Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20U%2061/99
Timestamp: 2019-12-16 02:23:55+00:00

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OLG Köln, 01.12.1999 - 2 U 61/99 - dejure.org
OLG Köln, 01.12.1999 - 2 U 61/99
https://dejure.org/1999,15848
OLG Köln, 01.12.1999 - 2 U 61/99 (https://dejure.org/1999,15848)
OLG Köln, Entscheidung vom 01.12.1999 - 2 U 61/99 (https://dejure.org/1999,15848)
OLG Köln, Entscheidung vom 01. Dezember 1999 - 2 U 61/99 (https://dejure.org/1999,15848)
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BGB § 254 Abs. 1 § 823; StVG § 7 § 17
Haftungsverteilung bei Kollision eines Fußgängers mit einem von hinten heranfahrenden Lieferwagen auf einer für Fußgänger und Zulieferfahrzeuge freigegebenen Zuwegung
Soweit das Oberlandesgericht Köln meint, durch § 9 Abs. 5 StVO werde jeder Verkehrsteilnehmer geschützt (VersR 1992, 332; DAR 2001, 223), ist eine Vorlage an den Bundesgerichtshof gemäß § 121 Abs. 2 GVG, § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG nicht veranlasst.
Da der Kläger angesetzt hatte, den LKW des Beklagten zu 1) zu überholen, war der Beklagte zu 1) verpflichtet, durch korrektes Rechtsfahren das Überholtwerden möglichst zu erleichtern (§ 2 Abs. 2 StVO), und er durfte nicht unerwartet nach links ausbiegen (vgl. OLG Naumburg DAR 2001, 223, OLG Hamm VersR 1987, 692).
Nur unstreitige, zugestandene oder erwiesene Tatsachen zählen, keine nur vermuteten (vgl. BGH, NJW 2000, 3069; OLG Naumburg, DAR 2001, 223).
Bei der Abwägung zählen lediglich unstreitige, zugestandene oder erwiesene Tatsachen (vgl. BGH NJW 2000, 3069; OLG Naumburg DAR 2001, 223).

References: § 254
 § 823
 § 7
 § 17
 § 9
 § 121
 § 79
 BGH