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Timestamp: 2019-03-21 23:13:13+00:00

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Rechtsprechung: BtPrax 2004, 197 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BayObLG, 03.05.2004
BayObLG, 03.05.2004 - 3Z BR 30/04, 3Z BR 31/04, 3 Z BR 31/04
BGB § 1632 § 1897 Abs. 5 § 1899
Zu beachtende Kriterien bei der Auswahl eines Betreuers; Interessenabwägung zwischen dem Wohl des Betroffenen und dem Verwandtenprivileg bei der Bestellung eines Betreuers; Erforderlichkeit der Bestellung weiterer Betreuer; Ausschlussgründe für einen Betreuer bei der Vermögenssorge und der Gesundheitsfürsorge
Leibliche Mutter oder Stiefmutter als Betreuerin? - Maßgebend ist immer das Wohl des Betreuten
AG Weiden/Oberpfalz - XVII - 335/00
LG Weiden/Oberpfalz - 2 T 24/03
LG Weiden/Oberpfalz - 2 T 89/02
FamRZ 2004, 1991
BtPrax 2004, 197
Das Gericht der weiteren Beschwerde kann diese Entscheidung nur auf Rechtsfehler überprüfen, nämlich dahin, ob der Tatrichter von seinem Ermessen keinen oder einen rechtlich fehlerhaften, insbesondere Sinn und Zweck des Gesetzes zuwiderlaufenden Gebrauch gemacht hat, von ungenügenden oder verfahrenswidrig zustande gekommenen Feststellungen ausgegangen ist oder wesentliche Umstände unberücksichtigt gelassen hat (BayObLG, FamRZ 2004, 1600; FamRZ 2004, 1991f.; OLG-Report München 2004, 251f.;… Schwab, in: Münchener Kommentar, BGB, 4. Aufl., § 1897, Rdn. 26).
Im Verhältnis zum Verwandtenvorzug ist daher letztlich das objektive Wohl und der Wille des Betroffenen ausschlaggebend (vgl. BayObLG FamRZ 1996, 506 und FamRZ 2004, 1991;… Palandt/Götz, BGB, 73. Aufl. 2014, § 1897, Rn. 18).
3Z BR 30/04.
BGB § 1896 Abs. 1; FGG § 69g Abs. 5 FGG
AG Nürnberg - XVII 1484/03
LG Nürnberg-Fürth, 04.03.2004 - 13 T 1256/04
FamRZ 2005, 2017 (Ls.)
Hatten sich zwischen der erstinstanzlichen Entscheidung und der Beschwerdeentscheidung die Verhältnisse geändert oder sind wesentliche neue Tatsachen vorgetragen oder zu erörtern, die für die Beurteilung der Notwendigkeit einer Betreuung erheblich sind, ist aber in jedem Fall eine erneute persönliche Anhörung des Betroffenen durchzuführen (BayObLG BtPrax 2004, 197).
Zunächst hätte das Landgericht über die Beschwerde nicht ohne eine persönliche Anhörung des Betroffenen befinden dürfen (vgl. hierzu BayObLG BtPrax 2004, 197).

References: § 1632
 § 1897
 § 1899
 § 1897
 § 1897
 § 1896
 § 69