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Timestamp: 2017-06-24 20:45:09+00:00

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StartSoziales / WohnungslosenhilfeGesetze und VerordnungenAVB - Bekanntmachung der Änderungen zum 01.01.2017, 13. Auflage 2017	AVB - Bekanntmachung der Änderungen zum 01.01.2017, 13. Auflage 2017	Drucken	E-Mail	Nachfolgend geben wir zum 01.01.2017 wirksam werdende Änderungen der AVB - Arbeitsvertragsbedingungen, herausgegeben vom Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes - Gesamtverband e.V., bekannt.In Papierform sind die AVB in der jeweils gültigen Fassung kostenpflichtig beim Gesamtverband zu beziehen. Die 13. Auflage 2017 sowie die Richtwerttabelle 2017 werden auf der Homepage des Gesamtverbandes im Bereich Veröffentlichungen in Kürze eingestellt. Die Landesverbände sollten damit vereinbarungsgemäß ihre AVB-Informationen verlinken.
Wir fügen Ihnen anliegend die AVB in der Fassung vom 01.01.2017, 13. Auflage 2017, im PDF-Format sowie im word-Format bei. Außerdem erhalten Sie eine Fassung der AVB vom 01.01.2017 im PDF-Format, in der die geänderten Bereiche rot markiert sind.
Änderungen der AVB zum 01.01.2017
1. Im August 2016 bekannt gemachte Änderungen (vgl. RS vom 03.08.2016)- Anhebung der Richtwerttabelle um 2,25 %
- Anhebung der Lohnuntergrenze von 9,00 Euro auf 9,20 Euro- Anhebung der Zeitzuschläge nach § 5 Abs. 4 um 2,25 %- Einführung eines Nachtarbeitszuschlages für Nachtbereitschaften im Sinne des § 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz (Änderung des § 5 Abs. 4 und 5 AVB)
2. Weitere Änderungen der AVB - neue 5. Stufe in der Tabelle - Arbeitsmarktzulage - Entgeltgruppenzulage - Tätigkeitsfelder ergänzt - mehr Urlaub Aufgrund von Veränderungen im Arbeitsmarkt, im Bereich der Refinanzierung und Wünschen von Anwendern sowie anderen interessierten Organisationen wurde die AVB in einigen Punkten überarbeitet. Einen Überblick mit weiteren Hinweisen zu den Änderungen in der 13. Auflage 2017 finden dort auf den ersten Seiten nach dem Vorwort. Sie in Anlage 1. Als Anlage zum Rundschreiben finden Sie außerdem eine PDF-Fassung der 13 Auflage, in der die Änderungen erkenntlich gemacht sind. Es handelt sich im wesentlichen um folgende Punkte:
a) Die Richtwerttabelle erhält eine neue Stufe 5. So sind die Möglichkeiten für Anwender, MitarbeiterInnen eine weitere Perspektive zu bieten und bei Einstellungen das Angebot zu erweitern, gegeben.
b) § 10 Stufenregelung Aus der Probezeitstufe 1 der Tabelle wird eine einjährige Stufenlaufzeit, die auf Arbeitsverhältnisse anzuwenden ist, die ab dem 01.07.2017 begründet werden. Die Höhergruppierungsregelung (§ 10 Abs. 3) wurde verbessert. Wird jemand bei Übernahme einer höherwertigen Tätigkeit in eine höhere Entgeltgruppe eingruppiert, geschieht dies zukünftig nicht mehr in der Regel in die Stufe 2, sondern in die Stufe, die dem bisherigen Entgelt am nächsten kommt. Die Einstufung muss mindestens in die Stufe in die Stufe 2 erfolgen mindestens einen Erhöhungsbetrag von 50,00 Euro sicherstellen.
c) Zur Deckung des Personalbedarfs, ggf. zur Bindung von qualifizierten Fachkräften wird in § 11 AVB einekonkrete Arbeitsmarktzulage eingeführt. Textbausteine für die vertragliche Vereinbarung finden sich in Anhang 2.
d) Der Erholungsurlaub wird von 28 auf 29 Tage Urlaub angehoben. Diese Regelung gilt für Erholungsurlaub, der ab dem 01.01.2017 entsteht.
e) Tätigkeitsfelder Pflegehilfskräfte erhalten nach einer zweijährigenTätigkeit eine Entgeltgruppenzulage. Im Übrigen wurden in den Tätigkeitsfeldern einige nachgefragte Tätigkeiten in den Beispielen ergänzt. Die Tätigkeitsfelder wurden außerdem ergänzt um Erläuterungen zu dem Begriff Hochschulausbildung sowie eine Empfehlung zur Vergütung von SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen sowie ErzieherInnen, KinderpflegerInnen im Anerkennungsjahr aufgenommen.
f) § 17 Ausschlussfrist
Nach Änderungen des § 309 Nr. 13 BGB (AGB-Recht) muss § 17 AVB, der die Ausschlussfrist für Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis regelt, angepasst werden. Die Knüpfung der Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis an die Schriftform ist nach neuem Recht zumindest für die Arbeitnehmerseite nicht mehr zulässig. Zukünftig reicht es aus, wenn diese in Textform, innerhalb der Ausschlussfrist von drei Monaten geltend gemacht werden. Die Geltendmachung ist also auch per Mail oder Fax möglich. (vgl. unser RS vom 10.10.2016)§ 17 Abs. 3 AVB, der darauf hinweist, dass diese Ausschlussfrist nicht für Mindestlohnbedingungen nach dem Mindestlohngesetz und Verordnungen zum Branchenmindestlohn gilt, wird entsprechend konkretisiert. Verknüpfte Artikel:
AVB 13 A 2017
AVB 13 A 2017 Aenderungen rot
AVB Entgelttabelle Stand 201701
Details	Hauptkategorie: Soziales / Wohnungslosenhilfe	Kategorie: Gesetze und Verordnungen	Zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2016	Zugriffe: 698	Zurück	Weiter WegweiserMenü
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References: § 5
 § 6
 § 5
 § 10
 § 11
 § 17
 § 309
 § 17