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Timestamp: 2017-05-27 04:31:40+00:00

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Städtebaulicher Vertrag (Planungsvereinbarung nach § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BauGB) | Verträge im öffentlichen Bau- und Erschließungsrecht | Baurecht | Musterverträge, Formulare, Vorlagen, Verträge, Vertragsmuster
BeauftragenÜber unsServicesMusterverträgeExpertenForumBlogKarriereKontakt Städtebaulicher Vertrag (Planungsvereinbarung nach § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BauGB)... Beginn Ausschnitt ...Zwischen der Stadt _______, vertreten durch den Bürgermeister und den Technischen Beigeordneten, – nachfolgend Stadt genannt – und
wird gem. § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BauGB folgendes vereinbart:
Der Vorhabenträger ist Eigentümer der Grundstücke, Gemarkung _______, Flur _______ Flurstücke _______ Er beabsichtigt, auf diesen Grundstücken insgesamt ca. 200 Einfamilienhäuser als Einzel- und Doppelhäuser zu errichten. Die Grundstücke bilden das Vertragsgebiet. Sie sind derzeit planungsrechtlich nach § 35 BauGB zu beurteilen. Der Flächennutzungsplan der Stadt enthält für diese Grundstücke die Darstellung Wohnbaufläche (W). Die Stadt beabsichtigt, für die v. g. Grundstücke einen Bebauungsplan aufzustellen. Zu diesem Zweck wurde am _______ mit den wichtigsten durch die Planung betroffenen Trägern öffentlicher Belange ein Scopingtermin durchgeführt, über dessen Ergebnisse die Vertragsparteien unterrichtet sind. Danach kann von der grundsätzlichen Realisierungsfähigkeit der Planung ausgegangen werden.
§ 1 Pflichten des Vorhabenträgers
(1) Der Vorhabenträger verpflichtet sich, auf seine Kosten durch einen Städteplaner, dessen Beauftragung mit der Stadt abzustimmen ist, den Entwurf eines Bebauungsplanes für das Vertragsgebiet erstellen zu lassen. Dieser Entwurf soll die Festsetzung eines Reinen Wohngebietes mit maximal 2-geschossiger Bebauung und einer Grundflächenzahl von maximal 0,4 und einer Geschossflächenzahl von maximal 0,8 sowie die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen nach § 1 a BauGB vorsehen. Der Inhalt des Planentwurfs ist mit der Stadt abzustimmen. (2) Die Parteien sind sich darüber einig, dass ein Rechtsanspruch des Vorhabenträgers auf Aufstellung des Bebauungsplanes nicht besteht und auch durch diesen Vertrag nicht begründet wird.
(3) Die frühzeitige Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 BauGB sind vom Vorhabenträger in Abstimmung mit dem Planungsamt der Stadt durchzuführen. Der Vorhabenträger hat in Abstimmung mit der Stadt alle für die Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB erforderlichen Unterlagen in ausreichender Stückzahl herzustellen. (4) Der Vorhabenträger wird auf eigene Kosten ein Verkehrsgutachten erstellen lassen, aus dem sich die Eignung der umliegenden Straßen, den durch das Vorhaben ausgelösten Ziel- und Quellverkehr aufzunehmen, ergeben soll. Die Auftragserteilung erfolgt im Einvernehmen mit der Stadt. (5) Der Vorhabenträger wird auf eigene Kosten ein Boden- und Baugrundgutachten erstellen lassen, aus dem sich die Eignung des Baugrundes und des Bodens zu der geplanten Nutzung, insbesondere im Hinblick auf mögliche Bodenverunreinigungen i. S. des BundesbodenSchG sowie die bei der Realisierung des Bebauungsplanes zu treffenden Maßnahmen ergeben müssen. Die Auftragserteilung erfolgt im Einvernehmen mit der Stadt. (6) Die Stadt beabsichtigt, auf dem an das Vertragsgebiet östlich angrenzenden Grundstück einen Gewerbetrieb (Frachtzentrum) anzusiedeln. Die Verträglichkeit der benachbarten Nutzungen im Hinblick auf Verkehrslärm soll durch eine Lärmschutzwall- Wandkombination auf dem Grundstück des Vorhabenträgers an der Grundstücksgrenze sichergestellt werden. Der Vorhabenträger beauftragt ein qualifiziertes Ingenieurbüro mit der Planung des Lärmschutzwalles. Die Auftragserteilung erfolgt im Einvernehmen mit der Stadt. Die Stadt wird dem Vorhabenträger die hälftigen Kosten für die Erstellung des insoweit notwendigen Gutachtens innerhalb von 4 Wochen nach Rechnungslegung erstatten.
(7) Sofern sich im Rahmen des Bebauungsplanes namentlich aufgrund der Anregungen der Bürger und der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ein weiterer Untersuchungsbedarf ergibt, wird der Vorhabenträger die notwendigen Gutachten ebenfalls auf eigene Kosten in Auftrag geben. § 2 Eigene Kosten der Stadt
Die Stadt trägt die ihr im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans ...... Ende Ausschnitt ...
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References: § 11
 § 11
 § 11
 § 35

§ 1
 § 1
 § 3
 § 4
 § 3
 § 2
 § 11
 § 11
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