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Timestamp: 2016-10-26 15:32:12+00:00

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2C_932/2011 (07.06.2012)
X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde 1977 geboren und gelangte im Januar 2005 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz, wo er zum Verbleib bei seiner schweizerischen Ehefrau vom Kanton Basel-Landschaft die Aufenthaltsbewilligung erhielt. Zuvor war er schon Mitte Juli 2001 in die Schweiz eingereist, um hier ein Asylgesuch zu stellen. Er tat dies unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t und wurde Mitte August 2001 polizeilich angehalten, als er im Begriff war, mit Kokain zu handeln. Nach zweitinstanzlicher Abweisung des Asylgesuchs Ende August 2002 galt er als verschwunden, liess die Ausreisefrist verstreichen, wurde Anfang Dezember 2002 angehalten und in Ausschaffungshaft versetzt, nachdem bei ihm zw�lf Gramm Kokain gefunden worden waren. Aufgrund einer Herkunftsanalyse ergab sich zwar nun, dass X.________ nigerianischer Staatsangeh�riger ist, doch liess sich die Wegweisung nicht vollziehen. Im August 2004 heiratete er in seiner Heimat, wohin er sich begeben hatte, eine Schweizerb�rgerin, die heutige Ehefrau.
Am 6. Juni 2005 verurteilte das Bezirksstatthalteramt Arlesheim/BL X.________ wegen mehrfacher Widerhandlung gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung, solcher gegen die Ausl�ndergesetzgebung, Gewalt und Drohung gegen Beh�rden und Beamte sowie Sachbesch�digung zu einer bedingt vollziehbaren Gef�ngnisstrafe von 90 Tagen und einer bedingt l�schbaren Busse von Fr. 500.--, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem verwarnten ihn die Migrationsbeh�rden des Kantons Basel-Landschaft am 24. August 2005 und forderten ihn auf, insk�nftig nicht mehr straff�llig zu werden. Am 19. M�rz 2010 kam es zu einer weiteren Verurteilung. Das Strafgericht Basel-Landschaft sprach ihn der qualifizierten Widerhandlung gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung schuldig und verurteilte ihn zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von drei Jahren, davon 18 Monate unbedingt, bei einer Probezeit von drei Jahren. Die im Jahr 2005 bedingt ausgesprochene Gef�ngnisstrafe wurde f�r vollziehbar erkl�rt und bildete Bestandteil der Gesamtstrafe. Die Gef�ngnisstrafe ist mittlerweile vollzogen.
X.________ leidet an einer Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Die Krankheit befindet sich gem�ss einem Arztbericht des Universit�tsspitals Basel vom 10. Mai 2010 im Stadium CDC A3, wobei die CD4-Zellzahl von 201/ul seit Ende 2008 stabil sei. Einer Abkl�rung des Bundesamtes f�r Migration vom 8. Juni 2010 zufolge unterh�lt die Bundesrepublik Nigeria ein landesweites HIV/Aids-Programm, das den erkrankten Personen mit einem CD4-Wert, der unterhalb von 350/ul liegt, unentgeltlichen Zugang zu antiretroviralen Therapien und Blutuntersuchungen erm�glicht.
Am 30. Juni 2010 verf�gte die Migrationsbeh�rde des Kantons Basel-Landschaft gegen�ber X.________ die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, seine Wegweisung und die Ausreise bis zum 30. September 2010. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft mit Urteil vom 4. Januar 2011 ab. X.________ gelangte an das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, das am 31. August 2011 auf Abweisung des Rechtsmittels erkannte.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 14. November 2011 beantragt X.________ die Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie die Anweisung zuhanden der Vorinstanz, die Aufenthaltsbewilligung sei zu verl�ngern und er sei nicht aus der Schweiz wegzuweisen. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, ihm ermessensweise eine befristete Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.
W�hrend die Vorinstanz von einer Vernehmlassung absieht, schliessen der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und das Bundesamt f�r Migration auf Abweisung der Beschwerde. X.________ l�sst mit Eingabe vom 16. April 2012 ausf�hren, er habe sich seit seiner Haftentlassung "penibel an die schweizerische Gesetzgebung" gehalten. Es sei ihm zumindest eine "bedingte, unbefristete Aufenthaltsbewilligung" bis zum Ablauf der Probezeit am 19. M�rz 2013 zu erteilen. Anschliessend k�nne die Migrationsbeh�rde des Kantons Basel-Landschaft pr�fen, ob er sich "wirklich bew�hrt" habe. Im gegenteiligen Fall sei die Migrationsbeh�rde befugt, ihm "die Bewilligung mit sofortiger Wirkung zu entziehen".
Mit Pr�sidialverf�gung vom 18. November 2011 wurde der Beschwerde antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.2.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer leitet einen Rechtsanspruch auf Verl�ngerung seiner ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung aus Art. 42 AuG sowie aus dem Recht auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ab. F�r das Eintreten ist einzig von Belang, ob der Beschwerdef�hrer durch einen Verwaltungsakt in seiner Eigenschaft als m�glicher Tr�ger des Rechts auf Achtung des Familienlebens ber�hrt ist und eine Verletzung dieses behaupteten Rechts in vertretbarer Weise geltend macht. Beides trifft vorliegend zu. Ob der Rechtsanspruch besteht, und - soweit dies zutrifft - im konkreten Fall auch tats�chlich verletzt wurde, ist hingegen in der Sache selbst zu kl�ren (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteil 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2). Gest�tzt darauf ist auf die Beschwerde unter Vorbehalt des Nachfolgenden einzutreten, zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben.
1.2.2 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, soweit der Beschwerdef�hrer den Eventualantrag stellt, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Vermag er keinen Rechtsanspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung anzurufen, entf�llt die Beschwerde (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Daran �ndert nichts, dass der Beschwerdef�hrer sein urspr�ngliches Eventualbegehren, das auf Erteilung einer "befristeten" Ermessensbewilligung lautete, sp�ter insofern einschr�nkte, als er in seiner Eingabe vom 16. April 2012 sinngem�ss beantragt, es sei ihm eine solche bis zum Ablauf der Probezeit zu erteilen.
1.2.3 Die "Wegweisung nach bewilligtem Aufenthalt" (so noch Art. 66 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder [AuG; SR 142.20] in der Fassung vom 16. Dezember 2005, per 1. Januar 2011 aufgehoben und ersetzt durch die revidierten Art. 64 ff. AuG) ist gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG vom sachlichen Anwendungsbereich der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgenommen. Hingegen unterliegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen in Wegweisungssachen an sich der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG. Neben der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhebt der Beschwerdef�hrer zwar auch eine solche. Mit ihr kann allerdings bloss die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 116 BGG). Aufgrund von Art. 117 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG pr�ft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten zudem nur unter R�ge- und Begr�ndungsvorbehalt (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung "klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids" dargelegt wird (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8 S. 494; zum Ganzen Urteile 2C_911/2011 vom 3. Mai 2012 E. 1.2; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 1.2). Im vorliegenden Fall unterl�sst der Beschwerdef�hrer konkrete Verfassungsr�gen zur Wegweisung. Der Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit, der in Art. 5 Abs. 2 BV verankert ist, stellt zwar ein verfassungsm�ssiges Prinzip, nicht jedoch ein verfassungsm�ssiges Recht (Grundrecht) im Sinne von Art. 116 BGG dar (BGE 134 I 153 E. 4.1 S. 156 f.). Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist von vornherein nicht einzutreten.
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Streitgegenstand ist die Nichtverl�ngerung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung. Der Beschwerdef�hrer h�lt deren Voraussetzungen f�r nicht gegeben. Weiter bem�ngelt er, der angefochtene Entscheid erweise sich insofern als unverh�ltnism�ssig, als die Vorinstanz die erforderliche Interessenabw�gung (Art. 96 AuG, Art. 8 Ziff. 2 EMRK) unzutreffend vorgenommen habe.
3.1 Der Beschwerdef�hrer erhielt die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner schweizerischen Ehefrau gest�tzt auf Art. 42 Abs. 1 AuG. Mit ihr lebt er bis heute zusammen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteile 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1; 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen das Urteil 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.).
3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Eine Interessenabw�gung aufgrund des Landesrechts (Art. 96 Abs. 1 AuG) ist in jedem Fall, eine solche aufgrund des V�lkerrechts (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) immerhin dann vorzunehmen, soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann. Landesrechtlich sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (Art. 96 Abs. 1 AuG; BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2A.451/2002 vom 28. M�rz 2003 E. 2, nicht publ. in: BGE 129 II 215). Was das Interesse an Fernhaltung anbetrifft, darf bei ausl�ndischen Personen, die nicht unter das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits �ber die Freiz�gigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) fallen, im Rahmen der Interessenabw�gung auch generalpr�ventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden (Urteile 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.5).
3.3.1 Das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK gesch�tzte Recht auf Achtung des Familienlebens kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, Nicht-Staatsangeh�rigen die Einreise, die Aufenthaltsbewilligung- oder -verl�ngerung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], �� 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizer B�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen).
3.3.2 Art. 8 Ziff. 2 EMRK sieht Einschr�nkungen vor, die weitgehend den Eingriffsvoraussetzungen von Art. 36 BV entsprechen (BGE 135 I E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Die EMRK verlangt eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden privaten Interessen an der Erteilung der Bewilligung einerseits und der �ffentlichen Interessen an deren Verweigerung anderseits; diese m�ssen jene in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (vgl. BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6; 116 Ib 353 E. 3 S. 357 ff.). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei namentlich die Verh�tung von Straftaten in Betracht.
3.3.3 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3, mit Hinweisen).
4.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 19. M�rz 2010 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Dies kommt einer "l�ngerfristigen Freiheitsstrafe" (Art. 51 Abs. 1 lit. b, 63 Abs. 1 lit. a, 62 lit. b AuG) gleich, sodass der Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung grunds�tzlich erlischt. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme.
4.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Das Verschulden des Beschwerdef�hrers sei vom Strafgericht als hoch eingestuft worden. Er habe aus blosser Gewinnsucht mit Bet�ubungsmitteln gehandelt, ohne selber drogenabh�ngig zu sein. Wenngleich er sich seit der Verb�ssung der Gef�ngnisstrafe verst�rkt um seine Integration bem�ht und zu keinen Klagen Anlass gegeben habe, sei eine R�ckfallgefahr nicht auszuschliessen. Nachdem sich Nigeria in vielerlei Hinsicht von der Schweiz unterscheide, sei es der Ehefrau des Beschwerdef�hrers nicht zuzumuten, die Ehe in der Heimat ihres Gatten fortzusetzen. Die Eheleute seien seit sieben Jahren verheiratet und kennten einander seit neun Jahren. Mit Blick auf die Reneja-Praxis des Bundesgerichts (BGE 110 Ib 201; 135 II 377 E. 4.4 S. 382) sei die massgebende Dauer von zwei Jahren Freiheitsstrafe wesentlich �berschritten. HIV-erkrankte Personen w�rden in Nigeria gesellschaftlich stigmatisiert und ausgegrenzt, sie seien auch in Beruf und Familie erheblichen Schwierigkeiten ausgesetzt. Im �brigen funktioniere die medizinische Versorgung nicht l�ckenlos. Die meisten Probleme k�nne das Ehepaar aber mit vereinten Kr�ften meistern, zumal der Beschwerdef�hrer schon in der Vergangenheit von seiner Ehefrau finanziell unterst�tzt worden sei. Insgesamt sei der Eingriff ins Familienleben gerechtfertigt.
4.3 Der Beschwerdef�hrer f�hrt aus, er habe seine Strafe verb�sst und sich seither untadelig verhalten. Dies beweise, dass er die hiesigen Gesetze respektiere und keine Gefahr f�r die �ffentliche Ordnung darstelle. In der Eingabe vom 16. April 2012 l�sst er vortragen, er habe sich seit seiner Haftentlassung geradezu "penibel an die schweizerische Gesetzgebung" gehalten. Das "Interesse der Ehefrau am Zusammenleben mit ihrem geliebten Mann" sei h�her einzustufen als alle anderen �berlegungen, zumal das Ehepaar "einen Kinderwunsch versp�rt".
5.1 Der Beschwerdef�hrer ist in der Schweiz mehrfach deliktisch in Erscheinung getreten. Bald nach seiner ersten Einreise in die Schweiz wurde er im Mitte August 2001 beim Handel mit Kokain angehalten. Im Dezember 2002 stiessen die Polizeiorgane bei ihm auf zw�lf Gramm Kokain. Diese zweite Anhaltung f�hrte zur Verurteilung vom 6. Juni 2005 und der ausl�nderrechtlichen Verwarnung. Dessen ungeachtet nahm der Beschwerdef�hrer seine deliktische T�tigkeit sp�ter wieder auf. Das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 19. M�rz 2010 beruht auf mengenm�ssig qualifiziertem, gewerbsm�ssig begangenem Handel mit Kokain. Dem Beschwerdef�hrer wurde rechtskr�ftig der Handel mit 623 Gramm eines Kokaingemischs nachgewiesen, was bei einem Reinheitsgrad von praxisgem�ss 33 % einer Menge von ca. 205 Gramm reinem Kokain entspricht. Enth�lt das Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoff, ist die Grenze zum qualifizierten Fall erreicht. Dieser kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteil 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338 mit Hinweisen; 109 IV 143 E. 3b S. 144).
5.2 Im Fall von schwerwiegenden Drogendelikten verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ganz erhebliches �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; 2A.582/2006 vom 26. Februar 2007 E. 3.4 und 3.5; vgl. BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). Ein solcher Fall liegt hier vor. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich nunmehr peinlich genau an die schweizerische Rechtsordnung. Es besteht ein manifestes Interesse daran, ihm einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. Seine Anwesenheit ist nicht hinzunehmen.
5.3 Das private Interesse an der Fortsetzung des bisherigen ausl�nderrechtlichen Zustandes, auf den sich der Beschwerdef�hrer und insbesondere auch dessen schweizerische Gattin beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar. In der Tat bestehen zwischen der Schweiz und der Heimat des Beschwerdef�hrers in mancherlei Hinsicht Unterschiede, nicht zuletzt solche wirtschaftlicher Natur. Der Beschwerdef�hrer l�sst ausf�hren, ein Umzug nach Nigeria stelle f�r seine Ehegattin keine ernsthafte Option an. Daraus abzuleiten, der Anspruch auf ein unbeeintr�chtigtes Familienleben schliesse seine R�ckkehr nach Nigeria geradezu aus, �berzeugt nicht. Eine besonders intensive Integration in der Schweiz, welche �ber das Eheleben hinaus zu Ankn�pfungspunkten an Land und Leute f�hren k�nnte, vermag der Beschwerdef�hrer nicht vorzubringen. Er arbeite zwar "soviel er kann" und besuche Deutschkurse, doch ist angesichts der lang andauernden Anwesenheit in der Schweiz beides zumindest �blich. In besonderem Masse integrationsstiftend sind die Argumente jedenfalls nicht. Selbst vor dem Hintergrund einer Ehe, die sich als tragf�hig und best�ndig erwiesen hat, und des ge�usserten Kinderwunsches muss das �ffentliche Interesse an Fernhaltung des Beschwerdef�hrers als deutlich �berwiegend bezeichnet werden. Dies gilt, selbst wenn es zur Trennung von der schweizerischen Ehefrau f�hrt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 f.; 129 II 215 E. 4.1 S. 218). Die HIV-Erkrankung hat sich gem�ss dem Arztbericht, welcher der Vorinstanz vorlag, auf einem Niveau stabilisiert, das auch in Nigeria eine angemessene Behandlung erwarten l�sst. Den Abkl�rungen des Bundesamtes f�r Migration zufolge darf an sich von unentgeltlichem Zugang zu antiretroviralen Therapien und Blutuntersuchungen ausgegangen werden. Zu Recht ber�cksichtigt die Vorinstanz, dass die finanziellen M�glichkeiten der in der Schweiz zur�ckbleibenden Ehefrau zu einer stabilen, angemessenen medizinischen Versorgung in Nigeria beitragen d�rften.
5.4 Vor diesem Hintergrund erweist sich die vorinstanzliche Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung als bundesrechts- und konventionskonform. Die Pr�fung des weiteren Widerrufsgrundes im Sinne von Art. 62 lit. c AuG er�brigt sich mithin. Nichts anderes ergibt sich mit Blick auf Art. 13 Abs. 1 BV, den der Beschwerdef�hrer ebenfalls anruft. Der verfassungsrechtlich garantierte Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens entspricht materiell der Garantie von Art. 8 EMRK. Er gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteil 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433).
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich mithin als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem obsiegenden Kanton Basel-Landschaft ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 42
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 66
 Art. 64
 Art. 83
 Art. 113
 Art. 117
 Art. 106
 Art. 5
 Art. 116
 Art. 95
 Art. 8
 Art. 42
 Art. 51
 Art. 42
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 EGMR 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 36
 BGE 
 EGMR 
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 62
 Art. 13
 Art. 8
 BGE 
 Art. 66