Source: https://www.austausch-macht-schule.org/synopse/BE
Timestamp: 2019-01-22 09:21:37+00:00

Document:
Fördermöglichkeiten des Landes Berlin | Austausch macht Schule
Fördermöglichkeiten des Landes Berlin
Das Schulgesetz für das Land Berlin sieht vor, dass über Grundsätze des Schüleraustauschs und der internationalen Zusammenarbeit einer Schule die Schulkonferenz entscheidet.
§ 76 [1] Entscheidungs- und Anhörungsrechte
(2) Die Schulkonferenz entscheidet ferner mit einfacher Mehrheit über (…)
8. Grundsätze des Schüleraustausches, der internationalen Zusammenarbeit, der Schülerfahrten und Wandertage sowie über Vereinbarungen zu Schulpartnerschaften.
Auf der Website der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie heißt es:
Schülerfahrten sind mehrtägige schulische Veranstaltungen, die außerhalb der Schule stattfinden. Es sollten möglichst viele Schülerinnen und Schüler einer Klasse daran teilnehmen, da der Unterricht an einem anderen Ort nicht nur die Gelegenheit bietet, soziale Erfahrungen zu erweitern, sondern auch dazu beiträgt, die Gemeinschaft zu festigen.
Telefon: 030-90227-5050
In den Ausführungsvorschriften zu Veranstaltungen der Schule (AV Veranstaltungen) der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vom 09. 12. 2013 heißt es:
Schülerfahrten sind im In- und Ausland möglich.
Im Merkblatt zur Umsetzung von mehrtägigen Klassenfahrten im Rahmen des BuT steht:
(10) Die Kosten der Fahrt sind von den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler oder von diesen selbst zu tragen. Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT) die Übernahme der Schülerfahrtkosten (Fahrkosten, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Nebenkosten ohne Taschengeld) zu beantragen.“
Im Antrag auf Übernahme der Kosten für eine mehrtägige Klassenfahrt heißt es:
Neben den Beziehern von Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld und Sozialhilfe haben nach § 19 Abs. 3 Satz 3 SGB II und § 34a Abs. 1 Satz 2 SGB XII auch solche Personen einen Anspruch auf die Leistungen für mehrtägige Klassenfahrten, die keine laufenden Leistungen zum Lebensunterhalt erhalten, aufgrund ihres geringen Einkommens und Vermögens zur Deckung dieses Bedarfs nicht in der Lage sind.
Nach §37 Abs. 1Satz 2 SGB II, §34a Abs. 1 Satz 1 SGB XII sowie § 9 Abs. 3 BKGG sind die Leistungen für mehrtägige Klassenfahrten als Leistung der Bildung und Teilhabe von den Leistungsberechtigten gesondert zu beantragen. Jede vom Leistungsträger zu übernehmende Klassenfahrt bedarf eines gesonderten Antrags.
Der Vordruck ‚Antrag auf Übernahme der Kosten für eine mehrtägige Klassenfahrt im Rahmen schulrechtlicher Bestimmungen -Schul II 171-12-'‚ wird den Leistungsberechtigten von den Schulen und den Leistungsträgern zur Verfügung gestellt.
In einem Merkblatt der Senatsverwaltung zum Schüleraustausch steht:
Schüleraustausch im Rahmen von Schulpartnerschaften
[…] Die Begegnungen von Schülerinnen und Schülern mit ihren ausländischen Partnern können von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport finanziell unterstützt werden. Da angesichts der Haushaltslage des Landes Berlin die Mittel nicht für alle Begegnungen ausreichen, werden nur Schülerbegegnungen im Rahmen von Schulpartnerschaften mit Schulen in Mittel- und Osteuropa, Israel, der Türkei und Übersee sowie mit Schulen in den Partnerstädten Berlins gefördert. Zuschüsse können nur von der Schule beantragt werden. Anträge sind rechtzeitig, d.h. mindestens sechs Wochen vor Antritt der Fahrt, an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport – II E – zu richten.
Schulämter in den Stadtbezirken
Fröbelstr. 17 (Haus 9), 10405 Berlin
Amtsleitung: Ilka Wagnitz, Telefon: 030-90295-5295
Schul- und Sportamt Mitte
Amtsleitung: Christine Stolberg-Goetze
Telefon: 030-9018-22674
Abt. Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr
Alt-Friedrichsfelde 60, 103615 Berlin
Amtsleitung: Mario Bade, Telefon: 030-90296-3821
Amt für Bildung, Schule, Kultur und Sport
Amtsleitung: Peter Gebert
Telefon: 030-90239-2532
Amtsleitung: Frau Wilhelm, Telefon: 030-90297-3295
Amtsleitung: Herr Dathe, Telefon: 030-90277-3636
Amtsleitung: Klaus Sonnenschein, Telefon: 030-90299-6751
Abt. Personal, Finanzen, Schule und Sport, Fachbereich Schule
Fachbereichsleitung: Thomas Nack, Telefon: 030-90279–3219
Buddestraße 21 (Tegel-Center), 13507 Berlin
Amtsleitung: Simone Foryta, Telefon: 030-90294-4765
E-Mail: schulspo@ba-mh.verwalt-berlin.de
Marcel Schünemann, Telefon: 030-90298-4627
Amtsleitung: Herr Redel, Telefon: 030-9029-14620
Im Merkblatt der Senatsverwaltung zum Schüleraustausch heißt es:
Schüleraustausch bietet die Möglichkeit, die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Er fördert die Bereitschaft, sich mit der fremden und eigenen Kultur auseinander zu setzen und ermöglicht, da die Schülerinnen und Schüler in der Regel bei Gastfamilien wohnen, einen besonderen Einblick in fremde Lebensgewohnheiten und -umstände. Durch persönliche Begegnungen werden Vorurteile abgebaut und Neues und Fremdes eher toleriert. Schülerbegegnungen stellen auf breiter Basis eine Bereicherung für Schülerinnen und Schüler dar.
Der „individuelle“ Schüleraustausch, der sich zumeist über sechs bzw. zwölf Monate erstreckt, ist eigenständig zu organisieren.
Informationen zu Schülerfahrten und -austausch, Partnerschulen im Internet
Maßnahmen Internationaler Jugendarbeit können durch das Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (AG KJHG) des Landes Berlin gefördert werden.
Die Jugendämter betreiben, bieten an oder fördern insbesondere Jugendfreizeitstätten in ihren verschiedenen Ausprägungen, internationale und nationale Begegnungen, Ferienlager und andere Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung, Veranstaltungen der politischen Jugendbildung, der kulturellen und stadtteilorientierten Jugendarbeit sowie Veranstaltungen zur musischen, spielerischen und sportlichen Betätigung und Förderung der Jugend einschließlich der schulbezogenen Jugendarbeit nach § 14 Absatz 1. (…)
(2) Die für Jugend und Familie zuständige Senatsverwaltung ist zuständig für die Förderung von überbezirklichen Verbänden sowie von Einrichtungen, Diensten, Modellvorhaben und Projekten der freien Jugendhilfe, soweit sie den bezirklichen Bedarf übersteigen oder gesamtstädtische Bedeutung haben. Im Übrigen ist das Jugendamt zuständig für die Förderung der freien Jugendhilfe. Die für Jugend und Familie zuständige Senatsverwaltung kann Leistungen und Projekte gemeinsam mit den Jugendämtern fördern.
Auf den Webseiten des Jugendnetzes Berlin werden die Leitlinien der Internationalen Jugendpolitik und Jugendarbeit von Bund und Ländern, Weimar 2001 zitiert:
Grundlage der Förderung ist das Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (AG KJHG) des Landes Berlin. Die Anträge werden bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie oder den Bezirksämtern (Jugendämtern) eingereicht.
Landesjugendbehörden / Antrags- und Bewilligungsstellen
Antrags- und Bewilligungsstellen in den Stadtbezirken
Jugendamtsleitung: Herr Dr. Thuns, Telefon: 030-9029-15021, Fax: 030-9029-15025
Postfach 350701, 10216 Berlin
Fachleiterin Kinder- und Jugendförderung und Jugendgerichtshilfe:
JugFör L / JGH L: Elke Schindofski, Telefon: 030-90298-4318, Fax: 030-90298-4188
Leitung: Herr Zeddies, Telefon: 030-90296-5145, Fax: 030-90296-5149
Telefon: 030-90293-4101, -4105
E-Mail: jugendamt@ba-mh.verwalt-berlin.de
Abteilung Jugend, Schule, Sport und Facility Management
E-Mail.: auskunft.jugendamt@ba-mitte.berlin.de
Postanschrift: Bezirksamt Neukölln, Jugendamt, 12040 Berlin
Berliner Allee 252-260, 13088 Berlin – Weißensee
Jugendamtsdirektorin: Anja Krause
Abteilung Jugend, Familie und Schule und Sport
Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender: Alexander Ewers
Telefon: 030-90294-2033, -2034, -2035, Fax: 030-90294-2217
Klosterstraße 36, 13578 Berlin
Assistentin der Leitung: Frau Wilke-Lummepuro, Telefon: 030-90279-2331
Verwaltungsleiterin: Doris Lehmann, Telefon: 030-90299-1610
Abteilung Soziales und Jugend und
Groß-Berliner Damm 154, 12489 Berlin Treptow-Köpenick
Leiterin: Iris Hölling, Telefon: 030-90297-3306
Förderung der Kooperation von Schule und Jugendarbeit
Im Schulgesetz für das Land Berlin heißt es:
§ 5 [1] Öffnung der Schulen, Kooperationen
(2) Die Schulen können dazu im Einvernehmen mit der zuständigen Schulbehörde insbesondere Vereinbarungen mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe und der beruflichen Fort- und Weiterbildung, den Musikschulen, den Volkshochschulen den Jugendkunstschulen, den Jugendverkehrsschulen, den Gartenarbeitsschulen sowie Sport- und anderen Vereinen schließen. 2Sie nutzen Kooperationsmöglichkeiten mit der Wirtschaft, den Sozialpartnern und anderen Einrichtungen, die berufs- oder arbeitsrelevante Angebote machen.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unterstützt die Kooperation mit außerschulischen Partnern in Berlin. Die Kooperation kann sich auf die Vertiefung bestimmter fachlicher Inhalte beziehen oder auch fachübergreifende Themen betreffen, die sich auf das Schulklima oder die Steigerung der Zufriedenheit der an Schule beteiligten Personengruppen auswirken.
Eine finanzielle Förderung der Kooperation von Schule und Jugendhilfe ist nur vorgesehen durch das (ESF-finanzierte-)Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“.
Programmagentur „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen"
Frau Dr. Hoppe, Telefon: 030-2888-4960
Bezirkliche Rahmenkonzepte
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat die Programmagentur der Stiftung SPI beauftragt, in den zwölf Berliner Bezirken Fachkräfte zur Unterstützung der Koordinierungsaufgaben bei der Fortschreibung und Umsetzung des bezirklichen Rahmenkonzeptes im Bereich der Kooperation von Schule und Jugendhilfe einzusetzen. Der Sozialraum ist Bezugspunkt für die Maßnahmenplanung zur Umsetzung des bezirklichen Rahmenkonzepts zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Zur sozialräumlichen Arbeit gehört auch der Aufbau und die Verstetigung der Vernetzung mit sozialen Diensten und Einrichtungen sowie die Kooperation mit dem Jugendamt, freien Trägern der Jugendhilfe, Initiativen, Stadtteilarbeitskreisen wie z. B. dem Quartiersmanagement, Projekten der sozialen Stadt, Vereinen und Betrieben. Partizipation, Interkulturalität sowie Gender Mainstreaming sind bestimmende Werte für die Projektentwicklung.
Übersicht über die Kontaktdaten der SPI-Mitarbeiter_innen in den Bezirken und die Koordinierungsstelle für die beruflichen und zentralverwalteten Schulen
Mit der im Februar 2011 zwischen Landesjugendring Berlin e.V. und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport abgeschlossenen Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Jugendverbänden und Schule und dem dazugehörigen Musterkooperationsvertrag sind Arbeitsmittel geschaffen worden, die die Zusammenarbeit von Schulen und Jugendverbänden außerhalb der Sicherstellung des Ganztagsbetriebs auf eine transparente und für alle Beteiligten sichere Basis stellen.
Programmdokumente zum Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ (2018)
Partner für Schulen - Liste der Projekte und Initiativen, die Angebote für Schulen machen
„Knigge" für Schulen. Tipps für den Umgang mit außerschulischen Partnern
(zusammengestellt von Sybille Volkholz)
Musterkonzeption bezirkliches Rahmenkonzept
(entwickelt von der Senatsverwaltung als Orientierung für die Berliner Bezirke)
Bezirkliches Rahmenkonzept Kooperation Schule – Jugendhilfe (2011) des Bezirks Lichtenberg
Kooperation von Schule und Jugendhilfe in Tempelhof-Schöneberg
(bezirkliches Rahmenkonzept Schule-Jugendhilfe von Tempelhof-Schöneberg)
Bildungsserver Berlin-Brandenburg: Kooperation von Schule und Jugendhilfe in Berlin

References: § 76
 § 19
 § 34
 §37
 §34
 § 9
 § 14

§ 5