Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:595095-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-07-13 09:45:35+00:00

Document:
Dienstleistungen - 595095-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 595095-2019
Submission deadline has been amended by: 88356-2020
16/12/2019 S242 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2019/S 242-595095
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Aichach-Friedberg, vertreten durch die Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E58628662
Ausschreibung Linienbündel „Wittelsbacher Land 03" (öDA vom 13.12.2020 bis zum 9.12.2028)
Personenbeförderung auf den AVV-Regionalbuslinien 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, AST 204, AST 206, AST 208 (Linienbündel „Wittelsbacher Land 03“ vom 13.12.2020 bis zum 9.12.2028).
NUTS-Code: DE275 Aichach-Friedberg
Ca. 576 578 Nutzwagenkilometer/Musterfahrplanjahr. Ein Musterfahrplanjahr besteht aus: 250 Tagen Montag bis Freitag ohne Feiertage und Sonntage, davon 63 Tage nur an schulfreien Tagen und 187 Tage nur an Schultagen; 51 Samstagen und 64 Sonn- und Feiertage:
— AVV-Regionalbuslinie 203: Friedberg-Schlossberg,
— AVV-Regionalbuslinie 204: Friedberg-Klingen,
— AVV-Regionalbuslinie 205: Friedberg-Aichach,
— AVV-Regionalbuslinie 206: Friedberg-Aichach,
— AVV-Regionalbuslinie 207: Friedberg-Freienried(Unterumbach),
— AVV-Regionalbuslinie 208: Friedberg-Asbach,
— AVV-Regionalbuslinie 209: Friedberg-Aichach,
— AST 204: Dasing-Sielenbach,
— AST 206: Aichach-Gallenbach,
— AST 208: Friedberg-Baindlkirch.
Näheres hierzu regeln die Vergabeunterlagen.
Ende: 09/12/2028
Der Auftraggeber hat das einseitige Recht, den Vertrag um 2 weitere Jahre zu verlängern.
Die AVV GmbH hat einen Förderantrag für ein mandantenfähiges rechnergestütztes Betriebsleitsystem (ITCS = Intermodal Transport Control System) für den AVV-Regionalbusverkehr bei der Regierung von Schwaben gestellt, um allen Regionalbusunter-nehmen im Augsburger Verkehrs – und Tarifverbund einen gleichen und diskriminierungsfreien Zugang zu einem solchen, Echtzeitdaten generierenden System zu gewähren. Über den Förderantrag der AVV GmbH wurde bis zum Zeitpunkt der Einleitung des Vergabeverfahrens jedoch noch nicht entschieden. Daher gibt es diesbezüglich verschiedene Optionen.
Während der Vertragslaufzeit hat der Auftraggeber das Recht, Zu-, Ab- und Umbestellungen vorzunehmen.
Der Bieter/das Mitglieder der Bietergemeinschaft gilt als leistungsfähig, wenn davon ausgegangen werden kann, dass er die Geschäfte eines Busunternehmens unter Beachtung der für die Personenbeförderung geltenden Vorschriften führen sowie die Allgemeinheit beim Betrieb der Buslinie vor Schäden und Gefahren bewahren wird und wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Bieter auch die sonstigen für ihn einschlägigen Rechtsvorschriften beachtet.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach der Einschätzung des Auftraggebers anzunehmen ist, dass der Bieter seinen laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag erfüllen wird. Es dürfen keine Umstände vorliegen, die die finanzielle Zuverlässigkeit des Unternehmens in Frage stellen könnten.
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass er in den letzten 3 Jahren Linienverkehre im Regionalbusverkehr als Genehmigungsinhaber bzw. als Subunternehmer erbracht hat. Alternativ erklärt der Bieter, dass er über entsprechende Erfahrungen im Schüler- bzw. Fernlinienverkehr verfügt. Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, ob in den letzten 3 Jahren Vertragsverhältnisse mit öffentlichen Auftraggebern über vergleichbare Leistungen vom Auftraggeber außerordentlich gekündigt wurden, und benennt ggf. die betreffenden Auftraggeber mit Ansprechpartner und die geltend gemachten Kündigungsgründe;
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass keine zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen;
Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass der Erteilung der Liniengenehmigung für die Erbringung eines gemeinwirtschaftlichen Verkehrs gemäß § 42 PBefG keine in seinem Unternehmens begründete Hindernisse entgegenstehen. Insbesondere erklärt er, dass für den verantwortlich zuständigen Mitarbeiter (Verkehrsleiter i.S.d. Verordnung EG Nr. 1071/2009-dies ist in der Regel ein Geschäftsführer oder Prokurist) des Bieters die fachliche Eignung nach § 3 PBZugV besteht.
1) Der Bieter muss in den letzten 3 Jahren Linienverkehre im Regionalbusverkehr als Genehmigungsinhaber bzw. Subunternehmer erbracht haben. Alternativ muss der Bieter über entsprechende Erfahrungen im Schüler-bzw. Fernlinienverkehr verfügen;
2) Eine Teilnahme darf nicht nach § 123 GWB ausgeschlossen sein;
3) Einer Erteilung der zur Erbringung der Leistung erforderlichen Genehmigung gemäß PBefG dürfen keine in der Person des Bieters begründeten Hindernisse entgegenstehen.
1) Bietergemeinschaften sind zulässig. Näheres findet sich in den Vergabeunterlagen;
2) Die Bieter können max. 30 % der Leistungen (gemessen an den Fahrplan km pro Jahr) an Subunternehmer vergeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen. Ist die Vergabe von Teilleistungen an Subunternehmen bereits zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorgesehen, hat der Bieter im Angebot Art und Umfang der Leistung anzugeben, die er an das Subunternehmen übertragen will;
3) Die unter III.1.1) bis III.1.3) aufgeführten Erklärungen sind auch von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft und – bei Einsatz von Subunternehmen – für das jeweilige Subunternehmen abzugeben;
4) Der Vertrag begründet während seiner Laufzeit ein ausschließliches Recht im Sinne von Art. 2 lit.f) VO1370/2007 i. V. m. §8a Abs. 8 PBefG. Das ausschließliche Recht schützt die gegenständliche Leistungen vor Verkehren, die das Fahrgastpotenzial dieser Leistungen nicht nur unerheblich beeinträchtigen, soweit sie vom Auftraggeber nicht selbst veranlasst werden.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 232-531333
Postanschrift: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, 80534 München, Deutschland
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 155 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall einer Nichtabhilfe einer von einem Bieter erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter VI. 4.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

References: § 123
 § 42
 § 3
 § 123
 Art. 2
 §8