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Timestamp: 2019-09-15 08:08:48+00:00

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Dienstleistungen - 428659-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 428659-2019
Deutschland-Stephanskirchen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2019/S 176-428659
Telefon: +49 8031722342
E-Mail: 42@stephanskirchen.de
Fax: +49 8031722320
Hauptadresse: www.stephanskirchen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=173881
Maßnahmen NR2019-4 ReferenzNR der Bekanntm. 173881 Architektenleistung für Gebäude und Innenräume (vgl. §§ 33 ff. HOAI) für die Maßnahmen: Erweiterung Grundschule, Mensa und Mittagsbetreuung.
Die Gemeinde Stephanskirchen beabsichtigt, Architektenleistungen für Gebäude und Innenräume (vgl. §§ 33 ff. HOAI 2013) für die Maßnahmen „Erweiterung Grundschule“, „Mensa“ und „Erweiterung Mittagsbetreuung“ zu vergeben. Hierzu hat bereits das Architekturbüro Kröff, Architekten, Diplomingenieure, Wasserburg am Inn, eine sog. Machbarkeitsstudie (Plan „Vorentwurf/Machbarkeitsstudie“ vom 25.3.2019 samt Baukostenschätzung vom 3.4.2019) erstellt. Für diese Maßnahme ist mit staatlichen Fördergeldern zu rechnen.
Für das Vorhaben sind folgende Architektenleistungen zu erbringen:
Für die Maßnahme „Erweiterung Grundschule“ einschließlich Abbrucharbeiten sollen die Grundleistungen nach § 34 Abs. 3 HOAI (2013), Leistungsphasen 1-9, in den in den Vergabeunterlagen genannten Stufen beauftragt werden. Für die Maßnahmen „Mensa“ und „Mittagsbetreuung“ sollen die Grundleistungen nach § 34 Abs. 3 HOAI, Leistungsphasen 1-9, in den in den Vergabeunterlagen genannten Stufen beauftragt werden. Für beide vorgenannte Maßnahmen sollen zunächst lediglich die Leistungsphase 1-3, § 34 Abs. 3 HOAI beauftragt werden. Die Beauftragung weiterer Stufen steht u. a. unter Realisierungsvorbehalt, also unter der aufschiebenden Bedingung, dass diese beiden Maßnahmen durchgeführt werden, § 158 Abs. 1 BGB.
Es ist vorgesehen, eventuell in untergeordnetem Umfang Besondere/Zusätzliche Leistungen mit zu beauftragen.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und gegebenenfalls bauabschnittsweise Beauftragung vor.
Ende: 31/03/2028
Sofern genügend geeignete Bewerber zur Verfügung stehen, wird die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, durch Wertung der in Ziff. III.1.3) genannten Kriterien begrenzt; s. § 51 VgV. Soweit mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen an den Teilnahmewettbewerb erfüllen und die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch ist, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden; § 75 Abs. 6 VgV. Die Wertung der eingereichten Referenzen, welche die Mindestvoraussetzungen erfüllen, werden vergleichend im Rahmen des dem Auftraggeber zustehenden Beurteilungsspielraums bewertet.
a) Gleichartigkeit der Leistungen mit dem vorliegenden Projekt. 60 %
Als sehr gut wird hier eine Referenz bewertet, bei welcher ein Schulbau mit den vorgenannten Mindestkriterien unter enger organisatorischer bzw. baubetrieblicher Einbindung der Schulleitung, Gesamtbaukosten mindestens 2,5 Mio EUR netto (davon ca. 10 % Abbruch und Schadstoffentsorgung, Altlasten) stattgefunden haben und im Wege einer Gesamtschau zur hiesigen Aufgabenstellung eine Gleichartigkeit in sehr hohem Maße vorliegt.
b) Kostensicherheit 10%
Als sehr gut wird hier eine Referenz bewertet, bei welchen die Kostenberechnung und die Kostenfeststellung nicht voneinander abweichen oder im Falle einer Abweichung durch Eigenerklärung nachvollziehbar begründet werden kann, dass diese nicht verschuldet war.
c) Terminsicherheit 20%
Als sehr gut wird hier eine Referenz bewertet, bei welchen der zu Beginn der Ausschreibung der Bauleistungen vorgesehene Fertigstellungstermin nicht überschritten wurde oder im Falle einer Terminüberschreitung durch Eigenerklärung nachvollziehbar begründet werden kann, dass diese nicht verschuldet war.
d) Erfahrung mit öffentlich geförderten Vorhaben 10%
Sehr gut wird hier eine Referenz bewertet, bei welchen umfassende Leistungen für die Mitwirkung im Zuwendungsverfahren, von der Ermittlung und Beantragung von Fördermitteln, dem Verfolgen der Kostenentwicklung im Hinblick auf die Zuwendungsrichtlinien bis zum Verwendungsnachweis erbracht wurden und Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe der Bauleistungen unter Verwendung der Vorgaben im Vergabehandbuch Bayern erfolgten.
Für jedes Bewertungskriterium erfolgt eine Bewertungsskala von 1 bis 5 Punkten, wobei 1 Punkt mangelhaft bedeutet, 2 Punkte ausreichend, 3 Punkte befriedigend, 4 Punkte gut, 5 Punkte sehr gut. Die vergebene Punktzahl wird mit der zugeordneten Prozentpunktezahl multipliziert = Produkt. Die Summe der Produkte der Bewertungskriterien ist die Gesamtpunktezahl, welche die Rangfolge der Referenzen bestimmt.
Die Zahl von eingereichten Referenzen ist zwar nicht beschränkt. Alle eingereichten Referenzen, welche die Mindestvoraussetzungen erfüllen, werden bewertet. Die Bewertungen aller abgegebenen Referenzen werden aber addiert und durch die Anzahl der eingereichten Referenzen geteilt. Im eigenen Interesse der Bewerber sollten nur zwei ihrer Referenzen eingereicht werden, denen die beste Vergleichbarkeit zur Aufgabenstellung beim hiesigen Objekt zukommt, da es nicht um die Quantität der eingereichten Referenzen geht.
Gegenstand des Auftrags ist für alle Maßnahmen („Erweiterung Grundschule“, „Mensa“ und „Erweiterung Mittagsbetreuung“) zunächst die Bearbeitung der Leistungsstufe 1 (ab der jeweils beauftragten Leistungsphase bis inkl. Leistungsphase 3 der betroffenen Leistungsbilder nach HOAI. Der Auftraggeber behält sich vor, die weitere Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken und diese in Abhängigkeit von der Fortführung der Maßnahme stufenweise abzurufen.
Leistungsstufe 2: Leistungen der Leistungsphase 4-7 gem. § 34 Abs. 3 HOAI (2013)
Leistungsstufe 3: Leistungen der Leistungsphase 8-9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI (2013)
Für dieses Projekt werden voraussichtlich staatliche Fördermittel (BayFAG) gewährt
Teilnahmevoraussetzung ist die berufliche Qualifikation des Berufs „Architekt“ nach § 75 Abs. 1-3 VgV, Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007.
Es ist durch Eigenerklärung anzugeben, dass der Bewerber nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist durch Eigenerklärung anzugeben, dass der als natürliche Person benannte Projektverantwortliche entsprechend berechtigt ist.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GAP-Staaten ansässigen natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung (Ingenieur) befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Für diesen Fall ist durch Eigenerklärung anzugeben, dass der insofern als natürliche Person benannte Projektverantwortliche entsprechend berechtigt ist.
Der Bewerber hat durch Eigenerklärung anzugeben, dass er zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gemäß Art. 62 Abs. 2 BayBO sowie zur Bauvorlage nach Art. 61 BayBO berechtigt ist.
Eigenerklärung über Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mindestens über mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und die Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
Eigenerklärung über den Nachweis eines Mindest-Netto-Gesamtumsatzes des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) von jeweils 250 000 EUR.
Zwingendes Eignungskriterium für den Teilnahmewettbewerb ist die Darstellung mindestens zweier Referenzobjekte mittels Eigenerklärungen über mit dem Auftrag vergleichbare Architektenleistungen innerhalb der letzten 6 Jahre (ab Stichtag 1.7.2013 bis Fristablauf für Teilnahmeantrag). Insofern werden nur Referenzen gewertet, bei denen jedenfalls die Leistungsphase 8 (nach HOAI 2013 einschließlich Kostenfeststellung) innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen wurde. Es müssen für die darzustellenden Referenzobjekte Architektenleistungen der Leistungsphasen 2 – 8 vollständig oder zumindest federführend vom Bewerber, ARGE-Mitglied erbracht worden sein. Es können aber auch früher bei einem anderen Unternehmen bzw. Arbeitgeber erbrachte Leistungen/Referenzen von natürlichen Personen benannt werden, wenn sichergestellt ist, dass diese für das vorliegende Projekt dem Bewerber zur Verfügung stehen und diese der verantwortliche Projektleiter sein werden. Sämtliche Leistungen der Leistungsphasen
Mindestvoraussetzungen für die darzustellenden Referenzobjekte sind des Weiteren:
— mit der planerischen Aufgabenstellung vergleichbare Gebäude von mindestens Honorarzone 3, aus den in Anlage 10.2., HOAI 2013 genannten Gebäuden,
— staatlich geförderte Bauvorhaben der öffentlichen Hand,
— Bauen im laufenden Betrieb der im Bestandsgebäude befindlichen Einrichtungen,
— Vorname von Abbrucharbeiten,
— Vorname von Schadstoffentsorgung, Berücksichtigung von Altlasten,
— unmittelbarer Anbau auf bzw. an bestehende Gebäude und Ausbau bestehender Räume,
— energetische und funktionale Anbindung an die Bestandsgebäude,
— Schaffung eines barrierefreien Anschlusses an die Bestandsgebäude.
Nachweise gem. Nr. III.1.1) zur Bauvorlagenberechtigung und zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises
In der Verhandlungsphase (2. Stufe des Verfahrens) teilt die Vergabestelle (mit Schreiben zur Aufforderung zur Angebotsabgabe) Einzelheiten über die erforderlichen Angebotsinhalte sowie den vorgesehenen Ablauf der Verhandlungsgespräche gesondert mit, etwa zu Terminen, Dauer der jeweiligen Gespräche, Abläufe und Strukturierung der Gespräche, erforderliche Anwesenheiten von Projektverantwortlichen, technische Präsentationsmöglichkeiten, Einzelheiten zu Gewichtung und Wertung der Zuschlagskriterien, eventuell vorgesehene sukzessive Auslese der Bieter, §§ 17 Abs. 10 ff. VgV, etc.. Gemäß § 17 Abs. 11 VgV behält sich die Vergabestelle die Möglichkeit vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
Folgende Unterlagen sind vor Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend über die eVergabeplattform unter https://www.staatsanzeiger-eservices.de herunterzuladen:
— Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb/Informationsschrift samt Anlage (1 Plan des Büros Kröff „Vorentwurf/Machbarkeitsstudie“ vom 25.3.2019 mit Baukostenschätzung vom 3.4.2019),
— Bewerbungsbogen/Teilnahmeantrag.
Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform.
Teilnahmeanträge (Bewerbungsbogen/Teilnahmeantrag) werden elektronisch in Textform gestellt. Hier ist neben dem Bewerber auch die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen. Gleiches gilt im Falle einer Bewerbergemeinschaft für die Erklärungen der einzelnen Mitglieder.
Für Teilnahmeanträge ist mit den diesen ggf. beizufügenden Anlagen ein einheitliches Pdf-Dokument zu erzeugen und auf die Vergabeplattform der Vergabestelle hochzuladen.
Es wird darauf hingewiesen, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vergabeverfahrens im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bieterbezogene, unternehmens- und personenbezogene Daten sowohl durch das unter Ziff. I.3) dieser Bekanntmachung angeführte verfahrensbetreuende Büro als auch den dort genannten öffentlichen Auftraggeber erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, um den vergaberechtlichen Vorgaben zur Bewerber- und Bieterbeteiligung und -information sowie Wertung etc. nachzukommen. Diese Daten werden während der Dauer der Verfahrensdurchführung sowie der für die Vergabe und Vertragsakten bestehenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verarbeitet und gespeichert. Der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung dieser Daten kann widersprochen werden. Dies führt jedoch dazu, dass eine Einhaltung der vergaberechtlichen Verpflichtungen nicht gewährleistet werden kann. Es besteht nach den Bestimmungen der DSGVO ein Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung. Widerspruch und auf Datenübertragbarkeit gegenüber dem betreuenden Büro und dem öffentlichen Auftraggeber, ebenso ein Beschwerderecht über gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde.
Kontaktdaten der Vergabestelle

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 158
 § 51
 § 75
 § 34
 § 34
 § 75
 Art. 62
 Art. 61
 § 17