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BGE-133-II-396 - 2007-09-10 - BGE - Verwaltungsrecht und internationales öffentliches Recht - Art. 42 Abs. 2, Art. 83 lit. f, Art. 106 Abs. 2, Art. 113 ff. BGG; Beschwerde in...
35. Auszug aus dem Urteil der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. X. AG gegen Y. AG, Staatsrat des Kantons Wallis und Mitb. sowie Kantonsgericht Wallis (Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten) 2C_224/2007 vom 10. September 2007
Art. 42 Abs. 2 , Art. 83 lit. f , Art. 106 Abs. 2 , Art. 113 ff . BGG; Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten/subsidiäre Verfassungsbeschwerde auf dem Gebiet der öffentlichen Beschaffungen. Die Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet der öffentlichen Beschaffungen setzt voraus, dass die in Art. 83 lit. f Ziff. 1 BGG erwähnten Schwellenwerte erreicht sind und sich zugleich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 83 lit. f Ziff. 2 BGG). Die Erfüllung dieser letztgenannten Voraussetzung ist gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG vom Beschwerdeführer darzutun, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (E. 2.1 und 2.2). Weil die Eingabe den qualifizierten Begründungsanforderungen für die Geltendmachung von Grundrechtsverletzungen nicht genügt, kann sie auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden (E. 3.1-3.3).
Art. 42 al. 2, art. 83 let. f, art. 106 al. 2, art. 113 ss LTF; recours en matière de droit public/recours constitutionnel subsidiaire dans le domaine des marchés publics. La recevabilité du recours en matière de droit public dans le domaine des marchés publics présuppose que les seuils déterminants mentionnés à l'art. 83 let. f ch. 1 LTF sont atteints et que, simultanément, une question juridique de principe se pose (art. 83 let. f ch. 2 LTF). Le fait que cette dernière condition est réalisée doit être exposé par le recourant selon l'art. 42 al. 2 LTF, sous peine d'irrecevabilité du recours (consid. 2.1 et 2.2). Dès lors que le mémoire ne contient pas la motivation qualifiée exigée en matière de violation des droits fondamentaux, il ne peut pas non plus être admis comme recours constitutionnel subsidiaire (consid. 3.1-3.3).
Art. 42 cpv. 2, art. 83 lett. f, art. 106 cpv. 2, art. 113 segg. LTF; ricorso in materia di diritto pubblico/ricorso sussidiario in materia costituzionale nel settore degli acquisti pubblici. L'ammissibilità del ricorso in materia di diritto pubblico nel settore degli acquisti pubblici presuppone che le soglie determinanti menzionate all'art. 83 lett. f n. 1 LTF siano raggiunte e che, simultaneamente, si ponga una questione di diritto d'importanza fondamentale (art. 83 lett. f n. 2 LTF). L'adempimento di quest'ultima condizione dev'essere dimostrato dal ricorrente conformemente all'art. 42 cpv. 2 LTF, pena l'inammissibilità del ricorso (consid. 2.1 e 2.2). Poiché l'allegato ricorsuale non soddisfa alle rigorose esigenze di motivazione per far valere la violazione di diritti fondamentali, non può nemmeno essere trattato quale ricorso sussidiario in materia costituzionale (consid. 3.1-3.3).
Im Amtsblatt Nr. 33 vom 18. August 2006 schrieb der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Raumentwicklung des Kantons Wallis für jede Gemeinde der Bezirke Goms sowie Östlich-Raron den Unterhalt und die Nachführung der amtlichen Vermessung für die Dauer von fünf Jahren (1. Januar 2007-31. Dezember 2011) im offenen Verfahren zur Bewerbung aus. Die Ausschreibungsunterlagen, welche bei der Vergabebehörde bezogen werden konnten, enthielten u.a. einen Leistungsbeschrieb, das Pflichtenheft sowie die Zuschlagskriterien. An seiner Sitzung vom 15. November vergab der Staatsrat des Kantons Wallis die ausgeschriebenen Arbeiten in den Gemeinden Fiesch, Bellwald und Betten an die Y. AG. Diesen Entscheid gab er am 22. November 2006 der übergangenen Bewerberin X. AG bekannt. Auf deren Nachfrage hin begründete der Kantonsgeometer den staatsrätlichen Entscheid mit Schreiben vom 27. November 2006 im Einzelnen. Hiegegen erhob die X. AG drei Beschwerden (je eine betreffend jede Gemeinde) beim Kantonsgericht des Kantons Wallis. Dessen öffentlich-rechtliche Abteilung vereinigte die entsprechenden Verfahren und wies die Beschwerden mit Urteil vom 4. April 2007 ab. Auf die von der X. AG gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten tritt das Bundesgericht nicht ein, und es nimmt die betreffende Eingabe auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegen.
3.1 Da es sich um den Submissionsentscheid einer kantonalen Behörde bzw. einen diesbezüglichen letztinstanzlichen kantonalen Rechtsmittelentscheid handelt, ist indes zu prüfen, ob die vorliegende Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff . BGG entgegenzunehmen ist. Gemäss Art. 119 BGG kann dieses Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift eingereicht werden wie die ordentlichen Rechtsmittel, und es ist vom Bundesgericht im gleichen Verfahren zu behandeln. Die falsche Bezeichnung des Rechtsmittels schadet dem Beschwerdeführer nicht, sofern bezüglich des jeweils statthaften Rechtsmittels sämtliche Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. BGE 131 I 291 E. 1.3 S. 296).
3.3 Mit der vorliegenden Eingabe wird zwar eine Verletzung von Art. 9 BV (Verstösse gegen das Willkürverbot und gegen den Grundsatz von Treu und Glauben) gerügt; ihre Begründung vermag aber nicht den qualifizierten Anforderungen zu genügen, welche Art. 106 BGG (in Verbindung mit Art. 119 BGG) für die Geltendmachung von Grundrechtsverletzungen stellt. Dies gilt insbesondere für die Anrufung des Willkürverbots. Der Beschwerdeführer muss, wie schon im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, dartun, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397). Die vorliegende Beschwerdeschrift erschöpft sich, zum Teil unter unzulässigen Verweisen auf Rechtsschriften des kantonalen Verfahrens, in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid und am Vorgehen der Submissionsbehörde, ohne dass in klarer Weise dargelegt wird, worin die offensichtliche, in die Augen springende Unhaltbarkeit der angefochtenen Entscheidung bestehen soll. Die Eingabe erfüllt damit auch nicht die Formvorschriften für eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde, weshalb sie nicht als solche entgegengenommen werden kann.
Entscheid : 133 II 396
Datum : 10. September 2007
Publiziert : 08. Dezember 2007
Status : 133 II 396
Regeste : Art. 42 Abs. 2, Art. 83 lit. f, Art. 106 Abs. 2, Art. 113 ff. BGG; Beschwerde in...
beschwerde in öffentlich-rechtlichen angelegenheiten • bundesgericht • rechtsmittel • wallis • rechtsfrage von grundsätzlicher bedeutung • beschwerdeschrift • gemeinde • staatsrechtliche beschwerde • bundesrechtspflegegesetz • bundesgesetz über das bundesgericht • zuschlag • kantonsgericht • voraussetzung • bundesgesetz über das öffentliche beschaffungswesen • auftraggeber • entscheid • verfassungsbeschwerde • eidgenossenschaft • begründung des entscheids • gerichts- und verwaltungspraxis
110-IA-1 • 115-IA-27 • 119-IA-197 • 129-I-113 • 131-I-291 • 133-II-396 • 133-III-393
2C_224/2007
BGG: 42, 74, 83, 106, 113, 116, 119
BöB: 6
2001/4344

References: BGE 
 Art. 42
 Art. 83
 Art. 106
 Art. 113

Art. 42
 Art. 83
 Art. 106
 Art. 113
 Art. 83
 Art. 42

Art. 42
 art. 83
 art. 106
 art. 113

Art. 42
 art. 83
 art. 106
 art. 113
 Art. 113
 Art. 119
 BGE 
 Art. 9
 Art. 106
 Art. 119
 Art. 42
 Art. 83
 Art. 106
 Art. 113