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Timestamp: 2019-09-22 07:54:52+00:00

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§ 24 InsO: Wirkungen der Verfügungsbeschränkungen
§ 24 InsO
Wirkungen der Verfügungsbeschränkungen
BGH, URTEIL vom 2.3.2012, Az. XI ZR 39/11 Die Beklagte kann sich auf fehlende Kenntnis von dieser Verfügungsbeschränkung (§ 24 Abs.1, § 82 InsO) jedenfalls seit deren Mitteilung im Telefax vom 9. Januar 2008 nicht berufen, sodass sie nach diesem Zeitpunkt für Leistungen an Lastschriftgläubiger keinen zulasten des Kontos der Schuldnerin wirkenden Aufwendungsersatzanspruch aufgrund deren - konkludenter - Genehmigung mehr erwerben konnte (vgl. dazu BGH, Urteil vom 15. Dezember 2005 - IXZR 227/04, WM 2006, 194, 195; Obermüller/Kuder, Insolvenzrecht in der Bankpraxis, 8. Aufl., Rn. 3.728).
BGH, URTEIL vom 4.11.2006, Az. IX ZR 102/03 Der Gesetzgeber hat vielmehr in Kenntnis der Problematik in § 24 InsO von einer Verweisung auf § 91 InsO abgesehen (vgl. BGHZ 135, 140, 147; Eickmann in Festschrift für Uhlenbruck S. 149, 151; Weis in Hess/Weis/Wienberg, InsO 2. Aufl. § 91 Rn. 7; Kübler/Prütting/Lüke, InsO § 91 Rn. 15; Blank EWiR 2003, 771, 772; vgl. auch MünchKomm-lnsO/Haarmeyer, §24 Rn. 12; HK-lnsO/Kirchhof, 4. Aufl. §24 Rn. 3).

References: § 24
 § 82
 § 24
 § 91
 § 91
 § 91
 §24
 §24