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Timestamp: 2016-09-25 20:51:13+00:00

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6B_1196/2015 (27.06.2016)
6B_1196/2015 � � Urteil vom 27. Juni 2016
vertreten durch Rechtsanwalt Torsten Kahlh�fer,
Willk�r; Strafzumessung (qualifizierter Raub),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 17. September 2015.
Gem�ss Anklage beschloss X.________ am 16. September 2012 gemeinsam mit seinen Kollegen, A.________ und B.________ "auszunehmen", als die beiden sich vor einem Club in Z�rich aufhielten. Nachdem die Gruppe von insgesamt acht bis zehn Personen sie umringt hatte, soll X.________ B.________ bedroht und ein Messer an den Hals gehalten haben. Der Mitt�ter Y.________ habe das Portemonnaie von B.________ beh�ndigt und, nachdem er ihm zwei Ausweise und Bargeld entnommen habe, wieder zur�ckgegeben. X.________ selbst habe B.________ das I-Phone weggenommen und sich von ihm den PIN-Code mitteilen lassen. Danach habe X.________ bzw. h�tten dieser und Y.________ mehr Geld von ihm verlangt. Da er nichts mehr gehabt habe, h�tten sie ihn zum n�chstgelegenen Bancomat begleitet, wo sich sein Hinweis bewahrheitet habe, dass auf seinem Konto kein Saldo mehr verf�gbar war. X.________ soll auch A.________ gedroht und ein Messer an den Hals gehalten haben. Ausserdem habe er ihm einen Faustschlag ins Gesicht und einen Fusstritt in den K�rper versetzt. A.________ habe sein I-Phone ausgeh�ndigt, eventuell sei es ihm von X.________ aus der Hosentasche genommen worden. Auf dessen Aufforderung hin habe er ihm ebenfalls den PIN-Code mitgeteilt.
Am 10. Dezember 2014 verurteilte das Bezirksgericht Z�rich X.________ wegen Raubes, einfacher K�rperverletzung und mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren bei einer Probezeit von drei Jahren. Gegen dieses Urteil legten sowohl X.________ als auch die Staatsanwaltschaft Berufung ein.
Das Obergericht des Kantons Z�rich stellte am 17. September 2015 fest, dass der Schuldspruch wegen mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz in Rechtskraft erwachsen sei und sprach X.________ schuldig des mehrfachen qualifizierten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 und Ziff. 3 Abs. 3 StGB sowie der einfachen K�rperverletzung. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, die H�lfte bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 17. September 2015 sei in Bezug auf die Schuldspr�che, die Strafe sowie die Kostenverlegung aufzuheben. Er sei wegen mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und wegen einfacher K�rperverletzung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von h�chstens zw�lf Monaten bei einer Probezeit von drei Jahren zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Oberstaatsanwaltschaft und Obergericht des Kantons Z�rich verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, wonach er die beiden Opfer beim Vorfall vom 16. September 2012 mit einem Messer bedroht habe, sei willk�rlich und verletzte den Grundsatz "in dubio pro reo".
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; je mit Hinweisen) oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden. Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 mit Hinweisen).
Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82; 127 I 38 E. 2a S. 41).
1.3.1.�Zur Begr�ndung f�hrt der Beschwerdef�hrer aus, bereits die vorinstanzliche Feststellung, wonach den beiden Opfern ein Messer an den Hals gehalten worden sei, sei willk�rlich. Aus dem Polizeirapport liessen sich keine R�ckschl�sse auf die Ursache der bei den Opfern festgestellten Verletzungen ziehen. Dass der Polizeibeamte diese als Schnittverletzungen bezeichne, nachdem ihm die Opfer erz�hlt h�tten, ihnen sei ein Messer an den Hals gehalten worden, sei naheliegend. Der Polizeibeamte sei kein medizinischer Experte und k�nne nicht beurteilen, woher genau die Verletzungen stammten. Die Vorinstanz verfalle in Willk�r, wenn sie ausf�hre, dessen Feststellungen seien aufgrund der Fotoaufnahmen nachvollziehbar. Ausserdem zeigten die unterschiedlichen Auffassungen der ersten und zweiten Instanz, dass die Verletzungsbilder verschiedene Interpretationen zuliessen und ohne entsprechendes Gutachten durch eine Fachperson nicht beurteilt werden k�nnten (Beschwerde, S. 5 f.).
1.3.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 16 ff.), der Polizeirapport vom 16. September 2012 halte fest, dass es sich bei den Verletzungen, welche die Opfer am Hals aufwiesen, um kleine Schnittverletzungen handle. Diese Feststellung des rapportierenden Polizeibeamten sei aufgrund der Fotoaufnahmen nachvollziehbar. Dass es nicht nur Sch�rfwunden seien, sei besonders auf einem Bild gut erkennbar. Auch der gradlinige Verlauf sowie die scharfe Abgrenzung zum umliegenden Gewebe spr�chen gegen das Vorliegen von blossen Kratz- oder Sch�rfwunden. Das fotografisch festgehaltene Verletzungsbild st�tze die Aussagen der Opfer, die beide �bereinstimmend ausgesagt h�tten, dass ihnen von einem der T�ter ein Messer an den Hals gehalten worden sei. W�hrend B.________ das Messer gesehen und beschrieben habe, habe A.________ verneint, es gesehen zu haben, nur gesp�rt habe er es. Die Aussagen der Opfer erschienen glaubhaft. Beide h�tten den Messereinsatz nicht dramatisiert und keine Tendenz gezeigt, die Beschuldigten �berm�ssig zu belasten. Der ersten Instanz k�nne nicht gefolgt werden, soweit sie erw�ge, dass B.________ kein Messer, sondern einen anderen Gegenstand gesehen habe, den er wegen der Dunkelheit nicht genau habe identifizieren k�nnen, weshalb er nun im Nachhinein Erinnerungsl�cken mit plausiblen Annahmen und Schlussfolgerungen f�lle. F�r einen solchen Vorgang fehlten angesichts der pr�zisen Beschreibung des Messers jegliche Hinweise. Dass der Beschwerdef�hrer und seine Kollegen kein Messer gesehen haben wollen, verm�ge keine Zweifel an der Darstellung der Opfer zu begr�nden, da die Interessenlage eindeutig sei. Als Zwischenfazit k�nne daher festgehalten werden, dass aufgrund der glaubhaften Aussagen der Opfer, die durch die Verletzungsbilder gest�tzt w�rden, erstellt sei, dass ihnen von einem der T�ter ein Messer an den Hals gehalten worden sei.
1.3.3.�Diese Erw�gungen lassen keine Willk�r erkennen. Die Beantwortung der Frage, ob ein Gutachten gem�ss Art. 182 StPO erforderlich ist, liegt von (hier nicht einschl�gigen) Ausnahmen abgesehen im Rahmen der freien richterlichen Beweisw�rdigung im pflichtgem�ssen Ermessen des Gerichts (Urteil 6B_1203/2014 vom 9. Juni 2015 E. 4.2 mit Hinweis). Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf und es ist nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz dieses Ermessen �berschritten oder missbraucht haben soll. Ausserdem st�tzt sie sich in ihrer Argumentation nicht haupts�chlich auf das Erscheinungsbild der Verletzungen bzw. auf die diesbez�gliche Einsch�tzung des rapportierenden Polizeibeamten, sondern auf die Aussagen der Opfer. Diese qualifiziert sie in erster Linie als glaubhaft, weil sie in Bezug auf den Einsatz eines Messers �bereinstimmten; die Bildaufnahmen der Verletzungen dienen lediglich der zus�tzlichen Untermauerung der Opferaussagen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers steht diese vorinstanzliche Beweisw�rdigung in keinerlei Widerspruch zu den Fotos und ist ohne Weiteres vertretbar. Der Umstand allein, dass die Vorinstanz mit ihrer Auffassung von jener der ersten Instanz abweicht, welche die Verletzungen der Opfer nur als Kratzer einstufte, vermag keine Willk�r zu begr�nden. Die Vorinstanz ist an die Sachverhaltsfeststellung des erstinstanzlichen Gerichts nicht gebunden. Im Rahmen der Beweisw�rdigung steht ihr ein weites Ermessen zu, das sie nicht bereits �berschreitet oder missbraucht, indem sie zu einem anderen Schluss gelangt.
Die �brigen Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers in diesem Punkt ersch�pfen sich in einer appellatorischen Kritik an den vorinstanzlichen Erw�gungen sowie im Aufzeigen einer anderen m�glichen Beweisw�rdigung (Beschwerde, Rz. 14 ff.). Dasselbe gilt hinsichtlich seiner Argumentation, weshalb die Aussagen der Opfer nicht glaubhaft seien (Beschwerde, Rz. 18 ff.). Auf diese Weise l�sst sich keine Willk�r begr�nden, weshalb darauf nicht einzugehen ist.
1.4.1.�Weiter bringt der Beschwerdef�hrer vor, B.________ spreche klar und eindeutig von drei verschiedenen T�tern und halte ausserdem fest, dass der T�ter mit dem Messer und derjenige, der sein Mobiltelefon herausverlangt habe, nicht dieselbe Person gewesen seien. Da er selbst eingestanden habe, die Mobiltelefone beider Opfer an sich genommen zu haben, k�nne er somit unm�glich der T�ter mit dem Messer gewesen sein (Beschwerde, S. 9 ff.).
1.4.2.�Die Vorinstanz h�lt einleitend fest (Urteil, S. 18 ff.), der Beschwerdef�hrer habe von keinem der Opfer direkt als die Person mit dem Messer identifiziert werden k�nnen. A.________ habe jedoch ausgesagt, der T�ter mit dem Messer sei relativ aggressiv gewesen und habe ihm auch einen Faustschlag sowie einen Tritt versetzt. Ausserdem habe dieser T�ter ihm selbst gesagt, dass er wegen eines Baslers aus dem Club geworfen worden sei. Und B.________ habe angegeben, die Person mit dem Messer habe von ihm das Mobiltelefon sowie den PIN-Code dazu verlangt. Der Beschwerdef�hrer habe anerkannt, aggressiv gewesen zu sein, A.________ einen Faustschlag sowie einen Tritt versetzt und beiden Opfern die Mobiltelefone abgenommen sowie die PIN-Codes herausverlangt zu haben. Ausserdem sei er es gewesen, der am selben Abend bereits wegen einer Anschuldigung durch einen Basler aus einem Club geworfen worden war. Insgesamt best�nden daher keine rechtserheblichen Zweifel, dass der Beschwerdef�hrer derjenige gewesen sei, der den Opfern ein Messer an den Hals gehalten habe.
Weiter erw�gt die Vorinstanz, der Verteidigung sei zwar insoweit zuzustimmen, als die Aussagen von B.________ gewisse Widerspr�che aufwiesen. So habe er einmal festgehalten, nicht mehr sagen zu k�nnen, wer ihm das Mobiltelefon weggenommen habe. Ein andermal habe er ausgesagt, dass derjenige, der das Mobiltelefon und den PIN-Code herausverlangt habe, derjenige mit dem Messer gewesen sei. Einmal habe er auch davon gesprochen, dass sich am Raub der Typ mit dem Messer, der mit dem Portemonnaie und derjenige, der das Mobiltelefon an sich genommen habe, beteiligt h�tten. Trotzdem sei aufgrund aller �brigen Aussagen nicht davon auszugehen, dass eine weitere (unbekannte) Person am Raub beteiligt gewesen sei. Der Beschwerdef�hrer sei gem�ss den Angaben aller Beteiligten die treibende Kraft im Rahmen der Auseinandersetzung gewesen. Dass sp�ter eine weitere Person derart aktiv geworden sein und pl�tzlich die zentrale Rolle (sowie das Messer) �bernommen haben solle, ohne selbst gegen�ber den Opfern Forderungen zu stellen oder von den anderen Anwesenden im Nachhinein genannt zu werden, erscheine wenig plausibel.
Schliesslich f�hrt die Vorinstanz aus, auch in den Aussagen von A.________ habe die Verteidigung einen Widerspruch aufgezeigt. So habe dieser zun�chst erkl�rt, dass der ruhigere T�ter sein Portemonnaie gefordert habe. Nur wenig sp�ter in der gleichen Einvernahme habe er indes gesagt, dass es der aggressivere T�ter gewesen sei, der Mobiltelefon und Portemonnaie herausverlangt habe. Anl�sslich einer weiteren Einvernahme habe er sodann zu Protokoll gegeben, das Portemonnaie sei ihm von einem anderen T�ter abgenommen worden als das Mobiltelefon. Bei der Wahlbildkonfrontation habe A.________ ausserdem angegeben, den T�ter mit dem Messer kleiner in Erinnerung zu haben. Die Vorinstanz gelangt jedoch zum Schluss, dass diese Widerspr�che nicht gen�gten, um mehr als bloss theoretische Zweifel an der zuvor dargelegten Beweisw�rdigung zu wecken.
1.4.3.�Mit den teilweise vorhandenen Widerspr�chen in den Aussagen der Opfer hat sich die Vorinstanz somit auseinandergesetzt und dabei nachvollziehbar erl�utert, weshalb einzelne Widerspr�chlichkeiten die Opferaussagen nicht gleich in ihrer Gesamtheit unglaubhaft werden lassen. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt (Beschwerde, Rz. 33 ff.), ersch�pft sich in appellatorischer Kritik sowie der blossen Darstellung einer anderen m�glichen Beweisw�rdigung und vermag keine Willk�r zu begr�nden.
Sein Einwand, die Vorinstanz verletzte ihre Begr�ndungspflicht, indem sie mit keinem Wort ausf�hre, weshalb seine Vorbringen nur theoretische Zweifel an ihrer Beweisw�rdigung zu wecken verm�chten (Beschwerde, S. 12), erweist sich als haltlos. Den Erw�gungen der Vorinstanz ist insgesamt ohne Weiteres zu entnehmen, aus welchen Gr�nden sie welche Schl�sse zieht und wieso sie die Vorbringen des Beschwerdef�hrers als wenig �berzeugend erachtet. Weshalb diese aus ihrer Sicht keine ausreichenden Zweifel zu streuen verm�gen, ist damit hinl�nglich und nachvollziehbar begr�ndet.
1.5.1.�Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer geltend (Beschwerde, S. 13), aus den Aussagen der Opfer gehe klar und eindeutig hervor, dass er nicht der T�ter mit dem Messer sein k�nne. A.________ habe ausgesagt, dass er zu dem Zeitpunkt geschlagen und getreten worden sei, als der Typ mit dem Messer B.________ zum Bancomaten gef�hrt habe. Nun k�nne er aber unm�glich gleichzeitig B.________ zum Bancomaten gef�hrt und A.________ geschlagen und getreten haben. Er habe stets eingestanden, A.________ einen Faustschlag sowie einen Tritt versetzt zu haben. Folglich k�nne er nicht derjenige T�ter mit dem Messer gewesen sein, der B.________ zum Bancomaten begleitet habe. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz sei nicht nachvollziehbar, aktenwidrig und willk�rlich.
1.5.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 20 ff.), bei der vorliegenden Tat handle es sich um ein �usserst dynamisches Geschehen, bei dem es nicht erstaune, wenn sich in den Aussagen der Opfer gewisse Widerspr�che erg�ben. In Bezug auf A.________ sei der Beschwerdef�hrer eindeutig als jene Person identifiziert, die ihm das Messer an den Hals gehalten habe, da dies seinen Aussagen zufolge jener T�ter gewesen sei, der ihn auch geschlagen habe. Der Beschwerdef�hrer sei gest�ndig, A.________ geschlagen zu haben. Sodann sei �bereinstimmend stets nur ein T�ter mit einem Messer erw�hnt worden. Die einzige Unsicherheit in den Schilderungen der Opfer liege demnach in chronologischen Details des Tatablaufs. Insgesamt k�nne als erstellt erachtet werden, dass der Beschwerdef�hrer derjenige gewesen sei, der beiden Opfern ein Messer an den Hals gehalten habe.
1.5.3.�Auch diese vorinstanzlichen �berlegungen lassen keine Willk�r erkennen. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers, wonach aus den Aussagen der Opfer klar und eindeutig hervorgehe, dass er nicht der T�ter mit dem Messer sein k�nne, greift zu kurz, indem sie lediglich selektiv einzelne Opferaussagen ber�cksichtigt, die ihr dienen. Dabei unterschl�gt sie, dass A.________ das gesamte Geschehen chronologisch keineswegs so klar und eindeutig wiedergab, wie es ihr zufolge der Fall sein soll. Vielmehr �usserte er verschiedene Unsicherheiten und Zweifel hinsichtlich der zeitlichen Abfolge einzelner Tathandlungen (vgl. z.B. seine staatsanwaltschaftliche Einvernahme vom 15. April 2015, act. HD/4/5). Somit kann den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers nicht gefolgt werden. Die vorinstanzlichen Erw�gungen sind weder im Ergebnis schlechterdings unhaltbar noch stehen sie in einem klaren Widerspruch zur Aktenlage.
1.6.�Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Willk�rr�ge als unbegr�ndet erweist, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen �berhaupt gen�gt. Damit er�brigt sich ein Eingehen auf die rechtlichen Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers, wonach er - weil er kein Messer eingesetzt habe - lediglich im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und nicht wegen qualifizierten Raubes schuldig zu sprechen sei.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung.
2.2.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB und die an sie gestellten Begr�ndungsanforderungen wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; 134 IV 17 E. 2.1; je mit Hinweisen). Entsprechendes gilt f�r die Bildung der Einsatz- und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 141 IV 61 E. 6.1.2; 132 IV 102 E. 8 f.; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden.
2.3.1.�Zur Begr�ndung f�hrt der Beschwerdef�hrer zun�chst aus, die Vorinstanz ber�cksichtige im Rahmen der objektiven Tatkomponente, dass er Gewalt angewendet habe und dass der Einsatz eines Messers am Hals einer Person je nach Reaktion des Opfers zu schwerwiegenden Verletzungen h�tte f�hren k�nnen. Gewaltanwendung sei allerdings bereits Merkmal des Grundtatbestands gem�ss Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, und die besondere Gef�hrlichkeit sei in der Qualifikation nach Art. 140 Ziff. 3 Abs. 3 StGB enthalten. Indem die Vorinstanz beides nochmals ber�cksichtige, verletze sie das Doppelverwertungsverbot.
2.3.2.�Das sog. Doppelverwertungsverbot besagt, dass Umst�nde, die zur Anwendung eines h�heren oder tieferen Strafrahmens (z.B. eines qualifizierten oder privilegierten Tatbestandes) f�hren, innerhalb des ge�nderten Strafrahmens nicht noch einmal als Straferh�hungs- oder Strafminderungsgrund ber�cksichtigt werden d�rfen, weil dem T�ter sonst der gleiche Umstand zweimal zur Last gelegt oder zugute gehalten w�rde (BGE 118 IV 342 E. 2b S. 347; siehe auch BGE 141 IV 61 E. 6.1.3 S. 68).
2.3.3.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 31 und 33), der Beschwerdef�hrer habe gegen beide Opfer Gewalt angewendet, indem er ihnen ein Messer an den Hals gehalten habe. Dem einen habe er ausserdem einen Faustschlag sowie einen Fusstritt versetzt. Die durch den Messereinsatz entstandenen Verletzungen seien zwar leicht ausgefallen, und der Beschwerdef�hrer habe nicht den Eindruck vermittelt, dass er die Opfer tats�chlich habe verletzen wollen, sondern vielmehr, dass er ihnen einfach habe Angst machen wollen. Es d�rfe jedoch nicht verkannt werden, dass der Einsatz eines Messers gegen den Hals einer Person je nach Reaktion des Opfers in einem dynamischen Geschehen zu einer schwerwiegenden Verletzung h�tte f�hren k�nnen. Das Vorgehen sei nicht ausdr�cklich mit den anderen T�tern abgesprochen gewesen und spontan aus nichtigem Anlass sowie aus einem Frust heraus erfolgt. Der Beschwerdef�hrer m�sse als Initiator gesehen werden. Ausserdem sei der Eindruck der �bermacht ausgenutzt worden, den die Gruppe um den Beschuldigten gegen�ber den Opfern erweckt habe. Die Beute sei nicht hoch ausgefallen und entspreche dem ungeplanten und unorganisierten Vorgehen. Insgesamt wiege das objektive Verschulden innerhalb des qualifizierten Strafrahmens von Art. 140 Ziff. 3 Abs. 3 StGB leicht.
2.3.4.�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers bedeutet das Doppelverwertungsverbot nicht, dass bei der Strafzumessung die Tatumst�nde, die bereits f�r die Begr�ndung des Schuldspruchs herangezogen wurden, g�nzlich unerw�hnt zu bleiben haben (vgl. BGE 120 IV 67 E. 2b; 118 IV 342 E. 2b mit Hinweisen). Vielmehr darf ber�cksichtigt werden, in welchem Ausmass ein qualifizierendes Merkmal gegeben ist. Die Strafe ist auch bei einer qualifizierten Tat mit einem unteren Strafrahmen nach dem Verschulden des T�ters festzusetzen (vgl. Urteil 6B_658/2013 vom 22. Januar 2014 E. 4.4). Die Vorinstanz hat nebst den vom Beschwerdef�hrer kritisierten Punkte diverse andere Aspekte miteinbezogen und gelangte insgesamt zu einem nur leichten Verschulden innerhalb des qualifizierten Strafrahmens. Eine Verletzung des Doppelverwertungsverbots liegt nicht vor.
2.4.1.�Weiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz verletze Art. 49 Abs. 1 StGB, wenn sie auf eine Gesamtfreiheitsstrafe erkenne, obschon dies der Rechtsprechung zufolge nur dann zul�ssig sei, wenn im konkreten Fall f�r jeden einzelnen Normverstoss eine Freiheitsstrafe auszuf�llen w�re. Vorliegend bestehe weder ein sachlicher noch ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Raub einerseits und der einfachen K�rperverletzung sowie der Vergehen gegen das Waffengesetz andererseits. Weshalb die Vorinstanz auch hinsichtlich dieser beiden Delikte eine Freiheitsstrafe und keine Geldstrafe ausspreche, sei nicht nachvollziehbar, da es an einer Begr�ndung fehle. Dadurch verletze die Vorinstanz auch Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 50 StGB.
2.4.2.�Die Bildung einer Gesamtstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB ist nur bei gleichartigen Strafen m�glich. Ungleichartige Strafen sind kumulativ zu verh�ngen, da das Asperationsprinzip nur greift, wenn mehrere gleichartige Strafen ausgesprochen werden (BGE 137 IV 57 E. 4.3.1). Demgem�ss sind im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB "die Voraussetzungen f�r mehrere gleichartige Strafen erf�llt", wenn das Gericht im konkreten Fall f�r jeden einzelnen Normverstoss gleichartige Strafen ausf�llen w�rde. Dass die anzuwendenden Strafbestimmungen abstrakt gleichartige Strafen androhen, gen�gt nicht (BGE 138 IV 120 E. 5.2; 137 IV 249 E. 3.4.2). Ausnahmen hat die bundesgerichtliche Rechtsprechung zugelassen, wenn entweder zahlreiche gleichartige Delikte vorlagen, sodass es sich nicht mehr rechtfertigte, f�r jeden Normverstoss einzeln eine hypothetische Strafe zu ermitteln (vgl. Urteil 6B_499/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 1.8), oder wenn die einzelnen Straftaten zeitlich und sachlich derart eng miteinander verkn�pft waren, dass sich diese nicht sinnvoll auftrennen und beurteilen liessen (Urteil 6B_1011/2014 vom 16. M�rz 2015 E. 4.4).
2.4.3.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 35), hinsichtlich der einfachen K�rperverletzung sei keine selbst�ndige Strafe auszuf�llen, sondern durch Asperation eine angemessene Erh�hung der Einsatzstrafe f�r das schwerste Delikt vorzunehmen. Angemessen erscheine eine Erh�hung der Einsatzstrafe von 30 auf 34 Monate. Zur Strafzumessung in Bezug auf die Vergehen gegen das Waffengesetz h�lt sie fest, mit einer Asperation der Einsatzstrafe von 30 Monaten auf insgesamt 36 Monate f�r s�mtliche Delikte sei allen strafzumessungsrelevanten Faktoren in angemessener Weise Rechnung getragen.
2.4.4.�Diesen Ausf�hrungen ist nicht zu entnehmen, aus welchen Gr�nden die Vorinstanz davon ausgeht, die Voraussetzungen f�r eine Gesamtstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB seien erf�llt und es sei f�r s�mtliche Delikte eine Freiheitsstrafe auszuf�llen. Eine �berpr�fung der vorinstanzlichen Rechtsanwendung ist unter diesen Umst�nden nicht m�glich.
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begr�ndet. Der angefochtene Entscheid ist hinsichtlich der ausgesprochenen Strafe aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Diese wird zu pr�fen sowie zu begr�nden haben, ob die Voraussetzungen f�r die Ausf�llung einer Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB vorliegen. Allenfalls wird sie die Strafe neu festlegen m�ssen.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. Im �brigen ist sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Soweit der Beschwerdef�hrer mit seiner Beschwerde unterliegt, wird er kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da seine Beschwerde in diesem Punkt aussichtslos war, ist sein Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen. Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit einer reduzierten Geb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Der Kanton Z�rich hat keine Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Hingegen hat er den Beschwerdef�hrer im Umfang von dessen Obsiegen f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Die Entsch�digung wird praxisgem�ss seinem Rechtsvertreter ausgerichtet. Insofern wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 17. September 2015 wird hinsichtlich der Ziffern 2 und 3 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Kanton Z�rich hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers, Rechtsanwalt Torsten Kahlh�fer, f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1'500.-- auszurichten.

References: Art. 140
 Art. 140
in dubio
 Art. 9
 BGE 
 Art. 95
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 Art. 182
 Art. 140
 Art. 47
 Art. 49
 Art. 140
 Art. 140
 BGE 
 Art. 140
 BGE 
 Art. 49
 Art. 29
 Art. 50
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 49