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Timestamp: 2016-10-21 13:16:41+00:00

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4A_448/2013 � � Urteil vom 27. M�rz 2014
A.a.�A.________ (Beschwerdef�hrer) mit Wohnsitz in N.________, Ukraine, spielte w�hrend der Saison 2007/2008 im Rahmen der ukrainischen Meisterschaft f�r den FC Karpaty, einem Fussballclub in Lviv.
The Football Federation of Ukraine (FFU; Beschwerdegegnerin) ist der nationale Fussballverband der Ukraine und als solcher Mitglied der F�d�ration Internationale de Football Association (FIFA) und der Union des Associations Europ�ennes de Football (UEFA).
A.b.�Am 19. April 2008 spielte der FC Karpaty in der 26. Meisterschaftsrunde gegen den FC Metalist, einem Fussballclub in Kharkiv, der zu diesem Zeitpunkt den dritten Tabellenplatz belegte. Das Spiel wurde in Kharkiv ausgetragen und endete 4:0 f�r den FC Metalist. W�hrend des Spiels schoss A.________ ein Eigentor und erhielt zudem die rote Karte.
Am 21. April 2008 traf der Pr�sident der FFU, B.________, in einem Restaurant in Lviv C.________, den Ehrenpr�sidenten des FC Karpaty, um die Organisation der Europameisterschaft 2012 zu besprechen. Unter anderem kamen dabei das Spiel vom 19. April 2008 und Ger�chte zur Sprache, der Spielverlust sei von den Spielern des FC Karpaty absichtlich herbeigef�hrt worden.
Kurz nach diesem Treffen leitete C.________ beim FC Karpaty eine interne Untersuchung ein, um zu kl�ren, ob das Spiel tats�chlich manipuliert wurde.
Am 15. Mai 2008 f�hrte C.________ in seinem Haus ein Gespr�ch mit A.________ hinsichtlich der Hintergr�nde des Spiels vom 19. April 2008. Am folgenden Tag traf er ihn nochmals in Lviv; diesmal im B�ro von C.________, wobei das Gespr�ch auf Video aufgenommen wurde (nachfolgend als Lviv-Video bezeichnet). Dabei teilte ihm A.________ mit, dass ihn X.________ vom Club FC Metalist, mit dem er bekannt war, am Vorabend des Spiels angerufen habe. X.________ habe ihm f�r den Spielverlust Geld angeboten, wobei er erw�hnt habe, die Schiedsrichter w�rden den FC Karpaty sonst ohnehin "erledigen". X.________ habe ihm vorgeschlagen, das Angebot mit dem Mannschaftskapit�n zu besprechen. A.________ sagte weiter aus, er habe daraufhin mit dem damaligen Spielf�hrer, D.________, und der Kernmannschaft gesprochen; sie seien sich einig gewesen, das Geld anzunehmen. Er habe zusammen mit den erfahreneren Spielern D.________, E.________ und F.________ alle weiteren Mitglieder der Mannschaft einzeln angerufen, um das Angebot zu besprechen. A.________ f�hrte weiter aus, es seien ihm bei seiner Hotelunterkunft von einem Fahrzeug aus insgesamt USD 110'000.-- ausgeh�ndigt worden. S�mtliche Mannschaftsmitglieder - auch die Austauschspieler - h�tten Geld erhalten. Er selbst habe mit dem Mannschaftskapit�n D.________ das Geld unter die einzelnen Spieler aufgeteilt, die es bei ihm auf dem Hotelzimmer in Anwesenheit von D.________, E.________ und G.________ abholten. Jeder der urspr�nglich aufgestellten Spieler habe USD 10'000.-- erhalten, wobei den j�ngeren Spielern jeweils USD 1'000.-- zugunsten der Austauschspieler abgezogen worden seien.
Am 30. Mai 2008 beendeten A.________ und der FC Karpaty das Arbeitsverh�ltnis durch gegenseitige �bereinkunft auf den 31. Mai 2008 per Saldo aller Anspr�che. Daraufhin wurde A.________ zum ukrainischen Club FC Shakhtar transferiert.
B.a.�Mit Entscheid vom 9. August 2010 sprach die Kontroll- und Disziplinarkommission des ukrainischen Fussballverbands (FFU Control and Disciplinary Committee) Bussen und weitere Sanktionen gegen verschiedene Spieler, Funktion�re und den FC Metalist aus. Gegen den Fussballspieler A.________ wurde ein lebensl�ngliches Verbot ausgesprochen, fussballbezogene Aktivit�ten auszu�ben. Die Kommission sah es aufgrund der Zeugenaussagen und der vorgelegten Beweismittel als erwiesen an, dass das Fussballspiel vom 19. April 2008 manipuliert worden war.
B.b.�Auf Berufung hin wurde die gegen A.________ verh�ngte Sperre mit Entscheid der Berufungskommission des ukrainischen Fussballverbands (FFU Appeal Committee) vom 19. Oktober 2010 auf f�nf Jahre herabgesetzt; zudem wurde ihm eine Busse von USD 10'000.--, zahlbar in ukrainischen Hrywnja, auferlegt.
B.c.�Mit Schiedsentscheid vom 2. August 2013 wies das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) eine von A.________ gegen den Entscheid der Berufungskommission vom 19. Oktober 2010 erhobene Berufung ab und best�tigte den angefochtenen Entscheid.
Das TAS ging davon aus, dass das Lviv-Video ohne Zustimmung von A.________ aufgenommen wurde, weshalb es unter anderem dessen Verwertbarkeit pr�fte. Das Schiedsgericht erachtete das Lviv-Video gest�tzt auf eine Abw�gung der betroffenen Interessen f�r verwertbar, w�hrend es die Abschrift eines rechtswidrig auf Tonband aufgenommenen Telefongespr�chs mit einem der beteiligten Fussballspieler f�r unverwertbar erkl�rte und eine weitere Videoaufnahme nur deshalb als Beweis zuliess, weil sich A.________ und weitere Appellanten zu ihrer Entlastung selber darauf beriefen. Das TAS sah es aufgrund des Lviv-Videos sowie weiterer Beweismittel f�r erwiesen an, dass A.________ an der Manipulation des Spiels vom 19. April 2008 massgeblich beteiligt war und daf�r Geld erhielt, womit er die massgebenden Verbandsregeln verletzte.
2.1.�Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Die Parteien hatten im relevanten Zeitpunkt ihren Wohnsitz bzw. ihren Sitz ausserhalb der Schweiz (Art. 176 Abs. 1 IPRG). Da die Parteien die Geltung des 12. Kapitels des IPRG nicht ausdr�cklich ausgeschlossen haben, gelangen die Bestimmungen dieses Kapitels zur Anwendung (Art. 176 Abs. 2 IPRG).
2.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den das Schiedsgericht festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung des Schiedsgerichts weder berichtigen noch erg�nzen, selbst wenn diese offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 97 BGG sowie Art. 105 Abs. 2 BGG ausschliesst). Allerdings kann das Bundesgericht die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Schiedsentscheids �berpr�fen, wenn gegen�ber diesen Sachverhaltsfeststellungen zul�ssige R�gen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgebracht oder ausnahmsweise Noven ber�cksichtigt werden (BGE 138 III 29 E. 2.2.1 S. 34; 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 133 III 139 E. 5 S. 141; je mit Hinweisen). Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tats�chlichen Feststellungen des Schiedsgerichts beruft und den Sachverhalt gest�tzt darauf berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat mit Aktenhinweisen darzulegen, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im schiedsgerichtlichen Verfahren prozesskonform aufgestellt worden sind (vgl. BGE 115 II 484 E. 2a S. 486; 111 II 471 E. 1c S. 473; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer wirft dem Schiedsgericht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung des Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG) vor.
3.1.1.�Ein Schiedsentscheid ist mit dem Ordre public nach Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG unvereinbar, wenn er fundamentale und weitgehend anerkannte Werte missachtet, die nach in der Schweiz herrschender Auffassung Grundlage jeder Rechtsordnung bilden sollten (BGE 132 III 389 E. 2.2.3 S. 395). Der Ordre public hat sowohl einen materiellen als auch einen verfahrensrechtlichen Gehalt (BGE 138 III 322 E. 4.1 S. 327; 136 III 345 E. 2.1 S. 347; 132 III 389 E. 2.2.1 S. 392).
3.1.2.�Die materielle Beurteilung eines streitigen Anspruchs verst�sst nur gegen den Ordre public, wenn sie fundamentale Rechtsgrunds�tze verkennt und daher mit der wesentlichen, weitgehend anerkannten Wertordnung schlechthin unvereinbar ist. Zu diesen Grunds�tzen geh�ren die Vertragstreue (�
pacta sunt servanda�), das Rechtsmissbrauchsverbot, der Grundsatz von Treu und Glauben, das Verbot der entsch�digungslosen Enteignung, das Diskriminierungsverbot, der Schutz von Handlungsunf�higen und das Verbot �berm�ssiger Bindung (vgl. Art. 27 Abs. 2 ZGB), wenn diese eine offensichtliche und schwerwiegende Pers�nlichkeitsverletzung darstellt. Diese Aufz�hlung ist jedoch nicht abschliessend; auch die Versprechen von Schmiergeldzahlungen verstossen gegen den Ordre public, sofern sie nachgewiesen sind, oder etwa ein Entscheid, der das Verbot der Zwangsarbeit missachtet (BGE 138 III 322 E. 4.1 S. 327 mit Hinweisen).
Zur Aufhebung des angefochtenen Schiedsentscheids kommt es nur, wenn dieser nicht nur in der Begr�ndung, sondern auch im Ergebnis dem Ordre public widerspricht (BGE 138 III 322 E. 4.1 sowie E. 4.3.1/4.3.2; 132 III 389 E. 2.2 S. 392 ff.; je mit Hinweisen).
3.1.3.�Die formellen Verfahrensgarantien, die in den R�gegr�nden von Art. 190 Abs. 2 lit. a-d IPRG und der verfahrensrechtlichen Seite des Ordre public gem�ss Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG zum Ausdruck gelangen, sollen den Parteien eine unabh�ngige Beurteilung der dem Schiedsgericht prozesskonform unterbreiteten Begehren und Sachbehauptungen gew�hrleisten (BGE 132 III 389 E. 2.2.1 S. 392; 126 III 249 E. 3b S. 253). Ein Verstoss gegen den verfahrensrechtlichen Ordre public liegt vor bei einer Verletzung fundamentaler und allgemein anerkannter Verfahrensgrunds�tze, deren Nichtbeachtung zum Rechtsempfinden in einem unertr�glichen Widerspruch steht, so dass die Entscheidung als mit der in einem Rechtsstaat geltenden Rechts- und Wertordnung schlechterdings unvereinbar erscheint (BGE 136 III 345 E. 2.1 S. 347 f.; 132 III 389 E. 2.2.1 S. 392; 128 III 191 E. 4a S. 194).
Der verfahrensrechtliche Ordre public ist subsidi�r; die speziellen Anfechtungsgr�nde nach Art. 190 Abs. 2 lit. a-d IPRG gehen demjenigen nach Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG vor (BGE 138 III 270 E. 2.3 S. 276).
3.2.1.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, das Schiedsgericht habe den Ordre public verletzt, indem es auf das Lviv-Video abgestellt habe. Der Grundsatz der Unverwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweismittel sei in der schweizerischen Lehre allgemein anerkannt, entspreche konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung und habe sich sowohl in Art. 140 f. der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) als auch in Art. 152 Abs. 2 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) niedergeschlagen. Dieser Grundsatz sei auch in anderen Rechtsordnungen anerkannt; Abweichungen davon seien nur ausnahmsweise und - insbesondere im Anwendungsbereich der Verhandlungsmaxime - nur sehr eingeschr�nkt zul�ssig.
Das Schiedsgericht habe nur anscheinend eine Abw�gung der verschiedenen Interessen vorgenommen; das Ergebnis habe vielmehr bereits im Voraus festgestanden: Weil ein per se �berwiegendes �ffentliches Interesse an fairem Fussball bestehe und weil die staatlichen Untersuchungsmittel zu dessen Durchsetzung fehlten, seien immer alle rechtswidrig erlangten Beweismittel verwertbar. Abgesehen davon, dass die Beschwerdegegnerin private und nicht �ffentliche Interessen verfolge, sei die Argumentation des Schiedsgerichts in sich widerspr�chlich und stehe in direktem Widerspruch zu den vom Bundesgericht festgelegten Prinzipien f�r die Abweichung vom Grundsatz der Unverwertbarkeit widerrechtlich erlangter Beweismittel.
3.2.2.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet zu Recht nicht, dass die Verwertbarkeit widerrechtlich erlangter Beweise auch nach schweizerischer Auffassung nicht in jedem Fall ausgeschlossen ist; vielmehr wird eine Interessenabw�gung vorgenommen, wobei einerseits die Interessen an der Wahrheitsfindung und anderseits das Schutzinteresse am Rechtsgut, das bei der Beweisbeschaffung verletzt worden ist, zu w�rdigen sind (vgl. BGE 140 III 6 E. 3.1 S. 8; 139 II 7 E. 6.4.1 S. 25; 136 V 117 E. 4.2.2 S. 125; 131 I 272 E. 4.1.2 S. 279). Das Schiedsgericht hat dies keineswegs verkannt, sondern hat die Verwertbarkeit des Lviv-Videos - wie auch anderer Beweismittel - im Gegenteil unter Ber�cksichtigung der nach schweizerischem Recht massgebenden Verfahrensgrunds�tze eingehend gepr�ft. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht ist das Schiedsgericht nicht davon ausgegangen, angesichts des �berwiegenden Interesses an fairem Fussball und der fehlenden staatlichen Untersuchungsmittel zur Durchsetzung dieser Prinzipien seien immer alle rechtswidrig erlangten Beweismittel verwertbar. Das Schiedsgericht hat durchaus eine individuelle Pr�fung der verschiedenen betroffenen Interessen vorgenommen und nicht alle Beweise zugelassen, sondern etwa die Abschrift eines rechtswidrig auf Tonband aufgenommenen Telefongespr�chs mit einem beteiligten Spieler gest�tzt auf eine Interessenabw�gung als unverwertbar erachtet und eine weitere Videoaufnahme nur deshalb ber�cksichtigt, weil sich der Beschwerdef�hrer und weitere Appellanten zu ihrer Entlastung selber darauf beriefen. Dabei pr�fte das Schiedsgericht unter anderem, ob das aufgezeichnete Eingest�ndnis der Spielmanipulation durch den Beschwerdef�hrer gegebenenfalls infolge N�tigung bzw. Aus�bung ungeb�hrlichen Drucks seitens des Ehrenpr�sidenten des FC Karpaty erfolgt war.
Der Beschwerdef�hrer bringt auch zu Recht nicht etwa vor, es w�re ihm im Schiedsverfahren verunm�glicht worden, die Echtheit des fraglichen Videos und dessen Verwertbarkeit zu bestreiten und seinerseits Beweisantr�ge zu stellen; im Gegenteil hat er vor dem Schiedsgericht weder die Authentizit�t noch die Verwertbarkeit des Lviv-Videos in Frage gestellt.
Der Beschwerdef�hrer verkennt mit seinen Ausf�hrungen zum schweizerischen Verfahrensrecht und seinen Hinweisen auf Rechtsprechung und Lehre, dass eine freie �berpr�fung der anwendbaren Bestimmungen im Verfahren der Schiedsbeschwerde nach Art. 190 Abs. 2 IPRG ausgeschlossen ist und eine falsche oder gar willk�rliche Anwendung einer massgebenden Verfahrensbestimmung f�r sich allein keine Verletzung des Ordre public darstellt (vgl. BGE 129 III 445 E. 4.2.1 S. 464; 126 III 249 E. 3b S. 253). Weder mit seinem Vorwurf, die Argumentation des Schiedsgerichts sei in sich widerspr�chlich noch mit dem Vorbringen, es handle sich beim "Interesse an einem fairen Fussball" nicht um ein �ffentliches, sondern um ein Verbandsinteresse der Beschwerdegegnerin, zeigt der Beschwerdef�hrer eine Unvereinbarkeit des Schiedsentscheids mit dem Ordre public auf (vgl. Urteile 4A_654/2011 vom 23. Mai 2012 E. 4.2; 4A_320/2009 vom 2. Juni 2010 E. 4.3; 4A_464/2009 vom 15. Februar 2010 E. 5.1). Dass die Sportverb�nde - so unter anderem die Beschwerdegegnerin - ein gewichtiges Interesse an der Bek�mpfung von Spielmanipulationen haben, stellt der Beschwerdef�hrer im �brigen zu Recht nicht in Frage (vgl. zur Bek�mpfung von Manipulationen im Sport etwa die Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates vom 28. September 2011 zur F�rderung der Integrit�t des Sports und zur Bek�mpfung von manipulierten Ergebnissen, insbesondere Spielabsprachen; Beschluss des Rates der EU vom 10. Juni 2013 zur Erm�chtigung der Europ�ischen Kommission, im Namen der EU an den Verhandlungen �ber ein internationales �bereinkommen des Europarates zur Bek�mpfung der Manipulation von Sportergebnissen [...] teilzunehmen [2013/304/EU]).
Abgesehen davon, dass das Schiedsgericht seine tats�chlichen Schl�sse zu den Hintergr�nden des Spiels vom 19. April 2008 und zur Rolle des Beschwerdef�hrers an dessen Manipulation - entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint - nicht nur auf das Lviv-Video, sondern auch auf die Aussage des Spielers G.________ st�tzte, kritisiert der Beschwerdef�hrer lediglich in unzul�ssiger Weise die schiedsgerichtliche Beweisw�rdigung, wenn er vor Bundesgericht nunmehr die Stichhaltigkeit des Beweismittels bzw. den Wahrheitsgehalt seiner damaligen Aussagen in Zweifel ziehen will. Weder mit dem Hinweis darauf, dass er seine Aussage sp�ter widerrufen habe noch mit dem ins Feld gef�hrten Umstand, die ukrainische Staatsanwaltschaft habe ihre Ermittlungen eingestellt, zeigt er eine Verletzung fundamentaler und allgemein anerkannter Verfahrensgrunds�tze auf.
Der Beschwerdef�hrer vermag mit seinen Ausf�hrungen keine Verletzung des verfahrensrechtlichen Ordre public darzutun.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, das Schiedsgericht habe den Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG) missachtet, indem es ein zu geringes Beweismass angewendet habe.
Er r�gt unter Berufung auf die beweisrechtlichen Vorgaben des schweizerischen Zivil- und Strafprozessrechts sowie die Unschuldsvermutung nach Art. 10 StPO bzw. Art. 6 Ziff. 2 EMRK das im Schiedsverfahren angewendete Beweismass f�r das Vorliegen einer Spielmanipulation als unzutreffend. Dabei bringt er zu Unrecht vor, das Schiedsgericht habe die Bedeutung der Rechtsfolgen f�r die Betroffenen unber�cksichtigt gelassen. Das Schiedsgericht hat nachvollziehbar begr�ndet, weshalb es bei der Beurteilung von Spielmanipulationen hinsichtlich der Beweislast und des Beweismasses dieselben Grunds�tze anwendet wie bei Dopingf�llen und hat unter anderem darauf hingewiesen, dass auch die Schwere des Vorwurfs zu ber�cksichtigen sei, worauf der Beschwerdef�hrer nicht eingeht. Die Erw�gung des TAS, wonach die Beschwerdegegnerin das Vorliegen einer Spielmanipulation "to the comfortable satisfaction of the Panel" nachzuweisen habe, verst�sst entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht nicht gegen den Ordre public. Damit legte das Schiedsgericht unter Hinweis auf die massgebenden Verbandsregeln und die eigene Rechtsprechung die Beweislastverteilung sowie das Beweismass fest, die sich im Anwendungsbereich des Privatrechts - auch wenn Disziplinarmassnahmen privater Sportverb�nde zu beurteilen sind - nicht unter dem Blickwinkel strafrechtlicher Begriffe wie der Unschuldsvermutung bzw. des Grundsatzes "in dubio pro reo" oder nach den aus der EMRK fliessenden Garantien bestimmen lassen, wie das Bundesgericht insbesondere in F�llen von Dopingverst�ssen verschiedentlich best�tigt hat (Urteile 4A_488/2011 vom 18. Juni 2012 E. 6.2; 4A_612/2009 vom 10. Februar 2010 E. 6.3.2; 5P.83/1999 vom 31. M�rz 1999 E. 3d; 4P.217/1992 vom 15. M�rz 1993 E. 8b, nicht publ. in: BGE 119 II 271 ff.).
Eine Verletzung von fundamentalen und allgemein anerkannten Verfahrensgrunds�tzen, deren Missachtung zu einer Unvereinbarkeit des Schiedsentscheids mit dem Ordre public f�hren w�rde, vermag der Beschwerdef�hrer auch in diesem Zusammenhang nicht darzutun.
3.4.�Der Beschwerdef�hrer r�gt unter Berufung auf Art. 27 ZGB, das verh�ngte Berufsverbot "in Kombination mit dem reduzierten Beweismass" verletze den Ordre public.
Er verkennt mit seinen Vorbringen, dass eine Verletzung von Art. 27 ZGB nicht ohne Weiteres einen Verstoss gegen den Ordre public bedeutet; die gegen ihn verh�ngte Sanktion kann nur dann zur Ordre public-Widrigkeit des angefochtenen Entscheids f�hren, wenn sie eine offensichtliche und schwerwiegende Pers�nlichkeitsverletzung darstellt (BGE 138 III 322 E. 4.3.1 und 4.3.2). Das vom Schiedsgericht best�tigte Verbot der Aus�bung fussballbezogener Aktivit�ten w�hrend einer Dauer von f�nf Jahren ist f�r einen professionellen Fussballspieler zweifellos einschneidend. Der Beschwerdef�hrer kann jedoch aus dem von ihm ins Feld gef�hrten Urteil (BGE 138 III 322 ff.), in dem das Bundesgericht eine Vereinsstrafe als mit dem Ordre public unvereinbar erachtete, mit der einem Fussballspieler bei Ausbleiben einer auferlegten Zahlung ein unbegrenztes Berufsverbot angedroht wurde, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im Gegensatz zum erw�hnten Fall ist die gegen den Beschwerdef�hrer verh�ngte Sperre zeitlich beschr�nkt und folgt nicht etwa aus dem blossen Ausbleiben einer Zahlung, sondern aus einer Verletzung der massgebenden Vorschriften �ber die Sanktionierung von Spielmanipulationen bzw. Korruption im Sport.
Mit dem verh�ngten Verbot soll das offenkundig gewichtige Interesse der Beschwerdegegnerin an einer sportlichen und fairen Austragung der Fussballspiele durchgesetzt werden, was grunds�tzlich auch der Beschwerdef�hrer anerkennt. Soweit er einen solchen Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit als zur Zielerreichung ungeeignet bezeichnet, kann ihm nicht gefolgt werden (vgl. BGE 138 III 322 E. 4.3.4 S. 331); entgegen seiner (nicht weiter begr�ndeten) Ansicht kann nicht die Rede davon sein, dass sich die Vereinsmitglieder aufgrund des angewendeten Beweismasses f�r den Nachweis der Manipulation der Willk�r des Verbandes aussetzen w�rden. Dass das Interesse an einer fairen Austragung von Fussballspielen ohne den Einfluss von Korruption, das die Beschwerdegegnerin mit der verh�ngten Sanktion durchsetzen will, eindeutig weniger gewichtig w�re und den Eingriff in die Pers�nlichkeit des Beschwerdef�hrers nicht zu rechtfertigen verm�chte, wird in der Beschwerde zu Recht nicht behauptet (vgl. BGE 138 III 322 E. 4.3.4 S. 331).
Die R�ge, der angefochtene Schiedsentscheid sei angesichts des damit best�tigten Berufsverbots mit dem Ordre public unvereinbar, ist unbegr�ndet.
Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 77
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 190
 BGE 
 Art. 190
 Art. 27
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 190
 Art. 140
 Art. 152
 BGE 
 Art. 190
 BGE 
 Art. 10
 Art. 6
in dubio
 BGE 
 Art. 27
 Art. 27
 BGE 
 BGE