Source: https://www.bfu-ag.de/index.php/referenzen/best-practice
Timestamp: 2017-12-13 22:17:41+00:00

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In unseren Best Practice Cases finden Sie eine Auswahl unserer Projekte. Die Beispiele zeigen, welche Themen wir bearbeiten und welche Ergebnisse unsere Kunden durch uns erzielen.
Sachverständige § 29b BImSchG
Unterstützung des Auftraggebers und des Planungsbüros bei Baukonzeption, Baubegleitung und Ansiedlung eines Chemikalienlagers durch
einen Sachverständigen nach § 29b BImSchG. Zielsetzung war die Sicherstellung der Übereinstimmung mit sicherheitstechnischen Vorschriften
und technischen Regeln.
Teilnahme an Besprechungen bereits in der Planungsphase und Begleitung durch den Sachverständigen bis zur Inbetriebnahme
Erstellung des Sicherheitskonzepts mit folgenden Schwerpunkten:
Verhinderung von Stoffausbreitungen
Bauliche und abwehrende Brandschutzmaßnahmen
Umgang und Lagerung toxischer Stoffe
Erarbeitung sicherheitstechnischer Stellungnahmen zu o. g. Schwerpunkten und des Sicherheitsberichts
Mitwirkung bei Auslegung und Auswahl sicherheitsrelevanter Anlagenteile und PLT-Schutzeinrichtungen
Planung und Überwachung baubegleitender Maßnahmen zur Umsetzung des Sicherheitskonzepts durch Bau- und Montagefirmen
Überprüfung von Umfang und Dokumentation erforderlicher Prüfungen und Sicherung deren Vollständigkeit
Ergebnis für unseren Kunden
Verzögerungsfreie Inbetriebnahme des Chemikalienlagers durch Sicherstellung der vollständigen Dokumentationen
Mängelfreier Abschluss der Erstrevision des Chemikalienlagers durch die Genehmigungsbehörde
Sicherstellung der Ansiedlung von Unternehmen in der Nachbarschaft des Chemikalienlagers ohne besondere Abstandsanforderungen
Stafan Hüsemann
Telefon: 0345/686977-14
Untersuchung der Netzsicherheit von Energieträgern und Hilfsmedien an zwei Standorten in einem Industriepark aus folgenden Gründen:
Einrichtung eines Schichtbetriebssystems auf Abnehmerseite
Intensive Nutzung und damit verbundene erhöhte Beanspruchung der Versorgungssysteme
Zum Teil langjährige Nutzungsdauer der Versorgungseinrichtungen
Folgende Versorgungsnetze für Energieträger und Hilfsmedien wurden untersucht:
Stickstoff (Länge ca. 3,5 km, DN 25-100)
Dampf (Länge ca. 4 km, DN 80-250)
Kondensat (Länge ca. 3,5 km mit ca. 60 Kondensathebevorrichtungen)
Druckluft (Länge ca. 4 km, DN 25-100)
Trinkwasser/Kaltwasser (Länge ca. 6,5 km, DN 150 als Ringleitung,
zusätzlicher Hochbehälter mit Rohrleitungen von ca. 1,7 km)
Festlegung von Teilabschnitten für jedes Versorgungsnetz auf Grundlage der Lagepläne beider Standorte. Ziel: Erhöhung des Detaillierungsgrads des Ist-Zustands durch die Bildung von Teilabschnitten, der Förderrichtung folgend, jeweils von der Einspeisestelle bis zu den angeschlossenen Verbrauchern
Anwendung von standortindividuellen Checklisten zur Erfassung des Ist-Zustands sowie der Betriebs- und Anlagenbedingungen für jedes Medium bzw. jeden Energieträger einschließlich der definierten Teilabschnitte
Inaugenscheinnahme der Medientrassen vor Ort gemeinsam mit Mitarbeitern des Auftraggebers einschließlich Fotodokumentation auf Grundlage der Checklisten
Systematische Erfassung der Daten für jeden Teilabschnitt als Grundlage zur Bewertung des gesamten Versorgungsstrangs nach den Prinzipien der Vorgehensweise zur risikobasierten Instandhaltung* auf Basis der FMEA (* Die risikobasierte Instandhaltung verfolgt das Ziel, auf der Grundlage einer Risikokennziffer Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Beseitigung abzuleiten)
Anwendung standortindividueller Auswertesysteme zur Festlegung und Dokumentation von Einflussparametern sowie zur Berechnung von Risikokennziffern
Ableitung und Priorisierung von Handlungsempfehlungen für Reparatur und Instandhaltung von Teilabschnitten sowie sonstiger ergänzender Maßnahmen
Dokumentation von Risikokennziffern nach durchgeführten Reparatur- oder Instandhaltungsmaßnahmen unter Anwendung des Auswertesystems. Ziel: Überprüfung und Nachvollziehbarkeit der Wirkung durchgeführter Maßnahmen
Erstmalige Erfassung des Zustands aller Abschnitte in den Versorgungsnetzen inkl. Ausweisung von Schwachstellen. Darauf aufbauende Erstellung einer Prioritätenliste für Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
Erhöhung der Versorgungssicherheit für alle Energie- und Mediennetze durch frühzeitige Diagnose von Schwachstellen und Einleitung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen
Vorteile für den Kunden durch das BfU-Auswertesystem:
Sicherung zugesicherter und geforderter Produktqualitäten
Optimierung des Instandhaltungsmanagements
Erhöhung der Kosteneffizienz direkter und indirekter Instandhaltungsmaßnahmen
Begrenzung von Investitionskosten
Technische Anlagen vieler Branchen, z. B. der Papier- oder Nahrungsmittelherstellung, der Energieerzeugung oder der Oberflächenbehandlung, sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtig. In diesem Fall müssen für diese Anlagen bei Neuerrichtung oder Veränderung Genehmigungsanträge gestellt werden. Hierfür werden zum Teil eine Vielzahl von Konzepten (Genehmigungen, Erlaubnisse, usw.) benötigt.
Hierbei steht dem Interesse des Antragstellers, die Bestandsgenehmigung des verbleibenden Anlagenparks beizubehalten, das Interesse der Genehmigungsbehörde gegenüber, Anordnungen auch zum übrigen unveränderten Anlagenpark zu treffen.
durch die präzise Prüfung der Genehmigungserfordernisse, erstellen einen passgenauen Genehmigungsantrag und zugehörige Gutachten (z. B. Staub- und Lärmprognosen) um bereits im Vorfeld z. B. die Anlagenabgrenzung mit der zuständigen Behörde einvernehmlich zu klären. Eingereichte Antragsunterlagen können so seitens der Behörden zügig und ohne Aufschub geprüft und beschieden werden.
Die beiden nachfolgenden Beispiele geben Ihnen einen Eindruck unserer Leistungen bei der Betreuung entsprechender Bauvorhaben.
Identifikation der Genehmigungsbedürftigkeit in verschiedenen umweltrelevanten Bereichen als Grundlage eines rechtskonformen Betriebs.
Erarbeitung und Ausformulierung einer passgenauen Anlagenabgrenzung als Bestandteil des Genehmigungsverfahrens.
Prüfung der grundsätzlichen Eignung des Anlagenstandortes unter umweltrelevanten Gesichtspunkten.
Erfolgsfaktor: Gewährleistung einer ganzheitlichen Vorhabensbegleitung im Sinne des Betreibers durch das interdisziplinäre Know-how der BfU.
Die besondere Herausforderung bei vergleichsweise alten Betriebsstandorten besteht in der Vielzahl unterschiedlichster Genehmigungen und der Einhaltung
Die enge Abstimmung mit den Behörden ermöglicht eine kooperative Zusammenarbeit im Genehmigungsverfahren, wodurch die Erarbeitung einer praktikablen Lösung gewährleistet wird.
Erfolgsfaktor: Eine mit aktuellem und umfassendem Sachverstand erarbeitete und behördlich abgestimmte, praxisorientierte Lösung im Sinne des Kunden.
Ein Unternehmen, das nach Best Practice vorgeht, setzt zur Zielerreichung innovative und bewährte Systeme oder Prozesse ein, die auch unter Kostengesichtspunkten einem erfolgreichen Vorbild folgen.
Ein Hauptproblem umweltrechtlicher Genehmigungs- bzw. Zulassungsverfahren liegt häufig darin, dass für Unternehmen kaum absehbar ist welche Unterlagen einzureichen sind, welche Anforderungen die Behörde im Laufe des Verfahrens noch stellt, welche Gutachten einzureichen sind und wieviel Zeit bis zum Vorliegen der Genehmigung vergeht. Hier nennt das Umweltrecht häufig nur „Orientierungswerte“ für die Dauer des Verfahrens. „Orientierungswerte“ deshalb weil der Antragsteller auch juristisch nur wenige Möglichkeiten hat diese Fristen durchzusetzen. Bei öffentlichen Verfahren kommt noch dazu, dass öffentliche Einwendungen und die Stimmung auf diesbezüglichen Erörterungsterminen nur schwer zu kalkulieren sind.
Ziel ist es, ein Projekt in der angestrebten Zeit kosteneffizient zur Genehmigung zu führen und dabei möglichen Hindernissen wirksam zu begegnen.
Erfahrungen von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Sachverständigen und Juristen aus nunmehr vier Jahrzehnten haben dazu geführt, dass wir Ihnen umfangreiche und erprobte Methoden sowie Vorgehensweisen anbieten und hieraus einen kundenorientierten Projektplan für das Genehmigungsmanagement erstellen können.
Einige schrittweise aufeinander aufbauende Methoden und Vorgehensweisen wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:
Prüfung Genehmigungsbedürftigkeit
Wir prüfen im Vorfeld, ob Ihr Projekt eine Genehmigung, Erlaubnis oder behördlichen Anzeige oder Eignungsfeststellung aus unterschiedlichsten Rechtsbereichen (Umwelt-, Bau-, Brandschutz- oder Arbeitsschutzrecht) bedarf. Hierdurch erhalten sie frühzeitig eine entsprechende Rechtssicherheit.
Prüfung Genehmigungsfähigkeit / Genehmigungsvoraussetzungen
Wir prüfen im Vorfeld die Genehmigungsfähigkeit Ihres Projekts, d. h. ob maßgebliche umweltrechtliche Anforderungen oder auch Anforderungen aus dem Bauplanungsrecht (F-Plan, B-Plan, Baunutzungsverordnung) als erfüllt zu bewerten sind oder ob eine Umplanung oder zusätzliche Planungen erforderlich sind. Auch das „Nachbarschaftsrecht“ (Lärm, Luftschadstoffe, Gerüche, Störfallverordnung) wird dahingehend durchleuchtet, ob sich hier Genehmigungshindernisse ergeben. Im Ergebnis werden Komplikationen im anschließenden Genehmigungsverfahren vermieden.
Projektskizze, Behördenabstimmung, Antragskonferenz
Zur Abstimmung des Genehmigungsverfahrens und der einzureichenden Antragsunterlagen mit der Genehmigungsbehörde erstellen wir eine Projektskizze inkl. Projektvorstellung, zur Umsetzung geplanten umweltrechtlichen Anforderungen und vorgesehenen Antragsunterlagen (Gutachten, Datenblätter Pläne usw.) Hierdurch kann eine zielorientierte Erarbeitung der Antragsunterlagen aufgenommen werden und eine gewisse Verbindlichkeit bezüglich der im später im Genehmigungsbescheid „auftauchenden“ Auflagen und Nebenbestimmungen (Grenzwerte usw.) erreicht werden.
Antragsunterlagen bestehen nicht wie häufig gedacht nur aus Formularen die auszufüllen sind und länderspezifisch etwas variieren. Zielführender ist es einen Antragstext zu verfassen, der sich der öffentlich zugänglichen Formulare nur dahingehend bedient um Daten zusammenfassend darzustellen. Durch einen schlüssigen und verständlichen Antragstext wird erreicht, dass sich insbesondere bei der Genehmigungsbehörde Bedenken gegen das Projekt und Unsicherheiten dahingehend entwickeln, ob eine Genehmigung/Zulassung erteilt werden soll.
Antragsunterlagen und Gutachten aus „einer Hand“
Einem Genehmigungsantrag sind häufig auch Gutachten zum Lärm zu Luftschadstoffen (Ausbreitungsrechnungen), Unterlagen zur Umweltverträglichkeit, zur FFH-Verträglichkeit, zu Eingriffs- /Ausgleichsregelungen, zum Artenschutz oder Stellungnahmen zum Brandschutz usw. beizufügen. Dies fordert die Einbindung zahlreicher Fachleute und Gutachter und einen Koordinierungsaufwand. Bei uns sind alle diese Fachleute und Gutachter „versammelt“, so dass sie die notwendigen Leistungen „aus einer Hand“ bekommen. Damit übernehmen wir die notwendigen Koordinierungen und vermeiden auch entsprechende Reibungsverluste.
Vorabstimmung von Bauanträgen und Brandschutz
Im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren werden nahezu alle sonstigen behördlichen Genehmigungen und Zulassungen konzentriert, d. h. die BImSchG-Behörde gibt den gemeinsam eingereichten Bauantrag an das Bauamt weiter. Um hier „Rückfragen“ zu vermeiden unterstützen wir unsere Kunden insbesondere bei der Vorabstimmung von Bauantrags- oder Brandschutzunterlagen mit der beteiligten Baubehörde.
Vorbescheid, Antrag auf vorzeitigen Beginn, Teilgenehmigung oder Antrag auf sofortige Vollziehung gemäß § 80 VwGO
Im Rahmen des Genehmigungsmanagements prüfen wir fortlaufend, ob es Sinn bringen kann zunächst ein Vorbescheid nach § 9 BImSchG, eine Teilgenehmigung nach § 8 BImSchG oder einen vorzeitigen Beginn nach § 8a BImSchG zu beantragen. Hierdurch wird erreicht, dass mit der Errichtung der Anlage oder des Baukörpers bereits begonnen werden kann, ohne dass die eigentliche Betriebsgenehmigung vorliegt. In einem eventuellen Klageverfahren kann durch unseren Partner: Kanzlei Dr. Poppe - Rechtsanwälte - ein Antrag auf sofortige Vollziehung gemäß § 80 VwGO gestellt werden damit es zu keinem größeren Projektstopp kommt. Diese Mittel führen häufig zu einem Zeitgewinn bei der Projektumsetzung, zwingen aber auch zur Abwägung von Risiken (wenn die abschließende Genehmigungsfähigkeit nicht ausreichend sichergestellt ist).
In einem öffentlichen Verfahren begleiten wir unsere Kunden durch Informationsveranstaltungen. Politische Interessen sind zu eruieren. In einem eventuellen Erörterungstermin sind kompetente Antworten und ein an den Bedürfnissen der Einwänder orientiertes Gesprächsmanagenment erforderlich. So wird Abneigungen und Ängsten vorgebeugt bzw. begegnet und das Genehmigungsverfahren nicht unnötig in die Länge gezogen.
Gerade auch naturschutzrechtliche Bedenken (zur Umweltverträglichkeit, FFH-Verträglichkeit oder zum Artenschutz) können ein Genehmigungsverfahren blockieren oder verzögern. Daher gilt es eventuelle Konflikte zu Schutzzielen zu prüfen und exakt zu beurteilen, damit ein strukturierter Dialog mit den Behörden oder Naturschutzverbänden möglich wird. Häufig ergibt sich hier, dass sich das Vorhaben auf die eigentlichen Schutzziele von Naturschutzgebieten nicht oder nur in irrelevanter Weise auswirkt, sodass einer Genehmigungsfähigkeit nicht widersprochen werden kann.
Prüfung des Genehmigungsbescheids / Widerspruch
Im Anhörungsverfahren prüfen wir den Entwurf des Genehmigungsbescheides und beugen hierdurch späteren Problemen in der Umsetzung von Auflagen und Nebenbestimmungen vor. Soweit länderspezifisch zulässig erheben wir für unsere Kunden Widerspruch und unterstützen bei der Umsetzung betrieblicher Interessen.
Sollte es in einem letzten Schritt zu einer Klage kommen, begleiten Sie die Rechtsanwälte unseres Partners: Kanzlei Dr. Poppe - Rechtsanwälte - kompetent im gerichtlichen Verfahren.
Betreiber von genehmigungsbedürftigen Anlagen nach BImSchG müssen ihre Anlagen grundsätzlich nach dem Stand der Technik betreiben (vgl. § 5), um einen rechtskonformen Betrieb sicherzustellen. Dabei gewinnt ein betriebliches Auflagenmanagement, die Auswertung neuer Rechtsquellen inkl. Veröffentlichung von BVT-Merkblättern und BVT-Schlussfolgerungen nicht zuletzt durch behördliche Umweltinspektionen und die Veröffentlichung von Inspektionsberichten zunehmend an Bedeutung.
Der aus der Wirtschaftslehre geprägte Begriff "Best Practice" ähnelt damit sehr dem technischen Begriff des Standes der Technik bzw. dem vergleichbaren europäischen Begriff der besten verfügbaren Technik - BVT (englisch: best available techniques - BAT). Im Umweltschutz bedeutet „Best“ regelmäßig, dass durch konkrete Vorsorgeanforderungen (z. B. durch Emissionsgrenzwerte) insgesamt ein hohes Schutzniveau für die Umwelt erreicht werden soll. „Verfügbar“ bedeutet, dass die Techniken/Betriebsweisen in einem Maßstab entwickelt sind, der unter Berücksichtigung des Kosten/Nutzen-Verhältnisses die Anwendung in dem betreffenden industriellen Sektor ermöglicht.
Dieser Grundsatz der Verhältnismäßigkeit fordert den Betreiber umweltrelevanter oder genehmigungsbedürftiger Anlagen regelmäßig dazu auf, Alternativen zu überprüfen wie die Auswahl der Verfahrenstechnik, der Einsatzstoffe oder der Art der Abwasser- und Abluftbehandlung.
Ziel ist es die Produktion auch unter umweltrechtlichen Gesichtspunkten effizient und kostengünstig zu gestalten. Gleichzeitig ist ein rechtskonformer Betrieb sicherzustellen. Nur so führen Sie Ihr Unternehmen mit "best practice" zum angestrebten Erfolg.
Die BfU AG hat mit zahlreichen Kunden unterschiedlicher Branchen best practice-Lösungen entwickelt um den Anforderungen aus dem Immissionsschutz zu begegnen, die mit IE-Richtlinie und BVT-Merkblättern/-Schlussfolgerungen eine starke Dynamisierung erfahren haben.
Einige Best Practice-Methoden und Vorgehensweisen wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:
Auswertung neuer Rechtsquellen im Hinblick auf den Stand der Technik (CertLex)
Nach Vorlage von Gesetzesentwürfen, der Veröffentlichung neuer Rechtsquellen, BVT-Merkblättern, BVT-Schlussfolgerungen, einer Aufhebung der Bindungswirkung der TA Luft oder der Veröffentlichung von Vollzugsempfehlungen des LAI (z. B. zu Formaldehyd) und behördlichen Erlassen prüfen wir, ob sich Änderungen zum Stand der Technik bei verschiedenen Branchen ergeben. Wir informieren unsere Kunden und geben entsprechende Handlungsempfehlungen.
Prüfung von Anlagen und Projekten auf Einhaltung des Standes der Technik
Wir prüfen Anlagen auf den rechtskonformen Betrieb (Compliance-Prüfungen). Wir prüfen Projekte und Vorhaben auch auf deren Genehmigungsfähigkeit (inkl. Umsetzung rechtlicher Anforderungen zum Stand der Technik)
Entwicklung von Konzepten zur Umsetzung des Standes der Technik inkl. Variantenbetrachtung
- Konzepte zur Umsetzung der Lösemittelverordnung (31. BImSchV),
- Erstellung von Ausgangszustandsberichten (AZB),
- Erstellung eines Berichts zur Abluftreinigung (TA Luft, 13. BImSchV, 17. BImSchV)
Im Antrag ist die Einhaltung rechtlicher Anforderungen, insbesondere zum Stand der Technik, in vollständiger und verständlicher Form darzustellen, um es für die Behörde schneller möglich zu machen, die Genehmigung zu erteilen.
Im Vorfeld einer Umweltinspektion prüfen wir den Betrieb der Anlage gemäß Anforderungen aus den vorliegenden Genehmigungen und gemäß rechtlicher Anforderungen insbesondere an den Stand der Technik und unterstützen bei der Umsetzung eines rechtskonformen Betriebs. Hierdurch kann der Veröffentlichung von Inspektionsberichten mit Mängeln vorgebeugt werden.
Ein jeder Arbeitsunfall verursacht Kosten für den Arbeitgeber. Dennoch wird von Arbeiteberseite oftmals bezweifelt, dass die Einführung von betriebsinternen Arbeitssicherheits-managementsystemen, bzw. den entsprechenden projektbegleitenden Maßnahmen diese Kosten soweit senken kann, dass sich die Investitionen refinanzieren lassen.
Um diesen Bedenken entgegenzutreten werden im Folgenden einmal die typisch anfallenden Kosten eines Arbeitsunfalls dargestellt. Daraufhin wird mit bekannten, wie auch einem innovativem Instrument des Arbeitssicherheitsmanagements geprüft, inwieweit Einsparungen dieser typischen Kosten tatsächlich möglich sind.
Kosten bei einem Arbeitsunfall
Fehlkosten, die aufgrund innerbetrieblicher Probleme bei der Umorganisation von Arbeit und dergleichen entstehen können
Krankheitskosten in Gestalt von Entgeltfortzahlungskosten
Steigende BG-Beitragskosten im Rahmen des Nachlass/Zuschlagsverfahren
Möglichkeiten der Kostenreduzierung:
Arbeitssicherheitsmanagementsysteme (klassisch)
OHRIS (Occupational Health- and Risk- Managementsystem)
Unbekannteres Instrument: Das „Restricted Work“ Prinzip
Die Grundidee des „Restricted Work (Schonarbeitsplätze)“ Prinzips ist zu überprüfen, ob Arbeitnehmer, die aufgrund einer Verletzung normalerweise als arbeitsunfähig gelten würden, anderweitig im Betrieb einzusetzen sein könnten. Sollte solch eine Überprüfung ergeben, dass anderweitige Einsätze denkbar erscheinen, würde den Arbeitnehmern ein entsprechendes Angebot gemacht werden.
Folgendes ist bei einer vorzeitigen Rückkehr in den Job trotz Krankmeldung zu beachten: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gibt Aufschluss darüber, wie lange der Arbeitnehmer voraussichtlich krank sein wird. In gewissem Rahmen und wenn bestimmte Voraussetzungen beachtet werden, kann ein Krankgeschriebener aber auch während der attestierten Arbeitsunfähigkeit arbeiten. Das ist allerdings nur dann erlaubt, wenn die berufsgenossenschaftliche oder kassenärztliche Heilbehandlung nicht negativ beeinflusst wird. Wenn die Frage ansteht, ob die vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit wieder vorzeitig aufgenommen werden darf, muss ein Arzt, am besten der behandelnde Arzt, eingeschaltet werden. Der beurteilt dann, ob die Gefahr besteht, dass sich dadurch der Gesundheitszustand des Versicherten verschlimmern könnte. An der Krankschreibung ändert eine solche Beurteilung aber nichts, sie bleibt bestehen.
Es kann außerdem kein Arbeitnehmer dazu gezwungen werden, einer solchen Versetzung auf einen Schonarbeitsplatz zuzustimmen. Er ist lediglich dazu verpflichtet, eine andere als die bislang ausgeübte Tätigkeit anzunehmen, wenn sie dieser ähnlich ist.
Eine vorzeitige Aufnahme eines „Restricted Work-Arbeitsplatzes“ (bei Annahme des Angebots binnen drei Tagen), hat keine Auswirkung auf die Meldepflichtigkeit (nach §193 SGB VII) eines Unfalls. Um die Vorgänge zu beschleunigen und unnötige Komplikationen zu vermeiden, sollte man versuchen „Restricted-Work-Arbeitsplätze“ über eine freiwillige Betriebsvereinbarung nach §88 Nr. 1 BetrVG zu installieren.
Das „Restricted Work Prinzip“ ist eine innovative Möglichkeit zur Senkung der Folgekosten von Arbeitsunfällen.
Kompetenz Steine / Erden
Die Rohstoffindustrie, insbesondere der Steine/Erden-Bereich, leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Bedeutung des Standortes Deutschland. Durch die Aufsuchung, Gewinnung und Aufbereitung ermöglicht sie eine standortnahe Versorgung der Industrie, des Gewerbes und der Kommunen. Bis zur Bereitstellung der verkaufsfähigen Produkte haben die produzierenden Unternehmen vielfältige Frage- und Aufgabenstellungen zu bewältigen, die insbesondere das Planungs- und Genehmigungsrecht betreffen. Nach der Lagerstättenerkundung sind raumplanungsrechtliche Verfahren zur Ausweisung der Lagerstätten durchzuführen, denen die berg-, immissions-, wasser-, bau- oder naturschutzrechtlichen Verfahren folgen bis eine Lagerstätte und die nachgeschalteten Aufbereitungsanlagen die Rohstoffsicherung gewährleisten.
Neben den fachbezogenen Fragestellungen zu den Bereichen Lärm, Luft und Geruch durch die Rohstoff gewinnenden Tätigkeiten und deren Auswirkungen auf die Umwelt, sind diese im speziellen Genehmigungsverfahren als auch in der, falls erforderlichen, Umweltverträglichkeitsprüfung zu beantworten.
Durch die EU-Gesetzgebung ist die Rohstoff verarbeitende Industrie in jüngster Zeit auch mit Fragestellungen des Naturschutzes z. B. durch die Ausweisung von FFH- und Vogelschutzgebieten befasst. Teilweise sind komplexe Fragestellungen zum Artenschutz im Zusammenhang mit den Lagerstätten zu beantworten.
Hierdurch hat sich in den letzten Jahren die genehmigungsrechtliche Antragsbearbeitung gewandelt zu einem komplexen Genehmigungsmanagement, in welchem auch die abfall-, bodenschutz- und arbeitssicherheitsrechtlichen Fragestellungen zu behandeln sind.
Seit 1976 bieten wir unseren Kunden Unterstützung und Rat an, die sich von der Antragserstellung bis zur Strategieberatung erstreckt.
Hierbei begleiten wir unsere Kunden von der Lagerstättenerkundung über die raumplanerische Ausweisung bis zur Betriebsgenehmigung in allen Fragestellungen.
Die betrifft insbesondere die Erstellung und Durchführung von:
Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Berggesetz / Bundes-Immissionsschutzgesetz / Kreislaufwirtschaftsgesetz
Lärm- und Staubprognosen
Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung sowie deren Kostenbeurteilung
Prüfung von Bescheiden und Anordnungen
Durch die interdisziplinäre Ausrichtung unseres Mitarbeiterteams, bestehend aus Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Juristen, wird unseren Kunden eine umfassende Beratung geboten. Wir verstehen uns als Partner der Rohstoffindustrie und als deren Interessenvertreter und –mittler. Ziel ist es, immer im Zuge der gesamtheitlichen Vorhabensbegleitung eine rechtskonforme, für den Betreiber aber auch praktikable und kostengünstige Lösung zu erzielen.
E-Mail: terme(at)bfu-ag.de
Zur effektiven betrieblichen Umsetzung der Anforderungen des Brandschutzes arbeitet die BfU AG risikoorientierte Betriebsstandards aus. Ziel ist die Definition angemessener einheitlicher Unternehmensvorgaben zum baulichen, organisatorischen und abwehrenden Brandschutz. Erst durch einheitliche Betriebsstandards lässt sich der betriebliche Brandschutz in Unternehmen mit mehreren Standorten gezielt überwachen und verbessern.
Durch Auflagen und Nebenbestimmungen in Genehmigungsbescheiden, Erlaubnissen oder Anordnungen, entstehen für Unternehmen Pflichten die es mindestens genauso zu berücksichtigen gilt wie Anforderungen aus dem stattlichen Umweltrecht. Insbesondere Betreiber genehmigungspflichtiger Anlagen mit einer langen Betriebshistorie stehen dabei vor der Herausforderung, die gesamte Genehmigungshistorie zu betrachten und daraus relevante Pflichten zu identifizieren.
Über Jahrzehnte können dabei zahlreiche Bescheide und zugehörige Dokumente zusammenkommen. Darüber einen Überblick zu behalten ist ohne ein geeignetes System kaum möglich. Neue Bescheide können ganz oder teilweise alte Regelungen ersetzen und so muss ständig ein Abgleich erfolgen. Gleichzeitig müssen die bestehenden Pflichten delegiert und nachverfolgt werden.
Unternehmerisches Ziel ist es hier, Auflagen und Nebenbestimmungen aus Genehmigungen, Erlaubnissen oder behördlichen Anordnungen systematisch zu beherrschen, Verantwortlichkeiten festzulegen und zu überwachen und so einen rechtskonformen Anlagenbetrieb zu ermöglichen.
CertLex bietet hierzu eine intelligente und komfortable Unterstützung. Neben dem Rechtsmodul – dem individuellen Rechtskataster zur laufenden Überwachung von Rechtsänderungen – können mit dem Genehmigungsmodul alle behördlichen Unterlagen strukturiert und nachverfolgt werden. Hierbei können Sie auch unsere Experten unterstützen.
Dabei sind folgende Leistungen verfügbar:
Bestandsaufnahme vor Ort zur Anlagensystematisierung,
Dokumentenupload,
Einstellung eines Grundstocks an Genehmigungen als Service (ggf. inklusive Einpflege der Nebenbestimmungen),
Laufende Einpflege neuer Genehmigungen als Service (ggf. inklusive Einpflege der Nebenbestimmungen),
Selbstverwaltung der Plattform,
Möglichkeit zur Aufarbeitung von Nebenbestimmungen und Pflichtendelegation.
Damit behalten Sie ständig den Überblick über Ihre Pflichten und können jederzeit der Behörde die rechtskonforme Umsetzung nachweisen!
Weitere Informationen finden Sie unter www.certlex.de.
Energiekosten bilden häufig einen großen Teil der Ausgaben eines Unternehmens. Bei diesen handelt es sich jedoch nicht, wie häufig kalkuliert, um Fixkosten. Energiekosten lassen sich z.B. durch den Einsatz von Anlagen auf dem Stand der Technik, effizientem Verbraucherverhalten, Energiemanagement und entsprechenden Fördermöglichkeiten entscheidend senken.
Ein Beispiel ist ein Unternehmen, welches für seine Produktion große und konstante Dampfmengen benötigt. Viele Unternehmen erzeugen die benötigten Dampfmengen bisher über mehrere Gas-Dampfkessel, während sie ihren Strombedarf aus dem Stromnetz beziehen.
Als Unternehmen, welches nach "Best Practice" vorgeht, um seine Energiekosten zu senken, empfiehlt sich eine technische Optimierung der Energieversorgung. Eine Möglichkeit bietet dabei der Einsatz einer Gegendruckdampfturbine. Über diese wird einen Teil des in den Dampfkesseln erzeugten Dampfes geleitet. Die Turbine ist an einen Generator gekoppelt und erzeugt so elektrische Energie. Die Dampfentnahme erfolgt im Überdruckbereich und überhitzt, so dass der Dampf weiterhin als Prozessdampf zur Verfügung steht. Durch die Stromerzeugung kann je nach Größenauslegung der Strombedarf gedeckt und überschüssiger Strom in das Stromnetz einspeist werden.
Für diesen ins Netz eingespeisten Strom ist eine Vergütung nach KWKG möglich, und damit sinken die Stromkosten durch die Eigenerzeugung im Vergleich zum Stromeinkauf. Es lassen sich zudem Steuerentlastungen realisieren, da in KWK-Anlagen eingesetzte Brennstoffe steuerbegünstigt sind.
Durch diese Optimierung wird die eigene, nachhaltige Energieversorgung gesichert und als Energielieferant werden Zuverdienste realisiert, sowie rechtliche Vergütungen und Steuerentlastungen in Anspruch genommen.

References: § 29
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 § 80
 § 9
 § 8
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 § 5
 §193
 §88