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Timestamp: 2019-05-22 00:57:19+00:00

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§ 261 StPO: Grundsatz der freien richterlichen Beweiswürdigung
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2005, Az. Dabei ist die Feststellung des Ergebnisses der Beweisaufnahme grundsätzlich der Urteilsberatung Vorbehalten, denn die für das Urteil maßgeblichen Feststellungen muß der Tatrichter nach § 261 StPO aus dem Inbegriff der Hauptverhandlung gewinnen (BGHSt 43, 360).
OLG Bamberg, Urteil vom 2.2.2010, Az. 3 Ss 100/09 Entscheidungsgründe Die Beweiswürdigung des LG erweist sich als sachlich-rechtlich rechtsfehlerhaft, weil der Senat bei der gebotenen Gesamtschau der Urteilsgründe nicht ausschließen kann, dass das LG die Anforderungen an die tatrichterliche Überzeugungsbildung (§ 261 StPO) überspannt hat und sich seine Beweiswürdigung deshalb als lückenhaft erweist.
OLG Bamberg, Urteil vom 3.10.2014, Az. 8 Ss 136/14 Sie zwingt den Senat deshalb zur Aufhebung des angefochtenen Urteils, weil er bei der gebotenen Gesamtschau der Urteilsgründe nicht ausschließen kann, dass das LG die Anforderungen an die tatrichterliche Überzeugungsbildung (§ 261 StPO) überspannt hat und sich seine Beweiswürdigung deshalb im Ergebnis als lückenhaft erweist.
BVerfG, , Az. 2 BvR 215/81 Ein diesen Anforderungen nicht gerecht werdendes tatrichterliches Urteil begründet die Revision wegen Verletzung des § 261 StPO (BGHSt 17, 382 (385); Paulus, aaO, § 250, Rdnr 22).
BVerfG, Beschluss vom 2.10.2002, Az. 2 BvR 2045/02 Dies gilt insbesondere für Beweissituationen, die - auch von Verfassungs wegen - erhöhte Anforderungen an die Beweiswürdigung stellen, wie u.a. die Beurteilung der Aussage eines Zeugen vom Hörensagen (vgl. BGH StV 1985, S. 45 <47>; StV 1985, S. 268 <269>; BVerfGE 57, 250 <293>; StV 1995, S. 561 <562>), Fälle, in denen Aussage gegen Aussage steht und in denen die Entscheidung davon abhängt, welcher der einander widersprechenden Aussagen das Gericht folgt (vgl. BGH StV 1995, S. 115 f.; 1996, S. 249 f.; NStZ 1997, S. 494; 2000, S. 496 f.; 2001, S. 161 <162>; StV 2002, S. 466 <467>; S. 468 f.; S. 469; S. 470 und S. 470 <471>; NStZ 2003, S. 164 <165> und S. 165 <166 f.>; BGHSt 44, 153 <158 f.>; 44, 256 <257>), sowie Fälle des Wiedererkennens (vgl. BGH StV 1993, S. 234 und S. 627 f. <LS>; 1994, S. 282; BGHR § 261 StPO Identifizierung 1 und 3).
BVerfG, , Az. 2 BvR 1837/00 Denn er hat es versäumt, diesen Einwand im Revisionsverfahren durch Erhebung einer sogenannten 'Nicht-Inbegriffs-Rüge' (Verstoß gegen § 261 StPO, vgl. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 17. Januar 1984 - 5 StR 970/83 -, StV 1984, S. 186; Urteil vom 26. Juni 1984 - 1 StR 188/84 -, JR 1985, S. 125; Gollwitzer, in: Löwe- Rosenberg, Kommentar zur Strafprozessordnung, 25. Aufl., § 261 Rn. 171 mit Rn. 17; Engelhardt, in: Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung, 4. Aufl., § 261 Rn. 52) geltend zu machen (vgl. BVerfGE 95, 96 <127>).

References: § 261
 § 261
 § 250
 BGH 
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 § 261
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