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Timestamp: 2020-07-13 02:53:26+00:00

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Bescheidbeschwerde – Einzel – Erkenntnis des BFG vom 04.07.2017, RV/7100142/2011
Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin R in der Beschwerdesache XY, vertreten durch PV, über die Beschwerde gegen die Bescheide des Finanzamtes A vom 7. Dezember 2010, Steuernummer, betreffend 1. Feststellungsbescheid (Wertfortschreibung gem. § 21 Abs. 1 Z 1 BewG zum 1. Jänner 2004) und 2. Grundsteuermessbescheid
(Fortschreibungsveranlagung gem. § 21 GrStG zum 1. Jänner 2004) zu Recht erkannt:
1. Feststellungsbescheid zum 01. Jänner 2004 (Wertfortschreibung gem. § 21 Abs. 1 Z 1 BewG)
wird der Einheitswert zum 1. Jänner 2004 mit 1.981.900,00 Euro und der gemäß AbgÄG 1982 um 35 % erhöhte Einheitswert (abgerundet gemäß § 25 BewG) mit 2.675.500,00 Euro festgestellt.
2. Grundsteuermessbescheid zum 1. Jänner 2004 (Fortschreibungsveranlagung gem. § 21 GrStG)
Für den unter 1. angeführten Grundbesitz und den Eigentümer XY wird auf Grund des Grundsteuergesetzes 1955 idgF der Grundsteuermessbetrag mit 5.347,35 Euro festgesetzt.
Die Entscheidung über die Berufung (nun mehr Beschwerde) gegen die im Spruch angeführten Bescheide je zum 1. Jänner 2004 wurde mit Bescheid RV/0142-W/11 vom 7. November 2011 bis zur Beendigung des beim Verwaltungsgerichtshof zur Zahl 2011/13/0085-7 schwebenden Verfahrens ausgesetzt.
Das Erkenntnis des VwGH 2011/13/0085-7 ist am 22. September 2015 ergangen.
Der Verwaltungsgerichtshof hat in seinem Erkenntnis Zl. 2011/13/0085-7 u.a. ausgeführt:
Das h.o. Gericht folgt der Argumentation des Verwaltungsgerichtshofes im Erkenntnis vom 22.09.2015, Zl. 2011/13/0085-7, wonach nicht auszuschließen ist, dass gegenständliches Logistikzentrum zwar nicht unter die allgemein gebräuchlichen Begriffen "Fabrik" bzw. "Fabriksgebäude" zu subsumieren ist, jedoch von der Bauweise und Ausstattung den Teilen einer wirtschaftlichen Einheit eines Fabriksgrundstückes im Sinne der Bauklassen 1 oder 2 der Anlage zu § 53a BewG entspricht.
Somit ist der Einheitswert zum 01.01.2004 mit 1.981.900,00 Euro und der gemäß AbgÄG 1982 um 35% erhöhte Einheitswert (abgerundet gemäß § 25 BewG) mit 2.675.500,00 Euro festzustellen.
Im Beschwerdefall ist vom erhöhten Einheitswert von 2.675.500,00 € auszugehen.
Steuermesszahl 2,0 vT v. 2.671.850,00 5.343,700 5.347,35
gerundet nach § 18 GrStG 5.347,35
Der Grundsteuermessbetrag ist gemäß § 21 GrStG (Fortschreibungsveranlagung) iVm § 19 Z 2 GrStG zum 01.01.2004 mit 5.347,35 Euro festzusetzen.
VwGH, 2011/13/0085
ECLI:AT:BFG:2017:RV.7100142.2011
Findok-Nr: 115308.1, aufgenommen am: 24.07.2017 10:22:06, Dokument-ID: 89953a01-54e3-4c1c-aa6f-3c8586216c55, Segment-ID: 4fb23c81-0d74-4386-a4fa-38cde4e18507

References: § 21
 § 21
 § 21
 § 25
 § 21
 § 53
 § 25
 § 18
 § 21
 § 19