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Timestamp: 2019-04-22 00:43:56+00:00

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§ 568 BGB: Form und Inhalt der Kündigung
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. IX ZR 128/07 Die Vorschrift des § 568 Satz 1 BGB a.F. galt sowohl für die Wohnungsmiete als auch für die gewerbliche Miete (Staudinger/Emmerich, BGB 13. Bearbeitung § 568 Rn. 5; MünchKomm-BGBA/oelskow, 2. Aufl. § 568 Rn. 4; vgl. auch OLG Düsseldorf BB 1991, 720, 721).
BGH, URTEIL vom 3.0.2004, Az. VIII ZR 103/03 Der Senat hat die vom Berufungsgericht bejahte Frage, ob § 568 BGB a.F. auf Leasingverträge anzuwenden ist, bislang offen gelassen (BGHZ 107, 123, 126).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1986, Az. VIII ZR 100/85 1.	Der erkennende Senat hat im Urteil vom 8. Januar 1969 (VIII ZR 184/66 = WM 1969, 298 = MDR 1969, 658) ausgeführt, daß eine Fortsetzung des Mietgebrauchs im Sinne von § 568 BGB immer dann vorliege, wenn Art und Umfang des Mietgebrauchs, wie er bis zur Beendigung der Mietzeit ausgeübt wurde, auch über den Zeitpunkt der Beendigung hinaus aufrechterhalten bleibe.
BGH, URTEIL vom 3.2.1980, Az. VIII ZR 150/79 Ob in der fristlosen Kündigung zugleich die Erklärung des Vermieters i.S. des § 568 BGB zu sehen ist, er lehne die Fortsetzung des Vertrages ab (bejahend Ganschezian-Finck NJW 1971, 2051; verneinend LG Hamburg aaO mit Nachweisen aus dem Schrifttum), brauchte hier nicht entschieden zu werden.
BGH, Urteil vom 3.4.1991, Az. VIII ZR 38/90 Daß § 568 BGB durch Parteivereinbarung ausgeschlossen werden kann, ist bereits durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 20. Februar 1965 - VIII ZR 76/63 = WM 1965, 411 unter 5 c) klargestellt worden.
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1987, Az. VIII ARZ 2/87 Diese Ansicht entspricht der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum (BayObLGZ 1984, 279; OLG Schleswig RES Bd. I § 568 BGB Nr. 3; OLG Hamm WuM 1984, 321; Rödding NJW 1968, 2339; a.A. KG ZMR 1983, 413; OLG Karlsruhe 9. Zivilsenat WuM 1982, 273).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2010, Az. VIII ZR 184/09 8	a) Nach der Rechtsprechung des Senats kann der Widerspruch grundsätzlich auch schon vor dem Beginn der zweiwöchigen Widerspruchsfrist erhoben werden (Senatsurteil vom 8. Januar 1969 -VIII ZR 184/66, WM 1969, 298, unter 3 b; Senatsbeschluss vom 9. April 1986 - VIII ZR 100/85, NJW-RR 1986, 1020, unter [II] 3; Senatsurteile vom 16. September 1987 -VIIIZR 156/86, NJW-RR 1988, 76, unter 2 c bb, sowie vom 7. Januar 2004 -VIII ZR 103/03, NJW-RR 2004, 558, unter II 1 b cc; jeweils zu § 568 BGB aF).
BVerfG, Urteil , Az. 2 BvR 459/93 Das Landgericht weicht nicht von dem Rechtsentscheid des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 1. September 1981 (NJW 1981, 2759 f.) ab, wenn es ausführt, ein bereits im Kündigungsschreiben enthaltener Widerspruch des Vermieters sei nur dann nicht geeignet, eine Verlängerung des Mietverhältnisses nach § 568 BGB auszuschließen, wenn das nachfolgende Verhalten des Vermieters Anlaß zu der Vermutung geben könne, die Kündigung werde nicht weiter verfolgt; an einem solchen Verhalten fehle es im vorliegenden Fall, da die Parteien nach der Kündigung längere Verhandlungen über den Auszug des Beschwerdeführers geführt hätten.
BVerfG, Urteil , Az. 2 BvR 459/93 Da in der fachgerichtlichen Rechtsprechung zu § 568 BGB die Auffassung vertreten wird, ein mit der ordentlichen Kündigung des Vermieters erklärter Widerspruch könne nicht stets als ausreichend angesehen werden (vgl. etwa LG Kassel, WuM 1989, 518) und da das Landgericht selbst die von ihm festgestellten 'längeren Verhandlungen' als entscheidungserheblich erachtet, ist es möglich, daß es einen erneuten Widerspruch nach Beendigung der Mietzeit für erforderlich gehalten hätte, wenn mit dem Vorbringen des Beschwerdeführers davon auszugehen wäre, daß die Kläger nach dem Ausspruch der Kündigung nicht für den Beschwerdeführer erkennbar an ihrem Räumungsbegehren festgehalten haben.

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