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Timestamp: 2016-10-26 06:06:24+00:00

Document:
U 228/02 (12.03.2004)
U 228/02
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter R�edi und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiberin Kopp K�ch
F.________, 1940, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Schmid, Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen
Der 1940 geborene italienische Staatsangeh�rige F.________ war seit 1964 als angelernter Maurer bei der Firma J.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 29. Februar 1972 st�rzte er von einem Bauger�st und zog sich dabei Rippenfrakturen, eine Rissquetschwunde an der Oberlippe sowie Prellungen und Sch�rfungen am rechten Schl�sselbein zu; ferner kam es zu einem Zahnschaden und anscheinend auch zu einer Prellung am linken Handgelenk. Mit Unfallmeldung vom 2. April 1987 teilte die Arbeitgeberin der SUVA mit, F.________ sei am 23. August 1985 von einer Leiter gest�rzt und habe sich am rechten Fuss verletzt. Schmerzen im linken Knie seien im damaligen Zeitpunkt noch unbedeutend gewesen, h�tten in der Folge aber zugenommen. Wegen der Kniebeschwerden begab sich F.________ im Mai 1986 zu Dr. med. L.________ in Behandlung, welcher mit Bericht vom 4. April 1987 eine beginnende Gonarthrose links sowie ein Meniskusganglion links medio-dorsal diagnostizierte. In der Klinik f�r orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ wurde eine Korbhenkell�sion am lateralen Meniskus links festgestellt, welche am 10. Juni 1987 mit Arthrotomie und partieller Meniskektomie angegangen wurde. Am 14. Oktober 1987 wurde in der Orthop�die am X.________ eine Bakerzyste im linken Knie entfernt. Schliesslich wurden am 23. M�rz 1988 in der gleichen Klinik eine arthroskopische Restmeniskektomie und eine Knorpelgl�ttung vorgenommen. Bei der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung vom 8. Juni 1989 stellte Dr. med. S.________ eine ausgepr�gte Pangonarthrose fest und sch�tzte den Integrit�tsschaden auf 20 %. Mit Verf�gung vom 29. Juni 1989 sprach die SUVA dem Versicherten, welcher seit 18. Oktober 1988 wieder vollzeitlich im bisherigen Beruf arbeitete, eine Integrit�tsentsch�digung in dieser H�he zu.
Am 13. Oktober 1998 glitt F.________ beim Montieren von Leitplanken auf einer Strassenb�schung aus, wobei es zu einem Rotationstrauma des linken Knies kam. Dr. med. K.________, Orthop�die am X.________, diagnostizierte eine traumatisierte Gonarthrose links mit akuter Schmerzexazerbation und nahm am 11. November 1998 eine ausgedehnte arthroskopische Gelenkstoilette vor. Bei der Abschlussuntersuchung vom 29. April 1999 gelangte Kreisarzt Dr. med. S.________ zum Schluss, dem Versicherten sei die bisherige T�tigkeit im Baugewerbe nicht mehr zumutbar; in Betracht fiele eine wechselbelastende T�tigkeit, wobei das Heben und Tragen von Lasten nur kurzfristig m�glich und auf 10 kg limitiert sei. Eine Erh�hung der Integrit�tsentsch�digung sei nicht angezeigt, weil der Versicherte im Jahr 1989 bereits f�r eine schwere Arthrose entsch�digt worden sei. Die SUVA stellte die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen auf den 31. Mai 1999 ein und sprach dem Versicherten mit Verf�gung vom 20. Juli 1999 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % ab 1. Juni 1999 zu. W�hrend des Einspracheverfahrens teilte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen, bei der sich F.________ am 2. M�rz 1999 zum Leistungsbezug angemeldet hatte, der SUVA mit, es werde eine medizinische Abkl�rung durch Frau Dr. med. H.________, Orthop�die am X.________ durchgef�hrt. In dem am 23. Januar 2000 erstatteten Gutachten stellte die �rztin im Wesentlichen die folgenden Diagnosen: progrediente Pangonarthrose Knie links wahrscheinlich posttraumatisch, beginnende Gonarthrose Knie rechts, chronische Lumbago, chronische Zervikalgie; chronischer anamnestisch posttraumatischer Handgelenksschmerz links, chronischer anamnestisch posttraumatischer OSG-Schmerz rechts. Als weitere Befunde wurden u.a. ein H�rschaden sowie eine depressive Stimmungslage erw�hnt. Zur Arbeitsf�higkeit wurde ausgef�hrt, die bisherige T�tigkeit als Maurer k�nne der Versicherte nicht mehr aus�ben. In einer s�mtlichen Behinderungen angepassten T�tigkeit w�rde, nach erfolgreicher Rehabilitation, theoretisch eine Arbeitsf�higkeit von 30 % bestehen. Eine entsprechende T�tigkeit d�rfte jedoch schwierig bis unm�glich zu finden sein; auch d�rfte eine Umschulung praktisch nicht realisierbar sein, weshalb von einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit auszugehen sei. Gest�tzt hierauf sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. Oktober 1999 eine ganze Rente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 95 % zu (Verf�gung vom 24. August 2000). Die SUVA hielt mit Einspracheentscheid vom 1. September 2000 an der verf�gten Rente von 25 % ab 1. Juni 1999 und der Integrit�tsentsch�digung von 20 % f�r das Knieleiden fest. Nach erg�nzenden Abkl�rungen sprach sie dem Versicherten f�r den als berufsbedingt anerkannten H�rschaden eine Integrit�tsentsch�digung von 15 % zu (Verf�gung vom 21. Juli 2000).
Gegen den Einspracheentscheid vom 1. September 2000 beschwerte sich F.________ und beantragte, es seien ihm eine h�here Invalidenrente und eine h�here Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen. Zur Begr�ndung brachte er im Wesentlichen vor, es bestehe eine nicht zu rechtfertigende Differenz zwischen der Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit durch die IV-Stelle einerseits und die SUVA anderseits. Die SUVA habe nicht nachgewiesen, dass die Sprunggelenks-, Handgelenks- und R�ckenbeschwerden nicht unfallkausal seien; des Weiteren habe sie die Gehf�higkeit unzutreffend beurteilt und die erwerblichen Auswirkungen des H�rschadens nicht gepr�ft. Nicht gefolgt werden k�nne auch der aufgrund von Angaben aus der Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) vorgenommenen Invalidit�tsbemessung, welche nicht �berpr�fbar sei und den Anspruch auf das rechtliche Geh�r verletze; zudem habe die SUVA es zu Unrecht unterlassen, vom ermittelten Invalidenlohn einen Abzug vorzunehmen. Schliesslich sei die f�r die Arthrose im linken Knie geschuldete Integrit�tsentsch�digung um 10 % zu erh�hen. Die SUVA reichte eine Stellungnahme des Dr. med. M.________, �rzteteam Unfallmedizin, vom 10. Januar 2001 ein und beantragte, die Beschwerde (kantonalrechtlich: Klage) sei abzuweisen.
Nach einem erfolglosen Vergleichsverfahren hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die Beschwerde mit Entscheid vom 19. Juni 2002 insoweit teilweise gut, als es dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 1999 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 68 % zusprach. Dabei ging das Gericht davon aus, dass die Sprunggelenks-, Handgelenks- und R�ckenbeschwerden nicht �berwiegend wahrscheinlich unfallkausal sind und der H�rschaden keine erwerblichen Auswirkungen hat. Die Arbeitsf�higkeit im Rahmen einer angepassten leichteren T�tigkeit sch�tzte das Gericht auf 50 % und nahm bei dem von der SUVA aufgrund der DAP ermittelten Lohn einen Abzug von 15 % vor.
Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde sinngem�ss mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, soweit damit der Invalidit�tsgrad von 25 % auf 68 % erh�ht und dem Beschwerdegegner zu Lasten der SUVA eine Parteientsch�digung zugesprochen worden sei, und es sei der Einspracheentscheid vom 1. September 2000 auch hinsichtlich des Rentenanspruchs zu best�tigen; eventuell sei die Sache zur Vornahme weiterer Abkl�rungen und zur Neubeurteilung an die SUVA (eventuell an die Vorinstanz) zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdegegner l�sst sich mit dem Antrag auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vernehmen; eventuell sei die Sache zu weiteren Beweiserhebungen (neues medizinisches Gutachten; Edition der DAP) an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der SUVA richtet sich gegen die von der Vorinstanz angenommene Erh�hung des Invalidit�tsgrades von 25 % auf 68 %. Bestritten werden die vom kantonalen Gericht zugrunde gelegte Arbeitsf�higkeit von lediglich 50 % im Rahmen einer angepassten leichteren T�tigkeit und der Abzug von 15 % bei dem anhand der DAP ermittelten Invalideneinkommen. Der Beschwerdegegner h�lt daran fest, auch im Rahmen einer leichteren T�tigkeit nicht voll arbeitsf�hig zu sein. Zudem r�gt er die vom kantonalen Gericht vorgenommene Kausalit�tsbeurteilung und macht geltend, zumindest teilweise unfallkausal seien auch die bestehenden R�ckenbeschwerden und die Schmerzen im oberen Sprunggelenk sowie im linken Handgelenk. Weil die Kausalit�tsfrage Teil des Anfechtungsgegenstandes bildet und in engem Sachzusammenhang mit dem Streitgegenstand steht, ist sie in das Verfahren einzubeziehen, auch wenn der Beschwerdegegner nicht Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben hat (BGE 125 V 415 Erw. 1b mit Hinweisen).
2.1 Im vorinstanzlichen Entscheid wird die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Gesundheitsschaden und einem versicherten Ereignis (BGE 129 V 181 Erw. 3 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt hinsichtlich der Bestimmungen �ber den Rentenanspruch (Art. 18 ff. UVG) und die Invalidit�tsbemessung nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG). Darauf kann verwiesen werden.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 1. September 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2).
Streitig und zu pr�fen ist zun�chst die Unfallkausalit�t der geklagten Beschwerden.
3.1 Der Beschwerdegegner hat sich bei den Unf�llen vom 23. August 1985 und 13. Oktober 1998 am linken Knie verletzt. Auch wenn bereits anl�sslich der ersten Unfallmeldung vom 2. April 1987 eine Gonarthrose festgestellt worden war (Bericht des Dr. med. L.________ vom 4. April 1987) und nunmehr eine Pangonarthrose links sowie eine beginnende Gonarthrose rechts bestehen (Gutachten der Frau Dr. med. H.________ vom 23. Januar 2000), ist die Unfallkausalit�t der vorhandenen Beschwerden und der damit verbundenen Beeintr�chtigung in der Gehf�higkeit aufgrund der medizinischen Akten zu bejahen, was unbestritten ist.
3.2 Beim Unfall vom 29. Februar 1972 hat sich der Beschwerdegegner nebst einer Rissquetschwunde an der Oberlippe Rippenfrakturen rechts sowie Prellungen und Sch�rfungen �ber dem rechten Schl�sselbein zugezogen. Laut Bericht der Chirurgischen Klinik des Spitals G.________ vom 13. April 1972 klagte er �ber Druckschmerzen im Thorax, insbesondere hinten rechts, und an der Halswirbels�ule (HWS). R�ntgenologische Untersuchungen zeigten dort keine Frakturen. In der Folge hat der Beschwerdegegner wieder voll als Bauarbeiter gearbeitet und nach den Akten nie �ber R�ckenbeschwerden geklagt. Auch anl�sslich des Unfalls von 1985, der R�ckfallmeldung vom 16. Mai 1995 und des Unfalls von 1998 war nie von Schmerzen an der Wirbels�ule die Rede. Ebenso wenig machte der Beschwerdegegner anl�sslich der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung vom 29. April 1999 und in der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung vom 2. M�rz 1999 Angaben �ber R�ckenbeschwerden. Erst Ende 1999 gab er gegen�ber dem Aussendienst der SUVA an, seit dem Unfall von 1972 dauernd an R�ckenschmerzen zu leiden. Das ausgesprochen lange Zeitintervall zwischen dem Unfall und der Meldung der Beschwerden sowie der Umstand, dass der Beschwerdegegner zwischen den einzelnen Unf�llen jeweils voll in der r�ckenbelastenden Besch�ftigung als Bauarbeiter t�tig war, spricht gegen eine Unfallkausalit�t der geltend gemachten Beschwerden. Zum gleichen Schluss f�hren die in den Akten enthaltenen medizinischen Berichte. Laut dem von der Invalidenversicherung angeordneten Gutachten der Orthop�din Dr. med. H.________ konnten keine unfallbedingten L�sionen feststellt werden; dagegen fanden sich degenerative Ver�nderungen insbesondere im Bereich der LWS, welche nach Auffassung der Gutachterin auf eine m�gliche Hyperostose im Sinne eines Morbus Forestier (mit ausgepr�gter Spangenbildung einhergehende hyperostotische Spondylose) schliessen lassen. Kreisarzt Dr. med. S.________ gelangt aufgrund dieser Untersuchungsergebnisse zum Schluss, dass die Nacken- und R�ckenbeschwerden mit gr�sster Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolge darstellten, dies auch insofern nicht, als sie sich nicht als Folge einer durch das Knieleiden bewirkten Fehlbelastung der Wirbels�ule erkl�ren lassen. In der von der SUVA im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Stellungnahme des �rzteteams Unfallmedizin vom 10. Januar 2001 teilt Dr. med. M.________ diese Auffassung und stellt fest, zu einer andern Beurteilung der Kausalit�tsfrage best�nde h�chstens dann Anlass, wenn Befunde an der Wirbels�ule erhoben worden w�ren, welche zumindest differentialdiagnostisch als Unfallfolgen in Frage k�men, was nicht der Fall sei. Entgegen dem Antrag des Beschwerdegegners besteht kein Anlass, diesen von der SUVA im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Bericht aus dem Recht zu weisen, weil ihm weder in diesem noch in andern Punkten entscheidwesentliche Bedeutung zukommt und sich der Beschwerdegegner hiezu im kantonalen Verfahren �ussern konnte (vgl. BGE 127 V 233). Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte und der �brigen Akten ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass der Kausalzusammenhang zwischen den vom Beschwerdegegner erlittenen Unf�llen, insbesondere demjenigen vom 29. Februar 1972, und den bestehenden R�ckenbeschwerden, auch im Sinne einer blossen Teilkausalit�t nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Es besteht auch kein Anlass zu weiteren Abkl�rungen, weil der Beschwerdegegner umfassend spezial�rztlich untersucht worden ist, hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts Klarheit besteht und von zus�tzlichen Erhebungen keine wesentlichen neuen Ergebnisse zu erwarten w�ren (zur antizipierten Beweisw�rdigung vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50).
3.3 Bez�glich der im Gutachten der Frau Dr. med. H.________ erw�hnten chronischen Schmerzen im oberen Sprunggelenk (OSG) l�sst sich ein Kausalzusammenhang allenfalls aus dem Unfall vom 23. August 1985 (Sturz von einer Leiter) herleiten. In einem Bericht der Klinik f�r orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ vom 4. Mai 1987 wird anamnestisch ein Distorsionstrauma im Bereich des rechten OSG erw�hnt, welches zu einer damals ausgepr�gten Schwellung insbesondere medialseits gef�hrt habe und vom Hausarzt mit Gipsruhigstellung w�hrend einer Woche behandelt worden sei. Eine Unfallmeldung ist anscheinend jedoch nicht erfolgt, und es ist anzunehmen, dass das Trauma folgenlos abgeheilt ist. Jedenfalls finden sich in den sp�teren Arztberichten keine Hinweise auf OSG-Beschwerden, noch hat der Beschwerdegegner gegen�ber dem Aussendienstmitarbeiter der SUVA oder anl�sslich der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchungen vom 8. Juni 1989 und 29. April 1999 entsprechende Angaben gemacht. Es fehlen sodann jegliche Anhaltspunkte daf�r, dass der Unfall vom 13. Oktober 1998 zu erneuten Beschwerden im Sprunggelenk gef�hrt hat. In den Berichten des behandelnden Arztes Dr. med. K.________ werden keine OSG-Beschwerden erw�hnt. Auch hat der Beschwerdegegner weder anl�sslich der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung vom 29. April 1999 noch bei der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung diesbez�gliche Angaben gemacht. Es erscheint daher als fraglich, ob die im IV-Gutachten vom 23. Januar 2000 gestellte Diagnose eines chronischen anamnestisch posttraumatischen OSG-Schmerzes rechts zu Recht besteht. Bei der Untersuchung wurden lediglich eine diffuse Palpationsdolenz �ber allen Gelenkskompartimenten sowie eine geringgradige Einschr�nkung der Beweglichkeit festgestellt. Zu beachten ist indessen, dass von weiteren Abkl�rungen (r�ntgenologische Untersuchung) abgesehen wurde, weil den OSG-Beschwerden f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit keine selbstst�ndige Bedeutung beigemessen wurde. Zudem schloss auch Dr. med. M.________ nicht aus, dass es sich um Unfallfolgen handelt, und wies darauf hin, dass mangels einer r�ntgenologischen Untersuchung keine sicheren Angaben zur Kausalit�t gemacht werden k�nnten. Die Notwendigkeit entsprechender Abkl�rungen l�sst sich nicht schon damit verneinen, dass die OSG-Beschwerden keinen Einfluss auf die Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit haben. Zum einen geht auch die Gutachterin der Invalidenversicherung davon aus, dass sich daraus spezifische Beeintr�chtigungen ergeben, welche sich auf die Arbeitsf�higkeit auswirken (Erw. 4.2 hienach). Zum andern kann den Beschwerden bei der Arbeitsf�higkeit eine andere Bedeutung zukommen, wenn die R�ckenbeschwerden nicht als unfallkausal zu betrachten und daher in der Gesamtbeurteilung nicht zu ber�cksichtigen sind. Die Sache ist daher an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie zur Unfallkausalit�t der OSG-Beschwerden n�here Abkl�rungen treffe.
3.4 Was schliesslich die Unfallkausalit�t der geltend gemachten Beschwerden im linken Handgelenk betrifft, ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass sich den Unfallakten diesbez�glich keine objektiven Befunde entnehmen lassen und der Beschwerdegegner nie �ber solche Schmerzen geklagt hat. Es liegen auch keine Angaben �ber entsprechende Behandlungen vor. Die im Gutachten erhobene Diagnose eines chronischen anamnestisch posttraumatischen Handgelenksschmerzes links st�tzt sich offenbar allein auf die subjektiven Angaben des Beschwerdegegners, welche angesichts des jahrelangen Stillschweigens kaum zu �berzeugen verm�gen. Bei der gutachterlichen Untersuchung konnten keine eindeutig traumatischen Befunde erhoben werden und es zeigte sich lediglich eine diffuse Palpationsdolenz bei symmetrischer Beweglichkeit links und rechts. Eine unfallbedingte Ursache im Sinne einer posttraumatischen Arthrose wird denn auch nur als m�glich (denkbar) bezeichnet. Allerdings unterblieb auch in diesem Punkt eine n�here Abkl�rung, weil sich nach Meinung der Gutachterin seitens der Handgelenksschmerzen keine zus�tzliche Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit ergibt. Aus den genannten Gr�nden rechtfertigt es sich, die Sache auch in diesem Punkt an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie erg�nzende Abkl�rungen zur Unfallkausalit�t der geklagten Beschwerden vornehme.
Streitig sind des Weiteren die Arbeitsf�higkeit des Beschwerdegegners und die Verwertbarkeit der verbleibenden Arbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
4.1 Fest steht, dass der Beschwerdegegner die bisherige T�tigkeit als Bauarbeiter nicht mehr auszu�ben vermag. Unterschiedliche Auffassungen bestehen hinsichtlich der Zumutbarkeit einer den Behinderungen angepassten k�rperlich leichteren T�tigkeit. Bei der Abschlussuntersuchung vom 29. April 1999 gelangte Kreisarzt Dr. med. S.________ zum Schluss, dem Versicherten seien Arbeiten auf unebenem Boden sowie auf Leitern und Ger�sten nicht mehr zumutbar; auch sei er wegen der Kniearthrose in der Geh- und Stehf�higkeit beeintr�chtigt. Optimal w�re eine wechselbelastende T�tigkeit, die sowohl Stehen und Gehen als auch Sitzen beinhalte. Das Heben und Tragen von Lasten sei nur kurzfristig m�glich und auf 10 kg limitiert. In einer Stellungnahme vom 21. M�rz 2000 best�tigte der Kreisarzt diese Beurteilung mit der Feststellung, unter den genannten Einschr�nkungen w�re dem Versicherten die Aus�bung einer wechselbelastenden T�tigkeit ganztags m�glich und zumutbar. Im Gutachten der Frau Dr. med. H.________ vom 23. Januar 2000 wird zur Arbeitsf�higkeit ausgef�hrt, die Pangonarthrose mit eingeschr�nkter Beweglichkeit des linken Knies erlaube keinen Einsatz auf unebenem Gel�nde und auf Leitern oder Ger�sten und schliesse Gewichtsbelastungen aus. Zufolge der Nacken- und Kreuzbeschwerden seien eine gebeugte Arbeitshaltung und Gewichtsbelastungen kontraindiziert. Die Probleme im OSG rechts limitierten den Einsatz auf unebenem Gel�nde und auf Leitern. Der Befund am Handgelenk links schr�nke Handreichungen und Tragleistungen ein, die ausschliesslich links oder beidh�ndig ausgef�hrt werden m�ssten. Ferner wird darauf hingewiesen, dass der Versicherte die M�glichkeit des Einlegens von Kurzpausen, des repetitiven K�rperstellungswechsels nach Bedarf und des Wechsels zwischen Stehen, Gehen und Sitzen nach jeweils 10 bis 15 Minuten haben sollte. Nach Meinung der Gutachterin w�rde in einer allen Beeintr�chtigungen angepassten T�tigkeit, nach erfolgter Rehabilitation, theoretisch eine Arbeitsf�higkeit von 30 % bestehen. Eine entsprechende T�tigkeit d�rfte aber schwierig bis unm�glich zu finden sein, zumal die Arbeitsf�higkeit unter 50 % liege und die mangelnden Deutschkenntnisse und der Analphabetismus des Versicherten eine Umschulung praktisch wohl verunm�glichten, weshalb insgesamt eine Arbeitsf�higkeit von 0 % resultieren d�rfte.
4.2 Die Vorinstanz hat erwogen, die massive Differenz in den �rztlichen Sch�tzungen der Arbeitsf�higkeit lasse sich teilweise darauf zur�ckf�hren, dass im Gutachten der Frau Dr. med. H.________ auch Beeintr�chtigungen ber�cksichtigt w�rden, welche nicht unfallkausal seien. Damit allein lasse sich die abweichende Beurteilung der Arbeitsf�higkeit durch die SUVA-�rzte indessen nicht begr�nden. Angesichts der aus dem Knieleiden resultierenden Einschr�nkungen �berzeuge die von Dr. med. S.________ angenommene volle Arbeitsf�higkeit in einer geeigneten leichteren T�tigkeit kaum. Durch die Notwendigkeit von Kurzpausen und dem in kurzen Intervallen erforderlichen Wechsel der Arbeitsposition (Stehen/Gehen/Sitzen) erleide der Versicherte eine erhebliche Leistungseinbusse. Dr. med. K.________, welcher die Knieoperation vom 11. November 1998 durchgef�hrt habe, gehe im Arztbericht vom 5. Mai 1999 von einer Arbeitsf�higkeit von 50 % in einer leichten T�tigkeit aus. Er weise darauf hin, dass die starken Schmerzen durch die Operation nicht h�tten behoben werden k�nnen und der Versicherte in der Beweglichkeit erheblich eingeschr�nkt sei, was mit den Feststellungen der Gutachterin �bereinstimme. Die Ausf�hrungen des Dr. med. K.________ bez�gen sich speziell auf die Kniepathologie und die damit verbundenen Folgen f�r die Arbeitsf�higkeit. Sie seien nachvollziehbar und �berzeugend. Die Annahme einer Arbeitsf�higkeit von 50 % sei den Umst�nden angemessen, weshalb darauf abzustellen sei.
4.3 Die vorinstanzliche Beurteilung l�sst unber�cksichtigt, dass es sich bei dem der Invalidenversicherung erstatteten Bericht des Dr. med. K.________ vom 5. Mai 1999 um eine provisorische Beurteilung handelt, wird doch eine Besserung noch als m�glich bezeichnet und besteht nach �rztlicher Auffassung im Rahmen einer leichten T�tigkeit eine Arbeitsf�higkeit von sicher 50 %, womit eine h�here Arbeitsf�higkeit nicht ausgeschlossen wird. Der Bericht bildet daher keine hinreichende Grundlage f�r eine zuverl�ssige Beurteilung der Arbeitsf�higkeit, weshalb nicht entscheidend darauf abgestellt werden kann. Gleiches gilt f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit im von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten, welches nicht in allen Teilen zu �berzeugen vermag. So wurde einerseits von weiteren Untersuchungen bez�glich der OSG- und Handgelenksbeschwerden mit der Begr�ndung abgesehen, dass sich daraus keine zus�tzliche Arbeitsunf�higkeit ergebe, anderseits werden daraus doch weitere Einschr�nkungen bei der Zumutbarkeit von Verweisungst�tigkeiten abgeleitet und in die Beurteilung einbezogen. Sodann fehlt eine Auseinandersetzung mit der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit durch die SUVA-�rzte und die Rentenverf�gung vom 20. Juli 1999, mit welcher dem Beschwerdegegner eine Rente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % zugesprochen wurde. Schliesslich f�llt auf, dass auch der Bericht vom 5. Mai 1999 des am gleichen Institut (Orthop�die am X.________) t�tigen Dr. med. K.________ unerw�hnt bleibt. Das Gutachten erf�llt damit nicht alle f�r den Beweiswert medizinischer Gutachten und Berichte massgebenden Anforderungen (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a und b, 122 V 160 Erw. 1c). Angesichts der weit auseinander gehenden und nicht zu vereinbarenden Sch�tzungen der Arbeitsf�higkeit bedarf es erg�nzender Abkl�rungen. Die SUVA, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, wird durch eine erg�nzende Stellungnahme der Orthop�die am X.________ (Dr. med. K.________/Dr. med. H.________) und n�tigenfalls durch die Einholung eines neuen Gutachtens n�her abzukl�ren haben, wie es sich hinsichtlich der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners und deren Verwertbarkeit auf dem allgemeinen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt verh�lt. Dabei werden die Ergebnisse der noch vorzunehmenden Abkl�rungen hinsichtlich der Unfallkausalit�t der OSG- und der Handgelenksbeschwerden zu ber�cksichtigen sein. Ferner wird zu beachten sein, dass Dr. med. K.________ die Einsetzung einer Knieprothese empfohlen hat, wovon eine wesentliche Besserung der Symptome zu erwarten w�re. Im Gutachten der Frau Dr. med. H.________ wird diesbez�glich ausgef�hrt, eine Knie-Totalprothese d�rfte zu einer deutlichen Besserung der Schmerzen, eventuell sogar zu einer Schmerzfreiheit f�hren. Je l�nger mit dem Eingriff zugewartet werde, desto gr�sser sei das Risiko, dass die Beweglichkeit weiter eingeschr�nkt werde. Unter dem Gesichtswinkel der Schadenminderungspflicht (BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, je mit Hinweisen) wird daher zu pr�fen sein, ob sich der Versicherte zumutbarerweise nicht einem solchen Eingriff zu unterziehen hat, von welchem nicht nur eine Besserung der Kniebeschwerden und damit der Arbeitsf�higkeit zu erwarten ist, sondern welcher aus medizinischer Sicht auch indiziert ist, um eine drohende Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu verhindern (vgl. RKUV 1995 Nr. U 213 S. 68 f.).
Zur ebenfalls streitigen Invalidit�tsbemessung ist aufgrund der neuesten Rechtsprechung Folgendes festzustellen:
5.1 F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die sogenannten DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 126 V 76 Erw. 3b mit Hinweisen).
5.2 In BGE 129 V 472 ff. hat sich das Eidgen�ssische Versicherungsgericht mit der Invalidit�tsbemessung aufgrund von Arbeitsplatzbeschreibungen aus der von der SUVA geschaffenen und teilweise auch in der Invalidenversicherung zur Anwendung gelangenden Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) n�her befasst und festgestellt, dass die f�r die Invalidit�tsbemessung herangezogenen DAP-Profile im konkreten Einzelfall repr�sentativ sein m�ssen, was voraussetzt, dass im Regelfall mindestens f�nf zumutbare Arbeitspl�tze angegeben werden. Zus�tzlich sind Angaben zu machen �ber die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, �ber den H�chst- und den Tiefstlohn sowie �ber den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Das rechtliche Geh�r ist dadurch zu wahren, dass der Versicherer die f�r die Invalidit�tsbemessung im konkreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erw�hnten zus�tzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich hiezu zu �ussern (vgl. Art. 122 lit. a UVV, g�ltig gewesen bis 31. Dezember 2000 [AS 2000 2913] und Art. 26 Abs. 1 lit. b VwVG; BGE 115 V 297 ff.). Allf�llige Einwendungen der versicherten Person bez�glich des Auswahlermessens und der Repr�sentativit�t der DAP-Bl�tter im Einzelfall sind grunds�tzlich im Einspracheverfahren zu erheben. Ist der Versicherer nicht in der Lage, im Einzelfall den erw�hnten Anforderungen zu gen�gen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden und ist die Invalidit�t aufgrund von Tabellenl�hnen der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformit�t der DAP-Invalidit�tsbemessung zu pr�fen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zur�ckzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gest�tzt auf die LSE vorzunehmen (BGE 129 V 478 Erw. 4.2.2).
5.3 Nach dem Gesagten wird die SUVA einen den genannten Anforderungen entsprechenden DAP-Lohnvergleich vorzunehmen oder die Invalidit�t aufgrund der LSE zu bemessen haben. Massgebend f�r den Einkommensvergleich sind dabei grunds�tzlich die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs (BGE 129 V 222 ff.).
Die Voraussetzungen f�r die Zusprechung einer Parteientsch�digung f�r das letztinstanzliche Verfahren sind nicht erf�llt (Art. 159 in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht entspricht dem begr�ndeten R�ckweisungsbegehren der Beschwerdef�hrerin. Die R�ckweisung gilt praxisgem�ss (BGE 110 V 57 Erw. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 3) f�r die Frage der Parteientsch�digung als volles Obsiegen, unabh�ngig davon, ob sie �berhaupt beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens steht demzufolge dem Beschwerdegegner als unterliegender Partei keine Entsch�digung zu (Art. 159 Abs. 1 OG). Der obsiegenden Beschwerdef�hrerin wird sodann keine Parteientsch�digung zugesprochen, weil sie als Unfallversichererin eine �ffentlich-rechtliche Aufgabe im Sinne von Art. 159 Abs. 2 OG wahrnimmt und die Voraussetzungen f�r eine ausnahmsweise Zusprechung einer Entsch�digung nicht gegeben sind (BGE 128 V 133 Erw. 5b, 123 V 309 Erw. 10, je mit Hinweisen).
F�r das vorinstanzliche Verfahren hat das kantonale Gericht dem heutigen Beschwerdegegner eine Parteientsch�digung zugesprochen. Dies ist trotz des letztinstanzlichen Prozessausgangs zu best�tigen, denn unter dem Gesichtspunkt des bundesrechtlichen Anspruchs auf eine Parteientsch�digung gilt es im Streit um eine Sozialversicherungsleistung praxisgem�ss wiederum bereits als Obsiegen, wenn die versicherte Person ihre Rechtsstellung im Vergleich zu derjenigen nach Abschluss des Administrativverfahrens insoweit verbessert, als sie die Aufhebung einer ablehnenden Verf�gung und die R�ckweisung der Sache an die Verwaltung zur erg�nzenden Abkl�rung und neuen Beurteilung erreicht (SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 3 mit Hinweisen).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Juni 2002 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 1. September 2000, soweit den Rentenanspruch betreffend, aufgehoben, und es wird die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen, damit sie nach erfolgter zus�tzlicher Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch neu verf�ge.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 122
 Art. 26
 BGE 
 Art. 135
 Art. 159