Source: https://www.fachportal-hochbegabung.de/bundeslaender/laenderdaten/be/
Timestamp: 2018-12-10 05:31:29+00:00

Document:
Begabtenförderung in Berlin | KARG Fachportal Hochbegabung
Pro Schuljahr beginnen - abweichend vom regulären Übergang nach Jahrgangsstufe 6 - ca. 70 Züge mit Jahrgangsstufe 5, für diese Schülerinnen und Schüler erfolgt der Wechsel damit nach vier Grundschuljahren in die weiterführenden Schule.
Gemeinschaftsschule, Jg. 1 bis 10
Gemeinschaftsschule als Schulversuch
Integrierte Sekundarschule: 12 oder 13 Jahre
Die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik gemeinsam mit dem Land Brandenburg.
Für den Elementarbereich ist das „Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt“ (BBP) verbindliche Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen und erfüllt damit den gesetzlich beschriebenen Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen nach § 22 des Tagesbetreuungsausbaugesetzes und § 1 KitaFöG.
Jedes Kind steht mit seinen individuellen Bedürfnissen, Begabungen oder Beeinträchtigungen im Fokus von Bildung, Erziehung und Förderung in Kindertageseinrichtungen oder in Tagespflege.
Textauszüge aus dem BBP:
- Besondere Begabungen der Kinder sollen mittels Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Bildungsverläufe frühzeitig erkannt werden um entsprechende Unterstützungen für einzelne Kinder planen zu können (BBP, S. 12, 27).
- Besondere Begabungen (...) prägen die Bildungswege der Kinder (BBP, S. 21).
- Dass Zusammensein älterer und jüngerer Kinder, das gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung, die alltägliche Situation im Tagesablauf, die verschiedenen Spiele, die gemeinsam geplanten Projekte und nicht zuletzt die anregende Gestaltung der Räume ermöglichen reichhaltige Lernerfahrungen - für alle Kinder (BBP, S. 32).
Gesetzliche Regelungen zur Begabtenförderung für den Elementarbereich in Berlin:
1. Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG)
2. Gesetz zur Weiterentwicklung des bedarfsgerechten Angebotes und der Qualität von Tagesbetreuung (Kindertagesbetreuungsreformgesetz)
Artikel I - Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz – KitaFöG) - § 13
3. Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt
4. Vereinbarung über die Qualitätsentwicklung in Berliner Kindertagesstätten (Qualitätsvereinbarung Tageseinrichtungen – QVTAG)
Der Aspekt Begabung bzw. Hochbegabung ist implizit berücksichtigt:
Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/[...]
Im Rahmen der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen werden alle Kinder, auch hochbegabte Kinder, entsprechend ihrer Begabungen und Interessen gefördert. Mit geeigneten Beobachtungsinstrumenten wie z.B. "Das Sprachlerntagebuch" oder dem "Beobachtungsbogen zum Berliner Bildungsprogramm" werden regelmäßige und gezielte Beobachtungen dokumentiert, die Erzieherinnen und Erzieher in die Lage versetzen, Kinder wirksam in ihren Bildungsprozessen zu unterstützen (BBP S. 37 ff).
Schulgesetz für Berlin i.d.F. vom 28. Juni 2010, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.12.2010
Grundlegend für die Förderung Hochbegabter ist Schulgesetz
"Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen, hohen kognitiven Fähigkeiten oder mit erheblichen Lernschwierigkeiten sind besonders zu fördern (...)"
§ 42 (2)
Auf Antrag der Erziehungsberechtigten werden Kinder, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März des folgenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden werden, zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen, wenn kein Sprachförderbedarf besteht. Mit der Aufnahme in die Schule beginnt die Schulpflicht.
Grundschulverordnung (GsVO) i.d.F. vom 9. September 2010
§ 18 - Besondere Förderung Hochbegabter, Abs. 1-3
GsVO § 22 - Überspringen von Klassen
GsVO § 22 (1)
Innerhalb der Schulanfangsphase entfällt ein Aufrücken. Die Schülerinnen und Schüler rücken in der Regel nach zwei Schulbesuchsjahren in Jahrgangsstufe 3 auf.
GsVO § 22 (2)
Schülerinnen und Schüler in der Schulanfangsphase, bei denen die Klassenkonferenz nach einem Schulbesuchsjahr beschließt, dass sie die Lern- und Entwicklungsziele der Schulanfangsphase erreicht haben, rücken auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten vorzeitig in die Jahrgangsstufe 3 auf.
GsVO § 22 (5)
Ab Jahrgangsstufe 3 ist ein vorzeitiges Aufrücken (Überspringen) auf Antrag oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten möglich, wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Anforderungen regelmäßig hervorragend erfüllt sowie ihre oder seine Begabung den erfolgreichen Besuch der nächsthöheren Jahrgangsstufe und eine bessere Förderung der individuellen Lernentwicklung erwarten lässt. Darüber beschließt die Klassenkonferenz. Ein Überspringen während eines Schuljahres ist nur bis zum 1. März des Kalenderjahres möglich. Die Möglichkeit zur Teilnahme am Unterricht in einer höheren Jahrgangsstufe gemäß § 18 bleibt davon unberührt.
Verordnung über die Schularten und Bildungsgänge der Sekundarstufe I (Sek I-VO) i.d.F. vom 17. September 2010
Sek I-VO § 22 (2)
Einem Antrag der Erziehungsberechtigten auf Überspringen einer Jahrgangsstufe und gegebenenfalls der Vorversetzung soll die Klassenkonferenz oder der Jahrgangsausschuss unter den Voraussetzungen des § 59 Abs. 4 des Schulgesetzes und folgenden Maßgaben entsprechen:
Für Schülerinnen und Schüler mit festgestellter Hochbegabung gelten ergänzend die besonderen Bestimmungen des § 18 Abs. 2.
Sek I-VO § 18 - Förderung bei Hochbegabung
Sek I-VO § 18 (1) Schülerinnen und Schüler, bei denen eine besondere Begabung, insbesondere eine kognitive Hochbegabung, in einem wissenschaftlich anerkannten Testverfahren festgestellt wurde, können auf Beschluss der Klassenkonferenz der bisher besuchten Klasse und im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten durch besondere Maßnahmen gemäß Absatz 2 oder 3 gefördert werden; die Maßnahmen können auch miteinander kombiniert werden.
Sek I-VO § 18 (2) Hochbegabte Schülerinnen und Schüler können abweichend von § 22 Absatz 2 jede Jahrgangsstufe überspringen. Bei einem Überspringen der Jahrgangsstufe 10 muss zuvor der mittlere Schulabschluss erworben werden, indem die Schülerin oder der Schüler im zweiten Halbjahr der von ihr oder ihm besuchten Jahrgangsstufe 9 am Abschlussverfahren teilnimmt; für die Bildung des Gesamtergebnisses (§ 44) werden die Jahrgangsnoten der Jahrgangsstufe 9 herangezogen.
Sek I-VO § 18 (3) Sofern für einzelne Fächer eine besondere Leistungsfähigkeit vorliegt und eine besondere Leistungsbereitschaft zu erwarten ist, können Schülerinnen und Schüler in bis zu zwei Fächern am Unterricht einer höheren Jahrgangsstufe der besuchten Schule (Gastklasse) teilnehmen. Die Teilnahme ist zunächst auf eine Beobachtungszeit von sechs Wochen zu beschränken; danach entscheidet die Klassenkonferenz der Stammklasse unter Berücksichtigung des Votums der jeweiligen Fachlehrkraft der Gastklasse über den weiteren Verbleib oder die Rückkehr in die Stammklasse. Der weitere Bildungsweg von Schülerinnen und Schülern, die am Unterricht unterschiedlicher Jahrgangsstufen teilnehmen, wird zwischen je einer Lehrkraft der Stammklasse und der Gastklasse abgestimmt. Die in einem solchen Fach erteilte Note wird auf dem Zeugnis mit dem Hinweis auf die Hochbegabung und auf die Jahrgangsstufe, in der der Unterricht besucht wurde, vermerkt; sie ist bei allen den weiteren Bildungsweg betreffenden Entscheidungen uneingeschränkt heranzuziehen.
Sek I-VO § 18 (4)
Sek I-VO § 18 (4) Besucht eine hochbegabte Schülerin oder ein hochbegabter Schüler eine Hochschulveranstaltung in dem Fach oder den Fächern, für die schwerpunktmäßig eine Hochbegabung vorliegt, so wird die Teilnahme auf dem Zeugnis ausgewiesen. Wird der Besuch der Hochschulveranstaltung durch die Hochschule benotet oder mit einem Bewertungsurteil versehen, wird dies ebenfalls auf dem Zeugnis vermerkt.
Zahlen zur frühen Einschulung
2006/07 781
2007/08 662
2008/09 460
2009/10 440
2010/11 359
2011/12 299
Über die Leistungsentwicklung/Lernresultate gibt es keine Erkenntnisse.
Zahlen zu Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Frühstudium: Von WS 2006/07 bis SS 2010 haben 97 Schulen Frühstudierende entsendet. Pro Semester nehmen etwa 100 Schülerinnen/Schüler teil.
Schulpflichtig werden Kinder im Jahr der Vollendung des 6. Lebenjahres (1.1. - 31.12. geboren); auf Antrag können auch Kinder aufgenommen werden, die das 6. Lebensjahr zwischen dem 1.1. und 31.3. des Folgejahres vollenden.
Flexible Schulanfangsphase als Regelform flächendeckend seit Schj. 2005/06.
www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/grundschule/
Klassenstufen: Jahrgangsstufe 5, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Klasse 4 erfolgt; 7, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Jahrgang 6 erfolgt.
Jahrgangsstufe 5 darf nicht übersprungen werden, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Klasse 4 erfolgt; Jahrgangsstufe 7 darf nicht übersprungen werden, falls der Wechsel in die weiterführende Schule nach Jahrgang 6 erfolgt.
Für Hochbegabte gelten die Regelungen nach Sek I-VO § 18 (2).
Ab Jahrgangsstufe 3 ist ein vorzeitiges Aufrücken (Überspringen) auf Antrag oder im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten möglich, wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Anforderungen regelmäßig hervorragend erfüllt sowie ihre oder seine Begabung den erfolgreichen Besuch der nächsthöheren Jahrgangsstufe und eine bessere Förderung der individuellen Lernentwicklung erwarten lässt. Darüber beschließt die Klassenkonferenz.
GsVO § 18 – Besondere Förderung bei Hochbegabung
GsVO § 18 (1)
Ab ihrem zweiten Schulbesuchsjahr können Schülerinnen und Schüler, bei denen eine besonders ausgeprägte Begabung, insbesondere eine kognitive Hochbegabung in einem wissenschaftlich anerkannten Testverfahren, festgestellt wurde, in bis zu zwei Fächern, für die eine hohe Leistungsfähigkeit vorliegt und eine entsprechende Leistungsbereitschaft zu erwarten ist, am Unterricht in einer höheren Jahrgangsstufe teilnehmen (Gastklasse). Die Teilnahme erfolgt auf Beschluss der Klassenkonferenz im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten zunächst für drei Monate. Danach entscheidet die Klassenkonferenz über den weiteren Verbleib in der Gastklasse oder die Rückkehr in die Stammklasse; sie berücksichtigt dabei das Votum aller die Schülerin oder den Schüler in der Gastklasse unterrichtenden Lehrkräfte. Auf dem Zeugnis wird die in diesen Fächern erteilte Bewertung mit dem Hinweis auf die Jahrgangsstufe vermerkt, deren Anforderungen ihr zugrunde liegen. Die Möglichkeit des vorzeitigen Aufrückens in eine Jahrgangsstufe gemäß § 22 bleibt von der Teilnahme am Unterricht in einzelnen Fächern in einer Gastklasse unberührt.
GsVO § 18 (2)
Der Bildungsweg von Schülerinnen und Schülern mit Hochbegabung, die am Unterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen teilnehmen, ist zwischen der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer der Stammklasse und einer Lehrkraft der jeweiligen Gastklasse zu koordinieren. Die individuellen Unterrichts- und Erziehungsziele sind gemeinsam abzustimmen.
GsVO § 18 (3)
Bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Rahmen der Bildungsgangempfehlung gemäß § 24 werden Fächer, in denen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 6 am Unterricht in einer höheren Jahrgansstufe teilgenommen haben, nur berücksichtigt, wenn darin mindestens gute Noten erzielt werden.
Zahlen über die Anzahl der Überspringer liegen wie folgt vor:
Anzahl der Überspringer:
- an Berliner Grundschulen ca. 250-300 pro Schuljahr
- an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen sind es ca. 600 pro Schuljahr, davon etwa 550 im Schulversuch "Individualisierung des gymnasialen Bildungsganges".
In jahrgangsübergreifend organisierten Klassen der Schulanfangsphase (Jahrgangsstufe 1/2, z. Zt. 96% der Grundschulen) sowie in JÜL-Klassen (Jgst. 1-3 bzw. 4-6) an Grundschulen im Rahmen des individualisierten Unterrichts.
Abteilung III (Jugend und Familie, Landesjugendamt)
Referat IIIB (Familienpolitik, Kindertagesbetreuung, vorschulische Bildung)
Jährlich finden im landeseigenen Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte bspw. zum Thema: "Hochbegabte Kinder in der Kindertagesbetreuung in Kitas, Horten und der Kindertagespflege" statt.
Referat IIa (Schulartenübergreifende Angelegenheiten, Inklusion, Qualitäts- und Bildungsmentoring)
Regina Danielmeier
E-Mail: regina.danielmeier@senbjw.berlin.de
Einsehbar im Portal der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft für den Bereich Hochbegabtenförderung:
www.berlin.de/sen/bildung/foerderung/begabungsfoerderung/
Netzwerk Begabungsförderung Grundschule
www.berlin.de/sen/bildung/foerderung/begabungsfoerderung/[...]
Schulversuch "Regionale Begabtengruppen am Nachmittag" - Zusatzkurse für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 10
Ferienangebote: Sommercamp
Ferienangebote: Deutsche JuniorAkademie Berlin
sowie vier weitere Schulangebote jeweils in den Sommerferien mit dreitägiger Dauer
Schulversuch "Individualisierung des gymnasialen Bildungsganges" (Akzeleration und Enrichment).
Wissenschaftliche Begleitung durch die Professional School of Education an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen, i.V.m. Humboldt-Universität zu Berlin (Bis zum Zeitpunkt des Abiturs können parallel zwei Scheine aus dem Grundstudium erworben werden).
Mathematische Schülergesellschaft der Humboldt-Universität für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7
Technische Universität Berlin. Die übrigen Universitäten bieten Gasthörerstatus an.
Frau Claudia Cifire
Allgemeine Studienberatung (IE13)
www.studienberatung.tu-berlin.de/menue/vor_dem_studium/[...]
Humboldt-Universität zu Berlin Kooperation mit ausgesuchten Gymnasien.
Freistellung und Befürwortung durch die Schulleitung der entsendenden Schule.
Fachspezifische Studienleistungen können erworben und auf ein späteres entsprechendes Fachstudium deutschlandweit angerechnet werden.
Gymnasien mit Schnelllernerklassen
Alle Bewerber unterziehen sich einer Gruppentestung, Einsatz von zwei IQ-Testbatterien.
Ergebnisse aus der Testung und Noten aus der Grundschule bilden zu jeweils 50% die Aufnahmekriterien. Von 20 möglichen Punkten müssen mindestens 10 erreicht werden, davon mindestens 5 in jedem der beiden Bereiche.
In Berlin sind 2011/12 vierzehn Klassen eingerichtet worden mit Schulplätzen für 378 Schülerinnen bzw. Schüler.
Von der 5. bis zur 10. Klasse werden die Kompetenzen in akzeleriertem Unterricht ausgebildet. In jedem Schuljahr werden dadurch sechs Wochen Unterrichtszeit für Enrichment-Angebote gewonnen. Die beteiligten sieben Schulen bieten leicht voneinander abweichende Konzepte an. So kann beispielsweise in einer Schnelllernerklasse jeder Freitag ein "Enrichment-Tag" sein, an dem Zusatzangebote realisiert werden.
In Schnelllernerklassen kann Enrichment-Unterricht auch jahrgangsübergreifend angeboten werden.
Regelmäßige Fortbildung; Lehrkräfte an den beteiligten Grundschulen und weiterführenden Schulen nehmen z.T. seit 1993 an Fortbildungsprogrammen teil und haben Expertise entwickelt.
Fortbildung durch Angebote der Senatsverwaltung.
Personelle Ausstattung, Mittel für Fortbildung.
Internetauftritte der beteiligten Gymnasien:
www.siemens-gymnasium-berlin.de
Gymnasien mit mathematisch-naturwiss. Schwerpunkt
Es handelt sich um ein Angebot zur besonderen Förderung eines spezifischen Begabungsbereiches (mathematisch-naturwissenschaftlich).
Begabte und interessierte junge Menschen können an den fachbezogenen Bewerbungsverfahren teilnehmen.
Mathematisch-naturwiss. ausgerichtete, aufgabengleiche Aufnahmeprüfung an den entsprechenden Schulen.
- Fünf Klassen ab Jahrgangsstufe 5
- Sechs Klassen ab Jahrgangsstufe 7
Die Schüler dieser Klassen erhalten verstärkt Unterricht in Mathematik und den Naturwissenschaften. In der Oberstufe wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin Unterricht auf Universitätsniveau erteilt. Die erfolgreich teilnehmenden Schüler/Schülerinnen erhalten gleichzeitig mit dem Abiturzeugnis zwei Scheine aus dem Grundstudium Mathematik.
Assistenten der Universität unterstützen den Unterricht in der Oberstufe.
Die Humboldt-Universität zu Berlin bildet die Fachlehrer fort.
www.kkos.net
kant.be.schule.de/
Weitere Gymnasien mit mathematisch-naturwiss. Schwerpunkt:
Gymnasien mit Musikprofilierung
Kinder mit musikalischer Vorbildung.
Aufnahmeverfahren mit Prüfung im musikalischen Bereich (Praxis und Theorie), Eignungsprüfung auf dem Instrument.
Sechs Klassen mit Beginn Jahrgangsstufe 5.
Verpflichtende Teilnahme am Ensembleunterricht im Chor-, Orchesterbereich oder in der Folkloregruppe Shikamana, Klavierunterricht, Stimmbildungsunterricht, Konzert- und Ensemblereisen ins In- und Ausland.
Kooperation mit Musikhochschulen
Melanchthon-Gymnasium, Spezialklasse für Kinder mit musikalischem Interesse/musikalischer Vorbildung: www.melanchthon-schule-berlin.de
Schule mit Sportprofilierung
Öffentliche Trägerschaft: Eliteschulen des Sports
Es handelt sich um ein Angebot mit spezieller Ausrichtung auf leistungssportliche Talentförderung.
Empfehlung durch den Landessportbund, genaue Aufnahmekriterien siehe Internetauftritt slzb.be.schule.de/
16 Klassen pro Jahrgang
An den Eliteschulen des Sports in Berlin werden leistungssportliche Talente in den Schwerpunktsportarten des Olympiastützpunktes systematisch auf schulischen und sportlichen Gebieten gefördert und ausgebildet.
"Lehrer-Trainer" mit Trainerlizenz (mindestens B) für die sportliche Ausbildung der Schülerinnen/Schüler.
Spezielle Fort- und Weiterbildungsangebote auf den Gebieten des Leistungssports.
www.slzb.de/
Jede weiterführende Schule erhält jährlich ein Schreiben mit Hinweis auf dieses Angebot und der Bitte, geeigente Schülerinnen und Schüler zu benennen.
www.humboldt-auf-scharfenberg.de
Information durch Anschreiben an alle Grundschulen (Sommercamp für Jg. 4 bis 6) und alle weiterführenden Schulen (Dt. JuniorAkademie Berlin "Humboldt auf Scharfenberg" und weitere Schulangebote) (gemeinsamer Flyer).
Das Angebot besteht seit 2008.
- JuniorAkademie: 60 pro Jahr
- Sommercamp: 80 pro Jahr
Humboldt-Sommercamp für Schülerinnen und Schüler der Jg.stufen 4 bis 6. Jährliches Angebot, letzte Woche der Sommerferien, 80 Teilnehmende, mit ca. 300 Nachfragenden stets deutlich überbucht. Teilnehmerkosten 200,-, Ko-Finanzierung durch das Land Berlin mit Lehrerstunden für die Kursleiter.
Angebote von vier Gymnasien als Drei-Tage-Kurse ohne Übernachtung (täglich 9 bis 14 Uhr), Unkostenbeitrag für Materialverbrauch.
Ausführliche Darstellung und Bewerbung aller Wettbewerbe, die im Land Berlin angeboten werden auf dem Berlin-Brandenburger-Bildungsserver, bbb.
bildungsserver.berlin-brandenburg.de/wettbewerbe.html
Das Thema der Begabtenförderung in der Ausbildung von Lehrkräften ist verankert an der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Grassmann - Mathematik.
Für das Referendariat ab Februar 2012 für alle als Modul angeboten.
Es existieren folgende Angebote zur Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte zum Thema der Begabtenförderung:
- Kurs: Philosophieren mit Kinder und Jugendlichen in der integrativen Begabungsförderung
- durch Multiplikatoren für Begabungsförderung in der Grundschule
- durch ganztägige Fortbildungsangebote für Lehrer der Sek I
- durch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer an Gymnasien mit Schnellläufer- und Schnelllernerklassen
- durch ganztägige Fortbildungsangebote für Lehrer der Sek I und II
- durch Schulleitersitzungen für Grundschulen, Schulen der Sek I, Sek II und Gymnasien
- regelmäßig, in jedem Bezirk stattfindende Regionalkonferenzen für die Fachgruppe Begabungsförderung der Grundschullehrer, unter Einbeziehung von Lehrern der Sek I und Sek II, der Gymnasien und Beratungslehrer, organisiert von dem Multiplikator für Begabungsförderung und dem Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung (20-25 Teilnehmer)
- schulinterne Fortbildung im Rahmen von Dienstbesprechungen, Gesamtkonferenzen, Studientagen und Workshops zu ausgewählten Themen, organisiert von dem Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung und Multiplikator für Begabungsförderung des jeweiligen Bezirks (Teilnehmer: Schulleiter, alle Lehrer und Erzieher der jeweiligen Schule).
Inhalte bspw.:
- Erkennen intellektuell besonders begabter Schülerinnen und Schüler
- Organisation individueller Förderung im Rahmen innerer und äußerer Differenzierung
- Erarbeitung von individuellen Förderplänen
- Beratung zu fachdidaktischen und methodischen Gestaltungsmöglichkeiten eines begabungsfördernden Unterrichts
- Flexibilisierung der Schullaufbahn
- Aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Phänomen der besonderen intellektuellen Begabung und zu Besonderheiten der psychischen Entwicklung betroffener Schüler
- Bereitstellung von Fachliteratur, auch Einsatz des "Begabungskoffers" (ein Koffer mit umfangreicher Fachliteratur)
- Verwendung der Broschüre zum Bereich Unterrichtsentwicklung "Kinder mit kognitiven Fähigkeiten in der Schulanfangsphase - Handreichung zur integrativen Förderung" (Hrsg. LISUM Berlin-Brandenburg); diese Broschüre wurde maßgeblich von der Fachgruppe der Multiplikatoren für Begabungsförderung, unter Beteiligung einer Schulpsychologin, erarbeitet.
- Schulinterne Fortbildung für Lehrergruppen von Grundschulen, Schulen der Sek I/Sek II und Gymnasien mit dem "Impulskreis 1 und 2", organisiert in Tandemarbeit von den Multiplikatoren für Begabungsförderung und den Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung (8-10 Teilnehmer pro Impulskreis)
- die Fachtagung "Wege der Begabtenförderung - Lernen individualisieren": Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II am 21./22.09.2010 in der Humboldt-Universität zu Berlin
- Fachtagung für Schulleitungsteams "Begabungsförderung als Schulentwicklung und Begabungsförderung als Unterrichtskultur", 19.3.2011.
Es existieren Programme zur Fortbildung von Beratungslehrkräften zum Thema der Begabtenförderung:
- 19.3.2011 eVocation, Herr Hackl, für Schulleitungen von Schulen mit Schnelllerner- und Schnellläuferklassen
- durch Regionalkonferenzen, die regelmäßig in jedem Bezirk stattfinden und von dem/der Multiplikator/Multiplikatorin für Begabungsförderung in Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologen des Netzwerkes Begabungsförderung organisiert werden
- durch Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Thema, die im Rahmen der Schulung der Beratungslehrer des Schulpsychologischen Dienstes (BSD) in jedem Schulpsychologischen Beratungszentrum durchgeführt werden
- Zusatzqualifizierung "Impulskreis" für Multiplikatoren und Multipliktorinnen für Unterrichtsentwicklung Sek I (Karg-Stiftung und LISUM).
Es erfolgt die Teilnahme an Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen, die vom LISUM Berlin-Brandenburg ( = Landesinstitut für Schule und Medien) angeboten werden und in Absprache mit der Leiterin der Fachgruppe der Multiplikatoren für Begabungsförderung organisiert werden (20-25 Teilnehmer).
Es finden Fortbildungen im Rahmen des Netzwerks Begabtenförderung der Familien- und Erziehungsberatungsstellen statt.
Netzwerk für Begabungsförderung des Schulpsychologischen Dienstes Berlin (seit 2004): 12 Schulpsychologinnen/ Schulpsychologen (aus jedem bezirklichen Schulpsychologischen Beratungszentrum eine Kollegin/ein Kollege) bilden das Netzwerk und sind die Fachgruppe "Begabungsförderung" des Schulpsychologischen Dienstes.
- Systemberatung: Beratung, Unterstützung, Fortbildung für Lehrkräfte, Erzieher/innen und Schulleiter/innen
- Schülerzentrierte Beratung: Einzelfallberatung für Schüler, deren Eltern, Lehrer und Erzieher
- Mitwirkung am landesweiten Schulversuch "Individualisierung des gymnasialen Bildungsganges": Durchführung und Auswertung der standardisierten Eingangstestung für Schüler/innen, die sich zur Aufnahme in das Gymnasium für Jahrgangsstufe 5 (Schnellläufer- bzw. Schnelllernerklassen) angemeldet haben, einschließlich Elternberatung. Die berlinweite statistische Auswertung und Zusammenführung dieser Ergebnisse liegt in der Verantwortung der Fachgruppe. An der Weiterentwicklung dieses Konzepts wirkt in einer AG von SenBildJugWiss auch eine Schulpsychologin mit. Die Systemberatung und die Schülerzentrierte Beratung werden im jeweiligen Bezirk in enger Zusammenarbeit (Tandemarbeit) mit dem Multiplikator/der Multiplikatorin für Begabungsförderung, einer speziell hierfür ausgebildeten Lehrkraft, realisiert. Es sind 12 Multiplikatoren/-innen für Begabungsförderung (aus jedem Bezirk eine Lehrkraft), die eine Fachgruppe in der Lehrerschaft bilden.
Die 12 Schulpsychologen/-innen, die im Netzwerk Begabungsförderung zusammengefasst sind, sind Dipolom-Psychologen/-innen. Einige von ihnen verfügen darüber hinaus auch über eine abgeschlossene Lehrerausbildung.
Die 12 Multiplikatoren/-innen für Begabungsförderung erhielten eine Fortbildung durch die KARG-Stiftung, die in Kooperation mit dem LISUM Berlin-Brandenburg durchgeführt wurde. Einige dieser Lehrkräfte sind zusätzlich auch qualifiziert als Beratungslehrer im Schulpsychologischen Dienst (BSD), als Sonderpädagogin/Sonderpädagoge, als ECHA-Diplomlehrkraft oder verfügen über andere zertifizierte Zusatzausbildungen.
ca. 1: 5000
Ein Netzwerk für Begabungsförderung des Schulpsychologischen Dienstes Berlin wurde sukzessive seit 2001 aufgebaut.
Kontakt (Telefonnummer - aufgeführt nach Bezirk):
01 Mitte: 030 90184-7361
02 Friedrichshain-Kreuzberg: 030 61671-7811
03 Pankow: 030 4050 -0558
04 Charlottenburg-Wilmersdorf: 030 90291-6840
05 Spandau: 030 90279-5850
06 Steglitz-Zehlendorf: 030 90299-2572
07 Tempelhof-Schöneberg: 030 90277-4374
08 Neukölln: 030 90239-2788
09 Treptow-Köpenick: 030 6566-1230
10 Marzahn-Hellersdorf: 030 91148-6722
11 Lichtenberg-Hohenschönhausen: 030 51588-2711
12 Reinickendorf: 030 90294-4837
Die Anmeldung zu einer Beratung erfolgt im Schulpsychologischen Beratungszentrum des Bezirks, in dem die besuchte Schule liegt.
Die Nachfrage und der Beratungsbedarf sind als sehr hoch einzuschätzen, mit steigender Tendenz.
Es besteht ein Netzwerk Begabtenförderung der Familien- und Erziehungsberatungsstellen.
Jug 3200
Psychosozialer Dienst, FB 3
Erziehungs- und Familienberatungszentrum
Dienstgebäude: Beethovenstr. 34; 12247 Berlin
Tel.: 030/90299-2518
Fax: 030/90299-2582
Mail: andre.jacob@ba-sz.berlin.de
Seit Februar 2011 besteht ein solches Netzwerk mit jährlich stattfindender Fachtagung.
Liste von Beratungsstellen Hochbegabung in Berlin
Im Modul Beratung des Karg Fachportals Hochbegabung sind Beratungsstellen in Berlin aufgeführt, die sich auf das Thema Hochbegabung spezialisiert haben und die über strukturelle Voraussetzungen professioneller Beratung verfügen.
www.fachportal-hochbegabung.de/beratungsstellen/be/
- Angebot von Stipendienplätzen im Internat der Schulfarm Insel Scharfenberg für besonders Begabte mit Migrationshintergrund.
Träger: Land Berlin
Anbieter: Schulfarm Insel Scharfenberg (Gymnasium)
- START-Programm der Hertie-Stiftung
www.schulportal.tu-berlin.de/menue/home/
E.Mail: schuelerstudium@tu-berlin.de
- Schülergasthörer ab Klasse 10
www.fu-berlin.de/sites/zfs/index.html
- Chemie - Extra-Klasse für Schülerinnen und Schüler der Sek II
userpage.chemie.fu-berlin.de/~fachdid/site/index.php
- Weitere Angebote:
- PhysLab - Brücke zwischen Schule und Universität
- NatLab: Biologie und Chemie; Mitmach- und Experimentierlabor der FU Berlin
- Sommeruniversität für Schülerinnen & Schüler
- Mathematische Schülergesellschaft "Leonhard Euler", Jg. 7 bis 12
- Gasthörerstatus für Frühstudierende
Humboldt-Universität zu Berlin: Netzwerk mit begabungsfördernden Schulen des Landes Berlin.
Prof. Dr. Vock, Universität Potsdam: Schulversuch Regionale Begabtengruppen am Nachmittag.
Internet Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft:
Heft zur Unterrichtsentwicklung, Kinder mit hohen kognitiven Fähigkeiten in der Schulanfangsphase, Handreichung zur integrativen Förderung, 2010.
- Fachtagung "Wege der Begabtenförderung - Lernen individualisieren": Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II am 21./22.09.2010 in der Humboldt-Universität zu Berlin
Febr. 2012 Netzwerktreffen der Berliner Anbieter zur Begabtenförderung, jährlich.
- durch DGhK
- durch Förderverein Pfiffikus
S. auch "Fort- und Weiterbildung"
www.rolandbergerstiftung.org/index.php?id=2
Vereine zusätzlich zu DGhK und Förderverein Pfiffikus:
- Mensa Berlin www.berlin.mensa.de
- Hochbegabtenförderung e.V. www.hbf-ev.de

References: § 22
 § 1
 § 13

§ 42

§ 18
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 18
 § 22
 § 59
 § 18
 § 18
 § 18
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 § 22
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 § 18
 § 18
 § 22
 § 18
 § 18
 § 24