Source: https://bundestag.github.io/gesetze/c/chemindmeistprv_2004/
Timestamp: 2019-10-18 09:32:20+00:00

Document:
Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie (ChemIndMeistPrV 2004)
BGBl I: 2004, 2337
Art. 2 V v. 23.7.2010 I 1010
a) Erstellen von Mengenströmen und Energiebilanzen,
b) Beurteilen von Aufbau, Funktionsprinzip und Einsatzmöglichkeiten von Apparaten, Maschinen und technischen Hilfseinrichtungen sowie deren sachgerechter Verwendung,
c) Auswählen der Maschinen und Anlagebauteile unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen Roh-, Hilfs-, Betriebs- und Werkstoffen,
d) Mitwirken bei der Auswahl von Maschinen, Apparaten, technischen Hilfseinrichtungen, Energien und Stoffen unter Beachtung von technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten,
e) Organisieren und Veranlassen von Maßnahmen zur Behebung von Störungen,
f) Veranlassen der vorbeugenden Instandhaltung sowie Organisieren, Überwachen und Koordinieren von Maßnahmen der Instandhaltung,
g) Koordinieren und Optimieren des Anfahrens, Betreibens und Abfahrens von Anlagen.
a) Auswählen produktionstechnischer Einrichtungen und Verfahren unter Beachtung verschiedener Reaktionstypen,
b) Bewerten und Beurteilen von Stoffen und Stoffgemischen hinsichtlich ihrer Eigenschaften und ihres Gefährdungspotentials,
c) Erfassen und Berechnen von Stoff- und Energiebilanzen,
d) Einleiten von Maßnahmen zur rationellen Nutzung von Energie und Ressourcen sowie Führen von Energie- und Stoffströmen,
e) Führen von chemischen Reaktionen und Auswählen geeigneter Methoden zur Prozesskontrolle,
f) Beurteilen der Auswirkungen von Prozessen auf die Umwelt und Sicherstellen von Umweltschutzmaßnahmen; Auswählen und Einsetzen geeigneter Verfahren.
Im Qualifikationsschwerpunkt "Prozessleittechnik" soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, unter Berücksichtigung naturwissenschaftlich- technischer und mathematischer Gesetzmäßigkeiten mit Hilfe von mess-, steuerungs- und regelungstechnischen Einrichtungen Prozesse bewerten und optimieren zu können. In diesem Rahmen können folgende Qualifikationsinhalte geprüft werden:
a) Bewerten und Optimieren des Einsatzes von Messeinrichtungen,
b) Einsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen zur Prozessoptimierung,
c) Veranlassen und Organisieren von Maßnahmen zur Behebung von Störungen,
d) Sicherstellen der Einhaltung von Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes,
e) Darstellen von Steuerungs- und Regelungsprozessen.
a) Ermitteln des qualitativen und quantitativen Personalbedarfs,
b) Auswählen und Einsetzen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen,
c) Führen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen,
d) Beurteilen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nach vorgegebenen Beurteilungssystemen,
e) Durchführen von Mitarbeitergesprächen und Festlegen von Zielvereinbarungen,
f) Anfertigen von Stellenbeschreibungen,
g) Ergreifen von Maßnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
a) Erkennen und Beurteilen von Zusammenhängen des betrieblichen Rechnungswesens, insbesondere Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträger- und Prozesskostenrechnung,
b) Anwenden von Kalkulationsverfahren,
c) Ermitteln von Zielgrößen, insbesondere Betriebsergebnis, Deckungsbeitrag und Kennzahlen,
d) Durchführen von Kostenkontrollen,
e) Einleiten von Maßnahmen zur Kostenbeeinflussung.
a) Überprüfen und Gewährleisten der Arbeits- und Anlagensicherheit sowie des Gesundheits- und Umweltschutzes,
b) Erkennen von Schwachstellen im Bereich Arbeits- und Anlagensicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Einleiten vorbeugender Maßnahmen,
c) Fördern des verantwortlichen Handelns von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Betrieb,
d) Planen und Durchführen von Unterweisungen zur Arbeits- und Anlagensicherheit sowie zum Gesundheits- und Umweltschutz,
e) Gewährleisten des Informationsaustausches über sicherheits- und umweltrelevante Vorgänge.
a) Umsetzen von Kundenforderungen in Qualitätsziele und Qualitätsvorgaben,
b) Berücksichtigen rechtlicher und betrieblicher Vorgaben und Qualitätsnormen sowie deren Einhaltung im eigenen Verantwortungsbereich sicherstellen,
c) Beschreiben betrieblicher Prozesse und Vorbereiten von Audits und Zertifizierungen,
d) Nutzen von Instrumenten des Qualitätsmanagements zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung und Prozessoptimierung.
a) Einsetzen von Planungs- und Steuerungssystemen zur Produktions-, Mengen-, Kapazitäts- und Terminplanung,
b) Vermitteln von Informationen und Anweisungen der Betriebsleitung,
c) Durchführen von Unterweisungen und Qualifizierungsmaßnahmen,
d) Kommunizieren mit Kunden,
e) Schaffen und Sicherstellen von Rahmenbedingungen für eine effiziente Kommunikation in der Gruppe.
a) Planen von Synthesen,
b) Beurteilen der Abläufe von elektrochemischen Reaktionen und Mechanismen organischer Reaktionen,
c) Beurteilen von Möglichkeiten zur Beeinflussung von chemischen Reaktionen,
d) Beschreiben der Abläufe bei homogener und heterogener Katalyse.
a) Mitwirken bei der Auswahl von Steuerungs-, Regelungs- und Prozessleitsystemen,
b) Sicherstellen der Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Verfahrenstechnik und Prozessleittechnik unter Beachtung der Hierarchieebenen des Systems,
c) Optimieren von Steuerungs-, Regelungs- und Prozessleitsystemen.
a) Umsetzen vom Labor- in den Produktionsmaßstab (Scale up) und Entwickeln von Lösungsvorschlägen bei Problemen,
b) Bewerten der Substitution von Roh-, Hilfs-, Betriebs- und Werkstoffen,
c) Auswählen von geeigneten Verfahrensvorschlägen zum Führen von technologischen Prozessen sowie zur Produktaufarbeitung und -modifikation.
a) Darstellen betriebswirtschaftlicher Abläufe anhand von Geschäftsprozessen und Wertschöpfungsketten sowie Entwickeln von Optimierungsvorschlägen,
b) Nutzen betriebswirtschaftlicher Kennzahlen als Informations- und Steuerungsinstrument, insbesondere unter Beachtung von produktionswirtschaftlichen, personalwirtschaftlichen und logistischen Aspekten,
c) Ergreifen von Maßnahmen zur Kosten- und Leistungsbeeinflussung.
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 2344; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote) M u s t e r ...................................................................... ......... (Bezeichnung der zuständigen Stelle) Zeugnis über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie Herr/Frau ..................................................................... geboren am ............................ in .................................... hat am ................................ die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie gemäß der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie vom 15. September 2004 (BGBl. I S. 2337), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 23. Juli 2010 (BGBl. I S. 1010) geändert worden ist, bestanden. Datum ................................... Unterschrift ............................ (Siegel der zuständigen Stelle)
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 2345 - 2346; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote) M u s t e r ...................................................................... ......... (Bezeichnung der zuständigen Stelle) Zeugnis über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie Herr/Frau ..................................................................... geboren am .......................... in ...................................... hat am .............................. die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie gemäß der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Chemie vom 15. September 2004 (BGBl. I S. 2337), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 23. Juli 2010 (BGBl. I S. 1010) geändert worden ist, mit folgenden Ergebnissen 1) bestanden: Note I. Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen ............ Prüfungsbereiche: Punkte Rechtsbewusstes Handeln ............ Betriebswirtschaftliches Handeln ............ Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung ............ Zusammenarbeit im Betrieb ............ (Im Fall des § 6: „Der Prüfungsteilnehmer/Die Prüfungsteilnehmerin wurde nach § 6 im Hinblick auf die am .......... in .......... vor .......... abgelegte Prüfung vom Prüfungsbestandteil .......... freigestellt.“) Note 2) II. Handlungsspezifische Qualifikationen ............ Punkte 1. Situationsaufgabe I im Handlungsbereich Chemische Produktion ............ 2. Situationsaufgabe II im Handlungsbereich Organisation, Führung und Kommunikation ............ 3. Schriftliche Ausarbeitung im Handlungsbereich Spezialisierungsgebiete mit dem Wahlqualifikationsschwerpunkt ............ (Im Fall des § 6: „Der Prüfungsteilnehmer/Die Prüfungsteilnehmerin wurde nach § 6 im Hinblick auf die am .......... in .......... vor .......... abgelegte Prüfung vom Prüfungsbestandteil .......... freigestellt.“) III. Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen Der Prüfungsteilnehmer/Die Prüfungsteilnehmerin hat gemäß § 2 Abs. 2 den Nachweis über den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse durch die Prüfung am ............................... in .............................................. vor ........................................... erbracht. Datum .............................. Unterschrift ....................... (Siegel der zuständigen Stelle) -----
1) Den Bewertungen liegt folgender Punkteschlüssel zugrunde: .................
2) Bei der Ermittlung der Note sind die Punktebewertungen für die Situationsaufgaben I und II sowie die schriftliche Ausarbeitung im Verhältnis 45 zu 45 zu 10 gewichtet worden.

References: Art. 2
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 2