Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15523770/1/
Timestamp: 2020-02-29 10:49:38+00:00

Document:
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule Berlin Marzahn-Hellersdorf
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-154299
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-154299
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Berlin Johann-Strauß-Grundschule Marzahn-Hellersdorf
Nichtoffener Wettbewerb für Architekten Sportfunktionsgebäude mit Erweiterungsbau der Johann-Strauß-Grundschule Berlin Marzahn-Hellersdorf Auslobung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsausschreibung Nanna Sellin-Eysholdt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, II D 11 Lars Krokowski, Dipl.-Ing. Architektur Digitale Bearbeitung / Titelbild Lars Krokowski, Dipl.-Ing. Architektur Druck A&W Digitaldruck, Berlin
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 4.1 4.2 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9
Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe..............................9
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................12
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................12
Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium ......13
Geforderte Leistungen ..............................................................14
Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................16
Preise und Anerkennungen.......................................................16
Weitere Bearbeitung..................................................................17
Eigentum und Urheberrecht ......................................................17
Verfassererklärung ....................................................................17
Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........18
Haftung und Rückgabe .............................................................18
Zusammenfassung der Termine................................................19
Der Wettbewerbsbereich.............................................................. 24
Technische Infrastruktur ............................................................26
Freiflächen und Außenanlagen .................................................27
Erschließung/ Verkehr/ Stellplätze ............................................28
Planungsrecht ...........................................................................29
Johann-Strauß-Grundschule Biesdorf.......................................29
Planungsumfang .......................................................................31
Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................31
Raumprogramm ........................................................................32
Funktionale Anforderungen .......................................................33
Technik .....................................................................................37
Freiflächen / Außenanlagen ......................................................37
Erschließung / Stellplätze..........................................................37
Baukosten / Wirtschaftlichkeit ...................................................38
Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung.....39
Barrierefreies Bauen .................................................................40
Beurteilungskriterien des Preisgerichts.....................................41
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe ..................................................................31
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule / Anlass und Ziel
Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe ist ein Erweiterungsbau für die Johann-Strauß-Grundschule mit 9 Klassenräumen und ein Sportfunktionsgebäude mit Duschen, Umkleiden, Schiedsrichter- und Sportgeräteräumen auf dem Grundstück Cecilienstraße 80, Berlin Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Biesdorf. Insgesamt sollen ca. 1.165 qm Nutzfläche (NF) geplant werden. Die Nutzungen sind in einem Gebäude unter zu bringen. Der Erweiterungsbau ist für die Klassen der Schuleingangsphase (Klasse 1-3) vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen für die Baumaßnahme beträgt ca. 3.870.000,- Euro brutto. Die Johann-Strauß-Grundschule (Cecilienstraße 81) versorgt als musikbetonte, verlässliche Halbtagsgrundschule den gesamten Bereich BiesdorfNord mit Grundschulplätzen. Zurzeit besuchen die dreizügige Schule 479 Schüler, zukünftig soll sie 490 Schülern Platz bieten. Durch verstärkten Bevölkerungszuwachs in den vergangenen Jahren ist die maximale Aufnahmekapazität der Schule in der Cecilienstraße 81 erreicht worden, so dass Schüler auch in anderen Standorten untergebracht werden mussten. Diese stehen ab dem Schuljahr 1012/13 nicht mehr zur Verfügung. Die Sportanlage Cecilienstraße 80 hat bisher kein eigenes Sportfunktionsgebäude. Der Bau eines Sportfunktionsgebäudes ist erforderlich, da die vorhandenen Umkleide- und Sanitärbereiche der Sporthalle der JohannStrauß-Grundschule und im benachbarten Studentenwohnheim für den Schul-, Trainings- und Wettkampfsbetrieb unzureichend sind. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller Entwurf unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts nach EnEV 2012 erwartet.
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule / Teil 1 Verfahren
Auftraggeber, Bauherr Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin Abteilung für Bildung, Kultur und Immobilien Immobilienservice Frank Vettel Premnitzer Straße 11/13 12681 Berlin Bedarfsträger Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin Abteilung Schule, Sport und Finanzen Schul- und Sportamt Ingrid Schulz Wettbewerbsdurchführung, Ausschreibung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30 9025 2039 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Die Architektenkammer wirkt vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit, sie registriert den Wettbewerb. Mit der Registrierung wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der Richtlinie entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2008, § 9) sind anzuwenden. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2011-15 geführt.
Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2008 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, – II D –, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt. Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Str. 105 10825 Berlin Tel.: +49 (0)30 9013 8316 Fax: +49 (0)30 9013 7613
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 14.05.2011 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 15 Architekten ausgewählt. Abweichend von § 3, Absatz 2 der RPW 2008 werden die Namen der Wettbewerbsteilnehmer nicht in der Auslobung aufgeführt, werden jedoch den Wettbewerbsteilnehmern in einem gesonderten Schreiben mitgeteilt.
Peter Salomon Architekt, Berlin Martin Boden-Peroche Architekt, Dresden Stellvertretender Fachpreisrichter Sachpreisrichter/-in		 Eike Roswag Architekt, Berlin Frank Vettel Leiter des Immobilienservice Abteilung für Bildung, Kultur und Immobilien Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Anett Marciniak Schulleiterin Johann-Strauss-Grundschule Biesdorf Stellvertretende 	 Gabriela Hellert Sachpreisrichterinnen		 Fachgruppe Entwurf Abteilung für Bildung, Kultur und Immobilien Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Doris Brien Stellvertretende Schulleiterin Johann-Strauss-Grundschule Biesdorf Sachverständige		 Manfred Weißbach Leiter des Stadtentwicklungsamts Abteilung Ökologische Stadtentwicklung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Marina Dreßler Fachbereichleiterin Stadtplanung Abteilung Ökologische Stadtentwicklung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Jürgen Mursell Fachbereichleiter Bauaufsicht Abteilung Ökologische Stadtentwicklung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Bernd Schütze Leiter des Natur- und Umweltamts Abteilung Ökologische Stadtentwicklung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Klaus Brockmann Fachbereichleiter Untere Naturschutzbehörde Abteilung Ökologische Stadtentwicklung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Ingrid Schulz Leiterin des Schul- und Sportamts Abteilung Schule, Sport und Finanzen Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Bernd Rau Schulentwicklung, Schulorganisation Abteilung Schule, Sport und Finanzen Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Peter Ostendorff Referatsleiter Auswahlverfahren und Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Inge Schmidt-Rathert Referat Auswahlverfahren und Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Vorprüfung		 Ulrike Kurz
Juliane Zach Architektin, Berlin Kostenprüfung		 Gäste		 emproc GmbH
Berlin / Starnberg
Peter Kever / Benjamin Hossbach
Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Die Auslobungsunterlagen stehen ab dem 08. August 2011 (durch Erhalt eines Passwortes) zum Download zur Verfügung. Die Auslobungsbroschüre wird am 11. August 2011 per Post an die Teilnehmer versendet. Die Modelleinsatzplatte wird im Zusammenhang mit der Beantwortung der Rückfragen versendet.
Die Wettbewerbspläne müssen am 10. Oktober 2011, 17:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 eingegangen sein (es gilt nicht das Datum des Poststempels). Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Versandbox abzuliefern.
Das Modell ist bis zum 17. Oktober 2011, 17:00 Uhr an gleicher Stelle einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 10. Oktober 2011 bzw. am 17. Oktober 2011 (Modell) vorliegen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Johann-Strauß-Grundschule“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Die Verfassererklärung ist nicht in digitaler Form einzureichen.
Am 12. August um 11:00 Uhr findet eine Ortsbesichtigung statt. Es kann sowohl die bestehende Schule wie auch der Wettbewerbsbereich besichtigt werden. Treffpunkt ist der Eingang der Johann-Strauß-Grundschule in der Cecilienstraße 81 in 12683 Berlin Marzahn-Hellersdorf. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 15.08.2011 bis 12:00 Uhr bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Ein Rückfragenkolloquium findet nicht statt. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Preisgericht. Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung werden den Beteiligten am 19. August 2011 zugesandt und sind Bestandteil der Auslobung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: –		 die vorliegende Ausschreibung –		 die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten –		 digitale Daten zum Download (vollständiges Verzeichnis siehe Teil 4 Anhang), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: Übersichts- und Lageplan, u.a. als .dxf-Datei Arbeitsplan, u.a. als .dwg-Datei Lageplan, u.a. als .dwg-Datei Luftbild als .jpeg-Datei Raum- und Funktionsprogramm als .pdf- und .xls- Datei Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbs zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen 1.		 Städtebauliches Konzept M 1:500 mit Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, Erschließung 2.		 EG-Grundriss mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen einschließlich der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200 3.		 Alle Ansichten sowie zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte im M 1:200 4.		 Fassaden- bzw. Systemschnitt des Neubaus im M 1:20 mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten 5.		 1 räumliche Darstellung 6.		 Prüfpläne, maßstäblich (gefaltet), ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung der Raumbezeichnungen gemäß Raumprogramm (Formblatt A) - der für die Berechnung notwendigen Maße - der Raumgrößen 7.		 Berechnungen auf Formblättern (Formblatt A Raumprogramm, Formblatt B Gebäudekennwerte und Formblatt Kostenprüfung / Flächenermittlung, s. Teil 4 Anhang, 4.1.8 Formblätter). Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen; - Überbaute Fläche - Brutto-Grundfläche BGF a - Brutto-Rauminhalt BRI a (V) - Nutzfläche (NF) in der Aufschlüsselung gem. Raumprogramm
9.		 10. 11. 12.
- Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche (BGF a / Nutzfläche) - Gebäudehüllfläche A - Verhältnis A/V Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 4 DIN A 4 Seiten): –		 Erläuterung und Begründung des Entwurfskonzeptes –		 Aussagen zu Konstruktion und Materialien –		 Aussagen zur Wirtschaftlichkeit –		 Aussagen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz –		 Angaben zum barrierefreien Bauen Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu) zu KG 300 u. 400 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen Verfassererklärung (s. Teil 4 Anhang, 4.1.8 Formblätter) Modell M 1:500
Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): –		 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en)
–		 die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen
Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi.
–		 die geforderten Leistungen nach Nr. 7 (Prüfpläne) als CAD-Datei
–		 die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 7 (s. Teil 4 Anhang, 4.1.8
Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel)
Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: –		 Lageplan: –		 Grundriss Erdgeschoss: –		 Ansichten: –		 Prüfpläne:
Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. zwei 2m hohe Rolltafeln mit einer Hängefläche von 1,96m (Breite) x 1,46m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der RPW 2008 § 5 Absatz 1 und § 6 Absatz 2 formuliert. Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbs veröffentlicht werden, verstoßen gegen die in § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2008 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. (s.a. Teil 3 Wettbewerbsaufgabe, 3.12 Beurteilungskriterien des Preisgerichts)
Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des § 34 HOAI ermittelt. Für Preise stehen insgesamt 15.000,00 Euro (netto) zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 1. Anerkennung 6.000,– € 4.500,– € 3.000,– € 1.500,– €
Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss
Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19% ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger mindestens mit den Leistungsphasen 2–5 nach § 33 HOAI beauftragt, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Anerkennung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Für Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, gilt § 6 Bau- und Architektenkammergesetz in der neuesten Fassung (http:// www.ak-berlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de_berufsrecht.htm). Den ausländischen Teilnehmern wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros wird empfohlen.
Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Die Verfassererklärung ist nicht in digitaler Form ein zu reichen. Das Formblatt der Verfassererklärung befindet sich im Teil 4 Anhang, 4.1.8 Formblätter.
1.16		 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten
1.17		 Haftung und Rückgabe
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung – II D – abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Email angefragt ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung (eckige Versandbox) eingereicht wurden. Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurückgefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren eingereichten Wettbewerbsunterlagen aufgegeben haben und wird dann mit diesen Unterlagen nach seinem Belieben verfahren.
08. August 2011 11. August 2011 12. August 2011 15. August 2011 19. August 2011 10. Oktober 2011
10. November 2011 voraussichtlich Dezember 2011
Ausgabe der Auslobung elektronisch / Planunterlagen auf Plattform Ausgabe der gedruckten Auslobungsbroschüre Ortsbesichtigung Rückfragen bis Versand des Rückfragenprotokolls Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Preisgerichtssitzung Ausstellung
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Lage im Stadtgebiet Der Wettbewerbsbereich befindet sich im Osten von Berlin im Ortsteil Biesdorf des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf. Das Gelände wird im Norden durch die Cecilienstraße begrenzt. Die Cecilienstraße mündet in etwa 500 m Entfernung nach Osten in den Blumberger Damm, einer der Haupterschießungsstraßen von Mahrzahn, über den die Ausfallstraßen Landsberger Allee im Norden und Alt Biesdorf (B5) im Süden erreicht werden können. Die Cecilienstraße endet im Westen als Sackgasse. Die sich nach Westen hin anschließende Allee der Kosmonauten, von der Cecilienstraße nur über einen Fußweg erreichbar, bildet eine weitere Erschießungsstraße des Bezirks.
Baustruktur der Umgebung Die Bebauung der weiteren Umgebung des Wettbewerbsbereichs sowie des Bereichs nach Norden ist durch den Charakter von Ein- und Mehrfamilienhäusern in einer offenen Bauweise und mit Alleebäumen bestandenen Straßen geprägt. Direkt an das Grundstück angrenzend befinden sich großmaßstäbliche Baukörper unterschiedlichster Ausformung und Gestalt, nach Westen das Gebäude des Studentenwohnheims Biesdorf entlang der Oberfeldstraße und nach Osten das Gebäude des Polizeireviers Abschnitt 62 auf dem Grundstück Cecilienstraße 92.
Die in den Jahren 1999 und 2000 durchgeführten archäologischen Untersuchungen belegen, dass bereits um 9.000 v. Chr. Ansiedlungen im heutigen Bereich von Biesdorf nachweisbar sind. Seit etwa 1.000 v. Chr. war das Gebiet dauerhaft besiedelt. Urkundlich erwähnt wurde Biesdorf selbst als Bysterstorff bzw. Bisterstorff erstmalig im Landbuch Karls IV im Jahre 1375. Bedingt durch den Dreißigjährigen Krieg sank die Bevölkerungsanzahl von 19 Bauern und 13 Kossäten im Jahre 1624 auf vier Bauern und sechs Kossäten im Jahr 1652. 1653 und 1666 wurde Biesdorf in zwei Schritten durch Kurfürst Friedrich Wilhelm erworben und dem kurfürstlichen Amt Köpenick unterstellt. Bis 1872 verblieb es im Besitz des Kurfürsten bzw. Königs. 1868 wurde das Biesdorfer Schloss von Heino Schmieden als spätklassizistische Turmvilla errichtet. Ab den 1870er Jahren gehörte Biesdorf zum neu gebildeten Amtsbezirk Biesdorf, wobei das Gut bis 1920 rechtlich selbständig blieb. Von 18721920 waren Dorfgemeinde und Gut Teil des Kreises Niederbarnim. 1885 wurde der Bahnhof Biesdorf an der königlichen Ostbahn eröffnet. 1887 erwarb Werner von Siemens das Gut Biesdorf einschließlich Schloss und übertrug es 1889 seinem Sohn. Zwischen 1891 und 1898 wurde der Schlosspark auf 14 Hektar als Landschaftspark erweitert. Zu Beginn des 20. Jahrhundert begann in Biesdorf eine verstärkte Siedlungstätigkeit. Zu dieser Zeit entstand die Villen-Kolonie Biesdorf-Süd und bis 1933 entstanden unter anderen die Siedlungen Neu-Biesdorf, Biesdorf-Nord, Kolonie Daheim und Biesenhorst. Biesenhorst wurde im Norden begrenzt durch die nach 1945 planierten Fuchsberge – ein beliebtes Wintersportgebiet für die Berliner. Um 1940 wurde die Hälfte der Kolonie Biesenhorst zugunsten des Eisenbahnbaues geräumt und die Bewohner in die Stadt umgesiedelt. 1920 wurde Biesdorf nach Groß-Berlin eingemeindet und Teil des Bezirkes Lichtenberg. 1927 kaufte der Magistrat von Berlin das Gut, das Schloss und den Park Biesdorf. Biesdorf wurde 1979 aus dem bisherigen Stadtbezirk Lichtenberg ausgegliedert und Teil des damals neuen Stadtbezirks Marzahn. 2001 wurde Biesdorf im Rahmen der Bezirksfusion Teil des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf.
Wettbewerbsbereich/Größe Der Wettbewerbsbereich ist der nördliche, entlang der Cecilienstraße gelegene Teil des Grundstücks Cecilienstraße 80 in 12683 Berlin MarzahnHellersdorf. Der Wettbewerbsbereich hat eine Größe von ca. 5.900 qm. Das gesamte Grundstück umfasst 22.228 qm.
Eigentum Das Grundstück Cecilienstraße 80 ist Eigentum des Landes Berlin, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Schul- und Sportamt, Fachvermögen Sport. Topographie Das Grundstück ist nahezu eben mit mehreren wallartigen Aufschüttungen in der Mitte und den Randbereichen. Die Höhenkoordinaten der Flächen zwischen den Aufschüttungen sind im Norden 55,50m NHN und im Süden 55,40m NHN. Die Höhenkoordinaten der Aufschüttungen an der Cecilienstraße und an der östlichen Grundstücksgrenze liegen zwischen 57,00m NHN und 57,30m NHN, die im südlichen Bereich bei ca. 56,00m NHN. Die jeweilige exakte Höhenlage eines Geländepunktes ist im Teil 4 Anhang, 4.1.2_Informationspläne zu findenden amtlichen Lageplan zu entnehmen. Baugrund Das Grundstück Cecilienstraße 80 liegt auf der Barnim-Hochfläche. Der oberflächennahe Schichtaufbau besteht im Allgemeinen aus mehrere Meter mächtigem Geschiebemergel mit Einlagerungen von Sanden in unterschiedlicher Mächtigkeit und Ausdehnung. In den obersten Metern unter der Geländeoberfläche kann der Geschiebemergel durch Verwitterung entkalkt und zu Geschiebelehm umgewandelt sein. Örtliche Abweichungen der Gesteinsausbildung, der Schichtenfolge und der Schichtenmächtigkeit sind möglich. Als Anhaltspunkt über die Schichtenfolge des Untergrundes finden sich im Anhang Schichtenverzeichnisse verschiedener Bohrungen im Bereich des Wettbewerbsgrundstückes. Grundwasser Das Grundwasser des bedeckten Hauptgrundwasserleiters steht im Baubereich wahrscheinlich in gespanntem Zustand an. Das Grundwasser kann daher nicht so hoch ansteigen, wie es seinem hydrostatischen Druck entspricht, da die überlagernden bindigen Sedimente (Geschiebemergel) dies verhindern. Die Ermittlung der Grundwasserstände beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserstandswerten, die an Messstellen in der weiteren Umgebung des Baubereiches seit dem Jahr 2000 festgestellt wurden. Der aus diesen beobachteten Werten für das Grundstück interpolierte höchste Grundwasserstand (HGW) trat im Jahr 2011 auf und betrug ca. NHN +42,1m. Im März 2011 lag der aktuelle Grundwasserstand im Grundstücksbereich bei etwa NHN + 42,1m (s. Teil 4 Anhang, 4.3.3 Lageplan Schichtenverzeichnis). Hinsichtlich der Grundwasserverhältnisse wird auf die besondere Stellung der Sande hingewiesen, die über dem Geschiebemergel der Grundmoräne lagern bzw. in Linsen eingeschaltet sind und beim Bauvorhaben berücksichtigt werden sollten: • In mit Sanden gefüllten Senken oberhalb oder in sandigen Linsen innerhalb des Geschiebemergels kann sich in Abhängigkeit von den Niederschlägen oberflächennahes Grundwasser ausbilden, das unabhängig vom Hauptgrundwasserleiter ist und häufig als so genanntes Schichtenwasser bezeichnet wird. • Messwerte über dieses oberflächennahe Grundwasser liegen nicht vor.
Altlasten Das Grundstück Cecilienstraße 80 mit dem Wettbewerbsbereich ist nicht im Bodenbelastungskataster registriert und nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Hinweise für schädliche Bodenveränderungen vor. Für dieses Gebiet liegt bisher kein Baugrundgutachten und keine Schadstoffuntersuchung vor. Eine endgültige Aussage kann erst nach genaueren Untersuchungen getroffen werden. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Erkenntnisse über das Vorhandensein von Kampfmitteln. Dennoch wird aus Sicherheitsgründen für die in der Anlage markierten Bereiche (s. Teil 4 Anhang, 4.1.3 Weitere Planungsunterlagen) der ehemaligen Splitterschutzgräben und des Bombentrichters, die durchaus zum Verbringen von Kampfmitteln gedient haben könnten, eine Kampfmittelsuche veranlasst.
Elektrizität Die Stromversorgung verläuft parallel zur Cecilienstraße im nördlichen Gehwegbereich. Über diese Hauptleitung werden durch abgehende Stiche die nördlich an der Cecilienstraße angrenzenden Grundstücke versorgt. Erdgas Parallel zur Cecilienstraße verläuft auf der nördlichen Straßenseite im Gehwegbereich eine Niederdruckleitung (150). Fernwärme Das gegenüber dem Wettbewerbsbereich liegende Schulgebäude (Cecilienstraße 81) wird über eine in der Cecilienstraße anliegende Fernwärmeleitung versorgt. Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung verlaufen im nördlichen Gehwegbereich der Cecilienstraße (200er duktiles Gussrohr). Abwasser Eine Abwasserleitung für das verlaufen in der Cecilienstraße (Vortriebsrohr 250 DN, Steinzeug). Regenwasser Das Regenwasser wird zurzeit in die Regenwasserableitung der Cecilienstraße geführt. Telekommunikation Die Versorgung erfolgt über eine parallel zur Cecilienstraße im nördlichen Gehwegbereich verlaufende Fernmeldeleitung. Kabelführungssysteme Im südlichen Gehwegbereich der Cecilienstraße befindet sich ein Kabel-
schutzrohr für fernmeldetechnische Sicherheitsanlagen des IT-Dienstleistungszentrums, dass im Eingangsbereich des Grundstücks Cecilienstraße 80 nach Süden verschwenkt. Das Kabelschutzrohr verläuft auf einer Länge von ca. 20m parallel zur Grundstückskante in etwa einem Meter Entfernung, um dann wieder nach Norden in den Gehwegbereich zu verschwenken. Während der Bauarbeiten muss jederzeit der Zugang zu den Kabelführungssystemen des IT-Dienstleistungszentrums gewährleistet sein.
Das Grundstück Cecilienstraße 80 ist unbebaut und dient als Sportanlage. Der nördliche Grundstücksteil, der Wettbewerbsbereich, weist mehrere wallartige Aufschüttungen in der Mitte und den Randbereichen auf. Auf Höhe des mittleren Walls befindet sich ein dreiecksförmiger Teich. Über den Wettbewerbsbereich verläuft in Schleifen gut die Hälfte einer insgesamt 400m langen Naturlaufbahn, einer „Finnenbahn“.
Grundstück mit Aufschüttungen / Baumbestand / Gehölzen sowie der Finnenbahn
Auf dem südlichen Grundstücksteil befinden sich neben der anderen Hälfte der Finnenbahn zwei Kunstrasen-Spielfelder. Diese sind 2005 saniert worden. In der südostlichen Ecke des Wettbewerbsbereich wurde ein kreisförmiger, um fünf Stufen erhöhter Sitzplatz mit drei Bänken angelegt, der mit einer runden Holzpergola überdeckt ist.
Holzpergola mit Sitzbänken
Dieser Platz ist bis auf den Bereich der Sitzstufen (ca. ein Drittel) mit üppiger Vegetation umschlossen. Die Sportanlage ist vollständig mit einen Zaun umgeben. Zisterne Im südlichen Wettbewerbsbereich befindet sich eine Zisterne. Diese ist für die Bewässerung der Kunstrasenflächen notwendig. Sollten entwurfsbedingt diese Fläche in Anspruch genommen werden, ist dafür ein anderer Standort nachzuweisen. (s. Teil 4, 4.1.2 Lageplan). Baumbestand Der Wettbewerbsbereich ist durch einen umfangreichen und gemischten Baumbestand unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Art geprägt. Der Baumbestand befindet sich hauptsächlich entlang der Cecilienstraße und der östlichen Grundstücksgrenze. Auf der übrigen Fläche befinden sich Rasenflächen, umgeben von vereinzeltem Baumbestand sowie Gehölz-, Hecken- und Pflanzflächen. Der Wettbewerbsbereich weist keine besonders erhaltenswerten Bäume auf. Sollten Fällungen von durch die Baumschutzverordnung (BaumSchVO) geschützten Bäume notwendig sein, müssen Ersatzpflanzungen vorgesehen werden (s. Teil 4 Anhang, 4.1.6 Vorschriften im Internet).
Erschließung/ Verkehr/ Stellplätze
Übergeordnete Erschließung Nach Westen kreuzt die Cecilienstraße die Oberfeldstraße, eine Ergänzungsstraße von besonderer Bedeutung. Nach Osten mündet sie im Blumberger Damm, einer übergeordneten Straßenverbindung (Stufe II). Die Cecilienstraße gehört zu den stark befahrenen Straßen im Siedlungsgebiet. Im Bereich der Johann-Strauß-Grundschule ist eine Tempo30-Zone eingerichtet. Die Cecilienstraße verfügt hier über ausgewiesene Parkstreifen, die eine unübersichtliche Verkehrssituation schaffen. Erschließung des Schulgeländes Cecilienstraße 81 Der fußläufige Zugang der bestehenden Johann-Strauß-Grundschule erfolgt über die Cecilienstraße. Fahrzeuge gelangen auf das Schulgrundstück über die Zufahrt am Hannaweg. Erschließung des Wettbewerbsbereichs Die Erschließung des Grundstücks Cecilienstraße 80 erfolgt über die Cecilienstraße. Fahrzeuge und Fußgänger gelangen auf das Grundstück über ein Tor direkt an der westlichen Grundstücksgrenze. Tagsüber sind die Sportanlagen allgemein zugänglich. Stellplätze Die Besucher- und Lehrerparkplätze und Parkplätze für mobilitätseingeschränkte Personen der Johann-Strauß-Grundschule befinden sich auf dem Grundstück Cecilienstraße 81 und sind über die Hannastraße erreichbar. Parkplätze für Besucher der Sportanlagen befinden sich entlang der Cecilienstraße. Die Fahrradstellplätze befinden sich zurzeit auf dem Schulgelände Cecilienstraße 81.
ÖPNV Nächstgelegener Haltepunkt des ÖPNV ist die Bushaltestelle Cecilienstraße/Oberfeldstraße der Buslinie 192 (Taktung: in der Regel alle 10 Minuten, werktags zwischen 6.00 Uhr und 8.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr alle 10 Minuten). In ca. 500m Entfernung zum Wettbewerbsbereich liegt die Bushaltestelle Cecilienstraße/Blumberger Damm der Buslinien X69, 154, 191 und 291. Mit diesen Buslinien können die S-Bahnlinie S7 (S-Bahnhöfe Mahrzahn, Poelchaustraße oder Mehrower Allee) und die U-Bahnlinie U5 (U-Bahnhöfe Kaulsdorf Nord oder Elsterwerdaer Platz) erreicht werden. In ca. 700m Entfernung befindet sich die Haltestelle Boschpoler Straße der Straßenbahnlinien 18 und M8, mit denen der S-Bahnhof Springpfuhl (S7 und S75) erreicht werden kann.
Flächennutzungsplan Der FNP 94 (Neubekanntmachung vom 12. November 2009) stellt das Gebiet, auf dem sich der Wettbewerbsbereich befindet, als Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Sport“ dar. Westlich des Grundstücks Cecilienstraße 80 liegt eine Wohnbaufläche W3 (Studentenwohnheim Biesdorf), östlich eine Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Ordnung und Sicherheit“ sowie „Hochschule und Forschung“ (Polizeirevier). Die sich daran anschließenden Flächen sind als Wohnbaufläche W4 gekennzeichnet. Planungsrecht Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan. Die Zulässigkeit des Vorhabens wird nach § 34 BauGB entschieden. Bauordnungsrecht Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin.
Johann-Strauß-Grundschule Biesdorf
Die Johann-Strauß-Grundschule ist eine verlässliche, musikbetonte Halbtagsgrundschule (VHG, s. Schulgesetz, AV Grundschulordnung, AV Sonderpädagogik u.a.) mit einer kostenfreien Betreuung jedes Kindes von 7.30 - 13.30 Uhr. Darüber hinaus gewährleistet der kostenpflichtige offene Ganztagsbetrieb von 6.00 - 18.00 Uhr die pädagogische Betreuung der Kinder der Klassen 1 – 4. Im offenen Ganztagsbetrieb können am Nachmittag die Hausaufgaben erledigt, gemeinsam gebastelt und gespielt sowie Sport getrieben werden. Für die Klassenstufen 5/6 besteht die Möglichkeit, die Freizeitangebote des Schülerklubs zu nutzen. Die sechsjährige Johann-Strauss-Grundschule ist eine Einrichtung mit besonderer musikalischer Förderung. Dazu gehört unter anderem der Instrumentalunterricht für Klavier, Geige, Keyboard, Gitarre, Flöte, Chorerziehung und Tanz. Von den zurzeit 479 Schülerinnen und Schüler in sechzehn Klassen beschäftigen sich etwa zwei Drittel der Schüler über den allgemeinen Unterricht hinaus mit Musik. Nach der musikalischen Früher-
ziehung in Klasse 1 nehmen die Kinder am Instrumentalunterricht teil und können Geige, Klavier, Keyboard, Gitarre oder Blockflöte lernen. Die Grundschule beteiligt sich auch außerhalb von schulischen Höhepunkten wie z.B. dem Tag der offenen Tür im Juni, an zahlreichen künstlerischen Veranstaltungen (Rosenmontagskonzerte im Schauspielhaus und in der Komischen Oper, Auftritte im Hilton-Hotel, im Freizeitpark Marzahn, im Schloss Biesdorf und in Altersheimen, gemeinsame Konzerte mit dem Polizeiorchester). Mit Einführung des neuen Schulgesetzes wurde 2005/2006 die Möglichkeit geschaffen, die für alle Schulen ab dem Schuljahr 2006/07 verbindliche flexible Schulanfangsphase vorgezogen einzuführen. Unter besonderer Berücksichtigung der Altersmischung (erstmalig 5½ - 7-jährige Schulanfänger) wurde in der Johann-Strauß-Grundschule mit der Einführung in zwei der vier 1. Klassen begonnen. Im darauf folgenden Schuljahr 2006/2007 wurde dann die Altersmischung in den Klassen FLEX 1 – 4 (jahrgangsübergreifender Unterricht) eingeführt und es wurde parallel dazu eine jahrgangshomogene Klasse 1 unterrichtet, die nach Beschluss der Schulkonferenz so weitergeführt wird. Im Schuljahr 2007/08 wurde nochmals eine jahrgangshomogene Klasse 1 eingerichtet. Das Schulgebäude in der Cecilienstraße 81 wurde 1976 als fünfgeschossiger Baukörper errichtet und entspricht dem standardisierten Schulbautyp SK Berlin („SK 68“) als Stahlbetonkonstruktion in Montagebauweise.
Ostansicht Schulgebäude Cecilienstraße 81
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe ist der Entwurf eines Neubaus, in dem neben 9 zusätzlichen Klassenräumen, einem Gruppen-/Konferenzraum und weiteren Nebenräumen für die Johann-Strauß-Grundschule auch ein Sportfunktionsgebäude für die bestehende Sportanlage mit Duschen, Umkleiden, Schiedsrichter- und Sportgeräteräumen untergebracht werden soll. Insgesamt sollen ca. 1.165 qm Nutzfläche (NF) geplant werden. Der Neubau soll im nördlichen Teilbereich des Grundstücks Cecilienstraße 80 errichtet werden. Die neuen Klassenräume sind für die Klassen der Schuleingangsphase (Klasse 1-3) vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen für die Baumaßnahme beträgt maximal 3.870.000,- Euro (brutto) . Zurzeit besuchen die dreizügige Johann-Strauß-Grundschule 479 Schüler, zukünftig soll sie 490 Schülern Platz bieten. Durch verstärkten Bevölkerungszuwachs in den vergangenen Jahren ist die maximale Aufnahmekapazität der Schule in der Cecilienstraße 81 bereits erreicht. Schüler der Schule mussten deshalb auch in anderen Standorten untergebracht werden. Diese stehen ab dem Schuljahr 1012/13 nicht mehr zur Verfügung. Sowohl die barrierefreie Herrichtung des Schulhauses mit dem Anbau eines Personenaufzuges wie auch die Jahrgangsmischung in der Schuleingangsphase bewirkte eine Erhöhung des Raumdefizits, sodass es keine weiteren Raumreserven im Bestandsgebäude gibt. Damit allen Kindern aus Biesdorf-Nord wohnortnah ein Grundschulplatz angeboten werden kann, ist ein Erweiterungsbau für diese Schule erforderlich. Für die Sportanlage in der Cecilienstraße 80 gibt es bisher kein eigenes Sportfunktionsgebäude. Der Neubau des Sportfunktionsgebäudes ist für den ordnungsgemäßen Schul-, Trainings- und Wettkampfspielbetrieb unbedingt erforderlich, da aufgrund der unzureichend vorhandenen Umkleide- und Sanitärbereiche es bereits zu Nutzungseinschränkungen für die Sportanlage kommt und deshalb die benachbarte Sporthalle der Johann-Strauß-Grundschule genutzt werden muss. Die Umkleide- und Sanitärbereiche für die Sportanlage befinden sich zur Zeit im Keller des Studentenwohnheims auf dem Nachbargrundstück. Die auf dem südlichen Teil des Grundstücks angelegten Kunstrasenspielfelder werden im Rahmen des Sportunterrichts der Johann-StraußGrundschule, für Schulwettkämpfe und Sportfeste genutzt. Auf der Sportanlage trainieren zudem fünf Sportvereine, darunter 9 Mannschaften des Frauenfußballs und die American Footballer mit den Chearleadern. In der Woche trainieren täglich an den Nachmittagen je Trainingseinheit und Kunstrasenspielfeld ca. 30 Sportler und Sportlerinnen und an den Wochenenden finden in der Regel Punkt- bzw. Freundschaftsspiele sowie Fußballturniere statt.
Erwartet wird ein gestalterisch und städtebaulich anspruchsvoller Neubau, der eine gute Nutzungsqualität und einen hohen ökologischen Standard aufweist.
Der Entwurf soll eine überzeugende Konstruktions- und Materialwahl sowie eine angemessene Maßstäblichkeit aufweisen und eine eindeutige Adresse zur Cecilienstraße formulieren. Hierbei sind die funktionalen Zusammenhänge des Schulerweiterungsbaus mit dem Schulgebäude auf dem gegenüberliegenden Grundstück Cecilienstraße 81 zu berücksichtigen. Gleiches gilt für die Anordnung des Sportfunktionsgebäudes hinsichtlich der auf dem Grundstück vorhandenen Sportflächen. Die umliegende Bebauung hat in der Regel einen ca. 5m tiefen so genannten Vorgartenbereich. Bei der Platzierung des Neubaus auf dem Grundstück sollte dies berücksichtigt werden. Die Neubebauung Sportanlage Cecilienstraße 80 sollte für Schüler und Sportler gleichermaßen einen Ort der Identifikation schaffen. Das Gebäude soll sich eindeutig zur Cecilienstraße Straße innerhalb der heterogenen Bebauungsstruktur der Umgebung positionieren. Der Neubau sollte in seiner Doppelfunktion erkennbar sein und deutliche Bezüge zur gegenüberliegenden Schulbebauung herstellen. Eine Modul- und Systembauweise ist zulässig. Die Belange der Schule und des Vereinssportes sind der Planung zugrunde zu legen. Aus wirtschaftlichen und funktionalen Gründen sollte der Schulerweiterungsbau mit dem Sportfunktionsgebäude verbunden werden, wobei die unterschiedlichen Nutzungen nach außen deutlich erkennbar sein können. Es ist sicher zu stellen, dass das Sportfunktionsgebäude separat vom Schulerweiterungsbau genutzt werden kann. Die Planung von Sportaußenanlagen ist nicht Bestandteil der Aufgabenstellung.
Bereich / Raum-Nr. FB 1
Raumbezeichnung Anzahl Räume Fläche je Raum (qm) 65,00 75,00 20,00 Flächenbedarf (qm) 680,00 9 1 1 1 1 273,00 6 3 2 1 2 1 1 23,00 23,00 12,00 12,00 15,00 138,00 69,00 24,00 12,00 30,00 585,00 75,00 20,00
Schulgebäude Klassenräume Lehrer/Erzieher Konferenz Materialraum WC Jungen WC Mädchen Sportfunktionsgebäude Umkleideraum Wasch-/ Duschraum Lehrer-/ Schiedsrichterraum Platzwart-/ Sanitätsraum Außentoilette Sportler und Zuschauer Damen Außentoilette Sportler und Zuschauer Herren
FB 1. 1-9 FB 1. 10 FB 1. 11 FB 1. 12 FB 1. 13 FB 2 FB 2. 1-6 FB 2. 7-9 FB 2. 10-11 FB 2. 12 FB 2. 15 FB 2. 16
FB 2. 13-14 Außengeräteraum
Bereich / Raum-Nr. FB 3 FB 3. 1 FB 3. 2 FB 3. 3 FB 3. 4 FB 3. 5 FB 3. 6
Fläche Flächenje Raum bedarf (qm) (qm) 212,00 80,00 80,00 40,00 12,00 80,00 80,00 40,00 12,00
Schule und Sport multifunktional Gruppen- und Gymnastikraum Jugend-/ Mehrzweckraum Technik-/ Hausanschlussraum Reinigungsraum Eingangsbereich Aufzug SUMME RAUMPROGRAMM (NF) gesamt 1 1 1 1
Das Raumprogramm befindet sich als digitaler Download unter Teil 4 Anhang, 4.1.8 Formblätter.
Mit Einführung der flexiblen Schulanfangsphase hat sich in besonderem Maße eine neue Lernkultur entwickelt, die durch einen hohen Grad an individueller Förderung gekennzeichnet ist. So arbeiten jeweils zwei Klassen im Team zusammen. Sie bilden in verschiedenen Stunden Kurse, in denen die Schüler durch eine Teilungslehrkraft parallel zum Unterricht betreut werden. Kinder der Schuleingangsphase sind zwischen 5 und 9 Jahre alt. Sie brauchen Spielzeit und Spielflächen, um ihre Wahrnehmungsbereiche zu entwickeln, soziale Kompetenzen zu erwerben und sich zu erholen. Das macht die Doppelnutzung von Flächen notwendig und erfordert ausreichend Platz. Die große Heterogenität der Lerngruppen erfordert ein vielfältiges Materialangebot, das übersichtlich angeboten werden muss. Dafür werden flexible Klassenräume benötigt. Die Gestaltung von Innen- und Außenräumen sollte zudem vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und ausreichend Bewegungsanreize bieten. Aufgrund von Defiziten bei der altersgemäßen Entwicklung vieler Kinder lernen die Schüler stundenweise in Fördergruppen und temporären, von Ambulanzlehrern betreuten Fördergruppen: - logopädische Förderung - psychomotorische Förderung - Förderung mathematischer Basiskompetenzen - Sprachförderung - Förderung der Körperwahrnehmung sowie die allgemeine unterrichtsbegleitende Förderung in den Bereichen Deutsch und Mathematik. Diese besonderen Anforderungen sollten bei der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe berücksichtigt werden. Eingangsbereich Es kann ein gemeinsamer Eingangsbereich für die Schule und die Sportfunktionsräume vorgesehen werden. Er soll übersichtlich gestaltet sein und eine gute Orientierung bieten. Die Zugänge zu den zwei unterschiedlichen Gebäudebereichen sollen klar erkennbar sein.
Klassenräume Insgesamt sollen 9 Klassenräume geplant werden, von denen jeweils 3 zusammenhängende Klassenräumen eine Einheit bilden. Der in der Mitte liegende Klassenraum ist über Türen mit den beiden angrenzenden Räumen zu verbinden. Eine der Einheiten sollte die Möglichkeit der flexiblen Nutzung bieten. Die von beiden Seiten zugänglichen Mittelräume sind u.a. für einzelne Kursgruppen, den Teilungs- und den parallelen Förderunterricht und für die Betreuung von Kindern in offenen Lernphasen am Vormittag vorgesehen. Sie sollten für klassenübergreifende Angebote, Leseecken, Rückzugsmöglichkeiten für entwicklungsverzögerte Kinder und Medienecken Platz bieten. Der Nutzer wünscht sich, dass zumindest 2 Klassenraumeinheiten ebenerdig mit direktem Zugang zur Freifläche angeordnet werden. Die lichte Raumhöhe der Unterrichtsräume soll generell mindestens 3m betragen. Um eine natürliche Belüftung der Räume zu gewährleisten, ist eine maximale Raumtiefe von 7,20m bis 8,40m nicht zu überschreiten. Entsprechend der Lage der Klassenräume ist ein Sonnenschutz vorzusehen. Lehrer-, Erzieher- und Konferenzraum Die Arbeit in der Schuleingansphase setzt eine enge Teamarbeit der beteiligten Pädagogen und Helfer voraus. Dazu bedarf es eines Kommunikationsund Planungsraumes, in denen administrative Tätigkeiten jedes Pädagogen aber auch Treffen des gesamten Teams zur Planung und Vorbereitung stattfinden können. Der Raum ist mindestens 80qm groß zu planen und sollte sich im zentralen Bereich der Erweiterung befinden, zumindest aber mit Zuordnung zu einer Klassenraumeinheit. Bei der Planung ist darauf zu achten, dass der Einbau einer Küchenzeile (mit Spüle, Kühlschrank, Gefrierschrank und Ausguss) möglich ist. Entsprechend der Lage ist ein Sonnenschutz vorzusehen. Gruppen-, Therapie- und Gymnastikraum Der Raum wird als Bewegungsraum, für den Früh- und Späthort und Gymnastikraum genutzt werden. Da dieser Raum am Morgen als „Auffangsraum“ für ankommende Kinder dient, sollte er unmittelbar am Eingangsbereich vorgesehen werden. Er sollte durch eine Trennwand in zwei gleiche Bereiche mit jeweils einem separaten Eingang teilbar sein und Wandflächen für eine Spiegelwand berücksichtigen. Jugend-/ Mehrzweckraum Der Jugend-/Mehrzweckraum soll den Jugendlichen der Vereine und den Schülern auch außerhalb des reinen Sportbetriebes für Mannschaftsbesprechungen, Schulungen und für Zusammenkünfte als Freizeitraum zur Verfügung stehen. Die Nutzung soll räumlich getrennt von der übrigen Sport- bzw. Schulnutzung möglich sein. Der Jugend- und Mehrzweckraum benötigt eine separate geschlechtergetrennte und barrierefreie WC Anlage, 1 Anlage je Geschlecht. Bei der Planung ist darauf zu achten, dass der Einbau einer Küchenzeile (mit Spüle, Kühlschrank, Gefrierschrank und Ausguss) möglich ist. Ein Bezug des Jugend-/Mehrzweckraumes zum Außenbereich ist wünschenswert.
Lagerraum Der Raum ist für die Unterbringung von Lehr- und Lernmaterialien soll mindestens 20qm sein. WC-Anlagen WC-Anlagen sind entsprechend der gesetzlichen Vorgaben für 156 Schüler/ innen, 9 Lehrerinnen/Ambulanzlehrer sowie 6 Erzieher/Integrationserzieher geschlechtergetrennt und barrierefrei vorzusehen. Die WC-Anlagen sind gefliest und mit einer altersgerechten Höhenanbringung auszuführen. Das Lehrerinnen- und Lehrer-WC ist in die Anlage zu integrieren. Lehrer-/Schiedsrichterraum Es sind zwei Lehrer-/Schiedsrichterräume vorzusehen. Die Räume sind mit einer Dusche und einem Handwaschbecken auszustatten. Die lichte Höhe beträgt 3m. Umkleideräume Es sind mindestens 6 Umkleideräume zu planen, wobei jeweils 2 Umkleideräume einem Wasch-/Duschraum zuzuordnen sind. In den Umkleideräumen muss Platz insgesamt 12m nutzbare Banklänge nachgewiesen werden. Die Verkehrsflächen sollen mindestens 1,50m breit sein bzw. 1,80m, wenn der Raum zwischen den gegenüberliegenden Bänken als einziger Durchgang dient. Die Verbindung der Umkleideräume zum Außenbereich soll über einen zentralen Erschließungsflur erfolgen. Alle Umkleideräume sollen natürlich belichtet sowie natürlich be- und entlüftet werden können. Die Umkleideräume sollen auch die Nutzung für rollstuhlgebundene Personen ermöglichen, d.h. ausreichende Türöffnungen und Bewegungsflächen sind vorzusehen (vgl. DIN 18040, Teil 1). Die lichte Höhe der Umkleideräume soll mindestens 3m betragen. Wasch-/Duschräume Den Wasch-/Duschräume sind jeweils 2 Umkleideräumen zuzuordnen und mit jeweils mindestens 8 Duschen, 4 Waschplätzen sowie 1 WC (ohne Vorraum und Handwaschbecken; lichtes Innenmaß: B 1,51m, T 1,61m, Türaufschlag nach außen) auszustatten. Eine natürliche Be- und Entlüftung ist erforderlich. Zusätzlich ist eine motorische Entlüftung für die Duschbereiche vorzusehen. Der Einbau und die Ausführung sind entsprechend der gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen zu planen und umzusetzen. Sportplatzwart-/ Sanitätsraum Der Platzwart-/ Sanitätsraum sollte dem Eingangsbereich zugeordnet werden. Die Räume sind ausreichend zu be- und entlüften. Eine leichte Auffindbarkeit und Erreichbarkeit für Feuerwehr/ Rettungsdienst muss gewährleistet sein. Außentoiletten Zusätzlich zu den Toiletten in den Wasch/Duschräumen sind Außentoiletten für Sportler und Zuschauer erforderlich:
1 Damentoilette mit 2 WC-Sitzen, 1 Handwaschbecken; 1 Herrentoilette mit 1 WC-Sitz, 2 Urinalbecken, 1 Handwaschbecken; 1 behindertengerechtes WC gemäß DIN 18040 sowohl in der Damenals auch in der Herrentoilette. Die Anordnung erfolgt entwurfsabhängig in räumlicher Nähe zum Hausanschlussraum. Außengeräteräume Die 2 Geräteräume mit einer Größe von je 15qm sollen den Sport- und Pflegegeräten der Spielfelder zur Verfügung stehen und für die Pflegegeräte befahrbar vorgesehen werden. Sie müssen auf gleicher Ebene mit den Außenanlagen liegen. Der Durchgangsbereich (Doppelflügeltür) sollte mindestens 1,70m breit und 2,20m hoch sein. Die lichte Höhe sollte 3m betragen, die Mindesttiefe 4,50m. Bei der Planung ist auf die Unterbringung notwendiger Sportgeräteausstattung nach Musterausstattungsprogramm zu achten. Reinigungsraum Der Raum ist mit Warm- und Kaltwasseranschluss und einem Ausgussbecken auszustatten, die lichte Höhe soll 3m betragen. Hausanschluss- und Serverraum Im Hausanschluss- und Serverraum ist die Übergabestation für die Fernwärme, die haustechnischen Anschlüsse (ELT, Wasser/ Abwasser, Heizung usw.) sowie der Server vorzusehen. Die Lage und Größe des Hausanschluss- und Serverraums richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten, wobei der Raum sich möglichst zentral im Haus mit kürzester Wegeführung zu den Hauptmedien befindet sollte. Der Hausanschluss- und Serverraum kann ggf. auch außerhalb des Gebäudes in einem separaten Gebäude auf dem Grundstück liegen, wobei dann eine Einpassung der im Raumprogramm Sport geforderten Außen-WC-Anlagen möglichst mit einer Zuordnung zum Sportplatzbereich erfolgen sollte. Barrierefreiheit Der Erweiterungsbau der Johann-Strauß-Grundschule wie auch das Sportfunktionsgebäude mit allen Nebenräumen soll nutzungsgerecht für behinderte Schüler, Sportler und Besucher, primär für rollstuhlgebundene Personen erschlossen sein. Alle Räume und Zugänge sind schwellen- und stufenlos zu konzipieren. In den Besuchertoiletten ist jeweils ein integriertes Damen- und HerrenWC, behindertengerecht nach DIN 18040 Teil 1, zu bemessen und auszustatten. Die Umkleide-/Wasch-/Duschräume und die anderen Nebenräume (vgl. Raumprogramm) sind auch für rollstuhlgebundene Personen erreichbar zu planen. Bauaufsichtliche Anforderungen Es ist ein zweiter baulicher Rettungsweg vorzusehen.
Wärmeversorgung Das Gebäude ist mit einem eigenen Hausanschlussraum zu versehen. Es ist geplant, den Neubau an das Fernwärmenetz anzubinden (weitere Erläuterungen s. unter Pkt. 4.1.2). Aufzug Für den Neubau ist ein Personenaufzug vorzusehen, der alle Geschosse des Erweiterungsbau erschließt und von Personen mit Behinderungen genutzt werden kann. Aufzugsanlagen sind so anzuordnen, dass die sichere Nutzung der erforderlichen Rettungswege im Brandfall (Bildung von Brandabschnitten, Stauräume etc.) gewährleistet ist. Dabei sind Brandabschnitte durch eine gemeinsame Wegeführung zu verbinden. Vernetzung, Medienanschlüsse und Telefon Alle Hauptnutzflächen im Neubau sind mit Datenanschlüssen zu versehen und mit dem Schulgebäude Cecilienstr. 81 zu vernetzen. Brandschutz, Amok- und Hausalarm sowie Signalgebung Diese sind für die Schulnutzung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben umzusetzen und mit dem Hauptgebäude zu verbinden. Zusätzliche Nottelefone sind in jeder Etage im Flurbereich zu installieren.
Es ist nicht Bestandteil des Wettbewerbs, Sportanlagen neu zu planen. Vorhandene Anlagen, wie z. B. die Finnenbahn und die Zisterne müssen bei Beeinträchtigung durch die Maßnahme wieder hergerichtet werden. Eine Verlegung der Zisterne ist nicht im Kostenrahmen enthalten. Sollte die Finnenbahn verlegt werden, muss eine neue Bahn mit einer Länge von 400 m und einer Breite von 2,5 m auf dem Grundstück nachgewiesen werden. Für die Außenanlagen stehen insgesamt 199.000,00 € (brutto) zur Verfügung. Bei der Anlage der Freiflächen ist darauf zu achten, dass die Versiegelung der Flächen auf ein Minimum beschränkt bleibt. Befestigte Flächen sollen möglichst direkt in die anliegenden unbefestigten Flächen entwässern. Das Anlegen von Pausen- und Ruheflächen und auch ein Klassenraum im Grünen ist im Kostenrahmen nicht enthalten. Diese Maßnahmen werden zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt. Die Teilnehmer sollen jedoch bei der Entwurfsbearbeitung entsprechende Flächen (z.B. Außenbezüge von ebenerdigen Klassenräumen) nachweisen. Übergangsweise ist es vorgesehen, den Pausenhof in der Cecilienstraße 81 mit zu nutzen.
Erschließung des Neubaus Der Neubau soll von der Cecilienstraße aus erschlossen werden. Der vorhandene Zugang zur Sportanlage bleibt erhalten und wird zukünftig auch zur Erschließung des Neubaus genutzt. Dieser Eingang ist gleichzeitig
Feuerwehr- und Sanitätszufahrt für das gesamte Grundstück einschließlich der Sportanlage. Für die Schule und das Sportfunktionsgebäude ist ein gemeinsamer Eingang möglich. Dabei sind funktional unabhängige Einheiten gemäß der Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit zu beachten. Das Gebäude muss in allen Geschossen barrierefrei erschlossen sein. Stellplätze Es sind zwei PKW-Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen gemäß den Ausführungsvorschriften zu § 50 der Bauordnung für Berlin (BauO Bln) (AV Stellplätze) auf dem Grundstück nachzuweisen. Fahrradstellflächen für den Bereich Sport sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudeentwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der vorgelegten Entwürfe. Dies bezieht sich auf: Baukosten Instandhaltungskosten Kosten des laufenden Betriebes
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und –beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Teil 4. Anhang, 4.1.7 Vorschriften im Internet). Der Auslober geht von einem wirtschaftlich günstigen Faktor von Bruttogrundfläche zu Programmfläche (BGF/NF) von ca. 1,5 aus. Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: – kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß; – ausreichende Belüftung der Räume (natürliche Be- und Entlüftung der Räume) – Verzicht auf aufwendige Konstruktionen; – Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit; – Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche – Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials. Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welche architektonische, konstruktive und funktionale Konzeption und Zusammenhänge die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren. Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichts-
punkten zu ermöglichen, werden im Rahmen des Wettbewerbes konkrete Aussagen zur Konstruktion, zur Materialwahl, zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz und zum Ausbau erwartet, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Dabei sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs-, Unterhaltungs- und Personalkosten zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang soll das baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzept beschrieben und dargestellt werden. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: Konstruktion, Tragsystem, Ausbau Gebäudehülle (Fassade, Dach) technische Gebäudeausrüstung (Heizen, Lüften, Wärmerückgewinnung, Tagelichtnutzung, Beleuchtung) Außenanlagen
Der vorgesehene Gesamtkostenrahmen von 3.870.000 Euro (brutto) ist zwingend einzuhalten. Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276 KG 100 KG 200 KG 300 KG 400 KG 500 KG 600 KG 700 Grundstück Herrichten und Erschließen Bauwerk – Baukonstruktion Bauwerk – Technische Anlagen Außenanlagen Ausstattung und Kunstwerke Baunebenkosten Gesamtbaukosten 38.000,00 Euro 57.000,00 Euro 2.168.000,00 Euro 647.000,00 Euro 199.000,00 Euro 279.000,00 Euro 482.000,00 Euro 3.870.000,00 Euro
Der Neubau soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts nach EnEV 2012 konzipiert werden. Bei der Planung sind die Kriterien und Anforderungen der EnEV zu berücksichtigen und der Nachweis über die Einhaltung der Primärenergieanforderungen in der weiteren Planung zu erbringen bzw. Ausnahmeregelungen zu belegen. Der Einsatz von regenerativen Energien wird vorausgesetzt. Die Grundlage der Planung öffentlicher Bauten in Deutschland bildet der „Leitfaden Nachhaltiges Bauen 2011“, dessen Beachtung verbindlich ist. www.nachhaltigesbauen.de/leitfaeden-und-arbeitshilfen/leitfaden-nachhaltiges-bauen.html Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern.
Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: - Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) - Optimierung der Tageslichtnutzung - sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit - langfristige und flexible Nutzungsqualität - Kosteneffizienz bei Baukosten - Minimierung der Betriebskosten - bedarfsgerechte Lüftung - Reduktion von Immissionen und Emissionen - Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche - hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle - Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien - Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) - Schadstofffreiheit und Raumluftqualität Das Gebäude- und Technikkonzept soll so einfach wie möglich gestaltet und adaptiv zu bedienen sein, um einen optimierten, dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln. Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Teil 4 Anhang, 4.1.6 Richtlinien als .pdf). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ - www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch - im Wettbewerb umzusetzen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. Den Funktionsbereichen Erschließung Orientierung Versammlungsräume Sanitärräume Unterrichtsräume ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Auch auf dem Grundstück sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden.
3.11		 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: - Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin - DIN 18040-1 - Barrierefreies Bauen - Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004 Des Weiteren sind die im Anhang aufgeführten Richtlinien zu beachten. Das Raumprogramm befindet sich als digitaler Anhang auf der der Ausschreibung beiliegenden CD-Rom/ bzw. im Downloadbereich im Teil 4 Anhang, 4.1.8 Formblätter und Raumprogramm, Formblatt Flächenermittlung Raum- und Funktionsprogramm.
3.12		 Beurteilungskriterien des Preisgerichts
Städtebau und architektonische Gestaltung Städtebau / stadträumliche Gestaltung Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit Materialwahl und Konstruktion Freiflächen Funktionen Erschließung (außen und innen) Funktionale Zuordnung Räumliche Qualität Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung Außenraumnutzung Realisierbarkeit Programmerfüllung Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb Einhaltung des Kostenrahmens Barrierefreiheit Genehmigungsfähigkeit
Sportfunktionsgebäude mit Erweiterung der Johann-Strauß-Grundschule / Teil 4 Anhang
4.1.0 Ausschreibung - Vorliegende Ausschreibung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300 dpi Auflösung
00_auslobung_jsg.pdf
01_uebersichtsplan_ jsg.pdf 02_arbeitsplan_ jsg.pdf (M 1:500) (M 1:200)
CAD-Dateien -	 Lageplan auf Grundlage der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) und des Lageplans vom Vermessungsamt Marzahn-Hellersdorf (maßstabsunabhängig)
03_ueb_arb-plan_ jsg.dwg/dxf (vAutoCAD 2000)
4.1.2 Informationspläne - Lageplan vom Vermessungsamt Hellersdorf-Mahrzahn
01_Bauantrag-Sportplatz-Cecilienstr.pdf 01_Bauantrag-Sportplatz-Cecilienstr.dxf (M 1:250)
Bestandsplan der Johann-Strauß-Grundschule Cecilienstraße 81
02_Johann-Strauß-Grundschule_Grundriss-EG.pdf
Lagepläne von Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdf-Dateien
03_ltg_netzgesellschaft_gas.pdf 04_ltg_bwb.dwg 05_ltg_vattenfall_strom.pdf 06_ltg_vattenfall_waerme.pdf 06a_ltg_vattenfall_richtlinie.pdf 06b_ltg_vattenfall_wärme_kürzel_Höhenangaben.pdf 06c_ltg_vattenfall_wärme_legende.pdf 07_ltg_ITDZ-kabefuehrungssysteme.pdf 07a_ltg_ITDZ-richtlinien.pdf 08_ltg_telekom.pdf 08a_ltg_telekom_kabelschutzanweisung-legende.pdf (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500)
Schreiben und Lageplan zur Luftbildauswertung
02_kampfmittel.pdf
03_skizze_rolltafel.tif
4.1.4 Funktionale Anforderungen, Raumprogramm - Musterraumprogramm für Sportplatzgebäude, Stand Oktober 2008
01_mrp_sportplatzgebäude.pdf
Mustergrundausstattung für Sportanlagen, Stand Oktober 2008
02_grundausstattung-ungedeckte-sportanlagen.pdf
4.1.5 Vorschriften im Internet - Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin (BauOBln) v. 29. September 2005, zuletzt geändert durch Artikel I des Gesetzes vom 8. Juli 2010 (GVBl. S. 396, in Kraft getreten am 23. Juli 2010)
Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und der Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung – BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006
Baumschutzverordnung vom 11. Januar 1982, zuletzt geändert am 5. Oktober 2007
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) v. 07. August 08
Ausführungsvorschriften zu §50 der Bauordnung für Berlin (BauOBln) über Stellplätze für Kraftfahrzeuge für schwer Gehbehinderte und Behinderte im Rollstuhl und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (AV Stellplätze) vom 11. Dezember 2007
Schulgesetz für Berlin, Schulrecht, in der Fassung vom 28. Juni 2010
http://www.berlin.de/sen/bildung/rechtsvorschriften/
Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule (Grundschulverordnung – GsVO) vom 19. Januar 2005 (GVBl. S. 16) in der Fassung vom 9. September 2010
Verordnung über die sonderpädagogische Förderung (Sonderpädagogikverordnung - SopädVO) vom 19. Januar 2005 (GVBl. S. 57) in der Fassung vom 23. Juni 2009
4.1.6 Richtlinien als .pdf
- Verfahren zur Ermittlung des Kostenrahmens von Hochbaumaßnahmen im Land Berlin, Rundschreiben SenStadt VI B Nr. 01/2010
00_erm_kostenrahmen.pdf -
Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn 1/2002
Ökologisches Bauen, Anforderungen an Baumaßnahmen,
Musterrichtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen, Rundschreiben SenBauWohn 07/1998
Muster Unfallverhütungsvorschrift Schulen vom Mai 2011 mit
Durchführungsanweisungen vom Juni 2002
12_muster_UVV-Schulen.pdf
4.1.7 Richtlinien im Internet - Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und -prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards
Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und
-beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen
Handbuch Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin – öffentlich zugängliche Gebäude, Grundlagen und Beispiele, Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung – Kommunikation, 06/2007
Design for all - öffentlicher Freiraum Berlin
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/
Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Stand Februar 2011
www.nachhaltigesbauen.de/leitfaeden-und-arbeitshilfen/leitfaden-nachhaltiges-bauen.
000000_verfassererklaerung_ johann-strauß.pdf
Teil 1 Pkt 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_A_formbl_raumprogramm_ johann-strauß.xls/.pdf
000000_B_formbl_gebaeudekennwerte_ johann-strauß.xls
01_luftbild_2011.jpg
Internet - Internetseite der Johann-Strauß-Grundschule
www.johann-strauss-grundschule.de
Internetseite des Bezirks Mahrzahn-Hellersdorf
http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/derbezirk/geschichte/
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Biesdorf
Abbildungsnachweis Titelbild: Abbildungen 1-3: Abbildung 4-6: Fotodokumentation:
Lars Krokowski Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Lars Krokowski Lars Krokowski

References: § 9
 § 6
 § 3
 § 5
 § 5
 § 6
 § 1
 § 6
 § 6
 § 7
 § 34
 § 33
 § 8
 § 8
 § 6
 § 34
 § 50
 §50