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Timestamp: 2020-07-06 12:57:32+00:00

Document:
BBL 1978 Band 10 S. 476
Notifikationen Mit Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts Bülach vom 13. September 1977 wurde die mit Strafverfügung Nr. 22/95.75 der Schweizerischen Zollverwaltung vom 27.November 1975 gegen ausgefällte Busse von 2200 Franken, abzüglich der bereits bezahlten 600 Franken, in 55 Tage Haft umgewandelt unter Verweigerung des bedingten Strafvollzuges.
Gegen diese Verfügung kann der Gebüsste innerhalb von zehn Tagen ab Veröffentlichung beim Obergericht des Kantons Zürich, Strafkammern, Rekurs erklären. Die Verfahrenskosten sowie die Kosten dieser Veröffentlichung werden dem Gebüssten auferlegt. Die Verfügung kann bei der Bezirksgerichtskanzlei Bülach eingesehen werden.
Bezirksgericht Bülach Der Gerichtssekretär: Meili
Mit Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts Bülach vom 22. November 1977 wurde die mit Strafverfügung Nr.22/108.75 der Eidgenössischen Oberzolldirektion vom 6.August 1975 gegen ausgefällte Busse von 825 Franken in 27 Tage Haft umgewandelt unter Verweigerung des bedingten Strafvollzuges.
Kreisschreiben des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes an die kantonalen Aufsichtsbehörden für das Handelsregister betreffend die Eintragung von Personen mit diplomatischer Immunität als Verwaltungsräte von Aktiengesellschaften vom I.Oktober 1977
Hochgeachtete Herren, In letzter Zeit haben wir des öfteren feststellen können, dass Diplomaten und hohe Funktionäre internationaler Organisationen (z.B. Internationales,Arbeitsamt [I.A.A.] oder Europäische Organisation für Kernforschung [CERN], in den Verwaltungsrat von Aktiengesellschaften gewählt und zur Eintragung ins Handelsregister angemeldet wurden. Das Völkerrecht bestimmt nun aber, dass solche Personen diplomatische Immunität gegenüber der Straf-, Zivil- und Verwaltungsgerichtsbarkeit des akkreditierenden Staates bzw. des Gastlandes geniessen.
Angesichts der Struktur der schweizerischen Aktiengesellschaft und insbesondere der Verantwortlichkeit, der die Verwaltungsräte unterliegen, stellt sich daher die Frage, ob der Diplomatenstatus mit dem Verwaltungsratsmandat in einer schweizerischen Aktiengesellschaft vereinbar sei.
Es besteht nämlich ein öffentliches Interesse, dass alle Personen, die ein solches Mandat innehaben, gegebenenfalls verantwortlich gemacht werden können.
Um abzuklären, ob dieses Problem gelöst werden könne, haben wir entsprechende Konsultationen beim Eidgenössischen Politischen Departement in Bern und bei unserer Ständigen Mission bei den internationalen Organisationen in Genf durchgeführt. Es hat sich dabei ergeben, dass tatsächlich eine Unvereinbarkeit zwischen dem Diplomatenstatus und dem Verwaltungsratsmandat in einer Aktiengesellschaft besteht, diese Unvereinbarkeit jedoch auf folgende Weise behoben werden kann: 1. Wenn sich aus den Anmeldungsbelegen ergibt, dass ein neuer Verwaltungsrat Diplomat einer Botschaft oder einer ständigen, bei einer internationalen zwischenstaatlichen Organisation akkreditierten Mission, hoher Funktionär eines Konsulates oder Funktionär bei einer internationalen zwischenstaatlichen Organisation in der Schweiz ist und in dieser Funktion diplomatische Immunität geniesst, hat der Handelsregisterführer zusätzlich zu den üblichen Eintragungsbelegen eine offizielle Erklärung der Botschaft, der ständigen Mission, des Konsulates oder der internationalen Organisation zu verlangen, , mit der die Immunitäten für alles was das Verwaltungsratsmandat betrifft, aufgehoben werden. Den Anmeldenden ist eine angemessene Frist zur Einreichung dieser Erklärung, welche als Eintragungsbeleg (Art. 9 Abs. l und Art. 28 HRegV) zu behandeln ist, einzuräumen. 2. Wenn die Frist abläuft, ohne dass diese Erklärung eingereicht wird, so wird die Eintragung trotzdem vorgenommen, doch wird in ihr auf folgende Weise auf den Diplomatenstatus des Verwaltungsrates hingewiesen : «Neuer Ver1978-127
waltungsrat (mit oder ohne Unterschrift): X.Y., von (Staatsangehörigkeit), in (Wohnort), mit diplomatischer Immunität».
Im übrigen hat der Registerführer vor der Eintragung eines Diplomaten als Verwaltungsrat folgende Stellen zu konsultieren: - das Eidgenössische Politische Departement, Protokolldienst, 3003 Bern, wenn es sich um ein Mitglied einer Botschaft oder eines konsularischen Dienstes handelt, - das Eidgenössische Politische Departement, Direktion für internationale Organisationen, 3003 Bern, wenn es sich um einen Funktionär einer internationalen zwischenstaatlichen Organisation oder um ein Mitglied einer ständigen Mission bei einer solchen Organisation handelt.
Genehmigen Sie, hochgeachtete Herren, die Versicherung unserer vorzüglichen Hochachtung.
I.Oktober 1977
Autoelektriker A. Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung B. Normallehrplan für den beruflichen Unterricht
Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung für den Beruf des Autoelektrikers vom 13. Dezember 1977
gestützt auf die Artikel 11 Absatz l, 28 Absatz 2 und 32 Absatz l des Bundesgesetzes vom 20. September 19631' über die Berufsbildung (im folgenden Bundesgesetz genannt) und die Artikel 12 und 20a der zugehörigen Verordnung vom 30. März 1965 2 >, verordnet :
Berufsbezeichnung und Dauer der Lehre
Die Berufsbezeichnung ist Autoelektriker. Der Autoelektriker befasst sich mit dem Einbau, Betrieb, Unterhalt, Test und Einstellen sowie der Reparatur der elektrischen Anlagen der Motorfahrzeuge.
2 Die Lehre dauert vier Jahre. Um den Aufbau einer zielgerichteten Ausbildung nach Artikel 5 dieses Reglements zu ermöglichen, ist der Antritt der Lehre auf den Beginn des Berufsschuljahres anzusetzen.
Gelernte Berufsleute verwandter Berufe können in einer Zusatzlehre zum Autoelektriker ausgebildet werden. Diese dauert: 1 Jahr für gelernte Auto- und Elektromechaniker.
2 Jahre für gelernte Fahr- und Motorradmechaniker, Mechaniker, Landmaschinenmechaniker sowie gelernte Berufsleute der Elektro- und Elektronikbranche.
Anforderungen an den Lehrbetrieb;
Autoelektriker dürfen nur in Betrieben ausgebildet werden, - die sich mit dem Unterhalt, der Reparatur und der Erneuerung der elektrischen Anlagen der Motorfahrzeuge befassen und D SR 412.10
2> SR 412.101 1978-2
die in der Lage sind, das Lehrprogramm nach Artikel 5 vollständig zu vermitteln und über die notwendigen Werkzeuge, Maschinen und-Einrichtungen 1 * verfügen.
2 Die allgemeinen Voraussetzungen für die Ausbildung von Lehrlingen nach Artikel 9 des Bundesgesetzes bleiben vorbehalten.
3 Lehrbetriebe, die einzelne Teile des Ausbildungsprogramms nicht vermitteln können, dürfen Lehrlinge nur ausbilden, wenn sie sich verpflichten, ihnen die Fertigkeiten und Berufskenntnisse dieser Teile in einem andern Betrieb oder in besonderen Kursen vermitteln zu lassen. Eine solche Regelung ist in den Lehrvertrag aufzunehmen.
4 Die Ausbildung der Lehrlinge im Betrieb muss nach einem Modellehrgang2' erfolgen, der aufgrund von Artikel 5 dieses Reglements auszuarbeiten ist und die methodisch richtige Instruktion sicherstellt.
Art. 3 Höchstzahl der Lehrlinge 1 In einem Betrieb dürfen ausgebildet werden: 1 Lehrling, wenn der Lehrmeister allein oder mit einem gelernten Autoelektriker tätig ist; ein zweiter Lehrling darf seine Lehre beginnen, wenn der erste ins letzte Lehrjahr eintritt; 2 Lehrlinge, wenn der Lehrmeister zwei gelernte Autoelektriker ständig beschäftigt.
1 weiterer Lehrling auf jede weitere ganze oder angebrochene Gruppe von drei ständig beschäftigten, gelernten Autoelektrikern.
2 Filialbetriebe gelten als Lehrbetriebe, sofern sie die Voraussetzungen nach Artikel 2 erfüllen. Gelernte Autoelektriker, die abwechslungsweise im Hauptbetrieb und in einer Filiale oder verschiedenen Filialen arbeiten, sind nur einmal zu zählen.
3 In Betrieben, in denen auch Lehrlinge anderer Berufe ausgebildet werden, dürfen die gelernten Berufsleute für die Bestimmung der Lehrlingszahl nur einmal gezählt werden.
4 Die Aufnahme von zwei und mehr Lehrlingen ist zeitlich so anzusetzen, dass sich die Lehrantritte möglichst gleichmässig auf die einzelnen Lehrjahre verteilen.
5 Die allgemeinen Bestimmungen über die Höchstzahl der Lehrlinge nach Artikel 12 des Bundesgesetzes bleiben vorbehalten: 12
Art. 4 Allgemeine Richtlinien 1 Dem Lehrling sind bei Antritt der Lehre ein geeigneter Arbeitsplatz und die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.
!> Ein Verzeichnis der notwendigen Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen kann beim Sekretariat des Schweizerischen Verbandes der Autoelektriker (SVAE) bezogen werden.
2 > Ein Modellehrgang kann beim SVAE bezogen werden.
Der Lehrling ist von Anfang an planmässig in seinen Beruf einzuführen. Zur Förderung der beruflichen Fertigkeiten sind alle Arbeiten abwechslungsweise zu wiederholen. Die Ausbildung ist so zu ergänzen und zu fördern, dass der Lehrling am Ende seiner Lehre alle im Lehrprogramm genannten Arbeiten selbständig und in angemessener Zeit ausführen kann.
Der Lehrling ist zu Reinlichkeit, Ordnung. Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit sowie zu genauem, sauberem und mit fortschreitender Fertigkeit auch zu raschem und selbständigem Arbeiten zu erziehen.
Der Lehrling ist rechtzeitig über die bei einzelnen Arbeiten auftretenden Unfallgefahren und Gesundheitsschädigungen aufzuklären. Die einschlägigen Vorschriften und Empfehlungen der SUVA sind dem Lehrling zu Beginn der Lehre abzugeben.
Der Lehrling ist verpflichtet, ein Arbeitsbuch1} zu führen, in dem er laufend alle wesentlichen erarbeiteten Kenntnisse festhält. Der Lehrmeister muss das Arbeitsbuch mindestens einmal monatlich kontrollieren und datiert visieren.
Der Lehrbetrieb bietet dem Lehrling die Möglichkeit, den Führerausweis der Motorfahrzeugkategorie B zu erwerben. Der Lehrbetrieb übernimmt die Kosten von höchstens zwanzig Stunden Fahrunterricht bei einem Fahrlehrer seiner Wahl.
In den folgenden Lernzielen wird zwischen Rieht- und Informationszielen unterschieden. Die Richtziele umschreiben allgemein und umfassend, die Informationsziele detailliert, die am Ende der Ausbildung vom Lehrling verlangten Kenntnisse und Fertigkeiten. Die Informationsziele sind Mindestanforderungen für die Ausbildung. Aus praktischen Gründen wird bei den einzelnen Lernzielen auf die wiederkehrende Wendung «der Lehrling soll am Ende der Ausbildungsphase können» verzichtet.
Für die einzelnen Lehrjahre gelten folgende Lernziele:
Allgemeine Hinweise Während der ganzen Lehre ist grosser Wert auf das Erkennen von Unfallgefahren und das Treffen von Unfallverhütungsmassnahmen zu legen.
Die im folgenden beschriebenen Lernziele gelten für die Berufsarbeiten an Personenwagen wie. an Nutzfahrzeugen.
Praktische Arbeiten Richtziele für erste Hilfe und Brandbekämpfung - erste Hilfe bei Berufsunfällen leisten können i - in der Lage sein, die Bekämpfung von Brandausbrüchen aufzunehmen.
D Musterblätter für das Arbeitsbuch können beim SVAE bezogen werden.
Erstes Lehrjahr Richtziele - die handwerklichen Grundfertigkeiten erlernen - einfache Kontroll-, Unterhalts- sowie Ein- und Ausbauarbeiten ausführen - einen ersten Überblick über die autoelektrischen Anlagen gewinnen.
Informationsziele - im Rahmen der Werkstattarbeiten eines Autoelektrikers messen, anreissen und körnen, sägen, bohren, meisseln, nieten und biegen, Handwerkzeuge und Bohrer schleifen und schärfen - von Hand Innen- und Aussengewinde schneiden - Bohrungen mit Reibahlen ausreiben - nach Vorlage planparallel und winklig feilen - lang- und plandrehen (schruppen und schlichten) - Teile aus Kupfer, Messing und Stahl Weichlöten - Akkumulatoren pflegen, aufladen und auswechseln - Beleuchtungskörper, Sicherungen, Klemmen und Zündkerzen prüfen und auswechseln - Maschinen und Apparate aus- und einbauen - beim Kontrollieren von elektrischen Maschinen und Apparaten, beim Messen und Prüfen mit Testgeräten und bei Arbeiten am Leitungsnetz der Fahrzeuge mithelfen.
Zweites Lehrjahr Richtziele - die handwerklichen Fertigkeiten vertiefen - einfache Störungen an elektrischen Anlagen von Fahrzeugen und Apparaten beheben - einfache Prüf-, Schalt- und Einbauarbeiten ausführen.
Informationsziele - Anreiss- und M aschinen Werkzeuge schleifen und schärfen - auf Mass, mit einer Genauigkeit von ±0,1 mm feilen (schlichten, feinschlichten, Schiebesitz) - Lagerbüchsen, Kugellagersitze, Wellen und Zapfen drehen - Kollektoren überdrehen und ausstossen - 'Durchgangs- und Sacklöcher bohren, an- und versenken - Teile aus Kupfer, Messing und Stahl hartlöten - Polzapfen aufziehen (bleischweissen) - konventionelle Zündanlagen überprüfen und einstellen - Zündkabelsätze anfertigen und montieren - Scheinwerfer kontrollieren und einstellen - Akkumulatoren auf Funktionstüchtigkeit prüfen - aufgrund der Anforderungen elektrischer Anlagen, die passenden Akkumulatoren bestimmen - Akkumulatoren zusammenschalten (serie, parallel, gemischt)
einfache Störungen, Kurzschlüsse und Unterbrüche an elektrischen Anlagen von Fahrzeugen beheben - einfache Reparaturen an elektrischen Maschinen und Apparaten ausführen - Radio- und Tonbandanlagen einbauen.
Drittes Lehrjahr Richtziele - Reparaturarbeiten an Geräten und Apparaten sowie Montagearbeiten an Fahrzeugen selbständig ausführen - Pannen selbständig beheben.
Informationsziele - mit Hilfe von Mess-, Prüf- und Testgeräten Defekte an elektrischen Maschinen und Apparaten von Fahrzeugen sowie an Leitungsnetzen bestimmen und diese Defekte beheben - Störungen an ganzen Fahrzeuganlagen eingrenzen und beheben - Fahrzeug-Leitungsnetze planen und montieren - Beleuchtungs- und Signalanlagen nach gesetzlichen Vorschriften montieren - Motorfahrzeuge für Radio-, Fernseh- und Funkempfang entstören.
Viertes Lehrjahr Richtziele - die in den ersten drei Lehrjahren erarbeiteten Kenntnisse und Fähigkeiten festigen und vertiefen - den Überblick über ganze autoelektrische Anlagen gewinnen und die Zusammenhänge kennenlernen.
Informationsziele - autoelektrische Reparaturen aller Art, auch anspruchsvolle, an Anlagen und Anlageteilen selbständig fachmännisch ausführen - schwer aufzufindende Störungen an elektrischen Maschinen und Apparaten sowie an Leitungsnetzen systematisch eingrenzen und beheben - elektrische Anlagen an Fahrzeugen erweitern - Zündanlagen, Schalt- und Regulierungseinrichtungen sowie Beleuchtungsanlagen selbständig kontrollieren und einstellen - einfache Pannen an Kraftstoffanlagen von Benzinfahrzeugen eingrenzen - Einrichtungen zur Überwachung von Öldruck und Betriebstemperaturen auf Funktionstüchtigkeit prüfen und auswechseln.
Berufskenntnisse (Instruktion durch den Lehrbetrieb) Informationsziele Messwerkzeuge : - die im Beruf verwendeten Messwerkzeuge nennen, ihren Gebrauch erläutern und die einzelnen Instrumente handhaben.
Spanabhebende Werkzeuge: - die Winkel an der Schneide benennen und ihre Funktion in der Zerspanung aufzeigen - Zusammenhänge zwischen Schnittgeschwindigkeit, Vorschub und Standzeit erläutern - die Zerspanungswirkung von Säge, Meissel, Feile, Reibahle, Geschwindebohrer und Gewindeschneidkluppe erklären - Maschinenwerkzeuge für das Bohren, Drehen und Schleifen bezeichnen - den Aufbau von Werkzeugmaschinen zum Sägen, Bohren, Drehen und Schleifen erklären.
Spanlose Formgebung: - die Begriffe richten, biegen, schneiden, stanzen, schmieden und giessen erklären.
Verbindungen: - die im Automobilbau und in der Autoelektrik hauptsächlich verwendeten Arten von Schrauben und Muttern bezeichnen und ihre Eigenschaften nennen - Werkzeuge zum Festziehen von Schrauben und Muttern erklären - Sicherungsmöglichkeiten für Schrauben und Muttern, die im Fachgebiet verwendet werden, aufzeigen und erläutern - die im Fachgebiet verwendeten Stifte, Keile und Nieten bezeichnen und ihren Gebrauch begründen - die Vorgänge Hart- und Weichlöten beschreiben, die Vorbereitungsarbeiten erläutern und Flussmittel nennen - die für das Gasschmelz-, Lichtbogen- und Widerstandsschweissen notwendigen Apparate und Hilfsmittel nennen - Eigenschaften von Klebverbindungen mit denen anderer Verbindungen vergleichen.
Elektrische Prüfbänke : - Arten aufzählen und ihre Anwendung erläutern.
Druckluft- und Hebewerkzeuge: - Arten nennen und die Wartung umschreiben.
Absauganlage für Abgase: - Funktionsweise erläutern.
Art. 6 Lernziele für die Ausbildung in der Berufsschule Die Berufsschule unterrichtet nach dem Normallehrplan, der sich im Anhang zu diesem Reglement befindet.
Art. 7 Allgemeines i 1 Durch die Lehrabschlussprüfung soll festgestellt werden, ob der Lehrling die zur Ausübung seines Berufes nötigen Fertigkeiten und Kenntnisse besitzt.
2 Die Prüfung wird von den Kantonen durchgeführt. Sie umfasst zwei Teile: a. Prüfung in den beruflichen Fächern (praktische Arbeiten und Berufskenntnisse); b. Prüfung im Fach Allgemeinbildung (Deutsch, Geschäftskunde, Staats- und Wirtschaftskunde).
3 Kandidaten, die nach einer verkürzten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung antreten, haben ebenfalls die gesamte Prüfung in den beruflichen Fächern abzulegen.
4 Die nachstehenden Bestimmungen der Artikel 8-13 beziehen sich ausschliesslich auf die Prüfung in den beruflichen Fächern. Die Prüfung im Fach Allgemeinbildung richtet sich nach den Anordnungen der zuständigen kantonalen Behörden.
Art. 8 Organisation der Prüfung 1 Die Prüfung ist in einem geeigneten Betrieb, in einer Berufsschule oder in einem Ausbildungszentrum durchzuführen und in allen Teileri sorgfältig vorzubereiten.
2 Dem Lehrling ist ein geeigneter Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Es ist ihm rechtzeitig schriftlich mitzuteilen, über welche Hilfsmittel er verfügen kann und welche Materialien und Werkzeuge er zur Prüfung mitzubringen hat.
3 Die Unterlagen für die Prüfungsarbeiten sowie Material, Werkstattzeichnungen, Schemas, Skizzen und weitere Angaben sind dem Lehrling erst bei Beginn der Prüfung auszuhändigen. Sie sind ihm, soweit nötig, zu erklären.
: Art. 9 Experten 1 Für jede Prüfung sind genügend Fachleute als Experten durch die zuständige kantonale Behörde zu ernennen. In erster Linie sind dafür qualifizierte Berufsleute aus der Praxis und Fachlehrer zu berücksichtigen, die an Expertenkursen teilgenommen haben.
2 Die Experten haben dafür zu sorgen, dass eine zuverlässige und vollständige Beurteilung möglich ist. Es ist deshalb unerlässlich, dass sich der Lehrling auf allen Teilgebieten innerhalb der in Artikel 11 und 12 vorgeschriebenen Fachgebiete der praktischen Arbeiten und der mündlichen Prüfungen während einer angemessenen Zeit betätigt.
; 3 Mindestens ein Experte muss die Ausführung der Prüfungsarbeiten ständig überwachen. Er hat während der Prüfung die notwendigen Aufzeichnungen über seine Beobachtungen zu machen.
4 Mindestens zwei Experten beurteilen die praktischen Arbeiten, die schriftlichen Arbeiten im Fach Berufskenntnisse und die Zeichnungen und nehmen die Prüfung im Fachzeichnen und die mündliche Prüfung in den Berufskenntnissen ab.
Die Prüfung in den beruflichen Fächern dauert rund 3 1 A Tage. Davon entfallen auf: a. die praktischen Arbeiten 22 Stunden - allgemeine Mechanikerarbeiten (8 Std.)
Arbeiten an autoelektrischen Anlagen (14 Std.) b. die Berufskenntnisse 8 Stunden 22
Art. 11 Praktische Arbeiten 1 Der Prüfungsstoff1' stellt eine Auswahl aus dem Ausbildungsprogramm nach Artikel 5 dieses Reglements dar. Die dort aufgeführten Informationsziele gelten als Höchstanforderungen.
2 Die Aufgaben sind dem Lehrling schriftlich zu stellen und wenn nötig zu erklären. Das während der Lehrzeit geführte Arbeitsbuch nach Artikel 4 Absatz 5 darf als Hilfsmittel verwendet werden.
Die Prüfung in den praktischen Arbeiten gliedert sich in die Fächer «Allgemeine Mechanikerarbeiten» und «Arbeiten an autoelektrischen Anlagen». Jeder Lehrling hat folgende, im Beruf des Autoelektrikers allgemein vorkommende Arbeiten auszuführen : Allgemeine Mechanikerarbeiten (8 Std.)
Drehbankarbeiten - Arbeiten an andern Werkzeugmaschinen, Werkbankarbeiten, Werkzeuge herrichten - Metallverbindungen herstellen
rund 3 Stunden rund 4 Stunden rund l Stunde
Arbeiten an autoelektrischen Anlagen (14 Std.)
an Installationen Pannen beheben an der Zündanlage '...
am Anlasser am Generator mit Prüf- und Messgeräten an Armaturen, Zubehör, Radio- und Tonbandanlage . . .
3 Stunden 2 Stunden l Stunde 3 Stunden 2 Stunden 2 Stunden l Stunde
Die Berufskenntnisse " (Dauer 8 Std.) werden unter Verwendung von Anschauungsmaterial, Zeichnungen und Schemas geprüft. Die Prüfung wird mündlich und schriftlich durchgeführt und erstreckt sich auf die in Artikel 5 dieses Regle» Aufgaben für die Prüfung können beim SVAE bezogen werden.
ments im Abschnitt Berufskenntnisse und im Normallehrplan aufgeführten Informationsziele, die als Höchstanforderungen gelten. Geprüft wird in den folgenden Fachgebieten : 3 - elektrotechnische Grundlagen /4 Stunden - Autoelektrik ' l Stunde 1 - Autofachkunde A Stunde - Werkstoffe, Werkzeuge. Unfallverhütung % Stunden - Fachzeichnen 4 Stunden - anfertigen einer Werkstattskizze (rund 2Std.)
erstellen von Funktions- und Anschluss-Schemas (rund l Std.)
lesen und deuten von Schemas und Zeichnungen (rund l Std.).
Fachrechnen l Stunde Berechnungen aus den Gebieten der Autoelektrik und Autofachkunde 23
Art. 13 Beurteilung 1 Die Arbeiten in den einzelnen Prüfungsfächern werden in folgenden Positionen beurteilt : Allgemeine Mechanikerarbeiten : Pos. l Drehbankarbeiten : Pos. 2 Arbeiten an andern Werkzeugmaschinen, Werkbankarbeiten. Werkzeuge herrichten Pos. 3 Metallverbindungen herstellen Arbeiten Pos. l Pos. 2 Pos. 3 Pos. 4 Pos. 5 Pos. 6
an autoelektrischen Anlagen: Installationen Pannen/Zündanlage Revision am Anlasser Revision am Generator Arbeiten mit Prüf- und Messgeräten Arbeiten an Armaturen und Zusatzgeräten
Berufskenntnisse : Pos. l Elektrotechnische Grundlagen Pos. 2 Autoelektrik Pos. 3 Autofachkunde Pos. 4 Werkstoffkunde, Werkzeuge, Unfallverhütung Pos. 5 Fachzeichnen Pos. 6 Fachrechnen 2
Bei der Beurteilung der Arbeiten sind sämtliche vorkommenden Arbeitstechniken ihrem Schwierigkeitsgrad entsprechend zu berücksichtigen. Für die praktischen Arbeiten sind ferner fachgemässe, saubere und genaue Ausführung, Arbeitseinteilung, Handfertigkeit und Arbeitsmenge beziehungsweise benötigte Arbeitszeit massgebend.
3 Werden zur Ermittlung einer Positionsnote Teilnoten für Unterpositionen verwendet, so darf die Positionsnote nicht einfach als arithmetisches Mittel aus den Teilnoten errechnet werden. Sie ist vielmehr unter Berücksichtigung der Wichtigkeit dieser Teilnoten im Rahmen der Prüfungsposition zu schätzen und nach Artikel 14 zu erteilen.
Art. 14 Notengebung 1 Die Experten beurteilen in jeder Prüfungsposition die Leistungen wie folgt ' > : Eigenschaften der Leistungen
Qualitativ und quantitativ vorzüglich Annähernd richtig und vollständig, verdient aber die höchste Auszeichnung nicht Zweckentsprechend, mit nur geringfügigen Fehlern . . .
Befriedigend, aber gewichtigere Fehler und kleine Lükken aufweisend Den Mindestanforderungen, die an einen gelernten Autoelektriker zu stellen sind noch knapp entsprechend Den Mindestanforderungen, die an einen gelernten Autoelektriker zu stellen sind, nicht mehr entsprechend Grobe Fehler aufweisend und unvollständig Wertlos oder nicht ausgeführt
ungenügend sehr schwach unbrauchbar
Andere Zwischennoten als 5,5 und 4,5 sind nicht zulässig.
Die Noten in den Prüfungsfachern «Allgemeine Mechanikerarbeiten», in den «Arbeiten an autoelektrischen Anlagen» und in den «Berufskenntnissen» werden je als Mittelwert aus den Noten der einzelnen Prüfungspositionen bestimmt und auf eine Dezimalstelle, ohne Berücksichtigung eines Restes, berechnet.
3 Auf Einwendungen des Lehrlings, er sei in einzelne grundlegende Arbeitsgebiete nicht eingeführt worden, darf keine Rücksicht genommen werden. Die Angaben des Lehrlings sind jedoch im Expertenbericht (Art. 15 Abs. 4) zu vermerken.
Art. 15 Prüfungsergebnis 1 Das Ergebnis der Lehrabschlussprüfung wird durch eine Gesamtnote ausgedrückt. Sie wird aus den folgenden vier Noten ermittelt: - Mittelnote im Fach Allgemeine Mechanikerarbeiten, - Mittelnote im Fach Arbeiten an autoelektrischen Anlagen (zählt doppelt), - Mittelnote im Fach Berufskenntnisse, - Mittelnote aus der Prüfung im Fach Allgemeinbildung (Deutsch, Geschäftskunde, Staats- und Wirtschaftskunde).
D Notenformulare können beim S VAE bezogen werden.
Die Gesamtnote ist das Mittel aus diesen Noten (\>s der Notensumme); sie ist auf eine Dezimalstelle, ohne Berücksichtigung eines Restes, zu berechnen.
3 Die Prüfung ist bestanden, wenn weder die Mittelnoten für die Arbeiten an autoelektrischen Anlagen, noch die Mittelnote in den Berufskenntnissen, noch die Gesamtnote je den Wert 4,0 unterschreiten.
5 Das ausgefüllte Notenformular ist nach der Prüfung durch die Experten zu unterzeichnen und der zuständigen kantonalen Behörde zuzustellen.
Art. 16 Fähigkeitszeugnis Wer die Lehrabschlussprüfung bestanden hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und ist berechtigt, die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung «Gelernter Autoelektriker» zu führen.
Art. 17 Aufhebung bisherigen Rechts Dieses Reglement ersetzt dasjenige vom 15. November 1950 '- über die Lehrlingsausbildung und die Mindestanforderungen der Lehrabschlussprüfung im Autoelektrikerberuf.
Art. 18 Übergangsrecht Lehrlinge, die ihre Lehre als Autoelektriker vor Inkrafttreten dieses Reglements begonnen haben, führen diese nach dem Reglement vom 15. November 1950 zu Ende.
'·-· Art. 19 Inkrafttreten Die Bestimmungen über die Ausbildung treten am I.April 1978 diejenigen über die Lehrabschlussprüfung am I.Januar 1982 in Kraft.
Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement: Brugger
D BB1 1950 III 637 642 489
Normallehrplan für den beruflichen Unterricht der Autoelektriker vom 13. Dezember 1977
Das Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA), gestützt auf Artikel 21 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 20. September 1963 J > über die Berufsbildung und Artikel 16 Absatz l der Verordnung vom 14. Juni 19762' über Turnen und Sport an Berufsschulen, verordnet :
Der Auftrag der Berufsschule besteht darin, dem Lehrling den in diesem Lehrplan umschriebenen Lehrstoff zu vermitteln. Dabei ist die Reihenfolge der aufgeführten Lernziele nicht bindend. Bei der Vermittlung des Lehrstoffs sind aber die in Artikel 5 des Ausbildungsreglements den einzelnen Lehrjahren zugeordneten Lernziele zu berücksichtigen. Die auf dieser Grundlage erstellten schulinternen Arbeitspläne sind den Lehrbetrieben auf Verlangen zur Verfügung zu stellen.
Es sind reine, nach Lehrjahren gegliederte Klassen zu bilden. Ausnahmen von dieser Regel bedürfen der Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde und des Bundes.
Der Unterricht ist wöchentlich an einem ganzen Schultag zu erteilen. Ein ganzer Schultag darf, inbegriffen Turnen und Sport, nicht mehr als neun Lektionen Pflichtunterricht umfassen. Ausnahmen von dieser Regel bedürfen der Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde und des Bundes.
Die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Lektionenzahlen der einzelnen Pflichtfächer und ihre Verteilung auf die Lehrjahre sind verbindlich.
D SR 412.10 2) SR 415.022
Autoelektrik Autofachkunde . .
Fachrechnen Fachzeichnen Werkstoffkunde Deutsch Geschäftskunde .
Staats- und Wirtschaftskunde Turnen und Sport
40 ' 40 40 40
320 160 40 240 80 160 160 120 160
Total Lektionen pro Lehrjahr
In den folgenden Lernzielen wird zwischen Rieht- und Informationszielen unterschieden. Die Richtziele umschreiben allgemein und umfassend, die Informationsziele detailliert die am Ende der Ausbildung vom Lehrling verlangten Kenntnisse. Die Informationsziele sind Mindestanforderungen für den Unterricht. Aus praktischen Gründen wird bei den einzelnen Lernzielen auf die wiederkehrende Wendung «der Lehrling soll am Ende der Ausbildungsphase können» verzichtet.
Autoelektrik (320 Lektionen)
Richtziel Grundlagen der Elektrotechnik und der Elektronik erarbeiten sowie Aufbau und Wirkungsweise der autoelektrischen Anlagen kennenlernen.
Eidgenössische Vorschriften über Bau und Ausrüstung der Sirassenfahrzeuge : - den Geltungsbereich «elektrische Ausrüstung von Strassenfahrzeugen» umschreiben - einen Überblick über die Vorschriften für die Autoelektrik geben - die Vorschriften für das Fachgebiet des Autoelektrikers nachschlagen und auslegen.
Elektrotechnische Grundlagen: - die Begriffe Energie. Arbeit und Leistung erklären - den Aufbau eines Stromkreises darstellen .
den Begriff des elektrischen Stromes erläutern und seine Wirkungen nennen 491
die Begriffe Gleichstrom, Wechselstrom, Drehstrom, Amplitude, Effektivwert und Frequenz erklären und Zusammenhänge aufzeigen - Möglichkeiten der Erzeugung elektrischer Spannungen nennen - das Ohmsche und die Kirchhoffschen Gesetze an einfachen Serie-, Parallelund gemischten Schaltungen anwenden und die verschiedenen Variablen berechnen - Leiterquerschnitte in Abhängigkeit von Spannungsabfall und Stromdichte berechnen - die Wirkungsweise verschiedener Sicherungen erläutern - elektrische Leistung und Arbeit in Gleichstromanlagen und Wechselstromkreisen berechnen - die Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie im Prinzip erklären und Berechnungsaufgaben lösen.
Magnetismus: - die gegenseitige Kraftwirkung der Pole beschreiben - die Feldlinienverläufe bei Stab- und Hufeisenmagneten, bei stromdurchflossenen Leitern und bei Spulen aufzeigen - den Einfluss des Kernmaterials und eines Luftspaltes im Kern auf die Stärke der magnetischen Wirkung aufzeigen - Hysteresiskurven interpretieren - die Begriffe Durchflutung, Remanenz und Koerzitivkraft erläutern.
Elektronische Grundlagen: - den Begriff Halbleiter erklären - die Wirkungsweisen der Bauteile Diode, Zenerdiode, Transistor und Thyristor erläutern, ihre Symbole zeichnen und Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen - die I/U-Kennlinie interpretieren - an n-p-n- und p-n-p-Transistoren die Anschlüsse und Polaritäten angeben - Diodenschaltungen aufzeichnen und die zugehörigen Oszillogramme interpretieren - die Prüfung von Dioden erläutern - Massnahmen zum Schutz von Halbleiterbauteilen erläutern.
Messgeräte: - Bauart und Funktionsweise der hauptsächlich verwendeten Volt-, Ampèreund Ohmmeter beschreiben sowie die Messschaltungen aufzeichnen - Messbereichserweiterungen von Volt- und Amperemetern berechnen - Aufbau und Funktionsweise des Oszillographen im Prinzip erklären sowie Einsatzmöglichkeiten nennen.
Akkumulatoren : - den Aufbau des Bleiakkumulators erklären sowie die Kontrolle des Zustands und die Unterhaltsarbeiten erläutern - die elektrochemischen Vorgänge beim Laden und Entladen im Prinzip erklären - die Begriffe Spannung, Kapazität und Kälteprüfstrom erläutern - den Aufbau alkalischer Akkumulatoren im Prinzip erläutern und die hauptsächlichen Unterschiede zum Bleiakkumulator aufzeigen
die zur Ladung notwendigen Einrichtungen nennen und die zu beachtenden Kriterien erläutern.
' Fahrzeugbeleuchtung: - die wichtigsten Beleuchtungsgrössen und die zugehörigen Masseinheiten nennen - Reflexion und Strahlenverlauf im Parabolspiegel skizzieren und erklären - die symmetrischen und asymmetrischen Abblendsysteme charakterisieren - die Aufgaben der Fernlichter und der übrigen Beleuchtung beschreiben - die Aufgaben und den Aufbau von Reflektoren, Glühlampen und Streuscheiben erläutern : ; - die Grundlagen für die Einstellung von Scheinwerfern nennen.
Elektro-Zubehör, Signalanlagen: - Arten von Relais, Magnetschaltern und Signalhörnern nennen und ihr Funktionsprinzip erklären - Blinkgeberarten aufzählen - den Aufbau thermomagnetischer Geber aufzeichnen und ihre Funktionsweise beschreiben.
, Elektromotor: - anhand von Skizzen das Prinzip der Kraftwirkung und der Bewegungsrichtung am stromdurchflossenen Leiter und an der stromdurchflossenen Spule darstellen - die Schaltungsarten der Feldwicklung, die Drehbewegung und die Auswirkungen der Gegen-EMK am Gleichstrommotor erklären - Möglichkeiten des Drehrichtungswechsels aufzeigen.
Induktion: , , - den Begriff Induktion definieren und Induktion der Ruhe sowie Induktion der Bewegung in den Grundzügen beschreiben - anhand von Skizzen die Stromflussrichtung aufzeigen - anhand von Skizzen das Funktionsprinzip von Gleich-, Wechsel- und Drehstromgeneratoren erklären - das Funktionsprinzip des Transformators und die Zusammenhänge zwischen Windungszahlen und Spannungen aufzeigen - das Prinzip eines Spartransformators aufzeichnen - den Begriff der Selbstinduktion erklären und Wirkungen erläutern - den Stromverlauf beim Ein- und Ausschalten einer Spule graphisch darstellen und erklären - die Anwendung von Drosselspulen erläutern - den Begriff Wirbelstrom definieren, Wirkungen des Wirbelstromes aufzeigen und Massnahmen zur Verhinderung von unerwünschten Wirkungen erläutern.
Kapazität : - die Begriffe Ladung und Kapazität erklären - die Wirkungsweise des Kondensators erklären und Bauarten in den Grundzügen beschreiben ' 493
Prüfungsmöglichkeiten für Kondensatoren erläutern - den Begriff Schwingkreis erklären.
Zündanlage : - die Aufgabe der Zündanlage und die Bedeutung des Zündzeitpunktes aufzeigen - Aufbau und Wirkungsweise der Spulenzündung und der transistorisierten Spulenzündung erklären, ihre Eigenschaften erläutern und die Funktion der einzelnen Bauteile aufzeigen - die Wirkungsweise der Hochspannungs-Kondensator-Zündung anhand eines Blockschemas erklären - Aufbau und Wirkungsweise der Magnetzündung im Prinzip erklären - die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Zündungsarten und der Konstruktion der Motoren erläutern - von Skizzen der Kurbelwellen und der Zylinderanordnung die Zündreihenfolge ableiten - Eigenschaften und Wirkungsweise der mechanischen, pneumatischen und der kombinierten Zündverstellungen erläutern - den Einfluss der Zündung auf die Emission von Schadstoffen beschreiben - den Zusammenhang zwischen Ausstoss von Schadstoffen und Belastung der Umwelt aufzeigen - die Aufgabe der Zündkerze beschreiben und ihre Aufbauarten charakterisieren - die W^hl von Zündkerzen in Abhängigkeit von Temperaturverhalten und Wärmewert begründen.
Gleichstromgeneratoranlagen: - Aufbau und Wirkungsweise der Lichtmaschine erklären, die Kennwerte deuten und die Schaltungsmöglichkeiten erläutern - die Aufgaben und die Wirkungsweisen von Rückstromschalter und Spannungsregler erläutern sowie ihre Schaltung an Skizzen erklären - die Reglerkennlinien deuten - das Prinzipschema einer einfachen Ladeanlage skizzieren, Kontrolleinrichtungen beschreiben und das Einstellen der Anlage erläutern.
Alternatoranlagen: - Aufbau und Wirkungsweise von Ein- und Dreiphasengeneratoren erklären, die Schaltungen skizzieren und die Eigenschaften erläutern sowie die I/n-Kennlinien aufzeichnen - das Prinzip der Spannungsregelung erklären und Arten solcher Einrichtungen unterscheiden - das Prinzip der Ladeanlage beschreiben und mögliche Kontrolleinrichtungen nennen.
Starteranlagen : - den Aufbau und die Wirkungsweise der häuptsächlich verwendeten Anlassersysteme im Detail erklären und die zugehörigen Schemas skizzieren - Prüfmöglichkeiten aufzeigen - Dyna-Starteranlagen im Prinzip erklären -· Anlassermagnetschalter und Spannungsumschalter am Schema erklären 494
Möglichkeiten der Anlasssperrung aufzeigen - die Aufgabe von Anlasswiederholrelais beschreiben.
Wischeranlagen : - Bauarten von Wischermotoren und deren Steuerung beschreiben.
Glühanlagen für Dieselmotoren: - die Aufgabe solcher Anlagen erläutern, Arten von Glühkerzen charakterisieren und einfache Schaltungen aufzeichnen.
Radioanlagen : - Stör- und Entstörmöglichkeiten aufzeigen.
Verschiedene Anlagen: - Schaltungen für Elektromotoren des Heizs3'stems, für die Bedienung d_er Wagenfenster und dergleichen aufzeichnen und erklären - die Schaltung von Mess- und Kontrollinstrumenten im Auto skizzieren und erklären.
Autofachkunde (160 Lektionen)
Richtziel Einen Überblick über den Aufbau und die Funktion der einzelnen Teile des Autos gewinnen.
' Methodischer Hinweis: Es werden die SI-Einheiten angewandt.
Informationsziele Physikalische Grundlagen: - die Begriffe Kraft, Masse und Dichte erläutern und die Einheiten nennen - den Begriff Bewegung definieren und deren Ursache aufzeigen - zwei Kräfte vektoriell addieren und eine Kraft in zwei Komponenten zerlegen - Berechnungsaufgaben mit geradliniger und kreisförmiger konstanter Geschwindigkeit sowie gleichförmig beschleunigter Bewegung lösen - die Begriffe Energie sowie mechanische Arbeit und Leistung umschreiben und einfache Berechnungsaufgaben lösen - die Reibungsarten unterscheiden und die Abhängigkeiten der Grosse der Reibung aufzeigen - die Gleichgewichtsarten charakterisieren - Berechnungsaufgaben an Hebeln, wie sie im Automobilbau verwendet werden, lösen - die Begriffe Flüssigkeitsdruck, Gasdruck und Auftrieb in Flüssigkeiten erläutern, gesetzmässige Zusammenhänge aufzeigen und Berechnungsaufgaben lösen ' · - Wärmeausdehnungen an praktischen Beispielen des Automobübaus berechnen.
Fahrzeugaufbau: - die Begriffe Radstand, Spur und Spurkreisdurchmesser deuten - die Rahmen- und Karosseriearten nennen - Feder- und Stossdämpferarten nennen und ihre Aufgabe im Prinzip erklären - die Aufgabe der Kurvenstabilisatoren nennen - die Merkmale von Starrachsen und Einzelradaufhängungen nennen - die gebräuchlichen Reifenbauarten und ihre Merkmale nennen.
Lenkung: - die Aufgabe des Lenkgetriebes und der Lenkhilfe beschreiben - die Begriffe Sturz, Nachlauf, Spreizung, Vorspur, Einschlagdifferenzwinkel und Rollkreisradius im Prinzip erklären.
Bremsen : - die wichtigsten Arten von Bremsen nennen und ihre Wirkungsweise im Prinzip erklären.
Kraftübertragung: - mit Hilfe einer Skizze die Kraftübertragung vom Motor bis zum Rad aufzeigen und die Aufgaben von Kupplung, Getriebe, Achsantrieb und Differential umschreiben - Berechnungsaufgaben im Zusammenhang mit der Drehmomentübertragung und Drehzahlübersetzung lösen.
Fährzeugmotor : - den charakteristischen Aufbau, die Wirkungsweise und die besonderen Eigenschaften der 4-Takt- und 2-Takt-Ottomotoren erklären - das Funktionsprinzip von Diesel- und Rotationskolbenmotoren sowie von Gasturbinen und der aufgeladenen Motoren erläutern - Steuerungsmöglichkeiten des Motors aufzeigen und Steuerungsdiagramme auslegen - die Begriffe Hub, Bohrung, Hubraum und Verdichtungsverhältnis erläutern sowie die Kennwerte der Motoren interpretieren.
Kraftstoffanlagen : - die angewandten Prinzipien der Gemischbildung und der motorischen Verbrennung erläutern und die Zusammensetzung der Abgase aufzeigen - die Forderungen des Umweltschutzes bezüglich Abgase umschreiben und begründen - die Brennstofförderung anhand von Abbildungen erklären - die grundsätzlich zu unterscheidenden Arten von Vergaseranlagen nennen und charakterisieren - die einzelnen Systeme der Vergaser benennen und ihre Aufgaben erläutern - die Leerlaufeinstellung und die Bedienung der verschiedenen Startsysteme beschreiben - die Begriffe Doppel-, Register- und Gleichdruckvergaser definieren - die Wirkungsweisen mechanisch und elektronisch gesteuerter Einspritzsysteme im Prinzip erklären 496
den Aufbau eines Dieseleinspritzsystems schematisch darstellen und die Aufgaben der einzelnen Teile nennen - die Entlüftung des Systems begründen und den Vorgang ini Prinzip erklären.
Motorschmierung, -kühlung: - die, Schmierung begründen und die Wirkungsweise im Prinzip darlegen - die gebräuchlichsten Kühlsysteme nennen und in ihrer Wirkungsweise charakterisieren.
Fachrechnen (40 Lektionen)
Richtziel Die mathematischen Grundkenntnisse erarbeiten, die zur Lösung beruflicher Rechenaufgaben nötig sind.
Informationsziele Allgemeine Zahlen: - addieren, subtrahieren,' multiplizieren und dividieren - Klammerausdrücke (Binome) auflösen. ' Gleichungen : - Gleichungen, wie sie in den Fächern dieses Lehrplanes verwendet werden, umformen.
' ' Grafische Darstellungen: - grafische Darstellungen im rechtwinkligen Koordinatensystem deuten und solche Darstellungen aufgrund von Daten selbständig aufzeichnen.
Zehnerpotenzen : - beim Rechnen mit grossen und kleinen Zahlenwerten zur sichern Stellenwertbestimmung anwenden.
Pythagoreischer Lehrsatz: - Längen am rechtwinkligen Dreieck berechnen.
potenzieren, radizieren: - Werte mit Hilfe von Tabellen ermitteln (ohne interpolieren).
Geometrisches Rechnen: - Flächen, Volumen, Gewichte, Steigungen und Konizitäten berechnen.
Massvorsätze: - Buchstabensymbole für dezimale Vielfache und Teile von Einheiten nach dem internationalen Massystem (SI) nennen und umwandeln (z. B. mA, mV, kV, pF usw.).
Fachzeichnen (240 Lektionen)
Richtziele - Zeichnungen, wie sie im Betrieb des Autoelektrikers verwendet werden, lesen und interpretieren - einfache Werkstücke, wie sie im Betrieb angefertigt werden, werkstattgerecht skizzieren - Schemas von Geräten und Anlagen der Autoelektrik lesen und deuten - Funktions- und Anschluss-Schemas von Geräten und Anlagen erstellen.
Methodische Hinweise: Massgebend für das werkstattgerechte Skizzieren sind die Richtlinien des VSM. Im Schemazeichnen werden die im Fachgebiet üblichen Symbole angewandt.
Informationsziele Skizzieren: - nach Vorlage (Modell, perspektivische und zweirissige Darstellung, Zusammenstellungszeichnung) einfache Werkstücke in Normalprojektion (dreirissig) werkstattgerecht skizzieren, vermassen sowie mit Toleranzen und Bearbeitungsangaben versehen - Voll-, Teil- und Halbschnitte sowie besondere Schnittverläufe anwenden.
Zeichnungslesen : - aus Risskombinationen und Schnitten die räumlichen Formen herauslesen - aus Werkstattzeichnungen den Informationsgehalt herauslesen und erläutern - die Angaben von Stücklisten deuten.
Schemazeichnen, Schemalesen: - die im Fachgebiet verwendeten Symbole für Spannungsquellen, Schaltelemente und Bauteile zeichnen und deuten - Schemas autoelektrischer Anlagen aufzeichnen, ergänzen und deuten.
Werkstoffkunde (80 Lektionen)
Richtziele - die chemischen und physikalischen Grundlagen für das Fachgebiet der Werkstoffkunde erarbeiten - die Unterscheidungsmerkmale und Eigenschaften von Werkstoffen sowie ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Autoelektrik kennenlernen.
Informationsziele Struktur und Eigenschaften der Materie: - den Grobbau des Atoms schematisch darstellen - Eigenschaften und Funktion der Protonen, Neutronen und Elektronen beschreiben - den Begriff Element erklären
die Begriffe Wärme und Temperatur erklären - Zustandsformen von Stoffen nennen und den Zusammenhang mit dem Wärmeinhalt aufzeigen - die Begriffe erstarren, schmelzen und verdampfen erläutern - die Begriffe Oxidation. Reduktion, Korrosion und Elektrolyse erklären - die Haupteigenschaften von Säuren, Laugen und Salzen erläutern.
Erdöl: - die Zusammensetzung und die Raffination des Erdöls in grossen Zügen erläutern - den Begriff der Verbrennung erklären.
Gifte: - den Begriff erläutern sowie im Berufsgebiet angewandte Schutzmassnahmen nennen und begründen.
Werkstoffeigenschaften : - die Begriffe Adhäsion. Kohäsion, Festigkeit, Härte. Dehnung, elektrische und Wärme-Leitfähigkeit erklären.
Eisenmetalle : - die Begriffe Roheisen und Gusswerkstoffe unterscheiden sowie Arten, Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten nennen - den Begriff Stahl erklären, Arten unterscheiden sowie Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten nennen > - den Begriff «Stahl legieren» erklären - die Begriffe glühen, härten, anlassen^ Oberflächenhärten und vergüten erklären sowie ihre Zwecke erläutern - Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Hartmetallen nennen.
Nichteisenmetalle: - Leicht- und Schwermetalle unterscheiden, Arten nennen sowie Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten zuordnen - Lötarten nennen und Verwendungsmöglichkeiten aufzeigen - Arten und Herstellungsverfahren von Metallüberzügen nennen und den Zweck solcher Überzüge aufzeigen.
Kunststoffe: - Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere aufgrund ihrer Eigenschaften unterscheiden und Verwendungsmöglichkeiten nennen.
Lager- Werkstoffe : - die hauptsächlichen, in elektrischen Maschinen des Autos verwendeten Lagerwerkstoffe nennen und ihre besonderen Eigenschaften erläutern.
Elektrische Leiter: - die in der Autoelektrik verwendeten Leiter-, Kontakt- und Widerstands-Werkstoffe nennen und ihre speziellen Eigenschaften aufzeigen - die Begriffe Heiss- und Kaltleiter sowie Bimetall erklären.
Magnet- Werkstoffe : - Arten unterscheiden und Haupteigenschaften nennen.
Isolierstoffe: - natürliche und künstlich hergestellte Isolierstoffe nennen und ihre Anwendung erläutern.
Hilfsstoffe Betriebsmittel: - die Begriffe Viskosität und Konsistenz erklären - die Verwendung von Motoren- und Getriebeöl sowie Schmierfett begründen und die Eigenschaften dieser Schmiermittel umreissen - die Begriffe Zündwilligkeit und Klopffestigkeit von Treibstoffen erklären - Hydraulik- und Bremsflüssigkeiten nennen und ihren Einsatz aufzeigen - die Eigenschaften von Kühl-, Oberflächenschutz-, Reinigungs- und Dichtungsmitteln sowie von Azetylengas nennen und Gefahren im Zusammenhang mit ihrer Verwendung aufzeigen.
Deutsch (160 Lektionen) D
Geschäftskunde (160 Lektionen)!)
Staats- und Wirtschaftskunde (120 Lektionen)1)
Turnen und Sport (160 Lektionen)!)
Dieser Normallehrplan tritt am I.April 1978 in Kraft.
Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Der Direktor: Bonny
" Für dieses Fach gelten die Lernziele des separaten Lehrplans des BIGA.
Gesuch für die Inbetriebnahme und den Betrieb des Kernkraftwerkes Gösgen
Am 12: November 1976 hat die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG beim Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement das Gesuch um Inbetriebnahme und Betrieb des Kernkraftwerkes Gösgen eingereicht. Das: Gesuch lautet auszugsweise wie folgt: Bezugnehmend auf Artikel 4 des Bundesgesetzes über die friedliche Verwendung von Atomenergie und den Strahlenschutz vom 23. Dezember 1959 gestatten wir uns, Ihnen das Gesuch zu unterbreiten, uns die Bewilligung zur Inbetriebnahme und den Betrieb des Kernkraftwerkes Gösgen zu erteilen.
Der Bau unseres Kraftwerkes konnte aufgrund der von den eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Behörden erteilten Bewilligungen 1973 begonnen werden. Heute ist der Bau, wie Ihnen bekannt ist, bereits weit fortgeschritten. Das erstmalige Laden des Reaktorkerns ist im Spätsommer 1977 vorgesehen.
Der für die Erteilung dieser Bewilligung gemäss Artikel 7 des Atomgesetzes notwendige technische Bericht ist als «Sicherheitsbericht Kernkraftwerk Gösgen-Däniken mit Durckwasserreaktor 2800 MWd, » zusammengestellt. Dieses Dokument beschreibt die Vorkehrungen, die zur Erzielung eines sicheren Verhaltens in allen denkbaren Betriebszuständen des Kernkraftwerkes Gösgen getroffen werden.
Das Gesuch und der definitive Sicherheitsbericht für das Kernkraftwerk GösgenDäniken mit Druckwasserreaktor, thermische Leistung 2800 MW, liegen bis zum 7. April 1978 auf dem Oberamt Olten-Gösgen, Amthaus, 4600 Ölten, und - gegen vorherige Anmeldung - dem Eidgenössischen Amt für Energiewirtschaft, Kapellenstrasse 14, 3001 Bern, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind bis zu diesem Zeitpunkt schriftlich beim Eidgenössischen Amt für Energiewirtschaft einzureichen ; sie müssen ein begründetes Begehren enthalten ; verfügbare Beweismittel sind beizulegen, nicht verfügbare näher zu bezeichnen. Alle Einwendungen müssen vom Einwendenden oder seinem Vertreter unterzeichnet sein. Zu Einwendungen berechtigt sind Parteien im Sinne des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 772.027)».
Eidgenössisches Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement : Ritschard
" Anmerkung siehe Rückseite.
Anmerkung: Die Artikel 6 und 48 des Verwaltungsverfahrensgesetzes lauten wie folgt : Art. 6 Als Parteien gelten Personen, deren Rechte oder Pflichten die Verfügung berühren soll, und andere Personen, Organisationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung zusteht.
Zur Beschwerde ist berechtigt : a. wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat ; b. jede andere Person, Organisation oder Behörde, die das Bundesrecht zur Beschwerde ermächtigt.
10 047 306

References: Art. 28

Art. 3

Art. 4

Art. 6

Art. 7

Art. 8
 Art. 9

Art. 11

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18
 Art. 19
 Art. 6