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Timestamp: 2013-12-06 11:39:45+00:00

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Rechtsprechung: BVerwGE 110, 237 - dejure.org
Rechtsprechung BVerwG, 22.12.1999 - 11 CN 1.99 Volltextver�ffentlichungen (3)
GG Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 a, Art. 106, 107; Richtlinie 77/388/EWG Art. 33Abgabenrecht; Kommunales Steuerrecht; Vergn�gungssteuer; Spielautomatensteuer
Abgabenrecht; Kommunales Steuerrecht; Vergn�gungssteuer; Spielautomatensteuer - Spielger�te mit Gewinnm�glichkeit in Spielhallen; Steuerma�stab der St�ckzahl; verfassungsm��ige Aufwandsteuer; Steuergerechtigkeit; Vereinbarkeit mit europ�ischem Recht
Vergn�gungssteuer; Spielautomatensteuer; Spielger�te mit Gewinnm�glichkeit in Spielhallen; Steuerma�stab der St�ckzahl; verfassungsm��ige Aufwandsteuer; Steuergerechtigkeit; Vereinbarkeit mit europ�ischem Recht.
Spielautomatensteuer rechtm��ig
St�ckzahlma�stab f�r Spielautomatensteuer grunds�tzlich zul�ssig
BVerwGE 110, 237
DVBl 2000, 910
D�V 2000, 550
NVwZ 2000, 936
Wird zitiert von ... (171) BVerwG, 13.04.2005 - 10 C 5.04 Vergn�gungssteuer; Aufwandsteuer; Spielautomatensteuer; St�ckzahlma�stab; …Der in einer Vergn�gungssteuersatzung verwendete Erhebungsma�stab nach der St�ckzahl der Spielautomaten weist nicht den durch Art. 105 Abs. 2a GG gebotenen zumindest lockeren Bezug zum Vergn�gungsaufwand der Spieler auf, wenn Einspielergebnisse von Spielautomaten mit Gewinnm�glichkeit mehr als 50 % von dem Durchschnitt der Einspielergebnisse dieser Automaten im Satzungsgebiet abweichen (Fortf�hrung von BVerwGE 110, 237).In �bereinstimmung damit hat auch das Bundesverwaltungsgericht bei der Spielautomatensteuer ausdr�cklich einen zumindest lockeren Bezug zwischen dem gew�hlten Ma�stab und dem Vergn�gungsaufwand f�r erforderlich gehalten (Urteil vom 22. Dezember 1999 BVerwG 11 CN 1.99 BVerwGE 110, 237 ; vgl. auch Beschluss vom 25. Januar 1995 BVerwG 8 N 2.93 Buchholz 401.68 Vergn�gungssteuer Nr. 28 S. 13 f. m.w.N.).Dieser Sichtweise hat sich das Bundesverwaltungsgericht angeschlossen (Urteil vom 22. Dezember 1999 BVerwG 11 CN 1.99 a.a.O. S. 240 f.; bereits ebenso unter Berufung auf die nach der Lebenserfahrung zu erwartende Beziehung zwischen Erstanschaffungspreis des Automaten und Benutzerh�ufigkeit Urteile vom 7. M�rz 1958 BVerwG 7 C 84.57 BVerwGE 6, 247 ; vom 26. Mai 1967 BVerwG 7 C 92.65 BVerwGE 27, 146 ; vom 7. Februar 1975 BVerwG 7 C 68.72 Buchholz 401.68 Vergn�gungssteuer Nr. 19 S. 3).Vor diesem Hintergrund ging auch das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 22. November 1999 (BVerwG 11 CN 1.99 a.a.O. S. 241 f.) davon aus, dass "unter den jetzigen technischen Bedingungen mit Hilfe elektronischer Datenerfassung die Feststellung der exakten Einspielergebnisse der Spielautomaten, die fr�her nur durch Ausz�hlung der M�nzen m�glich gewesen w�re, erleichtert ist." Die grunds�tzliche Zul�ssigkeit des St�ckzahlma�stabs brauchte das Bundesverwaltungsgericht in dieser Entscheidung gleichwohl nicht in Frage zu stellen, weil nach den es bindenden tats�chlichen Feststellungen des Berufungsgerichts die Einspielergebnisse der Spielautomaten mit Gewinnm�glichkeit in Spielhallen lediglich zwischen 2 000 und 2 500 DM monatlich schwankten und das Bundesverwaltungsgericht danach den erforderlichen lockeren Bezug zwischen dem St�ckzahlma�stab und dem Vergn�gungsaufwand noch gewahrt sah.Die Beklagte beruft sich hierf�r auf das Urteil des Senats vom 22. Dezember 1999 (BVerwG 11 CN 1.99, a.a.O. S. 240;… ebenso OVG L�neburg, a.a.O., und OVG Koblenz, a.a.O. juris Rn. 26).32 (1) Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 22. Dezember 1999 (BVerwG 11 CN 1.99 a.a.O. S. 242) Schwankungen in den monatlichen Einspielergebnissen von Automaten mit Gewinnm�glichkeit zwischen 2 000 und 2 500 DM f�r jedenfalls vereinbar mit dem St�ckzahlma�stab angesehen und sich f�r diese Erkenntnis auf den vom Bundesverfassungsgericht in seinem Teilurteil aus dem Jahre 1962 akzeptierten relativ gr��eren Unterschied zwischen damals 600 und 800 DM im Anschaffungspreis der Ger�te berufen.Dies setze freilich voraus, dass sich die Unternehmen nicht wesentlich voneinander unterschieden (…vgl. BVerfG, Teilurteil vom 10. Mai 1962, a.a.O. S. 103;… Beschluss vom 18. Mai 1971, a.a.O. S. 130; BVerwG…, Beschluss vom 25. Januar 1995, a.a.O. S. 13 f.; Urteil vom 22. Dezember 1999 BVerwG 11 CN 1.99 a.a.O. S. 241).Praktikabilit�tserw�gungen k�nnen aber nur bei der Pr�fung am Ma�stab des Art. 3 Abs. 1 GG von rechtfertigender Bedeutung sein, nicht hingegen, wenn es um verfassungsrechtliche Wertentscheidungen geht, die den gesetzgeberischen Gestaltungsspielraum des Art. 3 Abs. 1 GG einschr�nken (BVerwG…, Beschluss vom 25. Januar 1995, a.a.O. S. 12; Urteil vom 22. Dezember 1999 BVerwG 11 CN 1.99 a.a.O. S. 239 f.).Auch der Senat vermag den tats�chlichen Feststellungen des Berufungsgerichts nichts zu entnehmen, was den im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Dezember 1999 ( BVerwG 11 CN 1.99 a.a.O. S. 242 f.) f�r den St�ckzahlma�stab erkannten Praktikabilit�tsvorsprung in Frage stellte.
BVerfG, 04.02.2009 - 1 BvL 8/05 St�ckzahlma�stab des Hamburgischen Spielger�testeuergesetzes mit dem …Die Spielger�testeuer wird auch in Rechtsprechung (…vgl. etwa BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 1. M�rz 1997 - 2 BvR 1599/89 u.a. -, NVwZ 1997, S. 573 ; BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 1993 - BVerwG 8 B 46.93 -, Buchholz 401.68 Vergn�gung-steuer Nr. 25; Beschluss vom 22. M�rz 1994 - BVerwG 8 NB 3.93 -, Buchholz 401.68 Vergn�gungsteuer Nr. 26; Beschluss vom 21. M�rz 1997 - BVerwG 8 B 51.97 -, Buchholz 401.68 Vergn�gungsteuer Nr. 30; BVerwGE 110, 237 ; 123, 218 ; BFH…, Beschluss vom 21. Februar 1990 - II B 98/89 -, NVwZ 1990, S. 903 f.;… Urteil vom 26. Juni 1996 - II R 47/95 -, NVwZ-RR 1997, S. 312 ; BFHE 217, 280 ) und Literatur (…vgl. etwa Heintzen, in: v. M�nch/Kunig, Grundgesetz-Kommentar, 4./5. Aufl. 2003, Art. 105 Rn. 57;… Jachmann, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, Grundgesetz, 5. Aufl. 2005, Art. 105 Rn. 61;… Englisch, in: Tipke/Lang, Steuerrecht, 19. Aufl. 2008, � 16 Rn. 17;… Wolff, NVwZ 2005, S. 1241 ) �bereinstimmend als Unterfall der Vergn�gungsteuer und damit als Aufwandsteuer verstanden.Eigentliches Steuergut ist gleichwohl der Vergn�gungsaufwand des einzelnen Spielers, weil die Vergn�gungsteuer darauf abzielt, die mit der Einkommensverwendung f�r das Vergn�gen zum Ausdruck kommende wirtschaftliche Leistungsf�higkeit zu belasten (vgl. BVerfGE 16, 64 ; 49, 343 ; 65, 325 zur Aufwandsteuer; BVerwGE 110, 237 ; 123, 218 ).Jedenfalls muss der Ersatzma�stab einer Spielger�testeuer einen zumindest lockeren Bezug zu dem Vergn�gungsaufwand des Spielers aufweisen, der die Erfassung seines Vergn�gungsaufwands wenigstens wahrscheinlich macht (vgl. BVerfGE 14, 76 ; ferner BVerfGE 31, 119 ; 49, 343 ; BVerwG, Beschluss vom 25. Januar 1995 - BVerwG 8 N 2.93 - Buchholz 401.68 Vergn�gungsteuer Nr. 28 S. 13 f.; BVerwGE 110, 237 ; 123, 218 ; BFHE 217, 280 ).Als Ersatzma�stab ist bei einer Vergn�gungsteuer auf Geldspielautomaten in der Vergangenheit, bis dies durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. April 2005 (BVerwGE 123, 218 ) erheblich erschwert wurde, vielfach eine pauschalierende Bemessung der Steuer nach der St�ckzahl der aufgestellten Automaten gew�hlt worden (vgl. neben der vom Finanzgericht vorgelegten Norm etwa die satzungsrechtlichen Vorschriften, die Gegenstand von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - vgl. BVerfG, NVwZ 1997, S. 573 - und des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwGE 110, 237; 123, 218 ;… BVerwG, Urteile vom 22. Dezember 1999 - BVerwG 11 CN 3.99 -, NVwZ 2000, S. 933, …und vom 13. April 2005 - BVerwG 10 C 8.04 -, NVwZ 2005, S. 1322 - waren).Die Verwendung derartiger Ersatzma�st�be wurde und wird mit Gesichtspunkten der Verwaltungspraktikabilit�t (vgl. etwa BVerfGE 14, 76 ; BVerwGE 110, 237 ; 123, 218 ) und dem Hinweis darauf begr�ndet, dass der jeweilige Vergn�gungsaufwand der Automatennutzer nicht zuverl�ssig erfasst werden k�nne (vgl. BVerwGE 123, 218 m.w.N.).Die durch den St�ckzahlma�stab erzwungene Gleichbehandlung ungleicher Sachverhalte ist bisher in der Rechtsprechung stets als durch Gesichtspunkte der Verwaltungspraktikabilit�t gerechtfertigt angesehen worden (vgl. etwa BVerfGE 14, 76 ; 31, 8 ; BVerwGE 110, 237 ).Es ist schlie�lich nicht ersichtlich, dass ein wirklichkeitsn�herer Ma�stab deswegen nicht zur Verf�gung st�nde, weil ein st�rker am Aufwand der Spieler orientierter Ma�stab mit dem Gemeinschaftsrecht nicht vereinbar w�re (vgl. dazu BVerwGE 110, 237 ;… BVerwG, NVwZ 2000, S. 933 ; BFHE 217, 280 ; BFH…, Urteil vom 26. Februar 2007 - II R 2/05 -,

References: Art. 3
 Art. 12
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 33
 Art. 105
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 105
 Art. 105