Source: https://madego.de/terms/
Timestamp: 2020-02-23 16:11:40+00:00

Document:
AGB | MadeGo
Inhalt und Zustandekommen des Vertrags
Leistungen von MadeGo
Freistellungspflichten
1. Inhalt und Zustandekommen des Vertrags
1.1 Parteien und Gegenstand. Dieser Vertrag (AGB) regelt das rechtliche Verhältnis zwischen der Christian Terbeck und Joshua Meyer »MadeGo« GbR, Patronatsstraße 19, 48165 Münster (im Folgenden "MadeGo") und deren Kunden (im Folgenden "Kunde") in Bezug auf die zur Verfügungstellung der Online-Software »MadeGo« zur Nutzung über das Internet (Software as a Service). MadeGo erbringt ihre Leistungen nicht für Verbraucher, sondern ausschließlich für die Zwecke der gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit des Kunden.
1.2 Keine abweichenden Regelungen. Die Geltung abweichender oder über diese Regelungen hinausgehender Bestimmungen ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden, selbst wenn MadeGo einen Auftrag des Kunden annimmt, in dem der Kunde auf seine allgemeinen Geschäftsbedingungen hinweist und/oder dem allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden beigefügt sind und MadeGo dem nicht widerspricht.
1.3 Zustandekommen des Vertrages. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde bei Eingabe seiner persönlichen Daten im Registrierungsformular des Kaufprozesses diese AGB durch Anklicken des entsprechenden Häkchens akzeptiert und auf "Weiter" klickt.
1.4 Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr. § 312i Abs. 1 Nr.1, 2 und 3 BGB sowie § 312i Abs. 1 Satz 2 BGB, die bei Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr bestimmte Verpflichtungen des Unternehmers vorsehen, werden abbedungen.
2. Leistungen von MadeGo
2.1 Nutzungsrecht. MadeGo stellt dem Kunden die unter https://madego.de beschriebene Software mit der Bezeichnung "MadeGo" (im Folgenden "Software") zur Nutzung über das Internet zur Verfügung (im Folgenden "Service"). Die Software wird auf Computern eines von MadeGo genutzten Rechenzentrums betrieben, der Kunde erhält für die Laufzeit dieses Vertrages das nicht ausschließliche und nicht übertragbare Recht, auf die Software mittels eines Browsers und einer Internetverbindung zuzugreifen und für eigene Geschäftszwecke ausschließlich in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu nutzen. Dies schließt das Recht ein, im hierfür erforderlichen Umfang Programmcodes (z.B. JavaScript) auf dem Rechner des Nutzers zeitweise zu speichern (z.B. im Arbeitsspeicher oder Browser-Cache) und dort auszuführen. Es handelt sich bei MadeGo um eine Online-Software, die es Freelancern und kleinen Unternehmen ermöglichen will, sich einen Überblick über die eigene Geschäftslage zu verschaffen. Dafür stellt MadeGo nützliche Anwendungen ("Apps") bereit, mit denen der Kunde wesentliche Bestandteile seines Geschäftsleben abbilden kann. Diese Apps sind ausdrücklich als Unterstützungs- bzw. Hilfsmittel konzipiert. Sie erheben keinen absoluten Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität, sondern dienen einem Überblick für den Kunden, den er ohne die Apps als Hilfsmittel möglicherweise nicht erhalten würde. MadeGo schließt daher jegliche Haftung aufgrund von Ergebnissen der Apps sowie von Handlungen, die der Kunde aufgrund dessen vornimmt, aus. Die Apps sollen insofern ausdrücklich und ausschließlich dazu dienen, Selbstständigen die Arbeit zu erleichtern, nicht aber sie ihnen abzunehmen. Das Angebot von MadeGo ist daher nicht dafür geeignet, steuer-, handels-, arbeitsrechtliche oder weitere rechtliche Ansprüche des Kunden zu erfüllen. Mit der Nutzung erkennt der Kunde dies an und stellt MadeGo von etwaigen Ansprüchen Dritter frei. Das Nutzungsrecht ist beschränkt auf den gebuchten Funktionsumfang (Paket und Servicemodell). Eine Nutzungsüberlassung oder Bereitstellung des Services an Dritte ist untersagt. Ferner ist der mehrfache Abschluss von kostenlosen Testphasen durch ein und dieselbe Person untersagt. Je Person und Firma kann nur ein Konto verwendet werden. Abweichungen sind nur nach schriftlicher Genehmigung durch MadeGo erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen behält sich MadeGo rechtliche Schritte aufgrund von Vergütungsausfall vor.
2.2 Drittsoftware / Open Source Software und externe Webservices. Die Software einschließlich der lokal im Browser des Kunden ausgeführten Programmcodes kann Drittsoftware beinhalten ("Drittkomponenten") und auf Webservices Dritter zurückgreifen (z.B. Google Maps) ("Externe Webservices"). Für die Drittkomponenten und externen Webservices können Nutzungs- und Lizenzbedingungen gelten, auf die auch ausländisches Recht Anwendung finden kann. Die Nutzungsrechte erhält der Kunde dabei ggf. unmittelbar von dem jeweiligen Drittanbieter. Externe Webservices können von den Anbietern eingestellt oder unter geänderten Bedingungen bereitgestellt werden, sodass später Änderungen des Service nötig sein können. Auf Drittkomponenten und externe Webservices finden abweichend von diesen AGB und dem Bestellschein vorrangig die Nutzungs- und Lizenzbedingungen der jeweiligen Drittanbieter Anwendung. Momentan eingesetzte Drittkomponenten, die lokal im Browser des Kunden ausgeführt werden, sowie externe Webservices, ist beispielsweise Google Analytics.
2.3 Verfügbarkeit. MadeGo stellt dem Kunden den Service mit einer Verfügbarkeit von 98,0 % im Kalenderjahresmittel während der Betriebszeit ("Zielverfügbarkeit") zur Verfügung. Betriebszeit ist werktags von 06:00 bis 22:00 Uhr MEZ. Für die Internetverbindung zwischen dem Kunden und dem Rechenzentrum und die hierfür erforderliche Hard- und Software (z.B. PC, Netzanschluss, Browser) ist der Kunde verantwortlich. MadeGo erbringt seine Leistung am Anschlusspunkt des von MadeGo genutzten Rechenzentrums an das Internet. Bei einer Unterschreitung der Zielverfügbarkeit hat der Kunde das Recht, eine Gutschrift (und bei Vertragsende eine Erstattung) in Höhe von 10 % der Jahresnutzungsgebühr des betreffenden Kalenderjahres für jeden angebrochenen Prozentpunkt geltend zu machen, um den die erreichte Verfügbarkeit die tatsächliche Verfügbarkeit unterschreitet, höchstens jedoch die Jahresnutzungsgebühr. Der Kunde muss die Ansprüche innerhalb von sechs Wochen geltend machen. Weitergehende Minderungs- oder Schadenersatzansprüche des Kunden im Falle einer Unterschreitung der Zielverfügbarkeit sind ausgeschlossen. Bei der Ermittlung der tatsächlich erreichten Verfügbarkeit gelten Ausfälle aufgrund höherer Gewalt nicht als Verfügbarkeitsausfall.
2.4 Einrichtung. Der Kunde nimmt die erstmalige Einrichtung des Services (individuelle Einstellungen oder Eingabe/Import von Daten) selbst vor. Eine Veränderung des Services, insbesondere eine Umprogrammierung nach Wünschen des Kunden, ist nicht geschuldet.
2.5 Support. MadeGo stellt für Kunden eines kostenpflichtigen Pakets einen E-Mail Support zur Unterstützung bei der Nutzung des Services zur Verfügung. Der Support beinhaltet nicht: Allgemeinen Knowhow-Transfer, Schulungen, Konfiguration und Implementierung oder kundenspezifische Dokumentation oder Anpassung der Software. Die Supportleistungen werden von MadeGo werktäglich Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 Uhr - 16.00 Uhr erbracht. Ausgenommen hiervon sind bundeseinheitlich gesetzliche Feiertage sowie der 24. und 31.12 eines jeden Jahres. Die Zeit bis zur erstmaligen Reaktion auf E-Mail Anfragen beträgt in der Regel 48 Stunden. Anfragen, die außerhalb der Supportzeiten eingehen, gelten als während des nächstfolgenden Werktages eingegangen.
2.6 Dokumentation. Soweit nicht anders vereinbart, schuldet MadeGo nur die Bereitstellung einer Online-Hilfe in Form von Hilfevideos zu einzelnen ausgewählten Anwendungen. Weitergehende Dokumentation, Schulungs- oder Einweisungsleistungen sind besonders zu vereinbaren und zu vergüten.
2.7 Leistungsänderungen. Dem Kunden ist bekannt, dass es sich bei der Software um eine Standardsoftware handelt, die als Software as Service Dienst bereitgestellt wird und hierbei eine Vielzahl von Kunden auf ein zentrales System zugreifen. Die aus einem solchen multi-tenancy Modell resultierenden Skalenvorteile lassen sich nur nutzen, wenn es sich um ein einheitliches Softwareprodukt handelt, das auch fortentwickelt werden kann. Die Parteien vereinbaren daher: MadeGo kann den Service (einschließlich der Systemanforderungen) aus wichtigem Grund ändern. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Änderung erforderlich ist aufgrund (i) einer notwendigen Anpassung an eine neue Rechtslage oder Rechtsprechung, (ii) geänderten technischen Rahmenbedingungen (neue Browser-versionen oder technische Standards), oder (iii) des Schutzes der Systemsicherheit. Daneben kann MadeGo den Service im Rahmen einer Fortentwicklung des Software angemessen ändern (z.B. Abschaltung alter Funktionen, die durch neue weitgehend ersetzt wurden). MadeGo wird den Kunden auf für ihn nicht nur unwesentlich nachteilige Änderung rechtzeitig, in der Regel vier Wochen vor dem Inkrafttreten - per E-Mail hinweisen. Die Zustimmung des Kunden zu einer solchen Änderung gilt als erteilt, wenn der Kunde der Änderung nicht bis zum Änderungstermin schriftlich oder per E-Mail widerspricht. Bei der Ankündigung der Änderung wird MadeGo auf diese Rechtsfolge noch einmal gesondert hinweisen. Würde die Änderung das vertragliche Gleichgewicht zwischen den Parteien zu Lasten des Kunden nicht nur unerheblich stören, unterbleibt die Änderung.
2.8 Erfüllungsgehilfen. MadeGo ist berechtigt, zur Leistungserbringung Subunternehmer einzuschalten, insbesondere Rechenzentren zum Hosting der Software.
3.1 Gebührenstruktur. Der Kunde schuldet MadeGo für die Nutzung des Services während der Vertragslaufzeit je nach Vertragslaufzeit eine pro Vertragslaufzeit einmalige Nutzungsgebühr.
3.2 Entstehen der Nutzungsgebühr. Die Nutzungsgebühr wird mit Vertragsbeginn und sodann – je Vertragslaufzeit – jeweils im Voraus fällig. Eine Upgrade in ein höheres Servicemodell (Basic zu Premium) ist jederzeit möglich, eine Reduzierung (bzw. Wechsel in ein niedrigeres Servicemodell) ist nur mit Wirkung zum Ende einer Vertragslaufzeit möglich. Im Falle einer Erhöhung des Servicemodells innerhalb Vertragslaufzeit werden die zusätzlichen Gebühren anteilig in Rechnung gestellt. Für das höhere Servicemodell gelten die Preise gemäß der bei Bestellung des Servicemodells gültigen Preisliste von MadeGo.
3.3 Rechnungsstellung. MadeGo stellt die Gebühren zu Vertragsbeginn und sodann – je Vertragslaufzeit – einmalig in Rechnung. Die Rechnungsstellung erfolgt online durch Einstellen der Rechnung als herunterladbare und ausdruckbare PDF-Datei in das Kundenmenü oder Versand per E-Mail ("Online-Rechnung").
3.4 Zahlungsarten und Belastung. Die Zahlung der Rechnungsbeträge erfolgt mittels Rechnung, Lastschrift oder Kreditkartenzahlung über einen Zahlungsdienstleister. Lastschriften erfolgen innerhalb von 5 Tagen nach Fälligkeitstag.
3.5 Nettopreise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
3.6 Zahlungsverzug. Kommt der Kunde für zwei Kalendermonate mit der Bezahlung der Vergütung oder eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung; oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Monate erstreckt, mit der Bezahlung der Vergütung in Höhe eines Betrages, der das doppelte einer monatlichen Nutzungsgebühr erreicht, in Verzug, ist MadeGo berechtigt, nach entsprechender Androhung per E-Mail oder per Brief den Zugang zum Service zu sperren oder den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Im Falle einer Sperrung bleibt der Kunde weiterhin zur Zahlung der Nutzugsgebühr verpflichtet. Während der Sperrung hat der Kunde keinen Zugriff auf die im Service gespeicherten Daten. Im Falle einer Kündigung findet Ziffer 9.4 Anwendung.
4.1 Sicherungskopien. Dem Kunden obliegt es, Kopien der von ihm eingegebenen Daten zu behalten und regelmäßig Sicherungskopien anzufertigen. Verletzt der Kunde diese ihm obliegende Pflicht zur ordnungsgemäßen Datensicherung, so haftet MadeGo bei Datenverlusten nicht.
4.2 Rechtmäßige Nutzung. Der Kunde wird den Service nur im Rahmen der vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen nutzen und bei der Nutzung keine Rechte Dritter verletzen. Er wird bei der Nutzung insbesondere die Vorschriften zum Datenschutz, Wettbewerbsrecht und Urheberrecht beachten und keine schadhaften oder rechtswidrigen Daten einspielen oder den Service in sonstiger Weise missbrauchen. Unterliegt der Kunde einer beruflichen Schweigepflicht (z.B. Arzt, Anwalt) ist er für die Zulässigkeit der Einstellung von Kundendaten in den Service verantwortlich und muss erforderlichenfalls die notwendige Einwilligung bzw. Befreiung von seinen Kunden einholen.
4.3 Systemanforderungen und Mitwirkungspflicht. Anforderungen an Hard- und Software beim Kunden sowie organisatorische Anforderungen und Mitwirkungspflichten des Kunden sind unter https://madego.de beschrieben. Soweit nicht anders festgelegt, hat der Kunde eine aktuelle Browserversion mit aktivierten Javascript und Cookies zu nutzen.
4.4 Steuerrelevante Daten. Dem Kunden obliegt es, Daten gemäß den gesetzlichen Anforderungen (insbesondere den Vorschriften des Handels- und Steuerrechts) aufzubewahren. Dem Kunden ist bekannt, dass der Service nicht den Anforderungen der "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)" genügt.
5.1 Kundendaten. Die vom Kunden im Rahmen der Nutzung des Services eingegebenen Daten (z.B. Daten über Kunden des Kunden, Lieferanten, Rechnungsdaten, Arbeitszeiten) und die dabei erzeugten und dem Kunden zurechenbaren Daten (z.B. Protokolldaten über die Nutzung des Services) (gemeinsam "Kundendaten") stehen dem Kunden zu. MadeGo behandelt die Kundendaten vertraulich.
5.2 Nutzung der Kundendaten. Der Kunde räumt hiermit MadeGo das nicht-ausschließliche, weltweite, auf die Laufzeit dieses Vertrages beschränkte, unentgeltliche Recht ein, die Kundendaten zum Zwecke der Bereitstellung des Services zu nutzen, insbesondere diese auf einem von MadeGo betriebenen Rechenzentrum zu speichern. MadeGo bleibt zudem berechtigt, die Kundendaten in nicht personenbezogener, sowie aggregierter oder statistischer Form zur Fehleranalyse und Fortentwicklung der Funktionen der Software zu nutzen.
5.3 Datenverarbeitung. Die Datenverarbeitung erfolgt nach Maßgabe des geltenden Deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) sowie des Deutschen Telemediengesetzes (TMG). Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung findet für die Verarbeitung der Daten Anwendung. Sie kann unter https://madego.de/data-protection abgerufen werden.
5.4 Verantwortlichkeit. Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter in dem onlinebasierten Dienst von MadeGo einstellt oder einstellen lässt, ist er gegenüber MadeGo verantwortlich und sorgt dafür, dass dies nach den anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen zulässig ist. Dies betrifft auch und vor allem personenbezogene Daten eigener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über MadeGo erfasst, verarbeitet und zur weiteren Verwendung gespeichert und/oder exportiert werden. MadeGo haftet für solche Fälle von Datenschutzverstößen gegenüber Dritten ausdrücklich nicht.
5.5 Vertraulichkeit. Die Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen, die ihnen bei der Durchführung dieses Vertrages bekannt werden, vertraulich zu behandeln und ausschließlich für vertraglich vereinbarte Zwecke zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben oder zu verwerten. Die Parteien verpflichten sich, ihre Angestellten und Mitarbeiter sowie andere Beteiligte entsprechend zu verpflichten.
5.6 Vertrauliche Unterlagen. Vertrauliche Informationen im Sinne dieser Bestimmung sind Informationen, Unterlagen, Angaben und Daten, die als solche bezeichnet sind oder ihrer Natur nach als vertraulich anzusehen sind.
6.1 Mängelfreiheit und Beschaffenheit. MadeGo wird den Service frei von Sach- und Rechtmängeln erbringen und die Software während der Vertragslaufzeit in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand erhalten. Für die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit der Software ist ausschließlich die auf der Webseite https://madego.de enthaltene Leistungsbeschreibung maßgeblich. Die Pflicht zur Erhaltung der Software beinhaltet nicht die Anpassung der Software an veränderte Einsatzbedingungen und technische und funktionale Entwicklungen wie Veränderung der IT-Umgebung, insbesondere Änderung von Hardware oder Betriebssystemen, Anpassung an den Funktionsumfang konkurrierender Produkte oder Herstellung der Kompatibilität zu neuen Datenformaten.
6.2 Mängelbeseitigung. Mängel des Services meldet der Kunde unverzüglich an MadeGo und erläutert die näheren Umstände des Zustandekommens. MadeGo wird den Mangel innerhalb angemessener Frist beseitigen, sofern dieser die Nutzung des Services nicht nur unerheblich beeinträchtigt. MadeGo ist berechtigt, den Kunden vorübergehend Fehlerumgehungsmöglichkeiten aufzuzeigen und den Mangel später durch Anpassung der Software zu beseitigen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist.
6.2 Anfängliche Unmöglichkeit. Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel gemäß § 536a Abs. 1, Alt. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird ausgeschlossen.
6.3 Verjährung. Mängelansprüche verjähren innerhalb von 12 Monaten. Dies gilt nicht im Falle von Mängelansprüchen auf Schadenersatz soweit MadeGo kraft Gesetzes zwingend haftet (vgl. Ziffer 8.1 Satz 2)
6.4 Gesetzliche Regelung. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regeln zur Mängelhaftung.
6.5 Unentgeltliche Überlassung. Soweit MadeGo Leistungen unentgeltlich erbringt (z. B. während einer Testphase oder im Rahmen eines kostenlosen Pakets) gelten vorrangig die Bestimmungen über die Leihe, d. h. insbesondere, unsere Mängelhaftung ist gemäß § 600 BGB auf Arglist beschränkt, die Haftung gemäß § 599 BGB ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt und es gilt die verkürzte Verjährung von sechs Monaten gemäß § 606 BGB.
7.1 Pflicht zur Freistellung. Machen Dritte (einschließlich öffentliche Stellen) gegenüber MadeGo Ansprüche bzw. Rechtsverletzungen geltend, die auf der Behauptung beruhen, dass der Kunde gegen seine vertraglichen Pflichten verstoßen hat, insbesondere rechtswidrige Daten in den Service eingespielt oder den Service in wettbewerbswidriger oder sonst rechtswidriger Weise genutzt hat, so gilt Folgendes: Der Kunde wird MadeGo von diesen Ansprüchen unverzüglich freistellen, MadeGo bei der Rechtsverteidigung angemessene Unterstützung bieten und MadeGo von den Kosten der Rechtsverteidigung freistellen.
7.2 Voraussetzungen der Freistellungspflicht. Voraussetzung für die Freistellungspflicht nach Ziffer 7.1. ist, dass MadeGo den Kunden über geltend gemachte Ansprüche unverzüglich schriftlich informiert, keine Anerkenntnisse oder gleichkommende Erklärungen abgibt und es dem Kunden ermöglicht, auf Kosten des Kunden - soweit möglich - alle gerichtlichen und außergerichtlichen Verhandlungen über die Ansprüche zu führen.
8.1 Ausschluss in bestimmten Fällen. MadeGo haftet für Schäden, soweit diese a) vorsätzlich oder grob fahrlässig von MadeGo verursacht wurden, oder b) leicht fahrlässig von MadeGo verursacht wurden und auf wesentliche Pflichtverletzungen zurückzuführen sind, die die Erreichung des Zwecks dieses Vertrages gefährden, oder auf die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung dieses Vertrages erst ermöglicht. Im Übrigen ist die Haftung von MadeGo unabhängig von deren Rechtsgrund ausgeschlossen, außer MadeGo haftet kraft Gesetzes zwingend, insbesondere wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit einer Person, Übernahme einer ausdrücklichen Garantie, arglistigen Verschweigens eines Mangels oder nach dem Produkthaftungsgesetz. Garantien durch MadeGo erfolgen nur in Schriftform und sind im Zweifel nur dann als solche auszulegen, wenn sie als "Garantie" bezeichnet werden.
8.2 Begrenzung der Höhe nach. Im Falle von Ziffer 8.1 Satz 1 Buchstabe b) haftet MadeGo nur begrenzt auf den für einen Vertrag dieser Art typischerweise vorhersehbaren Schaden.
8.3 Höhe des typischerweise vorhersehbaren Schadens. Die Parteien gehen für die Fälle der Ziffer 8.1 Satz 1 Buchstabe b) davon aus, dass der "typischerweise vorhersehbare Schaden" für alle in einem Kalenderjahr anfallende Schadensfälle höchstens dem dreifachen einer jährlichen Nutzungsgebühr entspricht.
8.4 Weitergehender Ausschluss. Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt ist, ist die Haftung ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schäden, die auf Ursachen beruhen, die nicht im Verantwortungsbereich von MadeGo liegen, wie höhere Gewalt, Streiks, behördliche Maßnahmen, Ausfall von Übertragsmitteln oder sonstigen Störungen.
8.5 Unentgeltliche Leistungen. Die Haftung von MadeGo ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt für Schaden, die während einer kostenlosen Testphase oder im Rahmen eines kostenlosen Pakets verursacht wurden.
8.6 Mitarbeiter und Beauftragte von MadeGo. Die Haftungsbeschränkungen der Ziffern 8.1 bis 8.4 gelten auch bei Ansprüchen gegen Mitarbeiter und Beauftragte von MadeGo.
9.1 Laufzeit. Der Vertrag ist je nach Bestellung des Kunden für drei, sechs oder zwölf Monate geschlossen und verlängert sich anschließend jeweils um weitere drei, sechs oder zwölf Monate, wenn der Kunde oder MadeGo den Vertrag nicht zwei Wochen vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit kündigt. Für den Kunden und MadeGo gilt jeweils eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Für die Reduzierung des Servicemodells gilt Ziffer 3.2.
9.2 Kostenlose Testphase. Wenn das vom Kunden gebuchte Paket eine kostenlose Testphase vorsieht, gilt für die Laufzeit des Vertrages Folgendes: Eine 7-tägige Testphase ist unabhängig von dem geschlossenen Vertrag. Für die Testphase fallen keine Nutzungsgebühren an. Mit Ablauf der Testphase wandelt sich das gebuchte Paket nicht automatisch in ein entgeltliches Paket um, außer der Kunde bucht explizit ein Paket mit entsprechender Laufzeit.
9.3 Form. Die Kündigung eines Abos hat in der Accountverwaltung unter https://madego.de zu erfolgen, um wirksam zu sein. Dort kann der Vertrag jederzeit durch die Auswahl "Nein" im Feld "Automatisch verlängern" Klick auf "Nein" und dem anschließenden Absenden des Formular durch einen Klick auf "Übernehmen" zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt werden.
9.4 Daten bei Vertragsende. Mit Ende der Vertragslaufzeit kann der Kunde nicht mehr auf seine Kundendaten zugreifen. Es obliegt dem Kunden die Daten vor Ende der Vertragslaufzeit mit Hilfe der Exportfunktion der einzelnen Anwendungen zu exportieren (PDF/Excel, sofern verfügbar) und bei sich zur weiteren Verwendung zu speichern. Zu einer darüber hinausgehenden Herausgabe der Kundendaten (z.B. Bereitstellung als SQL-Dump oder in einem bestimmten Format) ist MadeGo nicht verpflichtet. Mit Vertragsende wird MadeGo die Kundendaten löschen, sofern MadeGo selbst nicht gesetzlich zur Aufbewahrung verpflichtet ist. Sofern eine Löschung nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist (z.B. in Backups) ist MadeGo berechtigt die Daten zunächst zu sperren und später turnusgemäß endgültig zu löschen.
9.5 Nichtnutzung des Systems. Wird eine der kostenlos angebotenen Versionen für einen längeren Zeitraum nicht genutzt, so kann diese Instanz mit einer Vorankündigung von 30 Tagen deaktiviert und datenschutzkonform von den Servern der MadeGo entfernt werden. Eine Wiederherstellung der Daten ist dann nicht mehr möglich.
10.1 Aufrechnung. Der Kunde kann mit anderen Ansprüchen als mit seinen vertraglichen Gegenforderungen aus dem jeweils betroffenen Rechtsgeschäft nur aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, wenn dieser Anspruch von MadeGo unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
10.2 Schriftform. Änderungen dieses Vertrages bedürfen zumindest der Textform (E-Mail oder Brief). Dies gilt auch für die Abbedingung des Textformerfordernisses.
10.3 Anwendbares Recht. Auf diesen Vertrag und sämtliche damit im Zusammenhang stehende Streitigkeiten (sowohl vertraglich als auch deliktisch) findet ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN Kaufrechts Anwendung.
10.4 Gerichtsstand. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist ausschließlicher Gerichtsstand derjenige bei MadeGo. MadeGo bleibt berechtigt, am Sitz des Kunden zu klagen.
10.5 Teilunwirksamkeit. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt dasjenige, was die Parteien nach dem ursprünglich angestrebten Zweck unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise redlicherweise vereinbart hätten. Das Gleiche gilt im Falle einer Vertragslücke.
Pakete und Servicemodelle
Freelancer-Paket (3 Monate Laufzeit) 16,99 €
Freelancer-Paket (6 Monate Laufzeit) 12,99 €
Freelancer-Paket (12 Monate Laufzeit) 9,99 €
Business-Paket (3 Monate Laufzeit) 34,99 €
Business-Paket (6 Monate Laufzeit) 29,99 €
Business-Paket (12 Monate Laufzeit) 24,99 €
Basic-Servicemodell im Paketpreis inbegriffen
Premium-Servicemodell zzgl. zum gewählten Paketpreis: 3,99 € monatlich
Änderung der persönlichen Daten kostenlos (Self-Service im internen Bereich)
Änderung der Kontoverbindung kostenlos (Self-Service im internen Bereich), ggf. zzgl. Gebühren des Zahlungsanbieters
Zahlung per SEPA-Lastschrift: Rücklastschrift 25,-€ pro Rücklastschrift, ggf. zzgl. Gebühren des Zahlungsanbieters
Zahlung per Rechnung: Nicht-Einhaltung der Zahlungsfrist Mahngebühren i.H.v. 3,5 %
Beauftragung einer eigenen App auf Anfrage
Basic-Support kostenlos
Premium-Support (innerhalb von 24 Stunden) im Premium-Servicemodell inbegriffen, nicht separat buchbar

References: § 312
 § 312
 § 536
 § 600
 § 599
 § 606