Source: https://www.connectoor.com/datenschutz/auftragsdatenverarbeitung/
Timestamp: 2019-08-24 19:37:38+00:00

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Legal - Auftragsdatenverarbeitung - Connectoor
Vertrag über eine Auftragsverarbeitung
Art. 28 Abs. 3 DSGVO
Die jobEconomy GmbH stellt Ihnen gemäß DSGVO eine Erklärung zur Auftragsdatenverarbeitung bereit. Dazu ist es nötig, dass Sie die folgende Auftragsdatenverarbeitung ausfüllen und uns zukommen lassen.
Um die Bestätigung möglichst leicht zu vollziehen, genügt es, wenn Sie Ihre Daten in das folgende Formular eintragen und die Erklärung zur Auftragsdatenverarbeitung bestätigen. Im Anschluss senden wir Ihnen zusätzlich den ausgefüllten Vertrag per Mail zu.
Wenn Sie die Bestätigung lieber per Fax oder Mail vollziehen möchten, ist dies ebenfalls möglich. Füllen Sie dazu bitte das Formular aus, drucken Sie die Seiten über die Druckfunktion Ihres Browsers und senden Sie uns die unterzeichnete Erklärung per Mail an support@connectoor.com oder per Fax an die +49 (0)30 / 889 221 - 20.
Vertrag über eine Auftragsverarbeitung Art. 28 Abs. 3 DSGVO
als Verantwortlicher (hier bezeichnet als „Auftraggeber“)
als Auftragsverarbeiter (hier bezeichnet als „Auftragnehmer“)
Der Auftraggeber möchte den Auftragnehmer mit den in § 2 genannten Leistungen beauftragen. Teil der Vertragsdurchführung ist die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Insbesondere Art. 28 DSGVO stellt bestimmte Anforderungen an eine solche Auftragsverarbeitung. Zur Wahrung dieser Anforderungen schließen die Parteien die nachfolgende Vereinbarung, deren Erfüllung nicht gesondert vergütet wird, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.
Es gelten die Begriffsbestimmungen der DSGVO
(1) Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber Leistungen im Bereich der Bereitstellung einer E-Recruiting-Software auf Grundlage des Vertrags („Hauptvertrag“). Dabei erhält der Auftragnehmer Zugriff auf personenbezogene Daten und verarbeitet diese ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Auftraggebers. Umfang und Zweck der Datenverarbeitung durch den Auftragnehmer ergeben sich aus dem Hauptvertrag (und der dazugehörigen Leistungsbeschreibung). Dem Auftraggeber obliegt die Beurteilung der Zulässigkeit der Datenverarbeitung.
(2) Die Weisungen des Auftraggebers werden anfänglich durch diesen Vertrag festgelegt und können vom Auftraggeber danach in schriftlicher Form, in Textform oder durch Eingaben im internen Bereich der e-recruiting-Software durch einzelne Weisungen geändert, ergänzt oder ersetzt werden (Einzelweisung). Der Auftraggeber ist jederzeit zur Erteilung entsprechender Weisungen berechtigt. Dies umfasst Weisungen in Hinblick auf die Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten. Weisungsberechtigt ist jede Person, die der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer zumindest in Textform benennt oder der der Auftraggeber die Zugangsdaten zum internen Bereich der e-recruiting-Software zur Verfügung stellt.
(1) Im Rahmen der Durchführung des Hauptvertrags erhält der Auftragnehmer Zugriff auf die nachfolgend näher spezifizierten personenbezogenen Daten:
Name, Erreichbarkeitsdaten der Bewerber
alle Daten, die aus dem jeweiligen Bewerbungsvorgang herrühren (insbesondere Lebensläufe, Fotos, Zeugnisse usw.)
Zugangsdaten der Personen, die die Bewerbungen im internen Bereich der e-recruiting-Software einsehen (ggf. Personalverantwortliche beim Auftraggeber)
Nur sofern vom Auftraggeber ausdrücklich vereinbart, Daten aus einem vom Auftraggeber selbst programmierten cookie, der die Herkunft des Nutzers bei Gelangen auf das E-Recruiting-Online-Angebot ausweist
(2) Der Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen wird wie folgt beschrieben:
Personen, die die Bewerbungen im internen Bereich der e-recruiting-Software einsehen (ggf. Personalverantwortliche beim Auftraggeber)
(2) Der Auftragnehmer wird in seinem Verantwortungsbereich die innerbetriebliche Organisation so gestalten, dass sie den besonderen Anforderungen des Datenschutzes gerecht wird. Er trifft alle erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zum angemessenen Schutz der Daten des Auftraggebers gem. Art. 32 DS-GVO. Die Maßnahmen sind in der Anlage zu dieser Vertragsurkunde enthalten. Eine Änderung der getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bleibt dem Auftragnehmer vorbehalten, wobei er sicherstellt, dass das vertraglich vereinbarte Schutzniveau nicht unterschritten wird.
(3) Beim Auftragnehmer ist als betrieblicher Datenschutzbeauftragter für den Datenschutz bestellt: Rechtsanwalt Dr. Stephan Gärtner, Voßstraße 20, 10117 Berlin, gaertner@stanhope.de. Der Auftragnehmer veröffentlicht die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten auf seiner Internetseite und teilt sie der Aufsichtsbehörde mit. Veröffentlichung und Mitteilung weist der Auftragnehmer auf Anforderung des Auftraggebers in geeigneter Weise nach.
(4) Sollten die Daten des Auftraggebers beim Auftragnehmer durch Pfändung oder Beschlagnahme, durch ein Insolvenz- oder Vergleichsverfahren oder durch sonstige Ereignisse oder Maßnahmen Dritter gefährdet werden, so hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich darüber zu informieren, sofern ihm dies nicht durch gerichtliche oder behördliche Anordnung untersagt ist. Der Auftragnehmer wird in diesem Zusammenhang alle zuständigen Stellen unverzüglich darüber informieren, dass die Entscheidungshoheit über die Daten ausschließlich beim Auftraggeber als „Verantwortlichem“ im Sinne der DSGVO liegen.
(5) Über wesentliche Änderung der Sicherheitsmaßnahmen nach § 5 Abs. 2 hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich zu unterrichten.
(7) Der Auftragnehmer und gegebenenfalls sein Vertreter führen ein Verzeichnis zu allen Kategorien von im Auftrag des Auftraggebers durchgeführten Tätigkeiten der Verarbeitung, das alle Angaben gemäß Artikel 30 Absatz 2 DSGVO enthält. Das Verzeichnis ist dem Auftraggeber auf Anforderung zur Verfügung zu stellen.
(1) Der Auftraggeber überzeugt sich vor der Aufnahme der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von den technischen und organisatorischen Maßnahmen des Auftragnehmers. Hierfür kann er z. B. Auskünfte des Auftragnehmers einholen, sich vorhandene Testate von Sachverständigen, Zertifizierungen oder internen Prüfungen vorlegen lassen oder die technischen und organisatorischen Maßnahmen des Auftragnehmers nach rechtzeitiger Abstimmung zu den üblichen Geschäftszeiten selbst persönlich prüfen bzw. durch einen sachkundigen Dritten prüfen lassen, sofern dieser nicht in einem Wettbewerbsverhältnis zum Auftragnehmer steht. Der Auftraggeber wird Kontrollen nur im erforderlichen Umfang durchführen und die Betriebsabläufe des Auftragnehmers dabei nicht unverhältnismäßig stören.
(5) Der Auftragnehmer weist dem Auftraggeber die Verpflichtung der Mitarbeiter nach § 5 Abs. 4 auf Verlangen nach.
(6) Sofern der Auftraggeber beim Auftragnehmer Kontrollen i.S.d. dieses § 7 durchführt, vergütet er dies dem Auftragnehmer mit einem Stundensatz von 150,00 € (netto).
(1) Der Auftragnehmer ist im Rahmen seiner vertraglichen Verpflichtungen zur Begründung von Unterauftragsverhältnissen mit Subunternehmern („Subunternehmerverhältnis“) befugt. Der Auftragnehmer zeigt dem Auftraggeber die Beauftragung von Subunternehmern mit einer Vorlauffrist von vierzehn Tagen an, wobei der Auftraggeber der Unterbeauftragung widersprechen kann, worauf der Auftragnehmer das Recht hat, den Hauptvertrag außerordentlich zu kündigen. Erfolgt kein Widerspruch innerhalb von sieben Tagen kann die Beauftragung erfolgen. Die in der Anlage 2 näher bezeichneten Subunternehmer gelten bei Vertragsschluss als genehmigt.
§ 9 Anfragen und Rechte Betroffener,
(1) Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber nach Möglichkeit mit geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen bei der Erfüllung von dessen Pflichten nach Art. 12–22 sowie 32 und 36 DSGVO.
Für die Haftung des Auftragnehmers gelten die Regelungen aus dem Hauptvertrag entsprechend. Soweit dort keine Regelungen getroffen sind, gilt die gesetzliche Haftungsverteilung.
§ 11 Außerordentliches Kündigungsrecht
Der Auftraggeber kann den Hauptvertrag fristlos ganz oder teilweise kündigen, wenn der Auftragnehmer seinen Pflichten aus diesem Vertrag nicht nachkommt, Bestimmungen der DSGVO vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt oder eine Weisung des Auftraggebers nicht ausführen kann oder will. Bei einfachen – also weder vorsätzlichen noch grob fahrlässigen – Verstößen setzt der Auftraggeber dem Auftragnehmer eine angemessene Frist, innerhalb welcher der Auftragnehmer den Verstoß abstellen kann.
§ 12 Beendigung des Hauptvertrags
(1) Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber nach Beendigung des Hauptvertrags oder jederzeit auf dessen Anforderung alle ihm überlassenen Unterlagen, Daten und Datenträger zurückgeben oder – auf Wunsch des Auftraggebers, sofern nicht nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Bundesrepublik Deutschland eine Verpflichtung zur Speicherung der personenbezogenen Daten besteht – löschen. Dies betrifft auch etwaige Datensicherungen beim Auftragnehmer. Der Auftragnehmer hat den dokumentierten Nachweis der ordnungsgemäßen Löschung noch vorhandener Daten zu führen.
(4) Diese Vereinbarung unterliegt deutschem Recht. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin, soweit der Auftraggeber ein Kaufmann (m/w/d), eine juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist.

References: Art. 28
 Art. 28
 § 2
 Art. 28
 Art. 32
 § 5
 § 5
 § 7

§ 9
 Art. 12

§ 11

§ 12