Source: http://blogabissl.blogspot.de/2015/
Timestamp: 2017-04-27 01:25:31+00:00

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Siehe auch http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/abschied-von-der-sprachgesellschaft.html Link hierher:
Der sehr kluge Artikel von Barbara Zehnpfennig aus Passau über Hitlers Buch kommt zur Frage: »Wie aber kann man ein Denken aus der Welt schaffen? Der Glaube, dies durch die Ermordung der Menschen zu erreichen, die man für die Träger des Denkens hält, ist sicher die furchtbarste Variante des Kampfes gegen
Gedanken.«
(Man lese auch die Kommentare zum NZZ-Artikel.) Link:
Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/mein-kampf.html Eingestellt von
Ein Gastkommentar von Hernando de Soto am 21.12.2015 in der NZZ greift Franziskus’ Kapitalismuskritik auf und gibt ihm recht, was die Symptome betrifft. Weltweit wächst der Unterschied zwischen Arm und Reich. Hernando de Soto ist Ökonom, Wirtschaftsberater und Präsident des Institute for Liberty and Democracy (ILD) in Lima. Die Schlussfolgerungen Franziskus’ aber findet er nicht richtig, weil Armut weniger an der Ungleichheit in der Bezahlung liegt, sondern darin, dass Arme kein Kapital aufbauen können. Wenn doch, so lassen auch sie es für sich arbeiten und prosperieren. Eine interessante, sozusagen post-kommunistische Anschauung. Die Frage wird am Schluss ganz deutlich gestellt: »Bisher hat Papst Franziskus eine von Marxisten gestellte Frage beantwortet: Warum haben so wenige so viel? In einer redlichen Debatte, wie sie der Papst einfordert, würde ich gerne eine Frage stellen, die möglicherweise zu einer für die gelebte Wirklichkeit relevanteren Antwort führt: Warum haben so viele so wenig?«
Die genannte Papstrede im Madison Square Garden steht übrigens hier. Ich selbst hatte mich Ende 2013 über seine populistische und wenig kompetente Kapitalismuskritik aufgeregt, hier.
Über den Autor de Soto in der NZZ und in der Weltwoche. Link zu diesem Blog:
http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/gut-gemeint-aber-der-papst-irrt.html Eingestellt von
Licht am Arbeitsplatz? Ersteinmal muss Strom her, hier von oben
Strom aus der Deckenlampe, in Madagaskar mit Bajonettverschluss
Wer also trotzdem »unten« Strom brauchte, und äs­the­tisch nicht zimperlich war, holte ihn sich von der Lampenfassung. Die Dinger gibt’s noch heute, antiquarisch, teuer. Man braucht nur nach Lampenfassung Stecker zu googeln. Hier ein besonders schönes Exemplar: »Die Schraub­steck­dose wurde früher auch als ›Stromdieb‹ bezeichnet. Sie ermöglichte den Verbrauch von sogenanntem ›Lichtstrom‹ für andere Zwecke
ohne Bezahlung.« Meint Franz Rendl, hier, vom technischen Museum Wien.
Noch bis in die Fünfzigerjahre gab es im Haushalt zwei Stromkreise: für Licht- und für Kraftstrom, billig und teurer. Natürlich haben die Leute da für einzelne Abnehmer Querverbindungen geschaffen. Bei uns hatte Kraftstrom breitere Stecker, bei Lichtstrom war der Abstand der Kontakte wie üblich. (Ich wüsste gerne, wer sich diesen Abstand von 17,5 mm ausgedacht hat, der – außer in Amerika – seit über hundert Jahren gilt.) Weitere Links
»Kellerfassung« Blog »Dreifachstecker« bei mir
Then I tried to read it. I got to the end. I understood little or nothing. I’m facinated with all its phantasy, the pictures – but I felt horror from all the coldblooded killings, the fascist emotions. In the Internet I found no critique, just praise for the very successful series. Personally I think it’s rather fascist: a superpersonal goal, that’s to be reached without any mercy or empathy. The end justifies the means. Plus the end is nebulous.
So I didn’t give the book to Carla. She doesn’t like comics half as much as myself, anyway. Morning Glory, Ipomoea purpurea
• German: http://www.comicshop.de/advanced_search_result.php?keywords=Morning+Glories&x=0&y=0 • https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/D#Der_Zweck_heiligt_die_Mittel
• https://de.wikipedia.org/wiki/Morning_Glory steht für … Permalink:
Groß- und Kleinbuchstaben in Windows und im Web MS-Dos and Windows are not case sensitive, so is Apple’s OS. The file system may preserve case, but you can’t have a folder like »Strasse« and another one »strasse« in the same folder.
If you try to make a folder »strasse«, and there’s a folder »Strasse« in
place already, the systems asks you, if you want to replace the previous »Strasse« folder.
works fine. If you spell, however, »Frauenfoerderung« with a capital letter F, http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung11/content/Frauenfoerderung/index_ger.html
To avoid this in singular cases make a folder with a different name (e.g. strasseklein), upload it to the server, and rename it there (strasse).
www.Sarner-Geschichtsverein.Org/Strasse only contains an immediate rerouting to the »small« folder:
Frau Burghartz sieht heute eine »starke Immanenz-Orientierung: Man muss heute nicht im Jenseits, sondern in dieser Welt glücklich werden – und zum Glück gehört normativ auch eine erfüllte Sexualität.« Ich selbst bin noch vor dieser Neuorientierung sexualisiert worden, streng katholisch, in Bayern. In Rom steht nach wie vor diese alte Grundeinstellung, hier: »Infolgedessen ist die Sexualität, in welcher sich Mann und Frau durch die den
Eheleuten eigenen und vorbehaltenen Akte einander schenken, keineswegs etwas
rein Biologisches, sondern betrifft den innersten Kern der menschlichen Person
als solcher. Auf wahrhaft menschliche Weise wird sie nur vollzogen, wenn sie in
jene Liebe integriert ist, mit der Mann und Frau sich bis zum Tod vorbehaltlos einander
verpflichten«.
Sex also nur in der Ehe, sonst ist’s nachgerade unmenschlich. Um die Frage, ob auch der Kinderwunsch unbedingt dazugehört, wird allerdings eher herumgeeiert. Deutlich bleibt: »Die eheliche Liebe zwischen Mann
und Frau steht somit unter der doppelten Forderung der Treue und der Fruchtbarkeit.« Man sehe sich all die ausführlichen Katechisierungen im Original an, voller weiterführender Links, einfach Wahnsinn.
Für die Todsünde bemüht der Katechismus Thomas von Aquin, hier: »Wenn
der Wille sich zu etwas entschließt, was der Liebe, durch die der Mensch auf
das letzte Ziel hingeordnet wird, in sich widerspricht, ist diese Sünde von
ihrem Objekt her tödlich … «. Kennt auch keiner mehr. Wir alle kommen inzwischen in den Himmel. Gott »kann das«.
Lösen kann das nur weniger Katechismus und mehr persönlicher Kontakt zu Gott in Liebe. ————————————————————————————————
*) Die Unabhängigkeitserklärung der USA bezeichnet das Streben nach Glück als vom Schöpfer gegebenes Naturrecht des Menschen, nicht als Richtschnur oder gar Pflicht: »We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal,
that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness«.
Man darf auch was anderes anstreben! Links: • Holger Dörnemanns Blog zur Synode. Papst Franziskus zum Abschluss.
Foto Stiftung Haus der Geschichte,Axel Thünker
4. Katechismus ist Anleitung per Default, Gott wirkt aber (wenn überhaupt, aber wir glauben ja daran) individuell (Beispiel: Berufung). Optionale »Sondereinstellungen« sind erlaubt. Da allerdings hält sich p. def. die Kirche heraus. • Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/sex.html
Mehr dazu in der Wikipedia Hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/edisons-kuss-im-licht-der-gluhbirne.html
Bilder zum Vergrößern klicken.)
Anzeige mit Sternen – Sheriffstern und Fußnote Link hierher: http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/gescheite-alte-anzeigen.html
PS. Von Stefan Betschon erschien in der NZZ am 8.12.15 (int. 9.12.) eine schöne Glosse zum Thema technisches Spielzeug: »Was Hänschen lernen muss« (online leider nur für Abonnenten). Betschon stört sich an der zu Toytalk in San Franzisko verbundenen Online-Barbie und meint ge­schenk­tech­nisch: »Besser geeignet wären etwa die billigen Minicomputer der britischen Raspberry Pi Foundation«. Eingestellt von
&#8226;A. ncqtic auri magna fames attcrit:horum opes pccora funt, quaa^^ pcr hiemcm tocao nutriunt , hifq. viuunt : intcr quos &amp; homi- ncs inuenirc cft,quos nunquam bibifle conftat , quibus pro po- tueft cibus la&#163;kcus. Qui procul ab ecclclia dcgunt,corpora hic-' mis tcmpore defunda fubdiuo rcponunt,atquc aftrictagelu ia- &nbsp;
&#8226; icftatem fcruant : tunc plebanus parochiam circumicns iongu funcris ordinem ducit:dicenfq. nouiftima verba , incoemctcriu pluralimul cadauera recipit , iUi liccis genis cxequias prolc- quuntur.Fehcillinii mortalium fua li bonacognofcentes,hbidi ni fr.^cnum ponerent : lcd diu noctuquecommcnfati , ftupra &amp; adultcria paftim admutunt,neque virgo apud eos nubit. Vcru hanc eccieiiam Aeneas breui dimifit, mcliorcm aflccutus in Ba ioaria fanctx Marix Afpaccniis non longe ab Aeno fiuminc&#187; quam fibi Lconardus Patauicnfis cpifcopus gcncrc, atque ma- gnificcntia xquc nobihs vltrocontulit : httcrifq. ci finc pretio ad Stiriam miflis. Die Stelle mit den Sarner Jungfrauen habe ich fett hervorgehoben, der entscheidende Satz ist zufällig sogar sauber zu lesen, schon weil keine Zeichen wie ӕ oder ſ (langes s, leicht mit f zu verwechseln) vorkommen: neque virgo apud eos nubit. Das Schuss-s ist rund. Also stimmte sie doch, die Story mit den lebenslustigen Sarnerinnen: Keine heiratete als Jungfrau (virgo). Klar war nun auch, dass die Stelle im ersten Buch der zwölf Bücher zu finden ist. Auf Seite 15, hier und zusammengestellt:
Interim Aeneas Sarantanӕ vallis parochialem eccleſiam faurore Cӕſaris affectus est, quӕ aureos ei ſexaginta quotannis reddidit: ſita in alpibus, quӕ Germaniam ab Italia diſterminat. Ea vallis vno [uno] tantum aditu, eoque altisſſimo, & perdifficili, patens niuibus,& aſüerrima glacie tribus anni partibus obtecta rigeſcit. Loci accolӕ totas hiemes domi ſe continent, ciſtas, & quӕ ſunt opera carpentartiorum ſolerter gentes, quӕ per ӕſtatem Bulzani, Tridentiq. [Tridentique] vendunt: ſcaccorum, ac alearum ludo temporis plurimum terunt, illumq. mirum in modum callent: nullos hos belli metus occupat, neque honoris cupido cruciat, neque auri magna fames atterit; horum opes pecora ſunt, quӕ per hiemem foeœno nutriunt, hiſq. viuunt : inter quos & homines inenuire eſt, quos nunquam bibiſſe conſtar, quibus pro potu eſt cibus lecteus. Qui procul ab eccleſia degunt, corpora hiemis tempore defuncta ſub diuo reponunt, atque aſtricta gelu in ӕſtatem feruant : tunc plebanus parochiam circumiens longū funeris ordinem ducit : dicenſ q. nouiſſima verba, in cœmenteriū prura ſimul cadauera recipit, illis ſiccis genis exequias froſequuntur. Feliciſſimi mortalium ſua ſi bona cognoſcentes libidi ni frӕnum ponerent : ſed diu noctuque commenſati, ſtupra & adulteria paſſim admittunt, neque virgo apud eos nubit. Verū hanc eccleſiam Aeneas breui dimiſit, meliorem affecutus [aſſecutus?] in Baioaria ſabctӕ Mariӕ Aſpacenſis non longe ab Aeno flumin, quam ſibi Leonardus Patauienſis epiſopus genere, atque magnificentia ӕque nobilis vltro [ulto] contulit : litteriſq. ei ſine pretio ad Stiriam miſſis. ERSTES BUCH
bekam Enea durch Vermittlung des Kaisers die Pfarrei im Sarntal, die ihm jährlich sechzig Gulden einbrachte. Gelegen in dem Teil der Alpen, der Deutschland von Italien trennt. Dieses Tal ist nur durch ein einziges, sehr hochgelegenes und steil ansteigendes Tal zugänglich, drei
Viertel des Jahres von hohem Schnee und dickem Eis bedeckt. Die Bewohner halten sich den ganzen Winter daheim auf, fertigen mit viel Geschick Kisten und andere Holzgegenstände an, die sie dann im Sommer in
Bozen (Bulzani) und Trient (Tridenti) verkaufen. Sehr viel Zeit verbringen sie mit Schach und Würfelspielen, was sie wunderbar spielen. Sie haben keine Angst vor Krieg, kein Ehrgeiz quält sie, und auch von der Geldgier sind sie verschont. Ihr Reichtum sind ihre Herden, die sie im Winter mit Heu nähren und von denen sie leben; man kann hier noch Menschen finden, die noch nie Alkohol getrunken haben: Statt zu trinken verzehren sie Milchprodukte. Diejenigen, die weit weg von der Kirche wohnen, legen die Körper der im Winter Verstorbenen einfach ins Freie und konservieren sie mit der Eiseskälte bis in den Sommer; dann geht der
Pfarrer in seiner Pfarrei herum und führt einen langen Leichenzug an, spricht die letzten Worte auf dem Friedhof und beerdigt mehrere gleichzeitig: Das Volk begeht diese Beerdigung trockenen Auges. Sie könnten die glücklichsten der Sterblichen sein, wenn sie ihr Glück erkennen und ihre Gelüste zügeln könnten. So aber geben sie sich Tag und
Nacht Vergnügungen hin, frönen Vergewaltigungen und Ehebruch, und kein Mädchen heiratet als Jnngfrau. Enea hat diese Pfarre bald wieder aufgegeben und bekam eine bessere in Bayern, die der heiligen Maria in Aspach, nicht weit vom Inn, die ihm Leonhard, der Passauer (Passauensis)
Bischof, ein Mann von edler Abstammung und großartigem Charakter, von sich aus verlieh. Er sandte Enea die Berufung ohne alle Nebenkosten nach
Steyr (Stiriam).
»I Commentarii, quindi, sono un’opera affascinante per le variazioni di prospettiva«, sie faszinieren durch die Variationen des Gesichtspunkts, meint Stefan Bauer.Viel ist abgeschrieben, wobei er es mit den Zitaten nicht so genau genommen hat – wie manche Doktoranden heute. »Possiamo valutare Piccolomini, per quanto riguarda questo testo, come un
informatore ambivalente – a volte affidabile, altre meno. Commette errori quando descrive eventi sulla base del ricordo personale; inoltre altera la prospettiva di alcune fonti, per convincere i lettori dei suoi
argomenti (cfr. l’introduzione di Wagendorfer, cit., pp. XXVII-XXX).« Schon damals: Nicht alles, was geschrieben steht, ist glaubwürdig, non tutte le cose che sono state scritte sono degne di fede.
Interessant auch der Hinweis auf die zunächst unterdrückten Passagen hier: »Gelehrte zwischen Humanismus und Reformation: Kontexte der ... «, herausgegeben von Martin Wallraff: Übrigens: Das kleine u mit Überstrich, ū, statt um scheint eine Sparschreibung zu sein. Dazu der Fachmann Hannes Obermair: »u mit überstrich ist unspezifisch und kürzt eigentlich nur den Nasal, also entweder un oder um, ganz kontextbezogen (ceteru[m] bzw. u[n]de...)« – Danke, Hannes!
Interviews mit Assad sind selten, lang, und wohl immer von der russischen Nachrichtenagentur RT. Das neueste scheint’s ist vom 15. September (lang, schlecht lippensynchron). Nur um einen Eindruck zu geben. Über die Zeit nach Assads Machtübernahme liest man: »Für die syrischen Intellektuellen begann Anfang 2001 eine Zeit ungekannter Redefreiheit, die als Damaszener Frühling
bekannt wurde. Die Forderungen nach demokratischen Reformen breiteten sich allerdings unerwartet schnell aus und nahmen rapide an Vehemenz zu,
so dass auf den Damaszener Frühling der „Damaszener Winter“ im Januar 2002 folgte, während dessen die neuen Freiheiten größtenteils wieder eingeschränkt wurden.«
Zehn Jahre später. »Am 31. Januar 2011 äußerte sich Assad im Rahmen eines seiner seltenen Interviews mit westlichen Medien im Wall Street Journal zu den Protesten in Ägypten
und forderte ein Umdenken unter den arabischen Machthabern hin zu mehr Liberalität. Er bekräftigte dabei schon früher vorgetragene Thesen von der Rückständigkeit Syriens bezüglich des zivilgesellschaftlichen Diskurses und verteidigte die Zurückhaltung seiner Regierung gegenüber vollen demokratischen Rechten für sein Volk. Gleichzeitig konstatierte er, dass ein Übergreifen des Arabischen Frühlings auf Syrien aufgrund der dort anders liegenden Verhältnisse unwahrscheinlich sei. Nachdem Assad anfangs Recht zu behalten schien, griffen die Proteste ab Mitte März 2011 jedoch auf Syrien über und wurden von Sicherheitskräften mit zunehmender Gewalt beantwortet.«
Von da an ging es in Syrien bergab. Und vorher? Sein Vater »Hafiz al-Assad (arabisch ‏حافظ الأسد‎, DMG Ḥāfiẓ al-Asad, auch Hafis el Assad; * 6. Oktober 1930 in Kardaha; † 10. Juni 2000 in Damaskus)« regierte Syrien von 1970 bis 2000.
Bis dann die Flüchtlinge kamen, zu uns, unvorhergesehen von »Dublin«, von Gewalt und Bomben vertrieben. Schnell sollen wir in Syrien gegen den IS helfen, noch präziser dort Bomben abzuladen und Drohnen zu fliegen. Der Spiegel: »Bei ihrem geplanten Anti-Terror-Einsatz in Syrien
hat die Bundesregierung eine Kooperation mit Truppen unter dem Kommando
des syrischen Machthabers Baschar al-Assad ausgeschlossen. ›Jetzt wird es keine Zusammenarbeit mit Assad geben und auch keine Zusammenarbeit mit Truppen unter Assad‹, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Flosdorff, in Berlin. Das habe auch Ministerin Ursula von der Leyen klargemacht. Die CDU-Politikerin hatte im ZDF gesagt, es werde keine Zukunft mit Assad geben, aber es gebe Teile der Truppen in Syrien, die man ›hier auch nehmen kann‹. Flosdorff präzisierte das nun und erläuterte, der totale Zerfall der Staatlichkeit von Syrien solle vermieden werden.«
Dieser Blog: http://blogabissl.blogspot.com/2015/12/assad.html Eingestellt von
Istanbul, blaue Moschee, 9. 6. 2014.Eine junge Frau versucht gemeinsam mit ihrem Mann oder Freund im öffentlichen Teil zu beten. Ein Wächter verweist sie kompromisslos hinten auf den separaten Gebetsbereich für Frauen. Foto Jörn, mehr im Album Istanbul
Was hilft gegen Gewalt? »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« – Es ist kein anderes Gebot größer denn diese
(Markus 12.31), womit Gottes- und Nächstenliebe gleichgesetzt werden, Worte Jesu Christi. Davon leitet sich ab, dass Christen in erster Linie liebevoll sein sollen – was sie oft genug nicht sind, und auch nicht waren. Trotzdem: Die Richtung stimmt. Mir fällt auf, dass im hiesigen Christentum die Moral keine Rolle mehr spielt. Besonders die drohende Hölle wird totgeschwiegen. Wir machen’s uns hienieden bequem, vom Himmel kommt das Internet. Pfingsten, wie Angela Merkel fragt? »Mir kommt einfach vor, dass es mit der Christlichkeit im Alltag bei uns auch nicht besonders weit her ist – womit treten wir also dem Islam gegenüber?«, fragt meine Tochter.
Zum Schluss zum Extrem. Wollten wir mit Gewalt Attentate verhindern, so bliebe am Ende nichts anderes übrig als das, was die Wehrmacht gegen Partisanen tat. Und davor b’hüt uns Gott! Angela Merkel über Islamisierung, 3:35-Video der SRF vom 3.9. 2015
Aus meinem Blog: Kriegerischer Islam? – noch mit Fragezeichen
Selbstmord Frau im Islam Link hierher http://blogabissl.blogspot.com/2015/11/islam-gewalttatig.html
»Eine Religion, die aufgrund ihrer Glaubenslehre Säkularität ermöglicht, hat andere Aufgaben und Potenziale als eine Religion, die ein monistisches System begründer, die alles unter ein Grundprinzip stellt«, schreibt er, das Christentum mit sowohl »Schöpfungs-« als auch »Offenbarungsordnung« dem Kalifat-fördernden Islam gegenüberstellend. Dabei lobt er die Gedanken von Ernst-Wolfgang Böckenförde. Eingestellt von
Drehschemelexperiment, Drehimpuls, seine Erhaltung, Präzession, Corioliskraft Am Samstag in der Schule, da war Tag der offenen Tür. Mich treibt’s immer zur Physik (Bilder auf Anfrage). Gezeigt wurde unter anderen das Experiment mit dem Drehschemel und dem drehenden Rad, das der drauf Sitzende an seiner Achse schwenkt.
Klar: Erhaltung des Drehmoments. Soweit wussten das alle. Allerdings geht’s genaugenommen um den Drehimpuls, gleich unten, einen Pseudovektor. Das Drehmoment, bekant vom Hebelgesetz aus der Schule und ab achtzehn vielleicht von Radmuttern, ist zwar zunächst eine skalare Größe (kein Vektor) in mkg, Kraft (hier altmodisch in kg) mal Hebelarm (m). Moderner liest sich das hier etwa so: »Bei Pkw ist meist ein Drehmoment von zwischen 100 und 200 Newtonmeter (Nm) in der technischen Dokumentation spezifiziert.« Für mich wären das griffigere 10 bis 20 mkg, richtiger 10,1972 bis 20,9343 kpm, Kilopondmeter, was aber zuweit und abseits führt.
Wenn wir uns die Drehrichtung des Schemels erklären wollen, die beim Schwenken des sich drehenden Rads heraukommt, so müssen wir uns schon einen Vektor anschauen. Es passiert ja im dreidimensionalen Raum Unerhörtes, besser: Unvorhergehenes (sprachliche Bilder sollten stimmen … ). Zurück also zum Drehimpuls. Rot im Video ist der Drehimpulsvektor des Rades, nach oben, und der ist ordentlich groß, weil sich das Rad zu Beginn ja schnell dreht. Gelb ist der Drehimpuls des Schemels, und der ist erst einmal Null, weil der Knabe geduldig normal dasitzt.
In the bicycle wheel gyroscope demonstration, there are two possible turning motions. The platform the person stands on turns like a wheel on its side. Call this horizontal turning motion. The other turning motion is the bicycle wheel the person is holding. Initially it is vertical, as a bicycle wheel normally stands. Call this vertical turning motion. To begin with, someone spins the bicycle wheel. There is vertical turning motion in the bicycle wheel, but no horizontal turning motion of the platform. Then the person tilts the bicycle wheel to the side, so now there is horizontal turning motion where there wasn’t any before. Conservation of angular momentum tries to fix this. The platform
starts spinning in the direction opposite that of the bicycle wheel. If
you add the backward turning of the platform and the forward turning of
the bike wheel together, you get zero. So horizontal motion is the same
as when we started: nothing. When the bike wheel is tilted back vertically, the platform stops spinning, as in the beginning. Also:
Die Menge der bewegten Masse spielt natürlich auch eine große Rolle (besonders bei diesen Herren im Bild). Da gleicht schon ein wenig Schemeldrehung viel Raddrehung aus. Damit wäre die Sache wohl geklärt. Es geht aber auch umständlicher. Eine erste Erklärung findet man bei der Präzession: »Wenn beim rotierenden Kreisel versucht wird, seine Rotationsachse zu kippen, dann zeigt sich eine Kraftwirkung senkrecht zur Kipprichtung der Rotationsachse.«
Fig. 20–1.Before: axis is horizontal; moment about vertical
axis = 0. After: axis is vertical; momentum about
vertical axis is still zero; man and chair spin in direction
opposite to spin of the wheel. Let us now return to the law of conservation of angular momentum. This law may be demonstrated with a rapidly spinning wheel, or gyroscope, as follows (see Fig. 20–1). If we sit on a swivel chair and hold the spinning wheel with its axis horizontal, the wheel has an angular momentum about the horizontal axis. Angular momentum around a vertical axis cannot change because of the (frictionless) pivot of the chair, so if we turn the axis of the wheel into the vertical, then the wheel would
have angular momentum about the vertical axis, because it is now spinning about this axis. But the system (wheel, ourself, and chair) cannot have a vertical component, so we and the chair have to turn in the direction opposite to the spin of the wheel, to balance it. First let us analyze in more detail the thing we have just described. What is surprising, and what we must understand, is the origin of the forces which turn us and the chair around as we turn the axis of the gyroscope toward the vertical. Figure 20–2 shows the wheel spinning rapidly about the y-axis. Therefore its angular velocity is about that axis and, it turns out, its angular momentum is likewise in that direction. Now suppose that we wish to rotate the wheel about the x-axis at a small angular velocity Ω; what forces are required? After a short time Δt, the axis has turned to a new position, tilted at an angle Δθ with the horizontal. Since the major part of the angular momentum is due to the spin on the axis (very little is contributed by the slow turning), we see that the angular momentum vector has changed. What is the change in angular momentum? The angular momentum does not change in magnitude, but it does change in direction by an amount Δθ. The magnitude of the vector ΔL is thus ΔL=L0Δθ, so that the torque, which is the time rate of change of the angular momentum, is τ=ΔL/Δt=L0Δθ/Δt=L0Ω. Taking the directions of the various quantities into account, we see that τ=Ω×L0. (20.15)Thus, if Ω and L0 are both horizontal, as shown in the figure, τ is vertical. To produce such a torque, horizontal forces F and −F must be applied at the ends of the axle. How are these forces applied? By our hands, as we try to rotate the axis of the wheel into the vertical direction. But Newton’s Third Law demands that equal and opposite forces (and equal and opposite torques) act on us. This causes us to rotate in the opposite sense about the vertical axis z. Links:
• Corioliskraft • Link hierher (zum Weitegeben):
Warum, Papa, fragst du warum? Zugabe:
Und noch was Schönes, gibt’s auch für Smartphones als »Deckel«. Paolo Čerić
Ich will mir ein paar Fakten zusammensuchen, obwohl sie von der aktuellen Entwicklung buchstäblich überrant werden. Gemeinhin werden die Ausländer, die hilfesuchend über die deutschen Grenzen strömen, als »Flüchtlinge« bezeichnet (amtlich auch »Zuwanderungsgeschehen«). Zu »anerkannten Flüchtlingen« werden »Asylsucher« aber ert nach einem langen Prozess. So waren am 31. August 2015 laut Spiegel 300.000 Asylanträge »anhängig«, das heißt mehr oder weniger in Arbeit. Im September sollen rund 23.000 Asylanträge bearbeitet worden sein, wobei 38 Prozent der Antragsteller als Flüchtlinge anerkannt worden sind. Daraus lässt sich leicht eine zeitliche Prognose für die »hängigen« Verfahren ableiten. Schon jetzt dauern die Verfahren rund ein Jahr (Quelle).
Genaueres liest sich bei der Wikipedia so: »Asylberechtigte nach Art. 16a GG erhalten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 1 AufenthG, anerkannte Flüchtlinge nach § 3 Abs. 1 AsylG erhalten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 Alt. 1 AufenthG. Ausländern, denen subsidiärer Schutz (§ 4 Abs. 1 AsylG) gewährt wird, erhalten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 Alt. 2 AufenthG. Werden Abschiebungsverbote nach § 60 Abs. 5 und 7 AufenthG festgestellt, erhalten die Personen in der Regel eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3. Letztere erhielten bis zum Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes am 1. Januar 2005 vielfach nur eine Duldung.« Dazu kommen meines Erachtens EU-Binnenmigranten (2014 mehr als Flüchtlinge von außerhalb, 2012 58%, 2013), die hier frei einreisen, dazu kommen unregistrierte Einwanderer, die hier ohne Papiere leben. Jede Statistik erfasst nur Teile.
. Link hierher:

References: Art. 16
 § 25
 § 3
 § 25
 § 25
 § 60
 § 25