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Timestamp: 2020-08-14 01:58:30+00:00

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Gemeinde Alfter :: Lebenslagen
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Lebenslagen-Kategorien: AlleAusweise, Reisedokumente und Urkunden (7)Umzug in und nach Alfter (12)Kinder, Familie und Soziales (6)Geburt, Heirat, Tod (6)Bauen und Wohnen (5)Gewerbe und Arbeit (7)
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Ausweise, Reisedokumente und Urkunden
Jeder Deutsche, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, ist verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen. Dies gilt nicht für Personen, die einen gültigen Reisepass besitzen. Der Personalausweis kann auf freiwilliger Basis für alle Kinder ab der Geburt ausgestellt werden.
Für die Beantragung eines Personalausweises ist eine persönliche Vorsprache im Bürgerbüro erforderlich.
Der Personalausweis im Scheckkartenformat verfügt seit dem 1. November 2010 über einen elektronischen Identitätsnachweis, genannt eID. Mit dieser Funktion können sich Bürgerinnen und Bürger schneller und verlässlicher im Internet ausweisen, beispielsweise gegenüber Online-Dienstleistern. Diese Funktion ist bei Lieferung des Ausweises durch die Bundesdruckerei bei Personen über 16 Jahren regelmäßig eingeschaltet und kann bei Aushändigung des Ausweises kostenfrei ausgeschaltet werden. Zudem können auf dem Personalausweis Fingerabdrücke aufgenommen und eine elektronische Signatur gespeichert werden. Bitte beachten Sie: Personalausweise können nicht verlängert werden!
Nach § 1 Abs. 1 Personalausweisgesetz besteht Personalausweispflicht erst für Personen ab dem 16. Lebensjahr, wenn sie nicht bereits im Besitz eines Reisepasses sind. Für Jugendliche unter 12 Jahren wird (für Reisen) ein Kinderreisepass benötigt.
Der Personalausweis ist zehn Jahre gültig; bei Personen unter 24 Jahren sechs Jahre. Er kann grundsätzlich in Deutschland genutzt werden, in den Ländern der Europäischen Union auch als Ersatz für den Reisepass. Beachten Sie bitte stets die aktuellen Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes.
Weitere Informationen des Bundesministeriums des Innern zu den Funktionen, der Handhabung und den Schutz der persönlichen Daten finden Sie hier.
Den Antrag, sich einen Personalausweis ausstellen zu lassen, sollten Sie am Hauptwohnsitz stellen. Da Sie unterschreiben müssen und eventuell von Ihnen Fingerabdrücke genommen werden, müssen Sie persönlich erscheinen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren müssen beide Erziehungsberechtigte unterschreiben. Einer davon (Vater, Mutter oder Vormund) muss zusammen mit dem Kind den Antrag stellen. Die zweite Unterschrift kann per Vollmacht in Verbindung mit dem Personalausweis/Reisepass vorgelegt werden.
Für die Befreiung von der Ausweispflicht werden ein Antrag, ein Nachweis über die Immobilität (z.B. von Hausarzt, Krankenhaus, Pflegeheim oder Pflegedienst), bei Beantragung durch Dritte eine Vollmacht, dass der Beantragende die Befreiung von der Ausweispflicht vornehmen darf (z.B. aktueller Betreuerausweis, andere Nachweise der Vertretungs- und Betreuungsvollmacht)sowie ein gültiges Ausweisdokument der Person, die den Befreiungsantrag vorlegt, benötigt.
Die Beantragung von der Ausweispflicht kann sowohl schriftlich als auch durch persönliche Vorsprache eines/er Anverwandten/Betreuer/in oder einer hierzu bevollmächtigten Person erfolgen.
ein aktuelles Passbild (nicht älter sechs Monate), das den Anforderungen für die biometrische Erfassung genügt (beachten Sie die Hinweise auf der Fotomustertafel der Bundesdruckerei)
wenn vorhanden, alter Personalausweis oder Kinderausweis
bei erstmaliger Ausstellung kann die Vorlage einer Geburtsurkunde erforderlich sein, wenn die standesamtlichen Angaben noch nicht im Einwohnerregister erfasst sind
Die Gebühr beträgt 22,80 Euro für Personen unter 24 Jahren und 28,80 Euro für Personen ab 24 Jahren.
Für einen vorläufigen Personalausweis fällt eine Gebühr von 10,00 Euro an.
Sie können die Gebühren im Bürgerbüro bar oder mit der EC-Karte und PIN-Nummer bezahlen.
In besonders begründeten Ausnahmefällen stellt das Bürgerbüro der Gemeinde Alfter bei Beantragung zusätzlich einen vorläufigen Personalausweis aus, der drei Monate gültig ist. Der vorläufige Personalausweis kann sofort ausgehändigt werden, wenn alle Voraussetzungen der Beantragung erfüllt sind. Die Gebühr beträgt 10,00 Euro.
Telefon: 0228/6484-212 oder -214
buergerbueroalfterde
Online-Statusabfrage zum Bearbeitungsstand Personalausweis
Hier können Sie Online den Bearbeitungsstand Ihres Personalausweises bzw. Reisepasses erfragen.
Personalausweis für Deutsche mit Wohnsitz im Ausland
Bitte beachten Sie, dass nicht jede Auslandsvertretung auch Personalausweisbehörde ist. Deshalb kann es sein, dass die Ihnen nächstgelegene Auslandsvertretung zwar wie bisher für die Ausstellung Ihres Passes zuständig ist, Sie sich für das Zusatzangebot Personalausweis jedoch an eine entferntere Auslandsvertretung wenden müssen. Bitte erkundigen Sie sich daher vorher auf der Internetseite der für Sie zuständigen Auslandsvertetung.
Jeder Deutsche benötigt bei Reisen ins Ausland einen Reisepass. In einige Staaten – vor allem in Europa – kann auch ein Personalausweis zur Einreise genutzt werden.
Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei der Botschaft oder einem Konsulat Ihres beabsichtigten Reiseziels.
Zur Beantragung ist die persönliche Vorsprache der Antragstellerin bzw. des Antragstellers im Bürgerbüro erforderlich.
Alle Deutschen, die in Alfter ihren Hauptwohnsitz haben, können einen Reisepass im Bürgerbüro beantragen.
Eine persönliche Vorsprache ist zwingend erforderlich, weil eine Unterschrift und der Fingerabdruck benötigt wird.
Seit dem 01.11.2007 sind in jedem neu beantragten Reisepass Fingerabdrücke der Inhaberin bzw. des Inhabers zu speichern. Diese werden im Rahmen der Antragstellung vollelektronisch abgenommen.
Falls der Reisepass kurzfristig benötigt wird, ist gegen Zahlung einer zusätzlichen Gebühr die Beantragung eines Reisepasses im Expressverfahren (siehe unter vorläufiger / Express-Reisepass) möglich.
Ebenfalls kann für Vielreisende ein Reisepass mit 48 Seiten ausgestellt werden. Der normale Reisepass hat nur 32 Seiten.
Bei der erstmaligen Ausstellung eines Reisepasses in Alfter bringen Sie bitte zusätzlich Ihren Personalausweis mit.
Sobald der Reisepass geliefert wurde, können Sie diesen persönlich oder durch eine von Ihnen bevollmächtigte Person abholen lassen.
Wenn Sie heiraten, ist es frühestens acht Wochen vor der Eheschließung möglich, neue Ausweisdokumente zu beantragen.
Bringen Sie dafür bitte die Bescheinigung des Standesamtes über den Tag der Eheschließung und die zukünftige Namensführung mit.
In dringenden Fällen kann Ihnen auf Antrag ein Expresspass oder ein vorläufiger Reisepass ausgestellt werden.
zusätzlich kann die Vorlage der letzten aktuellen Personenstandsurkunde erforderlich werden, wenn die Daten des vorgelegten Identitätsdokuments von den Eintragungen im Melderegister abweichen
bei Beantragung nach Einbürgerung oder Eheschließung die Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder das Familienstammbuch. Eventuell Einbürgerungsurkunde, sofern die Einbürgerung erst kürzlich erfolgte
Wenn ein Elternteil verstorben ist, (soweit im Melderegister noch nicht vermerkt) eine Sterbeurkunde.
Die Gebühr beträgt 37,50 Euro für Personen unter 24 Jahren und 60,00 Euro für Personen ab 24 Jahren.
Sie können die Gebühren im Bürgerbüro bar oder mit der EC-Karte bezahlen.
Online-Statusabfrage zum Bearbeitungsstand Reisepass
Reisepass für Deutsche mit Wohnsitz im Ausland
Für die Passausstellung im Ausland ist in der Regel diejenige deutsche Auslandsvertretung (Konsularabteilung einer Botschaft oder eines Generalkonsulats) zuständig, in deren Amtsbezirk Sie sich dauerhaft aufhalten.
Einige wenige Botschaften und Generalkonsulate nehmen allerdings keine Aufgaben als Passbehörde wahr. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite der für Ihren Wohnort zuständigen Auslandsvertretung. Um Ihnen weite Anreisewege zu ersparen, sind auch bei einigen Honorarkonsuln die technischen Voraussetzungen für die Entgegennahme von Passanträgen und Weiterleitung an die zuständige Auslandsvertretung gegeben. Die Anschriften der Vertretungen und Honorarkonsuln finden Sie hier.
Pässe müssen in der Auslandsvertretung grundsätzlich persönlich beantragt werden.
Reisepässe werden für alle Passbehörden zentral von der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt und über das Auswärtige Amt an die Auslandsvertretungen geschickt. Deshalb liegen zwischen Antragstellung und Aushändigung mehrere Wochen. Eine rechtzeitige Antragstellung wird empfohlen. Bitte beachten Sie, dass einige Auslandsvertretungen ein Terminvergabesystem benutzen und es hier zu Wartezeiten kommen kann. Antragsformulare, Angaben zu Gebühren, Wartezeiten und Terminvereinbarungen finden Sie auf der Internetseite Ihrer Auslandsvertretung.
Die entsprechenden Antragsformulare und Informationen über die vorzulegenden Dokumente finden Sie auf der Internetseite der jeweiligen Auslandsvertetung (siehe oben). Das persönliche Erscheinen der Antragsteller bei der Passbehörde ist zur elektronischen Fingerabdruckerfassung und zum Zwecke einer sicheren Identifizierung erforderlich. Eine Vertretung durch einen Bevollmächtigten scheidet damit in der Regel aus.
Bei Beantragung im Ausland beträgt die Grundgebühr plus Auslandszuschlag für Antragsteller ab 24 Jahren 81,00 Euro und für Antragsteller unter 24 Jahren 58,50 Euro.
Die Gebühr erhöht sich im Einzelfall, beispielsweise wenn...
Alle deutschen Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres können einen Kinderreisepass erhalten. Kinderreisepässe sind grundsätzlich sechs Jahre gültig und können maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres verlängert werden.
Der Kinderreisepass wird von den meisten Staaten weltweit als Reisedokument anerkannt und ist sechs Jahre gültig. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei der Botschaft oder einem Konsulat Ihres beabsichtigten Reiseziels.
Für die Beantragung eines Kinderreisepasses ist eine persönliche Vorsprache im Bürgerbüro erforderlich.
Bei der persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro muss mindestens ein gesetzlicher Vertreter (Vater oder Mutter / ggf. Vormund) persönlich und in Begleitung des Kindes im Bürgerbüro anwesend sein und die unterschriebene „Erklärung zum Sorgerecht“ vorlegen. Auf Wunsch schicken wir Ihnen das Formular auch gerne zu.
Besteht eine Vormundschaft, benötigen wir die Bestallungsurkunde des zuständigen Amtsgerichts.
Der Kinderreisepass ist nur mit einem Lichtbild des Kindes gültig. Zur Beantragung des Kinderreisepasses ist das Einverständnis der Sorgeberechtigten vorzulegen.
Er kann verlängert werden, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Ab einem Alter von 12 Jahren benötigen Kinder je nach Reiseziel einen Personalausweis oder einen Reisepass.
Vorläufiger / Express-Reisepass
Sie können sich einen Express-Reisepass ausstellen lassen. Dies dauert in der Regel drei bis fünf Arbeitstage. Bitte beachten Sie, dass hierfür eine höhere Gebühr anfällt.
In dringenden Fällen (zum Beispiel drei Tage vor Antritt einer Reise) können Sie sich einen vorläufigen Reisepass ausstellen lassen, der Ihnen bei der persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro ausgehändigt wird.
In beiden Fällen ist eine persönliche Vorsprache im Bürgerbüro erforderlich.
Reicht der Zeitraum für die Beantragung eines Reisepasses (erfahrungsgemäß vier bis fünf Wochen) nicht aus, kann gegen eine erhöhte Gebühr auch ein Express-Reisepass im Bürgerbüro beantragt werden. Die Lieferdauer eines Express-Reisepasses beträgt in der Regel drei bis fünf Arbeitstage.
Auch beim Express-Reisepass kann eine vorzeitige Lieferung bis zum Reiseantritt nicht garantiert werden. Es ist in einem solchen Notfall zu empfehlen, sich mit dem Bürgerbüro in Verbindung zu setzen.
Der vorläufige Reisepass wird ausgestellt, wenn Sie kurzfristig einen Reisepass benötigen und dessen Ausstellung nicht bis zum erstmaligen Gebrauch möglich ist.
Ein vorläufiger Reisepass wird nur in begründeten Ausnahmefällen ausgestellt. Voraussetzung hierfür ist, dass die antragstellende Person glaubhaft macht, dass sie sofort einen Pass benötigt. Die Notwendigkeit eines vorläufigen Reisepasses ist vom Antragsteller zu belegen (z.B. durch Reiseunterlagen, Flugtickets oder Ähnliches). Das Bürgerbüro entscheidet abschließend, ob die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses begründet ist.
Der vorläufige Reisepass wird Ihnen unmittelbar im Bürgerbüro ausgestellt und ist maximal ein Jahr gültig.
Rechtsgrundlage für die Ausstellung eines Express-Reisepasses bzw. eines vorläufigen Reisepasses sind die §§ 1 Abs. 2, 6 PaßG in Verbindung mit der hierzu erlassenen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Paßgesetzes.
ein aktuelles (bis zu sechs Monate alt) biometrisches Lichtbild (Foto Mustertafel-BPA-Portal)
ein aktuelles (bis zu sechs Monate alt) biometrisches Lichtbild (Foto-Mustertafel der Bundesdruckerei)
Für die Beantragung eines Reisepasses im Expressverfahren beträgt die Gebühr 92,00 Euro für Personen ab dem 24. Lebensjahr und für Personen unter 24 Jahren 69,50 Euro.
Für die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses (maschinenlesbar) beträgt die Gebühr 26,00 Euro.
Im Bürgerbüro können Sie Abschriften von Dokumenten in deutscher Sprache beglaubigen lassen, sofern das Original von einer Behörde ausgestellt oder die zu beglaubigende Kopie zur Vorlage bei einer Behörde bestimmt ist. Hierzu zählen unter anderem Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse oder Ausweise für Abschlussprüfungen in Gesundheitsfachberufen.
Es gibt eine Vielzahl weiterer Dokumente, die beglaubigt werden können. Ob eine Beglaubigung durch uns möglich ist, können Sie gerne in den Bürgerbüros erfragen.
Beglaubigungen von Abschriften und Ablichtungen von Schriftstücken können im Bürgerbüro vorgenommen werden, wenn
die Urschrift von einer deutschen Behörde ausgestellt ist oder
sofern nicht durch Rechtsvorschrift die Erteilung beglaubigter Abschriften aus amtlichen Registern und Archiven anderen Behörden ausschließlich vorbehalten ist (zum Beispiel von Personenstandsurkunden durch das Standesamt). Ist die Urschrift nicht von einer Behörde ausgestellt worden oder ist die Abschrift oder Ablichtung nicht zur Vorlage bei einer Behörde bestimmt, kann die Beglaubigung nur von einem Notar vorgenommen werden.
Unterschriften können vom Bürgerbüro beglaubigt werden, wenn das unterzeichnete Schriftstück zur Vorlage bei einer deutschen Behörde oder bei einer sonstigen Stelle, der aufgrund einer Rechtsvorschrift das unterzeichnete Schriftstück vorzulegen ist, benötigt wird. Dies gilt nicht für Unterschriften, die der öffentlichen Beglaubigung bedürfen oder deren Beglaubigung anderen Behörden vorbehalten ist. Ist die Beglaubigung der Unterschrift nicht zur Vorlage bei einer deutschen Behörde oder sonstigen Stelle, der aufgrund einer Rechtsvorschrift das unterzeichnete Schriftstück vorzulegen ist, bestimmt, so kann die Beglaubigung nur von einem Notar vorgenommen werden.
Ausländische Geburtsurkunden werden im Bürgerbüro beglaubigt, wenn es sich um internationale, mehrsprachige Urkunden handelt und zur Vorlage bei einer deutschen Behörde bestimmt sind. Grundsätzlich wird keine Urkunde in kyrillischer, japanischer und chinesischer Schrift beglaubigt. Ausnahme: Diese Urkunde wurde von einem vom Gericht zugelassenen Dolmetscher übersetzt und gesiegelt.
Rechtsgrundlagen sind die §§ 33 und 34 des Verwaltungsverfahrensgesetzes NRW.
Gegebenenfalls Nachweise über die Gebührenbefreiung.
Beglaubigungen einer Abschrift je Seite 4,20 Euro
Beglaubigungen einer Ablichtung je Seite 4,20 Euro
Beglaubigung einer Unterschrift 2,50 Euro
Muss vor Ort erst eine Kopie erstellt werden, fallen pro Seite/Kopie zusätzlich 0,70 € an
Eine Bezahlung ist bar oder mit EC-Karte und Eingabe der PIN möglich.
Gebührenfreie Beglaubigungen gibt es:
zur Vorlage bei der Deutschen Rentenversicherung für Rentenzwecke
zur Vorlage bei der Gebühreneinzugszentrale zum Zwecke der Gebührenbefreiung
Sie können im Bürgerbüro ein Privat-, Behörden- und erweitertes oder Europäisches Führungszeugnis beantragen und wir leiten es an das Bundesamt für Justiz in Bonn weiter. Das Bundesamt für Justiz stellt das entsprechende Führungszeugnis aus und sendet es an Sie oder an die von Ihnen benannte Behörde.
Für die Ausstellung eines Privat-, Behörden- und erweitertes Führungszeugnisses können Sie auch unseren Online-Antrag mit integrierter Bezahlfunktion nutzen.
Sie benötigen ein Privatführungszeugnis, wenn Sie Ihrer Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber nachweisen sollen, dass Sie nicht vorbestraft sind. Wenn Sie bei einer Behörde arbeiten oder eine amtliche Erlaubnis beantragen möchten, benötigen Sie ein Behördenführungszeugnis. Häufige Fragen zum Führungszeugnis und deren Beantwortung erhalten Sie beim Bundesamt für Justiz.
Zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch kann eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber seit dem 1. Mai 2010 von jeder Person, die beruflich oder ehrenamtlich Minderjährige betreut, erzieht oder ausbildet, ein erweitertes Führungszeugnis verlangen. Bislang wurden im Zentralregister nur Strafen über 90 Tagessätze oder drei Monate Gefängnis festgehalten. Im erweiterten Führungszeugnis werden nun auch Strafen für Sexualdelikte erfasst, die unter diesen Grenzen liegen, etwa eine Verurteilung wegen Besitzes von Kinderpornografie oder Exhibitionismus.
Die Neuregelung gilt für Schulen und Kindertagesstätten sowie für alle anderen Berufsgruppen, die vermehrten Kontakt zu Minderjährigen haben. Hierunter fallen beispielsweise Schulbusfahrerinnen, Schulbusfahrer, Sporttrainerinnen, Sporttrainer, Leiterinnen von Jugendgruppen oder Leiter von Jugendgruppen. Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber entscheidet selbst, ob ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt werden muss. Auch hier wird unterschieden zwischen erweitertem Privatführungszeugnis und erweitertem Behördenführungszeugnis. Weitere Informationen vom Bundesamt für Justiz.
Rechtsgrundlagen bilden die §§ 30 ff. Bundeszentralregistergesetz.
Bei der persönlichen Antragstellung im Bürgerbüro werden folgende Unterlagen benötigt:
Beim Behördenführungszeugnis: genaue Anschrift der Behörde, da das Führungszeugnis direkt an die Behörde gesandt wird, ggf. das dortige Aktenzeichen
Für ein erweitertes Führungszeugnis: Vorlage einer schriftlichen Aufforderung von der Stelle, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen aus § 30 a Absatz 1 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) vorliegen
Falls ein gebührenfreies Führungszeugnis für eine ehrenamtliche Tätigkeit ausgestellt werden soll: Bestätigung der Einrichtung, für die Sie das Ehrenamt ausüben
Für Beantragung eines Führungszeugnis beträgt die Gebühr 13,00 Euro. Bei der persönlichen Antragstellung im Bürgerbüro können Sie die Gebühr bar oder mit EC-Karte und PIN-Nummer bezahlen.
Für ehrenamtliche Tätigkeiten ist die Beantragung des Führungszeugnisses gebührenfrei.
Das Versorgungsamt des Rhein-Sieg-Kreises stellt auf Antrag fest, ob eine Behinderung vorliegt und wie hoch der Grad der Behinderung ist. Im Falle einer Schwerbehinderung, wenn also ein Grad der Behinderung von mindestens 50 vorliegt, stellt das Versorgungsamt einen Ausweis über die Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch, den Grad der Behinderung und gegebenenfalls über weitere gesundheitliche Merkmale aus. Für eine persönliche Beratung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Versorgungsamtes des Rhein-Sieg- Kreises oder aus dem Bürgerservice der Kreisverwaltung in der Nebenstelle Rheinbach zur Verfügung.
Sie können aber auch einen Online-Antrag (ELSA NRW) nach dem Schwerbehindertenrecht (SGB IX) zur Feststellung eines Grades der Behinderung (GdB) und/oder von Merkzeichen stellen.
Das Versorgungsamt des Rhei-Sieg-Kreises ist für die Durchführung des Schwerbehindertenrechts (Neuntes Sozialgesetzbuch - SGB IX) zuständig. Auf Antrag des Menschen mit Behinderung wird festgestellt, ob eine Behinderung im Sinne des Schwerbehindertenrechts vorliegt und welchen Grad diese Behinderung (GdB) hat.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Wegweiser für Menschen mit Behinderung im Rhein-Sieg-Kreis oder dem Ratgeber für Menschen mit Behinderung - diesen Ratgeber gibt es auch in leichter Sprache hier.
Antragsvordrucke in Papierform erhalten Sie auch an der Bürgerinfotheke im Rathaus der Gemeinde Alfter. Es besteht auch die Möglichkeit, den Antrag Online zu stellen
Wird der Antrag von einer Vertreterin oder von einem Vertreter gestellt: zusätzlich die (Vorsorge-)Vollmacht beziehungsweise Bestellungsurkunde
Die Prüfung des Antrags ist gebührenfrei.
Sollten Sie beim Ausfüllen des Antrages Unterstützung brauchen, melden Sie sich bitte bei:
Frau Astrid Albrecht, Tel.: 0228/6484-131, E-Mail: astrid.albrecht@alfter.de, Raum 19
Fachliche Fragen zum Schwerbehindertenrecht beantworten Ihnen die Mitarbeiter/innen des Versorgungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises oder aus dem Bürgerservice der Kreisverwaltung in der Nebenstelle Rheinbach.
Umzug in und nach Alfter
An-, Ab- und Ummeldung des Haupt- und Nebenwohnsitzes
Im Rahmen des deutschen Bundesmeldegesetzes ist Jeder verpflichtet, die Änderung des Wohnsitzes anzuzeigen. Hierzu ist die persönliche Vorsprache im Bürgerbüro erforderlich.
Wenn Sie nach Alfter ziehen oder innerhalb von Alfter umziehen, müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach Ihrem Einzug anmelden.
Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr obliegt die Meldepflicht dem, aus dessen Wohnung diese Personen ausziehen. Für Personen, für die eine Pflegeperson oder eine Betreuungsperson bestellt ist, die das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, liegt die Pflicht bei dieser Betreuungsperson. Die Bestellung oder der Gerichtsbeschluss sowie ein gültiges Ausweisdokument sind mitzubringen.
*Hinweise zur Wohnungsgeberbestätigung
Die sogenannte Wohnungsgeberbestätigung erhalten Sie in der Regel direkt von Ihrem Vermieter vollständig ausgefüllt und unterschrieben.
Gerne können Sie die ausfüllbare Wohnungsgeberbestätigung verwenden. Diese sollten Sie ausgedruckt und unterschrieben zu Ihrer persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro mitbringen.
Wenn Sie nach Alfter ziehen, müssen Sie sich gemäß § 17 Abs. 1 Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen nach Ihrem Einzug melderechtlich anmelden.
Bei Familien reicht es aus, wenn einer der Meldepflichtigen die Anmeldung vornimmt. Dieser muss dazu die Ausweise bzw. Pässe und ggf. Aufenthaltstitel aller Familienangehörigen zur persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro (Meldebehörde) mitbringen. Ausländische Ausweisdokumente müssen zwingend noch gültig sein, ansonsten ist eine melderechtliche Anmeldung nicht möglich.
Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres müssen von der Person angemeldet werden, in deren Wohnung sie mit einziehen (im Regelfall sind das die Erziehungsberechtigten). Zieht der Minderjährige mit nur einem Elternteil zu, ist zwingend das Einverständnis des anderen Elternteils für den Umzug erforderlich oder eine entsprechende Negativauskunft des Jugendamtes vorzulegen, dass keine gemeinsame elterliche Sorge vorliegt.
Bei volljährigen Familienmitgliedern muss derjenige selbst vorsprechen oder eine Vollmacht erteilen, welche dann zur Anmeldung mitzubringen ist.
Für Personen, die unter Betreuung stehen, liegt die Pflicht bei der Person, welche das Aufenthaltsbestimmungsrecht innehat. In diesem Fall ist die Bestellung oder ein entsprechender Gerichtsbeschluss sowie ein gültiges Ausweisdokument vorzulegen.
Jeder Meldepflichtige kann sich auch vertreten lassen, muss in diesem Fall aber zwingend das Anmeldeformular selbst unterschrieben haben. Die vertretende Person muss ausdrücklich schriftlich dazu bevollmächtigt sein, die Anmeldung vorzunehmen und ebenso in der Lage sein alle erforderlichen Auskünfte über den Betroffenen erteilen zu können. Ebenso müssen alle Ausweisdokumente der zuziehenden Person zum Termin mitgebracht werden.
Zur Anmeldung benötigen Sie zwingend die vom Vermieter bzw. Eigentümer der neuen Wohnung ausgefüllte und unterschriebene Wohnungsgeberbestätigung. Sollten Sie in Ihr Eigentum ziehen, füllen Sie dieses Formular selbst aus und unterschreiben es. Wenn es sich um eine erst kürzlich erworbene Immobilie handelt, bringen Sie zur Sicherheit bitte einen Grundbuchauszug mit, damit Ihre Anmeldung auch dann erfolgen kann, wenn Sie noch nicht im Kataster der Stadt als Eigentümer vermerkt sind.
Bei Zuzug aus dem Ausland ist ggf. die Vorlage Ihrer Personenstandsurkunden (Heiratsurkunde, Scheidungsurteil, Geburtsurkunde etc.) im Original erforderlich. Diese Dokumente müssen dann nach ISO Norm von einem gerichtlich beeidigten und anerkannten Dolmetscher übersetzt sein. Nur so können Ihre Personenstandsdaten korrekt eingetragen oder verändert werden.
Sollten Sie in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet sein und für einen Zeitraum nicht länger als sechs Monate, eine weitere Wohnung (Zweitwohnung) beziehen, müssen Sie sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Sobald der Aufenthalt jedoch die sechs Monate überschreitet, muss eine Anmeldung für einen Nebenwohnsitz allerdings innerhalb von zwei Wochen veranlasst werden.
Wenn sich Ihr Hauptwohnsitz im Ausland befindet, müssen Sie sich erst dann anmelden, wenn der Aufenthalt in Deutschland drei Monate überschreitet.
Bürger, welche in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet sind und diese Wohnung beibehalten, müssen sich nicht anmelden, wenn sie für einige Zeit in Krankenhäuser, Pflegeheime oder sonstige Einrichtungen der Heimerziehung, die der Betreuung pflegebedürftiger, eingeschränkter oder behinderter Menschen dienen, einziehen. Eine Anmeldung ist allerdings erforderlich, wenn die Einrichtung den zukünftigen, alleinigen Wohnsitz darstellt.
Die Abmeldung des Wohnsitzes im Bürgerbüro (Meldebehörde) ist nur erforderlich, wenn nach dem Auszug aus einer Wohnung keine neue Wohnung in Deutschland bezogen wird. Dies ist z.B. der Fall, wenn der Wohnsitz ins Ausland verlegt wird oder eine Nebenwohnung aufgegeben wird. Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor dem Auszug möglich, sie muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde erfolgen. Rechtsgrundlage bildet der § 17 Abs. 2 Bundesmeldegesetz.
Wer gegen die Anmelde- bzw. Abmeldepflicht verstößt, handelt ordnungswidrig. Diese Verstöße können mit einer Geldbuße geahndet werden, die bis zu 50.000,00 Euro betragen kann.
Bei der persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro sind folgende Unterlagen vorzulegen:
Ausweisdokumente (Personalausweis, Reisepass, Kinderreisepass, Nationalpass und elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)) von jeder anzumeldenden Person, insbesondere die Personalausweise und elektronischen Aufenthaltstitel zur Eintragung der Anschriftenänderung
Bei Zuzug aus dem Ausland ist die Vorlage von Personenstandsurkunden (Eheschließung, Ehescheidung, Geburtsurkunden von Kindern) im Original erforderlich
Einverständniserklärung des Sorgeberechtigten oder Negativbescheinigung des Jugendamtes (wird nur benötigt, wenn Kinder oder Jugendliche mit nur einem Sorgeberechtigten zuzieht)
Bei Betreuungen oder Pflegschaften, die das Aufenthaltsbestimmungsrecht umfassen, die Bestellung zum Betreuer oder zur Betreuerin beziehungsweise der Gerichtsbeschluss sowie ein gültiges Ausweisdokument
Sofern Sie die melderechtliche Anmeldung durch einen schriftlich Bevollmächtigten vornehmen lassen, sind eine schriftliche Vollmacht und Ihre Ausweisdokumente vorzulegen
Kopie des Personalausweises oder der Aufenthaltstitel zusammen mit dem entsprechenden Nationalpass.
Die melderechtliche An-, Um- und Abmeldung ist gebührenfrei.
Sie können für die nachfolgenden Angelegenheiten nach den Bestimmungen des Landeshundegesetzes NRW einen Online-Antrag stellen.
Für einen neuen Hund in Ihrem Haushalt:
Antrag auf Haltungserlaubnis eines gefährlichen Hundes/Hundes bestimmter Rassen
Für einen bereits angemeldeten Hund:
Antrag auf Hundesteuerbefreiung oder -ermäßigung
Verlustmeldung Hundesteuermarke
Alle weiteren Informationen, sowie benötigte Unterlagen, Gebühren usw. werden im Laufe der Online-Beantragung erläutert.
Hundesteuer-Veranlagung (An- und Abmeldung)
Sofern Sie oder eine andere Person in Ihrem Haushalt einen Hund aufgenommen haben, müssen Sie diesen innerhalb von zwei Wochen anmelden. Das gilt auch, wenn der Hund in Pflege, in Verwahrung oder aus dem Tierheim genommen wurde. Wenn der Hund aus einem eigenen Wurf stammt, ist dieser innerhalb von zwei Wochen nachdem der Hund drei Monate alt geworden ist, anzumelden.
Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Steuerbescheid und die Hundesteuermarke auf dem Postweg.
In besonderen Fällen können Sie eine Steuerermäßigung oder -befreiung beantragen. Ein entsprechender Nachweis ist einzureichen.
Eine Abmeldung ist innerhalb von zwei Wochen nach Abgabe, Wegzug, sonstige Abschaffung oder Tod des Hundes vorzunehmen. In diesem Zusammenhang ist auch die Steuermarke zurückzugeben. Im Falle des Verlustes ist eine Erklärung über den Verbleib der Marke erforderlich.
Die aktuell gültige Hundesteuersatzung der Gemeinde Alfter können Sie hier abrufen.
Wenn Sie einen Hund der folgenden Rassen halten möchten, dann benötigen Sie eine ordnungsbehördliche Erlaubnis zur Hundehaltung:
und deren Kreuzungen untereinander sowie Kreuzungen mit anderen Hunden, ferner Hunde, deren Gefährlichkeit im Einzelfall nach Begutachtung durch den amtlichen Tierarzt festgestellt wurde. Zum Beispiel bei
auf Aggression gezüchteten Hunden
Hunden, die einen Menschen oder ein Tier ohne erkennbaren Grund gebissen haben
Hunde, die unkontrolliert andere Tiere hetzen, beißen oder reißen.
Haltungserlaubnis für Hunde bestimmter Rassen
sowie deren Kreuzungen untereinander mit anderen Hunden.
Die Erlaubnis für die Haltung der vorgenannten Hunde ist beim Fachgebiet 1.3 - Sicherheit und Ordnung zu beantragen oder über den Online-Antrag abzuwickeln. Der Halter ist verpflichtet jeden Umzug, die Abgabe und den Tod des Hundes mitzuteilen.
Für Fragen bezüglich der Hundesteuer-Veranlagung wenden Sie sich bitte an das
Fachgebiet 2.3 - Steuern, Veranlagung und Vollstreckung, Telefon 0228/6484-154, steueramt-Gemeinde-Alfteralfterde
und für Fragen bezüglich der Haltungserlaubnis für einen gefährlichen Hund bzw. Hunde bestimmter Rassen wenden Sie sich bitte an das
Fachgebiet 1.3 - Sicherheit und Ordnung, Telefon 0228/6484-115, frank.overkampalfterde
Sie können bei der Gemeinde Alfter eine einfache Meldebescheinigung beantragen, wenn Ihr aktueller Wohnsitz in Alfter gemeldet ist. Die Meldebescheinigung dient gegenüber Dritten als Nachweis über Ihre bestehende melderechtliche Anmeldung in einer aktuellen Wohnung bzw. Haus. Sie kann für behördliche und private Zwecke verwendet werden.
6. Geburtsdatum und Geburtsort sowie bei Geburt im Ausland auch den Staat
Sie können den Antrag durch eigene persönliche Vorsprache oder durch persönliche Vorsprache eines bzw. einer schriftlich Bevollmächtigten im Bürgerbüro, oder als Online-Antrag stellen.
Die einfache Meldebescheinigung kann im Bürgerbüro unter Vorlage eines Ausweisdokumentes (zum Beispiel Personalausweis oder Reisepass) beantragt werden. Sollte ein schriftlich Bevollmächtigter bzw. eine schriftlich Bevollmächtigte den Antrag für Sie stellen, so muss bei der Antragstellung die schriftliche Vollmacht sowie eine Kopie Ihres Ausweisdokumentes vorgelegt werden.
Für eine einfache Meldebescheinigung wird eine Gebühr von 9,00 Euro erhoben.
Sie können die Gebühr im Bürgerbüro bar oder mit der EC-Karte und PIN-Nummer bezahlen.
Beim Online-Antrag sind die zulässigen Zahlungsmöglichkeiten giropay, paydirekt oder Kreditkarte (Mastercard, VISA).
Eine Bescheinigung zum Beispiel für gesetzliche (deutsche) Rentenzwecke (nicht Betriebs- oder Auslandsrenten), die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter, die Kindergeldkasse oder die Stiftung für Hochschulzulassung ist unter Vorlage eines Nachweises gebührenfrei. Die gebührenfreie Erstellung ist damit nur bei persönlicher Vorsprache möglich. Sie erhalten in der Regel in 3 bis 7 Arbeitstagen Antwort auf Ihren Antrag. Die einfache Meldebescheinigung wird mit Siegelabdruck und Unterschrift postalisch an Ihre im Melderegister aktiv verzeichnete Meldeanschrift versandt.
Beantragung einer erweiterten Meldebestätigung
Sie können bei der Gemeinde Alfter eine erweiterte Meldebescheinigung beantragen, wenn Ihr aktueller Wohnsitz in Alfter gemeldet ist. Sollten Sie aus Alfter verzogen sein, ist eine Ausstellung einer erweiterten Meldebescheinigung nur bei persönlicher Vorsprache möglich. Die erweiterte Meldebescheinigung dient zum Zwecke der Eheschließung, zur Vorlage bei einer Botschaft oder einem Konsulat.
Die erweiterte Meldebescheinigung enthält:
Daten zum gesetzlichen Vertreter (Familienname, Vorname, Doktorgrad, Geburtsdatum und Anschrift)
derzeitige Anschriften, frühere Anschriften im Zuständigkeitsbereich der Meldebehörde
Daten zum Ehegatten bzw. Lebenspartner (Familienname, Vorname, Doktorgrad, Geburtsdatum und Anschrift)
Daten zu minderjährigen Kindern (Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift)
Ausstellungsbehörde, Ausstellungsdatum, letzter Tag der Gültigkeitsdauer und Seriennummer des Personalausweises, vorläufigen Personalausweises oder Ersatz-Personalausweises, des anerkannten und gültigen Passes oder Passersatzpapiers sowie Sperrkennwort und Sperrsumme des Personalausweises
Die erweitere Meldebescheinigung kann im Bürgerbüro unter Vorlage eines Ausweisdokumentes (zum Beispiel Personalausweis oder Reisepass) beantragt oder schriftlich als Online-Antrag gestellt werden. Sollte ein schriftlich Bevollmächtigter bzw. eine schriftlich Bevollmächtigte den Antrag für Sie stellen, so muss bei der Antragstellung im Bürgerbüro die schriftliche Vollmacht sowie eine Kopie Ihres Ausweisdokumentes vorgelegt werden.
Beim Online-Antrag gibt die Zahlungsmöglichkeit über giropay, paydirekt oder Kreditkarte (Mastercard, VISA).
Sie erhalten in der Regel in 3 bis 7 Arbeitstagen Antwort auf Ihren Antrag. Die erweitere Meldebescheinigung wird mit Siegelabdruck und Unterschrift postalisch an Ihre im Melderegister aktiv verzeichnete Meldeanschrift versandt.
Melderegisterauskunft nach §44 BMG
Die einfache Auskunft aus dem Melderegister (nach §44 BMG) beinhaltet folgende Daten:
3. derzeitige Anschriften
4. sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache
Sie benötigen für die Auskunft folgende Informationen zur gesuchten Person:
Familienname und Vorname(n)
sowie mindestens eines der beiden Kriterien:
- Kriterium 1: Geburtsdatum
- Kriterium 2: letzte bekannte Anschrift im Inland (Straße, Hausnummer und Ort)
Hinweis zum Datenbestand der Anschrift:
Folgende Orte der letzten bekannten Anschrift sind möglich:
Alfter, sofern es sich um eine Anschrift aus dem Jahre 1984 oder später handelt.
der Ort aus dem der Zuzug nach Alfter erfolgte.
Sie können die Melderegisterauskunft nach §44 BMG als Online-Antrag stellen.
Für jede Anfrage wird eine Gebühr von 11,00 Euro erhoben, die Sie direkt online bezahlen können. Sie haben folgende Zahlungsmöglichkeiten: giropay, Kreditkarte (Mastercard, VISA), paydirekt
Melderegisterauskunft nach §49 BMG
Die automatisierte (einfache) Auskunft aus dem Melderegister beinhaltet folgende Daten:
Kriterium 1: Geburtsdatum und Geschlecht
Kriterium 2: letzte bekannte Anschrift in Alfter
Sie können die Melderegisterauskunft nach §49 BMG als Online-Antrag stellen.
Melderegisteraukunft
Sie haben die Möglichkeit eine automatisierte (einfache) Melderegisterauskunft (nach §49 BMG) zu beantragen.
Dabei wird Ihnen das Ergebnis (positiv oder negativ) Ihrer Anfrage unmittelbar nach Ihrer Online-Zahlung angezeigt. Eine Übermittlung des Ergebnisses per E-Mail erfolgt nicht.
derzeitige Anschriften und/oder
Für jede Anfrage wird eine Gebühr von 6,00 Euro erhoben, die Sie direkt online bezahlen können. Sie haben folgende Zahlungsmöglichkeiten: giropay, Kreditkarte (Mastercard, VISA), paydirekt
Ein SEPA-Lastschriftmandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung. Sie können Einzugsermächtigungen gegenüber der Gemeinde Alfter auch über einen kostenfreien Online-Antrag erteilen.
Änderung KFZ-Halteradresse durch Umzug oder Heirat
Antrag auf Anschriftenänderung Zulassungsbescheinigung Teil I/Fahrzeugschein (durch Umzug oder Heirat, kein Halterwechsel):
Sie können den Antrag auf Anschriftenänderung Zulassungsbescheiningung Teil I/Fahrzeugschein als Online-Antrag oder persönlich bzw. durch einen Bevollmächtigten in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamt in Meckenheim oder im Bürgerbüro stellen. Beim Online-Antrag erhalten Sie in der Regel innerhalb von 7 Arbeitstagen ein Antwortschreiben mit dem Adress-Aufkleber für Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I oder Ihren Fahrzeugschein per Post zugesandt.
Sollten mehrere Fahrzeuge auf Sie zugelassen sein, bitten wir Sie, diesen Vorgang entsprechend zu wiederholen.
Bei der Online-Anschriftenänderung betragen die Gebühren 13,80 Euro. Sie haben folgende Online-Zahlungsmöglichkeiten: giropay, Kreditkarte (Mastercard, VISA).
Sollten Sie die Anschriftenänderung in der Zulassungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises oder im Bürgerbüro der Gemeinde Alfter vornehmen lassen, fallen Gebühren von 10,80 Euro an.
Beim Rechts- und Ordnungamt des Rhein-Sieg-Kreises können Sie einen Antrag auf die Erteilung eines Jagdscheins stellen. Die nachfolgende Erteilung erfolgt bei der Unteren Jagdbehörde im Kreishaus in Siegburg oder im Bürgerservice-Büro der Nebenstelle Rheinbach.
Wer im Rhein-Sieg-Kreis fischen möchte, benötigt einen Fischereischein. Dieser kann von den örtlichen Ordnungsbehörden jedoch nur ausgestellt werden, wenn zuvor die Fischerprüfung abgelegt wurde. Den Antrag auf Fischerprüfung können Sie beim Rechts- und Ordnungsamt des Rhein-Sieg-Kreises stellen.
Benötigte Unterlagen zur Erteilung eines Fischereischeins
Fischereischein (evtl. Lichtbild)
Prüfungszeugnis/ Personalausweis bei erstmaliger Verlängerung durch die Gemeinde Alfter
unterschriebener Antrag des Erziehungsberechtigten
Jugendfischereischein (evtl. Lichtbild)
Kinderausweis oder Schülerausweis bei erstmaliger Verlängerung durch die Gemeinde Alfter
Jahresfischereischein und Verlängerung des Jahresfischereischeins: 16,00 Euro
Jugendfischereischein und Verlängerung des Jugendfischereischeins: 8,00 Euro
Fünfjahresfischereischein und Verlängerung des Fünfjahresfischereischeins: 48,00 Euro
In NRW besteht seit dem 01.01.2018 folgende Reitregelung:
Das Reiten ist danach erlaubt:
in der freien Landschaft (außerhalb von Wäldern) zum Zweck der Erholung und auf eigene Gefahr
auf allen öffentlichen Verkehrsflächen;
auf allen privaten Straßen und Wegen
im Wald zum Zweck der Erholung und auf eigene Gefahr
auf öffentlichen Verkehrsflächen;
auf den nach der Straßenverkehrsordnung gekennzeichneten Reitwegen
in Waldgebieten im rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises
auf allen öffentlichen Verkehrsflächen, privaten Straßen- und Wegen sowie Fahrwegen zum Zweck der Erholung und auf eigene Gefahr
Wer reitet oder führt, muss im Besitz von Reitkennzeichen mit gültigen Jahresaufklebern sein.
Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt für Reiter.
Sie können die Beantragung eines Reitkennzeichens mit aktuellen Jahresaufklebern, die Beantragung eines Reitkennzeichens ohne Jahresaufklebern, die Beantragung von Jahresaufklebern (bei bereits vorhandenem Reitkennzeichen), die Abmeldung, Mitteilung von Änderungen (z.B. Anschrift, etc.), Übertragung oder Ruhendstellung des Reitkennzeichens oder die Verlustmeldung als Online-Antrag stellen.
Beachten Sie hierbei bitte, dass nur derjenige Änderungen vornehmen kann, dem das betreffende Reitkennzeichen zugeteilt wurde.
Beantragung eines Reitkennzeichens mit aktuellen Jahresaufklebern
für private Zwecke: 39,14 Euro
für gewerbliche Zwecke: 89,14 Euro
Beantragung eines Reitkennzeichens ohne Jahresaufklebern
für private/gewerbliche Zwecke: 9 Euro
Sofern bereits Jahresaufkleber für das lfd. Jahr beantragt wurden und diese bereits aufgeklebt waren, erhalten Sie Ersatz-Aufkleber.
Beantragung von Jahresaufklebern (bei bereits vorhandenem Reitkennzeichen)
für private Zwecke: 30,14 Euro
für gewerbliche Zwecke: 80,14 Euro
Die Reitabgabe wird pro Kalenderjahr erhoben. Sie ist für die Unterhaltung von Reitwegen und zur Abgeltung möglicher Ersatzansprüche von Grundstückseigentümern bestimmt. Sie beträgt z. Zt. je Kennzeichensatz und Kalenderjahr 25 Euro für Privatpersonen und 75 Euro für Reiterhöfe zuzüglich Verwaltungsgebühren und Auslagen. Der Gesamtbetrag wird jährlich neu festgesetzt.
Anmeldungen und Änderungs-Service Abfallentsorgung
Die RSAG bietet als regionaler Entsorger die Möglichkeit, Anmeldungen, Änderungen und vieles mehr Online abzuwickeln. Darüber hinaus haben Sie mit der kostenlosen RSAG-App für das Smartphone die wichtigsten Termine immer im Blick:
Die Fahrradabstellanlagen an den S-Bahn-Haltepunkten Alfter-Impekoven und Alfter-Witterschlick bieten Fahrgästen ein schnelles Umsteigen vom Fahrrad auf Bus und Bahn. An den Stationen stehen überdachte Abstellanlagen mit Fahrradbügeln, an denen das Fahrrad angeschlossen werden kann, zur Verfügung. Der Haltepunkt der S 23 in Alfter-Impekoven verfügt zudem über abschließbare Fahrradboxen. Das Angebot richtet sich an Pendlerinnen und Pendler, die ihr Fahrrad gerne besonders sicher und wetterfest abstellen möchten. Die Fahrradboxen können für 60 Euro im Jahr bei der Gemeinde Alfter angemietet werden. Aktuell sind noch Boxen frei.
Fachgebiet 4.1 - Tiefbau
Herr Günter Restel
Telefon: 0228/6484-163
guenther.restelalfterde
Aufnahme und Elternbeiträge KITA
Das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises ist im Bereich der Kindertagesbetreuung für die Gemeinde Alfter zuständig.
Im Bereich Kindertagesbetreuung sind die wichtigsten Formen die Betreuung in Tageseinrichtungen („Kindergärten“, „Kindertagesstätten“, „Kitas“) und die Kindertagespflege.
Die Suche von Plätzen in Tageseinrichtungen und die Anmeldung können Sie seit dem 1. September 2019 über das Kita-Portal des Rhein-Sieg-Kreises vornehmen. Informationen zum neuen KitaPortal Rhein-Sieg-Kreis und zum Anmeldeverfahren erhalten Sie hier.
Wenn Sie einen Tagespflegesatz für Ihr Kind suchen, wenden Sie sich bitte an das Fachgebiet 1.4 Soziales und Bildung.
Die Elternbeiträge errechnen sich nach der Beitragstabelle, die zu Beginn jedes Kindergartenjahres angepasst wird.
Eine Übersicht mit allen in der Gemeinde Alfter befindlichen Kindertageseinrichtungen finden Sie hier.
Informationen zur Kindertagespflege entnehmen Sie der Broschüre Kindertagespflege im Rhein-Sieg-Kreis.
für Rückfragen bezüglich eines Betreuungsplatzes in einer Kindertageseinrichtung
an Herrn Jüris, Telefon: 0228/6484-179, markus.juerisalfterde
und für Rückfragen bezügliches eines Betreuungsplatzes in der Kindertagespflege
an Frau Roos, Telefon 0228/6484-186, louise.roosalfterde.
Aufnahme und Elternbeiträge OGS
Allen drei Grundschulen in der Gemeinde Alfter werden als Offene Ganztagsschule (OGS) geführt. Kooperationspartner der Gemeinde Alfter ist die Katholische Jugendagentur Bonn. Weitere Informationen zu Aufnahme und Betreuungsverträgen finden Sie hier.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Leistungen nach dem SGB XII (Sozialhilfe) und Asylbewerberleistungsgesetz, Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, können auch Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft erhalten. Mittel werden zum Beispiel für Mitgliedschaft im Sportverein oder Klassenfahrten auf Antrag bereitgestellt.
Aufgrund des Starke-Familien-Gesetzes (StaFamG) ergeben sich seit dem 1. August 2019 einige Änderungen bei den Leistungen für Bildung und Teilhabe. Die entsprechenden Merkblätter und Vordrucke befinden sich in der redaktionellen Überarbeitung. Bei Fragen zur Bildung und Teilhabe wenden Sie sich bitte an die/den für Sie zuständige Sachbearbeiterin/zuständigen Sachbearbeiter.
Für Eltern, die auf Unterstützungsleistungen angewiesen sind, ist es oft nicht leicht, ihren Kindern die gleichen Möglichkeiten in der Freizeit oder in der Schule zu bieten wie Kindern aus Familien mit höheren Einkommen. Auch bedürftige Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch darauf, bei Tagesausflügen und dem gemeinsamen Mittagessen in der Schule und Kita, bei Musik, Sport und Spiel in Vereinen und Gruppen mitmachen zu dürfen. Hier helfen die Bildungs- und Teilhabeleistungen des sogenannten Bildungspakets.
Bildungs- und Teilhabeleistungen kommen insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Betracht, die Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) erhalten oder deren Eltern den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Auch wer Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält, kann einen Anspruch auf das Bildungspaket haben. Zudem kann ein Anspruch auf Leistungen des Bildungspakets nach dem SGB II oder SGB XII bestehen, wenn das Kind bzw. seine Eltern zwar ansonsten keine der genannten Sozialleistungen beziehen, jedoch die spezifischen Bildungs- und Teilhabebedarfe des Kindes nicht decken können (Fälle der sog. Bedarfsauslösung).
Mit dem Starke-Familien-Gesetz wurden auch die Leistungen für das Bildungspaket wesentlich verbessert (siehe die Übersicht zu den Verbesserungen im Bildungspaket).
Weitere Informationen zu den Bildungs- und Teilhabeleistungen finden Sie hier oder montags bis donnerstags in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr über das Bürgertelefon zum Thema "Bildungspaket" unter 030/221911009.
Fachgebiet 1.4 Soziales und Bildung
Frau Mair, Telefon: 0228/6484-185, monika.mairalfterde
Frau Gasper, Telefon: 0228/6484-162, katharina.gasperalfterde
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung / Hilfe zum Lebensunterhalt
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine eigenständige soziale Leistung im Rahmen der Sozialhilfe, die den Lebensunterhalt älterer und dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellt.
Da sich die Leistung individuell an der tatsächlichen Situation des Antragstellers bzw. des Leistungsberechtigten orientiert, sind weitergehende Informationen und eine individuelle Beratung im Fachgebiet 1.4 Soziales und Bildung einzuholen. Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Termin unter den nachstehenden Telefonnummern oder per E-Mail.
Sozialhilfe können Menschen erhalten, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen bestreiten können. Es werden zwei Arten von Sozialhilfe gewährt:
Hilfe zum Lebensunterhalt gibt es für Menschen, die vorübergehend, aber länger als sechs Monate erwerbsgemindert sind. Das sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mindestens drei Stunden täglich arbeiten können. Ob unterhaltsverpflichtete Angehörige leistungsfähig sind, wird geprüft (3. Kapitel des Sozialgesetzbuches XII).
Grundsicherung im Alter erhalten Menschen, die die reguläre Altersgrenze für eine Verrentung erreicht haben. Darüber hinaus kann Grundsicherung gewährt werden für Menschen, die älter als 18 Jahre sind und aus medizinischen Gründen dauerhaft nicht länger als drei Stunden täglich arbeiten können. Eltern und Kinder müssen gegenseitig keinen Unterhalt zahlen, wenn sie ein Jahreseinkommen unter 100.000 Euro haben (4. Kapitel SGB XII).
eventuelle Mehrbedarfe, wie z.B. bei einer Gehbehinderung (Merkzeichen G im Schwerbehindertenausweis) sowie
Kinder und Jugendliche erhalten zusätzlich Leistungen für Klassenfahrten, Schulbücher und Nachhilfeunterricht (siehe unter Bildungs- und Teilhabepaket).
Achtung: Erwerbsfähige Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können, können einen Antrag auf Arbeitslosengeld II (ALG II) beim Jobcenter Rhein-Sieg stellen.
Weitere Informationen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten Sie hier.
Zur Antragstellung bringen Sie bitte folgende aktuelle Unterlagen mit:
Nachweis über anderes Einkommen
Nachweis über die Unterkunfts- und Heizkosten
In Fällen der Grundsicherung im Alter wenden Sie sich bitte an:
Frau Semrau, Telefon: 0228/6484-132, elfi.semraualfterde
und in den Fällen der Grundsicherung bei Erwerbsminderung an:
oder Frau Mair, Telefon: 0228/6484-185, monika.mairalfterde
Wohngeldantrag und Wohngeldrechner
Über den Wohngeldrechner NRW (Wohngeldproberechner) finden Sie schnell und unkompliziert heraus, ob Sie einen Anspruch auf Wohngeld haben und wie hoch dieser ist. Dazu geben Sie Ihre Daten einfach in das Online-Tool ein. Praktisch: Nach der Berechnung können Sie direkt über das Tool mit Ihren Angaben einen Online-Antrag stellen. Über diesen Link gelangen Sie direkt dorthin: Wohngeldrechner NRW
Für die Berechnung werden alle Angaben anonymisiert. Bei der Antragsstellung werden die Daten über eine sichere Verbindung an die für Sie zu­ständige Wohngeld­stelle weitergeleitet. Die Berechnung und Antragsstellung ist für jede Kommune in Nordrhein-Westfalen möglich.
Für den Bezug von Wohnungen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert sind, wird eine Wohnberechtigungsbescheinigung benötigt. Die Bescheinigung wird für eine bestimmte Wohnungsgröße erteilt. Sie richtet sich nach der Personenzahl und ist an gewisse Einkommensgrenzen gebunden. Die Bescheinigungen werden beim Rhein-Sieg-Kreis, Amt für Beteiligungen, Gebäudewirtschaft, Kreisstraßenbau ausgestellt. Die Anträge hierfür können dort unmittelbar eingereicht werden.
Vordruck Einkommenserklärung
Hinweise Einkommenserklärung
Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunden, die vom Standesamt Alfter beurkundet wurden, können Sie online beantragen.
Sie können auch persönlich im Standesamt erscheinen, dann vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin.
Für die Abschrift einer Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunde beträgt die Gebühr jeweils 10,00 Euro pro Abrschrift/Urkunde.
Standesbeamtin Frau Johann
Telefon 0228/6484-117
britta.johannalfterde
Sie haben ein Baby bekommen - Herzlichen Glückwunsch zur Geburt und eine schöne Zeit!
Wenn Ihr Kind in Alfter (Zuhause oder in einer Einrichtung) geboren wurde, erfolgt die standesamtliche Anmeldung der Geburt bei unserem Standesamt.
Nach den §§ 18 ff. Personenstandsgesetz muss die Geburt eines Kindes dem Standesamt, in dessen Bezirk es geboren ist, innerhalb von einer Woche nach der Geburt angezeigt werden. Bei einer Totgeburt muss spätestens am dritten Werktag nach der Geburt dem Standesamt angezeigt werden.
Im Falle einer Hausgeburt stellt Ihnen Ihre Hebamme die Geburtsanzeige aus und händigt Ihnen ein Formular aus, in dem Sie den oder die Vornamen Ihres Babys eintragen.
Für die Anzeige der Geburt ist die persönliche Vorsprache beider Elternteile des Kindes, sofern Sorgerecht besteht, im Standesamt erforderlich.
Bitte erkundigen Sie sich vor der persönlichen Vorsprache im Standesamt, welche Unterlagen Sie zur standesamtlichen Anzeige der Geburt mitbringen müssen.
Telefon: 0228/6484-117
Die Anmeldung der Eheschließung hat der Gesetzgeber vor die Eheschließung gestellt. Das Verfahren dient der Prüfung der Ehefähigkeit der Verlobten und zur Ermittlung etwaiger Ehehindernisse. Rechtsgrundlage hierfür sind § 12 und § 13 des Personenstandsgesetzes (PStG).
Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Anmeldungen zur Eheschließung montags bis freitags nur bis eine Stunde vor dem Ende der Öffnungszeiten möglich sind. Vereinbaren Sie bitte für die Anmeldung zur Eheschließung einen Termin im Standesamt.
Zuständig für die Anmeldung der Eheschließung ist das Standesamt, in dem die Verlobten ihren Wohnsitz angemeldet haben. Gibt es unterschiedliche Wohnsitze, haben sie unter mehreren möglichen zuständigen Standesämtern die Wahl. Wenn Sie nicht am Wohnsitz heiraten möchten, sondern an einem anderen Ort, teilen Sie dies dem Standesamt bei der Anmeldung bitte mit. Die Unterlagen werden nach abgeschlossener Prüfung dann weitergeleitet (hierdurch entstehen jedoch zusätzliche Gebühren). Die Anmeldung zur Eheschließung kann frühestens sechs Monate vor der Hochzeit erfolgen.
Wenn beide Verlobte den Hauptwohnsitz in Alfter haben, volljährig sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, innerhalb der Bundesrepublik Deutschland geboren sind und noch nicht verheiratet oder verpartnert waren, benötigen sie zur Anmeldung folgende Unterlagen:
beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister, die nicht älter als sechs Monate ist (erhältlich beim Geburtsstandesamt)
In allen übrigen Fällen wird um vorherige Kontaktaufnahme mit dem Standesamt gebeten.
Die Verlobten sollen die Anmeldung gemeinsam persönlich vornehmen. Ist einer der Verlobten verhindert, so kann er eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass er mit der Anmeldung durch den anderen Verlobten einverstanden ist. Diese Erklärung muss alle für die Anmeldung der Eheschließung erforderlichen Angaben enthalten. Den Vordruck „Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung“ erhalten Sie beim Standesamt Alfter.
Trauung und Trautermine
Das freundliche und moderne Trauzimmer im Alfterer Rathaus ist ca. 60 Quadratmeter groß und verfügt über 19 Sitzplätze für Gäste.
Zusätzlich steht das Trauzimmer in der historischen Güterhalle des Witterschlicker Bahnhofs zur Verfügung. Der Bahnhof wurde 1903 erbaut und steht seit 2001 unter Denkmalschutz. Das Trauzimmer bietet Platz für ca. 40 Personen, die Möglichkeit Getränke zu kühlen und die Trauung mit Musik zu untermalen. Trauungen im Bahnhof Witterschlick werden von April bis Ende Oktober durchgeführt.
Darüber hinaus befindet sich eine offizielle Außenstelle des Alfterer Standesamtes im Herrenhaus Bucholz. Das lichtdurchflutete Trauzimmer bietet auf 50 Quadratmetern insgesamt 30 Sitzplätze und weitere 20 Stehplätze.
Für alle Trauzimmer gilt, dass Foto- und Videoaufnahmen nach Absprache mit dem Standesbeamten gestattet sind. Ihren Wünschen zur individuellen Gestaltung – im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten – kommt das Standesamt gerne nach.
Trautermine an Samstagen
Das Standesamt der Gemeinde Alfter bietet auch Trauungen an Samstagen an.
Übersicht der Trautermine an Samstagen
Terminreservierungen für Samstagstrauungen sind maximal 12 Monate im Voraus möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter der Lebenslage "Anmeldung zur Eheschließung".
Neben dem Trauzimmer im Alfterer Rathaus, stehen ein Trauzimmer in der historischen Güterhalle im Bahnhof Witterschlick und ein Trauzimmer im Herrenhaus Buchholz zur Verfügung.
Die Gebühr bei der Vornahme der Eheschließung außerhalb des Rathauses (ausgenommen bei lebensgefährlicher Erkrankung eines Erklärenden) beträgt 115,00 Euro. Erfolgt die Eheschließung außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes (ausgenommen bei lebensgefährlicher Erkrankung eines Erklärenden) wird eine zusätzliche Gebühr von 230,00 Euro erhoben.
In jedem Standesamt kann ein Antrag auf Namensänderung gestellt werden. Rechtswirksam wird die Namensänderung aber erst, wenn der zuständige Standesbeamte, der Ihr Geburtenregister führt, den Eintrag in das Geburtenregister vorgenommen hat.
Für die Namensänderung ist die persönliche Vorsprache im Standesamt erforderlich.
Folgende Erklräungen zur Namensführung können gegenüber dem Standesamt abgegeben werden:
Ehegatten können nach der Eheschließung ihren gemeinsamen Ehenamen bestimmen.
Ein Ehegatte kann seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführten Namen dem Ehenamen voranstellen oder anfügen oder eine solche Erklärung widerrufen.
Ein Ehegatte kann nach Auflösung der Ehe seinen Geburtsnamen oder den bis zur Bestimmung des Ehenamens geführten Namen wieder annehmen.
Ehegatten mit ausländischer Staatsangehörigkeit können ihren künftig zu führenden Namen nach dem jeweiligen Heimatrecht oder auch nach deutschem Recht wählen.
Ein Kind und sein Ehegatte können erklären, dass sich die Namensänderung der Eltern des Kindes auf ihren Ehenamen erstrecken soll.
Nach den Bestimmungen des Bundesvertriebenengesetzes können Erklärungen über die Führung von Vornamen und Familiennamen abgegeben werden.
Um Ihnen bei Ihrem Anliegen passgenaue Informationen zu geben, empfiehlt sich Ihr Anliegen vorher telefonisch anzumelden und einen Termin im Standesamt zu vereinbaren.
Für die Namensänderung beträgt die Gebühr 21,00 Euro und die Ausstellung einer Bescheinigung über die Namensänderung 9,00 Euro.
Standesbeamtion Frau Johann,
Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Bezirk er gestorben ist, am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.
In der Regel erstattet ein von Ihnen beauftragtes Bestattungsunternehmen die Anzeige und nimmt auch die sonstigen mit einer Bestattung verbundenen Aufgaben wahr.
Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Bezirk er gestorben ist, am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden. Rechtsgrundlage hierfür ist § 28 Personenstandsgesetz.
Der Sterbefallanzeige sind folgende Unterlagen beizufügen:
Von einem Arzt ausgestellte Todesbescheinigung.
Sterbefallanzeige des Krankenhauses oder mündliche Anzeige durch den Bestatter.
Stammbuch der Familie bzw. beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Ehe, gegebenenfalls Heiratsurkunde bei Eheschließung vor dem 01. Januar 1958.
War die Ehe bereits durch Tod oder Scheidung aufgelöst, so sind die entsprechenden Nachweise vorzulegen.
Bei ledigen Verstorbenen ist die Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern vorzulegen.
Sind Urkunden im Ausland ausgestellt, ist eine Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher zusammen mit dem Original vorzulegen.
Personalausweis oder Reisepass oder ausländischer Pass.
Können nicht alle erforderlichen Unterlagen zeitnah vorgelegt werden, erfolgt eine "Zurückstellung der Beurkundung des. Sterbefalls", um eine angemessene Bestattung zu ermöglichen.
Die Beurkundung eines Sterbefalles ist gebührenfrei.
Für die Bestattung (Friedhofsverwaltung), Rentenzwecke und Krankenversicherung erhalten Sie gebührenfreie Urkunden. Gleiches gilt für Urkunden für das Versorgungsamt, Halbweisenrente und andere soziale Einrichtungen.
Jede zusätzliche Sterbeurkunde kostet jeweils 10,00 Euro.
Grundsätzlich ist für alle Baugenehmigungsverfahren ein formeller Bauantrag erforderlich. Je nach der Art des Genehmigungsverfahrens sind unterschiedliche Unterlagen notwendig.
Das Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises ist für die Gemeinden Alfter zuständig.
Die Wirtschaftsförderung Alfter GmbH (WFA) versteht sich als Ansprechpartner für ansiedlungsinteressierte Bürger, die für ihre Familien einen attraktiven Heimat- und Wohnort suchen. Informationen zu Wohnbauflächen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website der WFA.
Die Wirtschaftsförderung Alfter GmbH (WFA) versteht sich als Ansprechpartner von Unternehmern und Gewerbetreibenden mit Ansiedlungs-, Veränderungs- oder Expansionsinteresse. Informationen zu Gewerbeflächen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website der WFA.
Beim Amt für Katasterwesen und Geoinformation des Rhein-Sieg-Kreises können Sie nachstehende Auskünfte einholen:
Auszüge aus dem Karten- und Buchnachweis des Liegenschaftskatasters
Auszüge aus der Deutschen Grundkarte 1:5000 (historisch bis 10.06.2015 geführt)
Auszüge aus dem Katasterzahlenwerk
Eigentümer, Behörden und andere Interessenten können Auszüge aus dem Kartennachweis (Liegenschaftskarte) erhalten.
Eine Übersicht über die Breitbandversorgung in der Gemeinde Alfter finden Sie hier
Die Gewerbeanzeige ist beim Gewerbe- bzw. Ordnungsamt der Gemeinde Alfter vorzunehmen. Alternativ habe Sie die Möglichkeit nachfolgende Online-Anträge beim GEWERBE-SERVICE-PORTAL.NRW zu stellen:
Darüber hinaus können Sie dort Ihre Antragsübersicht und den Antragsstatus abrufen. Dafür ist vorab eine kostenlose Registrierung über das Servicekonto.NRW notwendig. Zudem finden Sie auf dem Gewerbe-Service-Portal allgemeine Informationen über gewerbliche Tätigkeiten.
Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz müssen sich Jugendliche, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres ein Beschäftigungsverhältnis (z.B. eine Ausbildung anfangen) eingehen, ärztlich untersuchen lassen.
Die Ausstellung des Untersuchungsberechtigungsscheins für die Erstuntersuchung oder erste Nachuntersuchung können Sie online beantragen.
Diese Untersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) ist kostenlos, wenn der Untersuchungsberechtigungsschein vorgelegt wird.
Die Ausstellung des Untersuchungsberechtigungsscheins für die Erstuntersuchung nach § 32 JArbSchG oder die erste Nachuntersuchung nach § 33 JArbSchG können Sie online beantragen. Bei einer persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro kann Ihnen der Untersuchungsberechtigungsschein sofort bei Antragstellung ausgefertigt und ausgehändigt werden.
Die Wahl des Arztes ist frei.
Weitere Informationen zur dieser ärztlichen Untersuchung erhalten Sie hier.
Bei der persönlichen Vorsprache im Bürgerbüro müssen Sie folgende Unterlagen mitbringen:
Personalausweis, Kinderreisepass oder Reisepass bei Antragstellung durch die/den Auszubildende/n
Personalausweis oder Reisepass bei Antragstellung durch einen gesetzlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten
bei einer Nachuntersuchung: Bestätigung des Arbeitgebers über das bestehende Ausbildungsverhältnis
Die Ausstellung des Untersuchungsberechtigungsschein ist gebührenfrei.
Telefon 0228/6484-212 oder -214
BAföG - Bundesausbildungsförderung beantragen
Nicht nur Studentinnen und Studenten sondern auch Schülerinnen und Schüler können Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Die BAföG-Leistungen sollen die Ausbildung im Schulbereich fördern und werden als Zuschuss gezahlt.
Für den Schulbereich ist grundsätzlich das Amt für Ausbildungsförderung des Rhein-Sieg-Kreises zuständig, sofern die Eltern ihren Wohnsitz dort haben.
Grundsätzlich ist für Studenten das Amt für Ausbildungsförderung an der staatlichen Hochschule (Studentenwerk) zuständig, an der die Immatrikulation erfolgt. Eine Übersicht mit den Studierendenwerke in Nordrhein-Westfalen erhalten Sie hier.
Mehr zum Thema BAföG finden Sie hier.
Steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID) anfordern
Die steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID) ist eine elfstellige Nummer, die Ihnen diverse Serviceleistungen der Steuerverwaltung ermöglicht.
Sollten Sie Ihre Steuer-ID verlegt, verloren oder vergessen haben, erhalten Sie diese auf Online-Antrag vom Bürgerbüro.
Weitere Informationen zur Steuer-ID erhalten Sie hier.
Sollten Sie Ihre Steuer-ID verlegt, verloren oder vergessen haben, erhalten Sie diese auf Online-Antrag per Post an Ihre aktuelle Meldeanschrift. Eine Mitteilung der Steuer-ID per E-Mail oder Telefon ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.
Die Bearbeitungsdauer beträgt in der Regel eine Woche. Die Bearbeitungsdauer kann sich bei Fällen mit Rückfragen mit dem Bundeszentralamt für Steuern verlängern und bis zu sechs Wochen betragen.
Bei der Nutzung des Online-Dienstes benötigen Sie keine weiteren Unterlagen. Für die Mitteilung der Steuer-ID durch das Bürgerbüro der Gemeinde Alfter, müssen Sie schon in Alfter Ihren Wohnsitz angemeldet haben.
Die Mitteilung der Steuer-ID ist gebührenfrei.
Auf dem Online-Portal des Bundesamtes für Justiz kann die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister mit einem Online-Antrag gestellt werden. Die Gebühr beträgt 13 Euro und ist online zu bezahlen. Sie haben die Möglichkeit, eine Kreditkarte (Visa/MasterCard) oder das giropay-Verfahren zu nutzen.
Erteilung Reisegewerbekarte
Ein Reisegewerbe liegt vor, wenn jemand außerhalb der gewerblichen Niederlassung ohne vorherige Bestellung oder ohne eine gewerblichen Niederlassung zu haben, gewerbliche Tätigkeiten ausübt.
Wer ein Reisegewerbe betreiben möchte, bedarf der Erlaubnis in Form einer Reisegewerbekarte. Sie ist kann beim Ordnungsamt beantragt werden, wenn der Antragsteller seinen festen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Gemeinde Alfter hat. Die Reisegewerbekarte ist in der Regel im gesamten Bundesgebiet gültig. Sie ist während der Gewerbeausübung mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen.
Antragsformular auf Erteilung einer Reisegewerbekarte
Die Reisegewerbekarte darf Ihnen erst ausgehändigt werden, wenn Sie diese unterschrieben haben. Sie kann daher nicht auf dem Postwege oder elektronisch übersandt werden, sondern muss von Ihnen persönlich im Ordnungsamt in Empfang genommen werden. Eine elektronische Abwicklung des vollständigen Verfahrens ist daher nicht möglich. Sofern öffentliche Straßen, Wege und Plätze in Ausübung des Reisegewerbes genutzt werden sollen, ist eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich. Diese muss ebenfalls bei der Gemeinde Alfter beantragt werden.
Der Gebührenrahmen beträgt 50,00 Euro bis 500,00 Euro.
Der Gewerbeverein Alfter e. V. vertritt die Interessen von Gewerbetreibenden gegenüber der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Mit seinen Mitgliedern aus den verschiedensten Branchen (Handwerk, Dienstleistung, Einzelhandel) bildet er ein Netzwerk und ermöglicht seinen Mitgliedern die Durchführung gemeinsamer Aktionen. Darüber soll über Erfahrungsaustausch Wissen weitergegeben werden.
www.gewerbeverein-alfter.de

References: § 1
 § 30
 § 17
 § 17
 §44
 §44
 §44
 §49
 §49
 §49
 § 12
 § 13
 § 28
 § 32
 § 33