Source: http://netzwerk-fluechtlinge-roedermark.de/satzung.html
Timestamp: 2017-12-15 23:43:26+00:00

Document:
Vereinssatzung NFR e.V. zum Nachlesen - NFR Rödermark e.V
des Netzwerks für Flüchtlinge Rödermark e.V.
1. Der Verein trägt den Namen „Netzwerk für Flüchtlinge Rödermark e.V.“
2. Er hat seinen Sitz in Rödermark.
3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Offenbach eingetragen.
1. Vereinszweck ist die Förderung des interkulturellen Zusammenlebens in Rödermark sowie die Förderung einer internationalen Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur, unabhängig von der kulturellen, religiösen und ethnischen Zugehörigkeit ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungs-gedankens §52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 13 AO in der Stadt Rödermark.
Die Förderung der Hilfe für Verfolgte, Flüchtlinge und deren Angehörige § 52 Absatz 2 Satz Nr.10 AO.
Die Förderung der Jugendhilfe, hier von Kindern und Jugendliche mit Migrationshintergrund § 52 Absatz 2 Nr. 4 AO.
Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke (hier ehrenamtliches Engagement im Sinne der Integration) § 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 25 AO.
Der Verein verfolgt des weiteren mildtätige Zwecke im Sinne seiner Tätigkeiten mit der selbstlosen Unterstützung von Personen gemäß § 53 Absatz 1 und 2. Dies gilt für Personen mit Migrationshintergrund, Asylbewerber und Asylsuchende und deren Angehörige.
Dies erfolgt im Einzelnen durch
Einrichtung einer Beratungsstelle,
Zusammenarbeit mit der Stadt Rödermark und dem Kreis Offenbach,
Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Sozialhilfe, den Schulen, den Kirchengemeinden, den politischen Parteien und anderen dem Gedanken des interkulturellen Zusammenlebens verpflichteten Organisationen,
Angebote von Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten zwischen den Kulturen,
Entwicklung, Unterstützung und Förderung von interkulturellen Bildungsangeboten, öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie künstlerische und kulturelle Veranstaltungen.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977.
4. Der Verein ist unabhängig und offen für jeden.
1. Der Verein ist gemeinnützig tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person (d.h. Vereine und sonstige Körperschaften) werden, die seine Ziele unterstützen.
2. Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
3. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer sechswöchigen Kündigungsfrist zum Jahresende.
4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen).
5. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstößt – insbesondere das öffentliche Ansehen des Vereins herabwürdigt – grob gegen die Vereinssatzung bzw. Anordnungen von Vereinsorganen verstößt oder trotz zweimaliger Mahnung mit dem Beitrag im Rückstand bleibt, so kann es aus dem Verein ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Dem Mitglied muss vor der Antragstellung durch den Vorstand Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und – der fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
den Beisitzern/Beisitzerinnen (Höchstzahl 5)
einem/einer Vertreter(in) der Stadt Rödermark als nicht stimmberechtigtes Mitglied
Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt geheim. Die Zahl der BeisitzerInnen wird von der Mitgliederversammlung vor der Gesamtwahl des Vorstands festgelegt. Die BeisitzerInnen werden durch Listenwahl festgelegt. Die Aufgabenverteilung wird vom Vorstand beschlossen und spätestens bei der nächsten Mitgliederversammlung bekannt gegeben.
2. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des §26 BGB.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt wurden und die Wahl angenommen haben.
Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Für Ausgaben, die im Einzelfall eine Höhe von 2.500,00 € übersteigen, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.
5. Jährlich finden mindestens vier Vorstandssitzungen statt.
Die Einladung erfolgt schriftlich mit Tagesordnungspunkten 7 Tage vor dem Termin, oder in Ausnahmefällen nach telefonischer Vereinbarung. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde und mindestens die Hälfte der Vorstands- mitglieder anwesend ist.
6. Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren geben.
7. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich im ersten Vierteljahr des Jahres einzuberufen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist binnen 3 Wochen einzuberufen
a) auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Sechstel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe oder
b) wenn es das Vereinsinteresse erfordert.
3. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich (auch per E-Mail) unter Einhaltung einer Frist von 21 Kalendertagen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Über die Teilnahme von Gästen entscheidet der Vorstand. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens (oder der E-Mail) folgenden Tag. Bei Postversand gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Anschrift oder E-Mail Adresse versandt wurde.
4. Die Mitgliederversammlung als oberstes Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben nicht dem Vorstand übertragen wurden. Der Mitgliederversammlung sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt 2 Rechnungsprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, um die Buchprüfung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen. Das Ergebnis ist vor der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über:
a) den jährlichen Vereinshaushaltsplan, der vom Vorstand aufgestellt wird
b) über Investitionen und Ausgaben, die im Einzelfall 2.500,00 € überschreiten
e) Satzungsänderungen (Ausnahme §6 Ziffer 7)
5. Jede satzungsgemäß einberufende Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimmbe-rechtigten Vereinsmitglieder, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abge-lehnt. Stimmberechtigt sind alle voll geschäftsfähigen Mitglieder.
6. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt die/der Vorsitzende, bei seiner/ihrer Verhinderung der/die Stellvertreter(in). Der/die Vorsitzende oder sein/seine Stellvertreter(in) können diesen Vorsitz auf ein weiteres Mitglied des Vorstands übertragen.
7. Jedes stimmberechtigte Mitglied ist antragsberechtigt. Die Anträge müssen mindestens spätestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand gerichtet werden.
Die in den Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.
Diese Satzung kann nur von einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geändert werden, mit Mitteilung sowohl des bisherigen als auch des vorgesehenen neuen Satzungstextes.
1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittel-Mehrheit. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in einer Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die evangelischen und katholischen Kirchen in Rödermark für dem Vereinszweck entsprechende Aufgaben.
Satzung der Flüchtlingshilfe Rödermark e.V. vom 21. Mai 1991
Zuletzt geänderte Fassung vom 27. November 2007
Satzung des „Netzwerks für Flüchtlinge Rödermark e.V.“
Geänderte Fassung vom 26. März 2015
Rödermark, 01. April 2015

References: §52
 § 52
 § 52
 § 52
 § 53
 §26
 §6