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Timestamp: 2017-11-20 15:42:46+00:00

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§ 24 UmwStG 2006, Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft | anwalt24.de
§ 24 UmwStG 2006
Siebter Teil – Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Personengesellschaft
Titel: Umwandlungssteuergesetz
Redaktionelle Abkürzung: UmwStG 2006
Gliederungs-Nr.: 610-6-16
§ 24 UmwStG 2006 – Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft
(2) 1Die Personengesellschaft hat das eingebrachte Betriebsvermögen in ihrer Bilanz einschließlich der Ergänzungsbilanzen für ihre Gesellschafter mit dem gemeinen Wert anzusetzen; für die Bewertung von Pensionsrückstellungen gilt § 6a des Einkommensteuergesetzes. 2Abweichend von Satz 1 kann das übernommene Betriebsvermögen auf Antrag mit dem Buchwert oder einem höheren Wert, höchstens jedoch mit dem Wert im Sinne des Satzes 1, angesetzt werden, soweit
(3) 1Der Wert, mit dem das eingebrachte Betriebsvermögen in der Bilanz der Personengesellschaft einschließlich der Ergänzungsbilanzen für ihre Gesellschafter angesetzt wird, gilt für den Einbringenden als Veräußerungspreis. 2§ 16 Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes ist nur anzuwenden, wenn das eingebrachte Betriebsvermögen mit dem gemeinen Wert angesetzt wird und es sich nicht um die Einbringung von Teilen eines Mitunternehmeranteils handelt; in diesen Fällen ist § 34 Abs. 1 und 3 des Einkommensteuergesetzes anzuwenden, soweit der Veräußerungsgewinn nicht nach § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchstabe b in Verbindung mit § 3c Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes teilweise steuerbefreit ist. 3In den Fällen des Satzes 2 gilt § 16 Abs. 2 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes entsprechend.
Zu § 24: Geändert durch G vom 14. 8. 2007 (BGBl I S. 1912), 21. 3. 2013 (BGBl I S. 561) und 2. 11. 2015 (BGBl. I S. 1834).

References: § 24

§ 24
 § 6
 § 34
 § 3
 § 3
 § 16
 § 24