat diesen seinen Ruf nicht nur beibehalten, sondern seit der mustergültigen Verkörperung des „Knippelius“ im „Tollen Hund“ noch meisterlich gesteigert. Wie wir hören, hat der Künstler auf seine Leistung hin aus allen Kreisen der Darmstädter Gesellschaft eine reiche Fülle der schmeichelhaften Anerkennungsschreiben erhalten, die allein schon Zeugnis geben von seiner vortrefflichen Gestaltung dieses unverfälschten Bürgertyps sowohl, wie auch jenes genialen Lumps. Hervorzuheben ist, daß seine Erfolge sich nicht auf diese Lokalhelden beschränken und etwa der vollkommenen Beherrschung der Mundart zu danken sind, sondern auch seiner Intelligenz und sicheren komischen Charakteristik, wie sie seine übrigen Rollen zeigen, und die immer wieder auch von der Presse anerkannt wird. Es ist daher immer wieder zu fragen, weshalb bei solcher Verkörperung ihrer Hauptrollen die beiden Stücke Niebergalls mit dem Darmstädter Ensemble nicht in ganz Deutschland aufgeführt werden, sondern, daß man sich in Berlin und anderswo noch immer mit unzulänglichen Annäherungen und Surrogaten begnügt – oder begnügen muß.
Dort die Königsallee, hier das Saladin-Eck. Dort die
Rheinterrassen, hier die Woogsinsel. Dort Karneval und längste Theke der Welt, hier Heinerfest und Grohe-Bier. Ganz sicher: Es muss eine reizvolle Anfrage der Stadt Düsseldorf für die parteilose Baudezernentin Cornelia Zuschke gewesen, von Darmstadt in die Landeshauptstadt von NRW zu wechseln. Die oppositionelle SPD in Darmstadt witterte ein schickes Wahlkampfthema: Geht eine der wichtigsten Mitarbeiterinnen von Partsch fremd, folgt sie der Verlockung von Geld, Abenteuer und Prestige? Zuschkes Antwort: Nein. Die Bau-Expertin, die äußerlich an Schauspielerin Demi Moore erinnert, bleibt bodenständig, fußballerisch erstklassig - und Darmstadt treu.
Stellenmarkt Die LEBENSHILFE KV GROSS-GERAU E.V. sucht ab sofort für das Kreisgebiet Groß-Gerau (Riedstadt/Erfelden)
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22. Februar Oktober 2016	2015	25.
Lilien-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 2.3.2016
„Die Geduld ist nicht unendlich“ Lilien
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Geschäftsführer Weilguny zum Stadionumbau
Obwohl auf dem Weg zum neuen Stadion gerade eine weitere Etappe zurückgelegt wurde, steht nach wie vor in den Sternen, wann die neue Arena tatsächlich kommt. Das Thema ist komplex, aber die Zeit drängt, wie Lilien-Geschäftsführer Michael Weilguny im Gespräch mit Tagblatt-Autor Stephan Köhnlein erläutert. DT: Bis 19. Februar hatte die Stadt für die Bürger die Pläne für das neue Stadion offengelegt – doch wann tatsächlich die ersten Bagger rollen, ist nach wie vor unklar. Wie stellt sich die Situation aus Sicht des Vereins dar?
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Bundesliga-Fußball im alten Böllenfalltor-Stadion.  Foto: Arthur Schönbein
auch wegen des Bauleitplanverfahrens, das zunächst so wohl nicht absehbar war. Wir befinden uns in konstruktivem Austausch mit der Stadt. Oberbürgermeister Jochen Partsch hat eine Fertigstellung im Jahr 2018 anMichael Weilguny (MW): gekündigt – und davon geFür den Verein ist ein zeit- hen wir aus. naher Stadionumbau unter wirtschaftlichen und lizenz- DT: Die DFL hat dem Vertechnischen Aspekten un- ein bei der Lizenzierung erlässlich – das gilt übrigens für die laufende Saison ins ganz allgemein und ist nicht Stammbuch geschrieben, davon abhängig, ob wir in dass das Stadion am Bölder Bundesliga spielen. lenfalltor für den Profifußball auf Dauer nicht tragDT: Der Termin für die an- fähig ist. Haben Sie Sorge, gepeilte Fertigstellung rückt dass die DFL irgendwann immer weiter nach hinten. sagt, am Böllenfalltor darf Zuletzt hat Baudezernen- nicht mehr gespielt werden? tin Cornelia Zuschke laut Medienberichten sogar eine MW: Wir befinden uns geFertigstellung erst im Jahr rade im Lizenzierungsver2019 nicht ausgeschlossen. fahren für die kommende Ärgert Sie das? Saison. Wir können dem Ergebnis natürlich nicht vorMW: Der Stadionumbau greifen, aber wir sind zuist ein komplexer Prozess – versichtlich, dass wir den
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PEAK und Horizont helfen: Eine würdige Unterkunft für obdachlose Frauen Lilien-Premiumsponsor unterstützt soziale Organisationen
Soziales Egal, wie die Lilien spielen – am Ende gibt es immer einen Sieger. Denn mit ihrem Social Sponsoring unterstützt die PEAK-Firmengruppe bei jeder Partie am Böllenfalltor eine soziale Einrichtung aus der Region. Über das Social-Sponsoring-Projekt des Darmstädter Technologieunternehmens und Premiumsponsors der Lilien kann sich zu jedem Heimspiel eine Organisation präsentieren und im Stadion gegen eine Spende Lose abgeben. Zudem spendet PEAK pro erzieltem Lilien-Tor 500 Euro und weitere 250 Euro pro erreichtem Punkt für die Einrichtung. Der Verein stockt diese Summe nochmals auf. Das Darmstädter Tagblatt stellt in Zusammenarbeit mit PEAK die geförderten Organisationen vor: Beim 2:2 im Hinspiel bei Borussia Dortmund holten die Lilien sensationell einen Punkt – Aytac Sulu gelang in der Schlussphase der etwas glückliche, aber umso mehr umjubelte Ausgleich. An diese effiziente Leistung will das Team von Trainer Dirk Schuster nun im Rückspiel am Böllenfalltor anknüpfen. Vielleicht gelingt es ja sogar, die Sensation aus dem Hinspiel zu toppen und die bislang mäßige Heimbilanz von nur einem Sieg aufzupolieren.
Freund in der Not. 
Eine Notwohnung für obdachlose Frauen Das Geld aus der PEAK-Spendenaktion fließt bei dieser Partie an die Organisation Horizont. Das ist
ein gemeinnütziger sozialpädagogischer Verein mit Sitz in Dieburg. Er wurde 1984 gegründet und widmet sich in seinen vier Einrichtungen der Beratung und Wiedereingliederung von
Menschen „in besonderen sozialen Notlagen“. Konkret gefördert wird mit den Erlösen aus der Dortmund-Partie das Projekt „Notwaende“. Dabei geht es darum, eine Notwohnung für obdachlose Frauen und gegebenenfalls auch ihre Kinder im Landkreis Darmstadt-Dieburg anzumieten und einzurichten. Denn gerade Frauen sind in den herkömmlichen Obdach losenu nterk ü n f ten oft nicht gut geschützt. Zudem fehlt es oft an Beratung. Mit der Bereitstellung eines Wohnplatzes soll den Frauen zunächst unter anderem Sicherheit und Privatsphäre gegeben werden. Mit Unterstützung einer Sozialpädagogin soll ihnen dann geholfen werden, die Krise zu bewältigen. In der vorangegangenen Heimpartie gegen Bayer Leverkusen waren die Lilien zwar über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Champions-League-Teilnehmer. Doch am Ende musste sich das Team von Trainer Dirk Schuster mit 1:2 geschlagen geben. Abgesehen vom Ergebnis gab es aber reichlich Grund zur Freude. Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) überbrachte einen Scheck des Landes Hessen in Höhe von 3,5 Millionen für den Umbau des Stadions. Und Premiumsponsor PEAK feierte mit seinem
Social-Sponsoring-Projekt Jubiläum. Bereits zum 25. Mal seit dem Start des Projekts im Jahr 2014 förderte das Darmstädter Technologieunternehmen eine Organisation aus der Region. Zur Feier des Tages kreiste erstmals über den Köpfen tausender Fans im Stadion der neue PEAK-Zeppelin. Den angepeilten Looping schaffte das Modell-Flugschiff zwar noch nicht ganz, aber es gibt für die Piloten ja noch ein paar Möglichkeiten in dieser Spielzeit, um das nachzuholen.
im Mai. Damit unterstützt der Verein Kinder aus sozial schwachen Familien mit Schulranzen und Schulutensilien. So sollen für alle Kinder annähernd gleiche Startvoraussetzungen geschaffen und einer Ausgrenzung sozial benachteiligter Schüler entgegengewirkt werden.
Lose im Stadion, Pizza am Pizza-Bus – die PEAK-Aktionen unterstützen
beim PEAK-Stand im Stadion am Böllenfalltor tun. Dort gibt es Lose und die „Johnny-Motivations-Bändchen“. Eine weitere Möglichkeit ist der PEAK-Pizzabus, der auf dem Gelände des Baumarkts Schwinn in Mühltal steht. Von jeder dort verkauften Pizza gehen 0,50 Euro an das jeweils aktuelle Projekt. Dazu erhält der Käufer ein Los von PEAK und nimmt automatisch an der Ziehung der Sachpreise teil.
Wer die PEAK-Aktionen
Schulranzen für Kinder unterstützen will, kann dies aus sozial benachteiligten Familien
Die Organisation Kiwanis, die bei der Partie unterstützt wurde, durfte sich am Ende über 6 578 Euro freuen. Bei Kiwanis setzen sich Freiwillige ehrenamtlich für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft ein. Das Wort Kiwanis stammt aus dem Indianischen und bedeutet „Freude daran, für andere aktiv zu sein“. Getreu diesem Motto engagieren sich die Mitglieder im Kiwanis-Club Darmstadt seit 2009 über Parteien und Konfessionen hinweg gemeinsam für Kinder und Jugendliche in der Region. Das Geld aus der PEAK-Spendenaktion fließt in die diesjährige Kiwan i s-S c hu l r a n z en-A k t ion
Weitere Informationen zu PEAK und dem Social Sponsoring im Internet unter www.peak98.de. Eine Übersicht über die Spendenerlöse findet sich unter social.peak98.de/peak-gutes-tun/spendenuebersicht. Horizont e.V. Groß-Umstädter Str. 16 – 64807 Dieburg Tel: 06071 / 2009 11 – www.horizont-dieburg.org Spendenkonto IBAN: DE09 5085 2651 0033 0315 50 / BIC: HELADEF1DIE Sparkasse Dieburg Kiwanis Darmstadt Holzhofallee 15 A – 64295 Darmstadt http://darmstadt.kiwanis.de/ Spendenkonto Förderverein Darmstadt e.V. IBAN: DE12 5089 0000 0003 9022 00 BIC: GENODEF1VBD Volksbank Darmstadt - Südhessen e.G.
Der Spirwes dreht jetzt auf
Hans-Joachim „Little“ Klein und Felix Hotz aus dem Kreis der Spirwes-Initiatoren können den 31. März kaum abwarten. An diesem Tag endet um Mitternacht die Abgabefrist für den Spirwes, Darmstadts jüngstem Kulturpreis. Heinerfest-Präsident Klein wird die Auszeichnung am 26. Juni (Sonntag) wenige Tage vor dem Start des 66. Heinerfestes (30. Juni bis 4. Juli) um 11 Uhr in der Centralstation verleihen. „Es sind schon einige Bewerbungen eingegangen“, verrät Felix Hotz vom Darmstädter Kikeriki-Theater auf Anfrage des Darmstädter Tagblatts. Darmstädter Mundart-Experten aus dem Heimatverein „Darmstädter Heiner“,
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ES 2016? * Wer schimpft sich SPIRW
Der neue Mundart-Oskar. 
der traditionell für die Stadt Darmstadt das Heinerfest ausrichtet, der Hessischen Spielgemeinschaft, der Datterologischen Gesellschaft und des Darmstädter Kikeriki-Theaters haben den Mundart-Wettbewerb vorbereitet: „Wir finden, es ist an der Zeit, diesen Teil unserer Identität neu zu beleben und aus einer nostalgischen Vergangenheit in eine lebendige Zukunft zu transportieren“, sind sich die Initiatoren einig. Der neue Darmstädter Kulturpreis heißt Spirwes – wie der beste Freund der
vom Heinerfest-Präsidenten angeschrieben und es wird Plakate geben, die auf den Preis aufmerksam machen. Der Preis ist nach Angaben des Heinerfest-Präsidenten in zwei Kategorien unterteilt: Einen Preis für Darmstädter Preis für Maulkunst & Lebensart Nachwuchskünstler (auf das 40. Lebensjahr begrenzt) und einen Förderpreis, der ein Projekt würdigen soll, welches sich modellbildend für die Wiederbelebung der Mundart stark macht. Die Preise sind mit jeweils 3500 sar Grafik: Veranstalter Euro dotiert.
SCHPRICHKLOBBER Knodderer
Zum ersten Mal soll in diesem Jahr zum 66. Darmstädter Heinerfest der Spirwes verliehen werden: Der Darmstädter Preis für Maulkunst und Lebensart. Ziel ist, die Zukunft der Mundart zu sichern. Gesucht werden Beiträge in südhessischem Dialekt, ob gesprochen, geschrieben oder gesungen.
Noch bis zum 31. März sind Bewerbungen für den Mundart-Preis möglich
Titelfigur aus Niebergalls „Datterich“. Nach Experten-Einschätzung ist er „der darmstädterischste unter den Niebergall-Charakteren“, sagt Gösta Gantner von der „Datterologischen Gesellschaft“ dem Darmstädter Tagblatt. Der Spirwes dreht jetzt auf: Eine eigene Internet-Präsenz ist inzwischen geschaltet, bei Facebook ist der Spirwes präsent, auch die Schulen in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg werden auf den Preis besonders aufmerksam gemacht und
Der Spirwes Noch bis zum 31. März können Bewerbungen digital eingesandt werden an zukunft-der-mundart@comedyhall.de (Datenmengen. Texte mit maximal 15 000 Zeichen, maximal 20 MB Bild/Ton/Video und/oder Zeitbegrenzung fünf Minuten). Mehr im Internet: www.spirwes.de oder bei facebook: www.facebook.com/ spirwespreis
Das nächste Heimspiel ist am 2. März gegen Borussia Dortmund. Beantworten Sie einfach die folgende Gewinnspielfrage und senden ihre Lösung mit dem Stichwort „ENTEGA Fanbank“ + den Namen der Gastmannschaft an: lilien@darmstaedter-tagblatt.de. Bitte geben Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten an,
Wie viele Darmstädter Fans bejubelten das 2:2 im Hinspiel in Dortmund? Einsendeschluss ist der 29.2.2016. Der Gewinner wird direkt benachrichtigt. Die Eintrittskarten werden am Spieltag an der Abholkasse im Foyer der Böllenfalltorhalle hinterlegt. (Bei Verlosungen ist der Rechtsweg ausgeschlossen).
Filmvorführung LIDO
„Ich- Albrecht Dürer“ Ein Dokumentarfilm von Stefanie Appel von 2011.(Bayerisches Fernsehen). Kostenfreie Teilnahmekarten für max. 25 Teilnehmer gibt es nur am Veranstaltungstag an der Museumskasse, eine Reservierung ist nicht möglich. Zu entrichten ist lediglich der Sonderausstellungseintritt.DT
■■So., 28. 2. um 15 Uhr im Hessischen Landesmuseum, Friedensplatz 1, www.hlmd.de
Die Tagblatt-Kolumnistin: „Luise - Platz!“ – Zahnfee Unsere Angebote vom 29.02. bis 05.03.2016 Gelbwurst
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Michael Stegmayer wird Teammanager bei den Lilien –Entlastung für Trainerteam
Wir müssen heute über etwas sehr Unerfreuliches sprechen, und wie im- Schmetterlinge, die Kordeln von hochwertigen Kapuzenpullovern aus mer dürft Ihr nicht darüber lachen. amerikanischer Produktion. Sind die Milchzähne erstmal raus, wird nichts mehr so sein wie früher, Ich werde alt. glaube ich, weiss ich. Mit den Baby-Beissern geht die herzerfrischende Unvernunft. Das “brave Mädchen” zu sein wird von mir eingefordert. Wie Pubertät, Burn Out, Midlife Crisis sind am Horizont deutlich auszuma- spiessig. Für uns Hundekinder gilt immer noch in Abwandlung der wohl chen. Heute beginnt er: der Rest meines Lebens als Hund. Und damit berühmteste Spruch der Alt-68er-Generation: gleichzeitig: das Ende meines Daseins als Hundekind. Das Alter drückt. Wer mit den Zweiten in der Schnauze rennt, gehört schon zum EstablishDer Zahn der Zeit nagt an mir. Wobei “Zahn” exakt das richtige Stichwort ment. ist. Die Sache ist: Ich verliere meine Milchzähne. Diese Nacht ist einer ausge- Eine Erscheinung könnte mir den Milchzahn-Verlust freilich versüsfallen. sen. Es ist das wunderbare Fabelwesen namens “Zahnfee”, das den KinWas habe ich mit den Milchzähnchen nicht alles angestellt. Herzhaft je- dern Trostpflaster bringt. Wenn Du, liebe Zahnfee, mir für meine Milchdes Paar Schuhe geschreddert, das mir zwischen die Pfoten kam. In in- zähne schöne Pansensticks unters Körbchen legst, dann wäre das gewiss tensiven Zerrspielen Socken verteidigt, die gar nicht mir (sondern Frau- ein kleiner Trost. Okay, ein grosser Trost - sollte ich die Dinger noch kauchen) gehörten. Nach allem geschnappt, was auftauchte – Wespen, en können.
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Darmstadt 98 schafft professionellere Strukturen fürs Bundesligageschäft. Michael Stegmayer wird ab Sommer Teammanager der Lilien. In dieser neu geschaffenen Position übernimmt Stegmayer sämtliche organisatorische Aufgaben rund um das Profiteam, schreibt der Verein auf seiner Homepage. Der 31 Jahre alte Außenverteidiger werde ab sofort schrittweise in seine neue Position eingearbeitet. Stegmayer soll zum Beispiel Aus-
wärtsfahrten planen und organisieren und die Hotels buchen. Bislang hat sich das Team um Trainer Dirk Schuster auch um diese Aufgaben noch selbst gekümmert. Für den Coach dürfte Stegmayers Engagement eine willkommene Entlastung bedeuten. Der Defensivmann steht seit dem 1. Juli 2012 bei den Lilien unter Vertrag und absolvierte 92 Pflichtspiele für die Südhessen.  DT
Ausgabe 8/2016, erschienen am 25.Februar 2016

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