Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4107.htm
Timestamp: 2018-11-21 12:45:14+00:00

Document:
4.107 Salenhofweiher
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutz- und obere Jagdbehörde über das Naturschutzgebiet » Salenhofweiher « vom 9. Juni 1983 (GBl. v. 15.07.1983, S. 320).
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Stadt Haigerloch, Gemarkung Trillfingen und Hart, Zollernalbkreis, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Salenhofweiher«.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 8,0150 ha. Es umfaßt auf Gemarkung Trillfingen die Flurstücke 2802/4 und /5, 2803, 2804, 2805, 2807, 2808, 2809, 2811, 2872/8 (südlicher Teil) und 2596 sowie auf Gemarkung Hart das Flurstück 1772.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 10. Dezember 1981 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, gekennzeichnet und rot angelegt. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen als höhere Naturschutzbehörde in Tübingen verwahrt; eine Ausfertigung befindet sich beim Landratsamt Zollernalbkreis als untere Naturschutzbehörde in Balingen. Die Verordnung mit Karte kann während der Dienststunden eingesehen werden.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung des naturnahen Weihers mit seinem Röhrichtbestand, des angrenzenden Salenwäldles, sowie der angrenzenden Feuchtwiesen. Der Weiher hat besondere Bedeutung für zahlreiche, teilweise vom Aussterben bedrohte, an das Wasser gebundene, typische Tier- und Pflanzenarten.
11. das Schutzgebiet außerhalb der Wege zu betreten oder zu Land oder Wasser zu befahren;
2. für die ordnungsgemäße Ausübung der Fischerei in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß nur vom Damm aus (Ostufer) gefischt werden darf;
3. für die nach Art und Umfang zulässige ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß das »Kleine Salenwäldle« dauerwaldartig mit standortgemäßen Laubhölzern wie Eiche und Roterle bewirtschaftet wird;
5. für Pflegemaßnahmen wie Mähen und Auslichten der Röhrichtbestände, wie Ablassen und Ausräumen des Weihers zur Offenhaltung der Wasserfläche und zur Verbesserung der Wasserqualität, die von der höheren Naturschutzbehörde oder der von ihr beauftragten Stelle - im Wald im Einvernehmen mit dem zuständigen Forstamt - veranlaßt werden;
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 2 bis 4 verbotenen Handlungen vornimmt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 33 Abs.2 Nr. 4 Landesjagdgesetz handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 und § 5 Nr. 1 die Jagd ausübt.
TÜBINGEN, den 9. Juni 1983

References: § 2
 § 64
 § 4
 § 5
 § 33
 § 4
 § 5