Source: http://dehner-verdi.blogspot.de/2011/04/
Timestamp: 2017-06-25 07:09:58+00:00

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Dehner – ver.di – Infoblog: April 2011
Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben. Samstag, 30. April 2011
Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir in diesem Beitrag noch einmal grundlegende Informationen zum Thema Streikrecht.Dieser Beitrag richtet sich an alle mündigen und mutigen Kolleginnen und Kollegen die sich bereits in Arbeitskampfmaßnahmen befinden.Dieser Beitrag richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen die zukünftig ihrem Unmut über den feigen Tarifklau auf die Straße tragen werden.Dieser Beitrag richtet sich aber auch an einen kleingeistigen, egoistischen Warengruppenleiter der noch immer versucht seine ehemaligen Angestellten zu missionieren. (natürlich mit sehr geringem Erfolg)Hier ist alsoDeine kleine Streik-Bibel!Teil IDarf ich streiken?Ja! Der Streik ist ein Grundrecht (Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz) ebenso wie das Briefgeheimniss oder das Recht auf freie Religionsausübung!Der Streik ist immer das letzte Mittel, um berechtigte Forderungen der Gewerkschaften durchzusetzen.Jede Kollegin und jeder Kollege - egal ob gewerkschaftlich organisiert oder nicht - darf an einem (Warn-)Streik teilnehmen. Der Arbeitgeber darf das nicht verhindern. Benachteiligungen wegen der Streikteilnahme sind unwirksam!Die Teilnahme an einem rechtmäßigen Streik stellt keine Verletzung des Arbeitsvertrages dar!Maßregelungen wegen der Teilnahme an einem Streik sind verboten!Der bestreikte Arbeitgeber darf dem streikenden Arbeitgeber nicht kündigen!Nach Ende des Streiks besteht ein Anspruch auf Weiterbeschäftigung. Während des Streiks ruht das Arbeitsverhältnis. Der Arbeitnehmer braucht keine Arbeitsleistung zu erbringen. Ein Anspruch auf Arbeitsentgelt besteht für die Dauer des Streiks nicht.Liebe Kolleginnen und Kollegen -formiert Euch! Engagiert Euch!Kämpft für Euer Recht!
Reaktionen: Dauert ein Spiel wirklich nur 90 Minuten?
Es war einmal ein erfolgreiches Fußballteam. Es gewann über die Jahre alles was es zu gewinnen gab. Der Präsident war alteingesessen, der Manager klug und die vier Trainer taktisch gehorsam.
Dann kam ein Führungswechsel. Neuer Präsident (ein Hobby Weinbauer) neuer Manager (der vorher eine Handballmannschaft managte) und ein paar neue Trainer die keiner mehr in der Branche haben wollte.
Die Erfolge der letzten Jahrzehnte kümmerten niemanden sie wollte noch mehr Gewinnen und mehr Profit.
Da hatte der neue Manager eine Idee. Um kosten zu sparen verkaufte er Spieler. und die Spieler die er nicht verkaufen konnte mobbte er aus dem Team. Es reichte auch nicht das sie unter der Woche trainierten und dann am Wochenende spielten nein Sonntags wo es nur ging mussten die Spieler weiter trainieren.
Zu den Spielen konnte und wollte der Manager nur noch 8 statt 11 Spieler aufstellen weil er und seine Trainer den Rest des Teams weg jagten.
Die ersten Spiele der neuen Spielzeit gingen verloren und als die Mannschaft, die Teams und die Presse diese neue Art des Fußballs (8 statt 11 Spieler) stark kritisierten reagierte der Manager und sagte man verstehe die neue Art des Fußballs halt noch nicht. Weil in der folge keine Fans mehr kamen und somit Einnahmen fehlten erhöhte er schlicht die Eintrittspreise um des Präsident Feriendomizil weiter finanzieren zu können.
Man verlor Spiel um Spiel und die Schar von Sportdirektoren wurden zur Mannschaft geschickt. und setzten die Spieler unter Druck sie müssen doch mehr Leistung bringen können wenn man schon im schönsten Club Deutschlands spielen darf. Zeitgleich wurden den Spielern die Löhne gekürzt.
Der Erfolg blieb weiter aus da hatte der Manager eine weiter glorreiche Idee. Es liegt nicht daran das man weniger Spieler hat nein die Spiele sind zu kurz. Also mussten die Trainer 2 Spieler aus der Startelf weg streichen und die Spielzeit wurde von 90 Minuten auf 150 Minuten erhöht.
Dazu bekamen die Spieler noch nagelneue Trikots das man sie besser sehen kann und das sie nach mehr ausschauen. Zeitgleich wurde vom Manager eine Werbekampagne in leben gerufen die damit warb damit super Fußball zum kleinen Preis zu sehen.
Es half nicht die Spieler wurden immer unzufriedener und machten ihren Unmut endlich kund. Der Manager war in seiner hemdsärmligen Art daran alle Signale, der Verein könnte seinen Ruf verlieren, zu ignorieren.
Es mussten Erfolge her. Er hat doch alles getan. Mehr Spielzeit, nur noch 6 statt 11 Spieler, keine Ersatzspieler, neue Trikots und tolle teure Werbung.
Der neue Präsident wurde langsam unruhig. Die Rufe nach seinem Vorgänger wurden immer lauter und er macht auf den Manager Druck. Man brauche Erfolge endlich mal. Und da hatte der Manager eine weiter tolle eher aus der Verzweiflung geborene Idee. Wir müssen das Spielfeld vergrößern und so unsere Unterzahl ausgleichen zu können. Gesagt getan, denn der Präsident hatte vom Sport keine Ahnung und die Trainer zu viel Angst. Und fortan verlor man die Spiele zweistellig ohne nur noch ein eigenes Tor selbst zu schießen.
Die Folge war das man sportlich und finanziell Abstieg und der Manager und seine Trainer zu einem anderen Verein wechselten weil man ihnen dort mehr bezahlte. Die Spieler konnten nicht mehr wechseln weil sie zu alt und körperlich kaputt waren. Und die Fans suchten sich neue Vereine wo sie für ihr Geld was bekamen.
Nur der junge Präsident war noch immer von sich überzeugt. Denn er hatte sich klugerweise ein zweites Standbein aufgebaut. Der Verein ging logischerweise den Bach hinunter. Und mit ihm alle Spieler, Angestellten und Fans die für den Verein lebten.
Das es uns Dehner Beschäftigten nicht auch so geht müssen wir noch mehr, stärker und geschlossener für uns kämpfen. Denn unsere Manager und Trainer erschweren und verschlechtern uns die tägliche Arbeit derart das es mittlerweile ungesund für Dehner aber vorallem für uns selbst geworden ist.
Und dazu ein Glas "Terra di Monteverro"?!
Deine Ernte solltest Du Dir einmal genau ansehen - Boy George!Die Suppe mußt nämlich ganz allein auslöffeln...
Der armen Dehner Geschäftleitung bleibt doch auch gar nichts erspart. Im Zeitungsbericht vom 22.April 2011 in der Augsburger Allgemeinen (Link zum Bericht. Hier klicken) war zu lesen das vom Firmengelände in Rain am Lech zwei Sattelauflieger voll mit Hartware gestohlen wurden.
Tja, manches wird im Leben halt zum Bumerang. Man könnte nun die Vermutung anstellen das dies vielleicht mit dem zu wenigen Personal zusammen hängt. Man kann es ja fast nicht glauben das dies niemanden aufgefallen ist das hier zwei Auflieger gestohlen wurden. Aber wem sollte es denn auffallen wo doch jetzt die Kolleginnen und Kollegen dank des PErsonalabbaus von ihren Gruppenleitern an die Leistungsgrenzen im Kommissioniren getrieben werden. Personalabbau rächt sich halt immer.
Andererseits ist jetzt die Dehner Führung auch mal bestohlen worden wie sie ihre Beschäftigten 2009 durch die heimliche und unnötige Tarifflucht bestohlen haben. und da stellt sich doch die Frage:
"Herr Weber, Herr Dr. Flasak und Herr Hönig was ist das für ein Gefühl so hinterhältig um sein Eigentum beraubt zu werden?"
Aber vielleicht war es ja eine Spedition die in einer wirtschaftlichen Schieflage war und daher sich ihres Eigentums bedient hat um die Löhne seiner Beschäftigten weiter zahlen zu können und das werden sie doch sicher verstehen und keine Anzeige erstatten. Oder vielleicht wollten die Diebe ihre Schulden abtragen um bei den Banken ein besseres Rating zu kriegen. Oder vielleicht hat sie eine Spedition bestohlen die in 3. Generation geführt wird und einen neuen Geschäftsführer hat dessen Motto ist "Wir holen uns die Gewinne ganz einfach von anderen!"
Mal ganz ehrlich ihr Dehner Geschäftsführer. Es ist doch ein richtig mieses Gefühl wenn man derart um seiner Arbeit Lohn gebracht wird. Können sie sich nun nur annähernd vorstellen was ihre Tarifflucht in den Dehner Beschäftigten ausgelöst hat? Vielleicht denken sie mal darüber nach.
Diskussion mit der Geschäftsleitung
Gespräch zwischen Betriebsräten und der Geschäftsleitung
Am Donnerstag, den 21.04.2011 haben sich unmittelbar nach den Streikaktionen ein vom Gesamtbetriebsrat bestimmter Personenkreis mit der Geschäftsleitung getroffen .
Das Gespräch fand in der Zentrale in Rain am Lech statt.
Laut Aussagen der Teilnehmer/innen des GBR war die atmosphärische Ladung im normalen Spannungsbereich.
Unter anderen wurden von den Teilnehmer/innen der Umgang der Führungskräfte (WGL außen, RG.und Marktleiter/innen) mit den Kolleginnen und Kollegen stark kritisiert.
Nach unseren Informationen sind fast alle Streikbetriebe mit betroffen.
Man höre aber immer mehr hauptsächlich aus betriebsratslosen Märkten die Hilflosigkeit von Mitarbeiter/innen gegenüber den Führungskräften(meist Marktleiter).
Eine nicht unbeachtliche Anzahl der Führungskräfte setze die Kolleginnen und Kollegen unter gewaltigen Druck und Angst.
Die Betriebsräte hoffen, daß diese Mißstände in den Betrieben von der Geschäftsleitung ernst genommen werden.
Einzelheiten zu den Ergebnissen anderer Gesprächsthemen mit der Geschäftsleitung werden im Blog bekanntgegeben, sobald inhaltlich konkrete Aussagen bekannt werden. Außerdem haben wir aus zuverlässigen Informationsquellen erfahren, daß eine zeitnahe neue Gesprächsrunde mit der Geschäftsleitung stattfinden soll.
Reaktionen: Die nächste Klage für Dehner
Klage wegen unlauteren Wettbewerbs
Nachdem Desaster in der Schweiz in dem die Dehner Geschäftsführung in einem gerichtlichen Prozess wegen Schadensersatz steckt nun die nächste Klage. (Information stammt aus dem Blog der Augsburger Allgemeinen)
Wie wir aus der österreichischen Presse erfahren haben, hat Dehner
in Österreich ein Klage wegen unlauteren Wettbewerbs am Hals.
Hintergrund ist eine nichtgenehmigte Öffnung am Palmsonntag.
Lieber Herr Weber,Hönig und Flassak, bekommt Ihr eigentlich
den Hals nicht voll genug? Gönnt Ihr euren Beschäftigten nicht
einmal mehr den freien Sonntag? und merken sie nicht endlich das auch Gesetze auch für euch gelten.
Liebe Kollegen aus Österreich, wir stehen hinter euch!
Da fällt einem nur nur eine alte Weisheit ein:
"GIER FRISST HIRN" http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/652142/Sonntagsoeffnung_Gewerkschaft-klagt-Gartencenter
Allianz für den freien Sonntag,
Ein einmal genehmigter (dem Mitarbeiter zur Kenntnis gegebener) Dienstplan ist verbindlich!
1. Unbillige Änderungen am Dienstplan sind nach §315 BGB unverbindlich.
Zwar hat der Arbeitgeber den Zeitpunkt der vertraglich vereinbarten Arbeit gemäß §106 GewO zu bestimmen. Doch mit der Herausgabe eines Dienstplanes hat er dieses Recht verbraucht.
2. Die gewährten Ersatzruhetage für Sonn- und Feiertage nach §11 Abs. 3 Arbeitszeitgesetz sind unverrückbar wie die Sonntage selbst.
3. Keine tariflichen Regelungen sieht Arbeit an freien Tagen vor.
4. Ohne Mitbestimmung des Betriebsrates sind Änderungen des Dienstplanes RECHTSUNWIRKSAM. Denn die Festlegung von Arbeitszeit unterliegt der zwingenden Kontrolle und MITBESTIMMUNG durch die Interessenvertretung. Der Betriebsrat überprüft dabei zunächst, ob die Anordnung überhaupt zulässig wäre.
Mein Frei ist frei! Klick mich!
Mein freier Tag darf ohne meine Zustimmung nicht verschoben und nicht gestrichen werden! (Auch nicht bei Urlaub oder Krankheit meiner Kollegen!)
Mindestens ein Samstag im Monat ist als freier Tag zu gewähren! §17, Abs. 4, LadSchlG
Fällt der freie Tag auf einen "Brückentag", z.B. auf den Samstag zwischen Karfreitag und Ostersamstag, dann darf dieser nicht ohne das ausdrückliche Einverständnis des Mitarbeiters verschoben werden.Gibt es einen Betriebsrat muß auch dieser vorher zustimmen! §87, Abs. 1, Ziff. 2 BetrVG
Ich muß keine Minusstunden aufbauen! §615 BGB
Ich darf nicht mehr als höchstens 10 Stunden am Tag arbeiten, und nicht mehr als 8 Stunden im Durchschnitt innerhalb 24 Wochen! §3 ArbZG
Mein Marktleiter kann mich nicht pauschal dazu verpflichten Überstunden zu leisten! EuGH am 08.02.2001 C-350/99
Für Urlaubssperren gibt es keine gesetzliche Grundlage. Gibt es einen Betriebsrat, so hat dieser beim Urlaub ein Mitbestimmungsrecht. §87, Abs. 1, Ziff. 5 BetrVG Für die ausreichende Besetzung der Abteilung muß der Marktleiter sorgen und nicht wir!
Notfall oder nicht?Sobald es eng wird argumentieren Vorgesetzte und Arbeitgeber immer wieder mit dem Notfall.Das ist nicht richtig. Richtig ist: Der Arbeitgeber will Personal sparen. Er hat so viel eingespart, dass schon ein geringer Ausfall unweigerlich ins Chaos führt.
Quelle: Die Welt ist keine Ware.de Eingestellt von
Streikbild des Jahres 2011
STREIKBILD DES JAHRES
Reaktionen: Gelungener Streikauftakt im Ostergeschäft
Dehner Gartencenter werden auch am Ostersamstag bestreikt
Die am Gründonnerstag begonnenen Streikaktionen der Beschäftigten von Dehner Gartencenter für ihre Tarifbindung werden auch am Ostersamstag fortgesetzt.
Betroffen sind die Dehner Gartencenter in Kempten, Memmingen, Neu-Ulm, Senden, Augsburg, Königsbrunn und München-Trudering. In der seit mehr als 18 Monaten dauernden Auseinandersetzung um existenzsichernde Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge zeigen die Beschäftigten Entschlossenheit und streiken auch am Ostersamstag. Am Gründonnerstag haben die Beschäftigten der Dehner Gartencenter in Kempten, Kaufbeuren, Memmingen, Neu-Ulm, Senden, Augsburg, Königsbrunn und München-Trudering ihren Druck auf die Geschäftsleitung durch Streikaktionen erhöht. In München-Trudering nahmen die Beschäftigten zunächst die Arbeit auf und traten schließlich aus dem laufenden Geschäft heraus in den Streik. „Die Überraschung war der Filialleitung ins Gesicht geschrieben und die Streikenden waren begeistert über ihre erfolgreiche Aktion“, so Dirk Nagel, ver.di Streikleiter in München.
Nach gelungenen Streikaktionen entschieden die Streikenden, ihre Aktion auch in Schwaben am Samstag fortzusetzen. Aline Gottschalk, ver.di Streikleiterin aus Augsburg zeigte sich begeistert von der Entschlossenheit, dem Mut und der Ausdauer der Streikenden in Schwaben.
„Geschützte Mindestbedingungen für die Beschäftigten und ihre Familien, wie sie Tarifverträge bieten, haben auch im Allgäu eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Streikenden gespielt, dass sie am Samstag in Kempten weiter machen“, so Stephan Ettensperger, ver.di Streikleiter im Allgäu.
„Die Beschäftigten sind sauer, weil ihnen trotz hervorragender Leistung weiterhin die Tarifbindung verweigert wird. Die Unternehmensleitung saniert sich auf Kosten der Belegschaft und streicht hervorragende Gewinne ein“ beschreibt Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer, die Stimmung bei den Streikenden.
Die Unternehmensleitung hatte am 20. März 2009 die Tarifbindung beim Landesverband des Bayerischen Einzelhandels (LBE) durch eine sogenannte OT-Erklärung (OT=Ohne Tarifbindung) gekündigt. Dies wurde den Betriebsräten und Beschäftigten aber erst nach der Landesgartenschau und nach dem Ende der Tarifrunde im bayerischen Einzelhandel am 20. August 2009 mitgeteilt.
Mit vielfältigen Aktionen der Beschäftigten haben sie immer wieder ihrer Forderung nach Existenzsicherung durch Tarifverträge mit Tarifbindung Nachdruck verliehen. Auch Kunden solidarisierten sich in emails, Briefen und Leserbriefen. Mit einer Protestkartenaktion, an der sich mehr als 30.000 Kundinnen und Kunden solidarisiert haben, wurde der Protest gegen die Tarifflucht fortgeführt.
Mittlerweile gibt es ein breites Bündnis an Solidarität für die Beschäftigten in ihrem Kampf um für geschützte Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge, welches von den Arbeitnehmerorganisationen der katholischen und evangelischen Kirche, anderen Gewerkschaften und Betriebsräten wichtiger Betriebe am Stammsitz des Unternehmens unterstützt wird.
In der Frühjahrssaison 2010 zeigten die Beschäftigten mit über 80 Streikaktionen bereits ihre Entschlossenheit im Kampf um die Tarifbindung.
Am 8./. 9. April nahmen die Beschäftigten die Streikaktionen in der Filialen Augsburg (Ackermannstr.), Königsbrunn, Senden, Neu-Ulm, Memmingen und Kempten wieder auf.
Osterstreik in Senden am 21. April 2011
Engagierte und mündige Mitarbeiter versammelten sich am Morgen des Gründonnerstag vor der Dehner-Filiale in Senden, um ihrem Unmut über den arglistigen Tarif-Klau Luft zu machen! Auch nach 18 Monaten sind diese tapferen Frauen und Männer nicht müde für ihr Recht zu kämpfen - und sie werden weiter kämpfen!
Unfreiwillige Slapstick-Einlagen lieferte das anwesende Führungspersonal in Form eines ratlosen Regionsleiters sowie ein ungewohnt körperlich aktiver Warengruppenleiter der in pantherhafter Agilität über das Firmengelände hetzte. Zum Bedauern aller Streiker lies sich die eilends herbei gerufene Exekutive nicht dazu bewegen verdi-Banner über dem Blaulicht zu montieren.
Sehr geehrter Herr Georg Weber - WIR halten uns an unsere Verträge, rödeln tagtäglich unter manchmal sehr zweifelhaften Umständen, kommen pünktlich zur Arbeit um engagiert Ihre Schäfchen zu mehren. Wäre es nicht langsam an der Zeit ein paar Krumen vom Tisch der Reichen an Ihre Arbeiter abzugeben?
PS: Weitere Bilder und Aktionen folgen in Kürze... =)
Reaktionen: Streiks am 21.04.2011
An alle Kolleginnen und Kollegen, die heute an den Streikaktionen beteiligt waren: Ihr verdient den größten Respekt, den man sich vorstellen kann.
Ihr seit Menschen mit Mut und einem gesunden gefestigten Charakter.
Nur mit Menschen wie euch kann man etwas erreichen und die Welt verbessern.
Ihr seit Kolleginnen und Kollegen, die heute auf die Straße gingen und Ihren Frau/Mann standen.
Und trotz den Unverschämtheiten, die auf euch am ersten Arbeitstag (und auch in nächster Zeit) dank den Marktleitungen wie z.B. Dr. Buchmann,Kolzems und Regios auf euch zukommen,
ihr steht hinter eurem Standpunkt und eurem Ziel.
Dank euch den kämpfenden, sammeln vielleicht auch die unentschlossenen Kolleginnen und Kollegen Kraft und Mut, mit euch Seite an Seite sich für den Tarifvertrag sich einzusetzen.
Ohne Menschen wie euch würde sich auf der Welt nichts bewegen und ändern.
Auf euch können die Kolleginnen und Kollegen nicht verzichten.
Steht weiterhin zu eurem Standpunkt und lasst euch nicht durch Druck von seitens der Geschäftsleitung und anderen beeinflussen.
Ein Sprichwort für alle, die einen Grauschleier vor den Augen haben,
Wer den Kopf in den Sand steckt, bekommt früher oder später, wenn der Wind von der verkehrten Seite kommt, einen Tritt in den Hintern.
Streikbilder aus Senden vom 21.04.2011
Super Stimmung und fest entschlossene Dehner Beschäftigte in ihrem Kampf um Tarifbindung. Diese Entschlossenheit ist schon fast einzigartig und verdient einfach nur Respekt. Ohne diese KämpferInnen würde die Dehner Landschaft nur noch aus ZITRONEN bestehen.
Allen Kolleginnen und Kollegen ein frohes Osterfest. Mehr Bilder vom Osterstreik 2011 Eingestellt von
Reaktionen: Frohe Ostern! Pressestimmen zum Osterstreik
Liebe tariflosen Dehner Kolleginnen und Kollegen,
hier die ersten Presseberichte zum heutigen Kampftag der mittlerweilen ruhmreichen und tapferen Dehner Kämpfer
BR 3 Aktuell
http://www.b4bschwaben.de/nachrichten/donau-ries_artikel,-Krach-bei-Dehner-Streik-am-Karfreitag-_arid,101843.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Streik-bei-Dehner-auch-in-der-Region-id14806881.html
http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/ticker/rsaradio/RSA-Radio-streik-dehner_gartencenter-Dehner-Mitarbeiter-im-Streik;art9573,959319
http://aktuell.meinestadt.de/augsburg/2011/04/21/erneut-streiks-bei-dehner-gartencentern/
http://obi-verdi.blogspot.com/2011/04/streik-bei-dehner-geht-in-die-nachste.html http://nachrichten.t-online.de/erneut-streiks-bei-dehner-gartencentern/id_45929620/index
http://www.trading-house.net/news/boerse/erneut-streiks-bei-dehner-gartencentern-22088208.html
Fotos werden noch nachgereicht!! Eingestellt von
Reaktionen: Ostern steht vor der Tür! WIR AUCH!
Gründonnerstag 2011! Die Dehner Beschäftigten aus Augsburg, Memmingen, Kempten, Kaufbeuren, Senden, Neu-Ulm, München-Trudering und Königsbrunn sind dem Aufruf von ver.di zum Kampf zur Wiederherstellung der Tarifbindung gefolgt. Auch dieser Streik war dank den Mutigen Männern und Frauen ein voller Erfolg.
Nun mag der ein oder andere denken, das es zu wenig Beschäftigte sind um das Ziel zu erreichen. Ob man damit richtig liegt oder nicht weiß niemand. Aber eines steht fest. Solange es solche tapferen und ausdauernden KämpferInnen gibt wird die Dehner Geschäftsleitung es nicht wagen im großen Stil den Manteltarifvertrag anzugreifen.
Wir verneigen uns vor den Kolleginnen und Kollegen und können nur mit großer Bewunderung auf euch blicken. Und dem Rest der Dehner Beschäftigten die sich noch nicht trauen ihre Rechte einzufordern können wir sagen: " Wählt einen Betriebsrat, organisiert euch in ver.di und lenkt in Zukunft eure Geschicke im Betrieb selber durch einen starken Betriebsrat der nur die Interessen der Belegschaft vertritt!"
Anmerkung: Vorgesetzte verweisen immer in Betriebsratslosen Dehner Märkten auf den Dehner Gesamtbetriebsrat. Dieser sei auch für sie zuständig. Das ist nicht richtig. Der GBR hat fast keinen Einfluß auf die Belange eines Betriebsratslosen Dehner Markt. Sie sagen dies nur um örtliche BR-Wahlen zu verhindern.
GLÜCK AUF! Eingestellt von
Reaktionen: WIR sind gerüstet, DU auch?
mit der vorherigen Veröffentlichung wurde die 2. Runde der Arbeitskampfmaßnahmen bei Dehner eingeläutet.
Denn auch heute machen sich wieder unzählige Kolleginnen und Kollegen auf, um die wichtige Tarifbindung bei Dehner durch Arbeitskampfmaßnahmen wiederherzustellen. Wie wichtig ein sicheres Einkommen ist, zeigen momentan die gestiegenen Lebenshaltungskosten, Energiepreise usw...
Unterstützt diese Kolleginnen und Kollegen auf´s äußerste und erklärt euch solidarisch mit ihnen.
Denn sie kämpfen auch für DICH!
Die ersten Foto´s dieser Aktionen bekommt ihr natürlich nachgereicht!
Ebenso werden sich heute 7 GBR-Vertreter gegen 14Uhr im Dehner-Forum in Rain einfinden und die Geschäftsleitung persönlich auffordern wieder in die Tarifbindung zurückzukehren!
Auch hierüber werden wir euch natürlich informieren.
Reaktionen: Dehner Beschäftigte setzen Streikaktionen für Tarifbindung fort

References: §315
 §106
 §11
 §17
 §87
 §615
 §3
 EuGH 
 §87