Source: https://www.landesbibliothek-coburg.de/index.php?id=452&L=0
Timestamp: 2020-07-09 18:09:24+00:00

Document:
(1) Der Deutsche Leihverkehr - im folgenden "Leihverkehr" - ist eine kooperative Einrichtungder Bibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland zur Vermittlung und Lieferung von Medien, unabhängig von der physischen Form.
(2) Der Leihverkehr dient hauptsächlich der Forschung und Lehre, darüber hinaus auch der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Berufsarbeit.
(3) Vom Leihverkehr ausgenommen sind Medien, die
(1) Zum Leihverkehr zugelassen werden allgemein zugängliche Wissenschaftliche undÖffentliche Bibliotheken, wenn sie:
durch den Einsatz von fachlich qualifiziertem Personal eine ordnungsgemäße Abwicklung des Leihverkehrs einschließlich der sachgerechten Verwaltung der aus anderen Bibliotheken entliehenen Medien sicherstellen.
über die notwendigen elektronischen Kommunikations- und Recherchemöglichkeitenverfügen
(2) Die Leihverkehrszentralen bearbeiten die Anträge der Bibliotheken auf Zulassung zum Leihverkehr aufgrund eines überregional abgestimmten Kriterienkataloges (Anlage 1).
(3) Bibliotheken, die die Bedingungen des § 2,1 nicht erfüllen, können sich für dieDurchführung der Leihverkehrsaufgaben anderen, zum Leihverkehr zugelassenen Bibliotheken anschließen.
(4) Die Teilnahme einer Bibliothek am Leihverkehr beginnt mit der Aufnahme in die amtliche Leihverkehrsliste des zuständigen Landes und erlischt mit der Streichung aus dieser Liste. Die Leihverkehrslisten der Länder werden bei den regional zuständigen Leihverkehrszentralen geführt, denen auch die Sorge für die Veröffentlichung und die Bekanntmachung von Änderungen obliegt.
(5) Eine Bibliothek wird aus der Leihverkehrsliste gestrichen, wenn die Voraussetzungen für ihre Zulassung entfallen sind oder sie den Verpflichtungen des § 3 nicht nachkommt.
(6) Über die Aufnahme von Bibliotheken in die amtliche Leihverkehrsliste sowie über Änderungen und Streichungen entscheidet das Land, in dem die Bibliothek liegt.
Die am Leihverkehr teilnehmenden Bibliotheken sind verpflichtet:
(1) Bibliotheken und Leihverkehrszentralen sollen für die Erledigung der Bestellungen die Möglichkeiten der eigenen Leihverkehrsregion ausschöpfen (Regionalprinzip).
(2) Bei Nachweisen in der eigenen Region sollen Bestellungen nur dann in andere Regionen weitergeleitet werden, wenn in der eigenen Region eine angemessene Erledigung nichtmöglich ist. Dies gilt insbesondere für solche Medien
(4) Räumlich nahe beieinander liegende Bibliotheken, die unterschiedlichen Leihverkehrsregionen angehören, können im gegenseitigen Einvernehmen von den Ziffern 1.-3. abweichende Regelungen vereinbaren.
(1) Vorrangiges Bestellprinzip im Leihverkehr ist die Online-Bestellung auf Basis der Bestandsnachweise (einschließlich Verfügbarkeitskontrolle) gem. § 7,1.
(2) Die bestellende Bibliothek legt den Leitweg fest, sofern dieser nicht bereits durch einen Leitweg-Algorithmus im Verbundsystem bzw. durch die zuständige Leihverkehrszentrale vorgegeben ist.
(3) Bestellungen ohne Bestandsnachweis können nur von zugelassenen Leihverkehrsbibliotheken aufgegeben werden.
(1) Direkt bei Bibliotheken werden Medien bestellt, wenn sie nachgewiesen sind in:
zugänglichen Datenbanken und sonstigen Nachweisinstrumenten der eigenen Leihverkehrsregion
zugänglichen Verbund- und überregionalen Datenbanken
Nachweisinstrumenten überregionaler Schwerpunktbibliotheken
(2) Bei mehreren Besitznachweisen gilt in der Regel folgende Reihenfolge:
Bibliotheken der eigenen Leihverkehrsregion
überregionale Schwerpunktbibliothek
Bibliotheken anderer Regionen. Standortnachweise mit Verfügbarkeitsstatus sollen dabei vorrangig berücksichtigt werden.
(3) Besitznachweise Der Deutschen Bibliothek werden letztrangig berücksichtigt.
(4) Monographien, die ausschließlich in Hochschulinstituten nachgewiesen sind, dürfen in diesem Fall über die zugehörige Hochschulbibliothek bestellt werden.
(1) Bestellungen auf deutsche Zeitschriften ab 1945 werden wie folgt geleitet:
bei eindeutiger fachlicher Zuordnung unmittelbar an die überregionale Schwerpunktbibliothek
wenn dort nicht vorhanden oder wenn eine solche Zuordnung nicht möglich ist, an die regionale Pflichtexemplarbibliothek
wenn dort nicht vorhanden, an Die Deutsche Bibliothek
(2) Bestellungen auf deutsche Zeitschriften vor 1945 werden wie folgt geleitet:
wenn dort nicht vorhanden, an Die Deutsche Bibliothek (1913-1945)
(3) Bestellungen auf ausländische Zeitschriften werden unabhängig von ihrem Erscheinungsjahr unmittelbar an die zuständige überregionale Schwerpunktbibliothek geleitet.
(4) Bestellungen auf Zeitungen werden folgendermaßen geleitet:
deutschsprachige Zeitungen an den ”Standortkatalog der deutschen Presse” bei der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen; falls dort ohne Bestandsnachweis, kann weitergeleitet werden an die regionale Pflichtexemplarbibliothek oder - wenn dort nichtvorhanden- ab Erscheinungsjahr 1913 an Die Deutsche Bibliothek.
(5) Es können auch Leihverkehrszentralen eingeschaltet werden, sofern dort ein Nachweis erwartet werden kann (Anlage 3).
(1) Bestellungen werden direkt an die Bibliotheken gerichtet, bei denen der Besitz erwartet werden kann. Dies gilt für:
Dissertationen, die nicht als Buchhandelsausgaben erschienen sind
Kartographische Materialien (Land- und Seekarten, thematische Karten, Pläne, Atlanten, Luftbilder usw.)
sonstige seltene oder sehr spezielle Literatur
Deutsche Monographien: Entsprechende Bestellungen sind zu richtenan die zuständige Bibliothek in der Arbeitsgemeinschaft der Sammlung Deutscher Drucke:
801-1870: Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt a.M.1
871-1912: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
an die regionale Pflichtexemplarbibliothek
(2) Es können auch Leihverkehrszentralen eingeschaltet werden, sofern dort ein Nachweis erwartet werden kann (Anlage 3).
(3) Bei der Leitwegfestlegung sollen insgesamt nicht mehr als drei Stationen angegeben werden.
(1) Besteller sind die zum Leihverkehr zugelassenen Bibliotheken. Das gilt auch dann, wenn der technische Vorgang der Bestellaufgabe durch den Benutzer erledigt wird.
(2) Bei Bestellungen ist der jeweils schnellste Kommunikationsweg zu nutzen. Die Online-Bestellung ist anderen Bestellformen vorzuziehen.
(3) Die Bestellung erfolgt in standardisierter Form, elektronisch oder maschinenschriftlich (Anlage 4). Für jede physische Medieneinheit ist in der Regel eine eigene Bestellung erforderlich; diese ist Grundlage für die beim Benutzer zu erhebende Auslagenpauschale gem. § 19.
(1) Bestellungen, die den Bestimmungen der Leihverkehrsordnung nicht entsprechen, können von den Bibliotheken oder Leihverkehrszentralen unbearbeitet an den jeweiligen Besteller zurückgesandt werden. Der Grund der Rücksendung soll vermerkt werden.
(2) Bibliotheken und Leihverkehrszentralen vermerken Korrekturen und Ergänzungen, die sich bei der Bearbeitung der Bestellung ergeben haben.
(1) Kann eine Bibliothek eine ihr zugeleitete Bestellung nicht ausführen, so gibt sie diese mit entsprechendem Vermerk auf dem festgesetzten Leitweg weiter bzw. schickt sie be iBeendigung des Leitwegs an den Besteller zurück.
(2) An den Besteller zurückgesandt werden Bestellungen:
auf denen die kostenpflichtige Lieferung eines Ersatzmediums angeboten wird, aber wegen fehlender oder unzureichender Kostenübernahme-Erklärung nicht erledigt werden kann.
(3) Bestellungen, die in den Sammelbereich von überregionalen Schwerpunktbibliotheken fallen und dort nicht positiv zu erledigen sind, werden von diesen ggf. an die einschlägigen Fachzentralkataloge weitergeleitet. Soweit Schwerpunktbibliotheken Bestellungen erhalten, die nicht in ihren Sammelbereich fallen, geben sie diese unmittelbar an die zuständige Schwerpunktbibliothek weiter.
(4) Vormerkungen können in Absprache zwischen Lieferbibliothek und Bestellervorgenommen werden.
(5) Bestellungen aus dem Internationalen Leihverkehr auf in Deutschland erschienene Medien werden bei der zuerst angegangenen Bibliothek oder Leihverkehrszentrale bearbeitet und ggf. weitergeleitet.
(6) Bestellungen aus dem Internationalen Leihverkehr auf nicht in Deutschland erschienene Medien, die keine bibliographische Fundstelle aufweisen und auch nicht ermittelt werden konnten, können an die bestellende Bibliothek zurückgesandt werden. Eine Weiterleitung darf nur erfolgen, wenn zumindest ein bibliographischer Nachweis vorliegt.
(7) Bei automatisierten Bestellverfahren sind die Ziffern 1-6 sinngemäß anzuwenden.
(1) Der Versand bestellter Medien erfolgt unter Nutzung der technischen und organisatorischen Möglichkeiten sachgerecht und ohne Verzögerung. Bei nicht rückgabepflichtigen Medien ist die elektronische Lieferung zu bevorzugen.
(2) Bei Versand von rückgabepflichtigen Medien ist jeder Einheit der dafür bestimmte Teil des Bestellformulars oder ein entsprechendes Begleitformular beizufügen.
(3) Lieferungen erfolgen grundsätzlich an die bestellende Bibliothek. Das gilt auch im Fall des§ 10,1 (2. Satz).
(1) Vom Versand können ausgenommen werden:
nicht in Buchform vorliegende Medien, sofern sie infolge ihrer Beschaffenheit durch den Versand gefährdet werden
am Ort besonders viel benutzte Medien, insbesondere Bestände der Lehrbuchsammlungen
(2) Ausnahmen vom Versand sind auf Sonderfälle zu beschränken.; dies ist im Einzelfall zubegründen. Vorab soll auch geprüft werden, ob ein Versand unter besonderen Bedingungen möglich ist; diese Bedingungen sind der bestellenden Bibliothek mitzuteilen.
(3) Ist ein Versand nicht möglich und auch bei einer anderen Bibliothek nicht zu erwarten, wird die Bestellung an den Besteller zurückgesandt.
(1) Aufsätze und Schriften geringeren Umfangs, Zeitungsartikel und Textausschnitte werden grundsätzlich nur in Kopie bzw. in einer anderen Wiedergabeform geliefert, soweit dies urheberrechtlich und lizenzrechtlich zulässig ist; die neuen technischen Kommunikationsmöglichkeiten sollen dabei vorrangig genutzt werden.
(2) Kopien von bis zu 20 Vorlagenseiten werden ohne zusätzliche Berechnung geliefert. Wird ein Aufsatz größeren Umfangs bestellt, und ist es der gebenden Bibliothek nicht möglich, den Band zu versenden, so kann sie kostenpflichtige Kopien bzw. andere Wiedergabeformen anfertigen, wenn die Bereitschaft zur Kostenübernahme aus der Bestellung hervorgeht.
(1) Die nehmende Bibliothek ist für die fristgerechte Rücklieferung der entliehenen Medien verantwortlich; dabei hat die Rücksendung in gleicher Versandform wie die Anlieferung zu erfolgen.
(2) Die nehmende Bibliothek haftet für Verlust und Beschädigung, auch wenn diese auf den Versandwegen entstehen. Sie hat in diesen Fällen ein gleichwertiges Ersatzexemplar zu beschaffen. Ist dies nicht möglich, so bestimmt die gebende Bibliothek Art und Höhe des Schadensersatzes. Im Falle der Beschädigung kann die gebende Bibliothek anstelle der Ersatzbeschaffung Reparatur oder Ersatz der Reparaturkosten verlangen.
(1) Für den Leihverkehr wird durch die nehmende Bibliothek lediglich eine von den jeweiligen Unterhaltsträgern festzusetzende Auslagenpauschale vom Benutzer erhoben (Anlage 5).
(2) Außergewöhnliche Kosten (für Schnellsendungen, Eilbriefe, besondere Versicherungen, umfangreiche Kopienlieferungen, zum Verbleib angeforderte Ersatzmedien etc.) werden der gebenden Bibliothek auf Verlangen erstattet.
(3) Die nehmende Bibliothek hat an die gebende Bibliothek einen zwischen den Ländern abgestimmten einheitlichen Betrag für jede positiv erledigte Online-Bestellung abzuführen. Voraussetzung ist die Bestell-Abwicklung über die regionalen Verbundsysteme. Hierfür sind geeignete Verfahren und Verrechnungsformen innerhalb und zwischen den Ländern abzustimmen und festzulegen (Anlage 5).
(1) Diese Leihverkehrsordnung tritt am ... ........ ...............in Kraft.
(2) Die Leihverkehrsordnung vom .................................. wird gleichzeitig aufgehoben.
Bereitschaft auch zur gebenden Fernleihe (Prinzip der Gegenseitigkeit, s.Präambel)
Gebiet des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen Niedersächsische Staats- u. Universitätsbibliothek / Niedersächsischer Zentralkatalog, Göttingen (NIE) Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV), Göttingen
Staatsu. Universitätsbibliothek / Norddeutscher Zentralkatalog, Hamburg (HAM) Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV), Göttingen
Universitätsu. Landesbibliothek / Zentralkatalog Sachsen- Anhalt, Halle (SAA) Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV), Göttingen
Thüringische Universitätsu. Landesbibliothek / Thüringer Zentralkatalog, Jena (THU) Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV), Göttingen
Nordrhein-Westfalen (NRW) (und Teile Rh.-Pfalz) Hochschulbibliothekszentru m NRW / Leihverkehrszentrale, Köln Nordrhein-Westfälischer Bibliotheksverbund (HBZVerbund), Köln
Sachsen (SAX) Sächsische Landesbibliothek-Staatsu. Universitätsbibliothek / Sächsischer Zentralkatalog, Dresden Südwestdeutscher Bibliotheksverbund (SWB), Konstanz
Sofern bei einzelnen Titeln kein Bestandsnachweis zu ermitteln ist, kann gem. den in§§ 8 und 9 LVO genannten Möglichkeiten die Bestellung auch an einzelne Leihverkehrszentralen mit den dort verfügbaren Regionalen Zettel-Zentralkatalogengeleitet werden.
BAY: Nachweise vor 1982; (Bestände der BSB (12) von 1501 bis 1840 im BVB-OPAC nachgewiesen)
BAW: Nachweise vor 1992
BER: Nachweise vor 1990
HAM: Nachweise vor 1995
HES: Entfällt
NIE: Nachweise vor 1980
NRW: Nachweise von Monographien 1976 - 1990; Zeitschriften (vor allem mitregionalem Bezug)
SAA: Nachweise vor 1990
SAX: Nachweise ohne zeitliche Beschränkung
THU: Nachweise vor 1990
1. Bestellungen in elektronischer Form:
Die Bestellung nachgewiesener Medien erfolgt online bei der besitzenden Bibliothek auf der Basis der im Einzelfall genutzten Datenbank. Die bestellende Bibliothek ist verpflichtet, die für eine ordnungsgemäße Lieferung von der gebenden Bibliothek benötigten Bestellinformationen zuliefern. Dazu zählen insbesondere:
Ggf. Zusatzinformationen: z.B. Kostenübernahmeerklärung für außergewöhnliche Kosten; Akzeptanz von anderen Auflagen, sofernbestellte Auflage nicht verfügbar.
2. Bestellungen in konventioneller Form:
Sofern Online-Bestellungen nicht möglich sind, können Bestellungen auch auf konventionellem Weg erfolgen. Dazu zählen insbesondere: Bestellformulare als Datenbankausdrucke (Versand per Post, als Fax), Leihscheinformular der LVO von 1993 ("roter Leihschein"; bleibt weiterhingültig).
Dabei sollen in der Bestellung standardmäßig folgende Mindestangabenenthalten sein:
Die Auslagenpauschale wird fällig bei Bestellabgabe, unabhängig von einem Erfolg der Bestellung. Bezugsgröße ist die physische Medieneinheit gem. §10,3.
Außergewöhnliche Kosten gem. § 19,2 werden direkt zwischen der nehmenden und der gebenden Bibliothek abgerechnet ohne Einschaltung de snachstehend empfohlenen pauschalen Verrechnungsverfahrens.
2. Verrechnung zwischen gebenden und nehmenden Bibliotheken gem. § 19,3:
Für jede positiv erledigte Online-Bestellung ( = pro ausgelieferter physischer Medieneinheit/Kopie ) erhält die gebende Bibliothek einen Betrag in Höhe von1,20 EURO (bzw. eine entsprechende Verrechnungseinheit) gutgeschrieben.
Einzelheiten des Verfahrens einschließlich Zahlungs- und Verrechnungs-Zeiträume sollen durch die Verbundzentralen nach Absprache verbindlich festgelegt werden, insbesondere die Verrechnung zwischen einzelnen Verbundzentralen, wenn gebende und nehmende Bibliothek unterschiedlichen Verbundsystemen angehören.
Anmerkungen zur Ordnung des Leihverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland - Leihverkehrsordnung (LVO)
Für die überregionalen Schwerpunktbibliotheken besteht eine besondere Verpflichtung, ihre speziellen Bestände für den Leihverkehr zur Verfügung zustellen.

References: § 2
 § 3
 § 7
 § 19
 §10
 § 19
 § 19