Source: http://www.paracelsusgesellschaft.at/vereinsstatuten.php
Timestamp: 2017-07-22 22:32:35+00:00

Document:
Vereinsstatuten der Paracelsusgesellschaft SATZUNG der Internationalen Paracelsus Gesellschaft zu Salzburg
(Beschlossen in der Vollversammlung am 19.10.2007 - ZVR-Zahl: 57 29 96 301)
(1) Die "Internationale Paracelsus-Gesellschaft Salzburg (IPG)", im Folgenden kurz Gesellschaft genannt, ist ein wissenschaftlicher Verein mit gemeinnützigen Zielen.
(2) Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Stadt Salzburg. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.
§ 2 Zweck, Aufgaben und Ziele der Gesellschaft (1) Die Gesellschaft hat die Aufgabe, die Erforschung der Persönlichkeit und des Werkes von Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, zu vertiefen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu verbreiten, sowie die durch ihn beeinflusste Weiterentwicklung der Natur- und Geisteswissenschaften in ihren Wechselbeziehungen zu untersuchen und in seinem Sinne zu fördern.
(2) Dies soll erreicht werden insbesondere durch a) Umfassende Förderung der Paracelsusforschung; b) Herausgabe von einschlägigen Veröffentlichungen;
c) Abhaltung von dem Vereinszweck dienenden Veranstaltungen sowie von wissenschaftlichen Kongressen.
(1) Der Verein ist wegen seiner volksbildenden Tätigkeit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung vom 28. Juni 1961 in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Jede Gewinnabsicht ist ausgeschlossen. Eine Verteilung etwaiger Überschüsse an die Mitglieder des Vereines erfolgt nicht.
(3) Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
(4) Das einzelne Mitglied hat keinen Anteil am Vermögen des Vereines.
§ 4 Finanzmittel Die Finanzmittel der Gesellschaft werden aufgebracht durch: a) Mitgliedsbeiträge;
c) Stiftungen und Spenden;
d) Verkauferlöse von Veröffentlichungen.
(1) Ordentliche Mitglieder können alle physischen und juristischen Personen werden, die sich in einer Beitrittserklärung verpflichten, die Ziele der Gesellschaft zu fördern und den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
(2) Fördernde Mitglieder werden alle physischen und juristischen Personen, die der Gesellschaft einen Beitrag in der Mindesthöhe des zehnfachen Jahresbeitrages entrichten.
(3) Zu Ehrenmitgliedern und Ehrenpräsidenten/innen können physische Personen ernannt werden, die sich außerordentliche Verdienste um die Ziele der Gesellschaft erworben haben. Sie sind nicht zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages verpflichtet. (4) Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand. Er kann diese Aufgabe einem Ausschuss übertragen. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten/innen werden über Antrag des Vorstandes von der Vollversammlung ernannt.
(5) Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch die Erfüllung der in §5 (1-4) genannten Voraussetzungen. (6) Die Mitgliedschaft erlischt bei physischen Personen durch Ableben, bei juristischen Personen durch Auflösung, ferner durch Austritt, Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages trotz erfolgter Mahnung, schließlich durch Ausschluss, der ohne Angaben von Gründen ausgesprochen werden kann. Dem ausgeschlossenen Mitglied steht die Berufung an die Vollversammlung offen; diese entscheidet mit Stimmenmehrheit. Diese Entscheidung ist endgültig.
(7) Alle Mitglieder haben gemäß § 7 Abs. 1-4 Sitz und Stimme in der Vollversammlung.
(8) Die Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht. (9) Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Das Stimmrecht muss persönlich ausgeübt werden.
(10) Den Mitgliedern stehen Vergünstigungen bei der Benützung der Gesellschaftseinrichtungen in dem von der Vollversammlung festgesetzten Ausmaß zu.
(11) Alle Mitglieder haben die Interessen und das Ansehen der Gesellschaft zu wahren, die Vereinsstatuten zu beachten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu respektieren.
c) zwei Rechnungsprüfer/innen
Im Falle der Einrichtung:
e) der Wissenschaftliche Beirat
(1) Die Vollversammlung der Mitglieder ist das oberste Organ der Gesellschaft; ihr kommt die Erledigung der ihr in den folgenden Bestimmungen ausdrücklich vorbehaltenen Angelegenheiten zu.
(2) Die ordentliche Vollversammlung soll nach Möglichkeit jährlich stattfinden; sie muss zumindest alle vier Jahre in der Stadt Salzburg oder an einem anderen Ort, an dem Paracelsus wirkte, stattfinden. In besonderen Fällen werden außerdem auf Antrag des/der Präsidenten/in, auf Beschluss des Vorstandes oder auf Verlangen mindestens eines Zehntels der Mitglieder der Gesellschaft außerordentliche Vollversammlungen abgehalten.
(3) Die Vollversammlung wird durch den/die Präsidenten/in mindestens vier Wochen vor ihrem Zusammentritt unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder der Gesellschaft einberufen. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor Beginn der Vollversammlung schriftlich eingebracht werden.
(4) Die Vollversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Wird diese Zahl nicht erreicht, so ist die Vollversammlung eine halbe Stunde später ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Eine Delegierung des Stimmrechtes ist nicht möglich. Zu einem gültigen Beschluss ist die Zustimmung der Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Der/die Präsident/in stimmt zuletzt ab; bei Stimmengleichheit ist seine/ihre Stimme entscheidend.
(5) In der ordentlichen Vollversammlung erstatten der/die Präsident/in oder der/die Generalsekretär/in einen Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Gesellschaft im vergangenen Jahr und einen Bericht über die geplante Arbeit im kommenden Jahr; er/sie legt den Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr vor. Die Vollversammlung nimmt den Bericht der beiden Rechnungsprüfer/innen entgegen. Die Vollversammlung hat über die Genehmigung dieser Berichte und über die Entlastung des Vorstands Beschluss zu fassen.
(6) Der Vollversammlung obliegt ferner:
a) Wahl des Präsidenten und der Präsidenten-Stellvertreter;
b) Wahl der weiteren zu wählenden Vorstandsmitglieder;
d) Berufung der Kuratoriumsmitglieder;
f) Festsetzung der den Mitgliedern bei der Benützung der Gesellschaftseinrichtungen zustehenden Vergünstigungen;
g) Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenpräsidenten/innen;
h) Verleihung des Paracelsuspreises – sofern einer vergeben wird – auf Grund eines Vorschlages des Vorstands, gegebenenfalls nach Anhörung des Wissenschaftlichen Beirates und des Kuratoriums; i) Die Entscheidung über die Berufung eines gemäß § 5 (6) ausgeschlossenen Mitgliedes;
k) Änderung der Satzung;
(7) Über jede Vollversammlung ist eine Niederschrift zu führen, die vom/von der Vorsitzenden und vom/von der Schriftführer/in (Generalsekretär/in) zu unterfertigen ist.
(1) Dem Vorstand obliegt die Leitung der Gesellschaft; ihm kommt die Erledigung aller nicht ausdrücklich der Vollversammlung vorbehaltenen Angelegenheiten zu. Der Vorstand wird auf vier Jahre bestellt. Falls ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Funktionsperiode ausscheidet, kann der Vorstand für den Rest dieser Zeit an Stelle des/der Ausgeschiedenen ein Mitglied in den Vorstand berufen.
(2) Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem/der Präsidenten/in als Vorsitzenden/der, höchstens vier Präsidenten-Stellvertretern/innen, dem/der Schriftführer/in (General-sekretär/in), dem/der Kassier/in und mindestens weiteren fünf gewählten Mitgliedern, darunter nach Möglichkeit je einem/einer von Stadt und Land Salzburg entsandten Vertreter/in, je einem/einer Vertreter/in der Schweizerischen Paracelsus Gesellschaft und der Deutschen Bombastus-Gesellschaft.
(3) Der Vorstand soll mindestens einmal im Jahr zu einer ordentlichen Sitzung zusammentreten. In besonderen Fällen sind auf Antrag des/der Präsidenten/in, auf Beschluss des Vorstandes oder auf Verlangen von mindestens einem Zehntel der Vorstandsmitglieder außerordentliche Sitzungen abzuhalten. Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den/die Präsidenten/in mindestens 14 Tage vor dem Zusammentritt unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch schriftliche Mitteilung an die Vorstandsmitglieder einberufen. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sollen spätestens 48 Stunden vor Beginn der Sitzung eingebracht werden. Bei Nichteinhaltung dieser Frist bedarf es einer mehrheitlichen Zustimmung der anwesenden Mitglieder.
(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder fristgerecht eingeladen wurden und neben dem Präsidenten mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
(5) Das Stimmrecht der Mitglieder des Kuratoriums und des Wissenschaftlichen Beirates wird durch § 11 (6), § 12(5) und § 13 geregelt.
(6) Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu führen, die vom/von der Vorsitzenden und vom/von der Schriftführer/in (Generalsekretär/in) zu unterfertigen ist.
(7) Der Vorstand kann die Geschäftsführung der Gesellschaft mit einer besonderen Geschäftsordnung regeln.
§ 9 Die Vorstandsmitglieder und ihre Aufgaben
(1)	Der/die Präsident/in vertritt die Gesellschaft nach außen und führt in der Vollversammlung und im Vorstand den Vorsitz. Ausfertigungen und Bekanntmachungen der Gesellschaft müssen von ihm/ihr unterfertigt sein.
(2) Der/die Präsident/in wird bei der Führung der Geschäfte von den Präsidenten-Stellvertretern/innen, von denen einer/eine seinen/ihren ordentlichen Wohnsitz in Salzburg oder seiner näheren Umgebung haben muss, unterstützt und vertreten.
(3) Der Schriftführer trägt den Titel Generalsekretär/in. Ihm obliegt die Führung des gesamten Schriftverkehrs sowie die Abfassung aller Versammlungs- und Sitzungs-
protokollen. (4) Der Kassier besorgt die Geldgeschäfte des Vereines, führt die erforderlichen Kassenbücher, sammelt sämtliche Belege und stellt die Geschäftsbilanz für den Jahresbericht zusammen.
Die beiden Rechnungsprüfer/innen werden von der Vollversammlung für vier Jahre gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand und dem Kuratorium angehören. Sie überprüfen die Finanzgebarung, erstatten der Vollversammlung Bericht über ihre Wahrnehmungen und stellen gegebenenfalls den Antrag auf Entlastung.
(1) Die Gesellschaft kann ein Kuratorium bilden und natürliche und Rechtspersonen als Kuratoren berufen.
(2) Das Kuratorium fördert die Aufgaben der Gesellschaft im öffentlichen und privaten Leben.
(3) Die Kuratoren werden von der Vollversammlung berufen.
(4) Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte einen/eine Vorsitzenden/de, der/die die Verhandlungen leitet. Stellvertretende/r Vorsitzender/de ist der/die Präsident/in.
(6) Die Kuratoren sind zur Teilnahme an der Vorstandssitzung mit beratender Stimme berechtigt.
(1) Der Vorstand der Gesellschaft kann einen Wissenschaftlichen Beirat berufen.
(2) Dem Wissenschaftlichen Beirat obliegt die Förderung der wissenschaftlichen Tätigkeit der Gesellschaft; er kann vom/von der Präsidenten/in in den die Aufgaben der Gesellschaft betreffenden Fragen zu Rate gezogen werden.
(3) Der Wissenschaftliche Beirat wird aus Vertretern/innen der von der Gesellschaft berührten Wissenschaftsgebiete gebildet.
(4) Vorsitzender/de des Wissenschaftlichen Beirates ist der/die Präsident/in.
(5) Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates können an der Vorstandssitzung bei der Behandlung von Fragen ihres Zuständigkeitsbereiches auf Einladung des/der Präsidenten/in teilnehmen.
Soweit Vorstandsmitglieder gleichzeitig Mitglieder des Kuratoriums oder des Wissenschaftli-chen Beirates sind, endet ihre Zugehörigkeit zu diesen Gremien mit ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand. Für eine Fortsetzung ihrer Tätigkeit bedarf es einer erneuten Berufung.
(1) Soweit es die Durchführung der von der Gesellschaft zu leistenden Arbeiten erfordert, können vom Vorstand Fachausschüsse gebildet werden.
(2) Die Zahl der Mitglieder dieser Ausschüsse wird im Einzelfall festgelegt.
§ 15 Paracelsus-Preise
Für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in den medizinischen, theologischen, natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, in denen Paracelsus gewirkt hat, und für hervorragende Leistungen in der Erforschung und Darstellung des Lebens und Wirkens des Paracelsus kann von der Gesellschaft der Paracelsus-Preis verliehen werden.
§ 16 Schiedsgericht (1) Zur Schlichtung von Streitigkeiten aus dem Gesellschaftsverhältnis unterwerfen sich die Mitglieder durch die Unterschrift auf der Beitrittserklärung oder der Erklärung über die Annahme ihrer Ernennung einem Schiedsgericht, das aus Mitgliedern der Gesellschaft als Schiedsrichtern besteht. Jeder Streitteil bestellt eine/n Schiedsrichter/in. Die Schiedsrichter/innen wählen innerhalb von vier Wochen ein weiteres Mitglied zum/zur Obmann/Obfrau; können sie sich nicht einigen, so nimmt der/die Präsident/in die Bestellung des/der Obmannes/Obfrau vor. Falls der/die Präsident/in selbst an einem Streitfall beteiligt ist, wird der/die Obmann/Obfrau des Schiedsgerichtes so bestellt, dass das Los unter den von den Schiedsrichtern Vorgeschlagenen entscheidet.
(2) Die Anrufung des Schiedsgerichtes hat innerhalb dreier Monate, gerechnet vom Tage des Bekanntwerdens des Klagegrundes, zu erfolgen.
(3) Für das schiedsrichterliche Verfahren gelten sinngemäß die Bestimmungen der §§ 577 ff der österreichischen Zivilprozessordnung.
(4) Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind endgültig.
(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Vollversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. (2) Im Falle einer freiwilligen Auflösung hat die gleiche Vollversammlung auch über die Verwertung des vorhandenen Vereinsvermögens zu beschließen, welches entweder der Stadt Salzburg oder einer gemeinnützigen Organisation mit gleichen oder ähnlichen Zwecken zuzufallen hat.

References: § 2

§ 4
 §5
 § 7
 § 5
 § 11
 § 12
 § 13

§ 9

§ 15

§ 16