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Timestamp: 2019-08-19 16:43:24+00:00

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Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 12 ... / D. USt auf Umsätze, die Entnahmen sind (§ 12 Nr 3 Hs 1 EStG Alt 3)
Rn. 223 Stand: EL 114 – ET: 02/2016 Das Abzugsverbot für USt auf Umsätze, die Entnahmen sind (§ 12 Nr 3 Hs 1 EStG Alt 3) bezweckt die einkommensteuerliche Gleichstellung von Unternehmern u Nichtunternehmern. Nach § 3 Abs 1b u Abs 9a UStG wird die Entnahme eines Gegenstands durch den Unternehmer für außerunternehmerische Zwecke, die Verwendung des Gegenstands zu Zwecken, die a...mehr
Ein nahezu bei jeder GmbH gegebener Sachverhalt ist die (Mit-)Nutzung eines im Betriebsvermögen der GmbH befindlichen Pkw durch einen Gesellschafter bzw. den Gesellschafter-Geschäftsführer. Der daraus dem Nutzenden entstehende Vorteil kann steuerrechtlich als sog. geldwerter Vorteil als Arbeitslohn oder als verdeckte Gewinnausschüttung zu berücksichtigen sein. 2.5.1 Sachlohn Ein l...mehr
GmbH: Steuerliche Behandlung / 2.5.1 Sachlohn
Ein lohnsteuerlich erheblicher geldwerter Vorteil und damit Sachlohn liegt vor, wenn die private Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer nicht vertragswidrig erfolgt, sondern sich auf eine im Anstellungsvertrag ausdrücklich zugelassene Nutzungsmöglichkeit stützt. Gefordert wird eine fremdübliche Überlassungs- und Nutzungsvereinbarung, in der festgelegt wird, dass di...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 6 Bewertung / 17.2.3 Nutzung eines betrieblichen Kfz zu Privatfahrten (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2-4 EStG)
Rz. 393 Während eine Regelung für die Bewertung von Entnahmen durch Nutzungen und Leistungen für betriebsfremde Zwecke in § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG grundsätzlich fehlt, enthält die Vorschrift für Vz ab 1996 in den S. 2ff. eine spezielle Regelung für Entnahmen infolge einer privaten Kfz-Nutzung. Diese sog. 1 %-Regelung ist nur anwendbar auf ein Kfz eines Stpfl., das zu seinem Bet...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 12 Nicht abzugsfähige Ausgaben / 2.2.2.2.1 Zeitlich nachfolgende Veranlassung
Rz. 58 Verwirklichen sich die (betrieblichen) beruflichen und die die Lebensführung betreffenden Anlässe nicht gleichzeitig, sondern zeitlich nacheinander, sind die Aufwendungen nach überwiegender Meinung – notfalls im Schätzungsweg – in einen abziehbaren betrieblichen (beruflichen) und einen nicht abziehbaren privaten Anteil aufzuteilen. Für diese Fallgruppe gilt § 12 Nr. 1...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 8 Einnahmen / 10.3.4.2 Vertragswidrige Privatnutzung
Rz. 158g Die 1-%-Methode ist bei (vertragswidriger) privater Kfz-Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft, die als vGA zu werten ist, auf Ebene der GmbH nicht anzuwenden (Rz. 134i). Die vGA ist auf der Ebene der Kapitalgesellschaft nach den tatsächlich entstandenen Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags zu bewerten. Beim Gesellschafter begr...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 8 Einnahmen / 8.1 Grundsatz und Allgemeines
Rz. 134 § 8 Abs. 2 EStG dient der Gleichmäßigkeit der Besteuerung. Diejenigen Stpfl., denen Einnahmen nicht in Geld, sondern in geldwerten Gütern zufließen, sollen denjenigen gleichgestellt werden, die ihre Einnahmen unmittelbar in Geld beziehen. Es handelt sich insoweit um eine Bewertungsvorschrift für alle Einnahmen, die nicht in Geld bestehen. Bei der Bewertung der geldwe...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 8 Einnahmen / 10.1 Allgemeines und Rechtsentwicklung
Rz. 154 Überlässt der Arbeitgeber – oder aufgrund des Dienstverhältnisses ein Dritter (z. B. eine Leasinggesellschaft) – dem Arbeitnehmer "unentgeltlich" ein Kfz zur privaten Nutzung (sog. Firmenwagen), ist der dadurch gewährte geldwerte Vorteil als Arbeitslohn (Sachlohn) zu erfassen. Nach § 8 Abs. 2 S. 1 EStG ist der Wert – vorbehaltlich von Abs. 2 S. 2–5 – mit dem üblichen...mehr
§ 1 Einleitung / C. Schadenursprung
Rz. 6 Hinweis Zur Haftung und zu den Haftungsgrundlagen wird auf Kapitel 2 (siehe § 2 Rn 20 ff.) verwiesen. Rz. 7 Ein Verkehrsunfall bildet zwar häufig den Anlass der Schadenabwicklung. Die in dieser Monographie dargestellten Grundzüge und Aspekte gelten über die Haftung aus Verkehrsunfällen hinaus auch für andere fremd(mit-)verantwortete Schadenfälle. Neben Verkehrsunfällen ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 7 A ... / 4. Die AfA-Tabellen
Rn. 192 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Da die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer anhand der branchenüblichen Nutzungsdauer ermittelt wird (s Rn 193), liegt es nahe, für solche WG, deren Nutzungsdauer von der Verwendung in einem bestimmten Wirtschaftszweig abhängig ist, branchengebundene Erfahrungssätze über die Nutzungsdauer zusammenzustellen. Solche Erfahrungssätze teilt die Fin...mehr
V Vorstand und Aufsichtsrat / 1.9.3.2 Gesamtvergütung
Rz. 808 Die Vorschriften des Aktiengesetzes zur Zuständigkeit, Angemessenheit, Anpassung bei Verschlechterung der Lage der Gesellschaft, Haftung des Aufsichtsrats etc. beziehen sich auf die Gesamtbezüge des einzelnen Vorstandsmitglieds (einschließlich aller aus der Vorstandsstellung fließenden Vorteile), also auf "Gehalt, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versich...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 9b ... / C. Sonstige Wechselwirkungen zwischen ESt u USt
Rn 17 Stand: EL 103 – ET: 02/2014 Die Freigrenze für Geschenke nach § 4 Abs 5 S 1 Nr 1 EStG in Höhe von 35 EUR bemisst sich nach den AK/HK einschließlich nicht abziehbarer Vorsteuern (R 9b Abs 2 S 3 EStR 2012). Rn 18 Stand: EL 103 – ET: 02/2014 Bei der Ermittlung der 410-EUR -Grenze des § 6 Abs 2 S 1 EStG bleibt die Vorsteuer außer Betracht. Das gilt unabhängig davon, ob sie ab...mehr
Unentgeltliche Wertabgabe bei Kfz-Überlassung durch eine Personengesellschaft
Leitsatz Das Urteil befasst sich mit der Abgrenzung, ob eine entgeltliche oder eine unentgeltliche Wertabgabe für einen dem Gesellschafter überlassenen Pkw vorliegt. Sachverhalt Eine GbR hatte ihren beiden Gesellschaftern jeweils einen Pkw auch zur privaten Nutzung überlassen. Die GbR ging von einer unentgeltlichen Überlassung aus. Sie ermittelte die Bemessungsgrundlage nach ...mehr
zfs 12/2012, Ersatz der Mehrwertsteuer / 2 Aus den Gründen:
"1. Der Kl. kann von der Bekl. die Mehrwertsteuer für die Ersatzbeschaffung des VW T nicht erstattet veranlagen, weil er die Mehrwertsteuer, die er an den Verkäufer des Fahrzeugs entrichtet hat, im Wege des Vorsteuerabzugs vom Finanzamt bereits erstattet bekommen hat, so dass ihm kein Schaden in dieser Höhe entstanden ist. § 13 (1 a) der vereinbarten AKB bestimmt dazu, dass ...mehr
Geldwerter Vorteil bei Kfz-Nutzung durch GmbH-Geschäftsführer
Leitsatz Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeintnehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat. Wird im Anstellungsvertrag die private Kfz-Nutzung ausdrücklich untersagt, greift der Anscheinsbeweis nicht ein. Diese Grundsätze gelten auch für einen GmbH-Geschäftsführer, dem Privatfahrten mit dem Firmenfahrzeug...mehr
zfs 10/2009, Verneinte Möglichkeit einer fiktiven Abrech ... / Aus den Gründen
Aus den Gründen: [4] „I. Das Berufungsgericht hat ausgeführt, dass der Kläger aus dem Verkehrsunfall gegen die Beklagte unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt mehr Ansprüche auf weiteren Schadensersatz habe. Nach dem anzustellenden Kostenvergleich zwischen der vom Kläger geltend gemachten abstrakten Nutzungsausfallentschädigung einerseits und den auf der Grundlage eines Sach...mehr
Private Pkw-Nutzung des GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführers: Lohn oder vGA
Leitsatz 1. Nutzt der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ein Fahrzeug privat auf Grundlage einer im Anstellungsvertrag ausdrücklich zugelassenen Nutzungsgestattung, liegt keine vGA, sondern ein lohnsteuerlich erheblicher Vorteil vor. 2. Eine vertragswidrige private Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs durch einen Gesellschafter-Geschäftsführer ist nicht stets als Arbe...mehr
Ermittlung des privaten Nutzungsanteils für einen betrieblichen Pkw
Leitsatz Wird für Zwecke der Umsatzsteuer der Privatanteil nach der 1 %-Regelung übernommen, ist der 20 %ige Abschlag für nicht mit vorsteuerbelastete Kosten keineswegs zwingend. Der Unternehmer kann auch einen individuellen höheren Anteil der unbelasteten Kosten nachweisen. Sachverhalt Eine aus 4 Anwälten bestehende Sozietät in Rechtsform einer GbR wies je einen Pkw (insgesa...mehr
vGA bei vertragswidriger privater Pkw-Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH
Leitsatz Eine vertragswidrige private Pkw-Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft stellt in Höhe der Vorteilsgewährung eine vGA dar. Der Vorteil ist nicht gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG mit 1 % des Listenpreises, sondern nach Fremdvergleichsmaßstäben mit dem gemeinen Wert der Nutzungsüberlassung zuzüglich angemessenen Gewinnaufschlags zu b...mehr
Neuregelung der Entfernungspauschale ab 2007 nach Ansicht des BFH verfassungswidrig -- Vorlagebeschluss an das BVerfG
Leitsatz Es wird eine Entscheidung des BVerfG darüber eingeholt, ob § 9 Abs. 2 Satz 1 EStG i.d.F. des StÄndG 2007 insoweit mit dem GG vereinbar ist, als danach Aufwendungen des Arbeitnehmers für seine Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte keine Werbungskos­ten sind und keine weiteren einkommensteuerrechtlichen Regelungen bestehen, nach denen die vom Abzugsverb...mehr
Pkw-Vermietung durch Arbeitnehmer an Arbeitgeber umsatzsteuerrechtlich zulässig
Leitsatz Ein Arbeitnehmer kann mit der Vermietung seines Pkw an den Arbeitgeber selbstständig (unternehmerisch) tätig werden. Ob die Mietzahlungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ertragsteuerrechtlich als Arbeitlohn qualifiziert werden können, spielt umsatzsteuerrechtlich keine Rolle. Sachverhalt Der Kläger – Angestellter in einer Steuerberaterkanzlei – durfte Dienstreis...mehr
Teilweise betrieblich genutzter PKW als gewillkürtes Betriebsvermögen
Leitsatz Ein PKW, der von einem Überschussrechner zu nicht mehr als 50 % betrieblich genutzt wird, wird nicht bereits durch die Berechnung des Privatanteils nach der 1-%-Methode in einer der Gewinnermittlung als Anlage beigefügten Berechnung zu gewillkürtem Betriebsvermögen. Erforderlich ist vielmehr eine eindeutige Zuordnung, beispielsweise durch Aufnahme in das betrieblich...mehr
1 %-Methode: Bruttolistenpreis auch bei voll abgeschriebenem Pkw
Leitsatz Der Wert für die Privatnutzung eines betrieblichen Pkw ist bei Anwendung der 1 %-Methode auch dann anhand des Bruttolistenpreises zu berechnen, wenn der Pkw bereits voll abgeschrieben ist. Sachverhalt Ein Steuerberater nutzte als Firmenwagen einen im Oktober 1997 für rd. 42.000 DM erworbenen Peugeot 406. Er teilte dem Finanzamt in Verbindung mit seiner Gewinnermittlu...mehr
Behandlung von Kfz-Kostenerstattungen bei der Berechnung des Privatanteils
Leitsatz Für die Berechnung einer Kostendeckelung bei der pauschalen Nutzungswertbesteuerung sowie bei der Berechnung der Gesamtkosten im Rahmen der Fahrtenbuchmethode ist auf die für das Fahrzeug angefallenen Gesamtkosten abzustellen. Kostenerstattungen von dritter Seite sind mit den tatsächlich entstandenen Aufwendungen nicht zu saldieren. Sachverhalt Zum Betriebsvermögen d...mehr
1-%-Regelung bei der Nutzung eines betrieblichen Pkw zu verschiedenen Zwecken der Einkunftserzielung
Leitsatz Die Nutzung eines betrieblichen Pkw zur Erzielung von Überschusseinkünften ist durch die Bewertung der privaten Nutzung nach der 1-%-Regelung nicht mit abgegolten. Sie ist vielmehr mit den auf sie entfallenden tatsächlichen Selbstkosten als Entnahme zu erfassen. Sachverhalt Der Steuerpflichtige (S) war im Streitjahr 1999 als Prokurist bei einer Fleischwarenfabrik bes...mehr
1%-Regelung bei zusätzlicher Nutzung des betrieblichen Pkw für Zwecke anderweitiger Einkünfteerzielung
Leitsatz Die Nutzung eines betrieblichen Kfz zur Erzielung von Überschusseinkünften ist durch die Bewertung der privaten Nutzung nach der 1%-Regelung nicht mit abgegolten. Sie ist vielmehr mit den auf sie entfallenden tatsächlichen Selbstkosten als Entnahme zu erfassen. Normenkette § 4 Abs. 1 Satz 2, § 6 Abs. 1 Nr. 4 Sätze 1 und 2 EStG Sachverhalt Der Kläger war im Streitjahr ...mehr
Verdeckte Gewinnausschüttung bei privater Kfz-Nutzung durch den Gesellschafter
Kommentar Es ist aus Vereinfachungsgründen vertretbar, den Wert der verdeckten Gewinnausschüttung im Fall privater Kfz-Nutzung durch einen Gesellschafter grundsätzlich in Anlehnung an § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2ff. EStG, d.h. nach der 1 %- oder der Fahrtenbuchmethode zu ermitteln. Daran ändert auch das BFH-Urteil vom 23.2.2005 nichts. Damit wird den praktischen Schwierigkeiten R...mehr
Private Fahrzeugnutzung durch beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer trotz Verbots im Anstellungsvertrag
Leitsatz Nach der allgemeinen Lebenserfahrung nutzt ein Steuerpflichtiger selbst bei nur knapp bemessener Freizeit ein ihm zur Verfügung stehendes Betriebs-Fahrzeug auch für private Fahrten. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um ein repräsentatives Fahrzeug handelt und der Steuerpflichtige über keinen weiteren privaten Pkw verfügt. Dieser Anscheinsbeweis wird durch ein ans...mehr
Keine Abgeltung durch 1 %-Regelung für Maut- und Schutzbriefkosten
Leitsatz Übernimmt der Arbeitgeber die Straßenbenutzungsgebühren (Vignetten, Mautgebühren) für die mit einem Firmenwagen unternommenen Privatfahrten seines Arbeitnehmers, liegt darin die Zuwendung eines geldwerten Vorteils, der nicht von der Abgeltungswirkung der 1 %-Regelung erfasst wird. Sachverhalt Ein Arbeitgeber hatte seinem Geschäftsführer einen Dienstwagen überlassen u...mehr
Keine Abgeltungswirkung der 1 %-Regelung für Straßenbenutzungsgebühren und Beitrag für Schutzbrief
Leitsatz Übernimmt der Arbeitgeber die Straßenbenutzungsgebühren (Vignetten, Mautgebühren) für die mit einem Firmenwagen unternommenen Privatfahrten seines Arbeitnehmers, liegt darin die Zuwendung eines geldwerten Vorteils, der nicht von der Abgeltungswirkung der 1 %-Regelung erfasst wird. Normenkette § 8 Abs. 2, § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG Sachverhalt Der Kläger war in den Streitja...mehr
Fahrtkosten bei Einsatzwechseltätigkeit mit Sammelbeförderung nicht pauschal abziehbar
Leitsatz Für die Wege eines Arbeitnehmers zwischen Wohnung und ständig wechelnden Tätigkeitsstätten ist die Entfernungspauschale nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG nicht anzusetzen. Die Aufwendungen für solche Fahrten sind in der nachgewiesenen oder glaubhaft gemachten Höhe abziehbar. Bei Sammelbeförderung durch den Arbeitgeber scheidet mangels Aufwands des Arbeitnehmers ein We...mehr
Verdeckte Gewinnausschüttung bei Pensionszusage und privater Kfz-Nutzung
Leitsatz Die Erteilung einer Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft setzt im Allgemeinen die Einhaltung einer Probezeit voraus, um die Leistungsfähigkeit des neu bestellten Geschäftsführers beurteilen zu können. Handelt es sich um eine neu gegründete Kapitalgesellschaft, ist die Zusage überdies erst dann zu erteilen, wenn die künftige ...mehr
vGA: private Kfz-Nutzung – Pensionszusage im Jahr der Errichtung der GmbH
Leitsatz 1. Die Erteilung einer Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft setzt im Allgemeinen die Einhaltung einer Probezeit voraus, um die Leistungsfähigkeit des neu bestellten Geschäftsführers beurteilen zu können. Handelt es sich um eine neu gegründete Kapitalgesellschaft, ist die Zusage überdies erst dann zu erteilen, wenn die künfti...mehr
Pauschale Ermittlung der nichtabziehbaren Betriebsausgaben für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte
Leitsatz Die pauschalierte Ermittlung des Entnahmewerts für die private Kfz-Nutzung und der nicht abziehbaren Betriebsausgaben für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist ausnahmlos sachgerecht, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird. Bei einem Selbständigen kann der Betriebsausgabenabzug dadurch vollständig aufgezehrt werden. Ein Mindestbetrag in Höhe des bei Arbeitn...mehr
Entnahmewert für private Kfz-Nutzung enthält keine abziehbare Umsatzsteuer
Leitsatz Berechnungsgrundlage für die private Kfz-Nutzung ist der Listenpreis einschließlich der Umsatzsteuer. Sachverhalt Ein selbständig tätiger Optiker (O) ermittelte seinen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich. Zum Betriebsvermögen gehörten zwei PKW, die nacheinander wie folgt genutzt wurden: PKW 1 (Bruttolistenpreis: 29 300 DM) v. 1.1. bis 30.9.1997, PKW 2 (Bruttolist...mehr
Leitsatz Berechnungsgrundlage für die private Kfz-Nutzung ist der Listenpreis einschließlich der Umsatzsteuer. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG Sachverhalt Ein selbstständiger Optiker (O) ermittelte seinen Gewinn nach § 5 Abs. 1 EStG. Zum Betriebsvermögen gehörten zwei Pkw, die O nacheinander wie folgt nutzte: Pkw 1 (Bruttolistenpreis: 29 300 DM) vom 1.1. – 30.9.1997; P...mehr
Private Kfz-Nutzung: 1 %-Regelung ist auch bei Geländewagen mit über 2,8 t Gesamtgewicht anzuwenden
Leitsatz Kombinationskraftwagen (hier: Geländewagen) sind ungeachtet ihrer kraftfahrzeugsteuerrechtlichen Einordnung als (gewichtsbesteuerte) "andere Fahrzeuge" i.S.v. § 8 Nr. 2 KraftStG auch dann Kfz i.S.d. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG (sog. 1 %-Regelung), wenn sie über ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 2,8 t verfügen. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 4 Sätze 2 und 3 EStG ...mehr
Bewertung einer Nutzungsentnahme bei hohem Erhaltungsaufwand
Leitsatz 1. Eine Nutzungsentnahme ist mit den (anteiligen) Kosten der außerbetrieblichen Nutzung zu bewerten, höchstens aber mit dem Marktwert der Nutzung (hier: höchstens der Marktmiete). 2. Entstehen für das außerbetrieblich genutzte Wirtschaftsgut des Betriebsvermögens Erhaltungsaufwendungen durch Instandhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen, die zu einer substanziellen ...mehr
Anwendung der 1 %-Regelung auf voll abgeschrieben Gebrauchtwagen
Leitsatz Die Privatnutzung eines betrieblichen Fahrzeugs ist auch dann nach der 1 %-Methode zu bewerten, wenn ein bereits voll abgeschriebener Gebrauchtwagen privat genutzt wird. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG ist insoweit weder lückenhaft noch verfassungswidrig. Um nachteilige Ergebnisse durch die 1 %-Regelung zu vermeiden, steht es dem Steuerpflichtigen offen, die Höhe der b...mehr
Leitsatz Ein Fahrtenbuch muss zumindest Aufzeichnungen für jede einzelne Fahrt hinsichtlich des KM-Stands am Anfang und Ende mit einer Kurzbezeichnung des Fahrziels und - bei Umwegen - der Fahrtroute enthalten. Eine Zusammenfassung mehrerer an einem Tag durchgeführter Fahrten ist nicht ausreichend. Sachverhalt Ein selbständig tätiger Sachverständiger und Gutachter setzte in s...mehr
Nutzungsentgelte und -vorteile bei Unterbringung eines Dienstwagens regelmäßig kein Arbeitslohn
Leitsatz 1. Überlässt der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber eine eigene Garage, in der ein Dienstwagen untergestellt wird, stellt das vom Arbeitgeber gezahlte Nutzungsentgelt regelmäßig keinen Arbeitslohn dar. 2. Stellt der Arbeitnehmer den Dienstwagen in einer von ihm angemieteten Garage unter, handelt es sich bei der vom Arbeitgeber erstatteten Garagenmiete um steuerfreien Au...mehr
Einkommensteuer: Kfz-Nutzung
Leitsatz Eine Nutzungsüberlassung kann ausnahmsweise auch dann vorliegen, wenn der Arbeitnehmer ein Kfz least, dies aber auf Veranlassung des Arbeitgebers geschieht, der auch sämtliche Kfz-Kosten trägt und im Innenverhältnis allein über die Nutzung des Kfz bestimmt. Sachverhalt Der Arbeitgeber, ein Unternehmen, das Fahrzeuge eines bestimmten Herstellers zu Wohnmobilien ausbau...mehr
Erstattung der Pkw-Aufwendungen des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber ist Barlohn
Leitsatz Erstattet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für dessen eigenen PKW sämtliche Kosten, wendet er Barlohn und nicht einen Nutzungsvorteil i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG zu. Normenkette EStG § 3 Nr. 16, EStG § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2, EStG § 8 Abs. 1, EStG § 8 Abs. 2 Satz 2, EStG § 8 Abs. 2 Satz 3, EStG § 19, EStG § 38, EStG § 40 Abs. 2 Satz 2, EStG § 42d Abs. 1 Nr. 1 Link zur Ent...mehr
Kostenübernahme durch Arbeitgeber für privates Kfz des Arbeitnehmers ist Barlohn, nicht Nutzungsvorteil
Leitsatz Erstattet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für dessen Pkw sämtliche Kosten, wendet er Barlohn und nicht einen Nutzungsvorteil i.S.d. § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG zu. Normenkette § 3 Nr. 16 EStG , § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG , § 8 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 EStG , § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG Sachverhalt In den Anstellungsverträgen waren den Gesellschafter-Geschäftsführern der Klä...mehr
Ermittlung des privaten Kfz-Nutzungsanteils nach der 1%-Methode vor 1996
Leitsatz 1. Der Arbeitgeber überlässt dem Arbeitnehmer ein Kfz auch dann unentgeltlich zur privaten Nutzung i.S.v. Nr. 7.4 des BMF-Schreibens vom 8.11.1982 (BStBl I 1982, 814) bzw. Abschn. 31 Abs. 7 Satz 3 Nr. 4 LStR 1990, wenn der Arbeitnehmer das Kfz auf Veranlassung des Arbeitgebers least, dieser sämtliche Kosten des Kfz trägt und im Innenverhältnis zum Arbeitnehmer allei...mehr
1 %-Regelung verfassungsrechtlich unbedenklich
Leitsätze (amtlich) Die pauschale Bewertung der privaten Nutzung eines betrieblichen Kfz nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG verstößt auch insoweit nicht gegen den Gleichheitssatz, als die Nutzungsentnahme bei einem Gebrauchtfahrzeug ebenfalls nach dem Listenpreis bei der Erstzulassung bemessen wird (Anschluss an BFH-Urteil vom 24.2. 2000, IIIR 59/98, BStBl II2000, S. 273 = IN...mehr
Bewertung der Nutzungsentnahme bei einem privaten Unfall eines zum Betriebsvermögen gehörenden Pkws
Leitsatz Der VIII. Senat legt dem Großen Senat des BFH gemäß § 11 Abs. 2 und 4 FGO folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vor: Sind in die Bewertung der Nutzungsentnahme die im Buchwertansatz des Pkws ruhenden stillen Reserven einzubeziehen, wenn der zum Betriebsvermögen gehörende Pkw während einer privat veranlassten Fahrt durch Unfall zerstört oder erheblich beschädigt wird?...mehr

References: § 12
 § 3
 § 6
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 § 12
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 § 8
 § 8
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§ 1
 § 2
 § 7
 § 9
 § 4
 § 6
 § 13
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 § 5
 § 8
 § 6
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 § 42
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