Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4170.htm
Timestamp: 2018-11-17 09:39:08+00:00

Document:
4.170 Ehebach
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen über das Naturschutzgebiet »Ehebach« vom 17.Juli 1990 (GBl. v. 31.08.1990, S. 266).
Auf Grund von §§ 21, 58 Abs. 2 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz ‑ NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 634), zuletzt geändert durch Artikel 16 der 3. Anpassungsverordnung vom 13.Februar 1989 (GBl. S. 101) und von § 22 Abs. 2 und § 33 Abs. 2 Nr. 4 Landesjagdgesetz in der Fassung vom 20.Dezember 1978 (GBl. 1979 S. 12), zuletzt geändert durch Artikel 17 der 3. Anpassungsverordnung vom 13.Februar 1989 (GBl. S. 101), wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemarkung Zwiefaltendorf, Stadt Riedlingen, Landkreis Biberach, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Ehebach «.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von 11,2 ha. Es umfaßt auf Gemarkung Zwiefaltendorf folgende Grundstücke:
1460, 1456 (Weg) teilweise, 1454 (Ehebach) teilweise, 1466, 1471.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 12.Februar 1990 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, gekennzeichnet und rot angelegt. Die Karte ist Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen und beim Landratsamt Biberach in Biberach auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag ach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung des natürlichen Bachlaufs, der ihn umgebenden feuchten Wiesen und des Hangwaldes als Brut‑ und Nahrungsrevier für zahlreiche geschützte Vogelarten.
15. die Wasserfläche mit Booten oder sonstigen Wasserfahrzeugen zu befahren.
1. für die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang mit der Maßgabe, daß keine weiteren Hochsitze errichtet und keine weiteren Futterstellen eingerichtet werden;
2. für die ordnungsgemäße Ausübung der Fischerei mit der Maßgabe, daß während der Vogelbrutzeit (1.März bis 31. Juli) nicht geangelt werden darf;
3. für ordnungsgemäße landwirtschaftliche Nutzung der Wiesen mit der Maßgabe, daß der erste Schnitt nicht vor dem 1. Juni erfolgt;
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine nach § 4 und § 5 Nrn. 2, 3 und 4 verbotenen Handlungen vornimmt.
TÜBINGEN, den 17. Juli 1990

References: § 64
 § 22
 § 33
 § 2
 § 64
 § 4
 § 5