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Timestamp: 2017-10-21 06:46:51+00:00

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Gipfelstürmer VereinsSatzungen
Vereinssatzungen der Alpinen Gesellschaft Gipfelstürmer
Neufassung 22. August 2006
§1 | Name, Sitz, Vereinsjahr
1. Der Verein führt den Namen Alpine Gesellschaft "Gipfelstürmer".
2. Er hat seinen Sitz in Innsbruck.
1.	Der Zweck des Vereins ist die Beschäftigung mit dem gemeinschaftlichen Sommer- und Winterbergsteigen in all seinen Spielformen.
2.	Arbeitsgebiet des Vereins ist das Bundesgebiet der Republik Österreich, sein Betätigungsfeld sind die Berge der Welt.
3.	Der Verein ist parteipolitisch neutral und unabhängig.
4.	Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, seine Tätigkeit ist nicht auf das Erzielen von Gewinn gerichtet. Etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
§3 | Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes (ideelle Mittel)
1.	Mittel zur Erreichung desselben sind die Ausübung alpinistischer Tätigkeiten aller Richtungen sowohl in den heimatlichen Bergen als auch in aller Welt, sowie das Bemühen um weitere Erschließung neuer Wege und die dokumentarische und künstlerische Aufarbeitung besonderer Leistungen der Mitglieder, sowie der Erhalt und die Führung des Laliderer Biwaks im Karwendelgebirge.
§4 | Bedeckung der Erfordernisse (materielle Mittel)
b)	Erträge aus der Vereinstätigkeit im Zusammenhang mit dem Vereinszweck,
c)	Spenden, Subventionen und Sammlungen,
d)	Sponsoreinnahmen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen.
§5 | Mitgliedschaft
b)	Ehrenmitgliedern.
Ordentliche Mitglieder sind jene natürlichen Personen, die einen entsprechenden Mitgliedsbeitrag leisten und die Aufnahmebedingungen erfüllen.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied (Ehrenvorstand) wird auf Vorschlag bzw. Anregung von der Mehrheit der Vereinsmitglieder beschlossen. Sie erfolgt für Mitglieder, die sich außergewöhnliche Verdienste um die Alpine Gesellschaft „Gipfelstürmer" erworben haben, beim jährlichen Stiftungsfest oder bei der Jahreshauptversammlung.
§6 | Aufnahmebedingungen
1.	Frauen werden in den Verein nicht aufgenommen, sind als Gäste aber jederzeit willkommen.
2.	Erreichung des 16. Lebensjahres (jüngere Anwärter benötigen die schriftliche Einwilligung der Eltern oder des Vormundes), guter Leumund sowie überdurchschnittliches alpintechnisches Können. Der Nachweis mehrerer durchgeführter Bergfahrten ist Grundbedingung.
3.	Der Anwärter muss zumindest einem Vereinsmitglied seit längerer Zeit bekannt sein und durch dieses Mitglied in den Verein und dessen Gepflogenheiten eingeführt werden. In dieser Zeit sollte der Anwärter nach Möglichkeit sowohl die Kneipabende besuchen als sich auch an den gemeinschaftlichen Unternehmungen des Vereines beteiligen.
§7 | Erwerb der Mitgliedschaft
1.	Zur Aufnahme sind notwendig:
Ein schriftliches Ansuchen um Aufnahme, das auch einen Überblick über die bis dahin durchgeführten bedeutendsten Bergfahrten des Bewerbers enthalten sollte. In Abwesenheit des Anwärters entscheiden dann die anwesenden Mitglieder des Vereins über die Aufnahme bei der Hauptversammlung, mindestens aber ein Viertel der Vereinsmitglieder. Zur Aufnahme sind drei Viertel der Stimmen erforderlich. Abstimmungen über Aufnahmeansuchen bzw. offizielle Aufnahmen neuer Mitglieder erfolgen während der Monatskneipen.
§8 | Rechte und Pflichten der Mitglieder
1.	Rechte:
Jedes Mitglied besitzt das aktive und ab dem 18. Lebensjahr das passive Wahlrecht. Es ist berechtigt, an den Vereinsveranstaltungen teilzunehmen und die Einrichtungen und Vorteile des Vereines gemäß dessen Bestimmungen in Anspruch zu nehmen. Ehrenabzeichen gibt es für 25-, 40-,50-, 60-, 70- und 75-jährige Mitgliedschaft.
Weiters kann mindestens ein Zehntel der Mitglieder die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung verlangen. Auf Verlangen ist jedem Mitglied eine gültige Fassung der Vereinssatzung auszuhändigen.
2.	Pflichten:
Tätigkeiten im Sinne des Vereinszweckes.
Entrichtung des Vereinsbeitrages zur Deckung des Vereinsauslagen. Zeitlich begrenzte Ausnahmen von der Entrichtung des Vereinsbeitrages aus finanziellen Gründen können von der Jahreshauptversammlung beschlossen werden.
Erstellung eines Tourenberichtes am Ende eines Jahres.
§9 | Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss oder durch Streichung.
Durch Austritt aus dem Verein aus eigenem Wunsch. Die Bekanntgabe des Austrittes hat schriftlich zu erfolgen. Das ausscheidende Mitglied ist verpflichtet, seine Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein inklusive des Austrittsjahres zu erfüllen.
Durch Ausschluss. Ausschlussgründe können zum Beispiel sein: Verstöße gegen die Rechtsordnung mit erfolgter Verurteilung durch ein ordentliches Gericht, grobe Verstöße gegen die Zwecke des Vereines, eine schwere Schädigung des Vereinsansehens oder ein mehr als dreijähriger Rückstand mit dem Vereinsbeitrag. Der Ausschluss wird durch die Vereinsleitung nach vorhergehender Anhörung des Auszuschließenden vorgeschlagen und durch die Hauptversammlung beschlossen.
§10 | Vereinsorgane
Hauptversammlung (§11),
Vereinsleitung (§14),
2.	Die Mitglieder der Vereinsleitung, die Rechnungsprüfer und die Mitglieder des Schiedsgerichtes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
§11 | Die ordentliche Hauptversammlung
Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins; sie findet jährlich im März statt.
Die ordentliche Hauptversammlung wird von der Vereinsleitung vorbereitet und vom Vorstand einberufen.
Die Einladung zur Hauptversammlung ist mit einer Frist von mindestens 14 Tagen schriftlich oder auf andere ortsübliche Weise unter Bekanntgabe der Tagesordnung kundzumachen.
Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens acht Tage vor dem Termin der Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen; diese sind bei Beginn der Hauptversammlung vom Vorstand vorzulegen und als letzter Tagesordnungspunkt (vor „Allfälliges") zu erledigen.
Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorstand, bei Verhinderung sein Stellvertreter.
Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse bei Anwesenheit von mindestens 20 Mitgliedern. Sind weniger als 20 Mitglieder anwesend, dann tritt die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung nach einer Wartezeit von einer halben Stunde ein.
Die Wahl der Vereinsleitung sowie die Beschlussfassung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit durch Abstimmung mittels Handzeichen. Bei Stimmengleichheit erfolgt ein zweiter, geheimer Wahlgang. Auf Wunsch der Mehrheit der Anwesenden kann jedoch die gesamte Wahl geheim mittels Stimmzettel erfolgen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Beschlüsse zur Änderung der Vereinssatzung, zur Auflösung des Vereins und zur Aufnahme von Mitgliedern bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
§12 | Aufgaben der Hauptversammlung
Entlastung der Vereinsleitung,
Wahl oder Enthebung der Mitglieder der Vereinsleitung und der Rechnungsprüfer,
Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und dem Verein,
Beschlussfassung über sonstige Themen und Anträge, die auf der Tagesordnung stehen,
Beschlussfassung über den An- und Verkauf von Liegenschaften,
Genehmigung einer eventuellen Geschäftsordnung der Vereinsleitung und
Über die Verhandlungen der Hauptversammlung ist ein Protokoll zu verfassen und vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu fertigen.
§13 | Die außerordentliche Hauptversammlung
Die außerordentliche Hauptversammlung findet:
auf Beschluss der Vereinsleitung,
auf Verlangen bzw. Beschluss der Rechnungsprüfer (§ 17) und
auf Verlangen von mindestens einem Zehntel der Mitglieder des Vereins.
Die Anträge gem. lit. c) und d) sind schriftlich zu begründen.
Für die außerordentliche Hauptversammlung gelten die Bestimmungen der ordentlichen Hauptversammlung sinngemäß; sie hat die gleichen Befugnisse wie diese. Zeit und Ort werden vom einberufenden Organ bestimmt.
§14 | Vereinsleitung
1.	Die Vereinsleitung besteht aus:
Und weitere Warte nach Bedarf
2.	Die Vereinsleitungsmitglieder werden von der Hauptversammlung für jeweils ein Jahr gewählt; deren Funktionsperiode endet mit der Neuwahl eines Nachfolgers.
3.	Die auch mehrmalige Wiederwahl eines Mitglieds des Vorstandes ist zulässig.
4.	Scheidet ein Mitglied der Vereinsleitung während der Funktionsdauer aus oder ist es in der Ausübung der übertragenen Funktion dauernd verhindert, so wird an dessen Stelle von der Vereinsleitung für den Rest der Funktionsdauer ein anderes wählbares Mitglied kooptiert, wozu die nachträgliche Genehmigung der nächstfolgenden Hauptversammlung einzuholen ist. Im Falle des Ausscheidens des Vorstands übernimmt dessen Stellvertreter bis zur Neuwahl in der nächsten Hauptversammlung dessen Funktionen. Im Falle gleichzeitiger Verhinderung von Vorstand und Stellvertreter(n) bestimmt die Vereinsleitung aus seinen Reihen die Vertretung.
5.	Fällt die Vereinsleitung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung zum Zwecke der Neuwahl einer Vereinsleitung einzuberufen.
6.	Der Vereinsleitung wird vom Vorstand, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter rechtzeitig einberufen. Die Vereinsleitung ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
7.	Die Vereinsleitung fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden (Sitzungsleiter) den Ausschlag. Den Vorsitz führt der Vorstand, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, bestimmt die Vereinsleitung aus seinen Reihen die Vertretung.
8.	Außer durch den Tod oder Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vereinsleitungsmitgliedes auch durch Enthebung oder Rücktritt.
9.	Die Hauptversammlung kann jederzeit die gesamte Vereinsleitung oder einzelne seiner Mitglieder entheben; die Enthebung tritt mit der Bestellung der neuen Vereinsleitung bzw. des Vereinsleitungsmitglieds in Kraft.
§15 | Aufgaben der Vereinsleitung
Der Vereinsleitung obliegt die Führung des Vereins, sie trägt die Verantwortung für die Vereinsführung. Der Vereinsleitung kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
In ihren Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Einrichtung eines Rechnungswesens und Führung eines Vermögensverzeichnisses,
Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses sowie Erstellung des Jahresvoranschlages,
Vorbereitung der Hauptversammlung und Bestimmung der Tagesordnung,
Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Hauptversammlung,
falls erforderlich, Erstellen einer Geschäftsordnung, die von der Hauptversammlung zu genehmigen ist. Der Vereinsleitung hat für die jeweiligen Wahlen jedenfalls einen Wahlvorschlag einzubringen; von den Mitgliedern eingereichte Wahlvorschläge sind nach dem Vorschlag der Vereinsleitung in der Reihenfolge des Einlangens der Hauptversammlung zur Abstimmung vorzulegen.
§16 | Besondere Obliegenheiten einzelner Mitglieder der Vereinsleitung
1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und vertritt den Verein nach außen. Er führt in der Hauptversammlung und in der Vereinsleitung den Vorsitz. Er ist der organschaftliche Vertreter des Vereins.
2. Schriftstücke des Vereins bedürfen - soweit nicht anders in einer Geschäftsordnung festgelegt - zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Vorstands. Wichtige Schriftstücke, welche den Verein verpflichten, sind vom Vorstand und von einem weiteren Vereinsleitungsmitglied, in Finanz- und Geldangelegenheiten vom Vorstand und vom Kassier zu unterfertigen.
3. Rechtsgeschäfte zwischen einzelnen Vereinsleitungsmitgliedern und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung der Hauptversammlung. Für Werte unter EUR 200,- ist die Genehmigung der Vereinsleitung ausreichend.
4. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können nur vom Vorstand, bei dessen Verhinderung auch durch seinen Stellvertreter unter Mitunterfertigung eines weiteren Vereinsleitungsmitglied erteilt werden.
5. Über die Sitzungen der Vereinsleitung ist ein Protokoll zu verfassen und vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu fertigen.
6. Der Schriftführer führt die Protokolle der Vereinsleitungssitzungen und der Hauptversammlung und sorgt dafür, dass die an den Klubabenden bzw. bei den Vereinsleitungssitzungen gefassten Beschlüsse und Termine den Mitgliedern zeitgerecht in Form einer schriftlichen Mitteilung zur Kenntnis gebracht werden.
7. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Finanz- und Geldgebarung, für das Inkasso der Vereinsbeiträge sowie für die Kassa- und Bankgeschäfte des Vereins verantwortlich.
8. Der Tourenwart ist zuständig für die Aufzeichnung derjenigen Bergfahrten, die von den Mitglieder während des Jahres durchgeführt und in Form eines Tourenberichtes dem Tourenwart zur Kenntnis gebracht werden.
9. Die Agenden eines Kneipwartes werden nach Bedarf von der Vereinsleitung festgelegt. Der Kneipwart ist nur derselben direkt verantwortlich.
§17 | Der Rechnungsprüfer / Abschlussprüfer
Die zwei Rechnungsprüfer oder ein Abschlussprüfer werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von ein Jahr bestellt. Eine mehrmalige Wiederbestellung ist möglich.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die satzungsgemäße Verwendung der Mittel. Sie haben der Hauptversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und dem Verein bedürfen der Genehmigung der Hauptversammlung.
Die Rechnungsprüfer haben von der Vereinsleitung die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zu verlangen, wenn die Vereinsleitung seinen Aufgaben gem. § 15 Pkt. 2 lit. a und b nicht nachkommt. Sie sind verpflichtet, bei Ausfall der Vereinsleitung eine außerordentliche Hauptversammlung zum Zwecke der Neuwahl einer Vereinsleitung einzuberufen.
Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Hauptversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
§18 | Schiedsgericht (Schlichtungseinrichtung)
Streitigkeiten, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben sowie Ehrenverfahren werden von einem Schiedsgericht entschieden. Zur Schlichtung dieser aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Dieses Schiedsgericht ist eine „Schlichtungsstelle" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff der Zivilprozessordnung (ZPO)."
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil der Vereinsleitung ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch die Vereinsleitung binnen zwei Wochen macht der andere Streitteil innerhalb von 4 Wochen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch die Vereinsleitung innerhalb von zwei Wochen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 4 Wochen ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Hauptversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeiten ist.
Der Vorsitzende bestimmt den Sitz des Schiedsgerichtes. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
Die Anrufung der Schlichtungseinrichtung (Schiedsgericht) steht jedem Mitglied des Vereins offen. Den Streitparteien ist beiderseitiges Gehör zu gewähren.
§ 19 | Haftungsbeschränkung
1.	Eine Haftung für Schäden, die einem Vereinsmitglied bei der Benutzung der Vereinseinrichtungen oder bei der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen entstehen, ist auf die Fälle beschränkt, in denen einem Organmitglied oder einer sonstigen, für den Verein tätigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann.
§20 | Auflösung
1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann sowohl in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung gemäß § 13 als auch in einer ordentlichen Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2. Bei der freiwilligen Auflösung des Vereins hat die den Beschluss fassende Mitgliederversammlung einen Abwickler für das Vereinsvermögen zu bestellen und über die Verwendung des nach Abwicklung der Vereinsgeschäfte verbleibenden Vermögens im Sinn des Abs. 3 zu beschließen.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen für die im § 2 im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) begünstigten Zwecke zu verwenden.
4. Kommt kein Beschluss im Sinne des obigen Abs. (2) bezüglich der Übertragung des Vereinsvermögens zustande, so fällt das Vermögen des Vereins an den Oesterreichischen Alpenverein, Hauptverein, mit Sitz in Innsbruck, der dieses ausschließlich für die im § 2 im Sinne der §§ 34 ff BAO begünstigten Zwecke zu verwenden hat.
5. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Behörde schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.
§21 | Inkrafttreten
Diese Satzung wurde von der Hauptversammlung am 13.März 2007 beschlossen. Sie tritt am 1.Jänner 2007 (rückwirkend) vorbehaltlich der Genehmigung der Vereinsbehörde in Kraft.
1. Die Vereinstätigkeit wickelt sich ab in:
a. den allwöchentlichen Klubabenden
b. den Vereinsbergfahrten
c. der jährlichen Stiftungsfeier
d. der jährlichen Gedenkfeier für die Toten des Vereines am Stein bei der Adolf Pichler-Hütte
e. dem jährlichen Gräberbesuch zu allerheiligen- Stichwort Gipfelstürmergrab
f. der ordentlichen Jahreshauptversammlung
2. einige „nichtalpine" Informationen aus der Vereinsgeschichte:
Die Gründungsversammlung fand am 10. November 1911 im Gsth. „Oberrauch" am Wiltener Platzl statt. „Vereinsgründer" Konrad Schuster wurde zum ersten Vorstand gewählt.
Konrad Schuster - Ignaz Ertl - Karl Eisendle - Alois Hampl - Josef Gheri - Engelhart Egger - Ferdinand Loos - August Hesse - Franz Harnslack - Heinrich Zikan - Robert Amon
Das Vereinswahrzeichen
Die Gipfelstürmernadel steht in der Erlspitzgruppe im Karwendelgebirge und ist das „inoffizielle" Vereinswahrzeichen. Vier extreme Anstiege führen auf diesen kühnen Zacken, die alle von Vereinsmitgliedern erstbegangen wurden.
Die Ehrenmitglieder - Stand 2012
Ignaz Ertl - Engelhart Egger - Rainmar Berreitter - Heinrich Gebhart - Oswald Schmidhuber - Alfons Jenewein - Fritz Hörtnagl - Karl Freunthaler - Toni Mader - Herbert Eberharter - Hubert Niederegger - Otti Wiedmann - Heli Ohnmacht
Die Ehrenvorstände - Stand 1999
Konrad Schuster - Luis Stumpe - Helmut Franz
Die Träger des „Grünen Kreuzes" - Stand 1999
Konrad Schuster - Ignaz Ertl - Fritz Hörtnagl - Oswald Schmidhuber - Hannes Schmidhuber - Walter Spitzenstätter - Horst Aufischer
Die Biwakschachteln des Vereines
Im Oktober des Jahres 1971 wurde als Ersatz für die abbruchreife Biwakhütte der „Karwendler" ein sogenanntes Poly-Biwak, konstruiert von Ohnmacht Heli, auf dem Grat der Laliderer Spitze errichtet. 25 Jahre später wurde diese Unterkunft durch eine neue Konstruktion, Planer war wieder Heli Ohnmacht, ersetzt, die im August 1997 aufgestellt wurde.

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