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Timestamp: 2019-12-06 18:56:14+00:00

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Strafrecht Archive | Rechtslexikon
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Erfolgsqualifikation Die Erfolgsqualifikationen stellen eine Sondergruppe der Erfolgsdelikte (Gegensatz: Tätigkeitsdelikte) dar. Das Gesetz sieht für Erfolgsqualifikationen eine Strafschärfung vor, wenn ein Grunddelikt verwirklicht und zusätzlich eine „besondere Folge der Tat“ zumindest fahrlässig (§ 18 StGB) herbeigeführt wurde. Erfolgsqualifikationen sind in der Regel gemäß § 11 Abs. 2 StGB als Vorsatzdelikte einzuordnen. Aus diesem Grund werden
Ermittlungsverfahren Das Ermittlungsverfahren ist das Vorverfahren in einem Strafverfahren, welches eingeleitet wird, sobald ein Anfangsverdacht einer Straftat besteht. Die gesetzliche Grundlage für das Strafverfahren ist in den §§ 160 bis 177 der Strafprozessordnung (StPO) geregelt. In dem Ermittlungsverfahren ist die Staatsanwaltschaft die sogenannte „Herrin des Verfahrens“. Dabei wird sie durch die Polizei unterstützt. Gemäß §
Körperverletzung Die einfache Körperverletzung ist im § 223 StGB gesetzlich niedergeschrieben. Systematisch gehört sie damit dem 17. Abschnitt im StGB (Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit) an. Weitere Körperverletzungsdelikte sind die gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB), die schwere Körperverletzung (§ 226 StGB), die fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB) sowie die Körperverletzung mit Todesfolge gemäß § 227
Strafantrag Ein Strafantrag ist das Verlangen, dass eine bestimmte Straftat strafrechtlich verfolgt wird. Der Strafantrag ist in den §§ 77 bis 77e des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Zudem regelt der § 158 der Strafprozessordnung (StPO) den Strafantrag. Im Zusammenhang mit den sogenannten Antragsdelikten (z.B. der Hausfriedensbruch gemäß § 123 II StGB), ist der Strafantrag von besonderer
Strafbefehlsverfahren Das Strafbefehlsverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren, bei dem es ohne eine mündliche Hauptverhandlung zu einem rechtskräftigen Urteil kommt. Gesetzlich geregelt ist es in den §§ 407 ff. der Strafprozessordnung (StPO). Wichtig ist, dass nur Vergehen im Sinne von § 12 Abs. 2 des Strafgesetzbuches (StGB) mit einem Strafbefehl geahndet werden dürfen. In einer Strafbefehlsklausur,

References: § 11
 § 223
 § 227
 § 158
 § 123
 § 12