Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/663/A21/NOR40044042
Timestamp: 2019-12-15 19:09:15+00:00

Document:
RIS - Umsatzsteuergesetz 1994 – Anhang (Binnenmarkt) Art. 21 - Bundesrecht konsolidiert
Umsatzsteuergesetz 1994 – Anhang (Binnenmarkt) Art. 21
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 19.08.2005
Art. 20 am 19.08.2005
Art. 24 am 19.08.2005
Art. 21 heute
Art. 21 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
Art. 21 gültig von 15.12.2012 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
Art. 21 gültig von 18.06.2009 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
Art. 21 gültig von 20.08.2005 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2005
Art. 21 gültig von 21.08.2003 bis 19.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
Art. 21 gültig von 27.06.2001 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
Art. 21 gültig von 31.12.1996 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1996
Art. 21 gültig von 06.01.1995 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1995
Art. 21 gültig von 01.01.1995 bis 05.01.1995
BGBl. Nr. 663/1994 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
Voranmeldung und Vorauszahlung, Veranlagung
Art. 21. (1) Die Bestimmung des § 21 gilt sinngemäß auch für juristische Personen, die ausschließlich eine Steuer für Umsätze nach Art. 1 oder Art. 25 Abs. 5 zu entrichten haben, sowie für Personen, die keine Unternehmer sind und Steuerbeträge nach Art. 7 Abs. 4 zweiter Satz schulden. Eine Sondervorauszahlung ist nicht zu entrichten.
(2) In den Fällen der Fahrzeugeinzelbesteuerung (Art. 20 Abs. 2) hat der Erwerber spätestens bis zum Ablauf eines Monates, nach dem die Steuerschuld entstanden ist (Fälligkeitstag), eine Steuererklärung auf amtlichem Vordruck abzugeben, in der er die zu entrichtende Steuer selbst zu berechnen hat (Steueranmeldung). Gibt der Erwerber die Steueranmeldung nicht ab oder erweist sich die Selbstberechnung als nicht richtig, so kann das Finanzamt die Steuer festsetzen. Die Steuer ist spätestens am Fälligkeitstag zu entrichten.
(3) Der Unternehmer im Sinne des § 2 hat bis zum Ablauf des auf jedes Kalendervierteljahr (Meldezeitraum) folgenden Kalendermonates, in dem er innergemeinschaftliche Warenlieferungen ausgeführt hat, beim Finanzamt eine Meldung abzugeben (Zusammenfassende Meldung), in der er die Angaben nach Abs. 6 zu machen hat. Für die Anwendung dieser Vorschrift gelten auch nichtselbständige juristische Personen im Sinne des § 2 Abs. 2 Z 2 als Unternehmer, sofern sie eine eigene Umsatzsteuer-Identifikationsnummer haben. Die Zuständigkeit in Angelegenheiten der Zusammenfassenden Meldung richtet sich nach der Zuständigkeit für die Festsetzung der Umsatzsteuer des Unternehmers.
(4) Eine innergemeinschaftliche Warenlieferung im Sinne dieser Vorschrift ist
eine innergemeinschaftliche Lieferung im Sinne des Art. 7 Abs. 1 mit Ausnahme der Lieferungen neuer Fahrzeuge an Abnehmer ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer;
eine innergemeinschaftliche Lieferung im Sinne des Art. 7 Abs. 2 Z 1;
(Anm.: aufgehoben durch BGBl. Nr. 756/1996)
(5) (Anm.: aufgehoben durch BGBl. Nr. 756/1996)
(6) Die Zusammenfassende Meldung muß folgende Angaben enthalten:
für innergemeinschaftliche Warenlieferungen im Sinne des Abs. 4 Z 1
die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer jedes Erwerbers, die ihm in einem anderen Mitgliedstaat erteilt worden ist und unter der die innergemeinschaftlichen Warenlieferungen an ihn ausgeführt worden sind, und
für jeden Erwerber die Summe der Bemessungsgrundlagen der an ihn ausgeführten innergemeinschaftlichen Warenlieferungen;
für innergemeinschaftliche Warenlieferungen im Sinne des Abs. 4 Z 2
die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern des Unternehmers in den Mitgliedstaaten, in die er Gegenstände verbracht hat und
die darauf entfallende Summe der Bemessungsgrundlagen;
(7) Die Angaben nach Abs. 6 Z 1 und 2 sind für den Meldezeitraum zu machen, in dem die Rechnung für die innergemeinschaftliche Warenlieferung ausgestellt wird, spätestens jedoch für den Meldezeitraum, in dem der auf die Ausführung der innergemeinschaftlichen Warenlieferung folgende Monat endet.
(8) Erkennt der Unternehmer nachträglich, daß eine von ihm abgegebene Zusammenfassende Meldung unrichtig oder unvollständig ist, so ist er verpflichtet, die ursprüngliche Zusammenfassende Meldung innerhalb eines Monates zu berichtigen.
(9) Die Zusammenfassende Meldung gilt als Steuererklärung. § 135 der Bundesabgabenordnung ist sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß der Verspätungszuschlag 1% der Summe aller nach Abs. 6 Z 1 lit. b und Z 2 lit. b zu meldenden Bemessungsgrundlagen für innergemeinschaftliche Warenlieferungen im Sinne des Abs. 4 nicht übersteigen und höchstens 2 200 Euro betragen darf.
(10) Die Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung hat elektronisch zu erfolgen. Ist dem Unternehmer die elektronische Übermittlung der Steuererklärung mangels technischer Voraussetzungen unzumutbar, hat die Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung auf dem amtlichen Vordruck zu erfolgen.
Der Bundesminister für Finanzen wird ermächtigt, den Inhalt und das Verfahren der elektronischen Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung mit Verordnung festzulegen. In der Verordnung kann vorgesehen werden, dass sich der Unternehmer einer bestimmten geeigneten öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Übermittlungsstelle zu bedienen hat; weiters kann ein vom Abs. 3 abweichender Abgabetermin bestimmt werden.
Gesonderte Erklärung innergemeinschaftlicher Lieferungen im Besteuerungsverfahren
(11) Der Unternehmer im Sinne des § 2 hat für jeden Voranmeldungszeitraum in der Voranmeldung (§ 21 Abs. 1 und 2) die Bemessungsgrundlagen seiner innergemeinschaftlichen Lieferungen und seiner Lieferungen im Sinne des Art. 25 Abs. 5 gesondert zu erklären. Die Angaben sind in dem Voranmeldungszeitraum zu machen, in dem die Rechnung für die innergemeinschaftliche Lieferung ausgestellt wird, spätestens jedoch in dem Voranmeldungszeitraum, in dem der auf die Ausführung der innergemeinschaftlichen Lieferung folgende Monat endet. Der zweite Satz gilt für die Steuererklärung (§ 21 Abs. 4) entsprechend.
NOR40044042
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1994/663/A21/NOR40044042

References: Art. 21
 Art. 21

Art. 20

Art. 24

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21

Art. 21
 § 21
 Art. 1
 Art. 25
 Art. 7
 § 2
 § 2
 Art. 7
 Art. 7
 § 135
 § 2
 Art. 25