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Timestamp: 2013-06-20 02:51:38+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1981, 2184
Rechtsprechung BGH, 02.06.1981 - VI ZR 28/80 Volltextver�ffentlichungen (2)
Zur sittenwidrigen Mitwirkung der �ffentlichen Hand am Vertragsbruch
NJW 1981, 2184
ZIP 1981, 872
MDR 1982, 46
Wird zitiert von ... (22) LAG Schleswig-Holstein, 21.04.2010 - 6 Sa 35/09 Schadensersatzanspr�che, Vertragsbruch, Beteiligung, Sch�digung, …Zu ber�cksichtigen ist ferner, dass es den Teilnehmern im Rechtsverkehr grunds�tzlich nicht verwehrt ist, von den M�glichkeiten, die ihnen die Rechtsordnung bietet, Gebrauch zu machen (BGH 02.06.1981 � VI ZR 28/80 � NJW 1981, 2184).Die Beteiligung eines Dritten an dem vertragswidrigen Verhalten des Schuldners stellt eine sittenwidrige Sch�digung des Gl�ubigers dar, wenn weitere Umst�nde das Handeln des Dritten als mit einer loyalen Rechtsgesinnung schlechthin unvereinbar erscheinen lassen (BGH 02.06.1981 � VI ZR 28/80 � NJW 1981, 2184; 19.10.1993 � IX ZR 184/92 � NJW 1994, 128).Bei der Pr�fung der genannten Kriterien darf die Schwelle der Sittenwidrigkeit andererseits aber nicht zu niedrig gesetzt werden, damit das Prinzip ,,pacta sunt servanda" nicht vorschnell gegen Dritte gekehrt wird (BGH 02.06.1981 � VI ZR 28/80 � NJW 1981, 2184).Eine Haftung Dritter f�r Mitwirkungshandlungen bei Vertragsbr�chen kann zwar die hier begehrte Rechtsfolge herbeif�hren (BGH 02.06.1981 � VI ZR 28/80 �; Schl.-Holst. OLG 22.04.2004 � 5 U 156/02 �), jedoch bedarf es in allen diesen unter den Begriff des ,,kollusiven Zusammenwirkens" gefassten Fallgruppen des Hinzutretens weiterer Umst�nde zu der blo- �en objektiven Mitwirkung bei einer Vertragsverletzung.
BGH, 14.07.2008 - II ZR 204/07 Gesellschaftsrecht - Ausnutzen eines fremden VertragsbruchsDas kann bei kollusivem Zusammenwirken mit dem Vertragsschuldner gerade zur Vereitelung der Rechte des betroffenen Vertragsgl�ubigers anzunehmen sein oder bei einer Anwendung verwerflicher Mittel zur Umstimmung des Vertragsschuldners oder bei einem Missverh�ltnis von Zweck und Mittel, das in der besondere Situation, in der das Vorgehen des Dritten den Vertragsgl�ubiger trifft, mit Grundbed�rfnissen loyaler Rechtsgesinnung unvereinbar ist (BGH, Urt. v. 2. Juni 1981 - VI ZR 28/80, ZIP 1981, 872, 873 m.w.Nachw.).
OLG N�rnberg, 27.04.2007 - 5 U 846/06 Immobilien - Sittenversto� bei Grundst�ckskaufSolche besonderen Umst�nde hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der der Senat folgt, in der Verleitung des Schuldner zum Vertragsbruch durch den Dritten, in dem Bruch besonderer Treuepflichten des Vertragsschuldners gegen�ber dem Vertragsgl�ubiger und in einem planm��igen Zusammenwirken des Dritten mit dem Vertragsbr�chigen erblickt (BGH NJW 1954, 1925/1926; NJW 1981, 2184 ff.; BGHZ 12, 308;… M�nchKomm/Wagner, a. a. O., Rdnr. 47),.Es kann auch nicht festgestellt werden, dass die Kl�gerin Frau R zum Bruch ihres mit dem Beklagten bestehenden vorvertraglichen Schuldverh�ltnisses verleitete, indem sie diese etwa von denkbaren Schadensersatzanspr�chen des Beklagten freistellte (BGH NJW 1981, 2184 f.).Nur wenn das Gesamtbild des Vorgangs signifikant den Grundanschauungen loyalen Umgangs unter Rechtsgenossen widerspricht, kann des Verhalten des Dritten, hier der Kl�gerin, als von den guten Sitten verboten und deshalb rechtswidrig angesehen werden (BGH NJW 1981, 2184 f).
BGH, 19.10.1993 - XI ZR 184/92 Mitwirkung an der Verletzung vertraglicher Pflichten Dritter nicht ohne weiteres …Auch die Sittenordnung verpflichtet einen au�enstehenden Dritten nicht dazu, im Konfliktsfall die eigenen Interessen denen der Vertragspartner unterzuordnen (BGH, Urteil vom 2. Juni 1981 - VI ZR 28/80, NJW 1981, 2184, 2185 m.w.Nachw.).Eine solche R�cksichtslosigkeit kann vor allem in dem kollusiven Zusammenwirken mit dem Vertragsschuldner gerade zur Vereitelung der Anspr�che des betroffenen Vertragsgl�ubigers liegen (BGH, Urteil vom 2. Juni 1981 aaO m.w.Nachw.).
GemSOGB, 10.04.1986 - GmS-OGB 1/85 Rechtsweg f�r Streitigkeiten zwischen Tr�gern der gesetzlichen …Daneben mu� sie auch im fiskalischen Bereich gewisse Bindungen und Schranken beachten, die f�r Privatpersonen nicht in entsprechender Weise gelten (vgl. BGHZ 52, 325, 328; BGH, NJW 1967, 1911; BGH, NJW 1977, 628, 629; 1981, 2184, 2186; BVerwG, MDR 1973, 525).
BGH, 19.09.1995 - VI ZR 377/94 Anspr�che eines in Westberlin ans�ssigen Eigent�mers nach �bertragung auf den …Eine derartige sittenwidrige Mitwirkung am Vertragsbruch kann in den Zielen des Vorgehens zum Ausdruck kommen, etwa bei kollusivem Zusammenwirken mit dem Vertragsschuldner gerade zwecks Vereitelung der Anspr�che des Gl�ubigers; sie kann sich auch in der Anwendung verwerflicher Mittel, etwa Verleitung des Vertragsschuldners zum Vertragsbruch durch Versprechen der Freistellung von Schadensersatzanspr�chen etc., zeigen (vgl. im einzelnen Senatsurteil vom 2. Juni 1981 - VI ZR 28/80 - WM 1981, 905, 906 m.w.N.; BGH, Urteile vom 1. April 1992 - IV ZR 332/90 - WM 1992, 1196, 1197 f. und vom 19. Oktober 1993 - XI ZR 184/92 - WM 1993, 2205, 2206 f.).
OLG Schleswig, 22.04.2004 - 5 U 156/02 Immobilien - Sittenwidrige Sch�digung: Schadensersatzpflicht des ZweiterwerbersWohl hat die Rechtsprechung bisher das blo�e wissentliche Ausnutzen des Vertragsbruchs eines anderen noch nicht isoliert als Fall des � 826 BGB angesehen (st. Rspr., vgl. RGZ 78, 14, 18; 103, 419, 421; BGHZ 12, 308, 318; BGH NJW 1981, 2184, 2185; NJW-RR 1999, 1186), sondern nur dann, wenn zus�tzliche Umst�nde hinzutraten, etwa die Verletzung einer gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht durch den vertragsbrechenden Teil (BGHZ 12, 308 ff.), die Herbeif�hrung des Vertragsbruchs durch T�uschung oder Drohung (vgl. BGH WM 1970, 245, 246), die Herbeif�hrung des Vertragsbruchs durch Versprechen einer �berh�hten Gegenleistung (BGH NJW-RR 1999, 1186, 1187) oder durch Freistellung von Schadensersatzanspr�chen (BGH NJW 1981, 2184, 2186) oder die Planhaftigkeit des Zusammenwirkens des Dritten mit dem vertragsbrechenden Teil (BGH MDR 192, 854; ebenso bereits RGZ 62, 137, 139; 90, 351, 355).Verh�lt es sich derart, nahm der Zeuge Dr. H. sch�digende Folgen f�r die Beklagten aber nicht mehr nur als "bedauerliche Folge seiner Intervention in Kauf", was f�r sich das Sittenwidrigkeitsurteil noch nicht ohne weiteres begr�nden mag (BGH NJW 1981, 2184, 2186).
LAG Schleswig-Holstein, 10.09.2008 - 6 SaGa 6/08 Sittenwidrige Sch�digung durch Beteiligung am VertragsbruchZu ber�cksichtigen ist ferner, dass es den Teilnehmern am Rechtsverkehr grunds�tzlich nicht verwehrt ist, von den M�glichkeiten, die ihnen die Rechtsordnung bietet, Gebrauch zu machen (vgl. BGH 02.06.1981 - VI ZR 28/80, NJW 1981, 2184).Bei der Pr�fung dieser Kriterien darf die Schwelle der Sittenwidrigkeit nicht zu niedrig gesetzt werden, damit das Prinzip "pacta sunt servanda" nicht vorschnell gegen Dritte gekehrt wird (BGH 02.06.1981 a. a. O.;… M�nch-KommBGB/Wagner 4. Aufl. � 826 Rn 48).
BGH, 11.05.1989 - I ZR 91/87 "Kommunaler Bestattungswirtschaftsbetrieb III"; Wettbewerbswidrigkeit der …Wiederholt hat der Bundesgerichtshof in diesem Zusammenhang ausgesprochen, da� sich die �ffentliche Hand auch bei ihrem privatrechtlichen Handeln daran orientieren mu�, da� es eine �ffentliche Aufgabe ist, die sie erf�llt, und da� es ihr deshalb nicht ohne weiteres gestattet ist, ihre Interessen im Wirtschaftsleben mit denselben Mitteln und Praktiken zu verfolgen, die bei einer Privatperson noch hingenommen werden k�nnen (…BGH, Urt. v. 14.12.1976 - VI ZR 251/73, NJW 1977, 628, 630 - Willk�rverbot; Urt. v.2.6.1981 - VI ZR 28/80, NJW 1981, 2184, 2186 Gebot der objektiven und neutralen Wahrnehmung �ffentlicher Aufgaben; vgl. auch BGHZ 19, 299, 303 - Staatliche Kurverwaltung/Bad Ems …und Urt. v. 26.4.1974 - I ZR 8/73, GRUR 1974, 733, 734 - Kfz-Schilderverkauf: zum Grundsatz der Verh�ltnism��igkeit).
OLG M�nchen, 15.01.1999 - 23 U 6670/98 Zwar hat der BGH wiederholt festgestellt, da� allein die Mitwirkung an einem Vertragsbruch durch Dritte nicht sittenwidrig ist, sondern nur dann, wenn dar�berhinaus dem Dritten ein der Rechtsordnung zuwiderlaufendes Verhalten vorgeworfen werden kann, wie beispielsweise ein kollusives Zusammenwirken mit dem Vertragsschuldner gerade zur Vereitelung der Anspr�che des anderen Vertragspartners, siehe hierzu BGH NJW 1981, 2184, 2185.Da mit einer solchen Klausel allen Beklagten diese Rechtsfolge bekannt gewesen ist, und sie diese Rechtsfolge auch wollten, kann es auf die Frage der Urheberschaft f�r die Klausel nicht entscheidend ankommen, siehe auch hierzu BGH NJW 1981, 2184, 2186.
BGH, 01.04.1992 - IV ZR 332/90 Sittenwidrige Sch�digung durch Beteiligung eines Dritten bei Verletzung einer …
BGH, 23.04.1999 - V ZR 62/98 Zul�ssigkeit eines Nie�brauchs bei Bestehen eines Ver�u�erungsverbots zwischen …
OLG D�sseldorf, 20.11.2008 - 6 U 8/08 Begriff der Unentgeltlichkeit einer Verf�gung; Abtretbarkeit eines …
BGH, 06.12.2005 - VI ZR 103/05 Zur�ckweisung der Nichtzulassungsbeschwerde des Kl�gers mangels …
LSG Berlin-Brandenburg, 21.01.2010 - L 22 R 1557/06 Abtretung; Rangfolge; Ber�cksichtigung unterhaltspflichtiger Personen f�r die …
BSG, 13.12.2011 - B 1 KR 9/11 R Krankenversicherung - Fahrkosten - Auswirkungen der H�chstpreisregelung f�r …
BGH, 23.05.1985 - I ZR 18/83 "Landesinnungsmeister"; Haftung f�r �u�erungen in einem Zeitungsinterview
OLG Braunschweig, 01.06.1995 - 2 U 17/95 Grenzen bei Ausschreibung von Ingenieurleistungen zu einem Pauschalfestpreis
LG Essen, 05.05.2011 - 4 O 244/09 �Vors�tzliche sittenwidrige Sch�digung�: Middelhoff wegen T�uschung verurteilt
OLG Dresden, 27.05.1997 - 14 U 2059/96 Verwendung einer gemeinsamen Bezeichnung f�r bestattungshoheitliche und …
OLG Frankfurt, 23.11.2001 - 25 U 29/01 Haftung des Sequesters

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