Source: https://ahmet-yilanci.de/agb-fuer-reparatur-und-montage-ahmet-yilanci-ihvs-immobilien-hausmeister-und-veranstaltungsservice/
Timestamp: 2019-04-24 02:10:47+00:00

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AGB für Reparatur und Montage Ahmet Yilanci IHVS Immobilien-Hausmeister- und Veranstaltungsservice - Ahmet Yilanci IHVS
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AGB für Re­pa­ra­tur und Mon­ta­ge
All­ge­mei­ne Re­pa­ra­tur- und Mon­ta­ge­be­din­gun­gen der Firma Ahmet Yilanci IHVS Immobilien-Hausmeister- und Veranstaltungsservice im Ge­schäfts­ver­kehr mit Un­ter­neh­mern, privaten Auftraggebern und der öf­fent­li­chen Hand
(1) Diese All­ge­mei­nen Re­pa­ra­tur- und Mon­ta­ge­be­din­gun­gen (AGB) gel­ten für In­stand­set­zungs-ar­bei­ten (Re­pa­ra­tu­ren) und Mon­ta­ge­ar­bei­ten aus­schließ­lich ge­gen­über Un­ter­neh­mern im Sinne von § 14 des Deut­schen Bür­ger­li­chen Ge­setz­bu­ches (BGB), das heißt na­tür­li­chen oder ju­ris­ti­schen Per­so­nen, wel­che die Ware oder Leis­tung zur ge­werb­li­chen oder be­ruf­li­chen Ver­wen­dung er­wer­ben.
(2) Ab­wei­chun­gen gel­ten nur, so­weit sie von uns, dem Auf­trag­neh­mer, schrift­lich be­stä­tigt wur­den. Ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers – nach­ste­hend „Kunde“ ge­nannt – gel­ten nur, wenn und so­weit wir sie aus­drück­lich schrift­lich an­er­ken­nen. Unser Schwei­gen auf der­ar­ti­ge ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen gilt ins­be­son­de­re nicht als An­er­ken­nung oder Zu­stim­mung, auch nicht bei zu­künf­ti­gen Ver­trä­gen.
(3) So­weit die nach­fol­gen­den Be­din­gun­gen keine Son­der­re­ge­lun­gen ent­hal­ten, gel­ten er­gän­zend un­se­re je­wei­li­gen All­ge­mei­nen Ver­kaufs- und Lie­fer­be­din­gun­gen zum Zeit­punkt der Be­auf­tra­gung, so­dann die Vor­schrif­ten des BGB über den Werk­ver­trag (§ 631 BGB), die wir dem Kun­den je­weils auf erste An­for­de­rung un­ent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stel­len.
(4) Mit der Über­tra­gung des Re­pa­ra­tur­auf­tra­ges gilt gleich­zei­tig die Er­laub­nis zu Pro­be­fahr­ten und Pro­be­läu­fen in­so­weit als er­teilt, als dies für die Her­bei­füh­rung des von uns ge­schul­de­ten ver­trag­li­chen Leis­tungs­er­fol­ges er­for­der­lich und an­ge­mes­sen ist.
2. Kos­ten­vor­an­schlag / Prei­se
(1) Kos­ten­vor­an­schlä­ge sind nur dann ver­bind­lich, wenn sie schrift­lich aus­drück­lich als ver­bind­lich be­zeich­net sind und mit der In­stand­set­zung un­ver­züg­lich be­gon­nen wer­den kann. Sie kön­nen um 10 % über­schrit­ten wer­den, wenn sich bei In­an­griff­nah­me oder bei Durch­füh­rung des Auf­tra­ges die Aus­füh­rung zu­sätz­li­cher Ar­bei­ten oder die Ver­wen­dung zu­sätz­li­cher Teile oder Ma­te­ria­li­en als not­wen­dig er­weist und die­ser Um­stand für uns bei Er­stel­lung des Kos­ten­vor­an­schla­ges nicht ab­seh­bar war.
(2) Kün­digt der Kunde den Ver­trag, sei es wegen Über­schrei­tung des Kos­ten­vor­an­schla­ges oder aus sons­ti­gen Grün­den, so hat er die bis dahin an­ge­fal­le­nen Ar­bei­ten und Kos­ten ein­schließ­lich der Auf­wen­dun­gen für be­stell­te und be­reits be­schaff­te Er­satz­tei­le zu be­zah­len. § 649 S. 2, 2. Halb­satz BGB bleibt un­be­rührt.
(3) Sämt­li­che Prei­se ver­ste­hen sich zzgl. der je­weils bei Rech­nungs­stel­lung gel­ten­den ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er. Diese wird dem Kun­den ge­son­dert in Rech­nung ge­stellt.
3. Fäl­lig­keit und Zah­lung des Rech­nungs-be­tra­ges / Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tung
(1) Mit der Ab­nah­me der Re­pa­ra­tur ist der Rech­nungs­be­trag fäl­lig. Der Rech­nungs­be­trag ist ohne Abzug zu zah­len.
(2) Zah­lungs­an­wei­sun­gen, Schecks und Wech­sel wer­den nur nach be­son­de­rer Ver­ein­ba­rung und nur zah­lungs­hal­ber nicht an Er­fül­lung statt an­ge­nom­men unter Be­rech­nung aller Wech­sel- und Dis­kont­spe­sen. Die Wei­ter­ga­be und Pro­lon­ga­ti­on gel­ten nicht als Er­fül­lung.
(3) Kommt der Kunde mit sei­nen Zah­lun­gen in Ver­zug, so sind wir be­rech­tigt, Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 9 % p.a. über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz zu be­rech­nen. Dies gilt nicht, so­weit wir nach­wei­sen, dass uns in­fol­ge des Zah­lungs­ver­zu­ges ein hö­he­rer Scha­den ent­stan­den ist. Dies gilt auch dann nicht, wenn der Kunde nach­weist, dass in­fol­ge des Ver­zu­ges gar kein oder ein we­sent­lich ge­rin­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist.
(4) Be­an­stan­dun­gen einer Rech­nung müs­sen, so­weit der Kunde Un­ter­neh­mer im Sinne von § 14 BGB, das heißt na­tür­li­che oder ju­ris­ti­sche Per­son, wel­che die Ware oder Leis­tung zur ge­werb­li­chen oder be­ruf­li­chen Ver­wen­dung er­wirbt, ist, schrift­lich und bin­nen 14 Ka­len­der­ta­gen nach Zu­gang der Rech­nung er­fol­gen. Maß­geb­lich ist der Zu­gang der Be­an­stan­dung bei uns. Bei Nicht­wah­rung der Frist sind Mo­nie­run­gen der Rech­nung aus­ge­schlos­sen.
(5) Die Auf­rech­nung oder die Aus­übung eines Zu­rück­be­hal­tungs­rechts ge­gen­über un­se­ren For­de­run­gen ist nur zu­läs­sig, wenn der Ge­gen­an­spruch oder Zu­rück­be­hal­tungs­recht von uns schrift­lich an­er­kannt oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt ist. § 354a HGB (Zu­läs­sig­keit der Ab­tret­bar­keit von Geld­for­de­run­gen aus Han­dels­ge­schäf­ten) bleibt un­be­rührt.
4. Frist für die Durch­füh­rung der Re­pa­ra­tur
(1) Leis­tungs­fris­ten be­gin­nen nicht, bevor alle Ein­zel­hei­ten der Aus­füh­rung des Auf­tra­ges ge­klärt sind und alle sons­ti­gen vom Kun­den zu er­fül­len­den Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen, ins­be­son­de­re ver­ein­bar­te An­zah­lun­gen oder Si­cher­hei­ten voll­stän­dig ge­leis­tet sind. Sie ver­län­gern sich an­ge­mes­sen, wenn sich der ur­sprüng­li­che ver­ein­bar­te Ar­beits­um­fang nach­träg­lich er­höht.
(2) Tre­ten Er­eig­nis­se Hö­he­rer Ge­walt von nicht un­er­heb­li­cher Dauer (d.h. mit einer Dauer von län­ger als 14 Ka­len­der­ta­gen) ein, so wer­den wir un­se­ren Kun­den recht­zei­tig schrift­lich oder in Text­form in­for­mie­ren. In die­sem Fall sind wir be­rech­tigt, die Lie­fe­rung um die Dauer der Be­hin­de­rung her­aus­zu­schie­ben, oder wegen des noch nicht er­füll­ten Teils vom Ver­trag ganz oder teil­wei­se zu­rück­zu­tre­ten, so­weit wir un­se­rer vor­ste­hen­den In­for­ma­ti­ons­pflicht nach­ge­kom­men sind und nicht das Be­schaf­fungs­ri­si­ko oder eine Leis­tungs­ga­ran­tie über­nom­men haben. Der Hö­he­ren Ge­walt ste­hen gleich Streik, Aus­sper­rung, be­hörd­li­che Ein­grif­fe, En­er­gie­und Roh­stoff­knapp­heit, un­ver­schul­de­te Trans­por­t­en­g­päs­se, un­ver­schul­de­te Be­triebs­be­hin­de­run­gen – z.B. durch Feuer, Was­ser und Ma­schi­nen­schä­den -, und alle sons­ti­gen Be­hin­de­run­gen, die bei ob­jek­ti­ver Be­trach­tungs­wei­se nicht von uns schuld­haft her­bei­ge­führt wor­den sind.
(3) Ist ein Lie­fer-/Leis­tungs­ter­min oder eine Lie­fer-/ Leis­tungs­frist ver­bind­lich ver­ein­bart und wird auf­grund von Er­eig­nis­sen nach vor­ste­hen­der Ziff. (2) der ver­ein­bar­te Lie­fer-/Leis­tungs­ter­min oder die ver­ein­bar­te Lie­fer-/Leis­tungs­frist über­schrit­ten, so ist der Kunde be­rech­tigt, nach frucht­lo­sem Ver­strei­chen einer an­ge­mes­sen Nach­frist wegen des noch nicht er­füll­ten Teils vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten. Wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che des Kun­den, ins­be­son­de­re sol­che auf Scha­dens­er­satz, sind in die­sem Fall aus­ge­schlos­sen. Vor­ste­hen­de Re­ge­lung gilt ent­spre­chend, wenn aus den in Ziff. (2) ge­nann­ten Grün­den auch ohne ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung eines fes­ten Lie­fer-/Leis­tungs­ter­mins dem Kun­den ein wei­te­res Fest­hal­ten am Ver­trag ob­jek­tiv un­zu­mut­bar ist.
5. Ab­nah­me der Re­pa­ra­tur und Mon­ta­ge
(1) Die Fer­tig­stel­lung einer Re­pa­ra­tur oder Mon­ta­ge wer­den wir dem Kun­den mit­tei­len. Die Zu­sen­dung der Rech­nung gilt auch als der­ar­ti­ge Be­nach­rich­ti­gung. Die Ab­nah­me hat bin­nen einer Woche nach Zu­gang der Mit­tei­lung zu er­fol­gen, die Ab­nah­me mit Mo­tor­prüf­stands­lauf in­ner­halb von drei Ka­len­der­ta­gen nach Zu­gang der vor­ge­nann­ten Fer­tig­stel­lungs­nach­richt beim Kun­den.
(2) Die Ab­nah­me er­folgt man­gels an­de­rer Ver­ein­ba­run­gen dort, wo die ver­trags­ge­gen­ständ­li­che Ar­beit ver­trags­ge­mäß durch­ge­führt wor­den ist.
(3) Ist die Re­pa­ra­tur nicht bei Ab­nah­me durch den Kun­den be­an­stan­det wor­den oder ist die Ab­nah­me nicht frist­ge­mäß er­folgt, so gilt der Ver­trags­ge­gen­stand als ord­nungs­ge­mäß ab­ge­nom­men, wenn der Kunde das Wer­k­ergeb­nis un­be­an­stan­det dau­er­haft, das heißt für mehr als 14 Ka­len­der­ta­ge in Be­nut­zung ge­nom­men hat.
(4) Ist die Ab­nah­me/Ab­ho­lung nicht frist­ge­mäß er­folgt, so ist der Auf­trag­neh­mer be­rech­tigt, dem Kun­den die an­fal­len­den La­ger­kos­ten zu be­rech­nen.
6. Ge­fahr­tra­gung und Trans­port
(1) Der Hin- und Rück­trans­port des Re­pa­ra­tur-ge­gen­stan­des ist, so­weit nicht ver­trag­lich ab­wei­chend ver­ein­bart, Sache des Kun­den, der auch die Ge­fahr des Un­ter­gangs oder der Be­schä­di­gung auf dem Trans­port trägt.
(2) Wird ver­trag­lich der Trans­port vom Kun­den und nicht von uns über­nom­men, ge­schieht dies auf Rech­nung und Ge­fahr des Kun­den, auch wenn der Trans­port mit un­se­ren Fahr­zeu­gen er­folgt.
7. Ei­gen­tum-, Zu­rück­be­hal­tungs- und Pfand­recht
(1) Das Ei­gen­tum an den ein­ge­bau­ten Ag­gre­ga­ten, Er­satz- und Zu­be­hör­tei­len ver­bleibt, bis zur rest­lo­sen Be­zah­lung aller Auf­trä­ge aus der Ge­schäfts­be­zie­hung bei uns.
(2) Bei einer Ver­bin­dung oder Ver­mi­schung der unter Ei­gen­tums­vor­be­halt ste­hen­den Teile mit an­de­ren Ge­gen­stän­den des Kun­den über­trägt die­ser uns, dem Auf­trag­neh­mer, das Mit­ei­gen­tum in Höhe des Rech­nungs­end­be­tra­ges zzgl. Mehr­wert­steu­er, so­weit die Haupt­sa­che ihm ge­hört. Er ver­pflich­tet sich, diese un­ent­gelt­lich für uns zu ver­wah­ren. So­weit eine Ver­ar­bei­tung statt­fin­det, ge­schieht diese stets für uns.
(3) Ein be­ste­hen­der Ei­gen­tums­vor­be­halt er­streckt sich zur Si­che­rung aller For­de­run­gen aus Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen, die aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung mit dem Kun­den her­rüh­ren, ein­schließ­lich der künf­tig an­ste­hen­den For­de­run­gen aus gleich­zei­tig oder spä­ter ab­ge­schlos­se­nen Ver­trä­gen. Dies gilt auch dann, wenn ein­zel­ne oder sämt­li­che un­se­rer For­de­run­gen in eine lau­fen­de Rech­nung (Kon­to­kor­rent) auf­ge­nom­men wur­den und der Saldo ge­zo­gen und an­er­kannt ist. Über­steigt der Wert der für uns be­ste­hen­den Si­cher­hei­ten die Ver­bind­lich­kei­ten des Kun­den um mehr als 10%, sind wir auf Ver­lan­gen des Kun­den ver­pflich­tet, in­so­weit Si­cher­hei­ten nach un­se­rer Wahl frei­zu­ge­ben.
(4) Wir kön­nen an dem Ver­trags­ge­gen­stand ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht aus­üben, bis die ge­schul­de­te Ver­gü­tung gem. Ab­schnitt 3 ge­leis­tet ist und auch Zah­lun­gen für frü­he­re Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen un­se­rer­seits an den Kun­den­voll­stän­dig er­folgt sind.
(5) Uns steht an dem Re­pa­ra­tur- und/oder Mon­ta­ge­ge­gen­stand ein Pfand­recht zu. Ma­chen wir von un­se­rem Recht zum Pfand­ver­kauf Ge­brauch, so wer­den wir r die Pfand­ver­wer­tung dem Kun­den an­dro­hen und ihn hier­von recht­zei­tig be­nach­rich­ti­gen, so­weit dies den Um­stän­den nach tun­lich und mög­lich ist.
(6) Der Kunde tritt hier­mit, so­weit er nicht Ei­gen­tü­mer des zu re­pa­rie­ren­den Ge­gen­stan­des/Pro­duk­tes ist, sei­nen An­spruch auf Ei­gen­tums­über­tra­gung (An­wart­schafts­recht) an uns zur Si­che­rung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Ver­gü­tungs­for­de­rung ab. Das An­wart­schafts­recht dient im Rah­men von Abs. 1 der Si­che­rung un­se­rer For­de­run­gen.
8. Ge­währ­leis­tung und Haf­tung
(1) Män­gel sind un­ver­züg­lich nach Er­kenn­bar­keit für den Kun­den und – auch bei münd­li­cher oder te­le­fo­ni­scher Vor­ab­mel­dung – schrift­lich mit­zu­tei­len und zu be­zeich­nen. Ver­stößt der Kunde gegen diese Ver­pflich­tung schuld­haft, sind An­sprü­che gegen uns wegen der Pflicht­ver­let­zung auf Grund man­gel­haf­ter Leis­tung aus­ge­schlos­sen.
(2) Für Sach­män­gel leis­ten wir – so­weit nicht schrift­lich oder in Text­form aus­drück­lich etwas Ab­wei­chen­des ver­ein­bart ist – über einen Zeit­raum von 12 Mo­na­ten Ge­währ, ge­rech­net vom Tage der Ab­nah­me an. Dies gilt nicht für Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aus einer Ga­ran­tie, der Über­nah­me eines Be­schaf­fungs­ri­si­kos, wegen der Ver­let­zung von Leib, Leben oder Ge­sund­heit, vor­sätz­li­chen, grob fahr­läs­si­gen oder arg­lis­ti­gen Han­delns, oder im Falle des § 438 Abs. 1 Nr. 2 (Bau­wer­ke und Sa­chen für Bau­wer­ke) und § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB (Bau­män­gel) eine län­ge­re Frist ge­setz­lich fest­ge­legt ist. § 305b BGB (Der Vor­rang der In­di­vi­dua­la­b­re­de in münd­li­cher, text­li­cher oder schrift­li­cher Form) bleibt un­be­rührt. Eine Um­kehr der Be­weis­last ist mit der vor­ste­hen­den Re­ge­lung nicht ver­bun­den.
(3) Be­haup­tet der Kunde eine Schlecht­leis­tung, so hat er uns bin­nen 14 Ka­len­der­ta­gen nach Zu­gang die­ser Be­haup­tung die Ge­le­gen­heit zu einer Prü­fung des Vor­wur­fes an dem Re­pa­ra­turund/ oder War­tungs­ge­gen­stand an un­se­rem Sitz zu geben, an­dern­falls be­ste­hen An­sprü­che des Kun­den wegen der ge­rüg­ten Schlecht­leis­tung nicht mehr. Die Kos­ten und Ge­fahr des Trans­por­tes des Re­pa­ra­tur-/War­tungs­ge­gen­stan­des zu un­se­rem Sitz tra­gen wir, so­weit sich der Vor­wurf als be­grün­det er­weist, an­dern­falls der Kunde.
(4) Un­se­re Män­gel­haf­tung er­streckt sich nicht auf sol­che Schä­den, die dar­auf zu­rück­zu­füh­ren sind, dass vom Man­gel be­trof­fe­ne Teile vom Kun­den oder von Drit­ten ge­än­dert oder be­ar­bei­tet wor­den sind und der Man­gel hier­auf be­ruht. Glei­ches gilt dann, wenn auf Wunsch des Kun­den der Aus­tausch von er­neue­rungs­be­dürf­ti­gen Tei­len un­ter­bleibt oder ge­brauch­te Teile ein­ge­baut wer­den und der Man­gel hier­auf be­ruht.
(5) Wir haf­ten vor­be­halt­lich nach­ste­hen­der Aus­nah­men nicht, ins­be­son­de­re nicht für An­sprü­che des Kun­den auf Scha­dens­er­satz oder Auf­wen­dungs­er­satz – gleich aus wel­chem Rechts­grund -, weder bei Ver­let­zung von Pflich­ten aus dem Schuld­ver­hält­nis noch aus un­er­laub­ten Hand­lun­gen.
(6) Vor­ste­hen­der Haf­tungs­aus­schluss gilt nicht, so­weit ge­setz­lich zwin­gend ge­haf­tet wird, sowie:
für ei­ge­ne vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zung und vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zung von ge­setz­li­chen Ver­tre­tern oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen;
für die Ver­let­zung von we­sent­li­chen Ver­trags­pflich­ten; „We­sent­li­che Ver­trags­pflich­ten“ sind sol­che Ver­pflich­tun­gen, die ver­trags­we­sent­li­che Rechts­po­si­tio­nen des Kun­den schüt­zen, die ihm der Ver­trag nach sei­nem In­halt und Zweck ge­ra­de zu ge­wäh­ren hat. We­sent­lich sind fer­ner sol­che Ver­trags­pflich­ten, deren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­haupt erst er­mög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Kunde ver­traut hat und ver­trau­en darf;
im Falle der Ver­let­zung von Kör­per, Leben und Ge­sund­heit auch durch ge­setz­li­che Ver­tre­ter oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen;
im Falle des Ver­zu­ges, so­weit ein fixer Lie­fer- und/oder fixer Leis­tungs­zeit­punkt ver­ein­bart war;
so­weit wir die Ga­ran­tie für die Be­schaf­fen­heit des Leis­tungs­er­geb­nis­ses oder das Vor­han­den­sein eines Leis­tungs­er­fol­ges, oder ein Be­schaf­fungs­ri­si­ko im Sinne von § 276 BGB über­nom­men haben;
bei einer Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz oder an­de­ren ge­setz­lich zwin­gen­den Haf­tungs­tat­be­stän­den.
(7) Im Falle, dass uns oder un­se­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen nur leich­te Fahr­läs­sig­keit zur Last fällt und kein Fall vor­ste­hen­der Ziff. (5), dort 1, 3, 4, 5 und 6 Spie­gel­strich vor­liegt, haf­ten wir auch bei der Ver­let­zung we­sent­li­cher Ver­trags­pflich­ten nur für den ver­trags­ty­pi­schen und vor­her­seh­ba­ren Scha­den.
(8) Un­se­re Haf­tung ist der Höhe nach für jeden ein­zel­nen Scha­dens­fall be­grenzt auf eine Haf­tungs­höchst­sum­me in Höhe von EUR 300.000,00. Dies gilt nicht, wenn uns oder un­se­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen Arg­list, Vor­satz oder grobe Fahr­läs­sig­keit zur Last fällt, für An­sprü­che wegen der Ver­let­zung von Kör­per, Leben oder Ge­sund­heit sowie im Falle einer For­de­rung, die auf einer un­er­laub­ten Hand­lung oder einer aus­drück­li­chen, zu­sätz­li­chen Ga­ran­tie oder der Über­nah­me eines Be­schaf­fungs­ri­si­kos be­ruht oder in Fäl­len ge­setz­lich zwin­gen­der ab­wei­chen­der hö­he­rer Haf­tungs­sum­men. Eine wei­ter­ge­hen­de Haf­tung ist aus­ge­schlos­sen.
(9) Die Haf­tungs­aus­schlüs­se bzw. -be­schrän­kun­gen gemäß der vor­ste­hen­den Ziff. (6) bis (8) gel­ten im glei­chen Um­fang zu Guns­ten un­se­rer Or­ga­ne, un­se­rer lei­ten­den und nicht­lei­ten­den An­ge­stell­ten und sons­ti­gen Er­fül­lungs­ge­hil­fen sowie Sub­un­ter­neh­mern.
(10) Eine Um­kehr der Be­weis­last ist mit den vor­ste­hen­den Re­ge­lun­gen nicht ver­bun­den.
9. Ab­rech­nung der Re­pa­ra­tur / Mon­ta­ge
(1) Die Be­rech­nung der Stun­den­sät­ze als Ver­gü­tung er­folgt man­gels an­de­rer Ver­ein­ba­rung nach un­se­rer zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses gül­ti­gen je­wei­li­gen Preis­lis­te, die wir dem Kun­den je­weils auf erste An­for­de­rung un­ver­züg­lich un­ent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stel­len. Wir sind be­rech­tigt, die Ver­gü­tung ein­sei­tig an­ge­mes­sen nach bil­li­gem Er­mes­sen (§ 315 BGB) im Falle der Er­hö­hung von Ma­te­ri­al­her­stel­lungs- und/oder -be­schaf­fungs­kos­ten, Lohn- und Lohn­ne­ben­kos­ten sowie En­er­gie­kos­ten und Kos­ten durch Um­welt­auf­la­gen, Wech­sel­kurs­schwan­kun­gen und/oder Wäh­rungs­re­gu­la­ri­en, und/oder öf­fent­li­che Ab­ga­ben zu er­hö­hen, wenn diese die Kos­ten un­se­rer ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen un­mit­tel­bar oder mit­tel­bar be­ein­flus­sen und wenn zwi­schen Ver­trags­ab­schluss und Leis­tung mehr als 4 Mo­na­te lie­gen. § 315 III BGB (Recht zur ge­richt­li­chen Über­prü­fung un­se­rer Preis­er­hö­hung) bleibt un­be­rührt. Eine Er­hö­hung im vor­ge­nann­ten Sinne ist aus­ge­schlos­sen, so­weit die Kos­ten­stei­ge­rung bei den ge­nann­ten Fak­to­ren durch eine Kos­ten­re­du­zie­rung bei an­de­ren der ge­nann­ten Fak­to­ren in Bezug auf die Ge­samt­kos­ten­be­las­tung für die Leis­tung auf­ge­ho­ben wird. Re­du­zie­ren sich vor­ge­nann­te Kos­ten­fak­to­ren, ohne dass die Kos­ten­re­du­zie­rung durch die Stei­ge­rung an­de­rer der vor­ge­nann­ten Kos­ten­fak­to­ren aus­ge­gli­chen wird, wer­den wir diese Kos­ten­sen­kung im Rah­men einer Preis­sen­kung wei­ter­ge­ben.
(2) Er­folgt die An- und Ab­fahrt mit fir­men­ei­ge­nen Kraft­fahr­zeu­gen (Kun­den­dienst­wa­gen) oder wer­den ei­ge­ne Fahr­zeu­ge vom Mon­ta­ge­per­so­nal be­nutzt, so wer­den Ki­lo­me­ter­sät­ze gem. un­se­rer zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses gül­ti­gen Preis­lis­te be­rech­net, die wir dem Kun­den je­weils auf erste An­for­de­rung un­ver­züg­lich un­ent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stel­len.
(3) Sons­ti­ge Kos­ten wie Aus­lö­sung, Rei­se- und Über­nach­tungs­kos­ten, Frach­ten usw., wer­den ge­son­dert be­rech­net.
10. Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kun­den
(1) Der Kunde ist bei Re­pa­ra­tu­ren und Mon­ta­gen au­ßer­halb un­se­rer Werk­statt ver­pflich­tet, die für die Re­pa­ra­tur er­for­der­li­che En­er­gie (Be­leuch­tung, Strom, Be­triebs­kraft­stof­fe, Was­ser) sowie Hilfs­und He­be­werk­zeu­ge auf seine Kos­ten und Ge­fahr be­reit­zu­stel­len.
(2) Der Kunde hat un­auf­ge­for­dert, un­ent­gelt­lich und zeit­ge­recht (i) alle er­for­der­li­chen sons­ti­gen Mit­wir­kungs­hand­lun­gen aus sei­ner Sphä­re zu er­brin­gen und uns (ii) die not­wen­di­gen In­for­ma­tio­nen voll­stän­dig und zu­tref­fend zu geben, damit wir die ihm ge­gen­über ge­schul­de­ten Leis­tun­gen ver­trags­ge­recht er­brin­gen kön­nen.
11. Er­fül­lungs­ort / Ge­richt­stand / Rechts­wahl
(1) Aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand für alle Strei­tig­kei­ten ist – so­weit der Kunde Kauf­mann im Sinne des Han­dels­ge­setz­bu­ches ist – das für den Sitz un­se­rer Ge­sell­schaft zu­stän­di­ge Ge­richt. Wir sind je­doch auch be­rech­tigt, den Kun­den an sei­nem all­ge­mei­nen Ge­richts­stand zu ver­kla­gen.
(2) Für alle Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen dem Kun­den und uns gilt aus­schließ­lich das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, unter Aus­schluss des in­ter­na­tio­na­len Kol­li­si­ons­rech­tes, ins­be­son­de­re unter Aus­schluss des UN-Kauf­rech­tes (CISG).
12. Schrift­form
Alle Ver­ein­ba­run­gen, Ne­ben­ab­re­den, Zu­si­che­run­gen und Ver­trags­än­de­run­gen be­dür­fen der Schrift­form. Dies gilt auch für die Ab­be­din­gung der Schrift­for­ma­bre­de selbst. Der Vor­rang der In­di­vi­dua­la­b­re­de in schrift­li­cher, text­li­cher oder münd­li­cher Form (§ 305b BGB) bleibt un­be­rührt.
Herzogenrath , Oktober 2017
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10 Monaten ago	by	Elke Wirtz TMM MedienMarketing less than 1 min read	No comments
Neue Adresse ab 15.08.2018 Büro Terreicken 27 41812 Erkelenz Nordrhein-Westfalen,Read more…

References: § 14
 § 649
 § 14
 § 354
 § 438
 § 634
 § 305
 § 276
 § 315