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Timestamp: 2017-07-27 02:39:49+00:00

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Kirchenaustritt in Sachsen | Kirchenaustritt.de
Kirchenaustritt in Sachsen
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Kirchensteuer Sachsen
Kirchensteuererhebende Kirchen und Religionsgemeinschaften im Bundesland Sachsen:
Der Kirchensteuerhebesatz im Bundesland Sachsen beträgt 9.0 %. Bemessungsgrundlage ist die Lohn- bzw. Einkommensteuer. Wie viel Geld können Sie sparen? Berechnen Sie die Kirchensteuer mit dem Kirchensteuer-Rechner.
Statistik SachsenJahrEvangelische KircheKatholische Kirche20015.80161620025.10873720035.68880020045.36768020054.25366020063.91960920074.37267720085.40867620094.80985920104.7131.07320114.8931.00220124.49391420135.1461.189201412.0081.88320158.0741.5542016 1.336Evangelische Kirche: Austritte aus der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (sächsischer Teil) und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (sächsischer Teil). Katholische Kirche: Austritte aus den Bistümern Dresden-Meißen, Görlitz und Magdeburg (jeweils sächsischer Teil).Quellen: Statistische Jahrbücher Sachsen, Deutsche Bischofskonferenz.Religionszugehörigkeit in SachsenMitglieder der Katholischen und Evangelischen Kirche mit Wohnsitz im Bundesland SachsenJahrBevölkerungKath. Kirchein %Evang. Kirchein %20014 384 192192 4764,41 007 18923,020024 349 059188 0864,3983 68322,620034 321 437158 0873,7936 57221,720044 296 284157 7073,7926 51821,620054 273 754155 2653,6914 54721,420064 249 774153 1793,6899 08921,220074 220 200152 9303,6882 13320,920084 192 801150 0493,6868 00220,720094 168 732148 2493,6854 59720,520104 149 477147 4783,6840 40020,320114 137 051148 2533,6828 88020,020124 050 204149 0763,7818 29220,220134 046 385149 7303,7804 17319,920144 055 274149 8043,7786 79019,420154 084 851150 6363,7771 27018,92016 151 951 757 424 Quellen: Kirchenamt der EKD, Deutsche BischofskonferenzStatistiken zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und zum Bistum Dresden-MeißenWeitere StatistikenZum Seitenanfang
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Kirchenaustrittsgesetz SachsenAuszug aus dem Gesetz über die Erhebung von Steuern durch Kirchen, Religionsgemeinschaften und gleichgestellte Vereinigungen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Kirchensteuergesetz - SächsKiStG)
SächsGVBl. Jg. 2002 Bl.-Nr. 4 S. 82 Fsn-Nr.: 73-9Fassung gültig ab: 01.01.2009
§ 3Kirchenaustritt, Kirchenübertritt
Verwaltungsvorschriftdes Sächsischen Staatsministeriums des Innernüber das Kirchenaustritts- und -übertrittsverfahren(VwV – Kirchenaus- und -übertritt)Vom 4. September 1998
1 Kirchenaustritt
Jeder hat das Recht, mit öffentlich-rechtlicher Wirkung aus einer Religionsgemeinschaft (Kirche, Religionsgesellschaft und Weltanschauungsgemeinschaft), die im Freistaat Sachsen nach dem Gesetz zur Regelung des Kirchensteuerwesens (KiStG) vom 23. September 1990 (BGBl. II S. 885, 1194), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Januar 1998 (SächsGVBl. S. 3), als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt ist, auszutreten.
1.1 Austrittserklärung von Minderjährigen, Volljährigen und von Personen, für die ein Betreuer bestellt ist, sowie von Geschäftsunfähigen
1.1.1 Die Austrittserklärung ist eine höchstpersönliche Willenserklärung.
1.1.2 Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, können die Austrittserklärung selbst wirksam abgeben. Eine Mitwirkung der Eltern oder sonstiger Personensorgeberechtigter ist nicht erforderlich. Für Kinder unter 14 Jahren erklärt der Personensorgeberechtigte den Austritt (vergleiche §§ 2, 3 des Gesetzes über die religiöse Kindererziehung vom 15. Juli 1921, RGBl. S. 939). Hat das Kind das 12. Lebensjahr vollendet, ist seine Einwilligung erforderlich.
1.1.3 Für Volljährige, für die nach § 1896 BGB ein Betreuer bestellt ist, erklärt der Betreute ohne Zustimmung des Betreuers den Austritt.
1.1.4 Die Austrittserklärung eines Geschäftsunfähigen ist nichtig (§§ 104, 105 Abs. 1 BGB).
1.2 Form der Austrittserklärung
1.3 Zeitpunkt der Wirksamkeit der Austrittserklärung
1.4 Zuständigkeit des Standesbeamten
1.5 Austrittserklärung zur Niederschrift des Standesbeamten
1.5.1 Der Standesbeamte verschafft sich Gewißheit über die Person des Austrittswilligen und seine Erklärungsberechtigung. Der Nachweis der Zugehörigkeit zu der Religionsgemeinschaft ist nicht erforderlich.
1.5.2 Über die Austrittserklärung ist eine Niederschrift nach Anlage 2 aufzunehmen. Die Niederschrift ist dem Austrittswilligen vorzulesen, von ihm zu genehmigen und zu unterschreiben. Der Standesbeamte beurkundet diese Feststellungen durch seine Unterschrift.
1.5.3 Aus der gleichen Religionsgemeinschaft können Ehegatten den Austritt gemeinsam, Eltern den Austritt zugleich für die unter ihrem Personensorgerecht stehenden Kinder unter 14 Jahren zur Niederschrift erklären. Im übrigen ist für jede Kirchenaustrittserklärung eine gesonderte Niederschrift aufzunehmen.
1.5.4 Der Standesbeamte erteilt dem Ausgetretenen auf Antrag eine kostenpflichtige Bescheinigung über den Kirchenaustritt. Diese Bescheinigung ist mit der Unterschrift und dem Dienstsiegel zu versehen. Als Bescheinigung kann eine beglaubigte Abschrift der Niederschrift verwendet werden, die mit dem Zusatz „Mit dieser Erklärung ist der Kirchenaustritt öffentlich-rechtlich wirksam geworden.“ versehen ist.
1.6 Entgegennahme der öffentlich beglaubigten Austrittserklärung
1.7.1 Der Standesbeamte teilt den Austritt mit:a)der für die Wohnung, gegebenenfalls für die Hauptwohnung oder den gewöhnlichen Aufenthalt des Ausgetretenen zuständigen Religionsgemeinschaft,b)der für die Wohnung, gegebenenfalls für die Hauptwohnung des Ausgetretenen zuständigen Meldebehörde undc)dem Standesbeamten, der das Familienbuch führt oder, falls es noch nicht angelegt ist, dem Standesbeamten, der das Heiratsbuch führt.
1.7.2 Der Standesbeamte soll zur Vorbereitung der Mitteilung nach Nummer 1.7.1, Buchstabe c, bei der Aufnahme der Niederschrift oder der Entgegennahme der Austrittserklärung Ort und Tag der Eheschließung sowie Kennzeichen und Führungsort des Familienbuchs feststellen und hierüber einen Vermerk zu den Akten nehmen.
1.7.3 Ist im Familienbuch oder im Heiratsantrag des Ausgetretenen die rechtliche Zugehörigkeit zu einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgesellschaft eingetragen, so vermerkt der Standesbeamte, der das Familienbuch oder das Heiratsbuch führt, den ihm mitgeteilten Austritt in Spalte 10 des Familienbuchs oder am Rande des Heiratseintrags (vergleiche § 64 Abs. 5, §§ 217, 240e der Dienstanweisung für die Standesbeamten und ihre Aufsichtsbehörden – DA – in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1995, BAnz. Nr. 33a, zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 2. Juni 1998, BAnz. Nr. 107a).
1.7.4 Die Mitteilungen sind mit der Unterschrift des Standesbeamten und dem Dienstsiegel zu versehen. Es können Abschriften der Niederschrift oder der mit einem Eingangsvermerk versehenen öffentlich-beglaubigten Austrittserklärung verwendet werden.
2 Übertritt(...)3 Aufbewahrungsfristen
Für Amtshandlungen des Standesbeamten im Kirchenaustrittsverfahren erheben die Gemeinden Verwaltungsgebühren nach Maßgabe der Nummer 60 der Anlage 1 zur Zweiten Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Festsetzung der Verwaltungsgebühren und Schreibauslagen (2. SächsKVZ) vom 4. März 1997 (SächsGVBl. S. 133):a)für die Aufnahme einer Niederschrift über eine mündliche Austrittserklärung nach Nummer 1.5.2 (Nummer 60 des 2. SächsKVZ, Tarifstelle 1.: 20 DM bis 40 DM je Person). Erklären mehrere Personen ihren Kirchenaustritt gemeinsam (Nummer 1.5.3 Satz 1), ist die Verwaltungsgebühr nur einmal zu erheben (§ 9 Abs. 1 Satz 2 SächsVwKG);b)für eine Bestätigung der Austrittserklärung durch Ausfertigung der Niederschrift über eine mündliche Austrittserklärung, Bescheinigung nach Nummer 1.5.4 (Nummer 60 des 2. SächsKVZ, Tarifstelle 2.1: 10 DM je Person);c)für eine Bestätigung der Austrittserklärung bei einer schriftlichen Erklärung über den Austritt durch eine Bescheinigung nach Nummer 1.6 Satz 4 (Nummer 60 des 2. SächsKVZ, Tarifstelle 2.2: 10 DM bis 20 DM je Person);d)die Ausstellung einer Bescheinigung über die Wirkung eines Kirchenübertritts (Nummer 2.1.1 Satz 3) ist gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2 des Verwaltungskostengesetzes für den Freistaat Sachsen entsprechend der Nummer 60 des 2. SächsKVZ, Tarifstelle Ziffer 2.1, gebührenpflichtig: 10 DM je Person.6Inkrafttreten, AußerkrafttretenDiese Verwaltungsvorschrift tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über das Kirchenaustrittsverfahren vom 22. Januar 1993 (SächsABl. S. 198) außer Kraft.
Der Staatsminister des InnernKlaus Hardraht
Auszug aus dem Neunten Sächsischen Kostenverzeichnis
Tarif- stelle
Gesetz über die Erhebung von Steuern durch Kirchen, Religionsgemeinschaften und gleichgestellte Vereinigungen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Kirchensteuergesetz – SächsKiStG
Aufnahme einer Niederschrift über eine mündliche Austrittserklärung nach § 3 Abs. 1 SächsKiStG
18 je Person
Bescheinigung über den Kirchenaustritt nach § 3 Abs. 1 SächsKiStG
durch eine Ausfertigung der Niederschrift über eine mündliche Austrittserklärung
8 je Person
bei einer öffentlich beglaubigten schriftlichen Erklärung über einen Austritt
15 je Person
Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Bistümer
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References: § 3
 § 1896
 § 64
 § 6
 § 3
 § 3