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Anwalt? Hier lang www.frag-einen-anwalt.de Familienrecht Themen: Unterhalt Kind uneheliches
| 26.01.2006 21:10 | Preis: ***,00 € |
ich lebe seid 5 Monaten getrennt von meinem mann bin umgezogen und habe einen neuen Lebenspartner ... mit meinem noch Ehemann klappt alles sehr gut und wenn es zur Scheidung kommen sollte sind wir uns auch einig ... also man kann sagen wir haben uns in Freundschaft getrennt ...
mein Lebenspartner ist auch verheiratet ... er hat einen erwachsenen Sohn und einen 13 Jahre jungen Sohn ... wofür er 300 Euro unterhalt zahlt ... sowie verlangt seine Ehefrau auch 600 Euro unterhalt von ihn ... obwohl sie schwarz arbeitet aber er es nicht beweisen kann ... seine Frau zwingt ihn und erpresst ihn zu dingen die er nicht möchte ... sie verfolgt ihn und will das er zu ihr zieht womit sie auch eine zeit lang wieder erfolg hatte weil mein Lebenspartner angst hat vor seiner Frau und weil sie ihn auch wegen ihren gemeinsamen Sohnes erpresst und so wie mit anderen dingen ...
mittlerweile wohnen wir wieder in unserer gemeinsamen Wohnung die wir uns vor 5 Monaten angemietet hatten und sie eingerichtet haben ... nun bin ich in eine missliche Lage ... und zwar bin ich schwanger mit 37 und werde das Baby auch zur Welt bringen ... natürlich war dieses nicht geplant und auch wollte ich kein Kind mehr haben da ich einen 18 Jahre jungen Sohn habe ... aber gut ist nun mal passiert ... und mein Lebenspartner steht zu mir mit allen Konsequenzen ...
nun zu meiner frage bzw., fragen ... was müssen wir erwarten ... was kommt auf meinen Lebenspartner zu zwegs unterhalt seiner Frau und seinem Kind und später das Kind mit mir zusammen ... er selber muss Steuerschuld ans Finanzamt zahlen ich bekomme nur eine kleine Rente wegen Krankheit und mein noch Ehemann ist zwar berufstätig ... aber ich möchte nicht das er für das Kind aufkommen muss zumal er nicht der Vater des Kindes ist ... wie ist es, wenn ich das Kind noch in meiner, ehe gebäre ... was auch der fall sein wird ... wie kann ich meinen Lebenspartner helfen oder wie kann das finanziell geregelt werden ... da meinem Lebenspartner nur noch knapp an die 1000 Euro monatlich zur Verfügung stehen wegen den unterhalt den seine Frau fortet für sich ... das seinem Sohn unterhalt zu steht das ist ihm bewusst und dieses zahlt er auch regelmäßig ... wir beide sind noch nicht geschieden und ich habe auch noch nicht die Scheidung ein gereicht, sowie mein Lebenspartner auch nicht ... wie ist es, wenn wir geschieden sind und gegebenfals heiraten ...
an wem können wir uns wenden und welche rechte als werdende Mutter bzw. später als Mutter seines Kindes ... haben wir habe ich ... es wäre schön wenn sie mir helfen könnten ich hoffe herzlichst auf baldige Antwort von ihnen liebe grüße sagt Diana Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 1237 weitere Antworten zum Thema:
Sehr geehrte) Fragestellerin,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne wie folgt: 1. Das noch zu gebärende Kind wäre mit Ihrem Bericht in der Tat –juristisch- bis auf weiteres ein Kind Ihres Noch-Ehemannes. Dies folgt aus § 1592 Nr. 1 BGB, den ich mir zu zitieren erlaube:
§ 1592 Vaterschaft Vater eines Kindes ist der Mann,
1.	der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist, …
Allerdings werden Sie dies nicht akzeptieren (vermute ich) – auf jeden Fall wird Ihr Noch-Ehemann diese Vaterschaft anfechten.
Die dann eintretende Unterhaltspflicht des noch verheirateten Vaters des zukünftigen Kindes reduziert sich – sobald er als Vater des Kindes anerkannt sein wird. Wenn mehrere gleichberechtigte Unterhaltsberechtigte –verkürzt formuliert- Unterhalt beanspruchen können, wird häufig mit einem anteiligen Abschlag zu rechnen sein.
2. Im Einzelnen: In der Sache wird es darauf hinauslaufen, dass Ihr Freund, der kein „Großverdiener“ ist, nach der Geburt Ihres gemeinsamen Kindes ja nicht nur seine „Noch-Frau“ (§ 1361b BGB) und sowieso Kinder mit dieser, sondern auch Ihr gemeinsames Kind und für einen bestimmten Zeitraum vor resp. nach der Entbindung (§ 1615 l BGB) ggfls. auch Sie unterstützen muß. Hier muß man keine großen Rechenkünste vollführen, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass Ihr Freund, auch wenn er alle eventuellen Unterhaltsberechtigten nicht vollständig befriedigen würde, am Existenzminimum angekommen ist. Nun gibt es je nach Einzelfallkonstellation die eine oder andere gesetzliche Regelung oder gerichtliche Entscheidung, wie die einzelnen Unterhaltsverpflichtungen zueinander zu gewichten sind. So bestimmt zB § 1581 BGB, ich zitiere:
1Bei Ermittlung des Unterhalts des geschiedenen Ehegatten geht im Falle des § 1581 der geschiedene Ehegatte einem neuen Ehegatten vor, wenn dieser nicht bei entsprechender Anwendung der §§ 1569 bis 1574, § 1576 und des § 1577 Abs. 1 unterhaltsberechtigt wäre. 2 Hätte der neue Ehegatte nach diesen Vorschriften einen Unterhaltsanspruch, geht ihm der geschiedene Ehegatte gleichwohl vor, wenn er nach § 1570 oder nach § 1576 unterhaltsberechtigt ist oder die Ehe mit dem geschiedenen Ehegatten von langer Dauer war. 3 Der Ehedauer steht die Zeit gleich, in der ein Ehegatte wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes nach § 1570 unterhaltsberechtigt war.
3. Ich kann Ihnen nur anraten, beizeiten beim Jugendamt vorstellig zu werden.
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf Nachfrage vom Fragesteller	26.01.2006 | 22:39
danke erst mal für ihre schnelle antwort ...
hm ja ... sind nen bisschen viele § ... so wie ich das verstehe muss mein noch ehemann die vaterschaft des kindes aberkennen bzw. muss ich vorweisen können das er nicht der leibliche vater des kindes ist ... ???
das andere ist mir ehrlich gesagt zu kompliziert ... da ich mich nicht mit § auskenne ... das heist auf gut deutsch wir hätten viel rennerei wegen diesem kind und wegen unterhalt usw ...
es wäre wirklich sehr nett wenn sie mir das ein wenig hm ja verständlicher schreiben könnten ???
es verbleibt mit lieben grüssen Diana Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt
26.01.2006 | 22:54
Ich hatte nur die einschlägigen Paragraphen aufgeführt. Dass sich diese nicht immer ganz leicht lesen lassen, dafür kann ich wenig.
Aber die Antwort noch etwas verständlicher zu machen: Der Noch-Ehemann gilt, wenn er zum Zeitpunkt der Geburt noch mit Ihnen verheiratet ist, als Vater –siehe den schon zitierten § 1592 Nr.1 BGB. Da dies aber weder in seinem noch in Ihrem und Ihrem nunmehrigen Freundes Interesse ist, sollte Sie möglichst schnell nach der Geburt am besten im Einvernehmen die Vaterschaft anfechten - §§ 1600 ff. BGB.
Wichtiger als der kaum hinwegzudiskutierende Umstand der Vaterschaft erscheinen mir übrigens die unterhaltsrechtlichen Konsequenzen.
"danke für die super schnelle bearbeitung, die § werde ich mir mal vornehmen und lesen, weiter so ... ich empfele gerne diese webseite weitergruss "
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References: § 1592

§ 1592
 § 1581
 § 1581
 § 1576
 § 1577
 § 1570
 § 1576
 § 1570
 § 1592