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Sven Freiwald. Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing - PDF
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1 Sven Freiwald Die private Vervielfältigung im digitalen Kontext am Beispiel des Filesharing Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2004
2 Inhaltsverzeichnis Einleitung 11 Teü 1 Filesharing - technische Grundlagen und wirtschaftliche Auswirkungen 13 A. Einführung 13 B. Datenkomprimierung und schnelle Internetzugänge als Voraussetzung für den Datentausch 15 I. Komprimierungstechniken Audiokomprimierung Videokomprimierung 19 II. Schnelle Internetzugänge: DSL & Co. 20 III. Zwischenergebnis 22 C. Technische Grundlagen des Filesharing 22 I. Zentralisierte Filesharingnetze 26 II. Dezentrale Filesharingnetze 28 III. Mischsysteme 30 D. Rechteinhaber gegen Nutzer: Interessenverteidigung mit allen Mitteln 32 E. Zwischenergebnis 34 F. Ökonomische Aspekte des Filesharing 35 I. Filesharing und CD-Brennen als Ursache für rückläufige Umsätze - Die Sicht der Unterhaltungsindustrie 35 II. Andere Ursachen 37 G. Zwischenergebnis 42 Teil 2 Rechtliche Grundlagen der Vervielfältigung zum privaten Gebrauch 43 A. Urheberrecht als geistiges Eigentum" 43 B. Die Sozialbindung des geistigen Eigentums" 43 I. Verwertungsrechte und Urheberrechtsschranken 44 II. Die Reichweite von Schrankenregelungen Extensive Auslegung von Schrankenbestimmungen Grundsätzlich enges Verständnis 45
3 3. Vermittelnde Ansicht: Abwägung der sich gegenüber stehenden Grundrechtspositionen Zur Informationsfreiheit als Argument einer weiten Auslegung 47 III. Die Auslegung von Schrankenbestimmungen im digitalen Kontext 47 C. Das Vervielfaltigungsrecht des Urhebers 49 D. Die Schranke der Vervielfältigung zum privaten Gebrauch als Einschränkung des Vervielfaltigungsrechts 53 I. Überblick 53 II. Die gesetzliche Entwicklung der privaten Vervielfältigung Die private Vervielfältigung in LUG / KUG Die Reaktion der Rechtsprechung auf das Voranschreiten der technischen Entwicklung Private Vervielfältigung gegen Vergütung: Der Entwurf zum UrhG a) Fehlende Kontrollierbarkeit der Vervielfältigung zum privaten Gebrauch 57 b) Die Unverletzlichkeit des häuslichen Bereichs 58 c) Keine Privilegierung der Privatsphäre als solche Der Vergütungsanspruch des Urhebers als Ausgleich für die Privatkopie Das Urheberrechtsänderungsgesetz von a) Das Aufkommen digitaler Techniken: Privates Vervielfältigungsverbot von Datenverarbeitungsprogrammen 63 b) Kritik an der Regelung des 53 Abs. 4 S. 2UrhGa.F. 64 c) Zwischenergebnis Das 2. Urheberrechtsänderungsgesetz 65 a) Vervielfaltigungsrecht und Ausnahmen bei Computerprogrammen 66 b) Verbot der privaten Vervielfältigung von Computerprogrammen 68 c) Begründung des Verbots in der Computerprogramm- Richtlinie 69 d) Kritik Die EU-Datenbank-Richtline und deren Umsetzung 72 a) Der Schutzgegenstand von Datenbanken und Datenbankwerken 72 b) Das Vervielfältigungsrecht an Datenbankwerken 74 (i) Das Verbot der Vervielfältigung zum privaten Gebrauch von elektronisch zugänglichen Datenbankwerken 76 (ii) Reichweite des Vervielfältigungsverbots nach 53 Abs. 5 UrhG 77 c) Das Verbot der Vervielfältigung von elektronisch zugänglichen Datenbanken 78
4 d) Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Regelungen 79 e) Die Begründung der Vervielfältigungsverbote 81 f) Kritik an der Begründung Zwischenergebnis EU-Richtlinie zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft 84 a) Überblick 84 b) Recht der öffentlichen Wiedergabe und des öffentlichen Zugänglichmachens nach Art. 3 InfoRL 85 c) Vervielfältigungsrecht des Urhebers gemäß Art. 2 InfoRL 87 d) Schrankenregelungen der InfoRL 88 (i) Überblick 88 (ii), J)rei-Stufen-Test" nach Art. 5 Abs. 5 InfoRL 90 (iii) Schrankenregelungen und gerechter Ausgleich" 91 (i v) Vervielfältigungen auf Papier oder ähnlichen Trägern (Art. 5 Abs. 2 lit. a InfoRL) 92 (v) Schranke der privaten Vervielfältigung (Art. 5 Abs. 2 lit. b InfoRL) 92 (1) Vervielfältigung auf beliebigen Trägern": Der Streit um die digitale Kopie 93 (2) Die Forderung nach einer Differenzierung zwischen analogen und digitalen Kopien - Konsequenzen für die Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht 96 (3) Digitale Privatkopie trotz wirksamer technischer Maßnahmen"? Anpassung des deutschen UrhG - Das Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft 100 a) Überblick 101 b) Die Umsetzung der Schrankenbestimmungen 102 c) Anpassung des 52 Abs. 1 UrhG 102 d) Anpassung des 53 Abs. 1 UrhG 103 III. Ergebnis 105 Teil 3 Internationale Entwicklungen 107 A. Revidierte Berner Übereinkunft (RBÜ) 107 I. Überblick 107 II. Das Vervielfältigungsrecht nach Art. 9 RBÜ 108 III. Der Drei-Stufen-Test in Art. 9 Abs. 2 RBÜ Bestimmte Sonderfälle Keine Beeinträchtigung der normalen Werkauswertung Keine unzumutbare Verletzung der Interessen des Urhebers 113 B. Welturheberrechtsabkommen (WUA) 115
5 C. Rom-Abkommen 116 D. TRIPs-Überemkommen 117 E. WIPO-Verträge 120 I. Überblick 120 II. WIPO Copyright Treaty (WCT) 120 III. WIPO Performances and Phonograms Treaty (WPPT) 123 Teil 4 Die Bewertung des Filesharing aus urheberrechtlicher Sicht 125 A. Einführung 125 B. Anbieterseite 126 I. Herstellen einer komprimierten mp3-datei Vervielfältigung im Sinne des 16 UrhG 126 a) Komprimieren als Bearbeitung im Sinne des 23 UrhG 126 b) Der Meinungsstand zum Verhältnis von Bearbeitung und Vervielfältigung 127 c) Erforderliche Veränderung des Originalwerks Zwischenergebnis 129 II. Bereithalten eines Werkes zum Abruf Besonderheiten beim Filesharing Rechtliche Einordnung des Bereithaltens zum Abruf Besonderheiten bei Datenbanken, Datenbankwerken und Software 134 III. Zwischenergebnis 135 IV. Eingreifen von Schrankenregelungen Private Vervielfältigung nach 53 Abs. 1 S. 1 UrhG 135 a) Erfordernis eines privaten Gebrauchszwecks 136 b) Alternative Deutung: Privilegierung des Gebrauchs in der Privatsphäre 136 c) Keine Privilegierung der Privatsphäre 138 d) Privater Gebrauchszweck beim Filesharing Bereithalten von Werken zum Abruf und 52 UrhG 141 V. Ergebnis auf Anbieterseite 142 C. Abnehmerseite (Downloading in Filesharingnetzen) 142 I. Download als Vervielfältigung 142 II. Download als Privatkopie nach 53 Abs. 1 UrhG Vervielfältigender" beim Download Vorliegen eines privaten Gebrauchszwecks Rechtmäßige Erlangung der Kopiervorlage Keine private Vervielfältigung von einer offensichtlich rechtswidrigen" Vorlage 148
6 a) Zur Auslegung des Merkmals offensichtlich rechtswidrig" 150 b) Offensichtliche Rechtswidrigkeit bei Filesharing-Börsen 151 c) Exkurs: Offensichtliche Rechtswidrigkeit und die Umgehung technischer Maßnahmen, 95 a UrhG Besonderheiten bei Software, Datenbanken, Datenbankwerken Die weiteren Tatbestandsmerkmale des 53 Abs. 1 UrhG 156 D. Haftung des Anbieters der Filesharing-Software 157 I. Haftung für mittelbare Urheberrechtsverletzungen Die Rechtsprechung des BGH zur Veranstalterhaftung Die Rechtsprechung des BGH zur Haftung der Tonbandgerätehersteller Die Möbelklassiker"-Entscheidung des BGH 162 II. Haftungserleichterungen nach TDG Anwendbarkeit des TDG Anwendbarkeit der 8-11 TDG n.f. 165 E. Ergebnis 166 Teil 5 Bestandsaufnahme und Ausblick: Die erforderliche Anpassung des Gesetzes an die digitale Privatkopie 169 A. Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse 169 B. Ist ein Verbot der digitalen Privatkopie angezeigt? 171 I. Tendenzen in der Rechtsprechung zur einschränkenden Auslegung von Schrankenbestimmungen im digitalen Kontext 171 II. Argumente gegen ein Verbot der privaten digitalen Vervielfältigung Unverändert fehlende Kontrollmöglichkeit der privaten Vervielfältigung Technische Schutzmaßnahmen zur individuellen Kontrolle: Kopierschutz und DRM Die Grenzen technischer Schutzmaßnahmen Zwischenergebnis 180 C. Vergütungspflichtigkeit der privaten Vervielfältigung 181 I. Das geltende pauschale Vergütungssystem 182 II. Digitale Vervielfältigungsgeräte und-medien 183 III. Erfassung von Internet und Filesharing auf Vergütungsebene 187 IV. Zur Forderung individualisierter Vergütungsmodelle 189 V. Anpassung des pauschalen Vergütungssystems an digitale Nutzungsformen 191 VI. Erfordernis einer flexiblen Anpassungsmöglichkeit 193
7 D. Zum künftigen Verhältnis von technischen Schutzmaßnahmen und pauschaler Vergütung 195 I. Das Argument des Risikos einer Doppelzahlung" 195 II. Abhängigkeit zwischen technischen Schutzmaßnahmen und pauschaler Vergütung 197 III. Zur künftigen Bedeutung der pauschalen Vergütungspflicht 198 E. Ergebnis 199 F. Ausblick: Gesetzliche Gewährleistung der Privatkopie de lege ferenda 200 Literaturverzeichnis 205 Abbüdungsverzeichnis: Abbildung 1: Screenshot der Tauschbörse KaZaA. 25 Abbildung 2: Zentrales Filesharingnetzwerk 27 Abbildung 3: Dezentrales Tauschnetzwerk 29 Abbildung 4: Funktionsweise Digital Rights Management (DRM)
Schriftenreihe Information und Recht 60 Digital Rights Management Systeme Der Einsatz technischer Maßnahmen zum Schutz digitaler Inhalte von Dr. Christian Arlt 1. Auflage Digital Rights Management Systeme

References: Art. 3
 Art. 2
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 9
 BGH 
 BGH 
 BGH 
de lege ferenda