Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F24-02-2010-8C_122-2009
Timestamp: 2016-10-24 16:11:35+00:00

Document:
8C_122/2009 (24.02.2010)
�ffentliches Personalrecht (Entsch�digung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 17. Dezember 2008.
C.________ war seit dem Jahr 1991 als Sekundarlehrerin phil. II an der Schule X.________ zun�chst mit einem Pensum von 50 Prozent und ab August 2001 mit einem Vollpensum t�tig. Gem�ss Mitarbeiterbeurteilung vom 13. Februar 2002 wurde sie in die Beurteilungsstufe II eingereiht, was eine lohnwirksame Bef�rderung auf den 1. Juli 2002 zur Folge hatte. Anl�sslich eines Gespr�chs vom Sommer 2004 kritisierte die Pr�sidentin der Schulpflege die Leistungen von C.________ und stellte insbesondere einen zu lehrerzentrierten Unterricht fest. Gem�ss Mitarbeiterbeurteilung vom 15. Dezember 2004 entsprach sie den an sie gestellten Anforderungen nur noch teilweise (Beurteilungsstufe III). Nachdem ihr die Schulpflege zehn Sitzungen Supervision zum Thema "zielgerichteter und sch�lerzentrierter Unterricht" bewilligt hatte, erreichte sie bei der Mitarbeiterbeurteilung vom 16. November 2005 wiederum Stufe III. Dabei wurde festgehalten, dass sich die Schule bei einer erneuten Einreihung in die Beurteilungsstufe III oder IV im Herbst 2006 von ihr trennen werde. Mit Beschluss vom 24. Januar 2006 sah die Schulpflege von einem Antrag auf lohnwirksame Bef�rderung ab und ordnete eine weitere Mitarbeiterbeurteilung im Herbst 2006 an. Gleichzeitig wurde C.________ bei nochmaliger Einstufung III oder schlechter die Aufl�sung des Anstellungsverh�ltnisses in Aussicht gestellt. Seit dem 15. Juli 2006 war sie vollst�ndig arbeitsunf�hig geschrieben. Auf Beschwerde hin verpflichtete das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 24. Oktober 2006 die Schulgemeinde X.________ zur h�lftigen �bernahme der Kosten einer Intensivberatung am Arbeitsplatz durch die P�dagogische Hochschule Y.________. Mit Entscheid vom 24. Januar 2007 hiess es die Beschwerde gegen die Mitarbeiterbeurteilung und Nichtbef�rderung mit der Feststellung teilweise gut, C.________ h�tte zwingend mit Stufe II bewertet werden m�ssen und erf�lle somit die f�r eine Bef�rderung notwendige Qualifikation. Die Schulgemeinde X.________ l�ste mit Beschluss vom 12. Februar 2007 das Arbeitsverh�ltnis auf Ende des Schuljahres 2006/07 und somit auf den 15. August 2007 hin auf.
Den von C.________ dagegen erhobenen Rekurs hiess die Bildungsdirektion des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 28. April 2008 teilweise gut und stellte die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung vom 12. Februar 2007 fest. Zudem verpflichtete sie die Schulgemeinde X.________ zur Zahlung einer Entsch�digung in H�he von vier Brutto-Monatsl�hnen und einer Abfindung von acht Brutto-Monatsl�hnen, welche um 50 Prozent gek�rzt auszurichten sei. �berdies hielt sie im Sinne eines Vorentscheids fest, dass die Voraussetzungen der Staatshaftung erf�llt seien.
Sowohl die Schulgemeinde X._________ als auch C.________ reichten beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde ein. Dieses vereinigte die Verfahren. Mit Entscheid vom 17. Dezember 2008 hiess es die Beschwerde von C.________ teilweise gut und verpflichtete die Schulgemeinde, ihr im Sinne der Erw�gungen eine Abfindung in H�he von Fr. 62'637.85 zu bezahlen. Im �brigen wies es die Beschwerden ab.
Die Schulgemeinde X.________ f�hrt Beschwerde an das Bundesgericht mit den Antr�gen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 17. Dezember 2008 sei aufzuheben mit der Feststellung, dass die ausgesprochene K�ndigung nicht rechtsmissbr�uchlich sei (Antrag Ziff. 1) und C.________ keinen Anspruch auf Entsch�digung habe (Antrag Ziff. 2). Im Falle der Gutheissung von Antrag Ziff. 1 sei die Abfindung angemessen zu reduzieren; eventuell sei die Sache zur Festsetzung der Abfindung an die Bildungsdirektion des Kantons Z�rich zur�ckzuweisen. Ebenso sei der Vorentscheid betreffend Staatshaftung aufzuheben, und es sei festzustellen, dass keine Staatshaftung bestehe. Ferner sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Mit Verf�gung vom 20. Mai 2009 hat der Instruktionsrichter der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Im angefochtenen Entscheid wird nur die grunds�tzliche Haftung der Schulgemeinde X.________ gest�tzt auf das Haftungsgesetz des Kantons Z�rich vom 14. September 1969 (HaftungsG; LS 170.1) festgestellt. Da sich der Entscheid des Verwaltungsgerichts �ber die Schadensh�he und die Bemessung von Schadenersatz und Genugtuungsanspruch nicht ausspricht, handelt es sich diesbez�glich um einen selbst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Auf dem Gebiet der Staatshaftung ist die Beschwerde laut Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG zul�ssig, wenn der Streitwert nicht weniger als Fr. 30'000.- betr�gt. Erreicht der Streitwert den massgebenden Betrag nach Absatz 1 nicht, so ist die Beschwerde dennoch zul�ssig, wenn sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG). Bei Beschwerden gegen Vor- und Zwischenentscheide bestimmt sich der Streitwert nach den Begehren, die vor der Instanz streitig sind, wo die Hauptsache h�ngig ist (Art. 51 Abs. 1 lit. b BGG). Lautet das Begehren - wie vorliegend - nicht auf Bezahlung einer bestimmten Geldsumme, so setzt das Bundesgericht den Streitwert nach Ermessen fest (Art. 51 Abs. 2 BGG). Mehrere in einer verm�gensrechtlichen Sache von der gleichen Partei oder von Streitgenossen und Streitgenossinnen geltend gemachte Begehren werden zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 52 BGG).
1.2 Die Beschwerdegegnerin beantragte im Verfahren vor der Bildungsdirektion des Kantons Z�rich die Ausrichtung einer Genugtuung in H�he von Fr. 5'000.- und Schadenersatz, welchen sie in der Eingabe vom 4. April 2008 auf einen Viertel des Brutto-Monatslohnes f�r den Zeitraum vom 15. Juli bis 15. August 2007 (entsprechend Fr. 2'373.30) festlegte, zuz�glich der wegen den noch ausstehenden Rentenverf�gungen der Invalidenversicherung und der Vorsorgeeinrichtung im damaligen Zeitpunkt nicht abschliessend bezifferbaren Positionen f�r Erwerbsausfall/Rentenschaden, Haushaltschaden und Kostenersatz f�r krankheitsbedingte Arzt- und Therapiekosten, welche von der Krankenversicherung nicht �bernommen werden sowie Umzugskosten in H�he von Fr. 4'845.55 und Weiterbildungskosten. Die Bildungsdirektion bejahte im Entscheid vom 28. April 2008 die Voraussetzungen der Staatshaftung und des Anspruchs auf Genugtuung, ohne jedoch �ber deren H�he zu befinden. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches davon absah, den Sachverhalt diesbez�glich n�her abzukl�ren oder die Sache zu diesem Zweck an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, liess im Entscheid vom 17. Dezember 2008 offen, ob die Streitwertgrenze von Fr. 30'000.- f�r einen Weiterzug ans Bundesgericht erf�llt sei. Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet das Erreichen der Streitwertgrenze mit dem Hinweis auf Eink�nfte von j�hrlich insgesamt Fr. 107'024.10 (Erwerbseinkommen, IV-Rente, Rente der beruflichen Vorsorge), gegen�ber einem Einkommen von Fr. 126'140.- vor Eintritt der gesundheitlichen Beeintr�chtigung und einer Invalidit�t von bislang zwei Jahren, nebst weiteren Positionen. Der Streitwert braucht aus den nachstehenden Gr�nden nicht abschliessend festgelegt zu werden.
1.3 Gegen Vorentscheide der vorliegenden Art ist nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG die Beschwerde zul�ssig, wenn der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin liegt dieser Nachteil im Umstand begr�ndet, dass sie durch die vorinstanzlich bejahte Haftung grunds�tzlich zur Leistung von Schadenersatz verpflichtet werde und ihre Haftung nicht mehr ablehnen k�nne. Dies trifft indessen nicht zu, da sie nicht verpflichtet wird, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung zu treffen (vgl. Urteil 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1, nicht publ. in: BGE 134 V 392; Urteil 9C_750/2008; BGE 133 V 477 E. 5.2.4 S. 484; vgl. zum Verfahren: � 19 ff. HaftungsG; ELMAR MARIO JUD, Besonderheiten �ffentlichrechtlicher Dienstverh�ltnisse nach schweizerischem Recht, insbesondere bei deren Beendigung aus nichtdisziplinarischen Gr�nden, 1975, S. 289 ff.). Allf�llige Nachteile f�r die Beschwerdef�hrerin k�nnen auch noch mit einer bundesgerichtlichen Beurteilung des Endentscheids behoben werden.
1.4 Gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ist gegen (andere) selbst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide die Beschwerde zul�ssig, wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde. Gelangte das Bundesgericht in Gutheissung der Beschwerde zum Schluss, die Haftpflicht der Gemeinde X.________ sei zu verneinen, w�re das Verfahren endg�ltig abgeschlossen. Damit ist die erste Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erf�llt. Hinsichtlich der Aufwandersparnis wird in der Beschwerdeschrift lediglich ausgef�hrt, es k�nne ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren als Folge des Vorentscheids unterbleiben. Inwieweit dieses zeitaufw�ndig oder kostspielig sein soll, ist weder dargetan noch offenkundig (vgl. zur Substantiierungspflicht: NICOLAS VON WERDT, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 14 ff. zu Art. 93 BGG; FELIX UHLMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 9 zu Art. 93 BGG). Auf die Beschwerde ist daher in diesem Punkt nicht einzutreten.
2.1 Der angefochtene Entscheid ist demgegen�ber ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz, soweit er Entsch�digungs- und Abfindungszahlungen wegen missbr�uchlicher K�ndigung betrifft (Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Ihm liegt ein �ffentlich-rechtliches Arbeitsverh�ltnis und somit eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG zugrunde. Der Verfahrensgegenstand betrifft geldwerte Leistungen in H�he von mehreren Monatsl�hnen, weshalb der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. g BGG nicht gegeben ist. Die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.- ist mit Blick auf den vom Verwaltungsgericht festgestellten Jahresbruttoverdienst von Fr. 126'140.- im Zeitpunkt der K�ndigung erreicht (Art. 85 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin beruft sich auf die Gemeindeautonomie.
2.2.1 Gemeinden und andere �ffentlich-rechtliche K�rperschaften sind nach Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wenn sie die Verletzung von Garantien r�gen, die ihnen die Kantons- oder Bundesverfassung gew�hrt. F�r das Eintreten ist allein entscheidend, dass die beschwerdef�hrende Gemeinde durch einen Akt in ihrer Eigenschaft als Tr�gerin hoheitlicher Gewalt ber�hrt ist und eine Verletzung der Autonomie geltend macht. Ob die beanspruchte Autonomie tats�chlich besteht, ist hingegen keine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung. Dasselbe gilt f�r die Frage, ob die Autonomie im konkreten Fall tats�chlich verletzt worden ist (BGE 135 I 43 E. 1.2 S. 45 f.; 129 I 410 E. 1.1 S. 412; Urteil 5C_2/2009 vom 5. November 2009 E. 3.1). Der angefochtene Entscheid betrifft die Beschwerdef�hrerin in ihren hoheitlichen Befugnissen als Arbeitgeberin. Diese macht die Verletzung ihrer Autonomie geltend, womit sie ohne weiteres zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert ist.
2.2.2 Nach der Rechtsprechung sind Gemeinden in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale Recht diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung �berl�sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einr�umt. Der gesch�tzte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgen�ssischen Rechts betreffen. Der Schutz der Gemeindeautonomie setzt eine solche nicht in einem ganzen Aufgabengebiet, sondern lediglich im streitigen Bereich voraus. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen Autonomie aus dem f�r den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen Verfassungs- und Gesetzesrecht (vgl. BGE 133 I 128 E. 3.1 S. 130 f.; 129 I 290 E. 2.1 S. 294; je mit Hinweisen).
2.2.3 Art. 85 der Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Februar 2005 (KV/ZH; LS 101) garantiert die Autonomie der z�rcherischen Gemeinden. Nach Art. 72 Abs. 2 des Gemeindegesetzes des Kantons Z�rich vom 6. Juni 1926 (GG/ZH; LS 131.1) sind auf das Arbeitsverh�ltnis des Personals der Gemeinden die Bestimmungen des Personalgesetzes und seiner Ausf�hrungserlasse sinngem�ss anwendbar, soweit die Gemeinden keine eigenen Vorschriften erlassen. Nach � 2 des Lehrpersonalgesetzes des Kantons Z�rich vom 10. Mai 1999 (LPG; LS 412.31) richtet sich das Arbeitsverh�ltnis der Lehrpersonen, einschliesslich der beruflichen Vorsorge, nach den f�r das �brige Staatspersonal anwendbaren Bestimmungen, sofern dieses Gesetz keine ausdr�ckliche Regelung enth�lt. Gem�ss � 7 Abs. 1 LPG stellt die Schulpflege die Lehrpersonen an. Sie ist gem�ss � 8 Abs. 1 LPG auch f�r die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses zust�ndig. Die Beendigungsgr�nde werden in � 16 des Gesetzes �ber das Arbeitsverh�ltnis des Staatspersonals vom 27. September 1998 (PG; LS 177.10) in Verbindung mit � 2 LPG angef�hrt. F�r den Fall der K�ndigung durch den Staat legt � 18 Abs. 2 PG fest, dass die K�ndigung nicht missbr�uchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts sein darf und einen sachlich zureichenden Grund voraussetzt. Laut � 16 Abs. 1 lit. c der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz des Kantons Z�rich vom 19. Mai 1999 (VVPG; LS 177.111) besteht namentlich dann ein sachlicher Grund, wenn die oder der Angestellte aus gesundheitlichen Gr�nden w�hrend langer Zeit wiederholt oder dauernd an der Erf�llung der Aufgaben verhindert ist. Die Beschwerdef�hrerin hat die K�ndigung unstreitig wegen krankheitsbedingter Arbeitsverhinderung der Beschwerdegegnerin ausgesprochen.
2.2.4 Die Beschwerdef�hrerin macht unter Hinweis auf die Urteile 2P.133/2001 vom 6. September 2001 und 2P.214/2000 vom 5. Januar 2001 geltend, die Befugnisse hinsichtlich Anstellung und K�ndigung von Lehrpersonen w�rden die der Gemeinde obliegende F�hrung der �ffentlichen Schule und somit gemeindefreiheitsbezogene Gestaltungsspielr�ume, d.h. einen gesch�tzten Autonomiebereich betreffen. Ein solcher kann bei der Anwendung kantonalen Rechts bestehen, wenn dieses der Gemeinde eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit bel�sst und der bestehende Spielraum auf die Ber�cksichtigung der besonderen Verh�ltnisse und Bed�rfnisse in den Gemeinden ausgerichtet ist. Dies ist nicht bei jedem Ermessensentscheid der Fall, und auch ein in einem von der Gemeindebeh�rde anzuwendenden kantonalen Gesetz enthaltener unbestimmter Rechtsbegriff gen�gt f�r sich allein noch nicht f�r die Begr�ndung eines gemeindefreiheitsbezogenen Spielraums (BGE 118 Ia 218 E. 3d/e S. 222).
2.2.5 Im Urteil 2P.214/2000 hat das Bundesgericht einen erheblichen Entscheidungsspielraum der Schulgemeinden bei der Begr�ndung und Aufhebung von Angestelltenverh�ltnissen gem�ss Staatsverwaltungsgesetz des Kantons St. Gallen bejaht. Diese konnten daher bez�glich der Aufhebung der verf�gten K�ndigung durch die kantonale Rechtsmittelinstanz eine �berschreitung der Pr�fungsbefugnis oder eine falsche Anwendung der den betreffenden Sachbereich ordnenden Normen durch die kantonale Beh�rde geltend machen. Im Urteil 2P.133/2001 hatte das Bundesgericht nicht abschliessend zu beurteilen, ob den Gemeinden im Kanton Z�rich hinsichtlich der Beendigung des Dienstverh�ltnisses Autonomie zusteht. Denn Gegenstand des Verfahrens bildete nicht die Entlassung an sich, sondern die rechtlich getrennt davon zu beurteilende Frage der finanziellen Folgen. Dabei hat das Bundesgericht erwogen, zwar bestehe bei der Anwendung von � 26 PG ein erheblicher Beurteilungsspielraum, doch sei dieser nicht "gemeindefreiheitsbezogen". Ob und in welcher H�he der entlassenen Lehrperson nach dem kantonalen Recht eine Abfindung zustehe, falle nicht unter die Gemeindeautonomie.
2.2.6 Auch im vorliegenden Verfahren geht es nicht um das Weiterbestehen des Arbeitsverh�ltnisses, sondern um die Entsch�digungsfolgen der Entlassung. � 18 Abs. 3 PG sieht die Ausrichtung einer Entsch�digung vor, wenn sich die K�ndigung als missbr�uchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt erweist und der oder die Angestellte nicht wiedereingestellt wird. Diese bemisst sich - vorbeh�ltlich der Ausrichtung einer Abfindung nach � 26 PG - nach den Bestimmungen des Obligationenrechts �ber die missbr�uchliche K�ndigung (vgl. Art. 336 f. OR). Damit wird dem betroffenen Arbeitnehmer Genugtuung verschafft (ANDREAS KEISER, Das neue Personalrecht - eine Herausforderung f�r die Z�rcher Gemeinden, in: ZBl 2001 S. 579). Es geht somit - wie bei � 26 PG - um eine einzelfallgerechte Sachentscheidung und nicht um die R�cksichtnahme auf besondere lokale Bed�rfnisse. Bildet nicht die Weiterf�hrung des Arbeitsverh�ltnisses, sondern die Anwendung von � 18 Abs. 3 PG Gegenstand des Verfahrens, verf�gt die Beschwerdef�hrerin nicht �ber die erforderliche relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit. Streitig ist, ob die von der Beschwerdef�hrerin ausgesprochene K�ndigung im Sinne dieser Bestimmung missbr�uchlich ist, weil die den K�ndigungsgrund bildende Krankheit durch eine Verletzung der F�rsorgepflicht der Arbeitgeberin verursacht wurde. Dabei handelt es sich nicht in erster Linie um ein lokales oder organisatorisches Anliegen der Gemeinde. Die Beschwerdef�hrerin r�gt in diesem Zusammenhang denn auch keine Verletzung ihrer Autonomie, sondern macht lediglich geltend, mangels Interessenabw�gung sei das kantonale Gericht zu einer unhaltbaren Bejahung einer F�rsorgepflichtverletzung gekommen.
2.2.7 Aus den dargelegten Gr�nden erweist sich die Beschwerde hinsichtlich der ger�gten Verletzung der Gemeindeautonomie zwar als zul�ssig, wegen Fehlens eines gesch�tzten Autonomiebereichs jedoch als unbegr�ndet.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin beruft sich �berdies auf die allgemeine Legitimationsklausel von Art. 89 Abs. 1 BGG und r�gt die Verletzung anderer verfassungsm�ssiger Rechte, insbesondere Willk�r. Gemeinwesen k�nnen sich auf diese allgemeine Umschreibung der Legitimation beziehen, wenn sie durch den angefochtenen Hoheitsakt gleich oder �hnlich wie ein Privater betroffen oder aber in qualifizierter Weise in schutzw�rdigen eigenen hoheitlichen Interessen ber�hrt sind (BGE 135 I 43 E. 1.3 S. 47; 134 I 204 E. 2.3 S. 206). Nach Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (lit. c). Nach der Rechtsprechung ist die Legitimation von Gemeinwesen zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 89 Abs. 1 BGG zu bejahen, wenn diese in gleicher oder zumindest �hnlicher Weise ber�hrt werden wie ein privater Arbeitgeber, was bei verm�gensrechtlichen Streitigkeiten im Bereich des �ffentlichen Dienstrechts grunds�tzlich zu bejahen ist, auch wenn sich die Arbeitsverh�ltnisse nicht nach OR, sondern nach �ffentlichem Recht richten. Wird �ber Entsch�digungen wegen angeblich missbr�uchlicher K�ndigung gestritten, befindet sich das Gemeinwesen in der Rolle des Arbeitgebers und somit in einer dem privaten Arbeitgeber vergleichbaren Situation (BGE 134 I 204 E. 2.3 S. 207). Soweit sich die Beschwerdef�hrerin gegen die Verurteilung zur Zahlung von Entsch�digung und Abfindung wehrt, ist sie gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG somit zur Beschwerde legitimiert.
3.1 Der angefochtene Entscheid erging in Anwendung kantonalen Rechts. Das Bundesgericht �berpr�ft dies grunds�tzlich nur im Hinblick auf die Verletzung von Verfassungsrecht (Art. 95 BGG) und nur insoweit, als entsprechende R�gen vorgebracht und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG).
3.2 In Erg�nzung zu den R�gen, die sich auf Art. 95 f. BGG st�tzen, sind unter den engen Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG auch Vorbringen gegen die Sachverhaltsfeststellung zul�ssig. Ein solcher Einwand kann nach der letztgenannten Bestimmung nur erhoben werden, wenn die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Willk�r liegt nach der Praxis nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung als die von der Vorinstanz gew�hlte ebenfalls vertretbar oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur dann, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133 mit Hinweisen).
3.3 In Art. 106 Abs. 1 BGG ist der Grundsatz verankert, dass das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen anwendet. Dieser Grundsatz gilt nicht hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht; insofern statuiert Art. 106 Abs. 2 BGG eine qualifizierte R�gepflicht. In diesem Rahmen wird die Praxis zum R�geprinzip gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b des fr�heren Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) weitergef�hrt (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Es obliegt dem Beschwerdef�hrer darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die ger�gten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht pr�ft lediglich klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein.
3.4 Soweit es um die Frage geht, ob der Sachverhalt willk�rlich oder unter verfassungswidriger Verletzung einer kantonalen Verfahrensvorschrift ermittelt worden ist, gelten ebenfalls strenge Anforderungen an die Begr�ndung der Beschwerde; diese sind mit der R�gepflicht nach Art. 106 Abs. 2 BGG vergleichbar. Entsprechende Beanstandungen m�ssen pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden. Es gen�gt nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten. Vielmehr ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, inwiefern die Feststellungen willk�rlich bzw. unter Verletzung einer verfahrensrechtlichen Verfassungsvorschrift zustande gekommen sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
4.1 � 18 Abs. 3 PG konkretisiert durch Hinweis auf Art. 336 f. OR das allgemeine Rechtsmissbrauchsverbot, wobei die Aufz�hlung nicht abschliessend ist. Neben den in Art. 336 OR aufgef�hrten sind daher weitere Tatbest�nde denkbar, doch m�ssen sie eine Schwere aufweisen, die mit den dort aufgef�hrten Gr�nden vergleichbar sind. Dabei kann sich der Missbrauch einer K�ndigung nicht nur aus den K�ndigungsmotiven, sondern auch aus der Art und Weise ergeben, wie die k�ndigende Partei ihr Recht aus�bt. Selbst wenn eine Partei die K�ndigung rechtm�ssig erkl�rt, muss sie das Gebot schonender Rechtsaus�bung beachten. Ein krass vertragswidriges Verhalten, namentlich eine schwere Pers�nlichkeitsverletzung im Umfeld einer K�ndigung, kann diese als missbr�uchlich erscheinen lassen. So ist der Arbeitgeber gem�ss Art. 328 OR verpflichtet, die Pers�nlichkeit des Arbeitnehmers zu achten und zu sch�tzen (BGE 132 III 115 E. 2.1 f. S. 116; Urteil 4A_419/2007 vom 29. Januar 2008 E. 2.3). Das Verwaltungsgericht hat erwogen, gest�tzt auf � 39 PG in Verbindung mit � 2 LPG obliege diese allgemeine F�rsorgepflicht f�r ihr Personal auch der Gemeindeschulpflege. Nach dieser unter dem Randtitel "Schutz der Pers�nlichkeit" stehenden Bestimmung achtet der Staat die Pers�nlichkeit der Angestellten und sch�tzt sie; er nimmt auf deren Gesundheit geb�hrend R�cksicht (Abs. 1). Er trifft die zum Schutz von Leben, Gesundheit und pers�nlicher Integrit�t seiner Angestellten erforderlichen Massnahmen (Abs. 2). Es handelt sich dabei um das Korrelat der Treuepflicht des Arbeitnehmers (FRITZ LANG, Das Z�rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in: Personalrecht des �ffentlichen Dienstes, 1999, S. 73).
4.2 Die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung kann in einem krassen Missverh�ltnis der Interessen begr�ndet liegen. Dies ist bei Art. 336 OR der Fall, da es hier um eine gesetzliche Einschr�nkung der Vertragsfreiheit zu Gunsten des Sozialschutzes des Arbeitnehmers geht. Die Aus�bung des an und f�r sich bestehenden Rechts zur K�ndigung darf nicht zu einem sozial stossenden Missverh�ltnis der Interessen des Arbeitnehmers vor ungerechtfertigter Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses f�hren. Die Beurteilung der Missbr�uchlichkeit setzt eine Gesamtw�rdigung aller Umst�nde des Einzelfalles voraus (BGE 132 III 115 E. 2.4 f. S. 118; 131 III 535 E. 4.2 S. 539).
Gem�ss den Feststellungen des kantonalen Gerichts wurde der Beschwerdef�hrerin anl�sslich eines Vergleichsgespr�chs vom 14. Juni 2006 das auf den 13. Juni 2006 datierte �rztliche Zeugnis von Dr. med. R.________ �bergeben, gem�ss welchem die Beschwerdegegnerin als Folge der beruflichen Belastung und insbesondere der K�ndigungsandrohung unter sehr starken psychophysischen Stresssymptomen leide, so dass aus �rztlicher Sicht eine Schonung dringend angezeigt sei. Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts h�tte die Beschwerdef�hrerin nach Erhalt des Arztzeugnisses aufgrund ihrer F�rsorgepflicht Vorkehren zur Erhaltung der psychischen Gesundheit treffen oder zumindest pr�fen m�ssen. Dies habe sie unterlassen und stattdessen mit E-Mail vom 21. Juni 2006 an der Bew�hrungsfrist festgehalten, nachdem sie mittels Schreiben vom 16. M�rz 2006 die K�ndigungsandrohung gegen�ber dem Beschluss der Schulpflege vom 24. Januar 2006 noch versch�rft habe. Insbesondere habe sie ohne sachlichen Grund ausser Betracht gelassen, dass die damals noch h�ngige �berpr�fung der Mitarbeiterbeurteilung 2005 durch das Verwaltungsgericht zu Gunsten der Arbeitnehmerin ausfallen k�nne, was dann gem�ss Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. Januar 2007 teilweise auch der Fall war. Mit dem unrechtm�ssigen Festhalten an der Bew�hrungsfrist habe die Beschwerdef�hrerin die Verschlechterung des Gesundheitszustandes und damit die Arbeitsunf�higkeit der Arbeitnehmerin verursacht. Die K�ndigung erweise sich somit als missbr�uchlich.
6.1 Die Beschwerdef�hrerin erachtet die Feststellung des Verwaltungsgerichts als willk�rlich, wonach sie die F�rsorgepflicht verletzt und dadurch die Arbeitsunf�higkeit der Beschwerdegegnerin verursacht habe. Soweit sich ihre Vorbringen darauf beschr�nken, ihre eigene Sicht der Dinge derjenigen des kantonalen Gerichts gegen�berzustellen oder ihre vor Vorinstanz erhobenen R�gen zu wiederholen, ohne sich mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen, reicht dies nicht aus, den Vorwurf der Willk�r zu begr�nden.
6.2.1 Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin hat das vorinstanzliche Gericht verkannt, dass das Ansetzen einer Bew�hrungsfrist von sechs Monaten gem�ss Schreiben der Schulgemeinde vom 16. M�rz 2006 nicht als widerrechtlich betrachtet werden k�nne. Der vom Verwaltungsgericht mit Blick auf das damals h�ngige Gerichtsverfahren als angezeigt erachtete Vorbehalt sei nicht notwendig gewesen, weil allein die Nichtbef�rderung Gegenstand jenes Verfahrens gebildet habe und der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung bez�glich der Mitarbeiterbeurteilung 2005 zugekommen sei. Aus dem Fehlen eines Vorbehalts im erw�hnten Schreiben auf eine die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung begr�ndende Pflichtverletzung zu schliessen, sei daher unhaltbar. Zudem sei nicht ersichtlich, dass die Fristansetzung die Krankheit zu jenem Zeitpunkt verursacht habe.
6.2.2 Diese Einw�nde lassen den angefochtenen Entscheid nicht als willk�rlich erscheinen. Mit dem Festhalten an der Bew�hrungsfrist gem�ss Schreiben der Schulbeh�rde vom 16. M�rz 2006 wurde der Druck auf die Beschwerdef�hrerin insofern erh�ht, als ihr unabh�ngig vom Ausgang des zu jenem Zeitpunkt noch h�ngigen Gerichtsverfahrens die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses wegen nicht erf�llter Anforderungen in Aussicht gestellt wurde. Wie das Verwaltungsgericht zutreffend festh�lt, tut dabei der Umstand nichts zur Sache, dass im Protokollauszug vom 24. Januar 2006 davon die Rede war, dass sich die Schulgemeinde bei einer unbefriedigenden Mitarbeiterbeurteilung gezwungen s�he, sich von der Beschwerdef�hrerin zu trennen, w�hrend laut obigem Schreiben in einem solchen Fall "das Arbeitsverh�ltnis zu �berpr�fen" w�re. Sp�testens nach dem Gespr�ch vom 14. Juni 2006 und Kenntnisnahme von den gesundheitlichen Problemen der Beschwerdegegnerin h�tte die Beschwerdef�hrerin �berdies Anlass gehabt, die Rechtm�ssigkeit der gest�tzt auf die Mitarbeiterbeurteilung vom 16. November 2005 angesetzte Bew�hrungsfrist zu �berpr�fen. Unerheblich ist unter diesen Umst�nden, dass der Beschwerde bez�glich Mitarbeiterbeurteilung 2005 und Bef�rderung keine aufschiebende Wirkung zukam. Dabei h�tte die Beschwerdef�hrerin nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts, welches sich dabei auf die vom Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich vom 24. Januar 2007 vorgenommene Gesamtbewertung der Mitarbeiterbeurteilung mit "gut" st�tzt, zum Schluss kommen m�ssen, dass von der Ansetzung einer Bew�hrungsfrist (zumindest vor�bergehend) h�tte abgesehen werden m�ssen. Die R�ge erweist sich somit als unbegr�ndet.
6.3 Nicht geh�rt werden kann die Beschwerdef�hrerin sodann mit dem Einwand, die F�rsorgepflicht sei nicht verletzt und die Krankheit nicht durch eine Pflichtverletzung verursacht worden. Aus den Akten ergibt sich, dass die behandelnde Psychiaterin im Bericht vom 13. Juni 2006 unmissverst�ndlich darauf hinwies, dass die Arbeitnehmerin als Folge der beruflichen Belastung und insbesondere der K�ndigungsandrohung unter sehr starken psychophysischen Stresssymptomen leide. Aus �rztlicher Sicht sei eine Schonung dringend angezeigt. Weitere Belastungen, wie namentlich die angek�ndigte erneute Mitarbeiterbeurteilung im Herbst 2006 stelle eine Gef�hrdung der Gesundheit der Patientin dar, weshalb davon Abstand genommen werden sollte. Weil die Beschwerdef�hrerin trotz dieses fach�rztlichen Rats den eingeschlagenen Weg in Richtung Entlassung weiter vorantrieb, erweist sich die Deutung des kantonalen Gerichts, diese habe die ihr obliegende F�rsorgepflicht verletzt, als vertretbar und die Annahme, die K�ndigung sei missbr�uchlich, als haltbar.
6.4.1 Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin w�re die Vorinstanz zu einer Interessenabw�gung und Einzelfallbeurteilung verpflichtet gewesen. Stattdessen habe sie einseitig den Standpunkt der Beschwerdegegnerin �bernommen und ihr Interesse an einem geordneten Schulbetrieb ausser acht gelassen. Sie h�tte insbesondere dem Umstand Rechnung tragen m�ssen, dass die Schulpflege Mitarbeiterbeurteilungen durchzuf�hren und ihre Funktion als Leitung der Schule zu wahren habe. In diesem Zusammenhang h�tte sie ber�cksichtigen m�ssen, dass die Beschwerdegegnerin ihre Treuepflicht verletzt habe, indem sie erst sehr sp�t �ber ihre Krankheit informiert und unzumutbare Forderungen wie die Aussetzung der Bew�hrungsfrist und die R�cknahme der Mitarbeiterbeurteilung gestellt habe.
6.4.2 Das kantonale Gericht ging davon aus, im Zusammenhang mit der Missbr�uchlichkeit der K�ndigung sei allein massgebend, dass die Beschwerdef�hrerin mit dem Festhalten an der Bew�hrungsfrist die f�r die Arbeitsunf�higkeit entscheidende Verschlechterung des Gesundheitszustandes verursacht habe. Der Umstand, dass sie anf�nglich nicht �ber den Gesundheitszustand der Arbeitnehmerin informiert war, ist insofern nicht von Belang, als die Beschwerdef�hrerin unabh�ngig von dieser Kenntnis an das Gebot einer schonenden Rechtsaus�bung gebunden war. W�re sie bereits zu einem fr�heren Zeitpunkt von der Beschwerdegegnerin �ber die psychischen Probleme unterrichtet worden, h�tte dies die F�rsorgepflicht der Beschwerdef�hrerin m�glicherweise sogar noch erh�ht. Bez�glich der geltend gemachten Notwendigkeit des gew�hlten Vorgehens zur Sicherstellung der Qualit�t des Unterrichts hielt das Verwaltungsgericht fest, die angef�hrten Beschwerden von Eltern und Schulkinder seien von der Beschwerdef�hrerin nicht substanziiert worden. Da auch keine sonstigen legitimen �ffentlichen Interessen dargetan sind, welche das geschilderte Vorgehen der Verantwortlichen der Schulgemeinde X.________ rechtfertigen, erweist sich die auf einer rechtsgen�glichen Gesamtw�rdigung beruhende vorinstanzliche Annahme einer Verletzung der F�rsorgepflicht und damit einer missbr�uchlichen K�ndigung auch unter diesem Aspekt nicht als willk�rlich.
Eine missbr�uchliche oder sachlich nicht gerechtfertigte K�ndigung hat einen Anspruch auf Entsch�digung nach den Bestimmungen des Obligationenrechts zur Folge, wenn die Angestellte nicht wiedereingestellt wird (� 18 Abs. 3 PG in Verbindung mit � 2 LPG). Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid hinsichtlich der Zusprechung einer Entsch�digung in H�he von vier Monatsl�hnen Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG) und setzt sich in ihren Ausf�hrungen mit der Begr�ndung des angefochtenen Entscheids nicht auseinander. Da die Anforderungen an die Begr�ndung nicht erf�llt sind, bleibt es in diesem Punkt daher beim vorinstanzlichen Entscheid, ohne dass Anlass besteht, darauf n�her einzugehen.
8.1 Nach � 26 Abs. 1 PG in Verbindung mit � 2 LPG haben Angestellte mit wenigstens f�nf Dienstjahren, deren Arbeitsverh�ltnis auf Veranlassung des Staates und ohne ihr Verschulden aufgel�st wird, Anspruch auf eine Abfindung, sofern sie mindestens 35-j�hrig sind. Die auszurichtende Abfindung betr�gt h�chstens f�nfzehn Monatsl�hne (Abs. 4) und wird nach den Umst�nden des Einzelfalles festgelegt. Angemessen ber�cksichtigt werden insbesondere die pers�nlichen Verh�ltnisse und die Arbeitsmarktchancen, die Dienstzeit und der K�ndigungsgrund; Angestellten, die w�hrend der Abfindungsdauer neues Einkommen erzielen, wird die Abfindung angemessen gek�rzt (Abs. 5). Gem�ss � 7 Abs. 1 lit. c der Personalverordnung des Kantons Z�rich vom 16. Dezember 1998 (PV; LS 177.11) betr�gt die Abfindung je nach den im Einzelfall massgebenden gesetzlichen Kriterien ab dem 51. Altersjahr drei bis 15 Monatsl�hne.
8.2 Die Bildungsdirektion des Kantons Z�rich setzte die H�he der Abfindung im Entscheid vom 28. April 2008 auf acht Monatsl�hne fest, welche sie mit Blick darauf, dass die heutige Beschwerdegegnerin seit dem 16. August 2007 eine 50 Prozent Stelle als Lehrerin inne hat und wieder eine volle Arbeitsf�higkeit erreichen werde, um 50 Prozent k�rzte. Das Verwaltungsgericht best�tigte die Abfindung von acht Monatsl�hnen mit der Begr�ndung, die K�ndigung sei im 16. Dienstjahr im Alter von 51 Jahren erfolgt, wobei die pers�nlichen Lebensumst�nde, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die Wiedererlangung der vollen Arbeitsf�higkeit eher f�r eine tiefe Abfindung sprechen w�rden. Die Lohnfortzahlung gem�ss � 99 Abs. 3 VVPG rechtfertige demgegen�ber keine tiefere Abfindung oder gar einen Verzicht darauf. Hingegen setzte das kantonale Gericht - abweichend von der Bildungsdirektion - die K�rzung im Sinne von � 17 Abs. 4 VVPG auf die H�lfte des w�hrend der Abfindungsdauer bei der neuen Stelle erzielten Einkommens fest, wobei die IV-Rente nicht anzurechnen sei. Bei einem Jahresbruttoverdienst an der aufgel�sten Stelle von Fr. 126'140.- ergab dies eine Abfindung von Fr. 62'637.85 (2/3 von Fr. 126'140.- abz�glich � von 2/3 des neuen Jahresbruttoverdienstes von Fr. 64'366.50). In diesem Sinne hiess es die Beschwerde der heutigen Beschwerdegegnerin teilweise gut.
8.3 Die Beschwerdef�hrerin bestreitet den grunds�tzlichen Anspruch der Beschwerdegegnerin auf eine Abfindung nicht. In masslicher Hinsicht h�lt sie daf�r, es sei lediglich eine Abfindung an der unteren Grenze gem�ss � 7 PV gerechtfertigt, welche zudem zu k�rzen sei, weil sie keine Mitverantwortung trage und die Beschwerdegegnerin seit dem 15. Juli 2006 bis zum Austritt in den Genuss der vollen Lohnzahlung gekommen sei. Dem Verwaltungsgericht wirft sie vor, diesen Umstand nicht ber�cksichtigt zu haben und damit in willk�rlicher Weise davon ausgegangen zu sein, die Lohnfortzahlung sei nicht substantiiert geltend gemacht worden. Allenfalls sei die Sache zur Festsetzung der Abfindung an die Bildungsdirektion zur�ckzuweisen.
8.4 Der Einwand der Beschwerdef�hrerin reicht nicht aus, um den Vorwurf der Willk�r zu begr�nden. Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid die Umst�nde, welche nach seinem Daf�rhalten eine - um die H�lfte des w�hrend der Abfindungsdauer an der neuen Arbeitsstelle erzielten Einkommens gek�rzte - Abfindung von acht Monatsl�hnen rechtfertigen, eingehend gew�rdigt und dabei auch die Lohnfortzahlung gem�ss � 99 Abs. 3 VVPG, im letzten Anstellungsmonat bis 15. August 2007 in Anwendung von � 99 Abs. 4 VVPG gek�rzt auf 75 Prozent, in ihre W�rdigung miteinbezogen. Ein allenfalls fehlendes Mitverschulden des Arbeitgebers bildet sodann kein Kriterium im Rahmen der Bemessung der Abfindung im Sinne von � 26 PG. Bei der Festsetzung der Abfindung handelt es sich um einen Ermessensentscheid. In deren Veranschlagung im mittleren Bereich des gesetzlichen Rahmens (� 26 Abs. 4 PG in Verbindung mit � 7 Abs. 1 lit. c PV) kann unter Ber�cksichtigung aller Umst�nde keine verfassungsrechtlich zu beanstandende Ermessens�berschreitung erblickt werden. Die Beschwerde erweist sich daher auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG; Urteil 8C_158/2009 vom 2. September 2009 E. 8.1.4). Zudem hat sie der Beschwerdegegnerin eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).

References: Art. 93
 Art. 85
 Art. 93
 BGE 
 BGE 
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 90
 Art. 82
 Art. 83
 Art. 51
 Art. 89
 BGE 
 Art. 85
 Art. 72
 Art. 336
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 106
 Art. 90
 Art. 106
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 328
 Art. 336