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Timestamp: 2018-11-14 02:08:08+00:00

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§ 181 BGB: Insichgeschäft
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.10.2015, Az. 15 W 1757/15 Die Vorschriften des bürgerlichen Rechts für rechtsgeschäftliche Erklärungen - hier also § 181 BGB - können daher nicht unmittelbar, sondern allenfalls entsprechend angewandt werden (OLG München FamRZ 2012, 1672 Rn. 6 nach juris).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.10.2015, Az. 15 W 1757/15 Deshalb muss das Grundbuchamt prüfen, ob der Erklärende berechtigt ist, die Bewilligung für dritte Personen abzugeben und damit auch, ob § 181 BGB entgegensteht (OLG München FamRZ 2012, 1672 Rn. 7 nach juris).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.10.2015, Az. 15 W 1757/15 § 181 BGB würde bei der Aufgabe von Grundpfandrechten seine Bedeutung verlieren, wenn er durch eine Erklärung gegenüber dem Grundbuchamt umgangen werden könnte (vgl. zu dem Ganzen BGHZ 77, 7 = NJW 1980, 1577 Rn. 6 f. nach juris m. w. N.; OLG München FamRZ 2012, 1672 Rn. 9 nach juris; Staudinger/Schilken BGB Neubearbeitung 2014, § 181 Rn. 40).
VG Augsburg, Urteil vom 2.9.2015, Az. 3 K 15.912 Der Kläger war jedoch noch minderjährig; im Hinblick auf die sich aus § 181 BGB ergebende Beschränkung konnte demzufolge mit dem Kläger ein Darlehensvertrag, der diesem nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil bringt, ohne eine vormundschaftliche Genehmigung nicht rechtswirksam abgeschlossen werden (vgl. OVG LSA, U.v.17.2.2010 - 3 L 222/07 - FamRZ 2011, 763; VG Göttingen, B.v. 7.7.2014 - 2 B 211/14 - juris; VG Regensburg, U.v.31.10.2012 - RO 9 K 12.58 - juris).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2015, Az. V ZB 181/14 Es handelt sich um eine rein verfahrensrechtliche Übereinstimmungsbestätigung, die von einem Vertreter für beide Vertragsparteien auch ohne Befreiung von der Vorschrift des § 181 BGB abgegeben werden kann (vgl. Senat, Beschluss vom 16. Februar 2012 - V ZB 204/11, juris Rn. 23; OLG Hamm, Rpfleger 1980, 316; FGPrax 2007, 243; OLG Köln, NJW-RR 1992, 1043 f.; Demharter, GBO, 29. Aufl., §20 Rn. 32).
OLG München, Beschluss vom 5.6.2015, Az. 34 Wx 179/15 Insoweit ergibt sich bei der Beurteilung des Rechtsgeschäfts i.S. v. § 181 BGB eine Parallele zu § 139 BGB (BGH a. a. O.).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.6.2015, Az. 12 W 1208/15 27 Damit weicht bei der Gründung nach Musterprotokoll die konkrete Vertretungsregelung jedenfalls im Hinblick auf § 181 BGB von dem abstrakt bestehenden Verbot von In-Sich-Geschäften und des Selbstkontrahierens ab (vgl. OLG Stuttgart, NZG 2009, 754).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.6.2015, Az. 12 W 1208/15 31 b) Nach ganz überwiegender Meinung wird die Befreiung von § 181 BGB auf den konkret benannten Alleingeschäftsführer beschränkt, mit der Folge, dass jeder andere Alleingeschäftsführer nicht automatisch von § 181 BGB befreit ist (OLG Stuttgart, NZG 2009, 754).
OLG München, Beschluss vom 4.1.2015, Az. 31 Wx 7/15 8 bb) Entgegen der Auffassung des OLG Frankfurt (NJW-RR 2001, 1443, 1444) und des OLG Zweibrücken (FamRZ 2000, 696, 697) folgt auch aus § 181 BGB kein Verbot der Vertretung des Kindes durch seine Mutter.
OLG München, Beschluss vom 2.8.2014, Az. 34 Wx 309/14 2. Ist im Kaufvertrag über eine erst noch zu vermessende Teilfläche die Auflassung noch nicht erklärt, bedarf die spätere Messungsanerkennung mit Auflassung des neu gebildeten Grundstücks bei Doppelvertretung der Genehmigung durch den Vollmachtgeber, wenn nicht dem Vertreter Befreiung nach § 181 BGB erteilt ist (Abgrenzung zu BGH vom 16. Februar 2011, V ZB 204/12, bei juris; Bestätigung zu Senat vom 28. August 2013, 34 Wx 223/13, bei juris Rn. 16, und vom 19. September 2013, 34 Wx 156/13, bei juris Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 2.3.2014, Az. II ZR 44/13 12	a) Zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass dann, wenn ein Geschäftsführer der Komplementär-GmbH - wie hier - einen Anstellungsvertrag mit der Kommanditgesellschaft abschließt, er aber nur im Verhältnis zur GmbH von dem Verbot des § 181 BGB befreit ist, der Vertragsschluss nach § 181 BGB grundsätzlich schwebend unwirksam ist und auf den nicht genehmigten Anstellungsvertrag die Grundsätze des Anstellungsverhältnisses auf fehlerhafter Vertragsgrundlage anwendbar sind (BGH, Urteil vom 16. Januar 1995 -II ZR 290/93, ZIP 1995, 377).
BGH, URTEIL vom 2.3.2014, Az. II ZR 44/13 Auch wenn eine Befreiung von § 181 BGB wirksam wäre, stellte eine Vereinbarung unter Missachtung des Interesses oder des Willens des zuständigen Organs regelmäßig einen Vollmachtsmissbrauch dar, der zur Nichtigkeit des Geschäfts wegen sittenwidriger Kollusion führen würde (vgl. BGH, Urteil vom 28. Januar 2014 -II ZR 371/12, ZIP 2014, 615 Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 2.0.2014, Az. II ZR 371/12 Aus diesem Grund ist auch ein Vertrag nichtig, wenn ein von den Voraussetzungen des § 181 BGB befreiter Bevollmächtigter seine Vollmacht missbraucht, um mit sich als Geschäftsgegner ein Geschäft zu dem Nachteil des Vertretenen abzuschließen (BGH, Urteil vom 25. Februar 2002 - II ZR 374/00, ZIP 2002, 753; Urteil vom 13. September 2011 -VI ZR 229/09, ZIP 2011, 2005 Rn. 9).
OLG München, Beschluss vom 4.8.2013, Az. 34 Wx 156/13 Auch wenn die Unterbevollmächtigung in der Weise vorgenommen wurde, dass der Bevollmächtigte den Unterbevollmächtigten zu seinem eigenen Vertreter bestellt (vgl. BGHZ 32, 250/253), bedarf Herr W. als Bevollmächtigter des Freistaats und Unterbevollmächtigter der Beteiligten zu 1 und 3 im Hinblick auf sein Handeln für den Beteiligten zu 2 der Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB.
OLG München, Beschluss vom 4.8.2013, Az. 34 Wx 156/13 a) Nach allgemeiner Auffassung ist § 181 BGB auch in Fällen der sogenannten „Mehrvertretung“ anzuwenden, die dann vorliegt, wenn ein und dieselbe Person als Vertreter eines anderen ein Rechtsgeschäft mit sich selbst als Vertreter eines Dritten vornimmt und sich die Vertretenen als Vertragsgegner gegenüber-, diese also nicht gemeinsam auf einer Seite des Vertrags stehen (vgl. OLG München - 32. Zivilsenat - vom 3.11.2005 32 Wx 117/05 nach juris).
OLG München, Beschluss vom 4.8.2013, Az. 34 Wx 156/13 Aus diesem Grund kann der am Selbstkontrahieren gehinderte Vertreter nicht über die Bestellung eines Unterbevollmächtigten seine eigene Vertretungsmacht erweitern (MüKo/Schramm § 181 Rn. 24), da sonst die Schutzbestimmung des § 181 BGB umgangen werden könnte (BayObLG Rpfleger 1993, 441).
OLG München, Beschluss vom 3.7.2013, Az. 34 Wx 223/13 Erklärt deshalb die Auflassung eines Grundstücks ein sowohl vom Veräußerer als auch vom Erwerber bestellter Vertreter, so hat das Grundbuchamt selbstständig die Wirksamkeit der Vollmacht und den Umfang der Vertretungsmacht im Hinblick auf § 181 BGB zu prüfen (BayObLG Rpfleger 1993, 441; Meikel/Böttcher GBO 10. Aufl. Einl I Rn. 268).
BGH, URTEIL vom 5.3.2013, Az. V ZR 203/11 11	a) Die Abtretung war zwar zunächst schwebend unwirksam (vgl. BGH, Urteil vom 8. Oktober 1975 - VIII ZR 115/74, BGHZ 65, 123, 125 f.), weil die Klägerin zu 1 bei diesem Rechtsgeschäft sowohl in eigenem Namen als auch als Liquidatorin der GmbH aufgetreten ist, ohne wirksam von dem Verbot des Selbstkontrahierens nach § 181 BGB befreit zu sein.
OLG München, Beschluss vom 1.1.2013, Az. 34 Wx 30/13 Dass die Beteiligte zu 1 die Übereignung im eigenen Namen erklärt und gleichzeitig für die Vermächtnisnehmer die Auflassung annimmt, ist im Hinblick auf § 181 BGB schon deswegen unschädlich, weil die Beteiligte zu 1 in Erfüllung einer Verbindlichkeit handelt (OLG Hamm NJW-RR 2011, 11/12).
OLG München, Beschluss vom 1.2.2012, Az. 34 Wx 199/11 Der Schutzzweck des § 181 BGB kann somit grundsätzlich bei der Abgabe grundbuchverfahrensrechtlicher Erklärungen Bedeutung erlangen (vgl. z. B. LG Karlsruhe MittBayNot 2008, 382 mit An. Kössinger).
OLG München, Beschluss vom 4.3.2011, Az. 34 Wx 72/11 Dem steht hier allerdings schon entgegen, dass der Beteiligte ein In-Sich-Geschäft vornehmen müsste, für das § 181 BGB analog gilt (BGH NJW 1981, 1271; Palandt/Weidlich BGB 70. Aufl. § 2205 Rn. 25; Meikel/Böhringer GBO 10. Aufl. § 52 Rn. 50).
BGH, URTEIL vom 4.0.2011, Az. VII ZR 41/10 In der Rechtsprechung ist daher anerkannt, dass in einem solchen Fall §181 BGB nicht zu dem Tragen kommt (BGFI, Urteil vom 27. September 1972 - IV ZR 225/69, BGHZ 59, 236, 240).
OLG München, Beschluss vom 3.5.2010, Az. 34 Wx 31/10 b) Zutreffend ist ferner, dass die Verfügung des Testamentsvollstreckers nicht an § 181 BGB scheitern würde (vgl. BGHZ 30, 67).
OLG München, Beschluss vom 3.4.2010, Az. 31 Wx 19/10 Zu Recht hat das Registergericht daher das Fehlen der nach herrschender Meinung (vgl. BGHZ 87, 59/61; 114, 167/170; BFH GmbHR 1997, 34 f.BayObLGZ 1984, 109/111; OLG Köln GmbHR 1993, 37; OLG Celle GmbHR 2000, 1098; KG NZG 2006, 718; Rowedder/Schmidt-Leithoff/Koppensteiner GmbHG 4. Aufl. § 35 Rn. 31; Scholz/Schneider GmbHG 10. Aufl. § 35 Rn. 98; a. A. Roth/Altmeppen GmbH 6. Aufl. § 35 Rn. 76; Baumbach/Hueck/Zöllner/Noack a. a. O. § 35 Rn. 132; Lutter/Hommelhoff/Kleindiek GmbHG a. a. O. § 35 Rn. 52; Ulmer/Paefgen GmbHG <2006> § 35 Rn. 64) erforderlichen satzungsmäßigen Grundlage für die Befreiung des Geschäftsführers von dem Verbot des Selbstkontrahierens im Sinne des § 181 BGB beanstandet.
LAG Hamm, Beschluss vom 1.3.2009, Az. 2 Ta 832/08 Ein Alleingesellschafter, der wie vorliegend von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit ist, kann wirksam Insichgeschäfte vornehmen (OLG Düsseldorf vom 10.06.1999 – 10 U 142/93 JURIS; BGH 08.03.2004 – II ZR 316/01 DB 2004, 1418).
BGH, URTEIL vom 3.1.2009, Az. XII ZR 156/07 Diese verbleibt den gemeinsam sorgeberechtigten Eltern, da es sich weder um ein Rechtsgeschäft mit dem Kind im Sinne des § 181 BGB noch um einen Teil des Anfechtungsrechtsstreits handelt (BGH Beschluss vom 27. November 1974 - IV ZB 42/73 - NJW 1975, 345).
AG Neuss, Beschluss vom 3.0.2009, Az. 101 C 442/07 Der Verwalter kann bei einem Beschluss über seine Entlastung selbst dann nicht mitstimmen, wenn er nicht Wohnungseigentümer und vom Selbstkontrahierungsverbot des § 181 BGB befreit ist ( vgl. OLG Zweibrücken in der Zeitschrift ' Der Wohnungseigentümer 1985', Seite 117).
BGH, URTEIL vom 1.9.2008, Az. II ZR 255/07 Anders als die Revision unter Berufung auf zahlreiche Stimmen insbesondere im Schrifttum meint (vgl. Scholz/K. Schmidt, GmbHG 9. Aufl. § 66 Rdn. 5; § 68 Rdn. 5; Schulze-Osterloh/Noack in Baumbach/Hueck aaO § 68 Rdn. 4; Altmeppen in Roth/Altmeppen, GmbHG 5. Aufl. §66 Rdn. 15; §68 Rdn. 12; Rasner in Rowedder/Schmidt-Leithoff, GmbHG 4. Aufl. § 68 Rdn. 3; Paura in Ulmer/Habersack/Winter, GmbHG § 68 Rdn. 4; Michalski/Nerlich, GmbHG 2002 §68 Rdn. 10; BayObLG ZIP 1996, 2110, 2111; vgl. auch BFH, Urt. v. 12. Juli 2001 - VII R 19/00, - VII R 20/00, GmbHR 2001, 927, 931 für Befreiung des Gesellschaftergeschäftsführers einer Einmann-GmbH von den Beschränkungen des § 181 BGB), setzt sich eine Einzelvertretungsbefugnis der Geschäftsführer einer GmbH auch dann nicht ohne weiteres in der Liquidationsphase fort, wenn diese nach Auflösung der Gesellschaft gemäß § 66 Abs. 1 Halbs. 1 GmbHG als geborene Liquidatoren weiterhin für die Gesellschaft tätig sind (Lutter/Kleindiek aaO § 68 Rdn. 2;
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2008, Az. XII ZB 2/07 Dies mag bei etwaigen dem § 181 BGB unterfallenden Interessenkollisionen (zur eingeschränkten Anwendbarkeit des § 181 BGB auf Gesellschafterbeschlüsse über die Geschäftsführung bei OHG und GmbH vgl. etwa BGHZ 65, 93; MünchKomm/Edenhofer BGB 5. Aufl. § 181 Rdn. 19 f. m.w.N.) möglicherweise zu erbrechtlichen Konsequenzen, etwa zu einer Abberufung des Vaters als Testamentsvollstrecker (vgl. § 2227 BGB), führen; die Bestellung eines Ergänzungspflegers für den Minderjährigen recht-fertigen solche Interessenkollisionen indes schon deshalb nicht, weil die damit begründete gesetzliche Vertretungsmacht des Pflegers nichts daran ändern würde, dass der Minderjährige als Erbe und Mitgesellschafter - ebenso wie ein
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.8.2007, Az. 4b O 404/06 Selbst wenn für die Rechtswirksamkeit der Abtretung deutsches Recht anwendbar sein sollte, ergeben sich hieraus jedoch keine Bedenken, weil die Abtretung für die Klägerin ausschließlich rechtlich vorteilhaft ist, weswegen § 181 BGB nach seinem Normzweck nicht zur Anwendung kommt (BGHZ 59, 240; 94, 235).
LAG Köln, Urteil vom 3.5.2007, Az. 8 Sa 1287/06 Freilich hat der Gesetzgeber die Unzulässigkeit von Insichgeschäften nicht allgemein davon abhängig gemacht, ob im Einzelfall ein Interessenswiderstreit und damit die Gefahr eines Missbrauchs der Vertretungsmacht gegeben ist, deshalb ist § 181 BGB grundsätzlich als formale Ordnungsvorschrift anzusehen, bei der ein Interessensgegensatz zwar gesetzgeberisches Motiv ist, nicht hingegen für die Anwendung der Vorschrift erforderlich ist (BGH, Urteil vom 19.04.1971 – II ZR 98/68 – BHGZ 56, 97 – 105 ; BGH, Urteil vom 23.02.1968 – V ZR 188/64 – BGHZ 50, 8 – 14).
LG Hagen, Beschluss vom 5.8.2006, Az. 3 T 472/06 Eine ausdehnende Anwendung des § 181 BGB ist gerechtfertigt und geboten, wenn bei formaler Betrachtung ein Insichgeschäft zwar nicht angenommen werden kann, eine Interessenkollision aber typischerweise und offensichtlich gegeben ist (vgl. MünchKomm/Thiele, § 181 Rn. 10; BayObLG NJW-RR 1986, 1078).
LG Hagen, Beschluss vom 5.8.2006, Az. 3 T 472/06 Richtigerweise ist deshalb § 181 BGB auf die Zustimmungserklärung des selbsterwerbenden Verwalters § 181 BGB entsprechend anzuwenden (so auch: LG U BayNot 1980, 164; Riecke/Schmid, WEG, 2005, § 12 Rn. 82; Meikel/Böttcher, Grundbuchrecht, 9. Aufl. 2004, Einl. I Rn. 283; Sohn NJW 1985, 3060; Böttcher RPfleger 2005, 48; so wohl auch BayObLG NJW-RR 1986, 1078; andere Ansicht Kammergericht NJW-RR 2004, 1162; Palandt Bassenge, § 12 WEG Rn. 7).
BGH, URTEIL vom 2.10.2004, Az. XI ZR 315/03 Ein Konflikt zwischen dem Interesse des Vertreters und des Vertretenen rechtfertigt anerkanntermaßen die Anwendung des § 181 BGB nicht (BGHZ 91, 334, 337).
BGH, URTEIL vom 2.9.2004, Az. XI ZR 255/03 Ein Konflikt zwischen dem Interesse des Vertreters und dem des Vertretenen rechtfertigt anerkanntermaßen die Anwendung des § 181 BGB nicht (BGHZ 91, 334, 337).
BGH, URTEIL vom 5.2.2003, Az. V ZR 278/01 Nehmen die unter Befreiung von dem Selbstkontrahierungsverbot (§ 181 BGB) erteilten Vollmachten an der Unwirksamkeit der verpflichtenden Geschäfte teil, wovon nach der Rechtsprechung im Zweifel auszugehen ist (Senatsurt. v. 17. März 1989, V ZR 233/87, BGHR BGB §313 Satzl, Auflassungsvollmacht 1 = LM ZPO §521 Nr. 21 m.w.N.), so ist der gegebene Rechtsbehelf die Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit der Auflassungen.
BGH, vom 2.9.1991, Az. XI ZR 64/90 b)	Geben zwei Gesamtvertreter einer GmbH gemeinsam eine Vertragserklärung ab und verstößt dabei die Mitwirkung des einen gegen § 181 BGB, so kann seine Erklärung nicht in eine zulässige Ermächtigung des anderen zur Alleinvertretung (vgl. BGHZ 64, 71) umgedeutet werden.
BGH, BESCHLUSS vom 1.3.1991, Az. II ZB 3/91 Da die Geschäftsführerin mithin bereits von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und diese Befreiung, wie in § 10 Abs. 1 Satz 2 GmbHG vorgeschrieben (vgl. BGHZ 87, 59), im Handelsregister eingetragen ist, enthält die Anmeldung, wie das Amtsgericht und das vorlegende Oberlandesgericht mit zutreffender Begründung ausgeführt haben, soweit sie die Befreiung von Frau R. von den Beschränkungen des § 181 BGB betrifft, keine Änderung oder Erweiterung der bestehenden und eingetragenen Vertretungsregelung.
BGH, BESCHLUSS vom 1.3.1991, Az. II ZB 3/91 Die Einfügung dieser Bestimmung durch die GmbH-Novelle 1980 hat mithin lediglich den Meinungsstreit, in dem auch die höchstrichterliche Rechtsprechung wechselnde Standpunkte vertreten hatte (vgl. dazu BGHZ 33, 189 einerseits sowie BGHZ 56, 97 und 75, 358 andererseits), über die Frage beendet, ob § 181 BGB auch für Rechtsgeschäfte des geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selber gilt.
BGH, URTEIL vom 4.0.1991, Az. IX ZR 250/89 § 181 BGB regelt nicht den materiellen Interessenkonflikt, sondern lediglich die unzulässige formale Beteiligung derselben Person auf beiden Seiten bei einem Vertragsschluß (BGHZ 21, 229, 231; 50, 8, 11; 91, 334, 337).
BGH, URTEIL vom 1.8.1990, Az. II ZR 167/89 Zutreffend ist zwar, daß nach dem Senatsbeschluß vom 18. September 1975 (BGHZ 65, 93, 98), der sich im übrigen nicht mit der Geschäftsführerbestellung befaßt, Maßnahmen der Geschäftsführung und sonstige gemeinsame Gesellschaftsangelegenheiten nicht vom Normzweck des § 181 BGB erfaßt werden.
BGH, URTEIL vom 1.8.1990, Az. II ZR 167/89 Allerdings enthält die unbeschränkte Vollmachterteilung an einen Mitgesellschafter zur Stimmabgabe in einer bestimmten Gesellschafterversammlung, für die vertragsändernde Beschlüsse angekündigt worden sind, die stillschweigende Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB, wenn nicht ausnahmsweise den Umständen etwas anderes zu entnehmen ist (vgl. BGHZ 66, 82, 86).
BGH, URTEIL vom 2.4.1990, Az. X ZR 82/88 Dabei kann hier dahinstehen, ob § 181 BGB auf einstimmige Beschlüsse der Gesellschafterversammlung einer KG Anwendung findet (verneinend Staudinger/Dilcher, BGB 12. Aufl. § 181 Rdn. 12; Palandt/Heinrichs, BGB 49. Aufl. § 181 An. 1).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1989, Az. IX ZR 146/88 § 181 BGB steht dem nach seinem Sinn und Zweck (vgl. BGHZ 64, 72, 76; 76, 7, 9) nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 4.4.1985, Az. IX ZR 102/84 Der Beklagte hätte auch erkennen können und müssen, daß die Verträge vom 4. September 1979 als Insichgeschäfte nach § 181 BGB schwebend unwirksam waren und auch deshalb der Genehmigung entsprechend § 177 BGB bedurften (BGHZ 65, 123, 125, 126), also bei deren zu erwartender Verweigerung endgültig unwirksam werden würden.
BGH, URTEIL vom 3.5.1984, Az. VIII ZR 125/83 Es trifft auch zu, daß dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 6. März 1975 - II ZR 80/73 (BGHZ 64, 72, 74 = LM BGB § 181 Nr. 18 mit Anmerkung Fleck) Bedenken gegen die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu entnehmen sind, wonach es zulässig sei, daß der Vertreter, der durch § 181 BGB an einem Vertragsabschluß im eigenen Namen und zugleich im Namen des Vertretenen gehindert ist, einen Unterbevollmächtigten bestellt, der dann ihm gegenüber als Vertreter seines Geschäftsgegners auftritt.
BGH, URTEIL vom 3.4.1984, Az. IVa ZR 234/82 Bei der hiernach notwendigen Mitwirkung auch der Klägerin konnte deren Mutter, obwohl sie damals der alleinvertretungsberechtigte Elternteil war, im Hinblick auf ihre eigene Beteiligung an dem Rechtsgeschäft gemäß § 181 BGB die Klägerin nicht vertreten (BGHZ 50, 8, 11 f; 21, 229, 231 f).
BGH, URTEIL vom 4.11.1983, Az. III ZR 150/82 Soweit es auf die Frage eines Selbstkontrahierens des J. ankommt (vgl. BGHZ 58» 115; die in BGHZ 56, 97 und 75, 358, 362 behandelten Fallgestaltungen liegen hier nicht vor), ist zu beachten, daß er jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit war.
BGH, URTEIL vom 4.11.1983, Az. III ZR 149/82 Soweit es auf die Frage eines Selbstkontrahierens des J. ankommt (vgl. BGHZ 58, 115; die in BGHZ 56, 97 und 75, 358, 362 behandelten Fallgestaltungen liegen hier nicht vor), ist zu beachten, daß er jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit war.
BGH, BESCHLUSS vom 1.1.1983, Az. II ZB 8/82 Entgegen der bisherigen Rechtslage (BGH 56, 97) ist nunmehr die Vertretungsmacht des alleinigen Gesellschafters und Geschäftsführers ebenso gemäß § 181 BGB eingeschränkt, wie es beim Geschäftsführer einer mehrgliedrigen GmbH der Fall ist, dem nicht generell durch die Satzung oder im Einzelfall durch Gesellschafterbeschluß (BGHZ 58, 115, 120; BGH, Urt. v. 18.12.1974 - VIII ZR 179/73,
BGH, BESCHLUSS vom 1.1.1983, Az. II ZB 8/82 Der § 181 BGB schützt nicht nur die Interessen der Gesellschaft, sondern auch den Rechtsverkehr und damit zugleich die Gläubiger der Gesellschaft (BGHZ 56, 97, 104).
BGH, URTEIL vom 4.9.1982, Az. VII ZR 334/80 Die von dem Kläger zu 1) vertretene WBG braucht daher in diesem Fall - entsprechend dem Schutzzweck des § 181 BGB - nicht vor möglichen Nachteilen durch einen Interessenkonflikt in der Person des Vertreters geschützt zu werden (vgl. BGHZ 59, 236, 240;
BGH, URTEIL vom 3.4.1982, Az. IVb ZR 715/8 Andererseits bestehen auch keine rechtlichen Bedenken dagegen, daß der sorgeberechtigte Elternteil seinen Anspruch auf Gewährung des Kindergeldanteils im Einzelfall an das Kind abtreten kann, ohne daß § 181 BGB dem entgegenstände (vgl. BGHZ 59, 236, 24o; Palandt/Heinrichs BGB, 41. Aufl. S 181 An. 2 c) und bb)).
BGH, URTEIL vom 3.1.1981, Az. VIII ZR 20/80 Der Beklagte als Testamentsvollstrecker konnte nach allgemeinen Regeln auch Gegenstände erwerben, die nicht zu dem Nachlaß gehörten, wenn und soweit er im guten Glauben an das Eigentum der Erben war, für die er solche Gegenstände mit Zustimmung des Mittestamentsvollstreckers an sich veräußerte, nachdem er von der Beschränkung nach § 181 BGB ausdrücklich befreit war und hier jedenfalls die Ordnungsmäßigkeit der Veräußerung als Verwaltungshandlung nicht in Zweifel zu ziehen ist (BGHZ 30, 67, 71).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.1980, Az. V ZB 15/79 §181 BGB ist nach der herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum eine Vorschrift, bei der ein Interessengegensatz zwischen den mehreren vom Vertreter repräsentierten Personen zwar gesetzgeberisches Motiv, aber zur Tatbestandserfüllung weder erforderlich noch ausreichend ist (BGHZ 50, 8, 11 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.10.1979, Az. II ZR 197/78 BGB§ 181 a)	An der Rechtsprechung des Senats, daß § 181 BGB nicht für Rechtsgeschäfte des geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selbst gilt (BGHZ 56, 97), wird festgehalten; sie ist sinngemäß auf Geschäfte mit einer GmbH & Co. KG anzuwenden, wenn der alleinige Gesellschafter-Geschäftsführer der Komplementär-GmbH zugleich der einzige Kommanditist ist.
BGH, URTEIL vom 1.10.1979, Az. II ZR 197/78 Rechtsprechung des Senats (BGHZ 56, 97) gilt § 181 BGB nicht für Rechtsgeschäfte des geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selbst.
BGH, URTEIL vom 1.10.1979, Az. II ZR 197/78 Mit Rücksicht auf diese Rechtslage hat der Senat ebenfalls schon in seinem Urteil BGHZ 56, 97 (dort S. 105) ausgesprochen, daß der unverkennbar notwendige Schutz des redlichen Rechtsverkehrs gegen Manipulationen, insbesondere gegen nach Inhalt und Zeitpunkt vorgetäuschte Insichgeschäfte des Einmann-Gesellschafters, nicht so sehr beim Vertretungsverbot des § 181 BGB anzusetzen hat.
BGH, URTEIL vom 1.10.1979, Az. II ZR 174/77 Dabei ist folgendes übersehen: a)	Daß der Beklagte im Verhältnis zur GmbH von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit war (§ 2 des Anstellungsvertrags), besagt noch nichts über seine Befugnis, auch zu Lasten der Klägerin einen Vertrag mit sich selbst abzuschließen; das hätte ihm besonders gestattet sein müssen (vgl. BGHZ 58, 115).
BGH, URTEIL vom 1.9.1979, Az. II ZR 184/78 Denn ebensowenig wie auf Rechtsgeschäfte des geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selbst (BGHZ 56, 97) ist § 181 BGB auf Geschäfte mit einer GmbH & Co. KG anzuwenden, wenn Vertragspartner der alleinige Gesellschafter-iitoschäftsführer der~
BGH, Urteil vom 1.4.1979, Az. III ZR 104/77 Ihre Prüfung würde sich im vorliegenden Fall auf dieselben Fragen erstrecken müssen, von deren Beantwortung die Entscheidung abhängt, ob der Schiedsvertrag wirksam zustande gekommen ist* b)	Da der Beklagte zu 1) und sein Bruder beim Abschluß des Schiedsvertrages nicht nur im eigenen Namen gehandelt, sondern auch den Familienverein vertreten haben, könnten sie gegen das Verbot des Selbstkontrahie-rens (§ 181 BGB) verstoßen haben* Selbst wenn ein solcher Verstoß Vorgelegen hätte, wäre dieser aber dadurch geheilt worden, daß die Mitgliederversammlung des Familienvereins den Abschluß des Schiedsvertrages durch seinen Beschluß vom 19* Juni 1970 genehmigt hat (Nr* 2 b des Beschlusses; vgl* BGHZ 63, 126; RGRK-BGB 12. Aufl* § 181 Rdn. 15 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1978, Az. II ZR 119/77 Der Umstand, daß FflHBund Dr.	für sich selbst als Kommanditisten und zugleich als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH ihre Stimme abgaben, steht der Wirksamkeit des Beschlusses nicht entgegen, da das Verbot, von Rechtsgeschäften 'mit sich' (§ 181 BGB) bei Gesellschafterbeschlüssen über Maßnahmen der Geschäftsführung nicht eingreift (BGHZ 65, 93, 95 ff).
BGH, URTEIL vom 1.4.1976, Az. II ZE 164/74 Da das Vertretungshinderais des § 181 BGB im Verhältnis zwischen Heinrich BMI0 und der GmbH bestand, war es Sache der GmbH, und zwar in diesem Fall ihrer Gesell scharterverSammlung (vgl. BGHZ 33, 189, 192), Heinrich B^HBI das Selb st kontrahieren bei der Änderung des KG-Vertrags zu gestatten.
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1975, Az. V ZB 15/74 Das Vertretungsverbot des § 181 BGB wurde weiter verneint bei Insichgeschäften des Vertreters, die dem Vertretenen lediglich einen rechtlichen Vorteil bringen, weil der besorgte Interessenkonflikt bei der ausschließlichen Zuwendung eines rechtlichen Vorteils nach der allgemeinen Natur eines solchen Geschäfts nicht entstehen kann (Urteil des IV. Zivilsenats vom 27. September 1972, BGHZ 59, 236, 240).
BGH, URTEIL vom 4.2.1975, Az. II ZR 80/73 Der mit der Gesellschaft kontrahierende Gesamtvertreter, der einen anderen gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführer zu dem alleinigen Handeln für die Gesellschaft 'ermächtigt', überträgt demnach weder die ihm persönlich insoweit nicht zustehende gesetzliche Vertretungsmacht - die Befugnis zur organschaftlichen Willensbildung und -erklärung ist unübertragbar (BGHZ 13t 61» 65) - noch erweitert er auf unzulässige Weise seine eigene Vertretungsmacht« Er wirkt daher auch nicht mittelbar bei dem Geschäft mit, wie es § 181 BGB erfordert; er enthält
BGH, URTEIL vom 4.2.1975, Az. II ZR 80/73 b)	Durch diese rechtsdogmatischen Überlegungen würde sich der Senat gemäß der neueren Rechtsprechung, die es im notwendig erscheinenden Umfang auch auf den Zweck des § 181 BGB abstellt (BGHZ 56, 97, 101 f; 59, 236, 239 f), an einer Anwendung dieser Vorschrift gleichwohl nicht gehindert sehen, wenn sich ihr Zweck nur so verwirklichen ließe* Das ist Jedoch nicht der Fall.
BGH, URTEIL vom 4.2.1975, Az. II ZR 80/73 § 181 BGB will verhindern, daß verschiedene und einander widersprechende Interessen durch ein und dieselbe Person vertreten werden, weil dies die Gefahr eines Interessenkonflikts und damit einer Schädigung des Vertretenen mit sich bringt (BGHZ 56, 97, 101)* Mit Rücksicht hierauf hat der Senat bereits Bedenken gegen die erwähnte Rechtsprechung des Reichsgerichts geäußert, die in § 181 BGB lediglich eine Ordnungsvorschrift gesehen und deshalb die Einschaltung eines Unterbevollmächtigten durch einen am Geschäftsabschluß mit sich selbst gehinderten Vertreter nicht als Umgehungsgeschäft gewertet hat (wie zuvor S* 102)* Aber auch insoweit besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen der Bestellung eines Unterbevollmächtigten und der Ermächtigung eines gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführers nach § 125 Abs. 2 Satz 2 HGB.
BGH, URTEIL vom 3.6.1973, Az. VIII ZR 179/73 Der Ehemann der Beklagten vermochte indessen gemäß § 181 BGB die Firma & bei einer Vereinbarung mit sich nicht zu vertreten, denn das Vertretungsorgan einer juristischen Person steht einem Vertreter i.S. des § 181 BGB gleich (BGHZ 52, 97, 101).
BGH, URTEIL vom 4.2.1973, Az. II ZR 139/70 Auf der gleichen Linie liegt die neuere Rechtsprechung zu § 181 BGB, einer Vorschrift mit verwandter Problematik (vgl. BGHZ 56, 97, 101 ff; 59, 236, 240).
BGH, URTEIL vom 1.4.1971, Az. III ZR 55/68 Indessen ist hei der Beurteilung der Frage, oh eine Gestattung erteilt ist, auch auf das wirtschaftliche Funktionieren ahzustellen (BGHZ 52, 316 = LM § 181 BGB Nr. 13 mit An. Fleck).
BGH, URTEIL vom 1.3.1971, Az. n ZR 98/68 BGB § 181; GrabHG §§ 13, 35 § 181 BGB gilt nicht für Rechtsgeschäfte des geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selbst (Abweichung von BGHZ 33, 189).
BGH, URTEIL vom 1.3.1971, Az. n ZR 98/68 § 181 BGB will verhindern, daß verschiedene und einander widerstreitende Interessen durch ein und dieselbe Person vertreten werden, soweit dies nicht durch Gesetz oder Vollmacht gestattet ist, weil ein solches Selbstkontrahieren stets die Gefahr eines Interessenkonflikts und damit einer Schädigung des einen oder anderen Teils mit sich bringt (BGHZ 51, 209, 215; RGZ 56, 104 unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien).
BGH, URTEIL vom 1.3.1971, Az. n ZR 98/68 Erst recht entfiele jeder Anstoß zu einer aus den Registerakten ersichtlichen generellen Regelung, wie sie der Senat mit seinem Urteil BGHZ 33, 189 im Auge hatte, wenn man es sogar für zulässig erachtet, daß ein Alleingesellschafter, der selber durch § 181 BGB an der Vertretung der Gesellschaft verhindert ist, für das beabsichtigte Geschäft eigens einen Bevollmächtigten bestellt (so BGHZ 49, 117, 120; dagegen Biomeyer, NJW 1969, 127 ff m. w. N.).
BGH, Beschluss vom 1.11.1968, Az. II ZR 57/67 Eine unmittelbare Anwendung des § 181 BGB auf Rechtsgeschäfte des Testamentsvollstreckers mit sich selbst scheitert allgemein schon daran, daß der Testamentsvollstrecker seine Verwaltungs- und Verfügungsbefugnisse nach §§ 2205 ff BGB nicht von den Erben, sondern vom Erblasser herleitet und somit nicht die Erben vertritt, sondern unabhängig von deren Willen ein Amt ausübt (BGH LM BGB § 2203 Nr, 1).
BGH, URTEIL vom 4.5.1968, Az. III ZR 29/66 Richtig ist allerdings, daß einem Insichgeschäft des Testamentsvollstreckers, wenn auch § 181 BGB nicht unmittelbar zutrifft, Grenzen gesetzt sind, die sich einmal aus dem Willen des Erblassers und zu dem anderen aus der unabdingbaren Pflicht, den Nachlaß ordnungsgemäß zu verwalten (§§ 2216, 2220 BGB), ergeben (BGHZ 30, 67, 69).
BGH, URTEIL vom 5.1.1968, Az. V ZE 188/64 Aber bei solch isolierter Betrachtung der einzelnen Abschnitte der Urkunde darf es nicht sein Bewenden haben: b) Mit dem Berufungsgericht und der durchaus herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum ist davon auszugehen, daß das Verbot des In-sich-Geschäfts sowohl in der Grundform des § 181 BGB als auch in der familienrechtlichen Erweiterung des § 1795 BGB eine formale Ordnungsvorschrift darstellt, bei der ein Interessengegensatz zwischen den mehreren von dem Vertreter repräsentierten Personen zwar gesetzgeberisches Motiv, aber zur Tatbestandserfüllung grundsätzlich weder erforderlich noch ausreichend ist (Senatsbeschluö BGHZ 21, 229, 230/311 vgl. Protokolle zu dem BGB I 174/75; G.
BGH, Urteil vom 6.9.1956, Az. IV ZR 126/56 Es lag weder ein Verhinderungsfall nach § 181 BGB (vgl. BGHZ 52, 316 = NJW 1970, 33) noch nach §§ 1629 Abs. 2, 1795 Abs. 1 Nr. 1 BGB vor.

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 § 139
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 § 2205
 § 52
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 § 35
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 BGH 
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 § 66
 § 68
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 §66
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 § 66
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 § 2227
 § 181
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 § 181
 § 12
 § 12
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 §313
 §521
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 § 10
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 § 177
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 § 125
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 § 2203
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 § 1795
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