Source: http://www.fabev.de/amateure/teilnahmebedingungen/statuten-und-regeln/
Timestamp: 2019-08-23 07:30:03+00:00

Document:
STATUTEN UND REGELN – FAB
Oberste Kriterien
1. Die Amateurstatuten als „nicht berufsmäßiger Reiter“ müssen erfüllt sein:
I. Kein Einkommen durch Bereiten und/oder
Ein „Nichtberufsmäßiger“ Teilnehmer kann pro Turnierjahr (01.10. bis 30.09.) von ihm gerittene Pferde wie folgt einsetzen:
1. Ein Teilnehmer darf beliebig viele auf sich bzw. seine Familie (Eltern, Großeltern und Geschwister) als ‚Eigentümer’ gem. § 14 Abs. 1 LPO eingetragene Pferde reiten. Pro Turnierjahr darf der Teilnehmer drei von ihm auf Turnieren in Prüfungen gem. LPO vorgestellte Pferde tauschen.
2. Reitet ein Teilnehmer Pferde, die sich nicht in seinem oder dem Eigentum seiner Familie befinden, darf er pro Turnierjahr nicht mehr als drei Pferde auf Turnieren in Prüfungen gem. LPO vorstellen.
3. Nach Überschreitung der unter 1. und/oder 2. aufgeführten Anzahl von Pferden ist der Teilnehmer nicht mehr berechtigt, an FAB-Prüfungen teilzunehmen. Er muss zur Wiedererlangung des Status ‚Nichtberufsmäßiger’ Teilnehmer, die Einhaltung dieser Vorschriften unter 1. und/oder 2. wenigstens über zwei diesem Turnierjahr vorangegangene Turnierjahre einhalten. Danach kann er wieder an FAB-Prüfungen teilnehmen.
IV. Es sind nur solche Pferde für FAB-Prüfungen startberechtigt, die entsprechend LPO §14 Abs. 1 als ‚Besitz/Eigentum’ auf den Reiter oder seine Familie eingetragen sind. Reitet der Teilnehmer als ‚Besitzer’ ein Pferd eines Mäzens [Erläuterung: Der Reiter besitzt in dem Fall das Pferd und hat es nicht zum Eigentum], muss das Pferd auf den Mäzen als ‚Eigentümer’ eingetragen sein und eine gültige ‚Eigentümer-/Besitzer­erklärung‘ bei der Geschäftsstelle des FAB zum Nennungsschluss vorliegen. Zumindest muss der verbindliche Antrag auf Eintragung bis zum Nennungsschluss bei der FN eingegangen sein und in Kopie der Geschäftsstelle vorliegen („Eigentümer-/Besitzererklärung“ bei der Geschäftsstelle erhältlich.)
Auszubildende des 1. und 2. Ausbildungsjahrs und höchstens LK3, gelten ebenfalls als „Nichtberufsmäßige Turnierteilnehmer“, sofern sie die Bedingungen I.-IV. erfüllen.
3. Status-Wechsel
Der Wechsel vom berufsmäßigen zum „nicht berufsmäßigen Reiter“ ist analog §62 1,1 LPO nach entsprechender Verjährung unter Einhaltung der allgemeinen Bedingungen möglich. Der Amateur-Status muss wenigstens seit zwei dem Turnierjahr vorangegangenen Kalenderjahren eingehalten worden sein.
Als Einkommen ist jedes Entgelt zu verstehen, dass als Gegenleistung für die Tätigkeit unter I. und II. erzielt wird. Hierunter fallen auch Sachbezüge. Dabei ist es unerheblich, wer Empfänger des Entgeltes ist. Dies kann also auch an einen Dritten gezahlt werden. Ausschlaggebend ist, dass es für die Leistung (Beritt, Unterricht) entrichtet wird. Wird das Entgelt an einen Dritten und nicht direkt an den Bereiter oder Unterrichtenden geleistet, so handelt es sich um eine Einkommensverwendung des Bereiters / Unterrichtenden und nicht um eine Einkommenserzielung durch den Dritten.
5. Entgelt für Beritt
Erhält ein berufsmäßiger Reiter für den Beritt eines Pferdes ein Entgelt, und lässt dieser einen Dritten reiten, ohne hierfür ein Entgelt an diesen zu leisten, so ist der Dritte als ,,Nicht berufsmäßiger Reiter“ anzusehen.
Nicht als Einkommen anzusehen sind Trinkgeld und sonstige unbenannte Zuwendungen (Geschenke), die gelegentlich und nicht als Gegenleistung für Beritt/Unterricht an den Reiter gegeben werden.
Zum Einkommen zählen ferner nicht Aufwandsentschädigungen, die ein Teilnehmer im Rahmen einer gemeinnützigen Tätigkeit im eigenen Verein von dem eigenen Verein erhält, soweit die Aufwandsentschädigung im Einzelfall einen Betrag von € 13,00 pro Stunde nicht übersteigt.
8. Änderungsmitteilung
Jeder Reiter ist verpflichtet, sofern er oder sein Pferd die o. g. Teilnahmebedingungen nicht mehr erfüllt, dies dem Veranstalter mitzuteilen und seinen Start zurückzuziehen. Der Veranstalter ist berechtigt, Reiter und/oder Pferde zu disqualifizieren, sofern er davon erfährt, dass die Bedingungen nicht eingehalten werden. Vorab ist dem betroffenen Reiter die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Ist der Reiter trotzdem noch berechtigt, im Finale mitzureiten, so muss er dem Veranstalter den Zeitpunkt benennen, seitdem er nicht mehr berechtigt ist, an Qualifikationen teilzunehmen.
9. Punktevergabe in der FAB Qualifikation
FAB Mitglieder erhalten unabhängig von einer prüfungsbezogenen Bewertung nach LPO FAB Punkte, die in die Bewertung zum Ersten Großen FAB Amateur-Cup einfließen. Grundsätzlich kann nur derjenige FAB Punkte erhalten, der
Fabe e.V. Satzung
des „Förderkreis für Amateur- und Berufsreitsport e.V.“ (FAB)
Der Verein führt den Name „Förderkreis für Amateur- und Berufsreitsport e.V.“. Er hat seinen Sitz in Bergisch Gladbach.
Der Verein hat den Zweck der Förderung des Turnierreitsports im Amateurbereich und der Schaffung leistungsgerechter Abgrenzungskriterien zwischen Berufs- und Amateurreitern sowie der Durchführung von Lehrgängen auch gegen Entgelt.
Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlich Zwecke. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Die Mittel dürfen nur für den satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden ihre Vergabe bedarf es eines Beschlusses des Vorstandes. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Bergisch Gladbach mit der Maßgabe zu, es für Zwecke der Reitsportförderung zu verwenden. Das Vermögen ist aber in jedem Fall unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.
Aktive Mitglieder des Vereins können natürliche Personen werden. Fördernde Mitglieder können neben natürlichen auch juristische Personen werden. Probemitglieder können natürliche Personen werden. Probemitglieder sind nicht stimmberechtigt. Sie sind berechtigt, an Prüfungen und Serien des Vereins teilzunehmen. Die Probemitgliedschaft endet zum 31.12. des Jahres, in dem die Probemitgliedschaft erworben wurde. Die Probemitgliedschaft kann nur einmal in Anspruch genommen werden. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der darüber entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung an.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein. Über den Ausschluss bestimmt der Vorstand. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand und wird mit Ausnahme des Falles des Ausschlusses – erst mit Ende des laufenden Geschäftsjahres wirksam. Kündigungsfrist 30.09., Datum des Poststempels.
Die Mitglieder sind verpflichtet, hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde stets – außerhalb von Turnieren – die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere
die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und verhaltens- und tierschutzgerecht unterzubringen;
die Grundsätze Verhaltens- und tierschutzgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d.h. ein Pferd nicht unreiterlich zu behandeln, z.B. zu quälen oder zu missbrauchen oder unzulänglich zu transportieren.
Auf Turnieren unterwerfen sich die Mitglieder der Leistungsprüfungsordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) einschließlich ihrer Rechtsordnung. Verstöße gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln (§ 920 LPO) können gem. § 921 LPO mit Verwarnung, Geldbußen und/oder Sperren geahndet werden. Außerdem können dem Mitglied die Kosten des Verfahrens auferlegt und die Entscheidung veröffentlicht werden. Verstöße gegen das Wohl des Pferdes können durch LPO-Ordnungsmanahmen auch geahndet werden, wenn sie sich außerhalb des Turnierbetriebs ereignen.
§ 5 Mitgliedsbetrag, Umlagen
Beiträge, Gebühren und Unlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliederversammlung entscheidet ebenfalls darüber, ob und ggf. in welcher Höhe eine Aufnahmegebühr festgesetzt wird und wann die Beiträge fällig sind.
Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen frei.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Beide sind zur Alleinvertretung des Vereinsberechtigt. Im Innenverhältnis soll der stellvertretende Vorsitzende den Verein nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertreten.
– Rechtsvertreter/Sportkommissar
– Richter-Vertreter
– Amateurreiter-Vertreter
– Berufsreiter-Vertreter/Ausbildung
– Berufsreiter-Vertreter/Turniersport
Alle Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Mit Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandmitglieds. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandsitzungen, die durch den 1. 1Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst.
Mindestens einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal, findet die ordentliche Mitgliederversammlung der Mitglieder des Vereins statt. Sie ist ohne Rücksicht auf eine bestimmte Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Einladung der Mitgliederversammlung hat mindestens einen Monat vorher schriftlich, oder auch in digitaer Form als e-Mailversand, unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen von einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Versammlung.
Die Versammlung wird von dem Vorsitzenden des Vereins oder bei dessen Abwesenheit von seinem Stellvertreter geleitet. Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung sind:
b. Rechnungsbericht des Schatzmeisters
d. Neuwahlen (soweit erforderlich)
Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Versammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
Die Prüfung des Rechnungsberichtes erfolgt durch einen in der vorhergehenden Mitgliederversammlung zu wählenden Prüfungsausschuss, der aus zwei dem Vorstand nicht angehörenden Vereinsmitgliedern besteht.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen,
wenn wenigstens 20% der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen eine solche verlagen,
b. wenn der Vorstand die Einberufung beschließt.
Die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der in der Versammlung anwesenden oder vertretenen, stimmberechtigten Mitglieder. Bei Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes haben die Vorstandsmitglieder kein Stimmrecht. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind durch den Schriftführer aufzuzeichnen.
Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorsitzende. Es ist schriftlich und geheim abzustimmen, wenn dies mindestens 10% der Mitglieder verlangen.
Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3/4, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine solchen 9/10 abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Im Übrigen gilt die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder.
1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder für die Auflösung stimmen müssen.
2. Sofern die Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der
3. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
fällt das Vermögen an das „Deutsches Kuratorium für therapeutisches Reiten e.V.“, das es
Diese Satzung tritt mit dem heutigen Tage in Kraft. Beschlossen in der Jahreshauptversammlung am 4.04.2016 in Langenfeld.

References: § 14
 §14
 §62
 § 921

§ 5
 § 26