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Timestamp: 2020-01-21 22:29:09+00:00

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BGH, 20.11.1992 - V ZR 122/91 - dejure.org
BGH, 20.11.1992 - V ZR 122/91
https://dejure.org/1992,1277
BGH, 20.11.1992 - V ZR 122/91 (https://dejure.org/1992,1277)
BGH, Entscheidung vom 20.11.1992 - V ZR 122/91 (https://dejure.org/1992,1277)
BGH, Entscheidung vom 20. November 1992 - V ZR 122/91 (https://dejure.org/1992,1277)
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Willenserklärung - Vertragspartei - Übereinstimmender Parteiwille - Wortlaut - Erklärungsempfänger - Wirklicher Wille - Falsa demonstratio non nocet
LG Augsburg, 12.01.1990 - 1 O 3304/89
OLG München, 27.02.1991 - 30 U 167/90
NJW-RR 1993, 373
Dazu reicht es aus, wenn die eine Vertragspartei ihrer Erklärung einen von dem objektiven Erklärungsinhalt abweichenden Inhalt beimisst und die andere dies erkennt und hinnimmt (Senatsurt. v. 20. November 1992, V ZR 122/91, NJW-RR 1993, 373;… Urt. v. 7. Dezember 2001, V ZR 65/01, NJW 2001, 1038, 1039; RGZ 66, 427, 429).
Ausreichend ist vielmehr, daß er ihn erkennt und in Kenntnis dieses Willens das Geschäft abschließt (Senat, Urt. v. 20. November 1992, V ZR 122/91, NJW-RR 1993, 373;… BGH, Urt. v. 13. Februar 1989, II ZR 179/88, NJW-RR 1989, 931, 932).
Haben alle Beteiligten eine Erklärung übereinstimmend in demselben Sinn verstanden, so geht der wirkliche Wille des Erklärenden dem Wortlaut vor (…Senat, Urt. v. 20. November 1987, V ZR 171/86, NJW-RR 1988, 265; Urt. v. 20. November 1992, aaO;… BGH, Urt. v. 26. Oktober 1983, aaO;… vgl. auch MünchKomm-BGB/Mayer-Maly/Busche, 4. Aufl., § 133 Rdn. 14), und auch eine abweichende Auslegung kommt nicht in Frage (…Senat, Urt. v. 14. Februar 1997, V ZR 32/96, WM 1997, 777, 778;… Urt. v. 13. November 1998, V ZR 216/97, NJW 1999, 486, 487).
Haben alle Beteiligten eine Erklärung übereinstimmend in demselben Sinne verstanden, so geht der wirkliche Wille jeder anderweitigen Interpretation vor und setzt sich auch gegenüber einem völlig eindeutigen Vertragswortlaut durch (BAG 13. November 2007 - 3 AZR 636/06 - zu A III der Gründe mwN, AP BetrAVG § 1 Nr. 50; BGH 9. März 1995 - III ZR 55/94 - zu II 2 der Gründe, NJW 1995, 1494; 29. März 1996 - II ZR 263/94 - zu II 2 der Gründe, NJW 1996, 1678; 20. November 1992 - V ZR 122/91 - zu II der Gründe, NJW-RR 1993, 373).
Denn der wirkliche Wille des Erklärenden geht, wenn beide Parteien die Erklärung in eben diesem Sinne verstanden haben, jeder anderweitigen Interpretation vor (…BGH, Urt. v. 26.10.1983, Az. IVa ZR 80/82, zit. nach Juris; BGH, Urt. v. 20.11.1992, Az. V ZR 122/91, zit. nach Juris; jew. m.w.N.;… vgl. auch Ellenberger in: Palandt, BGB, 71. Aufl., § 133 Rn. 8 f. m.w.N.; speziell zu der vorliegenden Fallgestaltung auch Kredig/Uffmann, ZRP 2011, 36, 36).
Für eine solche Annahme reicht es aus, wenn eine Partei ihren Willen äußert und die andere Partei dies erkennt und in Kenntnis dessen den Vertrag abschließt (Senat , Urt. v. 20. November 1992, V ZR 122/91, NJW-RR 1993, 373).
LG Heidelberg, 13.02.2006 - 1 O 219/05
Vorfälligkeitsentschädigung: Kreditbank muss alle möglichen Sondertilgungen …
Ein der Vertragsauslegung vorgehender übereinstimmender (BGH NJW-RR 1993, 373) Wille der Parteien bei Vertragsschluß dahingehend, dass Sondertilgungen nur für das jeweilige Jahr möglich sein sollten, konnte nicht festgestellt werden.
einen entsprechenden Irrtum der anderen Vertragsparteien, insbesondere des Beklagten zu 1), erkannt und in dieser Kenntnis die Vereinbarung geschlossen haben (vgl. BGH NJW-RR 1993, 373 f.).
Ausreichend ist vielmehr, dass er ihn erkannt und in Kenntnis dieses Willens das Geschäft abgeschlossen hat (Senat, Urt. v. 20. November 1992, V ZR 122/91, NJW-RR 1993, 373;… Urt. v. 7. Dezember 2001, V ZR 65/01, NJW 2002, 1038, 1039).
Haben sie den Begriff der Ersterschließungskosten übereinstimmend so verstanden, dass auch nachfolgend im Zusammenhang mit der Errichtung einer neuen Kläranlage verbundene Kosten durch den Landkreis zu tragen waren oder hat der Landkreis den Willen der Klägerin, auch die zu erwartenden Abwasserbeiträge unter Ziff. IV Abs. 1 Satz 2 des Vertrages zu fassen, bei Vertragsabschluß erkannt und hingenommen, kommt es auf weitere Auslegungsgesichtspunkte nicht an, weil dann allein der übereinstimmende Parteiwille zählt (BGHZ 71, 243 ; BGH NJW 1984, 721; 1987, 2437 ; BGH NJW-RR 1993, 373;… Palandt/Heinrichs, BGB, 61. Aufl., § 133 Rdn. 8;… Mayer-Maly/Busche, in: MünchKomm.-BGB, 4. Aufl., § 133 Rdn. 48f.).
Der Erklärungsempfänger muss sich den wirklichen Willen des Erklärenden nicht zu Eigen machen; ausreichend ist, dass er in Kenntnis dieses Willens das Rechtsgeschäft abschließt (…BGH v. 7.12.2001, a.a.O.; BGH v. 20.11.1992 - V ZR 122/91, NJW-RR 1993, 373; BGH v. 13.2. 1989 - II ZR 179/88, NJW-RR 1989, 931).
BGH, 24.07.1998 - V ZR 74/97
Unwirksamkeit eines notariellen Vertrages über den Kauf eines Grundstücksanteils
OLG Hamm, 14.04.2010 - 8 U 5/08
LAG Hamburg, 22.06.2004 - 1 Sa 52/03
Direktionsrecht - Dienstvereinbarung - einseitige Arbeitszeitänderung
OLG Hamm, 22.11.2000 - 13 U 108/00
VG München, 08.03.2016 - M 1 K 14.5147
Erhöhung eines nur teilweise genehmigten Mobilfunkmastes - Fehlendes …

References: § 133
 § 1
 BGH 
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 BGH 
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 § 133
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