Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2097/62
Timestamp: 2019-04-23 05:38:40+00:00

Document:
BGH, 15.10.1963 - VI ZR 97/62 - dejure.org
BGH, 15.10.1963 - VI ZR 97/62
NJW 1964, 101
MDR 1964, 43
VersR 1963, 1192
Der Bundesgerichtshof hat einerseits entschieden, dass weder die Ansprüche des Gläubigers gegen einen anderen Gesamtschuldner noch gar die Ausgleichs- und Freistellungsansprüche des Schuldners der übergehenden Forderung gegen einen anderen Gesamtschuldner Nebenrechte der übergehenden Forderung im Sinne von § 401 BGB seien, dass es sich vielmehr um vollkommen selbständige Ansprüche handele, auf die § 401 BGB nicht anwendbar sei (BGHZ 32, 331, 336; Senatsurteil vom 15. Oktober 1963 - VI ZR 97/62 - NJW 1964, 101, beide zu § 158 f. VVG).
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Denn solange sie das nicht tut, ist der Schaden gedeckt (BGH, Urteile vom 16.11.1961 - II ZR 23/60 - VersR 1962, 22, 23 und vom 15.10.1963 - VI ZR 97/62 - VersR 1963, 1192, 1193).
Eine vertragliche Verpflichtung des Versicherers wird gerade nicht gefordert ( BGH NJW 1964, 101 ).
Zwar wird nicht das Vorhandensein eines vollwirksamen Vertrages gefordert ( BGH NJW 1964, 101 ), allerdings ist stets erforderlich, dass der Versicherer vertragliche Leistungen an den Versicherungsnehmer erbringen muss, damit der Anspruchsübergang erfolgen kann ( arg. OGH VersR 1986, 200 ).
Eine vertragliche Verpflichtung des Versicheres wird gerade nicht gefordert (BGH NJW 1964, 101).
Zwar wird nicht das Vorhandensein eines vollwirksamen Vertrages gefordert (BGH NJW 1964, 101), allerdings ist stets erforderlich, dass der Versicherer vertragliche Leistungen an den Versicherungsnehmer erbringen muss, damit der Anspruchsübergang erfolgen kann (arg. OGH VersR 1986, 200).

References: § 401
 § 401
 § 158
 BGH 
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 OGH 
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