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Timestamp: 2017-04-25 20:33:31+00:00

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Diskutiere Niederschlagswassergebühren für Grundstück mit privilegierter Nutzung nach § 35 Baugesetzbuch im Immobilienmarkt /Investments Forum im Bereich Finanzen; Hallo Foris,
bin dabei ein Grundstück mit Haus zu erwerben. Das Grundstück liegt im Aussenbereich einer Gemeinde in Ba-Wü und soll als reines... Antworten
bin dabei ein Grundstück mit Haus zu erwerben. Das Grundstück liegt im Aussenbereich einer Gemeinde in Ba-Wü und soll als reines Freizeitgrundstück genutzt werden.
Auf dem Grundstück "lastet" die privilegierte Nutzung nach § 35 Baugesetzbuch.
Nun meine Frage: was fällt für dieses Grundstück an laufenden Nebenkosten an? Bzw. was kann von der Gemeinde kommen?
-Müllgebühren: wenn nicht angemeldet denke ich mal keine
-Muss das Haus auf dem Grundstück versichert sein? Wohnlich oder Gewerblich nutzen kann ich es eh nicht (Abrissgenehmigung werde ich wohl auch keine bekommen, wenn doch umso besser)
-Niederschlagswassergebühren?
-Abwassergebühren fallen keine an da das Haus eine Klärgrube hat (die Kosten dafür muss ich natürlich tragen) aber wenn keiner reinmacht-muss ja auch nichts aus der Grube raus ;-)
So wie ich das gelesen habe, wäre der §35 für mich nur relevant wenn ich vorhätte dort zu bauen. Habe ich ja aber nicht.
Seht ihr Hindernisse bei der Nutzung als Freizeitgrundstück? Eine Nutzungsänderung soll laut Auskunft der Stadt nicht erteilt werden (vorher war eine Städtische Einrichtung in dem Gebäude) und die Stadt nutzt auch ihr Vorkaufsrecht nicht, da sie es ja sonst vor dem Verkauf hätte anmelden können oder bereits hätte kaufen können. Sollte sie es doch ausüben kann ich es natürlich auch nicht ändern.
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Ein Blick in die örtliche Gebührensatzung schafft Klarheit.
Muss das Haus auf dem Grundstück versichert sein?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Es gibt in Deutschland keine Versicherungspflicht für Gebäude (mehr).
-Niederschlagswassergebühren?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ohne Anschluss an die Kanalisation eher nicht.
Diese Fragen kann die Gemeindeverwaltung übrigens mit deutlich größerer Sicherheit beantworten, denn die kennen die Lage vor Ort, über die wir hier im Forum nur spekulieren können.
Ich werde nachfragen. Danke. Niederschlagswasser ist nicht Abwasser- das war ja der Grund meiner Frage ;-)
Ich werde nachfragen. Danke. Niederschlagswasser ist nicht Abwasser- das war ja der Grund meiner FrageKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Niederschlagswasser/Regenwasser wird in unserer Gemeinde berechnet sobald es in die Kanalisation fließt. Bad-Württ.
ja das tut es nicht (also in die Kanalisation fliessen). Weil das Grundstück ja nicht angeschlossen ist ans Kanalisationsnetz. Abwasser geht über Klärgrube und da war mir nicht klar wie das mit dem Niederschlagswaser dann ist. Aber ich werde bei der Stadt nachfragen. Habe schon in der Satzung geschaut- aber da steht nur was zu den öffentlichen Einrichtungen. Den Rest muss ich erst noch finden.
Kann Dir nur ein wenig helfen. Bei uns war die Einführung der Niederschlagswassergebühr davon abhängig, ob das "Haus" /in welchem Maße das öffentliche Kanal-/Abwassersystem benutzt. Da ich nachweisen konnte, dass ich v. a. meine eigene Gründfläche zur Entwässerung benutze, war dies in der Flächenberechnung von Vorteil.
Das Thema Klärgrube würde ich vorsichtig behandeln, Bei mir war und ist sie auch an das öffentliche Kanalsystem angeschlossen. Ohne aber bei dem Thema Niederschlagsgebühr in der Veranschlagung berücksichtigt zu werden. Nochmals - bei uns berechnet man allgemein von der Dach-/Grundstücksfläche her, danach konkret, was der Eigentümer in der Beanspruchnahme der öffentlichen Leistungen belegen, v. a. aber auschließen kann. Hoffe, Du konnest mich verstehen - ich habe es aus der Erinnerung geschrieben, wie die Gemeinde an mich herangetreten ist und ich es für meinen Fall lösen konnte.
ja das tut es nicht (also in die Kanalisation fliessen).Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Doch. Regen-/Niederschlagswasser, welches nicht auf dem Grundstück versickern kann da versiegelt (bebaut), fließt in die Kanalisation. Auch wenn der Eigentümer nicht an diese angeschlossen ist.
Eine tolle Einnahmequelle für so manche Kommune.
Doch. Regen-/Niederschlagswasser, welches nicht auf dem Grundstück versickern kann da versiegelt (bebaut), fließt in die Kanalisation. Auch wenn der Eigentümer nicht an diese angeschlossen ist.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Niederschlagswasser, welches nicht in die Kanalisation fließt, also auf dem Grundstück versickert, wird in unserer Gemeinde nicht berechnet.Konkret: das Wasser einer Dachfläche des Hauses wird nicht mehr per Fallrohr in die Kanalisation geleitet, sondern in eine seitlich gelegene Wiese geführt, welche aber zum Grundstück gehört.
Nach Einführung dieses Niederschlagswassers gingen einige VM dazu über um Kosten zu sparen, das Niederschlagswasser auf das Grundstück zu leiten . Ich gehörte auch zu denen die sich und den Mietern diese Kosten erspart. Dieser Posten ist in meinem Mietverträgen mit den NK zu verrechnen.
Oh, und es gibt immer noch Gemeinden die eine Niederschlagswassergebühr überhaupt nicht berechnen!
Was für eine Diskussion über individuelle Gegebenheiten....
Niederschlagswasser, welches nicht in die Kanalisation fließt, also auf dem Grundstück versickert, wird in unserer Gemeinde nicht berechnetKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
In unserer auch nicht.
Aber es gibt Gemeinden/Städte die erheben diese Gebühr rein pauschal nach der versiegelten Fläche des Grundstücks.
Folglich kann man dem TE hier keine definitive Antwort geben.
Oh, und es gibt immer noch Gemeinden die eine Niederschlagswassergebühr überhaupt nicht berechnen!Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Unser Bürgermeister ist nach Einführung dieser leidigen Niederschlagswassersache abgewählt worden, so verärgert waren die Bürger.
Gebühr rein pauschal nach der versiegelten Fläche des Grundstücks.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Unser Bürgermeister machte sich sogar die Mühe die Dächer und versiegelten Flächen per Flugzeug vermessen zu lassen. Wie anitari #7 schreibt, eine gute Einnahmequelle für eine Kommune.
...Folglich kann man dem TE hier keine definitive Antwort geben.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
naja, ich täte es mit: Guck in die für das Grundstück örtlich gültige Satzung/Verordnung.
also das Grundstück ist im Aussenbereich- daher ist es defintiv nicht an die Kanalisation angeschlossen denn es gibt keine "dort draussen".
Habe bei der Gemeinde und auch beim Verkäufer angefragt was er in den letzten Jahren dafür bezahlt hat- wenn ich mehr weiß melde ich mich.
Danke schonmal für eure Hinweise :-)
Thema: Niederschlagswassergebühren für Grundstück mit privilegierter Nutzung nach § 35 Baugesetzbuch
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