Source: https://mikrooekonomen.de/2016/11/25/mikro025-donald-wird-reicher-aegypten-ist-arm-und-indien-tauscht-um/
Timestamp: 2018-07-20 19:53:05+00:00

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Mikro025 Donald wird reicher, Ägypten ist arm und Indien tauscht um – Mikroökonomen
Mikro025 Donald wird reicher, Ägypten ist arm und Indien tauscht um
Indien hat die “großen” Geldscheine verboten. 500 und 1000 Rupien-Scheine müssen nun bei Banken umgetauscht werden (1000 Rupien ca. 14€). Der Umtausch läuft über ein Einzahlung auf ein Konto und anschließendes Geldabheben mit neuen Noten. Diese Neuausgabe ist allerdings beschränkt (pro Tag auf etwa 140 Euro).
12 Gedanken zu „Mikro025 Donald wird reicher, Ägypten ist arm und Indien tauscht um“
Konrad Kuhn sagt:
28. November 2016 um 16:51 Uhr
Könnte unsozial sein. Du meinst wahrscheinlich: Wenn jmd hohes Einkommen und/oder Vermögen hat, braucht er kein BGE. Ja, kann ich nachvollziehen. Aber: Damit produzierst du wieder Verwaltungsaufwand. Ein BGE ist eh nur zu finanzieren, wenn irgendwo Steuern massiv erhöht werden. Wenn man dieses Grundeinkommen in diese Steuerbasis einbaut, sprich versteuert, würden Leute über die Steuern einen Teil des Grundeinkommens wieder an den Staat zurückzahlen. Progressiv halt. Wer ganz viel verdient, gibt 50% wieder ab, wer wenig verdient, nur 20%. Wer gar nix verdient, darf das BGE komplett behalten. Damit könnte ich leben. (Das Modell hätte den Charme, dass es keine harte Schwelle gibt, ab der sich “Mehrverdienen” nicht mehr lohnt, weil auf einmal das BGE wegfallen würde).
Eine der Ideen eines BGEs, wie sie Götz Werner vertritt, geht wir folgt: Es gibt ein hohes BGE (1000 bis 1200€) und gleichzeitig ziemlich hohe Mehrwert- und Verbrauchssteuern. Weil für das Überleben gesorgt ist, kann der Lohn deutlich gesenkt werden. Selbst 4 oder 6 Euro pro Stunde könnten zusammen mit dem BGE ein okayes (Gesamt-)Einkommen ergeben, weil es ja nur “Zusatz”einkommen wäre. Damit würde die Nachfrage nach personalintensiven Dingen massiv steigen: Krankenpflege, Altenpflege, Kultur, …
Abgesehen von der “Bedingungslosigkeit” ist dass doch fast das gleiche, wie unsere aktuelle Rente und Earned income tax credts. Wo ist der grosse Vorteil der den Sytemwechsel rechtfertigt?
So ein Systemwechsel is sehr schwierig. Ein BGE kann man vermutlich nur EU-weit einfuehren. Die Grenzen muss man vermutlich trotzdem schliessen. Wie geht man mit den Neidern um, die es den “Faulen” nicht goennen einfach so Geld zu bekommen?
20. Januar 2017 um 6:03 Uhr
Die SEC Regulation National Market System erlaube kein “intentional device” zur Verzögern der Veröffentlichung von Kursnotierungen. Also keinen Router oder irgendeine Software. Allerdings nutzten, laut Katsuyama, andere Börsen gleichlange aufgerollte Kabel, um alle colocation HFT-Servern mit der gleichen Verzögerung auszustatten (den im Rechenzentrum nahe am eigentlichen Börsensystem stehenden Servern und auch denen, die hinten in der Ecke stehen). Insoweit sei das Kabel der IEX nur die weitergedachte Lösung um das Spielfeld zwischen HF Tradern und dem Rest der Welt auszugleichen. HFT-Server könnten, sagt er, schneller handeln, als selbst die Notierungssysteme der Börsen selbst die neue Kursnotierung nach einer order feststellen. Die Börsen selbst hätten aber kein Interesse dies zu ändern, da sie mit dem Verkaufen der Zugänge für HF Trader diesen mehr Geld und verdienen würden, als mit den eigentlichen Handel.
20. Januar 2017 um 12:26 Uhr
Das mit den gleich langen Kabeln in den “normalen” Co-Location-Rechenzentren an den Börsen ist ja mal krass …

References: BGE 
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