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Timestamp: 2019-04-24 05:02:33+00:00

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BGBl. II 1988 S. 1086 - Gesetz zu dem Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986 zum Auslieferungsvertrag vom 20. Juni 1978 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von... - dejure.org
BGBl. II 1988 S. 1086
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1988 Teil II Nr. 42, ausgegeben am 09.12.1988, Seite 1086
Gesetz zu dem Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986 zum Auslieferungsvertrag vom 20. Juni 1978 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika
vom 05.12.1988
Dem Auslieferungsersuchen liegt der Auslieferungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20. Juni 1978 (BGBl 1980 II S. 646, 1300) in Verbindung mit dem Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986 (BGBl 1988 II S. 1086; 1993 II S. 846) zu Grunde.
Solche völkerrechtlichen Vereinbarungen, die dem IRG vorgehen, enthalten der Auslieferungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20. Juni 1978 (BGBl 1980 II 646) - in Kraft seit dem 29. August 1980 (BGBl II 1300) - sowie der Zusatzvertrag zu diesem Vertrag vom 21. Oktober 1986 (BGBl 1988 II 1086) - in Kraft seit dem 11. März 1993 (BGBl II 846).
Eine ähnliche Regelung findet sich in dem Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986, in dem im wesentlichen der Begriff der auslieferungsfähigen Straftaten neu bestimmt wurde (vgl. Bericht des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages vom 9. Mai 1988, BT-Drucks. 11/2289).
cc) Dafür, daß die Rückwirkungsklausel in Art. 4 zweiter Halbsatz des Zusatzvertrages nur für Straftaten gelten sollte, die möglicherweise erst aufgrund des Art. 1 Buchstabe a dieses Vertrages auslieferungsfähig geworden sind (etwa Straftaten nach den §§ 129, 129 a StGB oder nach vergleichbaren amerikanischen Vorschriften, vgl. BT-Drucks. 11/1610 S.9), gibt es keine Anhaltspunkte.
(1) In der Denkschrift der Bundesregierung zum Zusatzvertrag heißt es zu Art. 4 (BT-Drucks. 11/1610 S. 10):.
Der weitere Vortrag des Beschwerdeführers, durch die Erteilung einer sogenannten Aufnahmeerklärung umgehe die Bundesrepublik Deutschland die Vorschriften nach dem Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juni 1994 (BGBl I S. 1537 - im Folgenden: IRG), zuletzt geändert durch Gesetz vom 6. Juni 2008 (BGBl I S. 996), und die Regelungen des Auslieferungsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20. Juni 1978 in der Fassung des Zusatzvertrages vom 21. Oktober 1986 (BGBl 1980 II S. 646; BGBl 1988 II S. 1086 - im Folgenden: Auslieferungsvertrag), die unter Gewährung von Schutzrechten für die Betroffenen abschließend regelten, wie sich der Rechtshilfeverkehr zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den USA gestalte, überzeuge nicht.
Dem Auslieferungsersuchen liegen der Auslieferungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20. Juni 1978 - AV - (BGBl 1980 II S. 646, 1300) in Verbindung mit dem Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986 - AV-ZV - (BGBl 1988 II S. 1086; 1993 II S. 846) zu Grunde.
Er rügt Willkür bei der Feststellung des Tatorts und der gegenseitigen Strafbarkeit nach Art. 1 und 2 des Auslieferungsvertrages zwischen den USA und Deutschland vom 20. Juni 1978 in der Fassung des Zusatzvertrages vom 21. Oktober 1986 (BGBl 1980 II S. 646; BGBl 1988 S. 1086 - im Folgenden: Auslieferungsvertrag) und bei der Auslegung von Art. 54 SDÜ.
OLG Frankfurt, 05.03.2008 - 2 AuslA 32/08
Internationale Rechtshilfe: Voraussetzungen der vorläufigen Auslieferungshaft auf …
Sie sind nach Art. 2 des Auslieferungsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20. Juni 1978 (BGBl 1980 II, Seite 646, 1300 in Verbindung mit dem Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986 (BGBl 1988 II, Seite 1086, 1993 II, Seite 846) auslieferungsfähig.
Die Neufassung des Art. 2 AuslV durch den Zusatzvertrag vom 21. Oktober 1986 verzichtet auf eine listenmäßige Erfassung der auslieferungsfähigen Straftaten und auf den Anhang zum Auslieferungsvertrag, sodass in Anpassung an das kontinentaleuropäische Rechtssystem grundsätzlich eine Auslieferungspflicht besteht, wenn lediglich die übrigen Voraussetzungen des Vertrags vorliegen (vgl. BTDrucks 11/1610 vom 7. Januar 1988, S. 8;… Grützner/Pötz/Kreß, Internationaler Rechtshilfeverkehr in Strafsachen, 3. Aufl., Loseblatt, Stand: Dezember 2008, Teil II V 10, Rn. 2).
Der Auslieferungsverkehr zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika richtet sich nach dem Auslieferungsvertrag vom 20. Juni 1978 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika (BGBl. 1980 II S. 646, 1300) i.V.m. den Zusatzverträgen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 21. Oktober 1986 (BGBl. 1988 II S. 1086; 1993 II S. 846) und vom 18. April 2006 (BGBl. 2007 II S. 1634; 2010 II S. 829) - im weiteren als "US-AuslV" bezeichnet - sowie dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über Auslieferung vom 25. Juni 2003 (…ABl. EU Nr. L 181 vom 19. Juli 2003, S. 27; BGBl. 2007 II S. 1618, 1643; 2010 II S. 829) - im weiteren als "EU-US-Abkommen" bezeichnet.
Das Auslieferungsersuchen genügt den formellen Voraussetzungen des Art. 14 des Auslieferungsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vom 20. Juni 1978 (…BGBl. II 1980, S. 647) in der Fassung des Zusatzvertrages vom 21. Oktober 1986 (BGBl. II 1988, S. 1086).
OLG Frankfurt, 12.06.2008 - 2 AuslA 32/08
Internationale Rechtshilfe: Voraussetzungen der Auslieferungshaft auf Grund des …

References: Art. 4
 Art. 1
 Art. 4
 Art. 1
 Art. 54
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 14