Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_35_BDSG_Berichtigung_Loeschung_und_Sperrung_von_Da-d139271,49.html
Timestamp: 2016-10-22 13:30:45+00:00

Document:
§ 35 BDSG, Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 35 BDSG, Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten Suche
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Bundesrecht…§ 35 BDSG, Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten§ 36 BDSG (weggefallen)§ 37 BDSG (weggefallen)§ 38 BDSG, Aufsichtsbehörde§ 38a BDSG, Verhaltensregeln zur Förderung der Durchführung datenschutzrechtlich...§ 39 BDSG, Zweckbindung bei personenbezogenen Daten, die einem Berufs- oder beso...§ 40 BDSG, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Forschungseinr...§ 41 BDSG, Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch die ...§ 42 BDSG, Datenschutzbeauftragter der Deutschen Welle§ 42a BDSG, Informationspflicht bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten§ 43 BDSG, Bußgeldvorschriften§ 44 BDSG, Strafvorschriften§ 45 BDSG, Laufende Verwendungen§ 46 BDSG, Weitergeltung von Begriffsbestimmungen§ 47 BDSG, Übergangsregelung§ 48 BDSG, Bericht der BundesregierungAnlage 1 BDSG
§ 35 BDSGBundesdatenschutzgesetz (BDSG) BundesrechtDritter Abschnitt – Datenverarbeitung nicht-öffentlicher Stellen und öffentlich-rechtlicher Wettbewerbsunternehmen → Zweiter Unterabschnitt – Rechte des BetroffenenTitel: Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BDSGGliederungs-Nr.: 204-3Normtyp: Gesetz(1) 1Personenbezogene Daten sind zu berichtigen, wenn sie unrichtig sind. 2Geschätzte Daten sind als solche deutlich zu kennzeichnen.(2) 1Personenbezogene Daten können außer in den Fällen des Absatzes 3 Nr. 1 und 2 jederzeit gelöscht werden. 2Personenbezogene Daten sind zu löschen, wenn 1. ihre Speicherung unzulässig ist,2.es sich um Daten über die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit, Sexualleben, strafbare Handlungen oder Ordnungswidrigkeiten handelt und ihre Richtigkeit von der verantwortlichen Stelle nicht bewiesen werden kann,3. sie für eigene Zwecke verarbeitet werden, sobald ihre Kenntnis für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder4.sie geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung verarbeitet werden und eine Prüfung jeweils am Ende des vierten, soweit es sich um Daten über erledigte Sachverhalte handelt und der Betroffene der Löschung nicht widerspricht, am Ende des dritten Kalenderjahres beginnend mit dem Kalenderjahr, das der erstmaligen Speicherung folgt, ergibt, dass eine längerwährende Speicherung nicht erforderlich ist.3Personenbezogene Daten, die auf der Grundlage von § 28a Abs. 2 Satz 1 oder § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 gespeichert werden, sind nach Beendigung des Vertrages auch zu löschen, wenn der Betroffene dies verlangt.(3) An die Stelle einer Löschung tritt eine Sperrung, soweit 1. im Fall des Absatzes 2 Satz 2 Nr. 3 einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen,2. Grund zu der Annahme besteht, dass durch eine Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden, oder3. eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist.(4) Personenbezogene Daten sind ferner zu sperren, soweit ihre Richtigkeit vom Betroffenen bestritten wird und sich weder die Richtigkeit noch die Unrichtigkeit feststellen lässt.(4a) Die Tatsache der Sperrung darf nicht übermittelt werden.(5) 1Personenbezogene Daten dürfen nicht für eine automatisierte Verarbeitung oder Verarbeitung in nicht automatisierten Dateien erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, soweit der Betroffene dieser bei der verantwortlichen Stelle widerspricht und eine Prüfung ergibt, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen wegen seiner besonderen persönlichen Situation das Interesse der verantwortlichen Stelle an dieser Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung überwiegt. 2Satz 1 gilt nicht, wenn eine Rechtsvorschrift zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung verpflichtet.(6) 1Personenbezogene Daten, die unrichtig sind oder deren Richtigkeit bestritten wird, müssen bei der geschäftsmäßigen Datenspeicherung zum Zweck der Übermittlung außer in den Fällen des Absatzes 2 Nr. 2 nicht berichtigt, gesperrt oder gelöscht werden, wenn sie aus allgemein zugänglichen Quellen entnommen und zu Dokumentationszwecken gespeichert sind. 2Auf Verlangen des Betroffenen ist diesen Daten für die Dauer der Speicherung seine Gegendarstellung beizufügen. 3Die Daten dürfen nicht ohne diese Gegendarstellung übermittelt werden.(7) Von der Berichtigung unrichtiger Daten, der Sperrung bestrittener Daten sowie der Löschung oder Sperrung wegen Unzulässigkeit der Speicherung sind die Stellen zu verständigen, denen im Rahmen einer Datenübermittlung diese Daten zur Speicherung weitergegeben wurden, wenn dies keinen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert und schutzwürdige Interessen des Betroffenen nicht entgegenstehen.(8) Gesperrte Daten dürfen ohne Einwilligung des Betroffenen nur übermittelt oder genutzt werden, wenn 1. es zu wissenschaftlichen Zwecken, zur Behebung einer bestehenden Beweisnot oder aus sonstigen im überwiegenden Interesse der verantwortlichen Stelle oder eines Dritten liegenden Gründen unerlässlich ist und2. die Daten hierfür übermittelt oder genutzt werden dürften, wenn sie nicht gesperrt wären.Zu § 35: Geändert durch G vom 29. 7. 2009 (BGBl I S. 2254).
§ 34 BDSG, Auskunft an den Betroffenen§ 36 BDSG (weggefallen)
07.07.2015 - 201 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte aus BerlinRestschuldbefreiung und Schufa: Eine unendliche Geschichte, von Oliver MikusWie sieht es mit dem Schufa-Eintrag nach der Restschuldbefreiung aus? Warum die Restschuldbefreiung im Zusammenhang mit Auskunfteien für die Betroffenen zur unendlichen Geschichte mutiert, was sagt… mehr
15.09.2014 - 917 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Dr. Christian Velten aus Gießen, LahnEntfernung einer Abmahnung aus der Personalakte nach Beendigung des ArbeitsverhältnissesNach Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann in Ausnahmefällen ein Anspruch auf Entfernung einer unwirksamen Abmahnung aus der Personalakte bestehen. Dieser unterliegt strengeren Voraussetzungen als… mehr
14.06.2014 - 445 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Christian Solmecke, LL.M. aus KölnSchufa muss mehrdeutigen Eintrag nicht löschen: OLG Karlsruhe verneint Verletzung von PersönlichkeitsrechtDas Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 03.06.2014 entschieden, dass die Schufa einen angeblich mehrdeutigen, weil angeblich missverständlichen Eintrag in ihrer Bonitätsauskunft nicht… mehr

References: § 35

§ 35
 § 28
 § 29
 § 35

§ 34