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Timestamp: 2019-10-15 21:37:36+00:00

Document:
Amtsgericht Zwickau - Bedarfsgerechte Unterbringung (TWP) 19D912004
Vergabenummer: 19D912004
I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Zwickau
Postleitzahl / Ort: 08056 Zwickau
Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) http://www.sachsen-vergabe.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (URL) https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d25c16138-349d98ff7c2908c9
Offizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Außenstelle in der Niederlassung Dresden 1, SSC Vergabe- und Vertragsmanagement
Hauptadresse: (URL) http://www.sachsen-vergabe.de
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Amtsgericht Zwickau
Bedarfsgerechte Unterbringung
Referenznummer der Bekanntmachung: 19D912004
II.1.4) Kurze Beschreibung: Tragwerksplanung
Hauptort der Ausführung: Amtsgericht Zwickau
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Das Amtsgericht Zwickau ist derzeit an insgesamt vier Standorten in Zwickau und Bad Schlema untergebracht.
Ziel der Maßnahme ist die konzentrierte, bedarfsgerechte Unterbringung des Amtsgerichts an einem Standort in Zwickau auf Grundlage des Gesetzes zur Neuordnung von Standorten der Verwaltung und der Justiz des Freistaats
Sachsen (Sächsisches Standortegesetz - SächsStOG). Dafür wird das historische Amtsgerichts am Standort Dr.-Friedrichs-Ring 21 saniert, umgebaut und erweitert.
TBM 1: Erweiterung im Bestand (überdachte Sitzungssäle im Hofbereich EG sowie Lückenschluss Bestandsgebäude)
TBM 2: Neubau
TBM 3: Sanierung Gebäude im Bestand
Der in Vorbereitung dieses Verfahrens ermittelte Kostenrahmen beträgt für die KG 200-700 = 28.212.000,00 EUR
Projektstart (Leistungsbeginn) ist für Dezember 2019 und Gesamtfertigstellung für März 2024 geplant.
Beginn: 01.12.2019 Ende: 31.12.2024
Beschreibung der Optionen: Zunächst Beauftragung der Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 4 nach Anlage 14 zu §§ 51, 52 HOAI, mit der Option der stufenweisen Beauftragung weiterer Leistungen der folgenden Leistungsphasen 5 bis 6 sowie besondere Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
II.2.14) Zusätzliche Angaben: 1) Rückfragen an d. Vergabestelle ausschließlich über das Bietercockpit (http://www.sachsen-vergabe.de).
- Die vom Bieter selbst zu erarbeitenden DARSTELLUNGEN u .ERLÄUTERUNGEN zu den ZUSCHLAGSKRITERIEN (siehe Anl. "Beschreibung Zuschlagskriterien und Wertung") sind zum Einreichungstermin mit den Angebotsunterlagen einzureichen!
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister 1.) BERUFLICHEN BEFÄHIGUNG:
Es ist zugelassen wer berechtigt ist die Berufsbezeichnung Ingenieur oder gleichwertig zu führen und bei einer Ingenieurkammer in eine Liste "Qualifizierte Tragwerksplaner" oder vergleichbar eingetragen ist.
2.) EINTRAGUNG HANDELSREGISTER (bei Eintragungspflicht):
3.) WEITERE ANGABEN/ERKLÄRUNGEN:
3.2) Erklärung, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
• gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
• gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
• gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB.
3.3) Neben Einzelunternehmen sind aus Bietergemeinschaften (BG) zugelassen. Zusätzlich siehe Nr.VI.3) Ziff.6 der Auftragsbekanntmachung. Rechtsform von BG: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Hierzu liegt das Formblatt "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" den Ausschreibungsunterlagen bei. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mitschriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1.) SPEZIFISCHER JAHRESUMSATZ:
Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro/ brutto je Geschäftsjahr. Erforderlicher Mindestjahresumsatz siehe unter "Möglicherweise geforderte Mindeststandards".
2.) NACHWEIS BERUFSHAFTPFLICHTVERSICHERUNG:
Erklärung / Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung. Der Bieter ist verpflichtet, einen Nachweis über das Bestehen des Versicherungsschutzes zur Abdeckung aller Schadens- und/oder Regressansprüche wegen Personen- und sonstigen Schäden vorzulegen. Erforderlicher Umfang siehe unter "Möglicherweise geforderte Mindeststandards".
3.) RECHTLICH UND WIRTSCHAFTLICHE VERKNÜPFUNGEN:
Erklärung, über das Bestehen von rechtlich und wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen mit Angabe, ob wirtschaftliche Verknüpfungen vorliegen, unter Benennung der Unternehmen und Beschreibung zur Art und Weise der Verknüpfung;
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:ERGÄNZEND ZU:
ZU 1.) SPEZIFISCHER JAHRESUMSATZ:
Es ist der "spezifische" Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR /netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 750.000,00 EUR /brutto gefordert.
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3.000.000,00 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3.000.000,00 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:
1.) GEEIGNETE REFERENZEN:
Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden auch Referenzen berücksichtigt, die mehr als drei Jahre zurück liegen (max. Zeitraum siehe unter Mindeststandards).
2.) STUDIEN- UND AUSBILDUNGSNACHWEISE SOWIE BESCHEINIGUNG ÜBER DIE ERLAUBNIS ZUR BERUFSAUSÜBUNG:
Nachweis der beruflichen Befähigung durch Vorlage der Studien- und Ausbildungsnachweise / Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber / Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens (z.B bei GmbH, AG). Führungkräfte sind dabei verantwortliche Personen die im Auftragsfall die Leistungserbringung leiten und steuern. Anforderungen siehe unter Nr. III.1.1 i.V.m. Nr. III.2.1 der Auftragsbekanntmachung.
3.) BESCHÄFTIGTENZAHL:
Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen, und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren.
Aufgliederung in folgende Berufsgruppen: z. B. in Architekten, Ingenieure, Techniker, sonstiges Personal.
4.) UNTERAUFTRAGSVERGABE:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:ERGÄNZEND...
ZU 1.) GEEIGNETEN REFERENZEN:
Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen wird vom Bieter eine Mindestreferenz mit den folgenden Mindestanforderungen gefordert:
Art des Referenzobjektes: Bestandsgebäude vor 1920 mit Neubauerweiterung, Zeitpunkt der Objektfertigstellung:
innerhalb Zeitraum 01.01.2009 bis zum Angebotszeitpunkt,
Vollständig erbrachte Leistungsphasen mindestens§ 51 HOAI: 2 bis 8,
Honorarzone § 52 HOAI mindestens: III (drei),
Herstellungskosten Summe der Kostengruppen 300 + 400 gemäß DIN
276 in EUR Brutto mindestens:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (2) und (3) VgV;
Erforderliche berufliche Befähigung siehe III.1.1 zu dieser Auftragsbekanntmachung.
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag und Ortszeit: 23.10.2019 10:00 Uhr
IV.2.6) Bindefrist des Angebots Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.12.2019
IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote Tag: 23.10.2019, Ortszeit: 10:00
VI.3) Zusätzliche Angaben: 1.) Sämtlichen Vergabeunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform http://www.sachsen-vergabe.de zum Download bereitgestellt.
2.) Zur Angebotserstellung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (http://www.sachsen-vergabe.de) mittels elektronischer Mittel in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Angebotes auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Angebotes muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Angebotsabgabe erklärt, angegeben werden.
3.) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers/ Bieters sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt;
4.) Geforderte Nachweise sind grundsätzlich als Kopie zugelassen, sofern nicht ausdrücklich anders verlangt. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung);
5.) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch Teilnahmeanträge/ Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium);
6.) Bei Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Gemeinschaft jeweils das Formblatt 901-AI EU ausgefüllt und unterschrieben, sowie um die geforderten Nachweise ergänzt, den Unterlagen beizufügen. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem oder mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen;
7.) Enthalten die Bekanntmachung od. die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/Bieter den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber/Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: SIB Zentrale, Außenstelle in der NL Dresden I, SSC-VVM
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 12.09.2019

References: § 21
 § 21
 § 19
 § 125
 § 52
 § 75
 § 160