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Timestamp: 2018-06-20 08:47:08+00:00

Document:
Schulz will bei Agenda 2010 nachbessern - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
21.02.2017, 20:04 #26
Ein großes Problem ist, dass die Arbeitgeber leider immer wieder neue Schlupflöcher finden, um gesetzliche Regelungen wie beispielsweise den Mindestlohn zu umgehen (ich musste das gerade eben wieder schmerzlich erfahren).
Und so lange es solche Schlupflöcher gibt, ist der Ausbeutung weiterhin sperrangelweit Tür und Tor geöffnet.
21.02.2017, 20:16 #27
Seit über 150 Jahren versprechen wir Sie aus der Armut zu holen. Diesmal klappt es GANZ SICHER.
Geändert von Curt The Cat (22.02.2017 um 21:41 Uhr) Grund: Grafik entfernt ...
21.02.2017, 20:44 #28
Du magst das wenig finden, aber ich finde es entscheidend, denn wenn etwas für die die ganz unten sind gemacht wird, dann wird ja damit auch nicht eine Spaltung betrieben, wie jetzt Schulz das andeutet: Für Leiharbeiter, ALG I - Betroffene was tun aber bei ALG II dagegen passiert nix Positives.
Das Gleiche im Grunde anderswo auf der Welt: Hunger, Elend und die Menschen schließen sich den Islamisten an weil die Sold zahlen, mit den daraus resultierenden Problemen.
Die Sanktionen sind nun mal DER Stützpfeiler von Hartz 4. Ohne die funktioniert dieses Füllhorn von Zumutungen nicht. Aber wenn Schulz die Agenda 2010 nicht gänzlich ablehnt, muß es ja was geben was er daran gut findet und das werden wohl z.B. die Sanktionen sein.
also, alles was ich ich an Reaktionen auf die Verbesserungsvorschläge gehört habe, kot* mich an.
Wir haben die Arbeitslosigkeit seit 2005 halbiert. Was Kandidat Schulz fordert, gefährdet diesen Erfolg“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber dem „Handelsblatt“. Nötig sei dafür Flexibilität am Arbeitsmarkt, nicht eine längere Bezugszeit von Arbeitslosengeld. Schulz hatte angekündigt, Fehler bei der Agenda 2010 des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder (SPD) zu korrigieren. So will er den Bezug des Arbeitslosengelds I verlängern.
https://www.swp.de/ulm/nachrichten/p...-14481608.html
habe auch schon gehört, die Agenda 2010 hätte fast die Vollbeschäftigung gebracht usw. usw.
heute kam im Radio SWR 4 eine Meinung von einem Ifo-Mitarbeiter zu Schulz, ich finde es im Netz nicht.
Es sei von Schulz alles nur Wahlkampfstrategie um linke Stimmen zu erhalten usw. Und Schulz hätte damals die Agenda selbst auch gewollt - und nun will er zurückrudern nach fast 15 Jahren ( ein Rollback) usw. Wie Steinmeier, der ja auch für ALG II ist
ich finde die Reform, die lediglich eine Verlängerun von Alg I betrifft für unbedeutend, denn die Abschaffung von Sanktionen bei ALG II wäre noch viel wichtiger - DAS wäre mal eine Reform u.a.
22.02.2017, 12:10 #30
...blinkt links, um dann rechts abzubiegen: alte SPD Taktik !
22.02.2017, 13:06 #31
Die sPD-Bonzen wie Schulz, Steinmeier, Gabriel und Nahles verteiden die Agenda 2010 so wie sie jetzt ist zu 100 %.
Merkel profitiert(e) zudem (bis heute) von der Agenda-Politik.
Bei den Linken findet sich in Person von Dietmar Bartsch ("Nicht alles an der Agenda 2010 war schlecht.") ebenfalls ein Befürworter dieser asozialen Arbeitsmarktreform.
Warum sollte sich etwas zum Positiven ändern, wenn jede Partei es mehr oder weniger gutheißt?
Geändert von Wholesaler (22.02.2017 um 13:26 Uhr) Grund: Klammern ergänzt
22.02.2017, 13:10 #32
... genau wie Schröder damals: "mehr soziale Gerechtigkeit"
22.02.2017, 13:17 #33
Wenn ALG II abgeschafft werden, dann haben online shops keine Grundlage mehr.....und da kaufen doch alle so gerne....
Moin Wholesaler, das Zitat gab es schon in meinem Beitrag...wozu doppeln? Dadurch wird das auch nicht besser.
Aber wenn wir schon bei Münte sind, wie wäre es damit: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" [...] "Nur wer arbeitet, soll auch essen." - am Dienstag 9. Mai 2006 in der Bundestagsfraktion der SPD zum geplanten „SGB II-Optimierungsgesetz“ ZEIT online 10.05.2006, taz 11.05.2006.
Das ist das was die SPD unter "Optimierung" versteht. Da weiß man doch direkt, wo man als ALGII-Empfänger bei der SPD dran ist.
22.02.2017, 18:01 #35
Gazprom-Gerd, Lobby-XXX Clement, Opi-Münti, Steinmeier und Gabriel (aka "Pack")
haben mit der Agenda vom XXX-Peter Hartz die SPD selbst beerdigt und die Linke mitbegründet.
Solange es den Sozen nicht gelingt die Linke wieder zu integrieren sind 20%+ realistisch
Und das gelabber vom Schulz betrifft nur das ALG I und auch da gehts nur um 3-6 Monate mehr Bezug für Ü50 Jährige mit 60 Jahren lückenloser Beschäftigung.
Geändert von TazD (22.02.2017 um 18:12 Uhr) Grund: Wortwahl
22.02.2017, 18:25 #36
Achtung, Gabriel hat das Wort "Pack" gegenüber Rechtsradikalen verwendet.
22.02.2017, 18:25 #37
@Vizekanzler: Sorry, das hatte ich glatt überlesen.
Aber du weißt ja: doppelt hält besser.
22.02.2017, 18:34 #38
Was Martin Schulz anbelangt...ich halte ihn für einen Scheinriesen! Je näher man ihm kommt, desto kleiner wird er.
Wer sich den armen Kerl mal genauer anschauen will, findet ihn HIER.
Der einzige Unterschied zwischen Schulz und Tur Tur ist, Schulz hat einen dunklen Bart und schwenkt eine Rote Laterne,,,die aber auch weiß oder schwarz sein könnte, er ist halt ein Mitgleid des Seeheimer-Kreises und könnte auch bei der CDU mitmarschieren. Wahrscheinlich weiß die CDU: Der Martin und Consorten....die sind eigentlich harmlos!
@Wholesaler: Keine Ursache!
22.02.2017, 18:54 #39
Schwieriger dürfte der Unterschied zwischen Schulz und Beck zu bestimmen sein.
2007 hatte Beck - es mag vertraut klingen - eine längere Bezugsdauer für Alg I von Älteren gefordert: Hartz-IV-Debatte: Steinmeier stärkt Müntefering den Rücken - Politik - Tagesspiegel *Öchöm*
Müntefering, seinerzeit Arbeitsminister, war dagegen und wurde tüchtig vom Präsident des DIHK gelobt.
Steinmeierchen spreizte die Beine recht weit und war dafür und dagegen, irgendwie halt.
Da Hartz IV eigentlich Steinmeier IV heißen müsste (er war der Architekt), Schulz aus der Schröder-Ecke stammt, progressiv und innovativ alten Wein in nicht sonderlich neuen Schläuchen verkauft,
sollte man sich eher fragen, ob die Agenda 2020 überhaupt noch aufzuhalten ist.
22.02.2017, 20:38 #40
Ich prophezeie euch schon heute, daß wir falls es für die SPD denn reichen sollte unter Schulz keinerlei Verbesserungen bei Hartz IV erleben werden.
Selbst die NRW Ministerpräsidentin (SPD) hat doch noch bei Plasberg am Montag abend mehrfach Andeutungen genug diesbezgl. gemacht.
Der Sozialprof. Butterwege fordert schon ewig eine Abkehr dieser unsäglichen Hartz IV Geschichte.
Und mal so am Rande, Hartz IV brachte keine Halbierung bei den Arbeitslosenzahlen, dazu sollte man sich mal die Zahlen genauer anschauen.
Fast 5 Mio. kamen durch die verlogene Zusammenlegung aus Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfebezug zusammen.
Was hat uns das denn bis heute gebracht, außer das die damaligen Kosten um ein vielfaches übertrumpft wurden. Heute kostet uns das ganze Hartz IV weit mehr als damals und das trotz massiver Sanktionen.
Einzig wahr ist bei der Geschichte, daß heute Arbeitsunwillige (und die gab es schon immer und wird es auch weiterhin geben) schneller aus dem System raus fliegen. Da gibt es dann stellt ALG-II eben nur noch Lebensmittelgutscheine. Aber der Betrug läuft doch eh weiter, schaut nur aktuell die unzähligen Doppel- und gar Mehrfachzahlungen bei den Asyslbewerbern an, wenn es auch nur eine Minderheit ist, muß dies wieder für die Politiker Polemik herhalten.
Ich bleib bei meiner Meinung, einzig die ehemaligen abgewanderten Genossen welche sich in der Linkspartei versammelt haben bleiben für mich als echte Sozialdemokraten überhaupt noch wählbar.
Es sind die Leute im Bundestag wie ein Jens Spahn, welche Lobbypolitik auf oberster Ebene nur zum eigenen Vorteil betreiben. Schaut nur seinen Werdegang mal an, der sagt doch alles.
Die Leute haben bis heute die Glocken nicht läuten gehört - will sagen sie merken nicht das das Internet nichts vergißt - und glauben ernsthaft mit ihrer Lügenpropaganda die nächste Generation über den Tisch ziehen zu können.
Da zieht es mich doch eher zur Linkspartei - auch wenn die von der Kriegsmaschinerie nichts wissen wollen - aber nichts desto trotz eher auf einen Sozialstaat setzen, wo man sich das Geld von den hier reichsten ruhig durch höhere Steuern holen sollte. Wie sagte noch am Sonntag Frau Wagenknecht wohl zu recht, was bringen uns die fast eine Billion an Rüstungsausgaben in der EU, wenn Putin aktuell gerade mal 66 Milliarden dafür ausgibt, außer das alle Kriegflüchtlinge jetzt hierher kommen. Und nichts desto trotz will Schäuble ja weitere Milliarden für die Rüstung zur verfügung stellen, na wohl kommt denn das Geld so plötzlich her, wenn er für Sozialausgaben doch nichts hat.
Wo hat Schäuble denn Geld für anständige Kontrollen bei den Firmen die Minijobber unter Mindestlohn beschäftigen (letzte Studie sagte was davon das viele zum Teil für 5,50€/Std. beschäftig werden). All das sind Lügengeschichten die man dem gemeinen Volk erzählt, nur um es am Stammtisch zu beruhigen, mehr aber nicht.
Wo sind denn Schulz seine Vorschläge um gegen die Weltkonzerne und deren Steuerflucht vorzugehen, welche Steinbrück oder jetzt Schäuble mit seinem Helferlein parl. Staatssekretär J. Spahn immer noch gewähren läßt. Vergesst mal nicht, dass es z.B. Schäuble war der alles unternahm bis hin zum Faulen Kompromiss um den Ankauf der Steuer-CD´s zu verhindern.
Wenn hierzulande ganze 36 Menschen über solch ein Vermögen verfügen, das die hälfte dessen ausmacht was das deutschen Volk besitzt, dann kann da etwas ganz fürchterlich nicht stimmen und das muß einem als Bürger dieses Landes schon sehr nachdenklich machen.
Die SPD Führung hat und will bis heute offenbar nicht zur Kenntnis nehmen, weshalb ihnen seit Schröders Regierungszeit die Wähler und auch Parteimitglieder in Scharren davon gelaufen sind. Solange man im Parteivorstand ernsthaft glaubt mit ein paar kleinen Korrekturen hier und da wär alles erledigt, solange ist diese Partei nicht wählbar.
Übrigens, Deutschland Wirtschaftswunder (Agenda 2010) ist nur deshalb so erfolgreich, weil dank der Masse an Minijobs und Lohndumping die ausländische Konkurrenz (EU) mit ihrem schon seit Jahren bestehenden Mindeslöhnen nicht mehr Konkurrenzfähig ist. Ein gutes Beispiel war doch der Aufstand der Schlachtgroßbetriebe in Brüssel, als man den deutschen Betrieben mit ihren unzähligen Werksverträgen etc. massives Lohndumping vorwarf.
22.02.2017, 20:45 #41
Der hat auch Momo geschrieben....eure armen Kinder....meine kennen Momo und Verhalten sich entsprechend.
Aber der Betrug läuft doch eh weiter, schaut nur aktuell die unzähligen Doppel- und gar Mehrfachzahlungen bei den Asyslbewerbern an,
Geändert von ZynHH (22.02.2017 um 20:57 Uhr) Grund: Das hast du sehr schön geschrieben. LG Zynhh
23.02.2017, 10:41 #42
Einzig wahr ist bei der Geschichte, daß heute Arbeitsunwillige (und die gab es schon immer und wird es auch weiterhin geben) schneller aus dem System raus fliegen.
daß "Arbeitsunwillige" durch das aktuelle System schneller rausfliegen als früher, würde ich so nicht stehen lassen. Früher war diese Schicht in der Sozialhilfe konzentriert und damit leichter identifizierbar, da die weitaus größere Anzahl der vorher Erwerbstätigen der Arbeitslosenhilfe zugeordnet war.
Heute können die "Arbeitsunwilligen" sich leichter in der Masse der Erwerbslosen unter ALG2 verstecken. Das wird systemisch auch schon dadurch begünstigt, daß man diesen Personenkreis beim Jobcenter zumeist als arbeitsmarktfern ("Schrankkunden") einstuft und weitgehend ignoriert, was sich in der geringeren Kontaktdichte und der geringeren Anzahl von VV niederschlägt. Die "marktnahen" Kunden (vorher erwerbstätig) nimmt man sich dagegen richtig zur Brust, so daß bei denen die Sanktionsgefahr exponentiell steigt.
Ich selber oute mich mittlerweile als arbeitsunwillig, was die Annahme prekärer Arbeitsplätze angeht. Leider kommen vom Jobcenter nur noch solche Stellenvorschläge.
Was die Kosten eines BGE angeht, falls sich dieses auf das Existenzminimum beschränkt, ließe sich das kostenneutral umsetzen und wäre insbesondere für die Prekärbeschäftigten ein Segen ggü. der aktuellen Situation. Nur fehlt der politische Wille dazu, da dann die schöne Arbeitslosenzahlenstatistik für die Katz wäre aufgrund der wegfallenden Arbeitsplätze im unproduktiven Bereich der Arbeitslosen- und Armutsindustrie. Deren Lobby wird bestimmt nicht ohne massive Gegenwehr ein BGE oder eine Aufweichung/ Abschaffung von Sanktionen zulassen.
23.02.2017, 12:41 #43
man sollte nichts aus dem Zusammenhang ziehen und dann einfach
Die Politik und unsere Eliten mögen vielleicht gewisse Dinge in diesem Zusammenhang als nicht Oppertun ansehen, aber das bedeutet noch lange nicht das es so auch vom Volk gesehen wird.
Betrug ist und bleibt Betrug und darf auch beim Namen genannt werden.
Wenn es bei unseren Steuerflüchtlingen so sein darf, dann auch bei dem Personenkreis der zu uns als offenbar berechtigtige Flüchtlinge kommenden, um dann unser Solidarsystem zum eigenen Vorteil auszunutzen.
Ich behaupte auch nicht, daß es nicht auch genügend unter den Hartz IV Beziehern gibt, welche nebenbei "Schwarz" arbeiten gehen.
Gollum1964,
nun ja, mit deinem Tenor zum BGE weichst du hier aber erheblich vom Thema ab, denn dahin will Schulz mit der SPD wohl keineswegs.
Das BGE ist auch nicht im Sinne des hier vorherschenden NeoKapitalismus, nein das wäre sogar Kontraproduktiv. Wie sollen dann die Reichen ihr Vermögen vermehren, wenn plötzlich keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten will.
Der NRW Finanzminister sagte ja mal bei Plasberg im Talk die richtigen Worte - seit der Finanzkrise 2008 seien mehr als 200 Milliarden von unten nach oben verschoben worden -.
Ist schon lustig das sowas ein SPD Mann sagt, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Das zeigt mir dann auch wie die Partei so tickt, welche das Wort Sozial im Namen trägt und mit Kumpel anredet um wohl mehr den Eindruck zu erwecken wir sind die Arbeitervertreter.
Nur weil man vielleicht im Blaumann herum läuft und Arbeiterlieder (Bergmannslieder) singt, ist man noch lange kein Arbeiter (mein Onkel Hauer bzw. Patenonkel als Obersteiger) würden sich im Grabe drehen würden sie das noch mitbekommen.
Logisch wäre das BGE locker zu finanzieren, denn damit würden ja alle bisherigen Transferzahlungen wegfallen können, ja selbst das Krankengeld würde dadurch seine Berechtigung verlieren. Nur leider machen das die Kapitalisten eben nicht mit.
Bei der BGE Debatte läuft es ist im Grunde doch nicht anders, wie mit der Rente. Alle die daran etwas verdienen können wettern kräftig mit Fantasieblasen dagegen, bis den Befürwortern die Luft ausgegangen ist.
Schauen wir uns dazu mal die damalige Aussage vom Prof. Raffelhüschen (Allianz-Mann) zur Rente an. Nach seiner Berechnung ist diese zum Untergang verdonnert, weil immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Hier wird lediglich die Bevölkerungsstatistik bis 2050 heran gezogen, wonach wir deutschen aussterben weil nur noch 1,3 Kind pro Ehepaar geboren werden.
Nur sagt er nichts zur Arbeitsstatistik, denn nur die wäre Grundlage einer Rentenberechnung.
Hiernach arbeiten heute soviel Menschen wie noch nie hierzulande (um die 43 Mio.) und nirgendwo steht geschrieben das die Frauen nicht auch irgendwann mal alle Vollzeit arbeiten dürfen/wollen/können.
Er hat auch nicht erwähnt, daß jährlich Menschen nach Deutschland kommen um hier zu leben und zu arbeiten, wenngleich auch viele von hier auswandern. Wer arber weiß heute schon, wieviel Menschen bis 2050 noch so alles kommen (Flüchtlingswelle).
Einzig recht hat er, daß die Renten bei der aktuellen Politik der Arbeitgeber die Beitragssätze weiter zu senken zwangsweise sinken müssen. Nur wo steht dies so geschrieben das es so sein muss. Wer sagt denn das der unter Kohl noch 19,7% Beitragssatz unter 18% sinken muß.
Das war eine Erfindung vom Hartz Gremium an welchem sich so nebenbei der ehemalige Versicherungsmakler C. Maschmeyer und W. Riester aber auch der damalige Chef im Kanzleramt F.-W. Steinmeier.
Wenn man 4 Beitragspunkte des gesetzlichen Beitragssatzes (würde sonst auf 22% paritätisch steigen) in einer privaten Altersvorsorge verschwinden läßt, dann belastet das die Unternehmen nicht (können die Gewinne weiter ausbauen), sondern das Risiko geht ausschließlich zu Lasten der Versicherungsnehmer. Die merken doch nicht das man ihnen 2% aus der Tasche zieht und ganz nebenbei das Risiko der Versicherung bei ihnen alleine liegt. Nur spätestens nach der Finanzkrise 2008 sollten nun alle Riesterkunden begriffen haben wie man sie über den Tisch gezogen hat (neben den überteuerten Abschlüssen auch noch das Gewinnrisiko dank der Nullzinspolitik der EZB).
Die Aussage von Walter Blüm war und wäre richtig - wenn die Politik bei der Rente nicht zugunsten der privaten Versicherungswirtschaft und der Unternehmensentlastung (milderer Ausdruck) eingegriffen hätte.
Aber da all dies wohl noch immer nicht reichte, kam Herr Müntefering dann auf die idee das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre durchzusetzen.
Komisch ist nur, daß niemand bereit war, alle in die rentenkasse einzahlen zu lassen, mit allem mit dem Geld verdient wird. Komisch das in Österreich und der Schweiz sowas klappt!
Na ja, die hierzulande das Geld haben und davon mehr als gut leben können, werden schon wissen wie sie sich und ihr Vermögen vor solchen möglichen Rentenreformen schützen können.
Genauso sieht es mit einem BGE aus, denn das wäre ja zum Schaden der o.g..
Geändert von TazD (23.02.2017 um 13:39 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Bitte den "Ändern"-Button nutzen. Der steht dir eine Stunde lang zur Verfügung. ;-)
23.02.2017, 13:31 #44
https://www.heise.de/tp/news/Das-Mae...m-3632560.html
23.02.2017, 13:43 #45
....nun ja, mit deinem Tenor zum BGE weichst du hier aber erheblich vom Thema ab, denn dahin will Schulz mit der SPD wohl keineswegs.
Sagte der, der dann selbst ellenlang über das BGE und die Rente schreibt.....
Wenn man ein OffTopic schon erkennt, dann sollte man diese Erkenntnis auch in die Überlegungen des weiteren Handelns (--> Schreibens) einfließen lassen.
23.02.2017, 14:54 #46
Die ersten 630 Personen nehmen doch schon am Pilotprojekt zum bürgerlosen Grundeinkommen teil.
Das Geld scheint auskömmlich genug zu sein, wird trotzdem jährlich ohne zeitraubende Diskussionen erhöht und auch sonst scheint man sich prächtig zu amüsieren.
(Martin Schulz könnte theoretisch, wie früher schon erfolgreich, dieses Jahr wieder dieses Buffet stürmen.)
23.02.2017, 16:33 #47
Ein neuer Name dürfte wohl kaum kommen. Weder der Scheinriese Schulz noch der Judas der Sozialdemokratie, Andrea Nahles, sind nicht blöde. Die wissen genau, dass sich eine Namesänderung im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchsetzen würde. Flinten-Uschi hat es in 2010 (nomen est omen) mir dem Begriff ''Hartz-IV'' versucht und ist damit gescheitert. Der von ihr erdichtete Name ''Basisgeld'' kam selbst bei ihrer BFF Mutti nicht an.
Die Radischen-Sozen müssen halt mit ihrer unrühmlichen und asozialen Vergangenheit leben...Basta!
23.02.2017, 22:45 #48
Betrugsvorwürfe gegen Schulz werden überprüft
Fragwürdige Beförderungen und Prämien: Als EU-Parlamentspräsident soll Martin Schulz Mitarbeitern Vorteile verschafft haben, sagen Kritiker. Jetzt werden diese Vorwürfe überprüft.
Vorwürfe gegen Ex-EU-Parlamentsprädisent Martin Schulz
Kommentar: Ich bin ja gespannt, was dran ist.
Wie auch immer: Die Vorwürfe sind da. Und ein Bundeskanzler sollte über JEDEN Verdacht erhaben sein.
24.02.2017, 16:15 #49
Diese Aussagen von Schulz sagen doch schon alles.
Nun bedient er sich der Heuchelei, um Wählerstimmen zu gewinnen.
Wer diesen Humbug für bare Münze nimmt und den Genossen deshalb seine Stimme gibt, wird sich sehr schnell in der Realität wiederfinden.
Geändert von TazD (24.02.2017 um 17:28 Uhr) Grund: Nicht jeder Vergleich ist angebracht.
24.02.2017, 19:48 #50
Wieso sollten sie das löschen? Er will die Agenda doch gar nicht rückggängig machen, sondern lediglich in einigen wenigen Punkten nachbessern. Von Ungerechtigkeiten im SGB II oder XII habe ich von ihm noch nichts vernommen.
Er greift eher Wählerstimmen der verängstigten Mittelschicht ab, als der wirklich vom Abbau der Sozialsysteme Betroffenen. Das würde die Wählerabwanderung von der afd erklären, soweit man das überhaupt schon sagen kann.

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