Source: https://issuu.com/isys8/docs/jihad-magazin
Timestamp: 2017-05-27 18:30:43+00:00

Document:
Jihad! Magazin by Christian Lerch - issuu
„ P R I VAC Y I S N O LO N G ER A SO CI A L N O RM “
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eseJIHAD!DURCHMESSER DER
LUFTBLÄSCHEN: ca. 0,2 mmJIHAD!GESAMTLÄNGE DES GEFÄSSSYSTEMS
ca. 150.000 KM9, EINLEITUNGPräventive
S TR I P –T EASE I M N A M EN D ES T ERRO RS„Kernaufgabe des Bundesministeriums des Innern ist es, allen
Bürgern ein Leben in Sicherheit und Freiheit zu gewährleisten.“
Ein durchaus lobenswertes Bestreben – könnte man meinen. Doch in solch schweren Krisenzeiten hat sich unser Vater Staat (im wahrsten Sinne des Wortes) unbemerkt, zum großen
präventiven Bruder gewandelt, der „Recht“ eher als sein regierendes Hausrecht ansieht. Hier
kann man sich zumindest sicher sein, dass mit „Sicherheit“ nichts unkontrolliert bleibt und die
„Freiheit“ bei den Kriminalämtern und Geheimdiensten liegt, um zum Schutz vor dem Terror
umfassend in die Privatsphäre eines jeden einzugreifen.
Die Begründung folgt dabei stets nach dem gleichen Muster: Unbeobachtete Freiräume werden
von Terroristen, Kriminellen und anderen bösen Menschen ausgenutzt. Deshalb müssen mehr
Daten erfasst und auch die letzten Winkel „erschnüffelt“ werden, denn solange es noch irgendwelche Bereiche gibt, in denen staatliche Mikrofone, Kameras oder Sensoren nicht eingesetzt
werden dürfen, könnten hier schlimmste Verbrechen ausgeheckt werden. Wenn sich dabei ergibt, dass der so Beobachtete, Registrierte, Belauschte und Geprüfte nicht gefährlich ist, wird
er kurzzeitig wieder zum Bürger. Bis dahin gilt jeder Einzelne als potentiell verdächtig.
Wir haben uns dabei an unsere „informationelle“ Entmündigung gewöhnt. Aus wirtschaftlicher Sicht, sind wir als Kunden auch nur noch Risikofaktoren, die es einzuschätzen gilt. Aber
da sich ja sowieso bereits ein digitaler Datendunst aus der Offenbarung innerster Gefühle via
Internet über das Land verteilt hat, stört sich auch niemand mehr daran, dass uns durch die stetige Erhebung, Speicherung, Übermittlung und Auswertung persönlicher Daten langsam die
Kontrolle darüber entgleitet, wer wann was über uns weiß – „Wir haben ja nichts zu verbergen“.
Haben sich nicht fast 17 Millionen Deutsche nach dem Mauerfall gefreut, nun in einem Staat
zu leben, der auf den Prinzipien von Öffentlichkeit und Transparenz gründet? Warum stellt uns
dieser Staat nun unter Generalverdacht und nimmt dafür Mittel in Anspruch, die früher nur
gegen konkrete Verdächtige angewendet werden konnten?
„Der Präventionsstaat muss, das liegt in seiner Logik, dem Bürger immer mehr Freiheit abnehmen, um ihm dafür vermeintliche Sicherheit zu geben“ (Heribert Prantl). Doch sicher ist nur
eins: Die öffentlichen und privatwirtschaftlichen Erfassungsnetze werden immer dichter, die
beobachtungsfreien Zonen immer kleiner und der Rechtsstaat immer nackter.„GEBT DEN
AFFEN ZUCKER“JIHAD!:A:BRECHTSSTAATRECHTSSTAATPRÄVENTIONSSTAATPRÄVENTIONSSTAATÜBERWACHUNGSSTAATVTOTALITÄRER
ÜBERWACHUNGSSTAATV
TOTALITÄRERD ER T ERRO RI ST A LS G ESET ZG EB ER90 %90 %Überall wurde nach den Anschlägen von New York und Madrid über
Maßnahmen zur effektiven Terrorismusbekämpfung diskutiert, allesamt mit dem gleichen Ergebnis: Terror lässt sich nur bekämpfen
wenn man den Sicherheitsbehörden neue Befugnisse in die Hand
gibt, auch wenn damit Eingriffe in die Freiheitsrechte verbunden
sind. Das Gefühl einer massiven Bedrohung schuff die benötigte
Akzeptanz, denn der Bürger fürchtet den Terrorismus und seine
Ängste werden von Politik und Medien generiert, multipliziert und
potenziert – und somit hält der Bürger die Generalermächtigung
für den umfassend kontrollierenden und heimlich eingreifenden
Staat für das geringere Übel.ART. 1 ART. 1SCHUTZSCHUTZ
GG GG OBERSTER
GRUNDRECHTEINORMATIONELLE
INORMATIONELLE
RECHT,RECHT,
ÜBERPREISGABE
SEINERSEINER
DATEN,DATEN,
IN INFORMATIONSTECHNISCHEN
WERDEN50 %50 %KONKRETEN VERDACHTSFALLZUR STRAFVERFOLGUNG IM
IMPRÄVENTION VON STRAFTATENZUR VERDACHTSGEWINNUNG UND
VON STRAFTATENUND
ZUR VERDACHTSGEWINNUNG0%0%VOR VERFASSUNGSFEINDENART. 5 ART. 5MEINUNGSMEINUNGSUND PRESSEFREIHEIT
ZUM 100%IGER SCHUTZ DER BÜRGER
VOR VERFASSUNGSFEINDEN
100%IGER SCHUTZ DER BÜRGERFREIHEIT & SICHERHEIT
FREIHEIT & SICHERHEITALLGEMEINES
ART. 2 ART. 2ALLGEMEINES
AUF ACHTUNG
GG GG RECHTRECHTTELEKOMMUNIKATIONSGEHEIMNIS
ART. 10ART. 10TELEKOMMUNIKATIONSGEHEIMNIS
DES UNBEFUGTEN
VON FERNMELDEBOTSCHAFTEN
GG GG VERBOTVERBOT
ART. 13ART. 13UNVERLETZLICHKEIT
SICH INSICH
GG GG RECHTRECHT
ART. 19ART. 19RECHTSWEGGARANTIE
GG GG RECHTRECHTDie Befürchtungen, dass Al Kaida in Atomkraftwerke und Wasserversorgungsanlagen eindringt hat sich glücklicherweise bisher
nicht bewahrheitet. Al Kaida ist aber in staatliche Organe eingedrungen und sie sind überall dort, wo Gesetze gemacht werden:
Im Ereignisschatten der Terroranschläge werden uns nun ständig
neue „Sicherheitspakete“ als notwendige Fortsetzungslieferungen
präsentiert, woraufhin das Bundesverfassungsgericht erst einmal wieder klar machen muss, dass auch in Zeiten des Terrors diebt.
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dGesetze den Vorgaben des
Grundgesetztes stand halten müssen. Al Kaida hat
das Denken der Menschen
besetzt. Eine bundesweite Lethargie, deren immer
weiter andauernde Wirkung einen Gewöhnungseffekt beim Bürger zur Folge hat: Über die Abschaffung dessen, was
in Zeiten des akuten Bedrohungsgefühls geschaffen wurde, wird
kaum noch gesprochen.
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Dass wir bereits auf dem besten Weg hin zum Präventionsstaat
sind, mag von daher für manche vielleicht schon gar keine sensationswürdige Neuigkeit mehr sein. Hört man doch schon lange von
„Rasterfahndung“, „Online–Durchsuchung“ oder „Vorratsdatenspeicherung“– ein alter Hut quasi, so wie das bisschen BSE was
man uns vor einigen Jahren ins Rindfleisch gemischt hat. Schon
damals halfen spontane Weisheiten – wie: „was uns nicht umbringt,
macht uns nur härter“ – solche Bedrohungen herunterzuspielen bis
die Medien schließlich nicht mehr davon berichteten. Aus den Augen aus dem Sinn.
Für die aktuelle Datenschutzbedrohung hat sich das populäre Argument „Ich habe nichts zu verbergen“ herumgesprochen; und wenn
man damit dann die Lufthoheit am Stammtisch innehat, schießt
man gleich noch ein „Datenschutz ist Terroristenschutz“ hinterher. Kaum ausgesprochen fühlt man sich auch schon besser, denn
irgendwie glaubt man ja auch daran. Das Schema ist das selbe: Herunterspielen der Angstszenarien, die seit dem 11.September um
uns herum aufgebaut werden.
Ähnlich argumentativ apathisch wird sich verhalten, wenn es um
neue Befügnisse für Sicherheitsbehörden geht: Sind die Verantwortlichen auf der Suche nach der „passenden“ Norm nicht fündig
geworden, reagieren sie gemeinhin in zwei Reaktionsmustern: Entweder beklagt man: „Der Datenschutz verhindert wieder einmal ...“
oder „Hier ist der Gesetzgeber gefragt“ – wobei nicht einmal hin-terfragt wird, ob sich der angestrebte Zweck vielleicht auch auf
anderem Wege, also ohne oder mit weniger Daten erreichen ließe.
Die Befürworter neuer Befügnisse verweigern sich auch hartnäckig der Forderung, den Nachweis für die Wirksamkeit der geplanten neuen Maßnahmen anzutreten und dabei zumindest deutlich
zu machen, wie sich hierdurch die Anschläge hätten verhindern
lassen. Der Beweis hierfür steht immer noch aus.
PO LI ZEI UN D G EHEI M D I EN ST E RÜCKEN ZUSA M MEN.
Da sei doch die Frage erlaubt, warum wir dann die Verfassung der
neuen Sicherheitslage und den „veränderten gesellschaftlichen
Bedingungen“ anpassen müssen? Zur Begründung sagte der ehemalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble: „Wir leben nicht
mehr in der Welt des Jahres 1949“. Seine Aussage war als Hinweis auf ein vermeintliches Nachkriegsidyll zu verstehen, das im
Grundgesetz seinen romantischen Ausdruck gefunden habe und
dem die Richter des Bundesverfassungsgerichts inVerkennung
heutiger Realitäten noch anhingen.
Indes: Selbst ein verheerender Selbstmordanschlag islamistischer
Terroristen ist wohl kaum annähernd mit den Schrecken zu vergleichen, die in den Jahren vor und nach 1949 zu ertragen oder zu
befürchten waren.
Nie wieder sollte es in Deutschland eine Geheime Staatspolizei (Gestapo) geben. Auch angesichts der Erfahrungen mit demJIHAD!Gesetzgeber
STA AT - BÜ R GEROBERSTE BUNDESBEHÖRDENBUNDESREGIERUNGMinisterium für Staatsicherheit (Stasi) der DDR, wurden polizeiliche und nachrichtendienstliche Befugnisse strikt getrennt. Dieses
sogenannte „Trennungsgebot“ hat Verfassungsrang. Deshalb verwundert es schon sehr, dass durch die sicherheitsfixierte Aufrüstung des BKA eine übermächtige zentrale Polizeibehörde enstehen
konnte, die den Müttern und Vätern des Grundgesetzes historisch
bekannt vorgekommen wäre: Das im Januar 2009 beschlossene
„BKA–Gesetz“ ließ einen Machtkomplex neuen Typs enstehen,
dessen Befugnisse noch vor geraumer Zeit zu öffentlichen Protes-BUNDESOBERBEHÖRDENVERWALTUNGSBEHÖRDENten und Ministerrücktritten geführt hätte. Heute sind sie erlaubt
und die Regel. Weißt man darauf hin, dass für die neue Superbehörde (anders als bei den Geheimdiensten, die das G–10–Gesetz parlamentarischer Kontrolle unterwirft) kein Kontrollorgan vorgesehen
ist, wird entgegnet, dass für alle Befugnisse immernoch das Prinzip
der „Verhältnismäßigkeit der Mittel“ besteht. Das die Behörde das
Maß des Verhältnisses nahezu selbst bestimmen darf, wird dabei
gern verschwiegen.Wirtschaft13, EINLEITUNGUNT E R NE H M E N - KU N DE„PUBLIC PRIVATE PARTNERSHIP“FREIE MARKTWIRTSCHAFTB EGEH RLICH KE IT E N
Aber das BKA–Gesetz gipfelt momentan jedoch lediglich den Prozess einer staatlichen „Daten–Sammelleidenschaft“. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass die ungeheure Menge der
auf Vorrat gespeicherten Daten weitere Begehrlichkeiten wecken
wird. Schon werden aus der Wirschtschaft Forderungen laut, die
Daten mit dem eigenen Bestand anzureichern und für Geschäftszwecke verwenden zu dürfen.Die Befürchtung ist nur allzu berechtigt, dass die Nutzungsmöglichkeiten der ürsprünglich für die Bekämpfung des Terrorismus
gespeicherten Daten Schritt für Schritt ausgeweitet werden, wie es
bereits bei der umstrittenen Kontenabfrage geschehen ist.JIHAD!15, RFID–CHIPRFID–CHIPS KÖNNEN KLEINER
ALS EIN MILLIMETER SEINJIHAD!Tagesablauf
VERN ET ZT ER A LLTAG„Ubiquitous Computing“ - dieser 1991 erfundene Begriff
bezeichnet die seitdem dramatischte Veränderung der
allgegenwärtigen Informationstechnik.
Jederzeitige Verfügbarkeit, zusätzlicher Bedienungskomfort, erleichterter Zugang zu „passenden“ Diensten und Produkten sind nur ein paar wenige der unbestreibaren Vorteile allgegenwärtiger Datenverarbeitung. Die Möglichkeiten
sind fast unbegrenzt und so unproblematisch, dass sie sich in unsere Altagstätigkeiten eingebunden haben und als solche von uns kaum noch wahrgenommen werden:
Die Komponenten in Mobiltelefonen vernetzen sich spontan ohne das wir dies
steuern oder auch nur bemerken mit der jeweils nächsten Basisstation des
Netzanbieters, bei dem es vollautomatisch seine digitale Signatur hinterlässt.
An zentraler Stelle werden dann zusätzlich Standortdaten ermittelt. Baut sich
eine Verbindung auf, wird dieser im Verkehrsdatensatz gespeichert und - aufgrund der Vorratsdatenspeicherung künftig erst nach einem halben bis zwei
Jahren - wieder gelöscht.
Aber das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Menge von Daten, welche
über den gesamten Tag verteilt fast unbemerkt von jedem von uns gesammelt,
gespeichert und weiterverarbeitet werden. Viele neue Techniken, wie der
schon vorgestellte RFID Chip, erweitern zunehmend diese Erfassungsmöglichkeiten und wecken neue Begehrlichkeiten, die bis hin zur Speicherung
kompletter Bewegungsmusterprofile gehen können.
Ob die permanente Erreichbarkeit hier nun Fluch oder Segen ist, darf momentan jeder für sich selbst entscheiden - noch.17, TAGESABLAUF
IPOD (ITUNES, WLAN)RFID–CHIP IN KLEDUNG
VON GERRY WEBERUHR (RFID)
KREDITKARTEGSM–HANDYELEKTR. REISEPASS
RFID–CHIP IN
LEVIS JEANS
ELEKTR. GESUNDHEITSKARTEKE V I N ,
32 JAHREImmer dabei
ROUTE_ACHAR LOT TE,
26 J AHR EDAT EN SA M M LER A M KÖ RPERELEKTR. REISEPASS (RFID–CHIP MIT FINGER–
ABDRÜCKEN, PERSONEN– & REISEDATEN)RFID (TRANSPONDER)NOTEBOOK (WLAN)IPHONENEUER PERSONALAUSWEIS(nPA)JA N ,
2 2 JA H R EIPHONE (GSM, WLAN, GPS)NOTEBOOK (IP, VERBINDUNGEN, ALLE
UNGESICHERTEN EINGABEDATEN)GSM–HANDY (GSM–NETZE)nPA (ELEKTR. eID, ELEKTR. SIGNATUR,
FINGERABDRÜCKE, UNTERSCHRIFT, ETC.)RFID–CHIPS (RFID–TAG)IPOD (IP, INTERNET–VERBINDUNGSDATEN)KREDITKARTE (NAME, KARTENNUMMER,
VERFALLSDATUM, PRÜFZIFFER, UNTERSCHRIFT,
PIN, TRANSFERS)eGK (U.A.: ZUZAHLUNGSSTATUS, NOTFALLVERSORGUNGSDATEN, ELEKTR. ARZTBRIEF, ARZNEIMITTELRISIKEN UND –UNVERTRÄGLICHKEITEN, ELEKTR.
PATIENTENAKTE, WEITERE DATEN (PATIENTENFACH),
DATEN ÜBER LEISTUNGEN UND KOSTEN)JIHAD!12347 008 009 001 0 001 1 001 2 0013 0 014 0 0113g
(MITE, FIRMENEIGEN, ETC)16 0 0FACEBOOK-STATUS: „WANN IST ENDLICH FEIERABEND?“
(IP, BENUTZER, ZEIT, ETC.)19 0 020 0 021 0 022 0 023 0 024 0 01 002 003 00KOMMUNIKATION ÜBER DAS INTERNET: NETZWERKPROFILE (Z.B.) XING
ODER DIV. FOREN UND CHATS
(JE NACH PLATFORM WERDEN ALLE ODER EINIGE DATEN GESPEICHERT;
COOKIES SPEICHERN DIE BEWEGUNGEN UND DAS ANSEHEN VON PROFILEN)LICHT, COMPUTER, GERÄTE AUSSCHALTEN
(STROMZÄHLER, INTERNETVERBINDUNG)CELL#3421.234WCLICHT, COMPUTER, GERÄTE AUSSCHALTEN
(STROMZÄHLER, INTERNETVERBINDUNG)MITTAGSPAUSE
(LOGOUT, VIDEOKAMERA)INTERNET-RADIO, SKYPE, EMAILS
(IP, BENUTZER, ADRESSEN)FAHRT ZUR ARBEIT
(NAVIGATIONSSYSTEM, BALD CITYMAUT)FREUNDE BESUCHEN
(HANDY REGISTRIERT ZELLENWECHSEL)HEIZUNG AUFDREHEN
(MESSGERÄTE)@HOMERAUCHERPAUSE
(VIDEOKAMERA)LOGIN AUF DER ARBEIT
(SERVER, EVTL. KEYLOGGER)WIEDERHOLTE RAUCHERPAUSE
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(IPTV; IM GEGENSATZ ZUM HERKÖMML. TV WIRD
AUTOMATISCH ERMITTELT, WAS MAN WIE LANGE ANSIEHT)WCWC215ml718 0 0FACEBOOK: „ENDLICH GEHT DER SCHEISSTAG ZU ENDE“
(IP, BENUTZER, UHRZEIT)WC0017 0 0:X:DFRÜHSTÜCKSFERNSEHEN
(IP TV)15 0 0INS AUSLAND TELEFONIEREN
(GESPRÄCH, NUMMERN; ÜBER ECHELON)EHEIZUNG ZUDREHEN
(MESSGERÄTE)126mlUNT
P E R I E R H A LT U
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NETBHAVIOR
110012 0 00013 0 014 0 015 0 016 0 017 0 018 0 01 9 002 0 002 1 002 2 002 3 0024 0 01 002 003 00189g
(SOFTWARE ZÄHLT WIE OFT LIEDER GESPIELT
WERDEN UND ÜBERTRÄGT DIESE AUF DEN
STATIONÄREN RECHNER)ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
(KAMERAS IN BUSSEN UND AN HALTESTELLEN)Flash-Cookies sind deshalb problematisch, da sie kein Ablaufdatum haben und unabhängig vom
Browser gespeichert sind.WC
DOWNLOADS ÜBER NACHT
(VERBINDUNGSDATEN WERDEN FÜR EIN
HALBES JAHR GESPEICHERT)WAS ’NE PARTY GESTERN!HEIZUNG AUFDREHEN
(MESSGERÄTE)BAFÖG-TERMIN
BEISPIEL FÜR DATENABGLEICH VON DATEN VON
STAATL. SEITE: ÜBERPRÜFUNG DER STEUERLICHEN
FREISTELLUNGSAUFTRÄGE@HOMENOTEBOOK EINSCHALTEN
(SKYPE ÖFFNEN, BLOGGEN, FACEBOOKSTATUS EDITIEREN, ALLE INTERNETVERKEHRSDATEN)ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
(KAMERAS IN BUSSEN UND AN HALTESTELLEN)228mlPIZZA BESTELLEN
(KUNDENDATEN SIND OFTMALS
SCHLECHT GESCHÜTZT)PARTY-BILDER AUF FLICKR.COM HOCHLADEN
(PERSONENBEZOGENE BILDER DURCH TAGGING)
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ZU HAUSE UND DANN ZUR PARTY“ UND
SICH MIT EVENT VERKNÜPFEN: BENUTZER
WIRD AN PARTY XYZ TEILNEHMENWC@HOMEGWCSURFEN
(IP, TRANSFERDATEN, HTML-COOKIES, FLASH-COOKIES)165mlLICHT, COMPUTER, GERÄTE AUSSCHALTEN
(STROMZÄHLER, INTERNETVERBINDUNG)WCPARTYBILD VOM MOBILEN ENDGERÄT HOCHLADEN
UND IN FACEBOOK EINTRAGENHEIZUNG ZUDREHEN
(MESSGERÄTE)206ml137ml
7 008 009 0010 0 011 0 012 0 013 0 014 0 015 0 016 0 0EINKWC8 00BEHÖRDENGANG
(ELENA VERLANGT DATEN, DIE BISHER
DER ARBEITGEBER ABGAB, AUSSERDEM
WERDEN MEHR DATEN ALS JE ZUVOR
VERLANGT UND ZENTRAL GESPEICHERT)ABFLUGWCFluggastdaten von Reisenden in die
USA werden im Vorfeld an die Zoll-und
Grenzschutzbehörde übertragen. Dazu
zählen auch Daten von Kontaktpersonen,
Behinderungen und Essenswünsche.9 00R E IS E N1 0 001 1 00IN S A U S2 0 002 1 002 2 00IN T E R NEBAY ERSTEIGERUNG, BEZAHLEN MIT PAYPAL
(TRANSFERDATEN, BETRAG, BETEILIGTE,
ARTIKEL, BANKDATEN)GELD ABHEBEN
(VIDEOKAMERAS, BANKDATEN)EP IN G
T- S H O P2 3 0024 0 01 002 00LICHT, COMPUTER, GERÄTE AUSSCHALTEN
(STROMZÄHLER, INTERNETVERBINDUNG)WCSURFEN
(GEWINNSPIELE ZUM DATENSAMMELN, PROFILE
WERDEN ERSTELLT, KOMMUNIKATIONSDATEN
WERDEN EIN HALBES JAHR GESETZL. GESPEICHERT)93mlARZTBESUCH
(BALD BENUTZT MAN DIE ELEKTR. GESUNDHEITSKARTE,
AUF DER DATEN GESPEICHERT WERDEN KÖNNEN, VON DEM
ORT DER VERARBEITUNG DIESER DATEN HÄNGT AB, OB DER
PATIENT ZUKÜNFTIG „GLASERN“ IST)ONLINE-BANKING
(SWIFT-DATEN BEI TRANSAKTIONEN IN DIE USA WURDEN MASSENWEISE IN DIE USA ÜBERTRAGEN; SWIFT
UNTERLIEGT BELGISCHEN DATENSCHUTZGESETZEN)
(BSP. AMAZON: KUNDENPROFILE WERDEN ERSTELLT
ANHAND VON KÄUFEN UND AUFRUFEN VON ARTIKELN,
PRODUKTE WERDEN VORGESCHLAGEN, DATEN
WERDEN GESPEICHERT)WCHEIZUNG ZUDREHEN
(MESSGERÄTE)300mlLAND1 2 0013 0 014 0 03 00WCSICHERHEITSKONTROLLE
(DURCHLEUCHTEN DES HANDGEPÄCKS, „NACKTSCANNER“, KÖRPERLICHE DURCHSUCHUNGHEIZUNG AUFDREHEN
(MESSGERÄTE)7 00JFK–FRA
6195 KMEINCHECKEN
(PASS, FLUGTICKET)1 9 00N86ml140ml
(STROMZÄHLER)18 0 0Häufig passiert es, dass man einen Artikel nur nachschlägt und man wird zukünftig immer wieder mit diesem oder
verwandten Artikeln konfrontiert.SHOPPING
(RFID-CHIPS IN KLEIDUNG, VIDEOKAMERS,
PAYBACK-KARTEN, KREDIT-/EC-KARTEN)ANKUNFT FLUGHAFEN
(VIDEOKAMERAS)253mlAUFE17 0 015 0 016 0 017 0 018 0 019 0 020 0 021 0 022 0 023 0 024 0 01 002 0010T0C3 0019, TAGESABLAUFJIHAD!Neuer
nPADer Ausweis kommt im November 2010 und soll
insbesondere Internetgeschäfte, Überweisungen und Behördengänge erleichtern. Er wird ein
digitales Foto enthalten, welches Pflicht ist. Damit soll der Ausweis schwerer zu fälschen sein.
Das digitale Foto im Personalausweis darf allerdings nur von der
Polizei und bei Grenzkontrollen ausgelesen werden.
Die Speicherung von zwei Fingerabdrücken auf dem RFID–
Chip ist derzeit noch keine Pflicht, aber auf Wunsch möglich.
Neu ist der elektronische Identitätsnachweis, welcher bei Bedarf
im Internet freigeschaltet werden kann. Dies soll eine einfache und
sichere Online–Identifizierung mittels einer „qualifizierten elektronischen Signatur“ (QES) ermöglichen.
Auf dem Chip im Personalausweis sind Daten wie Name, Adresse
und Geburtsdatum des Inhabers gespeichert. Diese Daten auf dem
Personalausweis können mit einem Zusatzgerät am Computer und
einer Geheimnummer (PIN) ausgelesen und über das Internet –
zum Beispiel einem Geschäftspartner – übermittelt werden.21, NEUER PERSONALAUSWEISA KS PR
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IT SJIHAD!HAARDICHTE: CA. 200 HAARE/cm 223, STASI„ICH LIEBE DOCH
ALLE MENSCHEN“„Um sicher zu sein,
muss man alles wissen.“
ODE R : W I E F R E I G I EB I G WI R M I T UN SEREN DAT EN UM G EHENDie Stasi hatte fast hundertmal mehr Nachrichtendienstmitarbeiter, als heute im Einsatz sind.
Informationen wurden durch gezielte Bespitzelung, Erpressung und
Folterung gesammelt. Heute ist es fast schon umgekehrt – wir
stellen unsere Persönlichkeit freizügig ins Internet.Unter diesem fröhlichen Motto passte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), auch Stasi genannt, auf die Bürger der DDR auf.
Nicht selten tat sie das mit aus heutiger Sicht unglaublichen Methoden; zu den harmloseren zählten Abhören des Telefons, Öffnen
von Briefen und Wanzen in der Wohnung. Regimegegner bekamen
auch gerne einmal ein Berufsverbot verhängt oder wurden gleich
nach Hohenschönhausen (Zentrales Untersuchungsgefängnis der
Staatssicherheit) gebracht, inhaftiert und gefoltert.
Das klingt alles sehr weit her geholt – ist es aber nicht. De facto
war die DDR ein netter kleiner Überwachungsstaat. Selbst vor den
Nachbarn konnte man nicht sicher sein, denn auch sie hätten Informelle Mitarbeiter (IM) sein können – ob freiwillig oder erpresst mit den Studienplätzen der
Kinder, mit Aufstiegschancen im Beruf, mit dem
lang erwarteten Auto, der besseren Wohnung...
Verglichen mit der DDR hatte die Gestapo im
Dritten Reich eine erbärmliche Nachrichtendienst–Mitarbeiter–Dichte. In der am besten
überwachten Stadt Berlin musste sich um 4.000
Bürger lediglich ein Gestapo–Beamter kümmern.
Dagegen hatte die Staatssicherheit 1989 200.000
hauptamtliche und inoffizielle Mitarbeiter im
Einsatz. Das heißt, ein Stasi–Beamter beschäftigte
sich bei 16 Mio. DDR–Bürgern, im Durchschnittmit 80 Personen.
Momentan ist es schick, seine Persönlichkeit in Sozialen Netzwerken zur Schau zu stellen. Partybilder, Weltanschauung, Konzertbesuche und Verlinkungen zu anderen Personen, Gruppen oder
Vereinigungen zeichnen ein immer schärferes Bild der Person.
Was früher mit erheblichem Staatsetat und langen Observationsnächten samt eingeschlafener Füße über Personen in Erfahrung
gebracht wurde, gibt man heute nur allzu freiwillig preis. Im Netzwerk „Facebook“ sind etwa 6,2 Mio. Deutsche vertreten (Stand:
Aug. 2009). Ketzerisch gesagt, gibt es ebenso viele Informelle Mitarbeiter, die kostenlos arbeiten und regelmäßig Informationen
über sich und andere festhalten.
Willkommen bei der Stasi 3.0: „Ihr gebt uns, was
wir brauchen!“
Natürlich dienten die gesammelten Informationen der Stasi der Staatsräson und der Bürgerkontrolle, sowie dem Einkreisen von „Problemfällen“.
Das trifft auf die heute gesammelten Daten nicht
mehr zu. Sollte man annehmen. Ist aber dennoch
so. Werkzeuge wie die „Vorratsdatenspeicherung“,
„Rasterfahndung“ oder „Schleierfahndung“ dienen nicht der Ermittlung gegen Verdächtige, sondern der Verdachtsgewinnung.
Jeder stehst also möglicherweise schon unter ge-JIHAD!Stasi vs.
AUSZÜG E AUS STASI –A KT ENANV
KTEERMERKBei der Beobachtung von "LANGE" am ........... wurde
festgestellt, daß sie einen Posteinwurf tätigte.
Von der Abteilung M. wurde der Kasten geleert und
die in der Anlage befindlichen Briefe festgestellt.
Keiner ist mit der Handschrift von LANGE identisch.
Es besteht der Verdacht, daß Lange diese Postsachen
für eine andere Person eingeworfen hat.X.2IM "Böttger" am 22.10.1981:
Ich schätze aus der jetzigen Sicht ein, daß der
L[geschwärzt] zwar ein ausgezeichneter Fagottist ist
aber von der Persönlichkeit her für einen Philharmoniker, der die DDR im Ausland vertreten muß,zu unreif
ist.Während des Studiums begleitete er keine gesellschaftlichen Funktionen. Seine Studiendisziplin
Entwicklung der SG zum Kollektiv ist ihm ziemlich
gleichgültig. Entsprechend schwach ist auch sein kameradschaftliches Verhalten. An Arbeitseinsätzen hat
der teilgenommen. Der gesellschaftlichen Entwicklung
steht er gleichgültig gegenüber. Bei entsprechender
Anleitung und Kontrolle seiner späteren Arbeit durch
ein festes Kollektiv wird er jedoch ein durchaus
brauchbarer Mitarbeiter unserer Wirtschaft werden,
da er über gute fachliche Kenntnisse verfügt.Da die GLATZER nach wie vor keiner geregelten Arbeit nachgeht,
sind die Kontrollmaßnahmen im
Wohngebiet durch die Schaffung einer Quelle zu verstärken.Charakteristik der Person: Choleriker,
aggressiv, explosiv, anarchist. Züge
im Verhalten, Schmeicheleien sehr
zugetan, führte in Vergangenheit ausschweifendes Lebenhätte besser sein könnenTragendes Motiv für das Aufsuchen der Bibliothek in
der USA–Botschaft durch den M. ist seine jugendliche
Neugier. Gleichzeitig ist eine gewisse Gedankenlosigkeit, getragen von seiner noch ungefestigten
politischen Haltung zu verzeichnen gewesen.Dresden, am 27. 3. 5833.6773°N 106.4754°W
33.6773; –106.4754Seit Studienbeginn zeigte sich ihre negierende Haltung
gegenüber unserer Republik.
Das kommt u.a. darin zum Ausdruck, daß sie offen zugibt, Westsender zu hören und zwar auch Nachrichten und Kommentare, die
sie unter den anderen Studenten verbreitet.25, STASI VS. FACEBOOKFacebook
WAS I CH I N M EI N PRO F I L EI N T RAG EL O G I N ( U H R Z E I T, I P – A D R E S S E ) , G E S C H L E C H T, G E BURTSTAG, DERZEITIGER WOHNORT, HEIMATSTADT,
S TA D T T E I L , FA M I L I E N M I T G L I E D E R ( T O C H T E R ,
MUTTER, S OHN, VATER, BRUDER, S CHWESTER),
V E RWAN DTS C HAFTS G RAD, G E BU RTSTAG, E –
M A I L , B E Z I E H U N G S S TAT U S , JA H R E S TA G,
INTERESSIERT AN (MÄNNERN, FRAUEN),
AUF DER SUCHE NACH (FREUNDSCHAFT,
V E R A B R E D U N G E N, F E S T E B E Z I E H U N G, KO N TA KT E , K N Ü P F E N ) ,
POLITISCHE EINSTELLUNG,
R E L I G I Ö S E A N S I C H T E N, E –
MAILS, HANDY, FESTNETZ,
A N S C H R I F T, S TA D T/O R T,
NACHBARSCHAFT, POSTLEITZAHL, WEBSEITE, HOCHSCHULE,
H AU P T FA C H , N E B E N FA C H , W E I TERES FAC H H I N ZU F ÜG E N, AKAD E M I S C H E R G R A D, S C H U L E , A R B E I TG E B E R , S T E L L E , B E S C H R E I B U N G , S TA D T/
ORT, ZEITRAUM, F RE U N D E , FOTO S, VI D E O,
LINKS, NOTIZEN, PINNWAND, KOMMENTARE,
SE ITEN VO RS C HLAG, CH AT, G RU P P E N, EVE N TS,
NACHRICHTEN, POSTEINGANG, SPAM, VERSENDET,
AKTUALISIERUNGEN, AB ONNEMENTS BEARBEITEN,
FAC EB O O K AP PS, WE RBU NG G E FÄL LT MI RJIHAD!Spitzel–Besteck
EI N KLEI N ER SPI O N AG E–KATA LO GGOTO
BASEDer Fantasie und des Erfindungsreichtums waren bei der
Stasi keine Grenzen gesetzt. Viele der benutzten Gegenstände wirken,
als wären sie von James–Bond–Filmen inspiriert.Vokabular
OPV: Operativer Vorgang
MfS: Ministerium für
Maßnahme A: Abhören des Telefonverkehrs
B: Abhören mittels Mikrofon
C: Konfiszierung von Post– und
D: optische und elektronische
Beobachtung von Personen und
Dokumentierung von Handlungsabläufen
F: fotogr. Dokumentation
M: Post– und Paketkontrolle
MEDIUM: Einsatz des Lügendetektors
S: Einsatz von Spurensicherungs–
und Markierungsmitteln
T: Kontrolle des Fernschreibverkehrs, TELEX
M. X: Überprüfung von Räumen auf
AbhörsicherheitIch fühle mich sicher. Wenn ich einkaufe, am Rechner sitze oder auf einem öffentlichen
Platz in der Nase bohre, nahezu jede meiner Bewegungen kann nachvollzogen werden.
Vierzig Jahre lang gab es ein Land, in dem die Leute genauso unter die Lupe genommen wurden: die DDR. Der Unterschied zu heute ist, damals dachte man, Überwachung wäre etwas
schlechtes, denn bei der kleinsten politisch–subversiven Flatulenz hatte man die Herren
von der Staatssicherheit am Hals.
Die Stasi war ein stiller Überwacher der Bevölkerung. Akustisch trat sie nur durch ein
Knacken in der Leitung in Erscheinung. Hin und wieder sah man wiederholt bestimmte Personen, die einen unter Umständen mit wachsamen Augen beobachteten, aber in der Regel
hatte die Staatssicherheit erst ein Gesicht, wenn sie mit einem Untersuchungskommando
vor der Tür stand.
Lächerlich mutet heute die Technik an, die damals zur Überwachung benutzt wurde. Sie
wirkt wie aus einem Science–Fiction–Streifen oder einem James–Bond–Film. Die Uhr,
aus dem das Tickerband läuft, mochte 1977 Science–Fiction gewesen sein, ist tatsächlich
aber der Zeit vorgegriffen. Heute kann unser Mobiltelefon sogar viel mehr als nur einzeilige
Neuigkeiten empfangen. Heute braucht es auch keine Heerschaar von Agenten, die die Leute
auf Schritt und Tritt verfolgen. Dafür haben wir elektronische Kleinstgeräte, Heimcomputer
und anderes, wie auf den voran gegangen Seiten zu sehen.
Dennoch oder gerade deswegen sollte man sich vor Augen führen, wie im „Überwachungsstaat DDR“ bespitzelt wurde. Man kann dem „VEB Horch und Guck“ eine – wenn auch
perfide – Fantasie nicht absprechen, mit der die Instrumente und Gerätschaften für die Bespitzelung auf den folgenden Seiten erdacht wurden. Ob es nun Gießkannen, Füllfederhalter
oder Jackenknöpfe sind.27, STASI KATALOGJIHAD!FÜLLFEDELT E
RHA02RMAGNEND
TBAKASSETTEFÜ L L E R –AT TR A P P EKAB
ELDie Füllfederhalter–Attrappe ist mit
einem Mikro ausgestattet und lässt
sich per Kabel an Aufzeichnungsgeräte anschließen. Hier ein Diktiergerät aus den Sechziger Jahren. Zum konspirativen Aufzeichnen
von Gesprächen.29, STASI KATALOG03G ER U C H S P R OB EEin herkömmliches Einmachglas
diente als Behälter für Tücher, auf denen die Verhörten saßen und deren Geruch daran haftete. Man brauchte sie für die mögliche
Verfolgung mit Hunden.LABEL FÜR KENNDATEN WIE NAME,
PERSONENKENNZAHL, DELIKT,
DIENSTSTELLE, VERHÖRDAUER, ETC
AUFLEGBARER RAHMENSTAUBTUCHSTUHL FÜR ABNAHME
DER GERUCHSKONSERVEJIHAD!AUS
KAN ERDE
S E R Ü L LT W
W GEF
EINLO CHOB
FÜRJEKTIV31, STASI KATALOG04G I ESSKA N N EDiese Gieskanne mit doppeltem
Boden kann zur รberwachung, als
auch zur Gartenarbeit eingesetzt werden.
Die Kamera (Robot Star) wird durch einen Mikroschalter am Kannengriff elektromagnetisch
ausgelรถst. Als Einsatzgebiet kommen unter anderem Friedhรถfe in Frage.JIHAD!KLEINSTBILDFILM
SUN 0 mm
ABM 0x50x
7FIXF
S05KN OP F K A ME R ADie Kleinstbild–Kamera F21, auch
„Ammer genannt, wurde vom ursprünglich vom russichen Geheimdienst, KGB,
entwickelt. Sie funktioniert mit einem Federmotor und hat keinen Sucher.33, STASI KATALOGTATSÄCHLICHE GRÖSSEJIHAD!SCHALTER ZUM ÖFFNEN DER KLAPPE
UND AUSLÖSEN DER KAMERA06ÜB E R WAC H U N G S – K A N I S TE RDer „Kanister mit verborgener Fototechnik“ wurde nicht nur von der Stasi, sondern auch von Grenztruppen in Berlin
benutzt, um „verdächtige Personen“ zu fotografieren. Das Betätigen des Schalters öffnete eine
Klappe und löste die Kamera aus.KAMERA HINTER EINER KLAPPE35, STASI KATALOGJIHAD!07VO G ELKAST ENDie Vogelkasten–Attrappe ermöglicht
die konspirative Absicherung von
Parkanlagen und Friedhöfen mit Hilfe einer
ferngesteuerten Kleinbild–Kamera des Typs
„Robot Star“.37, STASI KATALOGDYNAMISCHES MIKROKAB08
SENELSEN D ER M I T M I KROMit diesem Gerät konnte ein Gespräch
mit dem dynamischen Mikrofon „DSM61a“ aufgezeichnet und mit dem Sender „FS
6T“ übertragen werden.
Es passt in jede Jackentasche.DERSICHERHEITSZÜNDHÖLZERJIHAD!KAMERA09M A N T EL M I T F O TO T ECHN I KDer Mantel verfügt über einen pneumatischen Auslöser in der linken Tasche für eine Kamera, die in Brusthöhe angbracht ist. Die Miniatur–Kamera ist eine F21
– Deckname „Ammer“ – wird mit Klettband am
Innenfutter befestigt.DRUCKLUFT–AUS-39, STASI KATALOGANDUHR612B
ARM10A RM B A N D UHR M I T M I KRODas Mikrofon in der Uhr ist durch ein
Kabel mit einem am Körper getragenen Aufzeichnungsgerät verbunden.
Das Aufzeichnungsgerät wurde in der Bundesrepublik hergestellt.JIHAD!eGKDer Ausweis kommt im November 2010 und soll insbesondere Internetgeschäfte, Überweisungen und Behördengänge erleichtern. Er wird ein digitales Foto enthalten,
welches Pflicht ist. Damit soll der Ausweis schwerer zu fälschen sein.
zum Beispiel einem Geschäftspartner – übermittelt werden.41, ELEKTRONISCHE GESUNDHEITSKARTEA KS PR
IT SJIHAD!DARMOBERFLÄCHE: ca. 350 m 243, MISSBRAUCH
VERN ET ZT ER M I SSB RAUCH„Wir werden in Kategorien eingeteilt, mit Verhaltensmustern
verglichen und auf Kaufkraft geprüft. Individuell ist nur noch der
Datensatz – das Profil ist immer gleich: Mensch.“
„Bald wissen wir alles über die Kunden. Was Kunden kaufen, wann sie es kaufen und wo, was
sie in ihrer Freizeit tun, wie sie leben – all das wird in wenigen Jahren offenliegen. Die Technologien dafür sind da, in den nächsten Jahren werden sie gebündelt und damit einen Strom von
unbekannter Breite erzeugen: Rechnen Sie mit einer exponentiellen Vermehrung des Wissens
über Ihre Kunden.“
Liest man diesen Abschnitt, könnten einem Zweifel am guten alten Spruch „der Kunde ist König“ kommen. Durchaus, es mag schmeichelhaft sein, dass man sich so eingiebig für den „König“ interessiert, aber da scheint sich das „Volk“ doch etwas zu viel Gedanken zu machen. Das
Volk sind in diesem Fall die Unternehmer, Manager und Marketingleiter, die sich nicht mehr
damit zufrieden geben, den Kunden erst beim Verkauf kennenzulernen. Nein, sie wollen den
Kunden um vieles besser kennen als er sich selbst – und das noch bevor er wusste, dass er bald
Kunde sein wird.
Personenbezogene Daten sind von zunehmender wirtschftlicher Bedeutung. Moderne Marketingstrategien basieren darauf, den Massenmarkt wieder zu individualisieren, also aus der großen Zahl der Marktteilnehmer die jeweils interessantesten herauszufischen und sie individuell
Doch geht es bei der Ermittlung unsere wirtschaftlichen Daten nicht immer darum uns als
Kunde zu gewinnen. Es ist die Regel, um den „Risikofaktor: Kunde“ zu veringern, Personendaten miteinander zu vernetzen und auszuwerten. Score–Werte entscheiden anschließend, ob
wir ein Konto eröffnen können, eine Wohnung finden, Versicherungsverträge bekommen oder
uns sogar der Zahnersatz nur noch gegen Vorkasse gewährt wird, und all das, weil wir im Alter
von 20 Jahren eine Rechnung selbst nach einer Mahnung nicht bezahlen konnten.
Aus individuellem Verhalten aus der Vergangenheit wird auf die Zukunft geschlossen. Und
sollten solche Erfahrungen nicht vorliegen, wird aufgrund statistischer Zuordnungen entschieden. Aber vorallem Letzteres ist problematisch, denn es handelt sich um den Blick in eine
Glaskugel, dessen Ergebnis der Betroffene nicht beeinflussen kann.GESUNDBIOM
BIOM ETRIE DNA
BIO ETRIE
BEF METRIE FINGERA
BEF UND
UND SYM UTGRUP CK
GRU PTOM
NDHEITSKARTEJIHAD!BEFBERAKTE+ POSITIVE SCHULNOTEN
- NEGATIVER DNA TESTN AM E PE RS
GEB URT SDATUM PER SON
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N SL AU F
H RU N G LE BE L A U F
BE RU FS ER FA
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-NEGATIVER BLOG EINTRAGDMEENTEET
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DIK01WIR KÖNNEN SIE IN UNSEREM BETRIEB
LEIDER NICHT BERÜCKSICHTIGEN.Immer mehr Unternehmen fordern den Zugriff auf Krankenakten.
Bereits heute kommt in Bewerbungsgesprächen bei Frauen oft die
Frage, ob sie schwanger seien. Bisher müssen sie nicht antworten –
aber vielleicht wird bald die Frage schon unnötig sein.ER
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E-ÜIV02BITTE VERRINGERN SIE IHREN ALKOHOLKONSUM,
SONST MÜSSEN WIR LEIDER IHRE VERSICHERUNGSPRÄMIE ERHÖHEN.Vielleicht sind derartige automatisierte Warnmeldungen ja in Zukunft alltäglich, wenn erst eine umfassende elektronische medizinische Infrastruktur etabliert ist. Noch erscheint uns ein derartiges
Szenario ziemlich unrealistisch. Die technischen Voraussetzungen
für die umfassende Kontrolle unseres Gesundheitszustands sind
jedoch bereits heute weitgehend verfügbar.
Die elektronische Gesundheitskarte (eGk) soll zusätzlich die Einführung „telematischer medizinischer Anwendungen“ unterstützen: vom elektronischen Rezept bis zur digitalen Krankenakte.03WIR MÜSSEN IHREN ANTRAG
LEIDER ABLEHNEN.So auskunftsfreudig Auskunfteien gegenüber ihren Vertragspartnern sind, so zugeknöpft verhalten sie sich im Hinblick auf die Offenlegung ihrer Methoden zur Score–Berechnung.
Bekannt wurde etwa, dass Kontoeröffnungen und Umzüge zu verschlechterten Score–Werten führen. Anscheinend wir den Umziehenden unterstellt, dass sie vor Gläubigern flüchten.
Eine Anfang 2007 von der Zeitschrift Finanztest durchgeführte
Untersuchung ergab zudem, dass allein schon die Nachfrage bei einer Bank nach ihren Kreditkonditionen die Risikobewertung von
Bankkunden verschlechterte.TSDFRAETW
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LESKUNDEN, DIE DIESEN ARTIKEL
GEKAUFT HABEN, KAUFTEN AUCH...Da jeder Seitenaufruf und Mausklick im Internet nachvollziebar
ist, gelangen auch Webshops zu immer ausgefeilteren Kundenprofilen. Anders als bei konventionellen Geschäften schaut das Unternehmen dem Kunden bei seinem Weg durch das elektronische
Angebot über die Schulter und registriert jeden Schritt, jede Suchanfrage und jede Kaufentscheidung.
Kommt es schließlich zu einer Bestellung in einem Webshop, ist
die Personalisierung perfekt, denn nun weiß man auch Namen, Anschrift und Bankverbindung.Der werbenden Wirtschaft – unabhängig davon, ob sie legal oder illegal operiert – kommt zugute, dass aufgrund der fortschreitenden
Digitalisierung immer mehr personenbezogene Daten anfallen.
Dabei werden Daten aus den unterschiedlichsten Quellen zusammengeführt. Je besser die Kenntnis der Zielperson, desto genauer
lassen sich die Werbebotschaften platzieren, und desto größer ist
die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs.
Bei der Datenerhebung sind manche Unternehmen ziemlich kreativ. Häufig bedienen sie sich spielerischer Formen, bei denen
dann beiläufig persönliche Informationen erhoben werden. Soziale
Netzwerke machen es den Unternehmen hier besonders einfach.
Potentielle Kunden bekommen sie quasi schon vorsortiert, kategorisiert und in Profilen gespeichert, aufgetischt. Garniert mit dem
Lieblingsbüchern, Filmen, Musikgeschmack und dem kompletten
sozialen Umfeld der Benutzer.IE
K AT E E I Z E I T
FRK AT E
BEW GORIE
MUSTER47, MISSBRAUCHKATEGORIE
BIOMETRIEIE
K AT E N D H E I T
GESUK AT
KAU EGORIE
FTKATEGORIE
SOZIALES UMFELDPERSÖNLICHKEITSPROFIL
„Mit modernsten Analysetools und Scoring–Verfahren analysieren wir Ihren Kundenbestand
und ermitteln so das Profil Ihrer Kunden. Ihre internen Kundendaten werden mit dem umfassenden Datenspektrum von uns angereichert. So erschließen Sie gezielt von Ihnen noch nicht genutztes Umsatzpotential. Mit der Ermittlung Ihres Kundenprofils minimieren Sie Streuverluste,
erhören Responsequoten und setzen Ihr Werbebudget effektiv ein!“
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis unsere elektronischen Persönlichkeitsprofile und
digitalen Abbilder ein regelrechtes Eigenleben führen. Die steigende Zusammenlegung wirtschaftlicher– und staatlicher Datenpools, angereichert mit den Fähigkeiten der Kriminalämter
und Geheimdienste im „Namen des Terrors“, wird zwangsläufig zum persönlichen Daten–Kontrollverlust und schließlich zum Verlust der Privatsphäre führen.
Ohne einen geschützten Raum, in dem man unbeobachtet und unzensiert über seine Erfahrungen und Einstellungen reflektiert und sich mit anderen austauscht, kann es auch keine freie
Öffentlichkeit geben. Freie Rede, freie Information und freie Meinungsäußerung würden ohne
ein tief verankertes Recht auf Privatheit verkümmern.JIHAD!Heute
EI N KURZES RESÜM EEGegen die Sammelwut von staatlicher und marktwirtschaftlicher Seite
kann man sich schwer wehren, aber möglich ist es.
Freiheit ist kein Luxusgut – auch nicht in der Informationsgesellschaft.
Wenn ich zum Bäcker gehe und Brötchen kaufe, kennt der Bäcker weder meinen Namen, noch
weiß er, wo ich wohne oder wie alt ich bin. Auch hat er keine Ahnung, wie viel Jahreseinkommen ich habe oder ob ich einen Schufa–Eintrag habe.
Im Internet ist das freilich anders. Die Natur der Sache ist, dass Anschrift und Zahlungsdaten
übertragen werden. Jedoch sollte man hinterfragen, welche Daten eine Firma oder Person von
einem selbst haben möchte und warum. Auch die „Verselbstständigung“ von Profilen, die über
jeden Einzelnen angelegt werden, regen zur Besorgnis an. Da man in der Regel keine Einsicht
in die Daten hat oder gar nicht ahnt, in welchem Umfang Profile angelegt werden, kann man sie
auch nicht korrigieren.
Daten wie Konsumverhalten, Anklicken von Werbung, Käufe und das Eingeben von Suchbegriffen zeichnen ein immer genaueres Profil von der Person, die sich im Internet bewegt. Da
wundert es nicht, wenn Leute sich ärgern, weil sie einmal in einem Online Versandhaus einen
bestimmten Artikel angesehen haben und zukünftig ständig mit ähnlichen Produkten konfrontiert werden.
Auf der anderen Seite machen wir es den Firmen leicht, unsere Daten zu sammeln: wir chatten,
bloggen, twittern und stellen uns selbst in Sozialen Netzwerken zur Schau. Unsere Mobiltelefone erzeugen ständig Lokalisierungsdaten, wir tragen RFID–Funkchips mit uns herum, die
beim Kauf nicht deaktiviert werden, mit Hilfe von Geomarketing werden unsere Wohn– und
Aufenthaltsorte mit allen möglichen Sekundärinformationen verknüpft, vom Durchschnittseinkommen über das Alter bis zur Kaufkraft.
Die Zusammenführung dieser Daten (auch von staatlicher Seite) zu Profilen birgt erhebliche
Gefahren für das informationelle Selbstbestimmungsrecht. Diesen Gefahren muss wirksam
begegnet werden. Die Verantwortlichen haben dafür zu sorgen, dass personenbezogene Verhaltens–, Nutzungs– und Bewegungsprofile – wenn überhaupt – nur mit Wissen und Zustimmung der Betroffenen erstellt werden, sich auf konkrete definierte Sachverhalte und Zwecke
beschränken und unter Kontrolle der Betroffenen bleiben.
Die Videokamera, die den öffentlichen Raum überwacht, springt zwar nicht herunter49, RESÜMEEum zu helfen, wenn etwas passiert – aber sie kann immerhin für
ein kleines Sicherheitsgefühl sorgen; und
wenn mit den Bildern nicht Schindluder getrieben wird, kann die Kamera ganz sinnvoll sein.
Es ist nicht automatisch der ein großer Rechtsstaatler, der
neue Ermittlung– und Aufklärungsmethoden grundsätzlich für
Unrecht hält. Wenn aber der Mensch fast überall mit staatlichen
oder privaten Videokameras beobachtet wird, wenn diese zusammengeschaltet, und so Menschen gezielt erfasst und kontrolliert werden können,
wenn mit Erfassungssystemen festgehalten wird, wo und wann sie welche Straßen benutzen, wenn die Daten ihrer Flüge registriert, ihre dortigen Essgewohnheiten
festgehalten, ihre Computer elektronisch durchsucht, ihre Bankkonten staatlich visitiert,
ihre Persönlichkeitsdaten, Krankheiten und Gebrechen zentral abrufbar werden, wenn gar
Speichel– oder Blutproben zur Entschlüsselung und Speicherung des genetischen Code
schon im Säuglingsalter abgenommen werden – dann ergibt sich die gefährliche Totalität aus der Summe.
Vielleicht sollten wir uns alle selbst einmal fragen, ob es wirklich sinnvoll
ist, in 50 Spaßgruppen Mitglied zu sein oder 150 virtuelle Einmal–Bekanntschaften online zu haben. Manchmal hilft es auch, ausgeloggt
– wie im Kaufhaus um die Ecke – im virtuellen Versandhaus zu
surfen oder freiwillige Angaben, die der Staat zur Person
haben möchte, nicht preis zu geben (Fingerabdrücke
beim Neuen Personalausweis) oder mal zu überprüfen, wie Regierungsbestrebungen zum
Thema Datenschutz aussehen.
Vielleicht fragen wir uns morgen dann nicht: Darf ich?JIHAD!Impressum
T EXT UN D G ESTA LT UN G
EN TSTA N D EN I M
DA N K A N
Peter Schaar, dessen Buch
„Das Ende der Privatsphäre“
uns sehr geholfen hat
—All pages:59101112131617202225262728303136404245464748495051InfoSaveLikeShareDownloadMoreJihad! Magazin Published on Mar 12, 2010 Ein Magazin über Datenschutzisys8FollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: ART. 1
 ART. 5

ART. 2
 ART. 2

ART. 10

ART. 13

ART. 19