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Timestamp: 2020-02-17 21:03:00+00:00

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Rechtsprechung: DÖV 1961, 382 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 07.12.1960
https://dejure.org/1967,42
BVerwG, 26.05.1967 - IV C 37.65 (https://dejure.org/1967,42)
BVerwG, Entscheidung vom 26.05.1967 - IV C 37.65 (https://dejure.org/1967,42)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Mai 1967 - IV C 37.65 (https://dejure.org/1967,42)
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VGH Bayern, 09.11.1961 - 122 I 60
BVerwGE 27, 129
ZMR 1968, 184
DVBl 1961, 380
DÖV 1961, 382
Soweit das Berufungsgericht eine Verwirkung des Abwehrrechts aus § 37 StBauO verneint hat, ergänzt der dem allgemeinen Verwaltungsrecht angehörende Grundsatz der Verwirkung das Landesrecht und erweist sich deswegen als irrevisibel (vgl. Urteil des Senats vom 26. Mai 1967 - BVerwG IV C 37.65 - BVerwGE 27, 129 [131]).
Dienstrechts -, so daß die betreffenden Vorschriften und Rechtsgrundsätze hier ebensowenig revisibel sind wie die allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsrechts, wenn sie nicht der Ergänzung von Bundesrecht dienen (vgl. hierzu BVerwGE 27, 129 [131]; Urteil vom 1. Oktober 1971 - BVerwG VII C 10.68 [JZ 1972, 119 = VerwRspr. 23 S. 767]; Beschluß vom 29. Juni 1972 - BVerwG VII B 15.71 - [DVBl. 1973, 373]).
Dient er der Ergänzung des Landesrechts oder - wie hier - der Ergänzung des ihm zugehörenden Ortsrechts, so teilt er dessen landesrechtlichen Charakter mit der Folge, daß die Entscheidung des Berufungsgerichts über sein Bestehen und seinen Inhalt gemäß § 173 VwGO in Verbindung mit § 562 ZPO für das Revisionsgericht maßgebend ist und daß seine Verletzung gemäß § 137 Abs. 1 VwGO im Revisionsverfahren nicht gerügt werden kann (vgl. z.B. Urteil vom 26. Mai 1967 - BVerwG IV C 37.65 - in BVerwGE 27, 129 [131]; Urteil vom 24. November 1971 - BVerwG IV C 24.70 - in DÖV 1972, 503 = DVBl. 1972, 226; ferner Urteil vom 21. Januar 1955 - BVerwG II C 177.54 - in BVerwGE 2, 22; Urteil vom 27. Juni 1969 - BVerwG VII C 20.67 - in BVerwGE 32, 252 [254]; Urteil vom 21. August 1970 - BVerwG I C 22.68 - in Buchholz BVerwG 418.03 Nr. 7; Beschluß vom 16. Juni 1972 - BVerwG I B 39.72 -).
Denn anzuwenden sind hier die allgemeinen Verwaltungsrechtlichen Grundsätze, die insoweit Bundesrecht darstellen, weil sie die bundesrechtliche Vorschrift in § 15 Abs. 5 Satz 2 BVFG über die Aufhebung von Ausweisen ergänzen (BVerwGE 2, 22 [BVerwG 21.01.1955 - II C 177/54] [23]; 27, 129 [131]; 32, 252 [254]; Urteil vom 1. Oktober 1971 - BVerwG 7 C 10.68 - [Buchholz 310 § 137 VwGO Nr. 50]).
Ob diese Frage nur das irrevisible Recht betrifft und deshalb vom Bundesverwaltungsgericht nicht geklärt werden könnte (vgl. etwa das Urteil vom 26. Mai 1967 - BVerwG IV C 37.65 - in BVerwGE 27, 129 [131]), mag offenbleiben.
Das Bundesverwaltungsgericht hat auch bereits entschieden, daß das Gesagte gerade für die Verwirkung gilt (vgl. BVerwGE 27, 129).
Das Urteil des Berufungsgerichts verletzt in der Entscheidung über den verbleibenden Teil des Streitgegenstandes Bundesrecht, nämlich § 8 des Gesetzes über den Verkehr mit Getreide und Futtermitteln (Getreidegesetz) vom 24. November 1951 (BGBl. I S. 899) und die damit in Zusammenhang stehenden Grundsätze des allgemeinen Verwaltungsrechts, die hier ebenfalls dem Bundesrecht zuzurechnen sind, weil sie dieses ergänzen (vgl. BVerwGE 2, 22 [BVerwG 21.01.1955 - II C 177/54]; 27, 129 [BVerwG 24.05.1967 - VIII C 77/67][131]).
BVerwG, 24.11.1971 - IV C 24.70
Verwirkung von Ansprüchen auf Erschließungsbeiträge
Der Rechtsgedanke der Verwirkung ist als Ausfluß des Grundsatzes von Treu und Glauben eine ungeschriebene Norm des allgemeinen Verwaltungsrechtes, die in Verbindung mit Landesrecht ebenfalls landesrechtlichen Charakter hat (vgl. BVerwGE 27, 129; 32, 252).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind die allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsrechts nur dann dem Bundesrecht zuzurechnen, wenn sie Bundesrecht ergänzen (vgl. u.a. BVerwGE 2, 22; Urteil vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [DÖV 1961, 382 = DVBl. 1961, 380 = NJW 1961, 1130]; BVerwGE 27, 129 [131]).
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.05.1991 - 7 A 2556/89
BVerwG, 12.06.1998 - 4 B 59.98
BVerwG, 28.01.1997 - 4 B 7.97
BVerwG, 05.11.1990 - 4 B 163.90
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Berufung - Grundsätzliche Bedeutung einer …
BVerwG, 21.09.1973 - IV B 144.73
BVerwG, 24.03.1972 - IV B 25.72
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Stillschweigende Duldung …
BVerwG, 12.03.1970 - IV B 145.69
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Verunstaltende Wirkung einer …
VG Arnsberg, 01.08.2000 - 4 K 768/00
Genehmigung eines Bauantrages zur Aufstellung einer Werbeanlage; Erteilung einer …
BVerwG, 28.11.1988 - 4 B 219.88
Irrevisibilität von Landesrecht - Verwirkung und Zusicherung als ungeschriebene …
BVerwG, 27.03.1984 - 4 B 55.84
BVerwG, 11.11.1980 - 4 B 135.80
Unzureichende Substantiierung der Revisionszulassungsgründe
BVerwG, 18.07.1977 - 7 CB 1.77
Verwirkung des Rechts zur Entziehung eines Doktorgrades - Revisibilität …
BVerwG, 20.09.1976 - 4 B 112.76
BVerwG, 03.02.1972 - IV B 60.71
Verwirkung des Beseitigungsanspruchs durch langjähriges stillschweigendes Dulden …
BVerwG, 23.06.1970 - IV B 78.70
Beweiserhebliche Eignung eines formwidrigen Vertrages für den Nachweis des …
BVerwG, 09.04.1970 - IV B 9.70
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anwendbarkeit des …
BVerwG, 12.03.1970 - IV B 152.69
BVerwG, 09.08.1967 - IV B 264.65
BVerwG, 23.06.1970 - IV B 79.70
Beweiserhebliche Eignung eines formwidrigen Vertrages zum Nachweis einer …
BVerwG, 07.12.1960 - V C 228.59
https://dejure.org/1960,209
BVerwG, 07.12.1960 - V C 228.59 (https://dejure.org/1960,209)
BVerwG, Entscheidung vom 07.12.1960 - V C 228.59 (https://dejure.org/1960,209)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Dezember 1960 - V C 228.59 (https://dejure.org/1960,209)
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BVerwG, 21.03.1960 - V C 228.59
NJW 1961, 1130
MDR 1961, 349
Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts dann ausgeschlossen, wenn im Einzelfall das Interesse des Begünstigten an der Aufrechterhaltung das öffentliche Interesse an der Beseitigung des Verwaltungsakts überwiegt (Urteil vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [Buchholz BVerwG 21 Widerruf Nr. 26 = NJW 1961, 1130 = DVBl. 1961, 380 = DÖV 1961, 382 = MDR 19.61, 349 = JuS 1961, 236 = VerwRspr. Bd. 13, 406 = BayVBl. 1961, 194 mit weiteren Nachweisen]).
Bd. 12, 154 = Buchholz BVerwG 427.3, § 335 a LAG Nr. 5] , vom 29. Januar 1960 - BVerwG IV C 170.58 - [a.a.O.] und vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [a.a.O.]).
Nach der Entscheidung des erkennenden Senats vom 7. Dezember 1960 - V C 228.59 - [a.a.O.], die an das Urteil des VI. Senats vom 28. Oktober 1959 (BVerwGE 9, 251) - ebenso Urteil vom 20. Oktober 1959 - BVerwG II C 394.57 - (Buchholz BVerwG 21 Widerruf Nr. 20) - anknüpft, ist der Widerruf für die Zukunft ausnahmsweise dann ungerechtfertigt, wenn die Begünstigung ursächlich war für eine einschneidende und dauernde Änderung der Lebensführung des Begünstigten.
BVerwG, 21.09.1966 - V C 155.65
Zum Gesetz über die Abgeltung von Besatzungsschäden vom 1. Dezember 1955 (BGBl. I S. 734) - AbgG - hat der erkennende Senat ausgesprochen, daß der Entschädigungsanspruch im öffentlichen Recht wurzelt und sich ausschließlich nach öffentlichem Recht richtet (Urteil vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [NJW 1961, 1130]).
BVerwG, 23.05.1962 - V C 73.61
Anspruch auf Entschädigung nach dem Abgeltungsgesetz (AbgG) für die …
Da nach der Ansicht auch des Bundesverwaltungsgerichts schon ein unanfechtbarer rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakt grundsätzlich zurückgenommen werden kann und das Verbot der Zurücknahme die Ausnahme bildet (insbesondereUrteil des erkennenden Senats vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [NJW 1961, 1130 = DÖV 1961, 382 = DVBl. 1961, 380]), muß für einen angefochtenen rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakt das Verbot der nachteiligen Änderung noch mehr eingeschränkt sein und kann mithin nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Betracht kommen, so daß in aller Regel die reformatio in peius zulässig ist.
Solche Verwaltungsakte seien auch beim Fehlen ihrer materiellen Voraussetzungen dann nicht mehr zurücknehmbar, wenn das Interesse des Begünstigten am Schutz seines Vertrauens auf den Fortbestand des Verwaltungsaktes das öffentliche Interesse an seiner Beseitigung überwiege (BVerwG NJW 1961, 1130).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind die allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsrechts nicht revisibel, wenn sie zur Ergänzung nicht revisiblen Rechts herangezogen werden (BVerwGE 2, 22 [BVerwG 21.01.1955 - II C 177.54] und 27, 129; Urteil vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [DVBl. 1961, 380] für Widerruf eines Verwaltungsaktes; Urteil vom 21. August 1970 - BVerwG I C 22.68 - [Buchholz 418, 03 Hebammen Nr. 7]), wie es hier geschieht.
BVerwG, 19.06.1968 - V C 75.66
Der Anspruch auf Entschädigung nach dem Abgeltungsgesetz - wie auch nach den früheren besatzungsrechtlichen Vorschriften - ist eine öffentlich-rechtliche Forderung, deren bürgerlich-rechtliche Färbung nicht etwa immer und nur die lückenausfüllende Heranziehung des bürgerlichen Rechts gebietet, sondern die sich nach dem öffentlichen Recht beurteilt (Urteil vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [NJW 1961, 1130]).
BVerwG, 11.12.1963 - V C 65.62
Statthaftigkeit einer zulassungsfreien Revision - Umfang der Nachprüfung bei …
Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl.Urteile vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - [DÖV 1961 S. 382] undvom 18. Juni 1962 - BVerwG V C 14.61 - [DVBl. 1962 S. 791]) können begünstigende Verwaltungsakte nicht jederzeit, sondern nur widerrufen werden, wenn sie von Anfang oder einem späteren Zeitpunkt an mit dem maßgebenden Recht nicht im Einklang stehen.
Der Hinweis auf das Urteil vom 7. Dezember 1960 - BVerwG V C 228.59 - NJW 1961, 1130 - hilft der Beschwerde nicht weiter: Dort hat der V. Senat des Bundesverwaltungsgerichts seine frühere Auffassung aufgegeben, daß die Grundsätze über Widerruf und Rücknahme stets dem - regelmäßig irrevisiblen - Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen seien, und sich, der Auffassung der anderen Senate angeschlossen, daß diese Grundsätze dem materiellen Recht zuzurechnen seien, das sie jeweils ergänzen.
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1961, 1130 Nr. 27), mit weiteren Nachweisen und des Bundessozialgerichts (NJW 1961, 1943 Nr. 26), auf die sich die Revision bezieht, können rechtswidrige begünstigende Verwaltungsakte mit Dauerwirkung für die Zukunft nach den Grundsätzen des allgemeinen Verwaltungs rechts zurückgenommen werden, wobei es darauf ankommt, ob im Einzelfall das schutzwürdige Interesse des Begünstigten an der Aufrechterhaltung oder das öffentliche Interesse an der Beseitigung des Verwaltungsakts überwiegt.
BVerwG, 12.04.1961 - V C 32.60
Anwendbarkeit anderer Gesetze zur Erweiterung der Tatbestände im Bereich des …
BVerwG, 12.01.1966 - V C 61.64
BSG, 29.11.1961 - 10 RV 645/57

References: § 37
 § 173
 § 562
 § 137
 § 15
 § 137
 § 8
 § 335