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Timestamp: 2018-04-24 13:14:46+00:00

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Nomos. Kompetenz- und finanzverfassungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege
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1 Studien zum Schul- und Bildungsrecht 10 Clemens Muñoz Kompetenz- und finanzverfassungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege Nomos
2 Studien zum Schul- und Bildungsrecht Herausgegeben von Prof. Dr. Wolfram Cremer, Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Jörg Ennuschat, Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Ralf Poscher, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. Johannes Rux, Eberhard-Karls-Universität Tübingen Prof. Dr. Hinnerk Wissmann, Westfälische Wilhelms-Universität Münster Band 10
3 Clemens Muñoz Kompetenz- und finanzverfassungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege Nomos
4 Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. Zugl.: Konstanz, Univ., Diss., 2014 ISBN (Print) ISBN (epdf) 1. Auflage 2014 Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier.
5 Abkürzungsverzeichnis Teil: Einleitung 19 A. Anlass der Untersuchung 19 B. Gegenstand und Gang der Untersuchung 22 C. Überblick über die bestehenden Rechtsgrundlagen 26 I. Unionsrechtliche Vorgaben 26 II. Bundesrecht 28 III. Länderrecht Teil: Gesetzgebungskompetenzen 32 A. Kulturhoheit oder öffentliche Fürsorge 33 I. Definition der öffentlichen Fürsorge und des Bildungsbegriffs i. S. d. Kulturhoheit Die öffentliche Fürsorge Der Bildungsbegriff i. S. d. Kulturhoheit 40 II. Rechtsprechung des BayVerfGH und des BVerfG zu der Abgrenzung Rechtsprechung des BayVerfGH zum Kindergartenbereich: Zuordnung zur Kulturhoheit Rechtsprechung des BVerfG zum Kindergartenbereich: Zuordnung zur öffentlichen Fürsorge Einordnung der höchstrichterlichen Rechtsprechung 47 III. Abgrenzung anhand der aktuellen Situation in den Kindertageseinrichtungen Aktuelle Ausgestaltung des Elementarbereiches (über 3 Jahre) 52 a) Zuordnung der Materie zur Kulturhoheit der Länder 53 aa) Kontextgebundene Begleitung von Bildungsprozessen (sog. Situationsansatz ) im Kindergarten 54 7
6 bb) Vorverlagerung traditioneller Lerninhalte und Lernformen 56 cc) Begriffsverwendung der pädagogischen Wissenschaft 58 b) Zuordnung der Materie zum Kompetenztitel öffentliche Fürsorge Aktuelle Ausgestaltung des Kleinkindbereiches (1 3 Jahre) 61 IV. Zwischenergebnis: Zuordnung zur öffentlichen Fürsorge 63 B. Erforderlichkeit einer bundesgesetzlichen Regelung i. S. v. Art. 72 Abs. 2 GG auf dem Gebiet frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung 64 I. Der Erforderlichkeitsbegriff i. S. v. Art. 72 Abs. 2 GG Von der Bedürfnis- zur Erforderlichkeitsklausel Veränderungen des Art. 72 Abs. 2 GG durch die Föderalismusreform Ausschluss auf dem Gebiet frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung durch die Möglichkeit zur Selbstkoordinierung der Länder Landesrechtsvorbehalt in 26 S. 2 SGB VIII Zwischenergebnis: kein grundsätzlicher Ausschluss der Erforderlichkeit i. S. d. Art. 72 Abs. 2 GG 72 II. Rechtfertigungsgründe nach Art. 72 Abs. 2 GG Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse 74 a) Relevanz nach Ansicht des Bundesgesetzgebers anhand der Materialien zu TAG, KICK und KiföG 74 b) Begriff der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse 74 c) Analyse der Argumente des Bundesgesetzgebers für ein Tätigwerden zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse 76 aa) Gefällesituation zwischen den Ländern 77 bb) Unterschiedliche gesellschaftspolitische Bewertung der Frage durch die Länder 79 cc) Erfüllung der Pflicht zur sorgfältigen Tatsachenermittlung durch den Bundesgesetzgeber 79 8
7 d) Zwischenergebnis: kein gesetzgeberisches Handeln zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse Wahrung der Rechtseinheit 81 a) Relevanz nach Ansicht des Bundesgesetzgebers anhand der Materialien zu TAG, KICK und KiföG 81 b) Begriff der Wahrung der Rechtseinheit 81 aa) Tatbestandsmerkmal Wahrung : ausschließlich bewahrende oder auch gestaltende Funktion? 82 bb) Tatbestandsmerkmal Rechtseinheit 84 cc) Tatbestandsmerkmal im gesamtstaatlichen Interesse 85 c) Analyse der Argumente des Bundesgesetzgebers für ein Tätigwerden zur Wahrung der Rechtseinheit 86 aa) Rechtliche Behinderungen der innerdeutschen Freizügigkeit von Arbeitnehmern 86 bb) Nicht mehr hinzunehmende Rechtszersplitterung 87 d) Zwischenergebnis: kein gesetzgeberisches Handeln zur Wahrung der Rechtseinheit Wahrung der Wirtschaftseinheit 89 a) Relevanz nach Ansicht des Bundesgesetzgebers anhand der Materialien zum TAG, KICK und KiföG 89 b) Begriff der Wahrung der Wirtschaftseinheit 89 c) Analyse der Argumente des Bundesgesetzgebers für ein Tätigwerden zur Wahrung der Wirtschaftseinheit 91 aa) Allgemeine Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland 91 bb) Faktische Freizügigkeitsbeschränkungen 94 (1) Föderaler Wettbewerb zwischen den Ländern 95 (2) Faktische Wanderbewegungen der Bevölkerung 96 (3) Auswirkungen der Kompetenzgestaltung für die schulische Bildung auf die Erforderlichkeit einer bundesgesetzlichen Regelung 97 d) Zwischenergebnis: kein gesetzgeberisches Handeln zur Wahrung der Wirtschaftseinheit 98 III. Zwischenergebnis: keine Erforderlichkeit i. S. v. Art. 72 Abs. 2 GG 100 9
8 C. Die Übergangsregelung in Art. 125a Abs. 2 GG und ihre Bedeutung für die Kompetenzverteilung im Kleinkind- und Elementarbereich 103 I. Anwendungsbereich des Art. 125a Abs. 2 GG 104 II. Überblick über die Rechtsfolgen des Art. 125a Abs. 2 GG Weitergeltungsgrundsatz Ranganordnung, Weitergeltung als Bundesrecht Freigabeanordnung: neues Verfassungsinstitut 106 III. Änderungskompetenz vor Verabschiedung eines Freigabegesetzes i. S. v. Art. 125a Abs. 2 GG Änderungskompetenz der Länder? Änderungskompetenz des Bundes? 110 a) Rechtsprechung des BVerfG 110 b) Kritik der Literatur 111 c) Stellungnahme Zwischenergebnis: Änderungskompetenz des Bundes vor Erlass eines Freigabegesetzes 113 IV. Reichweite der Änderungskompetenz des Bundes Ansatz der Rechtsprechung Kritik der Literatur Stellungnahme 116 a) Auswertung der bisherigen Rechtsprechung des BVerfG 117 b) Konkretisierende Ansichten in der Literatur 118 c) Reichweitenbestimmung anhand der vorhandenen Rechtsprechung und der Literatur 120 d) Auswertung der Abgrenzungskriterien 122 V. Gesetzesvorhaben des Bundes nach 1994 auf dem Gebiet frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung: bloße Modifikation oder grundlegende Neukonzeption? Ziele des TAG und KICK 125 a) Entwicklung der Kindertagespflege 126 b) Quantitativer Ausbau institutioneller Kindertagesbetreuung 129 c) Zwischenergebnis Ziele des KiföG Gesamtbetrachtung: TAG, KICK und KiföG als grundlegende Neukonzeption der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung
9 D. VI. Ausblick: Empfehlungen des 12. Kinder- und Jugendberichts VII. Zwischenergebnis: Überschreiten der Grenzen der aus Art. 125a Abs. 2 GG resultierenden Änderungskompetenz Verfassungswidrigkeit von TAG, KICK und KiföG Art. 93 Abs. 2 GG: Anspruch der Länder auf Freigabe bei einer grundlegenden Neukonzeption (Kompetenzfreigabeverfahren) 139 I. Gesetzgeberisches Ermessen hinsichtlich der Verabschiedung eines Freigabegesetzes i. S. v. 125a Abs. 2 GG Materielle Interpretation: Wortlaut des Art. 125a Abs. 2 S. 2 GG ( kann ) Prozessuale Interpretation: Verweis des Art. 93 Abs. 2 GG nur auf Art. 125a Abs. 2 S. 1 GG Auslegung beider Normen 146 a) Wortlautauslegung 146 b) Systematische Auslegung 146 c) Historische Auslegung 148 d) Teleologische Auslegung Zwischenergebnis: weiterhin gesetzgeberisches Ermessen des Bundes auf Grundlage des Art. 125a Abs. 2 S. 2 GG 150 II. Freigabepflicht des Bundes auf dem Gebiet der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung Subjektive Freigabepflicht: Ermessensverdichtung aufgrund politischen Willens Objektive Freigabepflicht: Ermessensverdichtung aufgrund des Vorliegens sachlicher Gründe 153 a) Beispiele sachlicher Gründe, die zu einer Freigabepflicht des Bundes führen können 153 b) Vorliegen sachlicher Gründe auf dem Gebiet frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung 154 III. Zwischenergebnis: kein Freigabeanspruch der Länder 156 E. Fazit 157 I. Zusammenfassung 157 II. Ausblick
10 3. Teil: Landesverfassungsrechtliches Konnexitätsprinzip und finanzielle Verantwortung für den Ausbau der Kindertagesbetreuung am Beispiel Baden-Württemberg 161 A. Einleitung 161 I. Konnexitätsprinzip 161 II. Relevanz für den Ausbau der institutionellen Kindertagesbetreuung 162 B. Gedanken aus dem Urteil des VerfGH NRW vom C. D. Ansicht der früheren baden-württembergischen Landesregierung 168 Untersuchung des baden-württembergischen Konnexitätsprinzips 170 I. Wirksames Aufgabenübertragungsgesetz Verfassungsmäßigkeit des 1 Abs. 1 LKJHG BW: Verstoß gegen die Sperrwirkung des Art. 72 Abs. 1 GG? 171 a) Anwendungsbereich des Art. 72 Abs. 1 GG eröffnet 173 aa) Art. 83, 84 GG 173 bb) Annexkompetenz zu Art. 74 Abs. 1 Nr. 7 GG 173 cc) Stellungnahme: positivierte Annexkompetenz 174 b) Verstoß gegen die Sperrwirkung von rein deklaratorischen Normen Verleihung konstitutiver Wirkung nach Aufhebung des 69 Abs. 1 SGB VIII? 177 a) Konkludente Änderung des 1 Abs. 1 LKJHG BW 178 b) Normbedeutungswandel in entsprechender Anwendung der Figur des Verfassungswandels? 180 aa) Begriff, Voraussetzungen und Grenzen des Verfassungswandels 181 bb) Übertragbarkeit der Figur des Verfassungswandels auf einfache Gesetze 184 cc) Vorliegen der Voraussetzungen eines Normbedeutungswandels bei 1 Abs. 1 LKJHG BW Zwischenergebnis: konstitutive Wirkung durch Normbedeutungswandel
11 E. II. Aufgabenübertragung i. S. v. Art. 71 Abs. 3 LV BW Anknüpfungspunkte für ein konnexitätsrelevantes Verhalten 191 a) Verabschiedung des 1 Abs. 1 LKJHG BW 191 b) Gesetzgeberisches Unterlassen zum aa) Art. 84 Abs. 1 S. 7 GG, Art. 125a Abs. 1 GG 194 bb) Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG, Art. 70 Abs. 1 S. 2 LV BW 195 cc) Grundsatz gemeindefreundlichen Verhaltens 197 dd) Zusammenfassung: kein rechtlich relevantes gesetzgeberisches Unterlassen 198 c) Zustimmung des Landes Baden-Württemberg zur Abänderung des 69 Abs. 1 SGB VIII im Bundesrat 198 d) Normbedeutungswandel des 1 Abs. 1 LKJHG BW 200 e) Zwischenergebnis: Normbedeutungswandel als zurechenbarer Anknüpfungspunkt für Aufgabenübertragung Konnexitätsrelevanz der Aufgabenübertragung durch Normbedeutungswandel 201 a) Wortlautauslegung 202 b) Systematische Auslegung 203 c) Historische Auslegung 204 d) Teleologische Auslegung 205 aa) Verursacherprinzip 205 bb) Schutzfunktion 206 cc) Warn- und Transparenzfunktion 207 dd) Teleologische Analyse 207 e) Zusammenfassung: Aufgabenübertragung durch 1 Abs. 1 LKJHG BW konnexitätsrelevant Zwischenergebnis: Vorliegen einer konnexitätsrelevanten Aufgabenübertragung 209 III. Konnexitätsrelevante Mehrbelastung 210 Ergebnis: Auslösen des baden-württembergischen Konnexitätsprinzips durch Normbedeutungswandel des 1 Abs. 1 LKJHG BW 4. Teil: Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Literaturverzeichnis
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 Art. 125
 Art. 72
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 Art. 71
 Art. 84
 Art. 125
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