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Timestamp: 2016-10-22 21:32:16+00:00

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1P.37/2003 (12.09.2003)
handelnd durch den Gemeinderat Richterswil, 8805 Richterswil, und dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Rosenstock, M�hlebachstrasse 65, 8008 Z�rich,
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Peter Kleb, Utoquai 43, Postfach 1013, 8032 Z�rich,
Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanw�ltin Elisabeth Br�ngger, Narzissenstrasse 5, Postfach 2119, 8033 Z�rich,
Baurekurskommission II des Kantons Z�rich,
Nutzungsplanung; Nichtgenehmigung der Zonenplan�nderung,
Staatsrechtliche Beschwerden (1P.37/2003 und 1P.43/2003) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. Oktober 2002.
Mit Beschl�ssen vom 29. und 30. M�rz 2000 revidierte die Gemeindeversammlung Richterswil die kommunale Richt- und Nutzungsplanung. Dabei wurde unter anderem beschlossen, einen Teil der bisherigen Reservezone Gumerrain neu der zweigeschossigen Wohnzone W2 zuzuweisen.
Gegen den Rekursentscheid gelangten die Gemeinde Richterswil und der Grundeigent�mer der betroffenen Parzellen, A.________, mit separaten Eingaben ans Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Beide Parteien stellten Antrag auf Wiederherstellung des aufgehobenen Gemeindebeschlusses.
Der Abteilungspr�sident des Verwaltungsgerichtes vereinigte die beiden Beschwerden am 10. Oktober 2001 und ersuchte die Baudirektion, baldm�glichst den Genehmigungsentscheid des Regierungsrates einzuholen.
Mit Entscheid vom 30. April 2002 verweigerte der Regierungsrat des Kantons Z�rich der strittigen Zonenplan�nderung die Genehmigung. Auch gegen diesen Nichtgenehmigungsbeschluss gelangten die Gemeinde Richterswil und A.________ ans Verwaltungsgericht, welches die vier Beschwerdeverfahren am 19. Juni 2002 vereinigte.
Mit Urteil vom 24. Oktober 2002 hob das Verwaltungsgericht den Entscheid der Baurekurskommission II auf, soweit diese auf den Rekurs der Pro Natura Schweiz eingetreten war und dieser Rekurrentin eine Prozessentsch�digung zugesprochen hatte. Im �brigen jedoch wurden die beiden Beschwerden gegen die Verf�gung der Baurekurskommission II abgewiesen. Die Beschwerden gegen den Nichtgenehmigungsentscheid des Regierungsrates wurden als gegenstandslos abgeschrieben, da das Objekt der regierungsr�tlichen Nichtgenehmigung mit der Aufhebung der kommunalen Planung dahingefallen sei.
Mit Eingabe vom 15. Januar 2003 erhebt die politische Gemeinde Richterswil, vertreten durch den Gemeinderat, staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes und den Entscheid der Baurekurskommission II, soweit damit die Beschl�sse der Gemeindeversammlung betreffend die Einzonung des Gebietes Gumerrain aufgehoben bzw. dieser Entscheid im Beschwerdeverfahren best�tigt wurde. Desgleichen ficht sie den Nichtgenehmigungsbeschluss des Regierungsrates an und beantragt die Aufhebung der genannten Entscheide, soweit sie streitig seien. Sie r�gt die Verletzung der Gemeindeautonomie, des Willk�rverbotes, des Grundsatzes von Treu und Glauben sowie der Eigentumsgarantie und macht eine Rechtsverweigerung geltend.
Am 20. Januar 2003 gelangt auch A.________ mit staatsrechtlicher Beschwerde ans Bundesgericht. Er stellt identische Antr�ge wie die Gemeinde Richterswil und st�tzt sich auf die n�mlichen Beschwerdegr�nde.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich und B.________ als Beschwerdegegner schliessen in ihren Vernehmlassungen je auf Abweisung der Beschwerden.
1.1 Die beiden Beschwerden richten sich gegen denselben verwaltungsgerichtlichen Entscheid und f�hren weitgehend zur Er�rterung der gleichen Rechtsfragen. Es rechtfertigt sich daher, die beiden Beschwerden zu vereinigen (Art. 40 OG i.V.m. Art. 24 BZP).
1.2 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts stellt einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid �ber einen Nutzungsplan im Sinne der Art. 14 ff. des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) dar und kann mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (Art. 34 Abs. 1 und 3 RPG).
A.________ (Beschwerdef�hrer 2) wendet sich als Eigent�mer der im Bereich der Planungsmassnahme liegenden Grundst�cke gegen die Nichtgenehmigung des kommunalen Nutzungsplans. Die Nichtgenehmigung der Umzonung greift verbindlich in die Rechtsstellung des Grundeigent�mers ein. Dieser ist daher in seinen rechtlich gesch�tzten Interessen betroffen und befugt, die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten zu r�gen (Art. 84 Abs. 1 und Art. 88 OG).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis kann der Private hilfsweise, d.h. zur Unterst�tzung ihm zustehender anderweitiger Verfassungsr�gen, eine Verletzung der Gemeindeautonomie geltend machen, sofern die Gemeinde nicht ausdr�cklich oder stillschweigend darauf verzichtet hat, sich auf eine Autonomieverletzung zu berufen (BGE 119 Ia 214 E. 2c S. 218). Dieses Erfordernis ist vorliegend erf�llt, da die Gemeinde im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren eine Verletzung ihrer Autonomie geltend gemacht hat (Art. 50 Abs. 1 und Art. 189 Abs. 1 lit. b BV; Art. 88 OG). Ob der Gemeinde im betreffenden Bereich tats�chlich Autonomie zusteht, ist keine Frage des Eintretens, sondern Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 128 I 3 E. 1c S. 7 mit Hinweisen). Im Zusammenhang mit der Verletzung ihrer Autonomie kann die Gemeinde mit staatsrechtlicher Beschwerde auch eine Verletzung des Willk�rverbots oder eine Verweigerung des rechtlichen Geh�rs r�gen, sofern diese Vorbringen mit der behaupteten Verletzung der Autonomie in engem Zusammenhang stehen (BGE 128 I 3 E. 2b S. 9; 116 Ia 52 E. 2 S. 54; 113 Ia 336 E. 1a S. 338; 110 Ia 197 E. 2b S. 200; 108 Ia 82 E. 1b S. 85, je mit Hinweisen; Markus Dill, Die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung der Gemeindeautonomie, Bern 1996, S. 116 f.). Soweit es um die Handhabung von eidgen�ssischem oder kantonalem Verfassungsrecht geht, pr�ft das Bundesgericht das Vorgehen der kantonalen Beh�rden mit freier Kognition, sonst nur auf Willk�r hin (BGE 128 I 3 E. 2b S. 9; 126 I 133 E. 2 S. 136; 122 I279 E. 8c S. 291; 120 Ia 203 E. 2a S. 204 mit Hinweisen).
Die Politische Gemeinde Richterswil als Beschwerdef�hrerin 1 ist durch den angefochtenen Entscheid als Planungstr�gerin, mithin als Tr�gerin hoheitlicher Gewalt betroffen und kann sich auf ihre Autonomie berufen. Soweit sie die Verletzung der Eigentumsgarantie des privaten Eigent�mers r�gt, ist sie hingegen nicht zu h�ren.
Da die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die staatsrechtlichen Beschwerden - unter Vorbehalt geh�rig begr�ndeter R�gen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen) und unter der nachstehenden Einschr�nkung (E. 1.3) - einzutreten.
1.3 Die staatsrechtliche Beschwerde ist in der Regel nur gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide zul�ssig (Art. 86 und Art. 87 OG). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes k�nnen Hoheitsakte unterer kantonaler Instanzen nur dann mitangefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht s�mtliche vor Bundesgericht erhobenen R�gen unterbreitet werden konnten, oder wenn solche R�gen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Pr�fungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 120 Ia 19 E. 2b S. 23). Im vorliegenden Fall war die Kognition des Z�rcher Verwaltungsgericht nicht enger als diejenige des Bundesgerichtes (vgl. � 50 des Z�rcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/VRG). Die Voraussetzungen f�r die Mitanfechtung unterinstanzlicher Entscheide sind nicht erf�llt (BGE 120 Ia 19 E. 2b S. 23; 117 Ia 412 E. 1b S. 414, je mit Hinweisen; Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, zweite Auflage, Bern 1994, S. 346 f.). Auf die Antr�ge, die Entscheide der Baurekurskommission II und des Regierungsrates des Kantons Z�rich seien aufzuheben, kann daher nicht eingetreten werden.
2.1 Die Beschwerdef�hrer erblicken im angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichtes unter anderem eine Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs. Dabei berufen sie sich ausschliesslich auf die verfassungsrechtliche Garantie von Art. 29 Abs. 2 BV. Sie machen sinngem�ss geltend, die Baurekurskommission II und das Verwaltungsgericht h�tten zu Unrecht die Legitimation des Beschwerdegegners zur Gemeindebeschwerde bejaht. Das Verwaltungsgericht habe sich mit keinem Wort zu der R�ge verlauten lassen. Der Beschwerdef�hrer 2 macht in diesem Zusammenhang �berdies eine Rechtsverweigerung geltend.
Aufgrund der formellen Natur des rechtlichen Geh�rs f�hrt eine Verletzung - unabh�ngig von den Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst - zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 126 I 19 E. 2d/bb S. 24; 125 I 113 E. 3 S. 118). Es ist daher zun�chst zu pr�fen, ob das Verwaltungsgericht den Beschwerdef�hrern das rechtliche Geh�r verweigert hat.
2.2 Das rechtliche Geh�r dient einerseits der Sachaufkl�rung, andererseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift (BGE 126 I 15 E. 2a/aa S. 16; 124 I 49 E. 3a S. 51, 241 E. 2 S. 242, je mit Hinweisen).
Weiter verlangt der Anspruch auf rechtliches Geh�r, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt (BGE 124 I 49 E. 3a S. 51 und 241 E. 2 S. 242, je mit Hinweisen). Die Begr�ndungspflicht und der Anspruch auf Begr�ndung sind nicht bereits dadurch verletzt, dass sich die urteilende Beh�rde nicht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b S. 102; 124 II 146 E. 2a S. 149; 124 V 180 E. 1a S. 181; 123 I 31 E. 2c S. 34; 121 I 54 E. 2c S. 57, je mit Hinweisen).
2.3 Der Beschwerdegegner hatte gegen die Beschl�sse der Gemeindeversammlung das Rechtsmittel der Gemeindebeschwerde ergriffen.
Das Verwaltungsgericht �ussert sich in seinem Urteil eingehend zur Beschwerdeberechtigung der Pro Natura (angefochtenes Urteil E. 6a ff.). Zur Legitimation des Beschwerdegegners macht das Verwaltungsgericht zwar keine expliziten Erw�gungen, es nimmt jedoch ausf�hrlich Stellung zur Kognition s�mtlicher involvierter Instanzen. Es verdeutlicht, dass sich die �berpr�fungsbefugnis bei der Gemeindebeschwerde auf die Rechtskontrolle beschr�nke. Bei der materiellen Beurteilung kommt es sodann zum Schluss, dass die strittige Umzonung eindeutig ausserhalb des Anordnungsspielraumes liege und auch nicht von einer Abweichung vom Richtplan im Sinne von � 16 Abs. 2 PBG ausgegangen werden k�nne. Entsprechend erachtet es die angefochtene Planung als rechtswidrig. Daraus l�sst sich wiederum schliessen, dass es die Eingabe des Beschwerdegegners als Stimmb�rger von Richterswil als zul�ssig beurteilt. Das haben die Beschwerdef�hrer denn auch erkannt. Sie sprechen dem Beschwerdegegner die Legitimation ab, weil die Planung nach ihrer Auffassung rechtm�ssig ist. Inwiefern ihr rechtliches Geh�r durch die gegenteilige Argumentation des Verwaltungsgerichtes verletzt sein soll, ist indessen nicht ersichtlich, liegen den Beschwerdef�hrern die Urteilsgr�nde des Verwaltungsgerichtes doch vor.
� 151 Abs. 1 Ziff. 1 des Z�rcherischen Gesetzes �ber das Gemeinwesen vom 2. Juni 1926 (Gemeindegesetz) sieht u.a. vor, dass Beschl�sse der Gemeinde und des Grossen Gemeinderates von den Gemeindebeh�rden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die ein rechtliches Interesse daran haben, durch Beschwerde angefochten werden k�nnen, wenn sie gegen gesetzliche Bestimmungen verstossen. Mit dieser weiten Regelung der Legitimation n�hert sich die Gemeindebeschwerde einer Popularbeschwerde (Tobias Jaag, Die Rechtsmittel des z�rcherischen Gemeinderechts, ZBl 90/1989 S. 473; vgl. auch das Urteil des Bundesgerichtes 1P.62/1995 vom 31. Mai 1995 in ZBl 97/1996 S. 21 ff.). In Anbetracht dieser sehr weit gefassten Legitimationsvoraussetzungen ist das Eintreten des Verwaltungsgerichtes auf die R�gen des Beschwerdegegners nicht zu beanstanden. Die Behauptung des Beschwerdef�hrers 2, wenn die Legitimation des Beschwerdegegners verneint worden w�re, h�tte er im Prozess obsiegt, geht fehl, hat doch das Verwaltungsgericht seine Beschwerde aufgrund der materiellen Pr�fung in der Hauptsache abgewiesen.
Selbst wenn dem Beschwerdegegner die Legitimation zu versagen gewesen w�re, wurde das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer nicht verletzt. Da der Regierungsrat die Planung nicht genehmigt hat und die Beschwerdef�hrenden auch diesen Beschluss angefochten haben, hatte das Verwaltungsgericht die Umzonung in jedem Fall zu pr�fen, unabh�ngig von der Eingabe des Beschwerdegegners im Rekursverfahren. In diesem Verfahren hatten die Beschwerdef�hrer nochmals Gelegenheit, sich umfassend zur Sache zu �ussern, was sie denn auch getan haben.
Was der Beschwerdef�hrer 2 im �brigen hinsichtlich der Geh�rsverletzung vorbringt, ersch�pft sich weitgehend in appellatorischer Kritik, auf die nicht einzutreten ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
Das Verwaltungsgericht sch�tzt in seinem Entscheid die Rechtsauffassung der Baurekurskommission II und des Regierungsrates, wonach die fragliche Umzonung ausserhalb des Anordnungsspielraumes des Richtplanes liege. Des Weitern verneinten die kantonalen Instanzen eine zul�ssige Abweichung von der Richtplanung im Sinne von � 16 Abs. 2 des Z�rcherischen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG).
Die Beschwerdef�hrer halten dagegen, die kantonalen Instanzen h�tten in �berschreitung der ihnen zustehenden Pr�fungsbefugnis entschieden und das bei der Planabstimmung anwendbare Recht in verschiedener Hinsicht unrichtig angewendet.
Vorab ist somit zu pr�fen, ob die Gemeinde in ihrer Autonomie verletzt worden ist.
3.1 Eine Gemeinde ist in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale Recht f�r diesen Bereich keine abschliessende Ordnung trifft, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung �berl�sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einr�umt (BGE 128 I 3 E. 2a S. 8; 126 I 133 E. 2 S. 136; 124 I 223 E. 2b S. 226 f.; 122 I 279 E. 8b S. 290 mit Hinweisen). Wie vom Bundesgericht schon mehrfach festgestellt, steht den Z�rcher Gemeinden aufgrund von � 2 lit. c und �� 45 ff. PBG ein weiter Gestaltungsspielraum beim Erlass ihrer Nutzungsplanung zu (Urteil 1P.34/1998 des Bundesgerichtes vom 16. November 1998, E. 3a; BGE 119 Ia 285 E. 4b S. 295; 117 Ia 352 E. 4a S. 356; 112 Ia 281 E. 3b S. 282). Dies gilt namentlich f�r Grundst�cke am Rand des im Richtplan ausgewiesenen Siedlungsgebietes. In diesem Bereich besteht ein Anordnungsspielraum der Gemeinde: Es obliegt ihr, in Aus�bung ihres planerischen Ermessens und nach Abw�gung aller massgeblichen Gesichtspunkte die genaue Grenze zwischen Siedlungsgebiet und Nichtbaugebiet festzulegen (Urteil 1P.34/1998 des Bundesgerichtes vom 16. November 1998, E. 3a).
3.2 Soweit eine Gemeinde in einem Sachbereich autonom ist, kann sie sich mit staatsrechtlicher Beschwerde dagegen zur Wehr setzen, dass die kantonalen Beh�rden im Rechtsmittel- oder Genehmigungsverfahren ihre Pr�fungsbefugnis �berschreiten oder dass sie bei der Anwendung der kommunalen, kantonalen und bundesrechtlichen Normen, die den betreffenden Sachbereich ordnen, gegen das Willk�rverbot verstossen oder, soweit kantonales oder eidgen�ssisches Verfassungsrecht in Frage steht, dieses unrichtig auslegen oder anwenden (BGE 118 Ia 218 E. 3a S. 220; 117 Ia 352 E. 4b S. 356 f.; 115 Ia 42 E. 3c S. 46).
3.3 Zun�chst stellt sich die Frage nach den Pr�fungsbefugnissen der involvierten Instanzen.
Als Genehmigungsbeh�rde konnte der Regierungsrat den von der Gemeinde beschlossenen Zonenplan auf Rechtm�ssigkeit, Zweckm�ssigkeit und Angemessenheit hin pr�fen (� 5 Abs. 1 PBG; � 20 VRG). Die Gemeinde kann daher eine Verletzung ihrer Autonomie durch �berschreitung der Pr�fungsbefugnisse nur dann mit Erfolg geltend machen, wenn sich der Eingriff des Regierungsrates in die kommunale Gestaltungsfreiheit nicht mit vern�nftigen, sachlichen Gr�nden vertreten l�sst. Auch darf der Regierungsrat nicht einfach das Ermessen der Gemeinde durch sein eigenes ersetzen. Er hat es in �bereinstimmung mit der Regel von Art. 2 Abs. 3 RPG den Gemeinden zu �berlassen, unter mehreren verf�gbaren und zweckm�ssigen L�sungen zu w�hlen. Die kantonalen Beh�rden k�nnen jedoch bei der Zweckm�ssigkeitskontrolle nicht erst einschreiten, wenn die L�sung der Gemeinde ohne sachliche Gr�nde getroffen wurde und schlechthin unhaltbar ist. Sie d�rfen diese vielmehr korrigieren, wenn sie sich auf Grund �berkommunaler �ffentlicher Interessen als unzweckm�ssig erweist oder wenn sie den wegleitenden Grunds�tzen und Zielen der Raumplanung nicht entspricht oder ihnen unzureichend Rechnung tr�gt. Verlangt die kantonale Beh�rde von der Gemeinde mit vern�nftiger, sachlicher Begr�ndung eine �nderung der Zonenplanung, um diese mit den gesetzlichen Anforderungen in �bereinstimmung zu bringen, so kann sich die Gemeinde nicht mit Erfolg �ber eine Verletzung ihrer Autonomie beklagen (BGE 116 Ia 221 E. 2c S. 227; 113 Ia 192 E. 2d S. 194 f.).
3.4 Steht dem Verwaltungsgericht ausnahmsweise kraft �bergeordneten Rechts auch die Kontrolle kommunalen Ermessens zu (� 50 Abs. 3 VRG), so auferlegt es sich in �hnlicher Weise Zur�ckhaltung wie bei der Interpretation unbestimmter Rechtsbegriffe des kommunalen Rechts. Dies gilt z.B. bei der �berpr�fung von Genehmigungsbeschl�ssen des Regierungsrates betreffend die Festsetzung kommunaler Zonenpl�ne; die dem Gericht hier aufgrund von Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG zustehende Ermessenskontrolle �bt es mit der n�mlichen Zur�ckhaltung aus, die der Regierungsrat als Genehmigungsbeh�rde beachtet (Alfred K�lz/J�rg Bosshard/Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Auflage, Z�rich 1999, N. 9 zu � 50, S. 638). Das Verwaltungsgericht hatte somit zu beurteilen, inwieweit der Gemeinde bei der umstrittenen Zonenplanung ein Ermessensspielraum zustand und ob der Regierungsrat allenfalls die gebotene Zur�ckhaltung bei der Ermessenspr�fung �berschritten habe.
Vorliegend argumentiert das Verwaltungsgericht, die Planung der Gemeinde sei rechtswidrig. Trifft dies zu, hat das Verwaltungsgericht seine �berpr�fungsbefugnis nicht �berschritten.
3.5 Im Folgenden ist daher zu pr�fen, ob die Planung der Gemeinde den wegleitenden Zielen und Grunds�tzen der Raumplanung widerspricht oder ihnen unzureichend Rechnung tr�gt, so dass sich ein Eingriff in die Planungsautonomie der Gemeinde rechtfertigen l�sst (Entscheid des Bundesgerichts vom 4. Mai 1988 in ZBl 90/1989 S. 119 E. 3c S. 122).
4.1 Die Planungen unterer Stufen haben denjenigen der obern Stufe, die Nutzungsplanungen jeder Art und Stufe der Richtplanung zu entsprechen (� 16 Abs. 1 PBG, Art. 9 RPG; dazu auch BGE 110 Ia 163, nicht publ. E. 6a). Abweichungen sind nur zul�ssig, wenn sie sachlich gerechtfertigt und untergeordneter Natur sind (� 16 Abs. 2 PBG). Gem�ss Ziff. 2.2.2 des Berichtes des Kantonsrates zum Richtplan vom 31. Januar 1995 wurden im Richtplan im Wesentlichen jene Gebiete als Siedlungsgebiet ausgeschieden, die bereits zu diesem Zeitpunkt rechtskr�ftig als Bauzonen oder als Reservezonen innerhalb des Baugebietes gem�ss Gesamtplan 1978 festgesetzt waren. Das im Richtplan bezeichnete Siedlungsgebiet kann auf regionaler und kommunaler Stufe grunds�tzlich weder vergr�ssert noch verkleinert werden. Durch die generalisierte und nicht parzellenscharfe Darstellung des Siedlungsgebietes verbleibt den Gemeinden jedoch auch bei der Abgrenzung der Bauzonen ein Anordnungsspielraum. Dieser Anordnungsspielraum stellt sicher, dass bei der Festsetzung von Bauzonen auf �rtliche Besonderheiten und Umst�nde wie spezielle topographische Verh�ltnisse oder den Stand der Erschliessung angemessen R�cksicht genommen werden kann (Bericht zum Richtplan, Ziff. 2.2.2).
Es ist denn auch unbestritten, dass der neue Richtplan den Gemeinden grunds�tzlich einen Anordnungsspielraum einr�umt, strittig hingegen ist dessen Umfang. Im Richtplan 1978 war der Anordnungsspielraum noch kartografisch dargestellt worden (weisse Einf�rbung). Nach der Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichtes wohnt dem Anordnungsspielraum sowohl eine quantitativ-r�umliche als auch eine qualitativ-raumplanerische Komponente inne; da sich nur die erstere kartografisch darstellen lasse, habe der Kantonsrat 1995 auf diese Darstellungsweise verzichtet. Zur Ermittlung des Umfangs des Anordnungsspielraums seien jedoch beide Komponenten in einem sinnvollen Zusammenspiel zu ber�cksichtigen.
Zur quantitativ-r�umlichen Komponente f�hrt das Verwaltungsgericht aus, zwar erstrecke sich der Anordnungsspielraum nach der Praxis jeweils auf ein bis zwei Bautiefen. Diese Dimension habe sich aus der Breite des urspr�nglich kartografisch dargestellten weissen Bandes zwischen den verschiedenen Gebieten des Gesamtplanes 1978 ergeben, welche �blicherweise rund 40 m gemessen habe und daher je nach massgebender Zone einer bis zwei Bautiefen entsprochen habe. Es sei in r�umlicher Hinsicht nicht die Anzahl Bautiefen massgebend, sondern die konkrete Tiefe der beanspruchten Bauzonenfl�che. Dem halten die Beschwerdef�hrer entgegen, in seinem Entscheid BEZ 1998 Nr. 1 habe das Verwaltungsgericht ausdr�cklich einen Spielraum von zwei Bautiefen zugebilligt. Die Beschwerdef�hrerin 1 erw�hnt aber selber, dass das Verwaltungsgericht im zitierten Entscheid anerkannt habe, dass das genaue Mass aufgrund der jeweiligen Verh�ltnisse zu bestimmen sei.
Dem Verwaltungsgericht ist darin zuzustimmen, dass sowohl qualitative wie auch quantitative Elemente bei der Bemessung eines allf�lligen Anordnungsspielraums zu ber�cksichtigen sind. Entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin 1 hat das Verwaltungsgericht denn auch beiden Aspekten Rechnung getragen. Der Anordnungsspielraum l�sst sich nicht schematisch mit einer bestimmten Gr�sse - beispielsweise "jeweils eine Bautiefe von 40 m" - definieren. In erster Linie stellt sich die Frage, ob dem eingezonten Land �berhaupt Bauzonenqualit�t zukommt. Sodann ist zu pr�fen, ob �berwiegende private oder �ffentliche Interessen f�r eine Einzonung der fraglichen Parzellen sprechen.
4.2 Gem�ss Art. 15 RPG umfassen Bauzonen Land, das sich f�r die �berbauung eignet und entweder weitgehend �berbaut ist (lit. a) oder voraussichtlich innert 15 Jahren ben�tigt und erschlossen wird (lit. b).
4.2.1 Der Begriff des weitgehend �berbauten Landes nach Art. 15 lit. a RPG umfasst im Wesentlichen den geschlossenen Siedlungsbereich und eigentliche Baul�cken innerhalb dieses Bereichs (BGE 121 II 417 E. 5a S. 424). Baul�cken sind einzelne un�berbaute Parzellen, die unmittelbar an das �berbaute Land grenzen, in der Regel bereits erschlossen sind und eine relativ geringe Fl�che aufweisen. Die Nutzung der Baul�cke wird vorwiegend von der sie umgebenden �berbauung gepr�gt; das un�berbaute Land muss also zum geschlossenen Siedlungsbereich geh�ren, an der Siedlungsqualit�t teilhaben und von der bestehenden �berbauung so stark gepr�gt sein, dass sinnvollerweise nur ihre Aufnahme in die Bauzone in Frage kommt. Dazu z�hlen auch Baul�cken von untergeordneter Bedeutung. Der Siedlungscharakter ist vor allem auf Grund der �rtlichen N�he der H�user sowie der vorhandenen Infrastruktur feststellbar. Dagegen sind peripher gelegene Gebiete, selbst wenn dort schon eine gewisse Baut�tigkeit eingesetzt hat, sowie un�berbaute Fl�chen, denen im Verh�ltnis zu dem sie umgebenden Land eine eigenst�ndige Bedeutung zukommt, nicht als weitgehend �berbaute Gebiete zu betrachten (BGE 121 II 417 E. 5a S. 424 mit weiteren Hinweisen).
4.2.2 Die umstrittenen Parzellen liegen am n�rdlichen Ende des grossfl�chigen Landwirtschaftsgebietes zwischen Samstagern und Richterswil und waren bis anhin der Reservezone zugeteilt. Der kantonale Richtplan vom 31. Januar 1995 zieht die Grenze zwischen Siedlungs- und Landwirtschaftsgebiet im fraglichen Bereich entlang den bereits �berbauten Grundst�cken s�dwestlich der Bachtelstrasse, mithin entlang der bisherigen kommunalen Bauzonengrenze. Das neu der Wohnzone zugewiesene Gebiet grenzt unmittelbar s�dwestlich daran an und umfasst ungef�hr je eine Bautiefe s�dwestlich und nord�stlich entlang der geplanten Quellenstrasse. Es erstreckt sich gem�ss nicht bestrittenen Feststellungen des Verwaltungsgerichtes �ber eine L�nge von 175 bis 225 m, eine Tiefe von 60 bis 70 m und eine Gesamtfl�che von ca. 13'400 m2. Die bis anhin unbebauten Parzellen liegen somit peripher, am Siedlungsrand. Sie grenzen lediglich auf einer L�ngs- und einer Breitseite an bereits �berbautes Gebiet an. Hinsichtlich der verkehrsm�ssigen Erschliessung sind die fraglichen Parzellen g�nzlich unerschlossen: Die Quellenstrasse, die das neu eingezonte Gebiet erschliessen soll, ist noch nicht erstellt, es besteht lediglich der Einlenker von der Bachtelstrasse aus. Selbst wenn der private Beschwerdef�hrer 2 im Rahmen des damaligen Quartierplans "Gr�t" aus dem Jahre 1970 erhebliche Aufwendungen geleistet hat, so kann das fragliche Gebiet auch in weiterer Hinsicht nicht als groberschlossen gelten. Wohl mag im Rahmen der ersten Bauetappe des Quartierplans "Gr�t" (�berbauung entlang der Bachtelstrasse) bei der Dimensionierung der Anlagen auch der Erschliessungsbedarf der 2. Etappe ber�cksichtigt worden sein. Obwohl Anschlussleitungen installiert wurden, bestehen aber tats�chlich weder Kanalisations- noch Wasserleitungen. Der Bachtelstrasse kommt im �brigen auch ohne zus�tzliche Einzonung der Charakter einer Sammelstrasse zu. Deren Dimensionierung hat keinen Einfluss auf neu einzuzonende Fl�chen. Zudem ist dem Verwaltungsgericht darin zuzustimmen, dass der Quartierplan "Gr�t", auf den sich der Beschwerdef�hrer 2 beruft, aus der Zeit vor Inkrafttreten des RPG im Jahre 1980 stammt. Er ist nicht geeignet, um heute ein Abweichen der kommunalen Planung von der sp�teren, kantonalen Gesamtplanung zu rechtfertigen. Es handelt sich somit um ein Gebiet, dessen Aufnahme in die Bauzone wohl m�glich ist, von seiner Lage her jedoch nicht zwingend erscheint. Unter den gegebenen Umst�nden geh�rt das streitbetroffene Areal nicht zum weitgehend �berbauten Gebiet im Sinn von Art. 15 lit. a RPG.
4.2.3 Des Weitern umfassen Bauzonen nach Art. 15 lit. b RPG Land, das voraussichtlich innert 15 Jahren ben�tigt wird. Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts liegen Massnahmen, die geeignet sind, das Entstehen �berdimensionierter Bauzonen zu verhindern oder solche Zonen zu verkleinern, im �ffentlichen Interesse. Zu gross bemessene Bauzonen sind nicht nur unzweckm�ssig, sondern gesetzeswidrig (BGE 117 Ia 302 E. 4b S. 307 mit Hinweisen). Dabei gilt es zu beachten, dass f�r die Festlegung der Bauzonen Art. 15 RPG nicht allein massgebend ist. Auch wenn der Baulandbedarf ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellt, verstiesse ein solcher Planungsautomatismus gegen zahlreiche bedeutsame Planungsgrunds�tze des Raumplanungsgesetzes. Die Bauzonenausscheidung hat wie alle Raumplanung eine auf die erw�nschte Entwicklung des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung zu verwirklichen (Art. 75 Abs. 1 BV). Sie stellt eine Gestaltungsaufgabe dar und unterliegt einer gesamthaften Abw�gung und Abstimmung aller r�umlich wesentlichen Gesichtspunkte und Interessen (Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 RPG; BGE 116 Ia 221 E. 3b S. 232, 339 E. 3b/aa S. 341; 114 Ia 364 E. 4 S. 369).
Im Kanton Z�rich bildet Ausgangspunkt der Bedarfsprognose das Verh�ltnis der �berbauten zu den innerhalb der Bauzone gelegenen noch un�berbauten Fl�chen. Aus der j�hrlichen Gegen�berstellung dieser Fl�chen wird die tats�chliche Beanspruchung der Baulandreserven in den vergangenen Jahren berechnet und danach der im Planungszeitraum zu erwartende Bedarf gesch�tzt. Diese so genannte Trendmethode, welche auch vorliegend angewandt wurde, hat das Bundesgericht verschiedentlich als sachlich vertretbar und zul�ssig erkl�rt (BGE 116 Ia 339 E. 3b/aa S. 341, 221 E. 3b S. 231). Gem�ss der Fl�chenstatistik des Jahres 2000 wies Richterswil zum damaligen Zeitpunkt f�r die Wohnzone W2 eine Gesamtfl�che von 112.4 ha aus, wovon lediglich 80.6 ha �berbaut waren. 31.8 ha waren somit noch un�berbaut (Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates vom 30. April 2002; Zahlen der Abteilung Kantonalplanung der Baudirektion Z�rich zum Stand 2000, act. VB.2001.00313/18/3). Bei dieser Ausgangslage durfte das Verwaltungsgericht willk�rfrei davon ausgehen, dass eine zus�tzliche Fl�che von 1.34 ha nicht mit zus�tzlichem Baulandbedarf begr�ndbar sei. In der Weisung zur Gemeindeversammlung vom 28. und 30. M�rz 2000 wurde denn auch festgehalten, die bestehenden Bauzonen wiesen eine mehr als ausreichende Kapazit�t der baulichen Entwicklung auf. Der Beschwerdegegner 2 h�lt dagegen, bei der Gemeindeabstimmung im M�rz 2000 sei man von einer Einwohnerzahl von 10'000 und einer Baulandreserve f�r 13'000 Einwohner ausgegangen. In den Zonen mit Wohnnutzung sei noch Platz f�r rund 3'500 Einwohner gewesen. Innert zwei Jahren habe sich nun aber die Einwohnerzahl auf 10'821 erh�ht. Die Baulandreserven reichten demnach noch f�r ca. sieben weitere Jahre. Zwar �ussern sich die kantonalen Beh�rden nicht zum Baulandverbrauch der letzten 15 Jahre und inwiefern die Zahlen, die der Beschwerdef�hrer 2 aus dem Internet bezogen hat, repr�sentativ sind, ist unklar. Da jedoch weitere Argumente gegen eine Ausdehnung der bereits sehr grossz�gig bemessenen Bauzone dargelegt wurden, braucht dieser Unklarheit hier nicht weiter nachgegangen zu werden.
4.2.4 Ein weiterer Aspekt, der zeigt, dass eine Bauzonenerweiterung nicht im �ffentlichen Interesse liegt, sind die �berlegungen, welche in die Grenzziehungen des Richtplanes 1995 eingeflossen sind.
Anl�sslich der Richtplanrevision 1995 wurde auf die Ausscheidung von Bauentwicklungsgebiet in Anbetracht der Kapazit�ten des ausgewiesenen Siedlungsgebietes weitgehend verzichtet. Die Bauentwicklungsgebiete des Gesamtplans 1978 wurden zum gr�ssten Teil dem Landwirtschaftsgebiet zugewiesen, in begr�ndeten F�llen dem Siedlungsgebiet. Nur ausnahmsweise wurde Bauentwicklungsgebiet beibehalten (Bericht des Kantonsrates zum Richtplan vom 31. Januar 1995, Ziff. 2.2.2b).
Das Verwaltungsgericht argumentiert deshalb, es widerspreche dem Grundsatz haush�lterischer Bodennutzung (Art. 1 Abs. 1 RPG), wenn die strittige Fl�che der Bauzone zugewiesen w�rde. Der kantonale Siedlung- und Landschaftsplan 1978 habe die Baugebietsgrenze im fraglichen Bereich n�rdlich der Kreuzung Chrummb�chliweg/Bachtelstrasse mehr oder weniger in Ost-West-Richtung gezogen, s�dlich davon den Anordnungsspielraum in Form eines weniger als 30 m breiten weissen Bandes dargestellt und anschliessend parallel dazu s�dlich der Kreuzung Chrummb�chliweg/Bachtelstrasse Bauentwicklungsgebiet ausgeschieden. Diesen damaligen Anordnungsspielraum habe der Zonenplan von 1984 dahingehend ausgenutzt, dass er eine Bautiefe s�dwestlich der Bachtelstrasse der Einfamilienhauszone zugewiesen und erst anschliessend im S�dwesten eine Reservezone ausgeschieden habe. Gemessen an diesem urspr�nglichen Siedlungsplan liege die heute strittige nutzungsplanerische Festsetzung, welche zwei weitere Bautiefen in s�dlicher Richtung einzone, nicht mehr im kartografisch dargestellten Anordnungsspielraum zwischen Nichtbau- und Baugebiet. Nur gerade das nordwestliche Ende des strittigen Areals komme in diesen Bereich zu liegen, w�hrend der gr�ssere Teil davon bereits das seinerzeitige Bauentwicklungsgebiet �berlagere.
Nach Meinung des Verwaltungsgerichtes bestehen keine Anhaltspunkte daf�r, dass der Richtplan 1995 das Siedlungsgebiet tats�chlich erweitern wollte. Vielmehr passe der Plan den Grenzverlauf zwischen Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet hier lediglich an die neue �berbauungssituation an, welche aufgrund des Zonenplans 1984 unter Beanspruchung des urspr�nglichen Anordnungsspielraums bereits eine Bautiefe s�dwestlich der Bachtelstrasse miteingeschlossen habe. W�rde dem Richtplan 1995 in diesem Punkt eine andere Bedeutung zugemessen, so hiesse dies nichts anderes, als dass eine Gemeinde bei jeder kantonalen Anpassung der Baugebietsgrenze an die bestehende �berbauung neu ein bis zwei Bautiefen Anordnungsspielraum hinzu gewinnen w�rde, den sie erneut f�r eine Zonenerweiterung nutzen k�nnte.
Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Argumentation des Verwaltungsgerichtes willk�rlich sein soll. Was die Beschwerdef�hrer dagegen vorbringen, vermag nicht zu �berzeugen. Entgegen ihrer Meinung ist der Verlauf des heutigen Siedlungsrandes nicht zuf�llig, sondern er entspricht der Aussch�pfung des 1978 bestehenden Anordnungsspielraums. Gleichzeitig stellt die Siedlungsgrenze die Erschliessungsgrenze dar, denn das umstrittene Gebiet, welches an den heutigen Siedlungsrand anschliesst, ist - wie gesehen - nicht erschlossen. Wie der Bericht zum Richtplan zeigt, wurden nachgerade die Bauentwicklungsgebiete des Gesamtplanes 1978 zur Verkleinerung des Siedlungsgebietes herangezogen. Gem�ss unbestrittenen Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichtes hatten verschiedene Einwendungen im Rahmen des Richtplanverfahrens bezweckt, Fl�chen des bisherigen Bauentwicklungsgebietes zum Siedlungsgebiet zu schlagen. Eine dieser Einwendungen hatte ein Grundst�ck im Chrummb�chli in Richterswil betroffen. Der Kantonsrat sei diesen Antr�gen unter Hinweis auf die vorhandenen Kapazit�ten nicht gefolgt und habe darauf hingewiesen, dass die betreffenden Fl�chen von der Reservezone in die Landwirtschaftszone zu verlegen seien. Der gr�sste Teil des streitbetroffenen Areals liegt im damaligen Bauentwicklungsgebiet und wurde darum 1995 dem Landwirtschaftsgebiet zugewiesen. Dies entspricht der in BGE 116 Ia 335 E. 4a S. 336 f. dargelegten Rechtsprechung zum Konzentrationsprinzip. Demnach ist sogar durch RPG und Verfassung geboten, �berkapazit�ten von Bauzonen in erster Linie durch Zur�cknahme der Bauzone am Siedlungsrand auszugleichen (Urteil 1P.34/1998 vom 16. November 1998, E. 4b/bb). Der Richtplan hat diesem Grundsatz Rechnung getragen, und das Verwaltungsgericht durfte dieser Planung willk�rfrei Nachachtung verschaffen. �berdies zeigt die Argumentation des Kantonsrats im raumplanerischen Mitwirkungsverfahren, dass die Bauzone bereits �ber weit ausreichende Kapazit�ten verf�gt.
4.2.5 Somit ist festzuhalten, dass sich weder aus dem Erschliessungsgrad noch aus dem Bauzonenbedarf eine Einzonungspflicht f�r das fragliche Gebiet ableiten l�sst.
4.3 Des Weitern soll der Anordnungsspielraum sicher stellen, dass bei der Festsetzung von Bauzonen auf �rtliche Besonderheiten und Umst�nde wie spezielle topographische Verh�ltnisse oder den Stand der Erschliessung angemessen R�cksicht genommen werden kann (Bericht des Kantonsrats zum Richtplan vom 31. Januar 1995, Ziff. 2.2.2). Wie gesehen ist das Areal weitgehend unerschlossen, selbst wenn die Anschlussleitungen im Rahmen der ersten Bauetappe erstellt wurden. Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar, inwiefern spezielle topographische Verh�ltnisse vorliegen sollten. Ihre Kritik am Verwaltungsgerichtsentscheid ist in dieser Hinsicht lediglich appellatorischer Natur und vermag den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht zu gen�gen.
4.4 L�sst sich aus Art. 15 RPG keine Einzonungspflicht ableiten, ist zu pr�fen, ob �berwiegende Interessen des privaten Beschwerdef�hrers 2 die Zuweisung der streitigen Parzellen in die Bauzone gebieten. Der Beschwerdef�hrer 2 beruft sich einerseits auf die von ihm get�tigten Erschliessungsaufwendungen. Diese Vorleistungen seien in der Erwartung der sp�teren �berbaubarkeit der Parzellen in der 2. Quartierplanetappe erfolgt. Aufgerechnet zum heutigen Baukostenindex beliefen sich seine f�r die Erschliessung der 2. Etappe get�tigten Ausgaben auf deutlich mehr als eine halbe Million Franken. Weiter macht der Beschwerdef�hrer 2 geltend, ohne seinen entsprechenden Wunsch w�re das gesamte Land f�r die 2. Etappe des Quartierplans "Gr�t" im Jahre 1984 zweifellos eingezont worden.
4.4.1 Der Quartierplan "Gr�t", welcher die �berbauung der fraglichen Parzellen noch vorsah und gest�tzt auf welchen Erschliessungsaufwendungen gemacht wurden, stammt aus dem Jahr 1970, mithin aus einer Zeit vor dem Inkrafttreten des RPG.
Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgericht verleiht Art. 26 BV dem Grundeigent�mer grunds�tzlich keinen Rechtsanspruch auf Zuweisung seines Landes zu einer bestimmten Zone oder auf dauerndes Belassen in derselben (BGE 122 II 326 E. 6a S. 333 und 455 E. 4a S. 457). Im vorliegenden Fall befindet sich das Grundst�ck auch nicht im weitgehend �berbauten Gebiet, ein Umstand, der eine Einzonungspflicht ausnahmsweise begr�nden k�nnte: Die Parzellen liegen, wie bereits dargelegt wurde, nicht im weitgehend �berbauten Gebiet, sondern am Siedlungsrand.
4.4.2 Vorliegend hat der Beschwerdef�hrer 2 gem�ss eigenen Aussagen zwar schon erhebliche Aufwendungen get�tigt. Das fragliche Gebiet ist jedoch wie gesehen noch unerschlossen (vgl. E. 4.2.2). Im Betrag �ber rund eine halbe Million Franken sind zudem gem�ss Aufstellung des Ingenieurb�ros C.________ vom 2. Mai 1997 auch die Aufwendungen der �brigen Quartierplanbeteiligten enthalten (Act. VB 2001.00313. Akten-Nr. 5 [7]).
4.4.3 Beide Beschwerdef�hrenden berufen sich �berdies darauf, der vormalige Baudirektor habe eine vorbehaltlose Zusicherung der Genehmigungsf�higkeit abgegeben. Im Schreiben vom 4. November 1998 an den Gemeinderat (mithin nicht an den Beschwerdef�hrer 2) hatte der damalige Baudirektor darauf hingewiesen, dass man im Rahmen der Vorpr�fung davon ausgegangen sei, die vorgesehene Einzonung liege ausserhalb des Anordnungsspielraums. Aufgrund der weitergehenden Pr�fung der Vorlage und unter Abw�gung grunds�tzlicher Aspekte zur Frage des Anordnungsspielraums sei jedoch festzustellen, dass sich die Einzonung in bescheidenem Rahmen halte und keine entgegenstehenden �ffentlichen Interessen tangiere. Sie halte sich im Rahmen des Anordnungsspielraums, so dass einer Genehmigung nichts entgegenstehe. Diese Auskunft stellte sich als unrichtig heraus, nachdem der Regierungsrat in der Folge den Plan nicht genehmigte. Eine unrichtige Auskunft einer Verwaltungsbeh�rde ist nur bindend, wenn die Beh�rde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat, wenn sie dabei f�r die Erteilung der betreffenden Auskunft zust�ndig war oder wenn der B�rger die Beh�rde aus zureichenden Gr�nden als zust�ndig betrachten durfte, wenn gleichzeitig der B�rger die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erkennen konnte und wenn er im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen getroffen hat, die nicht ohne Nachteil r�ckg�ngig gemacht werden k�nnen sowie wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunftserteilung keine �nderung erfahren hat (siehe den Entscheid des Bundesgerichtes 1A.107/1996 vom 25. Februar 1997 in ZBl 99/1998 S. 123 E. 4b S. 126; BGE 116 Ib 185 E. 3c S. 187; 115 Ia 12 E. 4a S. 18 f. mit Hinweisen). Vorab war der Brief nicht an den Beschwerdef�hrer 2, sondern an den Gemeinderat von Richterswil gerichtet. Das fragliche Schreiben erging nicht im formellen Genehmigungsverfahren, sondern noch vor Auflage des Plans in der Gemeinde, im Rahmen des fortgeschrittenen Vorpr�fungsverfahrens. Zudem wurde es von einem Einzelmitglied des Regierungsrates unterzeichnet. Kann ein kommunaler Nutzungsplan nicht oder nur mit Vorbehalten genehmigt werden, ist der Gesamtregierungsrat f�r den Entscheid zust�ndig (� 2 lit a PBG). Der Gemeinderat als Adressat der Erkl�rung musste sich bewusst sein, dass nicht ein Einzelmitglied der Regierung abschliessend �ber den Nutzungsplan entscheidet. Zudem nennt der Brief als Betreff ausdr�cklich "Einzonung Quellstrasse, Vorpr�fung". Die Beh�rde musste sich im Klaren dar�ber sein, dass im Rahmen der Gesamtbetrachtung, bei Vorliegen des definitiven Nutzungsplanes, allenfalls Gr�nde gegen eine Einzonung ersichtlich werden k�nnten.
Das Schreiben des damaligen Baudirektors ist somit nicht geeignet, eine Einzonung gest�tzt auf den Vertrauensgrundsatz zu gebieten: Der private Beschwerdef�hrer 2 war einerseits nicht Adressat des Schreibens. Und selbst wenn er auf die Zusicherung des Baudirektors vertraut hat, hat er doch keine Dispositionen gest�tzt auf dieses Vertrauen getroffen. Der Gemeinderat als Empf�nger des Briefes musste sich bewusst sein, dass es nicht in der alleinigen Kompetenz des Baudirektors liegt, vor der abschliessenden Pr�fung des gesamten Plans �ber einen Teil des Nutzungsplanes zu entscheiden.
4.4.4 Der Siedlungsplan 1984 hatte zwar die Einzonung der fraglichen Parzellen vorgesehen. Auf Begehren des Beschwerdef�hrers 2 wurde das Gebiet jedoch der Reservezone zugeteilt, weil er es weiterhin landwirtschaftlich nutzen wollte. Aus der urspr�nglichen Planungsabsicht kann der Beschwerdef�hrer 2 heute keinen Anspruch auf Einzonung ableiten, zumal nicht erstellt ist, ob diese damalige Planung den Grunds�tzen des RPG entsprochen h�tte.
4.4.5 Es bestehen mithin keine �berwiegenden privaten Interessen an einer Einzonung der umstrittenen Parzellen. Im Gegenteil, gewichtige �ffentliche Interessen sprechen gegen eine Erweiterung der Bauzone. So st�tzt auch das Verwaltungsgericht seinen Entscheid insbesondere auf den Grundsatz der haush�lterischen Bodennutzung. Gem�ss Art. 1 Abs. 1 RPG sorgen Bund, Kantone und Gemeinden daf�r, dass der Boden haush�lterisch genutzt wird. Art. 1 Abs. 2 lit. a RPG verpflichtet die Gemeinwesen, die nat�rlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und Landschaft zu sch�tzen. Die mit Planungsaufgaben betrauten Beh�rden achten nach Art. 3 Abs. 2 RPG auf die Schonung der Landschaft; dabei sollen insbesondere gen�gende Fl�chen geeigneten Kulturlandes f�r die Landwirtschaft (lit. a) sowie naturnahe Landschaften und Erholungsr�ume erhalten bleiben (lit. d). Siedlungen sind in ihrer Ausdehnung zu begrenzen (Art. 3 Abs. 3 RPG). Tragen die kantonalen Instanzen diesen Zielen und Grunds�tzen Rechnung, indem sie einen derart weitgehenden Anordnungsspielraum verneinen, wie ihn die Gemeinde annimmt, so ist dies nicht willk�rlich. Die von der Baurekurskommission, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht vertretene Auffassung steht im Einklang mit den Forderungen des RPG. Damit hat das Verwaltungsgericht auch nicht sein Ermessen an die Stelle desjenigen der Beschwerdef�hrerin 1 gesetzt.
4.5 Ist ein Anordnungsspielraum im von der Gemeinde geplanten Umfang zu verneinen, so durfte das Verwaltungsgericht auch willk�rfrei davon ausgehen, dass keine sachlich gerechtfertigte Abweichung vom Richtplan in bloss "untergeordneter Natur" (� 16 Abs. 2 PBG) vorliege. Inwiefern diesbez�glich eine von der Beschwerdef�hrerin 1 behauptete Rechtsverweigerung vorliegt, ist nicht ersichtlich und wurde auch nicht rechtsgen�glich dargetan (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
Zusammenfassend ist infolgedessen festzuhalten, dass der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichtes die Gemeindeautonomie nicht verletzt, so dass sich die Beschwerden in dieser Hinsicht als unbegr�ndet erweisen.
Der Beschwerdef�hrer 2 macht weiter geltend, der Entscheid des Verwaltungsgerichtes verstosse gegen seine Eigentumsgarantie.
6.1 Die Nichtgenehmigung der Zonenplanung Richterswil begrenzt die Baum�glichkeiten des Grundeigent�mers und ber�hrt daher die Eigentumsgarantie. Eine solche Nichteinzonung in die Bauzone ist mit der Verfassung vereinbar, wenn sie auf einer gesetzlichen Grundlage beruht, im �ffentlichen Interesse liegt und sich unter den gegebenen Umst�nden als verh�ltnism�ssig erweist (Art. 26 BV; BGE 121 I 117 E. 3b; vgl. auch 119 Ia 411 E. 2b S. 415 mit Hinweisen). Ob eine Eigentumsbeschr�nkung im Verh�ltnis zu den entgegenstehenden Privatinteressen im �berwiegenden �ffentlichen Interesse liegt, pr�ft das Bundesgericht bei einer auf Art. 26 BV gest�tzten Beschwerde grunds�tzlich frei. Es auferlegt sich jedoch Zur�ckhaltung, soweit die Beurteilung von einer W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, welche die kantonalen Beh�rden besser �berblicken. Das Bundesgericht ist nicht oberste Planungsinstanz und hat den Beurteilungs- und Ermessensspielraum der zust�ndigen kantonalen Instanzen zu beachten. Die Sachverhaltsfeststellungen und die Beweisw�rdigung �berpr�ft das Bundesgericht auf Willk�r hin (BGE 119 Ia 362 E. 3a S. 366 mit Hinweisen).
6.2 Wie bereits gesehen, kann sich das Verwaltungsgericht bei seinem Entscheid zul�ssigerweise auf � 16 PBG und Art. 1 sowie Art. 3 RPG st�tzen. Die Tatsache, dass eine kommunale Nutzungsplanung direktdemokratisch zustande kommt, �ndert nichts daran, dass die Planungsbeh�rden die im Bundesrecht und im kantonalen Recht normierten Ziele und Grunds�tze optimal zu ber�cksichtigen haben. Die Grundeigent�mer haben dabei grunds�tzlich keinen Anspruch darauf, dass ihr Land auch im Rahmen einer revidierten Nutzungsplanung in der Bauzone verbleibt oder gar (neu) einer solchen zugewiesen wird (BGE 122 II 326 E. 6a S. 333 und 455 E. 4a S. 457). Zudem muss im vorliegenden Fall ein Einzonungsgebot verneint werden (siehe E. 4.4 hievor). Angesichts der nach wie vor grossen Bauzone von Richterswil und in Anbetracht der Tatsache, dass keine planerischen Gr�nde f�r eine Einzonung sprechen, hat der Beschwerdef�hrer 2 die Nichteinzonung hinzunehmen.
Dass ein die kantonalen und eidgen�ssischen Vorgaben respektierender Entscheid erst aufgrund eines Rechtsmittelverfahrens zustande gekommen ist, l�sst den Rechtsmittelentscheid nicht als verfassungswidrig erscheinen; die diesbez�glichen Andeutungen der Beschwerdef�hrer sind unbehelflich.
6.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass �berwiegende Interessen der Raumplanung gegen die vom Beschwerdef�hrer 2 verlangte Einzonung sprechen und insofern die Eigentumsgarantie nicht verletzt wird.
Insgesamt erweisen sich die Beschwerden als unbegr�ndet. Sie sind abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Ausgangsgem�ss hat der private Beschwerdef�hrer 2 einen Teil der Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu �bernehmen (Art. 156 Abs. 1 OG). Der Gemeinde Richterswil, die kein unmittelbares Verm�gensinteresse am Ausgang des Verfahrens hat, sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 2 OG). Dem Beschwerdegegner ist eine angemessene Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'000.-- wird dem Beschwerdef�hrer 2 auferlegt.
Die Beschwerdef�hrer haben den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit je Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Baurekurskommission II, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 24
 Art. 14
 Art. 88
 Art. 189
 Art. 88
 BGE 
 Art. 87
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 Art. 2
 Art. 33
 Art. 9
 BGE 
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 2
 BGE 
 BGE 
 Art. 90
 Art. 15
 Art. 26
 BGE 
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 3
 BGE 
 Art. 26
 Art. 1
 Art. 3