Source: https://www.pyrotechnik-tubbesing.de/agb/
Timestamp: 2019-07-19 16:21:16+00:00

Document:
AGB | Pyrotechnik Tubbesing
Allgemeine Geschäftsbedingungen zur Durchführung von Feuerwerken für Veranstaltungen jeglicher Art.
Mit der Unterzeichnung eines Auftrages zur Durchführung eines Feuerwerks, treten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend AGB genannt, in Kraft. Alle aufgeführten Punkte der AGB, gelten für die Gesamtheit aller Mitarbeiter von Pyrotechnik Tubbesing, nachfolgend Auftragnehmer genannt, und dem Auftraggeber, nachfolgend als Veranstalter bezeichnet. Alle Abweichungen von den AGB, bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.
Sämtliche Beratungen und Vorgespräche, inklusive einer ggf. erforderlichen ersten Ortsbesichtigung, erfolgen bis zur Unterzeichnung eines schriftlichen Auftrages kostenlos. Über die Erforderlichkeit einer Ortsbesichtigung, entscheidet der Auftragnehmer. Mit der Anzahlung von 50% des Rechnungsbetrages erklärt sich der Auftraggeber mit den AGB einverstanden. Erst durch die schriftliche bzw. elektronische Bestätigung des Auftragnehmers, (Fax, Email oder Brief), gilt der Auftrag als angenommen und der Vertrag als zustande gekommen. Der Auftragnehmer behält sich vor die Art der Effekte, sowie die Effektreihenfolge für alle vorgeschlagenen Feuerwerke – Choreografien zu ändern.
Die Vorschläge können jederzeit geändert, bzw. angepasst werden, wenn die äußeren Gegebenheiten, wie z.B. Lieferengpässe von Herstellern, Trockenheit, Regen, zu hohe Windgeschwindigkeiten, gesetzliche Regelungen, Sicherheitsrisiken, etc. dies erfordern. Entsprechende Änderungen, dürfen durch den Auftragnehmer auch kurzfristig und ohne Einverständnis des Veranstalters vorgenommen werden, wenn sie nötig sind, um die Sicherheit zu gewähren.
§3 Entgelte und Bezahlung
Alle von Pyrotechnik Tubbesing aufgeführten Leistungen sind nach § 19 UStG umsatzsteuerfrei (Kleingewerbe).
Nach Bestätigung des Angebotes, sind innerhalb von 10 Tagen 50% des bestätigten Angebotes fällig. Diese Zahlung muss per Überweisung oder Bar per Vorkasse erbracht werden. Nach der erbrachten Dienstleistung, ist der fällige Restbetrag innerhalb von 10 Tagen zu erbringen. Akzeptiert werden Bar Zahlungen sowie Überweisungen auf das Angegebene Konto der Rechnung. Das Entgelt umfasst alle Kosten für die Durchführung des Feuerwerks.
Der Veranstalter hat den Sicherheitsanordnungen des verantwortlichen Pyrotechnikers Folge zu leisten, anderenfalls ist der Auftragnehmer berechtigt vom Vertrag zurückzutreten. Alle notwendigen Auslagen und Ausfälle, sind in diesem Falle vom Veranstalter zu tragen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftrag gewissenhaft und pünktlich durchzuführen. Er hat dabei den Pyrotechnik Tubbesing – Service einzuhalten, der die folgenden Punkte umfasst:
Die vollständigen Anfahrtskosten des Pyrotechnikers und der Helfer.
Mögliche Abweichungen vom Zündzeitpunkt (In diesem Fall: Uhrzeit der Zündung) müssen nicht zusätzlich bezahlt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass die gesetzlichen Zündzeiten eingehalten werden müssen, um das Feuerwerk durchführen zu können. Sollte es zu solch einer Verzögerung kommen, so trägt der Veranstalter die Verantwortung soweit sie nicht durch vorsätzliches oder grobfahrlässiges Verhalten des Auftragnehmers entstanden ist.
Die professionelle Zündung vor Ort im Rahmen der einzuhaltenden Gesetze.
Die Einholung aller Genehmigungen bei der Gemeinde, dem Land oder dem Bund, sowie sämtlichen Behörden (Wasserschutzpolizei, Naturschutzamt, etc.)
Die Absprache mit dem Grundstückseigner und der Location.
Die eventuell notwendige Absperrung von Flächen, die gesetzlich während des Aufbaus und der Zündung des Feuerwerks nicht betreten bzw. befahren werden dürfen.
Ordnungsgemäße Entsorgung der Produkte
Grobreinigung des Abbrennplatzes.
§6 Ausfälle
Eine Änderung der Genehmigungsregeln verhindert die Durchführung des Feuerwerks.
Die Zusage der Location respektive des Grundstückseigners wird zurückgezogen und verhindert somit die Durchführung des Feuerwerks, sofern kein anderer Zündplatz gefunden wird.
Kann das Feuerwerk auf Grund witterungsbedingter Einflüsse oder höherer Gewalt nicht durchgeführt werden, so kann der Veranstalter das Feuerwerk an einem anderen Zündtermin ohne Vertragsveränderungsgebühren ausführen lassen.
Sollte das Feuerwerk auf Grund höherer Gewalt oder witterungsbedingter Einflüsse nur eingeschränkt möglich sein, werden dem Veranstalter die Kosten für die nicht zündbaren Elemente erstattet. Das Zustandekommen des Betrages und die Rückzahlung erfolgen innerhalb von 15 Werktagen nach dem Auftrag auf das Konto des Veranstalters.
Im Krankheitsfalle des Pyrotechnikers steht es dem Auftragnehmer zu, die Feuerwerksveranstaltung abzusagen. Er ist verpflichtet, sich um einen entsprechenden Ersatz zu bemühen, es gibt in diesem Falle jedoch keine Durchführungsgarantie. Der Auftragnehmer erstattet in diesem Fall alle, durch den Veranstalter bereits gezahlten Entgelte (ohne Zinsen).
§7 Veränderung des Vertrages
Wird der Zündungstermin bis zu 4 Wochen vor der Zündung geändert, fallen zusätzlich zu den Auftragskosten keine weiteren Kosten an. Bei kurzfristigeren Veränderungen des Zündungstermins, behält sich der Auftragnehmer vor, angefallene, nicht erstattungsfähige Genehmigungsgebühren gesondert vom Veranstalter erstattet zu bekommen.
Eine Veränderung des Zündungstermins muss so erfolgen, dass der Auftragnehmer die Fristen für die Einholung der Genehmigungen für den neuen Zündungstermin einhalten kann.
§8 Stornierungsgebühren:
Der Veranstalter hat das Recht, die Auftragserteilung jederzeit zu stornieren. Durch die Stornierung seitens des Veranstalters fallen die folgenden Gebühren an:
Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen beträgt die Widerrufsfrist 14 Tage ab Vertragsschluss.
Erfolgt die Stornierung nach einer Frist von 14 Tagen und bis zu 3 Monate vor Auftragsausführung, muss der Veranstalter Stornierungsgebühren in Höhe von 10% des Auftragswertes tragen.
Erfolgt die Stornierung zwischen 3 Monaten und 1 Monat vor Auftragsausführung, muss der Veranstalter Stornierungsgebühren in Höhe von 25% des Auftragswertes tragen.
Erfolgt die Stornierung 1 Monat vor Auftragsausführung oder später, muss der Veranstalter Stornierungsgebühren in Höhe von 50% des Auftragswertes tragen.
§9 Schadenersatz/Gewährleistung

References: §3
 § 19

§6

§7

§8

§9