Source: https://www.bad-krozingen.info/fr/Reisebedingungen
Timestamp: 2017-08-22 16:37:43+00:00

Document:
Reisebedingungen | Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
§ 1: Anmeldung/Vertragsschluss
Der Reisevertrag kommt durch Anmeldung des Kunden und Bestätigung durch die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen (im folgenden kurz: KBG) zustande. Der Teilnehmer kann auch weitere Teilnehmer verbindlich anmelden. Der Anmelder versichert hierbei, für die mitangemeldeten Teilnehmer bevollmächtigt und vertretungsberechtigt zu sein und erkennt auch für die übrigen Teilnehmer die Reisebedingungen an.
Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung sowie eventuellen kurzfristigen Ergänzungen, die durch schriftliche Angebote bekanntgegeben werden.
§ 3: Preise, Zahlungsbedingungen
Die Preise sind dem aktuellen Angebot zu entnehmen. Der Reisepreis ist bei Vertragsschluss, spätestens drei Wochen vor Reiseantritt, fällig und an die KBG zu bezahlen. Mit der Reisebestätigung geht dem Teilnehmer der Sicherungsschein zu, der im Falle von Veranstalter-Insolvenz einen direkten Anspruch gegenüber dem Sicherungsgeber verbrieft. Wird lediglich das Programmpaket gebucht, entfällt die Notwendigkeit des Sicherungsscheines.
§ 4: Rücktritt durch Reisenden
Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Reisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist schriftlich gegenüber der KBG anzuzeigen. Der Rücktritt wirkt an dem Tag, an dem das Rücktrittsschreiben beim Veranstalter eingeht. Tritt der Kunde vom Vertrag zurück, kann die KBG eine angemessene Entschädigung verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter dem Abzug des Wertes der von der KBG ersparten Aufwendungen. Danach beträgt der von dem Reisenden an die KBG im Falle des Rücktritts zu zahlende Ersatzanspruch bei Rücktritt:
bis 90 Tage vor Ankunft: kostenlos
bis 60 Tage vor Ankunft: 25 %
bis 30 Tage vor Ankunft: 50 %
bis 10 Tage vor Ankunft: 75 %
unter 10 Tage vor Ankunft: 90 % des Reisepreises.
Eine Entschädigung kann von der KBG nicht oder nur vermindert verlangt werden, wenn der Reisende den Nachweis führt, dass ein Schaden nicht oder in geringerem Umfang entstanden ist.
§ 5: Umbuchung, Ersatzperson
a) Auf Ihren Wunsch nimmt die KBG, soweit durchführbar, vor Beginn der Reise eine Abänderung der Bestätigung (Umbuchung) vor. Dafür werden € 25,- pro Person erhoben. Als Umbuchung gelten z.B. Änderungen des Reisetermins oder der Unterkunft.
b) Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass ein Dritter in seine Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Es bedarf dazu der Mitteilung an die KBG. Dieser kann dem Wechsel in der Person widersprechen, wenn die Ersatzperson den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder ihrer Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
Tritt eine Ersatzperson an die Stelle des angemeldeten Teilnehmers, ist der Veranstalter berechtigt, für die ihm durch die Teilnahme der Ersatzperson entstehenden Kosten eine Bearbeitungsgebühr von pauschal € 25,- zu verlangen. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedrigerer Kosten bleibt Ihnen unbenommen.
§ 6: Rücktritt/Kündigung durch Veranstalter
Die KBG kann vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Vertrag kündigen:
a) Ohne Einhaltung der Frist, wenn der Kunde sich in solchem Maße
vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages
gerechtfertigt ist. Kündigt die KBG, behält sie den Anspruch auf den
b) Ohne Einhaltung der Frist bei außergewöhnlichen Umständen, wie z. B. höhere Gewalt:
Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unter Verrechnung der ersparten Aufwendungen zurückerstattet.
Die KBG haftet im Rahmen der Allgemeinen Verkehrspflichten eines ordentlichen Kaufmannes, soweit Schaden des Kunden weder vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde, oder soweit die KBG für einen dem Kunden entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Insbesondere hat sie eventuell eingeschaltete Leistungsträger sorgfältig auszuwählen und ggf. zu überwachen.
§ 8: Gewährleistung/Schadensersatz
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Die KBG kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Abhilfe kann auch durch eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht werden. Im Hinblick auf den Schadensersatz bleibt es bei den Regelungen der § 651 a ff. BGB.
§ 9: Ausschluss von Ansprüchen
Ansprüche wegen Nichterbringung oder nicht vertragsmäßiger Erbringung von Leistungen sollten innerhalb 1 Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise schriftlich bei der KBG geltend gemacht werden. Die Verjährungsfrist beträgt 1 Jahr gem. §§ 651 g II, 651 m S.2 BGB nach Beendigung der Reise.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit aller Reisebedingungen zur Folge.
Soweit gesetzlich zulässig, ist Bad Krozingen als Allgemeiner Gerichtsstand vereinbart.

References: § 1

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 8
 § 651

§ 9