Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19870623_OGH0002_0050OB00053_8700000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-10-16 05:18:40+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 5Ob53/87 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob318/71 5Ob743/82 5Ob...
RS0032303
1Ob318/71; 5Ob743/82; 5Ob53/87; 4Ob572/88; 7Ob19/89; 1Ob2342/96k; 7Ob214/03a; 2Ob210/13s; 5Ob221/17m
ABGB §1376
ABGB §1379
Bestehen Zweifel, ob durch einen neuen Vertrag der Hauptgegenstand oder nur Nebenbestimmungen geändert wurden, spricht die Vermutung für den Fortbestand des alten Vertrages, der neue Vertrag wird zum Zusatzvertrag, so lange er mit dem alten noch wohl bestehen kann.
1 Ob 318/71
Entscheidungstext OGH 25.11.1971 1 Ob 318/71
Veröff: JBl 1972,370 = EvBl 1972/186 S 349 = QuHGZ 1972 H3/104 = SZ 44/179
5 Ob 743/82
Entscheidungstext OGH 30.11.1982 5 Ob 743/82
Ähnlich; Veröff: SZ 60/115 = MietSlg 39/27
4 Ob 572/88
Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 572/88
Auch; Beisatz: Hier: Konstitutives Anerkenntnis. (T1)
7 Ob 19/89
Entscheidungstext OGH 15.06.1989 7 Ob 19/89
Veröff: VersR 1990,549
Beisatz: Der animus novandi muß neben der Änderungsvereinbarung nicht noch besonders zum Ausdruck gebracht werden. (T2)
7 Ob 214/03a
Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 214/03a
2 Ob 210/13s
Entscheidungstext OGH 02.10.2014 2 Ob 210/13s
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0032303
JJR_19711125_OGH0002_0010OB00318_7100000_001
Rechtssatz für 1Ob318/71 1Ob556/78 1Ob...
RS0032417
1Ob318/71; 1Ob556/78; 1Ob13/79; 4Ob559/81; 7Ob655/82; 5Ob743/82; 7Ob712/82; 2Ob587/82; 4Ob22/83; 8Ob562/86; 1Ob625/86; 5Ob53/87; 4Ob572/88; 7Ob690/89; 5Ob110/89; 5Ob94/92 (5Ob95/92); 2Ob581/94; 1Ob511/95; 1Ob2342/96k; 5Ob340/98f; 7Ob265/00x; 9ObA44/03s; 6Ob31/06m; 3Ob17/08h; 6Ob131/08w; 2Ob210/13s; 5Ob221/17m; 3Ob24/18b
Zur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). Sonst bestehen beide nebeneinander. Doch braucht diese Absicht nicht ausdrücklich erklärt zu werden, sie kann auch, da das Gesetz keine Beschränkung enthält, aus den Umständen hervorleuchten (§ 863 ABGB); keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet, sondern die alte Verbindlichkeit nicht für aufgelöst gehalten, so lange sie mit der neuen noch wohl bestehen kann (Stubenrauch 8.Auflage II 777).
Veröff: SZ 44/179 = EvBl 1972/186 S 349 = JBl 1972,370 = QuHGZ 1972 H3/104
1 Ob 556/78
Entscheidungstext OGH 17.03.1978 1 Ob 556/78
Ähnlich; Veröff: RZ 1978/88 S 193
1 Ob 13/79
Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 13/79
4 Ob 559/81
Entscheidungstext OGH 21.09.1982 4 Ob 559/81
Auch; Veröff: SZ 55/132
7 Ob 655/82
Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 655/82
nur: Zur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). Sonst bestehen beide nebeneinander, keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet. (T1) Veröff: SZ 55/152
7 Ob 712/82
Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 712/82
2 Ob 587/82
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 2 Ob 587/82
4 Ob 22/83
Entscheidungstext OGH 13.03.1984 4 Ob 22/83
Auch; Veröff: EvBl 1984/75 S 297
1 Ob 625/86
Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 625/86
Ähnlich; Veröff: SZ 60/115
Auch; Beisatz: Hier: Konstitutives Anerkenntnis. (T2) Veröff: ÖBA 1989,537
nur: Zur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). (T3)
5 Ob 110/89
Entscheidungstext OGH 19.12.1989 5 Ob 110/89
Beisatz: Hier: Neuer Mietvertrag über Bestandobjekt, das aus mehreren (alten) zusammengelegt wurde. (T4) Veröff: WoBl 1990,100
5 Ob 94/92
Entscheidungstext OGH 30.06.1992 5 Ob 94/92
nur T3; nur: Keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet. (T5); Beisatz: Der Wille der Parteien muss vielmehr erweislich dahin gehen, dass auf das alte Schuldverhältnis nicht mehr zurückgegriffen werden soll. (T6)
nur T1; Veröff: SZ 67/217
7 Ob 265/00x
Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 265/00x
9 ObA 44/03s
Entscheidungstext OGH 27.08.2003 9 ObA 44/03s
6 Ob 31/06m
Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 31/06m
Vgl auch; Beisatz: Der Novationswille wird nicht vermutet. Er muss dahin gehen, dass auf das alte Schuldverhältnis nicht mehr zurückgegriffen werden soll. (T7)
3 Ob 17/08h
Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 17/08h
Auch; nur T5; Beisatz: Hier: Ein solcher Wille wurde weder behauptet noch festgestellt. (T8)
6 Ob 131/08w
Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 131/08w
Auch; nur T6; Beis wie T7
3 Ob 24/18b
Entscheidungstext OGH 25.04.2018 3 Ob 24/18b
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0032417
JJR_19711125_OGH0002_0010OB00318_7100000_003
Rechtssatz für 5Ob53/87
RS0083189
WEG 1975 §23 Abs2
WGG 1979 §18
Die Bestimmung des § 18 Satz 2 WGG über die ua in Mietverträgen anzuführenden Beträge, die im Zusammenhang mit dem Erstbezug als Baukostenbeiträge zu leisten waren (sind), verlangt nicht auch die zahlenmäßig bestimmte Angabe dieser Beträge - anders als § 23 Abs 2 WEG.
Veröff: SZ 60/115 = MietSlg XXXIX/27
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0083189
JJR_19870623_OGH0002_0050OB00053_8700000_001
Rechtssatz für 5Ob53/87 5Ob178/00p 5Ob...
RS0083367
5Ob53/87; 5Ob178/00p; 5Ob22/08h
MRG §27 Abs1
MRG §27 Abs2 lita
WGG 1979 §14 Abs1
WGG 1979 §17 Abs1
WGG 1979 §17 Abs6
Vereinbarungen zwischen gemeinnütziger Bauvereinigung und (künftigen) Mieter über Leistung von Baukostenzuschüssen bzw Erhöhung des auf der Preisbasis nach § 17 Abs 6, 18 WGG festgesetzten Finanzierungsbeitrags sind zulässig, da sie zu einer entsprechenden Minderung des nach § 14 WGG zu berechnenden Entgelts führen und für sie eine besondere Abzinsung und Wertsicherung (§ 17 WGG) besteht. Dem widersprechende gesetzliche Bestimmungen bestehen nicht.
5 Ob 178/00p
Entscheidungstext OGH 19.12.2000 5 Ob 178/00p
Vgl auch; Beisatz: Finanzierungsbeiträge, wie sie nach § 14 Abs 1 dritter Satz WGG neben dem laufenden Entgelt eingehoben werden dürfen, sind bei der Berechnung des angemessenen Mietentgelts betragsmindernd zu berücksichtigen. (T1); Beisatz: Solche Finanzierungsbeiträge sind Mietvorauszahlungen. (T2)
5 Ob 22/08h
Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 22/08h
Vgl auch; Beisatz: Die von WGG-Mietern für die Überlassung des Gebrauchs einer Wohnung vorweg zu leistenden Finanzierungsbeiträge sind aufgrund ihrer rechtlichen Konstruktion (§ 14 Abs 1 iVm § 17 Abs 1 WGG) als Mietzinsvorauszahlungen Bestandteil des geschuldeten Mietzinses. (T3); Beisatz: Solche Finanzierungsbeiträge unterliegen nicht der Verbotsnorm des § 27 Abs 1 MRG (§ 27 Abs 2 lit a MRG). (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0083367
JJR_19870623_OGH0002_0050OB00053_8700000_002
RS0083514
WGG 1979 §17
Die Bestimmungen der §§ 17 Abs 6 Satz 1 und 18 Satz 1 WGG stellen sich als Maßnahme des KSchG gegen Lockpreise dar und sollen kostensteigerungsbedingte Nachzahlungen in einem erträglichen Rahmen halten.
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0083514
JJR_19870623_OGH0002_0050OB00053_8700000_003
Entscheidungstext 5Ob53/87
ECLI:AT:OGH0002:1987:0050OB00053.87.0623.000
JJT_19870623_OGH0002_0050OB00053_8700000_000

References: §1376
 §1379
 OGH 
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 §23
 §18
 § 18
 § 23
 §27
 §27
 §14
 §17
 §17
 § 17
 § 14
 OGH 
 § 14
 OGH 
 § 17
 § 27
 §17