Source: http://jugendheim-huette.de/index.php/gremien/satzung
Timestamp: 2018-12-13 13:59:30+00:00

Document:
Satzung der katholischen Jugend der Herz-Jesu-Kirche Georgsmarienhütte
1. Die kath. Jugend ist Kirche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Sinne des Verständnisses und der Aufgaben, die unsere Kirchengemeinde über sich selbst beschreibt.
2. Eine „junge Kirche“ lebt in ihren Grundvollzügen durch Glaubensdienst, Gottesdienst und geschwisterlichen Dienst.
3. Sie bildet nicht nur die Gemeindestruktur in gewisser Weise ab, sondern ist auch ein Lernfeld für Engagement und Mitverantwortung in Gesellschaft.
4. Zur Gültigkeit muss der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Herz-Jesu Georgsmarienhütte dieser Satzung bzw. ihren Änderungen zustimmen (s. § 3).
§ 1 Ziele der kath. Jugendarbeit:
1. den Gemeinschaftssinn von Kindern und Jugendlichen fördern
2. der Botschaft und den Inhalten christlichen Glaubens ein Gesicht geben
3. Diese Ziele sollen insbesondere dadurch erreicht werden, dass wir in Gruppenstunden, Gottesdiensten und Hilfsaktionen Freude an den vielfältigen Formen des Gemeindelebens vermitteln möchten,
4. sowie durch Mitarbeit in den Projekten und Gremien der kath. Jugend und der Kirchengemeinde Raum geben für soziale und politische Verantwortung.
5. Wir ermöglichen durch Veranstaltungen und das Programm im Jugendheim
§ 2 Die Katholische Jugend der Herz-Jesu-Kirche Georgsmarienhütte
im Sinne der Satzung sind
1. alle regelmäßig mitarbeitenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen,
die durch Gruppenstunden (auch Musik, Chor, Messdiener, Lektoren), Leitungsaufgaben oder Projekte (Zeltlager u.a.) ehrenamtlich oder auf andere Weise engagiert sind.
2. Die Bindung an einen Kinder- bzw. Jugendverband ist erwünscht.
§ 3 Die Mitarbeiterrunde:
1. Die Mitarbeiterrunde ist das höchste beschlussfassende Organ der kath. Jugend. Zu ihr gehören alle mitarbeitenden Leiter von festen Gruppen, Arbeitskreisen, Projektgruppen und anderen regelmäßig oder über einen begrenzten Zeitraum stattfindenden Aktionen.
2. Für Gruppen- und Projektleiter ist die Teilnahme verpflichtend. Bei Verhinderung ist dies gegenüber einem Jugendvorstandsmitglied mitzuteilen.
3. Die Mitarbeiterrunde tagt alle 4 Wochen und bei Bedarf.
4. Einmal jährlich um die Sommerferien tagt sie als Jugend-Hauptversammlung mit Bericht, Entlastung des Vorstands und Kandidatenvorstellung für den neuen Jugendvorstand sowie Bestellung der Materialwarte.
5. Zu den Aufgaben der Mitarbeiterrunde gehören:
5.1 Beschlüsse über die Satzung (mit 2/3-Mehrheit)
5.2 Planung, Koordination und Durchführung des Programms, von Aktionen, Schulungen, Projekten u.a. Maßnahmen, insbesondere die Mitarbeit bei Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Über die Treffen ist ein Protokoll zu führen, das auf der Homepage veröffentlicht wird.
5.3 Verfassen einer Geschäftsordnung, in der die Wahl des Jugendvorstands und weitere praktische Fragen geregelt werden.
6. Die Mitarbeiterrunde beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder (ausgen. §3/5.1).
§ 4 Der Jugendvorstand:
1. Der Jugendvorstand besteht aus 5 jährlich geheim gewählten Mitarbeiter/innen gem. § 3, die mindestens 16 Jahre alt sind, einem Jugendbeauftragten des Kirchenvorstands und einem Mitglied des Pastoralteams der Pfarreiengemeinschaft.
2. Der Jugendvorstand bestellt aus seinen Mitgliedern Schriftführer, Kassenwart und PR-Beauftragte.
3. Der Jugendvorstand ist der Mitarbeiterrunde verantwortlich und bereitet deren Sitzungen und Programm vor. Über die Treffen ist ein Protokoll zu führen, das auf der Homepage veröffentlicht wird.
4. Der Jugendvorstand vertritt die kath. Jugend der Herz-Jesu-Kirche in der Öffentlichkeit, insbesondere
in den Gremien der Kirchengemeinde, des Dekanates und der Stadt Georgsmarienhütte.
Geschäftsordnung für die Kath. Jugend der Herz-Jesu-Kirche Georgsmarienhütte
1. Gruppenleiter (gilt auch für Maßnahmen und Projekte)
Eine Gruppenleiterrunde wird nach Bedarf gebildet.
Sie ist für die organisatorischen, pädagogischen und religiösen Inhalte der Gruppen bzw. der Maßnahmen zuständig.
2. Materialwarte
Für das Jugendheim, die elektronischen Geräte und das Zeltlager-Material werden von der Mitarbeiterrunde Verantwortliche bestellt. Die Verleihordnung ist Bestandteil dieser Geschäftsordnung.
3. Wahlordnung für den Jugendvorstand
3.1 Wer wählt:
Wahlberechtigt sind alle in der Herz-Jesu-Gemeinde aktiven
Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von 12 bis 30 Jahren.
3.2 Wer ist wählbar:
Wählbar sind Mitglieder der Mitarbeiterrunde, die sich in der Hauptversammlung vorgestellt haben und den Anforderungen für den Jugendvorstand gem. § 3 entsprechen.
Mindestens 5 Vorschläge müssen bis zu den Sommerferien beim Wahlausschuss eingehen.
3.3 Wer führt die Wahl durch:
Für die Wahl wird von der Mitarbeiterrunde ein Wahlausschuss aus 2-4 Personen gebildet,
dem nur nicht zu Wählende angehören.
Der Wahlausschuss sorgt für die technische Durchführung der Wahl.
3.4 Wie wird gewählt:
Die Wahl findet an einem Wochenende nach den Gottesdiensten unter Aufsicht des Wahlausschusses statt. Die Wahlurne ist über Nacht im Pfarrhaus aufzubewahren.
Die Stimmenauszählung erfolgt öffentlich. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.
3.5 Wahlperiode
Sie dauert 1 Jahr. Der bisherige Jugendvorstand ist solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.
Bei Ausscheiden eines Mitglieds rückt der Kandidat mit der nächsthöheren Stimmenzahl nach.
Ist kein Ersatzmitglied vorhanden, wird dieses von einer ordentlichen Mitarbeiterrunde mit einfacher Mehrheit gewählt.
3.6 Ersetzung des Jugendvorstandes während einer Wahlperiode:
Bei berechtigten Zweifeln an der Funktionsfähigkeit des Jugendvorstandes kann die Mitarbeiterrunde mit 2/3 Mehrheit oder der Kirchenvorstand eine Hauptversammlung zur Neuwahl einberufen.
Verleihordung
für Zelte, Geräte u.a. Material
Sie soll mit dem Kirchenvorstand anhand der Muster-Hausordnung des bischöfl. Generalvikariates überarbeitet und den aktuellen Verhältnissen angepasst werden.
Haus- und Benutzungsordnung für das Pfarr- und Jugendheim der kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu
Das Pfarr- und Jugendheim ist Begegnungsstätte der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die der katholischen Kinder- und Jugendarbeit, sowie der pastoralen Arbeit der Herz-Jesu-Gemeinde positiv gegenüberstehen und sie akzeptieren. Es steht ihren Gruppen, Gremien, Vereinen und Verbänden sowie anderen Gruppen offen. Ein rechtlicher Benutzungsanspruch besteht nicht.
Das Pfarr- und Jugendheim der katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu wird vom Kirchenvorstand verwaltet. Der Kirchenvorstand kann die sich nach dieser Ordnung ergebenden Aufgaben, insbesondere das Hausrecht, auf Dritte (z. B. pastorale Mitarbeiter oder einen Hausvorstand) übertragen.
Alle Benutzer des Hauses, insbesondere die verantwortlichen Gruppenleiter, haben dafür zu sorgen, dass Sauberkeit und Ordnung herrschen, d. h.: Aschenbecher sind zu leeren, Flaschen wegzuräumen, Tische zu säubern. Allgemein sind die benutzten Einrichtungen, Geräte und Anlagen in den Zustand zu bringen, in dem sie vorgefunden wurden.
Alle Benutzer sind verpflichtet, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Andere Veranstaltungen und Nachbarn dürfen nicht gestört werden. Audiovisuelle Medien und Computerprogramme, die im Pfarr- und Jugendheim gezeigt, zu Gehör gebracht oder gespielt werden sollen, sind durch den Pfarrer oder Leiter der Jugendarbeit vorher zu genehmigen. (Beschluss des Kirchenvorstandes vom 13. März 1998)
Das Pfarr- und Jugendheim steht allen Benutzern in der Zeit von 9.00 Uhr bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Veranstaltungen, an denen Jugendliche beteiligt sind, sollen in der Regel bis 22.00 Uhr beendet sein.
An Sonntagen und kirchlich gebotenen Feiertagen finden parallel zu den Gottesdiensten keine Veranstaltungen statt.
Die Zeiten für regelmäßig wiederkehrende Benutzung werden in einem Plan zum Jahresbeginn festgelegt. Die in diesem Plan enthaltenen Termine für pastorale Arbeit der Kirchengemeinde ha­ben Vorrang vor anderen Veranstaltungen. Dies gilt auch dann, wenn ein Plan nicht vorhanden ist.
Die Ausgabe von Speisen und Getränken mit Gewinnerzielungsabsicht darf nicht privaten Zwecken dienen, sondern muss der kath. Jugendarbeit zugute kommen.
Diese Hausordnung tritt mit Wirkung vom … in Kraft. Die bisher geltende Hausordnung vom März 1991 wird zum gleichen Zeitpunkt aufgehoben.

References: § 3

§ 1

§ 2

§ 3
 §3

§ 4
 § 3
 § 3