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Timestamp: 2019-03-18 20:32:46+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 1999, 35 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 30.09.1998 | OLG Celle, 19.03.1998
Titelschutz von Domains
MarkenG § 5 Abs. 1, 3 § 15 Abs. 4; UWG § 1 § 25
Markenrecht; Titelschutz für Internet-Angebot
LG Leipzig, 13.01.1998 - 5 O 9686/97
LG Leipzig, 13.01.1998 - 5 O 9900/97
K&R 1999, 189
Jedenfalls insoweit, als ein - bis zum 01.01.1995 in § 16 UWG geregelter - Titelschutz aus § 5 Abs. 1, Abs. 3 , § 15 Abs. 4 MarkenG in Rede steht, kann einem Verfügungskläger die Berufung auf § 25 UWG nicht versagt werden (vgl. Senatsurteil vom 29.09.1998 - 14 U 433/98 - dresden-online.de, zur Veröffentlichung vorgesehen).
OLG Köln, 30.09.1998 - 5 U 122/97
BGB §§ 611, 242, 823;
BGB §§ 611, 242, 823
Pflicht des Zahnarzts zur Aufklärung über medizinisch gleichermaßen indizierte Behandlungsalternativen; Anspruch des Patienten auf Befreiung von einer eingegangenen Honorarverpflichtung
LG Köln, 14.05.1997 - 25 O 83/95
VersR 1999, 1498
Zur Aufklärung über die Art des Eingriffs gehört u.a. dann auch eine Aufklärung über Behandlungsalternativen, wenn eine echte Alternative mit gleichwertigen Chancen, aber andersartigen Beanspruchungen des Patienten bzw. Risiken für den Patienten besteht (…vgl. allgemein nur Spindler in: Bamberger/ Roth, Komm. z. BGB, 2003, § 823 Rn. 625, 628 m.w.N.; für die Aufklärungspflicht über Behandlungsalternativen bei der Versorgung mit Zahnersatz vgl. OLG Köln VersR 1999, 1498, 1499; OLG Stuttgart NJWE-VHR 1997, 134; dass. VersR 2002, 1286, 1287).
Überwiegend wird die Anwendbarkeit bejaht (vgl. OLG Hamburg, WRP 1997, 106, 112 - Gucci und GRUR 1999, 739 - Eastpak; OLG Stuttgart, WRP 1997, 118, 121; OLG Frankfurt, OLGR 2000, 82; OLG Köln GRUR 2000, 1073, 1074 - Blitzgerichte;… Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 14 Rdn. 550;… Jestaedt in Pastor/Ahrens, Der Wettbewerbsprozess, 4. Aufl., Kapitel 47 Rdn. 4;… Spätgens in Handbuch des Wettbewerbsrechts, 2. Aufl., § 81 Rdn. 31;… Althammer/Ströbele//Klaka, Markengesetz, 6. Aufl., § 14 Rdn. 140;… Ingerl/Rohnke, Markengesetz, vor §§ 14-19 MarkenG, Rdn. 49;… Köhler/Piper, UWG, 2. Aufl., § 25 Rdn. 14;… mit Bedenken: Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche, 7. Aufl., Kap. 54 Rdn. 20 b;… einschränkend: Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Aufl., § 25 UWG Rdn. 5; offen gelassen von KG Berlin, KGR 1999, 308; OLG Braunschweig, OLGR 2000, 330; OLG Dresden, OLGR 1999, 35;… a.A. Mellulis, Handbuch des Wettbewerbsprozesses, 3. Aufl., Rdn. 158;… Berneke, Die einstweilige Verfügung in Wettbewerbssachen, Rdn. 62 m.w.N.; vgl. auch Traub, WRP 2000, 1046, 1048).
OLG Hamm, 20.01.2004 - 26 U 113/01
Die Höhe des erstattungsfähigen Aufwandes für eine fest angestellte Hilfskraft ist grundsätzlich auf der Grundlage des an die Hilfskraft gezahlten Bruttojahresentgelts einschließlich Weihnachts- und Urlaubsgratifikationen zuzüglich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung zu ermitteln (vgl. KG OLG-Report 1999, 35, 36;… Meyer/Höver/Bach, ZSEG, 22. Aufl. § 8 ZSEG, Rn 18).
Schadensersatz wegen eines eingetretenen Wasserschadens ; Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit der Erhaltung einer Mietsache
BGB § 276 § 278 § 535 § 536; VVG § 61 § 67
LG Hannover - 13 O 385/95
NZM 1998, 731
ZMR 1998, 691
VersR 1998, 846
Auf die Frage, ob der Mieter bei einem Regreß des Versicherers nur für eigene grobe Fahrlässigkeit (und grobe Fahrlässigkeit von sogenannten Repräsentanten) haftet oder auch für grobe Fahrlässigkeit von einfachen Hilfspersonen (vgl. hierzu OLG Celle, ZMR 1998, 691;… Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 8. Aufl. Rdn. 619), kommt es deshalb nicht an.
Auf Seiten des Personals, das sich an diese Anweisung gehalten hatte, lag ebenfalls keine grobe Fahrlässigkeit vor, so dass es auf die Frage, ob nur auf das Verhalten von Repräsentanten oder aber von allen Erfüllungsgehilfen analog § 278 BGB abzustellen ist (vgl. OLG Celle ZMR 1998, 691 für die Haftungslösung) nicht ankommt.
Diese auf einen Lösungsansatz des Reichsgerichts [RGZ 122, 292, 294] gegründete, früher vor allem vom VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs [BGHZ 131, 288 = VersR 1996, 320 = NJW 1996, 715] für den Mieterregress des Sachversicherers vertretene, mietvertragliche oder haftungsrechtliche Lösung, der seinerzeit die Obergerichte weitgehend gefolgt sind [OLG Saarbrücken OLGR 1997, 77; OLG Düsseldorf NJW-RR 1998, 1159 = NZM 1998, 728; OLG Hamm VersR 1999, 843 = NZM 1998, 728 und OLG Celle NJW-RR 1998, 728 = NZM 1998, 731; a.A. LG Köln VersR 1999, 183; VersR 1999, 184], ist vornehmlich im Schrifttum auf unterschiedliche Kritik gestoßen [Nachw. in BGHZ 145, 393, 396 f.].
Der von der Beklagten im Anschluss an eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle (NVersZ 1998, 42 ff.) vertretenen Rechtsmeinung, diese Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sei konsequent dahin fortzuführen, dass der Versicherer auch dann keinen Rückgriff solle nehmen können, wenn es nicht um die Haftung des Mieters für eigenes Verschulden, sondern für fremdes Verschulden gehe, wird vom erkennenden Gericht nicht geteilt.

References: § 5
 § 15
 § 1
 § 25
 § 16
 § 5
 § 15
 § 25
 § 823
 § 14
 § 81
 § 14
 § 25
 § 25
 § 8
 § 276
 § 278
 § 535
 § 536
 § 61
 § 67
 § 278