Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/KV-Angestellte-Lederwaren-Kofferindustrie-2016.html
Timestamp: 2020-06-07 06:41:44+00:00

Document:
Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Lederwaren- und Kofferindustrie gültig ab 1.6.2016 - WKO.at
Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Lederwaren- und Kofferindustrie gültig ab 1.6.2016
für Angestellte der
im FACHVERBAND TEXTIL-, BEKLEIDUNGS-, SCHUH- UND LEDERINDUSTRIE,
vom 1. November 1991
§ 9d Wechsel in das System der „Abfertigung neu“
§ 12a Sonderbestimmung für teilzeitbeschäftigte Angestellte
§ 12b Berechnung des 13. und 14. Monatsgehaltes
§ 16a Ein- bzw. Austritt während eines Kalendermonats
§ 18 Lehrlinge, Vorlehre, Integrative Berufsausbildung
§ 19a Telearbeit
§ 19c Dienstjubiläen
Protokoll - Authentische Interpretation zu § 11 und § 12 RKV
Muster für einen Dienstzettel gemäß § 2 AVRAG
Muster für einen Dienstzettel gemäß § 15 Abs 2 RKV
KOLLEKTIVVERTRAG: Erweiterte Öffnungszeiten - Ladenschluss
ZUSATZKOLLEKTIVVERTRAG: In- und Auslandsdienstreisen und KM-Geld
GEHALTSORDNUNG 2016
Hinweis: Ab Juni 2011 für alle Mitgliedsfirmen (und selbständigen Betriebsabteilungen) der Lederwaren- und Kofferindustrie, innerhalb des Fachverbandes Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie, Berufsgruppe Schuh- und Lederwarenindustrie, einschließlich der Ledertreibriemen- und technischen Lederartikelindustrie sowie der Handschuhindustrie.
für Vorstandsmitglieder, Direktoren, Geschäftsführer von Gesellschaften mit beschränkter Haftung,
soweit Vorgenannte nicht arbeiterkammerumlagepflichtig sind;
b) Für Pflichtpraktikanten und Volontäre; Pflichtpraktikanten sind Studierende, die zum Zweck einer beruflichen (technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung aufgrund schulrechtlicher Vorschriften vorübergehend beschäftigt werden. Hinsichtlich der Vergütung für diese Pflichtpraktikanten gilt § 18a. (gilt ab 1.November 1998) Volontäre sind Personen, die zum Zwecke einer beruflichen (technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung beschäftigt werden, sofern dieser Umstand bei der Einstellung ausdrücklich festgelegt worden ist und sie nicht länger als ein halbes Jahr in einer Firma beschäftigt werden. (Siehe Einstellungsbeschränkungen § 21, Abs 1, 2, 3, Seite 32)
c) für Filialleiter und Filialleiterinnen, Kassiere und Kassierinnen in Selbstbedienungsläden sowie sonstige Verkaufsangestellte der Molkereien.
(1) Der Kollektivvertrag tritt am 1.November 1991 in Kraft. (In der vorliegenden Fassung sind alle Änderungen bis zum 1. Juni 2016 eingearbeitet.)
(2) In der Neufassung dieses Kollektivvertrages sind alle Änderungen berücksichtigt, die im Zeitraum vom 1.November 1984 bis 31.Oktober 1991 zwischen den abschlussberechtigten Partnern vereinbart wurden.
(Siehe Anhang I: Kollektivvertrag ”Erweiterte Öffnungszeiten – Ladenschluss“, Seite 46)
(4) Hinsichtlich bereits bestehender kürzerer Normalarbeitszeiten und hinsichtlich der Fälle, in denen Pausen vor Wirksamkeitsbeginn dieses Kollektivvertrages in die Normalarbeitszeit eingerechnet waren, gelten die Bestimmungen des Kollektivvertrages betreffend die etappenweise Einführung der 40-Stunden-Woche vom 26.September 1969.
(7) Am 24. und 31.Dezember hat die Arbeitszeit um 12 Uhr zu enden.
Gilt für die ArbeiterInnen eines Betriebes an diesen beiden Tagen kein solcher Frühschluss oder erst ein nach 12 Uhr liegender Arbeitsschluss, so gilt für jene Angestellten, deren betriebliche Anwesenheit wegen ihres regelmäßigen Arbeitszusammenhanges mit den ArbeiterInnen notwendig ist, an diesen beiden Tagen die für die ArbeiterInnen des Betriebes vorgesehene Arbeitszeitregelung. Für die am 24. und 31.Dezember infolge des obigen Frühschlusses entfallenden Arbeitsstunden erfolgt kein Gehaltsabzug.
(gilt ab 1.5.2001)
Altersteilzeit kann bis längstens 31.12. 2003 und nur bis zum frühestmöglichen Eintritt in die vorzeitige Alterspension vereinbart werden. Die nachstehenden Regelungen gelten nur für ab dem 1.5. 2001 abgeschlossene Vereinbarungen oder sofern die Partner früher abgeschlossener Altersteilzeit-Vereinbarungen dies bis längstens 1.7. 2001 vereinbaren.
(2) a) Der Arbeitnehmer hat bis zur Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG Anspruch auf Gehaltsausgleich von mindestens 50% des Unterschiedsbetrages zwischen dem vor der Herabsetzung der Normalarbeitszeit gebührenden Entgelt (einschließlich pauschalierter oder regelmäßig geleisteter Zulagen, Zuschläge und Überstunden – entsprechend den Richtlinien des Arbeitsmarktservice) und dem der verringerten Arbeitszeit entsprechenden Entgelt.
c) Eine bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zustehende Abfertigung ist auf der Grundlage der Arbeitszeit vor der Herabsetzung zu berechnen. In die Berechnung der Abfertigung sind regelmäßige Entgelt-Bestandteile (zB Überstunden) in jenem Ausmaß einzubeziehen, in dem sie vor Herabsetzung der Arbeitszeit geleistet wurden.
e) Vor Abschluss einer Altersteilzeit-Vereinbarung ist der Betriebsrat zu informieren.
f) Die Berechnung eines Jubiläumsgeldes ist auf Basis der Arbeitszeit vor der Herabsetzung der Normalarbeitszeit vorzunehmen.
– Urlaubsanspüche, die während der Einarbeitungsphase entstanden sind, können jedenfalls vor deren Ende, bei Nichteinigung unmittelbar davor, verbraucht werden.
– Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestehende Zeitguthaben an Normalarbeitszeit sind auf Grundlage des zu diesem Zeitpunkt gebührenden Stundenentgelts (ohne Gehaltsausgleich), jedoch ohne Berechnung des in § 19e AZG vorgesehenen Zuschlags auszuzahlen. Endet das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers, so gebührt diese Abgeltung den Erben.
– Bei Abwesenheitszeiten ohne Entgelt-Anspruch werden keine Zeitguthaben erworben. Dementsprechend endet die Einarbeitungsphase, wenn für die Freistellung ausreichende Zeitguthaben erworben sind.
a) Bei Blockung der Altersteilzeit eine Regelung für den Urlaub in der Freistellungsphase vorzusehen (Z B. vorzusehen, dass sich für jede Urlaubswoche die in der Freistellungsphase entsteht, die Einarbeitungsphase um die vereinbarte durchschnittliche Wochen-Arbeitszeit verkürzt, sodass der Urlaub in den Zeiträumen jeden Urlaubsjahres der Freistellungsphase, die den nicht erworbenen Zeitgutschriften entsprechen, verbraucht werden kann und wird).
b) Eine Regelung zu treffen, die die Rückkehr zur Vollbeschäftigung während der Laufzeit der Vereinbarung aus außerordentlich wichtigen persönlichen Gründen (wirtschaftliche Notlage zB aus familiären Gründen) ermöglicht, soweit den Arbeitgeber dadurch keine Pflicht zur Rückzahlung der bereits auf Grund der Altersteilzeit erhaltenen Leistungen trifft und dem nicht betriebliche Gründe entgegenstehen.
(3) Für Überstunden, die nicht in die Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr fallen, beziehungsweise nicht Sonn- oder Feiertagsüberstunden sind, gebührt ein Zuschlag von 50%. Fallen die Überstunden in die Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr, gebührt ein Zuschlag von 100%.
(5) Für Sonntagsarbeit, durch die das Ausmaß der wöchentlichen Normalarbeitszeit überschritten wird, gebührt die Überstundengrundvergütung mit einem Zuschlag von 100%. Für Sonntagsarbeit, die im Rahmen der wöchentlichen Normalarbeitszeit geleistet wird, gebührt keine besondere Vergütung, es sei denn, dass für die ArbeiterInnen des betreffenden Betriebes kollektivvertraglich für solche Fälle der Sonntagsarbeit Zuschläge vorgesehen sind. In solchen Fällen gebühren den Angestellten für die im Rahmen der wöchentlichen Normalarbeitszeit geleisteten Sonntagsstunden die für die ArbeiterInnen vorgesehenen Zuschläge ohne Grundvergütung.
(6) Für Arbeit an einem gesetzlichen Feiertag gebührt neben dem ungekürzten Monatsentgelt für jede geleistete Arbeitsstunde 1/150 des Monatsgehaltes. Übersteigt die an einem gesetzlichen Feiertag geleistete Arbeit die für den betreffenden Wochentag festgesetzte Normalarbeitszeit, so gebührt für diese Überstunden die Grundvergütung mit einem Zuschlag von 100%.
Hinweis: Siehe Anmerkung 1, Seite 36
(7) Angestellten, deren Arbeitszeit am 24. und 31.Dezember gemäß § 4 Abs 7 erster Satz um 12 Uhr zu enden hätte, gebührt für jede nach 12 Uhr, aber im Rahmen der sonst für den betreffenden Wochentag festgesetzten Normalarbeitszeit geleistete Arbeitsstunde ein Überstundenzuschlag von 100% ohne Grundvergütung. Jenen Angestellten, deren Arbeitszeit am 24. und 31.Dezember sich gemäß § 4 Abs 7 zweiter Satz nach der für die ArbeiterInnen geltenden Regelung richtet, gebührt für jede nach 12 Uhr, aber im Rahmen der sonst für den betreffenden Wochentag festgesetzten Normalarbeitszeit geleistete Arbeitsstunde ein Überstundenzuschlag von 50% ohne Grundvergütung. Wird am 24. und 31.Dezember über die sonst für den betreffenden Wochentag festgesetzte Normalarbeitszeit hinaus gearbeitet, so gebührt für solche Überstunden die Überstundengrundvergütung mit 100% Zuschlag.
(8) Wird der Angestellte nach Verlassen der Stelle seiner Tätigkeit (Betrieb usw) zur Leistung von Überstunden zurückberufen, so sind diese in jedem Fall mit einem Zuschlag von 100% zu vergüten.
(Der zweite Satz gilt ab 1.Mai 2000)
a) bei eigener Eheschließung oder Eintragung im Sinne des EPG . . . . . . . . 3 Tage
b) bei Wohnungswechsel im Falle eines bereits bestehenden eigenen Haushaltes oder im Falle der Gründung eines eigenen Haushaltes . . . . . 2 Tage
c) bei Niederkunft der Ehefrau bzw Lebensgefährtin . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 Tag
d) bei Eheschließung oder Eintragung im Sinne des EPG von Geschwistern oder Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 Tag
e) beim Tod des Ehegatten (-gattin) oder des/ der eingetragenen Partners/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Tage
f) beim Tod des Lebensgefährten (Lebensgefährtin), wenn er (sie) mit dem Angestellten im gemeinsamen Haushalt lebte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Tage
g) beim Tod eines Elternteiles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Tage
h) beim Tod eines Kindes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Tage
i) beim Tod von Geschwistern, Schwiegereltern oder eines Elternteils des/der eingetragenen Partner/in sowie der Großeltern . . . . . . . . . . . . . . 1 Tag
lit h) idF ab 1.6.2008
lit a), d), e) und i) idF ab 1.6.2011
(Abs 3 idF ab 1.6.2011)
Hinweis: Siehe Anmerkung 2, Seite 36
Diese Regelung gilt für Karenzurlaube ab dem 1.6. 2013. Soweit Karenzurlaube nach der bis 31.5. 2013 geltenden Fassung des § 9b bis zum jeweils genannten Höchstausmaß angerechnet wurden, erfolgt keine weitere Anrechnung innerhalb des Dienstverhältnisses.
(Abs 1 gilt ab 1. Juni 2013)
(1a) Hinsichtlich der Anrechnung über 10 Monate hinaus für nach dem 1.1. 1998 angetretene Karenzurlaube gilt folgende Regelung:
(Abs 1a idF 1. Juni 2013)
(2) Hinsichtlich der Anrechnung über 10 Monate hinaus für nach dem 1.1. 1998 angetretene Karenzurlaube gilt folgende Regelung:
(Abs 2 idF ab 1. Juni 2013)
(gilt ab 1.6.2002)
(2) Die im Unternehmen unmittelbar vor der Übernahme ins Angestelltendienstverhältnis zurückgelegten Dienstzeiten als ArbeiterInnen (nicht als Lehrling) sind für die Bemessung der Kündigungsfrist anzurechnen. Die Anrechnung gilt für Kündigungen, die ab 1.6. 2002 ausgesprochen werden.
(gilt ab 1.6.2003)
Hinweis: Siehe Anmerkung 3, Seite 36
(Abs 5 idF ab 1. Juni 2011)
(Abs 6 idF ab 1. Juni 2011)
Für die Berücksichtigung von Zeiten als ArbeiterInnen oder Lehrling beim selben Dienstgeber gelten die Bestimmungen des Arbeiterabfertigungsgesetzes vom 23.2. 1979, BGBl Nr 107/79, sowie die darin enthaltene Abänderung des Angestelltengesetzes. Der § 10a in der bis zum 31.10. 1984 geltenden Fassung gilt für jene Fälle weiter, in denen ein Abfertigungsanspruch aufgrund §§ 9, 9a und 9b Abs 2 dieses Kollektivvertrages zusteht oder die Anwendung des § 10a in der genannten Fassung in Verbindung mit dem jeweils geltenden Kollektivvertrag für die ArbeiterInnen zu einem günstigeren Ergebnis führt.
Hinweis: Siehe Anmerkung 4, Seite 37
Hinweis: Siehe Protokoll, Seite 35
(1) Allen Angestellten ist spätestens am 30.November eines jeden Kalenderjahres eine Weihnachtsremuneration in der Höhe des Novembergehaltes auszubezahlen.
Spätestens ist das 14. Monatsgehalt jedoch am 30.September eines jeden Jahres fällig.
(5) Den während des Kalenderjahres eintretenden oder austretenden Angestellten (Lehrlingen) gebührt der aliquote Teil entsprechend der im Kalenderjahr zurückgelegten Dienstzeit. Angestellten (Lehrlingen), die während des Kalenderjahres eintreten und bis zum 31.Dezember noch nicht urlaubsberechtigt sind, ist der aliquote Teil des 14. Monatsgehaltes für dieses Kalenderjahr gemeinsam mit der gebührenden Weihnachtsremuneration auszuzahlen. Angestellten (Lehrlingen), die das 14. Monatsgehalt bereits erhalten haben, aber noch vor Ablauf des Kalenderjahres ausscheiden, ist der verhältnismäßig zu viel bezahlte Anteil, der auf den restlichen Teil des Kalenderjahres entfällt, bei der Endabrechnung in Abzug zu bringen.
(Berechnung des 13. und 14. Monatsgehaltes
Abfertigung bei Übertritt von Vollzeitbeschäftigung in Teilzeitbeschäftigung)
(Berechnungsbeispiel siehe Anmerkung 5, Seite 38)
Absatz 3 gilt für Beendigungen von Dienstverhältnissen nach dem 30.April 1990.
Die Ausdehnung auf 5 Jahre im Absatz 3 gilt für Beendigungen von Dienstverhältnissen nach dem 31.Mai 2003.
Lederverarbeitende Industrie, ausgenommen Verband der Schuhindustrie
Vergütungen im Sinne des § 6 des Rahmenkollektivvertrages (zum Beispiel Nacht- und Nachtschichtzuschläge), sonstige aufgrund von Zusatzkollektivverträgen für die Angestellten gewährten Zuschläge für Mehrschichtarbeit sowie Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen, die den Angestellten aufgrund eines Kollektivvertrages oder einer aufgrund einer kollektivvertraglichen Ermächtigung abgeschlossenen Betriebsvereinbarung gewährt werden, sind in die Berechnungsgrundlagen des 13. und 14. Monatsgehaltes einzubeziehen.
Soweit in den Fachkollektivverträgen nichts anderes geregelt ist, sind derartige Entgeltsteile mit dem Durchschnitt der letzten drei Kalendermonate zu berücksichtigen. Durch Betriebsvereinbarungen können auch andere Berechnungszeiträume vereinbart werden. (gilt ab 1.7.1999)
(2) Bestehen vor In-Kraft-Treten dieses Kollektivvertrages (1.November 1991) in den Betrieben andere Rückbetrachtungszeiträume für die Regelmäßigkeit und die Durchschnittsberechnung als 7 bzw 12 Kalendermonate, dann bleiben diese Regelungen weiterhin aufrecht. Derartige Regelungen können auch in Zukunft im Einvernehmen mit dem Betriebsrat eingeführt werden. Bestehende und im Sinne dieses Absatzes künftig abgeschlossene Betriebsvereinbarungen über die Berechnung des Urlaubsentgeltes gelten als Betriebsvereinbarung im Sinne des ArbVG.
§ 13a gilt für Dienstverhältnisse, die nach dem 31. Mai 2002 beginnen.
(gilt ab 1. Juni 2002)
(gilt ab 1.10.1996)
Hinweis: Siehe Anmerkung 7, Seite 39
(gilt ab 1. November 1999)
(7) Zeiten des Präsenzdienstes im Sinne des österreichischen Wehrgesetzes, BGBl Nr 305/1990, sowie des Zivildienstes im Sinne des österreichischen Zivildienstgesetzes, BGBl Nr 679/1986, während deren das Angestelltendienstverhältnis bestanden hat, sind ab 1.1. 1992 nach Maßgabe des § 8 Arbeitsplatzsicherungsgesetzes, BGBl Nr 683/1991, als Verwendungsgruppenjahre anzurechnen. Bis zu diesem Zeitpunkt geleistete Präsenzdienstzeiten werden voll angerechnet.
(8) Karenzurlaube innerhalb des Dienstverhältnisses gemäß §§ 15–15i MSchG sowie 2–6 und 9 EKUG, die vor dem 1.Juni 2013 begonnen haben, werden bis zum Höchstausmaß von insgesamt zehn Monaten als Verwendungsgruppenjahr angerechnet. Die Anrechnung gilt für erste Karenzurlaube innerhalb des Dienstverhältnisses, die ab 1.10. 1985 beginnen, sofern nicht schon vorher die Anrechnung bis zu insgesamt zehn Monaten erfolgte. Voraussetzung für die Anrechnung ist eine dreijährige Dauer des Dienstverhältnisses. Für erste Karenzurlaube innerhalb des Dienstverhältnisses, die ab dem 31.5. 2005 angetreten wurden ist das Erfordernis der dreijährigen Dauer des Dienstverhältnisses als Voraussetzung für die Anrechnung weggefallen.
Karenzurlaube, die am 1.Juni 2013 oder später begonnen haben, werden im Ausmaß von insgesamt bis zu 22 Monaten je Kind als Verwendungsgruppenjahre angerechnet. Nimmt ein Elternteil für dasselbe Kind mehrere Karenzurlaube in Anspruch, werden dafür höchstens 22 Monate je Kind bzw für Karenzurlaube, die bis zum 31.5. 2013 enden höchstens zehn Monate insgesamt angerechnet. Diese Höchstgrenzen gelten auch für Karenzurlaube nach Mehrlingsgeburten.
(Abs 8 idF ab 1. Juni 2013 – früherer Abs 8a gelöscht)
Aufseher um . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15%
Meister und Montageleiter um . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20%
Obermeister um . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25%
a) Die monatliche Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge im Sinne des § 2 Abs 1 beträgt ab 1. Juni 2016 im
1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 548,00 721,00
2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 721,00 965,00
3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 965,00 1.196,00
4. Lehrjahr*. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.295,00 1.392,00
Die Tabelle II gilt für Lehrlinge, deren Lehrverhältnis nach dem 1.Juni 1991 nach Vollendung des 18. Lebensjahres oder nach bestandener Reifeprüfung beginnt.
* Gilt nur für Lehrlinge im Lehrberuf Technischer Zeichner auf Grund der ab 1. September 1988 geltenden Ausbildungsvorschriften.
(Gilt für Internatsaufenthalte, die ab 1.Februar 1999 beginnen. Bis zu dem angeführten Zeitpunkt hatten 70% der Lehrlingsentschädigung zu verbleiben.)
Bei Abschluss eines Ausbildungsvertrages zu einer Teilqualifizierung gem § 8b Abs 2 BAG idF BGBl I 79/ 2003 gebührt die Lehrlingsentschädigung des ersten Lehrjahres. Nach einem Jahr erhöht sich dieser Anspruch um ein Drittel der Differenz zwischen der Lehrlingsentschädigung für das erste Lehrjahr und jener für das zweite Lehrjahr, nach zwei Jahren um ein weiteres Drittel dieser Differenz.
(Abs d) gilt ab 1. Juli 2004)
Für Pflichtpraktikanten im Sinn des § 2 Abs 2 lit b) (Bezeichnungsänderung von Ferialpraktikanten auf Pflichtpraktikanten ab 1.11. 1998, vom Geltungsbereich dieses Kollektivvertrages ausgenommen) sind Vergütungen unter Mitwirkung des Betriebsrates festzusetzen.
(2) Im Zweifel ist die Auslegung des Begriffes ”Großbetrieb“ im Sinne der Verwendungsgruppe VI Fachverbandsverhandlungen vorbehalten.
Übersetzer mit mehr als einer verwendeten Fremdsprache, Sekretär(e)innen, die auch Sachbearbeiter- (Referenten-)tätigkeiten selbstständig ausführen,
ProkuristInnen, soweit sie eingestuft werden,
Betriebsleiter )
Chefingenieure ) in Großbetrieben
Chefkonstrukteure ) (siehe § 19 Abs 2, Seite 26)
leitende Chemiker )
LeiterInnen der gesamten EDV in Unternehmungen mit Großanlagen bei umfassender integrierter Anwendung.
Zwei- oder mehrjährige Werkmeisterschulen.
Zwei- (nach Auswirkung des Schulorganisationsgesetzes 1962: drei-) oder mehrjährige technische Fachschulen.
Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten mit Reifeprüfung.
(gilt ab 1.5.2000)
Hinweis: Siehe Ergänzender Dienstzettel für Telearbeit, Seite 43
(gilt ab 1.Juni 2004)
Betriebe mit weniger als 10 Angestellten . . . . . . . . . . . . . kein Volontär
Betriebe mit 10 bis 34 Angestellten . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 Volontär
Betriebe mit 35 bis 70 Angestellten . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Volontäre
Betriebe mit mehr als 70 Angestellten . . . . . . . . . . . . . . . 3% der Angestelltenzahl
a) Reisekosten und Aufwandsentschädigungen sowie Trennungskostenentschädigungen. Wenn Fachverbandsverhandlungen über diesen Gegenstand binnen drei Monaten von dem Zeitpunkt an, zu welchem seitens des Fachverbandes oder der Gewerkschaft die Einleitung von Verhandlungen begehrt worden ist, zu keinem Erfolg führen, können Betriebsvereinbarungen gemäß § 29 Arbeitsverfassungsgesetz abgeschlossen werden.
b) Interpretationen der Verwendungsgruppen.
c) Fachliche Besonderheiten hinsichtlich branchenüblicher Sonderentlohnungen und Sonderbegünstigungen.
d) Verhandlungen über die Höhe der für die einzelnen Verwendungsgruppen geltenden monatlichen Mindestgrundgehälter und über die Höhe der effektiven Monatsgehälter.
e) Regelung des Verwendungsgruppenschemas und der monatlichen Mindestgrundgehälter sowie der effektiven Mindestgehälter der Gruppe „Meister”.
f) Regelungen betreffend die Arbeitszeit.
(2) Sämtliche am 31.Oktober 1991 geltende Gehaltsordnungen im Sinne des § 19 Abs 3, die in Kollektivverträgen betreffend effektive Monatsgehälter enthaltenen Regelungen und die für das Bundesland Vorarlberg geltenden kollektivvertraglichen Mindestgehaltsregelungen sowie nachstehende kollektivvertragliche Sonderregelungen bleiben für ihren Geltungsbereich weiterhin in Kraft.
16. Die Kollektivverträge betreffend Arbeitszeitregelungen in der jeweils gültigen Fassung.
Wien, am 1.November 1991
Abg z NR Ing. Leopold Maderthaner DDr. Karl Kehrer
des Rahmenkollektivvertrages für Angestellte der Industrie
18.September 1995
(gilt ab 1.Juli 1998)
Gültig ab 1.6.2005
§ 7 Abs 2:
Als Feiertage im Sinne dieses Gesetzes gelten folgende Tage:
8. Dezember (Mariä Empfängnis),
26. Dezember (Stephanstag).
§ 7 Abs 3:
Für Angehörige der evangelischen Kirche AB und HB, der altkatholischen Kirche und der Methodistenkirche ist auch der Karfreitag ein Feiertag. Bezahlter Ruhetag am Versöhnungstag für Arbeitnehmer, die der israelitischen Glaubensgemeinschaft angehören.
Auszug aus den Kollektivverträgen, abgeschlossen zwischen der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund vom 3. April 1952, 18. Februar 1953 und 30. April 1954:
Auszug aus dem Angestelltengesetz vom 11.Mai 1921, BGBl Nr 292, § 8 Abs 3:
3 Dienstjahren. . . . . . . . . . . . . . . 1 Monatsentgelt,
5 Dienstjahren. . . . . . . . . . . . . . . 1 1/2 Monatsentgelte,
10 Dienstjahren. . . . . . . . . . . . . . . 2 Monatsentgelte,
15 Dienstjahren. . . . . . . . . . . . . . . 3 Monatsentgelte,
20 Dienstjahren. . . . . . . . . . . . . . . 4 1/2 Monatsentgelte,
25 Dienstjahren. . . . . . . . . . . . . . . 6 Monatsentgelte.
(4) Die nach Abs 2 und 3 getrennt errechneten in Wochen beziehungsweise Monaten ausgedrückten Ansprüche werden addiert.
(5) Bei Berechnung der Arbeiterabfertigung gemäß Abs 2 ist das letzte Monatsgehalt heranzuziehen. Entgeltsteile, die über das Monatsgehalt hinausgehen, sind nur insofern heranzuziehen, als eine entsprechende Regelung im Arbeiterkollektivvertrag vorgesehen ist. Im Übrigen ist der Berechnung der Abfertigung das im letzten Monat des Angestelltendienstverhältnisses gebührende Entgelt zugrunde zu legen.
Dauer des gesamten Dienstverhältnisses: . . . . 16 Jahre
davon Vollzeit: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Jahre
Teilzeit: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Jahre
Kollektivvertragliche Normalarbeitszeit: . . . . . . 38,5 Stunden
Teilzeitbeschäftigung: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Stunden pro Woche
Letztes Monatsgehalt: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 726,73
1. Feststellung des gesamten Abfertigungsanspruches:
14 Jahre = 87,5%
2 Jahre = 12,5%
3. Übertragung der Anteile nach Pkt 2 auf die Anzahl Abfertigungsmonate nach Pkt 1:
87,5% = 5,25 Monatsentgelte
12,5% = 0,75 Monatsentgelte
4. Ermittlung der Monatsbasis für Vollzeit durch Aufwertung des letzten Monatsgehaltes:
€ 726,73 (für 20 Stunden/Woche): 20 x 38,5
5. Zuordnung der jeweiligen Monatsbasis für Voll- und Teilzeit zur Anzahl der Abfertigungsmonate nach Pkt 3:
Änderungen in den im Dienstzettel festgehaltenen Angaben, soweit nicht auf Normen verwiesen wird, sind unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats, mitzuteilen, wofür hinsichtlich Änderungen in Einstufung oder Gehalt der bisherige kollektivvertragliche Dienstzettel gemäß § 15 Abs 2 RKV (Muster siehe Ziffer 2, Seite 42) dienen kann.
Arbeitgeber (Name und Anschrift):
Herr/Frau: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . geb. am: . . . . . . . . . . . .
Anschrift: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Das Dienstverhältnis ist unbefristet / bis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . befristet.*
4. Für die Kündigung des Dienstverhältnisses gelten die Bestimmungen des Angestelltengesetzes bzw des anzuwendenden Kollektivvertrages.* Kündigungsfrist / -termin: *. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5. Gewöhnlicher Arbeits(Einsatz)ort, erforderlichenfalls Hinweis auf wechselnde Arbeits(Einsatz)orte: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7. Einstufung gemäß Rahmenkollektivvertrag für die Angestellten der Industrie, Gehaltsordnung für die . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Industrie. Verwendungsgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Angerechnete Verwendungsgruppenjahre. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8. Das tatsächliche monatliche Bruttogehalt* (Fixum)* beträgt. . . . . . . . . . . . . . . . . Fälligkeit der Auszahlung:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Allfällige sonstige Entgeltsbestandteile richten sich nach anzuwendenden Kollektivverträgen* / Betriebsvereinbarungen* / aufgrund Vereinbarung* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Provisionsregelung / Prämie*. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9. Das Ausmaß des jährlichen Erholungsurlaubes richtet sich nach den Bestimmungen des Urlaubsgesetzes idgF und nach allfällig anzuwendenden Bestimmungen des Nachtschwerarbeitsgesetzes bzw kollektivvertraglichen Regelungen. Ergänzende Regelungen: *. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die wöchentliche Normalarbeitszeit richtet sich nach dem anzuwendenden Kollektivvertrag und beträgt . . . . . . . . Stunden.*) Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt . . . . . . . . Stunden (Teilzeitbeschäftigung).*)
Für das vorliegende Dienstverhältnis gilt das Angestelltengesetz. Weiters gelten derzeit der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie idgF und die jeweils anzuwendenden (Zusatz)Kollektivverträge idgF für die Angestellten der
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Industrie.
Name und Anschrift der Mitarbeitervorsorgekasse:
Weiters gelten nach Maßgabe ihres Geltungsbereiches die zwischen Betriebsinhaber/Unternehmensleitung und den jeweils zuständigen Organen der gesetzlichen Arbeitnehmervertretung auf Betriebs- bzw Unternehmensebene abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen iS des Arbeitsverfassungsgesetzes. Diese sind gemäß Arbeitsverfassungsgesetz in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . zur Einsichtnahme aufgelegt.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ., am . . . . . . . . . . . . .
Herrn/Frau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gemäß § 15 Abs 2 des Rahmenkollektivvertrages für Angestellte der Industrie
werden Sie in die
Verwendungsgruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eingereiht.
Aufgrund Ihrer Angestelltendienstzeiten werden Ihre Verwendungsgruppenjahre ab
. . . . . . . . . . . . . . . gerechnet.
Das Monatsbruttogehalt beträgt € . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . ., am . . . . . . . . . . . . . .
Zwischen der Firma (Arbeitgeber). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . und Herrn/Frau (Arbeitnehmer). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . wird Telearbeit an einer außerbetrieblichen Arbeitsstätte im Sinne des § 19 des Kollektivvertrages vereinbart.
Ort der außerbetrieblichen Arbeitsstätte:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
b) Abweichend von der betrieblichen Normalarbeitszeit wird folgende Lage der Normalarbeitszeit vereinbart:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anmerkung: Im Rahmen der Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes ist auch eine andere Verteilung der Normalarbeitszeit möglich. Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bleiben aufrecht.
c) Abweichende Vereinbarung über die Erbringung der Normalarbeitszeit:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anmerkung: Selbstbestimmte Normalarbeitszeit kann vereinbart werden, wenn der tägliche Rahmen der Normalarbeitszeit, die Dauer und das Höchstausmaß von Übertragungsmöglichkeiten und die Dauer und Lage der fiktiven Normalarbeitszeit geregelt sind, und im Übrigen die arbeitszeitgesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.
3. Folgende Tätigkeiten werden in Telearbeit verrichtet:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4. Folgende für die Arbeitsleistung notwendige dem ergonomischen und sicherheitstechnischen Standard entsprechende Arbeitsmittel werden vom Arbeitgeber für die Zeit der Tätigkeit an der außerbetrieblichen Arbeitsstätte zur Verfügung gestellt:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Diese Arbeitsmittel werden vom Arbeitgeber installiert und gewartet.
Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, diese Arbeitsmittel nur im Rahmen der vereinbarten Telearbeit zu benutzen und die Benützung durch Dritte auszuschließen. Die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel sind bei Beendigung der Telearbeit bzw über Aufforderung des Arbeitgebers dem Arbeitgeber unverzüglich zurückzustellen bzw ihm zu ermöglichen, die Arbeitsmittel zu übernehmen.
Folgende durch die außerbetriebliche Arbeitsstätte erforderlichen Aufwendungen werden dem Angestellten erstattet:
Der Aufwandsersatz wird, wie folgt, pauschaliert:
9. Sonstige Vereinbarungen:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ANMERKUNGEN: Ein Dienstzettel ist nur insoweit notwendig, als die obigen Gegenstände nicht durch Betriebsvereinbarung geregelt sind. Der Dienstzettel kann daher überhaupt entfallen oder entsprechend verkürzt werden.
Wien, am 19.Oktober 1989
Gültig ab 1.November 1991 (idF vom 4.November 2004)
betreffend Arbeitsleistungen im Rahmen der Regelung der Öffnungszeiten gemäß dem Bundesgesetz BGBl Nr I 48/2003
(Abs 1 idF ab 1.11.2004)
a) von Montag bis Freitag zwischen 18.30 und 20.00 Uhr . . . . . . . . . 70%
b) von Montag bis Freitag ab 20.00 Uhr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100%
c) am Samstag zwischen 13.00 und 18.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . 50%
der in diesen Zeiträumen tatsächlich geleisteten Normalarbeitsstunden bzw. Mehrarbeitsstunden.
(lit c idF ab 1.11.2004)
a) von Montag bis Freitag zwischen 18.30 und 20.00 Uhr . . . . . . . . 70%
b) von Montag bis Freitag ab 20.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100%
c) am Samstag zwischen 13.00 und 18.00 Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . 50%
Für Überstunden, die in den in § 2 genannten Zeiträumen geleistet werden, gelten die Bestimmungen für Überstunden in der für den jeweiligen Fachverband geltenden Fassung. Der Überstundenzuschlag beträgt 75%, für Arbeitsleistungen von Montag bis Freitag ab 20.00 Uhr 100%.
(1) Der Anspruch auf Zeitgutschrift bzw Bezahlung im Sinne dieses Kollektivvertrages steht für jene Arbeitsleistungen nicht zu, die im zeitlichen Rahmen der vor dem 1.September 1988 – aufgrund des Ladenschlussgesetzes oder einer auf dieses Bundesgesetz gestützten Verordnung – geltenden Offenhaltemöglichkeiten erbracht werden.
Der Anspruch auf Zeitgutschrift bzw Bezahlung im Sinne dieses Kollektivvertrages steht für Arbeitsleistungen dann und insoweit zu, als diese im Rahmen von Öffnungszeiten erbracht werden, die die vor dem Stichtag 1.September 1988 geltenden Offenhaltemöglichkeiten überschreiten.
(2) Wird mit Verordnung des Landeshauptmannes an Werktagen (Montag bis Freitag) die Öffnungszeit über 20 Uhr hinaus ermöglicht, steht der Anspruch auf Zeitgutschrift gem § 2 Abs 2 lit b) bzw Bezahlung gem § 2 Abs 3 lit b) zu, sofern die Regelung jener Verordnung entspricht, die aufgrund des Art I Z 4 des Bundesgesetzes, BGBl Nr 397/1991 (§ 6 Abs 3) bis zum In- Kraft-Treten des ÖZG 2003 in Geltung war.
Sind bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Zeitgutschriften nicht verbraucht, sind sie im Verhältnis 1:1 zu bezahlen.
Dieser Kollektivvertrag tritt am 1. November 1991 in Kraft.
Wien, am 31. Oktober 1991
Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Privatangestellten, Sektion Industrie und Gewerbe.
Fachlich: für alle Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Leder verarbeitenden Industrie, ausgenommen Verband der Schuhindustrie
Für alle Mitgliedsfirmen, die gleichzeitig auch einem anderen als dem vorgenannten Fachverband angehören, ist in Zweifelsfällen die Vertragszugehörigkeit einvernehmlich zwischen den beteiligten Fachverbänden und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Sektion Industrie und Gewerbe, festzustellen. Bei dieser Feststellung ist davon auszugehen, welcher Produktionszweig überwiegend ausgeübt wird.
Persönlich: für alle jene dem Angestelltengesetz unterliegenden DienstnehmerInnen, auf welche der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie vom 1.November 1991 anzuwenden ist.
Durch Betriebsvereinbarung können Anspruchsberechtigungen im Sinne eines Auslagenersatzes betreffend In- und Auslandsdienstreisen sowie km-Geld- Gewährung geregelt werden.
Die Betriebsvereinbarung hat zu beinhalten, wenn eine Dienstreise vorliegt, die Höhe des gewährten Tag- und Nachtgeldes bzw die Höhe des gewährten km- Geldes.
Geltungsbeginn: 1.Mai 2000
Wien, am 11.April 2000
Fachverbandsvorsteher-Stellvertreter
und Obmann:
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, Wirtschaftsbereich Textil, Bekleidung, Schuh
Räumlich: für alle Bundesländer.
*) vormals Leder verarbeitenden Industrie
(1) Das tatsächliche Monatsgehalt (Ist-Gehalt) der/ des Angestellten – bei Provisionsver-treterInnen ein etwa vereinbartes Fixum – ist mit Wirkung ab 1.Juni 2016 um 1,35% (gerundet auf den nächsten vollen Euro) zu erhöhen.
(2) Andere Bezugsformen als Monatsgehalt (Fixum), wie zB Provisionsbezüge, Mindestprovisionen, Mindestgarantie bei ProvisionsbezieherInnen, Prämien, Sachbezüge usw, bleiben unberührt.
(1) Die ab 1.Juni 2016 geltenden Mindestgrundgehälter ergeben sich aus der im Anhang beigefügten Gehaltsordnung.
(2) Nach Durchführung der Ist-Gehaltserhöhung gem Art II ist zu überprüfen, ob das tatsächliche Gehalt dem jeweils neuen, ab 1.Juni 2016 geltenden Mindestgrundgehalt entspricht. Ist dies nicht der Fall, so ist das tatsächliche Monatsgehalt des/der Angestellten so aufzustocken, dass es den kollektivvertraglichen Mindestgehaltsvorschriften entspricht.
ÄNDERUNGEN DES RAHMENKOLLEKTIVVERTRAGS FÜR DIE ANGESTELLTEN DER LEDERWAREN- UND KOFFERINDUSTRIE*)
1. Der § 18 lit a) des Rahmenkollektivvertrages wird wie folgt geändert:
Die monatliche Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge im Sinne des § 2 Abs 1 RKV beträgt ab 1.Juni 2016:
1. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 548,– 721,–
2. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 721,– 965,–
3. Lehrjahr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 965,– 1.196,–
4. Lehrjahr** . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.295,– 1.392,–
** Gilt nur für Lehrlinge im Lehrberuf Technischer Zeichner aufgrund der ab 1.September 1988 geltenden Ausbildungsvorschriften.
Die Artikel II–V gelten ab 1.Juni 2016.
Wien, am 18.Mai 2016
Vorsitzender: Geschäftsbereichsleiter Interessenvertretung:
Willi MUNGENAST Paul PRUSA
für die Angestellten in der Lederwaren- und Kofferindustrie, einschließlich der Ledertreibriemen- und technischen Lederartikelindustrie sowie der Handschuhindustrie gemäß § 19 Abs 3 des Rahmenkollektivvertrages für Angestellte der Industrie vom 1.November 1991, in der derzeit gültigen Fassung
+ 1,35% KV-Mindestgehälter (aufgerundet auf den nächsten Euro)
Wesentliche Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter in den ersten zwei Gehaltsstufen der Verwendungsgruppen I und II auf € 1.300,–
+ 1,35 % Erhöhung der IST-Gehälter (aufgerundet auf den nächsten Euro) ohne Verteiloption wie in den letzten Jahren, allerdings ohne Präjudiz
+ 1,35% Lehrlingsentschädigungen (aufgerundet auf den nächsten Euro)
gültig ab 1.Juni 2016
Verwendungsgruppe M II M II
I II III IV V VI M I o. F. m. F. M III
1. + 2. VGJ 1.300,– 1.300,– 1.488,– 1.867,– 2.406,– 3.746,– 1.453,– 1.768,– 1.892,– 2.156,–
n. 2 VGJ 1.300,– 1.300,– 1.575,– 1.986,– 2.554,– 4.206,– 1.523,– 1.883,– 1.992,– 2.280,–
n. 4 VGJ 1.310,– 1.310,– 1.670,– 2.104,– 2.706,– 4.461,– 1.593,– 1.998,– 2.084,– 2.410,–
n. 6 VGJ 1.371,– 1.371,– 1.759,– 2.225,– 2.859,– 4.711,– 1.659,– 2.115,– 2.176,– 2.533,–
n. 8 VGJ 1.423,– 1.423,– 1.845,– 2.347,– 3.011,– 4.965,– 1.728,– 2.228,– 2.270,– 2.657,–
n. 10 VGJ 1.479,– 1.479,– 1.935,– 2.462,– 3.166,– 1.795,– 2.347,– 2.367,– 2.780,–
n. 12 VGJ 1.537,– 1.537,– 2.029,– 2.583,– 3.316,– 1.867,– 2.458,– 2.458,– 2.905,–
n. 14 VGJ 1.593,– 1.593,– 2.116,– 2.699,– 3.467,– 1.934,– 2.551,– 2.551,– 3.031,–
n. 16 VGJ 1.647,– 1.647,– 2.206,– 2.821,– 3.622,– 2.001,– 2.648,– 2.648,– 3.155,–
n. 18 VGJ 1.702,– 1.702,– 2.298,– 2.939,– 3.775,– 2.073,– 2.739,– 2.739,– 3.278,–
4. Lehrjahr*. . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 1.295,– 1.392,–
Die Tabelle II gilt für Lehrlinge, deren Lehrverhältnis nach dem 1.6. 1991 nach Vollendung des 18. Lebensjahres oder nach bestandener Reifeprüfung beginnt.
*) Gilt nur für Lehrlinge im Lehrberuf Technischer Zeichner aufgrund der ab 1.September 1988 geltenden Ausbildungsvorschriften.

References: § 9

§ 12

§ 12

§ 16

§ 18

§ 19

§ 19
 § 11
 § 12
 § 2
 § 15
 § 18
 § 21
 § 45
 § 19
 § 4
 § 4
 § 9
 § 10
 § 10
 § 6

§ 13
 § 8
 § 2
 § 8
 § 2
 § 19
 § 29
 § 19

§ 7

§ 7
 § 8
 § 15
 § 15
 § 19
 § 2
 § 2
 § 2
 § 18
 § 2
 § 19