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Timestamp: 2019-10-14 08:12:48+00:00

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Sportverein Rot-Weiß Arneburg e. V. - Beitrags- und Finanzordnung
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SV Rot-Weiß von 1868 Arneburg
Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu führen. Für den Gesamtverein und für jede Abteilung gilt generell das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des Haushaltsplanes. Im Rahmen des Solidaritätsprinzips muss der Gesamtverein jeder Abteilung die Aufrechterhaltung des Sportbetriebes ermöglichen. Wenn Abteilungen jedoch die ihnen zur Verfügung stehenden Finanzmittel in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überzogen haben, kann der Vorstand beschließen, dass höhere Abteilungsbeiträge festzusetzen sind. Des Weiteren gelten die Grundsätze gemäß § 2 der Vereinssatzung.
Zu Beginn eines jeden Haushaltsjahres sind die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben in einem Haushaltsplan zu veranschlagen und dem Haushaltsabschluss des vergangenen Jahres gegenüber-zustellen. Der Haushaltsplan ist nach sachlichen Gesichtspunkten und klar zu gliedern und richtet sich in seinem Aufbau nach dem Kontenplan des Vereins (vgl. Anlage 1).
Die Haushaltsansätze, alle Kalkulationen und notwendigen Schätzungen sollen vorsichtig vorgenommen werden. Größere oder außergewöhnliche Posten sind schriftlich zu erläutern.
Der Haushaltsplan wird vom Kassenwart und den Abteilungen bis zum 15. Oktober des Vorjahres erarbeitet, dem Vereinsvorstand zur Beratung und Genehmigung vorgelegt und auf der Mitglieder-versammlung im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres beraten und verabschiedet.
Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres (gleich Kalenderjahr) sind die Bücher abzuschließen. Ein entsprechender Haushaltsabschluss ist zu erstellen. Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben sind den Ansätzen im Haushaltsplan gegenüberzustellen und nach Abteilungen getrennt aufzuschlüsseln. Vermögen und Verbindlichkeiten sind zu ermitteln und zu dokumentieren.
Der Haushaltsabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gemäß § 16 der Vereinssatzung zu prüfen. Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanz- und Beitragsordnung.
Der Haushaltsabschluss wird vom Kassenwart im Einvernehmen mit dem 1. Vorsitzenden nach Beratung und Genehmigung durch den Vorstand der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Für die Rechnungsführung ist unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstandes der Kassenwart verantwortlich. Die Kassen- und Kontenführung wird durch Vorstandsbeschluss geregelt. Die Führung von Kassen und Konten des Vereins außerhalb der eigenen Rechnungsführung ist untersagt. Konten bei Dritten müssen auf den Namen des Vereins lauten.
Die Buchführung des Vereins muss nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) erfolgen.
Der Vorstand hat sich regelmäßig und in geeigneter Weise von der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu überzeugen. Dies geschieht in der Regel durch einen Quartalsbericht des Kassenwartes in der Vorstandssitzung. Einzelnen Vorstandsmitgliedern sind jederzeitige Kontrollen und Einsichtnahme in alle Beleg- und Buchungsunterlagen zu ermöglichen.
Vor der Anweisung eines Rechnungsbetrages durch den zeichnungsberechtigten Vorstand muss der jeweilige Abteilungsleiter die sachliche Berechtigung der Ausgaben durch seine Unterschrift bestätigen. Die bestätigten Rechnungen sind dem Kassenwart unter Beachtung von Skonto-Fristen rechtzeitig zur Begleichung einzureichen.
Sofern Verpflichtungen vorgenommen werden sollen, die den Verein über das Haushaltsjahr hinaus binden, ist die Zustimmung des satzungsmäßig zuständigen Organs erforderlich. Der Geschäfts-abschluss ist zuvor im Vorstand zu beraten.
Fahrtkosten, Spesen oder Übernachtungskosten werden nur im Rahmen der vom Vorstand festzulegenden Reisekostenbestimmungen gezahlt.
Aufbewahrungsort (Gegenstände, die ausgesondert werden, sind mit einer kurzen Begründung anzuzeigen.)
Zum Haushaltsplanentwurf ist von der Verwaltung und den Abteilungen eine Inventurliste vorzulegen.
Der Verein ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen gemäß § 52 (2) S. 1 Nr. 21 AO auszustellen (Förderung des Sports). Zuwendungen, für die eine solche Bescheinigung erwünscht wird, müssen mit Angabe der Zweckbestimmung auf das Vereinskonto überwiesen werden. Spenden kommen dem Gesamtverein zugute, wenn sie vom Spender nicht ausdrücklich einer bestimmten Abteilung zugewiesen werden. Über die Verwendung der Spendenmittel (Gesamtverein) entscheidet der Vorstand durch Vorstandsbeschluss.
Öffentliche Zuschüsse fließen nicht automatisch an die Abteilungen weiter. Nicht zweckgebundene Zuschüsse werden im Rahmen der Haushaltsplanberatung verteilt. Jugendzuschüsse sind für die Jugendarbeit zu verwenden.
Die Beitrags- und Finanzordnung regelt alle Einzelheiten über die Pflichten der Mitglieder zur Entrichtung von Beiträgen (gemäß § 7 der Satzung) und Gebühren an den Verein. Sie ist Bestandteil der Beitrittserklärung.
Der Verein erhebt volle und ermäßigte Beiträge. Alle Mitgliedsbeiträge werden vom Gesamt-verein erhoben und verbucht. Sie stehen nach Abzug der Vereinspauschale (15,00 EUR pro vollzahlendes Mitglied und 7,50 EUR für alle übrigen Mitglied) der betreffenden Abteilung zur Verfügung. Die Vereinspauschale wird nur von Mitgliedern über 18 Jahren erhoben. Abteilungsbeiträge werden über das Vereinskonto verbucht. Sie stehen der betreffenden Abteilung in voller Höhe zur Verfügung.
Der Mitgliedsbeitrag, die Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Mitglieder-versammlung beschlossen. Gebühren legt der Vorstand fest.
Die Beiträge der Mitglieder (festgelegt auf der Mitgliederversammlung am 05.05.2006 und gültig ab 01.01.2007) staffeln sich wie folgt:
1. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 3,00 € 36,00 €
2. Erwachsene über 18 Jahre (aktiv) 6,00 € 72,00 €
3. Ehrenmitglieder beitragsfrei
4. Azubis, Studenten, Wehrpflichtige, Ersatzdienstl., usw. 3,00 € 36,00 €
6. passive und fördernde Mitglieder 3,00 € 36,00 €
Abteilungen können zur Deckung evtl. Mehrausgaben auf Beschluss der Abteilungsver-sammlung und nach Bestätigung durch den Gesamtvorstand gesonderte Abteilungsbeiträge erheben. Sie sind den Mitgliedern bei Eintritt in die Abteilung bekanntzugeben.
Volti-Beitrag (Pferdesport) monatlich 15,-- EUR
Für zusätzliche Sportangebote (Sportkurse u. ä.) gelten gesonderte Gebühren, die im Einzelnen festgelegt werden.
Die Aufnahmegebühr in den Verein beträgt für
Mitglieder bis 17 Jahre 2,50 EUR
Mitglieder ab 18 Jahre 5,00 EUR
Die festgesetzten Beträge treten mit Beschluss der Mitgliederversammlung (vom 23.01.09) zum 01.02.2009 in Kraft.
Für Beiträge, die gemahnt werden müssen, werden Mahngebühren erhoben.
Die festgesetzten Beträge treten am 05.01.2009 in Kraft.
Veränderungen der persönlichen Verhältnisse sind unverzüglich mitzuteilen.
Im Mitgliedsbeitrag sind die Beiträge für die Sportversicherung des Landessportbundes Sachsen-Anhalt e. V., die Verwaltungsberufsgenossenschaft und die GEMA enthalten.
§ 12 Fälligkeit und Zahlungsweise der Beiträge
Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages hat bargeldlos zu erfolgen. Der Verein begrüßt die Erteilung einer Einzugsermächtigung oder die Einrichtung eines Dauerauftrages. Die Einzugsermächtigung kann jederzeit durch das Mitglied erteilt und widerrufen werden. Etwaige Gebühren, die durch die Nachlässigkeit des Mitglieds entstehen, trägt das Mitglied. Als Einzugsermächtigung kann der Aufnahmeantrag oder ein Formular verwendet werden, das über ein Vorstandsmitglied, den Abteilungs- oder Übungsleiter bezogen werden kann.
Der Einzug des Mitgliedsbeitrages durch Abbuchungsverfahren erfolgt zum 15.03. jeden Jahres (Jahresbeitrag) bzw. zum 15.03. und zum 15.09. jeden Jahres bei halbjährlicher Zahlungsweise. Abbuchungen sind nur vom Girokonto möglich.
Mitglieder, die bisher nicht am Abbuchungsverfahren teilnehmen, entrichten ihre Beiträge ebenfalls bis spätestens 15.03. bzw. 15.09. jeden Jahres auf das Beitragskonto des Vereins.
Bank: Kreissparkasse Stendal
IBAN: DE85 8105 0555 3025 0001 97
Neue Mitglieder zahlen ab Eintrittsmonat. Der Vereinsaustritt ist nur entspr. § 6 der Satzung möglich.
§ 13 Entschädigungen
Bei Bedarf und entsprechender Haushaltslage können die im Verein tätigen Übungsleiter eine angemessene Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26 EstG erhalten. Der Stundennachweis für die Übungsleiterentschädigung ist halbjährlich bis zum 15. des Folgemonats beim Kassenwart abzurechnen. Tätige Übungsleiter mit Trainerlizenz (gefördert) erhalten eine Entschädigung gemäß den Förderrichtlinien des Landes / KSB. Eine entsprechende Vereinbarung ist mit dem Übungsleiter zu schließen.
Ehrenamtlich tätige Mitglieder des Vereins haben Anspruch auf Erstattung ihrer Fahrtkosten, wenn sie im Rahmen ihrer Tätigkeit im Auftrag des Vereins an Veranstaltungen, Lehrgängen oder Wettkämpfen außerhalb des Stadtgebietes von Arneburg teilnehmen.
Die Erstattung der Fahrtkosten erfolgt bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel in der jeweils preiswertesten Kategorie bei Vorlage des entwerteten Fahrscheines.
Bei Benutzung eines Privat-Pkw werden eine Wegstreckenentschädigung und bei Mitnahme von Personen, denen Fahrtkostenersatz zusteht, außerdem eine Mitnahmeentschädigung in folgender Höhe gewährt:
- Wegstreckenentschädigung: 0,16 EUR / km
- Mitnahmeentschädigung pro Mitfahrer: 0,02 EUR / km
Voraussetzung für den Ersatz der Fahrtkosten ist eine vom Vorstand und dem jeweiligen Abteilungsleiter sachlich richtig gezeichnete Reisekostenabrechnung. Diese muss dem Kassenwart bis zum 30.12. des laufenden Kalenderjahres vorliegen.
Bei Verzicht auf Erstattung der Fahrtkosten wird auf Wunsch eine Zuwendungsbestätigung (Aufwandsspende) nach amtlichem Vordruck ausgestellt, die mit der Einkommenssteuer-erklärung beim Finanzamt geltend gemacht werden kann. Die Verzichtserklärung muss dem Kassenwart bis zum 31.05. des Folgejahres vorliegen.
Kontenplan Sportverein
Antrag auf Erteilung einer Einzugsermächtigung
Diese Beitrags- und Finanzordnung tritt mit ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung am 23.01.2009 rückwirkend zum 01.01.2009 in Kraft.

References: § 2
 § 16
 § 52
 § 7

§ 12
 § 6

§ 13
 § 3