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Timestamp: 2019-10-19 21:13:25+00:00

Document:
Verordnung des EDI vom 28. Juni 2005 über die Fachbewilligung für die Schädlingsbekämpfung mit Begasungsmitteln (VFB-B)
Art. 1 Notwendigkeit und Befristung
Art. 5 Gleichgestellte Fachbewilligungen
Art. 6 Hinreichende Berufserfahrung
Art. 7 Eingeschränkte Anerkennung
Art. 7a Verweigerung der Anerkennung
Art. 8 Trägerschaft
Art. 9 Prüfungsstellen
Art. 10 BAG
Art. 11 Fachbewilligungsausschuss
2 Gesetzgebung über Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitnehmersc...
Hinreichende Berufserfahrung für die Verwendung von Kohlenst...
Verordnung des EDI über die Fachbewilligung für die Schädlingsbekämpfung mit Begasungsmitteln
(VFB-B)
1 Wer zur Schädlingsbekämpfung eines der folgenden Begasungsmittel verwendet, benötigt eine Fachbewilligung nach dieser Verordnung:
Hydrogencyanid (Blausäure) sowie Stoffe und Zubereitungen, die zum Entwickeln oder Verdampfen von Hydrogencyanid oder leicht flüchtigen Hydrogencyanidverbindungen dienen;
Phosphorwasserstoff oder Phosphorwasserstoff entwickelnde Stoffe und Zubereitungen, ausser für portionsweise verpackte Zubereitungen, die nicht mehr als 15 g Phosphorwasserstoff entwickeln und als Rodentizide im Freien verwendet werden;
Sulfuryldifluorid (Sulfurylfluorid);
Ethylenoxid, ausser zur Begasung in Sterilisationsanlagen für medizinische Zwecke;
Kohlenstoffdioxid in Anlagen.
2 Wer nur bestimmte Begasungsmittel nach Absatz 1 verwendet, benötigt nur eine auf diese Mittel eingeschränkte Fachbewilligung.
3 Die Fachbewilligung ist auf fünf Jahre befristet; ausgenommen sind Fachbewilligungen, die auf die Verwendung des Begasungsmittels nach Absatz 1 Buchstabe f beschränkt sind.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V des EDI vom 7. Nov. 2012, mit Wirkung seit 1. Dez. 2012 (AS 2012 6221).
1 Eine Berufserfahrung in der Verwendung von Kohlenstoffdioxid in Anlagen gilt als hinreichend, wenn sie die Anforderungen nach Anhang 3 erfüllt.
3 Eine Bestätigung des BAG über hinreichende Berufserfahrung in der Verwendung von Kohlenstoffdioxid in Anlagen gilt als Fachbewilligung.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des EDI vom 9. Dez. 2008, in Kraft seit 1. Febr. 2009 (AS 2009 451).
Soweit die anerkannten Fähigkeiten und Kenntnisse nach den Artikeln 4-6 auf ein oder mehrere der in Artikel 1 Absatz 1 genannten Begasungsmittel eingeschränkt sind, wird die Anerkennung entsprechend eingeschränkt.
Art. 7a1Verweigerung der Anerkennung
1 In begründeten Fällen kann die Anerkennung der geltend gemachten Fähigkeiten und Kenntnisse, auch wenn die Anforderungen nach Artikel 6 formell erfüllt sind, von der zuständigen Behörde verweigert werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die zuständige Behörde zur Überzeugung gelangt, dass eine Person nicht über die geltend gemachten Fähigkeiten und Kenntnisse verfügt oder diese nicht umsetzen kann.
Sie melden ihrer Trägerschaft ausgestellte und erneuerte Fachbewilligungen.
Sie führen ein nicht öffentliches Verzeichnis über die von ihnen ausgestellten oder erneuerten Fachbewilligungen.
Sie fordern die Fachbewilligungsinhaber vor Ablauf der Gültigkeit der Fachbewilligung zur Erneuerung auf.
Es stellt auf Gesuch eine Bestätigung über die hinreichende Berufserfahrung in der Verwendung von Kohlenstoffdioxid in Anlagen aus.
1 Gebühren für die Fachprüfungen richten sich nach Anhang 2 Ziffer 6.
1 Aufgehoben durch Ziff. V 13 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V des EDI vom 5. Juni 2015, mit Wirkung seit 1. Juli 2015 (AS 2015 2003).
Grundbegriffe zur Beschreibung von Gaseigenschaften (wie ppm, Siedepunkt, Löslichkeit, Explosionsgrenzen, Zündtemperaturen) erläutern können.
Begriffe und ihre Zusammenhänge erklären können: lokal, systemisch; akut, chronisch; reversibel, irreversibel; Resorption, Verteilung, Metabolismus, Ausscheidung; erbgutverändernd, krebserzeugend, fortpflanzungsgefährdend.
Für wichtige Begasungsmittel die toxischen Wirkungen auf den Menschen mit den Symptomen und auf Haustiere erklären können.
Den Zusammenhang zwischen Gefährlichkeit, Ex-position und Risiko eines Stoffes erklären können.
Die Begriffe Ökologie, Ökosystem, Lebensraum, Lebensgemeinschaft, Population, Organismus erklären können.
Die Ziele und wesentlichen Inhalte der Gesetze, Verordnungen und Richtlinien, die zum sachgemässen und sicheren Umgang mit Begasungsmitteln berücksichtigt werden müssen, aufzählen und erläutern können (insbesondere die entsprechenden Erlasse in den Gesetzgebungen über Chemikalien, Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit, Umweltschutz und Transport gefährlicher Güter).
Den grundlegenden Aufbau und die Inhalte von Sicherheitsdatenblättern nennen können.
Die Vollzugsbehörden für den Gesundheits-, den Arbeitnehmer- und den Umweltschutz nennen können.
Die Angaben in einem Sicherheitsdatenblatt erläutern und anwenden können; insbesondere die wesentlichen Aspekte bezüglich der Lagerung, Verwendung und Entsorgung der im Betrieb eingesetzten Begasungsmittel.
Für ausgewählte Einsatzbereiche mögliche Risiken für Anwender, indirekt Betroffene oder die Umwelt beschreiben können.
Vor einer Begasung durchzuführende organisatorische Massnahmen erläutern können.
Vor einer Begasung durchzuführende sicherheitstechnische Massnahmen erläutern können.
Persönliche Schutz- massnahmen
Persönliche Schutzmassnahmen und Benutzung persönlicher Schutzausrüstung (z. B. Atemschutz, Schutzkleidung) erläutern können.
Kriterien zur Notwendigkeit medizinischer Untersuchungen an Personen, die Begasungen durchführen, nennen können.
Lüftung begaster Räume
Durchführung der Lüftung begaster Räume unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Umgebung beschreiben können.
Massnahmen zur Überwachung möglicher Expositionen mit Gasen nennen und erläutern können.
Zu überwachende Parameter (z. B. MAK-Werte, BAT-Werte) und deren Zusammenhänge nennen und anwenden können.
Kontrollen und Massnahmen beschreiben können, die vor einer Freigabe der begasten Räume, Einrichtungsgegenstände oder Güter erforderlich sind.
Wichtige Störfälle im Zusammenhang mit Begasung, deren Ursachen, Verkettungen und Auswirkungen kennen.
Alarm- und Einsatzpläne verstehen und anwenden können; die Notfallstellen und wichtige Angaben für eine Notfallmeldung nennen können Informationszentrum [STIZ]).
Geräte, Medikamente, Einrichtungen nennen können, die für die erste Hilfe bei Vergiftungen mit bestimmten Begasungsmitteln bereitzuhalten sind.
Erste-Hilfe-Mass- nahmen
Erste-Hilfe-Massnahmen nach Vergiftungen mit Begasungsmitteln aufzählen und im Notfall situationsgerecht umsetzen können
Für Begasungsgüter in Frage kommende Begasungsmittel und Verfahren erläutern, Auswirkungen auf Begasungsgüter beschreiben können.
Wahl der Mittel und Verfahren, Berechnung der Dosierung
Kriterien zur Wahl des Gases, der Verfahren und der Dosierung nennen können. Die Dosierung beeinflussende Parameter benennen und Dosierungsberechnungen für Begasungsgüter durchführen können.
Gasdichtheit von Raumabgrenzungen und Abdichtverfahren erläutern können.
Nachweismethoden, Messverfahren und ihre Anwendungen beschreiben, Kriterien zur Notwendigkeit von Messungen nennen können.
Die zum Führen einer Dokumentation erforderlichen Kontrollparameter aufzählen können.
Beschreiben können, wie man gefährliche Chemikalien fachgerecht und sicher lagert.
Beschreiben können, wie Reste von Mitteln, Verpackungs- oder Trägermaterial der Entsorgung zugeführt werden müssen.
Die gängigen Einrichtungen, Geräte und Hilfsmittel zur Begasung sowie Mess- und Nachweisgeräte nennen, deren Funktionsweise und Einsatzzwecke darlegen sowie Fehlerquellen nennen können.
Die Wartung und Funktionskontrolle mit Hilfe der Bedienungsvorschrift erläutern können.
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V des EDI vom 5. Juni 2015, in Kraft seit 1. Juli 2015 (AS 2015 2003).
(Art. 3 Abs. 2, 12 Abs. 1)
Dieses Reglement bestimmt die Organisation der Fachprüfungen (Prüfungen) für die Fachbewilligung für die Schädlingsbekämpfung mit Begasungsmitteln, die Rechte und Pflichten der Kandidatinnen und Kandidaten sowie die mit der Organisation und Durchführung der Prüfungen zusammenhängenden Aufgaben der Trägerschaft und der Prüfungsstellen.
3 Die Prüfung dauert mindestens zwei und höchstens zehn Stunden. Die Prüfung zur Erneuerung von befristeten Fachbewilligungen nach Artikel 1 Absatz 3 kann zeitlich verkürzt durchgeführt werden.
(Art. 6 Abs. 1 und 2)
Hinreichende Berufserfahrung für die Verwendung von Kohlenstoffdioxid in Anlagen
1. Wer eine Bestätigung des BAG, gestützt auf die Berufserfahrung für die Verwendung von Kohlenstoffdioxid in Anlagen in der Schweiz oder in einem EU- oder EFTA-Mitgliedstaat, beantragt, muss die Anforderungen erfüllen, die in Artikel 3 der Richtlinie 74/556/EWG2 festgelegt sind.
2. Als hinreichende Berufserfahrung für die Verwendung von Kohlenstoffdioxid in Anlagen gilt:
AS 2005 3447
Ordonnance du DFI relative au permis pour l'emploi des fumigants
(OPer-Fu)
Art. 1 Obligation et durée de validité
1 Est tenue de posséder un permis au sens de la présente ordonnance toute personne qui emploie les fumigants visés ci-après:
cyanure d'hydrogène (acide cyanhydrique) ainsi que les substances et préparations servant à la synthèse ou à la vaporisation du cyanure d'hydrogène ou de ses composés très volatils;
hydrogène phosphoré ou substances et préparations formant de l'hydrogène phosphoré, sauf les préparations conditionnées en portions ne formant pas plus de 15 g d'hydrogène phosphoré et utilisées comme rodenticides à l'air libre;
difluorure de sulfuryle (fluorure de sulfuryle);
oxyde d'éthylène, sauf pour la fumigation en stérilisateur à des fins médicales;
dioxyde de carbone dans les installations.
2 La personne qui emploie seulement certains des fumigants visés à l'al. 1 doit seulement être en possession d'un permis limité aux produits qu'elle emploie.
3 Le permis est délivré pour une durée de cinq ans, sauf s'il s'agit d'un permis limité à l'emploi du fumigant visé à l'al. 1, let. f.
1 Abrogée par le ch. I de l'O du DFI du 7 nov. 2012, avec effet au 1er déc. 2012 (RO 2012 6221).
Art. 5 Permis assimilés aux permis suisses
Art. 6 Expérience professionnelle suffisante
1 Est réputée suffisante toute expérience professionnelle dans l'emploi du dioxyde de carbone dans les installations dès lors qu'elle satisfait aux exigences de l'annexe 3.
3 L'attestation de l'OFSP justifiant d'une expérience professionnelle suffisante dans l'emploi du dioxyde de carbone dans les installations a valeur de permis.
1 Introduit par le ch. I de l'O du DFI du 9 déc. 2008, en vigueur depuis le 1er fév. 2009 (RO 2009 451).
Art. 7 Reconnaissance limitée
Dans la mesure où les aptitudes et connaissances reconnues selon les art. 4 à 6 sont limitées à un ou plusieurs des fumigants visés à l'art. 1, al. 1, la reconnaissance est limitée en conséquence.
1 L'autorité compétente peut, pour de justes motifs, refuser la reconnaissance des aptitudes et connaissances même lorsque les exigences de l'art. 6 sont formellement remplies. Cela vaut en particulier lorsque l'autorité compétente arrive à la conviction qu'une personne ne dispose pas des aptitudes et connaissances qu'elle fait valoir ou ne sait pas les mettre en pratique.
Art. 9 Organes d'examen
délivrer les permis aux personnes qui ont réussi l'examen;
signaler à l'institution responsable les permis délivrés ou renouvelés par leurs soins;
tenir une liste non publiée des permis délivrés ou renouvelés par leurs soins;
inviter les titulaires de permis à demander le renouvellement de leur permis avant échéance.
délivrer à toute personne qui en fait la demande une attestation justifiant d'une expérience professionnelle suffisante dans l'emploi du dioxyde de carbone dans les installations;
1 Abrogé par le ch. V 13 de l'O du 22 août 2007 relative à la mise à jour formelle du droit fédéral, avec effet au 1er janv. 2008 (RO 2007 4477).
1 Abrogé par le ch. I de l'O du DFI du 5 juin 2015, avec effet au 1er juil. 2015 (RO 2015 2003).
Expliquer les notions élémentaires permettant de caractériser les propriétés d'un gaz (ppm, point d'ébullition, solubilité, limites d'explosivité, point d'inflammabilité).
Expliquer les effets toxiques des principaux fumigants et leurs symptômes sur l'être humain et sur les animaux domestiques.
Savoir évaluer, à l'aide d'une documentation appropriée, la dégradabilité et le comportement des fumigants dans l'environnement.
Citer et commenter les objectifs et les dispositions essentielles des lois, des ordonnances et des directives relatives à l'utilisation sûre et correcte des fumigants (en particulier des actes législatifs relatifs aux produits chimiques, à la santé et à la sécurité au travail, à la protection de l'environnement et au transport de marchandises dangereuses).
Expliquer et interpréter les données figurant dans une fiche de données de sécurité, notamment les aspects essentiels relatifs à l'entreposage, à l'emploi et à l'élimination des fumigants utilisés dans l'entreprise.
Décrire, en fonction du domaine d'application choisi, les risques possibles pour les utilisateurs, les personnes indirectement touchées et l'environnement.
Décrire les mesures organisationnelles à prendre avant toute fumigation.
Décrire les mesures de sécurité à prendre avant toute fumigation.
Expliquer les mesures de protection individuelle et le port de l'équipement de protection individuelle (p.ex. protection respiratoire, vêtements de protection).
Enumérer les critères justifiant un examen médical pour les fumigateurs.
Aération des locaux fumigés
Décrire le processus d'aération des locaux fumigés et expliquer les effets possibles sur l'environnement immédiat.
Citer et expliquer les mesures de surveillance visant à identifier les expositions possibles aux gaz.
Citer et expliquer les paramètres à surveiller (p.ex. valeurs CMA, valeurs VBT) et leurs corrélations.
Décrire les contrôles et les mesures à appliquer avant toute libération de locaux, d'équipements ou de marchandises fumigés.
Connaître les accidents majeurs en rapport avec les fumigants et les relations de cause à effet.
Comprendre et appliquer les plans d'urgence et d'intervention; citer les services d'urgence et les données importantes d'une annonce d'urgence (p.ex. Centre suisse d'information toxicologique [CSIT]).
Citer les appareils, les médicaments, les installations d'intervention pour les premiers secours en cas d'intoxication par certains fumigants.
Enumérer les mesures de premiers secours à prendre après une intoxication par des fumigants et savoir les appliquer correctement en cas d'urgence.
Citer les fumigants et les procédés en relation avec les marchandises pouvant être fumigées et décrire leurs effets sur ces marchandises.
Enumérer les critères permettant de choisir les fumigants, les procédés et le dosage. Citer les paramètres influençant le dosage et calculer les dosages pour les marchandises à fumiger.
Expliquer l'étanchéité au gaz des enveloppes de locaux et les procédés d'étanchéification.
Décrire les méthodes analytiques, les méthodes de mesure et leurs applications, citer les critères justifiant la nécessité des mesures.
Enumérer les paramètres de contrôle nécessaires à la documentation.
Expliquer comment entreposer les produits chimiques dangereux d'une manière sûre et correcte.
Expliquer comment éliminer les restes de produits, les emballages et matériaux auxiliaires.
Citer les principaux équipements, appareils et auxiliaires utilisés pour la fumigation, ainsi que les appareils de mesure et de détection, expliquer leur fonctionnement et indiquer leurs possibilités d'emploi, énumérer les sources d'erreur.
Expliquer le fonctionnement et l'entretien d'un appareil à l'aide du mode d'emploi.
1 Mise à jour selon le ch. I de l'O du DFI du 5 juin 2015, en vigueur depuis le 1er juil. 2015 (RO 2015 2003).
Le présent règlement définit l'organisation des examens pour l'obtention du permis autorisant l'emploi des fumigants, les droits et les obligations des candidats ainsi que les tâches de l'institution responsable et des organes d'examen en rapport avec l'organisation et le déroulement des examens.
2 L'émolument peut être remboursé en tout ou en partie dans les cas dûment motivés.
3 L'examen dure au minimum deux heures, au maximum dix heures. L'examen pour le renouvellement des permis à validité limitée au sens de l'art. 1, al. 3, peut être de durée inférieure.
Les examens oraux doivent être pris en charge par deux examinateurs, qui évaluent les résultats et dressent un procès-verbal.
1 Toute personne ayant échoué à l'examen a le droit de consulter ses résultats auprès de l'organe d'examen dans les 20 jours suivant la notification de la décision.
2 L'organe d'examen fixe la date de la consultation en tenant compte des disponibilités de la personne concernée.
(art. 6, al. 1 et 2)
Expérience professionnelle suffisante dans l'emploi du dioxyde de carbone dans les installations
1. Toute personne demandant une attestation de l'OFSP du fait de son expérience professionnelle dans l'emploi du dioxyde de carbone dans les installations, acquise en Suisse ou dans un pays membre de l'UE ou de l'AELE, doit satisfaire aux exigences visées à l'art. 3 de la directive 74/556/CEE2.
2. Est réputée expérience professionnelle suffisante dans l'emploi du dioxyde de carbone dans les installations l'exercice de l'activité considérée:
pendant trois années consécutives à titre indépendant ou en qualité de dirigeant d'entreprise lorsque le bénéficiaire est titulaire, pour l'activité en question, d'un certificat d'aptitude et de capacité qui l'habilite à exercer les activités comportant l'emploi professionnel des produits toxiques;
pendant quatre années consécutives à titre dépendant lorsque le bénéficiaire est titulaire, pour l'activité en question, d'un certificat d'aptitude et de capacité qui l'habilite à exercer les activités comportant l'emploi professionnel des produits toxiques;
pendant cinq années consécutives à titre dépendant lorsque le bénéficiaire prouve qu'il a reçu, pour l'activité en question, une formation préalable sanctionnée par un certificat officiellement reconnu ou jugée pleinement valable par un organisme professionnel compétent.
RO 2005 3447
Ordinanza del DFI concernente l'autorizzazione speciale per la lotta antiparassitaria con fumiganti
1 Chi utilizza uno dei seguenti fumiganti per combattere i parassiti necessita di un'autorizzazione speciale secondo la presente ordinanza:
fosfina o sostanze e preparati che sviluppano fosfina, a meno che non si tratti di preparati confezionati in porzioni che non sviluppano più di 15 g di fosfina e sono utilizzati come rodenticidi all'aperto;
ossido di etilene, escluso l'impiego in impianti di sterilizzazione per scopi medici;
2 Chi utilizza solo determinati fumiganti di cui al capoverso 1 necessita unicamente di un'autorizzazione speciale limitata a tali prodotti.
3 L'autorizzazione speciale è limitata a cinque anni; fanno eccezione le autorizzazioni speciali che limitano l'impiego al fumigante di cui al capoverso 1 lettera f.
1 Abrogata dal n. I dell'O del DFI del 7 nov. 2012, con effetto dal 1° dic. 2012 (RU 2012 6221).
1 L'autorizzazione speciale è concessa a una persona che possiede le capacità e le conoscenze necessarie di cui all'allegato 1.
2 Se l'autorizzazione speciale è limitata secondo l'articolo 1 capoverso 2, sono necessarie capacità e conoscenze limitate in tal senso.
3 Quale attestazione delle capacità e conoscenze necessarie si intende il superamento di un esame tecnico secondo l'articolo 3.
2 L'Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP) decide in merito all'equivalenza su domanda di una scuola o di un istituto di formazione professionale.
1 Un'esperienza professionale nell'impiego di anidride carbonica in impianti è considerata sufficiente se sono adempiti i requisiti di cui all'allegato 3.
2 L'UFSP riconosce, su richiesta, a una persona un'esperienza professionale sufficiente se gli vengono sottoposte pertinenti attestazioni scritte rilasciate in Svizzera, oppure se tale esperienza è avallata da una conferma ufficiale di uno Stato membro dell'UE o dell'AELS.
3 Una conferma dell'UFSP circa il possesso di un'esperienza professionale sufficiente nell'ambito dell'impiego di anidride carbonica in impianti vale come autorizzazione speciale.
1 Introdotto dal n. I dell'O del DFI del 9 dic. 2008, in vigore dal 1° feb. 2009 (RU 2009 451).
Se le capacità e le conoscenze riconosciute secondo gli articoli 4-6 sono limitate a uno o più fumiganti menzionati all'articolo 1 capoverso 1, l'autorizzazione speciale è limitata di conseguenza.
1 In casi motivati, l'autorità competente può rifiutare di riconoscere le capacità e le conoscenze fatte valere, anche se i requisiti di cui all'articolo 6 sono formalmente adempiti. Ciò vale in particolare se l'autorità competente giunge al convincimento che una persona non dispone delle capacità e conoscenze fatte valere o che non è in grado di applicarle.
presentare un rapporto annuale all'UFSP.
Art. 9 Organi d'esame
comunicano al loro ente responsabile l'avvenuto rilascio e rinnovo di autorizzazioni speciali;
invitano i detentori di autorizzazioni speciali al rinnovo dell'autorizzazione speciale prima della scadenza della sua validità.
rilascia su domanda un attestato dell'esperienza professionale sufficiente acquisita nell'impiego di anidride carbonica in impianti;
tiene un elenco, che non è reso pubblico, dei provvedimenti decisi dalle autorità esecutive cantonali conformemente all'articolo 11 capoverso 1 oppure all'articolo 8 capoverso 5 ORRPChim;
1 La commissione per il rilascio delle autorizzazioni speciali è composto di esperti dei servizi della Confederazione, segnatamente degli Uffici che prendono parte all'esecuzione, dei servizi cantonali, dell'ente responsabile, del mondo della scienza e dell'economia.
1 Abrogato dal n. V 13 dell'O del 22 ago. 2007 concernente l'aggiornamento formale del diritto federale, con effetto dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4477).
1 Abrogato dal n. I dell'O del DFI del 5 giu. 2015, con effetto dal 1° lug. 2015 (RU 2015 2003).
Chi intende ottenere un'autorizzazione speciale ai sensi della presente ordinanza deve possedere per il rispettivo campo di applicazione le capacità e le conoscenze seguenti:
Sapere spiegare gli effetti tossici sull'uomo, con i relativi sintomi, e sugli animali domestici dei fumiganti più importanti.
Sapere elencare e illustrare gli obiettivi e i contenuti essenziali delle leggi, delle ordinanze e delle direttive di cui bisogna tenere conto per un'utilizzazione appropriata e sicura dei fumiganti (in particolare i relativi atti normativi delle legislazioni in materia di prodotti chimici, salute e sicurezza sul lavoro, protezione dell'ambiente e trasporto di merci pericolose).
Sapere citare le autorità esecutive competenti per la protezione della salute, dei lavoratori e dell'ambiente.
Sapere spiegare e applicare i dati di una scheda di dati di sicurezza; in particolare gli aspetti essenziali concernenti l'immagazzinamento, l'impiego e lo smaltimento dei fumiganti impiegati nell'azienda.
Sapere descrivere, per campi di impiego selezionati, i possibili rischi per gli utilizzatori, le persone interessate indirettamente o l'ambiente.
Sapere illustrare le misure di protezione individuale e l'impiego dell'equipaggiamento personale di protezione (p. es. protezione delle vie respiratorie, indumenti protettivi).
Sapere descrivere come si procede all'aerazione dei locali trattati con fumiganti, tenendo conto degli effetti sull'ambiente circostante.
Sapere comprendere e impiegare i piani di allarme e di intervento; sapere elencare i servizi di emergenza e i dati importanti per la segnalazione di un'emergenza (ad es. Centro Svizzero d'Informazione Tossicologica [Tox]).
Sapere spiegare l'ermeticità ai gas degli elementi di separazione dei locali e i procedimenti di sigillazione.
Sapere spiegare la manutenzione e il controllo del funzionamento con l'ausilio delle istruzioni per l'uso.
1 Aggiornato dal n. I dell'O del DFI del 5 giu. 2015, in vigore dal 1° lug. 2015 (RU 2015 2003).
Il presente regolamento disciplina l'organizzazione degli esami tecnici (esami) per il conseguimento dell'autorizzazione speciale che abilita alla lotta antiparassitaria con fumiganti, i diritti e gli obblighi dei candidati nonché i compiti dell'ente responsabile e degli organi d'esame in relazione all'organizzazione e allo svolgimento degli esami.
1 Chi intende prendere parte a un esame deve annunciarsi per scritto o elettronicamente al più tardi due mesi prima e versare la tassa almeno un mese prima dell'esame.
3 La durata totale dell'esame è al minimo di due e al massimo di dieci ore. La durata dell'esame per il rinnovo delle autorizzazioni speciali a tempo determinato di cui all'articolo 1 capoverso 3 può essere abbreviata.
2 L'esame è considerato superato se la nota media raggiunta è almeno 4.0.
Esperienza professionale sufficiente per l'impiego di anidride carbonica in impianti
1. Chi richiede un attestato all'UFSP in base all'esperienza professionale acquisita nell'ambito dell'impiego dell'anidride carbonica in impianti in Svizzera o in uno Stato membro dell'UE o dell'AELS, deve adempiere i requisiti fissati nell'articolo 3 della direttiva 74/556/CEE2.
2. Per esperienza professionale sufficiente per l'impiego di anidride carbonica in impianti si intende:
un'attività svolta per sei anni consecutivi a titolo indipendente o con funzioni dirigenziali presso un'impresa; tale attività non deve essere cessata da più di due anni dalla data di presentazione della domanda;
un'attività svolta per tre anni consecutivi, a titolo indipendente o con funzioni dirigenziali presso un'impresa, qualora il beneficiario sia in possesso, per l'attività in questione, di un certificato di attitudine e di capacità che lo abiliti a esercitare le attività che comportano l'impiego professionale di sostanze e preparati;
un'attività svolta per quattro anni consecutivi, a titolo indipendente o con funzioni dirigenziali presso un'impresa, qualora il beneficiario comprovi di aver seguito, per l'attività in questione, una formazione precedente, sancita da un certificato riconosciuto dallo Stato o ritenuta pienamente valida da un organismo professionale competente;
un'attività svolta per cinque anni consecutivi, a titolo dipendente, qualora il beneficiario comprovi di aver seguito, per l'attività in questione, una formazione precedente, sancita da un certificato riconosciuto dallo Stato o ritenuta pienamente valida da un organismo professionale competente.
le mansioni di sostituto dell'imprenditore o del direttore dell'impresa, se tali mansioni implicano una responsabilità analoga a quella dell'imprenditore o del direttore sostituiti;

References: Art. 1

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 7

Art. 1

Art. 5

Art. 6

Art. 7
 art. 4

Art. 9

Art. 9