Source: http://www.umweltschutz-unterfranken.de/seite/de/cns17a05b651c45d/045:47/-/Satzung.html
Timestamp: 2018-01-19 19:14:51+00:00

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1) Der Verein führt den Namen "Förderkreis Umweltschutz Unterfranken (FUU) e.V." und wird in das Vereinsregister eingetragen.
2) Er hat seinen Sitz in Würzburg.
1) Zweck des Vereins ist die nachhaltige Förderung umweltverträglichen Verhaltens, insbesondere im handwerklichen und industriellen Bereich, bei Behörden, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden und privaten Haushalten.
2) Dieses Ziel soll vorrangig erreicht werden durch:
- Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Medienbeiträge, Ausstellungen usw.),
- Fortbildungsveranstaltungen (Seminare, Betriebsbesichtigungen usw.),
- Aufbau und Unterhaltung einer Informationsstelle für umweltschonende Verfahren, Produkte, Dienstleistungen und Vorhaltung des Datenmaterials für alle Interessierten, insbesondere aus dem Bereich Unterfranken,
- zielgruppen- und themenbezogene Arbeitskreise
- Zusammenarbeit mit verwandten Initiativen, Kommunen, Behörden und Kammern.
3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigentwirtschaftliche Zwecke.
1) Der Kreis der Mitglieder des Vereines setzt sich aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern zusammen. Das sind natürliche oder juristische Personen, die sich zu den Vereinszielen bekennen.
2) Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt nach schriftlichem Antrag an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet.
3) Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ablehnungsbeschlusses das Recht, die nächste ordentliche Mitgliederversammlung anzurufen. Diese entscheidet endgültig über die Aufnahme. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
4) Der Verein kann die Ehrenmitgliedschaft für besondere Verdienste um den Verein und seine Zielsetzung verleihen.
1) Die Mitgliedschaft erlischt:
- durch den Tod des Mitglieds bzw. durch Liquidation der juristischen Person,
- durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand,
- durch Ausschluß aus dem Verein.
2) Der Austritt muß schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied erklärt werden und ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich.
3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat.
Über den Ausschluß entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit. Der Vorstand hat dem betroffenen Mitglied mindestens fünf Wochen vor der Mitgliederversammlung den Ausschließungsantrag mit Begründung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des betroffenen Mitgliedes muß der Mitgliederversammlung spätestens vor der Abstimmung vorgelegt werden, wenn sich bis dahin das Mitglied schriftlich geäußert hat.
Der Ausschließungsbeschluß der Mitgliederversammlung wird dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt und wird mit dem Zugang wirksam.
4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil vom Vereinsvermögen.
§ 5 Geschäftsjahr, Mitgliedsbeiträge, Verwendung der Mittel
1) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2) Die Höhe der Beiträge wird von der ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen. Die Beiträge sind jeweils bis spätestens zum 31. März bzw. vier Wochen nach Erwerb der Mitgliedschaft für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.
3) Der Beitrag ist eine Bringschuld und ist für das Jahr des Erwerbs und das der Beendigung der Mitgliedschaft in voller Höhe zu entrichten.
4) Ehrenmitglieder können von der Beitragspflicht befreit werden.
5) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
6) Die Überprüfung der Geschäftsführung obliegt der Mitgliederversammlung. Sie bestellt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
Die Organe des "Förderkreis Umweltschutz in Unterfranken e.V." sind:
1) Oberstes Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung. Sie wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Kalenderjahr, unter Bekanntgabe der Tagesordnung vom 1. Vorsitzenden schriftlich einberufen. Zwischen der Versendung der Einladung und dem Versammlungstag müssen mindestens 14 Tage liegen. Als Einberufung gilt auch die rechtzeitige Bekanntgabe von Termin und Tagesordnung im Vereinsorgan, das den Mitgliedern regelmäßig zugeht.
2) Bei besonders dringenden Anliegen ist der Vorstand berechtigt, von der Einhaltung dieser Fristen abzusehen (z.B. außerordentliche Mitgliederversammlung).
In der Einladung ist auf die besonderen Umstände ausdrücklich hinzuweisen. Folgende Beschlüsse können auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht gefaßt werden:
- Auflösung des Vereins,
- Satzungsänderungen.
3) Die Mitgliederversammlung ist außerdem einzuberufen, wenn dies 10% der Mitglieder unter Angabe von Gründen beantragen.
4) Anträge, die auf der Mitgliederversammlung verhandelt werden sollen, sind mindestens 7 Tage zuvor beim Vorstand schriftlich einzureichen.
5) Die Einladung ist ordnungsgemäß erfolgt, wenn sie an die letzte vom Mitglied genannte Adresse ergangen ist.
6) Der Mitgliederversammlung obliegt:
- die Bestellung von zwei Kassenprüfern (s. § 5 Abs. 6 der Satzung). Diese haben der Mitgliederversammlung über die Kassenführung zu berichten. Über die Feststellung der Kassenprüfer ist eine Niederschrift zu erstellen. Der Vorstand ist ihnen gegenüber verpflichtet, alle Auskünfte zu erteilen und sämtliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Demgegenüber sind die Kassenprüfer verpflichtet, alle erhaltenen Kenntnisse vertraulich zu behandeln.
- die Abberufung des Vorstandes bzw. einzelner Mitglieder des Vorstandes. Sie kann nur erfolgen, wenn sich 75% der erschienenen Mitglieder dafür aussprechen und wenn zugleich ein neuer Vorstand mit einfacher Mehrheit gewählt wird. Entsprechende Anträge auf Abwahl müssen unter Angabe der Gründe mit der Einladung zur Mitgliederversammlung versandt werden.
- die Abstimmung über Satzungsänderungen (s. § 11 der Satzung),
- die Festsetzung des Beitrages im Sinne von § 5 Abs. 2 der Satzung,
- Entscheidungen über die Mitgliedschaft (s. § 3 Abs. 3 und § 4 Abs. 3 der Satzung) und Ehrenmitgliedschaft (s. § 3 Abs. 4 der Satzung),
- der Beschluß über die ihr vom Vorstand zur Abstimmung vorgelegten sonstigen Vereinsangelegenheiten,
- die Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins (s. § 12 der Satzung).
7) Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.
Einladungsmängel sind geheilt, wenn die nicht ordnungsgemäß eingeladenen Mitglieder tatsächlich erschienen sind.
8) Abstimmungen und Wahlen sind offen. Auf Antrag eines Mitgliedes ist die Abstimmung oder die Wahl, für die dies beantragt wird, geheim durchzuführen.
In der Regel wird durch Handzeichen abgestimmt, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt eine geheime Abstimmung.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder.
9) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die mindestens enthalten muß:
- Ort und Datum der Versammlung,
- die Einladung,
- die gestellten Anträge sowie die gefaßten Beschlüsse und Ergebnisse der vorgenommenen Wahlen.
Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter zu unterschreiben. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.
1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem:
- 3. Vorsitzenden,
- Schriftführer.
2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne § 26 Abs. 2 BGB durch den 1. Vorsitzenden bzw. durch zwei andere Vorstände gemeinsam vertreten.
3) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
Der 3. Vorsitzende, der Schatzmeister und der Schriftführer werden in dem Jahr gewählt, das auf die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden folgt.
Aufgrund der Änderungen der Satzungsbestimmungen beträgt die Amtszeit des Vorstandes, der im Jahr 2000 gewählt wird, ein Jahr für den 1. und 2. Vorsitzenden, so daß diese beiden Vorstände im Jahr 2001 erneut gewählt werden, und zwei Jahre für den 3. Vorsitzenden, den Schatzmeister und den Schriftführer. Deren Folgeneuwahl findet somit im Jahr 2002 statt. Im Jahr 2001 werden dann erstmals der 1. und der 2. Vorsitzende auf zwei Jahre gewählt.
4) Zu Vorständen können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Somit endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds mit dem Ausscheiden aus dem Verein.
Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Tritt ein Vorstandsmitglied zurück oder scheidet es aus sonstigen Gründen aus, kann durch den verbleibenden Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Vertreter (kommissarisch) bestimmt werden.
Tritt ein Mitglied des Vorstandes von seinem Amt zurück und wird hierfür ein neues Vorstandsmitglied gewählt, so beläuft sich die Amtsdauer auf die Restamtsdauer des Vorstandsmitgliedes, an dessen Stelle das neugewählte Vorstandsmitglied tritt.
5) Der Vorstand kann bei Bedarf "besondere Vertreter" im Sinne von § 30 BGB bestellen. Sie sind dem Vorstand verantwortlich und haben ihm gegenüber Rechenschaft abzulegen. Sie sind an Weisungen des Vorstandes gebunden.
6) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben. Er ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
7) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlußfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Fernmündliche Beschlüsse sind bei Eilbedürftigkeit möglich, soweit alle Vorstandsmitglieder einverstanden sind.
1) Der Vorstand des Vereins kann einen Beirat berufen, der bis zu 12 Personen umfassen kann.
2) Die Beiratsmitglieder sollen sich durch berufliche und außerberufliche Tätigkeiten umfassende Kenntnisse zu Problemen des Umweltschutzes erworben haben.
3) Der Beirat unterstützt durch Beratung und Sachinformation Vorstand und Mitgliederversammlung in ihren Entscheidungen. Der Vorsitzende des Beirats, den dieser aus seinen Reihen mit einfacher Mehrheit wählt, lädt mindestens zweimal jährlich zu einer Beiratssitzung ein.
4) Beiratsmitglieder werden auf die Dauer von zwei Jahren berufen. Sie können diese Aufgabe wiederholt wahrnehmen.
5) Die Mitgliedschaft im Beirat endet:
- durch Tod des Mitglieds,
- durch schriftliche Rücktrittserklärung gegenüber dem Vorstand,
- durch Abberufung durch den Vorstand.
1) Auf Beschluß der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes können Arbeitskreise zu bestimmten Themenbereichen zur Förderung des Vereinszwecks gebildet werden.
2) Die an dem jeweiligen Arbeitskreis teilnehmenden Mitglieder wählen aus ihrer Mitte einen Leiter des Arbeitskreises, der vom Vorstand zu bestätigen ist. Die Arbeitskreise können sich mit Zustimmung des Vorstandes eine Geschäftsordnung geben.
3) Die Arbeitskreise arbeiten eigenständig im Rahmen der ihnen zugewiesenen Aufgabe. Die Mitarbeit in den Arbeitskreisen ist für alle Mitglieder offen.
4) Mit Zustimmung des Vorstandes können auch Nichtmitglieder in den Arbeitskreisen mitarbeiten.
1) Sämtliche Satzungsänderungen können nur mit einer ¾-Mehrheit der auf der Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
2) Satzungsänderungen aufgrund behördlicher Maßnahmen (z.B. Auflagen und Bedingungen) können vom Vorstand beschlossen werden. Sie sind auf der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen und zur Abstimmung zu stellen.
3) Satzungsänderungen können nur auf der Mitgliederversammlung behandelt werden, wenn die alte Fassung der angestrebten neuen Fassung in der Tagesordnung gegenübergestellt und eine Begründung für die Änderung gegeben wird. In der Einladung ist ausdrücklich auf die Satzungsänderung und die zu ändernde Bestimmung hinzuweisen.
4) Jede Satzungsänderung ist den zuständigen Behörden durch Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen.
1) Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für die Entscheidung ist eine Mehrheit von 90% der erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. Die Auflösung des Vereins darf nur der einzige Punkt dieser Tagesordnung sein.
2) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.
3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die
Hobbach/Eschau (Unterfranken),
die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne von § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.
4) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
Satzung FUU, Stand 15.07.2015

References: § 5
 § 5
 § 11
 § 5
 § 3
 § 4
 § 3
 § 12
 § 26
 § 30
 § 2