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Timestamp: 2020-08-06 22:43:18+00:00

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Frühzeitige öffentliche Auslegung der 41. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Winsen (Aller) („Bereich Erweiterung Schmalhorn“) | Gemeinde Winsen (Aller)
Frühzeitige öffentliche Auslegung der 41...
Frühzeitige öffentliche Auslegung der 41. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Winsen (Aller) („Bereich Erweiterung Schmalhorn“)
b) frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (1) BauGB
a) Der Verwaltungsausschuss (VA) der Gemeinde Winsen (Aller) hat in seiner Sitzung am 23.06.2020 die Aufstellung der 41. Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen. Gemäß § 2 (1) BauGB i.d.F.d. Bekanntmachung vom 03. November 2017 (BGBl. I S. 3634) wird der Aufstellungsbeschluss hiermit ortsüblich bekanntgemacht.
b) In der gleichen Sitzung am 23.06.2020 hat der Verwaltungsausschuss (VA) der Gemeinde Winsen (Aller) die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (1) BauGB durch Auslegung für die Dauer eines Monats beschlossen.
Der Geltungsbereich der 41. Flächennutzungsplanänderung bezieht sich auf die westliche Erweiterung des Betriebes in Schmalhorn. Die genaue Lage des Plangebietes kann der nachfolgenden, unmaßstäblichen Abbildung entnommen werden.
Anlass der Planung ist die geplante Erweiterung eines angrenzend ansässigen Unternehmens. Die Erweiterung des Bestandsbetriebes soll in westliche Richtung in den Änderungsbereich hinein erfolgen und zusätzliche Stellplätze sowie Verwaltungsgebäude umfassen. Die derzeitige Unterbringung von Mitarbeitern in provisorischen Containern kann dadurch entfallen. Die Gemeinde Winsen (Aller) bereitet die Erweiterung durch die Darstellung eines Sonstigen Sondergebietes mit der Zweckbestimmung „Büro- und Verwaltungsnutzung“ planungsrechtlich vor.
Gemäß § 3 Abs. 1 BauGB wird der Vorentwurf der 41. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Winsen (Aller) sowie die dazugehörige Begründung mit Umweltbericht
Der Zutritt zum Niefindthaus erfolgt zurzeit nur über das Rathaus. Bitte melden Sie sich an der Information des Rathauses (Am Amtshof 5) bei Frau Horrix. Frau Horrix wird eine/n Mitarbeiter/in des Niefindthauses anrufen, die/der Sie in Empfang nimmt. Bitte betreten Sie das Niedfindthaus nur mit Mundschutz und frisch desinfizierten Händen. Desinfektionsmittel steht im Eingangsbereich des Niefindthauses für Sie bereit. Sollten Sie keinen Mundschutz besitzen, kann dieser käuflich bei Frau Horrix für 3,00 € erworben werden.
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen auch gerne per E-Mail an gemeindeplanung(at)winsen-aller.de abgegeben werden.
Der Vorentwurf der Flächennutzungsplanänderung sowie die Begründung mit Umweltbericht können von jedermann eingesehen werden. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder während der Sprechzeiten zur Niederschrift abge¬geben werden. Auch interessierte Kinder und Jugendliche sind aufgefordert, sich zu den Planungen zu äußern. Durch die Abgabe Ihrer Stellungnahme stimmen Sie der Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten zu.
Zur Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes nach § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB und § 1a BauGB wird eine Umweltprüfung durchgeführt. Die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen werden ermittelt und in einem Umweltbericht nach der Anlage zum BauGB beschrieben und bewertet. Bisher liegt der Begründung zum Vorentwurf der 41. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Winsen (Aller) ein Entwurf des Umweltberichtes bei, der im Laufe des Bauleitplanverfahrens ergänzt wird.
Im Entwurf des Umweltberichtes wurden folgende Belange des Umweltschutzes berücksichtigt:
• Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt: Mit der Planung werden Waldumwandlung und Versiegelungen vorbereitet. Es kommt zu einem erheblichen Verlust des Lebensraumes von Tiere, Pflanzen sowie biologischen Vielfalt. Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens werden noch Fledermäuse, Brutvögel (inkl. Horstsuche der Großvögel) und der Ameisen erfasst. Die Ergebnisse werden im weiteren Verfahren in den Umweltbericht eingearbeitet.
• Fläche und Boden: Der Änderungsbereich umfasst eine Fläche von rund 11.670 m², die derzeit als Forst genutzt wird. Im Rahmen der Änderung des Flächennutzungsplanes werden die natürlichen Funktionen des Bodens als Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen, als Bestandteil des Wasser- und Nährstoffkreislaufes, als Filter- und Puffermedium für stoffliche Einwirkungen sowie als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte dauerhaft unterbunden. Das Schutzgut Boden wird erheblich beeinträchtigt.
• Wasser: Ein Oberflächengewässer ist durch die Planung nicht betroffen. Das anfallende Niederschlagswasser soll in der Fläche versickert werden, so dass davon ausgegangen werden kann, dass eine erhebliche Auswirkung auf das Schutzgut Wasser nicht zu erwarten ist.
• Klima und Luft: Das Kleinklima des Änderungsbereichs wird durch die Nutzung sowie die Vegetation beeinflusst. Es herrscht ein Waldklima vor. Kleinräumige klimatische Veränderungen ergeben sich aus der Entfernung von Wald sowie durch die Neuversiegelung. Eine großräumige Veränderung des Klimas ist nicht zu erwarten, so dass mit keiner erhebliche Beeinträchtigung des Schutzgutes Klima zu rechnen ist. Eine Beeinträchtigung des Schutzgutes Luft ist ebenfalls nicht erkennbar.
• Landschaft: Innerhalb des Änderungsbereiches kommt es zu einer Veränderung des Landschaftsbildes, eine großräumige Veränderung des Landschaftsbildes ist jedoch nicht zu erwarten, so dass das Landschaftsbild nicht erheblich beeinträchtigt wird.
• Mensch: Der Änderungsbereich wird als Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Büro- und Verwaltungsnutzung“ dargestellt. Eine Erholungs- oder Freizeitnutzung ist nicht betroffen. Bezüglich des Straßenlärms haben die Gebäude einen deutlichen Abstand zur Landesstraße einzuhalten; die Bauverbotszone ist zu beachten. Inwieweit eine detaillierte Betrachtung erforderlich ist, wird auf Bebauungsplanebene analysiert. Bei zukünftig möglichen Bauphasen entstehen kurzfristige Lärm-, Staub-, und Schadstoffemissionen, die aufgrund der geringen Dauer bei der Auswirkungsprognose der menschlichen Gesundheit unberücksichtigt bleiben. Eine erhebliche Beeinträchtigung des Schutzgutes Mensch ist nicht ersichtlich.
• Sachgüter/Kulturgüter: Es sind keine Auswirkungen der Planung auf Kulturgüter ersichtlich. Aufgrund der Planung geht das Sachgut forstwirtschaftliche Nutzfläche verloren.
• Wechselwirkungen zwischen den Umweltschutzgütern: Auswirkungen der Planung auf besondere Wechselwirkungen zwischen den Umweltschutzgütern sind nicht zu erwarten.
Eine Luftbildauswertung wird noch beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen(LGLN) beantragt.
Vorentwurf der 41. Änderung des Flächennutzungsplanes der gemeinde Winsen (Aller)331 KB
Vorentwurf der Begründung mit Umweltbericht1 MB

References: § 3
 § 2
 § 3
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 § 1
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