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Timestamp: 2020-02-27 21:44:32+00:00

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27.02.2020 11:44h
Rechtsprechung - Suchergebnis - 27.02.2020 22:44h
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Familienrecht Internationales Recht - Abstammungsrecht Familienrecht
XII ZB 33/18
1. Das international anwendbare Recht für den - im deutschen Recht in § 1598 a BGB geregelten - Anspruch auf statusneutrale Klärung der biologischen Abstammung ist in entsprechender Anwendung des Abstammungsstatuts nach Art. 19 Abs. 1 EGBGB zu ermitteln.
2. Eine nach ausländischem Recht (hier: Ungarn) erfolgte statusrechtliche Abstammungsfeststellung entfaltet hinsichtlich des Anspruchs auf statusneutrale Klärung der biologischen Abstammung keine Sperrwirkung für die Anwendbarkeit deutschen Rechts.
3. Dass in einem vorhergehenden statusrechtlichen Abstammungsverfahren das Ergebnis eines Abstammungsgutachtens ohne Rechtsverteidigung hingenommen worden ist, kann ohne Hinzutreten von weiteren Umständen nicht dazu führen, dass das Bedürfnis für eine statusneutrale Klärung der biologischen Abstammung entfällt (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 30. November 2016 - XII ZB 173/16, FamRZ 2017, 219).
BGBEG Art 19 Abs 1, Art 20
Aktenzeichen: XIIZB33/18 Paragraphen: Datum: 2019-07-10
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Familienrecht - Vaterschaftsrecht Abstammungsrecht Sonstiges
XII ZB 459/16
1. Eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle, mit deren konserviertem Spendersamen ein Kind gezeugt wurde, das nach rechtskräftiger Entscheidung über die Änderung der Geschlechtszugehörigkeit geboren worden ist, kann abstammungsrechtlich nur die Vater- und nicht die Mutterstellung erlangen (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 6. September 2017, XII ZB 660/14, FamRZ 2017, 1855).
2. Eine von ihr gleichwohl erklärte Mutterschaftsanerkennung ist unwirksam.
BGB § 1591, § 1592
TSG § 11 S 1
Aktenzeichen: XIIZB459/16 Paragraphen: Datum: 2017-11-29
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Familienrecht - Vaterschaftsrecht Abstammungsrecht
BGH - OLG hamm - AG Iserlohn
XII ZB 389/16
1. Bei Bestehen einer sozial-familiären Beziehung zwischen Kind und rechtlichem Vater ist der Antrag des leiblichen Vaters auf Anfechtung der Vaterschaft stets unbegründet (Fortführung von Senatsbeschluss vom 18. Oktober 2017, XII ZB 525/16, zur Veröffentlichung bestimmt und Senatsurteil vom 6. Dezember 2006, XII ZR 164/04, BGHZ 170, 161 = FamRZ 2007, 538).
3. Das mit einer bestehenden sozial-familiären Beziehung einhergehende Elternrecht des rechtlichen Vaters ist auch in dieser Konstellation gegenüber dem grundrechtlich geschützten Interesse des leiblichen Vaters, die rechtliche Vaterstellung erlangen zu können, vorrangig (im Anschluss an BVerfG, Beschluss vom 9. April 2003, 1 BvR 1493/96, BVerfGE 108, 82 = FamRZ 2003, 816 und Senatsurteil vom 6. Dezember 2006, XII ZR 164/04, BGHZ 170, 161 = FamRZ 2007, 538).
GG Art 6 Abs 1, Art 6 Abs 2
BGB § 1600 Abs 1 Nr 1, § 1600 Abs 2, § 1600 Abs 3
Aktenzeichen: XIIZB389/16 Paragraphen: Datum: 2017-11-15
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37497
BGH - OLG Frankfurt - AG Kassel
Aktenzeichen: XIIZB125/17 Paragraphen: Datum: 2017-07-26
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37318
1 W 7/16
Für die Abstammung kommt es auch im Rahmen des Art. 19 Abs. 1 EGBGB nicht darauf an, ob ein personenstandsrechtlicher Tatbestand - hier eine Vaterschaftsanerkennung - vor oder nach einer Eintragung im (deutschen) Personenstandsregister eingetreten ist (Fortführung von Senat, FamRZ 2016, 922; entgegen OLG Karlsruhe, FamRZ 2015, 1636; OLG München, FamRZ 2016, 1599).
BGB § 1592 Nr 2, § 1599 Abs 2
PStG § 36 Abs 1
Aktenzeichen: 1W7/16 Paragraphen: Datum: 2016-11-29
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=36825

References: § 1598
 Art. 19
 § 1591
 § 1592
 § 11

BGH 
 § 1600
 § 1600
 § 1600

BGH 
 Art. 19
 § 1592
 § 1599
 § 36