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Timestamp: 2018-02-22 11:54:41+00:00

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Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben... - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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08.09.2017, 13:49 #1
Leihbude sagt, ich hab mich nicht beworben...
Moin und Danke schonmal .
Ich lese schon länger mit wegen den Leihbuden.
Mein Problem,ich hatte am 26. einen Termin beim SB und habe dann drei VVs bekommen die ich am 29. abgeschickt habe.
Hatte dann am 03. Post zu einem VG am 08. wo ich gerade war.
Der Heini meint da sei keine Bewerbung angekommen;stimmt nicht Anti-ZAF Bewerbung war raus;und nichts mit VG da keine Unterlagen.Zettel wollt er auch nicht abstempeln.
Soll ich meinen SB fragen oder auf eine Anhöhrung warten?
Hab das hier im Forum gefunden,Zitat:
Ich versichere hiermit unter Zeugnis des Herrn/ Frau X, dass ich die Bewerbung frankiert mit 1,45 € in einem Großumschlag an den potentiellen Arbeitgeber X abgeschickt hatte.
Zeugnis: Frau Herr X
Es ist diesseits unerklärlich, weshalb die Bewerbung den potentiellen Arbeitgeber hier angeblich nicht erreicht haben sollte; zumal die deutsche Post recht zuverlässig ist! Es wird daher eher davon ausgegangen, dass gegebenenfalls ein Mitarbeiter der Firma meine Bewerbung zwar entgegengenommen hat, diese aber nicht an die Personalabteilung weitergereicht hatte. Oder hier schlichtweg nur eine Verwechslung meiner Person vorliegt.
Der potentielle Arbeitgeber möge zwecks Glaubhaftmachung eine eidesstattliche Versicherung unter Beachtung von §156 Strafgesetzbuch dahingehend abgeben, dass ihm meine Bewerbung hier tatsächlich nicht erreicht hatte! Diese Versicherung ist mir durch Sie sodann bitte in Kopie zuzustellen, damit ich einen Nachforschungsauftrag bei der Deutschen Post stellen kann. Das Ergebnis der Nachforschung wäre dann auch durch Sie hier zwecks einer sachgerechten Entscheidung abzuwarten.
Hat sowas dann Erfolg? bin in Alg I
08.09.2017, 19:31 #2
AW: Leihbude sagt ich hab mich nicht beworben...
Bitte besser erklären.
Wann ist was passiert und hast was bekommen oder abgeschickt.
09.09.2017, 04:48 #3
Der Heini meint...
Wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe, ist eine mündliche Aussage der ZAF das, worauf du jetzt reagieren möchtest.
In dem Fall würde ich jetzt gar nichts tun.
09.09.2017, 05:24 #4
.... am 29. abgeschickt habe.
Der Heini meint da sei keine Bewerbung ....
Ja wie nun? Keine Bewerbung angekommen aber VG? Passt doch irgendwie nicht.
Wieso konnte der "Heini" Dich zum VG einladen, wenn DU keine Bewerbung geschickt hattest. Das VG ist doch schon Beweis genug, dass Du Dich beworben hast.
Genau so würde ich es in einer möglichen Anhörung, falls überhaupt eine kommt, schildern.
Alle Nachweise (Fahrkarten, Einladung zum VG) unbedingt archivieren, alle Namen, Anschriften und mögliche Informationen zu dieser Firma notieren und ebenso archivieren.
Erstelle ein Gedächtnisprotokoll, wan wo was auf dem Weg zum potentiellen AG passiert ist, Dinge, die immer nachvollzogen werden können.
09.09.2017, 06:45 #5
Erst einmal Ruhe bewahren und abwarten was passiert,sollte eine Anhörung kommen meldest du dich hier noch einmal und stellst die Anhörung hier anonym ein.
09.09.2017, 07:24 #6
Danke erstmal für die Antworten.Nicht das der Zaffe mich anschwärtzen will.Dann werd ich mich wieder melden...
09.09.2017, 07:42 #7
Vielleicht solltest Du aber doch die fehlende Logik auflösen!?
Keine Bewerbung angekommen, aber VG.
09.09.2017, 07:44 #8
Worauf wird denn in dem Einladungsschreiben Bezug genommen?
09.09.2017, 08:35 #9
das gleiche hatte ich auch schon, ich hab das als reaktion auf meine bewerbung gewertet, die zaf wollte nämlich das man sich per mail bewirbt und nicht per post, dass sie dich trotzdem eingeladen haben zeugt von verzweiflung.
09.09.2017, 12:49 #10
Die kriegen doch auch Post vom JC oder AfA und "ziehen" die Elos dann.
09.09.2017, 13:11 #11
RoxyMusic, das bezog sich auf einen VV von der BA.
Habe Freitag die Post eingeworfen und die haben auch Freitag die Post eingeworfen.hat sich ein wenig überschnitten.Ich hät doch um Terminverschiebung bitten sollen...
Nun heißt es erstmal abwarten.
Ps:Muss das mit dem Zitieren erstmal in Ruhe üben :)
09.09.2017, 17:36 #12
Hallo Heinz66,
mir ist da in deinem ersten Beitrag noch was aufgefallen, ich möchte auch die anderen User mal darauf aufmerksam machen, dass es um ALGI geht !!!
Vielleicht wäre dein ganzes Thema in diesem Bereich beser aufgehoben ???
Nicht Alles was man da so zu ALGII und ZAF allgemein findet ist dort anwendbar und vielleicht auch gar nicht wirklich nötig.
Hast du dich mal mit § 140 SGB III beschäftigt, was hast du vorher gemacht, kann ein ZAF- Angebot diese Bedingungen in deinem konkreten Falle überhaupt erfüllen ???
SS 140 SGB III Zumutbare Beschaftigungen Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) Arbeitsforderung
Waren die VV alle mit RFB (Rechtsfolgen-Belehrung), gibt es eine EGV (mit deiner Unterschrift ?), wo du dich verpflichtet hast, dich auch bei ZAF zu bewerben, wobei natürlich so ein Vertrag NICHT einfach gesetzliche Vorschriften zu deinem Nachteil aushebeln darf.
Dazu sollte erst mal Klarheit geschaffen werden, ehe hier Vorschläge zur Gegenwehr überhaupt einen Sinn ergeben könnten.
Diese Gegenwehr wäre erst nötig, wenn du eine Anhörung bekommst, weil du deswegen eine Sperre nach § 159 SGB III zu erwarten hast.
Und was bitte soll das bringen, der Zugang deiner Bewerbung beim AG wäre im Ernstfall zu beweisen und nicht, ob du was abgeschickt hast.
Es ist diesseits unerklärlich, weshalb die Bewerbung den potentiellen Arbeitgeber hier angeblich nicht erreicht haben sollte; zumal die deutsche Post recht zuverlässig ist!
Das kann mir aber nur ein müdes Lächeln abringen, seit wann ist denn die Post so zuverlässig bei normaler Briefpost ...
Ohne Empfangsbestätigung (vom Empfänger) kannst du gar nichts beweisen, dein Einwurfzeuge in den Briefkasten ist NICHTS wert.
Da würde ich mir also Forderungen an den AG der nun dir was "beweisen" soll besser verkneifen, der muss gar nichts davon beweisen oder an "Eides Statt" versichern...
Der potentielle Arbeitgeber möge zwecks Glaubhaftmachung eine eidesstattliche Versicherung unter Beachtung von §156 Strafgesetzbuch dahingehend abgeben, dass ihm meine Bewerbung hier tatsächlich nicht erreicht hatte!
Der Absender hat bei Bedarf zu beweisen, dass beim Empfänger was angekommen sein MUSS ... das geht per Fax (mit Sendebericht) und per "Übergabe-Einschreiben" (mit Zeugen was da drin war) oder durch persönliche Abgabe mit Eingangsbestätigung
Diese Versicherung ist mir durch Sie sodann bitte in Kopie zuzustellen, damit ich einen Nachforschungsauftrag bei der Deutschen Post stellen kann.
Für "normale" Post gibt es keinen Nachforschungsantrag, dieses Schreiben ist also völlig wirkungslos und das würde ich ganz sicher NICHT an einen AG senden, der mich vielleicht sowieso schon bei der AfA in Misskredit bringen wollte.
Die AfA hätte DIR das zu beweisen, dass du dich NICHT beworben hast und du selbst hast (eigentlich) NICHTS dazu in der Hand, dass du es getan hast ... wenn der AG behauptet es kam keine Bewerbung und du kannst es nicht beweisen, dann hast du schlechte Karten.
Es sei denn der ganze ZAF-Kram ist dir nach § 140 SGB III sowieso NICHT zumutbar gewesen, dann brauchst du dich auf solche Angebote ohnehin NICHT zu bewerben.
Was du vor hast sicher nicht, das Gesetz kann dich aber durchaus vor einer Sperre bewahren und dir anschließend vielleicht weitere solcher VV auch ersparen.
Das machen die AfA-SB nämlich nur so lange, wie du ihnen nicht "auf die Schliche kommst" ..., dass sie damit geltende Gesetze umgehen.
10.09.2017, 07:50 #13
Du hast dich doch bestimmt mit einem Datenschutz Hinweis beworben, nach dem deine Unterlagen umgehend im Shredder landen sollen, falls du als Bewerber nicht in Frage kommst....
Genau dieser Fall ist jetzt eingetreten.
14.09.2017, 16:17 #14
Das ist in meinen Augen Unsinn.
Im Ernstfall muss er beweisen, dass er die Bewerbung eingetütet, frankiert und in den Briefkasten geworfen hat. Das kann er mit einem Zeugen tun.
Damit ist er aus der Nummer raus!
Denn auf alles was nach dem Einwurf in den Briefkasten kommt, hat er keinen Einfluss.
Wie soll denn eine Empfangsbestätigung vom Empfänger, die er deiner Ansicht nach bräuchte, aussehen, wenn es der Absender nicht in der Hand hat, ob der Empfänger den Empfang bestätigt? Denn eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt es für den Empfänger nicht.
Bliebe letztlich das persönliche Einschreiben, bloß wer nutzt sowas in der Realität für etwas so simples wie eine Bewerbung?
Kann mir auch nicht vorstellen, dass dies ein Richter anders sehen würde. Selbst ohne Zeugen stände Aussage gegen Aussage. Und sofern dies ein Ausnahmefall ist, warum sollte er gegen den Beschuldigten entscheiden?
Im Übrigen ist das bei z.B. Kündigungen das Gleiche. Als Beweis gilt hier Einschreiben als auch Einwurf in Anwesenheit eines Zeugen.
Mal ganz abgesehen vom dem Logikproblem bei der Sache .
Geändert von Gumbel (14.09.2017 um 16:48 Uhr)
14.09.2017, 17:34 #15
Der Versand per Einwurfeinschreiben beweist nur, dass ein Briefumschlag von A nach B gesendet wurde, und nicht welcher Inhalt. Bei Versand per Einschreiben mit Rückschein beweist der Rückschein nur, dass der Empfänger einen Briefumschlag entgegen genommen hat. Über den tatsächlichen Inhalt gibt auch der Rückschein keine Auskunft.
Man kann sich also den Versand per Einschreiben bei Bewerbungen sparen, zumal das beim Empfänger auch etwas seltsam auffallen dürfte.
14.09.2017, 18:52 #16
Ok, um es sicher zu machen sollte der Zeuge natürlich auch gesehen haben, was genau in den Briefumschlag gesteckt wurde.
14.09.2017, 20:55 #17
Im Streitfall läuft es doch sowieso auf die Frage hinaus, wessen Aussage glaubwürdiger ist, die des Bewerbers, der behauptet jene Bewerbung verschickt zu haben oder die des AG, der behauptet jene Bewerbung nicht erhalten zu haben? Gleiches trifft auf den Zeugen zu, der bezeugen soll, dass jene Bewerbung auch tatsächlich in besagtem Umschlag verpackt wurde.
Sofern man als zuverlässiger Bewerber gilt, der sich immer brav auf alle VV bewirbt und auch selbst Eigeninitiative zeigt, dürfte man glaubwürdiger sein als jemand, der ständig Probleme bei VV hat. Diese Aussage gilt allgemein und nicht auf den TE bezogen.
Wenn man es aber ganz sicher machen will, dann könnte man überlegen, die Bewerbung per Fax mit qualifiziertem Sendebericht zu verschicken. Das ist zwar aus der Mode gekommen, aber die einzige Methode, bei der man mit überschaubarem Kostenaufwand einen Beleg über die erfolgreiche Versendung erhält.
14.09.2017, 21:52 #18
Erstmal vielen Dank an alle ,
Habe noch nix von der AfA bekommen.
Wenn noch was kommt werd ich mich melden wenn ich dann Hilfe brauche.
Aber so ein Ärger nur weil ich ned Terminverschiebung gemacht habe..
Hat sonst immer geklappt mit AntiZAFbewerbung :)
15.09.2017, 00:06 #19
Hallo Gumbel,
was hat dein Einwurf bitte mit irgendeiner "lustigen" Logik zu tun ???
So-So, dann frage ich mich doch wofür es den ganzen teuren Einschreibe-Humbug bei der Post gibt, wenn das sowieso alles "Unsinn" ist und ein Zeuge beim Einwurf in den normalen Briefkasten genug Beweiskraft hat, dass dieser Brief (mit dem vom gleichen Zeugen bestätigten Inhalt) auch beim Empfänger angekommen sein muss ???
Soviel sinnlose Mühe für eine schnöde ZAF-Bewerbung ...
Diesen kompletten Unsinn glaubst aber auch NUR DU ...
Schick mal eine Klage ans Gericht oder einen Widerspruch an eine Behörde auf diesem (deiner Ansicht nach) beweissicheren Weg und du wirst sehr schnell eines Besseren belehrt wenn man dir nach Wochen (auf Nachfrage) erklärt, da sei nie was (fristgerecht) angekommen von dir ...
Klagefrist verpasst / Widerspruchsfrist verpasst = Pech gehabt und deinen Zeugen für den Briefkasten-Einwurf kannst du dir dann "sauer einlegen" ...
Wie wahr, darum sorgt man ja in wirklich wichtigen Dingen auch dafür, dass man später beweisen KANN, was nach dem Einwurf in den Briefkasten passiert ist mit der Post ... und ob sie der Empfänger gegen Unterschrift auf dem Ablieferungsbeleg auch am Tag X (also noch fristgerecht) vom Postboten bekommen hat ...
In solchen Fällen haben Richter allerdings schon die Aussage (von Einschreiben-Empfängern) bezweifelt, dass im Briefumschlag (angeblich) nur leere Blätter waren, das hielten die dann tatsächlich nicht mehr für sehr realistisch.
Nur gut, dass man sich im Falle (angeblich) nicht erhaltener Einladungen zu Meldeterminen auch immer GERNE auf das Gesetz beruft, wo der Absender (JC) den Zugang (normaler Post) beim Empfänger (LE) zu beweisen hat ...
Die können das dann nämlich auch NICHT ... darum schicken sie das dann zukünftig per PZU ...
Auf solche "Schlauberger" wie dich haben wir hier gerade noch gewartet ...
Mich würde viel mehr die Antwort vom TE auf die Frage nach der Zumutbarkeit von solchen Angeboten gemäß § 140 SGB III interessieren ...
Damit wäre das Problem möglicherweise auf ganz andere aber sehr elegante Art gelöst ...
15.09.2017, 08:24 #20
Lt. meinem anwalt ist ein einwurfeinschreiben eine rechtssichere zustellung, je nachdem um was es dabei geht und wer der empfänger ist wäre die nächste stufe die PZU und noch eine höher, die zustellung per gerichtsvollzieher.
aber mal ehrlich, wer verschickt eine bewerbung per einschreiben, da hätte ich als empfänger sofort das gefühl " der traut mir nicht ", andersrum wenn die firma behauptet nie etwas bekommen zu haben, mit solchen firmen wäre dann sofort ende mit spielchen, die behauptung soll derjenige dann doch bitte mal an eidesstatt versichern, ich glaube kaum das sich ein angestellter personaler strafbar macht wegen sowas.
15.09.2017, 11:37 #21
Der Anscheinsbeweis einer Bewerbung ist ausreichend. Schriftlich per Post (normaler Brief) reicht. Schließe mich da franky0815 Ausführungen an. Macht ordentlich Eindruck beim AG wenn eine Bewerbung per Einschreiben kommt. Wieso nicht gleich per Fax!? Kriegt man noch eins rein wegen negativen Bewerbungsverhalten.
Auch irgendwelche Zeugen beim eintüten/verschicken sind Zeit aufwendig und sonst gar nichts. Bewerbung abschicken per Post und fertig. Kommt eine Anhörung rein, dann darauf antworten das man sich schriftlich beworben hat am Tag.Monat.Jahr. Dann steht Aussage gegen Aussage und im Zweifel für den Angeklagten und nicht gegen Ihn. Oder kann der AG bzw. die/das AfA/JC das Gegenteil beweisen, das Heinz66 sich nicht beworben hat? Ich würde die Beweislast auf den verweisen der die Behauptung aufstellt.
15.09.2017, 17:07 #22
Kommt eher wie ein Rechtfertigung rüber, wenn man schon mit Zeugen auffährt. Man ist unschuldiger Bürger der seiner Pflicht nachging, dabei hört seine Verantwortung bei Abgabe der Bewerbung am Schalter der Post bzw. bei Einwurf in den Briefkasten auf.
Und Zeitaufwand deswegen, weil man jedes mal jemanden als Zeugen benennen muss der im Ernstfall Aussagen muss. Das Menschen nicht gerne in Konfrontation gehen wollen ist hier doch öfters zu lesen. Und Freundschaften könnten an so etwas scheitern.
Geändert von Curt The Cat (23.09.2017 um 09:03 Uhr) Grund: Man muß diesen Schwachfug nicht noch vervielfältigen ....
16.09.2017, 18:48 #23
Genau darum geht es. Deshalb einen Zeugen, der den Inhalt kennt und bezeugen kann, dass man den Brief eingeworfen hat. Sonst könnte jemand einfach behaupten sich beworben zu haben, ohne den Brief jemals auf den Weg gebracht zu haben.
Wo hier Freundschaften scheitern sollen kann ich persönlich nicht erkennen wenn hier etwas Simples und Wahres wie ein Einwurf in den Briefkasten bezeugt werden soll.
Post alleine einwerfen + Rückmeldung, dass man sich nicht beworben hat = Aussage gegen Aussage
Post mit Zeugen einwerfen= Zwei Aussagen gegen eine Aussage
Im Normalfall wird der Posteinwurf ohne Zeugen ausreichen, auch wenn dann eine Nichtbewerbung gemeldet wird. Bei einer Anhörung antwortet man mit dem Datum der Bewerbung und gut. Was soll denn da passieren, außer diese Fälle häufen sich? Dann würde ich als Jobcenter auch mal genauer hinschauen.
Und falls solch ein Fall mal eintritt, macht es sicher Eindruck einen Zeugen zu haben und ihn im Zweifel auch benennen zu können. Das Jobcenter wird sich sicher auf keinen Rechtstreit einlassen, der mit großer Wahrscheinlichkeit als verloren gilt.
Wenn es zwei Zeugen gibt ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Empfänger die Bewerbung verschlampt hat, als dass beide Zeugen (evtl. sogar unter Eid) die Unwahrheit sprechen!
Ich rede hier von jemandem, der immer seine Pflicht erfüllt und sich nichts zu Schulden gekommen lassen hat bzw. im Allgemeinen als zuverlässig gilt. Da spielen im Endeffekt viele Faktoren eine Rolle.
Wie auch immer, ein Zeuge ist und bleibt ein Vorteil im Zweifelsfall. Es gibt Menschen die gehen nur mit Partner (Zeugen) z.B. zum Arzt, um dann im Falle des Falles etwas in der Hand zu haben. Außerdem sehen/hören vier Augen/Ohren mehr als nur zwei .
Gleiches gilt für z.B. einen Einwurf der Steuererklärung beim Finanzamt, am besten mit Zeugen wenn man sie nicht direkt am Schalter abgeben kann. Kann einem viel Ärger ersparen, denn überall arbeiten nur Menschen.
Geändert von Gumbel (16.09.2017 um 19:00 Uhr)
16.09.2017, 18:58 #24
Wo hier Freundschaften scheitern sollen kann ich nicht persönlich erkennen wenn hier etwas Simples und Wahres wie ein Einwurf in den Briefkasten bezeugt werden soll.
Es kommt eben darauf an, ob der Zeuge ein tatsächliches Ereignis bezeugen soll oder ob er dafür lügen soll.
Im Fall des Falles, dass eine mögliche Nichtbewerbung vor dem SG verhandelt wird, sieht die Sache dann schon anders aus, wenn es sich bei dem Zeugnis nur um eine Lüge gehandelt hat.
Aber mal ganz ehrlich, wer sich immer bewirbt und seinen VV nachkommt, der sollte bei einer Aussage eines AG, dass eine Bewerbung nicht angekommen sei, eine andere Glaubwürdigkeit gegenüber dem SB haben, als jemand, der nicht seinen Pflichten nachkommt.
Vorallem, wer geht denn schon im Voraus davon aus, dass eine Bewerbung beim AG nicht ankommt und nimmt daher einen Zeugen zur Seite, der bezeugt, dass die Bewerbung kuvertiert und dieser Kuvert frankiert in den Briefkasten der Post eingeworfen wurde?
16.09.2017, 19:06 #25
Kommt auf den Einzelfall an würde ich sagen. Wenn es z.B. eine Person aus der Familie ist, die eh immer zugegen ist, warum sollte man diese Absicherung nicht nutzen? Kann am Ende nur zum Vorteil gereichen. Heisst ja nicht, dass derjenige immer das Schlimmste annimmt (obwohl das sicher nicht zum Nachteil werden kann), sondern es kann auch einfach Routine sein es so zu machen, nach dem Motto: "Vorsicht ist besser als Nachsicht".
beworben, leihbude
Absage von Leihfirma bekommen, obwohl ich mich nicht beworben habe LinaLisaLi Zeitarbeit und -Firmen 10 17.09.2017 20:31
Firma ruft an obwohl ich mich noch nicht mal bei der Beworben habe. Pfannkuchen Allgemeine Fragen 7 02.04.2017 16:27
Vermittl.-"vorschlag"- Formular: "Habe mich beworben am.../ nicht beworben weil .." Dagegen72 ALG II 13 19.12.2014 10:22
30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe Steffi1971 Allgemeine Fragen 45 22.05.2011 12:01

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