Source: https://www.hartz4hilfthartz4.de/fahrtkosten-kilometerpauschale/?replytocom=3761
Timestamp: 2017-12-11 07:35:42+00:00

Document:
▷ Hartz 4: Fahrtkosten & Kilometerpauschale | Hartz IV
Rechtsanwalt Hendrik Schoon
Rechtsanwalt Dr. jur. Ansgar Vögeli
Bekommen Hartz-4-Empfänger für Fahrtkosten eine Kilometerpauschale?
Nicht nur erwerbslose Personen erhalten Arbeitslosengeld II (ALG II), welches umgangssprachlich auch Hartz 4 genannt wird. Es gibt zudem viele sogenannte Aufstocker. Diese erhalten für ihre Arbeit ein so geringes Einkommen, dass sie zusätzlich Anspruch auf finanzielle Leistungen vom Jobcenter haben, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Kann bei Hartz 4 für die Fahrkosten eine Kilometerpauschale berechnet werden?
Zusätzlich zu den Hartz-4-Leistungen ist es außerdem auch möglich, einen Midi- bzw. Mini-Job anzunehmen. So können im ersten Fall bis zu 850 Euro, im zweiten maximal 450 Euro verdient werden. Allerdings wird dieses Einkommen auf den Regelsatz angerechnet.
Vor dem Hintergrund der Prämisse, dass es äußerst wünschenswert ist, dass ALG-2-Empfänger einer Arbeit nachgehen und so wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, stellt sich die Frage, wie Dazuverdiener die Kosten für die Fahrt stemmen sollen. Denn es ist häufig der Fall, dass die Arbeitsstelle nur mit dem Auto erreicht werden kann. Ob Hartz-4-Empfängern für die Fahrtkosten eine Kilometerpauschale zusteht, erfahren Sie in folgendem Ratgeber.
1 Hartz 4: Ist eine Fahrtkostenerstattung möglich?
2 Wird das Kilometergeld auf Hartz 4 angerechnet?
Hartz 4: Ist eine Fahrtkostenerstattung möglich?
20 Cent stehen laut Gesetz Hartz-4-Empfängern als Kilometerpauschale zu.
Die Freude ist groß: Sie haben eine Arbeitsstelle gefunden und können sich so etwas zum ALG II hinzuverdienen.
Allerdings ist der Weg dorthin so weit, dass Sie das Auto nutzen müssen. Diese zusätzlichen Kosten würden den Zuverdienst schnell übersteigen.
Damit dies nicht geschieht, haben Hartz-IV-Empfänger die Möglichkeit, Fahrtkosten über eine Kilometerpauschale erstattet zu bekommen.
Festgehalten ist dies in der Verordnung zur Berechnung von Einkommen sowie zur Nichtberücksichtigung von Einkommen und Vermögen beim Arbeitslosengeld II/Sozialgeld. Paragraph 6 Absatz 1 Satz 5 besagt, dass als Pauschbetrag Folgendes abzusetzen ist:
…von dem Einkommen Erwerbstätiger für die Beträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch bei Benutzung eines Kraftfahrzeuges für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte für Wegstrecken zur Ausübung der Erwerbstätigkeit 0,20 Euro für jeden Entfernungskilometer der kürzesten Straßen­verbindung, soweit der oder die erwerbsfähige Leistungsberechtigte nicht höhere notwendige Ausgaben nachweist.
Bei Hartz 4 beträgt das Kilometergeld also 20 Cent. Werden die anfallenden Kosten für die Fahrt jedoch im Vergleich mit der Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels als unangemessen hoch bewertet, so gilt diese Regel nicht. In einem solchen Fall erhalten Hartz-4-Empfänger die Fahrtkosten nicht als Kilometerpauschale ersetzt. Stattdessen wird nur der Betrag angesetzt, der bei der Nutzung von Bus oder Bahn anfallen würde.
Wird das Kilometergeld auf Hartz 4 angerechnet?
Bekommen Hartz-4-Empfänger die Fahrtkosten als Kilometerpauschale erstattet, darf dies nicht angerechnet werden.
Eine besonders wichtige Entscheidung zum Thema „Kilometerpauschale bei Hartz 4“ traf im September 2014 das Sozialgericht Detmold (Az.: S 18 AS 871/12).
Eine Aufstockerin bezog ALG 2 und war zudem für einen Werbeverlag tätig. Zusätzlich zu ihrem Einkommen erhielt sie eine Erstattung der Fahrtkosten pro gefahrenem Kilometer.
Dies wurde ihr vom Jobcenter als Einkommen auf den Regelsatz des ALG II angerechnet. Das Sozialgericht Detmold entschied jedoch, dass der Hartz-4-Empfängerin die Kilometerpauschale zu Unrecht angerechnet worden sei. Entscheidend war hierbei, dass der Arbeitgeber keine monatliche Pauschale gezahlt, sondern nur die tatsächlich angefallenen Fahrtkosten erstattet habe.
Laut dem Gericht sei diese Form der Kostenerstattung nichts anderes, als wenn der Arbeitgeber der Hartz-4-Empfängerin die Fahrtkosten nicht als Kilometerpauschale bezahlt, sondern ihr ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt habe. In diesem Fall hätte auch nicht von einem Einkommen gesprochen werden können.
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137 Gedanken zu „Bekommen Hartz-4-Empfänger für Fahrtkosten eine Kilometerpauschale?“
nicole 29. November 2016 um 7:11
eine frage,was bekomt mann für eine fahrkarte???
hartz4hilfthartz4.de 1. Dezember 2016 um 9:33
wenn für Ihre berufliche Wiedereingliederung oder Förderung die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel notwendig ist, können Fahrtkosten erstattet werden. In der Regel wird die gesamte Fahrt in der niedrigsten Preisklasse des zweckmäßigsten Verkehrsmittels übernommen. Wenden Sie sich dazu allerdings an Ihren Sachbearbeiter, um vorher zu klären, ob Ihre Kosten auch wirklich übernommen werden.
Jenny 22. März 2017 um 9:08
Mein Freund muss einmal die Woche freitags zur Berufsschule für seine Ausbildung. Der Arbeitgeber erstattet die Fahrtkosten monatlich die anfallen. Mein Freund mus die Tickets abgeben und die genaue Summe für die Tickets sind separat auf seiner Abrechnung unter Fahrtkosten Erstattung angegeben. Es handelt sich dabei immer um die 35-70 Euro. Dürfen die erstatteten fahrtkosten angerechnet werden auf Arbeitslosen Geld 2 ? Da mein Freund ja eigentlich nur in vorlasse geht.
hartz4hilfthartz4.de 27. März 2017 um 10:46
die Erstattung von Fahrtkosten darf nicht als Einkommen auf den ALG-2-Satz angerechnet werden.
Jason 13. Mai 2017 um 12:15
Hi bei mir berechnen die aber die Fahrtkosten die mir BAB. Nach Paragraph 63 SGB 3 zahlt werden von der ARGE zum Einkommen gerechnet
hartz4hilfthartz4.de 15. Mai 2017 um 12:13
bitte wenden Sie sich mit Ihrem Problem an einen Anwalt für Sozialrecht. Grundsätzlich steht Ihnen nach § 64 SGB 3 eine Erstattung der Fahrtkosten zu, die normalerweise nicht auf Hartz 4 angerechnet werden darf.
Mike H. 23. April 2017 um 13:50
hallo ! ich wollte hier mal anmerken dasß es sehr schwierig ist ,ich habe in den letzten drei mnaten sehr viele vorstellungsgespräche gehabt, und in zukunft auch da ich über 100 bewerbungen geschrieben habe !!!! jetzt sagt mir das jobcenter ich bekomme das alles nicht bezahlt da ich keinen antrag gestellt habe und auch weitere sachen festgestellt ,da ich jetzt auch mitbekommen habe daß mein vermittler auch schon seit anfang des jahres nicht da ist ! wo ich fragen hatte usw alles was ich jetzt unternommen habe eienen job zu bekommen einen sehr guten job mit zukunft werden mir jetzt nicht bezahlt ,nicht mal aus kulanz oder ähnlichen das ales was ich unternommen habe meine schuld ist und jetzt auf meinem Geld sitzen bleibe ! jederweis was man noch für Geld übrig hat wenn miete abgezogen wurde ! und wenn mann schon mal 100km zu einem vorstellungsgespräch fährt und mehrere und darüber hinaus kann sich ausrechen was da bleibt !und nun ? ich bekomme keine 5 euro pro bewerbung so wie es man mir am ersten tag mal gesagt wurde ,darüber hinaus auch nicht daß ich bei jeden gespräch oder sonstiges antrag stellen muss !
hartz4hilfthartz4.de 24. April 2017 um 8:45
grundsätzlich muss ein Antrag auf die Erstattung der Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch immer vor Antritt der Fahrt gestellt werden. In anderen Fällen kann es tatsächlich sein, dass Ihnen die Kosten nicht rückwirkend erstattet werden.
Auf der Suche. 16. Oktober 2017 um 15:17
Wenn Sie sich bei einem Arbeitgeber vorstellen und werden nicht genommen, können Sie diesem auch die Kosten berechnen. Schreiben Sie einen freundlichen Brief, legen Belege bei oder berechnen die Kilometer.
Die meisten Arbeitgeber erstatten die Auslagen, es sei denn sie haben im Voraus die Übernahme von Bewerbungskosten ausgeschlossen.
Aber Vorsicht!!!! Nicht zweimal bei Arbeitsamt und Arbeitgeber das Geld einfordern!!!
Uwe S. 7. August 2017 um 15:49
Ich bekomme eventuell von meinem Jobcenter zum September 2017 ein Angebot für einen 1€ Job. Es wird eine Aufwandsentschaedigung von 2.50€ pro Stunde bezahlt, maximal 100 Stunden monatlich werden abgegolten. Mein Vermittler sagte mir, ich muss meine Fahrtkosten zu der Arbeitsstelle von der Entlohnung selbst bezahlen. Wenn ich nun zum 01.09.2017 beginnen würde, müsste ich ja von meinem Regelsatz in Vorkasse gehen, da ich ja meine Entlohnung ja erst am 31.09. bekomme. Bin ich verpflichtet in Vorkasse zu gehen?
hartz4hilfthartz4.de 8. August 2017 um 10:00
Sie haben die Möglichkeit, beim Jobcenter eine Fahrkostenpauschale zu beantragen.
Ronny 2. Dezember 2016 um 8:44
Hallo ich verdiene 1118 Netto und habe 144 Euro Fahrkosten Monatskarte bekomme ich da noch was an Zuschuss ausgleich?
hartz4hilfthartz4.de 8. Dezember 2016 um 9:42
bei einem solch hohen Gehalt wird in der Regel kein Fahrtkostenzuschuss gezahlt. Wenden Sie sich dazu jedoch an das zuständige Jobcenter.
Antje B. 15. Januar 2017 um 15:47
Antje 15.Januar 2017
Hallo, ich bin allein erziehend mit 10 jährigen Sohn Unterhalt 283 €. Verdiene 1030 € Netto. Fahrtkosten mit PKW 200 € monatlich Hinfahrt 40 km täglich, Mietstufe 2 – 450 € warm. Steht mir Hartz IV mit Fahrtkosten zu.
Haftpflicht Auto 470 €
hartz4hilfthartz4.de 19. Januar 2017 um 10:09
wenn Sie von Ihrem Einkommen nicht leben können, haben Sie die Möglichkeit, als Aufstocker Hartz 4 zu beziehen. Dann könnten Ihnen auch die Fahrtkosten erstattet werden. Wenden Sie sich unverbindlich an das zuständige Jobcenter in Ihrer Nähe, um den Sachverhalt zu klären.
Heinz W. 19. Januar 2017 um 11:46
Hallo, ich heiße Heinz,
ich habe einen MiniJob, 450,00€, ich soll Fahrkosten vom AG bekommen. Wird das beim Harz4 angerechnet?
hartz4hilfthartz4.de 26. Januar 2017 um 9:38
ein Urteil des Sozialgerichts Detmold aus dem Jahr 2014 besagt, dass Fahrtkosten, die in tatsächlicher Höhe vom Arbeitgeber erstattet werden, normalerweise nicht als Einkommen für Hartz-4-Empfänger angerechnet werden dürfen.
Jens 22. Januar 2017 um 23:21
Hallo, in meiner Region bekommen bekannte von mir schreiben vom Jobcenter. Darin steht das das Kilometergeld jetzt neu mit angerechnet werden soll. Sie sind Zeitungszusteller Fahren zum Zustellbezirk Tragen dort aus und Fahren zum nächsten Bezirk tragen dort aus und Fahren wider nach Hause. Diese Kilometer was sie dafür bekommen soll jetzt laut diesem Schreiben Äderung 01.08.2016 SGB 2 Gesetze mit zum Tragelohn zugerechnet werden und von der Summe die Anrechnung gemacht werden. Meine frage ist das wirklich so??? Meine Meinung ist Persönlich KM Geld brauchen die läute Tanken oder so.
hartz4hilfthartz4.de 26. Januar 2017 um 11:21
das Kilometergeld wird normalerweise nicht als Einkommen angerechnet, sondern als Pauschbetrag mit 20 Cent pro Kilometer abgesetzt, wenn die Fahrten zur Ausübung eines Jobs wichtig sind. Dies ist in § 6, Absatz 5 der Arbeitslosengeld-2-Verordnung (Alg II-V) geregelt.
Nikolaos T. 28. Januar 2017 um 9:45
Bin har4 empfänger , verh, 2 kinder habe einen Geringfügigen jb bekommen. 800 € Brutto habe aber am Tag 30 km hin zur Arbeit und 30 km zurück .job center sagt soll ich vom Arbetgeber holen das geld, welchen Antrag muss ich ausfühlen und wo beschwerde .
hartz4hilfthartz4.de 2. Februar 2017 um 9:37
Hallo Nikolaos,
hat sich Ihr Arbeitgeber im Arbeitsvertrag verpflichtet, Ihnen die Fahrtkosten zu erstatten, so sollten Sie sich direkt an Ihren Arbeitgeber wenden, um das Geld zurückzuerhalten. Wenn nicht, sollte das Jobcenter in der Regel für die Kosten aufkommen. Wenden Sie sich dazu an Ihren Sachbearbeiter.
Dennis R. 1. Februar 2017 um 19:29
Hallo miteinander. Ich habe eine Frage. Ich mache eine Ausbildung und beziehe auch ergänzende Hilfe durch das arge Amt. Ich muss jeden tag insgesamt 49 km fahren. Das Amt sagt, dass sie nur 105 Euro bezahlen. Ich habe das dann mal ausgerechnet und der angegebene Betrag ist absolut falsch. Zusätzlich entstehen auch kosten wie die autoversicherung. Die ist bei mir noch hoch da ich erst seit einem Jahr meinen Führerschein habe. Ich musste von meinen Eltern wegziehen wg meiner Ausbildung. Vlt gibt es ja jmd der etwas darüber sagen kann.
hartz4hilfthartz4.de 2. Februar 2017 um 10:56
normalerweise wird eine Kfz-Versicherung nicht zusätzlich vom Jobcenter gezahlt, sondern muss aus dem Regelbedarf bestritten werden. Pro Kilometer können Sie vom Jobcenter 20 Cent erhalten. Erscheint Ihnen der überwiesene Betrag zu niedrig, sollten Sie sich entweder an Ihren Sachbearbeiter oder an einen Anwalt wenden, um das Problem zu klären.
Ayhan 5. Februar 2017 um 15:29
Ich bin aufstocker und verdiene knapp 1500 euro + 192 kindergeld. Wir sind 3personen in der bedarfsgemeinschaft Frau ,baby und ich. Miete warm 600euro Unser bedarf liegt bei 1510 euro. .nach bereinigtem lohn (freibeträge. 100euro + 230) verbleiben 1170 euro als anrechnung .bekommen also ca 140 euro vom jobcenter. Da ich jeden tag 18 km zur arbeit habe . Wollte ich fragen ob mir eventuell noch fahrgeld zusteht.
hartz4hilfthartz4.de 6. Februar 2017 um 12:27
grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, Fahrtkosten durch eine Kilometerpauschale erstattet zu bekommen. Stellen Sie einen Antrag beim Jobcenter und wenden Sie sich gegebenenfalls an eine Beratungsstelle bzw. einen Anwalt.
janet r. 5. Februar 2017 um 15:54
ich bin in einem 450€ job von montags bis freitags beschäftigt und nun meine frage…ich muss täglich 3 km hin und 3 km zurück mit dem auto fahren.bekomme ich das angerechnet beim hartz 4 oder erstattet?was mich noch wundert ist das meine bearbeiterin mich als sozialversichert abrechnet?
hartz4hilfthartz4.de 6. Februar 2017 um 12:12
normalerweise erhalten Sie eine Kilometerpauschale, wenn Sie durch die Arbeit Ihren Hartz-4-Bedarf senken können. Dieser wird Ihnen zusätzlich gewährt und nicht als Einkommen angerechnet. Sozialversichert sollten Sie trotz Minijob durch das Jobcenter sein. Lediglich ein Rentenversicherungsbeitrag kann durch Ihren Arbeitgeber gezahlt werden.
Auf der Suche. 16. Oktober 2017 um 15:25
Wieso “muss” man 3 km mit dem Auto fahren?
Liegt eine Erkrankung vor? Laufen u Fahrrad sind günstiger.
Ingrid S. 7. Februar 2017 um 6:32
Ich bin Hartz IV Empfängerin und muss einmal die Woche zu einem Arzt 30 km entfernt zur Methadon Substitution. Meine Nachbarin fährt mich mit dem Auto und ich gebe ihr dafür pro Fahrt 10 €. Bus würde mich knapp 12€ kosten. Alle zwei Monate reiche ich einen Beleg mit der Bestätigung des Arztes ein das ich einmal die Woche bei ihm war. Bis jetzt hat es dem Jobcenter auch gereicht aber nun hörte ich das ich auch für jede Fahrt von dem Fahrer eine Unterschrift vorlegen muss angeblich mit Kilometerstand usw. Ich hatte vor einem Jahr als es mit der Substitution losging dem Jobcenter eine Bestätigung meiner Nachbarin vorgelegt das sie mich fährt und ich ihr für jede Fahrt 10€ gebe. Hat es da jetzt tatsächlich eine Änderung gegeben?
hartz4hilfthartz4.de 13. Februar 2017 um 11:44
eine Änderung hinsichtlich der Fahrtkostenzuschüsse ist uns nicht bekannt. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass eine genaue Aufstellung seitens des Jobcenters gewünscht wird, gerade dann, wenn es sich nicht um Fahrtkosten zu einer Arbeitsstelle handelt. Sprechen Sie darüber am besten noch einmal mit Ihrem Sachbearbeiter.
Silvia 10. Februar 2017 um 8:31
Ich arbeite in Teilzeit und bin Aufstocker. Ich arbeite in einem Geschäft, wo wir ab und zu zur Bank fahren müssen. Dafür bekommen wir die Kilometer vom Arbeitgeber bezahlt, als Fahrtkosten. Diese werden gesammelt und einmal im halben Jahr ausgezahlt. Wir bekommen keine Pauschale, nur die tatsälichen gefahrenen Kilometer bezahlt.
Darf das Jobcenter die Fahrtkosten anrechnen?
hartz4hilfthartz4.de 13. Februar 2017 um 11:05
Fahrtkosten, die die tatsächlichen Aufwendungen dafür decken, werden normalerweise nicht als Einkommen angerechnet.
Marko 2. März 2017 um 10:50
Ich arbeite Teilzeit bekomme ca 850 Euro netto habe zwei Kinder 13 und 16 mein großer Sohn hat eine Lehre bekommt 210 Euro und 146 Euro Fahrgeld vom Amt das Amt rechnet es einfach ein ist dies rechtens
hartz4hilfthartz4.de 6. März 2017 um 10:30
wenn Ihr Sohn zur Bedarfsgemeinschaft gehört, so wird auch dessen Lohn als Einkommen angerechnet. Fahrgeld ist allerdings normalerweise kein Einkommen und sollte entsprechend auch nicht auf Ihren Hartz-4-Satz angerechnet werden.
Marko U. 20. Mai 2017 um 13:24
Ich habe ein Teilzeitjob verdiene ca850 Euro bin dem zu folge Aufstocker nun wollte ich Fahrkosten ersetzt haben und das Jobcenter sagt mir das liege in den 100 Euro Freibetrag drinnen ist dies rechtens genau das selbe sagen sie bei mein Sohn der eine Lehre hat er bekommt zwar 148 Euro Fahrgeld die werden mir aber als Einkommen angerechnet obwohl ich das Jobcenter darauf aufmerksam gemacht habe sagen Sie auch bei ihn das ist mit in den 100 Euro Freibetrag drin
hartz4hilfthartz4.de 22. Mai 2017 um 11:10
liegen die Fahrtkosten im Monat unter 100 Euro, so sind diese bereits im Freibetrag enthalten. Sind die Fahrtkosten höher, kann auch ein höherer Betrag abgesetzt werden. Dieser ist normalerweise nicht als Einkommen anzurechnen, wenn damit die tatsächlichen Fahrtkosten ersetzt werden.
Rebecca B. 29. September 2017 um 0:11
Also muss sie von 100 euro die sie behalten darf auch für fahrkosten aufkommen?
Ich habe einen 400 euro job und muss mir jeden monat ein monatsticket holen für 30 euro die müsste ich dann vom freibetrag zahlen? Sprich blieben mir dann 70 euro 😳
hartz4hilfthartz4.de 16. Oktober 2017 um 7:57
Sie können beim Jobcenter einen Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten stellen.
Marko 2. März 2017 um 10:54
Hab mal ne frage ich hab mir von ein bekannten ein Auto geliehen zählt mir das Jobcenter die Versicherung es ist auf mein bekannten angemeldet hab mit ihn eine Vereinbarung das ich für sämtliche Kosten aufkomme wenn ich es nutze es wird aber noch schlimmmer jetzt behauptet das Amt das ich eine bedarfgemeinschaft habe mit ihn obwohl wir getrennt Wohnungen haben zwar im selben Haus und getrennte Konten
hartz4hilfthartz4.de 6. März 2017 um 11:30
normalerweise werden keine laufenden Kosten der Autoversicherung vom Jobcenter übernommen, sondern sind aus dem Regelsatz zu begleichen.
Andre 4. März 2017 um 8:04
ich trage sechsmal in der Woche Zeitungen aus. Ich erhalte einen Lohn von ca. 350 Euro und einen Nachtzuschlag von ca. 85 Euro. Insgesamt also verdiene ich ca. 435 Euro. Dazu bekomme ich monatlich Fahrtkosten ausbezahlt von ca. 40 Euro. Als Zeitungszusteller ist man auf Mobilität angewiesen und mit den Fahrtkosten sollen die anfallenden Ausgaben gedeckt werden. Meine Chefin meint, dass das Jobcenter die Fahrtkosten nicht anrechnen darf, weil sie gpr den Erhalt meines Arbeitsplatzes wichtig sind. Stimmt das?
hartz4hilfthartz4.de 6. März 2017 um 9:47
Fahrtkosten werden normalerweise nicht als Einkommen bei Hartz 4 angerechnet, da sie die tatsächlichen Kosten decken sollen.
Manuela 9. März 2017 um 16:30
ich hb ab da auch mal eine frage.
nin alleinstehend und beziehe hatz4, nun könnte ich einen 450€ job annehmen.
ich weiss das mir von den 450 euro , 170 euro als zuverdienst bleiben, aber da ich 5 tage die woche zum arbeiten muss, würde ich ein monatsticket benötigen,
dieses ticket kostet hier im monat für eine zone 65,70€
bekomme ich dieses geld vom jobcenter? arbeitgeber zahlt keine fahrkosten.
danke für eine zeitnahe antwort.
hartz4hilfthartz4.de 13. März 2017 um 13:43
normalerweise kann das möglich sein. Wenden Sie sich bitte an Ihr Jobcenter, um sicherzugehen.
Andy 15. März 2017 um 5:43
Das Jobcenter wird sagen, dass diese 65,70€ ja von den 170 € bezahlt werden können .
Ähnlicher Fall war bei meinem Bekanntenkreis sogar bei einem 1,25€ Job (6 Monatige Zwangsmaßnahme) !!!!!!!!!!!!!!!!! (37,50€ /woche “verdient” x 4 Wochen = 150 € / Monat “verdient”), davon musste/sollte/hatte Sie ein etwa 60 € Bus-Monatsticket kaufen um zu Ihrem “1,25€ Job zu gelangen”, bleibt ein HOHN-“LOHN” von 90 € (NEUNZIG !!!!! € für 4×30 Std.= 120 STD mtl. arbeiten !!!!!!!!!!
Ergibt einen “Stundenlohn” von FETTEN 75 CENT !!!!!!!!!!!!
Zitat Bruce Darnell ……. “Das ist die Wahrheit”
Kubens 20. März 2017 um 11:56
können Sie mir bitte sagen, ob die Kilometerpauschale des Jobcenter nur für eine Strecke (z.B. Zur Arbeitsstelle) berechnet werden darf?
Konkrete Situation – Mein Partner arbeitet voll und hat einen täglichen Arbeitsweg von 39km PRO Strecke. Das Jobcenter berücksichtigt lediglich 39km, statt der tatsächlichen 78km die er täglich fahren muss. Ist das erlaubt?
hartz4hilfthartz4.de 20. März 2017 um 12:55
Hallo Kubens,
normalerweise ist dies nicht zulässig, wenn Ihr Partner grundsätzlich einen Anspruch auf Fahrtkostenerstattung hat. Um Ihre Situation beurteilen zu können, wären allerdings Hintergrundinformationen hilfreich, also welche Argumente seitens des Jobcenters als Grundlage hierfür dienen.
Tina S. 22. März 2017 um 12:54
Guten Tag zusammen, zur Zeit bekomme och jch alg 1 werde aner ab September Alg 2 bekommen. Nun habe ch eine zusage für einen 450 Euro Job, mir ist bewusst dass hier das ganze auf den regelsatzt angerechnet wird….Allerdings habe ich einen Arbeitsweg von knapp 20 kilometern den ich afgrund der Arbeitszeit mit Pkw bewältigen muss….Bekomme ich eine Fahrtkostenpauschele???
hartz4hilfthartz4.de 27. März 2017 um 12:09
Fahrtkosten können in der Regel bei einem Minijob nicht abgesetzt werden. Fragen Sie jedoch noch einmal bei Ihrem Sachbearbeiter nach.
Sebastian. 22. März 2017 um 13:04
Hallo ich arbeite Teilzeit 20 Stunden die Woche und muss 4-5 mal die Wochen fahren Ich habe mal eine frage Habe für 6 Monate Fahrkosten bekommen 347.80€ Sind das was ich von Jobcenter bekommen und selber zahle ich 47.67€
Weiß aber nicht wie ich es danach machen soll weil die Monatskarte für den Zug und Straßenbahn Kostet insgesamt 395,47€ Kann ich danach die kompletten Fahrtkosten von Einkommen absetzen ?
hartz4hilfthartz4.de 27. März 2017 um 12:02
um Ihre Frage beantworten zu können, benötigen wir noch einige Informationen: Erhalten Sie nun aufstockend zu Ihrem Gehalt ALG 2? Oder fallen Sie komplett aus dem Hartz-4-Bezug heraus? Erhalten Sie kein Hartz 4 mehr, können Sie die Ihnen entstandenen Fahrkosten in Ihrer Steuererklärung angeben.
Sebastian. 27. März 2017 um 22:24
Hallo Ich erhalte aufstockend zum Gehalt Hartz IV/ alg2 zu
Ich arbeite Teilzeit 20 Stunden die Woche
Bekomme den 720 € brutto und wenn man die ganzen Abzüge abrechnet kommen da circa 580 raus
Das heiß ich bin der noch auf Hilfe angewiesen
hartz4hilfthartz4.de 3. April 2017 um 13:54
normalerweise können Sie die Fahrtkosten vom Einkommen absetzen, wenn Sie einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Übersteigen die Bruttoeinnahmen die 450-Euro-Grenze, so können Sie einen höheren Betrag als 100 Euro absetzen, wenn Sie den Verdienst beim Jobcenter nachweisen. Allerdings sollten Sie vorher beim für Sie zuständigen Jobcenter nachfragen, um sicherzugehen, welcher Betrag erstattet wird.
Patricia 31. März 2017 um 18:50
Hallo, mein Mann arbeitet bei einer Zeitarbeitsfirma als Kraftfahrer und bekommt pro Arbeitstag 12,-€ Fahrtkostenerstattung egal wie weit die Arbeitsstelle entfernt ist.. Das Jobcenter rechnet diese steuerfreie Erstattung als Einkommen und verlangt eine Auflistung in Tag und gefahrene Kilometer. Ist das rechtens?
hartz4hilfthartz4.de 3. April 2017 um 10:41
eine Fahrtkostenerstattung darf normalerweise nicht als Einkommen angerechnet werden, da diese nur die tatsächlichen Ausgaben deckt.
Patricia 10. April 2017 um 11:38
Hallo, gilt das auch für pauschale Fahrtkostenerstattung? Er verbraucht an manchen Tagen die 12,-€ ja nicht. Wenn zum Beispiel die Arbeitsstelle nur 5 km entfernt ist. Wie berechnet denn das Jobcenter die Fahrtkosten? Nur die Hinfahrt? Ein Rechenbeispiel würde mir helfen. Danke
hartz4hilfthartz4.de 10. April 2017 um 13:24
in diesem Fall kann Ihrem Mann vom Jobcenter nahegelegt werden, ein Fahrtenbuch zu führen, um die tatsächlichen Kosten für die Fahrt nachweisen zu können.
Christian K. 3. April 2017 um 17:59
Hallo, ich habe einen Mindestlohnjob mit 1066€ netto und fahre jeden Tag 110km insgesamt Fahrstrecke. Für 6 Monate zahlte mir die Arge Fahrkostenerstattung 260€. Ich wollte verlängern lassen, aber angeblich geht das nicht. Stattdessen soll ich mir einen anderen Job suchen. Wie lange gibt es diesen Zuschuss wirklich maximal?
hartz4hilfthartz4.de 10. April 2017 um 11:54
in der Tat ist eine Erstattung der Fahrtkosten vom Arbeitsamt normalerweise nur bis zu sechs Monaten vorgesehen.
Cetin 18. April 2017 um 20:37
Beginne ein Praktikum von 2 Wochen und die einfache Fahrt liegt bei 215km.
Möchte in den 2 Wochen pendeln.
Gibt es eine Höchstgrenze oder wird die komplett mit 0,20 angerechnet ?
Nachdem Praktikum wird es mit ziemlicher Sicherheit zu einem Sozialpflichtiges Arbeitsverhältnis kommen. Aktuell beziehe ich ALG2
hartz4hilfthartz4.de 19. April 2017 um 11:07
Hallo Cetin,
hat Ihr Sachbearbeiter/bzw. Vermittler dem Praktikum und der Pendelei zugestimmt, kann eine Fahrtkostenerstattung erfolgen. Dabei werden die tatsächlichen Kosten erstattet, es ist normalerweise also keine Höchstgrenze vorgesehen. Dabei ist allerdings auch entscheidend, wie viel Geld Sie bei Ihrem Praktikum erhalten.
Benjamin M. 26. April 2017 um 8:28
Zurzeit mache ich eine Umschulung zum Fachlagerist!
Ich habe am 10.05 meine Prüfung und ein Jobangebot ab dem 15.05!
Die stelle wäre nur als Produktionshelfer!
Habe ich das Recht, dort abzusagen? Ich meine: Möchte nicht in der Produktionshelfer arbeiten, sondern im Lager!
Darf das Jobcenter mir in dem Fall eine Sperre geben? Oder bin ich im Recht?
hartz4hilfthartz4.de 2. Mai 2017 um 12:15
wenn Sie eine Arbeitsstelle ablehnen, die grundsätzlich zumutbar ist, kann das Jobcenter eine Sanktion verhängen.
slex 28. April 2017 um 0:35
Hallo kurz Frage ich fange jetzt am 01,05,2017 neue Arbeit an würde dann ca 1300 netto verdienen hab 365 € Miete 100€ Raten abzahlung und jeden Monat 162 € fahrtkosten.
Könnte ich die 162 ,€ Mobatskarte Zug wieder bekommen vom Job center?
hartz4hilfthartz4.de 3. Mai 2017 um 8:16
Hallo Slex,
Sie können versuchen, sich bezüglich Ihrer Fahrtkosten auf § 16 des SGB 2 zu berufen, um diese erstattet zu bekommen. Das ist normalerweise bis zu sechs Monate nach Arbeitsaufnahme möglich. Wenden Sie sich dazu an Ihren Sachbearbeiter oder stellen Sie direkt einen entsprechenden Antrag.
Undine 5. Mai 2017 um 11:03
Sind Alg2 aufstocken (2kinder, 2 Erwachsene… ich in der Elternzeit und mein Partner geht auf Montage)
mein Partner muss diese Strecke von ca 400km mit dem privaten Pkw fahren.
Unterkunft zahlt quasi der AG eben, Sprit muss er zu dem jeweiligen Montageort selber tragen.
Also geht die Auslöse für den Sprit drauf. Übernimmt die arge dennoch einen Teil der Kosten?
hartz4hilfthartz4.de 8. Mai 2017 um 13:26
das ist im Prinzip möglich. Ihr Mann sollte sich an das zuständige Jobcenter wenden, um zu erfragen, ob eine Fahrtkostenerstattung gezahlt werden kann.
Jason 6. Mai 2017 um 17:04
Ich mache zur Zeit eine Ausbildung,
monatlicher neto Gehalt beiträgt 530€
Berufsausbildungsbeihilfe beiträgt 496€
Laut BAB bescheid sind davon nach Paragraph 63 SGB 3 479€ bedarf für Fahrtkosten, da ich täglich ca 50 Km zur Ausbildungsstätte hin und 50 Km zurück fahre. Die ARGE rechnet mir aber das gesamte BAB zum Einkommen und bekomme 163€ Freibetrag für fahrt kosten. Darf die Arge die leistungen vom BAB für deckung der Fahrtkosten mit zum Einkommen rechnen.
Wieviel steht mir den wirklich zu
Widerspruch war leider erfolglos.
Gehalt: 530€
BAB: 496€
Miete: 390€
Nachspeicher Heizung:. 90€
Fahrtkosten: 100km Täglich
Kfz Haftpflicht monatlich. 38€
Kann mir jemand der sich damit auskennt ausrechnen was mir angerechnet wird und wieviel mir noch zu steht.
hartz4hilfthartz4.de 8. Mai 2017 um 13:42
§ 11 a des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB 2) besagt, dass die Berufsausbildungsbeihilfe als Einkommen zu berücksichtigen ist. Ausgenommen von dieser Regel sind die in § 64 des SGB 3 angeführten Aufwendungen. Insofern ist die Reaktion des Jobcenters nachvollziehbar. Wenden Sie sich jedoch an einen Anwalt für Sozialrecht, um ganz sicherzugehen, dass die Berechnung korrekt ist.
Melle 8. Mai 2017 um 16:12
Hallo. Mein Mann und ich bilden eine BG. Ich bin ohne Arbeit und seit längerem Krank geschrieben. Mein Mann arbeitet Vollzeit und verdient rund 1300 € netto. Wir bekommen aufstockend 144 € vom JC. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht zur Arbeit meines Mannes. Er fährt täglich 64 km zur/von Arbeit mit seinem PKW. Das geht ganz schön ins Geld.
Da er meistens 4 Tage Woche hat fährt er im Monat quasi 18×64 km.
Die ersten 3 Monate gab es 20cent/km Fahrtkosten und nun nichts mehr, weil es das angeblich eben nur für 3 Monate gibt.
Durch den Übergang von Alg 2 zu Arbeit wurden 450 € überzahlt die wir monatlich von den 145 € die das Amt überweist wieder in 50 € raten zurück zahlen.
Also ca. 150€ Benzin+ 50€ rate ans JC fehlt jeden Monat und es ist so eng das mein Mann sich fragt wozu er das täglich macht.
Gibt es etwas Das die vom Amit uns falsch berechnen oder unterschlagen?
hartz4hilfthartz4.de 15. Mai 2017 um 11:43
ein Fahrkostenzuschuss wird meist tatsächlich nur für wenige Monate übernommen. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Sozialrecht, um zu klären, ob Ihnen eventuell Leistungen vorenthalten werden.
Isabell 9. Mai 2017 um 20:18
Hallo hartz4hilfthartz4.de Team,
ich (37, alleinlebend) beginne im August eine 3 jährige Ausbildung. Ich werde wahrscheinlich nicht aus den Leistungen rausfallen, da ich in den drei Jahren nicht genug verdiene. Nun meine Frage; muss das JobCenter für die gesamten drei Jahre die Fahrkosten übernehmen oder können die irgendwann sagen “nö, ist nicht mehr”?
Ich hatte so einen Fall schon mal, deswegen frage ich. Da haben sie für drei Monate die Fahrkosten übernommen und danach komplett gestrichen. Wenn das jetzt auch wieder so wäre, ist das rechtens? Was müsste ich dann tun?
hartz4hilfthartz4.de 15. Mai 2017 um 13:27
normalerweise sind die Fahrkosten im 100-Euro-Freibetrag des Einkommens nach § 11b des SGB 2 enthalten. Sollten Ihnen höhere Kosten entstehen, können Sie die Fahrtkosten in der Regel erstattet bekommen. Fragen Sie dazu jedoch konkret bei Ihrem Sachbearbeiter nach.
Sascha 23. Mai 2017 um 15:30
Eine Frage ich muss am Montag eine Umschulung Antreten ich muss jeden tag insgesamt 114 km am tag fahren da wollte ich mal fragen wie was der km preis bei dem job center es geht ja um schließlich um ca 2280 km im Monat
hartz4hilfthartz4.de 29. Mai 2017 um 11:44
wurde die Umschulung vom Jobcenter angeordnet oder steigert diese Ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz, so können Fahrtkosten mit 20 Cent pro Kilometer übernommen werden. Wenden Sie sich zur Klärung allerdings an Ihr zuständiges Jobcenter.
Tine 7. Juni 2017 um 9:34
Hallo, Ich habe vom Jobcenter eine Fahrtkostenpauschale berechnet die sich nur auf eine einfache Fahrt, also ohne Rückfahrt bezieht. Ist das richtig so?! Oder sollten Hin und Rückfahrt berechnet werden?!
hartz4hilfthartz4.de 7. Juni 2017 um 10:01
da beide Fahrten nötig sind, sollten normalerweise auch Hin- und Rückfahrt in die Rechnung einbezogen werden. Wenden Sie sich direkt an Ihren Sachbearbeiter, um das Problem zu klären.
Yasmin 19. Juni 2017 um 8:26
Wie stellt man den Antrag auf Fahrtkosten am besten schriftlich oder mündlich. Gibt es vielleicht irgendwo online ein Formular dafür?
hartz4hilfthartz4.de 20. Juni 2017 um 12:17
solch ein Antrag wird in der Regel formlos gestellt. Normalerweise erhalten Sie direkt von Ihrem Sachbearbeiter einen entsprechendes Formular, das Sie diesbezüglich ausfüllen können.
Sandra 29. Juni 2017 um 13:47
Guten Tag, mache eine Ausbildung und bekomme 450 € Ausbildungsvergütung und 150€ vom Jobcenter. Die Miete wird auch übernommen. Zahle monatlich 81,10 € für meine Schülermonatskarte. Ist es möglich die bisherigen Fahrkarten einzureichen und davon teilweise etwas erstattet zurückerstattet zu bekommen? MFG
hartz4hilfthartz4.de 10. Juli 2017 um 11:53
ggf. kann im Einzelfall auch eine Unterstützung bei den Fahrtkosten gewährt werden. Wenden Sie sich an Ihre Bearbeiterin im Jobcenter, um zu ergründen, inwiefern auch hierbei eine Unterstützung denkbar wäre.
Pham 4. Juli 2017 um 10:33
ich habe eine Frage, ich bin seit Anfang Juni arbeitslos und angemeldet bei ALG II. nach einer Woche schon habe ich Arbeit in Luxemburg gefunden, probegearbeitet und wurde eingestellt. Ich wohne in der Nähe von Trier, mein Arbeitsweg sind einfach 65km. Da ich aber erst im Juli Arbeitslohn erhalte, bekomme ich ALG II für den Juni. HAbe ich für den Juni auch Anrecht auf Fahrtkosten, da ich diese ja jeden Tag aus meinen Mitteln tragen muß?
PS: Bis heute habe ich weder ALG II noch Lohn erhalten!
hartz4hilfthartz4.de 10. Juli 2017 um 12:37
Hallo Pham,
ggf. kann auch bei Ihnen die Kilometerpauschale berücksichtigt werden. Wenden Sie sich für eine Prüfung an Ihren zuständigen Sachbearbeiter im Jobcenter.
Sabine 7. Juli 2017 um 13:47
ich bin alleinerziehend gehe 30h die Woche arbeiten. Vom Jobcenter bekomme ich aufstockend einen kleinen Zuschuss. Nun hat mir mein Arbeitgeber angeboten, mir die Umweltkarte monatlich als pauschal versteuertes Fahrgeld zusätzlich auszuzahlen (mit Ausweis auf meinem Gehaltsschein). Wird mir die Summe als Einnahme angerechnet? Im Prinzip handelt es sich hierbei doch “nur” um einen durchlaufenden Posten?
hartz4hilfthartz4.de 10. Juli 2017 um 13:24
entsprechende Fahrtkostenregelungen können als geldwerter Vorteil ggf. ebenfalls auf das Einkommen aufgeschlagen werden.
Flamming 12. Juli 2017 um 9:02
Hallo mein Sohn
bekommt vom Agentur für Arbeit 338,- Ausbildung Geld und 67,72 Euro Fahrgeld zur Ausbildung stelle und zur Berufsschule und das Job Center rechnet hier alles an 405,72 als einkommen dazu kommt noch das Kindergeld
ich bin der Meinung das er es nicht zum Lebensunterhalt hat da er es überweisen muss wegen seinen Monats ticket
hartz4hilfthartz4.de 17. Juli 2017 um 8:58
die Ausbildungsvergütung wird als Einkommen angerechnet. Da dieses insgesamt über dem Hartz-4-Regelsatz liegt, hat Ihr Sohn keinen Anspruch auf Hartz 4. Allerdings hat er die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen, sofern er Miete zahlen muss. Außerdem kann er eventuell auch Berufsausbildungsbeihilfe beantragen, wenn sein Einkommen nicht zum Leben ausreicht.
Mark B. 12. Juli 2017 um 15:04
Thema Wohnungssuche:
Bekomme ich die Fahrtkosten erstattet?
Was für belege muss ich dafür vorlegen?
hartz4hilfthartz4.de 17. Juli 2017 um 8:52
die Fahrtkosten zählen zu Wohnungsbeschaffungskosten und können vom Jobcenter tatsächlich erstattet werden. Dazu sollten Sie die Fahrscheine aufheben. Wenn Sie mit dem Auto zur Wohnungsbesichtigung fahren, fragen Sie am besten Ihren Sachbearbeiter, welche Nachweise er für die Fahrtkosten sehen möchte.
Dennis S. 16. Juli 2017 um 10:49
Hallo ich habe eine 3 jährige Tochter die 550 km weit weg wohnt, ich habe das gemeinsame Sorgerecht mit meiner Ex Freundin…
Ich Versuch natürlich meine Tochter 1 mal im Monat zu sehen oder das sie zu mir kommt.
Kann ich die Fahrtkosten auch beantragen, also mir wurde gesagt das es gehen könnte 1 mal im Monat.
Wie kann ich das den Beantragen gibt es dafür eventuell Formulare?
hartz4hilfthartz4.de 31. Juli 2017 um 10:53
wenden Sie sich diesbezüglich an das zuständige Jobcenter.
Gabi 17. Juli 2017 um 20:37
Ich trage als Nebenjob Post aus (monatlich ca 170 Euro).
Vom Arbeitgeber bekomme ich die dienstlich veranlassten Fahrten zwecks Austragen der Post (mit meinem privaten PKW) erstattet.
Das Jobcenter integriert diese Fahrgelderstattung in die 100 Euro Werbepauschale, welche ich frei habe (obwohl bekannt ist, dass es sich NICHT um Arbeitsweg handelt).
Im Endeffekt habe ich also nichts von der Fahrgelderstattung und muss das Benzingeld für die vom AG veranlassten Fahrten selbst tragen.
Falls dies tatsächlich eine neue Bestimmung ist (seit ca 2016 wie die Mitarbeiterin sagte), könnten Sie mir evtl. einen entsprechenden Paragraphen nennen?
Mit Dank im Vorraus und freundlichen Grüßen
hartz4hilfthartz4.de 31. Juli 2017 um 11:04
ein entsprechender Paragraph ist uns leider nicht bekannt.
Manuela 19. Juli 2017 um 15:16
Wir sind eine BG und meine Lebensgefährtin hat einen Teilzeitjob und bekommt vom AG die Fahrtkosten mit dem Auto bezahlt die außerhalb Bremens liegen. Jetzt muss sie zu einigen Filialen auch innerhalb Bremens mit Bus und Bahn und teilweise Auto fahren. Das erstattet die Firma nicht. Kann man diese Kosten beim Jobcenter geltend machen ?
hartz4hilfthartz4.de 3. August 2017 um 14:07
Sie können einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung beim Jobcenter stellen. Wird dieser bewilligt, zahlt das Jobcenter 20 Cent pro gefahrenen Kilometer oder erstattet die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel.
Arilesdra 19. Juli 2017 um 15:37
Habe seit einem Monat einen Minijob. Diesen Monat hatte ich 270€ Brutto, wovon ja 134€ anrechnungsfrei sein sollten. Allerdings muss ich ein Stück mit dem Zug und dann noch drei KM mit dem Fahrrad fahren. Hin- Rück zahl ich 5,40€, arbeite ab Juli 8 Tage im Monat, was 43,20 macht. Diesen Job hab ich mir hart erkämpft und bin dankbar das ich wenigsten das nun habe. Muss ich von den 134€ nun selber die Fahrrkosten zahlen? Die Fahrt zu meinem Therapeuten kostet mich schon jeden Monat 40€, weshalb ich mir schon oft überlegt hatte einfach abzubrechen. Aber die mach ich ja, um überhaupt arbeiten zu können. (Was ja das Amt trotzdem nicht juckt). Der Regelbedarf jedenfalls beinhaltet ja jedenfalls nur 25€ Verkehrskosten. Was sagt Ihr dazu?
hartz4hilfthartz4.de 3. August 2017 um 14:10
Hallo Arilesdra,
Sie können einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung stellen. Das Jobcenter genehmigt in der Regel eine Kilometerpauschale von 20 Cent oder übernimmt die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel.
Torsten Von R. 31. Juli 2017 um 14:57
Hallo , meiner Frau Die in Teilzeit arbeitet ,ist die kilometerpauschale verwehrt worden ,weil Eine Strecke zur Arbeit 13 km beträgt ,erforderlich seien aber laut Job center 25 km wegstrecke (hin)…..aber wenn ich einen Termin im Job center habe ,bei gleicher Entfernung wird erstattet ?….wenn wir jetzt keinen Pkw hätten ,würde meine Frau doch auch eine Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel bekommen ……das Auto haben wir auch aus eigenen Mitteln finanziert ,da wir sehr ländlich wohnen ,wo auch die Verkehrsmittel eingeschränkt sind ,zumindest bei manchen Zeiten,die sich aber mit der Arbeitszeit meiner Frau “beißen”….
Es heißt doch ,wenn man zu Minderung des Hartz 4 Bedarfs beiträgt,dann…..oder irre ich ? …danke Ihnen im vorraus…
hartz4hilfthartz4.de 8. August 2017 um 7:36
in Ihrem Fall bietet es sich an, einen Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Führen Sie dazu aus, warum die Fahrtkosten übernommen werden müssen. Hat dies keine positiven Auswirkungen, könnte ein Gang zum Anwalt helfen.
Pamela 1. August 2017 um 21:12
meine Tochter hat heute (01.08.2017) ihre Ausbildung angefangen. Um zum Arbeitsplatz und zur Berufsschule zu gelangen, braucht sie ein Monatsticket (71,11 €). Ihr Arbeitgeber möchte ihr 40 € für das Ticket erstatten.
Da ich leider nur Teilzeit arbeite und deshalb mit Harzt IV aufstocken muss, habe ich folgende Frage: Dürfen diese 40 € auf die Harzt IV Leistungen angerechnet werden?
hartz4hilfthartz4.de 8. August 2017 um 8:44
ein Zuschuss zu den Fahrtkosten von Arbeitgeber zählt nicht als Einkommen und darf dementsprechend nicht auf die Hartz-4-Leistungen angerechnet werden.
Metino 2. August 2017 um 16:45
Ich bin zur zeit pizza lieferant auf 450 Euro Basis und erhalte zuzüglich auf der abbbrechung Fahrtkosten in Höhe von ca 150 Euro diese jedoch nicht in meine eigene Tasche gehen da ich zunächst für die Sprit kosten in Vorkasse gehe laut meines leistubgsbescheid wurden diese jedoch als Einkommen berücksichtig dürfte doch nicht sein oder ? Dazu fällt mir auf das die auf ein gesamt einkommen von 650 euro netto kommen
hartz4hilfthartz4.de 8. August 2017 um 8:55
Hallo Metino,
Fahrtkosten müssen durch den Arbeitgeber als solche kenntlich gemacht werden. Diese dürfen vom Jobcenter allerdings nicht als Einkommen angerechnet werden.
Roland K. 10. August 2017 um 23:10
Ich habe nach langer Zeit der Arbeitslosigkeit einen Job über eine Zeitarbeitsfirma gekriegt. Der Einsatzort ist zwar mit dem ÖPNV zu erreichen, einfache Fahrt allerdings 100 Minuten, mit dem Auto 30 Minuten. Die ZAF setzt nur ein sehr geringes Fixgehalt an, allerdings zahlen sie 18,- € pro Tag an Fahrtkosten. Ich werde weiterhin aufstocken müssen. Werden die 18,- € vom Jobcenter als Teil des Gehalts angesehen oder nicht?
hartz4hilfthartz4.de 14. August 2017 um 8:22
Fahrtkosten, die vom Arbeitgeber übernommen werden, dürfen vom Jobcenter nicht als Gehalt angerechnet werden.
Anja 11. August 2017 um 18:17
Hallo…Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern, bekomme nur für mich Hartz4, für die Kinder Wohngeld…wir waren bei einer Mutter Kind Kur gewesen und habe bei der Krankenkasse das Fahrgeld erstattet bekommen…wird mir das angerechnet oder darf ich mal ausnahmsweise alles behalten? Lg
hartz4hilfthartz4.de 14. August 2017 um 8:25
da es sich dabei um die Fahrtkosten handelt, die Sie zuvor aus eigener Tasche zahlen mussten, dürfte das Jobcenter Ihnen diese nicht anrechnen.
JANA 31. August 2017 um 8:15
Ich beziehe Hartz 4 und habe ein Kind, der eingeschult wird. Jedoch habe ich ein Problem. Ich müsste mir und ihm eine Monatskarte kaufen, um mit ihm in die 2 km entfernte Schule zu gehen. Das wären rund 86 Euro, die ich zahlen müsste. Ich hab Arthritis in den Knien und bin allgemein nicht in guter Verfassung. Mein Kind will ich nicht alleine zur Schule schicken. Wir sind in einer Großstadt und ich habe da meine Bedenken. Hab bereits Übernahme von Fahrtkosten beantragt, jedoch eine Absage bekommen, woraufhin ich Widerspruch eingelegt habe. Die Schule zahlt auch keine Fahrtkosten. Bin alleinerziehend und weiß mir nicht mehr zu helfen. Habe ich denn Anspruch auf die Fahrtkosten? Auf welche Paragraphen kann ich mich bei der Begründung des Widerspruchs berufen?
hartz4hilfthartz4.de 4. September 2017 um 8:33
Sie haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Bildung und Teilhabe zu stellen. Weitere Informationen lesen Sie hier https://www.hartz4hilfthartz4.de/leistungen-fuer-bildung-und-teilhabe/
Barbara 11. September 2017 um 20:33
ich stocke seit einem Jahr mit Hartz 4 auf als Selbstständige auf. Nun kann ich eine Stelle mit 10 Stunden wöchentlich antreten. Muss das Jobcenter die Fahrtkosten übernehmen? Die Stelle ist ca. 20 Kilometer von meinem Wohnort entfert.
hartz4hilfthartz4.de 4. Oktober 2017 um 13:47
dies ist grundsätzlich möglich. Dazu sollten Sie einen Antrag beim Jobcenter stellen. Pro Kilometer können Sie sich 0,20 Euro oder die Fahrtkosten für die öffentlichen Verkehrsmittel anrechnen lassen.
Lilija S. 16. September 2017 um 19:58
Ich habe zwar eine andere Frage, aber vielleicht können Sie mir auch helfen. Ich habe eine Teilzeitstelle
und bekomme noch Alg. II als Aufstockung. Mein AG zählt jeden Monat zusammen mit dem Lohn ein Garagengeld ( ich miete eine Garage). Dieser Betrag wird von Jobcenter als Einkommen angerechnet. Zählt das Garagengeld als Einkommen? Vielen Dank.
hartz4hilfthartz4.de 4. Oktober 2017 um 15:11
Hallo Lilija,
sofern dieses nicht als Fahrtkostenpauschale gekennzeichnet ist, kann dieses Geld durchaus als Einkommen angerechnet werden.
Yvonne 19. September 2017 um 20:11
Hallo…ich bin alleinerziehende Mutter von einer Tochter, drei Jahre. Beziehe gerade Alg ll und bekomme nächsten Monat einen Job für 25 Stunden mit 1140 Euro Brutto. Es sind hin und zurück ungefähr 45 km. Steht mir Fahrgeld für die erste Zeit zu? Wenn ja wieviel und wie lange?
hartz4hilfthartz4.de 9. Oktober 2017 um 7:21
ob und wie viel Fahrgeld Ihnen zusteht, können Sie bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter erfragen. Das Fahrgeld beträgt generell 20 Cent pro Kilometer. Bei einer unangemessenen Höhe kann das Jobcenter allerdings verlangen, dass Sie auf die öffentlichen Verkehrsmitteln ausweichen.
Raimond 28. September 2017 um 18:00
Wird das Kilometergeld auf Hartz 4 angerechnet? Genau vor diesen Problem stehe ich jetzt. Weiß nicht was machen soll. Vorweg, ich bin Aufstocker. Habe feste Arbeit Nachts als Kurierfahrer mit eignen Auto. Meine Firma zahlt jeden Monat Kilometergeld 160 Euro. Für Kilometer eben und Benzinkosten.
Jobcenter hat nun die 160 Euro bei Ihren Berechnungen mit angerechnet. Rechtens oder nicht? War heute in der Hoffnung auf Friedliche Einigung noch mal beim Jobcenter gewesen , aber nichts bei raus gekommen.
Ich habe eben hier auf diesen Artikel hingewiesen und wurde aber nur ausgelacht.
“Eine besonders wichtige Entscheidung zum Thema „Kilometerpauschale bei Hartz 4“ traf im September 2014 das Sozialgericht Detmold (Az.: S 18 AS 871/12).
Laut dem Gericht sei diese Form der Kostenerstattung nichts anderes, als wenn der Arbeitgeber der Hartz-4-Empfängerin die Fahrtkosten nicht als Kilometerpauschale bezahlt, sondern ihr ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt habe. In diesem Fall hätte auch nicht von einem Einkommen gesprochen werden können.”
Nach Aussage Jobcenter , Kilometergeld was Firma zahlt nicht gleich Kilometergeld. Weil 1 Person erfolgreich geklagt hat. Heißt aber nicht das für alle gilt.
Die Bescheide es gibt 2 sind 4 Tage alt. Ich möchte in Widerspruch gehen, weiß aber nicht was schreiben sol. Über solch ein Artikel da lachen die nur.
hartz4hilfthartz4.de 16. Oktober 2017 um 7:44
das Kilometergeld darf nicht auf den Regelsatz angerechnet werden. In Ihrem Fall sollten Sie am besten einen Anwalt einschalten.
Sabrina 30. September 2017 um 14:31
Hallo, ich gehe wieder arbeiten und verdiene netto 1030 Euro und bekomme für meinen 8 -jährigen Sohn 192 Euro Kindergeld.
Steht mir dann auch eine Aufstockung zu? Denn wenn Miete und Strom bezahlt ist bleibt soviel auch nicht übrig. Und die Fahrt zur Arbeit sind auch jedes Mal 30 Kilometer
hartz4hilfthartz4.de 16. Oktober 2017 um 8:06
mit unserem Hartz-4-Rechner https://www.hartz4hilfthartz4.de/hartz-4-rechner/ können Sie Ihren Anspruch auf ALG 2 ermitteln.
Linus T. 2. Oktober 2017 um 18:44
ich habe eine Frage, wann reicht man den Antrag wegen der Fahrtkostenerstattung am besten ein?
((Situation: Arbeitsaufnahme Minijob seit Ende September- Ende Dezember (also befristet)),
kann ich das auch im voraus machen?
Und gibt es speziell vom Jobcenter einen Mustervordruck, den man sich ausdrucken kann?
hartz4hilfthartz4.de 16. Oktober 2017 um 8:41
dazu sollten Sie sich am besten an das zuständige Jobcenter wenden.
Vadim M. 10. Oktober 2017 um 15:08
hatte im 2016 Harz 4 und gleichzeitich Nebenjob mit privatem Auto. Habe da monatlich 115,68 Euro als Bruttolohn und 120 Euro als km-Geld pauschale gekriegt. Also zur Ueberweisung war 235,68 Euro. Nach alle Abrechnungen des Arbeitsamts habe ich von 235,68 Euro nur 103,14 gekriegt. Also 100 Euro Freibetrag und 20% von 15,68 Euro. Und kein Zent mehr.
Hat Arbeitsamt Recht, dass ich nichts von km-Geld pauschale gekriegt?
hartz4hilfthartz4.de 16. Oktober 2017 um 9:59
die Berechnung scheint korrekt zu sein.
Vadim M. 26. Oktober 2017 um 17:37
Aber Arbeitsamt hat km-Geld pauschale bei sich gelasen und ьшк gar nicht ausgezahlt. Das heisst Spritkosten muss ich selbst beyahlen. Und wenn ich Spritkosten selbst bezahle, dann bleibt von meinem Freibetrag gar nichts. Finden Sie diese Situation richtig, dass ich kostenlos arbeiten muss?
hartz4hilfthartz4.de 27. Oktober 2017 um 11:50
bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das zuständige Jobcenter oder nehmen Sie sich im Zweifelsfall einen Anwalt.
Jacky 19. Oktober 2017 um 15:49
habe einen Widerspruch eingereicht für eine Aufstockung (bin selbstständig), da ich eine Ablehnung bekam (schon das zweite Mal in diesem Jahr – falsche Berechnung😐). Ich lag darüber mit meinem Einkommen, aber nur weil der Bescheid falsch berechnet wurde. Und nun warte ich schon seit 3 1/2 Monate auf eine neue Berechnung. Meine letzte abschließende EKS hatte ich auch schon abgegeben und warte auch schon 3 1/2 Monate auf einen entgültigen Bescheid bzw Berechnung. Meine Frage: Wie lange darf sich das JobCenter zeit lassen für eine Bearbeitung vom Widerspruch und für eine abschließende EKS?
hartz4hilfthartz4.de 27. Oktober 2017 um 9:41
generell darf sich das Jobcenter maximal drei Monate Zeit nehmen, um den Widerspruch zu bearbeiten. Kurz vor Ablauf der Frist können Sie beim Jobcenter Druck machen und darauf hinweisen, dass die drei Monate fast abgelaufen sind. Ist die Frist abgelaufen, können Sie eine Untätigkeitsklage stellen.
Jessica R. 20. Oktober 2017 um 15:55
Ich habe heute einen Bescheid bekommen in dem die Fahrtkosten meines Mannes nachberechnet wurden. Ich war sehr schockiert da die Nachzahlung sehr gering war. Darauf hin habe ich unsere Jobcenter Mitarbeiterin kontaktiert und gefragt warum das nur so wenig ist da ich laut meinen eigenen Berechnungen wesentlich mehr bekommen hätte sollen. Nun erklärte sie mir das der Kilometerstand nur bei 0,10 €, liegen würde.
hartz4hilfthartz4.de 27. Oktober 2017 um 10:07
üblich ist eine Kilometerpauschale von 0,20 Euro. Sie können gegen den Bescheid einen Widerspruch einlegen. Im Zweifelsfall können Sie auch einen Anwalt konsultieren.
E. L. 10. November 2017 um 0:12
Hallo, ich kann einen 450 Euro Job beginnen, bei dem ich allerdings 2 x 2 Std wchtl arbeiten müßte und nur 200 Euro verdiene. an Fahrtkosten habe ich allerdings 40 Euro in etwa. Bei 200 Euro bleiben mir 120 Euro minus die Fahrtkosten 80 Euro. Ist das so richtog gerechnet oder erhalte ich noch Fahrgeldzuschuß bzw. Pauschalen und wie rechne ich das? Pro Fahrt kostet es mit den öffentlichen 2, 50 Euro und 5 pro Einsatz. Es sind ca 9 km einfache Strecke.
hartz4hilfthartz4.de 13. November 2017 um 8:57
das Jobcenter kann Ihnen die Fahrtkosten erstatten. Es wird 20 Cent pro gefahrenem Kilometer gezahlt oder die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel werden übernommen.
Petra 22. November 2017 um 15:28
Hallo ich habe seit Oktober einen 450euro job.Bin jeden Tag mit meinen auto für ein paar Stunden unterwegs mein Arbeitgeber zahlt mir die Benzin kosten monatlich.Nun hat das Jobcenter mir das als Einkommen angerechnet. Ist das rechtens das sie mir die benzinkosten anrechnen???.
hartz4hilfthartz4.de 27. November 2017 um 8:49
Fahrtkosten, die vom Arbeitgeber gezahlt werden, dürfen Ihnen nicht als Einkommen angerechnet werden.
Carlos A. 28. November 2017 um 9:26
ich hatte Pendelfahrten beantragt bei JobCenter Siegburg.
dazu sagen sie ,dass ich zu viel verdienen wurde (2.343,00 Euro Brutto ).
Ich muss jeden Tag 190 Km fahren Hin und zurück.
Dürfen sie das ablehnen?
hartz4hilfthartz4.de 4. Dezember 2017 um 8:02
wenn Sie aufgrund Ihres Einkommens keinen Anspruch auf Leistungen vom Jobcenter haben, kann dieses die Fahrtkosten ablehnen. Im Zweifelsfall können Sie sich an einen Anwalt wenden.
Christina 29. November 2017 um 14:58
Ich mache aktuell eine von meinem Jobcenter angeordnete Maßnahme und habe das Thema Fahrkostenübernahme von Anfang an angesprochen. Dimmerweise habe ich keinen schriftlichen Antrag damals gestellt. Mein Berater hat mir damals gesagt, dass bei der Entfernung die Kosten nicht übernommen werden. Die Bildungsstätte liegt in ca. 2 km Entfernung von meiner Wohnung. Ich muss allerdings auf dem Weg dorthin jeden Morgen noch meine Tochter (8 J.) zur Schule bringen und Nachmittag sie von der Schule abholen, was für mich einen Umweg von + ca. je 2 km bedeutet. In unserer Stadt gibt es keine ÖV, sodass ich mit dem alten Auto meiner Eltern fahre. Bei uns in der Schule gibt es Menschen, die nicht mal 1 km. entfernt von der Schule wohnen, sie kriegen trotzdem die Kosten erstattet, da sie aus benachbartem Ort kommen (die Schule liegt an der Stadtgrenze).
Nun möchte ich jetzt rückwirkend einen Antrag auf die Fahrkostenübernahme stellen und möchte erfahren, ob es eine auf der Entfernung basierende Regelung bei der Übernahme der Fahrkosten gibt bzw. wie kann ich meinen Antrag am sinnvollsten begründen?
hartz4hilfthartz4.de 4. Dezember 2017 um 8:54
leider dürfen wir keine Rechtsberatung geben. Bitte wenden Sie sich daher an einen Anwalt für Sozialrecht.
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