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Timestamp: 2020-02-21 14:26:23+00:00

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§ 270 ZPO: Zustellung; formlose Mitteilung
BGH, URTEIL vom 4.8.2015, Az. IX ZR 255/14 Hingegen sind dem Gläubiger Verzögerungen zuzurechnen, die er bei gewissenhafter Vorbereitung des Antrags hätte vermeiden können, wobei es nicht darauf ankommt, ob ihm insoweit Vorsatz oder Fahrlässigkeit, sei es auch nur leichte Fahrlässigkeit, zur Last fällt (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 92/87, FamRZ 1988, 1154 f zu § 270 Abs.3 ZPO aF).
BGH, URTEIL vom 4.8.2015, Az. IX ZR 255/14 Geringfügige Verzögerungen von bis zu 14 Tagen, gerechnet vom Tage des Ablaufs der Verjährungsfrist an, bleiben außer Betracht (BGH, Urteil vom 8. Juni 1988, aaO; vom 22. Juni 1993 -VI ZR 190/92, NJW 1993, 2614 f; vom 27. Mai 1999, aaO; vom 10. Juli 2015 - V ZR 154/14, MDT 2015, 1028 Rn. 5; jeweils zu §270 Abs.3 ZPO aF oder § 167 ZPO).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.5.2011, Az. 14 Ta 295/11 17Einer Klage unter der aufschiebenden Bedingung der Prozesskostenhilfebewilligung komme auch keine rückwirkende Kraft zu (vgl. LAG Nürnberg, 23. Oktober 2003, 7 Ta 174/03, LAGE ZPO 2002 § 114 Nr. 1; Sächsisches LAG, 23. Dezember 2005, 3 Ta 362/05, EzA-SD 2006, Nr. 14, 13 (Leitsatz), vollständig unter juris; a.A. LAG Niedersachsen, 7. August 2002, 10 Ta 242/02, MDR 2002, 1195 im Wege einer verfassungskonformen Auslegung des § 270 Abs.3 ZPO a.F. [jetzt § 167 ZPO]).
LG Hagen, Beschluss vom 3.8.2008, Az. 7 ZustG 1/08 14Das Mahnverfahren ist kein eigenständiges Streitverfahren, sondern ein diesem nur vorgelagertes Verfahren zur vereinfachten und beschleunigten Erlangung eines Vollstreckungstitels (BGHZ 103, 20 (26 f.) = NJW 1988, 1980 = LM § 270 ZPO 1976 Nr. 10); Das für das Mahnverfahren zuständige Gericht kann daher nicht als Gericht des ersten Rechtszuges i.
BGH, URTEIL vom 4.10.2007, Az. IX ZR 232/03 Die Anfechtungsfrist wird im Falle der Klageerhebung bereits durch das Einreichen der Klageschrift bei Gericht gewahrt, wenn die Zustellung gemäß § 270 Abs.3 ZPO 'demnächst' erfolgt (BGHZ 122, 23, 30; BGH, Urt. v. 9. Juni 2005 -IXZR 152/03, ZIP 2005, 1243, 1245).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2007, Az. IX ZR 284/03 8	Die Voraussetzungen des § 270 Abs.3 ZPO a.F. sind hier entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht gegeben (vgl. BGH, Beschl. v. 24. September 2003 - IV ZR 448/02, FamRZ 2004, 21; Urt. v. 22. September 2004 - VIII ZR 360/03, NJW 2004, 3775, 3776; Beschl. v. 24. Mai 2005 - IX ZR 135/04, WuM 2005, 606 Ls).
BGH, URTEIL vom 2.1.2004, Az. IX ZR 135/03 Nach Zustellung des Beschlusses über die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe am 5. April 2001 hat der Kläger binnen der ihm zustehenden Frist von mindestens zwei Wochen (BGH, Urt. v. 22. März 2001 - IX ZR 407/98, ZIP 2001,893, 895) am 10. April 2001 Klage eingereicht, die am 26. April 2001 gemäß § 270 Abs.3 ZPO a.F. fristwahrend zugestellt wurde.
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2003, Az. IV ZR 448/02 Dennoch hat der Bundesgerichtshof auch seither an seiner bereits zuvor entwickelten Rechtsprechung zu § 270 Abs.3 ZPO a.F. festgehalten (grundlegend: Urteil vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 92/87 - FamRZ 1988, 1154 unter b = BGHR ZPO § 270 Abs.3 demnächst 2), wonach im Re
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2003, Az. IX ZR 400/00 Die nach der vom Kläger nicht verzögerten Entscheidung über den Prozeßkostenhilfeantrag unverzüglich vorgenommene Zustellung der Klage ist 'demnächst' erfolgt und wirkte folglich gemäß §270 Abs.3 ZPO a.F. auf den Zeitpunkt der Einreichung der Klage zurück (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1991 - III ZR 94/89, NJW 1991, 1745, 1746).
BGH, URTEIL vom 3.1.2003, Az. IV ZR 44/02 Bei der Frage, ob eine Klagzustellung 'demnächst' im Sinne von § 270 Abs.3 ZPO a.F. erfolgt ist, können dem Kläger Versäumnisse nur insoweit zugerechnet werden, wie sich feststellen läßt, daß die geforderte Handlung den Verfahrensgang verkürzt hätte (Frage nach der 'Kausalität der Unterlassung', vgl. dazu BGH, Urteil vom 1. Dezember 1993 - XII ZR 177/92 - VersR 1994, 455 unter 2; Urteil vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 92/87 - FamRZ 1988, 1154 unter b).
BGH, URTEIL vom 4.0.2003, Az. III ZR 121/02 Demgegenüber weist die Revision zu Recht darauf hin, daß bei Anwendung des § 270 Abs.3 ZPO darauf abzustellen ist, ob nach Ablauf der einzuhaltenden Frist, also hier ab dem 31. Dezember 1998, eine erhebliche Verzögerung eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 27. Mai 1993 -1 ZR 100/91 - NJW 1993, 2320; Senatsurteil vom 6. Juli 1995 - Ill ZR 145/94- NJW 1995, 2778, 2780).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.3.2001, Az. 6 U 91/00 Diese Erwägung wie auch die Identität des Rechtschutzzieles, die Nichtigkeit eines Hauptversammlungsbeschlusses mit Wirkung für und gegen jedermann gerichtlich klären zu lassen (vgl. BGH ZIP 1999, 580), rechtfertigen indes nur die einheitliche Anwendung des § 270 Abs.3 ZPO, nicht jedoch eine generelle Gleichbehandlung in allen Fristbelangen.
BVerfG, Urteil vom 4.7.1999, Az. 1 BvR 1684/99 Der damalige Prozessbevollmächtigte des Beschwerdeführers nahm hierzu noch vor dem auf den 26. August 1999 anberaumten Verkündungstermin mit Schriftsatz vom 12. August 1999 Stellung; dabei wies er unter anderem (unter Bezugnahme auf BGH, NJW 1986, S. 1347 und NJW 1993, S. 2811) darauf hin, dass der Kläger nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht verpflichtet sei, den Gerichtskostenvorschuss ohne gerichtliche Anforderung zu zahlen; die Einzahlung des Gerichtskostenvorschusses am 21. Januar 1997 sei mithin noch binnen der für die Anwendung des § 270 Abs.3 ZPO als unwesentliche Verzögerung zu betrachtenden 14 Tage nach der Mitteilung des Aktenzeichens erfolgt; für den Fall, dass das Oberlandesgericht ungeachtet der noch einmal dargelegten Bedenken an seiner Auffassung festhalten sollte, derzufolge die Klage wegen Verjährung abzuweisen sei, werde nochmals die Zulassung der Revision wegen Abweichung von den zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, auf denen das Urteil gegebenenfalls beruhen würde, beantragt.
BVerfG, Urteil vom 4.7.1999, Az. 1 BvR 1684/99 Von einer nicht geringfügigen Verzögerung, die die Wohltat des § 270 Abs.3 ZPO nicht mehr eintreten lasse, sei auszugehen bei einer Verzögerung von mehr als zwei Wochen (Bezugnahme unter anderem auf BGH, NJW 1986, S. 1347 und NJW 1972, S. 1948).
BVerfG, Urteil vom 4.7.1999, Az. 1 BvR 1684/99 2. Soweit sich der Beschwerdeführer auch dagegen wendet, dass das Oberlandesgericht seine Klage wegen Verjährung abgewiesen hat, weil die Zustellung nicht mehr 'demnächst' im Sinne des § 270 Abs.3 ZPO erfolgt sei, liegen die Annahmevoraussetzungen des § 93 a Abs. 2 BVerfGG nicht vor; insoweit ist nicht erkennbar, dass die Rüge der Verletzung des Art. 3 Abs. 1 GG (Willkürverbot) Aussicht auf Erfolg haben könnte.
BGH, URTEIL vom 3.8.1998, Az. IV ZR 248/97 keine absolute Höchstgrenze, nach deren Überschreiten eine Zustellung nicht mehr als demnächst erfolgt im Sinne des § 270 Abs.3 ZPO angesehen werden könnte (BGH, Urteil vom 22. Juni 1993, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.4.1997, Az. XII ZR 140/95 Auf die von der Revision hilfsweise angestellten Überlegungen, ob die Verjährungsfrist allein durch den Schriftsatz vom 6. Januar 1994 unterbrochen werden konnte, weil die rügelose Verhandlung vom 30. August 1994 dessen fehlen- de Zustellung rückwirkend habe heilen können (§§ 270 Abs. 3, 295 ZPO; vgl. BGHZ 25, 66, 75; BGH Urteile vom 11. Juli 1960 - III ZR 104/59 - NJW 1960, 1947 f.; 27. Mai 1974 - II ZR 109/72 - NJW 1974, 1557 f. und vom 18. Mai 1995 - VII ZR 191/94 - NJW 1995, 2230 f.), oder ob die Verjährungsfrist zu demindest wegen außergerichtlicher Vergleichsverhandlungen zwischen dem Termin vom 11. Januar 1994 und der Wiederanrufung der Sache durch den klägeri-schen Schriftsatz vom 8. April 1994 gehemmt war, kam es insoweit nicht an.
BGH, URTEIL vom 4.11.1994, Az. IX ZR 45/94 Zwar scheidet § 270 Abs.3 ZPO von vornherein aus, wenn auch eine vor Fristablauf erfolgte Zustellung der Klage den Lauf der Frist nicht unterbrochen hätte (BGHZ 90, 249, 254; 103, 20, 26).
BGH, URTEIL vom 4.4.1994, Az. IX ZR 57/93 In einem solchen Falle ist § 270 Abs.3 ZPO entsprechend anwendbar (BGH, Urt. v. 20. Februar 1986 - VII ZR 142/85, NJW 1986, 1861 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.2.1989, Az. XT ZR 25/88 Daß sich die Gesamtklageschrift darüberhinaus wegen anderer gleichartiger, aber selbständiger Ansprüche gegen weitere Wohnungseigentümer als Streitgenossen richtete, ist keine beachtliche Abweichung und steht einer Rückwirkung nach § 270 Abs.3 ZPO nicht entgegen (vgl. BGH, Urteil vom 22. Februar 1978 - VIII ZR 24/77, NJW 1978, 1058, 1059).
BGH, URTEIL vom 3.9.1988, Az. TVb ZR 99/87 Da er die Anfechtungsklage im Februar 1986 eingereicht hat und diese nach Durchführung des Prozeßkostenhilfeverfahrens am 30. April 1986, d.h. 'demnächst' im Sinne von § 270 Abs.3 ZPO, zugestellt worden ist (vgl. hierzu Senatsurteil vom 25. November 1987 - IVb ZR 101/86 = BGHR BGB § 1600h Abs. 2 Satz 1 Umstände 1 = FamRZ 1988, 278), ist die Anfechtungsfrist - bezogen auf die im April 1985 erlangte Kenntnis -gewahrt.
BGH, URTEIL vom 4.3.1988, Az. III ZR 255/86 21 und damit im Rahmen des § 270 Abs.3 ZPO unschädlich anzusehen (BGH Beschluß vom l. Dezember 1993 - XII ZR 177/92 -, zur Veröffentlichung vorgesehen; ZÖller/Greger aao m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. IVa ZR 108/85 Die Zustellung ist zwar nur dann nicht demnächst im Sinne von § 270 Abs.3 ZPO erfolgt, wenn das Verschulden der Partei oder des Prozeßbevollmächtigten bewirkt, daß es zu einer nicht nur geringfügigen Zustellungsverzögerung kommt (BGH Urt. vom 7.4.1983 - III ZR 140/81 - VersR 1983, 661, 662 m.N.).
BVerfG, vom 2.6.1986, Az. 1 BvR 1464/91 Dabei kann dahingestellt bleiben, ob die Gerichte im Rahmen einer Normkonkretisierung verfassungsrechtlich befugt sind, dem Beschwerdeführer im Regelfall ein verzögerliches Verhalten im Rahmen des § 270 Abs.3 ZPO vorzuwerfen, wenn er eine Beschwerde erst über zwei Wochen (vgl. BGH, WM 1991, S. 1280) nach Zustellung der angegriffenen Entscheidung erhebt.
BGH, URTEIL vom 4.11.1982, Az. VII ZR 63/82 Da der Kläger am 12. Dezember 1980 die Klage eingereicht hat und diese alsbald, nämlich am 8. Januar 1981, der Beklagten zugestellt wurde, hat er fristgerecht einen Vorbehalt erklärt (§ 270 Abs.3 ZPO; vgl. Senatsurteil BGHZ 75, 307).
BGH, URTEIL vom 4.6.1982, Az. VII ZR 13/81 Die Vorschrift des § 270 Abs.3 ZPO wird auf die Vorbehaltserklärung nach § 16 VOB/B ebenso angewendet wie bei der in der Auswirkung zur Unterbrechung der Verjährung der Gewährleistungsansprüche führenden Aufforderung zur Mängelbeseitigung nach § 13 Nr. 5 VOB/B (BGHZ 75, 307, 314).
BGH, URTEIL vom 3.5.1982, Az. IVb ZR 720/80 Die Anfechtungsfrist wäre danach spätestens im Januar 1976 abgelaufen und folglich bei Erhebung (und Einreichung, § 270 Abs.3 ZPO, vgl. BGHZ 31, 342, 346) der hier zugrunde liegenden Klage verstrichen gewesen.
BGH, URTEIL vom 4.9.1980, Az. III ZR 143/79 Die Revision vertritt dagegen die Meinung, die UnterbrechungsWirkung trete nur ein, wenn - wie im Klage- oder Mahnverfahren - der Antrag noch 'demnächst” im Sinne des § 270 Abs.3 ZPO dem Antragsgegner zugestellt oder übersandt werde (so auch OLG Köln KostRspr Nr. 88 zu § 19 BRAGO unter Berufung auf die - inzwischen aufgegebene - Auffassung von Gerold/Schmidt aaO 4. Aufl. Rdn. 43, LG Bonn JurBüro 1975, 1337 und LG Stuttgart JurBüro 1979, 202).
BGH, URTEIL vom 4.10.1979, Az. VII ZR 86/79 37. Aufl., § 270 An. 4; Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 261 b Rdn. C I b 4; für die ältere Literatur Förster/ Kann, ZPO, 3. Aufl., § 496 An. 4 b; § 207 An. 2 b; a.A. Stein/Jonas/Schumann/Leipold, ZPO, 19. Aufl., § 496 An. 6; für die ältere Literatur Skonietzki/ Gelpcke, ZPO, § 207 An. 4), vor allem aber in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts die Meinung vertreten, die in § 270 Abs.3 ZPO vorgesehene Rückwirkung der Zustellung auf den Zeitpunkt der Einreichung der Klage gelte nach dem Sinn und Zweck dieser Vorschrift nur für die Fälle, in denen eine Frist lediglich durch Klageerhebung gewahrt werden könne (BGH NJW 1975, 39» 40; BGH Urteil vom 10. Februar 1971 - VIII ZR 208/69 = LM § 125 BGB Nr. 32; BAG AP § 496 ZPO Nr. 3; BAG AP § 345 ZPO Nr. 4; BAG AP § 496 ZPO Nr. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 5.11.1976, Az. X ZR 25/86 Da der Nichtigkeitsbeklagte in Abrede stellt, daß die ohne seine Zustimmung erfolgte einseitige Klagerücknahme der Nichtigkeitsklägerinnen vom 16. März 1993, die ihm am 22. März 1993 förmlich zugestellt worden ist (§ 270 Abs. 2 ZPO), wirksam ist, war dies durch Beschluß festzustellen (vgl. BGH NJW 1978, 1585).
BGH, URTEIL vom 3.9.1969, Az. VIII ZR 136/6 c)	Das Berufungsgericht hat für den Fall, daß eine Klagänderung vorliegen sollte, diese nach § 264 ZPO ausdrücklich für sachdienlich erklärt» Diese Entscheidung unterliegt nicht der Nachprüfung durch das Revisionsge- rieht (RGZ 155, 227)= Das gilt selbst dann, wenn wie hier neues Vorbringen im Berufungsrechtszuge als Klagänderung zugelassen worden ist (Stein/Jonas/Pohle ZPO 19, ufl» § 270 Anrn» II 2 b)o Selbst wenn die Vorschriften über Klagänderung nicht unmittelbar anwendbar wären, so muß doch jedenfalls bei der Gleichheit der Interessenlage auch eine Entscheidung des Berufungsgerichts, daß eine objektive Klagehäufung zulässig sei, in entsprechender Anwendung des § 270 ZPO einer Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen sein(vgl. zur Zulassung einer im Berufungsrechtszuge erklärten Aufrechnung BGH Urteil vom 13= Mai 1953 - VI ZR 206/52 -LM ZPO § 529 Nr» 4; zur Abstandnahme vom Urkundenproze(3 in der Berufungsinstanz BGH Urteil vom 31. Mai 1965 - VII ZR 114/63 - LM ZPO § 596 Nr. 2 = BGHWarn 1965 Nro 123)o
BGH, URTEIL vom 1.4.1965, Az. VII ZB 114/63 Auch hier steht das Interess an der Beschleunigung so we it im Vordergrund, daß es dem des Beklagten an formoller Erledigung des Prozesses in der vom Kläger zunächst gewählten Verfahrensart vorgeht (BGH aaö)» Deswegen ist es gerechtfertigt, auch in Fällen dieser Art den § 270 ZPO entsprechend anzuwenden.
BGH, Urteil vom 3.7.1957, Az. V ZR 19/56 Des Berufungsgericht hat daher die Zulässigkeit der Einwendurgen aus dem Bundesvertriebenengesetz im Bahmen des anhängigen Prozesses mit Becht bejaht« d) Mit ihrer Büge-, daß das Berufungsgericht die in dem neuer Vorbringen liegende Klageänderung zu Unrecht zugelasscn und daß es den Begriff der Sachdienlichkeit {§ 264 ZIO) verkannt habe, kann die Revision gemäß § 270 ZPO nicht gehört werden*« Damit erübrigt sich auch eine Stellungrahme zu den Erörterungen des angefochtenen Urteils über § 529 Abs. 2 und 3 ZPO (vgl. BGH JJJW 1955*

References: § 270
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 § 167
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 § 1600
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 § 16
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 § 19
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 § 261
 § 496
 § 207
 § 496
 § 207
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 § 125
 § 496
 § 345
 § 496
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 § 264
 § 270
 § 270
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 § 529
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 § 596
 § 270
 § 270
 § 529
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