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Timestamp: 2020-01-19 07:57:37+00:00

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§ 719 ZPO: Einstweilige Einstellung bei Rechtsmittel und Einspruch
§ 720 ZPO
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2016, Az. VI ZR 675/15 Dies genügt für die Annahme eines nicht zu ersetzenden Nachteils im Sinne des § 719 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 30. Januar 2007 - X ZR 147/06, NJW-RR 2007, 1138 Rn. 6; MünchKommZPO/Götz, 4. Aufl., § 707 Rn. 17 aE; jeweils mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2015, Az. I ZB 50/15 Der Antrag der Antragstellerin ist daher dahin auszulegen, dass sie die Einstellung der Zwangsvollstreckung aus dem Beschluss des Oberlandesgerichts vom 27. Mai 2015 begehrt (zu § 719 ZPO vgl. BGH, Beschluss vom 13. Juli 1953 - VI ZR 117/53, BGHZ 10, 249, 250; Bork in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 104 Rn. 69).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. X ZR 61/13 4	Unter diesen Umständen kommt die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO nur ausnahmsweise dann in Betracht, wenn es dem Schuldner aus besonderen Gründen nicht möglich oder nicht zu demutbar war, einen Vollstreckungsschutzantrag zu stellen (BGH, NJW 2012, 1292 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. X ZR 68/13 4	Unter diesen Umständen kommt die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach §719 Abs. 2 ZPO nur ausnahmsweise dann in Betracht, wenn es dem Schuldner aus besonderen Gründen nicht möglich oder nicht zu demutbar war, einen Vollstreckungsschutzantrag zu stellen (BGH, NJW 2012, 1292 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2013, Az. VIII ZR 214/13 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung in der Revisionsinstanz nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht in Betracht, wenn das Rechtsmittel aussichtslos ist (BGH, Beschlüsse vom 15. August 2012 -VIIIZR 238/12, WuM 2012, 571 Rn. 6; sowie vom 4. Juni 2008 - XII ZR 55/08, NJW-RR 2008, 1038 Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2013, Az. VIII ZR 34/13 Gründe: 1	Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung aus einem - wie hier - für vorläufig vollstreckbar erklärten Urteil nach §719 Abs. 2 ZPO kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht in Betracht, wenn der Schuldner es im Berufungsverfahren versäumt hat, einen Vollstreckungsschutzantrag (§712 ZPO) zu stellen oder bei einem Übergehen eines derartigen Antrags durch das Berufungsgericht Urteilsergänzung gemäß §§ 716, 321 ZPO zu beantragen (BGH, Beschlüsse vom 30. Juni 2008 -VIIIZR 98/08, WuM 2008, 613; vom 24. November 1999 - XII ZR 69/99, NZM 2000, 382).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2013, Az. VIII ZR 411/12 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung in der Revisionsinstanz nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht in Betracht, wenn das Rechtsmittel aussichtslos ist (BGH, Beschlüsse vom 15. August 2012 - VIII ZR 238/12, WuM 2012, 571 Rn. 6, sowie vom 4. Juni 2008 - XII ZR 55/08, NJW-RR 2008, 1038 Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2012, Az. II ZR 207/12 5	Die Beklagte hat aber nicht glaubhaft gemacht (§719 Abs. 2 Satz 2 ZPO), dass die Vollstreckung ihr einen über eine Vorwegnahme des Prozessergebnisses hinausgehenden nicht zu ersetzenden Nachteil bringen würde (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 3. Februar 1993 - IV ZR 229/92, BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Satz 1 Nachteil 3).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2012, Az. VIII ZR 238/12 6	Nach	der	Rechtsprechung	des	Bundesgerichtshofs kommt eine Einstel- lung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht in Betracht, wenn das Rechtsmittel keine Aussicht auf Erfolg hat (BGH, Beschluss vom 4. Juni 2008 -XII ZR 55/08, NJW-RR 2008, 1038 Rn. 6 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2012, Az. V ZR 275/11 Hat der Schuldner dies versäumt, kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO ausnahmsweise dann in Betracht, wenn es dem Schuldner im Berufungsverfahren aus besonderen Gründen nicht möglich oder nicht zu demutbar war, einen Vollstreckungsschutzantrag zu stellen (BGH, Beschluss vom 9. August 2004 - VIII ZR 178/04, FamRZ 2004, 1638 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.2011, Az. II ZR 221/10 4	a) Die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO wird von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als ein letztes Hilfsmittel des Vollstreckungsschuldners angesehen, dem regelmäßig der Erfolg zu versagen ist, wenn der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zu demutbar gewesen wäre (st. Rspr. vgl. BGH, Beschluss vom 24. November 2010 -XII ZR 31/10, NJW-RR 2011, 705 Rn. 7 mwN; Beschluss vom 27. Oktober 2010 -VIII ZR 155/10, WuM 2010, 765 Rn. 3 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2009, Az. VIII ZR 305/09 Insoweit gilt für das Revisionsverfahren ebenso wie für das Berufungsverfahren die in §719 Abs. 1 Satz 1 ZPO ausgesprochene Verweisung auf die einschränkenden Voraussetzungen des § 707 ZPO, nach denen eine Einstellung der Zwangsvollstreckung ohne Sicherheitsleistung nur zulässig ist, wenn glaubhaft gemacht wird, dass der Schuldner zur Sicherheitsleistung nicht in der Lage ist (§ 707 Abs. 1 Satz 2 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 30. Januar 2007 - X ZR 147/06, WuM 2007, 143).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2009, Az. VIII ZR 305/09 7	a) Die Einstellung nach § 719 Abs. 2 ZPO im Revisions- und Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren kommt als letztes Hilfsmittel des Schuldners nur in eng begrenzten Ausnahmefällen in Betracht (BGH, Beschluss vom 24. März 2003 - IX ZR 243/02, ZVI 2003, 279, unter II; MünchKommZPO/Krüger, 3. Aufl., § 719 Rdnr. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2009, Az. VIII ZR 305/09 -5- Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, in der eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO durchaus auch gegen Sicherheitsleistung angeordnet worden ist (vgl. Senatsbeschluss vom 13. Juli 2007 -VIIIZR 306/06, WuM 2007, 545; BGH, Beschlüsse vom 30. Januar 2007, aaO, und vom 15. März 2007 -VZR 271/06, WuM 2007, 545).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2009, Az. VIII ZR 305/09 Deshalb ist für die Frage, ob mit oder ohne Sicherheitsleistung einzustellen ist, auch für die Einstellung im Revisionsverfahren nach §719 Abs. 2 ZPO auf die Verweisung in § 719 Abs. 1 Satz 1 ZPO auf § 707 ZPO zurückzugreifen (so auch BGH, Beschluss vom 30. Januar 2007, aaO, Tz. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2008, Az. XII ZR 55/08 b)	Weil der Vollstreckungsschutz durch das Revisionsgericht nach § 719 ZPO grundsätzlich einen Schutzantrag nach § 712 ZPO im Berufungsverfahren voraussetzt, darf das Berufungsgericht den Schutzantrag nicht mit der pauschalen Begründung zurückweisen, die Möglichkeit einer einstweiligen Anordnung nach den §§ 707, 719 ZPO verdränge regelmäßig den Vollstreckungsschutz nach §712 ZPO (Abgrenzung zu OLG Stuttgart MDR 1998, 858).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2008, Az. VII ZR 81/07 Hat dies der Schuldner versäumt, kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach §719 Abs. 2 ZPO grundsätzlich nicht in Betracht (z.B. BGH, Beschluss vom 6. Juni 2006 - XII ZR 80/06, NJW-RR 2006, 1088 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2007, Az. X ZR 147/06 Eine Korrektur der Entscheidung des Berufungsgerichts kann nur unter den Voraussetzungen des § 719 Abs. 2 ZPO erfolgen (BGH WuM 2005, 736).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2006, Az. X ZR 34/05 -4- ger Sicherung rechtlichen Gehörs des Vollstreckungsgläubigers entschieden wird, so dass auch dessen Interessen angemessen berücksichtigt werden können, was im Verfahren nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht in gleicher Weise möglich ist (Sen.Beschl. v. 24.08.1978 - X ZR 17/78, LM ZPO § 712 Nr. 1; BGH, Beschl. v. 18.02.1982 - VIII ZR 39/82, NJW 1982, 1821; Sen.Beschl. v. 14.07.1982 -XZR 10/82, NJW 1983, 455; BGH, Beschl. v. 28.03.1996 -1 ZR 14/96, ZIP 1996, 885 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2004, Az. V ZA 4/04 Es ist daher zweifelhaft, ob es für eine Einstellung der Zwangsvollstreckung durch den Bundesgerichtshof ausreichen kann, wenn - wie hier -nur die Bewilligung von Prozeßkostenhilfe für eine beabsichtigte, aber noch nicht eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde beantragt ist (ablehnend BGH, Beschl. v. 22. Februar 2001, I ZA 1/01 - juris, für den Prozeßkostenhilfeantrag vor Einlegung der Revision; für §719 Abs. 1 ZPO auch MünchKomm-ZPO/Krüger, aaO., § 719 Rdn. 3; Zöller/Herget, ZPO, 24. Aufl., § 719 Rdn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2003, Az. XII ZR 147/03 Selbst wenn man das mit dem Hilfsantrag verfolgte Anrechnungsbegehren - etwa im Hinblick auf die für die Klägerin bereits eingetragenen Zwangshypotheken - als ein Weniger gegenüber der im Revisionsverfahren allein vorgesehenen Einstellung der Zwangsvollstreckung nach §719 Abs. 2 ZPO ansehen und ausnahmsweise für statthaft erachten wollte (zur grundsätzlichen Unzulässigkeit einer Herabsetzung der Sicherheitsleistung durch das Revisionsgericht: Senatsbeschluß vom 3. April 1996 - XII ZR 26/96- BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Abwendungsbefugnis 1), wäre ein solcher Antrag nur zulässig, wenn der Beklagte zuvor - vor dem Berufungsgericht - die ihm von § 712
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2002, Az. XI ZR 110/02 Gründe: Eine Einstellung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO kommt nicht in Betracht, weil die Beklagten in der Berufungsinstanz keinen Schutzantrag gemäß §712 ZPO gestellt haben (vgl. BGH, Beschluß vom 24. November 1999 - XII ZR 69/99, NJW-RR 2000, 746).
BGH, Urteil vom 2.2.2002, Az. XII ZR 69/99 Gründe: Eine Einstellung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO kommt nicht in Betracht, weil der Beklagte in der Berufungsinstanz keinen Schutzantrag gemäß §712 ZPO gestellt hat (vgl. BGH, Beschluß vom 24. November 1999 - XII ZR 69/99, NJW-RR 2000, 746).
BGH, vom 4.1.2001, Az. 6 U 235/97 Vor Einlegung des Rechtsmittels der Revision kommt eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung durch den Bundesgerichtshof aber weder nach §719 Abs. 2 ZPO noch nach anderen Vorschriften in Betracht (vgl. BGH, Beschl. v. 8.4.1964 - VIII ZR 273/63, NJW 1964, 2415; Stein/Jonas/Münzberg aaO § 719 Rdn. 7; Musielak/Lackmann aaO §719 Rdn. 5; Thomas/Putzo aaO §719 Rdn. 6 ff.).
BGH, Urteil vom 3.2.1999, Az. VIII ZR 130/96 Gründe Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsverfahren durch einen Antrag nach §712 ZPO den dort vorgesehenen Vollstreckungsschutz zu erlangen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zu demutbar war (vgl. BGH, Beschluß vom 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - BGHR ZPO §719 Abs. 2 Gläubigerinteresse 3 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1998, Az. X ZR 107/98 Die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 Satz 1 ZPO wird von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes als ein letztes Hilfsmittel des Vollstreckungsschuldners angesehen, dem regelmäßig der Erfolg zu versagen ist, wenn es der Schuldner versäumt hatte, im Berufungs-rechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zuzu demuten gewesen wäre (BGH, Beschl. v. 7.9.1990 - I ZR 220/90, GRUR 1991, 159 - Zwangsvollstreckungseinstellung; Beschl. v. 8.8.1991 - I ZR 141/91, GRUR 1991, 943 - Einstellungsbegründung; Beschl. v. 30.7.1998 - I ZR 120/98, Umdr. 5 S. 3 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.7.1998, Az. XII ZR 167/98 5 Person liegenden Gründe im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung noch nicht erkennbar gewesen seien oder hätten glaubhaft gemacht werden können (vgl. BGH, Beschluß vom 26. September 1991 - I ZR 189/81 - aaO § 719 Abs. 2 ZPO Gläubigerinteressen 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1998, Az. I-ZR 120/98 Die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 Satz 1 ZPO wird von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes als ein letztes Hilfsmittel des Vollstreckungsschuldners angesehen, dem regelmäßig der Erfolg zu versagen ist, wenn es der Schuldner versäumt hatte, im Berufungs-rechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zuzu demuten gewesen wäre (BGH, Beschl. v. 7.9.1990 - I ZR 220/90, GRUR 1991, 159 - Zwangsvollstreckungseinstellung; Beschl. v. 8.8.1991 - I ZR 141/91, GRUR 1991, 943 - Einstellungsbegründung, m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1998, Az. V ZR 104/98 Gründe Voraussetzung der Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO ist nach ständiger Rechtsprechung, daß vom Schuldner im Berufungsverfahren ein Antrag nach § 712 Abs. 1 ZPO gestellt worden ist (zuletzt BGH, Beschl. vom 28. März 1996, I ZR 14/96, NJW 1996, 1970 und 5. Juni 1996, VIII ZR 130/96).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1998, Az. V ZR 216/97 Gründe : Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht nach § 719 Abs. 2 ZPO grundsätzlich nur in Betracht, wenn der Schuldner, der sich auf nicht zu ersetzende Nachteile als Folge der Vollstreckung berufen will, im Berufungsrechtszug einen Schutzantrag gemäß § 712 ZPO gestellt hat (BGH, Beschl. v. 6. August 1991, XII ZR 17/91, BGHR ZPO § 719 Abs. 2, Schutzantrag 1 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1995, Az. I ZR 247/94 2. des Berufungsurteils das Prozeßergebnis vorwegnehmen würde, ist kein unersetzlicher Nachteil im Sinne des § 719 Abs. 2 ZPO (BGH, Beschl. v. 6.7.1979 - I ZR 55/79, GRUR 1979, 807 - SchlumpfSerie; Beschl. v. 7.9.1990 - I ZR 220/90, GRUR 1991, 150 - Zwangsvollstrekkungseinstellung) .
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.1993, Az. TV ZR 229/92 Daß das Prozeßergebnis durch die Vollstreckung vorweggenommen würde, entspricht dem Sinn und Zweck der vorläufigen Vollstreckbarkeit und stellt für sich allein im Ergebnis keinen Nachteil im Sinne von § 719 Abs. 2 ZPO dar (BGH, Beschluß vom 7.9.1990 - I ZR 220/90 - BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Satz 1 'Nachteil 2').
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.1992, Az. XII ZR 115/92 Die Versäumnisse des Beklagten haben nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Folge, daß eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO grundsätzlich nicht in Betracht kommt (vgl. zuletzt die Beschlüsse vom 6. August 1991 - XII ZR 17/91 -, vom 8. August 1991 - I ZR 141/91 - und vom 26. September 1991 - I ZR 189/91 - BGHR ZPO § 719 Abs. 2, Schutzantrag 1, Einstei-lungsgründe 1 und Gläubigerinteressen 2).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1991, Az. VIII ZR 113/91 Einem Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO ist regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn der Schuldner in der Berufungsinstanz einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO nicht gestellt hat, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zu demutbar gewesen wäre (st. Rspr., vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 50. Aufl., § 719 An. 2 Ac, jüngst noch BGH, Beschluß vom 26. September 1991 - I ZR 189/91).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1991, Az. VIII ZR 113/91 Der Beklagte hat auch nicht geltend gemacht, daß der nicht zu ersetzende Nachteil, der die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO rechtfertigen könnte, im Berufungsrechtszug noch nicht erkennbar oder nicht nachweisbar war (vgl. BGH, Beschluß vom 7. September 1990 - I ZR 220/90, LM ZPO § 719 Nr. 37).
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.1990, Az. IV ZB 7/90 Allein der Umstand, daß die Vollstreckung aus dem angefochtenen Urteil das Prozeßergebnis vorwegnehmen würde, ist kein unersetzlicher Nachteil im Sinne des § 719 Abs. 2 ZPO (BGH, Beschluß vom 6. Juli 1979 - I ZR 55/79 - MDR 1979, 996).
BGH, BESCHLUSS vom 5.8.1988, Az. VII ZR 352/87 Eine Einstellung der * Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO kommt grundsätzlich nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO im Berufungsverfahren nicht gestellt hat, obwohl die ihm aus einer möglichen Zwangsvollstreckung drohenden nicht zu ersetzenden Nachteile bereits erkennbar und nachweisbar waren (ständige Rechtsprechung: vgl. BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1 = MDR 1979, 138; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34 = MDR 1980, 553; Beschluß vom 14.12.1983 - IVa ZR 85/83 = WM 1984, 321).
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.1988, Az. XI ZR 103/88 Der infolge der Zwangsvollstreckung drohende Konkurs stellt in Fällen der vorliegenden Art keinen nicht zu ersetzenden Nachteil dar (vgl. BGH, Beschl. vom 5.9.1986 - II ZR 225/86 = BB 1986, 2018: zu § 719 Abs. 2 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1986, Az. IVa ZR 158/85 Juni 1984 und des Oberlandesgerichts München vom 23. April 1983 gemäß § 719 Abs. 2 ZPO steht entgegen, daß die Klägerin es versäumt hat, im Berufungsverfahren ihr drohende Vollstreckungsnachteile mit einem Voll-streckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO geltend zu machen (vgl. BGH-Beschluß vom 26. März 1980 - I ZR 1/80 -WM 1980,660).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1984, Az. IVa ZR 222/8 Die teilweise Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO ist rechtlich möglich (BGHZ 18, 219).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1984, Az. 8 U 89/83 Gründe : Die Einstellungsmöglichkeit nach § 719 Abs. 2 ZPO tritt als letztes Hilfsmittel des VollstreckungsSchuldners hinter den Rechtsbehelf aus § 712 ZPO zurück (vgl. aus der ständigen BGH-Rechtsprechung: Beschluß vom 25. August 1978 - X ZR 17/78 - NJW 1979, 1208 und Beschluß vom 18. Februar 1982 - VIII ZR 39/82 - NJW 1982, 1821).
BGH, Urteil vom 4.1.1984, Az. III ZR 87/8 Gründe Wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat, kann einem Gesuch um Vollstreckungsschutz gemäß § 719 Abs. 2 ZPO nicht stattgegeben werden, wenn der Vollstreckungsschuldner es unterlassen hat, nach §§ 716, 321 ZPO die Ergänzung des Berufungsurteils zu beantragen (BGH Beschl. vom 25. August 1977 - V ZR 141/77 = LM ZPO § 711 Nr. 1 m.w.Nachw.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.1984, Az. VII ZR 360/83 Wie der Bundesgerichtshof wiederholt dargelegt hat, kann das Revisionsgericht einem Gesuch um Vollstreckungsschutz gemäß § 719 Abs. 2 ZPO nicht stattgeben, wenn der Vollstreckungsschuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszuge einen Antrag nach § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zu demutbar gewesen wäre (vgl. BGH NJW 1983, 455 f m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1983, Az. Ill ZR 177/51 Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach §719 Abs. 2 ZPO kommt regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Vollstreckungsschuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO vor dem Berufungsgericht nicht gestellt hat, obwohl der nicht zu ersetzende Nachteil - wie hier - bereits erkennbar und nachweisbar war (BGH, Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr. 1; Beschluß vom 11.12.1979 - KZR 25/79 = GRUR 1980, 329; Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = WM 1980, 660; Senatsbeschluß vom 2.4.1981 - IVa ZR 240/80).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1983, Az. m zb 171/82 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist einem Antrag nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn es der Vollstreckungsschuldner versäumt hat, im zweiten Rechtszug die ihm aus einer möglichen Vollstreckung drohenden Nachteile durch einen Antrag nach § 712 ZPO abzuwenden (BGH Beschl. v. 25. August 1978 - X ZR 17/78 = LM ZPO § 712 Nr.l), es sei denn, die einen Vollstreckungsschutzantrag rechtfertigenden Umstände sind erst nach Erlaß des Berufungsurteils eingetreten oder die Stellung des Antrags selbst würde dem VollstreckungsSchuldner einen unersetzbaren Nachteil zufügen (BGH Beschl. v. 26. März 1980 - I ZR 1/80 - MDR 1980, 553).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1982, Az. X ZR 10/82 Wie der Bundesgerichtshof wiederholt dargelegt hat, kann einem Gesuch um Vollstreckungsschutz gemäß § 719 Abs. 2 ZPO nicht statt gegeben werden, wenn der Voll streckungs Schuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszuge einen Antrag nach §712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zuzu demuten gewesen wäre (BGH GRUR 1978, 726 - Unterlassungs-Vollstreckung; BGH GRUR 1980, 329 - Rote Liste).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1982, Az. VIII ZR 46/82 In einem solchen Falle wird ein Antrag nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht dadurch gehindert, daß nicht alle möglichen Vollstreckungsschutzanträge im Verfahren gestellt wurden (BGHZ 21, 377).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1982, Az. VIII ZR 46/82 Die einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung (§ 719 Abs ZPO) war hier aber auf den Teil der Urteilssumme zu beschränken der durch die von den Klägerinnen geleistete Sicherheit nicht gedeckt wird; denn nur insoweit ist ein nicht zu ersetzender Nachteil glaubhaft gemacht (vgl. hierzu BGHZ 18, 219).
BGH, BESCHLUSS vom 5.6.1979, Az. I ZR 55/79 Allein der Umstand, daß die Vollstreckung aus dem Berufungsurteil in diesem Punkte das Prozeßergebnis vorwegnehmen würde, ist kein unersetzlicher Nachteil im Sinne von § 719 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH II ZR 108/78 Beschluß vom 18. August 1978).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1971, Az. IV ZR 157/71 Es kann ihm nicht gestattet sein, seine Rechtslage dadurch zu verbessern, daß er diesen Antrag nicht stellt und statt dessen später nach Einlegung der Revision einen Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO (vgl. BGHZ 16, 376 m. An. Pagendarm LM ZPO § 713 Nr. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.1967, Az. Ib ZE 37/67 Das für den Antrag aus § 719 Abs. 2 ZPO erforderliche Rechteschutzbedürfhis kann danach nicht bejaht werden (vgl. BGH LM Kr. 20 zu § 719 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.1967, Az. Ib ZE 37/67 Die Zwangsvollstreckung aus einem auf Auskunft gerichteten Urteil bedeutet für den Beklagten auch nicht in allen Pallen einen nicht zu ersetzenden Nachteil (vgl* BGH LM Nr. 12 zu § 719 ZPO).
BGH, vom 2.0.1954, Az. V ZR 7/54 kann (BGH vom 11. Februar 1953, II ZR 239/52, NJW 1953, 745 entsprechend RGZ 132, 92) > Der Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung vom 1« Januar 1954 war deshalb, weil er nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt gestellt ist (§§ 719 Abs 2, 78 ZPO), als unzulässig zu verwerfen.

References: § 720
 § 719
 § 707
 § 719
 § 104
 § 719
 §719
 § 719
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 § 712
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 BGH 
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 § 713
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 BGH 
 § 719
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 § 719