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Timestamp: 2017-03-28 17:55:03+00:00

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Repetitorium Einkommen- und Körperschaftsteuer Mag. Werner Haslehner (Überarbeiteter Foliensatz von Priv.-Doz. DDr. Georg Kofler LL.M) - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Ambros Zehler
Präsentation zum Thema: "Repetitorium Einkommen- und Körperschaftsteuer Mag. Werner Haslehner (Überarbeiteter Foliensatz von Priv.-Doz. DDr. Georg Kofler LL.M)"— Präsentation transkript:
Grundprinzipien >Leistungsfähigkeitsprinzip >Prinzip der persönlichen und sachlichen Universalität (alle Personen, Welteinkommen) >Objektives Nettoprinzip (durch Einkommenserzielung verursachte Aufwendungen) >Subjektives Nettoprinzip (Existenzminimum) >Progression der Einkommensteuer >Abschnittsbesteuerung
Einkunftsarten 1. Land- und Forstwirtschaft (§ 21) 2. Selbständige Arbeit (§ 22) 3. Gewerbebetrieb (§ 23) 4. Nichtselbständige Arbeit (§ 25) 5. Kapitalvermögen (§ 27) 6. Vermietung und Verpachtung (§ 28) 7. Sonstige Einkünfte (§ 29) Betriebliche Einkunftsarten = Gewinnermittlung Außerbetriebliche Einkunftsarten = Überschuß der Einnahmen über die Werbungskosten Haupt- einkunfts- arten Neben- einkunfts- arten
Einkunftsarten >Persönliche Zurechnung >Dispositionsbefugnis über Einkunftsquelle >Zeitliche Zurechnung >Zufluss-Abfluss-Prinzip § 19 EStG >Wirtschaftliche Zurechnung >Problem der Liebhaberei >§ 2 Abs 4 EStG – Gewinn bzw Überschuss >Einkunftsquelle? – LiebVO
Ermittlung der Einkünfte >Betriebliche Einkünfte >Gewinnermittlung >Reinvermögenszugangstheorie (Vermögenszuwachs in der Steuerperiode) >Betriebsausgaben = durch den Betrieb veranlasst § 20 EStG >Außerbetriebliche Einkünfte >Überschuss der Einnahmen (§ 15 EStG) über die Werbungskosten (§ 16 EStG; § 20 EStG) >Quellentheorie
Gewinnermittlung 1. Land- und Forstwirtschaft (§ 21) 2. Selbständiger Arbeit (§ 22) 3. Gewerbebetrieb (§ 23) 4. Nichtselbständige Arbeit (§ 25) 5. Kapitalvermögen (§ 27) 6. Vermietung und Verpachtung (§ 28) 7. Sonstige Einkünfte (§ 29) § 2 Abs 4 Z 1 EStG: Einkünfte sind der Gewinn bei
Gewinnermittlung >Betriebsvermögen (Wirtschaftsgüter) >Aktivierung - Passivierung; Relevanz für Wertschwankungen, Betriebsausgaben >Wirtschaftsgüter des notwendigen Betriebsvermögens >Wirtschaftsgüter des notwendigen Privatvermögens >Gewillkürtes Betriebsvermögen (§ 5 EStG) >Entweder-Oder-Zuordnung; Ausnahme: Grundstücke >Gewinnermittlung idR für das Kalenderjahr (§ 2 Abs 5 EStG) – Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr
Gewinnermittlung >Betriebsvermögensvergleich (§ 4 Abs 1, § 5 EStG) >Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben (§ 4 Abs 3 EStG) = Einnahmen- Ausgaben-Rechnung Betriebsvermögen am 1.1. 1 Mio 1,5 Mio Betriebsvermögen am 31.12. Gewinn
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG) >Gewinn ist der durch doppelte Buchführung zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres
Gewinnermittlung: Die Bilanz PASSIVA AKTIVA Anlagevermögen (Grundstücke, Gebäude, Maschinen) bestimmt, dem Geschäftsbetrieb auf Dauer zu dienen Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen, Kasse) nicht bestimmt, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen Schulden (Verbindlichkeiten, Rückstellungen) Rechnungsabgrenzung Eigenkapital =Betriebsreinvermögen
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG) >Grundsätze >Einzelbewertung (§ 6 Satz 1 EStG; § 201 Abs 2 Z 3 HGB) >Stichtagsbewertung (§ 4 Abs 1 EStG; § 201 Abs 2 Z 3 HGB; Werterhellung, (§ 201 Abs 2 Z 4 lit a ) >Vorsichtsprinzip (§ 201 Abs 2 Z 4 lit a bis c HGB) >Realisationsprinzip (lit a) >Imparitätsprinzip (lit b) >Rückstellungen (§ 198 Abs 8 HGB; § 9 EStG)
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG) >Anschaffung bzw Herstellung von Wirtschaftsgütern (Aktivierung, Passivierung); AfA (§ 7 EStG) >Stille Reserven bei Veräußerung >Entnahmen und Einlagen (§§ 4, 6 Z 4, 5 EStG) >Grund und Boden (§ 4 Abs 1 letzter Satz) § 30 EStG
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG) >Abnutzbares Anlagevermögen (§ 6 Z 1 EStG) >Anschaffungskosten, Herstellungskosten abzgl AfA >niedrigerer Teilwert (kann bei § 4 Abs 1, muss bei § 5 EStG bei voraussichtlich dauernder Wertminderung) >Teilwert > Buchwert: keine Aufwertung, uneingeschränkter Wertzusammenhang >Nicht abnutzbares Anlagevermögen, Umlaufvermögen (§ 6 Z 1 lit a EStG) >Anschaffungskosten, Herstellungskosten >niedrigerer Teilwert (kann bei § 4 Abs 1, muss bei § 5 EStG bei voraussichtlich dauernder Wertminderung) >Teilwert > Buchwert: eingeschränkter Wertzusammenhang, Aufwertung bis max Anschaffungs- bzw Herstellungskosten
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG) >Stille Reserven Teilwert 200 100 = Buchwert, max. Anschaffungs- kosten AK t st. Reserve
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG) >Entnahmen: Bewertung mit dem Teilwert im Zeitpunkt der Entnahme (§ 6 Z 4 EStG) >Einlagen: § 6 Z 5 EStG – Grundsatz: mit Teilwert >bisher: abweichend mit den AK, wenn WG eingebracht werden, für die die Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen war. >Nach StruktAnpG 2006: stets mit Teilwert! (Ausnahme: Beteiligungen iSd § 31) >Gewinnneutralität (§ 4 Abs 1 2. Satz EStG) >bei Einlagen – außerbilanzielle Hinzurechnung >bei Entnahmen – Abzug bei Betriebsvermögensvergleich
Gewinnermittlung (§ 5 EStG) >Für die Gewinnermittlung jener Steuerpflichtigen, deren Firma im Firmenbuch eingetragen ist und die Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 23) beziehen, sind die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung maßgebend, außer zwingende Vorschriften dieses Bundesgesetzes treffen abweichende Regelungen. >UGB -> StruktAnpG 2006 >Für die Gewinnermittlung jener Steuerpflichtigen, die nach § 189 UGB der Pflicht zur Rechnungslegung unterliegen und die Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§23) beziehen, sind die handelsrechtlichen Vorschriften ordnungsgemäßer Buchführung maßgebend, außer zwingende steuerrechtliche Vorschriften treffen abweichende Regelungen.
Gewinnermittlung (§ 5 EStG) >Rechnungslegungspflichtig nach §189 UGB sind >Kapitalgesellschaften >unternehmerisch tätige GmbH & Co KGs >Alle Unternehmer mit Umsätzen > 400.000 im Geschäftsjahr >Ausnahmen: Freiberufler, Land- und Forstwirte, Unternehmer mit nur außerbetrieblichen EK >Formalkriterium der Firmenbucheintragung fällt weg
Gewinnermittlung (§ 5 EStG) >Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz Handelsbilanz ist Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung >Keine Änderung in der Steuerbilanz, wenn der Ansatz in der Handelsbilanz steuerrechtlich zulässig war >Änderung der Steuerbilanz, wenn der zulässige Ansatz in der Handelsbilanz gegen zwingende steuerliche Vorschriften verstößt >Mehr-Weniger-Rechnung (§ 44 Abs 2 EStG)
Gewinnermittlung (§ 5 EStG) >Unterschiede § 4 Abs 1 EStG – § 5 EStG >Wert des Grund und Bodens nur bei § 5 EStG >Umfang des Betriebsvermögens: Gewillkürtes Betriebsvermögen nur bei § 5 EStG >Bewertung des Betriebsvermögens: zB Rückstellungen und RAPs nur bei § 5 EStG zwingend >Wirtschaftsjahr (§ 2 Abs 5 EStG)
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 3 EStG) >Der Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben darf dann als Gewinn angesetzt werden, wenn keine gesetzliche Verpflichtung zur Buchführung besteht und Bücher auch nicht freiwillig geführt werden.
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 3 EStG) >Einnahmen und Ausgaben nach dem Zufluss-Abfluss- Prinzip (§ 19 EStG; Ausnahmen zB bei § 4 Abs 6 EStG und bei Anlagevermögen) >Keine Bilanz Beeinflussung des Betriebsvermögens nicht relevant zeitliche Verschiebung, aber Totalgewinngleichheit >Anschaffungs- oder Herstellungsaufwendungen sind aber gewinnneutral, gewinnmindernde AfA
Betriebsveräußerung >§ 24 EStG >Differenz zw Veräußerungserlös und Wert des Betriebsvermögens >Begünstigungen >Hälftesteuersatz (§ 37 Abs 5 EStG) >Verteilungsbegünstigung (§ 37 Abs 2 EStG) >Freibetrag (§ 24 Abs 4 EStG)
Überschussrechnung 1. Land- und Forstwirtschaft (§ 21) 2. Selbständiger Arbeit (§ 22) 3. Gewerbebetrieb (§ 23) 4. Nichtselbständige Arbeit (§ 25) 5. Kapitalvermögen (§ 27) 6. Vermietung und Verpachtung (§ 28) 7. Sonstige Einkünfte (§ 29) § 2 Abs 4 Z 1 EStG: Einkünfte sind der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten bei
Überschussrechnung >Überschuss der Einnahmen (§ 15 EStG) über die Werbungskosten (§ 16 EStG) >Quellentheorie >Wertschwankungen des Quelle werden nur ausnahmsweise erfasst (§§ 30, 31 EStG) nur aus der Steuerquelle fließende Einnahmen >Zufluss-Abfluss Prinzip > Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gem § 4 Abs 3 EStG
Überschussrechnung >§ 15 EStG: Einnahmen liegen vor, wenn dem Stpfl Geld oder geldwerte Vorteile im Rahmen der Einkunftsarten des § 2 Abs 3 Z 4 bis 7 zufließen >Beispiele: Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Kleidung, Kost, Waren, FirmenPKW übliche Mittelpreise des Verbrauchsortes
Überschussrechnung >§ 16 EStG: Werbungskosten sind Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen >ZB Schuldzinsen (aber: § 20 Abs 2 EStG); Pflichtbeiträge zu gesetzlichen Interessenvertretungen, Fahrten zw Wohnung und Arbeitsstätte; Reisekosten etc
Gewinnermittlung - Übersicht § 5 EStG§ 4 Abs 1 EStG§ 4 Abs 3 EStGPauschalierung Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft ____ EW >150.000 Umsätze >400.000 oder freiwillig Falls keine § 4/1- Ermittlung Teilpauschalierung bei Umsätzen<200.000 EUR Vollpauschalierung bei EW <65.000 EUR Selbständige Einkünfte ____ Freie Berufe: Freiwillig Andere: Umsätze > 400.000 Falls keine § 4/1-Ermittlung Teilpauschalierung bei Umsätzen<220.000 EUR Einkünfte aus Gewerbebetrieb Bei Rechnungslegungs- pflicht nach § 189 UGB Freiwillig, wenn keine Rechnungs- legungspflicht Falls keine Rechnungslegungs- pflicht Teilpauschalierung bei Umsätzen<220.000 EUR Vollpauschalierung bis zu bestimmten Umsatz- grenzen
Private Veräußerungsgeschäfte >Spekulationsgeschäfte gem § 30 EStG >Spekulationsfrist (1 bzw 10 Jahre) >Befreiungen (§ 30 Abs 2 EStG), zB für Eigenheime >Unterschiedsbetrag gem § 30 Abs 4 EStG >Freigrenze iHv Euro 440; Verlustausgleich gem § 30 Abs 4 EStG >Veräußerung wesentlicher Beteiligungen gem § 31 EStG >Veräußerung von Anteilen zumindest 1% an einer Körperschaft; 1%ige Beteiligung innerhalb der letzten 5 Jahre; Übergangsregelung in § 124b Z 57 EStG >Unterschiedsbetrag (§ 31 Abs 3 EStG) >Verlustausgleich gem § 31 Abs 5 EStG >Subsidiariät gegenüber § 30 EStG (Begünstigung des § 37 Abs 4 Z 2 EStG nur bei § 31 EStG) >Subsidiäre Einkünfte (kommen nicht zur Anwendung, wenn Betriebsvermögen veräußert wird – Ausnahme: Grund und Boden bei § 4 Abs 1 EStG – Achtung: StruktAnpG 2006)!
Private Veräußerungsgeschäfte >Anpassung des § 30 EStG an Änderung des § 6 Z 5 EStG (Einlagenbewertung) >Bewertung stets mit Teilwert, auch binnen Spekulationsfrist >Bei darauf folgender Veräußerung wird nur der UB zwischen Buchwert (TW bei Einlage) und Veräußerungserlös als betriebliche Einkünfte erfasst >Bei Veräußerung binnen (gedanklich weiter bestehender) Spekulationsfrist aus dem Betriebsvermögen wird der Betrag der (gewinnneutralen) Aufwertung bei der Einlage daher als außerbetriebliche Einkünfte nach § 30 Abs 1 Z 3 EStG erfasst >Beispiel
Schema Veräußerungen Veräußerung aus Betriebsvermögenaus Privatvermögen nur stpfl. wenn Spekulationsgeschäft regelmäßig stpfl, außer Grund und Boden § 4 Abs 1 oder Abs 3 EStG § 5 EStG § 30 EStG alle Wirtschaftsgüter § 31 EStG Beteiligungen nur stpfl. wenn Spekulationsgeschäft stpfl. betriebl. Einkünfte 1 Jahr oder 10 Jahre 1% in letzten 5 Jahren stpfl. ohne Ermäßigung ! stpfl. Begünstigung nach § 37 EStG
Einkünfte aus Kapitalvermögen >Einkünfte (§ 27 EStG) zB >Gewinnanteile (Dividenden) >Gewinne als stiller Gesellschafter >Zinsen zB aus Darlehen, Anleihen, Bankeinlagen etc >Zuwendungen von Privatstiftungen >KESt-Abzug iHv 25% (§ 93 EStG) >Endbesteuerung (§ 97 EStG) >Gleichstellung ausländischer Kapitalerträge (§ 37 Abs 8 EStG)
Einkünfte aus Kapitalvermögen >Erhebungsform: KESt-Abzug (§ 93 EStG): 25% >Betrifft bestimmte inländische Kapitalerträge zB >Gewinnanteile (Dividenden) >Zuwendungen von Privatstiftungen >Gewinne als stiller Gesellschafter >Zinsen aus Bankeinlagen >Anleihezinsen (public placements) >Befreiungen vom KESt-Abzug (§§ 94, 94a EStG) >Schuldner und Abzugsverpflichteter (§ 95 Abs 2 EStG)
Einkünfte aus Kapitalvermögen >Endbesteuerung gem § 97 EStG Abgeltung: >natürliche und juristische Personen mit § 27-Einkünften >Zinsen aus Bankeinlagen (§ 93 Abs 2 Z 3 EStG) >Anleihezinsen (§ 93 Abs 3 Z 1 bis 4 EStG) >natürliche Personen zusätzlich (§ 93 Abs 2 Z 1 EStG) >Gewinnanteile (Dividenden) >Zuwendungen von Privatstiftungen >sonst: Anrechnung (zB Gewinne als stiller Ges) >Keine Berücksichtigung beim Einkommen (§ 97 Abs 3 EStG), Antragsveranlagung für alle Kapitalerträge (§ 97 Abs 4 EStG; Dividenden halbsatzbegünstigt gem § 37 Abs 4 EStG) Schatteneffekt
Der Schatteneffekt >Beispiel: Stpfl mit Dividendenerträgen iHv 25.000 und EK aus nsA iHv 10.000. >Endbesteuerung der Kapitalerträge durch KESt: 6250. >Keine Steuer auf 10.000 aus nsA (§ 33 EStG) >Gesamtsteuerlast: 6.250. >Veranlagungsoption nach § 97 Abs 4 EStG mit Halbsatz: >Einkünfte iHv 35.000 unterliegen Progression nach § 33 Abs 1. (theoretische) Steuerlast iHv 10.110; entspricht einem Durchschnittssteuersatz von 28,88%. >Halbsatzermäßigung auf 25.000 25.000 x 14,44% = 3.610 >Normalsteuersatz auf 10.000 10.000 x 28,88 % = 2.888 >Summe Steuerbelastung bei Veranlagung: 6.498 >Schatteneffekt: 6.498 – 6.250 = 248.
Verlustausgleich Gewerbebetrieb I 1 Mio Gewinn Gewerbebetrieb II 3 Mio Verlust Einkünfte aus KV 1 Mio Gewinn Horizontaler Verlustausgleich Vertikaler Verlustausgleich Verlust 2 Mio Verlust 1 Mio ?
Verlustabzug >Verlustabzug = Verlustvortrag >§ 18 Abs 6 EStG Sonderausgabe >Keine zeitliche Befristung >Aber: Verrechnungsgrenze gem § 2 Abs 2b EStG: 75% des Gesamtbetrags der Einkünfte, dh 25% des Gesamtbetrags der Einkünfte bleiben stpfl
Sonderausgaben >§ 18 EStG >Betreffen private Lebensführung (zB Kirchenbeitrag) Einkommensverwendung >Beiträge zu Versicherungen; Aufwendungen zur Wohnraumschaffung und -sanierung; Erwerb junger Aktien >Für diese Sonderausgaben: Höchstbetrag Sonderausgabenviertel und Einschleifung
Außergewöhnliche Belastungen >§ 34 EStG >Berücksichtigung der Minderung der persönlichen Leistungsfähigkeit >Voraussetzungen: >außergewöhnlich (Abs 2) >zwangsläufig (Abs 3) >Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungs- fähigkeit (Selbstbehalte) (Abs 4) >zB: Beseitigung von Katastrophenschäden; Belastungen aufgrund einer Behinderung >Pauschalbetrag für auswärtig studierende Kinder
Personenvereinigungen >Durchgriffsprinzip § 23 Z 2 EStG >Mitunternehmerschaften: zB OHG, KG, OEG, KEG, GesBR, atypisch stille Ges >Grundsätze >unmittelbare Zurechnung des Erfolges an die Gesellschafter >Gewinnanteile und Vergütungen iSd § 23 Z 2 EStG = betriebliche Einkünfte >Leistungsaustausch >Sonderbetriebsvermögen (Ergänzungsbilanz) >Einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung
Überblick >Steuersubjekt: juristische Personen des Privatrechts sowie juristische Personen des öff. Rechts mit BgA >Steuergegenstand: Einkommen iSd EStG >Bemessungsgrundlage: Einkommen iSd EStG >Steuersatz: Einheitssatz 25% (ab 2005)
Überblick Einkommen100 KSt25 Dividende75 KESt (§ 94 Z 2 EStG)0 Ausschüttung75 Ö-GmbH II Ö-GmbH I 100% Einkommen75 KSt (§ 10 Abs 1 KStG)0 Dividende75 KESt (§ 93 EStG)18,75 Ausschüttung56,25 Ausschüttung56,25 ESt (endbest!)0 Netto56,25 Gesamtsteuer43,75
Überblick Einkommen100 Ausl. KSt, zB 40% 40 Dividende60 Ausl. Quellensteuer, zB6 Ausschüttung54 A-GmbH Ö-GmbH 100% Einkommen54 KSt (§ 10 Abs 2 KStG)0 Anrechnung ausl Steuer0 Dividende54 KESt (§ 93 EStG)13,5 Ausschüttung40,5 Ausschüttung40,5 ESt (endbest!)0 Netto40,5 Gesamtsteuer59,5 Ausland Österreiuch
Persönliche Steuerpflicht >Unbeschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs 2 KStG): Sitz oder Geschäftsleitung im Inland >Juristische Personen des privaten Rechts, zB AG, GmbH >BgA von KöR (§ 2 KStG) >Nichtrechtsfähige Personenvereinigungen etc (§ 3 KStG) >Beschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs 3 KStG) >Vergleichbare Körperschaften mit Sitz und Geschäftsleitung im Ausland (1. Art) >KöR (2. Art) >Befreite Körperschaften, zB gemeinnützige Körperschaften (3. Art)
Einkommensbegriff >Einkommen (§ 7 Abs 2 KStG) >Gesamtbetrag der Einkünfte iSd § 2 Abs 3 EStG >abzgl Sonderausgaben (§ 8 Abs 4 KStG) >abzgl Freibetrag gem § 23 KStG >Verlustausgleich >Ermittlung der Einkünfte >EStG (§ 7 Abs 2 KStG) >Bei buchführenden Körperschaften: Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 7 Abs 3 KStG) § 5 Abs 1 EStG >Betriebsausgaben (§§ 11, 12 KStG)
Gesellschaftliche Vorgänge Grundsatz: Gesellschaftsrechtliche Vorgänge mindern bzw erhöhen Einkommen nicht >Einlagen und Einlagenrückzahlung >§ 8 Abs 1 KStG >§ 4 Abs 12 bzw § 15 Abs 4 EStG >§ 3 Abs 1 Z 29, § 32, § 37 EStG – Theorie der Doppelmaßnahme >Offene und verdeckte Gewinnausschüttungen (§ 8 Abs 2 KStG)
Gewinnausschüttungen >Trennungsprinzip >Problem der verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA) Unbeachtlichkeit der Einkommensverwendung >Voraussetzungen >Anteilsinhaber bzw nahestehende Person >Bereicherung des Anteilsinhabers >Willensentschluss auf Vorteilsgewährung >Fremdvergleich (causa societatis)
Gewinnausschüttungen >Fall 1: Unangemessen hohes Entgelt für Wirtschaftsgüter Kaufpreis 1 Mio Maschine 600.000 >Erlös = 600.000 >vGA = 400.000 (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) >KESt (selbst wenn kein Spekulationsgeschäft) Vorsicht bei KESt Berechnung! Ö-GmbH >AfA von 600.000 >vGA = 400.000 (keine AfA)
Gewinnausschüttungen >Fall 2: Unangemessen hohes Entgelt für Wirtschaftsgüter Miete 20.000 Räumlichkeiten 12.000 >12.000 = Einkünfte aus VuV (§ 28 EStG) >vGA = 8.000 (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) >KESt Ö-GmbH >Betriebsausgaben: 12.000 >vGA = 8.000 (nicht abzugsfähig)
Gewinnausschüttungen >Fall 3: Unangemessen niedriges Entgelt für Dienste etc Kaufpreis 60.000 Aktien 100.000 >100.000 = Anschaffungs- kosten (§§ 30, 31 EStG) >vGA = 40.000 (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) >KESt Ö-GmbH >Hinzurechnung von 40.000
Gewinnausschüttungen >Fall 4: Unangemessen niedriges Entgelt für Dienste etc Zinsen 5.000 Darlehen 100.000 [@ 10%] >Fiktive Zahlung angemessener Zinsen (10.000) >vGA = 5.000 (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) >KESt Ö-GmbH >Fiktiver Erhalt angemessener Zinsen (10.000) >Ausschüttung von 5.000
Mantelkauf >§ 8 Abs 4 Z 1 KStG Verlustvorträge iHv 1 Mio Veräußerung um 250.000 Ö-GmbH Betrieb Arbeitnehmer Übergang?
Nationales Schachtelprivileg Ö-Tochter Ö-Mutter 100% >Ebene der Tochtergesellschaft >Kein KESt-Abzug bei Ausschüttung an die Mutter, sofern Mutter zu mindestens 25% beteiligt ist (§ 94 Z 2 EStG) >Ebene der Muttergesellschaft >Nationales Schachtelprivileg: Steuerbefreiung gem § 10 Abs 1 KStG für Ausschüttungen >Keine Mindestbehalterdauer, kein Mindestbeteiligungsausmaß >Veräußerung der Beteiligung an der TochterGes steuerpflichtig (25% KSt, keine Begünstigungen)
Internationales Schachtelprivileg A-Tochter Ö-Mutter 100% >Ebene der Tochtergesellschaft >Ggf ausländische Quellensteuer auf Ausschüttung >Ebene der Muttergesellschaft >Internationales Schachtelprivileg: Steuerbefreiung gem § 10 Abs 2 KStG für Ausschüttungen >Mindestbehalterdauer: 1 Jahr >Mindestbeteiligungsausmaß: mindestens 10% >Veräußerung der Beteiligung an der TochterGes steuerfrei gem § 10 Abs 3 KStG (außer Option zur Steuerwirksamkeit) Ausland Österreich
Gruppenbesteuerung >Ergebniszusammenfassung innerhalb einer finanziell verbundenen Unternehmensgruppe auf Ebene des Gruppenträgers (§ 9 KStG) >Erfordernis der finanziellen Verbindung >mehr als 50 % des Kapitals und der Stimmrechte >Antragsprinzip >Gestaltbarkeit der Gruppengröße >Prinzip der Wahlfreiheit betreffend die Festlegung des Gruppenträgers und der Größe der Unternehmensgruppe >Prinzip der stufenweisen Zurechnung >Prinzip der vollen Ergebniszurechnung >Erfordernis eines Gruppenantrags und Steuerumlagevereinbarung >Mindestdauer der Gruppenzugehörigkeit (3 Jahre) >Besonderheiten >Teilwertabschreibung >Firmenwertabschreibung
Gruppenbesteuerung >Finanzielle Verbindung (§ 9 Abs 4 KStG) >TS 1 – unmittelbar mehr als 50% der Anteile und Stimmrechte >TS 2 – mittelbar über eine Personengesellschaft unter Berücksichtigung der Beteiligungsausmaße >TS 3 – mittelbar über Beteiligung an Gruppenmitgliedern, die nicht selbst iSd TS 1 beteiligt sind >TS 4 – über eine Beteiligungsgemeinschaft (Erfordernis: min. 15%, einer min. 40%)
§ 9 Abs 4 TS 3 § 9 Abs 4 TS 1§ 9 Abs 4 TS 3
Gruppenbesteuerung § 9 Abs 4 TS 3 § 9 Abs 4 TS 4
Gruppenbesteuerung § 9 Abs 4 TS 3 § 9 Abs 4 TS 1
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1 Univ.Prof. Dr. Markus Achatz GRUPPENBESTEUERUNG – System und Zweifelsfragen Univ.Prof. Dr. Markus Achatz.

References: § 19
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 § 5
 § 201
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 § 30
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 § 189
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 § 23
 § 23
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