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Timestamp: 2020-08-03 14:35:07+00:00

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Hilfebereich => Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II => Thema gestartet von: CoolMan am 03. Juni 2020, 21:01:40
Titel: Neuantrag und kein Mietnachweis und weitere Fragen
Beitrag von: CoolMan am 03. Juni 2020, 21:01:40
Ich habe heut den Neuantrag zugesandt bekommen.
1. ich soll einen Mietnachweis einreichen. Da ich aber nur 470€ verdiene und bei meinen Eltern lebe, (die nun auch nicht gutverdienende sind) , Musste ich keine Miete zahlen, obwohl es eigentlich sehr angebracht wäre. Wie soll ich das begründen, dass ich nichts zahlen musste?
Für mein Bruder jedoch zahlt das Jobcenter an meine Eltern Miete der seit langem arbeistlos ist.
2. habe ein stilles Paypal Konto, welches ich auch damals nicht angegeben habe, weil ich es eben nicht nutze. Kann ich das kündigen ohne dass die Wind davon bekommen?Habe jetzt schon Bauchweh wegen dem fam ü n Kram.
3. Verlangen die nur den Kontoauszug von 1 Monat. Ist das jetzt anders?
Muss ich den nur lohnabrechnung vorlegen? Möchte nicht, dass die wissen wo ich arbeite
Titel: Re: Neuantrag und kein Mietnachweis und weitere Fragen
Beitrag von: CoolMan am 03. Juni 2020, 21:43:24
Mag keiner was sagen ? 😒
Beitrag von: Deadpool am 03. Juni 2020, 21:59:18
2. Kannst du natürlich. Ob es irgendwann mal bekannt wird und zu Problemen führt, kann niemand voraussagen. Wenn du bereits den Antrag gestellt hast, musst du, da es ja noch existiert, sowieso angeben.
3. Was meinst du? Werden aktuell für einen Monat Kontoauszüge verlangt oder ist das ein Erfahrungswert aus der Vergangenheit? Das mit den Kontoauszügen wird sehr unterschiedlich gehandhabt. Aber mit 3 bis 6 Monate zurück musst du eigentlich rechnen.
4. Steht in der Lohnabrechnung der Arbeitgeber nicht drin? Spätestens über den automatisierten Datenabgleich wird der Arbeitgeber doch sowieso bekannt.
Beitrag von: CoolMan am 03. Juni 2020, 22:18:29
Ich meine wie soll ich das mit fernsichtigen gezahlten Miete begründen. Meine Eltern wollten und konnten mich nicht rausschmeißen zumal das ein ausreichend großes Haus ist.
Das Amt hat nur ein Monat Kontoauszüge gefordert
Soll ich das Paypal Konto einfach löschen? Im Moment bin ich ja nicht beim jc
Beitrag von: Deadpool am 03. Juni 2020, 22:25:01
Echt, 35? Und da hast du schon einen 27 jährigen Sohn:
https://hartz.info/index.php?topic=117144.0
Da du in einem anderen Forum gerade preisgegeben hast, dass dein Bruder den Mietvertrag deiner Eltern eingereicht hat und er 1/5 als Bedarf berücksichtigt bekommt, wird es bei dir wohl - wenn überhaupt - ähnlich laufen. Deine Eltern könnten ja unterstützend erklären, wieso sie dich nicht mehr kostenlos wohnen lassen können.
Du bist im Moment nicht beim JC, aber es hat Kontoauszüge gefordert? Was denn nun?!
Beitrag von: CoolMan am 03. Juni 2020, 22:30:08
Sorry Tipofehler ich bin 45. Ja, ging früh an ich bereue es aber kein bissl 😌
Ich habe das Amt darum gebeten, weil ich aufstocken will. Deswegen haben die es mir zukommen lassen. Darin steht U.a Kontoauszug Des letzten Monats.
Beitrag von: Deadpool am 03. Juni 2020, 22:41:27
Ach komm, im anderen Forum warst du, doubleb, 2018 33 Jahre alt. Was soll das?
Du hast also bereits einen Antrag gestellt. Also gelten die Spielregeln bereits für dich. Auch in Bezug auf PayPal.
Beitrag von: Ottokar am 04. Juni 2020, 08:55:45
Das Thema "EU Rente und Grundsicherung mit 39?" im elo-forum ist von Dezember 2018, demnach wäre der TE nun 40 oder 41 - sofern man für das dortige Thema korrekte Altersangaben unterstellt.
Letztlich ist das korrekte Alter aber auch egal, denn für die hier gestellten Fragen reicht es aus, zu wissen, dass der TE 25 Jahre oder älter ist.
Es ist hier auch nicht verboten, in mehreren Foren parallel Hilfe zu suchen, oder die eigenen Daten zu verschleiern. Und sollte das Auswirkungen auf die Korrektheit der Antworten haben und diese wegen falscher Angaben des TE unrichtig sein oder werden (z.B. was die Höhe von Vermögensfreibeträgen anbetrifft), hat der TE halt Pech gehabt.
Allerdings ist es gegenüber denjenigen, die hier im Forum in ihrer Freizeit anderen helfen, äußerst rücksichtslos und für diese letztlich sehr frustrierend, wenn Hilfesuchende dabei erkennbar falsche oder widersprüchliche Angaben machen und dies dann auch noch abstreiten, oder sogar verbal übergriffig werden, wenn man sie darauf hinweist.
Wer also nicht mit offenen Karten spielen will, der sollte zumindest glaubwürdige Angaben machen und sich im Weiteren auch daran halten, insbesondere wenn er wegen dem selben Sachverhalt mehrere Foren konsultiert.
Beitrag von: Deadpool am 04. Juni 2020, 12:24:22
Und nach "Bruder bekommt Termin beim Ärztlichen Dienst, Termin kann nicht wahrgenommen werden,wie jetzt verhalten?" aus August 18 ist der ggf. Erwerbsunfähige der Bruder.
Nach "Prüfung nicht gemeldet Abendschule" war der TE 2018 33 Jahre alt.
Genauso, wie er dort angab, dass er wegen Corona gekündigt werden soll und kurz darauf, dass er mehr Stunden arbeiten soll...
Natürlich kann jeder schreiben, was er will. Auch Märchen, Fabeln oder sonstige Phantasien. Vertrauen schafft es jedenfalls nicht, wenn ständig in eigenem Namen in nicht zueinander passenden Lebenssachverhalten um Hilfe gebeten wird.
Mich frustriert sowas, weil ich dann nicht weiß, ob da jemand nur aus Langeweile fragt und deshalb Zeit, die man anderweitig besser nutzen könnte, in Anspruch nimmt.
Beitrag von: CoolMan am 04. Juni 2020, 13:27:16
Mit Sicherheit keine Langeweile oder sonstwas. Ich wollte hier niemandem blöd kommen. Nur ist es so, dass hier nicht nur harz4 Empfänger mitlesen, sondern auch eifrige SB.
Es tut mir wirklich leid, wenn ich hier für Unruhe gesorgt und euer Misstrauen gewonnen habe.
Meine Angst erkannt zu werden spielt hier mit rein.
Ich will mich dennoch entschuldigen, wenn ich euch verärgert habe. Es war überhaupt nicht meine Absicht. 😔
Beitrag von: Kontrollwahn am 04. Juni 2020, 13:52:32
Dann gib künftig nur die notwendigen Infos. Wenn jemand mehr wissen will, nachfragen warum das wichtig ist und erklären, dass du persönliche Angaben die auf dich schließen lassen vermeiden möchtest.
Deine Angaben zur Situation so gering wie möglich halten willst.
Dann sind alle zufrieden und jeder weiß bescheid.
Beitrag von: CoolMan am 04. Juni 2020, 14:00:30
Zitat von: Kontrollwahn am 04. Juni 2020, 13:52:32
Ja, tut mir aufrichtig leid. Nochmal an alle, ich entschuldige mich für mein Fehlverhalten.
Beitrag von: Kontrollwahn am 04. Juni 2020, 14:03:05
Du hast es nun erklärt. Und dich sogar entschuldigt.
Die Gemüter müssten sich also wieder beruhigen.
Ich kann beide Seiten verstehen. Allerdings würde ich so was gar nicht merken, da ich kein guter Dedektiv bin und mir das eher fern liegt, die Aussagen der Fragesteller zu überprüfen.
Wenn ein anderer ein ähnliches Problem hat und über die Forensuche die Antworten findet, war meine Arbeit ja nicht umsonst.
Beitrag von: CoolMan am 04. Juni 2020, 14:45:13
Ich hoffe sehr, dass meine Entschuldigung von allen angenommen wird.
Beitrag von: CoolMan am 04. Juni 2020, 20:38:06
Und jetzt mag mir keiner mehr helfen? ☹️
Beitrag von: Angie69 am 04. Juni 2020, 21:18:25
Doch aber ich verstehe das Problem nicht so wirklich.
Derzeit ist vereinfachter Zugang zu Leistungen. Geb deine Konten ordentlich an und das kein Vermögen vorhanden ist (wenn dem so ist)
Les dir dies bitte durch
Mit dem Arbeitgeber hat dir Deadpool ja schon gesagt, es bringt dir nichts etwas verstecken zu wollen. Das Jobcenter erfährt den Namen so oder so. Wo ist das Problem?
Was die Miete angeht kann ich dir keinen kompetenten Rat geben. Tut mir leid es bringt dir nichts wenn ich dir irgendetwas falsches sage.
Beitrag von: CoolMan am 04. Juni 2020, 23:32:44
Lieben dank Angie69
Beitrag von: Angie69 am 05. Juni 2020, 07:12:50
Wegen der Miete habe ich mir Gedanken gemacht wie ich es machen würde ohne mich vorher beraten zu lassen:
Ich würde dem Jobcenter darlegen dass deine Eltern dich bisher mietfrei wohnen ließen da du nur geringes Einkommen hast. Das war aber nie als Dauerlösung gedacht da deine Eltern selbst wenig zum Leben haben und nun deinen Mietenteil einfordern.
Soweit ich mitgelesen habe gibt es einen Bruder dessen Mietenteil übernommen wird also habt ihr sicherlich entsprechend Formulare die er verwendet hat. Wenn das Jobcenter Zweifel hat ob du dann wirklich Miete zahlst biete an die Miete direkt an deine Eltern zu überweisen (also Jobcenter überweist die Miete an deine Eltern und an dich deinen Regelsatz)
Auf jeden Fall wäre das der ehrlichste Weg und bedarf anfangs vielleicht etwas mehr Aufwand ist aber dann geregelt und du hast da keinen Stress. Wen das Jobcenter irgendetwas von deinen Eltern möchte sollen sie es sagen oder du schaust hier im Forum unter den Vordrucken ob es da etwas gibt.
Beitrag von: CoolMan am 05. Juni 2020, 08:23:19
Nochmals danke Angie69.
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 13:05:19
Wenn du keine Miete zahlst, kannst du sie auch nicht nachweisen.
Dein Eltern sind nicht verpflichtet, dich mietfrei wohnen zu lassen, wenn sie nicht unterhaltspflichtig sind.
Selbst wenn sie erst deshalb Miete von dir verlagen, weil du H4 bekommst, ist das nicht rechtsmissbräuchlich.
Sondern ihr gutes Recht.
Eine Firma die steuerliche Möglichkeiten bisher nicht ausschöpfte, kann da im nächsten Jahr tun. Legale Steuervermeidung nennt man das.
Jeder Bürger darf das Gesetz zu seinen Gunsten ausschöpfen. Erst recht, wenn er finanziell selbst nicht gut da steht.
Das machen auch Leute, die es finanziell nicht nötig haben.
Und wenn hier wieder die Moralapostel auftauchen, lass dir von denen nichts einreden!
Deinem Bruder wird ja auch Miete bezahlt.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 13:35:13
Danke Kontrollwahn.
Könnt ihr auch was zum Auto sagen?
Ich möchte mir ein Auto zulegen, um meine Mutter besser zu versorgen. Das elf würde ich geliehen bekommen. Ist es besser das Auto vor oder nach der Antragstellung zu kaufen? Nicht das die dann wieder mit blöden Fragen kommen.
Beitrag von: NevAda am 06. Juni 2020, 13:35:26
Zitat von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 13:05:19
Oder sogar andersrum: Du musst jetzt ALG2 beantragen, WEIL sie jetzt Miete verlangen (woher sollst Du wissen, warum sie das tun?).
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 14:11:16
Mietvertrag mit Eltern machen. Die Miete sollte dann auch an sie überwiesen werden. Die Überweisung ist der Belegeg.
Wenn die nachfragen und du es begründen sollst, warum du "plötzlich" Miete zahlst. Zurückschreiben und nach Rechtsgrundlage fragen warum man Bedarf begründen muss.
Vorher kündigen, oder Konto angeben. Wenn du es eh nicht brauchst, weg damit. Ist eh eine Datensammelstelle mit schlechten Datenschutz.
Vereinfachtem Antrag wegen Corona stellen.
Abwarten was für Nachweise die wollen, bzw. geforderte Nachweise laut Antrag beifügen.
Was den vereinfachten Antrag betrifft kenne ich mich nicht aus.
Den ausfüllen, warten was Amt macht und will und dann hier gezielt am besten in eigenem neuen Thema nachfragen.
Wichtig. Da du über 25 bist, aufpassen. Du bist deine eigene BG. Du wirtschaftst ja für dich alleine? Oder zahlen dir deine Eltern das Essen?
Im Antrag steht
meinen Eltern bzw. einem Elternteil
► Sind Sie als Antragstellerin bzw. als Antragsteller unter 25 Jahre alt, füllen Sie bitte für Ihre Eltern jeweils eine Anlage WEP aus.
Sind Sie 25 Jahre oder älter, füllen Sie bitte für Ihre Eltern jeweils eine Anlage HG aus.
https://www.arbeitsagentur.de/datei/anlagehg_ba013055.pdf
Das ist anscheinend auch eine vereinfachte Version.
Das mit HG ist wieder diese Sache. Du bist deinen Eltern nicht unterhaltspflichtig und wenn du für dich selbst einkaufst seid ihr auch keine HG.
Andererseits verdienst du momentan so wenig, dass die HG eh nicht zum Tragen kommt.
Verdienst du aber später mal mehr, wirkt sich das evt. auf die Leistungen aus.
Da sollen andere was dazu sagen.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 14:38:48
Also ja, da ich ja nicht gut verdiene esse ich auch gekauftes von meinen Eltern. Das was ich einkaufe geht auch an alle hier. Also wir teilen zusammen
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 14:53:53
Zitat von: CoolMan am 06. Juni 2020, 14:38:48
Dann seid ihr eine HG.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 14:56:58
Mein Bruder sagt, er ist eine bg. Obwohl er auch hier wohnt
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 15:10:58
Zitat von: CoolMan am 06. Juni 2020, 14:56:58
Knifflig. Entweder jeder trägt zum Essen und Miete bei, dann ist man eher eine WG.
Eine WG wirtschaftet teilweise auch gemeinsam.
Oder man behält sein Geld für sich und lässt sich von den Eltern durchfüttern, dann ist man eine HG.
Oder jeder wirft alles in den gemeinsamen Topf und wirtschaftet daraus, dann ist man auch eine HG.
Grundsätzlich sind Ü25 zunächst eine eigene BG und ein eigener Haushalt.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 16:15:41
Das ist intern. Klar bringe ich mal was mit nachhause und lasse die anderen auch dran. Es ist nicht so, dass ich mich hier durchfüttern lasse. Meine Eltern lassen mir halt die Freiheit auch mitzuessen.
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 17:02:19
1. Deine Eltern dürfen von dir Miete + NK verlangen. Begründen müssen sie das nicht! Mit Bruder gibt es diese Regelung anscheinend auch. Also selbe Regelung mit dir treffen. Mietvertrag, oder individuelle Vereinbarung, dass du dich mit X € monatlich an Miete und NK beteiligst.
2. Zahlst du (künftig) Miete, muss es dafür Belege geben. Dann muss das als Miete (KdU) anerkannt werden. Nachweis per Kontoauszug reicht, ansonsten Vereinbarung/Mietvertrag vorlegen, wenn man will und es stressloser haben will.
3. Wenn du dich an den Kosten für die Haushaltsführung und Essen beteiligst und tatsächlich hauptsächlich für deinen Lebensunterhalt selbst aufkommst, bist du keine HG, sondern eine WG mit gemeinsamer Haushaltskasse.
4. Gelegentliche Einladung zum Essen ist nicht leistungsrelevant und darf nicht als Einkommen angerechnet werden!!
Sachgeschenke und Zuwendungen (=geldwert) wurde aus dem § gestrichen. Wenn mir meine Mutter ab und zu eine Tüte Lebensmittel schenkt, wäre das anrechnungsfrei. Das muss ich nicht angeben. Nur weil ich nicht bei ihr wohne, darf ich ja nicht bevorteilt werden gegenüber den Leuten, die noch daheim wohnen. Aber genau das wird durch die HG-Regelung unterstellt.
Als würde ich meinen Onkel finanziell unterstützen wollen, nur weil ich mit ihm unter einem Dach lebe.
Ich bin Ü25 und meine eigene BG, die über ihr Geld selbst entscheidet. Zusammen einkaufen und kochen tut man auch in einer WG.
5. Frag dich einfach, ob das so, wie ihr es in der Familie handhabt, auch in einer WG funktionieren könnte.
Wie ihr das ganze nun legal gestaltet und formuliert, musst du selbst entscheiden und herausfinden.
Das ist halt der miese Trick und Verunsicherung des Gesetzgebers, um Geld zu sparen. Die Anträge sind entsprechend gestaltet, dass die Leute in diese Falle tappen! Betrug am Bürger, mangelnde intransparente, zu ungenaue Aufklärung.
Beitrag von: Ottokar am 06. Juni 2020, 17:09:22
Zitat von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 14:53:53
Lt. § 1 Abs. 1 Nr. 11 ALG II-V ist privat bereitgestellte Verpflegung nicht als Einkommen zu berücksichtigen.
Somit begründet dies auch keine Annahme einer VuE/HG.
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 17:36:57
Zitat von: Ottokar am 06. Juni 2020, 17:09:22
Meinen 2. Beitrag und Relativierung auch lesen! Genau das schrieb ich ja dann auch
Man muss hier vorsichtig sein, wie man sich ausdrückt. Sonst heißt es man stiftet zum Betrug an.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 21:16:50
Was meinen die Experten denn zu dem Autokauf ? Davor oder danach? Können die da auch Stress machen und fragen, woher das Geld Stammt ?
Das Geld dafür wird geborgt sein.
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 21:47:35
Autos sind m. W. nur bis 7500 € geschütztes Vermögen.
Ansonsten noch zusätzlich 150 € x Lebensjahr + 750 € pauschal.
Wobei ich nicht genau weiß, ob man das untereinander ausgleichen kann.
30 J x 150 € = 4.500 + 7.500 (Auto) + 750 = 12.750 € geschütztes Vermögen.
Auto 10.000 + 2.750 auf Konto = keine Überschreitung Schonvermögen, keine Verwertung (Verkauf) des zu teuren Autos.
Oder ob ein Auto immer verkauft werden muss, wenn es mehr wert ist als 7.500 €.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 21:56:42
Es soll ja auch nicht mehr als 7500€ kosten am besten noch viel weniger.
Können die mich fragen, wenn ich es vor der Antragstellung kaufe woher das Geld stammt bei so einem niedrigen Verdienst? Ich möchte dritte die mir das Geld borgen nicht in das Geschehen ziehen.
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 22:18:48
Zitat von: CoolMan am 06. Juni 2020, 21:56:42
Was vor der Antragstellung war geht die nichts an.
Es sei denn, du hast erhebliches Vermögen gehabt oder Lottogewinn, Erbschaft in den letzten 6 Monaten und hast gleich alles verbrasst.
Die prüfen nur die letzten 6 Monate.
Hast du vor 6 Monaten 100.000 € gehabt und die in den 6 Monaten ausgegeben, kann es Probleme geben wegen Herbeiführen der Hilfebedürftigkeit.
Kommt immer darauf an. Bei 10.000 und Anschaffung von Möbeln, Haushaltsgeräte, PC, Auto oder einer angemessenen Reise, wird es eher keine Probs geben.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/2113/kein-anspruch-auf-grundsicherung-im-alter-bei-grob-fahrlaessiger-herbeifuehrung
sowie ihren Er­spar­nis­sen, die sich An­fang 2006 auf etwa 105.000 € be­lie­fen. Als diese Er­spar­nis­se Ende 2009 auf­ge­braucht waren, stell­te sie beim zu­stän­di­gen So­zi­al­amt einen An­trag nach § 41 Abs. 1 SGB XII, ...Da­nach be­steht ein An­spruch auf diese Leis­tung nicht, wenn in den letz­ten zehn Jah­ren die Be­dürf­tig­keit vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt wurde. Dies sei hier auf­grund der un­an­ge­mes­sen kost­spie­li­gen Le­bens­füh­rung der An­trag­stel­le­rin, die mo­nat­lich bis zu 2500,- ver­braucht hatte, der Fall.
Bedeutet, man hat sich gefälligst so zu verhalten, dass man voraus sieht, was einem der Staat an Lebenshaltungskosten zugesteht.
Wie hoch ist nochmal das monatliche Durchschnittseinkommen?
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/3-440-euro-netto-im-monat-mit-diesem-einkommen-zaehlen-sie-zur-gehalts-oberschicht/24894732.html
Im Jahr 2016 lag das bedarfsgewichtete mittlere Nettoeinkommen in Deutschland bei monatlich 1.869 Euro
Für mich ein heftiges Urteil für eine Frau, die einen hohen Lebensstandard gewohnt war.
105.000 / 4 Jahre = 26.250 p.A / 12 = 2187,50 / Monat.
Das ohne erlaubte Reisen, größere Anschaffungen zu berücksichtigen!
http://www.rechtslexikon.net/d/herbeif%C3%BChrung-der-hilfebed%C3%BCrftigkeit/herbeif%C3%BChrung-der-hilfebed%C3%BCrftigkeit.htm
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 22:39:48
Nein, hätte ich das gehabt, wäre ich natürlich glücklich und dennoch behutsam mit dem Geld umgegangen :)
Meine Sorge ist , dass die fragen , wie Ich es mir leisten kann. Bei so einem geringen Verdienst woher die Kohle stammt. Hab soviele Fragezeichen im Kopf . Muss ich dann rede und Antwort stehen?
Beitrag von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 22:46:52
Zitat von: CoolMan am 06. Juni 2020, 22:39:48
Stelle deinen Antrag.
Wenn sich das JC meldet und dir sagt was du angeblich nachweisen musst, melde sich in einem neuen Thread hier nochmal und wir zerpflücken das.
Es bringt nichts, denn jedes JC ist anders inkompetent, jedes JC verlangt andere Nachweise.
Übertreiben sie es, wird ihnen das Forum die Zähne schon ziehen ;)
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 23:06:19
So ist es, dann petze ich hier. :)
Ich werd den Antrag bald stellen. Hab nämlich noch ein Gespräch mit Meinem Chef. Wegen hoffentlich etwas Gehaltserhöhung.
Beitrag von: CoolMan am 06. Juni 2020, 23:53:25
Habe soeben das gelesen von Ottokar
Frage zu dem Text stehe auf dem Schlauch
Es wird nichts geprüft ? Das würde ja bedeuten, das jeder das gleiche Geld bekommt?
Was ist wenn man Zuviel bekommt, muss man dann zurückzahlen ?
Prüfung erst ab dem 7 Monat? Heißt das ich muss dann meine Kontoauszüge nicht einreichen, januar- Mai 2020? Weil die wollen laut Schreiben nur den aktuellen Monat vom Gehalt und Konto.
Beitrag von: Deadpool am 07. Juni 2020, 00:15:03
Im SGB II wird wesentlich mehr geprüft als Vermögen und Angemessenheit der Miete.
Bei dir geht es nicht um die Angemessenheit der Miete, sondern darum, ob du überhaupt einer wirksamen Mietforderung ausgesetzt bist. Also, ob überhaupt Kosten der Unterkunft anfallen.
Beitrag von: CoolMan am 07. Juni 2020, 00:33:52
Hab auch mächtig schiss davor, dass die mich in eine Maßnahme Stecke oder ständig zu Terminen bestellen Und ich meinen Job verliere wegen den.
Was ist mit „ wird erst ab dem 7 Monat geprüft“ muss ich dann die anderen Von Jan - Mai 20 Auszüge noch einreichen oder gilt das auch für mich?
Beitrag von: Deadpool am 07. Juni 2020, 03:11:02
Zitat von: CoolMan am 07. Juni 2020, 00:33:52
Du fragst immer wieder dasselbe. Liest du Antwort 37!
Beitrag von: Sabine13 am 07. Juni 2020, 09:23:33
Zitat von: Deadpool am 07. Juni 2020, 03:11:02
Liest du Antwort 37!
Kann es sein, dass du dich mit der Nummer der Antwort vertan hast?
Antwort # 37 ist ein Beitrag des TS.
Beitrag von: Deadpool am 07. Juni 2020, 10:21:50
Stimmt, 36...
Beitrag von: Angie69 am 07. Juni 2020, 10:35:29
Schick doch einfach den Antrag los und wenn das Jobcenter etwas wie werdet sie dich dazu auffordern. Kann ja nicht so schwer sein.
Das wichtigste ist doch nun geklärt oder?
Und wenn du nicht zu verheimlichen hast schick die Kontoauszüge einfach gleich mit und gut ist
Beitrag von: Ottokar am 07. Juni 2020, 11:04:07
Zitat von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 17:36:57
Wäre das so, hätte ich mir meinen Beitrag ganz sicher gespart. Jedoch relativiert dein 2. Beitrag deinen 1. nicht, denn im 2. nennst du lediglich ergänzend Beispiele und nimmst dabei keinen Bezug zu deinem 1. Beitrag.
Beitrag von: CoolMan am 07. Juni 2020, 13:55:02
Ok danke ihr Lieben. Ich gucke was kommt und dann geb ich euch bescheid
Beitrag von: Angie69 am 07. Juni 2020, 14:14:20
Viel Glück :sehrgut:
Beitrag von: CoolMan am 07. Juni 2020, 14:32:42
Beitrag von: Fettnäpfchen am 07. Juni 2020, 14:46:33
Zitat von: CoolMan am 06. Juni 2020, 21:16:50
Wenn dann vorher denn hinterher kommen sicher Nachfragen.
Welche du allerdings mit einem entsprechenden Beispiele für einen Darlehensvertrag (http://hartz.info/index.php?topic=1790.msg13947#msg13947) belegen könntest.
um in der Reihenfolge zu bleiben mal was für Kontrollwahn zur Aufklärung (dich natürlich auch)
Zitat von: Kontrollwahn am 06. Juni 2020, 21:47:35
Autos sind m. W. nur bis 7500 € geschütztes Vermögen. Privilegiertes Vermögen heißt es kommt nicht zu einer Anrechnung > ausser im unteren* Beispiel
Schonvermögen bleibt hier bei 4.500.- +750.-
*Auto 10.000 + 2.750 auf Konto = keine Überschreitung Schonvermögen, keine Verwertung (Verkauf) des zu teuren Autos.
Da kommt es wohl auf den Wert an und auf die Notwendigkeit ALG 2 zu beziehen.
Hab soviele Fragezeichen im Kopf . Muss ich dann rede und Antwort stehen?
Und ich meinen Job verliere wegen den.
Fast nicht möglich. Wenn dann nur wenn dein JC dir etwas anbieten kann bei dem du mehr verdienst. Maßnahmen und Arbeitsgelegenheiten dürfen auch nicht mit deinem Job kollidieren. Ansonsten würdest du dich haftbar machen weil deine Hilfebedürftigkeit sich erhöht.
Maßnahmezuweisung: Was soll sie enthalten? (http://hartz.info/index.php?topic=108247.msg1170203#msg1170203)
Noch was zur Mietzahlung deiner Eltern > Kostenbeteiligungsvereinbarung/Mietvertrag Kind im Elternhaushalt (http://hartz.info/index.php?topic=64069.msg611454#msg611454) da ersteres!
Beitrag von: CoolMan am 08. Juni 2020, 01:41:25
Noch ne frage. Hab ja bald ein gespräch mit meinem Chef den ich erst nächste oder übernächste Woche sehe. Ich wollte danach den Antrag stellen, dann weiß ich nämlich ob sich mein Verdienst ändert oder nicht.
Wenn ich den Antrag noch diesen Monat stelle, bekomme ich dann auch für diesen Monat Geld rückwirkend?
Beitrag von: Angie69 am 08. Juni 2020, 01:42:47
Beitrag von: CoolMan am 08. Juni 2020, 03:14:13
Beitrag von: Fettnäpfchen am 08. Juni 2020, 11:47:14
Zitat von: CoolMan am 08. Juni 2020, 01:41:25
Ich wollte danach den Antrag stellen, dann weiß ich nämlich ob sich mein Verdienst ändert oder nicht.
ist eigentlich übrrflüssig. Du kannst schon dankbar sein wenn das JC eine korrekte Berechnung deines Lohnes vornimmt.
Und für Veränderungen im Lohn gibt es die VÄM (http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mdk2/~edisp/l6019022dstbai381595.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI381598)
Beitrag von: CoolMan am 08. Juni 2020, 14:14:30
Nochmal ich. Wir haben heut ein Auto gefunden der Herr möchte es für 7300€ verkaufen. Der Wert des Autos ist aber 8200 ca. Und nun? Darf ich das gar nicht kaufen?
Beitrag von: BigMama am 08. Juni 2020, 14:19:44
Zitat von: CoolMan am 08. Juni 2020, 14:14:30
Wir haben heut ein Auto gefunden der Herr möchte es für 7300€ verkaufen.
Wie willst du denn mit Alg II diesen Betrag zurückzahlen? Hast du dir das gut überlegt?
Beitrag von: CoolMan am 08. Juni 2020, 14:26:04
Ja, ich werde es abstottern. Es ist gut überlegt. Ich werde hoffentlich nicht immer im Bezug stecken.
Beitrag von: BigMama am 08. Juni 2020, 14:33:58
Solltest du ein Darlehen von jemandem bekommen um das Auto zu kaufen, dann sollte der Darlehensvertrag einem Fremdvergleich standhalten. Sprich, es sollte eine konkrete Rückzahlungsverpflichtung mit realistischen monatlichen Raten festgelegt werden. Und die Zahlungen der Raten sollte natürlich auch nachweisbar sein.
Beitrag von: Fettnäpfchen am 08. Juni 2020, 14:48:45
Der Wert des Autos ist aber 8200 ca.
Sagt welche Liste?
Was über 7500.- liegt wird dann normal dem Schonvermögen zugerechnet falls das noch etwas unterhalb des Schonvermögens ist.
Beitrag von: Ottokar am 08. Juni 2020, 18:28:49
Selbst wenn der PKW lt. Liste noch 8200€ Wert ist, ist er nach dem Kauf höchstens noch 7500€ Wert, weil ein weiterer Besitzer den Wert mindert.
Und im SGB II ist maßgeblich, wieviel der PKW beim Käufer Wert ist.
Abgesehen davon werden Ratenkaufverträge i.d.R. mit einem Eigentumsvorbehalt abgeschlossen, d.h. der PKW gehört dem Käufer erst nach Zahlung der letzten Rate, somit gehört er auch dann erst zum Vermögen des Käufers und ist bis dahin im SGB II de facto nicht existent.
Bsp. Ratenkaufvertrag: https://hartz.info/index.php?topic=91880.0
Beitrag von: CoolMan am 09. Juni 2020, 12:05:42
Danke Ottokar
Eine bekannte die auch Aufstocker ist sagte mir gestern, dass wenn sie krank ist nicht nur den Arbeitgeber eine krankschreibung einreichen muss sondern auch dem Jobcenter. Ist das wahr muss man dann sich dann bei beiden krankschreiben?
Beitrag von: Ottokar am 09. Juni 2020, 12:57:05
Der AG bekommt das Original des Teiles der AU, die als für den AG bestimmt gekennzeichnet ist.
Das JC bekommt eine Kopie dieses Teils, sofern die Pflicht zur Mitteilung und Nachweis einer AU in einer bestehenden EinV vereinbart wurde. (Hinweis: Bei einer solchen Vereinbarung muss auch geregelt sein, dass das JC die Kosten dieses Nachweises - Kopierkosten, Porto - trägt, ansonsten wäre eine solche Nachweispflicht bei Entstehung von Kosten wegen einseitiger Benachteiligung sittenwidrig.)
Gibt es keine EinV, oder wurde darin keine solche Nachweispflicht vereinbart, kann man sich diese sparen.
Beitrag von: CoolMan am 09. Juni 2020, 18:39:34
Supi ich weiß bescheid
Beitrag von: CoolMan am 29. Juni 2020, 17:31:14
Am Freitag hatte ich endlich das Gespräch mit meinem Chef ( er war erst seit Donnerstag wieder im Haus )und es kommt nicht zu mehr Arbeitszeiten somit wird das Gehalt nicht erhöht . :(
Und heute bekomme ich Post vom Jobcenter, dass ich mein Antrag nicht gestellt habe im Mai und mir somit der Monat Mai versagt wird. Kann ich das irgendwie verhindern, wenn ich bis zum 31.6 den Antrag abgebe? Ärgerlich alles.
Habe auch Sorge, dass die mich in eine Maßnahme stecken oder zubonbadieren mit sinnlosen 1 € Jobs oder ZAF.
Beitrag von: Last Man Standing am 29. Juni 2020, 17:50:00
Zitat von: CoolMan am 29. Juni 2020, 17:31:14
In Threadstartpost hattest du geschrieben, dass dir der "Neuantrag" zugeschickt wurde. Aus welchem Grund wurde dir denn der Antrag zugeschickt? Hattest du dem Jobcenter geschrieben oder angerufen?
Beitrag von: CoolMan am 29. Juni 2020, 18:03:27
Ja ich hatte Ende Mai angerufen daraufhin haben die mir den Neuantrag gesendet. Hab noch gewartet auf das Gespräch mit meinem Chef wegen Gehaltserhöhung
Der Antrag wurde mir zugeschickt, weil ich aufstocken wollte. Hab halt noch gewartet, wegen der Gehaltserhöhung aus der ja nun nichtS geworden ist:(
Beitrag von: Last Man Standing am 29. Juni 2020, 20:28:52
Ende Mai? Genaues Datum hast du keines?
Also, da die Antragsstellung an keine Form gebunden ist würde ich soweit gehen, dass das Telefonat als Willenserklärung Leistungen nach dem SGB II zu beantragen zu verstehen ist.
Nach der Fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit hat das Jobcenter das Telefonat zu dokumentieren und den Antragsvordruck zu versenden.
(1) Die Antragstellung ist zu dokumentieren. Dies betrifft auch die Angaben zu den übrigen Mitgliedern der BG. Wird ein Antrag postalisch oder telefonisch gestellt, ist der den Antrag stellenden Person unverzüglich ein Antragsvordruck zur Klärung der Anspruchsvoraussetzungen zu übersenden.
Quelle: FW § 37 SGB II [Dokumentation der Antragstellung (37.9)]
Auf dem Antragsvordruck wurde kein Datum vermerkt? Den Umschlag hast du noch? Ist da vielleicht ein Poststempel drauf?
Ich würde den Antrag so schnell wie möglich stellen und Leistungen rückwirkend zum 01.Mai beantragen. Ich würde vielleicht noch auf einem extra Blatt etwas davon säuseln, dass du dich für unkomplizierte Handhabe bedankst. Du brauchtest am Telefon nur mitteilen, dass du leider jetzt Leistungen nach dem SGB II beantragen musst und willst und schon..... blablabla.. Ein Versuch ist es wert.
Beitrag von: CoolMan am 29. Juni 2020, 21:20:57
Wer lesen kann ist klar vom Vorteil :scratch:
Sehe grade ich sollte bis zum 16.06 den Antrag rausschicken :wand:
Und ein Problem gibt es noch : da steht ich soll meitnachweis beilegen. Habe aber keine bzw nur ein Teil bezahlt , wegen meinem geringen Einkommen an meine Eltern, weil ich bei den wohne. Wie soll ich das denn jetzt formulieren?
Und noch eins : Autokauf da wird gefragt ob Kredite bestehen. Ja, ich habe jetzt 4000€ Privatschulen. Soll ich da angeben oder offen lassen? Will da keine 3 Person mit reinziehen.
Beitrag von: CoolMan am 29. Juni 2020, 22:45:34
Bitte helft ich will den Antrag früh abgeben 🤗 damit ich den juni auch nicht gestrichen bekomme
Beitrag von: Angie69 am 29. Juni 2020, 23:02:16
Ich habe leider eine Zeitlang nicht mehr mitgelesen. Ich dachte du hättest schon längst den Antrag abgegeben?
Reich morgen nachweisbar bitte den Antrag ein notfalls zunächst ohne den geforderten Unterlagen. Besser als nicht einreichen.
Beitrag von: CoolMan am 29. Juni 2020, 23:09:33
Ich hab das Datum nicht gesehen dummerweise.
Und hab auch Schön :wand:gewartet, weil Ich mit meinem Chef über eine Gehaltserhöhung reden wollte. Hat sich hingezogen, weil er nicht im Hause war.
Im Antrag wird gefragt ob ich Schulden habe we n dem kfz Kauf. Was soll ich darein schreiben? Will das nicht public machen
Und wie soll ich das mit der Miete begründen :help: :help:
Beitrag von: Angie69 am 30. Juni 2020, 00:20:47
Ich kann dir da keine kompetente Antwort geben. Sorry aber bevor ich dir etwas falsches sage Safe ich lieber nichts.
Ich würde den Antrag, wenn jetzt niemand mehr helfen kann auf die schnelle den Antrag morgen auf jeden Fall einreichen und die Unterlagen nachreichen. Was willst du sonst machen??
Nachtrag: wegen der Miete ist eigentlich verständlich wenn du nur einen Teil bezahlt hast und der Rest Mietschulden sind das würde ich entsprechend angeben. Du wohnst doch bei deinen Eltern oder? Dann können sie dir das doch bestätigen.
Aber wie gesagt lieber den Antrag ohne abgeben und hier ordentlich besprechen und nachreichen. Wenn es nicht anders geht. Versuchen muss man es
Beitrag von: Ottokar am 30. Juni 2020, 09:32:04
Ohne konkrete Fakten kann man da nichts zu sagen.
Zitat von: CoolMan am 29. Juni 2020, 21:20:57
In welcher Form hat das JC dies gefordert? Als Mitwirkungsaufforderung mit Fristsetzung und Rechtsfolgenbelehrung?
Bitte mal das Schreiben hier anonymisiert als Beitragsanhang einstellen, oder wörtlich wiedergeben.
Bitte mal beantworten:
Zitat von: Last Man Standing am 29. Juni 2020, 20:28:52
Und heute bekomme ich Post vom Jobcenter, dass ich mein Antrag nicht gestellt habe im Mai und mir somit der Monat Mai versagt wird.
Beitrag von: blaumeise am 30. Juni 2020, 10:53:46
Du musst dem JC entweder Quittungen/Kontoauszüge vorlegen, dass du die volle Miete bezahlst, oder du legst einen Mietvertrag vor. In letzterem Fall ist es nicht nötig, auch noch nachzuweisen, ob du die Miete tatsächlich zahlst oder nicht. Hauptsache, es besteht die Pflicht zur Mietzahlung, die sich aus dem Mietvertrag ergeben würde:
Urteil vom Bundessozialgericht:
Aus: Urteile des BSG - Unterkunftskosten https://hartz.info/index.php?topic=1879.0 (https://hartz.info/index.php?topic=1879.0)
Habt ihr denn so was wie einen Mietvertrag? Wenn nicht, dann erstellt schleunigst einen, hier sind Beispiele, guck mal, ob etwas davon auf dich zutreffen könnte: https://hartz.info/index.php?topic=64069.0 (https://hartz.info/index.php?topic=64069.0)
Es ist übrigens egal, ob - falls - deine Eltern dich bislang kostenlos bei sich haben wohnen lassen. Wenn sie ab jetzt Geld haben wollen, ist das ganz allein ihre Entscheidung, das hat das JC zu akzeptieren.
Beitrag von: Ottokar am 30. Juni 2020, 12:00:11
Da geht es um einen Nachweis/Beleg der aktuellen Mietforderung.
Das JC will einfach wissen, wovon du den PKW bezahlt hast. Das ist Bestandteil der Vermögensprüfung.
Beitrag von: Angie69 am 30. Juni 2020, 12:22:50
Ich würde gerne wissen ob mein Rat, den Antrag wenigstens heute ohne Nachweise einzureichen damit der Monat gerettet wird falsch ist oder in diesem Fall falsch ist. Damit ich es für die Zukunft weiß wenn nachts jemand nach schneller Hilfe fragt.
Beitrag von: Ottokar am 30. Juni 2020, 12:35:08
Falsch ist er auf keinen Fall.
In jedem Fall besteht mit dem Nachweis der Anspruchsvoraussetzungen am 30.06.2020 Anspruch auf ALG II ab 01.06.2020.
Rechtlich korrekt müsste das JC dem Antragsteller schriftlich unter Fristsetzung und mit Rechtsfolgenbelehrung unter Hinweis auf die §§ 60, 66 und 67 SGB I aufgefordert haben, die Unterlagen bis zum genannten Tag einzureichen.
Nach Fristablauf hätte das JC dann einen Ablehnungsbescheid wegen Fristversäumnis erlassen müssen.
Ob das hier so gelaufen ist, kann ich aber mangels Angaben des TE bislang nicht beurteilen.
Wenn ja, besteht die Möglichkeit, unter Berufung auf § 67 SGB I die Leistung rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung bewilligt zu bekommen.
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 12:44:08
Versagung von Leistung
Die Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem zweiten Sozialgesetzbuch werden ab 1. Mai Für sie ganz versagt.
Sie wurden aufgefordert am 25 Mai 20 fehlende Unterlagen einzureichen...nach Paragraph 60 Absatz 1 und absatz66 usw
Und die Post beinhaltet wieder Einen Antrag
@ Ottokar, ich dachte es geht dir nichts an, wenn ich das Auto vor der Antragstellung kaufe? Wie soll ich das denn begründen 4000€ Schulden und nur Einnahmen von 470€?
Reicht es wenn mein Vater schreibt, dass er jeden Monat Miete von mir bekommt in Höhe von? Ich hab bisher nicht alles bezahlt wegen meines geringen Einkommens. Bitte helft bei der Formulierung
Ich kann den verdammten Antrag nicht rausschicken ohne das komplett auszufüllen nachher machen die mir einen Strick draus , es muss hieb und stichfest sein, soviel ich von euch gelernt habe
Beitrag von: Angie69 am 30. Juni 2020, 14:14:10
Danke für die Info. Dann bin ich beruhigt
Wo ist das Problem? Auto kostet 4000€ du hast es dir geliehen und bisher nichts abbezahlt da kein Geld
Warum es das Jobcenter etwas angeht verstehe ich auch nicht so wirklich aber sagen wir so. Hättest du bereits alles abbezahlt wäre was faul an deinen Angaben.
Und dein Vater soll einfach die Wahrheit Bestätigung..was du bezahlt hat und wie viele Mietschulden vorhanden sind.
Meiner Meinung nach kommt man mit Ehrlichkeit am weitesten.
Warte aber gerne noch auf weitere Rückmeldung.
Wichtig ist heute den Antrag einreichen. Zb dann per Fax
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 15:30:41
In der Vm wird ja gefragt ob ich kredit habe wegen dem pkw. Frag mich auch was das soll.
Wie formuliert man das hab kein darlehensvertrag und meine Schwester die eingesprungen ist ( geliehen hat), ist im Urlaub
Und wie formuliert man das mit den Mietschulden?
Bitte Helft ich will heut abgeben
Beitrag von: Angie69 am 30. Juni 2020, 15:46:32
Schau mal ob dir das weiter hilft
https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.vier-immobilien.de/f-Download-d-file.html%3Fid%3D24&ved=2ahUKEwjzhuiP1qnqAhWC2aQKHaduC5EQFjAAegQIBBAB&usg=AOvVaw3I2WGfhg5NNTdgqBPHdv_o
Beitrag von: blaumeise am 30. Juni 2020, 15:52:32
Zitat von: CoolMan am 30. Juni 2020, 15:30:41
Du musst nichts über deine Mietschulden berichten, sondern eine Kopie eures Mietvertrags einreichen, meinetwegen mit dem Satz: "Anbei sende ich Ihnen eine Kopie meines Mietvertrags zu." - Daraus ergibt sich deine Pflicht der Mietzahlung bzw. die Mietforderung deiner Eltern. Das war's fürs Erste.
Erst wenn das JC Ärger macht, weil es sagt, du hast bisher keine Miete gezahlt, dann musst du auch jetzt keine zahlen, dann meldest du dich noch einmal. Fürs Erste genügt, dass du eine Kopie des Mietvertrags einreichst. Beispielschreiben hatte ich dir verlinkt, falls ihr noch nichts Schriftliches verfasst hattet.
Zitat von: Ottokar am 30. Juni 2020, 12:00:11
Ich an deiner Stelle würde keine unwahren Mietquittungen aus dem Hut zaubern, die schlichtweg nicht stimmen und nicht zu deinem bisherigen Einkommen passen. Das ist überhaupt nicht nötig. Lies dir doch einfach die Beiträge durch.
Zu Darlehensverträgen findest du hier Beispiele: https://hartz.info/index.php?board=9.0 (https://hartz.info/index.php?board=9.0)
Beitrag von: Last Man Standing am 30. Juni 2020, 16:52:01
Zitat von: CoolMan am 30. Juni 2020, 12:44:08
Eine Versagung ist keine Ablehnung.
Mit anderen Worten: Kommst du deiner Mitwirkung nun nach und reichst die geforderten Unterlagen ein, dann werden dir bei Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen rückwirkend ab 01. Mai Leistungen gezahlt.
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 16:55:11
Noch mal zur Richtigkeit:
1. Ich geb einfach einen Mietvertrag der zuhause abgeschlossen wurde ohne die Mietschulden zu erwähnen?
2. zum Auto ich schreib rein , dass ich 4200€ Schulden habe? Habe aber kein darlehensvertrag, weil meine Schwester nun nichts gesagt hat es war mündlich. Und sie ist im Ausland derzeit. Wie gehe ich da genau vor?
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 17:57:21
Oder einfach schreiben dass ich ab Januar 20 wieder Miete zahle, wegen schlechten Verdienst? Und keine Mietschulden habe?
Sagt bitte was zum kfz
Bitte sorry wegen der Panik aber ich hab schiss
Beitrag von: Ottokar am 30. Juni 2020, 18:04:28
Einen formlosen Neuantrag kannst du stellen, lege aber auch Widerspruch gegen den Versagungsbescheid ein, berufe dich darin auf § 67 SGB I und fordere die Bewilligung ab erster Antragstellung.
Dein Vater sollte dir bescheinigen, wann und wieviel Miete gezahlt wurde und welche Mietrückstände bestehen, das ist am seriösesten.
Was den PKW anbetrifft, hatte ich bereits Anfang Juni dazu geraten, einen Darlehensvertrag mit Sicherungsübereignung zum PKW-Kauf aufzusetzen.
Wenn ihr das nicht gemacht habt und du stattdessen den PKW als dein Eigentum angegeben hast, ist es logisch, dass das JC nachfragt wovon du den bezahlt hast. Da kannst du dem JC nur mitteilen, dass deine Schwester den PKW bezahlt hat und der deshalb vermögensrechtlich ihr gehört.
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 18:20:08
Und wie formuliere ich das Schreiben mit dem Widerspruch?
Und das mit dem Darlehen ?
Kommt das nicht als Geschenk an wenn ich schreibe das meine Schwester den bezahlt hat?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 30. Juni 2020, 19:07:12
Zitat von: CoolMan am 30. Juni 2020, 18:20:08
Ich habe deinen Thread die letzte Zeit nur oberflächlich beobachtet, aber ich stelle dir mal ein ganz grobes Muster rein (dass ich auf die schnelle getippt habe) damit du es HEUTE noch überarbeiten und wenigstens als Fax abschicken kannst.
Du musst fehlendes ergänzen, nicht von mir thematisiertes dazu schreiben (da ich nicht mehr weiß was alles Sache ist/war) und dann mal die entsprechenden Unterlagen wie U.-/ Mietvertrag als Anhang dazu legen.
Betreff (das Wort weglassen) Ihr Schreiben vom ,,,,,,,, und Ihr zweites Schreiben vom .......
Meine Stellungsnahme dazu
Auf eine Antwort habe ich nur gewartet bis ich mit meinem AG über eine Erhöhung der AZ und der damit verbundenen Lohnerhöhung genauere Angaben machen kann. Leider gibt es da laut meinem AG zur Zeit nicht.
Hiermit komme ich meiner Mitwirkungspflicht nach und berufe mich dabei auf § 67 SGB 1 und der Nachholung meiner Mitwirkungspflichten. Meine Antragstellung erfolgte am …… und der Antrag ist rückwirkend zum ersten des Monats zu bewilligen.
Hier machst du dann die geforderten Angaben die noch fehlen!
Mein U.-/ Mietvertrag liegt Ihnen vor / liegt anbei. Hier sind meine vertraglich geschuldeten Mietkosten ersichtlich. Anbei eine Auflistung der gezahlten Beträge sowie der geschuldeten Beträge meines Vermieters.
Den Kauf des Kfz. Konnte ich mir aus fionantzieller Sicht nicht leisten daher half mir hier meine Schwester finanziell ohne schriftl. Darlehensvertrag aus sondern hat das mdl. Mit mir verhandelt.
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 21:23:52
Lieben dank Fettnäpfchen und allen anderen
Hab das Schreiben übernommen und Antrag zur Post gebracht
Beitrag von: Angie69 am 30. Juni 2020, 21:39:09
Das Schreiben von Fettnäpfchen ist auch super :ok:
Viel Glück @CoolMan
Beitrag von: CoolMan am 30. Juni 2020, 22:53:03
Ja, total 👍
Beitrag von: Ottokar am 01. Juli 2020, 12:09:21
Zitat von: Fettnäpfchen am 30. Juni 2020, 19:07:12
Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass es als Rechtsmittel ein Widerspruch sein muss.
Wie schon mehrfach geschrieben: mache einen Vertrag mit deiner Schwester!
Nicht wenn es einen Darlehensvertrag gibt.
Beitrag von: CoolMan am 01. Juli 2020, 14:26:15
Ottokar, ich hab das Schreiben schon rausgeschickt. Hab geschrieben, dass wir das mündlich gemacht haben.
Ich mein es war doch bevor ich den Antrag gestellt habe. Darf ich dann auch keine Geschenke bekommen oder mündlichen Vertrag abschließen ohne das beweisen zu müssen?
Kann es da nun Stress geben? 😭
Beitrag von: blaumeise am 01. Juli 2020, 14:47:10
Hier ist ein Beispiel für einen Darlehensvertrag mit Sicherungsübereignung zum PKW-Kauf: https://hartz.info/index.php?topic=91880.0 (https://hartz.info/index.php?topic=91880.0)
Beitrag von: CoolMan am 01. Juli 2020, 14:50:38
Ist doch jetzt vorbei weil ich geschrieben hAbe, dass sie es bezahlt hat und wir das mündlich gemacht haben. Auch dass das Auto vermögensrechtlich ihr gehört. Hab ich Mist gemacht?
Was kann denn nun passieren. Bekomme grad wieder panik:(
Beitrag von: CoolMan am 01. Juli 2020, 16:46:01
Keiner eine Idee was jetzt kommen könnte im schlimmsten falle? Bin jetzt völlig irritiert 😕
Beitrag von: Angie69 am 01. Juli 2020, 17:11:02
Deine Schwester ist doch im Urlaub. Da wäre es so oder so nicht gegangen einen Darlehensvertrag zu machen.
Das mit dem Widerspruch kannst du nochmal einreichen ist ja kein Problem.
Etwas schriftliches von deinem Vater hast du aber dazu oder?
Beitrag von: CoolMan am 01. Juli 2020, 17:24:14
Ja wir haben nur ein mietschuldennachenweis geschrieben. Das ich Schulden habe und es noch nicht geklärt ist wann und wie ich die abbezahle.
Zum Auto hab ich den schon geschrieben, dass wir das mündlich gemacht haben. Und sie ist paar Tage nach dem Kauf gereist. Also wird es schwierig mit dem darlehensvertrag denke ich. Die werden mir nun Ärger machen 😫
Widerspruch hab ich schon eingereicht
Beitrag von: Angie69 am 01. Juli 2020, 17:34:15
Du hast die Wahrheit gesagt und was geht das Jobcenter die Zeit vor dem Bezug an :weisnich:
Was sollen sie machen? Verlangen dass du sofort anfängst das Auto abzubezahlen :zwinker:
Abwarten was nun kommt.
Beitrag von: CoolMan am 01. Juli 2020, 17:56:02
Wie sind denn eure Einschätzung wie die auf sowas reagieren zumal vor dem Bezug ?
Beitrag von: Fettnäpfchen am 02. Juli 2020, 14:00:47
Zitat von: CoolMan am 01. Juli 2020, 17:56:02
Ein JC reagiert immer unterschiedlich je nach Interner Anweisung o. Ahnung vom Job oder kein Bock auf in die Akten schauen etc..
Man kann mMn auch einen mdl. Vertrag in einen schriftl. Vertrag umwandeln.
Das Muster ist nicht so toll (wie von euch behauptet) auch wenn es dir gefallen hat, aber wie erwähnt habe ich das im Ruckzuckverfahren runtergetippt weil:
Zitat von: CoolMan am 30. Juni 2020, 17:57:21
(6 Std vor Abgabefrist)
und ich hoffe du hast die Fehler, die ich heute gesehen habe, darin ausgebessert und das Schreiben auch wirklich als Widerspruch bezeichnet.
Zitat von: Angie69 am 01. Juli 2020, 17:34:15
Vor Antragstellung gehört es eh zum privilegiertem Vermögen
Beitrag von: Angie69 am 02. Juli 2020, 15:52:12
Ich frage mich was dem Jobcenter ein Darlehensvertrag angeht..das Ganze war vor dem Bezug..wenn überhaupt könnten sie eine kurze Bestätigung verlangen dass das Geld von der Schwester verliehen wurde..aber der Rest :weisnich:
Und ansonsten kann man eh nur abwarten. Sich jetzt verrückt machen und überlegen was sein könnte ändert nichts
Beitrag von: CoolMan am 02. Juli 2020, 16:51:33
Ja, als Betreff hab ich Widerspruch geschrieben den Rest übernommen. Den Rest für das Auto hab ich ebenfalls übernommen
Beitrag von: Angie69 am 02. Juli 2020, 16:56:01
Hier sind zwei Daumen und 12 Pfötchen gedrückt :empathy:
Beitrag von: CoolMan am 02. Juli 2020, 17:12:27
Zitat von: Angie69 am 02. Juli 2020, 16:56:01
:ok: Danke
Beitrag von: CoolMan am 08. Juli 2020, 10:14:45
Habe grade eine neue Stelle in Aussicht. Was mache ich denn nun? Der Vertrag ist nicht unterschrieben aber habe gute Chance. Sollte bald eine Benachrichtigung kommen denke ich.
Jetzt hab ich vom Jobcenter nichts gehört hab den Antrag Ende letzten Monats abgegeben. Was passiert, wenn ich den Vertrag vor der Jobcenter Genehmigung unterschreibe? Muss ich die Gelder zurückzahlen? Oder soll ich mich abmelden bevor es zur Auszahlung kommt? Job würde dann Anfang August losgehen.
Beitrag von: Ottokar am 08. Juli 2020, 11:11:51
Unterschreib erst mal den Arbeitsvertrag, dann teilst du dem JC mit, wann der Job losgeht, wann die erste Lohnzahlung erfolgt und wie hoch die sein wird.
Beitrag von: CoolMan am 08. Juli 2020, 11:38:18
Muss ich dann die Gelder zurückgeben, falls es zu einer Auszahlung kommt diesen Monat?
Beitrag von: BigMama am 08. Juli 2020, 12:10:30
Eine mögliche Rückzahlung hängt vom Zufluss deines Gehalts ab. Fließt dir im Juli kein Gehalt zu, musst du auch kein Alg II zurückzahlen, da die Hilfebedürftigkeit weiterhin besteht. Es gilt das Zuflussprinzip. Das bedeutet, dass Einkommen in dem Monat angerechnet wird, in dem es zufließt.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 15:13:52
Es kam ein Schreiben darin steht :
- beiliegende antragsbegründung vollständig ausgefüllt
Sie verdienen laut ihrer eingereichten monatsabrechnung 470€. Bitte erklären sie wie sie ihren Lebensunterhalt bisher finanzieren konnten
- Nachweis über die mietzahlung die sie persönlich leisten ( Kopie Kontoauszug- die mündliche Bestätigung reicht nicht aus)
Dann kommt der Paragraph 60sgb 66 , 67
Wir haben den bestätigt dass ich Miete zahle und offene Posten habe. Wohne bei meinen Eltern. Habe nie überwiesen immer bar an meine Eltern bezahlt.
Beitrag von: BigMama am 10. Juli 2020, 15:16:53
Hast du denn Quittungen für die Mietzahlungen erhalten?
Sind auf den Kontoauszügen Abhebungen erkennbar, die für die Mietzahlungen verwendet worden sind?
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 15:20:56
Hab natürlich immer abgehoben Geld und einen Teil der Miete bar gezahlt aber keine Quittung weil ich an meine Eltern zahle
Beitrag von: BigMama am 10. Juli 2020, 15:25:50
Einen Teil der Miete? Wieso nur einen Teil? Und der Rest?
Sind die Abhebungen höher als die Miete oder zumindest genau so hoch?
Beitrag von: Ottokar am 10. Juli 2020, 15:27:21
Zitat von: CoolMan am 10. Juli 2020, 15:13:52
Das wird eben gerade nicht benötigt. Wovon und wie man seinen Lebensunterhalt vor Antragstellung finanziert hat, geht das JC nichts an. Maßgeblich sind allein die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Antragstellung, das hat selbst das BSG klargestellt.
Nachweis über die mietzahlung die sie persönlich leisten
Dein Vermieter wird dir das doch schr. bescheinigen können.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 15:30:50
Zitat von: Ottokar am 10. Juli 2020, 15:27:21
Zitat von: BigMama am 10. Juli 2020, 15:25:50
Und was wollen die denn nun? Die haben doch bestätigt, dass ich hier wohne und ein Teil der Miete offen ist. Was soll ich nun tun?
Ich habe ca 800€ Mietschulden, das haben meine Eltern bestätigt. Weil ich halt weniger verdiene. Und die abhebungen sind in Höhe der miete
Habe den original Mietvertrag gesendet und die Höhe die ich zahle mit Unterschrift meiner Eltern und meiner
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 15:54:16
Und die mitwirkungspflicht ist bis zum 19.7
Beitrag von: Ghostwriter am 10. Juli 2020, 16:23:56
dass das JC hier mißtrauisch ist, ist verständlich. Ich habe jetzt nicht den ganzen Faden von dir gelesen, aber
im Eröffnungsbeitrag schreibst du:
Was stimmt denn nun? Irgendwie klingt das recht unglaubwürdig. Am Anfang musst du keine Miete bezahlen und jetzt hast du 800 € Mietsulden und .....einen Mietvertrag?
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 16:43:06
Ich habe immer ein Teil abgegeben aber nicht die genaue Höhe meines mietanteils. Geht ja leider auch schlecht. Abgegeben habe ich aber immer was auch wenn es nicht wirklich als Miete deklariert war. Wurde dafür nie unter Druck gesetzt. Meine Eltern kennen meine Lage und Rausschmiss kam für die auch nicht in frage
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 18:58:27
Was soll ich denn nun antworten? Bitte helft
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 19:00:45
Für Deine Eltern kommt ein Rausschmiss nicht in Frage. Warum also sollte jemand für Dich Miete bezahlen, wenn Du gar nicht wirklich musst?
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 19:19:12
Zitat von: NevAda am 10. Juli 2020, 19:00:45
Weil ich den nicht auf der Tasche sitzen will??? Und die es auch nicht sehr dicke haben? Ich bin schon bemüht mir einen besseren Job zu suchen !!!
Das war gar nicht meine Frage . Aber Antwort haste trotzdem
Beitrag von: domeB am 10. Juli 2020, 19:32:09
entweder man musste die Miete zahlen und man hat diese auch tatsächlich gezahlt (dann kann man es unschwer nachweisen, isbesondere weil sie es nicht sehr dicke haben), oder man täuscht hier eine Forderung vor. so schwer ist es doch gar nicht
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 19:47:35
Zitat von: domeB am 10. Juli 2020, 19:32:09
Hier täuscht niemand was vor. Ich habe immer was abgedrückt was mir möglich war. Und es ist meinen Eltern nicht übel zu nehmen, wenn die sanft danach fragen ob ich nicht mehr beitragen kann, weil deren Budget nicht ausreicht. Deswegen gehe ich diesen Weg bis ich einen besser bezahlten Job habe. Meine Mietanteil würde monatlich 258€ betragen und mir ist es derzeit nur möglich 180€ beizusteuern.
Die 180€ sind nicht als Miete deklariert worden. Aber ich gebe die ab. Manchmal auch nur ein 100€ und kaufe auch hier ein. Alles was mir möglich ist.
Und wenn es mir Möglich wäre, würde ich sogar alles bezahlen für meine Eltern als Dankeschön . Geht aber leider grad nicht.
Hab so schon ein schlechtes Gewissen denen gegenüber.
Ich glaube nicht, das jemand aus Spaß oder langerweile Hilfesuchend hier aufschlägt
Bitte unterlasst diese Unterstellungen.
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 19:58:39
Zitat von: CoolMan am 10. Juli 2020, 19:19:12
Das war gar nicht meine Frage .
Doch. Deine Frage war, warum niemand antwortet. Das könnte der Grund sein.
Unterstellung? Mitnichten. Du schuldest diese 285 nicht wirklich. Sie sind nur dann fällig, wenn wir alle sie bezahlen. Sonst nicht.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 20:02:06
Wenn ich die Höhe meiner Abgaben gegen das berechne was eigentlich bezahlt werden müsste, käme ich auf -800€ ca. Das hab ich ausgerechnet.
Die will ich vom Amt doch gar nicht haben. Es geht darum, dass meine Eltern das nicht noch länger Stämmen können. Deshalb mein Antrag .
Und natürlich werde ich die offene Summe in kleinen Stücken abbezahlen. Auch wenn meine Eltern derzeit kein Terz deswegen machen. Schulden sind Schulden das werde ich hier nicht abstreiten, auch wenn es meine Eltern sind.
Beitrag von: domeB am 10. Juli 2020, 20:14:00
Zitat von: CoolMan am 10. Juli 2020, 15:30:50
Dann ist das auch kein Vertrag. Ein Vertrag ist bindend. Im Mietvertrag ist der Mietzins fest vereinbart, den der Vermieter auch einfordert.
Zahlt der Mieter unvollständig und unregelmäßig, dann wird gekündigt.
Die Unterschriften sind nichts wert, wenn der Vertrag auch nicht vollzogen wird und die Parteien die vereinbarten Rechtsfolgen gar nicht wirklich eintreten lassen wollen.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 20:18:36
Zitat von: domeB am 10. Juli 2020, 20:14:00
Ich habe den originalen Mietvertrag vom Hausvermieter eingereicht. Und ein Schreiben von meinem Vater, dass ich ein Teil meines Anteils offen habe. Das ich monatlich hier was Abdrücke hat er bestätigt. Wenn’s nicht so wäre, hätte er sich nicht drauf eingelassen.
Ganz ehrlich : würdest du dein Kind rausschmeißen deswegen, weil es nicht die Miete komplett zahlen kann? Meine Eltern tun das nicht. Und nun?
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 20:22:31
Alls gut. Aber dann besteht eben auch kein Mietverhältnis zwischen Euch.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 20:30:50
Klar bestand eins bevor ich den 470€ Job angenommen habe von 1 Jahr. Da hab ich auch Alles bezahlt und sogar Mich an weiteren Kosten beteiligt, wenn was Anstand.als ich besser verdient habe
Es ist doch eigentlich klar, dass man sich beteiligt und den Eltern was gutes tut, wenn es einem möglich ist.
Schau mal ich bin sehr dankbar, dass ich hier wohnen kann, ohne großen Druck und großen Verpflichtungen . Ich sehe aber , dass es so bei meinen Eltern im Schuh drückt. Und es ist mir sehr unangenehm. Meinen Eltern oder vaterstaat auf der Tasche zu sitzen.
Beitrag von: domeB am 10. Juli 2020, 20:37:13
Also handelt es sich bei dem Mietvertrag um den Vertrag zwischen Vermieter und deinen Eltern, und nicht zwischen Eltern und dir? Oder ist das doch ein Untermietvertrag?
Du kannst höchstens auf kopfanteilige Übernahme der Miete hoffen. Dennoch ist hier problematisch ob hier doch nicht eine kostenfreie Unterkunft vorliegt, welche den Bedarf nach § 22 SGB II gar nicht erst entstehen lässt. Deswegen werden auch die Nachweise deiner Beteiligung gefordert.
Schreib, dass du dich an der Miete kopfteilig beteiligt hast, wenn es dir deine wirtschaftliche Lage erlaubt hat.
Einen anderen Weg sehe ich zumindest nicht.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 20:46:52
Ja, der Mietvertrag zwischen meinen Eltern und den hausvermieter habe ich den geschickt.
So haben wir das auch gehandhabt. Die Miete in 4 geteilt. Dadurch, dass ich halt wenig verdiene, hatte mein Vater gesagt ich soll mir kein Kopf machen, es kommen wieder bessere Tage . So hab ich dann abgedrückt, was mir möglich war. Mein Anteil were 258€ aber wie schon geschrieben, die kann ich monatlich nicht abdrücken. Laut Berechnung bin ich 800€ im minus.
Müssen meine Eltern mich kostenfrei aushalten in der Wohnung ?
Es heißt ja, das geht die eigentlich nichts an wie ich davor gelebt habe
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 21:07:17
Zitat von: CoolMan am 10. Juli 2020, 20:46:52
Das Problem ist aber, dass Du angegeben hast, Du würdest gemäß Mietvertrag vom xy (also seit xy) monatlich soundsoviel schulden. Bei Nachfragen kommt raus, dass dem nicht so ist.
Nein. Sie dürfen Dich auch rauswerfen.
Dadurch, dass ich halt wenig verdiene, hatte mein Vater gesagt ich soll mir kein Kopf machen, es kommen wieder bessere Tage .
So hart es klingt: Die sind noch nicht gekommen, solange Du ALG2 kriegst.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 21:21:55
Zitat von: NevAda am 10. Juli 2020, 21:07:17
Wo ist dem denn nicht so? Ich habe Geld abgegeben mit so und soviel Differenz? In bar jeden monat. Auch wenn manchmal sehr wenig. Und meine Eltern haben wohl das Recht zu fragen wie lange das noch so weitergeht.
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 21:28:23
Ihr habt gar keinen Mietvertrag, zumindest keinen schriftlichen. Es besteht also keine verbindliche Verpflichtung für Dich zur Mietzahlung.
Wenn es ein ernsthafter Mietvertrag wäre (Schlagwort Drittvergleich), wären Deine Eltern nicht so geduldig. Habt Ihr wenigstens monatlich Kreditverträge abgeschlossen? Ist nicht nötig unter Verwandten? Aber jetzt sind es nicht Verwandte, die zahlen sollen. Da ist mehr erforderlich als "gutes Zureden".
Verstehst Du die Position des Jobcenters? Die übrigens dazu verpflichtet sind, ökonomisch zu arbeiten.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 21:39:49
Und wie sieht es mit mündlichen Verträgen aus?
Die gelten doch auch soviel ich weiß?
Alles gut wie wäre nun der richtige Weg, dem Jobcenter zu antworten?
Beitrag von: Deadpool am 10. Juli 2020, 21:50:36
Vielleicht liest du hier mal nach, wie die Gerichte das so sehen mit nicht ernsthaftem Mietzinsverlangen unter Verwandten:
https://hartz.info/index.php?topic=122831.0
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 22:02:20
Sorry , ich werd grad nicht schlau draus.
Kann mir bitte jemand helfen bez. Auf das Antwortschreiben ?
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 22:10:23
Ich übersetze die vorherige Antwort: Du hast keine Chance.
Es ist nicht ausreichend, dass Du findest, Du müsstest Dich auch mal ein bisschen beteiligen. Auch vorher, als Du noch eigenes Geld verdient hast, warst Du nicht dazu verpflichtet. Du hast mal was gegeben, so viel Du halt grad konntest. Und manchmal hast Du auch was eingekauft. Oder so. Aber Du warst nie dazu verpflichtet, monatlich einen bestimmten Betrag zu zahlen. Das geht aus Deinen Beiträgen hervor. Wie willst Du jetzt dem JC gegenüber BELEGEN, dass dem so gewesen sei? Ehrlich geht das nicht. Und Lügengeschichten musst Du Dir alleine ausdenken...
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 22:16:59
Nie verpflichtet? Eigentlich schon , bis zu dem geringen Gehalt
Und das heißt jetzt ich wohne für immer „ umsonst“? Schön wäre es
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 22:25:34
Zitat von: CoolMan am 10. Juli 2020, 19:47:35
Ich habe immer was abgedrückt was mir möglich war. [...] Meine Mietanteil würde monatlich 258€ betragen und mir ist es derzeit nur möglich 180€ beizusteuern.
Die 180€ sind nicht als Miete deklariert worden. Aber ich gebe die ab. Manchmal auch nur ein 100€ und kaufe auch hier ein. [...]
Das klingt nicht nach einer Verpflichtung.
Du musst Dich hier nicht rechtfertigen, nicht vor uns, auch nicht vor dem JC. Aber Du musst plausibel darlegen können, warum die Allgemeinheit Deinen Eltern Geld geben soll, was Du nicht tun musst.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 22:34:31
Weil sie es haben wollen ?
Beitrag von: NevAda am 10. Juli 2020, 22:37:15
Wenn das alles ist, was Dir einfällt, dann schreib das dem JC doch.
Wir haben Dir hier einiges aufgezeigt, was nicht stimmig ist in Deinen Geschichten. Du kannst es lesen. Du kannst es zur Kenntnis nehmen.
Oder Du schreibst dem JC
Zitat von: CoolMan am 10. Juli 2020, 22:34:31
Beitrag von: Deadpool am 10. Juli 2020, 22:54:30
Was passiert, wenn sie es nicht bekommen?
Und wieso hätte kopfteilige Miete (also 1/5 der Wohnungsmiete) nicht gereicht?
.So haben wir das auch gehandhabt. Die Miete in 4 geteilt.
Wieso jetzt nur 4? Ihr seid 5. Mutter, Vater, 2 Brüder und du. Geht das schon wieder los mit falschen Angaben wie zu deinem Alter? Oder wie hier, dass du eingangs schreibst, gar keine Miete bezahlt zu haben und später sind es dann doch plötzlich 100 bis 180 Euro.
Beitrag von: CoolMan am 10. Juli 2020, 23:06:15
@Ottokar, @Angie68, @Last man standing könnt ihr miR bitte helfen?
Beitrag von: domeB am 11. Juli 2020, 00:58:44
kannst du denn wenigstens nachweisen, dass du dich überhaupt in irgendeiner Weise an den Mietkosten beteiligt hast? zB. die 180€ bzw 100€
Beitrag von: CoolMan am 11. Juli 2020, 01:23:13
Ja, das habe ich doch meinen Eltern gegeben. Jeden Monat bar und wenn ich einkaufen war, ging das auch in die Küche für alle
Beitrag von: domeB am 11. Juli 2020, 02:38:02
:sorry: aber irgendwie ist das viel zu trollig
Beitrag von: CoolMan am 11. Juli 2020, 02:41:54
Alles klar domeb
Auch wenn es nie die komplette Miete war und ich den schlechten finanziellen Zustand meiner Eltern kenne, hab ich was beigesteuert soviel es ging
Beitrag von: Deadpool am 11. Juli 2020, 05:08:26
Zitat von: CoolMan am 11. Juli 2020, 01:23:13
wenn ich einkaufen war, ging das auch in die Küche für alle
Das ist keine Miete. Das ist Kostgeld. Für Lebensmittel ist der Regelsatz da. Außerdem bleibt es dabei, dass du eingangs selbst zugegeben hast, nichts gezahlt zu haben.
Beitrag von: Ottokar am 11. Juli 2020, 10:15:33
Du hast so viele Hinweise bekommen...
Zuerst mal würde ich eine Kostenbeteiligungsvereinbarung (https://hartz.info/index.php?topic=64069.0) mit den Eltern abschließen. Sinnvollerweise datiert auf den 1. des Monats der Antragstellung.
Dann würde ich dem JC folgendes mitteilen:
zu Ihrer Forderung "- beiliegende antragsbegründung vollständig ausgefüllt
Sie verdienen laut ihrer eingereichten monatsabrechnung 470€. Bitte erklären sie wie sie ihren Lebensunterhalt bisher finanzieren konnten"
teile ich Ihnen Folgendes mit:
Diese Datenerhebung ist unzulässig.
Wovon und wie man seinen Lebensunterhalt vor Antragstellung finanziert hat, ist für den Anspruch auf ALG II unrelevant. Maßgeblich sind allein die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Antragstellung, das hat selbst das Bundessozialgericht klargestellt.
Lt. der Bundesagentur für Arbeit soll das Zusatzblatt "Antragsbegründung" zudem nur von solchen Personen ausgefüllt werden, die zuvor weder Arbeitslosengeld bezogen noch Erwerbseinkommen erzielt haben (vgl. Bt-Drs. 16/6250). Ihnen ist jedoch bekannt, dass und wieviel Erwerbseinkommen ich erziele und somit, wie ich meinen Lebensunterhalt bislang gedeckt habe, das führen Sie ja selbst aus.
Bislang habe ich auf ALG II verzichtet, um nicht den damit verbundenen restriktiven Pflichten zu unterliegen.
Aufgrund der stetig steigenden Lebenshaltungskosten kann ich diesen Leistungsverzicht jedoch nicht mehr aufrecht erhalten.
zu Ihrer Forderung "- Nachweis über die mietzahlung die sie persönlich leisten ( Kopie Kontoauszug- die mündliche Bestätigung reicht nicht aus)"
Da ich die bisherigen Mietzahlungen in Bar getätigt habe, habe ich darüber keinen Nachweis.
Wie Ihnen bekannt ist, gibt es auch keine gesetzliche Regelung, wonach mir - oder Ihnen - der Vermieter darüber zum Nachweis verpflichtet ist.
Diese Forderung scheitert somit daran, dass es unmöglich ist, diesen Nachweis zu erbringen.
Was ich jedoch nachweisen kann ist die Mietforderung als solche, da diese bisher mündlich vereinbarte nunmehr schriftlich fixiert wurde.
Eine Kopie sende ich Ihnen anbei zu.
Beitrag von: CoolMan am 11. Juli 2020, 11:33:44
Sollen meine Eltern ein Mietvertrag aufsetzen , den ich dem Jobcenter dann sende?
Wir haben ja geschrieben, dass ich Mietschulden habe in Höhe von -800€. Wir haben nämlich berechnet, wieviel ich monatlich abgegeben habe zuhause. Obwohl das nie als Miete deklariert wurde .
Beitrag von: Ghostwriter am 11. Juli 2020, 11:57:41
CoolMan, was ist an Ottokars Beitrag # 149 eigentlich unklar?
Zitat von: Ottokar am 11. Juli 2020, 10:15:33
Zuerst mal würde ich eine Kostenbeteiligungsvereinbarung mit den Eltern abschließen.
....und wenn du auf das blaue "Kostenbeteiligungsvereinbarung" klicken würdest, würdest du nocht intensivere Mitteilungen dazu erfahren.
Beitrag von: Charlotta am 11. Juli 2020, 11:59:13
Sorry, hört sich für mich nach Betrug an. Es gab doch nie einen Mietvertrag und deine Zahlungen an deine Eltern erfolgten bar, ohne Nachweis. Oder haben deine Eltern deine Zahlungen z. B. dem Finanzamt als Einnahmen angegeben?
Beitrag von: CoolMan am 11. Juli 2020, 12:32:52
Zitat von: Charlotta am 11. Juli 2020, 11:59:13
Komm mal runter . Meine Eltern haben keine Gewinne durch mich erzählt. Die einzige , die von denen profitiert bin ich.
Boa ich liebe Schwätzer Hauptsache was schreiben
Beitrag von: crazy am 11. Juli 2020, 13:27:20
Ist auch quatsch. Es ist üblich,dass selbst verdienende Kinder was abgeben müssen. Das muss auch keinem Finanzamt gemeldet werden. Schließlich zahlen die Eltern selber die volle Miete an ihren Vermieter und machen weder Gewinn noch wollen sie irgendetwas in Abzug ggü dem FA bringen.
Aber letztendlich ist das hier alles Nonsens,der TE ist eher panisch und wirr statt bei einer Version zu bleiben und verzettelt sich. Das Vorgehen wurde erklärt,jetzt muss der TE selber laufen. Dass von 470 Euro keine Miete plus eigener Lebensunterhalt bestritten werden konnte erkennt jeder auf den ersten Blick und ja ,die JCen reagieren mittlerweile zu recht empfindlich wenn derart alte erwachsene Menschen bei den Eltern hängen und ganz plötzlich wird behauptet es muss Miete und Co bezahlt werden wenn der Einfall kommt man könnte es doch mal beim JC mit einer Finanzspritze versuchen. Hier als Krönung noch- tausende als Darlehen für ein Auto,obwohl man bereits angeblich Mietschulden hat und dem Darlehensgeber nach kurzer Prüfung klar sein sollte,dass er das Geld abschreiben kann. Geschweige ist der Darlehensnehmer in der Lage die durchschnittlich 100 Euro für Unterhaltung des KFZ aufzubringen,wollte er Miete und Lebenshaltung ebenfalls tatsächlich aus eigenen Mittel bestreiten.
Beitrag von: Deadpool am 11. Juli 2020, 14:57:29
Barzahlungen für Miete lassen sich sehr wohl nachweisen. Bargeld fällt ja nicht vom Himmel. Also muss es korrespondierende Abhebungen vom Konto geben. 180 Euro bar an Papa = mindestens 180 Euro Abhebung vom Konto.
Diese Argumentation hat bisher das für mein JC zuständige SG und LSG problemlos übernommen. Und bei entsprechenden Zweifeln den Vertrag (wie auch immer man ihn nennt) als Vertrag zu Lasten Dritter mangels echter Mietzinsforderung nicht anerkannt.
Beitrag von: CoolMan am 11. Juli 2020, 16:52:58
Ottokar sagt, es interessiert die nicht wovon ich vor Bezug gelebt habe.
Ich weiß jetzt nicht genau was ich den schreiben soll😕
Beitrag von: domeB am 11. Juli 2020, 20:30:14
Zitat von: CoolMan am 11. Juli 2020, 16:52:58
-> sehr geehrte damen und herren, es interessiert sie nicht wovon ich vor bezug gelebt habe.
Beitrag von: BigMama am 11. Juli 2020, 20:41:40
Beitrag von: CoolMan am 12. Juli 2020, 02:58:36
Soll die mietvereinbarung denn ab dem Monat der Antragstellung aufgesetzt werden?
Beitrag von: Ottokar am 12. Juli 2020, 10:18:27
Einer echten Mietzinsforderung steht nicht entgegen, dass in der Vergangenheit Miete in unterschiedlicher Höhe oder nur sporadisch gezahlt wurde.
Gerade das hier nun ALG II beantragt wurde, weil die Eltern auf einer regelmäßigen Mietzahlung bestehen, dass die Höhe der Mietschulden bescheinigt wurde und wenn nun auch noch die Mietpflicht schriftlich niedergelegt wird, belegt geradezu die Ernsthaftigkeit der Mietzinsforderung.
Du hast konkrete Hinweise erhalten und sogar ein Beispiel für das Antwortschreiben.
Wenn du es trotzdem nicht auf die Reihe bekommst, dann wende dich damit an einen Anwalt.
Beitrag von: Deadpool am 12. Juli 2020, 10:32:30
Wenn die Höhe der Mietschulden bereits zur fristlosen Kündigung berechtigt, die nicht erfolgt ist und auch keine Räumung beabsichtigt wird, liegt hier eine dauerhaft gestundete Mietzinsforderung vor, wie es der von mir im anderen Thread verlinkten Rechtsprechung entspricht.
Aber der TE kann ja gern sein Glück versuchen. Aus dem Mietvertrag jetzt plötzlich eine Kostenbeteiligungsvereinbarung zu machen und das rückwirkend, macht es nicht glaubwürdiger.
Beim Bruder werden 1/5 der Miet8, also der klassische Kopfteil berücksichtigt und ich wüsste nicht, wieso das hier anders sein soll.
Beitrag von: Ottokar am 12. Juli 2020, 15:27:51
Diese Rechtsauffassung scheitert schon daran, dass es keinen Mietvertrag gibt, der gekündigt werden könnte.
Und das die Eltern auf die Mietschulden verzichten, steht auch nirgendwo.
Zitat von: Deadpool am 12. Juli 2020, 10:32:30
Aus dem Mietvertrag jetzt plötzlich eine Kostenbeteiligungsvereinbarung zu machen und das rückwirkend, macht es nicht glaubwürdiger.
Wie schon geschrieben, gibt es zwischen dem TE und seinen Eltern keinen Mietvertrag.
Beitrag von: Deadpool am 12. Juli 2020, 15:45:14
Zitat von: Ottokar am 12. Juli 2020, 15:27:51
Hm, wieso schreibt man dann sowas ans Amt:
Zitat von: CoolMan am 11. Juli 2020, 11:33:44
Wir haben ja geschrieben, dass ich Mietschulden habe in Höhe von -800€.
Wenn man behauptet, Mietschulden zu haben, muss es für die Forderungen eine Grundlage geben. Das ist bei Mietschulden nunmal ein (mündlicher) Mietvertrag.
Beitrag von: Ottokar am 12. Juli 2020, 16:08:18
Ich diskutiere mit dir garantiert nicht über Vertragsrecht.
Zudem gibt es mehr Grundlagen für den Anspruch auf KdUH als einen Mietvertrag (vgl. u.a. BSG in B 4 AS 37/08 R und B 14 AS 31/07 R). Auch eine sittliche Pflicht gehört dazu.
Zudem hat das BSG klargestellt, dass es für eine wirksame Mietzinsforderung gerade nicht darauf ankommt, "ob der Hilfebedürftige der Verpflichtung aus eigenen Mitteln wird nachkommen können oder in der Vergangenheit nachkommen konnte".
Vielmehr ist "ein Mietverhältnis auch dann anzunehmen, wenn nur eine geringfügige "Gefälligkeitsmiete" vereinbart ist, oder wenn der Mieter lediglich die Betriebskosten oder sonstige Lasten zu tragen hat".
Und das keine wirksame Mietzinsforderung vorliegt, weil Mietschulden angehäuft wurden, ist ein Widerspruch insich.
Gerade wenn nun die Mietzinsforderung schriftlich niedergelegt und damit objektiv beweisbar wird, spricht das für den rechtlichen Bindungswillen der beteiligten Vertragsparteien.
Beitrag von: Deadpool am 12. Juli 2020, 17:34:16
Jupp, und die ganze Rechtsprechung zu Mietverträgen unter Verwandten habe ich mir natürlich nur eingebildet... Oder sie sind wieder "typischer sozialrechtlicher Schmarrn", wie jede Entscheidung, die nicht zusagt.
"Dauerhaft gestundete Mietzinsforderung". Genau diese liegt hier vor, da der Sohn trotz der "Mietschulden" weiter dort wohnen darf.
Beitrag von: CoolMan am 12. Juli 2020, 18:01:33
Wir haben geschrieben, dass ich Mietschulden habe und die Begleichung noch aussteht und nicht geklärt ist. Sowie es ja auch ist.
Jetzt setze ich noch ein Schreiben von Ottokar an und ein Vertrag wo ich mich an den Kosten beteilige . So habe ich es verstanden
Beitrag von: CoolMan am 12. Juli 2020, 23:07:13
Passt es wenn ich den schreibe, dass ich bisher ohne Quittung die Mich an den Kosten beteiligt habe?
Mein Vater hat ja bestätigt, dass ich verschuldet bin an Miete.
- schreiben von Ottokar aufsetzen
- mietvertrag machen vom 1.6.2020
Und was sagt ihr zu dem oben?
Herzlichen dank für alle, die mir helfen Und geholfen haben
Beitrag von: BigMama am 13. Juli 2020, 08:12:54
Nochmal #149. Dort ist alles beschrieben. Lies es nochmal ganz genau durch.
Beitrag von: blaumeise am 13. Juli 2020, 10:56:54
Zitat von: CoolMan am 12. Juli 2020, 23:07:13
Du solltest lesen, was man dir schreibt. Nochmal aus Antwort #149:
Zuerst mal würde ich eine Kostenbeteiligungsvereinbarung mit den Eltern abschließen. Sinnvollerweise datiert auf den 1. des Monats der Antragstellung.
Den Link zur KBV findest du blau hinterlegt im ursprünglichen Beitrag.
Beitrag von: Ottokar am 13. Juli 2020, 11:52:40
Zitat von: Deadpool am 12. Juli 2020, 17:34:16
Wieso wirst du eigentlich immer gleich verbal ausfällig, wenn man nicht deiner Meinung ist?
Es gibt genügend absurde und obskure Urteile, nicht nur im Sozialrecht. Dazu gehören u.a. auch die, wo (trotz eindeutiger gesetzlicher Regelung) ein SG das JC zur Erstattung von Fahrtkosten für Meldetermine verurteilen muss. Ob diese mir "zusagen" oder nicht, ist dabei vollkommen unrelevant.
Was die Rechtsprechung zu Mietzinsforderungen (unter Verwandten) betrifft, besagt diese gerade nicht, dass ein Vermieter kündigen muss, sobald die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Ebensowenig besagt diese, dass der Verzicht auf die Kündigung den Verlust der Mietschulden zur Folge hat.
Das ist nun wirklich grober Unfug, denn ein Vermieter kann nach einem Mietrückstand i.H.v. mehr als zwei Monatsmieten kündigen, muss aber nicht.
Ob eine "dauerhaft gestundete Mietzinsforderung" vorliegt, ist nach schuldrechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen.
Eine "dauerhaft gestundete Mietzinsforderung" liegt demnach schuldrechtlich erst dann vor, wenn der Gläubiger schriftlich auf die Forderung verzichtet hat, oder innerhalb von 3 Jahren nichts unternimmt, um die Schulden einzufordern.
Das der Mieter hier nun auch deshalb ALG II beantragt, weil er nicht noch mehr Mietschulden anhäufen will, spricht lt. BSG gerade für die Ernsthaftigkeit der Mietforderung.
Zitat von: CoolMan am 12. Juli 2020, 18:01:33
Setzt noch einen Vertrag auf, wonach der Vermieter auf die Kündigung wegen Mietschulden verzichtet und du dich im Gegenzug verpflichtest, die Mietschulden ab ALG II Bewilligung monatlich mit mindestens 25€ zu tilgen. Das dürfte jeden Zweifel beseitigen.
Beitrag von: CoolMan am 13. Juli 2020, 12:21:09
Ok ich nehme dann dein Schreiben und dein kostenbeteiligungs ab Monat der Antragstellung .
Passt das auch, wenn wir geschrieben haben dass die Rückzahlung noch nicht geklärt ist? Ich mein nicht das die da wieder anfangen blöde Fragen zu stellen.
Sorry wieder viel getextet
Beitrag von: Ottokar am 13. Juli 2020, 12:35:28
Zitat von: CoolMan am 13. Juli 2020, 12:21:09
Zitat von: Ottokar am 13. Juli 2020, 11:52:40
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 15:33:26
Wieder ein Stapel Post da.
Ich hatte den Antrag ja im Juni gestellt jedoch wurde vorläufig ab Juli bewilligt.
- kontoauszug gehaltseingang Juli und August
- Kontoauszug Nachweis geldeingang ( doppelt?)
Beitrag von: Ottokar am 31. Juli 2020, 15:56:08
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 15:57:39
Aber ich bin doch arbeitsfähig. Ich fühle mich gut. Habe nur keinen besseren Job
Beitrag von: Ottokar am 31. Juli 2020, 16:02:45
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 16:06:31
Aber ich stehen dem Arbeitsmarkt doch zur Verfügung. Das möchte ich den mitteilen. Ich hab keine Lust mehr auf Ärzte und Anträge . Das zieht mich runter .
Beitrag von: Ottokar am 31. Juli 2020, 16:08:47
Seit wann spielt es auf dem deutschen Arbeitsmarkt und bei Behörden eine Rolle, was ein Arbeitnehmer möchte, oder was er ablehnt?
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 16:18:51
Das war vor einem Jahr. Ich hab danach auch fulltime gearbeitet und leider den Job irgendwann wechseln müssen aus betrieblichen Gründen.
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 16:36:35
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 18:54:41
Beitrag von: blaumeise am 31. Juli 2020, 19:40:11
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 20:10:13
Beitrag von: blaumeise am 31. Juli 2020, 20:17:50
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 20:25:55
Beitrag von: blaumeise am 31. Juli 2020, 20:29:09
Beitrag von: CoolMan am 31. Juli 2020, 20:41:32
Beitrag von: blaumeise am 01. August 2020, 09:20:50
Beitrag von: Ottokar am 01. August 2020, 10:17:32
Beitrag von: CCR am 01. August 2020, 11:39:48
Beitrag von: CoolMan am 01. August 2020, 23:56:14
Beitrag von: oldhoefi am 02. August 2020, 01:52:09
Beitrag von: blaumeise am 02. August 2020, 12:21:10
Beitrag von: CoolMan am 02. August 2020, 17:21:35
Beitrag von: blaumeise am 03. August 2020, 15:27:26
Wenn du ab September komplett auf ALG II verzichten willst, dann schreibst du eine formlose Erklärung: "Hiermit erkläre ich, dass ich ab September 2020 auf das Arbeitslosengeld II verzichte."
Wenn du keinen Rentenantrag stellen willst, würde ich versuchen, ob das JC sich mit der Verzichtserklärung zufrieden gibt und deiner Weigerung, beim Rentenantrag mitzuwirken.
Andererseits hast du bereits für drei Monate Leistungen erhalten und Rente wird oft rückwirkend gewährt. Das JC wird wohl kaum auf eine mögliche Rentenzahlung verzichten, die auf das schon gezahlte ALG II angerechnet werden kann. In dem Punkt bin ich aber nicht sicher, weil das ALG II nur vorläufig bewilligt wurde und sie es ja komplett von dir zurückfordern könnten.
Wenn du aber sowieso einen Rentenantrag stellen musst - wie ich denke -, dann kannst du doch auch im Leistungsbezug bleiben. Dann wär das Kind doch eh in den Brunnen gefallen.
Geld überweisen musst du erst dann, wenn du vom JC schriftlich dazu aufgefordert wirst. Vorher nicht. Mit dem Schreiben bekommst du eine Bankverbindung mitgeteilt und den Verwendungszweck. Dann erst überweist du das Geld, das zurückverlangt wird.

References: § 1
 § 41
 § 37
 § 67
 § 67
 § 67
 § 22