Source: https://www.buzer.de/gesetz/5343/v212822-2018-10-07.htm
Timestamp: 2019-12-10 08:08:53+00:00

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Änderungen BinSchPatentV vom 07.10.2018 durch Artikel 2 der Verordnung über die Schiffssicherheit in der Binnenschifffahrt und zur Änderung sonstiger schifffahrtsrechtlicher Vorschriften
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Synopse aller Änderungen der BinSchPatentV am 07.10.2018
Diese Gegenüberstellung vergleicht die jeweils alte Fassung (linke Spalte) mit der neuen Fassung (rechte Spalte) aller am 7. Oktober 2018 durch Artikel 2 der BinSchUOEV geänderten Einzelnormen. Synopsen für andere Änderungstermine finden Sie in der Änderungshistorie der BinSchPatentV.
durch Artikel 2 § 1 V. v. 21.09.2018 BGBl. I S. 1398
(Binnenschifferpatentverordnung - BinSchPatentV)
1. Wasserstraßen:
3. Binnenschiffe:
4. Seeschiffe:
5. schwimmende Geräte:
6. Fähren:
7. Sportfahrzeuge:
8. Fahrgastschiffe:
8a. Fahrgastboot:
9. Schleppboote:
10. Schubboote:
11. Dienstfahrzeuge:
12. Feuerlöschboote:
13. Länge:
14. Decksmannschaft:
15. Matrose, Matrosen-Motorwart, Bootsmann, Steuermann:
16. Fahrzeit:
Klasse | Fahrzeugart und -größe | Wasserstraßen der Zonen | Befähigungszeugnis
A | alle Fahrzeuge | 1 bis 4 | Schifferpatent A
B | alle Fahrzeuge | 3, 4 | Schifferpatent B
C2 | Fahrzeuge mit einer Länge von
weniger als 35 m, ausgenommen
1. zur Beförderung von mehr als
zwölf Fahrgästen zugelassene
2. Schub- und Schleppboote
mit mehr als 73,6 kW (100 PS)
Antriebsleistung | 1 bis 4
3, 4 | Schifferpatent C1
C2 | Fahrzeuge mit einer Länge von weniger als 35 m, ausge-
D2 | Feuerlöschboote, Fahrzeuge des
Zivil- und Katastrophenschutzes | 1 bis 4
3, 4 | Feuerlöschbootpatent D1
E | 1. Sportfahrzeuge mit einer Länge von nicht mehr als 25 m,
Befähigungszeugnis vorgeschrieben ist. | 3, 4 | Sportschiffer-
E | Sportfahrzeuge mit einer Länge von nicht mehr als 25 m | 3, 4 | Sportschiffer-
F | Fähren | 1 bis 4, die im Fährführerschein ein-
Emdener Hafens | Fährführerschein
der Klasse(n) | schließen ein die Klasse(n) |
A | B bis F | F bezogen auf die Zonen 1 bis 4
B | C2, D2 bis F | F bezogen auf die Zonen 3 und 4
C1 | C2, D1 bis F | F bezogen auf die Zonen 1 bis 4
C2 | D2 bis F | F bezogen auf die Zonen 3 und 4
D1, D2 | E. |
(4) Zum Führen von Fahrzeugen mit einer Länge von weniger als 20 Metern, ausgenommen Fahrgastschiffe, Schub- und Schleppboote sowie Fähren, berechtigen auch
1. auf Wasserstraßen der Zonen 1 und 2
a) eine Fahrerlaubnis mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen nach der Sportbootführerscheinverordnung vom 3. Mai 2017 (BGBl. I S. 1016) in der jeweils geltenden Fassung,
2. auf Wasserstraßen der Zonen 3 und 4
a) eine Fahrerlaubnis für Sportboote unter Antriebsmaschine mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen nach § 3 Absatz 1 oder ein Befähigungszeugnis nach § 3 Absatz 4 der Sportbootführerscheinverordnung vom 3. Mai 2017 (BGBl. I S. 1016) in der jeweils geltenden Fassung,
1. über eine nautische Mindestqualifikation
2. als mindestens 16 Jahre altes Mitglied der Besatzung eines schwimmenden Gerätes ein dazu gehöriges Hilfsfahrzeug mit einer Antriebsleistung von nicht mehr als 25 Kilowatt (33,95 PS) führt.
(1) 1 Soll sich die Fahrerlaubnis der Klassen A bis E auf Wasserstraßen nach Anlage 9 oder Teilstrecken davon erstrecken, muß der Bewerber die jeweilige Wasserstraße oder Teilstrecke mindestens sechzehnmal an Bord eines Fahrzeuges mit Antriebsmaschine innerhalb der letzten zehn Jahre vor Eingang des Antrags befahren haben, davon mindestens dreimal in jeder Richtung innerhalb der letzten drei Jahre. 2 Für eine Fahrerlaubnis der Klasse E genügt stattdessen, wenn der Bewerber die jeweilige Wasserstraße oder Teilstrecke im Rahmen einer sachgerechten Ausbildung mindestens viermal in jeder Richtung innerhalb des letzten Jahres vor Eingang des Antrags befahren hat. 3 Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Fahrzeuge, die über ein Bootszeugnis nach § 3 der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung vom 18. April 2000 (BGBl. I S. 572), die zuletzt durch Artikel 2 § 6 der Verordnung vom 20. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2802) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung verfügen und zur Beförderung von Fahrgästen zugelassen sind.
(1) 1 Soll sich die Fahrerlaubnis der Klassen A bis E auf Wasserstraßen nach Anlage 9 oder Teilstrecken davon erstrecken, muß der Bewerber die jeweilige Wasserstraße oder Teilstrecke mindestens sechzehnmal an Bord eines Fahrzeuges mit Antriebsmaschine innerhalb der letzten zehn Jahre vor Eingang des Antrags befahren haben, davon mindestens dreimal in jeder Richtung innerhalb der letzten drei Jahre. 2 Für eine Fahrerlaubnis der Klasse E genügt stattdessen, wenn der Bewerber die jeweilige Wasserstraße oder Teilstrecke im Rahmen einer sachgerechten Ausbildung mindestens viermal in jeder Richtung innerhalb des letzten Jahres vor Eingang des Antrags befahren hat.
(1) 1 Die Fahrzeit und Fahrleistung sowie die Streckenfahrten sind durch ein geprüftes Schifferdienstbuch nach Maßgabe des § 3.09 Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung für den Rhein nachzuweisen. 2 Soweit ein Bewerber ein Schifferdienstbuch nach anderen Vorschriften nicht besitzen muß, kann er die Fahrzeit und die Streckenfahrten auch durch eine andere amtliche Urkunde seines Wohnsitzstaates nachweisen, die mindestens folgende Angaben enthält:
1. Art, Größe, Anzahl der Fahrgäste, Name und Antriebsleistung der Fahrzeuge, auf denen er gefahren ist,
2. Namen der Schiffsführer,
3. Zeitpunkt des Beginns und des Endes der Fahrten,
5. befahrene Strecken (genaue Bezeichnung mit Anfangs- und Endpunkten).
3 Die Fahrzeit auf See ist durch ein Seefahrtbuch nachzuweisen.
(3) 1 Die Fahrzeit sowie die Streckenfahrten auf einem Fahrzeug im Sinne des § 19 Absatz 6 können bis zum Ablauf der Übergangsfrist nach § 34 Absatz 1 Satz 1 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung auch durch die Vorlage von Arbeitsverträgen, Bescheinigungen des Arbeitgebers oder eidesstattliche Versicherung nachgewiesen werden. 2 Im Fall des Nachweises durch Arbeitsverträge oder Bescheinigungen des Arbeitgebers müssen hieraus mindestens die Namen der Fahrzeuge, auf denen die Fahrten geleistet wurden, die konkreten Fahrzeiten und die Art der Beschäftigung ersichtlich sein.
(1) 1 Ein Bewerber, der die Abschlußprüfung in den anerkannten Ausbildungsberufen Binnenschiffer, Hafenschiffer oder Schiffsmechaniker oder eine andere berufsbezogene Abschlußprüfung bestanden hat, kann von dem Teil der Prüfung befreit werden, der sich auf berufliche Fertigkeiten bezieht. 2 Satz 1 gilt nur, sofern der Bewerber in den letzten fünf Jahren vor Stellung des Antrages zur Zulassung zur Prüfung nachweislich im erlernten Beruf tätig war.
← frühere Fassung von Anlage 11
| | Fahrerlaubnisklassen
Nr. | Prüfungsstoff | | A | B | C1 | C2 | D1 | D2 | E | F
1 | Kenntnis der Verordnungen, Merkblätter und Handbücher | | | | | | | | |
1.1 | Binnenschiffahrtsstraßen-Ordnung (einschließlich der vorübergehenden Anordnungen) | | | | | | | | |
1.1.1 | Kapitel 1 bis 7, 10 bis 15, 16, 18 bis 25, 27, 28 | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.2 | Kapitel 8 | 1 | x | x | x | x | | | |
1.1.3 | Kapitel 16, 17, 22, 25, 26 (für die beantragten Strecken) | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.4 | Kapitel 9 (Fahrgastschiffahrt) | 1 | x | x | x | x | | | |
1.1.5 | Anlage 3 (Bezeichnung der Fahrzeuge) | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.6 | Anlage 6 (Schallzeichen) | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.7 | Anlage 7 (Schiffahrtszeichen) | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.8 | Anlage 8 (Bezeichnung der Wasserstraße) | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.9 | Anlage 10 (Ölkontrollbuch) | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
| Merkblätter/Handbücher | | | | | | | | |
1.1.10 | Sprechfunk | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.1.11 | Abfallbeseitigung | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.2 | Vorschriften für Wasserstraßen der Zonen 1 und 2 | | | | | | | | |
1.2.1 | Kollisionsverhütungsregeln, Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, Schifffahrtsordnung Emsmündung | 1 | x | | x | | x | | | (x)
1.2.2 | Vorschriften zum Schutz der Meeresumwelt | 1 | x | | x | | x | | |
1.3 | Binnenschiffsuntersuchungs-Ordnung | | | | | | | | |
1.3 | Binnenschiffsuntersuchungsordnung | | | | | | | | |
1.3.1 | Aufbau und Inhalt (insbesondere Sicherheit von Personen und Schiff) | 2 | x | x | x | x | x | x | x |
1.3.2 | Sicherheit von Fahrgästen, Stabilität bei Fahrgastschiffen, Schotteinteilung | 2 | x | x | x | x | | | |
1.3.3 | Inhalt Fahrtauglichkeitsbescheinigung | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.3.4 | Besatzungsvorschriften | 1 | x | x | x | x | | | |
1.3.5 | Besondere Anforderungen für die Zonen 1 und 2 | 2 | x | | x | | x | | |
1.4 | Gefahrgutverordnung Binnenschiffahrt | | | | | | | | |
1.4.1 | Aufbau (ADN) | 2 | x | x | x | x | | | |
1.4.2 | Urkunden/Weisungen (ADN) | 2 | x | x | x | x | | | |
1.4.3 | Angabe der vorgeschriebenen Kegelbezeichnung (ADN) | 1 | x | x | x | x | | | |
1.4.4 | Auffinden der Betriebsvorschriften | 2 | x | x | x | x | | | |
1.5 | Binnenschifferpatentverordnung | | | | | | | | |
1.5.1 | Fahrerlaubnisarten | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.5.2 | Kriterien für Entziehung der Fahrerlaubnis und Anordnung über das Ruhen der Erlaubnis | 1 | x | x | x | x | x | x | x | x
1.6 | Unfallverhütung | 2 | x | x | x | x | | | x | x
1.7 | Fährenbetriebsverordnung | 1 | | | | | | | | x
2 | Wasserstraßenkunde (anhand von Kartenmaterial) | | | | | | | | |
2.1 | Wasserstraßen (wichtigste geographische, hydrologische, meteorologische und morphologische Merkmale) | 2 | x | x | x | x | x | x | x |
2.2 | Ortskenntnisse der beantragten Strecken (Anlage 9) | | | | | | | | |
2.2.1 | Fahrwegbeschreibung Berg- und Talfahrt | 1 | x | x | x | x | x | x | x |
2.2.2 | Fahrwegabmessungen | 1 | x | x | x | x | x | x | x |
2.3 | Kenntnis der beantragten Fährstrecke | | | | | | | | | x
| Terrestrische Navigation
2.4.1 | Kursbestimmung
| 1 | x | | x | | x | | |
2.4.2 | Standlinien und Schiffsorte | 1 | x | | x | | x | | |
2.4.3 | nautische Druckschriften und Veröffentlichungen | 2 | x | | x | | x | | |
2.4.4 | Arbeiten in der Seekarte | 2 | x | | x | | x | | |
2.4.5 | Seezeichen und Betonnungssysteme | 1 | x | | x | | x | | | x
2.4.6 | Kompasskontrollverfahren | 2 | x | | x | | x | | |
2.4.7 | Grundlagen der Gezeitenlehre | 2 | x | | x | | x | | | x
3 | Berufskenntnisse (nautische, schiffsbetriebstechnische, berufliche Fähigkeiten) | | | | | | | | |
3.1 | Führung des Fahrzeuges | | | | | | | | |
3.1.1 | Vorgänge beim Steuern, Manövriereigenschaften | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.1.2 | Funktion von Steuereinrichtungen und Antrieb | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.1.3 | Einfluß von Strömung, Wind und des Soges | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.1.4 | Schwimmfähigkeit, Stabilität und ihre praktische Anwendung | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.1.5 | Ankern und Festmachen, auch unter schwierigen Bedingungen | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.2 | Maschinenkenntnisse | | | | | | | | |
3.2.1 | Bau, Arbeitsweise der Motoren, Funktion der elektrischen Einrichtungen | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.2.2 | Bedienung, Betriebskontrolle | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.2.3 | Maßnahmen bei Betriebsstörungen | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.3 | Laden und Löschen | | | | | | | | |
3.3.1 | Bestimmung des Ladegewichtes anhand des Eichscheines | 2 | x | x | x | x | | | |
3.3.2 | Anwendung der Tiefgangsanzeiger | 2 | x | x | x | x | | | |
3.3.3 | Stauen der Ladung (Stauplan) | 2 | x | x | x | x | | | x |
3.3.4 | Ladungs- und Seetüchtigkeit | 2 | x | | x | | | | |
3.4 | Verhalten unter besonderen Umständen | | | | | | | | |
3.4.1 | Maßnahmen bei Havarien, Erste Hilfe, Abdichtung von Lecks | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.4.2 | Besonderheiten der Rettung von Personen, Schiff und Ladung auf Wasserstraßen der Zonen 1 und 2 | 2 | x | | x | | x | | | x
3.4.3 | Überleben in Seenot | 2 | x | | x | | x | | |
3.4.4 | Bedienung von Rettungsgeräten und -ausrüstungen | 2 | x | x | x | x | | | x | x
3.4.5 | Abfallbehandlung und Reinhaltung der Wasserstraßen | 2 | x | x | x | x | x | x | x | x
3.4.6 | Benachrichtigung von zuständigen Behörden | 2 | x | x | x | x | | | x | x
3.4.7 | Brandverhütung, Feuerlöschwesen | 2 | x | x | x | x | | | x | x
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References: § 1
 § 3
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 § 6
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