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Timestamp: 2018-03-17 16:13:05+00:00

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Anglerdemo- Aktuelles - Seite 49 - Anglerdemo - Fehmarn-Angler.net
Ich denke Ihre erste Aussage ließt sich gut ,aber messen lässt Sie sich für mich nur an ihrem Tun.
Deshalb schauen wir mal.
Bin ja erst mal Offen und Interessiert was so passiert.
Also: auch ich habe ganz gespannt auf Phönix die Vergabe der Ministerposten verfolgt.
Auch habe ich mal nachgesehen was Frau Schulze in Sachen Abschuss Kormoran meint. Man merkt da schon wem sie denn so wirklich angetan ist.
bei allem Optimismus... ,und ja den brauchen wir auch, habe ich schon am Tag der Verkündung bei FB ziemlich das selbe wie unser Rapala-Schlepper gepostet.
Sorry wenn ich schon wieder so fürchterlich negativ bin.....da spricht wohl die Enttäuschung in mir.
Was ist ein Pessimist ? ....ein zu oft enttäuschter Optimist deswegen habe ich sehr früh gelernt(lernen müssen) nicht auf das Glück zu vertrauen. Ich mache lieber selbst was damit nicht der Zufall entscheidet.
Heute haben wir uns mal zu einer entspannten Gesprächsrunde auf der MS Einigkeit in Heiligenhafen getroffen. Wir haben über ein paar allgemeine Themen rund ums Meeresangeln gesprochen, aber natürlich auch über die aktuelle Situation im Angeltourismus und den morgigen "Runden Tisch" im Ministerium in Kiel. Hierzu haben wir uns heute noch einmal abgestimmt und erfreulicherweise festgestellt, dass wir auf einer Linie sind. Danke an den Anglerverband Schleswig-Holstein, an den Verband der Hochseeangel- und Bäderschiffe, an die Vertreter des Angeltourismus und an den DMV e.V. Es war ein fachlicher und freundschaftlicher Austausch im Interesse der Angler! Danke an unsere Gastgeber Mila und Thomas Deutsch.
3 Stunden „Runder Tisch“ im MELUND sind vorbei und wir ziehen ein positives Fazit!
Wir haben heute u.a. folgende Themen gemäß Tagesordnung besprochen:
1. Umgang mit Fischen und Beifang, die das gesetzliche Mindestmaß überschreiten
2. Änderung im Fischereirecht von SH
3. Möglichkeiten zur Verbesserung der angeltouristischen Rahmenbedingungen in SH
4. Auswirkungen der bundes- und europarechtlichen Regelungen auf die Angelfischerei in SH
Als Erfolg verzeichnen wir, dass unser Einwand zur Änderung des LFischG zum Datenschutz beim §44 (2) Punkt 6 „den Fahrtverlauf von Wasserfahrzeugen, von denen aus Fischfang betrieben wird, zu kontrollieren; auf Verlangen der Fischereiaufsichtsperson hat die Schiffsführung den Fahrtverlauf zu belegen und dabei auch notwendigen Einblick in elektronische Aufzeichnungen wie beispielsweise Seekartenplotter zu gewähren“ Wirkung gezeigt hat und aus dem Entwurf gestrichen wurde. Dieses hatte uns ja bereits das Landeszentrum für Datenschutz Schleswig- Holstein mitgeteilt und wurde heute so bestätigt. Jetzt entscheidet der Landtag über die Änderungen- wir dürfen also gespannt bleiben.
Bezüglich LFischG §39 (1)3. wurde fast 90 Minuten diskutiert. Wir haben die unterschiedlichen Standpunkte diskutiert und auf die daraus resultierenden Probleme zum Beispiel für Angler und für die Hochseeangelschiffe hingewiesen. Hier wurde keine Einigung über die Zukunft erzielt, jedoch klargestellt, dass die aktuelle Situation zur Verunsicherung bei Anglern führen kann. Dieses wurde auch anhand von Beispielen aufgezeigt. Interessant ist hierbei natürlich auch die unterschiedliche Interpretation des §39(3) und des TSG §17 in Verbindung mit §1 TSG. Wir haben auch im Anschluss noch mit dem im MELUND für Tierschutz verantwortlichen Mitarbeiter diskutiert und aufgezeigt, dass Angler keine Tiermörder sind und der §39 (1)3. nicht die Extreme der Angler verhindert wird.
Was wir klar abgelehnt haben, sind zusätzliche Vorgaben, wann man einen Fisch zurücksetzen darf und wann nicht (z.B. gerade abgelaichte Meerforelle nach der Schonzeit). Soll der Angler zukünftig den gefangenen Fisch hältern, um alle möglichen Fallbeispiele zu prüfen? Das ist dann wohl praxisfremd. Wir haben ganz klar für die Abschaffung des §39(1)3. plädiert, konnten hier jedoch leider keine Einigkeit mit allen Teilnehmern erzielen. Hier wird sich jetzt die Politik mit beschäftigen und wir das Ergebnis abwarten müssen.
Der für uns wichtigste Punkt war natürlich Punkt 3, nämlich die Möglichkeiten der Verbesserung der angeltouristischen Rahmenbedingungen. Hier haben wir kurz die aktuelle Situation und die Probleme geschildert. Natürlich sind viele Probleme nicht auf Landesebene entstanden oder zu ändern, jedoch gibt es gewisse Rahmenbedingungen, die vom Land zu beeinflussen sind. So darf es keine zusätzlichen Einschränkungen für Angler auf Landesebene geben und Kontrollen müssen geordnet, freundlich und dürfen nur in Maßen stattfinden. Das Kontrollen wichtig und notwendig sind, steht außer Frage. Die Kontrollquote soll jetzt auf 1% erhöht werden. Hier muss man sehen, wie sich die „ein Prozent“ in der Praxis verteilen. Werden die „ein Prozent“ der Angler nur in einem Hafen kontrolliert, ist das sicherlich nicht akzeptabel. Finden jedoch nur alle 8 Wochen Kontrollen des einzelnen Anglers statt, ist das sicherlich im Rahmen. Was sich nicht mehr wiederholen darf, sind tägliche Kontrollen von Kleinbooten eines Anbieters oder von Hochseeangelschiffen in einem Hafen. Angler dürfen nicht pauschal unter Verdacht gestellt werden!
Zudem haben wir an die Politik appelliert, sich ab sofort Gedanken über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für die angeltouristischen Betriebe zu machen- insbesondere, wenn das Baglimit über 2018 hinaus Bestand haben sollte.
Änderungen bei der Entrichtung der Fischereiabgabe – zum Beispiel ein Aussetzen – fand nicht bei allen Teilnehmern großen Zuspruch. Hier wurde auf den Nutzen der Fischereiabgabe für Angler – zum Beispiel Mefo- Besatz – hingewiesen. Keine Frage, das sind wichtige Argumente, jedoch benötigt auch der Angeltourismus Unterstützung. Diskutiert wurden verschiedene Alternativen für die Hochseeangelschiffe und so sind wir mit unserem üblichen Optimismus guter Hoffnung, dass hier schnelle und unbürokratische Lösungen für den Angeltourismus geschaffen werden.
Auch über eine Studie zum Angeltourismus wurde beraten. Hier werden sicherlich noch einige Gespräche in kleineren Kreisen folgen.
Zum Schluss waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieser „Runde Tisch“ mindestens einmal jährlich oder bei aktuellen Themen auch öfter stattfinden soll.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Dennys Bornhöft von der FDP für die Unterstützung, aber natürlich auch alle anderen Vertreter der Parteien aus dem Landtag und natürlich an die Mitarbeiter vom MELUND!
Jetzt warten wir auf Ergebnisse .
PS: Bitte habt Verständnis, dass wir keine weiteren Details aus dieser Runde veröffentlichen!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lars S-H ( 14. März 2018, 21:49 )
15. März 2018, 13:00
Den Dank an alle, die sich während ihrer Freizeit so engagiert für uns alle einsetzen, kann man gar nicht oft genug wiederholen...
Meine Meinung nach einfacher Auslegung des LFischG:
§39 (1)
3.das Fischen mit der Handangel, das von Vornherein auf das Zurücksetzen von gefangenenFischen ausgerichtet ist (Catch & Release) [verboten]
Ich persönlich finde diese Formulierung schon recht gut. Damit wird deutlich gesagt, dass eine Vorsatzhandlung vorliegen muss! Also das Zurücksetzen eines 1m Dorsches oder eines 1m Zanders fällt nicht unter C&R, wohl aber das gezielte Angeln auf kapitale Karpfen mit dem Ziel diese nur zum Zwecke des eigenen Egos zu fangen! In anderen Gesetzen heißt es, dass das Zurücksetzen maßiger Fische bereits verboten ist, sprich als C&R gilt!!!
Somit kann ich auch einen 'Klodeckel', sprich fetten Brassen wieder in die Freiheit entlassen, wenn dieser beim Aalangeln zufällig den Wurm genommen hat. Was soll ich mit so einem Fisch?
Ich finde, dass man mit dieser Formulierung dem 'vernünftigen Grund' schon sehr nahe gekommen ist und wir entscheiden können....Stichwort 'Entnahmefenster'!
Interessanter finde ich den Punkt 4: ...das Aussetzen von Fischen in fangfähiger Größe zum Zwecke des alsbaldigenWiederfangs mit der Handangel.
Dies würde das Aus jedes Forellenteichbesitzers bedeuten, wenn er fangfähige Forellen in seinem Teich aussetzt, die dann gleich wieder gefangen werden können....
Wird dieser Punkt in S-H angewendet???
Wenn nein, warum sollen dann andere Punkte angewendet werden?
Was da Baglimit angeht...
Offenbar scheint es mit dem Fangen für den persönlichen Verzehr nicht so zu klappen. So gab es ja die Aussage vom DMV, dass man für 1000 Dorsche pro Jahr ist!
Dann müsste man sich jedoch täglich nur von Dorsch ernähren.
Um es so unbürokratisch wie möglich zu machen, gab es die 5 (3) Dorsche pro Tag.
Für denjenigen, der dicht bei wohnt, kein Problem. Für die Touristen, die von weit kommen schon eher und eben auch für die Kutterbetreiber.
Aufgrund einiger 'Nimmersattwerdenden' wird man ein Baglimit sicher nicht abschaffen.
Ein Limit, dass sich auf einen Zeitraum bezieht (4 Wochen oder jährlich) bedarf jedoch einer Dokumentation, sprich eines Fangbuches.
Dies wollen Angler aber auch nicht, obwohl es in Vereinen üblich ist und hingenommen wird.
Wenn ich Ende April wieder für eine Woche auf die Insel fahre, dann kann ich nicht jeden Tag angeln, weil das Wetter dies nicht zulässt.
Von Land aus fange ich mit Sicherheit keine 5 Dorsche am Tag, wenn überhaupt maßige Dorsche zu überlisten sind!
Einzig auf unserer Kutterausfahrt ist mit einem Fang von mehr als 5 Dorschen zu rechnen. Zwar esse auch ich keine 5 Dorsche pro Tag, aber eingefroren halten sie länger und einmal die Woche soll man ja Fisch essen!
Doch für 5 Dorsche raus zu fahren....es lohnt sich eigentlich nicht... Ich mache es nur, weil wir uns von einem Forum aus treffen, so, wie wir es schon seit Jahren machen.
Aber diese Einschränkungen sind für uns und unsere wenigen Fänge und Zeiten, die wir an der Ostsee verbringen (ein Pärchen kommt von der Schweizer Grenze!!!!)
einfach nur Schwachsinn und ich -obwohl ich von nicht sooo weit her komme- habe immer weniger Lust, nach S-H zum Angeln zu fahren, geschweige denn, dort mehrtägige Angelaufenthalte zu buchen.
Das man sich zusammensetzt und diskutiert, ist wichtig. Aber wenn keine Taten folgen, ist es auch irgendwie sinnfrei!
Keine gute Idee, dass in diesem Trööt zu diskutieren.
Angler sind Naturschützer. Wir haben in Deutschland nachweislich die am besten ausgebildeten Angler. Wir Angler stehen für die selektivste und nachhaltigste Art der Fischerei. Das Thema „Zurücksetzen“ ist immer ein Thema im Zusammenhang mit der Fischerei, sei es durch Schonzeiten und Mindestmaße oder durch das Baglimit.
Gerade in Zeiten von rückläufigen Fischbeständen sollte ein zeitgemäßer und nachhaltiger Umgang mit der Ressource Fisch erfolgen. Wir geprüften und ausgebildeten Angler sind in der Lage die Entscheidung über die Entnahme selbständig zu treffen und im Einzelfall zu entscheiden, ob wir einen Fisch mitnehmen. Alleine durch die Möglichkeit der Entscheidung über die Entnahme startet ein Umdenkprozess und jeder Angler wird sich mit der nicht unendlichen Ressource Fisch beschäftigen und wird für die rückläufigen Bestände sensibilisiert. Wir haben aktuell die Chance hier eine in der Gesellschaft akzeptierte Regelung auf den Weg zu bringen, die aus ökologischer Sichtweise mehr als sinnvoll ist, um Fischbestände zeitgemäß zu bewirtschaften. Das Problem sind nicht die im Einzelfall zurückgesetzten Fische, sondern wie in allen anderen Bereichen des Lebens die Extreme. Diese Extreme werden wir durch kein Gesetz der Welt verhindern können.
In anderen europäischen Ländern – zum Beispiel in Dänemark und Schweden - wird „C&R“ als zeitgemäß und als Notwendigkeit zur Erhaltung der Fischbestände angesehen. So ist ein dänischer Bootsangler, der in der Ostsee südlich von Als in deutsche Küstengewässer treibt, von einer Sekunde auf die andere ein Krimineller. Wie sollen wir das einem Menschen erklären, der nach den zeitgemäßen Prinzipien in seinem Heimatland fischt und nur 50 Meter weiter auf dem Wasser plötzlich jeden Fisch töten und entnehmen muss? Ein Däne sagte vor kurzem zu mir „Du wirst wohl kaum einen Dänen treffen, der in den Deutschlandurlaub eine Angel mitnimmt“. Sollte uns das nicht zu denken geben? Übrigens gilt gleiches für uns Angler in der AWZ. Außerhalb der Küstengewässer von S-H gilt das LFischG nicht!
Wir sollten selbstverständlich den Fischen Respekt zollen, aber genauso den Anglern, die Fische als Nahrungsmittel entnehmen und genauso den Anglern, die Fische aus moralischen und ökologischen Gründen zurücksetzen.
Die Misshandlung von Tieren ist grundsätzlich über den §17 TSG geregelt. Nur SH und das Saarland – das Saarland ist anglerisch wenig interessant und sicherlich nicht so abhängig vom Angeltourismus wie SH – haben über die Formulierung im §39 bzw. im Saarland im §10 LFO ein „C&R“ Verbot. In 14 von 16 Bundesländern ist das TSG ausreichend. Verstoßen die Landesfischereigesetze in diesen 14 Bundesländern gegen das TSG?
Der Drill ist der entscheidende Punkt in diesem Zusammenhang und ist durch das LFischG hier in SH legitimiert. Ein schonendes abhaken und Zurücksetzen ist grundsätzlich kein Verstoß gegen das TSG. Das zeigen ja bereits Schonzeiten und Mindestmaße. Ansonsten würde auch hier das TSG greifen!
Gemäß einer Studie von Prof. Arlinghaus tolerieren 65% der Menschen in diesem Land ein zurücksetzen zur Sicherung des Fischbestandes. Das sind nur 13% weniger Akzeptanz, als beim Zurücksetzen von geschonten/ geschützten Fischen!
Somit hoffen wir darauf, dass die Politik bei der kommenden Änderung des LFischG in SH den §39 (1) 3. den Satz „das Fischen mit der Handangel, das von Vornherein auf das Zurücksetzen von gefangenen Fischen ausgerichtet ist (Catch & Release)“ ersatzlos streicht!
Wir brauchen auch keine Küchenfenster, sondern weniger Regulierungen für Angler. Wir sind ausgebildet und sicherlich in der Lage selbst verantwortungsvoll zu entscheiden, ob wir einen Fisch entnehmen. Ich möchte keine abgemagerte MeFo am 01. Januar oder einen aschgrauen, ausgemergelten 80’er Dorsch im März entnehmen. Da hilft nämlich kein Küchenfenster!
Trophäenfischen ist mit und ohne §39 ein Verstoß gegen das TSG. Diese paar Anglerextreme werden wir auch durch den §39 nicht davon abhalten.
Übrigens haben wir den §39 in S-H nur, damit die Kontrollmöglichkeiten bei der Fischereibehörde liegen und diese Bußgelder ausstellen können. Bei einer Anzeige gegen §17 TSG legt das Gericht das Bußgeld fest und das Geld geht in die Staatskasse oder an den Tierschutz etc.
Es gab bisher einen Verstoß in S-H gegen den §39 (1).3... Braucht man somit diesen Punkt in einem Gesetz?
Ich denke ein klares Nein ist die einzige richtige Antwort!
Fehmarn ==> Rostock 217 Km oder 2 Stunden mit dem Auto
Heute möchten wir Euch gerne an die Messe "Boot+Angeln, Wassersport 2018" in Rostock am kommenden Wochenende aufmerksam machen!
Wir vom Team Anglerdemo - Horst Stark, Fred und ich- werden am Samstag, 17.03.2018 auf dem Stand von Peter Rinow Eure Fragen beantworten und natürlich auch unsere Spendenbox dabei haben.
Um 16.30 Uhr werden wir im "Angelforum" einen Vortrag zum Thema "Angelverbote: Meeresangler und deren Zukunft" halten.
Wir werden dort über die aktuelle Situation berichten, auf drohende Gefahren für Meeresangler durch zukünftige Verbote und Einschränkungen hinweisen, aber auch über den aktuellen Stand der Klage berichten.
Also, Termin merken- wir freuen uns auf Euch!
15. März 2018, 22:27
39 (1) 3..... sicher nicht optimal oder angepasst an die heutige Zeit. Aber ein Schritt in dir richtige Richtung im Vergleich zu anderen, die dort noch strengere (veraltete) Vorschriften haben.
Das Problem sind nicht die im Einzelfall zurückgesetzten Fische, sondern wie in allen anderen Bereichen des Lebens die Extreme.
Leider.... denn an diese halten sich unserer Gegner fest und nutzen sie als Argumente für ihre Ziele. Die sind jedoch ebensolche Extreme.
Würde man sagen, ein 'Oranger Typ' hat gestern beim Discounter geklaut...Typisch Oranger...alle Orange sind Diebe, dann würden sich diese Leute aufregen, wie man nur so pauschalisieren kann...nicht alle Orange sind Diebe! (hab ne Farbe gewählt, um nicht in Verdacht zu geraten, irgendwelche Personen zu meinen!).
Aber genau die sagen, sie hätten einen Angler gesehen, der XXX gemacht hat! Alle Angler gehören verboten, weil sie XXX machen!
Ich hasse es, wenn Toleranz immer nur dann gefordert wird, wenn sie einem in den Kram passt!
15. März 2018, 22:41
Es gibt in Din meinen Augen keine strengeren Vorschriften als bei uns (und im Saarland)...
Hessen hat den vernünftigen Grund für das Zurücksetzen (wäre demnach die Mefo nach der Laichzeit, weil nicht verwertbar) und in Bayern wurde das an die Bewirtschafter übertragen. Anglerfeindlich, aber vom Verband gewollt! Die Feinde sitzen nämlich nicht nur in den Ministerien, bei PETA, Nabu und Co, sondern auch in den Reihen der Angler. Da könnte ich Geschichten erzählen...
16. März 2018, 05:52
Tja, auch indirekt, aber voll in Aktion...
Wenn Angler während der Schonzeit mit 15 cm Gummis in der Hafencity, wo man von allen gesehen wird, auf 'Barsche' angelt aber leider 'zufällig' nur Zander als Beifang an den Haken bekommt!
Da nutzt das ganze Reden nix. Diese Unverbesserlichen schaden uns allen.
Also hat man während der Schonzeit ein Kunstköderverbot erlassen.
Jetzt sagte man mir im Angelladen, dass der Verkauf von Tauis gestiegen sei und das Spiel jetzt mit diesen Ködern weitergehe!
Ob das so ist, kann ich nicht sagen, aber es wäre mehr als dumm!
Es gibt Verhaltensweisen, die könnten deutlich stärker geahndet werden. Z.B. durch ein Angelverbot für 1 Jahr, im Wiederholungsfall ist der 'Lappen' dann ganz weg!
Nur wer soll das kontrollieren? im Straßenverkehr hat man diverse Verstöße und die Ordnungsstrafen finanzieren fast das Personal. Bei Anglern dürfte das nicht der Fall sein. Auch wenn wir viele sind, so gibt es nur wenige, die sich nicht an die Regeln halten. Dafür gibt es umso mehr, die dieses Mikromaß als 'Standard' nehmen, um ihre oft ideologischen Ziele durchzusetzen!
Es gibt eben genug, die haben merkwürdige 'Hobbys'!
Wie die, die sich massiv gegen Feinstaub und CO2 aufregen, sich dann aber daheim esoterisch ins Wohnzimmer setzen, 5 Kerzen und 3 Räucherstäbchen anzünden und sich einreden, sie hätten heute wieder nur Gutes für die Welt getan!
16. März 2018, 07:56
Noch einmal- es gab bisher ein Verfahren gegen den §39 (1)3. Der § führt zu einer großen Verunsicherung der Angler, ist überflüssig, da das TSG bindend ist und hindert uns an der nachhaltigen und selektiven Ausübung unseres Hobbies.
Das hat absolut gar nichts mit anderen Verboten oder Verstössen zu tun! Fakt ist, dass wir durch den § lediglich alle Angler in der Handlungsfreiheit einschränken, eine nachhaltige Freizeitfischerei beschränken und gleichzeitig Verstösse gegen das TSG dadurch nicht verhindern werden. Zusammengefasst lässt sich sagen "Der §39 (1)3 ist schwachsinnig"!
Lars S-H (280)
Rapala-Schlepper (35)
Stonie (6)

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