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Timestamp: 2016-10-21 20:11:18+00:00

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4A_502/2013 (18.02.2014)
4A_502/2013 � � Urteil vom 18. Februar 2014
A.a.�Am 20. Februar 2003 schlossen X.________ (Kl�ger, Beschwerdef�hrer) als Verk�ufer und Z.________ als K�ufer einen Kaufvertrag �ber die Aktien der damaligen X.________ AG ab. Als Kaufpreis f�r s�mtliche Aktien vereinbarten die Parteien aufgrund der �berschuldung der X.________ AG den symbolischen Betrag von Fr. 20.--. Im Kaufvertrag wurde festgehalten, dass der Kl�ger gegen�ber der X.________ AG eine Kontokorrentforderung im Betrag von Fr. 1'502'764.-- habe, die per 31. Dezember 2002 aufgrund eines entsprechenden Forderungsverzichts des Kl�gers auf Fr. 648'241.-- reduziert wurde. Eine weitere Anpassung dieser Forderung wurde f�r den Fall vorbehalten, dass sich der Saldo der Debitoren, Kreditoren und angefangenen Arbeiten bis zum Vorliegen der revidierten Jahresrechnung 2002 ver�ndern sollte. Insbesondere blieb die Verrechnung der Kontokorrentforderung mit einem den (provisorischen) Betrag von Fr. 2,15 Mio. �bersteigenden Bilanzverlust gem�ss revidiertem Jahresabschluss 2002 vorbehalten. Die Vertragsparteien einigten sich weiter darauf, dass das im Zusammenhang mit der Realisierung der �berbauung L.________ von der M.________ AG der X.________ AG geschuldete Reuegeld im Betrag von Fr. 2,8 Mio. f�r die R�ckzahlung des sogenannten Pool-Darlehens verwendet werden soll, das der X.________ AG von verschiedenen Personen gew�hrt worden war. Schliesslich verpflichtete sich der K�ufer, den Betriebskredit der X.________ AG bei der Bank S.________ dergestalt umzufinanzieren, dass diese die vom Kl�ger daf�r geleisteten Sicherheiten freigibt.
A.b.�Im Mai 2003 erhielt die X.________ AG den Revisionsbericht ihrer damaligen Revisionsstelle P.________ AG f�r das Gesch�ftsjahr 2002, worin der Generalversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2002 mit einem Bilanzverlust von Fr. 3'002'126.10 empfohlen wurde. Die X.________ AG bem�ngelte mit Schreiben vom 22. Mai 2003 den Revisionsbericht und forderte bei der Revisionsstelle eine Neubeurteilung. Diese legte mit Schreiben vom 21. August 2003 ihr Mandat nieder. Ihre Nachfolgerin, die O.________ AG, erstattete am 7. Januar 2004 einen weiteren Revisionsbericht f�r das Gesch�ftsjahr 2002, aus welchem sich ein Bilanzverlust von Fr. 4'940'146.-- ergab.
A.c.�Die X.________ AG wurde am 14. November 2003 in Y.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) umfirmiert.
A.d.�Mit Schreiben vom 16. Februar 2004 an den Kl�ger genehmigte Z.________ zwar den Kaufvertrag, machte jedoch unter Verweis auf die aus seiner Sicht unrichtig dargestellte Verm�genslage geltend, er werde weder eine neue Sicherheit f�r den Betriebskredit der Beklagten leisten noch irgendwelche Auszahlungen an den Kl�ger vornehmen. Dessen Kontokorrentforderung sei im �brigen durch die Ausgleichung der Saldo�nderungen bei den Debitoren, den Kreditoren und den angefangenen Arbeiten untergegangen und an deren Stelle sei eine Kontokorrentforderung der Beklagten in H�he von Fr. 1'426'346.10 entstanden.
B.a.�Mit Klage vom 13. April 2007 beim Kantonsgericht Zug forderte der Kl�ger von der Beklagten Fr. 2 Mio. nebst Zins.
Das Kantonsgericht holte bei H.________, dipl. Wirtschaftspr�fer und Mitglied der Gesch�ftsleitung der W.________, eine Buchhaltungsexpertise zum Bilanzfehlbetrag und zum Stand des Kontokorrentkredits des Kl�gers per 31. Dezember 2002 ein. Das Gutachten wurde am 14. Juli 2009 und ein Erg�nzungsgutachten am 23. M�rz 2010 erstattet.
Mit Urteil vom 23. Januar 2012 wies das Kantonsgericht Zug die Klage ab, unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten des Kl�gers.
B.b.�Gegen dieses Urteil erhob der Kl�ger Berufung beim Obergericht des Kantons Zug. Dieses wies die Berufung mit Urteil vom 3. September 2013 ab, soweit darauf eingetreten wurde, unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten des Kl�gers.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Kl�ger dem Bundesgericht, das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 3. September 2013 aufzuheben und seine Klage gutzuheissen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die Kontokorrentforderung in der H�he von Fr. 648'241.-- nebst Zins zu 5 % seit 24. Februar 2005 zu bezahlen. Subeventualiter sei das Verfahren an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit diese neu entscheide; alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen f�r alle Instanzen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
Der Beschwerdef�hrer hat unaufgefordert eine Replik, die Beschwerdegegnerin eine Duplik eingereicht.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 18. November 2013 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
1.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Begr�ndung der Beschwerde hat in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 400).
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5 S. 401). Wird dem kantonalen Gericht Willk�r in der Ermittlung des Sachverhaltes vorgeworfen, so hat die beschwerdef�hrende Partei zudem darzutun, dass die willk�rlichen Feststellungen erhebliche Tatsachen betreffen und sich auf den Entscheid ausgewirkt haben, rechtfertigt sich dessen Aufhebung doch von vornherein nur, wenn er sich nicht nur in einzelnen Punkten seiner Begr�ndung, sondern auch im Ergebnis als verfassungswidrig erweist (BGE 131 I 217 E. 2.1 S. 219; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 128 I 177 E. 2.1 S. 182; je mit Hinweisen).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1 S. 398). Soweit die Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255, 396 E. 3.1 S. 399).
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 131 I 57 E. 2 S. 61, 467 E. 3.1 S. 473 f.). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche grundlos ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 130 I 258 E. 1.3 S. 261).
1.3.�Diesen Begr�ndungsanforderungen vermag die Beschwerdeschrift �ber weite Strecken nicht zu gen�gen.
Grundlage f�r die Forderung des Beschwerdef�hrers ist der Aktienkaufvertrag vom 20. Februar 2003, insbesondere die Ziffern:
Der Verk�ufer hat gegen�ber der X.________ AG eine Kontokorrent-Forderung (Aktion�rsdarlehen) im Betrag von Fr. 1'502'764.00. Diese Kontokorrent-Forderung wird entsprechend der Beilage 4 valuta 31.12.2002 angepasst. Nach dieser Anpassung betr�gt diese Forderung Fr. 648'241.00. Dieses Guthaben kann sich durch Saldover�nderungen von Debitoren, Kreditoren und angefangenen Arbeiten bis zum Vorliegen der revidierten Jahresrechnung 2002 noch ver�ndern, insbesondere ist eine Verrechnung mit dem Bilanzverlust gem�ss Ziff. 4.6. m�glich.
Vom Kontokorrentguthaben ist ein Teilbetrag von Fr. 150'000.00 innert 10 Tagen nach Vertragsabschluss zur�ckzuzahlen. Im Mehrbetrag bleibt dieses Guthaben stehen. Es ist ab 1.1.2003 mit 3 % (drei Prozent) zu verzinsen und in halbj�hrlichen Raten �ber drei Jahre zu amortisieren, erstmals per 31. Dezember 2003. Auf eine Sicherstellung wird verzichtet.
Unter den Parteien herrscht Einigkeit dar�ber, dass die R�ckzahlung des Pool-Darlehens von der Realisierung der Ueberbauung L.________ und der in diesem Zusammenhang geschuldeten Reuegeldzahlung abh�ngig ist. Die Darlehens-R�ckzahlung erfolgt aus diesem Reuegeld.
Ergibt der revidierte Jahresabschluss 2002, welcher bis 31.03.03 vorliegen muss, wider Erwarten ein anderes Ergebnis als der provisorische Jahresabschluss in Beilage 4, so wird die Differenz zum Bilanzverlust im Betrag von 2.15 Mio. �ber das Kontokorrent X.________ ausgeglichen. Die Zustimmung zur Ab�nderung des Forderungsverzichts X.________ wird von beiden Seiten gegeben. Das gilt insbesondere f�r die Forderungen der Herren D.________, E.________ und F.________. Falls diesen Herren mehr bezahlt werden muss, als im Jahresabschluss 2002 ber�cksichtigt, so geht der Mehrbetrag zulasten des Kontokorrentes.
Zeigt sich im Verlaufe des Jahres 2003, dass Kreditoren, die im Jahresabschluss 2002 aufgef�hrt sind, nicht anfallen (z.B. Darlehenszinsen), so werden diese zun�chst mit Debitoren verrechnet, die anfallen, aber in der Jahresrechnung 2002 nicht aufgef�hrt sind. Was �brig bleibt, wird dem Kontokorrent X.________ gutgeschrieben."
Feststellungen der Vorinstanz zum tats�chlichen Willen der Vertragsparteien betreffend den Inhalt des Vertrages fehlen. Aufgrund ihrer Ausf�hrungen, namentlich der Hinweise auf das, was gem�ss den Angaben des Gutachters der Regel entspreche, ist davon auszugehen, dass sie den Kaufvertrag normativ auslegte. Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt zwar, die Vorinstanz habe sich nicht einmal die M�he genommen, den Parteiwillen zu definieren, ohne aber eine eigentliche R�ge betreffend ungen�gend festgestelltem Sachverhalt zu erheben (vgl. E. 1.2). Die objektivierte Auslegung kann das Bundesgericht als Rechtsfrage frei pr�fen, wobei es an Feststellungen des kantonalen Gerichts �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 f. mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer geht wie bereits vor der Vorinstanz davon aus, ihm stehe gegen�ber der Beschwerdegegnerin eine Forderung von Fr. 2'368'241.-- zu, welche er zur Verkleinerung des Prozessrisikos auf Fr. 2 Mio. reduziert hat. Der Betrag ergibt sich, indem dem (provisorischen) Bilanzverlust von Fr. 2'150'000.-- gem�ss Ziffer 4.6 des Kaufvertrages folgende Positionen zu Gunsten des Beschwerdef�hrers gegen�ber gestellt werden:
Bereinigte Kontokorrentforderung�������Fr.����������648'241.--
Aufrechnung Verzicht Pool-Darlehen (inkl. Zins)�������Fr.����������660'000.--
Aufrechnung andere Kreditorenverzichte�������Fr.����������410'000.--
L.________-Reuegeld�������Fr.�������2'800'000.--
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, in Ziffer 4.4 des Aktienkaufvertrages sei festgehalten worden, dass er gegen�ber der Beschwerdegegnerin im Sinn eines Aktion�rsdarlehens eine offene Kontokorrentforderung in der H�he von Fr. 1'502'764.-- habe. In Kenntnis der Probleme sei diese Forderung auf Fr. 648'241.-- reduziert worden. Parallel zum Aktienkaufvertrag sei es zu einer Vereinbarung mit der M.________ AG betreffend ein Reuegeld f�r die �berbauung L.________ �ber Fr. 2,8 Mio. gekommen. Dieses Reuegeld sei in der massgebenden Bilanz gem�ss Aktienkaufvertrag nicht enthalten gewesen, in der Folge jedoch effektiv bezahlt worden, womit sich die Bilanzsituation bei der Beschwerdegegnerin gegen�ber dem provisorischen Abschluss 2002 vom 13. Februar 2003 nachtr�glich um diesen Betrag verbessert habe. Sodann habe sich die Bilanzsituation im erw�hnten Sinne um weitere Fr. 550'000.-- (bzw. inklusive Zinsen um Fr. 660'000.--) verbessert, indem die Beschwerdegegnerin mit den Gebern des sog. Pool-Darlehens eine Reduktion um diesen Betrag h�tte vereinbaren k�nnen. In Ziffer 4.6 des Aktienkaufvertrages sei vereinbart worden, dass die Differenz zwischen dem provisorischen und dem definitiven Jahresabschluss �ber das Kontokorrent X.________ ausgeglichen werde. Da sich die Bilanzsituation der Beschwerdegegnerin, aufgrund des Reuegeldes und des Forderungsverzichts um Fr. 3,35 Mio. verbessert habe, f�hre dies gem�ss Ziff. 4.6 des Aktienkaufvertrages zu einer Erh�hung der entsprechenden Kontokorrentforderung um den genannten Betrag.
Aus Ziffer 4.4 in Verbindung mit Ziffer. 4.6 des Aktienkaufvertrages ergibt sich, dass die durch den Forderungsverzicht auf Fr. 648'241.-- reduzierte Kontokorrentforderung des Beschwerdef�hrers weiteren Anpassungen unterliegen sollte, und zwar nach Massgabe davon, inwieweit die revidierte Jahresrechnung bei den Bilanzposten Debitoren, Kreditoren und angefangene Arbeiten vom provisorischen Jahresabschluss 2002 abweichen w�rde.
4.1.�Gest�tzt auf das Gutachten und das Erg�nzungsgutachten der W.________ (nachfolgend: Gutachten bzw. Erg�nzungsgutachten) nahm das Kantonsgericht und mit ihm die Vorinstanz an, die Korrektur aus diesen drei Bilanzpositionen betrage Fr. 2'030'655.45 (Debitoren: Fr. 414'553.--, Kreditoren: Fr. 258'102.45, angefangene Arbeiten: Fr. 1'358'000.--). Negative Saldo�nderungen in diesem Umfang f�hrten somit zum vollst�ndigen Untergang der Kontokorrentforderung �ber Fr. 648'241.--.
Die Vorinstanz setzte sich einl�sslich mit der Kritik des Beschwerdef�hrers am Gutachten auseinander, namentlich dass dieses der Beurteilung nicht den Bericht der urspr�nglichen Revisonsstelle P.________ AG zugrunde gelegt habe, sondern den Bericht der anschliessend eingesetzten Revisionsstelle O.________ AG, zumal es sich bei letzterer um die (ehemalige) Treuh�nderin der Beschwerdegegnerin gehandelt habe und diese daher nicht unabh�ngig gewesen sei. Sie ging desgleichen auf den Vorwurf ein, dass der Gutachter auch juristische Fragen beantwortet habe. Die Vorinstanz kam sodann zum Schluss, das Gutachten enthalte keine Unklarheiten und sei nachvollziehbar. Bereits das Kantonsgericht habe zutreffend festgehalten, der Gutachter habe der pauschalen Kritik, er stelle bei den nicht verbuchten Kreditoren auf die Behauptungen der O.________ AG ab, im Erg�nzungsgutachten Rechnung getragen und jeden fehlenden Kreditor einzeln gepr�ft.
4.2.�Die Beurteilung der Differenzen in den genannten Bilanzpositionen betrifft eine Frage der Beweisw�rdigung, in welche das Bundesgericht nur eingreift, wenn sie willk�rlich ist, was in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen ist (E. 1.2). Zudem ist vorliegend massgeblich, dass die Vorinstanz die Akten - namentlich die vorhandenen Revisionsberichte - nicht direkt w�rdigte, sondern daf�r ein Gutachten beizog. Bez�glich der W�rdigung von Gutachten durch die kantonalen Instanzen ist dabei zus�tzlich zu beachten, dass ein Gericht in Fachfragen nur aus triftigen Gr�nden von einem Gerichtsgutachten abweichen darf. Es hat zu pr�fen, ob sich auf Grund der �brigen Beweismittel und der Vorbringen der Parteien ernsthafte Einw�nde gegen die Schl�ssigkeit der gutachterlichen Darlegungen aufdr�ngen. Erscheint ihm die Schl�ssigkeit eines Gutachtens in wesentlichen Punkten als zweifelhaft, hat das Gericht n�tigenfalls erg�nzende Beweise zur Kl�rung dieser Zweifel zu erheben. Das Abstellen auf eine nicht schl�ssige Expertise bzw. der Verzicht auf die gebotenen zus�tzlichen Beweiserhebungen kann gegen das Verbot willk�rlicher Beweisw�rdigung verstossen (BGE 138 III 193 E. 4.3.1 S. 198 f. mit Hinweis).
Der Beschwerdef�hrer r�gt erneut die fehlende Neutralit�t der O.________ AG, deren Revisionsbericht vom Gutachter verwendet wurde und die Tatsache, dass dieser Revisionsbericht nicht wie in Ziffer 4.6 des Aktienkaufvertrags vorgesehen, am 31. M�rz 2003 vorlag. Der Gutachter h�tte vielmehr von den im provisorischen Abschluss per 31. Dezember 2002 verwendeten Zahlen ausgehen m�ssen. Ebenso wiederholt er seine Kritik an der Beurteilung des Kreditorenbestands im Hauptgutachten. Auf die Feststellung der Vorinstanz, der Gutachter habe den Einw�nden betreffend Kreditoren im Erg�nzungsgutachten Rechnung getragen und jeden fehlenden Kreditor einzeln �berpr�ft, geht er lediglich insofern ein, als er bem�ngelt, die Vorinstanz habe das tats�chliche Vorhandensein der entsprechenden Belege nicht hinterfragt. Mit diesen gr�sstenteils blossen Wiederholungen der Vorbringen vor Vorinstanz gen�gt er den R�geerfordernissen (E. 1.1) nicht, sodass darauf nicht eingetreten werden kann. Im �brigen stand der Gutachter unter Wahrheitspflicht und der Beschwerdef�hrer nennt keine Anhaltspunkte, weshalb er entgegen seinen Angaben im Erg�nzungsgutachten die Belege nicht gepr�ft haben sollte. Selbst wenn eingetreten werden k�nnte, w�re festzustellen, dass die Vorinstanz willk�rfrei auf das Gutachten abstellen durfte. Aufgrund der Korrekturen bei Debitoren, Kreditoren und angefangenen Arbeiten ist die Kontokorrentforderung �ber Fr. 648'241.-- untergegangen.
5.1.�Die Vorinstanz stellte unter Bezugnahme auf das kantonsgerichtliche Urteil fest, verschiedene Darlehensgeber h�tten am 29. Januar 2002 zusammen mit der Beschwerdegegnerin einen Darlehensvertrag �ber ein der Beschwerdegegnerin gew�hrtes bzw. noch zu gew�hrendes Darlehen von Fr. 1'950'000.-- abgeschlossen (sog. Pool-Darlehen). Am 22./27. Oktober 2003 sei eine Vereinbarung betreffend Darlehensr�ckf�hrung getroffen worden. Darin verzichteten die Pooldarlehensgeber auf einen Betrag von Fr. 550'000.-- sowie aller Zinsen (insgesamt Fr. 660'000.--). Gem�ss Aktienkaufvertrag sei grunds�tzlich die Verm�genssituation per 31. Dezember 2002 massgeblich gewesen (Stichtag). Der Forderungsverzicht habe aber das Gesch�ftsjahr 2003 betroffen und die Parteien h�tten nicht vereinbart, dass solche nachtr�glichen Verbesserungen der Bilanz die Kontokorrentforderung des Beschwerdef�hrers noch h�tten verbessern k�nnen. Wie bereits im Erg�nzungsgutachten vom 23. M�rz 2010 ausgef�hrt worden sei, k�nnten zwar in Ausnahmef�llen Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag liegen, r�ckwirkend ber�cksichtigt werden. In solchen F�llen sei diese gewollte R�ckwirkung im Vertrag jedoch ausdr�cklich zu erw�hnen. Zudem handle es sich in der Regel um Gesch�fte, die kurz nach dem Bilanzstichtag stattf�nden, und nicht um solche, die sich gut zehn Monate sp�ter ereignen w�rden. Die Vereinbarung betreffend Darlehensr�ckf�hrung enthalte keine Hinweise darauf, dass eine bilanztechnische Wirkung per 31. Dezember 2002 vorgesehen w�re. Entsprechend rechnete die Vorinstanz unter diesem Titel nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers auf.
5.2.�Was der Beschwerdef�hrer gegen diese Ausf�hrungen vorbringt, ist nicht geeignet, die Beurteilung der Vorinstanz umzustossen. In Bezug auf den Darlehensverzicht macht er unter dem Titel "Wegbedingung des Stichtagsprinzips" lediglich geltend, aus "der Formulierung in den Ziffern 4.4 bis 4.7 des Kaufvertrages" ergebe sich "zweifelsfrei", dass die Parteien vereinbart h�tten, dass k�nftige Ver�nderungen auf einzelnen Bilanzpositionen die Kontokorrentforderung beeinflussen sollten. Mit diesem pauschalen Hinweis auf mehrere Ziffern des Vertragstextes, ohne sich eingehend mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen, gen�gt er den R�geerfordernissen (E. 1.1) erneut nicht. Dar�ber hinaus ist seine Argumentation widerspr�chlich: An einer anderen Stelle f�hrt er n�mlich aus, aus "dem gew�hlten Vertragswortlaut (m�sse) gefolgert werden, die Parteien h�tten eben die sich bereits im Zeitpunkt des Vertragsschlusses absehbaren Ver�nderungen (Reuegeld, Pool-Darlehen) auch noch nachtr�glich ber�cksichtigen wollen". Hier behauptet er also nur noch, die absehbaren (und nicht alle k�nftigen) Ver�nderungen der Bilanzpositionen seien zu ber�cksichtigen gewesen. Aus den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz l�sst sich jedoch nicht entnehmen, dass der rund zehn Monate sp�ter mit den Gl�ubigern des Pool-Darlehens erreichte Verzicht beim Abschluss des Aktienkaufvertrages absehbar war. Der Beschwerdef�hrer h�lt vielmehr selber fest, bei Abschluss des Aktienkaufvertrages sei die "Darlehensr�ckf�hrung", d.h. also die Tilgung des Darlehens, unter Verwendung der Reuegeldzahlung (dazu unten E. 7) beabsichtigt gewesen. Die Nicht-Aufrechnung eines Betrages von Fr. 660'000.-- ist daher nicht zu beanstanden.
Bez�glich den weiteren in der Zusammenstellung der Gesamtforderung in der H�he von Fr. 2'368'241.-- geltend gemachten Kreditorenverzichte �ber Fr. 410'000.--, lassen sich der Beschwerde keine Ausf�hrungen entnehmen, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.
7.1.�Schliesslich nahm die Vorinstanz auch keine Aufrechnung f�r das von der M.________ AG der Beschwerdegegnerin geschuldete Reuegeld von Fr. 2,8 Mio. vor. Dass dieser Betrag der Beschwerdegegnerin zufloss, ist unbestritten. Wie hinsichtlich des Verzichts der Pool-Darlehensgeber ging die Vorinstanz unter Hinweis auf das Kantonsgericht davon aus, bei diesem Mittelzufluss handle es sich um ein Ereignis, das nach dem Bilanzstichtag erfolgt sei, sodass es nach Buchf�hrungsrecht nur zu ber�cksichtigen gewesen w�re, wenn die Ursache daf�r vor dem Bilanzstichtag gelegen h�tte. Etwas anderes w�rde nur dann gelten, wenn die Parteien solches im Kaufvertrag vereinbart h�tten. Vorliegend h�tten die Parteien jedoch vielmehr abgemacht, dass die Reuegeldzahlung der M.________ AG f�r die R�ckzahlung des Pool-Darlehens zu verwenden sei, weshalb die Verwendung des Reuegeldes zur nachtr�glichen Aufbesserung der Kontokorrentforderung des Beschwerdef�hrers resp. der Bilanz ohnehin ausgeschlossen sei. Der Aktienkaufvertrag und die Reuegeldvereinbarung mit der M.________ AG seien am gleichen Tag abgeschlossen worden. Wenn die beim Abschluss des Aktienkaufvertrags der H�he nach bekannte und zu erwartende, wenn auch noch nicht gesicherte Reuegeldzahlung die Kontokorrentforderung des Beschwerdef�hrers direkt h�tte beeinflussen sollen, so h�tte Entsprechendes im Kaufvertrag festgehalten werden m�ssen. Ziffer 4.5 des Vertrages �ussere sich aber nur dazu, dass die R�ckzahlung des Pool-Darlehens von der Realisierung der �berbauung L.________ und der in diesem Zusammenhang geschuldeten Reugeldzahlung abh�ngig sei. Nachdem das Reuegeld erst am 20. Februar 2003 vereinbart worden sei, sei es auch nicht in der Bilanz gem�ss provisorischen Abschluss per Ende 2002 enthalten gewesen.
7.2.�Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, im Kaufvertrag seien die Bilanzpositionen Debitoren, Kreditoren und angefangene Arbeiten (nur) "exemplarisch" genannt worden. Eine Verrechnung mit dem (gesamten) Bilanzverlust sei aber grunds�tzlich m�glich gewesen. Gem�ss Ziffer 4.5 des Vertrages habe die R�ckzahlung des Pool-Darlehens (Fr. 1,9 Mio.) mit dem Reuegeld (Fr. 2,8 Mio.) erfolgen sollen. Selbst bei voller R�ckzahlung w�re ein �berschuss von Fr. 900'000.-- verblieben. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb dieser �berschuss - im Unterschied zu den m�glichen Ver�nderungen bei Kreditoren und Debitoren - nicht in die Verrechnung in der Kontokorrentforderung h�tte einfliessen sollen.
In Ziffer 4.4 des Kaufvertrages werden die Saldover�nderungen von Debitoren, Kreditoren und angefangenen Arbeiten ausdr�cklich aufgef�hrt. Gleichzeitig wird aber festgehalten, dass insbesondere eine Verrechnung mit dem Bilanzverlust gem�ss Ziffer 4.6 m�glich sei. Gem�ss Ziffer 4.6 wird die Differenz zwischen provisorischem und definitivem Bilanzverlust �ber den Kontokorrent ausgeglichen. Das Verh�ltnis dieser Bestimmungen ist nicht ganz klar, denn ein Bilanzverlust ergibt sich aus der Bewertung s�mtlicher Aktiven und Passiven, nicht nur den Debitoren, Kreditoren und angefangenen Arbeiten. Ob, wie die Beschwerdegegnerin geltend macht, die Aufz�hlung der Bilanzpositionen Debitoren, Kreditoren und angefangene Arbeiten eine abschliessende ist und nur diese zu einer Ver�nderung der Kontokorrentforderung f�hren konnten, kann jedoch offen gelassen werden. Der Beschwerdef�hrer ber�cksichtigt nicht, wie beide kantonalen Instanzen zu Recht hervorhoben, dass mit Ziffer 4.4 und 4.6 nur Korrekturen auf Bilanzpositionen vorbehalten wurden, die bis Ende 2002 vorhanden waren bzw. h�tten vorhanden sein m�ssen. In diesem Zusammenhang wirft er zwar der Vorinstanz eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung vor. Er verweist darauf, dass er bereits in der Berufungsschrift moniert habe, der Reuegeldanspruch �ber Fr. 2,8 Mio. sei zwar nicht bilanziert gewesen, habe jedoch seit dem Jahre 2002 bestanden. Eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung liegt dabei indessen nicht vor. Die Vorinstanz nahm an, der Reuegeldanspruch sei erst durch die Vereinbarung vom 20. Februar 2003 mit der M.________ AG entstanden. Letztere Feststellung ist angesichts des klaren Wortlauts der Vereinbarung nicht zu beanstanden. Der Beschwerdef�hrer legt denn auch mit keinem Wort dar und hat dies auch in der zitierten Stelle der Berufungsschrift nicht getan, weshalb der Reuegeldanspruch bereits im Jahre 2002 entstanden sein soll. Die M.________ AG war per 31. Dezember 2002 keine Debitorin, die irrt�mlich - wie allenfalls andere Debitoren bzw. Kreditoren - nicht bilanziert worden w�re. Das zeigt auch deutlich Ziffer 4.5 des Vertrages. Die Parteien waren sich des Reuegeldes sehr bewusst. Die einzige Verpflichtung, welche die Beschwerdegegnerin diesbez�glich einging, war dessen Verwendung f�r die Tilgung des Pool-Darlehens.
7.3.�Der Beschwerdef�hrer verweist schliesslich auf eine Stelle in der Parteibefragung von Z.________ vom 11. Juni 2008 vor dem Kantonsgericht. Aus dieser ergebe sich die von ihm vertretene Vertragsauslegung.
Der Inhalt von Parteibefragungen geh�rt zu den prozessualen Tatsachen (Urteil 4A_225/2013 vom 14. November 2013 E. 1.3.1; zur Publikation vorgesehen). Aus dem angefochtenen Urteil ergeben sich aber keine entsprechenden tats�chlichen Feststellungen. Der Beschwerdef�hrer m�sste somit mit konkreten Aktenhinweisen darlegen, dass und wo er diesen Punkt bereits vor Vorinstanz vorgebracht hat (vgl. E. 1.2). Er behauptet zwar, er habe bereits in seiner Berufung darauf verwiesen, ohne jedoch die entsprechende Stelle konkret anzugeben, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann.
7.4.�Im Zusammenhang damit, dass der Kaufvertrag vom 20. Februar 2003 vor dem Hintergrund der gleichentags abgeschlossenen weiteren Vertr�ge auszulegen ist, r�gt der Beschwerdef�hrer, die Feststellung der Vorinstanz, wonach er nicht Vertragspartei in den Vertr�gen mit der M.________ AG gewesen sei, sei aktenwidrig. Aus der Vereinbarung mit der M.________ AG vom 20. Februar 2003 ergebe sich zweifelsfrei, dass diese zwischen jener sowie der X.________ AG, vertreten durch ihn als den einzigen Verwaltungsrat, abgeschlossen worden sei. Damit verkennt der Beschwerdef�hrer jedoch, dass er - wenn er als Organ der X.________ AG aufgetreten ist - nicht selber Vertragspartei wurde. Die Feststellung der Vorinstanz ist nicht aktenwidrig. Dar�ber hinaus ist ohnehin nicht ersichtlich, was der Beschwerdef�hrer �berhaupt aus diesem Vorbringen ableiten will.
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird daher kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 68