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Timestamp: 2016-10-25 17:27:56+00:00

Document:
1C_330/2014 � � Urteil vom 18. September 2014
Einwohnergemeinde Adelboden, Baubewilligungsbeh�rde,
A.________ erhob am 30. Mai 2014 bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) "Einsprache bez�glich vorgesehenem Bauprojekt an der Dorfstrasse 44, Adelboden". Am 2. Juni 2014 �berwies die BVE die Eingabe - als gegen den von ihr am 2. Mai 2014 gef�llten Entscheid gerichtete Beschwerde - zust�ndigkeitshalber an das kantonale Verwaltungsgericht.
Mit Verf�gung vom 4. Juni 2014 liess der Pr�sident der Verwaltungsrechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts A.________ eine Rechtsbelehrung betreffend Beschwerdebefugnis sowie Formerfordernisse einer Beschwerde zukommen. Sodann ersuchte er ihn um Mitteilung bis zum 18. Juni 2014, ob er an der Beschwerde festhalte oder diese zur�ckziehe. F�r den Fall des Festhaltens der Beschwerde forderte er ihn auf, einen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu bezahlen. Innert Frist liess der Beschwerdef�hrer sich nicht vernehmen. Doch leistete er den Vorschuss von Fr. 1'000.--, was als Festhalten an der Beschwerde erachtet wurde.
Mit Urteil vom 25. Juni 2014 ist der Einzelrichter der Verwaltungsrechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts auf die Beschwerde nicht eingetreten. Zur Begr�ndung f�hrte er einerseits aus, dass zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur befugt sei, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen habe oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten habe (Art. 79 Abs. 1 lit. a VRPG/BE i.V.m. Art. 40 Abs. 5 BauG/BE), der Beschwerdef�hrer diese - ihm bereits gem�ss Verf�gung vom 4. Juni 2014 er�rterten - Voraussetzungen aber offensichtlich nicht zu erf�llen verm�ge, so dass schon aus diesem Grunde auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (Urteilsbegr�ndung 1). Anderseits gen�ge die Eingabe des Beschwerdef�hrers den gesetzlichen - ihm ebenfalls schon zuvor genannten - Formerfordernissen (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 VRPG/BE) in keiner Weise, was ebenfalls Nichteintreten zur Folge habe (Urteilsbegr�ndung 2).
Gegen das ihm am 26. Juni 2014 zugestellte Urteil vom 25. Juni 2014 f�hrt A.________ mit Eingabe vom 27. Juni 2014 Beschwerde ans Bundesgericht. Diese hat er mit Eingaben vom 4. August (Postaufgabe: 19. August) 2014 sowie vom 21. August (Postaufgabe: 22. August) 2014 erg�nzt. Sinngem�ss verlangt er die Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils.
3.2.�Beruht der angefochtene Entscheid auf einer Doppelbegr�ndung, so hat der Beschwerdef�hrer darzulegen, dass jeder Begr�ndungspunkt Recht verletzt; andernfalls kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (vgl. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f., ebenso Urteil 1C_69/2009 vom 3. Juli 2009 E. 4.2).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet das verwaltungsgerichtliche Urteil in erster Linie hinsichtlich der Begr�ndung 1, laut der seine Beschwerdebefugnis zur Anfechtung des in Frage stehenden BVE-Entscheids verneint worden ist. Nur am Rande beanstandet er die Begr�ndung 2, gem�ss welcher der verwaltungsgerichtliche Einzelrichter die gegen den BVE-Entscheid erhobene Beschwerde als den gesetzlichen - dem Beschwerdef�hrer gem�ss Verf�gung vom 4. Juni 2014 zur Kenntnis gebrachten - Formerfordernisse nicht gen�gend erachtet hat. Insoweit �bt der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, d.h. er beanstandet es nur allgemein, indem er ihm seine Sicht der Dinge gegen�ber legt. Dabei setzt er sich jedoch nicht konkret mit den dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Erw�gungen auseinander und legt nicht im Einzelnen dar, inwiefern durch die verwaltungsgerichtliche Begr�ndung 2 bzw. durch das Urteil selbst im Ergebnis Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt worden sein soll.
Verh�lt es sich so, dass die vorliegende Beschwerde jedenfalls insoweit, betreffend Begr�ndung 2 des verwaltungsgerichtlichen Urteils die Erfordernissen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht zu erf�llen vermag, ist auf die vorliegende Beschwerde schon aus diesem Grunde nicht einzutreten (s. vorstehende E. 3.2). Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Den Beschwerdegegnerinnen ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihnen keine Parteientsch�digung zuzusprechen ist.

References: Art. 40
 Art. 32
 BGE 
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 108