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Timestamp: 2019-06-19 00:05:40+00:00

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BVerwG, 24.10.2013 - 7 C 13.12 - dejure.org
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BVerwG, 24.10.2013 - 7 C 13.12 (https://dejure.org/2013,28696)
BVerwG, Entscheidung vom 24.10.2013 - 7 C 13.12 (https://dejure.org/2013,28696)
BVerwG, Entscheidung vom 24. Januar 2013 - 7 C 13.12 (https://dejure.org/2013,28696)
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§ 36a Abs 1 Nr 2 GenTG, § 36a Abs 1 Nr 1 GenTG, § 16b Abs 1 S 1 GenTG, § 173 S 1 VwGO, § 264 Nr 2 ZPO
Schutzmaßnahmen beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais; unzulässige Klageänderung
§ 43, § 91 Abs. 1, § 142 Abs. 1 VwGO, § 264 Nr. 2 ZPO, § 16, § 16b, § 36a Abs. 1 GenTG, Art. 19 Abs. 4, Art. 34 GG, § 839, § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB
Gentechnikrecht: Anbau von gentechnisch verändertem Mais (MON 810) | Unzulässiger Parteibeitritt ; Unzulässige Klageänderung ; Vorbeugende Feststellungsklage ; Keine Wiederholungsgefahr ; Keine Präjudizwirkung für eventuelle Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche
Keine Entscheidung über Schutz für Imker vor Gen-Mais
VG Augsburg, 30.05.2008 - Au 7 K 07.276
Das ist dann gegeben, wenn der Betroffene nicht in zumutbarer Weise auf den von der Verwaltungsgerichtsordnung als grundsätzlich angemessen und ausreichend angesehenen nachträglichen Rechtsschutz gegen die befürchtete Beeinträchtigung - einschließlich des einstweiligen Rechtsschutzes - verwiesen werden kann (…vgl. BVerwG, Urteile vom 07.05.1987, a.a.O., m.w.N., vom 25.09.2008, a.a.O., und vom 24.10.2013 - 7 C 13.12 -, juris; Lässig, NVwZ 1988, 410).
Hier besteht ein als schutzwürdig anerkanntes Interesse, den Verwaltungsrechtsweg als sachnähere und fachspezifische Rechtsschutzform einzuschlagen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 7. April 2003 - 1 BvR 2129/02 -, NVwZ 2003, 856 und juris, Rn. 14; BVerwG…, Beschluss vom 8. August 1988 - 3 B 91.87 -, LRE 22, 341 und juris, Rn. 4; Urteil vom 24. Oktober 2013 - 7 C 13.12 -, LRE 67, 16 und juris, Rn. 41; OVG RP…, Urteil vom 7. Dezember 2016 - 8 A 10482/16.OVG -, LRE 73, 380 und juris, Rn. 25, Sodan in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 43, Rn. 86).
Beim enteignungsgleichen Eingriff handelt es sich um eine verschuldensunabhängige Rechtwidrigkeitshaftung des Staates für unmittelbare Eigentumsbeeinträchtigungen (BVerwG, Urteil vom 24. Oktober 2013 - BVerwG 7 C 13/12 -, juris Rn. 53).
Die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr ist nur dann gegeben, wenn die abzuwehrende Rechtsverletzung konkret droht; die Rechtsverletzung muss hierfür greifbar bevorstehen (BVerwG, Urteil vom 25. Januar 2012 - BVerwG 6 C 9.11 - juris; BVerwG, Urteil vom 24. Oktober 2013 - BVerwG 7 C 13.12 - juris Rn. 43).
Eine Wiederholungsgefahr entfällt vielmehr auch dann, wenn eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse zu erwarten ist, und deswegen noch unsicher ist, ob und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen potentielle Verletzungshandlungen ergehen würden (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Oktober 2013 - 7 C 13.12 - juris Rn. 44; BGH…, Urteil vom 19. März 2013 - VI ZR 93/12 -, juris Rn. 34).
vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Oktober 2013 - 7 C 13.12 -, juris, Rn. 41.
2.4 Mit dem Vorbringen zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 2013 (- 7 C 13.12 - LRE 67, 16) zu den Voraussetzungen, unter denen eine Erweiterung des Klageantrages nicht als Klageänderung anzusehen sei, rügt die Beschwerde allenfalls eine vermeintlich fehlerhafte Rechtsanwendung im Einzelfall; voneinander abweichende abstrakte Rechtssätze werden nicht benannt.
Mit Urteil vom 13.12.2007 (- 7 C 13.12.2007 - DVBl. 2008, 317) hat das Bundesverwaltungsgericht seine Auffassung erneut bekräftigt und dazu ausgeführt: .
Der Streitgegenstand wird dabei durch den Klageanspruch als den mit der Klage geltend gemachten materiell-rechtlichen Anspruch und den Klagegrund als den dem Klageanspruch zugrunde liegenden Sachverhalt bestimmt (vgl. BVerwG, U.v. 24.10.2013 - 7 C 13.12 - juris Rn. 28 m.w.N.).
In diesem Fall besteht ein als schutzwürdig anzuerkennendes Interesse, den Verwaltungsrechtsweg als sachnähere und fachspezifische Rechtsschutzform einzuschlagen (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 7. April 2003 - 1 BvR 2129/02 -, NVwZ 2003, 856 und juris, Rn. 14; BVerwG, Beschluss vom 8. August 1988 - 3 B 91.87 -, LRE 22, 341 und juris, Rn. 4; Beschluss vom 24. Oktober 2013 - 7 C 13.12 -, LRE 67, 16 und juris, Rn. 41; VGH BW, Urteil vom 11. Februar 2010 - 9 S 1130/08 -, VBl.
Eine Klageänderung wird definiert als Veränderung des Streitgegenstandes durch Disposition des Klägers; der Streitgegenstand wird bestimmt durch Klageanspruch und Klagegrund, also durch den geltend gemachten materiell-rechtlichen Anspruch und den ihm zugrunde liegenden Sachverhalt (stRspr, BVerwG, U.v. 24.10.2013 - 7 C 13.12 - juris Rn. 28 f.;… ::0::in Sodan/Ziekow, a.a.O., § 91 Rn. 5 bis 15).
BVerwG, 19.05.2015 - 3 B 6.14
Rechtmäßigkeit lastenausgleichsrechtlicher Bescheide im Hinblick auf den …
OVG Sachsen-Anhalt, 20.02.2019 - 8 R 1/18
Anforderungen an die Begründung der Anordnung der sofortigen Vollziehung einer …

References: § 36
 § 36
 § 16
 § 173
 § 264

§ 43
 § 91
 § 142
 § 264
 § 16
 § 16
 § 36
 Art. 19
 Art. 34
 § 839
 § 906
 § 43
 § 91