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Timestamp: 2019-05-20 19:45:19+00:00

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Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.: Satzung der DGM
Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. vertritt die Interessen ihrer Mitglieder – als Garant für eine kontinuierliche inhaltliche, strukturelle und personelle Weiterentwicklung des Fachgebiets der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Die DGM - Satzung legt dabei den gesetzlichen Rahmen des Vereins fest.
In der Mitgliederversammlung 2018 wurde über eine Satzungsneufassung abgestimmt und zum 01.01.2019 mit der satzungsmäßigen Stimmenmehrheit von mindestens drei Vierteln beschlossen. Die Einreichung beim Registergericht ist erfolgt, sodass die Satzungsneufassung jetzt gültig wird.
Nachfolgende Paragraphen sind in der Satzung aufgeführt:
§ 1 Zweck der Gesellschaft
§ 2 Sitz, Vertretung, Geschäftsjahr
§ 9 Auflösung der Gesellschaft​​​​​​​
Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde, im folgenden DGM genannt, ist ein eingetragener Verein. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck der DGM ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Werkstoffe. Aufbauend auf ihre bisherige Tätigkeit auf dem Gebiet der Metallkunde widmet sie sich insbesondere den werkstoffkundlichen Aspekten bei der Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Materialien und Werkstoffe. Ihr Ziel ist die Förderung neuer Erkenntnisse in Wissenschaft und Technik, die Verbreitung des Wissensstandes auf diesem Gebiet und die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die industrielle Praxis.
Zusammenarbeit der Mitglieder aus Wissenschaft und Technik in Fachausschüssen und Arbeitsgruppen
Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen zur Förderung von Forschung und Entwicklung
Veranstaltung von Vortrags- und Diskussionstagungen
Durchführung von Kursen und Seminaren zur beruflichen Weiterbildung
Einleitung und Betreuung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Mitarbeit in Fragen der Ausbildung
Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Gesellschaften verwandter Zielrichtungen.
Sitz der DGM ist Frankfurt, Amtsgericht (Registergericht) Frankfurt.
Sie wird gerichtlich und außergerichtlich durch jeden Präsidenten1 jeweils einzeln oder durch die beiden Vize-Präsidenten gemeinsam vertreten. Diese Personen sind der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorstand ist ermächtigt, für die allgemeine Geschäftsführung und die Erledigung der allgemeinen Verwaltungsaufgaben einen Geschäftsführer zu bestellen, der in dem ihm zugewiesenen Rahmen zur rechtsgeschäftlichen Vertretung berechtigt ist im Sinne des § 30 BGB.
Die Gesellschaft ist bereit, größeren übernationalen Vereinigungen beizutreten, die die freie Entwicklung und Förderung der Wissenschaft zum Ziele haben.
Die Gesellschaft hat Einzelmitglieder und Firmenmitglieder. Einzelmitglieder sind natürliche Personen. Firmenmitglieder sind Unternehmen, Körperschaften, Institute u. ä. Einzel- oder Firmenmitglieder können ordentliche Mitglieder oder nur fördernde Mitglieder (Fördermitglieder) sein. Soweit nachstehend nur noch der Begriff „Mitglied“ genannt ist, sind stets nur ordentliche Mitglieder gemeint. Ordentliche Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und sind in alle Vereinsämter wählbar. Fördermitgliedern steht kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung zu. Fördermitglieder haben aber das Recht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und auch, sich dort beratend zu äußern. Fördermitglieder sind nicht in den Vorstand oder den Beirat wählbar.
Die Mitgliedschaft eines Fördermitglieds beginnt (soweit beantragt) mit der Zahlung der Teilnehmergebühr. Welche DGM-Veranstaltung auf Antrag zu einer Fördermitgliedschaft führen soll, entscheidet der Vorstand. Die ordentliche Mitgliedschaft ist schriftlich, fernschriftlich oder elektronisch zu beantragen. Sie beginnt mit der Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrages. Der Wechsel von der Fördermitgliedschaft zur ordentlichen Mitgliedschaft ist auf Antrag jederzeit möglich.
Der Aufnahme dürfen keine gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen; es obliegt dem Antragsteller, den Nachweis gegebenenfalls dafür zu erbringen. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen vom Vorstand abgelehnt werden.
Jede Form der Mitgliedschaft erlischt außer durch Tod (bei juristischen Personen durch Auflösung), durch Austritt, durch Ausschluss oder durch gesetzliche Bestimmung. Hinsichtlich der Fördermitgliedschaft gilt zusätzlich das Folgende: Die Fördermitgliedschaft ist stets eine Mitgliedschaft auf Zeit und erlischt automatisch, ohne dass es einer weiteren Handlung bedarf, durch Zeitablauf 12 Monate nach der Zahlung der letzten Teilnehmergebühr, für die gleichzeitig eine Fördermitgliedschaft oder deren Verlängerung beantragt wurde.
Der Austritt kann nur nach Erledigung aller Verpflichtungen erfolgen, und zwar durch schriftliche Erklärung unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres.
Der Ausschluss kann vom Vorstand ausgesprochen werden, wenn triftige Gründe vorliegen, und zwar mit sofortiger Wirkung aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder das Ansehen der Gesellschaft. Auch längere Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages kann zum Ausschluss führen.
Der Mitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt (§ 5 Ziffer 2 Buchst. d). Für Fördermitglieder wird der Mitgliedsbeitrag durch die kostenpflichtige Teilnahme an einer DGM-Veranstaltung ersetzt.
Als besondere Ehrung kann die Ehrenmitgliedschaft oder die Ehrenpräsidentschaft durch einstimmigen Beschluss des Vorstands verliehen werden. Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, ohne dass eine Beitragspflicht für sie besteht.
Die Organe der DGM sind:
Die Mitglieder der Organe haften der DGM und deren Mitgliedern bei einem in Wahrnehmung ihrer Organpflichten pflichtwidrig verursachten Schaden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Die Mitgliederversammlung soll jährlich einmal stattfinden. Sie wird vom Geschäftsführer im Auftrag des Vorstands mit einer mindestens dreiwöchigen Frist unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung durch schriftliche Einladung der Vereinsmitglieder an die dem Verein bekannte, letzte Anschrift einberufen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung des Einberufungsschreibens und der Tag, an dem die Versammlung stattfindet, nicht mitgerechnet. Für die Rechtzeitigkeit der Einberufung ist der Tag der Absendung maßgebend. Teilnahme- und stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder einschließlich der Ehrenmitglieder.
über die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und des Beirats nach Maßgabe der §§ 6 f.
nach Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und des Haushaltsberichtes für das abgeschlossene Geschäftsjahr über die Entlastung des Vorstandes
über den Kassenvoranschlag des laufenden Geschäftsjahres
über die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
über das Zeitschriftenwesen und die öffentlichen Veranstaltungen
über die Auflösung der Gesellschaft
über sonstige Anträge, die seitens des Vorstandes oder aus den Kreisen der Mitglieder gestellt werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 v. H. der Mitglieder anwesend sind. Wenn die Versammlung nicht beschlussfähig sein sollte, beginnt sie 15 Minuten nach dieser Feststellung mit derselben Tagesordnung erneut. Die Mitgliederversammlung ist dann unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hinsichtlich der Anfertigung und Unterzeichnung des Versammlungsprotokolls gilt § 8 Ziffer 5 entsprechend. Mitglieder können sich nicht durch andere Personen rechtsgeschäftlich vertreten lassen.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Beschlüsse, die die Steuerbegünstigung des Vereins wegen Gemeinnützigkeit berühren könnten, insbesondere Beschlüsse über die Änderungen des § 1 und des § 9 Ziffer 2, dürfen nur nach vorheriger Zustimmung des für den Verein örtlich zuständigen Finanzamts gefasst oder zur Eintragung ins Vereinsregister angemeldet werden.
Die Mitgliederversammlung wird von beiden Präsidenten nach einvernehmlicher Abstimmung untereinander abwechselnd, bei Verhinderung beider Präsidenten vom ältesten anwesenden Vize-Präsidenten, sonst von einer von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Person geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Schriftführer. Die Sitzungen der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Schriftführer sowie vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten.
Der Vorstand kann vorbehaltlich des Satzes 2 auch schriftliche, fernschriftliche oder elektronische Beschlussfassung vorschlagen. Die Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist in Bezug auf Satzungsänderungen, die den Zweck berühren, sowie in Bezug auf die Auflösung des Vereins nicht zulässig. Ziffer 1 Satz 1 bleibt unberührt, d.h. eine Versammlung der Mitglieder muss mindestens einmal im Jahr stattfinden. Das Ergebnis eines im Umlaufverfahren gefassten Beschlusses ist in diesem Fall unverzüglich in einer Niederschrift festzuhalten.
Aus besonderen Anlässen können außerordentliche Mitgliederversammlungen vom Vorstand einberufen werden. Eine solche Versammlung muss einberufen werden, wenn ein vom zehnten Teil der Mitglieder unterschriebener Antrag beim Vorstand eingereicht wird.
zwei Vize-Präsidenten
bis zu acht Beisitzern
Die beiden Präsidenten und die beiden Vize-Präsidenten bilden das Präsidium.
Die in Ziffer 1 Satz 1 Buchst. a bis Buchst. c genannten Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Ihre Tätigkeit beginnt mit dem auf die Wahl folgenden Kalenderjahr. Nach Möglichkeit soll ein Präsident aus der Wissenschaft und ein Präsident aus der Wirtschaft stammen. Vize-Präsidenten sollen nach Möglichkeit für die Zeit nach Ablauf ihrer Amtszeit für das Amt eines Präsidenten kandidieren.
Die Amtszeit der von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder beträgt jeweils zwei Jahre. Ein Beisitzer darf in dieser Funktion einmal wiedergewählt und unabhängig von seiner Amtszeit als Beisitzer einmal als Vize-Präsident und einmal als Präsident gewählt werden. Eine Wiederwahl als Präsident oder als Vize-Präsident ist nur nach Ablauf einer Karenzzeit von mindestens zwei Jahren möglich.
Die von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder berufen den Geschäftsführer (Ziffer 1 Satz 1 Buchst. d) mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Der Geschäftsführer gehört dem Vorstand bis zu seiner Abberufung durch die von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder an; Satz 1 gilt sinngemäß.
Scheidet ein von der Mitgliederversammlung gewähltes Mitglied des Vorstands während seiner Amtszeit aus, wählen die verbleibenden Vorstandsmitglieder für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzperson; die nächste Mitgliederversammlung bestätigt die Ersatzperson oder wählt eine andere Person in den Vorstand, jeweils nur für die restliche Amtszeit des vorzeitig ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.
Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder für die Gesellschaft ist vorbehaltlich des § 8 Ziffer 7 Satz 1 ehrenamtlich, d.h. sie erhalten für ihre Vorstandstätigkeit und den damit verbundenen Zeitaufwand keine Vergütung, auch keine Sitzungsgelder. Die Vorstandsmitglieder erhalten für ihre Vorstandstätigkeit für die Gesellschaft Ersatz der nachweislich entstandenen Auslagen, sofern die Zahlungen dem Grunde und der Höhe nach angemessen sind. Ein pauschaler Auslagenersatz entsprechend gesetzlicher Regelungen ist zulässig. Die Regeln über den Auslagenersatz werden vom Vorstand bestimmt.
Der Vorstand bestimmt die Leitlinien der Geschäftsführung der Gesellschaft und entscheidet in allen die Gesellschaft betreffenden Angelegenheiten, soweit nicht die Entscheidung durch die Satzung an Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden ist. Er ist befugt, im Rahmen der Satzung unwesentliche Änderungen nach eigenem Beschluss vorzunehmen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des Präsidiums (Ziffer 1 Satz 2) und mindestens die Hälfte der Beisitzer (Ziffer 1 Satz 1 Buchst. c) anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Beschlüsse sind im Wortlaut zu protokollieren.
Das Präsidium bereitet die Leitlinien der Geschäftsführung der Gesellschaft vor und überwacht deren Einhaltung. Es unterliegt den Beschlüssen des gesamten Vorstands. Jedes Mitglied des Präsidiums ist berechtigt, zu Maßnahmen und Entscheidungen betreffend die Geschäftsführung der Gesellschaft den Vorstand anzurufen und eine Beschlussfassung des Vorstands zu beantragen. Das Präsidium berichtet dem Vorstand über die Einhaltung der Leitlinien der Geschäftsführung. An den Sitzungen des Präsidiums nimmt der Geschäftsführer als Gast mit beratender Funktion ohne Stimmrecht teil. Über die Sitzungen des Präsidiums ist Protokoll zu führen.
Der Vorstand bereitet die Tagesordnungen für die Sitzungen der Mitgliederversammlung vor, bestimmt ihren Ort und lädt durch den Geschäftsführer zu denselben ein.
Die Sitzungen des Präsidiums und des Vorstands werden von beiden Präsidenten nach einvernehmlicher Abstimmung untereinander abwechselnd geleitet, bei Verhinderung beider Präsidenten durch den ältesten Vize-Präsidenten. Beide Präsidenten rufen durch den Geschäftsführer unter Mitteilung der Tagesordnung die Mitglieder des Vorstandes nach Bedarf zusammen, mindestens aber zweimal im Jahr.
Der Vorstand kann Beschlüsse auch im schriftlichen, fernschriftlichen oder elektronischen Umlaufverfahren fassen. Ziffer 7 Sätze 3 bis 5 gilt entsprechend.
Der Vorstand und das Präsidium können sich jeweils eine Geschäftsordnung geben.
Der Beirat besteht aus bis zu 20 Mitgliedern. Diese werden einzeln von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands gewählt. Wählbar sind auch Personen, die nicht Mitglieder der DGM sind. Amtierende Vorstandsmitglieder können nicht zugleich Mitglieder des Beirats sein.
Die Amtszeit der Beiratsmitglieder beträgt vier Jahre, beginnend ab dem 1. Januar des der Wahl folgenden Jahres. Wiederwahl, auch mehrfach, ist möglich.
Nach Möglichkeiten sollen mindestens drei Beiratsmitglieder Tätigkeiten in
der Politik, Forschungsförderung, Verbänden etc.
wahrnehmen. Weiterhin sollen nach Möglichkeit drei Beiratsmitglieder Studierende, Doktoranden oder Berufsanfänger sein. Bei der Besetzung des Beirats soll ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Wissenschaft und Industrie angestrebt werden.
Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Sprecher und einen stellvertretenden Sprecher, die als Gäste an den DGM-Vorstandssitzungen teilnehmen.
Die DGM-Vorsitzenden/-Präsidenten der letzten drei Amtsperioden, die ihre Amtszeit im Vorstand turnusgemäß beendet haben, sowie die Mitglieder des Präsidiums (§ 6 Ziffer 1 Satz 2) sind ständige Gäste des Beirats.
Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Entscheidungen zur strategischen Entwicklung der DGM zu beraten.
Die Tätigkeit der Beiratsmitglieder ist ehrenamtlich. § 6 Ziffer 6 gilt sinngemäß.
Mindestens einmal im Jahr soll eine Sitzung des Beirats stattfinden. Der Beirat wird vom Sprecher oder vom stellvertretenden Sprecher des Beirats schriftlich mit einer Frist von mindestens drei Wochen einberufen. Der Beirat muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Beiratsmitglieder die Einberufung schriftlich verlangen. Wird dem Verlangen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Beiratsmitglieder, die die Einberufung des Beirats vom Sprecher verlangt haben, berechtigt, selbst den Beirat einzuberufen. Zu den Sitzungen des Beirats haben alle Vorstandsmitglieder Zutritt und Rederecht, aber kein Stimmrecht. Die Vorstandsmitglieder sind von den Sitzungen des Beirats zu verständigen. Die Sitzungen des Beirats werden vom Sprecher, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Sprecher des Beirats geleitet; ist auch dieser verhindert, leitet das Beiratsmitglied die Sitzung, das am längsten dem Beirat angehört und am ältesten ist. Im Zweifelsfall bestimmen die erschienenen Beiratsmitglieder den Sitzungsleiter. Die Beiratsmitglieder können sich nicht vertreten lassen.
Der Beirat äußert seine Empfehlungen durch Beschlussfassung. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Die Beschlüsse des Beirats sind in einem Protokoll im Wortlaut festzuhalten und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben.
Der Beirat kann sich eine Geschäftsordnung geben und Arbeitsausschüsse gründen. Die Geschäftsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung und kann jederzeit mit Mehrheit der Beiratsmitglieder geändert werden.
Der Geschäftsführer führt die laufenden Geschäfte einschließlich der Geldangelegenheiten der Gesellschaft, die er im Rahmen der Satzung, des Haushaltsplanes oder sonstiger Anweisungen zu führen hat. Er ist dem Vorstand für die ordnungsmäßige Erledigung der Geschäfte verantwortlich und berichtet dem Vorstand regelmäßig.
Der Geschäftsführer leitet die Geschäftsstelle, die unter seiner Aufsicht und Verantwortung die geschäftsmäßigen Arbeiten des Vereins zu erledigen hat.
Das Präsidium kann sich fortlaufend beim Geschäftsführer über dessen Tätigkeiten sowie über die Tätigkeiten der Geschäftsstelle unterrichten.
Der Geschäftsführer hat auf Anordnung des Vorstandes die Einladungen zu den Sitzungen rechtzeitig zu versenden; Vorstandssitzungen mit mindestens zweiwöchiger, Mitgliederversammlungen mit mindestens dreiwöchiger Frist unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung. Die Einladung ergeht schriftlich.
Der Geschäftsführer hat von jeder Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung eine Niederschrift anzufertigen, die von einem Sitzungsleiter bzw. von beiden Sitzungsleitern unterschrieben werden muss. Hinsichtlich der Protokollführung kann sich der Geschäftsführer bei Abwesenheit durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen. Der Geschäftsführer hat auch für die Berichterstattung über die Vortrags- und Diskussionstagungen zu sorgen.
Für den Geschäftsführer kann vom Vorstand ein Stellvertreter berufen werden.
Die Gesellschaft kann durch Beschluss einer zu diesem Zwecke ausdrücklich einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen aufgelöst werden; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Ist in dieser Versammlung nicht ein Zehntel sämtlicher stimmberechtigten Mitglieder vertreten, so ist die Beschlussfassung über die Auflösung zu vertagen. Sie kann hiernach erst in einer ordnungsgemäß zu diesem Zweck neu einberufenen Mitgliederversammlung stattfinden. Diese kann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen über die Auflösung beschließen; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen, der es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Werkstoffkunde oder, falls dies aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist, für die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf anderen technischen Gebieten zu verwenden hat.
Die Liquidation des Vereins erfolgt durch die beiden Präsidenten gemeinsam, es sei denn, die Mitgliederversammlung bestimmt eine andere Person oder andere Personen zu Liquidatoren.
[1] Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die Verwendung geschlechtsneutraler Funktionsbezeichnungen (Präsident/Präsidentin und Geschäftsführer/Geschäftsführerin) verzichtet.

References: § 1

§ 2

§ 9
 § 26
 § 30
 § 8
 § 1
 § 9
 § 8
 § 6