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Timestamp: 2020-06-02 22:50:14+00:00

Document:
Aktuell treten weltweit Krankheits- und Verdachtsfälle durch ein neuartiges Coronavirus auf. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft die Ausbreitung des Virus seit dem 11. März als Pandemie ein. In Deutschland gibt es laut Robert Koch Institut (RKI) bereits über 181.800 bestätigte Fälle. In Niedersachsen gibt es über 12.043 bestätigte Infektionen (Stand: 1. Juni, 16 Uhr). Das RKI informiert auf seiner Website über den aktuellen Stand des Infektionsgeschehens.
Antworten auf die häufigsten Fragen zum Coronavirus finden Sie hier oder am Ende dieser Seite.
In der Kreisverwaltung: Persönliche Beratung nach Terminvereinbarung möglich
Gebäude bleiben für Besucherinnen und Besucher ohne Termin geschlossen
Ab Montag, 4. Mai sind persönliche Termine in der Kreisverwaltung wieder möglich. Es gelten aber besondere Hygienevorschriften. weiterlesen
Verdienstausfall: Entschädigung kann beim Landkreis Northeim beantragt werden
Gilt für Ausfälle durch angeordnete Quarantäne oder wegen Kinderbetreuung bei geschlossenen Einrichtungen
Wer nicht arbeiten gehen kann, weil er unter Quarantäne gestellt wurde oder seine Kinder betreuen muss, kann aber unter Umständen eine Entschädigung erhalten. weiterlesen
Forderung: Bund und Land müssen ÖPNV-Rettungsschirm umsetzen
Unklare Perspektiven für die Landkreise Northeim, Göttingen und Holzminden
In einem gemeinsamen Schreiben an Verkehrsminister Althusmann haben die Landräte aus Göttingen, Northeim und Holzminden Handlungsbedarf hinsichtlich der finanziellen Leistungsfähigkeit des ÖPNV angemeldet. weiterlesen
Ab heute gilt Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Niedersachsen
Beim Einkaufen und in Bus und Bahn
Wer ab heute im Landkreis Northeim einkaufen geht oder mit Bus oder Bahn unterwegs ist, muss dabei Mund und Nase bedecken. weiterlesen
Einblicke in die Arbeit des Corona-Stabes
Wie managt die Kreisverwaltung die Corona-Pandemie?
In Deutschland treffen die Landkreise die notwendigen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten. Um diesem Auftrag nachzukommen, hat der Landkreis Northeim einen Krisenstab eingerichtet. weiterlesen
Landkreis Northeim will Elternbeiträge für die Kindertagespflege erstatten
Geldleistungen an Tagespflegepersonen sollen fortgezahlt werden
Kindertagespflege ist derzeit untersagt. Vor diesem Hintergrund wird Landrätin Astrid Klinkert-Kittel dem Kreisausschuss vorschlagen, die Elternbeiträge für die Kindertagespflege zu erstatten. weiterlesen
Landkreis Northeim bereitet Neustart in den Schulen vor
Schulen haben Hygieneplan erhalten
Seit dem 16. März sind die Schulen in Niedersachsen wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Am Montag, 27. April 2020, beginnt der schrittweise Neustart in den Schulen im Landkreis Northeim. weiterlesen
ZVSN informiert über Alltagsmaskenpflicht in Bussen und Schulfahrplan
Ab Montag, 27.4. 2020, gelten Schulfahrpläne mit Abweichungen
Wie andere Bundesländer macht nun auch Niedersachsen die bisherige Empfehlung, im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ab dem 27.4. 2020 zur Pflicht. Der ZVSN stellt Informationen dazu bereit weiterlesen
Coronavirus: Niedersachsen führt Pflicht für das Tragen von Alltagsmasken ein
Ab Montag müssen Nase und Mund im ÖPNV und beim Einkaufen bedeckt sein
Ab Montag, 27. April 2020, gilt in Niedersachsen eine Mundschutzpflicht. Bürgerinnen und Bürger müssen ab der kommenden Woche in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen Mund und Nase bedecken. weiterlesen
Neue Landesverordnung: Erste Lockerungen in Niedersachsen
Beschlüsse gelten ab dem 20. April 2020
Bund und Länder haben sich am Mittwoch auf erste Lockerungen der durch die Corona-Krise verursachten Einschränkungen verständigt. Jetzt hat das Land Niedersachsen diese in einer neuen Verordnung konkretisiert. weiterlesen
Kreisverwaltung schließt weiterhin für Besucherinnen und Besucher
Zur Vermeidung des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus bleiben sämtliche Dienststellen des Landkreises Northeim weiterhin bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. weiterlesen
Deutsch für Alle näht und spendet Atemmasken
Solidaraktion des Nähkurses für ausländische Frauen
250 Atemmasken zum behelfsmäßigen Schutz vor dem Coronavirus hat der Verein „Deutsch für Alle“ jetzt an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel übergeben. weiterlesen
Öffnung von Lottoannahmestellen und Quarantänepflicht für Reiserückkehrer
Neuregelungen des Landes
Am späten Dienstagnachmittag hat das Land Niedersachsen offene Fragen in Bezug auf Lottoannahmestellen geklärt. Außerdem greift seit Freitag eine Quarantänepflicht nach Auslandsaufenthalten. weiterlesen
Notbetreuung in der Kindertagespflege
Arbeitgeberbescheinigung für die Notbetreuung
Bestätigung der Symptomfreiheit des Kindes
Die Vordrücke für eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten erhalten Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Coronavirus (Hinweis: Die FAQs werden derzeit überarbeitet und an die Lockerungen, die ab dem 11. Mai gelten, angepasst):
Was soll ich tun, wenn ich befürchte, am Coronavirus erkrankt zu sein?
Wenn Sie den Verdacht haben, am Coronavirus erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht direkt zum Arzt oder ins Krankenhaus, sondern nehmen zunächst telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Benötigen Sie außerhalb der Praxiszeiten ärztlichen Rat, erreichen Sie unter der Nummer 116117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Welche Symptome treten bei einer Infektion mit dem Coronavirus auf?
Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Erkältungssymptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen. Auch Atemprobleme wie z.B. Kurzatmigkeit, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost können auftreten. Manchmal kann es auch zu Durchfall kommen. Am Anfang der Erkrankung kann auch Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten.
Wie kann man sich mit dem Coronavirus infizieren?
Das Corona-Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Viren werden beim Niesen und Husten mit den Sekrettröpfchen in die Luft gesprüht. Über diesen Weg können sie von anderen Personen eingeatmet werden und zu Infektionen führen. Wie alle Tröpfcheninfektionen verbreitet sich das Virus auch über Hände und Oberflächen, die häufig angefasst werden, wie z.B. Türklinken. Ebenso wird das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden oder kann durch Kontakt mit dem Blut eines Infizierten übertragen werden.
Wie kann ich mich und andere vor dem Virus schützen?
Bei allen Atemwegsinfekten, also nicht nur bei dem durch das Coronavirus verursachten, ist es wichtig, bestimmte Hygieneregeln zu befolgen.
Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich, das heißt, spülen Sie Ihre Hände unter fließendem Wasser ab, seifen Sie dann gründlich Handinnenflächen, jeden Finger, Fingerkuppen, Fingerzwischenräume und Handrücken ab. Trocknen Sie sie mit einem trockenen Tuch.
Fassen Sie sich mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Nase oder Augen.
Um andere zu schützen, husten oder niesen Sie niemanden an und besser in die Ellenbeuge statt in die Hand.
Halten Sie Abstand von Menschen, die husten oder niesen. Auch Menschen ohne Symptome können ansteckend sein, deshalb vermeiden Sie dichtes Gedränge und große Menschenansammlungen.
Entsorgen Sie benutzte Papiertaschentücher nach einmaligen Gebrauch sofort in verschließbaren Mülleimern und verwenden Sie sie nicht mehrmals.
Vermeiden Sie es möglichst, Oberflächen zu berühren, die viele Personen anfassen (bspw. Türklinken). Achten Sie vor allem darauf, sich nach Berührung mit so einer Oberfläche nicht ins Gesicht zu fassen.
Verzichten Sie wenn möglich aufs Händeschütteln oder Umarmungen zur Begrüßung oder Verabschiedung.
Das RKI empfiehlt seit Anfang April zudem, dass erkrankte Personen darauf achten sollten, dass sie zum Schutz ihrer Mitmenschen die ungehinderte Freisetzung von Tröpfchen möglichst unterbinden – z.B. durch eine textile Barriere wie ein Mund-Nasen-Schutz. Hinweise, wie Sie einen solchen selbst herstellen können und wann er sinnvoll ist, finden Sie hier. Auch bei asymptomatischen oder symptomarmen Infizierten könnte das vorsorgliche Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung dazu beitragen, das Übertragungsrisiko für andere zu vermindern, zum Beispiel im öffentlichen Räumen, in denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.
Zuletzt aktualisiert: 8.4.2020
Kann ich mich gegen das Coronavirus impfen lassen?
Leider noch nicht. An einer Impfung wird derzeit gearbeitet. Da die Entwicklung von Impfstoffen sehr aufwendig und zeitintensiv ist, lässt sich noch nicht absehen, wann mit der Fertigstellung eines Impfstoffs gerechnet werden kann.
Wie wird eine Erkrankung an Coronaviren behandelt?
Wie bei anderen Erkrankungen der Atemwege richtet sich die Behandlung nach der Schwere der Symptome. Es ist nicht zu erwarten, dass Erkrankte grundsätzlich im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei leichteren Beschwerden kann eine symptomatische Behandlung im häuslichen Umfeld stattfinden.
Ansteckungsgefährdet sind grundsätzlich ältere Personen sowie Personen mit bestehenden Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD, immungeschwächte Patienten sowie multimorbide Patienten, d.h. Personen mit mehreren Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen.
Grundsätzlich ist jede Person ansteckungsgefährdet, die sich länger als 15 Minuten in einem nahen Kontakt , d.h. näher als 1,5 Meter zu einer infizierten Person ohne Schutz befindet.
Zuletzt aktualisiert: 14.4.2020
Alle unter "Wer gilt als ansteckungsgefährdet?" genannten Personen sowie Personen, die im Krankenhaus, Pflegeeinrichtungen jedweder Art oder in verschiedensten Dienstleistungsgewerben mit nahem Patienten- bzw. Kundenkontakt stehen. Auch Raucher sind besonders gefährdet.
Getestet werden derzeit Personen mit akuten Erkältungssymptomen jeder Schwere und/oder einem Verlust ihres Geruchs-/Geschmacksinns unabhängig von Risikofaktoren. Zudem werden Personen getestet, die bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall hatten und die jegliche mit Covid-19 vereinbare Symptome zeigen (welche das sind, lesen Sie auf der Seite des Robert-Koch-Institutes: www.rki.de/covid-19-steckbrief). Zusätzlich sollen auch Personen mit klinischen oder radiologischen Hinweisen auf eine virale Lungenentzündung und einem Zusammenhang mit einer Häufung von Lungenentzündungen in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus getestet werden.
Als Orientierungshilfe dient den Ärztinnen und Ärzten das Flussschema des Robert Koch Institutes. Die aktuelle Version finden Sie hier.
Zuletzt aktulaisiert: 8.5.2020
Im Fall einer positiven Testung wird der Befund an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Von diesem werden Sie telefonisch über das Ergebnis informiert und in häusliche Quarantäne geschickt. Zusätzlich erhalten Sie ein Schreiben, in dem detaillierte Handlungsanweisungen für diesen Fall enthalten sind.
Gibt es eine Möglichkeit, um herauszufinden, ob man eine Infektion schon durchgemacht hat?
Bei der Infektion mit Krankheitserregern reagiert unser Immunsystem. Dies ist ein komplizierter Prozess; es sind viele verschiedene Zellen des Immunsystems daran beteiligt. Im Verlaufe dieser Reaktion werden spezifische Antikörper (Immunglobuline, Ig) gebildet, welche genau auf den jeweiligen Erreger abgestimmt sind und sich in Labortests nachweisen lassen. In der Frühphase sind dies sogenannte IgM- Antikörper, in der Spätphase als Ausdruck längerer bestehender Immunität die IgG- Antikörper.
Die Forschung zeigt, dass sich im Rahmen der Infektion mit dem neuen Coronavirus im Vergleich zu anderen Erkrankungen oft schon relativ früh Antikörper nachweisen lassen, wohl schon nach ein bis zwei Wochen nach Symptombeginn. Es gibt auf dem Markt bereits viele Angebote für sogenannte Schnelltests, welche Antikörper nachweisen können. Auch gibt es die Möglichkeit, mit einer Blutentnahme die Antikörper im Labor untersuchen zu lassen.
Es müssen allerdings noch genauere Daten gesammelt werden, ab wann genau mit dem positiv werdenden Antikörpertest zu rechnen ist. Es ist davon auszugehen, dass nach einer durchgemachten Infektion, wenn die ggf. bestehende Symptome wieder abgeklungen sind und ein Rachenabstrich das Coronavirus schon nicht mehr nachweisen könnte, die Immunglobulin-Bestimmung die vorangegangene Auseinandersetzung mit dem Coronavirus nachweisen kann.
Problematisch bei der Auswertung und Interpretation des Tests kann die Verwandtschaft des neuen Coronavirus mit anderen, in Deutschland im Umlauf befindlichen Coronaviren werden, welche harmlose Erkältungskrankheiten verursachen und daher in der Vergangenheit keine öffentliche Bekanntheit erlangten.
Nach aktuellen Erkenntnissen ist es möglich, dass die Tests zum Nachweis der Immunglobuline gegen das neue Coronavirus eine sogenannte Kreuzreaktivität gegenüber Antikörpern der alteingesessenen Coronaviren zeigen. Gerade wenn man in den letzten Wochen eine Erkältungskrankheit mit einem der üblichen Erkältungscoronaviren durchgebracht hat, kann es passieren, dass der Test auf das neue Coronavirus eine positive Reaktion zeigt, also somit falsch positiv ausfällt.
Man könnte sich also in falscher Sicherheit wiegen, dass man mit die COVID-19 Erkrankung schon hinter sich hat. Ein dadurch bedingter Verzicht auf die Sicherheitsmaßnahmen könnte dann schnell zu einer Infektion führen.
Es gibt also bereits die Möglichkeit zu testen, aber sie ist noch nicht flächendeckend verfügbar und bietet nach aktuellen Erkenntnisse keine vollständige Sicherheit.
Wo und wie kann ich Fragen zum Coronavirus stellen?
Allgemeine Informationen und die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) erhalten Sie jederzeit und immer aktuell auf www.landkreis-northeim.de/coronavirus sowie auf der Seite des Robert Koch Institutes www.rki.de.
Bürgertelefon Landkreis Northeim
Sollten Sie dort nicht fündig werden oder nach einem Telefonat mit Ihrem Hausarzt Fragen offen bleiben, erreichen Sie die Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim unter der Nummer 05551/7088080.
Das Bürgertelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Außerhalb der Anrufzeiten können Sie eine Mail an gesundheitsdienste@landkreis-northeim.de schicken. Bitte geben Sie in der E-Mail unbedingt Ihre Telefonnummer für eventuelle Rückfragen an.
Bitte bachten Sie: Das Bürgertelefon ist für medizinische Fragen vorgesehen und sollte nicht mit Fragen etwa zu Urlaubszielen belastet werden.
Darüber hinaus hat das Land Niedersachsen eine zentrale Corona-Hotline für Fragen rund um das Corona-Geschehen eingerichtet. Sie ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 22 Uhr unter der Nummer 0511 / 120-6000 erreichbar.
Sie soll allgemeine, direkt verfügbare Informationen zum Coronavirus und seinen Folgen unmittelbar geben, ansonsten aber der Vermittlung zu anderen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus verschieden Bereichen der Landesregierung dienen. Die bereits bestehenden themenspezifischen Hotlines der Landesregierung bestehen weiterhin.
Sollte ich eine Mund-Nasen-Schutz-Maske tragen?
Das Tragen einer Schutzmaske in der Öffentlichkeit ist in Niedersachsen seit Montag, 27.4.2020, beim Einnkaufen und im Öffentlichen Personenverkehr zur Pflicht. Das hat das Land Niedersachsen am 22.4.2020 bekannt gegeben.
"Besucherinnen und Besucher von Verkaufsstellen, Einkaufscentern und Einrichtungen (...) sowie Personen, die als Fahrgast ein Verkehrsmittel des Personenverkehrs und die hierzu gehörenden Einrichtungen, wie zum Beispiel Haltestellen und Aufenthaltsbereiche am Gleis, nutzen, sind verpflichtet, eine textile Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. (...) Eine Mund-Nasen-Bedeckung (...) ist jede textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie; geeignet sind auch Schals, Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches. Personen, für die aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung (...) ausgenommen. Von der Verpflichtung (...) sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres ausgenommen."
Seit dem 4.5.2020 wird eine Missachtung des Gebotes zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mit einem Bußgeld geahndet. Die Höhe des Bußgeldes beträgt 20 Euro.
Den gesamten Text lesen Sie in der aktualisierten Verordnung des Landes hier.
Auch Kundinnen und Kunden von Frisiersalons müssen während des Besuchs eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auf diese arbeitsschutzrechtliche Vorgabe hat sich die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege in Absprache mit dem Zentralverband des Friseurhandwerks geeinigt. Diese Vorgaben sind für die Friseurbetriebe verpflichtend und werden durch die Gewerbeaufsichtsämter kontrolliert.
Empfehlungen der Gesundheitsdienste des Landkreises
„Wer sich konsequent an die Abstandsregeln von 1,5 bis 2 Meter zu anderen Menschen hält, schützt sich am besten vor einer Ansteckung mit Corona“, erklärt Dr. Regina Pabst, Amtsärztin beim Landkreis Northeim. Hinzu käme die Einhaltung weiterer Hygienemaßnahmen, wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen. „Zusätzlich brauchen wir die Masken, um uns gegenseitig zu schützen.“
Wichtig: Wer eine Maske trägt, ist nicht sicher vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt. Da das Virus aber vor allem durch beim Sprechen umherfliegende Tröpfchen verbreitet wird, helfen uns die Masken, diese infektiösen Tröpfchen in der Luft zu reduzieren und damit das Ansteckungsrisiko für andere zu minimieren. Wichtig ist es, die Maske auszutauschen, sobald sie feucht ist, und sie nach einmaligem Tragen bei mindestens 60 Grad zu waschen.
Weitere Informationen zum Tragen eines Mundschutzes sowie Anleitungen, wie man einen einfachen Schutz selbst herstellen kann, haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Zuletzt aktualisiert: 5.5.2020
Nach Angaben des Landes Niedersachsen müssen Menschen, bei denen es aufgrund einer Behinderung durch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation oder der Sinnenwahrnehmung kommt (z.B. bei Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, Blinde Menschen oder Menschen mit Sprachbehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung etc.), auch beim Einkaufen oder im ÖPNV keine solche Bedeckung tragen. Der Nachweis kann beispielsweise über den Schwerbehindertenausweis, beispielhaft hier mit den Merkzeichen GL (Gehörlos), BL (Blindheit) oder TBL (Taubblindheit) angetreten werden.
Auch wem es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. bei allergischen Reaktionen auf eine Maske, bei entsprechender psychischer Beeinträchtigung oder anderen Krankheitsbildern, wie etwa einem verringerten Lungenvolumen, bei schwerem Asthma, Herz- oder Lungenerkrankungen etc. = nicht abschließende Aufzählung) ist von der Pflicht ausgenommen. Ein ärztliches Attest ist hilfreich, aber nicht zwingend vorgegeben. Es genügt die Glaubhaftmachung, um Betroffene nicht in die Arztpraxen zu zwingen.
Laut den FAQs des Landes Niedersachsen zur Mund-Nasen-Bedeckung gibt es keine Pflicht, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen, hilfreich wäre dies jedoch durchaus. Verkaufsstellen des Einzelhandels und der öffentliche Personenverkehr können im Rahmen ihres Hausrechts verlangen, dass Kunden ohne Mund-Nasen-Bedeckung, die kein Attest haben, wieder gehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kundinnen und Kunden nicht auf andere Weise die gesundheitlichen Einschränkungen glaubhaft machen können, die sie daran hindern, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In Betracht kommt beispielsweise das Vorzeigen eines Asthmasprays.
Atteste sind im Bedarfsfall durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte auszustellen. Die Ärztinnen und Ärzte entscheiden hierbei rein nach medizinischen Aspekten. Es wird angeregt, auf einen Besuch in der Praxis möglichst zu verzichten. Einer telefonischen oder schriftlichen Bitte auf Ausstellung eines Attestes kann vielleicht insbesondere bei wegen der Atemwegserkrankungen bereits seit längerem in Behandlung befindlichen Patientinnen und Patienten entsprochen werden. Die Entscheidung über das Prozedere fällt allerdings der zuständige Arzt.
Soweit aufgrund der fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung der Zutritt zum Einzelhandel oder zum ÖPNV verwehrt wird, sollte das Attest gegenüber den Verantwortlichen der Verkaufsstelle oder dem Personal der Verkehrsbetriebe vorgelegt werden. Sollte es im Nachhinein zu einem Ordnungswidrigkeitsverfahrens kommen, muss ein ärztliches Attests der jeweiligen Behörde vorgelegt werden.
Häusliche Quarantäne bedeutet, dass man in dieser Zeit seine Wohnung nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen darf. Ferner ist es der unter Quarantäne stehenden Person in dieser Zeit untersagt, Besuch von nicht zum Haushalt gehörenden Personen zu empfangen. Hundebesitzer dürfen ebenfalls die Wohnung nicht verlassen.
Darf ich meine Wohnung verlassen?
Ja. Bei uns gilt derzeit keine Ausgangssperre. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind weiterhin erlaubt. Besuche von Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen, die sich zu Hause befinden, ist erlaubt. Ebenso wird die Wahrnehmung des Sorgerechts im privaten Bereich nicht eingeschränkt.
Auch die Betreuung von hilfebedürftigen Personen und Minderjährigen, auch zur Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs (siehe wo darf ich einkaufen) ist möglich.
Sterbende dürfen begleitet werden, ebenso darf man an Trauerferien im engsten Familienkreis teilnehmen. Auch Geistliche dürfen ihre seelsorgerische Betreuung in Form von Besuchen wahrnehmen.
Kinder oder Angehörige, die einen Platz in einer Notbetreuung haben, dürfen dorthin begleitet und von dort abgeholt werden.
Auch für Anordnungen einer Behörde oder eines Gerichts ist der Aufenthalt im Freien gestattet. Gleiches gilt für die Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer medizinischer Versorgungsleistungen, wie zum Beispiel Blutspenden.
Erforderliche Besuche bei Behörden, Gerichten und anderen Hoheitsträgern sowie von anderen Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, sind ebenfalls erlaubt. Bitte beachten Sie dabei die möglichen Einschränkungen der Behörden vor Ort und kontaktieren Sie in jedem Fall Ihren Ansprechpartner telefonisch oder per Mail um abzustimmen, wie und ob Ihr Anliegen umgesetzt werden kann.
Die Versorgung, Betreuung und Ausführung von selbst gehaltenen Tieren oder von Tieren, für die eine Pflicht zur Versorgung besteht, ist ebenso erlaubt wie die Inanspruchnahme einer tierärztlichen Versorgung.
Zuletzt aktualisiert: 11.5.2020
Darf ich Kontakt zu anderen Menschen haben?
Die Zwei-Personen-Regel für den Aufenthalt im öffentlichen Raum ist zum 11. Mai aber gelockert worden. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind weiterhin auf höchstens zwei Personen beschränkt. Davon ausgenommen sind jetzt aber Zusammenkünfte einer Person mit Angehörigen sowie mit Personen, die dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören.
Zuletzt akualisiert: 11.5.2020
Wo und was kann ich einkaufen?
Nachdem in der ersten Phase des Lock-Downs ein Großteil des Einzelhandels schließen musste, wurden die Beschränkungen nach und nach gelockert. Seit dem 11. Mai dürfen in Niedersachsen die Geschäfte wieder öffnen. Für die Kundinnen und Kunden gilt:
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Abstand zu anderen Personen von 1,5 Metern
Im Geschäft, in den Warteschlangen sowie beim Betreten und Verlassen des Geschäftes
Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche darf nur eine Person im Laden sein
Stand: 11.5.2020
Welche Dienstleistungen sind noch erlaubt?
Mit der Änderung am 22. Mai lässt das Land Niedersachsen alle Dienstleistungen unter Auflagen wieder zu. §7 der Verordnung regelt, dass alle Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, der Dienstleister eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und nach jedem Kunden oder jeder Kundin die Hände desinfizieren muss. Bei unmittelbarem Körperkontakt müssen die Kontaktdaten der der Kunden sowie Zeitpunkt des Betretens und Verlassens des Geschäfts dokumentiert werden. Stimmt ein Kunde der Dokumentation nicht zu, darf er nicht bedient werden.
Der Abstand von 1,5 Metern muss auch zwischen den Kundinnen und Kunden dauerhaft eingehalten werden.
Wo und wie darf ich meine Freizeit verbringen?
Für den Publikumsverkehr und Besuche sind geschlossen:
Schwimm- und Spaßbäder (sofern sie sich in geschlossenen Räumen befinden), Saunen und ähnliche Einrichtungen,
Darf ich noch ins Restaurant?
Die Gastronomie ist wieder geöffnet. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von mindestens zwei Metern sein. Zwischen den Gästen, die nicht zum eigenen oder zu einem weiteren Hausstand gehören, müssen mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. Buffets dürfen nicht angeboten werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen einen Mundschutz tragen. Außerdem müssen die Gäste die Möglichkeit haben, die Hände zu reinigen. Nur Gäste, die der Dokumentation ihrer Kontaktdaten zustimmen, dürfen bedient werden. Diese Regelung ist für die Nachverfolgung möglicher Infektionsfälle zwingend erforderlich.
Wenn der Schankwirtschaftsbetrieb gegenüber dem Speisewirtschaftsbetrieb deutlich überwiegt, wie zum Beispiel in Kneipen und Bars, ist der Betrieb weiterhin untersagt.
Zuletzt aktualisiert: 25.5.2020
Darf ich meinen Partner/Partnerin, mit der ich eine Fernbeziehung führe, in einer anderen Stadt besuchen?
Ja. Der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnerinnen/Lebenspartnern ist weiterhin möglich. Dasselbe gilt für alle anderen partnerschaftlichen Verbindungen, die aus zwei Personen bestehen. Allerdings gilt es, auch die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes zu beachten, wenn der Partner in einem anderen Bundesland wohnt.
Kann ich mit meinem Hund Gassi gehen?
Ja. Die Versorgung, Betreuung und das Ausführen von selbst gehaltenen Tieren ist weiterhin erlaubt. Beim Aufeinandertreffen mit anderen Hundebesitzer muss allerdings der Mindestabstand gewahrt bleiben.
Darf ich noch Blutspenden?
Mit der neuesten Änderung der Verordnung vom 22. Mai 2020 ist jetzt auch die Nutzung privater und öffentlicher Sportanlagen geregelt. Demnach ist Sport zulässig, wenn er kontaktlos erfolgt und zwischen den Personen ein Abstand von zwei Metern eingehalten wird, sofern sie nicht zum eigenen Hausstand gehören.
Wenn Geräte gemeinsam genutzt werden, müssen sie nach jeder Nutzung desinfiziert werden. Gemeinsam genutzte Räume müssen geschlossen bleiben, wie zum Beispiel Duschen und Umkleidekabinen. Lediglich Geräteräume dürfen unter Abstandswahrung betreten werden.
Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zulässig. Die Zahl der Personen, die als Trainer oder Betreuer anwesend sind, muss auf ein Minimum beschränkt werden.
§1, Absatz 8 der Verordnung sind die konkreten Formulierungen zu finden. Dort steht auch, wie es sich mit Berufssportlernd, Spitzensportler oder Fußballbundesligisten verhält.
Kann ich mein Haustier mit Covid-19 anstecken/kann mein Haustier mich anstecken?
Auch wenn bekannt ist, dass sich auch Tiere mit dem grassierenden Corona-Erreger infizieren können, gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen. Das entspricht der derzeitigen Einschätzung des European Centre for Disease Control und der WHO. Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung. Die sonst bekannten Corona-Viren bei den Haustieren entsprechen nicht den für die aktuellen schweren Erkrankungen der Atemwege von Menschen.
Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht unseres Veterinäramtes nicht eingeschränkt werden. Das stimmt auch mit den bisherigen Erkenntnissen des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) überein. Das FLI ist ein Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt (z. B. Hände gründlich mit Seife waschen).
Wichtig: Es besteht kein Grund dafür, Haustiere vorsorglich in Tierheimen abzugeben. Sollte ein Haustier positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden, stellt dies darüberhinaus keinen Grund dar, das Tier einzuschläfern.
Ich ziehe um – wer darf mir beim Umzug helfen?
Umzüge sollten, wenn möglich, mit einer professionellen Umzugsfirma unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Mitarbeitern durchgeführt werden. Bei einem unbedingt notwendigen Umzug, der nicht mit einem Unternehmen stattfinden kann, sollte vor allem auf die Mitglieder des gemeinsamen oder eines zweiten Hausstands gesetzt werden. Auch dann ist bei allen Verrichtungen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
Wohin kann ich mich wenden, wenn ich in eine Krise gerate?
Was uns jetzt gegen die Ausbreitung des Coronavirus hilft, bedeutet für viele eine hohe emotionale und psychische Belastung. Um in der nächsten Zeit nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gesund zu bleiben, haben wir hier einige Informationen für Sie zusammengestellt:
Alle, die durch die Corona-Krise psychisch belastet sind, sich ängstlich fühlen oder aggressiv werden, können ab sofort über die Krisen-Hotline Südniedersachsen direkt mit Fachleuten sprechen. Die Hotline schaltet zu Psychiater*innen, Psychotherapeut*innen und Psycholog*innen des
Asklepios Fachklinikums, Göttingen, der Paracelsus-Roswitha-Klinik, Bad Gandersheim, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UMG, Göttingen, und des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises Northeim. Die einheitliche Nummer ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu diesen Fachleuten. Die Krisen-Hotline Südniedersachsen wird über das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen organisiert.
Die Krisen-Hotline Südniedersachsen ist ab 14. April werktags von 7.30 bis 16 Uhr erreichbar unter der Nummer 0551 38 434 505. Mehr dazu lesen Sie hier.
Scheuen Sie sich nicht, bei Sorgen oder verstärkten Ängsten den Sozialpsychiatrischen Dienst anzurufen und ein telefonisches Beratungsgespräch zu führen. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist eine Beratungsstelle des Landkreises für Menschen in seelischen Krisen. Er ist Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr und Freitag von 8.30 bis 13 Uhr unter 05551/708-575 oder per Mail an sozialpsychiatrischerdienst@landkreis-northeim.de erreichbar. Gern können Sie auch anonym zu uns Kontakt aufnehmen. Im Internet finden Sie das Angebot hier.
Darüber hinaus können Sie sich an die Telefonseelsorge wenden, die rund um die Uhr unter den Telefonnummern 0800/ 111 0 111 oder 0800 111 0 222 für Sie da ist. Weitere Infos finden Sie auch auf www.telefonseelsorge.de. Tagsüber (Mo-Mi 9-15 Uhr, Do-Fr 9-13 Uhr) kann auch das psychiatrische Krisentelefon der Uniklinik Göttingen unter der Telefonnummer 0151/27097814 erreicht werden.
Wir wollen der Verunsicherung der Bevölkerung etwas entgegensetzen. Denn nicht nur das Virus, auch Ängste sind ansteckend.
Die Zeichen verdichten sich, dass die mit der Corona-Krise verbundenen Einschränkungen zu einer Zunahme häuslicher Gewalt führen können. Das zeigen auch die Zahlen aus China. Durch Isolation entsteht Stress, finanzielle Schwierigkeiten und wirtschaftliche Sorgen kommen hinzu, der Alkoholmissbrauch steigt an, usw. All diese Faktoren gelten als Auslöser für Gewalt in der Familie.
Deshalb haben die drei Dachorganisationen der Fachleute für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in Deutschland (Bundesforum Männer), Österreich (Dachverband Männerarbeit Österreich) und der Schweiz (männer.ch) ein „Survival-Kit für Männer unter Druck“ herausgegeben. Sie finden es hier.
Zuletzt aktualisiert: 15.4.2020
Was ist, wenn ich im Freien arbeite?
Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderen Medien dürfen sich zum Zweck der Berichterstattung im öffentlichen Raum aufhalten.
Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Jahreszeit bedingt erforderlicher Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, bleibt erlaubt. Soweit möglich ist auch in beruflichen Kontexten ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Das gilt auch für die Tätigkeiten von Erntehelfern, Saisonarbeitern und Werkarbeitskräfte. Infos zu weiteren Bestimmungen dieser Berufsgruppen finden Sie hier.
Welche Regeln gelten für meinen Arbeitsplatz?
Zu beruflichen Zwecken sind Zusammenkünfte von mehreren Personen zulässig. Soweit möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzuhalten.
Dürfen Kinder in die Schule oder den Kindergarten?
Der Unterrichtsbetrieb wurde am 16. März vollständig eingestellt, eine Ausnahme stellten nur Schulen für ärztliche Heilberufe und ähnliche Bildungsstätten dar. Seit dem 27. April kehren die ersten Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in die Schulen zurück. Dabei gelten besondere Hygienevorgaben. Ab dem 4. Mai sollen gestuft weitere Jahrgänge nach und nach in den Präsenzunterricht zurückkehren.
© Kultusministerium Niedersachsen Anzeige in Originalgröße 96 KB - 955 x 563 Die Grundschüler der Klasse 4, die sich am Übergang zur weiterführenden Schule befinden, steigen nach den Abschluss- und Übergangsklassen am 4. Mai wieder in den Unterricht ein. Der weitere Fahrplan für Niedersachsen sieht vor, dass ab der 20. Kalenderwoche gestuft die weiteren Jahrgänge aller Schulformen folgen. Für die 12. Klassen startet der Unterricht somit am 11. Mai, die Jahrgänge 3, 9 und 10 folgen ab dem 18. Mai 2020. Auch die Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen starten am 27. April 2020.
Alle Jahrgänge, die noch nicht wieder in der Schule sind, sowie alle Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation zu Hause bleiben müssen, werden von ihren Lehrkräften für das „Lernen zu Hause“ mit Lernplänen und Aufgaben versorgt
Auch Schulausflüge, Schulfahrten, Schüleraustauschfahrten und Schulveranstaltungen sind bis zum Schuljahresende verboten.
Auch Kindergärten, Krippen und Kinderhorte bleiben geschlossen bzw. untersagt. Eine Notbetreuung in kleinen Gruppen ist für die Schuljahrgänge 1-8 von 8-13 Uhr möglich, im Falle eines Ganztagesbetriebs kann die Zeit verlängert werden. Ebenso gibt es Notbetreuungen in Kindertageseinrichtungen und im Rahmen der erlaubten Kindertagespflege. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens ein Elternteil oder Erziehungsberechtigter/berechtigte in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist.
Wer eine Notbetreuung in Anspruch nehmen muss, stimmt sich bitte direkt mit den Einrichtungen bzw. Tagespflegepersonen ab. Ob die Voraussetzungen für eine Notbetreuung vorliegen, kann ebenfalls mit den Einrichtungen bzw. Tagespflegepersonen abgestimmt werden. Vordrucke finden Sie auf der Übersichtsseite www.landkreis-northeim.de/coronavirus
Darf mein Kind am Wochenende noch seinen Vater besuchen?
Ja, Elternteile dürfen ihre Kinder weiterhin besuchen und natürlich auch umgekehrt. Die Betreuung hilfebedürftiger Personen und Minderjähriger ist weiterhin erlaubt, die Wahrnehmung des Sorgerechts im privaten Bereich wird nicht eingeschränkt.
Darf ich auf die Kinder meiner Nachbarin aufpassen, wenn sie arbeiten muss?
Jein. Laut Niedersächsischer Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Conora-Pandemie ist die Betreuung von hilfebedürftigen Personen und Minderjährigen weiterhin zulässig. Allerdings gilt, dass die Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren sind. Also darf nur aufgepasst werden, wenn es gar nicht anders geht.
Hilfreich ist in solchen Fällen die Regelung zur privaten Betreuung, die seit dem 8. Mai gilt. Demnach dürfen höchstens fünf Kinder aus unterschiedlichen Haushalten im eigenen Hausstand betreut werden. Allerdings nur für Tagesabschnitte und höchstens für drei Monate. Die eigenen Kinder zählen bei der Gruppengröße allerdings dazu. Außerdem ist eine Dokumentation erforderlich.
Kann ich meine Verwandten im Heim oder im Krankenhaus besuchen?
§2a regelt die Besuchsverbote in Heimen für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen und in ambulant betreuten Wohngemeinschaften sowie in Krankenhäusern und Rehaeinrichtungen. Seit 19. Mai sind Besuche von jeweils einer Person erlaubt. Voraussetzung ist, dass in der jeweiligen Einrichtung kein akutes Infektionsgeschehen herrscht und die Einrichtungen ein Hygienekonzept erstellt haben.
Zuletzt aktualsiert: 25.5.2020
Darf mein Vater weiterhin in die Tagespflege?
Seit 25. Mai dürfen Tagespflegeeinrichtungen 50 Prozent ihrer Plätze wieder belegen. Die Einrichtungen entscheiden darüber, wer die Plätze bekommt. Weiterhin gilt, wie seit Beginn des Lock-Downs, eine Notbetreuung.
Was ist mit der Betreuung von Menschen mit Behinderungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen?
Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe bleiben geschlossen. Die Leitung der Einrichtungen können seit dem 25. Mai die Einrichtungen öffnen. Dabei bleibt die Anzahl der Betreungsplätze allerdings auf maximal die Hälfte beschränkt. Betreuungen in Notgruppen werden auf diese Anzahl angerechnet.
Die Regelungen finden sich in §10a der Verordnung.
Was ist mit meinem Urlaub und meiner Kur?
Die Bundesregierung hat die Bürgerinnen und Bürger am 15. April 2020 dazu aufgerufen, weiterhin auf private Reisen zu verzichten. Dazu zählen auch Besuche von Verwandten oder Tagesausflüge.
Reisebusreisen sind weiterhin untersagt.
Mit der neuen Verordnung, die ab 25. Mai gilt, dürfen Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern wieder Gäste zu touristischen Zwecken aufnehmen. Dabei gilt, dass die Unterkunft innerhalb von sieben Tagen von nur einem Gast und dessen Mitreisenden genutzt werden darf. Auch auf Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen und Bootsliegeplätzen darf wieder übernachtet werden. Wenn mehr als eine Parzelle bzw. ein Bootsliegeplatz vermietet wird, darf insgesamt nicht mehr als die Hälfte aller Unterkünfte gleichzeitig vermietet werden.
Dauercamper (ganzjährig oder für eine volle Saison) sind von dieser Regelung ausgenommen, sie dürfen in ihrer Unterkunft sein.
In Hotels und Jugendherbergen dürfen 60 Prozent der Unterkünfte vergeben werden. Diese Zahl darf überschritten werden, wenn es sich ausschließlich um Geschäftsreisende handelt.
Quarantäne bei Ein- und Rückreisen
Kann ich noch zu einer Trauerfeier/Hochzeit gehen?
Ja. Die Begleitung Sterbender und die Teilnahme an Trauerfeiern ist ebenso erlaubt wie die Teilnahme an Hochzeitsfeiern – beides muss allerdings im engsten Freundes- und Familienkreis stattfinden, der höchstens insgesamt 20 Personen umfasst.
Seit dem 25. Mai gilt, dass auch Feiern anlässlich einer Taufe, Kommunion, Konfirmationen oder aus ähnlichen religiösen Anlässen Gründen erlaubt sind.
Bitte beachten Sie auch bei diesen Anlässen auf die Einhaltung des Mindestabstands und die Hygienevorschriften.
Was ist mit meiner Geburtstagsfeier oder anderen privaten Feiern?
Eine Feier/Party (Familienfeiern wie Silber-/ Goldene Hochzeiten/ Runde Geburtstage usw.) sind nur mit den Personen, mit denen man in einem Hausstand zusammen lebt, zulässig.
Man darf sich zu Hause oder im Restaurant oder draußen beim Spazierengehen bzw. im Park mit Personen aus einem weiteren Hausstand treffen, selbst wenn dies 10 oder mehr Personen sind.
Für den Infektionsschutz ist dabei nicht die Anzahl ausschlaggebend - wichtig ist nur, dass alle beteiligten Personen in einem dieser zwei Hausstände leben.
Ausnahmen gelten nur für die „besonderen“ Feiern (Hochzeit, Trauerfeier, Kommunion, Bar Mizwa, ...)
Wir möchten gern im Garten grillen – darf ich meine Nachbarn einladen, wenn ich den Abstand einhalte?
Grillen im eigenen Garten ist erlaubt - aber ohne Nachbarn. Jegliche private Feiern, Events und Zusammenkünfte mit Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, sind untersagt.
Darf ich noch Handwerker beauftragen?
Ja. Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten ist nicht grundsätzlich untersagt. Dabei sind auch Zusammenkünfte von mehreren Personen erlaubt, nach Möglichkeit sollte aber auch dabei ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und auch zum Auftraggeber eingehalten werden. Darüber hinaus sollten die Arbeitgeber für den bestmöglichen Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen. Informationen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz gibt es hier: https://www.baua.de/.../2020/2020-02-19-Coronavirus.html
Kann ich den Schornsteinfeger noch reinlassen?
Grundsätzlich sind gewerbliche handwerkliche Tätigkeiten nicht untersagt. Auch der notwendige Mindestabstand kann eingehalten werden. Handwerker können abbestellt werden, wenn man sich aufgrund der aktuellen Lage nicht einer Ansteckungsgefahr aussetzen möchte, allerdings haben Schornsteinfeger gesetzliche Kontrollpflichten und hoheitliche Aufgaben zu erfüllen. Insofern ist anzuraten, dass man mit dem Schornsteinfeger die Dringlichkeit der Feuerstättenschau direkt bespricht und wenn möglich ein späterer Termin vereinbart wird.
Darf ich noch mit Bus und Bahn fahren?
Ja, die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr unterliegt derzeit nicht den vorgenannten Einschränkungen. Gleichwohl gilt auch hier besondere Achtsamkeit und das Gebot der Kontaktreduzierung und Einhaltung der hygienischen Standards. In den Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden bleiben die vorderen Bustüren in den Linienbussen verschlossen; das Fahrpersonal wird mit Blick auf die Gesundheitsvorsorge abgetrennt vom Bereich des Fahrgastraums. In der Öffentlichkeit ist — wo immer möglich — ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten. Das gilt auch für den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Wartebereiche dafür.
Im ÖPNV gilt auch die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
Menschen, die sich krank fühlen, sollten den öffentlichen Nahverkehr meiden.
Kann man noch mit dem Taxi oder einem Mietwagen fahren?
Die Beförderung von Personen in Taxis und Mietwagen, die gemäß § 8 Abs. 2 Personenbeförderungsgesetz Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sind, ist erlaubt, weil sie den Linienverkehr ersetzten, ergänzen oder verdichten (z.B. Anrufsammeltaxis). Eine Beschränkung auf max. zwei Personen gilt hier nicht.
Alle anderen Beförderungen im Taxi- und Mietwagenbereich sind nach dem Personenbeförderungsgesetz zwar nicht Teil des ÖPNV. Aber auch diese Beförderungen sind erlaubt.
Das bedeutet, dass die Allgemeinverfügung bei Beförderungen mit einem Taxi oder einem Mietwagen keine Beschränkung auf eine Besetzung mit maximal zwei Personen vorgibt. Soweit möglich, ist aber ein Abstand von 1,5 m zum Fahrzeugführer sowie zwischen den beförderten Personen untereinander einzuhalten, es sei denn, es handelt sich um in einer Wohnung zusammenlebende Personen. Ist dies nicht möglich, ist zumindest der entsprechend der Fahrzeuggröße jeweils größtmögliche Abstand einzuhalten.
Was ist mit politischen Demonstrationen?
Demonstrationen und Versammlungen unter freiem Himmel können von den örtlichen Behörden unter Auflagen zugelassen werden. Das wird in der Niedersächsischen Verordnung durch einen neuen Absatz 4 in § 2 geregelt. Die Veranstalter müssen aber den Schutz vor Infektionen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen und es müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.
Was ist mit Betrieben, die jetzt Umsatzverluste machen?
Bund und Länder haben umfangreiche Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft, aber insbesondere auch kleinere und Kleinstbetriebe zugesagt. Eine erste Übersicht haben wir auf unserer Internetseite zusammengestellt.
Als Arbeitnehmer bin ich verunsichert, was ich darf oder was ich muss in Zeiten der Corona-Epidemie?
Das richtet sich nach der Art ihrer Tätigkeit und den Anweisungen Ihres Arbeitgebers, bzw. den aktuellen Richtlinien des Niedersächsischen Ministeriums. Diese finden Sie hier.
Antworten auf Fragen zu den Themen Berufstätigkeit, Kurzarbeit und wirtschaftliche Unterstützung von Betrieben hat das Land Niedersachsen zusammengestellt. Hier finden Sie weitere Informationen.
Wer kommt für entstehende Verdienstausfälle auf?
Wer auf Grund einer angeordneten Absonderung nicht arbeiten darf und dadurch einen Verdienstausfall hat, kann eine Entschädigung beim Landkreis Northeim beantragen.
Arbeitgeber sind verpflichtet, in diesen Fällen den Lohn für sechs Wochen fortzuzahlen. Auch sie können sich diese Fortzahlung erstatten lassen und müssen dafür den gleichen Vordruck benutzen.
Wenn jemand Verdienstausfälle erleidet, weil er seine Kinder betreueun muss, kann ebenfalls einen Antrag auf Entschädigung beim Landkreis Northeim stellen.
Antrag auf Entschädigung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Antrag auf Entschädigigung für Selbstständige
Merkblatt für die Entschädigung bei Verdienstausfällen
Häufig gestellte Fragen und Antworten zum erleichterten Zugang zur Sozialhilfe infolge des Coronavirus SARS-CoV-2.
zuletzt aktualisiert: 28.4.2020
Was passiert, wenn ich mich nicht an die Auflagen halte?
Wer sich nicht an die Einschränkungen aus den Allgemeinverfügungen hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dabei drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro. Wer andere wissentlich in Gefahr bringt, weil er sich beispielsweise an Infizierter nicht an die verordnete Quarantäne hält oder sich im öffentlichen Raum mit mehr als einer weiteren Person trifft, die nicht dem eigenen Haushalt angehört, begeht eine Straftat, die mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden wird.
Verstöße gegen die Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus werden entsprechend des am 8. April 2020 vorgestellten Bußgeldkatalogs geahndet.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zu den erlassenen Verfügungen habe?
Per Mail stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Ordnungsangelegenheiten zur Verfügung: ordnung@landkreis-northeim.de
Die Verordnung des Landes Niedersachsen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist hier zu finden.
Für allgemeine Fragen hat die Niedersächsische Landesregierung eine Hotline eingerichtet: 0511/120 6000.
Hinweis: Die Erlasse des Landkreises sind zum 18. April abgelaufen. Sie finden Sie zum Nachlesen hier:
Besuchsverboten in Gemeinschaftseinrichtungen wie Heimen und Krankenhäusern
Zuletzt aktualisiert: 20.4.2020
Wie kann ich andere in dieser Situation unterstützen?
Es haben sich bereits eine Reihe Initiativen gebildet, die für gegenseite Hilfe und Unterstützung einstehen oder sie vermitteln.
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer können ihre Angebote auch auf der Seite des Landkreises Northeim aufgeben. Mehr Infos gibt es hier.
Die Diakoniestiftung Nächstenliebe hat in Einbeck das Projekt "Helfende Hände" gegründet, um sicherzustellen, dass ältere und hilfsbedürftige Menschen, die das Haus nicht selbst verlassen können oder sollten, versorgt sind. Dort können sich freiwillige Helfer bspw. für Einkaufsdienste registrieren. Infos: www.diakoniestiftung-einbeck.de
Der Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling hat zusammen mit dem Amb. Hospizdienst Leine-Solling und den Kreislandfrauenverbänden Northeim und Einbeck ein Projekt gestartet, bei demMundschutze für Pflegedienste und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte genäht werden, da aufgrund von Lieferengpässen nicht mit einer schnellen Behebung des Mangels zu rechnen ist. Gesucht werden Menschen, die bereit sind waschbare Behelfs-Mund-Nasen-Schutz zu nähen.
Interessierte Näherinnen und Näher können sich telefonisch beim Amb. Hospizdienst Leine-Solling unter 05551-915833 melden (Bitte ggfs. auf den Anrufbeantworter sprechen). Ein Kontaktformular sowie weitere Informationen und verschiedene Anleitungen zum Download finden sich auf der Homepage des Amb. Hospizdienst unter www.zwanzig-minuten.de.
Da die lokalen und regionalen Einzelhändler und Gastronomen besonders unter den Einschränkungen leiden, die zur Eindämmung des Virus nötig sind, ruft das Stadtmarketing Northeim auf, möglichst lokal oder regional über die Lieferservices, Onlineshops oder Abholstationen der lokalen Anbieter einzukaufen. Das Stadtmarketing Northeim hat eine Liste zusammengestellt, welche Leistungen angeboten werden. Infos finden Sie hier.
Auf der Online-Plattform www.match4healthcare.de können Medizinstudierende sowie freiwillige Helferinnen und Helfer aus dem Gesundheitsbereich ihre Hilfe anbieten. Im Gegenzug erhalten sie schnell Kontakt zur passenden medizinischen Einrichtung. Auf der Vermittlungsplattform können sich Helfende mit Angabe ihres Standortes und ihrer Vorerfahrungen registrieren lassen. Hilfesuchende Kliniken, Arztpraxen oder anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens haben wiederum die Möglichkeit, ihren Bedarf einzutragen, um somit zusätzliches Personal zu akquirieren
Netzwerk HumAN
Das Netzwerk HUmAN möchte organisierte Hilfsangebote im Landkreis Northeim bündeln und stellt dafür eine eigene Plattform bereit. Viele Organisationen haben sich unter diesem Dach bereits zusammengeschlossen - unter anderem auch der Sozialpsychatrische Dienst des Landkreises Northeim. Hilfsangebote können per Mail an redaktion@human-northeim.de geschickt werden, auf der Website wird in Kürze auch ein Formular dafür zur Verfügung gestellt.
Hier geht es zur Homepage des Netzwerkes.
Helferplattform Landkreis Northeim
Wir haben auf der Homepage eine Möglichkeit geschaffen, um unkompliziert private Hilfsangebote einzustellen. Andere können sich die Übersicht an Angeboten ansehen und etwas Passendes heraussuchen.
Sie finden unsere Plattform für Hilfsangebote hier.
Die wichtigsten medizinischen Informationen, welt- und deutschlandweite Fallzahlen sowie eine Übersicht über die Risikogebiete gibt es auf der Seite des Robert Koch Institutes:
Es gibt beim RKI auch Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Häufige Fragen und Antworten zum Coronavirus finden Sie auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
Das Land Niedersachsen hat eine Übersicht über die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt und sie nach Themengebieten wie Alltag, Schule/Kitas, Gesundheit, Wirtschaft/Arbeitnehmerfragen usw. unterteilt:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html?fbclid=IwAR1G-GtmwFPjrPQHC-LlPBOLdAs53zlPnppr8Jex_W9OhJvaEGgz63bYets#Corona_FAQ_Rubriken
Eine Übersicht über die aktuelle Lage in Niedersachsen, über Erlasse und Allgemeinverfügungen und weitere Infos stellt das Land Niedersachsen hier zur Verfügung:
Informationen für Unternehmen haben wir hier für Sie zusammengestellt:
https://www.landkreis-northeim.de/bildung-und-wirtschaft/wirtschaft/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen/
Weitere Infos für Unternehmen finden Sie laufend aktualisiert auch beim Niedersächsischen Wirtschaftsministerium: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html
Arbeits- und arbeitsschutzrechtlichen Fragen zum Coronavirus beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier:
https://www.bmas.de/…/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswir…
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen_in_gebardensprache/informationen-zum-coronavirus-in-gebardensprache-186867.html
Eine Übersicht, wo man barrierefreie Informationen und Infos in leichter Sprache findet sowie Informationen für Pflegeeinrichtungen, liefert auch der Paritätische Gesamtverband:
Informationen der Niedersächsischen Landesregierung erhalten Gehörlose unter der E-Mail-Adresse gehoerloseninfo.corona@ms.niedersachsen.de
Informationen in anderen Sprachen finden Sie hier:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen_in_fremdsprachen/informationen-in-fremdsprachen-186959.html
Eltern & Kinder, Schwangerschaft und Stillzeit
Informationen für Eltern und Schwangere stellt Unicef bereit:
https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/coronavirus-was-eltern-und-schwangere-jetzt-wissen-sollten/211680
Infos zum Coronavirus für Schwangere und Säuglinge finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe:
https://www.dggg.de/news/hinweise-und-faq-zum-coronavirus-fuer-schwangere-und-saeuglinge-1181/
Hier finden Sie eine Stellungnahme der Nationalen Stillkommission:
https://www.mri.bund.de/de/themen/nationale-stillkommission/stellungnahmen/stillen-covid-19/
Die Stadt Wien hat ein Video erstellt, das das Coronavirus und die Möglichkeiten, sich zu schützen, speziell für Kinder erklärt:
Tagesaktuelle Informationen, Downloads und einen Podcast finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html sowie unter https://www.zusammengegencorona.de/
Informationen zu Versorgung mit Lebensmitteln, eine Stellungnahme zu Hamsterkäufen sowie Infos zum Umgang mit Haustieren finden Sie beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:
https://www.bmel.de/…/corona-virus-faq-fragen-antworten.htm…
Das Land Niedersachsen hat einen umfassenden Stufenplan angekündigt. In fünf Phasen soll so der Lock-Down schrittweise beendet werden.
Hinweise für Ärzte zur Diagnostik des Coronavirus 2019-nCoV (581 kB)
Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger (114 kB)

References: §7

§1

§2
 §10
 § 8
 § 2