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Timestamp: 2017-04-25 22:07:55+00:00

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Moeller-Energie.de/: Erstellen Sie Ihre persönliche Einwendung gegen Block 6 zum Wasserrecht
Ihr Spezialist:Matthias MöllerTel. 069 170 88 200 Startseite/AktuellesStartseite/Aktuelles Fragen, Antworten, DiskussionFragen, Antworten, Diskussion Neue Frage eintragenNeue Frage eintragen NutzungsregelnNutzungsregeln Newsletter & ExtrasNewsletter & Extras KontaktaufnahmeKontaktaufnahme ImpressumImpressum Text-Suche: Suchen ... Vadim Andrushchenko © www.fotolia.de Erstellen Sie Ihre persönliche Einwendung gegen Block 6 zum WasserrechtErstellen Sie Ihre persönliche Einwendung gegen Block 6 zum WasserrechtErstellen Sie Ihre persönliche Einwendung gegen Block 6 zum Wasserrecht Einfach und schnell: Wählen Sie Ihre Einwendungsbausteine aus und ergänzen Sie sie bei Bedarf /Drucken Sie Ihre fertige Einwendung dann aus und schicken Sie sie ab ... Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, in diesem Formular finden Sie eine Liste mit Vorschlägen für Einwendungen gegen die von E.ON beantragte wasserrechtliche Genehmigung des geplante Kohlekraftwerk Staudinger (Block 6). Sie können sich aus diesen Bausteinen ein ganz individuelles Einwendungsschreiben zusammenstellen. Bitte setzen Sie ein Häckchen bei den Abschnitten, die Ihnen wichtig sind. Die von Ihnen so ausgewählten Abschnitte werden auf Knopfdruck zu einem druckfertigen Einwendungsschreiben zusammengefügt. Nach dem Ausdrucken fehlt nur noch Ihre Unterschrift und dann können Sie das Schreiben abschicken. Um Ihre Einwendung möglichst individuell zu gestalten, können Sie im Formular jeden auswählbaren Abschnitt noch mit eigenen Worten ergänzen. Statt das Einwendungsschreiben direkt zu drucken, können Sie es sich auch in Ihr Textverarbeitungsprogramm kopieren und noch individueller umgestalten und ergänzen. Auch ein Muster-Dokument mit allen Einwänden steht zum Download und zur individuellen Nachbearbeitung zur Verfügung. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen und die entsprechenden Häckchen gesetzt haben, klicken Sie ganz am Ende des Formulars bitte auf "Einwendungschreiben druckfertig machen" und folgen dann den Instruktionen auf der danach angezeigten Seite. Bitte tragen Sie Ihre Anschrift (Name und Vorname, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Ort) ein: Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift ein, damit diese Angaben gleich im gedruckten Einwendungsschreiben enthalten sind. Alternativ können sie diese Angaben auch (handschriftlich) im Einwendungsschreiben nachtragen. Zum Datenschutz: Die personenbezogenen Angaben in diesem Formular werden nicht dauerhaft gespeichert. Fristsache: Posteingang bis zum 04. April 2011  An den Magistrat der Stadt Hanau Technisches Rathaus Stadtplanungsamt Hessen-Homburg-Platz 7 63452 Hanau zur Weiterleitung an das Regierungspräsidium Darmstadt zu: IV/F 41.4 79f 12/01 (5) 11/01 Einwendung gegen das E.ON Vorhaben einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Entnahme von Wasser und Einleitung von Abwässern des Kraftwerks Staudinger in den Main Sehr geehrte Damen und Herren, gegen die von E.ON beantragte wasserrechtliche Erlaubnis erhebe ich Einwendungen. Beeinträchtigung der Gesundheit Die geplante Einleitung gewärmten Abwassers in den Main beeinträchtigt mein Grundrecht auf Gesundheit, denn die Schadstoffe gefährden die Reinheit meines Trinkwassers. Durch einen für mich nicht auszuschließenden Kontakt mit dem Wasser des Mains kann ich schwerwiegend erkranken. Fehlende Unterlagen Es fehlen Angaben über Wärmeeinleitungen aus dem bayerischen Teil des Mains. Die Darstellungen der Wärmesimulation im Auslaufkanal ist unklar. Es fehlt die Angabe, welche Wärmebelastung im Main auf der unterfränkischen Seite gegeben ist, um abschätzen zu können, ob die Mehrbelastung durch das Kraftwerk Staudinger dem Leben im Fluß noch zumutbar ist. Welche Kraftwerke tragen mainaufwärts mit welchen Leistungen zu welchen Jahreszeiten Wärme in den Fluss ein? Der Wärmelastplan für den Main ist schon älteren Datums und ich beantrage, diesen Plan zu aktualisieren. Ich beantrage eine Gesamtbilanz des Wärmeeintrages, denn Wärme wird in den Main durch E.ON und durch eine Reihe von anderen Kraftwerken flussabwärts in den Main eingetragen. Der Block 2 ist fehlerhaft noch Bestandteil der Wasserbilanz. Ich fordere, mit dem am Neckar entwickelten Computerprogramm QSIM eine Gesamtbetrachtung aller Wärmeinträge in den Main – einschließlich der Einträge in Bayern - zu berechnen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Wärmeeintrag Ich beantrage konkret die Aufklärung, wie viel Wärme im Vorhabensfall und in den be¬trachteten Altemativfällen 1 bis 3 in den Main gegeben werden soll. Die Aufklärung ist nötig, denn in den Unterlagen ist als Summe der Blöcke 4, 5, 6, ein Eintrag von 4, 4,7 und 1,3 MW, also insgesamt 9,95 MW, die Rede, während im Widerspruch dazu im gewässerökologischen Gutachten ein sogenannter Planfall angegeben ist, nach dem mit dem Dreifachen (28 MW) zu rechnen sei. Keimbelastung des Kühlwassers Die Keimbelastung des Kühlwassers wurde nicht durch unabhängige Sachverständige untersucht. Inhalation Auch Keime im Abwasser, die über die Wasserverdunstung von Menschen inhaliert werden können, wurden nicht durch unabhängige Gutachter untersucht. Dazu gehören beispielsweise die verschiedenen Legionellen-Arten. Diese Keime stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Mikrobiologische Untersuchung Mikrobiologische Untersuchungen am geplanten Entnahmeort des Kühlwassers wurden nicht durchgeführt. Das ist aber erforderlich. Lebensgrundlage des Menschen Der E.ON-Antrag widerspricht mit der Einleitung belasteter und erwärmter Abwässer der gesetzlichen Forderung nach § 1 WHG, daß „die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung zu schützen“ sind. Bestandteil des Naturhaushalts Der E.ON-Antrag widerspricht mit der Einleitung belasteter und erwärmter Abwässer dem allgemeinen Grundsatz der Gewässerbewirtschaftung (§ 6 Abs. 1 WHG), wonach Gewässer nachhaltig zu bewirtschaften sind, insbesondere mit dem Ziel, ihre Funktions- und Leistungsfähigkeit als Bestandteil des Naturhaushalts und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu verbessern, insbesondere durch Schutz vor nachteiligen Veränderungen von Gewässereigenschaften. Ökosysteme und Feuchtgebiete Der E.ON-Antrag widerspricht mit der Einleitung belasteter und erwärmter Abwässer dem allgemeinen Grundsatz der Gewässerbewirtschaftung (§ 6 Abs. 1 WHG), wonach Gewässer nachhaltig zu bewirtschaften sind, insbesondere mit dem Ziel, Beeinträchtigungen auch im Hinblick auf den Wasserhaushalt der direkt von den Gewässern abhängenden Landökosysteme und Feuchtgebiete zu vermeiden und unvermeidbare, nicht nur geringfügige Beeinträchtigungen so weit wie möglich auszugleichen sowie sie zum Wohl der Allgemeinheit und im Einklang mit ihm auch im Inte¬resse Einzelner zu nutzen. Nutzungsmöglichkeiten des Mainwassers Der E.ON-Antrag widerspricht mit der Einleitung belasteter und erwärmter Abwässer dem allgemeinen Grundsatz der Gewässerbewirtschaftung (§ 6 Abs. 1 WHG), wonach Gewässer nachhaltig zu bewirtschaften sind, insbesondere mit dem Ziel, bestehende oder künftige Nutzungsmöglichkeiten des Mainwassers insbesondere für die öffentliche Wasserversorgung zu erhalten oder zu schaffen. Folgen des Klimawandels Der E.ON-Antrag widerspricht mit der Technik des gewählten Kondensationskraftwerkes dem allgemeinen Grundsatz der Gewässerbewirtschaftung (§ 6 Abs. 1 WHG), wonach Gewässer nachhaltig zu bewirtschaften sind, insbesondere mit dem Ziel, möglichen Folgen des Klimawandels vorzubeugen. Hochwasserfolgen Der E.ON-Antrag widerspricht mit den Bauwerken im Überschwemmungsgebiet dem allgemeinen Grundsatz der Gewässerbewirtschaftung (§ 6 Abs. 1 WHG), wonach Gewässer nachhaltig zu bewirtschaften sind, insbesondere mit dem Ziel, an oberirdischen Gewässern soweit wie möglich natürliche und schadlose Abflussverhältnisse zu gewährleisten und insbesondere durch Rückhaltung des Wassers in der Fläche der Entstehung von nachteiligen Hochwasserfolgen vorzubeugen. Schutzniveau Der E.ON-Antrag widerspricht mit der mangelhaften Abwasserreinigung dem allgemeinen Grundsatz der nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung, die ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt zu gewährleisten hat. Verlagerungen Der E.ON-Antrag widerspricht Wärmeeintrag dem allgemeinen Grundsatz der nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung, die mögliche Verlagerungen nachteiliger Auswirkungen von einem Schutzgut (Luft) auf ein anderes (Wasser) untersagt. Gewässereigenschaften Der E.ON-Antrag widerspricht durch den Eintrag von Quecksilber und Wärme in den Main dem allgemeinen Grundsatz der nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung, der jedermann und damit auch E.ON verpflichtet, bei Maßnahmen, mit denen Einwirkungen auf ein Gewässer verbunden sein können, die nach den Umständen erforderliche Sorgfalt anzuwenden, um eine nachteilige Veränderung der Gewässereigenschaften zu vermeiden. Sparsame Verwendung des Wassers Der E.ON-Antrag widerspricht mit der Technik des gewählten Kondensationskraftwerkes dem allgemeinen Grundsatz der nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung, der jedermann und damit auch E.ON verpflichtet, bei Maßnahmen, mit denen Einwirkungen auf ein Gewässer verbunden sein können, die nach den Umständen erforderliche Sorgfalt anzuwenden, um eine mit Rücksicht auf den Wasserhaushalt gebotene sparsame Verwendung des Wassers sicherzustellen, die Leistungsfähigkeit des Wasserhaushalts zu erhalten und eine Vergrößerung und Beschleunigung des Wasserabflusses zu vermeiden.“ (§ 5 Abs. 1 WHG). Wohl der Allgemeinheit Der E.ON-Antrag widerspricht durch mangelnde Reinigung der Abwässer dem Grundsatz der nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung, wonach Abwasser so zu beseitigen ist, dass das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird (§ 55 WHG). Stand der Technik Der E.ON-Antrag widerspricht durch mangelnde Reinigung der Abwässer dem Grundsatz der nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung, daß eine Erlaubnis zur Abwassereinleitung nur erteilt werden kann, wenn jene die Anforderungen nach dem Stand der Technik entsprechend § 57 WHG i.V. mit der Abwasserverordnung erfüllt (Verstoß gegen die Minimierung der Emissionen). Eigenschaften des Gewässers Der E.ON-Antrag widerspricht durch den Abwasser- und Wärmeeintrag der Regelung des § 62 WHG, wonach „Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen so zu errichten und zu betreiben sind, dass eine nachteilige Veränderung der Eigenschaften von Gewässern nicht zu besorgen ist.“ Gewässerrandstreifen Der E.ON-Antrag widerspricht im Hinblick auf die Lage des Entnahmebauwerkes für Kühlwasser sowie von einzelnen weiteren Gebäudeteilen in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet des Main den besonderen Schutzvorschriften des § 78 WHG, u.a. an den geforderten Ausgleich von verloren gehendem Rückhalteraum und dem Schutz von Gewässerrandstreifen (§ 38 WHG). Wasserrahmenrichtlinie Der E.ON-Antrag widerspricht durch den Abwassereintrag der europäischen Wasserrahmenrichtlinie als Basis für einen umfassenden Gewässerschutz. Verschlechterungsverbot Das Verschlechterungsverbot in der europäischen Wasserrahmenrichtlinie verbietet, daß E,ON Quecksilber in den Main einleiten darf. Trinkwasserschutz Die einzuleitenden Abwässer werden sich bei Hochwasserereignissen im Einzugsbereich des Trinkwasserschutzgebiete des Wasserwerks I Wallersee der Stadtwerke Hanau im Boden ablagern und über Niederschläge die Reinheit des Trinkwassers gefährden. Dieses Risiko ist in den Antragsunterlagen nicht hinreichend untersucht worden und durch Einholung eines Sachverständigengutachtens im Auftrag des RP aufzuklären. Schädliche Stoffe in den Boden Der Antrag verstößt gegen die Vorgaben der Trinkwasserschutzgebietsverordnung des Wasserwerks I Wallersee, die das Einbringen von schädlichen Stoffen in den Boden verbietet. Grundwasserqualitätsmonitoring Ich fordere, ein begleitendes Grundwasserqualitätsmonitoring im Hinblick auf eventuelle Schadstoffeinträge durchzuführen. Denn die jährliche Untersuchung des Grundwassers nach den Vorgaben der Rohwasseruntersuchungsverordnung aus jeder Gewinnungsanlage kommt zu spät, weil dann der Boden und evtl. das Trinkwasser schon schwerwiegend verschmutzt sein kann. Abwasserreinigung Die von § 57 Abs. 1 WHG aufgestellten Vorgaben bei der Gewässerbenutzung werden von E.ON nicht eingehalten, weil das Abwasser nicht nach dem fortschrittlichsten Stand der Technik gereinigt werden soll. Quecksilber Mit der Richtlinie 2008/105/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Qualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik erfolgt eine Verschärfung der Norm für Quecksilber. Aufgrund der Erkenntnisse, die derzeit vorliegen, bestehen erhebliche Zweifel, dass die verschärfte Qualitätsnorm für den Parameter Quecksilber im Main zukünftig eingehalten werden kann. Schon aus diesem Grund ist der Antrag abzulehnen. Minderung des Eintrages Die Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG enthält das durch die in deutsches Recht umzusetzende Richtlinie 2008/105/EG (ABl.EU Nr. L 348 S. 84) konkretisierte Konzept der schrittweise zu betreibenden Minderung des Eintrages giftiger, prioritärer Stoffe. Dieses Konzept steht der Erteilung der von E.ON beantragten wasserrechtlichen Zulassung für die Einleitung quecksilberhaltigen Abwassers in den Main entgegen. Guter chemischer Zustand Der Erteilung der von E.ON beantragten wasserrechtlichen Zulassung steht das Verschlechterungsverbot des § 27 WHG entgegen, weil sich der Main. mit Blick auf die Belastung mit Quecksilber zurzeit nicht in dem nach der Richtlinie zu erreichenden guten chemischen Zustand befindet. Umweltqualitätsnormen 2015 Bis zum 22. Dezember 2015 ist nach der EU Richtlinie ein guter Zustand des Mains zu erreichen. Dieser gute chemische Zustand wird nicht erreicht werden, weil absehbar zu diesem Zeitpunkt die Umweltqualitätsnormen der Richtlinie 2008/1 05/EG für Quecksilber überschritten werden. Deshalb ist der Antrag abzulehnen. Phasing- Out Der Eintrag von Quecksilber unterliegt den verschärften Anforderungen des Regimes der prioritären Stoffe nach Art. 4 Abs. 1 lit. a) iv) WRRL, der bewusst auf die Bezugnahme auf die Relativierungsklauseln des Art. 4 Abs. 4 bis 7 WRRL verzichtet. Die Verschmutzung durch prioritäre Stoffe ist schrittweise zu reduzieren; für Quecksilber als prioritärer gefährlicher Stoff gilt darüber hinaus die Phasing- Out- Verpflichtung, d. h. die Pflicht zur Beendigung oder schrittweisen Einstellung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten. Auch E.ON muß daher bis 2015 jede Einleitung von Quecksilber in den Main unterlassen. Einstellung des Quecksilbereintrags Jedenfalls ist nach der Wasserrahmenrichtlinie die vollständige Einstellung des Quecksilbereintrags in den Main durch E.ON allerspätestens bis zum 16. Dezember 2028 zu bewirken. Weil der Kraftwerksbetrieb aber bis 2055 konzipiert ist, scheitert seine Genehmigung an dem Gewässerschutz des Main. Verschlechterungsverbot Das Verschlechterungsverbot des § 27 WHG steht der Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis an E.ON entgegen, weil Quecksilber auch über 2015 und 2028 hinaus in den Main eingeleitet werden soll. Jedenfalls hat E.ON kein Konzept aufgezeigt, jeden Eintrag von Quecksilber in den Main zukünftig auszuschließen. Luftpfad Quecksilber wird von E.ON auch über den Luftpfad und Niederschläge in den Boden und die Zuflüsse des Mains in das Gewässer eingetragen. Auch dies ist erlaubnispflichtig und widerspricht der Wasserrahmenrichtlinie. Kleintierbestand Die Einleitung der Abwässer des Kraftwerkes erhöht die Wassertemperatur des Mains und beeinträchtigt dessen Fisch- und Kleintierbestand sowie dessen Pflanzenwelt. Keime Die Keime aus dem Kühlsystem werden ungefiltert in den Main eingetragen. Alternative Statt der Ableitung der Wärme in den Main ist die Alternative von Blockheizkraftwerken mit der Wärmenutzung in Gebäuden, wo sie benötigt wird, sinnvoller. Wärmelastplan bayerischer Main Ein Wärmelastplan für den Main auf bayerischer Seite fehlt. Wärmelastplan Untermain von 1973 Die Wärmeeinleitung widerspricht dem Wärmelastplan Untermain von 1973, der warnend fordert, dass weitere Wärmebelastungen zu unterbleiben haben. Schwimmen und baden Es gibt Interessen, im Hochsommer in einem hygienisch sauberen Main wieder schwimmen und baden zu können, um sich abzukühlen. Diesem Interesse widerspricht der beantragte Wärmeeintrag in den Main. Gießwasser Gartenfreunden dient das Mainwasser zu Gießen der Pflanzen, die sie als Lebensmittel nutzen. Ihren Familien und Freunden drohen als Folge der Schadstofffracht Gesundheitsschäden. Flußfische Langfristig werden aus dem Main wieder Fische zum Verzehr geangelt werden. Die von E.ON eingeleitete Schadstofffracht belastet die Fische mit Schadstoffen und gefährdet meine Gesundheit als Verbraucher von Flußfisch. Freizeit Der Main und seine Ufer dienen vielfältigen Freizeitvergnügen. Als Nutzer dieser Bereiche gefährden die einzuleitende Schadstoffe meine Gesundheit.
Kühlung von Räumen Es gibt Interessen von Gebäudeeigentümern oder -nutzern, Wasser aus dem Main zur Kühlung von Räumen zu verwenden, um stromfressende andere Kühlanlagen entsprechend herun¬terzufahren oder zu vermeiden. Dem steht im Sommer der Wärmeeintrag in den Main entgegen. Jedes Megawatt, das von E.ON an Wärme in den Main hinzukommt, beeinträchtigt die Möglichkeit einer Kühlung z. B. für Gebäude oder der Ableitung von Wärme aus den weit effizienteren Kraftwärmekopplungsanlagen. Wirkungsgrad Der Eintrag von Wärme aus dem Kondensationskraftwerk von E.ON beeinträchtigt die Wirkungsgrade und die Nutzung von Kraftwärmekopplungsanlagen. Aus einer beizuziehenden Antwort des Fachministeriums auf eine Anfrage im Hessischen Landtag geht hervor, dass schon im Jahre 2003 nicht nur durch das Kraftwerk Staudinger, sondern auch durch andere Kraftwerke eine Überhitzung des Mains festgestellt wurde. Erhöhung der Temperatur des Main Der Klimawandel wirkt sich schon durch eine Erhöhung der Temperatur des Main aus, weshalb der von E.ON beantragte Eintrag warmen Abwassers in den Main die Kühlfunktionen des Flusses in Frage stellt. Wärmelastplan Untermain Der von E.ON beantragte Wärmeeintrag in den Main widerspricht dem beizuziehenden Entwurf eines von der Ingenieursozietät Cooperative (Darmstadt) im Jahr 1991 gefertigten Entwurf des Wärmelastplans Untermain. Gas- und Dampfkraftwerk Bei der von mir geforderten Alternative eines Gas- und Dampfkraftwerkes würde ein Wärmeeintrag von nur 7,99 MW gegenüber jetzt beantragten 9,96 MW an Wärme in den Main eingeleitet werden. Kühlwasser Ich fordere, das Kühlwasser vom E.ON Kraftwerk nach dem Stand der Technik zu reinigen, bevor es in den Main eingeleitet wird. Einleitungstemperatur Das Gewässerökosystem des Main wird durch Einleitungen mit hohen Temperaturen geschädigt. Fische wie der Rapfen, eine FFH-Art, oder der in Frankfurt wieder auftretende Lachs halten es optimal nur bis zu 25 °C im Wasser aus. Zudem fordert die Wasserrahmenrichtlinie eine Qualitätsverbesserung einschließlich einer Strömungsverbesserung für den Main. Für die dann zukünftig auftretenden Fischarten im Main fordere ich die Begrenzung der Einleitungstemperatur in die Staustufe des Mains auf einen Grenzwert von 25 °C statt der beantragten 28 °C. Denn Elektrizität kann auch ohne diese Wärmebelastung erzeugt werden. Lineare Durchgängigkeit Die verbesserte lineare Durchgängigkeit ist Ziel bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie für den Main, der als „heavily modified water body" ein gutes ökologische Potenzial erreichen muß. Das erfordert auch die Schaffung der Durchgängigkeit sowohl flussaufwärts als auch flussabwärts. Wanderfischarten wie Meerforelle, Lachs und Maifisch werden sich dann hier wieder ansiedeln. Der Main wird für den Lachs eine Passage zu den Seitengewässern sein. Dazu muß E.ON die Einleitetemperatur auf 25 °C begrenzen. Fischscheuchanlage Bei der Fischscheuchanlage fordere ich als bestverfügbare Technik einen Rechenabstand von maximal 10-mm Breite, um die Fische so stark wie möglich zu schützen.
Weil der Sauerstoffgehalt bereits beim Wasserzulauf zum Kraftwerk zeitweise unter 5 mg/l absinkt, ist es geboten, die Wärmeeinleitung auf 25 °C zu reduzieren.
Die kaum noch aufzuhaltende Erwärmung der Flüsse durch den Klimawandel gerade im Sommer wird durch Kohlekraftwerke beschleunigt, die aber für ihre Kühlung das Flusswasser wieder zusätzlich erwärmen. Dieser Kreislauf zeigt die Absurdität des E.ON Projektes auf. Lichtbegrenzung Der gesteigerte Schiffsverkehr wirbelt organische Substanz auf, was zu erhöhter Trübung des Mainwassers und zu einer Lichtbegrenzung für die Algen und zur Entwicklungshemmung des Zooplanktons führt. Der Wärmeeintrag durch E.ON verschärft diese Entwicklung und führt zur Blüte der Blaualgen. Ökologischer Zustand des Mains Das Gutachten des TÜV Nord zum Neubau des Kohlelagers stellt zusammen¬fassend fest, „dass der ökologische Zustand des Mains gefährdet ist." Die von E.ON beantragte Einleitung erwärmten Wassers verschlechtert diesen Zustand weiter. Ökologische Vorteile Der Antrag widerspricht dem Grundsatz der Landes- und Regionalplanung: „Großkraftwerke sollen nur erweitert bzw. an einem neuen Standort errichtet werden, wenn sich aus dieser Maßnahme in der Gesamtbetrachtung ökologische Vorteile ergeben.“ Denn auch die beantragte Einleitung von Abwasser in den Main ergibt für den Fluss keine ökologischen Vorteile. Keime aus dem Kühlturm Wie die Sachverständigen um Prof. PIETSCH dargelegt haben, sind die Risiken eines Eintrages von Keimen aus dem Kondensat des Kühlturmes in den Main fachlich unzureichend untersucht worden. Diese Kritik mache ich mir zu eigen und fordere die Einholung eines Obergutachtens durch das Regierungspräsidium. Biofilm Prof. PIETSCH hat aufgezeigt, dass sich an der Innenwand der großdimensionierten Kühlwasserrohre ein Biofilm bildet und eine Keimvermehrung im System stattfindet. Daher rüge ich, daß diese Keime in das Mainwasser abgeleitet werden und dort die Gesundheit gefährden können. Vernichtung der Keime Das Kühlwasser ist vor der Einleitung so zu reinigen, daß keine Keime in den Main gelangen. Legionellen Das entnommene Flußwasser transportiert in hohem Masse eine organische Fracht, deren Stoffe das Leitungssystem belasten und zu Ablagerungen auf den Oberflächen führen werden. Im dem Leitungssystem des Kraftwerks wird sich ein nährstoffreicher Biofilm bilden, der eine ideale Grundlage für die Vermehrung von Keimen darstellt, insbesondere für Pseudomonas aeruginosa und Legionellen als pathogene Mikroorganismen. E.ON will diese Mikroorganismen in das Mainwasser abgeben. Diese führen zu einer Vermehrung der Keimbelastung des Flußwassers. Fehlender logischer Regelungsinhalt Die Nebenbestimmungen zu Ziff. VI.3.3.3. der 1. Teilgenehmigung sind unverständlich; ihnen fehlt ein Verb und ein logischer Regelungsinhalt (Zitat: „Rückführung ammoniumfreier Abwässer aus der Vollentsalzung/Kondensatreinigung in den Prozess, externe Entsorgung ammoniumhaltiger Abwässer“ und „Aufbereitung und Ableitung in den Main des Abwassers aus der Rauchgas¬reinigung unter Einhaltung der Anforderungen der Anhänge 33 und 47 der AbwV sowie des Verschlechterungsverbotes der Wasserrahmenrichtlinie;“ (S. 81) Der Schutz meiner Gesundheit ist durch damit nicht hinreichend geschützt. Chemisch- physikalische Parameter Das Abwasser verschlechtert die chemisch- physikalischen Parameter im Main und behindert dessen langfristige Sanierung. Verschärfende Grenzwerte Die Temperaturen des Mains werden in Extremsituationen die zukünftig als Folge des Klimawandels zu verschärfenden Grenzwerte nicht einhalten. Heimische Tierarten im Main Nachteilige Auswirkungen auf die im Main traditionell heimischen und zurückkehrenden Arten nach Anhang II und V der FFH- Richtlinie sind sicher zu erwarten. Zu meiner individuellen Betroffenheit wende ich ergänzend ein:  Als weitere Sachargumente trage ich vor:  Wenn Sie Ihre Auswahl aus den oben aufgeführten Einwendungsbausteinen getroffen haben, klicken Sie bitte auf den nachstehenden Knopf und folgen den Anweisungen bei dem dann druckfertig angezeigten Einwendungsschreiben. Einwendungschreiben druckfertig machen Mit freundlichen Grüßen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Datum, Unterschrift) Gesetzlich geforderter Vertreter gem. § 17 Verwaltungsverfahrensgesetz für gleichförmigen Einwendungen: Matthias Möller-Meinecke, Rechtsanwalt, Fürstenbergerstr. 168, 60323 Frankfurt Bitte drucken Sie diese angezeigte Seite jetzt aus, unterschreiben Sie die Einwendung und schicken Sie so zeitig ab, dass sie spätestens am 4. April 2011 bei der Stadt Hanau oder dem Regierungspräsidium eingetroffen ist. Sie könne Ihre Einwendung auch bei den Gemeindeverwaltungen abgeben, bei denen die Planungsunterlagen ausgelegt sind. Sollten Sie Ihre Angaben noch ändern wollen, klicken Sie bitte auf Eingaben ändern Ansonsten jetzt: Drucken Sollten Sie noch Fragen haben oder mit dem erstellten Einwendungsschreiben nicht zufrieden sein, beachten Sie bitte folgende Hinweise der Redaktion: Wurde der Inhalt des Einwendungsschreibens nicht vollständig gedruckt? Auch für diese Seiten gilt: Man sollte möglichst eine zumindest halbwegs aktuelle Version der Internetbrowser (Firefox, Internet Explorer, Chrome, Opera, Safari, ...) nutzen, da diese in aller Regel weniger Macken haben, wie die älteren/veralteten. Oft stellen veraltete Browser zudem auch noch ein stark erhöhtes Sicherheitsrisiko für Ihren Computer dar. Falls Sie Ihren Browser nicht aktualisieren können oder es andere Gründe für die Probleme beim Drucken gibt, prüfen Sie bitte die Seiten- bzw. Drucker-Einstellungen bei Ihrem Browser. Abhängig vom verwendeten Programm finden Sie die Möglichkeiten zum Einstellen z.B. im Menü "Datei" und dann unter "Seite einrichten ...". Achten Sie darauf, dass das "Hochformat" (oder so ähnlich) eingestellt ist und dass die Seitenränder Ihren Wünschen entsprechen. Weiterhin sollte eine automatische Größenanpassung eingestellt sein. Möchten Sie andere/keine Kopfzeilen bzw. Fußzeilen (ganz oben bzw. ganz unten auf jeder Seite) haben? Meist können diese Einstellungen ebenfalls bei "Seite einrichten..." durchführen. Ist Ihnen die Schrift zu groß oder zu klein? Die Schriftgröße wird durch verschiedene Einstellungen auf Ihrem PC beeinflusst. Am einfachsten lässt sie sich bei Ihrem Browser nachjustieren. Je nach verwendetem Browser und Version findet sich die Einstellung der Schriftgröße leider an unterschiedlichsten Stellen. Meist finden Sie die Stelle über das Menü "Ansicht", "Seite" oder ähnliches. Wozu dient der Text "Gesetzlich geforderter Vertreter ..."? Zunächst: Aus diesem Zusatz erwachsen Ihnen keine Verpflichtungen oder Kosten. Um zu vermeiden, dass Ihr Schreiben unter Umständen wegen "Gleichförmigkeit" nicht beachtet wird, ist dieser Zusatz jedoch anzuraten. Sie haben den Inhalt der Einwendung in Ihr Textverarbeitungsprogramm kopiert, sehen aber viele "Kästchen" etc.? Dann kopieren Sie den Text bitte zunächst in einen ganz einfachen Editor, der keine Schriftformatierung beherrscht. Bei Windows wäre das z.B. der "Editor" oder "Notepad-Editor". Den finden Sie meist im "Start"-Menü unter "Programme" und dann unter "Zubehör". Nachdem Sie den Text der Einwendung dort hineinkopiert haben, wählen Sie den gewünschten Textbereich aus und kopieren Sie den nun ausgewählten Text in ihr gewohntes Textverarbeitungsprogramm. Möchten Sie diesen Einwendungsgenerator weiterempfehlen? Dann nennen Sie dazu die am besten die Direktaufruf-Adresse: www..Moeller-Energie.de/Einwendung/ Helfen die obigen Hinweise nicht ausreichend weiter? Dann wenden Sie sich bitte mit Ihren technischen/organisatorischen Fragen/Anregungen auch gerne an die Hotline: (0 6074) 49 28 04 ] Von
Redaktion Bitte besuchen Sie auch die Hauptseiten: www.Moeller-Meinecke.de und www.EDIFICIA.de Sie finden dort Informationen zu anderen aktuellen Projekten, Urteilskommentare, Veröffentlichungen, eine Online-Beratung und viele weitere Informationen zu Themen jenseits der Ausbauplanung des Kohlekraftwerks Staudinger

References: § 1
 § 57
 § 62
 § 78
 § 57
 § 27
 Art. 4
 Art. 4
 § 27
 § 17