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Timestamp: 2018-06-18 15:13:11+00:00

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Agora Kultur- und Bildungszentrum - Unkategorisiert
Smartphone für Senioren Gebärdensprachkurs
In diesem Grundlagen-Kurs werden zu Beginn verschiedene Möglichkeiten nonverbaler Verständigung erlernt. Dabei steht die körperliche, gestische und mimische Ausdrucksmöglichkeit im Vordergrund. Ein Grundgebärdenschatze wird aufgebaut und Dialogübungen werden durchgeführt. Die Teilnehmer sollen am Ende des Kurses Ortsangaben, Musterbeschreibungen und die Beschreibung von räumlichen Bezügen sowie einfache Angaben machen können.
Veranstaltungsort: Agora Kulturzentrum/ Eingang E/ Raum 1
Dozenztin: Frau Schäfer
Gebühr: 64€ p.P.
AGORA für die Region Ruhrgebiet
Die Bürgerstiftung AGORA für die Region Ruhrgebiet ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger dieser Region. Sie hat das Ziel, integratives und interkulturelles Zusammenleben mit Migranten zu fördern. Die Bürgerstiftung AGORA will dem Gemeinwohl dienen, die Bedeutung von Integration dafür nachhaltig bewusst machen. Dazu will sie soziale, interkulturelle und interreligiöse Projekte unterstützen und insbesondere das Kulturzentrum AGORA in Castrop-Rauxel fördern. Die Bürgerstiftung wird um Zustiftungen und Spenden werben, mit denen Projekte im Sinne des Stiftungszwecks initiiert, gefördert und durchgeführt werden. Sie will dazu beitragen, dass sich Menschen, UnternehmenVerbände und Körperschaften dieser Region an gesellschaftlichen Aufgaben beteiligen und Mitverantwortung übernehmen.
(1) Die Stiftung führt den Namen “Bürgerstiftung AGORA für die Region Ruhrgebiet” und ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.
(2) Die Stiftung hat ihren Sitz in Castrop-Rauxel.
(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
(2) Zweck der Stiftung ist es,
Förderung der Verständigung im Rahmen des interkulturellen Zusammenlebens zwischen allen hier lebenden Menschen,
Förderung und Unterstützung von Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergund,
Förderung von Bildung , Erziehung und Wissenschaft,
Förderung der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe,
Förderung des Sports, insbesondere im Bereich des Breiten- und Nachwuchssports,
Förderung von Umwelt- sowie Naturschutz und Landschaftspflege,
im Bereich Ruhrgebiet und insbesondere im Kulturzentrum AGORA in Castrop-Rauxel zu entwickeln. Im Einzelfall können Zwecke auch außerhalb der Region Ruhrgebiet gefördert werden.
(3) Dieser Stiftungszweck wird beispielsweise verwirklicht durch
a) Förderung und Unterstützung des Kulturzentrums AGORA in Castrop-Rauxel,
b )Unterstützung von Körperschaften nach Maßgaben des § 58 Abs.2 AO, die die vorgenannten Aufgaben ganz oder teilweise fördern und verfolgen,
c) Förderung der Kooperation zwischen Organisationen und Einrichtungen, die ebenfalls die Zwecke verfolgen,
d) Förderung des Meinungsaustausches und der Meinungsbildung im Sinne des Stiftungszweckes durch geeignete Maßnahmen z.B. öffentlichen Veranstaltungen, Publikationen, etc.
e) Vergabe von Stipendien, Beihilfe oder weiteren Unterstützungen anderer Art zur Förderung der Fort- und Ausbildung auf den Gebieten des Stiftungszweckes,
f) Auslobung und Verleihung von verdienstvollen Anerkennungen für Personen bzw. Organisationen, die sich um die Verwirklichung der Stiftungszwecke verdient gemacht haben,
g)Schaffung und Unterstützung lokaler Einrichtungen und Projekte, die den Stiftungszwecken dienen.
(4) Die Stiftung kann die vorgenannten Zwecke fördern
durch eigene Vorhaben und direkte Zuwendungen
durch Zuwendungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften oder Institutionen, die ebenfalls die vorgenannte Zwecke verfolgen.
Die Stiftung soll in der Regel keine Aufgaben übernehmen, die zu den Pflichtaufgaben von Städten und Gemeinden der Region Ruhrgebiet gehören.
(5) Die Zwecke müssen nicht gleichzeitig und in gleichem Maße verwirklicht werden. Für die Förderung können der Vorstand und der Stiftungsrat Richtlinien erlassen.
(6) Die Leistungen der Stiftung durch eigene operative Tätigkeit oder Unterstützung Dritter sollen der Öffentlichkeit vermittelt werden.
(1) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf niemanden durch Ausgaben, die den Zwecken der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
(2) Die Erträge des Stiftungsvermögens und die Spenden müssen im Rahmen der steuerrechtlichen Vorschriften für die satzungsmäßigen Zwecke der Stiftung verwendet werden. Die Stifter und ihre Erben erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung. Im Rahmen des § 58 Nr. 5 AO kann die Stiftung für ein angemessenes Andenken ihrer Stifter sorgen.
(3) Rücklagen dürfen gebildet werden, soweit die steuerrechtlichen Vorschriften dies zulassen. Das gilt insbesondere für freie und zweckgebunden Rücklagen. Freie Rücklagen dürfen ganz oder teilweise dem Vermögen zugeführt werden. Im Jahr der Errichtung und in den zwei folgenden Kalenderjahren dürfen die Überschüsse aus der Vermögensverwaltung ganz oder teilweise dem Vermögen zugeführt werden.
(4) Es besteht kein Rechtsanspruch aus Gewährung von Leistungen durch die Stiftung. Empfänger sollen über die Verwendung von Stiftungsleistungen Rechenschaft ablegen.
§ 4 Stiftungsvermögen, Zustiftungen und Spenden
(2) Das Stiftungsvermögen ist möglichst sicher und Ertrag bringend anzulegen. Im Interesse des langfristigen Bestands der Stiftung ist das Stiftungsvermögen in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Es kann ausnahmsweise bis zur Höhe von 15 % seines Wertes in Anspruch genommen werden, wenn anders der Stiftungszweck nicht zu Verwirklichen ist und die Rückführung der entnommenen Vermögenswerte zum Stiftungsvermögen innerhalb der drei folgenden Jahre sicher gestellt ist. Die Erfüllung der Satzungszwecke darf durch die Rückführung nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Vermögensumschichtungen sind zulässig, wobei der Grundsatz der Werterhaltung zu beachten ist.
(3) Die Stiftung kann Zuwendungen (Zustiftungen oder Spenden) von jedermann entgegennehmen, ist hierzu aber nicht verpflichtet. Sie Können aus jeder Art von Vermögenswert (Geld oder Sachwerte) bestehen. Die Stiftung kann Sachwerte in Geld umwandeln, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Ist die Art der Zuwendung nicht eindeutig bestimmt, entscheidet darüber der Vorstand nach pflichtgemäßemErmessen.
(4) Zustiftungen sind Zuwendungen, die zur Aufstockung des Stiftungsvermögens bestimmt sind. Zustiftungen können durch Rechtsgeschäft unter Lebenden oder von Todes wegen (durch Testament oder Erbvertrag) erfolgen. Erbschaften und Vermächtnisse gelten grundsätzlich als Zustiftung.
(5) Bei Zustiftungen ab einem Wert von 15.000,-- € kann der Zustifter einen konkreten Zweck, allerdings nur einen den satzungsmäßigen Zielen der Stiftung entsprechenden Zweck benennen, wenn er im Wesentlichen mit den zur Verfügung gestellt Mitteln des Zustifters realisierbar ist. Diese Zustiftung kann auch mit einem Namen Verbunden werden (Namensfond).
Mit Zustimmung des Vorstandes kann auch bei Zustiftungen unter 15.000,-- € entsprechend verfahren werden.
Die vorstehenden Regelungen gelten auch für unselbstständige Stiftungen, die die Stiftung treuhänderisch als Sondervermögen im Rahmen einer unentgeltlichen Tätigkeit verwaltet.
(6) Spenden sind Zuwendungen, die zur zeitnahen Verwendung bestimmt sind.
Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung jederzeit befristet Arbeitsgruppen, Ausschüsse oder Beiräte errichten. Die Einrichtung einer Schirmherrschaft, eines Stifterformus, eines Kuratoriums, eines Ehrenrats sowie eines Fachausschusses gemäß § 9 der Satzung oder sonstiger ständiger Gremien können vom Vorstand und Stiftungsrat gemeinsam beschlossen werden. Dazu ist jeweils eine Mehrheit von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates erforderlich.
(2) Die Stiftung kann zur Erledigung ihrer Aufgaben unentgeltlich oder entgeltlich Personal bzw. Hilfspersonen beschäftigen oder die Erledigung ganz oder teilweise auf Dritte unentgeltlich oder entgeltlich übertragen.
(3) Die Stiftung kann eine Geschäftsführung einrichten. Der Vorstand bestimmt, in welchem Umfang er Aufgaben überträgt und erteilt die erforderlichen Vollmachten. Die Geschäftsführung hat die Stellung eines besonderen Vertreters im Sinne des § 30 BGB.
(4) Vorstand und Stiftungsrat geben sich eine Geschäftsordnung. Sie regeln insbesondere:
die Modalitäten der Sitzungen (Fristen und Formen),
den Inhalt der Niederschriften über den Sitzungsverlauf, die Teilnehmer und die Gefassten Beschlüsse mit den Abstimmungsergebnissen,
die Übertragung von Aufgaben an eine Geschäftsführung,
die Vertretung von Organmitgliedern untereinander soweit sie nicht von der Satzung ausgeschlossen ist,
Möglichkeiten der Beteiligung Dritter an Sitzungen der Stiftungsorgane.
(5) Die Mitglieder der Organe haften nur für Vorsatz und Grobe Fahrlässigkeit.
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens sieben Personen. Der erste Vorstand wird mit dem Stiftungsgeschäft bestimmt. Jeder weitere Vorstand wird vom Stiftungsrat in geheimen und getrennten Wahlgängen gewählt. Der Vorstand wählt aus einer Mitte einen Vorstandsvorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Werden Mitglieder des Stiftungsrates in den Vorstand berufen, scheiden sie aus dem Stiftungsrat aus.
(2 Die Amtszeit des Vorstandes beträgt vier Jahre. Nach Ablauf ihrer Amtszeit bleiben die Mitglieder des Vorstands bis zur Wahl ihrer Nachfolger im Amt.
(3) Mitglieder des Vorstandes können vom Stiftungsrat aus wichtigem Grund mit einer Mehrheit von 2/3 der Stimmberechtigten des Stiftungsrates abberufen werden. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist nicht zulässig. Wichtige Gründe können z.B. ein nachhaltigen Mangel der Beteiligung an der Arbeit des Vorstandes oder grobe Verstöße gegen die Interessen der Stiftung sein. Vor der entsprechenden Abstimmung hat das betroffene Vorstandsmitglied Anspruch auf Gehör.
(4) Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich, er ist der gesetzliche Vertreter. Die Stiftung wird durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinsam vertreten. Einzelnen Vorstandsmitgliedern kann in Einzelfällen eine Einzelvertretungsbefugnis und die Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB durch den Stiftungsrat erteilt werden.
(5) Der Vorstand ist verpflichtet, über das Vermögen und Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen, vor Beginn jedes Geschäftsjahres einen Wirtschaftsplan und nach Ende des Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen. Über das Sondervermögen geführte Stiftungen ist gesondert Buch zu führen.
(6) Der Vorstand führt die Stiftung. Er legt im Rahmen des Stiftungszwecks die konkreten Ziele, Prioritäten sowie das Konzept der Projektarbeit fest. Er sorgt für die Ausführung der Beschlüsse des Stiftungsrates und für eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Stiftungsvermögens. Er berichtet dem Stiftungsrat über den Geschäftsgang und die Aktivitäten der Stiftung. Er legte einen Tätigkeitsbericht vor.
(7) Die Mitglieder des Vorstands sind berechtigt, an den Sitzungen des Stiftungsrates teilzunehmen. Dies gilt nicht, wenn im Einzelfall über sie persönlich beraten wird.
(8) Mitglieder des Vorstands sind grundsätzlich ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Sie können in besonderen Fällen gegen ein angemessenes Entgelt hauptamtlich für die Stiftung tätig sein. Die Entscheidung darüber und gegebenenfalls über die Höhe der angemessen Vergütung obliegt dem Stiftungsrat. Soweit die Vorstandsmitglieder ehrenamtlich tätig sind, haben sie Anspruch auf Ersatz angemessener Auslagen. Hierfür kann ein Pauschalbetrag festgesetzt werden.
(1) Der Vorstand kann einen Geschäftsführer einsetzen. Nach Ablauf der vom Vorstand zu bestimmenden Amtszeit bleibt der Geschäftsführer bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.
(2) Der Geschäftsführer kann aufgrund grober Pflichtverletzungen oder Unfähigkeit vom Vorstand mit einer 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Vorstandes abgewählt werden. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist nicht zulässig.
(3) Zu den Aufgaben des Geschäftsführers gehören folgende Tätigkeiten
Erledigung der laufenden Verwaltungsangelegenheiten,
die Vorbereitung des Jahresabschluss und des Rechnungsberichtes
die Vorbereitungen des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes.
Er ist gemeinsam mit einem Mitglied des Vorstandes zeichnungsberechtigt. In Einzelfällen kann vom Vorstand eine Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden.
(4) Der Geschäftsführer kann gegen ein angemessenes Entgelt hauptamtlich für die Stiftung tätig sein. Die Entscheidung darüber und über die Höhe der Vergütung obliegt dem Vorstand. Soweit der Geschäftsführer ehrenamtlich tätig ist, kann er den Ersatz seiner angemessenen Auslagen beanspruchen.
(1) Der Stiftungsrat besteht aus mindestens fünf und höchstens dreizehn Personen. Der erste Stiftungsrat wird durch die Stifter mit dem Stiftungsgeschäft festgelegt. Alle folgenden Stiftungsratsmitglieder ergänzen sich durch Kooptation, frühestens nach einem Jahr. Der Vorstand kann zu berufene Personen empfehlen. Die Amtszeiten kooptierter Mitglieder sollen sich überschneiden.
(2) Die Amtszeit der Gründungsratsmitglieder beträgt drei Jahre, jede weiter Amtszeit 4 Jahren. Die Amtszeit der später kooptierten Stiftungsratsmitglieder beträgt vier Jahre. Wiederberufung ist möglich. Wählbar sind insbesondere solche Personen, die aufgrund von gesellschaftspolitischem, sozialem, finanziellem oder fachbezogenem Engagement in besonderer Weise für diese Aufgabe qualifiziert sind. Bei der Auswahl soll auf eine ausgewogene Altersstruktur und die gleichmäßige Berücksichtigung von Frauen und Männern hingewirkt werden.
(3) Wird die Mindestanzahl der Mitglieder bei Ausschneiden eines Mitglieds unterschritten, bleibt es nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Bestimmung eines Nachfolgers im Amt.
(4) Der Stiftungsrat wählt aus einer Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.
(5) Der Stiftungsrat wacht über die Einhaltung der Stiftungszwecke und berät den Vorstand bei der Festlegung der Ziele und Prioritäten ihrer Umsetzung. Er kann vom Vorstand jederzeit Einsicht in sämtliche Geschäftsunterlagen der Stiftung verlangen und ist von ihm regelmäßig, mindestens einmal im Jahr über die Aktivitäten der Stiftung zu unterrichten. Er tritt mindestens zweimal pro Jahr zusammen.
die Wahl des Vorstandes, mit Ausnahme des ersten Stiftungsvorstandes,
die Prüfung des Wirtschaftsplanes für das jeweilige Haushaltsjahr sowie des Jahresabschlusses und Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorjahres,
die Zustimmung zu Geschäften , durch die Verbindlichkeiten zu Lasten der Stiftung von im Einzelfall mehr als einem vom Stiftungsrat festzusetzenden Betrag begründet werden
sowie in Abstimmung mit dem Vorstand
die Festlegung der Förderkriterien von Projekten, die von der Stiftung gefördert werden sollen,
das Vorschlagsrecht für zuvor genannte Projekte,
die Auswahl der stiftungseigenen Projekte innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Stiftungsprogramms.
(7) Die Mitglieder des Stiftungsrates sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Ihnen dürfen keine Vermögensvorteile zugewendet werden. Die ihnen entstanden angemessenen Auslagen und Aufwendungen können erstattet werden. Maßstab für die Erstattung sind die Richtlinien der Bürgerstiftung über den Auslagen- und Aufwendungsersatz. Sofern etwaige Richtlinien noch nicht erlassen sind, können Auslagen und Aufwendungen aufgrund eines jeweiligen Stiftungsratsbeschlusses pauschal erstattet werden. Maßstab für die Erstattung ist das Landesreisekostengesetz NW.
(1) Der Vorstand kann Fachausschüsse einrichten und sie mit einem Budget ausstatten. Die Fachausschüsse werden von einem Mitglied des Vorstandes geleitet, der für die ordentliche Verwaltung des Budgets verantwortlich ist. Die Besetzung der Ausschüsse erfolgt durch den Vorstand.
(2) Aufgabe der Fachausschüsse ist die Beratung der Stiftungsorgane in allen Angelegenheiten ihres Fachgebietes sowie die Durchführung von stiftungseigenen Projekten und sonstigen Veranstaltungen im Rahmen der Vorgaben des Vorstandes sowie des Stiftungsrates.
Die Organe sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sie beschließen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Ein abwesendes Mitglied kann sich aufgrund einer schriftlichen Erklärung gegenüber dem jeweiligen Stiftungsorgan durch ein anwesendes Mitglied vertreten lassen, soweit die Satzung die Vertretung nicht ausschließt. Einzelheiten regelt die jeweilige Geschäftsordnung. Über die Sitzungen sind Niederschriften anzufertigen. Umlaufbeschlüsse sind zulässig; dies gilt nicht für die Bestellung und Abberufung von Organmitgliedern sowie für Beschlüsse nach den §§ 11 und 12 der Satzung.
Die Satzung kann durch gemeinsamen Beschluss von Vorstand und Stiftungsrat mit einer Mehrheit von 3/4 der Stimmberechtigten geändert werden, wobei in jedem Gremium die Mehrheit von 3/4 gesondert vorliegen muss. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist nicht zulässig. Durch eine Änderung der Satzung darf die Gemeinnützigkeit der Stiftung nicht beeinträchtigt werden. Eine Veränderung von Zwecken und Aufgaben der Stiftung ist nur zulässig, wenn aufgrund wesentlich veränderter Umstände eine Zweckverwirklichung in der von den Gründungsstiftern beabsichtigten Art und Weise nicht mehr möglich ist. Bei einer Zweckänderung muss der neue Zweck ebenfalls steuerbegünstigt sein.
§ 12 Auflösung der Stiftung, Zusammenschluss, Vermögensfall
(1) Vorstand und Stiftungsrat können gemeinsam mit einer Mehrzahl von 3/4 ihrer Mitglieder die Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder den Zusammenschluss mit einer oder mehreren anderen steuerbegünstigten Stiftungen beschließen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen und auch die nachhaltige Erfüllung eines nach § 11 der Satzung geänderten oder neuen Stiftungszwecks nicht in Betracht kommt. Die durch den Zusammenschluss entstehende neue Stiftung muss ebenfalls steuerbegünstigt sein.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an die Stadt, in der die Stiftung zuletzt ihren Sitz hatte. Die Stadt hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.
Unbeschadet der sich aus dem Stiftungsgesetz ergebenen Genehmigungspflichten sind Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung der Stiftung dem zuständigen Finanzamtes anzuzeigen. Bei Satzungsänderungen, die einen der Stiftungszwecke gemäß § 2 der Satzung betreffen, ist zuvor eine Stellungnahme des Finanzamtes zur Steuerbegünstigung einzuholen.
(2) Die Stiftung erlangt ihre Rechtsfähigkeit durch ihre Anerkennung. Die Satzung tritt mit dieser Anerkennung. in Kraft.
Gründung Bürgerstiftung AGORA:
Aufgrund immer knapper werdender öffentlicher Mittel haben sich die Akteure des AGORA Kulturzentrums 2007 dazu entschieden, die AGORA Bürgerstiftung für die Region Ruhrgebiet zu gründen, um neue Wege der Finanzierung für den langfristigen Erhalt, den Ausbau, die Weiterentwicklung und die Förderung des AGORA Kulturzentrums insbesondere zu den Themen Migration und Integration zu finden.
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte am 22. Januar 2008 die staatliche Anerkennungsurkunde für die "Bürgerstiftung AGORA für die Region Ruhrgebiet" an den Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Horst-Werner Schröder.
Die Stiftung ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger des Ruhrgebietes. Sie hat das Ziel, das Kulturzentrum AGORA in Castrop-Rauxel zu fördern sowie integratives und interkulturelles Zusammenleben mit Migranten zu begünstigen. Sie will dem Gemeinwohl dienen und die Bedeutung von Integration der Öffentlichkeit nachhaltig bewusst machen. Dazu wird sie soziale, kulturelle und religiöse Projekte unterstützen. Außerdem haben die Gründer der Stiftung in der Satzung festgeschrieben, Bildung, Erziehung und Wissenschaft, Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, Kunst und Kultur und den Sport zu fördern. So sollen beispielsweise Veranstaltungen zum Zwecke des Meinungsaustausches und der Meinungsbildung organisiert werden, Publikationen verfasst und Stipendien für Aus- und Fortbildung vergeben werden. Die Stiftung will auch dazu beitragen, dass sich Menschen, Unternehmen, Verbände und Körperschaften im Ruhrgebiet an gesellschaftlichen Aufgaben beteiligen und Mitverantwortung übernehmen.
"Völkerverständigung ist ein wichtiger Bestandteil für ein gutes Miteinander der Kulturen", sagte Paziorek bei der Urkundenübergabe. "Mit Ihrem Engagement leisten Sie einen bedeutenden Beitrag für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in der Region und darüber hinaus."
Das Anfangsvermögen der Stiftung beträgt 73.173 Euro und muss in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben. Zustiftungen und Spenden Dritter sind möglich und erwünscht.
Im Kreis Recklinghausen ist es die 63. Stiftung, im Regierungsbezirk Münster die 414. Stiftung.
Quelle: www.bezirksregierung-muenster.de
Was kam danach:
Erste Zuwendungen 2011 ausgeschüttet.
Stiftungsvermögen zum 31.12.2011 ca. 103.000 €
2012-02-21-WAZ
Am 19. Februar 2012 fand der Neujahrsempfang der Bürgerstiftung AGORA im großen Saal des AGORA Kulturzentrums statt. Im Rahmen des Empfanges wurde das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Horst-Werner Schröder an Peter Müller übergeben. Horst-Werner Schröder war vier Jahre lang Vorsitzender der Bürgerstiftung und rückt jetzt in den Stiftungsrat.
Zum ersten Mal verteilte die Stiftung auch Zuwendungen an die verschiedensten Einrichtungen auch außerhalb von Castrop-Rauxel. (mehr)
Im Mai führte die Stiftung eine „Public viewing“-Veranstaltung anlässlich des deutschen Champions League-Finales zwischen Bayern München und Borussia Dortmund auf dem Außengelände des AGORA-Zentrums durch. Aufgrund der vielen Konkurrenzveranstaltungen im Umkreis kamen leider sehr viel weniger Zuschauer als erwartet.
Im Juni 2013 übergaben die Mitglieder des Stiftungsrats im Rahmen des Internationalen Tanzfestivals der Griechischen Gemeinde die Zuwendungen an die Empfänger. Insgesamt wurden sieben Institutionen/Organisationen/Interessenvertretungen bedacht. Ausgeschüttet wurde eine Summe in Höhe von 7.500,00 €.
Im Rahmen des großen „Panigyri“-Sommerfests der Griechischen Gemeinde im September 2013 zog der Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel und Vorsitzender des Stiftungsrats, Herr Johannes Beisenherz das Gewinnerlos anl. der Verlosung eines Trikots des Bundesligisten Borussia Dortmund mit Originalunterschriften. Es kam ein Erlös in Höhe von 256,00 € zusammen. Das Trikot wurde uns von der BVB-Stiftung „Leuchte Auf“ freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Im Oktober veranstaltete die Bürgerstiftung im Kulturzentrum AGORA einen Klezmer-Abend mit großem Erfolg. Aufgrund der sehr positiven Resonanz der Gäste wird für das nächste Jahr ebenfalls ein Klezmer-Abend geplant.
Am 1. Advent wurde mit unseren Freunden von der „Grünen Oase“ und den Kolpingbildungszentren erneut ein Weihnachtsbasar auf dem Gelände des Kulturzentrums durchgeführt. Der Besuch war deutlich besser als im Vorjahr, so dass die Verantwortlichen der Stiftung ein sehr positives Fazit ziehen konnten.
Anlässlich seines 80. Geburtstags verzichtete der ehemalige Vorsitzende des Stiftungsvorstands Horst-Werner Schröder im Mai 2014 auf eigene Geschenke und bat stattdessen um eine finanzielle Unterstützung für die Bürgerstiftung AGORA. So kam eine Summe von ca. 2.650,00 € zusammen, die sich aus Spenden und Zustiftungen zusammensetzte.
Im Sommer wurde im AGORA erneut eine „Public viewing“-Veranstaltungsreihe anl. der Fußball-WM in Brasilien über die Bürgerstiftung organisiert und durchgeführt. Durch den erfolgreichen Verlauf konnten bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft eine Vielzahl von Menschen zusammengebracht werden, die bis in die späten Abendstunden friedlich Fußballfeste feierte und schlussendlich den Titelgewinn bejubeln konnte. Ein besonderer Dank muss in diesem Zusammenhang an die vielen ehrenamtlichen Helfer und die Kooperationspartner (Griechische Gemeinde, Kolpingbildungszentren) gerichtet werden, ohne die eine solche Veranstaltungsreihe nicht durchzuführen wäre.
Im Rahmen des 10. Internationalen Tanzfestivals der Griechischen Gemeinde wurden über die Mitglieder des Stiftungsrats, die als Laudatoren fungierten, die Spenden vergeben. Erstmals wurde in diesem Rahmen über die Bürgerstiftung AGORA der „Geros-Preis“ der Geros GmbH in Höhe von 5.000,00 € vergeben. Der Vorstand der Stiftung einigte sich auf eine Staffelung des Preisgeldes. Preisträger waren der Verein „Sternenkinder e.V.“ (Unterstützung der Vereinsarbeit), die Caritas Castrop-Rauxel („Suppenküche“) und die Griechische Gemeinde e.V. in Castrop-Rauxel („Projekt zur interkulturellen Öffnung der Kindertagespflege“). Eine weitere Spende ging an die Stiftung für Menschen in Not.
Beim „Panigyri“-Sommerfest der Griechischen Gemeinde im September waren Vertreter der Bürgerstiftung vor Ort, um die Arbeit der Stiftung vorzustellen und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Die Musical-Gruppe „Rainbow-Project“, die in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums probt, führte im Oktober eine Benefiz-Veranstaltung im AGORA durch. Ein Teil der Erträge des Abends (300,00 €) wurde genutzt, um die Arbeit der Bürgerstiftung AGORA zu unterstützen.
Ebenfalls im Oktober fand der Klezmer-Abend im Kulturzentrum statt. Insgesamt 41 zahlende Gäste erlebten einen begeisternden Auftritt der Gruppe „romberg Klezmer“, der sicherlich noch mehr Gäste verdient hätte.
Beim großen Vorlesewettbewerb im November nahmen wieder über 40 Kinder aus den umliegenden Grundschulen teil. Eine prominent besetzte Jury unter Vorsitz des Bürgermeisters und Stiftungsratsvorsitzenden Johannes Beisenherz bewertete die Leseleistungen der Kinder und prämierte die besten Vorleser.
Zum 1. Advent wurde gemeinsam mit der „Grünen Oase“ und den Kolpingbildungszentren wieder der Weihnachtsbasar auf dem Gelände des Kulturzentrums organisiert und durchgeführt. Aufgrund einer Vielzahl von Konkurrenzveranstaltungen war der Zulauf geringer als in den Vorjahren. Dennoch konnte man die Veranstaltung - allein schon aufgrund der Einbeziehung der Kinder aus der ortsnahen Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“, die Weihnachtslieder vortrugen - als Erfolg verbuchen.
Im Mai 2015 wurde der Stiftungsrat der Bürgerstiftung neu zusammengesetzt. Die nicht mehr zur Verfügung stehenden Norbert Lessmann, Hilmar Claus und Mohammed Moussa wurden durch Michael Breilmann, Michael Ebert und Wolfgang Heller ersetzt. Im Stiftungsvorstand ersetzte Ioannis Andronikou den leider verstorbenen Ioannis Papadopoulos.
Beim Internationalen Tanzfestival der Griechischen Gemeinde im Juni wurden Spenden an die Kolpingbildungszentren, die Stiftung für Menschen in Not, den Verein „Heimat und Kultur“, die „Grüne Oase“, die „Villa Kunterbunt“ und an den Verein zur Unterstützung der deutsch-griechisch-türkischen Städtepartnerschaft Castrop-Rauxels vergeben. Im späteren Verlauf des Jahres erhielt die Flüchtlingshilfe Castrop-Rauxel aufgrund des großen Unterstützungsbedarfs ebenfalls eine kleine Geldspende.
Im August unterstützte die Bürgerstiftung eine Exkursion der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Griechischen Gemeinde zum „BVB-Lernzentrum“ mit insgesamt ca. 20 Kindern und Jugendlichen. Neben einer Stadionführung durch den Signal-Iduna-Park gehörten Module zum Thema „Zivilcourage“ zum umfangreichen Tagesprogramm.
Beim „Panigyri“-Sommerfest der Griechischen Gemeinde im September vergaben Vertreter der Stiftungsorgane Zuwendungen an die Griechische Gemeinde, um damit die offene Kinder- und Jugendarbeit im AGORA und das Projekt „Read me!“ zur Lesefrühförderung in Castrop-Rauxel zu unterstützen.
Der Klezmer-Abend im Oktober war zwar musikalisch wieder ein voller Erfolg, leider waren aber zu wenig zahlende Gäste vor Ort, um die Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden zu lassen.
Im November nahm der gerade zuvor neu gewählte Bürgermeister Rajko Kravanja erstmals als Juror am großen Vorlesewettbewerb des Projekts „Read me!“ teil. Gemeinsam mit Vertretern der Sparkasse Vest, der Volksbank Henrichenburg, der Auslandsgesellschaft, des Jugendamts und der Bürgerstiftung beurteilte man die Leseleistungen der Grundschüler und konnte nach der Siegerehrung in viele glückliche Gesichter gucken.
Zum 1. Advent wurde gemeinsam mit der „Grünen Oase“ und den Kolpingbildungszentren zum letzten Mal der Weihnachtsbasar auf dem Gelände des Kulturzentrums organisiert und durchgeführt. Aufgrund der Tatsache, dass es immer schwieriger zu werden scheint, ausreichend Aussteller zu finden und einer Vielzahl von Konkurrenzveranstaltungen im nahen Umfeld einigten sich die Verantwortlichen darauf, im Jahr 2016 eine alternative Veranstaltung in der Adventszeit umzusetzen. Dennoch gelang es unter Einbeziehung des Kinderchores der Grundschule Am Busch eine besinnliche Atmosphäre zu schaffen.
Stiftungsgremien:
Die Bürgerstiftung AGORA setzt sich aktuell aus folgenden Gremien zusammen, dem Stiftungsvorstand und dem Stiftungsrat.
Mehr Informationen zu der Zusammensetzung des Vorstandes und des Rates finden Sie in der Satzung der Bürgerstiftung AGORA.
Vorstand Bürgerstiftung AGORA
Vorstandsvorsitzender Herr Peter Müller,
Geschäftsführer Herr Thorsten Schnelle,
Dipl.-Soz., Dipl.-Soz.-Päd., Leiter Kulturzentrum AGORA
Herr Ioannis Andronikou
2. Vorsitzender Griechische Gemeinde
Castrop-Rauxel e.V.
Vorsitzender Johannes Beisenherz,
Rainer Kruck
Direktor Sparkasse Vest Castrop-Rauxel
Udo Behrenspöhler
DGB-Vorsitzender in Castrop-Rauxel
Meinolf Melcher
Geschäftsführer der Kolpingbildungszentren
Ruhr gem. GmbH Witten/Wetter
Rechtsanwalt und CDU-Fraktionsvorsitzender Castrop-Rauxel
Dipl.-Ökonom, Wirtschaftsprüfer & Steuerberater
Channel Manager Sport
Konstantinos Boulbos
Unternehmer und 1. Vorsitzender der
Griechischen Gemeinde e.V.
Gerald Schomburg
Leiter Marketing bei der
RWE-Westfalen-Weser-Ems-AG
Horst Werner Schröder,
Die Bürgerstiftung Kompakt
Griechisch Unterricht für Kinder

References: § 58
 § 58

§ 4
 § 9
 § 30
 § 181

§ 12
 § 11
 § 2