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Timestamp: 2016-10-23 20:30:11+00:00

Document:
5D_78/2007 (22.08.2007)
5D_78/2007 /blb
vertreten durch Finanzverwaltung Y.________.
Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 15. Juni 2007 des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer.
in die Verfassungsbeschwerde (Postaufgabe: 23. Juli 2007) gegen den Beschluss vom 15. Juni 2007 des Obergerichts des Kantons Solothurn, das auf einen versp�teten Rekurs des Beschwerdef�hrers gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechts�ffnung an die Beschwerdegegnerin f�r Fr. 11'425.-- (nebst Zins und Kosten) nicht eingetreten ist,
dass gegen den in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Beschluss des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze von 30'000 Franken (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gem�ss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidi�re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdef�hrers als solche entgegengenommen worden ist,
dass es zum Vornherein an der Zust�ndigkeit des Bundesgerichts fehlt, soweit der Beschwerdef�hrer bei diesem die Wiederherstellung der 5-t�gigen kantonalen Rekursfrist beantragt,
dass jedoch ein Exemplar der Beschwerdeschrift an das zust�ndige Obergericht zur allf�lligen Behandlung als Fristwiederherstellungsgesuch �bermittelt wird,
dass sodann in einer subsidi�ren Verfassungsbeschwerde die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vorzubringen und zu begr�nden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der Erw�gungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass das Obergericht im angefochtenen Beschluss vom 15. Juni 2007 erwog, der erstinstanzliche Rechts�ffnungsentscheid gelte zufolge Nichtabholens bei der Post als am 29. Mai 2007 zugestellt, so dass die Rekursfrist am 4. Juni 2007 (Montag) abgelaufen und der erst am 8. Juni 2007 eingereichte Rekurs versp�tet sei, der Beschwerdef�hrer beantrage eine �nderung des Kostenentscheids nur als Folge des verlangten gegenteiligen Entscheids in der Hauptsache und beanstande den Kostenentscheid betragsm�ssig nicht, weshalb der Rekurs auch nicht als selbstst�ndiger Kostenrekurs behandelt werden k�nne,
dass der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe an das Bundesgericht kein verfassungsm�ssiges Recht anruft,
dass er erst recht nicht nach den erw�hnten gesetzlichen Anforderungen anhand der entscheidenden obergerichtlichen Erw�gungen darlegt, inwiefern der angefochtene Beschluss vom 15. Juni 2007 verfassungswidrig sein soll,
dass dies insbesondere f�r die Vorbringen gilt, mit denen der Beschwerdef�hrer den Bestand der Betreibungsforderung bestreitet und sinngem�ss Gegenforderungen zur Verrechnung stellt,
dass somit auf die - mangels Zust�ndigkeit und mangels hinreichender Begr�ndung offensichtlich unzul�ssige - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
Ein Exemplar der Beschwerdeschrift wird dem Obergericht des Kantons Solothurn zur allf�lligen Behandlung als Fristwiederherstellungsgesuch �bermittelt.

References: Art. 74
 Art. 113
 Art. 106
 Art. 116
 Art. 90
 Art. 39
 Art. 108
 Art. 117