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Timestamp: 2016-10-25 14:00:10+00:00

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5A_507/2010 (15.12.2010)
A.________ (Beschwerdef�hrer) ist Eigent�mer der Parzelle Nr. 112 auf Gebiet der Gemeinde I.________. Im Rahmen der Einf�hrung des eidgen�ssischen Grundbuches meldete A.________ am 15. Januar 2008 eine Dienstbarkeit zu Gunsten seiner Parzelle Nr. 112 und zu Lasten von insgesamt elf Grundst�cken an. Der Eintragung im Grundbuch widersetzten sich die Eigent�mer der zu belastenden Parzellen Nrn. 718 und 654. Die vom Beschwerdef�hrer beanspruchte Dienstbarkeit steht vor folgendem tats�chlichen Hintergrund:
A.a Im Gebiet G.________ entspringt eine Quelle, deren Wasser bereits im vorletzten Jahrhundert gefasst und bis ins 20. Jahrhundert hinein der Versorgung der weiter unten gelegenen Grundst�cke diente. Urkundlich nachweisbar wird das Quellwasser seit 1888 in zwei Leitungen zu den Liegenschaften gef�hrt, und zwar in einer n�rdlichen Leitung mit 2/3 des Wassers und in einer s�dlichen Leitung mit 1/3 des Wassers.
A.b Die an der n�rdlichen Leitung beteiligten Eigent�mer gr�ndeten Ende 1888 eine Brunnenkorporation. Wasser bezog unter anderem auch die heutige Parzelle Nr. 112 des Beschwerdef�hrers. Die Brunnenkorporation trat am 5. M�rz 2002 ihre Rechte, umfassend offenbar 2/3 des Wassers (Quellenrecht) samt der n�rdlichen Leitung (Durchleitungsrechte), an den Beschwerdef�hrer ab.
A.c Das Bezugsrecht an 1/3 des Quellwassers �ber die s�dliche Leitung erwarb am 23. M�rz 1893 V.________ f�r sich und weitere Personen. Mit Vertrag vom 4. April 1893 liessen sich die Wasserbez�ger V.________ und W.________ die Befugnis einr�umen, die s�dliche Leitung �ber die Liegenschaft "L.________", unter anderem �ber die heutige Parzelle Nr. 718, in k�rzester Linie gegen ihre Wohnh�user durch zu f�hren. Die besagten Wohnh�user standen im Gebiet "K.________" der Gemeinde I.________, wo sp�ter die sog. Herrenh�user der H.________ AG gebaut wurden. Die H.________ AG erwarb alsdann das Bezugsrecht, umfassend offenbar 1/3 des Wassers (Quellenrecht) samt der s�dlichen Leitung (Durchleitungsrechte), und trat mit Vertrag vom 28. Juli 1982 alle Rechte und Pflichten, die ihr an der Quelle geh�rten, an den Beschwerdef�hrer ab.
A.d Im Jahre 1984 �nderte der Beschwerdef�hrer den Verlauf der s�dlichen Leitung. Er knickte die Leitung auf der H�he der Parzelle Nr. 718 bogenf�rmig in einem rechten Winkel zum bisherigen Verlauf ab und f�hrte die Leitung neu �ber die Parzelle Nr. 654 zu seiner Parzelle Nr. 112. Mit den damaligen Eigent�mern der Parzellen Nrn. 654 und 718 schloss der Beschwerdef�hrer am 24. M�rz und am 16. September 1984 schriftliche Vertr�ge �ber das Durchleitungsrecht und die Entsch�digung (Parzelle Nr. 654) bzw. die Verlegung der Leitung (Parzelle Nr. 718).
A.e Die Gemeinde I.________ verf�gt seit Mitte des letzten Jahrhunderts �ber eine �ffentliche Wasserversorgung, der heute alle Grundst�cke angeschlossen sind. Das Wasser der Q.________-Quelle dient dem Beschwerdef�hrer nur mehr dazu, seinen Garten zu bew�ssern und Zier- oder Natursteinbrunnen zu speisen.
Am 2./7. August 2008 erhob der Beschwerdef�hrer Klage gegen B.________ und C.________, Miteigent�mer der Parzelle Nr. 718 seit 2004, und gegen D.________ und E.________, Gesamteigent�mer der Parzelle Nr. 654 seit 1985. Er begehrte, die Beklagten seien zu verpflichten, die bestehende altrechtliche Dienstbarkeit (Durchleitungsrecht f�r Wasserleitungen) zu Lasten ihrer Grundst�cke Nrn. 654 und 718 und zu Gunsten des Grundst�ckes Nr. 112 im Grundbuch eintragen zu lassen. Die Klagen wurden getrennt und in gesonderten Verfahren je gegen die Eigent�mer der Parzellen Nr. 718 und Nr. 654 gef�hrt. Das Kantonsgericht und - auf Berufung des Beschwerdef�hrers hin - das Obergericht des Kantons Glarus wiesen die beiden Klagen ab (Urteile vom 28. Mai 2009 und vom 28. Mai 2010).
Mit zwei Eingaben vom 8. Juli 2010 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und das Grundbuchamt Glarus zu erm�chtigen, die altrechtliche Dienstbarkeit nach dem Vertrag vom 4. April 1893 auf den Liegenschaften Nr. 718 von B.________ und C.________ (Beschwerdegegner im Verfahren 5A_507/2010) und Nr. 654 von D.________ und E.________ (Beschwerdegegner im Verfahren 5A_508/2010) einzutragen. Es sind die kantonalen Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Die beiden Beschwerden betreffen den Verlauf eines Wasserleitungsrechts �ber benachbarte Grundst�cke. Sie richten sich gegen zwei Urteile, in denen die gleichen Tat- und Rechtsfragen zu beantworten waren. Es rechtfertigt sich, die beiden Beschwerdeverfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 BZP).
Der Streit �ber Bestand und Inhalt der altrechtlichen Dienstbarkeit betrifft eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit. Der Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) bemisst sich am Interesse des Beschwerdef�hrers an der Eintragung des Durchleitungsrechts oder am allenfalls h�heren finanziellen Interesse der Beschwerdegegner an der Abweisung des Begehrens (vgl. BGE 95 II 14 E. 1 S. 16 f.; 136 III 60 E. 1.1.1 S. 63). Das Kantonsgericht hat angenommen, der Streitwert d�rfte aus der Sicht des Beschwerdef�hrers Fr. 8'000.-- �bersteigen (E. IV S. 13), w�hrend das Obergericht davon ausgegangen ist, die geltend gemachte Dienstbarkeit habe f�r den Beschwerdef�hrer prim�r ideellen Wert (E. III/b S. 9). Fehlt im kantonalen Entscheid die Angabe des Streitwertes (Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG) oder soll ein h�herer als der angegebene Streitwert massgebend sein, obliegt es dem Beschwerdef�hrer zum Erreichen des Mindeststreitwertes n�here Angaben zu machen, die dem Bundesgericht eine Festsetzung des Streitwertes nach Ermessen gestatten (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 51 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 136 III 60 E. 1.1.1 S. 62). Die Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift (S. 7) reichen dazu nicht aus. Es ist nicht ersichtlich, weshalb im Falle einer Abweisung seiner Begehren das Reservoir und 1/3 des Quellwassers nutzlos werden sollen. Zum einen ist der Beschwerdef�hrer auch Eigent�mer der n�rdlichen Leitung, die ebenfalls aus dem Reservoir gespiesen wird (vgl. Bst. A.b). Zum anderen ist nicht ausgeschlossen, dass die Beschwerdegegner die Durchleitung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht auf Zusehen hin k�nftig weiter gestatten k�nnten (vgl. Schreiben der Beschwerdegegner im Verfahren 5A_507/2010 vom 27. Juli 2008, act. 14/3). Dass er in die Erneuerung der Leitungen, die Grabarbeiten und den Unterhalt unz�hlige Stunden investiert haben will, mag zutreffen, doch ist damit nicht dargetan, inwiefern sein Verm�gensinteresse den gesetzlichen Mindeststreitwert erreicht. Desgleichen fehlen Ausf�hrungen dazu, dass und warum sich hier eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellen und insoweit ungeachtet des Streitwerterfordernisses auf die Beschwerde eingetreten werden k�nnte (Art. 74 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 354 E. 1.3 S. 357). Die Beschwerde in Zivilsachen erweist sich somit als unzul�ssig. Grunds�tzlich eingetreten werden kann hingegen auf die Eingabe als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG; vgl. BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382). Der Beschwerdef�hrer r�gt denn auch zur Hauptsache die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte, namentlich Willk�r (Art. 116 BGG). Die weiteren Eintretensvoraussetzungen, insbesondere die formellen Anforderungen an die Begr�ndung der Beschwerdeschrift (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG), werden im Sachzusammenhang zu er�rtern sein. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann eingetreten werden.
Willk�r erblickt der Beschwerdef�hrer darin, dass das Obergericht zur Begr�ndung auf die Ausf�hrungen des Kantonsgerichts verwiesen hat, obwohl er neue Beweismittel, insbesondere seinen Vertrag mit der H.________ AG vom 28. Juli 1982 eingereicht habe (S. 4 Ziff. 3.2), und dass das Obergericht sich mit dem im Recht liegenden �ffentlich beurkundeten Vertrag vom 7. M�rz 2002 bzw. seinen Vorbringen dazu nicht auseinandergesetzt habe (S. 4 Ziff. 3.4 der Beschwerdeschrift).
3.1 Soweit die zweite Instanz das angefochtene Urteil best�tigt und auch mit der Begr�ndung einig geht, darf sie auf die Begr�ndung der ersten Instanz verweisen, ausser der Beschwerdef�hrer habe vor der zweiten Instanz beachtliche Gr�nde vorgebracht, zu denen die erste Instanz noch nicht Stellung bezogen hat, sei es, dass diese Gr�nde vor erster Instanz noch nicht vorgebracht wurden, aber trotzdem vor zweiter Instanz neu vorgebracht werden d�rfen, oder sei es, dass sie vor erster Instanz schon vorgetragen wurden, diese aber dazu in der Urteilsbegr�ndung nicht Stellung bezogen hat. Dieser Grundsatz folgt aus der verfassungsm�ssigen Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 103 Ia 407 E. 3a S. 409; 123 I 31 E. 2c S. 34) und auch aus den bundesgesetzlichen Anforderungen an kantonale Urteile (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 119 II 478 E. 1d S. 480 f., zum entsprechenden Art. 51 Abs. 1 lit. c des Bundesrechtspflegegesetzes, OG, von 1943).
3.2 Das Obergericht hat sich an die bundesrechtlichen Vorgaben gehalten. Einem eigenen Sachverhalt mit Prozessgeschichte (E. I S. 3 ff.) folgen eigene materielle Erw�gungen (E. II S. 6 ff.), die mit einem Verweis auf die Ausf�hrungen des Kantonsgerichts abschliessen (E. II/3 S. 9 des angefochtenen Urteils). Das Obergericht hat dabei den neu eingereichten Vertrag vom 28. Juli 1982 zwischen der H.________ AG und dem Beschwerdef�hrer - entgegen dessen Darstellung - nicht �bersehen. W�hrend das Kantonsgericht davon ausgegangen ist, der Beschwerdef�hrer sei an der s�dlichen Leitung nicht dinglich berechtigt (E. III/5 S. 11), hat das Obergericht gest�tzt auf Vertrag vom 28. Juli 1982 (act. 27) dargelegt, die H.________ AG habe ihre Rechte und Pflichten an der s�dlichen Leitung dem Beschwerdef�hrer abgetreten (E. I/1c S. 3 f. des angefochtenen Urteils). Die Frage nach der Berechtigung des Beschwerdef�hrers an der s�dlichen Leitung wird somit von der Verweisung auf die kantonsgerichtlichen Ausf�hrungen nicht erfasst, sondern im angefochtenen Urteil selbstst�ndig erl�utert.
3.3 Von der Verweisung erfasst wird hingegen die Frage, welcher Beweiswert dem �ffentlich beurkundeten Abtretungsvertrag vom 5. M�rz 2002 zukommt. Der Beschwerdef�hrer hat im kantonalen Verfahren geltend gemacht, der Vertrag habe als �ffentliche Urkunde erh�hte Beweiskraft (Art. 9 ZGB) und nenne unter den Liegenschaften, die mit unentgeltlichen Ab- und Durchleitungsrechten belastet sind, auch die Parzellen Nrn. 654 und 718 der Beschwerdegegner. Das Kantonsgericht hat darauf nicht abstellen wollen, weil der Abtretungsvertrag vom 5. M�rz 2002 zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Brunnenkorporation allein die n�rdliche Leitung betreffe und die Brunnenkorporation dem Beschwerdef�hrer auch nur die Rechte an der n�rdlichen Leitung habe abtreten k�nnen (E. III/5 S. 11). Darauf hat das Obergericht verwiesen (E. II/3 S. 9 des angefochtenen Urteils). Die Begr�ndung gen�gt den formellen Anforderungen.
Der Beschwerdef�hrer erneuert seinen Einwand, die Annahme, der �ffentlich beurkundete Vertrag vom 5. M�rz 2002 sei nicht beweiskr�ftig, verletze Art. 9 ZGB (S. 4 Ziff. 3.4 der Beschwerdeschrift).
4.1 In tats�chlicher Hinsicht steht unangefochten fest, dass die Korporation nur 2/3 des Quellwassers �ber die n�rdliche Leitung besessen und ihr Quellenrecht dem Beschwerdef�hrer abgetreten hat. Das Quellenrecht in diesem Umfang war Gegenstand des �ffentlich beurkundeten Abtretungsvertrags. Darin heisst es dann weiter, der Beschwerdef�hrer sei bereits bisher Eigent�mer von 1/3 des Wassers und nach der Abtretung liege somit die ganze Quelle in einer Hand. Die unentgeltlichen Ab- und Durchleitungsrechte w�rden bestehen bleiben und auch f�r die Rechtsnachfolger der belasteten Liegenschaften Nrn. 112, 114, 115, 116, 117, 118, 124, 126, 654, 718 und 741 (Grundbuch I.________) gelten (act. 3/14).
4.2 �ffentliche Register und �ffentliche Urkunden erbringen gem�ss Art. 9 Abs. 1 ZGB f�r die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhaltes nachgewiesen ist. Dieser Nachweis ist an keine besondere Form gebunden (Art. 9 Abs. 2 ZGB). Mit Bezug auf den Urkundeninhalt umfasst die verst�rkte Beweiskraft nur das, was die Urkundsperson nach Massgabe der Sachlage kraft eigener Pr�fung als richtig bescheinigen kann. Irgendwelche rechtsgesch�ftliche Erkl�rungen erhalten keine verst�rkte Beweiskraft f�r ihre inhaltliche Richtigkeit, nur weil sie �ffentlich beurkundet worden sind. Die �ffentlich beurkundeten Erkl�rungen, die mit dem Vertragswillen der Parteien - hier der Abtretung von 2/3 des Quellwassers �ber die n�rdliche Leitung - unmittelbar nichts zu tun haben, wie die Feststellungen, der Beschwerdef�hrer sei nun Eigent�mer der ganzen Quelle und alle Ab- und Durchleitungsrechte blieben bestehen, brauchen sich die Beschwerdegegner, die am Vertragsabschluss nicht beteiligt waren, deshalb nicht entgegenhalten zu lassen. Ihnen gegen�ber kann sich der Beschwerdef�hrer nicht auf Art. 9 Abs. 1 ZGB berufen. Andernfalls w�re es m�glich, die Regeln �ber die F�hrung des Beweises und die Verteilung der Beweislast durch die Art der Abfassung �ffentlich beurkundeter Erkl�rungen zu Lasten einer Partei, die auf die Verurkundung keinen Einfluss nehmen konnte, beliebig zu ver�ndern. Das aber ist nicht der Zweck der Beweisvorschrift in Art. 9 ZGB (vgl. BGE 110 II 1 E. 3a S. 2/3). Erh�hte Beweiskraft geniessen ebenso wenig Erkl�rungen und Feststellungen der Urkundsperson, die sich - wie die hier in Frage stehenden - nicht auf den Vertragswillen der Parteien beziehen (vgl. BGE 113 Ib 289 E. 4c S. 295).
4.3 Die kantonalen Gerichte durften nach dem Gesagten den Beweiswert des �ffentlich beurkundeten Abtretungsvertrags vom 5. M�rz 2002 f�r die streitige und zu entscheidende Frage nach der Berechtigung an der s�dlichen Wasserleitung willk�rfrei verneinen. Die Frage wiederum, ob die Grundst�cke der Beschwerdegegner durch Rechte an der n�rdlichen Leitung belastet sind, ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Unter Willk�rgesichtspunkten mussten die kantonalen Gerichte aus dem Abtretungsvertrag vom 5. M�rz 2002 (act. 3/14) nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers ableiten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt die Auslegung des Dienstbarkeitsvertrags vom 4. April 1893 als willk�rlich, soweit das Obergericht darin von sog. herrschenden Liegenschaften ausgegangen ist. Er macht geltend, (1.) die Servitut habe den Berechtigten W.________ und V.________ pers�nlich zugestanden (S. 4 ff. Ziff. 3/5 und Ziff. 4 der Beschwerdeschrift).
5.1 Die eingeklagte Dienstbarkeit von 1893 wurde unter Herrschaft des kantonalen B�rgerlichen Gesetzbuches von 1869 (BGB) rechtsgesch�ftlich begr�ndet und ist ihrem Inhalte nach auch unter dem neuen Recht grunds�tzlich anerkannt geblieben (vgl. Art. 18 Abs. 3 SchlTZGB). Das Obergericht hat festgehalten, nach den Vorschriften des BGB h�tten Servitute in der Regel nur im Verh�ltnis zwischen herrschender und dienender Liegenschaft bestanden. Beschr�nkte dingliche Rechte seien �blicherweise als Grunddienstbarkeit begr�ndet worden. Personaldienstbarkeiten seien die Ausnahme gewesen und meistens als Wegrechte zugunsten von Genossenschaften oder Gemeinden erstellt worden (E. II/1b S. 6 des angefochtenen Urteils mit Hinweis auf Ernst Zweifel, Johann Jakob Blumer und das Glarnerische B�rgerliche Gesetzbuch, Diss. Z�rich 1965, Druck 1966, S. 58).
5.2 Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers hat das Obergericht nicht verkannt, dass "gewisse Servitute Personen, Genossenschaften oder Gemeinden zustehen (z.B. Wegrechte), ohne dass sie entsprechendes Grundeigentum haben m�ssen" (Zweifel, a.a.O., S. 58). Richtig ist hingegen, dass das Obergericht ohne weitere Auslegung des Vertrags von 1893 angenommen hat, es liege eine Grunddienstbarkeit vor (E. II/2.1a S. 7 des angefochtenen Urteils). Es ist damit der Rechtsauffassung des Beschwerdef�hrers gefolgt, der mit seiner Klage die Einr�umung der Dienstbarkeit zu Gunsten seines Grundst�cks Nr. 112 (Grunddienstbarkeit) und nicht zu Gunsten seiner Person (Personaldienstbarkeit) begehrt hat. H�tte das Obergericht den Vertrag von 1893 als Personaldienstbarkeit ausgelegt, wie das der Beschwerdef�hrer heute offenbar bef�rwortet, w�re seine Klage bereits aus diesem Grund und ungeachtet des Inhalts der Dienstbarkeit abzuweisen gewesen. Denn eine Personaldienstbarkeit ist etwas Anderes als eine Grunddienstbarkeit, und das Gericht darf einer Partei weder mehr noch anderes zusprechen, als sie verlangt, also keine Personaldienstbarkeit statt der beantragten Grunddienstbarkeit (vgl. Art. 76 Abs. 1 ZPO/GL; Fasching/Fucik, Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen, Bd. 3, 2. Aufl. 2004, N. 23 zu � 405 ZPO, erster Punkt; aus der kantonalen Praxis, z.B. ZBGR 48/1967 S. 73 E. 3: "Das Viehtriebrecht ist also nicht m�glicherweise als minus im Fuss- und Fahrwegrecht enthalten, sondern bildet ein aliud.").
5.3 Unter Willk�rgesichtspunkten erscheint der Beschwerdef�hrer durch die obergerichtliche Annahme einer Grunddienstbarkeit statt einer Personaldienstbarkeit nicht als beschwert. Es kommt hinzu, dass f�r die Bestimmung des Inhalts der Dienstbarkeit nach den hier massgebenden Auslegungsgrunds�tzen nicht entscheidend ist, ob die Berechtigung zu Gunsten des jeweiligen Eigent�mers eines Grundst�cks (Grunddienstbarkeit) oder zu Gunsten einer bestimmten Person (Personaldienstbarkeit) lautet (E. 6 sogleich).
Eine willk�rliche Auslegung des Dienstbarkeitsvertrags vom 4. April 1893 erblickt der Beschwerdef�hrer weiter darin, dass das Obergericht ein Wasserleitungsrecht nur f�r die Liegenschaften in der K.________ bejaht und den 1984 ge�nderten Verlauf der Leitung auf sein eigenes Grundst�ck als nicht mehr identisch mit dem Wasserleitungsrecht von 1893 bezeichnet hat. Er macht geltend, (2.) den Berechtigten sei es v�llig frei gestanden, welche Liegenschaften sie mit dem Wasser h�tten versorgen wollen, und (3.) die spezifizierenden Vertragsbestimmungen dienten der Schadenbegrenzung auf der damals belasteten Liegenschaft (S. 4 ff. Ziff. 3/5 und Ziff. 4 der Beschwerdeschrift).
6.1 Die kantonalen Gerichte haben den Inhalt der Dienstbarkeit nach geltendem Recht bestimmt. Da der Dienstbarkeitsvertrag im Jahre 1893 geschlossen wurde, k�nnte sich die Frage stellen, ob f�r die Bestimmung des Inhalts der Dienstbarkeit das Glarnerische B�rgerliche Gesetzbuch massgebend ist. Die Abgrenzung erweist sich als heikel (vgl. Liver, Z�rcher Kommentar, 1980, N. 227 ff. zu Art. 737 und N. 56 ff. zu Art. 738 ZGB), kann hier aber dahingestellt bleiben, erhebt doch der Beschwerdef�hrer keinerlei Verfassungsr�gen gegen die Auslegungsgrunds�tze (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG).
6.2 Ausgehend vom Wortlaut des Dienstbarkeitsvertrags ist der Sinn und Zweck der Dienstbarkeit im Zeitpunkt der Errichtung zu ermitteln. Je genauer der Wortlaut abgefasst ist, umso enger ist der Raum f�r die Auslegung aufgrund weiterer Kriterien, sofern keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die Parteien den Vertrag nicht nach dem Wortlaut verstanden haben k�nnten. Zudem gilt der Grundsatz der Identit�t der Dienstbarkeit, wonach eine Dienstbarkeit nicht zu einem anderen Zweck aufrechterhalten werden darf als jenem, zu dem sie errichtet worden ist. Aus diesem Grundsatz ergibt sich auch, dass die Aus�bung der Dienstbarkeit nicht auf einen zus�tzlichen, mit dem urspr�nglichen nicht identischen Zweck ausgeweitet werden darf. Diese Auslegungsgrunds�tze gelten f�r Grunddienstbarkeiten wie f�r Personaldienstbarkeiten (BGE 132 III 651 E. 8 S. 655 f.). L�sst sich nicht mehr genau feststellen, welche Motive der Parteien f�r die Errichtung einer Dienstbarkeit im Einzelnen massgebend gewesen sind, so muss davon ausgegangen werden, dass die Parteien mit der Begr�ndung der Dienstbarkeit jenen Zweck verfolgt haben, der sich aufgrund der damaligen Bed�rfnisse des herrschenden Grundst�cks vern�nftigerweise ergab (BGE 115 II 434 E. 3c S. 438). Die f�r Grunddienstbarkeiten entwickelte Regel gilt auch f�r Personaldienstbarkeiten, deren Inhalt sich nach den gew�hnlichen Bed�rfnissen der Berechtigten bestimmt (Art. 781 Abs. 2 ZGB). Massgebend sind die Bed�rfnisse im Moment der Begr�ndung der Dienstbarkeit (BGE 132 III 651 E. 8.1 S. 656; vgl. Leemann, Berner Kommentar, 1925, N. 42 zu Art. 781 ZGB).
6.3 Willk�rfrei durften die kantonalen Gerichte annehmen, der Wortlaut des Vertragstextes sei mit Bezug auf die Bed�rfnisse der herrschenden Grundst�cke bzw. der Berechtigten genau. Gem�ss Ziff. 2 des Vertrags haben sich die Rechtnehmer W.________ und V.________ verpflichtet, die Wasserleitung in k�rzester Weise gegen ihre Wohnh�user zu f�hren (act. 3/8 und in Abschrift act. 13/8). Die damaligen Bed�rfnisse haben somit in der Wasserf�hrung zu den Wohnh�usern der Berechtigten bestanden, d.h. zu ihren Grundst�cken in der K.________. Anhaltspunkte daf�r, dass die Parteien ihren Vertrag nicht nach dem Wortlaut verstanden haben k�nnten, sind weder ersichtlich noch dargetan. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers ist es den Berechtigten deshalb nicht frei gestanden, welche Liegenschaften sie mit Wasser versorgen wollten. Das Recht bezieht und beschr�nkt sich auf eine Wasserleitung zu den Grundst�cken in der K.________.
6.4 Mit dem Inhalt der Dienstbarkeit von 1893 hat das vom Beschwerdef�hrer heute beanspruchte Leitungsrecht offenkundig nichts mehr zu tun. Die Wasserleitung f�hrt nicht zu Liegenschaften in der K.________. Der Beschwerdef�hrer hat die Leitung 1984 auf der H�he der Parzelle Nr. 718 bogenf�rmig in einem rechten Winkel zum bisherigen Verlauf abgeknickt und neu �ber die Parzelle Nr. 654 zu seiner Parzelle Nr. 112 gezogen. Diese neue Leitung kann der Beschwerdef�hrer nicht auf das alte Recht von 1893 st�tzen. Das gleichlautende Auslegungsergebnis des Obergerichts (E. II/2.2b S. 8) erweist sich deshalb als willk�rfrei.
6.5 Zur St�tzung des obergerichtlichen Ergebnisses bedarf es keiner (analogen) Anwendung der Kriterien f�r die Abl�sung und L�schung einer Dienstbarkeit gem�ss Art. 736 Abs. 1 ZGB, denen der Grundsatz der Identit�t der Dienstbarkeit zugrunde liegt (BGE 130 III 554 E. 2 S. 556), wie er auch bei der Auslegung zu beachten ist (E. 6.2 hiervor). Auf die entsprechenden Ausf�hrungen des Kantonsgerichts (E. III/6 S. 11 ff.), auf die das Obergericht verwiesen hat (E. II/3 S. 9), einzugehen, er�brigt sich. An der Beurteilung der dagegen erhobenen R�gen betreffend L�schungsklage (S. 6 f. Ziff. 4.3 der Beschwerdeschrift) besteht kein schutzw�rdiges Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. BGE 135 III 513 E. 7.2 S. 525).
Die Verlegung der Leitung begr�ndet der Beschwerdef�hrer mit Bauarbeiten auf der Parzelle Nr. 773, �ber die die Leitung gem�ss dem Vertrag von 1893 verlaufen ist. Die Eigent�mer der Parzelle Nr. 773 h�tten von ihm die Verlegung der Leitung verlangt (S. 6 Ziff. 4.2 der Beschwerdeschrift). Soweit sein Dienstbarkeitsrecht aus dem Jahr 1893 besteht, ist eine eigentliche Rechtspflicht des Beschwerdef�hrers, die Leitung freiwillig zu verlegen, d.h. auf der H�he der Parzelle Nr. 718 bogenf�rmig in einem rechten Winkel zum bisherigen Verlauf abzuknicken und neu �ber die Parzelle Nr. 654 zu seiner Parzelle Nr. 112 zu ziehen, weder ersichtlich noch dargetan. Der Beschwerdef�hrer hat zur Leitungsverlegung gleichwohl Hand geboten und mit den Eigent�mern der betroffenen Parzellen Nrn. 718 und 654 entsprechende Vertr�ge geschlossen (act. 3/11 und /12). Da die vereinbarten - nach dem Gesagten (E. 6) - neu begr�ndeten Durchleitungsrechte nicht im Grundbuch als Dienstbarkeiten angemeldet und eingetragen wurden und da Vertragspartner des Beschwerdef�hrers die Rechtsvorg�nger der Beschwerdegegner waren, k�nnen die Vertr�ge den Beschwerdegegnern nicht entgegengehalten werden. Das Obergericht durfte auch in diesem Punkt willk�rfrei auf die zutreffenden Ausf�hrungen des Kantonsgerichts (E. III/7 S. 13) verweisen (E. II/3 S. 9 des angefochtenen Urteils).
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Das angefochtene Urteil erweist sich weder in tats�chlicher noch in rechtlicher Hinsicht als willk�rlich (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG), nicht hingegen entsch�digungspflichtig, zumal keine Vernehmlassungen eingeholt worden sind.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 5'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.

References: Art. 24
 BGE 
 Art. 51
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 117
 BGE 
 BGE 
 Art. 51
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 Art. 18
 Art. 76
 Art. 737
 Art. 738
 Art. 117
 Art. 781
 Art. 736
 BGE 
 BGE