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Timestamp: 2016-10-22 11:53:36+00:00

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2A.306/2003 (14.06.2004)
2A.306/2003 leb
Dr. iur. J�rg Borer,
Preis�berwacher, Effingerstrasse 27, 3003 Berne,
21. Mai 2003.
Die W.________ SA (nachfolgend: W.________) betreibt Kabelnetze, welche 15 Gemeinden in den Regionen X.________ und Y.________ versorgen. Sie hat ca. 12'500 Abonnenten, denen sie 24 Fernseh- und 16 Radioprogramme anbietet.
Am 28. September 1999 er�ffnete der Preis�berwacher eine Untersuchung gegen die W.________. Am 6. September 2000 schlug er ihr eine einvernehmliche Regelung vor, die in der Folge nicht zustande kam. Im Rahmen des Verfahrens konsultierte der Preis�berwacher die Wettbewerbskommission. Am 15. Mai 2001 stellte er der W.________ den Entwurf einer Verf�gung zur Stellungnahme zu. Mit Verf�gung vom 4. September 2001 stellte der Preis�berwacher fest, dass die von der W.________ verlangten Abonnementspreise (von bisher Fr. 23.70 pro Monat, exkl. Taxen und Mehrwertsteuer) missbr�uchlich seien; er legte den monatlichen Abonnementspreis f�r die Dauer vom 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2004 auf Fr. 17.-- fest.
Die W.________ erhob am 17. September/5. Oktober 2001 Beschwerde an die Rekurskommission f�r Wettbewerbsfragen. Diese wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 21. Mai 2003 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 23. Juni 2003 stellt die W.________ dem Bundesgericht das Rechtsbegehren, den Entscheid der Rekurskommission aufzuheben. In der Replik h�lt sie an diesem Begehren fest und stellt zus�tzlich den Eventualantrag, die Sache sei zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Rekurskommission oder an den Preis�berwacher zur�ckzuweisen.
Der Preis�berwacher beantragt in Vernehmlassung und Duplik Abweisung der Beschwerde. Die Rekurskommission hat auf Vernehmlassung verzichtet.
Mit Verf�gung vom 25. August 2003 hat der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts den in der Beschwerdeschrift gestellten Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgelehnt.
Das Urteil des Bundesgerichts wird in der Regel in der Sprache des angefochtenen Entscheids abgefasst. Sprechen die Parteien eine andere Amtssprache, so kann die Ausfertigung in dieser Sprache erfolgen (Art. 37 Abs. 3 OG). Sowohl der angefochtene Entscheid als auch die Beschwerde sind in franz�sischer Sprache, der zweite Schriftenwechsel jedoch in deutscher Sprache redigiert. Im Einverst�ndnis mit den Parteien wird auch das Urteil in deutscher Sprache abgefasst.
2.1 Entscheide der Rekurskommission f�r Wettbewerbsfragen k�nnen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden (Art. 98 lit. e OG; Art. 20 Preis�berwachungsgesetz vom 20. Dezember 1985 [P�G; SR 942.20]). Die Beschwerdef�hrerin ist als Adressatin der angefochtenen Verf�gung, die sie zu einer Reduktion ihrer Preise verpflichtet, zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
2.2 Das Bundesgericht �berpr�ft den angefochtenen Entscheid auf Rechtsverletzung sowie auf unrichtige oder unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung (Art. 104 OG). Nachdem aber eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden hat, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, soweit sie den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen ermittelt hat (Art. 105 Abs. 2 OG).
Die Vorinstanz hat im Wesentlichen festgehalten, die Beschwerdef�hrerin habe auf dem relevanten Markt (Verbreitung von Fernsehprogrammen �ber Kabel) eine marktbeherrschende Stellung; ihre Preise seien nicht Wettbewerbspreise und aufgrund der Kostenrechnung missbr�uchlich. Die Beschwerdef�hrerin r�gt in formeller Hinsicht eine Verletzung von Art. 29 BV und Art. 6 EMRK; sie macht geltend, die Rekurskommission habe ihre Kognition in unzul�ssiger Weise nicht ausgesch�pft und sich sowohl in Bezug auf die Abgrenzung des relevanten Marktes als auch bei der Beurteilung des vom Preis�berwacher festgesetzten Preises auf eine Willk�rpr�fung beschr�nkt. In materieller Hinsicht sind einerseits die Abgrenzung des sachlich relevanten Marktes, andererseits die Erzielung angemessener Gewinne (Art. 13 Abs. 1 lit. b P�G) und die Ermittlung der im Hinblick darauf massgeblichen Kostenentwicklung (Art. 13 Abs. 1 lit. c P�G) umstritten.
4.1 Die Rekurskommission hat Entscheide des Preis�berwachers voll zu �berpr�fen mit Einschluss der Angemessenheit (Art. 49 und 71a Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 22 P�G). Beschr�nkt sie ihre �berpr�fung auf eine reine Rechtskontrolle oder gar eine blosse Willk�rpr�fung, so begeht sie eine formelle Rechtsverweigerung. Freilich darf auch eine Rechtsmittelbeh�rde, welcher eine volle Kognition zusteht, in Ermessensfragen einen Entscheidungsspielraum der Vorinstanz respektieren. Sie hat eine unangemessene Entscheidung zu korrigieren, kann aber der Vorinstanz die Wahl unter mehreren angemessenen L�sungen �berlassen (vgl. BGE 127 II 238 E. 3b/aa S. 242; 123 II 210 E. 2c S. 212 f.). Wenn es um die Beurteilung technischer oder wirtschaftlicher Spezialfragen geht, in denen die Vorinstanz �ber ein besonderes Fachwissen verf�gt, kann den Rekursinstanzen zugebilligt werden, nicht ohne Not von der Auffassung der Vorinstanz abzuweichen (BGE 116 Ib 270 E. 3b S. 273; Beno�t Bovay, Proc�dure administrative, Bern 2000, S. 397 f.; Alfred K�lz/Isabelle H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. Z�rich 1998, S. 229 f.; Pierre Moor, Droit administratif, vol. I, Bern 1994, S. 384). Dies gilt freilich dort nicht, wo von der Rekursinstanz verlangt werden kann, �ber vergleichbare Fachkenntnisse wie die Vorinstanz zu verf�gen (BGE 116 Ib 270 E. 3c S. 273 f.). Eine Fach-Beschwerdeinstanz darf den Entscheid der Vorinstanz nur dann sch�tzen, wenn sie gepr�ft hat, ob sich keine zweckm�ssigere, angemessenere L�sung anbietet.
Die Rekurskommission f�r Wettbewerbsfragen ist eine Spezialrekurskommission, welche gebildet worden ist, um eine unabh�ngige richterliche, trotzdem aber fachkundige Rechtsmittelinstanz sicherzustellen. Sie ist nur f�r wenige Spezialgebiete zust�ndig und hat �ber das Fachwissen in diesen Gebieten zu verf�gen. Es besteht also kein Grund f�r eine besondere Einschr�nkung der Kognition.
4.2 Der Preis�berwacher betrachtete als sachlich relevanten Markt den Kabelempfang von Fernsehprogrammen, da der Satellitenempfang nicht als Ausweichm�glichkeit betrachtet werden k�nne. Die Beschwerdef�hrerin bezeichnete in ihrer Beschwerde an die Rekurskommission den Satellitenempfang als gleichwertige Ausweichm�glichkeit. Die Rekurskommission erwog dazu, die Definition des relevanten Marktes sei eine Ermessensfrage, die auf technische Kenntnisse und in gewisser Hinsicht auch auf politische �berlegungen Bezug nehme; das Gericht m�sse in dieser Frage seine �berpr�fungsbefugnis einschr�nken und der Beh�rde einen gewissen Beurteilungsspielraum belassen; die Auffassung der Beschwerdef�hrerin, wonach der Satellitenempfang ein Substitut f�r den Kabelempfang sei, erscheine nicht als �berzeugender als diejenige des Preis�berwachers; da die von diesem vorgenommene Definition des sachlich relevanten Marktes nicht offensichtlich unhaltbar sei, bestehe kein Grund, davon abzuweichen (Rekursentscheid Ziff. 5.1.4 in fine, S. 22).
Bei der Beurteilung sodann, ob ein Preismissbrauch vorliege, hat die Rekurskommission erwogen (S. 27 f.), der missbr�uchliche Preis sei in Art. 13 P�G nicht definiert, sondern nur durch nicht abschliessende Beurteilungselemente umschrieben; daraus folge ein sehr grosser Ermessensspielraum des Preis�berwachers; der Begriff des missbr�uchlichen Preises sei ein unbestimmter Rechtsbegriff, der auf technische Kenntnisse und bis zu einem bestimmten Grad auch auf politische �berlegungen Bezug nehme; der Richter m�sse daher in der �berpr�fung Zur�ckhaltung �ben und der Beh�rde einen gewissen Beurteilungsspielraum belassen; die Rekursinstanz d�rfe sich nicht ohne Not von der Auffassung der Vorinstanz entfernen in Bezug auf Fragen, die ihrer Natur nach kaum oder sehr schwer �berpr�fbar seien; die angefochtene Verf�gung sei daher nur dann aufzuheben, wenn sie offensichtlich unhaltbar erscheine.
4.3 Die Formulierungen, der angefochtene Entscheid werde nur aufgehoben, wenn er offensichtlich unhaltbar sei, k�nnen bei isolierter Betrachtung in der Tat den Eindruck entstehen lassen, die Rekurskommission habe ihre �berpr�fung in gesetzwidriger Weise auf eine Willk�rpr�fung beschr�nkt. Sie sind jedoch im Zusammenhang mit den vorangehenden (zutreffenden) Aussagen zu lesen, wonach das Gesetz dem Preis�berwacher einen erheblichen Beurteilungsspielraum einger�umt habe. In Wirklichkeit hat sich die Rekurskommission in E. 5.1 ihres Entscheids auf rund 9 Seiten ausf�hrlich mit der Abgrenzung des sachlichen Marktes auseinandergesetzt und ist zum Ergebnis gekommen, es gebe keine absoluten Kriterien, sondern nur Indizien, um den relevanten Markt zu definieren. Der Preis�berwacher st�tze sich auf ein B�ndel von Elementen, um die Substituierbarkeit zu verneinen. Desgleichen hat sich die Rekurskommission in E. 8.2 ihres Entscheides auf rund 7 1/2 Seiten mit der Festsetzung des Preises befasst und die einzelnen von der Beschwerdef�hrerin vorgebrachten Kritikpunkte �berpr�ft und als unbegr�ndet beurteilt. Sie hat unter anderem auch ausgef�hrt, der Preis�berwacher habe den Gewinn auf eine angemessene Weise ber�cksichtigt (E. 8.2.2.d S. 31).
Die allenfalls missverst�ndlichen Ausf�hrungen, der angefochtene Entscheid sei nicht offensichtlich unhaltbar, bedeuten in diesem Zusammenhang bloss, dass die Rekurskommission nicht beansprucht, unter mehreren rechtm�ssigen, angemessenen und gleichwertigen L�sungen die richtige festzulegen. Soweit das Gesetz tats�chlich dem Preis�berwacher einen erheblichen Beurteilungsspielraum einr�umt, ist diese Auffassung nach dem vorne Ausgef�hrten mit Art. 49 VwVG vereinbar. Eine unzul�ssige Einschr�nkung der Kognition in Bezug auf die Angemessenheitspr�fung liegt nicht vor. Unbegr�ndet ist angesichts der durch die Vorinstanz getroffenen Abkl�rungen auch der Vorwurf der Beschwerdef�hrerin, der rechtserhebliche Sachverhalt sei unvollst�ndig oder sonstwie im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG qualifiziert unrichtig ermittelt worden. Die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz sind damit f�r das Bundesgericht verbindlich, und Raum f�r entsprechende Erg�nzungen im bundesgerichtlichen Verfahren besteht nicht.
5.1 Das Preis�berwachungsgesetz gilt in sachlicher Hinsicht nach seinem Art. 1 f�r Preise von Waren und Dienstleistungen einschliesslich der Kredite mit Ausnahme der L�hne und anderer Leistungen aus einem Arbeitsverh�ltnis sowie der Kreditt�tigkeit der Schweizerischen Nationalbank, in pers�nlicher Hinsicht nach seinem Art. 2 f�r Wettbewerbsabreden im Sinne des Kartellgesetzes vom 6. Oktober 1995 (KG; SR 251) und f�r marktm�chtige Unternehmen des privaten und des �ffentlichen Rechts. Stellt der Preis�berwacher aufgrund einer Abkl�rung einen Preismissbrauch fest, strebt er mit den Betroffenen eine einvernehmliche Regelung an (Art. 9 P�G). Kommt eine solche nicht zustande, untersagt er eine Preiserh�hung oder verf�gt eine Preissenkung (Art. 10 P�G). Preismissbrauch im Sinne des Preis�berwachungsgesetzes kann nur vorliegen, wenn die Preise auf dem betreffenden Markt nicht das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs sind (Art. 12 Abs. 1 P�G). Wirksamer Wettbewerb besteht insbesondere, wenn die Abnehmer die M�glichkeit haben, ohne erheblichen Aufwand auf vergleichbare Angebote auszuweichen (Art. 12 Abs. 2 P�G).
Sowohl f�r die Beurteilung einer Marktmacht im Sinne von Art. 2 P�G als auch f�r die Abgrenzung des "betreffenden" Marktes im Sinne von Art. 12 Abs. 1 P�G muss analog zum Kartellrecht ein r�umlich und sachlich relevanter Markt definiert werden (vgl. dazu BGE 129 II 18 E. 7.2 S. 33). Die Definition des sachlich relevanten Marktes erfolgt im Lichte der Zielsetzung der Preis�berwachung aus der Sicht der Abnehmer; massgebend ist, ob aus deren Optik Waren oder Dienstleistungen miteinander im Wettbewerb stehen. Dies h�ngt davon ab, ob sie vom Nachfrager hinsichtlich ihrer Eigenschaften und des vorgesehenen Verwendungszwecks als substituierbar erachtet werden (Leo Sch�rmann/Walter R. Schluep, KG+P�G, Gesetzestexte und Kommentar, Z�rich 1988, Rz. III.3 zu Art. 12 P�G; BGE 129 II 18 E. 7.3.1 S. 33 mit Hinweisen).
5.2 Unbestritten ist die Beschwerdef�hrerin in ihrem Versorgungsgebiet die einzige Anbieterin von Kabelanschl�ssen. Wird der Kabelanschluss auch sachlich als eigener Markt betrachtet, so ist die Beschwerdef�hrerin ohne weiteres im Sinne von Art. 2 P�G marktm�chtig, und es besteht im Sinne von Art. 12 P�G kein Wettbewerb. Umstritten ist jedoch, ob der Kabelempfang wirklich einen eigenen Markt darstellt oder ob es dazu vergleichbare Alternativen gibt, namentlich ob der Satellitenempfang ein Substitut ist.
5.3.1 Der Preis�berwacher hat in seiner Verf�gung vom 4. September 2001 die Substituierbarkeit von Kabel- und Satellitenempfang mit folgender Argumentation verneint: Die Verwendung von Aussenantennen sei bisweilen durch Mietvertr�ge beschr�nkt; Art. 53 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 �ber Radio und Fernsehen (RTVG; SR 784.40) gebe den Kantonen die M�glichkeit, das Errichten von Aussenantennen in bestimmten Gebieten zu verbieten, wenn der Schutz des Landschafts- und Ortsbildes oder von geschichtlichen St�tten oder von Natur- und Kunstdenkm�lern dies verlange; die Beschwerdef�hrerin signalisiere in ihrer Stellungnahme vom 11. November 2000, dass in der Altstadt von X.________ ein solches Verbot bestehe; zudem erlaube die geographische Lage gewisser Wohnungen die Erreichung der betreffenden Satelliten nicht; schliesslich empfingen im Versorgungsgebiet der Beschwerdef�hrerin 77% der Haushalte das Fernsehen mit Kabelnetz; die grosse Mehrheit der Konsumenten betrachte offenbar den Satellitenempfang nicht als Substitut zum Kabelempfang.
5.3.2 Die Rekurskommission hat zun�chst ausgef�hrt, das digitale terrestrische Fernsehen sei nach dem aktuellen Stand der Technik noch keine valable Alternative zu den bisherigen Empfangsmethoden. Zur Substituierbarkeit von Satelliten- und Kabelempfang hat sie erwogen, der Satellitenempfang k�nne auf die Dauer billiger sein als der Kabelempfang, wenn nur der Anschaffungspreis der Antenne ber�cksichtigt werde, doch seien auch Betriebs- und Entsorgungskosten sowie die Wertverminderung zu ber�cksichtigen. Das technische Argument hat die Kommission relativiert; so sei heute kein nach S�den gerichteter Balkon mehr notwendig, um eine Antenne anzubringen; Empfangsst�rungen k�nnten heute ebenfalls rasch und kosteng�nstig behoben werden; der Preis�berwacher gebe keine Hinweise, dass in der betroffenen Region der Satellitenempfang behindert sei; die technischen Schranken, welche den Satellitenempfang weniger attraktiv machten als den Kabelempfang, seien daher zu relativieren, sie verm�chten aber bei technisch nicht bewanderten Personen einen nicht vernachl�ssigbaren negativen Effekt auszu�ben.
Zum Argument der juristischen Hindernisse hat die Rekurskommission ausgef�hrt, die im Kanton Jura �blichen Mietvertr�ge verlangten die Zustimmung des Vermieters f�r die Anbringung von Aussenantennen, w�hrend es in der Region Y.________ keine solchen Regeln gebe; baurechtliche Hindernisse f�r die Errichtung von Aussenantennen gebe es in den historischen Zentren von X.________ und Y.________, wobei die Bestimmungen in Y.________ elastisch seien; zudem k�nnten heute Antennen unauff�llig angebracht werden; die bau- und privatrechtlichen Beschr�nkungen k�nnten somit die Substituierbarkeit einschr�nken, w�rden aber f�r sich allein nicht die Folgerung zulassen, dass der Satellitenempfang keine taugliche Ausweichm�glichkeit sei.
Weiter hat die Rekurskommission dargelegt, gesamtschweizerisch h�tten etwa 90% der Haushalte mit Fernsehempfang einen Kabelanschluss, in der betreffenden Region wahrscheinlich 80-90%; zudem h�tten die Kabelanschl�sse trotz der technischen Entwicklung und der Preissenkung der Antennen in den letzten Jahren zugenommen; die Neigung der Konsumenten, auf den Satellitenempfang auszuweichen, sei demnach offenbar gering; der Kabelempfang biete f�r den Ben�tzer eine Anzahl Vorteile wie einfache Verbindung, konstante Bild- und Tonqualit�t, Kundendienst im Fall einer Panne; der Wechsel von Kabel- zu Satellitenempfang bedeute einen erheblichen Wechsel in der Art der Ben�tzung; die Ben�tzer, welche den Kabelempfang gewohnt seien, kennten die Vorteile des Satellitenempfangs nicht und k�nnten sie daher auch nicht bewerten; hinzu k�men die finanziellen, technischen, administrativen und rechtlichen Hindernisse, welche die Substituierbarkeit einschr�nkten.
5.4 Die Beschwerdef�hrerin macht demgegen�ber geltend, der Satellitenempfang sei eine gleichwertige Alternative zum Kabelempfang; die finanziellen, technischen und rechtlichen Hindernisse seien von der Vorinstanz selber stark relativiert worden; die von der Vorinstanz als entscheidend betrachtete subjektive Einsch�tzung durch die Konsumenten k�nne nicht ausschlaggebend sein. In ihrer Replik bringt sie zudem vor, auch der praktisch �berall m�gliche terrestrische Empfang sei bei der Abgrenzung des relevanten Marktes einzubeziehen; ein zus�tzlicher Wettbewerbsdruck gehe zudem vom Internet und der zunehmenden Digitalisierung von Informationsinhalten aus; die Entwicklung der Informationstechnologie marginalisiere die Marktzutrittsschranken weiter; schon heute st�nden zudem eine Reihe von alternativen Tr�gern f�r die nachgefragten Programminhalte zur Verf�gung, wie Angebote �ber breitbandf�hige Telefonnetze und auf festen Tr�gern (CD-Rom, DVD).
5.5 Als Substitutionsg�ter kommen nur vergleichbare Angebote in Frage (Art. 12 Abs. 2 P�G). Selbstverst�ndlich besteht immer eine eingeschr�nkte Substitution in dem Sinne, als manche Konsumenten schliesslich auf eine minderwertige Alternative ausweichen, wenn der Preis des gew�nschten Gutes allzu hoch wird. Eine solche unvollkommene Substitutionsm�glichkeit vermag wohl eine gewisse disziplinierende Wirkung auf die Preisbildung eines marktm�chtigen und selbst eines marktbeherrschenden Unternehmens auszu�ben. Sie kann jedoch nicht als wirksamer Wettbewerb im Sinne von Art. 12 P�G betrachtet werden, da sie dem Monopolanbieter des h�herwertigen Produkts erlaubt, eine Monopolrente zu erzielen, die er bei wirksamem Wettbewerb zwischen gleichwertigen Produkten nicht erzielen k�nnte. Gerade dies soll durch das P�G unterbunden werden.
5.6 In Bezug auf den konventionellen terrestrischen Empfang r�umt die Beschwerdef�hrerin selber ein, dass dabei dem Fernsehkonsumenten ein eingeschr�nkteres Angebot zur Verf�gung stehen w�rde als beim Kabelanschluss. Dies stellt offensichtlich kein vergleichbares Angebot dar. Ebenso wenig k�nnen Angebote wie Internet oder feste Tr�ger (CD-Rom, DVD) als gleichwertige Alternativen zu einem Kabelfernsehempfang betrachtet werden. Abgesehen davon, dass sie mit einem herk�mmlichen Fernsehempfang nicht vergleichbar sind, erschliessen sie nicht die gleichen Informations- bzw. Unterhaltungsquellen. Mit Recht hat die Vorinstanz schliesslich laufende oder k�nftige technische Entwicklungen (terrestrisches digitales Fernsehen oder weitere Entwicklungen) nicht einbezogen. Der relevante Markt hat auch eine zeitliche Komponente: Die meisten Konsumenten werden in der Regel Produkte, die erst in Entwicklung oder Einf�hrung sind, nicht als Substitute f�r eingef�hrte und bew�hrte Produkte betrachten, jedenfalls nicht bei Produkten, die zum aktuellen Konsum bestimmt sind. Die streitige Verf�gung ist bis zum Ende des Jahres 2004 befristet. Die Frage der Substituierbarkeit beurteilt sich f�r diesen Zeitraum. In diesem zeitlich relevanten Markt stehen die neuen Angebote noch nicht zur Verf�gung. Ob in n�herer Zukunft neue Techniken auf dem Markt sein werden, die dem Kabelempfang ebenb�rtig sind, wird im Rahmen einer allf�lligen erneuten Verf�gung zu pr�fen sein.
5.7.1 Die Beschwerdef�hrerin f�hrt aus, entgegen der franz�sischen Fassung von Art. 12 Abs. 2 P�G, welche stark auf den Preis abstelle (� Il y a concurrence efficace, en particulier, lorsque d'autres sources d'approvisionnement s'offrent aux acheteurs, cela � des prix comparables et sans qu'il en r�sulte pour eux des efforts consid�rables �), k�nne es f�r die Beurteilung, ob ein wirksamer Wettbewerb bestehe, nicht darauf ankommen, ob der Wettbewerb auf preislicher Ebene oder auf der Ebene anderer Wettbewerbsparameter spiele. Dies trifft wohl zu, ist aber vorliegend unerheblich, da die Vorinstanzen nicht entscheidend auf den Preis abgestellt haben. Im Gegenteil r�umt der Preis�berwacher (Duplik S. 5) ein, dass der Satellitenempfang zugenommen habe und dessen Preis stark gesunken sei; trotzdem habe das Kabel kaum an Kunden verloren, was zeige, dass es sich um zwei verschiedene M�rkte handle; dass kein Preiswettbewerb herrsche, ergebe sich auch aus dem grossen Preisunterschied zugunsten des Satellitenempfangs.
5.7.2 Die Beschwerdef�hrerin kritisiert, die Vorinstanzen h�tten im Grunde nur auf das subjektive Verhalten der Konsumenten abgestellt.
Die Rekurskommission hat argumentiert, der Umstand, dass der prozentuale Anteil der Kabelabonnenten an der Gesamtheit der Fernsehempf�nger hoch sei und in den letzten Jahren nicht gesunken sei, widerspiegle eine fehlende Substituierbarkeit in der Perzeption der Konsumenten. �hnlich macht auch der Preis�berwacher in seiner Duplik (S. 4 f.) geltend, selbst wenn Kabel- und Satellitenempfang substituierbar w�ren, w�rde der Marktanteil der Beschwerdef�hrerin von �ber 75% eine beherrschende Stellung begr�nden, was wirksamen Wettbewerb ausschliesse.
Diese Argumentation mag allenfalls problematisch sein: Ein hoher Marktanteil ist zwar ein starkes Indiz f�r eine marktbeherrschende Stellung, bedeutet aber nicht zwangsl�ufig, dass kein wirksamer Wettbewerb bzw. keine gleichwertigen Ausweichm�glichkeiten bestehen (Botschaft zum Preis�berwachungsgesetz, BBl 1984 II S. 771, 787). Er kann auch das Resultat von Wettbewerb sein, wenn n�mlich die Kunden zur Auffassung kommen, dass das Angebot des Marktf�hrers tats�chlich das g�nstigste ist, und somit nicht auf das andere Angebot ausweichen wollen, obwohl sie dies ohne weiteres k�nnten.
5.7.3 Indessen hat die Vorinstanz in Wirklichkeit nicht einzig auf den Marktanteil abgestellt. Sie hat vielmehr ein B�ndel von Kriterien ber�cksichtigt, n�mlich technische und juristische Schranken f�r den Satellitenempfang sowie Vorteile des Kabelempfangs in der Ben�tzung. Wohl hat sie die Bedeutung der technischen Aspekte relativiert und zu den juristischen Hindernissen ausgef�hrt, diese w�rden f�r sich allein die Substituierbarkeit nicht ausschliessen. Massgebend ist aber nicht die isolierte Betrachtung der einzelnen Aspekte, sondern eine Gesamtw�rdigung. Mehrere Aspekte, die je f�r sich allein die Substituierbarkeit nicht ausschliessen w�rden, k�nnen in ihrer Gesamtheit dazu f�hren, dass das Alternativangebot nicht als vergleichbar im Sinne von Art. 12 Abs. 2 P�G zu betrachten ist.
5.7.4 Wohl verlangt diese Bestimmung nur "vergleichbare", nicht aber "gleiche" Angebote. Eine vollst�ndige Substituierbarkeit ist demzufolge nicht verlangt. Immerhin muss aber das Alternativangebot aus der Sicht des Kunden gleichwertig sein. Bei einem Produkt, welches - wie der Fernsehempfang - von einem Grossteil der Bev�lkerung ohne spezielle technische Kenntnisse konsumiert wird, ist dabei auf die Sicht dieser durchschnittlichen Kundschaft abzustellen. In diesem Lichte ist insbesondere von Bedeutung, dass gem�ss den von der Beschwerdef�hrerin nicht bestrittenen und f�r das Bundesgericht verbindlichen (Art. 105 Abs. 2 OG) Feststellungen der Vorinstanz der Kabelempfang f�r den Ben�tzer wesentliche Bedienungsvorteile hat. Der durchschnittliche Konsument d�rfte einen m�glichst unkomplizierten und verl�sslichen Empfang w�nschen und erachtet eine L�sung, die von ihm technische Massnahmen oder Kenntnisse verlangt, kaum als vergleichbar. Derartige Angebote m�gen allenfalls f�r technisch interessierte und versierte Kunden vergleichbar sein, nicht aber - jedenfalls nach dem aktuellen Stand der Technik - f�r das Durchschnittspublikum. Eine Substitutionsm�glichkeit, die nur von einem bestimmten Kundensegment als vergleichbar betrachtet wird, f�hrt noch nicht zu einem wirksamen Wettbewerb.
Auch dass einige Hausverwaltungen dazu �bergegangen sein m�gen, selber Satellitenempfangsanlagen zu installieren und Kabelnetzbetreiber unter Druck zu setzen, f�hrt noch nicht zu einem wirksamen Wettbewerb, solange dies bloss Einzelf�lle sind. In denjenigen Mieth�usern, in denen die Hausverwaltungen nicht f�r einen Satellitenempfang sorgen, m�ssen die Mieter nach wie vor selber daf�r besorgt sein. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, dass eine gr�ssere Zahl von Hausverwaltungen in ihrem Versorgungsgebiet ihren Mietern den Satellitenempfang anbieten w�rde.
5.7.5 Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auf das Urteil 2A.142/2003 vom 5. September 2003, wo das Bundesgericht, wenn angesichts der Prozesskonstellation auch nicht abschliessend, den Standpunkt best�tigt hat, dass die M�glichkeit des Satellitenempfangs nichts daran �ndere, dass eine Kabelnetzbetreiberin als marktbeherrschende Unternehmung zu betrachten sei, weil der Empfang via Kabel nicht durch den Satellitenempfang substituierbar sei (insbesondere E. 4.2.2).
5.7.6 Zu Unrecht beruft sich die Beschwerdef�hrerin schliesslich auf BGE 129 II 18 E. 8.3.2 S. 36 f., um darzulegen, dass auch dann noch ein wirksamer Wettbewerb bestehen k�nne, wenn der Wettbewerb im Bereich der Fernsehempfangsm�glichkeiten nicht vollkommen spielen sollte. Dieser Entscheid bezog sich auf das Kartellrecht, welches zwischen erheblichen Wettbewerbsbeeintr�chtigungen und Wettbewerbsbeseitigung unterscheidet. Diese ist (unter Vorbehalt von ausnahmsweisen Zulassungen gem�ss Art. 8 KG) absolut unzul�ssig, jene sind unzul�ssig, wenn sie sich nicht durch Gr�nde der wirtschaftlichen Effizienz rechtfertigen lassen (Art. 5 Abs. 1 KG). Das Bundesgericht hat an der zitierten Stelle bloss erwogen, die Ausschaltung eines Wettbewerbsparameters f�hre noch nicht zwingend zur Beseitigung des wirksamen Wettbewerbs. Trotzdem lag in jenem Fall aber eine erhebliche Beeintr�chtigung vor, die grunds�tzlich ebenfalls unzul�ssig ist und - sofern sie nicht durch Gr�nde der wirtschaftlichen Effizienz gerechtfertigt wird - nicht als wirksamer Wettbewerb im Sinne von Art. 12 Abs. 2 P�G betrachtet werden kann.
5.8 Insgesamt erweist sich die von der Vorinstanz vorgenommene Abgrenzung des sachlich relevanten Marktes als rechtm�ssig. Demzufolge ist die Beschwerdef�hrerin als auf diesem Markt m�chtige bzw. gar marktbeherrschende Unternehmung dem Gesetz unterstellt (Art. 2 P�G) und ist der von ihr verlangte Preis nicht das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs (Art. 12 P�G).
Zu pr�fen ist sodann, ob die Vorinstanz zu Recht den von der Beschwerdef�hrerin verlangten Preis als missbr�uchlich bezeichnet hat.
6.1 Bei der Pr�fung, ob eine missbr�uchliche Erh�hung oder Beibehaltung eines Preises vorliegt, hat der Preis�berwacher gem�ss Art. 13 Abs. 1 P�G insbesondere die Preisentwicklung auf Vergleichsm�rkten (lit. a), die Notwendigkeit der Erzielung angemessener Gewinne (lit. b), die Kostenentwicklung (lit. c), besondere Unternehmensverh�ltnisse (lit. d) und besondere Marktverh�ltnisse (lit. e) zu ber�cksichtigen. Das Gesetz enth�lt keine Definition des missbr�uchlichen Preises, sondern nur Elemente, die bei der Beurteilung zu ber�cksichtigen sind. Diese Elemente sind nicht abschliessend und stehen nicht in einem hierarchischen Verh�ltnis (BBl 1984 II S. 773, 787; Jacques Bonvin, in Pierre Tercier/Christian Bovet [Hrsg.], Commentaire Romand, Droit de la concurrence, 2002, Rz. 7 und 11 f. zu Art. 13 P�G; Sch�rmann/Schluep, a.a.O., N. IV zu Art. 13 P�G). Dem Preis�berwacher steht daher in der Auswahl der anzuwendenden Methode ein erheblicher Ermessensspielraum zu (Bonvin, a.a.O., N. 13 zu Art. 13 P�G; Ren� Rhinow, Kommentar [alte] BV, Rz. 38 f. zu Art. 31septies). Die Rekurskommission hat zwar die Aus�bung dieses Ermessensspielraums zu �berpr�fen (vorne E. 4), doch steht ihr ihrerseits ein gleich grosser Spielraum zu, in den das Bundesgericht hingegen nur im Rahmen der Rechtm�ssigkeitspr�fung eingreifen kann (Art. 104 OG).
6.2 Der Preis�berwacher stellte auf der Basis der von der Beschwerdef�hrerin vorgelegten Jahresrechnung 1999/2000 eine Kostenrechnung an. Gegen�ber den Angaben der Beschwerdef�hrerin reduzierte er den Posten "Salaires, charges sociales" um Fr. 200'000.--. Zudem zog er einen Betrag von Fr. 171'667.60 ab, der f�r Dritte erbracht und von diesen entsch�digt werde (Verwaltung des Kabelnetzes Unterwallis). Insgesamt kam er damit (ohne Steuern, Sal�rkosten des Unternehmers und Gewinn) auf Kosten von Fr. 15.33 pro Abonnent und Monat. Unter Ber�cksichtigung eines zus�tzlichen Betrags von ca. Fr. 250'000.-- f�r Steuern, Sal�r sowie eines Gewinns ergaben sich Fr. 17.--, wodurch ein Gewinn erm�glicht werden sollte, der mindestens den als notwendig erachteten Renditesatz von 5,2% auf dem buchm�ssig ausgewiesenen Eigenkapital garantierte.
Die Rekurskommission hat erwogen, die Vorinstanz habe mit Recht die Fr. 250'000.-- angerechnet, da die Beschwerdef�hrerin keine Belege f�r die Sal�rh�he geliefert habe; Anpassungskosten seien nur im Umfang der Abschreibungen zu ber�cksichtigen; der vom Preis�berwacher zugestandene Zins von 5,2% auf dem investierten Eigenkapital sei angemessen; es sei auch richtig, auf den stillen Reserven keine Rendite zuzulassen, zumal die Beschwerdef�hrerin keine Belege daf�r geliefert habe, dass die Nichtber�cksichtigung der stillen Reserven sie in ihrer Gesch�ftst�tigkeit und ihrer Entwicklung beeintr�chtige; der geltend gemachte zwischenzeitliche Verkauf des Kabelnetzes Z.________ f�hre auch nicht dazu, dass der Betrag von Fr. 171'667.-- nicht mehr abzuziehen w�re, da die Verwaltungskosten entsprechend gesunken seien; insgesamt sei die Kostenrechnung des Preis�berwachers nicht offensichtlich unhaltbar, zumal die Beschwerdef�hrerin kein angemessenes und transparentes Rechnungswesen habe.
6.3 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, sie habe die Existenz erheblicher stiller Reserven nachgewiesen. Sie beantragt dazu die Erstellung einer Expertise �ber die H�he ihrer stillen Reserven. Im Einzelnen h�lt sie fest, ein Gewinn sei nicht nur auf dem buchm�ssig ausgewiesenen Eigenkapital, sondern auch auf den stillen Reserven zu ber�cksichtigen, zumal die Aktion�re 20 Jahre lang auf eine Dividende verzichtet h�tten, um eine rasche Amortisation der Investitionen zu erm�glichen; die stillen Reserven seien zumindest teilweise nicht durch die Abonnenten, sondern durch Dividendenverzicht der Aktion�re gebildet worden; insoweit m�ssten sie in die Berechnung der Eigenkapitalrendite einbezogen werden, w�rde doch sonst die Eigentumsgarantie verletzt; zudem w�ren korrekterweise nicht nur 5,2%, sondern 10% Eigenkapitalrendite anzuerkennen, um eine angemessene Risikopr�mie zu erm�glichen; schliesslich habe die Rekurskommission nicht ber�cksichtigt, dass die Kabelnetze Z.________ verkauft worden seien und der entsprechende Betrag nicht mehr als Einnahme anfalle.
In der Replik f�hrt sie zudem aus, entgegen der Auffassung der Rekurskommission d�rfe sich diese nicht darauf beschr�nken, nicht ohne Not in den Ermessensspielraum einzugreifen, sondern habe angesichts der Unsicherheiten sehr streng zu �berpr�fen, ob tats�chlich ein Interventionsbedarf des Preis�berwaches bestehe; massgebend sei nicht der Kostenpreis, sondern ein (fiktiver) Wettbewerbspreis; der auf die historischen Kosten ausgerichtete Ansatz des Preis�berwachers sei verfehlt; zu ber�cksichtigen seien nicht die historischen Kosten, sondern die Kostenentwicklung, wobei namentlich die zuk�nftige Entwicklung in die Betrachtung mit einzubeziehen sei; dabei sei ein ausgewiesener k�nftiger Investitionsbedarf in Rechnung zu stellen; die Vorinstanzen h�tten sich mit entsprechenden zukunftsgerichteten Kostenmodellen auseinandersetzen m�ssen.
6.4 Unzutreffend ist die von der Beschwerdef�hrerin in ihrer Replik vertretene Auffassung, aufgrund von Art. 12 Abs. 1 P�G k�nne Massstab f�r die Beurteilung der Missbr�uchlichkeit nur der Preis sein, der das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs wiedergibt. Die gesetzlich vorgesehene M�glichkeit des Preis�berwachers, bei missbr�uchlichen Preisen einzuschreiten, ist f�r jene F�lle bestimmt, in denen es einen wirksamen Wettbewerb eben nicht gibt, weshalb ein konkreter Wettbewerbspreis gerade nicht zugrunde gelegt werden kann. Die Preis�berwachung muss deshalb zwangsl�ufig auf andere Beurteilungskriterien ausweichen, n�mlich auf die in Art. 13 P�G genannten Elemente.
6.5 Nach Art. 13 Abs. 1 lit. a P�G ist die Preisentwicklung auf Vergleichsm�rkten ein Beurteilungselement nebst anderen f�r die Pr�fung, ob ein Preis missbr�uchlich ist. Dieses Element kann aber nur ber�cksichtigt werden, wenn es �berhaupt Vergleichsm�rkte gibt, deren Preisentwicklung herangezogen werden kann. Vorausgesetzt ist zudem, dass die Preise auf dem Vergleichsmarkt ihrerseits das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs sind (BBl 1984 II S. 771 f.; Sch�rmann/Schluep, a.a.O., N. V zu Art. 13 P�G, S. 850; Marco Toller, Die Preis�berwachung als Mittel der schweizerischen Wettbewerbspolitik, Z�rich 1983, S. 79).
Wenn - was rechtm�ssig ist (vorne E. 5) - als relevanter Markt der Kabelempfang betrachtet wird, kann es kaum einen empirischen Vergleichsmarkt geben, der diese Voraussetzungen erf�llt, da s�mtliche Kabelanbieter in ihrem Versorgungsgebiet ein Monopol haben. Mit Recht haben daher die Vorinstanzen nicht auf die Vergleichsmarktmethode abgestellt, sondern die Kostenmethode angewendet.
6.6 Die Beschwerdef�hrerin kritisiert, dass die Vorinstanzen auf die historischen Kosten und dabei einzig auf den Jahresabschluss 1999/2000 abgestellt h�tten, weil diese Zahlen gerade zur Verf�gung standen; massgebend sei nach Art. 13 Abs. 1 lit. c P�G die Kostenentwicklung, wobei eine vorw�rtsgerichtete Betrachtung vorzunehmen sei; nur dies entspreche dem Ziel, (simulierte) Wettbewerbspreise zu ermitteln, da Wettbewerbspreise auf vorw�rtsgerichteten Kosten beruhten; ein Abstellen auf historische Kosten sei insbesondere in dynamischen Netzwerkindustrien mit hohem zuk�nftigem Investitionsbedarf nicht zul�ssig; Kostenberechnungen k�nnten nur mit Hilfe so genannter Long-run incremental cost (LRIC)-Methoden sachgerecht vorgenommen werden; dabei d�rften Fehlinvestitionen in der Vergangenheit nicht ber�cksichtigt werden; hingegen m�ssten die Kosten k�nftiger Investitionsvorhaben miteinbezogen werden.
6.6.1 Zur Kritik an der Vorgehensweise des Preis�berwachers ist zu bemerken, dass dieser zwar den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt (Art. 12 VwVG), dass die Parteien jedoch eine Mitwirkungs- und Auskunftspflicht trifft (Art. 13 VwVG; Art. 17 P�G). Diese Pflicht besteht insbesondere hinsichtlich solcher Unterlagen, die naturgem�ss nur die Parteien liefern k�nnen (BGE 128 II 139 E. 2b S. 142 f.). Der Preis�berwacher hat die Beschwerdef�hrerin wiederholt aufgefordert, ihre Kalkulationsgrundlagen und weitere Unterlagen, namentlich auch hinsichtlich vorgesehener Investitionsvorhaben, einzureichen. Die Beschwerdef�hrerin hat sich jedoch geweigert, entsprechende Unterlagen zu liefern, oder ausgef�hrt, sie verf�ge �ber keine entsprechenden Kalkulationen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung hat sie mit Schreiben vom 30. Mai 2000 den Jahresabschluss 1998/1999 vorgelegt und zugleich erkl�rt, sie verf�ge �ber kein formelles Budget. Am 9. Juli 2001 hat sie sodann den Jahresabschluss 1999/2000 eingereicht. Es ist daher rechtsmissbr�uchlich, wenn die Beschwerdef�hrerin jetzt den Vorinstanzen vorwirft, diese h�tten ihre Untersuchungspflicht verletzt. Dass diese und insbesondere der Preis�berwacher nur wenige Unterlagen zur Verf�gung hatte, ist auf ihr Verhalten zur�ckzuf�hren.
6.6.2 Die Beschwerdef�hrerin macht freilich unter Berufung auf das Bundesgerichtsurteil 2A.492/2002 vom 17. Juni 2003 geltend, der Preis�berwacher habe es sich selber zuzuschreiben, dass seine Datenbeschaffung auf kleines Verst�ndnis gestossen sei; sie habe von Anfang an bestritten, dass sie in den Geltungsbereich des Preis�berwachungsgesetzes falle; es w�re in dieser Situation Sache des Preis�berwachers gewesen, das Verfahren zun�chst auf die Frage der Unterstellung unter den Geltungsbereich zu beschr�nken.
In dem von der Beschwerdef�hrerin zitierten Entscheid ging es darum, ob in einem konkreten Fall kantonalrechtliche Bestimmungen im Sinne von Art. 3 Abs. 1 KG bestehen, was bejahendenfalls zur Folge gehabt h�tte, dass kein Anlass f�r weitere Untersuchungen der Wettbewerbskommission mehr bestanden h�tten. Das Bundesgericht erwog, die Frage, ob es solche Vorschriften gebe, sei jedenfalls dann, wenn dies rechtzeitig, substantiiert und nicht offensichtlich unbegr�ndet behauptet werde, regelm�ssig vorab zu kl�ren, weil davon einerseits die Zul�ssigkeit weiterer Untersuchungsmassnahmen, andererseits die allf�llige Zust�ndigkeit anderer Beh�rden abh�nge; es f�hrte aber zugleich aus, dies gelte nur in Bezug auf die in Art. 3 Abs. 1 KG vorbehaltenen Vorschriften, doch m�sse auch in einem kartellrechtlichen Verfahren nicht f�r jedes Tatbestandselement eine gesonderte Teilverf�gung erlassen werden (Urteil 2A.492/2002 E. 5.2.3; vgl. auch BGE 129 II 497 E. 2.4 S. 506). Vorliegend hat die Beschwerdef�hrerin ihre Unterstellung unter das Preis�berwachungsgesetz haupts�chlich mit dem Argument bestritten, sie sei nicht marktm�chtig. Die Beurteilung dieses Arguments setzt - anders als die Beurteilung, ob Vorschriften im Sinne von Art. 3 Abs. 1 KG bestehen - voraus, dass der relevante Markt, die Stellung des betreffenden Unternehmens auf diesem Markt sowie das Bestehen eines wirksamen Wettbewerbs festgestellt werden, wozu entsprechende Untersuchungen des Preis�berwachers erforderlich sind. Die Beschwerdef�hrerin hatte somit keinen Anlass, ihre Kooperation zu verweigern, und sie hat es sich selber zuzuschreiben, wenn der Preis�berwacher auf der Basis unvollst�ndiger Unterlagen entscheiden musste.
6.6.3 Was k�nftige Investitionen betrifft, so hat der Preis�berwacher in seiner Kostenrechnung die Amortisationen f�r die Aufrechterhaltung des Netzes ber�cksichtigt, nicht aber Investitionen f�r k�nftige Erneuerungen. Dies ist nach Sinn und Zweck der Preis�berwachung gerechtfertigt: Sie bezieht sich auf den aktuell zu bezahlenden Preis, vorliegend f�r die Zeitdauer von 2002 bis 2004. Die Kostenmethode muss alle Kosten ber�cksichtigen, die zur Erstellung und Vermarktung einer Ware oder Leistung n�tig sind; darunter fallen auch Aufwendungen f�r Forschung und Entwicklung (BBl 1984 II S. 788). Dies kann sich jedoch in der Regel nur auf Aufwendungen beziehen, die aktuell buchhalterisch ber�cksichtigt worden sind. K�nftige Investitionen werden sich, nachdem sie vorgenommen worden sein werden, dannzumal in erh�htem Amortisationsbedarf niederschlagen und in einer sp�teren Kostenrechnung allenfalls zu ber�cksichtigen sein. Sie sollen aber nicht schon im Voraus, bevor sie �berhaupt feststehen, ber�cksichtigt werden, w�rde dies doch bedeuten, dass die Konsumenten einen Preis bezahlen f�r eine Dienstleistung, die noch gar nicht angeboten wird. Erst recht gen�gt es darum nicht, wie die Beschwerdef�hrerin allgemein auf die technische Entwicklung in einem Wirtschaftssektor hinzuweisen, ohne konkret aufzuzeigen, welche einzelnen technologischen Erneuerungen der eigenen Betriebseinrichtungen, die im Hinblick auf eine effiziente Leistungserbringung notwendig seien, unmittelbar anst�nden.
6.6.4 Das methodische Vorgehen von Preis�berwacher und Rekurskommission ist somit rechtlich nicht zu beanstanden.
6.7 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, dass die Vorinstanzen keinen Gewinn auf den stillen Reserven anerkannt haben.
6.7.1 Nach Art. 13 Abs. 1 lit. b P�G ist bei der Pr�fung der Missbr�uchlichkeit die Notwendigkeit der Erzielung angemessener Gewinne zu ber�cksichtigen. Dabei geht es um die Gewinnmarge, die Kapitalrentabilit�t, d.h. das Verh�ltnis zwischen Gewinn und Eigenkapital (Sch�rmann/Schluep, a.a.O., N. VI.2 und VI.4 zu Art. 13 P�G, S. 853 und 855; vgl. auch BGE 123 III 171 E. 6a S. 174; Peter Higi, Z�rcher Kommentar, 1998, Rz. 36 und 59 ff. zu Art. 269 OR, je betreffend Ermittlung der Rendite bei Mietobjekten). Unbestritten betr�gt das ausgewiesene Eigenkapital der Beschwerdef�hrerin Fr. 600'000.-- (Aktienkapital Fr. 400'000.--; gesetzliche Reserven Fr. 200'000.--). Umstritten ist hingegen erstens, ob zum Eigenkapital auch die stillen Reserven geh�ren; wird diese Frage bejaht, stellt sich zweitens die Frage, wie hoch die stillen Reserven im konkreten Fall sind.
6.7.2 Die Preis�berwachung soll Missbr�uche und Monopolrenten bek�mpfen, aber nicht Gewinne verunm�glichen, wie sie markt�blich und f�r das Funktionieren eines marktwirtschaftlichen Systems unabdingbar sind (BBl 1984 II S. 772; Sch�rmann/Schluep, a.a.O., N. VI.1 zu Art. 13 P�G, S. 852 f.; Bonvin, a.a.O., N. 47 zu Art. 13; Reto Jacobs, St. Galler Kommentar zur BV, Lachen/Z�rich 2002, Rz. 35 zu Art. 96). Die Gewinnberechnung richtet sich nach den anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden (Bonvin, a.a.O., N. 48 zu Art. 13). Nach diesen Methoden geh�ren stille Reserven zum Eigenkapital (Peter Forstmoser/Arthur Meier-Hayoz/Peter Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, S. 643; Ernst Bossard in Z�rcher Kommentar, 1984, Rz. 262 zu Art. 958 OR; Karl K�fer, Berner Kommentar, 1980, Rz. 183 zu Art. 960 OR): Sie entsprechen zusammen mit dem buchm�ssigen Eigenkapital dem Wert des Unternehmens bzw. ungef�hr dem Preis, den der Unternehmer bei einem Verkauf des Unternehmens erzielen k�nnte. W�rde er das Unternehmen verkaufen, so k�nnte er den gesamten Erl�s anlegen und darauf einen Ertrag erzielen. Verzichtet er stattdessen auf einen Verkauf, so ist dies gleichbedeutend mit einer Investition in der H�he des gesamten Eigenkapitals inklusive stille Reserven. Geht man davon aus, dass der gesamte investierte Betrag bei der Gewinnberechnung zu ber�cksichtigen ist, so m�ssen demzufolge die stillen Reserven ebenfalls einbezogen werden.
6.7.3 Die Rekurskommission hat erwogen, die Entsch�digung der stillen Reserven sei problematisch: Die stillen Reserven seien aufgrund ihrer Fluktuation nie endg�ltig festgelegt; sodann sei eine Entsch�digung der stillen Reserven schwer vereinbar mit deren Funktion im internen und externen Verh�ltnis; im internen Verh�ltnis w�rden sie das Verlustrisiko begrenzen, das dauernde Gedeihen des Unternehmens oder eine gleichm�ssige Gewinnverteilung sicherstellen und die Eigenfinanzierung f�rdern; im externen Verh�ltnis w�rden sie die Kreditw�rdigkeit des Unternehmens erh�hen. Schliesslich hat die Rekurskommission das Argument des Preis�berwachers als �berzeugend betrachtet, in der spezifischen Monopolsituation sei es nicht akzeptabel, dass die Konsumenten zuerst hohe Preise bezahlten, um unn�tig hohe Amortisationen zu finanzieren, und anschliessend hohe Preise bezahlen, um eine Entsch�digung der so gebildeten stillen Reserven zu erm�glichen.
6.7.4 Es trifft zwar zu, dass die H�he der stillen Reserven von Wertschwankungen abh�ngt, die von der Gesellschaft nicht beeinflusst werden k�nnen. Dies ist jedoch kein Argument gegen deren Ber�cksichtigung, denn die Reserven k�nnen auch dann Wertschwankungen unterworfen sein, wenn sie buchm�ssig ausgewiesen sind (und jeweils mit Wertberichtigungen korrigiert werden). Unerfindlich ist, inwiefern die Funktion der stillen Reserven deren Ber�cksichtigung bei der Gewinnberechnung ausschliessen sollen, sind diese Funktionen doch die gleichen wie diejenigen der buchm�ssig ausgewiesenen Reserven.
Auch dass die stillen Reserven durch Amortisationen zu Stande gekommen sind, die h�her waren als technisch n�tig gewesen w�re, ist kein Argument daf�r, diese f�r die Gewinnberechnung nicht auch zu ber�cksichtigen: W�ren n�mlich diese Amortisationen unterlassen worden, so h�tten die entsprechenden Gewinn�bersch�sse an die Aktion�re ausbezahlt und von diesen wiederum anderweitig gewinnbringend investiert werden k�nnen. Das Stehenlassen der �bersch�sse erweist sich insofern als Investition in die eigene Gesellschaft.
Aus diesen �berlegungen ergibt sich, dass die stillen Reserven dem Eigenkapital zuzurechnen und f�r die Bestimmung des angemessenen Gewinns im Sinne von Art. 13 Abs. 1 lit. b P�G mit zu ber�cksichtigen sind.
6.7.5 Der Preis�berwacher hat sowohl in seiner Verf�gung vom 4. September 2001 als auch in seiner Vernehmlassung einger�umt, dass gewisse stille Reserven bestehen, diese aber nicht quantifiziert. Auch die Rekurskommission hat �ber die H�he der stillen Reserven keine Feststellungen gemacht, da sie diese ohnehin als unerheblich betrachtete. Insoweit ist an sich der Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt (Art. 105 Abs. 2 OG). Dies f�hrt indessen aus den folgenden Gr�nden nicht zu einer Aufhebung der angefochtenen Verf�gung:
Die Beschwerdef�hrerin machte im Schreiben vom 30. Mai 2000 an den Preis�berwacher ohne Belege geltend, sie habe stille Reserven von 11-13 Mio. Franken. Anl�sslich der Besprechung vom 6. September 2000 erw�hnte sie eine Analyse der A.________, welche stille Reserven von rund 13.8 Mio. Franken ausweise, sowie eine Kaufsofferte der B.________ f�r rund 17 Mio. Franken; sie machte geltend, der Steuerwert betrage 12 Mio. Franken. Der Preis�berwacher ersuchte daraufhin die Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom 21. September 2000, die Berechnung der A.________ vorzulegen, was die Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom 11. November 2000 ablehnte. Erst im Verfahren vor der Rekurskommission legte sie eine notarielle Best�tigung vor, worin die Kaufsofferte der B.________ sowie eine Berechnung des wirtschaftlichen Werts auf 13.9 Mio. Franken in einer Verkaufsdokumentation best�tigt werden. Diese Best�tigung enth�lt jedoch keinerlei weitere Angaben, so dass die Ernsthaftigkeit oder Plausibilit�t dieser Zahlen nicht �berpr�ft werden kann. Nebst dieser Best�tigung hat die Beschwerdef�hrerin keine Unterlagen eingereicht, welche die Existenz oder H�he stiller Reserven belegen w�rden. So hat sie auch nie Belege f�r die wiederholt gemachte Behauptung geliefert, ihre Aktion�re h�tten w�hrend 20 Jahren auf eine Gewinnaussch�ttung verzichtet, was erst die hohen Amortisationen und eine R�ckzahlung des Fremdkapitals erlaubt habe, obwohl die Gewinnverwendung zumindest f�r die letzten zehn Jahre anhand der Jahresrechnungen leicht belegbar sein sollte (vgl. Art. 962 Abs. 1 OR).
In ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Beschwerdef�hrerin die Erstellung einer Expertise �ber die H�he ihrer stillen Reserven. Indessen w�re es in erster Linie ihre Sache gewesen, Unterlagen einzureichen, welche die von ihr behaupteten Umst�nde beweisen (Art. 108 Abs. 2 OG). Es kann nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein, eine Expertise anzuordnen, wenn die Beschwerdef�hrerin nicht einmal die vorhandenen Unterlagen, auf die sich selber beruft, vorlegt.
Hat die Beschwerdef�hrerin, obwohl es ihr m�glich und zumutbar gewesen w�re, es unterlassen, f�r ihren Standpunkt sprechende Dokumente vorzulegen (vorne E. 6.6.1), so hat sie es selber zu verantworten, dass der Sachverhalt ungen�gend abgekl�rt ist. Unter diesen Umst�nden kann f�r die nachfolgenden, im Hinblick auf die Ermittlung einer angemessenen Rendite anzustellenden �berlegungen auf eine grobe Plausibilit�tssch�tzung abgestellt werden.
6.8.1 Nach Art. 13 Abs. 1 lit. b P�G sind "angemessene" Gewinne zul�ssig. Weder Lehre noch Praxis �ussern sich pr�ziser dazu, was unter "angemessen" im Sinne dieser Bestimmung zu verstehen ist. Wenig ergiebig ist f�r den vorliegenden Fall auch das Kriterium des branchen�blichen Durchschnittsgewinns, da ein Vergleich mit anderen Unternehmen nur sinnvoll ist, wenn diese ihrerseits unter Wettbewerbsbedingungen t�tig sind, was im Falle von Kabelbetreibern (bisher) nicht der Fall ist (vgl. vorne E. 6.5). Unbestritten ist aber, dass der Gewinn eine �bliche Verzinsung und eine marktgerechte Risikopr�mie umfassen muss (BBl 1984 II S. 772; Rhinow, a.a.O., Rz. 37 zu Art. 31septies, Anm. 58 S. 12).
6.8.2 Die Rekurskommission erw�hnt einen Zinssatz von 5,2%, der sich zusammensetzt aus einem Zins f�r risikofreie Anlagen von 3,4% und einem Zuschlag f�r das branchenspezifische Risiko. Die Beschwerdef�hrerin erachtet eine Rendite von mindestens 10% f�r angebracht, weil die Werte, in welche ihre Mittel investiert seien, nicht einzeln, sondern nur als ganzes Netz verk�uflich und zudem durch neue technologische Entwicklungen einem hohen Entwertungsrisiko ausgesetzt seien. Nun aber hat sie ihr Netz weit unter den von ihr geltend gemachten Verkehrswert abgeschrieben und insoweit das Risiko bereits buchhalterisch (und damit auch kalkulatorisch) weitgehend antizipiert. Auch soweit daraus (wegen des prozessualen Verhaltens der Beschwerdef�hrerin nicht bezifferbare) stille Reserven resultieren, handelt es sich dabei gerade nicht um Risikokapital, auf welchem sich eine besondere Risikopr�mie rechtfertigen liesse. Jedenfalls erscheinen die vom Preis�berwacher und von der fachkundigen Vorinstanz zur Angemessenheit der Gewinnquote gemachten Ausf�hrungen nachvollziehbar. Es ist noch zu pr�fen, ob dies im vorliegenden Fall im Ergebnis zu einer bundesrechtswidrigen Preisfestsetzung f�hrt.
6.9 Der Preis�berwacher hat, ausgehend von der Kostenlage gem�ss Buchhaltung, unter Annahme eines Unternehmerlohns von Fr. 200'000.-- und nach Abzug der Steuern bei einem Abonnentenpreis von Fr. 17.-- einen Gewinn von rund Fr. 40'000.-- f�r m�glich erachtet (Vernehmlassung an die Vorinstanz vom 5. November 2001 S. 4 und 5); im Verh�ltnis allein zum buchm�ssig nachgewiesenem Eigenkapital von Fr. 600'000.-- betr�gt die Rendite weit mehr als 5.2%. Der Preis�berwacher hat sodann in seiner Berechnung (Verf�gung vom 4. September 2001 S. 11 Ziff. 61) weitere Einnahmen von rund Fr. 288'000.-- erw�hnt, die eine zus�tzliche Gewinnreserve darstellten. Mit dieser Reserve w�rde selbst unter Ber�cksichtigung (von der Beschwerdef�hrerin nicht ausgewiesener) stiller Reserven von mehreren Mio. Franken noch eine angemessene Rendite auf dem Eigenkapital erzielt.
Im �brigen hat die Beschwerdef�hrerin in den Jahren 1998/1999 und 1999/2000 Reingewinne von je ca. 1,5 Mio. Franken erzielt. Unabh�ngig von der Gr�ssenordnung allf�lliger damals bestehender stiller Reserven sind bei solchen Gewinnsummen in der Vergangenheit klar �berh�hte Gewinne erzielt worden; es dr�ngt sich der Schluss auf, dass die Beschwerdef�hrerin in Ausn�tzung ihrer Marktmacht bzw. mangels wirksamen Wettbewerbs einen Preis hat festsetzen k�nnen, der ihr Gewinne erm�glichte, die h�her als "angemessen" im Sinne von Art. 13 Abs. 1 lit. b P�G waren. Damit haben die Vorinstanzen zu Recht angenommen, die �ufnung stiller Reserven sei (teilweise) darauf zur�ckzuf�hren, dass die Abonnenten in der Vergangenheit �berh�hte, missbr�uchlich hohe Preise bezahlt haben. Selbst wenn die Beschwerdef�hrerin stille Reserven in der von ihr behaupteten H�he nachgewiesen h�tte, k�nnte von vornherein nur ein Teil davon der Gewinnberechnung zu Grunde gelegt werden.
6.10 Schliesslich beanstandet die Beschwerdef�hrerin, der angefochtene Entscheid habe nicht ber�cksichtigt, dass sie das Kabelnetz Z.________ verkauft habe; damit sei auch der bisherige Ertrag entfallen, der daraus resultiert habe, dass sie bisher f�r das Kabelnetz Z.________ die Verwaltung gef�hrt und entsprechend fakturiert habe. Indessen hat die Vorinstanz dies nicht �bersehen, sondern ist davon ausgegangen, dass mit dem Wegfall der Verwaltung f�r das Kabelnetz Z.________ nicht nur der daraus bisher gel�ste Ertrag weggefallen, sondern auch der Aufwand entsprechend kleiner geworden sei. Dies entspricht einer normalen unternehmerischen Logik. Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts vor, was diese �berlegung als unzutreffend erscheinen liesse.
6.11 Gesamthaft gesehen trifft es zu, dass die Beschwerdef�hrerin bisher einen missbr�uchlich hohen Abonnentenpreis verlangt hat. Sodann erlaubt der von den Vorinstanzen festgesetzte Preis der Beschwerdef�hrerin die Erzielung eines angemessenen Gewinns. Die Preisfestsetzung ist im Ergebnis nicht rechtswidrig.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 156 Abs. 1 OG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Preis�berwacher sowie der Rekurskommission f�r Wettbewerbsfragen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 20
 Art. 29
 Art. 6
 Art. 22
 BGE 
in fine
 Art. 13
 Art. 49
 Art. 105
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 12
 BGE 
 Art. 12
 BGE 
 Art. 2
 Art. 12
 Art. 53
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 12
 BGE 
 Art. 8
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 31
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 17
 Art. 3
 Art. 3
 BGE 
 Art. 3
 Art. 13
 Art. 13
 BGE 
 Art. 269
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 96
 Art. 13
 Art. 958
 Art. 960
 Art. 13
 Art. 962
 Art. 13
 Art. 31
 Art. 13