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Timestamp: 2016-05-25 13:09:56+00:00

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LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - 27.07.2009, 15 Sa 25/09 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg > Urteil vom 27.07.2009, Aktenzeichen: 15 Sa 25/09 LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 15 Sa 25/09Urteil vom 27.07.2009
Leitsatz:1. Das dem Arbeitnehmer eingeräumte Recht zur privaten Nutzung eines Dienstwagens ist Teil des geschuldeten Arbeitsentgelts.
2. Im Fall der Erkrankung des Arbeitnehmers endet das Recht zur Privatnutzung - vorbehaltlich einer abweichenden Parteivereinbarung - mit dem Ende des Entgeltfortzahlungszeitraums (entgegen LAG Berlin-Brandenburg 19.02.2007 - 10 Sa 2171/06 - juris und im Anschluss an LAG Köln 29.11.1995 - 2 Sa 843/95 - LAGE Nr. 8 zu § 616 BGB). Der Vereinbarung eines entsprechenden Widerrufsvorbehalts bedarf es nicht.Rechtsgebiete:MuSchG, SGB V, SGB IV, ArbGG, BGBVorschriften:§ 3 Abs. 2 MuSchG, § 6 Abs. 1 MuSchG, § 11 MuSchG, § 14 MuSchG, § 14 Abs. 1 Satz 1 MuSchG, § 47 Abs. 1 SGB V, § 14 SGB IV, § 64 Abs. 2 lit. a ArbGG, § 611 BGBStichworte:Dienstwagen, Privatnutzung, Ablauf des EntgeltfortzahlungszeitraumsVerfahrensgang:ArbG Stuttgart, 20 Ca 1933/08 vom 25.02.2009
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Weitere Entscheidungen vom LAG-BADEN-WUERTTEMBERGLAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 15 Sa 25/09 vom 27.07.20091. Das dem Arbeitnehmer eingeräumte Recht zur privaten Nutzung eines Dienstwagens ist Teil des geschuldeten Arbeitsentgelts.
2. Im Fall der Erkrankung des Arbeitnehmers endet das Recht zur Privatnutzung - vorbehaltlich einer abweichenden Parteivereinbarung - mit dem Ende des Entgeltfortzahlungszeitraums (entgegen LAG Berlin-Brandenburg 19.02.2007 - 10 Sa 2171/06 - juris und im Anschluss an LAG Köln 29.11.1995 - 2 Sa 843/95 - LAGE Nr. 8 zu § 616 BGB). Der Vereinbarung eines entsprechenden Widerrufsvorbehalts bedarf es nicht.LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 Ta 14/09 vom 20.07.20091. Die Bewertung eines Antrags auf Änderung eines Zeugnisses richtet sich nach § 48 Abs. 1 GKG i. V. mit § 3 ZPO.
2. Bei der Beurteilung des wirtschaftlichen Interesses steht dem Gericht ein Ermessensspielraum zu. Dabei ist es nicht ermessensfehlerhaft, wenn sich das Gericht im Rahmen seiner Ermessenentscheidung auch von der Bewertungsgröße des Monatsgehalts der klagenden Partei leiten lässt.LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 5 Ta 10/09 vom 24.06.20091. Die Wertung eines Antrags auf Verringerung der Arbeitszeit / Verteilung der verringerten Arbeitszeit auf Werktage richtet sich als vermögensrechtliche Streitigkeit nach § 48 Abs. 1 GKG i. V. mit § 3 ZPO.
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References: § 616
 § 6
 § 11
 § 14
 § 14
 § 47
 § 14
 § 64
 § 611
 § 616
 § 48
 § 3
 § 48
 § 3