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Timestamp: 2016-10-27 23:01:55+00:00

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2C_822/2014 (05.06.2015)
2C_822/2014 � � Urteil vom 5. Juni 2015
�Die 1959 geborene t�rkische Staatsangeh�rige X.________ hielt sich mit einem Besuchervisum bei Verwandten in der Schweiz auf, als sie 2005 den 1964 geborenen Schweizer Y.________ heiratete. Aufgrund dieser Eheschliessung erhielt sie hier eine Aufenthaltsbewilligung. 2010 verstarb Y.________ in O.________, wobei seine Gattin zu dieser Zeit in der T�rkei weilte.
�Mit Verf�gung vom 26. April 2011 lehnte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab, da es die Voraussetzungen hierf�r als nicht gegeben erachtete.
Ein hiergegen ergriffener Rekurs wurde vom Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel mit Entscheid vom 13. September 2013 abgewiesen. Anders als das Migrationsamt ging das Departement nicht nur vom Fehlen der Verl�ngerungsvoraussetzungen aus, sondern es erachtete die Beziehung von X.________ und Y.________ von vornherein als Scheinehe.
Hiergegen rekurrierte die Betroffene beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht. Dieses wies den Rekurs mit Urteil vom 17. Juli 2014 ebenfalls ab, doch liess es die Frage nach dem Vorliegen einer Scheinehe offen: Wie das Migrationsamt beschr�nkte sich das Appellationsgericht auf die Pr�fung der Verl�ngerungsvoraussetzungen und erachtete diese als nicht gegeben.
�Mit Eingabe vom 15. September 2014 f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und beantragt im Wesentlichen, es sei ihre Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement und das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt sowie das Bundesamt f�r Migration (seit 1. Januar 2015: Staatssekretariat f�r Migration) schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Migrationsamt verzichtet auf eine Vernehmlassung und schliesst sich der Stellungnahme des Appellationsgerichtes an. Mit Eingabe vom 5. Januar 2015 nimmt X.________ zum Vernehmlassungsergebnis Stellung und h�lt an ihren Antr�gen fest.
Mit Verf�gung vom 18. September 2014 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu.
1.1.�Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide �ber ausl�nderrechtliche Bewilligungen ausgeschlossen, auf deren Erteilung weder das Bundes- noch das V�lkerrecht einen Rechtsanspruch einr�umen. Im vorliegenden Fall beruft sich die Beschwerdef�hrerin unter anderem auf Art. 50 Abs. 1 lit. a und lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (Ausl�ndergesetz, AuG; SR 142.20), wonach der Bewilligungsanspruch des Ehegatten nach Aufl�sung der Ehe oder Familiengemeinschaft fortbesteht, wenn (lit. a) "die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht" oder (lit. b) "wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen". Sie behauptet, gest�tzt auf diese Bestimmungen einen Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zu haben. Dies ist im Nachfolgenden n�her zu pr�fen. Ob die Bewilligung tats�chlich zu erteilen ist, bildet nicht Eintretensfrage, sondern Gegenstand der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 128 II 145 E. 1.1.5 S. 150). Insofern erweist sich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als zul�ssig und es kann auf das im �brigen form- und fristgerecht (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Rechtsmittel grunds�tzlich eingetreten werden (unter Vorbehalt von E. 1.2 und E. 1.3 hiernach), zumal die Beschwerdef�hrerin als Adressatin des angefochtenen Urteils ohne Weiteres hierzu legitimiert ist (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.2.�Das Bundesgericht stellt grunds�tzlich auf den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ab (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese Sachverhaltsfeststellungen k�nnen vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Werden die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen von der beschwerdef�hrenden Partei beanstandet, so muss die R�ge gem�ss den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerdeschrift begr�ndet werden (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und E. 1.4.3 S. 252 ff.; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.); auf ungen�gend begr�ndete R�gen und bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Zudem setzt eine Sachverhaltsr�ge voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.3.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt; Umst�nde und Unterlagen, welche bei Erlass des angefochtenen Entscheids noch nicht vorlagen, stellen sog. "echte Noven" dar, welche im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzul�ssig sind. Gleiches gilt f�r neue Begehren (Art. 99 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt vorab in formeller Hinsicht eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) im Verfahren vor dem kantonalen Justiz- und Sicherheitsdepartement. Sie beanstandet, dass das Departement w�hrend des Rekursverfahrens zus�tzliche Sachverhaltsabkl�rungen veranlasst und basierend auf dem so ermittelten neuen Sachverhalt auf eine Scheinehe geschlossen hat. Zum Vorliegen einer Scheinehe sei sie, die Beschwerdef�hrerin, im erstinstanzlichen Verfahren des Migrationsamts n�mlich nicht angeh�rt worden, weshalb sich der Instanzenzug f�r die �berpr�fung des Streitgegenstandes verk�rzt habe.
2.2.�Die R�ge ist unbegr�ndet:
Wie die Vorinstanz nachvollziehbar ausf�hrt und wie auch von der Beschwerdef�hrerin selbst nicht bestritten wird, liegt der Ausl�ser f�r die zus�tzlichen Sachverhaltsabkl�rungen des Departements darin, dass w�hrend des bei ihm anh�ngigen Rekursverfahrens der Bundesgerichtsentscheid BGE 138 II 393 erging, mit welchem die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG pr�zisiert wurde: Im genannten Entscheid hielt das Bundesgericht fest, dass der Tod eines Schweizer B�rgers f�r dessen ausl�ndische Ehegattin vermutungsweise einen wichtigen pers�nlichen Grund f�r den weiteren Aufenthalt im Land gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG darstellt. Gleichzeitig stellte das Bundesgericht jedoch auch klar, dass diese Vermutung widerlegbar ist und nur dann gilt, wenn keine besonderen Umst�nde vorliegen, welche an der Legitimit�t der Ehe oder an der Intensit�t der ehelichen Bindung zwischen den Gatten Zweifel wecken ("lorsqu'aucune circonstance particuli�re ne permet de douter du bien-fond� du mariage ni de l'intensit� des liens entre les conjoints").
Diese Weiterentwicklung der Rechtsprechung machte es vorliegend notwendig, dass die zust�ndige Rekursinstanz weitere Abkl�rungen t�tigte, um zu pr�fen, ob die Kriterien f�r das Bestehen resp. das Widerlegen der vom Bundesgericht aufgestellten Vermutung erf�llt sind, weshalb das entsprechende Vorgehen des Departements als sachgerecht erscheint. Ebenso wenig ist es zu beanstanden, dass das Departement im vorliegenden Fall angesichts der erweiterten Erkenntnisse eine Motivsubstitution vornahm: Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin hatte dies keine Erweiterung oder Ver�nderung des Streitgegenstandes zur Folge; stets ging es um die Frage, ob der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 50 AuG ein Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zusteht. Die Kriterien, welche das Bundesgericht in BGE 138 II 393 betreffend die Widerlegung der H�rtefallvermutung zugunsten des �berlebenden Ehegatten definiert hat, unterscheiden sich dabei nicht grunds�tzlich von den Wesensmerkmalen einer Scheinehe; in beiden F�llen geht es um die Authentizit�t und die faktische Intensit�t der gelebten Beziehung. Das Prozessthema blieb somit im Wesentlichen dasselbe. Vor allem aber hat das Departement der Beschwerdef�hrerin am 14. M�rz 2013 ausdr�cklich Gelegenheit gegeben, zum neu aufgekommenen Verdacht der Scheinehe Stellung zu nehmen, was die Beschwerdef�hrerin mit Eingabe vom 30. Mai 2013 dann auch getan hat.
3.1.�Im Zusammenhang mit ihren formellen Vorbringen r�gt die Beschwerdef�hrerin im Weitern eine Verletzung des Devolutiveffektes sowie eine willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts: Das kantonale Justiz- und Sicherheitsdepartement habe die erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rungen, namentlich eine pers�nliche Befragung der Beschwerdef�hrerin, zu Unrecht durch einen Mitarbeiter des Migrationsamtes vornehmen lassen, da es � 48 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Basel-Stadt vom 22. April 1976 betreffend die Organisation des Regierungsrates und der Verwaltung des Kantons Basel-Stadt (Organisationsgesetz, OG/BS; SG 153.100) der Rekursinstanz verbiete, Mitarbeiter der Vorinstanz mit der Behandlung des Rekurses zu beauftragen.
3.2.�Das Appellationsgericht f�hrte diesbez�glich aus, das Departement habe das Migrationsamt nicht mit der selbst�ndigen Behandlung und Entscheidung des Rekurses beauftragt, sondern lediglich mit der hilfsweisen Durchf�hrung einzelner erg�nzender Sachverhaltsabkl�rungen wie etwa der pers�nlichen Befragung der Beschwerdef�hrerin. Der Entscheid in der Sache sei in jedem Fall dem Departement als Rekursinstanz vorbehalten geblieben. Ein solches Vorgehen stehe mit dem kantonalen Gesetz in �bereinstimmung, zumal dieses in � 48 Abs. 2 OG/BS ausdr�cklich vorsehe, dass die Rekursinstanz Beteiligte und Sachverst�ndige anh�ren�
oder anh�ren lassen�kann.
3.3.�Wie die Beschwerdef�hrerin zutreffend erkannt hat, ist die Verletzung von kantonalem Recht grunds�tzlich kein zul�ssiger Beschwerdegrund; �berpr�ft werden kann diesbez�glich nur, ob der angefochtene Entscheid auf willk�rlicher Gesetzesanwendung beruht oder sonst wie gegen �bergeordnetes Recht verst�sst (BGE 138 I 225 E. 3.1 S. 227; 137 V 57 E. 1.3 S. 60; 136 I 241 E. 2.4 und E. 2.5.2 S. 249 f.; 133 II 249 E. 1.2.1 S. 151 f.). Im vorliegenden Fall erscheint es zwar eigenartig, dass das Departement die notwendig gewordene erg�nzende Befragung der Beschwerdef�hrerin nicht selbst vornahm, sondern hierzu als Hilfspersonen auf Mitarbeiter der Vorinstanz zur�ckgriff. Indessen kann die vom Appellationsgericht vorgenommene Interpretation des kantonalen Rechts, wonach dieses nur die selbst�ndige Behandlung und Entscheidung des Rekurses durch die Vorinstanz jedoch nicht deren hilfsweise Mitwirkung im Rekursverfahren verbiete, zumindest nicht als geradezu willk�rlich bezeichnet werden: Dass auch eine andere Auffassung oder Auslegung des kantonalen Rechts denkbar oder gar vorzuziehen w�re, reicht gem�ss st�ndiger Rechtsprechung f�r die Annahme von Willk�r nicht aus (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; 135 V 2 E. 1.3 S. 4). Dass in der hier zu beurteilenden Angelegenheit �ber die hilfsweise Inanspruchnahme hinaus auch formelle oder faktische Entscheidungsbefugnisse an das Migrationsamt delegiert worden w�ren, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin auch nicht behauptet. Die R�ge erweist sich demgem�ss als unbegr�ndet.
4.1.�Wie bereits ausgef�hrt, besteht gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG der Bewilligungsanspruch des Ehegatten nach Aufl�sung der Ehe oder Familiengemeinschaft fort, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Wie das Appellationsgericht zutreffend aufgezeigt hat, bezweckt die Integration, dass l�ngerfristig und rechtm�ssig anwesende Ausl�nderinnen und Ausl�nder am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft teilhaben (Art. 4 Abs. 2 AuG; vgl. BGE 134 II 1 E. 4.1 S. 4 f.; Urteil 2C_65/2014 vom 27. Januar 2015 m.w.H.). Dazu ist erforderlich, dass sich Ausl�nderinnen und Ausl�nder mit den gesellschaftlichen Verh�ltnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz auseinandersetzen und insbesondere eine Landessprache erlernen (Art. 2 Abs. 4 AuG). Nach Art. 77 Abs. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit (VZAE; SR 142.201) liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG vor, wenn die Ausl�nderin oder der Ausl�nder namentlich die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a) sowie den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben���und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Nach Art. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber die Integration von Ausl�nderinnen und Ausl�ndern (VintA; SR 142.205) zeigt sich der Beitrag der Ausl�nderinnen und Ausl�nder zu ihrer Integration namentlich in der Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung und der Werte der Bundesverfassung (lit. a), im Erlernen der am Wohnort gesprochenen Landessprache (lit. b), in der Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen in der Schweiz (lit. c) sowie im Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb von Bildung (lit. d).
4.2.�Die Vorinstanz verneinte das Vorliegen einer erfolgreichen Integration: Zwar sei die Beschwerdef�hrerin bislang nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten oder negativ aufgefallen. Ebenso habe sie bisher noch keine Sozialhilfe bezogen. Wie die Beschwerdef�hrerin selber einr�ume, sei dies allerdings alleine darauf zur�ckzuf�hren, dass ihr Unterhalt durch hier ans�ssige Familienangeh�rige gew�hrleistet werde: Die bescheidene Witwenrente von Fr. 1'398.--/Monat verm�ge jedenfalls den gegenw�rtigen Lebensunterhalt nicht zu decken. Seit ihrer Heirat und Einreise habe die Beschwerdef�hrerin zu keinem Zeitpunkt eine Erwerbst�tigkeit ausge�bt, obwohl sie hierzu berechtigt gewesen und die Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit auch geboten gewesen w�re, nachdem ihr Gatte im Fr�hjahr 2009 seine Stelle als Koch verloren und die finanzielle Situation sich verschlechtert habe. Auch seien keinerlei Suchbem�hungen f�r eine Arbeitsstelle ersichtlich. Mangels jeglicher Teilhabe am wirtschaftlichen Leben k�nne folglich in wirtschaftlicher Hinsicht von einer erfolgreichen Integration keine Rede sein. Gleiches gelte in sprachlicher Hinsicht: Die Beschwerdef�hrerin spreche praktisch kein Deutsch. Ebenso sei weder belegt noch behauptet, dass sie sich je darum bem�ht h�tte, auch nur minimalste, ihrer Schulbildung entsprechende Deutschkenntnisse zu erwerben. Weiter sei auch in sozialer Hinsicht eine erfolgreiche Integration zu verneinen: Es sei in keiner Weise zu erkennen, dass die Beschwerdef�hrerin nennenswerte ausserfamili�re bzw. ausserh�usliche Kontakte pflege; sie selbst gebe denn auch an, sich praktisch ausschliesslich im Kreise ihrer t�rkischst�mmigen Familie zu bewegen. An Mitgliedschaften in Vereinen oder Engagements in hiesigen Institutionen, was als Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Schweiz gewertet werden k�nnte, mangle es vollst�ndig.
4.3.�Den Ausf�hrungen der Vorinstanz setzt die Beschwerdef�hrerin nichts Stichhaltiges entgegen. Sie beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, ihr Alter und die von ihr behaupteten gegenw�rtigen k�rperlichen und psychischen Gebrechen hinzuweisen: Beim Tod ihres Gatten sei sie vermutungsweise schon 55 Jahre alt gewesen, da d�rfe von ihr die Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit nicht mehr verlangt werden. Dies �berzeugt jedoch nicht: Bei Einreise in die Schweiz und Heirat im Jahr 2005 war die gem�ss Aktenlage 1959 geborene Beschwerdef�hrerin erst 46 Jahre alt und beim Tod ihres Gatten im Jahr 2010 mithin erst 51-j�hrig. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass gesundheitliche Beeintr�chtigungen, welche ihr in jener Zeit die Aus�bung zumindest einer Teilzeit-Erwerbst�tigkeit verunm�glicht h�tten, weder substantiiert noch belegt wurden (vgl. E. 5.8 hiernach). Auch die �brigen diesbez�glichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gehen an der Sache vorbei: So macht sie etwa geltend, aus dem Umstand, dass sie f�r die amtliche Befragung einen Dolmetscher ben�tigt habe, d�rfe nicht auf fehlende Sprachkompetenzen geschlossen werden. Ebenso weist sie darauf hin, dass zahlreiche ihrer Familienangeh�rigen inzwischen eingeb�rgert worden seien. Indessen zeigt sie nicht auf, inwiefern sie - entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen - Deutschkenntnisse erworben habe oder �ber ausserfamili�re Kontakte verf�ge. Mit einem solchen Vorgehen vermag sie den Anforderungen an eine Sachverhaltsr�ge im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu gen�gen (vgl. E. 1.2 hiervor). Als Folge davon ist auch die vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdef�hrerin weder in wirtschaftlicher noch in sprachlicher oder gesellschaftlicher Hinsicht als integriert gelten kann. Sie kann den von ihr behaupteten Anspruch auf Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung mithin nicht aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG herleiten.
5.1.�Die Beschwerdef�hrerin leitet den von ihr geltend gemachten Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach wie vor auch daraus ab, dass wichtige pers�nliche Gr�nde ihren weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machten (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG). In diesem Zusammenhang beruft sie sich in erster Linie auf die mit BGE 138 II 393 eingef�hrte Vermutung beim Tod des Schweizer Ehegattens (E. 2.2 hiervor). Demgegen�ber geht das Appellationsgericht davon aus, dass diese Vermutung im vorliegenden Fall nicht greife, zumal Zweifel an der Legitimit�t der Ehe und an der Intensit�t der ehelichen Bindung best�nden.
5.2.�Zur Begr�ndung f�hrt die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid was folgt aus:
Aufgrund der zeitlichen Gegebenheiten (Kennenlernen der Ehegatten fr�hestens im Winter 2004/2005 anl�sslich eines Besuchsaufenthaltes; Wiedereinreise der Beschwerdef�hrerin am 1. Juni 2005; Gesuch um Durchf�hrung des Vorbereitungsverfahrens der Eheschliessung am 12. August 2005; Ablauf des Besuchervisums am 30. August 2005; Heirat am 15. September 2005) sei davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin nach Ablauf ihrer Anwesenheitsberechtigung und bereits nach kurzer Bekanntschaft einen schweizerischen Staatsangeh�rigen heiraten wollte, um hier eine Aufenthaltsbewilligung zu erhalten. Zwar k�nne grunds�tzlich auch eine solche Ehe in tats�chlicher Verbundenheit der Gatten gelebt werden. Auffallend sei jedoch, dass die Beschwerdef�hrerin �ber die pers�nlichen Verh�ltnisse ihres Gatten wenig wisse und namentlich die Gr�nde nicht benennen bzw. kennen wolle, die im Jahr 2009 zum Stellenverlust ihres Mannes gef�hrt haben; dies erstaune besonders, zumal die seitherige Arbeitslosigkeit f�r den Gatten zweifelsohne ein einschneidendes Ereignis dargestellt habe. Auch gemeinsame Reisen h�tten unbestrittenermassen nie stattgefunden; dabei mute es seltsam an, dass die Beschwerdef�hrerin trotz g�nstigster Fl�ge nie gemeinsam mit ihrem Gatten in ihr Heimatland geflogen sei, etwa um ihn ihrer dort lebenden Mutter vorzustellen. Auffallend sei zudem, dass die Beschwerdef�hrerin und ihre hier lebenden Familienangeh�rigen - angeblich aus finanziellen Gr�nden - f�r den verstorbenen Ehemann trotz der behaupteten innigen Beziehung keinerlei Abdankungsfeier organisiert h�tten.
Aussergew�hnlich seien aber im vorliegenden Fall insbesondere auch die Wohnverh�ltnisse: Die Beschwerdef�hrerin, welche zum Zeitpunkt des Ablebens ihres Gatten in der T�rkei weilte, habe sich unmittelbar nach ihrer R�ckkehr vom angeblichen ehelichen Domizil an der A.________strasse 24 in O.________ abgemeldet und sogleich bei ihrer Tochter an der B.________strasse 139 in O.________ angemeldet. Dieser j�he Wechsel lasse sich -entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin - nicht mit finanziellen �berlegungen begr�nden, blieb doch die Miete der angeblich ehelichen Wohnung ohnehin bis zum n�chsten K�ndigungstermin geschuldet. Es entstehe der Eindruck, dass die Beschwerdef�hrerin schon vor dem Tod des Gatten nicht mehr an der A.________strasse 24 gewohnt habe, sondern dort nur zum Schein gemeldet gewesen sei. Dieser Verdacht werde durch einen weiteren seltsam anmutenden Umstand gest�tzt: In der angeblich ehelichen Wohnung sei eines der Zimmer an einen Freund des Ehemanns untervermietet gewesen, welcher dort offenbar unter bedenklichen wohnhygienischen Verh�ltnissen gehaust habe; in der t�rkischen Kultur sei es indes absolut ungebr�uchlich, dass eine Frau, die wie die Beschwerdef�hrerin aus einer l�ndlichen, traditionell-patriarchalischen Struktur stamme, einen fremden Mann im ehelichen Heim dulde.
5.3.�Die Beschwerdef�hrerin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Vorinstanz es unterlassen habe, nachzuweisen oder festzustellen, dass die Ehe zwischen der Beschwerdef�hrerin und ihrem schweizerischen Gatten tats�chlich nicht bis zum Tode des Ehemanns intakt gewesen sei. Stattdessen gehe das Appellationsgericht in irriger Weise davon aus, dass das Nennen von Verdachtsmomenten bereits gen�ge, um den Bewilligungsanspruch gem. Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG zu verneinen. Eine Verweigerung der Bewilligung aufgrund von Mutmassungen und Zweifeln sei indes willk�rlich und offensichtlich nicht haltbar, zumal diese nicht ausreichten, um den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs hinreichend zu begr�nden: Die Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe ihren Gatten erst kurz vor der Hochzeit kennengelernt, sei �berdies schon deshalb willk�rlich, weil sich die Beschwerdef�hrerin bereits in fr�heren Jahren mit einem Besuchervisum in der Schweiz aufgehalten habe. Aus den fehlenden gemeinsamen Reisen k�nne ebenfalls nichts geschlossen werden; ihr Ehegatte habe ihre Mutter, d.h. seine Schwiegermutter, anl�sslich deren Besuch in der Schweiz kennengelernt. Im �brigen habe sie, die Beschwerdef�hrerin, stets angegeben, anl�sslich des Ablebens ihres Gatten kein "Fest" organisiert zu haben, womit sie jedoch nicht gemeint habe, dass gar keine Abdankungsfeierlichkeiten stattgefunden h�tten. Schliesslich will die Beschwerdef�hrerin auch in der sofortigen Adress�nderung sowie in der Aufnahme eines m�nnlichen Untermieters in die eheliche Wohnung nichts Ungew�hnliches sehen: Der sofortige Umzug sei erfolgt, weil sie bei ihren allt�glichen Verrichtungen auf die Hilfe Dritter angewiesen sei und die Untervermietung eines Zimmers sei bei bed�rftigen t�rkischen Familien nichts Aussergew�hnliches. Die von der Vorinstanz monierten bedenklichen wohnhygienischen Zust�nde seien erst nach dem Tod des Ehegatten resp. dem Auszug der Beschwerdef�hrerin entstanden, als sich nur noch der Untermieter und dessen Freunde in jener Wohnung aufgehalten h�tten.
5.4.�Wie bereits ausgef�hrt, gilt die vom Bundesgericht aufgestellte Vermutung eines wichtigen Grundes f�r einen weiteren Aufenthalt der ausl�ndischen Person nach dem Tod des Schweizer Gatten nur falls keine besonderen Umst�nde vorliegen, welche an der Legitimit�t der Ehe oder an der Intensit�t der ehelichen Bindung zwischen den Gatten Zweifel wecken. In BGE 138 II 393 E. 3.3 S. 396 hat das Bundesgericht als Beispiel f�r solche zu Zweifeln Anlass gebende Umst�nde ausdr�cklich auch die Situation benannt, dass die ausl�ndische Person vor dem Tod des schweizerischen Gatten das Zusammenleben aufgegeben hat, wodurch ersichtlich wird, dass die Ehegemeinschaft im Zeitpunkt des Ablebens bereits aufgel�st war ("le cas d'un �tranger [...] qui aurait mis fin � la vie commune avant le d�c�s de son conjoint suisse, d�montrant qu'au moment du d�c�s la communaut� conjugale �tait rompue"; vgl. auch Urteil 2C_358/2012 vom 28. November 2012 E. 5.3.1). Dies steht in �bereinstimmung mit der grunds�tzlichen �berlegung, dass der H�rtefall beim Tod des Schweizer Gatten darin besteht, dass der �berlebende ausl�ndische Ehegatte jenes Leben aufgeben muss, welches er zusammen mit dem verstorbenen Partner in der Schweiz gef�hrt hat (Urteil 2C_669/2012 vom 5. Mai 2013 E. 3.4). Da somit gerade kein H�rtefall vorliegt, wenn das eheliche Zusammenleben bereits vor dem Ableben des schweizerischen Ehepartners nicht mehr stattfand, kommt es hier massgeblich auf die Wohnverh�ltnisse der Beschwerdef�hrerin beim Tod ihres Ehemanns an. Diese sind im Nachfolgenden n�her zu behandeln.
5.5.�Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang auf verschiedene Umst�nde hingewiesen, die sie als auff�llig bezeichnete, namentlich auf die sofortige Adress�nderung der Beschwerdef�hrerin nach dem Tod des Gatten sowie auf das in der angeblich gemeinsamen Wohnung bestehende Untermietverh�ltnis mit einem Freund des Ehemanns und auf die in der Wohnung herrschenden prek�ren wohnhygienischen Verh�ltnisse. Diese Umst�nde sind nicht unbeachtlich. Jedoch hat die Beschwerdef�hrerin zutreffend eingewendet, dass das Appellationsgericht in sachverhaltlicher Hinsicht nicht explizit�
festgestellt�hat, die Gatten h�tten schon vor dem Tod des Ehemanns nicht mehr zusammengewohnt; diesbez�glich beschr�nkte sich die Vorinstanz auf die �usserung eines entsprechenden Verdachts.
5.6.�Wie hiervor in E. 1.2 aufgezeigt, kann das Bundesgericht die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Im Unterschied zu Art. 105 Abs. 2 des vormaligen, bis zum 31. Dezember 2006 in Kraft gewesenen Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz, OG; BS 3 531) erw�hnt Art. 105 Abs. 2 BGG die unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung nicht mehr ausdr�cklich, doch anerkennt die herrschende Lehre, dass eine unvollst�ndige Beurteilungsgrundlage auch eine Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 BGG darstelle, weswegen es sich rechtfertige, die bisherige Rechtsprechung zu Art. 105 Abs. 2 OG auch unter der Geltung des Bundesgerichtsgesetzes weiterzuf�hren (Meyer/Dormann in: Niggli/ Uebersax/Wipr�chtiger [Hrsg.], Basler Kommentar - Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Rz. 59 mit Hinweis auf die Gesetzesmaterialien; Seiler in: Seiler/von Werdt/G�ngerich [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, Rz. 24 zu Art. 97; Corboz in: Corboz/Wurzburger/Ferrari/ Fr�sard/Aubry Girardin [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, Rz. 5 zu Art. 105).
Eine unvollst�ndige Erhebung des Sachverhaltes liegt indes nur dann vor, wenn die f�r die Beurteilung des streitigen Rechtsverh�ltnis erforderlichen Tatsachen nicht festgestellt worden sind (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; Meyer/Dormann, a.a.O., Rz. 59 m.w.H.). In seiner Rechtsprechung zu Art. 105 Abs. 2 OG ging das Bundesgericht von der Vollst�ndigkeit der Sachverhaltsfeststellung aus, wenn sich die rechtserheblichen Tatsachen aus der Begr�ndung des angefochtenen Entscheids selber�
oder�ohne Weiteres aus den von den vorinstanzlichen Beh�rden beigezogenen und dem Bundesgericht vorgelegten Akten ergeben (BGE 123 II 49 E. 5 S. 51 ff.; Meyer/Dormann, a.a.O., Rz. 25).
5.7.�Hinsichtlich der Wohnsituation der Beschwerdef�hrerin vor dem Tod ihres Gatten lassen sich den im bundesgerichtlichen Verfahren vorliegenden Akten weitere erhebliche Tatsachen entnehmen:
Der Mietvertrag f�r die angeblich gemeinsame Wohnung lautet ausschliesslich auf den verstorbenen Ehemann; die Beschwerdef�hrerin ist nicht erw�hnt. Weiter ist aus dem Vertrag ersichtlich, dass es sich beim gemieteten Objekt an der A.________strasse 24 an sich um ein B�rogeb�ude mit insgesamt f�nf B�ros sowie Garderobe und Toilette und einem Archiv im Estrich handelt.
Der Rekursentscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 13. September 2013 verweist in seiner Randziffer 25 auf das konkursamtliche Inventar vom 30. Juli 2010 wonach sich die angeblich eheliche Wohnung an der A.________strasse 24 bei der Inventarisierung in einem "�usserst desolaten Zustand" befand; die B�den seien allesamt mit leeren Alu-Bierdosen �bers�t und alles sei ziemlich stark verschmutzt gewesen. Weiter werden die Ausk�nfte der zust�ndigen Immobilienverwalterin wiedergegeben. Demgem�ss habe das gesamte Objekt nach der R�umung saniert werden m�ssen; namentlich h�tten neue B�den verlegt, neue Sanit�ranlagen installiert und die gesamte K�che herausgerissen werden m�ssen. Sie, die Immobilienverwalterin, habe die Situation noch immer in Erinnerung und sie k�nne sich nicht vorstellen, dass jemand in solchen Verh�ltnissen habe wohnen k�nnen: �berall sei Abfall herumgelegen und in den R�umlichkeiten habe es einen �blen Geruch gehabt; zum Zustand beigetragen habe auch, dass in der Wohnung noch ein grosser Kampfhund gelebt habe.
In den Randziffern 26 und 27 des erw�hnten Rekursentscheids hielt das Justiz- und Sicherheitsdepartement weitere Abkl�rungsergebnisse bei der Immobilienverwaltung fest. Demgem�ss hat die Bewirtschafterin erst mit dem Tod von Y.________ erfahren, dass dieser eine Ehefrau hatte. Damals habe sie, die Bewirtschafterin, in Erfahrung bringen k�nnen, dass die Ehefrau an der B.________strasse 139 gewohnt habe; an diese Adresse habe sie dann der Beschwerdef�hrerin ein Schreiben zugestellt, wonach sie als �berlebende Gattin das Recht habe, das Mietverh�ltnis f�r die Wohnung zu k�ndigen. An der A.________strasse 24 sei zudem w�hrend der gesamten Mietdauer weder der Briefkasten noch das Klingelschild mit dem Namen der Beschwerdef�hrerin beschriftet gewesen; sie, die Bewirtschafterin, k�nne dies deswegen mit Sicherheit sagen, weil die Liegenschaftverwaltung die Praxis habe, die Einzahlungsscheine f�r die Miete nicht brieflich zu versenden, sondern diese den Mietern in regelm�ssigen Abst�nden pers�nlich vor Ort einzuwerfen, um den Behauptungen der Mieter zuvorzukommen, sie h�tten keine Einzahlungsscheine erhalten.
Zusammenfassend ergibt sich mithin, dass es sich bei der von Y.________ gemieteten "Wohnung" um offensichtlich zweckentfremdete B�ror�umlichkeiten handelte, wobei eines dieser B�ros zur dauerhaften Bewohnung einem Untermieter �berlassen wurde. Die Beschwerdef�hrerin war weder im Mietvertrag dieses Objektes erw�hnt noch hatte die Liegenschaftsverwaltung Kenntnis von der Verheiratung von Y.________ oder von einem Einzug der Beschwerdef�hrerin. Zudem war der Name der Beschwerdef�hrerin zu keiner Zeit am Briefkasten oder am Klingelschild der Liegenschaft angeschrieben. Bei der konkursamtlichen Begehung des Objekts im Juli 2010 war dieses dermassen verdreckt und besch�digt, dass eine Gesamtsanierung durchgef�hrt werden musste. Bei dieser Sachlage erscheint es ausgeschlossen, dass die "Wohnung" von Y.________ an der A.________strasse 24 noch im Juni 2010 als gemeinsames eheliches Domizil von ihm und der Beschwerdef�hrerin gedient hat, womit feststeht, dass das Zusammenleben der Gatten - soweit es denn �berhaupt stattgefunden hatte - jedenfalls beim Tod des Ehemanns bereits aufgegeben worden war. Aus diesem Grund ist der Schlussfolgerung des Appellationsgerichts zuzustimmen, dass sich die Beschwerdef�hrerin nicht auf die in BGE 138 II 393 aufgestellte Vermutung berufen kann.
5.8.�Zu pr�fen bleibt die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, dass unabh�ngig von der Vermutung von BGE 138 II 393 weitere wichtige Gr�nde f�r ihren fortgesetzten Aufenthalt in der Schweiz vorliegen w�rden, zumal ihre Wiedereingliederung in der T�rkei stark gef�hrdet sei. Sie beruft sich in diesem Zusammenhang auf eine Gehbehinderung sowie auf eine inzwischen aufgetretene Depression. Wie die Vorinstanz diesbez�glich jedoch zutreffend festhielt, hat die Beschwerdef�hrerin hinsichtlich dem Ausmass der behaupteten Gehbehinderung zu keinem Zeitpunkt hinreichend substantiierte Angaben gemacht oder aussagekr�ftige Unterlagen eingereicht. Zudem soll die Behinderung gem�ss den Aussagen der Beschwerdef�hrerin auf einen Unfall zur�ckgehen, welcher sich bereits vor 25 Jahren ereignet habe, weshalb es insoweit auch am praxisgem�ss erforderlichen Konnex zwischen der aufgel�sten Ehe resp. dem damit verbundenen Aufenthalt einerseits und den geltend gemachten wichtigen Gr�nden f�r ein Verbleiben in der Schweiz andererseits mangelt (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 349 f.; Urteil 2C_766/2013 vom 1. November 2014 E. 2.2 m.w.H.). Gleiches gilt f�r die im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals behauptete depressive Erkrankung: Auch hier ist weder ersichtlich noch dargetan, inwieweit ein Zusammenhang zur Ehe mit ihrem vor f�nf Jahren verstorbenen Gatten bestehen soll. �berdies handelt es sich bei diesem Vorbringen und dem diesbez�glich eingereichten Arztzeugnis vom 9. September 2014 um unzul�ssige Noven (E. 1.3 hiervor). Somit steht fest, dass der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG kein Anspruch auf Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung zusteht.
�Auch die �brigen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin �berzeugen nicht:
So behauptet sie etwa, aufgrund des von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gew�hrleisteten Rechts auf Familienleben einen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz zu haben, zumal sie aufgrund ihrer Gebrechen in einem eigentlichen Abh�ngigkeitsverh�ltnis zu ihren in der Schweiz lebenden Kindern stehe und selbst bei allt�glichen Verrichtungen auf deren Hilfe angewiesen sei. Wie bereits ausgef�hrt, beschr�nkt sie sich betreffend der von ihr geltend gemachten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen auf pauschale, unsubstantiierte Behauptungen und auf das Vorbringen unzul�ssiger Noven, so dass diese Einwendungen nicht zu h�ren sind. Ebenso wenig legt sie dar, welche ihrer Angeh�rigen in welchem Umfang Betreuungsaufgaben �bernehmen w�rden, und weshalb es ausgeschlossen sein soll, solche pflegerische Unterst�tzung auch in der T�rkei zu erhalten.
Somit ist nicht ersichtlich, weshalb der heute 56-j�hrigen Beschwerdef�hrerin, die bis zu ihrem 46. Lebensjahr in der T�rkei gelebt hat, praktisch ausschliesslich T�rkisch spricht, mit den dortigen sozialen und kulturellen Gepflogenheiten bestens vertraut ist und selbst nach der Eheschliessung mit ihrem Schweizer Gatten wiederholt alleine in die T�rkei gereist ist, eine R�ckkehr in ihre Heimat nicht zuzumuten sein sollte.
�Nach dem Ausgef�hrten ist der angefochtene Entscheid des Appellationsgerichtes des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet und ist folglich abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin an sich kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann jedoch bewilligt werden, da die Beschwerde angesichts der M�ngel bei der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung (vgl. E. 5.5 hiervor) jedenfalls nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann, die Beschwerdef�hrerin bed�rftig ist, und die Beigabe eines Anwalts notwendig erscheint (Art. 64 BGG).
Das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung wird gutgeheissen:
2.2.�Advokat Dr. Yves Waldmann, O.________, wird als unentgeltlicher Rechtsbeistand der Beschwerdef�hrerin bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht sowie dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
 Art. 50
 BGE 
 Art. 100
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 BGE 
 Art. 50
 BGE 
 Art. 77
 Art. 50
 Art. 4
 Art. 50
 BGE 
 Art. 50
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 Art. 8