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Timestamp: 2017-07-26 06:44:22+00:00

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Satzung | Dombaumeister E.v.
EUROPÄISCHE VEREINIGUNGDER DOMBAUMEISTER, MÜNSTERBAUMEISTER UND HÜTTENMEISTER
Der Verein	Satzung
Satzung für die Europäische Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenmeister
– Dombaumeister e.V. –
in der Fassung vom 22. September 2000
Der Verein führt den Namen „Europäische Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenmeister – Dombaumeister e.V.“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden, nach der Eintragung lautet der Name „Europäische Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenmeister – Dombaumeister e.V. -„
Der Verein hat seinen Sitz in Köln, Domverwaltung.
Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1.7. des Jahres.
Zweck des Vereins ist die Erhaltung von Großkirchen im Europäischen Raum, somit handelt es sich um die Förderung der Allgemeinheit, insbesondere die Förderung der Religion, des Denkmalschutzes und der Völkerverständigung im Sinne des § 52 (2) Punkt 1AO.
Diesen Hauptsatzungszweck will der Verein in folgender Art verwirklichen:
Er setzt sich durch seine Arbeit aktiv dafür ein, daß die Großkirchen erhalten werden und erhalten bleiben und trägt direkt zur Verbesserung der Religionsausübung respektive der Religion bei.
Der Verein fördert und intensiviert die direkte Einbeziehung aller staatlichen Denkmalpflegeinstitutionen in den Prozeß der Erhaltung und Pflege der Großkirchen. Er fördert somit die Realisierung des Denkmalschutzes an den Domen, Münstern und Kathedralen.
Indem der Verein die Verantwortlichen einiger Großkirchen im Bereich der Europäischen Union assoziiert und Erkenntnisse zur besseren Erhaltung und Pflege der Großkirchen an diese weiter gibt und von diesen empfängt, leistet er einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung innerhalb der Europäischen Union.
Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, in dem er die Allgemeinheit selbstlos fördert, insbesondere die Religion, den Denkmalschutz und die Völkerverständigung entsprechen § 55 AO. Der Verein ist in diesem Sinne selbstlos, ausschließlich und unmittelbar tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Aufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Peron des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung des in § 2, (1) festgelegten Satzungszwecks.
Ordentliches Mitglied des Vereins können alle Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenmeister sowie Personen werden, die hauptsächlich oder hauptberuflich mit Aufgaben befasst sind, die dem Vereinszweck entsprechen.
Die Definition der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedschaft ergibt sich aus den Ausführungsbestimmungen vom 22.09.00 zu dieser Satzung.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein formloser schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der
Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglieder mitgeteilt werden.
Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung zu entscheiden, dass die Jahreshauptversammlung über den Ausschluß endgültig entscheidet.
Der Vorstand kann in besonderen Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Rechte und Pflichten der MitgliederDie Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Organe des VereinsOrgane des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand des Vereins iSv § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und 2-3 Beisitzern.
Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
Mindestens zwei europäische Länder sowie mindestens ein/e Hüttenmeister/in sollten im Vorstand vertreten sein.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahrestagung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlungen,
Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts,
Beantragung, Verwendung und Abrechnung von Fördermitteln.
In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung herbeiführen.
Wahl und Amtsdauer des VorstandsDer Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines
Vorstandsmitgliedes. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von vier Wochen soll eingehalten werden.
Der Vorstand ist Beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des Stellvertretenden Vorsitzenden.
Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Sie findet während der jährlichen Europäischen Tagung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenmeister statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Der Tagungsort der Mitgliederversammlung/Dombaumeistertagung wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung rechtzeitig beschlossen. . Der Verantwortliche am Tagungsort macht einen Vorschlag zum Tagungsprogramm, das vom Vorstand zu bestätigen ggf. zu ergänzen oder zu verändern ist.
Außerordentliche MitgliederversammlungEine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen werden.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Die Mitgliederversammlung ist Beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit wird die Mitgliederversammlung erneut einberufen. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder Beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimme. Zur Abänderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln, erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Die Mitgliederversammlung macht Vorschläge zum neuen Vorstand.
Bei Wahlen sind die 6 bis 7 Mitglieder mit den meisten Stimmen in den Vorstand gewählt. Der Vorstand legt intern die jeweiligen Funktionen fest.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden (§ 14 Abs. 4).
Die Verteilung des Vermögens bei Liquidation wird entsprechend § 2 Abs. 4 geregelt.
Die vorstehenden Bestimmungen geltend entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Köln, den 16. 10. 1998
Ausführungsbestimmungen der Satzung für die Europäische Vereinigung der Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenmeister e.V.: Definition der Mitgliedschaft (Bezugnahme auf § 3 (3) der Satzung)
Mitglied des Vereins können Personen werden, die nach ihrer Ausbildung und Tätigkeit dem Zweck und den Aufgaben sowie der Gemeinnützigkeit des Vereins Rechnung tragen können. Das Aufnahmeverfahren richtet sich nach der Satzung
Bei den ordentlichen Mitgliedern handelt es sich ausschließlich um Dombaumeister, Münsterbaumeister, Hüttenmeister und Personen, die hauptsächlich mit Aufgaben befasst sind, die dem Vereinszweck entsprechen. Der Dombaumeister e.V. tritt als körperschaftlich organisierter Kirchenbauverein auf, die geförderten Subjekte sind in der Regel Religionsgemeinschaften. Sein Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf die Erhaltung von Großkirchen im europäischen Raum, die Pflege und Förderung der Religion, der Baukunst und der Baukultur, deshalb muß als Voraussetzung für die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte eine hohe Fachkompetenz und berufliche Erfahrung in den betreffenden Tätigkeitsbereichen der ordentlichen Mitglieder gefordert werden. Ordentliche Mitglieder können deshalb nur diejenigen Personen werden, die die o.g. Tätigkeiten ausüben und den damit verbundenen beruflichen Kriterien entsprechen sowie deren Antrag auf Mitgliedschaft vom Vorstand positiv beschieden wurde.
2. Außerordentliche Mitgliedschaft
Zur Erfüllung des Satzungszweckes ist es wünschenswert neben den ordentlichen Mitgliedern außerordentliche Mitglieder aufzunehmen bzw.
zu ernennen, die die Arbeit des Dombaumeister e.V. unterstützen und fördern wollen. Außerordentliches Mitglied kann werden, wer satzungsgemäß einen Aufnahmeantrag formlos an den Vorstand richtet und dessen Antrag vom Vorstand befürwortet wird. Die außerordentliche Mitgliedschaft differenziert
sich in fördernde Mitglieder und in Ehrenmitglieder. Fördernde Mitglieder können Personen werden, die insbesondere
-wirtschaftliche Unterstützung für den Verein leisten wollen
-auf einem Spezialgebiet die Arbeit des Vereins unterstützen wollen und können
– in kirchlichen oder zivilen Körperschaften Verantwortung für Aufgaben wahrnehmen, die dem Vereinszweck dienen.
Ehrenmitglieder können diejenigen vom Vorstand ausgewählten Persönlichkeiten werden, die aufgrund ihrer herausragenden gesellschaftlichen
Stellung bzw. aufgrund ihrer besonderen Verdienste um die Erhaltung von Großkirchen sowie für den Dombaumeister e.V. selbst eine solche Mitgliedschaft
lebenslang verdienen. Hierüber muß im Einzelfall auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung entschieden werden. Ehrenmitglieder können auf Beschluß des Vorstandes von den Beiträgen befreit werden.
3. Mitgliederrechte
Die Rechte der ordentlichen Mitglieder des Dombaumeister e.V. regeln sich nach der Satzung. Die außerordentlichen Mitglieder haben bei der Mitgliederversammlung ein Teilnahme- und Rederecht.
Freiburg, den 22.09.2000

References: § 52
 § 55
 § 2
 § 26
 § 2
 § 3