Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/635940_IKG-T_OHG-N_012_Erd-_und_RohbauarbeitenReferenznummer_der_Bekanntmachung_20-20_2020_Tuttlingen
Timestamp: 2020-04-03 04:54:47+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Tuttlingen 2020 IKG-T_OHG-N_012 Erd- und Rohbauarbeiten Referenznummer der Bekanntmachung: 20-20 2020-03-23
Ausschreibungen Tuttlingen
IKG-T_OHG-N_012 Erd- und Rohbauarbeiten Referenznummer der Bekanntmachung: 20-20
Offizielle Bezeichnung: Stadt Tuttlingen
Postanschrift: Rathausstraße 1
Kontaktstelle(n): Fachbereich Planung und Bauservice
Telefon: +49 7461 / 99-347
Fax: +49 7461-995391
Hauptadresse: https://www.tuttlingen.de/de/Politik-Verwaltung/Ausschreibungen
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6UD0TF/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6UD0TF
IKG-T_OHG-N_012 Erd- und Rohbauarbeiten
Referenznummer der Bekanntmachung: 20-20
Auf dem Schulcampus Tuttlingen werden an den Gebäuden der beiden städtischen Gymnasien Immanuel-Kant-Gymnasium (IKG) und Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) bautechnische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Beide Gymnasien werden jeweils als 4-zügige gymnasiale Standorte saniert, umgestaltet und erweitert, sodass das ursprünglich 3-zügige OHG um einen Erweiterungsbau mit Fachklassen ergänzt wird, um den zusätzlichen Bedarf zu decken. Zudem werden die Freianlagen im betroffenen Baufeld i. V. m. mit einer Campusneugestaltung arrondiert.
Die Maßnahmen im Projekt beinhalten unter anderem eine umfassende Betonsanierung, eine Erdbebenertüchtigung, die Erneuerung der Haustechnik und der Fassaden sowie eine energetische Aufwertung auf KfW 55-Standard. Weiterhin wird ein neues Brandschutzkonzept aufgrund Clusterbildung integriert.
Der Umbau findet unter laufendem Betrieb in 3 Bauabschnitten statt, sodass eine abschnittsweise Auslagerung der Klassen in Interimscontainern notwendig wird.
Erd- und Rohbauarbeiten IKG
Erd- und Rohbauarbeiten IKG:
— Ausheben von Boden unterhalb bestehendem Untergeschoss, zwischenlagern und wieder einbauen, ca. 700 m3;
— Demontage von Betonbrüstungen und Betonfassadenelementen, ca. 560 m2;
— Abbruch von Betonwände im Bestand, ca. 48 m3;
— Abbruch von Betondecken im Bestand, ca. 57 m3;
— Abbruch von Mauerwerkswänden im Bestand, ca. 165 m2;
— Betonieren von neuen Wänden im Bestand, ca. 200 m3;
— Schalung von neuen Wänden, ca. 1 020 m2;
— Betonieren von neuen Decken im Bestand, ca. 255 m2;
— Betonieren von neuen Wänden Anbau Treppenhaus, ca. 30 m3;
— Schalung von neuen Wänden Anbau Treppenhaus, ca. 208 m2;
— Betonieren von neuen Decken und Treppenpodeste Anbau Treppenhaus, ca. 70 m2;
— Neue Treppenläufe Anbau Treppenhaus einbauen, 4 St.;
— Einbau von Stahlträger und Wechselträger aus Stahl, ca. 2,5 t;
— Brandschutzbeschichtung Stahlträger im Bestand, ca. 406 m2.
Alle Arbeiten werden in Abhängigkeit des Rahmenterminplans in mehreren Bereichen erbracht und sind in Teilleistungen zu erbringen, welche in zeitlicher Unabhängigkeit liegen. Teilleistungen sind parallel zu erbringen.
Ende: 26/07/2021
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben, für das Fördermittel des Landes Baden-Württemberg sowie des Bundes vom Auftraggeber in Anspruch genommen werden.
Erd- und Rohbauarbeiten Neubau/Anbau OHG
Erd- und Rohbauarbeiten OHG
— Oberboden abtragen und zwischenlagern, ca. 260 m2;
— Ausheben von Boden, zwischenlagern, entsorgen oder wieder einbauen, ca. 2 150 m3;
— Streifenfundamente inkl. Schalung, ca. 15 m3;
— Einzelfundamente inkl. Schalung, ca. 42 m3;
— Außenwände aus Stahlbeton inkl. Schalung, ca. 155 m3;
— Innenwände aus Stahlbeton inkl. Schalung, ca. 90 m3;
— Innenstützen aus Stahlbeton inkl. Schalung, ca. 20 m3;
— Bodenplatten aus Stahlbeton inkl. Schalung, ca. 185 m3;
— Deckenplatten aus Stahlbeton inkl. Schalung, ca. 545 m3;
— Betonfertigteil- Treppenläufe 6 St.
— neues Mauerwerk aus Porenbeton ca. 150 m2.
Ende: 09/12/2020
— Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes oder gleichwertige Bescheinigung eines anderen Mitgliedstaates/Landes
— Nachweisführung zur Eignung:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt KEV 179 AngErg Eignung (Eigenerklärung zur Eignung) vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnisses geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann auch als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.
Das Formblatt KEV 179 AngErg EigenE (Eigenerklärung zur Eignung) ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
— Eigenerklärung gemäß §§ 123, 124 GWB sowie – soweit anwendbar – gemäß § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98c AufenthG;
— Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 des Gesetzes zur Regelung des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Von Seiten des Auftraggebers wird hier ein Formular zur Verfügung gestellt: Verpflichtung zur Einhaltung von Mindestentgelten nach dem LTMG (Formblatt KEV 179.3 AngErg Tariftreue/Mindestlohn – Verpflichtungserklärung Mindestlohn).
Bei vorgesehener Bietergemeinschaft:
— Erklärung mit Angabe der Mitglieder, des geschäftsführenden bevollmächtigten Mitglieds, welches die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt, sowie die Erklärung, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in Euro jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
— Nachweis guter Bonität durch eine Auskunft von Creditreform;
— Nachweis einer Berufshaftpflichversicherung.
— Angaben über die Ausführung von Bauleistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste), wobei für die wichtigsten Bauleistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen sind;
— Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leistungspersonal;
Bei vorgesehenem Nachunternehmereinsatz ist mit der Angebotsabgabe Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen zu benennen.
Auf Verlangen sind einzureichen:
Die Namen der Nachunternehmen, die Nachweise zur Eignung des Nachunternehmers und dafür, dass im Auftragsfalle die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen sowie im Falle einer Eignungsleihe eine gemeinsame Haftung übernommen wird.
Ein öffentlicher Termin zur Angebotsöffnung findet nicht statt, da nur elektronische Angebote zugelassen sind.
Die Bieterkommunikation findet ausschließlich elektronisch über den Button „Kommunikation“ auf der Vergabeplattform DTVP statt.
Die Angebote können ausschließlich elektronisch über den Button „Angebote“ über diese Plattform eingereicht werden. Schriftliche und anderweitig eingereichte Angebote werden zurück gewiesen.
Die Informations-Schreiben nach § 134 GWB, die die 10-tägige Info- und Wartefrist auslösen, werden über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform an die Bieter versendet; ebenso im Anschluss das Schreiben bzgl. Auftragserteilung.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6UD0TF
Telefon: +49 721-9268730
Ein Nachprüfungsverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet.
Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

References: § 21
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 134
 § 160