Source: http://www.bnho.de/ueber-den-bnho/satzung.html
Timestamp: 2019-02-23 13:30:02+00:00

Document:
Satzung | BNHO e.V. | Die KrebsSpezialisten
§8 Erweiterter Vorstand
§10 Verteilung des Vermögens im Falle der Auflösung des Vereins
Satzung des BNHO
"Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Nach Eintragung führt er den Zusatz "e. V.".
Zweck des Vereins ist es, als Berufsverband die berufspolitischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen Interessen der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen wahrzunehmen und nach außen zu vertreten.
Dies geschieht vor allem durch folgende Maßnahmen:
Wahrnehmung der Interessen der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in sozial- und gesundheitspolitischen Entscheidungsprozessen.
Unterstützung und Durchsetzung berufspolitischer Belange von niedergelassenen Hämatologen und Onkologen.
Zusammenarbeit mit anderen berufspolitisch und wissenschaftlich tätigen Organisationen.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Aktives Mitglied kann jeder in Deutschland niedergelassene Arzt für Innere Medizin mit der Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Onkologie werden, der als Einzelarzt niedergelassen oder Gesellschafter in einer Berufsausübungsgesellschaft ist oder als Nicht-Gesellschafter in einer Einzelpraxis oder Berufsausübungsgesellschaft ärztlich tätig ist und dort nach Art und Zuschnitt seiner Tätigkeit unternehmerische Mitverantwortung trägt.
Passives Mitglied kann jeder in Deutschland niedergelassene Arzt für Innere Medizin mit der Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Onkologie werden, der in einer unter § 3.1 definierten Einrichtung als angestellter Arzt tätig ist.
Passive Mitglieder haben kein aktives und passives Wahlrecht.
Aktives Mitglied kann weiter jeder in Deutschland niedergelassene Arzt für Innere Medizin mit vergleichbarer Qualifikation werden, der schwerpunktmäßig onkologische Patienten betreut, der als Einzelarzt niedergelassen oder Gesellschafter in einer Berufsausübungsgesellschaft ist oder als Nicht-Gesellschafter in einer Einzelpraxis oder Berufsausübungsgesellschaft ärztlich tätig ist und dort nach Art und Zuschnitt seiner Tätigkeit unternehmerische Mitverantwortung trägt.
Passives Mitglied kann jeder in Deutschland niedergelassene Arzt für Innere Medizin mit vergleichbarer Qualifikation werden, der schwerpunktmäßig onkologische Patienten betreut, und der in einer unter § 3.4 definierten Praxis als angestellter Arzt tätig ist. Das Votum des Regionalverbandes soll gehört werden.
Über weitere Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag ist an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung muß nicht begründet werden.
Gegen die Ablehnung kann der Bewerber innerhalb eines Monats ab Zugang der ablehnenden Entscheidung Widerspruch zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einlegen, die dann über die Aufnahme endgültig entscheidet.
Mitglieder können bei Aufgabe der Praxistätigkeit den Emeritus-Status beantragen. Emeritus-Mitglieder zahlen 10% des jeweils gültigen Mitgliedsbeitrages. Emeritus-Mitglieder behalten alle Rechte und Privilegien von aktiven Mitglieder außer dem Recht Funktionen zu übernehmen. Der Antrag des Übergangs vom Vollmitglied zum Emeritus-Mitglied ist an den Vorstand zu stellen.
Dem aufgenommenen Mitglied ist eine Satzung, ein Mitgliederverzeichnis, sowie jeweils ein Exemplar aller weiteren verbindlichen Ordnungen auszuhändigen.
Austritt, der mit Halbjahresfrist zum Jahresende schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt wird
Wegfall der Voraussetzungen für die Mitgliedschaft gemäß § 3, 1, 2, 4, 5. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Geschäftsstelle des Vereins über diesen Statuswechsel zu unterrichten. Wechselt ein aktives Mitglied in ein Angestelltenverhältnis so, dass es passives Mitglied werden kann, kann es mit der Mitteilung des Wechsels den Antrag auf Aufnahme als passives Mitglied stellen.
Ein Mitglied, das gegen die Satzung verstößt, den Verein bzw. eines seiner Organe an der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgabe hindert, das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit schädigt oder sonst den Interessen des Vereins zuwiderhandelt, kann aus dem Verein ausgeschlossen werden. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand nach Anhörung des betroffenen Mitglieds. Gegen einen solchen Beschluß kann das betroffene Mitglied innerhalb eines Monats Widerspruch erheben, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
Ebenfalls kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, das die Mitgliedschaftsvoraussetzungen des § 3 Abs. 1-5 oder § 3 Abs. 2 der Satzung nicht mehr erfüllt. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Vorstand unaufgefordert relevante Änderungen seines bisherigen beruflichen Status mitzuteilen, die Auswirkungen auf die Erfüllung der Mitgliedschaftsvoraussetzungen haben könnten. Ebenfalls ist das Mitglied auf Aufforderung des Vorstandes verpflichtet, binnen 4 Wochen die weitere Erfüllung der Mitgliedschaftsvoraussetzungen glaubhaft zu machen. Beantwortet das Mitglied die Anfrage des Vorstandes nicht oder nicht ausreichend, so kann es entsprechend Satz 1 aus dem Verein ausgeschlossen werden. Im Übrigen gilt für den Ausschluss die Nr. 8 entsprechend.
Die zum Erreichen seiner Zwecke notwendigen Mittel erwirbt der Verein durch:
Sonstige Einnahmen und projektbezogene Zuwendungen
Die Herkunft der Mittel ist den Mitgliedern offenzulegen.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliedsversammlung festgelegt. Für die Grundausstattung des Vereins (Büro, Sekretariat, laufende Kosten) wird die Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge angestrebt.
Passive Mitglieder zahlen die Hälfte des Mitgliedsbeitrags der aktiven Mitglieder. Wird ein aktives Mitglied im Verlauf eines Jahres zu einem passiven Mitglied, so zahlt es die Hälfte des Beitrags ab dem auf den Wechsel folgenden Kalenderjahr.
Beratung und Beschlussfassung von Richtlinien für die Tätigkeit des Vereins,
Genehmigung des Haushaltsplans und der Jahresabrechnung,
Entgegennahme des Tätigkeits- und Rechenschaftsberichtes des Vorstands und dessen Entlastung,
Wahl der von ihr zu wählenden Mitglieder des Vorstandes,
Beschlussfassung über die eingebrachten Anträge,
Beschlussfassung über Änderungen der Satzung oder über die Auflösung des Vereins,
Beschlussfassung über den Widerspruch gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes und über den Widerspruch gegen die Ablehnung der Aufnahme zur Mitgliedschaft.
Berufung von zwei Rechnungsprüfern aus den Reihen der Mitglieder. Die Rechnungsprüfer können nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Geschäftsjahr vom Vorsitzenden des Vereins schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen einberufen. Weitere Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden, wenn dies ein Drittel der Mitglieder des Vereins schriftlich beantragt.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, in dessen Verhinderungsfall vom Stellvertreter geleitet.
Jedes aktive Mitglied hat eine Stimme. Passive Mitglieder haben kein Stimmrecht.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Sie beschließt grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Für Wahlen gilt folgendes: Gewählt ist der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei der gleichzeitigen Wahl mehrerer Posten sind die Kandidaten in der Reihenfolge der auf sie entfallenden Stimmen gewählt.
Satzungsänderungen und eine Auflösung des Vereins nach § 6, Abs. 1, Punkt 6 müssen bei einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder abgestimmt werden.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einer Niederschrift festgehalten, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
dem von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vorsitzenden
drei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vorstandsmitgliedern
vier vom erweiterten Vorstand aus dem Kreis der gewählten Regionalvertreter zu wählenden Vorstandsmitgliedern
Zu den von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vorstandsmitgliedern können nur natürliche Personen von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem gesonderten Wahlgang vor den übrigen Vorstandsmitgliedern gewählt.
Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den stellvertretenden Vorsitzenden und einen Schatzmeister.
Der Vorsitzende und sein Stellvertreter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
Der Vorsitzende, in dessen Verhinderungsfall sein Stellvertreter beruft die Sitzung der Mitgliederversammlung, des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes ein und führt den Vorsitz.
Die Beschlüsse der Sitzung werden protokolliert.
Der Vorstand wird vom Vorsitzenden mindestens zweimal jährlich einberufen. Er muß zusätzlich innerhalb von 2 Wochen einberufen werden, wenn dies von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern unter Angaben von Gründen schriftlich beantragt wird.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgabe:
Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern,
Erstattung des Tätigkeit- und Rechenschaftsberichtes gegenüber der Mitgliederversammlung,
Festsetzung des Haushaltsplanes und Aufstellung der Jahresrechnung,
Leitung des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der gefassten Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
Einstellung des Geschäftsführers,
Der Vorstand kann zu seiner Beratung Beiräte oder Ausschüsse einrichten. Die Amtszeit der Mitglieder eines Beirates oder Ausschusses endet mit der Abberufung oder dem Ende der Amtszeit des Vorstandes.
Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
Die Amtszeit des Vorstandes sowie der Rechnungsprüfer beträgt drei Jahre. Der Vorstand führt die Geschäfte über diese Amtszeit bis zu Neuwahlen fort.
Die Vorstandsmitglieder können eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
dem von der Mitgliederversammlung gewählten Vorsitzenden
den drei von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitgliedern
den gewählten Vertretern der Regionalverbände. Die gewählten Vertreter der Regionalverbände müssen Mitglied des Berufsverbandes sein.
Die Aufgabe des erweiterten Vorstandes besteht in der Einbringung besonderer regionaler Belange und Erfahrungen in die Vorstandsarbeit des Berufsverbandes sowie in der Beratung und Unterstützung des Vorstandes bei der Umsetzung von Beschlüssen auf der Ebene der Regionalverbände. Der erweiterte Vorstand wird vom Vorsitzenden zweimal jährlich einberufen.
Die Bildung von Regionalverbänden wird unterstützt. Regionalverbände können von mindestens fünf niedergelassenen Ärzten für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie gebildet werden. Der Einzugsbereich eines Regionalverbandes darf nicht kleiner als das Gebiet einer Kassenärztlichen Vereinigung sein. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
Die Regionalverbände können ihre Mitarbeit im Berufsverband erklären. Jeder Regionalverband, der sich so zu den Zielen des Berufsverbandes erklärt hat, wählt einen Vertreter in den erweiterten Vorstand. Die gewählten Mitglieder müssen Mitglieder des Berufsverbandes sein.
Der Vorstand kann für die allgemeine Geschäftsführung und zur Leitung der Verwaltung einen Geschäftsführer einstellen (§7, Abs.6, Punkt 5).
Der Geschäftsführer nimmt an den Sitzungen des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes teil. Er hat dabei Antrags- und Beratungsrecht, jedoch kein Stimmrecht.
§ 10 Verteilung des Vermögens im Falle der Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins (§6, Abs.1, Punkt 6) fällt das nach Deckung der Verbindlichkeiten noch vorhandene Restvermögen des Vereins der Deutschen Krebshilfe zu.

References: §8

§10
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 6
 § 26

§ 10