Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/1/81160000027.htm
Timestamp: 2018-11-17 22:22:12+00:00

Document:
1.16.027 Gebiete um Nürtingen und Reudern
Verordnung des Landratsamtes Esslingen als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Gebiete um Nürtingen und Reudern" vom 12. März 1984 (Esslinger Zeitung, Filderzeitung vom 20.03.1984).
Auf Grund von § 22, § 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutze der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Nürtingen werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Gebiete um Nürtingen und Reudern".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rd. 409 ha.
(2) Das Schutzgebiet umfaßt nach dem Stand vom März 1984 folgende Landschaftsteile auf den Gemarkungen Nürtingen und Reudern:
· die Kuppe des Ersberges;
· das untere Tiefenbachtal zwischen der Markungsgrenze gegen Beuren und dem Stadtrand von Nürtingen;
· den Börlenberg, einschließlich der an ihn grenzenden nördlichen und südlichen Seitentälern sowie des Gewanns Klingler;
· den Hang- und Talbereich südlich von Reudern mit den Gebieten Bol, Weinbergwiesen, Öhmdwiesen und Steigäcker.
(3) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und in 7 Flurkarten im Maßstab 1 : 2 500 schwarz umgrenzt und grün angeschummert eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Esslingen in Esslingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
Schutzzweck ist die Sicherung der landschaftlich bzw. ökologisch wertvollen Tallagen, Hanggebiete und Höhenrücken, insbesondere auch die Erhaltung der landschaftsprägenden Hanglagen und Höhen, in ihrer natürlichen Eigenart als Freiraum im Verdichtungsraum und als Erholungsgebiet für die Allgemeinheit.
3. Verlegen oder Änderung von ober- oder unterirdischen Leitungen aller Art;
6. .Beseitigung oder Veränderung von Hecken, Gebüschen und Feldgehölzen;
10. Neuaufforstungen, Umwandlungen von Wald, Anlage von Kleingärten oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise.
1. entgegen § 22 Abs. 3 des NatSchG in Verbindung mit § 4 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,
(2) Gleichzeitig treten folgende Verordnungen außer Kraft, soweit sie das in § 2 beschriebene Gebiet betreffen:
· a) die Verordnung zum Schutze des Landschaftsteiles "Tiefenbachtal" des Landrats in Nürtingen vom 16. Oktober 1940;
· b) die Verordnung des Landratsamtes Nürtingen zur Änderung der Verordnung zum Schutze des Landschaftsteiles "Tiefenbachtal" im Kreis Nürtingen vom 15. Oktober 1958.
Esslingen am Neckar, den 12. März 1984
Verordnung des Landratsamtes Esslingen als untere Naturschutzbehörde vom 19. April 1994 zur Änderung der Verordnung des Landratsamtes Esslingen als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Gebiete um Nürtingen und Reudern" vom 12. März 1984 (Nürtinger Zeitung vom 03.05.1994) .
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 und 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutze der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom1 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654, ber. 1976 S. 96), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. November 1991 (GBl. S. 701), wird verordnet:
(1) Die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes "Gebiete um Nürtingen und Reudern" vom 12. März 1984 wird auf dem Gebiet der Stadt Nürtingen wie folgt geändert:
Im Bereich zwischen der Sudetenstraße und der Versöhnungskirche werden in den Gewannen "Katzenkleb", "Ersberg" und "Am Breiten Weg" folgende Flurstücke ganz oder teilweise aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen:
· 229 (FW), 2790, 2789, 2788, 2787, 2786, 2785, 2784, 2783, 2780, 4252, 4253 (insgesamt ca. 1,15 ha)
und folgende Flurstücke ganz oder teilweise in das Landschaftsschutzgebiet einbezogen:
· 207 (FW), 2798, 2797, 2796, 2795, 2793, 2792, 2791 (insgesamt ca. 0,48 ha) .
(2) Die geänderte Abgrenzung ist auf einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und auf einem Flurkartenausschnitt im Maßstab 1 : 2 500 schwarz umgrenzt und grün angeschummert dargestellt. Die Karten sind Bestandteil dieser Änderungsverordnung. Die Änderungsverordnung mit Karten sowie die Landschaftsschutzgebietsverordnung "Gebiete um Nürtingen und Reudern" vom 12. März 1984werden beim Bürgermeisteramt Nürtingen in 72622 Nürtingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
(3) Abgesehen von der unter Absatz 1 genannten Änderung bleibt das Landschaftsschutzgebiet "Gebiete um Nürtingen und Reudern" vom 12. März 1984 nach Umfang und Wortlauf unverändert.
Esslingen am Neckar, den 19. April 1994
1.16.030 Gebiete bei Unterensingen und Zizishausen (4

References: § 22
 § 58
 § 64
 § 2
 § 22
 § 4
 § 2