Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-12-2007-6B_267-2007
Timestamp: 2016-10-28 23:44:32+00:00

Document:
Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecherin Ruth Lanz-Bosshard,
Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 2. M�rz 2007.
Das Obergericht des Kantons Aargau erkl�rte X.________ mit Urteil vom 2. M�rz 2007 in zweiter Instanz der Vergewaltigung gem�ss Art. 190 Abs. 1 StGB und der sexuellen Handlungen mit einem Kind gem�ss Art. 187 Ziff. 1 StGB schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 2 1/2 Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von einem Tag. Den Vollzug der Strafe schob es in Anwendung von Art. 43 StGB im Umfang von 15 Monaten, unter Auferlegung einer Probezeit von 2 Jahren, bedingt auf. Im restlichen Umfang erkl�rte es die Freiheitsstrafe als unbedingt vollziehbar. Ferner stellte das Obergericht fest, X.________ sei der Gesch�digten gem�ss Art. 9 Abs. 3 OHG dem Grundsatze nach vollumf�nglich schadenersatzpflichtig. Ausserdem verurteilte es ihn zur Zahlung einer Genugtuung von Fr. 10'000.--, zuz�glich Zins zu 5% seit dem 1. Januar 2001 an die Gesch�digte.
Das Bezirksgericht Zofingen hatte X.________ am 3. November 2005 von der Anklage der sexuellen Handlungen mit einem Kind und der Vergewaltigung freigesprochen. Auf die Zivilforderung der Gesch�digten war es nicht eingetreten.
X.________ f�hrt Beschwerde an das Bundesgericht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei vollumf�nglich aufzuheben und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. �berdies beantragt er, es sei auf die Zivilbegehren der Gesch�digten nicht einzutreten.
1.1 Die angefochtene Entscheidung ist nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz [BGG], SR 173.110) ergangen. Die gegen diese gef�hrte Beschwerde untersteht daher dem neuen Verfahrensrecht (Art. 132 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde richtet sich gegen einen von einer letzten kantonalen Instanz (Art. 80 Abs. 1 BGG) gef�llten Endentscheid (Art. 90 BGG) in Strafsachen (Art. 78 Abs. 1 BGG). Sie ist von der beschuldigten Person (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 BGG) unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) erhoben und hinreichend begr�ndet worden (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG).
1.2 Die Beschwerde an das Bundesgericht kann wegen Rechtsverletzungen im Sinne der Art. 95 und 96 BGG gef�hrt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist weder an die in der Beschwerde vorgetragene Begr�ndung der Rechtsbegehren noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden. Es darf indessen nicht �ber die Begehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG). Neue Begehren sind unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG); neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes durch die Vorinstanz kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Wendung "offensichtlich unrichtig" entspricht dem Willk�rbegriff im Sinne von Art. 9 BV (Botschaft des Bundesrates vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4338). Die R�ge der offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts, mithin der Verletzung des Willk�rverbots, pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. Das Vorliegen einer Rechtsverletzung in Bezug auf die Ermittlung des Sachverhalts gen�gt f�r sich allein indes nur, wenn die Behebung des Mangels dar�berhinaus einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens hat (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss daher glaubhaft machen, dass das Verfahren bei rechtskonformer Feststellung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re (Botschaft S. 4338).
1.3 Am 1. Januar 2007 ist der revidierte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches (erstes Buch) vom 13. Dezember 2002 in Kraft getreten. Der Beschwerdef�hrer hat die angeklagten strafbaren Handlungen unter der Geltung des alten Rechts begangen, ist in zweiter Instanz indes nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen beurteilt worden. Bei dieser Konstellation gelangt gem�ss Art. 2 Abs. 2 StGB das neue Recht zur Anwendung, wenn es f�r den Beschwerdef�hrer das mildere ist. Die Vorinstanz erachtet in dem zu beurteilenden Fall das neue Recht als das mildere (angefochtenes Urteil S. 7/29). Hiegegen wendet sich der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht.
Der zum Tatzeitpunkt 31 Jahre alte Beschwerdef�hrer war ca. Mitte Dezember 2000 in einem Restaurant seines Wohnorts, das er zusammen mit einem Kollegen besucht hatte, mit der damals 15-j�hrigen Gesch�digten ins Gespr�ch gekommen. In der Folge lud er sie und ihre Freunde zu verschiedenen alkoholischen Getr�nken ein. Auf dem Nachhauseweg forderte er die Gesch�digte auf, noch auf ein Bier zu ihm zu kommen. Die Gesch�digte gab diesem Ansinnen schliesslich nach und begleitete den Beschwerdef�hrer in seine Wohnung. Nachdem sie bei ihm zu Hause zun�chst verschiedene gesch�ftliche Unterlagen angeschaut hatten, versuchte der Beschwerdef�hrer, die Gesch�digte auf den Mund zu k�ssen. Daraufhin erhob sich diese sofort und verliess das B�ro. Der Beschwerdef�hrer folgte ihr in den Korridor, fasste sie an den H�nden, dr�ckte sie an die Wand und begann, sie gegen ihren erkl�rten Willen im ganzen Gesicht zu k�ssen. Anschliessend f�hrte er sie an der Hand ins Schlafzimmer, wo er sie hiess, sich auf das Bett zu setzen. Danach zog er ihr und sich selbst Hosen und Unterhosen aus, dr�ckte die Gesch�digte mit den H�nden an ihren Schultern r�cklings auf das Bett nieder, streifte sich ein Pr�servativ �ber sein erigiertes Glied und vollzog an ihr den Geschlechtsverkehr. Die Gesch�digte war zu diesem Zeitpunkt noch Jungfrau (angefochtenes Urteil S. 2 f. [Anklageschrift], 8 und 21).
2.2 Der Beschwerdef�hrer anerkennt, dass er die Gesch�digte im Rahmen eines "one-night-stand" gek�sst, ihr unter das T-Shirt gegriffen und in der Folge mit ihr geschlechtlich verkehrt hat. Er stellt sich indes auf den Standpunkt, dies sei im gegenseitigen Einverst�ndnis erfolgt. Ausserdem habe sich das Geschehen nicht im Dezember 2000, sondern zwischen August und Oktober 2001 - mithin nach Vollendung des 16. Lebensjahres der Gesch�digten - ereignet (angefochtenes Urteil S. 8, 17; Beschwerde S. 3).
2.3 Die Vorinstanz erachtet nach W�rdigung aller Beweise den angeklagten Sachverhalt als nachgewiesen. Sie st�tzt sich dabei im Wesentlichen auf die Aussagen der Gesch�digten, welche sie f�r glaubhaft erachtet (angefochtenes Urteil S. 14 ff., 19).
3.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich zun�chst gegen den Schuldspruch der sexuellen Handlungen mit einem Kind gem�ss Art. 187 Ziff. 1 StGB. Dabei beanstandet er die Feststellung der Vorinstanz, der zur Beurteilung stehende Vorfall habe sich an einem Abend ca. Mitte Dezember 2000 ereignet. Er macht geltend, der an sich nicht bestrittene, aber bez�glich Umst�nde und Ablauf anders dargestellte Geschlechtsverkehr, habe vielmehr im Herbst 2001 stattgefunden. Soweit die Vorinstanz annehme, der von ihm geltend gemachte Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs sei ausgeschlossen, verletze sie die Unschuldsvermutung und verfalle in Willk�r (Beschwerde S. 3 ff.).
3.2 Die Vorinstanz nimmt hinsichtlich des f�r den Schuldspruch wegen sexueller Handlungen mit einem Kind relevanten Tatzeitpunkts an, das genaue Datum des Vorfalls lasse sich nicht mehr eruieren. Aufgrund der Indizien stehe indes fest, dass sich das Geschehnis an einem Wochenende gegen Ende 2000, mithin mehr als ein halbes Jahr vor Vollendung des 16. Altersjahres der Gesch�digten, abgespielt habe. Der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Tatzeitpunkt von August bis Oktober 2001 erscheine aus mehreren Gr�nden als ausgeschlossen (angefochtenes Urteil S. 23 ff., 26).
3.3.1 Nach Art. 187 Ziff. 1 StGB wird bestraft, wer mit einem Kind unter 16 Jahren eine sexuelle Handlung vornimmt, es zu einer solchen Handlung verleitet oder es in eine sexuelle Handlung einbezieht. Gem�ss Ziff. 2 derselben Bestimmung ist die Handlung nicht strafbar, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten nicht mehr als drei Jahre betr�gt (Ziff. 2).
3.3.2 Der in den Art. 32 Abs. 1 BV und 6 Ziff. 2 EMRK verankerte Grundsatz "in dubio pro reo" besagt als Beweislastregel, dass es Sache der Anklagebeh�rde ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen, und nicht dieser seine Unschuld nachweisen muss. Als Beweisw�rdigungsregel bedeutet die Maxime, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalts �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Ob der Grundsatz als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willk�r, d.h. es greift nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilte, obgleich bei objektiver W�rdigung des Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an der Schuld des Angeklagten fortbestanden (BGE 127 I 38 E. 2a; 120 Ia 31 E. 2 je mit Hinweisen).
3.4 Der Schluss der Vorinstanz, das angeklagte Geschehen habe sich an einem Wochenende gegen Ende 2000 abgespielt, ist nicht schlechterdings unhaltbar. Zwar trifft zu, dass die Vorinstanz annimmt, der Tatzeitpunkt Dezember 2000 sei, da sich keiner der am gemeinsamen Abend im Restaurant Anwesenden pr�zis an das Datum zu erinnern verm�ge, nicht direkt nachgewiesen, sondern k�nne lediglich als m�glich oder h�chstwahrscheinlich eingestuft werden. Doch l�sst sich die Annahme des Tatzeitpunkts von Dezember 2000 bzw. Ende 2000 durch die Vorinstanz hinreichend auf den Umstand st�tzen, dass der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Tatzeitpunkt von August bis Oktober 2001 aus mehreren Gr�nden ausscheidet und keiner der Beteiligten einen anderen Tatzeitraum nennt. So stellt die Vorinstanz darauf ab, dass die Gesch�digte, nachdem sie ihren Eltern den �bergriff offenbart hatte, auf deren Veranlassung hin im April 2001 bei der Opferhilfe angemeldet wurde, therapeutische Hilfe in Anspruch nahm und ein HIV-Screening durchf�hren liess. Wie die Vorinstanz zu Recht annimmt (angefochtenes Urteil S. 23 f.), sind diese Massnahmen nur im Zusammenhang mit einem vorausgegangenen traumatisierenden sexuellen Erlebnis erkl�rbar. Daf�r dass die Gesch�digte mit einer anderen Person als mit dem Beschwerdef�hrer ein solches Erlebnis gehabt h�tte, liegen aufgrund der Feststellungen der Vorinstanz keine Anhaltspunkte vor. Es kann auch keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz nur deshalb zum Ergebnis gelangt, der vom Beschwerdef�hrer behauptete Zeitpunkt vom Herbst 2001 sei ausgeschlossen, weil er seine Version des Tatgeschehens nicht habe beweisen k�nnen. Die Vorinstanz hat die vorhandenen Beweismittel sorgf�ltig gegeneinander abgewogen. Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweislastregel ist nicht ersichtlich. Was der Beschwerdef�hrer gegen das Beweisergebnis einwendet (Beschwerde S. 4 f.), ersch�pft sich in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die auch unter der Geltung des neuen Verfahrensrechts f�r die Begr�ndung einer willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts nicht gen�gt.
Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdef�hrer die W�rdigung der Aussagen des Vaters der Gesch�digten bez�glich des Tatzeitpunktes beanstandet (Beschwerde S. 5 ff.). Es trifft zu, dass der Vater als Datum des Vorfalls urspr�nglich den 13. Dezember 2000 angab. In seiner ersten Einvernahme vor der Kantonspolizei Aargau sagte er aus, nach den Angaben seiner Tochter m�sse die Vergewaltigung am 13. Dezember 2000 passiert sein. Er habe von dieser Vergewaltigung erst ca. 2 - 3 Monate nach diesem Datum etwas erfahren, habe aber bereits im Dezember 2000 bemerkt, dass etwas mit der Tochter nicht stimmte (Untersuchungsakten act. 69). Anl�sslich der erstinstanzlichen Verhandlung erkl�rte der Vater als Zeuge, die Festsetzung der Tatzeit auf den 13. Dezember 2000 sei vermutlich von ihm gekommen. Er und seine Frau h�tten einfach gemerkt, dass bei der Tochter in jener Zeit etwas nicht mehr gestimmt habe. Auf Frage des Verteidigers antwortete er, das Datum des 13. Dezember 2000 habe wahrscheinlich er genannt. Die Ehefrau habe sp�ter das Tagebuch der Tochter gefunden. Unter diesem Datum habe die Tochter dort ausgef�hrt, dass sie "nicht mehr k�nne". Deshalb habe er dieses Datum als Tatzeitpunkt genannt. Im Dezember 2000 sei etwas passiert (Protokoll des Bezirksgerichts, Untersuchungsakten act. 215/216). Mit diesen Bekundungen erkl�rte der Vater der Gesch�digten zur Hauptsache, dass sich im Dezember 2000 ein Vorfall ereignet hat, der die Tochter traumatisiert hatte. Dass die Tat am 13. Dezember 2000 stattfand, hat der Vater aus dem Tagebucheintrag, der auf enorme Schwierigkeiten seiner Tochter in jener Zeit schliessen l�sst, lediglich abgeleitet. Dieser Konkretisierung auf ein bestimmtes Datum der Tat kommt aber keine entscheidende Bedeutung zu. Denn in beiden Aussagen erkl�rte der Vater explizit, dass im Zeitraum Dezember 2000 bzw. vor Weihnachten 2000 etwas vorgefallen war, was eine Verhaltens�nderung bei seiner Tochter bewirkt hatte. Wenn die Vorinstanz annimmt, aus den Aussagen des Vaters der Gesch�digten k�nne lediglich geschlossen werden, dass es seiner Tochter am 13. Dezember 2000 nicht gut bzw. besonders schlecht gegangen sei (angefochtenes Urteil S. 24), verf�llt sie jedenfalls nicht in Willk�r. Mit seinen Einw�nden, insbesondere auch zu den Witterungsverh�ltnissen im Dezember 2000 (Beschwerde S. 9 f.), legt der Beschwerdef�hrer lediglich dar, wie die Beweise aus seiner Sicht zu w�rdigen gewesen w�ren. Damit l�sst sich der Nachweis willk�rlicher Beweisw�rdigung indes nicht erbringen. Denn Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon vor, wenn eine andere L�sung oder W�rdigung in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen ist, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 131 I 467 E. 3.1; 129 I 8 E. 2.1 und 173 E. 3.1).
Bei dieser Sachlage ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die Einvernahme der Eltern des Beschwerdef�hrers �ber dessen Abendprogramm vom 16. Dezember 2000 verzichtet hat, zumal von ihrer Befragung nichts zu erwarten war, was sich nicht schon aus der von ihnen zuhanden der Untersuchungsbeh�rden verfassten schriftlichen Best�tigung (Untersuchungsakten act. 142) ergibt. Ausserdem best�tigte die damalige Freundin des Beschwerdef�hrers dessen Angaben hinsichtlich eines gemeinsamen Ausgangs an jenem Abend gerade nicht (Untersuchungsakten act. 168). Schliesslich sind der Beschwerdef�hrer und sein Begleiter nach den Aussagen der Gesch�digten und ihrer Kollegin am fraglichen Tag erst im Verlaufe des Abends ins Restaurant gekommen (Untersuchungsakten act. 57/157), so dass ihn ein Alibi f�r den ersten Teil des Abends nicht zu entlasten verm�chte. Dass die Vorinstanz in antizipierter Beweisw�rdigung von der Einvernahme der Eltern des Beschwerdef�hrers als Zeugen abgesehen hat, ist daher nicht schlechterdings unhaltbar und verletzt den Anspruch auf rechtliches Geh�r nicht.
4.1 Eventualiter beanstandet der Beschwerdef�hrer den Schluss der Vorinstanz, er habe wissen m�ssen, dass die Gesch�digte mit grosser Wahrscheinlichkeit noch nicht 16 Jahre alt gewesen sei, so dass er hinsichtlich des Tatbestands der sexuellen Handlungen mit Kindern mit Eventualvorsatz gehandelt habe (Beschwerde S. 18 f.).
4.2 Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdef�hrer nicht gewusst hat, wie alt die Gesch�digte war. Er habe nach seinen Aussagen aber gedacht, sie sei 16 oder 17 Jahre alt gewesen. Er habe nicht nach ihrem Alter gefragt und sich auch keine Gedanken dar�ber gemacht. Er habe angenommen, die Gesch�digte h�tte ihm schon gesagt, wenn sie noch nicht 16 Jahre alt gewesen w�re und Jungfrau sei sie eh nicht mehr gewesen. Die Vorinstanz nimmt gest�tzt auf diese Angaben an, dem Beschwerdef�hrer sei das Alter der Gesch�digten mehr oder weniger egal gewesen. Obwohl er gewusst habe, dass es sich bei dieser um eine Jugendliche gehandelt habe, die mit grosser Wahrscheinlichkeit noch nicht 16 Jahre alt gewesen sei, habe er weder nach ihrem Alter gefragt noch habe der Altersunterschied zu ihm f�r ihn �berhaupt ein Problem dargestellt. Damit habe er zumindest in Kauf genommen, dass die Gesch�digte das 16. Altersjahr noch nicht vollendet gehabt habe, und mithin eventualvors�tzlich gehandelt (angefochtenes Urteil S. 26 f.).
4.3 Gem�ss Art. 12 Abs. 2 StGB begeht ein Verbrechen oder Vergehen vors�tzlich, wer die Tat mit Wissen und Willen ausf�hrt. Vors�tzlich handelt bereits, wer die Verwirklichung der Tat f�r m�glich h�lt und in Kauf nimmt. Damit erhebt das neue Recht den von Lehre und Rechtsprechung auch unter der fr�heren Fassung der Bestimmung von Art. 18 Abs. 2 aStGB anerkannten Eventualvorsatz, nach welchem Vorsatz auch bei demjenigen T�ter vorliegt, der den Eintritt des Erfolgs f�r m�glich h�lt, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg f�r den Fall seines Eintritts in Kauf nimmt, sich mit ihm abfindet, mag er ihm auch unerw�nscht sein (BGE 130 IV 58 E. 8.2; 131 IV 1 E. 2.2, je mit Hinweisen), nunmehr ausdr�cklich zum Gesetz.
Nach der Rechtsprechung betrifft, was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, sogenannte innere Tatsachen, und ist damit Tatfrage. Rechtsfrage ist demgegen�ber, ob im Lichte der von der kantonalen Instanz festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz berechtigt erscheint. Das gilt grunds�tzlich auch, wenn bei Fehlen eines Gest�ndnisses des T�ters aus �usseren Umst�nden auf jene inneren Tatsachen geschlossen werden muss (BGE 133 IV 222 E. 5.3; 130 IV 58 E. 8.5; 125 IV 242 E. 3c S. 251 je mit Hinweisen).
4.4 Das angefochtene Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Denn der Schluss der Vorinstanz, das Alter der Gesch�digten sei dem Beschwerdef�hrer gleichg�ltig gewesen, ist nicht schlechterdings unhaltbar. Wie sich aus den Aussagen des Beschwerdef�hrers ergibt, war er sich im klaren dar�ber, dass sich das Alter der Gesch�digten um das Schutzalter herum bewegte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers erlaubte ihm der Schluss, dass die Jugendlichen im Restaurant alkoholische Getr�nke konsumiert h�tten, nicht den Schluss darauf, sie seien �lter als 16 Jahre alt gewesen, zumal nicht festgestellt ist, dass diese, bevor der Beschwerdef�hrer und sein Kollege begonnen hatten, Runden zu spendieren, ebenfalls schon Alkohol konsumiert hatten (angefochtenes Urteil S. 20 f.). Wenn er sich bei dieser Sachlage nicht n�her erkundigte, war ihm dieser Umstand offenbar gleichg�ltig. Wenn die Vorinstanz gest�tzt hierauf annimmt, der Beschwerdef�hrer habe in Kauf genommen, dass die Gesch�digte noch nicht dem Schutzalter entwachsen sei, und somit eventualvors�tzlich gehandelt, verletzt sie kein Bundesrecht. Denn wem der Eintritt eines als m�glich erkannten Erfolges v�llig gleichg�ltig ist, dem ist sein Eintreten ebenso recht wie sein Ausbleiben. In einer solchen Einstellung liegt aber eine Entscheidung f�r die m�gliche Rechtsg�terverletzung (Claus Roxin, Strafrecht Allgemeiner Teil, 4. Auflage M�nchen 2006, � 12 N 30), so dass der Schuldspruch der sexuellen Handlungen mit einem Kind zu Recht erfolgt ist.
5.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich sodann gegen den Schuldspruch der Vergewaltigung gem�ss Art. 190 Abs. 1 StGB. Er macht zun�chst geltend, die Aussagen der Gesch�digten hinsichtlich der n�heren Umst�nde des Geschlechtsverkehrs seien nicht glaubhaft. Indem die Vorinstanz dennoch auf ihre Darstellung des Geschehens abstelle, verfalle sie in Willk�r. Er verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Schilderung der Gesch�digten, wonach er sie in seiner Wohnung zwischen dem Computer- und Schlafzimmer gepackt und an die Wand gedr�ckt haben soll. Er bringt in dieser Hinsicht vor, dass an dieser Stelle des Korridors seiner Wohnung ein halb hohes Schuhk�stlein stehe, so dass die Gesch�digte dort gar nicht habe an die Wand gedr�ckt werden k�nnen. Auf jeden Fall h�tte sie die auf ca. einem Meter H�he vorstehende Glasplatte als scharfe Kante in ihrem R�cken sp�ren m�ssen (angefochtenes Urteil S. 12 ff.). Weiter beanstandet er die W�rdigung der Aussagen der Gesch�digten bez�glich der Gewaltanwendung. Dabei weist er namentlich auf die Differenz in den Aussagen vor den kantonalen Gerichten und der ersten Aussage vor der Kantonspolizei hin (angefochtenes Urteil S. 14 f.). Schliesslich bringt der Beschwerdef�hrer vor, die Gesch�digte sei auch als Person nicht glaubw�rdig. Die Vorinstanz beachte im Hinblick auf ihre Aussagesituation namentlich nicht hinreichend, dass er wegen ihrem Gerede �ber eine angebliche Vergewaltigung eine Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung gegen sie erhoben habe. Daraus ergebe sich f�r sie durchaus ein Grund f�r eine Falschbezichtigung (Beschwerde S. 15 ff.).
5.2 Die Vorinstanz nimmt an, die Schilderung der Gesch�digten erscheine logisch konsistent, weise qualitativen Detailreichtum auf und enthalte verschiedene charakteristische Realkennzeichen. F�r die Glaubhaftigkeit ihres Aussageverhaltens spreche sodann, dass keine �bertreibungen festzustellen seien, sondern dass die Gesch�digte wiederholt angegeben habe, der Beschwerdef�hrer habe nicht gedroht und nicht direkt Gewalt angewendet, sie habe sich "gar nicht richtig" gewehrt, sei nur am Anfang ausgewichen, als er sie habe k�ssen wollen, und habe wie unter Schock gestanden. Im Weiteren habe sie Schritt f�r Schritt �ber den Vorfall berichtet, ohne aber Zweifel dar�ber aufkommen zu lassen, dass es sich dabei f�r sie um ein schlimmes Erlebnis gehandelt habe. Hinzu komme, dass sie sich bereits im Fr�hjahr 2001 - mithin lange vor der angeblich falschen Anschuldigung - ihren Eltern anvertraut habe, welche sie wegen der von ihr geschilderten Vergewaltigung bei der Opferhilfestelle angemeldet h�tten. Schliesslich best�nden keine Anhaltspunkte f�r eine Falschbezichtigung (angefochtenes Urteil S. 14 ff.).
5.3 Der Schluss der Vorinstanz, am Wahrheitsgehalt der von der Gesch�digten gemachten Aussagen best�nden keine begr�ndeten Zweifel, ist mit sachlichen Gr�nden haltbar. Die Vorinstanz verkennt nicht, dass die Angaben, welche die Gesch�digte in der erstinstanzlichen Verhandlung zum Ablauf des Geschehens machte, leicht von ihren ersten Aussagen vom 12. Juli 2003 vor der Kantonspolizei abweichen. Doch nimmt sie zu Recht an, die Gesch�digte habe den fraglichen Vorfall im Kerngeschehen stets gleich geschildert. Wesentliche Unterschiede bestehen hier jedenfalls nicht. Insbesondere hat die Gesch�digte in der erstinstanzlichen Verhandlung die Richtigkeit ihrer Darstellung vor der Kantonspolizei mehrfach best�tigt (vgl. Untersuchungsakten act. 56 ff., 208 ff.; angefochtenes Urteil S. 10 ff.). Die Vorinstanz f�hrt denn auch mit Recht aus, auch wenn die Gesch�digte in der erstinstanzlichen Verhandlung den Zwang bzw. die vom Beschwerdef�hrer ausge�bte Gewalt anf�nglich etwas drastischer als bei der ersten Einvernahme geschildert habe, sei sie nicht wesentlich von den Aussagen vom 12. Juli 2003 abgewichen. Als Grund f�r die geringf�gigen Differenzen nahm die Vorinstanz an, die Gesch�digte habe sich aufgrund der Art der Befragung unter Druck gef�hlt, liess die Frage aber letztlich offen. Denn sie stellt in erster Linie auf die Aussagen der Gesch�digten ab, welche diese in ihrer ersten Einvernahme vor der Kantonspolizei gemacht hat (angefochtenes Urteil S. 14). Bei dieser Sachlage k�me einer allf�lligen Ermunterung einer Richterin der Vorinstanz an die Gesch�digte, in einer bestimmten Art und Weise auszusagen, welche sich indes aus dem zweitinstanzlichen Verhandlungsprotokoll nicht ergibt, keinerlei Bedeutung zu.
Hinsichtlich der Glaubhaftigkeit der Aussagen nimmt die Vorinstanz zutreffend an, diese seien im Kerngehalt konstant und es seien keine wesentlichen Widerspr�che im Aussageverhalten feststellbar. Die Gesch�digte habe den �bergriff nicht �bertrieben geschildert und habe nur Schritt f�r Schritt dar�ber berichtet. Wesentlich ist ferner, dass entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers keine Hinweise f�r eine Falschbezichtigung oder daf�r ersichtlich sind, die Gesch�digte habe den wahren T�ter sch�tzen und eine andere Person grundlos falsch anschuldigen wollen (angefochtenes Urteil S. 15/16; vgl. hiezu auch Bender/Nack/Treuer, Tatsachenfeststellungen vor Gericht, 3. Aufl., M�nchen 2007, S. 68 ff.). Bei dieser Sachlage misst die Vorinstanz dem Umstand, dass die Gesch�digte das Schuhk�stlein, das nach den Angaben des Beschwerdef�hrers im Korridor zwischen B�ro und Schlafzimmer stand, nicht speziell erw�hnt hat, zu Recht keine Bedeutung bei. Zutreffend nimmt sie an, ob an dieser Stelle ein K�stchen stand, falle in einer solchen Situation nicht auf und sei nicht weiter relevant (angefochtenes Urteil S. 21; vgl. Beschwerde S. 12 f.).
Der Beschwerdef�hrer r�gt schliesslich, dass die Vorinstanz bei der W�rdigung der Person der Gesch�digten die Aussagen des ehemaligen Lehrers und einer ihrer Freundinnen nicht ausreichend ber�cksichtigt habe, wonach sie als Person unzuverl�ssig gewesen sei, man nie gewusst habe, woran man bei ihr gewesen sei, sie sich an keine Regeln gehalten habe und die Eltern jede Kontrolle und �bersicht �ber sie verloren gehabt h�tten. Ausserdem habe sie regelm�ssig Marihuana konsumiert (Beschwerde S. 15 ff.). Soweit der Beschwerdef�hrer mit diesem Vorbringen die allgemeine Glaubw�rdigkeit der Gesch�digten in Zweifel ziehen will, geht seine Beschwerde an der Sache vorbei. Zun�chst trifft nicht zu, dass die Vorinstanz von der Glaubw�rdigkeit der Gesch�digten auf die Glaubhaftigkeit der von ihr gemachten Aussagen schliesst. Vielmehr nimmt sie an, es bestehe auch von ihrer Person her gesehen kein Anlass, an der Wahrheit ihrer Aussagen zu zweifeln. Im Mittelpunkt steht die Glaubhaftigkeit der Aussagen, welche die Vorinstanz zu Recht bejaht. Ausserdem mag zutreffen, dass die Gesch�digte im Zeitraum, in welchen die Tat gefallen ist, in Elternhaus und Schule erhebliche Schwierigkeiten bereitet hat und sich in einer pers�nlichen Krise befand. Doch gen�gt dies nicht, ihre Aussagen von vornherein als unglaubhaft abzutun und anzunehmen, dass sie in Bezug auf den zur Beurteilung stehenden Vorfall l�ge (angefochtenes Urteil S. 16 a.E.). Im �brigen erlaubt die Glaubw�rdigkeit der Person ohnehin keine R�ckschl�sse auf die Glaubhaftigkeit der konkreten Aussage derselben (BGE 128 I 81 E. 2 S. 86; vgl. auch Dittmann, Zur Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen, Pl�doyer 2/1997, S. 32 f.).
Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
6.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich schliesslich gegen die rechtliche W�rdigung des Sachverhalts als Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB. Er habe die Gesch�digte nicht unter psychischen Druck gesetzt, zumal seitens der Gesch�digten weder eine ungew�hnliche kognitive Unterlegenheit noch eine soziale oder emotionale Abh�ngigkeit zu ihm bestanden habe (Beschwerde S. 19 f.). Es treffe auch nicht zu, dass er Gewalt angewendet habe (Beschwerde S. 20 f.). Ausserdem habe die Vorinstanz zu Unrecht auch den subjektiven Tatbestand bejaht. Daraus, dass sich die Gesch�digte gegen die K�sse gewehrt und sich passiv verhalten habe, habe er nicht schliessen m�ssen, dass sie mit dem Geschlechtsverkehr nicht einverstanden gewesen sei (Beschwerde S. 21 f.).
6.2 Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht an, obwohl die Gesch�digte, nachdem sie sich in die Wohnung des Beschwerdef�hrers begeben hatte, Anlass gehabt h�tte, dessen Absichten zu durchschauen, sei sie durch sein Auftreten zun�chst �berrascht worden und habe sich von jenem Zeitpunkt an aufgrund seiner sozialen und k�rperlichen Dominanz in einer ausweglosen Situation befunden. Sie sei dem k�rperlich und altersm�ssig �berlegenen Beschwerdef�hrer im weiteren Verlauf des Geschehens offensichtlich unterlegen gewesen und habe im Korridor erfahren, wie er ihr seinen Willen aufzuzwingen entschlossen gewesen sei. Von diesem Zeitpunkt an sei ihr eine weitere Widersetzung nicht mehr zumutbar gewesen. Der objektive Tatbestand der Vergewaltigung sei daher in der Tatvariante des Unter-psychischen-Druck-Setzens erf�llt (angefochtenes Urteil S. 21 f.).
In subjektiver Hinsicht nimmt die Vorinstanz an, die von der Gesch�digten klar ge�usserte und ausgedr�ckte Zur�ckweisung der Ann�herung, aber auch der Umstand, dass sie sich in der Folge v�llig passiv verhalten habe, zeigten, dass dem Beschwerdef�hrer habe bewusst sein m�ssen, dass die Gesch�digte mit dem Geschlechtsverkehr nicht einverstanden gewesen sei. Die Gesch�digte habe - zuerst im B�ro und hernach im Korridor - stets versucht, sich den aufgezwungenen Z�rtlichkeiten des Beschwerdef�hrers zu entziehen. Als dieser sie im Korridor an den H�nden festgehalten habe, an die Wand bzw. das davor stehende K�stchen gedr�ckt und im ganzen Gesicht zu k�ssen begonnen habe, habe sie immer wieder ihren Kopf von ihm weggedreht und gesagt, sie wolle dies nicht. Ausserdem habe sie nach ihren eigenen Angaben w�hrend des ganzen Geschlechtsverkehrs hindurch leise geweint. Indem der Beschwerdef�hrer sich gegen den ausdr�cklich ge�usserten Willen der Gesch�digten unter Brechung ihres Widerstandes bewusst durchgesetzt habe, habe er vors�tzlich gehandelt. Ob es der Gesch�digten m�glich gewesen w�re, sich vehementer gegen den Beschwerdef�hrer zur Wehr zu setzen, sei nicht relevant, denn ihr Widerstand sei klar genug gewesen und vom Beschwerdef�hrer bemerkt, aber absichtlich missachtet worden (angefochtenes Urteil S. 22).
6.3 Nach Art. 190 Abs. 1 StGB macht sich der Vergewaltigung schuldig, wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs n�tigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unf�hig macht.
Der Tatbestand der Vergewaltigung gem�ss Art. 190 StGB dient wie der Tatbestand der sexuellen N�tigung gem�ss Art. 189 StGB dem Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Das Individuum soll sich im Bereich des Geschlechtslebens unabh�ngig von �usseren Zw�ngen oder Abh�ngigkeiten frei entfalten und entschliessen k�nnen. So setzen die sexuellen N�tigungstatbest�nde �bereinstimmend voraus, dass der T�ter durch eine N�tigungshandlung das Opfer dazu bringt, eine sexuelle Handlung zu erdulden oder vorzunehmen. Dabei erfassen die Tatbest�nde alle erheblichen N�tigungsmittel, auch solche ohne unmittelbaren Bezug zu physischer Gewalt. Gesch�tzt wird mithin auch dasjenige Opfer, das in eine ausweglose Situation ger�t, in der es ihm nicht zuzumuten ist, sich dem Vorhaben des T�ters zu widersetzen, auch wenn dieser keine Gewalt anwendet (BGE 131 IV 167 E. 3 mit Hinweisen).
Die Anwendung von Gewalt im Sinne von Art. 189 Abs. 1 und Art. 190 Abs. 1 StGB setzt eine physische Einwirkung auf das Opfer voraus, die darauf gerichtet ist, dessen geleisteten oder erwarteten Widerstand zu brechen (Guido Jenny, Kommentar zum schweizerischen Strafrecht, 4. Band: Delikte gegen die sexuelle Integrit�t und gegen die Familie, Bern 1997, Art. 189 N 16). Einer k�rperlichen Misshandlung bedarf es hiezu allerdings nicht. Je nach den Umst�nden kann auch ein verh�ltnism�ssig geringer Kraftaufwand ausreichen. So hat das Bundesgericht das N�tigungsmittel der Gewalt in einem Fall bejaht, in welchem sich der physisch �berlegene T�ter lediglich mit dem Gewicht seines K�rpers auf das Opfer gelegt hatte (Urteil 6S.558/1996 vom 2. Dezember 1996 E. 3). Erforderlich ist jedoch, dass es dem Opfer unter den gegebenen Umst�nden und in Anbetracht seiner pers�nlichen Verh�ltnisse weder m�glich noch zumutbar war, sich der Einwirkung zu widersetzen. Letzteres ist namentlich der Fall, wenn der T�ter eine Zwangslage geschaffen hat, in der das Nachgeben des Opfers aus begr�ndeter Angst vor den ihm bei einer Widersetzung drohenden Verletzungsrisiken als verst�ndlich erscheint, es dem T�ter etwa an einem abgelegenen Ort hilflos ausgeliefert ist (Jenny, a.a.O., Art. 189 N 17; Urteil 6S.688/1997 vom 17. Dezember 1997 E. 2b). Wie das Bundesgericht f�r die Tatbestandsvariante des psychischen Unterdrucksetzens festgehalten hat, muss sein Nachgeben unter den konkreten Umst�nden als verst�ndlich erscheinen (BGE 126 IV 124 E. 3c i.f. mit Hinweisen). Schon unter der Herrschaft des fr�heren Rechts (Art. 187 Abs. 1 aStGB) galt der Tatbestand der Vergewaltigung als erf�llt, wenn das Opfer unter dem Druck des ausge�bten Zwangs zum Voraus auf Widerstand verzichtet oder ihn nach anf�nglicher Abwehr aufgibt (BGE 118 IV 52 E. 2b mit Hinweisen). Das geltende Recht stellt hier keine strengeren Anforderungen (BGE 126 IV 124 E. 3c i.f.).
Die Tatbestandsvariante des Unter-psychischen-Druck-Setzens stellt klar, dass sich die Ausweglosigkeit der Situation f�r das Opfer auch ergeben kann, ohne dass der T�ter eigentliche Gewalt anwendet. Es kann auch gen�gen, dass dem Opfer eine Widersetzung unter solchen Umst�nden aus anderen Gr�nden nicht zuzumuten ist. Damit wird deutlich, dass eine Situation f�r das Opfer bereits aufgrund der sozialen und k�rperlichen Dominanz des T�ter aussichtslos im Sinne der sexuellen N�tigungstatbest�nde sein kann. Ob die tats�chlichen Verh�ltnisse die Anforderungen eines N�tigungsmittels erf�llen, ist aufgrund einer individualisierenden Betrachtung der relevanten konkreten Umst�nde zu pr�fen (BGE 128 IV 97 E. 2b/aa und 106 E. 3a/bb).
Bei allen N�tigungsmitteln ist eine erhebliche Einwirkung auf die Freiheit der sexuellen Selbstbestimmung erforderlich. Dabei ist aber der Lage des Opfers besondere Rechnung zu tragen. Damit wird ber�cksichtigt, dass eine sexuelle N�tigung umso wirksamer ist, je empfindlicher, wehr- und hilfloser insbesondere abh�ngige, verletzliche oder traumatisierte Opfer einem solchen Angriff ausgesetzt sind (BGE 131 IV 107 E. 2.4). Das gilt namentlich auch im Hinblick auf das Alter der Opfer. Die vor dem Hintergrund des sexuellen Kindsmissbrauchs entwickelte Rechtsprechung gilt grunds�tzlich auch f�r erwachsene Opfer, doch ist hierbei zu ber�cksichtigen, dass Erwachsenen mit entsprechenden individuellen F�higkeiten im Allgemeinen eine st�rkere Gegenwehr zuzumuten ist als Kindern (BGE 131 IV 167 E. 3.1; 128 IV 97 E. 2b/aa, S. 100 und 106 E. 3a/bb, S. 112 mit Hinweis).
6.4 Im zu beurteilenden Fall verletzt der Schuldspruch wegen Vergewaltigung kein Bundesrecht. Ausgangspunkt der W�rdigung der tats�chlichen Feststellungen bildet in �bereinstimmung mit der Vorinstanz der erhebliche Altersunterschied zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Gesch�digten. Der Beschwerdef�hrer war zum Tatzeitpunkt 31 Jahre alt, w�hrend die Gesch�digte ihr 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, mithin dem Schutzalter noch nicht entwachsen war. Damit in Zusammenhang steht auch die unterschiedliche sexuelle Erfahrenheit, namentlich der Umstand, dass die Gesch�digte zum damaligen Zeitpunkt noch Jungfrau war. Die W�rdigung der Gewaltanwendung des Beschwerdef�hrers und des der Gesch�digten zumutbaren Widerstands hat vor diesem Hintergrund zu erfolgen. Weiter ist f�r die rechtliche Beurteilung relevant, dass sich das Geschehen sp�t nachts in der Wohnung des Beschwerdef�hrers abspielte, in welcher sich ausser den beiden Beteiligten niemand befand. Schliesslich f�llt auch die - jedenfalls mindestens zum Teil vom Beschwerdef�hrer gef�rderte - Alkoholisierung der Gesch�digten ins Gewicht. Als eigentliche Anwendung von Gewalt, die darauf gerichtet war, den Widerstand der Gesch�digten zu brechen, erscheint hier, dass der Beschwerdef�hrer die Gesch�digte im Korridor, nachdem sie sich seinen Ann�herungsversuchen zun�chst zu entwinden vermocht hatte, an beiden H�nden gepackt, an die Wand gedr�ckt und im ganzen Gesicht zu k�ssen begonnen hat, obwohl sie klar ausgedr�ckt hatte, dass sie dies nicht wollte. Auch das anschliessende an der Hand ins Schlafzimmer f�hren sowie das stete Festhalten w�hrend des Entkleidens und w�hrend des Geschlechtsakts sind als physische Einwirkungen im Sinne des Tatbestands der Vergewaltigung zu w�rdigen. Dass sich die Gesch�digte, nachdem sie sich vorerst dem sie bedr�ngenden Beschwerdef�hrer entziehen konnte, in der Folge nicht weiter gegen dessen Zudringlichkeiten wehrte und den �bergriff letztlich passiv erduldete, trifft zu. Doch war sie nach der �berrumpelung durch den Beschwerdef�hrer aufgrund des Altersunterschieds, ihrer k�rperlichen Unterlegenheit und der Schw�chung durch die Alkoholisierung zu einem Widerstand nicht mehr in der Lage. Aufgrund ihres Alters standen ihr noch nicht die individuellen F�higkeiten zur Verf�gung, die eine st�rkere Gegenwehr als zumutbar erscheinen lassen, wie dies bei Erwachsenen der Fall ist (vgl. BGE 128 IV 107 E. 3a/bb, S. 112). Insgesamt befand sich die Gesch�digte somit in einer ausweglosen Lage, die sie vollst�ndig l�hmte. In diesem Zusammenhang ist ohne Bedeutung, dass der Beschwerdef�hrer nur verh�ltnism�ssig geringf�gige Kraft aufgewendet hat. Denn nach der Rechtsprechung muss die Intensit�t der Gewalt nicht gross sein. Es gen�gt vielmehr diejenige Gewalt, die erforderlich ist, um den Willen des konkreten Opfers zu brechen. So hat das Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Tatbestand der N�tigung im Sinne von Art. 181 StGB ausgef�hrt, das Mass der Gewalteinwirkung richte sich nach relativen Kriterien. So k�nne etwa ein physischer Zwang bestimmter Intensit�t, der allenfalls einen erfahrenen, k�rperlich kr�ftigen Mann noch nicht in seinem Willen zu brechen verm�ge, gegen�ber einem unerfahrenen jugendlichen, weiblichen oder schw�cheren Opfer m�glicherweise bereits gen�gen (BGE 101 IV 41 E. 3a).
Was der Beschwerdef�hrer gegen diese rechtliche W�rdigung einwendet, f�hrt nicht zu einem anderen Ergebnis. Insbesondere geht an der Sache vorbei, was er hinsichtlich der Differenzierung zwischen K�ssen als Liebesbeweis und Geschlechtsverkehr als sexueller Lustbefriedigung vorbringt (Beschwerde S. 22). Es bedarf keiner weiteren Er�rterung, dass aus der Abweisung aufdringlicher k�rperlicher Ann�herungsversuche und der expliziten Erkl�rung, nicht gek�sst werden zu wollen, auch die Ablehnung weitergehender Zudringlichkeiten bis hin zum Geschlechtsakt abzuleiten ist. Daraus ergibt sich, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, auch der Vorsatz des Beschwerdef�hrers (angefochtenes Urteil S. 22). Die klar ausgedr�ckte Zur�ckweisung nur schon der Ann�herung mit K�ssen haben dem Beschwerdef�hrer bewusst machen m�ssen, dass die Gesch�digte mit keinerlei k�rperlicher N�he einverstanden war. Der Schluss der Vorinstanz, dass der Beschwerdef�hrer dies erkannt hat bzw. dass ihm dies nicht verborgen bleiben konnte, verletzt kein Bundesrecht. Der Beschwerdef�hrer hat somit zumindest in Kauf genommen, sich �ber den entgegenstehenden Willen der Gesch�digten hinwegzusetzen. Ebenso unbehelflich ist, was der Beschwerdef�hrer gegen die Annahme der Vorinstanz einwendet, er habe der Gesch�digten die Hose ausgezogen (Beschwerde S. 22). Zun�chst ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung, wie die Gesch�digte anl�sslich der Verhandlungen vor Bezirksgericht und Obergericht gekleidet war. Im Weiteren geht die Vorinstanz gerade davon aus, dass die Gesch�digte f�rmlich erstarrt gewesen sei, weswegen sie sich nicht wehren konnte, sondern alles - begonnen mit dem Auskleiden bis hin zum eigentlichen Geschlechtsverkehr - mit sich geschehen liess. Dabei kann offen bleiben, in welchem Masse es der Lebenserfahrung entspricht, dass eine "angeblich in Angst erstarrte nackte Frau vor einem angeblich unbotm�ssigen Mann ihre Oberschenkel instinktiv zusammenzieht", so dass der Vollzug des Geschlechtsverkehr gar nicht m�glich ist, wie der Beschwerdef�hrer vorbringt (Beschwerde S. 22 f.). Wesentlich ist hier allein, dass nach den willk�rfreien tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz die Gesch�digte nach der �berrumpelung im Korridor zu einem nennenswerten Widerstand gar nicht mehr f�hig war, sondern die folgenden �bergriffe wie gel�hmt �ber sich ergehen liess.
Der Schuldspruch wegen Vergewaltigung verletzt daher kein Bundesrecht. Zwar trifft zu, dass der Tatbestand hier durch Anwendung physisch vermittelten Zwangs und nicht in der Form des Unter-psychischen-Druck-Setzens erf�llt ist, wie der Beschwerdef�hrer zu Recht beanstandet (Beschwerde S. 20). Doch l�sst sich hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht liegt hierin entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 21) nicht, zumal die Vorinstanz den Schuldspruch im Wesentlichen mit der Anwendung von Gewalt begr�ndet hat und er durchaus in der Lage war, den Entscheid sachgerecht anzufechten.
7.1 Zuletzt beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz keine Ausf�hrungen zu seiner personenbezogenen Glaubw�rdigkeit macht. Sie habe in ihre Entscheidung nicht miteinbezogen, dass das Verfahren allein durch seine Anzeige gegen die Gesch�digte wegen Verleumdung eingeleitet worden sei, da diese ihn bei ihren Kolleginnen der Vergewaltigung bezichtigt habe (Beschwerde S. 23 f.).
7.2 Die Vorinstanz h�lt fest, dass die Gesch�digte erstmals im Rahmen des auf Anzeige des Beschwerdef�hrers wegen falscher Anschuldigung er�ffneten Strafverfahrens den angeklagten Vorfall ausf�hrlich geschildert hat (angefochtenes Urteil S. 10). Auf die Umst�nde, wie es zur Einleitung des Verfahrens gekommen ist, geht sie nicht weiter ein. Dies ist angesichts des Beweisergebnisses auch nicht weiter zu beanstanden. Denn aus dem Umstand allein, dass die Gesch�digte den �bergriff nicht schon unmittelbar nach der Tat anzeigte, sondern erst, als sie selbst mit einem Strafverfahren konfrontiert war, l�sst sich nichts f�r den Standpunkt des Beschwerdef�hrers ableiten.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 190
 Art. 187
 Art. 43
 Art. 9
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 9
 Art. 106
 Art. 2
 Art. 187
 Art. 187
 Art. 32
in dubio
in dubio
 Art. 9
 Art. 12
 Art. 18
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 189
 Art. 189
 Art. 190
 Art. 189
 Art. 189
 BGE 
 Art. 181