Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/2/82150000056.htm
Timestamp: 2018-11-20 22:34:27+00:00

Document:
2.15.056 Pfinzgau
Verordnung des Landratsamtes Karlsruhe als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Pfinzgau" vom 07. November 1991 (Mitt.-Bl. Pfinztal vom 28.11.1991).
Auf Grund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz) vom 21.10.1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz vom 19.03.1985 (GBl. S. 71), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Karlsruhe verordnet:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Pfinztal mit den Gemarkungen Berghausen, Kleinsteinbach, Söllingen und Wöschbach, wird zum Landschaftsschutzgebiet mit der Bezeichnung "Pfinzgau" erklärt.
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rd. 2 162 ha. Es umfaßt auf dem Gebiet der Gemeinde Pfinztal die folgenden Gewanne und Walddistrikte ganz oder teilweise. Diese werden dabei gemäß der Nummernreihenfolge in Detailkarten im Maßstab 1 : 5 000 Karte für Karte aufgeführt. Die aktualisierten und nicht in der Karte übernommenen Forstortsnamen sind jeweils in Klammern vermerkt.
1.Gemarkung Berghausen
Sengelsgrund und Staatswald Distr. III Rittnert.
Staatswald Distr. III Rittnert.
Gemeindewald Distr. I Großer Wald.
Gemeindewald Distr. I Großer Wald, Ettnord, Hohbrunn, Eselsbrunn, Seeschutz, Ganshelden, Hummelberg, Sonnenberg, Hammelsbruch, Steinert, Weiher, Salbusch, Steinwiesen, Rohberg, Sohlengrund, Webersgrund, Sandgrubengrund, Faßelsgrund.
Obere Au, Spechwiesen, Am Hopfenberg, Zwischenberg, Kirsch, Mehl, Am Brückle, Gaugsberg, Deisel, Burgweg, Gifitz, Kappesrain, Am Steinweg, Hasenlauf, Kausenmer, Kaltenberg, Gemeindewald Distr. V (XI.) Hopfenberg, Staatswald Distr. III Rittnert.
Rittnert, Am Rotebusch, Staatswald Distr. III Rittnert.
Gemeindewald Distr. I Großer Wald, Distr. II Mickenloch, Auf der Liß, Hausgrund, Zalkofen, Am Mickenloch, Blümlesfeld, Weidach, Rohräcker, Schleichling, Breitenfeld, Weidach, Diebseiche, Am Wöschbacher Weg, Schänzle, Grünloch, Leopoldsgrund.
Hohwiesen, Röller, Im Göbel, An den Heulenberger Wiesen, Heulenbergerwiesen, Gemeindewald Distr. III Heulenberg, Breitenwiesen, Am Wöschbacher Weg, Diebseiche, Leopoldsgrund, Auf der Liß, Am Überzwergen Weg.
· Karte 15
Kappesäcker, Im Ziegler.
2.Söllingen
Kalkhof, Baumbusch, In der Tasch, Talberg, Pfaffenhalden, Zeil, Straßenäcker, Attigäcker.
Landachtäcker, Hügelrain, Hohlengrund, Hafengrube, Rotebusch, Burgweg, Riß, Ettlingerpfad, Beckersgrund, Hirschtal, Maueräcker, Kühbusch, Feuersteinäcker, Bruch, Altstupfericherweg links, Altstupfericher Weg rechts, Kleinfeldle, Teufelsplatt, Staatswald Distr. III, Rittnert, Gemeindewald Distr. V Hopfenberg.
Staatswald Distr. III Rittnert, Gemeindewald DIstr. I (X) Oberwald.
Salzwiesen, Geiskopf, Straßenwiesen, Berghauserfeld, Röller, Unterer Röller, Oberer Röller, Sallenbüschele, Engelfeld, Stabsäcker, Heulenberg, Maieräcker, Silbert, Schwinntal, Schwinntalrain, Hinterer Bohrain, Vorderer Bohrain, Wöschbacher Weg links, Reuthe, Wöschbacherbuckel, Börsteinpfad, Börstein, Gemeindewald Distr. II (VII) Stranzenberg, Attigäcker.
Schmiedeäcker, Stufel, Lerchenberg, Flühlos, Ritter, Unterstelle, Schafheck, Leimengrube, Rieth, Bocksgraben, Bühl, Am Steinbacherhaldenwald, Steinbacherhaldenwiesen, Dammwiesen, Kuhweide, Dammreetz, Am Königsbachweg, Dahnhalden, Sonnental, Gemeindewald Distr. I (X) Oberwald, Distr. II (VII) Stranzenberg.
Gemeindewald Distr. I Oberwald, Distr. II (VII) Stranzenberg.
Gemeindewald Distr. II (VII) Stranzenberg, Wöschbacherbuckel.
· Karte 16
Gemeindewald Distr. II (VII) Stranzenberg.
3.Wöschbach
Unten am Dorf.
· Karte 14
Bruchwiesen, Hassert.
Bruchwiesen, Hassert, Loh, Im Ziegler, Hintere Alte Berg, Lichtenäcker, Hinterer Grund, Sonnenberg, Wössinger Weg, Im Erzengrund, Im hinteren Berg, Im vorderer Berg, Im vorderen Berg, Im Hinteren Sauwasen, Unteres Roth, Oberes Roth, Beim Löffelsbusch, Im vorderen Sauwasen, Im Gehrn, Im hinteren Sauwasen, Wachholder, Bei der Höll, Im Sack, Im Dahn, Eichwäldle, Rennäcker, Eigen, Hinter den Büschen, Gemeindewald Distr. I Sennigwald (Distr. VII Stranzenberg) , Distr. II (V) Höllwald, Äußere Steinäcker.
· Karte 17
· Löser, Bei der Höll, Gemeindewald Distr. III (V) Höllwald, Distr. IV (VI) Forlenwald.
· Karte 18
· Gemeindewald Distr. IV (VI) Forlenwald.
4.Kleinsteinbach
Grüne Buche, Junge Wingert, Gemeindewald Distr. I, VI (XI) Hundstangen.
Unter Teich, Auf den Söllinger Wald, Gemeindewald Distr. II (VII) Stranzenberg, Am Söllinger Wehr, Gemeindewald Distr. I Oberwald.
Ober Teich, Saustalläcker, Kurze Maieräcker, Lange Maieräcker, Langgewann, Am Backen, Laile, Hasenäcker, Pfeifenäcker, Kirschenklamm, Neunmorgenäcker, Auf die jungen Wingert, Kühäcker, Auf die Hundstangen, Buschbirnbaum, Tafel, Welschenberg, Hinter Tal, Waldwiesen, Bockswiesen, Stumpenäcker, Reitwegäcker, Schwalmus auf den Wald, Schwalmusteich, Wildeäcker, Schwalmusgewann, Stockacker, Zwölfmorgenäcker, Hintere Vierzehnmorgenäcker, Kohlplatte, Birkenäcker, Saugraben, Vogelherd, Steinäcker, Hinterm Dorf, Vordere Vierzehnmorgenäcker, Geigersberg, Zehnmorgenäcker, Mühlwiese, Über der Pfinz, Hinterm Berg, Kirschenklamm, Vor Vorder Tal, Staatswald Distr. Schwalmus (Distr. VII Buchwald) , Gemeindewald Distr. I (IX) Handstangen, Distr. II Haagswäldle (Distr. VII) Stranzenberg, Distr. II VIII Beinhöhle.
· Karte 13
Staatswald Distr. Schwalmus (Staatswald Distr. VII Buchwald) .
(2) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 sowie in 18 Detailkarten im Maßstab 1 : 5 000 grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Karlsruhe und der Gemeinde Pfinztal zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt (28.11.1991 bis 30.12.1991), montags von 8.30-12.00 Uhr und 13.30-17.30 Uhr, dienstags - donnerstags von 8.30‑12.00 Uhr und von 13.30-15.00 Uhr und freitags von 9.30-12.00 Uhr, Rathaus Pfinztal, Ortsteil Söllingen, Hauptstraße 70, Zimmer 11).
1. die Bewahrung der zum größten Teil noch durch naturnahe Artenzusammensetzung gekennzeichneten Wälder wegen ihrer Bedeutung für den Naturhaushalt, der Pflanzen- und Tierwelt und ihrer Schutzfunktion für Wasser, Boden und Klima sowie wegen ihrer Funktion als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung;
2. die Erhaltung und langfristige Sicherung der verbliebenen, teils ausgedehnten Streuobstwiesen als extensiv genutzte Kulturlandschaft von hoher ökologischer Bedeutung und großer Anziehungskraft für die erholungssuchende Bevölkerung;
3. die Bewahrung des für große Teile der Pfinztäler Gemarkung typischen Landschaftsbildes;
4. die Sicherung von Landschaftselementen, die die Strukturvielfalt erhöhen und damit zusätzlich Lebensräume bieten, wie Feldhecken, Hohlwege mit ihrer typischen Vegetation, Teiche und Steinbrüche;
5. der Schutz der ökologisch und klimatisch wertvollen Bachauen durch Erhaltung und Entwicklung der Ufergehölze sowie der Schutz des Grünlandes;
6. die Offenhaltung der Grünzäsuren zwischen den einzelnen Ortsteilen in der Pfinzaue;
7. der Schutz der Feldflur vor baulicher Zersiedelung und Einfriedung zu Gunsten einer landschaftsgerechten Nutzung und Naherholung.
2. Errichtung von Einfriedigungen, auch lebende Zäune;
4. Lagern von Gegenständen, soweit sie nicht zur zulässigen Nutzung des Grundstücks erforderlich sind;
7. Anlage oder Veränderung von Flugplätzen einschließlich Modellflugplätzen;
15. Beseitigen oder Ändern von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie Streuobstbestände, Feldgehölze, Hecken, Ufergehölze, Uferstauden, stillgelegte Steinbrüche, Baumalleen sowie Hohlwege;
16. Kahlschlag von Wald auf einer Fläche von mehr als 3 ha.
1. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Grundstücke mit der Maßgabe, daß § 5 Abs. 2 Nrn. 13 bis 15 beachtet werden;
2. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung forstwirtschaftlicher Grundstücke mit der Maßgabe, daß § 5 Abs. 2 Nr. 16 beachtet wird;
7. für den Bau einer Ortsumgehungsstraße Berghausen B 10/B 293 soweit hierfür ein Planfeststellungsbeschluß vorliegt.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung des Badischen Ministers des Kultus und Unterrichts über das Landschaftsschutzgebiet "Bocksbachtal" vom 17.01.1939 außer Kraft, soweit sie den Geltungsbereich dieser neuen Verordnungen betrifft.
Karlsruhe, den 07.11.1991
Dr. Ditteney
Verordnung des Landratsamtes Karlsruhe über die Änderung des Landschafts­schutzgebietes "Pfinzgau" vom 12.05.2003 (Mitteilungsbl. Pfinztal v. 22.05.2003).
Das Landratsamt Karlsruhe hat am 12.5.2003 folgende von der Gemeinde Pfinztal beantragte Änderung des Landschaftsschutzgebiets "Pfinzgau" verordnet:
Verordnung des Landratsamtes Karlsruhe über die Änderung des Landschaftsschutz­gebietes "Pfinzgau" vom 12.05.2003.
Aufgrund der §§ 22 und 58 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes -(NatSchG) in der Fassung vom 29. März 1995 (GBl. S. 385), geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1995 (GBl. 1996 S. 29), geändert durch Verordnung vom 17. Juni 1997 (GBl. S. 278), geändert durch Gesetz vom 14. März 2001 (GBl. S. 189), geändert durch Gesetz vom 19.11.2002 (GB1. S. 424 und 428) wird verordnet:
§ 1 Erklärung zum Schutzgebiet / Teilweise Aufhebung des Schutzgebietes
Die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet "Pfinzgau" vom 07.09.1991 wird wie folgt geändert. Das Landschaftsschutzgebiet führt insgesamt die Bezeichnung "Pnnzgau".
1. Die in § 2 Abs. 2 a) näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Pfinztal, Gemarkung Berghausen, Landkreis Karlsruhe, wird zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
2. Für die in § 2 Abs. 2 b), c) und d) näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Pfinztal, Gemarkungen Berghausen und Kleinsteinbach, Landkreis Kar1sruhe wird das Landschaftsschutzgebiet aufgehoben.
(1) Größe:
a) Die unter § 2 Abs. 2 a) beschriebene Erweiterungsfläche (§ 2 Abs. 2 a)) hat eine Größe von rd. 4,04 ha.
b) Die Flächen, die aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen werden, haben eine Größe von rd. 1 ,2 ha (§ 2 Abs. 2b)), bzw. rd. 1,6 ha (§ 2 Abs. 2 c)), bzw. rd. 1,19 ha (§ 2 Abs. 2 d)). Das Landschaftsschutzgebiet hat mit diesen Änderungen insgesamt eine Größe von rd. 2.162 ha (bisherige Größe 2.162 ha).
(2) Beschreibung der Änderungen des Gebietes:
a) Das Landschaftsschutzgebiet wird erweitert um einen Teil des Gewannes "Schlossäcker", Gemarkung Berghausen. Der neu in das Landschaftsschutzgebiet aufgenommene Bereich schließt sich im Norden und Westen an das bestehende Landschaftsschutzgebiet und den Gemeindewald Distrikt III Heulenberg, die K 3541 und den landwirtschaftlichen Haupterschließungsweg an. Im Süden verläuft die Abgrenzung entlang der südlichen Grenze des Grundstückes FlstNr. 8242/1.
b) Die Landschaftsschutzgebietsverordnung wird für Teile des Gewannes "Im Saalbrett", Gemarkung Berghausen aufgehoben. Die neue Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes verläuft entlang der Gemarkungsgrenze zu Wöschbach, entlang der südlichen Grundstücksgrenzen der FlstNrn. 8201 und 8208 verlängert nach Westen, im Westen entlang des Haupterschließungsweges.
c) Die Landschaftsschutzgebietsverordnung wird für Teile des Gewannes "Weiher", Gemarkung Berghausen aufgehoben. Die neue Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes verläuft nun entlang der Ostgrenze der Grundstücke FlstNrn. 2304/1, 2305/1, 2306/1, 2307/1 und 2308/1; entlang des Böschungsfußes der DB-Bahntrasse; entlang der Westgrenze des FlstNr. 2340/1; entlang der Südgrenzen der FlstNrn. 2341, 2342, 2343/1, 2345, 2240, weiter Richtung Osten in Höhe des FlstNr. 2242 und Richtung Süden entlang der Westgrenze des FlstNr. 2251.
d) Die Landschaftsschutzgebietsverordnung wird für Teile des Gewannes "Stumpenäcker", und Teile des Staatswalddistriktes "Schwalmus", Gemarkung Kleinsteinbach aufgehoben. Die neue Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes spart nun die Betriebsflächen einer ortsansässigen Firma und eine südlich angrenzende zur Erweiterung des Betriebes vorgesehene Fläche aus. Die neue Grenze verläuft im Norden entlang der nördlichen Grenze des FlstNr. 1774, im Süden entlang der Böschungsoberkante des neu anzulegenden Gewässers.
(3) Die Grenzen der mit dieser Verordnung geänderten Bereiche des Landschaftsschutz­gebietes sind auf einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000 mit durchgezogener grüner Linie bzw. unterbrochener grüner Linie sowie auf sieben Detailkarten im Maßstab 1:1500 mit durchgezogener grüner, grau hinterlegter Linie bzw. grüner unterbrochener, grau gestreift hinterlegter Linie eingetragen.
Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung. Die geänderte Verordnung mit Karten wird .beim Landratsamt Karlsruhe und bei der Gemeinde Pfinztal zur Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
Schutzzweck der Erweiterungsfläche im Gewann Schlossäcker, Gemarkung Berghausen (§ 2 Abs. 2 a)) ist
1. die Erhaltung und langfristige Sicherung des für die Pfinztaler Gemarkung typischen Landschaftsbildes;
2. die Sicherung und Erhaltung der vorhandenen Landschaftselemente die die Strukturvielfalt erhöhen, das Landschaftsbild bereichern und zusätzliche Lebensräume für die heimische Tierwelt bieten (Feldgehölze, Feldhecken, Brachflächen, ein vielföltig gestufter und artenreich ausgeprägter Waldsaum sowie die extensiv bewirtschafteten Wiesen);
3. die Offenhaltung der Landschaft bzw. der Freiflächen zwischen den einzelnen Ortsteilen und Schutz der Feldflur vor baulicher Zersiedelung und Einfriedung zugunsten einer landschaftsgerechten Nutzung.
In den Erweiterungsflächen des Landschaftsschutzgebietes sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere, wenn dadurch
1. wesentliche Landschaftsbestandteile, wie Streuobstbäume und Wiesen zu beseitigen, zu zerstören oder zu ändern;
5. Anlage oder Veränderung von Flugplätzen, von Geländen für das Starten und Landen von Luftsportgeräten (z. B. Hängegleiter, Gleitsegel, Ultraleichtflugzeuge, Fallschirme) und Freiballonen sowie von Geländen für den Aufstieg von Flugmodellen, die der luftverkehrsrechtlichen Erlaubnis bedürfen;
7. Plakate; Bild- oder Schrifttafeln aufzustellen oder anzubringen mit Ausnahme behördlich zugelassener Beschilderungen;
(3) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn die Handlung Wirkungen der in § 4 genannten Art nicht zur Folge hat oder solche Wirkungen durch Auflagen oder Bedingungen abgewendet werden können. Sie kann mit Auflagen, Bedingungen, befristet oder widerruflich erteilt werden, wenn dadurch erreicht werden kann, dass die Wirkungen der Handlung dem Schutzzweck nur unwesentlich zuwiderlaufen.
(4) Die Erlaubnis wird durch eine nach anderen Vorschriften notwendige Gestattung ersetzt, wenn diese irn Einvernehmen der unteren Naturschutzbehörde erteilt wird.
1. ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bodennutzung, die den Boden pflegt, Erosion und Humusabbau vermeidet, Gewässerrandstreifen und Ufer, oberirdische Gewässer und Grundwasser nicht in ihrer chemischen, physikalischen und biologischen Beschaffenheit beeinträchtigt und wildlebenden Tieren und Pflanzen ausreichenden Lebensraum erhält Dies gilt insbesondere mit der Maßgabe, dass
c) wesentliche Landschaftsbestandteile, wie Streuobstbäume und Wiesen, nicht beseitigt, zerstört oder geändert werden,
Die Verordnung über die Änderung des Landschaftsschutzgebietes tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.
Im Übrigen gilt weiterhin die Landschaftsschutzgebietsverordnung vom 07.11.1991.
Karlsruhe, den 12.05.2003
gez.: Claus Kretz,

References: § 2
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§ 1
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 § 4