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Timestamp: 2016-10-27 12:59:21+00:00

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2C_645/2011 (12.03.2012)
vertreten durch Herrn lic. iur. Piero Fl�ckiger.
Die Y.________ AG (hienach: die Steuerpflichtige) wurde 1981 gegr�ndet und konnte bis 2004 das Holdingprivileg gem�ss Steuerrecht des Kantons Z�rich beanspruchen. Nachdem sie nie �ber Grundeigentum verf�gte, hatte sie keine Gewinnsteuer, sondern lediglich die erm�ssigte Kapitalsteuer f�r Holdinggesellschaften zu entrichten. Ab der Steuerperiode 2005 erf�llte sie die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung des Holdingprivilegs nicht mehr.
F�r die Steuerperiode 2007 deklarierte die Steuerpflichtige einen Reingewinn von Fr. 559'098.-- sowie noch nicht verrechnete Vorjahresverluste in H�he von Fr. 586'286.--. Dementsprechend wies sie in der Steuererkl�rung einen steuerbaren Reingewinn von null aus. Mit Einsch�tzungsentscheid vom 2. Dezember 2009 setzte das kantonale Steueramt Z�rich den steuerbaren Reingewinn f�r die Staats- und Gemeindesteuern indessen auf Fr. 559'000.-- fest und liess mithin den geltend gemachten Verlustvortrag unber�cksichtigt, anders als im Fall der direkten Bundessteuern, wo das Steueramt den steuerbaren Reingewinn unter Anrechnung des Verlustvortrages auf null festlegte. Das kantonale Steueramt Z�rich hielt daf�r, dass Vorjahresverluste, die unter dem Regime des Holdingstatus entstanden waren, nicht mit (steuerbarem) Gewinn, der nach �bergang zur ordentlichen Besteuerung angefallen ist, verrechenbar seien.
Die hiegegen erhobene Einsprache wies das kantonale Steueramt am 30. Juni 2010 ab, worauf sich die Steuerpflichtige an die Steuerrekurskommission II des Kantons Z�rich wandte, die deren Rekurs am 28. Oktober 2010 ebenso abwies. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich hiess die hiegegen erkl�rte Beschwerde mit Entscheid vom 29. Juni 2011, versandt am 22. Juli 2011, teilweise gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinne der Erw�gungen an das kantonale Steueramt zur�ck.
Gegen dieses Urteil erhebt das kantonale Steueramt mit Eingabe vom 25. August 2011 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 30. Juni 2010 sei zu best�tigen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich und die Steuerpflichtige schliessen auf Abweisung, w�hrend die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben) die Gutheissung der Beschwerde beantragt.
1.2 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die direkten Steuern des Kantons Z�rich. Dagegen steht gem�ss Art. 82 ff. BGG in Verbindung mit Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (Art. 83, 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde des gem�ss Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG legitimierten Beschwerdef�hrers ist grunds�tzlich einzutreten.
1.3.1 Nach Art. 90 BGG steht die Beschwerde an das Bundesgericht offen gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Endentscheide). R�ckweisungsentscheide, ebenso wie Rechtsmittelentscheide gegen�ber solchen, fallen an sich unter die Zwischenentscheide (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; Urteile 2C_475/2011, 2C_476/2011 vom 13. Dezember 2011 E. 2.1, mit Hinweisen). Verbleibt der unteren Instanz, an welche die Sache zur�ckgewiesen wird, indessen kein eigener Entscheidungsspielraum und dient die R�ckweisung einzig der (rechnerischen) Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten, handelt es sich um einen Endentscheid (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; Urteile 2C_258/2008 vom 27. M�rz 2009 E. 3.1, in: StE 2009 B 96.21 Nr. 14; 2C_596/2007 vom 24. Juni 2008 E. 1.2, in: RDAF 2008 II S. 390).
Der angefochtene Entscheid beendet das Verfahren zwar nicht, sondern die Sache geht zu neuem Entscheid an das kantonale Steueramt zur�ck. Dabei hat das Steueramt erg�nzende Sachverhaltsabkl�rungen vorzunehmen und die M�glichkeit des Verlustvortrags n�her abzukl�ren. Damit stellt der R�ckweisungsentscheid keinen (Quasi)-Endentscheid, sondern einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG dar (vgl. Urteil 2C_905/2011 vom 8. November 2011 E. 2.1).
1.3.2 Selbst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide k�nnen beim Bundesgericht, selbst wenn mit ihnen �ber materielle Teilaspekte der Streitsache entschieden wird, lediglich unter den Voraussetzungen von Art. 92 oder 93 BGG angefochten werden (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127). Gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, der hier im Vordergrund steht, ist die Beschwerde zul�ssig, soweit die selbst�ndig er�ffneten Vor- und Zwischenentscheide einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen. Dieser Nachteil muss rechtlicher Natur sein (BGE 134 III 188 E. 2.1 S. 190; 133 IV 139 E. 4 S. 141).
Die selbst�ndige Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids ergibt sich im vorliegenden Fall daraus ab, dass der R�ckweisungsentscheid die Vorinstanz - je nach Ergebnis der vorzunehmenden Abkl�rungen - zu einer aus ihrer Optik unrichtigen Veranlagung verpflichten kann. Dies kommt praxisgem�ss einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur gleich (so u.a. BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 128, 133 II 409 E. 1.2 S. 412, 133 V 477 E. 5.2 S. 483 ff.). Entscheidend hief�r ist, dass die Verwaltung, die gem�ss R�ckweisungsentscheid einen ihr nicht genehmen Entscheid zu erlassen hat, zu dessen sp�terer Anfechtung mangels formeller Beschwerde nicht befugt w�re, sodass im Ergebnis der allenfalls rechtswidrige Entscheid keiner bundesgerichtlichen �berpr�fung unterzogen werden k�nnte (BGE 133 V 477 E. 5.2.4 S. 484). Damit sind die Voraussetzungen gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erf�llt und ist das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. Juni 2011, das einen Zwischenentscheid darstellt, selbst�ndig anfechtbar.
1.4 Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Das Bundesgericht legt sodann seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Deren Sachverhaltsfeststellungen k�nnen nur berichtigt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2). Dies ist dann der Fall, wenn der Sachverhalt willk�rlich ermittelt worden ist (Art. 9 BV) oder dessen Feststellung unter Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte und Grunds�tze zustande gekommen ist (BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 2C_747/2010 vom 7. Oktober 2011 E. 1.2). Zudem muss aufgezeigt werden, dass die Behebung des Mangels f�r das Verfahren entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.5 Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des harmonisierten kantonalen Steuerrechts durch die kantonalen Instanzen an sich mit freier Kognition, ebenso, wie es dies im Fall von Bundesrecht t�te. In den Bereichen, in welchen das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen einen gewissen Gestaltungsspielraum bel�sst, beschr�nkt sich die Kognition des Bundesgerichts indessen auf Willk�r (zum Ganzen BGE 134 II 207 E. 2 S. 210; Urteile 2C_519/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.3.1; 2C_272/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 1.3; 2C_188/2008 vom 19. August 2008 E. 4.2, in: RDAF 2008 II S. 216).
Dies ist hier der Fall, nachdem Art. 28 StHG den Kantonen einen recht weiten Gestaltungsspielraum bel�sst (ERNST H�HN, Holding- und Domizilgesellschaften gem�ss StHG, in: H�hn/Athanas [Hrsg.], Das neue Bundesrecht �ber die direkten Steuern, 1993, S. 253; ROBERT WALDBURGER, Holding- und Domizilprivileg im Steuerharmonisierungsgesetz, 1996, S. 19 ff.). Nach Auffassung des Bundesrats ist es Sache des kantonalen Gesetzgebers, die steuerlichen Konsequenzen festzulegen im Falle, dass eine Kapitalgesellschaft ihr bisheriges Holdingprivileg endg�ltig verliert (Botschaft vom 25. Mai 1983 zu Bundesgesetzen �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden sowie �ber die direkte Bundessteuer, BBI 1983 III 1 ff., insb. 117; vgl. auch Konferenz Staatlicher Steuerbeamter, Kommission Steuerharmonisierung, Harmonisierung des Unternehmenssteuerrechts, 1995, S. 111; FRANK LAMPERT, Die Verlustverrechnung von juristischen Personen im Schweizer Steuerrecht, 2000, S. 57; MARKUS REICH, in: Reich/Duss, Unternehmensumstrukturierungen im Steuerrecht, 1996, S. 53; MARCO DUSS/JULIA VON AH/FRANK RUTISHAUSER, in: Zweifel/Athanas, Kommentar StHG, 2. Aufl., 2002, N. 123 zu Art. 28 StHG). Das Bundesgericht kann daher die hier anstehenden Konsequenzen eines Verlusts des Holdingprivilegs durch die Beh�rden des Kantons Z�rich nur unter dem beschr�nkten Gesichtswinkel der Willk�r �berpr�fen.
1.6 Soweit die Anwendung kantonalen Rechts ger�gt wird, kann im Wesentlichen geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG), hier namentlich gegen die verfassungsm�ssigen Rechte und Grunds�tze (BGE 137 V 143 E. 1.2 S. 145; 134 II 349 E. 3 S. 351). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht pr�ft das Bundesgericht freilich nur unter R�ge- und Begr�ndungsvorbehalt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; zum Ganzen Urteile 2C_519/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.3.2; 2C_468/2011, 2C_469/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 1.2.3). Der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen im Sinne von Art. 106 Abs. 1 BGG gilt insofern nicht (Urteil 2C_119/2009 vom 29. Mai 2009 E. 1.2.1). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung "klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids" dargelegt wird (Urteile 2C_812/2010 vom 23. M�rz 2011 E. 1.2 und 1C_155/2007 vom 13. September 2007 E. 1.2; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8 S. 494 mit Hinweisen).
Diesen Begr�ndungsanforderungen vermag die Beschwerdeschrift nicht in allen Teilen zu gen�gen, zeigt sie doch nicht in hinreichender Weise auf, inwiefern die von der Vorinstanz gew�hlte L�sung geradezu willk�rlich sein soll. Die Frage kann jedoch letztlich offen bleiben, da die Beschwerde ohnehin abgewiesen werden muss.
2.1 Entgegen ihren Vorinstanzen bejaht das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich im angefochtenen Urteil die Frage danach, ob die Steuerpflichtige ihre noch unter dem Holdingstatus erzielten Vorjahresverluste mit Gewinnen, die nach dem �bergang zur ordentlichen Steuerpflicht entstanden sind, zur Verrechnung bringen k�nne. Zu diesem Ergebnis kommt es haupts�chlich aufgrund der gesetzessystematischen �berlegung, wonach das Holdingprivileg im Sinne von � 73 des Steuergesetzes des Kantons Z�rich vom 8. Juni 1997 (StG/ZH; LS 631.1), das einer davon betroffenen Gesellschaft Gewinnsteuerfreiheit ("entrichten keine Gewinnsteuer") garantiert, sich erst bei der Steuerberechnung auswirke. Die M�glichkeit der Verlustverrechnung beschlage aber die Bemessung des steuerbaren Reingewinns und setze deshalb vor der Steuerberechnung ein, weshalb der Wechsel von der Holdingbesteuerung zur ordentlichen Besteuerung keinen Einfluss auf den steuerbaren Reingewinn habe.
2.2 Es ist dem Beschwerdef�hrer beizupflichten, dass die vorinstanzliche Begr�ndung zu kurz greift. Obschon Art. 28 StHG im 2. Abschnitt des 2. Kapitels (Gewinnsteuer) mit dem Titel "Steuerberechnung" ("Calcul de l'imp�t"; "Calcolo dell'imposta") steht, geht es insbesondere in Art. 28 Abs. 2-5 StHG um Fragen der Steuerbemessung bzw. des Steuerobjekts. Art. 28 Abs. 2 StHG bzw. � 73 Abs. 1 StG/ZH nimmt n�mlich nicht nur Beteiligungsertr�ge, wo bei einer Holdinggesellschaft in der Tat eine Mehrfachbelastung resultiert, von der Gewinnsteuer aus, sondern befreit ebenso nicht vorbelastete andere Ertr�ge. Dadurch steckt ein "systemwidriges Element" in diesem Besteuerungskonzept (ZUPPINGER/B�CKLI/LOCHER/REICH, Steuerharmonisierung, 1983, S. 259) bzw. f�hrt es insoweit zu einer problematischen "Privilegierung" (daher auch die Bezeichnung "Holdingprivileg" f�r Art. 28 Abs. 2 StHG). Die Auffassung der Vorinstanz, die Verlustverrechnung sei unabh�ngig von Art. 28 StHG immer gleich vorzunehmen, l�sst sich damit jedenfalls nicht aus der Gesetzessystematik ableiten. Fraglich ist jedoch, ob sich dieses Ergebnis nicht aus anderen �berlegungen herleiten l�sst. Weil das StHG ein Rahmen- oder Grundsatzgesetz ist, dessen Regelungsdichte je nach Gegenstand variiert, ist auslegungsweise zu ermitteln, welcher Gestaltungsspielraum dem kantonalen Gesetzgeber verbleibt (DANIELLE YERSIN, Harmonisation fiscale: proc�dure, interpr�tation et droit transitoire, in: RDAF 59/2003 II 1 ff., insbesondere S. 8 f.).
2.3 Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der Bestimmung. Vom klaren, d.h. eindeutigen und unmissverst�ndlichen Wortlaut darf nur ausnahmsweise abgewichen werden, u.a. dann, wenn triftige Gr�nde daf�r vorliegen, dass der Wortlaut nicht den wahren Sinn der Norm wiedergibt. Solche Gr�nde k�nnen sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus ihrem Grund und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit andern Vorschriften ergeben. Eine historisch orientierte Auslegung ist f�r sich allein nicht entscheidend. Anderseits vermag aber nur sie die Regelungsabsicht des Gesetzgebers (die sich insbesondere aus den Materialien ergibt) aufzuzeigen, welche wiederum zusammen mit den zu ihrer Verfolgung getroffenen Wertentscheidungen verbindliche Richtschnur des Gerichts bleibt, auch wenn es das Gesetz mittels teleologischer Auslegung oder Rechtsfortbildung ver�nderten, vom Gesetzgeber nicht vorausgesehenen Umst�nden anpasst oder es erg�nzt (zur Publikation bestimmtes Urteil 9C_727/2010 vom 27. Januar 2012 E. 3.4.1; Urteil 2C_712/2011 vom 19. Januar 2012 E. 3.5; BGE 137 V 13 E. 5.1 S. 17 mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat sich bei der Auslegung von Erlassen stets von einem Methodenpluralismus leiten lassen. Sind mehrere L�sungen denkbar, ist jene zu w�hlen, die der Verfassung entspricht (Urteil 2C_761/2007 vom 23. Juni 2008 E. 3.1, in: StE 2008 B 72.19 Nr. 9, mit Hinweisen).
3.1 Nach dem Beschwerdef�hrer spricht bereits der Wortlaut von Art. 25 Abs. 2 StHG (bzw. � 70 Abs. 1 StG/ZH und Art. 68 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]) daf�r, dass nur Verluste, welche im ordentlichen Regime angefallen sind, zur Verrechnung gebracht werden d�rfen. Der erw�hnte Art. 25 Abs. 2 StHG lautet:
Vom Reingewinn der Steuerperiode werden nur Verluste aus den sieben der Steuerperiode (Art. 31 Abs. 2) vorangegangenen Gesch�ftsjahren abgezogen, soweit sie bei der Berechnung des steuerbaren Reingewinns dieser Jahre nicht ber�cksichtigt werden konnten.
Lorsqu'elles n'ont pas pu �tre prises en consid�ration lors du calcul du b�n�fice net imposable de ces ann�es, les pertes des sept exercices pr�c�dant la p�riode fiscale sont d�duites du b�n�fice net de cette p�riode (art. 31, al. 2).
Dall'utile netto del periodo fiscale sono dedotte le perdite dei sette esercizi commerciali che precedono il periodo fiscale (art. 31 cpv. 2), semprech� non se ne sia potuto tenere conto per il calcolo dell'untile netto imponibile di tali anni.
Der Beschwerdef�hrer h�lt also daf�r, dass nur Verluste absetzbar seien, die bei der Berechnung des steuerbaren Reingewinns der Vorjahre nicht ber�cksichtigt werden konnten. Bei Holdinggesellschaften sei aber gar kein steuerbarer Reingewinn zu ermitteln, weshalb auch keine Verluste ber�cksichtigt werden k�nnten. Dabei �bersieht er, dass die Begriffe (gesamter) "Reingewinn" und "steuerbarer Reingewinn" rein technische Ausdr�cke sind, um zu kl�ren, ob die Vorjahresverluste von einem Ergebnis abgezogen sind oder nicht (vgl. Konferenz Staatlicher Steuerbeamter, a.a.O., S. 99 f.). Der Begriff "steuerbarer Reingewinn" bringt mithin nur eine Gr�ssenordnung zum Ausdruck und vermag dar�ber, ob dieser Reingewinn tats�chlich auch steuerlich erfasst wurde, nichts auszusagen. Dass dem so ist, erhellt auch aus den Steuererkl�rungsformularen der Beschwerdegegnerin. Die Steuerdeklaration von Holdinggesellschaften erfolgt n�mlich mit dem allgemeinen Steuererkl�rungsformular, das auch von den Kapitalgesellschaften und Genossenschaften verwendet wird, die der ordentlichen Steuerpflicht unterliegen (vgl. Urteil SB.2002.00012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 25. September 2002 E. 4d). In jedem Fall hat die steuerpflichtige Gesellschaft den "Reingewinn" und die Gr�sse "steuerbarer Reingewinn" anzugeben, d.h. selbst dort, wo dieser Reingewinn aufgrund des Holdingprivilegs gar nicht steuerlich erfasst wird. Die M�glichkeit der Verlustverrechnung bereits aufgrund dieser "grammatikalischen �berlegungen" auszuschliessen, greift zu kurz.
3.2 Ebenso wenig kann daraus, auf welche Weise dieser Statuswechsel unter dem vorharmonisierten Recht behandelt wurde, etwas f�r den vorliegenden Fall abgeleitet werden. Damals war bei Verlust des Holdingprivilegs und �bergang zur ordentlichen Besteuerung eine Zwischeneinsch�tzung vorzunehmen, was zur Gegenwartsbemessung f�hrte. Damit fiel eine Verlustanrechnung gleichsam "automatisch" weg (vgl. REINMANN/ZUPPINGER/SCH�RRER, Kommentar zum Z�rcher Steuergesetz, Band III, 1969, N. 208 zu � 45 aStG/ZH). Unter dem harmonisierten Recht bewirkt der Statuswechsel gerade keine Z�sur mehr bez�glich der zeitlichen Bemessung, sondern es besteht insoweit Kontinuit�t. Allerdings d�rften diese Erfahrungen aus der Vergangenheit einige Kantone zum Schluss verleitet haben, unter dem neuen Recht �ndere bez�glich Verlustverrechnung beim Statuswechsel nichts (vgl. die bei CHRISTOPH NIEDERER/ANDREA SCHERRER, Vortrag von Verlusten beim Systemwechsel von der privilegierten zur ordentlichen Besteuerung, in: ST 85/2011, S. 296 ff., insb. Fn. 2 und 3, wiedergegebenen Resultate einer Umfrage bei den Kantonen; siehe auch ETIENNE JUNOD, Die steuersystematische Realisation: Ein �berblick mit Gegen�berstellungen bei den direkten Steuern, in: StR 61/2006 S. 110 ff., insb. 120; WEIDMANN/GROSSMANN/ZIGERLIG, Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., 1999, S. 333). Ein solcher Schluss ist nicht �berzeugend, zumal schon der Bundesrat in der Botschaft �ber die Steuerharmonisierung zu Recht darauf hinwies, es sei Sache der kantonalen Gesetzgebung, "die Folgerungen aus dem endg�ltigen Verlust des Holdingprivilegs" zu ziehen (BBI 1983 III 1 ff., insb. 117; vgl. auch Konferenz Staatlicher Steuerbeamter, a.a.O., S. 111; LAMPERT, a.a.O., S. 57; REICH, a.a.O., S. 53). Nur zwei Kantone befolgten aber diesen Rat und schufen Gesetzesnormen zur Regelung der Verlustanrechnung nach einem Statuswechsel (� 65 Abs. 4 des Steuergesetzes des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 [BGS 632.1], Art. 84b Abs. 2 Satz 2 der Loi d'imp�t des Kantons Jura vom 26. Mai 1988 [RS/JU 641.11]).
3.3 Einige Kantone lassen es ausdr�cklich zu, stille Reserven, die unter dem Holdingstatus entstanden sind, vor dem �bergang zur ordentlichen Besteuerung in der Steuerbilanz erfolgsneutral offen zu legen (DUSS/VON AH/RUTISHAUSER, a.a.O., N. 125a zu Art. 28 StHG; gem�ss NIEDERER/SCHERRER, a.a.O., S. 298 Fn. 3 ist der Kreis jener Kantone sogar noch weiter). So h�lt die Steuerverwaltung des Kantons Obwalden in ihrer Dienstanleitung zum Steuergesetz, Weisung Nr. 8/2006 vom 1. Januar 2008 (Art. 88-99/Art. 30 VV), zum Thema Statuswechsel bei Holdinggesellschaften in Ziff. 3.3.4 fest: "Die w�hrend der Zeit als Holdinggesellschaft entstandenen stillen Reserven k�nnen vor dem �bergang zur ordentlichen Besteuerung in der Steuerbilanz offengelegt werden. (...) Verluste aus Gesch�ftsjahren, f�r welche das Holdingprivileg beansprucht wurde, k�nnen nach dem �bergang zur ordentlichen Besteuerung nicht zur Verrechnung gebracht werden". Eine nahezu gleichlautende Praxisfestlegung hat die Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden erlassen. Danach k�nnen die offen gelegten stillen Reserven sp�ter steuerfrei realisiert werden. Unter dieser Voraussetzung erscheint es als vertretbar, ebenso wenig Verlustvortr�ge, die unter dem Holdingstatus entstanden sind, nach dem �bergang zur ordentlichen Besteuerung noch zu ber�cksichtigen. Diese L�sung behandelt damit Gewinne und Verluste, die unter dem Holdingstatus entstanden sind, richtigerweise gleich (d.h. sie bleiben unber�cksichtigt). Es ist dies auch die L�sung, welche der Kanton Jura in Art. 84b Abs. 2 seines Steuergesetzes vorsieht. Solange aber eine solche Gleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten nicht gew�hrleistet ist, erscheint es sachlich haltbar, auch fr�here Verlustvortr�ge noch zu ber�cksichtigen. Dies ist im Kanton Z�rich der Fall, weil stille Reserven nur im handelsrechtlich erlaubten Umfang, d.h. lediglich bis zur H�he der Anschaffungskosten, offengelegt werden d�rfen (RICHNER/FREI/KAUFMANN/ MEUTER, Kommentar zum harmonisierten Z�rcher Steuergesetz, 2. Aufl., 2006, N. 24 zu � 73 StG/ZH). Damit k�nnen im Kanton Z�rich im Falle der Realisierung von Kapitalgewinnen auf Beteiligungen durchaus stille Reserven steuerlich erfasst werden, die an sich bereits unter dem Holdingstatus entstanden sind. Dies trifft auch vorliegend zu, werden doch die Beteiligungen der Steuerpflichtigen zu Anschaffungspreisen, allenfalls unter Bildung von Wertberichtigungen, aktiviert. In diesem Fall erscheint es aber auch als vertretbar, entsprechende Verlustvortr�ge noch steuerlich zu ber�cksichtigen (THOMAS KUNZ, Das Holdingprivileg: Auseinandersetzung mit steuerlichen Sonderfragen, in: StR 59/2004 S. 650 ff. bzw. S. 724 ff., insb. S. 738 f.; LAMPERT, a.a.O., S. 57 f.; NIEDERER/SCHERRER, a.a.O., S. 296 ff.).
3.4 Schliesslich f�hrt der Beschwerdef�hrer "verfahrensrechtliche und praktische Gr�nde" an, die gegen eine Ber�cksichtigung des Verlustvortrags sprechen sollen. Aufgrund von Art. 28 Abs. 2 StHG m�sse keine Verrechnung von Gewinnen mit Vorjahresverlusten vorgenommen werden. Nach der Auffassung des Verwaltungsgerichts m�ssten Gewinne und Verluste, welche unter dem Holdingregime angefallen sind, nachtr�glich rekonstruiert werden. Dem stehe die Rechtskraft der "Nullveranlagungen" bez�glich der Gewinne w�hrend Dauer des Holdingstatuts entgegen. Diese Bedenken verm�gen mit der Steuerpflichtigen nicht zu �berzeugen, zumal die vortragbaren Verluste ohnehin f�r die Zwecke der direkten Bundessteuer laufend nachzuf�hren und zu dokumentieren sind. Auch bei Betriebsgesellschaften wird die H�he der Verluste erst gepr�ft, wenn sie mit Gewinnen verrechnet werden sollen, d.h. auch f�r zur�ckliegende Steuerperioden (vgl. Urteile 2C_375/2010 vom 22. M�rz 2011 E. 2, in: StE 2011 A 24.43.1 Nr. 21; 2C_220/2009 vom 10. August 2009 E. 8.1, in: StR 64/2009 S. 886, insb. 890 f., je mit Hinweisen). Praxisgem�ss fehlt es n�mlich an einem Feststellungsinteresse, wenn eine Steuerperiode klarerweise mit Verlust abschliesst und von der steuerpflichtigen Gesellschaft nur verlangt wird, es sei die H�he der auf das Folgejahr vortragbaren Verluste festzustellen (Urteil 2C_292/2009 vom 26. M�rz 2010 E. 1.3, in: StR 65/2010 S. 683 f.). Genau gleich verh�lt es sich aber hier, und irgendeine "rechtskr�ftige Verf�gung" steht dem nicht entgegen. lm �brigen ist es Sache der Steuerpflichtigen, die H�he der fr�heren Verluste als steuermindernde Tatsache darzutun. Entsprechend verlangt die Vorinstanz in E. 2.4 zu Recht, das kantonale Steueramt habe diese Verluste noch zu �berpr�fen und abzukl�ren, ob sie nicht mit - wenn auch nicht zur Besteuerung herangezogenen - Gewinnen unter dem Holdingstatus zu verrechnen seien.
Zusammenfassend vermag der Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen, dass die L�sung der Vorinstanz geradezu unhaltbar ist und sich damit als willk�rlich erweist. Vielmehr lassen sich - wenn auch aus anderen Gr�nden, als nach der Vorinstanz - durchaus sachliche Gr�nde f�r dieses Vorgehen anf�hren. Allerdings sind diese Verlustvortr�ge mit der Vorinstanz zun�chst noch vom kantonalen Steueramt zu verifizieren. Die R�ckweisung an dieses ist damit durchaus gerechtfertigt.
Bei diesem Verfahrensausgang wird der Kanton Z�rich, der Verm�gensinteressen verfolgt, kostenpflichtig (Art. 65 f. BGG). Er hat der Steuerpflichtige f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 BGG).
Der Kanton Z�rich hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Kammer, und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 73
 Art. 89
 Art. 90
 Art. 93
 Art. 92
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 Art. 95
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 BGE 
 Art. 28
 Art. 28
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
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 Art. 25
 Art. 68
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 Art. 84
 Art. 28
 Art. 84
 Art. 28