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Timestamp: 2015-05-25 23:11:48+00:00

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Tue, 19 May 2015 13:54:47 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/preistraeger-praedikat-gold-lohndirekt-wurde-in-einer-unabhaengigen-studie-mit-dem-praedikat-gold-im-bereich-hr-outsourcing-ausgezeichnet/#comments
Tue, 19 May 2015 13:48:08 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1531
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http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/befreiung-von-der-rentenversicherung-das-muessen-sie-bei-einstellung-eines-arztes-beachten/
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Mon, 18 May 2015 11:47:25 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1520
Der Arztberuf gehört zu den kammerfähigen Berufen. Somit sind Ärzte über das berufsständische Versorgungswerk pflichtversichert. Ärzte, die sich in einer Festanstellung befinden, können aus diesem Grund von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit werden. Hierzu ist einiges zu beachten. Das ärztliche Versorgungswerk
Der Antrag wird vom Arbeitgeber schriftlich an das zuständige Versorgungswerk gerichtet. Das Antragsformular ist über die Internetseite des Deutschen Rentenversicherung Bunds zu beziehen und kann auch Online ausgefüllt werden unter: Antrag zur Befreiung Rentenversicherungspflicht. Haftungsrisiko des Arbeitgebers
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Mon, 11 May 2015 13:23:28 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1513
Wer unterliegt der Rentenversicherungspflicht? In der Regel sind Freiberufler über die jeweiligen berufsständischen Versorgungswerke pflichtversichert und können von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit werden. Anträge auf Befreiung werden von der Deutschen Rentenversicherung kostenlos zum Download unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/01_vor_der_rente/_DRV_Paket_Versicherung_Befreiung_von_der_Versicherungspflicht.html zur Verfügung gestellt.
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Wed, 29 Apr 2015 10:47:47 +0000
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Wed, 22 Apr 2015 09:04:08 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1486
Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter, die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen, korrekt zur Sozialversicherung anzumelden und im Rahmen der monatlichen Gehaltsabrechnung die fälligen Beiträge abzuführen. Neben der Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung ist die gesetzliche Rentenversicherung eine wichtige Säule des Sozialversicherungssystems. Grundsätzlich unterliegen somit alle nicht selbstständigen Arbeitnehmer der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Für einige Berufsgruppen besteht jedoch die Möglichkeit, von dieser befreit zu werden. Hierzu gibt es seitens des Arbeitgebers einige gesetzliche Vorgaben zu beachten. In kommenden Beiträgen können Sie auf unserem Blog weitere ausführlichere Informationen zum Themenkreis „Befreiung von der Rentenversicherungspflicht“ erhalten.
Mit der korrekten Anmeldung zur Sozialversicherung und der monatlichen Überweisung der Beiträge kommt der Arbeitgeber seiner Verpflichtung nach, für den sozialen Schutz seiner Angestellten Sorge zu tragen. Die gesetzliche Rentenversicherungspflicht, die bereits seit 125 Jahren in Deutschland gilt, sichert nicht nur die Rentenansprüche im Pensionsalter, sondern auch die Versorgung der Mitarbeiter im Falle einer eingetretenen Berufsunfähigkeit. Grundsätzlich unterliegen alle Arbeitnehmer der Rentenversicherungspflicht, die sich laut Gesetz in einem tatsächlich abhängigen Beschäftigungsverhältnis befinden. Die Abhängigkeit wird im Wesentlichen durch die Weisungsgebundenheit definiert. Das bedeutet, unterhält der Arbeitnehmer keine eigene Betriebsstätte, trägt kein unternehmerisches Risiko und kann den Arbeitsort, die -dauer und die zu leistende Arbeitszeit nicht selbst bestimmen, so geht die Gesetzeslage von einem nicht selbstständigen, in Abhängigkeit stehenden Arbeitsverhältnis aus. In diesem Fall muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer versicherungspflichtig anmelden und im Rahmen der monatlichen Gehaltsabrechnung sowohl den Arbeitnehmeranteil, der vom Bruttolohn entsprechend abgezogen wird, zusammen mit dem Arbeitgeberanteil an die Rentenversicherungseinzugsstelle überweisen.
Weitere Informationen zur Rentenversicherungspflicht stellt die Deutsche Rentenversicherung Arbeitgebern auf ihrer Internetseite zur Verfügung:
Befreiung von der Rentenversicherungspflicht Für einige Berufsgruppen besteht die Möglichkeit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht. Welche Berufsgruppen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen können, wird im Folgenden noch beschrieben werden. Zunächst ist es wichtig festzustellen, dass die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gesetzlich geregelt ist und allein auf Antrag nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI erfolgen kann. Der Befreiungsantrag muss schriftlich vom Arbeitgeber eingereicht werden und wird vom Träger der Rentenversicherung auf Vorliegen der gesetzlich vorgegebenen Voraussetzungen geprüft und gegebenenfalls bewilligt. Erfolgt die Befreiung, so ist sie für die gesamte Beschäftigungsdauer bindend und kann nicht widerrufen werden. Dies ist vor Antragstellung zu berücksichtigen, denn die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bringt Folgen mit sich, denen sich insbesondere der Arbeitnehmer bewusst sein sollte. Im Falle einer Befreiung ist seitens des Arbeitgebers nur ein geringer pauschal anteiliger Beitrag zur Rentenversicherung zu leisten. Der Arbeitnehmerbeitrag entfällt völlig. Dies hat jedoch zur Konsequenz, dass diese Beschäftigungszeit, für die die Befreiung gilt, nicht bei der Feststellung der verschiedenen Wartezeiten berücksichtigt wird, das heißt, dies kann sich nachteilig auswirken, wenn über einen vorzeitigen Renteneintritt, die Höhe des Anspruchs auf Rente bei Erwerbsminderung oder bei Rehabilitation etc. entschieden wird.
Im Sinne einer guten Altersvorsorge sollten im Falle einer Befreiung von der Rentenversicherungspflicht mögliche Versorgungsalternativen in Betracht gezogen werden. Dies erfolgt häufig über eine private Rentenversicherung. Selbstständige und Freiberufler können die staatlich geförderte Rürup-Rente in Anspruch nehmen. Hier sollte im Einzelfall anhand des Einkommens und der zu erwartenden Rentenleistung die Rentabilität eines solchen Vertrages geprüft werden. Sofern sich der von der Rentenversicherungspflicht befreite Arbeitnehmer in einer Festanstellung befindet, hat er zudem gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge, die über den Arbeitgeber zu gewährleisten ist. Die Beiträge werden über die Lohn- und Gehaltsabrechnung im Form einer Entgeltumwandlung gezahlt. Der Arbeitgeber muss keinen Anteil dazu leisten, kann dies jedoch auf freiwilliger Basis tun. Vom Arbeitgeber geleistete Beiträge zur Betriebsrente können steuerlich geltend gemacht werden.
Wer kann von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit werden?
Die Möglichkeit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht besteht generell für Selbstständige und Freiberufler, für geringfügig Verdienende (so genannte Minijobber), für Geschäftsführer einer GmbH sowie für verschiedene Vertreter von Berufsgruppen, die zusätzlich über eine berufsständische Kammer versichert sind. Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke sind unter anderem Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte und Steuerberater.
Wo erhält man den Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht?
Der Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist unter der Formularnummer V6340 direkt bei der Deutschen Rentenkasse erhältlich und steht auf der Webseite unter Antrag zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht kostenlos zum Download zur Verfügung. Die Deutsche Rentenversicherung bietet zudem die Möglichkeit, das Formular direkt bequem online auszufüllen. Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter
In folgenden Beiträgen können Sie sich noch umfangreicher über die Besonderheiten bezüglich einer Befreiung von der Rentenversicherung informieren. Lesen Sie gern:
1. Rentenversicherung für Freiberufler – Was im Falle einer Befreiung zu beachten ist
2. Befreiung von der Rentenversicherung – Das müssen Sie bei Einstellung eines Arztes beachten!
Sollten sich Ihnen zu diesem Thema Fragen ergeben, nutzen Sie gern die Kommentarfunktion unseres Blogs.
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http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/schoene-neue-arbeitswelt-das-ende-der-galeeren/
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Wed, 01 Apr 2015 12:01:26 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1397
Junge, engagierte Fachkräfte sind heute immer schwerer an ein Unternehmen zu binden. Sie sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass ohnehin nichts im Leben auf Dauer ist, und haben keine Ängste vor Veränderungen. Sie sind im wörtlichen Sinne neugierig: gierig auf Neues. Und sie schätzen ihre persönliche Freiheit über alles. So sind sie auch jederzeit bereit, den Arbeitgeber oder sogar den Beruf zu wechseln. Wer da noch versucht, solche Mitarbeiter mit antiquierten Methoden an die Ruderbank zu fesseln, wird bald allein auf einem untergehenden Schiff stehen.
Sich wohlfühlen – wichtiger als Geld
Als Generation Y bzw. Z fassen Soziologen und Marketingfachleute junge Menschen zusammen, die etwa nach 1980 bzw. 1995 geboren sind. Sie sind von Kindesbeinen an mit digitaler Technologie aufgewachsen und werden daher oft auch als “Digital Natives” bezeichnet. Als Mitarbeiter sind sie in mancher Hinsicht ideal – engagiert, wissensdurstig, flexibel, selbstständig, offen.
Doch sie erwarten im Gegenzug etwas, das nicht allein durch ein gutes Gehalt abgedeckt wird: Sie wollen sich wohlfühlen bei ihrer Arbeit. Dazu gehören Team-Strukturen möglichst ohne Hierarchien, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle sowie eine gelebte Anerkennungskultur. Wo junge Fachkräfte eine solche Arbeitsumgebung finden, werden sie auch länger bleiben.
Vielen Arbeitgebern ist gar nicht oder nur zum Teil bewusst, dass sie bei der Mitarbeiterbindung Hilfe von ganz unerwarteter Seite bekommen: vom Staat. Denn viele Leistungen, die zum Wohlfühlen beitragen, sind steuerfrei und sparen dem Unternehmen Lohnnebenkosten – darunter auch solche, die speziell für jüngere Mitarbeiter höchst attraktiv sind.
Die Top 5 der steuerfreien Mitarbeiter-Extras
In erster Linie sind da die Mobiltelefonkosten zu nennen, berichtete Towers Watson in einer Studie Anfang 2015. Das Smart-Phone ist für Digital Natives unverzichtbar, und eine Kostenübernahme oder ‑beteiligung steht ganz oben auf der Beliebtheitsliste, egal ob fürs Firmenhandy oder das private Telefon. Ebenfalls sehr beliebt sind Arbeitgeberdarlehen z. B. für Fortbildungen oder den Kauf einer Wohnung, die zu besonders günstigen Konditionen vergeben werden können.
Auf Rang 3 folgen Beihilfen fürs Mittagessen: Seit 2014 können Unternehmen pro Arbeitstag 6,10 Euro für die Mitarbeiterverpflegung ansetzen. Sehr beliebt sind auch Mitarbeiterrabatte für Eigenprodukte bzw. Freimengen. Auf Rang 5 schließlich steht die Unterstützung einer Kinderbetreuung – entweder durch eine eigene Kita oder Kostenzuschüsse. Dabei erwähnt die Studie, dass besonders dieses Extra sich sehr dynamisch entwickelt; für junge Familien und Alleinerziehende kann es ein unschlagbares Plus sein, um einem Unternehmen die Treue zu halten.
Sahnehäubchen aus der Caféteria
Weitere steuerlich geförderte Extras, die – nicht nur – jüngere Mitarbeiter ansprechen, sind
die Unterstützung der privaten Altersvorsorge, z.B. durch eine Direktversicherung,
eine Urlaubsbeihilfe,
Jobtickets bzw. ein Fahrtkostenzuschuss,
Benzin- und Einkaufsgutscheine,
Zuschüsse zur Arbeitskleidung, sofern es sich um Berufskleidung handelt – wobei hier auch einheitliche oder uniformartige Kleidung steuerlich anerkannt werden kann.
Alles in allem bietet sich jedem Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten, Mitarbeiter durch steuerfreie Vergünstigungen an sich zu binden. Dabei steht die Geschäftsleitung nicht einmal unbedingt vor der Qual der Wahl. Statt nur ein oder zwei Sahnehäubchen für unterschiedslos alle Mitarbeiter einzuführen, kann sie auf das in den USA erfolgreiche, sogenannte Caféteria-System setzen: Dabei sucht sich jeder Mitarbeiter innerhalb eines vorgegebenen Wertrahmens selbst aus, welche Vorteile für ihn die besten sind. Und letzten Endes passt eine solche Wahlmöglichkeit auch bestens zum Wunsch junger Menschen nach möglichst viel Selbstbestimmung.
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http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/antrag-auf-altersteilzeit-was-arbeitgeber-wissen-sollten/
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Wed, 18 Mar 2015 13:20:18 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1373
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Wed, 11 Mar 2015 11:09:13 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1359
Spätestens seit die Bundesregierung Mitte 2014 entschied, dass die Prüfung der korrekten Abfuhr der Künstlersozialabgabe durch die Rentenversicherung Bund ausgeweitet werden sollte, rückt die Künstlersozialkasse immer mehr in den Betrachtungswinkel vieler Unternehmen. Allerdings wissen nur wenige auf Anhieb genau, was es mit der Künstlersozialabgabe eigentlich auf sich hat.
Die Künstlersozialkasse: Ein Überblick
Die Künstlersozialkasse dient der Umsetzung des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG). Sie soll dafür sorgen, dass Künstler und Publizisten in der Sozialversicherung ähnlich abgesichert sind wie Arbeitnehmer. Obwohl sie selbstständig arbeiten, erhalten sie von der Künstlersozialkasse einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent zu den Beiträgen zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung). Versichert bleiben die Künstler allerdings weiterhin bei ihren bisherigen gesetzlichen Krankenkassen.
Finanziert wird diese Förderung des Beitrags zu 20 Prozent durch einen Zuschuss des Bundes und zu 30 Prozent aus der Künstlersozialabgabe. Zur Zahlung dieser Abgabe ist jedes Unternehmen verpflichtet, das Kunst und Publizistik verwertet. Da viele Unternehmen von dieser Beitragspflicht nichts wissen, musste die Künstlersozialkasse in den letzten Jahren mit immer weniger Einnahmen auskommen. Um weitere Erhöhungen der Beitragssätze zu vermeiden, sollen die Prüfungen ausgeweitet werden, um mehr Betriebe auf ihre Beitragspflicht aufmerksam zu machen.
Rechtsgrundlage für den Beitrag zur Künstlersozialkasse
Die wichtigste Rechtsgrundlage für die Entrichtung der Künstlersozialabgabe ist das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG). Für Unternehmer relevant sind insbesondere die §§ 23 ff. KSVG:
§ 23: Berechnung der Künstlersozialabgabe in Prozent
§ 24: Zur Künstlersozialabgabe verpflichtete Unternehmen
§ 25: Bemessungsgrundlage für die Abgabe
§§ 27 – 32: Konkretisierung der Melde- und Abgabeverfahren
Relevant ist aktuell außerdem das „Gesetz zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes“, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist und der Künstlersozialkasse Mehreinnahmen in Höhe von 32 Mio. Euro bescheren soll. Hierfür werden die Prüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung erheblich ausgeweitet, wobei bei Vorliegen eines speziellen Anlasses auch die Künstlersozialkasse selbst Prüfungen durchführen kann. Ziel ist es, ab 2015 alle Unternehmen, die mehr als 19 Beschäftigte aufweisen, mindestens alle vier Jahre zu prüfen. Zudem gibt es ein Prüfkontingent, durch das auch kleinere Arbeitgeber geprüft werden können.
Wer zur Abgabe an die Künstlersozialkasse verpflichtet ist
Abgabepflichtig sind grundsätzlich alle Unternehmen, die mehr als nur gelegentlich Künstler und Publizisten beauftragen und deren Leistungen verwerten. Ebenfalls stets zur Abgabe an die Künstlersozialkasse verpflichtet sind unter anderem folgende Unternehmen (§ 24 Abs. 1 KSVG):
Verlage, Presseagenturen, Bilderdienste
Werbung, Öffentlichkeitsarbeit für Dritte
Neu ist die Einführung der so genannten Bagatellgrenze in § 24 Abs. 3 KSVG. Sie besagt, dass von einer nur gelegentlichen Beauftragung lediglich bei einer Summe von Entgelten pro Kalenderjahr von unter 450 Euro auszugehen ist. Diese Grenze bezieht sich nicht auf die einzelnen Rechnungen, sondern auf die kumulierte Summe pro Jahr.
Die Höhe der Künstlersozialabgabe in Prozent wird jährlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales spätestens bis zum 30. September festgesetzt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Höhe des Abgabesatzes von 4,0 auf 5,2 Prozent (2015) erhöht. Der konkrete Beitrag zur Künstlersozialkasse wird auf der Basis der an selbstständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte berechnet (§ 25 KSVG).
In 5 Schritten zur korrekten Abgabe an die Künstlersozialkasse
Wenn Sie Ihre Abgabe an die Künstlersozialkasse bisher noch nicht abführen, sollten Sie zeitnah Ihre Beitragspflicht prüfen und Ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Befolgen Sie hierfür die folgenden Schritte, um auf Nummer sicher zu gehen:
Schritt 1: Abgabepflicht prüfen
Abgabepflichtig sind Sie, wenn Ihr Unternehmen unter eine der oben genannten Unternehmensgruppen fällt und für mehr als 450 Euro pro Jahr künstlerische oder publizistische Leistungen verwertet.
Schritt 2: Aufzeichnungspflicht nachkommen
In § 28 KSVG hat der Gesetzgeber Ihre Aufzeichnungs- und Vorlagepflichten festgehalten. So müssen Sie fortlaufend aufzeichnen, welche Entgelte Sie an selbstständige Künstler und Publizisten zahlen. Die Form an sich bleibt Ihnen überlassen. Allerdings müssen Ihre Unterlagen gewisse Voraussetzungen erfüllen. So muss jederzeit die Möglichkeit bestehen, die gemeldeten Werte und die Zahlungen anhand der Aufzeichnungen nachzuprüfen.
Die Vorlagepflichten gemäß § 29 KSVG umfassen nicht nur diese Aufzeichnungen, die auf Verlangen – zum Beispiel bei einer Prüfung – vorgelegt werden müssen. Zusätzlich obliegt Ihnen die Pflicht, den Prüfer bei Bedarf über alles zu informieren, was er benötigen könnte, um die Abgabepflicht sowie die Höhe Ihrer Beitragszahlungen festzustellen.
Schritt 3: Bemessungsgrundlage berechnen
Für die Berechnung der Bemessungsgrundlage müssen Sie zunächst alle Leistungen erfassen, die an Künstler oder Publizisten geflossen sind. Dabei ist es unerheblich, ob die betreffenden Künstler überhaupt selbst in der Künstlersozialkasse versichert sind. Zudem spielt es keine Rolle, ob diese vom Finanzamt als Freiberufler oder als Gewerbetreibende eingestuft wurden. Bei der Berechnung der Bemessungsgrundlage bleiben allerdings die folgenden Beträge außen vor:
gezahlte Beträge an offene Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften, urheberrechtliche Verwertungsgesellschaften, juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts
Reisekosten sowie steuerfreie Aufwandsentschädigungen im Rahmen der steuerlichen Freigrenzen
Ein Unternehmen beauftragt einen Werbetexter mit der Erstellung einer Werbekampagne und bezahlt hierfür 20.000 Euro. Es meldet diesen Betrag an die Künstlersozialkasse. Um die Beitragshöhe zu berechnen, wird dieser Betrag nun mit dem gültigen Beitragssatz multipliziert (2015: 5,2 Prozent).
20.000 Euro x 5,2 Prozent = 1.040 Euro
Die Künstlersozialabgabe beträgt in diesem Fall 1.040 Euro. Die monatliche Vorauszahlung für das darauffolgende Jahr wird durch die Zwölftelung dieses Betrags errechnet:
1.040 Euro : 12 Monate = 86,67 Euro / Monat
Schritt 4: Meldung erstellen
27 KSVG verpflichtet Sie dazu, spätestens bis zum 31. März des Folgejahres eine Meldung über Ihre abgabepflichtigen Zahlungen abzugeben. Hierfür können Sie auf der Website der Künstlersozialkasse entsprechende Meldeformulare herunterladen, ausfüllen und per Post einreichen. Sofern Sie über einen Kartenleser und eine Signaturkarte für die qualifizierte elektronische Signatur verfügen, können Sie die Meldung alternativ auch über das Onlinemeldeverfahren der Künstlersozialkasse durchführen.
Schritt 5: Abgabe an die Künstlersozialkasse pünktlich abführen
Nachzahlungen aus Vorjahren werden zum 31. März fällig. Die monatlichen Vorauszahlungen hingegen sollen jeweils zum 10. des Folgemonats auf das angegebene Konto überwiesen werden.
Tipp: Achten Sie auf pünktliche Zahlungen, da die Künstlersozialkasse bei Rückständen pro Monat Säumniszuschläge in Höhe von 1 Prozent des Rückstands erhebt.
Weiterführende Informationen zur Künstlersozialkasse
Um rund um die Künstlersozialkasse und deren Beitrag keine Fehler zu machen, sollten Sie sich mit der Materie näher auseinandersetzen. Zahlreiche Fragen beantwortet die Künstlersozialkasse auf ihrer Website. Weitere Details zur Beitragspflicht lesen Sie beispielsweise in einem PDF zum Beitragsverfahren.
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/kuenstlersozialabgabe-was-unternehmer-jetzt-zur-kuenstlersozialkasse-wissen-sollten/feed/
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/folgende-besonderheiten-bei-einem-kurzfristig-beschaeftigten-minijob-sollten-sie-als-arbeitgeber-wissen/
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Wed, 11 Mar 2015 06:26:59 +0000
http://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/?p=1355
Gemäß § 8 Abs. 1 SGB IV ist von einem kurzfristig beschäftigten Minijob die Rede, wenn die Anstellung innerhalb eines Kalenderjahres auf einen Zeitraum von maximal drei Monaten oder insgesamt 70 Arbeitstagen befristet ist (gültig ab 01.01.2015). Laut § 8 Abs. 1 SGB IV sind die Arbeitnehmer, die eine derartige kurzfristige Beschäftigung ausüben, gegenüber der Sozialversicherung versicherungsfrei. Wird das Arbeitsentgelt von 450 Euro auf der Minijob Lohnabrechnung überstiegen oder wird die Tätigkeit berufsmäßig ausgeübt, sind die Voraussetzungen für einen kurzfristig beschäftigten Minijob ebenfalls nicht mehr gegeben.
Drei-Monats-Zeitraum oder doch 70 Werktage?
Bei dem vorgegebenen Drei-Monats-Zeitraum wird in der Regel einer Beschäftigung nachgegangen, die an mindestens fünf Tagen pro Woche ausgeübt wird. Gehen Minijobber der Beschäftigung regelmäßig an weniger als fünf Wochentagen nach, ist von einem Arbeitszeitraum von 70 Werktagen die Rede. Das Sozialgesetzbuch – das SGB – betrachtet einen Nachtdienst, der sich auf zwei verschiedene Kalendertage ausweitet, als einen Arbeitstag. Üben Minijobber innerhalb eines Tages verschiedene kurzfristige Beschäftigungen aus, ist in diesen Fällen ebenfalls ein Kalendertag als Arbeitstag gültig. Zeiten mehrerer aufeinander folgende kurzfristiger Minijobs müssen ohne Rücksicht auf die Höhe des Verdienstes zusammengerechnet werden und dann erfolgt die Prüfung, ob die Zeiträume von drei Monaten oder 70 Arbeitstagen innerhalb eines Kalenderjahres überschritten werden. Bei einer Zusammenrechnung von mehreren Beschäftigungszeiten treten an die Stelle des Dreimonatszeitraums 90 Kalendertage. Dies gilt jedoch nicht, wenn es sich bei den einzelnen Beschäftigungen jeweils um volle Kalendermonate handelt. Sind Zeiten zu berücksichtigen, in denen die Beschäftigung regelmäßig an mindestens fünf Tagen in der Woche mit einer Arbeitszeit von weniger als fünf Tagen ausgeübt wurde, dann ist von dem Zeitraum von 70 Arbeitstagen auszugehen.
Wird im Laufe eines Kalenderjahres eine neue Beschäftigung in Form eines Minijobs aufgenommen, müssen Arbeitgeber im Vorfeld genau prüfen, ob die zeitliche Grenze von 70 Arbeitstagen oder drei Monaten nicht überschritten wird. Wird diese Limitierung durch eine Zusammenrechnung mehrerer Beschäftigungsverhältnisse in dieser Form tatsächlich überschritten, ist nicht mehr von einem kurzfristig beschäftigten Minijob, sondern einer regelmäßigen Beschäftigung die Rede. Das Überschreiten dieser Zeitgrenze geht mit einer Versicherungspflicht der Minijobber einher. Arbeitgeber sollten bei der Erstellung der Minijob Lohnabrechnung ebenfalls beachten, dass eine etwaig eintretende Versicherungspflicht an dem Tag beginnt, an dem die Überschreitung bekannt wird.
Dem SGB zufolge ist ein kurzfristig beschäftigter Minijob spätestens nicht mehr dann der Kategorie „kurzfristig“ zuzuordnen, wenn die Tätigkeit berufsmäßig ausgeübt wird und das Arbeitsentgelt von 450 Euro pro Monat regelmäßig überschritten wird. Von einer Berufsmäßigkeit ist die Rede, wenn die Beschäftigung des Arbeitnehmers von hoher wirtschaftlicher Bedeutung ist und die Beschäftigung im Rahmen eines Dauerarbeitsverhältnisses oder ein regelmäßig wiederkehrendes Arbeitsverhältnis ausgeübt wird. Es besteht allerdings die Möglichkeit, eine Beschäftigung für maximal ein Jahr zu befristen und damit die Voraussetzung für einen kurzfristigen Minijob zu erfüllen, allerdings nur, wenn dies über einen Rahmenarbeitsvertrag erfolgt, der einen Arbeitseinsatz von maximal 50 Arbeitstagen vorsieht.
Als nicht berufsmäßig gelten kurzfristige Minijobs, die zur Überbrückung zweiter Lebensabschnitte angenommen werden. Ob zwischen Schulabschluss und Studienbeginn, zwischen Schulentlassung und dem Bundesfreiwilligendienst oder dem Beginn eines freiwilligen ökologischen oder sozialen Jahres – in diesen Fällen liegt im Regelfall keine Berufsmäßigkeit vor.
Mit der Gesetzesänderung zum Jahreswechsel 2014/2015 ist bei kalenderjahrüberschreitenden kurzfristigen Beschäftigungen zu beachten, dass die Beurteilung zur Kurzfristigkeit für über den 31.Dezember 2014 hinausgehende Beschäftigungen nach dem für den jeweiligen Beschäftigungszeitraum geltenden Recht erfolgt. Entscheidend ist der Zeitpunkt, zu dem die Beurteilung der Beschäftigung zu erfolgen hat und zwar zu Beschäftigungsbeginn und bei jeder Änderung der Verhältnisse. Für Beschäftigungen, die im Jahr 2014 begonnen haben, gelten noch die alten Grenzen mit zwei Monaten oder aber 50 Arbeitstage.
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Wed, 04 Mar 2015 07:20:50 +0000
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References: § 6

§ 23

§ 24

§ 25
 § 24
 § 28
 § 29
 § 8
 § 8