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Timestamp: 2018-12-14 07:30:15+00:00

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Direktionsverordnung über die besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule (BMDV) vom (Stand - PDF
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1 43.7. Direktionsverordnung über die besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule (BMDV) vom (Stand ) Die Erziehungsdirektion, gestützt auf Artikel 5 Absatz 3 und Artikel 7 der Verordnung über die besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule vom 9. September 007 (BMV ) ), beschliesst: Gegenstand Art. Diese Verordnung regelt: a b c d e f die individuellen Lernziele, die Integration von Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung, die Integration Fremdsprachiger, die Begabtenförderung, die Rhythmik, die Verwendung der Lektionenpools. Individuelle Lernziele Art. Individuelle Lernziele gemäss der Direktionsverordnung vom 7. Mai 00 über Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule (DVBS) ) werden als zusätzliche Individualisierungsmassnahme in den Regelklassen eingesetzt. In besonderen Fällen kann der Einsatz individueller Lernziele durch eine weitere besondere Massnahme ergänzt werden. ) BSG ) Aufgehoben durch DirektionsV vom über die Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule, BSG * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses 09-96
2 Integration von Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung Art. 3 Zur Unterstützung des vollständigen oder teilweisen Besuchs der Regelklasse oder einer besonderen Klasse durch Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung kann das Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB) bis höchstens vier Lektionen abteilungsweisen Unterricht oder Teamteaching bewilligen. 4 Integration Fremdsprachiger Art. 4 Ziel Fremdsprachigen Schülerinnen und Schülern stehen Angebote zur Verfügung, mit denen sie die Unterrichtssprache möglichst schnell lernen und damit dem Unterricht im Klassenverband folgen können. Dadurch sollen sprachlich oder kulturell bedingte Schulschwierigkeiten vermieden oder überwunden und die Integration begünstigt werden. Art. 5 Angebote Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Problemen bei der sprachlichen oder kulturellen Integration sind: a Unterricht in Deutsch oder Französisch als Zweitsprache, b Intensivkurse in Deutsch oder Französisch als Zweitsprache und c Aufbaukurse Deutsch oder Französisch als Zweitsprache. Die Zuweisung zu den Angeboten zur Integration fremdsprachiger Schülerinnen und Schüler sowie der Entscheid über die Entlassung daraus stützen sich auf eine Sprachstandserfassung. Art. 6 Unterricht Deutsch oder Französisch als Zweitsprache Der Unterricht Deutsch oder Französisch als Zweitsprache findet im Rahmen des Regelunterrichts innerhalb der Klasse statt. Er kann aus organisatorischen Gründen auch in Gruppen ausserhalb der Klasse während der ordentlichen Unterrichtszeit erteilt werden. 3 Er kann ausnahmsweise als Einzelunterricht erteilt werden, wenn die integrierte Unterrichtsform oder die Eingliederung der Schülerin oder des Schülers in eine Gruppe nicht möglich ist.
3 Im Kindergarten findet der Unterricht Deutsch oder Französisch als Zweitsprache während des Regelunterrichts statt. Die Lektionen sind an verschiedenen Tagen zu unterrichten. Einer Gruppe oder einem Kind können pro Tag maximal zwei Lektionen erteilt werden. Art. 7 Intensivkurs Deutsch oder Französisch Für Schülerinnen und Schüler, die keine oder nur geringe Kenntnisse der Unterrichtssprache besitzen, können die Gemeinden Intensivkurse Deutsch oder Französisch als Zweitsprache zentral organisieren. Ein Intensivkurs umfasst mindestens 0 Wochenlektionen und dauert in der Regel zehn Wochen. Art. 8 Aufbaukurs Deutsch oder Französisch Für Schülerinnen und Schüler, die nicht über die erforderlichen sprachlichen Kompetenzen verfügen, die ihnen erlauben, dem Unterricht in der Regelklasse zu folgen, können die Gemeinden einen Aufbaukurs Deutsch oder Französisch als Zweitsprache zentral organisieren. Ein Aufbaukurs umfasst acht bis zwölf Wochenlektionen und dauert in der Regel zehn Wochen. Art. 9 Sprachförderprojekte Die Gemeinden können integrationsfördernde, klassenübergreifende Projekte insbesondere zur Sprachförderung durchführen. 5 Begabtenförderung 5. Allgemeines Art. 0 Schülerinnen und Schüler mit ausserordentlicher intellektueller Begabung sollen rechtzeitig erkannt und mit geeigneten Angeboten gefördert werden. 5. Zulassungsverfahren Art. Berechtigte Zur Begabtenförderung werden Schülerinnen und Schüler mit einer ausserordentlichen intellektuellen Begabung zugelassen.
4 Art. Zulassungsverfahren Die Zulassung erfolgt auf Gesuch der Eltern. Die Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Erziehungsberatungsstellen legt ein einheitliches Abklärungsverfahren fest. Dieses umfasst a b die Nomination von ausserordentlich begabten Schülerinnen und Schülern durch Eltern und Lehrkräfte, die Selektion der Nominierten durch die kantonale Erziehungsberatung oder den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst und entsprechende Antragstellung. Art. 3 Zulassungsvoraussetzungen Grundlage für die Selektion ist eine Beurteilung der Schülerinnen und Schüler unter Beizug eines IQ-Tests. Schülerinnen und Schüler werden zur Begabtenförderung zugelassen, sofern sie einen IQ von mindestens 30 erreichen. 3 Bei Schülerinnen und Schülern, welche im ersten Testverfahren einen IQ von mindestens 5 erreichen, wird auf Gesuch der Eltern ein weiterer Test durchgeführt. Art. 4 Überprüfung der Zuweisung Die Zuweisung zur Begabtenförderung ist mindestens alle vier Jahre zu überprüfen. Werden die Zulassungsvoraussetzungen weiterhin erfüllt, kann die Schülerin oder der Schüler die Begabtenförderung weiter besuchen. 5.3 Angebote zur Begabtenförderung Art. 5 Definition der Begabtenförderung Die Begabtenförderung ist ein Unterricht, in welchem anspruchsvolle Inhalte aus den Bereichen Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften oder Kultur bearbeitet werden. Die Unterrichtsinhalte müssen sich sowohl vom Lehrplanstoff als auch von den Inhalten der Fakultativfächer unterscheiden. Art. 6 Organisation Die Begabtenförderung ist in der Regelklasse so zu organisieren, dass den Schülerinnen und Schülern mindestens während einer und höchstens während drei Lektionen pro Woche eine zusätzliche Lehrkraft zur Verfügung steht.
5 Die Begabtenförderung kann ausserhalb der Regelklasse während höchstens vier Lektionen pro Woche im Rahmen eines separaten Kurses erfolgen. Art. 7 Gruppenzusammensetzung Die Kurse umfassen mindestens drei und höchstens zwölf Schülerinnen und Schüler. Der Altersunterschied der Schülerinnen und Schüler in einem Kurs beträgt höchstens vier Jahre. 6 Rhythmik Art. 8 Die Gemeinden können Rhythmik als Massnahme zur besonderen Förderung als fakultatives Gruppenangebot führen. Rhythmik kann als abteilungsweiser Unterricht und in kooperativen Unterrichtsformen angeboten werden. 3 Führen sie dieses Angebot, steht es Schülerinnen und Schülern offen, welche einer zusätzlichen Förderung im musikalisch-rhythmischen Bereich bedürfen. 4 Rhythmik als Massnahme zur besonderen Förderung ist nicht ein fakultatives Unterrichtsangebot im Sinne von Artikel 0 Absatz, Artikel 47 Absatz Buchstabe b und Artikel 47 Absatz des Volksschulgesetzes vom 9. März 99 (VSG ) ). 7 Verwendung der Lektionenpools Art. 9 Begabtenförderung Der Lektionenpool für die Begabtenförderung ist ausschliesslich für die Angebote zur Begabtenförderung zu verwenden. Art. 0 Besondere Klassen Vom Lektionenpool für die übrigen besonderen Massnahmen ist für die Bildung besonderer Klassen ein Anteil von höchstens 50% anzustreben. Die Klassenlehrerlektionen für die besonderen Klassen sind im zugewiesenen Anteil des Lektionenpools enthalten. ) BSG 43.0
6 Art. Spezialunterricht und Rhythmik Vom Lektionenpool für die übrigen besonderen Massnahmen sind zudem zu verwenden: a für die integrative Förderung mindestens 3% zuzüglich den nicht ausgeschöpften Anteil für besondere Klassen gemäss Artikel 0 Absatz, b für Logopädie, Psychomotorik und Rhythmik mindestens 3%. Sind der Logopädie, der Psychomotorik oder der Rhythmik zu wenig Schülerinnen und Schüler zugewiesen, können die nicht verwendeten Lektionen der integrativen Förderung oder der Integration Fremdsprachiger zugeteilt werden. 8 Übergangs- und Schlussbestimmungen Art. Aufhebung von Erlassen Folgende Erlasse werden auf den. August 009 aufgehoben:. Der Spezialunterricht im Kindergarten und in der Volksschule Richtlinien und Grundsätze für Kindergärtner/innen, Lehrkräfte, Ausbilder/innen und Auszubildende, Behörden, Fachinstanzen und Verwaltung für den Spezialunterricht im Kindergarten und in der Volksschule vom 4. März Grundsätze und Richtlinien für die Integration fremdsprachiger Kinder und Jugendlicher im Kanton Bern vom 5. Juli 993. Art. 3 Inkrafttreten Diese Direktionsverordnung tritt am. August 009 in Kraft. Bern, 30. August 008 Der Erziehungsdirektor: Pulver
7 Änderungstabelle - nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle Erlass Erstfassung 09-96
8 Änderungstabelle - nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle Erlass Erstfassung 09-96
Umsetzungskonzept Artikel 17 VSG
Schulkreis Bümpliz: Umsetzungskonzept Artikel 17 VSG 0 www.schulen-buempliz.ch Umsetzungskonzept Artikel 17 VSG Integration und besondere Massnahmen (IBEM) im Schulkreis Bümpliz Autoren: Gabi Hafner, Martin
Direktionsverordnung über Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule (DVBS) (Änderung)
1.1.11 Direktionsverordnung über Beurteilung und Schullaufbahnentscheide in der Volksschule (DVBS) (Änderung) Die Erziehungsdirektion des Kantons Bern, beschliesst: I. Die Direktionsverordnung vom 7. Mai
privater oder öffentlicher Trägerschaft sowie Anbieter von individuellem Unterricht in speziellen Einzelsituationen.
Entwurf Änderung Bildungsgesetz Bildungsgesetz Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft beschliesst: 1) I. Der Erlass SGS 640 (Bildungsgesetz vom 6. Juni 00) (Stand 1. August 016) wird wie folgt geändert:
Konzept für die integrative Förderung (IF)
EINWOHNERGEMEINDE MÜNCHENBUCHSEE ZENTRALSCHULKOMMISSION Konzept für die integrative Förderung (IF) 22.06.2011 2 KONZEPT IF KONZEPT IF 3 Inhaltsverzeichnis 1 Ziel dieses Konzepts... 5 2 Bereiche der integrativen
Konzept Umsetzung Art. 17 VSG Integration und besondere Massnahmen
Schule Muri bei Bern Schulkreis Seidenberg Schulkreis Moos / Dorf Schulkreis Aebnit / Horbern / Melchenbühl Kindergärten und Tagesschule Konzept Umsetzung Art. 17 VSG Integration und besondere Massnahmen
Beilage: Stellungnahme von Rhythmik Schweiz zum Leitfaden mit Änderungs- und Ergänzungsanträgen gelb gekennzeichnet
Berufsverband Rhythmik Schweiz Vorstand & Leitung PG NFA Ressort Berufspolitik Kt. Bern B. S. Wermuth Karl-Neuhaus-Strasse 13 2502 Biel-Bienne Tel. 032 322 38 36 bea.wermuth@bluewin.ch An Erziehungsdirektion
Integration und besondere Massnahmen. Konzept IBEM. Schulverband Aarberg. Aarberg Bargen Kallnach Kappelen Radelfingen Seedorf Walperswil/Bühl
Schulverband Aarberg Aarberg Bargen Kallnach Kappelen Radelfingen Seedorf Walperswil/Bühl Konzept IBEM Umsetzungskonzept Artikel 17 VSG Integration und besondere Massnahmen Kommission für besondere Massnahmen

References: Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 0
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 0
 Art. 3
 Art. 17
 Art. 17