Source: https://www.lds.sachsen.de/ausbildung/?ID=15822&art_param=413
Timestamp: 2020-08-12 04:14:26+00:00

Document:
Wasserbauer/in | Prüfungstermine Abschlussprüfung 2020
Gz.: L13-6041/38/3
Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das zuletzt durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581) geändert worden ist, führt im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in eine Abschlussprüfung durch. Für die Prüfung gelten die Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Wasserbauer/in vom 26. Mai 2004 (BGBl. I S. 1078) und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Zwischen- und Abschlussprüfung sowie die Umschulungsprüfung im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in (POWaBau) vom 22. Januar 2007 (SächsABl.SDr. S. S 108), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 21. Januar 2019 (SächsABl. S. 347) geändert worden ist.
schriftliche Prüfungen: 7. Mai 2020 und 8. Mai 2020
praktische Prüfung / Ergänzungsprüfung: 2. Juni 2020 bis 5. Juni 2020
1. Auszubildende im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in, die an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung teilgenommen sowie die vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweise geführt haben, deren Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach Prüfungstermin endet und deren Berufsausbildungsverhältnis in das bei der zuständigen Stelle geführte Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen ist
(§ 43 Abs. 1 BBiG).
2. Bewerber, die eine Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in abgelegt haben und die Prüfung wegen Nichtbestehens wiederholen wollen. Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal wiederholt werden, frühestens zum jeweils nächsten Prüfungstermin.
b) zum Zeitpunkt des Beginns der Prüfung (Datum der ersten Prüfungsleistungen) eine mindestens viereinhalbjährige berufspraktische Tätigkeit als Wasserbauer/in nachweisen können. Als berufspraktische Tätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen einschlägigen Ausbildungsberuf.
Gemäß § 10 Abs. 2 POWaBau ist abweichend von der Mindestzeit nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 POWaBau mit einer mindestens vierjährigen berufspraktischen Tätigkeit zuzulassen, wer an einem Vorbereitungslehrgang auf Grundlage eines von der zuständigen Stelle in geeigneter Weise veröffentlichten Lehrplans teilgenommen hat.
Vom Nachweis der Mindestzeit nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 POWaBau kann gemäß § 10 Abs. 3 POWaBau ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass der Prüfungsbewerber die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen.
Gemäß § 10 Abs. 4 POWaBAU ist die berufspraktische Tätigkeit nachzuweisen. Der Nachweis muss einen hinreichenden Aufschluss darüber zulassen, dass tatsächlich die Tätigkeit eines Wasserbauers/ einer Wasserbauerin ausgeübt wurde. Die zuständige Stelle kann die Verwendung besonderer Formulare verlangen.
5. Behinderte Prüfungsteilnehmer (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch (SGB IX)) sind zur Abschlussprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzungen nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BBiG nicht vorliegen. Der Nachweis der Behinderung ist rechtzeitig unter Vorlage eines ärztlichen Gutachtens zu erbringen. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.
1. Die Anmeldung zur Abschlussprüfung ist vom Ausbildenden mit Zustimmung des Prüfungsbewerbers unter Verwendung eines vorgegebenen Anmeldeformulars bis spätestens 15. März 2020 (Eingangsstempel) bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen.
bei mindestens viereinhalbjähriger berufsspezifischer Tätigkeit im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in
- ein von der Dienststelle bestätigter Nachweis (Unterschrift) über eine mindestens viereinhalbjährige praktische berufsspezifische Tätigkeit im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in,
- eine zeitliche Darstellung des beruflichen Werdegangs
bei mindestens vierjähriger berufsspezifischer Tätigkeit im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in
- ein von der Dienststelle bestätigter Nachweis (Unterschrift) über eine mindestens vierjährige praktische berufsspezifische Tätigkeit im Ausbildungsberuf Wasserbauer/in,
Falls die Vorbereitungslehrgänge noch nicht beendet wurden, ist statt des Zertifikates eine Bescheinigung der Bildungseinrichtung erforderlich, aus welcher hervorgeht, dass der Antragsteller einen solchen Lehrgang besucht. Die Bescheinigung über den Lehrgang ist bis spätestens 15. März 2020 einzureichen. Das Zertifikat über den abgeschlossenen Lehrgang (Kopie) ist bis spätestens 30. April 2020 nachzureichen. Für die Anerkennung von Ausbildungszeiten, ausländischen Bildungsabschlüssen und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dem Antrag entsprechende Nachweise beizufügen.
Die Teilnahme an der Abschlussprüfung ist für die Auszubildenden gebührenfrei.

References: § 10
 § 10
 § 10
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 § 10
 § 43