Source: http://www.kigavogelnest-hauingen.de/seite/216027/schutzauftrag.html
Timestamp: 2020-08-13 11:17:30+00:00

Document:
Kindergarten "Vogelnest im Siegmeer" Hauingen - Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8 a SGB VIII
Kinder haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung,……. körperliche Bestrafung, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig
Das Bürgerliche Gesetzbuch bezeichnet es als Kindeswohlgefährdung, wenn das geistige, körperliche und seelische Wohl des Kindes gefährdet ist und die Erziehungsberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind es abzuwenden.
Der Gesetzgeber hat das Gesetz zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung §8a SGBIII verabschiedet und damit auch Verantwortung an die Kindertageseinrichtungen abgegeben.
Es wurden Verfahrensschritte dazu entwickelt, um auf vermutete oder offensichtliche Kinderwohlgefährdung sicher und schnell reagieren zu können.
Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen haben gemeinsam mit ihrem Träger die Aufgabe, den von ihnen betreuten Kindern ein breites Entwicklungsangebot zu bieten.
Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf jene Kinder, deren Entfaltung nicht in ausreichendem Maße durch das familiäre Umfeld unterstützt wird.
Der Gesetzgeber hat hierzu im §8a achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) genaue Hinweise gegeben, wie Träger der Kindertageseinrichtungen zusammen arbeiten sollen, um den sogenannten “ Schutzauftrag“ zu gewährleisten.
Das Instrument das den Fachkräften eine ganzheitliche Sicht auf das Kind gewährt ist die Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (kiwo-Skala) die zur Überprüfung von Gefährdungsvermutung eingesetzt wird.
Dienstanweisung und Ablaufdiagramm zum Vorgehen bei der Erfüllung des Schutzauftrags gem. § 1 Abs. 3 Ziffer 3 SGB VIII und § 8a SGB VIII für Mitarbeiter/innen in einer Tageseinrichtung für Kinder der Evang. Kirchengemeinde ……………..
Name und Vorname des/r Mitarbeiterin
Der Träger und die Mitarbeiterinnen der Tageseinrichtung für Kinder haben den Schutz der Sozialdaten des Kindes und seiner Personensorgeberechtigten bzw. Erziehungsberechtigten in der / den §§ 61 bis 65 SGB VIII in entsprechender Weise zu gewährleisten.
- Gespräche und Beratungen mit den Sorgeberechtigten, dem Träger und dem Team
Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde – Erweitertes Führungszeugnis
Zur Sicherstellung, dass keine Personen beschäftigt oder vermittelt werden, die wegen einer in § 72a SGB VIII genannten Straftat rechtskräftig verurteilt wurden, lässt sich der Träger der Kindertageseinrichtung von allen Beschäftigten, die in den pädagogischen Prozess mit einbezogen sind, spätestens alle 5 Jahre erneut ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 a des Bundeszentralregister-Gesetzes vorlegen.

References: § 8
 §8
 §8
 § 1
 § 8
 § 72
 § 30