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Timestamp: 2019-07-16 10:59:11+00:00

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Weihnachtsgeld | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Weihnachtsgeld
Zahlt der Arbeitnehmer bei einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Weihnachtsgratifikation ganz oder teilweise zurück, so sind die Beiträge für den betreffenden Monat, in dem die Weihnachtsgratifikation gezahlt wurde, neu zu berechnen.mehr
Praxis-Beispiele: Einmalzahlungen / 15 Verzicht des Arbeitnehmers auf Weihnachtsgeld
Sachverhalt Ein nicht tarifgebundenes Unternehmen zahlte in den letzten 3 Jahren – ohne Freiwilligkeitsvorbehalt und ohne Unterbrechung – Weihnachtsgeld in Höhe des durchschnittlichen Monatsentgelts an seine Arbeitnehmer. Dadurch liegt "betriebliche Übung" vor. Da sich das Unternehmen wirtschaftlich verschlechtert hat, vereinbart der Arbeitgeber am 23.11. mit jedem Arbeitnehm...mehr
Sachverhalt Die Arbeitnehmer erhalten mit dem Novemberentgelt, welches am letzten Arbeitstag des Monats November zur Auszahlung kommt, ein Weihnachtsgeld in Höhe von 75 % des durchschnittlichen Monatsentgelts. Die Zahlung ist nach dem Tarifvertrag an die Bedingung geknüpft, dass das Beschäftigungsverhältnis mindestens bis zum 31.3. des Folgejahres andauert. Ein Arbeitnehmer kü...mehr
Sachverhalt Ein Arbeitgeber erhält einen gerichtlichen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss über 2.000 EUR für einen Mitarbeiter. Der betroffene Arbeitnehmer hat einen Nettolohn von 2.500 EUR monatlich. Er ist 3 Personen zum Unterhalt verpflichtet. Im Dezember erhält er noch Weihnachtsgeld bzw. ein 13. Monatsgehalt von 2.500 EUR netto. Welcher Betrag muss im Dezember an den G...mehr
Praxis-Beispiele: Einmalzahlungen / 13 Fälligkeit der Beiträge
Sachverhalt Abrechnungsmonat Dezember 2019. Entgeltzahlung einschließlich Zahlung eines Weihnachtsgeldes am 30.12.2019. Termin für die Fälligkeit des Gesamtsozialversicherungsbeitrags am 27.12.2019. Termin für die Abgabe des Beitragsnachweises ist der 20.12.2019. Zeitpunkt, an dem der Arbeitgeber (aufgrund interner Arbeitsorganisation) die voraussichtliche Höhe der Beitragsschul...mehr
Bei variablen Entgeltbestandteilen handelt es sich oft um Mehrarbeits- bzw. Überstundenvergütungen oder Provisionen. Arbeitgeber können diese aus unterschiedlichen Gründen nicht in dem Monat abrechnen, in dem der Anspruch entstanden ist. In solchen Fällen kommt es zu einer Ansparung dieser Entgeltbestandteile. Die Rentenversicherungsträger beanstanden die Ansparung auch bei B...mehr
Sachverhalt Ein Arbeitnehmer erhält laufendes Monatsentgelt in Höhe von 3.937,50 EUR. Im Dezember 2019 bekommt er Weihnachtsgeld in Höhe von 5.000 EUR. Im Mai 2019 erhält er Urlaubsgeld in Höhe von 3.937,50 EUR. Im August 2019 macht er Überstunden, die mit 800 EUR vergütet werden (laufendes Entgelt; beitragspflichtig bis zur Beitragsbemessungsgrenze des Monats in der KV/PV ware...mehr
Sachverhalt Ein Arbeitgeber erhält einen gerichtlichen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss über 1.000 EUR für einen Mitarbeiter. Der betroffene Arbeitnehmer hat eine Nettovergütung von 1.850 EUR monatlich. Er ist ledig und hat ein minderjähriges Kind. In diesem Monat hat er, zusätzlich zum Nettolohn ausnahmsweise noch verdient: Überstundenzuschläge: 200 EUR netto Tarifliches ...mehr
Sachverhalt Ein Arbeitnehmer ist versicherungspflichtig zu allen Zweigen der Sozialversicherung. Seine Beschäftigung bei Arbeitgeber A endet am 31.3.2019. Er beginnt dort am 16.5.2019 erneut. Während der Zeit vom 1.4.-15.5.2019 ist der Arbeitnehmer bei Arbeitgeber B beschäftigt. Vom 1.11.2019-15.1.2020 bezieht er Krankengeld. Weihnachtsgeld wird im Dezember 2019 ausgezahlt. Bis...mehr
Übergangsbereich / 4.2 Einmaliges Arbeitsentgelt
Wird in einem Abrechnungsmonat ein einmaliges Arbeitsentgelt gezahlt (z. B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld), findet keine anteilige Berücksichtigung dieser Sonderzahlung statt. Das einmalig gezahlte Arbeitsentgelt wird vielmehr in voller Höhe dem laufenden Arbeitsentgelt zugerechnet. Wird dadurch die obere Grenze des Übergangsbereichs von 1.300 EUR überschritten, sind die Beitr...mehr
Übergangsbereich / 2.1 Regelmäßigkeit
Bei der Frage, ob das Arbeitsentgelt innerhalb des Übergangsbereichs liegt, kommt es auf die Regelmäßigkeit an. Hierbei sind Sonderzahlungen, wie z. B. das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, bei der Ermittlung des regelmäßigen monatlichen Arbeitsentgelts mit einzubeziehen, soweit der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hierauf hat (z. B. durch einen Tarifvertrag oder eine Betriebsv...mehr
Gratifikation / 5 Ermessensausübung
Enthält der Arbeitsvertrag eine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Zahlung einer Gratifikation, kann vereinbart werden, dass weitere Einzelheiten nach dem Ermessen des Arbeitgebers festgelegt werden. Praxis-Tipp Konkretisierung durch Ermessen des Arbeitgebers Eine Bestimmung im Arbeitsvertrag, nach der eine Weihnachtsgratifikation gezahlt wird, die "derzeit ein Bruttogehalt ni...mehr
Einmalzahlungen, die für die Beitragsberechnungen einem Monat seit der erstmaligen Bildung des Wertguthabens zugeordnet werden, sind mit ihrem (gesamten) beitragspflichtigen Teil bei der Ermittlung der SV-Luft zu berücksichtigen. Sie mindern somit die SV-Luft. Praxis-Beispiel Auswirkungen von Einmalzahlungen auf die SV-Luft Fortsetzung des Beispiels unter Abschn. 1.1. Der Arbe...mehr
Die Steuerfreiheit ist der Höhe nach auf einen Aufstockungsbetrag begrenzt, der zusammen mit dem Nettolohn für die Altersteilzeitarbeit 100 % des Nettolohns ohne Altersteilzeit nicht übersteigt. Für den steuerfreien Höchstbetrag ist der individuelle Nettolohn des jeweiligen Entgeltzahlungszeitraums maßgebend. Hierbei sind z. B. Tariflohnerhöhungen und ggf. in den ELStAM verm...mehr
Praxis-Beispiele: Einmalzahlungen / 1 Entgeltarten
Sachverhalt Ein Arbeitgeber zahlt seinen Mitarbeitern laufendes wie auch einmaliges Arbeitsentgelt unter diversen Bezeichnungen. Welche der Entgeltarten zählen zu den Einmalzahlungen, welche zum Arbeitsentgelt? Lösungmehr
Beitragsberechnung / 1.2 Gesamtsozialversicherungsbeiträge
Die Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sowie zur Bundesagentur für Arbeit (Gesamtsozialversicherungsbeiträge) sind bei jeder Lohn- oder Gehaltsabrechnung vom Arbeitgeber zu berechnen. Sie werden durch Lohnabzug vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitnehmeranteil an die zuständige Krankenkasse entrichtet. Hierbei werden auch die Umlagen zur Insolvenzgeldver...mehr
Maßgegend ist das durchschnittliche Vorjahreseinkommen einschließlich aller in dieser Zeit angefallenen Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Ist im Vorjahr kein Erwerbseinkommen erzielt worden, wird das laufende monatliche Einkommen berücksichtigt. Das laufende Erwerbseinkommen wird ausnahmsweise auch dann berücksichtigt, wenn es mindestens 10 % niedriger ist als d...mehr
Gratifikation / 2 Gleichbehandlung
Auch aufgrund des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes kann ein Anspruch auf eine Gratifikation entstehen. Will der Arbeitgeber nicht alle Arbeitnehmer oder nicht alle gleichmäßig bei der Zahlung von Gratifikationen oder ähnlichen Sonderzuwendungen bedenken, muss er die – sachlich begründeten – Kriterien für eine unterschiedliche Behandlung seiner Arbeitnehmer offe...mehr
Auszubildende: Besonderheiten in der Entgeltabrechnung / 2.2.5 Folgen einmalig gezahlten Entgelts
Wird die Geringverdienergrenze nur dadurch überschritten, dass neben dem laufenden Arbeitsentgelt eine Einmalzahlung gewährt wird, gilt eine besondere Regelung. In diesem Fall hat der Arbeitgeber die Beiträge bis zur Geringverdienergrenze alleine zu tragen, unabhängig davon, wie hoch das laufende Arbeitsentgelt ist. Nur aus dem die Geringverdienergrenze übersteigenden Betrag...mehr
Ermittlung und Berechnung des pfändbaren Arbeitseinkommens / 1.5 Berechnung des gepfändeten Einkommens
Die Pfändung des Arbeitseinkommens erstreckt sich auf das Netto-Einkommen des Schuldners. Bei der Berechnung des pfändbaren Einkommens gem. § 850e Nr. 1 Satz 1 ZPO gilt die sog. Nettomethode. Die der Pfändung entzogenen Bezüge sind mit ihrem Bruttobetrag vom Gesamteinkommen abzuziehen. Ein erneuter Abzug der auf diesen Bruttobetrag entfallenden Steuern und Abgaben erfolgt ni...mehr
Bei der Ermittlung des regelmäßigen monatlichen Arbeitsentgelts werden einmalige Einnahmen (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) berücksichtigt, wenn die Zahlung mit hinreichender Sicherheit einmal jährlich zu erwarten ist.mehr
Begriff Die Lohn- und Gehaltspfändung ist ein Spezialbereich der Zwangsvollstreckung eines Gläubigers in das Vermögen seines Schuldners. Da bei vielen Arbeitnehmern als Schuldner das Arbeitsentgelt die einzig vielversprechende Vollstreckungsmöglichkeit bietet, es andererseits aber regelmäßig die Existenzgrundlage des Schuldners und seiner Angehörigen darstellt, regelt die ZP...mehr
Liquiditätsplanung: So steuern Sie Ihre Liquidität / Schritt 3: Regelmäßige Auszahlungen planen
Kosten Analog zu den Umsätzen machen die Kosten den größten Teil der regelmäßigen Auszahlungen aus. Übernehmen Sie die monatlichen Planzahlen Ihrer Kostenplanung. Achten Sie bei der Kostenplanung ggf. darauf, dass Sie zwischen variablen und fixen Kosten unterscheiden. Die fixen Kosten müssen Sie in jedem Fall bezahlen können, da sie auch anfallen, wenn Sie nicht fertigen und ...mehr
Rückstellungs-ABC / Weihnachtsgeld
Die Verpflichtung zur Zahlung von Weihnachtsgeld ist zu passivieren. Soweit Grund, Höhe und zeitlicher Anfall feststehen, ist eine sonstige Verbindlichkeit auszuweisen. Bei einem vom Kalenderjahr abweichendem Geschäftsjahr ist der bei zeitproportionaler Aufteilung auf die Zeit bis zum Abschlussstichtag entfallende Betrag abzugrenzen.mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 38a ... / 2. Begriff des laufenden Arbeitslohns
Rn. 25 EL 136 – ET: 06/2019 § 38a Abs 1 S 2 EStG enthält keine eigene Definition des laufenden Arbeitslohns. Aus § 38a Abs 1 S 2, Abs 3 EStG, § 39b Abs 2 EStG folgt jedoch, dass der Begriff des laufenden Arbeitslohns zeitraumbezogen auszulegen ist. Rn. 26 EL 136 – ET: 06/2019 Unter den Begriff des laufenden Arbeitslohns fallen nur die dem ArbN regelmäßig zufließenden Arbeitslöh...mehr
Sommer, SGB V § 231 Erstattung von Beiträgen / 2.1.2 Erstattungsfähiger Beitrag
Rz. 6 Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt i. S. d. § 23 a Abs. 3 und 4 (vgl. die Kommentierung dort) ist bei der Feststellung des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts zu berücksichtigen, soweit das bisher gezahlte Arbeitsentgelt die anteilige Beitragsbemessungsgrenze nicht erreicht. Um zu ermitteln, in welcher Höhe von den Versorgungsbezügen und/oder dem Arbeitseinkommen Beiträ...mehr
Minijob: Konsequenzen des Überschreitens der Geringfügig ... / 1.1 Vorhersehbares zulässiges Überschreiten der 450-EUR-Grenze
Die nachfolgenden Beispiele verdeutlichen, dass bereits von vornherein geplante Entgeltzahlungen von mehr als 450 EUR in einzelnen Monaten den Status einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nicht zwangsläufig beseitigen. Zahlung eines vertraglich vereinbarten Einmalentgelts Viele Arbeitgeber vereinbaren mit ihren Arbeitnehmern die Zahlung von Weihnachts- und/oder Urlaubsgel...mehr
Sommer, SGB V § 231 Erstattung von Beiträgen / 2.2.2 Erstattungsfähiger Beitrag
Rz. 10 Für die Erstattung der vom Mitglied selbst getragenen Anteile an den Beiträgen aus der Rente der gesetzlichen Rentenversicherung ist es unerheblich, ob bereits eine Erstattung aus Versorgungsbezügen oder Arbeitseinkommen i. S. d. Abs. 1 vorgenommen wurde. Denkbar ist sowohl eine Erstattung, die aus einer laufenden "Überzahlung" (laufendes Arbeitsentgelt und der Zahlbe...mehr
Arnold/Tillmanns , BUrlG Urlaub – Lohnsteuer- und sozial ... / 1.4.1 Höhe der Rückstellungen
Rz. 5 Maßgeblich für die Ermittlung der Rückstellungshöhe ist der auf den Arbeitstag entfallende Lohnaufwand, multipliziert mit der Summe der offenen Urlaubstage. Laut BFH-Urteil (BFH, Urteil v. 8.7.1992, XI R 50/89) ist der Lohnaufwand nicht durch die tatsächlichen, sondern durch die regulären Arbeitstage zu dividieren. Als reguläre Arbeitstage gelten die um arbeitsfreie Ta...mehr

References: § 850
 § 38
 § 38
 § 38
 § 39
 § 231
 § 23
 § 231