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Timestamp: 2017-07-23 02:36:05+00:00

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Februar 2015 - UNRECHT.xyz
Month: Februar 2015	Datum 28. Februar 2015
Auch Könige starben	Wem nützt es, in Moskau bei Tag einen der bekanntesten Kritiker der russischen Administration niederzuschießen?
Könnte man sagen, dass der bisherige Stand der Ukraine-Kriese zum Rohrkrepierer der NATO-Strategen, seinen Führungsstrategen der EU sich entwickelt?
Werden nun die “imperialistischen Schläfer” gegen den “Hauptfeind”, dem Störer der EU-Anexionspolitik in Stellung gebracht?
—und dieser Tage fragte ich einzelne CDU-Politiker am Abend der “Sügida-Leidenschaft” in Suhl über einen möglichen Zusammenhang der Unterstützung der CDU rechtester Kreise in der Ukraine, um nicht einfach von faschistischer Geisteshaltungen geprägten Gruppierungen sprechen zu müssen. Und da meinte einer, das seien wohl eine der “Verschwörungstheorien”. Wenn denen nicht’s weiter mehr in den Köpfen herumschwirrt ist es kein Wunder, dass die Cheffin freie Hand; ihr französischer Mitläufer und die anderen Getreuen getreu des Fahneneides alles für die Rendite einsetzen. Mein lieber Mann; die Existenz der DDR war Verschwörung ; und auch die BRD war eine Verschwörung Nein; so langsam ist es nicht mehr Spaß; man darf wohl getrost annehmen, dass die Möglichkeit von Entspannung aller Beteiligten im Ukrainekonflikt nicht im Interesse derjenigen ist, welche globalere Ziele im Auge haben und Öl in glimmende Glut gegossen wird.
Wie tief muss wohl der Sumpf sein? Auf auf; alles für eine “wandlungs-handlungsfähige Bundesweer” Frau Leyen.
Und eine Linke wartet auf ein Signal; -nur- von wem? Und in Thüringen wird regiert.
allgemeines, politisches Unrecht
Und auch Links murrte nicht; oder?	kopiert aus “Der Freitag”
Peter-Michael Diestel 28.04.2000 | 00:00 12 Auf Wiedersehen, Herr Gauck WENDIGER PASTOR Freitag, Die Wetterfahne von Pastor, Bürgerrechtler und Aktenverweser Gauck hat sich nach der verlorenen Wahl von CDU/CSU in den rosarotgrünen Wind gedreht. In den wenigen Monaten verbleibender Amtszeit erwartet er nichts mehr von den Verlierern, wohl aber einen pompösen Abschied von den gegenwärtig Regierenden. Er fühlt sich von Rosarotgrün derart beschützt und in ihrem politischen Bett unangreifbar, dass er öffentlich gegen Kohl Front macht. Undenkbar vor wenigen Monaten. Da gerierte er sich noch in schleimiger Servilität. Charakterlump nannte man früher jemanden, der sich borniert, undankbar und selbstsüchtig gegen die wendet, die ihn einst förderten. Dabei hätte er allen Grund, zitternd zu schweigen; denn das Terpe-Dossier (siehe Freitag, 21.4.2000) ist für ihn voller Brisanz. Das hatte er mit Angstschweiß auf Stirn und Rücken bereits nach dem Abdruck der Akte in der “Welt” vom 23. April 1991 erkannt. Er musste befürchten, dass sich die Akte auch anderen erschloss. Doch West-Lesern blieb sie unzugänglich. Ihnen fehlten DDR-Intim-Kenntnisse. Ost-Leser indes wurden zum Terpe-Papier nicht gehört oder als Regime-Anhänger mit der Unterstellung abgetan, den ehrbaren Bürgerrechtler Gauck ans Messer liefern zu wollen. Gauck konnte aufatmen. Und sich vehement für den Passus im Stasi-Unterlagengesetz einsetzen, dass Opferakten nur mit Zustimmung der Opfer an Journalisten, Historiker etcetera herausgegeben werden dürfen. Wer aber legt fest, wer Opfer und Täter ist? Die Gauck-Behörde. Es ist hohe Zeit, über all das intensiv nachzudenken, was mit dem unseligen DDR-Stasi-Erbe zusammenhängt. Seitdem ich die Demaskierung Gaucks in der Welt vom 23. April 1991 gelesen habe, weiß, sage und schreibe ich: Das Terpe-Papier reicht aus, ihn wie Tausende andere aus dem Öffentlichen Dienst zu verbannen. Gauck mit dem Stasi-Namen “Larve” ist nach Maßstäben seiner Behörde ein Täter. Ein von der Stasi überprüfter Täter, wie Stasi-Berichte über Gauck belegen. Daß Gauck im Öffentlichen Dienst verbleibt, wird im Osten als Ungerechtigkeit gewertet und missbilligt. Sonderschutz für einen willigen Vollstrecker ist eine noch harmlose Beschreibung dieses Umstandes. Anmerkungen eines Ostlers und als letzter DDR-Innenminister sicher auch eines Kenners der Materie zum Dossier von MfS-Hauptmann Terpe über seine Begegnung mit Larve/Gauck am 28. Juli 1988: Gauck erklärte nach der Wende in der FAZ, die auch für ihn zuständige mecklenburgische Kirchenleitung habe vor der Wende jegliche Kontakte zur Stasi untersagt. Über eine ihn betreffende Ausnahmeregelung teilte er nichts mit. Fand sein Treffen mit dem Stasi-Offizier also ohne Zustimmung seiner vorgesetzten Kirchenbehörde, demzufolge konspirativ statt? Der Stasi-Mann hatte sich am Abend vor dem Treffen telefonisch gemeldet – informierte Gauck sofort seine Kirchenleitung, den Landesbischof? Gauck hat dem MfS-Mann weitere Gespräche in Aussicht gestellt. War sein freundliches Anerbieten von der Kirchenbehörde gedeckt? Gauck kündigte an, er werde von dem Gespräch mit Terpe den Landesbischof informieren. Fand dies statt? Wenn ja, mit welcher Erwiderung vom Landesbischof? Existiert ein kirchliches Papier, das Auskunft über das Treffen Gauck-Terpe gibt? Warum fand das Treffen in Gaucks Wohnung und nicht in einem Dienstzimmer der Kirche statt? Pastor Gauck erklärte dem Hauptmann Terpe, er sei nicht gewillt, “mit nicht kompetenten Mitarbeitern des MfS Gespräche zu führen”, er würde sich von vornherein verbieten, “mit einem kleinen Leutnant des MfS zu sprechen”. – Das scheint mir nicht die Sprache eines Widerständlers zu sein, sondern die eines Mitmachbereiten. Mit “kleinen Mitarbeitern” lassen sich “große Dinge” nicht besprechen. Bei vielen MfS-Mitarbeitern glaubt Gauck neurotische Züge zu erkennen, klärt er Terpe auf. Mit wie vielen Stasi-Leuten pflegte der Pastor Umgang, um sich ein solches Urteil bilden zu können? Ausführlich sprach Pastor Gauck über den Kirchentag in Rostock – mit Billigung seiner Kirche, seines Bischofs? Hatte Gauck in Vorbereitung des Kirchentages mit der Stasi zu tun? Mit Zustimmung der Kirche und des Bischofs? Existiert darüber bei der Kirche ein Papier? Weitere bei der Stasi? Pastor Gauck rühmte den Dialog zwischen Christen und Marxisten, wie er mit Vertretern des Bereiches Marxismus/Leninismus auf dem Rostocker Kirchentag stattfand, und sprach sich für dessen Weiterführung aus. Er bedauerte, dass der SED-Chefideologe Reinhold daran nicht teilgenommen hatte. – Da wird kein standfester Bürgerrechtler oder Dissident erkennbar, vielmehr einer, der sich der anderen Seite anbiedert. Pastor Gauck wünschte sich für die DDR stabilisierende Veränderungen Gorbatschowscher Art. Er befürchtete, dass sich die positiven Zielsetzungen der DDR sonst nicht realisieren lassen. Gauck als DDR-Stabilisator. Gauck führt seine BRD-Reisen an. – Warum und wofür erhielt er diese Vergünstigung durch die DDR-Behörden? Millionen wollten reisen und durften nicht. Großen Raum nahm im Gedankenaustausch Gauck-Terpe das Problem DDR-Übersiedler ein. Terpe: “Gauck äußerte, dass er selbst in seiner Gemeinde dahingehend wirksam werden will, dass er die ihm dort bekannten Übersiedlungsersuchenden durch Gespräche, mehrmalige Gespräche beeinflussen will, damit sie in der DDR bleiben.” Terpe dankte dafür. – Deutlicher kann man eine Zusammenarbeitsbereitschaft kaum formulieren. Pastor Gauck nahm im Sinne des MfS, der SED, des Staates Ausreisewillige an die Brust. Pastor Gauck beschimpfte ausreisewillige junge Angehörige der Intelligenz wie auch Ärzte und Jugendliche, sie besäßen “nur eine Unterentwicklung im Punkt Heimatgefühl”. Das Verschweigen politischer Gründe kann als Demutshaltung gegenüber dem MfS-Hauptmann gewertet werden. Hauptmann Terpe dankte Pastor Gauck “für seine Initiativen und für seine langfristig gute Zusammenarbeit”. Ausdrücklich verwies der Stasi-Mann darauf, dass er nicht nur persönlich dankt, sondern dass der Dank vom Ministerium für Staatssicherheit insgesamt kommt. – Wofür, Herr Gauck? Allein eine Passage dieser Art hat ausgereicht, Tausende Menschen aus ihrer Berufs- und Lebensbahn zu werfen. Pastor Gauck erklärte, das Gespräch mit Hauptmann Terpe habe ihn angenehm überrascht, es habe ihm viel gegeben. Er glaube, “dass das MfS einen echten positiven Beitrag zur Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft einbringen wird” – Auch diese Passage wäre anderen zum Verhängnis geworden. Gauck bot dem MfS-Mann die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Ökologie an. Dies war für die Partei- und Staatsführung der DDR ein besonders sensibler politischer Bereich, in dem der gefürchtete Einfluss der Grünen aus der BRD vermutet wurde. Gaucks Anerbieten dürfte vom MfS zur Kenntnis genommen worden sein. MfS-Hauptmann Terpe teilte Pastor Gauck mit, dass ihn seine in die BRD übergesiedelten Kinder ab sofort besuchen dürfen. – Solch ein Privileg vergab der Staat nicht ohne Gegenleistung. Ein Klient von mir, der als Jugendlicher die DDR verlassen hatte, wurde verhaftet, als er seine Mutter in Ost-Berlin besuchen wollte. Er wurde anderthalb Jahre ins Gefängnis gesteckt, bis ihn dann die Bundesrepublik mit Hilfe von Professor Vogel freikaufen durfte. Geldleistung der BDR – welche Leistung bot Gauck? Pastor Gauck fragte den Stasi-Mann Terpe, ob er etwas dagegen habe, wenn er – Gauck – den Landesbischof über das Gespräch informiert – Gauck servil. Wer vorhat zu unterrichten, fragt nicht, der teilt mit: Ich informiere. Abschließend bat Pastor Gauck, Kontakt zu MfS-Hauptmann Terpe halten zu dürfen. Der Stasi-Mann gewährte die Bitte. – Notiz des Hauptmanns zur Auswertung des Gesprächs: “Es wird vorgeschlagen, den OV ÂLarveÂ zu archivieren und einen IM-Vorlauf anzulegen.” Klartext: Stasi-Hauptmann Terpe war nach dem Gespräch davon überzeugt, Pastor Joachim Gauck bald als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) in den Reihen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zu haben. Als willigen, fähigen Mitarbeiter, als Marxismus/Leninismus-Sympathisanten. Was nach Lektüre des Dossiers zu verstehen ist. Inzwischen ist Gauck mit meinen für ihn brisanten Fragen konfrontiert worden. Keine einzige davon beantwortet er. Stattdessen wiegelt er ab und versucht, sich zu entlasten. Es läge ein Operativer Vorgang über ihn vor, der weise ihn als Opfer und nicht als Täter aus. Damit reagiert Gauck so, wie es IM gemeinhin tun: Er leugnet seine enge Stasi-Verbindung. Zudem erklärt Gauck, er werde gegen meine Aussagen über ihn keine juristischen Schritte unternehmen. Wie sollte er auch. Wenn die Stasi-Akten bei ihm genauso wenig oder genau so viel lügen, wie bei anderen, dann muss er sich das gefallen lassen. Wie immer rechnet Gauck damit, dass vor allem westliche Leser vieles aus dem Ost-Leben nicht entschlüsseln können. Deshalb einige Erläuterungen zum Operativen Vorgang, auf den Gauck zu seinem vermeintlichen Schutz erneut verweist. Dabei stütze ich mich – für Gauck pikanterweise – auf Unterlagen aus seiner Behörde! MfS-Chef Mielke erklärte im Zusammenhang mit der Aufgaben bezogenen Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von IM: “Es geht also insgesamt darum, die Anstrengungen wesentlich zu erhöhen, um unter operativ bedeutsamen Personen bzw. Personenkreisen Werbungen durchzuführen”. Folgerichtig wurde in der Richtlinie Nr. 1/79 für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit (GMS) in § 4, Abs. 1 festgelegt: “Zur Erarbeitung von Ausgangsmaterial für die Gewinnung neuer IM sind alle politisch-operativen Arbeitsprozesse und deren Ergebnisse planmäßig und zielstrebig zu nutzen, insbesondere die Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge …” Hauptmann Terpe schloss den Operativen Vorgang, nachdem die Stasi zu Gauck ein “gutes Verhältnis” hergestellt und seine Bereitschaft zur weiteren engen Mitarbeit festgestellt hatte. Der MfS-Hauptmann schlug vor, einen IM-Vorlauf über Gauck anzulegen. Dazu stellt der § 1 (Grundsätze) der 1. Durchführungsbestimmung zur erwähnten Richtlinie Nr. 1/79 fest: Personen, die als IM-Kandidaten ausgewählt werden, sind IM-Vorläufe. Pastor Gauck, der sich als Widerständler und Bürgerrechtler feiern lässt, ein IM-Kandidat der Stasi! Der IM-Vorlauf hatte nach Richtlinie 1/79, § 4, Abs. 1 u. a. “die Erarbeitung des Werbungsvorschlages” zur Aufgabe und sollte nach § 2, Abs. 2 in einer Akte “den Prozess der Gewinnung als IM” darstellen und festlegen, welche Aufgaben “mit der vorgesehenen Gewinnung” gelöst werden sollen, welche “Einsatzmöglichkeiten zur Lösung von Aufgaben des MfS” bestehen. Schließlich soll die IM-Vorlauf-Akte den “Bericht über die erfolgte Verpflichtung” enthalten. “Die Laufzeit der IM-Vorlauf-Akte wird auf neun Monate begrenzt.” Man lasse sich also auch nicht von Gaucks Ablenkungsmanöver täuschen, die Stasi habe so und so viele IM auf ihn angesetzt. Eine solche Überprüfung des IM-Kandidaten gehörte zu den Pflichtübungen des MfS! Eine weitere Überlegung zum Spannungsfeld “Täter-Opfer”, in dem sich Gauck als “Opfer” sieht. Schauen wir ins Stasi-Unterlagengesetz (StUG), in die heutige Bibel von Gauck. Wer “Betroffener” und “Dritter” (mithin “Opfer”) bzw. “Mitarbeiter” und “Begünstigter” (folglich “Täter”) ist, erläutern die Begriffsbestimmungen dieses Gesetzes im § 6. Ob Personen Mitarbeiter, Begünstigte, Betroffene oder Dritte sind, ist nach § 6, Abs. 8 gesondert festzustellen. Maßgebend für diese Feststellung ist, mit welcher Zielrichtung die Informationen in die Unterlagen aufgenommen wurden. Mit anderen Worten: Allein die Sichtweise des MfS als aktenführende Stelle ist für die Zuordnung maßgebend. Die Stasi wollte – siehe Terpe – die Zusammenarbeit mit Gauck intensivieren und ihn deshalb zunächst in den Status eines IM-Kandidaten erheben, um ihn schließlich als IM zu werben. Das bedeutet nach StUG: Herr Gauck kann nicht – jedenfalls nicht ausschließlich, wie er es tut – den Status eines “Betroffenen” (“Opfers”) für sich in Anspruch nehmen. Übrigens schließt das StUG aus der “Betroffenen”-Kategorie “Begünstigte” (folglich “Täter”) aus. Nach § 6 Abs. 6 StUG zählen zu den “Begünstigten” auch Personen, die vom MfS wesentlich gefördert worden sind. Nicht nur sein vorgesehener IM-Einsatz klassifiziert Pastor Gauck mindestens als “Begünstigten” im Sinne des StUG. Mithin ist Gauck nach diesem Gesetz der “Täter”-Seite zuzuordnen. Kurzum: Der Einsatz von Gauck als IM war von der Stasi innerhalb einer überschaubaren Frist vorgesehen. Eine Kleinigkeit kam dazwischen: die Wende. Wendig wendete sich Gauck vom Machtfaktor MfS ab und dem neuen Machtfaktor zu. Als wiederum dieser 1998 seine Wende erlitt, wendete sich Gauck wendig dem gegenwärtigen Machtfaktor zu. Wie bezeichnete man früher einen solchen Charakter? Unser Grundgesetz garantiert Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Deshalb bleibe ich dabei: Gauck ein Opfer? Nein. Er gehört aus dem Öffentlichen Dienst entlassen. Auf Wiedersehen, Herr Gauck!
Datum 26. Februar 201526. Februar 2015
Kopiert für’s reinlesen	Ist auch interessant für Herrn Ramelow und seinen Jüngern. Aber leider ist man dort zusehr mit intensiver Regierungsarbeit und klösterlicher Aufklärung überlastet? Allerdings sind eine Reihe von Streitern; selbst aus christlichen Kreisen in Erkenntnisprozessen weiter. (Besser zu lesen ist der Beitrag allerdings in der Zeitung selbst)
Tageszeitung junge Welt – Donnerstag, 26. Februar 2015, Nr. 48 Aktuelle Ausgabe »Revisionisten sind immer Kantianer« Die 11. Feuerbach-These, der Verfall der Philosophie im Spätbürgertum und weltanschauliche Mängel in sozialistischen Ländern. Der Kommunist und Philosoph wäre heute 88 Jahre alt geworden. Er starb am 11. Dezember 2011. Im Frühjahr desselben Jahres besuchten ihn Arnold Schölzel, Chefredakteur der jungen Welt, und Johannes Oehme von der Eulenspiegel-Verlagsgruppe im Tessin. Sie führten mit Holz ein mehrtägiges Gespräch über sein Leben mit Philosophie und Politik. Eine Veröffentlichung der dabei gemachten Aufzeichnungen ist in Vorbereitung. jW publiziert mit freundlicher Genehmigung des Verlagshauses eine Passage daraus, in der sie sich vor allem auf die deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) und Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) beziehen. Der Text wurde redaktionell bearbeitet und mit Anmerkungen ergänzt.
(jW) Arnold Schölzel (A.S.): Kann man sagen: Das größte Hindernis oder Hemmnis, um zur Analyse und zum adäquaten Umgang mit Begriffen durchzudringen, ist der Kantianismus und Neukantianismus? Wenn man Kant aufmerksam liest und die Stellen, an denen er seinen Subjektivismus gleichsam nicht mehr begründen kann, sondern – sage ich jetzt mal böse – mit philosophischen Tricks überspielt, wenn man diese Stellen aufspürt, merkt man, da fehlt etwas. Das sind genau die Passagen, an denen Hegel einsetzt. Wenn man Kant und Hegel zusammen liest, kann Kant sehr viele Einsichten vermitteln. Er ist ein ganz großer Denker. Ich habe immer gesagt: »Kant ist das größte Verhängnis in der neuzeitlichen Philosophiegeschichte – wegen dieses Subjektivismus.« Aber er ist natürlich einer der ganz großen Denker, der dieses Verhängnis auf einem hohen Niveau gewesen ist, sonst hätte er ein solches auch nicht sein können. Wenn man ihn mit Hegel zusammen liest, kann er sehr lehrreich werden, aber gegen Hegel gelesen wird er in der Tat zu einer Missleitung. A.S.: Fasst man das zusammen, ist Kant ja derjenige, der sinngemäß sagt: Genau das geht eben nicht, dass wir mit Begriffen einen vernünftigen Umgang haben, insbesondere, was das Realallgemeine angeht. Kann man das so zusammenfassen? Richtig. Und genau darauf hat Hegel den Finger gelegt und versucht, den Begriff nicht starr, sondern als sich entwickelnd darzustellen – wie in der Hegelschen »Phänomenologie des Geistes« ein Kapitel aus dem anderen gleichsam geboren wird. Ein derartiges Vorgehen ist von solch einer faszinierenden Überzeugungskraft, wie hier Begriffe nicht a priori entstehen, sondern in einem Entwicklungsgang. Gerade die »Phänomenologie des Geistes«, die immer auch den Bezug auf jeweils historische Situationen herstellt – in der »Wissenschaft der Logik« wird die Begriffsbildung sehr abstrakt, aber das Werk bildet ja auch (für Hegel; jW) die Grundlage (seines Systems; jW) –, führt die Begriffsbildung als ein Geschichtsprozess vor. Da würde ich sagen: Dahinter tritt Kant einfach zurück. Aber ohne Kant hätte Hegel nicht geschrieben. Er ist durch den damals herrschenden Kantianismus gleichsam darauf gestoßen worden, dass das (die starre Begriffsbestimmung durch Kants Transzendentalanalyse in der »Kritik der reinen Vernunft«; jW) nicht geht. Schon Fichte merkt es. Der ganze junge Schelling ist ein einziger Protest gegen den Kantianismus – ein unreifer zwar, würde man sagen, aber doch voll genialischer Einfälle und Gedanken. Hegel ist daher etwas ungerecht, wenn er sagt, Schelling führe in seinen Schriften seine ganze Bildungsgeschichte der Öffentlichkeit vor, statt zu warten, bis er an dem Punkt ist, wo er was zu sagen hat. – Aber das ist in jedem Fall durchgängig durch Kant angestoßen mit dem Gefühl: So geht es nicht! Und die treuen Kantianer wie (Carl Leonhard) Reinhold und Konsorten, die waren zu ihrer Zeit sehr bedeutsam, sind aber wieder verschwunden. Der Neukantianismus ist doch auch abgestorben. A.S.: Als manifeste Strömung sicher, aber ich frage mich eben immer, ob nicht von der Systematik des Denkens her das Neukantianische die Leute, ohne dass sie das im einzelnen wissen, daran hindert, die Frage so zu stellen, wie sie Leibniz, Hegel, Lenin stellen und eben du sie stellst. Ja, das würde ich auch sagen. Der Neukantianismus errichtet Sperren. Die sind dann ziemlich kritiklos in den Positivismus übernommen worden. Der bildet somit eine Traditionslinie, seine Vertreter sind mehr oder weniger Kantianer. A.S.: Ich erinnere mich an einen Aufsatz über einen Philosophiekongress von dir in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus dem Jahr 1953, in dem du sagst, dass dort der Umgang mit Begriffen – sinngemäß sagst du das – praktisch nicht mehr stattgefunden habe. Und somit sei eine Tradition unterbrochen worden, in der sich die Philosophie mit den brennenden Fragen der Zeit befasste. Das sei ein Zeichen des Verfalls geistiger Aktivität. Es sei darum notwendig, dass die Philosophie ihr Organon zurückgewinne. Wäre das auch, wenn man das verallgemeinert, dein Vorwurf an die bürgerliche Philosophie nach Hegel, dass in ihr diese Fragestellungen im Grunde fast nicht mehr vorkommen? Es gibt nach Hegel einen Verfall der Metaphysik. Und diese Fragestellungen sind letzten Endes metaphysischer Art. Der Verfall der Metaphysik, der mit dem naturwissenschaftlichen Empirismus einsetzt und die Metaphysik in den Privatismus der privaten Weltanschauung abdrängt … Das sind dann so Leute wie Schopenhauer, der also für den gebildeten Bürger eine Metaphysik schreibt. Aber sie hat keine Kraft mehr, wirklich Welt zu gestalten. Da ist auch Eduard von Hartmann. Diese Spätmetaphysiker des 19. Jahrhunderts, die zählen nicht mehr. Das ist im Grunde genommen auch der Impuls gewesen, aus dem heraus sich Nietzsche gegen die Philosophie insgesamt gewandt hat. Er erfasst, dass sie all ihre Kraft verloren hat. Das gilt für die gesamte nachhegelianische Philosophie. Darum entwickelt Marx einen Ansatz, Philosophie wiederzubegründen, die nicht mehr eine Philosophie des sich abschließenden Denkens ist. Die ist bei Hegel nun wirklich so großartig ausgeschöpft, danach kann es eigentlich nur schlechter werden. Das muss bei Marx anders werden. Darum ist die 11. Feuerbach-These: Ihr Philosophen habt nur interpretiert. Die anderen interpretieren immer noch weiter, jetzt kommt es darauf an, eine Philosophieform zu finden, die nicht nur interpretiert, sondern eingreifend handelt, praxisnah. jW-Shop Antiquariat Das ist eigentlich das, was bis heute noch offen ist. Welche Philosophieform, unter welchen philosophischen Kategorien wird das Praxisverhältnis wieder ein Reflexionsverhältnis und nicht unmittelbare Praxis? Das ist auch der Mangel der marxistischen Philosophie nach Lenin gewesen, die Philosophie als Kritik der bürgerlichen Ideologie betrieben hat und dann nicht danach gefragt hat, was denn jetzt eine marxistische Philosophie sein muss? Da wurde die 11. Feuerbach-These immer interpretiert, als ob sie sage, das ist jetzt das Ende der Philosophie. Aber Marx hat schon in seinen Hegel-Kritiken davon gesprochen, von der »Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie«: Ihr könnt sie nur aufheben, wenn ihr sie verwirklicht. Ihr könnt sie aber auch nur verwirklichen, wenn ihr sie als reine Theorie aufhebt.1 Diese Dialektik von Aufhebung und Verwirklichung ist in der marxistischen Philosophie vernachlässigt worden. Dieses Versäumnis ist einer der Gründe, warum es die interne Anfälligkeit des sozialistischen Systems für bürgerliche Philosophie gab. Hätten sie die eigene gehabt, dann wären sie gegen alle bürgerlichen Einflüsse völlig resistent gewesen. So aber konnten bestimmte bürgerliche Philosophien, die etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben – wie der Existenzialismus, wie die Praxisphilosophie der Jugoslawen – mit Theorieelementen einsickern, die im Grunde nicht marxistisch waren. Ich denke, das ist ein ganz entscheidender ideologischer Effekt gewesen, der zum allmählichen Vertrocknen der Theorie in den sozialistischen Staaten geführt hat. Da sehe ich nun als letzten, der immer wieder auf theoretische Fragen zurückgekommen ist, doch Stalin, noch in der Arbeit über den Marxismus in der Sprachwissenschaft.2 Er spricht da nicht nur die Sprachwissenschaft an, er spricht das gesellschaftliche Basis-Überbau-Schema an. Er sagt sinngemäß: Das wird zu einfach gesehen. Das ist zwar als Modell ganz vernünftig, um bestimmte ideologische Zusammenhänge zu erklären. Aber da gibt es noch anderes, worüber wir nachdenken müssen. Und dieses Problembewusstsein ist nach Stalins Tod völlig weg. Diese Arbeit ist doch nie mehr diskutiert worden.
A.S.: Ich weiß gar nicht, ob das politisch bedingte Hemmnisse waren, solche Grundfragen aufzuwerfen. Es schloss ja auch ein, über Marx zum Beispiel hinauszudenken. Ich würde sagen, nicht das »Über Marx hinaus« war das Hemmnis, sondern die Tatsache, dass man eigentlich vor Lenin zurückwollte, dass man im Grunde genommen auf die Marxisten des Empiriokritizismus wieder zurückwollte. Das hing mit dem XX. Parteitag und mit (dem sowjetischen Parteichef Nikita; jW) Chruschtschow zusammen. Mit Stalin wurde eine leninsche Tradition problematisch, die griff man zwar nicht an, aber die wurde problematisch. Und philosophisch wirkte sich das darin aus, dass die hegelsche Tradition nicht mehr weiter verfolgt wurde. Die ganze Dialektik war den Revisionisten unsympathisch. Revisionisten sind immer Kantianer. Wir hatten, das war 1981, einen Kongress in Riga, zum Jahrestag der »Kritik der reinen Vernunft«. Da strömte die gesamte Prominenz der Sowjetphilosophie zusammen. Das war eine einzige Kant-Feier. Der einzige, sehr vorsichtig gehaltene kantkritische Vortrag kam von mir. Ich untersuchte die kantische Kategorienlehre und die »Analogien der Erfahrung«6 und zeigte, dass ein Bruch in den »Analogien« ist, und dass dieser Bruch sich auch in den Unterschieden zwischen der ersten und zweiten Auflage der »Kritik der reinen Vernunft« manifestiert. Auf solche philologischen Analysen hat man sich gar nicht eingelassen, denn dann hätte man nachdenken müssen. So konnte man Kant feiern als Denker eine Revolution, was er ja auch war, aber eben begrenzt, wirklich begrenzt. Denn letzten Endes sagt Kant: Revolution ist immer falsch. Aber die Ergebnisse der Revolution sind dann wieder richtig. Das ist doch keine philosophische Position, muss ich sagen. Die gesamte Entwicklung nach 1956 ging in Richtung eines Revisionismus, der auch die Aufnahme der ganzen neopositivistischen Philosophie begünstigt hat. Und da wurde ein Mann wie Fogarasi überhaupt nicht mehr gewürdigt, das ist klar. J.Oe.: Die (damaligen Vertreter der sozialistischen Philosophie; jW) müssten sich doch dann irgendwie zu Lenin verhalten haben. Haben sie bewusst Kant gegen die Invektiven und Schimpftiraden von Lenin abgefeiert? In dessen »Konspekt zu Hegels ›Wissenschaft der Logik‹« wird doch expliziert, was die grundsätzlichen – gerade erkenntnistheoretischen – Probleme und Mängel bei Kant sind. Die Konspekte zu Hegels »Logik« sind in der gesamten Philosophie der sozialistischen Länder praktisch unberücksichtigt geblieben. Es gab in den 1980er Jahren einen von den beiden Akademien, Moskau und Berlin, gemeinsam herausgegebenen Sammelband zu einem Hegel-Gedenken.7 Ich schrieb in diesem Sammelband über die »Konspekte«. Das war der einzige Beitrag dazu. Der Band wurde von Teodor I. Oiserman und Manfred Buhr8 herausgegeben. Buhr hat sich dafür stark gemacht, dass dieser Aufsatz kam. Oiserman meinte: »Nun ja, so kann man Lenin auch lesen.« Das ist die Einstellung gewesen: Um Gottes willen, das alles weg! Lenin hat gesagt: Die Redakteure der Zeitschrift Unter dem Banner des Marxismus sollen alle einen Klub der Freunde der Logik Hegels bilden.9 Das ist völlig vergessen worden. Es wurde auch nicht gerne gehört, wenn man diese Stelle zitierte. Man konnte das nicht bestreiten, aber es wurde nicht gern gehört.
politisches Unrecht
Der Anstand von Linken im Volk	Oder Verrat?
Wo leben wir?	…hier eine Kopie aus der “Jungen Welt vom 18.02.2015. Nun lieber MB von Thüringen; was tun sprach Zeuss; keine Zeit für Proteste? Besser um gut Wetter bitten beansprucht auch seine Zeit. Thüringen muss regieren; mit, für und gegen wen? Ist es vielleicht nicht ganz uninteressant nach dem Motto zu verfahren; den Pferden das Denken zu überlassen, da sie größere Köpfe haben? Nun; ich frag ja auch gar nicht wieviel in diesen drin ist. So viel scheint hier gar nicht von Nöten zu sein, werden doch die Fäden von anderen gezogen; habe ich Unrecht?
Aus: Ausgabe vom 18.02.2015, Seite 8 / Ansichten
Das »Angebot« der Troika-Mafia vom Montag wurde von der Regierung in Athen daher zu Recht als »absurd« bezeichnet. Nobelpreisträger Paul Krugman kommentierte den Vorgang in seinem Blog sinngemäß: Entweder seien die Euro-Gruppen-Vertreter einfach Trottel oder – das hält der amerikanische Ökonom für wahrscheinlicher – sie haben sich entschieden, an Griechenland ein Exempel zu statuieren, um jedem klarzumachen, dass alternative Politik in Europa keine Chance hat. Das ist gut möglich. Um die Bevölkerung anderer Krisenstaaten zu entmutigen, sich ebenfalls gegen brachiale Lohn- und Rentenkürzungen und den wirtschaftlichen Ruin ihrer Länder aufzulehnen, scheint es für einen Teil des europäischen Establishments das geringere Übel zu sein, dass die riesigen Milliardenbeträge der europäischen Steuerzahler mit einem möglichen »Grexit« endgültig verloren sind. Es sollte alles dafür getan werden, dass diese Strategie der Troika-Mafia nicht aufgeht.
Datum 14. Februar 2015
Geheime Wahl	Geheimwahl des neuen Ganzlers
Am kommenden Montag ist die voraussichtlich „wäichenstellendste“ geheime Ganzlerwahl durschgesiggert. Bekannt wurde, das Angela und Sigmar eischendlich schon vor Giew die Fleppen schmeißen wollten, mussten aber den Gandidaten finden. Nu hat sisch Greschor breitschlachen lassen. Die beiden FDJ-Freunde hatten sisch fast aus die Auchen verlorn; nu geht’s aber wider, nachdem Greschor sich zumindest scho mal vorsurglich über Cameron sohne Zigarre mit Knalleffekt von Bond heimlich organisiert hat. So gans reibungslos scheint die Qu-wahl nu auch wider ned über die Bühne zu gähn. Der MB aus dem wischdicksten der Freien Staaten hat Ambitionen noch angemeldet.
Jedoch; so höre ich eben; Entspannung ist angesagt; Greschor hat mittels des § 0-8-15 des DDRGrundbuches schon wieder-g-sprochen.
Redakteur: Wörklich Unrecht
Datum 12. Februar 2015
Gefahr von Illusion	eine Kopie aus der “JungenWelt
Aus: Ausgabe vom 12.02.2015, Seite 8 / Ansichten
Wie viele Klassenkämpfe – Massenaktionen und Streiks – waren nötig, um in Griechenland das Kräfteverhältnis zu verschieben, die jetzige dynamische Situation zu erzeugen. Anders herum: Es zeigt sich, dass Massenaktionen und Streiks einiges bewirken können. Hier wurde ein bürgerliches Parteiensystem durcheinander gewirbelt, eine ehemals mächtige, die Einbindung großer Teile der Arbeiterklasse in die Interessen des Großkapitals praktizierende Sozialdemokratie, die Pasok, fast marginalisiert. Grund genug, die mitunter auch in fortschrittlichen Kreisen anzutreffende Herablassung gegenüber Massenaktivitäten schleunigst zu beenden.
Die große Gefahr für diese Prozesse in Griechenland liegt darin, dass die jetzige Etappe, die auch durch den Gewinn der Vertrauensfrage durch Syriza gekennzeichnet ist, momentan eher von einem Rückgang der Proteste begleitet wird. Brüssel, Berlin und Paris werden das zu nutzen wissen. Die Bereitschaft, über Kreditkonditionen zu reden, wird an eine gemeinsame Haltung gegenüber Russland gekoppelt. Wolfgang Schäuble gibt dabei den bösen Onkel, François Hollande den guten. Die neue Regierung in Athen läuft große Gefahr, der Illusion zu erliegen, die Widerstände in Berlin und Paris auf dem Wege von Gesprächen überwinden zu können. Der durchaus dubiose Koalitionspartner, den Syriza gewählt hat, macht die Sache nicht einfacher.
Das Ringen um die Fortsetzung von Massenaktivitäten gegen die Kürzungsdiktate der Troika ist deshalb von entscheidender Bedeutung. Daran werden sich alle fortschrittlichen Kräfte in Griechenland messen lassen müssen. Die Kommunistische Partei (KKE) und die Gewerkschaftsfront PAME haben hier in der Vergangenheit große Erfolge erzielt.
Dies gibt aber niemandem, der sich in unserem Land als Linker oder Linke fühlt, das Recht, diesen Prozessen Noten zu erteilen. Wenn die Arbeiterbewegung, vor allem die deutsche, dem Imperialismus nicht die Stirn bietet, ist das die größte Gefahr, die Griechenland von außen droht. Die westlichen Eliten jedenfalls werden nichts unversucht lassen, die progressiven Entwicklungen dort mit Erpressungen und Verlockungen abzuwürgen – vom Wirtschaftskrieg bis hin zu Drohungen der NATO.
Datum 11. Februar 2015
Russische Verbrechen???	Wir sollten nicht nur noch nachdenklich sein!
-kopiert aus den “Nachdenkseiten”
Die Elemente dieser Strategie sind schwarz auf weiß nachzulesen bei Sbigniew Brzezinski. Praktisch nachzuverfolgen sind sie in der schrittweisen Ost-Erweiterung von NATO und EU seit 1991, einschließlich der bunten Revolutionen in den Jahren 2003/4/5, Georgien, Ukraine, Kirgisien, der Stationierung von Abfang-Raketen direkt an den Grenzen Russlands u.a.m. Dies alles wurde schon vielfach dokumentiert, muss aber offenbar immer wieder aus der Vergessenheit herausgeholt werden, so wie es der russische Außenminister Sergej Lawrow auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor ein paar Tagen tat. Nachzulesen auf der Internetplattform von www.russland.ru.
Mythos vier: In der Ukraine wird die Westliche Wertegemeinschaft verteidigt:

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