Source: https://www.gabler-banklexikon.de/topic/rechnungswesen-allgemein-485
Timestamp: 2020-03-28 21:36:02+00:00

Document:
Rechnungswesen, allgemein (banklexikon/bankwirtschaft/rechnungswesen-controlling) • Topic | Gabler Banklexikon (1)
Sachgebiete unter Rechnungswesen, allgemein
Ergebnisse: 1 - 200 von 263
1. Begriff: Das&nbsp;Stetigkeitsprinzip ist ein Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, der die Beibehaltung der im Vorjahresabschluss verwandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Rechnungslegungsmethoden, zeitliche Komponente) und die identische Anwendung der Methoden auf gleichgelagerte... mehr >
1.&nbsp;Begriff:&nbsp;Das&nbsp;Periodisierungsprinzip ist ein&nbsp;Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, welcher in §&nbsp;252 I Nr.&nbsp;5 HGB kodifiziert ist. 2. Inhalt: Das&nbsp;Periodisierungsprinzip besagt, dass die&nbsp;Erträge &nbsp;und&nbsp;Aufwendungen&nbsp;eines... mehr >
1. Begriff: Unternehmen, die durch Kapitalbeteiligung, durch Unternehmensverträge oder durch personelle Verflechtungen miteinander verbunden sind. 2. Verbundene Unternehmen i.S. des Aktiengesetzes: a) Nach §&nbsp;15 AktG sind&nbsp;verbundene Unternehmen rechtlich selbstständige Unternehmen, die... mehr >
1. Allgemein: In der internen Erfolgsrechnung (Kosten- und Leistungsrechnung) Differenz aus Leistungen und Kosten. Das&nbsp;Betriebsergebnis ist demnach das Ergebnis des betrieblichen Leistungsprozesses und zeigt, was die Unternehmung mit dem Betriebszweck verdient hat. In der externen... mehr >
1. Begriff: dasjenige Eigenkapital, welches einem Unternehmen tatsächlich als Verlustauffangpotenzial zur Verfügung steht. 2. Ermittlung: Das wirtschaftliche Eigenkapital ergibt sich aus einer gegenüber dem bilanziellen&nbsp;Eigenkapital detaillierteren Ermittlungsmethode. Sie wird deshalb... mehr >
1. Begriff: Begriff aus dem Zinsmanagement;&nbsp;Zinsbindungsbilanzen&nbsp;werden von Banken zur Analyse des Zinsänderungsrisikos im Festzinsgeschäft eingesetzt. 2. Merkmale: In der&nbsp;Zinsbindungsbilanz werden sämtliche aktivischen und passivischen Festzinspositionen mit ihren Volumina... mehr >
1. Begriff: i.w.S. als Sammelbezeichnung für Ansatzwahlrechte, Bewertungswahlrechte und Gliederungswahlrechte, i.e.S. nur für Ansatzwahlrechte verwendet. 2. Arten: a) Für Vermögensgegenstände und Schulden besteht nach dem Vollständigkeitsgrundsatz (§ 246 HGB) grundsätzlich eine... mehr >
Sachanlagen, immaterielles Vermögen (immaterielle Vermögensgegenstände) und Vorräte (Vermögen). ... mehr >
1. Begriff: Das&nbsp;Eigenkapital umfasst die Mittel, die die Eigentümer ihrer Unternehmung von außen zugeführt und zeitlich unbegrenzt überlassen haben (Beteiligungsfinanzierung) oder ihr durch einen Verzicht auf Gewinnausschüttungen belassen haben (Selbstfinanzierung). Im Gegensatz zum... mehr >
1. Begriff:&nbsp; Zusammen mit externem Rechnungswesen Teil des betrieblichen Rechnungswesens. 2. Merkmal: Das&nbsp;interne Rechnungswesen ist im Gegensatz zum externen Rechnungswesen nicht an handels- oder steuerrechtliche Vorschriften gebunden. Es wird auf freiwilliger Basis erstellt und... mehr >
Rechtsakt, mit dessen Hilfe die Organe einer Gesellschaft den Jahresabschluss als richtig anerkennen und für das Unternehmen und die Gesellschafter für verbindlich erklären. Die&nbsp;Feststellung des Jahresabschlusses kann durch Vorstand und Aufsichtsrat (Regelfall) oder die Hauptversammlung... mehr >
Finanzanlagen; jener Teil des Anlagevermögens, der sich aus i.w.S. monetären Vermögensgegenständen zusammensetzt. Voraussetzung für einen Ausweis als Finanzanlagevermögen ist, dass die betreffenden Assets dem dauernden Geschäftsbetrieb dienen. Nach § 266 II HGB erfolgt eine Unterteilung in... mehr >
Zinserträge&nbsp;abzüglich Zinsaufwendungen. Auch als zinsabhängiges Geschäft, in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme auch als Zinsspanne oder Zinsmarge bezeichnet, in Prozent des Geschäftsvolumens ausgedrückt, wird der&nbsp;Zinsüberschuss zur&nbsp;&nbsp;Bruttozinsspanne/-marge. Vgl. auch Betriebsergebnis, Zinsergebnis. ... mehr >
Rohgewinn; vornehmlich im Handel verwendete betriebswirtschaftliche Größe, die aus der Gegenüberstellung von Warenumsatz und Wareneinsatz resultiert und der Deckung der Handelskosten des Händlers dient. Nach §&nbsp;276 HGB dürfen kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften (Größenklassen... mehr >
1.&nbsp;Begriff: Immaterielle Vermögensgegenstände sind definiert als nicht monetäre Vermögensgegenstände ohne physische Substanz. 2. Merkmal: Bei Vermögensgegenständen i.Allg. handelt es sich um Güter, die dem Unternehmen einen künftigen Nutzen stiften sowie selbständig bewertbar und... mehr >
1.&nbsp;Begriff:&nbsp;Der&nbsp;Jahresabschluss der Kreditinstitute bezeichnet den von Kreditinstituten zu erstellenden und offenzulegenden Rechnungsabschluss eines&nbsp;Geschäftsjahres (siehe auch Publizitätspflicht der Kreditinstitute). 2. Inhalt: Der Jahresabschluss der Kreditinstitute besteht... mehr >
1. Allgemein: Teil des Jahresabschlusses der Kreditinstitute, der entsprechend der Generalklausel in §&nbsp;264&nbsp;II HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertragslage vermitteln soll. Einzelheiten regelt die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und... mehr >
1. Regelung nach HGB: Kurzbezeichnung für das Eigenhandelsergebnis bzw. die Position Nettoertrag/Nettoaufwand aus Finanzgeschäften nach §&nbsp;340c&nbsp;I HGB. Der Eigenhandelsbereich gilt neben Kredit- und Einlagengeschäft (Zinsgeschäft) und Dienstleistungsgeschäft (Provisionsgeschäft) als... mehr >
1. Begriff: Zentraler Bilanzierungsgrundsatz insbes. der IFRS zur Aufwands- und Ertragsabgrenzung. 2. Merkmal: Nach dem Matching Principle ist die Erfassung von Aufwendungen vom Zeitpunkt der Vereinnahmung der korrespondierenden Erträge abhängig. Demnach sollen Ausgaben denjenigen Perioden als... mehr >
Aufwendungen, die in Zusammenhang mit Verwaltungsangelegenheiten anfallen; insbes. Personalaufwand, Abschreibungen auf Verwaltungsgebäude sowie andere Verwaltungsaufwendungen. Vgl. auch Betriebsergebnis. ... mehr >
Nach §&nbsp;292a HGB, eingefügt durch das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz vom 20.4.1998 (BGBl.&nbsp;I 1998, S. 707), sind börsennotierte Konzernunternehmen unter folgenden Voraussetzungen von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes nach den HGB-Vorschriften befreit:... mehr >
1. Begriff: Die&nbsp;Bankbilanz ist - neben der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang - Teil des Jahresabschlusses eines Kreditinstituts und wird z.T. auch als Bezeichnung für den Jahresabschluss insgesamt verwendet (Jahresabschluss der Kreditinstitute). 2. Merkmale: Kennzeichnend für... mehr >
Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). ... mehr >
1. Begriff: Der Begriff der GoB ist vom Gesetzgeber nicht definiert. Allgemein versteht man darunter anerkannte Regeln über die Führung von Handelsbüchern und für die Erstellung des Jahresabschlusses. Da der Gesetzgeber den Begriff explizit im HGB erwähnt (bspw. § 243 HGB), gelten die GoB... mehr >
Negatives Eigenkapital liegt bei Überschuldung vor, wenn also die Schulden das Vermögen eines Unternehmens übersteigen. Gemäß § 268 III HGB ist negatives Eigenkapital unter der Bezeichnung "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" am Schluss der Bilanz auf der Aktivseite auszuweisen. Vgl. auch Unterbilanz. ... mehr >
Ursprüngliche Bezeichnung für das Grundbuch in der (Bank-)Buchhaltung. Heute wird unter der&nbsp;Primanota ein zur Buchung vorbereiteter Belegstapel verstanden, der insbesondere&nbsp;Zahlungsverkehrsbelege wie Überweisungsaufträge, Schecks oder Lastschrifteinreichungen zur Verarbeitung in der Bankbuchhaltung umfasst. ... mehr >
Passivposten Nr.&nbsp;4 der Bankbilanz; Ausweis von Verbindlichkeiten, die ein Kreditinstitut im eigenen Namen, aber für fremde Rechnung eingegangen ist (Treuhandkredite). ... mehr >
1. Begriff: Die GuV ist Bestandteil des Jahresabschlusses (§&nbsp;242 HGB). Es handelt sich um eine periodische Erfolgsrechnung. Sie stellt die Erträge und Aufwendungen eines Geschäftsjahres gegenüber. Aufgrund des Systems der doppelten Buchhaltung besteht ein enger rechentechnischer... mehr >
1.&nbsp;Begriff: Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, der in §&nbsp;252&nbsp;I Nr.&nbsp;4 HGB kodifiziert ist. 2. Inhalt: Das&nbsp;Vorsichtsprinzip ist geprägt von der Vorstellung des vorsichtigen Kaufmanns und besagt in seiner allgemeinen Form, dass Unternehmen vorsichtig und unter... mehr >
1. Begriff: von Kreditinstituten zur Konkretisierung des Überschusses aus dem laufenden Bankgeschäft verwendete Bezeichnung bzw. Ergebnisabgrenzung. 2. Berechnung: Es errechnet sich aus dem Zinsüberschuss (Zinserträge&nbsp;+&nbsp;laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht... mehr >
1.&nbsp;Rechtsgrundlagen:&nbsp;Für die Prüfung des&nbsp;Jahresabschlusses der Kreditinstitute sind §&nbsp;340k HGB, §§&nbsp;316–324a HGB, §§ 28–30 KWG und die Prüfungsrichtlinien der Bundesanstalt&nbsp;für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)&nbsp;relevant. Für die Prüfung des... mehr >
im Rahmen der Ergebnisspaltung der Teil des Jahresüberschusses, der sich als Saldo aus der Anlage (Zinserträge) und der Aufnahme von liquiden Mitteln (Zinsaufwendungen) ergibt (Positionen 9. bis 13. nach Gesamtkostenverfahren bzw. 8. bis 12. nach Umsatzkostenverfahren, §&nbsp;275 HGB).... mehr >
Zusammenfassung (der Vermögensgegenstände) des Wertpapierhandels eines Instituts i.S. des KWG (Kreditinstitut i.S. des KWG, Finanzdienstleistungsinstitut i.&nbsp;S. des KWG) zum Zwecke der Bankenaufsicht, die von der EG-Kapitaladäquanz-Richtlinie (Art.&nbsp;2 VI) veranlasst und in Form des... mehr >
Aufwendungen, die zugleich&nbsp;Kosten&nbsp;sind, also der Teil des Gesamtaufwands, dessen Verursachung in die betrachtete Periode fällt und der auf den Betriebszweck bezogen ist. Gegensatz:&nbsp;neutraler Aufwand ... mehr >
1. Begriff: Immaterielle Vermögenswerte (intangible assets) sind definiert als identifizierbare, nicht monetäre Vermögenswerte ohne physische Substanz. 2. Merkmal: Immaterielle Vermögenswerte sind in&nbsp;IAS 38 geregelt. Davon ausgenommen sind Bereiche, die von einem spezifischen IFRS... mehr >
(Banklexikon) , Bankwirtschaft (Rechnungswesen, allgemein) , Bankrecht (Bankrelevantes Steuerrecht)
1. Allgemein: in §&nbsp;252&nbsp;I&nbsp;Nr. 3 HGB kodifizierter Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, der besagt, dass die Vermögensgegenstände und Schulden (vgl. Bilanzierungsgrundsätze) einzeln zu bewerten sind und Verbundeffekte unberücksichtigt bleiben. Er beinhaltet ein generelles... mehr >
1. Charakterisierung: Gemäß §&nbsp;7&nbsp;I RechKredV sind als Wertpapiere auszuweisen: Aktien, Zwischenscheine, Investmentanteile, Optionsscheine, Zins- und Gewinnanteilscheine, börsenfähige Inhaber- und Order-Genussscheine, börsenfähige Inhaberschuldverschreibungen, auch wenn sie vinkuliert... mehr >
Reinvestition; Anlageinvestition, die vorgenommen wird, um den Wegfall dauerhafter Produktionsmittel infolge Abnutzung auszugleichen (Sachinvestition, Investition). ... mehr >
Unternehmen, das nicht in den Konzernabschluss einbezogen ist, auf dessen Geschäfts- und Finanzpolitik aber ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen maßgeblichen Einfluss ausübt (§ 311 I HGB). Die Beteiligung ist in der Konzernbilanz unter einem besonderen Posten mit entsprechender... mehr >
Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, der besagt, dass bei der Bewertung der Aktiva und Passiva so lange von der Fortführung des Unternehmens auszugehen ist, bis dem tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen (§&nbsp;252&nbsp;I&nbsp;Nr.&nbsp;2 HGB, Bewertungsgrundsätze). Bei... mehr >
1. Begriff: Teil der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). Die Bilanzierungsgrundsätze umfassen i.w.S. Aufstellungsgrundsätze, Ansatzgrundsätze, Bewertungsgrundsätze und Gliederungsgrundsätze, i.e.S. nur die Ansatzgrundsätze. 2. Arten: a) Die Aufstellungsgrundsätze beziehen... mehr >
1. Begriff: Das&nbsp;Rechnungswesen beinhaltet alle Verfahren zur zahlenmäßigen Abbildung betrieblicher Vorgänge.&nbsp; 2. Inhalt: Dabei umfasst das&nbsp;Rechnungswesen vergangenheits- und zukunftsorientierte Informationsinstrumente wie Buchführung (Finanzbuchführung) und Jahresabschluss... mehr >
1. Begriff: Sofern ein Unternehmen über eines oder mehrere andere Unternehmen beherrschenden Einfluss gemäß § 290 II HGB ausübt, besteht ein sog. Mutter-Tochter-Verhältnis. In diesem Fall werden die rechtlich selbständigen Einzelunternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit (Konzern)... mehr >
1. Begriff: passive Bilanzposition für bestimmte Verbindlichkeiten oder Verlustrisiken, deren Eintritt und deren Höhe am Bilanzstichtag noch ungewiss ist. Im Gegensatz zu den Verbindlichkeiten erfolgt die Gegenbuchung grundsätzlich als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung. 2.... mehr >
Die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Kreditinstituten enthält nur noch ein einheitliches Bilanzschema für alle Universalkreditinstitute (Formblatt 1 der RechKredV), in dem allerdings durch eine Reihe von Fußnoten den Besonderheiten verschiedener... mehr >
1. Begriff: Materielle Vermögenswerte bzw. Vermögensgegenstände, &nbsp;die dem Geschäftsbetrieb zumeist langfristig dienen. Sie werden zusammen mit den Finanzanlagen sowie dem immateriellen Vermögen auf der Aktivseite der Bilanz im Anlagevermögen erfasst. 2. Merkmal: Die Bilanzposition... mehr >
nach Position Nr. 19 im Formblatt 3 der Rechnungslegungsverordnung für die Staffelform der Gewinn- und Verlustrechnung der Kreditinstitute (Formblätter) das Zwischenergebnis, welches sämtliche Aufwendungen und Erträge, die im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit angefallen sind, ausweist.... mehr >
Erträge, die zugleich&nbsp;Erlöse&nbsp;sind, also der Teil des Gesamtertrags, dessen Erwirtschaftung in die betrachtete Periode fällt und der auf den Betriebszweck bezogen ist. Gegensatz&nbsp;neutraler Ertrag. ... mehr >
1. Begriff: Die&nbsp;IFRS stellen internationale Rechnungsgrundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen sowie Konzernabschlüssen dar und werden vom International Accounting Standards Board (IASB) erlassen. 2. Ziele: Maßgebliche Zielsetzung der&nbsp;IFRS ist die Vermittlung... mehr >
Summe der Aktiva bzw. Passiva in der (Bank-)Bilanz. Ihre Veränderungsrate wird vor allem im Bankbereich traditionell als Kennziffer für das Unternehmenswachstum verwendet. Unter der Voraussetzung, dass in der Bilanz nur Vermögensgegenstände ausgewiesen werden, entspricht die&nbsp;Bilanzsumme... mehr >
1. Begriff: Wertmaßstab für alle vom Unternehmen hergestellten Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens, welche zum Bilanzstichtag noch nicht verkauft wurden. Nach § 255 II HGB sind die&nbsp;Herstellungskosten die Aufwendungen, welche bei der Herstellung, Erweiterung oder... mehr >
1.Begriff: stille Rücklagen; Rücklagen, die in der Bilanz des Unternehmens nicht ausgewiesen werden und durch (gesetzlich zulässige) Unterbewertung von Aktiva bzw. Überbewertung von Passiva entstehen. 2. Merkmal: Durch Ausnutzung von Aktivierungs- und Passivierungswahlrechten und durch... mehr >
1. Deutsches Recht: Beim Anlagevermögen und Umlaufvermögen sind gemäß § 253 III, IV HGB außerplanmäßige Abschreibungen vorzunehmen (Bewertung des Anlage- und Umlaufvermögens), wenn sich zum Bilanzstichtag bei einem Vermögensteil eine Wertminderung ergibt (Anlagevermögen: grundsätzlich... mehr >
Unterkategorie der Gewinnrücklagen. Vor dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz war in eine&nbsp;Rücklagen für eigene Anteile ein Betrag einzustellen, der dem auf der Aktivseite der Bilanz für die eigenen Anteile einzusetzenden Betrag entspricht. Inzwischen ist der Nennbetrag, oder, falls ein... mehr >
aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens resultierender Ertrag. Die Abgrenzung ist daher nicht zuletzt branchenabhängig: Anders als bei einem Industrieunternehmen zählen Zinsgeschäfte bei Kreditinstituten durchaus zum operativen Kerngeschäft. Gegensatz: außerordentlicher Ertrag. ... mehr >
1. Begriff: Die&nbsp;Liquiditätsbilanz ist eine zur Offenlegung der&nbsp;Liquidität&nbsp;eines Unternehmens aufgestellte&nbsp;Bilanz, die auch als Liquiditätsstatus&nbsp;bezeichnet wird 2. Merkmal: In der&nbsp;Liquiditätsbilanz werden die einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden mit ihren... mehr >
1. Begriff:&nbsp;Rechnungsabgrenzungsposten sind Vermögensgegenstände bzw. Schulden besonderer Art, die gesondert auszuweisen sind (vgl. auch die allgem. Bilanzgliederung des § 266 HGB). 2. Inhalt: Buchhalterisch entstehen diese aus der Notwendigkeit, Ein- und Auszahlungen dem Geschäftsjahr... mehr >
Investition zur Vergrößerung von Kapazitäten;&nbsp;Sachinvestition, Investition. ... mehr >
1. Volkswirtschaft: Teilbilanz der Zahlungsbilanz (und der Leistungsbilanz) zur Erfassung der Waren-Ausfuhr und -Einfuhr. Ein Handelsbilanzüberschuss (sog. aktive Handelsbilanz) liegt vor, wenn die Ausfuhren die Einfuhren übersteigen; im umgekehrten Fall weist die&nbsp;Handelsbilanz ein Defizit... mehr >
Bankwirtschaft (Rechnungswesen, allgemein) , Volkswirtschaft (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen)
1. Begriff: Reserven; Bestandteil des Eigenkapitals bzw. Kapitalfonds des Unternehmens, zum Ausgleich von Verlusten oder für Sonderzwecke bestimmt (offene Rücklagen). 2. Inhalt: In der Bilanz von Kapitalgesellschaften werden Kapitalrücklagen sowie Gewinnrücklagen unterschieden. Als... mehr >
1. Begriff: Der Teilbereich des bankbetrieblichen Rechnungswesens, in dem die mit der Abwicklung von Bankgeschäften anfallenden (buchungsrelevanten) Vorgänge erfasst und dokumentiert werden. Die Erfassung erfolgt nach den Regelungen des externen Rechnungswesens (vgl. Rechnungslegungsrecht der... mehr >
1. Begriff: Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden bei Gründung eines Unternehmens und am Ende eines Geschäftsjahres bzw. Wirtschaftsjahres nach §&nbsp;240 HGB bzw. §§&nbsp;140&nbsp;ff. AO. 2. Ziel der&nbsp;Inventur sind die vollständige und richtige Erfassung sowie die... mehr >
1. Begriff: Instrumentarium, das der Umsetzung der Unternehmensstrategie durch Verfolgung strategischer Ziele dient, aber auch deren (Weiter-)Entwicklung unterstützt, indem bestimmte zentrale Interessen bzw. Perspektiven ausbalanciert werden. 2. Vorgehensweise: Die idealtypische Entwicklung einer... mehr >
Bezeichnung für das Kapital, welches erforderlich ist, um den Betriebs- bzw. Unternehmenszweck zu erreichen. Es ist betragsmäßig mit dem betriebsnotwendigen Vermögen in dieser weiten Fassung identisch. Beide zusammen bilden die kalkulatorische Bilanz. Im Gegensatz zur handelsrechtlichen Bilanz... mehr >
Bezeichnung für das Vermögen, welches erforderlich ist, um den Betriebs- bzw. Unternehmenszweck zu erreichen. Ausgehend von dem in der handelsrechtlichen Bilanz ausgewiesenen Vermögen sind daher die Vermögensgegenstände zu eliminieren, die nicht zum Haupttätigkeitsbereich gehören (z.B.... mehr >
Bilanzielle Vorsorge durch Wertkorrektur von Forderungen aller Art, bei denen eine hinreichende Ausfallwahrscheinlichkeit besteht, um akuten, erkennbaren Ausfallrisiken Rechnung zu tragen. Gesetzliche Grundlage: §§&nbsp;252&nbsp; I&nbsp;Nr.&nbsp;4 HGB und 253&nbsp;III&nbsp;3 HGB (Vorsichts- und... mehr >
1. Begriff: Der&nbsp;Jahresabschluss bezeichnet die nach den Vorschriften des Handelsrechts von allen Kaufleuten aufzustellende Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. 2. Inhalt: Der&nbsp;Jahresabschluss eines jeden Kaufmanns besteht zum einen aus der Bilanz, die das Vermögen (Aktiva) eines... mehr >
von E. Kosiol geprägter Begriff für Aufwendungen, die in anderer Höhe als Kosten übernommen werden.&nbsp;Anderskosten sind „bewertungsverschiedene” oder „aufwandsungleiche” Kosten, z.B. Ersatz der bilanziellen Abschreibungen durch kalkulatorische Abschreibungen. Weitere Kategorien sind... mehr >
Bezeichnung für die Situation eines Unternehmens, bei welcher der Bilanzausgleich durch aktivischen Ausweis eines Verlustes (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag, § 268 III HGB) erfolgt. ... mehr >
1. Begriff: Posten (Ziffern) auf der Habenseite der Bankbilanz, ihrerseits in weitere Unterposten (kleine Buchstaben) untergliedert. Formale Vorgaben zur Gliederung der Passivseite der Bankbilanz werden durch das Formblatt 1 (Abschnitt 3 Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz -&nbsp;... mehr >
1. Begriff: Das&nbsp;Niederstwertprinzip stellt eine Konkretisierung des Imparitätsprinzips dar und ist Ausdruck des in der handelsrechtlichen Rechnungslegung dominierenden&nbsp;Vorsichtsprinzips&nbsp;(vgl. Bewertung des Anlage- und Umlaufvermögens). Gemäß § 253 I HGB bilden bei der Bewertung... mehr >
1. Begriff: Pauschalwertberichtigungen, die zur Vorsorge für die besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute gebildet werden (Vorsorgereserven für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340f HGB). 2. Merkmal: Im Gegensatz zu Pauschalwertberichtigungen für latente Ausfallrisiken sind diese steuerlich nicht abzugsfähig, d.h. sie werden aus dem versteuerten Gewinn dotiert. ... mehr >
1. i.w.S. Bezeichnung für das Verlustauffangpotenzial eines Unternehmens unter besonderer Betonung der Haftungs- bzw. Garantiefunktion ausgehend von seinem Eigenkapital (Garantiekapital, Risikokapital). 2. Bankaufsichtsrechtlich geprägte Bezeichnung auch für das haftende Eigenkapital der... mehr >
Traditioneller Bilanzposten nach HGB; durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz mit Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit abgeschafft. Zuvor galt: Passivposten, der nach §&nbsp;247 III HGB a.F. für Zwecke der Steuern vom Einkommen (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer) und Ertrag von allen... mehr >
1. Begriff: Jeder Kaufmann ist nach HGB verpflichtet, eine Handelsbilanz aufzustellen. Nach dem Maßgeblichkeitsprinzip ist die Steuerbilanz aus der Handelsbilanz abzuleiten. Werden bereits bei der Erstellung der Handelsbilanz die i.d.R. restriktiveren steuerrechtlichen Vorschriften beachtet, sind... mehr >
Bankwirtschaft (Rechnungswesen, allgemein) , Bankrecht (Bankrelevantes Steuerrecht)
Finanzinstrument, welches sich&nbsp;nicht in der Bilanz der beteiligten Parteien niederschlägt. Begründet wird die Nicht-Bilanzierung mit dem Grundsatz der Nicht-Bilanzierung schwebender Geschäfte, wonach Geschäfte, die von der zur Sachleistung verpflichteten Seite noch nicht erfüllt sind,... mehr >
1. Begriff: Eine immaterielle Investition (Potenzialinvestition) bezeichnet die Ausgabe finanzieller Mittel für die Schaffung (Anschaffung oder Herstellung) von immateriellen Vermögensgegenständen bzw. immateriellen Vermögenswerten. 2. Merkmale:&nbsp;Immaterielle Investitionen umfassen... mehr >
1. Begriff:&nbsp;Anschaffungskosten sind als Bewertungsmaßstab für Vermögensgegenstände, die von Dritten erworben werden, zugrunde zu legen. Die&nbsp;Anschaffungskosten bzw., bei abnutzbaren Vermögensgegenständen, die fortgeschriebenen&nbsp;Anschaffungskosten bilden im Regelfall die... mehr >
1. Begriff: traditionelle Bezeichnung für eine Übersichtsdarstellung zur Entwicklung von Positionen des Anlagevermögens in der Zeit, auch als Anlagegitter bezeichnet. Große und mittelgroße Kapitalgesellschaften müssen entweder in der Bilanz oder im Anhang die Entwicklung der Posten des... mehr >
In §&nbsp;252&nbsp;I Nr.&nbsp;4 HGB kodifiziertes Bilanzierungsprinzip.&nbsp;Demnach sind&nbsp;Gewinne&nbsp;und Verluste dann auszuweisen, wenn diese realisiert wurden. Realisationszeitpunkt ist i.d.R. der Zeitpunkt der Leistungserbringung. Im Gegensatz dazu, sind erkennbare, aber noch nicht... mehr >
1. Begriff: Die Cashflow Ratio (CFR) bzw. das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCFV) stellt eine Abwandlung der Price Earnings Ratio (Kurs-Gewinn-Verhältnis) dar, indem der Preis je Aktie (Börsenkurs) nicht zum Gewinn je Aktie, sondern zum Cashflow je Aktie ins Verhältnis gesetzt wird. 2.... mehr >
1.Begriff: Zum&nbsp;Umlaufvermögen zählen alle Vermögensgegenstände (Wirtschaftsgüter), die dazu bestimmt sind, kurzfristig in die Produktion einzugehen oder möglichst schnell wieder veräußert zu werden. Das&nbsp;Umlaufvermögen soll sich mehrmals innerhalb einer Periode umschlagen. 2.... mehr >
Posten auf der Passivseite der Bilanz; zählen zu den&nbsp;Schulden&nbsp;und sind (im Gegensatz zu Rückstellungen) prinzipiell dem Grunde und der Höhe nach gewiss. ... mehr >
Bezeichnung für Selbstfinanzierung i.e.S., d.h. für Finanzierung aus einbehaltenen Gewinnen. Sie schlägt sich bilanziell in der Bildung von Gewinnrücklagen nieder. ... mehr >
1. Begriff: Kurzbezeichnung für die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute&nbsp;(RechKredV), die zusammen mit dem Bankbilanzrichtlinie-Gesetz der Umsetzung der Bankbilanzrichtlinie in deutsches Recht dient. Ebenfalls ist die&nbsp;RechKredV an... mehr >
Bankwirtschaft (Rechnungswesen, allgemein) , Bankrecht (Öffentliches Bankrecht)
offene Reserven i.e.S.; Sammelbegriff für alle in der Bilanz eines Unternehmens offen ausgewiesenen Rücklagen im Gegensatz zu stillen Rücklagen (stille Reserven). Offene Rücklagen sind nach §&nbsp;272 HGB bei Kapitalgesellschaften die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklage. Bei Kreditinstituten wird auch die offene Risikovorsorge i.S.v. § 340g HGB unter die offene Reservenbildung gefasst. ... mehr >
1. I.e.S.: a) Begriff: Innenfinanzierung aus Gewinnthesaurierung, d.h. Einbehaltung von Teilen des in der Geschäftsperiode erzielten Erfolgs/Gewinns und entsprechende Erhöhung des vorhandenen Eigenkapitals.&nbsp;Selbstfinanzierung ist eine wichtige, rechtsformunabhängige Form der... mehr >
Prinzip in der&nbsp;Kostenrechnung, wonach die in der&nbsp;Kostenartenrechnung&nbsp;ermittelten Beträge nur den&nbsp;Kostenstellen&nbsp;und&nbsp;Kostenträgern&nbsp;anzulasten sind, durch die sie verursacht wurden. ... mehr >
Die&nbsp;Bardividende (auch nur als Dividende bezeichnet) ist der Teil des Gewinns nach Abzug der Körperschaftsteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag), der an die Eigentümer (einer aktienfinanzierten Unternehmung) ausgeschüttet werden soll. Die Dividende vor Abzug jeglicher Steuern wird als... mehr >
Bezeichnung für den Erfolg des laufenden Geschäfts (ohne außerordentliches Ergebnis, bei Nicht-Finanzinstituten auch vor Zins- und ggf. vor Beteiligungsergebnis). ... mehr >
1. Begriff: I.w.S. bezeichnen Rentabilitäten das Verhältnis zwischen einer Erfolgsgröße (z.B. Jahresüberschuss, ggf. auch Cashflow) zu einer Bezugs-, häufig einer Einsatzgröße. Im finanzwirtschaftlichen Kontext dominiert ein Bezug auf Kapitalgrößen.&nbsp; 2. Grundformen: In der... mehr >
Differenz zwischen&nbsp;Vermögen&nbsp;(Bruttovermögen) und Fremdkapital (Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten und Passive latente Steuern) und wird betriebswirtschaftlich auch als Eigenkapital&nbsp;bezeichnet. ... mehr >
Bezeichnung für die Bilanzierung von Vermögensgegenständen nach Handelsrecht auf der Aktivseite. Nach §&nbsp;246 I HGB hat eine Bilanz sämtliche Vermögensgegenstände des Unternehmens zu enthalten, sofern gesetzlich nichts anderes bestimmt wird. Dies wird auch als abstrakte... mehr >
Kosten, die zudem&nbsp;Aufwendungen in gleicher Höhe darstellen. ... mehr >
1. Begriff: Der&nbsp;Jahresüberschuss stellt die als Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung der Kreditinstitute ausgewiesene Differenz von Erträgen und Aufwendungen dar. 2. Bedeutung: Der&nbsp;Jahresüberschuss ist Grundlage zur Berechnung der Gewinnansprüche der Anteilseigner (§&nbsp;58... mehr >
Die&nbsp;Barreserve ist die erste Position der Aktivseite einer Bankbilanz. Der Posten ist weiter untergliedert in: a) Kassenbestand, b) Guthaben bei Zentralnotenbanken, darunter: bei der Deutschen Bundesbank und c) Guthaben bei Postgiroämtern. Die Unterposition "Kassenbestand" umfasst gesetzliche... mehr >
Der&nbsp;Bilanzgewinn&nbsp;— oder im negativen Fall auch der Bilanzverlust&nbsp;— ist der nach Berücksichtigung des Ergebnisvortrages aus dem Vorjahr und der Rücklagenveränderungen im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses verbleibende Restbetrag und damit der letzte Posten der... mehr >
periodisierte Einnahmen. Der&nbsp;Ertrag kann nach Ertragsquellen (bankbetriebliche Leistungsbereiche) gegliedert werden (Zinserträge, Provisionserträge, Nettoerträge aus Finanzgeschäften usw.), um einen besseren Einblick in die Ertragslage zu gewährleisten. Dieses Vorgehen wird auch als Erfolgsspaltung bezeichnet. Vgl. auch Aufwand. ... mehr >
Als&nbsp;Betriebsmittel werden vor allem im Bereich des Rechnungswesens alle Anlagen und Einrichtungen bezeichnet, die dem Unternehmen gehören und über längere Zeit betrieblich genutzt werden (z.B. Grundstücke, Gebäude, Büroeinrichtungen, EDV-Anlagen). Es handelt sich dabei um... mehr >
1. Begriff:&nbsp; Die&nbsp;Publizitätspflicht der Kreditinstute beinhaltet die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts (Jahresabschluss der Kreditinstitute, Lagebericht der Kreditinstitute). Aufgrund des Bankbilanzrichtlinie-Gesetzes sind gemäß §&nbsp;340l i.V. mit... mehr >
1. Begriff: Zum&nbsp;Anlagevermögen gehören alle Vermögensgegenstände, die am Bilanzstichtag dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen (§ 247 II HGB). Da für die Zuordnung der Vermögensgegenstände zum&nbsp;Anlagevermögen oder Umlaufvermögen die Zweckbestimmung am... mehr >
1. Begriff:&nbsp;anglo-amerikanische Bezeichnung für&nbsp;das Umlaufvermögen. 2. Merkmale: Das Net Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) ergibt sich als Differenz von Umlaufvermögen und kurz- und mittelfristigem&nbsp;Fremdkapital&nbsp;und ist in der statischen Bilanzanalyse&nbsp;Kennzahl für... mehr >
1.&nbsp;Begriff: Gesamtheit der zielgerichteten Maßnahmen zur buchhalterischen Bemessung und tatsächlichen Gestaltung der an die Aktionäre zu zahlenden Dividende. 2.&nbsp;Charakterisierung: Im Rahmen der&nbsp;Dividendenpolitik sind Aspekte der Kapitalstrukturpolitik (Rücklagen), des... mehr >
Bezeichnung für den Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers. ... mehr >
Teile des Eigenkapitals; (von Kapitalgesellschaften) aus dem Ergebnis gebildet (Rücklagenbildung durch Gewinnthesaurierung, Selbstfinanzierung). Nach § 266 III HGB sind die&nbsp;Gewinnrücklagen zu untergliedern in die gesetzliche Rücklage, die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder... mehr >
Bezeichnung für Aktivposten der Bankbilanz. Umfassen Vermögensgegenstände (in der Terminologie der internationalen Rechnungslegung Vermögenswerte bzw. Assets) sowie ggf. Korrekturposten zur Passivseite (z.B. Posten "nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag"). Gegensatz:&nbsp;Passiva. ... mehr >
1. Im Wechselverkehr das an die Urkunde geheftete Blatt, auf das Indossamente, Bürgschaftserklärungen (Wechselbürgschaft) und Wechselprotest gesetzt werden, wenn hierfür die Rückseite des Wechsels nicht mehr ausreicht; auch als Allonge bezeichnet. 2. a) Teil des Jahresabschlusses.... mehr >
Bankwirtschaft (Rechnungswesen, allgemein) , Bankrecht (Bankrelevantes Privatrecht)
1. Begriff: Erträge, die keine Erlöse sind. 2. Merkmal: Zu den&nbsp;neutralen Erträgen zählen insbesondere alle nicht unmittelbar durch den betrieblichen Leistungsprozess&nbsp;der Periode verursachten Erträge sowie Erträge mit einmaligem Charakter. Die&nbsp;neutralen Erträge können in... mehr >
Missverhältnis zwischen Unternehmens- bzw. Umsatzgröße und Höhe des Eigenkapitals infolge ungenügender Ausstattung bei der Gründung oder bei einem Anwachsen der Kapitalbedürfnisse oder bei starken Kapitalverlusten; führt i.d.R. dazu, dass kein weiteres Fremdkapital aufgenommen werden kann. Gegensatz:&nbsp;Überkapitalisierung. ... mehr >
Das Gesetz wurde am 27.4.1998 (BGBl. I S. 786) mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen an internationalen Kapitalmärkten durch mehr Transparenz zu fördern, beschlossen. Es enthält zahlreiche Änderungen zuvor geltenden Unternehmensrechts, u.a. des AktG und des HGB,... mehr >
Nettoanschaffungskosten
Nettokosten, Net Acquisition Costs, Net Cash Outflow, NCO;&nbsp;Nettokostengröße, die den&nbsp;auf einen Zeitpunkt bezogenen Zahlungsstrom einer Maßnahme enthält und damit vergleichbar zu einem Barwert bzw. Endwert konzipiert ist.&nbsp;Die Nettoanschaffungskosten enthalten somit Zahlungen zu... mehr >
Bezeichnung der Unterposition c) des Aktivposten-Nr.&nbsp;5 in der Bankbilanz (Aktivposten der Bankbilanz). Unter dieser Position müssen zurückgekaufte börsenfähige Schuldverschreibungen eigener Emission ausgewiesen werden (vgl. § 16 IV RechKredV), wobei nach § 16 I und II RechKredV alle vom... mehr >
i.w.S. positive Saldogröße, betriebswirtschaftlich dann definierbar, wenn der Zweck der zugrundeliegenden Rechnung hinreichend konkretisiert ist. Formale Ermittlung: Kosten- und Leistungsrechnung: Betriebsgewinn&nbsp;=&nbsp;Leistung&nbsp;minus&nbsp;Kosten; handelsrechtliche Erfolgsrechnung:... mehr >
1. Aufstellung: Das HGB sieht ein einheitliches Grundgliederungsschema (Mindestgliederung) nur für Kapitalgesellschaften vor (§ 266 II und III HGB). Für kleine Kapitalgesellschaften und Kleinstkapitalgesellschaften existieren größenabhängige Aufstellungserleichterungen. Beispielsweise müssen... mehr >
Für große und mittelgroße Kapitalgesellschaften (§&nbsp;316&nbsp;I HGB) und Unternehmen, die unter das PublG (§§ 1, 6&nbsp;I PublG) fallen, besteht Prüfungspflicht. Der Jahresabschluss kann erst nach Durchführung der&nbsp;Jahresabschlussprüfung festgestellt werden... mehr >
1. Begriff: Kurzbezeichnung für die "Richtlinie über den Jahresabschluss und den konsolidierten Abschluss von Banken und anderen Finanzinstituten" des Rates der Europäischen Gemeinschaft vom 8.12.1986 (Richtlinie 86/635/EWG), zuletzt geändert durch Richtlinie 2006/46/EG. Sie ergänzt und... mehr >
Begriff des Bilanz- und Steuerrechts. In der bilanzrechtlichen Terminologie umfassen Schulden grundsätzlich Verbindlichkeiten und Rückstellungen (Fremdkapital), daneben auch passive latente Steuern und ggf. auch Rechnungsabgrenzungsposten. ... mehr >
1. Begriff: Aufwendungen, die keine&nbsp;Kosten&nbsp;darstellen. 2. Merkmal: Zu den&nbsp;neutralen Aufwendungen&nbsp;zählen betriebsfremde Aufwendungen (z.B. Spenden), periodenfremde Aufwendungen (z.B. Aufwendungen, die zurückliegende&nbsp;Geschäftsjahre&nbsp;betreffen) und außerordentliche Aufwendungen (z.B. Aufwendungen aus Schadensfällen). Gegensatz: Zweckaufwand. ... mehr >
Bestandteil des bilanziellen Eigenkapitals, der aus dem Teil des Bilanzgewinns des Vorjahres oder der Vorjahre besteht, über den erst später entschieden werden soll. Gegensatz:&nbsp;Verlustberücksichtigung, einkommen- und körperschaftsteuerliche. ... mehr >
EBT; Die Kennzahl resultiert aus der Subtraktion des Saldos aus Zinserträgen und -aufwendungen vom EBIT. EBT sollen den Vergleich der Ertragskraft von Unternehmen bereinigt von den Verzerrungen unterschiedlicher (Erfolgs-)Steuersysteme ermöglichen. Die Kennzahl kann auch aus dem Net Income... mehr >
Nach §&nbsp;251 HGB sind unter dem Bilanzstrich Eventualverbindlichkeiten und&nbsp;Haftungsverhältnisse in einer Summe anzugeben. Vermerkpflicht besteht für ausweispflichtige Eventualverbindlichkeiten und&nbsp;Haftungsverhältnisse (a) aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, (b) aus... mehr >
1. Begriff: Gewinn je Aktie; (Rendite-)Kennziffer, die das Ergebnis einer Aktiengesellschaft (AG) der Zahl ihrer ausstehenden Aktien gegenüberstellt. Methodisch international vereinheitlicht sind die Ausweis- und Berechnungsanforderungen im 1997 erlassenen International Accounting Standard (IAS)... mehr >
1. Begriff: Die&nbsp;Rechnungslegung der Kreditinstitute umfasst gemäß § 340a HGB den (um den Anhang erweiterten) Jahresabschluss und den Lagebericht (Jahresabschluss der Kreditinstitute, Lagebericht der Kreditinstitute, Anhang zum Jahresabschluss der Kreditinstitute) sowie ggf. den (ebenfalls... mehr >
1. Begriff: Verbindlichkeiten (Passiva) in einer nach International Financial Reporting Standards (IFRS) oder US-GAAP aufgestellten Bilanz. Sind die Definitionsmerkmale erfüllt, besteht Passivierungspflicht. 2. Definition: Nach den IFRS sind&nbsp;Liabilities gegenwärtige Verpflichtungen, denen... mehr >
1.&nbsp;Kreditinstitute in der Rechtsform einer AG, GmbH oder Personengesellschaft: für Kreditinstitute in der Rechtsform der Aktiengesellschaft vgl. Feststellung des Jahresabschlusses. Bei einer GmbH haben die Gesellschafter über die Feststellung des Jahresabschlusses zu beschließen... mehr >
Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung; in den International Financial Reporting Standards (IFRS) und&nbsp;US-GAAP Prinzip der Materiality wiederzufinden. Hiernach sind im Rahmen des Jahresabschlusses bzw. Konzernabschlusses nur diejenigen Informationen zu liefern, die geeignet sind, die... mehr >
Der Begriff der&nbsp;Bilanzierungshilfe wurde vom Gesetzgeber für Bilanzposten verwendet, die an sich nicht bilanzierungsfähig sind, weil durch sie kein Vermögensgegenstand begründet wird, die aber dennoch bilanziert werden durften. Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden... mehr >
1. Allgemein: Aufzeichnungspflichten, die ein Kaufmann nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sowie nach handels- bzw. steuerrechtlichen Vorschriften zu erfüllen hat (§§&nbsp;238 f. HGB); ihnen wird nur das System der doppelten Buchführung gerecht. 2. Gewerbetreibende mit... mehr >
Die für alle Kapitalgesellschaften geltenden Angabepflichten gelten grundsätzlich auch für Kreditinstitute, wobei einzelne Angabepflichten entfallen bzw. an die Besonderheiten von Kreditinstituten angepasst worden sind (vgl. § 340a HGB). Zusätzlich ergeben sich Angabepflichten aus den... mehr >
1. Begriff: Rechnungsabschluss eines Geschäftsjahres, der (wie der Jahresabschluss der Kreditinstitute) aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung der Kreditinstitute) und Anhang besteht und offenlegungspflichtig ist. Daneben ist ein Lagebericht zu erstellen. Darüber... mehr >
Saldo aus dem Abschluss von bilanzunwirksamen Geschäften. ... mehr >
1. Begriff: Der Jahresabschluss der Sparkassen bezeichnet den von Sparkassen aufzustellenden Rechnungsabschluss eines&nbsp;Geschäftsjahres, der (wie der&nbsp;Jahresabschluss der Kreditinstitute) aus&nbsp;Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung der Kreditinstitute)... mehr >
1.&nbsp;Begriff:&nbsp;Bezeichnung für die bis zum Jahr 2001 vom&nbsp;International Accounting Standards Committee&nbsp;(IASC) erlassenen Rechnungslegungsstandards (insgesamt 41 Standards, von denen mit Stand 2018 noch 28 Standards in Kraft sind). 2. Merkmal: Jeder der&nbsp;International... mehr >
Abk. für Rechnungslegungsverordnung (der Kreditinstitute), womit deren vollständige Bezeichnung (Verodnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute) abgekürzt wird. ... mehr >
1.&nbsp;Begriff: Vorgängerorganisation des International Accounting Standards Board (IASB). 2. Merkmal: Das&nbsp;IASC ist eine privatrechtliche Einrichtung, die 1973 in London von berufsständischen Organisationen aus zehn Ländern, u.a. Deutschland, gegründet wurde. Infolge einer umfassenden... mehr >
Aktivposten Nr. 8 in der Bankbilanz (Aktivposten der Bankbilanz), wobei Anteile an Kreditinstituten und Anteile an Finanzdienstleistungsinstituten gesondert angegeben werden müssen. Ausgewiesen werden Unternehmensbeziehungen i.S.v. § 271 II HGB. Danach sind verbundene Unternehmen solche, die als... mehr >
1. Begriff: Tatbestand einer "zu hohen" Bemessung des Eigenkapitals eines Unternehmens. 2. Merkmale: Sie kann z.B. durch Anwachsen der eigenen (thesaurierten) Mittel aus Gewinnen in einem Ausmaß bedingt sein, das im Missverhältnis zur Produktionsstruktur steht. Die Ertragsfähigkeit kann dann... mehr >
zweckfreie Rücklagen (Rücklagen der Institute, Eigenkapital); bei Sparkassen als "andere Rücklagen", bei Kreditgenossenschaften als „andere Ergebnisrücklagen” ausgewiesen. ... mehr >
1. Begriff: Der&nbsp;Lagebericht der Kreditinstitute ist Teil der handelsrechtlichen Rechnungslegung, der für Kreditinstitute i.S. des KWG in §&nbsp;340a&nbsp;I HGB ausdrücklich gefordert wird. Materiell existieren jedoch keine spezifischen bankrechtlichen Vorschriften. §340a Ia... mehr >
1. Begriff: Nachfolgeorganisation des International Accounting Standards Committee (IASC), wie dieses ein privatrechtlich organisiertes internationales Rechnungslegungsgremium, dessen Kernaufgabe in der Entwicklung, Etablierung und Verbreitung globaler Rechnungslegungsstandards besteht. 2. Ziele:... mehr >
1. Begriff: Sammelbegriff für die auf der Habenseite der Bilanz ausgewiesenen Positionen. 2. Komponenten: Die als Passiva ausgewiesen Positionen umfassen das Eigenkapital und das Fremdkapital (Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten, Passive latente Steuern). Gegensatz: Aktiva. ... mehr >
Kreditinstitute müssen die im Anlagespiegel nach § 284 III HGB verlangten Angaben für Vermögensgegenstände im Sinne des § 340 e I HGB machen (§ 34 III 1 RechKredV), d.h. für Finanzanlagen (Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen), immaterielle Vermögensgegenstände... mehr >
Bestandskonten dienen der Fortschreibung der Bestände einzelner Vermögens- und Kapitalpositionen (z.B. Kassekonto, Eigenkapitalkonto), indem ausgehend vom Anfangsbestand die Zugänge und Abgänge vollständig erfasst werden. Als Saldo ergibt sich der Endbestand. Die Konten werden in Aktiv- und... mehr >
In der&nbsp;Kostenrechnung&nbsp;stellt der&nbsp;Verlust einen Überschuss der&nbsp;Kosten&nbsp;über die Leistungen dar. In der handelsrechtlichen&nbsp;Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)&nbsp;bezeichnet der Verlust einen Überschuss der&nbsp;Aufwendungen&nbsp;über die&nbsp;Erträge und wird gemäß § 275 HGB als Jahresfehlbetrag bezeichnet. Gegensatz:&nbsp;Gewinn. ... mehr >
1. Begriff: Der Anhang bildet zusammen mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) den Jahresabschluss der Kreditinstitute (§ 264 I i.V.m. § 340a I HGB). Er enthält die Jahresabschlussrechnungen (Bilanz und GuV) ergänzende Pflichtangaben quantitativer und qualitativer Art, soweit... mehr >
1. Begriff: Kurzbezeichnung für das "Gesetz zur Durchführung der Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften über den Jahresabschluss und den konsolidierten Abschluss von Banken und anderen Finanzinstituten" vom 30.11.1990 (BGBl. I 2570) zur Umsetzung der europäischen... mehr >
1. Vorschriften des HGB: Für den&nbsp;Jahresabschluss der Kreditinstitute&nbsp;gelten die&nbsp;Vorschriften des HGB (Rechnungslegungsvorschriften). Kreditinstitute sind&nbsp;Kaufleute&nbsp;nach HGB, daher gelten die Vorschriften des ersten Abschnittes des 3.&nbsp;Buches des HGB. Abschnitt Vier... mehr >
1. Begriff: Ergebnis der Inventur. Es bezeichnet ein vollständiges und detailliertes Verzeichnis, in dem alle durch die Inventur festgestellten und tatsächlich vorhandenen Vermögensgegenstände und Schulden&nbsp;einzeln nach Art, Menge und Wert bezogen auf den Bilanzstichtag erfasst werden. ... mehr >
Testat des Wirtschaftsprüfers unter dem von ihm geprüften Jahresabschluss bzw. Konzernabschluss. Der&nbsp;Bestätigungsvermerk hat Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung zu beschreiben und dabei die angewandten Rechnungslegungs- und Prüfungsgrundsätze anzugeben sowie eine Beurteilung des... mehr >
Bezeichnung für die in die Gewinn- und Verlustrechnung eingehenden Bewegungskonten, unterteilt nach Aufwands- und Ertragskonten. Diese sind Unterkonten des Eigenkapital-Kontos und weisen Aufwendungen und Erträge aus. Die Kontobestände werden grundsätzlich nicht nach jeder Buchung ermittelt,... mehr >
1. Begriff: Instrument zur Dokumentation und zur Bereitstellung von Informationen, die der Steuerung eines Kreditinstituts dienen: Analyse erzielter Ergebnisse, Kontrolle des Erreichens von Zielvorgaben, Prognose und Planung sowie zur Information Außenstehender, v.a. der Anteilseigner. 2.... mehr >
Nettoanschaffungspreis
Net Purchase Price, NPP, Nettopreis, Nettoeinkaufspreis; kann aus den Nettoanschaffungskosten, die sich auf eine gesamte Position beziehen,&nbsp;mittels Division durch die Zahl der Positionen ermittelt werden. Der Nettoanschaffungspreis ist eine ökonomische Größe vergleichbar zum Barwert (bzw. Endwert) einer einzelnen Position, also eine Wert- bzw. Preiskennzahl. ... mehr >
Kassainstrumente (z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere), die im Gegensatz zu Off-Balance-Sheet-Instrumenten in der Bilanz anzusetzen sind. ... mehr >
interne Finanzierung in Form offener und stiller Selbstfinanzierung. Bei offener Selbstfinanzierung werden die Rücklagen (oder das Geschäftskapital von Privatbankiers) aus erwirtschafteten und nicht ausgeschütteten Gewinnen erhöht (Gewinnthesaurierung). Damit wird das bilanziell ausgewiesene... mehr >
Bezeichnung für Gläubiger. ... mehr >
Zwischenbericht einer Kapitalanlagegesellschaft
Gemäß § 104 KAGB ist die Erstellung eines Zwischenberichts erforderlich, sofern ein Recht zur Verwaltung eines Sondervermögens während eines Geschäftsjahres von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft auf eine andere&nbsp;Kapitalverwaltungsgesellschaft übertragen wird oder ein Sondervermögen... mehr >
Habensaldo auf dem Kapitalkonto bei Führung eines variablen Eigenkapitalkontos.&nbsp;In diesem Fall übersteigen die zugewiesenen Verluste das Eigenkapital.&nbsp;Dies gilt trotz §&nbsp;167&nbsp;III HGB auch für Kommanditisten. Es eröffnet die Möglichkeit, Kommanditisten als Mitunternehmern... mehr >
Prinzip der (formellen und materiellen) Kongruenz der Schlussbilanz eines Jahres mit der Anfangsbilanz der Folgeperiode nach Maßgabe der Regelungen in § 252 I Nr. 1 HGB. Inkongruenzen sind – wie bei den weiteren Bewertungsgrundsätzen – im (begründeten) Ausnahmefall zulässig (§ 252 II HGB). ... mehr >
1. Aufgabe und Bedeutung: Die Deutsche Bundesbank ist eine bundesunmittelbare Person des öffentlichen Rechts (§ 1 BBankG). Als Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland ist sie fester Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken und handelt gemäß den Leitlinien und Weisungen der... mehr >
1. Begriff: Die zur Ergänzung und Modifizierung der Vierten (gesellschaftsrechtlichen) EG-Richtlinie (Bilanzrichtlinie) und der Siebten (gesellschaftsrechtlichen) EG-Richtlinie (Konzernbilanzrichtlinie) verabschiedete EG-Bankbilanzrichtlinie (Bankbilanzrichtlinie) wurde in zwei Schritten in... mehr >
Überschuss der Aufwendungen (einschließlich Steuern) über die Erträge. Vgl. auch Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). ... mehr >
Grundstücke und Gebäude&nbsp;werden auf der Aktivseite der Bilanz unter den Sachanlagen in der Position „1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken” geführt. Zu- und Abgänge des Berichtsjahres, Zuschreibungen und Abschreibungen werden im Anlagespiegel dargestellt. ... mehr >
1. Begriff: Substanzielles Eigenkapital baut auf dem bilanziellen Eigenkapital auf und ist um steuerfreie Rücklagen sowie erhöhte Absetzungen für Abnutzung/Sonderabschreibungen (Abschreibung) und insoweit um stille Reserven zu erhöhen. 2. Merkmal: Die im Unternehmen vorhandenen stillen... mehr >
Verbindlichkeiten von Kreditinstituten bei Kreditinstituten. ... mehr >
BilMoG; Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – BilMoG) vom 25.5.2009 (BGBl. I S. 1102), trat am 29.5.2009 in Kraft und galt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2009 begannen. Es handelt sich um ein Artikelgesetz zur Modifikation des... mehr >
Entgelt für die aus der betrieblichen Leistungserstellung hervorgegangenen, an den Markt abgegebenen, Güter und Dienstleistungen. ... mehr >
engl. Abk. für International Accounting Standards. ... mehr >
Teil des externen Rechnungswesen eines Unternehmens. Zu bankspezifischen Besonderheiten vgl. Bankbuchführung. ... mehr >
Die allgemeinen Angaben zu Inhalt und Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (Bankbilanz; Gewinn- und Verlustrechnung der Kreditinstitute) resultieren aus den für Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen; rechtsformspezifische Vorschriften existieren hier nicht. Sie umfassen... mehr >
International Financial Reporting Standards,&nbsp;US-GAAP. ... mehr >
DRSC; 1. Charakterisierung: Mit §&nbsp;342 I HGB, eingefügt durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), wurde es dem Bundesministerium der Justiz erlaubt, ein privates Rechnungslegungsgremium einzusetzen. Ziel war eine Harmonisierung der nationalen mit... mehr >

References: § 266
 § 243
 § 268
 § 290
 § 255
 § 253
 § 266
 § 268
 § 253
 § 340
 § 340
 § 266
 § 16
 § 16
 § 340
 § 340
 § 271
 §340
 § 284
 § 340
 § 275
 § 340
 § 104
 § 252