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Timestamp: 2019-03-20 11:03:13+00:00

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Landesrecht Sachsen-Anhalt FischG | Landesnorm Sachsen-Anhalt | Gesamtausgabe | Fischereigesetz (FischG) vom 31. August 1993 | gültig ab: 08.09.1993
(2) Auf die in Absatz 1 ausgenommenen Anlagen, Teiche und Gewässer finden die Vorschriften des § 3 Nr. 2 , der §§ 28 , 29 , 34 bis 37 , 40 Nrn. 1, 6, 9, 10, 18, 21 und 22 , des § 47 Abs. 4 , der §§ 48 , 53 Abs. 1 Nrn. 7 bis 11, 15 und Abs. 3 sinngemäß Anwendung; § 3 Nr. 2 und die §§ 28 , 29 finden jedoch nicht Anwendung auf Zierteiche, Hälterbecken für Speisefische und Zierfischbehälter sowie, im Hinblick auf den Bewirtschafter, auf Teiche und andere geschlossene Gewässer von insgesamt nicht mehr als 0,05 Hektar Gewässerfläche.
(2) An Gewässern, an denen kein Eigentum begründet ist, sowie an Bundeswasserstraßen mit Ausnahme von künstlichen Wasserstraßen (Kanälen) steht das Fischereirecht vorbehaltlich anderer Eintragungen im Verzeichnis der Fischereirechte ( § 13 ) dem Land zu.
(4) Bei Fischereirechten an Gewässern gemäß § 5 Abs. 2 steht dem Land, bei Fischereirechten an künstlichen Bundeswasserstraßen steht dem Bund, bei Fischereirechten an anderen Gewässern steht dem Gewässereigentümer ein Vorkaufsrecht zu. Das Vorkaufsrecht kann nur binnen eines Monats nach Mitteilung des Kaufvertrags an den Vorkaufsberechtigten ausgeübt werden. Die §§ 463 bis 469 Abs. 1 , §§ 472 und 473 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind anzuwenden.
(1) Vereinigt sich ein selbständiges Fischereirecht ( § 6 ) mit dem Eigentum am Gewässergrundstück oder ein beschränktes selbständiges Fischereirecht mit einem unbeschränkten Fischereirecht, erlischt es als besonderes Recht. Ist das Recht mit dem Recht eines Dritten belastet, setzt sich dessen Recht im bisherigen Umfang am Eigentum beziehungsweise am unbeschränkten Fischereirecht fort.
(1) Das Fischereiausübungsrecht steht dem Fischereiberechtigten, im gemeinschaftlichen Fischereibezirk ( § 18 Abs. 2 Satz 2 ) der Fischereigenossenschaft zu.
(1) Stirbt der Pächter vor Ablauf der Pachtzeit, so haben seine Erben der Fischereibehörde die Person zu benennen, die die Fischerei ausüben soll. Gehört die benannte Person nicht zu den Erben, muß sie fischereipachtfähig ( § 20 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 ) sein. Im übrigen gilt § 14 Abs. 2 Satz 2 entsprechend.
(1) Wird ein Fischereirecht allein oder verbunden mit einem Fischgewässer ganz oder teilweise veräußert, finden die Vorschriften der §§ 566 bis 567b des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechende Anwendung. Das gleiche gilt im Falle der Zwangsversteigerung von der Vorschrift des § 57 des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung ; das Kündigungsrecht des Erstehers ist jedoch ausgeschlossen.
(3) Der Fischereiausübungsberechtigte hat der Fischereibehörde bis zum 15. Januar eines jeden Jahres die Zahl der im vorausgegangenen Jahr je Gewässer erteilten Fischereierlaubnisse anzuzeigen. Eine Fischereierlaubnis kann beanstandet werden, wenn sie mit den allgemein anerkannten Grundsätzen der Fischerei ( § 14 Abs. 4 ) nicht vereinbar ist. § 21 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.
(1) Die Hege hat zum Ziel, einen der Größe und Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen, gesunden, ausgeglichenen und naturnahen Fischbestand zu erhalten und aufzubauen. Die natürlichen Bedingungen für das Vorkommen der einzelnen Fischarten (Lebensräume) sollen erhalten und nach Möglichkeit wiederhergestellt und nicht beeinträchtigt werden. Keine Art der heimischen ( § 7 Abs. 2 Nr. 7 des Bundesnaturschutzgesetzes ) Fische darf in ihrem Bestand gefährdet werden.
(3) Der Gewässereigentümer ist zur Duldung zumutbarer Hegemaßnahmen verpflichtet. Wird die Zustimmung nach § 15 versagt, geht die Pflicht für die innerhalb des befriedeten Bezirks ( § 15 ) vorzunehmenden Hegemaßnahmen auf den Nutzungsberechtigten über.
einer Verordnung nach § 36 Abs. 2 , den §§ 40 , 47 Abs. 1 Satz 1 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,

References: § 3
 § 47
 § 3
 § 13
 § 5
 § 6
 § 18
 § 20
 § 14
 § 57
 § 14
 § 21
 § 7
 § 15
 § 15
 § 36