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Timestamp: 2020-04-07 12:54:33+00:00

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BGH, 14.01.1992 - VI ZR 186/91 - dejure.org
https://dejure.org/1992,1602
BGH, 14.01.1992 - VI ZR 186/91 (https://dejure.org/1992,1602)
BGH, Entscheidung vom 14.01.1992 - VI ZR 186/91 (https://dejure.org/1992,1602)
BGH, Entscheidung vom 14. Januar 1992 - VI ZR 186/91 (https://dejure.org/1992,1602)
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Wertermittlung einer verbrauchten Strommenge für Wertersatzanspruch bei unbefugter Stromentnahme - Ermittlung des Wertersatzanslpruchs bei einer ungerechtfertigten Bereicherung - Prinzip der üblichen Vergütung der Leistung als Anforderung an Wertersatzanspruch - ...
BGB § 251 Abs. 1, § 651, § 818 Abs. 2
JR 1993, 27
In Ermangelung einer solchen marktüblichen Vergütung findet der Wert in der angemessenen Vergütung seinen Ausdruck, die bei ordnungsgemäßer Inanspruchnahme des in Rede stehenden Rechtsguts zu entrichten ist (…st. Rspr. BGH, Urteile vom 6. April 2016 - VIII ZR 79/15, juris Rn. 37;… vom 7. März 2013 - III ZR 231/12 juris Rn. 28;… vom 21. März 1996 - III ZR 245/94, juris Rn. 35; vom 14. Januar 1992 - VI ZR 186/91, juris Rn. 8).
Maßgeblich dafür ist der objektive Verkehrswert des Erlangten, nämlich die bei ordnungsgemäßer Inanspruchnahme übliche oder - in Ermangelung einer solchen - angemessene Vergütung des in Rede stehenden Rechtsguts (…stRspr der obersten Gerichtshöfe des Bundes, vgl Urteil des erkennenden Senats vom 13.5.2004, aaO, RdNr 14; ebenso BGHZ 82, 299, 307; 99, 244, 248; 117, 29, 31; 132, 198, 207 und BAGE 69, 324, 330).
Wertersatzanspruch des Energieversorgungsunternehmens bei rechtsgrundloser …
Die Grundsätze der Berechnung des Wertersatzes für rechtsgrundlos verbrauchten Strom (§ 818 Abs. 2 BGB) sind durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geklärt (Urteil vom 14. Januar 1992 - VI ZR 186/91, BGHZ 117, 29).
Der geschuldete Wertersatz ist nach dem Tarif zu berechnen, der im Einzelfall zu einer der Leistung angemessenen Vergütung führt (BGH, Urteil vom 14. Januar 1992 - VI ZR 186/91, aaO S. 31 ff.).
Dann stehen dem Kläger und Gläubiger lediglich Geldersatzansprüche aus § 251 Abs. 1 BGB zu (…vgl. BGH, Urt. v. 29.02.1984, IVa ZR 188/82, NJW 1984, 2570;… BGH, Urt. v. 22.05.1985, VIII ZR 220/84, NJW 1985, 2413;… BGH, Urt. v. 10.07.1984, VI ZR 262/82, NJW 1984, 2282; BGH, Urt. v. 14.01.1992, VI ZR 186/91, NJW 1992, 1383;… Palandt/Heinrichs, BGB, 68. Aufl., § 251 Rn. 3 a).
Für die Wertermittlung ist die Höhe des Teilnehmerentgelts nach der Teilnehmerentgeltsatzung heranzuziehen (s. dazu auch BGH NJW 1992, 1383 Wertermittlung einer unbefugt verbrauchten Strommenge).
Bei Verlust eines Gegenstandes bemißt sich der Ersatzanspruch regelmäßig nach dem Wiederbeschaffungswert, d. h. dem Verkaufswert (BGHZ 92, 85; 117, 29).
Bei einem nach § 812 BGB entschiedenen Fall eines (längeren) Stromdiebstahls hat der BGH (Urteil vom 14.01.1992 - VI ZR 186/91 -, J URIS , Rdnr. 9) die Tarife des örtlichen Elektrizitätsversorgers als die übliche Vergütung eingeordnet.

References: § 251
 § 651
 § 818
 § 251
 § 251
 BGH 
 § 812
 BGH