Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/146741
Timestamp: 2020-02-20 02:29:16+00:00

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Ergebnis: Ergänzungsneubau Gewerbeschule Holz, Farb...competitionline
(ID 3-146741)
Prof. Dr. Stefan Peters, Stuttgart (DE)
Entscheidung 24.02.2014
Preisrichter	 Cordula Ernsing, Jan Schneck, Prof. Manfred Schomers, Julia Tophof, Prof. Jörn Walter, Ulrich Zeiger	, Gislinde Barck, Uwe Grieger, Daniela Kerkow, Volker Striecker, Elisabeth Voet van Vormizeele
Kammer Hamburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: NO_16_13_HRW)
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1Mio. m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Ergänzungsneubau der Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 am Standort Richardstraße im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt. Der Wettbewerb ist gemäß VOF Kapitel 2 und RPW der FHH 2010, § 3 (2) als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 7 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. RPW der FHH, §1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_16_13_HRW mit Datum vom 21.06.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg. Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 – am Standort Richardstraße 1 im Bezirk Hamburg-Nord, Gemarkung Barmbek. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, aufgrund der räumlichen Zusammenfassung der Gewerbeschule G6, die z.Z. auf 2 Standorte innerhalb Hamburgs verteilt liegt. Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 2.500 m² NGF zu erstellen. Dabei sind vorrangig Flächen für Lernfeldräume und Werkstätten sowie eine Sporthalle auszuweisen. Unter Verzicht auf eingeschossige Gebäudeabschnitte auf dem Grundstück an der Richardstraße wird eine für den Neubaubedarf geeignetes Grundstücksfläche frei, die die Chance bietet, die Schule mit dem Neubau im Stadtraum zu präsentieren. Da in der Freien und Hansestadt Hamburg Umweltschutz und Nachhaltigkeit von Bautätigkeiten eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen des Wettbewerbs zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt. Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von 4,52 Mio. Euro (Bruttobaukosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19% MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gem. DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind.
Jeder der 7 Teilnehmer erhält eine Bearbeitungssummer von 2500€. (Gesamt 17500€)
Gesetzte Teilnehmer augustinundfrankarchitekten
Downloads 146741_Bekanntmachung.pdf
Projektadresse Richardstraße 1
U 40 Einkauf/ Vergabe, An der Stadthausbrücke 1
Ergänzungsneubau Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 AM Standort Richardstrasse 1 in Hamburg-Nord.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsord-nung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1Mio. m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Ergänzungsneubau der Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 am Standort Richardstraße im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt.
Der Wettbewerb ist gemäß VOF Kapitel 2 und RPW der FHH 2010, § 3 (2) als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 7 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. RPW der FHH, §1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_16_13_HRW mit Datum vom 21.6.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 – am Standort Richardstraße 1 im Bezirk Hamburg-Nord, Gemarkung Barmbek. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, aufgrund der räumlichen Zusammenfassung der Gewerbeschule G6, die z.Z. auf 2 Standorte innerhalb Hamburgs verteilt liegt.
Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 2 500 m² NGF zu erstellen. Dabei sind vorrangig Flächen für Lernfeldräume und Werkstätten sowie eine Sporthalle auszuweisen. Unter Verzicht auf eingeschossige Gebäudeabschnitte auf dem Grundstück an der Richardstraße wird eine für den Neubaubedarf geeignetes Grundstücksfläche frei, die die Chance bietet, die Schule mit dem Neubau im Stadtraum zu präsentieren.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von 4,52 Mio. EUR (Bruttobaukosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19 % MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.
Die Auswahl der maximal 7 Wettbewerbsteilnehmer erfolgt mittels eines offenen Bewerbungsverfahrens, wobei
— 5 Teilnehmer aus der Kategorie – „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“
— 1 Teilnehmer aus der Kategorie – „Berufsanfänger“ oder „kleines Büro“.
(Anforderungen s.u.).
Die Bewerbungsunterlagen inklusive der Bewerbungsformblätter sind bei der o.g. Kontaktstelle oder unter der E-Mailadresse MTFVZHFmYGFkcnNka2tkUkFHP3JhZy1lYS1nYGxhdHFmLWNk anzufordern.
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlich: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/In diesen Formblättern sind anzugeben:
Formblatt 1.1 Bewerber - Daten und 1.2 + 1.3 Erklärungen
auszufüllen von allen Bewerbern
(Bürobezeichnung, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, Fax, Email, Internetadresse, rechtlicher Status, Jahr der Bürogründung, Anzahl Mitarbeiter differenziert nach Ingenieuren /sonstigen und Angestellte/ Freie),
— Angabe, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen bestehen oder ob und auf welche Art, bezogen auf diesen Auftrag eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in relevanter Weise besteht (Unternehmensstruktur; Beteiligungen, Niederlassungen etc.). (gem. VOF § 4, Ziffer 2),
— Angabe der Personen (Name + Berufsbezeichnung/ Qualifikation), die im Falle einer Beauftragung das Projekt bearbeiten, also für alle Leistungsphasen die gem. VI.2 dieser EU-Bekanntmachung im Rahmen des Wettbewerbs ausgeschrieben sind (gem. VOF § 4, Ziffer 3),
(Im Falle der Auswahl als Wettbewerbsteilnehmer muss diese Eigenerklärung durch Kopien der Unbedenklichkeitsbescheinigungen vom zuständigen Finanzamt und der Sozialkassen unverzüglich nachgewiesen werden. Ersatzweise gilt eine Bescheinigung über die Zahlungen durch den Steuerberater.)
— „Mit Allgemeiner Bauerfahrung“.
Formblatt 2.1 - 2.3 Projekte
Angaben in vorgegebenen Bewerbungsformblättern zu 3 Projekten, die von dem Bewerber entsprechend HOAI, Leistungsbild Gebäude mindestens LP 2-4 sowie 5 mindestens in Teilen, bearbeitet wurden.
Auszufüllen von den Bewerbern „mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ und „mit allgemeiner Bauerfahrung“
— Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer),
— Projektname und Funktion/Nutzung (falls zutreffend, Angabe zum Schultyp/ Art der Bildungsstätte und schulischem Nutzbereich),
— die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) getrennt für Neubau und Maßnahmen im Bestand,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden (mind. LP 2 – 4 sowie 5 mindestens in Teilen, gem. HOAI, Leistungsbild Gebäude –).
Zusätzlich zu den Formblättern sind die drei Projekte informell in einem Umfang von max. 10 Seiten DIN A4 (max. Format A4) - einseitig mit Zeichnungen und Fotos vorzustellen. Weiterhin können, unabhängig von den drei in den Formblättern 2.1 – 2.3 vorgestellten Projekten, weitere Projekte des Bewerbers in einem Umfang von max. 6 Seiten DINA 4 (max. Format A4) – einseitig, dargestellt werden, um die gestalterische Qualität des Bewerbers zu vermitteln. Diese Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick auch in die gestalterische Detailarbeit des Bewerbers - möglichst am ausgeführten Projekt - ermöglichen.
Für jedes der 3 Projekte sollte ein Referenzschreiben des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über die Qualität der Zusammenarbeit und die Leistungs-fähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können.
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Berufsanfänger“
Zur Kategorie 'Berufsanfänger' zählen Bewerber, deren Hochschulabschluss frühestens aus dem Jahr 2003 stammt
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“
Zur Kategorie „Kleines Büro“ zählen Bewerber in deren Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur beschäftigt sind. (Weitere sonstige Mitarbeiter sind hier nicht relevant)
Nachweis über den satzungsgemäßen Geschäftszweck durch eine Kopie des Auszugs aus dem einschlägigen Register, sowie eine Erklärung, welcher Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und welcher für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe verantwortliche Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Zulassungskriterien erfüllt.
Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax und Email sind nicht zulässig.
— vollständig ausgefüllte Formblätter 1.1 + 1.2 + 1.3
sowie für Bewerbungen der Kategorie 'Bewerber mit Aufgabenbezogener Bauer-Fahrung und 'Bewerber mit Allgemeiner Bauerfahrung'
Die Auswahl der 5 Teilnehmer aus der Rubrik Bewerber mit Aufgabenbezogener Bauerfahrung erfolgt durch ein vom Auslober berufenes Gremium, in dem mindestens zur Hälfte Fachleute mit einer den Teilnehmern abverlangten Berufsqualifikation vertreten sein werden. Die freien Architekten im Auswahlgremium sind nicht identisch mit den benannten freien Fachpreisrichtern.
Voraussetzung der Auswahl durch das Gremium wird der aus den ausgefüllten Formblättern 2.1-2.3 ersichtliche Nachweis, dass der Bewerber innerhalb der 3 präsentierten Projekte Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den letzten 8 Jahren (Stichtag 1.1.2005) als Neubauten verantwortlich, mindestens mit den Leistungsphasen LP 2–4 sowie 5 mindestens in Teilen gem. HOAI, Leistungsbild Gebäude geplant bzw. realisiert hat. Hierfür werden Punkte vergeben für folgende Projekteigenschaften :
— Bildungsstätte - 5 Punkte,
— Oder Gebäude mit sonstiger Nutzung - 1 Punkt.
— mind. 3 000 m² BGF Neubau (ohne TG) - 3 Punkte,
— oder mind. 1 500 m² BGF Neubau (ohne TG) - 1 Punkt.
— vom Bewerber erbrachte Leistung bis einschließlich LP 8 realisiert oder in Bau in 2005 oder später – 3 Punkte
— vom Bewerber erbrachte Leistung bis einschließlich LP5 realisiert, in Bau oder in Planung in 2005 oder später – 1 Punkt.
Für den Fall der Nichterreichung der ausgeschriebenen 5 Teilnehmerplätze für‚ Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung werden auch die Bewerber mit der nächstniedrigeren Punktezahl vom Auswahlgremium begutachtet.
Aus dem Bewerberkreis mit einer geringeren Punktzahl ergeben sich die Bewerber mit „allgemeiner Bauerfahrung“. Aus diesem Kreis wird 1 Wettbewerbsteilnehmer gelost (s.u. Losverfahren).
Grundlage der Auswahl der 5 Teilnehmer aus der Rubrik‚ Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung wird der aus den ausgefüllten Formblättern 2.1-2.3 ersichtliche Nachweis, dass der Bewerber innerhalb der 3 präsentierten Projekte Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den letzten 8 Jahren verantwortlich geplant bzw. realisiert hat.
Auszeichnungen und Preise für die vorgestellten Projekte können auch Beachtung finden. Auch wird die Erfahrung, des Bewerbers ein vergleichbares Gebäude realisiert zu haben und dieses mit allen Anforderungen der behördlichen Abstimmungen und Koordination abzuwickeln, Beachtung finden und die eingereichte Übersicht der Projekte der letzten 10 Jahre wird ebenfalls zur Beurteilung hinzugezogen.
Die Auswahl 1 Teilnehmers aus der Kategorie
— „Berufsanfänger“ oder „Kleines Büro“
und 1 Teilnehmers aus der Kategorie
— „Büro mit allgemeiner Bauerfahrung“
Bei fehlenden Nachweisen oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für „Bewerber mit aufgabenbezogener Berufserfahrung“, Bewerber der Rubrik „Büro mit allgemeiner Bauerfahrung“, „junges" oder „kleines" Büro) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen. Die eingereichten Unterlagen der Bewerber werden nicht zurückgesandt. Alle Bewerber werden schriftlich durch die Vergabestelle (per Fax) über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens informiert. Das Protokoll wird per E-Mail durch die o.g. Kontaktstelle zugesandt.
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. §19, Abs. 1 und 3 VOF Architekten, die Leistungen gemäß §34 HOAI 2013 erbringen.
- NATÜRLICHE Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten (Leistungsbild im Bereich § 34 HOAI 2013) tätig sind und dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres Heimatlandes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung bezogen auf Mitgliedsstaaten der EU nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
- JURISTISCHE Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen benennen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
SBH W 002/2013
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 30.8.2013 - 14:00
Tag: 2.9.2013 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Ausgelobte Summe gesamt: 35 500,00 EUR (zzgl. gültiger Mehrwertsteuer).
Die gemäß RPW der FHH 2010 ermittelte Wettbewerbssumme von 35 500,00 EUR (zzgl. gültiger Mehrwertsteuer) wird anteilig als Bearbeitungssumme (17 500,00 EUR) zu gleichen Teilen an die 7 Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell, bei Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit ausgezahlt. Der andere Teil wird als Preissumme in folgender Aufteilung ausgelobt:
1. Preis 8 000,00 EUR
2. Preis 6 000,00 EUR
3. Preis 4 000,00 EUR
Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Preissumme gemäß RPW der FHH 2010, §7 (2) vorzunehmen.
8. Uwe Grieger, HIBB, Hamburger Institut für Berufliche Bildung
9. N.N., Staatliche Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und entsprechend § 8 (2) RPW der FHH 2010 eines der Preisträgerteams mit der weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Beauftragt werden stufenweise Planungsleistungen bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5 gemäß § 34 HOAI 2013 (für die Leistungsphase 5 ggf. nur Teile - mind. die qualitätssichernden Bestandteile).
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von ca. 4,52 Mio. EUR (Baukosten KG 300 und 400, inkl. 19% MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.
Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, im Falle einer Beauf-tragung die sofortige Projekt-Bearbeitung im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s.o.).
Es ist beabsichtigt ein Kolloquium ENDE Oktober 2013 durchzuführen. Die Abgabe der Entwürfe ist Anfang Januar 2014 geplant.
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Ergänzungsneubau gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 AM Standort Richardstraße 1 in Hamburg-Nord.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt etwa 9 100 000 m² und die Hauptnutzungsfläche etwa 3 100 000 m². In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Ergänzungsneubau der Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 am Standort Richardstraße im Bezirk Hamburg-Nord beauftragt.
Der Wettbewerb ist gemäß VOF Kapitel 2 und RPW der FHH 2010, § 3 (2) als nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für maximal 7 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. RPW der FHH, § 1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_16_13_HRW mit Datum vom 21.6.2013 erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für einen Erweiterungs-Neubau für die Gewerbeschule Holz, Farbe, Textil – G6 – am Standort Richardstraße 1 im Bezirk Hamburg-Nord, Gemarkung Barmbek. Die Neubaumaßnahme wird erforderlich, aufgrund der räumlichen Zusammenfassung der Gewerbeschule G6, die z.Z. auf 2 Standorte innerhalb Hamburgs verteilt liegt. Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 2 500 m² NGF zu erstellen. Dabei sind vorrangig Flächen für Lernfeldräume und Werkstätten sowie eine Sporthalle auszuweisen. Unter Verzicht auf eingeschossige Gebäudeabschnitte auf dem Grundstück an der Richardstraße wird eine für den Neubaubedarf geeignetes Grundstücksfläche frei, die die Chance bietet, die Schule mit dem Neubau im Stadtraum zu präsentieren.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung eine Kostenobergrenze für den Hochbau und technischen Ausbau in Höhe von 4,52 Mio. EUR (Bruttobaukosten, KG 300 und 400 gem. DIN 276, inkl. 19 % MWSt.) ermittelt worden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gem. DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung einer Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung sind. Auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten sind neben den Investitionskosten ein wichtiger Faktor einer langfristig wirtschaftlichen Planung und dementsprechend zu beachten. Nicht zuletzt wird die Flächenökonomie insbesondere im Verhältnis der anteiligen Verkehrsflächen für die Planungswirtschaftlichkeit von Be-deutung sein. Insgesamt soll der Entwurf gestalterisch, funktional und wirtschaftlich überzeugen.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 151-263513 vom 6.8.2013
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harris + kurrle architekten bda GbR
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Ergebnis veröffentlicht 02.04.2014
Wettbewerbs-ID 3-146741
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