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Timestamp: 2017-07-28 19:15:13+00:00

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Veröffentlicht von:Adalheidis Gervin
Individuelle FörderungEs geht darum, eine Kultur des Förderns und Forderns an den Schulen zu etablieren.
Individuelle FörderungPositionsbeschreibung Entwicklungsstand Rechtliche Vorgaben Pädagogischer Hintergrund Bereiche der individuellen Förderung
Individuelle Förderung2003 Gedankenaustausch zur Individuellen Förderung Dezernenten SI und Ministerium 2003/2004 Regelung „Förderempfehlungen“ Sept Handreichung „Schwächen abbauen – Stärken fördern“ Mai 2004 Einrichten von Arbeitsgruppen in den Bezirken Nov 2004 Schulleiterdienstbesprechung Detmold Nov 2004 Anregungen der Arbeitsgruppe Detmold im Internet Nov 2004 Erste Gespräche zur Integration Begabtenförderung und Individuelle Förderung im Ministerium 2006 Individuelle Förderung als Recht im neuen Schulgesetz Nov 2006 Schulleiterdienstbesprechung Detmold 9.Feb Workshop Individuelle Förderung (in Vorbereitung)
Aussagen des Schulgesetzes§ 1 Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.
Aussagen des Schulgesetzes §2 Abs. 8Kontext der Aussage! Der Unterricht soll die Lernfreude der Schülerinnen und Schüler erhalten und weiter fördern. Er soll Schülerinnen und Schüler anregen und befähigen, Strategien und Methoden für ein lebenslanges nachhaltiges Lernen zu entwickeln...
Aussagen des Schulgesetzes§2 Abs. 8 …Drohendem Leistungsversagen und anderen Beeinträchtigungen von Schülerinnen und Schülern begegnet die Schule unter frühzeitiger Einbeziehung der Eltern mit vorbeugenden Maßnahmen. §2 Abs.11 Besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden durch Beratung und ergänzende Bildungsangebote in ihrer Entwicklung gefördert.
Aussagen des Schulgesetzes §2 Abs. 8Einbeziehung der Erziehungsberechtigten Vorbeugende Maßnahmen Förderempfehlung Beratungsgespräche Unterstützungsmaßnahmen Nachhaltigkeit versus „Blauer Brief“ und „Streng Dich an!“
Aussagen des Schulgesetzes § 50 Abs. 3Die Schule hat den Unterricht so zu gestalten und die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass die Versetzung der Regelfall ist.
Förderziel Keine Förderung des Individuums durchein Wiederholen der Klasse, sondern
Aussagen des Schulgesetzes §50 Abs.3Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Sekundarstufe I, deren Versetzung gefährdet ist, wird zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung gegeben. Sie sollen zudem die Möglichkeit an der Teilnahme eines schulischen Förderangebotes erhalten mit dem Ziel, unter Einbezug der Eltern erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis zur Versetzungsentscheidung zu beheben. Eine Lern- und Förderempfehlung erhalten Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Sekundarstufe I auch im Falle der Nichtversetzung am Ende des Schuljahres.
Mögliche FörderangeboteFörderfreiräume Tutorielle Angebote (Lernpaten, „Schüler helfen Schülern“, Elternschule) Trainings- und Förderkurse Silentium Selbstlernstunden Konzepte, Ergänzungsstunden zu nutzen Konzepte für Förderung im Unterricht
Grundidee Unterricht und Schulorganisation so gestalten, dass der individuelle Lern- und Bildungserfolg gesichert wird und keine Schülerin bzw. kein Schüler hinter ihren bzw. seinen individuellen Möglichkeiten zurückbleibt.
APO SI §3 neu Absatz 3 Jede Schule erarbeitet ein schulisches Förderkonzept, das im Rahmen der Bestimmungen für den Unterricht in den Schulformen Maßnahmen der inneren Differenzierung umfasst und Maßnahmen der äußeren Differenzierung (Lernstudio) umfassen kann. Es dient insbesondere der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern, 1. deren Versetzung gefährdet ist, 2. die die Schulform gewechselt haben oder für einen Wechsel in Frage kommen, 3. die besondere Begabungen haben.
Förderkonzept Förderkonzept bedeutet, es werden nicht lediglich Förderkurse eingerichtet. Insbesondere sollten Methoden der individuellen Förderung im Fachunterricht stärker zum Tragen kommen.
Förderkonzept Ein FörderkonzeptGeht aus von der Reflexion über die Gestaltung der Förderempfehlungen, Bedenkt eine hilfreiche Beratungsstruktur, Stellt Möglichkeiten der Förderung zusammen Schreibt verschiedene Unterstützungsstrukturen und -angebote fest.
Widersprüche und BeschwerdenBei der Bearbeitung von Widersprüchen und Beschwerden wird der Aspekt „Individuelle Förderung“ eine größere Rolle spielen. Welche Maßnahmen der inneren und äußeren Differenzierung hat die Schule angeboten oder ergriffen, um den Lernenden bzw. die Lernende altersstufengemäß individuell zu fördern? Wie hat die Lernende bzw. der Lernende diese Angebote genutzt? In welcher Weise hat die Schule das Lernen nachgehalten?
Widersprüche und BeschwerdenDez 48: Für die juristische Bearbeitung ist wichtig: - Vor allem: Wie wird die individuelle Förderung gewährleistet? - Dokumentation, da Bringschuld (vergl. §1 SchG) Diagnose und Konsequenzen der Schule Formulierung der Förderempfehlung Elterngespräche usw.
Individuelle Förderung Pädagogischer HintergrundDer Begriff „Individuelle Förderung“ beschreibt das Bemühen, Neigungen, individuellen Lernvoraussetzungen (z. B. Lernstände, Lerntempo und Auffassungsgabe), Interessen, Zugängen und lebensweltlichen Bezügen im Lehren und Lernen gerecht zu werden, um Potenziale der Schülerinnen und Schüler zu wecken, herauszufordern und in fachlichem Lernen aktiv entfalten zu helfen.
Der schlechte Schüler In mehr als 50% der Lern- und Förderempfehlungen wird festgestellt: Beteiligt sich nicht Macht keine Hausaufgaben Ist abgelenkt Ist unkonzentriert Konkrete fachliche Probleme werden in einem Großteil der Förderempfehlungen nur angedeutet
Lernen beobachten und verstehenDie Arbeitsgruppe hat u.a. eine Tabelle erstellt, die besondere und alltägliche Situationen aus dem Schulalltag von der Beobachtung zur Förderung darstellt. Außerschulische Förderung Außerschulische Partner Schulische Förderung Diagnosemöglich-keiten Beobachtungen der Lehrerinnen und Lehrer
Lernstände verstehen und beratenLernstandserhebungen Klassenarbeiten Schriftliche Übungen Diagnostische Tests Schülerheft Sonst. Mitarbeit ….. Individuelle Gespräche Schülersprechtag Förderempfehlung Förderplan …..
Nicht bei einem formalen Verfahren stehenNicht bei einem formalen Verfahren stehen bleiben, sondern die individuelle Förderung in ein Konzept einbinden.
3 Schwerpunkte Strukturen gestaltenGestaltung der Rahmenbedingungen von Unterricht Ergänzende, stützende und erweiternde Förderangebote Kollegiale Kooperation / Lerngelegenheiten für Lehrerinnen und Lehrer
Rahmenbedingungen von UnterrichtStrukturen gestalten Rahmenbedingungen von Unterricht Rhythmisierung der Lernprozesse Lernräume Blockungen
Förderangebote Strukturen gestalten Konzepte, Ergänzungsstunden nutzenFörderfreiräume Tutorielle Angebote (Lernpaten, „Schüler helfen Schülern“, Elternschule) Trainings- und Förderkurse Enrichmentangebote Silentium Offene Angebote Selbstlernstunden
Kollegiale Kooperation / Lerngelegenheiten für Lehrerinnen und LehrerStrukturen gestalten Kollegiale Kooperation / Lerngelegenheiten für Lehrerinnen und Lehrer Teamteaching und Coaching SCHiLF Pädagogische Konferenzen Gemeinsame Unterrichtsvorbereitung
3 Schwerpunkte KooperierenProfessionelle Beratung, außerschulische Expertise Inhaltlich-konzeptionelle Unterstützung Ressourcen
Konzepte und Impulse zur UnterrichtsentwicklungUnterricht entwickeln Konzepte und Impulse zur Unterrichtsentwicklung Welche Konzepte und Formate helfen, Unterricht so weiter zu entwickeln, dass es möglichst vielen Schülerinnen und Schülern gelingt, interessengeleitet ihrem Lern- und Leistungsvermögen entsprechend erfolgreich und langfristig mitzuarbeiten?
Konzepte und Impulse zur UnterrichtsentwicklungUnterrichten Konzepte und Impulse zur Unterrichtsentwicklung Lernmethoden Unterrichtsformen, die die Selbstständigkeit im Lernen unterstützen Formen äußerer und innerer Differenzierung, die unter- schiedlichen Zugängen und Arbeitsweisen gerecht werden Differentielle Aufgabenstellung Rückmeldung und Begleitung im Lernprozess Förderkonzepte für Schlüsselkompetenzen (Lese- Rechtschreibförderung) Übungs- und Trainingsprogramme zur Sicherung der Grundkompetenzen in fachlichem Lernen
Lern und FörderempfehlungenWesentlich für den Erfolg ist eine Unterrichtskultur, in der Lernformen zur Verfügung stehen, die auf unterschiedliche Zugänge ausgerichtet sind.
PersönlichkeitsentwicklungBewusstseinsbildung bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften Nur wenn alle zusammenwirken, können Haltungen erreicht werden
3 Schwerpunkte Persönlichkeitsentwicklung anregen und unterstützenPersönliche Kompetenzen passgenau stärken Persönliche Kompetenzen über konkrete Lerngelegenheiten und Erfahrungen im Unterrichtsalltag entwickeln Systematisch Projektarbeit nutzen (von übergreifenden Projekten zur Selbststärkung bis hin zur Projektarbeit im Fach)
Selbst- / Fremdeinschätzung
http://www.bildungsportal.nrw.de/Chancen/ www.chancen-nrw.deIch wünsche dem Forum einen einen guten Verlauf.
Von der Homogenität zur Heterogenität
Von der Homogenität zur Heterogenität Über Projekt

References: §2
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 § 50
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