Source: https://www.asyl.net/index.php?id=189&tx_ksrsdb_rsdb%5Baction%5D=show&tx_ksrsdb_rsdb%5Bcontroller%5D=Newsitem&tx_ksrsdb_rsdb%5Bnewsitem%5D=56473
Timestamp: 2018-07-19 05:33:20+00:00

Document:
OVG Niedersachsen, Beschluss vom 04.10.2016 - 2 LA 102/16 - asyl.net: M24290
https://www.asyl.net/rsdb/m24290/
Schlagwörter: Verpflichtungserklärung, Wechsel des Aufenthaltszwecks, Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen, Sozialleistungen, Berufungszulassung, besondere rechtliche Schwierigkeit, Abschluss Asylverfahren, Geltungsdauer, Übergangsregelung, alte Rechtslage, Flüchtlingsanerkennung,
Normen: VwGO § 124 Abs. 2 Nr. 2, AufenthG § 68, AufenthG § 68 S. 4, AufenthG § 68a, AufenthG § 23 Abs. 1, AufenthG § 25 Abs. 2,
Allerdings bestimmt § 68 Satz 4 AufenthG (idF. des Integrationsgesetzes v. 31.7.2016, BGBl I S. 1939) nunmehr ausdrücklich, dass die Verpflichtungserklärung vor Ablauf eines Zeitraumes von fünf Jahren ab Einreise des Ausländers nicht durch Erteilung eines Aufenthaltstitels nach Abschnitt 5 des Kapitels 2 oder durch Anerkennung nach § 3 oder § 4 AsylG erlischt. Diese Regelung gilt indes erst ab Inkrafttreten des Integrationsgesetzes (6.8.2016). Die mit dem Integrationsgesetz neu eingefügte Übergangsvorschrift des § 68a AufenthG schreibt zwar vor, dass für vor dem 6. August 2016 abgegebene Verpflichtungserklärungen grds. ein Drei-Jahres-Zeitraum gilt, hat die weiteren in § 68 Satz 4 AufenthG nF. enthaltene Regelung aber nicht ausdrücklich in Bezug genommen. […]

References: § 124
 § 68
 § 68
 § 68
 § 23
 § 25
 § 68
 § 3
 § 4
 § 68
 § 68