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Copyright : Verleitung zu Börsenspekulationsgeschäften und Strafvermeidung durch Corporate Compliance
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978-3-653-98473-6
https://doi.org/10.3726/978-3-653-03978-8
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. XII, 321 S., 4 farb. Abb.
3 ISSN 0531-7312 ISBN 978-3-631-65025-7 (Print) E-ISBN 978-3-653-03978-8 (E-Book) DOI 10.3726/ 978-3-653-03978-8
1. Teil: Verleitung zu Börsenspekulationsgeschäften, §§ 49, 26 BörsG
A. Geschichte des Straftatbestandes im Börsengesetz
I. Allgemeines zum Straftatbestand
II. Entwicklung des Straftatbestandes im Börsengesetz
III. Überblick, Entwicklung des Straftatbestandes von 1896 bis 2012
IV. Überblick, Wortlaut des Straftatbestandes von 1896 bis 2012
B. „Börsenspekulationsgeschäfte“
I. Auslegungsversuch des Begriffs „Börsenspekulationsgeschäft“
2. Börsenspekulationsgeschäfte und Finanztermingeschäfte
3. Eingrenzung anhand der „typischen Gefahrenlage“
4. „Börsenspekulationsgeschäft“ als eigenständige Begrifflichkeit
5. Die Intention des Anlegers als weiteres Korrektiv
III. Einzelne Geschäfte als Börsenspekulationsgeschäfte
1. Warentermingeschäfte
b) Warentermindirektgeschäfte
c) Warenterminoptionsgeschäfte
d) Warentermingeschäfte als Börsenspekulationsgeschäfte
bb) Termingeschäfte als Ausdruck reiner Spekulation
2. Wertpapiertermingeschäfte
3. Wertpapierterminoptionsgeschäfte
b) Wertpapierleihe
c) Kauf am Markt (naked short sales)
d) Vorgetäuschter Leerverkauf (abusive naked short sales)
b) Unselbständige Optionsscheine
c) Selbständige Optionsscheine
d) Index-Optionsscheine
e) Exotische-Optionsscheine
aa) Knock-out-Optionsscheinen
bb) Lookback-und Rainbow-Optionsscheine
cc) Compound-Optionsscheine
dd) Quanto-Optionsscheine
ee) Power-Optionsscheine
ff) Weitere exotische Optionsscheine als reine Spekulationsgeschäfte
gg) Exotische Optionsscheine als Sicherungsgeschäft
hh) Ergebnis Exotische Optionsscheine
b) Partizipationszertifikate
c) Discount- Zertifikate
d) Bonus- Zertifikate
e) Garantiezertifikate
f) Sonstige Zertifikate als Börsenspekulationsgeschäfte
g) Ergebnis Zertifikate
7. Handel mit Bezugsrechten
8. Fonds als Börsenspekulationsgeschäfte
b) Fonds als Börsenspekulationsgeschäfte
c) Hedgefonds
9. Vorgetäuschte Börsenspekulationsgeschäfte
C. „Unerfahrenheit“ im Sinne des § 26 BörsG
I. Überblick - Prägung des Tatbestandsmerkmals durch die Rechtsprechung
II. Literatur vs. Rechtsprechung-restriktive vs. extensive Handhabung
III. Unerfahrenheit-Unkenntnis und Einsicht
1. Unerfahrenheit und Unkenntnis
3. Fehlende Einsicht und fehlende Kenntnis
5. Eigenständigkeit des Begriffs der Unerfahrenheit i.S.d. §§ 49, 26 BörsG
aa) Unerfahrenheit i.S.d. § 291 StGB partiell weiter
bb) Unerfahrenheit i.S.d. § 291 StGB partiell enger
aaa) Unerfahrenheit des durchschnittlichen Privatanlegers
b) Ergebnis Eigenständigkeit des Begriffs der Unerfahrenheit i.S.d. §§ 49, 26 BörsG
IV. Mehrfache Tätigung von Börsenspekulationsgeschäften als Indikator der Erfahrenheit
1. Erneute Vornahme eines Börsenspekulationsgeschäfts
2. Vornahme gleichartiger (verlustreicher) Börsenspekulationsgeschäfte
V. Ergebnis: Definition der Unerfahrenheit im Sinne des § 26 BörsG
VI. Präzisierung des gefundenen Ergebnisses anhand des Zivilrechts
VII. Kompensationsmöglichkeiten und Kompensationspflichten im Rahmen der Unerfahrenheit
1. Kompensationsmöglichkeiten
2. Kompensation der Unerfahrenheit durch Informations- bzw. Aufklärungspflichten
a) Informationspflichten des WpHG - öffentliches Aufsichtsrecht
bb) Konkretisierung der Informationspflichten des WpHG
b) „Unerfahrenheit“ und Allgemeine zivilrechtliche Aufklärungspflichten
c) Kollision mit Kundeninteressen i.S.d. WpHG
aa) § 31 Abs. 1 Nr. 1, 2 WpHG
bb) § 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Nr. 3 WpHG i.V.m. § 13 WpDVerOV
3. Kompensation der Unerfahrenheit durch Qualitätskontrolle der Anlageberatung
D. „Verleitung“ zu Börsenspekulationsgeschäften
E. „Ausnutzung“ der Unerfahrenheit
F. Unmittelbare und mittelbare Beteiligung
G. Subjektiver Tatbestand
I. Gewerbsmäßigkeit
2. Provisionszahlungen als Voraussetzung der Gewerbsmäßigkeit?
II. Verwendung von überlassenen Unterlagen
H. Unterlassen
J. Tatbestandsirrtum/Verbotsirrtum
I. Tatbestandsirrtum
II. Verbotsirrtum
I. Betrug (§ 263 StGB)
II. Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB)
III. Untreue (§ 266 StGB)
IV. Handeln ohne Erlaubnis (§ 54 KWG)
V. Verbot der Marktmanipulation (§ 38 Abs. 2 i.V.m. § 20a WpHG)
VI. Unerlaubte Veranstaltung eines Glückspiels (§ 284 StGB)
VII. Unterschlagung (§ 246 StGB)
VIII. Strafbare Werbung (§ 16 UWG)
L. Prozessuales
II. Subsumtionsprobleme in der Praxis
III. Probleme bei der Beweiserbringung
1. Der Beweis des Vorliegens eines „Börsenspekulationsgeschäfts“
2. Der Beweis des Vorliegens der „Gewerbsmäßigkeit“
3. Der Beweis des Vorliegens der „Unerfahrenheit“
4. Der Beweis des Vorliegens der „Ausnutzung“
5. Der Beweis des Vorliegens der „Verleitung“
M. Standort des Straftatbestandes im BörsG
III. Diskrepanz zwischen Finanztermin- und Börsenspekulationsgeschäften
IV. Praktische Argumente
V. Systematische Argumente
N. §§ 49, 26 BörsG als Schutzgesetz i.S.v. § 823 Abs. 2 BGB
O. Verfassungsrechtliche Bedenken
I. Unbestimmtheit des Begriffs „Börsenspekulationsgeschäft“
II. Aufteilung der Strafnorm in Blankettnorm und blankettausfüllende Norm
P. Schlussbetrachtung
2. Teil: Strafvermeidung im Wertpapiergeschäft durch Corporate Compliance .
A. Corporate Compliance im Strafrecht - Überblick
I. Compliance-Begriff
II. Corporate Compliance und Vertrauensschutz
III. Rechtsprechung und Corporate Compliance
IV. Entwicklung von Corporate Compliance in Deutschland
2. Der Deutsche Corporate Governance Kodex und Compliance
3. Compliance im WpHG
4. Compliance im KWG und AktG
B. Besonderheiten des Börsengeschäfts
C. Notwendigkeit von Compliance-Maßnahmen bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen
I. Einführung in die Untersuchung
II. Compliance Anforderungen durch § 33 Abs. 1 WpHG
2. Anwendungsbereich des § 33 Abs. 1 WpHG im Rahmen der §§ 49, 26 BörsG
3. Notwendigkeit zur Ergreifung von Compliance Maßnahmen nach § 33 Abs. 1 Satz 2 WpHG
4. Vermeidung der Strafbarkeit gemäß §§ 49, 26 BörsG durch § 33 Abs. 1 WpHG
a) Vermeidungspflichten durch § 33 Abs. 1 S. 1 WpHG i.V.m. § 25a Abs. 1 Satz 1 KWG
b) Vermeidungspflichten durch die §§ 31 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Nr. 3 i.V.m. den §§ 12, 13 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 WpDVerOV
III. Vermeidungspflicht der Strafbarkeit gemäß den §§ 49, 26 BörsG durch § 91 Abs. 2 AktG und § 93 Abs. 1 AktG
1. Strafrechtlich relevante Compliance-Pflichten nach § 91 Abs. 2 AktG
2. Strafrechtlich relevante Compliance-Pflichten nach § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG
a) Verpflichtung zur Ergreifung von Compliance-Maßnahmen durch 93 Abs. 1 Satz 1 AktG
c) Verpflichtung zur Ergreifung von Compliance Maßnahmen durch 93 Abs. 1 Satz 1 AktG i.V.m. Nummer 4.1.3. des DCGK
IV. Vermeidungspflicht der Strafbarkeit gemäß §§ 49, 26 BörsG durch § 43 Abs. 1 GmbHG und § 34 Abs. 1 GenG
V. Vermeidungspflicht der Strafbarkeit gemäß §§ 49, 26 BörsG durch Nummer 4.1.3 des DCGK in der Fassung vom 18. Juni 2009
VI. Vermeidungspflicht der Strafbarkeit gemäß §§ 49, 26 BörsG durch die §§ 30, 130 OWiG
VIII. Sanktionen bei Nichteinhaltung der notwendig zu ergreifenden Compliance-Maßnahmen
1. Aufsichtsrecht und Zivilrecht
b) Strafrechtliche Haftung der Geschäftsleitung
aa) Eigenverantwortlichkeit der Untergebenen
bb) Kriterium der Betriebsbezogenheit
dd) Geschäftsherrenhaftung in Wertpapierdienstleistungsunternehmen
c) Strafrechtliche Haftung des Compliance-Officers
aa) Das „Ob“ der Garantenstellung eines Compliance-Officers
cc) Die strafrechtliche Reichweite der Stellung eines Compliance-Officers
aaa) Ursächlichkeit des Unterlassens für den konkreten Erfolg
bbb) Vorsatzfragen
ccc) Täterschaft und Teilnahme
dd) Konfrontation kritischer Äußerungen zur Garantenstellung des Compliance-Officers
aaa) Mangelndes Bedürfnis strafrechtlicher Sanktionen
bbb) Mangeln eines materiellen Haftungsgrundes
ff) Der Compliance-Beauftragte im Wertpapierdienstleistungsunternehmen
aaa) Stellung des Compliance-Beauftragten bis zum 11.02.2011
bbb) Stellung des Compliance-Beauftragten ab dem 11.02.2011
D. Möglichkeiten von Compliance-Maßnahmen zur Strafvermeidung in Wertpapierdienstleistungsunternehmen
II. Möglichkeiten der Strafvermeidung gem. §§ 49, 26 BörsG im Rahmen der Compliance-Funktion
1. Möglichkeiten der Kompensierung der Unerfahrenheit i.S.d. §§ 49, 26 BörsG
III. Vermeidung von Umsetzungsproblemen bei Berücksichtigung der §§ 49, 26 BörsG im Rahmen der Compliance-Funktion
1. Möglichkeiten der Strafvermeidung bei börsengeschäftlichen Telefonvermittlern - „Cold calling“ und Corporate Compliance
b) Exkurs- Überwachungspflichten der BaFin und §§ 49, 26 BörsG
2. Vermeidung bußgeldrelevanter Abgrenzungsfehler im Bereich der Wertpapierdienstleistung - das neue AnsFuG
a) Änderungen im Wege des AnsFuG
b) Auswirkungen durch das AnsFuG
3. Schließung begrenzter Bereichsausnahmen des WpHG durch Corporate Compliance
b) Empfehlung
4. Vermeidung irreparabler Schäden durch Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für Compliance-Beauftragte
IV. Bewertung vorhandener Compliance Programme im Retailgeschäft unter Berücksichtigung der §§ 49, 26 BörsG
1. Beachtung der §§ 49, 26 BörsG von der Compliance-Funktion i.S.d. § 33 WpHG
b) Ergebnis der Befragung
2. Unabhängige Finanzdienstleister i.S.d. § 2a Abs. 1 Nr. 7 WpHG und Compliance-Funktion i.S.d. § 33 WpHG
3. „Cold calling-Allgemeinverfügung“ und Compliance-Funktion i.S.d. § 33 WpHG
4. § 34d WpHG und die Eingrenzung auf Anlageberater

References: § 26
 § 291
 § 291
 § 26
 § 31
 § 33
 § 13
 § 20
 § 823
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 25
 § 91
 § 93
 § 91
 § 93
 § 43
 § 34
 § 33
 § 2
 § 33
 § 33
 § 34