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Timestamp: 2019-07-17 15:54:45+00:00

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BVerfG, 18.06.2008 - 2 BvL 6/07 - dejure.org
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BVerfG, 18.06.2008 - 2 BvL 6/07 (https://dejure.org/2008,152)
BVerfG, Entscheidung vom 18.06.2008 - 2 BvL 6/07 (https://dejure.org/2008,152)
BVerfG, Entscheidung vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 (https://dejure.org/2008,152)
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Nichtigkeit der Regelung über den Versorgungsabschlag für ehemals teilzeitbeschäftigte Beamte: mittelbar geschlechtsdiskriminierende Regelung iSv Art 3 Abs 3 S 1 GG - keine Rechtfertigung dieser Diskriminierung durch sonstige Güter von Verfassungsrang
Berechnung der Ruhegehaltssätze eines Beamten; Verfassungsmäßigkeit von Unterschieden beim Ruhegehalt zwischen Beamten in Vollzeitbeschäftigung und Teilzeitbeschäftigung; Entscheidungsspielraum des Gesetzgebers bei der Konkretisierung der aus Art. 33 Abs. 5 GG resultierenden Pflicht zur amtsangemessenen Alimentierung; Begriff der Entscheidungserheblichkeit eines Gesetzes für eine konkrete Normenkontrolle; Zweck des Art. 33 Abs. 5 GG; Versorgungsabschlag als sog. systemimmanenter Korrekturmechanismus
Mittelbare Diskriminierung durch Versorgungsabschlag bei Teilzeitbeamten
Abzug beim Ruhegehalt teilzeitbeschäftigter Beamter - Bundesverfassungsgericht erklärt die Regelung für nichtig
Kein Abschlag bei Teilzeitversorgung - BVerfG sieht durch Berechnung der Versorgung für Teilzeitbeamte eine Benachteiligung von Frauen, also muss sie im Vergleich zur Versorgung der Vollzeitbeamten verbessert werden
Berechnung der Versorgung für Teilzeitbeamte: Benachteiligung von Frauen
Regelung über Versorgungsabschlag
Höhere Pension für langjährige Teilzeitbeamte // Berlin prüft Nachschlag auch für Bestandsruheständler
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 18.06.2008, Az.: 2 BvL 6/07" von Helmut Borth, original erschienen in: FamRZ 2008, 1598 - 1599.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 18.6.2008, Az.: 2 BvL 6/07 (Die Berechnung des Ruhegehaltssatzes von Teilzeitbeamten...)" von Prof. Dr. Uwe Kischel, LL.M., original erschienen in: JZ 2008, 1110 - 1112.
VGH Bayern, 27.08.2007 - 3 B 05.2471
BVerfGE 121, 241
FamRZ 2008, 1598
DVBl 2008, 1051
Auch bei Anwendung dieses an sich neutralen oder zulässigen Differenzierungskriteriums handelte es sich nämlich um eine grundsätzlich unzulässige Diskriminierung nach Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG, wenn sich die (neutrale oder zulässige) Differenzierung weitgehend oder zwingend aus einem der dort genannten Merkmale ergibt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 -, BVerfGE 121, 241 [254 f.] = juris, Rn. 49;… Kischel, in: Epping/Hillgruber, BeckOK GG, Stand: 03/2016, Art. 3 Rn. 217).
Unabhängig davon, ob man eine solche mittelbare bzw. reflexhafte Diskriminierung aus dem Schutzbereich des Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG herausnimmt und die Verfassungsmäßigkeit direkt an dem allgemeinen Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs. 1 GG misst (…so Kischel, in: Epping/Hillgruber, BeckOK GG, Stand: 03/2016, Art. 3 Rn. 215) oder - worauf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hindeutet (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 27. November 1997 - 1 BvL 12/91 -, BVerfGE 97, 35 [43] = juris, Rn. 34;… Urteil vom 30. Januar 2002 - 1 BvL 23/96 -, BVerfGE 104, 373 [393] = juris, Rn. 69; Beschluss vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 -, BVerfGE 121, 241 [254] = juris, Rn. 49; jeweils zur Differenzierung nach dem Geschlecht) - auch mittelbare Diskriminierungen durch Art. 3 Abs. 3 GG erfasst werden (…vgl. Osterloh/Nußberger, in: Sachs, GG, 7. Aufl. 2014, Art. 3 Rn. 255), gelten insoweit letztlich abgeschwächte Rechtfertigungsanforderungen (…vgl. Kischel, in: Epping/Hillgruber, BeckOK GG, Stand: 03/2016, Art. 3 Rn. 218;… Osterloh/Nußberger, in: Sachs, GG, 7. Aufl. 2014, Art. 3 Rn. 256;… Jarass, in: Jarass/Pieroth, GG, 13. Aufl. 2014, Art. 3 Rn. 135).
Art. 3 Abs. 3 GG konkretisiert - ebenso wie Absatz 2 - den allgemeinen Gleichheitssatz und setzt damit der dort eingeräumten Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers feste Grenzen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 11. April 1967 - 2 BvL 3/62 -, BVerfGE 21, 329 [343] = juris, Rn. 32;… Urteil vom 28. Januar 1992 - 1 BvR 1025/82, u.a. -, BVerfGE 85, 191 [206] = juris, Rn. 52; Beschluss vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 -, BVerfGE 121, 241 [254] = juris, Rn. 48; stRspr).
Das gilt auch dann, wenn eine Regelung nicht auf eine nach Art. 3 Abs. 3 GG verbotene Ungleichbehandlung angelegt ist, sondern in erster Linie andere Ziele verfolgt (…vgl. nur BVerfG Urteil vom 28. Januar 1992 - 1 BvR 1025/82, u.a. -, BVerfGE 85, 191 [206] = juris, Rn. 52; Beschluss vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 -, BVerfGE 121, 241 [254] = juris, Rn. 48; stRspr).
VG Ansbach, 15.02.2011 - AN 1 K 10.02479
BSG, 23.07.2018 - B 12 R 78/17 B
VGH Baden-Württemberg, 15.11.2017 - 4 S 1186/17
Regelungsumfang des BeamtVG BW § 102 Abs 5 S 3; Anwendbarkeit des BeamtVG BW § 73 …
OVG Berlin-Brandenburg, 23.07.2010 - 6 N 32.09
Ruhegehalt; bestandskräftige Versorgungsfestsetzung; Versorgungsabschlag wegen …
VG Hannover, 08.03.2011 - 2 A 1737/09
Anerkennung von Kindererziehungszeiten als ruhegehaltfähige Dienstzeit.

References: Art. 33
 Art. 33
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3

Art. 3
 Art. 3
 § 102
 § 73