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Timestamp: 2016-10-26 09:41:37+00:00

Document:
U 452/99 (28.09.2000)
S.________, 1955, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, Z�rich,
A.- Der 1955 geborene S.________ war als Bauarbeiter bei der Firma U.________ AG t�tig, als ihm am 7. Oktober 1993 ein Schachtdeckel auf den rechten Fuss fiel, wobei er multiple Vorfussfrakturen erlitt. Der zust�ndige Unfallversicherer, die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), kam f�r die Heilbehandlung auf und leistete Taggelder. Nachdem der Versicherte seine T�tigkeit wieder aufgenommen hatte, orientierte die Arbeitgeberin mit Meldung vom 22. M�rz 1995 �ber einen R�ckfall. Am 26. September 1995 zog sich S.________, auf einer Baustelle in einem Graben stehend, durch herabfallendes Material eine Knie- und H�ftkontusion links zu. Mit Verf�gung vom 16. Oktober 1995 schloss die SUVA den Fall hinsichtlich des Ereignisses vom 7. Oktober 1993 sowie des am 22. M�rz 1995 gemeldeten R�ckfalles mit der Begr�ndung ab, seit dem 14. September 1995 l�ge wiederum eine volle Arbeitsf�higkeit vor. Am 3. November 1995 stellte sie ihre Leistungen betreffend den Vorfall vom 26. September 1995 verf�gungsweise mit der Feststellung ein, der Versicherte sei ab 28. Oktober 1995 zu 100 % arbeitsf�hig. An beiden Verwaltungsakten hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 18. April 1997 fest.
C.- S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es seien ihm in Aufhebung des Einspracheentscheides vom 18. April 1997 r�ckwirkend ab Leistungseinstellung die vollen Taggeldleistungen sowie eine "beschwerdeangepasste Rente und eine Integrit�tsentsch�digung" auszurichten. Dazu werden ein Gutachten der Dres. med. T.________ und Z.________, Spital X.________, Rheumatologie und Institut f�r Physikalische Therapie, vom 2. M�rz 1999 sowie ein �rztliches Zeugnis des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 17. November 1999 neu ins Recht gelegt. Ferner ersucht S.________ um unentgeltliche Verbeist�ndung.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebende Bestimmung �ber die Gew�hrung von Versicherungsleistungen bei Unf�llen (Art. 6 Abs. 1 UVG), die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 118 V 289 Erw. 1b; vgl. auch BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweisen) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 118 V 290 Erw. 1c; siehe auch BGE 123 III 112 Erw. 3a mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), namentlich auch zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6 f.; vgl. auch BGE 120 V 355 Erw. 5b/aa), zutreffend dargelegt. Entsprechendes gilt f�r die Ausf�hrungen zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 117 V 360 Erw. 4a; siehe auch BGE 121 V 47 Erw. 2a, 208 Erw. 6b), zum Leistungsanspruch bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 f. Erw. 2 mit Hinweis) und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (RKUV 1996 Nr. U 252 S. 191 ff., 1991 Nr. U 133 S. 312 f. Erw. 1b, vgl. auch BGE 125 V 352 Erw. 3a und b). Darauf kann verwiesen werden.
2.- a) Das kantonale Gericht hat in einl�sslicher W�rdigung der im Administrativ- und Einspracheverfahren eingeholten oder beigezogenen �rztlichen Unterlagen zutreffend erkannt, dass beim Versicherten bez�glich des Unfalles vom 7. Oktober 1993 sowie des R�ckfalles vom 22. M�rz 1995 sp�testens ab dem 14. September 1995 und hinsichtlich des Ereignisses vom 26. September 1995 ab dem 28. Oktober 1995 keine objektiv klar fassbaren, zu einer Arbeitsunf�higkeit f�hrenden physischen Befunde mehr vorlagen, die mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit den genannten Unf�llen zugeordnet werden k�nnen. Weder die Vorbringen des Beschwerdef�hrers noch die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegten Akten sind geeignet, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und das davon abgeleitete Ergebnis in Zweifel zu ziehen oder zu entkr�ften. Namentlich kann aus dem �rztlichen Zeugnis des Dr. med. K.________ vom 17. November 1999, welches dem Versicherten eine vollumf�ngliche Arbeitsunf�higkeit vom 1. bis 30. November 1999 attestiert, nichts zu dessen Gunsten abgeleitet werden. Abgesehen davon, dass die Leistungseinschr�nkung nicht n�her begr�ndet wird, datiert der Bericht lange nach dem f�r die Beurteilung des unfallversicherungsrechtlichen Leistungsanspruchs allein massgebenden Sachverhalt zur Zeit des Verf�gungserlasses (hier Einspracheentscheid vom 18. April 1997; vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) und l�sst keine R�ckschl�sse auf die im massgebenden Zeitpunkt herrschende Situation zu. Das Gutachten der Dres. med. T.________ und Z.________ vom 2. M�rz 1999 zuhanden der IV-Stelle des Kantons Aargau, f�r welches die gleiche Einschr�nkung zutrifft, verneint alsdann objektiv nachweisbare Folgen des Unfalles vom 26. September 1995. Was die Arbeitsf�higkeit anbelangt, betrachten die begutachtenden �rzte den Versicherten im Hinblick auf die statischen Beschwerden und die degenerative Ver�nderung der Lumbalwirbels�ule f�r Arbeiten, welche die Gelenke und die Wirbels�ule stark belasten (wie Maurerarbeiten), als zu 40 % eingeschr�nkt. Da es sich bei den die Leistungsf�higkeit beeintr�chtigenden Beschwerden jedoch um krankhafte Leiden handelt - es wurde keine unfallbedingte schwerwiegende Fehlstellung der rechten Fussgelenke festgestellt, welche die statische Insuffizienz h�tte bewirken k�nnen -, vermag auch diese Aussage den Standpunkt des Beschwerdef�hrers nicht zu st�tzen.
Erg�nzende Abkl�rungen er�brigen sich, da hievon f�r die Beurteilung des Gesundheitszustandes im hier relevanten Zeitpunkt keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.
b) Dem Gutachten der Dres. med. T.________ und Z.________ - wie auch den Berichten des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 13. September und 27. Oktober 1995 sowie des Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH f�r orthop�dische Chirurgie, vom 31. August 1996 - sind Hinweise auf eine psychische �berlagerung der vom Beschwerdef�hrer geklagten Schmerzen zu entnehmen. Die Frage, ob tats�chlich psychische Gesundheitsst�rungen vorliegen und diese eine nat�rliche Folge der Unfallereignisse darstellen, kann gest�tzt auf die medizinische Aktenlage nicht mit dem erforderlichen Wahrscheinlichkeitsbeweis (vgl. Erw. 1 hievor) beantwortet werden. Eine R�ckweisung der Sache zur weiteren Abkl�rung er�brigt sich indes; denn selbst wenn auf Grund einer zus�tzlichen Spezialbegutachtung ein geistiger Gesundheitsschaden und der nat�rliche Kausalzusammenhang zu bejahen w�ren, fehlte es - wie nachfolgend ausgef�hrt - an der ad�quaten Kausalit�t (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c). Die Vorinstanz hat richtig erwogen, dass die beiden Unfallereignisse vom 7. Oktober 1993 und 26. September 1995 der Gruppe der mittelschweren Unf�lle und hiebei dem Grenzbereich zu den leichteren F�llen zuzuordnen sind (vgl. auch RKUV 1998 Nr. U 307 S. 449 Erw. 3a), die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges jedoch zu verneinen ist. Es kann auf die diesbez�glichen Ausf�hrungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was zu einem anderen Ergebnis f�hren k�nnte. Insbesondere sind den medizinischen Unterlagen hinsichtlich der massgeblichen physischen Beschwerden keine Hinweise auf eine ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung, Dauerschmerzen oder einen schwierigen Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen zu entnehmen.
3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt. Dem Begehren um unentgeltliche Verbeist�ndung kann zufolge Aussichtslosigkeit des Prozesses nicht stattgegeben werden (Art. 152 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 36
 Art. 135