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Timestamp: 2016-10-25 22:43:14+00:00

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8C_548/2011 (22.11.2011)
Der 1960 geborene H.________ meldete sich am 7. M�rz 2009 mit Formular "Anmeldung f�r Erwachsene: Berufliche Integration/Rente" zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Den Abkl�rungen der IV-Stelle Glarus zum medizinischen Sachverhalt ist zu entnehmen, dass Dr. med. F.________, Allgemeine Medizin FMH, den Versicherten dem Rehabilitationszentrum Klinik X.________, Klinik f�r Rheumatologie und Rehabilitation des Bewegungsapparates, zur Rekonditionierung und Wiedererlangung einer mindestens teilweisen Arbeitsf�higkeit zuwies (Bericht vom 20. April 2009). Gem�ss Austrittsbericht des station�ren Aufenthaltes vom 30. April bis 20. Mai 2009 der Klinik X.________ vom 5. Juni 2009 litt H.________ an einem chronischen thorako-lumbo-spondylogenen Schmerzsyndrom und an persistierenden Schmerzen mit Spannungsgef�hl im linken Oberschenkel (bei vorhandener Fettgewebegeschwulst), im Bereich beider Vorf�sse (bis in die Knie reichend) sowie des Ellbogens. Wegen der anl�sslich der arbeitsbezogenen Rehabilitation gezeigten Symptomausweitung erfolgte die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit, die Testdaten ber�cksichtigend, aus medizinisch-theoretischer Sicht; danach war eine wechselbelastende mittelschwere Arbeit (Hantieren von Lasten bis 20 kg), mit der M�glichkeit, �ber den ganzen Tag verteilt Pausen von insgesamt zwei Stunden Dauer einlegen zu k�nnen, ganzt�gig aus�bbar. In den Stellungnahmen vom 25. Juni und 1. September 2009 wies Dr. med. F.________ auf die von Prof. Dr. med. B.________, Facharzt FMH f�r Neurologie (Bericht vom 24. Juni 2009), gest�tzt auf eine neurologische Untersuchung diagnostizierte, das Krankheitsbild bestimmende sensomotorische Polyneuropathie hin, weswegen die Arbeitsf�higkeit nicht anhand des Belastungsprofils der Klinik X.________ beurteilt werden k�nne. Die IV-Stelle veranlasste daraufhin eine am 19./20. November 2009 durchgef�hrte Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) bei der Rehaklinik Y.________. Laut deren Bericht vom 7. Dezember 2009 liess sich das Ausmass der vom Exploranden demonstrierten physischen Einschr�nkungen mit den objektivierbaren pathologischen Befunden aus somatischer Sicht nicht gen�gend erkl�ren. Gem�ss der prim�r auf medizinisch-theoretischen �berlegungen beruhenden Zumutbarkeitsbeurteilung war er f�r leichte bis mittelschwere, wechselbelastend aus�bbare T�tigkeiten, die wiederholtes Steigen auf Treppen und Leitern oder Verrichtungen an sturzexponierten Stellen (hohe Leitern, unebenes Gel�nde) nicht erforderten, vollzeitlich einsetzbar. Zufolge der im Vorbescheidverfahren abgegebenen Stellungnahme des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 1. April 2010 waren weitere Abkl�rungen zum medizinischen Sachverhalt nicht erforderlich; ausgehend vom Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik Y.________ und unter Ber�cksichtigung der von der Klinik X.________ angegebenen zeitlichen Einschr�nkungen war eine mindestens 75%ige Arbeitsf�higkeit anzunehmen. Mit Verf�gung vom 25. Mai 2010 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente mangels leistungsbegr�ndenden Invalidit�tsgrades.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher H.________ weitere medizinische Unterlagen (�rztliche Beurteilung des Dr. med. L.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, SUVA Versicherungsmedizin, vom 2. Februar 2010; Berichte des Spitals Z.________ vom 16. M�rz 2010, des Dr. med. F.________ vom 16. April 2010 und des Dr. med. U.________, FMH Rheumatologie Sport Innere Medizin, vom 14. Oktober 2010) einreichen liess, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus ab (Entscheid vom 6. Juli 2011).
Mit Beschwerde l�sst H.________ die Antr�ge stellen: "1. Es sei der Beschwerdef�hrer interdisziplin�r zu begutachten. 2. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen und das Verfahren bis zum Vorliegen des im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren angeordneten, interdisziplin�ren Gutachtens zu sistieren. 3. Es sei dem Beschwerdef�hrer eine Rente nach Gesetz zuzusprechen."
1.2 Die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG ist eine Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 und E. 4 S. 399). Die konkrete wie auch die antizipierte Beweisw�rdigung betreffen Tatfragen, die das Bundesgericht lediglich auf offensichtliche Unrichtigkeit und Rechtsfehlerhaftigkeit hin zu �berpr�fen befugt ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Unter diesem Blickwinkel h�lt ein Verzicht der Vorinstanz auf weitere Beweisvorkehren aufgrund antizipierter Beweisw�rdigung etwa dann nicht stand, wenn die Sachverhaltsfeststellung unaufl�sbare Widerspr�che enth�lt oder wenn eine entscheidwesentliche Tatsache auf unvollst�ndiger Beweisgrundlage beantwortet wird (Urteile 8C_391/2009 vom 21. Oktober 2009 E. 1 und 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3.1 mit Hinweisen).
2.1 Arbeitsunf�higkeit ist die durch eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unf�higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 6 Satz 1 ATSG). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare T�tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich ber�cksichtigt (Art. 6 Satz 2 ATSG). Erwerbsunf�higkeit ist der durch Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsm�glichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). F�r die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunf�higkeit nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 Abs. 2 ATSG sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeintr�chtigung zu ber�cksichtigen (Satz 1); eine Erwerbsunf�higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht �berwindbar ist (Satz 2). Invalidit�t ist die voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunf�higkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. Art. 4 IVG).
2.2 Im �brigen wird auf die zutreffenden Darlegungen des kantonalen Gerichts zu den Rechtsgrundlagen �ber den Umfang des Rentenanspruchs, die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode, die Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (vgl. auch BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) sowie den Beweiswert und die W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten verwiesen.
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst geltend, die vorinstanzliche Feststellung des medizinischen Sachverhalts beruhe auf einer widerspr�chlichen Beweisw�rdigung. Er erblickt diese im Umstand, dass das kantonale Gericht im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren mit rechtskr�ftigem Entscheid vom 13. Oktober 2010 im Wesentlichen dieselben Unterlagen anders beurteilt und die Sache wegen ungen�gender medizinischer Sachverhaltsabkl�rung und Zweifel an den versicherungsinternen Berichten an die Unfallversicherung zur�ckgewiesen habe, damit diese ein interdisziplin�res Gutachten einhole. Diesem Standpunkt kann nicht beigepflichtet werden. Abgesehen davon, dass die Vorinstanz in E. 2 des angefochtenen Entscheids die unterschiedliche W�rdigung nachvollziehbar begr�ndet, besteht nach der Rechtsprechung keine Bindungswirkung der Invalidit�tssch�tzung der Unfallversicherung f�r die Invalidenversicherung und die IV-Stelle ist daher nicht zur Einsprache gegen die Verf�gung und zur Beschwerde gegen den Einspracheentscheid des Unfallversicherers �ber den Rentenanspruch als solchen oder den Invalidit�tsgrad berechtigt (BGE 133 V 549). Bedeutung haben kann die Invalidit�tssch�tzung f�r den jeweils anderen Sozialversicherungszweig im Rahmen der Verwaltungshilfe nach Art. 32 ATSG (BGE 136 V 2) oder einer allf�lligen Verpflichtung zum Beizug der Akten. Letzterer Frage ist hier nicht weiter nachzugehen, nachdem der SUVA-Versicherungsmediziner Dr. med. L.________ im vorinstanzlich aufgelegten �rztlichen Bericht vom 2. Februar 2010 die medizinischen Akten - auch diejenigen des invalidenversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahrens - detailliert wiedergab.
3.2 Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, die Vorinstanz habe die gesundheitlichen und funktionellen Beeintr�chtigungen im Bereich des linken Oberschenkels in Verkennung der Leitlinien gem�ss BGE 125 V 352 anhand der allein gest�tzt auf die Akten abgegebenen und damit nicht beweiskr�ftigen Schlussfolgerung des Dr. med. L.________ beurteilt und sich nicht mit den auf eigenen Untersuchungen beruhenden, divergenten Auffassungen anderer �rzte, insbesondere des Dr. med. U.________, auseinandergesetzt. Zum anderen k�nne den EFL-Berichten der Kliniken X.________ und Y.________ entgegen den Erw�gungen des kantonalen Gerichts kein nennenswerter Beweiswert sowohl hinsichtlich der Feststellung des medizinischen Sachverhalts, als auch hinsichtlich der funktionellen Leistungsf�higkeit beigemessen werden. Den Inkoh�renzen zwischen �rztlicher und Selbsteinsch�tzung sowie den Gr�nden f�r die Selbstlimitierung sei nicht nachgegangen worden. Ungekl�rt geblieben seien namentlich die Auswirkungen der diabetischen Polyneuropathie und die Frage, ob ein psychopathologisch relevantes Beschwerdebild vorliege.
3.3.1 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob eine medizinische Expertise vorliegt, im Einzelfall aufgrund der verfahrensm�ssigen Bedeutung und des Inhalts der �rztlichen Meinungs�usserung. Eine generelle, schematische, formalen Gesichtspunkten folgende Abgrenzung ist nicht m�glich. In der Regel handelt es sich da um ein Sachverst�ndigengutachten, wo ein Arzt im Hinblick auf den Abschluss eines Versicherungsfalles beauftragt wird, einen auf den gesamten medizinischen Akten und allenfalls eigenen Untersuchungen beruhenden zusammenfassenden Bericht zu erstatten (BGE 135 V 254 E. 3.3.1 S. 257 mit Hinweisen). Die direkte �rztliche Auseinandersetzung mit dem Exploranden r�ckt in den Hintergrund, wenn es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen er�brigen; in einem solchen Fall kann auch ein reines Aktengutachten voll beweiswertig sein (Urteil 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2 in fine mit Hinweisen, publiziert in: SVR 2011 IV Nr. 2 S. 7). Das Gesagte gilt entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers namentlich auch f�r die im Rahmen von Art. 49 IVV erstatteten Berichte der RAD (zitiertes Urteil 9C_904/2009 a.a.O.), welche gem�ss Art. 59 Abs. 2bis IVG die f�r die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsf�higkeit der Versicherten, eine zumutbare Erwerbst�tigkeit oder T�tigkeit im Aufgabenbereich auszu�ben, festzusetzen haben (vgl. BGE 135 V 254 E. 3.3.2 S. 257). Unter diesen Pr�missen sind die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zu w�rdigen.
3.3.2.1 Die Vorinstanz hat den Bericht des Dr. med. U.________ vom 14. Oktober 2010 im Wesentlichen mit der Begr�ndung ausser Acht gelassen, der Versicherte habe ihn erst nach Erlass der Rentenablehnungsverf�gung vom 25. Mai 2010 konsultiert, weshalb dessen Ausf�hrungen allenfalls im Rahmen eines Revisionsverfahrens massgeblich sein k�nnten. Dr. med. U.________ erhob indessen keine von den medizinischen Vorakten abweichenden Befunde, die den medizinischen Sachverhalt ver�ndert h�tten und daher dem Versicherten Anlass zu einer Neuanmeldung geben k�nnten. Wie sich aus dem Folgenden ergibt, ist jedoch das vorinstanzliche Ergebnis zu best�tigen.
3.3.2.2 Die Klinik X.________ wies gem�ss dem dem Austrittsbericht vom 5. Juni 2009 beigelegten Testbericht Job Match vom 18. Mai 2009 unter der Rubrik "Arbeitsrelevante Probleme" auf die verminderte Belastbarkeit des linken Beins hin, welche nicht alleine mit den klinischen Befunden erkl�rt werden konnte. Sie empfahl unter der Rubrik "Zumutbarkeit und Eingliederungsperspektive" "umfangreiche Abkl�rungen" zur Frage, "ob trotz des etwas auff�lligen Verhaltens allenfalls doch eine spezifische Pathologie die Schmerzursache erkl�ren k�nnte." Dr. med. L.________ legte einl�sslich dar, dass die radiologisch nachgewiesene (Sonographie vom M�rz 2009; MRI-Untersuchung vom 2. Dezember 2009), fettig degenerierte Muskulatur eines Teils des linksseitigen Oberschenkelstreckers �berwiegend wahrscheinlich Folge des Unfalles vom 28. Oktober 1979 ist, anl�sslich dessen der Versicherte eine operativ mehrfach versorgte und folgenlos ausgeheilte Oberschenkelfraktur erlitten hatte. Ein darauf zur�ckzuf�hrendes Funktionsdefizit mit Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit war ausweislich der Akten nicht dokumentiert. Bei der am 22. Oktober 2008 erlittenen Prellung des linken Oberschenkels ohne erneute Fraktur riss m�glicherweise die Muskelh�lle �ber dem fettig degenerierten Anteil des Streckmuskels, ein Gesundheitsschaden, der sich jedoch nach medizinischer Erfahrung nicht dauerhaft leistungsmindernd auswirken kann. Dementsprechend hatte die kreis�rztliche Untersuchung vom 26. Februar 2009 keine funktionelle Einschr�nkung ergeben. Letztgenanntes Ergebnis stimmt mit den im Bericht vom 14. Oktober 2010 festgehaltenen klinischen Befunden des Dr. med. U.________ �berein, der keine Bewegungseinschr�nkung feststellen konnte ("die Gelenke der unteren Extremit�ten sind symmetrisch frei beweglich"). Seine von Dr. med. L.________ abweichende Schlussfolgerung, es liege eine funktionelle Einschr�nkung vor, beruht einzig auf der medizinisch nicht n�her begr�ndeten Feststellung, dem Versicherten seien seit dem ersten Unfall vor �ber 25 Jahren im Laufe der Zeit die Kompensationsmechanismen zunehmend abhanden gekommen. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, die diese Auffassung st�tzten. Zweifel an der Schlussfolgerung des Dr. med. L.________ verm�gen sie jedenfalls nicht zu wecken. Von weiteren Abkl�rungen zur Pathologie der linksseitigen Oberschenkelbeschwerden, wozu auch Dr. med. U.________ keinen Anlass sah, sind keine zus�tzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb mit der Vorinstanz davon abzusehen ist.
3.3.2.3 Obwohl medizinisch die angegebenen Schmerzen und verminderte Belastbarkeit im Bereich des linken Oberschenkels nicht hinreichend objektiviert werden konnten, wurde ihnen sowohl von der Klinik X.________ (Bericht vom 5. Juni 2009 mit Testbericht Job Match vom 18. Mai 2009) als auch der Rehaklinik Y.________ (Bericht vom 7. Dezember 2009) bei der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit Rechnung getragen. Gem�ss Angaben der Letzteren waren die Anforderungen des zuletzt ausge�bten Berufs als Lastwagenchauffeur (gelegentliches Hantieren auch mit schweren Lasten; l�ngeres Stehen, Sitzen sowie Gehen auf unebenem Gel�nde) aufgrund der Oberschenkelproblematik links zu hoch. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers st�tzte sich der RAD bei der Festlegung der funktionellen Leistungsf�higkeit, eine zumutbare Erwerbst�tigkeit auszu�ben, wesentlich auf das Anforderungsprofil der Rehaklinik Y.________ und wich davon zu Gunsten des Versicherten in zeitlicher Hinsicht ab, als gest�tzt auf den Bericht der Klinik X.________ eine 25%ige Einschr�nkung anzunehmen war (Stellungnahmen des RAD vom 21. Januar und 1. April 2010).
3.3.2.4 Auch hinsichtlich des von Prof. Dr. med. B.________ im Bericht vom 24. Juni 2009 ge�usserten Verdachts auf eine diabetisch bedingte, beginnende sensomotorische Polyneuropathie sind keine neuen Erkenntnisse, was die dadurch bewirkte Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit anbelangt, zu erwarten. Wohl war diese Verdachtsdiagnose der Klinik X.________, soweit ersichtlich, nicht bekannt (vgl. Bericht vom 5. Juni 2009). Hingegen wurden deren m�gliche Auswirkungen von der Rehaklinik Y.________ in die in erster Linie aus medizinisch-theoretischer Sicht erfolgte Beurteilung der Arbeitsf�higkeit, sowohl diagnostisch ("herabgesetzter Vibrationssinn Malleolus med./lat. bds."), als auch in Bezug auf das Zumutbarkeitsprofil ("erh�hte Sturzgefahr") einbezogen (vgl. Bericht vom 7. Dezember 2009), wie die Vorinstanz richtig erwogen hat. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. U.________ der sensomotorischen Polyneuropathie weder diagnostisch, noch bei der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit eine eigenst�ndige Bedeutung beimass. Im �brigen kann vollumf�nglich auf die zutreffenden Erw�gungen des vorinstanzlichen Entscheids verwiesen werden, wonach zudem ausweislich der Akten keine Anhaltspunkte f�r das Bestehen eines psychopathologisch relevanten Gesundheitsschadens vorlagen. Eine substanziierte Begr�ndung, inwiefern diesbez�glich von weiteren Abkl�rungen neue Erkenntnisse zu erwarten sind, fehlt in der Beschwerde.
3.4 Zusammengefasst ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass der Versicherte f�r leichte bis mittelschwere, wechselbelastend aus�bbare T�tigkeiten, die wiederholtes Steigen auf Treppen und Leitern oder Verrichtungen an sturzexponierten Stellen (hohe Leitern, unebenes Gel�nde) nicht erfordern, zumindest im Umfang von 75 % (verteilt auf den ganzen Tag) arbeitsf�hig ist.
Streitig und zu pr�fen ist schliesslich das der Bestimmung des Invalidit�tsgrades zugrunde zu legende, anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2008 des Bundesamtes f�r Statistik (BFS), Tabelle T1, Anforderungsniveau 4, Total, M�nner, ermittelte hypothetische Invalideneinkommen (vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG; BGE 124 V 321). Der Beschwerdef�hrer macht in Wiederholung der kantonalen Beschwerde geltend, der statistische Durchschnittswert sei gem�ss BGE 126 V 75 zu k�rzen.
4.1 Ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist, stellt eine vom Bundesgericht frei �berpr�fbare Rechtsfrage dar (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis; in BGE 135 V 297 nicht publizierte E. 4 des Urteils 8C_652/2008 vom 8. Mai 2009). Die Frage nach der H�he des (im konkreten Fall grunds�tzlich angezeigten) Abzuges vom Tabellenlohn dagegen ist eine Ermessensfrage. Deren Beantwortung ist letztinstanzlicher Korrektur nur zug�nglich, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also bei Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (vgl. zu diesen Rechtsbegriffen BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 73 mit Hinweisen; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
4.2 Von den zu pr�fenden pers�nlichen und beruflichen Merkmalen, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen k�nnen (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323; 126 V 75 E. 5b/aa in fine S. 80), f�llt nach den zutreffenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts insbesondere dasjenige des Besch�ftigungsgrades in Betracht. In dem von der Vorinstanz richtig zitierten Urteil 9C_708/2009 vom 19. November 2009 E. 2.5.2 (publiziert in: SVR 2010 IV Nr. 28 S. 87) hat das Bundesgericht die aufgeworfene Frage, ob die Praxis, wonach bei M�nnern ein Abzug vom Tabellenlohn unter dem Titel Besch�ftigungsgrad allenfalls bei einer gesundheitlich bedingten Teilzeiterwerbst�tigkeit, nicht aber wie hier bei einer Vollzeiterwerbst�tigkeit mit gesundheitlich bedingt eingeschr�nkter Leistungsf�higkeit gerechtfertigt ist, abzu�ndern sei, entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers ausdr�cklich offen gelassen (ebenso in den weiteren Urteilen 9C_728/2009 vom 21. September 2010 E. 4.3.2 [publiziert in: SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90], 9C_721/2010 vom 15. November 2010 E. 4.2.2 [publiziert in: SVR 2011 IV Nr. 37 S. 109] und 9C_40/2011 vom 1. April 2011 E. 2.3.2). Gr�nde f�r eine Praxis�nderung (vgl. zu den Voraussetzungen BGE 135 I 79 E. 3 S. 82, 134 V 72 E. 3.3 S. 76) werden nicht geltend gemacht. Es besteht daher kein Anlass zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der fraglichen Rechtsprechung. Der vorinstanzliche Entscheid ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Da zu Gunsten des Versicherten von einer um 25 % verminderten Leistungsf�higkeit im Rahmen leidensadaptierter T�tigkeiten auszugehen, d.h. eine entsprechende Besch�ftigung mindestens im Umfang von 75 % als zumutbar zu betrachten ist (vgl. E. 3.3.2.3 in fine und E. 3.4 hievor), wird dem Erfordernis des leidensangepassten Arbeitsumfeldes bereits durch diese Reduktion vollumf�nglich Rechnung getragen. Eines zus�tzlichen damit begr�ndeten Abzugs bedarf es folglich entgegen der in der Beschwerde vertretenen Betrachtungsweise nicht.

References: Art. 61
 Art. 7
 Art. 4
 BGE 
 Art. 32
 BGE 
in fine
 Art. 49
 Art. 59
 Art. 6
 BGE 
 Art. 16
 Art. 28
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
in fine
 BGE 
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