Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/lwlogausbv
Timestamp: 2019-01-22 22:54:42+00:00

Document:
§ 6 Fortsetzung der Berufsausbildung
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachlagerist/Fachlageristin
Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik
§ 15 Nichtanwendung von Vorschriften
Anlage 1: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Fachlageristen/zur Fachlageristin
Anlage 2: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik
Fachlagerist/Fachlageristin,
Die Ausbildung dauert im Ausbildungsberuf Fachlagerist/Fachlageristin zwei Jahre und im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik drei Jahre.
Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 9 und 10 oder 13 und 14 nachzuweisen.
Die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Fachlagerist/Fachlageristin gemäß § 1 Nr. 1 kann nach den Vorschriften dieser Verordnung für das dritte Ausbildungsjahr im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik gemäß § 1 Nr. 2 fortgesetzt werden.
Zweiter Teil Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachlagerist/Fachlageristin
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 7 sollen nach den in der Anlage 1 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in höchstens 90 Minuten eine Arbeitsaufgabe durchführen, die mindestens eines der folgenden Gebiete beinhalten soll:
Entladen und Kontrollieren einer Lieferung,
Einlagern von Gütern nach Güterarten.
Dabei soll der Prüfling auch zeigen, dass er Arbeitsmittel auswählen und nach Kontrolle ihrer Funktionsfähigkeit anwenden kann. Darüber hinaus soll er zeigen, dass er den Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie den Umweltschutz berücksichtigen kann.
Praktische Arbeitsaufgaben,
Lagerprozesse,
Güterbewegung,
Die Prüfungen in den Prüfungsbereichen nach den Nummern 2 bis 4 sind schriftlich durchzuführen.
(3) Der Prüfling soll im Prüfungsbereich Praktische Arbeitsaufgaben in insgesamt höchstens drei Stunden zwei Aufgaben durchführen. Dabei soll er zeigen, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen und Arbeitsergebnisse kontrollieren kann. Darüber hinaus soll er zeigen, dass er die Wirtschaftlichkeit, den Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, den Umweltschutz sowie qualitätssichernde Maßnahmen berücksichtigen kann. Für die Arbeitsaufgaben kommen insbesondere folgende Prüfungsgebiete in Betracht:
(4) Im Prüfungsbereich Lagerprozesse soll der Prüfling in höchstens 90 Minuten praxisbezogene Aufgaben bearbeiten. Dafür kommen insbesondere folgende Prüfungsgebiete in Betracht:
(5) Im Prüfungsbereich Güterbewegung soll der Prüfling in höchstens 90 Minuten praxisbezogene Aufgaben bearbeiten. Dafür kommen insbesondere Aufgaben aus den folgenden Prüfungsgebieten in Betracht:
(6) In den Prüfungsbereichen Lagerprozesse und Güterbewegung sind lagerlogistische Abläufe mit verknüpften informationstechnischen, organisatorischen, technologischen und mathematischen Sachverhalten unter Berücksichtigung von Gütereigenschaften und rechtlichen Vorschriften zu bewerten und Lösungswege darzustellen. Dabei soll der Prüfling auch zeigen, dass er den Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie den Umweltschutz berücksichtigen kann.
(7) Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde soll der Prüfling in höchstens 60 Minuten praxisbezogene Aufgaben bearbeiten und dabei zeigen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen kann.
(8) Die schriftlichen Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
1. Prüfungsbereich Lagerprozesse 40 Prozent,
2. Prüfungsbereich Güterbewegung 40 Prozent,
(9) Die schriftlichen Prüfungsbereiche sind auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung der Ergebnisse für die mündlich geprüften Prüfungsbereiche sind die jeweiligen bisherigen Ergebnisse und die entsprechenden Ergebnisse der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
(10) Die Prüfung ist bestanden, wenn im Prüfungsbereich Praktische Aufgaben sowie im Gesamtergebnis der schriftlichen Prüfungsbereiche jeweils mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. In zwei der schriftlichen Prüfungsbereiche müssen mindestens ausreichende Leistungen erbracht sein, in dem weiteren Prüfungsbereich dürfen keine ungenügenden Leistungen erbracht worden sein.
Dritter Teil Vorschriften für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 11 sollen nach den in der Anlage 2 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens 90 Minuten eine Arbeitsaufgabe durchführen, die mindestens eines der folgenden Gebiete beinhalten soll:
Dabei soll der Prüfling auch zeigen, dass er Arbeitsmittel auswählen und nach Kontrolle ihrer Funktionsfähigkeit anwenden kann. Darüber hinaus soll er nachweisen, dass er den Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie den Umweltschutz berücksichtigen kann.
(4) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens 90 Minuten praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten. Für die Aufgaben kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
Arbeitsorganisatorische Abläufe,
Funktion und Einsatz von Arbeitsmitteln,
Lagerungsprozesse.
(3) Der Prüfling soll im Prüfungsbereich Praktische Arbeitsaufgaben in insgesamt höchstens fünf Stunden zwei Aufgaben aus verschiedenen Prüfungsgebieten durchführen. Innerhalb dieser Zeit wird hierüber ein insgesamt bis zu 15-minütiges Fachgespräch geführt. Der Prüfling soll zeigen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben zielorientiert unter wirtschaftlichen, technischen, organisatorischen, rechtlichen und zeitlichen Vorgaben selbständig planen, durchführen und kontrollieren kann sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, den Umweltschutz sowie qualitätssichernde Maßnahmen berücksichtigen kann. Als Prüfungsgebiete kommen insbesondere in Betracht:
Ein-, Um- und Auslagern von Gütern unter Berücksichtigung der Umschlaghäufigkeit, der Güterbeschaffenheit und der Wegzeiten,
(4) Im Prüfungsbereich Prozesse der Lagerlogistik soll der Prüfling in höchstens 180 Minuten komplexe Aufgaben bearbeiten und dabei zeigen, dass er Prozesse analysieren und Problemlösungen ergebnisorientiert entwickeln kann. Dafür kommen insbesondere folgende Prüfungsgebiete in Betracht:
(5) Im Prüfungsbereich Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag soll der Prüfling in höchstens 90 Minuten praxisbezogene Aufgaben bearbeiten. Dafür kommen insbesondere Aufgaben aus folgenden Prüfungsgebieten in Betracht:
(6) In den Prüfungsbereichen Prozesse der Lagerlogistik und Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag sind komplexe lagerlogistische Abläufe mit verknüpften informationstechnischen, organisatorischen, technologischen und mathematischen Sachverhalten unter Berücksichtigung der Gütereigenschaften und rechtlicher, betrieblicher sowie außenwirtschaftlicher Vorschriften zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege darzustellen.
(7) Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde soll der Prüfling in höchstens 60 Minuten praxisbezogene Aufgaben bearbeiten und dabei zeigen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann.
(8) Sind die Prüfungsleistungen in bis zu zwei schriftlichen Prüfungsbereichen mit "mangelhaft" und in den übrigen schriftlichen Prüfungsbereichen mit mindestens "ausreichend" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit "mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
(9) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses haben die einzelnen Prüfungsbereiche folgendes Gewicht:
1. Prüfungsbereich Praktische Arbeitsaufgaben
a) Aufgabe 1 25 Prozent,
b) Aufgabe 2 25 Prozent,
2. Prüfungsbereich Prozesse in der Lagerlogistik 25 Prozent,
3. Prüfungsbereich Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag 15 Prozent,
(10) Die Prüfung ist bestanden, wenn
jeweils mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind. Werden die Prüfungsleistungen in einem schriftlichen Prüfungsbereich oder in einer der Aufgaben des Prüfungsbereiches Praktische Arbeitsaufgaben mit "ungenügend" bewertet, so ist die Abschlussprüfung nicht bestanden.
Die bisher festgelegten Berufsbilder, Berufsbildungspläne und Prüfungsanforderungen für den Ausbildungsberuf Handelsfachpacker sind vorbehaltlich des § 17 nicht mehr anzuwenden.
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 1892 - 1896)
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 7 Nr. 1)
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 7 Nr. 2)
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 7 Nr. 3)
4 Umweltschutz (§ 7 Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
5 Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation (§ 7 Nr. 5)
den Lager- und Transportbereich sowie den eigenen Arbeitsbereich in den betrieblichen Ablauf einordnen und daraus Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten
Arbeitsaufträge nach betrieblichen Vorgaben in Arbeitsabläufe umsetzen; Arbeitsaufträge kundenorientiert ausführen
betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme unter Berücksichtigung der anwendungsbezogenen Vernetzung sowie der Datensicherheit und des Datenschutzes nutzen
arbeitsplatzbezogene Software anwenden
fremdsprachige Fachausdrücke anwenden
mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen kommunizieren
Auswirkungen von Information, Kommunikation und Kooperation auf Betriebsklima und Arbeitsleistung beachten
6 Güterkontrolle und qualitätssichernde Maßnahmen (§ 7 Nr. 6)
Güter, insbesondere Gefahrgüter, gefährliche Arbeitsstoffe, Zollgut, verderbliche Ware entsprechend ihren Eigenschaften unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen handhaben
gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei Verpackung und Transport anwenden
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich durchführen, dabei zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen g) bei der Bearbeitung von Reklamationen mitwirken
7 Einsatz von Arbeitsmitteln (§ 7 Nr. 7)
8 Annahme von Gütern (§ 7 Nr. 8)
Begleitpapiere unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften und nach betrieblichen Vorgaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen
Rückgabe von Leergut, Verpackung und Ladehilfsmitteln nach rechtlichen und betrieblichen Vorgaben durchführen und dokumentieren
9 Lagerung von Gütern (§ 7 Nr. 9)
10 Kommissionierung und Verpackung von Gütern (§ 7 Nr. 10)
11 Versand von Gütern (§ 7 Nr. 11)
Sendungen entsprechend der Gütereigenschaften und der Verkehrsmittel verladen und verstauen
Ladungen und Begleitpapiere abgleichen; Abweichungen melden
für die Berufsausbildung zum Fachlagerist/zur Fachlageristin
Die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen 1 bis 4 sind während der gesamten Ausbildungszeit zu vermitteln. Dabei sollen die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
insbesondere mit den Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildpositionen 7 bis 11 vertieft werden.
(1) In einem Zeitraum von insgesamt fünf bis sieben Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
sowie die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
Lagerung von Gütern, Lernziele a und b,
Güterkontrolle und qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele a bis c,
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele a bis d,
(2) In einem Zeitraum von insgesamt fünf bis sieben Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele f bis h,
Lagerung von Gütern, Lernziele c bis e,
Güterkontrolle und qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele d bis g,
(2) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
Kommissionierung und Verpackung von Gütern, Lernziele a und b,
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele,
Kommissionierung und Verpackung von Gütern, Lernziele c bis e,
zu vermitteln und in Verbindung mit den Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildpositionen
Annahme von Gütern, Lernziel a,
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 1897 - 1901)
1 Berufsbildung, Arbeitsund Tarifrecht (§ 11 Nr. 1) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung erklären
c) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
d) wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 11 Nr. 2) a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 11 Nr. 3) a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
4 Umweltschutz (§ 11 Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
5 Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation (§ 11 Nr. 5) a) den Lager- und Transportbereich sowie den eigenen Arbeitsbereich in die betrieblichen Geschäftsprozesse einordnen und daraus Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten
d) Standardsoftware und arbeitsplatzbezogene Software anwenden
e) fremdsprachige Fachausdrücke anwenden, fremdsprachige Formulare bearbeiten, fachspezifisch kommunizieren
f) Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen sicherstellen
g) Auswirkungen von Information, Kommunikation und Kooperation auf Betriebsklima, Arbeitsleistung und Geschäftserfolg beachten
h) Aufgaben im Team planen und bearbeiten, Ergebnisse abstimmen und auswerten
6 Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen (§ 11 Nr. 6) a) Güter nach Beschaffenheit und Verwendung unterscheiden und handhaben
e) gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei Verpackung und Transport anwenden
f) Informations- und Materialfluss als Teil des logistischen Prozesses sicherstellen
g) bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen mitwirken
h) Vernetzung logistischer Funktionen berücksichtigen und zur Verbesserung der Zusammenarbeit an den Schnittstellen beitragen
i) Umschlagaufgaben im Rahmen des logistischen Konzepts in ihrem zeitlichen und technischen Ablauf abstimmen und durchführen
k) Abweichungen in logistischen Prozessen feststellen und zur Beseitigung beitragen
l) bei Verbesserungen von logistischen und datenunterstützten Prozessen mitwirken
m) qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich durchführen, dabei zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
n) bei der Bearbeitung von Reklamationen mitwirken
7 Einsatz von Arbeitsmitteln (§ 11 Nr. 7) a) Arbeitsmittel zum Wiegen, Messen und Zählen auswählen und nutzen
c) den Einsatz von Arbeits- und Fördermitteln unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten planen
d) Arbeits- und Fördermittel pflegen sowie deren Funktionsfähigkeit und Einsatzbereitschaft kontrollieren; Beseitigung von Beeinträchtigungen veranlassen
8 Annahme von Gütern (§ 11 Nr. 8) a) Begleitpapiere unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften und nach betrieblichen Vorgaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen
9 Lagerung von Gütern (§ 11 Nr. 9) a) Güter auszeichnen, sortieren, Lager- und Verkaufseinheiten bilden sowie Güter zur Lagerung vorbereiten
d) Lagerbestände kontrollieren und Korrekturen durchführen
e) Lagerkennzahlen berechnen, auswerten und dokumentieren
10 Kommissionierung und Verpackung von Gütern (§ 11 Nr. 10) a) Auftragsunterlagen kontrollieren und Kommissionierung vorbereiten
b) Güter unter Berücksichtigung der Auslagerungsprinzipien dem Lager entnehmen, Bestandsveränderungen dokumentieren
c) Lade- und Transporthilfsmittel disponieren
d) Transportverpackungen und Füllmaterialien hinsichtlich Güterart, Transportart, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit auswählen
f) zusammengestellte Sendungen und Begleitpapiere auf Vollständigkeit prüfen, Transportgüter kennzeichnen, beschriften und sichern
11 Versand von Gütern (§ 4 Nr. 11) a) Sendungen für vorgegebene Verkehrsmittel verladefertig bereitstellen
c) Ladelisten und Beladepläne unter Beachtung der Ladevorschriften erstellen
d) Sendungen entsprechend der Gütereigenschaften und der Verkehrsmittel verladen und verstauen
e) Ladungen sichern und Verschluss- Vorschriften anwenden
f) Versand- und Begleitpapiere bearbeiten; außenwirtschaftliche Vorschriften beachten
g) bei der Erstellung des Tourenplans mitwirken
für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik
sowie die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele a bis c,
Einsatz von Arbeitsmitteln, Lernziele a, b und d,
Lagerung von Gütern, Lernziele c und d,
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziel g,
Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele e und m,
Einsatz von Arbeitsmitteln, Lernziel c,
Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziel d,
Kommissionierung und Verpackung von Gütern, Lernziele d bis f,
Versand von Gütern, Lernziele a, b, d und e,
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele e, f und h,
Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele k und n,
(1) In einem Zeitraum von insgesamt ein bis drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
Versand von Gütern, Lernziele c, f und g,
Kommissionierung und Verpackung von Gütern, Lernziel c,
Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele f bis i und l,
Lagerung von Gütern, Lernziel e,
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele c und f,
Muss richtig lauten: "§ 11 Nr. 11"
2004, 1887: BGBl I

References: § 15
 § 1
 § 1
 § 1
 § 7
 § 11
 § 17