Source: https://www.theaterphotographie.net/agb/
Timestamp: 2017-10-18 07:40:26+00:00

Document:
Auftragswerke 7
Uraufführung 75
Österreichische Erstaufführung 23
Deutschsprachige Erstaufführung 5
Europäische Erstaufführung 1
Spielstätten 324
Akademietheater 39
Burgtheater 52
Kasino am Schwarzenbergplatz 9
Vestibül 6
Theater in der Josefstadt 51
Kammerspiele der Josefstadt 25
Volkstheater 79
Volx/Margareten 6
/ Bezirke 14
Junges Volkstheater 2
Schwarzer Salon 6
Vereinigte Bühnen Wien 14
Raimund Theater 4
Ronacher 3
Wiener Kammeroper 6
Theater an der Wien 1
Jugend an der Wien 1
Das TAG 10
Wiener Festwochen 19
Theater Akzent 3
Theater an der Wien 7
Festspiele Reichenau 18
Salzburger Festspiele 5
Landestheater Salzburg 2
Felsenreitschule 1
Young Directors Project 1
ImPulsTanz – The Vienna Dance Festival 1
Stadttheater Baden 13
Sommerarena Baden 2
Kultur Burgenland 1
Schloss-Spiele Kobersdorf 1
St. Franziskus Wels 1
Volksoper 3
Theatercenter Forum 1
Regisseure 312
A – C 57
Alder Fabian 2
Alföldi Róbert 1
Bachmann Stefan 2
Badora Anna 3
Bailey Brett 1
Baltus Cornelius 1
Barnaš Veronika 1
Bauersima Igor 1
Beil Hermann 4
Bergmann Anna 2
Berk Ingo 2
Berner Dieter 1
Birkmeir Thomas 1
Blankenship Beverley 1
Bondy Luc 4
Borgmann Robert 2
Bosse Jan 3
Braband Folke 8
Breth Andrea 3
Bruckmeier Stephan 1
Bösch David 8
Castorf Frank 2
Cerha Lisa-Maria 1
Charaux Nicholas 1
Crouch Julian 1
D – F 33
Davids Matthias 1
De Beer Lotte 1
Dechant Bernhard 1
Desi Thomas 1
Doll Birgit 1
Eder Christine 1
Egger Susanne 1
Ehmann Philipp 1
Enzinger Thomas 1
Erpulat Nurkan 1
Fassbaender Brigitte 1
Fischer Torsten 4
Frankmann-Koepp Alexandra 1
Frey Barbara 2
Freyer Achim 1
Fritsch Herbert 2
Fritsch Regina 2
Fuhr Calle 1
Föttinger Herbert 9
G – I 52
Gampe Michael 7
Gergen Andreas 1
Gerloff Robert 1
Giesing Dieter 1
Glause Jessica 1
Goerden Elmar 3
Gredler Martina 1
Göbel Beate 1
Habjan Nikolaus 5
Hafner Felix 1
Hagg Nicolaus 1
Hallwaxx Andy 3
Hampton Christopher 1
Happel Maria 1
Happl Doris 1
Haring Chris 1
Hartmann Matthias 7
Haußmann Leander 1
Henning Rupert 1
Hering Bettina 1
Hermanis Alvis 2
Herzl Robert 4
Hiller Katrin 3
Hilsdorf Dietrich W. 1
Holzhausen Lukas 1
Houvardas Yannis 1
Huffman Ted 1
J – L 48
Jenkins Philip 2
Khodadodian Shirin 1
Kica Janusz 5
Kimmig Stephan 2
Kirchner Alfred 2
Koležnik Mateja 1
Kornmüller Jaqueline 1
Kranner Gernot 1
Krasanovsky Josef Maria 1
Kreihsl Michael 1
Kriegenburg Andreas 2
Krämer Günter 2
Kuchinka Alexander 1
Kupfer Harry 1
Köpplinger Josef E. 2
LLoyd Phylida 1
Laberenz Martin 1
Lanik Tina 1
Lauwers Jan 2
Leisch Tina 1
Leiter Catherine 1
Liedtke Alexandra 4
Lietzow Susanne 1
Lievi Cesare 1
Lipgens Anselm 3
Lohner Helmuth 1
Lolić Miloš 4
Luque Alia 1
Lutz Christiane 1
Lübbe Enrico 1
M – O 26
Mayr Franz-Xaver 1
Medvešek René 2
Mertes Brain 1
Mezgolich Margit 1
Mitchell Katie 2
Mohr Stephanie 7
Mushol Esther 1
Mussbach Peter 1
Müller Stephan 3
Neuenfels Hans 1
Nunes Antú Romero 3
Ojasso Tiit 1
Oley Dominic 1
Sir Nunn Trevor 1
P – R 31
Pascal Daniel 1
Pařízek Dušan David 1
Perrig Elias 2
Peymann Claus 2
Pfister Stephan 1
Pienkos Carolin 1
Plâtel Alain 1
Plass Gernot 1
Pohl André 1
Pollesch René 3
Prader Felix 1
Preuss Philipp 2
Prinz Werner 1
Raffalt Annette 2
Rainer Cornelia 1
Ratter Alexander 1
Renshaw Jean 1
Riedl Carina 3
Ronen Ya'el 3
Rudolph Niels-Peter 1
Rybacek Clara 1
S – T 57
Salomonowitz Anja 1
Schachermeier Michael 2
Scheidl Michael 1
Schilling Árpád 1
Schimmelpfennig Roland 3
Schir Bernhard 1
Schmiedleitner Georg 7
Schneebeli Salome 1
Schneider Dora 2
Schottenberg Michael 9
Schubert Vicki 1
Schug Sebastian 1
Schulte-Michels Thomas 3
Schütz Angelica 1
Seidl Ulrich 1
Sellars Peter 1
Semper Ene-Liis 1
Simons Johan 1
Sobotka Werner 5
Solfaghari Jasmin 1
Steckel Jette 1
Stein Peter 1
Stone Simon 1
Sturminger Michael 1
Stölzl Philipp 1
Stückl Christian 2
Thalheimer Michael 3
Tiedemann Philip 2
Tscharyiski Christina 1
U – W 14
Valudskis Arturas 1
Vierlinger Rainer 1
Vinterberg Thomas 1
Wahl Daniel 1
Warner Deborah 1
Weiner Doris 3
Welzl Caroline 1
Wiegold Alexander 1
Wiesner Helmut 2
Wittenberg Peter 1
Zervoulakos Sarantos 1
Kurz notiert 194
Sprechtheater 269
Elisabeth Storer
eM@il Elisabeth Storer
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Adele Neuhauser Alexander Absenger Alexander Pschill Alexander Strobele Alma Hasun André Pohl Andrea Jonasson Andreas Patton Anja Herden Barbara Wegener Bernd Birkhahn Bernhard Schir Birgit Minichmayr Birgit Stöger Boris Pfeifer Christoph Radakovits Christoph Rothenbuchner Dominik Warta Doris Weiner Elfriede Schüsseleder Elisabeth Orth Erni Mangold Florian Appelius Gábor Biedermann Gerhard Kasal Gerti Drassl Gregor Bloéb Günter Franzmeier Hannes Muik Henriette Thimig Irina Sulaver Isabella Knöll Jan Thümer Jasmin Avissar Johannes Brandweiner Johannes Krisch Josephine Bloéb Katharina Klar Laura Laufenberg Luka Vlatkovic Lukas Holzhausen Maresi Riegner Maria Köstlinger Marianne Nentwich Marie-Luise Stockinger Mario Schober Markus Kofler Marta Kizyma Martin Niedermair Matthias Franz Stein Meo Wulf Michael Abendroth Michael Dangl Michael König Michaela Kaspar Miriam Fontaine Nadine Quittner Nancy Mensah-Offei Pauline Knof Peter Matić Peter Scholz Petra Morzé Philip Leonhard Kelz Rainer Galke Raphael von Bargen Roman Schmelzer Ruth Brauer-Kvam Salka Weber Sandra Cervik Sebastian Pass Siegfried Walther Silvia Meisterle Sona MacDonald Stefan Suske Stefanie Reinsperger Steffi Krautz Susa Meyer Thomas Frank Tonio Arango Unnsteinn Árnason Valentin Postlmayr Wojo van Bouwer Xaver Hutter
2.1. Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte des Lichtbildherstellers (§§, 2 Abs. 2, 73 ff UrhG) stehen dem Fotografen zu. Nutzungsbewilligungen (Veröffentlichungsrechte etc) gelten nur bei ausdrücklicher Vereinbarung als erteilt. Der Vertragspartner erwirbt in diesem Fall eine einfache (nicht exklusive und nicht ausschließende), nicht übertragbare (abtretbare) Nutzungsbewilligung für den ausdrücklich vereinbarten Verwendungszweck und innerhalb der vereinbarten Grenzen (Auflageziffer, zeitliche und örtliche Beschränkungen etc); im Zweifel ist der in der Rechnung bzw. Lieferschein angeführte Nutzungsumfang maßgebend. Jedenfalls erwirbt der Vertragspartner nur soviel Rechte, wie es dem offengelegten Zweck des Vertrags (erteilten Auftrags) entspricht. Mangels anderer Vereinbarung gilt die Nutzungsbewilligung nur für eine einmalige Veröffentlichung (in einer Auflage), nur für das ausdrücklich bezeichnete Medium des Auftraggebers und nicht für Werbezwecke als erteilt.
2.2. Der Vertragspartner ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, Sendung etc) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk im Sinne des WURA (Welturheberrechtsabkommen) deutlich und gut lesbar (sichtbar), insbesondere nicht gestürzt und in Normallettern, unmittelbar beim Lichtbild und diesem eindeutig zuordenbar anzubringen wie folgt:
Foto: © Name/Firma/Künstlername des Fotografen, sofern veröffentlicht, Jahreszahl der ersten Veröffentlichung.
Dies gilt auch dann, wenn das Lichtbild nicht mit einer Herstellerbezeichnung versehen ist. Jedenfalls gilt diese Bestimmung als Anbringung der Herstellerbezeichnung im Sinn des § 74 Abs. 3 UrhG. Ist das Lichtbild auf der Vorderseite (im Bild) signiert, ersetzt die Veröffentlichung dieser Signatur nicht den vorstehend beschriebenen Herstellervermerk.
2.3. Jede Veränderung des Lichtbildes bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Änderungen nach dem, dem Fotografen bekannten Vertragszweck erforderlich sind. 2.4. Die Nutzungsbewilligung gilt erst im Fall vollständiger Bezahlung des vereinbarten Aufnahme- und Verwendungshonorars und nur dann als erteilt, wenn eine Namensnennung (Punkt 2.2. oben) erfolgt. 2.5. Anstelle des § 75 UrhG gilt die allgemeine Vorschrift des § 42 UrhG.
2.7 Das Urheberrecht, es gilt die österreichische Judikatur, für publizierte, von der Autorin/Medieninhaberin selbst erstellte Objekte bleibt allein bei der Autorin der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen und/oder lokale Speicherung auf privaten Datenträgern ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Autorin und Medieninhaberin nicht gestattet und wird unter in Anspruchnahme des Rechtschutzverbandes der österreichischen Berufsfotografen geahndet.
3.1. Das Eigentumsrecht am belichteten Filmmaterial (Negative, Diapositive, digitale Bilder etc) steht dem Fotografen zu. Dieser überlässt dem Vertragspartner gegen vereinbarte und angemessene Honorierung die für die vereinbarte Nutzung erforderlichen Aufsichtsbilder ins Eigentum; Diapositive (Negative nur im Fall schriftlicher Vereinbarung) werden dem Vertragspartner nur leihweise gegen Rückstellung nach Gebrauch auf Gefahr und Kosten des Vertragspartners zur Verfügung gestellt, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Ist dies der Fall, gilt die Nutzungsbewilligung gleichfalls nur im Umfang des Punktes 2.1. als erteilt.
3.2. Der Fotograf ist berechtigt, die Lichtbilder in jeder ihm geeignet erscheinenden Weise (auch auf der Vorderseite) mit seiner Herstellerbezeichnung zu versehen. Der Vertragspartner ist verpflichtet, für die Integrität der Herstellerbezeichnung zu sorgen, und zwar insbesondere bei erlaubter Weitergabe an Dritte. Erforderlichenfalls ist die Herstellerbezeichnung anzubringen bzw. zu erneuern. Dies gilt insbesondere auch für alle bei der Herstellung erstellten Vervielfältigungsmittel in analoger und digitaler Form.
Für die Einholung einer allenfalls erforderlichen Zustimmung abgebildeter Gegenstände (zB Werke der Bildenden Kunst, Muster und Modelle, Marken, Fotovorlagen etc) oder Personen (zB Modelle) hat der Vertragspartner zu sorgen. Er hält den Fotografen diesbezüglich schad- und klaglos, insbesondere hinsichtlich der Ansprüche nach §§ 78 UhrG, 1041 ABGB. Der Fotograf garantiert die Zustimmung von Berechtigten (Urheber, abgebildete Personen etc), insbesondere von Modellen, nur im Fall ausdrücklicher schriftlicher Zusage für die vertraglichen Verwendungszwecke (Punkt 2.1.).
5.1. Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung von über Auftrag hergestellten Aufnahmen (Diapositive, Negativmaterial, Digitalaufnahmen) haftet der Fotograf – aus welchem Rechtstitel immer – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung ist auf eigenes Verschulden und dasjenige seiner Bediensteten beschränkt; für Dritte haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bei der Auswahl. Jede Haftung ist auf die Materialkosten und die kostenlose Wiederholung der Aufnahmen (sofern und soweit dies möglich ist) beschränkt. Weitere Ansprüche stehen dem Auftraggeber nicht zu; der Fotograf haftet insbesondere nicht für allfällige Reise- und Aufenthaltsspesen sowie für Drittkosten (Modelle, Assistenten, Visagisten und sonstiges Aufnahmepersonal) oder für entgangenen Gewinn und Folgeschäden. 5.2. Punkt 5.1. gilt entsprechend für den Fall des Verlustes oder der Beschädigung übergebener Vorlagen (Filme, Layouts, Display-Stücke, sonstige Vorlagen etc) und übergebener Produkte und Requisiten. Wertvollere Gegenstände sind vom Vertragspartner zu versichern. 5.3. Eine Valorisierung der genannten Beträge bleibt vorbehalten.
6.1. Der Fotograf wird den erteilten Auftrag sorgfältig ausführen. Er kann den Auftrag auch – zur Gänze oder zum Teil- durch Dritte ausführen lassen. Sofern der Vertragspartner keine schriftlichen Anordnungen trifft, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrages frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung, die Auswahl der Fotomodelle, des Aufnahmeortes und der angewendeten optisch-technischen (fotografischen) Mittel. Abweichungen von früheren Lieferungen stellen als solche keinen Mangel dar.
6.2. Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Vertragspartners zurückzuführen sind, wird nicht gehaftet (§ ll68a ABGB). Jedenfalls haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
6.3. Der Vertragspartner trägt das Risiko für alle Umstände. die nicht in der Person des Fotografen liegen wie Wetterlage bei Außenaufnahmen, rechtzeitige Bereitstellung von Produkten und Requisiten, Ausfall von Modellen, Reisebehinderungen etc.
6.4. Sendungen reisen auf Gefahr und Kosten des Vertragspartners.
6.5. Alle Beanstandungen müssen längstens innerhalb von fünf Tagen nach Lieferung schriftlich und unter Vorlage aller Unterlagen erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als auftragsgemäß erbracht. Die Gewährleistungspflicht beträgt drei Monate.
6.6. Im Fall der Mangelhaftigkeit steht dem Vertragspartner nur ein Verbesserungsanspruch durch den Fotografen zu. Ist eine Verbesserung unmöglich oder wird sie vom Fotografen abgelehnt, steht dem Vertragspartner ein Preisminderungsanspruch zu. Für unerhebliche Mängel wird nicht gehaftet. Farbdifferenzen bei Nachbestellungen gelten nicht als erhebliche Mängel. Punkt 5.1. gilt entsprechend.
7.3. Alle Material- und sonstigen Kosten (Requisiten, Produkte, Modelle, Reisekosten, Aufenthaltsspesen, Visagisten etc), auch wenn deren Beschaffung durch den Fotografen erfolgt, sind gesondert zu bezahlen. Alle der Agentur bzw. dem Fotografen erwachsenen Barauslagen sind vom Kunden zu ersetzen.
7.4. Im Zug der Durchführung der Arbeiten vom Vertragspartner gewünschte Änderungen gehen zu seinen Lasten.
7.5. Konzeptionelle Leistungen (Beratung, Layout, sonstige graphische Leistungen etc) sind im Aufnahmehonorar nicht enthalten. Dasselbe gilt für einen überdurchschnittlichen organisatorischen Aufwand oder einen solchen Besprechungsaufwand.
7.6. Nimmt der Vertragspartner von der Durchführung des erteilten Auftrages aus welche Gründen immer Abstand, steht dem Fotografen mangels anderer Vereinbarung 30 Prozent des Honorars zuzüglich aller tatsächlich angefallenen Nebenkosten zu. Im Fall unbedingt erforderlicher Terminänderungen (zB aus Gründen der Wetterlage) sind ein dem vergeblich erbrachten bzw. reservierten Zeitaufwand entsprechendes Honorar und alle Nebenkosten zu bezahlen.
8.3. Unbeschadet aller gesetzlichen Ansprüche nach den §§ 81 ff und 91 ff UrhG gilt im Fall der Verletzung der Urheber- und/oder Leistungsschutzrechte an den vertragsgegenständlichen Aufnahmen folgendes: Die Ansprüche nach § 87 UrhG stehen unabhängig von einem Verschulden zu. Im Fall der Verletzung des Rechts auf Herstellerbezeichnung steht als immaterieller Schaden (§ 87 Abs. 2 UrhG) vorbehaltlich eines hinzukommenden Vermögensschadens (§ 87 Abs. I UrhG) zumindest ein Betrag in der Höhe des angemessenen Entgeltes (§ 86 UrhG) zu. Der Auskunftsanspruch nach § 87a Abs. I UrhG gilt auch für den Beseitigungsanspruch.
9.1. Mangels anderer ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung ist bei Auftragserteilung eine Akontozahlung in der Höhe von 50 Prozent der voraussichtlichen Rechnungssumme zu leisten. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, ist das Resthonorar nach Rechnungslegung sofort bar zur Zahlung fällig. Sofern ein Zahlungsziel vereinbart wird, sind dem Fälligkeitstag als vereinbart. Für Zwecke der Zinsenberechnung ist für das jeweilige Kalenderjahr die am 2. Jänner des entsprechenden Jahres festgesetzte Bankrate für das gesamte Kalenderjahr maßgebend, die gelegten Rechnungen längstens binnen 8 Tagen ab Rechnungslegung fällig. Die Rechnungen sind ohne jeden Abzug und spesenfrei zahlbar. Im Fall der Übersendung (Postanweisung, Bank- oder Postsparkassenüberweisung etc) gilt die Zahlung erst mit Verständigung des Fotografen vom Zahlungseingang als erfolgt. Das Risiko des Postweges gerichtlicher Eingaben (Klagen, Exekutionsanträge) geht zu Lasten des Vertragspartners. Verweigert der Vertragspartner (Auftraggeber) die Annahme wegen mangelhafter Erfüllung oder macht er Gewährleistungsansprüche geltend, ist das Honorar gleichwohl zur Zahlung fällig.
9.3. Im Fall des Verzuges gelten – unbeschadet übersteigender Schadenersatzansprüche – Zinsen und Zinseszinsen in der Höhe von 5% über der jeweiligen Bankrate ab
9.6 Anfahrtskosten zu Terminen werden nach amtlichen Kilometersatz verrechnet.
9.7 Reklamationen haben in Schriftform per Brief oder Fax innerhalb von 5 Tagen zu erfolgen.
10. Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Agentur die vom Kunden bekannt gegebenen Daten (Name, Adresse, E-Mail) für Zwecke der Vertragserfüllung und Betreuung des Kunden sowie für eigene Werbezwecke automationsunterstützt ermittelt, speichert und verarbeitet. Der Auftraggeber ist einverstanden, dass ihm elektronische Post zu Werbezwecken bis auf Widerruf zugesendet wird. DIe Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.
11.1. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Betriebssitz des Fotografen. Im Fall der Sitzverlegung können Klagen am alten und am neuen Betriebssitz anhängig gemacht werden.
11.2. Das Produkthaftpflichtgesetz (PHG) ist nicht anwendbar; jedenfalls wird eine Haftung für andere als Personenschäden ausgeschlossen, wenn der Vertragspartner Unternehmer ist. Im übrigen ist das österreichische Recht anwendbar, das auch dem internationalen Kaufrecht vorgeht.
11.3. Schad- und Klagsloshaltungen umfassen auch die Kosten außergerichtlicher Rechtsverteidigung.
11.4. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten insoweit nicht, als zwingende Bestimmungen des KSchG entgegenstehen. Teilnichtigkeit einzelner Bestimmungen (des Vertrages) berührt nicht die Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen.
11.5. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für von gewerblichen Fotografen auftragsgemäß hergestellte Filmwerke oder Laufbilder sinngemäß, und zwar unabhängig von dem angewendeten Verfahren und der
angewendeten Technik (Positiv-, Negativfilm, digitale Daten, Schmalfilm, Video, DAT, etc) .
Die nachfolgenden AGB kommen zum Tragen sofern dem Fotografen ein Verbraucher im Sinne von § 1 KSchG als Vertragspartner gegenübersteht.
Der Fotograf erbringt seine Leistungen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese gelten – sofern keine Änderung durch den Fotografen bekannt gegeben wird – auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Eine unwirksame Bestimmungen ist durch eine wirksame, die eher ihrem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.
Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte des Lichtbildherstellers (§§1, 2 Abs. 2, 73ff UrhG) stehen dem Fotografen zu. Nutzungsbewilligungen (Veröffentlichungsrechte etc.) gelten nur bei ausdrücklicher Vereinbarung als erteilt. Der Vertragspartner erwirbt in diesem Fall eine einfache (nicht exklusive und nicht ausschließende), nicht übertragbare (abtretbare) Nutzungsbewilligung für den ausdrücklich vereinbarten Verwendungszweck und innerhalb der vereinbarten Grenzen (Auflageziffer, zeitliche und örtliche Beschränkung etc.); im Zweifel ist der in der Rechnung bzw. im Lieferschein angeführte Nutzungsumfang maßgebend. Jedenfalls erwirbt der Vertragspartner nur so viele Rechte wie es dem offengelegten Zweck des Vertrags (erteilten Auftrages) entspricht. Mangels anderer Vereinbarung gilt die Nutzungsbewilligung nur für eine einmalige Veröffentlichung (in einer Auflage), nur für das ausdrücklich bezeichnete Medium des Auftraggebers und nicht für Werbezwecke als erteilt.
Der Vertragspartner ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, Sendung etc.) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk im Sinn des WURA (Welturheberrechtsabkommen) deutlich und gut lesbar (sichtbar), insbesonders nicht gestürzt und in Normallettern, unmittelbar beim Licht- bild und diesem eindeutig zuordenbar anzubringen wie folgt:
Foto: (c) .. Name/Firma/Künstlername des Fotografen; Ort und, soferne veröffentlicht, Jahreszahl der ersten Veröffentlichung.
Eigentum am Filmmaterial – Archivierung
Eine Vervielfältigung oder Verbreitung von Lichtbildern in Onlinedatenbanken, in elektronischen Archiven, im Internet oder in Intranets, welche nicht nur für den inter- nen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, auf Diskette, CD-Rom, oder ähnlichen Datenträgern ist nur auf Grund einer besonderen Vereinbarung zwischen dem Fotografen und dem Auftraggeber gestattet. Das Recht auf eine Sicherheitskopie bleibt hiervon unberührt.
Der Fotograf ist berechtigt, die Lichtbilder sowie die digitalen Bilddateien in jeder ihm geeignet erscheinenden Weise (auch auf der Vorderseite) mit seiner Herstellerbezeichnung zu versehen. Der Vertragspartner ist verpflichtet, für die Integrität der Herstellerbezeichnung zu sorgen und zwar insbesondere bei erlaubter Weitergabe an Dritte (Drucker etc.). Erforderlichenfalls ist die Herstellerbezeichnung anzubringen bzw. zu erneuern. Dies gilt insbesonders auch für alle bei der Herstellung erstellten
Vervielfältigungsmittel bzw. bei der Anfertigung von Kopien digitaler Bilddateien.
Verwendung von Bildnissen zu Werbezwecken des Fotografen
Für die Einholung allenfalls erforderlicher Werknutzungsbewilligungen Dritter und die Zustimmung zur Abbildung von Personen hat der Vertragspartner zu sorgen. Er hält den Fotografen diesbezüglich schad- und klaglos, insbesondere hinsichtlich von Ansprüchen aus dem Recht auf das eigene Bild gem. § 78 UrhG sowie hinsichtlich von Verwendungsansprüchen gem. § 1041 ABGB. Der Fotograf garantiert die Zu- stimmung von Berechtigten nur im Fall ausdrücklicher schriftlicher Zusage für die vertraglichen Verwendungszwecke (Punkt 2.1).
Der Vertragspartner verpflichtet sich, etwaige Aufnahmeobjekte unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Werden diese Objekte nach Aufforderung nicht spätestens nach zwei Werktagen abgeholt, ist der Fotograf berechtigt, Lagerkosten zu berechnen oder die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers einzulagern. Transport- und Lagerkosten gehen hierbei zu Lasten des Auftraggebers.
Leistung, Haftung und Gewährleistung
Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung von über Auftrag hergestellten Auf- nahmen (Diapositive, Negativmaterial, digitale Bilddateien) haftet der Fotograf – aus welchem Rechtstitel immer – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung ist auf eigenes Verschulden und dasjenige seiner Bediensteten beschränkt; für Dritte (Labors etc.) haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bei der Auswahl. Jede Haftung ist auf die Materialkosten und die kostenlose Wiederholung der Aufnahmen (sofern und soweit dies möglich ist) beschränkt. Weitere Ansprüche stehen dem Auftraggeber nicht zu; der Fotograf haftet insbesondere nicht für allfällige Reise- und Aufenthaltsspesen sowie für Drittkosten (Modelle, Assistenten, Visa- gisten und sonstiges Aufnahmepersonal) oder für entgangenen Gewinn, Folge- und immaterielle Schäden. Schadenersatzansprüche in Fällen leichter Fahrlässigkeit sind ausgeschlossen.
Dies gilt entsprechend auch für den Fall des Verlusts oder der Beschädigung übergebener Vorlagen (Filme, Layouts, Display-Stücke, sonstige Vorlagen etc.) und übergebener Produkte und Requisiten. Wertvollere Gegenstände sind vom Vertragspartner zu versichern.
Der Fotograf wird den erteilten Auftrag sorgfältig ausführen. Er kann den Auftrag auch – zur Gänze oder zum Teil – durch Dritte ausführen lassen. Sofern der Vertrags- partner keine schriftlichen Anordnungen trifft, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrages frei. Dies gilt insbesonders für die Bildgestaltung, die Auswahl der Fotomodelle, des Aufnahmeortes und der angewendeten fotografischen Mittel. Abweichungen von früheren Lieferungen stellen als solche keinen Mangel dar.
Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Vertragspart- ners zurückzuführen sind, wird nicht gehaftet (§ 1168a ABGB). Jedenfalls haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Für feste Auftragstermine wird nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung gehaftet. Im Fall allfälliger Lieferverzögerungen gilt 1.1 entsprechend.
Werklohn:
Bei Zahlungsverzug des Vertragspartners ist der Fotograf – unbeschadet über- steigender Schadenersatzansprüche – berechtigt, Verzugszinsen in der Höhe von 5 Prozent über dem Basiszinssatz jährlich zu verrechnen.
Allfällige Regressforderung, die Vertragspartner oder Dritte aus dem Titel der Produkthaftung im Sinne des PHG gegen den Fotografen richten, sind ausgeschlossen, es sei denn, der Regressberechtigte weist nach, dass der Fehler in der Sphäre des Fotografen verursacht und zumindest grob fahrlässig verschuldet wurde. Im Übrigen ist österreichisches materielles Recht anzuwenden. Die Anwendbarkeit des UN-Kaufrechts wird ausgeschlossen. Die Vertragssprache ist deutsch. Liegen die Voraussetzungen des Artikels 5 Abs.2 des Europäischen Schuldvertragsüberein- kommens (EVÜ), nicht aber ein Fall des Artikels 5 Abs.4 in Verbindung in Abs.5 EVÜ vor, so führt die Rechtswahl nicht dazu, dass dem Vertragspartner der durch die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.
Blattlinie & Impressum

References: § 74
 § 75
 § 42
 § 87
 § 87
 § 1
 § 78
 § 1041