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Timestamp: 2020-04-05 21:32:32+00:00

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Körperverletzung | Rechts.Ninja
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Schlagwort Archiv: Körperverletzung
Das vom Lehrer ausgesprochene Verbot, den Klassenraum zu verlassen
Autor: Rechtslupe 28. Februar 2020
Es ist keine Freiheitsberaubung, wenn durch einen Lehrer ein Verbot, den Raum zu verlassen, wiederholt und lautstark ausgesprochen wird. Um zu verhindern, dass die Schüler den Raum vorzeitig verlassen, kann diese kurzfristige Beschränkung der Fortbeweg…
Ermittlungsverfahren, Freiheitsberaubung, Klageerzwingungsverfahren, Körperverletzung, Lehrer, Strafrecht
Die versuchte Körperverletzung mit Todesfolge
In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass der Versuch einer Körperverletzung mit Todesfolge als „erfolgsqualifizierter Versuch“ dann vorliegen kann, wenn das Grunddelikt lediglich versucht und dadurch fahrlässig die Todesfolge verursacht wird 1. Für da…
Erfolgsqualifizierter Versuch, Erfolgsqualifiziertes Delikt, Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge, Strafrecht, Versuch
Der hinterlistige Überfall
Bei einer Körperverletzung setzt ein hinterlistiger Überfall im Sinne von § 224 Abs. 1 Nr. 3 StGB voraus, dass sich die Absicht des Täters, dem Geschädigten die Verteidigungsmöglichkeit zu erschweren, äußerlich manifestiert, der Täter also seine Verlet…
Hinterlist, Körperverletzung, Strafrecht, Überfall
Musste ein Mittäter mit der Verwendung eines Werkzeugs (hier: eines Elektroschockgeräts) durch den anderne Mittäter weder aufgrund des gemeinsamen Tatplans noch nach den Umständen des Geschehens rechnen, reicht die Ankündigung des Mittäters, das Gerät …
Gefährliche Körpververletzung, Gefährliches Werkzeug, Körperverletzung, Mittäter, Qualifikation, Strafrecht, Sukzessive Mittäterschaft
Mehrere nacheinander angegriffene Personen
In Fällen, in denen der Täter einzelne Menschen nacheinander angreift, um jeden von ihnen in seiner Individualität zu beeinträchtigen, besteht sowohl bei natürlicher als auch bei rechtsethisch wertender Betrachtungsweise selbst bei einheitlichem Tatentschluss und engem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang regelmäßig kein Anlass, diese Vorgänge als eine Tat zusammenzufassen1. Etwas anderes …
Körperverletzung, Strafrecht, Tateinheit, Tatmehrheit, Totschlag
Autor: Waffenrechtslupe 16. November 2018
Der Schuss mit der Softairpistole induziert für sich genommen noch nicht das Vorliegen eines bedingten Körperverletzungsvorsatzes. Zwar kann sich – letztlich nicht anders als im Fall des bedingten Tötungsvorsatzes – die Annahme eines bedingten Körperve…
Aktuelles, bedingter Vorsatz, Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Softairpistole, Waffe
Der Schuss mit der Softairpistole induziert für sich genommen noch nicht das Vorliegen eines bedingten Körperverletzungsvorsatzes. Zwar kann sich – letztlich nicht anders als im Fall des bedingten Tötungsvorsatzes – die Annahme eines bedingten Körperverletzungsvorsatzes auch daraus ergeben, dass der Täter (oder ein Mittäter) eine Handlung vornimmt, die eine so …
bedingter Vorsatz, Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Softairpistole, Strafrecht, Waffe
Autor: Waffenrechtslupe 21. September 2018
Der Qualifikationstatbestand des § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist nur erfüllt, wenn das verwendete ‘Werkzeug’ nach der konkreten Art der Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen hervorzurufen1. Im vorliegenden Fall verneinte der Bundesge…
Aktuelles, Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Softairpistole, Waffe
Eine Körperverletezung kann trotz Einwilligung als rechtswidrig anzusehen sein, wenn die Tat gegen die guten Sitten verstoße (§ 228 StGB). Für die Beurteilung der Sittenwidrigkeit kommt es nicht allein, aber vor allem auf die exante zu bestimmende Art und Schwere des Rechtsgutsangriffs an1. Für die Sittenwidrigkeit der Tat ist entscheidend, …
Einwilligung, Körperverletzung, Sittenwidrigkeit, Strafrecht
Autor: Rechtslupe 19. September 2018
Der Qualifikationstatbestand des § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist nur erfüllt, wenn das verwendete ‘Werkzeug’ nach der konkreten Art der Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen hervorzurufen1. Im vorliegenden Fall verneinte der Bundesgerichtshof daher im hier entschiedenen Fall das Vorliegen einer gefährlichen Körperverletzung: Dass von der defekten Softairpistole vorliegend …
Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Softairpistole, Strafrecht, Waffe
Tätliche Notwehr gegen Beleidigungen
Die Ehre darf als strafrechtlich geschütztes Rechtsgut (§§ 185 ff. StGB) grundsätzlich auch mit den Mitteln der Notwehr verteidigt werden1. Dies gilt jedenfalls, soweit es sich nicht um nur geringfügige Behelligungen im sozialen Nahbereich, sozial tolerables Verhalten oder eine sonstige Bagatelle handelt2. Zwar liegt es auf der Hand, dass eine …
Beleidigung, Körperverletzung, Notwehr, Notwehrexzess, Strafrecht
Das Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht gemäß § 211 Abs. 2 StGB setzt voraus, dass der Täter die Tötungshandlung vornimmt oder – im Falle des Unterlassens – die ihm zur Abwendung des Todeseintritts gebotene Handlung unterlässt, um dadurch eine “andere” Straftat zu verdecken. Dabei steht der Annahme eines solchen Verdeckungsmordes nicht bereits …
Körperverletzung, Mord, Strafrecht, Verdeckungsabsicht, Verdeckungsmord
Ein gefährliches Werkzeug im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist jeder bewegliche Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und der Art seiner Benutzung im konkreten Einzelfall geeignet ist, erhebliche Körperverletzungen herbeizuführen1. Im vorliegenden Fall liesen die Urteilsgründe eine solche Eignung des vom Angeklagten in der Hand …
Gefährliche Körperverletzung, Gefährliches Werkzeug, Körperverletzung, Strafrecht
Bedingten Tötungsvorsatz hat, wer den Eintritt des Todes als mögliche, nicht ganz fernliegende Folge seines Handelns erkennt (Wissenselement) und billigend in Kauf nimmt oder sich um des erstrebten Zieles willen zumindest mit der Tatbestandsverwirklichung abfindet (Willenselement)1. Beide Elemente müssen durch tatsächliche Feststellungen belegt werden. Auf der Ebene der Beweiswürdigung bedarf …
Bedingter Tötungsvorsatz, bedingter Vorsatz, Körperverletzung, Strafrecht, Totschlag, Tötungsvorsatz, Vorsatz
Dient die Körperverletzung dazu, die Umstände der Prostitutionsausübung durch die Geschädigte zu bestimmen (hier: der Schlag ins Gesicht wegen eines abgelehnten Freiers), so ist sie Teil der Tathandlung der zum Nachteil der Geschädigten begangenen dirigistischen Zuhälterei nach § 181a Abs. 1 Nr. 2 2. Alternative StGB. Zwischen der Körperverletzung und …
Körperverletzung, Strafrecht, Tateinheit, Zuhälter, Zuhälterei
Körperverletzung – und der fehlgeschlagene Versuch
Fehlgeschlagen ist ein Versuch, wenn die Tat nach Misslingen des zunächst vorgestellten Tatablaufs mit den bereits eingesetzten oder anderen nahe liegenden Mitteln objektiv nicht mehr vollendet werden kann und der Täter dies erkennt oder wenn er subjektiv die Vollendung nicht mehr für möglich hält. Dabei kommt es auf die Sicht …
Fehlgeschlagener Versuch, Körperverletzung, Rücktritt vom Versuch, Rücktrittshorizont, Strafrecht, Versuch, Versuchte Körperverletzung
Die gemeinschaftlich begangene Körperverletzung
Eine gemeinschaftliche Begehungsweise im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB ist nur gegeben, wenn Täter und Beteiligter bei Begehung der Körperverletzung einverständlich zusammenwirken. Wobei es hierfür bereits genügt, wenn ein am Tatort anwesender Tatgenosse die Wirkung der Körperverletzungshandlung des Täters bewusst in einer Weise verstärkt, welche die …
Gefährliche Körperverletzung, Gemeinschaftliche Körperverletzung, Körperverletzung, Strafrecht
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein gefährliches Werkzeug im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 2 Alternative 2 StGB jeder bewegliche Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und nach der Art seiner Benutzung im konkreten Einzelfall geeignet ist, erhebliche Körperverletzungen herbeizuführen1. Bereits diese Eignung erscheint bei einem Feuerzeug …
Gefährliche Körperverletzung, Gefährliches Werkzeug, Körperverletzung, Steuerrecht
Gefährliche oder schwere Körperverletzung?
Autor: Rechtslupe 9. Mai 2017
Ob zwischen einer vollendeten gefährlichen Körperverletzung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB und einer vollendeten schweren Körperverletzung gemäß § 226 Abs. 1 StGB Gesetzeskonkurrenz besteht1 oder mit Blick auf überzeugende Stimmen im Schrifttum2 und entsprechend der neueren Rechtsprechung zum Verhältnis von § 224 Abs. 1 Nr. 4 und …
Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Schwere Körperverletzung, Strafrahmen, Strafrecht, Strafzumessung
Autor: Rechtslupe 5. Mai 2017
Der gefährlichen Körperverletzung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB macht sich schuldig, wer die Körperverletzung (§ 223 Abs. 1 StGB) mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht. Dabei wird weder Eigenhändigkeit noch Mittäterschaft vorausgesetzt; ausreichend ist vielmehr schon das gemeinsame Wirken eines Täters und eines Gehilfen bei der Begehung …
Gefährliche Körperverletzung, Gemeinschaftliche Körperverletzung, Körperverletzung, Mittäter, Strafrecht, Strafzumessung
Verlust der Gebrauchsfähigkeit eines Körperglieds – und die unterlassene medizinische Behandlung
Für die Dauerhaftigkeit des Verlustes der Gebrauchsfähigkeit eines Körperglieds kommt es grundsätzlich nicht darauf an, ob das Opfer eine ihm mögliche medizinische Behandlung nicht wahrgenommen hat. Für die Beurteilung, ob ein wichtiges Glied im Sinne des § 226 Abs. 1 Nr. 2 StGB nicht mehr gebraucht werden kann, ist im …
Körperglied, Körperverletzung, Medizinische Behandlung, Schwere Körperverletzung, Strafrecht
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein minder schwerer Fall der schweren und gefährlichen Körperverletzung regelmäßig anzunehmen, wenn der Angeklagte zu der Tat durch eine grundlose schwerwiegende Provokation veranlasst worden ist, die im Falle der Annahme eines (versuchten) Totschlags zwingend zu einer Strafrahmenmilderung nach § 213 Alt. 1 StGB hätte …
Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Minder schwerer Fall, Schwere Körperverletzung, Strafrahmen, Strafrecht, Strafzumessung, Tartprovokation
Körperverletzung – und die Tatprovokation
Die Tatprovokation ist auch bei Körperverletzungsdelikten als Strafmilderungsgrund zu berücksichtigen; sie kann zur Annahme eines minder schweren Falles führen, muss dies aber nicht1. Da selbst die Tötung eines Menschen und damit die Herbeiführung des denkbar schwersten Erfolges bei vorangegangener Provokation in milderem Licht zu betrachten ist (§ 213 StGB), genügt …
Körperverletzung, Strafrecht, Strafzumessung, Tatprovokation
Körperverletzung – und die körperliche Misshandlung
Der Tatbestand des § 223 Abs. 1 StGB in der Variante der vorliegend allein in Betracht kommenden körperlichen Misshandlung ist indes nur dann erfüllt, wenn die Schwelle zu einer üblen und unangemessenen Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt, überschritten wird1. Nicht jeder vorsätzliche …
Körperliche Misshandlung, Körperverletzung, Strafrecht
Schwere Körperverletzung – und der Verlust des Sehvermögens
§ 226 ABs. 1 Nr. StGB definiert eine schwere Körperverletzung u.a. als eine Körperverletzung, die zur Folge hat, dass die verletzte Person das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert. Der Verlust des Sehvermögens im Sinne von § 226 Abs. 1 Nr. …
Blind, Körperverletzung, Schwere Körperverletzung, Strafrecht
Zu dritt auf das Opfer eingeschlagen…
Eine gefährliche Körperverletzung nach § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB in der Form der Tatbegehung “mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich” setzt bereits voraus, dass mindestens zwei Beteiligte am Tatort bewusst zusammenwirken. Das Zusammenwirken mehrerer als solcher darf daher nicht strafschärfend berücksichtigt werden. Dies verstößt gegen § 46 Abs. 3 …
Die sich selbst schädigende Ehefrau – und die Garantenstellung des Ehemannes
Autor: Rechtslupe 16. Januar 2017
Jedenfalls bei bestehender Lebensgemeinschaft sind die Ehegatten einander als Garanten zum Schutz verpflichtet1. Zwar unterfällt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine eigenverantwortlich gewollte und verwirklichte Selbstgefährdung grundsätzlich nicht den Tatbeständen eines Körperverletzungs- oder Tötungsdelikts, wenn sich das mit der Gefährdung vom Opfer bewusst eingegangene Risiko realisiert. Wer eine solche …
Ehegatten, Garentenstellung, Körperverletzung, Selbstgefährdung, Strafrecht, Suizid, Unterlassen
Asylbewerber, Körperverletzung, Landfriedensbruch, Strafrecht, Strafzumessung
Eine schwere körperliche Misshandlung im Sinne des Qualifikationstatbestandes des § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit. a StGB setzt weder den Eintritt einer schweren Folge im Sinne des § 226 StGB noch eine schwere Gesundheitsschädigung im Sinne des § 239 Abs. 3 Nr. 2 StGB voraus. Es genügt, dass die …
Körperverletzung, Misshandlung, Strafrecht
KO-Tropfen – und die vorsätzliche Körperverletzung durch Unterlassen
Vorsätzliche Körperverletzung gemäß § 223 Abs. 1 StGB kann durch einen Garanten verwirklicht werden, wenn er den Eintritt des tatbestandlichen Erfolges trotz vorhandener Möglichkeit dazu pflichtwidrig nicht abwendet. Ein von § 223 Abs. 1 StGB erfasster Erfolg in Gestalt der Gesundheitsschädigung kann auch darin liegen, dass bei einem behandlungsbedürftigen Zustand …
Garantenstellung, Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Körperverletzung durch Unterlassen, Strafrecht, Unterlassen
Körperverletzung durch Unterlassen mit Todesfolge – und der spezifische Gefahrzusammenhang
Bei einer Körperverletzung durch Unterlassen mit Todesfolge ist der erforderliche spezifische Gefahrzusammenhang regelmäßig – soweit nicht allgemeine Gründe für einen Ausschluss der Zurechenbarkeit der schweren Folge eingreifen – gegeben, wenn der Garant in einer ihm vorwerfbaren Weise den lebensgefährlichen Zustand herbeigeführt hat, aufgrund dessen der Tod der zu schützenden Person …
Garantenstellung, Gefahrzusammenhang, Kausalität, Körperverletzung, Körperverletzung durch Unterlassen, Körperverletzung mit Todesfolge, Strafrecht, Unterlassen
Würgen als gefährliche Körperverletzung
Nicht jeder Angriff auf den Hals des Opfers in der Form des Würgens ist eine das Leben gefährdende Behandlung im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB. Von maßgeblicher Bedeutung sind vielmehr Dauer und Stärke der Einwirkung, die zwar nicht dazu führen müssen, dass das Opfer der Körperverletzung …
Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Strafrecht, Würgen
Versuchter Wohnungsdiebstahl – und das Betreten des Hausflurs
Für eine Versuchsstrafbarkeit ist es nicht erforderlich, dass der Täter bereits ein Tatbestandsmerkmal verwirklicht hat. Es genügt, dass er Handlungen vornimmt, die nach seinem Tatplan der Erfüllung eines Tatbestandsmerkmals vorgelagert sind und in die Tatbestandshandlung unmittelbar einmünden, die mithin – aus der Sicht des Täters das geschützte Rechtsgut in eine …
Diebstahl, Körperverletzung, Raub, Strafrecht, Versuch, Versuchsbeginn, Wohnungsdiebstahl
Gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung – und die passive Anwesenheit
§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB setzt voraus, dass der Täter die Körperverletzung mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht. Ausreichend, aber auch erforderlich ist, dass mindestens zwei Beteiligte (Täter oder Teilnehmer, § 28 Abs. 2 StGB) am Tatort bewusst zusammenwirken; es genügt, wenn eine am Tatort anwesende Person den …
Gefährliche Körperverletzung, Gemeinschaftliche Körperverletzung, Körperverletzung, Mittäter, Strafrecht
Gefährliche Körperverletzung – und der ortsabwesende Mittäter
Der gefährlichen Körperverletzung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB macht sich schuldig, wer die Körperverletzung (§ 223 Abs. 1 StGB) mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht. Für eine gemeinschaftliche Tatbegehung ist es nicht erforderlich, dass jeder der Mittäter eigenhändig an der Körperverletzungshandlung teilnimmt; auch kann ein Mittäter (orts-)abwesend …
Schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen
Autor: Rechtslupe 13. Juli 2016
Die Vorschrift der gefährlichen Körperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung nach § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB wird durch den Qualifikationstatbestand der schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen nach § 225 Abs. 3 Nr. 1 StGB verdrängt1 Der Bundesgerichtshof hat bereits zum Verhältnis von § 306b Abs. 2 Nr. 1 …
Gefährdungsdelikt, Gefährliche Körperverletzung, Gesetzeskonkurrenz, Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, Qualifikationstatbestand, Strafrecht
Den Qualifikationstatbestand des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB verwirklicht, wer die Tat mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht. Weder Eigenhändigkeit noch Mittäterschaft wird vorausgesetzt; ausreichend ist vielmehr schon das gemeinsame Wirken eines Täters und eines Gehilfen bei der Begehung der Körperverletzung1. Dies folgt aus dem Sinn und Zweck …
Beihilfe, Gefährliche Körperverletzung, Gemeinschaftliche Körperverletzung, Körperverletzung, Strafrecht
Körperverletzung – und das besondere öffentliche Interesse
Darin, dass die Staatsanwaltschaft die Anklage auf einen dem Antragserfordernis unterliegenden Vorwurf erstreckt, liegt – wenn keine Besonderheiten hinzutreten – regelmäßig die konkludente Bejahung des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung1. Zwar könnte in dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall gegen eine solche Auslegung sprechen, dass die Staatsanwaltschaft in der …
Anklageschrift, Besonderes öffentliches Interesse, Körperverletzung, Strafantrag, Strafrecht
Gefährliche Körperverletzung – und die Beihilfe
Den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB verwirklicht, wer die Tat mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht. Dabei wird weder Eigenhändigkeit noch Mittäterschaft vorausgesetzt; ausreichend ist vielmehr schon das gemeinsame Wirken eines Täters und eines Gehilfen bei der Begehung einer Körperverletzung1. Gerade dieses gemeinsame …
Das Auto als Werkzeug
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erfordert eine Verurteilung nach § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB, dass die Körperverletzung durch ein von außen unmittelbar auf den Körper einwirkendes gefährliches Tatmittel eingetreten ist. Wird ein Kraftfahrzeug als Werkzeug eingesetzt, muss die körperliche Misshandlung also bereits durch den Anstoß selbst ausgelöst …
Gefährliche Körperverletzung, Gefährliches Werkzeug, Körperverletzung, Strafrecht, Verkehrsunfall
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird nicht jede strafrechtliche Haftung des Anstifters für den von ihm weder gewollten noch gebilligten Erfolg bei erfolgsqualifizierten Delikten dadurch ausgeschlossen, dass der Angestiftete den Erfolg vorsätzlich herbeigeführt hat1. Sofern der zu einer gefährlichen Körperverletzung Angestiftete dem Misshandelten, insoweit über den Vorsatz des Anstifters …
Anstiftung, Erfolgsqualifizierte Delikte, Körperverletzung, Strafrecht, Vorsatz
Heimtücke – und der zunächst nur bestehende Körperverletzungsvorsatz
Heimtückisch handelt, wer in feindlicher Willensrichtung die Arg- und Wehrlosigkeit des Tatopfers bewusst zur Tötung ausnutzt. Wesentlich ist, dass der Mörder sein Opfer, das keinen Angriff erwartet, also arglos ist, in einer hilflosen Lage überrascht und dadurch daran hindert, dem Anschlag auf sein Leben zu begegnen oder ihn wenigstens zu …
Heimtücke, Körperverletzung, Mord, Strafrecht, Totschlag
Beim Rauschgiftgeschäft reingelegt
Autor: Gerichtsboulevard 17. November 2015
Wenn man seinen eigenen Rauschgiftkonsum mit Dealen finanzieren will, kann das (vielleicht aufgrund der Folgen des Konsums) gründlich misslingen und zu strafrechtlichen Verurteilungen führen. So ist es vor dem Jugendschöffengericht München in dem hier vorliegenden Fall passiert: Die beiden 19-jährigen Freunde Jan und Daniel kamen auf die Idee, ihren Rauschgiftkonsum dadurch zu finanzieren, dass sie […]
Drogen, Drogenhandel, Körperverletzung, Strafrecht
Gefährliche Körperverletzung – und der Beitrag des Gehilfen
Zwar kann das gemeinsame Wirken eines Täters und eines Gehilfen bei Begehung einer Körperverletzung zur Erfüllung der Qualifikation des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB ausreichen1. Eine gemeinschaftliche Begehung in dieser Beteiligungsform setzt allerdings voraus, dass der am Tatort anwesende Gehilfe die Wirkung der Körperverletzungshandlung des Täters bewusst in …
Gemeinschaftliche schwere Körperverletzung – duch daneben stehen?
Zur Erfüllung des Qualifikationstatbestandes, dass die Täter die körperliche Misshandlung des Geschädigten gemeinschaftlich im Sinne von § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB begingen, ist die eigenhändige Mitwirkung jedes Einzelnen an der Verletzungshandlung nicht erforderlich. Vielmehr kann es genügen, dass ein am Tatort anwesender Tatgenosse die Wirkung der Körperverletzungshandlung des …
Körperverletzung, Strafrecht
Bei einer Körperverletzung, an deren Folgen der Verletzte verstirbt, ist die Höhe des Schmerzensgeldes von der Schwere der Verletzungen, das durch sie bedingte Leiden, dessen Dauer, vom Ausmaß der Wahrnehmung der Beeinträchtigung durch den Verletzten und vom Grad des Verschuldens des Schädigers abhängig. Daher werden nur die von dem Verletzten …
Körperverletzung, Schmerzensgeld, Zivilrecht

References: § 224
 § 224
 § 224
 § 211
 § 224
 § 181
 § 224
 § 224
 § 224
 § 226
 § 224
 § 224
 § 226
 § 213
 § 223

§ 226
 § 226
 § 224
 § 46
 § 250
 § 226
 § 239
 § 223
 § 223
 § 224

§ 224
 § 28
 § 224
 § 224
 § 225
 § 306
 § 224
 § 224
 § 224
 § 224
 § 224