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Timestamp: 2019-07-21 01:34:03+00:00

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Rechtsprechung: StV 1995, 586 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.06.1995 | BGH, 08.08.1995
https://dejure.org/1995,2454
BGH, 18.05.1995 - 4 StR 41/95 (https://dejure.org/1995,2454)
BGH, Entscheidung vom 18.05.1995 - 4 StR 41/95 (https://dejure.org/1995,2454)
BGH, Entscheidung vom 18. Mai 1995 - 4 StR 41/95 (https://dejure.org/1995,2454)
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Garage des Bruders
§ 259 StGB, zur (vom Senat verneinten) Frage, ob 'Dritter' auch der Vortäter sein kann;
§ 258 Abs. 6 StGB ist jedenfalls dann nicht auf § 257 StGB anwendbar, wenn es dem Täter ausschließlich darum geht, dem Angehörigen die Beute zu erhalten
Begünstigung - Hehlerei - Bereicherung - Bereicherungsabsicht - Angehöriger - Vortäter
StGB § 259, § 257
NStZ 1995, 595
StV 1995, 586
JR 1996, 344
Denn Dritter im Sinne des § 259 StGB kann nicht ein Vortäter sein (BGH NStZ 1995, 595).
BGH, 15.12.1999 - 3 StR 448/99
Der Bundesgerichtshof hat noch nicht entschieden, ob in solchen Fällen eine Strafbarkeit nach § 257 StGB in der seit 1. Januar 1975 geltenden Fassung gegeben ist (offen gelassen von BGH, Urt. vom 18. Mai 1995 - 4 StR 41/95; vgl. zur alten Fassung: BGHSt 11, 343, 345).
Der Senat stellt das Verfahren bezüglich des Angeklagten C. gemäß § 154 Abs. 2 StPO ein, soweit er wegen Hehlerei verurteilt wurde (vgl. BGH, Beschluss vom 13. Januar 2005 - 3 StR 473/04, StraFo 2005, 214, 215 einerseits und Urteil vom 18. Mai 1995 - 4 StR 41/95, NStZ 1995, 595, andererseits).
https://dejure.org/1995,2448
BGH, 29.06.1995 - 1 StR 345/95 (https://dejure.org/1995,2448)
BGH, Entscheidung vom 29.06.1995 - 1 StR 345/95 (https://dejure.org/1995,2448)
BGH, Entscheidung vom 29. Juni 1995 - 1 StR 345/95 (https://dejure.org/1995,2448)
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NJW 1995, 3264
MDR 1995, 1157
StV 1996, 39
https://dejure.org/1995,2494
BGH, 08.08.1995 - 1 StR 426/95 (https://dejure.org/1995,2494)
BGH, Entscheidung vom 08.08.1995 - 1 StR 426/95 (https://dejure.org/1995,2494)
BGH, Entscheidung vom 08. August 1995 - 1 StR 426/95 (https://dejure.org/1995,2494)
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Unmittelbares örtliches Zusammenwirken - Unmittelbares zeitliches Zusammenwirken - Bandendiebstahl - Bandenmitglied
StGB § 244a, § 244
StV 1995, 586 (Ls.)
Der Senat hat weiter wiederholt entschieden, daß die Begehung eines Diebstahls "unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitgliedes" (§ 244 Abs. 1 Nr. 2, § 244a Abs. 1 StGB) erfordert, daß wenigstens zwei Bandenmitglieder bei der Tatausführung örtlich und zeitlich, wenn auch nicht notwendig körperlich zusammenwirken, sich mithin am eigentlichen Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe aufhalten müssen (vgl. Senat, Beschl. vom 8. August 1995 -1 StR 426/95 = StV 1995, 586;… Urt. vom 2. Juli 1996 - 1 StR 305/96 = NStZ 1996, 493; Beschl. vom 22. Juli 1998 - 1 StR 263/98 = StV 1999, 151;… zuletzt Urt. vom 23. Februar 2000 - 1 StR 568/99 - UA S. 6).
Allerdings ist der Senat in seinem im Anfragebeschluß angeführten Beschluß vom 8. August 1995 - 1 StR 426/95 (StV 1995, 586) - davon ausgegangen, bandenmäßig - nunmehr i. S. v. § 244 Abs. 1 Nr. 2, § 244 a Abs. 1 StGB - stehle nur, wer mit wenigstens einem weiteren Bandenmitglied bei der Tat örtlich und zeitlich - wenn auch nicht notwendig körperlich - zusammenwirkt, was bedeute, daß jedenfalls zwei Bandenmitglieder sich am Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe befinden müssen (vgl. auch BGHSt 38, 26, 29).
Handeltreiben kann deshalb zum Beispiel auch im Bemühen um das Eintreiben des Kaufpreises (BGH StV 1995, 586), in der Übermittlung des Erlöses vom Abnehmer zum Lieferanten (BGH NS2 1992, 495) oder im Weiterleiten des Erlöses an die Hintermänner liegen (BGH StV 1995, 641, 642).
Er war somit in örtlichem und zeitlichem Zusammenwirken mit einem anderen Bandenmitglied an den Diebstählen der Fahrzeuge beteiligt; eine körperliche Mitwirkung ist nicht erforderlich (vgl. BGHSt 25, 18; BGH StV 1995, 586; NStZ 1996, 493).

References: § 259

§ 258
 § 257
 § 259
 § 257
 § 259
 § 257
 § 154
 § 244
 § 244
 § 244
 § 244
 § 244
 BGH