Source: http://www.vaeterfuerkinder.de/kopper.htm
Timestamp: 2017-03-28 17:43:49+00:00

Document:
Cornelia Kopper-Reifenberg,
Kindschaftsrechtsreform und Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK Zur Vereinbarkeit der
deutschen Reform des Kindschaftsrechts mit der Europäischen Menschenrechtskonvention - eine kritische Analyse.
Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden
1. Auflage 2001, ISBN 3-7890-7657-0, 651 Seiten, 99 Euro.
Zugl.: Saarbrücken, Univ. Diss.,2001.
Es ist sehr schwierig einer so umfangreichen Arbeit (Dissertation!) in einer kurzen Rezension einigermaßen gerecht zu werden.
Wir verweisen deshalb gleich hier auf das selbst allein schon umfangreiche Inhaltsverzeichnis, das einen ersten Eindruck von der Breite der Themenkreise dieses Buches, trotz der Beschränkung
auf einen einzigen Artikel des Europäischen Menschenrechtsabkommens, vermitteln sollte. Artikel 8 ist freilich der inBezug auf das Kindschaftsrecht relevanteste Artikel, wie die ständige Rechtsprechung des Straßburger Gerichtshofes zeigt. Dass die Europäische
Menschenrechtskonvention trotzdem im gesamten Regierungsentwurf zur deutschen Kindschaftsrechtsreform von 1998 keinerlei Erwähnung fand (Seite 29) kann vermutlich, besonders angesichts
jüngster Reaktionen auf der nicht gerade wenigen gegen die Bundesrepublik gerichteten Entscheidungen, leider nicht als bloßes Kuriosum abgetan werden. Vgl. dazu unseren Bericht über
die ,,Die Einsprüche der Bundesregierung gegen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR).", und
die Zitate aus dem Aufsatz des ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichtes, Prof. Benda, ,,Verkehrtes zum Verkehrsrecht. Anmerkungen zu den EGMR-Urteilen Sommerfeld, Elsholz und
Sahin gegen Bundesrepublik Deutschland." Wir wollen die Diskussion über die exakte Stellung der EMRK im innerdeutschen Recht (vgl. Seite 46ff) ganz den Spezialisten des
Verfassungsrechts vorbehalten, meinen aber, dass allein schon angesichts der zunehmenden europäischen Integration der Rechtsprechung im ,,fernen Straßburg" immer mehr Bedeutung
zukommt und Kindeswohl keineswegs als ,,örtliche Angelegenheit" zu sehen ist (TAZ zum Benda Aufsatz und zum inzwischen einstimming abgelehnten Einspruch der Bundesregierung im Fall
Kutzner gegen Deutschland). Alle die den zermürbenden Kampf für ihre Kinder bis nach Straßburg getragen haben hofften ganz bestimmt und hätten es sehr begrüßt, wenn
schon in der ersten Instanz, beim Amts-oder Vormundschaftsgericht eine angemessene Entscheidung im Sinne des tatsächlichen Kindeswohls gefallen wäre. Ihnen zu unterstellen, dass sie es in
erster Linie auf den in Straßburg zugesprochenen Schadensersatz abgesehen hatten, wie es Benda tat, ist zynisch und mehr als
unangebracht, weil gerade die verlorenen Jahre mit den Kindern (bis zu zehn Jahre Prozessdauer in den diesen Fällen) durch nichts ersetzt werden kann und ein irreversibler Schaden entstanden
ist. Wie möchten dagegen weit lieber hoffen können, dass Deutschland im Sinne der EMRK und Beschlüssen des Europaratesan der
Harmonisierung des europäischen Kindschaftsrechtes, der gegenseitigen Anerkennung von Sorgerechtsentscheidungen, Hilfestellung bei der Ausübung eines transnationalen Umgangsrechtes und
Kooperation bei internationaler Kindesentführung bald mehr als bisher aktiv teilnimmt, statt ständig internationaler Kritik ausgesetzt zu sein und ein europäisches Schlusslicht in
der Ausgestaltung des Kindschaftsrechts zu sein, wie es auch dieses Buch an einigen Stellen formuliert. Im Vergleich zur EMRK und der Rechtsprechung des EGMR kommt der umfassenden allgemeinen Kodifizierung der völkerrechtlichen Regeln zum Schutze der Rechte des Kindes in der
UN-Kinderrechtekonvention von 1989, obwohl grundlegend, nicht dieselbe praktische Bedeutung zu. Das vorliegende Buch bemerkt hiezu (Seite 29) auch nur, dass diese
Konvention im Gegensatz zur EMRK im Regierungsentwurf zum KindRG zwar Erwähnung fand, zitiert aber dann aus den Vorbehalten der Bundesrepublik bei der Hinterlegung der
Ratifikationsurkunde(,,daß das Übereinkommen keine unmittelbare Anwendung findet". Es begründe völkerrechtliche Staatenverpflichtungen die die Bundesrepublik nach
näherer Bestimmung ihres mit dem Übereinkommen übereinstimmenden innerstaatlichen Rechtes erfülle. ....). Die besondere praktische Bedeutung der EMRK ergibt sich aus Artikel 34 (vgl. Seite 44) nach dem natürliche Personen seit 1998 unmittelbar den
neuen ständigen mit hauptamtlich tätigen Richtern besetzten Gerichtshof für Menschenrechte anrufen können. Allerdings setzt eine Annahme der Beschwerde im Allgmeinen die
Ausschöpfung des innerstaatlichen Rechtsweges (in Deutschland also bis zum Bundesverfassungsgericht) voraus, wodurch die gesamte Verfahrensdauer, besonders angesichts des speziellen kindlichen
Zeitempfindens leider meist überlang wird. Dennoch droht der Gerichtshof geradezu von einer Klagewelle überschwemmt zu werden, trotz der erheblichen Hürden die schon für eine
Zulassung der Klage zu überwinden sind (1998 z. B. 16345 Klagen, davon 6000 zulässig). Nichts zeigt aber eindrucksvoller die Bedeutung der
EMRK und den Bedarf für die Rechtsprechung durch ein erlesenes internationales Richterkollegium. Wenn auch wegen der langen Verfahrensdauer und der hohen Ablehnungsquote leider nicht zu
selten dem individuellen Sorge- oder Umgangsrechtsproblem nicht wirksam genug abgeholfen werden kann, die verlorenen Jahre des Zusammenlebens mit dem Kind nicht zurückgebracht werden
können, so kommt der Straßburger Rechtsprechung auch bei rein innerstaatlichen Fällen praktisch gesehen, also ganz unabhängig von der formalen Rechtsstellung der EMRK und des
EGMR, immer mehr Bedeutung zu, wie der zunehmend häufige Bezug auf diese Rechtsprechung bei der Auslegung innerdeutscher Gesetze zeigt. Dieses auschließlich diesem Bezug gewidmete
Buch ist ein sehr eindruckvolles Beispiel dafür. Entsprechend dieser Beziehung werden EMRK und die dazugehörige Rechtsprechung des EGMR deminnerstaatlichen
deutschen Pendant detailliert gegenüber gestellt, der Zusammenhang und die Vereinbarkeit gewürdigt und in kurzen Thesen zusammengefaßt. Das Buch zitiert dazu aus einem großen
Teil der Entscheidungen des EGMR und sehr zahlreichen innerdeutschen Entscheidungen. Eingeleitet werden die Kapitel des Buches dazu mit Zusammenfassungen des dazugehörigen deutschen
Kindschaftsrechtes. Wir meinen dazu allerdings, dass hier ein Ansatzpunkt gewesen wäre die Darstellung des Buches erheblich zu straffen, weil zumindest bei den mit Beschwerden beim EGMR
befaßten Spezialisten eine formale Kenntnis des deutschen Kindschaftsrechts vorausgesetzt werden kann. Sehr interessant undlesenswert fanden wir aber dennoch die Darstellung wie nachhaltig insbesondere die Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts und des
Bundesgerichtshofes die Entstehung des Kindschaftsrechtes und dessen Auslegung beeinflusste. Nicht nur amüsant fanden wir einige Anmerkungen zur Entwicklung
des Umgangsrechtes nach dem KindRG (Kapitel 3, Seite 293 ff), weil Probleme mit der Durchsetzung des Umgangsrechtes ständig auch zu den weitaus häufigsten an dem VfKheran getragenen gehören. Fußnote 1309 erwähnt dazu BT-Drs.13/4899 wonach der Deutsche Juristentag und die Arbeitsgruppe ,,Nichtehelichenrecht" vorgeschlagen
hatten, die Vollstreckbarkeit von Umgangsentscheidungen vollständig abzuschaffen. Die Tendenz dazu ist leider in praxi immer noch vorhanden, obwohl der Gesetzgeber dieser Empfehlung
erfreulicherweise nicht gefolgt ist und der Regierungsentwurf dies mit der Signalwirkung begründetete, dass von der Möglichkeit der Vollstreckung von Umgangsentscheidungen Signalwirkung
ausgehe, auch wenn der Grundsatz der Verhälnisnismäßigkeit erfordere, dass sich bei der Durchsetzung (§33 FGG) Gewalt
nicht gegen das Kind richte. Eingeführt wurde zur Durchsetzung des Umgangsrechtes, wie wir meinen, allerdings nur ansatzweise auch das in §52 a FGG geregelte gerichtliche Vermittlungsverfahren. . Die Praxis zeigt, dass diese Vermittlung und die des Jugendamtes von beharrlichen zur
Umgangsverweigerung neigenden Elternteilen sehr leicht zu umgehen ist, und eine ,,Änderung des elterlichen Bewußtseins" (Einsicht) auf die der Bundestag und so manche
Gerichtsbeschlüsse bauen, in solchen Fällen praktisch niemals eintritt. Von einerverpflichtenden (nicht Zwang, wie es immer wieder abwertend heißt) Beratung als
Scheidungsvoraussetzung, wie z. B.in vielen Staaten der USA längst selbstverständlich, wurde leider abgesehen, auch von einer wirklichen, breiten Einführung von Mediationsverfahren,
obwohl sie sich in anderen Staaten längst als sehr wirksam bewährt haben und auch Gegenstand von Empfehlungen des Europarates sind. (S. 274 ff.) Es zeigt sich bei Mediation immer wieder,
dass bessere Regelungen zustande kommen und sie auch besser halten, selbst dann, wenn eine der Parteien diesem Verfahren zunächst skeptisch oder sogar ablehnend gegenüber stand.
Dem Recht der elterlichen Sorge nach dem KindRG und seiner Beziehung zu Artikel 8 und der Rechtsprechung des EGMR wird ebenfalls breiter Raum gewidmet (Kapitel 2, S.211 ff). Die Autorin steht
zwar der gemeinsamen Sorge als Regelfall nicht grundsätzlichablehnend gegenüber, kritisiert aber dem in Normalfall (kein Antrag auf Alleinsorge)
vollständigen Wegfall einer Kindeswohlprüfung, wie sie das KindRG jetzt vorsieht. Sie stellt dabei auf das Recht des Kindes ab und erwähnt dabei, dass in anderen Staaten die Eltern
auch bei Einvernehmen zumindest eine Sorgeplan vorlegen müssen. (Zustimmend) Erwähnt werden aber auch kritische Stimmen zur gemeinsamen Sorge (S. 224 ff), wie die von Schwab
[Herausgeber und Gesamtschriftleitungsleiter der führenden deutschen Fachzeitschrift für Familienrecht ,,Zeitschrift für das gesamte Familienrecht" (FamRZ)], der dafür die Bezeichnung ,,Alleinsorge mit Mitbestimmung des anderen Elternteils" vorgeschlagen hat, weil dies den tatsächlichen
Sorgerechtszustand (Mutter als obhutführender Elternteil) kennzeichne. Auch beim sog. Doppelresidenz-Haushalt ließe sich ein Modell der gemeinsamen Sorge, bei dem die
Rechte und Pflichten der Elternteileannähernd gleichwertig gegenüberstehen, überwiegend nicht umsetzen, wird festgestellt. Nach Macoby/Mnookin (FamRZ
1995) erfordere der regelnmässige Wechsel des Kindes zwischen den Elternhaushalten einen besonders hohen Zeitaufwand und intensives kooperatives ko-elterliches Verhalten. Zudem seien solche
Modelleletztlich weniger stabil als der sog. Mutterhaushalt. [Vgl. dazu aber unsere Berichte über die große Verbreitung und die langjährige Erfahrung mit
demWechselmodell in den USA und dessen Einführung mit der jüngsten französischen
Kindschaftsrechtform. Auch aus psychologischer Sicht wurde dieses Modell in neueren umfangreichen Studien sehr positiv
bewertet.] Natürlich wird auch der speziellen Rechtsprechung des EGMR zu Sorge-und Besuchsrecht nichtehelicher Väter, sowie deren Rechte bei Adoption und Einbenennung breiter Raum gewidmet, was
angesichts der noch ausstehenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes von besonderem Interesse ist. Abgestellt wird in der Kritik dabei wieder, wie schon beim Sorgerecht von
Eheleuten, auf das Recht und Interesse des Kindes. Es kann verletzt sein, wenn ein Sorgerechtsantrag eines nichtehelichen Vaters, ohne Zustimmung der Kindesmutter von vornherein, ohne jede
gerichtliche Kindeswohlprüfung, ausscheidet. Es ist leider hier unmöglich auf weitere sehr interessante und wichtige Details im Buch einzugehen. Es enthält, besonders für eine Dissertation, eine fast unglaubliche Fülle
von Zitaten und Kommentaren zu Entscheidungen des EGMR und innerdeutschen Entscheidungen, sowie von Rechtliteratur, wie auch ein 37 seitiges Literaturverzeichnis demonstriert. Leider fehlt ein
Stichwortverzeichnis, obwohl sich ein solches heutzutage weitgehend fast automatisch (elektronisch) herstellen ließe. Damit wäre das Buch als Nachschlagewerk (auch für griffige
Formulierungen in Schriftsätzen) viel leichter zu benutzen gewesen. Trotzdem, ein unbedingt empfehlenswertes Buch für alle mit der EMRK befaßten Fachleute und interessant auch
für vom Kindschaftsrecht direkt Betroffene, für die allerdings der Umfang und der diesem zwar angemessene Preis des Buches etwas abschreckend sein dürfte. Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 11
1. Teil: Allgemeine Betrachtungen zu der Reform des Kindschafts
rechts und der Europäischen
Menschenrechtskonvention 26
1. Die Reform des deutschen
Kindschaftsrechts 26
1. 1. Die Notwendigkeit einer Reform des
1. 1. 1. Das Kindschaftsrecht und der Wandel der sozialen
Realität 27
1.1.2. Die Leitentscheidungen des
Bundesverfassungsgerichts 30
1.2. Der Begriff der Familie im innerstaatlichen
1.3. Grundzüge der
2. Die Europäische
Menschenrechtskonvention 44
2.1. Die Rechtsnatur der
EMRK 46
2.2. Die EMRK im innerstaatlichen
2.3. Die EMRK und die
Grundrechte 48
2.4. Die.
lex-posterior-Problematik 52
2.5. Die EMRK und das
Bundesverfassungsgericht 55
2.6. Auslegungsgrundsätze im Rahmen von Art. 8
EMRK 57
2.6.1. Die allgemeinen Regeln völkervertraglicher Vertragsauslegung nach der
WVRK 57
2.6.1.1. Die Auslegungsregeln der Art.31 bis 33
WVRK 59
2.6.2. Zur "dynamischen" oder "evolutiven" Interpretation der
EMRK 63
2.6.3. Das Effektivitätsprinzip und der Grundsatz implizierter
Rechte 65
2.6.4. Rechtsvergleichende
Methode 67
2.6.5. Autonome
Auslegung 70
2.6.6. Die Lehre vom
Beurteilungsspielraum 71
3. Der Anspruch auf Achtung des Familienlebens nach Art.8
EMRK 74
3.1. Der Begriff des Familienlebens nach Art.8 Abs.1
Kriterienkatalog 75
3.1.2. Der Schutzcharakter des Rechts auf Achtung des
Familienlebens 92
3.1.3. Die Schrankenregelung des Art.8 Abs.2
EMRK 104
3.1.3.1. Das Erfordernis einer gesetzlichen
Grundlage 106
3.1.3.2. Legitimes
Eingriffsziel 108
3.1.3.3. Die Notwendigkeit des
Eingriffs 111 3.2. Die Verfahrensdimension des Art.8 Abs. 1
EMRK 115
4. Weitere im Kontext des Familienschutzes relevante Garantien der EMRK und ihrer Zusatzprotokolle 117
4.1. Das Verbot der Diskriminierung nach Art. 14
EMRK 117
4.2. Das Recht zur Gründung einer Familie nach Art. 12
EMRK 123
4.3. Das Recht des Kindes auf Bildung und das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder nach Art.2
des 1. Zusatzprotokolls 133
5. Zur Beschwerdebefugnis nach Art. 34
EMRK 136
6. Die Wirkungen der Urteile des
EGMR 140
2. Teil: Ausgewählte Rechtsgebiete des KindRG und der Schutz des Familienlebens
nach Art. 8
EMRK 145
Vorbemerkung 145
1. Das Abstammungsrecht nach dem
KindRG 1501.1. Die Neuregelungen des KindRG im
einzelnen 151
Vaterschaft 151
1.1.2. Anfechtung der
Vaterschaft 153 1.1.3.
Mutterschaft 155 1.2. Das Abstammungsrecht und die
EMRK 156
1.2.1. Vaterschaft und
1.2.2. Anfechtung der Vaterschaft und
EMRK 165
1.2.3. Mutterschaft und
EMRK 167
1.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 168
Vaterschaft 170
1.3.2. Anfechtung der
Vaterschaft 183
Mutterschaft 193
Würdigung 205
Thesen 209
2. Das Recht der elterlichen Sorge nach dem
KindRG 211
2.1. Die Neuregelungen des KindRG im
einzelnen 212
2.1.1. Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter
Eltern 212
2.1.2. Gemeinsame elterliche Sorge nach
Trennung/Scheidung 215
2.1.3. Alleinsorge eines Elternteils nach
Trennung/Scheidung 216
2.1.4. Ergänzende Vorschriften zur elterlichen
Sorge 219
2.2. Exkurs: Die gemeinsame elterliche Sorge nach Trennung / Scheidung im
Diskurs 220
2.3. Das Recht der elterlichen Sorge und die
EMRK 239
2.3.1. Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern und
EMRK 240
2.3.2. Elterliche Sorge nach Trennung/Scheidung und
EMRK 251
2.4. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 266
2.4.1. Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter
Eltern 266
2.4.2. Elterliche Sorge nach Trennung /
Scheidung 272
Würdigung 286 2.6.
Thesen 291
3. Das Umgangsrecht nach dem
KindRG 2933.1. Die Neuregelungen des KindRG im
einzelnen 294
3.1.1. Die Grundsatznorm des § 1684 Abs. 1 und 2
BGB 295
3.1.2. Die familiengerichtlichen Regelungsbefugnisse nach § 1684 Abs.3 und 4
BGB 296
3.1.3. Einschränkung und Ausschluß des Umgangsrechts nach 1684 Abs.4
BGB 298
3.1.4. Umgangsrechte Dritter, § 1685
BGB 299 3.1.5. Auskunftsrecht, § 1686
BGB 300
3.2. Das Umgangsrecht und die
EMRK 301
3.2.1. Das Umgangsrecht von Eltern ehelicher
3.2.2. Das Umgangsrecht des nichtverheirateten
Vaters 314
3.2.3. Das Umgangsrecht der
Großeltern 321
3.2.4. Das Umgangsrecht des
Kindes 322
3.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 323
3.3.1. Exkurs: Die Defizite des früheren
Umgangsrechts 323
3.3.2. Zur Vereinbarkeit des neuen Umgangsrechts mit der
EMRK 325 3.4.
Würdigung 332 3.5.
Thesen 334
4. Das Adoptionsrecht nach dem
KindRG 3364.1. Die Neuregelungen des KindRG im
einzelnen 336
4.1.1. Die
Einwilligungen 338
4.1.1.1. Die Neuregelung des § 1746
BGB 338
4.1.1.2. Die Neuregelung des § 1747
BGB 339
4.1.1.3. Die Neuregelung des § 1748
BGB 343
4.1.2. Die Wirkungen der
Adoption 344
4.2. Das Adoptionsrecht und die
EMRK 345
4.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 366 4.4.
Würdigung 383
Thesen 385
4.6. Exkurs: Adoption durch gleichgeschlechtliche
Paare 387
5. Das Namensrecht nach dem
KindRG 4055.1. Die Neuregelungen des KindRG im
einzelnen 405
5.1.1. Der Vorname des
Kindes 407 5.1.2. Der Nachname des
Kindes 408
5.1.2.1. Der elterliche Ehename als Geburtsname des Kindes nach § 1616
BGB 408
5.1.2.2. Die Namensbestimmung bei gemeinsamer elterlicher Sorge nach § 1617
BGB 409
Die Namensbestimmung bei alleiniger elterlicher Sorge nach § 1617a
BGB 410 5.1.2.4. Die nachträgliche Änderung des Kindesnamens nach § 1617b
BGB 411 5.1.2.5. Die Erstreckung der Ehenamensänderung nach § 1617c
BGB 412 5.1.2.6. Die Namenserteilung nach § 1618
BGB 412 5.2. Das Namensrecht und die
EMRK 414 5.2.1. Die Bestimmung des
Vornamens 414
5.2.2. Die Bestimmung des
Nachnamens 417
5.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 430 5.4.
Würdigung 442
Thesen 447 6. Das
Erbrechtsgleichstellungsgesetz 4506.1.Die zentralen Neuerungen des
ErbGleichG 450
6.2. Das Erbrecht nichtehelicher Kinder und die
EMRK 452
6.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 465 6.4.
Würdigung 474
6.5Thesen 476
Beistandschaftsgesetz 477
7.1. Die zentralen Neuerungen des
BeistandG 478
7.2. Die Beistandschaft und die
EMRK 481
7.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 487 7.4.
Würdigung 493
Thesen 494
8. Das Verfahrensrecht nach dem
KindRG 4968.1. Die zentralen Neuerungen des
Verfahrensrechts 496
8.1.1. Die Zuständigkeit der
Familiengerichte 496
8.1.1.1. Isolierte Sorge- und
Umgangsverfahren 497
Unterhaltsverfahren 498
Kindschaftssachen 499
8.1.1.4. Verbleibende Zuständigkeit des
Vormundschaftsgerichts 500
8.1.2. Der
Rechtsmittelzug 500
8.1.3. Die Regelung des
Scheidungsverbundes 5018.3.1.1. Scheidungsantragsschrift und Anhörung zur elterlichen
Sorge 501 8,1.3.2. Einverständliche Scheidung nach § 630
ZPO 503
8.1.3.3. Entscheidung im
Verbund 503
8.1.3.4. Abtrennung von Folgesachen und einstweilige
Anordnungen 504 8.1.3.5. Änderungsverfahren nach § 1696
BGB 505 8.1.4. Förderung eigenständiger
Konfliktlösung 506 8.1.5. Durchsetzung von
Umgangsentscheidungen 507 8.1.6. Der Verfahrenspfleger ("Anwalt des
Kindes") 510 8.1.7. Verfahrensrechtliche
Übergangsvorschriften 512 8.2. Das Verfahrensrecht und die
EMRK 513 8.2.1. Die Verfahrensgarantien des Art. 6 Abs. 1 ENIRK im
einzelnen 514 8.2.1.1. Das Recht auf ein Gericht und einen Zugang zum
Gericht 515 8.2.1.2. Das Recht auf Fairneß im
Verfahren 518 8.2.1.3. Die
Verfahrensdauer 521 8.2.2. Der Verfahrensschutz nach Art. 8
EMRK 525
8.2.3. Weitere internationale Vorgaben zum
Verfahrensrecht 530 8.3. Zur Vereinbarkeit der deutschen Rechtslage mit der
EMRK 535 8.3.1. Die Stellung des Kindes im
Sorgerechtsverfahren 537 8.3.2. Der
Verfahrenspfleger 556 8.3.3. Das Vermittlungsverfahren in
Umgangssachen 559 8.3.4. Die
Verfahrensdauer 562 8.4.
Würdigung 567 8.5.
Thesen 571 9.
Schlußbetrachtung 574 10. Thesensammlung des 2.
Teils 603 Literaturverzeichnis 614

References: Art. 8
 EGMR 
 EGMR 
 EGMR 
 EGMR

 §52
 EGMR 
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 8
 Art.31
 Art.8
 Art.8
 Art.8
 Art.8
 Art. 14
 Art. 12
 Art.2
 Art. 34

EGMR 
 Art. 8
 § 1684
 § 1684
 § 1685
 § 1686
 § 1746
 § 1747
 § 1748
 § 1616
 § 1617
 § 1617
 § 1617
 § 1617
 § 1618
 § 630
 § 1696
 Art. 6
 Art. 8