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Timestamp: 2019-06-20 12:06:33+00:00

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§ 172 BGB: Vollmachtsurkunde
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2011, Az. Von der Vollmacht kann der Gesellschafter zu 2 in der Form des §172 BGB nur Gebrauch machen, wenn er eine ihm selbst erteilte Ausfertigung bei der Vornahme des Rechtsgeschäfts dem Notar vorlegt oder wenn in einem notariellen Vertrag auf eine von dem beurkundenden Notar selbst aufgenommene Vollmacht Bezug genommen wird und diese bei dem Notar jederzeit zugänglich ist (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1979 -VII ZR 77/78, BGHZ 76, 76, 79).
BGH, Urteil vom 2.4.2007, Az. XI ZR 337/05 Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass der Beklagten spätestens bei Abschluss der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. nur Senat BGHZ 161, 15, 29 sowie Senat, Urteil vom 28. März 2006 - XI ZR 239/04, WM 2006, 853, 855 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 241/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 241/86 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn. 2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 241/86 11 wären die Kläger an das von der BGA in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 5.3.1993, Az. XI ZR 272/03 cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Klägerin spätestens bei Abschluß des Darlehensvertrags eine Ausfertigung der die Treuhänderin als Vertreterin des Beklagten ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, Umdruck S. 20 und vom 9. November 2004 - XI ZR
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2010, Az. XI ZR 184/09 10	b) Zudem könnte sich die Beklagte selbst im Falle einer Vorlage des Betreuerausweises nicht nach § 172 BGB auf eine mit der Bestellungsurkunde verknüpfte Rechtsscheinwirkung berufen, da diese einer rechtsgeschäftlichen Vollmachtsurkunde nicht gleichsteht (vgl. BayObLG, FamRZ 1994, 1059, 1060; RGZ 74, 263, 265 ff.; MünchKommBGB/Schramm, 5. Aufl., §172 Rn. 3; MünchKommZPO/Schmidt-RecIa, 3. Aufl., §290 FamFG Rn. 1; Palandt/ Ellenberger, BGB, 69. Aufl., §172 Rn. 2; Staudinger/Schilken, BGB (2009), § 172 Rn. 1).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 238/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw. ).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 238/86 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn. 2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 238/86 11 wären die Kläger an das von der BGA in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, Urteil vom 2.5.1992, Az. XI ZR 145/91 a) Nach den in Analogie zu § 172 Abs. 2 BGB entwickelten Grundsätzen des sogenannten Blankettmißbrauchs muß derjenige, der ein Blankett mit seiner Unterschrift aus der Hand gibt, auch bei einer seinem Willen nicht entsprechenden Ausfüllung des Blanketts den dadurch geschaffenen Inhalt der Urkunde einem redlichen Dritten gegenüber, dem die Urkunde vorgelegt wird, als seine Willenserklärung gegen sich gelten lassen (vgl. BGHZ 40, 65, 68 und 297, 304 f.; 113, 48, 53, jeweils m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 2.10.2005, Az. XI ZR 85/05 22	cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass der Beklagten entweder spätestens bei Abschluss der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin des Klägers ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 -XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 -XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 323/04 cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten entweder spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 325/04 (3)	Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten entweder spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. XI ZR 171/03 Die Voraussetzungen des § 172 Abs. 1 BGB liegen hier aber nicht vor: Die Anwendung des § 172 Abs. 1 BGB erfordert, daß der Beklagten spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin des Klägers ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (vgl. BGHZ 102, 60, 63; siehe zuletzt die Nachweise in den Senatsurteilen vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 53/02, WM 2004, 417, 421 und vom 16. März 2004 - XI ZR 60/03, Umdruck S. 10 f.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 334/04 cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten entweder spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin des Klägers und seiner Ehefrau ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 2.10.2005, Az. XI ZR 376/04 21	cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass der Beklagten entweder spätestens bei Abschluss der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin des Klägers ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 -XI ZR 255/03,
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 236/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 236/86 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn. 2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 236/86 11 wären die Kläger an das von der B0 in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 137/04 c)	Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten entweder spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. XI ZR 164/03 Die Voraussetzungen des § 172 Abs. 1 BGB liegen hier aber nicht vor: Die Anwendung des § 172 Abs. 1 BGB erfordert, daß der Beklagten spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Klägerin und ihres Ehemannes ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (vgl. BGHZ 102, 60, 63; siehe zuletzt die Nachweise in den Senatsurteilen vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 53/02, WM 2004, 417, 421 und vom 16. März 2004 - XI ZR 60/03, Umdruck S. 10 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2006, Az. XI ZR 29/05 Vollmachtsurkunde im Sinne von § 172 Abs. 1 BGB verstanden zu werden (vgl. hierzu MünchKommBGB/Schramm, 4. Aufl. § 172 Rdn. 3).
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 297/04 (3)	Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten spätestens bei Abschluß des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75 und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329).
BGH, URTEIL vom 2.11.2004, Az. XI ZR 142/03 cc) § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten spätestens bei Abschluß des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Klägerin und ihres Ehemannes ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, Umdruck S. 20 und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, Umdruck S. 12).
BGH, URTEIL vom 5.4.1975, Az. V ZR 206/73 10 - Der Senat stimmt Jedoch der Auffassung des Berufungsgerichts zu, daß entgegen einer in der Literatur verbreiteten Meinung (s. außer den oben unter I. 1. angeführten Zitaten auch Weinschenk in LZ 1931, 1310) dies keine entsprechende Anwendung des § 172 Abs. 1 BGB rechtfertigt mit der Wirkung, daß der Vollmachtgeber das unter Verwendung der Urkunde von dem darin genannten Vertreter getätigte Geschäft gegen sich gelten lassen muß (ebenso - außer der bereits angeführten Entscheidung des OLG Dresden - RG Urteil vom 24. November 1923 -V 107/23; Kuhn in RGRK, BGB 11. Aufl. § 172 An. 1;
BGH, URTEIL vom 2.3.2003, Az. XI ZR 201/02 d)	Nicht zu beanstanden ist auch die Ansicht des Berufungsgerichts, die umfassende Vollmacht der Geschäftsbesorgerin könne nach den Regelungen des § 172 Abs. 1 BGB gegenüber der Beklagten als wirksam behandelt werden, wenn ihr spätestens bei Abschluß des endgültigen Darlehensvertrages im Herbst 1990 entweder das Original oder eine Ausfertigung der notariellen Vollmachtsurkunde vom 26. Oktober 1989 vorlag (vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01,
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 324/04 cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten entweder spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Klägerin und ihres Ehemannes ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 242/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 242/86 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn..2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 242/86 11 wären die Kläger an das von der BGA in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. 11 wären die Kläger an das von der Bfli in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 149/07 Der Wortlaut des § 172 Abs. 1 BGB möge zwar dafür sprechen, dass die Urkunde entsprechend der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 2005, 664 = WM 2005, 127) spätestens bei Abschluss des Darlehensvertrages vorliegen müsse.
BGH, Urteil vom 4.9.1987, Az. III ZR 240/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, Urteil vom 4.9.1987, Az. III ZR 240/86 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn. 2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, Urteil vom 4.9.1987, Az. III ZR 240/86 11 wären die Kläger an das von der BGA in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 2.2.2004, Az. XI ZR 194/02 Eine solche Verfügung einer ohne wirksame Vollmacht handelnden und auch nicht durch § 172 BGB legitimierten Vertreterin hat sich der Kläger nicht zurechnen zu lassen (vgl. BGHZ 147, 145, 149 f.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 239/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 239/86 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn. 2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 239/86 11 wären die Kläger an das von der OB in ihrem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 2.8.2005, Az. XI ZR 116/04 cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt - wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat - voraus, dass der Beklagten spätestens bei Anweisung der Darlehenssumme eine Ausfertigung der die Treuhänderin als Vertreterin der Klägerin ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, URTEIL vom 2.10.2005, Az. XI ZR 375/04 21	cc) Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass der Beklagten entweder spätestens bei Abschluss der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 -XI ZR 255/03,
BGH, URTEIL vom 2.5.2003, Az. XI ZR 289/02 bb) § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten spätestens bei Abschluß des Darlehensvertrages am 30. September 1993 das Original oder eine Ausfertigung der notariellen Vollmachtsurkunde vom 8. Februar 1993 vorlag (vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 -XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1274, vom 18. März 2003 - XI ZR 188/02, WM 2003, 918, 920, vom 25. März 2003 - XI ZR 227/02, WM 2003, 1064, 1066 und vom 29. April 2003 - XI ZR 201/02, Umdruck S. 13).
BGH, Urteil vom 2.5.2001, Az. Abgesehen davon, daß ein Widerruf des Treuhandvertrages und der vorgelegten Vollmacht (§ 172 BGB) hier nicht vorliegt, ist es in Rechtsprechung und Literatur ganz herrschende Meinung, daß bei Handeln eines Vertreters dieser unter den Voraussetzungen des § 1 HWiG zur Abgabe der Willenserklärung bestimmt worden sein muß (BGH, Urteile vom 13. März 1991 - XII ZR 71/90, WM 1991, 860, 861 und vom 2. Mai 2000 - XI ZR 150/99, ZIP 2000, 1155, 1157 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 235/86 Die Urkunde ist dem Dritten im Sinne des § 172 Abs. 1 BGB vorgelegt, wenn sie seiner sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglich gemacht wird (BGHZ 76, 76, 78 m.w. Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 235/86 8 Daraus folgt: § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Vertreter dem Dritten die den Rechtsschein erzeugende Urkunde selbst, also in Urschrift oder - bei notariell beurkundeter Vollmacht - in einer Ausfertigung (§ 47 BeurkG) vorlegt; Abschriften genügen regelmäßig nicht (RGZ 88, 430, 431; RG JW 1934, 2394, 2395; BGHZ 76, 76, 78; Steffen aaO Rn. 2; Staudinger/Dilcher aaO Rn. 4; Thiele aaO Rn. 8; Soergel/ Schultze-v.
BGH, URTEIL vom 4.9.1987, Az. III ZR 235/86 Wäre bei der notariellen Beurkundung des Schuldanerkenntnisses ein Vertreter der Beklagten zugegen gewesen, so wäre der Kläger an das von der BGA in seinem Namen erteilte Schuldanerkenntnis auch dann nach § 172 Abs. 1 BGB gebunden gewesen, wenn der Notar in der Vertragsurkunde lediglich auf die ihm vorliegende Vollmacht Bezug genommen und der Vertreter der Beklagten von einer tatsächlichen Einsichtnahme abgesehen hätte (BGHZ 76, 76 ff).
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 135/04 c)	Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, daß der Beklagten entweder spätestens bei Abschluß der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin des Klägers ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; Senatsurteile vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 131, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, jew.
BGH, Urteil vom 2.4.2007, Az. XI ZR 338/05 Der danach anwendbare § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass der Beklagten spätestens bei Abschluss der Darlehensverträge eine Ausfertigung der die Geschäftsbesorgerin als Vertreterin der Kläger ausweisenden Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. nur Senat BGHZ 161, 15, 29 sowie Senat, Urteil vom 28. März 2006 - XI ZR 239/04, WM 2006, 853, 855 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2006, Az. XI ZR 219/04 22	(a) Das Berufungsgericht hat zu Recht nicht in Zweifel gezogen, dass der Zeichnungsschein hinreichend eindeutig formuliert ist, um als Vollmachtsurkunde im Sinne von § 172 BGB verstanden zu werden (vgl. hierzu MünchKommBGB/Schramm, 4. Aufl. § 172 Rdn. 3).
BGH, URTEIL vom 2.3.2006, Az. XI ZR 219/04 23	(b)	Zu Recht hat das Berufungsgericht ferner die Durchschrift des Zeichnungsscheins als Original der Vollmachtsurkunde im Sinne von § 172 BGB angesehen, wenn und weil der Aussteller damit eine gleichwertige Urschrift, nicht nur eine Abschrift hersteilen wollte (vgl. BGHZ 47, 68 ff. ('Blaupause'); OLG Naumburg, Urteil vom 29. April 2004 - 2 U 45/03, juris-Datenbank Tz. 68).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. V ZB 90/11 Die nachträgliche Vorlage einer beglaubigten Abschrift der Vollmachtsurkunde löst die Wirkung des § 172 Abs. 2 BGB nicht aus (vgl. BGH, Urteil vom 15. Oktober 1987 - III ZR 235/86, BGHZ 102, 60, 63).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.2010, Az. 15 O 408/07 § 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, dass der Beklagten spätestens bei Auszahlung der Darlehensvaluta auf die Auszahlungsanweisung des Zeugen XXXXXX hin eine Ausfertigung der den Zeugen als Vertreter der Kläger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr.: vgl. BGHZ 102, 60, 63; BGHZ 161, 15, 29; WM 2005, 72, 75).
LAG Hamm, Urteil vom 4.10.2003, Az. 4 Ca 1810/02 Soweit mit den Grundsätzen der Duldungs- und Anscheinsvollmacht ein erweiterter Vertrauensschutz begründet wird, setzt dieser - ähnlich den Grundsätzen der Vollmachtsurkunde gemäß § 172 BGB - voraus, dass der Vertretene in zurechenbarer Weise den Rechtsschein gesetzt hat, der Vertreter handele in seinem Einverständnis (MünchKomm/Schramm, a.a.O., Rz 58).
LG Duisburg, Urteil vom 4.7.2006, Az. 8 O 150/06 Die zivilprozessualen Vorschriften enthalten hingegen keine dem § 172 BGB vergleichbare Regelung, noch verweisen sie auf diese Vorschrift des bürgerlichen Rechts, so dass insofern keine Rechtsscheinshaftung in Betracht kommt (BGH, NJW 2003, 1594 ff.).
LG Paderborn, Urteil vom 3.11.2011, Az. 4 O 458/10 63Auf die Prozessvollmacht und auch auf die Vollmacht zur sofortigen Unterwerfung der Zwangsvollstreckung ist § 172 BGB nicht anwendbar, da es sich hierbei um eine Prozesshandlung und nicht um ein Rechtsgeschäft handelt. (vgl. Palandt, § 172, Rdn. 1).
LG Dortmund, Urteil vom 5.11.2005, Az. 3 O 928/04 Dahin stehen kann der Meinungsstreit (BGH, II ZR 393/02 einerseits BGH, XI ZR 272/03 und 42/04 andererseits), ob § 172 BGB im vorliegenden Fall anzuwenden ist, denn die Voraussetzungen des § 172 BGB sind nicht erfüllt.
LG Dortmund, Urteil vom 5.11.2005, Az. 3 O 929/04 Dahinstehen kann der Meinungsstreit (BGH II ZR 393/02 einerseits, BGH XI ZR 272/03, 42/04 andererseits), ob § 172 BGB im vorliegenden Fall anzuwenden ist, denn die Voraussetzungen des § 172 BGB sind nicht erfüllt.
LG Dortmund, Urteil vom 5.11.2005, Az. 3 O 970/04 Dahin stehen kann in diesem Zusammenhang der Meinungsstreit (BGH II ZR 393/02 einerseits und BGB XI ZR 272/03 und 42/04 andererseits), ob § 172 BGB im vorliegenden Fall grundsätzlich anzuwenden ist, denn die Voraussetzungen des § 172 BGB sind nicht erfüllt.
OLG München, Beschluss vom 5.10.2012, Az. 34 Wx 319/12 Zwar reicht es für den Nachweis der Vertretungsmacht (§ 172 BGB) aus, dass der Bevollmächtigte die Vollmachtsurkunde in Ausfertigung dem Notar vorlegt, der unter Beifügung einer beglaubigten Abschrift hiervon die Tatsache des Besitzes in der Form des § 29 Abs. 1 Satz 2 GBO bescheinigt (BayObLG Rpfleger 2002, 194; vgl. Schöner/Stöber Grundbuchrecht 15. Aufl. Rn. 3584).
LG Nürnberg, Beschluss vom 4.11.2011, Az. 12 T 7607/11 Voraussetzung für den Rechtsschein des Vorliegens einer Vollmacht nach § 172 BGB ist gemäß ständiger Rechtssprechung, dass die Vollmachtsurkunde in Urschrift oder Ausfertigung vorgelegt wird (vgl. BGH, NJW 1997, 312 m. w. N).

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