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Timestamp: 2016-10-23 07:56:27+00:00

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2C_602/2013 (10.06.2014)
2C_602/2013 � � Urteil vom 10. Juni 2014
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 29. Mai 2013.
Die aus Vietnam stammende A.A.________ (geb. 1977) reiste 1995 zu Studienzwecken in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. In Z�rich studierte sie mehrere Jahre Jurisprudenz, bestand aber die Lizenziatspr�fungen nicht und wurde von weiteren Pr�fungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich ausgeschlossen. Am 20. Mai 2005 heiratete sie den Schweizer B�rger B.A.________, worauf sie eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann erhielt.
In den folgenden Jahren kam es im Kanton Z�rich zu mehreren ausl�nderrechtlichen Verfahren gegen A.A.________, da die Migrationsbeh�rden annahmen, das Ehepaar lebe nicht mehr zusammen.
Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens stellte der Einzelrichter am Bezirksgericht Z�rich mit Urteil vom 5. August 2011 fest, dass die Eheleute seit dem 1. Juni 2011 auf unbestimmte Zeit getrennt leben.
Mit Verf�gung vom 28. November 2011 wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch von A.A.________ um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich wies den hiegegen erhobenen Rekurs am 17. April 2012 in der Hauptsache ebenfalls ab. In der Folge erhob A.A.________ mit Eingabe vom 11. Juni 2012 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit dem Hauptantrag, es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (recte: zu verl�ngern). Ebenso verlangte sie die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Mit Beschluss vom 22. August 2012 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich auf die Beschwerde nicht ein und wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht am 19. Februar 2013 gut, hob den angefochtenen Nichteintretensbeschluss auf und wies die Sache zur materiellen Behandlung an die Vorinstanz zur�ck (Urteil 2C_988/2012).
Mit Urteil vom 29. Mai 2013 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab und verweigerte auch die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
A.A.________ f�hrt mit Eingabe vom 1. Juli 2013 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht mit den Antr�gen, das letztgenannte Urteil sowie den diesem vorangegangenen Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventuell sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (recte: zu verl�ngern). Ferner ersucht A.A.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und um Sistierung des Verfahrens.
Die Sicherheitsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich verzichten auf Vernehmlassung. Das Bundesamt f�r Migration schliesst auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Verf�gung vom 10. Juli 2013 hat der Abteilungspr�sident der Beschwerde - antragsgem�ss - aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Am selben Tag reichte A.A.________ eine "erg�nzte" Beschwerdeschrift ein und wandte sich in der Folge noch mehrfach an das Bundesgericht.
1.1.�Die Beschwerdef�hrerin beruft sich in vertretbarer Weise (vgl. BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179) auf einen Bewilligungsanspruch gest�tzt auf Art. 50 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (AuG, SR 142.20), so dass die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zul�ssig ist (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c Ziff. 2 [e contrario], Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Dieses Rechtsmittel ist aber grunds�tzlich reformatorischer Natur (Art. 107 Abs. 2 BGG); insofern ist der gestellte Hauptantrag auf R�ckweisung an die Vorinstanz unzul�ssig, da das Bundesgericht selber in der Sache entscheiden kann. Einzutreten ist daher ausschliesslich auf den Eventualantrag, es sei der Beschwerdef�hrerin die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
1.2.�Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde insoweit, als die Beschwerdef�hrerin die Aufhebung des Direktionsentscheides vom 17. April 2012 verlangt. Dieser ist durch das Urteil des Verwaltungsgerichts ersetzt worden (Devolutiveffekt) und gilt inhaltlich als mitangefochten (BGE 136 II E. 1.3 S. 180 f.).
1.3.�Die subsidi�r erhobene Verfassungsbeschwerde k�me nur zum Zuge, wenn sich das ordentliche Rechtsmittel, die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, mangels Bewilligungsanspruch als unbegr�ndet erweisen w�rde (dazu E. 6. 1 und 6.2).
1.4.�F�r eine Sistierung des Verfahrens besteht kein Anlass, ebenso wenig ist - da die Beschwerdeschrift samt Begr�ndung und Beilagen innert der nicht erstreckbaren Beschwerdefrist eingereicht werden muss (Art. 42 Abs. 1-3 und Art. 100 BGG) - der Beschwerdef�hrerin eine Nachfrist zur Beschwerdeerg�nzung anzusetzen.
1.5.�Das Bundesgericht pr�ft frei die Anwendung von Bundesrecht mit Einschluss des Verfassungs- und V�lkerrechts (Art. 95 lit. a und b BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz - auf gen�gend begr�ndete R�ge hin (Art. 106 Abs. 2 BGG) oder von Amtes wegen - berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig (d.h. willk�rlich) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).
1.6.�Im Bereich der Beweisw�rdigung steht dem Sachgericht ein erheblicher Ermessensspielraum zu (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offensichtlichen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 III 304 nicht publ. E. 2.2; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 130 II 425 E. 2.1 S. 428).
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin hatte gem�ss Art. 42 Abs. 1 AuG Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, solange sie mit ihrem Ehemann zusammenwohnte. Dieser Anspruch besteht nach Art. 50 Abs. 1 AuG nach Aufl�sung der Ehe weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a) oder wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b).
2.2.�Wie das Bundesgericht in BGE 136 II 113 E. 3.3.3 ausgef�hrt hat, muss die Dreijahresdauer von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG im Zusammenhang mit der zweiten Voraussetzung - der gelungenen Integration - betrachtet werden. Deshalb muss nach der Rechtsprechung die Ehegemeinschaft in der Schweiz gef�hrt worden sein (BGE 136 II 113 E. 3.3 S. 117 ff.; 137 II 345 E. 3.1.3 S. 347). Nicht erforderlich ist eine ununterbrochene Dreijahresdauer in der Schweiz; unterbricht das Ehepaar das Zusammenleben in der Schweiz durch Auslandaufenthalte, hat es aber insgesamt drei Jahre in der Schweiz zusammen gelebt, ist die Dreijahresdauer nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erreicht (Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.1.2; Spescha/Z�nd/Th�r/ Bolzli, Migrationsrecht, 3. Auflage 2012, N 4 zu Art. 50). Nicht zusammenzurechnen sind solche Aufenthalte von kurzer Dauer, unterbrochen durch l�ngere Trennungszeiten, wenn dabei die ernsthafte F�hrung eines Ehelebens nicht beabsichtigt war (Urteil 2C_231/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.6). Das AuG geht vom Grundsatz des Zusammenwohnens aus; die Gew�hrung eines Anspruchs setzt eine tats�chlich gelebte eheliche Beziehung und einen entsprechenden Ehewillen voraus (BGE 137 II 345 E. 3.1.2 S. 347).
3.1.�Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts war die Beschwerdef�hrerin vom Zeitpunkt der Heirat (20. Mai 2005) bis zum 30. Juni 2009 in einem Studentenzimmer an der U.________ in V.________ gemeldet, ihr Ehemann - zun�chst als Wochenaufenthalter - ebenso (bis zum 22. April 2009). Vom 1./3. Januar 2006 bis zum 31. M�rz 2007 weilten die Eheleute in Grossbritannien, wo der Ehemann einen einj�hrigen Studienaufenthalt absolvierte. Einen weiteren Auslandaufenthalt verbrachte das Paar in den USA (die Ehefrau von Mitte September 2010 bis M�rz 2011, der Ehemann von Mitte September 2010 bis Ende Mai 2011). Danach nahmen B.A.________ und A.A.________ das eheliche Zusammenleben nicht mehr auf.
Anfang Juli 2009 hatte sich die Beschwerdef�hrerin an der W.________ in X.________ am Wohnsitz ihrer Tante angemeldet, wo sie bis zum zweiten Auslandaufenthalt gemeldet blieb. Beide Eheleute hatten �berdies schon am 5. Mai 2008 (mit Mietbeginn am 1. August 2008) eine Wohnung an der Adresse "Y.________" in V.________ angemietet, wo sich der Ehemann Ende April 2009 anmeldete.
3.2.�Dem angefochtenen Urteil (E. 3.4.3) l�sst sich weiter entnehmen, dass die Beschwerdef�hrerin das Studentenzimmer an der U.________ zeitweise untervermietet hatte. In einer E-Mail vom 17. April 2008 f�hrte sie gegen�ber einem Mitarbeiter der Studentischen Wohngenossenschaft V.________ (Vermieterin) aus:
"Wie ich dir pers�nlich erkl�rte, B.A.________ wohnte bzw. wohnt nicht bei mir, sondern bei seinem Vater in Z.________ (...). Weil der Mietzins f�r mich (...) zu teuer geworden ist, wollte ich eine vietnamesische Freundin haben als Doppelbelegung".
Im Juni 2008 erkl�rte sie gegen�ber dem Sozialzentrum Selnau sowie gegen�ber der Arbeitslosenkasse UNIA, von ihrem Ehemann getrennt zu leben (angefochtener Entscheid S. 8).
Die Vorinstanz stellte - unter Verweis auf die Akten des Eheschutzverfahrens (E. 3.4.5 des angefochtenen Entscheides) - weiter fest, dass die Beschwerdef�hrerin eine weitere E-Mail folgenden Inhalts an ihren Ehemann gesendet habe:�
Schliesslich fand das Verwaltungsgericht (vgl. S. 8/9 des angefochtenen Entscheides) in den Akten Best�tigungen von Angeh�rigen B.A.________'s, wonach die Ehe tats�chlich gelebt worden sei; ebenso solche von Nachbarn und Bekannten, welche angaben, dass die Eheleute bis zum Auslandaufenthalt 2006 an der U.________ gelebt h�tten (wobei nach September 2006 B.A.________ nur sporadisch zu Besuch gekommen sei). Zudem best�tigten Personen aus der Nachbarschaft im November 2009, dass die Beschwerdef�hrerin und B.A.________ in der Wohnung Y.________ zusammengelebt h�tten.
3.3.�Das Verwaltungsgericht erwog im Wesentlichen, aufgrund der Meldeverh�ltnisse k�nne nicht auf ein eheliches Zusammenwohnen von mindestens drei Jahren geschlossen werden. Behaupte die Ausl�nderin, entgegen der amtlichen Meldeverh�ltnisse mit ihrem Ehemann zusammengelebt zu haben, liege es in erster Linie an ihr, den Beweis daf�r zu erbringen. Dies sei der Beschwerdef�hrerin nicht gelungen, zumal sie sich ihr eigenes Handeln (Erkl�rungen des Getrenntlebens im Jahre 2008) entgegenhalten lassen m�sse. Die Best�tigungen von Personen aus der Nachbarschaft der Liegenschaft Y.________ seien nicht geeignet, die vorliegenden erheblichen Zweifel an einem ehelichen Zusammenleben der Eheleute A.________ umzustossen. Zwar k�nnte man aus den Ausf�hrungen des Ehegatten im Eheschutzverfahren zumindest schliessen, es habe in der Wohnung Y.________ ein eheliches Zusammenleben bestanden. Dies werde indes durch eine E-Mail der Beschwerdef�hrerin ("werde deine Y.________ Wohnung kaputt machen [vgl. vorne E. 3.2]") gleich wieder relativiert. Jedenfalls habe die Ehefrau nicht in rechtsgen�glicher Weise dargetan, dass sie mit B.A.________ w�hrend mindestens dreier Jahre in der Schweiz in ehelicher Gemeinschaft zusammengelebt habe.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt diesbez�glich eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts und willk�rliche Beweisw�rdigung.
4.1.�Es gibt - abgesehen von Zeugenaussagen, wonach B.A.________ "nach September 2006 (...) nach dem Englandaufenthalt" (recte: also wohl nach M�rz 2007) dort nur sporadisch zu Besuch gekommen sei - keine �berzeugenden Anhaltspunkte daf�r, dass die Eheleute ab dem Zeitpunkt des Eheschlusses (20. Mai 2005) - unterbrochen vom nicht anrechenbaren Auslandaufenthalt in Grossbritannien (Januar 2006 bis M�rz 2007) bis zum ersten Trennungsdatum (Januar 2008) nicht im Studentenzimmer an der U.________ gewohnt h�tten. Diese bloss sporadischen Besuche des Ehemannes lassen - zumal es f�r Eheleute gerade im Grossraum Z�rich oft schwierig sein kann, �berhaupt eine eheliche Wohnung zu finden (Urteil 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.2) - noch nicht auf fehlendes Zusammenleben bzw. fehlenden Ehewillen schliessen. Damit ist den Eheleuten f�r diesen Zeitraum (20. Mai 2005 bis Ende 2007) eine in der Schweiz gelebte Ehe von gut 16 Monaten anzurechnen.
4.2.�Das Verwaltungsgericht durfte sodann mit Fug davon ausgehen, dass die Eheleute grosse Teile des Jahres 2008 nicht zusammengelebt haben. In diese Zeit fallen namentlich die Angaben der Beschwerdef�hrerin �ber die Untervermietung des Studentenzimmers an der U.________ und �ber das Getrenntleben von ihrem Ehemann (vorne E. 3.2). Die R�ge der Beschwerdef�hrerin, auch darin liege eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsermittlung, ist unbegr�ndet.
4.3.�Begr�ndet hingegen ist die R�ge, das Verwaltungsgericht habe f�r sein Urteil auf eine E-Mail abgestellt ("werde deine Y.________-Wohnung kaputt machen", vorne E. 3.2), welche sich gar nicht in den Akten befinde; in den Akten befindet sich nur das Zitat dieser E-Mail durch den Ehemann in seinem Eheschutzgesuch vom 28. Juni 2011. Dies w�re zwar f�r sich allein noch nicht ausschlaggebend, um die Sachverhaltsermittlung als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. In diesem Eheschutzgesuch allerdings hatte sich - was vom Verwaltungsgericht in offensichtlich unhaltbarer Weise gew�rdigt wird (vorne E. 1.6) - der Ehemann detailliert zu den ehelichen Wohnverh�ltnissen an der Adresse "Y.________" von September 2008 bis zu seinem Auszug Anfang Juni 2011 ge�ussert. An der Eheschutzverhandlung vom 3. August 2011 hatte er ausserdem auf Frage des Richters ausdr�cklich best�tigt, dass diese Wohnung "vor drei Jahren", also sp�testens im Sommer /Herbst 2008, von beiden Eheleuten bezogen worden ist. Es kann aufgrund dieser glaubw�rdigen und widerspruchsfreien Aussagen des Ehemannes im Eheschutzverfahren kein Zweifel bestehen, dass das Ehepaar dort - trotz seines gegen�ber den Einwohnerbeh�rden gezeigten leichtfertigen Anmeldeverhaltens - (wenn auch unter grossen ehelichen Schwierigkeiten) bis zu seinem erneuten Auslandaufenthalt (ab September 2010) - zusammengelebt hat und dass beide Eheleute ihre Ehe auch noch w�hrend dieses Aufenthaltes in den USA fortgesetzt haben.
Vor diesem Hintergrund erscheint die Erw�gung der Vorinstanz, auch aus den Ausf�hrungen des Ehegatten im Eheschutzverfahren erg�ben sich Zweifel, dass beide Eheleute in der Wohnung Y.________ zusammengelebt h�ttten (S. 9/10 des angefochtenen Entscheides), aktenwidrig und willk�rlich. Jedenfalls zwischen Oktober 2008 bis zu ihrem zweiten Auslandaufenthalt ab September 2010 ist den Eheleuten vielmehr eine weitere in der Schweiz gelebte Ehedauer von zwei Jahren anzurechnen.
Damit ist die von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG geforderte dreij�hrige Ehedauer erf�llt. Nicht gesprochen werden kann von fehlendem Ehewillen (vorne E. 2.2); die Eheleute sind bis zu ihrem Aufenthalt in den USA im Jahre 2010 immer wieder zusammengekommen.
5.1.�Das Gesetz verlangt als zus�tzliche Voraussetzung f�r die Anerkennung eines Anspruchs nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG "eine erfolgreiche Integration". Die Vorinstanz hat eine solche im Falle der Beschwerdef�hrerin verneint und dabei wesentlich darauf abgestellt, dass diese w�hrend ihres Aufenthalts in der Schweiz weder einen Ausbildungsabschluss erlangt noch eine nennenswerte, ernsthafte Arbeitst�tigkeit ausge�bt hat. Diese Sachverhaltsfeststellung ist nicht offensichtlich unrichtig. Fraglich erscheint, ob sie entscheidend sein kann.
5.2.�Die Integration soll l�ngerfristig und rechtm�ssig anwesenden Ausl�nderinnen und Ausl�ndern erm�glichen, am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft teilzuhaben (Art. 4 Abs. 2 AuG; vgl. BGE 134 II 1 E. 4.1 S. 4 f.). Dazu ist erforderlich, dass sich Ausl�nderinnen und Ausl�nder mit den gesellschaftlichen Verh�ltnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz auseinandersetzen und insbesondere eine Landessprache erlernen (Art. 2 Abs. 4 AuG).
Bei einem Ausl�nder, der in der Schweiz beruflich integriert ist und eine feste Anstellung hat, immer finanziell unabh�ngig war, sich korrekt verh�lt und die �rtliche Sprache beherrscht, bedarf es ernsthafter besonderer Umst�nde, um eine erfolgreiche Integration zu verneinen (Urteile 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3; 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Nicht erforderlich ist eine besonders qualifizierte berufliche Karriere (Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.2). Auch das Fehlen besonders enger sozialer Beziehungen schliesst f�r sich allein eine erfolgreiche Integration nicht aus (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Keine erfolgreiche Integration liegt vor, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag, und w�hrend einer substantiellen Zeitdauer von Sozialleistungen abh�ngig ist (Urteile 2C_857/2010 vom 22. August 2011 E. 2.3.1; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.3 f.). Umgekehrt ergibt sich aus dem Umstand, dass die ausl�ndische Person sich strafrechtlich nichts zuschulden hat kommen lassen und ihr Unterhalt ohne Sozialhilfe gew�hrleistet erscheint, f�r sich allein noch keine erfolgreiche Integration (Urteil 2C_830/2010 vom 10. Juni 2011 E. 2.2.2, vgl. zum Ganzen auch Urteil 2C_930/2012 vom 10. Januar 2013 E. 3.1).
5.3.�Aus dieser Rechtsprechung erhellt, dass - was die Frage der Integration betrifft - nicht allein deshalb zu Lasten einer Antragstellerin entschieden werden darf, bloss weil diese in einem Ehemodell gelebt hat, in welchem die Frau den Haushalt macht und der Mann als Erwerbst�tiger das Einkommen erzielt. Ob die Ehefrau dann den Haushalt effektiv zur Zufriedenheit macht (was nach den Eheschutzakten gem�ss Ehemann nicht der Fall sein soll, von der Beschwerdef�hrerin aber bestritten wird), kann ausl�nderrechtlich nicht entscheidend sein. Vorliegend f�llt f�r eine erfolgreiche Integration der Beschwerdef�hrerin aber ins Gewicht, dass sie - auch ohne Studienabschluss - �ber gute Sprachkenntnisse verf�gt, nie straff�llig wurde und auch nie Sozialhilfeleistungen bezog. Konkrete Anhaltspunkte, dass sie auch im Falle der Beendigung der Unterhaltszahlungen durch den Ehemann keine Arbeit annehmen oder gar sozialhilfeabh�ngig w�rde, fehlen (die bloss abstrakte Gefahr einer solchen Abh�ngigkeit gen�gt nicht, vgl. Urteil 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 2.3 [mit Hinweisen]). Auch die der Beschwerdef�hrerin entgegengehaltenen ausstehenden Gerichtskosten (angefochtener Entscheid S. 11) reichen unter diesen Umst�nden nicht aus, ihre Integration zu verneinen.
6.1.�Nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG hat die Beschwerdef�hrerin damit einen Anspruch auf Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung. Sie ist darauf hinzuweisen, dass dieser Anspruch u.a. dann erlischt, wenn Widerrufsgr�nde nach Art. 62 AuG vorliegen (also beispielsweise Sozialhilfeabh�ngigkeit, vgl. Art. 51 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 62 lit. e AuG).
6.2.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nach dem Gesagten gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist, und das angefochtene Urteil ist aufzuheben. Es erscheint angezeigt (Art. 107 Abs. 2 BGG), das Migrationsamt des Kantons Z�rich anzuweisen, der Beschwerdef�hrerin die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Damit wird die subsidi�r miterhobene Verfassungsbeschwerde hinf�llig (vorne E. 1.3).
Das Verwaltungsgericht wird �ber die Neuverlegung der Kosten des kantonalen Verfahrens neu zu entscheiden haben.
Die nicht anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrerin hat praxisgem�ss keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (vgl. Urteil 2C_807/2008 vom 19. Juni 2009 E. 4.3, in StR 65/2010 S. 84, BGE 129 II 297 E. 5 S. 304).
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. Mai 2013 aufgehoben.
Das Migrationsamt des Kantons Z�rich wird angewiesen, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdef�hrerin zu verl�ngern.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich hat �ber die Verlegung der Kosten des kantonalen Verfahrens neu zu entscheiden.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Migrationsamt des Kantons Z�rich, der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 50
 Art. 83
e contrario
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 100
 Art. 105
 Art. 42
 Art. 50
 BGE 
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 BGE 
 Art. 50
 Art. 62
 Art. 51
 Art. 62
 BGE