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Timestamp: 2018-12-16 18:36:30+00:00

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Angebote zur Unterstützung im Alltag in Bayern :: Werkzeugkoffer
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m Werkzeugkoffer finden Sie alsbald Material, Infos und Veröffentlichungen, die Ihnen das tägliche Arbeiten in der Praxis erleichtern sollen.
Bitte beachten Sie, dass die Webseite der Agentur derzeit überarbeitet wird.
Flyer- allgemein
Übersicht der anerkannten Angebote in Bayern
Eine aktuelle Übersicht erhalten Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
https://www.stmgp.bayern.de/pflege/pflege-zu-hause/angebote-zur-unterstuetzung-im-alltag/
Für die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen
-wird derzeit überarbeitet-
Die Angebote zur Unterstützung im Alltag basieren auf der Rechtsgrundlage nach dem Sozialgesetzbuch XI (SGB XI), §45a ff.
Sozialgesetzbuch 11 - § 45a ff.
Für den Freistaat Bayern findet sich die Ausgestaltung der Niedrigschwelligen Betreuungsangebote in der Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze Abschnitt 5-8 (kurz: AVSG)
Näheres regelt die zugehörige Verwaltungsvorschrift. Eine Überarbeitung erfolgt.
Derzeit erfolgt eine Novellierung der AVSG und der dazugehörigen Verwaltungsvorschrift. Vor Herbst bzw. Winter 2018 ist eine Veröffentlichung nicht zu erwarten. An dieser Stelle werden nach Veröffentlichung die neuen Inhalte verfügbar sein.
Unterlagen zur Anerkennung und Förderung beim Zentrum Familie und Soziales (ZBFS)
Bitte nutzen Sie folgenden Link für den Antrag zur Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach §45 b Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB XI (= bis 31.12.2016: niedrigschwellige Betreuungsangebote / Entlastungsangebote nach § 45 b Abs. 1Satz 6 Nr. 4 SGB XI) sowie Teil 8 Abschnitt 6 der Verordnung zur Änderung der Verordnung zurAusführung der Sozialgesetze ( AVSG).
https://www.zbfs.bayern.de/imperia/md/content/blvf/esf/antrag_anerkennung_nb_2017.pdf
Bitte nutzen Sie folgenden Link für den Antrag zum Förderantrag auf Bewilligung einer staatlichen Zuwendung nach der Richtlinie für die Förderung (RL) im „Bayerischen Netzwerk Pflege“ sowie für die Förderung von „niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangeboten“ und von „Angehörigengruppen“ nach Teil 8 Abschnitt 6 der Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG)
https://www.zbfs.bayern.de/imperia/md/content/blvf/esf/selbsthilfegruppen/antrag_2017_nb_aa.pdf
Weitere Vorlagen, wie z.B. den Verwendungsnachweis und Vorlagen finden Sie ebenfalls auf der Seite des ZBFS https://www.zbfs.bayern.de/foerderung/senioren/niedrigschwellige-betreuung/index.php
Zwischen dem Träger und dem pflegebedürftigem Menschen und/oder seiner Familie kann eine sog. Abtretungserklärung geschlossen werden. Diese berechtigt den Träger direkt mit der Pflegekasse abzurechnen.
Anerkennungsfiktion
Für Familienentlastende Dienste, Dienste der Familienpflege und der Dorfhilfe gibt es eine Anerkennungsfiktion, wenn Sie nach den genannten Förderrichtlinien gefördert werden. Damit die Anerkennungsfiktion greift, muss diese mit der Ausstellung einer Bescheinigung beantragt werden.
Ob und in welcher Höhe Aufwandsentschädigungen von den Anbietern und Träger an die ehrenamtlichen Helfer entrichtet werden, obliegt dem Träger bzw. Anbieter. Diese vereinbart die Höhe der Aufwandsentschädigung mit dem ehrenamtlichen Helfer. Die Aufwandsentschädigung sollte nicht unangemessen hoch sein.
Betreuungsgruppe- Infos zur Betreuungsgruppe
Der Betreuungsschlüssel sollte zwischen einem ehrenamtlichen Helfer für drei Hilfebedürftige (1:3) und einem ehrenamtlichen Helfer für eine hilfebedürftige Person (1:1) bei intensivem Betreuungsbedarf liegen. Die Fachkraft kann über den Betreuungsschlüssel entscheiden. Diese Entscheidung sollte im Tätigkeits- bzw. Sachbericht erläutert und begründet werden. Ein Betreuungsschlüssel von mindestens 1:3 ist auf jeden Fall einzuhalten.
In den ersten beiden Förderjahren einer Betreuungsgruppe, in denen durchschnittlich weniger als drei Hilfebedürftige betreut werden können, kann die Fachkraft in den Betreuungsschlüssel mit eingerechnet werden.
Wenn das Datum des ersten Treffens noch nicht bekannt bzw. noch nicht geplant ist, können Sie hier ab Anerkennung eintragen.
Bitte teilen Sie alle Änderungen bzgl. der Angebote zur Unterstützung im Alltag (z.B. neue Helfer, neue Fachkraft, andere Räumlichkeiten) dem Zentrum Bayern Familie und Soziales mit.
Falls Sie in Ihrem Angebot Fahrdienste anbieten, beachten Sie bitte Folgendes. Es gilt grundsätzlich das Personenbeförderungsgesetz § 1 für die Angebote zur Unterstützung im Alltag.
Nachfolgend die gesetzliche Grundlage:
Personenbeförderungsgesetz § 1
Abgrenzung im Gesetz: Personenbeförderung/Fahrdienst
Für Ihren Fahrdienst bedeutet das Folgendes:
Wenn die Beförderung eines Pflegebedürftigen dem Zweck dient, die Begleitungs- und/oder Betreuungsleistung abzurechnen, ist deshalb immer eine Erwerbstätigkeit gegeben.
Auch wenn die Fahrt für Pflegebedürftige kostenlos angeboten wird, ist die Fahrt nicht unentgeltlich wegen der Finanzierung der Begleitperson oder des Fahrers.
Die Personen, die in diesem Zusammenhang Beförderungsfahrten vornehmen, benötigen einen grundsätzlich einen Personenbeförderungsschein.
Für die Erteilung eines Personenbeförderungsscheines oder die Notwendigkeit einer Ausstellung ist das Ordnungsamt bzw. die Führerscheinstelle des jeweiligen Landkreises oder kreisfreien Stadt zuständig.
Wenn die zuständige Behörde keine Notwendigkeit sieht, dass für Fahrten im Rahmen der Angebote zur Unterstützung im Alltag ein Personenbeförderungsschein erforderlich ist, sollte das schriftlich bestätigt werden.
Vorab sollte das Angebot durch den Träger genauer beschrieben werden und die möglichen entstehenden Kosten dargelegt werden. Darin enthalten sollten auch folgende Fragen geklärt werden: welche Kosten sollen Pflegebedürftigen in Rechnung gestellt werden? Welche Kosten sind für (ehrenamtliche) Fahrer(Innen) vorgesehen? Wie werden Betriebskosten gedeckt?
Sprechen Sie mit der Führerscheinstelle bzw. dem Ordnungsamt in Ihrer Stadtverwaltung oder Landratsamt.
Ggf. können Sie die Kollegen und Kolleginnen, die sich für die Seniorenarbeit in der Verwaltung engagieren bei Ihrer Anfrage unterstützen.
„Projektbeschreibung“ und „Konzept zur Qualitätssicherung“
Die Begriffe "Projektbeschreibung" und "Konzept zur Qualitätssicherung" können synonym verwendet werden.
Jedes Angebot benötigt ein eigenes Konzept. Wenn die Anerkennung für mehrere Angebote zur Unterstützung zeitgleich beantragt wird, reicht ein Konzept, wenn die einzelnen Angebote klar voneinander abgegrenzt sind.
Bei wesentlichen Änderungen hinsichtlich der angebotenen Leistungen ist das Konzept entsprechend fortzuschreiben und zu aktualisieren.
Folgende Angaben müssen in der Projektbeschreibung enthalten sein:
Angaben zur zielgruppen- und tätigkeitsgerechten Qualifikation der Helfer
Angaben zu den Schulungen und Fortbildungen der Helfer
Angaben zur Sicherung der kontinuierlichen fachlichen Begleitung und Unterstützung insbesondere der ehrenamtlichen Helfer
Angaben zum Grund- und Notfallwissen (Ein auf da jeweilige Angebot bezogenen Wissen, welche Notfälle bei den von Ihnen betreuten Personenkreis ggf. auftreten können und wie die Helfer damit umgehen müssen.)
Leistungsübersicht über die Angebotenen Leistungen
Angaben zur Höhe der Kostenbeiträge
Vereinbarung zwischen Träger und ehrenamtlichen Helfer
Vorlage: Vereinbarung zwischen Träger und ehrenamtlicher Helfer
Vereinbarung zwischen Familie und Träger
Vorlage: Alltagsbegleiter
Vorlage: Betreuungsgruppe
Vorlage: Haushaltsnahe Dienstleistung
Vorlage: ehrenamtlicher Helferkreis
Verlässliches und auf Dauer ausgerichtetes Angebot
Ein Angebot gilt als verlässlich, wenn sich 3 ehrenamtliche Helfer im Angebot engagieren. Diese Regelung gilt, damit im Krankheits- und/oder Urlaubsfall das Angebot trotzdem noch angeboten werden kann.
Das Angebot ist auf Dauer ausgerichtet, bedeutet, dass es ohne zeitliche Begrenzung angeboten wird, d.h. dass kein Ende beabsichtigt ist.
Für den Antrag auf Anerkennung benötigen Sie einen Nachweis zur Haftpflichtversicherung, darüber hinaus bei den Haushaltsnahen Dienstleistungen einen Nachweis zur Unfallversicherung.
Für den Antrag benötigen Sie keine beglaubigte Urkunde, bzw. reichen Sie nicht das Original ein, eine Kopie reicht aus.Es muss ein Datum oder eine Laufzeit ersichtlich sein.
(Geeignete) Räumlichkeiten
Die leitende Fachkraft kann über die Eignung der Räumlichkeiten entscheiden. Folgende Kriterien sollten berücksichtigt werden:
· Die sanitären Einrichtungen sollten der Zielgruppe
entsprechend bedürfnisgerecht eingerichtet sein.
· Fenster und Türen sollten soweit erforderlich gesichert sein.
· Eventuelle Stolperfallen sollten beseitigt werden.
Ob und welche Maßnahmen zu treffen sind, ist im Einzelfall zu prüfen.
Der Träger kann seine Leistung in Rechnung stellen. Die Rechnungstellung erfolgt zwischen dem Träger und dem pflegebedürftigen Menschen und/oder seiner Familie.
Eine angemessene fachbezogene Schulung bedeutet, dass die ehrenamtlichen Helfer eine Schulung mit 40 SE à 45 Minuten nach den Schulungsempfehlungen des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. zur Förderung von niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangeboten, ehrenamtlichen Strukturen und der Selbsthilfe erhalten. Die Schulung muss vor dem ersten Einsatz des ehrenamtlichen Helfers abgeschlossen sein.
Die ehrenamtlichen Helfer sollten durch die leitende Fachkraft unterstützt und angeleitet werden.
Als Hilfe zur Erstellung des Tätigkeitsberichtes gibt es auf der Internetseite des ZBFS ein Formular. Der Tätigkeitsbericht ist für das vergangene Jahr zu schreiben und bis zum 31. März einzureichen.
TiPi- Hinweise zum TiPi
Die Tagesbetreuung in Privathaushalten findet in den privaten Räumlichkeiten des Gastgebers statt.
· Die sanitären Einrichtungen sollten der Zielgruppe entsprechend
bedürfnisgerecht eingerichtet sein.
In Kürze erfolgen weitere Veröffentlichungen im Werkzeugkoffer!

References: §45
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 § 1
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