Source: https://karinakirch.de/agb/
Timestamp: 2019-09-22 05:49:48+00:00

Document:
AGB – Karina Kirch | Hair & MakeUp Artist
KirchStyle, Gabriel Kirch School of Hair & Makeup
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Durchführung von Seminaren, Stylings und Aufträgen aus dem Bereich der Fotografie.
(1) Diese Bedingungen gelten ausschließlich für alle zwischen KirchStyle, School of Hair and Makeup, Inh. Gabriel Kirch, Kronacherstraße 41, 96052 Bamberg (nachfolgend Auftragnehmerin) und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend Auftraggeber) geschlossenen Verträge. Die AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird oder wenn entgegenstehende AGB des Auftraggebers bestehen.
(2) Diese AGB können jederzeit auf unserer Homepage unter https://karinakirch.de/impressum eingesehen werden. Ebenso werden diese AGB allen Angeboten und Auftragsbestätigungen beigefügt.
(3) Die AGB sind Bestandteil des jeweiligen Auftrages und ergänzen die getroffenen Vereinbarungen. Die individuell vereinbarten Regelungen gehen den AGB im Zweifelsfall vor.
(1) Die Aufnahme der Vertragsverhandlungen erfolgt durch telefonische Anfrage oder per E-Mail.
(2) Nach erfolgreicher Übermittlung der Anfrage wird anhand der konkreten Beschreibung des Auftraggebers ein Leistungsangebot erstellt und an den Auftraggeber übermittelt. Die Übermittlung dieses Angebots erfolgt in der Regel in Textform (insbesondere E-Mail), nach den Umständen des Einzelfalls kann das Leistungsangebot auch mündlich, fernmündlich oder schriftlich übermittelt werden.
(3) Nach Übermittlung des Leistungsangebotes muss dieses durch den Auftraggeber angenommen werden. Die Annahme muss in Text- oder Schriftform erfolgen.
(4) Die Auftragnehmerin ist ab Vertragsschluss berechtigt, mit der Ausführung der vertraglichen Leistung zu beginnen, kann jedoch die Ausführung von der Zahlung eines Vorschusses abhängig machen.
(5) Der Gegenstand des Vertrages ergibt sich vorrangig aus dem Angebot und den darauf bezogenen Absprachen der Parteien. Details zu einzelnen Leistungsangeboten ergeben sich aus den §§ 3 – 5 dieser AGB
(1) Bei den von der Auftragnehmerin angebotenen Seminaren handelt es sich neben Seminaren zur Weiterbildung im Bereich von Hochsteckfrisuren und Make-Up auch um Seminare im Bereich „Personal-Training“ und „Salon“. Für weiterführende Informationen sind stets die aktuellen Informationen aus dem Seminarbereich der Homepage der Auftragnehmerin maßgeblich.
(2) Vertragsinhalt der Seminare ist regelmäßig die Erbringung einer Beratungsleistung im Bereich der persönlichen Weiterbildung. Die Beratungsleistung beruht auf dem Know-How der Auftragnehmerin. Es handelt sich hierbei in der Regel um eine Dienstleistung, die das Bemühen um einen Beratungs- und Weiterbildungserfolg, nicht jedoch den Eintritt des Erfolgs erfordert. Der Auftraggeber ist daher gehalten, die Umsetzung und letztliche Zweckdienlichkeit der Beratungs- und Weiterbildungsleistung selbständig zu prüfen und zu veranlassen. Die im Vertrag im Umfang und in der Ausführung festgelegte Beratungs-, Trainings- oder Weiterbildungsleistung wird mit der für solche Leistungen üblichen Sorgfalt durchgeführt. Darüberhinausgehende Beratungsleistungen bedürfen einer beidseitigen Absprache und müssen schriftlich festgehalten werden.
§ 4 Brautstyling
(1) Bei den von der Auftragnehmerin angebotenen Brautstylings handelt es sich um professionelle Stylings durch entsprechend ausgebildete Stylisten. Grundsätzlich haben alle Stylisten eine abgeschlossene Friseurlehre mit entsprechender Berufserfahrung und sind auf das Styling einer Braut spezialisiert.
(2) Vertragsinhalt des Brautstylings ist neben der individuellen Absprache das Frisieren und Auftragen von Make-Up am Tag der Hochzeit. Die Leistung der Auftragnehmerin beruht auf ihrem und dem Know-How ihrer fachlich ausgebildeten Stylisten. Es handelt sich hierbei in der Regel um eine Werkleistung, die sowohl das Bemühen als auch den Eintritt eines zuvor vereinbarten Erfolges erfordert. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, im Falle der Schlechtleistung zunächst die Nachbesserung anzubieten.
(3) Die im Vertrag im Umfang und der Ausführung festgelegte Styling-Leistung wird mit der für solche Leistungen üblichen Sorgfalt durchgeführt. Darüberhinausgehende Leistungen bedürfen einer beidseitigen Absprache und müssen schriftlich festgehalten werden.
§ 5 Fotografie
(1) Bei den von der Auftragnehmerin angebotenen Fotografieleistungen handelt es sich um Auftragsshootings für Firmen und deren Veranstaltungen sowie die Erstellung von Hochzeitsbildern für Privatpersonen. Daneben erstellt die Auftragnehmerin Ablichtungen von Modellen sowie Teilnehmergruppen, die Leistungen nach § 3 und 4 dieser AGB in Anspruch genommen und einer Verbreitung zu Marketing- und Werbezwecken zugestimmt haben.
(2) Vertragsinhalt bei beauftragten Fotografieleistungen ist neben der individuellen Absprache das Anfertigen von Lichtbildern und Videos. Lichtbilder und Videos im Sinne dieser AGB sind alle von der Auftragnehmerin hergestellten Produkte aus dem Bereich der Fotografie, gleich welcher Art und Form, unabhängig vom verwendeten Medium (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, Still-Videos, elektronische Stehbilder in digitalisierter Form, Videos etc.). Es handelt sich hierbei in der Regel um eine Werkleistung, die sowohl das Bemühen als auch den Eintritt eines zuvor vereinbarten Erfolges erfordert. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, im Falle der Schlechtleistung zunächst die Nachbesserung anzubieten.
(3) Die im Vertrag im Umfang und der Ausführung festgelegte Produktionsleistung wird mit der für solche Leistungen üblichen Sorgfalt durchgeführt. Darüberhinausgehende Leistungen bedürfen einer beidseitigen Absprache und müssen schriftlich festgehalten werden.
(4) Hat der Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er hierdurch entstehende Mehrkosten zu tragen.
(5) Für die Einräumung der entsprechenden Nutzungsrechte gilt § 12, sofern keine gesonderten Vereinbarungen zwischen den Parteien getroffen wurden.
(6) Sofern für die Durchführung des Auftrags eine Fotografie- oder Filmgenehmigung erforderlich ist, obliegt die Einholung dieser Genehmigung dem Auftraggeber.
(7) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Zustimmung anderer anwesender Personen bezüglich der Ablichtung einzuholen. Auf das Fehlen einer solchen Einwilligung weist der Auftraggeber die Auftragnehmerin oder den von ihr beauftragten Fotograf unverzüglich hin.
(8) Schäden, die am Equipment der Auftragnehmerin bzw. des von ihr beauftragten Fotografen durch anwesende Personen verursacht werden, sind durch den Auftraggeber zu ersetzen. Die Auftragnehmerin tritt sodann ihre Erstattungsansprüche an den Auftraggeber ab.
(9) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass neben den Blitzlichtgeräten der Auftragnehmerin oder ihres beauftragten Fotografen keine zusätzlichen Blitzlichtgeräte parallel eingesetzt werden, die die Qualität der von der Auftragnehmerin erstellten Fotos z.B. durch Überbelichtung beeinflussen können.
(10) Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG. Die Menge liegt im Ermessen der Auftragnehmerin und der Anwesenheitsdauer am Tag des Events (2-stündige Reportage: ca. 120 Fotos, bis 10-stündige Reportage: ca. 400 Fotos). Die Auswahl trifft die Auftragnehmerin. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr.
(11) Die Bereitstellung der Fotos, insbesondere bei Hochzeitsreportagen bzw. sonstigen mehrstündigen Reportagen beträgt in der Regel 4-8 Wochen. Dieser Zeitraum kann sich auf bis zu 12 Wochen erhöhen. Sollte der Auftraggeber eine schnellere Bereitstellung wünschen, ist hierzu eine vorherige ausdrückliche Vereinbarung im Rahmen der Auftragserteilung erforderlich.
(12) Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens nach fünf Werktagen ab, ist die Auftragnehmerin berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung ihrer Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und Lagerkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.
(1) Die Leistungen nach den §§ 3 bis 5 dieser AGB unterliegen der konkreten Terminvereinbarung mit der Auftragnehmerin.
(2) Die Leistungen der §§ 3 bis 5 und insbesondere solche des § 4 dieser AGB erfordern eine angemessene Vorlaufzeit. Innerhalb dieser Vorlaufzeit verpflichtet sich die Auftragnehmerin, den vereinbarten Termin freizuhalten, der Auftraggeber, den Termin wahrzunehmen.
(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, an der festen Vereinbarung eines Termins mitzuwirken.
(4) Ein angeforderter Vorschuss ist bei Buchung innerhalb von 7 Tagen zu entrichten. Wird dieser Vorschuss nicht fristgerecht geleistet, erlischt das Recht auf verbindliche Reservierung.
(5) Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich zugesagt wurden.
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, bereits bei der Kontaktaufnahme bzw. Anfrage seinen Leistungsbedarf so konkret wie möglich zu bezeichnen und die Auftragnehmerin unverzüglich darauf hinzuweisen, soweit die Beauftragung von seinem tatsächlichen Willen abweicht, um den Vertrag entsprechend anzupassen.
(2) Der Auftraggeber hat ihm überlassene Leistungen unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) auf inhaltliche Vollständigkeit und hinsichtlich des von ihm gewünschten Zwecks zu überprüfen und der Auftragnehmerin ebenfalls unverzüglich Anzeige zu machen, soweit die ihm überlassene Leistung nicht vertragsgemäß ist. Andernfalls gilt die Leistung als vertragsgemäß.
(3) Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit der von ihm zum Vertragsgegenstand und im Wege der Vertragsausführung getätigten Angaben und bereitgestellten Informationen sowie für die Nutzungsrechte und sonstigen Berechtigungen zur Weitergabe dieser Inhalte rechtlich verantwortlich.
(4) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Auftragnehmerin über die gegebenen wirtschaftlichen Verhältnisse zu informieren, sofern diese dem Vertragsvorhaben entgegenstehen.
(5) Der Auftraggeber versichert, dass er dazu berechtigt ist, die Auftragnehmerin mit der elektronischen Bearbeitung fremder Lichtbilder zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt die Auftragnehmerin von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.
§ 8 Zahlungsbedingungen, Abrechnung
(1) Die Fälligkeit der Vergütung bestimmt sich nach dem Vertrag. Die Auftragnehmerin ist befugt, eine Vorschusszahlung zu verlangen und Zwischenabrechnungen abgeschlossener Leistungen jederzeit vorzunehmen.
(2) Vergütungen für Leistungen nach § 3 dieser AGB sind grundsätzlich sofort und im Voraus fällig. Die verbindliche Buchung erfolgt über die Homepage und den darin integrierten Warenkorb. Dem Auftraggeber wird für diesen Fall unverzüglich eine Zahlungsbestätigung übermittelt. Sollte der Versuch, einen Termin für die Vornahme dieser Leistungen zu vereinbaren fehlschlagen, erstattet die Auftragnehmerin dem Auftraggeber den bereits bezahlten Betrag, sofern und soweit kein Fall des § 10 Abs. 2 ff. vorliegt.
(3) Bezüglich der Leistungen nach den §§ 4 und 5 dieser AGB sind fällige Abrechnungen binnen 14 Tagen nach Leistungserbringung zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe ohne Abzug zu bezahlen, sofern nicht in der Rechnung ein abweichendes Fälligkeitsdatum benannt ist. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 30 (in Worten: dreißig) Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Der Auftragnehmerin bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.
(4) Für die Leistungen nach den §§ 4 und 5 dieser AGB wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen.
(5) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar der Auftragnehmerin, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält die Auftragnehmerin auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden-oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass der Auftragnehmerin kein Schaden entstanden ist.
(6) Gegenüber Endverbrauchern weist die Auftragnehmerin die Endpreise inkl. Mehrwertsteuer aus.
(7) Abrechnungen für Leistungen nach den §§ 4 und 5 erfolgen nach Zeitaufwand, regelmäßig je angefangener Viertelstunde.
(8) Sämtliche Leistungen, die über den vertraglich vereinbarten Umfang hinausgehen, werden – auch ohne gesonderte Vereinbarung – nach dem üblichen, im Zweifel nach dem in einem anderen, vergleichbaren Auftrag angesetzten, Stundensatz der Auftragnehmerin abgerechnet.
(9) Der Auftragnehmerin steht Fahrtkosten- und Reisekostenersatz nach der gesetzlichen Regelung zu, sofern nicht eine anderweitige vertragliche Regelung getroffen wurde.
(10) Die Auftragnehmerin hat im Falle offener Forderungen ein Zurückbehaltungsrecht gegenüber dem Auftraggeber, bis die offenen Forderungen ausgeglichen sind.
(1) Überlässt die Auftragnehmerin dem Auftraggeber bezüglich der Leistungen nach § 5 mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat der Auftraggeber die nicht ausgewählten Lichtbilder innerhalb einer Woche nach Zugang – wenn keine längere Zeit vereinbart wurde – auf eigene Kosten und Gefahr zurücksenden. Für verlorene oder beschädigte Lichtbilder kann die Auftragnehmerin, sofern sie den Verlust oder die Beschädigung nicht zu vertreten hat, Bezahlung verlangen.
(2) Überlässt die Auftragnehmerin dem Auftraggeber Bilder aus ihrem Archiv oder im Rahmen der Leistungserbringung, so hat der Auftraggeber die nicht ausgewählten Bilder innerhalb eines Monats nach Zugang beim Auftraggeber, die ausgewählten innerhalb eines Monats nach Verwendung zurückzuschicken. Kommt der Auftraggeber mit der Rücksendung in Verzug, kann die Auftragnehmerin eine Blockierungsgebühr von 1 (in Worten: einem) Euro pro Tag und Bild verlangen, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass ein Schaden nicht entstanden oder niedriger ist als die Schadenspauschale. Bei Verlust oder Beschädigung, die eine weitere Verwendung der Bilder ausschließt, kann die Auftragnehmerin Schadenersatz verlangen. Der Schadenersatz beträgt mindestens 1000 (in Worten: eintausend) Euro für jedes Original und 200 (in Worten: zweihundert) Euro für jedes Duplikat, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass ein Schaden nicht entstanden oder niedriger ist als die Schadenspauschale. Die Geltendmachung eines höheren Schadens bleibt der Auftragnehmerin vorbehalten.
(3) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar der Auftragnehmerin, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält die Auftragnehmerin auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass der Auftragnehmerin kein Schaden entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann die Auftragnehmerin auch Schadensersatzansprüche geltend mache(4) Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von der Auftragsnehmerin bestätigt worden sind. Die Auftragsnehmerin haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(1) Das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien endet grundsätzlich mit Erbringung der Dienstleistungen bzw. Herstellung der Werke durch die Auftragnehmerin sowie der Zahlung der Vergütung durch den Auftraggeber.
(2) Im Falle einer Kündigung durch den Auftraggeber, einer vorzeitigen Auftragsstornierung oder eines sonstigen Umstandes, der zur Aufhebung des vereinbarten Termins führt und den die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, steht der Auftragnehmerin ein angemessenes Ausfallhonorar zu.
(3) Das Ausfallhonorar entspricht für Leistungen nach den §§ 3 und 5 dieser AGB einem festen Prozentsatz der jeweils vereinbarten Vergütung und bemisst sich nach dem Zeitpunkt der Stornierung. Das Ausfallhonorar beträgt bei Stornierung
bis zu 2 Wochen vor dem vereinbarten Termin: 100 %
bis zu 4 Wochen vor dem vereinbarten Termin: 75 %
bis zu 8 Wochen vor dem vereinbarten Termin: 50 %
in allen anderen Fällen: 25 %
(4) Die Leistungen nach § 4 dieser AGB unterliegen regelmäßig einer besonders langen Vorlaufzeit, in der die Auftragnehmerin sich verpflichtet, den vereinbarten Termin frei zu halten. Insbesondere ist es in der Regel nicht möglich, den vereinbarten Termin für ein Brautstyling spontan zu besetzen. Für diesen Fall werden die Zeitpunkte der Stornierung entsprechend modifiziert. Das Ausfallhonorar beträgt bei Stornierung
bis zu 2 Monate vor dem vereinbarten Termin: 100 %
bis zu 4 Monate vor dem vereinbarten Termin: 75 %
bis zu 6 Monate vor dem vereinbarten Termin: 50 %
(5) Die in den Absätzen 3 und 4 genannten Prozentbeträge beziehen sich auf die vereinbarte Vergütung für die vereinbarte Leistung, jedoch ohne Zusatzkosten für etwaiges Verbrauchsmaterial.
(6) Im Falle eines Vertragsabbruchs durch die Auftragnehmerin behält diese nur Anspruch auf die Vergütung der bereits erbrachten Leistungen, wenn und soweit diese für den Auftraggeber nutzbar sind.
(7) Erscheint der Auftraggeber ohne vorherige Stornierung nicht zu einem Termin, so fällt das vollständige vereinbarte Honorar der Auftragnehmerin an.
(1) Die Auftragnehmerin schließt die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen aus, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten, Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen der Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin. Bei in sonstiger Weise verursachten Schäden haftet die Auftragnehmerin bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, auch von Erfüllungsgehilfen, nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, jedoch der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden und im Übrigen beschränkt auf die Höhe der Haftungssumme der bei ihr vorhandenen Berufshaftpflichtversicherung. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung den Vertrag prägen und auf die der Auftraggeber bei Vertragsschluss vertrauen durfte.
(2) Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet die Auftragnehmerin für sich und ihre Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Sie haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die sie oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.
(2) Für Leistungen nach § 5 dieser AGB gilt zusätzlich das folgende:
a) Die Auftragnehmerin verwahrt die Negative sorgfältig. Sie ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihr aufbewahrte Negative nach drei Jahren seit Beendigung des Auftrags zu vernichten. Vor der Vernichtung benachrichtigt sie den Auftraggeber und bietet ihm die Negative zum Kauf an.
b) Die Auftragnehmerin haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.
c) Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftrag geber kann bestimmen, wie und durch wen die Rücksendung erfolgt.
(2) Der Auftraggeber haftet für sämtliche von ihm gelieferten Inhalte und Angaben sowie für die von ihm erteilten Freigaben. Die Haftung für erteilte Freigaben gilt jedoch nicht für Mängel der Leistung der Auftragnehmerin, die der Auftraggeber nicht ohne tiefergehende Prüfung erkennen konnte und auf deren ordnungsgemäße Ausführung der Auftraggeber vertrauen durfte.
(1) Soweit Leistungen, Werke und Arbeitsergebnisse urheberrechtlich geschützt sind, behält sich die Auftragnehmerin die Rechte daran ausdrücklich vor. Die Rechte dieses Unterabschnittes gelten entsprechend für von der Auftragnehmerin eingesetzte oder beauftragte Personen.
(2) Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung und nur in dem für die Vertragsdurchführung erforderlichen Umfang (Zweckübertragungsgrundsatz) auf den Auftraggeber über.
(3) Innerhalb des gesamten Leistungsangebot der Auftragnehmerin wird dem Auftraggeber lediglich das einfache Nutzungsrecht der Inhalte eingeräumt. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung (z.B. durch Teilen in sozialen Netzwerken) der Inhalte durch den Auftraggeber oder Dritte ist nicht gestattet.
(4) Für Leistungen nach § 5 gilt zusätzlich das folgende:
a) hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
b) Der Besteller eines Bildes i.S. vom § 60 UrhG hat kein Recht, das Lichtbild zu vervielfältigen und zu verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen worden sind.
c) Bei der Verwertung der Lichtbilder kann die Auftragnehmerin bzw. der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart wurde, verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.
d) Die Digitalisierung, Speicherung und Vervielfältigung der Lichtbilder des Fotografen auf Datenträgern aller Art bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
e) Die Übertragung von Nutzungsrechten beinhaltet nicht das Recht zur Speicherung und Vervielfältigung, wenn dieses Recht nicht ausdrücklich übertragen wurde.
e) Die Bearbeitung von Lichtbildern der Auftragnehmerin / des Fotografen und ihre Vervielfältigung und Verbreitung, analog oder digital, bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen. Entsteht durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk, ist dieses zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des §8UrhG.
f) Der Auftraggeber ist verpflichtet, Lichtbilder digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Fotografen mit den Bilddaten elektronisch verknüpft wird. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese elektronische Verknüpfung so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei allen Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wiedergabe, erhalten bleibt und der Fotograf als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist.
g) Die Verbreitung von Lichtbildern der Auftragnehmerin / des eingesetzten Fotografen im Internet und in Intranets, in Online-Datenbanken, in elektronischen Archiven, die nicht nur für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, auf Diskette, CD-ROM oder ähnlichen Datenträgern ist nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber gestattet.
h) Die Weitergabe digitalisierter Lichtbilder im Internet und in Intranets und auf Datenträgern und Geräten, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Soft- und Hardcopies geeignet sind, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
i) Die Vervielfältigung und Verbreitung von Bearbeitungen, die auf elektronischem Wege hergestellt wurden, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
j) Die Negative / Rohdateien verbleiben bei der Auftragnehmerin. Eine Herausgabe der Negative / Rohdateien an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.
(1) Die Parteien verpflichten sich gegenseitig zur Beachtung der Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Insbesondere wird auf die geltende Datenschutzerklärung der Auftragnehmerin, abrufbar unter https://karinakirch.de/datenschutz/, hingewiesen.
(2) Soweit die Auftragnehmerin Daten im Auftrag verarbeitet, was regelmäßig jedoch nicht der Fall ist, wird sie auf Anfrage eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung im Sinne des DSGVO abschließen.
Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
School of Hair and Makeup
Telefon: 0176-20161880
Gemäß § 312g BGB besteht insbesondere kein Widerrufsrecht für Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht,
§ 15 Einschränkung des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten
(1) Im Rahmen ihres Leistungsangebotes bietet die Auftragnehmerin Formulare bezüglich der Einwilligung in die Verwertung von Fotografien und Videos zu Werbezwecken an. Diese können gegen das entsprechende Entgelt vom Auftraggeber abgerufen werden.
(2) Downloadinhalte werden grundsätzlich schon mit dem ersten Abruf konsumiert. Der Auftraggeber stimmt daher beim Erwerb von Downloadinhalten ausdrücklich zu, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass er bezüglich aller digitalen Inhalte schon bei Vertragsabschluss sein Widerrufsrecht verliert.
(1) Für Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis und über dessen Bestehen ist das Gericht des Ortes zuständig, an dem die streitige Verpflichtung zu erfüllen ist.
(2) Die Parteien vereinbaren als Erfüllungsort den Sitz der Auftragnehmerin.
(3) Eine Vereinbarung über den Erfüllungsort begründet die Zuständigkeit nur, wenn die Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind.
(1) Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrages einschließlich dieser Regelungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder werden, oder sollte der Vertrag eine Regelungslücke enthalten, soll der Vertrag abweichend von § 139 BGB nicht nur im Zweifel, sondern stets wirksam bleiben.
(2) Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen verpflichten sich die Vertragsparteien, diese durch solche Bestimmungen zu ersetzen, die dem angestrebten wirtschaftlichen Ergebnis am nächsten kommen.

References: § 4

§ 5
 § 3
 § 12
 § 4

§ 8
 § 3
 § 10
 § 5
 § 4
 § 5
 § 5
 § 60
 §8
 § 312

§ 15
 § 139