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Timestamp: 2016-10-21 20:16:41+00:00

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Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Glarus vom 14. M�rz 2007.
A.________ (Kl�ger, Beschwerdegegner) und seine Ehefrau schlossen am 12. April 2000 mit der Y.B.________, einer Abteilung der Y.C.________ AG, einen Leasingvertrag �ber einen fabrikneuen BMW 525d. Wie in den Bedingungen des Leasingsvertrags vorgesehen, versicherte der Beschwerdegegner den BMW mit einer Vollkaskoversicherung bei der X.________ Versicherung (Beklagte, Beschwerdef�hrerin).
A.b Der Beschwerdegegner meldete den Brand am 30. August 2002 der Beschwerdef�hrerin. Diese nahm nach internen Abkl�rungen den Standpunkt ein, dass f�r den angezeigten Schaden wegen zweifelhafter Sachverhaltsdarstellung durch den Versicherungsnehmer keine Deckung bestehe, und lehnte jegliche Leistungspflicht ab.
A.c Mit Gesuch um vorsorgliche Beweisaufnahme vom 11. Juli 2003 beantragte der Beschwerdegegner beim Kantonsgerichtspr�sidium Glarus, der inzwischen in einer Garage in Glarus eingestellte BMW 525d sei durch einen Brandexperten begutachten zu lassen. Der Pr�sident des Kantonsgerichts gab dem Begehren statt und ernannte einen Experten, den er ausdr�cklich erm�chtigte, Spezialisten aus dem Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei St. Gallen beizuziehen.
A.d Am 14. Januar 2004 erstattete ein Sachbearbeiter des Kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei St. Gallen ein Gutachten zum Fahrzeugbrand. Der Kantonsgerichtspr�sident setzte in seiner Verf�gung vom 24. Februar 2004 das Gutachterhonorar auf Fr. 1'500.-- fest und �berband diese Auslagen zusammen mit der Verfahrensgeb�hr von Fr. 500.-- dem Beschwerdegegner unter Vorbehalt eines R�ckerstattungsanspruchs in einem allf�lligen sp�teren Forderungsprozess.
Am 5. Juli 2004 gelangte der Beschwerdegegner an das Kantonsgericht Glarus mit dem Begehren, die Beschwerdef�hrerin sei zur Zahlung von Fr. 80'000.-- nebst 5 % Zins seit 1. Oktober 2002 zu verurteilen. In der Folge reduzierte er die Forderung auf Fr. 61'044.-- zuz�glich Zins.
Das Kantonsgericht Glarus hiess am 3. November 2005 die Klage teilweise im Umfang von Fr. 19'600.-- nebst 5 % Zins seit 1. Oktober 2002 gut und wies sie im Mehrbetrag ab, soweit sie nicht zur�ckgezogen worden war. Die Verfahrenskosten auferlegte das Kantonsgericht zu einem Drittel der Beschwerdef�hrerin und zu zwei Dritteln dem Beschwerdegegner. Die Beschwerdef�hrerin wurde ausserdem verpflichtet, dem Beschwerdegegner die Kosten des Verfahrens um vorsorgliche Beweisaufnahme mit Fr. 2'000.-- zu ersetzen.
Mit Urteil vom 14. M�rz 2007 �nderte das Obergericht des Kantons Glarus in teilweiser Gutheissung der Berufung des Beschwerdegegners Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Kantonsgerichts vom 3. November 2005 insoweit ab, dass die Beschwerdef�hrerin verpflichtet wurde, dem Beschwerdegegner Fr. 20'400.-- nebst 5 % Zins seit 1. Oktober 2002 auf Fr. 19'600.-- zu bezahlen (Ziffer 1). Im �brigen wurde die Berufung des Beschwerdegegners abgewiesen (Ziffer 2). Die Berufung der Beschwerdef�hrerin wurde vollumf�nglich abgewiesen (Ziffer 3). Das Obergericht bejahte die Aktivlegitimation des Beschwerdegegners mit Verweis auf die Begr�ndung des Kantonsgerichts, wonach die Anspr�che aus dem Versicherungsvertrag an die Leasinggesellschaft unter der Resolutivbedingung abgetreten worden sei, dass diese sie nicht selber geltend mache, was nicht geschehen sei. Das Obergericht kam sodann zum Schluss, es sei �berwiegend wahrscheinlich, dass eine unbekannte T�terschaft in der Nacht vom 24. auf den 25. August 2002 auf Sizilien einen Brandanschlag (Vandalenakt) auf das geleaste Fahrzeug BMW 575d ver�bt hatte, weshalb ein vom Beschwerdegegner bei der Beschwerdef�hrerin kaskoversichertes Schadensereignis vorliege. Als Entsch�digung sprach das Obergericht mit der ersten Instanz gesch�tzte Reparaturkosten in H�he von Fr. 19'600.-- f�r die als Teilschaden qualifizierte Besch�digung des Fahrzeugs zu; ausserdem verpflichtete es die Beschwerdef�hrerin zum Ersatz der Parteikosten f�r das Verfahren um vorsorgliche Beweisaufnahme in H�he von Fr. 800.--.
Mit Beschwerde vom 17. April 2007 - erg�nzt am 2. Mai 2007 - beantragt die Beschwerdef�hrerin, es sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Glarus vom 14. M�rz 2007 aufzuheben (Ziffer 1), es sei die Klage abzuweisen (Ziffer 2) und der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu gew�hren (Ziffer 3). Sie r�gt die Verletzung von Art. 164 ff. OR mit der Begr�ndung, die eingeklagte Forderung sei der Leasinggesellschaft abgetreten worden, weshalb die Aktivlegitimation des Beschwerdegegners zu Unrecht bejaht worden sei. Sie r�gt sodann als Verletzung von Art. 9 BV und als Verweigerung des rechtlichen Geh�rs, dass ihre Noveneingabe nicht beachtet worden sei. Schliesslich r�gt sie als Verletzung von Art. 8 ZGB, es sei der Begriff der Wahrscheinlichkeit verkannt worden, indem einzelne Fragw�rdigkeiten nicht ber�cksichtigt worden seien.
Mit Verf�gung vom 15. Mai 2007 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gew�hrt.
Der angefochtene Entscheid ist am 14. M�rz 2007 gef�llt worden und damit nach Inkrafttreten des BGG am 1. Januar 2007. Das neue Recht ist gem�ss Art. 132 BGG auf das vorliegende Verfahren anwendbar.
1.1 Streitgegenstand ist eine privatrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde in Zivilsachen ist gem�ss Art. 72 BGG das massgebende Rechtsmittel. Es handelt sich um eine verm�gensrechtliche Streitigkeit. Der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- gem�ss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ist gegeben. Denn da beide Parteien kantonale Berufung eingereicht hatten, war vor der Vorinstanz eine Forderung von Fr. 61'044.-- streitig (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Die Vorinstanz ist ein oberes kantonales Gericht (Art. 75 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist mit ihren Begehren vor der Vorinstanz unterlegen und damit formell zur Beschwerde legitimiert (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG). Da sie zur Bezahlung einer Geldsumme verurteilt worden ist, steht die materielle Beschwer nicht zur Diskussion (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG).
1.2 Der angefochtene Entscheid schliesst das Verfahren ab (Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerin wird danach zur Bezahlung einer Geldsumme an den Beschwerdegegner verurteilt, weshalb sich die Frage nicht stellt, ob der Entscheid vorsorgliche Massnahmen zum Gegenstand hat (Art. 98 BGG). Es handelt es sich um einen der materiellen Rechtskraft f�higen Entscheid, gegen den s�mtliche Beschwerdegr�nde im Sinne von Art. 95 f. BGG zul�ssig sind. Der angefochtene Entscheid wurde der Beschwerdef�hrerin am 20. M�rz 2007 zugestellt. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen ist unter Ber�cksichtigung des Fristenstillstands �ber Ostern eingehalten (Art. 100 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 44 und 46 Abs. 1 lit. a BGG). Auf die Beschwerde ist unter dem Vorbehalt einzutreten, dass zul�ssige R�gen erhoben und geh�rig begr�ndet werden.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt zun�chst, die Vorinstanz habe ihr das rechtliche Geh�r verweigert, indem sie ihre Noveneingabe vom 16. Juni 2006 unbeachtet gelassen habe. Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als die R�ge geh�rig begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 und 42 Abs. 2 BGG).
2.1 Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Dieses dient einerseits der Sachaufkl�rung und stellt anderseits ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Zu den aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Verfahrensanspr�chen geh�rt insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 497 E. 2.2 S. 504 f.; 127 I 54 E. 2b S. 56, je mit Verweisen). Ausserdem leitet das Bundesgericht in st�ndiger Rechtsprechung daraus die Pflicht der Beh�rden ab, ihre Entscheide zu begr�nden. Die Begr�ndung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betroffene Partei ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Sie muss nicht zu jedem Vorbringen Stellung nehmen, aber wenigstens kurz die �berlegungen nennen, von denen sich die entscheidende Beh�rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236 mit Verweisen). Das Bundesgericht pr�ft frei, ob die verfassungsrechtlichen Mindestgarantien des Bundes verletzt sind, w�hrend es die Anwendung allf�lliger weitergehender Normen des kantonalen Rechts nur unter dem Gesichtspunkt willk�rlicher Auslegung �berpr�ft (BGE 126 I 19 E. 2a S. 21 f., 15 E. 2a S. 16).
2.2 Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, inwiefern die Vorinstanz die bundesverfassungsrechtlichen Minimalgarantien verletzt haben k�nnte, indem sie eine Noveneingabe unbeachtet liess. Es entspricht allgemein anerkannten prozessualen Grunds�tzen, dass tats�chliche Behauptungen fristgerecht im Verfahren geltend zu machen sind und neue Vorbringen danach nur unter bestimmten, eingeschr�nkten Voraussetzungen zul�ssig sind. Diese Voraussetzungen werden vom massgebenden kantonalen Prozessrecht definiert, dessen Anwendung unter Vorbehalt der Verletzung von Grundrechten nicht ger�gt werden kann (Art. 95 BGG). Die Beschwerdef�hrerin erw�hnt zwar, dass sie ein Novenrecht gem�ss Art. 87 und Art. 299 der massgebenden Zivilprozessordnung des Kantons Glarus geltend gemacht habe. Inwiefern sie jedoch im kantonalen Verfahren dargelegt h�tte, dass die Voraussetzungen dieser Bestimmungen vorlagen und inwiefern die Vorinstanz Art. 87 und Art. 299 ZPO GL willk�rlich angewendet haben k�nnte, ist der Beschwerde nicht ansatzweise zu entnehmen. Die Anforderungen an die Begr�ndung einer Verletzung von Grundrechten sind nicht erf�llt. Auf die R�ge ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe mit der Bejahung der Aktivlegitimation des Beschwerdegegners Art. 164 ff. OR verletzt, denn dieser habe in Ziffer 6.3 der Leasingvertrags-Bedingungen die eingeklagte Forderung bedingungslos an die Leasinggesellschaft abgetreten.
"Der Leasingnehmer verpflichtet sich, auf seine Rechnung eine Vollkaskoversicherung abzuschliessen und den Versicherungsschutz w�hrend der gesamten Vertragsdauer aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig zediert er hiermit die Anspr�che gegen die Versicherung an die Y.B.________ [d.h. die Leasinggeberin]. Y.B.________ ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, gegen entsprechende Entsch�digung durch den Leasingnehmer, die zedierten Anspr�che bei der Versicherung direkt geltend zu machen und insbesondere Entsch�digungsvereinbarungen in eigenem Namen zu unterzeichnen."
3.2 Die Abtretung von Forderungen ist ein Verf�gungsgesch�ft, kraft dessen der Zessionar anstelle des Zedenten Gl�ubiger wird. Die �bertragung der Forderung kann der Erf�llung dienen, sie kann aber auch zum Zweck der Sicherung oder treuh�nderisch zum Inkasso erfolgen (BGE 118 II 142 E. 1b S. 145). Die fiduziarische Abtretung ist g�ltig mit der Folge, dass allein der Zessionar zur Durchsetzung der abgetretenen Forderung legitimiert ist (BGE 130 III 417 E. 3.4 S. 426 f. mit Verweisen). Abgetreten werden k�nnen - insbesondere zum Zwecke der Sicherung - auch k�nftige Forderungen unter der Voraussetzung, dass sie hinreichend bestimmbar sind (BGE 113 II 163 E. 2a S. 165). Die Zession der Anspr�che aus der Vollkasko-Versicherung, zu deren Abschluss sich der Beschwerdegegner gegen�ber der - am vorliegenden Verfahren nicht beteiligten - Leasinggeberin verpflichtet hat, dient offensichtlich der Sicherung allf�lliger Schadenersatzforderungen der Leasinggeberin bei Besch�digung des Leasingfahrzeugs. Die Zession ist insofern hinreichend bestimmt. Das Erfordernis der Bestimmtheit, dem die Schriftform dient (Art. 165 Abs. 1 OR), bezieht sich jedoch auch auf die Person des Gl�ubigers der Forderung. Es muss f�r die Gl�ubiger des Zedenten und des Erwerbers ebenso wie f�r den Schuldner der zedierten Forderung feststehen, wem diese in einem bestimmten Zeitpunkt zusteht (BGE 122 III 361 E. 4c S. 367 mit Verweisen). Nach Art. 6.3 Satz 2 der Leasing-Vertragsbedingungen zediert der Beschwerdegegner die Anspr�che gegen die Beschwerdef�hrerin, was bedeutet, dass der Leasinggesellschaft die abgetretene Forderung zusteht. In Satz 3 dieser Vertragsklausel wird jedoch die Leasinggesellschaft als berechtigt, nicht aber als verpflichtet erkl�rt, die Forderung auf Rechnung des Leasingnehmers geltend zu machen und Entsch�digungsvereinbarungen in eigenem Namen zu unterzeichnen, was mit der vorbehaltlosen Abtretung aus Satz 2 in einem gewissen Widerspruch steht.
3.3 Die Vorinstanz hat mit dem erstinstanzlichen Gericht die Abtretung als aufl�send bedingt qualifiziert und angenommen, sie falle dahin, wenn die Leasinggeberin die abgetretenen Versicherungsanspr�che nicht selbst geltend mache, was hier nach den eingereichten Unterlagen zutreffe. Die Vorinstanz hat diese Auslegung durch das Verhalten der Parteien in fr�heren Schadenf�llen best�tigt gesehen, wo jeweils der Beschwerdegegner selbst die Versicherungsanspr�che geltend gemacht hatte. Soweit sie damit die Vereinbarung zwischen den Beteiligten nach dem tats�chlichen Willen der Vertragspartner (d.h. dem Beschwerdegegner und der nicht am Verfahren beteiligten Leasinggeberin) ausgelegt haben sollte, ist die Interpretation mangels geh�rig begr�ndeter R�ge nicht zu �berpr�fen (Art. 105 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 131 III 606 E. 4.1 S. 611 mit Verweisen). Soweit die Auslegung nach dem Vertrauensprinzip erfolgt sein sollte, ist sie jedenfalls nicht zu beanstanden. Die - unbedingte - Abtretung der Forderung verschafft dem Zessionar s�mtliche Rechte, die dem Gl�ubiger zustehen. Wenn daher in der Abtretungserkl�rung selbst erw�hnt wird, dass die Zessionarin auch auf die Einforderung der Forderung verzichten k�nne und dass sie zur Unterzeichnung von Entsch�digungsvereinbarungen erm�chtigt sei, so ist der Sinn einer solchen Abrede im Rahmen einer unbedingten Abtretung unverst�ndlich. Sie kann nur dadurch erkl�rt werden, dass die Parteien den Sicherungszweck der Abtretung in die Verf�gung selbst aufnehmen wollten. Diese Auslegung wird durch die Abrede best�tigt, dass die Durchsetzung der Forderung auf Rechnung des Zedenten erfolgen solle. Wenn die Parteien den Zweck der Sicherung in dem Sinne in die Zession aufnahmen, dass sie die Leasinggeberin ausdr�cklich als berechtigt, aber nicht verpflichtet erkl�rten, so kann diese Abrede nach Treu und Glauben nur so verstanden werden, dass die Zession f�r den Fall - aber auch nur f�r den Fall - gelten sollte, dass die Leasinggeberin die Abtretung f�r diesen Zweck beanspruchen w�rde. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Abtretung in Satz 2 von Ziffer 6.3 der Leasingvertrags-Bedingungen gem�ss Satz 3 dahinfallen sollte, wenn die Leasingnehmerin von ihrer Berechtigung tats�chlich keinen Gebrauch machen und die Forderung (auf Kosten des Beschwerdegegners) gegen die Beschwerdef�hrerin nicht durchsetzen w�rde.
3.4 Was die Beschwerdef�hrerin dagegen einwendet, �berzeugt nicht. Wenn sie die Ansicht vertritt, die Leasinggeberin habe sich mit der Zession - die die Beschwerdef�hrerin als unbedingt versteht - bloss die M�glichkeit verschaffen wollen, die "Erledigung eines Schadens" an sich zu ziehen, wenn sie ihr Kreditrisiko in Gefahr sehe, w�hrend ihr der Anspruch auf die Versicherungsleistung in jedem Fall zustehe, verkennt sie, dass die materielle Zust�ndigkeit an der Forderung nicht von der Klagebefugnis getrennt werden kann. Nach schweizerischem Recht geht mit der Zession die Forderung als solche und damit immer auch die Klagebefugnis auf den Zessionar �ber (BGE 130 III 417 E. 3.4 S. 426; 78 II 265 E. 3a S. 274). Dass sich im �brigen die Leasinggesellschaft - wie die Beschwerdef�hrerin meint - ohne weiteres direkt an den Beschwerdegegner sollte halten k�nnen, ohne dass dieser seinerseits die M�glichkeit h�tte, Leistungen aus dem von ihm abgeschlossenen Versicherungsvertrag geltend zu machen, kann nicht als vern�nftige Vereinbarung redlicher Parteien gelten. Es w�re jedoch die Folge einer unbedingten Zession, wenn die berechtigte Zessionarin die Forderung nicht eintreibt, der Zedent aber nicht mehr Gl�ubiger ist. Denn es ist nicht festgestellt, dass sich die Leasinggeberin f�r den Fall zur R�ckzession verpflichtet h�tte, dass sie auf ihre Berechtigung verzichten und stattdessen vom Beschwerdegegner Ersatz beanspruchen und erhalten sollte. Die Zession, wie sie die Parteien des Leasingvertrages in Ziffer 6.3 ihres Vertrages vereinbart haben, kann bei objektiver Betrachtung nur im Sinne der Vorinstanz als - aufl�send - bedingt verstanden werden.
3.5 Die Parteien stellen zu Recht nicht in Frage, dass eine bedingte Zession g�ltig ist. Das Bundesgericht hat in einem �lteren Urteil die bedingte Zession f�r zul�ssig erkl�rt (BGE 84 II 355 E. 1 S. 363 f., best�tigt in einem Urteil vom 10. Februar 1982, publ. in SJ 1982, S. 513 E. 2 S. 517 f.). Ein Teil der Lehre h�lt zwar dagegen, Verf�gungen seien bedingungsfeindlich oder jedenfalls nicht ohne weiteres bedingungsfreundlich, so dass sich die Bedingung bei einer Zession nur auf das Verpflichtungsgesch�ft beziehen k�nne oder von Fall zu Fall �ber die G�ltigkeit des bedingten Rechtsgesch�fts entschieden werden m�sse (Pierre Engel, Trait� des obligations en droit suisse, 2. Aufl. 1997, S. 853 f.; Eugen Bucher, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 2. Aufl. 1988, S. 509). Die Mehrheit der Autoren bef�rwortet jedoch die Zul�ssigkeit der bedingten Zession (Felix R. Ehrat, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2003, N. 4 der Vorbem. zu Art. 151 - 157 OR; Pascal Pichonnaz, Commentaire Romand, N. 14 zu Art. 151 OR; von Tuhr/Escher, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, Bd. II, 3. Aufl. 1974, S. 261; Gauch/Schluep/Rey, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Band II, 8. Aufl. 2003, Rz. 4210; Ingeborg Schwenzer, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 4. Aufl. 2006, Rz. 11.09; Hansj�rg Peter, Das bedingte Gesch�ft, Z�rich 1994, S. 202 ff.; Daniel Staehelin, Bedingte Verf�gungen, Z�rich 1993, S. 25, 47). Es besteht daher kein Grund, die bedingte Zession als ung�ltig zu erkl�ren, sofern jedenfalls hinreichend klar ist, wem die abgetretene Forderung im Zeitpunkt der Geltendmachung zusteht (vgl. Hans Peter Walter, Die Sicherungszession im schweizerischen Recht, in Wiegand [Hrsg.], Mobiliarsicherheiten, Bern 1998, S. 57 f.).
3.6 Die Parteien des Leasingvertrages haben die Zession von der Bedingung abh�ngig gemacht, dass die Leasinggeberin davon Gebrauch mache. Ziffer 6.3 der Leasingvertrags-Bedingungen l�sst sich allerdings nicht entnehmen, welches Verhalten der Leasinggeberin als Verzicht auf die Geltendmachung der Versicherungsanspr�che gelten solle. Die Parteien haben damit die Potestativbedingung nicht definiert. Mangels ausdr�cklich vereinbarter Tatsachen, aus denen der Eintritt der - aufl�senden - Bedingung zu erschliessen bzw. umgekehrt der Eintritt der Resolutivbedingung auszuschliessen ist, kann nicht ohne weiteres angenommen werden, dass f�r die Gl�ubiger des Zedenten und des Erwerbers ebenso wie f�r den Schuldner der zedierten Forderung feststeht, wem diese in einem bestimmten Zeitpunkt zusteht. Es erscheint daher fraglich, ob die Zession hinreichend bestimmt ist. Immerhin ist davon auszugehen, dass der Zedent als Versicherungsnehmer die Obliegenheiten gegen�ber der Versicherungsgesellschaft unbesehen der Aktivlegitimation an der Versicherungsleistung soweit wahrnehmen kann, dass die Forderung gegen die Versicherung im Falle der Beanspruchung der Zession durch die Leasinggesellschaft durchgesetzt werden kann. Es d�rfte daher regelm�ssig gen�gen, dass sp�testens im Zeitpunkt der Einleitung eines formellen Verfahrens zur Durchsetzung der Versicherungsforderung feststeht, ob die Bedingung eingetreten oder entfallen ist. Ob die bedingte Zession im Leasingvertrag den Anforderungen an die Bestimmtheit gen�gt, kann jedoch offen bleiben, da die Vorinstanz jedenfalls den Eintritt der Bedingung zutreffend bejaht hat.
3.7 Die Vorinstanz hat die (aufl�sende) Bedingung gem�ss Ziffer 6.3 des Leasingvertrages dadurch als eingetreten erachtet, dass die Leasinggesellschaft vom Beschwerdegegner mit Schreiben vom 5. Mai 2004 die Bezahlung von Fr. 21'140.-- verlangte. Dass die Leasinggesellschaft mit der Einforderung ihres Schadenersatzanspruchs gegen�ber dem Beschwerdegegner sinngem�ss den Verzicht auf die Geltendmachung der Forderung gegen�ber der Beschwerdef�hrerin erkl�rt hat, und damit die Resolutivbedingung eingetreten ist, liegt nahe. Insbesondere kann der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, dass die Leasinggesellschaft den Verzicht auf die Eintreibung der Versicherungsforderung ihr gegen�ber h�tte erkl�ren m�ssen. Denn es ist im angefochtenen Urteil nicht festgestellt, dass die Zession der Beschwerdef�hrerin vor der Geltendmachung der hier umstrittenen Versicherungsleistung notifiziert worden w�re. Die entsprechende Behauptung der Beschwerdef�hrerin ist neu und daher nicht zu h�ren (Art. 99 BGG). Wie es sich nach Notifikation der Zession verhalten w�rde, braucht daher nicht gepr�ft zu werden. Die Vorinstanz hat die Aktivlegitimation des Beschwerdegegners an der hier umstrittenen Forderung zutreffend bejaht.
Als Verletzung von Art. 8 ZGB r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe den Begriff der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit verkannt, indem sie es unterlassen habe, die Sachdarstellung des Beschwerdegegners gesamthaft zu gewichten.
4.1 Wer gegen�ber dem Versicherer einen Anspruch erhebt, ist f�r den Eintritt des Versicherungsfalles behauptungs- und beweispflichtig, wobei er insoweit eine Beweiserleichterung geniesst, als er den Eintritt des Versicherungsfalles als �berwiegend wahrscheinlich zu belegen vermag (BGE 130 III 321 E. 3.5 S. 327). �berwiegend wahrscheinlich ist eine Tatsache, wenn zwar die M�glichkeit besteht, dass es sich auch anders h�tte verhalten k�nnen, diese M�glichkeit jedoch weder eine massgebende Rolle spielt noch vern�nftigerweise in Betracht f�llt. Dem Versicherer steht ein - aus Art. 8 ZGB abgeleitetes - Recht auf Gegenbeweis zu. Gelingt ihm der Beweis von Umst�nden, die den Hauptbeweis ersch�ttern, so d�rfen die vom Anspruchsberechtigten behaupteten Tatsachen nicht als �berwiegend wahrscheinlich gemacht anerkannt werden und der Hauptbeweis ist gescheitert (BGE 130 III 321 E. 3.3 und 3.4 S. 325 f.). Ein sogenanntes "variables Beweismass" hat dagegen ausser Betracht zu bleiben, wonach an den Beweis einer Tatsache umso h�here Anforderungen zu stellen sind, je weniger wahrscheinlich die Behauptung erscheint. Diese �berlegung geh�rt in den Bereich der Beweisw�rdigung (BGE 130 III 321 E. 3.3 S. 325 f. mit Verweisen).
4.2 Die Vorinstanz ist von diesen Grunds�tzen ausgegangen und hat damit der Entscheidung ein zutreffendes Beweismass und insbesondere ein zutreffendes Verst�ndnis der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zugrunde gelegt. In W�rdigung der Beweise und der von der Beschwerdef�hrerin vorgebrachten Umst�nde, mit denen diese den Hauptbeweis zu ersch�ttern suchte, gelangte die Vorinstanz zum Schluss, es erscheine �berwiegend wahrscheinlich, dass eine unbekannte T�terschaft in der Nacht vom 24. auf den 25. August 2002 in Misterbianco auf Sizilien einen Brandanschlag bzw. einen Vandalenakt auf das vom Beschwerdegegner geleaste Fahrzeug BMW 525d ver�bt hat. Die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin beschr�nken sich auf eine abweichende Beweisw�rdigung bzw. auf die Wiederholung ihres Standpunktes. Sie kritisiert damit die Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz, was im vorliegenden Verfahren unter Vorbehalt der in Art. 105 Abs. 2 BGG erw�hnten M�ngel unzul�ssig ist. Denn die Vorinstanz hat weder den Begriff der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit verkannt noch ist sie bei der W�rdigung der Beweise methodisch falsch vorgegangen, wie die Beschwerdef�hrerin behauptet. Sie hat vielmehr die (bewiesenen) Tatsachenelemente im Einzelnen und gesamthaft anders gewichtet und gew�rdigt, als dies die Beschwerdef�hrerin gew�nscht hatte. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB liegt nicht vor.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'000.-- ist diesem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese hat dem Beschwerdegegner, der durch einen Anwalt eine Antwort eingereicht hat, dessen Parteikosten f�r das vorliegende Verfahren zu ersetzen (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 164
 Art. 9
 Art. 8
 Art. 132
 Art. 72
 Art. 74
 Art. 95
 Art. 44
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 87
 Art. 299
 Art. 87
 Art. 299
 Art. 164
 Art. 6
 BGE 
 Art. 151
 Art. 151
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 105
 Art. 8