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Timestamp: 2019-08-19 07:00:51+00:00

Document:
Art. 2 Zulässige Geräte
Art. 3 Einsatzart
Art. 4 Einsatzbereich
Art. 5 Grundsätze für den Einsatz
Art. 6 Zuständigkeit für den Einsatz
Art. 7 Aufbewahrung von Aufzeichnungen
Art. 8 Herausgabe von Aufzeichnungen
Art. 9 Zuständigkeit zur Herausgabe von Aufzeichnungen
Art. 9a Einsatz fest installierter Geräte durch die Polizeib...
Art. 10 Rechte der betroffenen Personen
Art. 11 Sicherheitsmassnahmen
Verordnung über den Einsatz von Bildaufnahme-, Bildaufzeichnungs- und anderen Überwachungsgeräten durch die Eidgenössische Zollverwaltung
vom 4. April 2007 (Stand am 1. Januar 2019)
gestützt auf Artikel 108 Absatz 2 des Zollgesetzes vom 18. März 20051 (ZG),
Diese Verordnung regelt den Einsatz von Bildaufnahme-, Bildaufzeichnungs- und anderen Überwachungsgeräten (Geräte) durch die Eidgenössische Zollverwaltung (Zollverwaltung).
1 Die Zollverwaltung kann Geräte einsetzen, die:
visuelle Signale aufnehmen und aufzeichnen (Fotokameras, Videogeräte, Wärmebildgeräte, Infrarotgeräte oder Bewegungsmelder);
akustische Signale aufnehmen und aufzeichnen (Tonbildgeräte oder Geräuschmelder);
Fahrzeuge und Gegenstände lokalisieren und den jeweiligen Standort aufzeichnen (Funkpeilung, Ortung oder GPS-Ortung).
2 Die Geräte dürfen miteinander kombiniert eingesetzt werden.
1 Die Geräte können fest installiert oder mobil sein.
2 Sie können auch von Strassenfahrzeugen, Schiffen, Luftfahrzeugen oder Drohnen aus eingesetzt werden.
1 Die Geräte nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben a-c dürfen eingesetzt werden:
damit unerlaubte Grenzübertritte von Personen oder Gefahren für die Sicherheit im grenzüberschreitenden Verkehr frühzeitig erkannt werden können (Art. 108 Abs. 1 Bst. a ZG): im Zollgebiet sowie in den Zollausschlussgebieten;
zur Fahndung nach Personen, Fahrzeugen und Gegenständen (Art. 108 Abs. 1 Bst. b ZG): im Zollgebiet sowie in den Zollausschlussgebieten.
2 Die Geräte nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben a und b dürfen eingesetzt werden:
zur Überwachung von Räumen mit Wertsachen (Art. 108 Abs. 1 Bst. b ZG): in diesen Räumen und an deren Ein- und Ausgang;
zur Überwachung von Räumen mit abgeführten oder vorläufig festgenommenen Personen (Art. 108 Abs. 1 Bst. b ZG): in diesen Räumen;
zur Überwachung von Zollfreilagern (Art. 108 Abs. 1 Bst. b ZG): an den Zugängen zu den Zollfreilagern.
3 Geräte nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a dürfen von Drohnen aus ausschliesslich im grenznahen Gebiet und nur für Zwecke nach Absatz 1 Buchstabe a eingesetzt werden. Als grenznahes Gebiet gilt ein Geländestreifen von 25 km Breite entlang der Zollgrenze.
1 Die Einsätze von mobilen Geräten sind im Einzelfall zeitlich zu beschränken.
2 Auf den Einsatz von Geräten ist durch geeignete Massnahmen hinzuweisen. Der Hinweis kann unterbleiben, wenn dieser den Zweck des Einsatzes gefährden würde.
Die Chefin oder der Chef eines Zollkreises, des Grenzwachtkorps sowie der Hauptabteilung Zollfahndung entscheiden in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich:1
über den Einsatz der Geräte;
über die Art der einzusetzenden Geräte.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 der V vom 21. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4671).
1 Die Aufzeichnungen dürfen während eines Monats aufbewahrt werden. Nach diesem Zeitpunkt sind sie zu vernichten.1
2 Soweit abzuklären ist, ob ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Zollwiderhandlungen eröffnet wird oder ob die Aufzeichnungen herauszugeben sind, können die Aufzeichnungen über die Frist nach Absatz 1 hinaus aufbewahrt werden.
1 Fassung gemäss Art. 16 der Datenbearbeitungsverordnung für die EZV vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 2017 4891).
1 Die Zollverwaltung darf im Einzelfall Aufzeichnungen herausgeben:
bei unerlaubten Grenzübertritten von Personen: den zuständigen Bundesbehörden sowie den für die Strafverfolgung zuständigen kantonalen Behörden;
bei Gefahren für die Sicherheit im grenzüberschreitenden Verkehr und bei der Überwachung von Zollfreilagern: den für den Vollzug der jeweiligen nichtzollrechtlichen Erlasse des Bundes zuständigen eidgenössischen oder kantonalen Verwaltungsbehörden sowie den für die Strafverfolgung zuständigen eidgenössischen oder kantonalen Behörden;
bei Fahndungen nach Personen, Fahrzeugen und Gegenständen: den zuständigen eidgenössischen und kantonalen Behörden sowie den für die Strafverfolgung zuständigen eidgenössischen oder kantonalen Behörden;
bei der Überwachung von Räumen mit Wertsachen: den zuständigen Bundesbehörden sowie den für die Strafverfolgung zuständigen eidgenössischen oder kantonalen Behörden;
bei der Überwachung von Räumen mit abgeführten oder vorläufig festgenommenen Personen: den zuständigen eidgenössischen oder kantonalen Gerichts- und Verwaltungsbehörden zur Beurteilung von Ansprüchen nach dem Verantwortlichkeitsgesetz vom 14. März 19581 sowie zur Abwehr von Verfahren gegen das Personal der Zollverwaltung.
2 Sie kann Informationen aufgrund des Einsatzes der Geräte sowie Aufzeichnungen zur Aufklärung von Verbrechen und Vergehen den zuständigen eidgenössischen oder kantonalen Strafverfolgungsbehörden bekannt- bzw. herausgeben (Art. 112 und 114 ZG).
1 Über die Herausgabe von Aufzeichnungen an eidgenössische oder kantonale Behörden entscheiden in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich:
die Oberzolldirektion;
die Zollkreisdirektionen;
die Kommandos der Grenzwachtregionen.
2 Über die Herausgabe an ausländische Behörden (Art. 113 ZG) entscheidet die Oberzolldirektion.
Art. 9a1Einsatz fest installierter Geräte durch die Polizeibehörden
1 Fest installierte Geräte nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a dürfen durch die zuständigen Polizeibehörden im Territorium des jeweiligen Kantons eingesetzt werden.
2 Die Datenbearbeitung richtet sich nach dem jeweiligen kantonalen Datenschutzrecht. Die Aufbewahrung und die Vernichtung der Daten richten sich nach Artikel 7.
1 Eingefügt durch Art. 16 der Datenbearbeitungsverordnung für die EZV vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 2017 4891).
1 Die Rechte der von Aufzeichnungen betroffenen Personen, insbesondere das Auskunfts- und Vernichtungsrecht, richten sich nach dem Bundesgesetz vom 19. Juni 19921 über den Datenschutz und seinen Ausführungsbestimmungen.2
2 Entsprechende Gesuche sind an die Oberzolldirektion zu richten.
2 Fassung gemäss Art. 16 der Datenbearbeitungsverordnung für die EZV vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 2017 4891).
Aufzeichnungen sind sicher aufzubewahren und gegen missbräuchliche Verwendung oder Zerstörung sowie gegen Entwendung zu schützen.
Die Verordnung vom 26. Oktober 19941 über die Geländeüberwachung mit Videogeräten wird aufgehoben.
1 [AS 1994 2471, 2005 1101]
AS 2007 1711
Ordonnance régissant l'utilisation d'appareils de prises de vue, de relevé et d'autres appareils de surveillance par l'Administration fédérale des douanes
vu l'art. 108, al. 2, de la loi du 18 mars 2005 sur les douanes (LD)1,
La présente ordonnance règle l'utilisation d'appareils de prises de vue, de relevé et d'autres appareils de surveillance (appareils) par l'Administration fédérale des douanes (administration des douanes).
1 L'administration des douanes peut utiliser des appareils qui:
captent et enregistrent des signaux acoustiques (appareils d'enregistrement de vidéogrammes ou détecteurs de bruit);
2 Ils peuvent être installés à bord de véhicules routiers, de bateaux, d'aéronefs ou de drones.
Art. 4 Domaine d'utilisation
1 Les appareils visés à l'art. 2, al. 1, let. a à c, peuvent être utilisés:
pour des recherches de personnes, de véhicules et d'objets (art. 108, al. 1, let. b, LD), sur le territoire douanier et dans les enclaves douanières suisses.
2 Les appareils visés à l'art. 2, al. 1, let. a et b, peuvent être utilisés:
pour surveiller des locaux où sont gardées des valeurs (art. 108, al. 1, let. b, LD), à l'intérieur ainsi qu'à l'entrée et à la sortie de ces locaux;
pour surveiller des locaux où sont gardées des personnes conduites au poste de douane ou arrêtées provisoirement (art. 108, al. 1, let. b, LD), à l'intérieur de ces locaux;
3 Les appareils visés à l'art. 2, al. 1, let. a, peuvent être utilisés à partir de drones exclusivement dans la zone proche de la frontière et aux fins prévues à l'al. 1, let. a. Est réputée zone proche de la frontière une bande de chaque côté de 25 km de la frontière douanière.
Art. 5 Principes régissant l'utilisation
1 Les appareils mobiles sont utilisés de manière temporaire dans des cas d'espèce.
2 L'utilisation d'appareils est indiquée par des mesures appropriées. L'indication n'est pas nécessaire si elle met en péril le but d'utilisation.
Art. 6 Compétences en matière d'utilisation
Le chef d'un arrondissement des douanes, le chef du Corps des gardes-frontière et le chef de la division principale Antifraude douanière décident dans leur domaine de compétence:1
de l'utilisation des appareils;
du genre d'appareils à utiliser.
1 Nouvelle teneur selon le ch. 2 de l'annexe à l'O du 21 nov. 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 4671).
1 Les relevés peuvent être conservés pendant un mois. A l'issue de ce délai, ils sont détruits.
2 Les relevés peuvent être conservés au-delà du délai prévu à l'al. 1 si la question de l'ouverture d'une procédure pénale administrative pour infractions douanières ou de leur remise n'est pas tranchée.
1 L'administration des douanes peut remettre les relevés dans des cas d'espèce:
en cas de franchissement illégal de la frontière par des personnes, à l'autorité fédérale compétente et aux autorités cantonales compétentes en matière de poursuite pénale;
en cas de risques pour la sécurité du trafic transfrontière et de surveillance de dépôts francs sous douane, aux autorités administratives fédérales ou cantonales chargées de l'exécution des actes législatifs de la Confédération autres que douaniers et aux autorités fédérales ou cantonales compétentes en matière de poursuite pénale;
en cas de recherches de personnes, de véhicules et d'objets, aux autorités fédérales ou cantonales compétentes et aux autorités fédérales ou cantonales compétentes en matière de poursuite pénale;
en cas de surveillance de locaux où sont gardées des valeurs, à l'autorité fédérale compétente et aux autorités fédérales ou cantonales compétentes en matière de poursuite pénale;
en cas de surveillance de locaux où sont gardées des personnes conduites au poste de douane ou arrêtées provisoirement, aux autorités judiciaires et administratives fédérales ou cantonales habilitées à l'examen des réclamations en vertu de la loi du 14 mars 1958 sur la responsabilité1 et à la défense dans le cadre de procédures ouvertes contre le personnel de l'administration des douanes.
2 Elle peut communiquer ou remettre des informations recueillies grâce à l'utilisation d'appareils ainsi que des relevés aux autorités fédérales ou cantonales compétentes en matière de poursuite pénale en vue de l'élucidation de crimes et de délits (art. 112 et 114 LD).
les directions d'arrondissement;
Art. 9a1Utilisation d'appareils fixes par les autorités policières
1 Les appareils visés à l'art. 2, al. 1, let. a, qui sont installés de manière fixe peuvent être utilisés par les autorités policières compétentes sur le territoire du canton concerné.
2 Le traitement des données est régi par le droit cantonal de la protection des données. La conservation et la destruction des données sont régies par l'art. 7.
1 Introduit par l'art. 16 de l'O du 23 août 2017 sur le traitement des données dans l'AFD, en vigueur depuis le 1er oct. 2017 (RO 2017 4891).
1 Les droits des personnes concernées par les relevés, en particulier le droit d'accès aux données et le droit à leur destruction, sont régis par la loi fédérale du 19 juin 1992 sur la protection des données1 et ses dispositions d'exécution.
L'ordonnance du 26 octobre 1994 réglant la surveillance de la frontière verte au moyen d'appareils vidéo1 est abrogée.
Ordinanza sull'impiego di telecamere, videoregistratori e altri apparecchi di sorveglianza da parte dell'Amministrazione federale delle dogane
visto l'articolo 108 capoverso 2 della legge del 18 marzo 20051 sulle dogane (LD),
La presente ordinanza disciplina l'impiego di telecamere, videoregistratori e altri apparecchi di sorveglianza (apparecchi) da parte dell'Amministrazione federale delle dogane.
1 L'Amministrazione federale delle dogane può impiegare apparecchi che:
localizzano veicoli e oggetti e ne registrano l'ubicazione (radiolocalizzazione goniometrica, localizzazione o sistema di posizionamento globale GPS).
Art. 3 Tipo d'impiego
1 Gli apparecchi ai sensi dell'articolo 2 capoverso 1 lettere a-c possono essere impiegati:
2 Gli apparecchi ai sensi dell'articolo 2 capoverso 1 lettere a e b possono essere impiegati per la sorveglianza di:
locali in cui si trovano valori (art. 108 cpv. 1 lett. b LD): all'entrata, all'uscita nonché al loro interno;
3 Se sono installati in ricognitori telecomandati, gli apparecchi di cui all'articolo 2 capoverso 1 lettera a possono essere impiegati esclusivamente nella zona in vicinanza del confine e solo per scopi secondo il capoverso 1 lettera a. Per zona in vicinanza del confine si intende una striscia di terreno larga 25 chilometri ubicata lungo il confine doganale.
Art. 5 Principi relativi all'impiego
1 In singoli casi, l'impiego di apparecchi mobili deve essere limitato nel tempo.
2 L'impiego degli apparecchi deve essere segnalato mediante misure adeguate. Qualora dovesse pregiudicare lo scopo dell'impiego, la segnalazione può essere tralasciata.
l'impiego degli apparecchi;
1 Nuovo testo giusta il n. 2 dell'all. all'O del 21 nov. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 4671).
1 Nuovo testo giusta l'art. 16 dell'O del 23 ago. 2017 sul trattamento dei dati nell'AFD, in vigore dal 1° ott. 2017 (RU 2017 4891).
1 L'Amministrazione federale delle dogane può mettere a disposizione le registrazioni in caso di:
pericoli per la sicurezza nel traffico transfrontaliero e di sorveglianza di depositi franchi doganali: alle competenti autorità amministrative federali o cantonali incaricate dell'esecuzione dei rispettivi disposti di natura non doganale della Confederazione nonché alle autorità federali o cantonali competenti in materia di perseguimento penale;
sorveglianza di locali in cui si trovano persone scortate al posto o fermate: alle autorità giudiziarie e amministrative federali o cantonali per la valutazione delle pretese giusta la legge del 14 marzo 19581 sulla responsabilità e onde prevenire procedure sanzionatorie contro il personale dell'Amministrazione federale delle dogane.
2 L'Amministrazione federale delle dogane può comunicare o mettere a disposizione delle autorità federali o cantonali competenti in materia di perseguimento penale informazioni raccolte mediante apparecchi e registrazioni per il chiarimento di delitti e crimini (art. 112 e 114 LD).
1 Gli apparecchi fissi ai sensi dell'articolo 2 capoverso 1 lettera a possono essere impiegati dalle competenti autorità di polizia nel territorio del proprio Cantone.
2 Il trattamento dei dati è retto dalla rispettiva legislazione cantonale sulla protezione dei dati. La conservazione e la distruzione dei dati sono rette dall'articolo 7.
1 Introdotto dall'art. 16 dell'O del 23 ago. 2017 sul trattamento dei dati nell'AFD, in vigore dal 1° ott. 2017 (RU 2017 4891).
1 I diritti delle persone interessate dalle registrazioni, segnatamente il diritto d'accesso e di distruzione, sono retti dalla legge federale del 19 giugno 19921 sulla protezione dei dati e sulle relative disposizioni d'esecuzione.2
2 Nuovo testo giusta l'art. 16 dell'O del 23 ago. 2017 sul trattamento dei dati nell'AFD, in vigore dal 1° ott. 2017 (RU 2017 4891).
Le registrazioni devono essere conservate al sicuro onde impedire l'utilizzazione abusiva, la distruzione o il furto.
L'ordinanza del 26 ottobre 19941 sulla sorveglianza del confine mediante videoapparecchi è abrogata.

References: Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 9

Art. 10

Art. 11
 Art. 16

Art. 9
 Art. 16
 Art. 16

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 9

Art. 3

Art. 5