Source: https://www.haufe.de/thema/gewerblicher-grundstueckshandel/pc/?page=6
Timestamp: 2019-08-23 19:41:27+00:00

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Die Übertragung eines Einzelwirtschaftsguts aus dem Privatvermögen in das betriebliche Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft beinhaltet einen tauschähnlichen Vorgang, wenn dem Einbringenden als Gegenleistung für das eingebrachte Wirtschaftsgut Gesellschaftsrechte gewährt werden, die dem Wert des Wirtschaftsgutes entsprechen. Von einer solchen Rechtsgewährung ist dan...mehr
ZErb 3/2012, Überlegungen zur Rechtsformwahl bei Gründun ... / (b) Bargründung mit verdeckter Einlage
Dieselbe Rechtslage ist auch dann gegeben, wenn die Vermögensgegenstände bei einer Gründung der Gesellschaft im Wege der verdeckten Einlage, also ohne Gewährung von Gesellschaftsrechten, in die GmbH eingebracht werden. Denn im Rahmen der §§ 17, 20, 23 EStG sowie iZm umwandlungsbetroffenen Kapitalgesellschaftsanteilen iSd § 20 UmwStG gilt die verdeckte Einlage in eine GmbH al...mehr
ZErb 3/2012, Überlegungen zur Rechtsformwahl bei Gründun ... / bb) Beteiligung des Nachfolgers an der Gesellschaft
Die Beteiligung des Nachfolgers an der Gesellschaft im Rahmen einer reinen Schenkung führt nicht zur steuerpflichtigen Auflösung stiller Reserven, gleichviel ob dies im Zuge einer Teilübertragung des Gesellschaftsanteils, einer Aufnahme des Nachfolgers in die bestehende Gesellschaft oder im Zuge der Gesellschaftsgründung mit dem Nachfolger geschieht. Die Nachfolger haben die...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 5b Elektronische Übermittlung v ... / 1.3.4 Verhältnis zu Regelungen der AO
Rz. 50 § 5b EStG trifft keine Aussage zum Zeitpunkt der elektronischen Übermittlung der "E-Bilanz" und einer evtl. Möglichkeit zur Verlängerung dieser Frist. Dies ist auch nicht notwendig, weil insoweit die allgemeinen Grundsätze gelten. Die Regelung ergänzt § 25 Abs. 3 EStG für die Abgabe der ESt-Erklärung, § 31 Abs. 1 S. 1 KStG für die der KSt-Erklärung und § 3 Abs. 2 der ...mehr
Kein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb bei gewerblichem Grundstückshandel mit bis zu 10 Wohnungen
Leitsatz Für die Frage, ob ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb bei einem gewerblichen Grundstückshändler erforderlich ist, sind die Umstände des Einzelfalls maßgeblich. Allerdings werden Bau und Verkauf von bis zu 10 Wohnungen als überschaubares Projekt beurteilt, was die Notwendigkeit eines in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetriebs aus...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel: ungeteiltes Grundstück mit fünf Mehrfamilienhäusern ein Objekt i.S.d. Drei-Objekt-Grenze
Leitsatz Ein ungeteiltes Grundstück mit fünf freistehenden Mehrfamilienhäusern ist nur ein Objekt i.S.d. zur Abgrenzung der Vermögensverwaltung vom gewerblichen Grundstückshandel dienenden Drei-Objekt-Grenze. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG, § 96 Abs. 1 S. 1 Halbs. 1, Abs. 2, § 118 Abs. 2 FGO Sachverhalt Eine GbR, bestehend aus den Ehefrauen eines Bauunternehmers und eines Archit...mehr
Kein gewerblicher Grundstückshandel bei zwangsweise erfolgten Grundstücksverkäufen
Leitsatz Die Veräußerung zahlreicher Grundstücke löst nicht in jedem Fall einen gewerblichen Grundstückshandel aus. Das FG Münster ordnet die Verkäufe weiterhin dem Bereich der privaten Vermögensverwaltung zu, wenn die Grundstücke länger als 5 Jahre gehalten wurden oder die Verkäufe wegen einer wirtschaftlichen Zwangslage erfolgen mussten. Sachverhalt Der Eigentümer zahlreich...mehr
Zusammenfassung Überblick Privates Veräußerungsgeschäft Der Gewinn aus dem Verkauf von Immobilien ist, sofern er außerhalb eines Gewerbebetriebs erzielt wird und die verkauften Immobilien auch nicht zum Betriebsvermögen eines Gewerbebetriebs gehören, grundsätzlich nur zu versteuern, wenn die Immobilie innerhalb von 10 Jahren gekauft und wieder verkauft wird und sie nicht ausschl...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 3 Fälle des gewerblichen Grundstückshandels außerhalb der Drei-Objekt-Grenze
3.1 Erwerb in unbedingter Veräußerungsabsicht Veräußerungsabsicht Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs kommt es für die Begründung eines gewerblichen Grundstückshandels dann nicht auf die 3-Objekt-Grenze an, wenn sich bereits aus den besonderen Umständen des Einzelfalls zweifelsfrei eine schon im Zeitpunkt des Grundstückserwerbs bestehende Veräußerungsabsicht ergibt. P...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 5 Umfang des gewerblichen Grundstückshandels
Soweit ein gewerblicher Grundstückshandel begründet ist, gehören grundsätzlich sämtliche Grundstücksgeschäfte zu diesem Gewerbebetrieb. Denn die von einem Kaufmann getätigten Rechtsgeschäfte gelten im Zweifel als zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehörig. Ausgenommen sind insbesondere die Objekte, die bereits keine Zählobjekte im Sinne der "3-Objekt-Grenze" sind (z. B. lang...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 6 Beginn des gewerblichen Grundstückshandels
Der Zeitpunkt, ab dem der gewerbliche Grundstückshandel beginnt, hat Einfluss auf die Höhe des zu versteuernden Gewinns (hierzu siehe nachfolgend unter Gliederungspunkt 7). Beginn hat Auswirkung auf die Höhe des Gewinns Als Beginn des gewerblichen Grundstückshandels ist regelmäßig der Zeitpunkt anzusehen, in dem der Steuerpflichtige mit Tätigkeiten beginnt, die objektiv erkenn...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2 Drei-Objekt-Grenze als Kriterium für einen gewerblichen Grundstückshandel
Ein Gewerbebetrieb liegt vor, wenn eine nachhaltige selbstständige Tätigkeit, mit Gewinnerzielungsabsicht unternommen wird, die sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt und die über den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung hinausgeht. Gewichtiges Indiz dafür, dass der Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung überschritten wird, ist die 3-Objekt...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 4 Weitere Voraussetzungen zur Begründung eines gewerblichen Grundstückshandels
Selbstständigkeit, Nachhaltigkeit und Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr Das Merkmal der Selbstständigkeit ist immer dann erfüllt, wenn die Grundstücksveräußerung auf eigene Gefahr und auf eigene Rechnung ausgeführt wird. Das Merkmal dient der Abgrenzung der gewerblichen Tätigkeit von einer Tätigkeit als Angestellter und hat daher für die Frage, ob ein gewerbli...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 7 Höhe des zu versteuernden Gewinns aus einem gewerblichen Grundstückshandel
Der Gewinn aus einem gewerblichen Grundstückshandel unterliegt der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer. Grundstücke gehören zum Betriebs­vermögen Dabei hat der Beginn des gewerblichen Grundstückshandels (s. oben unter Gliederungspunkt 6) unmittelbaren Einfluss auf die Höhe des zu versteuernden Gewinns. Denn die Grundstücke gehören mit Beginn des gewerblichen Grundstückshande...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2.1.5 Drei-Objekt-Grenze bei Beteiligung an einer Grundstückspersonengesellschaft
Bei der Beteiligung an Grundstücksgesellschaften zur Verwertung von Grundstücken (z. B. durch Verkauf oder Bebauung und Verkauf), kann sowohl bei der Gesellschaft als auch beim Gesellschafter selbst jeweils ein gewerblicher Grundstückshandel begründet sein. Drei-Objekt-Grenze bei der Gesellschaft Zunächst ist zu prüfen, ob die Gesellschaft selbst durch Überschreiten der "3-Obj...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 9 Verfahrensrechtliche Besonderheiten
Änderung bereits bestands­kräftiger Steuerbescheide Der gewerbliche Grundstückshandel ist häufig ein zeitlich gestreckter Tatbestand, bei dem erst nach einigen Jahren feststeht, wie der Sachverhalt insgesamt steuerlich zu würdigen ist. Erst mit dem vierten Verkauf innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs von 5 Jahren steht fest, dass die Verkäufe insgesamt einen gewerbl...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 3.3 Verkauf von Großobjekten
Gewerblichkeit bei Errichtung und Verkauf von Großobjekten Bei Verkauf von errichteten Großobjekten (z. B. Mehrfamilienhäuser, Büro-, Hotel-, Fabrik- oder Lagergrundstücke) kann auch außerhalb der genannten Ausnahmefälle ein gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerung von weniger als 4 Objekten vorliegen. So ist beispielsweise die Bebauung eines Grundstücks durch den Erwer...mehr
Betriebsvermögensvergleich oder Einnahmen-Überschussrechnung Es kommen zweierlei Arten der Gewinnermittlung in Betracht: Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich nach §§ 4 Abs. 1 und 5 EStG oder Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG. Unterschied zwischen den beiden Gewinnermittlungsarten ist in erster Linie, dass bei der Einnahmen-Über...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2.1.2 Drei-Objekt-Grenze bei Veräußerungen durch Ehegatten
Keine Zusammenrechnung von Veräußerungen bei Ehegatten Bei Ehegatten ist eine Zusammenfassung der Grundstücksveräußerungen im Regelfall nicht zulässig. Dies bedeutet, dass jeder Ehegatte bis zu 3 Objekte im Bereich der Vermögensverwaltung veräußern kann. Nur wenn die Ehegatten eine über ihre eheliche Lebensgemeinschaft hinausgehende, zusätzliche enge Wirtschaftsgemeinschaft (...mehr
Dem BMF-Schreiben v. 26.3.2004 ist ein Prüfschema zur 3-Objekt-Grenze beigefügt, das die Feststellung, ob ein gewerblicher Grundstückshandel vorliegt, erleichtern soll. Die angegebenen Textziffern (Tz.) beziehen sich auf dieses Schreiben.mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2.1.3 Drei-Objekt-Grenze bei verlustbringender Veräußerung eines Grundstücks
Veräußerungen mit Verlust sind mitzuzählen Grundstücke, die zwar mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, veräußert wurden, mit deren Verkauf aber letztlich ein Verlust realisiert wurde, sind in die Betrachtung, ob die "Drei-Objekt-Grenze" überschritten ist, mit einzubeziehen.mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2.1.4 Drei-Objekt-Grenze bei Schenkung (vorweggenommener Erbfolge) und Erbschaft
Werden Grundstücke im Wege der Schenkung (vorweggenommene Erbfolge) übertragen oder gehen sie im Wege einer Erbschaft auf den/die Erben über, stellt sich die Frage, ob diese Grundstücke im Rahmen der 3-Objekt-Grenze mitzuzählen sind. Hierfür ist zwischen der Schenkung (vorweggenommene Erbfolge) und der Erbschaft zu differenzieren. Sind schenkweise übertragene Grundstücke mitz...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 1 Grundstücksveräußerung: Private Vermögensverwaltung oder Gewerbebetrieb?
Privates Veräußerungsgeschäft oder Gewerbe­betrieb? Gewinne aus der Veräußerung von unbebauten und bebauten Grundstücken sowie von Wohnungs- oder Teileigentum, die nicht zu einem Betriebsvermögen gehören, unterliegen der Einkommensteuer, wenn es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft i. S. d. § 23 EStG handelt. Ein privates Veräußerungsgeschäft i. S. d. § 23 EStG liegt nur...mehr
Besitzdauer von 5 Jahren als Indiz für Veräußerungsabsicht im Erwerbszeitpunkt Die Veräußerung von mehr als 3 Objekten innerhalb von 5 Jahren führt nur dann zur Begründung eines gewerblichen Grundstückshandels, wenn auch zwischen dem Erwerb der Grundstücke und ihrer Veräußerung ein enger zeitlicher Zusammenhang besteht. Hintergrund hierfür ist, dass ein Gewerbebetrieb nur dan...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 3.2 Modernisierung in unbedingter Veräußerungsabsicht
Veräußerer schafft ein "Wirtschaftsgut anderer Marktgängigkeit" Auch wenn ein bebautes Grundstück erworben wird und der Erwerber das Gebäude saniert oder umbaut mit der Absicht, es anschließend zu verkaufen, kann ein gewerblicher Grundstückshandel begründet sein, ohne dass es auf die Voraussetzungen der "3-Objekt-Grenze" ankommt. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs i...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 3.1 Erwerb in unbedingter Veräußerungsabsicht
Veräußerungsabsicht Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs kommt es für die Begründung eines gewerblichen Grundstückshandels dann nicht auf die 3-Objekt-Grenze an, wenn sich bereits aus den besonderen Umständen des Einzelfalls zweifelsfrei eine schon im Zeitpunkt des Grundstückserwerbs bestehende Veräußerungsabsicht ergibt. Praxis-Beispiel Unbedingte Veräußerungsabsicht ...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel / 2.1.1 Drei-Objekt-Grenze bei Veräußerung selbst genutzten Wohneigentums
Veräußerung von eigen­genutztem Wohneigentum ist nicht mitzuzählen In die 3-Objekt Grenze sind in aller Regel eigengenutzte Wohnobjekte nicht einzubeziehen. Nur in besonders gelagerten Einzelfällen, namentlich bei einer nur kurzfristigen, vorübergehenden Eigennutzung, kann das Grundstück in die 3-Objekt-Grenze einzubeziehen sein. Aber auch dann sind die Umstände des Einzelfal...mehr
Wird ein ungeteiltes Grundstück veräußert, handelt es sich um ein Objekt im Sinne der sogenannten 3-Objekt-Grenze. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, der damit der Klage einer Steuerpflichtigen stattgab, die sich dagegen wehrte, dass das Finanzamt die Veräußerung eines mit 5 Mehrfamilienhäusern bebauten ungeteilten Grundstücks als gewerblich qualifizierte. Die 3...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel: 3-Objekt-Grenze bei Veräußerung eines nicht abgeteilten Miteigentumsanteils
Gewichtiges Indiz dafür, dass ein gewerblicher Grundstückshandel und keine private Vermögensverwaltung mehr vorliegt, ist, dass mehr als 3 Immobilien innerhalb von 5 Jahren zwischen Anschaffung und Verkauf veräußert werden (sog. 3-Objekt-Genze). In dem vom Bundesfinanzhof (BFH) entschiedenen Fall hat eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) etwa 5 Jahre und 3 Monate, nach...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel bei "Ein-Objekt-Fällen" – Bedingte Veräußerungsabsicht reicht nicht
Ein gewerblicher Grundstückshandel liegt grundsätzlich erst dann vor, wenn der Steuerpflichtige innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs mehr als 3 Objekte anschafft und verkauft. Diese sog. Drei-Objekt-Grenze hat allerdings nur Indizwirkung, d. h. sie kann durch die Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls widerlegt werden. Im vom Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom ...mehr
Städtebaulicher Vertrag als Indiz für gewerblichen Grundstückshandel
Wenn eine Gemeinde personell und finanziell nicht in der Lage ist, städtebauliche Planungen selbst auszuarbeiten und die zur Vorbereitung und Durchführung erforderlichen Maßnahmen abzuwickeln, kann sie Leistungen aus ihrem Aufgabenbereich durch Abschluss eines städtebaulichen Vertrags auf einen Dritten übertragen. Damit können von der Gemeinde selbst in absehbarer Zeit nicht...mehr
FF 11/2009, Ausgleichsansprüche bei Beendigung einer nic ... / 3. Die gemeinsame Zweckverfehlung, insbesondere die Mitarbeit im Geschäft des Partners
Ein Ausgleich nach gesellschaftsrechtlichen Grundsätzen kann entgegen der früheren Rechtsprechung des BGH nicht mehr in entsprechender Anwendung der §§ 730 ff. BGB, sondern nur dann erfolgen, wenn ein ausdrücklich oder konkludent geschlossener Gesellschaftsvertrag vorliegt. Eine rein faktische Willensübereinstimmung reicht nicht aus. Keine Klarheit herrscht darüber, ob berei...mehr
Überschreitung der Drei-Objekt-Grenze durch Aufteilung im Kaufvertrag
Leitsatz Die zur Abgrenzung der Vermögensverwaltung vom gewerblichen Grundstückshandel dienende Drei-Objekt-Grenze ist überschritten, wenn der Kaufvertrag zwar über einen unabgeteilten Miteigentumsanteil abgeschlossen wurde, das Grundstück jedoch in derselben Urkunde in Wohn- und Gewerbeeinheiten aufgeteilt wurde, von denen dem Erwerber mehr als drei Einheiten zugewiesen wur...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel auch bei Immobilienveräußerung auf Druck der Bank
Die 3-Objektgrenze für gewerblichen Grundstückshandel gilt auch, … Die Veräußerung von mehr als 3 Immobilien innerhalb von etwa 5 Jahren kann einen gewerblichen Grundstückshandel begründen mit der Folge, dass die Wohnungsverkäufe nicht mehr als private Vermögensverwaltung anzusehen sind und erzielte Gewinne als gewerbliche Einkünfte besteuert werden. Dies gilt dem aktuellen U...mehr
Teil B Steuerrecht / 2.3.1 Abgrenzung zum gewerblichen Grundstückshandel
Rz. 764 Der BFH nimmt einen gewerblichen Grundstückshandel und keine vermögensverwaltende Tätigkeit an, wenn zwischen der Anschaffung oder Bebauung von Grundstücken und deren Veräußerung ein zeitlicher Zusammenhang besteht und mehr als drei Objekte veräußert worden sind. Liegen zwischen Anschaffung/Bebauung und Veräußerung nicht mehr als fünf Jahre, ist der zeitliche Zusamme...mehr
Impressum, Vorwort, Abkürzungs- und Literaturverzeichnis / 4 Literaturverzeichnis
Arens, Familiengesellschaften in der familien-, gesellschafts- und steuerrechtlichen Praxis, 1997 Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch, 34. Aufl., München 2010, zitiert: Hopt Beck, Verlustausgleich bei Steuerstundungsmodellen: Der neue § 15 EStG, in: DStR 2006, 61 Bentler, Das Gesellschaftsrecht der Betriebsaufspaltung, 1986 BGB-RGRK/Bearbeiter, Bürgerliches Gesetzbuch, Kommentar, h...mehr
Leitsatz Ein Grundlagenbescheid entfaltet auch Bindungswirkung auf der Ebene des Folgebescheids hinsichtlich der Qualifikation der Einkunftsart. Sachverhalt Die Kläger tätigte in den Jahren 1988 bis 1993 diverse Grundstücksgeschäfte. In der Einkommensteuererklärung 1991 wurden dabei Einkünfte aus verschiedenen Gewerbebetrieben, Vermietung und Verpachtung sowie nicht selbststä...mehr
Leitsatz Im Hinblick auf einen gewerblichen Grundstückshandel ist die Zwischenschaltung einer GmbH grundsätzlich nicht missbräuchlich, wenn die GmbH nicht funktionslos ist, d.h. wenn sie eine wesentliche – wertschöpfende – eigene Tätigkeit (z.B. Bebauung des erworbenen Grundstücks) ausübt. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Eine GbR hatte von der Treuhandanstalt eine mit...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 42 Missbrauch von rechtlichen Gesta ... / 4.1.4 Keine wirtschaftlich oder sonst beachtlichen Gründe
Rz. 61 Eine Gestaltung, die zwar Steuern spart, für die jedoch beachtliche wirtschaftliche Gründe bestehen, ist kein Gestaltungsmissbrauch i. S. d. § 42. Das Gleiche gilt für beachtliche andere Gründe nichtsteuerlicher Art. Bestehen solche Gründe, die für die gewählte Gestaltung – ebenfalls – sprechen, rechtfertigen sie die Gestaltung. Dabei ist es nicht schädlich, dass die ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 42 Missbrauch von rechtlichen Gesta ... / 6.1.2.5 Zwischenschaltung von Gesellschaften
Rz. 124 Die Zwischenschaltung einer Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft in einen gewerblichen Grundstückshandel oder zu einer für die Annahme einer Betriebsaufspaltung erforderlichen personellen Verflechtung kann missbräuchlich sein. Zum Schütt-aus-Hol-zurück-Verfahren siehe BFH v. 19.8.1999, I R 77/96, BStBl II 2001, 43 u. BFH v. 19.12.2007, VIII R 13/05, BFH/NV 2...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 42 Missbrauch von rechtlichen Gesta ... / 6.1.1.3 Grundstückskaufverträge
Rz. 99 Der Abschluss eines Grundstückskaufvertrags unter nahen Angehörigen kann aufgrund der Motive und der gewählten Gestaltung ein Gestaltungsmissbrauch sein. So ist bei gleichzeitiger Rückschenkung des Kaufpreises ein Missbrauch anzunehmen, wenn dies zur Erlangung der EigZul geschieht. Der BFH hat in diesen Entscheidungen seine Gesamtplanrechtsprechung angewendet. Rz. 100...mehr
Leitsatz Die persönlichen oder finanziellen Beweggründe für die Veräußerung von Immobilien sind für die Zuordnung zum gewerblichen Grundstückshandel oder zur Vermögensverwaltung unerheblich; dies gilt auch für wirtschaftliche Zwänge wie z.B. Druck der finanzierenden Bank und Androhung von Zwangsmaßnahmen. Die – durch die Veräußerung von mehr als drei Objekten innerhalb von et...mehr
VII Besteuerung der Gesellschaft und der Gesellschafter / 1 Grundlagen
Rz. 732 Die Personengesellschaft hat aus steuerlicher Sicht eine besondere Stellung inne. Das Steuerrecht weist ihr lediglich eine partielle Steuerrechtssubjekteigenschaft zu. Dies bedeutet, dass auf Ebene der Personengesellschaft die Art und Höhe der Einkünfte zu ermitteln ist, die dann den Gesellschaftern zugerechnet werden (sog. Transparenzprinzip). Ein eigenständiges Ste...mehr
Subjektive Einschätzung reicht für einen gewerblichen Grundstückshandel nicht aus
Leitsatz Maßgeblich für die steuerrechtliche Qualifizierung einer Tätigkeit ist nicht die vom Steuerpflichtigen subjektiv vorgenommene Beurteilung und die angegebene Bezeichnung, sondern vielmehr die Wertung nach objektiven Kriterien. Deshalb ist gewerblicher Grundstückshandel nicht allein deshalb zu bejahen, weil der Steuerpflichtige beim FA und seiner Gemeindebehörde einen...mehr
Leitsatz Das Recht zur Wahl einer Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung entfällt erst mit der Erstellung eines Abschlusses und nicht bereits mit der Einrichtung einer Buchführung oder der Aufstellung einer Eröffnungsbilanz. Normenkette § 4 Abs. 1 und 3 EStG Sachverhalt Eine GbR veräußerte ein nach dem Erwerb zunächst drei Jahre lang vermietetes Grundstück an den...mehr
Aktivitäten des Generalübernehmers werden Veräußerer zugerechnet
Leitsatz Bei der Prüfung, ob eine Tätigkeit wie z.B. die Errichtung von Gebäuden als nachhaltig anzusehen ist, sind die Vertragsleistungen eines Generalunternehmers dem Auftraggeber jeweils gesondert als Einzelaktivitäten zuzurechnen. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Eine GbR hatte auf eigenem Grundstück ein aus mehreren Pavillons und anderen Gebäuden bestehendes Fachh...mehr
Erkennbarkeit der Nichtberücksichtigung eines Sachverhalts bei widerstreitender Steuerfestsetzung
Leitsatz 1. Nimmt das FA zunächst irrig an, ein Veräußerungsgewinn aus (streitigem) gewerblichem Grundstückshandel sei 1994 zu erfassen, obwohl er 1993 erzielt wurde, kann die Besteuerung für 1993 nach Ablauf der regulären Festsetzungsverjährung nur geändert werden, wenn der Steuerpflichtige zuvor erkennen konnte, dass die Änderung für 1993 unterblieb, weil der Vorgang in ei...mehr

References: § 20
 § 5
 § 5
 § 25
 § 31
 § 3
 § 15
 § 96
 § 118
 § 4
 § 23
 § 23
 BGH 
 § 15
 § 15
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 4
 § 15