Source: http://www.wiete-strafrecht.de/Gesetze/StPO/G%20160a%20StPO.html
Timestamp: 2017-11-23 16:55:33+00:00

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§ 160a StPO - Maßnahmen bei zeugnisverweigerungsberechtigten Berufsgeheimnisträgern - Gesetzestext
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(2) Soweit durch eine Ermittlungsmaßnahme eine in § 53 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 bis 3b oder Nr. 5 genannte Person betroffen wäre und dadurch voraussichtlich Erkenntnisse erlangt würden, über die diese Person das Zeugnis verweigern dürfte, ist dies im Rahmen der Prüfung der Verhältnismäßigkeit besonders zu berücksichtigen; betrifft das Verfahren keine Straftat von erheblicher Bedeutung, ist in der Regel nicht von einem Überwiegen des Strafverfolgungsinteresses auszugehen. Soweit geboten, ist die Maßnahme zu unterlassen oder, soweit dies nach der Art der Maßnahme möglich ist, zu beschränken. Für die Verwertung von Erkenntnissen zu Beweiszwecken gilt Satz 1 entsprechend. Die
Sätze 1 bis 3 gelten nicht für Rechtsanwälte, nach § 206 der Bundesrechtsanwaltsordnung in eine Rechtsanwaltskammer aufgenommene Personen und Kammerrechtsbeistände.
Überblick zur Darstellung § 160a StPO
§ 160a Abs. 1 StPO
Beginn des berufsbezogenen Vertrauensverhältnisses
Absolutes Löschungsgebot
Beschuldigte Berufsgeheimnisträger
§ 160a Abs. 2 StPO
Relatives Beweiserhebungs- und -verwertungsverbot
Ärztliche Unterlagen des zeugnisverweigernden Arztes nach dem Tode des Patienten
Änderungen § 160a StPO

References: § 160
 § 53
 § 206
 § 160

§ 160

§ 160
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