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Timestamp: 2018-09-19 02:48:37+00:00

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Altötting | Vorwort Erster Bürgermeister Herbert Hofauer
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Kulturregion an Alz und Mörnbach
Vorwort des Ersten Bürgermeisters Herbert Hofauer
Liebe Altöttingerinnen und Altöttinger !
Sicher haben Sie bereits mit Interesse mitverfolgt, dass uns die Entwicklung unserer Innenstadt besonders am Herzen liegt und die Stadt Altötting hierzu engagiert im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ mitwirkt. Dabei geht es im wahrsten Sinne des Wortes um die Aktivierung unserer Innenstadt. Wir haben einerseits den wunderschönen Kapellplatz, der von der altehrwürdigen Gnadenkapelle und den umliegenden historischen Gebäuden eindrucksvoll geprägt ist und auf den wir zu recht sehr stolz sind. Andererseits verschließen wir auch nicht unsere Augen davor, dass es in unserer Innenstadt auch Bereiche gibt, die noch attraktiver und lebendiger sein könnten. Genau hier kann uns das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ helfen. Ziel der bereitgestellten Fördermittel ist es, das Investitionsklima insbesondere im Bereich des Inneren Rings und die Rahmenbedingungen für private Investoren zu verbessern. Zunächst möchte ich Ihnen einen kurzen Rückblick auf die bereits erfolgten Schritte geben.
Rückblick – Entwicklungskonzept Aktive Innenstadt Altötting und förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Altstadt Altötting gemäß § 142 Baugesetzbuch
Zunächst musste ein umfassendes Konzept erarbeitet und vorgelegt werden, damit die Fördermittel für unsere Stadt gezielt und effektiv zum Einsatz kommen können. Darüber hinausmussten als Voraussetzung zur förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes sogenannte Vorbereitende Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch durchgeführt werden. Beim „Entwicklungskonzept Aktive Innenstadt Altötting“,zu dem auch die Vorbereitenden Untersuchungen gehörten, wurden wir vom Büro D I S Dürsch Institut für Stadtentwicklung, München und der Dr. Heider Standort und Wirtschaftsberatung GmbH, Augsburg unterstützt. Begleitet und gesteuert wird der Entwicklungsprozess seitdem durch eine Lenkungsgruppe, der neben Mitgliedern des Altöttinger Stadtrates auch eingeladene Vertreter der Kirche und der örtlichen Wirtschaft angehören.
Stadtblatt Beilage Ausgabe I 2008
Typ: pdf, Grösse: 818.4K, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe I 2009
Typ: pdf, Grösse: 158.3K, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe II 2009
Typ: pdf, Grösse: 64.4K, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe III 2009
Typ: pdf, Grösse: 67.9K, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe IV 2009
Typ: pdf, Grösse: 1M, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe V 2009
Typ: pdf, Grösse: 185.3K, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe VI 2009
Typ: pdf, Grösse: 402.4K, Datum: 17.11.09
Stadtblatt Beilage Ausgabe III 2010
Typ: pdf, Grösse: 274.7K, Datum: 01.08.11
Der Ablauf zur Erarbeitung des "Entwicklungskonzptes Aktive Innenstadt Altötting" und zur Festlegung des Sanierungsgebietes gemäß § 142 Baugesetzbuch gliederte sich in drei Phasen.
1. Phase - Vorbereitende Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch
Am 21.09.2009 fasste der Stadtrat der Stadt Altötting den Beschluss zur Einleitung Vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbauch für das Gebiet der Altstadt bzw. Innenstadt. Der von den beauftragten Büros erstellte Bericht zu den Vorbereitenden Untersuchungen wurde vom Stadtrat am 14.07.2009 zur Kenntnis genommen und bildete die Grundlage für das weitere Verfahren. Den besagten Bericht finden Sie unter
Vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 BauGB
Typ: pdf, Grösse: 22.5K, Datum: 17.11.09
2. Phase – Sanierungsgebiet, Ziel- und Maßnahmenvorschläge
Nach Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen galt es, die entsprechenden rechtlichen Grundlagen zu schaffen. Hierzu wurde eine Sanierungssatzung mit einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet gemäß § 142 Baugesetzbuch vorbereitet. In seiner Sitzung am 20.01.2010 fasste der Stadtrat der Stadt Altötting den Beschluss zur Billigung der Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen und es erfolgte der Beschluss zur Sanierungssatzung und zur förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes gemäß § 142 Baugesetzbuch. Die ortübliche Bekanntmachung der Sanierungssatzung mit dem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet mit der Bezeichnung „Altstadt Altötting“ erfolgte am 29.01.2009. Seitdem ist die Sanierungssatzung rechtskräftig. Die Sanierungssatzung legt das Sanierungsverfahren fest. So wurde die Sanierung im sogenannten vereinfachten Verfahren durchgeführt, d.h. ohne Erhebung von Ausgleichsbeträgen (Ausschluss der besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften gemäß §§ 152 f. Baugesetzbuch). Da eine erfolgreiche Aufwertung der Innenstadt nur gelingen kann, wenn gleichzeitig grob störende Fehlentwicklungen vermieden werden, behält sich die Stadt im Sanierungsgebiet einen Genehmigungsvorbehalt vor (§ 142 Abs. 4 i.V. mit § 144 Abs. 1 Baugesetzbuch). In der Praxis bedeutet dies, dass die Vorhaben neben der üblichen Prüfung durch die Baugenehmigungsbehörde auch mit Blick auf die Verträglichkeit mit den Sanierungszielen beurteilt werden. Dies gilt auch für Miet- und Pachtverträge von mehr als einem Jahr Dauer oder Verlängerung. Um es aber klar zu sagen: abgewendet werden sollen ausschließlich grob störende Fehlentwicklungen, wie etwa eine Spielhalle in sensibler Umgebung. Der Genehmigungsvorbehalt trifft nicht üblicherweise innenstadtverträgliche Nutzungen des Handels, der Dienstleistungen und des Wohnens. Diese sollen vielmehr von unverträglichen Nachbarschaften geschützt werden. Die Sanierungssatzung ist im Übrigen auch Voraussetzung für den Einsatz des Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ und somit für die Finanzierbarkeit der künftigen Maßnahmen.
Den Umgriff des Sanierungsgebietes gem. § 142 Baugesetzbuch finden Sie unter
Plan - Sanierungsgebiet
Typ: pdf, Grösse: 144.4K, Datum: 17.11.09
Weiterhin wurde in der 2. Phase intensiv an einemZiel- und Maßnahmenpaket zur Aufwertung der Altöttinger Innenstadt gearbeitet, das am 18. November 2009 im Rahmen des 3. Innenstadtforums vorgestellt wurde. Bei dieser Veranstaltung wurde im Übrigen auch das Sanierungsverfahren erläutert und es wurden Fragen beantwortet.
3. Phase - Konzeptabschluss und Realisierung
Nach dem 3. Innenstadtforum am 18. November 2009 ging es zügig der Fertigstellung des Entwicklungskonzeptes Aktive Innenstadt Altötting entgegen. Schließlich bestätigt der Stadtrat der Stadt Altötting am 05.05.2010die endgültige Fassung des Entwicklungskonzeptes, unter Berücksichtigung und in Würdigung der Ergebnisse der Beteiligung.
Die Ergebnisse des „Entwicklungskonzeptes Aktive Innenstadt Altötting“ finden Sie unter www.altoetting.de/pdfs/Endfassung_Entwicklungskonzept2011.pdf
Ausblick – Umsetzung des Entwicklungskonzept Aktive Innenstadt Altötting auf der Grundlage des gemäß § 142 Baugesetzbuch förmlich festgelegten Sanierungsgebietes Altstadt Altötting
Im Anschluss an die Erstellung des „Entwicklungskonzeptes Aktive Innenstadt Altötting“ ging es gleich weiter mit der Umsetzung des Entwicklungskonzeptes bzw. derRealisierung der Maßnahmen. Dabei gliedert sich die Umsetzungsphase in folgende Bereiche welche untereinander eng verzahnt sind:
1. Umsetzung des Innenstadtkonzeptes mit Stärkung des Einzelhandels
Dieser Bereich umfasst alle Aktivitäten und Maßnahmen zur Stärkung der örtlichen Betriebe des Einzelhandels, der Dienstleistungen und des Handwerks im Sanierungsgebiet Altstadt Altötting, welches zugleich die Innenstadt umschließt. Die Koordination erfolgt durch die Stadt Altötting mit Unterstützung durch die Dr. Heider Standort und Wirtschaftsberatung GmbH, Augsburg, welche die Funktion des Projektmanagements wahrnimmt, unter enger Kooperation mit dem Altöttinger
Wirtschaftsverbandes e.V.
Qualitätsoffensive im Altöttinger Einzelhandel
„Altöttinger Herz - Shoppen mit Qualität“
Die Qualitätsoffensive gehört zu den ersten wichtigen Projekten welche im Rahmen der Umsetzung des Entwicklungskonzeptes Aktive Innenstadt Altötting mit dem Ziel durchgeführt werden, den Einkaufsstandort Innenstadt Altötting weiter zu stärken. Im Kern ging es zunächst um einen Betriebscheck an dem zahlreiche Betriebe teilgenommen haben und der Grundlage für eine Bestandsanalyse und entsprechende Empfehlungen zur Optimierung ist. Im Rahmen einer Veranstaltung zur Verleihung der Zertifikate an die teilnehmenden Einzelhandelsbetriebe am 26.05.2011 im Rathaus der Stadt Altötting wurden die ersten Einzelhandelsbetriebe mit dem Qualitätssiegel „Altöttinger Herz“, dem Zeichen für Shopping mit Qualität in der Innenstadt Altöttings, prämiert.
Über die Veranstaltung wurde im Stadtblatt der Stadt Altötting ausführlich berichtet. Näheres finden Sie unter
Stadtblatt_IV-2011.pdf
Stadtblatt Juni 2011
pdf, 335.4K, 08/01/11, 13550 downloads
Durch die Teilnahme am Projekt leisten die teilnehmenden Einzelhändler einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt Altötting und tragen damit wesentlich zur Lebensqualität und Versorgung in Altötting bei. Das bedeutet für die Kunden, dass die Händler besonderen Wert auf Qualität und Service legen. Damit wird im Herz der Kreisstadt ein attraktives Angebot geschaffen, das der eigenen Stadt und der Region zugute kommt. Signifikantes Zeichen für Qualität, Service und Herzlichkeit der Geschäfte Altöttings ist das „Altöttinger Herz“, das schon bald in und um die Stadt bekannt sein wird und zeigen soll, dass sich der jeweilige Betrieb um die Interessen seiner Kunden bemüht. Die Qualitätsoffensive gehört zu den Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stadt Altötting und ihre Betriebe mit Blick auf die Zukunft zu einem lebendigen und besuchenswerten Einkaufsziel in der einmaligen Altöttinger Innenstadt beitragen wollen. Das Projekt wurde im Rahmen von „Aktive Innenstadt Altötting“ durch das von der Stadt Altötting mit der Umsetzung beauftragte Team um Dr. Heider aus Augsburg, zusammen mit dem Altöttinger Wirtschaftsverband e.V., initiiert und begleitet.
Stadt Altötting, Frau Hannelore Wendt
Dr. Heider Standort- und Wirtschaftsberatung GmbH, Augsburg
2. Umsetzung des Kommunalen Förderprogramms der Stadt Altötting zur Durchführung kleiner privater Baumaßnahmen im Rahmen der städtebaulichen Erneuerung im Sanierungsgebiet Altstadt Altötting vom 14.07.2009
Im Ergebnis des Entwicklungskonzeptes Aktive Innenstadt Altötting hat der Stadtrat der Stadt Altötting ein Kommunales Förderprogramm zur Durchführung kleiner privater Baumaßnahmen im künftigen Sanierungsgebiet Altstadt Altötting beschlossen. Zielgruppe des Förderprogramms sind die Eigentümer von privaten Wohn- und Geschäftsbauten im Bereich innerhalb des Inneren Ringes und an der Neuöttinger Straße, deren Gebäude das Stadtbild prägen bzw. deren Gebäude sich im Umfeld städtebaulich wichtiger Bereiche befinden.
Die Vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch zeigten im Ergebnis teilweise erhebliche gestalterische und bauliche Mängel bei privaten Gebäuden. Mit Hilfe des Förderprogramms sollen deshalb Mängel in der Gestaltung von Gebäuden vor allem im Umfeld historischer Straßen und Plätze beseitigt werden. Gefördert werden können unter anderem Maßnahmen zur gestalterischen Verbesserung der Fassaden einschließlich Fenster, Türen, Tore, Dächer und Dachaufbauten sowie Einfriedungen, Neugestaltung von Hofräumen und Vorgärten sowie Fassadenbeleuchtungen. Maßnahmen des reinen Bauunterhaltes werden nicht bezuschusst. Es können bis zu 30 %, bei sehr aufwändigen Maßnahmen bis zu 50 % der Kosten gefördert werden. Der maximale Zuschuss beträgt 15.000 Euro je Einzelmaßnahme. Die Zuschüsse der Stadt Altötting werden zu 60 % aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.
Näheres unter FASSADENPROGRAMM
Stadt Altötting, Frau Britta Gruber, Telefon 08671-5062-21,
D I S Dürsch Institut für Stadtentwicklung, München
3. Aufwertung des öffentlichen Raumes in der Innenstadt – Projekt Bahnhofstraße
Zu den wesentlichen Aufgaben im Rahmen der städtebaulichen Sanierung bzw. Aufwertung der Innenstadt gehört die Aufwertung der Straßen- und Platzflächen im Umfeld des zentralen Kapellplatzes. Damit soll in den nächsten Jahren die Diskrepanz zwischen dem historischen und städtebaulich hochwertigen Kapellplatz einerseits und den angrenzenden städtebaulich teilweise mangelhaften Straßen- und Platzräumen andererseits abgebaut und beseitigt werden. Ein in diesem Zusammenhang relevanter Bereich ist die Bahnhofstraße. Mit deren Aufwertung im Sinne eines „Initiativprojektes“ soll konkret begonnen werden und gewissermaßen auch eine Vorbildfunktion für weitere Straßen (z.B. Trostberger, innere Mühldorfer Straße, innere Neuöttinger Straße, innere Burghauser Straße) geschaffen werden.
Für die fachliche Planung ist die Arbeitsgemeinschaft realgrün Landschaftsarchitekten, München und Ingenieure Neuötting beauftragt.
Der Planungsprozess erfolgt unter enger Beteiligung und Mitwirkung der Anlieger. In diesem Zusammen-hang finden mehrere moderierte Veranstaltungen statt, um die einzelnen Schritte von der Bestands-aufnahme bis zur Planung gemeinsam zu erörtern. Die Moderation erfolgte durch Herrn Dr. Hans-Peter Dürsch vom D I S Dürsch Institut für Stadtentwicklung. Bisher fanden bereits zwei Termine statt:
1. Anliegerveranstaltung am 02.05.2011, 19.00 Uhr, im Hotel Zur Post
2. Anliegerveranstaltung am 21.07.2011, 19.00 Uhr, im Hotel Zur Post
3. Anliegerveranstaltung am 24.10.2011, 19.00 Uhr, im Hotel Zur Post
zu 1. Anliegerversammlung
zu 2. Anliegerversammlung
zu 3. Anliegerversammlung - Teil 1
zu 3. Anliegerversammlung - Teil 2
zu 3. Anliegerversammlung - Teil 3
zu 3. Anliegerversammlung - Teil 4
Selbstverständlich können Sie uns jederzeit ansprechen und uns Ihre Fragen und Hinweise übermitteln. Unsere Kontaktadressen finden Sie hier.
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References: § 142
 § 141
 § 142
 § 141
 § 141
 § 141
 § 142
 § 142
 § 144
 § 142
 § 142
 § 141