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Timestamp: 2020-02-20 02:22:27+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1989, 678 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 17.11.1988
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BVerwG, 30.09.1988 - 9 CB 47.88 (https://dejure.org/1988,791)
BVerwG, Entscheidung vom 30.09.1988 - 9 CB 47.88 (https://dejure.org/1988,791)
BVerwG, Entscheidung vom 30. September 1988 - 9 CB 47.88 (https://dejure.org/1988,791)
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Indische Militäroperationen gegen Tamilen
Vernehmung eines ausländischen Ministers zu hoheitlicher Tätigkeit als nicht erreichbares Beweismittel, § 363 ZPO, § 20 Abs. 2 GVG
Souveräner Staat - Völkergewohnheitsrecht - Immunität - Zeugenvernehmung - Indischer Minister - Ausschluss der Ladung - Berufung - Verfahrensfehler - Rügerecht
VG Stuttgart, 31.05.1985 - A 4 K 4311/82
VGH Baden-Württemberg, 19.05.1988 - A 12 S 616/85
NJW 1989, 678
NVwZ 1989, 353 (Ls.)
DVBl 1989, 261
Soweit das Bundesverwaltungsgericht in den veröffentlichten Entscheidungen die Ablehnung von Beweisanträgen in der Vorinstanz darauf geprüft hat, ob die jeweilige Begründung im Prozessrecht keine Stütze findet und deshalb ein Verstoß gegen das rechtliche Gehör anzunehmen ist, findet sich zumeist kein Hinweis darauf, ob der jeweilige Revisionsführer eine entsprechende Rüge bereits in der Vorinstanz angebracht hat (vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 5. August 2005, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 313; Beschluss vom 29. September 2005, Buchholz 402.242 § 60 Abs. 2 ff. AufenthG Nr. 3; ferner grundsätzlich für die verfahrensfehlerhafte Ablehnung von Beweisanträgen: BVerwG, NVwZ 2000, Beilage Nr. 9, 99 ff. ; BVerwG, NJW 1989, 1233; NJW 1989, 678 f.; DVBl 1986, 148; in der Entscheidung vom 22. März 2001 - BVerwG 7 B 3/01, nach JURIS - wird im Sachverhalt beiläufig eine Gegenvorstellung des Revisionsführers in der Vorinstanz erwähnt, ohne dass dies in den Entscheidungsgründen als etwaiges Zulässigkeitserfordernis aufgegriffen wird).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts muß jedoch gemäß § 29 5 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 173 VwGO dieser Mangel spätestens in der nächsten mündlichen Verhandlung gerügt werden, wobei hierunter auch der Teil der mündlichen Verhandlung zu verstehen ist, der sich unmittelbar an den Verfahrensabschnitt anschließt, in dem der Verfahrensrechtsverstoß geschehen sein soll (vgl. die Beschlüsse vom 21. Juli 1997 - BVerwG 7 B 175.97-, vom 8. Dezember 1988 - BVerwG 9 B 388.88 - Buchholz § 86 Abs. 2 VwGO Nr. 35 = NJW 1989, 1233 und vom 30. September 1988 - BVerwG 9 CB 47.88 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 84 = NJW 1989, 678).
Dieses Ermessen wird nur dann fehlerhaft ausgeübt, wenn das Gericht von der Einholung eines zusätzlichen Gutachtens absieht, obwohl sich ihm die Notwendigkeit dieser weiteren Beweisaufnahme hätte aufdrängen müssen (vgl. Urteile vom 6. Februar 1985 BVerwG 8 C 15.84 BVerwGE 71, 38 , vom 6. Oktober 1987 BVerwG 9 C 12.87 Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 31 S. 1 und Beschluss vom 30. September 1988 BVerwG 9 CB 47.88 Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 84 S. 25 ).
cc) Der bloße Hinweis des Klägers, die Rechtsfrage sei weiterhin klärungsbedürftig, weil gegen das Urteil des BFH in BFHE 206, 471, BStBl II 2004, 862 beim BVerfG ein Verfahren unter dem Az. 1 BvR 2241/04 anhängig sei, reicht für eine Zulassung der Revision gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO ebenfalls nicht aus (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 30. September 1988 9 CB 47/88, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1989, 678;… BFH-Beschluss vom 14. März 2006 IV B 2/05, BFH/NV 2006, 1283, m.w.N.).
§ 295 ZPO gilt gemäß § 173 VwGO auch im Verwaltungsprozeß mit der Folge, daß der ungerügt gebliebene Verfahrensmangel nach § 173 VwGO i.V.m. § 558 ZPO in der Revisionsinstanz - und ebenso mit der Nichtzulassungsbeschwerde nach § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO nicht mehr geltend gemacht werden kann (stRspr; vgl. zuletzt etwa Beschluß vom 21. Juli 1997 - BVerwG 7 B 175.97 - sowie die Beschlüsse des Senats vom 30. September 1988 - BVerwG 9 CB 47.88 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 84 = NJW 1989, 678 und vom 8. Dezember 1988 - BVerwG 9 B 388.88 - Bucholz 310 § 86 Abs. 2 VwGO Nr. 35 = NJW 1989, 379).
BVerwG, 03.06.2006 - 1 B 132.05
Ablehnung; Aufenthaltserlaubnis; Aufklärungspflicht; Ausländer; …
Ob die in dem Beweisantrag aufgestellte Behauptung überhaupt einer Klärung durch Zeugenbeweis zugänglich wäre und unter welchen Voraussetzungen der genannte Mitarbeiter des türkischen Generalkonsulats als Zeuge über seine hoheitliche Tätigkeit vernommen werden könnte, kann deshalb dahinstehen (vgl. hierzu etwa Beschluss vom 30. September 1988 BVerwG 9 CB 47.88 Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 84).
BVerwG, 30.03.1995 - 8 B 167.94
Zurückweisen einer Nichtzulassungsbeschwerde - Nichtvorliegen eines …
Das dem Tatsachengericht bei der Bestimmung von Art und Zahl einzuholender Sachverständigengutachten nach § 98 VwGO in Verbindung mit §§ 404, 412 ZPO zustehende Ermessen wird nur dann verfahrensfehlerhaft ausgeübt, wenn das Gericht von der Einholung weiterer Gutachten oder gutachterlicher Stellungnahmen absieht, obwohl sich ihm die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Beweiserhebung hätte aufdrängen müssen (stRspr; vgl. etwa Urteil vom 6. Oktober 1987 - BVerwG 9 C 12.87 - Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 31 S. 1 m.weit.Nachw. und Beschluß vom 30. September 1988 - BVerwG 9 CB 47.88 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 84 S. 25 ).
Ob eine Vernehmung der pakistanischen Zeugen überhaupt im Wege der Rechtshilfe erfolgt wäre, erscheint zudem höchst zweifelhaft (vgl. BVerwG, Beschl. v. 12.7.1983 - 9 B 3888/81 - Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 9, sowie v. 30.9.1988 - 9 CB 47/88 -, NJW 1989, 678 f.), kann hier aber offen bleiben.
Der (bloße) Hinweis der Klägerin, gegen das zuletzt genannte Urteil des Senats sei beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde erhoben worden (2 BvR 1321/07), reicht für eine Zulassung der Revision nach § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO nicht aus (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 30. September 1988 9 CB 47/88, Neue Juristische Wochenschrift 1989, 678).
BVerwG, 11.05.1994 - 8 B 50.94
Verfahrensgrundrechte: Anspruch auf rechtliches Gehör; Wohnungswesen: …
Denn der Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs schützt nicht gegen eine nach Meinung eines Beteiligten sachlich unrichtige Ablehnung eines Beweisantrages durch das Gericht (stRspr; vgl. u.a. Beschlüsse vom 7. Oktober 1987 - BVerwG 9 CB 20.87 - Buchholz 310 § 86 Abs. 2 VwGO Nr. 31 S. 1 m.weit.Nachw., vom 30. September 1988 - BVerwG 9 CB 47.88 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 84 S. 25 und vom 10. April 1992 - BVerwG 9 B 142.91 - Buchholz 310 § 130 a VwGO Nr. 5 S. 4 ).
OLG München, 16.03.2018 - 8 St (K) 3/18
Bewilligung einer Pauschgebühr
VG Köln, 25.04.2012 - 10 K 3537/11
Versteigerung mexikanischer Kunstgegenstände zulässig
BVerwG, 10.01.2001 - 6 B 42.00
Freies Ermessen eines Tatsachengerichts hinsichtlich Art und Zahl einzuholender …
OLG Hamm, 20.08.1998 - 16 U (Baul) 4/98
Streit um die Höhe einer Entschädigung für die Wertminderung eines Grundstückes; …
BVerwG, 19.03.1993 - 8 C 25.90
Revisionsrechtliche Geltendmachung "fehlender Urteilsgründe" als Verfahrensmangel …
BVerwG, 15.06.1989 - 9 B 95.89
Bestehen einer asylerhebliche Gefährdung von Tamilen in Sri Lanka - Vorliegen …
BVerwG, 13.08.1993 - 8 B 77.93
Versäumung der Begründungsfrist für die Nichtzulassungsbeschwerde - …
OLG Hamm, 17.11.1988 - 4 Ss OWi 832/88
https://dejure.org/1988,3331
OLG Hamm, 17.11.1988 - 4 Ss OWi 832/88 (https://dejure.org/1988,3331)
OLG Hamm, Entscheidung vom 17.11.1988 - 4 Ss OWi 832/88 (https://dejure.org/1988,3331)
OLG Hamm, Entscheidung vom 17. November 1988 - 4 Ss OWi 832/88 (https://dejure.org/1988,3331)
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Verstoß eines im Auftrage von Kommunalbehörden handelnden privaten Müllantsorgungsunternehmen gegen die Strassenverkehrszulassungsordnung; Berücksichtigung von Lenkzeitbestimmungen durch private Müllentsorgungsfahrzeuge
EWGVOEWGVO Nr. 3820/85 Art. 4 Nr. 6
AG Steinfurt, 09.06.1988 - 16 OWi 18 Js 716/88
NJW 1989, 678 (Ls.)
NStZ 1989, 279 (Ls.)
NZV 1989, 160
OLG Hamm, 23.11.1990 - 3 Ss OWi 583/90
Differenzierung der Lenkzeiten und Ruhezeiten für die Müllabfuhr und sonstigen …
Den von den Kommunen eingesetzten Müllfahrzeugen stehen solche gleich, die von privaten gewerblichen Fachbetrieben im Auftrag von Kommunen aufgrund längerfristiger Verträge eingesetzt werden (OLG Hamm 4 Ss OWi 1103/81 und 4 Ss OWi 832/88).
Zwar geht das Amtsgericht zutreffend davon aus, daß es für die Anwendbarkeit dieser Bestimmung im Gegensatz zur vorher geltenden EWG-VO Nr. 543/69 nunmehr unerheblich ist, ob die Fahrzeuge der Müllabfuhr von Behörden oder von privaten Unternehmern als Halter betrieben werden (vgl. OLG Hamm, NZV 89, S. 160;… VRS 62, S. 312).
BayObLG, 04.07.1989 - 3 ObOWi 86/89
Anwendbarkeit von straßenverkehrsordnungsrechtlichen Vorschriften auf …
In diesen Fällen wurde also eine Gemeinschaftsregelung nicht für erforderlich erachtet und damit der sachliche Geltungsbereich der EWG-Sozialvorschriften eingegrenzt (BayObLG NZV 1988, 156; OLG Köln VM 1988, 54; Der Bundesminister für Verkehr VKBl. 1987, 724;… Jagusch/Hentschel Straßenverkehrsrecht 30. Aufl. StVZO § 57a Rn. 4; Hein/Eichhoff/Pukall/Krien Güterkraftverkehrsrecht Kz § 110 VO (EWG) Nr. 3820 Art. 4 Anm. 1; Lüttkes/Meier/Wagner Straßenverkehr Kz 19 VO (EWG) Nr. 3820/85 Art. 4 Anm. 10 und 13; Wann Lenk- und Ruhezelten im Straßenverkehr VO (EWG) Nr. 3820/85 Art. 4 Anm. 2; Neubauer/Kürmeier Arbeitszeit und Sozialvorschriften für das Fahrpersonal im Straßenverkehr S. 5; Barth/Wehrmeister StVZO - Stand 31.10.1987 - § 57a Anm. 1 und 2; Mindorf DAR 1986, 350; Gerlach/Mergenthaler Kraftverkehrskontrolle - Stand 15.02.1989 - VO (EWG) Nr. 3820/85 Art. 4 Rn. 11; a.A. Oberlandesgerichte Düsseldorf DAR 1986, 157 und Hamm NZV 1989, 160 hinsichtlich § 15a StVZO .

References: § 363
 § 20
 § 1
 § 60
 § 29
 § 173
 § 86
 § 133
 § 98
 § 133
 § 115

§ 295
 § 173
 § 173
 § 558
 § 132
 § 133
 § 86
 § 133
 § 98
 § 98
 § 133
 § 1
 § 115
 § 86
 § 133
 § 130
 Art. 4
 § 57
 § 110
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 § 57
 Art. 4
 § 15