Source: https://www.smartred.de/best-practices
Timestamp: 2020-07-11 06:43:30+00:00

Document:
Best Practices | smartRED
Mieterstrom mit smartRED – Best-Practises
Wie Mieter an der Energiewende teilnehmen können
Mit der smartRED Technologie können Sie Ihre Mieterstromanlage transparent darstellen und bequem selber abrechnen. Die Energiedaten können in Echtzeit visualisiert, gesteuert und abgerechnet werden. Eine dazu gehörende Software erlaubt das automatische Erstellen von verbrauchergerechten Energiekostenabrechnungen für ganze Immobilien.
Mieterstrom einfach simpel
In einem Mehrfamilienhaus in Rotenburg mit einer Anschlussleistung von 40 kW für 22 Wohneinheiten, Wärmepumpe, zwei Ladesäulen für Elektromobilität mit jeweils 22 kW und einer PV-Anlage zeigt die intelligente Messinfrastruktur von smartRED seine volle Leistung. Neben der Visualisierung der Verbrauchsdaten für Mieter und Eigentümer schaffen die smartRED-Zähler eine Eigenverbrauchoptimierung sowie eine Einhaltung der Anschlussleistung. Obendrauf gibt es noch eine automatisierte Rechnungsstellung für den Mieterstrom.
"Die Ausstattung mit der smartRED Technologie meiner Mieterstromanlage (2 Häuser/ 22 Wohnungen) mit zwei Ladestationen, Solaranlage sowie Wärmepumpe lief problemlos ab. Die Installation war einfach und klar verständlich. Hervorheben möchte ich noch die Betreuung persönliche und kompetente Betreuung durch smartRED.
Mieterstrom mit smartRED im Kurzüberblick
Stromverbrauch mit einem intelligenten Messystem hochpräzis erfassen
Mit Echtzeit-Daten den Energieverbrauch visualisieren und optimieren
Verbrauchergerechte und automatische Energiekostenrechnung (virtuelle Tarife)
Wärme, Wasser und Gas per M-BUS Gateway optional und modular integrierbar
Rechtskonformes Messkonzept
Wie sieht das Messkonzept aus?
Alle nötigen Messpunkte (PV, Wohnungen, Summenzähler; optional Wärme, Wasser, Gas) werden mithilfe der intelligenten Energiemessgeräten der smartRED hochpräzis gemessen und in einer intelligenten Cloud-Software aufbereitet. Die Integration benötigt keine zusätzliche Hardware, die Geräte nutzen das bestehende WiFi Netzwerk und können bequem über das Smartphone, das Tablet oder den Computer in Betrieb genommen und verwaltet werden.
Alle Messpunkte können nach der Integration direkt über das Webportal und anhand der eigenen Bedürfnisse organisiert werden (Abbildung rechts). So können die verschiedenen Messpunkte den Verbrauchseinheiten zugeordnet, mit intelligenten Schaltbefehlen Energieoptimierungen (z.B. WENN: Genug Solarstrom, DANN: Wärmepumpe einschalten) durchgeführt sowie die nötigen Verrechnungsposten eingerichtet werden.
Mit Verweis aus § 10a EEG 2017 sowie aus § 14 Abs. 1 Satz 2 KWKG auf § 5 MsbG kann der Anlagebetreiber den Messstellenbetrieb selbstständig übernehmen. Die Voraussetzung hierbei ist, dass ein einwandfreier Messstellenbetrieb sichergestellt werden muss. Das MsbG ist anzuwenden sowohl auf den Summenzähler am Netz als auch auf Untermessungen. Es gilt allerdings nur, wenn die Untermessung energiewirtschaftlich bilanzierungs- oder abrechnungsrelevant ist, d.h. wenn ein Letztverbraucher in der Kundenanlage sich von einem Lieferanten von außerhalb der Kundenanlage versorgen lässt bzw. zu einem solchen Lieferanten gewechselt ist (Fälle des § 20 Abs. 1d EnWG). Gleiches gilt für Erzeugungszähler, wenn diese für Abrechnungen (z.B. EEG-Vergütung oder EEG-Umlage) herangezogen werden.
Das smart-eye dient zur Visualisierung und Selbstablesung, wenn Erzeugungszähler als moderne Messeinrichtung eingebaut wurde - es jedoch noch kein intelligentes Messsystem darstellt (z.B. fehlendes Smart-Meter Gateway). Bisher stellen EEG-Erzeugungsanlagen aufgrund der fehlenden Bestätigung des BSI keine Pflichteinbaufälle für intelligente Messsysteme dar.
Als Konsequenz dieser Datenqualität kann die Abrechnung vollständig verbrauchsgerecht gestaltet werden. Die Software gleicht die Verbrauchsdaten der einzelnen Wohnungen laufend mit der Solarproduktion ab. Jeder Mieter zahlt genau so viel einer Stromsorte (Solar, Netz, Batterie) wie er auch physikalisch verbraucht hat. Vollständige Transparenz und Kostengerechtigkeit treffen auf einen Anreiz, nachhaltig Energie zu verbrauchen. Mithilfe der eigens dafür entwickelten Billing-Software können die Daten in eine Abrechnung verpackt und automatisiert versandt werden. Der Verwaltungsaufwand ist minimal. Es entsteht eine Win-Win Situation: Die Mietparteien profitieren von günstigen Energiepreisen und werden über ein separates Login mit Echtzeit-Daten für den Verbrauch im eigenen Wohnraum sensibilisiert. Der Eigentümer kann seine Solaranlage deutlich effizienter betreiben und damit schneller amortisieren. Insgesamt ergibt sich bei tiefen Investitionskosten eine sinnvollere und vor allem effizientere Verbrauchsbilanz der gesamten Immobilie, wie Sie in der Energiewende von Bund und Ländern gefordert wird.
Wen Sie als Anlagebetreiber alles informieren müssen:
(unter 2MW / PV /Stromlieferung an Letztverbraucher / ohne reduzierte EED-Umlage):
Für die Vollständigkeit und die Richtigkeit der Angaben wird keine Garantie übernommen.
Checkliste_Mieterstrom.pdf
Was es bei einem Mieterstromvertrag und Lieferantenwechsel zu beachten gilt:
Bei einem Mieterstromvertrag hat der Mieter frühestens nach einem Jahr die Möglichkeit diesen zu kündigen. Eine längere Vertragsbindung ist nach § 42a Abs. 3 des Gesetzes zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes nicht zulässig. Auch eine stillschweigende Verlängerung des Mieterstromvertrages um mehr als ein Jahr sowie eine längere Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten ist unwirksam.
Für die nicht am Mieterstrommodell teilnehmenden Mieter muss der Netzbetreiber Zählpunkte für bilanzierungsrelevante Unterzähler bereit stellen nach § 20 Abs. 1d EnWG.
Mieterstromverträge dürfen nicht Bestandteil eines Vertrages über die Miete von Wohnräumen sein. Im Fall eines Auszuges des Mieters ist der Mieterstromvertrag nicht gesondert zu kündigen, sondern endet automatisch mit der Rückgabe der Wohnung.
Die Smart-Red GmbH ist eine gemeinsame Tochterfirma der ABM-Mess Service GmbH und der smart-me AG. Fast 40-jährige Erfahrung in der Projektierung und Umsetzung verschiedenster Abrechnungsdienstleistungen rund um Immobilien trifft auf smarte Hard- und Software! Für unsere Kunden heißt das: Geballte Power – innovative, ganzheitliche & individuelle Lösungen!

References: § 10
 § 14
 § 5
 § 20
 § 42
 § 20