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Timestamp: 2019-10-23 14:33:36+00:00

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Rechtsprechung: ZIP 2009, 2293 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 15.07.2009 | KG, 08.09.2009
https://dejure.org/2011,302
BGH, 25.01.2011 - II ZR 196/09 (https://dejure.org/2011,302)
BGH, Entscheidung vom 25.01.2011 - II ZR 196/09 (https://dejure.org/2011,302)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09 (https://dejure.org/2011,302)
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Haftung des GmbH-Geschäftsführers: Zahlung rückständiger Umsatz- und Lohnsteuern an das Finanzamt und rückständiger Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nach Eintritt der Insolvenzreife
Haftung eines Geschäftsführers bei Zahlung rückständiger Umsatzsteuern und Lohnsteuern an das Finanzamt sowie Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nach Eintritt der Insolvenzreife
Keine Haftung des Geschäftsführers für Zahlung von Steuer- und Beitragsrückständen nach Insolvenzreife
Geschäftsführerhaftung - Insolvenzreife und Sozialversicherungsbeiträge
Zur Haftung des GmbH-Geschäftsführers nach § 64 S. 1 GmbHG
Keine Haftung des Geschäftsführers nach § 64 Satz 1 GmbHG, wenn er nach Eintritt der Insolvenzreife rückständige Umsatz- und Lohnsteuern an das Finanzamt und rückständige Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung an die Einzugsstelle zahlt
Haftung des Geschäftsführers nach § 64 Satz 1 GmbHG
Geschäftsführerhaftung: Zahlung rückständiger Steuern bzw. offener Arbeitnehmeranteile
Dilemma des "Geschäftsführers in der Krise" vorerst gelöst
GmbH: Bezahlung von Steuerrückständen nach Insolvenzreife - Geschäftsführer
Haftung des Geschäftsführers für rückständige Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung
Haftung für Steuerschulden, Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns, Verhältnis des Steuerrechts zu § 64 Satz 1 GmbHG
Zahlung rückständiger Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung trotz Insolvenzreife
Mehr Sicherheit für den Geschäftsführer in der Krise der Gesellschaft
GmbHG § 64 Satz 1, 2; AO §§ 69, 34 Abs. 1
Keine Geschäftsführerhaftung bei Zahlung rückständiger Umsatz- und Lohnsteuern und Sozialabgaben nach Eintritt der Insolvenzreife
Zahlungen des Geschäftsführers nach Insolvenzreife auf Steuer- und Beitragsrückstände führt nicht zu einer Haftung nach § 64 GmbHG bzw. § 15a InsO
Persönliche Haftung des Geschäftsführers für rückständige Beiträge zur Sozialversicherung
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 25.01.2011, Az.: II ZR 196/09 (Zur Haftung des Geschäftsführers wegen Zahlung rückständiger Sozialabgaben und Steuern)" von RA Dr. Ronny Jänig, LL.M., original erschienen in: BB 2011, 781 - 784.
Kurznachricht zu "Erstattungspflicht für während der Insolvenzantragsfrist geleistete Sozialversicherungsbeiträge?" von RA Martin Nentwig, original erschienen in: GmbHR 2011, 346 - 350.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 25.01.2011, Az.: II ZR 196/09 (Haftung des Geschäftsführers)" von RA Dr. Christoph Poertzgen, original erschienen in: GmbHR 2011, 367 - 371.
Kurznachricht zu "GF-Haftung für Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife - Abführungspflicht umfasst auch Steuerrückstände und nur Arbeitgeberanteile" von RA Dr. Rüdiger Theiselmann, LL.M.oec., original erschienen in: GmbH-StB 2011, 146 - 150.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 25.01.2011, Az.: II ZR 196/09 (Zahlung rückständiger Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nach Insolvenzreife)" von RA Harald Heinze, original erschienen in: DZWIR 2011, 217 - 220.
Kurznachricht zu "Aktuelle gesellschaftsrechtliche Fragen in Krise und Insolvenz - Februar/März 2011" von RA Dr. Marc Alexander Göb, original erschienen in: NZI 2011, 394 - 397.
LG Frankfurt/Main, 26.11.2008 - 4 O 349/07
BGH, 25.01.2011 - II ZR 169/09
ZIP 2009, 2293
ZIP 2011, 422
MDR 2011, 451
DNotZ 2011, 875
NZI 2011, 396
VersR 2011, 1190
WM 2011, 406
BB 2011, 781
DB 2011, 462
NZG 2011, 303
Bei der Zahlung von einem debitorischen Konto liegt lediglich ein Gläubigertausch, aber keine Masseschmälerung vor (BGH…, Urteil vom 26. Januar 2016 - II ZR 394/13, ZIP 2016, 1119 Rn. 38;… Urteil vom 8. Dezember 2015 - II ZR 68/14, ZIP 2016, 364 Rn. 26;… Urteil vom 23. Juni 2015 - II ZR 366/13, BGHZ 206, 52 Rn. 32;… Urteil vom 3. Juni 2014 - II ZR 100/13, ZIP 2014, 1523 Rn. 15; Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 26), während anfechtungsrechtlich darin eine Gläubigerbenachteiligung zu sehen sein kann (vgl. BGH…, Urteil vom 10. Januar 2007 - IX ZR 31/05, BGHZ 170, 276 Rn. 12).
Wenn die Sicherheit in der Abtretung von Forderungen besteht, bewirkt eine Zahlung an den Zessionar einen solchen Aktiventausch, soweit infolge dieses Vorgangs sicherungsabgetretene werthaltige Forderungen frei werden und in das zur gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger bestimmte Vermögen der Gesellschaft gelangen (vgl. auch zum umgekehrten Fall BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 26).
Nur wenn die Bank über freie Sicherheiten verfügt, die sie zu einer abgesonderten Befriedigung nach §§ 50 f. InsO berechtigen, wird die Masse vermindert (BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 26).
§ 130a Abs. 1 HGB schützt nur vor Massekürzungen, die das Organ veranlasst hat (vgl. BGH…, Urteil vom 16. März 2009 - II ZR 32/08, ZIP 2009, 956 Rn. 13; zu § 64 Satz 1 GmbHG BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 28; zu § 93 Abs. 3 Nr. 6 AktG BGH…, Urteil vom 16. März 2009 - II ZR 280/07, ZIP 2009, 860 Rn. 42), und erfasst nicht jeden Schaden, der durch die Insolvenzverschleppung entsteht.
a) Soweit die Auszahlungen von dem bei der O. bank geführten Konto der Schuldnerin betroffen sind, ist das Berufungsgericht zu Recht davon ausgegangen, dass die Zahlung von einem debitorisch geführten Bankkonto keinen bloßen, für die Gemeinschaft der Gläubiger unschädlichen Gläubigertausch bewirkt, wenn die Bank über freie Sicherheiten verfügt, die sie zu einer abgesonderten Befriedigung nach §§ 50 f. InsO berechtigen (BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 26 mwN).
Schließlich wird gegebenenfalls zu beachten sein, dass dem Beklagten, wenn er aus § 64 Satz 1 GmbHG haften sollte, in dem Urteil vorzubehalten ist, nach Erstattung an die Masse seine Rechte gegen den Kläger zu verfolgen; dabei deckt sich der ihm zustehende Anspruch nach Rang und Höhe mit dem Betrag, den der begünstigte Gesellschaftsgläubiger im Insolvenzverfahren erhalten hätte (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 30;… Beschluss vom 5. November 2007 - II ZR 262/06, WM 2008, 27 Rn. 9; Urteil vom 8. Januar 2001 - II ZR 88/99, BGHZ 146, 264, 279).
Nach der Rechtsprechung des Senats liegt bei Zahlungen von einem debitorischen Konto keine masseschmälernde Leistung vor, wenn die Bank über keine freien Gesellschaftssicherheiten verfügt (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 26;… Urteil vom 16. März 2009 - II ZR 32/08, ZIP 2009, 956 Rn. 12;… Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 8; Urteil vom 29. November 1999 - II ZR 273/98, BGHZ 143, 184, 187 f.).
Nicht als sorgfaltspflichtwidrig anzusehen sind Zahlungen, mit denen nach Insolvenzeintritt fällige Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung an die zuständige Einzugsstelle geleistet oder Umsatz- und Lohnsteuerpflichten der Gesellschaft erfüllt werden (vgl. BGH, Urteil v. 25.01.2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422; Urteil v. 02.06.2008 - II ZRV 27/07, ZIP 2008, 1275) sowie solche Zahlungen, die nicht zu einer Masseschmälerung geführt haben oder die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines ernsthaften Sanierungsversuch erfolgt sind.
(2) Vorliegend hätte eine Vergrößerung des Aktivvermögens der Schuldnerin durch den Einzug von Forderungen auf einem kreditorisch geführten Bankkonto allerdings schon deshalb nicht herbeigeführt werden können, weil es sich bei den hierdurch begründeten Auszahlungsansprüchen der Schuldnerin gegenüber der kontoführenden Bank ebenfalls um Ansprüche gehandelt hätte, die wiederum von der auf "sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus dem Geschäftsverkehr, insbesondere aus Lieferungen und Leistungen" gerichteten Globalabtretung zu Gunsten der V-Bank umfasst gewesen wären (OLG Frankfurt, Urt. v. 15. Juli 2009 - 4 U 298/08 -, ZIP 2009, 2293 ff., juris Rn. 18 f., und nachfolgend BGH, Urt. v. 25. Januar 2011 - II ZR 196/09 -, ZIP 2011, 422 ff., juris Rn. 3, 21).
Dabei kommt es insbesondere im Außenverhältnis auf das gesamte Erscheinungsbild des Auftretens des Handelnden an (vgl. BGH-Urteil vom 25.2.2002 II ZR 196/09, DB 2002, 995 ).
Es ist insoweit anerkannt, dass der Geschäftsführer nicht solche Zahlungen im Interesse einer gleichmäßigen Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger in einem nachfolgenden Insolvenzverfahren zu unterlassen hat, durch deren Vornahme er sich strafbar machen würde (BGH…, Urteil vom 5. Mai 2008 - II ZR 38/07, NJW 2008, 2504 Rn. 13 f.; Urteil vom 25. Januar 2011 - II ZR 196/09, ZIP 2011, 422 Rn. 17).
Insolvenzanfechtung von Zahlungen auf ein depitorisch geführtes Konto der …
https://dejure.org/2009,4621
OLG Frankfurt, 15.07.2009 - 4 U 298/08 (https://dejure.org/2009,4621)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 15.07.2009 - 4 U 298/08 (https://dejure.org/2009,4621)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 15. Juli 2009 - 4 U 298/08 (https://dejure.org/2009,4621)
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Verhaltensanforderungen an GmbH-Geschäftsführers im Insolvenzfall bei Pflichtenkollision zwischen Massesicherungspflicht und Verpflichtung zur Abführung von Sozial- und Steuerabgaben
Insolvenzreife Gesellschaft - Zahlung von Sozialabgaben
Verhaltensanforderungen an GmbH-Geschäftsführer im Insolvenzfall bei Pflichtenkollision zwischen Massesicherungspflicht und Verpflichtung zur Abführung von Sozialabgaben und Steuern
GmbHG § 64 Abs. 2 a. F.
WM 2010, 1751
Denn da es sich jeweils um Zahlungen an einen absonderungs- oder aussonderungsberechtigten Gläubiger in einer Höhe handelte, die den Wert des Sicherungsgutes nicht überstieg, konnte eine Masseschmälerung und damit eine Benachteiligung der Massegesamtheit nicht eintreten (vgl. BGH vom 17.6.2004 - IX ZR 124/03; OLG Nürnberg vom 30.1.2008 - 4 U 792/07; OLG Frankfurt vom 15.7.2009 - 4 U 298/08 verneint den Schaden wegen des Rechts auf abgesonderte Befriedigung nach § 51 InsO; OLG Saarbrücken vom 8.4.2008 - 4 U 397/07 hält Zahlungen an einen absonderungsberechtigten Gläubiger mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes vereinbar).
Es gebietet die primär auf Masseerhaltung zielende Sorgfaltspflicht des Geschäftsführer, in einer derartigen Situation ein neues, kreditorisch geführtes Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen und den aktuellen Gesellschaftsschuldnern die geänderte Bankverbindung unverzüglich bekannt zu geben (…BGH a. a. O; OLG Frankfurt, Urteil vom 15. Juli 2009 - 4 U 298/08 -,WM 2010, 1751-1753).
Denn aufgrund der zwischen dem Insolvenzschuldner und der Bank vereinbarten Globalzession hätte die Bank bei Zahlung des Insolvenzschuldners auf ein neues kreditorisch geführtes Konto bei einer anderen Bank den dem Insolvenzschuldner gegen die neu Bank zustehenden Auszahlungsanspruch und damit im Insolvenzfall einen Anspruch auf abgesonderte Befriedigung gemäß § 51 InsO erworben (OLG Frankfurt Urteil vom 15. Juli 2009 - 4 U 298/08, WM 2010, 1751 - 1753).
Denn der vom Beklagten zitierten Rechtsprechung lässt sich ohne weiteres entnehmen, dass es darauf ankommt, ob an den sicherungshalber abgetretenen Forderungen ein Absonderungsrecht des Zessionars begründet worden ist - "...Insofern hätten also die dem Absonderungtsrecht der DNB unterliegenden Forderungsrechte ..." Dieser Gesichtspunkt lässt sich auch dem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. vom 15. Juli 2009 (4 U 298/08 -, juris Rn. 19) entnehmen, das Gegenstand einer BGH-Entscheidung vom 25. Januar 2011 (II ZR 196/09) war.
https://dejure.org/2009,3324
KG, 08.09.2009 - 1 W 244/09 (https://dejure.org/2009,3324)
KG, Entscheidung vom 08.09.2009 - 1 W 244/09 (https://dejure.org/2009,3324)
KG, Entscheidung vom 08. September 2009 - 1 W 244/09 (https://dejure.org/2009,3324)
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§ 5a Abs 1 GmbHG, § 19 Abs 2 HGB
Firma einer Personenhandelsgesellschaft: Pflicht zur Offenlegung der Gesellschafts- und Haftungsverhältnisse
HGB § 19 Abs. 2; GmbHG § 5a Abs. 1
Unzulässigkeit der Firmierung "...GmbH & Co..." bei UG (haftungsbeschränkt) als alleinigem, persönlich haftendem Gesellschafter; Firmierung als "...UG (haftungsbeschränkt) & Co ..." zwingend
Keine Firmierung als "GmbH &amp; Co." mit UG als Komplementärin
Keine "GmbH & Co." mit der UG (haftungsbeschränkt)
GmbHG § 5a Abs. 1; HGB § 19 Abs. 2
Zulässigkeit der Firma "... GmbH &c Co. ..." einer Personenhandelsgesellschaft im Falle einer alleinigen persönlichen Haftung von Unternehmergesellschaften i.S.d. § 5a Abs. 1 Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)
Firmenzusatz, Gesellschaftsrecht, UG (haftungsbeschränkt)
Firmenänderung einer GmbH & Co. OHG bei Haftungsbeschränkung der Gesellschafter
UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG: Unzulässigkeit einer Firmierung als "GmbH & Co." bei persönlicher Haftung von nur Unternehmergesellschaften
Eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) darf sich nicht als GmbH bezeichnen
Unzulässigkeit einer Firma "... GmbH & Co. ..." bei ausschließlicher persönlicher Haftung von Unternehmensgesellschaften (haftungsbeschränkt)
Kurznachricht zu "Firmierung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) & Co. KG" von Notar Thomas Wachter, original erschienen in: NZG 2009, 1263 - 1265.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des KG Berlin v. 8.9.2009, Az.: 1 W 244/09; Unzulässigkeit einer Firma "... GmbH &Co. ..." bei ausschließlicher persönlicher Haftung von Unternehmergesellschaften (haftungsbeschrän" von Dr. Sebastiam Omlor, L.L.M. und Dr. Melanie ...
LG Berlin, 11.06.2009 - 106 T 42/09
FGPrax 2010, 42
BB 2010, 20
Rpfleger 2009, 683
NZG 2009, 1159
Nach der überwiegenden Auffassung in der Literatur gilt § 16 Abs. 1 Satz 1 GmbHG ab seinem Inkrafttreten grundsätzlich auch für alte, vor dem 1. November 2008 eingereichte Listen, bis eine neue, geänderte Liste im Register aufgenommen worden ist (…BeckOK GmbHG/Wilhelmi, Stand: 1. November 2017, § 16 Rn. 5;… Verse in Henssler/Strohn, GesR, 3. Aufl., § 16 Rn. 46;… Bayer in Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 19. Aufl., § 16 Rn. 107 ff.;… MünchKomm GmbHG/Heidinger, 3. Aufl., § 16 Rn. 123 ff.; ders. GmbHR 2017, 273 ff.;… Görner in Rowedder/Schmidt-Leithoff, GmbHG, 6. Aufl., § 16 Rn. 112;… Scholz/Seibt, GmbHG, 12. Aufl., § 16 Rn. 108;… Ulmer/Löbbe, GmbHG, 2. Aufl., § 16 Rn. 192 ff.; Hasselmann, NZG 2009, 409, 412; Reymann, BB 2009, 511; Wachter, BB 2010, 20; Horstkotte, ZinsO 2009, 209, 214; Saenger/Sandhaus, DNotZ 2012, 346, 350 ff.; tendenziell auch Gutachten des Deutschen Notarinstituts DNotI-Report 2008, 185 ff.).

References: § 64
 § 64
 § 64
 § 64
 § 64
 § 64
 § 15
 BGH 
 BGH 
 BGH 

§ 130
 § 64
 § 93
 § 64
 § 64
 BGH 
 § 51
 § 51

§ 5
 § 19
 § 19
 § 5
 § 5
 § 19
 § 5
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16