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Timestamp: 2019-12-07 01:34:55+00:00

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BFH, 05.09.2011 - X B 144/10 - dejure.org
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BFH, 05.09.2011 - X B 144/10 (https://dejure.org/2011,10651)
BFH, Entscheidung vom 05.09.2011 - X B 144/10 (https://dejure.org/2011,10651)
BFH, Entscheidung vom 05. September 2011 - X B 144/10 (https://dejure.org/2011,10651)
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Festsetzung von Aussetzungszinsen - Beendigung des Zinslaufs durch Zahlung - Unterlassene Beiziehung von Akten - Übergehen von Beweisanträgen - Begründungszwang bei der Nichtzulassungsbeschwerde
Festsetzung von Aussetzungszinsen; Beendigung des Zinslaufs durch Zahlung; Unterlassene Beiziehung von Akten; Übergehen von Beweisanträgen; Begründungszwang bei der Nichtzulassungsbeschwerde
§ 237 Abs 1 AO, § 237 Abs 2 AO, § 76 Abs 1 S 1 FGO, § 96 Abs 2 FGO, § 115 Abs 2 Nr 1 FGO
Vereinbarkeit der Festsetzung der Aussetzungszinsen mit dem den §§ 237 Abs. 1 und 2 , 238 , 239 AO zu Grunde liegendem gesetzgeberischen Willen
Festsetzung von Aussetzungszinsen; Beendigung des Zinslaufs für die Aussetzungszinsen durch Zahlung; Rüge des Übergehens von Beweisanträgen
FG Köln, 23.06.2010 - 14 K 16/09
Hierfür muss der Beschwerdeführer zunächst eine bestimmte für die Entscheidung des Streitfalls erhebliche abstrakte Rechtsfrage herausstellen (BFH-Beschlüsse vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3;… vom 14. November 2011 III B 8/11, BFH/NV 2012, 221), die im allgemeinen Interesse klärungsbedürftig und im künftigen Revisionsverfahren klärungsfähig ist (…BFH-Beschlüsse vom 16. Januar 2007 X B 5/06, BFH/NV 2007, 720;… vom 20. Oktober 2011 V B 17/11, BFH/NV 2012, 165).
Zudem muss außer bei den absoluten Revisionsgründen gemäß § 119 FGO dargelegt werden, dass die angefochtene Entscheidung --ausgehend von der insoweit maßgebenden, ggf. auch unrichtigen materiell-rechtlichen Auffassung des FG-- auf dem geltend gemachten Verfahrensmangel beruhen könne, sie also ohne den Verfahrensmangel möglicherweise anders ausgefallen wäre (…BFH-Beschlüsse vom 19. Mai 2008 V B 29/07, BFH/NV 2008, 1501;… vom 24. Juli 2008 II B 38/08, BFH/NV 2008, 1817;… vom 20. September 2010 V B 105/09, BFH/NV 2011, 53;… vom 4. Oktober 2010 III B 82/10, BFH/NV 2011, 38, und vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3).
Hierfür muss der Beschwerdeführer zunächst eine bestimmte für die Entscheidung des Streitfalls erhebliche abstrakte Rechtsfrage herausstellen (BFH-Beschlüsse vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3;… vom 14. November 2011 III B 8/11, BFH/NV 2012, 221), die im allgemeinen Interesse klärungsbedürftig und im künftigen Revisionsverfahren klärungsfähig ist (…BFH-Beschluss vom 20. Oktober 2011 V B 17/11, BFH/NV 2012, 165).
Die Entscheidung des FG muss dabei in einem solchen Maße fehlerhaft sein, dass das Vertrauen in die Rechtsprechung nur durch eine höchstrichterliche Korrektur der finanzgerichtlichen Entscheidung wiederhergestellt werden könnte (…ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs --BFH--, z.B. Beschlüsse vom 17. März 2010 X B 118/09, BFH/NV 2010, 1277, und vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3, jeweils m.w.N.).
Unterhalb dieser Schwelle liegende (auch erhebliche) Rechtsfehler reichen dagegen nicht aus, um eine greifbare Gesetzwidrigkeit bzw. eine Willkürlichkeit der angefochtenen Entscheidung anzunehmen (BFH-Beschluss in BFH/NV 2012, 3).
a) Nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO ist die Revision wegen besonders schwerwiegender Fehler des Finanzgerichts (FG) bei der Auslegung revisiblen Rechts zuzulassen, wenn das Urteil des FG objektiv willkürlich ist oder auf sachfremden Erwägungen beruht und unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar, also greifbar gesetzwidrig und somit geeignet ist, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu beschädigen (…vgl. dazu z.B. BFH-Beschlüsse vom 12. Mai 2011 IX B 121/10, BFH/NV 2011, 1391;… vom 10. August 2011 X B 100/10, BFH/NV 2011, 2098;… in BFH/NV 2012, 48;… vom 17. August 2011 X B 225/10, BFH/NV 2011, 2083, und vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3).
Die Revision ist vielmehr nur dann nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO wegen besonders schwerwiegender Fehler des FG bei der Auslegung revisiblen Rechts zuzulassen, wenn das Urteil des FG objektiv willkürlich ist oder auf sachfremden Erwägungen beruht und unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar, also greifbar gesetzwidrig und somit geeignet ist, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu beschädigen (…vgl. dazu z.B. BFH-Beschlüsse vom 12. Mai 2011 IX B 121/10, BFH/NV 2011, 1391;… vom 10. August 2011 X B 100/10, BFH/NV 2011, 2098;… vom 16. August 2011 III B 155/10, BFH/NV 2012, 48;… vom 17. August 2011 X B 225/10, BFH/NV 2011, 2083, und vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3).
Dies ist nur geboten, wenn das Urteil des FG objektiv willkürlich ist oder auf sachfremden Erwägungen beruht und unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar, also greifbar gesetzwidrig und somit geeignet ist, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu beschädigen (…vgl. dazu z.B. BFH-Beschlüsse vom 12. Mai 2011 IX B 121/10, BFH/NV 2011, 1391;… vom 10. August 2011 X B 100/10, BFH/NV 2011, 2098;… vom 16. August 2011 III B 155/10, BFH/NV 2012, 48;… vom 17. August 2011 X B 225/10, BFH/NV 2011, 2083, und vom 5. September 2011 X B 144/10, BFH/NV 2012, 3).
BFH, 02.08.2013 - X B 93/12
Verpachtetes Grundstück als notwendiges Betriebsvermögen eines …
BFH, 14.08.2014 - X B 174/13
Terminsverlegungsantrag bei fehlender Anordnung des persönlichen Erscheinens …

References: § 237
 § 237
 § 76
 § 96
 § 115
 § 119
 § 115
 § 115