Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4%20B%204.11
Timestamp: 2019-11-19 03:18:51+00:00

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BVerwG, 27.07.2011 - 4 B 4.11 - dejure.org
https://dejure.org/2011,6444
BVerwG, 27.07.2011 - 4 B 4.11 (https://dejure.org/2011,6444)
BVerwG, Entscheidung vom 27.07.2011 - 4 B 4.11 (https://dejure.org/2011,6444)
BVerwG, Entscheidung vom 27. Juli 2011 - 4 B 4.11 (https://dejure.org/2011,6444)
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Einfügen eines Bauvorhabens nach § 34 BauGB hinsichtlich der Zahl der Geschosse nach den objektiv vorhandenen und geplanten Geschossen einschließlich der Nicht-Vollgeschosse; Frage des Einfügens eines Bauvorhabens nach § 34 BauGB hinsichtlich der Zahl der Geschosse nach der ...
BauGB § 34; VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 1
Wann prägen Vollgeschosse das Umgebungsbild?
Einfügen nach § 34 BauGB: Nur sichtbare Vollgeschosse können Umgebung prägen! (IBR 2011, 668)
BauR 2011, 1789
Denn deren Vorschriften können im unbeplanten Innenbereich als Auslegungshilfe herangezogen werden (Beschluss vom 27. Juli 2011 - BVerwG 4 B 4.11 - BRS 78 Nr. 102 Rn. 4; Urteile vom 23. März 1994 - BVerwG 4 C 18.92 - BVerwGE 95, 277 = Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 168 S. 9 und vom 15. Dezember 1994 - BVerwG 4 C 19.93 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 173 S. 30).
Die Grenze der näheren Umgebung i.S.d. § 34 Abs. 1 BauGB, in deren Eigenart sich das Bauvorhaben einfügen muss, lässt sich nicht schematisch festlegen, sondern sie wird von der tatsächlichen städtebaulichen Situation bestimmt, in die das Grundstück, das bebaut werden soll, eingebettet ist ("umgebende Bebauung", BVerwG, Beschl. v. 27.7.2011, BauR 2011, 1789; Beschl. v. 16.6.2009, BauR 2009, 693; Beschl. v. 28.8.2003, 4 B 74.03, juris).
Nicht wahrnehmbare Aspekte können das Bild des Gebäudes oder seiner maßgeblichen Umgebung nicht prägen (BVerwG, Beschl. v. 27.7.2011, BauR 2011, 1789).
- Hingegen lägen die Voraussetzungen für die Gewährung einer einmaligen Unfallentschädigung nicht vor, weil der Kläger keinen qualifizierten Dienstunfall im Sinne des § 37 BeamtVG erlitten habe, wie die Kammer im Einzelnen in dem zum Aktenzeichen VG 5 K 58.10 (OVG 4 B 4.11) ergangenen Urteil vom selben Tage ausgeführt habe.
Die Grenze der näheren Umgebung i.S.d. § 34 Abs. 1 BauGB, in deren Eigenart sich das Bauvorhaben einfügen muss, lässt sich nicht schematisch festlegen, sondern sie wird von der tatsächlichen städtebaulichen Situation bestimmt, in die das Grundstück, das bebaut werden soll, eingebettet ist ("umgebende Bebauung", BVerwG, Beschl. v. 27.7.2011, BauR 2011, 1789; Beschl. v. 16.6.2009, BauR 2009, 693).
Dabei sei nicht die objektive Zahl der (Voll-)Geschosse als maßgeblich anzusehen, sondern eine bewertende Betrachtung des äußeren Erscheinungsbildes durch den Betrachter vorzunehmen (BVerwG, Beschl. v. 27.07.2011 - 4 B 4/11 - juris).
Ihre absolute Größe nach Grundfläche, Geschosszahl und Höhe, prägen das Bild der maßgeblichen Umgebung und bieten sich deshalb vorrangig als Bezugsgrößen zur Ermittlung des zulässigen Maßes der baulichen Nutzung an (BVerwG, Urteil vom 8. Dezember 2016 - 4 C 7.15 - Urteil vom 23. März 1994 - 4 C 18.92 - BVerwGE 95, 277 ; BVerwG, Beschluss vom 27. Juli 2011 - 4 B 4.11 - BauR 2011, 1789).
VG München, 23.07.2013 - M 1 K 13.1712
Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens; Maß der baulichen Nutzung; …
Für das Einfügen im Hinblick auf die Anzahl der Vollgeschosse kommt es auf die von außen wahrnehmbare Erscheinung des Gebäudes im Verhältnis zu seiner Umgebungsbebauung an (BVerwG, B.v. 27.7.2011 - 4 B 4/11 - juris Rn. 5;… v. 21.6.1996 - 4 B 84/96 - juris Rn. 5), nicht auf die reine Anzahl der Vollgeschosse.

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 132
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 37
 § 34