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Timestamp: 2017-02-22 06:37:46+00:00

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BVERWG - 19.05.1998, BVerwG 4 A 9.97 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 4 A 9.97Urteil vom 19.05.1998
Urteil des 4. Senats vom 19. Mai 1998 - BVerwG 4 A 9.97Rechtsgebiete:VerkPBG, FStrG, BNatSchG, LNatSchG S.-H., VwGO, UVPG, Vogelschutz-RL, FFH-RLVorschriften:§ 1 Nr. 5 VerkPBG, § 5 Abs. 3 VerkPBG, § 17 Abs. 1 FStrG, § 29 Abs. 1 BNatSchG, § 51 c Abs. 1 LNatSchG S.-H., § 67 Abs. 1 VwGO, § 87 b Abs. 3 VwGO, § 2 Abs. 1 UVPG, § Vogelschutz-RL Art. 4 Abs. 4, § FFH-RL Art. 6 Abs. 4, § FFH-RL Art. 7Stichworte:Naturschutzverband, Klagebefugnis, Vogelschutzgebiet, Schutzstatus, Schutzregime, Flora-Fauna-Habitat, Präklusion, Postulationsfähigkeit, Planungskonzept, Bedarfsplan, Streckenabschnitt, Trassenführung, Linienbestimmung, Planfeststellung, Grobanalyse, Bundesautobahn A 20, Ostsee-Autobahn, Abschnittsbildung, kohärentes System.
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:34 - S;ieb,en = Weitere Entscheidungen vom BVERWGBVERWG – Beschluss, BVerwG 1 B 22.98 vom 19.05.1998Leitsatz:
Für das Merkmal des "Anscheins" einer vollautomatischen Kriegswaffe ist grundsätzlich ein objektiver Maßstab anzuwenden und nicht auf die subjektive Sicht eines bestimmten Personenkreises abzustellen.
Beschluß des 1. Senats vom 19. Mai 1998 - BVerwG 1 B 22.98
I. VG Gelsenkirchen vom 07.12.1995 - Az.: VG 16 K 6161/94 -
II. OVG Münster vom 09.10.1997 - Az.: OVG 20 A 877/96 -BVERWG – Beschluss, BVerwG 4 B 49.98 vom 19.05.1998Leitsatz:
Ist die räumliche Reichweite einer Schutzbereichsanordnung im Randbereich unbestimmt, so führt dies nicht zwangsläufig dazu, daß die Anordnung in vollem Umfang unwirksam ist.
Beschluß des 4. Senats vom 19. Mai 1998 - BVerwG 4 B 49.98 -
I. VG Ansbach vom 01.04.1992 - Az.: VG AN 12 K 90.301 u.a. -
II. VGH München vom 27.01.1998 - Az.: VGH 9 B 92.3026 u.a. -BVERWG – Urteil, BVerwG 4 C 11.96 vom 19.05.1998Leitsätze:
1. Die Bindungswirkung des § 1 Abs. 2 Satz 1 Fernstraßenausbaugesetz ist mit der Richtlinie des Rates über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten (85/337/EWG) - UVP-RL - vom 27. Juni 1985 (ABl EG Nr. L 175 vom 5. Juli 1985, S. 40) vereinbar.
2. Bei einem in mehrere Streckenabschnitte "aufgeteilten" Vorhaben ist gesamtvorhabenbezogen zu prüfen, ob die Gründe, die für die Planung sprechen, so gewichtig sind, daß sie die Beeinträchtigung der entgegenstehenden Belange unter Einschluß der Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege rechtfertigen (im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 10. April 1997 - BVerwG 4 C 5.96 - BVerwGE 104, 236).
3. Aufgrund der Vogelschutz-RL (79/409/EWG) gibt es "faktische" Vogelschutzgebiete, welche die Qualität des Art. 4 Abs. 4 Vogelschutz-RL besitzen (im Anschluß an EuGH, Urteil vom 2. August 1993 - Rs. C 355/90 - Slg. I 4221 ff. - NuR 1994, 521 Santona). An dem damit begründeten Schutzstatus hat die FFH-RL (92/43/EWG) - unabhängig von dem maßgebenden Schutzregime nichts geändert (im Anschluß an EuGH, Urteil vom 11. Juli 1996 - Rs. C-44/95 - Slg. I-3805 = NuR 1997, 36 - Lappel Bank).
4. Der enteignungsbetroffene Grundeigentümer kann sich auf die Mißachtung der Vogelschutz-RL berufen, wenn und soweit die Vogelschutz-RL als objektives Recht anwendungsfähig und von den nationalen Behörden zu beachten ist.
5. In welcher Form der Vorhabenträger die erforderlichen Angaben über die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt dem Antrag auf Planfeststellung beizufügen hat, bestimmt weder das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) noch die UVP-RL (85/337/EWG).
Urteil des 4. Senats vom 19. Mai 1998 - BVerwG 4 C 11.96 -
I. VGH München vom 14.06.1996 - Az.: VGH 8 A 94.40129 -
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References: § 5
 § 17
 § 29
 § 51
 § 67
 § 87
 § 2
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 7
 § 1
 Art. 4