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Timestamp: 2020-02-17 01:45:28+00:00

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BFH, 14.10.2015 - V R 10/14 - dejure.org
BFH, 14.10.2015 - V R 10/14
https://dejure.org/2015,36831
BFH, 14.10.2015 - V R 10/14 (https://dejure.org/2015,36831)
BFH, Entscheidung vom 14.10.2015 - V R 10/14 (https://dejure.org/2015,36831)
BFH, Entscheidung vom 14. Januar 2015 - V R 10/14 (https://dejure.org/2015,36831)
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§ 3 Abs. 9a des Umsatzsteuergesetzes, § ... 3 Abs. 9a UStG, § 9 Abs. 2 UStG, § 15a UStG, § 9 Abs. 1 UStG, Abschn. 9.2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (UStAE), § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 15a Abs. 1 UStG, § 15a Abs. 1 Sätze 1 und 2 UStG, § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG, § 15 Abs. 2 Nr. 1 UStG, § 15 Abs. 1 UStG, Art. 168 der Richtlinie 2006/112/EG, Abschn. 15.2c Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStAE, Abschn. 15.2c Abs. 9 UStAE, § 15 Abs. 2 UStG, § 135 Abs. 2 FGO
§ 9 Abs 1 UStG 2005, § 15 Abs 1 UStG 2005, § 15 Abs 2 UStG 2005, § 15 Abs 4 UStG 2005, § 15a Abs 1 UStG 2005
Zuordnungswahlrecht bei sonstigen Leistungen
Umfang des Zuordnungswahlrechts des umsatzsteuerpflichtigen Unternehmers
Verzicht auf Umsatzsteuerbefreiung für Vermietung der Privatwohnung nicht möglich
FG Baden-Württemberg, 26.06.2013 - 12 K 2906/10
BFHE 251, 461
BB 2015, 3093
BB 2016, 1056
DB 2015, 2983
BStBl II 2016, 717
BFH, 18.09.2019 - XI R 3/19
Vorsteuerabzug für ein Arbeitszimmer: Entspricht das Erfordernis der …
Denn mit dem Zuordnungswahlrecht soll aus Gründen der steuerrechtlichen Neutralität verhindert werden, dass bei einer zunächst teilweise privaten, später aber weitergehenden unternehmerischen Nutzung eines Gegenstandes eine Mehrwertsteuerbelastung aus dem Erwerb oder der Herstellung des Gegenstandes verbleibt (EuGH-Urteil Puffer, EU:C:2009:254, UR 2009, 410, Rz 47; BFH-Urteile vom 14.10.2015 - V R 10/14, BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717, Rz 19; vom 03.08.2017 - V R 59/16, BFHE 258, 553, BStBl II 2017, 1209, Rz 28).
Denn mit dem Zuordnungswahlrecht soll aus Gründen der steuerrechtlichen Neutralität verhindert werden, dass bei einer zunächst teilweise privaten, später aber weitergehenden unternehmerischen Nutzung eines Gegenstands eine Mehrwertsteuerbelastung aus dem Erwerb oder der Herstellung des Gegenstands verbleibt (EuGH-Urteil Puffer, EU:C:2009:254, UR 2009, 410, Rz 47; BFH-Urteile vom 14.10.2015 - V R 10/14, BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717, Rz 19; vom 03.08.2017 - V R 59/16, BFHE 258, 553, BStBl II 2017, 1209, Rz 28).
BFH, 03.08.2017 - V R 59/16
Dabei kommt eine Zuordnung auch unter Beachtung der Einschränkung des Zuordnungswahlrechts auf die Herstellung und Anschaffung von Gegenständen in Abgrenzung zu sonstigen Leistungen (vgl. allgemein BFH-Urteil vom 14. Oktober 2015 V R 10/14, BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717, Leitsätze 1 und 2) in Betracht, da es im Streitfall um die Zuordnung bei einem durch Werklieferung erneuerten Gegenstand geht.
Eine weitergehende Zuordnung von Gebäudeteilen --sei es auf, sei es unter dem Dach-- wurde durch die nur eingeschränkte Anmietung ausgeschlossen (vgl. auch zu der anders gelagerten Fallgestaltung, dass der Mieter den Mietgegenstand teilweise unternehmerisch und teilweise privat verwendet, BFH-Urteil in BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717).
Denn mit diesem Wahlrecht soll aus Gründen der steuerrechtlichen Neutralität verhindert werden, dass bei einer zunächst teilweise privaten, später aber weitergehenden unternehmerischen Nutzung eines Gegenstandes eine Mehrwertsteuerbelastung aus dem Erwerb oder der Herstellung des Gegenstandes verbleibt (EuGH-Urteil Puffer, EU:C:2009:254, Rz 47, und BFH-Urteil in BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717, Rz 19).
a) Eine zeitnahe Zuordnungsentscheidung hat der Unternehmer für Zwecke des Vorsteuerabzugs nur dann zu treffen und zu dokumentieren, wenn ein Zuordnungswahlrecht besteht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14. Oktober 2015 V R 10/14, BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717, Rz 17, m.w.N.).
Entsprechend entschieden hat der Bundesfinanzhof - soweit ersichtlich - zuletzt mit Urteil vom 14. Oktober 2015 - V R 10/14 - (…zitiert nach Juris, dort insbesondere Rn. 14) mit u. a. folgendem Leitsatz:.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang aber, dass nach der Rechtsprechung des BFH (…Urteile vom 3.7. 2017 V R 62/16, BFHE 259, 380, BFH/NV 2018, 301; vom 14.10.2015 V R 10/14, BFHE 251, 461, BStBl II 2016, 717) die vorstehenden Grundsätze einschränkend der Unternehmer nur dann eine zeitnahe Zuordnungsentscheidung für Zwecke des Vorsteuerabzugs zu treffen und zu dokumentieren hat, wenn ein Zuordnungswahlrecht besteht.

References: § 3
 § 9
 § 15
 § 9
 § 126
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 Art. 168
 § 15
 § 135

§ 9
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15