Source: http://kreisgruppe.ortwonline.com/index.php/hundewesen/hunde-solikasse.html
Timestamp: 2019-12-10 12:47:58+00:00

Document:
- Kreisgruppe Vulkaneifel e.V.
Tollwut-Monitoring 2020
Förderung Drückjagdböcke und Hundeschutzwesten
Jungjägerausbildung 2020
Hubertusmessen 2019
Änderung tierseuch. Anordnung
Jungjägerausbildung 2019
Muffelwildhegegemeinschaft Salmwald
Wildfolgevereinbarungen
Solidaritätskasse_Satzung
HSK_Anmeldeformular
Flyer HSK
Formular zur Anmeldung einer Jagd
gemäß §1 Nr. 4 und §2 Nr. 4 der Satzung der Hunde-Solikasse der Kreisgruppe Vulkaneifel e.V.
Senden an: Fax: 06599 92 78 76 oder eMail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Nur in dringenden Fällen telefonisch an: Michael SCHNEIDERS (0171 386 6464) oder Uli UMBACH (0171 260 3732)
5 Euro je Standschütze - mind. 50 Euro je Jagdtag (bei weniger als 10 Schützen)
Name des Revieres
Jagdausübungsberechtigter
Name des Anmelders
1. Tag der Jagd
2. Tag der Jagd
Drück-bzw. Stöberjagd
Maisjagd
Bei Abweichungen von der Anmeldung zu Tatsächlien Teilnehmern bitte kurze info an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Zustimmung Satzung
Der Vorstand der Kreisgruppe Vulkaneifel e.V. hat am 10.02.2016 die nachfolgende Satzung beschlossen.
Bei Jagdarten, bei denen der Hund außerhalb des Einwirkungsbereichs seines Führers Wild sucht und vor die Schützen bringt, ist der Hund besonderen Gefahren ausgesetzt. Dies gilt insbesondere für Hunde, die im Rahmen von Drück- bzw. Stöberjagden auf Schalenwild eingesetzt werden. Hier kommt es nicht selten zu Verletzungen oder gar zum Verlust des Hundes.
Um die Arbeit der Hundeführer anzuerkennen und die evtl. anfallenden Kosten gerechter zu verteilen, hat die Kreisgruppe Vulkaneifel eine Hundesolidaritätskasse gegründet, die dem Hundeführer bei Verletzung oder Tod seines Hundes während einer Gesellschaftsjagd finanzielle Unterstützung bietet.
Für die Teilnahme an der Hunde-Solikasse ist die Mitgliedschaft des Jagdausübungs-berechtigten in einem Landesjagdverband des DJV erwünscht.
§1Entschädigungen bei Drück- bzw. Stöberjagden
1. Eine Entschädigung erfolgt im Rahmen von Drück- bzw. Stöberjagden auf Schalenwild (keine reinen Feldjagden) sowie bei anfallenden Nachsuchen im Zuge dieser Jagden, die in Revieren der Kreisgruppe Vulkaneifel durchgeführt werden.
2. Kommerzielle Hundemeuten sind nicht versichert. Kommerziell ist sie dann, wenn der Meuten-Führer /-Verantwortliche ein entsprechendes Gewerbe angemeldet hat.
3. Für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden wird keine Entschädigung vergütet. Sachschäden sind grundsätzlich ausgeschlossen.
4. Die jeweilige Drück- bzw. Stöberjagd muss vor Beginn der Jagd angemeldet werden(Details zur Anmeldung siehe im Anhang 1).
5. Bei der Meldung sind die Anzahl der Hundeführer, die Anzahl der Hunde und die Anzahl der Schützen anzugeben (siehe Formular im Anhang).
6. Die Anmeldung muss durch den Jagdausübungsberechtigen oder den Jagdleiter bei dem Beauftragten der Kreisgruppe oder dem Vertreter schriftlich, per Fax oder E-Mail erfolgen.
7. Nachträgliche Anmeldungen werden nicht akzeptiert.
8. Pro Jagdtag ist für jeden Schützen (nicht von den Hundeführern) ein Betrag von 5,- € in die Hunde-Solikasse einzuzahlen, mindestens jedoch 50,- €. Der Gesamtbetrag ist innerhalb von sieben Tagen nach der Jagd auf das unter §5 genannte Konto der Kreisgruppe einzuzahlen.
§2Entschädigungen bei Maisjagden
1. Eine Entschädigung erfolgt im Rahmen von Maisjagden auf Schalenwild sowie bei evtl. anfallenden Nachsuchen im Zuge dieser Jagden, die in Revieren der Kreisgruppe Vulkaneifel durchgeführt werden.
3. Für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden wird keine Entschädigungvergütet. (z.B. ein Maisfeld direkt an einer Bundes-/Landes-/Kreisstraße ohne entsprechende Sicherungsmaßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkung oder Warnposten). Sachschäden sind grundsätzlich ausgeschlossen.
4. Die jeweilige Maisjagd muss vor Beginn der Jagd angemeldet werden.
5. Bei der Meldung sind die Anzahl der Hundeführer mit Hunden und die Anzahl der Schützen ohne Hund anzugeben (siehe Formular im Anhang).
§3Entschädigungen bei Nachsuchen für Nachsuchen-Gespanne bei Einzeljagden / Drückjagden
1. Eine Entschädigung erfolgt im Rahmen von Nachsuchen in den Revieren der KG Vulkaneifel, wenn brauchbare Hunde zum Einsatz kommen und dabei verletzt oder getötet werden.
2. Brauchbare Hunde für die Nachsuche müssen in einem JGHV eine VSwP bestanden haben, oder eine vergleichbare Prüfung in einem Zuchtverein für anerkannte Schweißhunde vorweisen können.
3. Versichert sind auch die bei einer Nachsuche eingesetzten Loshunde! (Loshunde werden als Beihunde auf der Nachsucheeingesetzt, um das Stück zu hetzen, zu halten und ggf. niederzuziehen.)
§4Schadensfall
1. Die Hunde-Solikasse zahlt grundsätzlich nur aus, wenn kein Haftpflichtschaden vorliegt, oder der Schaden nicht durch eine Hundeunfallversicherung abgedeckt ist.
a. Liegt die Vergütung einer privaten Hundeunfallversicherung unter dem der Hunde-Solikasse, so kann auf Antrag mit entsprechendem Nachweis die Differenz bis zur Höhe der max. Erstattungskosten nach §4 Nr.2 erstattet werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
2. Wird ein Hund bei einer angemeldeten Jagd oder bei der Nachsuche verletzt oder getötet, zahlt die Hunde-Solikasse als Entschädigung:
a. Tierarztkosten bis max. 2.500,- € pro Schadensfall.
b. Im Todesfall wird für Jagdhunde mit Stammbuchnachweis des JGHV pauschal 1‘000,- € plus einen Bonus für jede abgelegte Prüfung des Hundes bezahlt.
Folgender Bonus wird für weitere Prüfungen oder Leistungsabzeichen bezahlt:
i. Brauchbarkeitsprüfung (§36 Landesjagdgesetz) je 100,- €
ii. Anlage- und Zuchtprüfung (JGHV e.V.) je 100,- €
iii. Leistungsprüfungen (JGHV e.V.) je 250,- €
iv. Leistungszeichen (JGHV e.V.) je 50,- €
v. Zuchttauglichkeit (im Sinne des Zuchtvereines im JGHV e.V.) 300,- €
bis zu einem Maximalwert von 2.500,- €.
c. Im Todesfall wird für Jagdhunde ohne Stammbuchnachweis des JGHV pauschal 300,- € bezahlt plus einen Bonus von 100,-€ für die abgelegte Brauchbarkeitsprüfung (§36 Landesjagdgesetz).
d. Bei einem Hund, der nach der Jagd nicht aufgefunden wird, wird erst nach frühestens sechs Wochen der Todesfall angenommen und die Entschädigung gemäß §4 Nr. 2 (b) oder (c) gezahlt. Sollte der Hund nach Zahlung der Entschädigung wieder aufgefunden werden, so ist die Entschädigung zurückzuzahlen.
e. Die Todesfallleistung wird nur gezahlt, wenn der Hund jünger als 10 Jahre war. Der Nachweis des Alters muss vom Antragsteller erbracht werden.
3. Der Schaden muss spätestens drei Tage nach der Jagd vom Jagdausübungsberechtigen (Jagdpächter) oder dem Jagdleiter beim Beauftragten der Kreisgruppe oder dem Vertreter schriftlich per Fax oder E-Mail gemeldet werden. Der Jagdausübungsberichtigte versichert, dass der Schaden bei der von ihm angemeldeten Jagd entstanden ist.
4. Der schriftliche Antrag des Hundeführers auf Kostenbeteiligung muss vor dem 1. März des jeweiligen Jagdjahres mit Datum des Unfalltages, Revier, Schadensschilderung, Tierarztrechnung (Kopie) und Unterschrift des Jagdpächters oder Jagdleiters beim Beauftragten der Kreisgruppe oder dem Vertreter vorliegen.
5. Nach dem 1. März werden die Anträge von dem Vertrauensleuteausschuss geprüft und über die Höhe der Auszahlung entschieden.
6. Zahlungen können höchstens in Höhe der eingezahlten Geldbeträge (Guthaben der Hundesolidaritätskasse) erfolgen. Sollte die Summe der Erstattungsbeträge größer als das Guthaben sein, so wird der zur Verfügung stehende Betrag prozentual aufgeteilt. Hierüber entscheiden die Vertrauensleute.
7. Ein Rechtsanspruch auf Entschädigung besteht nicht.
§5Kasse
1. Die Einzahlung erfolgt auf das Konto der Kreisgruppe Vulkaneifel:
IBAN: DE87 5865 1240 0000 0125 67
BIC: MALADE51DAU
Stichwort: Solikasse, Revier, Datum der Jagd
2. Die Kassenprüfung wird im Rahmen der Gesamtkassenprüfung der Kreisgruppe Vulkaneifel durch die jeweils gewählten Kassenprüfer durchgeführt.
3. Sollte die Kasse aufgelöst werden, so wird das vorhandene Guthaben der Kreisgruppe Vulkaneifel zweckgebunden für die Hundearbeit gespendet.
§6Vertrauensleuteausschuss
1. Die Satzung der Hunde-Solikasse wird durch den Vorstand der Kreisgruppe Vulkaneifel beschlossen.
2. Die im Vertrauensleuteausschuss vertretenen Jäger/innen werden durch den Geschäftsführenden Vorstand der Kreisgruppe Vulkaneifel benannt.
3. Der Vertrauensleuteausschuss besteht aus
a. Beauftragten der Kreisgruppe
b. Stellvertreter des Beauftragten
c. Beisitzer 1
d. Beisitzer 2
4. Die Vertrauensleute der Hunde-Solikasse müssen über jede Auszahlung einer Entschädigung entscheiden und diese in jedem Fall bestätigen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Beauftragten.
5. Über die Sitzungen der Vertrauensleute müssen Protokolle gefertigt werden.
6. Auf Antrag von betroffenen Jagdpächtern oder Hundeführern muss diesen Einsicht in die entsprechenden Protokolle gewährt werden.
7. Über die Tätigkeit der Hunde-Solikasse berichtet der Beauftragte auf der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe.
§7In-Kraft-Treten
Diese Satzung tritt am 11.02.2016 in Kraft.
Gemäß Beschluss des Geschäftsführenden Vorstands vom 10.02.2016 gehören folgende Personen dem Vertrauensleuteausschuss an:
Beauftragter der Kreisgruppe:
T: 02676 292
M: 0171 386 64 64
Stellvertreter des Beauftragten:
Uli UMBACH
T: 02696 93 17 00
M: 0171 260 37 32
Beisitzer 1:
T: 06593 17 74
M: 0160 475 90 93(ab 16:00Uhr)
Beisitzer 2:
T: 06599 92 78 74
M: 0171 177 38 49
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References: §1
 §2

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 §5

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§3

§4
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§6

§7