Source: http://www.fsd-muenster.de/fuer-bewerberinnen/haeufig-gestellte-fragen/
Timestamp: 2018-02-18 02:35:00+00:00

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Freiwillige Soziale Dienste (FSD) im Bistum Münster: Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich mich für ein FSJ oder einen Bundesfreiwilligendienst bewerben?
Sie können sich entweder online (Link) oder per Post bei uns, der FSD Bistum Münster gGmbH, bewerben. Oder Sie bewerben sich direkt bei einer unserer Einsatzstellen. Mit welchen Einsatzstellen wir kooperieren, können Sie in dieser Liste nachlesen.
Muss ich katholisch sein um mich beim katholischen Träger im Bistum Münster zu bewerben?
Nein, wir sind offen für alle Bewerber/innen, egal welcher Kirchen- oder Religionszugehörigkeit. Allerdings sollten Sie die Bereitschaft mitbringen, sich in den Seminaren mit Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen.
Kann ich mich auch als AusländerIn beim FSD bewerben?
Ja! Sie müssen jedoch volljährig sein, die deutsche Sprache beherrschen und über einen Aufenthaltstitel verfügen, der Sie zur Erwerbstätigkeit berechtigt. Ein Aufenthaltstitel (auch ein Visum ist ein Aufenthaltstitel) darf in der Regel nur erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt gesichert ist, § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz. Nach § 2 Abs. 3 Aufenthaltsgesetz ist dies der Fall, wenn eine Ausländerin oder ein Ausländer den Lebensunterhalt ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel (wie z. B. Wohngeld) bestreiten kann. Freiwilligen aus dem Ausland kann grundsätzlich auch speziell für die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst oder am Freiwilligen Sozialen Jahr eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 des Aufenthaltsgesetzes erteilt werden.
Drittstaatsangehörige, die einen Freiwilligendienst leisten wollen, müssen von ihrem Heimatland aus einen Visumantrag für die Durchführung des Freiwilligendienstes stellen, da ihnen die für den Aufenthalt erforderliche Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nur dann erteilt werden kann, wenn sie mit dem zweckentsprechenden Visum eingereist sind. Eine Ausnahme wird in der Regel bei Drittstattsangehörigen gemacht die bereits ein Visum erhalten haben, mit dem Zweck ein Aupair-Jahr abzuleisten.
Kein Visum benötigen neben den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union die Staatsangehörigen von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Wann beginnt der Freiwilligendienst (FWD)?
Haupteinstiegszeit für die 12-monatigen FWD in unserer Trägerschaft sind die Monate Juli, August, September und Oktober. Grundsätzlich gibt es auch im restlichen Jahr die Möglichkeit einen FWD für eine kürzere Dauer zu beginnen, sofern wir noch freie Plätze anbieten können. Die aktuellsten Informationen erfragen Sie am besten telefonisch unter 0251-384502-0 oder über das Kontaktformular bei uns.
Wie geht es nach meiner schriftlichen Bewerbung weiter? Wie erhalte ich einen Einsatzplatz?
Haben Sie sich direkt bei uns beworben, werden wir uns mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen und gemeinsam mit Ihnen nach einer passenden Einrichtung suchen. Nach einem Vorstellungsgespräch in der gewählten Einsatzstelle sollten Sie einen Hospitationstag dort absolvieren, damit Sie auch genaue Vorstellungen von dem zukünftigen Einsatz und den Tätigkeiten erhalten. Gefällt Ihnen der Dienst in der Einsatzstelle und die Einrichtung möchte auch Sie für den Dienst berücksichtigen, erhalten wir von Ihnen und der Einsatzstelle eine Zusage und der Freiwilligenplatz ist gesichert.
Haben Sie sich direkt bei der Einrichtung beworben und eine Zusage bekommen, meldet sich die Einsatzstelle bei uns und vergewissert sich, ob wir noch freie Plätze haben.
In beiden Fällen erhalten Sie zeitnah ein „Starter-Paket“ mit allen wichtigen Informationen und einer Checkliste, was vor Beginn Ihres Dienstes noch zu tun ist.
In welchen Bereichen kann ich einen Freiwilligendienst absolvieren?
In unserer Trägerschaft können Sie in über 700 sozialen Einrichtungen im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster einen Freiwilligendienst leisten. Einsatzbereiche sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, Einrichtungen für Senioren, Kinder und Jugendliche. Mehr hier auf unserer Einsatzstellenliste.
Wie viel Taschengeld erhalte ich in meinem Freiwilligendienst?
Im Kursjahr 2017-18 erhalten Sie in einem Freiwilligen Sozialen Jahr in unserer Trägerschaft 380,- Euro Taschengeld und 50,- Euro Zuschuss für Verpflegung. Im BFD sollten Sie die gleichen Beträge bei einem Vollzeitdienst erhalten. Hier können jedoch die Einsatzstellen die Sätze selbst festlegen. Die Höhe des Taschengeldes im BFD wird bei Teilzeitarbeit entsprechend gekürzt.
Erhalte ich eine kostenlose Wohnung oder Wohngeld?
Nur wenige Einsatzstellen bieten noch eine kostenlose Unterkunft an. Die Beantragung von Wohngeld ist für Freiwillige im FSJ und BFD prinzipiell möglich. Die Zahlung von Wohngeld hängt u.a. von der Miethöhe und dem verfügbaren Einkommen ab. Ein Antrag kommt dann in Betracht, wenn für die Aufnahme des Freiwilligendienstes ein Umzug an den Ort der Einsatzstelle notwendig ist, ohne dass die Einsatzstelle Unterkunft gewähren kann. Zuständig ist die Wohngeldbehörde der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltung am neuen Wohnort. Aus dem Antrag muss hervorgehen, dass die neue Wohnung der Lebensmittelpunkt der Antragstellerin bzw. des Antragstellers ist. Ob die Voraussetzungen für einen Wohngeldanspruch bestehen, sollte rechtzeitig vor Antritt des Freiwilligendienstes mit der Wohngeldbehörde geklärt werden
Ich beziehe Arbeitslosengeld (ALG II), kann ich einen Freiwilligendienst absolvieren?
Im Falle des Bezuges von Arbeitslosengeld II ist das Taschengeld im FSJ oder BFD nach § 11 Abs. 1 SGB II grundsätzlich als Einkommen zu betrachten und anzurechnen. Von der Anrechnung ausgenommen ist sowohl beim BFD als auch beim FSJ/FÖJ grundsätzlich ein Betrag in Höhe von insgesamt 200 Euro (§ 1 Abs. 7 Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung). Die Teilnahme an einem BFD oder FSJ/FÖJ ist als wichtiger persönlicher Grund anzusehen, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht (vgl. § 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II). BezieherInnen von Arbeitslosengeld II sind in der Zeit der Teilnahme an diesen Freiwilligendiensten nicht verpflichtet, eine Arbeit aufzunehmen. Außerdem kann ein volljähriger Hilfebedürftiger vom Einkommen in der Regel nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 SGB II i.V.m. § 6 der ALG II-V einen Betrag in Höhe von 30 Euro monatlich für die Beiträge zu privaten Versicherungen sowie ggf. Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung absetzen.
Bin ich während des Freiwilligendienstes (FWD) krankenversichert?
Im FWD wählen Sie sich eine gesetzliche Krankenkasse aus (eine private Krankenkasse ist nicht möglich!). Die Einsatzstelle zahlt für Sie die Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung monatlich dort ein.
Eine gegebenenfalls vorher bestehende Familienversicherung ist für die Zeit des Freiwilligendienstes ausgeschlossen und kann - z.B. bei Aufnahme einer Berufsausbildung, weiterem Schulbesuch oder der Aufnahme eines Studiums - anschließend fortgeführt werden. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfasst grundsätzlich auch Personen, die vor Antritt des Bundesfreiwilligendienstes privat versichert waren. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung tritt allerdings nicht ein für Personen, die versicherungsfrei sind. Versicherungsfrei sind beispielsweise Beamte, Richter, Soldaten auf Zeit und Pensionäre, die Anspruch auf Beihilfe im Krankheitsfall nach beamtenrechtlichen Vorschriften und Grundsätzen haben (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 und 6 SGB V). Diese Versicherungsfreiheit erstreckt sich aber nicht auf die bei der Beihilfe berücksichtigungsfähigen Angehörigen, weshalb z.B. Kinder von Beamten für die Dauer des Freiwilligendienstes grundsätzlich versicherungspflichtig in der GKV sind. Ebenfalls versicherungsfrei sind Personen nach Vollendung des 55. Lebensjahres, wenn sie innerhalb der letzten fünf Jahre nicht gesetzlich versichert waren und mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder hauptberuflich selbstständig erwerbstätig waren (§ 6 Abs. 3a SGB V). Der Bezug einer Altersrente bewirkt keine Krankenversicherungsfreiheit. Ein gesetzlich versicherter Altersrentner, der einen BFD leistet, unterliegt daher der Versicherungspflicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 SGB. Weitere Informationen zur Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung können auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit abgerufen werden.
Seit 2012 werden Lohnsteuerabzugsmerkmale elektronisch abgerufen. Wie das geht, darin berät Sie Ihre Einsatzstelle, die im FWD die üblichen Arbeitgeberpflichten übernimmt, Sie in der Sozialversicherung anmeldet, die Kosten dort abführt und auch die elektronische Lohnsteuerbescheinigung am Ende des Dienstes erstellt. Das Taschengeld bleibt auch 2017 im FSJ und BFD steuerfrei. Weitere Leistungen wie Unterkunft, Verpflegung usw. können nur dann steuerpflichtig werden, wenn die Steuerfreigrenze im Kalenderjahr überschritten wird. Das ist nur der Fall, wenn neben dem Freiwilligendienst weitere Einkünfte erzielt werden, z.B. bei Freiwilligen, die in Teilzeit arbeiten und noch weiteren Beschäftigungen nachgehen oder durch das Einkommen des Ehemannes oder der Ehefrau, wenn Sie zusammen veranlagt werden.
Im FSJ und im BFD wird bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld gezahlt.
Wird die Waisenrente weiter gezahlt?
Für die Dauer der Teilnahme an einem Freiwilligendienst besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Waisenrente (Halb- und Vollwaisenrente), soweit die Voraussetzungen nach § 48 SGB VI vorliegen.
Fahrtkosten von der Wohnung zur Einsatzstelle werden im FSJ nicht erstattet. Im BFD nach Vereinbarung mit der Einsatzstelle. Die Fahrtkosten zu den Seminarwochen erstatten wir, die FSD Bistum Münster gGmbH.
Erhalte ich einen FSJ- oder BFD-Ausweis? Was kann ich damit anfangen?
Alle Freiwilligen erhalten einen bundeseinheitlichen FSJ- bzw. BFD-Ausweis. Mit diesem Ausweis können Sie z.B. eine Bahncard oder ein Monatsticket im öffentlichen Nahverkehr vergünstigt erhalten. Generelle Regelungen gibt es nicht. Sie sollten sich bei Anbietern und Eintrittsgeldern immer nach Vergünstigungen erkundigen, diese sind von dem jeweiligen Anbieter abhängig.
Wird ein Freiwilligendienst von Hochschulen als (Vor-)Praktikum anerkannt?
Ob das FSJ speziell für Ihren Ausbildungsberuf oder Ihr Studienfach als Praktikum anerkannt wird, sollten Sie direkt mit der Ausbildungsstelle oder der Hochschule klären. Jede Hochschule hat andere Zugangsvoraussetzungen und Aufnahmebestimmungen. In zahlreichen (sozial-)pädagogischen Studiengängen und Pflegeberufen werden das FSJ und der BFD als Praktikum anerkannt, wenn der Einsatz in ähnlichen Berufsfeldern erfolgte.
Kann ich mit einem FWD die Fachhochschulreife erreichen?
Die Praktikumsneuordnung in NRW regelt, dass ein 12-monatiges FSJ oder ein BFD als einjähriges gelenktes Praktikum anerkannt wird. Damit kann der praktische Teil der Fachhochschulreife anerkannt werden. Das gilt für: - Die Klasse 11/12 der Fachoberschule - Die 2-jährige Berufsfachschule - Nach der Jahrgangsstufe 12 der gymnasialen Oberstufe - Für Bildungsgänge des Abendgymnasiums und Kollegs - Bildungsgänge des beruflichen Gymnasiums Die Zuständigkeit für die Zulassung der Fachhochschulreife liegt bei der oberen Schulaufsichtsbehörde (in der Regel ist das die Bezirksregierung). Hier sollten Sie sich auf jeden Fall zu Beginn des Freiwilligendienstes erkundigen.
Was heißt das, dass der Freiwilligendienst pädagogisch begleitet wird? Ist das wie Schule?
Mit Schule hat das nichts zu tun! Während des Freiwilligendienstes werden Sie von unterschiedlichen Fachkräften begleitet:
In der Einsatzstelle von einer Anleiterin/einem Anleiter, die sie in Ihre Tätigkeiten einführt und den Dienst fachlich begleitet
In- und außerhalb der Seminarwochen von PädagogInnen der FSD Bistum Münster gGmbH. In der Seminarwoche sind Sie in einer Gruppe mit anderen Freiwilligen. Sie berichten von Ihrer Arbeit; Fragen, Probleme und Themen, die Sie interessieren werden aufgegriffen und miteinander bearbeitet. Darüber hinaus lernen Sie sich in der Freizeit kennen und es entstehen neue Kontakte und Bekanntschaften. Haben Sie Fragen oder Probleme nach der Seminararbeit, sind die PädagogInnen für Sie immer Ansprechpartner.
Kosten die Seminarwochen Geld?
Nein. In den Seminarwochen erhalten Sie eine kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Die Fahrtkosten werden Ihnen ebenfalls erstattet.
Wie läuft das mit den Seminaren? Wann erfahre ich in welcher Seminargruppe ich bin und wie wird das entschieden?
Ein 12-monatiger Jugendfreiwilligendienst wird mit 25 Bildungstagen begleitet. Erwachsene über 27 Jahren erhalten in der Regel in einem 12-monatigen Dienst 12 Bildungstage. Hier gilt eine andere Regelung als in den Jugendfreiwilligendiensten – bitte informieren Sie sich hier
Die 25 Bildungstage werden in 5 Seminarwochen à 5 Tagen durchgeführt. Im FSJ führen wir als Träger alle 5 Seminarwochen alleine durch, im BFD sind es nur 4 Seminarwochen. Eine Bildungswoche zum Thema politische Bildung wird von einem staatlichen Bildungszentrum durchgeführt.
Als Träger der Bildungsarbeit teilen wir Sie vor Beginn des Freiwilligendienstes in Seminargruppen ein. Kriterien hierfür sind unterschiedlich. Maßgeblich ist der Beginn des Dienstes und damit der Beginn des Einführungsseminars, das spätestens in den ersten vier Wochen des Dienstes stattfinden sollte. Darüber hinaus „mischen“ wir die TeilnehmerInnen nach Alter und Einsatzbereichen, damit die Gruppenmitglieder möglichst viele Einrichtungen und Tätigkeitsfelder im Erfahrungsaustausch kennen lernen.
Vor Beginn des Dienstes erhalten alle Freiwilligen und die Einsatzstellen alle Seminartermine während des Jahres, damit die Termine in den Dienstplänen der Einrichtungen berücksichtigt werden können. Die Seminarwochen sind dienstverpflichtend! Auch Urlaubstage können in dieser Zeit nicht berücksichtigt werden.
Darf ich während meines FWD nebenbei arbeiten gehen?
Nebenbeschäftigungen bedürfen generell der Genehmigung der Einsatzstelle! Bei einer Vollzeitbeschäftigung raten wir grundsätzlich davon ab, da eine 39 Stunden-Woche bereits die volle Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft verlangt.
Wie viel Urlaub habe ich im FSJ oder BFD?
Der gesetzliche Urlaubsanspruch im Kalenderjahr beträgt mindestens 24 Werktage. Dauert der Freiwilligendienst weniger als zwölf Monate, wird der Urlaubsanspruch pro Monat um ein Zwölftel des Jahresurlaubs reduziert; dauert es länger als zwölf Monate, wird er pro Monat um ein Zwölftel des Jahresurlaubs verlängert. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten längere Urlaubsansprüche nach den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, ebenfalls für Schwerbehinderte nach dem Schwerbehindertengesetz. In der Regel erhalten Freiwillige nach den Arbeitstarifen in den Einrichtungen wie andere Mitarbeiter auch ihre Urlaubstage. Der Urlaubsanspruch kann von Einrichtung zu Einrichtung variieren ist wird immer in der FSJ- oder BFD-Vereinbarung festgelegt.
Sind Sie während des Dienstes in Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen, benötigen Sie ein erweitertes Führungszeugnis. Als Freiwilliger können Sie sich von den Gebühren in Höhe von 13,- Euro befreien lassen. Hierzu muss ein Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt werden. Die Meldebehörde darf in diesem Fall keine Gebühr erheben, sondern muss die Entscheidung des allein zuständigen Bundesamtes für Justiz abwarten, an das der Antrag auf Erteilung eines Führungszeugnisses einschließlich des Antrages auf Gebührenbefreiung zur Entscheidung weiterzuleiten ist. Als Nachweis für die ehrenamtliche Tätigkeit, zu der auch der BFD, das FSJ und das FÖJ zählen, ist eine entsprechende Bescheinigung der Einsatzstelle vorzulegen und dies auch als Begründung des besonderen Verwendungszwecks anzugeben.
Kann ich meinen Freiwilligendienst auch vorzeitig kündigen?
Freiwillige und Einsatzstelle verpflichten sich für die vertraglich festgelegte Dauer des Dienstes. Der Vertrag kann aus einem wichtigen Grund, zum Beispiel bei Erhalt eines Studien- oder Ausbildungsplatzes, gekündigt werden. Die konkreten Modalitäten und Kündigungszeiten sind in der Vereinbarung festgelegt. Im BFD erfolgen Kündigungen der Freiwilligen über die Einsatzstelle schriftlich an das Bundesamt und an uns als Träger - im FSJ schriftlich nur an uns, den FSJ-Träger.
Wenn Sie weitere Fragen zu einem Freiwilligendienst haben oder eine Beratung benötigen, melden Sie sich bei uns. Hierfür können Sie das Kontaktformular auf der Homepage verwenden oder uns telefonisch kontaktieren: 0251-384502-0
Ich bin selbstbewusster geworden, hab praktische Erfahrungen im sozialen Bereich gemacht, weiß jetzt, wie meine Zukunft aussehen soll und hab viele neue Freunde gefunden.

References: § 5
 § 2
 § 18
 § 11
 § 10
 § 11
 § 6
 § 5
 § 48