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Kurzanalyse des Adwords-Urteils des BGH vom 22.01.2009 | Marcus Tandler | Mediadonis | Just another Online-Marketing Superhero
Kurzanalyse des Adwords-Urteils des BGH vom 22.01.2009
Tagged: 6 Comments on "Kurzanalyse des Adwords-Urteils des BGH vom 22.01.2009"
PPC Marketing Blog sagt:	29. Januar 2009 um 15:56	Vielen Dank für das Posting, ich meide Markennamen generell solange es mit meiner Anzeige in Zusammenhang steht Huggy sagt:	29. Januar 2009 um 22:40	Wie ist das jetzt eigentlich, wenn man auf seinem Shop einen Testbericht hat oder gar das geworbene Produkt anbietet?
Dürfte ein Autohändler mit dem keyword Mercedes Gebrauchtwagen anzeigen schalten, und als anzeigedescription zb
Ab 500â‚¬
werben? Fällt das Ins Markenrecht?
Webanalysebuch sagt:	30. Januar 2009 um 02:09	Mal mein Senf dazu:
Meiner Meinung nach wird der EuGH dem BGH folgen und eventuell sogar noch weiter gehen. Speziell wenn man sich die Geschichte des EuGH anschaut, so sieht man dort sehr liberale Zuege, die hoffentlich dazu fuehren das endlich mehr Wettbewerb in den Markt kommt. Ich bin ja vom BGH sehr ueberrrascht.
Ob das gut ist oder schlecht, mag jedem selbst ueberlassen sein. Ich persoenlich sehe eine Liberalisierung gerade bei Adwords sehr gerne entgegen.
Rob sagt:	10. Februar 2009 um 16:31	Im Endeffekt hat das BGH, bis auf die ausgesetzte Entscheidung zur Weitergabe an das EuGH, den Status Quo nur bestätigt. Es wird sich ohne ein Urteil vom EuGH nichts ändern.
- Markennamen unzulässig, solang als Marke geschützt (bei Google gilt nur die Wortmarke – keine Bild- oder Wort-/Bildmarke)
- Bezeichnungen (Firmen, Produkte) zulässig solang diese nicht als Alleinstellungsmerkmal fungieren, d.h. allgemeine Begriffe dürfen stets verwendet werden auch wenn diese in geschützen Marken/Begriffen auftauchen
Was sagt uns das: In Zeiten des allwissenden Netzes sollte man stets auf einen einzigarten/unverwechselnbaren (Marken-)Namen achten. Website GmbH ist wohl daher nicht so passend!
Dr. Marc Laukemann sagt:	11. Februar 2009 um 12:14	Ich schließe mich den Einschätzungen von Rob und Webanalysebuch an.
Zur Frage von Huggy:
Die Verwendung des Markennamens Mercedes als Keyword bei Google ist bereits tatsächlich nicht möglich, da Daimler ebenso wie nahezu alle großen Markeninhaber eine entsprechende Markenschutzerklärung bei Google eingereicht haben, mit der Folge, dass der unter den Markenschutz fallenden Namen nicht mehr gebucht werden kann.
Wenn im Einzelfall ein Markenname als Keyword gebucht werden kann, ist es meiner Einschätzung nach zulässig, wenn im anzeigendecscript nur ein beschreibender Gattungsbegriff wie “Gebrauchtwagen” verwendet wird.
Ob wir diesbezüglich mit der anstehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes Rechtssicherheit haben ist aber offen, da dem EuGH meines Wissens nach nur die markenrechtliche Fragestellung vorgelegt wurde. Man kann aber – dies haben Gerichte n der Vergangenheit auch schon getan – durchaus argumentieren, dass die gezielte Verwendung markenrechtlich im Einzelfall nicht geschützter Firmennamen eine wettbewerbswidrige und damit ebenfalls unzulässige Behinderung darstellt.
Fazit: Der BGH hat gesprochen, alle Fragen offen. Aber Anwälte müssen ja auch leben…;-)
Sascha sagt:	9. März 2009 um 00:45	Wie stehts eigtl. mit dem Keyword “Adwords”? Got something to say? Go for it!
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