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Timestamp: 2020-02-29 07:52:25+00:00

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REVOSax - Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren Forstdienst – APrOhFD
(Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren Forstdienst – APrOhFD)1
Landespflege (Ausbildungsabschnitt III)
Forsteinrichtung und Standortskunde (Ausbildungsabschnitt IV)
Verwaltungsseminar (Ausbildungsabschnitt V)
Große Forstliche Staatsprüfung (Ausbildungsabschnitt VI)
1Auf der Grundlage des während des Studiums der Forstwirtschaft erworbenen Wissens sollen Forstbedienstete ausgebildet werden, die nach ihrer Persönlichkeit sowie nach ihren allgemeinen und fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten geeignet sind, die Aufgaben des höheren Forstdienstes wahrzunehmen. 2Insbesondere sollen die Verantwortungs- und Führungsbereitschaft gestärkt und Grundsätze der Menschenführung vermittelt werden.
(2) 1Die Zulassung soll versagt werden, wenn seit Ablegung der Diplomschlußprüfung oder einer als gleichwertig anerkannten Prüfung mehr als vier Jahre zurückliegen, es sei denn, daß im Hinblick auf die zwischenzeitliche Tätigkeit des Bewerbers noch ein hinreichend enger Zusammenhang zwischen forstwirtschaftlichem Studium und der Ausbildung im Vorbereitungsdienst besteht. 2Der Zeitraum von vier Jahren erhöht sich für Bewerber, die wegen der Betreuung mindestens eines mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Kindes unter 18 Jahren von einer Bewerbung um Zulassung abgesehen haben, auf sechs Jahre.
(1) Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist spätestens zwei Monate vor Beginn des Vorbereitungsdienstes über den Staatsbetrieb Sachsenforst beim Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (Staatsministerium) zu beantragen.
(2) 1Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:
eine Erklärung des Bewerbers über Betätigungen im Sinne des § 6 Abs. 2 und 3 des Beamtengesetzes für den Freistaat Sachsen (SächsBG) vom 17. Dezember 1992 (SächsGVBl. S. 615),
2Die in Satz 1 Nr. 3 und 4 genannten Unterlagen sind als amtlich beglaubigte Kopien oder Abschriften, die in Satz 1 Nr. 5 genannten Unterlagen im Original vorzulegen.
(3) 1Vor der Einstellung in den Vorbereitungsdienst muß ein Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (§ 30 Abs. 5 des Bundeszentralregistergesetzes) vorliegen, das bei der Entscheidung über die Zulassung nicht älter als drei Monate sein soll. 2Das Führungszeugnis ist vom Bewerber bei der Meldebehörde zur Vorlage bei dem Staatsbetrieb Sachsenforst zu beantragen.
(4) Es können nur soviele Bewerber zum Vorbereitungsdienst zugelassen werden, wie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.3
(1) 1Soweit nicht beamtenrechtliche Gründe entgegenstehen, wird der zum Vorbereitungsdienst zugelassene Bewerber mit der Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen. 2Er führt die Dienstbezeichnung „Forstreferendar(in)“.
(2) 1Das Staatsministerium teilt die Forstreferendare dem Staatsbetrieb Sachsenforst zur Ausbildung zu und führt die Aufsicht über die Ausbildung. 2Der Staatsbetrieb Sachsenforst weist die Forstreferendare den einzelnen Ausbildungsstellen zu (§ 7).4
Ausbildungsstellen nach Maßgabe dieser Verordnung sind der Staatsbetrieb Sachsenforst, die Landkreise und die Kreisfreien Städte.5
1Das Staatsministerium bestellt einen Bediensteten des höheren Forstdienstes zum zentralen Ausbildungsleiter. 2Dieser betreut die Forstreferendare und wirkt bei der Organisation der Ausbildung und der Großen Forstlichen Staatsprüfung mit.
(1) 1Ausbildungsleiter und Dienstvorgesetzter ist der Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sachsenforst. 2Er ist für die Ausbildung nach den Bestimmungen dieser Verordnung verantwortlich.
(2) 1Ausbildungsbediensteter ist derjenige Bedienstete des höheren Forstdienstes, dem der Forstreferendar zugewiesen ist. 2Ihm obliegt die Ausbildung des Forstreferendars im einzelnen.6
(3) 1Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre. 2Er stellt eine Einheit dar und gliedert sich in nachstehende Ausbildungsabschnitte:
(Ausbildungsabschnitt VI) 3 Monate.
3Der Vorbereitungsdienst verlängert sich bis zum Abschluß der Großen Forstlichen Staatsprüfung.
(4) Die Ausbildungsinhalte der einzelnen Abschnitte ergeben sich aus dem Rahmenausbildungsplan des Staatsministeriums.
(5) Das Staatsministerium kann die Reihenfolge und die Dauer der Ausbildungsabschnitte ändern.7
(4) 1Der Forstreferendar hat acht vom Ausbildungsleiter gestellte Aufgaben aus dem Zuständigkeitsbereich eines Forstbezirkes schriftlich zu bearbeiten. 2Der Ausbildungsleiter bewertet die Arbeiten.
(5) 1Der Staatsbetrieb Sachsenforst kann die Ableistung des Vorbereitungsdienstes bei einem körperschaftlichen Forstamt oder einem privaten Forstbetrieb bis zur Dauer von drei Monaten zulassen. 2Voraussetzung ist jedoch, daß die Ausbildung von einer geeigneten Fachkraft geleitet wird, die die Laufbahnprüfung für den höheren Forstdienst bestanden hat.8
(2) Der Forstreferendar hat zwei vom Ausbildungsbediensteten gestellte Aufgaben schriftlich zu bearbeiten.9
(2) 1Der Forstreferendar hat während dieser Zeit selbständig eine praxisbezogene Projektarbeit zu fertigen. 2Das Thema wird vom Ausbildungsbediensteten festgelegt; dieser bewertet die Projektarbeit entsprechend § 31.10
1In diesem Ausbildungsabschnitt ist der Forstreferendar in die Verfahren der Forsteinrichtung und Standortskunde sowie in die Aufgaben einer Saatgutberatungsstelle einzuführen. 2Er hat selbständig ein Forsteinrichtungswerk zu fertigen. 3Die Zuweisung eines geeigneten Objekts erfolgt durch den Ausbildungsbediensteten. 4Der Ausbildungsbedienstete bewertet die Arbeit entsprechend § 31.11
1In diesem Ausbildungsabschnitt werden dem Forstreferendar allgemeine Verwaltungs- und Rechtsgrundlagen vermittelt. 2Außerdem wird der Forstreferendar in die Aufgaben des Staatsbetriebes Sachsenforst und der obersten Forstbehörde eingeführt.12
(Ausbildungsabschnitt VI)
1Dieser Ausbildungsabschnitt dient der häuslichen Prüfungsvorbereitung und der Durchführung der Großen Forstlichen Staatsprüfung. 2Während dieser Zeit wird der Forstreferendar in der Regel dem Forstbezirk zugewiesen, in dem er den Ausbildungsabschnitt I absolviert hat.13
1Nach dem Ausbildungsabschnitt I beurteilt der Forstbezirksleiter, nach den Ausbildungsabschnitten II, III und IV der jeweilige Ausbildungsbedienstete die Eignung und fachliche Leistung des Forstreferendars. 2Die Beurteilung muß erkennen lassen, ob der Forstreferendar das Ziel des Ausbildungsabschnittes erreicht hat. 3Die Beurteilung enthält eine Bewertung entsprechend § 31. 4Sie ist ihm zu eröffnen und mit ihm zu besprechen. 5Die Eröffnung und etwaige Äußerungen des Forstreferendars sind aktenkundig zu machen.14
(1) 1Bei der Erteilung von Urlaub sind die Erfordernisse der Ausbildung zu berücksichtigen. 2Während der Dauer von Lehrgängen und Exkursionen kann in der Regel kein Erholungsurlaub gewährt werden.
(2) 1Der Urlaubsantrag wird vom Ausbildungsleiter genehmigt. 2Urlaubsjahr ist das Ausbildungsjahr.
1Wird die Ausbildung wegen Krankheit oder aus anderen zwingenden Gründen unterbrochen, muß die versäumte Zeit nachgeholt werden, soweit der Ausbildungszweck dies erfordert. 2Die Entscheidung trifft das Staatsministerium. 3Der Vorbereitungsdienst verlängert sich entsprechend.
1Die Große Forstliche Staatsprüfung ist nicht öffentlich. 2Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann weiteren Personen, bei denen ein dienstliches Interesse besteht, die Anwesenheit gestatten. 3§ 75 des Sächsischen Personalvertretungsgesetzes (SächsPersVG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Juni 1999 (SächsGVBl. S. 430), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 137, 144) bleibt unberührt.15
(2) 1Die Große Forstliche Staatsprüfung wird von einem Prüfungsausschuß abgenommen. 2Der Prüfungsausschuß wird bei der Prüfungsbehörde gebildet.
(3) 1Der Prüfungsausschusses besteht aus fünf Mitgliedern, die vom Staatsministerium berufen werden. 2Vier Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen die Befähigung zum höheren Forstdienst und ein Mitglied muss die Befähigung zum Richteramt besitzen.
(4) Für jedes Mitglied des Prüfungsausschusses wird ein Stellvertreter berufen.
(5) 1Die Prüfungsbehörde bestimmt für jedes Prüfungsgebiet mindestens einen Prüfer und einen Mitprüfer. 2Die Prüfer und Mitprüfer können für mehrere Prüfungsgebiete bestellt werden.
(6) 1Die Prüfer und Mitprüfer müssen Bedienstete des höheren Dienstes sein. 2Sie sind bei ihrer Tätigkeit als Prüfer und Mitprüfer unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.
(8) 1Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses leitet die Prüfung. 2Der Prüfungsausschuß ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter, anwesend sind. 3Beschlüsse des Prüfungsausschusses werden mit Stimmenmehrheit gefaßt. 4Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters. 5Stimmenthaltung gilt als Ablehnung.16
1Die Prüfungsbehörde bestellt den zentralen Ausbildungsleiter (§ 8 Satz 1) oder einen anderen Bediensteten des höheren Forstdienstes zum Schriftführer. 2Dieser hat den Vorsitzenden bei der Vorbereitung und Durchführung der Prüfung zu unterstützen und über den Verlauf der Prüfung sowie über die Beratungen und Beschlüsse des Prüfungsausschusses eine Niederschrift zu fertigen.
1Die Große Forstliche Staatsprüfung besteht aus der schriftlichen Prüfung, der Waldprüfung und der mündlichen Prüfung. 2Als Bestandteil der Prüfung gelten auch die Bewertungen der Projektarbeit (§ 12 Abs. 2) und des Forsteinrichtungswerkes (§ 13 Satz 2).
(1) 1In der schriftlichen Prüfung sind mindestens acht Prüfungsgebiete zu bearbeiten. 2Aus den in § 27 Nr. 1 und 2 genannten Prüfungsgebieten werden je eine oder mehrere Aufgaben mit einer Bearbeitungszeit von bis zu sechs Stunden pro Prüfungsgebiet, aus den in § 27 Nr. 3 bis 11 aufgeführten Prüfungsgebieten mindestens weitere sechs Aufgaben mit einer Bearbeitungszeit bis zu drei Stunden je Prüfungsgebiet gestellt. 3Die Gesamtbearbeitungszeit der schriftlichen Prüfung muß mindestens 30 Stunden betragen.
(2) 1Mit Ausnahme der in § 27 Nr. 1 und 2 genannten Prüfungsgebiete können Aufgaben aus zwei Prüfungsgebieten zu einer Doppelaufgabe zusammengefaßt werden. 2In diesem Fall verringert sich die Zahl der vorgeschriebenen schriftlichen Prüfungsarbeiten um jeweils eine. 3Die Bearbeitungszeit für eine Doppelaufgabe beträgt bis sechs Stunden.
(4) 1Die Aufgaben der schriftlichen Prüfung werden vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses aus eingereichten oder eingeholten Vorschlägen ausgewählt. 2Er bestimmt, ob und gegebenenfalls welche Doppelaufgaben gestellt und welche Hilfsmittel erlaubt werden.
(5) 1Die Aufsicht in der schriftlichen Prüfung führen die von der Prüfungsbehörde bestimmten Bediensteten des höheren Forstdienstes. 2Die Prüfungsteilnehmer dürfen nur die zugelassenen Hilfsmittel, die sie selbst zu stellen haben, benützen. 3Zu Beginn der schriftlichen Prüfung belehrt der Aufsichtführende die Forstreferendare über die Vorschriften der § 32 Abs. 5 und § 37 Abs. 1 und 3.
(6) 1Vor Beginn der schriftlichen Prüfung werden unter der Leitung des Aufsichtführenden die Plätze in den Prüfungsräumen verlost. 2Der Prüfling versieht sämtliche schriftliche Arbeiten anstelle eines Namens mit einer Kennziffer.
(7) 1Der Aufsichtführende vermerkt die Kennziffer auf einer Teilnehmerliste und leitet diese in verschlossenem Umschlag dem Schriftführer zu. 2Den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den Prüfern und Mitprüfern darf die Zuordnung der Kennziffern erst nach der endgültigen Bewertung der schriftlichen Arbeiten bekanntgegeben werden.
(10) 1Schwerbehinderten sind auf Antrag die ihrer Behinderung angemessenen Erleichterungen im Prüfungsverfahren einzuräumen. 2Art und Umfang der im Einzelfall zu gewährenden Erleichterungen sind von der Prüfungsbehörde rechtzeitig mit dem Behinderten, gegebenenfalls unter Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung, zu erörtern.
(2) 1Die Waldprüfung ist in der Regel eine mündliche Prüfung. 2§ 30 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 und Abs. 4 gelten entsprechend. 3Die Prüfungszeit dauert für jedes Prüfungsgebiet je Prüfling etwa zwanzig Minuten.
(2) 1Die mündliche Prüfung soll in jedem Prüfungsgebiet je Prüfling etwa fünfzehn Minuten dauern. 2Mehr als drei Forstreferendare sollen nicht zusammen geprüft werden.
(4) 1In der mündlichen Prüfung können Prüfungsgebiete gemeinsam geprüft werden. 2Die Prüfungszeit verlängert sich entsprechend.
(1) 1Die schriftlichen Prüfungsarbeiten werden von den nach § 24 Abs. 5 bestimmten Prüfern und Mitprüfern begutachtet und unabhängig voneinander bewertet. 2Auf den Prüfungsarbeiten dürfen keine Vermerke oder Bewertungen angebracht werden.
(2) 1Weichen die Bewertungen des Prüfers und Mitprüfers einer Arbeit um nicht mehr als eine Note voneinander ab, so gilt der Durchschnitt als Note. 2Bei größeren Abweichungen setzt der Prüfungsausschuß im Rahmen der Vorschläge der beiden Prüfer die Note fest.
1Die Note für jedes Prüfungsgebiet wird gemäß Satz 2 aus den Einzelnoten dieses Faches auf zwei Dezimalstellen berechnet und dann auf eine Dezimalstelle gerundet; dabei sind die Dezimalen unter fünf abzurunden und Dezimalen von fünf und darüber aufzurunden. 2Die Noten der schriftlichen Prüfung werden zweifach, die der Waldprüfung und der mündlichen Prüfung werden je einfach gewertet.
(1) 1Die Gesamtnote ergibt sich aus dem Mittelwert der einzelnen Prüfungsleistungen. 2§ 34 Satz 1 gilt entsprechend.
die Durchschnittsnote aus den Bewertungen der Projektarbeit (§ 12 Abs. 2) und des Forsteinrichtungswerkes (§ 13 Satz 2) zweifach. 2§ 34 Satz 1 gilt entsprechend.
(3) 1Der Prüfungsausschuß stellt im Anschluß an die Waldprüfung und die mündliche Prüfung das Gesamtergebnis fest. 2Er kann hierzu Prüfer und Mitprüfer hinzuziehen.
(5) 1Für jeden Prüfling, der die Prüfung bestanden hat, wird nach der Gesamtnote die Platzziffer festgestellt. 2Prüflinge mit gleicher Gesamtnote erhalten die gleiche Platzziffer und werden alphabetisch aufgeführt.
(2) 1Genehmigt die Prüfungsbehörde den Rücktritt oder den Abbruch der Prüfung, so gilt die Prüfung als nicht unternommen. 2Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn wichtige Gründe vorliegen, insbesondere, wenn der Prüfling durch Krankheit an der Ablegung der Prüfung verhindert ist. 3Die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses kann verlangt werden.
(3) 1Unterbricht der Prüfling mit Genehmigung der Prüfungsbehörde die Waldprüfung oder die mündliche Prüfung, so bestimmt die Prüfungsbehörde, wann der noch nicht abgelegte Teil der Prüfung nachzuholen ist. 2Die Prüfung muß spätestens nach einem Jahr fortgesetzt werden.
(1) 1Versucht ein Prüfling das Ergebnis einer Prüfung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen oder verstößt er sonst erheblich gegen die Ordnung, so ist durch Beschluß des Prüfungsausschusses für die betreffende Prüfungsleistung die Note „ungenügend“ festzusetzen. 2In schweren Fällen ist der Prüfling von der weiteren Prüfung auszuschließen; die Große Forstliche Staatsprüfung gilt dann als nicht bestanden.
(2) 1Wird ein Verstoß gegen die Prüfungsordnung nach Absatz 1 festgestellt, so ist unverzüglich der Vorsitzende des Prüfungsausschusses zu unterrichten. 2Dieser beruft die Mitglieder des Prüfungsausschusses ein, der bei Anwesenheit des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters und mindestens dreier weiterer Mitglieder beschlußfähig ist.
(3) 1Stellt sich nachträglich heraus, daß eine der Voraussetzungen des Absatzes 1 vorgelegen hat, so kann der Prüfungsausschuß entweder für die entsprechende Prüfungsleistung die Note „ungenügend“ festsetzen oder die gesamte Prüfung als nicht bestanden erklären. 2Dies gilt nicht, wenn seit der Beendigung der Großen Forstlichen Staatsprüfung (Datum des Prüfungszeugnisses) mehr als zwei Jahre vergangen sind.
(3) 1Die Gesamtnote der Großen Forstlichen Staatsprüfung ist im Prüfungszeugnis in Worten anzugeben. 2Hierbei gelten für die Bewertungen „sehr gut“, „gut“, und „befriedigend“, die in Absatz 2 genannten Notendurchschnitte entsprechend. 3Bei einem Durchschnitt von 3,5 bis 4,0 ist die Gesamtnote mit „bestanden“ anzugeben. 4Die Gesamtnote ist auch in Ziffern mit einer Dezimalstelle anzugeben.
Übergangs- und Schlussvorschriften17
1Für Forstreferendare, die den Vorbereitungsdienst vor dem 5. Juni 2007 angetreten haben, gilt diese Verordnung in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung bis zur Beendigung des Beamtenverhältnisses gemäß § 19 Abs. 2 fort, sofern der Vorbereitungsdienst sich nicht aus den in § 18 oder § 38 Abs. 2 genannten Gründen verlängert. 2Verlängert sich der Vorbereitungsdienst, bestimmt das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Dauer und Reihenfolge der Ausbildungsabschnitte.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. März 1993 in Kraft.18
Überschrift geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441)
Inhaltsübersicht geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 4 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654) und durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441)
§ 6 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654), durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 7 neu gefasst durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 9 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654) und durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441)
§ 10 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654), durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 11 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654), durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 11a eingefügt durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
Überschrift § 12 geändert durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 13 neu gefasst durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 14 geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und Überschrift neu gefasst durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 15 geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und Überschrift neu gefasst durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 16 geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441) und durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 22 geändert durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
§ 24 geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654) und durch Artikel 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441)
Überschrift Vierter Abschnitt neu gefasst durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
bisheriger § 41 wird neu § 42 durch Verordnung vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den höheren Forstdienst
Art. 5 der Verordnung vom 15. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 652, 654)
Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren Forstdienst
Art. 4 der Verordnung vom 15. August 2006 (SächsGVBl. S. 439, 441)
vom 1. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 947)
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/3981/39746.html Stand vom 29.02.2020

References: § 6
 § 31
 § 31
 § 31
 § 27
 § 27
 § 27
 § 32
 § 37
 § 24
 § 19
 § 18
 § 38

§ 4

§ 6

§ 7

§ 9

§ 10

§ 11

§ 11
 § 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 22

§ 24
 § 41
 § 42

Art. 5

Art. 4