Source: https://gemeinsam.cc/faqs.php
Timestamp: 2018-11-20 20:00:47+00:00

Document:
Zuverlässige und bezahlbare 24 Stunden Betreuung und Pflege in Österreich - Gemeinsam durch den Alltag
Häufig gestellte Fragen vor Betreuungsbeginn
Welche Voraussetzungen müssen für eine 24h Betreuung gegeben sein?
Die Betreuer/innen müssen für die Dauer ihres Turnus ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt bekommen. Auch die Mitbenützung von Bad und Küche sowie die Bereitstellung von Verpflegung ist Voraussetzung.
Woher kommen die 24-Stunden-Betreuer/innen?
Unsere Betreuer/innen kommen aus der Slowakei, Slowenien, Rumänien, Ungarn und Lettland
Wie gut sprechen die Betreuer/innen Deutsch?
Die Deutschkenntnisse unserer Haushaltshilfen ermöglichen es ihnen den Haushalt und Alltag in Österreich zu meistern. Unserer ausgebildeten Betreuer/innen (eingesetzt ab der Pflegestufe 3 und höher) verfügen auf Grund ihrer jahrelangen Pflegeerfahrungen in Österreich und Deutschland über gute bis sehr gute Deutschkenntnisse.
Wir können nach Einlangen des unterfertigten Angebotes innerhalb von 3-4 Werktagen eine qualifizierte Betreuungskraft zur Verfügung stellen.
Warum sollte ich mich für eine 24-Stunden-Betreuung entscheiden?
Die 24-Stunden-Betreuung sollte die Familie entlasten und versucht auf alle Bedürfnisse des Patienten einzugehen bzw. die Lebensqualität und Eigenständigkeit der Betreuungsperson so gut als möglich zu erhalten bzw. zu fördern.
Was unterscheidet eine Haushaltshilfe von einer Pflegekraft?
Eine Haushaltshilfe unterstützt Personen bei der Gestaltung und Bewältigung des Alltages. Sie erledigt haushaltsnahe Tätigkeiten, führt den Haushalt und begleitet die Betreuungsperson zum Beispiel zu verschiedenen Seniorenveranstaltung oder zum Arzt. Bei der ausgebildeten Pflegefachkraft steht die Pflegeleistung im Mittelpunkt und es werden natürlich auch alle oben angeführten Leistungen erledigt.
Was sind die Aufgabenbereiche der Regionalleiter?
Die Regionalleitung ist die erste Ansprechperson für die Familien und die Betreuungskräfte bei allen Veränderungen und gibt auch Unterstützung bei den Anträgen für das Bundessozialamt.
Wie können Sie uns im Notfall erreichen?
Sollten Sie im Notfall die Regionalleitung nicht erreichen, stehen wir Ihnen gerne unter der 24-Stunden-Hotline 0660/68 62 670 zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen während der Betreuung
Wie sind die Arbeitszeiten der 24-Stunden-Betreuer/innen geregelt?
Die Arbeitszeiten sind individuell mit der Betreuungskraft zu vereinbaren, wobei Sorge zu tragen ist, dass die Betreuer/innen eine 2-stündige Pause während des Tages einhalten. Die Pausen selbst sind in Absprache mit den Angehörigen zu vereinbaren.
Der Wechsel der Damen erfolgt je nach Bundesland an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Die Übergabe zwischen zwei Betreuungskräften dauert in der Regel ca. 30 Minuten.
Wie lange bleiben die Betreuungskräfte?
Der Turnus der Damen dauert 2 bis 3 Wochen abhängig von der Intensität der erforderlichen Pflegeleistung aber natürlich auch von der geografischen Lage. So bleiben viele Betreuer/-innen, die in Tirol oder Vorarlberg eingesetzt sind aufgrund der langen An- und Abreise oft gerne bis zu 4 Wochen durchgehend im Einsatz.
Müssen Betreuungskräfte angemeldet werden?
Ja! Auf Grund des österreichischen Meldegesetzes müssen die Betreuungskräfte innerhalb von 3 Werktagen mit Nebenwohnsitz bei der zu betreuenden Person angemeldet werden. Die durchgeführte Anmeldung ist auch mit eine der Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung beim Bundessozialamt
Was passiert bei einem Spitalsaufenthalt der zu betreuenden Person?
Im Fall eines Spitalaufenthaltes ist der Regionalleiter umgehend darüber zu informieren. Gemeinsam (und anhand der Informationen durch das Spital) wird entschieden, ob die Betreuerin nach Hause führt oder in der Zwischenzeit die Wohnung betreut (und durchputzt) und die Patientin/den Patienten täglich im Spital besucht. Wenn der Spitalsaufenthalt länger als eine Woche in Anspruch nimmt, kann die Betreuungskraft im Zuge des Wechsels von unseren Bussen abgeholt werden. Sobald die Betreuungskraft abgeholt wurde, entstehen Ihnen keine weiteren Kosten während des andauernden Spitalaufenthaltes der zu betreuenden Person. Ist der Spitalsaufenthalt kürzer als eine Woche, ist von einer Abholung der Betreuungskraft abzuraten, da diese zu Hause angekommen oft gleich wieder umdrehen muss, um die Betreuung bei ihrem Patienten/ihrer Patientin in Österreich fortzusetzen.
Woher kann ich notwendige Pflegehilfsmittel für die zu betreuende Person beziehen??
Wir arbeiten schon seit langem sehr erfolgreich mit Herrn Alois Reiss von der Firma VITA AKTIV zusammen. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Herrn Reiss telefonisch unter 0664/127 59 70 oder entnehmen Sie entsprechende Informationen auf der Homepage www.vita-aktiv.at.
Warum müssen unsere Betreuungskräfte eine Pflegedokumentation führen?
Die Pflegedokumentation bietet eine transparente Aufstellung über die pflegerischen und haushaltsnahen Tätigkeiten, welche unsere Betreuungskräfte während Ihres Aufenthaltes bei den Familien erbracht haben. Mit Ihrer Unterschrift auf der Pflegedokumentation bestätigen Sie die wahrheitsgemäßen Angaben der Betreuungskräfte.
Welche Tätigkeitsbereiche erfüllen unsere Betreuer/-innen?
Unserer Betreuungskräfte unterstützen den zu betreuenden Patienten:
- bei der Nahrungs- bzw. Flüssigkeitsaufnahme,
- Unterstützung beim Gang zur Toilette bzw. Leibstuhl, - Hilfestellung beim Wechsel von Inkontinenzprodukten,
- Unterstützung beim An- bzw. Auskleiden
- Hilfestellung beim Gehen und der allgemeinen Mobilität
- Rufbereitschaft in der Nacht
- Haushaltsnahe Dienstleistungen (Zubereitung von Speisen, Erledigungen von kleineren Einkäufen, Erledigung von Haushaltstätigkeiten)
Dürfen Personenbetreuer/-innen Medikamente einteilen bzw. verabreichen?
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die 24-Stunden Betreuer/-innen nur berechtigt sind, betreuungsbedürftige Personen in ihrem Tagesablauf zu unterstützen, jedoch keinerlei medizinische Tätigkeiten (Verabreichung von Injektionen, Fusionen, Verabreichung von Medikamenten, etc.) leisten dürfen. Im Einzelfall sind Personenbetreuer/-innen nach Maßgabe des § 50b Ärztegesetz 1998, BGBl. I Nr. 169 und des § 15 Abs.7 GuKG berechtigt, einzelne ärztliche Tätigkeiten (z. Bsp. Bestimmung des Blutzuckerspiegels mittels Teststreifen, Anlegen von Bandagen und Verbänden, einfache Wärme- und Lichtanwendungen, etc.) an der betreuten Person auszuführen, wenn sie von der Personenbetreuerin nicht überwiegend erbracht werden. Alle weiteren pflegetechnischen Maßnahmen, die über § 50b Ärztegesetz 1998, BGBl. I Nr. 169 und des § 15 Abs.7 GuKG hinausgehen, bedürfen einer schriftlichen Delegation seitens der Familie bzw. des Hausarztes (entsprechende Formulare finden Sie in Ihrer Familienmappe).
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die 24-Stunden Betreuer(innen) nur berechtigt sind, betreuungsbedürftige Personen in ihrem Tagesablauf zu unterstützen, jedoch keinerlei medizinische Tätigkeiten (Verabreichung von Injektionen, Fusionen, Verabreichung von Medikamenten, etc.) leisten dürfen. Im Einzelfall sind Personenbetreuer/-innen nach Maßgabe des § 50b Ärztegesetz 1998, BGBl. I Nr. 169 und des § 15 Abs.7 GuKG berechtigt, einzelne ärztliche Tätigkeiten (z. Bsp. Bestimmung des Blutzuckerspiegels mittels Teststreifen, Anlegen von Bandagen und Verbänden, einfache Wärme- und Lichtanwendungen, etc.) an der betreuten Person auszuführen, wenn sie von der Personenbetreuerin nicht überwiegend erbracht werden. Alle weiteren pflegetechnischen Maßnahmen, die über § 50b Ärztegesetz 1998, BGBl. I Nr. 169 und des § 15 Abs.7 GuKG hinausgehen, bedürfen einer schriftlichen Delegation seitens der Familie bzw. des Hausarztes (entsprechende Formulare finden Sie in Ihrer Familienmappe).
Unter welchen Kriterien ist ein Austausch einer Betreuungskraft möglich?
Ein Austausch der Betreuungskraft ist dann möglich, wenn z.B. die Chemie zwischen der zu betreuenden Person und der vermittelten Betreuungskraft nicht stimmt. Durch diesen Austausch entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.
Was tun, wenn die Betreuungskraft erkrankt und ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann?
In diesem Fall verständigen Sie bitte die Regionalleitung. Diese wird sich dann in Rücksprache mit der Agentur um eine schnellstmögliche Lösung bemühen.
Welche Weiterbildungen werden für die Betreuungskräfte durch Cura Domo Gemeinsam angeboten?
Wir bieten unseren Betreuer/-innen die Möglichkeit sich laufend bei Seminaren (Alzheimer/Demenz, Decubitusprophylaxe, Mobilisierungstechniken, uvm.) fortzubilden.
Eine Kündigung ist gemäß den Vorgaben des VKI immer 14 tägig zum Monatsletzten möglich. Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.
Häufig gestellte Fragen über die Kosten
Wie hoch ist die Organisationspauschale??
Für die Langzeitpflege verrechnen wir einmalig Euro 450,-. Bei einer Kurzzeitpflege Euro 150,-, wobei bei einem Umstieg auf Langzeitpflege dieser Betrag bereits auf die Langzeitpflege gut geschrieben wird.
Nein! Wir verlangen nur eine einmalige Erstorganisationspauschale am Beginn der Betreuung.
Wer bezahlt das Honorar, die Sozialversicherung und die Fahrtkosten der Betreuungskräfte?
Durch unseren Alles inklusive Preis sind alle oben angeführten Kosten bereits im jeweiligen Tagespreis abgedeckt.
Die Rechnungslegung erfolgt immer zum Monatsletzten und wird Tag genau abgerechnet.
Wie komme ich in den Genuss einer Förderung der 24-Stunden-Betreuung durch das Bundessozialamt?
Ab der Pflegestufe 3 und zwei ausgebildeten Betreuungskräften besteht die Möglichkeit beim Bundessozialamt Förderung für die 24h Betreuung zu beantragen. Den Antrag für die Förderung finden Sie in unserer Familienmappe. Bei etwaigen Fragen steht Ihnen gerne Frau Nicole Zahaby unter der Telefonnummer 0660/68 62 670 zur Verfügung.
Woher bekomme ich den Antrag für die Förderung beim Bundessozialamt?
Den Antrag finden Sie in unserer Familienmappe, welche Ihnen bei Betreuungsbeginn übergeben wird. Falls Sie in unserer Familienmappe kein Antragsformular vorfinden sollten, so können Sie sich den Antrag auf unserer Homepage (Link) ausdrucken.
Wie sind die Voraussetzungen für eine Förderung beim Bundessozialamt?
Die Betreuungskräfte müssen mit Nebenwohnsitz bei der zu betreuenden Person angemeldet sein. Die Einkommensgrenze der zu betreuenden Person darf Euro 2.500,- netto nicht überschreiten.
Wie lange hat man Zeit den Antrag beim Bundessozialamt einzureichen?
Der Antrag muss spätestens 28 Tage nach Betreuungsbeginn eingereicht werden.
Ja! Auf Grund des österreichischen Meldegesetzes müssen die Betreuungskräfte innerhalb von 3 Werktagen mit Nebenwohnsitz bei der zu betreuenden Person angemeldet werden.
Ich bin für die lückenlose und
transparente Führung und
verantwortlich. Damit ist
gewährleistet, dass
die Pflegeleistung unserer
Betreuer/-innen für alle
und kontrollierbar

References: § 50
 § 15
 § 50
 § 15
 § 50
 § 15
 § 50
 § 15