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Timestamp: 2020-02-28 13:13:27+00:00

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BGH, 25.06.1952 - II ZR 104/51 - dejure.org
BGH, 25.06.1952 - II ZR 104/51
https://dejure.org/1952,113
BGH, 25.06.1952 - II ZR 104/51 (https://dejure.org/1952,113)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1952 - II ZR 104/51 (https://dejure.org/1952,113)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1952 - II ZR 104/51 (https://dejure.org/1952,113)
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Gültigkeit des in einem vorherigen Schiedsgerichtsverfahren beschlossenen Liquidationsvergleiches - Hinzuziehung eines Sachverständigen - Abgrenzung zwischen Schiedsgerichtsklausel und Schiedsgutachterklausel - Gesetzmäßiges schriftliches Verfahren zur Aufteilung der ...
BGHZ 6, 335
NJW 1952, 1296
DB 1952, 623
JR 1952, 320
Dies ist anzunehmen, wenn ein Sachverständiger die im Verhältnis der Parteien bestehenden Ansprüche und Verbindlichkeiten rechtsgestaltend festlegen oder Tatbestandselemente solcher Ansprüche für die Parteien vorbehaltlich einer gerichtlichen Nachprüfung verbindlich feststellen soll (vgl. BGH, Urteil vom 25. Juni 1952 - II ZR 104/51, BGHZ 6, 335, 339).
Die Verfahrensgarantien einer gerichtlichen Beweisaufnahme gelten für die Erstattung eines Schiedsgutachtens nicht (BGH, Urteil vom 25. Juni 1952 - II ZR 104/51, BGHZ 6, 335, 340 f.).
Hinzu kommen muß, daß sich das Schiedsgutachten in seinem Ergebnis - der festgesetzten Erbbauzinserhöhung - als offenbar unbillig in dem hier aufgezeigten Sinn dieses Kriteriums erweist (BGHZ 6, 335, 341; 9, 195, 198;… BGH, Urt. v. 2. Februar 1977, VIII ZR 155/75, NJW 1977, 801).
Der Schiedsgutachtervertrag hat somit lediglich einen die Parteien und das Gericht bindenden Ausspruch über eine Frage, die im gerichtlichen Verfahren gegebenenfalls als Tatbestandselement auftauchen kann, zum Ziele, ohne dass der Schiedsgutachter die abschließende Folgerung zieht, die sich aus der von ihm gegebenen Beantwortung für die endgültige Entscheidung ergibt (vgl. BGHZ 6, S. 335 ff.).
Aus der rechtlichen Verschiedenartigkeit zwischen Schiedsspruch und Schiedsgutachten folgt der in der Rechtsprechung und im Schrifttum ganz überwiegend anerkannte Grundsatz, dass eine unmittelbare oder eine entsprechende Anwendung der Vorschriften des Schiedsgerichtsverfahrens auf den Schiedsgutachtervertrag nicht möglich ist (vgl. BGHZ 6, S. 335, zitiert nach juris Tz. 15 m.w.N.) und selbst nach der Gegenauffassung eine Billigkeitskontrolle nach § 319 BGB verbleiben soll (…vgl. hierzu Nachweise bei Zöller/Geimer, a.a.O., § 1029 Rn. 5).
Diesen Unterschied hat der Senat bereits in seinem Urteil BGHZ 6, 335 eingehend erläutert.
Der Schiedsgutachter steht in verfahrensrechtlicher Hinsicht völlig frei (BGHZ 6, 335 [340]).
Für die Frage, ob ein solches Gutachten offenbar von der wirklichen Sachlage erheblich abweicht, kommt es vielmehr allein auf sein sachliches Gesamtergebnis an (BGHZ 9, 195 [198]; 6, 335 [341]; RG VA 1935 Nr. 2843; 1919 Nr. 1103; JRPV 1930, 427; 1929, 237 u.a.m.;… Kisch a.a.O. S. 131, 138).
BGH, 10.05.1976 - III ZR 71/74
Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs und Kostenschiedsspruchs - Anpassung …
Was die Parteien im Einzelfall gewollt haben, hat der Tatrichter durch Auslegung zu ermitteln (BGHZ 6, 335, 339; LM Nr. 7 zu § 1025 ZPO; VersR 1963, 390, 391).
Der Umstand, daß in dem Vertrag vom 25. Mai 1959 das zur Entscheidung berufene Gremium von den Parteien als "Schiedsgericht" bezeichnet worden ist, und auch die Tatsache, daß dieses Gremium über die Anpassung des Mietzinses nach Maßgabe des § 4 Abs. 2 des Vertrages "entscheiden" sollte, mögen im Rahmen einer Auslegung auch nur als Indizien dafür gewertet werden können, daß die Parteien eine Schiedsgerichtsabrede getroffen haben (vgl. BGHZ 6, 335, 338).
Eine auch nur entsprechende Anwendung der §§ 1025 ff ZPO im Schiedsgutachterverfahren ist wegen der Wesensverschiedenheit von Schiedsgutachten und Schiedsgericht nicht möglich (BGHZ 6, 335, 340; RGZ 152, 201, 204).
BGH, 24.06.1968 - II ZR 88/67
Ausscheiden aus einer Aktiengesellschaft wegen Nichtverlängerung des …
Die ihr zugrunde liegende Auffassung von den Aufgaben eines Schiedsgutachters im Gegensatz zu denen eines Schiedsrichters entspricht gefestigter Rechtsprechung (BGHZ 6, 335, 338 f [BGH 25.06.1952 - II ZR 104/51]; 9, 138, 143 ff [BGH 20.03.1953 - V ZR 5/52]).
Da die sachliche Aufgabenstellung hier für eine Schiedsgutachtervereinbarung sprach, brauchte das Berufungsgericht auf den abweichenden Wortlaut kein entscheidendes Gewicht zu legen (§ 133 BGB; BGHZ 6, 335, 338 [BGH 25.06.1952 - II ZR 104/51]; BGH BB 1963, 281).
Bei der Würdigung dieses Gutachtens hat das Berufungsgericht zutreffend auf das Gesamtergebnis und nicht auf Einzelheiten des Verfahrens oder der Begründung abgestellt (BGHZ 6, 335, 341 [BGH 25.06.1952 - II ZR 104/51]; BGH LM BGB § 317 Nr. 8, 9).
BGH, 25.01.1979 - X ZR 40/77
Rechtsverbindlichkeit eines Schiedsgutachtens; Maßstab für die Überprüfung eines …
BGH, 30.10.1959 - I ZR 188/57
BGH, 14.06.1955 - V ZR 120/53
BGH, 18.02.1955 - V ZR 110/53
Höhe des Erbbauzinses steht für die gesamte Erbbauzeit fest - …
BGH, 14.02.1968 - VIII ZR 189/65
BGH, 30.04.1959 - VII ZR 191/57
BGH, 01.04.1953 - II ZR 88/52
LG Nürnberg-Fürth, 11.10.2006 - 17 O 3304/06
Nur bei direkter Sonneneinstrahlung sichtbare Streifen: Mangel?
BGH, 28.09.1964 - II ZR 181/62
BGH, 27.11.1964 - V ZR 138/63
BGH, 30.10.1963 - V ZR 71/61
BGH, 25.10.1963 - V ZR 147/61
BGH, 21.01.1963 - VII ZR 162/61
BGH, 27.05.1953 - II ZR 147/52
BGH, 09.02.1967 - VII ZR 237/64
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Minderwertes - Anforderungen an die …
BGH, 17.04.1957 - V ZR 142/55
BGH, 21.12.1954 - V ZR 132/54
BGH, 10.10.1957 - VII ZR 406/56
BGH, 15.10.1952 - II ZR 266/51

References: § 319
 § 1029
 § 1025
 § 4
 BGH 
 BGH 
 § 317