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Timestamp: 2018-11-19 03:59:20+00:00

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Erklärungen [Regeln, Infos, etc.]
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Thema: Erklärungen [Regeln, Infos, etc.] Mi Jun 23 2010, 15:49
Bevor man sich für das RPG anmeldet, sollte bzw. muss man folgendes sorgfältig durchlesen!
In einem RPG (wortwörtlich; Role-playing Game ~ Rollenspiel) geht es darum, dass man eine fiktive Figur steuert und schreibt, was diese Figur tut, sagt, denkt und auch fühlt. Mit anderen Teilnehmern, die jeweils eine andere Figur spielen/steuern, interagiert man und schreibt eine Geschichte, bei der jeder Teilnehmer mitwirken kann. Es ist wie ein Spiel, dass sich durch die Einflüsse eines jeden Teilnehmers jederzeit ändern kann - und darin liegt auch der Spaß am RPG.
§1. Kein PWG [Powergaming]!
Das heißt, kein Charakter kann von einem auf den anderen Tag sehr viel stärker werden. Das beeinhaltet allerdings auch, dass der Charakter eines anderen Users nicht gespielt werden darf bzw., dass Entscheidungen nicht abgenommen werden dürfen. Ein einfaches Beispiel:
Falsch: Hans (Spieler A) stach mit seinem Schwert zu und traf Horst (Spieler B) in der Seite.
Das wäre unfair gegenüber seinem RPG-Partner. Er hatte hierbei keine Chance auszuweichen, sich treffen zu lassen oder einen Gegenangriff zu starten.
Richtig: Hans (Spieler A) stach mit seinem Schwert zu und versuchte Horst (Spieler B) in die Seite zu treffen.
Das ist fair. Spieler B hat die Möglichkeit auszuweichen, sich treffen zu lassen oder einen Gegenangriff zu starten.
§2. Im RPG wird in Vergangenheitsform geschrieben. Beispiel: Hans lief durch den Wald und sah sich um. Er entdeckte [...]
Bedenkt bitte, dass das RPG in mittelalterlicher Zeit spielt. Man würde eine Prinzessin beispielsweise niemals Duzen.
§3. Handlungen, gesprochenes und gedachtes müssen voneinander getrennt werden. Es muss erkenntlich sein, ob es zur Handlung gehört oder gesprochen/gedacht wurde. Beispiel: "Mir ist langweilig!", sagte Hans und musterte die große Übungspuppe vor ihm. "Ich habe keine Lust zu trainieren.", dachte er.
Hierbei ist gesprochenes in "...", Handlung in 'normaler' Schrift und gedachtes unterstrichen.
§4. Charaktere können sich ineinander verlieben, das ist klar, allerdings sind sexuelle Handlungen im RPG nicht gestattet. Das können jederzeit jüngere User mitlesen. Wer unbedingt eine sexuelle Szene gestalten will, kann das mit seinem RPG-Partner per PN machen - natürlich nur, wenn beide einverstanden sind.
§5. Kein Charakter ist unbesiegbar. Jeder verliert und gewinnt mal einen Kampf. Es ist natürlich klar, dass ein 20jähriger stärker ist, als ein 10jähriger. Es wäre also eher unwahrscheinlich, dass das Kind gewinnt. In der Hinsicht sollte schon ein gewisser Bezug zur Realität gewahrt werden.
§6. Jeder User darf maximal einen RPG-Charakter besitzen. Original Charaktere aus den Zelda Spielen dürfen dabei nicht verwendet bzw. gespielt werden.
§7. 'Orte' werden nur vom Spielleiter eröffnet. Wenn euch ein Ort fehlt, dann sagt einfach bescheid, es wird dann hinzugefügt. Die Orte im RPG sind durch einzelne Threads/Themen markiert. Ein Thema hier im RPG-Unterforum, dass beispielsweise "Wiese" heißt, wäre ein solcher Ort. Dort könnt ihr mit eurem Charakter spielen. Wechselt ihr den Ort oder kommt an, muss dies markiert werden. Ein Ortswechsel kann am Ende des Beitrages z.B. durch OW oder tbc gekennzeichnet werden. OW steht für Ortswechsel und tbc für "to be continued." Kommt ihr an einem Ort an, schreibt ihr entweder Ka oder auch wieder tbc, allerdings am Anfang des Beitrages. Ka steht hierbei für 'Kommt an' bzw. 'Kommt aus.'
Folgende Rassen stehen in diesem RPG zur Verfügung.
Hyrulianer
Die Bewohner Hyrules, die man am meisten antreffen wird. Sie sind
menschliche Wesen mit spitzen Ohren. Man sagt, die Göttinnen hätten
einst ihre Ohren lang gezogen, weil sie nicht hören wollten.
Die im Wald lebenden 'Kinder des Deku-Baumes.' Ihre Art bleibt auf
ewig in kindlicher Gestalt. Sie werden niemals erwachsen und leben
in den Wäldern Hyrules. Man trifft sie beinahe nur in den Wäldern an.
Ein Schattenliebendes Volk, dass bekannt war, als die Vertrauten der
Königsfamillie. Ihr Wappen ist ein weinendes Auge. Die Träne des
Auges wurde hinzugefügt, nachdem die Königsfamillie sie betrogen
hatte. Shiekah trifft man allerdings nicht mehr so häufig an.
Ein Steinfressendes Völkchen, dass in den Bergen lebt. Ihre Haut selbst
ist hart wie Stein, rollen sie sich zusammen wirken sie selbst wie Steine.
Mag ihre Haut noch so stark sein, sie werden niemals schwimmen können,
sondern gehen im Wasser unter. Man wird sie meistens in den Bergen
Das Volk der Fischmenschen. Sie sind exzellente Schwimmer und leben
in Zoras Reich. Sie können unter Wasser atmen. Ihre Schuppen ermöglichen
eine längere Unterwasseratmung für andere Lebewesen. Man wird sie stets
in der Nähe von Wasser finden.
In der Wüste lebende Diebinnen. Nur alle 100 Jahre wird unter ihnen ein
Mann geboren, der dann zum Anführer ernannt wird. Ansonsten lehnen
sie Männer strikt ab. Man wird sie in den Wüsten antreffen, vor allem in
ihrer Festung, der Gerudo-Festung.
Die kleinen, süßen Laubkerle, die gerne mit Dekunüssen ihre Feinde
attackieren. Die meisten sind allerdings auch kleine Angsthasen.
Man trifft sie häufig in Wäldern und Sümpfen an.
Watarara/Orni
Watarara sind Zugvögel, die jährlich nach Hyrule kommen. Sie sind keine
festen Bewohner dieses Landes und fliegen immer in großen Schwärmen.
Man wird ihre Schwärme gut sehen können, wenn ihr Weg sie über Hyrule
führt. Sie sind - wie die Orni - Vogelmenschen, deren Flügel in ihrer Kindheit
Die Orni sind ein Stamm von Vogelmenschen, die es sich zur Aufgabe gemacht
haben, Hyrule mit Briefen zu versorgen. Sie übernehmen die Aufgabe der
Postboten. Man wird sie sicher an Briefkästen antreffen oder aber in ihrem 'Nest.'
Schreibtipps [optional]
Da man im RPG auch etwas schreibt wäre es sinnvoll, Gefühle und Gesten der Charaktere auszudrücken. Das macht es den RPG-Partnern auch einfacher zu antworten. Zudem sollte abwechslungsreich formuliert werden.
Hans wachte auf. Er stand auf und ging weg. Er sah eine Gestalt und ging auf sie zu. "Hallo.", sagte er. Danach ging er. Er ging an den Strand und legte sich auf den Boden. Er starrte in den Himmel.
So etwas zu lesen ist nicht wirklich interessant, oder? Das 'er' wird ziemlich oft wiederholt, die Umgebung wird nicht einmal beschrieben. Man wird sich dabei nur schwer vorstellen können, wie es abläuft.
Ein kleiner Sonnenstrahl fiel durch das Fenster herein, genau auf Hans' Gesicht. Der kleine Strahl kitzelte und weckte ihn dadurch. Der Junge war noch so verschlafen, dass er sich nur langsam aufrichtete und seine Hand vor den Mund nahm, eher er gähnte. Verschlafen blickte er sich im Zimmer um und schöpfte langsam die Freude am neuen Tag. Er wusste noch nicht einmal, was er machen sollte. Schließlich stand er auf und schlüpfte in seine braunen Lederstiefel, die er stets trug. Sie sahen bereits sehr abgenutzt aus, kein Wunder. Freudig sprang Hans hinaus auf die Wiesen. Er spürte den sanften Wind im Gesicht und die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Haut. Es war ein angenehmes Gefühl, dass einen unglaublichen Tag versprach. Und kaum sprang er so freudig durch die Wiesen, da entdeckte er auch schon seinen Freund Horst. Die größere Gestalt war Hans' bester Freund und das schon seit ihrer Kindheit. Er erhob seine Hand und winkte ihm zu, eher er ihn mit einem freundlichen und sanftmütigen "Hallo." grüßte und ihn anschließend anlächelte. Mit einem solch strahlenden Lächeln, dass selbst Dämonen hätten erfreut sein müssen. Sein Freund grüßte zurück und erzählte von einem kleinen Abenteuer, dass er erlebt hatte, Gespannt und erwartungsvoll lauschte Hans aufmerksam den Worten seines Kindheitsfreundes und musste lachen, als er von bösen Goblins erzählte, die ihn kreischend durch den ganzen Wald gejagt hatten, dabei aber ständig im Kreis gerannt waren. Als Gegenleistung erzählte auch Hans von seinem Erlebnis am vorherigen Tag. Er erzählte, wie er doch verzweifelt versucht hatte eine Kuh zu melken und wie das gefleckte Tier ihn sogar getreten hatte, weil seine Hände zu kalt gewesen waren. Schließlich aber verabschiedete sich der Junge rannte weiter zum Strand. Bei dieser Geschwindigkeit und dem Wind, der ihm ins Gesicht bließ und seine Haare verwuschelte, fühlte er sich frei. Frei von jeglichen Verpflichtungen. Am Strand angekommen lies er sich mit dem Rücken in den weichen Sand fallen und vergrub langsam seine Hände im Boden. Der Sand war so warm und sanft, dass er sofort wieder hätte einschlafen können. Mit breitem Grinsen beobachtete der 17jährige die vorbeiziehenden Wolken. Eine sah aus wie ein mächtiges Schwert, dessen Knauf die Form eines Pferdes hatte. Er selbst hatte sich immer ein Pferd gewünscht, genauso wie eine treue Klinge, mit der er Monster töten und schöne Jungfrauen erretten konnte. Es war ein wunderschöner Traum, an dessen Erfüllung er zweifelte. Er beobachtete noch eine ganze Weile lang die Wolken, die die verschiedensten Formen annahmen und träumte vor sich hin.
In diesem Beispiel sind viel mehr Informationen erhalten. Man kann sich die Gefühle und Begebenheiten viel besser vorstellen, oder? Wie man schreibt, ist jedem allerdings selbst überlassen. Aber noch einmal kurz ein paar Tipps im Überblick:
Gesten beschreiben
Etwas über den Charakter erzählen
Gedanken wiederspiegeln
Abwechslungsreich formulieren
Dann geht der Spaß auch bei niemandem flöten ;)
Das war es dann auch endlich.
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