Source: https://issuu.com/finma/docs/finma-jr_2013_de?e=11311553/7304349
Timestamp: 2017-01-23 18:24:56+00:00

Document:
FINMA Jahresrechnung 2013 by Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA - issuu
Aufteilung Betriebsaufwand 2013 (in Mio. CHF)
A Personalaufwand (99,5)	B
Informatikaufwand (11,5)
Übriger Betriebsaufwand (11,8)
D Abschreibungen (4,0)
Personal- und Ertragsentwicklung 2009 – 2014
Nettoertrag in Mio. CHF
Nettoertrag (Mio. CHF)
Rechnungslegungsperiode
04	Bilanz
05	Erfolgsrechnung
05	Gesamtergebnisrechnung
06	Geldflussrechnung
07	Eigenkapitalnachweis
FINMA | Jahresrechnung 2013
10	1	GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
10	2	GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG
10	Einleitung
10	Anwendung neuer und angepasster Standards
14	Flüssige Mittel
14	Forderungen
14	Sachanlagen
15	Finanzanlagen
15	Immaterielle Anlagen
16	Verbindlichkeiten
16	Pensionskassenverpflichtungen
17	Verpflichtungen aus künftigen Ansprüchen auf Dienstaltersgeschenke
17	Rückstellungen
17	Eventualverbindlichkeiten
17	Eigenkapital
17	Fremdwährungsumrechnung
18	Personalaufwand
18	Ertrag
18	Finanzergebnis
18	Steuern
18	Leasingverpflichtungen
19	3	MANAGEMENT DES FINANZRISIKOS
19	Marktrisiken
19	Kreditrisiko
19	Liquiditätsrisiko
19	Kapitalmanagement
19	Risikobeurteilung
19	4	UNSICHERHEIT IN DER BEWERTUNG
22	Erläuterungen zur Bilanz
22	5	FLÜSSIGE MITTEL
22	6	FORDERUNGEN AUS LEISTUNGEN
23	7	ÜBRIGE FORDERUNGEN
23	8	AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGEN
24	9	SACHANLAGEN
26	10	IMMATERIELLE ANLAGEN
28	11	VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
28	12	ÜBRIGE KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
28	13	PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGEN
29	14	ÜBRIGE LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
29	15	RÜCKSTELLUNGEN
29	16	PERSONALVORSORGE
34	17	FINANZINSTRUMENTE
35	Erläuterungen zur Erfolgsrechnung
35	18	ERTRÄGE
35	19	PERSONALAUFWAND
35	20	ÜBRIGER BETRIEBSAUFWAND
36	Übrige Erläuterungen
36	21	OPERATIVES LEASING
37	22	GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN
37	FINMA – eine öffentlich-rechtliche Anstalt
37	Transaktionen mit nahestehenden Personen
38	Vergütung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung
40	23	EVENTUALVERBINDLICHKEITEN
40	24	STAATSHAFTUNGSGESUCHE
40	25	EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
41	Bericht der Revisionsstelle
43	Aufsichtsbereiche
Pensionskassenverbindlichkeiten
Kumulierte versicherungsmathematische Verluste
Reserven FINMAG
Reserven Initial-FINMA
Versicherungsmathematische Gewinne (Verluste)
Erfolgs- und Gesamtergebnisrechnung
Veränderung Rückstellungen für Pensionskassenverbindlichkeiten
Zins- und Leasingausgaben
Nettomittelfluss aus Geschäftstätigkeit
Nicht ausgabenwirksame Posten der Erfolgsrechnung:
Veränderung langfristige Verbindlichkeit Dienstaltersgeschenke
Veränderung des betrieblichen Umlaufvermögens und
der kurzfristigen Verbindlichkeiten:
Veränderung Forderung aus Leistungen
Veränderung übrige Forderungen und aktive Abgrenzung
Veränderung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Veränderung übrige Verbindlichkeiten, passive Abgrenzung
und Rückstellungen (ohne Finanzverbindlichkeit)
Aufrechnung Zinsen
Investitionen Sachanlagevermögen
Nettomittelfluss aus Investitionstätigkeit
Veränderung kurzfristige Finanzverbindlichkeit
Nettomittelfluss aus Finanzierungstätigkeit
Flüssige Mittel zu Geschäftsjahresbeginn
Flüssige Mittel zu Geschäftsjahresende
Gewinn- / Verlustvortrag
vers.math.
Initial-FINMA
Umbuchung Reserven
nach Restatement
vor Restatement
Restatement aus
Die «Reserven FINMAG» entsprechen der nach Art. 16 FINMAG verlangten Reservebildung. Diese Reserven
müssen sich innerhalb von zehn Jahren auf den Umfang eines Jahresbudgets belaufen. Die «Reserven InitialFINMA» stellen die ursprüngliche Unterdeckung aus der Eröffnungsbilanz der FINMA per 1. Januar 2009
dar, die sich vorwiegend aus der Verpflichtung nach IAS 19 ergab.
10	10	19	19	1 Gesch채ftst채tigkeit
2 Grunds채tze der Rechnungslegung
3 Management des Finanzrisikos
4 Unsicherheit in der Bewertung
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA)1 ist
eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Als unabhängige Aufsichtsbehörde
setzt sich die FINMA für den Schutz der Gläubiger,
Anleger und Versicherten sowie für den Schutz der
Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte ein.
Mit dem Individualschutz sollen Finanzmarktkunden
vor Insolvenzen der Finanzinstitute, vor unlauteren
Geschäftspraktiken und vor Ungleichbehandlung im
Börsenbereich geschützt werden. Der Funktionsschutz dient dazu, die Stabilität des Finanzsystems
zu gewährleisten. Ein wirksamer Individualschutz
und ein solider Funktionsschutz kommen indirekt
auch der Wettbewerbsfähigkeit und dem Ansehen
des Finanzplatzes zugute.
Die FINMA hat hoheitliche Befugnisse über Banken,
Versicherungen, Börsen, Effektenhändler, kollektive
Kapitalanlagen sowie Vertriebsträger und Versicherungsvermittler. Sie bewilligt den Betrieb von Unternehmen der beaufsichtigten Branchen. Mit ihrer
Überwachungstätigkeit stellt die FINMA sicher, dass
sich die Beaufsichtigten an die Gesetze, Verordnungen, Weisungen und Reglemente halten und die
Bewilligungsvoraussetzungen dauernd erfüllen. Die
FINMA ist zuständig für die Geldwäschereibekämpfung, leistet Amtshilfe, spricht Sanktionen aus und
wickelt bei Bedarf Sanierungsverfahren und Konkurse ab.
Die FINMA ist auch Aufsichtsbehörde im Bereich der
Offenlegung von Beteiligungen, führt Verfahren,
erlässt Verfügungen und erstattet im Verdachtsfall
Strafanzeige beim Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD). Weiter ist die FINMA Aufsichtsbehörde
auf dem Gebiet der öffentlichen Kaufangebote und
insbesondere Beschwerdeinstanz für die Anfechtung
von Verfügungen der Übernahmekommission (UEK).
Schliesslich arbeitet die FINMA bei Gesetzgebungsverfahren mit und erlässt, wo dazu ermächtigt, eigene Verordnungen. Mit Rundschreiben informiert sie
über die Auslegung und die Anwendung des
Finanzmarktrechts. Ausserdem ist sie für die Anerkennung von Selbstregulierungen zuständig.
2 Grundsätze der Rechnungslegung
Die vorliegende Jahresrechnung ist in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS) erstellt worden. Die FINMA ist eine
öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit und gehört zur dezentralen Bundesverwaltung.
Beim vorliegenden Abschluss handelt es sich um
einen Einzelabschluss mit der Berichtsperiode 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013. Bilanzstichtag ist
der 31. Dezember 2013. Die Berichtswährung ist
Die FINMA hat ihren Sitz an
der Einsteinstrasse 2 in Bern.
Alle Zahlen werden, sofern nicht anders ausgeführt,
in tausend Schweizer Franken (TCHF) dargestellt. In
den Tabellen können sich zwischen den Einzelbeträgen und Summen zum Teil Rundungsdifferenzen
ergeben. Aktiven und Passiven sind, wenn nicht anders erwähnt, zu historischen Kosten ausgewiesen.
Aufwände und Erträge werden in der Periode verbucht, in der sie auch angefallen sind.
Anwendung neuer und angepasster
Die sich aus der erstmaligen Anwendung neuer oder
überarbeiteter Standards und Interpretationen ergebenden Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden retrospektiv angewendet,
sofern eine prospektive Anwendung nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist.
Neue und angepasste Standards sowie Interpretationen, die erstmals für das Geschäftsjahr
2013 anzuwenden waren
BEZEICHNUNG / ANPASSUNG
Finanzinstrumente: Offenlegung von Angaben (ausgegeben 2005). Anpassungen
betreffend umfassendere Offenlegung bei der Saldierung von Finanzaktiven und
-passiven (Dezember 2011), gültig ab 1. Januar 2013.
Fair-Value-Bewertung (Mai 2011), gültig ab 1. Januar 2013. Der neue Standard vereinheitlicht die unterschiedlichen in den übrigen Standards bestehenden Bestimmungen
in Bezug auf die Definition und Bemessung des beizulegenden Zeitwerts (Fair Value)
sowie die entsprechenden Offenlegungsvorschriften.
Darstellung des Abschlusses (überarbeitet 2007). Anpassungen in Bezug auf die Darstellung der Elemente des sonstigen Ergebnisses und den Eigenkapitalnachweis, gültig
ab 1. Juli 2012.
Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet 1998). Anpassungen (Juni 2011), signifikante Änderungen in der Berechnung und Darstellung des Vorsorgeaufwandes sowie
in der Offenlegung der Leistungen an Arbeitnehmer, gültig ab 1. Januar 2013. Anpassungen bei der Berücksichtigung von Arbeitnehmerbeiträgen unter Defined-BenefitPlänen, sogenanntes Risk Sharing (November 2013), gültig ab 1. Juli 2014, bereits im
Jahresabschluss 2013 angewendet.
Finanzinstrumente: Darstellung (überarbeitet 2005). Anpassungen im Rahmen der
«Annual Improvements 2011», gültig ab 1. Januar 2013.
Die Anpassungen dieser Standards hatten mit Ausnahme von IAS 19 keinen wesentlichen Einfluss auf
die Jahresrechnung 2013 der FINMA.
Die Änderungen von IAS 19 «Leistungen an Arbeitnehmer» umfassen neben zusätzlichen Offenlegungsanforderungen namentlich folgende Anpassungen mit wesentlichen materiellen Auswirkungen:
In den Anpassungen von Juni 2011 war einerseits
vorgesehen, dass die versicherungsmathematischen
Gewinne und Verluste direkt im sonstigen Ergebnis
in der Gesamtergebnisrechnung erfasst werden. Die
FINMA hat dies bereits bisher so umgesetzt. Ande-
rerseits verlangten die Anpassungen, dass der erwartete Ertrag auf dem Planvermögen maximal in Höhe
des Diskontierungssatzes erfasst werden darf. Die
Anpassungen von November 2013 enthalten neu
ein Wahlrecht, ob bei altersabhängigen Arbeitnehmerbeiträgen ein Risk Sharing angewendet werden
soll oder nicht. Die FINMA hat entschieden, das Risk
Sharing bereits im Jahresabschluss 2013 vorzeitig
anzuwenden. Die Änderungen aufgrund des IAS 19
revised führten dazu, dass die FINMA rückwirkend
auf den 1. Januar 2012 ein Restatement vorgenommen hat. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend
Effekte aus dem Restatement auf die Jahresrechnung
Neue und überarbeitete Standards sowie Interpretationen, die erst für das Geschäftsjahr 2014
oder später in Kraft treten und nicht frühzeitig angewendet werden
Finanzinstrumente (ausgegeben 2009, erweiterte und angepasste Version vom Dezember 2011), gültig ab 1. Januar 2015.
Der neue Standard ersetzt IAS 39 und sieht gegenüber IAS 39
Anpassungen und Vereinfachungen in Bezug auf die Kategorisierung und Bewertung von Finanzaktiven vor. Die Bestimmungen
betreffend die Finanzverbindlichkeiten werden weitgehend von
IAS 39 übernommen. Abweichungen ergeben sich in Bezug auf
die Berücksichtigung des eigenen Kreditrisikos sowie die Bewertung von bestimmten derivativen Finanzinstrumenten.
Konzernabschlüsse (ausgegeben 2011, geänderte Version von
Juni 2012). Anpassung in Bezug auf Ausnahme zur Konsolidierung für «Investment Entities» (Oktober 2012), gültig ab
Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen (ausgegeben 2011, geänderte Version von Juni 2012). Anpassung in Bezug auf Ausnahme zur Konsolidierung für «Investment Entities»
(Oktober 2012), gültig ab 1. Januar 2014.
Einzelabschlüsse (überarbeitet 2011). Anpassung in Bezug
auf Ausnahme zur Konsolidierung für «Investment Entities»
Finanzinstrumente: Darstellung (überarbeitet 2005). Anpassungen betreffend umfassendere Offenlegung bei der Saldierung
von Finanzaktiven und -passiven (Dezember 2011), gültig ab
Abgaben (ausgegeben 2013), gültig ab 1. Januar 2014.
Flüssige Mittel umfassen Bargeldbestände, frei verfügbare Guthaben bei Finanzinstituten, Festgeldanlagen mit einer maximalen Laufzeit von bis zu 90 Tagen
ab Erwerbszeitpunkt sowie das Depositokonto bei
der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV). Auf
diesem als Kontokorrentkonto geführten Konto
deponiert die FINMA einerseits ihre Liquiditätsüberschüsse und erhält andererseits von der EFV zur
Sicherstellung ihrer Zahlungsbereitschaft Darlehen
zu marktkonformen Bedingungen (Art. 17 Abs. 2
FINMAG). Beim Depositokonto der EFV ist nur eine
beschränkte Anzahl von Bezügen zulässig und Rückzüge ab zehn Millionen Schweizer Franken muss die
FINMA einen Monat im Voraus melden.
Kassen- sowie Sichtguthaben werden zum Nominalwert bewertet.
Wesentliche Minusbestände, das heisst flüssige Mittel mit Habensaldi, werden im Rechnungsabschluss
in die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Per 31. Dezember 2013 wies das Depositokonto bei der EFV einen Habensaldo auf und wurde
unter den Passiven («übrige kurzfristige Verbindlichkeiten») ausgewiesen.
Die aus flüssigen Mitteln entstehenden Aufwände
und Erträge werden der Erfolgsrechnung periodengerecht belastet oder gutgeschrieben.
Guthaben in Fremdwährungen werden zum Kurs am
Bilanzstichtag bewertet. Aus Fremdwährungsumrechnung entstehende nicht realisierte und realisierte Aufwände und Erträge gehören in die Fremdwährungsdifferenzen.
Wesentliche Konkursmassenvermögen ab TCHF 500
werden auf den Namen der zu liquidierenden Gesellschaft treuhänderisch angelegt und nicht in der Bilanz der FINMA geführt. Zur Sicherung der Konkursmassenvermögen gab das kontoführende Institut
eine Verrechnungsverzichtsvereinbarung ab.
Forderungen aus Leistungen sind Ertragsgut­haben,
die aus den jährlichen Aufsichtsabgaben der Beaufsichtigten, aus Gebühren und für Dienstleistungen
der Aufsichtsbereiche entstehen. Forderungen aus
Leistungen werden zu ihrem Nominalwert abzüglich
betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen für gefährdete Forderungen bilanziert. Forderungen in Fremdwährungen werden während des
Geschäftsjahrs zu einem monatlich angepassten
Durchschnittskurs und am Bilanzstichtag zum Stichtagskurs bewertet.
Übrige Forderungen und aktive
Übrige Forderungen sind kurzfristige Forderungen,
die nicht als Forderung aus Leistungen bilanziert
sind. Übrige Forderungen werden zu ihrem Nominalwert abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger
Wertberichtigungen ausgewiesen.
Aktive Rechnungsabgrenzungen dienen der periodengerechten Abgrenzung von Aufwand und Ertrag
in der Erfolgsrechnung und umfassen:
–– Erträge, die ins jeweilige Geschäftsjahr fallen, für
welche die Rechnungsstellung und die Zahlung
aber erst im Folgejahr erfolgen werden;
–– Ausgaben, die im jeweiligen Geschäftsjahr erfolgt
sind, die aber als Aufwand dem Folgejahr zu belasten sind.
Aktive Rechnungsabgrenzungen werden zu ihrem
Nominalwert ausgewiesen.
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Zu den
Anschaffungskosten gehören alle anfallenden Kosten, um den Vermögenswert an seinen künftigen
Standort zu transportieren und in den vom Management beabsichtigten betriebsbereiten Zustand zu
Die Abschreibung erfolgt linear über die erwartete
wirtschaftliche Nutzungsdauer oder, falls kürzer,
über die vereinbarte Vertragsdauer.
4 –25
2– 8
Der Restwert, die Nutzungsdauer sowie die Abschreibungsmethode eines Vermögenswertes werden Ende des Geschäftsjahrs überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswertes
den geschätzten erzielbaren Betrag, so ist er um die
sich ergebende Differenz abzuwerten.
Der Buchwert eines Sachanlagevermögenswerts
wird bei Veräusserung oder zum Zeitpunkt, zu dem
kein weiterer Nutzenzufluss aus der fortgesetzten
Nutzung oder der Veräusserung erwartet wird, ausgebucht. Ein allfälliger Abgangserlös oder -verlust
wird als Gewinn oder Verlust aus Verkauf von Anlagen ausgewiesen.
Bei der FINMA bestehen keine Finanzanlagen. Entsprechend der Tresorerievereinbarung zwischen der
FINMA und der EFV kann die FINMA überschüssige
Gelder bei der EFV zu Marktzinsen anlegen, wobei
die Details der Anlage in der entsprechenden Vereinbarung geregelt sind.
Immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.
Immaterielle Anlagen werden aktiviert, wenn folgende Kriterien kumulativ erfüllt sind:
–– Die Anschaffungs- / Herstellungskosten können
verlässlich ermittelt werden.
–– Die immaterielle Anlage ist identifizierbar, das
heisst, der Vermögenswert ist separierbar oder beruht auf vertraglichen oder gesetzlichen Rechten.
–– Die Verfügungsmacht über den immateriellen Vermögenswert ist gegeben.
–– Es ist wahrscheinlich, dass dem Unternehmen aus
dem immateriellen Vermögenswert ein künftiger
wirtschaftlicher Nutzen entstehen wird.
Die Abschreibung erfolgt ab Inbetriebnahme linear
über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer.
Software, Anwendungen
Der Restwert, die Nutzungsdauer sowie die Abschreibungsmethode eines immateriellen Vermögenswertes werden Ende des Geschäftsjahrs überprüft und gegebenenfalls angepasst.
sind zum Nominalwert zu bewerten. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden während des jeweiligen Geschäftsjahrs zu einem monatlich angepassten Durchschnittskurs, am Bilanzstichtag zum
Stichtagskurs bewertet.
Übrige Verbindlichkeiten, passive Rechnungsabgrenzungen und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
werden zu ihrem Nominalwert bewertet.
Passive Rechnungsabgrenzungen dienen der periodengerechten Abgrenzung von Aufwand und Ertrag
–– Einnahmen, die in der Berichtsperiode eingegangen sind, aber als Ertrag der Folgeperiode
gutzuschreiben sind.
–– Aufwand in der Berichtsperiode, der erst in der
Folgeperiode zu einer Ausgabe führen wird.
Verbindlichkeiten aus Hinterlegungen bei Konkursfällen stammen aus Konkursmassen und aus Dividendenhinterlegungen. Diese Verbindlichkeiten werden von der FINMA treuhänderisch verwaltet.
Pensionskassenverpflichtungen
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses umfassen Vorsorgeleistungen für die Mitarbeitenden. Diese werden unterteilt in leistungsorientierte Vorsorgepläne (definierte Vorsorgeleistungen)
sowie beitragsorientierte Vorsorgepläne. Der Barwert der leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtungen (DBO) wird jährlich von einem unabhängigen
Aktuar unter Verwendung der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die versicherungsmathematischen Annahmen,
die den Berechnungen zugrunde liegen, richten sich
nach den am Abschlusstag bestehenden Erwartungen für den Zeitraum, über den die Verpflichtungen
zu erfüllen sind. Der Vorsorgeplan wird über einen
Fonds finanziert. Die Vermögenswerte des Plans
werden zum Fair Value bilanziert.
Aus Änderungen der getroffenen Annahmen, Abweichungen des effektiven zum erwarteten Ertrag
aus dem Planvermögen sowie den Unterschieden
zwischen den effektiv erworbenen und den mithilfe
versicherungstechnischer Annahmen berechneten
Leistungsansprüchen ergeben sich versicherungsmathematische Gewinne und Verluste. Diese werden als erfolgsneutrale Komponente direkt im Eigenkapital erfasst.
Die Kosten des leistungsorientierten Vorsorgeplans
sind in der Erfolgsrechnung zu erfassen. Eine Beitragsreduktion im Sinne von IFRS liegt vor, wenn der
Arbeitgeber tiefere Beiträge als den Dienstzeitaufwand bezahlen muss. Spezielle Ereignisse wie Vorsorgeplanänderungen, die den Anspruch der Mitarbeitenden verändern, oder Plankürzungen und
Planabgeltungen werden sofort erfolgswirksam erfasst.
Die FINMA trägt das Risiko, dass das Eigenkapital
aufgrund einer schlechteren Vermögensperformance des Vorsorgewerks oder wegen Anpassungen von Bewertungsannahmen beeinflusst wird.
Deshalb werden die Sensitivitäten der wichtigsten
Annahmen (technischer Zinssatz, Lohnerhöhungen)
ermittelt und offengelegt.
Verpflichtungen aus künftigen Ansprüchen
auf Dienstaltersgeschenke
Nach fünf Dienstjahren hat ein Mitarbeitender Anrecht auf ein sogenanntes Dienstaltersgeschenk
(DAG). Ende des Geschäftsjahrs werden die aufgelaufenen Ansprüche der DAG per Stichtag 31. Dezember ermittelt und der Betrag auf den Stichtag
abdiskontiert. Anschliessend wird die Verbindlichkeit
für DAG erfolgswirksam diesem Betrag angepasst.
Die Bilanzierung der langfristig fälligen Leistungen
an Arbeitnehmer erfolgt bei der FINMA unter der
Position «übrige langfristige Verbindlichkeiten».
Eine Rückstellung wird bilanziert, wenn:
–– eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht, die auf einem Ereignis der Vergangenheit beruht,
–– dieses Ereignis wahrscheinlich einen Abfluss von
Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen nach sich
zieht und
–– eine zuverlässige Schätzung der Verpflichtung
Der als Rückstellung angesetzte Betrag entspricht
der bestmöglichen Schätzung der Ausgabe, die zur
Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum
Bilanzstichtag erforderlich ist.
Bei Eventualschulden, deren Eintritt als nicht völlig
unwahrscheinlich einzuschätzen ist, ist für jede
Gruppe eine kurze Beschreibung der Eventualschuld
anzugeben. Darüber hinaus sind, sofern praktikabel,
–– eine Schätzung der finanziellen Auswirkungen,
die analog zu Rückstellungen zu bewerten ist;
–– Aussagen über Unsicherheiten zu Höhe oder
Fälligkeit der Verpflichtung;
–– mögliche Erstattungsansprüche.
Sofern die geforderten Angaben aus Gründen der
Praktikabilität nicht aufgeführt sind, wird dies erwähnt. Sollten die geforderten Angaben die Position
der FINMA in äusserst seltenen Fällen in einem
Rechtsstreit beeinträchtigen, sind die Angaben nicht
darzulegen. Dennoch sind allgemeine Angaben über
den Charakter des Rechtsstreits und die Gründe für
das Unterlassen von Informationen erforderlich.
Informationen über Eventualverbindlichkeiten im
Zusammenhang mit Verpflichtungen aus Leistungen
nach oder zwecks Beendigung des Arbeitsverhältnisses sind anzugeben.
Wenn aus denselben Umständen eine Rückstellung
und eine Eventualverbindlichkeit entstehen, ist der
Zusammenhang zwischen der Rückstellung und der
Eventualverbindlichkeit aufzuzeigen.
Die FINMA ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und
verfügt aufgrund dieser Ausgestaltung über kein
gezeichnetes Kapital. Nach Art. 16 FINMAG muss
die FINMA innerhalb einer angemessenen Frist
Reserven im Umfang eines Jahresbudgets bilden.
Nach Art. 37 FINMA-GebV beträgt die entsprechende Frist zehn Jahre.
Die Änderungen von IAS 19 «Leistungen an Arbeitnehmer» von November 2013 enthalten neu ein
Wahlrecht, ob bei altersabhängigen Arbeitnehmerbeiträgen ein Risk Sharing angewendet werden soll
oder nicht. Die FINMA hat entschieden, das Risk
Der Personalaufwand umfasst auch Spesen- und
Transportpauschalen.
Gebührenpflichtig ist, wer bei der FINMA eine Verfügung veranlasst oder ein Aufsichtsverfahren, das
nicht mit einer Verfügung endet, oder wer eine
Dienstleistung beansprucht (Art. 5 FINMA-GebV).
Die Gebühren werden als Ertrag verbucht, sobald die
Leistungen erbracht worden sind. Noch nicht in
Rechnung gestellte Gebühren werden, soweit verlässlich schätzbar, per 31. Dezember als aktive Rechnungsabgrenzung erfasst.
Unter den übrigen Erträgen werden die Leistungen
der FINMA zusammengefasst, die nicht aufgrund
eines gesetzlichen Auftrags erbracht werden und bei
denen die FINMA auf der Grundlage des Privatrechts
handelt. Darunter fallen Erträge aus dem Verkauf
von Publikationen, vereinnahmte Kurs- und Teilnehmergebühren aus Veranstaltungen sowie weitere
nicht mit den hoheitlichen Leistungen zusammenhängende Erträge. Die Erträge werden erfasst, wenn
die Leistungen erbracht worden sind.
Die FINMA erhebt von den ihr unterstellten Beaufsichtigten (Abgabepflichtigen) jährlich eine Aufsichtsabgabe (Art. 11 FINMA-GebV in Verbindung
mit Art. 3 FINMAG). Die Aufsichtsabgaben bemessen sich gestützt auf die Gesamtkosten der FINMA
des Vorjahrs und auf die zu bildenden Reserven.
Die Aufsichtsabgaben setzen sich in allen Aufsichtsbereichen aus einer fixen Grundabgabe und
– mit Ausnahme jener der ungebundenen Versicherungsvermittler sowie der ausländischen kollektiven Kapitalanlagen – einer variablen Zusatzabgabe zusammen.
Alle wesentlichen mit dem
Eigentum am Leasinggegenstand
verbundenen Risiken und Chancen verbleiben beim Leasinggeber.
Der Ertrag ist periodengerecht auszuweisen. Zum
Bilanzstichtag den Abgabepflichtigen noch nicht in
Rechnung gestellte Aufsichtsabgaben sind mit dem
erwarteten Rechnungsbetrag als aktive Rechnungsabgrenzung zu buchen. Dieser umfasst die zu
deckenden Gesamtkosten der FINMA für das
Geschäftsjahr 2013 und den auf das Geschäftsjahr 2013 entfallenden Anteil der zu bildenden
Reserven abzüglich der fakturierten Erträge.
Bei der Verbuchung der Einzelpositionen des Finanzergebnisses wird das Bruttoprinzip beachtet, das
heisst, Gewinne und Verluste können nicht miteinander verrechnet werden.
Die FINMA ist – abgesehen von Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer und Stempelausgaben – von der
Besteuerung durch Bund, Kantone oder Gemeinden
befreit (Art. 20 FINMAG).
Ein Leasingverhältnis ist ein Vertrag, bei dem ein Leasinggeber gegen Zahlung eines Entgelts die Nutzungsrechte an einem Vermögenswert für einen
vereinbarten Zeitraum dem Leasingnehmer überträgt.
Werden alle wesentlichen mit dem Eigentum am
Leasinggegenstand verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen, so liegt ein
Finanzierungsleasingverhältnis vor. Zurzeit besteht
ein Leasingverhältnis für Einrichtungen. Diese werden analog den Sachanlagen über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
In allen anderen Fällen spricht man von operativem
Leasing2. Dabei werden die Leasingraten über die
Laufzeit direkt dem betreffenden Aufwandkonto
–– Die EFV und die Berner Kantonalbank gewähren
der FINMA zur Sicherstellung der Zahlungsbereitschaft Darlehen zu marktkonformen Bedingungen.
–– Der überwiegende Teil des Umsatzes entfällt auf
Aufsichtsabgaben und Gebühren der Beaufsichtigten nach Art. 3 FINMAG.
–– Die FINMA verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente und tätigt keine Sicherungsgeschäfte.
–– Die FINMA hat keine Beteiligungen an anderen
Die FINMA ist keinen wesentlichen Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Demgegenüber entstehen nur
wenige Aufwendungen der FINMA in Fremdwährungen. Das Fremdwährungsrisiko aus Forderungen
und Verbindlichkeiten trägt die FINMA selbst. In
Liquidationsfällen mit Fremdwährungsbeständen
werden Guthaben und Verbindlichkeiten nicht konvertiert und deshalb keinem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Die FINMA verfügt deshalb über keine entsprechenden Sicherungsinstrumente.
Die FINMA ist keinem Kursrisiko ausgesetzt. Sie hat
keine Finanzanlagen oder anderen Aktiven, die Preisänderungen in einem aktiven Markt unterliegen.
Die FINMA verwaltet ihre liquiden Mittel auf den dafür eingerichteten Konten bei der Berner Kantonalbank selbst. Somit besteht kein wesentliches Kreditrisiko.
Die EFV gewährt der FINMA nach Art. 17 Abs. 2
FINMAG zur Sicherstellung der Zahlungsbereitschaft
Darlehen zu marktkonformen Konditionen. Ein weiteres Darlehen (Kontokorrentkredit) wird bei Bedarf
von der Berner Kantonalbank ebenfalls zu marktkonformen Bedingungen gewährt.
Bruttogeldabflüsse entstehen bei den Lohn- und
Gehaltszahlungen, der Bezahlung der Sozialabgaben, den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie bei den übrigen Verbindlichkeiten.
Nach Art. 16 FINMAG ist die FINMA verpflichtet,
innerhalb einer angemessenen Frist für die Ausübung ihrer Aufsichtstätigkeit Reserven im Umfang
eines Jahresbudgets zu bilden.
Die FINMA verfügt über ein Enterprise-Risk-Management-System, das mindestens jährlich auf seine Aktualität überprüft und entsprechend angepasst wird.
Die FINMA hat zudem ein Internes Kontrollsystem (IKS),
das auf die finanziellen Risiken ausgerichtet ist.
Die Erstellung von Jahresrechnungen in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Rechnungslegungsprinzipien bedingt die Anwendung von
Schätzwerten und Annahmen, welche die ausgewiesenen Beträge von Aktiven und Verbindlichkeiten,
die Offenlegung von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten per Bilanzstichtag sowie die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen beeinflussen.
Wesentliche Schätzungen werden beispielsweise bei
der Bemessung der Rückstellungen, bei den Pensionsverpflichtungen und Dienstaltersgeschenken
sowie bei der Festlegung der Nutzungsdauer von
Sachanlagen und immateriellen Anlagen angewendet. Obwohl diese Schätzwerte nach bestem Wissen
der Geschäftsleitung über die aktuellen Ereignisse
sowie über mögliche künftige Massnahmen der
FINMA ermittelt wurden, können die tatsächlich erzielten Ergebnisse von diesen Schätzwerten abweichen.
In der FINMA sind die finanziellen Risiken aus folgenden Gründen gering:
5 Flüssige Mittel
Depositokonto EFV**
 ie Zunahme der flüssigen Mittel unter dem Bankkonto resultiert aus höheren Zahlungseingängen im Dezember 2013 und
dem nicht per Ende Dezember erfolgten Transfer auf das Depositokonto EFV.
** Vgl. Ziffer 12 «Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten».
6 Forderungen aus Leistungen
Total Forderungen aus Leistungen (brutto)
–– Delkredere
Total Forderungen aus Leistungen (netto)
Bildung Wertberichtigungen
Überfällig mehr als 90 Tage
Das maximale Kreditausfallrisiko entspricht den ausgewiesenen Buchwerten.
Nachweis Wertberichtigung
Um das Debitorenrisiko abzudecken, wurde am Ende des Geschäftsjahrs anhand einer Fälligkeitsliste die
bestehende Wertberichtigung auf gefährdeten ausstehenden Forderungen für Leistungen angepasst.
Die Forderungen aus Leistungen bestehen lediglich in Schweizer Franken.
7 Übrige Forderungen
Total übrige Forderungen
8 Aktive Rechnungsabgrenzungen
Die Erhöhung der aktiven Rechnungsabgrenzungen resultiert aus den Auswirkungen der Revision der FINMAGebV per 1. Januar 2011. Im Zuge dieser Revision ist die Berechnungsgrundlage für die Aufsichtsabgaben
umgestellt worden. Aufgrund dieser Verordnungsrevision bildet die Jahresrechnung des Vorjahrs die Basis
für die Aufsichtsabgaben im Folgejahr.
9 Sachanlagen
InformatikHardware
Stand per 31.12.2013
Nettobuchwert 2013
Stand per 1.1.2013
Stand per 1.1.2012
Nettobuchwert 2012
Per Bilanzstichtag musste bei der Informatik-Hardware im Zusammenhang mit dem IT-Outsourcing eine
unplanmässige Wertverminderung (Impairment) von TCHF 237 vorgenommen werden. Es sind keine Beschränkungen und Verfügungsrechte sowie verpfändete Sachanlagen vorhanden.
In der Kategorie «Mobiliar, Einrichtungen» sind auch Einrichtungen im Leasing enthalten mit einem Restwert
per 31. Dezember 2013 von TCHF 228 (Vorjahr: TCHF 298).
Es bestehen zurzeit keine wesentlichen vertraglichen Verpflichtungen für den Erwerb von Sachanlagen.
10 Immaterielle Anlagen
Selbsterarbeitete
Zum Zeitpunkt der Aktivierung im März 2013 musste bei den Anlagen im Bau eine unplanmässige Wertverminderung (Impairment) von TCHF 1 472 vorgenommen werden.
In den Anlagen im Bau sind Eigenleistungen im Betrag von TCHF 48 enthalten, die im Jahr 2013 erbracht
Es sind weder Beschränkungen, Verfügungsrechte noch verpfändete immaterielle Anlagen vorhanden.
Es bestehen zurzeit keine wesentlichen vertraglichen Verpflichtungen für den Erwerb von immateriellen
11 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Infolge der Systemumstellung auf das SAP im Finanz- und Personalbereich wurden alle Verbindlichkeiten
vor Jahresende beglichen. Auf diese Weise konnte der Migrationsaufwand für die Systemumstellung stark
12 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Hinterlegungen bei Konkursfällen
Depositokonto*
* Weitere Erläuterungen siehe «Flüssige Mittel» unter dem Kapitel «Grundsätze zur Rechnungslegung».
13 Passive Rechnungsabgrenzungen
Verbindlichkeiten aus Ferien, Gleit- und Überzeit
Auf Basis der individuellen Löhne wird per 31. Dezember der Anspruch auf Ferien, Gleitzeit und Überzeit
ermittelt und zurückgestellt. Aufgrund einer Praxisänderung werden die variablen Lohnanteile ab 2013 im
Januar des Folgejahres und nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr ausbezahlt. Dies führt zu einer entsprechend höheren Abgrenzung.
14 Übrige langfristige Verbindlichkeiten
Die Leasingverbindlichkeiten betreffen Einrichtungen im Leasing mit Verpflichtungen zum Nominalwert von
TCHF 351, Barwert von TCHF 233 (Vorjahr: TCHF 301) sowie einem Restwert per 31. Dezember 2013 in
den Sachanlagen von TCHF 228 (Vorjahr: TCHF 298).
15 Rückstellungen
Aufgrund von Personalabgängen wurde für Abgangsentschädigungen und Lohnfortzahlungen eine Rückstellung gebildet.
16 Personalvorsorge
Beschreibung der Vorsorgepläne
und Vorsorgeeinrichtung
Alle Angestellten und Rentenbeziehenden der FINMA
sind im Vorsorgewerk FINMA versichert. Dieses Vorsorgewerk ist der Sammeleinrichtung PUBLICA angeschlossen. PUBLICA ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes.
Verantwortlichkeiten Vorsorgewerk / PUBLICA
Jedes Vorsorgewerk hat ein eigenes paritätisches
Organ. Es wirkt unter anderem beim Abschluss des
Anschlussvertrages mit und entscheidet über die
Verwendung allfälliger Überschüsse. Das paritätische
Organ setzt sich aus je zwei Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern der FINMA zusammen.
Der Vorsorgeplan gewährt mehr als die vom Gesetz
geforderten Mindestleistungen im Falle von Invalidität, Tod, Alter und Austritt. Die Risikoleistungen werden in Abhängigkeit vom projizierten verzinsten
Sparkapital und vom Umwandlungssatz ermittelt
und sind auf einen fixen Prozentsatz des versicherten
Lohnes limitiert. Bei Invalidität sind die Risikoleistungen beispielsweise auf 60% des versicherten Lohnes
begrenzt. Die Versicherten können zwischen unterschiedlichen Sparbeitragsplänen wählen. Die Wahl
des Sparplans hat dabei keinen Einfluss auf die Höhe
des Arbeitgeberbeitrags.
Die Kassenkommission ist das oberste Organ von
PUBLICA. Neben der Leitung übt sie die Aufsicht und
die Kontrolle über die Geschäftsführung von PUBLICA
aus. Die paritätisch besetzte Kommission besteht aus
16 Mitgliedern (je acht Vertreter der versicherten
Personen und der Arbeitgeber aus dem Kreis aller
angeschlossenen Vorsorgewerke).
Nach jeweils fünf Dienstjahren hat ein Mitarbeitender Anrecht auf ein Dienstaltersgeschenk. Bei der Berechnung
der Ansprüche auf Dienstaltersgeschenke wurde mit einem Diskontierungssatz von 2,4% (Vorjahr: 2,0%)
Versicherungsmathematische Verluste auf Verpflichtungen
Barwert der Vorsorgeverpflichtungen per 31.12.
Vorsorgevermögen zu Marktwerten per 1.1.
Effektive Verwaltungskosten
Versicherungsmathematischer Gewinn (Verlust) auf Vermögen
Vorsorgevermögen zu Marktwerten
Entwicklung Verpflichtungen und Vermögen aus leistungsorientierten Plänen
Barwert der Vorsorgeverpflichtungen per 1.1. vor Restatement
Restatement von IAS 19 R
Barwert der Vorsorgeverpflichtungen per 1.1. nach Restatement
Vorsorgevermögen zu Marktwerten per 31.12.
Nachweis Bilanzpositionen
Pensionskassenverbindlichkeiten (netto)
Aufwand für leistungsorientierte Pläne
Netto-Vorsorgeaufwand (Arbeitgeber)
Nettoverbindlichkeiten aus leistungsorientierten Plänen per 1.1.
Arbeitgeberbeiträge*
Erwarteter Vermögensertrag	3 474
Versicherungsmathematischer Gewinn auf Vermögen
Effektiver Vermögensertrag
Zinsaufwand (netto)
Direkt im Eigenkapital erfasste Beträge (Gesamtergebnisrechnung)
Kumulierte versicherungsmathematische Verluste per 1.1.
Versicherungsmathematische Gewinne / (Verluste)
Kumulierte versicherungsmathematische Verluste per 31.12.
Zusammenfassung Veränderung in der Bilanz
* Zusätzlicher Vorsorgeaufwand gemäss IAS 19
Erwartete Arbeitgeber-Beitragszahlung im Folgejahr: TCHF 9 081
Die wichtigsten zum Bilanzstichtag verwendeten versicherungsmathematischen Annahmen lauten wie folgt:
Wichtigste versicherungsmathematische Annahmen
21,3–23,8
21,2–23,7
Austrittswahrscheinlichkeit
Lebenserwartung im Rücktrittsalter (Mann – Frau)
Es bestehen keine eigenen Aktien, Obligationen, eigengenutzte Immobilien oder übrige Vermögenswerte.
Neubewertung: aktuarielle Gewinne (Verluste) auf Verpflichtungen
Aufgrund erfahrungsbezogener Gewinne (Verluste) bei DBO
Aufgrund demografischer Annahmen
Aufgrund finanzieller Annahmen
Neubewertung: aktuarieller Gewinn (Verlust) auf dem Vermögen
Zinserträge aus Planvermögen, Differenz zu effektivem Vermögensertrag
Veränderung infolge Asset Ceiling
Sensitivitäten – Auswirkungen auf DBO
Abnahme um 3,6%
Diskontierungssatz – 0,25%
Zunahme um 3,9%
Künftige Lohnerhöhung +0,25%
Zunahme um 0,5%
Künftige Lohnerhöhung – 0,25%
Abnahme um 0,5%
Verzinsung der Altersguthaben +0,25%
Zunahme um 1,0%
Verzinsung der Altersguthaben – 0,25%
Abnahme um 0,9%
Die versicherungstechnischen Grundlagen beruhen auf den BVG-2010-Generationentafeln.
Einzelheiten des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands im laufenden Geschäftsjahr
Planänderung per 1. Januar 2015
Die Planänderung per 1. Januar 2015 führt zu einer
Reduktion der in der vergangenen Dienstzeit erworbenen Dienstjahre und wird deshalb als Past Service
Cost per 31. Dezember 2013 behandelt und in den
Vorsorgeverpflichtungen sowie im Vorsorgeaufwand
2013 ausgewiesen.
Die Planänderung umfasst im Wesentlichen eine Senkung des Umwandlungssatzes (bisher 6,15%, neu
5,65% im Alter 65) verbunden mit einer Anpassung
der Altersgutschriften und einer einmaligen Erhöhung des Altersguthabens.
Die Leistungsreduktion durch die Senkung der Umwandlungssätze wird durch die Altersgutschriften
und die einmalige Erhöhung des Altersguthabens
grösstenteils kompensiert. Insgesamt sind die Auswirkungen auf die vergangene Dienstzeit praktisch
Der Einfluss der Planänderung resultiert in einer
kleinen Zunahme des Barwerts der Vorsorgeverpflichtung (DBO) für den Gesamtbestand und für die
aktiven Versicherten von ungefähr 1,7% bzw. 2,0%.
Diskontierungssatz +0,25%
17 Finanzinstrumente
Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzung
Total aktive Finanzinstrumente
Übrige Finanzverbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten
Anschaffungswerten
Total passive Finanzinstrumente
Erfolgswirksame, zum Fair Value bewertete finanzielle
Übrige Finanzverbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungswerten, sind innerhalb der nächsten
drei Monate zur Zahlung fällig (Ausnahme Depositokonto bei der EFV, Konkursmassenverwaltungs- und
Dividendenhinterlegungskonti).
Die erfolgswirksam verbuchten Verluste auf den Forderungen sind unter Ziffer 6 erwähnt, die Umrechnungsdifferenzen auf den Forderungen betragen TCHF 0 (Vorjahr: TCHF 0). Die Umrechnungsdifferenzen auf den
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen weniger als TCHF 1 (Vorjahr: TCHF 10). Die
Kontospesen betragen TCHF 71 (Vorjahr: TCHF 69).
18 Erträge
Personalbezüge
Nettopensionskosten nach IAS 19
Übrige Sozialleistungen
Per 31. Dezember 2013 betrug der Personalbestand 479 Vollzeitstellen (Full-Time Equivalents)
(Vorjahr: 455 Vollzeitstellen).
20 Übriger Betriebsaufwand
Betrieb und Reparaturen
Spesen und Repräsentationsaufwand
Übrige Erläuterungen
21 Operatives Leasing
Total operatives Leasing
Beim operativen Leasing handelt es sich um die Mietaufwände und die externen Kosten für das Outsourcing
des ICT-Betriebs und den Unterhalt der ICT-Systemumgebung. Im Jahr 2013 wurden TCHF 5 504 (Vorjahr:
TCHF 5 418) als Mietaufwand verbucht.
22 Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen
–– Das FINMAG ist das grundlegende Bundesgesetz.
FINMA-GebV und FINMA-PV werden vom Bundesrat erlassen.
–– Der Verwaltungsrat der FINMA wird vom Bundesrat gewählt (Art. 9 Abs. 3 FINMAG).
–– Die FINMA untersteht der Aufsicht des Parlaments
und des Bundesrates.
–– Der Bund gewährt der FINMA zur Sicherstellung
ihrer Zahlungsbereitschaft Darlehen zu Marktzinsen (Art. 17 FINMAG). Zudem kann die FINMA ihre
überschüssigen Mittel beim Bund zu Marktzinsen
Im Jahr 2013 haben zwischen der FINMA und folgenden nahestehenden Personen Transaktionen
–– Bundesverwaltung im Sinne von Art. 6 RVOV, insbesondere
–– PUBLICA für Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge 2. Säule 12,6 (Vorjahr: 13,2) Millionen
–– Eidgenössische Ausgleichskasse (Arbeitgeberund Arbeitnehmerbeiträge 1. Säule) 10,5 (Vorjahr: 8,5) Millionen Schweizer Franken
–– Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) für
Miete und Büromaterial 5,5 (Vorjahr: 5,9) Millionen Schweizer Franken
–– Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) für Netzwerkmiete, ICT-Dienstleistungen und Kommunikationsgebühren 0,7 (Vorjahr: 1,3) Millionen Schweizer Franken
–– Generalsekretariat EFD
–– EFV für Zinsen Tresoreriedarlehen
–– Post (Versandspesen), PostFinance (Kontospesen
und Zinsen), Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
(Transporte) 1,7 (Vorjahr: 1,6) Millionen Schweizer
–– Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung (im Rahmen von ordentlichen Mandatsverträgen und Anstellungsverhältnissen)
Transaktionen mit nahestehenden Personen werden
grundsätzlich zu Marktpreisen («at arm’s length»)
FINMA – eine öffentlich-rechtliche Anstalt
Direkte Aufsichtsbehörde der FINMA ist der Bundesrat, der die Aufsichtsfunktion über das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) wahrnimmt. Die Oberaufsicht über die FINMA liegt nach Art. 21 Abs. 4
FINMAG bei den eidgenössischen Räten.
Vergütung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung
1. Oberstes Leitungsorgan (Verwaltungsrat)
Anzahl Mitarbeitende: 5041 (477)
(prozentuale Beanspruchung)
ÜBRIGE MITGLIEDER: 72 (8)
–– Honorar (Art. 4 KadLV)
320 000
(320 000)
546 666
(646 666)
(82 906)
–– Bonifikationen (Art. 5 KadLV)
–– Andere Nebenleistungen (Art. 4 Abs. 2 und Art. 5 KadLV),
(15 350)
(4 066)
335 800
(335 350)
552 466
(650 732)
72 693
(83 427)
63 517
(63 414)
(16 0763)
(2 0613)
88 526
(89 241)
(63 988)
(8 204)
Bezahlung Krankenkassenprämie vor und nach Pensionierung
GA SBB zum privaten Gebrauch (Präsidentin und
Vizepräsident, die je mehr als 90 Dienstreisetage haben)
Vorzugszins / Kostenreduktion für Finanztransaktionen
Weitere, auch nicht quantifizierbare Nebenleistungen, nämlich:
–– Berufliche Vorsorge (Art. 6 Bst. a KadLV)
–	Beitragsvolumen des Arbeitgebers in CHF
–	Beitragsvolumen des Arbeitgebers in Prozent
des gesamten Beitragsvolumens
–– Total abgerechnete Sozialversicherungsbeiträge4
BEMERKUNGEN / KOMMENTARE
einschliesslich Erläuterungen von Abweichungen zum Vorjahr nach Art. 14 KadLV
Die FINMA beschäftigte 2013 durchschnittlich 504 Mitarbeitende auf
468 Vollzeitstellen. Die durchschnittliche Anzahl Mitarbeitende wird ohne
den Verwaltungsrat ausgewiesen.
Der Verwaltungsrat der FINMA bestand bis Ende April 2013 aus sieben Mitgliedern (einschliesslich der Präsidentin). Von Mai bis Juni 2013 bestand er aus
acht, im Juli 2013 aus sieben und ab August 2013 bis Ende Jahr wiederum
aus acht Mitgliedern. Die aufgeführten Leistungen an übrige Mitglieder sind
nach den oben beschriebenen Beständen ausgewiesen. Für die Berechnung
des Durchschnitts wurde der Mittelwert des Bestandes des Verwaltungsrats
über das ganze Jahr berücksichtigt (ergibt 7,6 Mitglieder ohne Präsidentin).
Bei den übrigen Mitgliedern wurde in der beruflichen Vorsorge niemand versichert. Die Differenz zum Vorjahr ergibt sich daraus, dass die Vizepräsidentin
im Jahr 2012 bis Ende September 2012 versichert gewesen ist.
Das Total der abgerechneten Sozialversicherungsbeiträge ergibt sich aus
AHV-, ALV-, FAK-, BU / NBU- und beruflichen Vorsorge-Arbeitgeberkosten.
ÜBRIGE MITGLIEDER 6 (6)
–– Fixe Anteile
(Art. 3 Abs. 2 Bst. a KadLV)4
450 000
(450 000)
1 883 333
(1 900 000)
313 889
(316 667)
–– Einmalige Geldleistungen zur Abgeltung besonderer Aufgaben
und Einsätze (Art. 3 Abs. 2 Bst. b KadLV)
–– Besondere Geldleistungen nach Funktion oder
Arbeitsmarkt (Art. 3 Abs. 2 Bst. c KadLV)
–– Bonifikationen (Art. 5 und Art. 10 Abs. 4 KadLV)2 4
78 400
(78 400)
(145 000)
(24 167)
–– Andere Nebenleistungen (Art. 5 KadLV),
(14 400)
(86 400)
542 800
(542 800)
2 144 733
(2 131 400)
357 456
(355 234)
89 205
(89 031)
322 053
(316 796)
(52 799)
–– Abgangsentschädigungen (Art. 6 Bst. b und
Art. 10 Abs. 2–3 KadLV)
–– Total abgerechnete Sozialversicherungsbeiträge3
128 344
(129 156)
482 027
(480 194)
80 338
(80 032)
GA SBB zum privaten Gebrauch (Anspruch auf GA
nach Art. 9 FINMA-Personalreglement)
Im MbO-Prozess (Prämienrunde) gilt neu ein geänderter zeitlicher Ablauf.
Die Prämienauszahlung erfolgt neu mit dem Januarlohn des Folgejahres. Die
Prämien der Geschäftsleitung mit Auszahlungstermin Januar 2014 sind im
Reporting 2013 berücksichtigt (ebenso alle dazugehörigen Sozialversicherungsbeiträge). In der Jahresrechnung 2013 sind die erwähnten Prämien und
Sozialversicherungsbeiträge als Rückstellung verbucht worden.
Nicht berücksichtigt sind die Prämienzahlung von CHF 60 000, Nebenleistungen (Coaching) von CHF 65 000 und die Lohnfortzahlung bis Ende Jahr eines
per Ende Januar 2013 aus der Geschäftsleitung ausgeschiedenen Mitgliedes.
(Art. 3 und 7 KadLV)
23 Eventualverbindlichkeiten
Die FINMA genehmigte für den Einsatz von Beauftragten und deren Entschädigungen in verschiedenen Fällen Kostengarantien, die eine Art Bürgschaft
darstellen, falls der Beauftragte seine Kosten nicht
direkt über den Beaufsichtigten decken lassen kann.
In Fällen, in denen sich weder die Fälligkeit noch der
genaue Betrag der Verpflichtung verlässlich schätzen
lassen, werden die möglichen Verbindlichkeiten als
Eventualverbindlichkeiten im Anhang offengelegt
und nicht bilanziert. Dies betrifft pauschale Kostengarantien von insgesamt TCHF 230 (Vorjahr: TCHF 137)
per 31. Dezember 2013. Im Geschäftsjahr 2013 wurden TCHF 103 (Vorjahr: TCHF 175) beansprucht.
24 Staatshaftungsgesuche
Per 31. Dezember 2013 waren bei der FINMA verschiedene Staatshaftungsverfahren hängig. Gestützt
auf das Bundesgesetz über das Verwaltungsverfah-
ren vom 20. Dezember 1968 (SR 172.021) werden
keine weiteren Angaben zu diesen Rechtsangelegenheiten veröffentlicht.
25 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Seit dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, welche die Aussagefähigkeit der Jahresrechnung 2013 beeinflussen.
Vom Verwaltungsrat der FINMA genehmigt
Gebühren und übrige
tion pro Aufsichtsbereich dargestellt. Dabei handelt
es sich nicht um eine Segmentberichterstattung
nach IFRS 8. Die Spartenzahlen sind ungeprüft.
Anteil an Reservebildung
Die Bereiche Grossbanken und die
mit ihnen als Finanzgruppe verbundenen Gesellschaften, die übrigen Banken und Effektenhändler
und der Börsenbereich nach Art. 3
Abs. 1 Bst. a–ater FINMA-GebV
wurden in der Spalte «Banken»
Pro Aufsichtsbereich muss die FINMA eine Kostendeckung erreichen (Art. 15 FINMAG). In der folgenden Darstellung wird die Ertrags- und Aufwandsitua-
AllgGebV Allgemeine Gebührenverordnung vom 8. September 2004
(SR 172.041.1)
BBL Bundesamt für Bauten und
BIT Bundesamt für Informatik und
BPG Bundespersonalgesetz vom
24. März 2000 (SR 172.220.1)
BU Berufsunfall
BVG 2010 Lebenserwartungs-Wahrscheinlichkeitstafeln nach den technischen Grundlagen für die Berechnung
der Leistungen und Verpflichtungen in
DAG Dienstaltersgeschenk
DBO Defined Benefit Obligation
EFD Eidgenössisches Finanzdepartement
EFK Eidgenössische Finanzkontrolle
FINMAG Bundesgesetz vom 22. Juni
2007 über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finanzmarktaufsichtsgesetz; SR 956.1)
FINMA-GebV Verordnung vom
15. Oktober 2008 über die Erhebung
von Gebühren und Abgaben durch
die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA-Gebühren- und Abgabenverordnung; SR 956.122)
FINMA-PV Finanzmarktprüfverordnung vom 15. Oktober 2008
(SR 956.161)
GA Generalabonnement der SBB
IFRIC International Financial Reporting
KadLV Verordnung vom 19. Dezember
2003 über die Entlöhnung und weitere
Vertragsbedingungen der obersten
Kader und Leitungsorgane von Unternehmen und Anstalten des Bundes
(Kaderlohnverordnung; SR 172.220.12)
NBU Nichtberufsunfall
OCI Other Comprehensive Income:
direkt im Eigenkapital erfasste Aufwände und Erträge in der Gesamterfolgsrechnung
RVOV Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 1998 (SR 172.010.1)
UEK Übernahmekommission
VBPV Verordnung des EFD vom 6. Dezember 2001 zur Bundespersonalverordnung (SR 172.220.111.31)
Fotografie:	Geschlechtsneutrale Formulierung:
Titelseite (Bern), Roger Andres;
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird
S. 8 / 9 (St. Gallen), Keystone;
auf die geschlechterspezifische Differenzierung
S. 20 / 21 (Lausanne), Mark Baertsch
– beispielsweise Gläubigerinnen und Gläubiger
oder Anlegerinnen und Anleger – verzichtet.
Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der
Gleichbehandlung grundsätzlich für beide
03.14 1200 860328834
FINMA Jahresrechnung 2013

References: Art. 16
 Art. 16
 Art. 37
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 17
 Art. 16
 Art. 6
 Art. 21
 Art. 5
 Art. 14
 Art. 10

Art. 10
 Art. 9
 Art. 3