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Timestamp: 2019-04-25 11:46:40+00:00

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BGE Höhe des Beitrages für Kinder an Regelbedarf anpassen
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Sync-Forum Piratenpartei Österreichs / Arbeitsbereich / Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz / BGE Höhe des Beitrages für Kinder an Regelbedarf anpassen
Beitrag #68161 | 22.08.2013 | | |
Programmantrag direkt: Thema 1568
i3448: BGE Höhe des Beitrages für Kinder an Regelbedarf anpassen
Das Programm soll an entsprechender Stelle geändert werden:
Der Regelbedarf ist jener Bedarf der v.a. in Unterhaltsprozessen herangezogen wird. Er beträgt derzeit (2013/14) für Kinder
von 0 bis 3 Jahren € 194
von 3 bis 6 Jahren € 294
von 6 bis 10 Jahren € 320
von 10 bis 15 Jahren € 366
von 15 bis 19 Jahren € 431
Da eine Finanzierung des Grundeinkommens die verfügbaren Kapazitäten ohnehin stark beansprucht, ist es nicht sinnvoll die Finanzierungslücke größer zu machen als notwendig. Das erleichtert auch die Erklärung der Finanzierbarkeit
Beitrag #68289 | 22.08.2013 | | |
Re: BGE Höhe des Beitrages für Kinder an Regelbedarf anpassen
Gefällt mir, entspricht auch eher meinen Vorstellungen.
Beitrag #71179 | 08.09.2013 | | |
(22.08.2013 )lava schrieb:
Schließe mich hier an, ich finde p1p hat das schon gut durchdacht.
Ich finde es wichtig und gut, dass wir hier Diskussionen darüber führen.
Faithless, bitte nicht immer gleich so scheinbar persönlich nehmen und angriffig reagieren :/
Beitrag #71184 | 08.09.2013 | | |
(08.09.2013 )gigi schrieb:
ich bin ganz ruhig - es ist einfach eine unsinnige diskussion, die uns eines wesentlichen alleinstellungsmerkmals und vieler guter argumente für das bge berauben würde.
allein das argument, dass wir es jungen erwachsenen nicht zutrauen, mit geld umzugehen - wie anders sind die aussagen zu werten? - bringt mich auf die palme!
wir jammern, das zuwenig geld für bildung und jugendbetreuung da ist und berauben uns einer möglichkeit im jahr 5 mia zweckgebunden für die bildung gut argumentierbar zu investieren.
und vor allem - sind kinder weniger wert?
beim bge gehts eben nicht um bedarf und bedarfsprüfung usw. sondern um gleichheit unabhängig von alter herkunft usw.
Beitrag #71214 | 09.09.2013 | | |
(08.09.2013 )faithless schrieb:
es ist einfach eine unsinnige diskussion, die uns eines wesentlichen alleinstellungsmerkmals und vieler guter argumente für das bge berauben würde.
Warum ist das eine unsinnige Diskussion und wer entscheidet ob das eine unsinnige Diskussion ist?
Welches wesentliche Alleinstellungsmerkmal ist durch diese Diskussion gefährdet?
Ich glaube Du hast da etwas in die falsche Kehle gekriegt und bekommst es nicht mehr raus. Wir trauen sehr wohl jungen Erwachsenen zu mit Geld umzugehen. Deswegen schlagen wir vor ihnen ohne Bedarfsprüfung € 837,63 pro Monat zu geben.
Ihnen € 60.000 zu geben hat nichts mit den Zielen des BGE zu tun. Der Start ins Leben ist nicht mit 18 Jahren. Warum sollte das auch so sein? Haben wir davor nicht gelebt? Und warum brauche ich für einen solchen Start € 60.000? Und das wenn wir ohnehin Schwierigkeiten haben unseren Gesprächspartnern und auch eigenen Mitgliedern zu vermitteln, dass das BGE finanzierbar ist?
Was ist das für ein Argument? Wenn wir der Meinung sind, dass mehr in die Bildung investiert werden sollte, dann sollten wir das tun. Aber was hat das mit einem BGE zu tun? Warum um alles in der Welt sollte man das an dieses Kriterium koppeln?
Denk Dir doch diese Argumentation bis zu Ende durch: Du kommst in des Teufels Küche. Denn bereits jetzt investieren wir viel mehr in Bildung. Wenn das BGE nicht altersbedingt ist und wenn ein Anteil des BGE bei Kindern der Bildung anheim fällt, wie argumentierst Du dann andere Bildungsausgaben?
Beim BGE geht es sehr wohl um Bedarf, jedoch nicht um Bedarfsprüfung. Bitte vermische das nicht; das ist nicht hilfreich. Das sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Gleichgültig in welcher Definition orientiert sich das BGE am durchschnittlichen Bedarf. Ich glaube Deine Lieblingsdefinition ist die Teilhabe. Auch das ist nichts anderes als ein Bedarf. Der Ausgleichszulagenrichtsatz der Deinem Modellvorschlag zugrunde liegt ist ebenfalls ein Bedarf. Der Unterschied zur Bedarfsprüfung: Es wird nicht im Einzelfall geprüft und bewertet wie hoch der Bedarf einer bestimmten Person (Antragsstellers) ist (1).
Die Höhe des BGE kannst Du sinnvollerweise nur argumentieren, wenn Du den Bedarf, nämlich das was für wohnen, essen und kleiden etc benötigt wird ermittelst.
Eine andere Ermittlung bist Du bisher auch schuldig geblieben....
(1) Das wollen wir alle nicht (wobei auch das nicht grundsätzlich gegen die Idee des BGE spräche: z.B. Ausgleichszulage ist Basis und wenn jemand erhöhten Bedarf hat, weil er z.B. ein besonderes Defizit oder auch eine besondere Fähigkeit hat, kann er auch mehr bekommen. Aber ich will die Diskussion hier nicht komplizierter machen, als sie ohnehin schon ist. Es geht mir nur darum eine krampfhafte Klammerung an Begriffe, die uns in der Erreichung der Ziele behindern aufzuzeigen.
Beitrag #73171 | 21.09.2013 | | |
dass wir für die volle auszahlung des kinderbetrages sind und gleichzeitig eine möglichkeit aufzeigen wie dieses summen sinnvoll verwendet werden können!
da geht’s auch um chancengleichheit.
kinder begüteter eltern haben dzt immer bessere bildungsmöglichkeiten und die möglichkeit leichter eine existenz zu gründen.
dieser chancenungleichheit steht dann der ansparbetrag entgegen, der auch „hausmeisterkindern“ (wie zb ich eines war) mehr möglichkeiten eröffnet und somit in zukunft auch das potential dieser kinder besser ausgeschöpft werden kann.
wir sollten bge und bildung verknüpfen, weil mit entsprechender bildung die vorteile des bge besser genutzt werden können!
Beim BGE geht es sehr wohl um Bedarf, jedoch nicht um Bedarfsprüfung.
ok – ich lass mich auf dieses argument ein und entgegne:
mit der bedingung des alters und unterschiedlichen beiträgen startest du eine diskussion um genau diese bedarfsprüfung.
im antrag steht ja auch regelbedarf.
dh, du stellst unterschiedliche bedürfnisse fest, die anhand des alters festgemacht werden.
und dementsprechend unterschiedliche auszahlungsbeträge.
es werden damit unterschiede zwischen bevölkerungsgruppen bzw. empfängern festgeschrieben.
diese differenzierung wird dazu führen, dass sich andere gruppen unter umständen einen höheren regelbedarf zusprechen.
Beitrag #73180 | 21.09.2013 | | |
(21.09.2013 )faithless schrieb:
Hmm, das Argument hat schon was. Wenn ich das BGE erkläre erwähn ich manchmal, dass natürlich das Bildungssystem eines sein müsste, dass Leute motiviert statt ihnen Inspiration und Eigenverantwortung zu rauben, damit das funktionieren kann.
Einen Teil des BGE für solche Begleitmaßnahmen zweckzuwidmen ließe sich schon ganz gut argumentieren.
Beim angesparten Drittel tu ich mir damit aber noch schwerer.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2013 11:54 von c3o.)
Beitrag #73181 | 21.09.2013 | | |
Beim anderen Drittel tu ich mir damit aber noch schwerer.
weil du doch immer auch damit argumentierst, dass das bge vieles ermöglichen soll.
und so ein startkapital ermöglicht wohl, neben der monatlichen zahlung, mehr zukunft als alles andere.
unabhängigkeit der jungen erwachsenen von den eltern.
sie müssen keine „stubenhocker“ bleiben. hotel „mama“ verliert an attraktivität. (meines erachtens ist das ein wesentlicher schritt zum erwachsen werden)
sie können einen – wie ich dir nicht erklären muss – für die persönlichkeitsentwicklung positiven, auslandsaufenthalt finanzieren.
sie können in ihre ideen investieren und ein start up gründen.
sie können ihrer kreativität nachgehen und zeit in kunst und (sub-)kultur investieren.
sie können das geld in einen kleinen landwirtschaftlichen betrieb investieren und der landflucht einhalt gebieten
und um deine replik aus der zib2 zu verwenden:
was hättest du getan mit diesem startkapital?
Beitrag #73235 | 21.09.2013 | | |
Du gehst kein bisschen auf das Argument ein. Wo beginnt denn eine Diskussion zur Bedarfsprüfung? Das Alter ist doch keine Bedingung! Was ist das bedingungslos im BGE?
keine Bedingung zur Bereitschaft zur Erwerbstätigkeit
keine Bedingung der Bedürftigkeit
Das sind die Bedingungen um die es beim BGE nicht gehen soll. Das sind die Bedingungen die eine Bedarfsprüfung nötig machen. Halten wir einmal fest: Wir wollen keine Bedarfsprüfung. Warum? weil das BGE als Anspruch des Bürgers verstanden werden soll und es keine Instanz geben soll die diesen Anspruch (auch teilweise) in Frage stellt.
Ein nach Alter gestaffeltes BGE hat absolut nichts mit Bedarfsprüfung zu tun und eröffnet auch keine Diskussion in diese Richtung, sondern ist schlicht und einfach angemessen.
du stellst unterschiedliche bedürfnisse fest, die anhand des alters festgemacht werden. und dementsprechend unterschiedliche auszahlungsbeträge.
Ja! Natürlich tue ich das. Und wenn Du ehrlich zu dir selbst wärest, dann würdest Du sehen, dass Du selbst auch unterschiedliche Bedürfnisse feststellst. Denn warum willst Du Kindern nur ein Drittel des BGE auszahlen(1), wenn sie die gleichen Bedürfnisse haben? Wären die Bedürfnisse gleich, gäbe es keinen Grund dafür. Du tust das, weil Dir natürlich klar ist, dass ein Kind nicht so viel Geld braucht wie ein Erwachsener.
Ein nach Alter gestaffeltes BGE trägt dem Rechnung.
(1) nebenbei liegt ein Drittel unter dem Regelbedarf und liegt teilweise (wenn Du alles zusammenzählst) unter den derzeitigen bedarfsgeprüften Transfers
Beitrag #81171 | 18.10.2013 | | |
Re: Keine Bedarfsprüfung
(21.09.2013 )p1p schrieb:
Nur das ein weiteres Drittel für die Kinderbetreuung verwendet wird, die bisher ebenfalls vom Regelbedarf bestritten werden darf.
Beitrag #81177 | 18.10.2013 | | |
Aufwendungen für die Kinderbetreuung sind in jenem Ausmaß vom Regelbedarf erfasst, der die derzeitigen öffentlichen Aufwendungen dafür übersteigt.
Ich weiss nicht worauf Du hinauswillst. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Befürworter des BGE die ärgsten Gegner desselben sind.
Je mehr andersartige Kosten in das BGE hineingepackt werden, desto geringer wird die Chance es umzusetzen.
Beitrag #81216 | 18.10.2013 | | |
Dafür, dass Du dich nicht auskennst, ziehst du aber ziemlich viele Schlüsse.
Das Argument war, dass die Familien je Kind mit der Drittel-Lösung weniger Unterstützung bekommen, als bisher. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass die Kinderbetreuung von den Eltern ebenfalls mit bestritten werden musste, wogegen sie bei der Drittel-Lösung separat enthalten ist. Man müsste also fairerweise 2 Drittel ansetzen und nicht eines, wenn man es mit dem bisherigen Regelbedarf vergleicht. Ganz zu schweigen, dass das 3. Drittel ebenfalls im aktuellen System kein staatliches Pedant hat.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2013 13:22 von Zener.)
Beitrag #81239 | 18.10.2013 | | |
Dann fasse ich es noch einmal zusammen: Warum wollen wir das BGE? Das Ziel ist die Existenz abzusichern. Das Ansparen oder Auszahlen von großen Geldbeträgen ist zwar nett (für denjenigen der es bekommt) hat aber rein gar nichts mit dem Ziel zu tun.
DiDiogenes' Vorschlag das Drittel zu dritteln gefällt mir zwar besser als die Auszahlung auf einmal, aber auch das geht an den Intentionen des BGE vorbei. Damit handeln wir uns 2 Probleme ein:
Erstens erschweren wir die Finanzierbarkeit und
zweitens wie DiDiogenes richtig festgestellt hat widersprechen zweckgebundene Mittel dem Prinzip des Grundeinkommens.
Mir fielen gleich noch 10 andere Dinge ein die man vom Grundeinkommen mitfinanzieren kann!?
@Zener das 3.Drittel ist ja jenes, das am hinterfragenswertesten ist. Dass Betreuungseinrichtungen verbessert werden können, pflichte ich Dir bei. Allerdings ist es sinnvoller, das unabhängig vom BGE zu fordern. Diese Forderung ist schon in der öffentlichen Diskussion und bekommt bereits viel Aufmerksamkeit und Zustimmung. Es macht keinen Sinn das ins BGE zu verpacken. Denn wenn man das tut, macht man das BGE teurer und bekommt am Ende vielleicht keines von beiden.
Beitrag #81240 | 18.10.2013 | | |
Mit den "zweckgebundenen Mitteln" meinte ich insbesondere das Drittel an Bildungseinrichtungen.
Beitrag #81637 | 20.10.2013 | | |
(18.10.2013 )DiDiogenes schrieb:
Welchen Sinn macht es 5 Mrd Euro "zweckzubinden", wenn bereits 16 Mrd Euro für Bildung ausgegeben werden, die nicht zweckgebunden sind? Wenn man die nicht zweckgebundenen Mittel im Gegenzug um 5 Mrd reduziert, dann hat man gleich viel wie vorher ...
Die Vermengung von verschiedenen Forderungen erschwert lediglich die Willensbildung, weil keiner mehr durchblickt.
Zweckbindung ist ohnehin eine Illusion. Es muss der politische Wille für eine Ausgabe da sein, sonst hilft Zweckbindung auch nichts. (Siehe Bezahlung von Pensionszuschüssen aus dem Familienlastenausgleichsfonds etc.)
Beitrag #71173 | 08.09.2013 | | |
Re: Bestehende Regelung (Drittelung) soll erhalten bleiben
Phase: Diskussion (12 days 09:32:58 left)
i3528: Bestehende Regelung (Drittelung) soll erhalten bleiben
Die bestehende Drittelung erscheint mir sinnvoll.
1/3 direkt für das Kind 1/3 gerade für Kinder - und Jugendbetreuungseinrichtungen, die zu wenig ausgebaut & in jeder Hinsicht gefördert gehören 1/3 für Ausbildungen, Unternehmungsgründungen, Weltreise, Führerschein & Co
Beitrag #71176 | 08.09.2013 | | |
Re: BGE Angespartes Drittel für Kinder in Umlage umändern.
Phase: Diskussion (12 days 09:16:14 left)
i3529: BGE Angespartes Drittel für Kinder in Umlage umändern.
Ein Drittel wird bei Erreichen der Volljährigkeit an die bezugsberechtigte Person in voller Höhe ausbezahlt.
IMHO sind Anlagemodelle Sinnfrei. Würde man das Geld anlegen müsste entschieden werden wo und wie angelegt wird. Könnte man genausogut auszahlen und den Leuten überlassen wo sie ihr Geld anlegen wollen. Da spart man sich dadurch die zentrale Verwaltung darüber.
Beitrag #73153 | 21.09.2013 | | |
Beitrag #77006 | 06.10.2013 | | |
Beitrag #81146 | 18.10.2013 | | |
Die Abstimmung läuft noch zwei Tage: Helft mit, die nicht argumentierbare Drittellösung aus dem Programm zu nehmen und auf den angemessenen Regelbedarf zurückzuführen.
Beitrag #81822 | 21.10.2013 | | |
Warum hat i3528 sowohl über 60% und auch laut schulze gewonnen aber dennoch verloren?
Beitrag #81910 | 21.10.2013 | | |
Im direkten Vergleich finden 38 Wähler i3529 besser als i3528, umgekehrt aber nur 28.
Es gewinnt also 3529 gegen 3528.
Umgekehrt gewinnt aber 3528 gegen 3448. 3448 gewinnt gegen 3529.
Das heißt das Ergebnis sind folgende Aussagen:
3529 > 3528
3528 > 3448
3448 > 3529
das ist ein Widerspruch -> keine Lösung möglich.
Beitrag #81928 | 21.10.2013 | | |
dadurch kriegst du einen kreis ( siehe https://liquid.piratenpartei.at/issue/ballots/1568.html ) wodurch du von jeder initiative einen schlagpfad zum status quo hast.
Beitrag #81828 | 21.10.2013 | | |
(21.10.2013 )MoD schrieb:
Beitrag #68172 | 22.08.2013 | | |
Es macht keinen Sinn, auf der einen Seite 51 Milliarden Euro anzusparen (das ist die Summe des angesparten Drittels laut dem derzeitigen Modell im Programm) und auf der anderen Seite mit der Finanzierung zu kämpfen.
Darüber hinaus kann man darüber streiten, ob es sinnvoll ist einem 18-Jährigen € 60.000 bar auf die Hand zu zahlen.
Beitrag #68173 | 22.08.2013 | | |
(22.08.2013 )p1p schrieb:
das seh ich halt schon anders - aus diversen gründen.
erstens gehts da auch um gerechtigkeit.
jeder mensch, gleich welchen alters ist gleich viel wert und hat deshalb den gleichen anspruch.
ausserdem wird ein drittel verpflichtend für kinder- und jugendeinrichtungen zur verfügung gestellt und damit die finanzielle situation in diesem bereich deutlich verbessert.
das könnte/sollte dazu führen, dass ein grösseres angebot an zb kinderkrippen zur verfügung steht, was sich (beispiel frankreich) deutlich in der fertilitätsrate niederschlägt.
und 3a)
ist die dann den anspruchsberechtigten zur verfügung stehende summe ein grosser impuls für die wirtschaft
noch viel wichtiger eine ganz wesentliche verbesserung für junge menschen die in die selbständigkeit entlassen werden und ihrer möglichkeiten eine existenz aufzubauen.
sie können diese summe zb in ihre ausbildung investieren, in eine wohnung, in ein start up.
es schafft einfach für alle eine grössere basis und erhöht auch die chancen von jungen erwachsenen, die vom elterhaus nicht mit finanziellen mitteln ausgestattet werden.
Beitrag #68175 | 22.08.2013 | | |
hier übrigens die konkreten zahlen zu diesem thema.
in österreich lebten im jahr 2012 (lt. statistik austria) 1,602.243 menschen in einem alter von 0-18 jahre
1/3 der diesen zustehenden summe sind € 5.364,309.564,00
dh, wenn wir den kinder und jugendlichen nicht den ihnen zustehenden betrag ausbezahlen, sparen wir ca. 10,5 mia/jahr
im schnitt erreichen etwa 80.000 menschen jährlich die volljährigkeit.
der auszahlungsbetrag an diese beträgt nach heutigen zahlen € 60.264,-
also rd 5 mia.
und jetzt sollt jeder einmal drüber nachdenken, welche impulse sowohl im betreuungs- und bildungssektor (über das zweckgebundene drittel) und wirtschaftsbereich (über den auszahlungsbetrag) gesetzt werden können und ob das im endeffekt positive auswirkungen haben könnte.
Beitrag #68192 | 22.08.2013 | | |
(22.08.2013 )faithless schrieb:
in österreich lebten im jahr 2012 (lt. statistik austria) 1,602.243 menschen in einem alter von 0-18 jahre 1/3 der diesen zustehenden summe sind € 5.364,309.564,00 dh, wenn wir den kinder und jugendlichen nicht den ihnen zustehenden betrag ausbezahlen, sparen wir ca. 10,5 mia/jahr
Also ich habe hier etwas andere Zahlen; danach ist das ein bisschen niedriger, aber das tut nichts zur Sache:
Alter Anzahl Regelbedarf Volle €837 Differenz
0 Jahre 77616 € 180.690.048,00 € 779.575.104,00 € 598.885.056,00
1 Jahr 80150 € 186.589.200,00 € 805.026.600,00 € 618.437.400,00
2 Jahre 79161 € 184.286.808,00 € 795.093.084,00 € 610.806.276,00
3 Jahre 78773 € 277.911.144,00 € 791.196.012,00 € 513.284.868,00
4 Jahre 79335 € 279.893.880,00 € 796.840.740,00 € 516.946.860,00
5 Jahre 79618 € 280.892.304,00 € 799.683.192,00 € 518.790.888,00
6 Jahre 80502 € 309.127.680,00 € 808.562.088,00 € 499.434.408,00
7 Jahre 81534 € 313.090.560,00 € 818.927.496,00 € 505.836.936,00
8 Jahre 81155 € 311.635.200,00 € 815.120.820,00 € 503.485.620,00
9 Jahre 81983 € 314.814.720,00 € 823.437.252,00 € 508.622.532,00
10 Jahre 81426 € 357.622.992,00 € 817.842.744,00 € 460.219.752,00
11 Jahre 81993 € 360.113.256,00 € 823.537.692,00 € 463.424.436,00
12 Jahre 83931 € 368.624.952,00 € 843.002.964,00 € 474.378.012,00
13 Jahre 85379 € 374.984.568,00 € 857.546.676,00 € 482.562.108,00
14 Jahre 88058 € 386.750.736,00 € 884.454.552,00 € 497.703.816,00
15 Jahre 92882 € 480.385.704,00 € 932.906.808,00 € 452.521.104,00
16 Jahre 93880 € 485.547.360,00 € 942.930.720,00 € 457.383.360,00
17 Jahre 95456 € 493.698.432,00 € 958.760.064,00 € 465.061.632,00
Summe 1502832 € 5.946.659.544,00 € 15.094.444.608,00 € 9.147.785.064,00
Der Punkt ist: 9-10 Milliarden Euro weniger die finanziert werden müssen. Das sind 9-10 Milliarden, die weniger erklärt werden müssen. Das ist in etwa die Hälfte der gesamten Lohnsteuereinnahmen oder die Hälfte der gesamten Umsatzsteuereinnahmen.
Originelle Argumentation; warum nehmen wir dann nicht gleich das doppelte, das sind dann doppelt so viele Impulse ....
Beitrag #68200 | 22.08.2013 | | |
9-10 Milliarden Euro weniger die finanziert werden müssen.
und mehr als das Doppelte der Finanzierungslücke.
Beitrag #81234 | 18.10.2013 | | |
9-10 Mia. kann man aber auch "einsparen" bzw. leichter erklären, indem man den Erwachsenen-Betrag reduziert.
Und das mit der Auszahlung an 18-Jährige kann man ändern, indem man z.B. ein Drittel auszahlt, wenn sie 18 sind, ein weiteres Drittel, wenn sie 26 sind, das letzte Drittel, wenn sie 32 sind.
Beitrag #68206 | 22.08.2013 | | |
und das ist jetzt nicht polemisch?
aber im ernst – wenn du mir als ich 18 war, mit diesem satz gekommen wärst
hätt ich dich wahrscheinlich gelyncht.
das zeigt nicht von sehr viel vertrauen in junge erwachsene!
selbst wenn es dann einige davon geben wird, die sich einen bwm kauf und in einen baum fahren oder sich auf ibiza oder goa den schädl zudröhnen, ist es deren entscheidung und das geht uns (in dem fall mein ich uns alten!) aber sowas von nix an!
wir haben die gleichen zahlen – ich hab halt die 19 jährigen aufgrund deines postings miteingerechnet.
und ich denke, dass die 1/3-regelung
1. ein alleinstellungsmerkmal ist und
2. diese idee schon in einigen diskussionen auch bei gegnern des bge zustimmung gefunden hat.
und die 10 mia sind natürlich ein zahl die so nicht stimmt.
weil wenn du rechnest, dass 1/3 – also 5 mia – für kinderbetreuungs- und bildungseinrichtungen verwendet werden muss, werden dort arbeitsplätze geschaffen und investitionen getätigt.
da kommt also unmittelbar (zb über mwst oder lst) ein erheblicher betrag wieder zurück.
und die 5 mia die ausbezahlt werden sind ebenfalls derart zu sehen, dass ein grosser beitrag zur belebung der wirtschaft dienen wird und sich mehr als rechnet!
ich für meinen teil bin auch nicht bereit für einfachere argumentation auf die dahinter liegenden ideen und ideale zu verzichten.
und für gegner ist es ziemlich wurscht ob wir mit 72 oder 82 mia an ausgaben argumentieren!
Beitrag #68209 | 22.08.2013 | | |
Auf die dahinterliegenden Ideen und Ideale bist du ja nicht eingegangen:
Gerade weil es um Gerechtigkeit geht halte ich in diesem Fall das Vorsehen des gleichen Betrages vom Gerechtigkeitsstandpunkt aus gesehen für einen großen Fehler.
Denn ein Säugling braucht nicht viel mehr als die Brust der Mutter und Windeln, während ein bettlägriger Senior oft 24-Stunden-Betreuung braucht. Diese Situation ist nicht selbst gewählt. Daher wäre eine Gleichbezahlung hier nicht gerecht.
Beitrag #68213 | 22.08.2013 | | |
das bin ich schon sehr oft!
das nennt sich dann sozialromantik!
Beitrag #68256 | 22.08.2013 | | |
Beitrag #68261 | 22.08.2013 | | |
Beitrag #68275 | 22.08.2013 | | |
das gibt keine Antwort auf:
Beitrag #68282 | 22.08.2013 | | |
braucht ein 19-jähriger vorarlberger soviel wie eine 45-jährigere burgenländerin oder soviel wie ein 2 jähriges kärntner baby?
warum braucht ein 13 ½ jähriger weniger als ein 16 ½ jähriger?
braucht ein 17 jähriger lehrling genauso viel wie ein 16 jähriger schüler?
für diese art der gerechtigkeit musst du wieder eine bedarfsprüfung einführen.
sowas hamma.
nennt sich bedarfsorientierte mindestsicherung.
und im übrigen wird der bettlägrige senior über den ihm auch nach einführung des bge bestehenden pflegekostenersatzes ohnehin über das bge hinausgehend mit finanzmitteln ausgestattet.
Beitrag #68284 | 22.08.2013 | | |
Findet ihr nicht, dass diese Frage nicht zu beantworten ist. Niemand ist gleich
Beitrag #68321 | 22.08.2013 | | |
Da hätte ich mir nach Deiner Ankündigung jetzt schon etwas mehr erwartet.
Ja ein jüngeres Kind braucht weniger als ein älteres und nein es braucht keine Bedarfsprüfung. Die angesprochenen Regelbedarfssätze sind das Ergebnis von tausenden Prozessen vor Gericht bei denen sich die beiden Parteien nichts geschenkt haben. Da ist jedes Argument herangezogen worden das man heranziehen kann. Ich habe das nicht erfunden.
Hast Du z.B. Deiner Tochter unabhängig von ihrem jeweiligen Alter gleich viel Taschengeld gegeben? Ich nicht.
So sind diese Regelbedarfssätze ein langjährig angewandtes Instrument um dem durchschnittlichen Bedarf von Kindern gerecht zu werden.
Aber auch Du selbst scheinst ja der Meinung zu sein, dass man denn vollen Betrag von 837 eur nicht auszahlen sollte (daher Dein Vorschlag ihn anzusparen, bzw. gleich in Sachleistungen zu dirigieren). Darf ich mir erlauben anzumerken, dass Dein Standpunkt nicht konsistent ist.
Beitrag #68471 | 23.08.2013 | | |
mit der argumentation sind wir betreffend bge in teufels küche.
wie willst du den errechneten bedarf für kinder argumentieren und gleichzeitig unabhängig vom bedarf für erwachsene auszahlen?
da landen wir generell bei der bedarfsprüfung/feststellung.
und sowas hamma schon.
nennt sich bedarfsorientiert und wird von den grünen als etikettenschwindel verwendet
Beitrag #68496 | 23.08.2013 | | |
(23.08.2013 )faithless schrieb:
Jetzt verstehe ich; daher weht der Wind. Aber Deine Angst ist unbegründet und beruht auf einem falschen Verständnis von Bedarf.
Es geht hier nicht um eine Bedarfsprüfung im Sinne von Hartz4/Mindestsicherung. Es gibt keine Instanz die den Bedarf prüfen kann. Es geht um keinen individueller Bedarf.
Das BGE ist lediglich altersgestaffelt.
Das BGE an sich ist ja nicht grundsätzlich vom Bedarf entkoppelt. Es hat natürlich mit dem Bedarf zu tun. Es soll den Grund-Bedarf befriedigen. Wie kommst Du denn auf die € 837? Die sind auch nicht arbiträr, sondern ein Bedarf, nämlich ein Mindestbedarf, der Wohnen, Essen und Kleidung abdecken soll. Wie auch immer der ermittelt werden soll.
D.h. der Bedarf hat natürlich auch im BGE seinen Platz. Er ist aber nicht so zu verstehen, dass ein individueller Bedarf befriedigt wird. Sondern er befriedigt den Basis- den Durchschnitts-Bedarf, unabhängig von speziellen Bedürfnissen.
Beitrag #68208 | 22.08.2013 | | |
Das ist aber schon eine Annahme die nicht wirklich gestützt ist
Beitrag #68183 | 22.08.2013 | | |
Ich weiss, dass Du das anders siehst. Wir haben es ja in der TF-W oft genug diskutiert und sind nicht auf einen Konsens gekommen. Trotzdem oder eben wegen dieser Diskussionen bin ich überzeugt, dass Du falsch liegst und auch die Fernsehdiskussionen geben dem Recht.
So wie auch Betriebsdirektor es mehrfach schon gepostet hat, müssen wir in unserem Modell die Lücke so klein wie möglich machen, um dem BGE eine Chance zu geben.
Mit dem Ausschütten des Füllhorns auf ein Sparbuch der Kinder und Jugendlichen ist dem BGE kein guter Dienst getan.
Auch das ist ein hehrer Ansatz, nur nicht hilfreich für die BGE-Diskussion. Das BGE und dessen Finanzierung ist ohnehin schon schwer zu erklären. Überleg' einmal wie c3o auch noch dieses Thema in der ZiB2 unterbringen hätte sollen!?
Beitrag #68176 | 22.08.2013 | | |
ich bin übrigens ein bissl überrascht darüber, dass du einem menschen der die volljährigkeit erreicht nicht zutraust selbständig über seine zukunft zu entscheiden!
Beitrag #68189 | 22.08.2013 | | |
Das ist äusserst polemisch und eine unzutreffende Unterstellung, aber ich nehme an das weisst Du.
Beitrag #68298 | 22.08.2013 | | |
Ich muss da zustimmen – ich kann mir gar nicht ausmalen wie wir zerlegt werden, wenn mal im Fernsehen thematisiert wird, dass wir allen 18-Jährigen 60.000 Euro geben wollen.
Und dass da ein Drittel drin ist, das gar nicht als BGE ausgezahlt wird sondern an Jugendeinrichtungen gehen soll, ist auch verwirrend – fordern kann man sowas ja immer noch, aber es hier rauszurechnen hilft bei der furchteinflößenden Zahl.
Beitrag #68309 | 22.08.2013 | | |
(22.08.2013 )c3o schrieb:
hab ich was übersehen, oder ist meine argumentation "so" falsch?
und ich glaube nicht, dass wir zuviel rücksicht auf die veröffentlichte meinung in zb der krone oder im orf nehmen sollten.
Beitrag #68740 | 24.08.2013 | | |
übrigens - alle jammern immer, dass nicht genügend geld für bildung da ist.
auf diese weise wären dann plötzlich zweckgebundene mittel in ausreichender höhe vorhanden.
an den vpi gekoppelt.
keine freie manövriermasse mit der herumgeschoben wird, sondern nachvollziehbar.
auch das müsste in unserem interesse sein und argumentierbar!
Beitrag #68748 | 24.08.2013 | | |
(24.08.2013 )faithless schrieb:
Die Drittelregelung ändert daran nichts. Die Leute könnten den 60.000 € Rucksack Geld für die eigene Bildung ausgeben. Was aber, wenn sie das nicht tun? Der größere Teil der heutigen Schulabgänger macht keine akademische Ausbildung. Wieso sollte sich das plötzlich ändern? Und welchen Vorteil hätte das? Dem gegenüber liegt ein klarer Nachteil auf dem Tisch: Es gibt keine Steuerungsmöglichkeiten mehr, wofür die Leute das Geld ausgeben.
Wer sagt, dass diese Mittel nicht über die Hintertür wieder rausgekürzt werden? Das ist immerhin der Standardfall im Bildungsbereich. Das BGE ändert nichts an dieser Vorgangsweise. Das BGE erhöht sogar den Finanzierungsbedarf d.h. auch den Zank darum, woher die Mittel dafür kommen. Wieso also nicht das fix zugewiesene Drittel gleich einpreisen?
Budget ist immer Manövriermasse, da es in Zahlen gegossene Politik darstellt. Das Budget spiegelt wider, was realpolitisch durchsetzbar ist.
Ich kann kein pro Argument erkennen. Jedenfalls keines, das nicht in wenigen Sekunden widerlegt oder zumindest in Frage gestellt werden kann.
Beitrag #68753 | 24.08.2013 | | |
(24.08.2013 )Betriebsdirektor schrieb:
Deswegen auch mein Vorschöag es tatsächlich an die Kinder und Jugendlichen monatlich als BGE auszuschütten. (Familenbeihilfe entsprechend zu streichen, dann nicht mehr notwendig) Ebenso an Jugendliche (bei Lehrlingen würde dies natürlich steuerlich berücksichtigt werden müssen)
Beitrag #68780 | 25.08.2013 | | |
In beiden Varianten wird das BGE an den Obsorgeberechtigten ausgezahlt. In der Drittelregelung sind es €279. In diesem Vorschlag € 194/294/320/366/431.
Der Unterschied liegt darin, dass nicht ein Rest idHv € 558 generiert wird, der einer anderen Verwendung zukommt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2013 05:38 von p1p.)
Beitrag #68781 | 25.08.2013 | | |
Beitrag #68782 | 25.08.2013 | | |
übrigens - alle jammern immer, dass nicht genügend geld für bildung da ist. auf diese weise wären dann plötzlich zweckgebundene mittel in ausreichender höhe vorhanden. an den vpi gekoppelt. keine freie manövriermasse mit der herumgeschoben wird, sondern nachvollziehbar.
Auch diese Argumentation ist nicht nachvollziehbar. Schon jetzt werden mit 16,5 Mrd € um vieles mehr als dieses drittel für Bildung ausgegeben. Auch die jährliche Erhöhung liegt deutlich über dem VPI.
Beitrag #81232 | 18.10.2013 | | |
Ähm, nein, manche jammern, dass Österreich zwar viel geld für Bildung ausgibt, aber aus dem Bildungssystem nur vergleichsweise wenig Bildung herausbekommt.
Und zweitens: wenn´s zweckgebundene Mittel sind, dann widerspricht das dem Prinzip des bedingungslosen Grundeinkommens.
Beitrag #68438 | 23.08.2013 | | |
Bin unschlüssig … mir gefällt das derzeitige Modell wegen der Ansparhilfe schon, aber ich verstehe die Intention der Änderung durchaus. ::grübel::
Beitrag #68545 | 23.08.2013 | | |
(23.08.2013 )Vilinthril schrieb:
Zudem könnte im Fall von Unterhaltsproblemen dieses Kinder-BGE genauso zur Deckung von Ausfällen oder Unterdeckungen des echte Bedarfs herangezogen werden, wie es das Erwachsenen-BGE im Fall des Notstands, des Bedarfs sein soll.
Wenn man einerseits die Sicherung der Existenz von Erwachsen möchte, darf man sie nicht wieder durch irgendwelche brutalen Geldeintreibungen unterhalb des Existenzminiums wieder in die Armut treiben.
Beitrag #68563 | 23.08.2013 | | |
Hmm? Das BGE ist ja unpfändbar.
Aber was für Auswirkungen ein BGE für Kinder auf Unterhaltsleistungen hat/haben sollte, ist eine interessante Frage. (Kenn mich da zu wenig aus, um mir das zusammenreimen zu können)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.08.2013 21:18 von c3o.)
Beitrag #68583 | 24.08.2013 | | |
(23.08.2013 )c3o schrieb:
Aber was für Auswirkungen ein BGE für Kinder auf Unterhaltsleistungen hat/haben sollte, ist eine interessante Frage.
Ein spannendes Thema. Aber mit dem BGE ist das Thema Geldunterhalt keineswegs vomTisch.
Da der Geldunterhalt an die Lebensumstände des Kindes und das Einkommen des Leistenden gebunden ist, ist davon auszugehen, dass das BGE in den unteren Einkommensbereichen zwar den Großteil der Bedarfsdeckung ausmachen wird, in den oberen Einkommensbereichen aber nach wie vor der Geldunterhalt des Leistenden dominiert.
Beitrag #68719 | 24.08.2013 | | |
So soll es auch sein. Es soll aber eben auch kein Kind in Not kommen. Aber ebenfalls auch nicht Jugendliche oder Studentinnen. Bei BGE abgestuft von Anfang an ausgezahlt, wäre dies auch gleichzeitig die Familenbeihilfe je Kind und für Studierende die Möglichkeit in jedem Fall die gewünschte Ausbildung machen zu können.
Ich würde daher nicht ansparen, sondern jeder die Summe auszahlen, vom Kind bis zum Lebensabend.
Keine Armut mehr, keine Bildungsferne einkommenschwächer Schichten. Nichts davon.
Beitrag #68722 | 24.08.2013 | | |
Beitrag #68737 | 24.08.2013 | | |
Gestaffelt. So wie der Regelbedarf ist. Somit wäre jedes Kind ebenfalls grundversorgt. Keine Kinderarmut. Keine flüchtenden Alimentezahlerinnen ( deren BGE ist pfändungsfrei und das des Kindes abgedeckt) Die Alimentezahlerinnen könnten also arbeiten und zusätzliche Summen aufbringen ohne "angespannt" werden zu müssen.
Beitrag #68641 | 24.08.2013 | | |
Bin unschlüssig … mir gefällt das derzeitige Modell wegen der Ansparhilfe schon, aber ich verstehe die Intention der Änderung durchaus
also das muss jetzt einmal sein:
davor, dass uns die krone-leser nicht wählen?
oder die presse-leser?
die wählen uns ohnehin nicht, weil wir beim kiffen und beim thema diversität ohnehin der „gott sei bei uns“ sind.
und hab ich da nicht einmal was gehört von „visionen“ die wir vertreten sollten?
sollten wir nicht viel eher darauf schauen, dass jene gruppe von personen, die uns grundsätzlich ob unserer bürgerrechtsthemen sympathisierend gegenüberstehen nicht wieder vergraulen, weil wir uns ins hemd machen, wenn a bissl a gegenwind kommt?
sollten wir nicht viel eher offensiv alternativen anbieten als wieder in eingefahrenen schemas (bedarfsgeprüft) zu denken?
Beitrag #68646 | 24.08.2013 | | |
18-Jährigen 60.000 Euro zu geben hat für mich nur sehr abstrakt mit den Zielen des BGE, so wie ich es argumentiere und verstehe, zu tun. Braucht man diese 60k zu diesem Zeitpunkt etwa, um an der Gesellschaft teilhaben zu können?
Beitrag #68676 | 24.08.2013 | | |
(24.08.2013 )c3o schrieb:
brauchen tut mas nicht.
aber auch da dient das meines erachtens einem gewissen gerechtigkeitsausgleich bzw. chancenausgleich.
die kinder wohlhabender eltern können von ihren eltern mit einer basisausstattung unterstützt werden.
also zb einem auto, einer wohnung und vor allem den möglichkeiten einer guten bis sehr guten ausbildung.
oder sie werden bei der gründung eines unternehmens unterstützt.
die kinder der einkommensschwachen schichten haben dbzgl keine unterstützung.
mit dieser einmaligen auszahlung stehen damit auch diesen völlig andere - und ich behaupt bessere - möglichkeiten offen.
ob sie es dann nutzen ist ein anderer kaffee.
ausserdem seh ich auch für die kinder reicher eltern zusätzliche vorteile.
es verringert die abhängigkeit von den eltern zb auf ein bestimmtes studium festgelegt zu werden.
und nochwas will ich loswerden.
wir piraten verstehen uns als die partei für die jungen (ich auch, obwohl ich schon so ein alter hund bin).
und dann kommt eine ansage, wonach man einem 18jährigen nicht zutraut mit geld umzugehen.
wieviele alte dodln gibts, die das auch nicht können?
also wenn das eine offizielle ansage der piraten wäre, dass es hinterfragenswert ist, dass man jungen menschen nicht zutraut, dass sie mit dem geld was sinnvolles machen können, frag ich mich, warum die uns wählen sollten?
Beitrag #68711 | 24.08.2013 | | |
Dann sollten wir es rausnehmen.
Wenn uns an der Umsetzung des Modells gelegen ist, dann muss es mehrheitsfähig sein. Da geht es nicht darum was die Krone sagt, sondern dass die Mehrheit der Menschen da mitkönnen.
Beitrag #68736 | 24.08.2013 | | |
brauchen tut ma so gesehen das bge auch nicht.
und es geht ja nicht ums umsetzen unseres modells - diesen anspruch erheb ich ja überhaupt nicht.
es geht darum, es als öffentliches thema zu etablieren.
und um über einen längeren zeitraum das öffentliche klima aufzubereiten.
ich bin halt der meinung, dass diese dreiteilung aus verschiedenen sichtweisen (bildung - wirtschaftspolitischer input bei auszahlung - gleichbehandlung von kindern mit erwachsenen) positive auswirkungen hat!
übrigens nochwas zu dem argument mit dem 18jährigen.
wir sind ja so stolz drauf, dass wir den jüngsten kandidaten haben.
und wenn wir es schaffen, wird er auch ins parlament einziehen.
das trauen wir einem 18jährigen zu.
dann bestimmt er letztendlich über - sag ma bescheiden - 75 mia staatshaushalt mit.
aber dass er verantwortungsbewusst mit 60.000,- umgeht wird bezweifelt!
ich ärger mich noch immer über dieses argument!
Beitrag #68783 | 25.08.2013 | | |

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