Source: https://1plusi.de/publikationen
Timestamp: 2018-06-24 07:23:58+00:00

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Publications | 1 PLUS i GmbH
1 PLUS i arbeitet intensiv daran, die Qualität der Beratungsleistungen zu erhalten und zu erhöhen. Ein hierfür wichtiges Element ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den aktuellen Themen aus den Bereichen Bankenaufsicht, Risikomanagement, Gesamtbanksteuerung, Revision und Finanzprodukte. Die Ergebnisse veröffentlichen wir in Form von eigenen Fachbeiträgen, Artikeln in relevanten Zeitschriften, diverser Working-Papers und Fachbüchern. Hierbei ist uns besonders wichtig, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen anspruchsvoller methodischer Tiefe einerseits und Relevanz hinsichtlich der praktischen Umsetzbarkeit andererseits zu finden. Wir versprechen Ihnen, dass wir auch zukünftig immer die aktuell relevanten Fragestellungen wissenschaftlich und praxisorientiert publizieren.
Ein Ausdruck unserer vorhandenen Kompetenz und des Beratungsansatzes von 1 PLUS i sind unsere zahlreichen, jeweils die aktuellen Themenstellungen betreffenden Handbücher. Wir publizieren in verschiedenen namhaften Finanzverlagen. Die Handbücher richten sich an alle, die mit Fragen der Bankenaufsicht, des Risikomanagement, der Gesamtbanksteuerung und verschiedenen Finanzprodukten in ihrer täglichen Bank- und Versicherungspraxis konfrontiert werden. Weiter sprechen die Handbücher Dozenten und Studierende an Fachhochschulen und Universitäten in den Bereichen Bankbetriebslehre, Betriebswirtschaft, Finanzierung und Wirtschaftsmathematik an. Viele der Autoren sind aus dem Team von 1 PLUS i, die hier ihre Erfahrungen aus der täglichen Beratungspraxis weitergeben. Daneben werden als externe Autoren ausnahmslos Spezialisten gewonnen, die neben einer langjährigen einschlägigen Berufspraxis auch über das notwendige theoretische Rüstzeug verfügen, um die teilweise doch recht komplexen Sachverhalte verständlich und gleichzeitig fundiert zu beschreiben.
Banken und Sparkassen sehen sich bedeutenden Veränderungen gegenüber: Neben der zunehmenden Konkurrenz durch neue, häufig branchenfremde Anbieter und dem weiter fortschreitenden Trend zur Digitalisierung der Bankgeschäfte stellen insbesondere die regulatorischen Anforderungen in ihrer Komplexität und Tiefe die Institute vor große Herausforderungen. Sie beeinflussen alle relevanten Geschäftsfelder und wirken sich nachhaltig auf die Gestaltung des institutsinternen Risikomanagements und -controllings aus. Hinzu kommt ein intensivierter Turnus von Prüfungen durch EBA/EZB bzw. BaFin/Deutsche Bundesbank: Als Akteure der Bankenaufsicht nehmen sie im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungsprozesses „SREP“ die Einhaltung und Umsetzung der z. B. in CRR und CRD IV kodifizierten „Spielregeln“ durch die Institute kritisch unter die Lupe.
Die Fachbeiträge von 1 PLUS i haben diese aktuellen Themen im Blick! Sie greifen neue aufsichtliche Anforderungen zeitnah auf und fassen diese kompakt, kompetent und fundiert zusammen. Unsere Verfasser beleuchten zudem die jeweiligen Konsequenzen für die praktische Umsetzung in den Instituten. Somit gewinnen Sie durch die Fachbeiträge einen strukturierten, gut verständlichen Überblick über das behandelte Themengebiet und einen konkreten, wertvollen Mehrwert für Ihr Haus.
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ThemaZinsrisikenTestmanagementStresstestingSREP und MARISKSonstige MeldewesenSchnittstellenCRR MarktpreisrisikoCRR LiquiditätsrisikoCRR AdressrisikioCollateralmanagementEinführung und OptimierungEMIRModellrisikenMIFID II | MIFIRIMAAPICAAPBRRD
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Neue Anforderungen an Ratingverfahren
Im Zuge der aktuellen Bestrebungen der Aufsichtsbehörden die ungewollte Variabilität der RWAs aus IRB-Modellen zu reduzieren, hat die EBA eine neue Guideline zur Schätzung von PD- und LGD-Modellen veröffentlicht. Die Guideline spezifiziert die regulatorischen Anforderungen der CRR zur Sicherstellung vergleichbarer Vorgehensweisen bei IRB-Modellen. Auch für Nicht-IRB-Institute bietet die Guideline umfangreiche Hinweise hinsichtlich eines Best-Practice für Ratingverfahren. Die Inhalte der neuen Guideline sind bereits Gegenstand der kürzlich durchgeführten TRIM-Prüfungen der EZB. Der beiliegende Beitrag bietet einen Überblick über die Guideline und beinhaltet einen „Wegweiser“ zu einigen besonders relevanten Aspekten.
FACHBEITRAG ZUR KONSULTATION DER MARKTRISIKOREGELN
Letzte Woche veröffentlichte der Baseler Ausschuss ein Konsultationspapier zur Änderung der gültigen Marktrisikoregelungen („FRTB“). Wenngleich die bisherige Version aus dem Januar 2016 noch nicht in europäisches Recht umgesetzt ist, werden an dieser Stelle bereits Anpassungen vorgeschlagen. Somit werden die darin geäußerten Überlegungen auch Eingang in die für deutsche Institute relevanten aufsichtlichen Vorgaben haben. Jochen Kayser und Thorsten Gendrisch fassen in dem Ihnen vorliegenden Fachbeitrag die wichtigsten Neuerungen zusammen, so dass Sie eine Grundlage für Diskussionen oder auch eine eigene Beteiligung an der Konsultation, die bis Ende Juni 2018 läuft, erhalten.
VALIDIERUNG UND MODELLRISIKO
Aktuelle aufsichtsrechtliche Entwicklungen zeigen eine deutliche Erhöhung der Anforderungen an die Validierung von Risikomodellen. Durch die 5. MaRisk-Novelle sind die Institute nun dazu verpflichtet eine unabhängige Durchführung der Validierung zu gewährleisten. Aus der aktuellen TRIM-Prüfungspraxis der EZB wird der neue Standard hinsichtlich Umfang und Frequenz von Validierungsmaßnahmen ersichtlich. Alle Anforderungen stehen zudem in engem Zusammenhang mit den Anforderungen an das Model Risk Management im SREP. Herangehensweisen und Zusammenhänge zwischen diesen Themenblöcken werden im beiliegenden Fachbeitrag erläutert.
AKTUELLES DISKUSSIONSPAPIER DER EBA ZUM KONTRAHENTEN- UND MARKTPREISRISIKO
Hetmanczyk-Timm
Die EBA hat am 18.12.2017 ein Diskussionspapier für die Umsetzung der überarbeiteten Rahmenwerke für Marktpreisrisiken (FRTB) und Adressenausfallrisiken (SA-CCR) veröffentlicht. Das DP weist in den Ausführungen auf mögliche Hürden hin und gibt Hinweise darauf, wie diese in der Umsetzung angegangen werden könnten. Die vorliegende Notiz stellt diese kurz dar. Die Konsultation läuft bis zum 15. März 2018.
Notiz zum Basler Vorschlag zur Überarbeitung der Stresstest-Prinzipien
Im Dezember 2017 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht zwei Papiere zu Stresstests veröffentlicht. Mit dieser Notiz möchten wir Sie auf die Aspekte hinweisen, die für Sie von Interesse sein können.
SFTR – REGULIERUNG VON WERTPAPIERFINANZIERUNGSGESCHÄFTEN
Unser heutiger Fachbeitrag hat die Anforderungen aus der Securities Financing Transaction Regulation (SFTR) zum Inhalt. Neben den bereits existierenden Derivatemeldungen (EMIR), der Geldmarktstatistik und den Meldeanforderungen nach Art. 26 MiFIR wird damit auch die Produktgruppe der Wertpapierfinanzierungsgeschäfte geregelt. Ziel des Fachbeitrages ist es, über die wesentlichen Inhalte zu informieren und den Anpassungsbedarf in 2018 sowie Indikationen für mögliche Synergieeffekte zu bestehenden Meldungen abzuleiten. Über ausstehende Regulierungsinhalte werden wir Sie im Jahresverlauf 2018 auf dem Laufenden halten.
1 PLUS i Notiz - finale Finalisierung des Basel III Reformpaketes - ist damit alles geklärt?
Wie Sie sicherlich bereits mitbekommen haben, wurde am gestrigen Tag die finale Finalisierung des Basel III Reformpaketes beschlossen. Wesentliche Inhalte zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung sind damit nun festgezurrt und es wurde, zusammen mit den ebenfalls fixierten Zeitplan, Klarheit für den weiteren Weg der aufsichtlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Allerdings gibt es trotzdem noch offene Punkte. Diesen Aspekt und die wichtigsten Inhalte der Einigung werden in dem Ihnen vorliegenden, zusammenfassenden Beitrag aufgegriffen.
NEUERUNGEN IM KONSULTATIONSDOKUMENT DER EBA ZUR LEITLINIE STRESSTESTING
Zum Ende des Jahres hat die EBA eine zweite Konsultation zur Aktualisierung der Stresstest-Guidelines aus dem Jahre 2010 gestartet. Insgesamt 15 Institute hatten sich bereits an der ersten Konsultationsphase beteiligt. Der vorliegenden Fachbeitrag stellt die wesentlichen Änderungen zwischen den beiden Konsultationsdokumenten vor.
MARISK-NOVELLE 2017 | Die wichtigsten Neuerungen, Ergänzungen und Klarstellungen im Überblick
Die fünfte MaRisk-Novelle – MaRisk 2017 – ist veröffentlicht! Mit diesem Fachbeitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die umfangreichen Neuerungen, Spezifizierungen und Klarstellungen der jüngsten Überarbeitung der MaRisk. Dabei fokussieren wir uns auf unsere Kernbereiche im Risikomanagement.
NEUERUNGEN IM KONSULTATIONSDOKUMENT DER EUROPEAN BANKING AUTHORITY (EBA) ZU DEN IRRBB-LEITLINIEN
Ende Oktober veröffentlichte die EBA ein Paket an Leitlinien, welches das Rahmenwerk der aufsichtlichen Säule 2 stärken soll. Eine dieser Leitlinien ist eine Überarbeitung der schon als final angesehenen IRRBB-Leitlinien der EBA. Fundamentale Neuerungen gab es an diesen nicht, die Anpassungen finden sich stattdessen im Detail. Der vorliegende Fachartikel stellt die wichtigsten Änderungen der Konsultationsfassung zu den IRRBB-Guidelines vor. Speziell hervorgehoben werden soll hier die Einführung eines zweiten Schwellenwertes für den aufsichtlichen Zinsschock.
Neue Bemessungsstandards
Institute stocken aufgrund der Ertragslage ihre Aktienquoten auf. Da ist es wichtig zu wissen, wie Aktienrisiken künftig über den neuen Standardansatz bemessen werden. Der vorliegende Artikel liefert praktische Hinweise zum Berechnungsverfahren und ist am 17.07.2017 in den Betriebswirtschaftlichen Blättern veröffentlicht worden.
EBA Q&A 2016_2735 - Sicherheiten bei der Exposure-Berechnung nach Marktwertmethode
Am 17. März 2017 veröffentlichte die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) die Q&A2016_2735 zur Berechnung des Exposures at Default (EaD) mittels der Marktbewertungsmethode. Hierbei wird Artikel 298 (1) Nr. ii CRR hinsichtlich der Berücksichtigung von Sicherheiten bei der Berechnung des EaD auf Netting-Set-Ebene und somit auch die Q&A 2013_206 konkretisiert.
Im vorliegenden Fachbeitrag wird die in Q&A 2016_2735 beschriebene Vorgehensweise dargestellt und anhand von Beispielen mit der derzeit häufig angewandten Verrechnungslogik verglichen.
MARKTPREISRISIKO / FRTB – DER NEUE STANDARDANSATZ - BERECHNUNGSMETHODEN
Im Januar 2016 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht ("Basel Committee on Banking Supervision", BCBS) die neuen Anforderungen an die Eigenkapitalunterlegung für das Marktpreisrisiko ("Minimum capital requirements for market risk") veröffentlicht. Mit dem Vorschlag einer überarbeiteten CRR-E, die am 23.11.2016 erschien, sollen die Basler Vorgaben nun in die europäische Gesetzgebung einfließen.
Der vorliegende Fachbeitrag zum neuen Standardansatz für das Marktpreisrisiko stellt den zweiten und letzten Teil der Reihe zu diesem Thema dar. Dieser Fachbeitrag beschreibt die quantitative Berechnung der Eigenkapitalanforderungen für das Marktpreisrisiko über den neuen Standardansatz, welcher in Artikel 325 der CRR-E niedergeschrieben ist.
Finale Richtlinien zur Offenlegung der Liquidity Coverage Ratio
Am 08. März 2017 veröffentlichte die EBA (European Banking Authority) die finalen Richtlinien zur Offenlegung der Liquidity Coverage Ratio (LCR). Die Harmonisierung im europäischen Rahmen soll maßgeblich zur Transparenz hinsichtlich der Darstellung und des Informationsgehaltes der Offenlegung beitragen.
Der Fachbeitrag adressiert die inhaltlichen Anforderungen als auch die Herausforderungen, vor die die Institute mit der Offenlegung der LCR gestellt werden.
Einführung der Net Stable Funding Ratio in die europäische Regulierung
Bereits am 23. November 2016 stellte die EBA (European Banking Authority) ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der CRR (Capital Requirements Regulation) vor. Mit dem Vorschlag einer überarbeiteten CRR werden die Baseler Vorgaben in die europäische Gesetzgebung einfließen.
Der vorliegende Fachbeitrag setzt den Schwerpunkt bei der Umsetzung der Vorgaben für die Net Stable Funding Ratio.
Neues EBA-Rahmenwerk zu Großkrediten
Am 21.01 hat die EBA die neue Großkreditrichtlinie als Konsultationsfassung veröffentlicht. Lesen Sie, was an Neuerungen auf Sie zu kommt und welcheAnderungen es gegenüber der alten CEBS-Guideline aus 2009 gibt.
Fachbeitrag FRTB HB-Abgrenzung & Flyer FRTB-Check
Der vorliegende Fachbeitrag thematisiert die Definition und Abgrenzung zwischen dem Handelsbuch (Trading Book) und dem Anlagebuch (Non-Trading Book), sowie die Themen Trading Desk, Umwidmungen und interner Risikotransfer.
Schätzung von PD und LGD: EBA-Konsultationspapier zum Guideline-Entwurf
Am 14. November 2016 hat die EBA ein Konsultationspapier zum Entwurf von Guidelines für die Schätzung von PD und LGD, einschließlich LGD im Ausfall, veröffentlicht. Im beigefügten Dokument finden Sie zu Ihrer Information eine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte des Entwurfs.
Erste Erfahrungen mit der Abwicklungsplanung
Mit der seit der Finanzkrise angestoßenen Überarbeitung der aufsichtlichen Vorgaben wurden die größten Institute Europas dazu verpflichtet Abwicklungspläne zu schreiben. Für die meisten der Institute begann die Erstellung der Abwicklungspläne im Jahr 2016. Hierbei wurden eine Vielzahl verschiedener Informationen benötigt. Der vorliegende Fachbeitrag stellt auf Basis der bei der Erstellung der Abwicklungspläne gesammelten Erfahrungen die größten Herausforderungen dar und gibt einen Ausblick, welche Arbeiten im Jahr 2017 auf die Institute zukommen.
Überarbeitung des Baseler Rahmenwerkes zur Leverage Ratio
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat im Januar 2014 das Rahmenwerk zur Leverage Ratio (Höchstverschuldungsquote) veröffentlicht. Am 6. April 2016 folgte ein Konsultationspapier mit Vorschlägen zur Überarbeitung dieses Rahmenwerkes. In diese Vorschläge sind Erkenntnisse aus der seit 2013 laufenden Überwachungsperiode, Rückmeldungen der Marktteilnehmer und Interessenvertreter sowie seit der Veröffentlichung der Rahmenregelung häufig gestellten Fragen eingeflossen. Der folgende Fachbeitrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Punkte der angedachten Änderungen.
"EBA RTS: Von den Aufsichtsbehörden anzuwendende Methoden zur Beurteilung von IRB-Ansätzen"
Am 21. Juli 2016 hat die EBA nach dem Konsultationspapier EBA/CP/2014/36 vom 12.11.2014 nunmehr die endgültige Fassung der Regulatorischen Technischen Standards (EBA/RTS/2016/03) veröffentlicht, in denen die Methoden präzisiert werden, die von den kompetenten Aufsichtsbehörden (CA) bei der Beurteilung interner Ratingsysteme im Hinblick auf die Erfüllung der aufsichtlichen Anforderungen anzuwenden sind. Nachfolgend finden Sie eine kompakte Zusammenfassung des aktuell vorliegenden Papiers.
Konsultationspapier zur Überarbeitung der IRB-Ansätze
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht veröffentlichte im März 2016 ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der IRB-Ansätze (BCBS 362). In diesem Papier werden umfassende Änderungen bei der Nutzung interner Ratingmodelle zur Bemessung der Eigenkapitalunterlegung von Kreditrisiken vorgeschlagen. Dieser Fachbeitrag bietet eine kompakte Zusammenfassung der angedachten Neuerungen sowie ein kurzes Fazit.
Überarbeitung Kreditrisikostandardansatz durch Basler Ausschuss (2. Konsultation)
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht veröffentlichte im Dezember 2014 ein 1. Konsultationspapier zur Überarbeitung des Standardansatzes für Kreditrisiken. Im 2. Konsultationspapier vom 10.12.2015 wurden die in der Konsultationsphase seitens der Kreditwirtschaft geäußerten Bedenken teilweise aufgegriffen und die Reformvorschläge entsprechend angepasst. Dieser Fachbeitrag bietet eine kompakte Zusammenfassung des aktuell vorliegenden Papiers zur Überarbeitung des Kreditrisikostandardansatzes sowie ein kurzes Fazit.
Harmonisierung des Liquiditätsrisikomanagements
Dieser Fachbeitrag stellt Unterschiede und Gemeinsamkeiten der einzelnen Anforderungen und daraus ableitbare Konsequenzen für das Management des Liquiditätsrisikos gegenüber basierend auf den Veröffentlichungen der neuen Entwürfe für
- Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) der BaFin am 18. Februar 2016 und
- Internal Liquidity Adequacy Assessment Process (ILAAP) der EBA am 11. Dezember 2015
diese enthalten die nationalen und die europäischen Basel Säule II Liquiditäts-Anforderungen auf der einen Seite und der mit der CRR zum Teil erst noch einzuführenden aufsichtlichen Liquiditätsmeldungen gemäß Base Säule 1:
- LCR,
- NSFR,
- Funding Plan und
Die Standards des Baseler Ausschusses für das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch (IRRBB)
Im Juni 2015 veröffentlichte der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ein Konsultationsdokument, welches sich mit dem Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch beschäftigt. Nach der Konsultation gab es zunächst nur Gerüchte, dass der Baseler Ausschuss sich von dem, in dem Dokument vorgeschlagenen, Säule 1-Ansatz zur Kapitalunterlegung verabschiedet hat. Diese Gerüchte wurden nun mit der Veröffentlichung finaler Standards für das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch bestätigt. Der vorliegende Fachbeitrag beinhaltete eine komprimierte Zusammenfassung der Standards des Baseler Ausschusses sowie ein kurzes Fazit.
FinfraG – Inkrafttreten der Derivateregulierung in der Schweiz am 01.01.2016
Das Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) ist die Schweizer Reaktion auf die Regulierung der Marktinfrastrukturen mit der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) in Europa und mit dem Dodd-Frank-Act (DFA) im amerikanischen Raum. Der Bundesrat hat am 25.11.2015 das FinfraG ab dem 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt.
Der vorliegende Fachbeitrag stellt zunächst die neusten Änderungen zum Vorentwurf, Vernehmlassung und zur Botschaft dar. Abschließend wird das FinfraG in seinen grundlegenden Bestimmungen kurz zusammengefasst.
Im Dezember 2015 wurde von der EZB ein neuer Verordnungsentwurf zur Erhebung von granularen Daten zu Kredit und Kreditrisiken (Analytical Credit Dataset - AnaCredit) veröffentlicht, indem die erste Stufe zur Einführung der AnaCredit Meldung vorgegeben wurde. Als Reaktion dazu fand am 18. Dezember eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank mit Vertretern und Dienstleistern der deutschen Kreditwirtschaft statt, bei der die Bundesbank die aktuelle Planung der deutschen Aufsicht zur nationalen Umsetzung von AnaCredit erläuterte.
Umgang mit dem Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch in den momentanen aufsichtlichen Veröffentlichungen
Im Frühjahr haben die Aufsichtsbehörden (BCBS & EBA) Dokumente zum Umgang mit den Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch veröffentlich. Der vorliegende Fachbeitrag stellt die Anforderungen aus den verschiedenen Dokumenten gegenüber und zeigt mögliche Implikationen für Kreditinstitute auf.
Am 01.07.2015 hat der Basler Ausschluss einen neuen Credit Valuation Adjustment- (CVA-) Ansatz zur Konsultation gestellt. Es soll zwischen zwei Rahmenwerken unterschieden werden: einem „FRTB-CVA Framework“ und einem „Basic CVA Framework“.
Der vorliegende Fachbeitrag stellt die zwei neuen Rahmenwerke und deren Ansätze vor. Dabei wird das Vorgehen zur Bestimmung des Kapitalbedarfs im FRTB-CVA Framework für den SA-CVA-Ansatz dargestellt und auf Ähnlichkeiten zum Marktpreisrisikoansatz aus dem letzten Konsultationspapier des „Fundamental Review of the Trading Book (FRTB)“ eingegangen. Des Weiteren werden überblicksartig die anderen Ansätze vorgestellt.
Mit der Novelle des Pfandbriefgesetzes wird erstmals ein spezifisches Pfandbriefmeldewesen eingeführt, an dem die deutsche Aufsicht derzeit arbeitet. Ziel ist die engere Überwachung des Pfandbriefdeckungsstockes, damit seine weltweit führende Qualität auch in Zukunft sichergestellt werden kann. Dies hat vor dem Hintergrund des aktuellen Schuldenmoratiums für Forderungen gegen die ehemalige Hypo Alpe Adria bzw. die Heta Asset Resolution als deren Bad Bank eine unerwartete Aktualität erfahren, da auch die durch das Land Kärnten verbürgten und bis vor kurzem och deckungsstockfähigen Forderungen unter das Moratorium und den geplanten Schuldenschnitt fallen. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hatte am 1. März ein Schuldenmoratorium bis Mai 2016 angeordnet.
Die generelle Neuordnung der Eigenmittelanforderungen für das Marktrisiko nimmt inzwischen sehr konkrete Gestalt an. Im Zuge des Basel III Monitoring per 31.12.2014 haben die deutschen Institute noch bis 13. Februar Zeit, sich für die Auswirkungsanalyse für die Handelsgeschäftstätigkeit anzumelden. Der Fachbeitrag von Thorsten Gendrisch gibt einen Einblick in die vorgesehenen Rahmenbedingungen und Methodik zur Unterlegung mit Eigenmitteln.
Am 22. Dezember 2014 hat der Basler Ausschuss ein Konsultationspapier zur Überarbeitung des KSA veröffentlicht. Im vorliegenden Fachbeitrag werden die wesentlichen Änderungen des Konsultationspapiers gegenüber den aktuellen Regelungen der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (kurz: CRR) aufgeführt.
Mit der Überarbeitung des KSA sollen insbesondere
• die Abhängigkeit von externen Ratings verringert,
• die Granularität und Risikosensibilität gestärkt,
• die Vergleichbarkeit mit dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRBA)
verbessert, sowie die Anwendungsgrundsätze des KSA geschärft werden.
Aktuelle Entwicklungen der Anforderungen an die Liquiditätsdeckung: Rückblick – Einblick – Ausblick
Im letzten Quartal des abgelaufenen Jahres haben sich noch einige Neuerungen und Änderungen hinsichtlich der regulatorischen Vorschriften im Liquiditätsumfeld ergeben, die wir mit dieser Veröffentlichung zusammenfassen möchten.
Die europäische Kommission hat am 10. Oktober 2014 eine delegierte Verordnung zur Anpassung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) in Bezug auf die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) veröffentlicht. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat konnten hierzu innerhalb einer Frist von zwei Monaten Einwände erheben. Die delegierte Verordnung tritt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Mit dem vorliegenden Fachbeitrag sollen die wesentlichen Änderungen im Rahmen dieser delegierten Verordnung gegenüber den aktuellen Bestimmungen zur Verschuldungsquote aufgezeigt werden.
Am 23. Oktober 2014 hat die Europäische Zentralbank ein Konsultationspapier zum Verordnungsentwurf über die Meldung von aufsichtlichen Finanzinformationen veröffentlicht. Kernaussage des Entwurfs ist, dass die Meldepflicht für das "supervisory FINancial REPorting" (FINREP) mit der Verabschiedung dieser Verordnung auf grundsätzlich alle Institute und Gruppen ausgeweitet werden soll, unabhängig von Rechnungslegungsstandard, Gruppenangehörigkeit und Asset-Volumen.
Risikotragfähigkeitsreporting
Im letzten Jahr wurde mit der Verabschiedung des CRD-IV Änderungsgesetzes im § 25 KWG, der bis dato die so genannten Monatsausweise kodifizierte, die Meldung von Finanzinformationen und Risikotragfähigkeitsinformationen eingeführt.
Die aufgrund des § 25 Absatz 3 KWG neu erlassene und bereits am 1.1.2014 in Kraft getretene Finanzinformationenverordnung (FinaV) konkretisierte in einem ersten Schritt die erforderlichen Finanzinformationen.
Die im § 25 KWG ebenso vorgesehene Berichtserstattung über die Risikotragfähigkeit und die bankintern verwendeten Ermittlungsmethoden nimmt nun dank eines Entwurfs zur Änderung der Finanzinformationsverordnung (FinaV) in einem zweiten Schritt ebenso konkrete Formen an. Der entsprechende „Referentenentwurf“ wird ergänzt durch ein Merkblatt von BaFin und Deutsche Bundesbank in welchem die abzugebenden Meldungen inhaltlich konkretisiert werden. Die wichtigsten Inhalte finden Sie in diesem Fachbeitrag dargestellt:
"FinfraG – Botschaft zum FinfraG verabschiedet"
Die Botschaft des Bundesrates ist in der Schweiz ein Bericht des Bundesrates, in welchem er seinen Vorschlag eines Gesetzes für einen parlamentarischen Erlass oder Entscheid darstellt. Dieser Schritt ist somit, nach der Ausarbeitungs- und Vernehmlassungsphase, der dritte Schritt im Schweizer Gesetzgebungsverfahren. Der vorliegende Artikel stellt die entscheidenden Änderungen zum Vorentwurf des Finanzmarktinfrastrukturgesetzes (FinfraG) dar. Grundlage für die Botschaft sind die im Rahmen der Vernehmlassung identifizierten Kritikpunkte am Gesetzesentwurf. Diese Kritik hat nun der Bundesrat versucht aufzufangen.
1 PLUS i - Notizen: "Zinsänderungsrisiken im Bankbuch – Entwicklungen in der Regulierung"
Am 07. Mai 2014 trafen sich Bundesbank und Deutsche Kreditwirtschaft zur Diskussion bezüglich der Ausgestaltung eines Modells zur Bestimmung von aufsichtlichen Eigenmitteln zur Unterlegung von Zinsänderungsrisiken und Credit-Spread-Risiken im Bankbuch. Die Ergebnisse aus diesem Treffen entnehmen Sie bitte der vorliegenden Notiz.
"Eigenmittelanforderungen für Geschäfte mit zentralen Kontrahenten (CCPs)" - Das finale Rahmenwerk des Baseler Ausschusses
Das finale Rahmenwerk zur Eigenmittelunterlegung von Exposures gegenüber zentralen Kontrahenten wurde im April von der BIZ in Basel veröffentlicht. Damit ist der Rahmen abgesteckt, wie die EU die CRR voraussichtlich anpassen wird, auch wenn noch recht viel Zeit bis zur geplanten Inkraftsetzung am 01. Januar 2017 ist. Gegenüber dem Konsultationspapier vom Sommer 2013 haben sich einige Änderungen ergeben.
"Disclosure Waiver und Häufigkeit der Offenlegung: Umsetzung der Anforderungen der Art. 432 Abs. 1 und 2 CRR sowie Art. 433 CRR"
Im Einklang mit der These „Der Markt ist der beste Regulierer“ stellen die Offenlegungsanforderungen der CRR einen zentralen Bestandteil für die Sicherstellung der Marktdisziplin dar. Um möglichen schädlichen Auswirkungen dieser Transparenzpflichten auf die Institute entgegenzutreten, enthält die CRR sogenannte „Disclosure Waiver“: Sie gestatten den Banken, auf die grundsätzlich vorgeschriebene Offenlegung der in Teil 8 der CRR genannten Informationen zu verzichten, wenn sie nicht als wesentlich anzusehen sind oder als Geschäftsgeheimnis oder vertraulich einzustufen sind. Die European Banking Authority (EBA) ist aufgefordert, bis zum 31.12.14 Leitlinien herauszugeben, wie die Institute diese Kriterien im Hinblick auf die Offenlegungspflichten anzuwenden haben. Der gleiche Termin gilt für Leitlinien zur Notwendigkeit einer häufigeren Offenlegung. Vor diesem Hintergrund hat die EBA am 13.06.14 das „Consultation paper on the draft guidelines on materiality, proprietary and confidentiality and on disclosure frequency under Articles 432(1), 432(2) and 433 of Regulation (EU) 575/2013” vorgestellt. Seine Ziele und konkrete Ausgestaltung werden im folgenden Fachbeitrag dargelegt.
"EBA - Leitlinien für Refinanzierungspläne von Kreditinstituten"
Am 30. Juni 2014 veröffentlichte die European Banking Authority (EBA) die finale Fassung der „Guidelines on harmonised definitions and templates for funding plans of credit institutions under Recommendation A4 of ESRB/2012/2“.
Damit beginnt die Einführung eines neuen Berichtswesens zur Überwachung und Beurteilung von Refinanzierungsrisiken und des Refinanzierungsrisikomanagements der Kreditinstitute. Der vorliegende Fachbeitrag fasst die Meldetermine und -Inhalte zusammen und stellt die Auswirkungen der Konsultationsphase dar.
Regulation Overview CRR/CRD
Im Rahmen der Umsetzung von Basel III hat die europäische Kommission am 17. Juli 2013 die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) und die Richtlinie 2013/36/EU (CRD IV) erlassen. Ergänzt werden diese Dokumente durch über 100 (zum Teil noch nicht veröffentlichte) technische Regulierungsstandards, technische Durchführungsstandards und Leitlinien, die die Umsetzung für die Finanzwirtschaft konkretisieren. Darüber hinaus sind EBA, ESRB und EIOPA verpflichtet bzw. ermächtigt weitere Berichte und Empfehlungen hinsichtlich der Anwendung von CRR und CRD zu veröffentlichen.
Der vorliegende Katalog „Regulation Overview CRR/CRD“ soll als Bindeglied zwischen Verordnung, Richtlinie und den separaten, rechtskräftigen Veröffentlichungen dienen. Zu beachten ist, dass es sich hierbei um eine Stichtagsbetrachtung handelt. In Zukunft werden wir daher in regelmäßigen Abständen eine aktualisieren Version zur Verfügung stellen.
1 PLUS i - Notizen: "EBA veröffentlicht Guideline und RTS zur Sanierungsplanung"
Am 18. Juli 2014 hat die European Banking Authority (EBA) zwei „final draft“ Regulatory Technical Standards (RTS) sowie eine Guideline zur Sanierungsplanung veröffentlicht, die die europäische Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) weiter konkretisieren. In Deutschland ergänzen diese Dokumente die Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Sanierungsplänen (MaSan) vom April 2014.
Die vorliegende Notiz gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die wesentlichen Inhalte dieser EBA-Dokumente.
"EMIR Meldung von Collaterals und Valuations"
Am 23. Juni 2014 veröffentlichte die ESMA (European Securities and Markets Authority) ein Update zu den "EMIR Questions & Answers" , das weitere Details zu den Anforderungen zum anstehenden Beginn der Meldepflicht für Collaterals (Sicherheiten) und Valuations (Bewertungen) enthält. Die Erweiterung der Meldepflicht tritt am 11. August 2014 in Kraft. Der vorliegende Fachbeitrag stellt die Kernaussagen und Neuerungen dieser Aktualisierung dar.
"FinfraG – Anpassung an die internationalen Re-gulierungsstandards auf der Zielgeraden"
Mit dem Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) wird der Handel mit Derivaten in der Schweiz neu reguliert. Das Ziel dieses Fachbeitrages ist die Darstellung der aktuellen Gesetzeslage in der Schweiz, der Vergleich zwischen der EU-Verordnung EMIR und dem Schweizer Regelwerk des FinfraG
1 PLUS i - Notizen: CRR Meldebögen im EU Amtsblatt veröffentlicht
Am 28. Juni 2014 wurden die CRR Meldebögen im EU Amtsblatt in der Durchführungsverordnung Nr. 680/2014 der Europäischen Kommission vom 16. April 2014 veröffentlicht. Pünktlich zu den ersten Einreichungsterminen am 30. Juni wird damit die lange erwartete Rechtssicherheit hergestellt.
"Neuer technischer Regulierungsstandard für interne Modelle von Kreditinstituten"
Seit dem 10.06.2014 ist ein neuer technischer Regulierungsstandard in Kraft getreten. Er regelt, wann Erweiterungen und Änderungen an internen Ratingverfahren (IRB) für das Kreditrisiko und am fortgeschrittenen Messansatz (AMA) für das operationelle Risiko genehmigungs- oder anzeigepflichtig sind. Die genehmigungs- und anzeigepflichtigen Modelländerungen wurden erheblich ausgeweitet. IRB-Institute müssen daher im größeren Umfang ihre bisherige Model Change Policy anpassen. Der vorliegende Fachbeitrag gibt einen Überblick über die Anforderungen bei Kreditrisiken ohne Beteiligungspositionen und geht auf praktische Probleme im Rahmen der institutsinternen Ausgestaltung ein.
Die BaFin hat Ende April 2014 die finale Fassung des Rundschreibens „Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Sanierungsplänen“ (MaSan) veröffentlicht. Neben den betroffenen potenziell systemgefährdenden Kreditinstitute und Finanzgruppen beinhaltet die Sanierungsplanung, die der Regulator auch als erweitertes Risikomanagement versteht, auch zahlreiche interessante Methoden und Instrumente für das Risikomanagement in kleineren Kreditinstituten, Sparkassen und Genossenschaftsbanken.
Der vorliegende Fachbeitrag gibt einen Überblick über die Anforderungen und stellt einige praktische Umsetzungserfahrungen dar.
"Aufsichtsrechtliches Rahmenwerk zur Messung und Steuerung von Großkrediten"
Ende März 2013 wurde vom Basler Ausschuss (BCBS) ein Konsultationspapier veröffentlicht, welches sich mit der Messung und Steuerung von Großkrediten beschäftigt. Die Finalisierung dieses Rahmenwerks ist im April 2014 erfolgt. Unser Fachbeitrag möchte auf die wesentlichen Aspekte dieses Rahmenwerks hinweisen und einen kompakten Überblick hierzu geben.
1 PLUS i - Notizen: Mitteilung der European Banking Authority zur Verschiebung der Meldetermine
Wie die EBA am 16. April 2014 veröffentlichte, werden die Termine zum Reporting einiger zum Ende des Monats und Ende April zu meldender Kennzahlen auf den 30. Juni 2014 verlegt. Welche Meldungen betroffen sind, entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Notizen.
EBA-Konsultationspapier – Leitlinien für Refinanzierungspläne von Kreditinstituten
Die European Banking Authority (EBA) hat am 20. Dezember 2013 einen Entwurf eines Konsultationspapiers zu Leitlinien einheitlicher Definitionen und Berichtsvorlagen für Refinanzierungspläne von Kreditinstituten (KI) veröffentlicht, mit der Zielsetzung ein Berichtswesen für Refinanzierungspläne einzuführen. (EBA/CP/2013/47)
1 PLUS i - Notizen: "Neue Regulierungsstandards im Zusammenhang mit den Liquiditätsdeckungsanforderungen"
Am 28. März hat die EBA mehrere finale Entwürfe zu Implementing and Regulatory Standards im Kontext der Liquiditätsanforderungen der CRR veröffentlicht. Damit werden die Vorgaben für zusätzliche Liquiditätsabflüsse insbesondere aus Derivaten konkretisiert, ebenso zu Währungen mit begrenzter Verfügbarkeit und äußerst enger Zentralbankfähigkeit. Im Nachfolgenden sollen kurz die Inhalte skizziert werden.
"Neue Methode für Kontrahentenrisikoexposure aus Derivaten"
Die Ablösung der Laufzeit- und Marktbewertungsmethode für derivative Kontrahentenrisiken stand im Mittelpunkt eines Konsultationspapiers des Baseler Ausschusses im letzten Jahr (wir berichteten). Diese neue Berechnungslogik mit größeren Auswirkungen auf prozessuale aber auch methodische Abläufe wurde diese Woche finalisiert und wird zum 1. Januar 2017 Gültigkeit erlangen. In diesem Fachbeitrag wird Ihnen der neue „Standardansatz Kontrahentenrisiko“ oder kurz SA-CCR erläutert.
1 PLUS i - Notizen: „Prudent Valuation“ - finaler Entwurf der RTS
Es sind noch knapp drei Monate bis zum 1. Juni 2014, an dem die geplante Konkretisierung des finalen Entwurfs der Regulatory Technical Standards (RTS) zum Thema "Prudent Valuation“ bzw. „Vorsichtige Bewertung" erscheinen sollte. Doch die Europäische Bankenaufsicht (EBA) veröffentlichte diesen Entwurf (EBA/RTS/2014/6) bereits am 31. März und legt es der Europäischen Kommission zur Abnahme vor.
„Asset Encumbrance“: Anforderungen an die Offenlegung nach Art. 443 CRR
Die Offenlegung unbelasteter Vermögenswerte nach Art. 443 CRR stellt einen wichtigen Bestandteil dieser Regelungen zur Erhöhung der Markttransparenz dar. Art. 443 CRR verlangt von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA), entsprechende Leitlinien hierzu bis zum 30.06.2014 und ggf. zur Präzisierung Entwürfe technischer Regulierungsstandards bis zum 01.01.2016 zu veröffentlichen. Dieser Forderung nachkommend hat die EBA am 20.12.2013 das Konsultationspapier „Consultation Paper on draft guidelines on disclosure of encumbered and unencumbered assets“ publiziert. Dieser Fachbeitrag geht auf die Ziele und Inhalte dieses Papiers näher ein.
"Die neuen Standardverfahren für Marktpreisrisiken"
Am 30.10.2013 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht das neue Konsultationspapier für die Eigenkapitalunterlegung für Marktpreisrisiken vorgestellt (Vergleiche 1 PLUS i Notizen vom 09.11.2013). Neben der Neudefinition des Handelsbuchs und den neuen Anforderungen für Modellebanken wurden auch neue Standardverfahren vorgestellt, dass alle Nicht-Modellebanken zur regulatorischen Eigenkapitalunterlegung für Marktpreisrisiken anwenden sollen. Dieser Fachbeitrag erläutert die generelle Funktionsweises dieses Verfahrens und weist auf die Probleme hin, die Institute bei dessen Einführung haben könnten.
Als Bindeglied zwischen Verordnung, Richtlinie und den separaten, rechtskräftigen Veröffentlichungen bietet der "Regulation Overview"-Katalog von 1 PLUS i eine übersichtliche Darstellung von CRR/CRD/BRRD-Artikeln und dort zu findende Verweise auf Rechtsakte, Guidelines und Reports. Bitte beachten Sie, dass es sich beim vorliegenden Katalog um eine Stichtagsbetrachtung handelt.

References: Art. 26
 § 25
 § 25
 § 25
 Art. 432
 Art. 433
 Art. 443
 Art. 443
 Art. 443