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Timestamp: 2016-10-26 04:14:28+00:00

Document:
I 103/07 (27.11.2007)
I 103/07
A.________, 1968, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Reinhold Nussm�ller, Bahnhofstrasse 8, 8580 Amriswil,
Der 1968 geborene, zuletzt als Lagermitarbeiter t�tig gewesene A.________ meldete sich am 2. November 2005 unter Hinweis auf R�cken-, Kopf- Nacken-und Brustschmerzen zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Nach Abkl�rungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht verneinte die IV-Stelle des Kantons Thurgau den Anspruch auf eine Invalidenrente mangels Invalidit�t (mit Einspracheentscheid vom 9. August 2006 best�tigte Verf�gung vom 6. Januar 2006).
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 30. Dezember 2006 ab.
A.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die IV-Stelle zu verpflichten, die seinem Invalidit�tsgrad entsprechenden Leistungen der Invalidenversicherung auszurichten; eventualiter beantragt er sinngem�ss, die Sache sei zwecks zus�tzlicher fach�rztlicher Untersuchung (MEDAS/BEFAS-Abkl�rung) und Neuverf�gung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
Mit Eingabe vom 4. April 2007 l�sst A.________ einen Arztbericht des Dr. med. T.________, Facharzt FMH f�r Rheumatologie, vom 30. M�rz 2007 einreichen.
Nach der Rechtsprechung k�nnen nach Ablauf der Rechtsmittelfrist - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten bleiben Aktenst�cke, die neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353; SVR 2005 KV Nr. 27 S. 96 E. 1, K 166/03). Der vom Beschwerdef�hrer nachtr�glich eingereichte Bericht des Dr. med. T.________ vom 30. M�rz 2007 ist unter revisionsrechtlichem Gesichtswinkel im Sinne von Art. 137 lit. b OG unerheblich und die Eingabe daher unzul�ssig (BGE 127 V 353).
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), die Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten (Einkommensvergleichsmethode [Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG]) sowie die Voraussetzungen f�r einen Rentenanspruch und dessen Umfang (Art. 28 Abs. 1 IVG) richtig dargelegt. Dasselbe gilt hinsichtlich der Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob dem Beschwerdef�hrer aufgrund des Sachverhalts, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 9. August 2006 verwirklicht hat (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169), eine Invalidenrente zusteht. Aufgrund der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu pr�fen ist dabei einzig das Ausmass der Arbeits(un)f�higkeit des Beschwerdef�hrers. Diese Frage beschl�gt im Wesentlichen Tats�chliches, weshalb das Bundesgericht an diesbez�gliche Feststellungen der Vorinstanz - offensichtliche Unrichtigkeit ausgenommen - gebunden ist (E. 1.2).
4.1 Das kantonale Gericht hat namentlich gest�tzt auf die Berichte des Dr. med. B.________, FMH, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Spez. Rheumaerkrankungen, vom 17. November 2005 und des Dr. med. W.________, Facharzt f�r Innere Medizin und Gastroenterologie, vom 17. Juni und 14. November 2005, festgestellt, dass der haupts�chlich an einem myofaszialen Schmerzsyndrom leidende Versicherte auch mit Bezug auf seine zuletzt als Lagermitarbeiter/Staplerfahrer ausge�bte T�tigkeit in seiner Arbeitsf�higkeit nicht eingeschr�nkt ist. Es hat zudem erkannt, dass aufgrund der �rztlichen Angaben und des Physiotherapie-Verlaufsberichts vom 25. Oktober 2005, wonach der Versicherte ein empfohlenes Ergonomie-Trainingsprogramm ohne Angabe von Gr�nden abgebrochen habe, sein Gesundheitszustand in Beachtung des Gebots der Selbsteingliederung unter Aussch�pfung der physiotherapeutischen Behandlungsm�glichkeiten besserungsf�hig sei. Weitere medizinische Abkl�rungen er�brigten sich. Damit sei ein Anspruch auf Invalidenrente abzulehnen.
4.2 Unter dem Blickwinkel der eingeschr�nkten Kognition (E. 1.2) sind die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit weder offensichtlich unrichtig noch das Ergebnis willk�rlicher Beweisw�rdigung. Das Gericht hat im Rahmen einer sorgf�ltigen und bundesrechtskonformen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; Art. 61 lit. c ATSG) Beweisw�rdigung insbesondere zutreffend begr�ndet, weshalb es den Bericht des Dr. med. B.________ vom 17. November 2005 als verl�ssliche Entscheidungsgrundlage einstufte und der dortigen Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit ausschlaggebendes Gewicht beimass sowie angesichts vorhandener Widerspr�chlichkeiten und fehlender Begr�ndung nicht auf die Einsch�tzung des Hausarztes Dr. med. L.________, Prakt. Arzt, im Bericht vom 23. November 2005 (einschliesslich Beiblatt vom 24. November 2005) abstellte, aus dem nicht schl�ssig hervorgeht, ob und in welchem Umfang der Versicherte in seiner bisherigen T�tigkeit eingeschr�nkt ist. Im vorinstanzlichen Verzicht auf zus�tzliche Beweisvorkehren liegt ebenfalls keine Bundesrechtsverletzung, weshalb s�mtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde fehl gehen.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 36a OG, mit summarischer Begr�ndung, unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid und ohne Schriftenwechsel (Urteil I 670/06 vom 30. Juli 2007, E. 4), erledigt wird.
Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 134 zweiter Satz OG in der ab 1. Juli 2006 g�ltig gewesenen Fassung, Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau, der Ausgleichskasse des Kantons Thurgau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 137
 Art. 137
 Art. 4
 Art. 28
 BGE 
 Art. 61
 Art. 36
 Art. 156
 Art. 135