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Handbuch Europarecht: Band 2: Europäisches Kartellrecht | Walter Frenz (auth.) | download
Strona główna Handbuch Europarecht: Band 2: Europäisches Kartellrecht
Handbuch Europarecht: Band 2: Europäisches Kartellrecht
1433 / 1490
978-3-662-44352-1
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Thomas Dimpfl, Wolfgang Janni, Rolf Kreienberg, Nicolai Maass, Olaf Ortmann, Thomas Strowitzki, Klaus Vetter, Roland Zimmermann (eds.)
Paul L. Plener (auth.)
EUROPA
2 Europäisches
Europäisches K artellrecht
K artellrecht
ISBN 978-3-662-44351-4
ISBN 978-3-662-44352-1 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-662-44352-1
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2006, 2015
Für Edelgard, Hannah und Christian
Das EU-Kartellrecht erlangt eine immer größere Bedeutung. Das liegt vor allem
an den immens hohen Bußgeldern, die verhängt werden. Diese werden zumindest
in die Nähe strafrechtlicher Sanktionen gerückt, woraus sich einschneidende Konsequenzen ergeben. Insbesondere ist die Europäische Menschenrechtskonvention
einschlägig. Diese stellt selbst die Zuständigkeit der Kommission infrage, solche
Bußgelder zu verhängen. Jedenfalls aber ergeben sich aus der EMRK und den
elementaren Verfahrensgrundsätzen im strafrechtlichen Bereich, ; welche auch in
die EGRC Eingang gefunden haben, maßgebliche Sicherungen wie die Grundsätze
ne bis in idem, nulla poena sine culpa und in dubio pro reo. Bloße Vermutungen
können schwerlich ausreichen. Entgegen dem EuGH im Urteil Schenker ist auch
ein Verbotsirrtum zuzulassen.
Im materiellen Kartellrecht ergaben sich ebenfalls wichtige Entwicklungen. Besonders brisant ist die Frage der Zurechnung des Verhaltens von Tochter- und
Schwestergesellschaften sowie die Austarierung zwischen freiem unternehmerischen Verhalten und dem Angewiesensein anderer Unternehmen auf Zugang etwa
zu Plattformen. Dafür stehen insbesondere die Microsoft-Urteile. Das Kartellverfahren wurde durch den Konflikt zwischen Kronzeugenschutz und Akteneinsichtsrecht überschattet (Urteile Pfleiderer, Donau Chemie). In der Fusionskontrolle, die
durch die vermehrten Firmenzusammenschlüsse wieder stärker ins Blickfeld
rückt, waren wichtige Zuständigkeitsfragen Gegenstand der Entscheidungspraxis
(Fall Holcim).
Diese und andere Fragen sind eingebettet in eine grundsätzliche und systematische Darstellung des Kartellrechts, die etwa auch das Verhältnis zu den Grundfreiheiten und den Grundrechten sowie zu den Diensten von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse näher beleuchtet. Gegenüber der letzten Auflage ist der
Umfang der Darstellung um mehr als die Hälfte angewachsen. Das Buch befindet
sich auf dem Stand von März 2014.
Für die Mithilfe bei der Aktualisierung danke ich sehr herzlich meinen früheren
und jetzigen Mitarbeiter/innen Ass. jur. Anna-Maria Distelrath, Ass. jur. Christian
Ehlenz, Katharina Molitor M.A., RAin Tanja Lülsdorf und Dr. Kristina Wimmers
M.A. Für die sorgfältige Eingabe und Formatierung der zahlreichen textlichen Bearbeitungen danke ich sehr herzlich Frau Ellen Rennen M.A. und Frau Dipl.Betriebsw. (FH) Mona Ziemes sowie den studentischen Hilfskräften Katharina
Steiger B.Sc. und Sara Vogelsang M.A. Beim abschließenden Korrekturlesen waren auch Gudrun Günther M.A. und Johanna Otting beteiligt. Für die verlegerische
Betreuung und Unterstützung sage ich ein herzliches Dankeschön nach Heidelberg
an Frau Dr. jur. Brigitte Reschke vom Springer-Verlag.
Auch dieses Buch wird nicht völlig ohne Fehler und Unzulänglichkeiten sein.
Ich bitte um Hinweise und Anregungen an:
T: (0241) 80-95 691
e-mail: frenz@bur.rwth-aachen.de
Aachen, den 20. Mai 2014
Das Case-Law der Kommission ist mit der jeweiligen Nummer über die Suchmaske unter http://www.ec.europa.eu/competition/elojade/isef/index.cfm abrufbar.
Dort sind die Amtsblattfundstellen sowie die Originalentscheidungen einzusehen.
Die Entscheidungen des EGMR sind mit der jeweiligen Nummer unter
http://hudoc.echr.coe.int/sites/eng/Pages/search.aspx abrufbar.
Inhaltsverzeichnis ....................................................................... XIII
Abkürzungsverzeichnis.............................................................LXV
Teil I Grundlagen.............................................................................1
Kapitel 1 Bedeutung der Wettbewerbsfreiheit
im Gefüge des Unionsrechts .................................................................... 3
Grundlagenfunktion für einen europaweiten Markt .................................... 3
More economic approach ........................................................................ 20
Wettbewerbsfreiheit und Grundfreiheiten ................................................ 40
Wettbewerbsfreiheit und Grundrechte ..................................................... 72
Sondervorschriften .................................................................................. 90
Kapitel 2 Europäische, nationale und
internationale Wettbewerbsordnung ..................................................... 95
Zuständigkeitsverteilung zwischen Union und Mitgliedstaaten ................ 95
Internationale Dimension des europäischen Wettbewerbsrechts .......... 120
Teil II Unternehmenskooperationen und -koordinierungen ....157
Kapitel 3 Kartellverbot ........................................................................... 159
Grundstruktur und Zielsetzung .............................................................. 159
Verpflichtete .......................................................................................... 186
Vereinbarungen zwischen Unternehmen .............................................. 225
Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen ...................................... 244
Aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen ........................................ 251
Spürbarkeit als ungeschriebenes Merkmal ........................................... 270
Bezweckung oder Bewirkung einer Wettbewerbsbeeinträchtigung ....... 281
Eignung zur Beeinträchtigung des zwischenstaatlichen Handels .......... 337
Zur Tatbestandslosigkeit bestimmter Verhaltensweisen ....................... 355
Rule of Reason?.................................................................................... 369
Kapitel 4 Freistellungen ........................................................................ 373
System .................................................................................................. 373
Gruppenfreistellungsverordnungen ....................................................... 392
Verfolgung eines freistellungsfähigen Ziels ........................................... 432
Angemessene Gewinnbeteiligung der Verbraucher .............................. 456
Unerlässlichkeit ..................................................................................... 467
Keine mögliche Ausschaltung des Wettbewerbs
für einen wesentlichen Teil .................................................................... 479
Weitere Rechtfertigungsgründe?........................................................... 486
Kapitel 5 Praxis der horizontalen und vertikalen Beschränkungen . 503
Horizontale Vereinbarungen.................................................................. 503
Praxis der vertikalen Beschränkungen .................................................. 539
Kapitel 6 Allgemeine Zivilrechtsfolgen ................................................ 569
Nichtigkeit.............................................................................................. 569
Unterlassungsansprüche ...................................................................... 573
Schadensersatzansprüche .................................................................... 574
Teil III Ausnutzung dominanter Stellungen ............................. 581
Kapitel 7 Missbrauchsverbot ................................................................ 583
Systematik und Bedeutung ................................................................... 583
Beherrschende Stellung ........................................................................ 608
Missbräuchliche Ausnutzung................................................................. 643
durch mehrere Unternehmen ................................................................ 744
Potenzielle Beeinträchtigung des grenzüberschreitenden Handels ...... 748
Rechtfertigung von Verstößen ............................................................... 753
Rechtsfolgen ......................................................................................... 754
Teil IV Kartellverfahren .............................................................. 759
Kapitel 8 Kartellverfahren und -bußgeld ............................................. 761
Allgemeines........................................................................................... 761
Kommissionsverfahren .......................................................................... 795
Bußgeldbemessung .............................................................................. 921
Verfahren vor den nationalen Wettbewerbsbehörden ........................... 968
Rechtsschutz......................................................................................... 979
Beschwerdeverfahren ........................................................................... 992
Teil V Zusammenschlüsse .......................................................1001
Kapitel 9 Fusionskontrolle .................................................................. 1003
Grundlagen ......................................................................................... 1003
Erfasste Zusammenschlüsse .............................................................. 1010
Beurteilungsmaßstab .......................................................................... 1087
Verfahren ............................................................................................ 1156
Beschlüsse und Rechtsschutz ............................................................ 1221
Teil VI Besonderheiten bei staatlichem Einfluss ...................1249
Kapitel 10 Unternehmensbezogenes staatliches Verhalten ............ 1251
Staatliche Beeinflussung privaten Wettbewerbs ................................. 1251
Freistellung bzw. Rechtfertigung ......................................................... 1261
Kapitel 11 Daseinsvorsorge und Sonderrechte ................................ 1267
§ 2
§ 3
§ 4
§ 5
Grundsätzliche Geltung der Wettbewerbsregeln ................................. 1267
Begrenzte Sonderstellung ................................................................... 1288
Bestehende Gestaltung ....................................................................... 1311
Bedeutung von Art. 14 AEUV .............................................................. 1314
Gesamtsicht ........................................................................................ 1331
Literaturverzeichnis ..................................................................1333
Sachwortverzeichnis ................................................................1377
Teil I Grundlagen.............................................................................1
im Gefüge des Unionsrechts ...............................................................3
§ 1 Grundlagenfunktion für einen europaweiten Markt ....................... 3
A. Der Wettbewerb als Integrationsfaktor ............................................................ 3
I. Verbindung zum Binnenmarkt ............................................................... 3
II. Wechselwirkung über einen workable competition ................................ 4
III. Institutioneller Charakter ........................................................................ 5
1. Herkömmliche Sicht .......................................................................... 5
2. Änderung durch den more economic approach? ................................ 5
3. Verfassungsrang ................................................................................. 6
4. Öffentliches Interesse ......................................................................... 6
B. Geänderte Integrationsausrichtung .................................................................. 7
I. Weitere Verstärkung nach dem EUV ..................................................... 7
II. Eingang in das Wettbewerbsrecht .......................................................... 8
C. Leistungssteigerung durch freie Entfaltung im Wettbewerb ........................... 9
D. Unverfälschter Wettbewerb ........................................................................... 10
I. Eigenständige Funktion ........................................................................ 10
II. Verhältnis zu außerökonomischen Komponenten ................................ 11
III. Freiheitsfunktion................................................................................... 12
E. Chancengleichheit als Grundlage .................................................................. 13
F. Wettbewerb als Teil des gemeinschaftlichen Wirtschaftssystems ................. 14
G. Unverfälschter Wettbewerb als System? ....................................................... 16
I. Von primärrechtlicher Bestimmung zur Protokollerklärung ................ 16
II. Festschreibung in den Wettbewerbsregeln ........................................... 16
III. Ausfluss des Binnenmarkts .................................................................. 17
IV. Weitere Festlegungen ........................................................................... 17
V. Rückwirkung auf die Wettbewerbsregeln............................................. 18
VI. Systemänderungsschranke .................................................................... 18
VII. Grundprinzip Wettbewerb .................................................................... 19
VIII. Grundsätzlicher Vorrang des Wettbewerbs? ........................................ 19
§ 2 More economic approach ............................................................... 20
A. Ablehnung durch den EuGH ......................................................................... 20
I. Entwicklungsstand nach dem Pay-TV-Urteil........................................ 20
II. Vorherige Anwendung durch das EuG ................................................. 21
1. Aufgreifen der Kommissionsanalyse ............................................... 21
2. Vorläufer? ........................................................................................ 22
3. Frühere Fundierung beim EuGH? .................................................... 23
a) Consten und Grundig .................................................................. 23
b) Tepea ........................................................................................... 23
c) Weitere Einordnung .................................................................... 23
III. Charakterisierung als Rechtsfehler ....................................................... 24
1. Explizit ............................................................................................. 24
2. Schutzzweck des Kartellverbots ...................................................... 25
3. Aktuelle Urteile zum Missbrauchsverbot......................................... 25
IV. Folgerungen .......................................................................................... 26
B. Ambivalente Haltung der Kommission ......................................................... 27
I. Horizontalleitlinien 2011 ...................................................................... 27
1. Grundansatz ..................................................................................... 27
2. Anreicherung durch hypothetische Auswirkungen
und Marktmacht ............................................................................... 28
3. Problematische Unwert-Urteile........................................................ 29
II. Missbrauchsleitlinien 2009 und Vertikalleitlinien 2010 ....................... 30
III. Grundlagen ........................................................................................... 31
1. Klare Ansätze ................................................................................... 31
2. Widersprüchliche Operationalisierung............................................. 31
C. Praktikabilität des more economic approach ................................................. 33
I. Interdisziplinarität ................................................................................ 33
II. Modernisierung .................................................................................... 34
III. Datengewinnung und -bewertung ......................................................... 35
D. Gewaltenverschiebung? ................................................................................. 36
E. Rechtssicherheit............................................................................................. 37
F. Abschließende juristische Bewertung ........................................................... 38
§ 3 Wettbewerbsfreiheit und Grundfreiheiten..................................... 40
A. Enge sachliche und rechtssystematische Verbindung ................................... 40
I. Funktionsidentität? ............................................................................... 40
II. Funktionszusammenhang ..................................................................... 41
III. Vereinigung in allgemeiner Marktfreiheit? .......................................... 41
B. Die Wettbewerbsfreiheit als Grundfreiheit .................................................... 43
I. Begrifflich ............................................................................................ 43
II. Paralleler Kreis von Begünstigten und möglichen Verpflichteten ....... 43
III. Andere Durchsetzung ........................................................................... 45
IV. Mögliche Gleichstellung mit den herkömmlichen Grundfreiheiten ..... 46
C. Parallele Struktur ........................................................................................... 47
I. Schutz- und Anwendungsbereich ......................................................... 47
1. Eröffnung ......................................................................................... 47
a) Sachlich ....................................................................................... 47
b) Bedeutung der Grenzüberschreitung ........................................... 49
c) Personell ...................................................................................... 50
d) Räumlich ..................................................................................... 51
e) Zeitlich......................................................................................... 51
2. Begrenzungen .................................................................................. 52
a) Eingegliederte Unternehmen und Personen ................................. 52
b) Rule of Reason ............................................................................ 53
aa) Grundansatz .......................................................................... 53
bb) Abgrenzung zum more economic approach.......................... 54
cc) Fragliche systematische Einordnung .................................... 54
dd) Bedenken .............................................................................. 55
c) Wettbewerbsfördernde Maßnahmen ............................................ 56
d) De-minimis-Regel ....................................................................... 57
aa) Einordnung und Grenzen ...................................................... 57
bb) Abgleich mit den Grundfreiheiten ........................................ 57
II. Beeinträchtigung................................................................................... 58
1. Dassonville-Formel .......................................................................... 58
2. Unabhängig von Diskriminierung oder Beschränkung .................... 59
III. Rechtfertigungsgründe.......................................................................... 60
1. Parallele Grundstruktur .................................................................... 60
a) Relevanz der Rechtfertigung ....................................................... 60
b) Kontrolle ...................................................................................... 61
2. Zur Übertragbarkeit von Rechtfertigungsgründen ........................... 62
a) Praktische Konkordanz ................................................................ 62
b) Grundsätzliches zur Übertragung der Cassis-Formel .................. 63
c) Staatliche Maßnahmen ................................................................ 65
d) Private Maßnahmen ..................................................................... 66
IV. Rechtfertigungsgrenzen ........................................................................ 67
V. Fazit ...................................................................................................... 69
D. Abgrenzung ................................................................................................... 70
I. Weitgehende Überschneidungsfreiheit ................................................. 70
II. Abgleich mit dem Beihilfenverbot ....................................................... 71
§ 4 Wettbewerbsfreiheit und Grundrechte .......................................... 72
A. Abgrenzung und Parallelen ........................................................................... 72
I. Grundrechtliche Absicherung der Wettbewerbsfreiheit ....................... 72
II. Divergierende Stoßrichtung .................................................................. 73
III. Gleichzeitige Einschränkung und Absicherung der Grundrechte ......... 74
B. Ausfluss grundrechtlicher Schutzpflichten .................................................... 74
C. Überschneidungen ......................................................................................... 75
I. Wettbewerbsregeln und Grundrechtsverwirklichung ........................... 75
II. Wettbewerbsvollzug und grundrechtliche Abwehr .............................. 76
III. Justizgrundrechte .................................................................................. 77
D. Grundrechte als Abwehr- und Zugangsrechte ............................................... 77
I. Untersuchungsebene ............................................................................. 77
II. Ahndungsebene .................................................................................... 78
1. Verhältnismäßigkeitskontrolle ......................................................... 78
a) Strafrechtlicher Ansatz ................................................................ 78
b) Notwendige Abwägung ............................................................... 79
2. Notwendige gerichtliche Prüfung .................................................... 80
a) Umfassende Kontrolle durch das EuG ........................................ 80
b) Rechtskontrolle durch den EuGH ................................................ 81
c) Konkrete Betrachtung.................................................................. 82
3. Schutzbedingtes Untermaßverbot .................................................... 83
III. Entscheidungsebene ............................................................................. 84
1. Union als Geschädigte ..................................................................... 84
2. EMRK-widrige Zuständigkeit? ........................................................ 86
a) Notwendige Unabhängigkeit der Entscheidungsinstanz.............. 86
b) Heilung durch unabhängige und
umfassende Nachprüfungsinstanz ............................................... 86
c) Abgemilderte Anforderungen ...................................................... 87
3. Waffengleichheit .............................................................................. 88
4. Notwendiger Schutzansatz ............................................................... 89
§ 5 Sondervorschriften.......................................................................... 90
A. Verkehrssektor............................................................................................... 91
B. Landwirtschaft ............................................................................................... 91
C. Kohle und Stahl ............................................................................................. 92
D. Atomkraft ...................................................................................................... 93
E. Maßnahmen zur Wahrung wesentlicher nationaler Sicherheitsinteressen ..... 93
internationale Wettbewerbsordnung ......................................... 95
§ 1 Zuständigkeitsverteilung zwischen Union und
Mitgliedstaaten ................................................................................. 95
A. Entwicklungsstand......................................................................................... 95
I. VO (EG) Nr. 1/2003 als Weichenstellung ............................................ 95
II. Einbeziehung der Mitteilungen der Kommission ................................. 96
III. Ursprüngliche Rechtslage..................................................................... 98
1. Zuständigkeitsverteilung .................................................................. 98
2. Parallele Rechtsordnungen bei Anwendungsvorrang
des europäischen Kartellrechts ......................................................... 99
a) Walt Wilhelm ............................................................................... 99
b) Guerlain..................................................................................... 100
c) Zweigleisiges Verfahren und Bußgeldanrechnung .................... 100
d) Ausdruck des Anwendungsvorrangs des Unionsrechts ............. 101
IV. Durchgehender Vorranganspruch bei institutioneller Rücknahme
des europäischen Wettbewerbsrechts ................................................. 102
B. Materielle Verschränkung von nationalem und
europäischem Kartellrecht ........................................................................... 103
I. Notwendige Zusammenschau ............................................................. 103
1. Parallelprüfung ............................................................................... 103
2. Gleichlaufendes Ergebnis............................................................... 104
3. Strengeres nationales Recht ........................................................... 104
4. Vorrang des Unionsrechts .............................................................. 105
II. Stufenübergreifende Durchsetzung des europäischen Kartellrechts ... 105
1. Tatbestand ...................................................................................... 105
2. Rechtfertigung................................................................................ 106
3. Gruppenausnahme .......................................................................... 106
4. Leitlinien, Mitteilungen und Bekanntmachungen .......................... 107
5. Unbeachtlichkeit nationaler Zulässigkeit ....................................... 108
III. Mögliche nationale Sonderwege zur Missbrauchsbekämpfung.......... 108
1. Ansatz ............................................................................................ 108
2. Konkretisierung anhand des GWB................................................. 110
IV. Ausklammerung nicht wettbewerblicher Zwecke .............................. 111
C. Organisatorische Verschränkung ................................................................. 112
I. Miteinander statt Nebeneinander ........................................................ 112
II. Parallele Zuständigkeit mit Selbsteintrittsrecht der Kommission ....... 112
1. Zuständigkeitsverteilung ................................................................ 112
a) Grundsystem .............................................................................. 112
b) Befugnisse der nationalen Wettbewerbsbehörden ..................... 113
2. Problem der territorial beschränkten Handlungskompetenz .......... 114
a) Ansätze in der VO (EG) Nr. 1/2003 .......................................... 114
b) Konsequenzen der begrenzten nationalen Souveränität............. 115
III. Federführung der Kommission ........................................................... 117
1. Gegenüber nationalen Wettbewerbsbehörden ................................ 117
2. Gegenüber nationalen Gerichten .................................................... 118
§ 2 Internationale Dimension des
europäischen Wettbewerbsrechts ............................................... 120
A. Einleitung .................................................................................................... 120
B. Erstreckung der EU-Wettbewerbsregeln auf international tätige
Unternehmen ............................................................................................... 121
I. Anwendbarkeit nach dem Auswirkungsprinzip.................................. 121
1. Grundsätzlicher Inhalt in Abgrenzung
zum Territorialitätsprinzip ............................................................. 121
2. Durchführungsprinzip .................................................................... 122
3. Überlegenheit des Auswirkungsprinzips........................................ 123
4. Vereinbarkeit mit dem Völkerrecht ............................................... 123
5. Fallbeispiele ................................................................................... 126
a) Importe aus Drittstaaten in die Union........................................ 126
b) Exporte aus der Union in Drittstaaten ....................................... 126
c) Weltmarktbezogene Wettbewerbsbeschränkungen ................... 127
6. Durchsetzungshemmnisse .............................................................. 127
a) Begrenzte Hoheitsgewalt ........................................................... 127
b) Zuständigkeit für die Anwendung europäischen
Kartellrechts auf Unternehmen in Drittstaaten .......................... 127
c) Zustellungen .............................................................................. 128
d) Handlungen im Ermittlungsverfahren ....................................... 129
e) Zwangsvollstreckung................................................................. 131
II. Fusionskontrolle bei Drittstaatsunternehmen ..................................... 131
1. Anwendbarkeit der FKVO (EG) Nr. 139/2004
außerhalb des Binnenmarktes ........................................................ 131
2. Vollzugsverbot ............................................................................... 132
3. Ungleichbehandlungen von EU-Unternehmen in Drittstaaten ....... 133
C. Die Zusammenarbeit mit Wettbewerbsbehörden
von Drittstaaten am Beispiel der USA ........................................................ 133
I. Kooperationsabkommen ..................................................................... 133
1. Allgemeiner Rahmen ..................................................................... 133
2. Das Abkommen über die Anwendung der
Wettbewerbsregeln der EU und der USA (1991)........................... 134
3. Positive-Comity-Abkommen (1998).............................................. 135
II. Entwicklung der Zusammenarbeit ...................................................... 136
D. Zur Vereinbarkeit der EU-Wettbewerbsregeln mit GATT und WTO ......... 137
I. Die Regelung des internationalen Wettbewerbs
durch GATT und WTO ...................................................................... 137
1. Die Entwicklung des GATT hin zur WTO .................................... 137
2. Grundstrukturen des WTO-Abkommens ....................................... 137
3. Wesentlicher Inhalt der Regelungen des GATT (1994)
und ihre Durchsetzung ................................................................... 138
II. Die WTO/GATT-Rechtsordnung als Maßstab für
das europäische Wettbewerbsrecht..................................................... 140
1. Die Stellung des WTO/GATT-Abkommens im Unionsrecht ........ 140
2. Die Rechtsprechung des EuGH...................................................... 141
a) Die unionsrechtliche Bedeutung des GATT (1947) .................. 141
b) Die WTO-Übereinkünfte und das Unionsrecht ......................... 142
c) Völkerrechtliche Verträge als Prüfungsmaßstab des EuGH ...... 143
3. Die unmittelbare Wirkung des WTO/GATT-Abkommens
als Streitpunkt des Wirtschaftsvölkerrechts ................................... 145
4. Das WTO/GATT-Abkommen als Rechtsordnung ......................... 145
a) Kein bloßes „politisches“ Recht ................................................ 145
b) Verrechtlichende Reform .......................................................... 146
c) Inkonsistenz der Judikatur ......................................................... 147
d) Notwendige Maßstabsfunktion .................................................. 148
III. Die Wettbewerbsvorschriften der Art. 101 ff. AEUV
im Vergleich mit den WTO/GATT-Regeln ........................................ 149
E. Beeinflussung des internationalen Handels durch das EU-Kartellrecht ...... 150
I. Beschränkungen von Lieferungen in die Union ................................. 150
1. Durch ausländische Unternehmen.................................................. 150
2. Durch Einkaufsgemeinschaften in der EU ..................................... 151
a) Betroffene Märkte ..................................................................... 151
b) Bezweckte oder bewirkte Wettbewerbsbeschränkung ............... 151
c) Problematische Freistellung ...................................................... 152
d) Missbrauchsverbot ..................................................................... 152
3. Staatliche Maßnahmen ................................................................... 152
II. Lieferungen aus der EU ...................................................................... 153
1. Unanwendbarkeit des EU-Kartellrechts ......................................... 153
2. Problematisches Ungleichgewicht ................................................. 153
3. Mögliche Weiterungen ................................................................... 154
a) Für staatliches Verhalten ........................................................... 154
b) Unternehmerisches Handeln ...................................................... 154
III. Fazit .................................................................................................... 155
Teil II Unternehmenskooperationen und -koordinierungen ....157
Kapitel 3 Kartellverbot ................................................................159
§ 1 Grundstruktur und Zielsetzung .................................................... 159
A. Zweck .......................................................................................................... 159
I. Spezifische Ergänzung zu den Grundfreiheiten.................................. 159
II. Freier unternehmerischer Wettbewerb als Selbstwert ........................ 160
III. Umfassender Wettbewerbsschutz für den Binnenmarkt
durch Art. 101 f. AEUV ..................................................................... 161
B. Verhältnis zu den anderen Wettbewerbsregeln............................................ 162
I. Grundsätzliche Idealkonkurrenz zum Missbrauchsverbot .................. 162
II. Gegenseitige Beeinflussung und Abgrenzung von
Tatbestand und Rechtfertigung ........................................................... 163
III. Zusammenschlüsse von Unternehmen ............................................... 165
1. Abgrenzung zur Fusionskontrollverordnung ................................. 165
2. Vereinbarungen zwischen verbleibenden
selbstständigen Unternehmen ........................................................ 166
3. Nebenabreden ................................................................................ 166
IV. Beihilfenverbot ................................................................................... 167
V. Öffentliche und monopolartige sowie Versorgungsunternehmen ...... 168
C. Entwicklung ................................................................................................ 168
I. Primärrecht ......................................................................................... 168
II. Sekundärrecht ..................................................................................... 170
1. Bleibende Bedeutung ..................................................................... 170
2. Mehrfacher Paradigmenwechsel durch die VO (EG) Nr. 1/2003 .. 171
3. Materielle Rücknahme der Wettbewerbskontrolle ......................... 172
4. Neue Sekundärrechtslage ............................................................... 175
a) Vertikale GVO .......................................................................... 175
b) Horizontale GVO ...................................................................... 175
5. Stärkere Einbeziehung der Mitgliedstaaten ................................... 176
D. Systematik ................................................................................................... 177
I. Struktur in Parallele zu den Grundfreiheiten ...................................... 177
II. Anwendungsbereich ........................................................................... 178
1. Persönlich ...................................................................................... 178
2. Räumlich ........................................................................................ 179
3. Sachlich.......................................................................................... 180
III. Beeinträchtigung ................................................................................ 182
IV. Rechtfertigung .................................................................................... 182
1. Wettbewerbsrechtliche Systematik ................................................ 182
2. Abgleich mit den Grundfreiheiten ................................................. 184
3. Ungeschriebene Rechtfertigungsgründe?....................................... 184
V. Prüfungsschema.................................................................................. 185
§ 2 Verpflichtete ................................................................................... 186
A. Unternehmen ............................................................................................... 186
I. Unternehmensbegriff .......................................................................... 186
1. Unionsrechtliche Auslegung .......................................................... 186
2. Entwicklung ................................................................................... 186
II. Wirtschaftliche Tätigkeit .................................................................... 187
1. Allgemein ...................................................................................... 187
2. Privater Verbrauch ......................................................................... 188
3. Reine Nachfrage ............................................................................ 189
a) Ansatz ........................................................................................ 189
b) Folgen für den privaten Verbrauch ............................................ 189
c) Folgen für die staatliche Tätigkeit ............................................. 190
4. Selbstständige und unselbstständige Tätigkeiten ........................... 192
a) Abgrenzung ............................................................................... 192
b) Handelsvertreter ........................................................................ 193
c) Übertragung ............................................................................... 195
5. Künstlerische und sportliche Tätigkeiten ....................................... 195
6. Soziale Tätigkeiten ......................................................................... 197
a) Sonderweg des EuGH für Sozialversicherungen ....................... 197
b) Abweichung vom Wirtschaftsprinzip ........................................ 199
c) Bedeutung von Aufsicht und Regulierung................................. 199
d) Systemfremdheit ........................................................................ 200
e) Parallelen ................................................................................... 200
aa) More economic approach.................................................... 200
bb) Grundfreiheiten ................................................................... 201
f) Unternehmertum trotz Solidarität .............................................. 202
g) Teilbarkeit der Aktivitäten......................................................... 204
h) Übertragung der Judikatur zur UGP-Richtlinie ......................... 204
i) Deutsche Neuregelung ............................................................... 204
j) Zusatzrentenversicherungen ...................................................... 206
7. Sittenwidrige und verbotene Tätigkeiten ....................................... 206
III. Rechtsformenabhängigkeit und Zurechnung ...................................... 207
1. Nicht notwendig rechtlich selbstständiges Rechtssubjekt .............. 207
2. Zurechnung von Mitarbeiterverhalten ............................................ 208
3. Der Staat als Adressat .................................................................... 209
4. Materienbedingter Ausschluss privaten Wettbewerbs ................... 211
5. Wirtschaftliche Selbstständigkeit des Unternehmens? ................... 212
6. Zurechnungsprüfung ...................................................................... 213
a) „Wirtschaftliche Einheit“ .......................................................... 213
b) Vermutung ................................................................................. 214
c) Nachweis ................................................................................... 214
d) Widerlegung der Vermutung ..................................................... 215
IV. Veränderungen im Unternehmen ........................................................ 216
1. Grundsatz der Unternehmenskontinuität ........................................ 216
2. Verkauf oder Verselbstständigung von Unternehmensteilen ......... 216
3. Übergang des Gesamtunternehmens .............................................. 217
4. Fortbestehende strukturelle Verbindung ........................................ 218
V. Verantwortung für einen Gesamtplan ................................................. 218
1. Ganzheitliche Verantwortung ........................................................ 218
2. Notwendiges Komplementärverhältnis .......................................... 219
3. Möglicher langer Zeitraum ............................................................ 220
4. Verjährung ..................................................................................... 221
5. Beweisanforderungen..................................................................... 221
B. Unternehmensvereinigungen ....................................................................... 222
C. Geltung für Unternehmen in Drittstaaten .................................................... 223
§ 3 Vereinbarungen zwischen Unternehmen .................................... 225
A. Bedeutung und Abgrenzung zu den anderen Verhaltensweisen .................. 225
I. Vielfache Entbehrlichkeit einer genauen Abgrenzung ....................... 225
II. Keine Zusammenfassung zu einem einheitlichen Tatbestand
der „Koordinierung“ ........................................................................... 226
III. Missbrauchsverbot.............................................................................. 227
B. Gemeinsame Willenserklärung ................................................................... 227
I. Verträge .............................................................................................. 227
II. Informelles Verhalten und bloße Willensübereinstimmungen ........... 229
1. Unbeachtlichkeit der Form ............................................................ 229
2. Bloße Willensübereinstimmung..................................................... 230
3. Entbehrlichkeit jeglicher Bindungswirkung? ................................. 231
III. Maßgeblichkeit der gemeinsamen
wettbewerbsverfälschenden Absicht .................................................. 231
IV. Abgrenzung zur abgestimmten Verhaltensweise................................ 232
V. Notwendigkeit nach außen sichtbarer Existenz .................................. 233
VI. Notwendigkeit freiwilliger Erklärungen ............................................. 234
VII. Wettbewerbsbezogener Inhalt ............................................................ 235
VIII. Keine lediglich einseitigen Erklärungen............................................. 236
1. Ansatz ............................................................................................ 236
2. Einfügung in zweiseitige Verhaltensweisen .................................. 237
3. Subjektives Element....................................................................... 238
IX. Keine Maßnahmen gleicher Wirkung................................................. 240
C. Zwischen Unternehmen ............................................................................... 241
I. Verschiedene Unternehmen................................................................ 241
II. Staatliche Unternehmen...................................................................... 241
III. Vereinbarung einer Unternehmensvereinigung .................................. 243
§ 4 Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen .......................... 244
A. Unternehmensvereinigung als Kooperationsform ....................................... 244
I. Grundansatz ........................................................................................ 244
II. Gründungsphase ................................................................................. 246
III. Unterausschüsse ................................................................................. 246
IV. Handeln nur für Mitgliedsunternehmen ............................................. 246
V. Handeln als Unternehmen .................................................................. 247
VI. Unbeachtlichkeit der Form ................................................................. 247
B. Mögliche Beschlussfassungen ..................................................................... 248
C. Tatsächliche Maßnahmen ............................................................................ 249
D. Zur Frage der Verbindlichkeit ..................................................................... 249
§ 5 Aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen ............................. 251
A. Bedeutung und Grundstruktur ..................................................................... 251
Stellenwert .......................................................................................... 251
Verhältnis von Abstimmung und Verhaltensweise............................. 252
1. Keine notwendige Gleichsetzung ................................................... 252
2. Erforderliche Wettbewerbsverfälschung? ...................................... 253
3. Notwendigkeit tatsächlichen Marktverhaltens ............................... 253
B. Abstimmung ................................................................................................ 255
I. Rahmenbedingungen .......................................................................... 255
II. Nähere Eingrenzung ........................................................................... 257
1. Abweichung von autonomem Verhalten als Ansatzpunkt ............. 257
2. Fühlungnahme und Informationsaustausch .................................... 257
3. Handeln Dritter .............................................................................. 259
4. Horizontale und vertikale Ebene .................................................... 260
III. Nachweisbarkeit als Hauptproblem .................................................... 260
IV. Einzelabgrenzung zu bewusstem Parallelverhalten ............................ 262
1. Indizien .......................................................................................... 262
2. Preispolitik ..................................................................................... 263
3. Isolation von Teilmärkten .............................................................. 264
4. Festigung von Marktpositionen...................................................... 265
C. Verhalten ..................................................................................................... 265
I. Große Bandbreite................................................................................ 265
II. Informationsaustausch ........................................................................ 267
1. Formen ........................................................................................... 267
2. Wettbewerbsrelevanz ..................................................................... 268
3. Internetmarktplätze ........................................................................ 268
III. Empfehlungen..................................................................................... 269
§ 6 Spürbarkeit als ungeschriebenes Merkmal ................................ 270
A. Begründung und Definition ......................................................................... 270
I. Einordnung ......................................................................................... 270
II. Abhängigkeit von Marktanteil und -größe.......................................... 271
III. Fehlende Bedeutung bei Bezweckung ................................................ 272
B. Bagatellbekanntmachung............................................................................. 274
I. Bedeutung ........................................................................................... 274
II. Geltungsgründe und -reichweite ......................................................... 274
III. Verhältnis zum Primärrecht ................................................................ 276
IV. Bagatellbekanntmachung 2001 ........................................................... 277
1. Allgemeiner Rahmen ..................................................................... 277
2. Maßgebliche Marktanteilsschwellen .............................................. 277
3. Kernbeschränkungen ...................................................................... 278
4. Rechtsfolgen .................................................................................. 280
§ 7 Bezweckung oder Bewirkung einer
Wettbewerbsbeeinträchtigung ..................................................... 281
A. Struktur ausgehend vom Wortlaut ............................................................... 281
I. Verfälschung als Auffangbegriff ........................................................ 281
II. Wettbewerbsbeeinträchtigung auch Dritter ........................................ 282
III. Erfolg oder tauglicher Versuch........................................................... 283
B. Geschützter Wettbewerb ............................................................................. 283
I. Wettbewerbsbegriff ............................................................................ 283
II. Schutz eines wirksamen, unverfälschten Wettbewerbs ...................... 284
III. Freiheit der Unternehmensentscheidungen......................................... 286
1. Wettbewerbsbezogener Gehalt ...................................................... 286
2. Zusammenhang mit der allgemeinen Handlungsfreiheit................ 287
3. Umfassende Wettbewerbskonzeption ............................................ 288
4. Keine Aufladung mit weiteren Gesichtspunkten ........................... 289
IV. Vergleich von natürlichen und künstlichen Marktverhältnissen
als Maßstab ......................................................................................... 290
1. Ansatz ............................................................................................ 290
2. Konzentration auf bestimmte Verhaltensweisen ............................ 291
3. Horizontale Vereinbarungen .......................................................... 292
4. Entstehen neuen Wettbewerbs ....................................................... 292
5. Vertikale Vereinbarungen .............................................................. 294
a) Naturgemäß enge Verbindung von Herstellern
und Vertreibern.......................................................................... 294
b) Lizenzverträge ........................................................................... 295
c) Selektive Vertriebssysteme ....................................................... 295
6. Informationsaustausch ................................................................... 297
V. Maßgeblicher Markt ........................................................................... 298
1. Verhaltensbestimmter Markt.......................................................... 298
a) Bedeutung und Unterschiede zum Missbrauchsverbot.............. 298
b) Gebiet des Vertrags oder seiner Auswirkungen ........................ 300
2. Substituierbarkeit der Leistungen .................................................. 300
3. Kundenperspektive ........................................................................ 301
4. Prüfungsreihenfolge ....................................................................... 302
VI. Potenzieller Wettbewerb .................................................................... 304
1. Fähigkeit zum Markteintritt ........................................................... 304
2. Überwindung von Marktzutrittschancen ........................................ 306
3. Unternehmerische Zweckmäßigkeit............................................... 307
4. Weiter Schutz ................................................................................. 309
VII. Schutz nur des lauteren Wettbewerbs – auch gegen
unlauteren Wettbewerb....................................................................... 310
1. Lauterkeit nach nationalem Recht.................................................. 310
2. Notwendige Abwägung ................................................................. 311
3. Standesorganisationen und Kammern ............................................ 311
4. Übernahme nationalen Lauterkeitsrechts in das Kartellverbot....... 312
5. Keine Selbsthilfe ............................................................................ 314
C. Absicht oder Effekt...................................................................................... 314
I. Stufenfolge ......................................................................................... 314
II. Bezweckung ....................................................................................... 315
1. Wettbewerbsbeschränkende Eignung der
beabsichtigten Verhaltensweise ..................................................... 315
2. Konzentration auf so genannte Kernbeschränkungen? .................. 317
3. Ausklammerung wirtschaftlich vorteilhafter Vertragstypen .......... 318
4. Anhaltspunkte für eine Bezweckung.............................................. 320
5. Beweislastverteilung ...................................................................... 321
6. Indizwirkung der Regelbeispiele.................................................... 322
III. Bewirkung .......................................................................................... 323
1. Grundsätzliches Vorgehen ............................................................. 323
2. Kausalität als Grundbedingung – auch bei
kumulativen Wirkungen ................................................................. 325
a) Ganzheitliche Betrachtung gleichartiger Vorgänge ................... 325
b) Adäquanz ................................................................................... 326
c) Objektive Betrachtung ............................................................... 327
3. Spürbarkeit ..................................................................................... 328
D. Beispielskatalog nach Art. 101 Abs. 1 lit. a)-e) AEUV ............................... 328
I. Bedeutung ........................................................................................... 328
II. Bestimmung der An- oder Verkaufspreise oder
sonstiger Geschäftsbedingungen (lit. a)) ............................................ 329
1. Festsetzung ..................................................................................... 329
2. Preise .............................................................................................. 330
3. Meistbegünstigungsklausel ............................................................ 331
4. Geschäftsbedingungen ................................................................... 331
III. Einschränkung oder Kontrolle der Erzeugung, des Absatzes,
der technischen Entwicklung oder der Investitionen (lit. b)) .............. 332
1. Allgemeines ................................................................................... 332
2. Quotenabsprachen .......................................................................... 332
3. Verkaufsverbote ............................................................................. 332
4. Herstellungsverbote ....................................................................... 333
5. Entwicklungseinschränkungen ....................................................... 333
6. Kontrollen und Meldesysteme ....................................................... 334
IV. Aufteilung der Märkte oder Versorgungsquellen (lit. c)) ................... 334
V. Benachteiligung von Handelspartnern (lit. d)).................................... 335
1. Diskriminierung ............................................................................. 335
2. Im Wettbewerb............................................................................... 335
3. Durch koordiniertes Verhalten ....................................................... 336
4. Boykott........................................................................................... 336
5. Zusammenhanglose zusätzliche Leistungen (lit. e)) ...................... 336
§ 8 Eignung zur Beeinträchtigung des
zwischenstaatlichen Handels ....................................................... 337
A. Stellenwert ................................................................................................... 337
I. Prüfungsreihenfolge ........................................................................... 337
II. Begrenzte Kollisionsnorm .................................................................. 338
B. Verallgemeinernde Regeln .......................................................................... 339
I. Weite Konzeption ............................................................................... 339
II. Landesweite Kartelle .......................................................................... 340
III. EU-weite Absprachen......................................................................... 340
C. Handel zwischen Mitgliedstaaten ................................................................ 342
I. Einbeziehung aller Leistungsformen und -gebiete ............................. 342
II. Bei Beschränkung der Koordinierung auf einen Mitgliedstaat........... 343
III. Lösung bei Drittstaatsbezug ............................................................... 343
1. Unternehmen von außerhalb der EU .............................................. 343
2. In der EU ansässige Unternehmen auf Drittstaatsmärkten ............. 344
3. Besonderheiten............................................................................... 345
4. Potenzieller Wettbewerb ................................................................ 346
D. Eignung zur Beeinträchtigung ..................................................................... 347
I. Genügen potenzieller Beschränkung .................................................. 347
II. Antastung der Wettbewerbsstruktur ................................................... 348
III. Einbeziehung der Vertragsziele .......................................................... 349
IV. Gesamtbetrachtung ............................................................................. 350
V. Notwendiger Tatsachenkern ............................................................... 351
VI. Auch indirekte Ursachen .................................................................... 351
E. Spürbarkeit .................................................................................................. 352
I. Ansatz ................................................................................................. 352
II. Nähere Anwendung ............................................................................ 354
§ 9 Zur Tatbestandslosigkeit bestimmter Verhaltensweisen .......... 355
A. Einordnung .................................................................................................. 355
B. Relevanz staatlicher Einwirkung ................................................................. 356
I. Hohe Anforderungen für einen Ausschluss
unternehmerischer Verantwortlichkeit ............................................... 356
II. Einflussnahme durch Gesetz .............................................................. 357
1. Staatliche Rahmengestaltung ......................................................... 357
2. Inhaltliche Vorgaben ...................................................................... 359
3. Grundsätzliches Verbleiben unternehmerischer
Gestaltungsfreiheit ......................................................................... 359
4. Tatsächliche Kausalität als maßgeblicher Gesichtspunkt .............. 361
III. Einflussnahme durch Druck ............................................................... 362
IV. Staatliche Beteiligung an einer Koordinierung................................... 364
C. Tatbestandslosigkeit umweltbezogenen
wettbewerbsbeeinträchtigenden Verhaltens? ............................................... 365
D. Tatbestandslosigkeit wettbewerbseröffnender Maßnahmen ........................ 366
I. Teleologische Reduktion des Kartellverbots ...................................... 366
II. Grenzen .............................................................................................. 367
§ 10 Rule of Reason? ............................................................................ 369
Kapitel 4 Freistellungen .............................................................373
§ 1 System ............................................................................................ 373
A. Unmittelbare Anwendung der Freistellungstatbestände .............................. 373
I. Legalausnahme ................................................................................... 373
1. Entfallen einer Anmeldung und vorherigen Entscheidung ............ 373
2. Notwendige Selbsteinschätzung von Unternehmen ....................... 374
II. Vereinbarkeit mit dem System des Kartellverbots ............................. 376
1. Wortlaut ......................................................................................... 376
2. Hinreichende Bestimmtheit ............................................................ 378
3. Beweislast ...................................................................................... 379
a) Strafrechtsähnlichkeit der Kartellbußen als Problem ................ 379
b) Aktuelle Praxis und ihre Schwierigkeiten ................................. 380
c) Unvereinbarkeit mit der Unschuldsvermutung .......................... 381
d) Partielle Darlegungslast der Unternehmen ................................ 382
III. Leitlinien ............................................................................................ 383
B. Gruppenfreistellungen ................................................................................. 384
I. Eigenständige Bedeutung im Rahmen des Kartellverbots .................. 384
1. Fortbestehende Verordnungsermächtigung und -funktion ............. 384
2. Konkretisierungsfunktion auch bei unmittelbarer Wirkung ........... 385
3. Einbettung in den primärrechtlichen Rahmen
und Parallelfunktion ....................................................................... 387
II. Standort und Prüfungsreihenfolge ...................................................... 387
C. Einzelfreistellungen ..................................................................................... 389
I. Verhältnis zu Gruppenfreistellungsverordnungen .............................. 389
II. Kumulative Voraussetzungen ............................................................. 389
III. Beweislast der Unternehmen .............................................................. 391
§ 2 Gruppenfreistellungsverordnungen ............................................ 392
A. Allgemeine Anforderungen ......................................................................... 392
B. Gesamtsystem .............................................................................................. 394
I. Abgedeckte Bereiche .......................................................................... 394
II. Typische Merkmale ............................................................................ 396
C. Einzelne Gruppenfreistellungsverordnungen .............................................. 398
Vertikale Koordinierungen (VO (EU) Nr. 330/2010) ........................ 398
1. Konzeption ..................................................................................... 398
2. Erfasste Koordinierungen .............................................................. 398
a) Inhaltlicher Bezug ..................................................................... 398
b) Abgrenzung zu speziellen Verordnungen .................................. 399
c) Ausschluss intellektueller Eigentumsrechte .............................. 399
d) Hauptanwendungsfelder ............................................................ 399
e) Selektive Vertriebssysteme ....................................................... 400
3. Reichweite der Gruppenfreistellung .............................................. 401
4. Erforderliche Marktanteilsschwellen ............................................. 402
5. Kernbeschränkungen...................................................................... 403
a) Bedeutung.................................................................................. 403
b) Preisvorgaben ............................................................................ 403
c) Verkaufsbeschränkungen .......................................................... 403
6. Wettbewerbsverbote ...................................................................... 405
II. Kraftfahrzeugwesen (VO (EU) Nr. 461/2010) ................................... 405
1. Einordnung und Anwendungsbereich ............................................ 405
2. Gruppenfreistellung nach der VO (EU) Nr. 330/2010 ................... 406
3. Kernbeschränkungen nach Art. 5 VO (EU) Nr. 461/2010 ............. 407
4. Weiterungen ................................................................................... 408
5. Faktische Behinderungen ............................................................... 409
6. Gewährleistungen .......................................................................... 409
7. Leasing ........................................................................................... 411
8. Elektronische Werkzeuge .............................................................. 411
9. Zugang zu technischen Informationen ........................................... 412
10.Zugang zu den Netzen zugelassener Werkstätten......................... 414
III. Technologietransfer (VO (EU) Nr. 316/2014) ................................... 415
1. Erfasste Vereinbarungen ................................................................ 415
2. Marktanteilsschwellen ................................................................... 417
3. Einzelfallentzug und Nichtanwendung .......................................... 417
4. Kernbeschränkungen...................................................................... 418
5. Ausgenommene Beschränkungen .................................................. 420
IV. Horizontale Vereinbarungen .............................................................. 421
V. Spezialisierungsvereinbarungen (VO (EU) Nr. 1218/2010) ............... 421
1. Anwendungsbereich ....................................................................... 421
2. Reichweite der Gruppenfreistellung .............................................. 422
3. Bedingungen .................................................................................. 423
a) Marktanteilsschwellen ............................................................... 423
b) Kernbeschränkungen ................................................................. 424
4. Entzug der Gruppenfreistellung ..................................................... 425
VI. Forschungs- und Entwicklungsvereinbarungen
(VO (EU) Nr. 1217/2010) .................................................................. 425
1. Anwendungsbereich ....................................................................... 425
2. Freistellungsvoraussetzungen ........................................................ 426
3. Begrenzungen ................................................................................ 427
a) Zeitlich und marktanteilsbezogen .............................................. 427
b) Inhaltliche Beschränkungen ...................................................... 428
aa) Schwarze Klauseln .............................................................. 428
bb) Graue Klauseln ................................................................... 429
4. Entzug ............................................................................................ 429
VII. Versicherungssektor (VO (EU) Nr. 267/2010) ................................... 430
1. Beschränkter Anwendungsbereich ................................................. 430
2. Bedingungen für eine Gruppenfreistellung .................................... 430
a) Gemeinsame Berechnung und Einschätzung von Risiken ......... 430
b) Gemeinsame Abdeckung bestimmter Risiken ........................... 431
§ 3 Verfolgung eines freistellungsfähigen Ziels ............................... 432
A. Grundstruktur .............................................................................................. 432
I. Notwendigkeit spürbarer Vorteile ...................................................... 432
II. Besonders gravierende Vor- und Nachteile ........................................ 433
III. Wertungsoffener Wortlaut .................................................................. 435
B. Ausfüllung durch den Binnenmarkt............................................................. 436
I. Ansatz ................................................................................................. 436
II. Relevante Politikfelder ....................................................................... 437
III. Ausschließlichkeit?............................................................................. 439
IV. Gleichberechtigte Abwägung der aufeinander
treffenden Komponenten .................................................................... 439
V. Auch kein Vorrang des Umweltschutzes ............................................ 440
C. Hinreichende Wahrscheinlichkeit direkter Effizienzgewinne ..................... 442
I. Kausalität ............................................................................................ 442
II. Zukunftsbezogene Betrachtung .......................................................... 442
III. Beweislast für Unternehmen .............................................................. 443
IV. Zubilligung von Unsicherheiten ......................................................... 444
V. Wahrscheinlichkeitsbeurteilung ......................................................... 445
VI. Objektive Tatsachengrundlage ........................................................... 446
D. Verbesserung der Warenerzeugung und -verteilung.................................... 447
I. Warenerzeugung ................................................................................. 447
II. Warenverteilung ................................................................................. 449
III. Verbesserung ...................................................................................... 450
E. Förderung des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts ...................... 450
I. Technischer Fortschritt ....................................................................... 450
II. Wirtschaftlicher Forschritt .................................................................. 451
F. Umweltschutz als zusätzlicher Freistellungsgrund? .................................... 454
G. Keine notwendige Kohärenz mit Zielen der EU oder der Mitgliedstaaten .. 455
§ 4 Angemessene Gewinnbeteiligung der Verbraucher .................. 456
A. Verbraucher ................................................................................................. 456
B. Gewinn ........................................................................................................ 457
I. Notwendiger hinreichender Verbraucherbezug .................................. 457
II. Hinreichende Wahrscheinlichkeit....................................................... 458
III. Finanzielle Vorteile ............................................................................ 460
IV. Leistungsverbesserungen .................................................................... 461
V. Verbesserung von Gemeinwohlbelangen ........................................... 461
VI. Früherer Erfolgseintritt ....................................................................... 463
C. Angemessene Gewinnbeteiligung ............................................................... 464
I. Abwägung der Vor- und Nachteile für den Verbraucher ................... 464
II. Überwiegen der Vorteile .................................................................... 465
§ 5 Unerlässlichkeit ............................................................................. 467
A. Durchgehende Erforderlichkeitsprüfung in sachlicher,
räumlicher und zeitlicher Hinsicht .............................................................. 467
I. Kein milderes unternehmerisches Mittel ............................................ 467
II. Sachlich .............................................................................................. 468
1. Typenabhängigkeit......................................................................... 468
2. Anhaltspunkte aus den Gruppenfreistellungsverordnungen........... 470
3. Stufenbezogenheit .......................................................................... 472
III. Zeitlich ............................................................................................... 472
IV. Räumlich ............................................................................................ 473
V. Keine partielle Reduktion ................................................................... 474
B. Frühere Zielerreichung ................................................................................ 475
C. Inkaufnahme eines höheren Kostenaufwandes ............................................ 476
D. Ausgrenzung von Konkurrenten aus anderen Mitgliedstaaten .................... 476
E. Das Problem der Prognoseunsicherheiten ................................................... 477
§ 6 Keine mögliche Ausschaltung des Wettbewerbs
für einen wesentlichen Teil ........................................................... 479
A. Keine Fähigkeit zur Verdrängung der Konkurrenz ..................................... 479
B. Bezug zu einer marktbeherrschenden Stellung nach Art. 102 AEUV ......... 479
C. Untersuchungsansatz ................................................................................... 481
D. Gleitender Maßstab ..................................................................................... 482
E. Restwettbewerb bei flächendeckenden Kooperationen ............................... 484
I. Gesamtbetrachtung verschiedener Wettbewerbsmöglichkeiten ......... 484
II. Möglichkeit des Marktzugangs .......................................................... 485
§ 7 Weitere Rechtfertigungsgründe? ................................................. 486
A. Begrenzte analoge Anwendung der Schranken der
Warenverkehrsfreiheit ................................................................................. 486
I. Entwicklungsstand.............................................................................. 486
1. Übertragung der im Rahmen der Warenverkehrsfreiheit
entwickelten Rechtfertigungsgründe .............................................. 486
2. Urteil Wouters ................................................................................ 489
3. Weitere Annäherung der Wettbewerbsfreiheit
an die Grundfreiheiten ................................................................... 489
II. Begrenzte Auflockerung des unterschiedlichen personellen Bezugs.. 490
III. Ableitung privater Spielräume aus Bürgernähe und Subsidiarität ...... 492
B. Praktische Konkordanz mit Unionszielen.................................................... 494
I. Notwendigkeit .................................................................................... 494
II. Divergenz von Unternehmensinteressen und Gemeinwohlbelangen .. 496
III. Dienste von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse......................... 497
1. Anderer Ansatz .............................................................................. 497
2. Wirtschaftliche Tätigkeit mit Gemeinwohlverpflichtungen ........... 497
3. Notwendiger Interessenbezug ........................................................ 498
4. Möglicher Wandel: Klimaschutz und Abfallwirtschaft ................. 498
5. Begrenzter Anwendungsbereich .................................................... 499
6. Neue Stoßrichtung.......................................................................... 499
IV. Durchführung im Rahmen der vorhandenen Freistellungsgründe ...... 500
Kapitel 5 Praxis der horizontalen und
vertikalen Beschränkungen .......................................................503
§ 1 Horizontale Vereinbarungen ......................................................... 503
A. Klassische Kartellabsprachen, Marktaufteilungen, Preisabsprachen ........... 503
I. Allgemeines ........................................................................................ 503
II. Wettbewerbsbeschränkung ................................................................. 504
III. Freistellung ......................................................................................... 505
B. Strukturkrisenkartelle .................................................................................. 506
I. Allgemeines ........................................................................................ 506
II. Freistellung ......................................................................................... 507
C. Spezifische Vereinbarungen aus den Leitlinien ........................................... 509
I. Allgemeines ........................................................................................ 509
II. Gemeinsame Forschung und Entwicklung ......................................... 509
1. Allgemeines ................................................................................... 509
2. Wettbewerbsbeschränkung ............................................................ 510
3. Gruppenfreistellung ....................................................................... 513
4. Einzelfreistellung ........................................................................... 514
III. Produktionsvereinbarungen ................................................................ 515
1. Allgemeines ................................................................................... 515
2. Wettbewerbsbeschränkung ............................................................ 516
IV. Freistellung ......................................................................................... 518
1. Gruppenfreistellung ....................................................................... 518
2. Einzelfreistellung ........................................................................... 519
Einkaufsvereinbarungen ..................................................................... 520
1. Allgemeines ................................................................................... 520
2. Spürbare Wettbewerbsbeschränkung ............................................. 521
3. Freistellung .................................................................................... 523
IV. Gemeinsame Vermarktung ................................................................. 524
1. Allgemeines ................................................................................... 524
2. Wettbewerbsbeschränkung ............................................................ 525
3. Spürbarkeit und Beeinträchtigung des
zwischenstaatlichen Handels.......................................................... 527
4. Freistellung .................................................................................... 528
D. Normenvereinbarungen ............................................................................... 529
I. Allgemeines ........................................................................................ 529
II. Spürbare Wettbewerbsbeschränkung ................................................. 529
III. Freistellung ......................................................................................... 530
E. Informationsaustausch ................................................................................. 531
I. Allgemeines ........................................................................................ 531
II. Wettbewerbsbeschränkung ................................................................. 532
III. Freistellung ......................................................................................... 535
F.  Arbeitsgemeinschaften ................................................................................ 537
I. Allgemeines ........................................................................................ 537
II. Wettbewerbsbeschränkung ................................................................. 537
III. Freistellung ......................................................................................... 538
§ 2 Praxis der vertikalen Beschränkungen ....................................... 539
A. Allgemeiner Rahmen und Anwendungsbereich .......................................... 539
I. Charakteristik vertikaler Beschränkungen .......................................... 539
II. Relevante Marktanteile....................................................................... 539
III. Klassische dogmatische Struktur ........................................................ 540
B. Ausgenommene Bereiche ............................................................................ 541
I. Unternehmensübergreifender Ausschluss .......................................... 541
II. Formenspezifischer Ausschluss.......................................................... 542
1. Handelsvertreterverträge ................................................................ 542
2. Zuliefervereinbarungen .................................................................. 543
C. Kartelltatbestand .......................................................................................... 544
I. Marktmacht und -abgrenzung............................................................. 544
1. Bedeutung ...................................................................................... 544
2. Verbindung mit der Vertikal-GVO ................................................ 544
3. Relevanz der Marktmacht .............................................................. 545
II. Wettbewerbsbeeinträchtigung ............................................................ 546
III. Herstellung von Wettbewerb .............................................................. 547
D. Freistellung nach Art. 101 Abs. 3 AEUV .................................................... 548
I. Betroffene Fälle .................................................................................. 548
II. Effizienzgewinne ................................................................................ 548
III. Unerlässlichkeit .................................................................................. 549
IV. Verbrauchernutzen ............................................................................. 549
V. Aufrechterhaltener Wettbewerbsdruck ............................................... 550
E. Anwendungsbeispiele .................................................................................. 550
I. Markenzwang ..................................................................................... 550
1. Merkmale ....................................................................................... 550
2. Richtwerte ...................................................................................... 551
3. Abnehmersicht ............................................................................... 552
4. Betroffene Handelsstufe ................................................................. 552
5. Freistellung .................................................................................... 553
II. Alleinvertrieb ...................................................................................... 553
1. Merkmale und regelmäßige Wettbewerbsbeschränkungen ............ 553
2. Freistellung .................................................................................... 555
III. Kundenbeschränkung ......................................................................... 556
IV. Selektiver Vertrieb.............................................................................. 557
1. Merkmale ....................................................................................... 557
2. Wettbewerbsbeeinträchtigung ........................................................ 557
a) Qualitativer Selektivvertrieb...................................................... 557
b) Quantitativer Selektivvertrieb.................................................... 558
3. Freistellung .................................................................................... 558
a) Ansatz ........................................................................................ 558
b) Beispiele .................................................................................... 558
c) Effizienzgewinne ....................................................................... 559
d) Investitionssicherung ................................................................. 559
e) Markenexklusivität .................................................................... 560
f) Unerlässlichkeit ......................................................................... 560
g) Kumulative Wirkungen ............................................................. 560
h) Quantitative und qualitative Kriterien ....................................... 561
V. Franchising ......................................................................................... 562
1. Arten .............................................................................................. 562
2. Wettbewerbsbeschränkungen ......................................................... 562
3. Wettbewerbskonformität notwendiger Sicherungen ...................... 563
4. Freistellung .................................................................................... 563
VI. Alleinbelieferung ................................................................................ 563
1. Merkmale ....................................................................................... 563
2. Wettbewerbsbeschränkungen ......................................................... 564
3. Freistellung .................................................................................... 565
VII. Kopplungsbindung ............................................................................. 565
1. Gleichklang mit dem Markenzwang .............................................. 565
2. Abschottungswirkung und Preiserhöhung ..................................... 566
3. Freistellung .................................................................................... 567
Kapitel 6 Allgemeine Zivilrechtsfolgen .................................... 569
§ 1 Nichtigkeit ...................................................................................... 569
A. Einbindung in das gesamte Kartellverbot .................................................... 569
B. Unmittelbares Eingreifen............................................................................. 569
C. Absolutheit .................................................................................................. 570
D. Begrenzte sachliche Reichweite .................................................................. 571
§ 2 Unterlassungsansprüche.............................................................. 573
§ 3 Schadensersatzansprüche ........................................................... 574
A. Anwendbares Recht ..................................................................................... 574
B. Gerichtsstand ............................................................................................... 574
C. Effektivität ................................................................................................... 575
D. Grundvoraussetzungen ................................................................................ 576
E. Vorstandsverantwortlichkeit........................................................................ 577
F.  Kartellrechtscompliance .............................................................................. 579
I. Grundansatz ........................................................................................ 579
II. Nur innerstaatliche Rechtspflicht ....................................................... 579
Teil III Ausnutzung dominanter Stellungen ............................. 581
Kapitel 7 Missbrauchsverbot .................................................... 583
§ 1 Systematik und Bedeutung .......................................................... 583
A. Grundlagenfunktion für den Binnenmarkt................................................... 583
I. Bezug parallel zum Kartellverbot ....................................................... 583
II. Unmittelbarer Verbraucherbezug? ..................................................... 584
III. Begrenzte Verantwortung des Marktbeherrschers.............................. 585
IV. Zulässige Bildung und Erhaltung marktbeherrschender Stellungen ... 587
V. More technological approach ............................................................. 588
B. Missbrauchsverbot als Garant funktionsfähigen Restwettbewerbs ............. 588
C. Umfassende Schutzwirkung ........................................................................ 590
I. Einbeziehung der Wettbewerbsstruktur.............................................. 590
II. Kein Kausalitätserfordernis ................................................................ 591
III. Positionsverstärkung .......................................................................... 592
D. Abgrenzung zu anderen Wettbewerbstatbeständen ..................................... 593
I. Kartellverbot....................................................................................... 593
1. Einheit mit Unterschieden.............................................................. 593
2. Ergänzungsverhältnis ..................................................................... 595
II. Fusionskontrollverordnung................................................................. 597
III. Art. 106 AEUV................................................................................... 599
1. Bezugsnorm ................................................................................... 599
2. Prägender staatlicher Einfluss ........................................................ 599
3. Anbindung an Art. 102 AEUV....................................................... 600
4. Mögliche Parallelität ...................................................................... 601
5. Einschränkung durch Art. 106 Abs. 2 AEUV ................................ 601
E. Unmittelbar wirkendes Verbot .................................................................... 602
F. Systematik des Missbrauchsverbots ............................................................ 602
I. Aufbau im Vergleich zum Kartellverbot ............................................ 602
1. Grundstruktur ................................................................................. 602
2. Beispielstatbestände ....................................................................... 603
3. Keine Freistellung .......................................................................... 604
a) Systematik ................................................................................. 604
b) Nur tatbestandsimmanente Rechtfertigung ................................ 604
4. Keine Rechtsfolgenanordnung ....................................................... 605
II. Anwendungsbereich ........................................................................... 605
1. Persönlich ....................................................................................... 605
2. Räumlich ........................................................................................ 606
III. Missbrauch ......................................................................................... 606
IV. Mögliche grenzüberschreitende Handelsbeeinträchtigung ................. 607
V. Prüfungsschema .................................................................................. 608
§ 2 Beherrschende Stellung ............................................................... 608
A. Primärrechtliche Anhaltspunkte .................................................................. 608
I. Fähigkeit zu marktunabhängigem Verhalten ...................................... 608
II. Beherrschung des Wettbewerbs.......................................................... 609
III. Mögliche Betroffene ........................................................................... 611
IV. Ursachenunabhängigkeit .................................................................... 612
B. Relevanter Markt ......................................................................................... 613
I. Fortbestehende Bedeutung ................................................................. 613
II. Dimensionen ....................................................................................... 614
III. Bezugspunkte ..................................................................................... 614
IV. Substituierbarkeit der Leistungen als Kernkriterium .......................... 616
1. Maßgebliche Sicht der Abnehmer .................................................. 616
2. Eigenschaften als Ausgangspunkt .................................................. 617
3. Massenprodukte ............................................................................. 618
4. Enge Märkte ................................................................................... 619
5. Austausch des Abnehmers ............................................................. 619
6. Angebotsumstellungsflexibilität .................................................... 620
7. Kreuzpreiselastizität ....................................................................... 620
a) Grundansatz ............................................................................... 620
b) Ermittlung .................................................................................. 621
c) Relevanz von Preis und Gewinn ................................................ 621
d) SSNIP-Test ................................................................................ 622
Räumlich relevanter Markt ................................................................. 622
1. Nachfrageverhalten als Ausgangspunkt ......................................... 622
2. Angebotsbegrenzung...................................................................... 624
3. Erforderliche Wesentlichkeit des relevanten Marktes.................... 626
VI. Zeitlich parallele Wettbewerbssituation ............................................. 628
C. Ermittlung einer marktbeherrschenden Stellung ......................................... 629
I. Relevante Aspekte und deren Gewichtung ......................................... 629
II. Berechnung des Marktanteils ............................................................. 630
III. Folgerungen ........................................................................................ 631
IV. Gleitender Maßstab je nach Marktanteil............................................. 632
1. Hoher Marktanteil als hinreichende Größe .................................... 632
2. Hinzunahme weiterer Gesichtspunkte............................................ 633
3. Niedrige Marktanteile .................................................................... 634
V. Marktzutrittsschranken ....................................................................... 635
VI. Struktur des Marktführers................................................................... 636
1. Bedeutung .......................................................

References: in dubio
 EuGH 
 EGMR 

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5
 Art. 14

§ 1

§ 2
 EuGH 
 EuG 

§ 3

§ 4
 EuG 
 EuGH 

§ 5

§ 1

§ 2
 EuGH 
 Art. 101

§ 1
 Art. 101

§ 2
 EuGH 

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7
 Art. 101

§ 8

§ 9

§ 10

§ 1

§ 2
 Art. 5

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6
 Art. 102

§ 7

§ 1

§ 2
 Art. 101

§ 1

§ 2

§ 3

§ 1
 Art. 106
 Art. 102
 Art. 106

§ 2