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Timestamp: 2018-06-24 11:39:42+00:00

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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Weinsheim (ID:6308437)
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6308437
Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau eines Betriebs- und Verwaltungsgebäudes in Prüm, Stadtteil Niederprüm. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen.Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 und Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9. Die „Kommunale Netze Eifel AöR“ ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadtwerke Trier (SWT AöR) und des Eifelkreises Bitburg-Prüm –Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm- in der Rechtsform einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Die Aufgaben der in Prüm ansässigen Kommunalen Netze Eifel KNE-AöR ist die Betriebsführung von Netzen und Anlagen der Wasserversorgung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, sowie die Projektierung und Unterhaltung von Nahwärmeanlagen für Einrichtungen, deren Träger der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist. Dabei ist insbesondere die Aufnahme weiterer Kommunen in die AöR mit Tätigkeiten hinsichtlich weiterer Aufgabenbereiche zulässig. In Vorbereitung ist der Aufbau der Betriebsführung von Netzen und Anlagen im Abwasserbereich. Ziel ist es, nachhaltig ein umfassendes Angebot in der Region als kommunaler Infrastrukturdienstleister anzubieten und damit zur Versorgungssicherheit in der Region beizutragen. Lage: Das Wettbewerbsgelände liegt im Stadtteil Niederprüm. Das ca. 18 820 m2 große Gelände, auf dem ein Betriebs- und Verwaltungsgebäude entstehen soll, befindet sich im „Gewerbegebiet“ des Stadtteils Niederprüm. Es liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet L11 Niederprüm“. Der Bebauungsplan befindet sich in Aufstellung. Das Bauvorhaben soll im Gabelungsdreieck südlich der B 410 und der L11 umgesetzt werden, die auch verkehrstechnisch die Anbindung an Innenstadt und Autobahn darstellen. Das gesamte beschriebene Gelände steigt von Nordosten nach Südwesten an. Wesentliche Wettbewerbsziele: Den Nutzungen entsprechend wird zwischen einem Verwaltungs- und einem Betriebsgebäude unterschieden. Entsprechend sind auch die Raumprogramme getrennt ausgelegt. Es ist entwurfsbedingt, in welchem Maß die Funktionsflächen „Verwaltung“ und „Betrieb“ auch baukörperlich mehr oder weniger getrennt angelegt sind. Wichtig ist neben einer guten landschaftsplanerischen und städtebaulichen Einbindung der Gebäude in das hängige Gelände vor allem die sinnvolle Erschließung aller Funktionsbereiche. Und dies nach den Kriterien der Vermeidung gegenseitiger Störbeeinflussung und Trennung unterschiedlicher Verkehre. Zum Energiestandard: Der Auslober erwartet ein Gebäudekonzept, das einen möglichst geringen Primärenergiebedarf erwarten lässt. Als Richtwert für das Gebäudekonzept wird der energetische Standard entsprechend EnEV 2009 +20 % angestrebt. Mit dem Gebäudekonzept sollen die Eigenpassivität hinsichtlich des Wärme- und Kühlenergiebedarfs und der Tageslichtautonomie angestrebt werden. Der Auslober legt Wert auf ein ausgewogenes Gebäudekonzept, das Potenzial zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes durch geeignete Fensterflächenanteile, Sonnenschutz, Orientierung und Speichermassen aufweist. Ferner soll die Möglichkeit der Nutzung von Tageslicht durch die Aspekte der Raumgeometrie genutzt werden. Die Nutzungsintensität soll durch eine hohe Flächeneffizienz von Nutzflache zu Bruttogrundflache optimiert werden. Um den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Genüge zu tun, sollen Vorschläge zur Platzierung und Gestaltung von Photovoltaik- und Sonnenkollektorelementen unterbreitet werden. Zur Größe der Photovoltaik- und Kollektorflächen werden keine Vorgaben gemacht. Aussagen und Planungen zu technischen Details des Energiekonzeptes werden im Planungswettbewerb nicht verlangt. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Verwaltungsgebäudes umfasst nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 749 m2 Nutzfläche. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Für den Vorstandsbereich insgesamt 5 Büroräume, davon 3 à 20 m2 und 2 à 15 m2. Für den kaufmännischen Geschäftsbereich insgesamt 12 Büroräume, davon 5 à 20 m2 und 7 à 15 m2. Für den technischen Geschäftsbereich insgesamt 7 Büroräume, davon 6 à 20 m2 und 1 à 15 m2. Als weitere Räume sind gemäß Raumprogramm vorgesehen: WC-Räume insgesamt 27 m2, Multifunktionsraum (Konferenz/Schulung) 60 m2, Archiv 38 m2, Lagerraum 23 m2, Aufenthaltsraum 30 m2, Teeküche 12 m2, Foyer/Garderobe 26 m2, Poststelle 15 m2, Ver- und Entsorgung 28 m2, Putzraum 10 m2, Serverraum 15 m2, Arbeitsraum Server 5 m2, Raum für 2. Datensicherung 10 m2, 2 Druckerräume/Papier à 10 m2. Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Betriebsgebäudes umfasst nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 757 m2 Nutzfläche. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Für den technischen Geschäftsbereich insgesamt 3 Büroräume, davon 1 à 20 m2 und 2 à 15 m2. Weiterhin 4 Lagerräume, davon 1 à 150 m2 (unbeheizt), 1 à 150 m2, 1 à 8 m2, 1 à 15 m2. Weiterhin Teeküche/ Pausenraum 40 m2, 5 WC- und Duschräume insgesamt 37 m2, Umkleide 25 m2, Trockenraum 5 m2, Stiefelraum 6 m2, Putzraum 5 m2, Hausanschlussraum 6 m2, Werkstatt 40 m2. Für den Laborbereich insgesamt 3 Laborräume, davon 1 à 13 m2, 1 à 15 m2, 1 à 12 m2. Außerdem ein Lager 10 m2 und Büro- und Besprechungsraum 20 m2. Zusätzlich wird eine Fahrzeughalle für 5 Fahrzeuge mit 150 m2 Nutzfläche benötigt. Das Gebäudekonzept soll sinnvoll erweiterbar sein. Hinsichtlich der Freianlagen sind eine Parkplatzanlage für ca. 50 KFZ-Stellplätze sowie ein Betriebshof vor der Fahrzeughalle landschaftsgestalterisch in den Gesamtentwurf einzubringen. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Einsatzplatte verlangt. Ferner sind derzeit ein Erläuterungsbericht sowie die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) vorgesehen. Hinweis zum Download: Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan / Wettbewerbsgrundstück, Bebauungsplan als Vorentwurf, Höhenplan, Baugrundgutachten sowie der Bewerberbogen sind unter www.kne-web.de unter der Rubrik „Aktuell“ zum Download bereitgestellt. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Dienstleistungen von Architekturbüros
Org. Dok.-Nr: 212796-2011
Kommunale Netze Eifel - AöR Kalvarienbergstraße 4 z. H. Herrn Willi Heck 54595 Prüm DEUTSCHLAND Tel. +49 6551–951233 E-Mail: heck.willi@kne-web.de Fax +49 6551–9512533 Internet-Adresse(n) www.kne-web.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Einrichtung des öffentlichen Rechts Sonstiges kommunale Einrichtung ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
Auftraggeber/den Auftraggeber Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau eines Betriebs- und Verwaltungsgebäudes in Prüm, Stadtteil Niederprüm. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen.Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 und Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9.
Die „Kommunale Netze Eifel AöR“ ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadtwerke Trier (SWT AöR) und des Eifelkreises Bitburg-Prüm –Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm- in der Rechtsform einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Die Aufgaben der in Prüm ansässigen Kommunalen Netze Eifel KNE-AöR ist die Betriebsführung von Netzen und Anlagen der Wasserversorgung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, sowie die Projektierung und Unterhaltung von Nahwärmeanlagen für Einrichtungen, deren Träger der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist. Dabei ist insbesondere die Aufnahme weiterer Kommunen in die AöR mit Tätigkeiten hinsichtlich weiterer Aufgabenbereiche zulässig. In Vorbereitung ist der Aufbau der Betriebsführung von Netzen und Anlagen im Abwasserbereich. Ziel ist es, nachhaltig ein umfassendes Angebot in der Region als kommunaler Infrastrukturdienstleister anzubieten und damit zur Versorgungssicherheit in der Region beizutragen. Lage: Das Wettbewerbsgelände liegt im Stadtteil Niederprüm. Das ca. 18 820 m2 große Gelände, auf dem ein Betriebs- und Verwaltungsgebäude entstehen soll, befindet sich im „Gewerbegebiet“ des Stadtteils Niederprüm. Es liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet L11 Niederprüm“. Der Bebauungsplan befindet sich in Aufstellung. Das Bauvorhaben soll im Gabelungsdreieck südlich der B 410 und der L11 umgesetzt werden, die auch verkehrstechnisch die Anbindung an Innenstadt und Autobahn darstellen. Das gesamte beschriebene Gelände steigt von Nordosten nach Südwesten an. Wesentliche Wettbewerbsziele: Den Nutzungen entsprechend wird zwischen einem Verwaltungs- und einem Betriebsgebäude unterschieden. Entsprechend sind auch die Raumprogramme getrennt ausgelegt. Es ist entwurfsbedingt, in welchem Maß die Funktionsflächen „Verwaltung“ und „Betrieb“ auch baukörperlich mehr oder weniger getrennt angelegt sind. Wichtig ist neben einer guten landschaftsplanerischen und städtebaulichen Einbindung der Gebäude in das hängige Gelände vor allem die sinnvolle Erschließung aller Funktionsbereiche. Und dies nach den Kriterien der Vermeidung gegenseitiger Störbeeinflussung und Trennung unterschiedlicher Verkehre. Zum Energiestandard: Der Auslober erwartet ein Gebäudekonzept, das einen möglichst geringen Primärenergiebedarf erwarten lässt. Als Richtwert für das Gebäudekonzept wird der energetische Standard entsprechend EnEV 2009 +20 % angestrebt. Mit dem Gebäudekonzept sollen die Eigenpassivität hinsichtlich des Wärme- und Kühlenergiebedarfs und der Tageslichtautonomie angestrebt werden. Der Auslober legt Wert auf ein ausgewogenes Gebäudekonzept, das Potenzial zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes durch geeignete Fensterflächenanteile, Sonnenschutz, Orientierung und Speichermassen aufweist. Ferner soll die Möglichkeit der Nutzung von Tageslicht durch die Aspekte der Raumgeometrie genutzt werden. Die Nutzungsintensität soll durch eine hohe Flächeneffizienz von Nutzflache zu Bruttogrundflache optimiert werden. Um den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Genüge zu tun, sollen Vorschläge zur Platzierung und Gestaltung von Photovoltaik- und Sonnenkollektorelementen unterbreitet werden. Zur Größe der Photovoltaik- und Kollektorflächen werden keine Vorgaben gemacht. Aussagen und Planungen zu technischen Details des Energiekonzeptes werden im Planungswettbewerb nicht verlangt. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Verwaltungsgebäudes umfasst nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 749 m2 Nutzfläche. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Für den Vorstandsbereich insgesamt 5 Büroräume, davon 3 à 20 m2 und 2 à 15 m2. Für den kaufmännischen Geschäftsbereich insgesamt 12 Büroräume, davon 5 à 20 m2 und 7 à 15 m2. Für den technischen Geschäftsbereich insgesamt 7 Büroräume, davon 6 à 20 m2 und 1 à 15 m2. Als weitere Räume sind gemäß Raumprogramm vorgesehen: WC-Räume insgesamt 27 m2, Multifunktionsraum (Konferenz/Schulung) 60 m2, Archiv 38 m2, Lagerraum 23 m2, Aufenthaltsraum 30 m2, Teeküche 12 m2, Foyer/Garderobe 26 m2, Poststelle 15 m2, Ver- und Entsorgung 28 m2, Putzraum 10 m2, Serverraum 15 m2, Arbeitsraum Server 5 m2, Raum für 2. Datensicherung 10 m2, 2 Druckerräume/Papier à 10 m2. Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Betriebsgebäudes umfasst nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 757 m2 Nutzfläche. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Für den technischen Geschäftsbereich insgesamt 3 Büroräume, davon 1 à 20 m2 und 2 à 15 m2. Weiterhin 4 Lagerräume, davon 1 à 150 m2 (unbeheizt), 1 à 150 m2, 1 à 8 m2, 1 à 15 m2. Weiterhin Teeküche/ Pausenraum 40 m2, 5 WC- und Duschräume insgesamt 37 m2, Umkleide 25 m2, Trockenraum 5 m2, Stiefelraum 6 m2, Putzraum 5 m2, Hausanschlussraum 6 m2, Werkstatt 40 m2. Für den Laborbereich insgesamt 3 Laborräume, davon 1 à 13 m2, 1 à 15 m2, 1 à 12 m2. Außerdem ein Lager 10 m2 und Büro- und Besprechungsraum 20 m2. Zusätzlich wird eine Fahrzeughalle für 5 Fahrzeuge mit 150 m2 Nutzfläche benötigt. Das Gebäudekonzept soll sinnvoll erweiterbar sein. Hinsichtlich der Freianlagen sind eine Parkplatzanlage für ca. 50 KFZ-Stellplätze sowie ein Betriebshof vor der Fahrzeughalle landschaftsgestalterisch in den Gesamtentwurf einzubringen. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Einsatzplatte verlangt. Ferner sind derzeit ein Erläuterungsbericht sowie die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) vorgesehen. Hinweis zum Download: Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan / Wettbewerbsgrundstück, Bebauungsplan als Vorentwurf, Höhenplan, Baugrundgutachten sowie der Bewerberbogen sind unter www.kne-web.de unter der Rubrik „Aktuell“ zum Download bereitgestellt. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
71200000, 71222000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
Das Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut: 1.) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlusskriterien und Vollständigkeit, 2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung). Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 1.2 Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits-/ Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen. 1.3 Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF. 1.4 Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen). 1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. 1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 19 (1) VOF für den Architekten des Architekturbüros oder in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll, oder für den zuständigen Architekten in einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft. 1.7 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ gemäß § 19 (1) VOF für den Landschaftsarchitekten in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll, oder für den zuständigen Landschaftsarchitekten in einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft. 1.8 Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.6 bzw 1.7 nachweisen. 1.9 Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1.3 bis 1.8 vorzulegen. 1.10 Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffern 1.1 bis 1.9 sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1.1 bis 1.9 nicht oder nicht vollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. 1.11 Teilnahmeberechtigt sind Architekturbüros als Generalplanerbüros oder in Arbeits-/ Bietergemeinschaften – beide können sich auch der Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 5 (6) VOF bedienen. Für jede Bewerbung gilt, dass für die jeweiligen persönlichen Leistungserbringer (Architektur und Landschaftsarchitektur) die Nachweise unter 1.6 und 1.7 für die entsprechenden Personen zu führen sind. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen. Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise/ -angaben des Bewerbers, konkret durch das projektleitende Architekturbüro als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft aus Architekturbüros – durch die Architekturbüros, die durch Eigenerklärung zu führen sind: 2.1 Durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010) für Leistungen Objektplanungen für Gebäude / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 200 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz < 200 000 EUR netto werden 2 Punkte, bei Umsatz < 100 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. 2.2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 3 Personen - Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Bei in der Summe 2 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei 1 Person 1 Punkt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Darstellung der notwendigen Informationen auf einer Anlage zum Bewerberbogen ist möglich. 2.3 Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischen Mitarbeitern (MA) sowie Bauleitern (BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Darstellung der notwendigen Informationen auf einer Anlage zum Bewerberbogen ist möglich. 2.4 Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Architekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft aus Architekturbüros – durch den Architekten eines der Architekturbüros geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Neubau eines Verwaltungsgebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300 + 400) von mindestens 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß § 33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 bis 7, hiervon müssen dann mindestens 3 Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 2.5 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. 2.6 Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Architekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft – der Architekt eines der Architekturbüros geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Neubau eines beliebigen Gebäudes für einen Gewerbebetrieb / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) von min. 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß §33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 bis 7, hiervon müssen dann mindestens drei Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 2.7 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. 3. Für die Angaben und für alle Referenzen unter 2.) gilt: 3.1 Bei der Bildung von Arbeits-/ Bietergemeinschaften aus Architekturbüros werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 2.1. bis 2.3. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1 und 2.2 addiert. Bei der Bewertung zu Ziffer 2.3 wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet. Angaben zu den beiden Referenzprojekten mit zugehöriger Referenzauskunft unter den Ziffern 2.4 bzw. 2.5 und 2.6 bzw. 2.7 können von allen Architekturbüros der Arbeits-/ Bietergemeinschaft gemeinsam beigesteuert werden. 3.2 Referenzprojekt 1 muss das Projekt eines öffentlichen Auftraggebers sein. Aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt. Im Zweifel sind vom Bewerber erläuternde Beschreibungen beizufügen, aus denen hervorgeht, dass es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt. Bei Unklarheiten über den Auftraggeber werden 0 Punkte erteilt. 3.3 Der Leistungserbringungszeitraum wird ab 1.1.2001 gewertet. Leistungen außerhalb des definierten Zeitraumes werden mit 0 Punkten gewertet. 3.4 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto (Kostengruppe 300 + 400) für den Neubau des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters anzugeben. 3.5 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt maximal 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. 3.6 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine der Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. 3.7 Falls der Bewerber zu den Ziffern 2.1 bis 2.7 keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 20 Bewerber zur Teilnahme am Architektenwettbewerb aufgefordert werden. Rangstellen können bei Punktegleichheit mehrfach besetzt werden. In diesem Fall erhöht sich die Teilnehmerzahl am Planungswettbewerb aber nur dann, wenn es sich mit der Rangstelle, die der 20. Wettbewerbsteilnehmer einnimmt, um eine Mehrfachbesetzung handeln sollte.
Ja Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Landschaftsarchitekt“ gemäß § 19 (1) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und die oben genannten Teilnahmeanforderungen erfüllen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht: 1. Gestalterische Qualität der/des Baukörper/s in Bezug auf das städtebauliche und landschaftliche Umfeld unter Berücksichtigung der Topografie. 2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Externe Erschließungen, Interne Erschließungen, Funktionalität sowie innenräumliche Qualitäten. 3. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb. 4. Barrierefreie Gebäudekonzeption.
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: „Wettbewerb Betriebs- und Verwaltungsgebäude Niederprüm“.
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 4.8.2011 - 18:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
Teilnahme 4.8.2011 - 18:00
ausgewählten Bewerber 6.9.2011
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise 1. Preis 12 000 EUR netto 2. Preis 7 500 EUR netto 3. Preis 4 500 EUR netto Sowie 3 Anerkennungen à 2 000 EUR netto, zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.
1. Klaus-Dieter Aichele, Landschaftsarchitekt, Mainz (FP) 2. Prof. Gerhard Freising, Architekt, Trier (FP) 3. Prof. Ulrich Hamann, Architekt, Darmstadt (FP) 4. Dr. Olaf Hornfeck, Vorstand des SWT AÖR Trier, Stellvertreter: Christian Reinert SWT AöR Trier (SP) 5. Herbert Mayer, Architekt, Dudeldorf (FP) 6. Arndt Müller, Vorstandssprecher KNE-AöR Prüm, Stellvertreter: Herbert Reinhard KNE-AöR (SP) 7. Gerold Reker, Architekt, Kaiserslautern (FP) 8. Aloys Söhngen, Verbandsbürgermeister (SP) 9. Prof. Oskar Spital-Frenking, Architekt, Lüdinghausen (FP) 10. Dr. Joachim Streit, Landrat Eifelkreis Bitburg-Prüm, Stellvertreterin: Monika Fink, Landtagsabgeordnete Rh.-Pf. (SP) 11. Mathilde Weinandy, Bürgermeisterin Prüm, Stellvertreter: Ferdinand Malburg, 1.Beigeordneter (SP) 12. Stellvertreter: Ludwig Mann, Architekt, Mainz (FP- ständig anwesend) 13. Stellvertreter: Manfred Müller, Architekt, Trier (FP – nicht ständig anwesend) ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis 4.8.2011 unter www.kne-web.de unter der Rubrik „Aktuell“ abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 4.8.2011 (18:00) bei der unter I.1) angegebenen Adresse, versehen mit dem unter
IV.4.1) angegebenen Aktenzeichen „Wettbewerb Betriebs- und
Verwaltungsgebäude Niederprüm“ vorliegen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei der Vergabestelle. Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage ist am 6.9.2011, Termin Kolloquium am 23.9.2011 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 4.11.2011, für das Modell der 11.11.2011 jeweils 18:00 Uhr. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Wettbewerbsarbeiten bei der Vergabestelle. Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den 3 Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren / Wichtung 40 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die maximale Punktzahl wird für den 1. Preis erreicht, für den 2. Preis werden 2 Punkte, für den 3. Preis 1 Punkt erteilt. 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe und eine mögliche zeitliche Abfolge der Projektabwicklung darzulegen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methodik zur Sicherstellung von Terminen in Planungs- und Ausführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 4. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methodik zur Sicherstellung von Kosten in Planungs- und Ausführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 5. Honorar / Wichtung 5 %. Erwartet werden die Honorarkomponenten für Leistungen für Gebäude gemäß § 33 HOAI sowie Leistungen für Freianlagen gemäß §38 HOAI, jeweils Leistungsphasen 1 bis 9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI derzeit von folgender Honorarzone und anrechenbaren Kosten auszugehen: Verwaltungsgebäude: Honorarzone IV anrechenbare Kosten 1 600 000 EUR netto, Betriebsgebäude: Honorarzone III, anrechenbare Kosten 850 000 EUR netto, Freianlagen: Honorarzone IV, anrechenbare Kosten 290 000 EUR netto. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen. Es können insgesamt maximal 3 Punkte (3 x 1,0 Punkt) erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl sind wirtschaftliche Angebote auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 6. Honorar, frei zu vereinbaren / Wichtung 5 %. Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. Bedingungen für den Auftrag: Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten, siehe
Abschnitt II.1.1).
Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen gemäß Leistungsbild Anlage 11 zur HOAI stufenweise zu beauftragen: 1. Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 3, 4, 5, 6 bis 7, 8 und 9. 2. Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 3, 4, 5, 6 bis 7, 8 bis 9. Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preisträgern an einen der Preisträger. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/ Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen des § 8 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe 2008 (RPW 2008) wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird. Hinweise: Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.2). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 5 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwkel.rlp.de/Vergabekammer/ Fax +49 613116-2113
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Dienstleistungen von Architekturbüros 31.01.2012 Vergebener Auftrag
Dienstleistungen von Architekturbüros 23.07.2011 Ergänzungsmeldung

References: § 33
 § 38
 § 33
 § 38
 § 2
 § 4
 § 4
 § 19
 § 19
 § 19
 § 5
 § 5
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 § 33
 § 33
 §33
 § 33
 § 5
 § 19
 § 33
 §38
 § 14
 § 33
 § 38
 § 8
 § 107