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Timestamp: 2018-06-18 02:43:46+00:00

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Totalrevision der Kollektivanlagenverordnung-FINMA (KKV-FINMA) - PDF
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1 Versand per an: Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA z.hd.v. Herrn Tobias Weingart Laupenstrasse 7 00 Bern Basel, 6. Mai 04 Totalrevision der Kollektivanlagenverordnung-FINMA (KKV-FINMA) Sehr geehrter Herr Weingart Sehr geehrte Damen und Herren Mit Ihrer Mitteilung vom. April 04 haben Sie uns eingeladen, zum Entwurf für eine Totalrevision der Kollektivanlagenverordnung-FINMA (KKV-FINMA) Stellung zu nehmen. Wir danken Ihnen für die Gelegenheit zur Stellungnahme und nehmen diese gerne wahr. Die Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA und die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg), welche einen Grossteil der von dieser Verordnung erfassten Finanzintermdiäre repräsentieren, haben beschlossen, eine gemeinsame Stellungnahme zu erarbeiten, um die Bedeutung dieses Themas zu unterstreichen. Mit Schreiben vom 7. April und 9. April 04 wurden unsere Gesuche um Erstreckung der Frist zur Einreichung der Stellungnahmen bis zum 6. Mai 04 gutgeheissen, wofür wir Ihnen an dieser Stelle nochmals danken möchten. Die vorliegende Stellungnahme erfolgt somit innerhalb der uns gewährten Frist. Wir möchten Sie im Rahmen dieses Schreibens zusammenfassend auf die für uns zentralen Anliegen zum Revisionsentwurf aufmerksam machen. In der Beilage gestatten wir uns ferner, Ihnen unsere ausführlichen Anmerkungen und Kommentare zu einzelnen Bestimmungen des Entwurfes in tabellarischer Form (Anhang ) zukommen zu lassen. Neben einer Erläuterung der einzelnen Punkte enthält die Tabelle jeweils auch konkrete Textvorschläge, mit welchen den aufgeworfenen Anliegen unseres Erachtens Rechnung getragen werden könnte. Die folgenden Ausführungen erfolgen gegliedert in zwei Teile. In einem ersten Teil (I.) erlauben wir uns einleitend ein paar generelle Bemerkungen zum vorgeschlagenen Verordnungstext sowie zur Entwicklung der Regulierung im Kollektivanlagenrecht allgemein. In einem zweiten Teil (II.) folgen einige spezifische Ausführungen zu einzelnen unserer Kernanliegen, welche in der beiliegenden Tabelle ebenfalls nochmals im Detail aufgegriffen werden. I. Generelle Bemerkungen Die SFAMA und die SBVg unterstützen grundsätzlich die vorgeschlagene Totalrevision der KKV-FINMA, welche auf Grund der Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes (KAG) und der entsprechenden Anpassung der Kollektivanlagenverordnung (KKV) notwendig wurde. Ohne die SFAMA Dufourstrasse 49 Postfach CH-400 Basel Tel. +4 (0) Fax +4 (0)
2 /5 am. März 0 in Kraft getretene Revision des KAG wäre der Zugang zum europäischen Markt und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Fonds- und Asset Management- Industrie erheblich beeinträchtigt worden. Vor diesem Hintergrund begrüssen wir auch, dass mit der Teilrevision des KAG eine engere Anlehnung an die europäische Regulierung im Bereich der kollektiven Kapitalanlagen stattgefunden hat. Auch bei der vorgeschlagenen Revision der KKV-FINMA hat man sich in vielen Bereichen an der europäischen Regulierung orientiert. Wir erachten dies als positiv. Gleichzeitig stellen wir aber fest, dass die FINMA im vorliegenden Revisionsentwurf in verschiedenen Bereichen restriktivere Regeln vorsieht als dies in der europäischen Union (EU) der Fall ist. Dies ist beispielsweise im Bereich der OTC-Geschäfte (e.g. Art. 0 Abs. 5; Art. 44 Abs. E-KKV-FINMA) oder bei den Regelungen zu den Master- Feeder-Strukturen (e.g. Art. 56; Art. 6 E-KKV-FINMA) der Fall. Sofern derartige Verschärfungen im Vergleich zur Regulierung in der EU nicht durch die spezifischen Gegebenheiten im Schweizer Finanzmarkt indiziert oder anderweitig zwingend notwendig sind, lehnen wir diese grundsätzlich ab. Ein derartiger Swiss Finish im beschriebenen Sinne schadet den Schweizer Finanzdienstleistern mit Blick auf ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit in unnötiger Weise. In eine ähnliche Richtung geht die Befürchtung der Industrie, dass mit der im Entwurf für ein neues Finanzinfrastrukturgesetz (FinfraG) vorgesehenen Einführung der Clearingpflicht für OTC-Derivate eine strengere Regulierung implementiert werden könnte als dies in der EU mit EMIR und MiFID II/MiFIR der Fall ist. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies grundsätzlich nicht die Intention des EFD war und die Botschaft insbesondere präzisieren wird, dass Securities Lending und Repo-Geschäfte nicht von der Clearingpflicht erfasst werden. Eine derartige Klarstellung wäre insbesondere mit Blick auf Art. 7 und Art. 7 E-KKV-FINMA, aber auch Art. E-KKV-FINMA wünschenswert. II. Spezifische Bemerkungen. Clearingpflicht für bestimmte OTC-Geschäfte Mit EMIR werden bestimmte OTC-Geschäfte, welche auf Rechnung von Schweizer Fonds ausgeführt werden, einer Clearingpflicht (Abrechnungspflicht) unterstellt. Das FinfraG wird diese Pflicht noch erweitern. Vor diesem Hintergrund erscheint es wichtig, dass in Art. Abs. E- KKV-FINMA neu eine Definition der clearingpflichtigen Geschäfte eingeführt wird. In diesem Zusammenhang schlagen wir ferner eine Präzisierung von Art. 0 Abs. E-KKV-FINMA vor, wonach OTC-Geschäfte, welche einer Clearingpflicht unterstehen, genauso wie OTC- Geschäfte ohne Clearingpflicht auf der Basis eines standardisierten Rahmenvertrages abgeschlossen werden müssen. Schliesslich schlagen wir in Art. Abs. eine entsprechende Ergänzung vor, gemäss welcher OTC-Geschäfte, die von der Clearingpflicht erfasst sind, nicht von der in Abs. definierten Bonitätsanforderung erfasst werden. Ferner erlauben wir uns einen Änderungsvorschlag zu machen in Bezug auf die in Art. 0 Abs. 5 E-KKV-FINMA enthaltene Verpflichtung, vor dem Abschluss eines Vertrages über ein OTC-Derivat zwingend mindestens die Offerte von zwei möglichen Gegenparteien einzuholen. Hier sollten Ausnahmen möglich sein um Problemen, welche sich auf Grund der Grösse oder Liquidität der beabsichtigten Geschäfte ergeben können, Rechnung tragen zu können. In diesem Zusammenhang ist zudem zu erwähnen, dass eine entsprechende Pflicht auch nicht in der Regulierung der EU (UCITS IV, AIFMD und MiFID) zu finden ist.. Risikobewertung (Commitment I, Commitment II und Value at Risk) Wie bereits diskutiert, sind wir uns bewusst, dass der Commitment I-Ansatz eine schweizerische Besonderheit darstellt, welche sich in erster Linie auf Grund der spezifischen Regelung in Bezug auf Schweizer Pensionskassen ergibt. Wir sind zum Schluss gekommen, dass der Commitment I-Ansatz nicht gestrichen werden sollte, dass dieser jedoch auf dieselben Berechnungsmethoden bezüglich Verpflichtungen abstellen sollte wie der Commitment II-Ansatz. Vor SFAMA Dufourstrasse 49 Postfach CH-400 Basel Tel. +4 (0) Fax +4 (0)
3 /5 diesem Hintergrund gestatten wir uns eine Anpassung von Art. 4 E-KKV-FINMA vorzuschlagen, ohne jedoch in Frage zu stellen, dass der Einsatz von Derivaten unter dem Commitment I-Ansatz weder zu einer Hebelwirkung für das Fondsvermögen führen noch einem Leerverkauf entsprechen darf. Mit den in Bezug auf Art. 5 ff. E-KKV-FINMA vorgeschlagenen Anpassungen wird primär eine Angleichung der schweizerischen Regulierung an die entsprechenden Bestimmungen in der EU angestrebt. So erscheint beispielsweise der aktuelle Wortlaut von Art. 6 Abs. Bst. a E-KKV- FINMA zu restriktiv und verunmöglicht praktisch das in der EU vorgesehene Netting.. Verwaltung und Verwahrung von Sicherheiten für Securities Lending, Repo und Derivate Mit Blick auf den 4. Abschnitt der KKV-FINMA (Art. 50 ff. E-KKV-FINMA), welcher sich mit der Verwaltung und der Verwahrung von Sicherheiten befasst, ist zu betonen, dass die entsprechenden Regelungen den einschlägigen Guidelines der ESMA entsprechen und nicht über diese hinausgehen sollten. So sollte beispielsweise bei der Verwahrung von Sicherheiten (Art. 54 E- KKV-FINMA) klargestellt werden, dass die Verwendung des Unterverwahrnetzes auch für die Sicherheiten zulässig ist. Ferner erscheint es nicht sachgerecht, die Drittverwahrung auf die Verpfändung einzuschränken (Abs. ). Eine solche Einschränkung ergibt sich auch aus den ESMA Guidelines (Rz. 4 Bst. g), gemäss welcher die Drittverwahrung für «andere Arten von Sicherheitsvereinbarungen» zugelassen wird, nicht. 4. Master Feeder-Strukturen Der Revisionsentwurf enthält in Art. 56 ff. detaillierte Vorschriften zu den Master-Feeder- Strukturen, welche mit Art. 7a KKV in Anlehnung an die europäische UCITS-Richtlinie neu ins Schweizer Kollektivanlagenrecht aufgenommen wurden. Gemäss dem vorliegenden Entwurf sollen in der Schweiz ausschliesslich Feeder-Fonds in einen Master-Fonds investieren können, nicht jedoch auch andere Anleger (Art. 56 E-KKV-FINMA). Die Hintergründe dieser Restriktion, welche im Übrigen auch nicht in der UCITS-Richtlinie zu finden ist, erscheinen uns nicht nachvollziehbar. Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass die diesbezüglich im Erläuterungsbericht ins Feld geführte Argumentation der Gleichbehandlung der Anleger unseres Erachtens zu kurz greift. Bereits heute ist die in Art. 7 KAG statuierte Gleichbehandlung eine relative, welche in Bezug auf verschiedene Anteilsklassen oder Fund of Fund-Konstrukte eine Differenzierung erlaubt. Des Weiteren sieht der Entwurf vor, dass Master- und Feeder-Fonds von derselben Prüfgesellschaft zu prüfen sind (Art. 6 Abs. E-KKV-FINMA). Eine solche Regelung erscheint uns kaum praktikabel, da Master- und Feeder-Fonds häufig von unterschiedlichen Fondsleitungen aufgelegt werden, welche unter Umständen unterschiedliche Prüfgesellschaften haben. Die vorgesehene Regelung würde somit bei institutsübergreifenden Master-Feeder-Strukturen zu Problemen in der Praxis führen. Die diesbezügliche Regelung in Art. 6 UCITS, wonach unterschiedliche Prüfgesellschaften zulässig sind, diese jedoch eine entsprechende Vereinbarung über den Austausch von Informationen abschliessen müssen, erscheint uns vor diesem Hintergrund zweckmässiger. Daneben haben wir im Rahmen des Anhörungsverfahrens festgestellt, dass die FINMA der Meinung ist, dass nebst dem Master- auch die Feeder-Fonds eine schweizerische kollektive Kapitalanlage sein müssen. Wir möchten anregen, diese restriktive Auslegung der Verordnung zu überdenken. Wir denken, dass der Fall eines Schweizer Feeders und eines EU domizilierten UCITS Masters (oder umgekehrt) im Einklang mit den Bestimmungen der Verordnung ist und ein entsprechender Setup von der FINMA grundsätzlich bewilligungsfähig sein sollte. Dies würde die Tür für künftige Entwicklungen und Innovationen offen halten, beispielsweise die Einhaltung länderspezifischer regulatorischer Auflagen mittels entsprechender Feeder Fonds. SFAMA Dufourstrasse 49 Postfach CH-400 Basel Tel. +4 (0) Fax +4 (0)
4 4/5 5. Delegation von Aufgaben Mit Blick auf die Regelung zu den organisatorischen Anforderungen bei der Delegation von Aufgaben (Art. 66 ff. E-KKV-FINMA) begrüssen wir grundsätzlich den prinzipienbasierten Ansatz und die Aufhebung des FINMA-Rundschreibens 008/7. Das heutige kompetitive Umfeld bringt eine ausgeprägte Fokussierung auf Kernkompetenzen und eine damit verbundene Arbeitsteilung mit sich. Um diese Realität nicht unnötig zu erschweren, sollte in Art. 66 E-KKV-FINMA nicht grundsätzlich jede Art von Delegation erfasst werden, sondern die Bestimmung sollte sich primär am Schutzzweck des KAG orientieren. Vor diesem Hintergrund haben wir in Anlehnung an das bereits für die Banken geltende FINMA- Rundschreiben 08/7 Outsourcing einen Formulierungsvorschlag ausgearbeitet, welcher auf die wesentlichen, eng mit der Bewilligung des jeweiligen Instituts zusammenhängenden Aufgaben fokussiert. Die angestrebte Einschränkung auf die core functions entspricht im Übrigen auch der Praxis in der EU. So gelten beispielweise die Pflichten von Art. 0 AIFMD nur bei der Delegation derartiger core functions. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass die vorgesehene vorgängige Genehmigung der Delegation (wesentlicher) Aufgaben durch die FINMA weiter geht, als die vergleichbare Regelung in der EU, welche lediglich eine vorgängige Meldepflicht vorsieht. Neben der erwähnten Fokussierung der Regelung auf die wesentlichen Aufgaben haben wir uns erlaubt, in Art. 66 noch ein paar weitere Präzisierungen vorzuschlagen. 6. Grundsätze des Riskmanagements Wir begrüssen grundsätzlich die Ausführungen der FINMA im E-KKV-FINMA zum Thema Riskmanagement und Risikokontrolle (Art. 67 ff. E-KKV-FINMA). Bei der Analyse der einzelnen Bestimmungen haben sich in der Industrie jedoch verschiedene Unklarheiten ergeben. Einerseits erscheinen die Grundsätze der Regelung teilweise zu wenig klar (e.g. wesentliche Risiken, Abgrenzung von Riskmanagement, Risikokontrolle, Compliance) und anderseits besteht Präzisierungsbedarf hinsichtlich des Wortlauts für die Umsetzung der Bestimmungen bei Wertschriften- und Immobilienfonds auf Positions-, Produkte- und Institutsebene. Wir haben versucht, die Bestimmungen Art. 67 ff. aus der Perspektive der Industrie etwas einheitlicher darzustellen und gestatten uns, Ihnen im Anhang einen entsprechenden Formulierungsvorschlag zukommen zu lassen. Wie Sie dem Vorschlag entnehmen können, haben wir es insbesondere als sinnvoll erachtet, zu Beginn des Kapitels die Grundsätze für Riskmanagement und Risikokontrolle aufzuführen. 7. Keine Doppelregulierung Die KKV-FINMA enthält einige Vorgaben, welche für Banken bereits andernorts detailliert normiert sind. Eine derartige doppelte Regulierung ist zu vermeiden, da beaufsichtigte Finanzintermediäre in Bezug auf dieselbe Frage jeweils einer klaren Regelung unterstehen müssen und nicht zwei (leicht) unterschiedlichen. Dies gilt insbesondere für Art. 77 Abs. 4 E-KKV- FINMA, der für Depotbanken eine sinngemässe Anwendbarkeit der für die übrigen Bewilligungsträger geltenden Risikovorschriften vorsieht. Depotbanken sind bereits spezifischen aufsichtsrechtlichen Regeln der Bankenregulierung unterstellt, deren Beachtung hinreichende Gewähr für eine geeignete Organisation und einwandfreie Geschäftsführung bieten. Gemäss dem FINMA RS 08/4 sind sie insbesondere verpflichtet, ein wirksames Internes Kontrollsystem zu etablieren. Dadurch ist bereits sichergestellt, dass die Banken über ein angemessenes und zweckmässiges Risikomanagement verfügen, weshalb eine Regulierung zusätzlich in der KKV- FINMA hinfällig, weil doppelt ist. Wir verweisen ausserdem zu diesem Thema auf unsere Bemerkungen zu Art. 77 Abs. 4 E-KKV-FINMA. 8. Anpassungen im Bereich Immobilienfonds Im Bereich Immobilienfonds (Art. 8, Art. 86 E-KKV-FINMA) hat die FINMA verschiedene Anpassungen der bestehenden Bestimmungen vorgeschlagen. Wir sind zum Schluss SFAMA Dufourstrasse 49 Postfach CH-400 Basel Tel. +4 (0) Fax +4 (0)
5 5/5 gekommen, dass die vorgenommenen Anpassungen in der Praxis mit Blick auf Aspekte der Rechnungslegung zu Missverständnissen und Unklarheiten führen könnten und haben uns daher erlaubt, verschiedene essentielle Präzisierungen vorzuschlagen. 9. Bewertung Abschliessend erlauben wir uns den Hinweis, dass unseres Erachtens in Bezug auf die Bewertung von Anlagen, die an einer Börse kotiert oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt gehandelt werden (Art. 84 E-KKV-FINMA), eine weitere Präzisierung sinnvoll erscheint. Um sicherzustellen, dass auch bei Konstellationen, bei denen die NAV-Bewertung auf einem Vergleichsindex basiert den Anforderungen an Transparenz und Anlegerschutz hinlänglich Rechnung getragen wird, haben wir uns erlaubt, in Ergänzung von Art. 84 Abs. Bst. a E-KKV-FINMA einen Formulierungsvorschlag für zwei neue Absätze (Abs. und 4) auszuarbeiten. Wird danken Ihnen für die wohlwollende Prüfung unserer Anliegen und stehen Ihnen für zusätzliche Erläuterungen und Diskussionen jederzeit gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA Schweizerische Bankiervereinigung Markus Fuchs Thomas Zimmerli Jakob Schaad Mireille Tissot Geschäftsführer stv. Geschäftsführer stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung Mitglied der Direktion SFAMA Dufourstrasse 49 Postfach CH-400 Basel Tel. +4 (0) Fax +4 (0)
6 Anhang ANHÖRUNG ZUR KKV-FINMA SFAMA UND SBVg STELLUNGNAHME E-KKV-FINMA Textvorschläge Begründungen / Kommentare Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagenverordnung-FINMA, KKV-FINMA) Vom. Dezember 006 (Stand am. Januar 009) Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA), gestützt auf die Artikel 55 Absatz, 56 Absatz, 7 Absatz, 9 und 8 Absatz des Kollektivanlagengesetzes vom. Juni 006 (KAG), verordnet:. Titel: Anlagetechniken und DerivateKollektive Kapitalanlagen. Kapitel: Effektenfonds. Abschnitt: Effektenleihe («Securities Lending») (Art. 55 Abs. Bst. a KAG und Art. 76 Kollektivanlagenverordnung vom. Nov. 006, KKV) Anhörung KKV-FINMA / SFAMA/SBVg Stellungnahme _0405 /54
7 Art. Zulässige Borger und Vermittler Art. Zulässige Borger und Vermittler Zu Art. Abs. Die Fondsleitung oder die SICAV tätigt die Effektenleihe nur mit auf diese Geschäftsart spezialisierten, erstklassigen beaufsichtigten Borgern beziehungsweise und Vermittlern wie Banken, Brokern und Versicherungsgesellschaften sowie anerkannten Effektenclearing-Organisationenzentralen Gegenparteien, die eine einwandfreie Durchführung der Effektenleihe gewährleisten. Die Fondsleitung oder die SICAV tätigt die Effektenleihe nur mit auf diese Geschäftsart spezialisierten, erstklassigen, beaufsichtigten Borgernund Vermittlern wie Banken, Brokern und Versicherungsgesellschaften sowie anerkannten Zentralverwahrern und zentralen Gegenparteien, die eine einwandfreie Durchführung der Effektenleihe gewährleisten. Wir empfehlen hier von Zentralverwahrern i.s. des FinfraG zu sprechen und nicht von "zentralen Gegenparteien". Die Fondsleitung oder die SICAV hat die schriftliche Zustimmung der Depotbank einzuholen, wenn diese weder als Borger noch als Vermittler an der Effektenleihe beteiligt werden soll. Die Depotbank kann ihre Zustimmung nur verweigern, wenn nicht sichergestellt ist, dass sie ihren gesetzlichen und vertraglichen Abwicklungs-, Verwahr-, Informations- und Kontrollaufgaben nachkommen kann.. Abschnitt: Pensionsgeschäft («Repo, Reverse Repo») (Art. 55 Abs. Bst. b KAG und Art. 76 KKV) Art. Zulässige Gegenparteien und Vermittler Art. Zulässige Gegenparteien und Vermittler Zu Art. Abs. Die Fondsleitung oder die SICAV tätigt Pensionsgeschäfte nur mit auf diese Geschäftsart spezialisierten, erstklassigen beaufsichtigten Gegenparteien beziehungsweise und Vermittlern wie Banken, Brokern und Versicherungsgesellschaften sowie anerkannten Effektenclearing-Organisationenzentralen Gegenparteien, die eine einwandfreie Durchführung des Pensionsgeschäfts gewährleisten. Die Fondsleitung oder die SICAV hat die schriftliche Zustimmung der Depotbank einzuholen, wenn diese weder als Gegenpartei noch als Vermittler am Pensionsgeschäft beteiligt werden soll. Die Depotbank kann ihre Zustimmung nur verweigern, wenn nicht sichergestellt ist, dass sie ihren gesetzlichen und vertraglichen Abwicklungs-, Verwahr-, Informations- und Kontrollaufgaben nachkommen kann. Die Fondsleitung oder die SICAV tätigt die Pensionsgeschäfte nur mit auf diese Geschäftsart spezialisierten, erstklassigen, beaufsichtigten Gegenparteieinund Vermittlern wie Banken, Brokernund Versicherungsgesellschaften sowie anerkannten Zentralverwahrern und zentralen Gegenparteien, die eine einwandfreie Durchführung des Pensionsgeschäfts gewährleisten. Wir empfehlen hier von Zentralverwahrern i.s. des FinfraG zu sprechen und nicht von "zentralen Gegenparteien". Art. 80 Besondere Pflichten der Depotbank Art. 8 Besondere Pflichten der Depotbank Der Depotbank obliegen im Zusammenhang mit der Abwicklung des Pensionsgeschäfts folgende besondere Pflichten: a. Sie sorgt für eine sichere und vertragskonforme Abwicklung des Pensionsgeschäfts. b. Sie sorgt dafür,den dass täglichen Ausgleich in Geld oder Effekten derdie Wertveränderungen der im Pensionsgeschäft verwendeten Ef- b. Sie sorgt dafür, dass die Wertveränderungen der im Pensionsgeschäft verwendeten Effekten regelmässig täglich in Geld oder Ef- Zu Art. 8, Bst. b Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 /54
8 fekten täglich in Geld oder Effekten ausgeglichen werden (mark-tomarket). c. Sie besorgt auch während der Dauer des Pensionsgeschäfts die ihr gemäss Depotreglement obliegenden Verwaltungshandlungen und sdie Geltendmachung macht sämtlicher Rechte auf den im Pensionsgeschäft verwendeten Effekten geltend, soweit diese nicht gemäss dem standardisierten Rahmenvertrag abgetreten wurden. fekten ausgeglichen werden (mark-to-market). Ein täglicher Ausgleich macht für Kleinbeträge keinen Sinn und verursacht dem Fonds möglicherweise Zusatzkosten.. Abschnitt: Derivative Finanzinstrumente (Art. 56 Abs. KAG und Art. 7 KKV) Allgemeine Bemerkungen Über die KKV-FINMA hinaus ergibt sich das Problem, dass in Art. 80 KKV festgehalten ist, dass eine Fondsleitung und die SICAV höchstens 5 Prozent des Fondsvermögens in OTC- Geschäften bei derselben Gegenpartei anlegen dürfen. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass sich die Risikoverteilung in der Zukunft stark ändern wird, wenn gewisse Kategorien von OTC- Derivaten über eine zentrale Gegenpartei zentral abgerechnet (gecleart) werden müssen. In diesem Fall, d.h. im Fall eines OTC-Vertrags mit einer zentralen Gegenpartei sollte deshalb die Restriktion nicht oder zumindest nicht im gleichen Umfang Anwendung finden. Im Rahmen von FinfraG konnte das nicht aufgebracht werden (weil nur andere Gesetzes- und nicht Verordnungsbestimmungen geändert werden können). Art. 80 KKV sollte aber angepasst werden. In der EU wurde eine Anpassung von UCITS an EMIR offenbar "vergessen", dies sollte aber im Rahmen dieser Revision und von FinfraG nicht passieren. Entsprechend schlagen wir eine differenzierte Regelung in Art. 48 Abs. vor, gemäss der zentral abgerechnete Derivatgeschäfte unter bestimmten Voraussetzungen bei der Anrechnung an Gegenparteilimiten nicht zu berücksichtigen sind. Im Weiteren braucht es Anhang eigentlich nicht, da einzelne Derivate schon durch die Praxis definiert sind. Die Liste ist zudem nicht abschliessend. Zusätzlich zu Art. 80 KKV ist in Bezug auf eine Reihe von Bestimmungen der KKV-FINMA aufgefallen, dass der Entwurf von der Tatsache abstrahiert, dass es ). OTC-Derivate gibt (nach EMIR = nicht an einem geregelten Markt gehandelt); ) ETD = Exchange Traded Derivatives (welche nach EMIR nicht der OTC Regulierung unterstehen, da Risiken bereits abgedeckt sind, mit Ausnahme der Unterstellung unter das Reporting); ) OTC-Derivate im Ausland bereits oder in den nächsten Monaten je nach Kategorie einer Pflicht zur Abrechnung über eine zentrale Gegenpartei unterstehen werden. Solche zentral abgerechnete OTC Derivate sowie ETDs weisen offensichtlich eine ganz andere Risikostruktur auf als reine = nicht zentral abgerechnete OTC-Derivate. Das Gegenparteirisiko ist ja gerade ausgeschaltet. Im ganzen Derivateteil wird diese nicht berücksichtigt. Viele der Vorschriften, die auf eine Risikobeschränkung abzielen, passen nicht auf geclearte OTC- Derivate oder ETD, sondern nur auf nicht geclearte. Um differenzierte Regelungen vorsehen zu können, regen wir an, in Art. eine Definition der zentral abgerechneten Derivatgeschäfte aufzunehmen. Schliesslich weisen wir darauf hin, dass nach Verabschiedung des FinfraG der Derivatteil dieser Verordnung neu überarbeitet werden sollte. Art. 5 Begriffe Als derivative Finanzinstrumente (Derivate) im Sinn von Artikel 56 KAG gelten Instrumente, deren Wert von Anlagen im Sinn von Artikel 70 Absatz Buchsta- Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 /54
9 ben a d KKV oder von Finanzindizes, Zinssätzen, Krediten, Wechselkursen oder Währungen abgeleitet wird. Derivate können wie folgt ausgestaltet sein: a. linear oder nicht linear; b. symmetrisch oder asymmetrisch; c. standardisiert oder nicht standardisiert (massgeschneidert); d. als Wertpapier (Warrant) oder Wertrecht. Sie können an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt gehandelt oder OTC (over-the-counter) abgeschlossen sein. 4 In diesem AbschnittDie folgenden Begriffe bedeuten: a. Basiswert: Anlage, Finanzindex, Zinssatz, Kredit, Wechselkurs oder Währung, von der beziehungsweise dem ein Derivat abgeleitet wird; b. Delta: Veränderung des Preises einer Option bei einer Preisänderung des zu Grunde liegenden Basiswertes um eine Einheit (Sensitivität); ca. Derivat-Grundform:. Call- oder Put-Option, deren Wert bei Verfall linear von der positiven oder negativen Differenz zwischen dem Verkehrswert des Basiswerts und dem Ausübungspreis abhängt und null wird, wenn die Differenz das andere Vorzeichen hat,. Credit Default Swap (CDS), db. ec.. Swap, dessen Zahlungen linear und pfadunabhängig vom Wert des Basiswertes oder einem absoluten Betrag abhängen, 4. Termingeschäft (Future oder Forward), dessen Wert linear vom Wert des Basiswertes abhängt; Engagementerhöhendes Derivatengagement:Derivatengagement, das in seiner ökonomischen Wirkung dem Kauf eines Basiswertes ähnlich ist, (z. B. insbesondere der Kauf einer Call-Option, der Kauf eines Futures, der Verkauf einer Put-Option, der Tausch von variablen gegen fixe Zinszahlungen oder der Abschluss eines Credit-Default-Swaps als Sicherungsgeber); Engagementreduzierendes Derivatengagement: Derivatengagement, das in seiner ökonomischen Wirkung dem Verkauf eines Basiswertes ähnlich ist insbesondere (z. B. der Verkauf einer Call-Option, der Verkauf eines Futures, der Kauf einer Put-Option, der Tausch von fixen gegen variable Zinszahlungen oder der Abschluss eines Credit- Default-Swaps als Sicherungsnehmer); b. Engagementerhöhendes Derivatengagement:Derivatengagement, das in seiner ökonomischen Wirkung dem Kauf eines Basiswertes ähnlich ist,. insbesondere der Kauf einer Call- Option, der Kauf eines Futures, der Verkauf einer Put-Option, der Tausch von variablen gegen fixe Zinszahlungen oder der Abschluss eines Credit-Default-Swaps als Sicherungsgeber; c. Engagementreduzierendes Derivatengagement: Derivatengagement, das in seiner ökonomischen Wirkung dem Verkauf eines Basiswertes ähnlich ist insbesondere der Verkauf einer Call-Option, der Verkauf eines Futures, der Kauf einer Put- Option, der Tausch von fixen gegen variable Zinszahlungen oder der Abschluss eines Credit-Default-Swaps als Sicherungsnehmer; bd. exotisches Derivat: Derivat, dessen Wirkungsweise weder durch eine Derivat-Grundform noch durch eine Kombination von Derivat-Grundformen beschrieben werden Zu Art. Abs. Bst b und c Diese Definitionen sind nicht mehr nötig. Siehe Art. 4. Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 4/54
10 fd. exotisches Derivat: Derivat, dessen Wirkungsweise weder durch eine Derivat-Grundform noch durch eine Kombination von Derivat- Grundformen beschrieben werden kann,beispielsweise(z.b.eine pfadabhängige Option, eine Option mit mehreren Faktoren oder eine Option mit Kontraktmodifikationen); g. Forward: nichtstandardisiertes, OTC abgeschlossenes Termingeschäft, dessen Preisschwankungen erst bei Glattstellung beziehungsweise Fälligkeit ausgeglichen werden; h. Future: standardisiertes, an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt gehandeltes Termingeschäft, dessen Marktwert täglich bestimmt wird und dessen Wertschwankungen täglich ausgeglichen werden (mark-to-market); i. Gamma: Veränderung des Deltas einer Option bei einer Preisänderung des zu Grunde liegenden Basiswertes um eine Einheit (Sensitivität); e. Kontraktgrösse: Anzahl Basiswerte oder Nominalwert eines Derivat- Kontraktes; jf. Kontraktwert:. bei einem Swap das Produkt aus dem Nominalwert des Basiswertes und der Kontraktgrössedem Multiplikator,. bei allen anderen Derivaten das Produkt aus dem Verkehrswert des Basiswertes und der Kontraktgrössedem Multiplikator; k. Kreditderivat: Vereinbarung, mit welcher eine Partei (Sicherungsnehmer) ein Kreditrisiko auf eine Gegenpartei (Sicherungsgeber) überträgt; l. Multiplikator: Anzahl Basiswerte, die in einem Derivat-Kontrakt enthalten sind (Kontraktgrösse); mg. OTC (over-the-counter): Abschluss von Geschäften ausserhalb einer Börse oder eines anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Marktes; p.h. synthetische Liquidität: Basiswerte, deren Marktrisiko und deren allfälliges Kreditrisiko mit symmetrischen Derivaten abgesichert sind; n. Pfadabhängigkeit: Abhängigkeit eines Derivats vom gesamten Kursverlauf des Basiswerts (Pfad) während der Laufzeit des Derivats (z.b. Lookback-Option); c.e df. o. Swap: Vereinbarung über den Austausch von Zahlungen an bestimmten künftigen Terminen oder beim Eintritt eines Ereignisses. Die Höhe der einzelnen Zahlung wird entweder fix vereinbart oder leitet sich vom jeweiligen Wert eines Basiswerts oder mehrerer Basiswerte ab (variakann,beispielsweiseeine pfadabhängige Option, eine Option mit mehreren Faktoren oder eine Option mit Kontraktmodifikationen); Kontraktgrösse: Anzahl Basiswerte oder Nominalwert eines Derivat-Kontraktes; Kontraktwert:. bei einem Swap das Produkt aus dem Nominalwert des Basiswertes und der Kontraktgrösse,. bei allen anderen Derivaten das Produkt aus dem Verkehrswert des Basiswertes und der Kontraktgrösse; e g. OTC (over-the-counter): Abschluss von Geschäften ausserhalb einer Börse oder eines anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Marktes; f. NEU Zentral abgerechnete Derivatgeschäfte: Alle Geschäfte mit Derivaten (sowohl OTC als auch über eine Börse oder einen anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt), die über eine durch die FINMA bewilligte oder anerkannte zentrale Gegenpartei abgerechnet werden. g.h. synthetische Liquidität: Basiswerte, deren Marktrisiko und deren allfälliges Kreditrisiko mit symmetrischen Derivaten Derivaten mit symmetrischem Auszahlungsprofil abgesichert sind; h. NEU Gesamtengagement : Engagement, das sich aus. dem Nettofondsvermögen. dem Netto-Gesamtengagement aus Derivaten sowie. Anlagetechniken ergibt. Zu Art. Abs. neuer Bst. f Im Hinblick auf die europäische Regulierung (EMIR) und die entsprechende Schweizer Regulierung wird es künftig notwendig sein, gewisse Derivatgeschäfte über zentrale Gegenparteien abzurechnen. Das vernachlässigbare Gegenparteirisiko derartiger zentral abgerechneter Derivatgeschäfte rechtfertigt eine unterschiedliche Behandlung und zwar unabhängig davon, ob es sich um börsengehandelte Derivate handelt oder um OTC Geschäfte. Aus diesem Grund schlagen wir vor, den Begriff an dieser Stelle zu definieren und differenzierte Regelungen in Art. sowie 48 vorzusehen. Die vorgeschlagene Definition bezieht sich auf Art. 89 Abs. efinfrag. Absatz neuer Bst g Wir schlagen eine leicht modifizierte Formulierung von Abs. lit. h vor, die für das Verständnis klarer ist. Zu Art. Abs. Bst. h, i, j Nous avons procédé à une modification de la définition de «Gesamtengagement» et introduit deux nouvelles définitions de «Brutto-Gesamtengagement aus Derivaten», «Netto- Gesamtengagement aus Derivaten» à l art. al. let [i], [j] et [k]. Ces définitions se basent principalement sur la notion de «global exposure» qui est utilisée pour calculer l exposition d un fonds UCITS résultant de l utilisation d instruments dérivés et des techniques de placement. Pour mémoire, cette notion de «global exposure», qui se base sur l approche Commitment, ressort des Guidelines CESR (Box ). La définition de «Gesamtengagement» sert à calculer l exposition totale d un fonds, en tenant compte non seulement de sa fortune nette, mais également des engagements nets à travers l utilisation de dérivés ou d autres techniques de placement. Selon l art. 7 al. OPCC, Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 5/54
11 bel); q. Vega: Veränderung des Preises einer Option bei einer Änderung der Volatilität des zu Grunde liegenden Basiswertes um eine Einheit (Sensitivität); r. Zinssatz-Derivat: Derivat auf eine Obligation, einen Zinssatz oder - index usw. i. Gesamtengagement: Engagement, das sich aus dem Nettofondsvermögen und der Hebelwirkung zusammensetzt, die sich aus Derivaten, Derivat-Komponenten und Anlagetechniken, einschliesslich Leerverkäufen, ergibt; j. Hebelwirkung: Wirkung von Derivaten, Derivat-Komponenten, Anlagetechniken einschliesslich Leerverkäufe auf das Nettofondsvermögen, durch den Aufbau einer im Vergleich zum Kapitaleinsatz überproportional hohen Position in einem Basiswert. i. NEU Brutto-Gesamtengagement aus Derivaten: Summe der Beträge, inklusive der Derivat-Komponenten strukturierter Produkte. j. NEU Netto-Gesamtengagement aus Derivaten: Summe der Beträge, inklusive der Derivat-Komponenten strukturierter Produkte, nach Berücksichtigung zulässigen Nettings, Hedging und andere Regeln gemäss Artikel 5 und 6. j. k. NEU Hebelwirkung : Summe aus dem Netto-Gesamtengagement aus Derivaten, inklusive der Derivat-Komponenten strukturierter Produkte und dem Engagement, das sich aus Anlagetechniken ergibt. l. NEU Strukturiertes Produkt: Finanzinstrument in Form einer Anleihe oder einer Schuldverschreibung, bei denen ein Kassainstrument (z.b. ein festverzinsliches Wertpapier) mit einem oder mehreren derivativen Finanzinstrumenten fest zu einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit verbunden sind. Die derivativen Finanzinstrumente nehmen dabei auf einen oder mehrere Basiswerte (z.b. Aktien, Obligationen, Zinsen, Wechselkurse, Alternative Anlagen) Bezug. l engagement total d un fonds en valeurs mobilières ne peut pas dépasser 00%, ce qui signifie que l exposition de ce dernier à des instruments financiers dérivés ou d autres techniques de placement ne peut pas dépasser 00%. Conformément aux Guidelines CESR, nous suggérons de prendre en compte, dans la définition de «Gesamtengagement», la somme des engagements nets découlant de l utilisation d instruments financiers dérivés (voir ci-dessous la définition de «Netto-Gesamtengagement aus Derivaten»). La définition de «Brutto-Gesamtengagement aus Derivaten» ne découle pas directement des Guidelines CESR, mais elle correspond aux exigences européennes en matière de publication de l effet de levier attendu pour les fonds UCITS (voir Guidelines CESR (Box 4)). Dans les faits, la notion de «Brutto-Gesamtengagement aus Derivaten» correspond à la somme des valeurs notionnelles des instruments financiers dérivés (sum of the notionals of the derivatives used). Cette définition est reprise aux art. 8 al. 5 et 49 al. OPCC-FINMA qui obligent les fonds en valeurs mobilières qui utilisent le modèle de VaR à calculer et à publier le «Brutto- Gesamtengagement aus Derivaten». Il est important de mentionner ici que la définition de «Brutto-Gesamtengagement aus Derivaten» ne correspond pas à celle de «Hebelwirkung» qui figure à l art. al. let [j] OPCC-FINMA, qui ne doit selon nous être utilisée que dans le cadre l approche Commitment I (voir art. 4 OPCC-FINMA). La définition de «Netto-Gesamtengagement aus Derivaten» correspond quant à elle à celle de «global exposure» selon l approche Commitment décrite dans les Guidelines CESR (Box ) et permet de réduire l exposition brute aux instruments financiers dérivés en tenant compte des règles de compensation (netting) et des opérations de couverture (hedging). La définition de «Netto-Gesamtengagement aus Derivaten» est utilisée principalement pour les fonds en valeurs mobilières qui choisissent l approche Commitment II comme mesure de risques. Comme vous pourrez le constater, nous suggérons également à l art. 4 OPCC-FINMA d appliquer ces mêmes règles aux fonds qui choisissent l approche Commitment I, étant toutefois précisé que ces fonds ne peuvent pas procéder à un effet de levier. En d autres termes, cela signifie que la «Netto-Gesamtengagement aus Derivaten» équivaut à 0% après la prise en compte des règles de compensation (netting) et des opérations de couverture (hedging). Zu Art. Abs. neuer Bst. k Die UCITS und AIFM Richtlinie definieren den Begriff Hebelwirkung nicht. Um Reporting- und Informationspflichten gegenüber Aufsichtsbehörden und Anlegern erfüllen zu können, muss aber die Hebelfinanzierung berechnet werden. Bei dieser Berechnung sind die Nominalwerte der Derivate aufzusummieren, ohne Netting und Hedging zu berücksichtigen. In Bezug auf die KKV-FINMA ist ein Anliegen der Industrie, dass die Hebelwirkung als ein Risikomass definiert wird, welches die effektiven Engagements einer kollektiven Kapitalanlage zu einem bestimmten Zeitpunkt reflektiert. Dabei ist auf die effektiven Engagements der kollektiven Kapitalanlage unter Berücksichtigung zulässigen Nettings und Hedging abzustellen. Zu Art. Abs. neuer Bst. l Wir schlagen vor, eine verständlichere Definition für strukturierte Produkte zu verwenden (FINMA-Definition strukturierte Produkte aus dem Rundschreiben Anlagerichtlinien Versicherer, 008/8). Art. 6 Strukturierte Produkte, Derivat-Komponenten und Warrants Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 6/54
12 Bei der Einhaltung der gesetzlichen und reglementarischen Risikoverteilungsvorschriften sind bei einem strukturierten Produkt sowohl dessen Basiswerte als auch dessen Emittent zu berücksichtigen. Enthält ein strukturiertes Produkt eine oder mehrere Derivat-Komponenten, so sind diese gemäss den Bestimmungen dieses Abschnitts zu behandeln und nachvollziehbar zu dokumentieren. Für die Ermittlung des Betrags, der an das Gesamtengagement und die Risikoverteilungsvorschriften angerechnet werden muss, ist das strukturierte Produkt in seine Komponenten zu zerlegen,. Die Komponenten sind einzeln zu berücksichtigen. Die Zerlegung ist zu dokumentieren. 4 Kann ein strukturiertes Produkt nicht zerlegt werden, ist der Modellansatz als Risikomessverfahren anzuwenden. 5 Derivat-Komponenten eines Finanzinstruments sind bei der Einhaltung der gesetzlichen und reglementarischen Risikoverteilungsvorschriften zu berücksichtigen und an das Gesamtengagement aus Derivaten anzurechnen. 64 Warrants sind als Derivat gemäss den Bestimmungen dieses Abschnitts zu behandeln. Die zu einer Optionsanleihe gehörende Option gilt als Warrant. Für die Ermittlung des Betrags, der an das Gesamtengagement und die Risikoverteilungsvorschriften angerechnet werden muss, ist das strukturierte Produkt in seine Komponenten zu zerlegen, falls das strukturierte Produkt eine Hebelwirkung aufweist. Die Komponenten sind einzeln zu berücksichtigen. Die Zerlegung ist zu dokumentieren. 4 Kann ein strukturiertes Produkt nicht zerlegt werden und werden strukturierte Produkte zu einem nicht vernachlässigbaren Anteil des Fondsvermögens eingesetzt, ist der Modellansatz als Risikomessverfahren anzuwenden. 6 Les warrants certificats d option doivent être traités comme des dérivés au sens des dispositions de la présente section. L option faisant partie d un emprunt à option doit être considérée comme un certificat d option warrant. Zu Art. 6 Abs. Eine Zerlegung sollte nur stattfinden, wenn das strukturierte Produkt eine Hebelwirkung aufweist. Weist das strukturierte Produkt keine Hebelwirkung auf, so ist das Risiko klar definiert und eine Zerlegung würde kein zusätzlicher Wert schaffen. Zu Art. 6 Abs. 4 Die Vorgabe im Entwurf erscheint zu eng. Ein Einsatz von strukturierten Produkten, welche nicht zerlegt werden können und einem unwesentlichen Teil ausmachen, rechtfertigt die Anwendung des Modellansatzes nicht. Zu Art. 6 Abs. 6 Um eine Harmonisierung mit dem Anhang zu erreichen, haben wir auf Französisch certificats d option anstatt warrant geschrieben. Art. 97 Kreditderivate Ein engagementerhöhendes Kreditderivat gilt nicht als Bürgschaft im Sinn von Artikel 77 Absatz Buchstabe a KKV. Der Referenzschuldner eines Kreditderivats muss Beteiligungs- oder Forderungswertpapiere oder -wertrechte ausstehend haben, die an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt gehandelt werden. Zu Art. 7 Abs. Diese Bestimmung macht nur Sinn bei nicht-clearingpflichtigen OTC Derivaten. Art. 08 Exotische Derivate Die Fondsleitung oder die SICAV darf ein exotisches Derivat nur einsetzen, wenn sie: a. das minimale und das maximale Delta über das gesamte Preis- Spektrum der Basiswerte berechnen kann; und b. seine Wirkungsweise wie auch die Faktoren, die seine Preisbildung beeinflussen, kennt. Bei einfachen Effektenfonds, auf die der Commitment-Ansatz II angewendet wird, ist das exotische Derivat für die Umrechnung in sein Basiswertäquivalent Bei Effektenfonds, auf die der Commitment-Ansatz II angewendet wird, ist das exotische Derivat für die Umrechnung in sein Basiswertäquivalent Zu Art. 8 Abs. Gemäss UCITS Commitment Approach muss das Basiswertäquivalent von exotischen Deriva- Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 7/54
13 nach Artikel 8 5 Absatz mit seinem maximal möglichen Delta (absoluter Wert) zu gewichten. Zudem muss es wie folgt gedeckt sein: a. Ist das maximale Delta positiv, so muss es, mit dem maximalen Delta gewichtet, dauernd durch geldnahe Mittel nach Artikel 7 4 Absatz 5 gedeckt sein. b. Ist das minimale Delta negativ, so muss es, mit dem minimalen Delta gewichtet, dauernd durch entsprechende Basiswerte gedeckt sein. Bei komplexen Effektenfonds muss Ddas jeweilige Risikomess-Modell muss in der Lage sein, das exotische Derivat seinem Risiko entsprechend abzubilden. 4 Ist das maximale Delta des exotischen Derivats positiv, so muss es bei der Einhaltung der gesetzlichen und reglementarischen Maximallimiten(Art. 48 Abs. ) mit diesem maximalen Delta gewichtet werden. Ist das minimale Delta negativ, so muss es bei der Einhaltung der reglementarischen Minimallimiten (Art. 48 Abs. ) mit diesem minimalen Delta gewichtet werden. nach Artikel 5 Absatz mit seinem maximal möglichen Delta (absoluter Wert) zu gewichten. Zudem muss es wie folgt gedeckt sein: a. Ist das maximale Delta positiv, so muss es, mit dem maximalen Delta gewichtet, dauernd durch geldnahe Mittel nach Artikel 4 Absatz 5 gedeckt sein. b. Ist das minimale Delta negativ, so muss es, mit dem minimalen Delta gewichtet, dauernd durch entsprechende Basiswerte gedeckt sein. ten nicht durch geldnahe Mittel bzw. Basiswerte gedeckt sein. Im Sinne einer Harmonisierung mit dem UCITS Commitment Approach sollte die Streichung von Art. 8 Abs. bewirkt werden. Art. 9 Vertragsabschluss Die Fondsleitung oder die SICAV schliesst Geschäfte mit Derivaten an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt ab. Geschäfte mit OTC-Derivaten (OTC-Geschäfte) sind zulässig, wenn die Voraussetzungen nach den Artikeln 0 und erfüllt sind. Zu Art. 9 Abs. Diese Bestimmung macht nur bei nicht geclearten OTC-Derivaten Sinn. Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 8/54
14 Art. 0 OTC-Geschäft OTC-Geschäfte dürfen nur auf der Grundlage eines standardisierten Rahmenvertrags abgeschlossen werden, der einschlägigen internationalen Standards entspricht. Die Gegenpartei muss: a. ein beaufsichtigter und auf diese Geschäftsarten spezialisierter Finanzintermediär sein; b. eine einwandfreie Durchführung des Geschäfts gewährleisten; und c. die Bonitätsanforderungen nach Artikel Absatz erfüllen. Ein OTC-Derivat muss täglich zuverlässig und nachvollziehbar bewertet und jederzeit zum Verkehrswert veräussert, liquidiert oder durch ein Gegengeschäft glattgestellt werden können. 4 Ist für ein OTC-abgeschlossenes Derivat kein Marktpreis erhältlich, so ist dessen Preis anhand eines angemessenen und in der Praxis anerkannten Bewertungsmodells gestützt auf den Verkehrswert der Basiswerte, von denen das Derivat abgeleitet ist, zu ermitteln. a. muss der Preis jederzeit anhand von Bewertungsmodellen, die angemessen und in der Praxis anerkannt sind, aufgrund des Verkehrswerts der Basiswerte nachvollziehbar sein; 5 Vor dem Abschluss eines Vertrages über ein Derivat nach Absatz 4 sind b. müssen vor einem Vertragsabschlusskonkrete Offerten von mindestens zwei möglichen Gegenparteien einzuholengeholt. Das Angebot, dasund unter Berücksichtigung des Preises, der Bonität, der Risikoverteilung und des Dienstleistungsangebots der Gegenparteien das vorteilhafteste Angebot ist, muss akzeptiert werden; und. c. sind der 6 Der Vertragsabschluss und die Preisbestimmung sind nachvollziehbar zu dokumentieren. OTC-Geschäfte, sowohl zentral abgerechnete sowie nicht zentral abgerechnete Derivat-Geschäfte dürfen nur auf der Grundlage eines standardisierten Rahmenvertrags abgeschlossen werden, der einschlägigen internationalen Standards entspricht. 4 Ist für ein OTC Derivat kein Marktpreis erhältlich, so: a. ist dessen Preis anhand eines angemessenen und in der Praxis anerkannten Bewertungsmodells gestützt auf den Verkehrswert der Basiswerte, von denen das Derivat abgeleitet ist, zu ermitteln; b. NEU muss der Preis jederzeit anhand von Bewertungsmodellen, die angemessen und in der Praxis anerkannt sind, aufgrund des Verkehrswerts der Basiswerte nachvollziehbar sein. 5 Vor dem Abschluss eines Vertrages über ein Derivat nach Absatz 4 sind normalerweise konkrete Offerten von mindestens zwei möglichen Gegenparteien einzuholen. Das Angebot, das unter Berücksichtigung des Preises, der Bonität, der Risikoverteilung und des Dienstleistungsangebots der Gegenparteien das vorteilhafteste ist, muss akzeptiert werden. Ungeachtet der genannten Ausführungen ist es in folgenden Fällen möglich, auf die Einholung von Angeboten von zwei verschiedenen Gegenparteien zu verzichten: a. Die Grösse der Transaktion ist besonders wichtig (je nach den zugrunde liegenden Instrumenten, auf die sie sich bezieht) und die Anforderung zur Einholung von zweikonkreten Angeboten könnten deren Ausübungspreis negativ beeinflussen; b. Die Liquidität der Transaktion der zugrunden liegenden Instrumente ist eingeschränkt und eine Anforderung zur Abgabe von konkreten Angeboten kann sich negativ auf deren Ausübungspreis auswirken; c. Die Struktur der Transaktion ist besonders komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, vergleichbare Angebote von zwei verschiedenen Gegenparteien einzuholen. Zu Art. 0 Abs. Mit EMIR werden bestimmte OTC-Geschäfte, welche auf Rechnung von Schweizer Fonds ausgeführt werden, einer Clearingpflicht (Abrechnungspflicht) unterstellt. Das FinfraG wird diese Pflicht noch erweitern. Vor diesem Hintergrund erscheint es wichtig, dass in Art. Abs. E-KKV-FINMA neu eine Definition der clearingpflichtigen Geschäfte eingeführt wird. In diesem Zusammenhang schlagen wir ferner eine Präzisierung von Art. 0 Abs. E-KKV-FINMA vor, wonach OTC-Geschäfte, welche einer Clearingpflicht unterstehen, genauso wie OTC- Geschäfte ohne Clearingpflicht auf der Basis eines standardisierten Rahmenvertrages abgeschlossen werden müssen. Zu Art. 0 Abs. 4 Es muss möglich sein, dass bei einem OTC Derivat (OTC Geschäft) der gestellte Preis der Gegenpartei für die NAV-Berechnung des Fonds verwendet werden darf, falls das OTC Derivat zusätzlich basierend auf einem internen Bewertungsmodell der Fondsleitung oder einer von der Gegenpartei unabhängigen Drittpartei täglich bewertet wird. Der Preis des Bewertungsmodells und der Gegenpartei muss durch die Fondsleitung täglich verglichen werden. Falls die Preisabweichung materiell ist, z.b. einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet, muss die Fondsleitung die Abweichung analysieren, dokumentieren und gegebenenfalls den Preis des unabhängigen Bewertungsmodells für die NAV-Berechnung verwenden. Zu Art 0 Abs. 5 L obligation de solliciter au moins deux offres concrètes auprès de contreparties différentes avant la conclusion d une opération OTC ne découle, à notre connaissance, d aucune norme européenne comparable. Certes, la Directive MiFID soumet les opérations OTC à l obligation de best execution, mais il n existe aucune règle qui oblige une société d investissement à solliciter, dans tous les cas, au minimum deux offres concrètes lorsqu elle conclut une opération OTC. Au contraire, dans un document publié par l ESMA [référence], il est précisé qu une société d investissement peut renoncer à solliciter des offres auprès de plusieurs contreparties différentes, lorsque la structure de l opération envisagée est particulièrement complexe. Dans le même ordre d idée, les transactions OTC de taille particulièrement importantes ou qui portent sur des instruments à liquidité réduite ne devraient pas obligatoirement être soumises à l obligation de solliciter des offres auprès de plusieurs contreparties. En effet, le simple fait de solliciter plusieurs offres pour une même opération OTC va impacter de manière négative le prix d exécution de cette dernière, ce qui va clairement à l encontre des intérêts des investisseurs concernés. Pour les raisons évoquées ci-dessus, nous proposons de prévoir à l art. 0 al. 5 OPCC-FINMA une dérogation au principe selon lequel toute opération OTC doit être conclue après avoir sollicité au minimum deux offres auprès de contreparties différentes. Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 9/54
15 Art. Bonität Art. Bonität: Zu Art. Abs. Bei OTC-Geschäften muss die Gegenpartei oder deren Garant eine hohe Bonitätfolgendes aktuelles Mindestrating einer von der FINMA anerkannten Rating- Agentur aufweisen.: a. für Verpflichtungen bis zu einem Jahr das höchste kurzfristige Rating («P» oder gleichwertig); b. für Verpflichtungen über ein Jahr ein langfristiges Rating von mindestens «A-», «A» oder gleichwertig. Sinkt das Rating einer Gegenpartei oder eines Garanten unter das geforderte Mindestrating, so sind die noch offenen Positionen unter Wahrung der Interessen der Anlegerinnen und Anleger innerhalb einer angemessenen Frist glattzustellen. Diese Anforderungennach Absatz geltengilt nicht für die Depotbank des Effektenfonds. Bei OTC-Geschäften muss die Gegenpartei oder deren Garant oder die von der Gegenpartei gestellten Sicherheiten eine hohe Bonität aufweisen. Diese Anforderung gilt nicht für: a. die Depotbank des Effektenfonds b. zentral abgerechnete Derivatgeschäfte (sowohl OTC als auch über eine Börse oder einen anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt) Es sollte dem Fonds auch möglich sein mit geeigneten Gegenparteien Geschäfte abzuschliessen, welche zwar keine hohe Bonität aufweisen aber dafür den Fond Collateral mit hoher Bonität als Sicherheiten stellen. Diese Anpassung wäre auch im Sinne von FinfraG, wo vorgesehen ist, dass alle OTC Geschäfte mit Collateral gedeckt werden. Zu Art. Abs. Bst. b NEU Siehe auch unser Feedback zu FinfraG. Bei OTC-Derivaten, welche über eine zentrale und anerkannte Gegenpartei (CCP) abgewickelt werden, besteht das Gegenparteirisiko gegenüber der zentralen Gegenpartei (CCP), welche die EMIR-Anforderungen erfüllen muss und durch die Behörde beaufsichtigt wird. Die zentrale Gegenpartei muss in einen Sicherheitsfonds einzahlen und ein Transaktionsregister z.h. der Behörden führen. Infolge des reduzierten Gegenparteirisikos, kann u.e. auf die Ratinganforderungen bei OTC-Geschäften über zentrale Gegenparteien verzichtet werden. Art. 4 Bewertung Art. Bewertung Zu Art. Abs. Derivate, für die aktuelle Marktpreise erhältlich sind, sind mit den am Hauptmarkt zuletzt bezahlten Kursen zu bewerten. Die Kurse müssen von einer externen, von der Fondsleitung oder der SICAV und ihren Beauftragten unabhängigen und auf diese Geschäftsart spezialisierten Quelle bezogen werden. Sind für Derivate keine aktuellen Marktpreise erhältlich, so müssen sie anhand von angemessenen und in der Praxis anerkannten Bewertungsmodellen, die angemessen und in der Praxis anerkannt sind, aufgrund dergestützt auf den Verkehrswerte der Basiswerte, von denen die Derivate abgeleitet sind, bewertet werden. Die Bewertungen müssen dokumentiert werden und nachvollziehbar sein. Derivate, für die aktuelle Marktpreise erhältlich sind, sind mit den am Hauptmarkt zuletzt bezahlten Kursen zu bewerten. Die Kurse müssen von einer externen, von der Fondsleitung oder der SICAV und ihren Beauftragten unabhängigen und auf diese Geschäftsart spezialisierten Quelle bezogen werden. Die Kurse einer nicht unabhängigen Quelle dürfen für die Bewertung herangezogen werden, falls die Kurse basierend auf einem Bewertungsmodell gemäss Absatz laufend plausibilisiert werden. Es sollte möglich sein, die Kursquelle der Gegenpartei eines OTC-Derivates verwenden zu können, falls die Kursquelle der Gegenpartei basierend auf einem unabhängigen Bewertungsmodell gemäss den Anforderungen in Abs. täglich plausibilisiert wird. Art. 74 Commitment-Ansatz I Art. 4 Commitment-Ansatz I Zu Art. 4 Abs. und NEU Für einen einfachen Effektenfonds, auf die dermit dem Commitment-Ansatz I angewendet wird, ist nur der Einsatz von Derivat-Grundformen zulässig.diese dürfen nur eingesetzt werden, soweit ihr Einsatz unter Berücksichtigung der nach diesem Artikel notwendigen Deckung weder zu einer Hebelwirkung auf das Fondsvermögen führt noch einem Leerverkauf entspricht. Engagementreduzierende Derivate müssen dauernd mit den ihnen zuggrunde liegenden Basiswerten gedeckt sein. Wird das Delta berechnet, so darf es bei der Berechnung der notwendigen Basiswerte berücksichtigt werden. Die Be- Für Effektenfondsauf die der mit Anwendung des Commitment-Ansatz I angewendetwird ist nur der Einsatz von Derivat-Grundformen zulässig. dürfen nur eingesetzt werden, soweit ihr Einsatz unter Berücksichtigung der nach diesem Artikel notwendigen Deckung weder zu einer Hebelwirkung auf das Fondsvermögen führt noch einem Leerverkauf entspricht. Das Gesamtengagement im Sinne von Artikel 7 Absatz KKV darf 00% des Nettofondsvermögens nicht überschreiten, respektive 0% unter Berücksichtigung der vorübergehenden Kreditaufnahme. Der Einsatz von Derivaten, Derivat-Komponenten und Anlagetechniken darf zu keiner Hebelwirkung auf das Fondsvermögen führen und keinem Leerverkauf entsprechen. Leerverkäufe müssen entsprechend Artikel 6 Der Commitment-Ansatz I ist wichtig für Kunden, die ein Portfolio ohne Leverage und ohne Leerverkäufe wollen. Der Commitment-Ansatz I ist die ideale Ergänzung zum UCITS/Commitment-Ansatz II und bietet dem Schweizer Fondsplatz die Möglichkeit, eine Marktlücke zu füllen. Der Commitment Ansatz I in der heutigen Form deckt jedoch wichtige Aspekte nicht ab und gibt in der Praxis Probleme auf. Deshalb schlagen wir vor, die beiden Commitment-Ansätze auf die gleiche konzeptionelle Basis zu stellen. Unter Commitment-Ansatz I sollen die gleichen Regeln für die Verrechnung von Derivaten verwendet werden wie unter dem Commitment-Ansatz II. Im Gegensatz zu Commitment-Ansatz II sollen jedoch nach wie vor keine Derivatpositionen zugelassen werden, die eine Hebelwirkung erzeugen oder die einem Leerverkauf entsprechen. Zwei Beispiele, die Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 0/54
16 stimmung nach Artikel 445 Absatz gilt analog. Eine Deckung mit anderen Anlagen ist zulässig, wenn das engagementreduzierende Derivat auf einen Index lautet, welcher von einer externen, unabhängigen Stelle berechnet wird. Der Index muss für die als Deckung dienenden Anlagen repräsentativ sein, und zwischen dem Index und diesen Anlagen muss eine adäquate Korrelation bestehen. 4 Bei engagementerhöhenden Derivaten muss das Basiswertäquivalent (Art. 85 Abs. ) dauernd durch geldnahe Mittel gedeckt sein. 5 Als geldnahe Mittel gelten: a. flüssige Mittel im Sinn von Artikel 75 KKV; b. Geldmarktinstrumente im Sinn von Artikel 74 KKV; c. kollektive Kapitalanlagen, welche ausschliesslich in flüssigen Mitteln oder Geldmarktinstrumenten anlegen; d. Forderungswertpapiere und -rechte, deren Restlaufzeit höchstens zwölf Monate beträgt und deren Emittent oder Garant eine hohe Bonität aufweist die Bonitätsanforderungen nach Artikel Absatz erfüllt; e. synthetische Liquidität; f. dem Effektenfonds eingeräumte, jedoch nicht beanspruchte Kreditlimiten im Rahmen der gesetzlichen und reglementarischen Maximallimiten; g. Guthaben aus der Verrechnungssteuer bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Absatz bis gedeckt sein. NEU Für die Berechnung des Gesamtengagements kommen die Bestimmungen gemäss nachfolgenden Artikel 5 und Artikel 6 zur Anwendung, wobei keine Anrechnungsbeträge aus eingesetzten Derivaten, Derivat-Komponenten und Anlagetechniken resultieren dürfen. unter der aktuellen Formulierung von Commitment-Ansatz I Probleme bereiten: ) Absicherung von Zinsrisiken: Zinsderivate wie Anleihen-Futures, Zins-Futures und Zinsswaps lauten nicht auf einen von einer unabhängigen Stelle berechneten Index (Abs. ). Die Korrelation im Falle von Staatsanleihen-Futures zur Absicherung von Zinsrisiken von Unternehmensanleihen kann ebenfalls ungenügend sein. Die Anwendung der Verrechnungsregeln unter Commitment II löst dieses Problem (siehe Duration-Netting ). ) Währungsabsicherung: Die Einteilung der Devisentermingeschäfte in engagementreduzierend respektive engagementerhöhend ist nicht evident. Die Verrechnung von Derivaten (Netting) ist nicht explizit geregelt (z.b. teilweise oder ganze Schliessung eines Devisentermingeschäfts mit einem gegenläufigen Devisentermingeschäft). Mit der vorgeschlagenen Änderung werden bestehende Probleme gelöst und der Commitment- Ansatz I in seiner heutigen Funktion beibehalten. Zu Art. 4 Abs. 5 Die Definition von geldnahen Mitteln wird in Art. 5 Commitment-Ansatz II verschoben. Art. 58 Commitment-Ansatz II: Ermittlung des Gesamtengagements Die Derivatpositionen eines einfachen Effektenfonds mit dem Commitment- Ansatz II sind wie folgt in ihre Basiswertäquivalente umzurechnen: a. Futures, Forwards und Swaps mit dem Produkt aus der Anzahl Kontrakte und dem Kontraktwert; b. Optionen mit dem Produkt aus der Anzahl Kontrakte, dem Kontraktwert und dem Delta. Wird das Delta nicht berechnet, so ist ein Delta von eins einzusetzen. Gegenläufige Positionen in Derivaten des gleichen Basiswerts und in Anlagen in diesem Basiswert dürfen gegeneinander aufgerechnet werden. Gegenläufige Positionen von verschiedenen Basiswerten dürfen nur gegeneinander aufgerechnet werden, wenn deren Risiken wie Markt-, Kredit- und Währungsrisiken ähnlich und sie hoch korreliert sind. Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 /54
17 Verkaufte Call-Optionen sowie gekaufte Put-Optionen dürfen nur in die Aufrechnung einbezogen werden, wenn deren Delta berechnet wird. 4 Die Derivate sind in die drei Risikokategorien Markt-, Kredit- und Währungsrisiko einzuteilen. Beinhaltet ein Derivat verschiedene Risikokategorien, so ist es in jeder dieser Risikokategorien mit seinem Basiswertäquivalent anzurechnen. 5 Für jede Risikokategorie sind die absoluten Beträge der Basiswertäquivalente der Derivate eines Effektenfonds zu addieren. Vorbehalten bleibt eine allfällige gegenseitige Aufrechnung nach Absatz. In keiner der drei Risikokategorien darf die Summe der Basiswertäquivalente das Nettovermögen eines Effektenfonds je übersteigen. 6 Sämtliche Berechnungen sind nachvollziehbar zu dokumentieren. Zur Bestimmung des Gesamtengagements eines Effektenfonds mit dem Commitment-Ansatz II hat die Fondsleitung die einzelnen Anrechnungsbeträge der jeweiligen Derivate und Derivat-Komponenten sowie die Anrechnungsbeträge aus Anlagetechniken zu ermitteln. Der Anrechnungsbetrag für das Gesamtengagement aus Derivaten ist bei Grundformen von Derivaten regelmässig jeweils das Basiswertäquivalent unter Zugrundelegung des Verkehrswerts des Basiswertes der Derivate. Sofern dies zu einer konservativeren Ermittlung führt, kann alternativ der Nominalwert oder der börsentäglich ermittelte Terminpreis bei Finanzterminkontrakten zugrunde gelegt werden. Die Berechnung der Basiswertäquivalente erfolgt nach Anhang. Der Anrechnungsbetrag für das Gesamtengagement ergibt sich neben dem Grundengagement aus dem Nettofondsvermögen aus der Summe der folgenden absoluten Werte: a. Anrechnungsbeträge der einzelnen Derivate sowie Derivat- Komponenten gemäss Anhang, welche nicht in Verrechnungen nach Artikel 6 einbezogen sind; b. Anrechnungsbeträge nach zulässigen Verrechnungen nach Artikel 6; und c. Anrechnungsbeträge aus zulässigen Anlagetechniken. Der Anrechnungsbetrag für das Gesamtengagement aus Derivaten ist bei Grundformen von Derivaten regelmässig jeweils das Basiswertäquivalent unter Zugrundelegung des Verkehrswerts des Basiswertes der Derivate. Sofern dies zu einer konservativeren Ermittlung führt, kann alternativ der Nominalwert oder der börsentäglich ermittelte Terminpreis bei Finanzterminkontrakten zugrunde gelegt werden. Die Berechnung der Basiswertäquivalente erfolgt nach Anhang. Die Berechnung der Basiswertäquivalente erfolgt grundsätzlich nach Anhang. Sofern dies zu einer konservativeren Ermittlung führt, kann alternativ der Nominalwert oder der börsentäglich ermittelte Terminpreis bei Finanzterminkontrakten zugrunde gelegt werden. Zu Art. 5 Abs. Wir schlage vor den Wortlaut von Abs. insofern anzupassen, dass klar zum Ausdruck kommt, dass betr. Anrechnungsbeträge von der Berechnung im Anhang abgewichen werden kann. 4 Bei der Ermittlung des Anrechnungsbetrages für das Gesamtengagement aus Derivaten nach Absatz dürfen folgende Geschäfte unberücksichtigt bleiben: a. Swaps, womit die Entwicklung der Basiswerte, welche der Effektenfonds direkt hält, gegen die Entwicklung von anderen Basiswerten getauscht wird, sofern:. das Marktrisiko der getauschten Basiswerte aus dem Effekten- 4 Bei der Ermittlung des Anrechnungsbetrages für das Gesamtengagement aus Derivaten nach Absatz dürfen folgende Geschäfte unberücksichtigt bleiben: a. Total Return Swaps, womit die Entwicklung der Basiswerte, welche der Effektenfonds direkt hält, gegen die Entwicklung von anderen Basiswerten getauscht wird, sofern: Zu Art. 5 Abs. 4 Bst. a Wir gehen davon aus, dass hier Total Return Swaps gemeint sind und nicht z.b. Interest Rate Swaps (IRS), da der Effektenfonds die Basiswerte (sprich Zinssatz) bei einem IRS nicht direkt hält. Zur Vermeidung von Unklarheiten oder Interpretationsspielraum schlagen wir deshalb vor, dass konkret erwähnt wird, um welche Swaps es sich hierbei handelt. Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 /54
18 fonds vollständig eliminiert wird, so dass diese Vermögenswerte keinen Einfluss auf die Veränderung des Wertes des Effektenfonds haben; und. der Swap weder Optionsrechte einräumt noch eine Hebelwirkung oder sonstige zusätzliche Marktrisiken, die über die direkte Investition der relevanten Basiswerte hinausgehen, enthält. b. Derivate, denen entsprechende geldnahe Mittel zugeordnet werden, so dass die Kombination aus Derivat und geldnahen Mitteln äquivalent zu einer direkten Investition in den zugrunde liegenden Basiswert ist und dadurch kein zusätzliches Marktrisiko und keine Hebelwirkung generiert. Die zur Deckung der Derivatposition verwendeten geldnahen Mittel dürfen nicht gleichzeitig für mehrere Kombinationen verwendet werden. 5 Bei Effektenfonds, die zu Pensionsgeschäften und zur Effektenleihe sowie zur Wiederanlage oder Weiterverwendung von hierbei erhaltenen Vermögenswerten oder Sicherheiten berechtigt sind, werden diese Transaktionen bei der Berechnung des Gesamtengagements berücksichtigt, wenn dadurch ein zusätzliches Marktrisiko oder eine Hebelwirkung entsteht. Dabei entspricht der Anrechnungsbetrag dem Verkehrswert der Sicherheiten oder Vermögenswerte. 5 NEU Zulässige Pensionsgeschäfte und Wertpapierleihen sind bei der Berechnung der Gesamtverpflichtung zu berücksichtigen, sofern sie eine Hebelwirkung auf das Fondsvermögen durch die Wiederanlage der Sicherheiten/Wiederverwendung von Vermögenswerten zur Folge haben. Im Falle der Wiederanlage von Sicherheiten in Finanzanlagen, deren Leistung höher als der risikolose Zinssatz ist, sind in die Berechnung der Gesamtverpflichtung aufzunehmen: a. Der Geldbetrag (Cash Collateral) als Sicherheiten erhalten; b. Der Marktwert des Instruments als Sicherheiten erhalten. Zu Art. 5 Abs. 5 Phrase peu claire (en français) - Simplifier en précisant que les opérations de pension et de prêt de titres doivent être prises en compte dans le calcul de l engagement total lorsqu elles génèrent un effet de levier (ou un risque de marché supplémentaire) à travers le réinvestissement /réemploi des actifs ou des sûretés. Reformulation de l al. 5 et précision sur le montant à prendre en compte pour le calcul de l engagement total, en harmonisation avec les règles européennes : ESMA Guidelines Box 9 : «UCITS that reinvest collateral in financial assets that provide a return in excess of the risk-free return, must include in their global exposure calculations : The amount received if cash collateral is held; and The market value of the instrument concerned if no-cash collateral is held 6 NEU Die Verpflichtungen, welche sich aus diesen Geschäften ergeben müssen an die gesamten Nettoverpflichtungen aus Derivaten hinzugefügt werden und dürfen 00% des Nettovermögens des Fonds nicht überschreiten. Zu Art. 5 Abs. 6 Harmonisation avec les ESMA Guidelines Box 9 : «Any global exposure generated will be added with the global exposure created through the use of derivatives and the total of these must not be greater than 00% of NAV. Pour des raisons de clarté, il serait utile de rappeler à l article 5 que l engagement total résultant d instruments dérivés + engagements résultant d opération de pension ou de prêt de titre ne doivent pas dépasser 00% de la fortune nette du fonds. L OPCC à l art 7. n inclut pas de façon claire les montants résultant de technique de placement. 7 NEU Als geldnahe Mittel gelten: a. flüssige Mittel im Sinn von Artikel 75 KKV; b. Geldmarktinstrumente im Sinn von Artikel 74 KKV; c. kollektive Kapitalanlagen, welche ausschliesslich in flüssigen Mitteln, Geldmarktinstrumenten oder Obligationen welche eine Restlaufzeit bis zum Endfälligkeitstermin von höchstens 97 Tage haben anlegen; d. Forderungswertpapiere und -rechte, deren Restlaufzeit höchstens zwölf Monate beträgt und deren Emittent, Garant oder Sicherheiten Zu Art. 5, Abs. 7 Die Definition für geldnahe Mittel gehört zum Thema Verrechnung von Derivaten und sollte deshalb von Art. 4 Commitment-Ansatz I hierhin verschoben und wo nötig, insbesondere gemäss der entsprechenden Regelungen in der EU, ergänzt werden. Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 /54
19 eine hohe Bonität aufweist; e. synthetische Liquidität; f. dem Effektenfonds eingeräumte, jedoch nicht beanspruchte Kreditlimiten im Rahmen der gesetzlichen und reglementarischen Maximallimiten; g. Guthaben aus der Verrechnungssteuer bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung h. unrealisierte Gewinne aus Derivattransaktionen. Art. 6 Commitment-Ansatz II: Verrechnungsregeln und Absicherungsgeschäfte Art. 6 Commitment-Ansatz II: Verrechnungsregeln und Absicherungsgeschäfte Gegenläufige Positionen in Derivaten des gleichen Basiswerts sowie gegenläufige Positionen in Derivaten und in Anlagen des gleichen Basiswerts dürfen miteinander verrechnet werden, wenn: a. das Derivat-Geschäft einzig zum Zwecke der Absicherung abgeschlossen wurde; b. dabei wesentliche Risiken nicht vernachlässigt werden; und c. der Anrechnungsbetrag der Derivate nach Artikel 5 ermittelt wird. Beziehen sich die Derivate bei Absicherungsgeschäften nicht auf den gleichen Basiswert wie der abzusichernde Vermögenswert, so sind für eine Verrechnung zusätzlich folgende Voraussetzungen zu erfüllen: a. Das Derivat-Geschäft beruht nicht auf einer Anlagestrategie, die der Gewinnerzielung dient. b Das Derivat führt zu einer nachweisbaren Reduktion des Risikos des Effektenfonds. c. Die allgemeinen und besonderen Risiken des Derivates werden ausgeglichen. d. Die zu verrechnenden Derivate, Basiswerte oder Vermögensgegenstände beziehen sich auf die gleiche Klasse von Finanzinstrumenten. e. Die Absicherungsstrategie ist auch unter aussergewöhnlichen Marktbedingungen effektiv. Bei einem überwiegenden Einsatz von Zinsderivaten kann der Betrag, der an das Gesamtengagement aus Derivaten angerechnet werden kann, mittels international anerkannten Duration-Netting-Regelungen ermittelt werden, sofern: a. die Regelungen zu einer korrekten Ermittlung des Risikoprofils des Effektenfonds führt; b. die wesentlichen Risiken berücksichtigt werden; Gegenläufige Positionen in Derivaten des gleichen Basiswerts sowie gegenläufige Positionen in Derivaten und in Anlagen des gleichen Basiswerts dürfen miteinander verrechnet werden, ungeachtet des Verfalls der Derivate (Netting), wenn: a. das Derivat-Geschäft einzig zum Zweck abgeschlossen wurde, die mit dem Basiswert im Zusammenhang stehenden Risiken zu eliminien; b. dabei wesentliche Risiken nicht vernachlässigt werden; und c. der Anrechnungsbetrag der Derivate nach Artikel 5 ermittelt wird. Im Rahmen dieses Absatzes können Derivate, die zur reinen Absicherung von Fremdwährungsrisiken oder zum Wechsel von einer Währung in eine andere Währung eingesetzt werden, also ein Währungsrisiko durch ein anderes Währungsrisiko ersetzen und nicht zu einer Hebelwirkung führen oder zusätzliche Marktrisiken beinhalten, bei der Berechnung des Gesamtengagements verrechnet werden. Beziehen sich die Derivate bei Absicherungsgeschäften nicht auf den gleichen Basiswert wie der abzusichernde Vermögenswert, so sind für eine Verrechnung zusätzlich folgende Voraussetzungen zu erfüllen (Hedging): Bei einem überwiegenden Zinsderivaten kann der Betrag, der an das Gesamtengagement aus Derivaten angerechnet werden kann, auch mittels international Anerkannten Duration-Netting-Regelungen ermittelt werden, sofern: Zu Art. 6 Abs. Wie in ESMA/0-788 ungeachtet des Verfalls der Derivate erwähnen. Zu Art. 6 Abs. und Netting und Hedging sind global verwendetet Begriffe (siehe ESMA/0-788). Eine explizite Erwähnung ist deshalb dringend empfohlen für ein besseres Verständnis. Zu Art. 6 Abs. Bst. a Formulierung von ESMA/0-788 übernehmen. Netting von gegenläufigen Positionen im selben Basiswert sollte möglich sein unabhängig davon, ob deren Kombination der Absicherung dient. Beispiel: Wechsel von einem Währungsexposure in eine andere (Währungsallokation). Zu Art. 6 Abs. und 4 Behandelt Netting von Währungspositionen (identische Basiswerte) und sollte deshalb unter Absatz aufgeführt werden. Die Formulierung sollte hier ebenfalls nicht auf Absicherung beschränkt sein (siehe Kommentar oben). Zu Art. 6 Abs. überwiegend sollte gestrichen werden: Die Verrechnung auf der Basis von anerkannten Duration-Netting Regeln sollte unabhängig vom Ausmass des Einsatzes der Derivate erlaubt sein, da die Verrechnung an sich Sinn macht, unabhängig vom Gewicht dieser Derivate innerhalb des Portfolios. Das Ausmass des Einsatzes kann zudem über die Zeit variable sein. Um auch hier Unklarheiten und Interpretationsspielraum zu vermeiden, sind wir der Meinung, dass die Duration Netting Regeln der ESMA entweder direkt genannt werden oder in einem Annex wiedergegeben werden sollten. Die Definition des Exposures wird auch praktisch : Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 4/54
20 c. die Anwendung dieser Regelungen nicht zu einer ungerechtfertigten Hebelwirkung führt; von der ESMA übernommen und als zusätzlicher Appendix aufgeführt. d. keine Zinsarbitrage-Strategien verfolgt werden; und e. die Hebelwirkung des Effektenfonds nicht mittels Anwendung dieser Regelungen und durch Investitionen in kurzfristige Positionen gesteigert wird. 4 Ungeachtet des Absatzes können Derivate, die zur reinen Absicherung von Fremdwährungsrisiken eingesetzt werden und nicht zu einer Hebelwirkung führen oder zusätzliche Marktrisiken beinhalten, bei der Berechnung des Gesamtengagements verrechnet werden. 4 (von Art. 44 Abs. 4) Ein Basiswert kann gleichzeitig mit verschiedenen Derivaten verrechnet werden, wenn diese separat dessen Markt-, Kredit- oder Währungsrisiken abdecken. Zu Art. 6 Abs. 4 Absatz 4 sollte in den Absatz verschoben werden, weil: Die Verrechnung von Währungsderivaten ist nicht Hedging (Gegenstand von Absatz ) sondern Netting (identische Basiswerte). Dieser Absatz sollte von Art. 44 hierhin verschoben werden, da diese Bestimmung direkt im Zusammenhang mit der Verrechnung steht (z.b. Anleihen, deren Währungs-, Kredit- und Zinsrisiken über Derivate abgesichert werden). 5 NEU Die Fondsleitung oder SICAV darf die Werte zur Deckung des Derivatengagements vollumfänglich zur Sicherung von Forderungen gegenüber der Fondsleitung oder SICAV verpfänden sofern die Werte der Fondsleitung oder SICAV innerhalb von Bankwerktagen wieder zur Verfügung stehen. Die der Deckung dienenden Werte dürfen jedoch vollumfänglich zur Sicherung von Forderungen gegenüber der Fondsleitung oder der SICAV verpfändet werden, ohne dass sie dadurch für die Deckung ausser Betracht fallen, sofern die Werte der Fondsleitung oder SICAV innerhalb von Bankwerktagen wieder zur Verfügung stehen. Erfolgt innert dieser Frist keine Pfandentlassung bzw. wird das Pfand verwertet, ist spätestens auf den Ablauf dieser Frist anderweitige Deckung zu gewährleisten. Zu Art. 6 Abs. 5 NEU Es ist wichtig festzuhalten, dass die Fondsleitung bzw. SICAV auch Werte welche sie zur Deckung von engagement-erhöhenden oder senkenden Derivative als Sicherheit verpfänden kann, sofern sie diese innerhalb von kurzer Zeit zurückerhält. Die Anforderung ist vor allem in Hinblick auf FinfraG essentiel, damit die Fondsleitung bzw. SICAV entsprechendes Collateral für OTC Derivate Transaktionen stellen kann. Dieser Ansatz wäre äquivalent zum EU Recht. Art. 89 Modell-Ansatz: a. Grundsätze des Value-at-Risk (VaR) Nach dem Modell-Ansatz schätzt die Fondsleitung oder die SICAV für einen komplexen Effektenfonds die Risiken als Value-at-Risk (VaR). Das Modell ist eingehend zu dokumentieren. Die Dokumentation muss insbesondere Auskunft geben über die Spezifikation des Risikomess-Modells, das Backtesting und die Stresstests. Die Fondsleitung oder die SICAV verifiziert periodisch, jedoch mindestens jährlich die Angemessenheit des Modells. Die Ergebnisse sind nachvollziehbar zu dokumentieren. 4 Der VaR eines Effektenfonds darf das Doppelte des VaR des zu diesem Effektenfonds gehörenden Vergleichsportefeuilles zu keiner Zeit überschreiten (relative VaR-Limite). 5 Bei der Verwendung des Modell-Ansatzes ist durch die Fondsleitung oder die SICAV eine periodische Berechnung der Hebelwirkung anhand des Commitment-Ansatzes II des betreffenden Effektenfonds sicherzustellen. Die Fondsleitung oder die SICAV verifiziert periodisch, jedoch mindestens jährlich die Angemessenheit des Modells. Die Ergebnisse sind nachvollziehbar zu dokumentieren. Zu Art. 8 Abs. L obligation de vérifier l adéquation du modèle de Value at Risk (VaR) sur une base annuelle va au-delà de ce que prévoit la réglementation européenne correspondante et doit dès lors être supprimée. Les Guidelines CESR (Box ) prévoient ainsi que le modèle de VaR doit être vérifié sur une base régulière, ainsi qu en cas de modification matérielle, sans mentionner de fréquence particulière. A toutes fins utiles, nous avons recopié ci-dessous la Box : Model validation. Following initial development, the model should undergo a validation by a party independent of the building process for ensuring that the model is conceptually sound and captures adequately all material risks. This validation process must also be carried out following any significant change to the model. A significant change could relate to the Anhörung KKV-FINMA / Stellungnahme SFAMA/SBVg_0405 5/54
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 Art. 6
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 Art. 7
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 Art. 56
 Art. 7
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 Art. 6
 Art. 66
 Art. 0
 Art. 66
 Art. 67
 Art. 77
 Art. 77
 Art. 86
 Art. 84
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 Art. 80
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 7
 Art. 80
 Art. 80
 Art. 48
 Art. 80
 Art. 5
 Art. 4
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 art. 7
 art. 8
 art. 4
 art. 4
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 97
 Art. 7
 Art. 08
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 0
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 Art. 0
 art. 0
 Art. 4
 Art. 74
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 58
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 44
 Art. 6
 Art. 44
 Art. 6
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 Art. 8