Source: https://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/2013/08/
Timestamp: 2018-09-23 16:54:42+00:00

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PKV BU Blog : August 2013
Endlich, endlich ist sie vorbei, die manchmal geliebte und manchmal gehasste Schulzeit. Und einigen Azubis kommt wohl der oft erwähnte Satz der „Älteren“ in den Sinn, die damals immer sagten „Du wirst Dich noch gern an die Zeit zurück erinnern“. So geht es glaube ich fast allen, denn mit Ende der Schulzeit beginnt dann auch der sogenannte „Ernst des Lebens“. Endlich einen „Job“, endlich alleine Geld verdienen und damit machen können was man möchte und schon will der erste was davon haben, denn Eltern, Bekannte, Freunde und Freunde von Freunden haben tolle Tipps zu Versicherungen die „man unbedingt braucht“. Ob dem wirklich so ist? Schauen wir uns einige Absicherungen an und überlegen gemeinsam, was davon wirklich wichtig ist. Am besten geht das mit der Vorstellung eines Hauses, beginnen wir also mit einem kleinen Grundgerüsst, denn sonst wird es ja nichts.
Krankheit, Krankenhaus, Arztbesuche oder gar schlimmeres will man sich nicht vorstellen. Klar, Sie sind jung, fit, machen Sport und bisher musste man sich darum ja auch nicht kümmern, war ja immer irgendwie eine Absicherung da wenn man zum Arzt musste. Egal ob bisher bei den Eltern in der Privaten Krankenversicherung (PKV) oder in der gesetzlichen Kasse (GKV) mitversichert, einer zahlte schon den Arzt- oder Krankenhausbesuch. Das ändert sich nun. Mit Beginn der Ausbildung endet in den meisten Fällen die Familienversicherung in der GKV (Grundlage zum Nachlesen ist hier der §10 des Sozialgesetzbuches V). Auch in der privaten Krankenversicherung muss der Schutz nun beendet werden, denn durch das Einkommen aus der Azubistelle tritt Versicherungspflicht ein, man muss also in die GKV.
Aussuchen kann man sich die selber und obwohl mehr als 90% der Leistungen der gesetzlichen Kassen identisch sind, so macht es doch Sinn sich einmal mit den kleinen aber feinen Unterschieden zu beschäftigen, das geht auf Portalen wie dem GKV Vergleichsportal gesetzlichekassen.de recht leicht.
Wer bisher bei den Eltern privat versichert war, der hat mit Eintritt der Versicherungspflicht ein außerordentliches Kündigungsrecht. Aber: Nicht voreilig kündigen, denn eine Umstellung in eine Anwartschaft oder auch eine Umwandlung in eine Zusatzversicherung kann hier sinnvoll sein. So bleiben bisher erworbene Rechte erhalten und bei einem Neuabschluss ist keine neue Gesundheitsprüfung nötig.
Eine Zusatzversicherung für die Zähne, das Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus oder die Behandlung durch den Chefarzt ist bei Azubis meistens nicht sinnvoll, da das Geld für derartige Absicherungen fehlt- also lieber weiter an unserem Haus bauen und die elementaren Absicherungen besorgen. Und da sind wir auch schon bei der ersten Säule unseres Hauses, als stellen wir diese auf das Fundament.
Die Private Haftpflichtversicherung, die wichtigste Versicherung überhaupt. Zuerst bitte einmal prüfen, oder von den Eltern prüfen lassen, ob noch ein entsprechender Schutz bei denen in der Police besteht und genau klären wann der endet. Hierbei ist auch zu prüfen ob der Azubi noch zu Hause wohnt oder schon in eine eigene Wohnung umgezogen ist. In den Versicherungsbedingungen finden sich Regelungen, welche die Mitversicherung von volljährigen Familienmitgliedern regeln. Da gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) jeder für die Schäden haftet die er verursacht, so reicht ein unachtsames Umdrehen im Kaufhaus und die teure Vase ist hin. Auch als Fußgänger, Radfahrer und sonst im Leben gibt es genug Situationen die diesen Schutz nötig machen. Wichtig: Haftung besteht in unbegrenzter Höhe, wenn man jemandem einen Schaden zufügt! Daher- besser absichern! Doch nicht nur dazu ist die Haftpflicht da, sie ist auch eine Art Rechtsschutz und wehr unberechtigte Ansprüche für den Versicherten ab- so ersetzt diese auch ggf. nötige Anwaltskosten.
Absicherung gehen den Verlust der Arbeitskraft, die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Vollkasko für das liebste Kind vieler Deutschen kennt jeder, (mehr …)
Neue Sterbetafel und die Bedeutung für die Versicherungswirtschaft
Welche Versicherungen Sie nach Geburt ihres Kindes wirklich brauchen und wann es sinnvoll ist für Schutz zu sorgen
Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung- ist denn der Tarif XYZ und die Gesellschaft ABC gut für mich/ meinen Kunden „im allgemeinen“ gut?
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Gibt es eine Steigerung von unseriös? Hier ein Beispiel zur PKV-Beratung einige Verkäufer
Es ist wie in jeder Branche, es gibt gute Berater, es gibt schlechte Berater und es gibt solche wo man hofft diesen nie zu begegnen und nur hoffen kann dass es keinen gibt der darauf reinfällt. Dass die Versicherungsbranche nicht den besten Ruf hat, das hat sie sich in vielen Fällen sicherlich selbst zuzuschreiben, dass aber manche Berater anscheinend sogar keine Skrupel zu haben scheinen, das wird an diesem Beispiel wieder recht deutlich.
Um die Geschichte zu verstehen, vielleicht etwas Information vorweg. Heute im Laufe des Vormittags erhielt ich eine Anfrage über die Homepage von einem bereits in der PKV versicherten Kunden. Nennen wir ihn für den weiteren Beitrag Herr M. Dieser besagte Herr M. ist im Jahre 1957 geboren, mittlerweile also 56 Jahre alt und seit ca. 23 Jahren in der privaten Versicherung versichert. Da er in den neuen Bundesländern lebt(e) hat er sich damals (vielleicht auch aus Gründen einer falschen Beratung oder aus reinen Kostengründen) für einen so genannten „Osttarif“ entschieden. Diese Tarife wurden in der privaten Krankenversicherung ausschließlich in den neuen Bundesländern eingebunden und hatten eine geringere Prämie als die bundesweit geöffneten Tarife. Der Grund ist relativ einfach, waren doch die Kosten für ärztliche Honorar, Heilmittel oder sonstige medizinische Behandler damals deutlich geringer.
Entschieden hatte sich der Kunde seinerzeit für einen Tarif BSK der Deutschen Krankenversicherung (GKV). In der heutigen Anfrage der oben angesprochenen E-Mail fand sich dann unter anderem folgender Hinweis:
„Wo sind Sie versichert und zu welchem Tarif? DKV BSK, PVN (geschlossen)
Derzeitiger Monatsbeitrag 434,-
Sonstige Anmerkungen mit weiteren Erhöhungen ist zu rechnen. Ich möchte
ab Renteneintritt mögl. konstant bleiben.“
Wir sprechen also von einem privat Krankenversicherten Kunden, welche mit 56 Jahren einen Beitrag von monatlich 434 € zahlt und als Ingenieur selbstständig (in einem der neuen Bundesländer) wohnt und tätig ist. Dieser Kunde wurde nun von einem Berater Verkäufer kontaktiert und ihm wurde angeboten doch eine bessere Lösung für seinen Versicherungsschutz zu finden. Soweit ist hieran nichts falsches festzustellen, spontan würde man sicherlich an einen Tarifwechsel nach Paragraph 204 VVG denken. Hintergrund dazu ist sicherlich auch die Tatsache, dass die Beiträge in den „Osttarifen“ aufgrund der gestiegenen Gesundheitskosten teilweise recht deutlich gestiegen sind.
Doch was dann als „Angebot“ von dem Berater kommt, das hat mit Beratung, seriös und fair nichts zu tun. Schön aber, dass „Ihre Zufriedenheit“ das Ziel des Beraters ist, was man sich dann auch als Firmenslogan überlegt hat. Doch weiter mit den Fakten.
Dagegen der Berater hin und sendet dem Kunden keinen Vorschlag oder eine Hilfestellung zum Tarifwechsel bei der DKV, sondern geht ernsthaft hin und will ihn dazu überreden in einen neuen Tarif der Hanse Merkur zu wechseln. Dabei handelt es sich (mehr …)
PKV Beratung in 29 Minuten – Teil II
Jetzt gibts die PKV schon (mal wieder) für 58 EUR im Monat- der Unsinn in der Werbung ist zurück
Tags: Berater, Tarifwechsel, Unsinn
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Beihilfeänderungen in Baden-Württemberg und Unterschiede zu Bestandsversicherten zum Stichtag 31. 12. 2012 – Warum Kurzstufentarife nicht mehr geeignet sind
Das Land Baden-Württemberg hat für seine Beamten Änderungen in der Beihilfe zum 01. Januar 2013 eingeführt und diese durch eine neue Beihilfeverordnung festgeschrieben. Mein Kollege Lars U. Harms hat sich dazu schon in einem Blogbeitrag vor einiger Zeit geäußert. Diese Änderung hatte eine entscheidende Änderung zur Folge, die Reduzierung der Beihilfe für den Ruhestand um ganze 20%. Bekam ein Pensionär nach seiner aktiven Beamtenlaufbahn seine Krankheitskosten im Alter zu 70% erstattet, so muss dieser nun 50% selbst tragen (oder entsprechend versichern).
Der Kommunale Versorgungsverband hat hierzu auf seiner Internetseite eine recht umfangreiche Information veröffentlicht. Darin heißt es:
Beihilfeberechtigter/Ehegatte/eingetragener Lebenspartner:
Bei erstmaliger Beihilfeberechtigung ab dem 01.01.2013 beträgt der Bemessungssatz sowohl für den Beihilfeberechtigten selbst als auch für seinen berücksichtigungsfähigen Ehegatten/eingetragenen Lebenspartner dauerhaft 50 % der beihilfefähigen Aufwendungen. Dies gilt auch nach Eintritt in den Ruhestand.
Für am 31.12.2012 vorhandene Beihilfeberechtigte gelten im Rahmen des Bestandsschutzes nach § 19 Abs. 6 Beihilfeverordnung folgende Bemessungssätze:
für den Beihilfeberechtigten selbst 50 %. Bei Berücksichtigungsfähigkeit von zwei Kindern erhöht sich der Bemessungssatz für den Beihilfeberechtigten auf 70 %. Er vermindert sich dauerhaft nicht, wenn jemals mindestens zwei Kinder gleichzeitig und ein weiteres Kind früher oder später im Familien-, Orts- bzw. Sozialzuschlag berücksichtigungsfähig waren. Maßgeblich für die Höhe des Bemessungssatzes ist der Zeitpunkt des Entstehens der Aufwendungen.
für den berücksichtigungsfähigen Ehegatten/eingetragenen Lebenspartner 70 %, (mehr …)
Beamte und Beamtenanwärter in die PKV – auch mit Vorerkrankungen kein Problem
Private Krankenversicherung für Polizeianwärter ohne Gesundheitsprüfung
Neueinstellungen für Lehrer – denken Sie an Ihre Krankenversicherung
Tags: Beamte, Beihilfe
Reisewarnung für Ägypten – die Folgen für die Krankenversicherung (PKV oder auch den Auslandsreiseschutz)
Es besteht bereits eine Teilweisewarnung des Auswärtigen Amtes für Teile von Ägypten, welche auch Urlaubsgebiete umfasst. Nach Informationen von Spiegel Online wird diese Teilweisewarnung in einen vollständige Reisewarnung geändert, mehr Informationen dazu auf der Seite des Auswärtigen Amtes.
Eine solche Reisewarnung kann nicht nur die Urlaubs- oder geschäftliche Reise verhindern, sondern beeinflusst je nach vertraglichen Regelungen auch die private oder die Auslandsreisekrankenversicherung und den dort angebotenen Schutz.
Die privaten Krankenversicherer können das Risiko für Reisen in Länder mit kriegerischen Ereignissen nicht bzw. nur sehr schlecht kalkulieren und so folgen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen hierzu entsprechende Beschränkungen.
Der Ausschluss für Leistungen als folge von Kriegsereignissen regeln die Versicherer unterschiedlich. So heisst es in den Versicherungsbedingungen der Alten Oldenburger Krankenversicherung dazu in §5 zunächst:
§ 5 Einschränkung der Leistungspflicht, (1) Keine Leistungspflicht besteht
a) für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verursacht oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt und nicht ausdrücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind;
Doch bei dem generellen Ausschluss bleibt es nicht, denn dieser wird im weiteren Verlauf genauer bestimmt. Wer also in einem solchen Land gerade seinen Urlaub verbringt, der beachte bitte auch die weiteren Aussagen in den Bedingungen.
zu § 5 Abs. 1 a) MB/KK 2009, Sofern zum Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfalles keine Kriegsereignisse mehr im Aufenthaltsland stattfinden, gewährt der Versicherer unter der Bedingung, dass für das Aufenthaltsland keine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt besteht, Versicherungsschutz für Krankheiten und Unfälle, die mittelbar durch Kriegsereignisse verursacht werden.
Bis zur Erteilung einer Reisewarnung bestand also auch für die Kriegsereignisse Versicherungsschutz, dieses verändert sich aber mit der Veröffentlichung der Reisewarnung für das entsprechende Land. Für bereits dort angekommende Urlauber bedeutet dieses sich unmittelbar um die Ausreise zu kümmern und mit dem Versicherer zu sprechen. Wer sich noch in Deutschland befindet, der sollte die Reise nach Möglichkeit verschieben und das nicht nur im Sinne des Versicherungsschutzes.
Auch die Barmenia hat für einige Tarife solche Regelungen. In den TB/KK 11 heisst es dazu:
1a.1 Abweichend von Absatz 1. a) besteht bei Kriegsereignissen nur für solche Krankheiten und deren Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle keine Leistungspflicht, die durch vorhersehbare Kriegsereignisse (z. B. durch Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes) verursacht worden sind. Wird die Reisewarnung erst während des Auslandsaufenthaltes ausgesprochen, besteht so lange Versicherungsschutz, bis eine Ausreise aus dem Kriegsgebiet möglich ist. Terroristische Anschläge und deren Folgen zählen nicht zu den Kriegsereignissen im Sinne des Absatz
Für Personen die bereits im entsprechenden Zielgebiet sind war eine solche Warnung nicht vorhersehbar, daher besteht auch hier weiter Versicherungsschutz, wer hingegen trotz Reisewarnung seinen Versicherungsschutz hier antritt, der ist von dem Ausschluss betroffen. Dennoch müssen auch Urlauber die sich in Ägypten aufhalten die Ausreisemöglichkeiten nutzen, denn sonst riskieren diese ihre Absicherung im Krankheitsfall.
Als drittes Beispiel noch eine Aussage der Halleschen Krankenversicherung, welche auch ganz klar auf die Reisewarnung abstellt und daran ihren Versicherungsschutz orientiert. So heisst es in den Bedingungen dazu: Teil II, §5, Abs. 1 a,b
„Leistungseinschränkung (…) gilt nicht, wenn a.) für das Aufenthaltsland keine Reisewarnung durch das auswärtige Amt besteht oder „… eine Reisewarnung erst während des Aufenthaltes ausgesprochen wurde und die Versicherte Person aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, an der Ausreise gehindert war.“
Auch Versicherte in der beliebten Auslandsreisekrankenversicherung des ADAC haben eine entsprechende Regelung in den Versicherungsbedingungen. In dem §2 heisst es unter dem Punkt „Wann besteht kein Versicherungsschutz„:
d) für Krankheiten und deren Folgen, für Todesfälle und für Folgen von Unfällen, die  durch vorhersehbare Kriegsereignisse oder Unruhen oder durch die aktive Teilnahme  an Kriegsereignissen oder Unruhen verursacht und nicht ausdrücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind. Als vorhersehbar gelten Kriegsereignisse oder  innere Unruhen insbesondere dann, wenn das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland – vor Reisebeginn – für das jeweilige Land eine Reisewarnung ausspricht;
Auch hier ist demnach besondere Vorsicht geboten, denn wer jetzt trotz (Teil-)reisewarnung noch in die entsprechenden Länder und Gebiete reist, der hat keinerlei Versicherungsschutz für dort auftretende Behandlungen.
Aktuelle Informationen zum Stand der Reisewarnung veröffentlicht das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite.
Auslandsreisekrankenversicherung trotz PKV
Tags: Ägypten, Ausland, Auslandsreisekranken, Reisewarnung
Profisportler in der privaten Krankenversicherung
Die Allianz hat Ihre Richtlinien geändert seit 2013, Profisportler sind NICHT mehr versicherbar, so schrieb die Allianz mir im Mai 2016.
Es war und ist bei den meisten Unternehmen immer noch ein Problem, die Versicherbarkeit von Profisportlern in der privaten Krankenversicherung? Die Erklärungen dafür sind aus versicherungstechnischer/ -medizinischer Sicht nachvollziehbar.
Warum ist der Profisportler „ein Problem“ für die PKV?
Die Versicherbarkeit und der Beitrag in der privaten Krankenversicherung richten sich, anders als in der gesetzlichen Krankenkasse, nach dem individuellen Risiko des Einzelnen. Dabei spielen neben dem Alter, dem Gesundheitszustand und dem persönlichen Anspruch an die Leistungen auch der Beruf eine Rolle. Ebenfalls problematisch ist daher fliegendes Personal (Piloten, Flugbegleiter/innen etc.) da hier auch ein höheres Erkrankungsrisiko besteht.
Für den Krankenversicherer besteht somit- zum Beispiel bei Profifussballern- ein höheres Risiko, denn die Wahrscheinlichkeit das ärztliche Leistungen benötigt werden, die steigt berufsbedingt. Daher lehnen die meisten Unternehmen eine Versicherbarkeit hier ab.
Die Allianz möchte das ändern
… und ändert ihre Annahmerichtlinien und die Aufnahmebedingungen für Profisportler. Auch die neuen AktiMed Tarife sind nun für die Profisportler geöffnet und können, wenn weitere Bedingungen erfüllt sind, angeboten werden. Profifußballer aus der 1. und 2. Bundesliga gehören damit ebenso zu den versicherbaren Berufen, wie Golfer, Ballonfahrer und Schwimmer. Bei den Profifußballern fällt ein Zuschlag an, der sich in der Krankenversicherung mit 200%, bei den Krankentagegeldversicherungen mit 400% des normalen Tarifbeitrages berechnet und für die Vertragslaufzeit der Krankenversicherung bindend ist.
Neben der Frage ob die Private Krankenversicherung überhaupt passt und welche Tarife in Frage kommen, ist die Allianz natürlich nicht der einzige Anbieter. Daher gilt es zunächst die Leistungswünsche abzuklären und zu überlegen welche Auswahlkriterien zu beachten und erfüllen sind. Weiterhin sind folgende Unterlagen zu besorgen:
– Sportärztlicher Untersuchungsbericht der DFL, nicht älter als 6 Monate
– Nachweis des Arbeitgebers über das monatliche Bruttogrundgehalt (ohne Prämien etc.)
– Bestätigung zur Dauer des Arbeitsvertrages
– unterzeichnete Allianz_Sondervereinbarung-Profifussballer
– Anerkennung des Sportlerzuschlages
Wie bereits geschrieben, eine Garantie zur Annahme gibt es auch hier nicht, aber nun existiert zumindest eine weitere Alternative zu den bisherigen Anbietern. Bei Fragen zur Versicherbarkeit gern das Kontaktformular nutzen.
Allianz Private Krankenversicherung (APKV) verkürzt Gesundheitsfragen in der Zusatzversicherung
Private Krankenversicherung 2010 – das war’s, fast!
Tags: Allianz, Antragstellung, Fußballer, Profisportler
BAP Beitragsgarantie PKV HowTo AXA GKV BU Berufsunfähigkeit Hallesche Urteil Hanse Merkur Krankentagegeld Central Unsinn Berufsunfähig KT Antragstellung Auswahlkriterien Gothaer Beitragsanpassung

References: §10
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