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Timestamp: 2019-06-16 17:49:49+00:00

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§ 1 Bildung des fachlichen Schwerpunkts
§ 3 Sonstiger Qualifikationserwerb
Teil 2 Vorbereitungsdienst
§ 5 Voraussetzungen der Zulassung
§ 6 Zulassungsverfahren
§ 7 Fachgebiete
§ 8 Rechtsstellung während des Vorbereitungsdienstes, Dienstbezeichnung
§ 9 Ziel des Vorbereitungsdienstes
§ 10 Durchführung des Vorbereitungsdienstes
§ 11 Ausbildungsakte und Beschäftigungsnachweis
§ 12 Dauer des Vorbereitungsdienstes, Beurlaubungen
Teil 3 Qualifikationsprüfung
§ 13 Zweck der Qualifikationsprüfung
§ 14 Prüfungsamt
§ 15 Prüfungsausschüsse, Fachausschüsse
§ 16 Teilnahme an der Qualifikationsprüfung
§ 17 Umfang und Inhalt der Qualifikationsprüfung
§ 18 Schriftlicher Teil der Qualifikationsprüfung
§ 19 Mündlicher Teil der Qualifikationsprüfung
§ 20 Feststellung des Prüfungsergebnisses, Notenstufen und Punktzahlen
§ 21 Nichtbestehen der Qualifikationsprüfung, Wiederholung
§ 22 Platzziffer
§ 23 Prüfungsergebnis
§ 24 Prüfungsakte und Einsichtnahme
Teil 4 Modulare Qualifizierung
§ 25 Zuständigkeiten
§ 26 Teilnahme an der modularen Qualifizierung
§ 27 Umfang und Inhalt der modularen Qualifizierung
§ 28 Abschluss einer Maßnahme
§ 29 Mündliche Prüfung
§ 30 Teilnahmebescheinigung
§ 31 Abschluss der modularen Qualifizierung, Wiederholung
§ 32 Rücktritt und Verhinderung
§ 32a Übergangsregelung
Anlage 1 Prüfstoffverzeichnis 2. Qualifikationsebene
Anlage 2 Prüfstoffverzeichnis 3. Qualifikationsebene
Anlage 3 Prüfstoffverzeichnis 4. Qualifikationsebene
Bildung des fachlichen Schwerpunkts
Innerhalb der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik wird der fachliche Schwerpunkt bautechnischer und umweltfachlicher Verwaltungsdienst gebildet.
Diese Verordnung regelt für die Beamtinnen und Beamten des Staates, der Gemeinden, der Gemeindeverbände und der sonstigen unter der Aufsicht des Staates stehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts für den fachlichen Schwerpunkt bautechnischer und umweltfachlicher Verwaltungsdienst
den sonstigen Qualifikationserwerb für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene im Fachgebiet Hochbau und Städtebau, Maschinenwesen, Elektrotechnik, Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement, Technischer Umweltschutz oder Naturschutz und Landschaftspflege,
die Zulassung zum Vorbereitungsdienst und die Ausbildung einschließlich der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der zweiten, dritten und vierten Qualifikationsebene sowie
die modulare Qualifizierung.
Sonstiger Qualifikationserwerb
(1) 1Die Qualifikation für die Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik wird im Geltungsbereich dieser Verordnung bei einem Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene im Fachgebiet Hochbau und Städtebau, Maschinenwesen, Elektrotechnik, Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement, Technischer Umweltschutz oder Naturschutz und Landschaftspflege erworben durch
einen erfolgreichen Abschluss als staatlich geprüfte Technikerin oder als staatlich geprüfter Techniker in einem der vorgesehenen Verwendung entsprechenden Fachgebiet oder eine Meisterprüfung in einem gesetzlich geregelten Ausbildungsberuf in einem der vorgesehenen Verwendung entsprechenden Fachgebiet und eine anschließende mindestens dreijährige, qualifizierte Tätigkeit in einem der vorgesehenen Verwendung entsprechenden Fachgebiet und
mindestens drei überfachliche Fortbildungsmaßnahmen nach Erwerb der nach Nr. 1 geforderten Vorbildung.
2Mindestens ein Jahr der nach Satz 1 Nr. 1 geforderten qualifizierten Tätigkeit muss im öffentlichen Dienst abgeleistet worden sein.
(2) Nach der Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe wird die Amtsbezeichnung „Technische Obersekretärin“ oder „Technischer Obersekretär“ geführt.
(1) Oberste Ausbildungsbehörde ist das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
(2) 1Ernennungsbehörden im Sinne der Teile 1 und 2 sind die für die Ernennung der Beamtinnen und Beamten auf Widerruf zuständigen Behörden. 2Die Ernennung von Beamtinnen und Beamten auf Widerruf erfolgt
im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr in Abweichung von § 1 Abs. 1 Nr. 3 der StMI Zuständigkeitsverordnung Beamtenrecht durch das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr,
im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz
bei einem Einstieg in der vierten Qualifikationsebene durch das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz,
im Übrigen durch die in § 1 Nr. 1 bis 3 der Verordnung zur Übertragung beamten-, besoldungs- und reisekostenrechtlicher Zuständigkeiten im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz genannten Behörden.
(3) Ausbildungsstellen sind die Behörden und Stellen, denen die Ernennungsbehörden Beamtinnen und Beamte zur Ausbildung zuweisen.
(4) 1Die erste Ausbildungsstelle bestellt die Ausbildungsleitung für die gesamte Dauer des Vorbereitungsdienstes. 2Die mit der Ausbildungsleitung betrauten Personen sind Vorgesetzte der Beamtinnen und Beamten auf Widerruf.
1Die erforderliche Vorbildung weist auf:
für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene, wer in einem in § 7 Nr. 1 aufgeführten Fachgebiet einen Abschluss an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Technikerschule erlangt hat,
für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene, wer in einem in § 7 Nr. 2 aufgeführten Fachgebiet einen Bachelor-Abschluss, Diplom-Abschluss an einer Fachhochschule oder einen vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als gleichwertig anerkannten Bildungsstand in einem geeigneten Studiengang erlangt hat,
für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene, wer in einem in § 7 Nr. 3 aufgeführten Fachgebiet einen Master-Abschluss, Diplom-Abschluss an einer Universität oder einen vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als gleichwertig anerkannten Bildungsstand in einem geeigneten Studiengang erlangt hat.
2Die Geeignetheit des Studiums richtet sich nach den Aufgabenbereichen, in denen der jeweilige Vorbereitungsdienst stattfindet.
(1) 1Die Bewerbung für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst erfolgt bei der Ernennungsbehörde, in deren Geschäftsbereich die spätere Verwendung angestrebt wird. 2Sie bestimmt, welche Bewerbungsunterlagen vorzulegen sind.
(2) Die Ernennungsbehörden entscheiden über die Zulassung zum Vorbereitungsdienst.
(3) Die Ernennungsbehörden unterrichten die oberste Ausbildungsbehörde mindestens acht Wochen vor Beginn des Vorbereitungsdienstes über die Anzahl der zugelassenen Beamtinnen und Beamten.
(4) Der Vorbereitungsdienst beginnt
für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene regelmäßig am 1. Mai;
für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene regelmäßig am 1. Januar;
für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene regelmäßig am 1. Oktober.
Der Vorbereitungsdienst ist wie folgt gegliedert:
für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene in die Fachgebiete
Straßenbetrieb und Verkehrsmanagement,
für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene in die Fachgebiete
Hochbau und Städtebau,
Maschinenwesen,
Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement,
für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene in die Fachgebiete
Maschinenwesen und Elektrotechnik,
Rechtsstellung während des Vorbereitungsdienstes, Dienstbezeichnung
(1) Der Vorbereitungsdienst wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf abgeleistet.
(2) Während des Vorbereitungsdienstes werden folgende Dienstbezeichnungen geführt:
für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene die Dienstbezeichnung „Straßenmeisteranwärterin“ oder „Straßenmeisteranwärter“ und „Flussmeisteranwärterin“ oder „Flussmeisteranwärter“;
für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene die Dienstbezeichnung „Technische Oberinspektoranwärterin“ oder „Technischer Oberinspektoranwärter“;
für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene die Dienstbezeichnung „Baureferendarin“ oder „Baureferendar“.
1Im Vorbereitungsdienst sollen die Beamtinnen und Beamten folgende Ausbildungsziele erreichen:
Kennenlernen der Besonderheiten der öffentlichen Verwaltung,
Erwerb der notwendigen Rechts- und Verwaltungskenntnisse,
Ergänzung der in Ausbildung oder Studium erworbenen Fertigkeiten in Bezug auf die Aufgaben der Fachgebiete in Ämtern ab der jeweiligen Qualifikationsebene und Anwendung in der Praxis,
Einarbeitung in ein qualitätsorientiertes, termin- und kostenbewusstes Projektmanagement,
Entwicklung von fachübergreifendem vernetzten Denken,
Vorbereitung auf Führungsaufgaben und Entwicklung der hierfür erforderlichen charakterlichen Eignung.
2Nach bestandener Qualifikationsprüfung sollen die Beamtinnen und Beamten in Ämtern ab der jeweiligen Qualifikationsebene vielseitig einsetzbar sein und die übertragenen Aufgaben selbstständig übernehmen.
Durchführung des Vorbereitungsdienstes
(1) 1Die oberste Ausbildungsbehörde erstellt für jedes Fachgebiet die Rahmenausbildungspläne. 2Rahmenausbildungspläne teilen den Vorbereitungsdienst zeitlich in Ausbildungsabschnitte ein, Prüfstoffverzeichnisse (Anlagen 1 bis 3) geben die zu vermittelnden Lehrinhalte vor. 3Es wechseln sich praktische und fachtheoretische Ausbildungsabschnitte ab.
(2) Die Ausbildungsleitung entwickelt und vereinbart zusammen mit den Beamtinnen und Beamten aus den Rahmenausbildungsplänen persönliche Ausbildungspläne unter Berücksichtigung ihrer Vorkenntnisse und individuellen Belange.
(3) Die Ernennungsbehörden oder die von ihnen ermächtigten Behörden weisen die Beamtinnen und Beamten entsprechend den persönlichen Ausbildungsplänen den einzelnen Ausbildungsstellen zu.
Ausbildungsakte und Beschäftigungsnachweis
(1) Die Ausbildungsakte wird von der ersten Ausbildungsstelle angelegt und während des Vorbereitungsdienstes geführt.
(2) 1Beschäftigungsnachweise sind von den Beamtinnen und Beamten gemäß den Vorgaben der obersten Ausbildungsbehörde zu führen und geben über die wesentlichen Tätigkeiten in den praktischen Ausbildungsabschnitten Auskunft. 2Sie sind nach jedem praktischen Ausbildungsabschnitt der Ausbildungsleitung vorzulegen und mit dieser zu besprechen. 3Die Ausbildungsleitung bescheinigt auf jedem Beschäftigungsnachweis, ob der persönliche Ausbildungsplan umgesetzt und die Ausbildungsziele erreicht wurden.
Dauer des Vorbereitungsdienstes, Beurlaubungen
(1) Der Vorbereitungsdienst dauert
für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene 15 Monate;
für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene 15 Monate;
für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene 26 Monate.
(2) Erholungsurlaub soll nur so gewährt werden, dass kein fachtheoretischer Ausbildungsabschnitt versäumt und in keinem Ausbildungsabschnitt die Ausbildungsziele gefährdet werden.
(3) 1Bautechnische oder umweltfachliche Berufstätigkeiten können auf Antrag auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden, wenn sie inhaltlich und zeitlich den Praxisabschnitten der Rahmenausbildungspläne entsprechen und geeignet sind, den Vorbereitungsdienst in einzelnen Praxisabschnitten ganz oder teilweise zu ersetzen und auf den Prüfungsstoff der Prüfstoffverzeichnisse vorbereiten. 2Auf den Vorbereitungsdienst für den Einstieg in der zweiten und dritten Qualifikationsebene können höchstens zehn Monate, für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene höchstens sechs Monate angerechnet werden. 3Beschäftigte mit Berufserfahrung im öffentlichen Dienst, die die Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der zweiten oder dritten Qualifikationsebene ablegen werden, haben zur Vorbereitung am fachtheoretischen Teil der Vorbereitungsdienste teilzunehmen. 4Über Anträge nach Satz 1 entscheiden die Ernennungsbehörden im Einvernehmen mit der obersten Dienstbehörde und der obersten Ausbildungsbehörde.
(4) In den praktischen Ausbildungsabschnitten des Vorbereitungsdienstes kann auf Antrag aus den in Art. 89 Abs. 1 des Bayerischen Beamtengesetzes (BayBG) in Verbindung mit Abs. 5 BayBG genannten Gründen eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 75 % der regelmäßigen Arbeitszeit bewilligt werden.
Zweck der Qualifikationsprüfung
(1) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nachzuweisen, dass sie ihre während Studium und Vorbereitungsdienst erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden verstehen, eine angemessene Allgemeinbildung besitzen und auch mit den allgemeinen Fragen des staatsbürgerlichen Lebens vertraut sind.
(2) 1Mit Bestehen der Qualifikationsprüfung erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Qualifikation zum Einstieg in der jeweiligen Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik. 2In der vierten Qualifikationsebene erhalten sie zudem die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Regierungsbaumeisterin“ oder „Regierungsbaumeister“ zu führen.
1Die oberste Ausbildungsbehörde ist Prüfungsamt nach § 9 der Allgemeinen Prüfungsordnung (APO) und führt die jeweilige Qualifikationsprüfung in der Regel einmal im Jahr durch. 2Dem Prüfungsamt werden alle in § 13 Abs. 3 APO genannten Aufgaben übertragen.
Prüfungsausschüsse, Fachausschüsse
(1) 1Die oberste Ausbildungsbehörde bestellt für jede Qualifikationsebene abweichend von § 6 Abs. 3 APO für vier Jahre einen Prüfungsausschuss im Benehmen mit den obersten Dienstbehörden und den kommunalen Spitzenverbänden in Bayern. 2Die Prüfungsausschüsse bestehen jeweils aus dem vorsitzenden Mitglied und den Fachausschüssen aller Fachgebiete der entsprechenden Qualifikationsebene. 3Das vorsitzende Mitglied wird von dem dienstältesten – bezogen auf die Fachausschusstätigkeit – vorsitzenden Mitglied der Fachausschüsse vertreten.
(2) 1Die Prüfungsausschüsse stellen die Einheitlichkeit der Anforderungen und Beurteilungsmaßstäbe in allen Fachgebieten sicher. 2Die Prüfungsausschüsse und die oberste Ausbildungsbehörde unterstützen sich gegenseitig bei der Aufgabenerfüllung. 3Die vorsitzenden Mitglieder der Prüfungsausschüsse dürfen sich an den Sitzungen der jeweiligen Fachausschüsse stimmberechtigt beteiligen. 4Ergibt sich in diesen Fällen bei Abstimmungen Stimmengleichheit, so entscheidet die Stimme des vorsitzenden Mitgliedes des Prüfungsausschusses.
(3) 1Die Anzahl der Fachausschüsse ergibt sich je Qualifikationsebene aus der Anzahl der Fachgebiete. 2Die Fachausschüsse setzen sich unter entsprechender Anwendung der §§ 6 und 8 APO aus je drei Beamtinnen oder Beamten des bautechnischen und umweltfachlichen Verwaltungsdienstes mit Berufserfahrung in dem jeweiligen Fachgebiet zusammen. 3Für jedes Mitglied ist ein Vertreter zu bestellen. 4Ein Mitglied des Fachausschusses wird mit dem Vorsitz, ein weiteres mit dessen Vertretung beauftragt.
(4) 1Die Fachausschüsse haben folgende Aufgaben:
Wahrnehmung aller in der APO dem Prüfungsausschuss zugewiesenen Aufgaben, soweit diese nicht nach dieser Verordnung dem Prüfungsamt übertragen sind;
Benennung von Personen, die zur Bestellung als Prüferinnen und Prüfer geeignet sind;
Auswahl der Aufgaben für die schriftlichen Prüfungen und Bestimmung der zugelassenen Hilfsmittel.
2Die Fachausschüsse können festlegen, dass schriftliche Prüfungen den Prüfungsstoff mehrerer Prüfungsfächer umfassen.
(5) 1Die Beratungen und Abstimmungen der Prüfungs- und Fachausschüsse sind nicht öffentlich. 2Die Ausschüsse können Personen, die mit Ausbildungs- und Prüfungsangelegenheiten befasst sind, in begründeten Fällen zu ihren Sitzungen hinzuziehen. 3Alle mit Prüfungsvorgängen betrauten Personen haben über ihre Tätigkeit Verschwiegenheit zu wahren.
Teilnahme an der Qualifikationsprüfung
(1) 1Für die Geschäftsbereiche der Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration, für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Umwelt und Verbraucherschutz melden die Regierungen die Beamtinnen und Beamten zur erstmaligen Teilnahme an der Qualifikationsprüfung an. 2Im Übrigen sind hierfür die Ernennungsbehörden zuständig. 3Das Prüfungsamt bestimmt die hierzu erforderlichen Unterlagen und gibt Anmeldeschluss und Prüfungstermin bekannt.
(2) Teilnehmerinnen oder Teilnehmer, die die Qualifikationsprüfung wiederholen, melden sich spätestens drei Monate vor Beginn des Prüfungstermins unmittelbar beim Prüfungsamt an.
(3) Das Prüfungsamt lässt die Beamtinnen und Beamten zur Qualifikationsprüfung zu.
Umfang und Inhalt der Qualifikationsprüfung
1Die Qualifikationsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. 2Die schriftlichen Prüfungen sollen die Befähigung zeigen, in einem begrenzten Zeitraum einen Sachverhalt zu erfassen, die daraus abgeleitete Aufgabe einer realisierbaren Lösung zuzuführen und diese konkret und nachvollziehbar zu begründen. 3In der mündlichen Prüfung sollen insbesondere Kommunikationsverhalten, Sicherheit des Auftretens, Gewandtheit im Ausdruck, Verhandlungsgeschick und Streben nach konstruktiven Lösungen gleichwertig neben Fachwissen und angemessener Allgemeinbildung beurteilt werden.
Schriftlicher Teil der Qualifikationsprüfung
(1) Die Qualifikationsprüfung beginnt mit dem schriftlichen Teil.
(2) 1Für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene umfasst er die in der Anlage 1 genannten acht Prüfungsfächer mit dem dort aufgeführten Prüfungsstoff. 2Die Bearbeitungszeiten betragen
bei drei Prüfungen zwei Stunden,
bei zwei Prüfungen drei Stunden und
bei drei Prüfungen vier Stunden.
(3) 1Für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene umfasst er die in der Anlage 2 genannten fünf Prüfungsfächer mit dem dort aufgeführten Prüfungsstoff. 2Die Bearbeitungszeiten betragen
bei drei Prüfungen vier Stunden und
bei zwei Prüfungen sechs Stunden.
(4) 1Für den Einstieg in der vierten Qualifikationsebene umfasst er die in der Anlage 3 genannten Prüfungsfächer mit dem dort aufgeführten Prüfungsstoff. 2Die Bearbeitungszeiten betragen
bei sechs Prüfungen vier Stunden,
bei zwei Prüfungen sechs Stunden und
bei zwei Prüfungen acht Stunden.
(5) Innerhalb einer Qualifikationsebene sind gemeinsame Aufgaben für mehrere Fachgebiete und prüfungsfächerübergreifende Aufgaben zulässig.
Mündlicher Teil der Qualifikationsprüfung
(1) 1Der mündliche Teil der Qualifikationsprüfung wird von zwei Prüfungskommissionen abgenommen. 2Diese beiden Prüfungskommissionen für Prüfungsgespräche und Kurzvortrag mit Diskussion bestehen je aus drei Personen, von denen mindestens zwei ständig anwesend sein müssen.
(2) Der mündliche Teil der Qualifikationsprüfung setzt sich wie folgt zusammen:
in der zweiten und dritten Qualifikationsebene aus drei Prüfungsgesprächen zu je 20 Minuten sowie einem Kurzvortrag zu 15 Minuten einschließlich Diskussion zu einem Thema, das 60 Minuten vor dem Beginn des Vortrags von der Prüfungskommission bekannt gegeben wird;
in der vierten Qualifikationsebene aus sechs Prüfungsgesprächen zu je 20 Minuten sowie einem Kurzvortrag zu 15 Minuten mit anschließender fünfzehnminütiger Diskussion zu einem Thema, das 45 Minuten vor dem Beginn des Vortrags von der Prüfungskommission bekannt gegeben wird.
(3) 1Es sollen nicht mehr als drei Teilnehmerinnen oder Teilnehmer gemeinsam geprüft werden. 2Die Reihenfolge der Prüfungsgespräche und Kurzvorträge wird durch das Prüfungsamt festgelegt. 3Kurzvortrag und Diskussion sind öffentlich.
Feststellung des Prüfungsergebnisses, Notenstufen und Punktzahlen
(1) 1Die Bewertung der einzelnen Prüfungen erfolgt gemäß der Notenskala nach § 27 APO wie folgt:
Einzelnote
0 bis 1.
2Für jede schriftliche Prüfung sowie jedes Prüfungsgespräch werden Einzelpunktzahlen durch die jeweiligen Prüferinnen und Prüfer vergeben; Stichentscheide nach § 21 Abs. 2 APO treffen die vorsitzenden Mitglieder der Fachausschüsse oder von den Fachausschüssen hierfür bestimmte Prüferinnen und Prüfer. 3Die Einzelpunktzahl für den Kurzvortrag einschließlich Diskussion sowie für die in der vierten Qualifikationsebene gesondert bewertete Diskussion vergibt die Prüfungskommission.
(2) 1Die schriftlichen Prüfungen werden entsprechend ihrer Dauer gewichtet
vierfach bei Prüfungen mit acht Stunden,
dreifach bei Prüfungen mit sechs Stunden,
zweifach bei Prüfungen mit vier Stunden,
1,5-fach bei Prüfungen mit drei Stunden und
einfach bei Prüfungen mit zwei Stunden.
2Aus dem mündlichen Teil zählt jede Einzelpunktzahl einfach.
(3) 1Aus sämtlichen Einzelpunktzahlen ermittelt das Prüfungsamt die Gesamtprüfungsnote. 2Hierzu werden zunächst die gewichteten Einzelpunktzahlen zu einer Gesamtpunktzahl addiert. 3Die Gesamtpunktzahl wird anschließend durch folgenden Faktor geteilt und auf zwei Stellen gerundet:
16 für die zweite Qualifikationsebene;
16 für die dritte Qualifikationsebene;
34 für die vierte Qualifikationsebene.
4Das Ergebnis stellt die Durchschnittspunktzahl dar.
(4) Der Durchschnittspunktzahl entspricht folgende Gesamtprüfungsnote:
Nichtbestehen der Qualifikationsprüfung, Wiederholung
(1) Die Qualifikationsprüfung ist nicht bestanden, wenn
die Gesamtpunktzahl
für die zweite Qualifikationsebene weniger als 80 Punkte,
für die dritte Qualifikationsebene weniger als 80 Punkte,
für die vierte Qualifikationsebene weniger als 170 Punkte
beträgt und die Gesamtprüfungsnote somit schlechter als ausreichend ist,
weniger als 5 Punkte erzielt wurden
für die zweite Qualifikationsebene in mehr als drei Prüfungen,
für die dritte Qualifikationsebene in mehr als zwei Prüfungen,
für die vierte Qualifikationsebene in mehr als drei Prüfungen oder
im mündlichen Teil mehr als einmal die Einzelpunktzahl 0 vergeben wurde.
(2) Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Qualifikationsprüfung erstmals nicht bestanden haben oder die eine bestandene Prüfung zur Notenverbesserung wiederholen wollen, können sie nur einmal und nur zum nächsten Prüfungstermin wiederholen.
(1) Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Qualifikationsprüfung bestanden haben, wird auf Grund der Gesamtpunktzahl eine fachgebietsbezogene Platzziffer festgesetzt.
(2) Bei gleicher Gesamtpunktzahl gilt § 29 Abs. 1 Satz 2 und 3 APO entsprechend.
(3) Werden Prüfungsarbeiten erst nach Festsetzung der Platzziffern gefertigt (§ 33 Abs. 1 Nr. 2 APO), erhält die Teilnehmerin oder der Teilnehmer die Platzziffer der voranstehenden Teilnehmerin oder des voranstehenden Teilnehmers mit dem Zusatz „a“.
(1) Das Prüfungsamt stellt über das Bestehen der Qualifikationsprüfung ein Zeugnis aus, das die Einzelnoten und Einzelpunktzahlen, die Gesamtpunktzahl und die sich daraus ergebende Gesamtprüfungsnote sowie die fachgebietsbezogene Platzziffer enthält.
(2) Ist die Prüfung nicht bestanden, so stellt das Prüfungsamt die Bescheinigung nach § 31 Abs. 3 APO aus.
Prüfungsakte und Einsichtnahme
(1) 1Die Prüfungsakte wird durch das Prüfungsamt für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer angelegt und geführt. 2Sie beinhaltet die Ausarbeitungen der schriftlichen Prüfungen und alle für die Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit der Prüfung notwendigen Aufzeichnungen der Prüferinnen und Prüfer über die Ergebnisse des schriftlichen und mündlichen Teils der Qualifikationsprüfung.
(2) Das Prüfungsamt gewährt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach Abschluss der Qualifikationsprüfung auf Antrag Einsicht in die eigene Prüfungsakte.
(3) Die Ausarbeitungen der schriftlichen Prüfungen stehen nach drei Jahren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur eigenen Verwendung zur Verfügung; das Prüfungsamt vernichtet nicht abgeholte Ausarbeitungen nach fünf Jahren.
(1) 1Die obersten Dienstbehörden können im Geltungsbereich dieser Verordnung Konzepte zur näheren Ausgestaltung der modularen Qualifizierung erstellen; sie können diese Befugnis auf die für die Ernennung zuständigen Behörden übertragen. 2Sofern diese kein Konzept festsetzen, ist das Konzept des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr anzuwenden.
(2) 1Für die Organisation und Durchführung der Maßnahmen sowie die Organisation der Prüfungen zum Abschluss von Maßnahmen sind diejenigen Behörden zuständig, nach deren Konzept die modulare Qualifizierung stattfindet. 2Sie können in den Konzepten die Zuständigkeit ganz oder teilweise auf öffentlich-rechtliche Fortbildungseinrichtungen, Behörden oder sonstige geeignete öffentlich-rechtliche Einrichtungen übertragen.
(3) 1Für die Durchführung der Prüfungen zum Abschluss von Maßnahmen ist die Stelle zuständig, welche die zu prüfende Maßnahme durchgeführt hat. 2In den Konzepten kann vorgesehen werden, dass oberste Dienstbehörden, welche ein Prüfungsamt eingerichtet haben, die Prüfung selbst durchführen.
Teilnahme an der modularen Qualifizierung
(1) 1An der modularen Qualifizierung können Beamtinnen und Beamte teilnehmen, denen die Eignung hierfür nach Art. 20 Abs. 4 LlbG zuerkannt wurde und folgende Ämter erreicht haben:
mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 9 für ein Amt ab der Besoldungsgruppe A 10,
mindestens ein Amt einer Oberstraßen- oder Oberflussmeisterin oder eines Oberstraßen- oder Oberflussmeisters für ein Amt ab der Besoldungsgruppe A 11,
mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 12 für ein Amt ab der Besoldungsgruppe A 14.
2In den Konzepten können weitere Regelungen getroffen werden, die jedoch keine prüfungs- oder auswahlähnlichen Elemente enthalten dürfen. 3Für die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Maßnahmen gilt Art. 16 Abs. 1 LlbG entsprechend. 4Soweit es aus dienstlichen Gründen erforderlich ist, kann die Teilnahme an der modularen Qualifizierung in den Konzepten auf bestimmte Arbeitsbereiche oder Dienstposten begrenzt werden.
(2) Für Oberstraßen- und Oberflussmeisterinnen und -meister ist eine Beförderung in ein Amt der Besoldungsgruppe A 10 ohne die Teilnahme an der modularen Qualifizierung möglich, wenn sie die Voraussetzungen der Fußnoten 3 oder 4 zu Besoldungsgruppe A 10 der Anlage 1 zum Bayerischen Besoldungsgesetz für das Amt einer Hauptstraßen- oder Hauptflussmeisterin oder eines Hauptstraßen- oder Hauptflussmeisters erfüllen.
Umfang und Inhalt der modularen Qualifizierung
(1) 1Die modulare Qualifizierung umfasst für Ämter
ab der Besoldungsgruppe A 10 mindestens drei Maßnahmen,
ab der Besoldungsgruppe A 14 mindestens vier Maßnahmen.
2Die Inhalte der Maßnahmen richten sich nach dem in der Anlage 4 vorgegebenen inhaltlichen Rahmen und werden unter Angabe des Abschlusses in den Konzepten festgelegt. 3Für Beamtinnen und Beamte, bei denen die modulare Qualifizierung auch auf der in anderen Fachlaufbahnen oder anderen fachlichen Schwerpunkten erworbenen Berufserfahrung aufsetzt, können in den Konzepten von Anlage 4 abweichende oder ergänzende Inhalte geregelt werden. 4Die Gesamtdauer der Maßnahmen nach Satz 1 Nr. 1 soll zwischen 15 und 20 Tagen und nach Satz 1 Nr. 2 zwischen 20 und 25 Tagen betragen.
(2) 1In den Konzepten kann festgelegt werden, dass von den durchzuführenden Maßnahmen nach Art. 20 Abs. 2 Satz 7 LlbG mindestens eine in Ämtern ab der nächsthöheren Qualifikationsebene stattfindet. 2Für die Teilnahme an den weiteren Maßnahmen nach Satz 1 gilt § 26 Abs. 1 entsprechend.
Eine Maßnahme der modularen Qualifizierung, die fachlich theoretische Inhalte vermittelt, schließt mit einer mündlichen Prüfung, die übrigen Maßnahmen mit einer Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme (Teilnahmebescheinigung) ab.
(1) 1Schließt eine Maßnahme mit einer mündlichen Prüfung ab, soll diese binnen sechs Wochen nach dem Ende der Maßnahme durchgeführt werden. 2Mindestens zwei Wochen vor der Prüfung werden die Beamtinnen und Beamten hierzu unter Benennung der Mitglieder der Prüfungskommission schriftlich geladen und dem Landespersonalausschuss Ort und Zeit der Prüfung mitgeteilt. 3Es können bis zu drei Teilnehmerinnen oder Teilnehmer gemeinsam geprüft werden. 4Die mündliche Prüfung ist nicht öffentlich.
(2) 1Gegenstand der Prüfung sind die Inhalte der Maßnahme. 2Es werden die fachlichen Kenntnisse, das Verständnis des Erlernten sowie die methodische Handlungsfähigkeit geprüft. 3Die Prüfungszeit beträgt für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer in den Fällen des § 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 jeweils 30 Minuten und in den Fällen des § 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 jeweils 45 Minuten.
(3) 1Die mündliche Prüfung wird von einer Prüfungskommission durchgeführt, die aus zwei Mitgliedern besteht, von denen mindestens eines in der jeweiligen Maßnahme unterrichtet haben soll. 2Die für die Durchführung der Prüfung zuständige Stelle bestellt die Kommissionsmitglieder und bestimmt das vorsitzende Mitglied. 3Als Kommissionsmitglieder sollen nur Beamtinnen und Beamte mit einschlägiger Berufserfahrung in den Fachgebieten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestellt werden. 4Die Prüfungskommission setzt sich wie folgt zusammen:
in den Fällen des § 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 müssen die Kommissionsmitglieder mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 11 innehaben; mindestens ein Mitglied der Prüfungskommission muss in der dritten Qualifikationsebene eingestiegen sein und
in den Fällen des § 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 müssen die Kommissionsmitglieder mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 14 innehaben; mindestens ein Mitglied der Prüfungskommission muss in der vierten Qualifikationsebene eingestiegen sein.
5Soweit geeignete Beamtinnen und Beamte nicht zur Verfügung stehen, können andere Personen mit vergleichbarer Qualifikation bestellt werden, wobei mindestens ein Mitglied der Prüfungskommission im öffentlichen Dienst tätig sein soll.
(4) 1Die Prüfungskommission bewertet das Ergebnis der mündlichen Prüfung mit „bestanden“ oder mit „nicht bestanden“. 2Bei der Bewertung wird auf die fachlichen Kenntnisse, das Verständnis des Erlernten sowie auf die methodische Handlungsfähigkeit geachtet. 3Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Mitglieds, das in der Maßnahme nach Abs. 3 Satz 1 den höheren Anteil am Unterricht durchgeführt hat, bei gleichen Anteilen entscheidet das vorsitzende Mitglied. 4Das vorsitzende Mitglied teilt der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer das Ergebnis mündlich mit. 5Ist die mündliche Prüfung nicht bestanden, so ist dies auf Verlangen schriftlich zu begründen. 6Über die mündliche Prüfung ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem vorsitzenden Mitglied unterzeichnet wird.
(1) 1Schließt eine Maßnahme mit einer Teilnahmebescheinigung ab, bestätigt die Stelle, die die Maßnahme durchgeführt hat, auf der Grundlage der Beurteilung der jeweiligen Dozentinnen oder Dozenten, den Erfolg der Maßnahme. 2Kann die erfolgreiche Teilnahme nicht bestätigt werden, ist die Entscheidung schriftlich zu begründen.
(2) 1Bei der Beurteilung, ob die Teilnahme erfolgreich war, sind das auf Grund der Mitarbeit nachgewiesene Verständnis für die vermittelten Inhalte sowie die gezeigte Fähigkeit zur praktischen Anwendung maßgebend. 2In den Maßnahmen, die Sozial- und Führungskompetenzen zum Gegenstand haben, soll anhand von praktischen Übungen die soziale Handlungsfähigkeit sowie das Führungsverhalten beurteilt werden.
Abschluss der modularen Qualifizierung, Wiederholung
(1) 1Die oberste Dienstbehörde oder die von dieser gemäß Art. 3 Abs. 1 LlbG bestimmte Behörde stellt den Abschluss der modularen Qualifizierung fest, wenn die mündliche Prüfung bestanden und die Teilnahme an den übrigen Maßnahmen erfolgreich war. 2Entsprechendes gilt für Teilfeststellungen nach Art. 20 Abs. 5 Satz 2 LlbG. 3Die Feststellung ist der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer schriftlich mitzuteilen.
(2) 1Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die mündliche Prüfung nicht bestanden haben, können sie einmal wiederholen. 2Die übrigen nicht erfolgreich abgeschlossenen Maßnahmen nach § 30 können ebenfalls einmal wiederholt werden. 3Für die Wiederholung können in den Konzepten Auflagen vorgesehen und bestimmte Fristen festgesetzt werden, vor oder nach welchen eine Wiederholung nicht zulässig ist.
(1) 1Für den Rücktritt von der mündlichen Prüfung gilt § 32 Abs. 1 APO entsprechend. 2Kann eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer nach Beginn der mündlichen Prüfung aus Gründen, die sie oder er nicht zu vertreten hat, die Prüfung nicht oder nur zum Teil ablegen, so gilt die Prüfung als nicht abgelegt.
(2) 1Kann eine Beamtin oder ein Beamter an einer Maßnahme nach § 30 nicht teilnehmen, so gilt die betreffende Maßnahme als nicht angetreten. 2Sofern eine Beamtin oder ein Beamter einzelne Fehlzeiten innerhalb einer Maßnahme nicht zu vertreten hat, kann eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt werden, wenn die versäumten Inhalte nachgeholt worden sind.
Alle ausstehenden Qualifikationsprüfungen für Beamtinnen und Beamte, die den Vorbereitungsdienst oder die modulare Qualifizierung vor Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen haben sowie Wiederholungsprüfungen werden ab 1. Januar 2021 nach dieser Verordnung durchgeführt.
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft.
(2) Mit Ablauf des 31. Dezember 2018 treten außer Kraft:
die Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt bautechnischer und umweltfachlicher Verwaltungsdienst (FachV-btuD) vom 6. Dezember 2011 (GVBl. S. 654, BayRS 2038-3-1-8-B), die zuletzt durch § 1 Nr. 102 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist,
die Zulassung-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst in Bayern (ZAPO/htD) vom 9. Juni 2000 (GVBl. S. 372, BayRS 2038-3-2-7-B), die durch § 13 des Gesetzes vom 25. Juni 2003 (GVBl. S. 374) geändert worden ist,
die Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen bautechnischen und umweltfachlichen Verwaltungsdienst in Bayern (ZAPO/gtD) vom 25. Oktober 1993 (GVBl. S. 815, BayRS 2038-3-2-8-B),
die Zulassungsverordnung für den Aufstieg vom mittleren in den gehobenen bautechnischen Verwaltungsdienst (AufstZulVO/gtD) in der in der Bayerischen Rechtssammlung (BayRS 2038-3-2-10-B) veröffentlichten bereinigten Fassung, die zuletzt durch § 1 Nr. 103 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist.
München, den 28. September 2018
Ilse Aigner, Staatsministerin
Dr. Marcel Huber, Staatsminister
Prüfstoffverzeichnis 2. Qualifikationsebene
Straßenbetrieb und Verkehrsmanagement
Zeitansatz mündlich
Zeitansatz schriftlich
Winterdienst, Fahrzeuge und Geräte
Organisation und Durchführung des Winterdienstes:
Kosten- und umweltbewusster Winterdienst
Entstehung von winterlichen Fahrbahnzuständen
Präventiver und kurativer Winterdienst
Ressourceneinsatz im Winterdienst (Personal, Fahrzeuge und Geräte, Material)
Fahrzeuge und Geräte im Straßenbetriebsdienst
Management der Fahrzeug- und Geräteausstattung
Wirtschaftlicher Einsatz, Controlling
Betriebsdienstmanagement
Organisation des täglichen Dienstbetriebes
Straßenmanagement (Straßenkörper, Nebenanlagen, Straßenausstattung)
Wartung und Kontrolle im Betriebsdienst
RSA, ZTV-SA
Anwendung der Regelpläne
StVO und VwV-StVO
Aufstellung von Verkehrszeichen und Absperreinrichtungen
Auswirkungen von Betriebsdienstmaßnahmen auf die Umwelt
Pflege von straßenbegleitenden Grünflächen
Umgang mit belasteten und unbelasteten Stoffen
Vergabe- und Vertragswesen, Baukosten
Bauaufträge (VHB Bayern)
Liefer- und Dienstleistungsaufträge (VHL Bayern)
Abnahme, Abrechnung und Mängelansprüche
Betriebskostenrechnung, Controlling, Betriebsdienstprogramme
Betriebskostenrechnung, Controlling
Staatliche Haushalts- und Wirtschaftsführung
Leistungserfassung, Leistungskatalog
Betriebsdienstprogramme
Zeiterfassung-Lohnabrechnung
Leistungserfassung im Winterdienst
Fachbezogene Rechtsgebiete
Kreuzungsrecht
Dienstrecht und Verwaltung
Grundzüge des Beamten-, Arbeits-, Tarif- und Personalvertretungsrechts
Allgemeine Organisations- und Führungsfragen
Kurzvortrag einschließlich Diskussion
Unterhaltung, Entwicklung und Ausbau von Gewässern, Betrieb von Hochwasserschutzanlagen, Landschaftspflege
Wasserbau an Flüssen, Bächen, Seen und staatlichen Wasserspeichern
Wildbäche und deren Einzugsgebiete, Hochwasserschutzanlagen, Deichverteidigung und Hochwassereinsatz
Betrieb von staatlichen Wasserspeichern
Quer- und Längsbauwerke, Wege und kleine Brücken
Flussausstattung, Lebendverbau, Pflanzen, Gehölze
Anlage und Unterhaltung von Ausgleichs- und Ersatzflächen
Auswirkung von Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen auf die Umwelt
Baubetrieb und Bauherrenfunktion, Vergabe und Vertragswesen
Bauleitung, wirtschaftliches Handeln, Baukosten
Einrichten und Betrieb von Arbeitsstellen
Arbeitereinsatz, Geräte und Werkzeuge, Bau- und Betriebsstoffe, Baugrund
Aufmaße, Abnahme, Abrechnung
Gewässerkundliches Messwesen (qualitativ/quantitativ)
Wasserbenutzungsanlagen
Abfallanlagen, Altlasten, Bodenschutz, Schadensfälle
Schutz der oberirdischen Gewässer
Fachbezogene Rechtsgebiete, Verhandlungsführung
Wasser- und Bodenverbandsrecht
Führung und Dienstrecht
Grundzüge des Beamten-, Arbeits-, Tarif-, Sozialversicherungs-, Personalvertretungsrechts
Prüfstoffverzeichnis 3. Qualifikationsebene
Hochbau und Städtebau
Allgemeines Recht und Verwaltung
Grundzüge des EU-, Verfassungs-, Kommunal- und öffentlichen Dienstrechts
Allgemeine Geschäftsordnung (AGO)
Öffentliche Verwaltung in Bayern, Fachverwaltungen, insbesondere Bauverwaltungen
Fachbezogenes Recht
Fachbezogenes Recht, Vorschriften, Normen und Richtlinien vertieft:
Planungsrecht (Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Entwicklungsplanung, Bauleitplanung)
In den Grundzügen:
Entwurf und Beurteilung von Gebäuden und Gebäudeteilen unter Berücksichtigung von:
Räumlicher Planung
Vollzug und Durchführung
Bauausführung und Unterhalt von Gebäuden und Gebäudeteilen unter Berücksichtigung von:
Konstruktionssystemen und -methoden
Naturschutz und Landschaftspflege, Bodenschutz, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Gewässerschutz, Abfallentsorgung
Erschließung und Entsorgung
Projektmanagement, Organisation und Führung, Kostenplanung und Kostenkontrolle, Qualität und Termine
Haushalts- und Wirtschaftsführung, Auftragswesen
Vergabe-/Vertragsrecht bei Bau-, Liefer- und Dienstleistungen
Begleitung von Architekten- und Ingenieurleistungen
Haushalts- und Wirtschaftsführung (projektbezogen)
Finanzierung/Förderung von Vorhaben
Bauordnungsrecht (fachspezifisch)
Gewerbe- und Arbeitsschutzrecht
Entwurf und Beurteilung von maschinentechnischen Anlagen (Anlagen zur Erschließung, Ver- und Entsorgung mit Wärme, Gas, Kälte, Wasser und Abwasser, Heizungs-, raumlufttechnische und sanitärtechnische Anlagen, Gebäudeautomation (GLT), nutzungsspezifische Anlagen (NAG)), insbesondere unter Berücksichtigung von:
Rechtliche und technische Vorschriften und Normen
Umweltverträglichkeit und Energieeinsparung
Ausführung, Instandhaltung und Betrieb der im Prüfungsfach 3 genannten Anlagen, insbesondere unter Berücksichtigung von:
Organisation und Führung, Kostenplanung und Kostenkontrolle, Qualität und Termine
Entwurf und Beurteilung von elektrotechnischen Anlagen (Erschließung, Schalt- und Umspannanlagen, Verteilungsnetze, Installations-, Beleuchtungs-, Informations- und Kommunikationsanlagen, Ersatzstromeinrichtungen, Aufzugs- und Förderanlagen), insbesondere unter Berücksichtigung von:
Rechtliche und technische Vorschriften und Normen und Richtlinien
Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
Entwurf und Beurteilung von Straßen und Ingenieurbauwerken, insbesondere untere Berücksichtigung von:
Bedarfsplänen und Programmen
Wirtschaftlichkeit und Verkehrssicherheit
Durchführung von Baumaßnahmen; Erhaltung und Betrieb von Straßen und Ingenieurbauwerken unter Berücksichtigung von:
Bau- und Verkehrstechnik
Umweltverträglichkeit, Abfallentsorgung
Fachbezogenes Recht, Vorschriften, Normen und Richtlinien einschließlich Verordnung
vertieft: Wasserrecht
Beurteilung nichtstaatlicher wasserwirtschaftlicher Vorhaben in wasserwirtschaftlicher, wasserrechtlicher und baufachlicher Hinsicht
Einbringen wasserwirtschaftlicher Belange in andere Planungen und Rechtsverfahren
Technische Gewässeraufsicht im nichtstaatlichen Bereich
Staatliche wasserwirtschaftliche Vorhaben
sonstiges Umweltrecht (u.a. Naturschutzrecht, Wasserrecht, Chemikalienrecht, Gentechnikrecht, UVP)
Planungsrecht (Raumordnung, Landesplanung, Bauleitplanung)
Fachliche Grundlagen der/des
Lärm- und Erschütterungsschutzes
Schutzes vor nichtionisierender Strahlung
umweltrelevante Planungen und Verfahrensabläufe, insbesondere Antragstellung und Genehmigung
Überwachung umweltrelevanter Anlagen sowie Bearbeitung von Beschwerden unter Berücksichtigung von:
Zuwendungen/Finanzierungen
Grundzüge des Verfassungs-, Kommunal- und öffentlichen Dienstrechts
Öffentliche Verwaltung in Bayern, Fachverwaltungen, insbesondere Naturschutzbehörden
Fachbezogenes Recht, Vorschriften und Richtlinien vertieft: Naturschutzrecht
Planungsrecht (Raumordnung, Landesplanung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Bauleitplanung)
Inhalt, Methodik, Durchführung und Auswertung landschaftsökologischer Untersuchungen und Kartierungen
Naturraum- und projektbezogene Standortanalyse und -beurteilung
Entwurf und Beurteilung von Fachplanungen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, von Umweltverträglichkeitsstudien, Landschafts- und Grünordnungsplänen, landschaftspflegerischen Begleitplänen und Freiflächengestaltungsplänen unter Berücksichtigung von Funktion, räumlicher Planung, Methoden und Technik, Kosten, Recht und Verwaltung
Vollzug des Naturschutzrechts einschließlich Beurteilung anderer Fachplanungen
Durchführung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege unter Berücksichtigung von Funktion, räumlicher Planung, Methoden und Technik, Kosten, Recht und Verwaltung
Kostenermittlung und Kostenkontrolle
Wirtschaftlichkeit und immaterielle Bewertung
Bauleistungen und sonstige Leistungen, Architekten- und Ingenieurleistungen
Prüfstoffverzeichnis 4. Qualifikationsebene
Grundzüge des Verfassungs-, Kommunal- und Verwaltungsverfahrensrechts, Europarecht, BGB, wesentliche Grundzüge fachbezogenen Rechts
Öffentliche Verwaltung in Bayern, insbes. Bau-, Verkehrs- und Umweltverwaltung, Information, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit
Öffentliche Haushalts- und Wirtschaftsführung
Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, Grundzüge der Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Instrumente und Methoden wirtschaftlichen Handelns
Vergabe- und Vertragsrecht bei Bau-, Liefer- und Dienstleistungen, insbesondere
Preis- und Wettbewerbsrecht
Anwendung aktuell geltender Vorschriften
Kalkulation und Nachtragsmanagement
Begleitung von Freiberuflich Tätigen (FBT)
Fachliche Planung (Hochbau/Städtebau)
Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Kommunale Entwicklungs- und Bauleitplanung
Fachliche Planungen/Programme in Grundzügen:
z.B. Naturschutz, Grünordnung, Wasserwirtschaft, Infrastruktur, Denkmalpflege, Energiekonzepte, Immissionsschutz, Abfallwirtschaft, Skalierung/Maßstabsprünge in der Planung, Umsetzung städtebaulicher Ideen und Vorgaben in der Objektplanung
Beurteilung und Planung von Bauvorhaben nach städtebaulichen und baurechtlichen Vorgaben
Wohnungsbau und Siedlungswesen
Grundlagen, Bautechnik, Modernisierung Beurteilung und Planung von Programmen und Projekten
Beurteilung und Planung von Projekten im Hochbau, Projektmanagement (PM) und Controlling (Ctrl)
z.B. Projektplanung, Projektorganisation, Kostenermittlung und -steuerung, Terminplanung und -steuerung, Qualitätssicherung, RL-Bau/RBBau, Arbeitssicherheit
Beurteilung und Planung von Programmen/Projekten im Hochbau, PM und Ctrl
z.B. Planung, Grundstücksbeurteilung, Wirtschaftlichkeit, Funktionen, Gebäudetypologie öffentlicher Bauten, Fachübergreifende (integrale) Planung, Denkmalpflege, Barrierefreiheit
Beurteilung und Planung von Projekten im Hochbau, Bautechnik, PM und Ctrl
z.B. Konstruktionssysteme und Methoden, Wirtschaftlichkeit, Brandschutz, Baustoffe, Bauphysik, Technische Gebäudeausstattung, Schadstoffe, Normungswesen, Zustimmung im Einzelfall, Abweichungen nach BayBO
Beurteilung und Planung von Projekten im Hochbau, Unterhalt und Betrieb, PM und Ctrl
z.B. Facility Management, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit
Städtebau – Beurteilung und Planung von Programmen und Plänen
Regionale und örtliche Fragestellungen Stadt- und Landschaftsgestaltung
Städtebau – Wohnungsbau – und Siedlungswesen – Vertiefung
Finanzierung und Förderung, Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
Maschinenwesen und Elektrotechnik
Fachliche Planung (Versorgungswirtschaft)
Unterhalt und Betrieb
Beurteilung und Planung von Projekten im Hochbau, Facility Management, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit
Energievertragswesen, Energiepreise und Tarife, spezifische Kosten und Verbrauchsdaten, Entwicklungstendenzen
Projektmanagement, Arbeitssicherheit
Auslegung und Betrieb von Heiz(kraft-)werken, Kältezentralen, Wasserversorgung;
Leitungen, Netze und Stationen für Wärme, Gas, Wasser, Kälte
Maschinentechnische Anlagen (techn. Gebäudeausrüstung), Installationen, Betriebseinrichtungen für Wärme, Kälte, Lüftungs- und Klimatechnik, Gas, Wasser, Abwasser
Auslegung und Betrieb von Stromerzeugungs-, Umspann- und Schaltanlagen; Zentraleinrichtungen und Netze für elektrische Energie, Informations- und Kommunikationstechnik (IuK)
Elektrotechnische Anlagen (techn. Gebäudeausrüstung), Installationen, Betriebseinrichtungen für Starkstrom, IuK und sonstige Fernmeldetechnik, Beleuchtungs- sowie Blitzschutzeinrichtungen
Anwendung rationeller und regenerativer Energietechniken
Technische Sondergebiete, anlagentechnischer Brandschutz
z.B. Großküchen, Wäschereien, Medienversorgung, Aufzugs- und Förderanlagen, Sicherheitsstromversorgung, Audio- und Videotechnik, Gebäudeautomation
Gewinnung, Transport und Verteilung von Energie sowie Wasser und Abwassertechnik
Allgemeine Rechtsgebiete1
Organisation und Führung2
Öffentliche Verwaltung in Bayern, insbesondere Bau-, Verkehrs- und Umweltverwaltung, Information, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung
Öffentliche Haushalts- und Wirtschaftsführung3
Öffentliches Auftragswesen4
Bautechnik/Ingenieurbau
Räumliche Planung5
Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Kommunale Entwicklungs- und Bauleitplanung, Recht der Planfeststellung
Projektmanagement6
Baudurchführung, Baubetrieb, Arbeitssicherheit, Verkehrssicherung
Entwurf und Beurteilung von Bauwerken, Bauwerkserhaltung, Geotechnik und Erdbau, Städtischer Ingenieurbau
Baustoffe, Bauphysik, Bodenkunde, Unter- und Oberbau, Entwässerung von Verkehrsflächen, Recycling
Fachliche Belange
z.B. Naturschutz und Landschaftspflege, Denkmalschutz, Immissionsschutz, Altlasten und Bodenschutz, Gewässerschutz
Straßen- und Kreuzungsrecht, Straßenverkehrsrecht
Straßenplanung, Straßenentwurf
Entwurf und Beurteilung von Projekten einschl. Generalverkehrsplanung, Straßennetzgestaltung, Linienführung, Querschnitt, Knotenpunkte, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit
Straßenfinanzierung und Zuwendungswesen
Straßenverkehrs-, Bahn- und Luftfahrttechnik, Verkehrsmanagement, Verkehrssicherheit
Erhaltung und Betrieb
Erhaltungsmanagement, Straßenbetriebsdienst, Arbeitsstellensicherung
1 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Wasserwirtschaft
2 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Wasserwirtschaft
3 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Wasserwirtschaft
4 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Wasserwirtschaft
5 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Wasserwirtschaft
6 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Wasserwirtschaft
Zeitansatz mündlich (Minuten)
Zeitansatz schriftlich (Stunden)
Entwurf, Beurteilung und Vergleich von Projekten, Dämme, Deiche, Wasserbau, Stützmauern, Stauanlagen sowie sonstige Anlagen und Bauwerke
Baustoffe, Bauphysik, Bodenkunde, Erosionsschutz, Ingenieurbiologie, Wasserbautechnik, ökologischer Gewässerausbau, Naturschutz und Landschaftspflege
Nachhaltigkeit, Daseinsvorsorge
Wasserrecht, Bodenrecht, Umweltrecht, Naturschutzrecht
Grundlagen und Ziele, Leitlinien, Grundsätze
Entwurf und Beurteilung von Programmen und Projekten, Wasserrahmenrichtlinie (Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme), staatliche Aufgaben, öffentliche Förderungen, wirtschaftliche Anreize, Beratung
Wasserhaushalt, Schutz des Wassers vor Belastungen
Gewässerkunde und Morphologie, technische Gewässeraufsicht, Gewässerschutz, Grund- und Trinkwasserschutz
Nutzungen des Wassers
Trinkwasserversorgung, Niederschlags- und Abwasserentsorgung, Wasserkraft, Grundwasserbewirtschaftung, Niedrigwasserbewirtschaftung, sonstige Nutzungen
Schutz des Menschen vor dem Wasser
Hochwasserschutz, Schutz vor Wildbächen, Erosions- und Lawinenschutz, Hochwasserrisikomanagementrichtlinie
Ökologie und Gewässer
Renaturierung, Durchgängigkeit, Strukturentwicklung, Vernetzung, Gewässermorphologie, Gewässerunterhaltung, Gewässerpflege, Anthropogene Spurenstoffe im Wasserkreislauf
Bodenschutz- und Altlastenrecht, Vorsorgender Bodenschutz, Nachsorgender Bodenschutz (Altlastenbearbeitung), Phasen der Altlastenbearbeitung, Orientierende Untersuchung (Inhalte, Ziele, Ausschreibung und Vergabe), Bewertung für den Wirkungspfad Boden-Gewässer, Sanierung
1 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
2 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
3 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
4 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
5 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
6 [Amtl. Anm.:] gemeinsame Aufgaben mit Fachgebiet Straßen- und Ingenieurbau, Verkehrsmanagement
Inhaltlicher Rahmen der modularen Qualifizierung
Inhalte der Maßnahmen
Für Ämter ab der Besoldungsgruppe A 10
Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme
Grundzüge des Staats-, Europa- und Verwaltungsrechts
Grundzüge des Beamten-, Tarif- und Haushaltsrechts
Ein Modul: Mündliche Prüfung,
die restlichen Module: Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme
(Die Anzahl der Module ist in den Konzepten festzulegen.)
je nach individuellen fachlichen Vorkenntnissen und Fachgebiet:
Entwurf und Beurteilung von Gebäuden und Gebäudeteilen
Bauausführung und Unterhalt von Gebäuden und Gebäudeteilen
Haushalts- und Wirtschaftsführung, öffentliches Auftragswesen
Entwurf und Beurteilung von maschinentechnischen Anlagen (wie Anlagen zur Erschließung, Ver- und Entsorgung mit Wärme, Gas, Kälte, Wasser und Abwasser, Heizungs-, raumlufttechnische und sanitärtechnische Anlagen, Treibstoff-, Medienversorgungs-, Aufzugs- und Förderanlagen)
Ausführung, Instandhaltung und Betrieb von maschinentechnischen Anlagen
Entwurf und Beurteilung von elektrotechnischen Anlagen (wie Erschließung, Schalt- und Umspannanlagen, Verteilungsnetze, Installations-, Beleuchtungs-, Fernmelde- und Telekommunikationsanlagen, Ersatzstromeinrichtungen, Aufzugs- und Förderanlagen)
Ausführung, Instandhaltung und Betrieb von elektrotechnischen Anlagen
Entwurf und Beurteilung von Straßen und Ingenieurbauwerken
Durchführung von Baumaßnahmen; Unterhalt und Betrieb von Straßen und Ingenieurbauwerken
Haushalts- und Wirtschaftsführung, öffentliches Auftragswesen, Zuwendungen
Qualitative und quantitative Gewässerkunde, Wasserhaushalt, Bewirtschaftung der Gewässer, Gewässerökologie
Technische Gewässeraufsicht, Warndienste
Wasserbautechnik, Hochwasserschutz, ökologischer Gewässerausbau, Gewässerentwicklung, Gewässerunterhaltung
Gewässer-, Grundwasser- und Bodenschutz, Abwasserentsorgung und Wasserversorgung
Konzeption, Planung, Finanzierung, Bauausführung und Bauüberwachung von Vorhaben der staatlichen Wasserwirtschaft, Projektmanagement
Beurteilung und Förderung von Vorhaben der nichtstaatlichen Wasserwirtschaft
Haushaltsrecht und Haushaltsabwicklung, Vergaberecht
Fachbezogene Rechtsgebiete, insbesondere Immissionsschutz- und Kreislaufwirtschaftsrecht
Grundlagen der Luftreinhaltung und der Anlagensicherheit, des Lärm- und Erschütterungsschutzes, des Schutzes vor nichtionisierender Strahlen sowie der Kreislaufwirtschaft
Beurteilung umweltrelevanter Planungen und Verfahrensabläufe, insbesondere Antragstellung und Genehmigung umweltrelevanter Anlagen
Überwachung umweltrelevanter Anlagen sowie Bearbeitung von Beschwerden unter Berücksichtigung von Funktion, Technik, Umweltverträglichkeit, Recht und Verwaltung
In Grundzügen Haushalts- und Wirtschaftsführung sowie öffentliches Auftragswesen
Für Ämter ab der Besoldungsgruppe A 14
Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht
Verwaltungsmanagement, Organisation und Controlling, Haushaltsrecht und Recht des öffentlichen Dienstes
Entwurf und Beurteilung von Projekten, Plänen und Programmen, regionale und örtliche Fragestellungen, Stadt- und Landschaftsgestaltung, Grundstücksbeurteilung, Wirtschaftlichkeit, Funktionen, Gebäudetypologie, Baudenkmäler
Beurteilung von Bauvorhaben nach städtebaulichen und baurechtlichen Vorgaben
Unterhalt und Betrieb: Facility Management, Liegenschaften, Wertermittlung
Auslegung und Betrieb von maschinentechnischen Anlagen, wie Installationen und Betriebseinrichtungen für Wärme, Kälte, Lüftungs- und Klimatechnik, Gas, Wasser, Abwasser
Auslegung und Betrieb von elektrotechnischen Anlagen, wie Installationen und Betriebseinrichtungen für Starkstrom, IuK und sonstige Fernmeldetechnik, Beleuchtungs- sowie Blitzschutzeinrichtungen
Gewinnung, Transport und Verteilung von Energie, Gas, Wasser und Abwassertechnik
Technische Sondergebiete wie Großküchen, Wäschereien, Treibstoffversorgung, Medienversorgung, Aufzugs- und Förderanlagen, Zentrale Leittechnik, Gebäudeautomation
Energievertragswesen
Straßenbautechnik, Straßenverkehrstechnik
Entwurf und Beurteilung von Projekten des konstruktiven Ingenieurbaus und des Straßenbaus
Unterhalt und Betrieb von Straßen, einschließlich Winterdienst und Straßenverkehrssicherung
Wasserwirtschaftliche Grundlagen, Ziele und Programme
Gewässerschutz und Grundwasserschutz, Abwasserentsorgung und Wasserversorgung, Bodenschutz
Konzeption, Planung, Finanzierung und Durchführung von Vorhaben der staatlichen Wasserwirtschaft
Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Controlling
Fachbezogene Rechtsgebiete, insbesondere vertieft Immissionsschutz- und Kreislaufwirtschaftsrecht
Luftreinhaltung und Anlagensicherheit, Lärm- und Erschütterungsschutz, Schutz vor nichtionisierender Strahlen und Kreislaufwirtschaft
Projektmanagement vertieft, in Grundzügen Haushalts- und Wirtschaftsführung sowie öffentliches Auftragswesen
Entwurf und Beurteilung von Fachplanungen
Durchführung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege

References: § 3

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 32
 § 1
 § 1
 § 7
 § 7
 § 7
 Art. 89
 § 9
 § 13
 § 6
 § 27
 § 21
 § 29
 § 31
 Art. 20
 Art. 16
 Art. 20
 § 26
 § 27
 § 27
 § 27
 § 27
 Art. 3
 Art. 20
 § 30
 § 32
 § 30
 § 1
 § 13
 § 1