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Timestamp: 2016-10-21 14:57:08+00:00

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2C_201/2007 (03.09.2007)
Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 12. April 2007.
Der mazedonische Staatsangeh�rige X.________ (geb. 1982) reiste 1995 zusammen mit seiner Mutter und seinem j�ngeren Bruder im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. In der Folge wurde ihm die Niederlassungsbewilligung f�r den Kanton Bern erteilt.
Das Kreisgericht VII Konolfingen erkl�rte X.________ mit Urteil vom 7. November 2003 der Gehilfenschaft zu versuchter vors�tzlicher T�tung, des Mordes sowie des Raubes schuldig und bestrafte ihn mit 14 Jahren Zuchthaus. Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte X.________ im Berufungsverfahren am 21./22. Oktober 2004 wegen Gehilfenschaft zu versuchtem Mord. Es stellte gleichzeitig die Rechtskraft der nicht angefochtenen Schuldspr�che wegen Mordes und Raubes fest und setzte die Strafe auf 14 Jahre Zuchthaus fest. Mit Urteil vom 1. September 2005 (6P.40/2005/6S.134/2005) hat das Bundesgericht die dagegen gef�hrte staatsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeitsbeschwerde abgewiesen.
X.________ verb�sst derzeit seine Freiheitsstrafe in der Strafanstalt P�schwies in Regensdorf. Eine bedingte Entlassung ist fr�hestens im M�rz 2011 m�glich.
C. Das Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern, Migrationsdienst, verf�gte am 30. November 2004 die Ausweisung von X.________ auf unbestimmte Dauer ab dem Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Strafvollzug. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 14. M�rz 2006 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, sch�tzte am 12. April 2007 den abschl�gigen Entscheid der Polizei- und Milit�rdirektion.
D. Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 10. Mai 2007 beantragt X.________, den Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Bern vom 12. April 2007 aufzuheben und die Angelegenheit zur weiteren Abkl�rung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventuell sei das Urteil des Verwaltungsgerichtes aufzuheben und eine Ausweisung f�r den Fall k�nftiger Straff�lligkeit anzudrohen bzw. eine auf die Mindestdauer von zwei Jahren befristete Ausweisung anzuordnen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern und das Bundesamt f�r Migration schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.2 Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit bzw. die Zul�ssigkeit der bei ihm erhobenen Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 131 I 185 E. 2 S. 188).
1.3 Gegen die sich auf Art. 10 des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber den Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; SR 142.20) st�tzende Ausweisungsverf�gung ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG e contrario). Der Beschwerdef�hrer ist hierzu legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist einzutreten.
1.4 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht - inklusive Bundesverfassungsrecht - , V�lkerrecht sowie kantonale verfassungsm�ssige Rechte (Art. 95 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, insbesondere willk�rlich, erfolgt ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substantiiert vorzubringen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels sich f�r den Ausgang des Verfahrens als entscheidend erweist (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Vorab erhebt der Beschwerdef�hrer mehrere formelle R�gen, die jedoch allesamt unbegr�ndet sind.
2.1.1 Der Beschwerdef�hrer macht in mehrfacher Hinsicht (faires Gerichtsverfahren, Anspruch auf Waffengleichheit) eine Verletzung von Art. 6 EMRK geltend. Mit dieser R�ge ist er nicht zu h�ren. Nach feststehender Rechtsprechung kommt Art. 6 EMRK in ausl�nderrechtlichen Bewilligungsverfahren nicht zur Anwendung (in VPB 2002 116 wiedergegebenes Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte i.S. Z.S.M. gegen Schweiz vom 26. M�rz 2002; Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte i.S. Mamatkulov gegen T�rkei vom 4. Februar 2005 Ziff. 81-83, in: EuGRZ 2005 S. 357).
2.1.2 Der Beschwerdef�hrer beanstandet weiter, sein Anspruch auf rechtliches Geh�r sei verletzt, weil die Vorinstanz unterlassen habe, ihm den Eingang der bei der Polizei- und Milit�rdirektion erbetenen Strafvollzugsakten mitzuteilen und ihm diese allenfalls soweit m�glich zuzustellen. Zudem verletze das Urteil des Verwaltungsgerichts auch den Anspruch auf rechtliches Geh�r, weil die Vollzugsakten in die Urteilsfindung eingeflossen seien, ohne dass der Beschwerdef�hrer vor Verfahrensschluss von den entscheidrelevanten Unterlagen Kenntnis erhielt bzw. dazu Stellung nehmen konnte.
Der in Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistete Anspruch auf rechtliches Geh�r dient der Sachaufkl�rung und garantiert dem Betroffenen ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht im Verfahren (BGE 132 II 485 E. 3.2 S. 494 mit Hinweis). Eine Beh�rde, welche neue Unterlagen beizieht, auf die sie sich in ihrer Verf�gung zu st�tzen gedenkt, ist grunds�tzlich verpflichtet, die Beteiligten �ber den Beizug zu informieren (BGE 124 II 132 E. 2b S. 137 mit Hinweisen).
Wie das Verwaltungsgericht in seiner Vernehmlassung zu Recht geltend macht, war f�r den anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer aus der prozessleitenden Verf�gung des Instruktionsrichters vom 11. Juli 2006 ersichtlich, dass die Vollzugsakten eingeholt worden waren. Der Anwalt des Beschwerdef�hrers h�tte somit Einsicht in die betreffenden Akten sowie einen allf�lligen weiteren Schriftenwechsel verlangen k�nnen. Wenn er dies unterlassen hat, kann er sich nicht nachtr�glich in diesem Punkt �ber eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs beklagen. Insofern st�sst auch die R�ge der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung ins Leere.
2.1.3 Soweit der Beschwerdef�hrer neue Beweismittel (Anlehrausweis der Bildungsdirektion Z�rich vom 15. M�rz 2007, Beilage zum Anlehrausweis sowie Urlaubsberichte vom 15. Januar 2007 bzw. 14. M�rz 2007) ber�cksichtigt haben will, ist ihm entgegenzuhalten, dass er diese schon im kantonalen Verfahren h�tte vorlegen k�nnen und m�ssen. Aufgrund des von ihm initiierten Rechtsmittelverfahrens traf ihn eine Mitwirkungspflicht (vgl. Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 18 Rz. 4 und Art. 20 Rz. 2 und 3), insbesondere soweit es - wie hier - um Tatsachen geht, die er besser kennt als die Beh�rden und welche diese ohne seine Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vern�nftigem Aufwand erheben k�nnen (vgl. BGE 130 II 482 E.3.2 S. 486). Angesichts der Bedeutung, die der Beschwerdef�hrer dem Anlehrausweis und den Urlaubsberichten nunmehr beimisst, ist nicht nachvollziehbar, wieso er davon abgesehen hat, diese der Vorinstanz selber einzureichen oder zumindest deren Beizug zu beantragen. Die vom Beschwerdef�hrer erst vor Bundesgericht ins Recht gelegten Beweismittel sind somit nicht zu ber�cksichtigen.
3.1 Gem�ss Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG kann der Ausl�nder aus der Schweiz ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde.
3.2 Nach Art. 11 Abs. 3 ANAG soll die Ausweisung indessen nur verf�gt werden, wenn sie nach den gesamten Umst�nden angemessen d.h. verh�ltnism�ssig erscheint (vgl. BGE 125 II 521 E. 2A S. 523). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens des Ausl�nders, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz und die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. M�rz 1949 zum Bundesgesetz �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder, ANAV; SR 142.201; BGE 129 II 215 E. 3; 125 II 105 ff.).
Ausgangspunkt f�r die Interessenabw�gung gem�ss Art. 11 Abs. 3 ANAG ist das Verschulden des Ausl�nders. Dieses findet vorab im vom Strafrichter verh�ngten Strafmass seinen Ausdruck. Dabei sind umso strengere Anforderungen an die Schwere des strafrechtlichen Verschuldens zu stellen, je l�nger ein Ausl�nder in der Schweiz gelebt hat. Selbst bei einem Ausl�nder, der bereits hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hat ("Ausl�nder der zweiten Generation"), ist bei schweren Straftaten, insbesondere bei Gewalt-, Sexual- oder Bet�ubungsmitteldelikten bzw. wiederholter Straff�lligkeit eine Ausweisung jedoch nicht ausgeschlossen (BGE 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190 mit Hinweisen). Daneben hat auch die Beurteilung der R�ckfallgefahr bei der ausl�nderrechtlichen Interessenabw�gung ein gewisses Gewicht. Ausserhalb des Geltungsbereichs des Freiz�gigkeitsabkommens kommt diesem Aspekt jedoch nicht vorrangige Bedeutung zu und muss im Zusammenhang mit Gewaltdelikten selbst ein relativ geringes Restrisiko nicht hingenommen werden (zum Ganzen: BGE 130 II 176 E. 4.2 bis 4.4 S. 185 ff. mit Hinweisen).
3.3 Ob die Ausweisung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 ANAG verh�ltnism�ssig ist, stellt eine vom Bundesgericht von Amtes wegen zu pr�fende Rechtsfrage dar; es �berpr�ft die ausl�nderrechtliche Interessenabw�gung frei (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 125 II 105 E. 2a S. 107, 521 E. 2a S. 523 mit Hinweisen). Dem Bundesgericht ist es jedoch verwehrt, sein eigenes Ermessen - im Sinne einer �berpr�fung der Zweckm�ssigkeit (Opportunit�t; BGE 116 Ib 353 E. 2b S. 356 f.) der Ausweisung - an die Stelle desjenigen der zust�ndigen kantonalen Beh�rde zu setzen (BGE 114 Ib 1 E. 1b S. 2; 125 II 521 E. 2a S. 523).
Der Beschwerdef�hrer ist wegen Raubes, Gehilfenschaft zu versuchtem Mord sowie Mordes zu einer Zuchthausstrafe von 14 Jahren verurteilt worden. Damit ist der Ausweisungsgrund von Art. 10 lit. a ANAG erf�llt.
4.1 Ausgangspunkt und Massstab f�r die Schwere des Verschuldens und die fremdenpolizeiliche Interessenabw�gung ist die vom Strafrichter verh�ngte Strafe (BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216).
4.1.1 Der Beschwerdef�hrer ist wegen schwerer Gewaltdelikte verurteilt worden. Das Obergericht des Kantons Bern attestierte ihm in Bezug auf den Mord eine besondere Skrupellosigkeit und warf ihm eine extreme Geringsch�tzung menschlichen Lebens als Grundhaltung vor (Urteil des Obergerichts vom 22. Oktober 2004, S. 43 f.). Es ging diesbez�glich von einem Verschulden aus, das kaum schwerer und gravierender sein k�nnte. Es gehe um ein Morden ohne jegliches nachvollziehbares Motiv, um eine grundlose, ja um eine veritable Exekution bzw. auch schlicht und einfach um eine T�tung aus Langeweile, sozusagen zum Zeitvertreib im Gruppenverband, mithin zur Freude und zum Spass, was sich schon allein aus der Tatsache ergebe, dass die Sache anschliessend an die Tat mit einem Handschlag "give me five" besiegelt wurde. Die Art und Weise, wie das T�tungsdelikt begangen worden sei, m�sse als kaltbl�tig und r�cksichtslos bezeichnet werden (Urteil vom 22. Oktober 2004, S. 67/73). Das Verschulden des Beschwerdef�hrers in Bezug auf die im Herbst 2001 begangenen Taten wiegt ausserordentlich schwer, was sich auch im hohen Strafmass ausdr�ckt.
4.1.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es liege keine Mehrfachdelinquenz vor. Er sei zwar wegen mehreren Delikten verurteilt worden, aber er sei nicht vorbestraft gewesen.
Der Beschwerdef�hrer wurde wegen unabh�ngig voneinander begangener Straftaten und in Anwendung von aArt. 68 StGB zu einer Gesamtstrafe verurteilt. Besonders schwerwiegend ist in diesem Zusammenhang, dass er sich innert eines Monates immer schwerwiegendere Gewalttaten zuschulden kommen liess, denen eine inakzeptable Geringsch�tzung menschlichen Lebens sowie eine nicht hinzunehmende R�cksichtslosigkeit gegen�ber Rechtsg�tern Dritter und der hiesigen Rechtsordnung zugrunde lag. Hinzu kommt, dass - wie sich aus den Akten ergibt - der Beschwerdef�hrer bereits im September 2001 zwei Mal wegen Widerhandlungen gegen das Transportgesetz zu Bussen bestraft worden war, die sp�ter in 2 Tage bzw. 3 Tage Haft umgewandelt worden sind. Insofern trifft es nicht zu, dass der Beschwerdef�hrer nicht vorbestraft ist. Obwohl diese zwei Vorstrafen nicht als gravierend erscheinen, zeigen sie doch, dass der Beschwerdef�hrer schon fr�her M�he hatte, sich rechtskonform zu verhalten.
Wie das Verwaltungsgericht zu Recht erwogen hat, ist f�r eine Ausweisung eine mehrfache oder regelm�ssige Delinquenz nicht zwingend erforderlich, zumal es sich beim Beschwerdef�hrer nicht um einen Ausl�nder handelt, der ausgesprochen lange hier gelebt hat. Der Beschwerdef�hrer ist erst 1995 in die Schweiz eingereist und hielt sich bis zu seiner Inhaftierung lediglich w�hrend rund sechs Jahren in Freiheit in der Schweiz auf. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers kann der in Unfreiheit verbrachten Zeit in der Schweiz bei der Beurteilung der Anwesenheitsdauer nur untergeordnete Bedeutung zukommen. Eine andere Wertung h�tte zur Folge, dass mit einer Ausweisung umso weniger zu rechnen w�re, je h�her das Strafmass ausf�llt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.532/2001 vom 10. April 2002 E. 3.1.3). Hinzu kommt, dass die fragliche Verurteilung wegen besonders schwerwiegenden Straftaten erfolgte, wobei insbesondere bei den Delikten gegen Leib und Leben dem Beschwerdef�hrer ein ausserordentlich schweres Verschulden zur Last gelegt wurde, so dass sich auch unter Ber�cksichtigung dieses Gesichtspunkts eine Ausweisung rechtfertigen l�sst. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers kann der Beschwerdef�hrer aus dem Umstand, dass er seit seinem 13. Altersjahr in der Schweiz lebt, nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal selbst bei einem Ausl�nder der "zweiten Generation" eine Ausweisung nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht ausgeschlossen ist (BGE 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190 mit Hinweisen).
4.1.3 Das Verwaltungsgericht hat sich eingehend mit der R�ckfallgefahr auseinandergesetzt und hat eine solche nicht ausgeschlossen. Auch das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 4. August 2003, das f�r den Beschwerdef�hrer eher positiv ausf�llt, indem es davon ausgeht, dass vom Beschwerdef�hrer in erster Linie Straftaten im Bereich der Kleinkriminalit�t wie Diebstahl, Entwendungen und �hnliches, zu erwarten seien, steht der Annahme einer R�ckfallgefahr nicht entgegen. Bereits das Obergericht hielt fest, dass die nicht n�her begr�ndete Meinung des Gutachters mit Blick auf die bisher ver�bten Straftaten die Gefahr �hnlicher Gewaltdelikte nicht auszuschliessen verm�ge. Das Bundesgericht hat in seinem Entscheid 6P.40/2005/6S.134/2005 vom 1. September 2005 ebenfalls festgestellt, dass es nicht unhaltbar sei, wenn eine R�ckfallgefahr auch im Bereich der Gewaltkriminalit�t f�r m�glich erachtet werde. Die Kommission zur �berpr�fung der Gemeingef�hrlichkeit hat in ihrer Beurteilung vom 17. Mai 2006 den Beschwerdef�hrer zwar als nicht gemeingef�hrlich erkl�rt. Indessen hat die Kommission festgehalten, dass es der Beschwerdef�hrer vermeide, sich Gedanken �ber seine Verantwortung zu machen. Es seien die anderen, die schuldig seien. Er spiele seine Beteiligung an der Tat herunter (Bagatellisierung). Es k�nne mit anderen Worten gesagt werden, dass der Beschwerdef�hrer sein eigenes Fehlverhalten auf andere Gruppenmitglieder projiziere. Jedenfalls sei kein intensives Auseinandersetzen mit der Tat sichtbar. Die Kommission empfahl, der sozialp�dagogischen F�rderung spezielles Augenmerk zu schenken. Dem F�hrungsbericht der Strafanstalt P�schwies vom 23. M�rz 2006 ist im �brigen zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer seit Strafantritt wegen 11 Vorf�llen diszipliniert werden musste. Seine Grundeinstellung/Motivation wird als wenig ausgepr�gt geschildert. Der Beschwerdef�hrer f�hrt alle 14 Tage deliktsrelevante Gespr�che mit einer Sozialarbeiterin. Die von ihm geltend gemachten Verhaltens�nderungen im Hinblick auf die deliktspezifischen Aspekte sind indessen nur bedingt aussagekr�ftig, zumal sie sich auf sein Verhalten im kontrollierten Rahmen beziehen, ganz abgesehen davon, dass sie neu und damit unbeachtlich sind (vgl. E. 2.2.3).
Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Einsch�tzung der Vorinstanz, dass eine R�ckfallgefahr nicht ausgeschlossen werden kann, Bundesrecht verletzen sollte. Das Verhalten des Beschwerdef�hrers vor und nach dem Mord, seine fehlende oder verzerrte Auseinandersetzung mit der Tat, seine zuweilen mangelnde Motivation und die wiederholten disziplinarischen Vorf�lle im Strafvollzug sowie auch die gesamten Begleitumst�nde lassen das k�nftige Wohlverhalten nach der Entlassung - bei Konfrontationen mit den Problemen des praktischen Alltages - als fraglich erscheinen. Soweit es hier - mit Blick auf die Schwere der Straftaten und des damit verbundenen Verschuldens (BGE 122 II 433 E. 2c S. 436) - �berhaupt noch auf eine R�ckfallgefahr ankommt, kann angesichts der schwerwiegenden Folgen der Delikte selbst ein geringes Restrisiko nicht hingenommen werden.
4.2 An der Entfernung und Fernhaltung des Beschwerdef�hrers besteht somit ein grosses sicherheitspolizeiliches Interesse, das nur durch entsprechend gewichtige private Interessen am weiteren Verbleib in der Schweiz aufgewogen werden k�nnte.
Solche sind nicht erkennbar: Der Beschwerdef�hrer ist vor 12 Jahren im Alter von 13 Jahren in die Schweiz eingereist und hat somit einen grossen Teil seiner Kindheit in seiner Heimat verbracht. Nach dem Abschluss der obligatorischen Schulzeit in der Schweiz ist es ihm nicht gelungen, beruflich und gesellschaftlich Fuss zu fassen. Er begann eine Lehre als Kellner, die er nach einer Woche wieder abbrach. Nach seinem Auszug aus dem Elternhaus war er an einer Vielzahl von Anstellungen vor allem im Gastgewerbe t�tig, die er jeweils nach kurzer Zeit aufgab. Die letzten Monate vor Begehung der fraglichen Taten verbrachte er als Randst�ndiger ohne feste Unterkunft und geregelten Lebenswandel. Der neue (und deshalb an sich unbeachtliche) Einwand, dass er neben Kontakten zu seiner Kernfamilie auch solche zu seiner Schweizer Lebenspartnerin und deren Familie pflege, ist ohnehin nicht geeignet, den Aufbau eines besonders ausgepr�gten sozialen Beziehungsnetzes oder einer kulturellen Verwurzelung in der Schweiz zu belegen. Es gibt auch keinen Grund, von der Einsch�tzung der Vorinstanz, wonach dem Beschwerdef�hrer die mazedonische Kultur, insbesondere die Sprache seiner Eltern, vertraut seien, abzuweichen. Er mag zwar in seiner Heimat kein Beziehungsnetz mehr haben, weshalb f�r ihn eine R�ckkehr dorthin mit H�rten verbunden ist. Umgekehrt hat ihn sein famili�res Umfeld in der Schweiz bereits bisher nicht davon abhalten k�nnen, massiv straff�llig zu werden. Der Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichtes, der Ausweisung st�nden nicht h�her zu gewichtende private Interesse entgegen, ist beizupflichten.
5. Der Beschwerdef�hrer wendet schliesslich ein, der Entscheid �ber die Ausweisung sei verfr�ht erfolgt, weil die bundesrechtlich vorgesehene Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit der Massnahme noch gar nicht abschliessend erfolgen konnte.
5.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, in welchem Zeitpunkt �ber die Ausweisung zu befinden ist, wenn der T�ter eine l�ngere Freiheitsstrafe zu verb�ssen hat. Die Regelung sollte aber vor der Entlassung getroffen werden, damit der Ausl�nder seine R�ckkehr in die Freiheit rechtzeitig vorbereiten kann (vgl. Art. 14 Abs. 8 ANAV; BGE 131 II 329 E. 2.1-2.3 S. 331 ff.). Der richtige Zeitpunkt h�ngt von den Umst�nden des Einzelfalles ab, wobei auf eine vern�nftige zeitliche Distanz zur Entlassung zu achten ist; in der Regel sollte die Zeitspanne zwischen der Regelung des k�nftigen Aufenthalts und der Entlassung aus dem Vollzug die voraussichtliche Dauer eines Rechtsmittelverfahrens nicht �berschreiten (BGE 131 II 329 E. 2.4 S. 334 f.). Erst unmittelbar vor der Entlassung zu entscheiden, h�tte zwar den Vorteil, dass das gesamte Verhalten im Strafvollzug in die Beurteilung miteinbezogen werden kann. Indessen kommt dem Wohlverhalten in Unfreiheit praxisgem�ss bloss untergeordnete Bedeutung zu (BGE 114 Ib 1 E. 3b S. 5). Der Umstand, dass ein Ausl�nder im Strafvollzug zu keinen Klagen Anlass gegeben hat, gen�gt f�r sich alleine nicht, um eine R�ckfallgefahr auszuschliessen (Urteil 2A.688/2005 vom 4. April 2006 E. 3.1.3).
5.2 Die Verf�gung des Amts f�r Migration und Personenstand, mit der die Ausweisung des Beschwerdef�hrers erstinstanzlich angeordnet wurde, erging bereits am 30. November 2004 und damit rund 6 Jahre vor einer fr�hest m�glichen bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug. Dieser Zeitpunkt scheint in der Tat relativ fr�h, indessen stand aufgrund der Art der Delikte, der Schwere seines Verschuldens, seiner fehlenden oder nur ansatzweisen Auseinandersetzung mit seinem deliktischen Verhalten sowie unter Ber�cksichtigung seiner pers�nlichen Verh�ltnisse schon damals fest, dass bei einer umfassenden Interessenabw�gung ein Wohlverhalten des Beschwerdef�hrers im Strafvollzug allein nicht reichen w�rde, die gegen ihn bestehenden Bedenken auszur�umen. Zudem waren schon im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verf�gung keine erkennbaren Anzeichen daf�r vorhanden, dass sich die f�r die Anordnung der Ausweisung massgebenden Verh�ltnisse bis zu deren Vollzug entscheidend ver�ndern w�rden, zumal der Beschwerdef�hrer gem�ss F�hrungsbericht der Strafanstalt P�schwies vom 22. September 2004 im fraglichen Zeitpunkt bereits drei Mal seit Eintritt in den Strafvollzug diszipliniert werden musste. Schliesslich liegt es auch im Interesse der Beteiligten, sich fr�hzeitig auf die fremdenpolizeilichen Folgen einstellen zu k�nnen (vgl. BGE 131 II 329 E. 2.3/2.4 S. 333 ff). Vor diesem Hintergrund stellt es somit keine Bundesrechtsverletzung dar, wenn schon zu einem fr�hen Zeitpunkt und nicht erst relativ kurz vor der Entlassung aus dem Strafvollzug �ber die Ausweisung entschieden wurde.
Aufgrund des Gesagten erweist sich die Ausweisung des Beschwerdef�hrers als bundesrechtskonform. F�r eine blosse Androhung der fremdenpolizeilichen Entfernungsmassnahme f�r den Fall k�nftiger Straff�lligkeit bzw. eine auf die Mindestdauer von zwei Jahren befristete Ausweisung besteht kein Anlass. Ebenso wenig dr�ngt sich eine neue Beurteilung durch die Vorinstanz auf.
Die Beschwerde ist somit als unbegr�ndet abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (Art. 68 BGG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'500.- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.

References: BGE 
 Art. 10
e contrario
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 29
 Art. 18
 Art. 20
 BGE 
 Art. 10
 Art. 11
 BGE 
 BGE 
 Art. 11
 BGE 
 Art. 11
 BGE 
 BGE 
 Art. 10
 Art. 14
 BGE 
 BGE