Source: http://doczz.com.br/doc/1236299/jahresabschluss-2015
Timestamp: 2019-12-09 11:06:19+00:00

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1. Jahresbilanz (Formblatt 1)
(Formblatt 3 - Staffelform)
1. Jahresbilanz zum 31.12.2015
7.575.008,31
c) Guthaben bei Postgiroämtern
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung
bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen
darunter: bei der Deutschen Bundesbank
4. Forderungen an Kunden
durch Grundpfandrechte
65.322.325,63
15.150.596,09
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
darunter: beleihbar bei der Deutschen
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten
21.605.407,32
bb) von anderen Emittenten
153.519.479,09
137.208.748,78
c) eigene Schuldverschreibungen
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
6a. Handelsbestand
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
a) Beteiligungen
an Kreditinstituten
234.684,04
an Finanzdienstleistungsinstituten
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
bei Kreditgenossenschaften
bei Finanzdienstleistungsinstituten
8. Anteile an verbundenen Unternehmen
9. Treuhandvermögen
darunter: Treuhandkredite
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand
einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch
11. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
c) Geschäfts- oder Firmenwert
12. Sachanlagen
13. Sonstige Vermögensgegenstände
14. Rechnungsabgrenzungsposten
18.781.327,14
26.356.335,45
30.194.782,66
45.347.260,27
8.291)
75.542.042,93
667.504.132,74
53.575)
5.927)
21.659)
135.514)
1.857)
175.124.886,41
607.122,05
175.732.008,46
1.557.405,00
21.590.217,17
386.009,00
21.976.226,17
43.476,00
999.119
17.920.714,30
4.049.384,23
161.316,66
991.192.041,94
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von drei Monaten
215.776.273,91
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist
1.506.893,94
ba) täglich fällig
528.554.323,22
bb) mit vereinbarter Laufzeit
oder Kündigungsfrist
12.745.920,72
eigene Akzepte und
Solawechsel im Umlauf
3a. Handelsbestand
6a. Passive latente Steuern
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen
8. [gestrichen]
9. Nachrangige Verbindlichkeiten
10. Genussrechtskapital
darunter: vor Ablauf von
zwei Jahren fällig
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken
darunter: Sonderposten
nach § 340e Abs. 4 HGB
12. Eigenkapital
c) Ergebnisrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage
14.857.283,90
cb) andere Ergebnisrücklagen
29.657.283,90
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln
Gewährleistungsverträgen
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten
für fremde Verbindlichkeiten
a) Rücknahmeverpflichtungen aus
unechten Pensionsgeschäften
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen
darunter: Lieferverpflichtungen
aus zinsbezogenen
Termingeschäften
15.017.819,05
107.908.911,56
122.926.730,61
217.283.167,85
484.754
541.300.243,94
758.583.411,79
4.433.179,47
1.327.507,32
240.008,39
14.035.290,00
337.596,00
1.948.167,97
16.321.053,97
3.002.706,67
11.515.750,00
1.299.868,67
44.514.567,80
1.227.257,25
58.557.443,72
57.928.530,14
44.476.189,36
26.593.450,91
b) festverzinslichen Wertpapieren und
2.193.643,77
2. Zinsaufwendungen
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder Teilgewinnabführungsverträgen
5. Provisionserträge
6. Provisionsaufwendungen
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands
9. [gestrichen]
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
11.698.945,61
2.539.602,77
darunter: für
488.537,68
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und
bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen
zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten
Wertpapieren sowie aus der Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelte Wertpapiere
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme
18. [gestrichen]
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit
20. Außerordentliche Erträge
21. Außerordentliche Aufwendungen
22. Außerordentliches Ergebnis
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
darunter: latente Steuern
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen
24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken
25. Jahresüberschuss
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen
b) aus anderen Ergebnisrücklagen
5.096.838,80
515.559,63
23.690.255,88
347.731,67
11.001.449,89
998.423,59
10.003.026,30
830.467,53
14.238.548,38
9.355.794,59
23.594.342,97
1.166.469,31
1.793.560,98
2.096.382,26
-2.096.382,26
144.476,32
-144.476,32
6.591.809,17
2.263.304,30
1.528.504,87
5.566,70
1.534.071,57
306.814,32
2.229.832,47
33.471,83
153.407,16
28.787.094,68
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen
b) in andere Ergebnisrücklagen
29. Bilanzgewinn
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes
(GenG) und der Satzung der Bank.
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden
Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit
dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem
Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst.
Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den
Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen
Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.
Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB
und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.
Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den „Wertpapiermitteilungen“ (WM-Datenservice) zur
Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.
Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere werden nur bei einer voraussichtlichen dauernden
Wertminderung auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben (gemildertes Niederstwertprinzip). Anschaffungskosten über pari werden linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs abgeschrieben.
Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuches einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen
einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgegewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum Bilanzstichtag war keine
Rückstellung zu bilden.
Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen
Grundsätzen bilanziert und bewertet.
Strukturierte Finanzinstrumente, die aufgrund des eingebetteten Derivats im Vergleich zum Basisinstrument wesentlich erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Risiken oder Chancen aufweisen, werden in ihre Komponenten zerlegt und einzeln nach den für diese geltenden Vorschriften bilanziert und bewertet.
Dies betrifft Schuldverschreibungen, deren Tilgung zum Nennwert vom Nichteintritt eines Kreditereignisses von einem oder mehreren Referenzaktiva abhängt, die dem Anlagevermögen zugeordnet sind. Die
enthaltenen Credit Default Swaps wurden als außerbilanzielle Geschäfte erfasst und unter den Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen
Die Anschaffungskosten der getrennt bilanzierten Einzelkomponenten ergeben sich aus der Aufteilung
der (gesamten) Anschaffungskosten des strukturierten Finanzinstruments im Verhältnis der beizulegenden Zeitwerte der Einzelkomponenten.Der Wert der derivativen Komponente ergibt sich als Differenz
aus dem Wert des gesamten strukturierten Finanzinstrumentes und dem Wert der nicht-derivativen
Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen
Unternehmen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung sind sie mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung wurden die im Zuge der Einbringung
der Fiducia & GAD IT AG-Aktien in die GAD Beteiligungs GmbH & Co. KG erhaltenden Kommanditanteile nach Tauschgrundsätzen mit Buchwertfortführung aktiviert. Die Aktien der Fiducia & GAD IT AG
sind im Geschäftsjahr durch Verschmelzung der GAD eG auf die Fiducia IT AG entstanden. Die Aktien
wurden ebenfalls nach Tauschgrundsätzen mit Buchwertfortführung aktiviert.
Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den
Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen.
Aufgrund dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Grundstücke und
Gebäude vorgenommen.
Sonderabschreibungen nach dem Steuerrecht gemäß §3 des Gesetzes zur Förderung des Zonenrandgebietes und gemäß §6b EStG für vor dem 01. Januar 2010 angeschaffte Sachanlagen wurden teilweise weitergeführt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 und bis
zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung in analoger Anwendung steuerrechtlicher Vorgaben vorgenommen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niegrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Abzinsung des Körperschaftssteuerguthabens aus der Zeit des Anrechnungsverfahrens erfolgt mit dem Zinssatz von 0,00% (Vorjahr: 0,00%).
Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird
planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.
Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung
des Wahlrechts gemäß § 274 Abs 1 S. 2 HGB nicht aktiviert (vgl Erläuterungen im Abschnitt D.).
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus
Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung
in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der „Richttafeln 2005 G“ (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Der
bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 3,94 % (Vorjahr: 4,58%) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).
Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,50 % (Vorjahr: 2,50%), ein Fluktuationsabschlag in Höhe von 5,00% (Vorjahr: 4,50%) und eine Rentendynamik in Höhe von 1,75 % (Vorjahr: 1,75%) zugrunde gelegt.
Die erstmalige Einbuchung der Rückstellung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgte mit
dem abgezinsten Betrag (Nettomethode).
Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis
zu einem Jahr oder mit besonderer Deckung, für die Erträge aus der Währungsumrechnung in der
Gewinn- und Verlustrechnung grundsätzlich zu vereinnahmen sind, bestanden nicht.
Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
C. Entwicklung des Anlagevermögens 2015
(volle EUR)
(a) Umbuchungen (a) Abschreibungen
Buchwerte am
a) Selbst geschaffene
Schutzrechte und
52.492 (a)
c) Geschäfts- oder
d) geleistete
26.740.224
758.782 (a)
11.119.718
16.379.288
531.456
10.356.177
618.598 (a)
137.207 (b)
9.296.142
1.541.426
37.315.362
1.429.872 (a)
20.643.837
17.964.190
1.166.469
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und
a) Grundstücke und
b) Betriebs- und
Veränderungen (saldiert)
48.713.550
11.723.398
60.436.948
22.073.576
-97.350
21.976.226
71.136.126
11.626.048
82.762.174
Summe a und b
108.451.488
100.726.364
In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 75.201.991 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Andere Forderungen an
Kreditinstitute (A 3b)
(ohne Bausparguthaben)
25.956.929
49.550.553
194.743.876
338.200.039
Kunden (A 4)
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 58.728.171 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 18.068.533 fällig.
In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Kreditinstitute (A 3)
1.205.610
1.317.842
In folgenden Posten sind enthalten:
Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5)
175.732.008
173.956.670
1.775.338
1.557.405
18.845.014
Wertpapiere (A 6)
Geschäftsguthaben bei
Genossenschaften (A 7)
Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet.
Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen in folgendem Umfang (§ 285 Nr. 18 HGB):
Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Gesamtbuchwert von TEUR 8.041 bei einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 8.010.
Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB sind für marktpreisbezogene
Wertveränderungen unterblieben, da Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen bei den betreffenden Wertpapieren nach unserer derzeitigen Einschätzung nicht zu erwarten sind.
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
Gesellschaftskapital %
Eigenkapital der Gesellschaft
Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
a) Kieler Volksbank
Immobilien GmbH,
b) KMG KielMeimersdorfer
c) KMG KielMeimersdorfer
Gartenstadt GmbH
& Co. KG, Kiel
d) Förde AssekuranzMakler GmbH, Kiel
e) Neukoppel GmbH,
f) Achterwehr
"Neukoppel" GmbH
Mit den unter Buchstaben a) und d) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein
Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden
konnte. Mit dem unter Buchstabe a) genannten Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit
nutzen, in Höhe von EUR 16.069.239 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von
EUR 1.541.426 enthalten.
In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge
Körperschaftssteuerguthaben gemäß §37 Abs. 5 KStG
1.518.599
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag
und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.246 (Vorjahr
EUR 12.717) enthalten.
In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
Posten/Unterposten
1.937.618
1.131.776
1.560.870
Aktien und andere nicht festverzinsliche
Die nachrangigen Vermögensgegenstände aus dem Posten Forderungen an Kunden (A 4) sind für
die Kieler Volksbank im vollen Umfang von der Haftung freigestellt.
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 3.610.813
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 110.252.903 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit
vereinbarter Laufzeit oder
Kündigungsfrist (P 1b)
11.562.509
4.474.785
42.484.501
48.882.113
886.186
8.704.322
1.749.731
1.282.198
996.177
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von
(P 2ab)
gegenüber Kunden mit
Kündigungsfrist (P 2bb)
Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden
Jahr EUR 200.000 fällig.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 107.577 (Vorjahr EUR 112.047)
Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:
Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von
EUR 253.560 an.
Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen,
erfolgen zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle
des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich.
Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden erfüllen
die Voraussetzungen für die Anerkennung als Eigenmittel gemäß Art. 63 CRR.
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1)
478.909
3.105.012
3.803.098
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2)
In den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert
von EUR 4.121.672 enthalten.
Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2
HGB nicht angesetzt wurde. Den passiven Steuerlatenzen aus dem Aktivposten Sachanlagen (A
12) stehen höhere aktive Steuerlatenzen aus dem Aktivposten Forderungen an Kunden (A 4) gegenüber. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 30,4 % zugrunde gelegt.
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern
a) der verbleibenden Mitglieder
11.182.150
b) der ausscheidenden Mitglieder
c) aus gekündigten Geschäftsanteilen
Die Kapital- und Ergebnisrücklagen (P 12b und c) haben sich wie folgt entwickelt:
14.266.877
29.066.877
14.857.284
29.657.284
- aus Bilanzgewinn des
- aus Jahresüberschuss
Den Eigenmitteln werden mit Feststellung dieses Jahresabschlusses nicht realisierte Reserven
i.S.v. § 10 Abs. 2b Satz 1 Nr. 7 KWG (alte Fassung) zugerechnet. Der geschüzte Bestand, der maximal im Rahmen des Grandfatherings angerechnet werden kann, beträgt EUR 2.793.117. Per Ende 2015 betragen die noch vorhandenen nicht realisierten Reserven EUR 2.578.299.
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den
für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine
rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.
Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen
überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für Kunden bzw. offene
Kreditzusagen gegenüber Kunden sowie im geringen Umfang Haftungsverhältnisse aus getrennt
bilanzierten Credit Default Swaps.
Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden bzw. Referenzschuldner beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme
auslaufen werden.
Zum Bilanzstichtag bestanden Zinsswaps, sowie in strukturierte Finanzinstrumente eingebettete
und getrennt bilanzierte Derivate des Nichthandelsbestandes.
Die Zinsderivate wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung des
allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossen.
In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst.
(Angaben in TEUR)
Zum Bilanzstichtag bestehen im Rahmen der Kreditrisikosteuerung zwei Credit Default Swaps aus
einer Transaktion der VR Circle Pattform der DZ Bank AG.
Durch die synthetische Verbriefung gewerblicher Kreditrisiken in Höhe von TEUR 1.200 verbessern
sich die größenspezifischen Konzentrationsrisiken im Kundenkreditportfolio. Der beizulegende Zeitwert des Credit Default Swaps unserer emittierten Credit Linked Note beträgt TEUR 0. Von einer risikomindernden Anrechnung des durch den Credit Default Swap abgesicherten Kreditbetrages wird
gemäß dem Wahlrecht der Solvabilitätsverordnung abgesehen.
Das Haftungsverhältnis des Credit Default Swaps aus dem Erwerb der Credit Linked Note der VR
Circle Plattform, Frankfurt, wird in Höhe von 1.166 unter dem Posten (PU 1b) "Verbindlichkeiten
aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen" ausgewiesen.
Im Kreditportfolio der VR Circle Plattform, Frankfurt, ergeben sich zum Jahresende fiktive Bewertungskorrekturen. Eine Drohverlustrückstellung wurde gebildet.
Zinsswaps des Nichthandelsbestandes werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Anschaffungskosten waren mit dem Abschluss der
Zinsswaps nicht verbunden.
Darüberhinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Finanzinstrumente in Höhe von
EUR 24.887.800 erworben. Sie beinhalten neben dem Basisinstrument, noch
- eine Zinsobergrenze
- eine Zinsuntergrenze.
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
Gesamtbetrag der als Sicherheit
übertragenen Vermögenswerte
77.456.712
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, die Vermittlung von Versicherungen und die
Kreditvermittlung nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,4 %
der durchschnittlichen Bilanzsumme aus.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 4.765 (Vorjahr EUR 2.748) Erträge aus der
Abzinsung von Rückstellungen. Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit
EUR 1.715.905 (Vorjahr EUR 1.122.919) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.
Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich
der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 11.095 (Vorjahr EUR 22.146) vermindert.
Negative Zinsen aus Mindestreserve Überschüssen und Fremdwährungsanlagen sind mit den
Zinserträgen verrechnet worden.
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von
EUR 525.954 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 43.225 enthalten.
lfd. Posten der GuV - Art
23 - Erstattungen Steuern Vorjahre
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen zu 100,0 % auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 79.401.
Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebenen erhielten EUR 597.284.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2015 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 8.600.700.
Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des
Vorstands EUR 116.111 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 2.523.591.
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbank e.V.
(Garantieverbund) in Höhe von EUR 2.535.380.
Die Zahl der 2015 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter
Außerdem wurden durchschnittlich 29 Auszubildende beschäftigt.
11.082.750
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder
haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um
Höhe des Geschäftsanteils
Höhe der Haftsumme je Anteil
In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden großen Kapitalgesellschaften
nehmen Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:
Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten, wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:
Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf
Schmidt, Bernd, Vorstandsmitglied
Dr. Toffel, Caroline, Vorstandsmitglied
Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf
Heinrich, Claus-Robert, - Vorsitzender - , selbstständiger Kaufmann
Kettler, Peter, - stellvertretender Vorsitzender - , selbstständiger Rechtsanwalt, (bis
16.6.2015)
Niemeyer, Wolfgang, - stellvertretender Vorsitzender - , Diplom-Volkswirt
Dr. Bock, Frank, selbstständiger Kaufmann
Dittmann, Kay, selbstständiger Kraftfahrzeugmechanikermeister
Jochens, Maik, Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater, (seit 16.6.2015)
Sievers, Christian, selbstständiger Kaufmann
Sjöberg, Clemens, selbstständiger Landwirt
Dr. Thomsen, Birger, selbstständiger Rechtsanwalt
Kiel, 21. März 2016
Jahresabschluss - VR Bank Flensburg
Angaben nach § 31 Abs. 4 und 5 Wertpapierhandelsgesetz
Geschäftsbericht DenizBank AG 2009
Vocabulary Accounts receivable
Jahresabschluss 01.01.
Jahresabschluss und Bestätigungsvermerk für das
PDF - Bauverein Kaltenkirchen eG
Jahresabschluss QCells

References: § 340
 § 340
 § 340
 §3
 §6
 § 274
 § 253
 § 253
 §37
 Art. 63
 § 274
 § 10
 § 286
 § 31