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Timestamp: 2016-07-29 04:04:10+00:00

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FOBOSO: Schulordnung für die Berufliche Oberschule – Fachoberschulen und Berufsorberschulen (Fachober- und Berufsoberschulordnung – FOBOSO) Vom 28. August 2008 (GVBl. 2008 S. 590, ber. S. 906) BayRS 2236-7-1-K (§§ 1–80) - Bürgerservice
Schulordnung für die Berufliche Oberschule – Fachoberschulen und Berufsorberschulen (Fachober- und Berufsoberschulordnung – FOBOSO) Vom 28. August 2008(GVBl. 2008 S. 590, ber. S. 906)BayRS 2236-7-1-K
Zuletzt geändert durch § 7a Abs. 18 Schülerunterlagenverordnung vom 11. 9. 2015(GVBl. S. 349)
(1) 1Erziehungsmaßnahmen liegen in der pädagogischen Verantwortung der Schule.2Bereiten sich Schülerinnen und Schüler auf den Unterricht nicht hinreichend vor oder beteiligen sie sich am Unterricht nicht hinreichend und zeigen Ermahnungen keinen Erfolg, so soll dies die Lehrkraft, die Klassenleiterin oder der Klassenleiter den Erziehungsberechtigten schriftlich mitteilen (Hinweis); bei schweren oder häufigen Pflichtverletzungen muss ein Hinweis erfolgen.
(2) 1Eine Bindung an die Reihenfolge der Ordnungsmaßnahmen nach Art. 86 Abs. 2 BayEUG besteht nicht.2Eine Ordnungsmaßnahme kann wiederholt getroffen werden.3Der Entlassung soll deren Androhung vorausgehen.
(3) 1Die Ordnungsmaßnahmen des Ausschlusses vom Unterricht nach Art. 86 Abs. 2 Nrn. 4 bis 6 BayEUG sind jeweils nur einmal im Schuljahr zulässig.2Die Ordnungsmaßnahme des Ausschlusses vom Unterricht für zwei bis vier Wochen kann erst getroffen werden, wenn der Ausschluss vom Unterricht für drei bis sechs Unterrichtstage keinen Erfolg gezeigt hat.
(4) Im Fall des Art. 87 Abs. 1 Satz 6 BayEUG ist die sofortige Vollziehung der Entlassung bis zur Entscheidung der oder des Ministerialbeauftragten auszusetzen.
(5) 1Ordnungsmaßnahmen werden den Erziehungsberechtigten schriftlich unter Angabe des zugrunde liegenden Sachverhalts mitgeteilt.2Die Mitteilung des Ausschlusses vom Unterricht erfolgt vor dessen Vollzug.
(6) Die oder der Ministerialbeauftragte ist berechtigt, Ordnungsmaßnahmen der Schule aufzuheben, abzuändern oder eine neue Entscheidung zu verlangen.
(7) Ordnungsmaßnahmen, sonstige Erziehungsmaßnahmen und Maßnahmen des Hausrechts sind nebeneinander zulässig.
(8) 1Wird Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule wegen Verletzung ihrer Pflichten aus Art. 56 Abs. 4 BayEUG oder § 35 Abs. 1 die Fortsetzung der fachpraktischen Ausbildung verweigert, so besteht für diese Schülerinnen und Schüler kein Anspruch, an einer anderen Stelle ausgebildet zu werden.2Kann die fachpraktische Ausbildung nicht fortgesetzt werden, kann die Schulleiterin oder der Schulleiter das Schulverhältnis beenden. 3 Unabhängig davon kann eine Ordnungsmaßnahme getroffen werden.
(6) 1Die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 13 setzt den Nachweis der Fachhochschulreife durch ein Zeugnis einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachoberschule der entsprechenden Ausbildungsrichtung mit einer Durchschnittsnote gemäß § 68 Abs. 3 von mindestens 2,8 voraus; liegen die Voraussetzungen gemäß § 28 Abs. 6 vor, kann die oder der Ministerialbeauftragte in begründeten Ausnahmefällen die Aufnahme gestatten.2 § 28 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a und b finden entsprechende Anwendung.
(5) Bei dauernder Behinderung sowie besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens kann Schülerinnen und Schülern ein Ausgleich von Prüfungsnachteilen bzw. Notenschutz gemäß den vom Staatsministerium erlassenen Vorschriften gewährt werden.
3In den Fällen des Satzes 2 Nrn. 2 und 3 kann unter den Voraussetzungen des § 53 ein Notenausgleich zugebilligt oder unter den Voraussetzungen des Art. 53 Abs. 6 Satz 2 BayEUG das Vorrücken auf Probe gestattet werden.4In die Jahrgangsstufe 13 der Fachoberschule kann vorrücken, wer im Zeugnis der Fachhochschulreife eine Durchschnittsnote gemäß § 68 Abs. 3 von mindestens 2,8 erzielt hat.
(4) § 44 Abs. 5 gilt entsprechend.
(3) 1Für die Zulassung an der Fachoberschule ist zusätzlich der Nachweis einer mit mindestens „mit Erfolg“ durchlaufenen einschlägigen fachpraktischen Ausbildung der Fachoberschule oder einer beruflichen Vorbildung nach § 28 Abs. 2 erforderlich; dies gilt für die Fachabiturprüfung nicht für Bewerberinnen und Bewerber, die mindestens die Jahrgangsstufe 12 eines öffentlichen oder staatlich anerkannten neunjährigen Gymnasiums oder mindestens die Jahrgangsstufe 11 eines öffentlichen oder staatlich anerkannten achtjährigen Gymnasiums besuchen oder durchlaufen haben.2Für die Zulassung an einer Berufsoberschule ist zusätzlich der Nachweis der notwendigen und entsprechenden beruflichen Vorbildung gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 erforderlich.3Für die Zulassung zur Abiturprüfung an der Fachoberschule ist zusätzlich der Nachweis der Fachhochschulreife durch ein Zeugnis einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachoberschule der entsprechenden Ausbildungsrichtung mit einer Durchschnittsnote gemäß § 68 Abs. 3 von mindestens 2,8 erforderlich.
Anlage 1a noch nicht in Kraft Anlage 2 Stundentafeln für die Berufsoberschule
Anlage 2a noch nicht in Kraft Anlage 3 Stundentafeln für den Ausbildungsabschnitt 3/2 des DBFH-Bildungsgangs

References: § 7
 Art. 86
 Art. 86
 Art. 87
 Art. 56
 § 35
 § 68
 § 28
 § 28
 § 53
 Art. 53
 § 68
 § 44
 § 28
 § 28
 § 68