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Timestamp: 2016-10-25 13:53:42+00:00

Document:
C.________, 1958, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Christian Th�ny, Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur
Der 1958 geborene C.________ arbeitete seit 1. M�rz 1999 als Aussendienstmitarbeiter f�r die Firma I.________ GmbH und war in dieser Eigenschaft bei der National Versicherung gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert.
Als C.________ am 17. Dezember 1999 mit seinem Auto vor einer auf rot stehenden Ampel anhielt, fuhr ein anderer Automobilist von hinten auf sein Fahrzeug auf. Der am selben Tag aufgesuchte Hausarzt Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, hielt fest, dass C.________ zwei Stunden nach dem Unfall �ber Schwindel und �belkeit sowie Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen klage, sich ergeben musste und �ber eine eingeschr�nkte Beweglichkeit der Halswirbels�ule (HWS) verf�ge.
Die National Versicherung erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mit Verf�gung vom 3. M�rz 2004 verneinte sie den Anspruch des Versicherten auf Leistungen f�r die Zeit ab 1. M�rz 2004. Daran hielt sie auf Einsprache des C.________ und des Krankenversicherers, der CSS Versicherung, fest (Einspracheentscheid vom 8. November 2004).
C.________ liess Beschwerde erheben und beantragen, die National Versicherung sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen �ber den 29. Februar 2004 hinaus zu erbringen und die Kosten einer von ihm bei der medizinischen Gutachterstelle X.________ in Auftrag gegebenen, im kantonalen Verfahren eingereichten Expertise vom 19. Januar 2005 im Betrag von Fr. 15'326.- zu erstatten. Mit Entscheid vom 6. Juli 2005 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden die Beschwerde gut, hob den Einspracheentscheid und die Verf�gung auf und wies die National Versicherung an, C.________ �ber den 1. M�rz 2004 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Des Weitern verpflichtete es die National Versicherung, C.________ eine Parteientsch�digung von Fr. 5'000.- zu bezahlen und ihm die Kosten der Begutachtung durch die Gutachterstelle X.________ im Betrag von Fr. 15'326.- zu ersetzen.
Die National Versicherung f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des kantonalen Entscheides.
W�hrend C.________ auf Abweisung des Rechtsmittels schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Zu Unrecht sieht die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 129 II 504 Erw. 2.2, 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 131 Erw. 2b) darin, dass sie ins interdisziplin�re Gutachten der Gutachterstelle X.________ "erst nachtr�glich" Einblick erhalten habe und sich zuvor weder zur Person des Gutachters noch zum Fragekatalog habe �ussern k�nnen. Denn die Expertise vom 19. Januar 2005 geh�rt zu den Parteigutachten, in deren Natur es liegt, dass die Gegenpartei sich vorg�ngig weder zur Person des Gutachters noch zum Fragekatalog �ussern kann. Des Weitern erhielt die National Versicherung im vorinstanzlichen Verfahren Einblick in das Gutachten und Gelegenheit, sich dazu zu �ussern.
Entgegen der Auffassung des Unfallversicherers war die Vorinstanz auch nicht verpflichtet, ihn vorg�ngig dar�ber zu informieren, dass sie in ihrem Entscheid ausschliesslich das vom Versicherten eingereichte Gutachten der Gutachterstelle X.________ ber�cksichtigen werde. Denn es kann nicht gesagt werden, das kantonale Gericht habe seinen Entscheid mit einer Rechtsnorm oder einem Rechtsgrund zu begr�nden beabsichtigt, die im bisherigen Verfahren nicht herangezogen wurden, auf die sich die beteiligten Parteien nicht berufen haben und mit deren Erheblichkeit im konkreten Fall sie nicht rechnen konnten (BGE 128 V 278 Erw. 5b/bb mit Hinweisen). Anders zu entscheiden hiesse, dass das kantonale Gericht den beabsichtigten Entscheid h�tte vorweg nehmen m�ssen (vgl. auch Urteil D. vom 9. August 2006, U 273/06 Erw. 2.3).
Schliesslich kann - entgegen dem Unfallversicherer - auch nicht von einer vorinstanzlichen Verletzung der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 129 I 236 Erw. 3.2, 126 I 102 Erw. 2b, 124 V 181 Erw. 1a; SZS 2001 S. 563 Erw. 3b [Urteil B. vom 26. September 2001, B 61/00]) gesprochen werden. Wenn auch in der Begr�ndung des angefochtenen Entscheides nicht detailliert auf die anderen medizinischen Stellungnahmen eingegangen wird, geht aus dem Entscheid doch deutlich hervor, dass und aus welchen Gr�nden die Vorinstanz das Gutachten der Gutachterstelle X.________ als schl�ssig betrachtete, was dem Beschwerde f�hrenden Unfallversicherer jedenfalls eine sachbezogene Anfechtung erlaubte.
Im Einspracheentscheid wird die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen (vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1) und ad�quaten Kausalzusammenhang (vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs und an dessen Bedeutung als eine Voraussetzung f�r die Leistungspflicht nach UVG nichts ge�ndert hat (Urteil M. vom 8. Juni 2006, U 147/05, Erw. 2; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 64 f. Rz 20 zu Art. 4).
W�hrend Vorinstanz und Beschwerdegegner die Frage nach dem Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall vom 17. Dezember 1999 und den geklagten Beschwerden bejahen, �ussert der Unfallversicherer Zweifel an dessen Bestehen. Wie es sich mit der nat�rlichen Kausalit�t verh�lt, kann indessen offen bleiben, weil - wie zu zeigen ist (Erw. 4 und 5) - die ad�quate Kausalit�t zu verneinen ist.
Uneinigkeit besteht sodann auch in der Frage, nach welchen Kriterien die Frage der Ad�quanz des Kausalzusammenhanges zu pr�fen ist. Die Vorinstanz und der Beschwerdegegner vertreten die Auffassung, massgebend sei die Schleudertrauma-Praxis (BGE 117 V 359). Demgegen�ber vertritt der Unfallversicherer den Standpunkt, es liege eine psychische �berlagerung vor, welche zur Anwendung der Kriterien gem�ss BGE 115 V 133 f�hre.
4.1 Bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den ist rechtsprechungsgem�ss (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b festgelegten Kriterien (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Gleiches gilt, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen St�rungen nicht zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren. Erforderlichenfalls ist vorg�ngig der Ad�quanzbeurteilung zu pr�fen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeintr�chtigungen um blosse Symptome des erlittenen Traumas oder aber um eine selbstst�ndige (sekund�re) Gesundheitssch�digung handelt, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80 [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]). Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in dem in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 publizierten Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01, schliesslich dargelegt hat, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nur dann im Sinne von BGE 123 V 99 Erw. 2a unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist. Wird die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet, ist zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen.
4.2 Es steht fest und ist unbestritten, dass beim Beschwerdegegner eine HWS-Distorsion und teilweise auch das typische Beschwerdebild eines HWS-Traumas (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesenver�nderung etc.; vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b, 382 Erw. 4b) vorliegen. Umstritten ist indessen, ob - wie der Unfallversicherer geltend macht - die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen im Vergleich zur psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten sind.
4.2.1 Schon kurze Zeit nach dem Unfall litt der Versicherte an einer Begleitdepression sowie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsst�rungen, so dass er sich in psychologische Behandlung begab. �rztlicherseits wurde der Verdacht auf eine pathologische Schmerzverarbeitung ge�ussert.
Wie es sich indessen mit dem Anteil der psychischen Problematik verh�lt, wird in den verschiedenen psychiatrischen, neurologischen und insbesondere in den neuropsychologischen Gutachten unterschiedlich beantwortet. W�hrend im Gutachten der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universit�tsspitals Y.________ (Oberartz PD Dr. med. S._______ und Assistenzarzt Dr. med. A.________) vom 17. Dezember 2003, gest�tzt auf das neuropsychologische Teilgutachten von Psychologin FSP H.________ und Prof. Dr. phil. R.________ vom 30. Oktober 2003, die Verhaltensmanifestationen als Aggravationssyndrom interpretiert und ein fassbares neurologisches oder neuropsychologisches Korrelat der Beschwerden ebenso wie eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus neurologischer oder neuropsychologischer Sicht verneint werden, sieht die Gutachterstelle X.________ in ihrem Gutachten vom 19. Januar 2005 gest�tzt auf das neuropsychologische Teilgutachten vom 5. November 2004 (Dr. med. O.________) die Arbeitsunf�higkeit prim�r neuropsychologisch begr�ndet und verneint eine Aggravation.
4.2.2 Abkl�rungen zur Bereinigung dieser unterschiedlichen Betrachtungen er�brigen sich indessen, weil von einer psychischen �berlagerung selbst dann auszugehen ist, wenn - mit dem Beschwerdegegner - auf die Darstellung im neuropsychologischen Teilgutachten der Gutachterstelle X.________ vom 5. November 2004 abgestellt wird.
Entgegen der vom Beschwerdegegner vertretenen Auffassung l�sst sich dem neuropsychologischen Teilgutachten der Gutachterstelle X.________ vom 5. November 2004 nicht entnehmen, dass die festgestellten neuropsychologischen Defizite somatische Beschwerden darstellen und aus diesem Grunde nicht von einer psychischen �berlagerung gesprochen werden kann. Denn aus dem neuropsychologischen Teilgutachten der Gutachterstelle X.________ vom 5. November 2004 geht nicht hervor, aufgrund welcher Verfahren von einer erheblichen neuropsychologisch bedingten Arbeitsunf�higkeit ausgegangen wurde (namentlich nicht, ob nur Schilderungen des Versicherten und Tests die Grundlage bilden, was ungen�gend w�re: vgl. Thomas Merten, Neue Aspekte in der Beurteilung psychoreaktiver und neuropsychologischer St�rungen als Leistungsgrund - Nicht authentische Beschwerden: vorget�uschte neuropsychologische St�rungen, in: Der medizinische Sachverst�ndige 2006, S. 58 f.). Ebenso wenig gibt das Gutachten Aufschluss dar�ber, ob es sich bei den festgestellten Defiziten um echte hirnorganische Defizite, wie sie bei Hirnl�sionen auftreten, oder eher um unspezifische Befunde handelt (vgl. dazu Wachter/Regard, Stellenwert der neuropsychologischen Untersuchung nach Kopf- und HWS-Trauma, in: Siegel/Fischer [Hrsg.], Die neurologische Begutachtung, Z�rich 2004, S. 189 ff., insbes. S. 191 f.).
Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich, auch die im Gutachten der Gutachterstelle X.________ neuropsychologisch festgestellten Defizite gesamthaft als psychische �berlagerung zu interpretieren, wof�r auch spricht, dass die Belastbarkeit des Beschwerdegegners im Vergleich zu den vorangegangenen neuropsychologischen Untersuchungen erheblich abgenommen hat. Ob eine Aggravation oder eine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert vorliegt, ist unerheblich. Denn neuropsychologisch festgestellte Defizite k�nnen auch auf eine psychische �berlagerung schliessen lassen, wenn keine psychiatrische Diagnose gestellt ist (Urteil T. vom 22. M�rz 2006, U 285/05, Erw. 3.2.1).
4.3 Ist eine psychische �berlagerung nach dem Gesagten zu bejahen, hat die Ad�quanzpr�fung rechtsprechungsgem�ss (Erw. 4.1) nach BGE 115 V 133 zu erfolgen.
5.1 Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzpr�fung vorzunehmenden Einteilung (BGE 115 V 139 Erw. 6) stuft das Eidgen�ssische Versicherungsgericht eine Auffahrkollision vor einem Fussg�ngerstreifen oder einem Lichtsignal in der Regel als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegendes Ereignis ein und nimmt nur ausnahmsweise (insbesondere bei einer niedrigen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsver�nderung [Urteil B. vom 7. August 2001, U 33/01, Erw. 3a] und - zus�tzlich - bei weitgehendem Fehlen von unmittelbar im Anschluss an den Unfall auftretenden Beschwerden [Urteil S. vom 29. Oktober 2002, U 22/01, Erw. 7.1]) einen leichten Unfall an (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360 Erw. 4.2 [Urteil A. vom 24. Juni 2003, U 193/01] mit Hinweisen). Da die Voraussetzungen f�r die ausnahmsweise Annahme eines leichten Ereignisses nicht gegeben sind, ist der Unfall vom 17. Dezember 1999 den mittelschweren Ereignissen im Grenzbereich zu den leichten F�llen zuzuordnen.
Die Ad�quanz der psychischen Unfallfolgen ist daher zu bejahen, wenn eines der in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa erw�hnten Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die massgebenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind. Bei der Pr�fung der einzelnen Kriterien sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu ber�cksichtigen, w�hrend die psychisch begr�ndeten Anteile, deren hinreichender Zusammenhang mit dem Unfall den Gegenstand der Pr�fung bildet, ausgeklammert bleiben.
5.2 Der Unfall ereignete sich bei objektiver Betrachtung weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden, noch war er durch eine besondere Eindr�cklichkeit gekennzeichnet, wie im angefochtenen Entscheid zutreffend festgehalten wird und auch der Beschwerdegegner anerkennt. Entgegen der Auffassung von Beschwerdegegner und Vorinstanz ist ferner weder von einer schweren noch einer im Hinblick auf die in Frage stehende Ad�quanzbeurteilung besonders gearteten Verletzung auszugehen, vermag doch die Diagnose eines Schleudertraumas oder einer HWS-Distorsion das Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzung f�r sich allein nicht zu begr�nden (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 238 Erw. 5.2.3 mit Hinweisen [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]). Entgegen der Betrachtungsweise des Beschwerdegegners sind keine aggravierenden Faktoren erkennbar. Daran vermag auch der Umstand, dass er im Kollisionszeitpunkt nach oben zum Lichtsignal geblickt und damit den Kopf gegen oben geneigt hatte, nichts zu �ndern. Es trifft zwar zu, dass der K�rperhaltung hinsichtlich Art und Schwere des Schleudertraumas Bedeutung zukommen kann (vgl. RKUV 2003 Nr. U 489 S. 361 Erw. 4.3 mit Hinweisen [Urteil A. vom 24. Juni 2003, U 193/01]). Bejaht wurde dies in dem vom Beschwerdegegner erw�hnten Fall, in welchem die betroffene Person - welche als Beifahrerin eines stehenden Personenwagens in eine Auffahrkollision verwickelt wurde - im Zeitpunkt des Heckaufpralls nach oben zum Schiebedach hinausschaute, wobei sie, um die Bedienungsm�glichkeiten des Autos zu beobachten, den Oberk�rper nach links neigte, aufgrund welcher K�rperhaltung das Schleudertrauma denn auch zu Komplikationen f�hrte (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 245 Erw. 3c). Eine vergleichbare Konstellation ist hier nicht gegeben, hatte doch der Versicherte nach seinen Angaben nur den Kopf, nicht aber den gesamten Oberk�rper abgedreht, was f�r die Annahme der besonderen Art der erlittenen Verletzung gerade nicht ausreicht (Urteil D. vom 16. August 2001, U 21/01, Erw. 3d). Auch das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung ist zu verneinen: Dass zwei je zirka einen Monat dauernde Rehabilitationsaufenthalte (vom 12. Juli bis 9. August 2000 und vom 2. bis 30. Januar 2002 in der Rehaklinik E.________) erforderlich waren, neben welchen der Beschwerdegegner bloss ambulant in Behandlung war, vermag das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung nicht zu erf�llen. Zu Recht verneinen Vorinstanz und Beschwerdef�hrerin sodann das Kriterium der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte. Ebenso wenig kann von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen die Rede sein, wenn der Heilungsverlauf bis anhin auch nicht den gew�nschten Erfolg gebracht hat. Was sodann das Kriterium der langen Dauer der Arbeitsunf�higkeit anbelangt, ist diese haupts�chlich auf psychische Probleme zur�ckzuf�hren, welche im Rahmen der Ad�quanzpr�fung nach BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa unber�cksichtigt zu bleiben haben. Die geltend gemachten Dauerschmerzen (Kopf-/Nackenschmerzen) w�rden schliesslich, selbst wenn sie - wie erforderlich - k�rperlich bedingt w�ren, f�r sich allein nicht ausreichen, um die Ad�quanz zu bejahen.
5.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass - entgegen dem angefochtenen Entscheid - ein ad�quater Kausalzusammenhang zu verneinen ist.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beanstandet die Beschwerdef�hrerin schliesslich auch, dass sie von der Vorinstanz verpflichtet worden ist, dem Versicherten die Kosten der Begutachtung durch die Gutachterstelle X.________ im Betrage von Fr. 15'326.- (gem�ss Honorarnote der Gutachterstelle X.________ vom 21. Januar 2005) zu ersetzen.
6.1 Nach der Rechtsprechung (BGE 115 V 62; RKUV 2005 Nr. U 547 S. 222 Erw. 2.1 [Urteil N. vom 14. M�rz 2005, U 85/04], 2004 Nr. U 503 S. 187 Erw. 5.1 [Urteil M. vom 21. Oktober 2003, U 282/00]) k�nnen die Kosten eines Privatgutachtens, auf das sich der Entscheid einer Rechtsmittelinstanz st�tzt, im Rahmen der Parteientsch�digung zur�ckerstattet werden. Anspruch auf Parteientsch�digung hat aber grunds�tzlich nur die obsiegende Partei (Art. 61 lit. g ATSG; bis Ende 2002: Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG). Zwar kann der versicherten Person auch im Falle ihres Unterliegens eine Entsch�digung f�r die Kosten einer von ihr selber veranlassten Untersuchung zugesprochen werden. Das setzt aber voraus, dass sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des Privatgutachtens schl�ssig feststellen l�sst und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgen�glichen Sachverhaltsabkl�rung vorzuwerfen ist. Dem allgemeinen Rechtsgrundsatz entsprechend, wonach eine Partei unabh�ngig von einem allf�lligen Prozesserfolg die von ihr unn�tigerweise verursachten oder verschuldeten Kosten selber zu tragen hat, besteht ein Entsch�digungsanspruch auch dann, wenn der Unfallversicherer in der Sache selbst obsiegt.
6.2 Der Beschwerdef�hrerin kann nicht vorgeworfen werden, sie habe den medizinischen Sachverhalt nur ungen�gend abgekl�rt. Denn zus�tzliche medizinische Abkl�rungen dr�ngten sich f�r sie nicht auf. Vielmehr durfte sie von einer objektiv hinreichenden Beweisgrundlage f�r eine abschliessende Sachverhaltsw�rdigung und rechtliche Beurteilung ausgehen (namentlich mit Blick darauf, dass im vorliegenden Fall die Frage nach dem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen der HWS-Distorsion und den geklagten Beschwerden keiner abschliessenden Beurteilung bedarf [vgl. Erw. 2] und ein Abstellen auf das vom Beschwerdegegner eingeholte Gutachten der Gutachterstelle X.________ an der fehlenden Ad�quanz des Kausalzusammenhanges nichts zu �ndern vermag [Erw. 4 und 5]). Da bei dieser Sachlage nicht gesagt werden kann, der Unfallversicherer habe dem Beschwerdegegner zufolge mangelhafter Sachverhaltsabkl�rung unn�tig Kosten verursacht, kann der unterliegende Beschwerdegegner die Kosten des selber in Auftrag gegebenen Privatgutachtens nicht �berw�lzen.
7.1 Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben.
7.2 Eine Parteientsch�digung wird nicht zugesprochen, weil die obsiegende Beschwerdef�hrerin als Unfallversicherer eine �ffentlich-rechtliche Aufgabe im Sinne von Art. 159 Abs. 2 OG wahrnimmt und die Voraussetzungen f�r eine ausnahmsweise Zusprechung einer Entsch�digung nicht gegeben sind (BGE 128 V 133 Erw. 5b; RKUV 2006 Nr. KV 353 S. 18 Erw. 7 [Urteil R. vom 21. Dezember 2005, K 73/05]).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, Kammer 2 als Versicherungsgericht, vom 6. Juli 2005 aufgehoben.

References: BGE 
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 Art. 4
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 Art. 108
 Art. 134
 Art. 159