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Timestamp: 2019-11-14 05:52:59+00:00

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Rechtsprechung: FamRZ 1994, 530 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Bamberg, 08.03.1993
BayObLG, 18.11.1993 - 3Z BR 148/93
https://dejure.org/1993,1381
BayObLG, 18.11.1993 - 3Z BR 148/93 (https://dejure.org/1993,1381)
BayObLG, Entscheidung vom 18.11.1993 - 3Z BR 148/93 (https://dejure.org/1993,1381)
BayObLG, Entscheidung vom 18. November 1993 - 3Z BR 148/93 (https://dejure.org/1993,1381)
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Weitere Beschwerde; Auswahl; Betreuer; Beschränkung; Zulässigkeit; Eignung; Generalklausel; Unbestimmter Rechtsbegriff; Nachprüfung; Rechtsbeschwerdegericht; Angemessenheit; Zweckmäßigkeit; Betreuerauswahl
BGB § 1897 Abs. 1, Abs. 5; FGG § 69g Abs. 1
FamRZ 1994, 530
Dafür können unter anderem ihre intellektuellen und sozialen Fähigkeiten, ihre psychische und körperliche Verfassung, die persönlichen Lebensumstände - etwa räumliche Nähe zum Betroffenen, berufliche Auslastung oder finanzielle Verhältnisse -, bereits bestehende familiäre oder sonstige Beziehungen zum Betroffenen, aber auch besondere Kenntnisse oder Einstellungen zu für die Betreuungsführung relevanten Fragen von Bedeutung sein (vgl. etwa BayObLG FamRZ 1994, 530;… HK-BUR/Bauer [Stand: Dezember 1999] § 1897 BGB Rn. 39 ff.;… Knittel Betreuungsrecht [Stand: 1. November 2012] § 1897 BGB Rn. 44 ff.;… MünchKommBGB/Schwab 6. Aufl. § 1897 Rn. 30;… Staudinger/Bienwald BGB [2013] § 1897 Rn. 24).
Ob sich die tatrichterliche Prüfung darauf beschränken kann, Umstände auszuschließen, die der Eignung einer bestimmten natürlichen Person für eine konkrete Betreuung entgegenstehen (als "negative Selektion" bezeichnet von BayObLG FamRZ 1994, 530 und MünchKommBGB/Schwab 6. Aufl. § 1897 Rn. 30), oder positiv das Vorliegen bestimmter Umstände ermitteln muss, ist letztlich nur die Frage nach der zielführenden Methode des Einzelfalls.
Hingegen sind Angemessenheit und Zweckmäßigkeit der Auswahl der Nachprüfung durch das Rechtsbeschwerdegericht grundsätzlich entzogen (BayObLG FamRZ 1994, 530, 531).
Aktiengesellschaft: Abberufung eines Aufsichtsratsmitglieds wegen Anmaßung von …
Hierbei sind die vom Beschwerdegericht rechtsfehlerfrei festgestellten Tatsachen bindend, ihre Bewertung im Hinblick auf die Ausfüllung des unbestimmten Rechtsbegriffes aber nachprüfbar (vgl. BayObLG FamRZ 1994, 530; OLG Schleswig NJW-RR 1991, 710;… Keidel/Kuntze/Meyer-Holz, FGG, 15. Aufl., § 27 Rn. 27 m. w. N.).
OLG München, 07.05.2008 - 31 Wx 12/08
Testamentsanfechtung: Objektiv unzutreffende Angabe des Familienstandes des …
Die Vorschriften über die Beweiskraft von Urkunden (§ 415 ff. ZPO) sind im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend anwendbar (vgl. BayObLG FamRZ 1994, 530).
Dabei ist davon auszugehen, daß im allgemeinen jede natürliche Person geeignet ist (BayObLG FamRZ 1994, 530).
Auch bei der Ermessensentscheidung sind Wünsche und Vorstellungen des Betroffenen zu berücksichtigen (vgl. BayObLG FamRZ 1994, 530, 531).
BayObLG, 22.11.1995 - 3Z BR 230/95
bb) Die Beurteilung der Geeignetheit und die Ausübung des Auswahlermessens durch den Tatrichter können vom Rechtsbeschwerdegericht nur auf Rechtsfehler überprüft werden (§ 27 Abs. 1 S. 1 FGG; vgl. BayObLG FamRZ 1994, 530; OLG Karlsruhe BtPrax 1994, 214;… MünchKomm/Schwab BGB 3.Aufl. § 1897 Rn. 25 i.V.m. § 1779 Rn. 4).
Dagegen sind Angemessenheit und Zweckmäßigkeit der Auswahl der Nachprüfung durch das Rechtsbeschwerdegericht grundsätzlich entzogen (BayObLG FamRZ 1994, 530, 531).
BayObLG, FamRZ 1994 S. 530.
Dem Vorschlag des Betroffenen ist grundsätzlich und unabhängig von seiner Geschäftsfähigkeit zu entsprechen (BayObLGZ 1996, 136 f. = BayObLG FamRZ 1996, 1374); auch bei einem geschäftsunfähigen Menschen ist sein natürlicher Wille vorrangig zu beachten (vgl. BayObLG BtPrax 1993, 171; FamRZ 1994, 530/531; BtPrax 2002, 36/37; OLG Hamm FamRZ 1996, 1372).
Dem Vorschlag des Betroffenen ist grundsätzlich und unabhängig von seiner Geschäftsfähigkeit zu entsprechen (BayObLG NJWE-FER 2001, 234; BayObLG FamRZ 1996, 1374), solange er ernsthaft, eigenständig gebildet und von Dauer ist; auch bei einem willensschwachen Menschen ist ein solcher natürlicher Wille vorrangig zu beachten (vgl. für Willensäußerungen geschäftsunfähiger Personen BayObLG BtPrax 1993, 171; FamRZ 1994, 530/531; OLG Hamm FamRZ 1996, 1372).
OLG Köln, 19.05.1999 - 16 Wx 33/99
Betreuerbestellung eines Verwandten; Vermögensangelegenheiten; Elterliches …
OLG Köln, 11.12.1998 - 16 Wx 180/98
Geeignetheit eines Betreuers
OLG Bamberg, 08.03.1993 - 7 UF 255/92
https://dejure.org/1993,8080
OLG Bamberg, 08.03.1993 - 7 UF 255/92 (https://dejure.org/1993,8080)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 08.03.1993 - 7 UF 255/92 (https://dejure.org/1993,8080)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 08. März 1993 - 7 UF 255/92 (https://dejure.org/1993,8080)
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BGB § 1601, § 1603 Abs. 1, § 1609 Abs. 2
FamRZ 1994, 530 (Ls.)

References: § 1897
 § 69
 § 1897
 § 1897
 § 1897
 § 1897
 § 1897
 § 27
 § 1897
 § 1779
 § 1601
 § 1603
 § 1609