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Timestamp: 2016-10-28 19:50:41+00:00

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2C_746/2013 (08.09.2013)
2C_746/2013 � � Urteil vom 8. September 2013
Niederlassung/Aufenthalt,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 25. Juni 2013.
�A.X.________ (geb. 1976; Staatsb�rger von Bosnien und Herzegowina) heiratete am 13. November 2003 im Ausland die Schweizer B�rgerin Y.________ (geb. 1983). Am 2. Juni 2005 reiste er in die Schweiz ein. Am 15. Juni 2010 erhielt er eine Niederlassungsbewilligung. Die Ehe mit Y.________ wurde am 28. M�rz 2011 in Bosnien und Herzegowina geschieden.
�Am 28. Oktober 2011 heiratete A.X.________ in Bosnien und Herzegowina seine Landsfrau B.X.________ (geb. 1974). Er hat mit ihr zwei Kinder (geb. 11. Juli 2002 und 12. August 2004). Am 31. Januar 2012 ersuchte B.X.________ f�r sich und die beiden gemeinsamen Kinder um Bewilligung der Einreise zum langfristigen Aufenthalt.
�Das Migrationsamt des Kantons Z�rich widerrief am 22. August 2012 die Niederlassungsbewilligung von A.X.________, setzte diesem Frist zum Verlassen der Schweiz und wies die Gesuche seiner Ehefrau und der beiden Kinder ab. Die Beschwerden dagegen waren erfolglos.
�Vor Bundesgericht beantragen A.X.________, B.X.________, C.X.________ und D.X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 25. Juni 2013 aufzuheben, A.X.________ die Niederlassungsbewilligung zu belassen sowie den Nachzug seiner Ehefrau Suzana und der beiden Kinder zu erlauben. Prozessual beantragen sie, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.
�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG abgewiesen wird.
2.1.�Nach Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a AuG (SR 142.20) kann die Niederlassungsbewilligung u.a. widerrufen werden, wenn der Ausl�nder im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat. Der Ausl�nder ist verpflichtet, den Beh�rden wahrheitsgetreu �ber alles Auskunft zu geben, was f�r den Bewilligungsentscheid massgebend sein kann (Art. 90 AuG). Wesentlich sind nicht nur Umst�nde, nach denen die Fremdenpolizei ausdr�cklich fragt, sondern auch solche, von denen der Gesuchsteller wissen muss, dass sie f�r den Bewilligungsentscheid massgeblich sein k�nnen (BGE 135 II 1 E. 4.1 S. 9; Urteil 2C_248/2013 vom 15. August 2013 E. 3). Offenzulegen sind etwa Parallelbeziehungen im Heimatland oder die Existenz von Kindern aus einer ausserehelichen Beziehung (vgl. THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, H�rtef�llen und Delikten - Ausl�nderrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Alberto Achermann et. al (Hrsg.), Jahrbuch f�r Migrationsrecht 2012/2013, 2013, 31 ff., 118).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer 1 hat am 13. November 2003 eine Schweizer B�rgerin geheiratet. Allerdings hat er mit seiner jetzigen Ehefrau bereits zuvor ein Kind (2002) gezeugt und das zweite Kind - wie die Vorinstanz �berzeugend begr�ndet hat - w�hrend des Zeitraums der Heirat mit seiner ersten Ehefrau. Anl�sslich seines Gesuchs um eine Aufenthaltsbewilligung hat der Beschwerdef�hrer dies verschwiegen bzw. - wie sich aus dem f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt ergibt - auf entsprechende Fragen in einem polizeilichen Ermittlungsverfahren sogar gegenteilig beantwortet; ferner hat er im Zeitpunkt seines Gesuchs um die Niederlassungsbewilligung auch in Bezug auf seine Beziehung mit seiner Exfrau falsche Angaben gemacht. Diesbez�gliche gegenteilige Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer lassen den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Insofern liegt der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a AuG vor.
2.3.�Der Widerruf muss sich als verh�ltnism�ssig erweisen. Bei der entsprechenden Beurteilung sind bei F�llen von falschen Angaben namentlich die Dauer der bisherigen Anwesenheit (als Ausfluss davon vgl. Art. 63 Abs. 2 AuG) sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen. Der Beschwerdef�hrer ist als rund 30-J�hriger in die Schweiz gekommen, hat in seinem Heimatland seine Ausbildung absolviert und war dort erwerbst�tig. Er lebt erst seit rund acht Jahren in der Schweiz. Seine Ehefrau und seine beiden Kinder leben in Bosnien und Herzegowina, ihnen drohen deshalb keine Nachteile, wenn er dorthin zur�ckkehrt. In der Schweiz hat er keine eigenen Kinder. Die privaten Interessen sind gering und verm�gen die �ffentlichen Interessen nicht zu �berwiegen, wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat. Insofern kann auf die vorinstanzlichen Erw�gungen verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
2.4.�Ist die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers 1 zu Recht widerrufen worden, so entf�llt ein Anspruch der Beschwerdef�hrer 2 - 4 auf eine Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 AuG e contrario).
2.5.�Bei diesem Verfahrensausgang ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos, und die Beschwerdef�hrer haben die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens in Solidarhaft zu tragen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 BGG).
Lausanne, 8. September 2013

References: Art. 109
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 63
e contrario