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Timestamp: 2019-06-19 13:20:35+00:00

Document:
Grundlagen des Umwandlungssteuerrecht - Mit Praxisfällen - Dieses Seminar wird mit 1,0 Stunden zum Nachweis der Pflichtfortbildung, im Sinne des § 5 der Fachberaterrichtlinien des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV e. V.), als "Fachberater für Unterne
09:00 &dash; 17:00 Uhr Dresden
Landesärztekammer verfügbar 210 €
09:00 &dash; 17:00 Uhr Leipzig
H4 Hotel Leipzig verfügbar 210 €
Dieses Seminar wird mit 1,0 Stunden zum Nachweis der Pflichtfortbildung, im Sinne des § 5 der Fachberaterrichtlinien des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV e. V.), als "Fachberater für Unternehmensnachfolge" anerkannt.
Referent: Prof. Matthias Alber
• Intensivseminar: Einstieg in das Umwandlungssteuerrecht
• Unternehmensbesteuerung
Referent: Friedbert Lang
Das Umwandlungssteuerrecht ist eine schwierige, aber auch sehr interessante Materie. In unserem Seminar werden die Grundlagen der verschiedenen Umwandlungsformen mit ihrem systematischen Hintergrund und anhand von Praxisfällen erläutert. Auch Stolperfallen, die das Umwandlungssteuerecht immer wieder zu bieten hat (und die es zu vermeiden gilt), stehen auf der Tagesordnung. Die Abwägung der Vor- und Nachteile von Alternativgestaltungen rundet die jeweilige Fallbesprechung ab.
Außerdem werden aktuelle Entwicklungen im Umwandlungssteuerrecht aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung dargestellt.
Durch die Veranstaltung soll die/der steuerliche Berater/-in in die Lage versetzt werden, mit Umwandlungsfällen in der Praxis souverän und gestaltungssicher umgehen zu können. Dadurch sollen insbesondere auch etwaige Fehlerquellen und damit verbundene Haftungsrisiken vermieden werden.
I. Allgemeines zu allen Umwandlungsformen
• Zivilrechtliche Grundlagen: Welche Umwandlungsform für welchen Fall?
• Wie und wo stellt man einen wirksamen Antrag auf Buchwertansatz?
II. Der Weg in die GmbH: Die wichtigste Umwandlungsform (§§ 20 – 23 UmwStG)
• Die Grundvoraussetzungen des § 20 UmwStG
• Gewährung neuer Anteile erforderlich: Bargründung mit Sachagio als Sacheinlage nach § 20 UmwStG (Chancen und Risiken)
• Immer wieder Probleme mit dem Negativkapital
• Die neue Einschränkung bei den sonstigen Gegenleistungen: Praxisfragen
• Der Gesamtplan vor dem Ende: Was geht nun?
• Praxisfall zur Betriebsaufspaltung: Einbringung des Besitzunternehmens in die Be-triebs-GmbH
• § 7g EStG in Einbringungsfällen: Achten Sie auf bereits gebildete IABs!
• Einbringung von Anteilen (Anteilstausch nach § 21 UmwStG)
• Vorsicht bei späterem Anteilsverkauf: Rückwirkende Entstehung eines Einbrin-gungsgewinns I oder II (§ 22 UmwStG)
• Jährliche Meldefristen zu beachten!
• Was passiert mit den GewSt-Verlusten bei Einbringung in eine Tochtergesellschaft? – Eine Darstellung in zehn Fallkonstellationen
• Praxisfragen rund um die Rückwirkung
III. Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in ein Personenunternehmen (§§ 3 – 9 UmwStG)
• Voraussetzungen für den Buchwertansatz
• Vorsicht: Buchwertansatz heißt nicht Steuerfreiheit!
• Die fiktive Gewinnausschüttung nach § 7 UmwStG als Umwandlungshindernis
• Wie entsteht ein Übernahmegewinn oder -verlust?
• Wann ist ein Übernahmeverlust steuerlich abzugsfähig?
• § 18 Abs. 3 UmwStG: Achten Sie auf die Fünf-Jahres-Frist!
• Pensionszusagen nach Umwandlung einer GmbH auf eine KG: Übernahmegewinn in der Sonderbilanz!? – Der aktuelle Stand
• Praxisfall zur Umwandlung einer Rentner-GmbH auf den Alleingesellschafter: Was passiert mit der Pensionszusage?
IV. Verschmelzung von Kapitalgesellschaften (§§ 11 – 13 UmwStG)
• Rechtsfolgen auf den einzelnen Ebenen
• Die Konzernklausel in § 8c KStG: Die Aussagen des neuen BMF-Schreibens
• Der neue § 8d KStG und seine Auswirkungen in Verschmelzungsfällen
• Auswirkungen auf das steuerliche Einlagekonto (Eintragungen in der Anlage KSt 1 F)
• Streitfall zur Abwärtsverschmelzung: Der BFH muss entscheiden!
V. Spaltung von Kapitalgesellschaften (§ 15 UmwStG)
• Voraussetzungen einer steuerneutralen Spaltung
• Teilbetriebsfragen und sonstige Spaltungshindernisse
• Praxisproblem: Die Nachspaltungsveräußerungssperre
• Was passiert mit dem Verlustvortrag bei einer Abspaltung?
• Spaltung mit nachträglichem Vermögensausgleich: vGA-Gefahr!
VI. Einbringungen in Personengesellschaften (§ 24 UmwStG)
• Grundvoraussetzungen
• Begünstigte und nicht begünstigte Vorgänge: Gutschrift auf dem Kapitalkonto II für § 24 UmwStG nicht mehr ausreichend!
• Der BFH wendet sich gegen das Vorabgewinnmodell
• Lassen sich hohe Einzahlungsverpflichtungen der Neugesellschafter vermeiden?

References: § 5
 § 5
 § 20
 § 20
 § 7
 § 21
 § 7
 § 18
 § 8
 § 8
 § 24