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Timestamp: 2017-05-26 01:42:12+00:00

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Das Hausgeld der Eigentumswohnung - was gehört dazu? Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.SchließenMehr Informationen
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Im Wohnungseigentumsgesetz werden sie vergeblich nach dem Begriff „Hausgeld“ suchen, der Gesetzgeber spricht von Lasten und Kosten. Die Rechtsgrundlage findet sich wie immer im WoEigG, genauer in § 16 Nutzungen, Lasten und Kosten, Abs. 2, 7 und 8. (2) Jeder Wohnungseigentümer ist den anderen Wohnungseigentümern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, sonstigen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Anteils (Absatz 1 Satz 2) zu tragen. (7) Zu den Kosten der Verwaltung im Sinne des Absatzes 2 gehören insbesondere Kosten eines Rechtsstreits gemäß § 18 und der Ersatz des Schadens im Falle des § 14 Nr. 4.(8) Kosten eines Rechtsstreits gemäß § 43 gehören nur dann zu den Kosten der Verwaltung im Sinne des Absatzes 2, wenn es sich um Mehrkosten gegenüber der gesetzlichen Vergütung eines Rechtsanwalts aufgrund einer Vereinbarung über die Vergütung (§ 27 Abs. 2 Nr. 4, Abs. 3 Nr. 6) handelt.
+ Betriebskosten+ Instandhaltungsrücklage+ laufende Instandhaltungen+ Verwaltungskosten= Hausgeld
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Einen Überblick über die möglichen Kostenpositionen gibt Ihnen die Betriebskostenverordnung, die sich auf die umlegbaren Kosten, die dem vermietenden Eigentümer durch das Eigentum am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen und die er im Rahmen der Nebenkostenabrechnung auf seine Mieter und Mieterinnen umlegen darf. Tipp: Die Praxis zeigt, dass kleinere Eigentümergemeinschaften oft ein moderate Hausgeldhöhe aufweisen. Hier wird von den Wohnungseigentümern noch viel selbst gemacht oder ein Eigentümer erklärt sich gegen ein geringes Entgelt bereit, Dienste für die Eigentümergemeinschaft zu übernehmen. Kostenintensive Extras wie z.B. der Aufzug oder die Tiefgarage fehlen. Großobjekte sind oft anonymer, viele Einheiten sind vermietet, der Wohnungseigentümer wohnt nicht mehr selbst im Objekt. Auf die Höhe des Hausgeldes wird nicht so geachtet, frei nach dem Motto „ich kann das ja auf meine Mieter umlegen“. Zudem verfügen diese Anlagen oft über Tiefgaragen, umfangreiche Außenanlagen, Aufzüge, Hausmeister etc. Hier fallen oft erheblich höhere Hausgelder an, notwendige Instandsetzungsarbeiten liegen schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich.
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Die Zahlung einer Sonderumlage kann notwendig werden, wenn eine Instandhaltungsrückstellung noch nicht die entsprechende angemessene Höhe erreicht hat und eine Reparaturmaßnahme finanziert werden muss, keine Rücklage vorhanden ist oder sich im Laufe des Wirtschaftsjahres herausstellt, dass die... Neu	Aktuell Meistgelesen	Was tun, wenn ein Wohnungseigentümer die Sonderumlage nicht zahlt?
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Schilder Namensschilder und Beschilderungen innerhalb der Wohnungseigentumsanlage sind gemeinschaftliches Eigentum.
Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum? Eine tabellarische Übersicht von A wie Abdichtung bis Z wie Zwischenwand finden Sie unter Lexikon G...	Negativbeschluss Bei einem Negativbeschluss handelt es sich um einen Beschluss, mit dem ein Beschlussantrag in der Wohnungseigentümerversammlung mehrheitlich abgelehnt worden ist. Entgegen früherer Rechtsauffassung ist ein solcher Negativbeschluss anfecht...	Allstimmigkeit Allstimmigkeit bedeutet Einstimmigkeit. Erforderlich ist die Zustimmung aller - nicht nur der anwesenden - Miteigentümer der gesamten Gemeinschaft. Der einstimmige Beschluss in einer Versammlung, in der nicht alle Eigentümer vertreten...	Wasserenthärtungsanlage Auch der Einbau einer Wasserenthärtungsanlage stellt eine zustimmungsbedürftige bauliche Veränderung dar. Das BayObLG führt aus, dass diese Anlagen die Zusammensetzung des Trinkwassers verändern und deshalb gesundheitliche Schäden im Einzelfall nicht...	Klimaanlage Die Installation eines Klimagerätes am Außenfenster eines Schlafzimmers ist eine zustimmungsbdürftige bauliche Veränderung, wenn sie dadurch nicht unerheblich den Gesamteindruck des Gebäudes verändert (OLG Frankfurt, 01.04.1986, 20 W 99/86). Dies gil...	Wiedereinsetzung in den vorigen Stand Die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ist ein Rechtsbehelf gegen die schuldlose Versäumung bestimmter gesetzlicher Fristen. Für das Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit, zu dem das wohnungseigentumsrechtliche Verfahren zu zäh...	Teppichboden Die Entfernung eines im Hausflur fest verlegten Teppichbodens stellt eine zustimmungsbedürftige bauliche Veränderung dar (LG Düsseldorf, 28.05.1990, 25 T 219/90).	Heizungsanlage, Heizkörper, Heizleitungen, Thermostatventile, Heizkostenverteiler, Absperrventile Die zentrale Heizungsanlage bestehend aus Heizungsraum, Brenner, Kessel und ggf. Öltank steht nach allgemeiner Auffassung zwingend im Gemeinschaftseigentum.Ob die Heizkörper in den einzelnen Wohnungen Gemeinschafts- oder Sondereigentum sind, wird unt...	Speicherraum Speicherräume sind gemeinschaftliches Eigentum, sofern sie nicht gemäß Teilungserklärung zum Sondereigentum erklärt wurden. Liegt kein Sondereigentum vor, ist die Einrichtung eines Sondernutzungsrechtes zulässig. Übrignes, Augen auf beim Wohnungskauf...	Beschluss {ads3}Ein Beschluss regelt nach den Vorschriften des § 15 Abs. 2 Wohnungseigentumsgesetz den ordnungsgemäßen Gebrauch von Sonder- und Gemeinschaftseigentum und nach den Vorschriften der §§ 21 Abs. 1 und 3, 23 Abs. 1 Wohnungseigentumsgesetz Angelegenh...	Eventualeinberufung Auf der Tagesordnung steht nur „Kleinkram“, es ist Frühjahr, der erste warme Abend und die Biergärten haben geöffnet. Die Folge kann sein, dass auf der Eigentümerversammlung die Hausverwaltung mit drei von 12 Eigent&uu...	Dielen, Flure Dielen, die den einzigen Zugang zu einem im gemeinschaftlichen Eigentum stehenden Raum bilden, können nicht Sondereigentum sein. Das gleiche gilt für Haus- und Kellereingänge, Flure und Treppenhäuser (BayObLG, Beschluss vom 06.02.1986, 2 Z 12/85; LG ...	CopyrightCopyright © 2017 fibucom - das Wohnungseigentümerportal. Alle Rechte vorbehalten.

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 § 16
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 § 14
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