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Timestamp: 2018-09-19 00:23:38+00:00

Document:
SR 742.122.4 Verordnung des BAV vom 14. Mai 2012 über den Eisenbahn-Netzzugang (NZV-BAV)
Verordnung des BAV über den Eisenbahn-Netzzugang1
(NZV-BAV)
vom 14. Mai 2012 (Stand am 1. März 2017)
gestützt auf die Eisenbahn-Netzzugangsverordnung vom 25. November 19982 (NZV),3
Art. 11Basispreis
(Art. 19 NZV)
1 Der Basispreis Trasse beträgt:
Fr. 3.50/Zugskilometer (Zkm) für Fahrten auf Strecken der Kategorie A;
Fr. 1.50/Zkm für Fahrten auf Strecken der Kategorie B;
Fr. 1.15/Zkm für Fahrten auf Strecken der Kategorie C;
Fr. 0.70/Zkm für Fahrten auf Strecken der Kategorie D.
2 Die Einteilung der Strecken in die Kategorien A-D ist im Anhang 1 aufgeführt.
3 Der Basispreis Verschleiss beträgt:
0,27 Rp./Bruttotonnenkilometer (Btkm) für Fahrten auf Strecken, deren Oberbau auf eine zulässige Achslast von maximal 13 Tonnen ausgelegt ist;
0,33 Rp./Btkm für Fahrten auf allen anderen Strecken.
4 Für Fahrten auf Normalspurstrecken berechnet sich der Basispreis Verschleiss pro Fahrzeug nach der Formel im Anhang 1a. Dabei gelten die folgenden Grundsätze:
Die Strecken werden in Geschwindigkeits- und Radienbänder nach Anhang 1b eingeteilt.
Die Preise der Fahrzeugtypen pro Geschwindigkeits- und Radienband werden im Anhang 1c festgelegt.
Die Zuordnung der historischen Fahrzeuge zu den Fahrzeugtypen nach Buchstabe b wird im Anhang 1d festgelegt. Der Preis wird jeweils dem effektiven Fahrzeuggewicht angepasst.
Andere Fahrzeuge werden einer Gruppe von verwandten Fahrzeugtypen zugeordnet und für die einzelnen Geschwindigkeits- und Radienbänder mit einem Aufschlag von 25 Prozent gegenüber dem Höchstwert der Gruppe belastet.
Für geschleppte Triebfahrzeuge wird der Zugkraftkennwert gemäss der Formel im Anhang 1a abgezogen.
5 Für Fahrten auf Grenzbetriebsstrecken nach Anhang 2 NZV, Zahnradstrecken und Schmalspurstrecken einschliesslich Mehrschienengleise sind die Preise nach Absatz 3 direkt anwendbar.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 21. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 3469).
Art. 2 Haltezuschlag
(Art. 19a Abs. 4 NZV)
1 Der Haltezuschlag wird für jeden vom Eisenbahnverkehrsunternehmen bestellten Halt auf den Strecken und Bahnhöfen nach Anhang 2 erhoben.
2 Er wird auch für Halte an Ausgangs- und Endstationen erhoben.
3 Er wird für Züge, die fahrplanmässig an einem Bahnhof geteilt oder vereint werden, an diesem Bahnhof nur einmal erhoben.
4 In den Rangierbahnhöfen nach Anhang 3 wird kein Haltezuschlag erhoben.
Art. 31Strompreis
(Art. 20a NZV)
1 Der Preis für den Bezug von Energie ab Fahrdraht (Strompreis) beträgt 12 Rp./kWh. Er wird von 22 bis 6 Uhr um 40 Prozent gesenkt sowie von Montag bis Freitag von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 19 Uhr um 20 Prozent erhöht.
2 Das BAV bewilligt den Gleichstrombahnen einen abweichenden Strompreis, wenn diese die abweichenden Kosten nachweisen.
3 Die Netzbenutzerin muss den Verbrauch an elektrischer Energie messen. Sie muss die Kalibrierung und Überwachung der Messeinrichtungen auf ihren Fahrzeugen, die korrekte Aufzeichnung und Ablesung der Messwerte sowie deren Aufteilung auf Hoch- und Niedertarifzeiten in nachweisbarer Form gewährleisten.
4 Für Fahrzeuge ohne Rekuperationsbremsen werden die Ansätze nach Artikel 20a Absatz 3 NZV folgendermassen differenziert:
Faktor 1.45 für Fahrten des regionalen Personenverkehrs;
Faktor 1.15 für übrige Fahrten.
Art. 4 ETCS-Rabatt
(Art. 19c NZV)
1 Der Rabatt von 25 000 Franken pro Fahrzeugausrüstung und Jahr wird der Netzbenutzerin ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Zugsicherungssystems ETCS auf folgenden Strecken gewährt:
Pully-Brig;
Flüelen-Chiasso.
2 Das Gesuch ist beim BAV einzureichen und jährlich zu erneuern.
3 Es muss enthalten:
eine Liste der Fahrzeuge, für die der ETCS-Rabatt beantragt wird;
den Nachweis, dass diese Fahrzeuge regelmässig auf einer Strecke nach Absatz 1 eingesetzt werden.
4 Gestützt auf die Bewilligung des BAV erstattet die Infrastrukturbetreiberin dieser Strecke den ETCS-Rabatt der Netzbenutzerin.
Art. 51Rangieren in Rangierbahnhöfen
(Art. 22 Abs. 1 Bst. g NZV)
Die Zusatzleistung Rangieren wird in den folgenden Rangierbahnhöfen im 24-Stunden-Betrieb angeboten:
Grenzrangierbahnhof Basel RB;
Grenzrangierbahnhof Buchs SG;
Grenzrangierbahnhof Chiasso SM;
Rangierbahnhof Lausanne Triage;
Rangierbahnhof RB Limmattal.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 7. Febr. 2017, in Kraft seit 1. März 2017 (AS 2017 615).
Art. 6 Offenhaltung einer Strecke ausserhalb der üblichen Betriebszeiten
(Art. 22 Abs. 1 Bst. h NZV)
1 Als übliche Betriebszeit einer Strecke gilt die Zeitspanne zwischen dem ersten und dem letzten in der offiziellen Fahrplanpublikation verzeichneten Reisezug.
2 Von Montag bis Freitag sind die für den Güterverkehr geeigneten Strecken ab 4 Uhr offenzuhalten.
3 Auf den Strecken nach Anhang 4 herrscht ein 24-Stunden-Betrieb.
Art. 7 Publikation
(Art. 10 Abs. 1 Bst. d NZV)
1 Die Infrastrukturbetreiberin muss die Publikationen nach Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe d NZV:
im Internet öffentlich zugänglich machen; und
dem BAV zustellen.
2 Sie muss die Berechnungsgrundlagen für die Festlegung der Preise für Zusatzleistungen bekanntgeben.
Art. 81Trassenzuteilung bei Bestellkonflikten
(Art. 12 und 12c Abs. 1 und 2 Bst. a und b NZV)
1 Stehen Trassenanträge in Konflikt zueinander, so sucht die Infrastrukturbetreiberin mit den Antragstellerinnen nach einer einvernehmlichen Lösung.
2 Kommt keine Lösung zustande, so teilt die Infrastrukturbetreiberin die Trassen gemäss den Vorgaben des Netznutzungsplans zu. Vorrang haben Anträge, welche die reservierte Anzahl und die Qualität von Trassen derselben oder einer anderen Verkehrsart nicht einschränken.
3 Bei Bestellkonflikten, die ausschliesslich Trassen des Personenverkehrs betreffen und für die keine Lösung nach Absatz 1 oder 2 zustande kommt, gilt die nachstehende Rangfolge:
Anträge, die aufgrund einer Rahmenvereinbarung gestellt werden;
Anträge für den vertakteten Personenverkehr;
Anträge für Züge, die den höheren Deckungsbeitrag liefern.
4 Bei Bestellkonflikten, die nicht ausschliesslich Trassen des Personenverkehrs betreffen und für die keine Lösung nach Absatz 1 oder 2 zustande kommt, gilt die nachstehende Rangfolge:
Anträge für Güterzüge, für die aus technischen Gründen, insbesondere aufgrund des beanspruchten Lichtraumprofils, keine Alternativen angeboten werden können; die Beweislast liegt bei der Antragstellerin;
Anträge im Rahmen abgestimmter Transportketten im ganzjährig beantragten Gütertransport, für die keine Alternativen möglich sind;
Anträge für Züge, die im Fahrplanjahr wiederholt verkehren, nach Häufigkeit in nachstehender Rangfolge:
Züge, die im Jahresdurchschnitt an mindestens 5 Verkehrstagen pro Woche verkehren,
Züge, die im Jahresdurchschnitt an mindestens 3, aber weniger als 5 Verkehrstagen pro Woche verkehren,
Züge, die im Jahresdurchschnitt an mindestens 1, aber weniger als 3 Verkehrstagen pro Woche verkehren.
5 In den Fällen nach Absatz 4 Buchstabe d ist die Zahl der Verkehrstage gemäss Antrag massgebend. Innerhalb der einzelnen Häufigkeitskategorien sind die Anträge gleichrangig. Erreichen Züge im Jahresdurchschnitt weniger als einen Verkehrstag pro Woche, so werden die effektiv bestellten Verkehrstage pro Fahrplanjahr verglichen.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des BAV vom 7. Febr. 2017, in Kraft seit 1. März 2017 (AS 2017 615).
Art. 91Bietverfahren
(Art. 12c Abs. 3 NZV)
1 Kommt durch das Verfahren nach Artikel 8 keine Lösung eines Bestellkonflikts zustande, so führt die Infrastrukturbetreiberin ein Bietverfahren durch.
2 Sie teilt allen betroffenen Antragstellerinnen mit, dass sie ein Bietverfahren durchführt. Sie fordert sie auf, innerhalb einer genau bezeichneten Frist ein Gebot abzugeben. Die Frist beträgt mindestens vier Arbeitstage, sofern sich die Infrastrukturbetreiberin mit den Antragstellerinnen nicht auf eine kürzere Frist einigt.
3 Ist am Bietverfahren ein Antrag für den Personenverkehr beteiligt, so muss das Gebot mindestens dem Deckungsbeitrag nach Artikel 20 NZV entsprechen.
4 Das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Beträgt die Differenz zum zweithöchsten Gebot mehr als 1000 Franken, so legt die Infrastrukturbetreiberin den zu bezahlenden Betrag so fest, dass er 1000 Franken über dem zweithöchsten Gebot liegt.
5 Werden mehrere Gebote in derselben Höhe eingereicht, so wird das Bietverfahren weitergeführt, bis eine Antragstellerin obsiegt.
6 Die Infrastrukturbetreiberin führt über das Bietverfahren ein Protokoll.
7 Eine Antragstellerin, die im Bietverfahren unterliegt, kann ohne Kostenfolge von anderen Trassenzuteilungen zurücktreten, wenn sie nachweist, dass sie diese nur mit der im Rahmen des Bietverfahrens nicht zugeteilten Trasse nutzen könnte.
8 Der gebotene oder nach Absatz 4 festgelegte Betrag ist auch dann von der obsiegenden Antragstellerin geschuldet, wenn diese von der Trassenzuteilung zurücktritt. In diesem Fall wird die Trasse der Restkapazität zugewiesen.
Art. 101Trassenvergabe bei zeitweisen Streckensperrungen für Bauarbeiten
(Art. 11b NZV)
1 Sind zeitweise Streckensperrungen für Bauarbeiten im Netznutzungsplan nicht abschliessend berücksichtigt, so sucht die Infrastrukturbetreiberin mit den betroffenen Antragstellerinnen nach einer einvernehmlichen Lösung.
2 Kommt keine Lösung zustande, so sind die Trassen so weit als möglich anhand des Netznutzungsplans den Verkehrsarten zuzuteilen.
3 Reicht die aufgrund der Streckensperrungen eingeschränkte Kapazität für die Zuteilung der Trassen nach dem Netznutzungsplan nicht aus, so kann die Infrastrukturbetreiberin für die Dauer der Kapazitätseinschränkung die vorgesehene Anzahl Trassen und deren Qualität nach Verkehrsart für die betroffene Strecke sowie für die in Betracht gezogenen Umleitungsstrecken anpassen.
Art. 111Aufhebung bisherigen Rechts
Die Ausführungsbestimmungen vom 7. Juni 19992 zur Eisenbahn-Netzzugangsverordnung werden aufgehoben.
2 [AS 2000 1037, 2002 196, 2006 4801, 2007 4655, 2009 5815, 2011 1249]
Art. 121Übergangsbestimmung zur Änderung vom 21. September 2016
Für Züge des abgeltungsberechtigten regionalen Personenverkehrs nach Artikel 28 des Personenbeförderungsgesetzes vom 20. März 20092 berechnet sich der Basispreis Verschleiss bis zum 9. Dezember 2017 nach Artikel 1 Absatz 3.
1 Ursprünglich Art. 8a. Eingefügt durch Ziff. I der V des BAV vom 21. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 3469).
Art. 131Inkrafttreten
Streckenkategorien nach Artikel 19a Absatz 1 NZV
a. Normalspur:
b. Schmalspur:
1. Streckenkategorie A
Wengi-Ey - LBT - St. German
Frutigen - Frutigen Nordportal
(Altdorf -) Rynächt - GBT - Giustizia (- Bellinzona)
(Giubiasco -) CBT (- Lugano), ab Inbetriebnahme
2. Streckenkategorie B mit Nachfragefaktor 2
(Lausanne -) L.-Sébeillon (- Renens VD)
Renens VD - Yverdon-les-Bains
Neuchâtel - Biel/Bienne
Palézieux - Fribourg/Freiburg - Flamatt
Flamatt - Bern
(Bern -) Bern Wyler - Thun
(Thun -) Spiez - Interlaken Ost
Biel/Bienne - Solothurn - Olten
Bern - Löchligut Abzw. - NBS (-Olten)
Gümligen Süd - Konolfingen
Konolfingen - Langnau i.E.
Basel SBB - Liestal - Olten
Olten Nord - Olten RB - Olten
(Muttenz -) Pratteln (- Liestal)
(Basel SBB -) Basel SBB RB Nordkopf - Muttenz
Gellert Nord - Basel SBB RB Nordkopf
Olten - Sursee - Luzern
(Basel SBB -) Basel Bad. Bf.
Immensee - Arth-Goldau - Erstfeld
Biasca - Bellinzona - Giubiasco
Locarno - Giubiasco
Sant'Antonino - Vigana (Bretella), ab Inbetriebnahme
Olten - Aarau - Lenzburg - Killwangen-Spreitenbach
(Lenzburg -) Hendschiken - Rotkreuz - Immensee
(Luzern -) Fluhmühle - Zug - Thalwil
Pfäffikon SZ - Rapperswil
Wädenswil - Samstagern - Biberbrugg - Einsiedeln
Pratteln - Stein-Säckingen - Brugg AG
Zürich Altstetten - Herdern - Zürich HB
Zürich Altstetten - Hard (- Zürich Oerlikon)
Brugg AG - Zürich HB
Zürich Altstetten - Zürich Hardbrücke - Zürich HB (Museumstrasse)
Zürich Altstetten - Vorbhf. - Zürich HB
Zürich Altstetten (- Zürich Wiedikon)
(Zürich HB -) ZBT (- Thalwil)
Zürich HB - Kilchberg - Thalwil - Pfäffikon SZ
Pfäffikon SZ - Ziegelbrücke
Zürich Stadelhofen - Stettbach - Chriesbach (- Dübendorf)
(Stettbach -) Neugut - Dietlikon
Zürich HB (Museumstrasse) - Meilen
Wallisellen - Uster - Rapperswil
Zürich Hardbrücke - Zürich Flughafen - Hürlistein
Zürich HB - Zürich Wipkingen - Dietlikon - Winterthur
Zürich Altstetten - Zürich HB - Zürich Oerlikon (DML)
Würenlos - Zürich Oerlikon
Zürich Oerlikon - Opfikon Süd - Kloten - Dorfnest
Zürich Seebach - Opfikon Süd
Zürich Oerlikon - Oberglatt
Bülach - Eglisau - Schaffhausen
Winterthur - Neuhausen
Gossau SG - St. Gallen St. Fiden
3. Streckenkategorie B mit Nachfragefaktor 1
(St-Louis -) Grenze - Basel St. Johann - Basel SBB
Basel Bad Bf. - Grenze (- Weil (Rhein))
Basel Bad Bf. - Grenze (- Lörrach)
Basel Bad Bf. - Grenze (- Waldshut)
Buchs SG - Grenze (- Schaan)
St. Margrethen - Grenze (- Lustenau)
Montreux - Martigny - Sion
Monthey - Les Paluds (- St-Maurice)
Brig - Grenze (- Iselle di Trasquera)
(Bellegarde -) Grenze - La Plaine - Châtelaine (- Genève)
La Praille - Furet (- Châtelaine)
Genève-Stade (- Genève), bis Inbetriebnahme CEVA
(Genève -) Genève-Stade - Eaux-Vives - Grenze (- Annemasse), ab Inbetriebnahme
Denges/Lonay - Lausanne-Triage - Bussigny/Renens VD
Grenze - Vallorbe - Daillens
(Neuchâtel -) Kerzers - Bern
Basel SBB GB St. Jakob - Ruchfeld
Delémont - Basel SBB
Lengnau - Grenchenberg - Moutier
Biel/Bienne - Zollikofen
(Gümmenen) - Laupen - Flamatt
Schwarzenburg - Bern Fischermätteli
(Bern -) Holligen - Belp - Thun Abzw.
(Löchligut Abzw. -) Löchligut Süd Abzw. - Wankdorf Abzw. (- Ostermundigen)
Biel Mett Abzw. - Madretsch
Solothurn - Wanzwil (- NBS - Olten)
Burgdorf - Obermatt (- Langnau i.E.)
Hasle-Rüegsau - Konolfingen - Thun Abzw.
Ramsei - Sumiswald-Grünen
(Bern -) Löchligut Abzw. - Burgdorf
Burgdorf - Langenthal
Langenthal - Aarburg-Oftringen
Äspli - Mattstetten Abzw. (- Hindelbank)
(Rothrist -) Aarburg West - Aarburg Süd (- Zofingen)
Basel Kleinhüningen Hafen - Basel Bad Bf.
(Basel SBB RB) - Birsfelden Hafen - Basel Auhafen
(Olten Tunnel -) Olten Nord - Olten Ost (- Dulliken)
Zofingen - Suhr - Lenzburg
Rupperswil - Brugg AG
Erstfeld - Göschenen - Biasca
Giubiasco - Lugano - Chiasso
Lugano-Vedeggio - Taverne-Torricella
Mendrisio - Stabio - Grenze (- Varese), ab Inbetriebnahme
Balerna bif. - Chiasso SM
Brugg AG - Hendschiken (- Wohlen)
Arth-Goldau - Biberbrugg
Samstagern - Pfäffikon SZ
(Schinznach Dorf -) Brugg Nord - Brugg Süd (- Lupfig)
Würenlos - Killwangen-Spreitenbach
Bülach - Winterthur
(Zug Chollermüli -) Zürich Altstetten
Zürich HB - Sihlbrugg
(Uetliberg -) Ringlikon - Zürich Giesshübel
Meilen - Rapperswil
Rapperswil - Uznach
Wettingen - Würenlos
Effretikon - Wetzikon - Bäretswil
Oberglatt - Bülach
(Waldshut -) Grenze - Trasadingen - Schaffhausen - Thayngen - Grenze (- Singen)
Romanshorn - Rorschach
Kreuzlingen - Grenze (- Konstanz)
(Konstanz -) Grenze - Kreuzlingen Hafen
Winterthur - Weinfelden - Romanshorn
(Weinfelden -) Romanshorn Süd - Romanshorn West (- Rorschach)
Winterthur - Wil - Gossau SG
Gossau SG - Sulgen
Wattwil - Herisau
Romanshorn - St. Gallen St. Fiden
Uznach - Wattwil
Rorschach - St. Margrethen - Sargans
Ziegelbrücke - Sargans
4. Streckenkategorie C
Renens VD TL - Lausanne-Flon
Lausanne-Flon - Echallens - Bercher
St. Gingolph - Monthey
Blonay - Ondallaz (- Les Pleïades)
Martigny - Sembrancher - Orsières
Montreux - Zweisimmen - Lenk i.S.
Genève Eaux-Vives - Grenze
Montreux - Caux (- Rochers-de-Naye)
Le Brassus - Le Pont - Le Day
Buttes - Fleurier - Travers
St-Sulpice - Fleurier
(Pontarlier -) Grenze - Les Verrières - Auvernier (- Neuchâtel)
(Morteau -) Grenze - Le Locle (- Neuchâtel)
Champéry - Monthey - Aigle
Bex - Villars-sur-Ollon (- Col-de-Bretaye)
Martigny - Le Châtelard-Frontière
La Chaux-de-Fonds - Biel/Bienne
Sonceboz-Sombeval - Moutier
La Cure - St-Cergue - Nyon
(Delle -) Grenze - Porrentruy - Delémont
L'Isle-Mont-la-Ville - Apples
Ste-Croix - Yverdon-les-Bains
Palézieux - Payerne - Murten/Morat - Lyss
Boudry - Neuchâtel-Place Pury
Les Ponts-de-Martel - La Chaux-de-Fonds
Yverdon-les-Bains - Payerne - Fribourg/Freiburg
La Chaux-de-Fonds - Le Noirmont - Saignelégier -
Ins - Muntelier (- Murten/Morat)
Le Noirmont- Tramelan -
Murten/Morat - Givisiez (- Fribourg/Freiburg)
Bulle-bif. - Broc
Moutier - Solothurn West
Palézieux - Bulle - Montbovon
Busswil - Büren an der Aare
Ins - Täuffelen - Biel/Bienne
Sumiswald-Grünen - Wasen i.E.
Bern Egghölzli - Worb Dorf
Sumiswald-Grünen - Affoltern-Weier- Huttwil
Worblaufen - Worb
Worblaufen - Unterzollikofen
Langenthal - Huttwil - Wolhusen
Langnau i.E. - Fluhmühle (- Luzern)
Zweilütschinen - Grindelwald
Sissach - Läufelfingen - Olten Nord
Triengen-Winikon - Sursee
Solothurn - Niederbipp - Oensingen
(Luzern -) Gütsch - Immensee
Niederbipp - Langenthal - St. Urban Ziegelei
Rigi Staffel - Arth-Goldau
Bern - Worblaufen - Solothurn
Cadenazzo Ovest - Grenze (- Luino)
Interlaken Ost - Meiringen - Luzern
(Lenzburg -) Gruemet - Wettingen
Lenzburg - Hübeli LU (- Emmenbrücke)
Hergiswil - Engelberg
Villmergen - Wohlen
Basel Dreispitz- Aesch BL Dorf
(Waldshut -) Grenze - Koblenz - Turgi
Rodersdorf - Basel Heuwaage
Basel Ruchfeld - Dornach
Stein-Säckingen - Koblenz - Eglisau
Brig - Andermatt
Uznach - Ziegelbrücke - Glarus - Linthal
Andermatt - Disentis/Mustér
Winterthur Grüze - Bauma - Rüti
Oberwald - Gletsch - Realp
Bäretswil - Bauma
Niederweningen - Oberglatt
(Domodossola -) Grenze - Camedo - Locarno
Etzwilen - Ramsen - Grenze (- Singen)
Grono - Cama
Aarau - Schöftland
Oberwinterthur - Etzwilen
Aarau - Menziken
Weinfelden - Kreuzlingen
Wohlen - Bremgarten - Dietikon
Zürich Rehalp - Esslingen
Wattwil - Nesslau - Neu St. Johann
Gossau SG - Appenzell - Wasserauen
Wil - Lichtensteig (- Wattwil)
Ems Werk - Chur
Rheineck - Walzenhausen
Filisur - Davos Platz
Disentis/Mustér (- Reichenau-Tamins)
Chur - Reichenau-Tamins - St. Moritz
St. Moritz - Campocologno - Tirano
Sagliains Abzweigung Sasslatschtunnel - Sasslatsch Abzweigung
Bever - Scuol-Tarasp
5. Streckenkategorie D
Tramnetze Zürich, Basel, Bern, Genf;
Riffelalp - Hotel Riffelalp;
Basel Bhf SBB - Münchensteinerstrasse und Basel Schänzli - Pratteln (BLT)
1 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des BAV vom 21. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 3469).
Basispreis Verschleiss: Formel
Der Basispreis Verschleiss entspricht den Kosten, die nach der folgenden Formel berechnet werden:2
C(V,R)i = [k1xFRQxQf3+k2xQ f1.2+ á(k3xTpv)+k4xFRWbxWbf+k 5x√(f51xQW1852+f52xY W1852)]xS
Kosten für den Verschleiss durch das Fahrzeug i bei der Geschwindigkeit V und im Gleisbogenradius R;
Kalibrierfaktor zur Umrechnung der entstehenden Kosten der Instandhaltungsarbeit aus der Schädigung Qf3: Gleisstopfung (Heben, Richten) in der Geraden;
radienabhängiger Überhöhungswert zum Kalibrierfaktor k1 bei der Kostenabbildung von Gleisstopfungen in Gleisbögen;
Schädigung aus der analytisch berechneten dynamischen Radaufstandskraft jeder Fahrzeugachse in Abhängigkeit der Fahrgeschwindigkeit und des Anteils unabgefederter Massen;
Kalibrierfaktor zur Umrechnung der entstehenden Kosten der Instandhaltungsarbeit aus der mit 64 % gewichteten netzweiten Schädigung Qf1.2: Schienenschleifen (in Geraden und Radien > 1200 m);
Ausnützungsbeiwert der installierten Leistung; dieser kann einsatzspezifisch variieren;
Kalibrierfaktor zur Umrechnung der entstehenden Kosten der Instandhaltungsarbeit aus der mit 36 % gewichteten netzweiten Schädigung durch die Traktionsleistung: Schienenschleifen (in Geraden und Radien > 1200 m);
Zugkraftkennwert: analytisch berechnete Leistungsdichte (Antriebsleistung/Radaufstandsfläche);
Kalibrierfaktor zur Umrechnung der entstehenden Kosten der Instandhaltungsarbeit aus der Schädigung Wbf: Schienenschleifen sowie Schienenersatz in Radien ≤1200 m;
radienabhängiger Überhöhungswert zum Kalibrierfaktor k4;
Schädigung aus der simulationstechnisch ermittelten spezifischen Reibenergie jeder führenden Fahrzeugachse eines Fahrwerkrahmens in Abhängigkeit des Radius;
Kalibrierfaktor zur Umrechnung der entstehenden Kosten der Instandhaltungsarbeit aus der von der Kombination Q W185 und Y W185 ermittelten Schädigung: Weichenbauteilwechsel;
mit Wert 0.5 angesetzter Gewichtungsfaktor der vertikalen Kraftkomponente in der Schädigung von Weichenbauteilen;
analytisch berechnete dynamische Radaufstandskraft jeder führenden Fahrzeugachse eines Fahrwerkrahmens in Weichen der Bauform EW185;
mit Wert 0.5 angesetzter Gewichtungsfaktor der lateralen Kraftkomponente in der Schädigung von Weichenbauteilen;
simulationstechnisch ermittelte Führungskraft jeder führenden Fahrzeugachse eines Fahrwerkrahmens in Weichen der Bauform EW185;
Skalierfaktor zum Erreichen des Preisniveaus nach Artikel 1 Absatz 3.
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 1 der V des BAV vom 21. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 3469).
2 Die Anleitung für die Berechnung des Basispreises Verschleiss einschliesslich der Parameterwerte kann kostenlos unter www.bav.admin.ch > Rechtliches > Weitere Rechtsgrundlagen und Vorschriften > Verordnungen des UVEK und des BAV eingesehen werden.
(Art. 1 Abs. 4 Bst. a)
Basispreis Verschleiss: Geschwindigkeits- und Radienbänder
1. Geschwindigkeitsbänder für Geraden (Radien r > 1200 m):
v80 = 0…80 km/h
v100 = 81…100 km/h
v120 = 101…120 km/h
v140 = 121…140 km/h
v160 = 141…160 km/h
v200 = 161…200 km/h
2. Radienbänder für Kurven (Radien r ≤1200 m):
r1200 = 601…1200 m
r600 = 401…600 m
r400 = 301…400 m
Anhang 1c1
(Art. 1 Abs. 4 Bst. b)
Basispreis Verschleiss: Preise der Fahrzeugtypen pro Geschwindigkeits- und Radienband nach Anhang 1b2
2 Der Text dieses Anhangs wird nicht in der AS publiziert. Er kann kostenlos unter www.bav.admin.ch > Rechtliches > Weitere Rechtsgrundlagen und Vorschriften > Verordnungen des UVEK und des BAV eingesehen werden.
Anhang 1d1
(Art. 1 Abs. 4 Bst. c)
Basispreis Verschleiss: historische Fahrzeuge2
Strecken und Bahnhöfe mit Haltezuschlag nach Artikel 19a Absatz 4 NZV
Lausanne - Montreux - Martigny - Sion
(Bellegarde -) Grenze - La Plaine - Genève
Genève-Stade (- Genève) bis Inbetriebnahme CEVA
(Lausanne -) Lausanne-Sébeillon (- Renens VD)
Lausanne - Palézieux - Fribourg/Freiburg - Bern
Bern - Löchligut Abzw. - NBS (- Olten)
(Muttenz-) Pratteln (- Liestal)
Biasca - Bellinzona - Lugano - Chiasso
Wettingen - Würenlos - Zürich Oerlikon - Kloten - Dorfnest
Zürich Oerlikon - Bülach - Schaffhausen
Schaffhausen - Thayngen - Grenze (- Singen)
Weinfelden - Kreuzlingen - Grenze (- Konstanz)
Winterthur - St. Gallen - Rorschach
905 Sargans - Chur
1 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des BAV vom 7. Febr. 2017, in Kraft seit 1. März 2017 (AS 2017 615).
1 Aufgehoben durch Ziff. II Abs. 2 der V des BAV vom 7. Febr. 2017, mit Wirkung seit 1. März 2017 (AS 2017 615).
Strecken mit 24-Stunden-Betrieb
La Plaine (Grenze) - Lausanne Triage - Biel/Bienne - Olten - Othmarsingen - Heitersberg - RB Limmattal - Winterthur - Frauenfeld - Rorschach - Chur
Lausanne Triage - Bern
Vallorbe (Grenze) - Lausanne - Brig - Iselle (Grenze)
Basel (Grenze) - Olten - Bern - Thun - Brig
Basel (Grenze) - Bözberg - Othmarsingen - Rotkreuz - Giubiasco - Chiasso (Grenze)
Giubiasco - Pino-Tronzano (Grenze)
AS 2012 3233
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 21. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 3469).2 SR 742.1223 Fassung gemäss Ziff. I der V des BAV vom 7. Febr. 2017, in Kraft seit 1. März 2017 (AS 2017 615).

References: Art. 11

Art. 2

Art. 31

Art. 4

Art. 51

Art. 6

Art. 7

Art. 81

Art. 91

Art. 101

Art. 111

Art. 121
 Art. 8

Art. 131