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Timestamp: 2020-02-20 08:59:35+00:00

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Qualität in der Schulbezogenen Jugendhilfe - intranda GmbH
Qualität in der Schulbezogenen Jugendhilfe
Qualität in der Schulbezogenen Jugendhilfe : fünf paritätische Handlungsgrundsätze / Hrsg. Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V. Textred. Elvira Kriebel
Kriebel, Elvira [Red.]
[Stand: Februar 2009]
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 39 S., 500 KB)
Berlin ; Schulsozialarbeit ; Jugendhilfe ; Qualitätssteigerung ; Online-Publikation
urn:nbn:de:kobv:109-opus-255842
in der Schulbezogenen Jugendhilfe
Fünf PARITÄTISCHE Handlungsgrundsätze
Fünf PARITÄTISCHE Handlungsgrundsätze Vorwort Einführung Hintergrund / Entwicklungslinien Arbeitsergebnisse / Grundlagenpapiere (Erarbeitet im PARITÄTISCHEN Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe) Fünf PARITÄTSCHE Handlungsgrundsätze für die Zusammenarbeit von Freien Trägern der Jugendhilfe mit Schulen Präambel und Herangehensweise I. Kooperation mit Schulen II. Beratung und Begleitung von SchülerInnen III. Elternarbeit IV. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vernetzung im Sozialraum V. Soziale Kompetenzförderung in Gruppen Anlagen / ergänzende Materialien zu den Handlungsgrundsätzen PARITÄTISCHE Standards zu Kooperationsvereinbarungen
MindMap zur Beratung und Begleitung von SchülerInnen MindMap zur Elternarbeit MindMap zur Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vernetzung im
6 7 10 14 17 21
MindMap zur sozialen Kompetenzförderung in Gruppen
Kooperationsvereinbarung zwischen dem Berliner Senat und dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin e.V. Unter PARITÄTISCHEM Dach Impressum
Qualitätsentwicklung gehört für die im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin organisierten Freien Träger der Jugendhilfe seit Jahren zum professionellen Selbstverständnis ihrer Arbeit. Dabei unterstützt und berät der PARITÄTISCHE die ihm angeschlossenen eigenständigen Träger in vielfältiger Weise. Trägerübergreifende Arbeitsgremien, Fachgespräche, Fortbildungen und Qualitätsgemeinschaften basieren auf den PARITÄTISCHEN Prinzipien von Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Zentrale Themen sind u. a. die Träger- und Profilentwicklung sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung der einzelnen Tätigkeitsfelder. Qualität setzt Kontinuität und eine fachgerechte Ausstattung voraus. Beharrlich setzt sich der PARITÄTISCHE in Politik und Verwaltung für eine entsprechende Ausgestaltung Schulbezogener Jugendhilfeangebote ein. Gerade in diesem komplexen und sehr anspruchsvollen Arbeitsfeld mit unterschiedlichen Partnern (Eltern, Jugendhilfe, Schule, Wirtschaft usw.) sind eindeutige Absprachen über Ziele und Leistungen, transparente Verfahren sowie die Verständigung über qualitative Merkmale und Maßstäbe zum Nachweis und zur Bewertung der Arbeit notwendig. Zahlreiche Mitgliedsorganisationen haben sich in den letzten Jahren in PARITÄTISCHEN Qualitätsgemeinschaften der Jugendhilfe organisiert. Viele davon sind seit Jahren nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert und/oder haben trägereigene Qualitätsmanagementsysteme aufgebaut. Um sich den Herausforderungen Schulbezogener Jugendhilfe gemeinsam stellen und die Kooperationen im Interesse der SchülerInnen verbessern zu können, hat der PARITÄTISCHE 1999 den Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe gegründet.
In der vorgelegten Broschüre werden PARITÄTISCHE Entwicklungslinien im Feld Schulbezogene Jugendhilfe aufgezeigt. Schwerpunktmäßig werden dabei fünf Handlungsgrundsätze für die Zusammenarbeit mit Schulen vorgestellt, über die sich die Mitgliedsorganisationen fachlich verständigt haben und die nunmehr die Basis ihrer professionellen Arbeit bilden sollen. Allen PARITÄTISCHEN Kolleginnen und Kollegen, die mit viel Engagement und Know How zahlreiche Stunden in die Erarbeitung der Handlungsgrundsätze investiert haben, ein herzliches Dankeschön. Dies gilt insbesondere den TeilnehmerInnen in den fünf Arbeitsgemeinschaften „Qualität“ und der Arbeitsgemeinschaft „Strategie“. Ohne deren ausdauernden Aktivitäten wären diese Ergebnisse nicht erzielt worden. Ein großes Dankeschön geht auch an teilnehmende Schulleiterinnen kooperierender Schulen. Ihre Mitarbeit in einzelnen Arbeitsgruppen hat die internen Diskussionen sehr bereichert und die Ergebnisse um den Schulblick erweitert.
Elvira Kriebel Referentin Schulbezogene Jugendhilfe beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.
Hintergrund / Entwicklungslinien
Seit vielen Jahren sind PARITÄTISCHE Mitgliedsorganisationen in der Kooperation mit Berliner Schulen tätig. Ihre Angebote richten sich an SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, sie zielen auf eine schülerfreundliche Gestaltung der Schulen zum "Lebensort Schule". Die qualitative Bewertung der eigenen pädagogischen Arbeit und die Weiterentwicklung des Arbeitsgebietes sind zunächst schwierig. Konzeptionelle Festlegungen (Auftrag, Ziele, Zielgruppen, Methoden) fehlen, die strukturelle Ausstattung der verschiedenen Angebote (Landesprogramme, Regionale Angebote, Stiftungen u. a.) ist meist unzureichend. Gleichwohl sind die Anforderungen in der Praxis an die Träger hoch – u. a. weil die Vorstellungen der beteiligten Akteure hinsichtlich Aufgaben und Zielsetzung der Angebote häufig differieren. Trotz der schwierigen Umstände finden zunehmend mehr Jugendhilfeangebote Eingang in die Berliner Schulen. Gründe sind die allseits bekannten Probleme an Schulen: Steigende Zahlen von Schulabbrüchen und Schuldistanzierten, Gewaltvorkommnissen usw. sowie ein stetiger Zuwachs an Jugendhilfeleistungen, um Integration und Teilhabe insbesondere für benachteiligte junge Menschen sicher zu stellen. Dies verbunden mit der Erkenntnis, dass gelingende Bildungsprozesse hierfür Voraussetzung sind und nicht durch eine Institution alleine realisiert werden kann. Die im Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe geführten fachlich-konzeptionellen Diskussionen finden nach und nach Eingang in Grundlagenpapiere, denen sich die Träger freiwillig verpflichten und die in den Einrichtungen vor Ort angewandt werden. Parallel forciert der PARITÄTISCHE Berlin das Thema zunehmend in Politik und Verwaltung.
Arbeitsergebnisse Grundlagenpapiere
2006 - 2008 PARITÄTISCHE Handlungsgrundsätze Im PARITÄTISCHEN Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe (AK SBJH) verständigen sich die Mitgliedsorganisationen über Kernprozesse und erarbeiten dazu Handlungsgrundsätze. Ziele: Profilschärfung, Klarheit und Transparenz der Angebote, Weiterentwicklung der Kooperationsprozesse. Unter Moderation der Berliner Qualitätsentwicklungsgesellschaft EuroNorm1 entstehen bis zur Veröffentlichung der Broschüre folgende fünf Handlungsgrundsätze: Kooperation mit Schulen Beratung und Begleitung von SchülerInnen Elternarbeit Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vernetzung im Sozialraum Soziale Kompetenzförderung in Gruppen
EuroNorm = vom PARITÄTISCHEN beauftragte Qualitätsentwicklungsgesellschaft
2005 Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schulen mit Freien Trägern der Jugendhilfe zwischen der Berliner Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Sport und dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin (Kooperationsvereinbarung). Mit dieser Rahmenvereinbarung zwischen dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin und der Berliner Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport hat der PARITÄTISCHE die Bedeutung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule auf Landesebene dokumentiert und den Weg auch für weitere Kooperationsvereinbarungen mit anderen Verbänden geebnet. Die Rahmenvereinbarung stellt die gemeinsame Entwicklungs- und Bildungsverantwortung der Akteure von Jugendhilfe und Schule in den Vordergrund und definiert Vertragsgrundsätze. Große Bedeutung kommt dabei dem Inhalt der jeweils zwischen den Partnern vor Ort zu schließenden Kooperationsvereinbarungen zu, die Aussagen über Ziele, Zielgruppen, Maßnahmen, Verpflichtungen der Partner usw. beinhalten sollen. In der Praxis profitieren die Mitgliedsorganisationen von klaren Festlegungen, ihre Arbeit wird transparent. Arbeitsergebnisse Grundlagenpapiere 2004 PARITÄTISCHE Leistungsbeschreibung Schulbezogene Jugendhilfe Trotz fehlender Landesregelungen und unzulänglicher Finanzierungsstrukturen bilden sich in Berlin seit Jahren unterschiedlichste Jugendhilfeangebote heraus. Mit der Leistungsbeschreibung "Schulbezogene Jugendhilfe" bezieht der PARITÄTISCHE Position und stellt sich an die Spitze von Fachdebatten, die auch weiterhin in diesem Feld landesweit geführt werden müssen. 2001 Studie zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule
2000 Leitlinien Jugendhilfe macht Schule
Fünf PARITÄTISCHE Handlungsgrundsätze für die Zusammenarbeit von Freien Trägern der Jugendhilfe mit Schulen
Aufgrund der Begriffs- und Aufgabenvielfalt verständigen sich die PARITÄTISCHEN Mitglieder auf folgende Definition Schulbezogene Jugendhilfe: Präambel Schulbezogene Jugendhilfe bezeichnet kontinuierliche Angebote der Jugendhilfe am Ort Schule. Mit dem Ziel, die individuelle, soziale, schulische und berufliche Entwicklung der SchülerInnen zu fördern, bietet sozialpädagogisches Fachpersonal auf Basis verbindlicher Kooperationsvereinbarungen mit Schulen offene Kontakt- und Freizeitangebote, unterrichtsbezogene und ergänzende Arbeiten, Beratungen, Hilfen und Entlastung in Krisen- und Konfliktsituationen an. Dies in Zusammenarbeit mit Eltern2, mit LehrerInnen und weiteren pädagogischen Fachkräften, vernetzt im Sozialraum. Die inhaltlichen Aufträge leiten sich aus dem SGB VIII/KJHG ab. Insbesondere aus § 11 Jugendarbeit, § 13 Jugendsozialarbeit und dem Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG. Angestrebt wird die grundsätzliche Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen der SchülerInnen, durchgängiger Bestandteil jeder Hilfe ist der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGB VIII). Die einzelnen Handlungsgrundsätze zeigen auch die gesetzlichen Anforderungen an Schulen zur Zusammenarbeit mit Jugendhilfe gemäß dem Berliner Schulgesetz auf. Um Qualität und Nachweisfähigkeit der Arbeit im Handlungsfeld sicherzustellen und zu verbessern, erarbeiten die PARITÄTISCHEN Mitglieder im Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe, aufbauend auf bisher erstellte Materialien, Handlungsgrundsätze für die Zusammenarbeit von Freien Trägern der Jugendhilfe mit Schulen, zu deren Einhaltung sie sich selbst verpflichten. Dazu werden ausgehend von gemeinsam identifizierten Kernprozessen (Kooperation mit Schule / Beratung und Begleitung von SchülerInnen / Elternarbeit / Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vernetzung im Sozialraum / Soziale Kompetenzförderung in Gruppen) fünf durch EuroNorm moderierte trägerübergreifende Arbeitsgruppen (AG´s Qualität) konstituiert. Auf Grundlage der durch die AG Strategie formulierten Aufgabenstellungen für die einzelnen Kernprozesse (strategisch, inhaltlich und fachliche Orientierungen), erarbeiteten die QualitätsAG´s Vorschläge, die durch die AG Strategie überprüft und danach allen PARITÄTISCHEN Mitgliedern zur Kenntnis gegeben werden. Nach ausgiebiger gemeinsamer Diskussion im Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe und Anpassung der Vorlage um diese Ergebnisse, erfolgt die Freigabe der einzelnen Handlungsgrundsätze als anerkannte PARITÄTISCHE Arbeitsgrundlagen. Herangehensweise
Eltern als Synonym für Erziehungs- und Sorgeberechtigte
"Kooperation mit Schulen"
1. Zweck3 Alle Träger des AK SBJH beim PARITÄTISCHEN Berlin streben in der Kooperation mit der Schule eine grundsätzlich einheitliche Herangehensweise an. Diese Handlungsgrundsätze dienen als Leitfaden für die unterschiedlichsten Formen der Zusammenarbeit zwischen Trägern der Jugendhilfe und den Schulen (z. Bsp. in Schulstationen und Schülerclubs). 2. Geltungsbereich Die vorliegenden Handlungsgrundsätze gelten für alle Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe, die Mitglied des Arbeitskreises Schulbezogene Jugendhilfe sind und mit Schulen in einer der o. g. Formen zusammenarbeiten als Selbstverpflichtung. Für alle anderen PARITÄTISCHEN Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe gelten diese Handlungsgrundsätze als Empfehlung optional. 3. Mitgeltende Dokumente
SGB VIII (KJHG) insbesondere o § 1 (3), Nr. 4 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung und Jugendhilfe o § 11 Jugendarbeit o § 13 Jugendsozialarbeit o § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindswohlgefährdung Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG o § 14 (1 + 2), Schulbezogene Jugendsozialarbeit SGB III Übergang Schule/Beruf o § 421 q Erweiterte Berufsorientierung o § 421 s Berufseinstiegsbegleitung Bundesdatenschutzgesetz / Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG) o SGB I (§ 35) Sozialgeheimnis o SGB X ( §§ 67-78a) und o SGB VIII (§§ 61-68): Schutz der Sozialdaten o BlnDSG (§ 16 Auskunftsrechte d. Betroffnen Regelungen für Schule, z. K.: o SchulG (§ 64, § 107) o SchulDatenVO
Berliner Schulgesetz (SchulG) zur Kenntnis, insbesondere o § 4 Grundsätze der Verwirklichung o § 5 Öffnung der Schulen und Kooperation o § 7 Schulische Selbständigkeit und Eigenverantwortung o § 8 Schulprogramm o § 9 Qualitätssicherung o § 23 Hauptschule o § 36 Grundsätze o § 77 Mitglieder der Schulkonferenz
Weitere Dokumente o Standards für Kooperationsvereinbarungen (S. 24) o Kooperationsvertrag mit der Schule o Konzept des Trägers der Schulbezogenen Jugendhilfe o PARITÄTISCHE Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin (S. 30)
Handlungsgrundsätze für die Kooperation mit Schulen
4. Zielgruppe4 Verantwortliche Leitungen und Mitarbeiter der Freien Träger der Jugendhilfe und der Schulen. 5. o Grundsätze Die gleichberechtigte Zusammenarbeit der Beteiligten gründet auf den Interessen und Anforderungen der Kinder und Jugendlichen. Grundlage für diese Zusammenarbeit sind die Leitbilder der jeweiligen Träger der Jugendhilfe, ihre Konzeptionen sowie die Leitbilder der jeweiligen Schulen und deren Schulprogramme gemäß Berliner Schulgesetz. Vor dem jeweilig eigenen Handlungsauftrag der Kooperationspartner gründet die Kooperation zwischen der jeweiligen Schule und dem Freien Träger auf einer fachübergreifenden, sich gegenseitig unterstützenden und achtungsvollen partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Freien Träger der Jugendhilfe wird auf einer vertraglichen Basis durch Kooperationsvereinbarungen geregelt. Diese Kooperationsvereinbarungen enthalten klare Regelungen über die Kommunikations- und Kooperationsstrukturen und –ebenen, wie z. B. mit Schulleitung und deren Stellvertretung, den verantwortlichen Lehrern, den sozialpädagogischen Fachkräften und weiteren Ebenen. Hier ist besonders auf Informationswege einzugehen, sowie auf Regelungen bei Konflikten und deren Schlichtung. Im Rahmen der Kooperationen sollen die gemeinsamen Aufgaben zwischen dem Träger und der Schule hinsichtlich ihrer Planung, Durchführung, Nachbereitung, zeitlichen Rahmenbedingungen und personellen Verantwortlichkeiten vertraglich geregelt werden. Die Kooperationsvereinbarungen sind von den Beteiligten zu unterzeichnen und in geeigneten Abständen, in der Regel nach einem Jahr, zu überprüfen und ggf. anzupassen. Die Verträge bzw. Vereinbarungen regeln die allgemeinen und übergeordneten Rechte und Pflichten in der Zusammenarbeit. Individuell auf das jeweilige Kind oder den Jugendlichen bezogene Problemlagen müssen durch die Beteiligten im Einzelfall geklärt werden.
6. Ziele Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Freien Trägern und Schulen zur Bündelung von Aktivitäten und Ressourcen zum Nutzen der SchülerInnen. Z. B. durch gemeinsame: o Analyse und Bewertung der Situation der SchülerInnen an der Schule o Konzepte und Handlungsstrategien, einschließlich der Festlegung von Verantwortlichkeiten o Gestaltung des Schulentwicklungsprozesses o Nutzung der Kompetenzen der Träger der Jugendhilfe und der Schule o Nutzung verfügbarer materieller, räumlicher und technischer Mittel.
Formen und Methoden der Kooperation o Vereinbarung von Regeln und abgestimmten Verfahren der Zusammenarbeit o Gemeinsame Gremienarbeit o Systematischer Informationsaustausch o Gegenseitige Interessenvertretung und Einbeziehung o Gemeinsame Schulungen, Fort- und Weiterbildung sowie Supervision o Arbeitsteilung und o gemeinsame Umsetzung von Projekten und Angeboten im Schulalltag Ressourcen o Fachkompetenz der jeweiligen Profession o Räumliche und sachliche Ausstattung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche o Verbindliches Zeitkontingent der Beteiligten für Kooperationsaufgaben 5
9. Qualitätssicherung Zur Überprüfung der Wirksamkeit und des Zielerreichungsgrades, evaluieren die Träger ihre Kooperation anhand definierter Kriterien, wie z. B.: o Einhaltung der vereinbarten Termine, Gremienarbeit etc. o Gemeinsames Verfahren zur Bewältigung von Konflikten o Gemeinsam realisierte Angebote / Projekte Dazu findet ein systematischer Qualitätsdialog, d.h. Auswertungsgespräche und Reflexion der Zusammenarbeit, statt. 10. Datenschutz Die Erhebung personenbezogener Daten erfolgt nur im Rahmen der Erfüllung des Arbeitsauftrages gemäß §§ 61 ff. SGB VIII sowie des Berliner Datenschutzgesetzes und aller weiteren gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz. 11. Schlussbemerkungen6 Diese Handlungsgrundsätze vom 27. Juni 2006 werden im PARITÄTISCHEN Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe am 07.10.2008 geändert, beraten und beschlossen. Sie werden ab 2008 / 2009 für alle PARITÄTISCHEN Träger wirksam.7
"Beratung und Begleitung von SchülerInnen"
1. Zweck Die von PARITÄTISCHEN Trägern gemeinsam entwickelten Handlungsgrundsätze sichern eine qualitativ hochwertige Schülerberatung, Begleitung und Förderung im Rahmen der Schulbezogenen Jugendhilfe. 2. Geltungsbereich Die vorliegenden Handlungsgrundsätze gelten für alle Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe, die Mitglied des Arbeitskreises Schulbezogene Jugendhilfe sind und mit Schulen in einer der o. g. Formen zusammenarbeiten als Selbstverpflichtung. Für alle anderen PARITÄTISCHEN Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe gelten diese Handlungsgrundsätze als Empfehlung optional. 3. Mitgeltende Dokumente
SGB VIII (KJHG) insbesondere o § 1 (1) Recht auf Förderung und Entwicklung o § 11 (3) Nr. 3 und 6, Angebote der arbeitswelt-, schul- und familienbezogener Jugendarbeit und Jugendberatung o § 13 (1) Abbau sozialer Benachteiligung o § 13 (4) Individuelle Förderung; schulische, berufliche Ausbildung Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG o § 14 (1 + 2), Schulbezogene Jugendsozialarbeit SGB III Übergang Schule/Beruf o § 421 q Erweiterte Berufsorientierung o § 421 s Berufseinstiegsbegleitung
Berliner Schulgesetz (SchulG) zur Berliner Schulgesetz (SchulG) zur Kenntnis, insbesondere Kenntnis, insbesondere o § 4 Grundsätze der Verwirklichung o § 4 Grundsätze der Verwirklichung Weitere Dokumente o MindMap (S. 26) o Kooperationsvertrag mit der Schule o Konzept des Trägers der Schulbezogenen Jugendhilfe o PARITÄTISCHE Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin (S. 30)
Bundesdatenschutzgesetz / Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG) o SGB I (§ 35) Sozialgeheimnis o SGB X ( §§ 67-78a), SGB VIII (§§ 61-68): Schutz der Sozialdaten o BlnDSG (§ 16 Auskunftsrechte d. Betroffenen Regelungen für Schule, z. K.: o SchulG (§ 64, § 107) o SchulDatenVO
Zielgruppe8
Handlungsgrundsätze für die Beratung und Begleitung von SchülerInnen
Zielgruppe9
Die Adressaten der Schülerberatung und -begleitung sind alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule, insbesondere jene, die sich in besonderen Problemlagen befinden sowie bei Bedarf die jeweiligen Erziehungsberechtigten, Lehrkräfte und sonstige an der Förderung beteiligten Personen. 5. Grundsätze Die MitarbeiterInnen der Schulbezogenen Jugendhilfe sind AnsprechpartnerInnen der SchülerInnen. Beratung und Begleitung meint die fachliche Unterstützung der Zielgruppe, dient deren persönlicher Entwicklung und findet in Interaktion statt bis hin zur Vermittlung in andere, ergänzende Angebote der Jugendhilfe. Grundsätzlich gelten: o Freiwilligkeit o Vertraulichkeit o Wertschätzung der Persönlichkeit o Partizipation o Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Erfordernisse und kultureller Hintergründe o Interessensvertretung der SchülerInnen durch die sozialpädagogischen Fachkräfte 6. Ziele Ziel der Schülerberatung ist es mit SchülerInnen in Beratungsprozessen Entscheidungshilfen zu erarbeiten, zur Bewältigung der von ihnen vorgegebenen aktuellen Problemen, durch Vermittlung von Informationen und/oder Einüben von Fertigkeiten. Hierbei sollen u. a.: o die eigenen Ressourcen gestärkt o Problemdruck gemindert o ein realistisches Selbstbild entwickelt und o Informationen und Vermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten gegeben werden. Weiteres siehe MindMap / Anlage S. 26 7. Methoden In der Schulbezogenen Jugendhilfe werden u. a. folgende Methoden angewandt:  Einzelarbeit  Gruppenarbeit z. B. in Form von: Einzelberatung und -förderung / soziale Trainings / Hausbesuche / Begleitung und Vermittlung / Schülercafés / Arbeitsgruppen Weiteres siehe MindMap, Anlage S. 26
8.1. Personelle Anforderungen Die sozialpädagogischen Fachkräfte verfügen über entsprechende Qualifikationen sowie Kenntnisse der Schul-/ Klassensituation, insbesondere über die einzelnen SchülerInnen und deren Problemlagen. Die MitarbeiterInnen erklären sich bereit, an Supervision und regelmäßiger Evaluation teilzunehmen. 8.2. Rahmenbedingungen Für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen steht ein störungsfreier Beratungsraum zur Verfügung. Die funktionsgerechte Ausstattung der Räumlichkeiten soll in der Kooperationsvereinbarung mit der Schule sichergestellt werden. Die Beratungsgespräche werden in ungestörter Atmosphäre durch die sozialpädagogischen Fachkräfte durchgeführt. Die sozialpädagogischen Angebote der Schülerberatung und -begleitung sind SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern bekannt. Die Angebote sind leicht erreichbar. Im Kooperationsvertrag mit der Schule sollte die Möglichkeit zur Befreiung der Kinder und Jugendlichen vom Unterricht geregelt sein. 9. Qualitätssicherung Zur Überprüfung der Wirksamkeit und des Zielerreichungsgrades, evaluieren die Träger einmal jährlich ihre Angebote anhand definierter Kriterien, wie z.B. o Erreichung von Zielvereinbarungen o Mitwirkung der Beteiligten (Kooperationsqualität) o Inanspruchnahme von Beratungsgesprächen und Gruppenangeboten o Ergebnisse von Befragungen Weitere Instrumente und Methoden der Qualitätssicherung sind:10 o Dokumentation (Die Dokumentation erfolgt im Sinne von Planung und Vorgaben sowie Nachweisführung und Ergebnisdokumentation.) o Fallbesprechung, Supervision, Intervision o Fortbildung o Statistik Weiteres siehe MindMap, Anlage S. 26 10. Datenschutz Die Erhebung personenbezogener Daten erfolgt nur im Rahmen der Erfüllung des Arbeitsauftrages gemäß §§ 61 ff. SGB VIII sowie des Berliner Datenschutzgesetzes und aller weiteren gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz. Die während der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erhobenen Daten gehen nicht in den Schülerbogen ein und werden nach Abschluss der sozialarbeiterischen Tätigkeit vernichtet.11
Im Falle des Austauschs mit anderen Institutionen oder Personen ist von den Erziehungsberechtigten bzw. auch den betreffenden Kindern und Jugendlichen eine Einverständniserklärung einzuholen. 11. Schlussbemerkungen Diese Handlungsgrundsätze werden im PARITÄTISCHEN Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe am 12.06.2007 beraten und beschlossen. Sie werden mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 ab Beschlussfassung für alle PARITÄTISCHEN Träger wirksam.
1. Zweck12 Die von PARITÄTISCHEN Trägern gemeinsam entwickelten Handlungsgrundsätze dienen als Leitfaden für die unterschiedlichsten Formen der Zusammenarbeit zwischen den Freien Trägern der Jugendhilfe und den Erziehungsberechtigten (im Weiteren Eltern genannt). 2. Geltungsbereich Die vorliegenden Handlungsgrundsätze gelten für alle Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe, die Mitglied des Arbeitskreises Schulbezogene Jugendhilfe (AK SBJH) sind und mit Schulen in einer der o. g. Formen zusammenarbeiten als Selbstverpflichtung. Für alle anderen PARITÄTISCHEN Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe gelten diese Handlungsgrundsätze als Empfehlung optional. 3. Mitgeltende Dokumente
SGB VIII (KJHG) insbesondere o § 1 (3) Nr. 2, Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe o § 11 (3) Nr. 3, Angebote von schul- und familienbezogener Jugendarbeit. Im Rahmen dieser Tätigkeit auch: o §§ 16-18 o §§ 27 ff. Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG o § 14 (1 + 2), Schulbezogene Jugendsozialarbeit Bundesdatenschutzgesetz / Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG) o SGB I (§ 35) Sozialgeheimnis o SGB X ( §§ 67-78a) und o SGB VIII (§§ 61-68): Schutz der Sozialdaten o BlnDSG (§ 16 Auskunftsrechte d. Betroffenen Regelungen für Schule, z. K.: o SchulG (§ 64, § 107) o SchulDatenVO
Berliner Schulgesetz (SchulG) zur o Kenntnis, insbesondere o § 4 Grundsätze der Verwirklichung o § 8 Schulprogramm
Weitere Dokumente o MindMap (S. 27) o Kooperationsvertrag mit der Schule o Konzept des Trägers der Schulbezogenen Jugendhilfe o PARITÄTISCHE Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin (S. 30) o
Handlungsgrundsätze für die "Elternarbeit"
4. Zielgruppe13 Die Elternarbeit richtet sich an alle Erziehungsberechtigten von Kindern und Jugendlichen der jeweiligen Schule, insbesondere an jene, die von der Schule nicht erreicht werden und / oder deren Kinder sich in besonderen Problemlagen befinden. 5. Grundsätze Die Zusammenarbeit basiert auf Wertschätzung und Achtung der Eltern, mit Blick auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen. Die Eltern werden dabei als Experten in eigener Sache betrachtet. 6. Ziele Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Eltern werden dabei unterstützt, ihrer Erziehungsverantwortung gerecht zu werden. Hierbei soll u. a.: o die Erziehungskompetenz der Eltern gefördert werden. Eltern sollen: - eigene Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken deutlicher erkennen und weitest möglich einbringen; - beim Formulieren und Vertreten der eigenen Interessen und der ihrer Kinder und Jugendlichen unterstützt werden; - sich ihrer Elternrolle bewusst werden und in ihrem Verantwortungsbewusstsein gestärkt werden; o in Problem- / Krisensituationen verlässliche Beratung / Unterstützung angeboten werden; o die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule ausgebaut/gestärkt werden u. a.: - Abbau von Hemmschwellen gegenüber der Schule - Einbeziehung der Eltern in den schulischen Alltag - Unterstützung der Lehrer bei der Kontaktaufnahme mit den Eltern Bei der Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund soll darüber hinaus: o das Verständnis und das Wissen über die Institution Schule und deren Auftrag gestärkt werden; o eine gegenseitige Sensibilisierung über den kulturellen Hintergrund aller Beteiligten geschaffen werden; o der Zugang zur deutschen Sprache, ggf. mit Vermittlung in entsprechende Bildungsangebote als grundlegende Voraussetzung für Kommunikation, Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, unterstützt werden.
Methoden14 o Einzelarbeit z. B. in Form von: Information / Beratung, o Gruppenarbeit Begleitung und Vermittlung in andere Angebote / o Familienarbeit Mitgestaltung und Einbeziehung Weiteres siehe MindMap, Anlage S. 27
8. Ressourcen und Rahmenbedingungen 8.1. Personelle Ausstattung Die sozialpädagogischen Fachkräfte verfügen über Kenntnisse der Schul- und Klassensituation sowie über die einzelnen SchülerInnen mit Problemlagen. Die fachliche Qualifizierung, Supervision und regelmäßige Evaluation der Arbeit wird angestrebt. 8.2. Sächliche Ausstattung Für die Arbeit mit den Familien steht ein störungsfreier Beratungsraum zur Verfügung. Die funktionsgerechte Ausstattung der Räumlichkeiten soll in der Kooperationsvereinbarung mit der Schule sichergestellt werden. 9. Qualitätssicherung Zur Überprüfung der Wirksamkeit und des Zielerreichungsgrades, evaluieren die Träger ihre Angebote anhand definierter Kriterien, wie z.B.: o Akzeptanz und Beteiligung der Eltern an den Angeboten o Wachsende Eigeninitiative / Engagement der Eltern im Schulalltag o Zunahme der Kontakte/ Gespräche von Eltern mit den Lehrern Dazu können u. a. folgende Instrumente angewandt werden: o Auswertungsgespräche mit Teilnehmenden/ Mitwirkenden o Nutzung von Fragebögen/ Diskussionsbögen o Dokumentation o Reflexion der eigenen Arbeit 10. Datenschutz Die Erhebung personenbezogener Daten erfolgt nur im Rahmen der Erfüllung des Arbeitsauftrages gemäß §§ 61 ff. SGB VIII sowie des Berliner Datenschutzgesetzes. Die während der Arbeit mit den Familien erhobenen Daten gehen nicht in die Schülerakte ein und werden nach Abschluss der sozialarbeiterischen Tätigkeit vernichtet. Im Falle des Austauschs mit anderen Institutionen oder Personen ist von den Eltern eine Schweigepflichtentbindung einzuholen. 11. Schlussbemerkungen Diese Handlungsgrundsätze werden im PARITÄTISCHEN Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe am 23.01.2007 beraten und beschlossen. Sie werden im Verlauf des Schuljahres 2006/2007 ab Beschlussfassung und Verteilung für alle PARITÄTISCHEN Träger wirksam.
"Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Vernetzung im Sozialraum"
1. Zweck15 Die von PARITÄTISCHEN Trägern gemeinsam entwickelten Handlungsgrundsätze dienen als Leitfaden für die unterschiedlichsten Formen der Zusammenarbeit zwischen den Freien Trägern der Schulbezogenen Jugendhilfe und anderen Institutionen und Einrichtungen im Sozialraum. 2. Geltungsbereich Die vorliegenden Handlungsgrundsätze gelten für alle Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe, die Mitglied des Arbeitskreises Schulbezogene Jugendhilfe sind und mit Schulen in einer der o. g. Formen zusammenarbeiten als Selbstverpflichtung. Für alle anderen PARITÄTISCHEN Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe gelten diese Handlungsgrundsätze als Empfehlung optional. 3. Mitgeltende Dokumente
SGB VIII (KJHG) insbesondere o § 1 (3), Nr. 4 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung und Jugendhilfe o § 78 Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften zur Abstimmung der Angebote und gegenseitigen Ergänzung o § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindswohlgefährdung Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG o § 14 (1 + 2), Schulbezogene Jugendsozialarbeit Weitere Dokumente o MindMap (S. 28) o Kooperationsvertrag mit der Schule o Trägerkonzept o PARITÄTISCHE Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin (S. 30) o Jugendrundschreiben Nr. 71/2006 zur Umsetzung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII bei Kindswohlgefährdung o Schul- und Jugendrundschreiben Nr.1/2006 über die gegenseitige Information und Zusammenarbeit von Jugendämtern und Schulen Bundesdatenschutzgesetz / Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG) o SGB I (§ 35) Sozialgeheimnis o SGB X ( §§ 67-78a) und o SGB VIII (§§ 61-68): Schutz der Sozialdaten o BlnDSG (§ 16 Auskunftsrechte d. Betroffenen) Regelungen für Schule, z. K.: o SchulG (§ 64, § 107) o SchulDatenVO
Berliner Schulgesetz (SchulG) zur Kenntnis, insbesondere o § 4 Grundsätze der Verwirklichung o § 5 Öffnung der Schulen und Kooperation o § 8 Schulprogramm
Handlungsgrundsätze für die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vernetzung im Sozialraum
4. Zielgruppe Wesentliche Kooperationspartner bzw. Institutionen und Einrichtungen, mit denen die Schulbezogene Jugendhilfe im Sozialraum zusammenarbeitet, sind u. a. folgende: o Schule o Jugendamt / Schulamt o Polizei o Job-Center, Agentur für Arbeit o Trägerorganisationen / Elternorganisationen Weiteres siehe MindMap, Anlage S. 28 5. Grundsätze o Die Zusammenarbeit orientiert sich immer an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung aktueller Situationen an der Schule. o Die Zusammenarbeit basiert auf der Kenntnis der Aufgaben und Zuständigkeiten der jeweils anderen Professionen sowie der Wertschätzung der Partner. o Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind Transparenz, klare Zielvereinbarungen, partnerschaftlicher Austausch und die jeweilige Evaluation des gemeinsamen Handelns erforderlich.
6. Ziele Ziel der Zusammenarbeit der Schulbezogenen Jugendhilfe mit anderen Institutionen und Einrichtungen im Sozialraum ist die Verbesserung der Lebensbedingungen der Schülerinnen und Schüler. Auf die SchülerInnen bezogene Ziele sind u. a. 16 o Erhöhung der sozialen und personalen sowie der Sach- und Methodenkompetenzen o Partizipation und demokratisches Handeln o Erwerb von Kenntnissen über den Sozialraum o Nutzung aller möglichen Ressourcen des Umfeldes (Betriebe, Vereine, Institutionen, Nachbarschaft etc.) o Erhöhung der Bildungschancen o Erhöhung der Kenntnisse hinsichtlich Berufsorientierung und Verbesserung der Chancen für eine Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt o Vermeidung bzw. Minimierung von Kindeswohlgefährdung o Gestaltung von Übergängen (Kita  Grundschule  Oberschule  Beruf) Weitere Ziele der Zusammenarbeit und Vernetzung im Sozialraum sind u. a. o die Öffnung von Schule o gemeinsame Aktionen und Angebote im Gemeinwesen o die Koordination dieser Angebote o Partizipation und demokratisches Handeln der Beteiligten
7. 7.1 (a)
Formen und Methoden der Zusammenarbeit17 Formen der Zusammenarbeit Zusammenarbeit in akuten Situationen o In akuten Notsituationen handeln Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe einzelfallorientiert und situationsbezogen sofort, nach mit Schulleitung, LehrerInnen, Eltern und anderen Institutionen und Einrichtungen abgestimmten Plänen. o Alle MitarbeiterInnen der Schulbezogenen Jugendhilfe haben Kenntnisse über die Abläufe und Zugang zu den entsprechenden Dokumenten, um angemessen auf Notsituationen reagieren zu können. Projektarbeit o Die Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe haben Kenntnis über Angebote der Institutionen und Einrichtungen im Sozialraum. Damit ist es möglich, in Absprache und Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den LehrerInnen und ggf. Eltern, Projekte in die Schule einzubringen (z.B. zu Themen wie Gewalt, Sexualität, Drogen, Demokratie, andere Kulturen etc.). Weiterhin können Projekte anderer Träger, Einrichtungen und Institutionen von den SchülerInnen genutzt werden. o Die Zusammenarbeit erfolgt auch einzelfallorientiert , z. B. bei der Reintegration einzelner Schüler in den Klassenverband. o Fehlende notwendige Angebote im Sozialraum werden durch die Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe gemeinsam mit anderen Trägern und Institutionen ermittelt, angeregt und gegebenenfalls initiiert. Langfristige Präventivprogramme Aus der Zusammenarbeit sollten sich Strukturen für langfristige Partnerschaften im Sozialraum entwickeln, die zu gemeinsam erarbeiteten Konzeptionen und Kooperationsverträgen führen können. Beispiele können sein: o Entwicklung/Umsetzung eines Verfahrens zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen o gemeinsame Aktionen zur Gewaltprävention o Aktivitäten zur Unterstützung der beruflichen Orientierung o Abstimmungen zur Nutzung von Ressourcen und Angeboten Prinzipien der Zusammenarbeit / Netzwerkgremien Effektivität, Transparenz, klare Regelungen zu Verantwortung und Befugnissen kollegialer systematischer Zusammenarbeit in Planung, Durchführung und Nachweisführung benötigen u. a.: o Entscheidungsbefugte, gleich bleibende TeilnehmerInnen o Gewinnung und Einbeziehung von Fachkräften
o Terminabstimmungen mit Orientierung auf ein effektives Aufwand-Nutzen-Verhältnis o Festgelegte Regeln zu Abstimmungsverfahren (Konsens, Mehrheiten u. a.) o Klare und überprüfbare Zielstellungen und Absprachen 8. Ressourcen Netzwerkarbeit gehört zum originären Aufgabenbereich der Schulbezogenen Jugendhilfe und ist daher in den Aufgabenbeschreibungen und bereitgestellten Zeiten der MitarbeiterInnen zu berücksichtigen. 9. Qualitätssicherung18 Die Überprüfung der Wirksamkeit der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Einrichtungen im Sozialraum erfolgt durch die Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe. Möglichst gemeinsam mit den Partnern, anhand selbst definierter Kriterien, wie z. B. o Anzahl und Qualität der Partnerschaften im Sozialraum o Vielfalt und Spezifik der Partnerschaften im Sozialraum o Vorhandensein von Kooperationsvereinbarungen bzw. gemeinsam entwickelten Konzeptionen o Nutzung der Angebote und Ressourcen durch die Kinder- und Jugendlichen o Zeit bis zur Umsetzung von Hilfen für Kinder (Wie schnell kommt Hilfe?) o Öffnung von Schule (Anzahl der Veranstaltungen in der Schule) o Kenntnis über die spezifischen Angebote der Schule im Sozialraum Dazu können u. a. folgende Instrumente angewandt werden: o Auswertungsgespräche mit den Partnern und Reflexion der Arbeit o Nutzung von Fragebögen bzw. Befragungen der Partner bzw. auch der Nutzer (Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrer) o Dokumentation der laufenden Zusammenarbeit o jährliche Prüfung der Sinnhaftigkeit der vorhandenen Partnerschaften, ggf. gemeinsam mit der Schule 10. Datenschutz
Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten erfolgt nur im Rahmen der Erfüllung des Arbeitsauftrages gemäß §§ 61 ff. SGB VIII sowie des Berliner Datenschutzgesetzes und aller weiteren gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz. 11. Schlussbemerkungen
Diese Handlungsgrundsätze werden im PARITÄTISCHEN Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe am 12.02.2008 beraten und beschlossen. Sie werden ab 2008 für alle PARITÄTISCHEN Träger wirksam.
"Soziale Kompetenzförderung in Gruppen"
1. Zweck19 Kinder und Jugendliche werden durch professionelle, den individuellen Anforderungen der Gruppen und deren Mitglieder entsprechende Mittel und Methoden, in der Entwicklung ihrer persönlichen und sozialen Kompetenzen nachhaltig unterstützt und gefördert. 2. Geltungsbereich Die vorliegenden Handlungsgrundsätze gelten für alle Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe, die Mitglied des Arbeitskreises Schulbezogene Jugendhilfe sind und mit Schulen in einer der o. g. Formen zusammenarbeiten als Selbstverpflichtung. Für alle anderen PARITÄTISCHEN Träger der Schulbezogenen Jugendhilfe gelten diese Handlungsgrundsätze als Empfehlung optional. 3. Mitgeltende Dokumente
SGB VIII (KJHG) insbesondere o § 1 (1), Nr. 4 Recht auf Förderung der Entwicklung und Erziehung, zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit o § 11 (1) Angebote zur Mitbestimmung o § 13 (1) Abbau sozialer Benachteiligung Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG o § 14 (1 + 2), Schulbezogene Jugendsozialarbeit Weitere Dokumente o MindMap (S. 29) o Kooperationsvertrag mit der Schule o Konzept des Trägers der Schulbezogenen Jugendhilfe o PARITÄTISCHE Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin (S. 30) Bundesdatenschutzgesetz / Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG) o SGB I (§ 35) Sozialgeheimnis o SGB X ( §§ 67-78a) und o SGB VIII (§§ 61-68): Schutz der Sozialdaten o BlnDSG (§ 16 Auskunftsrechte d. Betroffenen Regelungen für Schule, z. K.: o SchulG (§ 64, § 107) o SchulDatenVO
Handlungsgrundsätze für die Soziale Kompetenzförderung in Gruppen
4. Zielgruppe20 Zu den Zielgruppen gehören Schülerinnen und Schüler in Gruppen, z. B. Schulklassen, Projekt- und Arbeitsgemeinschaften und Gruppen mit Förderbedarf. 5. o o o o o Grundsätze Allen Kindern und Jugendlichen wird mit Vertrauen, Anerkennung, Achtung und Wertschätzung begegnet Sicherstellung qualifizierter pädagogischer Begleitung Gewährleistung einer offenen und angstfreien Atmosphäre Partizipationsmöglichkeiten schaffen und fördern Regeln demokratisch vereinbaren und anwenden
6. Ziele Durch Teilhabe in einer Schülergruppe werden jene sozialen Kompetenzen gefördert und gestärkt, die es dem Einzelnen ermöglichen, sich im sozialen Umfeld sicher bewegen zu können. Dazu zählen insbesondere: o Kommunikationsfähigkeit (z. B. durch konstruktive, effektive und bewusste Kommunikation, durch das Erlernen von Kommunikationstechniken) o Kooperationsbereitschaft (durch das Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Personen) o Empathiefähigkeit (durch das Verstehen und Annehmen anderer Menschen) o Befähigung zur Eigenwahrnehmung und zur selbstkritischen Auseinandersetzung o Konfliktlösungskompetenzen und Fähigkeiten zur Mediation 7. Methoden Zu den wesentlichen Methoden gehören unter anderem: o das Spiel als Handlungsprinzip (z.B. Bewegungs-, Rollen-, Konstruktionsoder didaktische Spiele), o die Projektarbeit (z.B. Teamarbeit, Einzelarbeit), o das Aushandeln und Dokumentieren von Verträgen zwischen SchülerInnen, SozialarbeiterInnen, LehrerInnen und Eltern, o Konfliktmanagement (z.B. Mediation), o Erfahrungsaustausch und Diskussion, o Beobachtung, Feedback und Reflexion o Kreativitätsmethoden 8. Ressourcen o die sozialpädagogischen Fachkräfte verfügen über die o. g. Methodenkompetenzen, o es gibt eine für Gruppen geeignete räumliche/sachliche Ausstattung, o Kooperationspartner und Netzwerke
9. Qualitätssicherung21 Zur Überprüfung der Wirksamkeit und des Zielerreichungsgrades, evaluieren die Träger einmal jährlich ihre Angebote anhand definierter Kriterien, wie z.B. o Erreichung von Zielvereinbarungen o Mitwirkung der Beteiligten (Kooperationsqualität) o Inanspruchnahme von Gruppenangeboten o Ergebnisse von Befragungen Weitere Instrumente und Methoden der Qualitätssicherung sind: o Dokumentation (Die Dokumentation erfolgt im Sinne von Planung und Vorgaben sowie Nachweisführung und Ergebnisdokumentation) o Fallbesprechung, Supervision, Intervision o Fortbildung o Statistik 10. Datenschutz Die Erhebung personenbezogener Daten erfolgt nur im Rahmen der Erfüllung des Arbeitsauftrages gemäß §§ 61 ff. SGB VIII sowie des Berliner Datenschutzgesetzes und aller weiteren gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz. 11. Schlussbemerkungen Diese Handlungsgrundsätze werden im Paritätischen Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe am 09.12.2008 beraten und beschlossen. Sie werden ab 2009 für alle PARITÄTISCHEN Träger wirksam.
zu den Handlungsgrundsätzen
ANLAGE I / PARITÄTISCHE Standards für Kooperationsvereinbarungen
Beteiligte der Vereinbarung Präambel Auftrag des Trägers Zweck der Kooperation Rechtliche Grundlagen
(2) o o o
(3) Inhaltliche Aufgaben und Leistungen des Trägers an der Schule bezogen auf die unterschiedlichen Kooperationsbereiche, z. B.: o Begleitung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in der unterrichtsfreien Zeit und im Unterricht o Unterstützung der Kinder und Jugendlichen bei selbst organisierten Lernprozessen o gemeinsame Projekte mit Schülern von Schule und Träger (inner- wie außerschulisch) o Beratung und Zusammenarbeit mit Eltern o Teilnahme in den Sozialraumgremien o ggf. weitere … (4) Kommunikationsregeln und -strukturen für den Alltag und für Konfliktfälle, z. B.: o Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen o Zusammenarbeit mit den Eltern o Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Fachkräften o Zusammenarbeit mit den Lehrern o Zusammenarbeit mit dem Jugendamt o sonstige Partner (5) Die Mitarbeiter des Trägers der Jugendhilfe nehmen an den schulischen Gremien mindestens als beratendes Mitglied teil: o Schulkonferenz o Lehrergesamtkonferenz o Gesamtelternvertretung Schülervertretung o ggf. Teilnahme an Dienstbesprechungen
Anlage zu den Handlungsgrundsätzen „Kooperation mit Schulen“
(6) Organisatorische Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten und Finanzierung23 o Räumliche Ausstattung (Anzahl der Räume, die die Schule zur Verfügung stellt bzw. für die die Mitnutzung geregelt wird) o Personelle Ausstattung (Anzahl, Standards an Ausbildung und Kompetenzen, ggf. Angaben zur Arbeitszeit bzw. zu Kernarbeitszeiten, Aussagen zur Personalhoheit des Trägers und Beteiligung der Schulleitung und des Jugendamtes) o Sächliche Ausstattung (Kommunikationsmittel, Internetzugang, Computer, Mobiliar entsprechend den Arbeitsinhalten und sonstige Materialien etc.) o Aussagen zu finanziellen Beteiligungen bzw. Gegenleistungen (Miete, Beteiligung an Mittelbeschaffung, Kosten für Weiterbildung etc.) (7) Benennung der Regelungen zur Dienst- und Fachaufsicht von Träger und Schule (8) Benennung der Regelungen über die Ausübung des Hausrechts (9) Aussagen zu Dauer und Verlängerung der Vereinbarung, zu Kündigungswegen und -fristen (10) Überprüfung: Die Einhaltung dieser Kooperationsvereinbarung wird jährlich im Rahmen des Wirksamkeitsdialogs / der Kooperationstreffen unter Beteiligung von Vertretern des Trägers der Jugendhilfe, Mitarbeitern des Jugendamtes, der Schulleitung, der Schulaufsicht, der Elternsprecher, Schülervertreter und anderen (ggf. Funktionen oder Personen benennen) überprüft. (11) Schlichtung: Bei Meinungsverschiedenheiten bzgl. der Auslegung der Vereinbarung verpflichten sich die Partner innerhalb eines …. (Monats, Woche) Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. (12) Salvatorische Klausel Sollten einzelne Bestimmungen dieser Kooperationsvereinbarung unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der Vereinbarung in den anderen Festlegungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem Inhalt und den Besonderheiten der Vereinbarung am nächsten kommt. Gleiches gilt bei Änderungen von Rechtsvorschriften, die nach Abschluss der Vereinbarung mit derselben Folge in Kraft treten.
ANLAGE II / MindMap zu den Handlungsgrundsätzen „Schülerberatung und – begleitung“
Information Kontaktaufnahme Erstgespräch Verträge, Vereinbarungen
Einzelgespräch Hausbesuche Dokumentation
Vorgaben u. Planungen
Gesprächsleitfaden Förderplanung Zielvereinbarungen ggf. Hilfeplan
Jugendamt Job-Center, AfA Ärzte Beratungsstellen
Begleitung zu Institutionen
Gesprächsprotokolle Einverständniserklärungen Laufzettel Auswertungsbogen/ Abschlussbericht
Schülerberatung und -begleitung
Methoden/Formen/Inhalte
 Thematische Einzelberatung  Systematische Beratung  Klientenzentrierte Gesprächsführung  Empowerment  Themenzentrierte Interaktion
Einzelberatung und -förderung
Erfolgskriterien Evaluation
Begleitung im Unterricht im Klassenverbund soziale Trainings Interessengruppen Schülercafé Thematische AG’s
 Inanspruchnahme v. Beratungsgesprächen  Erreichung v. Zielvereinbarungen  Minimierung v. Fehlstunden  Anzahl d.TN an Gruppenangeboten  erfolgr. Vermittlung in weiterführende Angebote u. Hilfen       Befragung von Lehrern Befragung von Schülern Befragung von Eltern Hospitationen Beobachtung Auswertungsgespräch
Methoden (Bsp)
Gruppenarbeit Beteiligungsprojekte
Fortbildung Fallbesprechung, Supervision
Unterstützung in der Entwicklung Stärkung Selbstbewusstsein Entwicklung von Handlungskompetenzen Erkennen eigener Ressourcen Entwicklung eines realistischen Selbstbildes Information und Vermittlung von weiterführenden Hilfsangeboten Linderung des Problemdrucks Vermittlung zwischen Schülern und Lehrern Vermittlung zwischen Schülern und Schülern Vermittlung zwischen Schülern und Eltern Ansprechpartner für Schüler
 Vertrauliche Atmosphäre  Ungestörte Gesprächssituation  Sozialpädagogische Mitarbeiter  Pädagog. geschultes Personal
Ressourcen und Ausstattung (siehe Standards „Kooperation mit Schule“)
Ziele - 26 -
 Computergestützte sächliche Ausstattung Dokumentation
 Kommunikationsmittel
ANLAGE III / MindMap zu den Handlungsgrundsätzen „Elternarbeit“
Elternabende Elternnachmittag Elterncafé Teilnahme an GEV Fachkonferenz Interessensgruppen Ausflüge Elterntrainings (Starke Eltern,starke Kinder) Sozialpädagogische Beratung Vermittlung zu anderen Hilfeangeboten Begleitung zu anderen Hilfsangeboten/ Institutionen Thematische Beratungen (Ernährung, Sprache, Gesundheit, Freizeitgestaltung, berufliche Orientierung, Berufswahlprozesse fördern) Hausbesuche (ggf. mit RSD und Lehrern) Hausaufgabenhilfe Materialbeschaffung Handwerkliche Hilfen Mitbestimmung bei: der Auswahl von Hilfeangeboten themenbezogenen Informationsveranstaltungen Teilnahme an fachlichen Veranstaltungen zur Schulsozialarbeit Beteiligung an Veranstaltungen Beteiligung an Evaluationen Beteiligung an Projekten Elternnetzwerke fördern/initiieren Info-Brief Flyer Homepage Info-Tafel Stadtteilzeitung Info-Stand bei Veranstaltungen Konzeption
a) Gruppenarbeit
9 Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen verbessern Erziehungskompetenz erweitern Ressourcen erkennen, nutzen Elternrolle stärken Interessen der Kinder vertreten Kommunikation zwischen Eltern u. Schule Elternbildung
(Fachberatung, Supervision, Systemische Beratung, ADHS, Gesprächsführung etc.)
E l t e r n a r b e i t E l t e r n a r b e i t E l t e r n a r b e i t E l t e r n a r b e i t
b) Einzelarbeit/ Familienberatung
Methoden/ Formen
Beteiligung der Eltern an Angeboten Eigeninitiative/Engagement v.Eltern Kontakte/Gespräche von Eltern mit Lehrern Elternbefragung Statistik Jahresbericht Fragebögen Standards, Kriterien Gesprächsleitfäden Ressourcen
(Zeit,Personal,Räume)
c) Einbeziehung/ Mitgestaltung
Vorgaben/ Planungen
Zielfindung c) Dokumentation Gesprächskontrolle Sachberichte Nachweis Schulstationsbogen, Schülermappe Personal mit Migrationshintergrund Sensibilisierung für Mentalität Sprache als „Türöffner“ für Bildung Alle Methoden wie sonst auch
d) Informationen über Konzepte u. Angebote
ANLAGE IV / MindMap zu den Handlungsgrundsätzen für die „Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vernetzung im Sozialraum“
Allg.Sozialpäd.Dienst Jugendförderung Jugendgerichtshilfe Schulpsycholog. Dienst Sportamt KJPD KJGD SpD
Bewährungshilfe Schulräte
Freie Wirtschaft Bezirksamt PARITÄTISCHER
Referat Schulbezogene Jugendhilfe Trägerversammlungen Arbeitskreise
Gesundheitsamt Tiefbauamt Grünflächenamt
Kooperationsschulen Andere Schulen Berufsschulen Hort
Im Schülerclub Hortbetreuung Streetworker im Wohngebiet Thematische Angebote über JA Kulturangebote Sportangebote Offene Jugendarbeit Beratungsangebote HzE
Trägerorganisationen Krankenhäuser
Kinder- und Jugendpsychiatrie Sozialdienst
Präventionsbeauftragte KoBB Operative Gruppe Jugendgewalt
ANLAGE V / MindMap zu den Handlungsgrundsätzen „Soziale Kompetenzförderung in Schüler-Gruppen“
Wertschätzung unterstützende Präsenz Partizipation schülerorientiertes Handeln vertrauensvolle Atmosphäre pädagogische Begleitung bedingte Freiwilligkeit
Spiel Projektarbeit Vertragsaushandlung unter Schülern Konfliktmanagement Erfahrungsaustausch und Diskussion Reflexion Kreativitätsmethoden
Entwicklung Planung
Reflexion der eigenen Arbeit Ergebnisse von Befragungen Mitwirkung der Beteiligten Erreichen von Zielvereinbarungen Inanspruchnahme von Gruppenangeboten Fortbildung Statistik Dokumentationen Fallbesprechung, Supervision, Intervision
soziale Kompetenzförderung in Schüler-Gruppen
personelle kooperationsbezogene
● Zeit ● Qualifikation ● Kooperationspartner ● Netzwerke
Kommunikationsfähigkeit Kooperationsfähigkeit Empathiefähigkeit Fähigkeit zur selbstkritischen Auseinandersetzung Konflikte konstruktiv lösen oder in diesen vermitteln
trägerorganisatorische finanzielle räumliche
materiell – technische Ressourcen
zwischen der Berliner Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Sport und dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, LV Berlin e.V.,
zur Kooperation von Schulen und Freien Trägern der Jugendhilfe
Präambel „Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“ An der Verwirklichung dieses Rechtes sind die Institutionen Jugendhilfe und Schule maßgeblich beteiligt. Bildung stellt hierbei einen wesentlichen Gelingensfaktor dar. Ein neues Bildungsverständnis, grundlegend veränderte Aufwachsens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen, der Ausbau ganztägiger Schulen, sowie die rechtlichen Anforderung zu kooperieren, erfordern zukünftig mehr denn je ein gemeinsames Vorgehen von Schule und Jugendhilfe. Schule und Jugendhilfe müssen sich gleichermaßen diesen Anforderungen stellen, um „alle junge Menschen mit auf den Weg zu nehmen“, und damit auch zur Verringerung von Schuldistanz, Schulabgang ohne Abschluss und Maßnahmen nach Hilfen zur Erziehung beitragen. Gemeinsam sind adäquate wirksame Handlungs- und Bildungsangebote zu entwickeln, die jungen Menschen die Kompetenzen vermitteln, die sie zu ihrer Lebensgestaltung und zur Bewältigung neuer Herausforderungen benötigen. Die Kooperation der Institutionen Schule und Jugendhilfe wird hier wesentlich zum Gelingen beitragen. Durch die Verknüpfung beider Systeme, können deren Vorteile – wie die spezifischen Zugänge zu jungen Menschen und ihren Familien und die unterschiedlichen Handlungsmethoden und Bildungsansätze – in optimaler Weise genutzt werden. Kooperation in diesem Sinne muss verlässlich sein und über klare inhaltliche Kooperationsvereinbarungen und abgesicherte Finanzierungsstrukturen verfügen. Dies unter der Prämisse einer ganzheitlichen Entwicklungsförderung, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ernst nimmt und ihren Bedürfnissen gerecht wird.
Zielsetzung Das Land Berlin und der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V. schließen diese Vereinbarung auf Grundlage des Schulgesetzes § 5 und des SGB VIII §§ 11 und 13.1, um die Kooperation zwischen den Schulen des Landes Berlin und den Freien Trägern der Jugendhilfe unter PARITÄTISCHEM Dach zu befördern, und dadurch gemeinsam zur Verbesserung des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen und ihren Lebens- und Entwicklungsbedingungen im Land Berlin beizutragen. Hierbei sollen die Transparenz des Angebotes gewährleistet und Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern ein verlässliches, qualitativ hochwertiges Angebot bereitgestellt werden. Die PARITÄTISCHEN Träger der freien Jugendhilfe bieten ihre Leistungen auf Grundlage der PARITÄTISCHEN Leistungsbeschreibung „Schulbezogene Jugendhilfe“ an. Im Einzelfall sind Abweichungen möglich. Mit dieser Vereinbarung wird ein landesweiter Rahmen für die Kooperation der Vertragspartner vorgegeben, der sich im regionalen Kontext fortsetzen soll. Die beiden Vertragspartner gehen davon aus, dass Verhandlungen zwischen den der LIGA angehörenden Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege und der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Sport über die Bereitstellung erforderlicher Ressourcen als Grundlage für die Ausgestaltung der Kooperation stattfinden. Vertragsgrundsätze Die diesen Vertrag unterzeichnenden Vertragspartner arbeiten auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Partnerschaftlichkeit zusammen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport verpflichtet sich, die bezirklichen Jugendämter sowie die Schulämter, Schulaufsicht und die Schulen über den Abschluss dieser Rahmenvereinbarung zu informieren und sie zu Kooperationen auf Grundlage dieser Vereinbarung aufzufordern. Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband verpflichtet sich entsprechend, alle Mitgliedsorganisationen des Verbandes davon in Kenntnis zu setzen und unterstützend zu beraten. Kooperationsgremium Zur Auswertung, zur Sicherung und zur Weiterentwicklung der vereinbarten Ziele soll mindestens zwei Mal pro Jahr ein Austausch der Vertragspartner auf Landesebene erfolgen. Darüber hinaus sollen die beiden Vertragspartner „Modellprojekte“ initiieren und besonders gelungene Modelle der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich machen.
Kooperationsstrukturen Die Kooperation ist auf der regionalen Ebene durch Kooperationsverträge der beteiligten Partner abzusichern. Hierbei sind gegenseitige Erwartungen und Leistungen einvernehmlich zu definieren und Verabredungen über weitere fachliche Standards zu treffen. Der öffentliche Träger der Jugendhilfe, der Schulträger sowie die Schulaufsicht der Außenstellen sind mit einzubinden. Der Jugendhilfeträger arbeitet in der kooperierenden Schule. Die Fach- und Dienstaufsicht für die Mitarbeiter des Jugendhilfebereiches bleiben beim Freien Träger und unterliegen weiterhin der Aufsicht der öffentlichen Jugendhilfe. Grundsätze einer gelingenden Zusammenarbeit Auf Grundlage dieser Rahmenvereinbarung verständigen sich der Jugendhilfeträger und die Schule auf einen Kooperationsvertrag. Zur Sicherung und Weiterentwicklung der kooperativen Arbeit verpflichten sich die Vertragspartner zum Informationsaustausch und zur Reflexion in regelmäßigen Gesprächen. Die Partizipation von SchülerInnen und die Arbeit mit Eltern / Erziehungsberechtigten ist ein wichtiges Prinzip der Arbeit. Die im Sozialraum befindlichen Einrichtungen und Institutionen, wie öffentliche und freie Jugendhilfe, Wirtschaft, Polizei, Arbeitsagentur, Volkshochschule, werden einbezogen. Die Schulleitung ermöglicht einem Vertreter des kooperierenden Jugendhilfepartners die beratende Mitarbeit in den schulischen Gremien, beziehungsweise die Teilnahme an der Schulkonferenz als stimmberechtigtes Mitglied. Im Sinne einer gelingenden Kooperation verpflichten sich die Vertragspartner, gemeinsame Fort- und Weiterbildungsangebote zu organisieren. Vertragsdauer und Kündigung
5. (1) (2)
Diese Vereinbarung tritt zum 27. Mai 2005 in Kraft. Sie kann von jeder der Vertragsparteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende gekündigt werden. Klaus Böger Senatsverwaltung Bildung Jugend und Sport Oswald Menninger PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.
PARITÄTISCHE Mitgliedsorganisationen im Arbeitskreis Schulbezogene Jugendhilfe
ajb-berlin gGmbH Kottbusser Damm 79a 10967 Berlin Tel. 030 – 6959700 Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Boppstr. 10 10967 Berlin Tel. 030 – 2590060 AspE e.V. Brusendorfer Str. 20 12055 Berlin Tel. 030 – 6243369 Aufwind e.V. Vierwaldstätter Weg 7 13407 Berlin Tel. 030 - 45089195 Ausbildungs- u. Kulturcentrum e.V. Lauterstr. 12/13 12159 Berlin Tel. 030 - 85996000 biffy Berlin Big Friends for Youngsters e.V. Gneisenaustr. 6a 10961 Berlin Tel. 030 – 311660088 Bürgerhaus Pankow e.V. Schönholzer Str. 11 13187 Berlin Tel. 030 – 49905830 Cabuwazi Kinder-und Jugendzirkus e.V. Bouchéstr. 75 12435 Berlin Tel. 030 – 5300040 contact - Die Praxis im Kiez e.V. Clayallee 350 14169 Berlin Tel. 030 – 29669477 Der Cöpenicker e.V. Gartenstr. 46-48 12557 Berlin Tel. 030 – 65880094 Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. Schützenstr. 52 12165 Berlin Tel. 030 – 32290290 Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Berlin e.V. Malplaquetstr. 38 13347 Berlin Tel. 030 – 45802931 Einhorn e.V. Jablonskistr. 20 10405 Berlin Tel. 030 – 44736761 Elele-Nachbarschaftverein e.V. Kottbusser Damm 79a 10967 Berlin Tel. 030 – 6236092 Elisi Evi e.V. Skalitzerstr. 50 / 51 10997 Berlin Tel. 030 – 6187383 Evin e.V. Graefestr. 26 10967 Berlin Tel. 030 – 69816475
Familie e.V. Paul-Lincke-Ufer 34 10999 Berlin Tel. 030 – 6110106 Familienarbeit u. Beratung FAB e.V. Crellestr. 21 10827 Berlin Tel. 030 – 7815311 Fink e.V. (Familie in Krise) BrandenburgischeStr.22 10707 Berlin Tel. 030 – 69816373 Fipp e.V. Großbeerenstr. 71 10963 Berlin Tel. 030 - 25928990 Förderverein der Kurt-LöwensteinOberschule e.V. Karlsgartenstr. 6 12049 Berlin Tel. 030 – 62791439 Gemeinwesenverein Haselhorst e.V. Burscheider Weg 21 13599 Berlin Tel. 030 – 3345151 Gemeinwesenverein Heerstr. Nord e.V. Obstallee 22d 13593 Berlin Tel. 030 – 3634112 GFAJ e.V. Jugend Bildung Service Immanuelkirchstr. 8 10405 Berlin Tel. 030 – 4428032 Horizonte e.V. Amendestr. 30 13409 Berlin Tel. 030 – 49874638
Humanistischer Verband Deutschland LV Berlin e.V. Wallstr. 61-65 10179 Berlin Tel. 030 – 6139040 Independent Living gGmbH Immanuelkirchstr.20 10407 Berlin Tel. 030 – 4435290 JaKuS gGmbH Bülowstr. 52 10783 Berlin Tel. 030 – 21750168 Jugendbildungs- u. Selbsthilfeprojekt e.V. Lichtenrader Straße 13 12049 Berlin Tel. 030 – 61403434 Jugendwohnen im KiezJugendhilfe gGmbH Kottbusser Damm 79a 10967 Berlin Tel. 030 – 747560 Juli gGmbH Jugendhilfe in Lichtenberg Volkradstr. 4 10319 Berlin Tel. 030 – 5138271 K.I.D.S e.V. Friedrich-Franz-Str.15 12103 Berlin Tel. 030 - 7525499 Kiek in e.V. Berlin Rosenbecker Str.25-27 12689 Berlin Tel. 030 – 9339486
Kietz für Kids e.V. Zum Hechtgraben 1 13051 Berlin Tel. 030 – 92094163 Kiezspinne FAS e.V. Schulze-Boysen-Str.38 10365 Berlin Tel. 030 – 55489635 Kinder- u. Jugendhilfe Verbund gGmbH (KJHV) Siegfriedstr. 204c 10365 Berlin Tel. 030 – 6139070 KomBi e.V. Kommunikations- und Beratungszentrum homosexueller Frauen und Männer Kluckstr. 11 10785 Berlin Tel. 030 – 2153742 Kompaxx e.V. Lindenufer 39 13597 Berlin Tel. 030 – 35504657 Kotti e.V. Dresdner Str. 10 10999 Berlin Tel. 030 - 6157991 Kreativhaus e.V. Fischerinsel 3 10179 Berlin Tel. 030 – 2380913 Kulturverein Prenzlauer Berg e.V. Danziger Str. 50 10435 Berlin Tel. 030 – 44677730
Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e.V. Paul-Lincke-Ufer 44a 10999 Berlin Tel. 030 – 6189207 Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin e.V. (lsfb) Markelstr. 41A 12163 Berlin Tel. 030 - 84418003 LebensWelt gGmbH Obentrautstr. 72 10963 Berlin Tel. 030 – 61625601 Legasthenie-Zentrum Berlin e.V. Askanierring 155/156 13585 Berlin Tel. 030 – 45022233 MIM - Mädchen in Marzahn e.V. Glambecker Ring 80-82 12679 Berlin Tel. 030 – 9328152 Moabiter Ratschlag e.V. Rostocker Str. 32 10553 Berlin Tel. 030 – 3908120 MUT gGmbH Gesellschaft für Gesundheit Rudolfstr. 11 10245 Berlin Tel. 030 – 2933020 Nachbarschaftheim-Schöneberg e.V. Holsteinische Str.30 12161 Berlin Tel. 030 – 85995112
Nachbarschaftshaus Urbanstr. e.V. Urbanstr. 21 10961 Berlin Tel. 030 – 6904970 Nachbarschafts- u. Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik e.V. Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin Tel. 030 – 755030 Neues Wohnen im Kiez GmbH Kopernikusstr. 23 10245 Berlin Tel. 030 – 4224856 Offensiv `91 e.V. Hasselwerder Str. 38/40 12439 Berlin Tel. 030 – 6316063 pad e.V. Kastanienallee 55 12627 Berlin Tel. 030 – 93554040 Pestalozzi-Fröbel-Haus Stiftung des öffentlichen Rechts Karl-Schrader-Str. 7-8 10781 Berlin Tel. 030 – 21730239 Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH Fehrbelliner Str. 92 10119 Berlin Tel. 030 – 443830 pro sozial e.V. Volkradstr. 4 10319 Berlin Tel. 030 – 51589668 Schutzhülle e.V. Hans-Schmidt-Str. 6/8 12489 Berlin Tel. 030 – 67807914
SOS-Berufsausbildungszentrum Berlin Oudenarder Str. 16 13347 Berlin Tel. 030 – 4550800 SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit Waldstr. 23/24 10551 Berlin Tel. 030 – 3309930 Stadtteilverein Schöneberg e.V. (VHS) Crellestr. 38 10827 Berlin Tel. 030 – 78704050 Stadtteilzentrum Steglitz e.V. Ostpreußendamm 159 12207 Berlin Tel. 030 – 84411040 Stiftung Jovita "Die gelbe Villa" Wilhelmshöhe 10 10965 Berlin Tel. 030 – 76765013 Tandem BQG Bülowstr. 90 10783 Berlin Tel. 030 – 4433600 Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. Meierottostraße 8/9 10719 Berlin Tel. 030 – 8649460 teenex. e.V. Thulestr. 4 13189 Berlin Tel. 030 – 47033352 Trialog e.V. Groenerstr.24 13585 Berlin Tel. 030 – 36758261
Türkischer Elternverein in BerlinBrandenburg e.V. Oranienstr. 34 10999 Berlin Tel. 030 – 6143299 Universal-Stiftung Helmut Ziegner Jägerstr. 39a 12209 Berlin Tel. 030 – 7730030 Verein für ambulante Versorgung Höhenschönhausen e.V. Am Berl 8/10 13051 Berlin Tel. 030 - 9627710 Verein für betreuten Umgang e.V. Prühßstr. 32 12105 Berlin Tel. 030 – 78899229 Verein zur Förderung der Interkulturellen Jugendarbeit e.V. Schlesische Str.27 10997 Berlin Tel. 030 – 61776730
Vielfalt e.V. Mehringplatz 9 10969 Berlin Tel. 030 – 62721337 Wuhlgarten e.V. Dorfstr. 45-47 12621 Berlin Tel. 030 – 5634372 Zentrum für Kindesentwicklung e.V. SPZ/KJA Ritterstr. 3 10969 Berlin Tel. 030 – 6981410 Zukunftswerkstatt Köpenick gGmbH Ackerstr. 6/7 10115 Berlin Tel. 030 – 2829428
PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V. Brandenburgische Str. 80 10713 Berlin e.V. Tel 030 – 86001-0 Fax 030 – 86001-110 info@paritaet-berlin.de www.paritaet-berlin.de
Oswald Menninger Elke Krüger (stv.)
Elvira Kriebel Referentin Schulbezogene Jugendhilfe PARITÄTISCHER Berlin Tel.: 030 / 86001-166 kriebel@paritaet-berlin.de
Layout Foto
Sabina Mohr, Elvira Kriebel
USE gGmbH Werkstatt für behinderte Menschen Berlin, Februar 2009

References: § 11
 § 13
 § 1
 § 11
 § 13
 § 8
 § 14
 § 421
 § 421
 § 107
 § 4
 § 5
 § 7
 § 8
 § 9
 § 23
 § 36
 § 77
 § 1
 § 11
 § 13
 § 13
 § 14
 § 421
 § 421
 § 4
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 § 107
 § 1
 § 11
 § 14
 § 107
 § 4
 § 8
 § 1
 § 78
 § 8
 § 14
 § 8
 § 107
 § 4
 § 5
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 § 1
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 § 13
 § 14
 § 107
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