Source: https://fuldabrueck.de/inhalt/allgemeiner-neuer-artikel/bebauungsplan-nr-30-missefeldsteinfeld-ortsteil-doernhagen-0
Timestamp: 2018-11-18 21:32:46+00:00

Document:
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Fuldabrück hat in ihrer Sitzung am 26.04.2018 den Bebauungsplan Nr. 30 "Missefeld/Steinfeld" gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen. Der ca. 4,7 ha große Geltungsbereich liegt am nordwestlichen Siedlungsrand von Fuldabrück-
Dörnhagen und umfasst in der Gemarkung Dörnhagen, in der Flur 16 die Flurstücke 27/6, 29/7, 30/5, 30/6, 33/12 (teilw.) sowie 27/5 (teilw.) und 29/5 (teilw.); in der Flur 28 die Flurstücke Nr. 30/1 (teilw.), 40/2 (teilw.) und 34, und in der Flur 29 die Flurstücke Nr. 45, 46, 47 und 48 (teilw.). Des Weiteren umfasst der Geltungsbereich einen Teil B für Kompensationsmaßnahmen nördlich des Rummelsbaches, am Waldrand in unmittelbarer Nähe zur A7 mit den kommunalen Flurstücken Nr. 94 und 121 (tlw), Flur 9 Gemarkung Dennhausen.
Die Lage der Plangebiete ist den nachfolgenden Kartenausschnitten zu entnehmen.
Die Satzung wurde durch Verfügung der höheren Verwaltungsbehörde (Regierungspräsidium Kassel, Dezernat 21/2 vom 07.09.2018/21/1 –Fuldabrück-10) nach §§ 6, 10 BauGB genehmigt. Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung wird der Bebauungsplan Nr. 30 "Missefeld/Steinfeld" rechtsverbindlich.
Der Bebauungsplan Nr. 30 "Missefeld/Steinfeld" kann gemäß § 10 Abs. 3 BauGB mit Begründung,Umweltbericht, Artenschutzrechtlicher Einschätzung und Lärmgutachten vom Tag der Veröffentlichungdieser Bekanntmachung an, im Rathaus der Gemeinde Fuldabrück, Fachbereich 3, Zimmer Nr. 206, Am Rathaus 2, 34277 Fuldabrück-Dörnhagen, während der Dienststunden
Donnerstag von 8:00 – 16:00 Uhr
von jeder Person eingesehen werden. Auf Verlangen wird über den Inhalt Auskunft gegeben.
Zusätzlich kann der Bebauungsplan auf der Homepage der Gemeinde Fuldabrück www.fuldabrueck.de eingesehen werden.
Gemäß § 215 Abs. 1 BauGB ist eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften des Baugesetzbuches beim Zustandekommen und von Mängeln der Abwägung eines Bebauungsplanes unbeachtlich, wenn sie im Falle einer beachtlichen Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, im Falle einer beachtlichen Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes (§ 214 Abs. 2 BauGB), im Falle von beachtlichen Mängeln des Abwägungsvorgangs (§ 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB) oder im Falle beachtlicher Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes gegenüber der Gemeinde Fuldabrück geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder die Mängel begründen soll, ist darzulegen (§215 Abs. 1 BauGB). Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 und Abs. 4 des Baugesetzbuches über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Fuldabrück, den 24.10.2018
amtliche_bekanntmachung_missefeld-steinfeld.pdf

References: § 10
 § 10
 § 215
 § 214
 § 214
 § 44