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Timestamp: 2018-11-19 02:59:01+00:00

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Deutschland : München - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Das zu beplanende Baulos 5 West-1 umfasst von Osten nach Westen einen 3gleisigen Streckenabschnitt mit mittigem Abstellgleis und Weichenverbindungen östl. und westl. des Abstellgleises, den Bhf. Willibaldstraße mit einem Mittelbahnsteig ca. 12 m unter GOK sowie eine Aufweitung des 2gleisigen Streckentunnels westl. des Bhf. Willibaldstraße für einen optionalen Abzweig Richtung Blumenau. Das westl. Ende besteht aus einem Streckentunnel und endet östl. des Startschachtes, von dem aus die Streckentunnel des Nachbarbauloses 5 West-2 aufgefahren werden.
Folgende Leistungen (entspr. HOAI 2013) sind Teil des Planungsauftrages: Objektplanung Ingenieurbauwerke für das U-Bahnbauwerk nebst Tragwerksplanung;
Objektplanung Verkehrsanlagen Bauprovisorien; Objektplanung Verkehrsanlagen des Endzustands (Straßenoberfläche nach U-Bahnbau); Objektplanung Verkehrsanlagen Gleisbau; Objektplanung Ingenieurbauwerke zur Kanalumverlegung nebst Tragwerksplanung; Objektplanung Innenräume nebst Tragwerksplanung.
aa) dass für den Bewerber kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt.
bb) dass für den Bewerber kein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vorliegt.
Der Auftraggeber behält sich vor, beteiligte Unternehmen nach § 124 GWB auszuschließen, wenn einer der dort genannten fakultativen Ausschlussgründe vorliegt.
cc) dass der Bewerber in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Bei Vorliegen von Ausschlussgründen wird der Auftraggeber Angaben der Bewerber zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sowie den zulässigen Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB berücksichtigen.
dd) dass der Bewerber zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz bereit ist. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung von jedem Mitglied derselben, im Fall einer Eignungsleihe von jedem Unternehmen, auf dessen Ressourcen sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung beruft, abzugeben.
b) Der Bewerber hat – soweit aus Platzgründen möglich im Bewerbungsbogen an der dafür vorgesehenen Stelle, andernfalls auf einer Anlage zum Bewerbungsbogen – seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen, dass er von keiner gesellschafts-/ konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur-/ Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenskonflikt i. S. v. § 7 Abs. 1 SektVO auszulösen.
c) Berufliche Qualifikation des Bewerbers als Architekt oder Ingenieur (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen oder gleichwertig (Büro) muss vorliegen. Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen (entsprechend § 75 Abs. 3 VgV). Ist der Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, ist der Nachweis der entsprechenden beruflichen Qualifikation von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Im Fall der Eignungsleihe muss jedes Unternehmen, auf dessen Ressourcen sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung beruft (vgl. Ziffer VI. 3. 8. b) und c)), eine entsprechende berufliche Qualifikation nachweisen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) 5. verwiesen.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen. Soweit als Nachweis Eigenerklärungen ausreichen (Ziffer III.1.1.a) und b)), sind darüber hinaus keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen im vorgenannten Sinn zu fordern.
Der Bewerber muss mindestens ein wertbares Referenzprojekt pro Leistungsbereich (Leistungsbereichen A, B, C, D, E und H) vorlegen, das also die vorgenannten Mindestanforderungen für die Wertbarkeit einer Referenz erfüllt. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe muss der Referenznehmer die Leistungen des Leistungsbereichs, für den die Referenz vorgelegt wird, im Rahmen der Bewerbergemeinschaft oder aber als Nachunternehmer erbringen.
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
III.1.6) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
III.1.7) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.8) Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3) 5. – eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall ist darzustellen.
1) Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren netto.
2) Eigenerklärung des Bewerbers dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.2.7) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben und zusätzlich zu erklären, dass im Auftragsfall die schriftliche Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beigefügt wird, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
Maklerbestätigungen sind nur ausreichend, wenn daraus eindeutig der Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen.
1) Vorlage von jeweils maximal 2, mindestens einem möglichst vergleichbaren und möglichst aktuellen Referenzprojekt(en) aus den Leistungsbereichen A, B, C, D, E und H:
A) Objektplanung Ingenieurbauwerk
1) Erbringung der Leistungsphase 3, 5 und 6. Referenz umfasst Planungsleistungen für;
2) …ein unterirdisches Ingenieurbauwerk der Verkehrsinfrastruktur;
3) …einTunnelbauwerke in offener Bauweise;
4) …ein unterirdisches Ingenieurbauwerk mit Bauen im Grundwasser;
5) …ein Ingenieurbauwerk bei Aufrechterhaltung des Verkehrs im innerstädtischen Bereich im Umfeld bestehender Bauten;
6) Anrechenbare Kosten netto ab 10,0 Mio. EUR.
B) Tragwerksplanung Ingenieurbauwerk
1) Erbringung der Leistungsphase 3 und 6.;
Referenz umfasst Planungsleistungen für;
3) …ein Tunnelbauwerk in offener Bauweise;
4) …temporäre Hilfskonstruktionen (z. B. Verbauten oder Unterfangungen);
5) Anrechenbare Kosten netto ab 10,0 Mio. EUR;
C) Objektplanung Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung.
1) Erbringung der Leistungsphase 1, 2, 3, 5 und 6.;
2) Referenz umfasst Planungsleistungen für innerstädtische Umbaumaßnahmen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Vorflut;
3) Anrechenbare Kosten netto ab 1,0 Mio. EUR.
D) Tragwerksplanung Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung
1) Erbringung der Leistungsphase 1, 2 und 3.;
Referenz umfasst Planungsleistungen;
2) …bei angrenzenden Ingenieurbauwerken (Abstand < 3 m) sowie bestehender Bebauung;
3) …für temporäre Hilfskonstruktionen;
4) Anrechenbare Kosten netto ab 1,0 Mio. EUR.
E) Objektplanung Innenräume
1) Erbringung derLeistungsphase 2, 3, 5 und 6.
2) Referenz umfasst Planungsleistungen für Innenausbauarbeiten eines unterirdischen Bauwerks des ÖPNV
3) Anrechenbare Kosten netto ab 1,0 Mio. EUR Stand
H) Objektplanung Anlagen des Straßenverkehrs (Endzustand)
1) Erbringung der Leistungsphase 2, 3, 5 und 6;
2) Referenz umfasst Planungsleistungen für innerörtliche Straßen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs;
Soweit vorstehend auf Leistungsphasen Bezug genommen wird, sind die der HOAI gemeint. Der Referenznehmer soll die Leistungen der Leistungsphase selbst erbracht und muss sie im Referenzzeitraum 2010 bis Ende des Bewerbungszeitraums abgeschlossen haben.
Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der abrufbaren Auswahlmatrix.
Mindestbedingungen für die Wertbarkeit einer Referenz sind
a) die Einhaltung der Mindestvorgaben an Herstellungskosten:
A und B: Anrechenbare Kosten Ingenieurbauwerk (netto) ≥ 10 Mio EUR
C und D: Anrechenbare Kosten Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung (netto) ≥ 1 Mio EUR.
E: Anrechenbare Kosten Innenräume (netto) ≥ 1 Mio EUR.
H: Anrechenbare Kosten Anlagen des Straßenverkehrs (Endzustand) (netto) ≥ 1 Mio EUR.
b) Die Referenzangaben sind durch den Referenzgeber durch Unterschrift an der dafür vorgesehenen Stelle auf den Formblättern des Bewerbungsbogens bestätigt.
c) Leistungsbereiche C und D: Referenzprojekt enthält Planung von Kanalrohrsystemen mit einem Durchmesser ≥ DN 1000.
Wenn mindestens eine dieser Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) 5. verwiesen.Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen.
1) Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind per E-Mail an bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de bis spätestens 10 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.
Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse
www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/ausschreibungen/eu-verfahren.html bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der oben genannten Internetseite über etwaige Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu informieren. Weitere Informationspflichten des Bewerbers sind Ziff. 5.4 des Informationsmemorandums zu entnehmen.
2) Teilnahmeanträge sind dreifach in Schriftform (ein Original, 2 Kopien) sowie auf einem Datenträger (CD-ROM/DVD) in einem verschlossenen Umschlag bei Landeshauptstadt München, Baureferat, Submissionsbüro, Zi. Nr.: 0.243, Friedenstraße 40, 81671 München einzureichen.
Bitte verwenden Sie hierfür stets den zur Verfügung gestellten Aufkleber. Die einzureichenden Unterlagen sollen 50 Seiten nicht überschreiten.
3) Für die Bewerbung von Bewerbergemeinschaften wird insbes. auf Ziff. III.1.8 dieser Bekanntmachung sowie auf Ziff. 5.3 des Informationsmemorandums verwiesen.
4) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist zu verwenden.
5) Der Auftraggeber behält sich vor, die nach Ziffer I.3 veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen. Die in Ziffer II.2.7) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen oder 3 wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren einzustellen.
6) Weitere Angaben zu Inhalt und Ablauf des Teilnahmewettbewerbs sind dem Informationsmemorandum zu entnehmen.
7) Bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziffer III.1.1 bis Ziffer III.1.2 der Bekanntmachung benannten Unterlagen für jedes Mitglied vorzulegen und die unter Ziffer III.1.3 genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) von jedem Mitglied bezogen auf die Leistungsbereiche, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
Beabsichtigt ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z. B. Nachunternehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer III.1.1 bis III.1.3 benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich ist mit dem Teilnahmeantrag – zusätzlich zum Bewerbungsbogen – die Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird.
Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Bestätigung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.
Der Gesamtauftrag umfasst Ingenieurleistungen im Wesentlichen für folgende Teile:
a) Ingenieurbauwerk. Hierzu gehören insbes.:
— einen dreigleisiger Streckentunnel mit mittiger Abstellanlage und Weichenanlagen einschließlich Notausgang Stöberlstraße und 5 Dükeranlagen (595 m),
— den U-Bahnhof Willibaldstraße mit Betriebsräumen und 2 Sperrengeschossen einschließlich Ausgängen, Aufzug, Entrauchungsöffnungen, Zu- und Abluftschächten für die Betriebsräume sowie 3 Dükeranlagen (310 m),
— den zweigleisigen Streckentunnel mit Aufweitung für den optionalen Abzweig nach Blumenau einschließlich Notausgang Gotthardstraße und eine Dükeranlage (159 m).
b) Anlagen der Abwasserentsorgung. Hierzu gehören insbes.:
— Abwasserkanäle vom Profil DN 250 bis NE 800/1200, Provisorien vom Profil DN 150 bis DN 1000, Einsteigschächte, Verbindungsbauwerke und Hausanschlüsse
c) Innenräume. Hierzu gehören insbes.:
— den Bahnsteig mit eine Länge von 120 m, einer Breite von 7,94 m und eine Höhe von ca. 7,40 m,
— die beiden öffentlich zugänglichen Sperrengeschosse,
— die Betriebsräume auf Bahnsteigebene westlich und östlich der Bahnsteigenden sowie in den beiden Sperrengeschossen. Westlich des Bahnsteigs ist ein Gleichrichterwerk untergebracht.
d) Anlagen des Straßenverkehrs. Hierzu gehören insbes.:
— die Bauprovisorien in verschiedenen Bauphasen,
— die endgültige Wiederherstellung der Gotthardstraße mit Anschluss an alle Querstraßen.
e) Anlagen des Schienenverkehrs.
Der Oberbau wird im ganzen Bauabschnitt als Feste Fahrbahn hergestellt. Zur Vermeidung von Körperschallimmissionen aus dem U-Bahn-Betrieb wird die Oberbaukonstruktion in Form eines Masse-Feder-Systems ausgeführt.
Durch den Auftragnehmer sind im Wesentlichen folgende Leistungen (in Anlehnung an die Leistungsbilder der HOAI 2013) zu erbringen:
—— Objektplanung Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen (§ 43 HOAI 2013), Lph 3, 5, 6,
—— Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen (§ 51 HOAI 2013), Lph 3, 6,
—— Objektplanung Ingenieurbauwerke für Bauwerke und Anlagen der Abwasser-entsorgung (§ 43 HOAI 2013), Lph 1, 2, 3, 5, 6,
—— Tragwerksplanung für Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung (§ 51 HOAI 2013), Lph 1, 2, 3,
—— Objektplanung Innenräume (§ 34 HOAI 2013), Lph 2, 3, 5, 6,
—— Tragwerksplanung für Innenräume (§ 51 HOAI 2013), Lph 2, 3, 4, 5, 6,
—— Objektplanung für Anlagen des Straßenverkehrs (Provisorien während der Bauzeit) (§ 47 HOAI 2013), Lph 3, 5, 6,
—— Objektplanung für Anlagen des Straßenverkehrs (Endzustand) (§ 47 HOAI 2013), Lph 2, 3, 5, 6,
—— Objektplanung für Anlagen des Schienenverkehrs (Feste Fahrbahn) (§ 47 HOAI 2013), Lph 2, 3, 6.
Die in Anlehnung an die HOAI-Leistungsbilder zu erbringenden Leistungen müssen abgestimmt und koordiniert erbracht werden.
Geplante Mindestzahl und zugleich geplante Höchstzahl sind 3 Bewerber. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber eine Auswahlmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 210 Punkte erreichen kann. Von diesen 210 Punkten entfallen
— maximal 10 Punkte auf die Unterlagen gemäß Ziffer III.1.2) 1.),
— maximal 200 Punkte auf die Unterlagen gemäß Ziffer III.1.3), wobei hiervon 80 Punkte auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3) A., 30 Punkte auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3) B., 20 auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3) C. 10 Punkte auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3) D, 30 auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3) E und 30 Punkte auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3) H – jeweils Referenzen – entfallen.
Die Referenzangaben werden bewertet auf der Grundlage der unter Ziffer III.1.3) A. – H. genannten Unterkriterien; Einzelheiten sind dem Bewerbungsbogen sowie der Auswahlmatrix zu entnehmen.
Bei der Bewertung der Referenzen werden alle benannten Referenzen berücksichtigt, sofern sie wertbar sind und soweit die Höchstzahl an zugelassenen Referenzen nicht überschritten ist. Zugelassen ist die Vorlage von jeweils maximal 2, mindestens ein Referenzprojekt(en) aus den Leistungsbereichen A, B, C, D, E und H (vgl. Ziffer III.1.3).
Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der beigefügten Auswahlmatrix zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
Zu II.2.7) Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahmen des Auftraggebers zu sehen.

References: § 123
 § 124
 § 124
 § 23
 § 21
 § 125
 § 126
 § 7
 § 75