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Timestamp: 2016-10-28 04:34:23+00:00

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4A_260/2014 (08.09.2014)
4A_260/2014 � � Urteil vom 8. September 2014
des Kantons Z�rich vom 3. M�rz 2014.
Am 25. Mai 1989 im Alter von vierzehn Monaten erlitt A.________ (Kl�gerin; Beschwerdef�hrerin) auf den Bauernhof ihrer Eltern einen schweren Verkehrsunfall. Sie befand sich unter einem Lieferwagen, der bei der Versicherung B.________ AG (Beklagte; Beschwerdegegnerin) haftpflichtversichert war, als dieser losfuhr. Sie wurde auf der H�he des Kopfes von ein oder zwei R�dern �berrollt. Sie erlitt schwerste Hirnverletzungen, bedarf der dauernden Pflege und wird nie eine Erwerbst�tigkeit aufnehmen k�nnen.
Mit Teilklage vom 31. Dezember 2010 gelangte die Kl�gerin an das Handelsgericht des Kantons Z�rich und verlangte von der Beklagten zun�chst Fr. 2'816'087.-- nebst Zins f�r den aufgelaufenen und k�nftigen Erwerbsschaden, den Rentenschaden, die als Nichterwerbst�tige zu bezahlenden AHV-Beitr�ge, den Betreuungsschaden bis 31. Oktober 2010 und die bis zu diesem Zeitpunkt aufgelaufenen Kosten sowie einen Genugtuungsanspruch.
B.a.�Die Beklagte erhob Widerklage. Auf diese trat das Handelsgericht mit Beschluss vom 22. Juni 2011 nicht ein und �berwies den Prozess hinsichtlich der Widerklage an das Bezirksgericht Z�rich. Die von der Beklagten gegen den Nichteintretensbeschluss beim Bundesgericht erhobene Beschwerde blieb erfolglos (Urteil des Bundesgerichts 4A_504/2011 vom 24. Februar 2012).
B.b.�Am 6. Juli 2012 schlossen die Parteien einen Teilvergleich. Gest�tzt auf diesen schrieb das Handelsgericht das Verfahren bez�glich der Schadenspositionen bisheriger Betreuungs- und Pflegeschaden sowie aufgelaufene Kosten, beides bis 31. Dezember 2011, und Genugtuung ab, alles inklusive Zins und unter Ber�cksichtigung der geleisteten Akontozahlung von Fr. 205'000.-- sowie deren Verzinsung. Die Regelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen f�r den Teilvergleich wurde dem Endentscheid vorbehalten.
B.c.�In der Replik bezifferte die Kl�gerin ihr Teilklagebegehren neu mit Fr. 2'318'004.-- nebst Zins. Mit Verf�gung vom 12. November 2013 wurde den Parteien Frist angesetzt, um sich zu den vom Gericht zur Sch�tzung des Schadens in Erw�gung gezogenen Statistiken des Bundesamtes f�r Statistik zu �ussern. Beide Parteien machten von dieser Gelegenheit Gebrauch und reichten auch diesbez�glich eine Replik und eine Duplik ein. Mit Urteil vom 3. M�rz 2014 verpflichtete das Handelsgericht die Beklagte zur Zahlung von Fr. 725'391.20 nebst Zins und wies die Klage im Mehrbetrag ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen wiederholt die Kl�gerin mit Ausnahme einer Reduktion des Begehrens bez�glich der Zinse das in der Replik im kantonalen Verfahren gestellte Begehren. Ihrem Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gab das Bundesgericht am 19. Juni 2014 statt. Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde kostenf�llig abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, w�hrend das Handelsgericht auf Vernehmlassung verzichtet. Die Parteien haben unaufgefordert eine Beschwerdereplik und -duplik eingereicht.
Gem�ss Art. 75 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde zul�ssig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen und des Bundesverwaltungsgerichts. Dabei kn�pft der Begriff der Letztinstanzlichkeit an jenen von Art. 86 Abs. 1 OG an. Letztinstanzlichkeit gem�ss Art. 75 Abs. 1 BGG bedeutet, dass der kantonale Instanzenzug f�r die R�gen, die dem Bundesgericht vorgetragen werden, ausgesch�pft sein muss (BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der Instanzenzug nicht nur formell, sondern auch materiell ausgesch�pft werden, indem die Beanstandungen soweit m�glich schon der Vorinstanz unterbreitet werden (Urteil des Bundesgerichts 4A_94/2014 vom 1. Juli 2014 E. 1 und 3.2).
1.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich". �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Soweit Feststellungen oder Schl�sse allerdings nicht auf der beweism�ssigen W�rdigung von vorgebrachten Umst�nden oder konkreten Anhaltspunkten beruhen, sondern ausschliesslich aufgrund von Erfahrungss�tzen getroffen wurden, die sich aus der allgemeinen Lebenserfahrung ableiten, und daher allgemein f�r gleich gelagerte F�lle Geltung beanspruchen, mithin die Funktion von Normen �bernehmen, k�nnen sie vom Bundesgericht im Rahmen der Beschwerde in Zivilsachen frei �berpr�ft werden (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117 mit Hinweisen).
1.2.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226; 133 III 393 E. 3 S. 395). Art. 99 Abs. 1 BGG verbietet e contrario aber nicht, vor Bundesgericht eine neue rechtliche Argumentation vorzubringen, vorausgesetzt, dass dieser die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil zugrundegelegt werden (Urteil des Bundesgerichts 4A_28/2007 vom 30. Mai 2007 E. 1.3 nicht publ. in: BGE 133 III 421; vgl. auch BGE 130 III 28 E. 4.4 S. 34 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hielt fest, da der Unfall bereits im fr�hen Kindesalter geschehen sei, k�nne weder anhand einer bereits in Angriff genommenen Ausbildung noch aufgrund der schulischen Leistung oder der Interessen der Beschwerdef�hrerin eine �berwiegende Wahrscheinlichkeit f�r eine bestimmte mutmassliche k�nftige berufliche T�tigkeit ausgemacht werden. Aus dem Werdegang der Geschwister und Eltern lasse sich zwar erahnen, dass die Beschwerdef�hrerin wohl eine Ausbildung absolviert und abgeschlossen h�tte. Doch eine �berwiegende Wahrscheinlichkeit f�r eine bestimmte berufliche T�tigkeit lasse sich daraus nicht herleiten, insbesondere nicht der von der Beschwerdef�hrerin in ihrer Hauptbegr�ndung dargestellte Werdegang als diplomierte Pflegefachfrau analog einer ihrer Schwestern. Vielmehr k�nne aufgrund der vielen Unbekannten einzig ein durchschnittlicher Werdegang als dem gew�hnlichen Lauf der Dinge entsprechend zur Sch�tzung des Erwerbsausfallschadens herangezogen werden. Die Vorinstanz stellte zur Ermittlung des mutmasslichen Valideneinkommens auf die statistischen Werte des Bundesamtes f�r Statistik zum durchschnittlichen Lohn und Besch�ftigungsgrad von Frauen nach Lebensalter ab, soweit die Beschwerdef�hrerin nicht weniger verlangte oder beide Parteien in ihrer Darstellung �ber die vom Gericht aufgrund der Statistik ermittelten Werte hinausgingen.
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung, sofern sich die Vorinstanz bei der Schadensch�tzung auf Statistiken st�tze, sei als Rechtsfrage frei �berpr�fbar, ob nicht die Schadensch�tzung aufgrund der konkreten Umst�nde h�tte vorgenommen werden m�ssen. Das Abstellen auf die Statistik befreie nicht davon zu erl�utern, inwiefern die statistischen Daten mit den zu beurteilenden konkreten Umst�nden �bereinstimmten. Die Vorinstanz habe aber mit keinem Wort dargelegt, inwiefern die beigezogenen Statistiken den konkreten Umst�nden des Einzelfalles entsprechen w�rden. Die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie sich statt auf die konkreten Verh�ltnisse auf Statistiken gest�tzt und den Sachverhalt (namentlich mit Bezug auf das Entwicklungspotenzial der Beschwerdef�hrerin) unvollst�ndig festgestellt habe. Mit Blick auf den Besch�ftigungsgrad sei zu ber�cksichtigen, dass keine der beiden Schwestern der Beschwerdef�hrerin ihre Arbeitszeit reduziert habe, wie dies die Beschwerdegegnerin f�r die Beschwerdef�hrerin behaupte. Die Vorinstanz habe nicht die f�r das verletzte Kind g�nstigste Variante gew�hlt, wie sie es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 81 II 512 E. 4 S. 518; 95 II 255 E. 7b S. 264; 100 II 298 E. 4a S. 305) h�tte tun m�ssen. Sollte eine konkrete Sch�tzung unm�glich sein, h�tte die Vorinstanz Art. 26 IVV (SR 831.201) analog anwenden m�ssen. Die Vorinstanz habe mithin eine unzutreffende Statistik verwendet. Und selbst wenn man auf die von der Vorinstanz herangezogene Statistik abstellen wollte, seien die Werte auf eine betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,6 Std. umzurechnen. Auch der von der Vorinstanz angewandte Kapitalisierungszinsfuss von 3.5 % wird in der Beschwerde beanstandet.
2.2.�Die gesch�digte Person hat wegen K�rperverletzung Anspruch auf Ersatz der Kosten sowie auf Entsch�digung f�r die Nachteile g�nzlicher oder teilweiser Arbeitsunf�higkeit, unter Ber�cksichtigung der Erschwerung des wirtschaftlichen Fortkommens (Art. 46 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 62 Abs. 1 SVG). Als Schaden zu ersetzen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der sch�digenden Handlung bei der gesch�digten Person, die unfreiwillig erlittene Verm�gensminderung oder der entgangene Gewinn. Schaden im Rechtssinne ist die Differenz zwischen dem gegenw�rtigen, nach dem sch�digenden Ereignis festgestellten Verm�gensstand und dem Stand, den das Verm�gen ohne das sch�digende Ereignis h�tte (BGE 132 III 321 E. 2.2.1 S. 323 f. mit Hinweisen) bzw. den Eink�nften, die nach dem sch�digenden Ereignis tats�chlich erzielt worden sind und jenen, die der gesch�digten Person ohne dieses Ereignis zugeflossen w�ren. Die Feststellung der Entstehung und des Ausmasses eines Schadens ist tats�chlicher Natur. Rechtsfrage ist dagegen, ob die Vorinstanz von zul�ssigen Berechnungsgrunds�tzen ausgegangen ist, wozu auch die Anwendung der konkreten oder abstrakten Schadensberechnung z�hlt (BGE 127 III 403 E. 4a S. 405 mit Hinweisen). Annahmen der Vorinstanz �ber hypothetische Geschehensabl�ufe, die auf Schlussfolgerungen aus konkreten Anhaltspunkten beruhen, sind als Ergebnis von Beweisw�rdigung verbindlich. Vorbehalten bleiben Schlussfolgerungen, die ausschliesslich auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhen (vgl. E. 1.1 hiervor). Diese Rechtsprechung gilt auch f�r Annahmen �ber hypothetische Einkommen (BGE 126 III 10 E. 2b S. 12 mit Hinweis).
2.3.�Soweit die Schlussfolgerungen der Vorinstanz ausschliesslich auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhen, kann dass Bundesgericht diese nach dem Gesagten entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin wie Rechtss�tze frei �berpr�fen. Das Ziel der einheitlichen Anwendung des Bundesrechts k�nnte nicht erreicht werden, wenn sich beispielsweise bez�glich des Kapitalisierungszinssatzes von Kanton zu Kanton eine unterschiedliche Praxis ausbilden k�nnte. Es besteht indessen insoweit ein Unterschied zu Rechtss�tzen, als das gesamte geltende Recht den unteren Instanzen bekannt zu sein hat. Aus diesem Grund schadet es den Parteien nicht, wenn sie eine rechtliche Argumentation erstmals vor Bundesgericht vorbringen. Dagegen sind die kantonalen Gerichte nicht gehalten, s�mtliche Studien und Statistiken zu kennen, die f�r die L�sung des Falles in Frage kommen k�nnten. Soweit das Gericht den Parteien daher Gelegenheit gibt, zu den Statistiken Stellung zu nehmen, die es anzuwenden gedenkt, haben die Parteien, soweit m�glich und zumutbar, ihre Einw�nde gegen die Statistiken bereits in diesem Zeitpunkt vorzubringen und sich auf andere Statistiken oder Studien zu berufen, die sie ber�cksichtigt wissen wollen. Den Parteien zu erlauben, diesbez�gliche Einw�nde oder neue Statistiken erstmals vor Bundesgericht vorzubringen, obwohl bereits im kantonalen Verfahren dazu Anlass bestanden h�tte oder die kantonale Instanz die entsprechenden Statistiken gar nicht ber�cksichtigen konnte, weil sie erst nach dem Entscheid ver�ffentlicht wurden, w�rde den Grunds�tzen, die der Novenregelung (Art. 99 BGG) vor Bundesgericht und der Obliegenheit zur materiellen Aussch�pfung des Instanzenzuges (vgl. E. 1 hiervor) zugrunde liegen, zuwiderlaufen.
2.3.1.�Nicht einzutreten ist daher auf die Beschwerde, soweit darin geltend gemacht wird, die Vorinstanz habe eine unzutreffende Statistik verwendet, und es sei Art. 26 IVV analog anzuwenden. Zwar trifft zu, dass bereits in der Klage (neben anderen statistischen Grundlagen) auch auf die Regelung von Art. 26 IVV verwiesen wird. Entscheidend ist aber, dass in der Stellungnahme der Beschwerdef�hrerin vom 16. Dezember 2013 zu den von der Vorinstanz aufgelegten Statistiken einzig aufgezeigt wird, von welchen Werten aufgrund dieser Statistiken auszugehen sei. Dabei wird zwar erw�hnt, dass der angenommene Wert mit denjenigen Einkommen korrespondiere, welche die IV gem�ss Art. 26 IVV der Invalidit�tsbemessung zugrunde zu legen habe. Unter Rz. 9 h�lt die Eingabe aber fest: "Die Kl�gerin sieht jedenfalls die von ihr in den Rechtsschriften vorgetragene Schadensberechnung durch diese Statistiken best�tigt. Sie bilden Ausgangslage f�r die Schadensch�tzung und die entsprechende Gr�sse ist unter Ber�cksichtigung der zunehmenden Berufserfahrung mit j�hrlichen Reallohnsteigerungen entsprechend den individuellen und generellen Lohnsteigerung zu versehen." Da es um eine Stellungnahme zu den von der Vorinstanz vorgelegten Statistiken geht, liegt es nahe, die Worte "durch diese Statistiken" auf die vorgelegten Statistiken zu beziehen. Denkbar w�re allerdings auch, die Worte nicht nur auf die von der Vorinstanz vorgeschlagenen, sondern auch auf die �brigen in der Eingabe thematisierten Statistiken zu beziehen, wird in der vorhergehenden Randziffer doch erl�utert, welche Erkenntnis sich wie ein roter Faden durch alle Statistiken ziehe. Gleich in welcher Lesart, die Anwendbarkeit der von der Vorinstanz vorgeschlagenen Statistiken wird nicht grunds�tzlich in Frage gestellt. Damit fehlt es diesbez�glich einerseits an der materiellen Aussch�pfung des Instanzenzuges. Andererseits ist es nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs nicht zul�ssig, formelle R�gen, die in einem fr�heren Prozessstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, bei ung�nstigem Ausgang noch sp�ter vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2 S. 336 mit Hinweisen). Das muss analog gelten, wenn eine Partei mit Bezug auf Statistiken, die das Gericht zu verwenden gedenkt, Vorbehalte hegt. Es geht nicht an, zun�chst abzuwarten, ob die Vorinstanz gest�tzt auf die vorgeschlagenen Statistiken zu einem f�r die Partei g�nstigen Ergebnis gelangt, um die Anwendbarkeit vor Bundesgericht erstmals generell in Abrede zu stellen, wenn das Ergebnis nicht im Sinne der Partei ausf�llt.
2.3.2.�Nicht einzutreten ist auch auf die R�ge, die Vorinstanz unterlasse es, die von ihr angenommenen Zahlen auf eine betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,6 Std. umzurechnen. Zwar geht das Bundesgericht in konstanter Rechtsprechung davon aus, die auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden beruhenden statistischen Werte, wie die von der Vorinstanz herangezogenen, seien der betriebs�blichen Arbeitszeit von 41,7 Std. anzupassen (Urteile des Bundesgerichts 8C_71/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.2; 9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.1; 8C_55/2014 vom 27. Februar 2014 E. 4.5). Aus dem angefochtenen Entscheid geht aber nicht hervor und in der Beschwerde wird nicht aufgezeigt, dass in der Stellungnahme zu den Statistiken eine entsprechende Korrektur verlangt oder in den Berechnungen selbst vorgenommen worden w�re. Vielmehr wird in der Eingabe in Rz. 6 Abs. 4 S. 4 unten f�r den Bruttolohn des Jahres 2010 (Alter 20-29/Ausbildungsniveau 2/Fr. 5'469.--) sowie in Rz. 7 Abs. 3 S. 5 zur Lohnsteigerung in der Altersgruppe 40-49 (Ausbildungsniveau 2/Fr. 7'141.-- [Alter 30-39] auf 7'623.-- [Alter 40-49] auf Fr. 7'885.-- [Alter 50-64/65]) direkt auf die in der von der Vorinstanz verwendeten Statistik " Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert und Quartilbereich) nach Lebensalter, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht Privater und �ffentlicher Sektor (Bund, Kantone, Bezirke, Gemeinden, K�rperschaften) zusammen (je-d-03.04.01.00.09) " (nachfolgend: Tabelle Bruttolohn; http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/data/01/06_01.html#5, zuletzt besucht am 8. September 2014) angegebenen Medianwerte Bezug genommen. Der letzte Absatz auf S. 5 der Eingabe scheint zwar von den in der Statistik enthaltenen Werten abzuweichen. Dass dies mit der Arbeitszeit zu tun h�tte, wird aber nicht aufgezeigt. Unter diesen Umst�nden ist nicht zu beanstanden, wenn auch die Vorinstanz direkt auf die Statistiken abstellte und damit implizit annahm, die Beschwerdef�hrerin h�tte nur in diesem Ausmass gearbeitet.
2.3.3.�Auch soweit sich die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Kapitalisierungszinsfuss erstmals auf ein von der SUVA zu dessen H�he in Auftrag gegebenes Gutachten beruft, ist sie nicht zu h�ren. Die Vorinstanz begr�ndete ihren Entscheid mit Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 125 III 312 E. 7 S. 321), wonach beim Kapitalisierungszinsfuss mit Blick auf das im Bereich der Schadenskalkulation besonders ausgepr�gte Bed�rfnis nach Rechtssicherheit die bisherige, langj�hrige Rechtsprechung nur zu �ndern sei, wenn hinreichend sichere Anzeichen daf�r best�nden, dass ein Realertrag von 3,5 % auf Kapitalabfindungen in absehbarer Zukunft nicht realisierbar sei. Dass die Vorinstanz insoweit Recht verletzt, l�sst sich nicht mit dem Hinweis auf Studien belegen, auf die sich die Parteien vor der Vorinstanz nicht berufen haben, obwohl Anlass dazu bestanden h�tte.
Zu pr�fen ist zun�chst, ob die Vorinstanz das hypothetische Einkommen aufgrund der konkreten Umst�nde statt basierend auf Statistiken h�tte festsetzen m�ssen.
3.1.�Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Invalidit�tsschaden so weit wie m�glich konkret zu berechnen (BGE 117 II 609 E. 9 S. 624; 113 II 345 E. 1a S. 347; je mit Hinweisen). Bei der Berechnung des Schadenersatzes im Rahmen von K�rperverletzungen ist auf die Differenz abzustellen zwischen dem, was der Verletzte nach dem Unfall noch verdienen kann und dem Verdienst, den der Verletzte ohne Unfall erzielen w�rde (BGE 129 III 135 E. 2.2 S. 141). Den k�nftigen Erwerbsausfall des Gesch�digten hat der Richter aufgrund statistischer Werte zu sch�tzen. Dabei hat er nach schweizerischer Rechtsauffassung soweit m�glich die konkreten Umst�nde des zu beurteilenden Falles zu ber�cksichtigen (BGE 113 II 347 E. 1a mit Hinweisen). Inwieweit Indizien R�ckschl�sse dar�ber zulassen, dass die gesch�digte Person ohne Unfall die eine oder andere Berufskarriere ergriffen h�tte, bleibt aber eine Frage der Beweisw�rdigung im Einzelfall. Diesbez�glich besteht keine freie �berpr�fungsbefugnis.
3.2.�Erleidet ein Kind eine K�rperverletzung, die einen bleibenden k�rperlichen Nachteil zur Folge hat, so ist seine sp�tere Erwerbseinbusse nur schwer abzusch�tzen. Das darf den Richter aber nicht hindern, diese Sch�tzung unter Ber�cksichtigung aller in Betracht kommender Umst�nde trotzdem vorzunehmen. Dabei darf sich die noch verbleibende Ungewissheit nicht zu Ungunsten des Kl�gers auswirken. Sie muss vielmehr vom Beklagten, der f�r das sch�digende Ereignis einzustehen hat, in Kauf genommen werden (BGE 100 II 298 E. 4a S. 305 mit Hinweisen).
3.3.�Vor diesem Hintergrund erweist sich die Annahme der Vorinstanz, aufgrund der vielen Unbekannten k�nne einzig ein durchschnittlicher Werdegang als dem gew�hnlichen Lauf der Dinge entsprechend zur Sch�tzung des Erwerbsausfallschadens herangezogen werden, als problematisch. Die Sch�tzung des Erwerbsausfalls ist bei im Kindesalter Verunfallten regelm�ssig mit vielen Unbekannten verbunden, die nach der Rechtsprechung gerade nicht dazu f�hren sollen, dass ohne R�cksicht auf die konkreten Umst�nde auf statistische Mittelwerte zur�ckgegriffen wird (vgl. BGE 100 II 298 E. 4a S. 305 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat denn auch selbst erkannt, dass sich aus dem Werdegang der Geschwister und Eltern erahnen lasse, dass die Beschwerdef�hrerin eine Ausbildung absolviert und abgeschlossen h�tte. Gerade wenn mehrere Geschwister vorhanden sind, die �quivalente Ausbildungen absolviert haben, kann dies R�ckschl�sse darauf zulassen, welche Ausbildung in einer Familie als "normal" angesehen wird.
3.4.�Dies bedeutet aber nicht, dass der Richter zu Gunsten des Gesch�digten die beste �berhaupt denkbare Entwicklung anzunehmen hat, sofern daf�r keine konkreten Indizien sprechen. Er hat vielmehr darauf abzustellen, welches Einkommen mit der in der Familie �blichen Ausbildung wahrscheinlich zu erzielen ist.
3.4.1.�In der Beschwerde werden die beruflichen Werdeg�nge der Eltern und Geschwister der Beschwerdef�hrerin thematisiert, die unbestritten geblieben sind. Zudem wird auf die Schuljahresberichte aus einem Schulheim und ein Standortgespr�ch aus einem anderen Schulheim verwiesen, und aus diesen Beweismitteln abgeleitet, die Beschwerdef�hrerin h�tte einen Beruf im sozialen Milieu einer kaufm�nnischen T�tigkeit vorgezogen. Nachdem bereits eine �ltere Schwester eine Ausbildung zur Pflegefachfrau durchlaufen und zus�tzlich das Diplom der Pflegefachfrau HF erworben habe, sei unter Ber�cksichtigung dieses konkreten Umstands f�r die Schadensch�tzung auf die in diesem Beruf erzielbaren Einkommen abzustellen. Im Wesentlichen wird in der Beschwerde aber auf die Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren verwiesen und nicht im Einzelnen dargetan, inwiefern die angerufenen Beweismittel zwingend auf eine entsprechende Berufswahl der Beschwerdef�hrerin schliessen liessen. Dies gen�gt nicht, um insoweit Willk�r in der Beweisw�rdigung oder eine unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts aufzuzeigen, zumal der blosse Verweis auf die Akten keine hinreichende Beschwerdebegr�ndung darstellt (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; je mit Hinweisen).
3.4.2.�Selbst wenn man die Vorbringen in der Klage, auf die verwiesen wird, ber�cksichtigen wollte, wird an der angegebenen Stelle zwar im Einzelnen dargelegt, woraus auf ein gutes Lern- und Arbeitsverhalten der Beschwerdef�hrerin sowie auf die Qualit�ten im Bereich des Sozialverhaltens und der Sozialkompetenz geschlossen wird (Klage Rz. 42 f. S. 30 ff.). In der Klage wird aber einger�umt, es m�sse eine Mutmassung bleiben, welchen schulischen und beruflichen Weg die Beschwerdef�hrerin ohne Unfall eingeschlagen h�tte (Klage Rz. 43 S. 34). Danach folgt die Behauptung, aufgrund der heute noch bestehenden Qualit�ten der Beschwerdef�hrerin sowie in Anbetracht der Qualit�ten und Neigungen ihrer Geschwister werde als realistisches Szenario davon ausgegangen, die Beschwerdef�hrerin h�tte einen Beruf im sozialen Milieu einer kaufm�nnischen T�tigkeit vorgezogen. Es sei davon auszugehen, die Beschwerdef�hrerin h�tte sich einem Beruf im Gesundheitswesen, der diplomierten Gesundheitspflege zugewandt. Inwiefern sich diese Schl�sse aus den genannten Beweismitteln zwingend ergeben, wird auch an der angegebene Stelle in der Klage nicht weiter aufgezeigt, so dass die Vorinstanz offensichtlich nicht in Willk�r verf�llt, wenn sie den entsprechenden Schl�ssen nicht folgt.
3.4.3.�In der Beschwerde selbst wird allenfalls impliziert, aber nicht konkret aufgezeigt, dass die von der Vorinstanz angenommenen Medianwerte f�r das Einkommen klar unterhalb der Verdienste s�mtlicher Geschwister liegen. Damit gelingt es nicht, darzulegen, dass die angenommenen statistischen Werte hinsichtlich der Lohnh�he den konkreten Umst�nde nicht hinreichend entspr�chen.
3.4.4.�Nicht stichhaltig ist die Beschwerde, soweit f�r den Besch�ftigungsgrad auf den Lebenslauf der beiden Schwestern verwiesen wird. Aus einer �quivalenten Ausbildung mehrerer Geschwister kann zwar mit einer gewissen Zuverl�ssigkeit auf die wahrscheinliche Ausbildung der gesch�digten Person geschlossen werden, da den Eltern insoweit ein Einfluss zukommt und ohne andere Anzeichen angenommen werden kann, sie w�rden ihre Kinder gleich behandeln. Auch wird aus Sicht des Kindes die Situation der anderen Geschwister als normal empfunden, so dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass es sich zun�chst daran orientiert. Mit zunehmendem Alter treten indessen die pers�nlichen Unterschiede hervor, was sich auch in der unterschiedlichen Berufswahl der Geschwister der Beschwerdef�hrerin manifestiert. Der Erwerbsgrad h�ngt in erster Linie von den konkreten pers�nlichen Umst�nden der einzelnen Person ab, namentlich den monet�ren und zeitlichen Bed�rfnissen und Verh�ltnissen (Heirat, Kinder, Verdienst des Ehegatten oder Partners, Einbindung desselben in die Kinderbetreuung, Kosten oder Zeitbedarf der Hobbys, Art der ausge�bten T�tigkeit usw.). Diesbez�glich ist der Vergleich mit Geschwistern weit weniger aussagekr�ftig. Insoweit ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden.
Die Vorinstanz stellte auf den aktuellen Medianlohn f�r Frauen aller Anforderungsniveaus ab, den sie um 40 % der Differenz zu dem in der Statistik f�r M�nner ausgewiesenen Wert erh�hte (entsprechend den rund 37 % der Differenz zwischen Frauen und M�nnern im Jahr 2010, die nicht auf erkl�rbare Gr�nde zur�ckzuf�hren seien). Die Vorinstanz erkannte, die jeweiligen Reallohnsteigerungen h�tten in die Statistiken schon durch die Ber�cksichtigung der L�hne nach Altersklassen Eingang gefunden. Eine mittlere Reallohnerh�hung durch die zunehmende Berufserfahrung sei somit eingerechnet. Vom hypothetischen Bruttoeinkommen zog sie sodann die Arbeitnehmerbeitr�ge an die Sozialversicherungen und die Altersvorsorge ab.
4.1.�Sie ging mit der Beschwerdef�hrerin davon aus, diese h�tte die Berufsausbildung im Alter von 16 Jahren im August 2004 begonnen und im August 2008 abgeschlossen. Sie stellte auf die von der Beschwerdef�hrerin geforderten Betr�ge ab, da diese geringer waren als die Werte gem�ss Statistik.
4.2.�Beide Parteien nahmen an, die Beschwerdef�hrerin h�tte ab dem 1. August 2008 bis zum 2. M�rz 2013 (also vor dem 25. Geburtstag) zu 100 % gearbeitet. Die Vorinstanz ging insoweit vom Medianwert f�r alle Anforderungsniveaus der zit. Tabelle Bruttolohn f�r die Jahre 2008 und 2010 aus, den sie aufgrund der Nominallohnentwicklung f�r die �brigen Jahre anpasste. Sodann erh�hte sie diesen Wert um 40 % der Differenz zu den entsprechenden Medianwerten f�r M�nner, um den bei Frauenl�hnen enthaltenen geschlechtsdiskriminierenden Anteil auszugleichen, und stellte auf den so errechneten Betrag ab, soweit die Beschwerdef�hrerin selbst keinen geringeren Lohn geltend gemacht hatte (Altersjahre 20 - 22).
4.3.�F�r die Zeit nach dem 25. Geburtstag ging die Beschwerdef�hrerin weiterhin von einer Besch�ftigung von 100 % aus. Die Beschwerdegegnerin machte dagegen geltend, die Annahme, die Beschwerdef�hrerin w�re bis Alter 64 durchgehend zu 100 % berufst�tig gewesen, sei unrealistisch. Es arbeiteten nur ein kleiner Teil der Frauen zu 100 % und bei den verheirateten Frauen und speziell bei den M�ttern sei es statistisch nur eine kleine Zahl. F�r die Beschwerdef�hrerin bestehe dieselbe Wahrscheinlichkeit einer Familienpause wie f�r die meisten anderen Frauen auch, wobei diese Familienwahrscheinlichkeit in ausgesprochen l�ndlichen Gegenden vermutlich immer noch gr�sser sei, als in metropolitanen R�umen und Agglomerationen. Demgem�ss nahm die Beschwerdegegnerin an, die Kl�gerin h�tte von Alter 25 (in dem sie geheiratet h�tte und Mutter geworden w�re) bis 30 nicht gearbeitet, von 30 bis 35 zu 33 % und von 35 bis 40 zu 67 % sowie anschliessend zu 60 % bis zur Pensionierung.
Die Vorinstanz entnahm der Tabelle " Erwerbsquoten nach Geschlecht, Nationalit�t, Altersgruppen, Familientyp (je-d-03.01.02.02) " (http://www.bfs. admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/00/09/blank/ind42.indicator.420007.420002.html) sowie der Tabelle " Besch�ftigungsgrad nach Geschlecht, Nationalit�t, Altersgruppen, Familientyp (je-d-03.02.01.15) " (http://www.bfs. admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02/blank/data/03.html) die Prozentzahl der erwerbst�tigen Frauen und deren Besch�ftigungsgrad und berechnete gest�tzt darauf den durchschnittlichen Besch�ftigungsgrad nach Altersgruppen. Gest�tzt darauf und auf die Medianwerte der Bruttol�hne der jeweiligen Altersgruppen kalkulierte sie den um die Lohndiskriminierung bereinigten Frauen Bruttolohn. Die so berechneten Werte verglich sie wieder mit den Behauptungen der Parteien und stellte auf sie ab, sofern die Beschwerdef�hrerin nicht weniger verlangt hatte. Waren beide Parteien von einem h�heren Wert ausgegangen, stellte sie auf den von der Beschwerdegegnerin angenommenen Betrag ab. Gest�tzt darauf berechnete sie das Nettoeinkommen, welches sie f�r die Zeit nach dem Rechnungstag (3. M�rz 2014) nach Aktivit�t und tempor�r bis zum Erreichen des AHV-Alters kapitalisierte.
4.4.�In der Beschwerdereplik weist die Beschwerdef�hrerin darauf hin, die Vorinstanz sei bloss an den insgesamt geltend gemachten Betrag gebunden und h�tte daher f�r einzelne Posten mehr zusprechen k�nnen als die Beschwerdef�hrerin verlangt hatte. Auf dieses Vorbringen ist nicht einzutreten. Sinn der Beschwerdereplik ist es, zu Ausf�hrungen der Gegenpartei Stellung zu nehmen, wenn aufgrund des angefochtenen Entscheides zu entsprechenden Vorbringen kein Anlass bestand. Sie dient nicht dazu, in der Beschwerdeschrift Vers�umtes nachzuholen (BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21 mit Hinweisen). Da bereits der angefochtene Entscheid zu diesen Vorbringen Anlass gegeben h�tte, sind sie in der Beschwerdereplik versp�tet. Zudem wird nicht dargelegt, inwiefern aus der fehlenden Bindung der Vorinstanz die Unzul�ssigkeit des Abstellens auf die von den Parteien verlangten Betr�ge folgen sollte. Insoweit w�re auf die Beschwerde mangels hinreichender Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116) ohnehin nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz stelle ihre Berechnung unter die Pr�misse, dass keine Annahmen dar�ber zu treffen seien, ob die Beschwerdef�hrerin geheiratet oder Kinder bekommen h�tte, da das hypothetische Einkommen anhand der Statistiken unabh�ngig von den mutmasslichen Familienverh�ltnissen gesch�tzt werden k�nne. Die Beschwerdef�hrerin ist der Ansicht, diesfalls d�rften keine Statistiken verwendet werden, in denen famili�re Gr�nde eine massgebende Rolle spielten, wie dies namentlich bez�glich der Statistik betreffend den Besch�ftigungsgrad der Fall sei.
5.1.�Die Vorinstanz l�sst die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin geheiratet und Kinder bekommen h�tte, wohl gerade deswegen offen, weil auch diese Gr�nde in die Statistik eingeflossen sind, so dass der Wahrscheinlichkeit einer Reduktion der Arbeitst�tigkeit aufgrund famili�rer Verh�ltnisse Rechnung getragen wird. Insoweit basiert die R�ge, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausf�hrt, zum Teil wohl auf einem Missverst�ndnis des angefochtenen Entscheides. Eine andere Frage ist, ob die Ber�cksichtigung eines derartigen Durchschnittswerts bei der Berechnung des Erwerbsausfalls zul�ssig ist.
5.2.�In Bezug auf den Besch�ftigungsgrad erweist sich der angefochtene Entscheid in der Tat als fehlerhaft. Die Vorinstanz stellte mangels konkreter Anhaltspunkte f�r das Einkommen der Beschwerdef�hrerin auf den Medianwert ab. Damit setzte sie das Einkommen fest, das die Beschwerdef�hrerin bei einer 100 % T�tigkeit h�tte erzielen k�nnen. Auf die allgemeinen Statistiken zum Erwerbsgrad darf nach diesem Schritt nur abgestellt werden, wenn nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen w�re, die H�he des Erwerbseinkommens spiele f�r die Festsetzung des Besch�ftigungsgrades keine Rolle. Andernfalls sind die angenommenen Einkommensverh�ltnisse der Beschwerdef�hrerin zu ber�cksichtigen. Ob und in welchem Masse jemand erwerbst�tig ist, h�ngt aber insbesondere davon ab, inwieweit die Person zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes beziehungsweise des von ihr angestrebten Lebensstandards auf das volle Erwerbseinkommen angewiesen ist. Aus der Tatsache, dass ein gewisser Prozentsatz der Arbeitnehmerinnen sich aufgrund ihrer finanziellen Verh�ltnisse eine Reduktion der Arbeitst�tigkeit leisten kann und davon Gebrauch macht, kann nicht geschlossen werden, eine durchschnittlich verdienende Person w�rde sich wahrscheinlich zu einer Reduktion ihrer Arbeitst�tigkeit auf den durchschnittlichen Besch�ftigungsgrad entschliessen, da sie dazu allenfalls erhebliche Abstriche in ihrer Lebensf�hrung in Kauf nehmen m�sste. Dasselbe gilt f�r die durch fr�hzeitige Pension in den Statistiken aufscheinende Abnahme der Erwerbst�tigkeit. Auch dort ist nicht entscheidend, wie viele Personen im Durchschnitt fr�hzeitig in Rente gehen, sondern ob der gesch�digten Person aufgrund des angenommenen Einkommens und ihrer Verm�genssituation bei einer Fr�hpensionierung eine Rente verbliebe, die den Lebensunterhalt mehr als deckt und so eine Fr�hpensionierung wahrscheinlich macht. Indem die Vorinstanz beim Besch�ftigungsgrad einen Durchschnitt annimmt, ohne zu pr�fen, ob angesichts des so angenommenen Verdienstes eine Reduktion wahrscheinlich erscheint, blendet sie den wesentlichen Punkt aus.
5.3.�Auch die Beschwerdegegnerin geht davon aus, die Beschwerdef�hrerin h�tte zun�chst zu 100 % gearbeitet. Sie begr�ndet die von ihr angenommene Reduktion mit der auch in die von der Vorinstanz verwendeten Statistiken zur Erwerbst�tigkeit und zum Erwerbsgrad eingeflossen allgemeinen statistischen Wahrscheinlichkeit einer Reduktion der Erwerbst�tigkeit eines Ehegatten wegen Heirat oder Kinderbetreuung. Die Frage, ob diese Wahrscheinlichkeit zu ber�cksichtigen ist, auch wenn (anders als im Urteil des Bundesgerichts I 708/06 vom 23. November 2006 E. 3) keine konkreten Hinweise auf eine dadurch bedingte Reduktion der Erwerbst�tigkeit bestehen, stellt sich aber nicht, da die Beschwerdegegnerin nicht behauptet, die Beschwerdef�hrerin k�nne trotz der durch den Unfall erlittenen Beeintr�chtigung tats�chlich heiraten. Dass aus famili�ren Gr�nden die Arbeitszeit reduziert wird, liegt h�ufig daran, dass der Unterhalt der Familie nicht allein aus dem Einkommen des die Arbeitszeit reduzierenden Ehegatten bestritten werden muss, also am Beitrag des anderen Ehegatten zum Unterhalt, der eine Reduktion der Arbeitst�tigkeit erlaubt, ohne dass dadurch die Bed�rfnisse des die Arbeit reduzierenden Ehegatten ungedeckt blieben. Die Beschwerdef�hrerin weist diesbez�glich zu Recht darauf hin, dass sie bei einer Reduktion der Erwerbst�tigkeit infolge Heirat Anspruch auf Unterhalt gehabt h�tte. W�rde bei der Festsetzung des Verdienstes, den die verletzte Person ohne Unfall erzielen w�rde, die Wahrscheinlichkeit einer Arbeitsreduktion ber�cksichtigt, die ihren Grund in den Geldmitteln hat, die ein Dritter in dieser Situation zu Gunsten des Gesch�digten aufbringt (hier die Beitr�ge an den Unterhalt der Familie des anderen Ehegatten), obwohl feststeht, dass infolge des Unfalls keine derartigen Geldmittel Dritter zur Verf�gung stehen werden (da keine Heirat erfolgen wird), m�sste sich die gesch�digte Person f�r ihren Lebensunterhalt mit weniger begn�gen, als ihr ohne Unfall zur Verf�gung gestanden h�tte. Insoweit w�rde eine Unterentsch�digung erfolgen.
5.3.1.�Dass die Beschwerdegegnerin substanziiert behauptet h�tte, die Beschwerdef�hrerin h�tte bei dem f�r sie berechneten Einkommen aufgrund der dadurch anzunehmenden Verm�gensverh�ltnisse wahrscheinlich auch ohne Heirat und den entsprechenden Beitrag des Ehegatten an den Unterhalt die urspr�nglich ausge�bte 100 % T�tigkeit reduziert oder aber bei einer Heirat auch unter Ber�cksichtigung dieses Beitrags eine Einbusse in der Lebensf�hrung im Vergleich zu ihrer Situation als 100 % Arbeitst�tige in Kauf nehmen m�ssen, zeigt die Beschwerdegegnerin nicht rechtsgen�glich auf und ist nicht festgestellt. Die geltend gemachte Reduktion ist damit nicht zu ber�cksichtigen. F�r die Schadensberechnung ist daher anzunehmen, die Beschwerdef�hrerin h�tte zu 100 % gearbeitet.
5.3.2.�Damit braucht auf die R�ge, mit der Reduktion des Besch�ftigungsgrades auf den Durchschnittswert und der Kapitalisierung auf die Aktivit�tsdauer w�rden bestimmte Risiken doppelt zu Ungunsten der Beschwerdef�hrerin ber�cksichtigt, nicht eingegangen zu werden. Gegenstandslos wird auch die R�ge, da die IV (im Gegensatz zur Vorinstanz) zu Recht von einer vollschichtigen Erwerbst�tigkeit ausgegangen sei, k�nne mangels sachlicher Kongruenz keine volle Anrechnung der Invalidit�tsrenten erfolgen, sondern bloss nach Massgabe des der Schadensberechnung zugrunde gelegten Erwerbsgrades. Im �brigen sind die diesbez�glichen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin nicht nachvollziehbar. Dass Invalidenrenten beziehungsweise Ersatz f�r Erwerbsunf�higkeit gleichwertig sind, wird nunmehr in Art. 74 Abs. 2 lit. c ATSG (SR 830.1) ausdr�cklich festgehalten und ergibt sich auch aus BGE 134 III 489 E. 4.5.2.2 S. 495, auf den sich die Beschwerdef�hrerin wohl beruft. Die Beschwerdegegnerin weist in diesem Zusammenhang zu Recht darauf hin, dass das Bundesgericht im Urteil 1P.459/1991 vom 26. M�rz 1992 E. 3b festgehalten hat, sachliche Kongruenz fehle nicht schon dann, wenn der Bemessung des haftpflichtrechtlichen Invalidit�tsschadens ein tieferer Invalidit�tsgrad zugrunde liege als den Leistungen der Sozialversicherung.
5.4.�Versp�tet ist der erst in der Beschwerdereplik erhobene Einwand, f�r das hypothetische Einkommen sei statt auf den Medianwert auf den Durchschnittswert abzustellen (vgl. E. 4.4 hiervor). Er w�re �berdies unbegr�ndet, da es nicht darum geht, einen durchschnittlichen, sondern einen wahrscheinlichen Lohn zu ermitteln. Dem tr�gt der Medianwert, der das mittlere Einkommen definiert d.h. die Einkommensh�he, bei der gleich viele Menschen h�here und niedrigere Einkommen aufweisen, besser Rechnung.
Die Beschwerdef�hrerin verlangt, die Vorinstanz h�tte die k�nftigen Reallohnsteigerungen beachten m�ssen. Diese seien separat zu ber�cksichtigen und in den Statistiken nicht enthalten.
6.1.�In der von der Beschwerdef�hrerin zitierten Literatur wird die Auffassung vertreten, die individuelle Reallohnsteigerung infolge Ver�nderung der pers�nlichen Eigenschaften (wie das Alter) und die allgemeine Reallohnsteigerung infolge Ver�nderung des allgemeinen Lohnniveaus seien auseinanderzuhalten und kumulativ zu ber�cksichtigen (David Dorn und andere, Die Berechnung des Erwerbsschadens, 2007, S. 38 Rz. 73). Sofern die L�hne in der Realit�t tats�chlich beiden Steigerungen kumulativ unterliegen, ist dem auch beim Schadenersatz Rechnung zu tragen. Das Bundesgericht hat es f�r den Erwerbsausfall zwar abgelehnt, von einer generellen Reallohnerh�hung auszugehen, allerdings mit der Begr�ndung, beim Erwerbsausfall k�nnten regelm�ssig konkrete Umst�nde des Einzelfalls, insbesondere die berufliche Situation des Gesch�digten, ber�cksichtigt werden, aufgrund derer sich auf die k�nftige hypothetische Lohnentwicklung schliessen lasse (Urteil des Bundesgerichts 4C.349/2006 vom 22. Januar 2007 E. 3.4). Insoweit liegt der hier zu beurteilende Fall anders.
6.2.�Die Vorinstanz hielt fest, die jeweiligen Reallohnsteigerungen h�tten in die Statistiken schon durch die Ber�cksichtigung der L�hne nach Altersklassen Eingang gefunden. Eine mittlere Reallohnerh�hung durch die zunehmende Berufserfahrung sei somit eingerechnet. Diese Ausf�hrungen treffen f�r die Vergangenheit sowohl f�r die individuelle als auch f�r allf�llige allgemeine Reallohnsteigerungen zu, da mit der Bildung von Altersklassen und dem Abstellen auf die tats�chlichen L�hne beide Faktoren ber�cksichtigt werden. Geht man davon aus, an den individuellen altersbedingten Lohnunterschieden werde sich auch in Zukunft nichts �ndern, k�nnen aus der einzelnen Statistik R�ckschl�sse auf die individuelle Lohnsteigerung f�r die Zukunft gezogen werden. F�r die zuk�nftigen allgemeinen Reallohnerh�hungen gilt das (bezogen auf eine einzelne Statistik) aber nicht. Dass die Statistik keine Auskunft �ber zuk�nftige Entwicklungen gibt, anerkennt auch die Beschwerdegegnerin. Sie behauptet, zuk�nftige Reallohnsteigerungen seien so ungewiss, wie die Zukunft selbst, weshalb keine Statistiken eine Aussage �ber die zuk�nftige Entwicklung des Reallohns enthalte. Wie es sich damit verh�lt, kann offen bleiben, da der angefochtene Entscheid in diesem Punkt ungen�gend begr�ndet ist. Er l�sst offen, ob die Vorinstanz davon ausgeht, die Zukunft werde (abgesehen von den altersbedingten Ver�nderungen, die in der Statistik ber�cksichtigt sind) keine allgemeinen Reallohnsteigerungen bringen, ob sie zu Unrecht annimmt, auch zuk�nftige allgemeine Lohnsteigerungen seien in den einzelnen Statistiken ber�cksichtigt, oder in welcher Form sie zuk�nftige allgemeine Lohnsteigerungen in ihrer Berechnung einbezieht. Diesbez�glich erlaubt die Begr�ndung dem Bundesgericht nicht zu pr�fen, ob die Vorinstanz das Recht korrekt angewendet hat. Auch insoweit ist die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Art. 112 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG).
Schliesslich wird der Kapitalisierungszinssatz von 3.5 % beanstandet. Seit dem Grundsatzentscheid BGE 125 III 312 h�tten sich die wirtschaftlichen Verh�ltnisse in einer nie gesehenen Art und Weise ge�ndert. Soweit sich die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht auf Studien und Einsch�tzungen beruft, auf die sie sich vor der Vorinstanz noch nicht gest�tzt hatte, ist auf die Beschwerde wie dargelegt (vgl. E. 2.3.3 hiervor) nicht einzutreten. In der Beschwerde wird aber mit Aktenhinweis aufgezeigt, dass sich die Beschwerdef�hrerin vor der Vorinstanz auf die Senkung des technischen Zinses durch das Bundesamt f�r Gesundheit berufen hat, auf den Zinssatz zu dem die Beschwerdegegnerin selbst Festzinshypotheken anbietet und auf die im Jahr 2010 von der Beschwerdegegnerin erwirtschaftete nominale Anlagerendite, sowie auf die markante Herabsetzung des BVG Mindestzinssatzes und die Tatsache, dass die FINMA als Aufsichtsbeh�rde �ber Versicherungsgesellschaften einen maximalen Zinssatz von 1.5 % vorgeschrieben habe.
7.1.�Die Kapitalertr�ge folgen den Konjunkturschwankungen. Der Kapitalisierungszinsfuss kann jedoch nicht laufend den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden. Andernfalls w�ren verl�ssliche Absch�tzungen der Schadenssummen sowohl f�r die Haftpflichtigen wie f�r die Gesch�digten nicht mehr m�glich. Gerade im Bereich des Schadenersatzrechts besteht ein ausgepr�gtes Bed�rfnis nach Kalkulierbarkeit. Namentlich die Versicherungsgesellschaften sind f�r die Pr�mienberechnung darauf angewiesen, den Kapitalbedarf f�r k�nftige Schadenereignisse einigermassen zuverl�ssig veranschlagen zu k�nnen. Im Hinblick auf Rechtssicherheit und Praktikabilit�t verbietet es sich, bei der Bestimmung des Kapitalisierungszinsfusses auf die individuellen Verh�ltnisse der einzelnen Gesch�digten R�cksicht zu nehmen. Der Umstand, dass nicht jede Person �ber das gleiche Geschick verf�gt, mit Kapitalien umzugehen, hat daher ausser Betracht zu bleiben. Ebensowenig kann ber�cksichtigt werden, dass die Ertragsm�glichkeiten umso besser sind, je gr�sser das Schadenskapital und damit das Anlagevolumen, das dem Gesch�digten zur Verf�gung steht, und der ihm er�ffnete zeitliche Anlagehorizont sind. Abzustellen ist auf Durchschnittswerte. Massgebend ist, welcher reale Ertrag auf kapitalisierten Schadenssummen im Durchschnitt der Gesch�digten und im Durchschnitt der Jahre und Jahrzehnte erzielt werden kann (BGE 125 III 312 E. 5b S. 317 f. mit Hinweisen).
7.2.�Mit dieser Rechtsprechung nimmt das Bundesgericht, um Prozessverschleppung zu vermeiden, und mit R�cksicht auf die Vorhersehbarkeit und die Rechtssicherheit bewusst in Kauf, dass der Gesch�digte bisweilen nicht in der Lage ist, die vorausgesetzte Rendite zu erwirtschaften. Dies ist die Konsequenz, wenn den individuellen Verh�ltnissen der einzelnen Gesch�digten keine Bedeutung zugemessen wird. Daf�r hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung bez�glich der Zusprechung von Renten �berpr�ft und erkannt, wenn eine gesch�digte Person eine indexierte Rente beanspruche, sei ihr diese Form des Schadenersatzes zumindest im Regelfall nicht zu verweigern (BGE 125 III 312 E. 6c S. 320 f. mit Hinweisen). Die indexierte Rente erlaubt es dem Gesch�digten, periodischen Ersatz seines realen Einkommensausfalls zu erhalten und damit seinen Lebensunterhalt langfristig sicherzustellen (BGE 125 III 312 E. 6c S. 321). So kann er sich der Gefahr des Zerfalls seiner Existenzgrundlage infolge des Anlagerisikos entziehen. Wollte der Gesch�digte die Kapitalabfindung lediglich sicher anlegen und den Erwerbsausfall aus dem Kapital samt dem erzielten Ertrag kompensieren, ist nicht ersichtlich, weshalb er die Kapitalabfindung w�hlen sollte, wenn er keinen den Kapitalisierungszinsfuss �berschreitenden Ertrag erwartet und keine Bef�rchtungen betreffend die Solvenz des Schuldners hegen muss. Daher gen�gt es nicht aufzuzeigen, dass mit einer konservativen Anlagestrategie zur Zeit allenfalls nicht eine dem Kapitalisierungszinssatz entsprechende Rendite erreicht werden kann. Entscheidend ist vielmehr, ob dies auch langfristig nicht m�glich ist. W�re tats�chlich die Kapitalabfindung aufgrund des geltenden Kapitalisierungszinssatzes f�r den Sch�diger vorteilhaft, w�re an sich zu erwarten, dass von den Gesch�digten vermehrt die Zusprechung einer Rente verlangt wird. Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht hinreichend auf, woraus sich ergeben sollte, dass die Anpassungen, auf die sie sich schon vor der Vorinstanz berufen hat, nicht blosse Abbilder oder Folgen der aktuellen Wirtschaftslage sind, sondern eine langfristige dauernde Ver�nderung indizieren. Damit gelingt es ihr nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz den Kapitalisierungszinssatz h�tte anpassen m�ssen.
Da sich die Beschwerde teilweise als begr�ndet erweist, ist auch auf die Einw�nde der Beschwerdegegnerin einzugehen, die Erh�hung der in der Statistik f�r Frauen ausgewiesenen Werte um 40 % des zu den M�nnern bestehenden Unterschiedes sei bundesrechtswidrig und die Entsch�digung f�r die Heimplatzierung f�hre zu einer �berentsch�digung, wenn der Beschwerdef�hrerin das volle Erwerbseinkommen ersetzt werde. Innerhalb der von der Vorinstanz zugesprochenen Betr�ge steht es der Beschwerdegegnerin frei, ihrerseits Kritik am angefochtenen Urteil zu �ben, um aufzuzeigen, dass im Ergebnis keine Korrektur zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin notwendig ist.
8.1.�Die gesch�digte Person soll so gestellt werden, wie wenn sie ihrer Erwerbst�tigkeit ungehindert h�tte nachgehen k�nnen. Zu vergleichen ist die tats�chliche mit der hypothetischen Verm�gensentwicklung. Dass Frauen nach der Verfassung Anspruch auf gleichen Lohn f�r gleichwertige Arbeit haben (Art. 8 Abs. 3 BV), bedeutet nicht, dass darauf f�r die Schadensberechnung abzustellen ist, sofern davon ausgegangen werden muss, die gesch�digte Person h�tte trotz der Bestimmung tats�chlich ohne Unfall kein derartiges Einkommen erzielt. Dass die Verfassung einen Anspruch anerkennt, ist haftpflichtrechtlich nicht massgebend, sofern nicht damit zu rechnen ist, dass dessen Durchsetzung tats�chlich gelungen w�re.
8.2.�Die Statistiken zeigen, dass diskriminierende Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau bisher nicht vollst�ndig beseitigt werden konnten. Eine Angleichung der statistischen Werte bez�glich der nicht zu rechtfertigenden Unterschiede h�tte nur zu erfolgen, wenn davon auszugehen w�re, die Beschwerdef�hrerin h�tte ohne Unfall eine Arbeitsstelle gefunden, an der sie keiner Diskriminierung ausgesetzt gewesen w�re oder an der sie sich gerichtlich erfolgreich gegen eine allf�llige Diskriminierung zur Wehr h�tte setzen k�nnen. Da die Vorinstanz aus den Umst�nden keine konkreten Hinweise auf die Laufbahn der Beschwerdef�hrerin entnehmen konnte, ist insoweit von den vorliegenden Medianwerten auszugehen, da sie die konkrete Situation widerspiegeln. Es ist allerdings zu beachten, dass den Vorgaben in der Verfassung Nachachtung zu verschaffen ist. Selbst wenn zur Zeit die Ungleichbehandlung noch nicht beseitigt werden konnte, hat die Vorinstanz der Tatsache Rechnung zu tragen, dass in Zukunft diesbez�glich weitere Anstrengungen zu unternehmen sind. Es w�re daher nicht angezeigt, die noch bestehende Diskriminierung f�r die gesamte Aktivit�tsdauer unver�ndert zu belassen, sondern es ist abzusch�tzen, in welchem Mass in Zukunft infolge der Bek�mpfung der Diskriminierung eine Erh�hung des von der Gesch�digten ohne Unfall zu erzielenden Lohnes eingetreten w�re. Nicht stichhaltig ist der Einwand, der Ausgleich der Diskriminierung verletze den Grundsatz " ne ultra petita ", da die Beschwerdef�hrerin insgesamt weniger zugesprochen erhalten hat, als sie beantragt hatte.
8.3.�Nicht einzutreten ist auf das Vorbringen, die Ersparnisse, die aus der Betreuung im Heim anfallen, m�ssten angerechnet werden. Zwar gilt im Haftpflichtrecht mit gewissen Ausnahmen das Prinzip der Vorteilsanrechnung (vgl. BGE 112 Ib 322 E. 5a S.330 mit Hinweisen). Die Vorinstanz ging aber davon aus, der Betreuungsschaden umfasse nur die Kosten des durch die Hilfsbed�rftigkeit hervorgerufenen Dienst- und Sachleistungsmehrbedarfs. Die Kosten der Lebensf�hrung, die der Beschwerdef�hrerin auch ohne Unfall angefallen w�ren, seien nicht �ber den Pflege- und Betreuungsschaden entsch�digt. Mit dieser Argumentation setzt sich die Beschwerdegegnerin nicht rechtsgen�glich auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116), so dass es beim angefochtenen Entscheid bleibt.
Die Beschwerde erweist sich als teilweise begr�ndet. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Auch der Rentenschaden wird angesichts der ver�nderten Grundlagen neu zu berechnen sein. Die Beschwerdef�hrerin dringt nur teilweise durch, aber mit dem Besch�ftigungsgrad in einem nicht unwesentlichen Punkt. Auch die Beschwerdegegnerin beanstandet den angefochtenen Entscheid in einem Punkt zu Recht. Insgesamt erscheint es gerechtfertigt, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen. Damit kommt der Honorarnote, die der Vertreter der Beschwerdegegnerin eingereicht hat, keine Bedeutung zu.
Die Gerichtskosten von Fr. 15'000.-- werden den Parteien je zur H�lfte auferlegt.

References: Art. 75
 Art. 86
 Art. 75
 Art. 95
 Art. 99
e contrario
 BGE 
 BGE 
 Art. 26
 Art. 62
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 BGE 
 BGE 
 Art. 74
 BGE 
 BGE 
 BGE 
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