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Timestamp: 2019-09-16 10:36:34+00:00

Document:
Landesrecht BW § 60 SGB 5 | Bundesnorm | Fahrkosten | Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) | gültig ab: 01.01.2019
(1) Die Krankenkasse übernimmt nach den Absätzen 2 und 3 die Kosten für Fahrten einschließlich der Transporte nach § 133 (Fahrkosten), wenn sie im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sind. Welches Fahrzeug benutzt werden kann, richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall. Die Krankenkasse übernimmt Fahrkosten zu einer ambulanten Behandlung unter Abzug des sich nach § 61 Satz 1 ergebenden Betrages in besonderen Ausnahmefällen, die der Gemeinsame Bundesausschuss in den Richtlinien nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 festgelegt hat. Die Übernahme von Fahrkosten nach Satz 3 und nach Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 für Fahrten zur ambulanten Behandlung erfolgt nur nach vorheriger Genehmigung durch die Krankenkasse. Für Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung gilt die Genehmigung nach Satz 4 als erteilt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
eine Einstufung gemäß § 15 des Elften Buches in den Pflegegrad 3, 4 oder 5, bei Einstufung in den Pflegegrad 3 zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität, oder
bis zum 31. Dezember 2016 eine Einstufung in die Pflegestufe 2 gemäß § 15 des Elften Buches in der am 31. Dezember 2016 geltenden Fassung und seit dem 1. Januar 2017 mindestens eine Einstufung in den Pflegegrad 3.
(2) Die Krankenkasse übernimmt die Fahrkosten in Höhe des sich nach § 61 Satz 1 ergebenden Betrages je Fahrt übersteigenden Betrages
bei Fahrten von Versicherten zu einer ambulanten Krankenbehandlung sowie zu einer Behandlung nach § 115a oder § 115b, wenn dadurch eine an sich gebotene vollstationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung (§ 39) vermieden oder verkürzt wird oder diese nicht ausführbar ist, wie bei einer stationären Krankenhausbehandlung.
Soweit Fahrten nach Satz 1 von Rettungsdiensten durchgeführt werden, zieht die Krankenkasse die Zuzahlung in Höhe des sich nach § 61 Satz 1 ergebenden Betrages je Fahrt von dem Versicherten ein.
bei Benutzung eines Taxis oder Mietwagens, wenn ein öffentliches Verkehrsmittel nicht benutzt werden kann, der nach § 133 berechnungsfähige Betrag,
bei Benutzung eines Krankenkraftwagens oder Rettungsfahrzeugs, wenn ein öffentliches Verkehrsmittel, ein Taxi oder ein Mietwagen nicht benutzt werden kann, der nach § 133 berechnungsfähige Betrag,
(4) Die Kosten des Rücktransports in das Inland werden nicht übernommen. § 18 bleibt unberührt.
(5) Im Zusammenhang mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation werden Fahr- und andere Reisekosten nach § 73 Absatz 1 bis 3 des Neunten Buches übernommen.
§ 60 SGB 5, vom 23.12.2016, gültig ab 01.01.2018 bis 31.12.2018
§ 60 SGB 5, vom 16.07.2015, gültig ab 23.07.2015 bis 31.12.2017
§ 60 SGB 5, vom 14.11.2003, gültig ab 01.01.2004 bis (gegenstandslos)
§ 60 SGB 5, vom 23.12.2003, gültig ab 01.01.2004 bis 22.07.2015
§ 60 SGB 5, vom 23.04.2002, gültig ab 30.04.2002 bis 31.12.2003
§ 60 SGB 5, vom 23.10.2001, gültig ab 01.01.2002 bis 29.04.2002
§ 60 SGB 5, vom 19.06.2001, gültig ab 01.07.2001 bis 31.12.2001
§ 60 SGB 5, vom 23.06.1997, gültig ab 01.07.1997 bis 30.06.2001
§ 60 SGB 5, vom 21.12.1992, gültig ab 01.01.1993 bis 30.06.1997
§ 60 SGB 5, vom 20.12.1991, gültig ab 01.01.1992 bis 31.12.1992
§ 60 SGB 5, vom 25.07.1991, gültig ab 01.08.1991 bis 31.12.1991
§ 60 SGB 5, vom 20.12.1988, gültig ab 01.01.1989 bis 31.07.1991
§ 60 SGB 5 wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 4 BPolHfV, gültig ab 25.07.2015
§ 4 BPolHfV, gültig ab 01.07.2014 bis 24.07.2015
§ 11 BVFG, gültig ab 30.10.2012 bis 10.05.2019
VwVBVO Zu § 5 Beihilfefähigkeit der Aufwendungen, i. d. F. v. 24.04.2012, Az.:2150/0232 (JuM)
Finanzministerium, i. d. F. v. 23.04.1996, Az.:P 1852/16
PpSG, gültig ab 01.01.2019
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References: § 60
 § 133
 § 61
 § 92
 § 15
 § 15
 § 61
 § 115
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 § 61
 § 133
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 § 18
 § 73

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§ 4

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§ 11
 § 5