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Timestamp: 2017-02-21 05:40:06+00:00

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Vorstellung des ESF-Netzwerks BLEIB in Mittelhessen und Informationen zur Klientengruppe Flüchtlinge Vortrag von Olaf Löhmer (Hessischer Flüchtlingsrat) - ppt herunterladen
Vorstellung des ESF-Netzwerks BLEIB in Mittelhessen und Informationen zur Klientengruppe Flüchtlinge Vortrag von Olaf Löhmer (Hessischer Flüchtlingsrat)
Veröffentlicht von:Rebekka Kaske
Präsentation zum Thema: "Vorstellung des ESF-Netzwerks BLEIB in Mittelhessen und Informationen zur Klientengruppe Flüchtlinge Vortrag von Olaf Löhmer (Hessischer Flüchtlingsrat)"— Präsentation transkript:
 Warum sind wir hier? - Projektvorstellung  Zielgruppe Flüchtlinge  Aufenthaltstitel  Wege der Kooperation Gliederung der Präsentation
 ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt ◦ Leitung Bundesministerium für Arbeit und Soziales ◦ Bundesweit 43 lokale und regionale Netzwerke ◦ Laufzeit bis September 2010 Der ESF-Projektrahmen
 Koordination, Beratung, Netzwerkfragen ◦ Mittelhessischer Bildungsverband  Vermittlung ◦ Praxis GmbH (Marburg-Biedenkopf und Gießen) ◦ GWAB (Lahn-Dill-Kreis) ◦ Arbeit und Bildung (Schwalm-Eder)  Fachstelle für Flüchtlingsfragen ◦ Hessischer Flüchtlingsrat Regionales ESF-Projekt „BLEIB in Mittelhessen“
Gemeinsame Zielgruppe: Flüchtlinge im SGB II-Bezug  Nutzung von Synergien in der Beratung ◦ Vermittlung bei Problemen durch aufsuchende Beratung ◦ Entlastung der öffentlichen Kassen durch besseren Vermittlungserfolg
Wie arbeitet BLEIB in Mittelhessen?  Beratung und Profiling ◦ z.T. aufsuchend ◦ den familiären und fluchtspezifischen Hintergrund erfassend Die Teilnahme am Projekt erfolgt ohne Zwang, die Beratung erfolgt parteiisch
 Unterstützung bei Arbeitsmarktintegration ◦ Stellenvermittlung ◦ Bewerbung ◦ Sicherung von Beschäftigungsverhältnissen  Unterstützung bei Behördenkontakt ◦ Orientierung ◦ Begleitung ◦ Vermittlungsrolle  Qualifizierung ◦ Finanzierung ergänzender Maßnahmen ◦ z.T. bei den eigenen Netzwerkpartnern (AGL, Kurse, Trainings, Praktika)
Der Dschungel des Aufenthaltsrechts – Auswahl relevanter Aufenthaltstitel Aufenthaltstitel Visum Aufenthalts- erlaubnis Niederlassungs- erlaubnis Duldung (Ausreisepflicht)  Immer befristet/ zweckgebunden  Arbeitsmarktzugang spätestens nach drei Jahren Aufenthalt  Immer unbefristet  voller Arbeitsmarktzugang  Durch Bleiberechtsregelung Wechsel in die Aufenthaltserlaubnis
 migrationssensible Beratung ◦ Interkulturelle Kommunikation ◦ Kulturell geprägte Bildungsbiographien  „Integrationsprobleme“ ◦ Bleibeberechtigte waren jahrelang „geduldet“ ◦ Orientierungsprobleme ◦ Traumatisierung ◦ Bisherige Erfahrungen mit Behörden  Vermittlungsvorteile: ◦ Im Sinne des Diversity Management
 Beziehung Arbeitsmarkt und Aufenthalt ◦ SGB II-Bezug kann Familiennachzug und Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis verhindern ◦ SGB II- Bezug zeugt von Aufenthaltsperspektive  Spezielle Bedürfnisse der Zielgruppe ◦ Deutschkenntnisse ◦ Zeugnisanerkennung, Zertifizierung/Qualifizierung ◦ Aufenthaltsperspektive
 in den jeweiligen Pass oder Passersatz oder Reiseausweis für Ausländer eingeklebt
Immer unbefristet, ohne Nebenbestimmungen Nach 3 bis 7 Jahren Aufenthaltserlaubnis Lebensunterhaltssicherung 60 Monate Rentenversicherungsbeiträge Deutschkenntnisse/Kenntnis der Gesellschaftsordnung (Integrationskurs) Niederlassungserlaubnis
Bildungsabschluss in Deutschland oder Bildungsabschluss Ausland und zwei Jahre entsprechende Beschäftigung in Deutschland oder Drei Jahre Fachkraft § 18a: Zur Ausübung einer der beruflichen Qualifikation entsprechenden Beschäftigung
Bleiberechtsregelung 2006 (Anschlussregelung 2009) §23.1: Aufenthaltsregelung durch Landesbehörden (IMK) Rein humanitärer Aufenthalt in Hessen an Lebensunterhaltssicherung geknüpft §23a: Härtefallkommission
Nach drei Jahren  Widerruf oder NE Arbeitserlaubnis §25.1: Asylberechtigt nach Grundgesetz Nach drei Jahren  Widerruf oder NE Arbeitserlaubnis §25.2: Asylberechtigt nach Genfer Flüchtlingskonvention Gefahr für Leib und Leben Arbeitserlaubnis nach spät. 3 Jahren Aufenthalt §25.3 ergänzender Schutz
abhängig von Lebensunterhaltssicherung Arbeitsmarktzugang, wenn hier lebender Verwandter Arbeitserlaubnis hat §29/30/31 FN zu Ausländern
 Geduldete ◦ Bezug nach Asylbewerberleistungsgesetz ◦ Können sich arbeitssuchend melden (Agenturen) ◦ Keinen Anspruch auf Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach SGB II (SGB III: Ermessen) ◦ Mehr als 35% unter Hartz-IV-Sätzen ◦ Erst seit erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt ◦ Oft nur dreimonatige Duldungserteilung ◦ „Dequalifizierung“
 Sonderfall Bleiberecht: Aufenthaltserlaubnis für langjährig Geduldete  Grundsätzliche Anforderungen Bleiberecht ◦ Gute Integrationsprognose und Aussicht auf eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts (plus weitere Bedingungen)  Wer seinen Lebensunterhalt nicht selbständig sichern kann, bekommt eine „Aufenthaltserlaubnis auf Probe“ (neu: Arbeitserlaubnis, SGB-II-Anspruch)
 Problematik der Bleiberechtsregelung ◦ „Dequalifizierung“: Jahrelanger Ausschluss vom Arbeitsmarkt, von Qualifizierung und Deutschkursen ◦ Ausschlusskriterien ◦ Verständnisprobleme ◦ Anforderung der Lebensunterhaltssicherung  Viele haben Ziel nicht erreicht  Bereits wieder mehr Geduldete mit mehr als sechs Jahren Aufenthalt
 Folgeregelung ◦ Lebensunterhaltsanforderung erfüllt: §23.1 ◦ Ausbildung/Schulabschluss: §23.1 ◦ Halbtagsbeschäftigung: §23.1 ◦ Bemühung um Lebensunterhaltssicherung: §23.1 „auf Probe“ (Verlängerungskriterien ungeklärt)  Grundsatz: Verlängerung bei Erfüllung der Erteilungsvoraussetzungen  Grundlegende Qualifizierung sichern
 Fallbeispiel 1 Im Ausweispapier von Klient B. steht „Aufenthaltserlaubnis nach §23 Abs.1 AufenthG. Gültig bis “. Welche Konsequenzen ergeben sich für die individuelle Beratung?
 Fallbeispiel 2 Klient M. möchte gerne einen Schweißerschein machen. Seine Deutschkenntnisse sind in Ordnung, aber es ist nicht sicher, ob sie für die Prüfung ausreichen.  BLEIB in Mittelhessen finanziert eine Deutschnachhilfe zum Lernen der Fachtermini
 Zusammenfassung Bedürfnisse ◦ Besonderer Zusammenhang von Arbeit und Aufenthalt (Niederlassungserlaubnis, Familiennachzug) ◦ Erlernen der Sprache (auch durch praktischen Einsatz) ◦ Anerkennung früherer Abschlüsse/Qualifikationen ◦ Qualifizierung ◦ Kommunikation
 Möglichkeiten der Zusammenarbeit ◦ BLEIB kann Probleme bei der Beratung durch intensive Begleitung lösen ◦ BLEIB kann Erfolg von Maßnahmen durch weitere Unterstützung verbessern  Konkrete Schritte ◦ Bei entsprechenden Klienten Verweis auf BLEIB (Checkliste Aufenthalt) ◦ Kontaktpersonen für Klienten mit Flüchtlingshintergrund ◦ Angebot weiterer Fortbildungen
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Für spätere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung: Olaf Löhmer Hessischer Flüchtlingsrat Leipziger Str. 17, Frankfurt/Main  Tel.: 069/  Mail:
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References: § 18
 §23
 §23
 §25
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 §29
 §23
 §23
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 §23
 §23
 § 104
 § 27