Source: http://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/265904
Timestamp: 2017-12-11 16:56:46+00:00

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Generalplanung zur denkmalpflegerischen Sanierung un...competitionline
© Jost Consult Münster GmbH
(ID 2-265904)
Generalplanung zur denkmalpflegerischen Sanierung und Revitalisierung des Bahnhofs Bebra – Denkmal der Industriekultur und Zeitgeschichte – Zentrum der deutschen Eisenbahngeschichte in 36179 Bebra
Bewerbungsschluss 19.06.2017, 12:00
Art der Leistung Objektplanung Verkehrsanlagen / Denkmalschutz / Generalplanerleistung
Baukosten 3.298.532	EUR
Auslober/Bauherr Magistrat der Stadt Bebra, Bebra (DE)
Betreuer Jost Consult Münster GmbH, Halle (Saale) (DE), Münster (DE)
Konservatorisch grundhafte Sanierung und Umbau des Inselgebäudes des Bahnhofs in Bebra, ausgerichtet auf die Anforderungen der Denkmalbehörden, des Landesdenkmalamts und der Projektentwicklung; der geschätzte Gesamtwert beträgt 3 298 532 EUR brutto für die Kostengruppen 300 bis 700 gem. DIN 276. Ungekürzte Texte auf Beschafferprofil abrufbar!
1. Konservator. grundh. Sanier. u. Umbau d. Inselgebäudes des Bhfs in Bebra, ausger. auf Anford. Denkmalbehörde, Landesdenkmalamt u. Projektentwickl., hin zu Nutzungsarten: Grundversorg. Bahnbetrieb mit Kiosk u. Wartebereich für Regionalverkehr Cantus-Bahn u. DB-Fernverk., Zentrum deut. Bahngeschichte, nationaler u. internat. Treffpunkt der Bahn-Professionals u. Bahn-Amateure, Gründerzentrum u. Anlaufpunkt für Tourismus, narrativer Ort deut. Teilung von 1945 bis 1990.
2. Objekt in Denkmalliste Hessen als Industriedenkm. geführt. Umbau bzw. Sanier. müssen Denkmalcharakter d. hist. Verkehrsbauwerks angemessen sein.
3. Kein Raumprogr. vorgegeben. Aufgabe: mit archit. Mitteln Räume u. Bereiche für o. g. Nutzungsarten untersuchen, inszenieren, plan. umsetzen, in enger Abstimm. mit Stadtentwickl. u. Bauamt Bebra.
4. Bhfsgebäude zum ursprüngl. Bauzustand von 1869 (Baupläne liegen vor) in wesentl. Teilen überformt u. wechselnden Aufgaben angepasst, ablesbar z. B. in Klassentrennung der hohen repräsent. Wartesäle, getrennt in 1./2. bzw. 3./4. Klasse, ergänzt durch großzügig-repräsent. Reisegastronomie.
5. Ehem. Grenzbhf = narrativer Ort d.-d. Geschichten u. Schicksale. BRD/DDR im Bhf räumlich u. organisat. in West/Ost getrennt.
6. Inselbhf Bebra =Teil großer Bahn-Verkehrsanl., die früher alle Funkt. d. Bahnbetriebs in Gebäuden u. Schienenanlagen für Pers.- u. Güterverk. beinhaltete.
7. Ziel: Eisenbahn zum Thema des neu zu def. Ortes zu gestalten.
8. Zielgruppen: ca. 6 000 tägl. Pendler, Kulturreisende u. Interessierte der Geschichte des Grenzbhfs, Wander- u. Radtouristen, die ein Welcome Center u. eine Oase der Ruhe suchen, Eisenbahnamateure u. Modelleisenbahner aus D u. EU u. Veranstalter hist. Bahn-Sonderfahrten.
9. Teilbereich des Bhfsgebäud. geeignet für Start-up-Büros.
10. Erschließung d. Inselbhfs ausschl. über neu erweiterte u. mit Aufzügen ausgestattete Fußgängerunterführung, = aufgewertete Verbindung zw. westl. Innenstadtbereich u. östl. Siedlungsgebiet. Breiter; stark befahrener Gleiskörper = starke Barriere zwischen Stadtteilen.
11. Stufenw. Beauftr. GP-Leist. u. alle erforderl. Fachpl.leist unter federführ. Objektplaner. Nach Abschl. VgV-Verfahren Stufe 1 beauftragt. Weiterführ. Beauftragung abh. von Fördermittelzusage. Ohne Fördermittel endet Auftragsverhältnis. Stufe 1: Objektpl. Geb. gem. § 34 HOAI LPH 1-4, Tragwerkspl. gem. § 51 HOAI LPH. 1-4, Fachpl. TGA alle erforderl. Anlagengr. (1-6, 8) gem. § 55 HOAI LPH 1-3/4, Beratungsl. Bauphysik Wärmeschutz/E-Bilanzierung/Bauakustik (Schallschutz) gem. Anlage 1 § 3 HOAI Nr. 1.2 LPH 1-4; Stufe 2: für die o. g. Leistungsbilder entspr. die HOAI-LPH 5-7 sowie HOAI-LPH 6 für die Tragwerkspl. u. HOAI-LPH 5-7 für Beratungsl. Bauphysik.; Stufe 3: für o. g. Leistungsbilder entspr. HOAI-LPH 8-9 für Objektpl. Geb. u. Fachpl. TGA. Nicht GP-Bestandteil: Objektpl. Freianl., SiGeKo gem. § 3 BaustellV für Plan. u. Ausführ., Brandsch., Bodengut., Vermess.
12. Zum baul. Brandsch. bzw. Bhf-Erschließung durch Feuerwehr werden aktuell Grundl.pl./Konzepte erarbeitet.
13. Akt. Bestandsaufn. als dxf/dwg-Pläne, Zustandsbeschreib., Raumbuch werden zur Verfüg. gestellt.
14. Ausführ. Bauarb. inkl. Schlussrechn. bis Ende 2019 abzuschließen.
15. Gesamtwert = Budgetbetrag ohne Hinterleg. durch Vorplan. u. Koschä. Finanzierung erfolgt anteil. über Bundesprogr. „Nationale Projekte des Städtebaus“ u. das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) u. Finanzausgleichsgesetz (FAG).
16. 2-stuf. VgV-Verfahren: 1. Stufe Teiln-Wettb, 2. Stufe mit 3-5 Bewerbern Lösungsvorschläge suchen, um darzustellen, welche GP-Konzeption Gebäude als Kulturdenkmal erhält u. erneuert, welche baukonstrukt. u. techn. Mittel GP dazu u. zur energet. Ertüchtig. einsetzt u. ob die Lösungen innerh. d. budget. Mittel umsetzbar sind. Baunutzungskosten sind künftig dauerhaft wirtschaftl. zu gestalten.
Ungekürzter Text auf Beschafferprofil abrufbar!
Downloads BAHNHOF_EMPFANGSGEBÄUDE_B1_1928.pdf
Adresse des Bauherren DE-36179 Bebra
TED Dokumenten-Nr. 191771-2017
Deutschland-Bebra: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2017/S 097-191771
Kontaktstelle(n): Jost Consult Münster GmbH, Kirchherrngasse 14, 48143 Münster
Telefon: +49 251484600
E-Mail: MTRlamJrPGZrb3Bfa2pvcWhwKl9raQ==
Fax: +49 25147426
Hauptadresse: http://www.bebra-stadt.de/
Adresse des Beschafferprofils: http://www.jostconsult.com/ausschreibungen/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.jostconsult.com/ausschreibungen/
Generalplanung zur denkmalpflegerischen Sanierung und Revitalisierung des Bahnhofs Bebra – Denkmal der Industriekultur und Zeitgeschichte – Zentrum der deutschen Eisenbahngeschichte in 36179 Bebra in.
Referenznummer der Bekanntmachung: 24-2017-02-bhb
Wert ohne MwSt.: 2 771 876.00 EUR
Hessen, 36179 Bebra, Bahnhofstraße 23, Bahnhof Bebra.
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung der Büros der einzelnen Planungsdisziplinen durch den Projektleiter der Generalplanung/Objektplanung Gebäude, die Projektleiter der Tragwerksplanung und der Fachplanung TGA; Darstellung de... / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Lösungsvorschlag zur denkmalpflegerischen Sanierung / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Lösungsvorschlag zur Raumnutzung / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Lösungsvorschlag zur energetischen Sanierung / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Honorarkalkulation / Gewichtung: 10
Wert ohne MwSt.: 462 185.00 EUR
Die geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind registergeheftet im Ordner DIN A4, in der vorgegebenen Reihenfolge der Punkte 0 bis 16 aus III.1.1), III.1.2) und III.1.3) einzureichen. Bitte verwenden Sie dazu die Formulare, die sie unter der in I.3) angegebenen Kontaktadresse herunterladen können.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nichtvorlage von Nachweisen nach III.1.1), III.1.2) und III.1.3) zum Ausschluss führt.
0) Deckblatt und Inhaltsverzeichnis.
1) Formlose und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem berechtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbung im Original.
2) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges, im Falle einer Bietergemeinschaft, weiterhin die Vorlage einer von allen Bietern rechtsverbindlich unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters wie folgt: 1. Bildung der Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft, 2. Nennung eines für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, 3. Erklärung, dass im Falle der Beauftragung die Arbeitsgemeinschaft nach §§ 705 ff BGB bis zur Abwicklung des Auftrags aufrechterhalten bleibt, 4. Gesamtschuldnerisch haftet mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus.
3) Darstellung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Nachauftragsnehmer: Unternehmensstruktur, Hauptgeschäftsbereich, Angaben von Haupt- und Nebenstandorten, vollständige Büroangaben (Bürobezeichnung, Postanschrift, E-Mail, Fax- und Telefonnummer).
4) Erklärung, welche Teile des Auftrags durch Nachauftragnehmer erbracht werden sollen. Werden keine Teile von Nachauftragnehmern erbracht, ist auch dieses zu erklären.
5) Rechtsverbindliche unterschriebene Eigenerklärung jedes Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/jedes Nachauftragsnehmers, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.
6) Eigenerklärung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/jedes Nachauftragsnehmers (rechtsverbindlich unterschrieben) zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 123 (1) und (4) sowie nach § 124 (1) GWB.
7) Nachweis des Eintrags im Berufsregister.
8) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in den Mitgliedsstaaten der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgenden Deckungssummen: 1 500 000 EUR für Personenschäden, 300 000 EUR für Vermögensschäden sowie 1 500 000 EUR für Sachschäden, 2-fach maximiert nachzuweisen. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertrags- und Gewährleistungslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss und die bestehende Deckung der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Falle einer Auftragserteilung zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personen- und Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, aus der hervorgeht, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den jeweils geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei Bewerbergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für jedes Mitglied in gleicher Höhe nachgewiesen werden.
9) Erklärung des Gesamtumsatzes des Bewerbers an dem Auftrag entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren. Bei Bietergemeinschaften sind die Umsätze nach Mitgliedern getrennt anzugeben.
10) Namentliche Nennung der am Projekt beteiligten Architekten, Ingenieure, Fachplaner und Berater (Tragwerksplanung, Planung TGA, Bauphysik), die die Leistung tatsächlich erbringen, mit Bezeichnung der beruflichen Qualifikation und dem konkreten Aufgabenbereich für den Auftragsgegenstand.
11) Nennung von max. 3 wertbaren Referenzen über den Einsatz des Projektleiters GP/Objektplanung an in der Funktion vergleichbaren Projekten mit einem Leistungsumfang LPH 2-5 nach § 34 HOAI 2013 (oder der vglb. Vorgänger- oder Ländervorschrift) in den letzten 5 Jahren mit Kontaktdaten, verantwortlich bearbeiteten HOAI-LPH, Angaben zur Zahl der Berufsjahre insgesamt und der Berufsjahre in der Funktion als Projektleiter.
12) Nennung von max. 3 wertbaren Referenzen über den Einsatz des Projektleiters GP/Objektplanung an in der Funktion vergleichbaren Projekten mit einem Leistungsumfang LPH 6-9 nach § 34 HOAI 2013 (oder der vglb. Vorgänger- oder Ländervorschrift) in den letzten 5 Jahren mit Kontaktdaten, verantwortlich bearbeiteten HOAI-LPH, Angaben zur Zahl der Berufsjahre insgesamt und der Berufsjahre in der Funktion als Projektleiter.
13) Referenzen der wesentlichen (max. drei wertbare) Projekte im Hochbau mit Denkmalcharakter mit einem Leistungsumfang LPH 2-5 nach § 34 HOAI (oder der vglb. Vorgänger- oder Ländervorschrift), die in den letzten 5 Jahren durch den GP/Objektplaner erbracht wurden, wie folgt: a) Projektbeschreibung, Lageplan oder zeichnerische Darstellung, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner; b) anrechenbare Baukosten in EUR netto (KG 300 und 400); c) Ausführungszeitraum der erbrachten Leistungen; d) erbrachte HOAI-LPH; e) Art bzw. Merkmale der Vergleichbarkeit des Referenzprojekts mit dem Projekt des Bhfs Bebra.
14) Referenzen der wesentlichen (max. drei wertbare) Projekte im Hochbau mit Denkmalcharakter mit einem Leistungsumfang LPH 6-9 nach § 34 HOAI (oder der vglb. Vorgänger- oder Ländervorschrift), die in den letzten 5 Jahren durch den GP/Objektplaner erbracht wurden, wie folgt: a) Projektbeschreibung, Lageplan oder zeichnerische Darstellung, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner; b) anrechenbare Baukosten in EUR netto (KG 300 und 400); c) Ausführungszeitraum der erbrachten Leistungen; d) erbrachte HOAI-LPH; e) Art bzw. Merkmale der Vergleichbarkeit des Referenzprojekts mit dem Projekt des Bhfs Bebra.
15) Referenzen der wesentlichen (max. 3 wertbare) Projekte, die in alternativen Lösungen aus Bereichen der Kultur, z. B. museale Nutzung oder Gründerzentren, entwickelt wurden mit einem Leistungsumfang LPH 2-9 nach § 34 HOAI (oder der vglb. Vorgänger- oder Ländervorschrift), die in den letzten 5 Jahren durch den GP/Objektplaner erbracht wurden, wie folgt: a) Projektbeschreibung, Lageplan oder zeichnerische Darstellung, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner; b) anrechenbare Baukosten in EUR netto (KG 300 und 400); c) Ausführungszeitraum der erbrachten Leistungen; d) erbrachte HOAI-LPH; e) Art bzw. Merkmale der Vergleichbarkeit des Referenzprojekts mit dem Projekt des Bhfs Bebra.
16) Referenzen der wesentlichen (max. 3 wertbare) Projekte der energetischen Sanier. mit einem Leistungsumfang LPH 2-9 nach § 34 HOAI 2013 (oder der vglb. Vorgänger- oder Ländervorschrift), die in den letzten 5 Jahren durch den/die TGA-Fachplaner erbracht wurden, wie folgt: a) Projektbeschreibung, Lageplan oder zeichnerische Darstellung, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner; b) anrechenbare Baukosten in EUR netto (KG 300 und 400); c) Ausführungszeitraum der erbrachten Leistungen; d) erbrachte HOAI-LPH; e) Art bzw. Merkmale der Vergleichbarkeit des Referenzprojekts mit dem Projekt des Bhfs Bebra.
Hinweis: Einzelne Referenzprojekte können bei allen o. g. Kriterien genannt werden, soweit sie die dort geforderten Eigenschaften erfüllen und die Vergleichbarkeit nachvollziehbar dargestellt ist.
Natürliche Personen, die in die Architektenkammer oder nach Rechtsvorschriften des Herkunftslandes zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Juristische Personen, deren Geschäftszweck auf die verlangte Leistung ausgerichtet ist und deren Gesellschafter/bevollmächtigter Vertreter und der Projektleiter die genannten Anforderungen erfüllen.
Ist die Berufsbezeichnung „Architekt“ in einem Herkunftsland gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über einen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach den Richtlinien 2013/55/EU des EU-Parlaments und des Rates vom 20/11/2013 zur Änderung der RL 2005/36/EU über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung EU Nr. 1024/2012 des EU-Parlaments und des Rates über die Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems entspricht.
Die HOAI gilt in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung. Für das Projekt gelten die Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen.
Tag: 28/06/2017
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit öffentlichem
Teilnahmewettbewerb in zwei Stufen durchgeführt. Die Bewerber haben
innerhalb der unter Abschnitt IV.2.2) genannten Frist einen Teilnahmeantrag
einzureichen, der den Anforderungen dieser Bekanntmachung genügen muss. In
der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden drei bis fünf Bieter ermittelt,
die zur Abgabe eines Erstangebotes des Generalplanervertrags aufgefordert
werden. Beim Verhandlungsgespräch wird der für die Vertragsdurchführung
vorgesehene Personenkreis erwartet: Projektleiter und stellvertretender
Projektleiter des Generalplaners bzw. Objektplaners Gebäude, Projektleiter des
Tragwerksplaners, Projektleiter des/der TGA-Fachplaner(s) und der
Brandschutzplaner. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem
verschlossenen Umschlag fristgerecht bei der unter Abschnitt I.1) genannten
Kontaktstelle einzureichen. Der Umschlag ist mit einem Aufkleber (veröffentlicht
unter der unter Punkt I.3) genannten Webseite) zu kennzeichnen.
Teilnahmeanträge in ausschließlich elektronischer Form (z. B. E-Mail) werden
nicht berücksichtigt. Es ist jedoch eine vollständige elektronische Version des
Teilnahmeantrags als eine einzige PDF-Datei den Unterlagen beizufügen. Für die
Wahrung der Frist kommt es auf den Eingang bei der Kontaktstelle an. Etwaige Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in elektronischer Form (E-Mail) an Jost
Consult Münster GmbH (Kontaktdaten s. o.) zu richten. Die gesammelten
Rückfragen werden anonymisiert beantwortet und sind öffentlich unter der
unter der o. g. Webseite einsehbar. Kosten für die Bewerbung und
Angebotserstellung sowie die Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden
nicht erstattet. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben.
Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe voraussichtlich am 28.6.2017
erhalten die ausgewählten Teilnehmer zusätzliche Unterlagen. Von den
Teilnehmern wird die Erstellung eines Lösungsvorschlags als Generalplaner mit
Grobterminplan, Grobkostenschätzung und Honorarkalkulation erwartet. Es wird
ein gemeinsamer Termin mit den Teilnehmern der zweiten Stufe vor Ort zur
Klärung der Aufgabenstellung und Randbedingungen ausgerichtet. Ein Gremium
des Bauherrn wird voraussichtlich am 23.8.2017 einen Vorschlag für das
wirtschaftlich günstigste Angebot unterbreiten. Die Aufwendungen der
Teilnehmer, die einen wertbaren Lösungsvorschlag einreichen, werden mit einer
Bearbeitungspauschale von je 2 000 EUR netto pro Teilnehmer vergütet. Es ist
angedacht, die eingereichten Lösungsvorschläge nach Abschluss des Verfahrens
Zuletzt aktualisiert 27.10.2017
Wettbewerbs-ID 2-265904 Status Anzeige

References: § 34
 § 51
 § 55
 § 3
 § 3
 § 123
 § 124
 § 34
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