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VOLaktuell 2012/08
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Wichtig: BGH v. 6.9.2012 zum abändernden Zuschlag als neuer Antrag
Wichtig: OLG Karlsruhe v. 9.10.2012 – ÖPNV als Dienstleistungskonzession unzulässig
Wichtig: OLG Düsseldorf v. 27.7.2012 gegen OLG Jena und OLG Celle – Vergabeverfahren ohne Markterforschung und Markterkundung
Wichtig: OLG Koblenz v. 2.10.2012 verlangt qualifizierte Beschaffer
Schwerpunkte PBefG-Novelle und Forschung und Entwicklung
Baurecht - Entscheidungen
Energieeffizienz-Richtlinie vor Inkrafttreten - Einigung über die Energieeffizienz-Richtlinie (EED – 2010/31/EU) durch EU-Energieministerrat am 15. Juni 2012, Zustimmung des Rates und des Europäischen Parlaments am 11.09.2012 – voraussichtliches Inkrafttreten voraussichtlich Ende 2012 – Umsetzungsfrist für Mitgliedstaaten: 18 Monate - vgl. auch zur Kennzeichnung im Binnenmarkt (Richtlinie 2010/30/EU) und deren Umsetzung durch das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG) und die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) – in Kraft seit dem 17.5.2012. Sehr lesenswert die Beiträge in der Sonderausgabe ZfBR 2012, Juli 2012: Erneuerbare Energien unter Schwerpunkt der Windkraft
PBefG-Novelle nach Annahme durch den Bundestag und Zustimmung durch den Bundesrat vom 2.11.2012 - Inkrafttreten zum 1.1.2013 (siehe u. Schwerpunkt 2.1.).
Schwerpunkte – nicht für alle, nur für Vergabeprofi
EuGH, Urt. v. 7.6.2012 – C-615/10 – VergabeR 2012, 711, m. Anm. v. Rösenkötter/Fritz = ZfBR 2012, 599 - Drehtisch – „Doppelnutzungsmöglichkeit" (militärisch und zivil) – bereits in VOLaktuell 5/2012 behandelt.
EuGH, Urt. v. 10.5.2012 – C-357/10 bis C-359/10 – VergabeR 2012, 716, m. Anm. v. Trautner, Wolfgang - Duomo – Erforderlichkeit des Nachweises der Einzahlung von 10 Mio. € Stammkapital für private Auftragnehmer – Verstoß gegen Art. 3, 10, 43, 49, 81 EGV
EuGH, Urt. v. 10.5.2012 – C 368/10 – VergabeR 2012, 569 – Bewirtschaftung von Kaffeeautomaten – Umweltgütezeichen etc. – vgl. Hübner, Alexander, Öffentliche Lieferaufträge über fair gehandelte und Bio-Produkte, VergabeR 2012, 545 – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
EuGH, Urt. v. 29.3.2012 – C 599/10 VergabeR 2012, 585, m. Anm. v. Hausmann, Ludwig/Ruf, Isabelle – Autobahnmaut Slowakei – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
EuGH, Urt. v. 15.3.2012 – C-574/10 – VergabeR 2012, 593, m. Anm. v. Schabel, Thomas – Niedernhausen – bereits behandelt in VOLaktuell 5/2012.
EuGH, Urt. v. 21.12.2011 – C-465/10 – VergabeR 2012, m. Anm. v. Erdmann, Joachim – Zuschuss und Direktvergabe – Rückforderung
EuG, Urt. v. 9.4.21012 - T-49/09 - – Unterhalt und Entwicklung eines Informations-Systems – Öffentliche Dienstleistungsaufträge — Gemeinschaftliches Ausschreibungsverfahren — Erbringung von Dienstleistungen für die Wartung und Entwicklung der Informationssysteme der Generaldirektion Regionalpolitik — Ablehnung des Angebots eines Bieters — Nichtigkeitsklage — Gleichbehandlung — Begründungspflicht — Verletzung wesentlicher Formvorschriften — Offensichtlicher Beurteilungsfehler — Außervertragliche Haftung.
BGH, Urt. v. 6.9.2012 - VII ZR 193/10 – abändernder Zuschlag (neue Bauzeit, Herausnahme einzelner Leistungen) als neuer Antrag - amtliche Leitsätze: 1. Erteilt der Auftraggeber in einem öffentlichen Vergabeverfahren über Bauleistungen den Zuschlag auf das Angebot des Bieters unter Herausnahme einzelner Leistungen, ohne dass dies in der Ausschreibung so vorgesehen ist, liegt darin gemäß § 150 Abs. 2 BGB die Ablehnung des Angebots verbunden mit einem neuen Angebot des Auftraggebers. 2. Enthält das neue Angebot wegen der Verzögerung des Vergabeverfahrens eine neue Bauzeit und bringt der Auftraggeber eindeutig und klar zum Ausdruck, dass er den Vertrag mit diesen Fristen zu dem angebotenen Preis bindend schließen will, kann es nicht dahin ausgelegt werden, der Zuschlag sei auf eine Leistung zur ausgeschriebenen Bauzeit erteilt worden (Fortführung von BGH, Urteile vom 22. Juli 2010 - VII ZR 213/08, BGHZ 186, 295 und VII ZR 129/09, BauR 2010, 1929 = NZBau 2010, 628 = ZfBR 2010, 810; Urteil vom 25. November 2010 - VII ZR 201/08, BauR 2011, 503 = NZBau 2011, 97 = ZfBR 2011, 235). 3. Ein solches modifiziertes Angebot des Auftraggebers kann regelmäßig nicht dahin ausgelegt werden, dass stillschweigend das Angebot unterbreitet wird, die Vergütung wegen dem Auftragnehmer infolge der Bauzeitänderung etwa entstehender Mehrkosten in Anlehnung an die Grundsätze des § 2 Nr. 5 VOB/B anzupassen. 4. Nimmt der Bieter das modifizierte Angebot an, muss er die Leistung in der neuen Bauzeit zu den vereinbarten Preisen erbringen.
BGH , Beschl. v. 18.06.2012 - X ZB 9/11 - NZBau 2012, 586, m. Anm. v. Tugendreich, Bettina = ZfBR 2012, 721 – Entsorgung als Konzessionsvertrag – Zuständigkeit der Vergabekammern etc. nach den §§ 97 VII, 102, 116 GWB – Wahl der Dienstleistungskonzession vergaberechtswidrig wegen § 16 I KrW-/AbfG (vgl. Neuregelung § 22 KrWG) – bereits in VOLaktuell Nr. 4 und 5/2012 behandelt.
BGH, Urt. v. 05.6.2012 - X ZR 161/11 – NZBau 2012, 652 = CR 2012, 645 = ZfBR 2012, 701 – StVO-Hinweisschilder – 1. Anspruch auf Schadensersatz: Fachpersonalklausel (Herstellerfirma und Mitglied der Gütegemeinschaft Verkehrszeichen etc.) – Schadensersatzsprüche des Bieters setzen kein Vertrauen des Bieters auf die Einhaltung der vergaberechtlichen Bestimmungen voraus (BGH NZBau 2011, 498 – Rettungsdienstleistungen) – Fachpersonalklausel als wettbewerbsbeschränkende Anforderung an die Eignung – Fachpersonalklausel als Verstoß gegen die Rücksichtnahmepflichten aus §§ 241 II, 311 II BGB (Zurückverweisung) – 2. Kein Anspruch auf Unterlassung von Vergabebedingungen mit Fachpersonalklausel im Hinblick auf Pflichtverletzungen zukünftiger, noch nicht geschlossener Verträge (BGH NJW 2009, 1504 – „bundesligakarten.de") - Geltung dieses Grundsatzes auch für Vergaberecht : „Wenn aber schon beim geschlossenen Vertrag ein entsprechender Anspruch nicht über die noch andauernde Verletzung hinaus bestehen kann, kann dies aus § 280 i. V. m. §§ 241 II, 311 II BGB erst recht kein Anspruch darauf hergeleitet werden, bestimmte Handlungen in etwaigen künftigen Vertragsverhandlungen (Ausschreibungen) zu unterlassen." – kartellrechtliche Fragen gemäß § 33 I GWB (Diskriminierungsverbot) dem Kartellsenat des BGH vorbehalten – vgl. auch § 20 I, II GWB. Hinweis der NZBau 2012,-Rdaktion auf OLG Köln NZBau 2006, 69; LG Mannheim NZBau 2006, 199; OLG Koblenz, Beschl. v. 18.1.2011 – 10 O 9/11.
BGH, Urt. v. 3.4.2012 – X ZR 130/10 – VergabeR 2012, 724, m. Anm. v. Reuber = ZfBR 2012, 600 - Straßenausbau Erforderlichkeit eindeutiger und klarer Vergabeunterlagen hinsichtlich der Erklärungen – Unzumutbarkeit der Erklärung zur Benennung der Nachunternehmer: Darlegung der tatsächlichen Umstände durch Bieter - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
BGH, Urt. v. 8.3.2012 - VII ZR 202/09 – VergabeR 2012, 612, m. Anm. v. Althaus, Stefan – Neubau Teillos BAB – Mehrvergütungsanspruch und Voraussetzungen (Änderung der Leistungspflichten) – Verlängerung der Bindefristen - amtliche Leitsätze: 1. Ein Mehrvergütungsanspruch in Anlehnung an die Grundsätze des § 2 Nr. 5 VOB/B kann dem der Verlängerung der Bindefrist zustimmenden Auftragnehmer wegen einer verzögerten Vergabe grundsätzlich nur erwachsen, wenn diese eine Änderung der Leistungspflichten zur Folge hat (Bestätigung von BGH, Urteil vom 11. Mai 2009-VII ZR 11/08, BGHZ 181, 47). 2. Maßgeblich für die in Anlehnung an die Grundsätze des § 2 Nr. 5 VOB/B zu ermittelnde Höhe des Mehrvergütungsanspruchs, der auf einer durch eine verzögerte Vergabe verursachten Bauzeitverschiebung beruht, sind grundsätzlich nur diejenigen Mehrkosten, die ursächlich auf die Verschiebung der Bauzeit zurückzuführen sind (Bestätigung von BGH, Urteil vom 10. September 2009 -VII ZR 152/08, BauR 2009, 1901 = NZBau2009, 771 = ZfBR2010, 89). 3. Bei Anwendung dieser Grundsätze kann einem Auftragnehmer ein Mehrvergütungsanspruch in Höhe des Betrages zustehen, der sich aus der Differenz zwischen den tatsächlich durch die Beauftragung eines Nachunternehmers entstandenen Kosten und denjenigen Kosten ergibt, die für ihn bei Einhaltung der ursprünglichen Bauzeit durch die Annahme des bindenden Angebots eines günstigeren Nachunternehmers entstanden wären – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
BGH, Urt. v. 21.2.2012 – Verg 1/1012 – VergabeR 2012, 728, m. Anm. v. Shirvani, Fardad - küchentechnische Anlage – fehlende Erklärungen und Nachweise – Ausschluss ohne Nachbesserungsmöglichkeit für Bieter - §§ 13 I Nr. 5, 16 I Nr. 1. b) und Nr. 3 VOB/A - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
BGH, Beschl. v. 25.1.2012 - X ZB 3/11 – VergabeR 2012, 617 – übereinstimmende Erledigungserklärung – Kostenentscheidung - – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
Kammergericht Berlin, Beschl. v. 19.4.2012 – Verg 7/11 – VergabeR 2012, 783 - m. Anm. v. Leinemann, Ralf – Altpapierentsorgung – ‚Statthaftigkeit - Abschluss des Nachprüfungsverfahrens durch wirksame Auftragserteilung – Unterlassung der Kündigung kein Neuvergabeverfahren – nach Zuschlag kein Vergaberechtsschutz – bereits in VOLaktuell Nr. 4 und 5/2012 behandelt.
OLG Brandenburg, Beschl. v. 28.8.2012 - Verg W 19/11 - Abwasserbeseitigung – Dienstleistungskonzession und Rechtsweg (§§ 102 f GWB) – Inzidenzprüfung der vergabefreien Dienstleistungskonzession durch Nachprüfungsinstanzen - § 56 Satz 1 WHG und § 66 Abs. 1 Satz 1 BbgWG lassen bei der Abwasserbeseitigung einen Erfüllungsgehilfen zu - Konzessionär kann aber rechtmäßig im eigenen Namen nicht Abwasserbeseitigungsverträge schließen und Entgelte sowie Baukostenzuschüsse erheben – Erforderlichkeit der Ausschreibung der Dienstleistungskonzession durch Auftraggeber aufzuheben.
OLG Brandenburg, Beschl. v. 27.3.2012 – VergabeR 2012, 648, m. anm. v. Voppel, Reinhard – landesweite selektive Kartierung – VOF – VOL/A – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Brandenburg, Beschl. v. 29.5.2012 – Verg W 5/12 - ZfBR 2012, 615 – ordnungsgemäße Rüge in Abgrenzung zur Rüge „ins Blaue" – Vollständigkeit des Angebots – Verlängerung der aufschiebenden Wirkung
OLG Bremen, Beschl. v. 6.2.2012 – Verg 5/11 - ZfBR 2012, 621 – Rohbauarbeiten – Transparenzgebot – nur bekannt gemachte Kriterien – klare und eindeutige Wertungskriterien – Kriterium Bauzeitverkürung: nicht von vorneherein intransparent
OLG Dresden, Beschl. v. 24.7.2012 - Verg 0002/12 – Beseitigung von Ölverunreinigungen – Auftragswertschätzung - Beurteilungsspielraum – Grenzen: Manipulation oder Willkür und Unzulässigkeit einer realitätsfernen Fehlbeurteilung infolge fehlender Sachkenntnis – Möglichkeit der Wissensbeschaffung in zumutbarer Weise durch Vergabestelle können.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.8.2012 - VII-Verg 10/12 - Modulares Warnsystem – Prüfung der Ausnahme des § 100 II d) GWB (a.F.) durch Vergabenachprüfungsinstanzen unabhängig von der entsprechenden Berufung des Auftraggebers hierauf - Ausnahmetatbestände nach § 100 II d) bb) und cc) GWB (a.F.): Erforderlichkeit der Verhältnismäßigkeitsprüfung durch den Auftraggeber - EuGH, Urt. v. 11.01.2005 - C-26/03 - Stadt Halle: materielles Verständnis vom Beginn des Vergabeverfahrens ohne Abstellung auf Formalitäten wie Angebotsaufforderung – die Beschaffung bestimmter Produkte, Herkunft, Verfahren etc. ist Sache des Auftraggebers einschließlich der Auswahl des Beschaffungsgegenstands im Rahmen des Art. 23 VIII Richtlinie 2004/18/EG: durch den Auftragsgegenstand sachlich gerechtfertigt, nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe, Willkürfreiheit, Erweislichkeit der Gründe und keine Diskriminierung - Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen technischer Besonderheiten - Gesamtvergabe und Voraussetzungen - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.8.2012 - VII-Verg 15/12 – Transport/Entsorgung von Rest- und Sperrmüll – nicht nur vergaberechtliche, sondern auch z. B. entsorgungsrechtliche Normen unterliegen der Prüfung im Nachprüfungsverfahren - Transportzuschlag zur Sicherung der Nähe für energetische Verwertung oder Beseitigung als vertretbares und mit dem Auftragsgegenstand zusammenhängendes Zuschlagskriterium – Verstoß gegen Geheimhaltungspflicht keine zwangsläufige Beeinträchtigung der Zuschlagchancen – Schranke des § 8 VII EG VOL/A – bereits in VOLaktuell 4-5/2012 behandelt.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.8.2012 - VII-Verg 15/12 – integrierte Versorgung von Diabetes-Kranken nach § 140a SGB V - Umgehung des Vergaberechts formalen Vertrag – Untersagung der Ausführung des Vertrags durch die Vergabekammer etc. - Auslegung des § 101b II GWB hinsichtlich des Laufs der 30-Tagesfrist (Information des Auftraggebers, nicht eigene Kenntnis durch Recherchen oder Informationen Dritter) -
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.7.2012 – Verg 7/12 - ZfBR 2012, 723 – Anti-Grippe-Impfstoffe – nur Spritzen ohne oder mit abnehmbarer Kanüle – Abgrenzung zwischen produktneutraler Ausschreibung und Bestimmungsrecht des Auftraggebers – „technische und ästhetische Anforderungen bestimmt der Auftraggeber. Es ist grundsätzlich keine Markterforschung oder Markterkundung notwendig, ob eine andere Lösung möglich ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass dieses Bestimmungsrecht grenzenlos ist; die Anforderung muss vielmehr objektiv auftrags- und sachbezogen sein. Des Weiteren muss die Begründung nachvollziehbar sein.... Die Oberlandesgerichte Jena (Beschl. v. 26.6.2012 – Verg 2/06 – Anna-Amalia-Bibliothek) und Celle (Beschl. v. 22.5.2008 – 13 Verg 1/08 – Farbdoppler-Ultraschallsystem) gehen demgegenüber davon aus, dass der Auftraggeber sich zunächst einen Marktüberblick verschaffen und dann begründen muss, warum eine andere als die von ihm gewählte Lösung nicht in Betracht kommt. Die zuletzt genannte Auffassung engt nach Auffassung des Senats das Bestimmungsrecht des Auftraggebers zu sehr ein. Solange die Anforderung nicht dazu führt, dass die Ausschreibung auf ein oder wenige Produkte zugeschnitten ist, wird dem Grundsatz der Vergabe im Wettbewerb und der Wahrung der Bietervielfalt hinreichend Rechnung getragen. Die Vergabenachprüfungsinstanzen könnendem Auftraggeber nicht eine technische oder ästhetische Lösung vorschreiben, die zwar auch in Betracht kommt, aber vom Auftraggeber aus nachvollziehbaren Gründen nicht gewünscht wird...." – Hinweis: Die Entscheidung des OLG Düsseldorf, aaO, erstaunt und ist jedenfalls in ihren Ausführungen kritisch zu betrachten (vgl. §§ 2 III, 7 III, IV VOL/A etc.). Die Entscheidung ist durch Unklarheiten, „Einerseits-und-Andererseits" etc. gekennzeichnet – Wie kann eine Vergabestelle hoffen, dass die Entscheidung zu ihren Gunsten ausfällt? Dienen diese Aussagen der Rechtssicherheit und Prognostizierbarkeit einer Entscheidung? Man kann den Vergabestellen nur empfehlen, sich entsprechend durch Markterkundung und Marktübersicht in jedem Vergabeverfahren entsprechend den Vorgaben der OLG Jena und Celle abzusichern und dies entsprechend machvollziehbar zu dokumentieren (vgl. §§ 20 VOL/A, 24 EG VOL/A).
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 2.5.2012 – Verg 104/11 - ZfBR 2012, 610 – Lüftungstechnische Anlagen - produktneutrales Leistungsverzeichnis und Preisangaben – Ausschluss wegen Änderungen der Vergabeunterlagen nach § 16 I Nr. 1 b) VOB/A – bereits behandelt in VOLaktuell 45/2012.
OLG Düsseldorf , Beschl. v. 2.5.2012 - VII-Verg 68/11 – NZBau 2012, 596 – Krankentransport – Erledigung der Hauptsache – Feststellungsantrag (begründet) - „Qualität" einschließlich Unterkriterien als zulässiges Zuschlagskriterium – Zulässigkeit von Angeboten freiwilliger Hilfsorganisationen (§ 7 Nr. 6 VOL/A a. F. gestrichen) – Behauptungen „ins Blaue" hinsichtlich ungewöhnlich niedriger Angebote – Ausschluss wegen Insolvenz (Ermessensprüfung nicht entbehrlich) - vgl. auch das Parallelverfahren OLG Düsseldorf, Beschl. v. v. 7.3.2012 – VII-Verg 82/11 - .
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 25.4.2012 – Verg 100/11 - ZfBR 2012, 608 – Drucker – Multifunktionsgeräte – Rüge – Gesamtvergabe (Hardware- und Softwarekomponenten – Projektantenproblematik gelöst – kein Verstoß gegen Produktneutralität – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 25.4.2012 – Verg 61/11 - ZfBR 2012, 613 – Küchentechnik – Ausschluss der Änderung des Angebots nach Ablauf der Angebotsfrist – hersteller- und produktneutrale Ausschreibung (Lieferung mittlerer Art und Güte) – Aufgreifschwelle für niedrige Preise 20 % zum nächsthöheren Angebot – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 28.3.2012 – Verg 37/11 - ZfBR 2012, 618 – Freizeitzentrum – Vermietung – Verpachtung – Dienstleistungskonzession – Jugendarbeit – Unzulässigkeit des Nachprüfungsantrages – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 21.3. 2012 – Verg 92/11 - ZfBR 2012, 703 – Abschleppleistungen – Fachlosvergabe die Regel – Gesamtvergabe nur in Ausnahmefällen - – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 7.3.2012 – VII-Verg 78/11 – VergabeR 2012, 620 m. Anm. v. Lück, Dominik – Entsorgung von Alttextilien - – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 11.1.2012 – VII Verg 52/11 – VergabeR 2012, 658, m. Anm. v. Schröder, Holger – Glasreinigung – Lose etc. – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 2.1.2012 – VII Verg 70/11 – VergabeR 2012, 643 – Prozessvertretung – SGB II - – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 7.12.2011 – VII Ver 81/11 VergabeR 2012, 664, m. Anm. v. Stoye, Jörg – Abschleppmaßnahmen – Rüge im Angebot – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 11.11.2011 – VII Verg 92/11 – VergabeR 2012, 632 – Bietergemeinschaft – Abschleppen – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 9.11.2011 – VII Verg 35/11 – VergabeR 2012, 628 – Roschlacke – Bietergemeinschaft - – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG Düsseldorf, Urt. v. 19.10.2011 – I-27 W 1/11 – VergabeR 2012, 669, m. Anm. v. Christ, Matthias – Trockenbauarbeiten – Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte – bereits behandelt in VOLaktuell 1-4/2012.
OLG Frankfurt, Beschl. v. 5.6.2012 – 11 Verg 4/12 – ZfBR 2012, 603 – Rechnungslegung – Vergabe nach dem Kriterium des niedrigsten Preises - erhebliche Zweifel an § 97 V GWB wegen Art. 523 Richtlinie 2004/18/EG (zutreffend: es ist erstaunlich, dass dies erst in diesem Beschluss zum Ausdruck gebracht wird!) – bereits behandelt in VOLaktuell 4-5/2012.
OLG Frankfurt/M, Beschl. v. 26.6.2012 – 11 Verg 12/11 – ZfBR 2012, 706 - Tunnel-Neubau – möglichst konkrete Angabe der Nachweise bereits in Bekanntmachung – Nichterforderlichkeit von nicht aktuellen Bescheinigungen – Abänderung der Verdingungsunterlagen – Auslegung des Angebots – bereits behandelt in VOLaktuell 4-5/2012.
OLG Jena, Beschl. v. 23.12.2011 – 9 Verg 3/11 – VergabeR 2012 461, m. teils krit. Anm. und weiteren Hinweisen v. Hübner, Alexander – offenes Verfahren zur Ausschreibung von ÖPNV-Leistungen – Prüfung der „Vorfrage" des Vorrangs eigenwirtschaftlicher Verkehrsleistung im Nachprüfungsverfahren nach den §§ 102 f GWB: diese Frage ist nicht Gegenstand vergaberechtlicher Nachprüfung – vgl. insofern die Regelung in § 8a PbefGE 2012 (s.o.); insofern auch OLG Düsseldorf, Beschl. v. 2.3 .2011 – VII Verg 48/10; zum Vorrang der eigenwirtschaftlichen/kommerziellen Verkehre vor gemeinschaftlichen/nicht kommerziellen Verkehren BVerwG, Urt. v. 19.10.2006 – 3 C 33/05; Urt. v. 29.10.2009 – 3 C 1/09; Urt. v. 29.10.2009 – 3 C 1/09.
OLG Karlsruhe, Beschl. v. 9.10.2012 – 15 Verg 12/11 – rechtswidrige Vergabe von ÖPNV-Leistungen als „Konzessionsvertrag" – kein (Dienstleistungs-) Konzessionsvertrag (kein Einnahmerisiko), sondern Dienstleistungsauftrag i. S. des § 99 IV GWB – Anwendung der §§ 97 ff GWB sowie der SektVO – nicht maßgeblich VO 1370/07 (zwar ab dem 3.9.2009 in Kraft), sondern Richtlinie 2004/17/EG sowie SektVO – Art. 5 VO 1370/07 noch nicht anwendbar – Verstoß gegen §§ 101a, 101b, 14 GWB – unzulässige Vergabeart entgegen der Richtlinie 2004/17/EG und § 6 I SektVO: Verhandlungsverfahren ohne vorherige öffentliche Aufforderung zur Teilnahme – Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b GWB – vgl. hierzu auch BGH, Beschl. v. 8.2.2011 – X ZB 4/10 (allerdings zum SPNV).
OLG Koblenz , Beschl. v. 04.04.2012 - 1 Verg 2/11 – NZBau 2012, 598 – Glasreinigung als eigenständiges Fachlos – bereits mehrfach in VOLaktuell Nr. 1 – 5/2012 behandelt
OLG Koblenz, Beschl. v. 2.10.2012 – 1 Verg 4/12 – Ortsumgehung Rengsdorf – Mitarbeiterqualifikation – Preis und weitere Zuschlagskriterien – Zuschlagskriterium „Qualitätssicherung" - § 16 IX VOL/A-EG - amtliche Leitsätze: 1. Ein gegen die Entscheidung über den Zuschlag gerichteter Nachprüfungsantrag hat Erfolg, wenn der Auftraggeber den wertungsrelevanten Sachverhalt nur teilweise würdigt und dadurch seinen Beurteilungsspielraum sachwidrig einengt. 2. Jeder Bieter kann und darf bei der Abfassung seiner Angebotsunterlagen davon ausgehen, dass sein Angebot von sachkundigen Mitarbeitern geprüft wird. 3. Hat der Auftraggeber neben dem Preis mindestens ein weiteres Zuschlagskriterium bekannt gemacht, muss er auf der letzten Wertungsstufe durch eine ergebnisoffene Anwendung aller Zuschlagskriterien das Angebot mit dem für ihn im konkreten Vergabeverfahren besten Kosten-Nutzen-Verhältnis ermitteln. Dabei sind innerhalb des vom Auftraggeber in den Vergabeunterlagen gezogenen Rahmens alle Eigenschaften und Umstände relevant, die aus dem Blickwinkel des Preis-Leistungs-Verhältnisses einer gestuften Bewertung zugänglich sind. 4. Umstände und Eigenschaften, die dem Auftraggeber einen Mehrwert bringen, führen regelmäßig zu einer Aufwertung. 5. Lassen die Gestaltung der Ausschreibung oder sonstige Gegebenheiten den Bietern nur kleine Spielräume für wertungsrelevante Umstände, wäre es folgerichtig, der gebotenen Differenzierung dadurch Rechnung zu tragen, dass schon ein kleiner Mehrwert zu einer besseren Bewertung führt. 6. Beim Zuschlags(unter)kriterium „Qualitätssicherung" kann, wenn bereits eine Maßnahme nach dem in Regelungswerken niedergelegten Stand der Technik zur Qualitätssicherung ausreicht, ein Bündel von Maßnahmen schon wegen der wechselseitigen Kontrolle und Absicherung deshalb einen Mehrwert auch für den Auftraggeber haben, weil es das Risiko einer (zunächst unentdeckt bleibenden) Qualitätsminderung verringert.
OLG Koblenz, Beschl. v. 25.9.2012 - 1 Verg 5/12) – Holzhackgut – Information nach § 101a Abs. 1 Satz 1 GWB ohne Namen des erfolgreichen Bieters und frühesten Zeitpunkt des Zuschlags: Unwirksamkeit des Zuschlags nach § 101b Abs. 1 Nr. 1 GWB – Anforderung der „Erklärung des Unternehmers über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistung, die mit dem Gegenstand der Vergabe vergleichbar ist, bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre": nicht ohne Weiteres die Mindestanforderung, ein Unternehmen müsse, um überhaupt als geeignet beurteilt zu werden, in jedem der letzten drei Geschäftsjahre Umsatz gemacht haben – bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG Koblenz, Beschl. v. 30.3.2012 – 1 Verg 1/12 – VergabeR 2012, 770, m. Anm. v. Ortner, Roderich – Lüftungsinstallation – Produkt- und Typenbezeichnung - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG Koblenz, Beschl. v. 13.6.2012 – 1 Verg 2/12 - ZfBR 2012, 616 – Abfallentsorgung – Zulässigkeit der Eignungsanforderungen – Mindestvoraussetzungen (Erbringen der Leistung für andere Kommune in bestimmter Größe etc.) – kein Verzicht auf Erfüllung der Vorgaben nach Angebotsabgabe durch Auftraggeber - – bereits behandelt in VOLaktuell 4-7/2012.
OLG Koblenz, Beschl. v. 4.2.2012 – 1 Verg 2/11 – VergabeR 2012, , 778, m. Anm. Köhler, Karsten – Glasreinigung - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG München, Beschl. v. 12.10.2012 - Verg 16/12 - Ortsumgehung - Unterführung - Brückenbauwerk - § 16 Abs. 1 VOB/A – Betonprüfungen des Auftragnehmers – Prüfleistungen von allgemein anerkannten und zertifizierten Prüfstellen –externe zertifizierte Prüfstellen keine Nachunternehmer (hier TU München) – keine Eintragung in das Formular 235 EG erforderlich – Maßgeblichkeit der Leistungsbeschreibung – Ausschluss als schärfste Sanktion – dem gemäß Erforderlichkeit klarer und eindeutiger Formulierung in den Vergabeunterlagen hinsichtlich der geforderten Erklärungen (hier verneint) – kein Ausschluss – amtliche Leitsätze: 1. Ein Angebot darf nur dann wegen fehlender Erklärungen ausgeschlossen werden, wenn der öffentliche Auftraggeber die Vorlage der betreffenden Erklärung eindeutig und unmissverständlich gefordert hat. 2. Zur Frage, ob externe Prüfleistungen als Nachunternehmerleistungen zu qualifizieren sind (verneint).
OLG München, Beschl. v. 19.07.2012 - Verg 8/12 - NZBau 2012, 658 = ZfBR 2012, 715 – Abgrenzung Markterkundung und Vergabeverfahren - Erledigung des Verfahrens durch „erzwungene" Erklärung des Auftraggebers vor der Vergabekammer, europaweit auszuschreiben - endoskopische Geräte einschließlich Finanzierungskonzeption – Beschaffung durch eine Einkaufskooperation – Verhandlungen und Schriftverkehr – Erledigung der Hauptsache (Erklärung vor der Vergabekammer: Zusage der europaweiten Ausschreibung – Zulässigkeit des Fortsetzungsfeststellungsantrags nach § 114 II S. 1 GWB (nachträgliche Gegenstandslosigkeit des Antrags z. B. durch Beseitigung der Rechtsverletzung, Wegfall der Beschwer, Abhilfe durch den Auftraggeber) – Erledigung der Rüge durch die Erklärung, den Auftrag europaweit auszuschreiben - - Keine Markterkundung bei begonnener Beschaffung – Feststellungsinteresse als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal (z. B. zur Vorbereitung eines Schadensersatzanspruchs (nicht bei Aussichtslosigkeit oder Ausschluss des Anspruchs), drohende Wiederholungsgefahr, Rehabilitationsinteresse etc., aber keine Prüfung der Erfolgsaussichten von beabsichtigten Schadensersatzansprüchen). – hier: Absicht der Geltendmachung der erheblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bewerbung – Begründung des Feststellungsantrags: Voraussetzung: durchgeführtes formelles Vergabeverfahren (grundsätzlich Absendung der Vergabeunterlagen, nicht aber bei Abstandnehmen von einer Ausschreibung und weiter verhandelt, ausreichend aber Entschluss zur Beschaffung und Beginn mit Beschaffungsvorgang – vgl. EuGH NZBau 2005, 11 – Stadt Halle: kein rein „formelles Verständnis" des Vergabeverfahrens ) – Abgrenzung des materiellen Vergabeverfahrens von der bloßen Markterkundung (hier nicht gegeben, da Aufforderung zur Präzisierung der Angebote, Vergabegespräch: Überschreitung der Schwelle zur Markterkundung etc.) – Antragsbefugnis (rechtzeitige Rüge der fehlenden europaweiten Ausschreibung) – Begründetheit infolge des Erfordernisses einer europaweiten Ausschreibung – Hinweis: Der Entscheidung des OLG München, aaO, ist zu folgen. Im Grunde hat der öffentliche Auftraggeber mit der „Aufforderung zur Präzisierung der Angebote" etc. und die „Durchführung von Vergabegesprächen" aus der Sicht des betroffenen Bieters seine bevorstehende Vergabeabsicht verdeutlicht bzw. aufrecht erhalten. Der Bieter sah mit Recht die Gefahr eines Zuschlags ohne europaweites Vergabeverfahren. Erst nach dem Antrag des Bieters an die Vergabekammer erfolgte die Beseitigung des Verstoßes durch den Auftraggeber. Es bestand also vorher die Gefahr einer unzulässigen Direktvergabe i. S. d. § 101b I Nr. 2 GWB. Nimmt man den Sachverhalt zur Kenntnis, der sich vom 19.5.2011 (1. Angebot des „Bieters") bis zum Antrag an die Vergabekammer vom 19.12.2011 hinzog, so erstaunt es sehr, dass der öffentliche Auftraggeber nicht von Anbeginn an eine europaweite Ausschreibung in Abgrenzung zur bloßen Markterkundung vorgesehen hat. Wenn in die Markterkundung gegangen wird, muss dies klar und eindeutig bei Anfragen etc. an potenzielle Bieter zum Ausdruck gebracht werden. Das ist hier in keiner Weise geschehen – ganz im Gegenteil.
OLG München, Beschl. v. 4.5.2012 – Verg 5/12 – VergabeR 2012, 807 = VergabeR 2012, 668 – Sofortige Beschwerde – Verwerfen ohne mündliche Verhandlung – keine Widereinsetzung in den vorigen Stand – ohne Unterschrift - § 522 I S. 3 ZPO
OLG München, Beschl. v. 15.3.2012 – Verg 2/12 – VergabeR 2012, 740, m. Anm. v. Gulich, Joachim - Altlastsanierung etc. - Mindestbeschäftigtenzahl der letzten drei Jahre, Mindestumsätze der letzten drei Jahre von über 10 Mio. € -. Absageerklärung – Umsätze dritter Unternehmen – Abänderung der Eignungsnachweise grundsätzlich nicht zulässig - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG München, Beschl. v. 5.3.2012 – Verg 3/13 – VergabeR 2012, 634 m. Anm. v. Stolz, Bernhard – Hochschulcampus – Baukonzessionär - – bereits behandelt in VOLaktuell 4/2012.
OLG München, Beschl. v. 22.6.2011 – Verg 6/11 – NZBau 2011, 701 = VergabeR 2011,848 – vgl. hierzu Hübner/Frosch VergabeR 2011, 811 – Voraussetzungen für zulässige ÖPNV-Direktvergabe verneint – Stadtbusverkehr L" – auch Kirch, Thomas, Direktvergabe von Busverkehrsdienstleistungen - VergabeNavigator 11/2011, 27 - PNV – Direktvergabe – analoge Anwendung der §§ 102 ff GWB – Abgrenzung von Dienstleistungsauftrag, Dienstleistungsauftrag und Direktvergabe – Antragsbefugnis - Rüge - Art. 5 Abs. 2 VO EG Nr. 1370/2007 - speziell für die "Inhouse-Vergabe" von ÖPNV – Leistungen – „Hier enthält Art. 5 Abs. 2 VO Regelungen zur Vertragsgestaltung zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und dem internen Betreiber. Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt. Es ist nicht gewährleistet, dass die Beigeladene den überwiegenden Teil des Busverkehrs selbst erbringt. In der Betrauungsanweisung heißt es vielmehr unter § 7, dass die Beigeladene die ihr obliegenden Leistungen teilweise von Dritten ausführen lassen kann. Eine Beschränkung auf einen bestimmten Prozentanteil ist aus dieser Klausel nicht zu ersehen. Damit ist eine korrekte Direktvergabe nach Art. 5 Abs. 2 VO nicht möglich; die Direktvergabe ist aus diesem Grund unwirksam." - Beschluss: I. Auf die sofortige Beschwerde der Antragsgegnerin wird der Beschluss der Vergabekammer Südbayern vom 25.3.2011 aufgehoben. II. Es wird festgestellt, dass die von der Antragsgegnerin bisher durchgeführte Direktvergabe nach Art. 5 Abs. 2 VO EG Nr. 1370/2007 wegen Verstoßes gegen Art. 5 Abs. 2e VO EG Nr. 1370/2007 unwirksam ist und die Antragstellerin insoweit in ihren Rechten verletzt ist. III. Der Antragsgegnerin wird vorbehaltlich einer dauerhaften Aufgabe der geplanten Direktvergabe, welche im Supplement zum EU-Amtsblatt unter dem Aktenzeichen 2009/S 201-289432 vom 17.10.2009 bekannt gemacht worden ist, aufgegeben, die Anforderungen des Art. 5 Abs. 2e VO EG Nr. 1370/2007 durch entsprechende vertragliche Regelungen sicherzustellen. IV. Im Übrigen werden der Nachprüfungsantrag der Antragstellerin und die sofortige Beschwerde der Antragsgegnerin zurückgewiesen.
OLG Naumburg , Beschl. v. 12.04.2012 - 2 Verg 1/12 – NZBau 2012, 600 (Leits.) - Landesdatennetz - Abgrenzung von leistungs- und bieterbezogenen Zuschlagskriterien – bereits mehrfach in VOLaktuell Nrn. 1 – 5 VOLaktuell behandelt – Dokumentation – Verhandlungsverfahren und Durchführung kalkulationsrelevante Änderung einer Auftragsbedingung (Versicherungsschutz) und Pflicht zur Einräumung der Preisanpassung für alle Bieter – Erforderlichkeit der Relevanz eines Vergabeverstoßes im Rahmen der Entscheidung der Vergabekammer
OLG Naumburg, Beschl. v. 12.4.2012 – 2 Verg 1/12 – VergabeR 2012, 749, m. Anm. v. Benedict, Christoph - Landesdatennetz – Zuschlags- und Eignungskriterien , Verhandlungsverfahren Rüge – mehrere Hauptangebote - Änderung relevanter Auftragsbedingung (Versicherungsschutz) - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG Naumburg, Beschl. v. 23.2.2012 – 2 Verg 15/11 – VergabeR 2012, 732, m. Anm. v. Noelle, Thomas - Neubau Bundesstraße – vollziehbare Erläuterungen bei Nebenangeboten – Gelegenheit zur nachträgliche Vorlage der Erklärungen – kein Ausschluss der Nachforderung auch bei bloßen Erläuterungen der Mengenkalkulation - - bereits in VOLaktuell 11-5/2012 behandelt.
OLG Saarbrücken, Urt. v. 13.06.2012 - 1 U 357/11-107 – NZBau 2012, 654 - Lichtsignalanlagen - Primärrechtsschutz im Unterschwellenbereich im Wege der einstweiligen Verfügung vor den Zivilgerichten nicht nur bei Willkür – grundsätzliche Ansprüche aus §§ 311 II, 241 II BGB i. V. m. § 1004 I BGB analog – nicht nur Schadensersatzansprüche, sondern auch Unterlassungsansprüche bei einem drohenden Vergabeverstoß, Schadensersatzansprüche hier nicht ausreichend – Aufhebung der einstweiligen Verfügung (kein Ausschluss des Angebots des Konkurrenten – Nachlass an der für das Angebot vorgesehenen Stelle – kein Verstoß gegen Transparenzgebot (gilt auch im unterschwelligen Verfahren) - § 13 III VOB/A wegen „Verlagerung" der Angabe der Preisnachlässe in Nebenangebote (kein Ausschluss nach § 16 IX VOB/A) – keine ernsthaft in Betracht kommende Manipulationsmöglichkeit – kein Ausschluss des Konkurrenzangebots nach § 16 I f) VOL/A (§ 13 III S. 2 VOB/A) als Nebenangebot (Begriff weit auszulegen) wegen Preisnachlasses (teils allerdings unter „Bedingungen" gezählt) - kein Anhaltspunkt gegen unzulässige Bepunktung des Konkurrenzangebots) Zurückweisung des Antrags - §§ 241 II, 311 Nr. 1, 280 I, 1004 I analog BGB, 97, 100 GWB, 13 III, 16 I Nr. 1 f VOB/A – Hinweis: Die sorgfältig begründete Entscheidung sollte vor jedem Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung zu Rate gezogen werden. Der Bieter, der den Zuschlag auf sein Angebot oder die Unterlassung des Zuschlags auf ein Konkurrenzangebot anstrebt, kann hier nicht erwarten, dass von Amts wegen (vgl. § 110 GWB) ermittelt wird. Im EV-Verfahren müssen Verfügungsanspruch und Verfügungsgrund glaubhaft gemacht werden. Fehlende Substantiierung führt dazu, dass – wie hinsichtlich eines Verstoßes im OLG-Verfahren – die Glaubhaftmachung nicht gelingt. Vgl. hierzu auch Boldt, IBR 2012, 649; auch Emmel/Schrotz NZBau 2012, 216. Die Schwierigkeiten für die Bieter in diesen Verfahren sind ungleich höher als in den Fällen, in denen wie z. B. im Thüringer Vergabegesetz auch unterhalb der Schwellenwerte das „kleine Vergabeüberprüfungsverfahren" genutzt werden kann (Information vor dem Zuschlag und Anrufung der „kleinen Vergabekammer"). In den zuletzt genannten Fällen ist der Bieter damit auf jeden Fall besser gestellt, weil die „kleine Vergabekammer" analog den §§ 102 ff GWB vorgehen wird. Sie wird auch gegebenenfalls von Amts wegen ermitteln.
LG München I, Urt. v. 15.5.2012 – 11 O 7897/12 – VergabeR 2012, 793, m. Anm. v. Donhauser, Christoph/Reinhardt, Anja – unterschwelliger Rechtsschutz im Zivilverfahren (Einstweilige Verfügung) – bereits in VOLaktuell Nr. 4 und 5/2012 behandelt.
OVG NRW, Urt. v. 20.04.2012 - 4 A 1055/09 – NZBau 2012, 589 – Rückforderung - Landeszuschuss und EG-Zuschuss - Zuwendungsrückforderung bei jedem Verstoß gegen VOB/A und VOL/A – „Fernwärme-Übernahme-Station" – ANBest-P Nrn. 1.1, 3.1. und 3.2. - §§ 3 I Nrn. 3, 4, 24 VOB/A und VOL/A, §§ 36 II Nr. 4, 49 III NRWVerwVfG – rechtmäßiger Teilwiderrufs- und Rückforderungsbescheid – Auflagen in ANBest hinreichend bestimmt – unzulässige „allenfalls beschränkte Ausschreibung", nicht jedoch öffentliche Ausschreibung, wenn nicht sogar freihändige Vergabe (offen gelassen) – fehlerfreie Ermessensausübung hinsichtlich der Rückforderung
OVG NRW, Beschl. v. 13.2.2012 – 12 A 1217/11 – VergabeR 2012, 802 - Seniorenheim – Widerruf des Zuwendungsbescheids - – bereits in VOLaktuell Nr. 4 und 5/2012 behandelt.
Vergabekammer Lüneburg, Beschluss vom 02.08.2012 - VgK-24/2012 - Vergabe - Änderung von Teilen des Amtsentwurfs: Zulässiges Nebenangebot? - § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB grundsätzlich anwendbar und nicht EU-rechtswidrig – Rüge bei nach positiver grundsätzlich innerhalb von 1-3 Tagen - Nebenangebote können technische Änderungen, Bauzeit oder Zahlungsmodalitäten betreffen – Zulassung von Nebenangeboten ausnahmsweise nur in Verbindung mit einem Hauptangebot, aber z. B. auch Differenzierung möglich ((nur technische oder nur kaufmännische Nebenangebote, Beschränkung nur auf bestimmte Teile der Leistung oder der Vertragsbedingungen bei entsprechender Klarstellung – Nebenangebote mit Bezug auf die Beschreibung der Positionen des Amtsentwurfs und deren Abänderung möglich – Klarstellung der Nebenangebote durch den Bieter -
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BGHH, Urt. v. 14.6.2012 – VII ZR 148/10 - ZfBR 2012, 653 – Grundstückserwerb mit Bauverpflichtung – Voraussetzung des wirksamen Rücktritts nach § 323 BGB
BGH, Urt. v. 14.05.2012 - II ZR 130/10 – NZBau 2012, 567 - Schutzbereich der Insolvenzantragspflicht bei Schäden aus fehlerhaften Bauleistungen - §§ 64 I GmbHG a.F.; 15a InsO; 249, 823 II BGB
BGH , Beschl. v. 12.07.2012 - VII ZB 9/12 – NZBau 2012, 563 - Nebenintervention und Parteibegriff – Grenzen des Anwaltszwangs im selbstständigen Beweisverfahren
BGH, Urt. v. 14.06.2012 - VII ZR 148/10 – NZBau 2012, 638 – Grundstückserwerbsvertrag mit Bauverpflichtung – kein Rücktritt nach § 323 I BGB bei Nachfristsetzung vor Fälligkeit der Leistung – Voraussetzung der ernsthaften und endgültigen Erfüllungsverweigerung nach § 323 II Nr. 1 BGB – Voraussetzungen des Rücktritts nach § 323 II Nr. 3 BGB (Feststehen der Nichteinhaltung der Nachfrist – keine Ausübung des Rücktrittsrechts mehr nach § 323 IV BGB nach Fälligkeit der Leistung – die Entscheidung liest sich wie fundierter Kommentar zu § 323 BGB
BGH, Urt. v. 30.05.2012 - IV ZR 87/11 – NZBau 2012, 581 - Unwirksamkeit der Vertragsstrafenklausel (fünffache Höhe des Beitragsunterschieds in VBHAI) in Berufshaftpflichtversicherung für Architekten - § 307 I BGB
BGH, Beschl. v. 14.4.2012 – VII ZR 217/10 - ZfBR 2012, 649 – rechtliches Gehör – Nichtberücksichtigung des Vorbringens (Bestreiten der Forderung aus Bauzeitverzögerung)
BGH, Urt. v. 6.9.2012 – VII ZR 72/10 – Unzulässigkeit des Einbehalts bei ungeklärtem Vertragsstrafenanspruch durch Hauptunternehmer
BGH, Urt. v. 6.9.2012 – VII ZR 193/10 - Zuschlag mit veränderter Bauzeit und Herausnahme einzelner Leistungen – neuer Antrag und Annahme kein Anspruch auf Mehrvergütung wegen Bauzeitverschiebung
OLG Rostock, Urt. v. 8.6.2012 – 4 U 3/02 - Sowiesokosten und Vorteilsausgleich – Abzug – Beseitigung vertragswidriger Leistungen auf Kosten des Auftragnehmers – Abzug der Sowiesokosten von der der Mangelbeseitigung: Mehrkosten, um die die Bauleistung (hier: ein Lagerhallenfußboden) bei ordnungsgemäßer Ausführung von vornherein teurer gewesen wäre - Vorteilsausgleich "neu für alt"nur bei Bestreiten Mängelbeseitigung von Anfang an – hierzu BGH, Beschl. v. 26.04.2012 - VII ZR 104/10 (Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde)
OLG Brandenburg , Urt. v. 04.07.2012 - 13 U 63/08 – NZBau 2012, 570, m. Anm. v. Lotz, Burkard - Leistungsverweigerungsrecht des Bestellers wegen unvollständiger Revisionsunterlagen (m. Anm. Lotz; ders. BauR 2012, 157) – Skontofrist und Beginn (Eingang der prüfbaren Rechnung) – Bauunternehmerpflicht: Übergabe der erforderlichen Revisionsunterlagen - §§ 305 I S. 3. 307 I, 320, 339 BGB, 16 Nr. 3 VOB/B – VOB/B-Vertrag – Vertragsstrafe Voraussetzung des Aushandelns einer Vertragsstrafe (nicht ausreichend Streichen im formular und Einfügung an anderer Stelle des Formulars) – Unwirksamkeit infolge von 10 % der Nettoabrechnungssumme (BGH NZBau 2003, 321, auch OLG Brandenburg NZBau 2012, 165)
OLG Celle, Hinweisbeschl. V. 8.5.2012 – 13 U 11/12 – NZBau 2012, 574 – Erfüllungs- und Gewährleistungssicherheitsklausel von 10 % der Auftragssumme unwirksam - §§ 307, 812, 821 BGB (BGH, NZBau 2011, 2195)
OLG Düsseldorf, Urt. v. 03.07.2012 - I-21 U 150/09 – NZBau 2012, 640 – „weiße Wanne" – Abweichen hinsichtlich der Fugenabdichtung - Mängelhaftung des Bauunternehmers für vertragswidrige, technisch überlegene Konstruktionsvariante - §§ 242, 280, 281, 633 II S. 1, 634 Nr. 4 BGB
OLG Frankfurt, Urt. v. 30.05.2012 - 1 U 52/11 – NZBau 2012, 646 - Wohn- und Bürohaus - Auslegung einer Bürgschaft als Zeitbürgschaft – 24 Monate nach Bezugsfertigkeit „des letzten Hauses", nicht auf fünf Jahre
OLG Hamm, Urt. v. 08.05.2012 - 21 U 89/11 – NZBau 2012, 642 – Verlegung von Natursteinbodenplatten – Überschreitung der Fugentoleranzen - §§ 280, 311 II BGB – erloschener Anspruch durch Aufrechnung mit Kostenerstattungsanspruch – kein Verstoß gegen anerkannte Regeln der Technik – DIN 12057 – Verstoß gegen Beratungspflicht zu vermeidbaren Maßabweichungen bei Natursteinverlegung
OLG Jena, Urt. v. 18.04.2012 - 7 U 762/11 – NZBau 2012, 575 – D-Straße – Schadensersatz wegen vorsätzlich zweckwidriger Verwendung von Baugeld - §§ 823 II BGB, 1 BauFordSiG - Anforderungen an den Nachweis ordnungsgemäßer Baugeldverwendung
OLG Koblenz, Urt. v. 24.04.2012 - 5 U 843/11 – NZBau 2012, 649 – Planung und Überwachung – Wasserschaden - Gesamtschuldnerregress des Architekten beim Bauunternehmer – feuchter Keller - §§ 254, 426, 631 BGB, 4 Nr. 3, 13 Nr. 3 VOB/B
OLG München, Urt. v. 10.04.2012 - 9 U 5645/10 – NZBau 2012, 647 – Freizeit- und Einzelhandelszentrum – Formularsicherungsabrede nach § 9 I AGBG - Unwirksamkeit der Erfüllungs- und Gewährleistungssicherheit (15% + 5%) - maßgeblich die belastende Gesamtwirkung aller Klauseln (vgl. BGH NZBau 2012, 2011, 229; NZBau 2011, 410; NZBau 2012, 2003, 493).
OLG München, Urt. v. 17.07.2012 - 13 U 658/11 – NZBau 2012, Wärmedämmungsverbundsystem – Hinweispflicht auf Abdichtungsmangel - überwiegendes Mitverschulden durch Planungsfehler des vom Besteller beauftragten Architekten (Erfüllungsgehilfe des Bauherrn) - §§ 254, 273, 320, 641 III BGB
OLG Stuttgart, Urt. v. 29.05.2012 - 10 U 142/11 - : Überschreitung der HOAI-Höchstsätze in Vertrag mit „Star-Architekt" – Teilnichtigkeit nach §§ 134 2. Halbs. BGB, 4 III HOAI a.F. – keine „außergewöhnlichen Leistungen" i. S. d. § 4 III HOAI a. F.
LG Nürnberg-Fürth , Urt. v. 12.03.2012 - 6 O 3415/07 – NZBau 2012, 577 – Fliesenarbeiten – Voraussetzungen des Vertragsschlusses (vgl. § 154 BGB) - Zustandekommen eines Werkvertrags ohne Einigung über Werklohn durch Beginn der Bauarbeiten – ohne konkrete Festlegung: üblicher Lohn maßgeblich (§ 632 BGB) – Nachfristsetzung zur Stellung einer Sicherheit wegen Mängeln – Abzug der Mängelbeseitigungskosten nach den §§ 648 V a.F., 643 BGB
AG Bühl, Urt. v. 01.02.2012 - 3 C 148/09 NZBau 2012, 579 – Wintergartenfenster - §§ 155, 241 II, 280 I, 311 II BGB – versteckter Einigungsmangel nach § 155 BGB (keine Vertragsansprüche auf Werklohn) – kein Verschulden bei den Vertragsverhandlungen – kein materiell-rechtlicher Kostenerstattungsanspruch bei Streit über geschuldete Bauleistung
Dziallas, Olaf, Verantwortlichkeit für den Betrieb eines Wettbüros, NZBau 2012, 561
Dziallas, Olaf, Voraussetzungen für einen zentralen Versorgungsbereich, NZBau 2012, 636 (zu OVG Münster, Urt. v. 15.2.2012 – 10 A 1770/09)
Dziallas, Olaf/Kullick, Christian, Rechtliche Implikationen bei der Zertifizierung von Bauprodukten, NZBau 2012, 560
ESWiD (Evangelischer Bundesverband für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis), Hrsg., Qualitätssicherung am Bau, 2012 , Beck Verlag
Händel/Grosse, Vergabe von Archoitekten- und Ingenieurleistungen, 2. Aufl., 2012, Beck-Verlag - IBR
Irmler, H. Henning, Hrsg., HOAI-Praktikerkommentar, 2011, Bundesanzeiger-Verlag
Kümmel, Dennis, Baurecht für funktionslose Bahnanlagen?, NZBau 2012, 637 (zu VG Würzburg, Urt. v. 5.7.2012 – W 5 K 11.255)
Kümmel, Kümmel, Sonnenstrom und Heidelbeeren, NZBau 2012, 562
Lauer/Wurm, Haftung des Architekten und Bauunternehmers, 6. Aufl., 2012, Beck Verlag
Löffelmann, Peter/Fleischmann, Guntram, Hrsg., Architektenrecht – Praxishandbuch zu Honorar und Haftung, 6. Aufl., 2012, Werner Verlag
Merkens, Dieter, Nachtragsbearbeitungskosten: „Dauerbrenner" in der Baupraxis, NZBau 2012, 529
Messerschmidt/Voit, Privates baurecht, 2. Aufl., 2012, Beck-Verlag
Neuenfeld, Klaus, Die Rechtsprechung des Jahres 2011 zum Architekten- und Ingenieurvertragsrecht – Teil 1, NZBau 2012, 547
Neuenfeld, Klaus, Die Rechtsprechung des Jahres 2011 zum Architekten- und Ingenieurvertragsrecht – Teil 2, NZBau 2012, 620
Oelsner, Tobias, VOB/B 2012 – Verschärfung der Zahlungs- Verzugsvorschriften in § 16 VOB/B, ZfBR 2012,
Peters, Frank, Weisungen des Bestellers nach VOB/B und BGB, NZBau 2012, 615
Rodemann, Tobias/Schwenker, Hans Christian, „Erfüllungsgefährdung" und „Erfüllungsverweigerung" – Anmerkung zu BGH, Urt. v. 14.6.2012- VII U 148/10 - ZfBR 2012, 627 ,
Schröer, Thomas/Kullick, Christian, Erfolgsmodell Umweltzonen, NZBau 2012, 635 – kritisch ist anzumerken, dass sich die Umweltzonen auch z. B. für Reisebusse auswirken, die lediglich für ca. 0,2 % der Belastung ursächlich sind (Eignung, Verhältnismäßigkeit von Aufwand und Effekt?), wenn sich das Problem auch 2014 infolge der Euro 6-Busse erledigen dürfte – hierzu ist keine Stellungnahme in dem Beitrag ersichtlich.
Terwiesche, Der Bauverwaltungsprozess, 2012, Beck-Verlag
v. Wietersheim/Korbion, Privates Baurecht, 2. Aufl., 2012, Beck-Verlag

References: BGH 
 Art. 3
 § 150
 § 2

BGH 
 § 16
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 § 280
 § 33
 BGH 
 § 20
 § 2
 § 2
 § 56
 § 66
 § 100
 § 100
 Art. 23
 § 8
 § 140
 § 101
 § 16
 § 97
 Art. 523
 § 8
 § 99
 Art. 5
 § 6
 § 101
 § 16
 § 101
 § 101
 § 16
 § 114
 EuGH 
 § 101
 § 522
 Art. 5
 Art. 5
 § 7
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 § 1004
 § 13
 § 16
 § 16
 § 110
 § 107
 § 46
 Art. 5
 § 8
 § 98
 § 323

BGH 
 § 323
 § 323
 § 323
 § 323
 § 323
 § 307
 § 9
 BGH 
 § 4
 § 154
 § 155
 § 16