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Timestamp: 2020-02-23 10:37:53+00:00

Document:
Hompage der Schützengilde Schwäbisch Hall e.V.
© Schützengilde Schwäbisch Hall e.V.
U.Stöhr
Ritterbachstr. 35
E-Mail: info@sgi-hall.de
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Vereinsstrukturierung
Jürgen Breust
Hartmut Käser
Hans Joachim Rupp
Leonhardt Kruttschnitt
Angelika Käser
BDS - Langwaffen
BDS - Koordinator
BDS - Kurzwaffen
Arnd von Uden
Angaben gemäß Multimediagesetz § 6
Nachfolgend erhalten Sie die Angaben zur allgemeinen Informationspflicht gemäß §6 Multimediagesetz:
Mitglied des Württ. Schützenverbandes 1850 e.V. - Württ. Landessportbundes e.V. - Bund Deutscher Sportschützen e.V.
Postanschrift der Schützengilde Hall:
Geschäftsstelle: Postfach 100570
Telefon: Oberschützenmeister Horst Zeller 0791 - 2953
Schatzmeister Hans Joachim Rupp
Schießstand Hasenbühl 07907 - 7088
Homepage: www.sgi-hall.de
gegründet anno 1300
Die Schützengilde Schwäbisch Hall ist Mitglied des
Württembergischen Schützenverbandes e.V.
Württembergischen Landessportbundes e.V.
§ 1 NAME; SITZ; GESCHÄFTSJAHR UND ZWECK DES VEREINS
Der Verein führt den Namen SCHÜTZENGILDE SCHWÄBISCH HALL e.V.
Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Schwäbisch Hall eingetragen und hat seinen Sitz in Schwäbisch Hall.
Der Verein ist Mitglied Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden. Der Verein erstrebt keine Gewinne. Er ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Ausübung des Schießens auf sportlicher Grundlage, sowie die Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Der verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.
Der Verein hat aktive Mitglieder über 18 Jahre, jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre, sowie Ehrenmitglieder. Die Mitglieder sind über den Landessportbund versichert.
Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluß des Ausschusses aufgrund eines Aufnahmeantrags. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich unter Beilegung eines Führungszeugnisses an den Verein zu richten. Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung durch den Verein. Mindestmitgliedsdauer beträgt ein Jahr und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht 1 Monat vor Ende des Geschäftjahres schriftlich der Austritt durch das Mitglied beantragt wird.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitglieds. Die Mitgliedschaft kann enden durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Der Ausschluß eines Mitglieds kann durch den Ausschuß beschlossen werden, wenn das Mitglied
a) mit der Zahlung des Beitrags länger als ein Jahr im Rückstand ist.
b) die Bestimmungen der Satzung, Ordnungen oder Interessen des Vereins verletzt.
Der Ausschuß-Beschluß ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschuß-Beschluß steht dem Betroffenen innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Vorstand Berufungsrecht an die nächstfolgende Hauptversammlung zu, zu der er einzuladen ist. Die Hauptversammlung entscheidet über die Wirksamkeit des Ausschluß-Beschlusses endgültig. Bis zur Entscheidung der Hauptversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds.
Die Mitglieder sind beitragspflichtig, soweit die Satzung nicht anderes bestimmt. Die Hauptversammlung kann Umlagen und Zusatzbeiträge festsetzen. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten; die Höhe der Beiträge und der Aufnahmegebühr wird von der Hauptversammlung festgesetzt. Die Beiträge werden stets im ersten Monat des Geschäftsjahres fällig; auf Antrag können die Beiträge vom Ausschuß gestundet oder erlassen werden.
Für die Mitglieder sind die Satzung und die Ordnung des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht. Jedes Mitglied über 18 Jahre besitzt Stimm- und Wahlrecht. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu den Bedingungen der Abteilungen zu benutzen.
§ 5 LEITUNG UND VERWALTUNG DES VEREINS
Die Leitung und Verwaltung des Vereins obliegt folgenden Vereinsorganen:
1. der Hauptversammlung
3. dem Vorstand
Die Hauptversammlung wird jährlich, spätestens 3 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres durch den1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Dies geschieht schriftlich oder durch Veröffentlichung in der Tageszeitung " Haller Tagblatt", unter Einbehaltung einer Frist von 14 Tagen, unter Bekanntmachung der Tagesordnung in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind.
1 a ) Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes und der Abteilungsleiter.
1 b ) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer.
1 c ) Entlastung des Vorstandes und des Ausschusses.
1 d ) Beratung und Beschlussfassung über vom Vorstand wegen ihrer Bedeutung auf der Tagesordnung vorgebrachte Angelegenheiten.
1 e ) Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstands, des Ausschusses und der Kassenprüfer.
1 f ) Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren und etwaige Zusatzbeiträge oder Umlagen.
1 g ) Ernennung von Ehrenmitgliedern.
1 h ) Entscheidungen über Beschwerden der Mitglieder gegen Beschlüsse des Ausschusses.
1 i ) Entscheidungen über Einzel-Bauvorhaben (über € 25000.-) sowie An- und Verkauf von Grundstücken.
Anträge von Mitgliedern sind mindestens eine Woche vor der Hauptversammlung an den Vorstand, schriftlich einzureichen.
Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Beschlüsse sind vom Schriftführer und vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung, von einem der stellvertretenden Vorsitzenden zu unterschreiben.
Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung (einschl. Wahlen) ist die Geschäftsordnung, die vom Ausschuß zu beschließen ist, maßgeblich.
1.1 Außerordentliche Hauptversammlung
Der 1. Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit Frist von einer Woche einberufen.
Der Vorsitzende muß eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 1/3 stimmberechtigter Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.
Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleiche Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung.
Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von 2 Jahren folgende Verwaltungsmitglieder:
b) 2 stellvertretende Vorsitzende
e) 6 Beisitzer (Ausschußmitglieder)
Dem Auschuß gehören die Mietglieder des Vorstands, sowie 6 Beisitzer an. Jedes Mitglied des Ausschusses hat eine Stimme. Stimmübertragung ist unzulässig.
Die Auschußsitzungen werden vom 1. Vorsitzenden in unregelbaren Abständen, schriftlich oder telefonisch, einberufen. Die Sitzungen werden vom 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet.
Die Beschlussfassung über den Haushaltsplan, über Beschwereden von Mitgliedern, über die Ordnung des Vereins, über das Einsetzen von Übungs- Abteilungsleiter und Aufnahmen von Neumitgliedern.
Der Ausschuß unterstützt den 1. Vorsitzenden in der Leitung des Vereins. Ihm obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen.
Im Innenverhältnis gilt: Der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertreter ist nicht berechtigt ohne die Zustimmung des Ausschusses einen Vertrag mit Dritten abzuschließen.
Die Sitzungen werden protokolliert und vom 1. Vorsitzenden unterschrieben.
Dem 1. Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
Der1. Vorsitzende, die zwei stellvertretenden Vorsitzenden und der Schatzmeister sind der Vorstand im Sinne des § 26 BGB; sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie haben Einzelvertretungsbefugnis.
Der Vorstanderledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht in der Satzung einem Vereinsorgan zugewiesen sind.
Die gewählten Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Ausschuß angehören.
Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeiten der Buchführung und die Belege des Vereins, sowie die Kassenführungen sachlich und rechnerisch prüfen, diese durch ihre Unterschrift bestätigen und der Hauptversammlung hierüber einen Bericht vorlegen.
Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem 1. Vorsitzenden berichten.
Die Prüfung soll in einer angemessenen Zeit nach dem Geschäftsjahr, jedoch vor der folgenden Hauptversammlung erfolgen.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt wird.
Das nach Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist mit Zustimmung des Finanzamtes an die Verwaltung der Stadt Schwäbisch Hall treuhänderisch zu übergeben, mit der Auflage, es solange zu verwalten, bis es für die gleichen Zwecke wieder verwendet werden kann.
Schwäbisch Hall, den 1. November 1992
http://www.sgi hall\bogensport.htm http://www.sgi hall\internationales -ausschreibung.htm
http://www.sgi hall\infos-sicherheitsbestimmungen.htm http://www.sgi hall\IVS-SGI\index.htm
http://www.sgi hall\jugend\allgemeine-info.htm http://www.sgi hall\infos-wettkampf infos.htm
http://www.sgi hall\IVS-SGI\ivs - fotos.htm http://www.sgi hall\infos-was ist training.htm
http://www.sgi hall\aktuelles\aktuelle - termine.htm http://www.sgi hall\chronik.htm
Hall e.V.
Schützengilde Hall e.V. Postfach 74505 Schwäbisch Hall seit anno 1300
Württembergischen Schützenverbandes 1850 e. V
Bund Deutscher Sportschützen e. V
Horst Zeller (0791 ) 2953
Schießstand Hasenbühl (0 79 07) 7088
74505 Schwäbisch Hall, den
36. INTERNATIONALES VORDERLADERSCHIEßEN 2004
Auch in diesem Jahr gibt es wieder das internationale Treffen der Vorderladerschützen,
Historien- und Westernfreunde
vom 03.09.2004 bis zum 05.09.2004 in Schwäbisch Hall
Wir laden Sie und alle Freunde des Vorderladerschießens nach Schwäbisch Hall ein.
Diese Veranstaltung wird von der Schützengilde Hall e.V. auf dem Gelände der
Schießanlage „ Hasenbühl “ ausgerichtet.
Teilnehmer in historischer Kleidung sind herzlich willkommen.
Wir freuen uns, wenn Sie auch in diesem Jahr aktiv zum Gelingen des Festes beitragen.
Ein Traditionslager für Tipis und Lodges ist vorhanden.
Freitagabend, Samstagabend und am Sonntagmorgen werden Veranstaltungen
mit Country- und Westernmusik geboten.
Bankverbindungen: Sparkasse Schwäbisch Hall Girokonto Nr. 5 080 946 (BLZ 622 500 30) – Südwestbank Schwäbisch Hall Konto Nr. 725 268 000 (BLZ 600 90 700)
Ausgesprochene Sportbekleidung wie Schießjacke, Schießschuhe und Schließhandschuhe, die beim sportlichen Schießen verwendet werden, sind nicht gestattet.
Mit Lösen der Einlage erkennt der Schütze dies an.
Das Schießen mit Böllern und Kanonen ist aus räumlichen und sicherheitstechnischen Gründen nicht gestattet.
Camping und Parkwesen (bitte beachten)
Die von der Schützengilde angemieteten Wiesen und Plätze sind mit Auflagen verbunden, die von den Gästen eingehalten werden müssen.
1. Anreisetag und Öffnung der Plätze zum Zelten ist ab dem 27.08.04 möglich.
2. Offene Feuerstellen dürfen nur auf den vom Ordnungsdienst zugeteilten Plätzen angelegt werden.
3. Feuer darf nur in Feuerschalen oder vergleichbarem Gerät abgebrannt werden.
Feuergruben sind nicht gestattet.
4. Holz für Feuerstellen wird zugeteilt und darf nicht aus dem angrenzenden Baumbestand abgeholzt werden.
5. Das Schießen außerhalb der Schießstände ist untersagt.
Kosten für Stellplätze:
Stellplatz mit Stromanschluss : Pro Tag = € 6.00
(nur auf der Bogenwiese)
Müllgebühr einmalig : € 3,00
Stellplatz ohne Stromanschluss : Pro Tag = € 4,00
Tipi-Stangen können in begrenzter Menge kostenlos bereitgestellt werden.
Sie sind Vereinseigentum und dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden.
Vor Aufbau des Zeltes, Tipis bzw. des Wohnwagens bitten wir den Platzwart zu informieren
und die Gebühren an ihn zu entrichten.
Weitere Campingmöglichkeiten bestehen auf dem ,“öffentlichen Campingplatz in Schwäbisch Hall - Steinbach“ .
Wir wünschen allen Teilnehmern und Gästen einen schönen Aufenthalt in Schwäbisch Hall und verbleiben
gez. Horst Zeller
Postanschrift : Schützengilde Schwäbisch Hall e.V.
Geschossen wird auf der Schießanlage der Schützengilde Schwäbisch Hall im Hasenbühl.
Perkussionsgewehr geschl. Vis.
Perkussionsgewehr offene Vis.
Freigewehr nach (BDS und DSB)
50 m: 1 Serie = 5 Schuß, stehend freihändig
25 m: 1 Serie = 5 Schuß, stehend freihändig
100 m: 1 Serie = 5 Schuß, liegend
Perkussionshinterlader sind zugelassen
Perkussionsgewehr geschl. und offene Vis.
50 m: 1 Serie = 5 Schuß,
25 m: 1 Serie = 5 Schuß,
9.30 - 18.00Uhr
9.00 - 13.45Uhr
Siegerehrung: Sonntag ca. 15.00 Uhr
Auszeichnungen und Sachpreise sind bei der Siegerehrung abzuholen.
Nur Auszeichnungen werden nachgesandt.
Mitglieder der Schützengilde Schwäbisch Hall nehmen am Wettkampf nicht teil.
Enthalten ist eine Serie Gewehr oder € 11,00
Revolver / Pistole oder Freigewehr
Gewehr 50 m, Revolver/Pistole 25 m € 3,50
und Freigewehr 100 m, je Serie
Jahrestaler
mit Motiv der Stadt Hall ( Tullauer Schloss)
erhält jeder Teilnehmer als Erinnerung
Ehrenpreis DWJ
Die 10 besten Teilnehmer am Gewehrschießen 50m offene Vis
Die 10 besten Teilnehmer am Gewehrschießen 50m geschl. Vis.
Die am Sonntag (bis 13.15 Uhr) geschossen haben, schießen ab
ca.14.15 Uhr um die Ehrenpreise des deutschen Waffenjournals.
Die 10 besten Teilnehmer am Revolverschießen
Die 10 besten Teilnehmer am Pistolenschießen
ca. 14.15 Uhr um die Ehrenpreise der Schützengilde Schwäbisch Hall.
Auszeichnungen und Sachpreise.
Jahresspangen:
Bei entsprechender Ringzahl können die Ehrennadel in Gold,
Silber und Bronze sowie die Jahresspangen erworben werden
Schießbedingungen:
Zugelassen sind Vorderlader Lang- und Faustfeuerwaffen aller Art, sofern sie den Regeln des DSB entsprechen.
Falls nicht anders angegeben, wird nach den Richtlinien des DSB geschossen.
Zu erringen sind wertvolle Auszeichnungen, Pokale und Sachpreise :
15 Ehrenpreise, Disziplin Gewehr, offene Visierung
15 Ehrenpreise, Disziplin Gewehr, geschlossene Visierung
15 Ehrenpreise, Disziplin Revolver
15 Ehrenpreise, Disziplin Pistole
5 Ehrenpreise, Disziplin Freigewehr
5 Damen-Ehrenpreise, Disziplin offene und geschlossene Visierung (gemeinsame Wertung)
5 Damen-Ehrenpreise, Disziplin Pistole und Revolver (gemeinsame Wertung)
2 DWJ - Ehrenpreise für Gewehr
2 Schützengilde-Ehrenpreise für Pistole und Revolver
Außerdem können bei entsprechender Ringzahl die Leistungsabzeichen der Schützengilde in Gold, Silber und Bronze sowie die Jahresspange erworben werden.
Schießzeiten :
Donnerstag : 02. September :
14.00 Uhr Trainigsschießen auf dem Schießstand Hasenbühl
Freitag : 03. September :
9.30 - 18.00 Uhr Schießen für jedermann auf dem Schießstand Hasenbühl
Samstag : 04. September :
9.00 - 18.00 Uhr Schießen für jedermann auf dem Hasenbühl
Sonntag : 05. September :
9.00 - 13.45 Uhr Schießen für jedermann auf dem Hasenbühl
14.15 Uhr : Die jeweils besten 10 Vorderlader-Gewehrschützen (offene und geschlossene Visierung, allgemeine Klasse) schießen um die Ehrenpreise des DWJ.
Um die Ehrenpreise der Schützengilde schießen je die 10 besten VL-Revolver- und Pistolenschützen (allgemeine Klasse).
Siegerehrung : ca. 15.00 Uhr.
Chronik der Schützengilde Schwäbisch Hall e.V.
Kriege und Unglücksfälle erschweren die Rekonstruktion der Haller Schützengeschichte. Und doch geben in unsere Zeit gerettete Dokumente, Stadtrechnungen, Ratsprotokolle und Schützenscheiben ein anschauliches Bild von der Entwicklung einer alten, deutschen Schützentruppe.
Gründungsjahr der Haller Schützenkompanie.
Ein Stadtbrand vernichtet erste Unterlagen der Schützengeschichte der Haller Schützenkompanie.
Das Armbrustschützenhaus stand auf dem Unterwöhrd und gab den Namen » Armbrusthütte « später an eine » Schützen - Compagnie « weiter.
Die Haller » Feuerschützen «, waren zu Beginn den Armbrustschützen angeschlossen. Die ersten erhaltenen Rechnungen aus dem Jahr1411 belegen Ausgaben der Stadtverwaltung für Schützen mit 14 Einzelposten ( das bedeutet 14 Schießtage im Jahr ), jeder Posten zu 4 Schilling. Das war der Beitrag des Rates zu den Kosten.
Erste getrennte Stadtrechnungseinträge für Armbrust- und Büchsenschützen. Für die Wirtschaftlich aufblühende Stadt waren die Schützen militärische Wehrtruppe.
Einladung zu Wettkämpfen für Armbrust- und Büchsenschützen nach Nürnberg und Heilbronn, trotz vieler Fehden und Auseinandersetzungen traf man sich zu Wettkämpfen. Bei diesen » Freischießen « wurde auf weite Distanzen geschossen, Schussentfernung für die Armbrust 300 Werkschuh ( 85,5 m ), für die Büchsenschützen 670 Werkschuh ( 191 m ).
Das Luntenschoßgewehr verdrängt die Armbrust als Militärwaffe und findet bei den Feuerschützen lebhaften Zuspruch.
Wettkampfeinladung für Armbrustschützen nach Stuttgart.
Ausbruch des 30jährigen Krieges. Der Stadtstaat Hall war begünstigt vom Aufschwung durch Salz- und Weinhandel, und durch den beständig auf Sicherung des hällischen Gebiets bedachten Rat dürfte die Schützenkompanie auch rasch mit dem neuentwickelten Luntenschoßgewehr ausgerüstet worden sein.
Das Schießwesen blüht neu auf. Jetzt gibt es in Hall nämlich zwei Schützenkompanien. Die Nachfolgerin der ursprünglichen Schützentruppe nennt sich nach dem Kriege » die löbliche Schützen-Compagnie auf der Armbrust-Hütte », die neugegründete zweite ist » die löbliche auf der Ritter-Schießhütte «. Manchmal auch » auf der Äußeren Hütte « bezeichnet, weil sie außerhalb der Stadtmauer lag ( hinter dem Bahnhof, genaue Lage nicht bekannt ). Beide » Schützengesellschaften « schießen nun mit Feuerwaffen, denn im vorangegangenen Krieg war durch die Entwicklung der Vorderladerwaffen die Armbrust - offensichtlich auch als Sportgerät - völlig ins hintertreffen geraten.
Die Stadtverwaltung gibt Schützenordnung heraus.
Das Schicksalsjahr, als ein Brand große Teile der Reichsstadt in Schutt und Asche legte und zweifellos auch alle vor diesem Zeitpunkt gestifteten und in den Schießhäusern und Lokalen der Schützen aufbewahrten Scheiben zerstört.
Ein Mitgliederverzeichnis verdeutlicht die sozialen Unterschiede der beiden Gesellschaften. Auf der Armbrusthütte schießen die Honoratioren und Ratsbeamten aus den bestimmenden Bevölkerungsschichten und hatten die besseren Finanziellen Möglichkeiten. Auf der Ritterhütte schießen junge Bürger der einfachen Schichten.
Aufgehen Halls im württembergischen Staat, Wegfall militärischer Pflichten, die über Jahrhunderte das Schützenwesen bestimmt hatten. Soldaten zur Stadtverteidigung waren überflüssig geworden, alle Wehrorganisationen zunächst verboten worden. Die Übungen der Haller Schützen konzentrierten sich von nun an ganz auf den sportlichen Wettbewerb.
Die Armbrust - Compagnie ändert ihren Namen in » Gesellschaft der Honoratioren « ; auf der Ritterhütte nennt man sich nun » Bürgerliche Schützengesellschaft «.Die Zahl der Mitglieder wuchs, die Anzahl der Schießen erhöhte sich.
Es wurden neben 17 Übungsschießen, 18 Extraschießen veranstaltet, ein » Frey-Schießen « ( Freihandschießen im Stehen ) kam dazu. Diese letzte Schießdisziplin entwickelte sich, durch neue und leichtere Perkussionswaffen begünstigt, zur meistverbreiteten Schießart.
Als Anbau zur Armbrusthütte entsteht das » Lusthaus «. Aber diese Erweiterung genügte den Schützen bald nicht mehr.
Die Anlage wurde zum Kurhaus, zum » Solbad «, umgebaut. Der zweite Schießplatz, die Ritterhütte, war während der Kriegsjahre wahrscheinlich zerstört worden, jedenfalls bestand sie nicht mehr. In dieser Lage wandten sich die Schützen mit der Bitte um einen neuen Schießstand an die Stadt.
Eröffnung des neuen Schützenhauses » in den Ackeranlagen «, auf dem alten Holzacker der Sieder erbaut, durften neben Honoratioren auch die Bürgerliche Schützengesellschaft, der ehemaligen Ritterhütten - Kompanie schießen. Die Honoratioren hatten ihre Vereinigung in » Haller erste Schützen - Gesellschaft « umbenannt.
Das Schützenwesen nahm mit der Eröffnung des neuen Schützenhauses nochmals einen Aufschwung so daß die Mitgliederzahl wegen Platzmangels Begrenzt werden musste. Es durften nur jeweils 40 Schützen auf den beiden 78 m langen Bahnen üben.
Das beiderseitige Schießen im gemeinsamen Schützenhaus führte zur Vereinigung der beiden Gesellschaften. Die neue » Schützengesellschaft « verzichtet auf das Amt des Schützenhauptmanns. Neben zwei Schützenmeistern führten Schriftführer und Kassier die Vereinsgeschäfte.
Der Verein nennt sich zum ersten mal » Gilde «.
Das Schützenhaus in den Ackeranlagen war nicht mehr zu Halten. Es lag zu nahe an Wohngebieten. Die Feuerwaffen waren weittragender und für die Anwohner gefährlich geworden. Es setzten sich moderne Hinterlader durch. Die Stadt hatte unterhalb der Ruine Limburg in der Anlage » Badersklinge « 5730 Gulden investiert. Es gab 175 m und 300 m Bahnen, so daß man durchaus von einer Schießhalle reden darf.
Die Einführung von Zimmerstutzen, mit denen man im Winterhalbjahr » im Zimmer « schießen konnte, führte 1883 sogar zur Bildung zweier neuer Gesellschaften, die aber noch vor dem Ersten Weltkrieg zur Schützengilde übertraten. Einführung des Kleinkalieberschießens.
Es bleibt nach wechselnden Benennungen (z.b. auch » Schützenbund « ) bis heute bei » Schützengilde «.
Die mitgliederstark gewordene Gilde beschloss die Einführung des Schießens mit Armeegewehren. Der Wettbewerb fand sofort großen Anklang unter Mietgliedern und Außenstehenden.» Der Armeeschießstand, auf dem gestern nur Nichtmitglieder schossen, war den ganzen Nachmittag über von Schießlustigen belagert, bis die Erschöpfung des sehr reichlich bemessenen Munitionsvorrats dem Wettkampf ein Ende bereitete «, vermeldet der Bericht.
Ein letzter Glanzpunkt brachte das im Mai stattfindende 8. Unterländer Gauverbandsschießen zu Hall, dann unterbrach der Kriegsausbruch das Vereinsleben.
Neubeginn nach dem Krieg, richtet den Schießstand wieder, belebt den Verein neu.
Hall ist wieder Gastgeber des 18. Gauverbandsschießens und feiert gleichzeitig sein 600jähriges bestehen.
das Vereinsleben verläuft wieder in den bekannten verordneten Bahnen. Nach Kriegsbeginn legen Munitionsverknappung und Einberufungsbefehle das Schützenwesen lahm, vereinzelt schießen Mitglieder noch mit Zimmerstutzen und KK - Waffen.
Dieses Jahr bringt nach einem Bombenangriff am 16. April die herbsten Verluste für die Gilde. Das Archiv wird vernichtet; das Vereinslokal (mit Schützenpokalen) geht in Flammen auf; schließlich bemächtigt sich der Volkssturm des Schützenhauses. Nach dem Einmarsch der Alliierten dient der Schießstand als Notquartier. Das nach der Kapitulation verhängte Waffenverbot besteht bis 1951. Selbst die alten Scheibenbüchsen der Sportschützen müssen abgeliefert werden.
Am 1. Januar des Jahres steht die Schützengilde trotz Beschwerlichkeiten und Hindernissen wieder im Vereinsregister. Allerdings fehlt ein eigener Schießstand (diese Funktion übernehmen verschiedene Lokale), der Neuaufbau in der Badersklinge scheitert berechtigt am Wiederstand von Anrainern und Stadtverwaltung. Die Schützen Trainieren vorübergehend auf amerikanischen Ständen in Sulzdorf. Später sind sie Gäste in Westheim.
Das von der Stadt zugesicherte Ersatzgelände findet sich im Hasenbühlwald. Nach langen Verhandlungen, finanziellen und persönlichen Opfern (Bauherr ist nun die Gilde selbst und nicht die Stadt) erfolgte im Frühjahr 1966 der erste Spatenstich zur neuen, endgültigen Heimstatt der Haller Schützen.
Veranstaltet durch das DWJ fand am 04. und 05. Oktober 1969 das erste Vorderladerschießen, auf dem Gelände der Schützengilde statt. Es wurden alle Erwartungen des Veranstalters übertroffen.
Es ist endlich soweit. Die Teilnehmer am Eröffnungsschießen erhalten einen Silbertaler. Inzwischen ist das Angebot an Schießdisziplinen breitgefächert wie nie zuvor: Neben dem Kleinkalieberschießen, dem Luftgewehr- und Pistolenwettbewerb, dem Vorderladerschießen (das Internationale Vorderladerschießen im Herbst gehören zu den Höhenpunkten der Schützensaison) werden das Wurftaubenschießen und der Bogensport gepflegt.
Jetzt können auch jagdliche Disziplinen Geschossen werden. Die weitgestreuten Möglichkeiten schießsportlicher Betätigung schlagen sich nicht nur in der großen Mitgliederzahl (über 350), sonder auch in sportlichen Erfolgen nieder.
Die Schützengilde feiert ihr 650jähriges Bestehen.
36 Jahre Internationales Vorderladerschießen
auf dem Hasenbühl
Auszug aus der Festschrift "Rückblick auf 25 Jahre Internationales Vorderladerschießen in Schwäbisch Hall", von 1993.
Zusammenstellung : Hans-Joachim Engel, Horst Schankliss und Klaus Schied
Fotos : U. Gamm, R. Hollinger, H. Schankliss, E. Weller
Gesamtherstellung : Druckerei E. Schwend GmbH + Co. KG, Schwäbisch Hall
Die Herstellung der Festschrift erfolgte mit Unterstützung des Journal-Verlag Schwend GmbH, Schwäbisch Hall
36 Jahre – die Zeit verging wie im Flug. Das Schießen mit Vorderladern ist ein fester Bestandteil der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geworden. Das war nicht immer so.
Wir können heute stolz darauf sein, daß der Grundstein für diese Entwicklung in Schwäbisch Hall gelegt wurde. Zum ersten Mal in Deutschland kamen hier vor 36 Jahren auf Initiative des DWJ Frauen und Männer überregional zusammen, um die Kunst des Schießens mit Schwarzpulver und Blei nach Art der Altvorderen zu erproben.
Geschossen wurde um Ehrennadeln und Preise, aber genauso wichtig, wenn nicht gar wichtiger, war das gegenseitige Kennenlernen. Hier waren Leute mit den gleichen Interessen zusammengekommen; Leute, die einer Freizeitbeschäftigung besonderer Art nachgingen. Mehr als die erzielten Ringzahlen, spielte das Gespräch eine Rolle. Auf dem Hasenbühl wurden Freundschaften auf Dauer geschlossen.
Schon das zweite Vorderladertreffen im Jahr 1970 wurde zur internationalen Veranstaltung, aus Frankreich kamen die ”Arquebusiers de France”, auch die Niederlande und die USA waren vertreten. Dann kamen die Schweizer hinzu, der Hasenbühl wurde zum internationalen Treffpunkt.
Der Flair des Hasenbühls lag darin, daß jeder Individualist war und auch bleiben durfte. Egal, ob Westernman, Trapper, Voyageur, Südstaatler oder Bürgermiliz, man paßte sich der Zeit seiner Waffe an.
Im Verlauf der Zeit kamen auch noch Indianer hinzu. Keine nachgemachten, sondern Leute, die während der Schwarzpulvertage auf dem Hasenbühl vollkommen in ihrer Rolle aufgingen.
Da waren Leute die ihren Colt wie in "High Noon" blitzschnell aus dem Holster brachten und auf Luftballons schossen. ”Trapperläufe” wurden organisiert und Hillbillymusik gespielt.
Das Ganze wurde zu einer Westernshow. Auch der Rahmen entsprach dem Trade-Post. Zu Anfang waren es nur wenige, die auf Vorderladerartikel spezialisiert waren. Dann aber wurden es mehr, und heute kann man auf dem Hasenbühl alles kaufen, was zum Vorderladerschießen dazugehört.
Das Vorderladerschießen ist, wie eingangs gesagt, ein fester Bestandteil es Schießprogramms des Deutschen Schützenbundes geworden. Der Hasenbühl hatte einen Anteil daran.
Wie das Vorderladerschießen auf den Hasenbühl kam
Rückblende ins Jahr 1965. Das Deutsche Waffen-Journal war kaum drei Monate alt, als dem damals noch einzigen Redakteur ein Brief auf den ohnehin schon überladenen Schreibtisch flatterte, der es wert schien, als ”Information” veröffentlicht zu werden:
In Düren gibt es einen ”Rough Rangers Club”. Er hat 15 Mitglieder und hält seine Club-Abende jeden ersten und vierten Dienstag des Monats in eigenen Club-Räumen am Kaiserplatz 9 (Friseursalon Schmitt) ab.
Auf diesen Club-Abenden wird über alles gesprochen, was mit Waffen zusammenhängt: Munition, Tausch, Geschichtliches und dergleichen. Jedes Clubmitglied ist Waffensammler, und einige haben auch eine Spezialsammlung, z.B. Le - faucheux - Revolver oder Perkussionswaffen.
Damit die ganze Sache aber nicht nur graue Theorie bleibt, trifft man sich von Zeit zu Zeit auf dem DJV-Schießstand in Düren-Gürzenich. Hier wird dann mit alten Vorderladern geschossen – und auch getroffen!
Wer von unseren Lesern Verbindung mit diesem Club aufnehmen will, wende sich bitte an Hans Schwind, 516 Düren, Josefstraße 72.
Durchreisende Gäste sind jederzeit gern gesehen. (Das stand in DWJ Nr. 4, August 1965, Seite 22.)
Wenn wir heute das 36.Vorderladerschießen in Schwäbisch Hall veranstalten können, dann sollten wir uns an die wackeren Rough Rangers erinnern und ihnen einen Schluck widmen, sie waren der Ausgangspunkt für das Schießen auf dem Hasenbühl.
Der DWJ-Redakteur nämlich, der in den damaligen Tagen durchaus mit Verhandlungen und Gesprächen mit Industrie, Büchsenmachern, Fachmitarbeitern, Jagdverbänden, Sportschützen und Waffensammlern ausgelastet war, von der monatlichen Heftgestaltung ganz zu schweigen, beschloß sich diese sonderbaren Vögel in Düren einmal anzuschauen. Irgendwie lag die Sache auch in der Nähe, in Troisdorf und Köln waren Gespräche zu führen.
Es mußten schon sonderbare Vögel sein, die sich in einer Zeit des High-Tech mit Bleibatzen und Schwarzpulver herumschlugen, während andere mit immer kleiner werdenden Kalibern, raffinierter Waffentechnik und ausgefeilter Nitropulver-Zusammenstellung das Non-Plus-Ultra eines Trefferbildes zu erreichen versuchten.
Über diesen Besuch wurde noch im gleichen Jahr in DWJ 8/65 berichtet. Auf die Information vom August hatten sich immerhin mehr als 170 Interessenten gemeldet die Sache konnte Zukunft haben.
Die Leute in Düren waren stinknormal. Berufe quer durch das Branchenverzeichnis. Bankangestellter, Bauarbeiter, Beamter, Dekorateur, Feinmechaniker, Journalist, Kaufmann, Schriftsetzer und dergleichen fünfzehn Leute, die irgendwie Spaß an der Sache hatten. Spinner und Rabauken hatten keine Chance.
In Düren beschäftigte man sich hauptsächlich mit dem Brauchtum der amerikanischen Pionierzeit, trug die entsprechende Kostümierung, Waffen, Pulver und Blei waren in alten Leder-Reisetaschen untergebracht, Requisiten, die heute Seltenheitswert haben.
Einer sprach als ”Reverent” ernsthafte Worte zur allgemeinen Verkommenheit und Verwahrlosung. Wer dagegen lästerte, wurde schnell zur Raison gebracht die Bibel war so ausgeschnitten, daß in ihr ein geladener Derringer Platz hatte...
Die Dürener verstanden das Schießen mit Vorderladern in erster Linie als Spaß. Sie ließen das Leben im Wilden Westen wieder aufleben und zwar so, wie sie es aus den Filmen kannten. Und von dieser Einstellung hat sich ja auch einiges in das Vorderladerschießen von 2004 hinübergerettet.
Es gab noch eine andere Gruppe von Vorderladerschützen, aber davon erfuhren wir erst später.
Das waren verwegene Motorradfahrer, die im Februar 1968 mit Oldtimern zu einer Rallye nach Hammelbach im Odenwald aufbrachen (Bericht DWJ 3/68, S. 170). Während der Sternfahrt mußten Kontrollorte angefahren werden, deren Anfangsbuchstaben das Wort PULVER ergaben. Am Zielort bekam jeder eine Vorderladerwaffe in die Hand gedrückt, mit der er auf die Scheibe zu schießen hatte.
Wer Initiator dieser ”Schwarzpulver-Rallye” war, ist nicht mehr klar auszumachen. Wesentlichen Anteil an dieser Veranstaltung hatte jedoch Ernst Leverkus, ein Motorradspezialist, der als Journalist vielen Leuten als ”Quacks” bekannt war und damals im Mainhardter Wald wohnte.
Düren und Schwarzpulver-Rallye das waren noch Eintagsfliegen, ein kleiner Kreis von Individualisten.
Irgendwie kam Interesse für Vorderladerwaffen auf. Allerdings im Oktober 1965 findet sich im DWJ eine Leseranfrage, worin an Repliken von Perkussionsrevolvern Interesse bekundet wurde.
Die Redaktion konnte ihm acht Revolver nennen, die als Repliken auf dem Markt waren.
Diese wurden in Italien gefertigt und in erster Linie als Deko-Waffen angesehen. Wer mit ihnen schießen wollte, mußte sie von Hand überarbeiten.
Erst Mitte 1966 wurde die Qualität besser, und sie wurden auch im Anzeigenteil des DWJ angeboten.
In erster Linie handelte es sich um Revolver, die zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs zur Truppenausrüstung gehörten oder eine Rolle im ”Wilden Westen” spielten: The Reb Army Pistol, The New Model Belt Revolver, Colt Paterson, Walker Revolver, Sheriffs Model und New Model Army Revolver (zu Preisen von DM 245.– bis 398.– DM).
Auch eine Seeräuber-Pistole im Kaliber 12 mm wurde angeboten: ”Eine sehr dekorative Perkussionspistole. Die Waffe ist staatlich beschossen und man kann damit scharf schießen. Preis DM 78.–.
Scharf schießen, aber womit? Der Phantasie und dem Erfindungsreichtum der frühen Vorderladerfans waren kaum Grenzen gesetzt. Da gab es Wühlmauspatronen, Ladungen zum Sprengen von Baumstammen oder schlicht und einfach das, was man im Chemie-Unterricht gelernt hatte...
Der Markt wuchs, es kamen mehr Langwaffen hinzu, aber von Wettkämpfen und sportlichem Schießen konnte noch keine Rede sein. Die Schwarzpulverleute waren Individualisten und blieben unter sich.
Und da gab es noch eine Gruppe, die man im Zusammenhang mit der Entwicklung des Vorderladerschießens in Deutschland nicht vergessen sollte: Die Kanoniere.
In der Mitte der 50er Jahre fuhr Dr. Monauni, Geschäftsführer einer Firma in Tuttlingen, nach Italien. Dort sah er eine Miniaturkanone, die ihm arg gefiel. Solch eine wollte er auch haben, aber es gab keine zu kaufen. Wieder in der Heimat, wurden die Lehrlinge der Firma für Mini-Kanonen interessiert und sie machten begeistert mit. Sie bauten präzise Repliken, mit denen bis zu 60 Metern Entfernung genau geschossen werden konnte. Über dieses Schießen , die Kanoniere in Chapeau-Claque und schwarzem Anzug , berichtete das DWJ im Oktober 1966.
Auf diesen Bericht hin meldete sich Leser J. K. aus Oerlenbach und wies darauf hin, daß er derartige Modelle schon seit drei Jahren baue. Und in einer Anzeige gleich gegenüber bot eine Maschinenfabrik in der Nähe Bambergs eine Salut- und Dekorationskanone in antiker Ausführung für DM 286.- an.
Ansonsten tat sich nicht viel. Aber einiges vielleicht doch denn das Waffen- Journal sah sich verpflichtet, im November 1967 einen Drei-Seiten-Artikel von W. Weigner zu veröffentlichen mit dem Titel ”Der Widerspenstigen Zähmung”.
Wilfried setzte sich mit dem Problem der Komponenten und Ladeverfahren für Perkussionsrevolver auseinander. Ein sehr amüsant geschriebener Artikel, der H.J. Stammel auf den Plan rief. Er teilte seine Erfahrungen in DWJ l/68 mit. Der Schluß seiner Zusammenfassung wird hier aus rein schwarzpulvergeschichtlichen Erinnerungen wiederholt: ”...braucht man einen ”Sprengstoffschein”. Und wer den haben möchte, der muß beweisen können, daß er fachgerecht Berge, Schornsteine und ähnliches in die Luft sprengen kann. Jeder Bürger kann aber unbeschränkt sogenannte Wühlmauspatronen in jedem Waffengeschäft kaufen. Sie enthalten Schwarzpulver!”
Immerhin eine Stammel-Serie über Repliken historischer amerikanischer Feuerwaffen lief bis November, und außerdem berichtete Berthold Dunker über seine Erfahrungen beim Umgang mit Vorderladern.
Im Mai 1969 war zu erfahren, daß zwischen Mannschaften aus Frankreich und England regelmäßige Länderkämpfe ausgetragen wurden. Während einer ”normalen” Europameisterschaft für Junioren und Damen im Wurftaubenschießen die vom 15. bis 22, Juni 1969 in Versailles durchgeführt wurden, wurde über die Redaktion der französischen Fachzeitschrift ”Arquebusiers” Kontakt zu G. Cunnington, Mitglied der französischen Mannschaft, hergestellt.
Trotz seines englischen Namens sprach Cunnington leider kein Wort Englisch und deutsch natürlich auch nicht. Ungeachtet der Sprachschwierigkeiten kam man gut miteinander aus. Zu erfahren war, daß nur mit Originalwaffen geschossen wurde, für uns, die wir ja bisher nur mit Repliken zu tun hatten, ein echter Knackpunkt.
Aber die sonstigen Regeln waren akzeptabel, die konnte man übernehmen oder auf deutsche Verhältnisse, z.B. Scheiben einstimmen.
Die Arquebusiers dürften in Europa die älteste geschlossene Gruppe sein die nach festen Regeln mit Vorderladern schoß.
Das, was jetzt bekannt war, reichte aus, einen ”europaweiten” Versuch in Schwäbisch Hall zu starten.
Die Redaktion war inzwischen auf vier Personen angewachsen, und auf dem Schießstand Hasenbühl der SG Schwäbisch Hall stand alles zur Verfügung was man braucht, vor allem erfahrenes Hilfspersonal für Standaufsichten, Auswertung, Organisation und ”Lademannschaften”.
Die waren wichtig, weil ja auch Leute mitschießen sollten, die vorher noch nie etwas mit Vorderladern zu tun hatten. Ihnen mußte die fix und fertig geladene Replika in die Hand gegeben werden, sie mußten nur noch zielen und abdrücken........
Bevor das erste Schießen durchgeführt werden konnte, waren noch einige Hindernisse zu nehmen. Schließlich sollte die Sache ja Hand und Fuß und damit Bestand haben. Das Reglement war Sache der Schützen, aber wegen anderer Fragen , z,B, Pulver, Pulvererwerb und Sicherheit auf dem Stand, waren auch die Behörden zuständig. Hierzu muß gesagt werden, daß die Behörden den Anliegen der Schwarzpulverfans größte Hilfsbereitschaft entgegenbrachten. ”Schnell und unbürokratisch wurden anstehende Fragen behandelt, dabei dürfte es auch eine Rolle gespielt haben, daß den Behörden auch daran lag, das Schießen mit Vorderladern in akzeptable Regelungen zu bringen, aufzuhalten war die Entwicklung nicht mehr!
Die Frage des Pulvers wurde durch die Dynamit Nobel AG gelöst. Aus den gebräuchlichsten handelsüblichen Schwarzpulversorten – Sprengpulver, Musketpulver, Böllerpulver, Feuerwerkspulver, Zündschnurpulver, Jagdschwarzpulver, wurde das ”Jagdschwarzpulver Nr. 1” für die Vorderladerschützen entwickelt. Maßgeblichen Anteil daran hatte Dr. Woldemar Hintze, damals Leiter der DN-Fertigungsstätte Adolzfurt.
Eine der Kernfragen war die Erwerbsmöglichkeit von Schwarzpulver. Sprengmittel und darum handelte es sich ja, kann man nicht jedermann/frau in die Hand geben, also mußten Bestimmungen her, die a) spezielle Regelungen für die Interessierten ohne große Erschwernisse und b) die notwendige Sicherheit für Staat und Allgemeinheit sicherstellten.
So wurden Richtlinien für den Erwerb von Schwarzpulver erarbeitet und die Sachkunde nach Absolvierung eines DWJ-Lehrganges von etwa vier Stunden Dauer nachgewiesen. Zuständig war Oberregierungsgewerberat Dipl.-lng. G. Korger, er und Dr. Hintze waren die ersten Referenten für diese Lehrgänge.
Zu damaligen Zeiten, 1969, waren derartige Dinge noch in der Kompetenz der Länder zu regeln. Das, was mit Dipl.-lng. Korger erarbeitet wurde, wurde später von den anderen Bundesländern bzw. von den Bundesbehörden übernommen.
Die Möglichkeit des Erwerbs eines ”Sprengstoff-Erlaubnisscheins A” wurde im DWJ bekannt gegeben, und schon nach kurzer Zeit hatten mehr als 150 Absolventen ihren Schein in der Tasche.
Die Prüfungen waren kein Hexenwerk, nahezu alle bestanden. Es mußte nachgewiesen werden, daß man über hinreichende Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen der Sprengstoff-Gesetzgebung verfügt und man die theoretischen und praktischen Kenntnisse hat, die zum Schießen mit Vorderladerwaffen erforderlich sind.
In Vereinbarung mit dem Innen- und dem Arbeitsministerium Baden-Württembergs durften Inhaber des Sprengstofferlaubnisscheins A im Jahr bis zu 10 kg Schwarzpulver, Jedoch nicht mehr als 1 kg zur gleichen Zeit, kaufen und damit schießen. Und zwar nur auf einem zugelassenen Stand; Böllern und Sylvesterschießen war nicht gestattet.
”Baden-Württemberg” sieht diese Lösung als Modell an; es wird nicht zuletzt von den Vorderladerschützen abhängen, ob man bei diesen Kurzlehrgängen bleibt."
Die Voraussetzungen waren geschaffen, es konnte losgehen:
Im August 1969 erschien im DWJ die Ankündigung ”Am 4. und 5, Oktober 1969 veranstaltet das DWJ auf der Schließanlage Hasenbühl der Schützengilde Schwäbisch Hall ein Vorderladerschießen um die Ehrennadel des Deutschen Waffen-Journals. Für die besten Schützen winken außerdem wertvolle Sachpreise. Geschossen wird jeweils von morgens 9 Uhr durchgehend bis zum Einbruch der Dämmerung. Zugelassen sind alle gebrauchsfähigen und staatlich beschossenen Vorderladerpistolen und -revolver (Steinschloß und Perkussion). Waffen stehen am Stand zur Verfügung. Werden eigene Waffen verwendet, so muß der Schütze die Geschosse dazu mitbringen. Das Schwarzpulver wird vom DWJ zur Verfügung gestellt, Von verschiedenen Firmen werden neben Originalwaffen auch die heute erhältlichen Repliken gezeigt,”
Die Ankündigung wurde im September wiederholt. Ergänzend wurde mitgeteilt daß Geschosse in den Kalibern .31, .36 und .44 am Stand erhältlich sind, Inhaber des Sprengstofferlaubnisscheines A dürfen ihre Waffen selbst laden andere Teilnehmer erhalten die Waffe von einem ”Ladeteam”. Geschossen wird auf die Pistolenringscheibe, Distanz 25 Meter, um die Ehrennadel des DWJ in Bronze, Silber und Gold. Die Startgebühr beträgt pro Serie DM 3.-, Nachkauf ist möglich.”
Das erste Vorderladerschießen auf dem Hasenbühl übertraf alle Erwartungen. Die Teilnehmerinnen, es waren an die 40 Damen dabei , und Teilnehmer schossen an den beiden Tagen 611 Durchgänge; 87 Gold-, 111 Silber- und 114 Bronzenadeln wurden ausgehändigt. Vier Schützen schossen 47 von 50 möglichen Ringen, ein damals nicht erwartetes Ergebnis.
Die zur Verfügung stehenden Preise hatten einen Wert von etwa DM 1000,–. Erster Preis war der Nachbau einer Kentucky-Rifle, und für den, der die meisten ”Siebener” geschossen hatte, gab es die Replika eines Berdan-Gewehres. Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus allen Himmelsrichtungen, im Westernlook oder in historischen Uniformen. Das hat sich bis heute so gehalten. Genau so wie eine andere Sache: Auch beim ersten Schießen waren schon Firmen dabei, die ihr Angebot speziell auf den Vorderladerbedarf ausgerichtet hatten.
Nur eines war beim ersten Schießen noch nicht dabei: die Gewehrschützen, Das lag daran, daß der Gewehrstand noch nicht fertig war. Gewehrschießen gibt es erst seit 1970.
Was sich sonst noch tat und tut Erinnerungssplitter :
36 Jahre, eine lange Zeit. Erinnerungen? Na klar... Aber hängengeblieben ist nur einiges es gibt große Lücken. Vielleicht deshalb, weil im Laufe der Zeit vieles zur Selbstverständlichkeit geworden Ist. So zum Beispiel die beiden Damen, an denen niemand vorbeikam, der mitmachen wollte: Paula Engel und Christel Streich. Sie nahmen seit den ersten Tagen die Anmeldungen entgegen.
Überhaupt, für viele Ehefrauen und andere Angehörige der Mitglieder der Schützengilde. Gehört es zum guten Ton, beim Vorderladerschießen dabei zu sein. Das ist Ehrensache, und Beschäftigungsmöglichkeiten sind in Hülle und Fülle zu vergeben!
Die ”Fachkräfte” sind ohnehin ausgebucht. So zum Beispiel Hans Meinl, vielleicht besser bekannt als ”The Klondike Man” (er sucht übrigens immer noch nach Gold). Er kam aus der Lademannschaft, und was dort geleistet wurde, kann man zu Fug und Recht als Schwerstarbeit bezeichnen: pro Tag 150 Schützen mit eintausend Durchgängen, diese eintausend Ladevorgänge wurden maximal mit fünf Leuten in acht Stunden durchgestanden. Die Ladearbeit war notwendig weil seinerzeit viele Schwarzpulver-Enthusiasten noch nicht im Besitz einer Erlaubnis zum Pulvererwerb waren.
Und da waren auch die Gebrüder Geipel, die unermüdlich im Pistolen- und Revolverstand tätig waren. Achtzig Schützen mit 400 Ladevorgänge wurden täglich betreut. Ihr Arbeitstag ging bis weit in die Nacht hinein. Sie nahmen die Waffen mit nach Hause, reinigten sie und erledigten auch erforderliche Reparaturen, damit am nächsten Tag das Schießen wieder reibungslos über die Stände gehen konnte.
Und auch die Auswertung: 3000 Scheiben mit je fünf Schuß in drei Tagen, Zu werten war nicht der angekratzte Ring, sondern der, in dem mehr als die Hälfte des Treffers lag. Nur mit wenigen Unterbrechungen lag diese Aufgabe in den Händen, besser noch Augen, der Schützenbrüder Grenzner, Storf und Schied.
Last but not least die Bewirtung. E. Kübler und seine Mannschaft arbeiteten in drei Schichten.
Wie eingangs gesagt, es klaffen noch große Lücken in der Erinnerung, Und man möge uns nicht böse sein, wenn wir dieses oder jenes vergessen haben.
Jeder hat seine eigenen Erinnerungen an die vergangenen 36 Jahre. Die Zeit hat Lücken gerissen, nicht nur im Gedächtnis.
Sicherheitsbestimmungen auf der
© 2. Schützenmeister Hartmut Käser
Verhalten auf Schießständen
1. Vorschriften der Schützengilde zum Schießen
2. Sicherheitsbestimmungen auf Schießständen nach DSB
3. Auszug von Sicherheitsbestimmungen der Sportordnung
5. Verhalten auf dem Schießstand
6. Betreten des Schießstandes
7. Verlassen des Schießstandes
8. Umgang mit Waffen
9. Verhalten bei Waffenstörungen
10. Umgang mit Treibladungspulver
Betrete niemals mit einer geladenen Waffe den Stand
Verlasse niemals mit einer geladenen Waffe den Stand
Betrete niemals ohne Absprach die Schießbahn
Jedes Schiessen ist nur unter der Aufsicht einer verantwortlichen Aufsichtsperson (Standaufsicht), deren Name an gut sichtbarer Stelle ausgehängt ist, durchzuführen. Verantwortliche Aufsichtspersonen haben das Schiessen ständig zu beaufsichtigen sowie insbesondere dafür zu sorgen, dass die im Schiessstand Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen und die unter Ziffer 2, 10, 11 stehenden Regeln der Schiesstandordnung beachtet werden. Sie habe wenn dies zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist, das Schiessen und den Aufenthalt im Schiessstand zu untersagen.
Die Benutzer von Schiessstätten haben die Anordnung der Aufsichtspersonen zu befolgen. Die Aufsichtsperson darf selbst während der Aufsichtstätigkeit nicht am Schiessen teilnehmen.
Rauch und offenes Feuer auf dem Schützenstand sind verboten.
Bei allen auf den Schießständen abgestellten Feuerwaffen - Luftdruckwaffen - und Gasfeuerwaffen soweit möglich - müssen die Verschlüsse offen und die Magazine entfernt sein.
Zielübungen und das Laden der Waffe sind nur im Schützenstand gestattet, und zwar mit nach dem Geschossfang gerichteter Mündung.
Eine Waffe darf nur abgelegt werden wenn:
sich kein Geschoss oder keine Patrone in der Waffe befindet
sich kein Magazin in der Waffe befindet
bei Luftdruckwaffen mit Spannhebel dieser geöffnet ist
bei Gasdruckwaffen die Ladeklappe geöffnet ist
bei Vorderladerwaffen kein Pulver eingefüllt ist
0.2.12.2.
Die Verwendung von Mobiltelefonen, Funksprechgeräten oder ähnlichen Vorrichtungen ist während eines Wettkampfes Schützen, Trainern, Mannschaftsbetreuern und Zuschauern im Schützenstand und Zuschauerbereich Verboten. Alle Mobiltelefone müssen abgeschaltet sei.
Den freien Raum hinter den Schützen dürfen nur der Schiessleiter und die von ihm zugelassenen Mitarbeiter sowie die Kampfrichter betreten.
0.9.6.1.
Während des Wettkampfes ist Jede Art von Betreuung, Beratung oder Hilfe für den im Schützenstand befindlichen Schützen verboten. Solange sich der Schütze im Schützenstand befindet, darf nur die Aufsicht mit ihm sprechen
0.9.7.1.
Unsportlichkeit und Regelverstöße eines Schützen werden wie folgt geahndet:
Warnung - Zeigen der Gelben Karte
Ring-Trefferabzug: Zwei Ringe / ein Treffer - Zeigen der Grünen Karte
Disqualifikation - Zeigen der Roten Karte
Eine Warnung kann von der Aufsicht / Schiessleitung / Jury ausgesprochen werden.
Ein Ring / Trefferabzug oder Disqualifikation, bezogen auf den laufenden Wettbewerb, kann nur vom Schießleiter, der Jury (bei Disqualifikation mit Mehrheitsbeschluss) oder vom Veranstalter ausgesprochen werden.
Die Sperre ist vom Veranstalter für die jeweilige Veranstaltung festzusetzen.
Bei Disqualifikation oder Sperre verfällt das Startgeld.
Eventuell geschossene Ergebnisse werden gestrichen.
0.9.7.2.1. Ein Schütze, der vor dem Kommando START oder nach dem Kommando STOP oder ENTLADEN einen Schuß abgibt, kann Disqualifiziert werden. Erfolgt keine Disqualifizierung , so ist Regel 0.11.1.7.1. anzuwenden
0.9.7.3.
Wer einen im Stand befindlichen Schützen durch Anrufe, Bemerkungen oder in anderer Weise stört oder stören versucht, oder fremde Waffen oder Ausrüstungsgegenstände ohne Erlaubnis anfasst, kann vom Stand Verwiesen werden.
Trift den Verweis einen Schützen, so wird dieser Disqualifiziert.
0.9.7.3.1.
Wer durch ungebührliches Verhalten gegenüber Schützen oder Mitarbeiter den Ablauf der Veranstaltung stört oder zu stören versucht, kann vom Stande verwiesen werden.
Spezielle Regeln für die 25 m Wettbewerbe
2.0.3.1.1.
Die Waffe darf erst geladen werden wenn der Schießeiter das Kommando LADEN gegeben hat.
Der Schütze hat innerhalb einer Minute Magazin und Waffe mit einer vorgeschriebenen Anzahl von Patronen zu Laden und schussbereit zu sein.
Der Schießleiter oder Aufsicht kann die Anzahl der Patronen überprüfen.
Nach der Beendigung der Serie muß der Schütze sich überzeugen, dass die Waffe entladen ist. Bei Revolvern sind die leeren Hülsen aus der Trommel zu entfernen, bei Pistolen ist das Magazin herauszunehmen. Die Waffen sind mit offenem Verschluss bzw. ausgeschwenkter Trommel und mit Laufrichtung zur Scheibe auf die Ablage niederzulegen.
Bei Nichtbefolgen wird der Schütze disqualifiziert (Rote Karte).
2.0.3.3.3.
Wenn ein Schütze seine Pistole mit mehr als 5 Patronen lädt, wird er mit einem Abzug von zwei Ringen bestraft.
2.0.3.3.6.
Ein nach dem Kommando LADEN, aber vor Beginn einer Wettkampfserie abgegebener Schuß wird für den Wettkampf m nicht gewertet. Der Schütze darf nachladen und wird mit zwei Ringen Abzug von der folgenden Serie Bestraft.
Schießen auf Schießstätten nicht gestattet
§36 Abs. 1.1. WaffV
§36 Abs. 3.1. WaffV
Schießen auf Schießstätten mit Luftdruck-, Federdruck-, und CO2-Waffen bei Einverständnis der Sorgeberechtigten
§36 Abs. 2.1. WaffV
Schießen auf Schießstätten mit sonstigen Waffen bei Einverständnis der Sorgeberechtigten
Schießen auf Schießstätten mit allen Waffen
Erteilung der Waffenbesitzkarte an Inhaber des Jugendjagdscheines
§16 BJagdG.
§30 Abs. 1. WaffG.
Erwerb erlaubnisfreier Schußwaffen und Munition
Erteilung von Waffenbesitzkarte und Munitionserwerbschein
Überlassen von explosionsgefährlichen Stoffen
§33 Abs. 1. WaffG.
§34 Abs. 1.1. WaffG.
§22 Abs. 3 SprengG.
§33 Abs. 2. WaffG.
Erlaubnis zum Erwerb, Umgang und zur Beförderung von explosionsgefährlichen Stoffen (Vorderladerschützen und Wiederlader)
§27 Abs. 3 SprengG.
§8 Abs. 1Nr.2c SprengG.
§27 Abs. 5. SprengG.
Jeder Schütze hat sich so zu verhalten, dass andere sich auf dem Stand Befindliche Schützen oder Personen in keiner Weise gefährdet werden.
Jeder Schütze hat sich so zu verhalten, dass andere sich auf dem Stand Befindliche Schützen nicht gestört werden. Zum Beispiel soll kein Schütze welcher sich im Training befindet, angesprochen werden. Auch sind lautstarke Begrüßungen zu unterlassen.
Den Anweisungen der Aufsicht und der Schießleitung ist unverzüglich Folge zu leisten. Dies gilt insbesondere bei Gefahren welche durch Waffen verursacht werden sowie bei Standverweis.
Vor dem Betreten der Schießbahn hat der Schütze die Aufsicht und die anderen Schützen zu Verständigen und sich zu vergewissern, dass dies auch verstanden wurde.
Jeder Schütze hat Hinweise wie Rauchverbote, Schießzeiten, Kalieberbegrenzungen, Sauberkeit usw. zu beachten.
Befindet sich jemand auf der Schießbahn sind alle Waffen in Ruheposition zb. auf der Ablagefläche vor dem Schützen zu belassen (nicht in die Hand nehmen). Magazine sowie Treibladungspulver dürfen nicht geladen werden, Verschlüsse sind offen und Trommeln Auszuschwenken. Ebenso dürfen Waffen erst aus den Transportbehältern genommen oder in diese zurückgelegt werden, wenn alle die Schießbahn wieder verlassen habe.
Grundsätzlich ist der Schießstand so zu betreten, dass andere Schützen nicht mehr als notwendig gestört werden.
Wenn möglich wartet man ab, bis alle auf dem Schießstand befindlichen Schützen ihren jeweiligen Durchgang beendet haben. Hierbei ist nicht das Gesamtprogramm gemeint.
Waffen, insbesondere Kurzwaffen, sind nur in Transportbehältern oder in Holstern auf den Stand zu bringen. Auf gar keinen Fall sind Kurzwaffen in der Hand, in der Hosentasche oder im Hosenbund auf den Stand zu bringen. Lässt sich diese Regelung ausnahmsweise nicht einhalten, so ist bei Pistolen der Verschluß zu öffnen und bei Revolvern die Trommel auszuschwenken.
Werden Langwaffen ohne Transportbehälter auf den Stand gebracht, so muss auf jeden Fall der Verschluss geöffnet sein. Bei Flinten ist der Lauf zu öffnen, indem er abgeknickt wird.
Verlassen Sie den Schießstand so, dass andere nicht mehr als unvermeidbar gestört werden.
Bringen Sie ihre Waffe entladen im Transportbehälter oder mit geöffnetem Verschluss bzw. ausgeschwenkter Trommel vom Stand
Räumen Sie ihren Dreck auf und entfernen Sie die Scheibenrahmen von der Schießbahn. Duellscheiben sind abzukleben oder, falls dies nicht mehr möglich ist, zum Altpapier zu legen (Behälter stehen überall bereit).
Wenn Sie der letzte auf dem Stand sind haben Sie diesen auszufegen und den Stand abzuschließen, bzw. dafür zu sorgen das er abgeschlossen wird.
Betrachten Sie jede Waffe als geladen
Bedenken Sie das Jede Waffe, auch Luftdruckwaffen und Sportbögen bei unsachgemäßem Umgang im schlimmsten Fall zu tödlichen Verletzungen führen Können.
Mache Sie sich als erstes mit der Handhabung und Funktion der Waffe vertraut, bevor Sie eine Waffe benützen. Lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung und / oder lassen Sie sich die Funktion der Waffe erklären.
Vergewissern Sie sich vor dem Gebrauch der Waffe dass sie funktionsbereit ist, zb. dass der Lauf frei von Fremdkörpern ist.
Zeigt ein Waffe oder Munition sichtbare Schäden auf ist der Gebrauch unbedingt zu unterlassen.
Laden Sie nur dem Kalieber der Waffe entsprechende Munition
Verwenden Sie nur im Fachhandel erhältliche Munition oder selbst geladene Munition.
Übergeben Sie eine Waffe nur an eine Person welche mit dem Umgang der Waffe vertraut ist.
Übergeben Sie eine Waffe nur ungeladen an eine andere Person.
Transportieren Sie eine Waffe nur ungeladen.
Patrone zündet nicht
Waffe einige Sekunden in Richtung des Kugelfangs richten
Patrone entsorgen, zb. zurück zum Händler oder falls Wiederlader selbst delaborieren (entladen). Nicht in den Müll werfen.
Hülse hängt
Verschluss öffnen und Hülse entfernen
Achtung: Nachsehen ob bereits eine Patrone im Patronenlager ist.
Waffe defekt
Verschluss öffnen, wenn möglich
Patrone im Patronenlager entfernen, wenn möglich
Sollte sich die Patrone nicht entfernen lassen drücken sie den Abzug durch oder entspannen sie die Waffe auf eine andere Art. Waffe so schnell wie möglich zum Büchsenmacher.
Achtung: Bei Waffen und Munitionsstörungen niemals die Waffe vorn an der Mündung oder mit der Hand über der Mündung anfassen.
Achtung: Schauen Sie niemals in die Mündung solange Sie nicht absolut sicher sind, dass sich keine Patrone im Patronenlager befindet.
Achtung: Bedenken Sie dass der Wirkungsbereich eines Geschosses je nach Kaliber bis zu 5 km betragen Kann.
Wer mit Treibladungspulver wie Nitrozellulosepulver und / oder Schwarzpulver auf einem Behördlich zugelassenen Schießstand umgehen will muß im Besitz einer Amtlichen Genehmigung sein.
Schwarzpulver zündet bereits bei Schlag (zb. Hammerschlag) sowie einer Temperatur von 300 C° , explosionsartig mit 1800C°.
Nitrozellulosepulver braucht zum richtigen Zünden eine Verdämmung. Erreicht jedoch beim Zünden einen Wesentlich höheren Gasdruck als Schwarzpulver.
Vorsicht bei verschüttetem Pulver insbesondere in geschlossenen oder halbgeschlossenen Schießständen. Hier kann das Zünden und somit das Abrennen von nicht verbranntem Pulver zum sofortigen verbrennen des gesamten Sauerstoffvorrates und somit zum Augenblicklichen Erstickungstod führen.
Auf geschlossenen oder halbgeschlossenen Schießständen sind die dortigen speziellen Vorschriften zur Sauberhaltung (EX geschützter Staubsauger) besonders zu beachten.
Betrete einen Schießstand grundsätzlich so, dass jeder andere Schütze sofort weiß, das du endlich hier bist - also laut und deutlich !
Sollte sich irgend ein anderer Schütze trotzdem auf seine Übungen konzentrieren, so sprich ihn ganz direkt an !
Kommentiere jeden Schuss deines Nachbarn (nach Möglichkeit negativ) und stelle auch deine eigenen Leistungen nicht in den Hintergrund (natürlich nur die Zehner) !
Sollte etwas kaputtgeschossen sein, so schiebe die Schuld grundsätzlich auf andere denn du selbst kannst es ja nicht gewesen sein !
Lasse grundsätzlich deinen Müll am Platz liegen. Vielleicht kann der nachfolgende Schütze noch etwas davon gebrauchen !
Sollte ein anderer Schütze etwas vergessen haben aufzuräumen, dann hole sofort den Vorstand, klage ihm dein unendliches Leid, erzähle es auch sofort jedem Lautstark in der Kneipe und fordere den Rauswurf des Missetäters !
Beachte grundsätzlich keine Sicherheitsregeln und natürlich auch keine sportlichen Regeln. Die sind nur für Idioten da, aber nicht für dich !
Denk immer daran das eine Schiessanlage und insbesondere die Einrichtungsgegenstände zum beschießen da sind !
Das was du selber tust, gestehe um Gotteswillen niemals anderen auch zu !
Nimm sofort jede Waffe in die Hand, natürlich ohne zu fragen. der Eigentümer wird es dir danken !
Da Frauen grundsätzlich nicht schießen können, versuche sie unbedingt davon abzuhalten !
Bringe Jedem Neuling unbedingt und sofort deine eigenen Fehler bei !
Bestehe laut und deutlich auf deinem Standpunkt. denn wer außer dir hat hier sonst noch eine Ahnung vom Schießen !
Bestehe darauf, stets und bei allem was du tust toleriert zu werden. Aber denke immer daran, jeden auch noch so kleinen Fehler anderer Schützen jedem Anwesenden sofort zu erzählen !
Verlasse den Schießstand so wie du ihn betreten hast. Also laut und vernehmbar. Dann weiß jeder, dass du endlich wieder fort bist !
Wer diese goldenen Regeln stets befolgt kann sicher sein, bei allen Mitgliedern des Vereins bekannt und beliebt zu sein. Ihn kennt wirklich jeder und dies in kürzester Zeit. Diejenigen, welche sich nicht an diese von Experten entwickelten Regeln halten, kennt selbst nach zehn Jahren kein Schwein.
" Für die Vollständigkeit dieser Regeln wird keine Gewähr Übernommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Fragen Sie ihren Vorstand nach Möglichkeiten zur Perfektionierung zum Thema: Wie mache Ich mich im Schützenverein Beliebt !"
Allgemeine Informationen zum Schiessen
Jugendliche unter 12 Jahren am Schießen nicht teilnehmen dürfen, sofern für sie keine Ausnahmegenehmigung vorliegt.
Jugendliche unter 16 Jahren dürfen auch mit anderen Waffen Schießen, wenn die Personensorgeberechtigten anwesend sind oder eine schriftliche Einverständniserklärung vorliegt.
Das Jugendtraining wird mit Luftdruckwaffen durchgeführt. Ab dem 14. Lebensjahr besteht für diejenigen Jugendlichen, die bereits den sicheren Umgang mit Luftdruckwaffen beherrschen nach Absprache mit den Eltern die Möglichkeit, das Training mit Kleinkaliberwaffen durchzuführen.
Durch die Vereinsversicherung für unsere Mitglieder sind Gastschützen, die an offiziellen Schiessen teilnehmen, abgesichert. Diese Versicherung bezieht sich nur auf Personenschäden, nicht auf Sachschäden, diese müssen über die normale Versicherung abgesichert werden. Dieser Schutz für Gäste ist zeitlich beschränkt, so das nach mehrmaliger Teilnahme am Schiesstraining eine Entscheidung über die Mitgliedschaft im Verein erfolgen sollte
Für die Aufnahme im Verein wird bei Erwachsenen ein Antragsformular, eine Einzugsermächtigung und ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Über die Aufnahme entscheidet der erweiterte Vorstand in einer Ausschusssitzung, bei der sich die Antragsteller vorstellen müssen. Bei Jugendlichen benötigen wir ein Aufnahmeformular, das von den Erziehungsberechtigten unterschrieben wird und eine Einzugsermächtigung. Anstelle des Gesprächs vor dem Ausschuss erfolgt ein Gespräch zumindest eines Erziehungsberechtigen mit dem Sportleiter und dem Jugendleiter, in dem über die Auswirkungen der Vereinsmitgliedschaft und die eventuell entstehenden Kosten, sowie die Rechten und Pflichten des Jugendlichen informiert wird. Bei diesem Gespräch wird über die Aufnahme des Jugendlichen entschieden, so das er nach Abgabe des Antrags als Mitglied des Vereins zählt und somit versichert ist. Eine Teilnahme an Wettbewerben ist jedoch erst nach Erhalt des Schützenausweises möglich.
Allgemeine Schiesszeiten:
Allgemeine Schiesszeiten sind
Während diesen Zeiten kann trainiert werden, sofern eine erwachsene Aufsichtsperson anwesend ist.
Schiesszeiten Jugendtraining:
Das Jugendtraining findet Donnerstags statt. An diesem Tag findet kein allgemeiner Schiessbetrieb statt, auch unsere Wirtschaft ist an diesen Tagen nicht geöffnet, so das die Jugendlichen unter sich sind, um sich gegenseitig kennen zu lernen und zu helfen. Vereinsöffnung ist um 17:45Uhr, Schiessbeginn um 18:00 Uhr. Schiessende ist um 19:00 Uhr, anschließend findet noch Theorie und gemütliches Beisammensein statt, so das Trainingsende um 19:30 Uhr ist.
Bei Bedarf kann nach Absprache eine zweite Gruppe eingerichtet werden, die von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr schießt, für diese ist das Trainingsende dann um 20:30Uhr.
Während diesen Zeiten ist eine Betreuung der Jugendlichen gegeben, für die Zeiten außerhalb kann keine Verantwortung übernommen werden.
Verantwortlich für Jugendtraining:
Für die Durchführung des Jugendtrainings sind die Trainer verantwortlich. Sie entscheiden über die Teilnahme von Jugendlichen und über eventuelle Ausschlüsse.
Die für das Jugendtraining notwendige Ausrüstung wird im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, wobei für die Mitglieder des Jugendtrainings, also für regelmäßige Teilnehmer, Stände und entsprechende Ausrüstung reserviert werden. Die Ausrüstung wird, soweit möglich, dem Alter und dem Können des Jugendlichen angepasst und im Verein verwahrt. Eine Mitnahme nach Hause ist nur vor Wettbewerben möglich oder wenn zu Hause ein Training unter Aufsicht möglich ist. Über das Training zuhause muss ein Nachweis erfolgen. Bei Mitnahme muss ein Sorgeberechtigter für die ordnungsgemäße Handhabung des Luftgewehrs oder Luftpistole sorgen und dies schriftlich bestätigen. Eine Abgabe an Jugendliche ist waffenrechtlich verboten, der Transport darf nur von Erwachsenen durchgeführt werden.
An Kosten fallen während des Jugendtrainings außer dem jährlich zu erstattenden Mitgliedsbeitrag nur die üblichen Kleinbeträge wie z.B. Getränkegeld, persönliche Ausrüstung, Munition und eventuell Fahrtkosten und Eintrittsgeldern an. So stehen z.B. bei jedem Training saurer Sprudel und Heißgetränke wie Früchtetee bereit. Diese Getränke werden nicht vom Verein bezahlt. Hierfür wird eine kleine Spende für die Jugendkasse erwartet, z.B. für einen Becher Sprudel 10 Cent, ein Becher Heißgetränk 20 Cent. Bei größeren Ausgaben wird vorher die Zustimmung der Personensorgeberechtigten eingeholt.
Termine und Änderungen beim Trainingsablauf werden rechtzeitig während des Trainings bekannt gegeben. Wer am Training verhindert ist hat dies so früh wie möglich mitzuteilen. Kurzfristige Änderungen werden den Mitgliedern des Jugendtrainings bekannt gegeben. Wer an einem Training verhindert war ist verpflichtet, sich zu erkundigen, ob sich für das nächste Training Änderungen ergeben haben
Vorbereitung des Schiessens
Begrüßung der Anwesenden, ohne die Trainierenden zu stören
Nachfragen, was für den Trainingszeitraum geplant ist, hierzu auch ans schwarze Brett schauen ob vorgefertigte Listen aushängen. Informationspflicht für jeden
Eintragen in das Schießbuch
Falls eine Zeitplanung vorgesehen ist, ist diese einzuhalten, insbesondere die Schießzeiten sowie die allgemeinen Pausenzeiten. Während der Pause ist kein Schießbetrieb zulässig. Ausnahmegenehmigungen müssen beantragt werden.
nicht benötigte Waffen und Ausrüstung sind außerhalb des Schießstandes aufzubewahren
Vorbereitung des Schießstandes:
Nachfragen, ob ein bestimmter Schießstand vorgesehen ist, ansonsten überprüfen, welcher frei ist und besetzt werden kann
Einschalten der Anlage (soweit möglich), damit erkennbar ist, welcher Platz besetzt ist
Herrichten der nötigen Utensilien wie Munition, Scheiben, Werkzeug, Gehörschutz, Brille/Augenschutz, Schreibzeug
Bei Dreistellungskampf zusätzlich noch Knieendrolle, Schießmatte, Decke, Riemen, Schießtisch
Vorbereitung des Schützen:
Körperlich auf die kommende Belastung einrichten und durch spezielle Dehnübungen die Muskulatur vorbereiten
Geistig auf das Schießen vorbereiten mit Atem- und Entspannungsübungen
Anziehen von Schießkleidung
Vorbereitung der Waffe:
Holen der Waffe aus der Hülle bzw. dem Waffenschrank und überprüfen, ob sich die Waffe in ordnungsgemäßem Zustand befindet insbesondere
Dass die Waffe nicht geladen ist
Alle Schrauben fest sind, insbesondere ob das Diopter oder andere Teile wackeln
Alle notwendigen Teile sich auch an der Waffe befinden, nicht das z.B. das Korn fehlt
Die Waffe sich in einem sauberen Zustand befindet, am besten durch kurze Reinigung
Überprüfen, ob die Waffe noch richtig eingestellt ist, insbesondere die Schaftkappe, das Diopter und die Größe des Korns
Wenn alles richtig vorbereitet ist, kann man mit dem geplanten, bzw. vom Trainer vorgegebenen Training beginnen.
Verhalten während des Schiessens
Einschießen der Waffe:
Schon durch den Transport der Waffe kann sich die Visierung und dadurch das Trefferbild verändert haben. Bei Leihwaffen können die Waffen auch von anderen Schützen total verstellt worden sein. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, das Schussbild der Waffe jedes Mal zu überprüfen. Hierfür ist selbst bei Wettbewerben Zeit, da es bei allen Disziplinen die Möglichkeit von Probeschüssen gibt.
Das Einschiessen geschieht in der Anschlagsart, in der nachher geschossen wird, da sonst falsche Ergebnisse herauskommen können. Zuerst werden einige Schüsse – mindestens 3 – auf eine Scheibe abgegeben und dabei die eigene Standfestigkeit überprüft. Solange die Standfestigkeit nicht gegeben ist, kann auch ein genaues Einschießen nicht erfolgen.
Aus dem Schussbild, das sich bei mehreren Schüssen ergibt, kann man erkennen, ob die Waffe verstellt werden muss oder nicht. Falls diese Einstellung bereits stimmt, kann man mit dem nächsten Schritt weitermachen. Ansonsten verstellt man die Waffe entsprechend und überprüft das Ergebnis dann wieder wie gehabt.
Nach der Sportordnung ist folgendes beim Schiessen zu beachten:
Bei allen auf den Schießständen abgestellten Waffen müssen die Verschlüsse offen und die Magazine entfernt sein
Eine Waffe darf nur abgelegt werden wenn sich kein Geschoss oder Magazin in der Waffe befindet, bei Luftdruckwaffen mit Spannhebel dieser geöffnet ist und bei Gasdruckwaffen die Ladeklappe geöffnet ist
Die nummerierten Scheiben sind mit der niedrigsten Nummer beginnend fortlaufend zu beschießen. Scheibenstreifen werden vom Signum aus beschossen. Das Scheibenbild zeigt zum Schützen
Nachdem die Scheibe aus der Halterung herausgenommen wurde ist sie vom Schützen sofort mit abgekehrtem Spiegel abzulegen und darf vom Schützen nicht mehr berührt werden.
Als Schützenstand gilt diejenige Fläche, die vom Schützen während der Dauer des Wettkampfes genutzt werden kann. Dieser Platz darf nur vom Schützen und dem Trainer, bzw. vom Trainer beauftragten Personen betreten werden
Pausen sind wichtig und sollten auch genommen werden. Bei längeren Disziplinen ist es empfehlenswert Pausen einzulegen. Zulässig sind sie bei den meisten Disziplinen. Ausnahmen bilden die sogenannten dynamischen Disziplinen wie Duell oder Olympisch Schnellfeuer.
Pausen kann man auf die unterschiedlichste Weise machen. Die einfachste ist, sich von seinem Stand zu entfernen und sich einfach mal hinzusetzen und durchzuschnaufen. Ebenso kann man um den Block herumgehen oder sich mit anderen zusammensetzen und sich unterhalten. Allerdings ist darauf zu achten, dass Pausen nicht zu lange dauern, da es sich sonst um eine Unterbrechung des Schießens handelt die dazu führen kann, dass das Training keinen Erfolg mehr bringt.
Pausen sollte man machen:
Zwischen verschiedenen Trainingseinheiten
Wenn die Konzentration oder die Kraft nachlässt
Um auf die Toilette zu gehen
Um neue Kraft zu tanken, z.B. um etwas zu trinken oder/und zu essen
Wenn einem etwas wehtut
Um sich mit seinem Trainer zu beraten
Um mal kurz abzuschalten, z.B. sich mal zu unterhalten
Pausen sollte man nicht machen:
Weil man eigentlich keine Lust zum schießen hat, dann sollte man gar nicht erst anfangen oder sich ein anderes Programm nach Absprache mit dem Trainer vornehmen
Weil man andere vom Training abhalten will
Verhalten während der Pausen:
Waffe mit geöffnetem Verschluss ablegen
Stand ruhig – ohne die anderen zu stören – verlassen
Der Aufsicht Bescheid sagen, falls man den Saal verlässt
Hinterher wieder genauso ruhig den stand einnehmen
Vorsicht: beim Wettkampf sind keine weiteren Probeschüsse nach Abgabe des ersten Wertungsschusses erlaubt
Verhalten bei einer Unterbrechung:
Bei einer längeren Unterbrechung ist der Stand soweit zu räumen, dass inzwischen ein anderer den Stand übernehmen kann. Vor allem müssen die Waffen sicher weggeräumt werden. Hierbei gelten die gleichen Regeln entsprechend dem Aufräumen des Standes
Beendigung des Schießens:
Abwischen der „Fingerabdrücke“ um Rost zu vermeiden
Abschießen der Waffe, wenn möglich mit einem Reinigungspfropfen
Einpacken des Gewehres in die Hülle oder den Waffenschrank, dabei nochmals überprüfen, dass die Waffe nicht geladen oder gespannt ist
Die beschossenen Scheiben sind dem Trainer vorzulegen, einschließlich der Probescheiben
Aufräumen des eigenen Schießstandes, insbesondere der nicht benutzten Scheiben in den Scheibenschrank, einschließlich der restlichen Munition.
Aufräumen auch der Schießkleidung in die Taschen, bzw. in den Schrank
Nochmals vergewissern, das der Stand aufgeräumt ist, dann Stand ausschalten
Am Ende des Schießens Stand aufräumen und kehren
Eintragung ins persönliche Schießbuch nicht vergessen
Jetzt kommt der Teil in dem jeder erzählt, wie gut er hätte treffen können, wenn nicht.....
Strafkatalog Jugendtraining
Sportordnung: Disqualifikation
Im Training: Abbruch des Schiessens, mindestens einmal Schiessverbot bei Anwesenheitspflicht, evtl. zusätzlich Strafabgabe in die Jugendkasse
wird verhängt bei:
Groben Sicherheitsverstößen, z.B.:
ablegen einer geladenen Waffe
herumhantieren mit einer geladener Waffe
anrempeln von Schützen auf dem Schützenstand
Schiessen vor Freigabe / nach Beendigung
Schiessen ohne Aufsicht
Betrug, z.B.:
ausgeben von fremden Scheiben als eigene
im Wettbewerb absichtlich auf fremde Scheibe Schiessen
unzulässige Veränderungen an der Waffe oder Zubehör
verwenden unzulässiger Hilfsmittel oder Anschlagsarten
Vereinsschädigendem Verhalten, z.B.:
verbreiten von Lügen über den Verein oder Vereinsmitglieder
Lächerlichmachen über den Verein oder Vereinsmitgliedern
Verschmutzen des Vereinsgeländes
Sportordnung: 2 Ringe Abzug, bei Wiederholung Rote Karte
Im Training: als Strafe eine Runde Süßes für alle im Höchstwert von 2,50 Euro, bei Wiederholung Rote Karte
leichten Sicherheitsverstößen z.B.:
ablegen einer nicht geladenen Waffe ohne den Verschluss, bzw. die Klappe zu öffnen
absichtlich auf fremde Scheibe Schiessen
anfassen einer fremden Waffe ohne Genehmigung des Besitzers
nicht gereinigte und überprüfte Waffen verwenden
unverpackte Waffen vor Genehmigung in den Schiessstand bringen
Grobe Störungen des Trainings z.B.:
eingeschaltetes Handy, egal ob es klingelt
herumtoben im Schiessstand während des Trainings
störendes fluchen oder schreien
Nichteinhalten von Traineranweisungen
nicht abgeben von beschossenen Scheiben
nicht Aufräumen des Schützenstandes und von Ausrüstungsgegenständen
Sportordnung: Verwarnung, bei Wiederholung Grüne Karte
Im Training: Verwarnung, bei Wiederholung Grüne Karte
Behinderung des Trainings:
störende Unterhaltung
horten von Munition
ohne zu schießen Stände belegen, außer bei kurzen Pausen
Behinderung anderer Schützen:
breit machen auf dem Stand
Sportordnung: Schiessverbot für eine bestimmte Zeit
Im Training: Teilnahmeverbot für spezielle Zeit, besondere Veranstaltungen bis
hin zum Verbot der Teilnahme am Training
wird verhängt:
nach mehrmaligen Ermahnungen
bei besonders schweren Verstößen gegen die Sicherheit oder den Verein
bei bösartigem Verhalten
bei nicht einfügen in die Gruppe
Ein Verein ist ein Zusammenschluss der unterschiedlichsten Leute, die gemeinsame Interessen haben und diese durch den Verein ausüben wollen. Er bietet die Gelegenheit, andere Menschen zu treffen und mit diesen gemeinsam dem Hobby nachzugehen und Spaß zu haben. Jeder kann einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen, wobei allerdings die sich bereits im Verein befindenden entscheiden können, ob dieser Antrag auch angenommen wird. Dies geschieht üblicherweise durch den Vorstand als Vertreter des Vereins. Durch die Mitgliedschaft erwirbt man sich den Anspruch auf Nutzung des
Vereinsvermögens im Rahmen der satzungsgemäßen und gewohnheitsüblichen
Benutzungen.
Zur Jugendgruppe gehören alle jugendlichen Vereinsmitglieder, unabhängig ob
sie an den Vereinstätigkeiten teilnehmen oder nicht. Die Jugendgruppe ist für die Planung und Durchführung von Jugendaktivitäten außerhalb des Schiesstrainings verantwortlich und kann einen Jugendvorstand wählen und sich dann von diesem gegenüber dem Vorstand vertreten lassen.
Ein Verein kann nur soviel leisten, wie die Vereinsmitglieder, aus denen er besteht. Aus diesem Grund ist jedes Vereinsmitglied aufgefordert, im Rahmen seines Könnens mitzuarbeiten. Hierfür gibt es genügend Gelegenheiten, angefangen damit, das gar nicht erst unnötige Arbeit entsteht indem man sorgfältig und ordentlich mit dem Vereinseigentum umgeht und keinen Dreck hinterlässt bis hin zur Mitarbeit bei den Veranstaltungen des Vereins. Ebenfalls notwendig ist die Übernahme von Vereinsämtern, angefangen vom Vorstand bis hin zu den Spartenleitern und Mannschaftsführern sowie
Aufsichten. Wobei jedoch die Übernahme solcher Ämter nur dann geschehen sollte, wenn man auch bereit ist, die notwendige Arbeit und Zeit dafür aufzubringen.
An den Übungsterminen besteht für Vereinsmitglieder und deren Gäste die Möglichkeit, ihrem Sport nach eigenen Vorstellungen nachzugehen, solange sie dabei die Sicherheitsvorschriften und die für den Stand bestehenden Regeln einhalten.
Folgende Übungstermine stehen zur Verfügung:
Mittwochs 19 Uhr bis 22 Uhr
Samstags 14 Uhr bis 17 Uhr
Sonntags 10 Uhr bis 12 Uhr
Voraussetzung ist, das eine erwachsene Aufsichtsperson vorhanden ist und der Stand nicht für andere Veranstaltungen, z.B. Meisterschaften, benötigt wird. Dies wird durch Aushang im Schiessstand rechtzeitig mitgeteilt.
Zur Leistungskontrolle, Übung und zum Kennen lernen anderer Schützen werden
Wettkämpfe angeboten. Ihrer Art nach werden sie unterschieden nach offenen
Wettkämpfen, bei denen jeder teilnehmen kann, mannschaftsbezogenen
Wettkämpfen, an denen nur die vorher festgelegten Teilnehmer der Mannschaft
teilnehmen können, z.B. Rundenwettkämpfe, und ergebnisbezogenen Wettkämpfen,
bei denen festgelegte Ergebnisse erreicht werden müssen, um daran teilnehmen
zu können, wie z.B. die Bezirksmeisterschaft. Die Anmeldung zu den Wettkämpfen
ist freiwillig, hingegen müssen angefangene Wettkämpfe auch zu Ende geführt
werden, wobei man sich allerdings auch im direkten Anschluss an einen Wettkampf
für die weitere Teilnahme abmelden kann.
Zur Verbesserung der eigenen Leistung gibt es die Möglichkeit, am Training teilzunehmen. Hierbei gibt es regelmäßig stattfindende Termine, wie z.B. das
Jugendtraining, allgemeine Termine, die durch Aushang bekannt gegeben werden
und mit dem Trainer individuell vereinbarte. Unterschied zu den Übungsterminen
besteht darin, das man mit dem Trainer ein individuelles Trainingsprogramm
festlegen kann um mit Hilfe von gestellten Aufgaben eigene Fehler erkennen zu
können und Anleitungen zur Behebung bekommt. Die Teilnahme am Training ist
freiwillig, während des Trainings hat man aber den Anordnungen des Trainers zu
folgen, da dieser den Ablauf des Trainings festlegt und auch über die Teilnehmer am Training entscheidet. Der Trainer ist auch befugt, Teilnehmer ohne Angabe von Gründen auszuschließen.
Zur Erlangung von theoretischem Wissen werden Lehrgänge angeboten, so z.B. vom
Verein der Sachkundelehrgang, der Voraussetzung für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte ist, sowie Sicherheitslehrgänge. Ebenso gibt es Lehrgänge
die vom Bezirk aus angeboten werden, wie z.B. die Kampfrichterausbildung und
Lehrgänge die zur Ausübung einer bestimmten Disziplin erforderlich sind, wie
z.B. der Schwarzpulverlehrgang. Die Termine und Voraussetzungen dieser
Lehrgänge werden am schwarzen Brett ausgehängt oder können erfragt werden.
Für besonders schwierige oder umfangreiche Übungen kann vom Trainer ein
Sondertraining festgelegt werden, das auch Über mehrere Termine oder Tage
gehen kann, wie z.B. ein Wochenendtraining 3-stellungskampf. Die Themenauswahl
sowie die Teilnehmer werden vom Trainer bestimmt.
Bogenschiessen in der Schützengilde Schwäbisch hall
Spartenleiter : Robert Streich
(mit Visier und Stabilisatoren)
(ohne Visier und Stabilisatoren)
(in Aussehen vergleichbar mit den ersten Bogen)
(technisch hochgerüsteter kurzer Bogen mit einer Kraftumsetzung über Rollen)
Die in der Abbildung wie 'Antennen' wirkende Konstruktion sind Stabilisatoren. Die Stabilisatoren reduzieren die Kräfte die beim Abschuß des Pfeiles Auftreten , wodurch der Bogen stabilisiert und die Trefferquote erhöht wird.
Weitere Einzelheiten erfahrt Ihr unter >>>> www.archery.de <<<<
FITA - Runde im Freien (nationale Sternturniere) nach der SpO Teil 6
- lange Distanzen 90 / 70 m bzw. 70 / 60 m: 6 Pfeile (1 Passe) = 4 Minuten
- kurze Distanzen 50 / 30 m bzw. 25 / 18 m: 3 Pfeile (1 Passe) = 2 Minuten
FITA - Meisterschaftsprogramm im Freien nach der SpO Teil 6
- 2 x 36 Pfeile auf 70 m für Schützen, Damen, Jugend m / w, Junioren m / w,
Altersklassen m / w und Senioren / innen;
- 2 x 36 Pfeile auf 40 m für die Schüler A m / w;
- 2 x 36 Pfeile auf 25 m für die Schüler B m / w;

References: § 6
 §6

§ 1

§ 5
 § 26

§36

§36

§36

§16

§30

§33

§34

§22

§33

§27

§8

§27