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Timestamp: 2020-06-01 12:46:56+00:00

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Amtsblatt Kontrollrat (ABlKR) Deutschland 1946, S. 91/1; Amtsblatt des Kontrollrats (ABlKR) in Deutschland 1946, Seite 91/1 (ABlKR Dtl. 1946, S. 91/1)
Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland 1946, Seite 91/1
Amtsblatt des Kontrollrats (ABlKR) in Deutschland 1946, Seite 91/1 (ABlKR Dtl. 1946, S. 91/1); ﻿2. Der Verpflichtete hat die Bestattungskosten zu tragen, soweit dies der Billigkeit entspricht und die ~ Kosten nicht von den Erben zu erlangen sind. § 70 Tod des Verpflichteten 1. Mit dem Tode des Verpflichteten geht die Unterhaltspflicht auf die Erben als Nachlaßverbindlichkeit über. 2. DerErbe haftet ohne die Beschränkungen des § 59. Der Berechtigte muß sich jedoch die Herabsetzung der Rente auf. einen Betrag gefallen lassen, der bei Berücksichtigung der Verhältnisse des Erben und der Ertragsfähigkeit des Nachlasses der Billigkeit entspricht. 3. Eine nach. § 60 einem Ehegatten auferlegte Beitragspflicht erlischt mit dem Tode des Verpflichtetem e) Beitrag zum Unterhalt der Kinder § 71 1. Hat ein geschiedener Ehegatte einem gemeinschaftlichen Kinde Unterhalt zu gewähren, so hat ihm der andere aus den Einkünften seines Vermögens und den Erträgnissen seiner Erwerbstätigkeit einen angemessenen Beitrag zu den Unterhaltskosten zu leisten, soweit diese nicht durch die Nutznießung am Kindesvermögen gedeckt werden. Der Anspruch ist nicht übertragbar. 2. Steht dem beitragspflichtigen Ehegatten die Sorge für die Person des Kindes zu, so kann er den Beitrag zur eigenen Verwendung für den Unterhalt des Kindes zurückbehalten. f) Unterhaltsverträge * § 72 Die Ehegatten können über die Unterhaltspflicht für die Zed nach der Scheidung der Ehe Vereinbarungen treffen. Ist eine Vereinbarung dieser Art vor Rechtskraft des Scheidungsurteils getroffen worden, so ist sie nicht schon deshalb nichtig, weil sie die Scheidung erleichtert oder ermöglicht hat. Sie ist jedoch nichtig, wenn die Ehegatten im Zusammenhang mit der Vereinbarung einen nicht odej; nicht mehr bestehenden Scheidungsgrund geltend gemacht hatten, oder wenn sich anderweitig aus dem Inhalt der Vereinbarung oder aus, sonstigen Umständen des Falles ergibt, daß sie den guten Sitten widerspricht. g) Widerruf von Schenkungen § 73 1. Ist ein Ehegatte für allein schuldig erklärt, so kann der andere Ehegatte Schenkungen, die er ihm während des Brautstandes oder während der Ehe gemacht hat, mit Ausnahme von solchen von unerheblichem Geld- oder Gefühlswert, widerrufen. Die Vorschriften des § 531 des Bürgerlichen Gesetzbuches finden Anwendung. 2. Der Widerruf ist ausgeschlossen, wenn seit der Rechtskraft des Scheidungsurteils ein Jahr verstrichen ist oder wenn der Schenker oder der Beschenkte verstorben ist. 91;
Verg., Schr., 1946, ABlKR Dtl., , Seite 91-1
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References: § 70
 § 59
 § 60
 § 71
 § 72
 § 73
 § 531