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Timestamp: 2019-12-08 14:36:12+00:00

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Version vom 16. Februar 2012, 08:43 Uhr (Quelltext anzeigen)
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===Bundesverfassungsgericht===
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bverfgzeugenjehovas.pdf '''BVerfG''', Urteil vom 2. August 2001, Az: 1 BvR 618/93 (Bluttransfusionen bei Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas)]
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bverfgzeugenjehovas.pdf '''BVerfG''', Urteil vom 02.08.2001, Az: 1 BvR 618/93 (Bluttransfusionen bei Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas)]
* '''[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bverfg/bverfg_1451_01.pdf BVerfG]'''[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bverfg/bverfg_1451_01.pdf , Beschluss vom 30. Januar 2002, Az: 2 BvR 1451/01 (zur verfassungsrechtlichen Überprüfung der tatrichterlichen Annahme, die in der Patientenverfügung aufgestellten Voraussetzungen für den Abbruch einer künstlichen Ernährung hätten nicht vorgelegen)<br />]
* '''[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bverfg/bverfg_1451_01.pdf BVerfG]'''[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bverfg/bverfg_1451_01.pdf , Beschluss vom 30.01.2002, Az: 2 BvR 1451/01 (zur verfassungsrechtlichen Überprüfung der tatrichterlichen Annahme, die in der Patientenverfügung aufgestellten Voraussetzungen für den Abbruch einer künstlichen Ernährung hätten nicht vorgelegen)<br />]
===Betreuungsrechtliche Entscheidungen===
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/bgh.pdf BGH-Beschluss vom 13.09.1994 über die Anforderungen zur Zulässigkeit eines ärztlichen Behandlungsabbruchs nach mutmaßlichen Willen des Patienten für den Fall, dass die Erkrankung noch keinen irreversiblen tödlichen Verlauf genommen hat], 1 StR 357/94; BGHSt 40, 257; NJW 1995, 204 = MDR 1995, 80 = NStZ 1995, 80 = StV 1995, 408 (Ls.)
*'''BGH, Urteil vom 3. Juli 2019, 5 StR 393/18'''
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/olgfrankfurti.pdf OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 15.07.1998], 20 W 224/98; BtPrax 1998, 186 = MedR 1998, 519 = NJW 1998, 2747 = NJW 1998, 2749 = MDR 1998, 1482 = MDR 1998, 1483 = FamRZ 1998, 1137 (zur Frage, ob die Einwilligung des Betreuers bei [[Einwilligungsfähigkeit|Einwilligungsunfähigkeit]] des Betroffenen der betreuungsgerichtlichen Genehmigung bedarf)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/olgkarlsruhe.pdf OLG Karlsruhe (19. Zivilsenat), Beschluss vom 29.10.2001], 19 Wx 21/01, PflR 2002, 162 = BtPrax 2002, 79 = OLGR 2002, 66 = Rpfleger 2002, 74 = Justiz 2002, 223 = NJW 2002, 685 = FamRZ 2002, 488 = FGPrax 2002, 26: (die Einwilligung des Betreuers eines nicht mehr entscheidungsfähigen volljährigen Betroffenen, der sich seit mehreren Jahren im Wachkoma befindet und dessen mutmaßlicher Wille feststellbar ist, in den Abbruch der künstlichen Ernährung mittels [[PEG-Sonde]] bedarf der Genehmigung des Betreuungsgerichts analog BGB § 1904 Abs 1)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/olgfrankfurtii.pdf OLG Frankfurt am Main (20. Zivilsenat), Beschluss vom 20.11.2001], 20 W 419/01; OLGR 2002, 83 = FamRZ 2002, 575 = FGPrax 2002, 31 = Bt aktuell 4/2001, 16 = BtPrax 2002, 84 = NJW 2002, 689 = MDR 2002, 218 (bei einem irreversibel hirngeschädigten Betroffenen bedarf die Entscheidung des Betreuers über den Abbruch der Ernährung durch eine PEG-Magensonde in entsprechender Anwendung des § 1904 BGB der betreuungsgerichtlichen Genehmigung)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/olgduesseldorf.pdf OLG Düsseldorf (25. Zivilsenat), Beschluss vom 27.03.2001], 25 Wx 128/00; BtPrax 2001, 170 = Rpfleger 2001, 347 = NJW 2001, 2807 = MDR 2001, 940 = FamRZ 2001, 1557 = FGPrax 2001, 155 = PflR 2002, 429 (die betreuungsgerichtliche Genehmigung des Abbruchs der künstlichen Ernährung kommt, wenn überhaupt, in Betracht, wenn der Wille des nicht bewusstlosen Betroffenen eindeutig feststellbar ist)
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/olgschleswig.pdf OLG Schleswig, Beschluss vom 12.12.2002], 2 W 168/02; FamRZ 2003, 554 = FGPrax 2003, 78 = NJW-RR 2003, 435 = PflR 2003, 156 = OLGR 2003, 142 = SchlHA 2003, 119 (die betreuungsgerichtliche Genehmigung der Einwilligung des Betreuers in eine Einstellung der Ernährung mittels einer Magensonde kann bei einem nicht mehr einwilligungsfähigen Betreuten mangels gesetzlicher Grundlage nicht erteilt werden. Insbesondere ist entgegen der Auffassung der genannten Gerichte und eines Teils der einschlägigen Literatur § 1904 Abs. 1 BGB nicht analog anwendbar.
Eine Entscheidung des Betreuers gegen eine lebenserhaltende oder -verlängernde Behandlung des Betreuten und die betreuungsgerichtliche Zustimmung kommen auch dann in Betracht, wenn das Leiden des Betroffenen einen irreversiblen tödlichen Verlauf angenommen hat, ohne dass der Tod in kurzer Zeit bevorsteht. In Verfahren, deren Gegenstand die vormundschaftsgerichtliche Zustimmung zu der Entscheidung des Betreuers gegen eine lebenserhaltende oder -verlängernde behandlung des Patienten ist, muss dem Betreuten zwingend eine [[Verfahrenspfleger]] bestellt werden.
# Die unterlassene Einholung der betreuungsgerichtlichen Genehmigung vor einem Behandlungsabbruch (hier: Einstellung der [[PEG-Sonde|Sondenernährung]]) stellt keinen Pflichtverstoss des Betreuers dar, wenn der Arzt die weitere Behandlung nicht für medizinisch indiziert hält und deshalb nicht „anbietet“
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/lgduisburgiii.pdf LG Duisburg, Beschluss vom 18.10.2000], 22 T 24 8/00 (unabhängig davon, ob das Amtsgericht zu Recht die Genehmigungsfähigkeit des Ernährungs- und Behandlungsabbruchs verneint hat, liegen die für eine solche Maßnahme erforderlichen Voraussetzungen hier nicht vor)
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/lg/landgericht_ellwangen.pdf LG Ellwangen, Beschluss vom 07.05.2003], 1 T 33/03 (Genehmigung zur Einstellung der künstlichen Ernährung)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/lgfrankfurti.pdf LG Frankfurt/M., Beschluss vom 19.05.1998], 2-29 T 56/98 (für eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung des Abbruchs der Sondenernährung mit der Folge des Todeseintritts ist eine Rechtsgrundlage nicht gegeben. Auch eine analoge Anwendung des § 1904 BGB kommt nicht in Betracht)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/lgfrankfurti.pdf LG Frankfurt/M., Beschluss vom 19.05.1998], 2-29 T 56/98 (für eine betreuungsgerichtliche Genehmigung des Abbruchs der Sondenernährung mit der Folge des Todeseintritts ist eine Rechtsgrundlage nicht gegeben. Auch eine analoge Anwendung des § 1904 BGB kommt nicht in Betracht)
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/lgfreiburg.pdf LG Freiburg i.Br. (4. Zivilkammer), Beschluss vom 15.05.2001], 4 T 105/01 (die Beschwerde des Verfahrenspflegers gegen den Beschluss des Amtsgerichts Freiburg vom 20. März 2001, Az: 15 (14) XVII 404/96 - wird zurückgewiesen)
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/ LG Karlsruhe, Urteil vom 30.08.1991], 10 O 291/91 (Kein Anspruch auf Anschließung an eine Beatmungsmaschine)
# Es ist weder erforderlich, dass der Betroffene seinen Willen in einer Patientenverfügung niedergelegt hat noch dass er seinen Willen gegenüber den behandelnden Ärzten kundgetan hat. Es reicht vielmehr aus, wenn der ausdrücklich erklärte oder der mutmaßliche Wille des Betroffenen festgestellt wird, nämlich im Falle eines irreversibel tödlichen Krankheitsverlaufs nicht lebensverlängernd behandelt zu werden.
*LG Bielefeld , Beschluss vom 12.05.2006, 25 T 89/06, MedR 2006, 648 (LS)
# Die Erklärung des Betreuers, eine ärztlicherseits angebotene lebenserhaltende oder -verlängernde Behandlung zu verweigern, bedarf der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung.
# Die Erklärung des Betreuers, eine ärztlicherseits angebotene lebenserhaltende oder -verlängernde Behandlung zu verweigern, bedarf der betreuungsgerichtlichen Genehmigung.
# Die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts zu einer solchen Entscheidung setzt voraus, dass feststeht, dass zum einen die Krankheit des Betroffenen einen irreversiblen (unumkehrbaren) und tödlichen Verlauf genommen hat und zum anderen die ärztlicherseits angebotene Behandlung dem früher erklärten und fortgeltenden Willen des Betroffenen, hilfsweise dessen (individuell-) mutmaßlichen Willen widerspricht. Ein tödlicher Verlauf liegt erst bei unmittelbarer Todesnähe vor und wenn der Sterbevorgang unmittelbar eingesetzt hat. Wenn eine letzte Sicherheit, dass die Krankheit des Betroffenen einen irreversiblen und tödlichen Verlauf angenommen hat, nicht zu gewinnen ist, ist die vormundschaftsgerichtliche Genehmigung zu verweigern.
*[http://www.htw-saarland.de/Members/robert.rossbruch/aktuelle-rechtsprechung/betreueungrecht/zur_vormundschaftsgerichtlichen_genehmigung_des_abbruchs_der_kuenstlichen_ernaehrung.pdf LG Berlin, Beschluss vom 03.03.2006], 83 T 595/05; ArztR 2007, 49 = FamRB 2007, 32 = FPR 2007, 100 (LS) = NJW 2006, 3014 = PflR 2007, 136 : Künstliche Ernährung wird durch die Entscheidung des Betreuers abgebrochen: Das LG Berlin hat entschieden, dass die Einholung einer betreuungsgerichtlichen Genehmigung nicht erforderlich ist, wenn der behandelnde Arzt entsprechend dem Willen des Betroffenen den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen befürwortet. Im vorliegenden Fall betraf dieses die künstliche Ernährung. Die Richter waren der Auffassung, dass in einem derartig gelagerten Fall der Betreuer hierüber ebenfalls in eigener Verantwortung entscheiden kann, ohne im Vorfeld eine betreuungsgerichtliche Genehmigung einzuholen.
# Wollen behandelnder Arzt und Betreuer übereinstimmend die künstliche Ernährung des Betreuten beenden, ist hierfür dennoch die betreuungsgerichtliche Genehmigung erforderlich.
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/aghanau.pdf '''AG Hanau''', Beschluss vom 30.08.1995], 20 XVII 5038/92 (Antrag des Betreuers, die Umstellung der künstlichen Ernährung des Betreuten auf Tee, in deren Folge nach etwa zwei bis drei Wochen der Tod eintreten würde, kann betreuungssgerichtlich nicht genehmigt werden)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agfrankfurti.pdf '''Amtsgericht Frankfurt/M.''', Beschluss vom 14.05.1998], 45 XVII MUE 65/98 (§ 1904 BGB ist auf die gezielte Herbeiführung des Todes nicht anwendbar)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/aglandauidpfalz.pdf '''Amtsgericht Landau in der Pfalz''', Beschluss vom 31.07.1998],3 XVII 13/94 (Antrag der Betreuerin, die vormundschaftsgerichtliche Genehmigung zur Einstellung der Sondennahrung und der Flüssigkeitszufuhr bei der Betreuten zu erteilen, wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/aglandauidpfalz.pdf '''Amtsgericht Landau in der Pfalz''', Beschluss vom 31.07.1998],3 XVII 13/94 (Antrag der Betreuerin, die betreuungsgerichtliche Genehmigung zur Einstellung der Sondennahrung und der Flüssigkeitszufuhr bei der Betreuten zu erteilen, wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agingolstadti.pdf '''Amtsgerichtes Ingolstadt''', Beschluss vom 24.09.1998], XVII 538/98 (Vormundschaftsgerichtlich genehmigt wird die Absicht der Betreuerin der Legung einer PEG beim Betroffenen nicht zuzustimmen)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agingolstadti.pdf '''Amtsgerichtes Ingolstadt''', Beschluss vom 24.09.1998], XVII 538/98 (betreuungsgerichtlich genehmigt wird die Absicht der Betreuerin der Legung einer PEG beim Betroffenen nicht zuzustimmen)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agahrensburg.pdf '''Amtsgericht Ahrensburg''', Beschluss vom 08.11.1998], 12 XVII 2168 (Abbruch der Ernährung durch PEG-Sonde wird verwehrt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agratzeburg.pdf '''Amtsgericht Ratzeburg''', Beschluss vom 07.12.1998], 2 XVII G 985 (Antrag des Betreuers, ihm zu genehmigen, die Einstellung der künstlichen Ernährung der Betroffenen anordnen zu dürfen, wird zurückgewiesen)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agratzeburg.pdf '''Amtsgericht Ratzeburg''', Beschluss vom 07.12.1998], 2 XVII G 985 (Antrag des Betreuers, ihm zu genehmigen, die Einstellung der [[PEG-Sonde|künstlichen Ernährung]] der Betroffenen anordnen zu dürfen, wird zurückgewiesen)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agmuenchen.pdf '''Amtsgericht München''', Schreiben vom 15.12.1998], 701 XVII 10753/98
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agsuttgart-badcannstatti.pdf '''Amtsgericht Stuttgart - Bad Cannstatt''', Beschluß vom 25.03.1999], XVII 36/99 (Antrag des Betreuers die Verweigerung der Zustimmung zur Legung einer PEG vormundschaftsgerichtlich zu genehmigen wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agsuttgart-badcannstatti.pdf '''Amtsgericht Stuttgart - Bad Cannstatt''', Beschluß vom 25.03.1999], XVII 36/99 (Antrag des Betreuers die Verweigerung der Zustimmung zur Legung einer [[PEG-Sonde]] betreuungsgerichtlich zu genehmigen wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agaugsburg.pdf '''Amtsgericht Augsburg''', Beschluss vom 14.05.1999], XVII 1116/95 (Antrag der Betreuerin auf Genehmigung des Abbruchs der künstlichen Ernährung wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agoberhauseni.pdf '''Amtsgericht Oberhausen''', Beschluss vom 27.01.1999], 10 XVII 749/92 (Einwilligung der Betreuerin in den Behandlungs- und Ernährungsabbruch der Betreuten wird vormundschaftsgerichtlich genehmigt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agoberhauseni.pdf '''Amtsgericht Oberhausen''', Beschluss vom 27.01.1999], 10 XVII 749/92 (Einwilligung der Betreuerin in den Behandlungs- und Ernährungsabbruch der Betreuten wird betreuungsgerichtlich genehmigt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/aggarmisch-partenkirchen.pdf '''Amtsgericht Garmisch Partenkirchen''', Beschluss vom 02.06.1999], XVII 43/99 (Eine rechtlich anzuerkennende Verfügungsbefugnis des Einzelnen über das Leben besteht nicht. Ein Betreuer, der diese Grundsätze nicht anerkennt, ist zur Führung einer Betreuung zumindest teilweise nicht geeignet)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agingolstadtii.pdf '''Amtsgericht Ingolstadt''', Beschluss vom 05.07.1999], XVII 0470/99 (Im Wege der einstweiligen Anordnung wird zum vorläufigen Betreuer für die Betroffene bestellt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agingolstadtii.pdf '''Amtsgericht Ingolstadt''', Beschluss vom 05.07.1999], XVII 0470/99 (Im Wege der einstweiligen Anordnung wird zum [[vorläufiger Betreuer|vorläufigen Betreuer]] für die Betroffene bestellt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agkoepenick.pdf '''Amtsgericht Köpenick''', Beschluss vom 10.09.1999], 52 XVII St 130 (Antrag der Bevollmächtigten auf betreuungsgerichtliche Genehmigung der Einwilligung zur lebensbeendenden Maßnahme zurückgewiesen)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/aggreifswald.pdf '''Amtsgericht Greifswald''', Beschluss vom 27.03.2000], 8 XVII F243 (Antrag auf Abbruch der Ernährung der Betroffenen über die Magensonde, betreuungsgerichtlich zu genehmigen, wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agschwabach.pdf '''Amtsgericht Schwabach Zweigstelle Hilpoltstein''', Beschluss vom 30.03.2000], XVII 0052/95 (Das Unterlassen der Betreuerin, es zu veranlassen, daß bei der Betroffenen eine Magensonde gelegt wird, ist einer betreuungsgerichtlichen Genehmigung nicht zugänglich)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agschluechtern.pdf '''Amtsgericht Schlüchtern''', Beschluss vom 13.12.2000], 3 XVII 67/93 (Antrag des Betreuers, die Verweigerung des Austausches eines Schrittmachers betreuungsgerichtlich zu genehmigen wird zurückgewiesen)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agstuttgart-badcannstattii.pdf '''Amtsgericht Stuttgart - Bad Cannstatt''', Beschluss vom 22.05.2001], 7 XVII 84/01 (Antrag des Betreuers die Verweigerung der Zustimmung zur erneuten Legung einer [[PEG-Sonde]] betreuungsgerichtlich zu genehmigen wird abgelehnt)
* [http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/agstuttgart-badcannstattiii.pdf '''Amtsgericht Stuttgart - Bad Cannstatt''', Beschluss vom 09.09.2002], 10 XVII 147/02 (Antrag der Bevollmächtigten, die Verweigerung der Zustimmung zur erneuten Legung einer Nasensonde zur Ernährung der Betroffenen betreuungsrichterlich zu genehmigen, wird abgelehnt)
* '''[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/ag/amtsgericht_neustadt.pdf AG Neustadt a. Rbge.''', Beschluss vom 26.04.2003] 6 XVII W 92/96 (Antrag auf Einstellung der künstlichen Ernährung unterliegt keiner vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung)
* '''[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/ag/amtsgericht_neustadt.pdf AG Neustadt a. Rbge.''', Beschluss vom 26.04.2003] 6 XVII W 92/96 (Antrag auf Einstellung der künstlichen Ernährung unterliegt keiner betreuungsgerichtlichen Genehmigung)
*'''Beschluss des AG Nordenham vom 20.03.2011, 9 XVII 8/00'''FamRZ 2011, 1327 = BtPrax 2011, 223 (LS) = Altenheim 10/2011:
Zum Widerruf einer Einwilligung des Betreuers in einen ärztlichen Eingriff (Ernährung mittels [[PEG-Sonde]]), in dem Fall, dass der behandelnde Arzt sich weigert, eine ärztliche Stellungnahme abzugeben bzw. das nach § 1901b BGB vorgesehene Gespräch zur Ermittlung des Patientenwillens abgelehnt.
Zeile 112: Zeile 120:
*[http://www.uni-koeln.de/jur-fak/inststaa/gesundheitsrecht.net/urteile/sterbebegleitung/olg_nuernberg_2002.pdf OLG Nürnberg (Strafsenat), Urteil vom 18.09.2002, Ws 867/02 (Abgrenzung der fahrlässigen Tötung von einem fahrlässigen Beitrag zum Selbstmord)]
*BGH, Urteil vom 30. Januar 2019 – 2 StR 325/17''':
Die Verabreichung von Morphin zur Bekämpfung von Vernichtungsschmerzen bei einem Sterbenden durch eine Pflegekraft kann auch dann durch erklärte oder mutmaßliche Einwilligung gerechtfertigt sein, wenn sie nicht der ärztlichen Verordnung entspricht. Ein zugleich vorliegender Verstoß gegen § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 Buchst. b BtMG steht dem nicht zwingend entgegen (Abgrenzung von BGH, Urteil vom 22. Januar 2015 – 3 StR 233/14, BGHSt 60, 166).
===Sozialgerichte===
'''SG Berlin, Urteil vom 16.01.2012, S 25 U 216/11'''
'''SG Berlin, Urteil vom 16.01.2012, S 25 U 216/11'''! ZfL 2012, 25:
# Eine [[Sterbehilfe]] durch einen Behandlungsabbruch entspricht von ihrer Wertung her dann einer Selbsttötung als mittelbare Folge eines Arbeitsunfalls, wenn die betroffene Person in der Lage gewesen wäre, ihrem [[freier Wille|eigenen Willen]] entsprechend zu handeln und die lebensverlängernden Maßnahmen selbst einzustellen.
* '''VG Bremen''', Urteil vom 08.10.1959, II A 17/54 (Tötung von geisteskranken Anstaltsinsassen durch ärztliche Eingriffe während des 2. Weltkriegs)
* ''' Europ. Gerichtshof für menschenrechte (EGMR Vierte Sektion)''', Urteil vom 29.04. 2002, 2346/02 (Pretty/Vereinigtes Königreich)
* ''' Europ. Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR Vierte Sektion)''', Urteil vom 29.04.2002, 2346/02,NJW 2002, 2851 = NVwZ 2002, 1355 (Pretty/Vereinigtes Königreich)
* '''VG Karlsruhe''', Urteil vom 11.12.1987, 8 K 205/87, NJW 1990, 1560 = NJW 1988, 1536 = NVwZ 1988, 666 (Polizeiliche Untersagung der Leistung „aktiver Sterbehilfe")
Zeile 135: Zeile 147:
*[http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Patientenverfuegung.html Broschüre Patientenvergfügung (Bundesjustizministerium)]
Zeile 156: Zeile 168:
*[http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse/a06/anhoerungen/45_Patientenverf__gung/04_Stellungnahmen/index.html Stellungnahmen der Sachverständigen in der Anhörung des Bt-Rechtsausschusses am 4.3.2009]
*[http://www.gwdg.de/~ukee/justizrlp_040423.pdf Bericht der Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz]
====Aktuelles zur Gesetzentwicklung====
*[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/111/1711126.pdf Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Verbot gewerbsmäßiger Sterbehilfe, Herbst 2012 (PDF)] - Dieser Entwurf ist mit Ende der Wahlperiode des letzten Bundestags hinfällig geworden.
*[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/051/1805170.pdf Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Palliativversorgung (Juni 2015, PDF)]
*[http://sterberecht.homepage.t-online.de/AE-Sterbebegleitung.pdf Alternativentwurf Sterbebegleitung (Strafrechtswissenschaft; PDF)]
*[http://blog.kohlhammer.de/wp-content/uploads/Pressemitteilung_Gesetzesvorschlag_assist_Suizid.pdf Gesetzesvorschlag Borasio u.a. zum Assitierten Suizid (PDF)]
*[http://kerstin-griese.de/wp-content/uploads/2015/06/GesetzentwurfSelbsttoetung.pdf Gesetzentwurf Brand, Griese u.a. zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (PDF)]
*[http://www.renate-kuenast.de/w/files/papiere/15-06-11-gesetzentwurf-suizidassistenz-kuenast-sitte-gehring.pdf Gesetzentwurf MdB Knast u.a. zum assistierter Suizid (PDF)]
*[http://www.carola-reimann.de/images/2014/2014-10-16_Sterbehilfe_Positionspapier_Hintze_Reimann.pdf Positionspapier Reimann/Hintze "Sterben in Würde" (PDF)]
*[http://www.peter-hintze.de/uploads/media/Gesetzentwurf_Sterbehilfe__06.2015_01.pdf Gesetzentwurf Reimann/Hintze/Lauterbach (PDF)]
*[http://www.peter-hintze.de/uploads/media/Erläuterungen_zum_Gesetzentwurf.pdf Erläuterungen zum Gesetzentwurf Reimann/Hintze/Lauternach (PDF)]
====Hospize====
Zeile 163: Zeile 189:
====Diverses====
*[http://www.boell.de/downloads/Selbstbestimmung_am_Lebensende.pdf Nachdenken über aktive Sterbehilfe - Dokumentation der Heinrich-Böll_Stiftung, 2012; PDF)]
*[http://www.pflegewiki.de/wiki/Sterbehilfe Pflegewiki Thema Sterbehilfe]
*[http://www.alzheimerforum.de/2/14/5/PEG_Sterbehilfe.html Aufsatz von RA Sybille Meier zu PEG-Sonden und Sterbehilfe]
Aktuelle Version vom 24. September 2019, 17:06 Uhr
BGH, Urteil vom 30. Januar 2019 – 2 StR 325/17:
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References: § 1904
 § 1904
 § 1904
 § 1904
 § 1904
 § 1901
 § 29