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Timestamp: 2017-06-24 10:29:32+00:00

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Liquid Ecstasy - Dosis / Konsumeinheit im Betäubungsmittelstrafrecht (KG Berlin) Primär MenuKanzlei Dr. BöttnerRechtsanwalt Dr. Böttner (Vita)Fachanwalt für StrafrechtKanzlei für Strafrecht in HamburgKanzlei für Strafrecht in NeumünsterStrafverteidigungPhilosophieKarriereLeistungenStrafverteidigung im StrafrechtStrafverteidigung im Wirtschafts-strafrechtOpfer-/ Nebenklage- VertretungZeugenbeistandSachgebiete im Straf- und Wirtschaftsstrafrecht (Leistungskatalog)AnwaltskostenKosten bei StrafverteidigungKosten bei Nebenklage- und OpfervertretungRechtInformationenVerhaltenstippsVerhalten bei DurchsuchungVerhalten bei VerhaftungVerhalten in UntersuchungshaftVerteidigung bei Polizei-VorladungStrafrecht BlogStrafrecht – NachrichtenStrafrecht – UrteileSonstiges: Kanzlei Dr. BöttnerVollmachtKontaktKontaktformularKontaktdaten HamburgKontaktdaten Neumünster
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KG Berlin: Zur Annahme einer „durchschnittlichen Konsumeinheit“ im Betäubungsmittelstrafrecht
0Das Landgericht Berlin hatte den Angeklagten nach § 29a BtMG verurteilt. Gegen diese Entscheidung richtet sich die Revision des Angeklagten.
Die Entscheidung bezieht sich auf die Partydroge „Liquid Ecstasy“. Das Landgericht hatte bei der Verurteilung eine durchschnittliche Kunsumeinheit von 1g NaGHB zugrunde gelegt, da die Dosis nicht mehr festgestellt werden konnte.
Dazu das KG:„Ausgangspunkt für die Berechnung der nicht geringen Menge eines Betäubungsmittels ist, sofern – wie vorliegend – die äußerst gefährliche Dosis nicht festgestellt werden kann, die durchschnittliche Konsumeinheit. Sie ist die Menge des betreffenden Betäubungsmittels, die zur Erzielung eines stofftypischen Rauschzustands erforderlich ist (vgl. BGHST 33, 8, 10; 49, 306, 312; 53, 89, 96) wobei auf einen drogenunerfahrenen Konsumenten abzustellen ist (Weber, BtMG 3. Aufl. § 29a Rdn. 71 m.w.N.). Da die mit dem Konsum von GHB bezweckte Wirkung – wie das sachverständig beratene Landgericht festgestellt hat – bereits ab 0,7 g NaGHB eintritt, beschwert die Annahme der höheren durchschnittlichen Konsumeinheit von 1 g NaGHB den Angeklagten nicht.“Das KG stellt klar, dass das Tatgericht eine durchschnittliche Konsumeinheit bei der Entscheidung zugrunde legen kann, sofern die Dosis nicht mehr bestimmt werden kann. Dies spielte hier insbesondere bei der Strafzumessung im Rahmen des § 29a BtMG eine Rolle.KG Berlin, Beschluss vom 29.09.2011, Az.: (3) 1 Ss 374/11 (123/11)Evtl. Lesenswertes in Strafrecht-Blog und/oder Strafrecht-Verzeichnis:OLG Bamberg: Die besonderen Umstände iSd § 56 Abs. 2 StGBBGH: § 30a Abs. 3 BtMG muss auch unter Heranziehen des §…BGH: Wert des Einziehungsgegenstandes muss bei der…OLG Hamm: Die Strafzumessung bei der Einfuhr von…
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References: § 29
 § 29
 § 29
 § 56
 § 30
 § 267