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Timestamp: 2018-08-22 03:04:50+00:00

Document:
Dienstrecht Prozeßrecht - Personlrat Wahlen Anträge
5 P 6.16
Ablauf der Amtszeit; Antragsauslegung; Antragsumstellung; Antragsänderung; Erledigung; Feststellungsbegehren; Fortsetzungsfeststellungsantrag; Hauptantrag; Hilfsantrag; Personalratswahl; Rechtsbeschwerdeinstanz; Rechtskraftwirkung; Rechtsschutzbedürfnis; Tatsacheninstanz; Wahlanfechtungsantrag; Wiederholungswahl; abstrakter Feststellungsantrag; maßgeblicher Zeitpunkt für Antragsstellung; objektive Antragshäufung; rechtzeitige Antragsstellung;
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Stellung eines abstrakten Feststellungsantrags bei einem erledigten Wahlanfechtungsbegehren
BPersVG §§ 13, 14, 16, 25, 83 Abs. 2
ArbGG § 81 Abs. 3, § 87 Abs. 2 Satz 3 Halbs. 2, § 92 Abs. 2 Satz 3 Halbs. 2
Aktenzeichen: 5P6.16 Paragraphen: Datum: 2018-05-29
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Dienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat Wahlen
62 PV 9.15
Wahlanfechtung; Gewerkschaft; Bundeswehr; militärische Einheit; Sanitätsunterstützungszentrum; Sanitätsstaffel; Wahlbereich; Vertrauensperson; Personalrat; Beweglichkeit; Mobilität; Amtsermittlung; Untersuchungsgrundsatz; Mitwirkungsobliegenheit; Beiziehung der Wahlunterlagen
In der einem Sanitätsunterstützungszentrum nachgeordneten Sanitätsstaffel wählen Soldaten Vertrauenspersonen, nicht Personalräte.
SBG § II Abs 1 Nr 1, § 48, § 49 Abs 1 Nr 1, § 53 Abs 1 Nr 1
Aktenzeichen: 62PV9.15 Paragraphen: Datum: 2016-04-05
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Dienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht Wahlen
5 P 7.14
Aktenzeichen: 5P7.14 Paragraphen: BPersVG§16 Datum: 2015-02-24
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Dienstrecht - Personalrat Wahlen
22 A 2349/12.PV
1. Aus § 29 Satz 2 HPVG lässt sich kein Anspruch eines in den Personalrat gewählten Mitglieds einer Minderheitengewerkschaft herleiten, zu einem der Stellvertreter des Vorsitzenden gewählt zu werden.
2. Die Regelung beschränkt sich vielmehr auf einen Appell an die Personalratsmitglieder, sich bei der Wahl der Stellvertreter ihrer grundsätzlichen Verpflichtung, dabei auch Mitglieder von Minderheitengewerkschaften zu berücksichtigen, bewusst zu sein und dem nach Möglichkeit Rechnung zu tragen.
PersVG HE § 29 S 2, § 30 Abs 2 S 1
Aktenzeichen: 22A2349/12 Paragraphen: Datum: 2014-07-22
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6 P 5.13
Personalratswahl; Wahlvorschlag der Beschäftigten; Zustimmungserklärung der Bewerber; Unterzeichnung der Zustimmungserklärung; Übermittlung per Telefax.
Die dem Wahlvorschlag beizufügenden Zustimmungserklärungen der Bewerber müssen unterschrieben und im Original beim Wahlvorstand eingereicht werden; eine Übermittlung per Telefax reicht nicht aus.
BPersVG §§ 19, 25
BPersVWO §§ 9, 10
Aktenzeichen: 6P5.13 Paragraphen: BPersVG§19 BPersVG§25 Datum: 2014-03-11
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Dienstrecht - Personalvertretungsrecht Wahlen
8 L 102/12
1. Eine wesentliche Vorschrift des Wahlrechts, gegen die mit der Folge der Anfechtbarkeit der Wahl verstoßen werden kann, ist auch in § 16 Abs. 1 Satz 1 PersVG M-V zu sehen, wonach niemand die Wahl des Personalrats behindern oder in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise, insbesondere durch Zufügen oder Androhen von Nachteilen oder Versprechen von Vorteilen, beeinflussen darf. Niemand darf in der Ausübung des aktiven oder passiven Wahlrechts beschränkt werden (§ 16 Abs. 1 Satz 2 PersVG M-V). In diesem Zusammenhang ist auch § 15 Abs. 4 Satz 1 PersVG M-V zu nennen, wonach die in der Dienststelle vertretenen Gewerkschaften Wahlvorschläge machen können.
2. Weist ein Wahlvorstand einen ordnungsgemäß eingereichten Vorschlag zurück, führt dies zur Ungültigkeit der Wahl der betroffenen Gruppe(n), da nicht festgestellt werden kann, dass das Wahlergebnis nicht anders ausgefallen wäre, hätte der Wahlvorstand den Vorschlag zugelassen (vgl. BayVGH, Beschluss vom 14.02.1958 - 1 FS 57 -, Leitsatz Nr. 3, zitiert nach Juris). Der vom Antragsteller eingereichte Wahlvorschlag, der vom Wahlvorstand abgelehnt worden ist, betrifft nur die Gruppe der Beamten, sodass keine Auswirkungen auf die Wahl bezüglich der Gruppe der Arbeitnehmer erkennbar sind; Gegenteiliges ist auch dem Vorbringen des Antragstellers nicht zu entnehmen. Die Zurückweisung dieses Wahlvorschlags kann also nur die Feststellung der Ungültigkeit bezüglich der Gruppe der Beamten rechtfertigen. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 8L102/12 Paragraphen: Datum: 2013-10-01
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6 PB 17.12
Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit; Zuweisung von Tätigkeiten beim Jobcenter; Wahlberechtigung zum Personalrat der Agentur für Arbeit.
BPersVG § 13
SGB II §§ 44b, 44d, 44g, 44h
Aktenzeichen: 6PB17.12 Paragraphen: BPersVG§13 SGBII§44b SGBII§44d SGBII§44g Datum: 2013-01-18
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17 A 1603/11
Dienststelle, gemeinsame Wahl, Gleichheit der Wahl, Gruppenwahl, Personalratswahl, Wahlanfechtung, Wahlausschreiben, Wahlberechtigung, Wahlvorschläge
Zur Ungültigkeit einer Wahl zum Personalrat bei fehlerhafter Bekanntmachung des Wahlausschreibens
NPersVG 11, 16, 17 I, 21, 4 I
WO-PersV 13, 2 I, 26, 33 III, 34 III, 8, 9
Aktenzeichen: 17A1603/11 Paragraphen: NPersVG§11 NPersVG§16 NPersVG§17 NPersVG§21 NPersVG§4 Datum: 2011-11-29
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13 SaGa 1015/11
Gesetzliche Zuweisung von Mitarbeitern an die gemeinsame Einrichtung (Jobcenter) Durch die Zuweisung nach § 44 g Abs. 1 SGB II verliert ein Arbeitnehmer sein Wahlrecht und seine Wählbarkeit zum Personalrat der Stammdienststelle
BPersVG §§ 29 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5; 47 Abs. 2
SGB II § 44 g Abs. 1
Aktenzeichen: 13SaGa1015/11 Paragraphen: BPersVG§29 BPersVG§47 SGBII§44g Datum: 2011-08-12
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Dienstrecht - Personalvertretungsrecht Wahlen Personalrat
6 PB 16/10
Nachrücken von Ersatzmitgliedern in den Personalrat; Rückgriff auf andere Vorschlagslisten; außerordentliche Personalratsneuwahl
MBGSH § 23 Abs 2 S 1, § 20 Abs 1 Nr 2, § 21 Abs 1
Aktenzeichen: 6PB16/10 Paragraphen: MBGSH§23 Datum: 2010-11-30
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22 A 959/10.PV
Den von einem privaten Verleiher in einer Dienststelle eingesetzten Leiharbeitnehmern/innen steht nach ihrer Eingliederung und einer Beschäftigungsdauer von länger als drei bzw. sechs Monaten ein aktives bzw. passives Wahlrecht für den Personalrat der entleihenden Beschäftigungsdienststelle zu.
PersVG HE § 3, § 10, § 9, § 5
AÜG § 14
Aktenzeichen: 22A959/10 Paragraphen: PersVG§3 PersVG§10 PersVG§9 PersVG§5 AÜG§14 Datum: 2010-11-18
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6 P 16/09
Erstattungspflicht der Dienststelle; außergerichtliche Kosten eines Wahlanfechtungsverfahrens; Abtretung nach Einleitung des Beschlussverfahrens; aussichtslose oder mutwillige Rechtsverfolgung
MBG SH § 17 S 1, § 34 Abs 1 S 2 Nr 3, § 88 Abs 1
MitbestGWahlO SH § 10 Abs 1 S 1 Nr 1, § 12 Abs 6
Aktenzeichen: 6P16/09 Paragraphen: Datum: 2010-10-11
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Dienstrecht - Personalvertretungsrecht Wahlen Personalrat Mitbestimmung
8 Bf 100/10.PVL
Anwendung des MBG SH auf Dienststellen in Hamburg; außerordentliche Neuwahl bei Rücktritt der Gewählten einer Vorschlagsliste
1. Der Anwendbarkeit des Mitbestimmungsgesetzes Schleswig-Holstein (MBGSH) auf eine in Hamburg belegene Dienststelle der Rentenversicherung Nord ist mit Art. 87 Abs. 2 Satz 2 GG vereinbar.
2. Mitbestimmungsrecht betrifft als innerdienstliches Organisationsrecht die Rechte der Beschäftigten und die Erfüllung der Aufgaben der Dienststelle i.S. von § 2 Abs. 1 MBGSH. Es weist keinen spezifisch örtlichen Bezug auf.
3. Nach Rücktritt aller Gewählten einer Vorschlagsliste und ihrer Vertreter ist gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 2 MBGSH eine außerordentliche Neuwahl des Personalrats erforderlich, wenn die Gesamtzahl der Mitglieder des Personalrats dadurch um mehr als 25 % der vorgeschriebenen Zahl gesunken ist.
4. Als Ersatzmitglieder für den Personalrat kommen gemäß § 23 Abs. 2 Satz 1 MBGSH nur die nicht gewählten Beschäftigten aus der Vorschlagsliste in Betracht, der das zu ersetzende Mitglied zugehört.
MBG SH § 2 Abs 1, § 20 Abs 1 Nr 2, § 23 Abs 2 S 1
GG Art 87 Abs 2 S 2
Aktenzeichen: 8Bf100/10 Paragraphen: MBGSH§2 MBGSH§20 MBGSH§23 GGArt.87 Datum: 2010-06-28
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BVerwG - OVG Sachsen-Anhalt
6 PB 38.09
Wählbarkeit zum Personalrat; 6-monatige Zugehörigkeit zum Geschäftsbereich der obersten Dienstbehörde.
BPersVG §§ 6, 14
Aktenzeichen: 6PB38.09 Paragraphen: BPersVG§6 BPersVG§14 SGBII§44b Datum: 2010-02-04
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6 PB 16.09
SAPersVG § 27
WO PersVG LSA § 6 Abs. 2 Nr. 16
Aktenzeichen: 6PB16.09 Paragraphen: SAPersVG§27 Datum: 2009-08-11
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6 PB 11.09
SächsPersVG § 25; Anfechtung einer Personalratswahl; Reichweite der gerichtlichen Prüfung; Personalvertretungsrecht
SächsPersVG §§ 4 Abs. 3, 4 Abs. 4, 25, 88 Abs. 2 Satz 1
ArbGG §§ 72 Abs. 2 Nr. 2, 72a Abs. 3 Satz 2, 92 Abs. 1 Satz 2, 92a Satz 1, 92a Satz 2
Aktenzeichen: 6PB11.09 Paragraphen: SächsPersVG§4 SächsPersVG§25 SächsPersVG§88 ArbGG§72 Datum: 2009-05-28
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PL 9 B 608/07
Wahlanfechtung; Personalratswahl; Gruppen
SächsPersVG § 5 S. 1
Aktenzeichen: PL9B608/07 Paragraphen: SächsPersVG§5 Datum: 2009-05-08
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6 PB 20.07
BrbgPersVG § 13
BrbgPersVG § 95
Aktenzeichen: 6PB20.07 Paragraphen: BrbgPersVG§13 BrbgPersVG§95 SGBII§44b Datum: 2008-05-15
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61 PV 2.07
Wahlanfechtung; Gruppe der Angestellten; Wahlberechtigung; Arbeitsgemeinschaft zwischen Bundagentur für Arbeit und Landkreis; Grundsicherung; Personalgestellung; Dienststelle; Abordnung; Eingliederung; Aufhebung der - nach drei Monaten
Auf die Wahlberechtigung zur Personalratswahl von Beschäftigten eines Landkreises, die einer organisatorisch und räumlich verselbständigten sog. ARGE gemäß § 44 b SGB II zur Dienstleistung zugewiesen sind, findet § 13 Abs 2 Satz 1 des Personalvertretungsgesetzes für das Land Brandenburg unmittelbar Anwendung mit der Folge, dass die Wahlberechtigung in der bisherigen Dienstelle nach einer länger als drei Monate währenden Zuweisung erlischt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Beschäftigten in der ARGE einen Personalrat wählen können.
SGB II § 44 b
PersVG Bbg § 4
PersVG Bbg § 13 Abs. 2 S. 1
PersVG Bbg § 14 Abs. 1
PersVG Bbg § 25
Aktenzeichen: 61PV2.07 Paragraphen: SGBII§44b PersVGBbg§4 PersVGBbg§13 PersVGBbg§14 PersVGBbg§25 Datum: 2007-11-21
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PL 15 S 3/06
Wahlanfechtung, Gesamtpersonalrat, Dienststellen, Eigenbetriebe, Zusammenfassung mehrerer Dienststellen, Verselbständigung zusammengefasster Dienststellen
Die Beschäftigten der Eigenbetriebe der Stadt Mannheim waren bei der Wahl zum Gesamtpersonalrat der Stadt Mannheim 2005 weder wahlberechtigt noch wählbar (im Anschluss an den Senatsbeschluss vom 27.07.1999 - PL 15 S 2927/98 -, PersR 2000, 120).
LPvG §§ 25, 54, 9,
Aktenzeichen: PL15S3/06 Paragraphen: LPvG§25 LPvG§54 LPvG§9 Datum: 2007-07-24
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6 PB 18.06
Berufsbezeichnung im Wahlvorschlag; Prüfung durch den Wahlvorstand; Wahlanfechtung
1. Die Angabe "Personalabteilung" als Berufsbezeichnung in einem Wahlvorschlag für einen Mitarbeiter der Personalabteilung in leitender Funktion verstößt gegen § 7 Abs. 2 Satz 2 WO BlnPersVG.
BlnPersVG § 22
WO BlnPersVG § 7 Abs. 2
Aktenzeichen: 6PB18.06 Paragraphen: BlnPersVG§22 WOBlnPersVG§7 Datum: 2007-01-10
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22 TL 254/05
Auszählsystem, Auszählverfahren, Frauensitze, Geschlecht, Hare-Niemeyer, Männersitze, Personalratswahl, Sitz, Sitzverteilung, d'Hondt, horizontal, vertikal Berücksichtigung der auf die Geschlechter entfallenden Sitze bei Sitzverteilung nach Personalratswahl
Auch nach Einführung des Auszählverfahrens von Hare-Niemeyer sind die bei der Personalratswahl auf die Vorschlagslisten entfallenen Sitze auf die Geschlechter nach § 24 Abs. 3 WO-HPVG horizontal so zu verteilen, dass zunächst alle Vorschlagslisten einen Sitz desjenigen Geschlechts erhalten, auf das der größte Beschäftigtenanteil in der Gruppe entfällt, und sodann jede Vorschlagsliste einen Sitz des anderen Geschlechts (Aufrechterhaltung der Rechtsprechung des Fachsenats, vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 14. Dezember 1999 - 22 TL 1097/99 - juris = PersR 2000, 427 = PersV 2000, 469 = HessVGRspr. 2000, 61).
WO-HPVG § 5 Abs. 5
WO-HPVG § 24 Abs. 3
Aktenzeichen: 22TL254/05 Paragraphen: WO-HPVG§5 WO-HPVG§24 Datum: 2005-11-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8449
PL 21 K 8/05
Wahl Personalrat, Wahlanfechtung, Wahlvorschlag einer Gewerkschaft, Wahlvorschlag, wahlberechtigter Beschäftigter, Irreführung der Wahlberechtigten, irreführendes Kennwort
Ein mit dem Kennwort „ver.di - WIR MACHEN THEATER“ versehener Wahlvorschlag führt zu einer unzulässigen Wählerbeeinflussung und deshalb zur Ungültigkeit der Personalratswahl, wenn es sich nicht um einen Gewerkschaftsvorschlag, sondern um einen Wahlvorschlag wahlberechtigter Beschäftigter handelt.
LPVG §§ 17, 24, 25
LPVGWO §§ 10, 11
Aktenzeichen: PL21K8/05 Paragraphen: LPVG§17 LPVG§24 LPVG§25 LPVGWO§10 LPVGWO§11 Datum: 2005-09-26
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=10943
24.02.2005 PL 15 S 434/05
Wahlanfechtung, einstweilige Verfügung, Entscheidung ohne mündliche Verhandlung, Entscheidung des Vorsitzenden, Rechtmäßigkeit eines Wahlvorschlags, Umgehung der Wahlanfechtung
1. Eine Entscheidung über eine einstweilige Verfügung durch den Vorsitzenden allein anstelle des gesamten Spruchkörpers ist auch in der Beschwerdeinstanz eines personalvertretungsrechtlichen Eilverfahrens in dringenden Fällen zulässig (wie BayVGH, Beschluss vom 22.05.1990, BayVBl 1991,118).
2. Zur Frage, ob der Erlass einer lediglich von einem Wahlberechtigten beantragten einstweiligen Verfügung, mit der in ein laufendes personalvertretungsrechtliches Wahlverfahren eingegriffen werden soll, eine unzulässige Umgehung des für eine Wahlanfechtung wegen Verstoßes gegen wesentliche Vorschriften über das Wahlverfahren erforderlichen Quorums von mindestens drei Wahlberechtigten wäre.
LPVG §§ 11, 12, 25 Abs. 1
ArbGG § 85 Abs. 2 Satz 2
ZPO § 37 Abs. 2
ZPO § 944
Aktenzeichen: PL15S434/05 Paragraphen: LPVG§11 LPVG§12 LPVG§25 ArbGG§87 ArbGG§85 ZPO§37 ZPO§944 Datum: 2005-02-24
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=5955
24.02.2005 22 TL 2583/04
Doppelvorschlag, Gewerkschaftsliste, Irreführung, Kennwort, Mehrfachwahlvorschlag, Wahlbeeinflussung, irreführende Bezeichnung, sittenwidrig
2. Befinden sich auf einer von einer Gewerkschaft aufgestellten Liste nur gewerkschaftsangehörige Wahlbewerber, dann ist das Kennwort "Freie Liste (Gewerkschaftsbezeichnung) ..." irreführend, weil mit dieser Bezeichnung der Eindruck erweckt wird, es befänden sich zumindest auch Wahlbewerber auf der Liste, die der Gewerkschaft nicht angehören.
3. Auch bei Personalratswahlen nach dem Hessischen Personalvertretungsrecht darf eine Gewerkschaft in Bezug auf eine Beschäftigtengruppe nur einen Wahlvorschlag zur Wahl stellen (Verbot des Mehrfach- bzw. Doppelwahlvorschlags).
HPVG § 21 Abs. 1 S. 1
HPVG § 22 Abs. 1
WO-HPVG § 10 Abs. 4 S. 1
WO-HPVG § 8 Abs. 3
WO-HPVG § 9 Abs. 3
Aktenzeichen: 22TL2583/04 Paragraphen: HPVG§21 HPVG§22 WO-HPVG§10 WO-HPVG§8 WO-HPVG§9 Datum: 2005-02-24
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20.01.2005 16 K 2843/04.PVL
Die Beteiligten streiten über die Gültigkeit der in der Zeit vom 11. bis zum 13. Mai 2004 erfolgten Wahl zum örtlichen Personalrat bei dem Polizeipräsidium B. (dem Beteiligten zu 1.).
Gemäß § 22 Abs. 1 LPVG können mindestens drei wahlberechtigte Beschäftigte, jede in der Dienststelle vertretene Gewerkschaft oder der Leiter der Dienststelle innerhalb von zwei Wochen nach dem Tage der Bekanntmachung des Wahlergebnisses die Wahl beim Verwaltungsgericht anfechten, wenn gegen wesentliche Vorschriften über das Wahlrecht, die Wählbarkeit oder das Wahlverfahren verstoßen worden und eine Berichtigung nicht erfolgt ist, es sei denn, dass durch den Verstoß das Wahlergebnis nicht geändert oder beeinflusst werden konnte. Diese Voraussetzungen sind nicht erfüllt. (Leitsatz der Redaktion)
LPVG § 22
Aktenzeichen: 16K2843/04 Paragraphen: LPVG§22 Datum: 2005-01-20
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=5354
BVerwG - OVG Münster - VG Minden
23.10.2003 6 P 10.03
Anfechtung einer Personalratswahl; Wahlanfechtungsfrist; Bekanntgabe des Wahlergebnisses.
Aktenzeichen: 6P10.03 Paragraphen: BPersVG§23 BPersVG§25 BPersVWO§20 BPersVWO§21 BPersVWO§23 Datum: 2003-10-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=3119
23.04.2003 8 L 279/02
Für eine ordnungsgemäße Wahlanfechtung nach § 18 PersVG M-V ist es erforderlich, dass der Anfechtende innerhalb der Anfechtungsfrist darlegt, aus welchen Gründen gegen welche Vorschriften über das Wahlrecht, die Wahlart oder das Wahlverfahren verstoßen worden sein soll.
PersVG M-V § 18
Aktenzeichen: 8L279/02 Paragraphen: PersVGM-V§18 Datum: 2003-04-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=3318

References: § 81
 § 87
 § 92
 § 48
 § 49
 § 53
 § 29
 § 29
 § 30
 § 16
 § 15
 § 13
 § 44
 § 44
 § 23
 § 20
 § 21
 § 3
 § 10
 § 9
 § 5
 § 14
 § 17
 § 34
 § 88
 § 10
 § 12
 Art. 87
 § 2
 § 20
 § 23
 § 2
 § 20
 § 23
 § 27
 § 6
 § 25
 § 5
 § 13
 § 95
 § 44
 § 13
 § 44
 § 4
 § 13
 § 14
 § 25
 § 7
 § 22
 § 7
 § 24
 § 5
 § 24
 § 85
 § 37
 § 944
 § 21
 § 22
 § 10
 § 8
 § 9
 § 22
 § 22
 § 18
 § 18