Source: https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=9799.msg157608
Timestamp: 2020-08-08 23:46:56+00:00

Document:
Autor Thema: Post vom Verwaltungsgericht - Auslagen §162 Abs.2 VwG i.V.m. 7002 VV RVG (Gelesen 20505 mal)
Re: Auslagen §162 Abs.2 VwG i.V.m. 7002 VV RVG §§ 103 ff ZPO
« Antwort #30 am: 21. August 2016, 19:42 »
Zitat von: Larsenson am 21. August 2016, 13:56
Hat jemand schon mal erfolgreich ein Verwaltungsgericht davon überzeugt,
so einen Antrag abzulehnen ?
http://zwangsrundfunk.de/doku/Antrag_NDR_7002_RVG_162.pdf
Hallo Larsenson!
Nur als Gedankengang: Mit jedwelchen Zahlungen an den Beklagten finanziert man ja seinen Gegner mit. Da Person I generell Zahlungen zum Zwecke der Finanzierung dieses unerträglichen Beitragssystems an den NDR ablehnt, hat sie auch diese Zahlung nicht beglichen und dies dem Gericht und dem NDR kundgetan. Die Forderung der 20 Euro wurde vom NDR bis jetzt nicht weiter angemahnt, vom Gericht aber auch nicht verworfen.
Ausserdem immer dran denken: Werden die sich wegen 20 Euro die Hände wund schreiben mit Vollstreckung etc.? Ich glaube, die müssen im Moment eher andere Zwangseinnahmequellen abarbeiten.
« Letzte Änderung: 21. August 2016, 23:33 von Bürger »
Re: Post vom Verwaltungsgericht - Auslagen §162 Abs.2 VwG i.V.m. 7002 VV RVG
« Antwort #31 am: 21. August 2016, 19:46 »
Einfach für alle: einfach nicht zahlen!
« Antwort #32 am: 06. Oktober 2016, 15:02 »
Meine Person M hat auch einen Kostenfestsetzungsantrag nach einer Klageabweisung vom Verwaltungsgericht erhalten.
Wenn Person M das richtig verstanden hat, dann wird ein Widerspruch gegen diesen Antrag wohl nichts bringen, also einfach nicht reagieren und eine Rechnung von der Rundfunkanstalt kommt irgendwann, auf die man reagiert oder auch nicht, korrekt?
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2016, 23:13 von Bürger »
« Antwort #33 am: 07. Oktober 2016, 13:06 »
Und nun ein 2. Kostenfestsetzungsantrag wegen Antrag § 80 Abs. 5 VwGO ....
« Antwort #34 am: 07. Oktober 2016, 19:08 »
Ich sehe das wie "seppl" in obiger Antwort unter
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,9799.msg129145.html#msg129145
und selbst habe ich das auch ignoriert. Also die Forderung direkt von der LRA, nach Beschluss....
Der Antrag auf Aussetzung kostet immer Geld, und der Beschluss ist nur eine Festsetzung.
Dagegen kann man wieder Einspruch erheben, insofern es auf dem Beschluss steht.
Der Kostenfestsetzungsbeschluss ist keine Verpflichtung zur Zahlung, zumindest hab ich das so erfahren, weil da kam nichts mit Nachdruck.
« Letzte Änderung: 09. März 2019, 15:51 von DumbTV »
« Antwort #35 am: 17. Oktober 2016, 13:12 »
Ok, danke für die Info, Person M wird auf die Forderung warten.
Hatte sich auch beim VG gemeldet und musste über eine Empfehlung lachen, nach dem Beschluß gleich beim Antragsteller zu melden, um die Zinsbeträge zu minimieren.
Dieser und vorherige Beiträge mussten leider angepasst werden.
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2016, 23:16 von Bürger »
lorbas24
Re:Post vom Verwaltungsgericht - Auslagen §162 Abs.2 VwG i.V.m. 7002 VV RVG
« Antwort #36 am: 18. Februar 2017, 20:10 »
Nachdem der Prozess in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht von der Person B verloren wurde, möchte die Landesrundfunkanstalt eine Kostenpauschale von 20 Euro festsetzen lassen.
Es steht nicht mal drin wofür - Pauschale halt. Kann man da nix gegen tun? Die spinnen wohl. Wieso wurde das Urteil eigentlich schon gesprochen, aber die Prozesskosten noch gar nicht kassiert? Für ein verlorenes Urteil auch noch zu zahlen, ist ja irgendwie ein bisschen dreist, oder?
Person B hätte erwartet: Klageeinreichung, Wartezeit, Vorauszahlung der Gerichtskosten, Wartezeit, Evaluierung der Argumente, wie bei anderen Verfahren, Wartezeit, Urteil und Schluß
« Letzte Änderung: 18. Februar 2017, 20:59 von Uwe »
« Antwort #37 am: 18. Februar 2017, 20:50 »
Zitat von: lorbas24 am 18. Februar 2017, 20:10
Vielleicht dachte der Richter (zu Recht?), der Kläger wird nicht in die zweite Instanz gehen, also mache ich kurzen Prozess und der Kram ist vom Schreibtisch, ein für allemal...
Was kann man tun? Wie wäre es mit einer Überraschung für den Richter, z.B. in die zweite Instanz gehen?
« Letzte Änderung: 05. Juni 2017, 11:11 von DumbTV »
« Antwort #38 am: 19. Februar 2017, 14:41 »
Aus Knappheit der finanziellen Mittel nicht angestrebt ist der Weg in die zweite Instanz. Aber Person B wird im gleichen schnoddrigen nichtssagenden Stil die Ablehnung beantragen, weil man sich ja äußern darf/soll/muss/kann
« Letzte Änderung: 05. Juni 2017, 10:30 von DumbTV »
« Antwort #39 am: 19. Oktober 2017, 18:25 »
Bescheid aussergerichtlicher Kosten: Siehe Anhang
§ 164 VwGO "Der Urkundsbeamte des Gerichts des ersten Rechtszugs setzt auf Antrag den Betrag der zu erstattenden Kosten fest"
Also wirklich, sämtliche Klagen in den Parteienrechtsstreitigkeiten werden durch die Verwaltungsgerichte mit Niederlagenurteilen abgewatscht und dann kommt der Rundfunk als armer Beklagter daher und kassiert auch noch ab. Das ist echt dreist.
Person X darf sich nun innerhalb von 2 Wochen beim Verwaltungsgericht zu den "festgesetzten außergerichtlichen Kosten" äußern, die der RBB "beantragt" hat. Was dabei rum kommt, weiß man ja inzwischen. Ist wie mit dem Einzelrichter. Die Entscheidung treffen dann doch ganz andere.
"Die festgesetzten Kosten sind auf folgendes Konto zu überweisen" : Na was denn nun? Wurden die Kosten nun beantragt (lt. VG) oder sind sie bereits festgesetzt? (lt. RBB) Da wird ja keiner schlau draus. Und für was die 20 Euro? Für das bestellte Urteil?
So und was wird da noch beantragt? "Festgesetze Kosten vom Eingang des Festsetzungbetrages mit 5% ...zu verzinsen" ??
"Etwaig weiter gezahlte Gerichtskosten hinzuzusetzen"??
Was bedeutet das?? "Weiter gezahlte Gerichtkosten" ?? Der Streitwert betrug 140 Euro. 105 Euro Klagekosten, 20 Euro Kostenfestsetzung RBB und was soll da jetzt noch folgen??
Ist das fair? Dem RBB tun fehlende 20 Euro (oder wieviel am Ende?) nicht weh, den Klägern schon....
Und kann es sein, dass derartige Kostenfestsetzungen nicht alle Kläger (trotz Niederlagenurteile) bekommen?
Kostenfestsetzungsantrag.jpg (65.21 KB, 687x1039 - angeschaut 88 Mal.)
« Letzte Änderung: 09. März 2019, 15:28 von DumbTV »
« Antwort #40 am: 20. Oktober 2017, 13:39 »
Zitat von: Grit am 19. Oktober 2017, 18:25
Richtig, so "billig" kommen nicht alle Kläger davon.
Da sich der BR inzwischen von seinen Traunsteiner Parteigenossen ähm... Anwälten vertreten läßt, kommen zu der 20-€-Pauschale auch noch die Kosten für völlig unnötige Schriftsätze dazu, die die Entscheidung des Gerichts sowieso nicht beeinflußt haben, da die Entscheidung im Vorfeld ja schon fest steht.
« Antwort #41 am: 20. Oktober 2017, 13:50 »
Zitat von: Philosoph am 20. Oktober 2017, 13:39
Was für Schriftsätze?
Person X liegt nur ein Schreiben von der LRA an das VG vor, in dem die LRA u.a. das VG aufforderte, die Klage abzuweisen. Also das Schreiben wurde ja nichtmal an Person X gesandt, sondern an das VG. Und das VG leitet dieses Schreiben an die Kläger weiter.
Und das rechtfertigt zusätzliche Kosten?? Also ausserhalb dieser bereits sehr fragwürdigen Pauschale von 20€?
Und ab wann soll die Berechnung der Zinsen stattfinden?
Das ist ja alles nicht mehr normal
« Letzte Änderung: 09. März 2019, 14:32 von DumbTV »
« Antwort #42 am: 22. Oktober 2017, 14:26 »
Die Zusatzkosten fallen dann an, wenn die LRA externe Anwälte beauftragt hat. Ist dies nicht der Fall, "darf" die LRA die 20-€-Pauschale geltend machen.
Bitte beachten: Mein Beitrag bezog sich auf Fälle, in denen externe Anwälte Schriftsätze ans Gericht geschrieben haben, die LRA sich also nicht selbst vertreten hat.
« Antwort #43 am: 22. Oktober 2017, 15:22 »
Person L hatte auch vom VG drei Anträge je 20€ erhalten: 2 für die VG Urteile und 1 für seinen Antrag auf Berufung beim OVG was auch abgewiesen wurde. Da Person L aber eine Beschwerde beim BVerfG eingelegt hat, hat er beim VG einen Gegenantrag gestellt um die Entscheidung bez. die gegenseitige Kostenerstattung auszusetzen bis über seine Beschwerde (die Beschwerdenummer hatte er angegeben) geurteilt wird. Daraufhin habe Person L diesbezüglich nichts mehr gehört, weder vom VG noch vom LRA.
Ich vermute, dass Person L wieder was hören wird sobald das BVerfG seinen Antrag abweist.
« Antwort #44 am: 22. Oktober 2017, 16:59 »
lieven, wurde die Beschwerde beim BVerfG zur Entscheidung angenommen? Und wie lange ist es jetzt her, dass sich das VG nicht mehr meldet?
Sind Fälle bekannt, in welchen die LRA mehr als 20 Euro fordern?
« Letzte Änderung: 09. März 2019, 15:30 von DumbTV »

References: §162
 §162
 §162
 § 80
 §162

§ 164