Source: https://www.sicherheitswesen.uni-bayreuth.de/de/arbeitsmedizin/
Timestamp: 2020-03-31 12:02:29+00:00

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Arbeitsmedizin ist die Lehre von den Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Beruf sowie dem Menschen, seiner Gesundheit und seinen Erkrankungen. Die Arbeitsmedizin beruht auf den Untersuchungen möglicher psychischer und physischer Auswirkungen auf den Menschen in Beziehung zu seiner Arbeit.
Alle Beschäftigten der Universität Bayreuth können Untersuchungen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge wahrnehmen.
Die Lehrstuhlinhaber und Leiter der Einrichtungen sind dafür verantwortlich, ihre Beschäftigten über die Vorsorge zu informieren und diese rechtzeitig anzubieten.
​BetriebsärztinEinklappen
Durch Vertrag hat die Universität Bayreuth Frau Katrin Pietschmann-Berr und Frau Katrin Schmerberg ab 01. Oktober 2018 verpflichtet, die Aufgaben eines Betriebsarztes wahrzunehmen.
Die Praxis der Betriebsärztinnen ist unter folgender Adresse zu erreichen:
Arbeitsmedizinische Praxis Katrin Pietschmann-Berr und Katrin Schmerberg
Tel.: 0921/51667088
FAX: 0921/51667089
Termine zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und zu Untersuchungen nach den entsprechenden Grundsätzen bitten wir, mit Dipl.-Ing. (FH) Claudia Zehring abzustimmen.
Grundlage ist § 3 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG) sowie die Richtlinie über die Gewährleistung eines arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Arbeitsschutzes in der staatlichen Verwaltung des Freistaates Bayern vom 15. Februar 2011.
Die Betriebsärztin nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:
Beratung in arbeitsphysiologischen und arbeitspsychologischen, hygienischen und ergonomischen Fragen
Untersuchungen nach den Unfallverhütungsvorschriften, dem Jugendarbeitsschutzgesetz, dem Bundesseuchengesetz, der Strahlenschutz-Verordnung und der Gefahrstoffverordnung
Selbstverständlich sind alle tätigen Ärzte und Mitarbeiter verpflichtet, über alle Angelegenheiten, die ihnen im Rahmen der Betreuung bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren.
​PflichtvorsorgeEinklappen
Pflichtvorsorge wird gemäß §4 der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) geregelt.
Bei Tätigkeiten mit Stoffen des Anhangs der ArbMedVV hat der Lehrstuhlinhaber/Leiter der Einrichtung vor Aufnahme der Tätigkeit eine Vorsorge veranlassen. Der Lehrstuhlinhaber/Leiter der Einrichtung darf die Tätigkeit erst aufnehmen lassen, wenn die Beschäftigen an der Vorsorge teilgenommen haben.
​AngebotsvorsorgeEinklappen
Angebotsvorsorge wird gemäß §5 der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) geregelt.
Der Lehrstuhlinhaber/Leiter der Einrichtung hat den Beschäftigten Angebotsvorsorge nach Maßgabe des Anhangs der ArbMedVV anzubieten. Angebotsvorsorge muss vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen angeboten werden. Das Ausschlagen eines Angebots entbindet den Arbeitgeber nicht von der Verpflichtung, weiter regelmäßig Angebotsvorsorge anzubieten.
​WunschvorsorgeEinklappen
Wunschvorsorge wird gemäß §5a der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) geregelt.
Über die Vorschriften des Anhangs der ArbMedVV hinaus hat der Lehrstuhlinhaber/Leiter der Einrichtung den Beschäftigten auf ihren Wunsch hin regelmäßig arbeitsmedizinische Vorsorge nach § 11 des Arbeitsschutzgesetzes zu ermöglichen, es sei denn, auf Grund der Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der getroffenen Schutzmaßnahmen ist nicht mit einem Gesundheitsschaden zu rechnen.
ImpfungenEinklappen
Für Impfungen, die für die sichere Ausübung Ihrer Tätigkeit erforderlich sind wenden sie sich rechtzeitig
vor der erforderlichen Impfung an den Sicherheitsingenieur.
​Tropenmedizinische Beratung Einklappen
Bei Auslandsaufenthalten besteht für Beschäftigte der Universität Bayreuth die Möglichkeit sich hinsichtlich der besonderen klimatischen und gesundheitlichen Belastungen beraten zu lassen.
Hierfür stehen Ihnen spezielle Tropenmediziner zur Verfügung. Bevor Beratungen beim Tropenmediziner in Anspruch genommen werden, ist unbedingt ein Antrag beim Sicherheitsingenieur zu stellen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Sicherheitsingenieur.
​BildschirmarbeitsbrilleEinklappen
Bezüglich einer Bildschirmarbeitsbrille können Sie sich auf der Seite der Abteilung ZUVIII sowie des Personalrates infomieren. Dort finden Sie die entsprechenden Dokumente, Formulare und Anleitungen
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)Einklappen
Wenn Sie innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen arbeitsunfähig waren, ist der Arbeitgeber verpflichtet gemäß §84, Abs. 2 SGB IX Ihnen ein betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten. Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Personalrates. Ansprechperson ist Fr. Dr. Ulrike Dinglreiter.
Formblätter arbeitsmedizinische Vorsorge
Formblatt arbeitsmedizinische Vorsorge TEIL A - NUR BÜRO- und BILDSCHIRMARBEITSPLÄTZE
Formblatt arbeitsmedizinische Vorsorge TEIL B - ALLE ARBEITSPLÄTZE
Formblatt arbeitsmedizinische Vorsorge - ERLÄUTERUNG ZUM FORMBLATT (Ausfüllhilfe)
MERKBLATT ARBEITSMEDIZINISCHE VORSORGE - UNIVERSITÄT BAYREUTH
Nachfolgend finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsmedizin
Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
Arbeitsmedizinische Empfehlung (AME)
Berufsgenossenschaftliche Grundsätze für arbeitsmedizinische Untersuchungen
Dipl.-Ing. (FH) Claudia Zehring
Büro: Zentrale Technik, Raum 2.03
Telefon: 0921 / 55-2113
E-Mail: claudia.zehring@uni-bayreuth.de
Telefon: 0921/51667088
E-Mail: info@arbmed-pietschmann-berr.de; info@arbmed-schmerberg.de

References: § 3
 §4
 §5
 §5
 § 11
 §84