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Timestamp: 2019-09-15 08:44:45+00:00

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Rechtsprechung: NVwZ-RR 2011, 110 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 28.04.2010 | OVG Saarland, 13.10.2010
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VGH Hessen, 29.04.2010 - 8 A 3247/09 (https://dejure.org/2010,6887)
VGH Hessen, Entscheidung vom 29.04.2010 - 8 A 3247/09 (https://dejure.org/2010,6887)
VGH Hessen, Entscheidung vom 29. April 2010 - 8 A 3247/09 (https://dejure.org/2010,6887)
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Grundlage für die Abgrenzung von Mängeln im Prüfungsverfahren und materiellen Bewertungsfehlern; Geltendmachung von Mängeln im Vorgang der Leistungsbewertung; Umfang der gerichtlichen Kontrolle im Hinblick auf die Bemessung der von einer Prüfungsaufgabe abverlangten ...
NVwZ-RR 2011, 110 (Ls.)
DVBl 2010, 1256
(V) Hessischer VGH - 29.04.2010 - AZ: VGH 8 A 3247/09.
vgl. Niehues/Fischer, Prüfungsrecht, 5. Aufl. 2010, Rn. 498 ff., 758 f.; siehe auch Hessischer Verwaltungsgerichtshof (HessVGH), Urteil vom 29. April 2010 - 8 A 3247/09 -, juris, Rn. 29 und 32.
Insofern handelt es sich um eine Bescheidungsklage als Unterart der Verpflichtungsklage, § 113 Abs. 5 S. 2 VwGO (VGH Kassel, Beschluss vom 29. April 2010 - 8 A 3247/09 - Juris;… Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 6. Aufl., Rdn. 829).
Bei einem gegebenen Verfahrensmangel scheidet eine zutreffende Bewertung der erbrachten Leistung jedoch bereits objektiv aus, da es dafür an einer hinreichenden und geeigneten Grundlage fehlt und/oder die Chancengleichheit aller Prüflinge verletzt würde (…vgl. zum Ganzen: BVerwG, U.v. 22.6.1994 - 6 C 37/92 - BVerwGE 96, 126 - juris Rn. 23-27;… VGH BW, U.v. 29.11.2006 - 9 S 987/06 - juris Rn. 17; HessVGH, U.v. 29.4.2010 - 8 A 3247/09 - juris Rn. 32 f.;… VG Ansbach, U.v. 24.2.2005 - AN 2 K 04.1309 - juris Rn. 36 f.).
Insofern handelt es sich um eine Bescheidungsklage als Unterart der Verpflichtungsklage, § 113 Abs. 5 S. 2 VwGO (VGH Kassel, Beschluss vom 29. April 2010 - 8 A 3247/09 - Juris; vgl. auch BGH, Beschluss vom 9. Mai 1988 - NotZ 9/87 - Juris).
Insofern handelt es sich um eine Bescheidungsklage als Unterart der Verpflichtungsklage, § 113 Abs. 5 S. 2 VwGO (VGH Kassel, Beschluss vom 29. April 2010 - 8 A 3247/09 - Juris).
Dieses Rechtsschutzbegehren ist über die - die Aufhebung der Bescheide einschließende - Verpflichtung des Antragsgegners zur Neubescheidung unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts zu verfolgen (…ebenso OVG Rh.Pf., Urt. v. 27. März 2009 - 10 A 11116/08 -, juris;… BayVGH, Urt. v. 5. Dezember 2006 - 7 B 05.2683 -, juris;… OVG LSA, Urt. v. 11. Dezember 2003 - 2 L 265/02 -, juris; HessVGH, Urt. v. 29. April 2010 - 8 A 3247/09 -, juris; OVG NRW, Beschl. v. 18. November 2013 - 14 B 1262/13 -, juris;… vergleichbar - Aufhebung und Verpflichtung zur Fortsetzung des Prüfungsverfahrens durch Neubewertung - BVerwG, Urt. v. 16. März 1994 - 6 C 5.93 -, juris Rn. 15, 21 und 22;… a. A. - Anfechtungsklage - NdsOVG, Urt. v. 8. Juni 2011 - 8 LB 199.09 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 9. Juni 2006 - 7 N 99.05 -, juris;… Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 6. Aufl., Rn. 826).11 c) Entgegen der Beschwerde ist der zweite Hilfsantrag wegen der Bindung an ein außerprozessuales Ereignis ebenfalls unzulässig, wie das Verwaltungsgericht zutreffend unter Hinweis auf die Antragserwiderung dargelegt hat (Beschlussabdruck S. 5, 13).
Das Bundesverwaltungsgericht ist in zwei Urteilen vom 28. April 2010 - 6 C 6.09 und 6 C 7.09 -, beide veröffentlicht in juris, mit eingehender Begründung zu dem Ergebnis gelangt, dass die Befreiung von der Gebührenpflicht für Rundfunkempfangsgeräte in Einrichtungen sich auch auf Radios in Kraftfahrzeugen des Einrichtungsträgers erstreckt.
Die Berufung wird gemäß § 124a Abs. 1 i.V.m. § 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO zugelassen, weil die Frage, ob die Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in den Urteilen vom 28. April 2010 - 6 C 6.09 und 6 C 7.09 - nur für Autoradios in Kraftfahrzeugen von Behinderteneinrichtungen i.S.d. § 5 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 RGebStV oder auch für weitere in § 5 Abs. 7 Satz 1 RGebStV benannte Einrichtungen, hier Einrichtungen der Altenhilfe gemäß § 5 Abs. 7 Satz 1 Nr. 4 RGebStV, einschlägig sind, von grundsätzlicher Bedeutung ist.
Zwar wurde das Merkmal der Ausschließlichkeit nicht in den Normtext übernommen, der Gesetzgeber brachte aber an dieser Stelle hinreichend deutlich zum Ausdruck, dass der Schutzzweck der Norm allein dem in der Einrichtung betreuten Personenkreis gilt, nicht aber anderen Personen (vgl. BVerwG, Urt. v. 28.04.2010, 6 C 6.09).
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OVG Saarland, 13.10.2010 - 3 B 216/10 (https://dejure.org/2010,14559)
OVG Saarland, Entscheidung vom 13.10.2010 - 3 B 216/10 (https://dejure.org/2010,14559)
OVG Saarland, Entscheidung vom 13. Januar 2010 - 3 B 216/10 (https://dejure.org/2010,14559)
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Zu den Auswirkungen fehlerhafter Prüfungsaufgaben sowie zur relativen Bestehensgrenze bei studienbegleitenden Leistungskontrollen im Medizinstudium bei Anwendung des Antwort-Wahl-Verfahrens
Möglichkeiten einer Prüfungsbehörde zum Ausgleich von fehlerhaften Prüfungsaufgaben; Voraussetzungen der Anwendung einer absoluten oder relativen Bestehensgrenze bei schriftlichen Leistungskontrollen nach dem Antwort-Wahl-Verfahren
GG Art. 12; ÄApprO § 14 Abs. 4; ÄApprO § 14 Abs. 6
VG Saarlouis, 23.06.2010 - 1 L 543/10
8 Darauf hat sich das Verwaltungsgericht unter Berücksichtigung weiterer obergerichtlicher Rechtsprechung (OVG Saarland, Beschl. v. 13. Oktober 2010 - 3 B 216/10 -, juris Rn. 7 ff.;… OVG Hamburg, Urt. v. 20. September 2007 - 3 Bf 239/06 -, juris Rn. 76 ff.;… BayVGH, Urt. v. 13. August 2003 - 7 B 02.1652 -, juris Rn. 15 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 22. April 1998 - 7 B 107.96 -, juris Rn. 23 bis 26 und 36 bis 40) zutreffend gestützt (BA S. 13/14) und ausgehend davon in tatsächlicher Hinsicht im Einzelnen begründet, dass der Anordnungsanspruch nicht mit der aus seiner Sicht nötigen sehr hohen Wahrscheinlichkeit glaubhaft gemacht sei, weil der Antragsteller mangels eines Sachverständigengutachtens nicht substantiiert dargetan habe, dass die streitigen Fragen 6, 14, 22 und 24 von ihm richtig oder zumindest vertretbar beantwortet sowie die Fragen 7, 14, 22, 24 und 25 fehlerhaft gestaltet oder ausgewählt wurden (BA S. 14-20).
Ob die für die Ärztliche Prüfung entwickelten Grundsätze des Bundesverfassungsgerichts auch für solche Erfolgskontrollen des ersten Studienabschnitts zumindest dann entsprechend anwendbar sind, wenn diese im Ergebnis ebenfalls berufszugangsbeschränkende Wirkung haben können, d. h. wenn im Falle ihres Nichtbestehens die Exmatrikulation droht, wird von der obergerichtlichen Rechtsprechung bejaht (OVG RP, Beschl. v. 19.01.2009 - 10 B 11244/08 - OVG SN, Beschl. v. 25.05.2010 - 2 B 78/10 - offen gelassen: OVG SL, Beschl. v. 13.10.2010 - 3 B 216/10 - alle: juris).

References: § 113
 § 113
 § 113
 § 124
 § 124
 § 5
 § 5
 § 5
 Art. 12
 § 14
 § 14