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Timestamp: 2020-01-17 14:04:46+00:00

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Alexander Siegmund, Autor bei Wiki - Seite 2 von 8
Autor: Alexander Siegmund
Alexander Siegmund ist seit 2006 Geschäftsführer der Kölner Pensionsmanagement GmbH, am OLG Köln zugelassene Rentenberatungskanzlei für betriebliche Altersversorgung. Als Master Pension Management (M.A.) und Betriebswirt der betrieblichen Altersversorgung (FH) ist Siegmund der einzige deutsche Rentenberater mit diesem Abschluss. Siegmund ist Vorstand des Versorgungswerk der deutschen Wirtschaft e.V. und Entwickler des Konzepts SMARTpension®. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied und Vorstand des gemeinnützigen Vereins zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung e. V.
Allgemeine Fragen Versorgungsleistungen
Sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Versorgungsleistungen der Kasse beim Arbeitnehmer?
2. März 2018 14. März 2018 Alexander SiegmundBeitragspflicht, Freigrenze, Krankenversicherung, KVdR, Zahlbetrag
Nach § 229 SGB V besteht für gesetzlichkrankenversicherte Leistungsempfänger grundsätzlich für alle Versorgungsleistungen der betrieblichen Altersversorgung eine Beitragspflicht zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sowie zur Pflegeversicherung, sofern die Freigrenze nach § 226 Absatz 2 SGB V überschritten wird. Bei Kapitalleistungen gilt 1/120-tel der Leistung als monatlicher Zahlbetrag der Versorgungsbezüge, längstens jedoch für 120 Monate ab Rentenbeginn.
2. März 2018 13. März 2018 Alexander SiegmundEinmalbeitrag, gleichbleibend
SMARTpension verschafft sich in der Anwartschaftsphase die Mittel zur Finanzierung der Versorgungsleistungen über den Abschluss von Rückdeckungsversicherungen. Einmalbeiträge sind aus steuerrechtlicher Sicht für Anwärter aus diesem Grund im Versorgungskonzept SMARTpension nicht möglich. Der Gesetzgeber fordert für rückgedeckte Versorgungen in § 4d EStG unter anderem, dass die Unterstützungskasse nur gleichbleibende oder steigende Beiträge an den Rückdeckungsversicherer leisten darf. Das Trägerunternehmen wiederum darf nur den Betrag der Zuwendungen an die Unterstützungskasse als Betriebsausgaben geltend machen, welchen die Unterstützungskasse an den Rückdeckungsversicherer leistet. Aus diesem Grund kann das Trägerunternehmen schlussendlich der Unterstützungskasse für…
Wer finanziert die Versorgungsleistungen?
2. März 2018 14. März 2018 Alexander SiegmundEntgeltumwandlung, Finanzierungsarten
Das Betriebsrentengesetz sieht eine Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung über den Arbeitgeber und/oder über den Arbeitnehmer (sog. Entgeltumwandlung) vor. Das Versorgungswerk bietet auch beide Möglichkeiten an. Somit können die Versorgungsleistungen über den Arbeitgeber, den Arbeitnehmer oder über Beide finanziert werden.
27. Februar 2018 13. März 2018 Alexander Siegmund
Ja. Der Abschluss von Rückdeckungsversicherungen für die Finanzierung der Versorgungsleistungen ändert nichts an der Beitragspflicht zur Insolvenzsicherung. Das Bestehen einer Rückdeckungsversicherung zur vollständigen oder teilweisen Absicherung der Versorgungsleistungen der Unterstützungskasse ist für die Beitragsbemessung des Insolvenzsicherungsbeitrages unerheblich, da der Gesetzgeber, so dass Bundesverwaltungsgericht in einem Urteil, auf die Bewertung eines möglichen Insolvenzrisikos eines einzelnen Arbeitgebers verzichtet hat und nur auf den Durchführungsweg generell abstellt. Der Gesetzgeber lässt dies daran erkennen, dass er für die oben beschriebene Bemessung des Insolvenzsicherungsbeitrages bei einer Versicherungsrückdeckung alternativ nicht auf § 4d Abs. 1 Nr. 1…
Nach § 10 Abs. 3 BetrAVG bilden die laufenden Leistungen der Versorgungsempfänger sowie die nach § 1b BetrAVG gesetzlich unverfallbaren Versorgungsanwartschaften der Versorgungsanwärter die Beitragsbemessungsgrundlage für die Insolvenzsicherungsbeiträge. Zwischen der Beitragspflicht des Arbeitgebers und der Sicherungspflicht des PSVaG besteht demnach eine Gleichwertigkeit dem Grunde nach. Der Arbeitgeber ist nur für solche Leistungen zur Beitragszahlung verpflichtet, für welche der PSVaG im Sicherungsfall auch eintreten würde (vgl. oben aufgeführte insolvenzsicherungspflichtige Versorgungen). Hinweis Das BetrAVG unterscheidet in § 10 Abs. 3 Nr. 3 zur Beitragsbestimmung für Unterstützungskassen konsequent nicht zwischen einer reservepolsterfinanzierten und versicherungsrückgedeckten…
Wer besitzt die Beitragspflicht zur Insolvenzsicherung?
Zur Finanzierung der Insolvenzsicherung erhebt der PSVaG gegenüber allen Arbeitgebern, die Versorgungsleistungen über die insolvenzsicherungspflichtigen Durchführungswege zugesagt haben, einen jährlichen Sicherungsbeitrag. Für die Festlegung des jährlichen Sicherungsbeitrages melden die Arbeitgeber als Beitragsschuldner bis spätestens zum 30.09. eines Jahres die entsprechende Höhe des für die Bemessung des Beitrages maßgebenden Betrages (Beitragsbemessungsgrundlage) über den hierfür vorgesehenen Erhebungsbogen des PSVaG (siehe hier zum Erhebungsbogen).
27. Februar 2018 27. Oktober 2018 Alexander Siegmund
Der Gesetzgeber bietet einen maximalen Insolvenzschutz. Ein Anspruch auf laufende Leistungen gegen den PSVaG beträgt im Monat bis zum Dreifachen der im Zeitpunkt der ersten Fälligkeit der Altersrente maßgebenden monatlichen Bezugsgröße gemäß § 18 SGB IV. Zugesagte einmalige Kapitalleistungen sind nach § 7 Abs. 3 Satz 2 BetrAVG in einen Anspruch auf eine fiktive monatlich laufende Leistungen umzurechnen. Hierbei werden 10% der einmaligen Kapitalleistung als eine fiktive Altersrente angesetzt. Die Höchstgrenzen der Kapitalleistung entspricht somit dem 120-fachen der Höchstgrenzen der monatlichen Altersrente. Bis zu folgenden Höchstgrenzen sind Anwartschaften und bereits laufende Altersleistungen aktuell…
Welche Versorgungen sind insolvenzsicherungspflichtig?
27. Februar 2018 25. Mai 2018 Alexander Siegmund
Die Insolvenzsicherung greift für alle gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften nach § 1b BetrAVG sowie alle bereits laufenden Versorgungsleistungen nach Ablauf von zwei Jahren nach Zusageerteilung bzw. Zusageerhöhung. Bei Versorgungen aus Entgeltumwandlungen wirkt der Insolvenzschutz ab Zusagebeginn bis zu einer Versorgungshöhe, die sich aus Zuwendungen in Höhe von maximal 4% der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (West) ergibt.
Nach § 10 Abs. 1 BetrAVG i.V.m. § 7 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG ist der Arbeitgeber bei der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über folgende Durchführungswege zur Insolvenzsicherung der Ansprüche und Anwartschaften verpflichtet: Unmittelbare Versorgungszusage, Unterstützungskasse, Pensionsfonds. Die Direktversicherung ist nur dann insolvenzsicherungspflichtig, sofern sie mit einem widerruflichen Bezugsrecht für den versorgungsberechtigten Arbeitnehmer ausgestattet bzw. bei unwiderruflichem Bezugsrecht die Direktversicherung ganz oder teilweise beliehen oder abgetreten ist. Bei einer Entgeltumwandlung sind diese Ausnahmen nach § 1b Absatz 5 BetrAVG ausgeschlossen, so dass Direktversicherungen im Rahmen einer arbeitnehmerfinanzierten Versorgung nicht unter…

References: § 229
 § 226
 § 4
 § 4
 § 10
 § 1
 § 10
 § 18
 § 7
 § 1
 § 10
 § 7
 § 1