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Timestamp: 2016-10-21 16:38:20+00:00

Document:
8C_728/2013 (22.08.2014)
8C_728/2013 � � Urteil vom 22. August 2014
Bundesrichter Maillard, nebenamtlicher Bundesrichter Andreas Brunner,
�ffentliches Personalrecht (fristlose K�ndigung, Beendigung des �ffentlichen Dienstverh�ltnisses),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. August 2013.
A.________ war seit dem 27. April 1987 als Lehrer an den Schulen der Gemeinde B.________ t�tig, zuletzt an einer Kleinklasse der Oberstufe. Am 19. M�rz 2012 beschloss die Schulpflege der Gemeinde, A.________ fristlos aus dem Schuldienst zu entlassen. Mit Schreiben vom 21. M�rz 2012 wurde ihm dieser Entscheid mitgeteilt, wobei die fristlose K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses mit einem krassen Verstoss gegen die Berufspflichten begr�ndet wurde, weil er mit drei Sch�lerinnen "Strip-Poker" gespielt und M�dchen, vereinzelt auch Knaben, im Nackenbereich massiert habe. A.________ gelangte in der Folge an die kantonale Schlichtungskommission f�r Personalfragen, welche die K�ndigung als widerrechtlich erachtete und die Bezahlung von Fr. 40'000.- als Schadenersatz empfahl; zur Begr�ndung f�hrte sie an, ein grobes Fehlverhalten sei zwar ausgewiesen, die zust�ndigen Organe h�tten darauf aber nicht unmittelbar reagiert, weshalb die fristlose K�ndigung rechtswidrig sei (Empfehlung vom 28. Juni 2012). Mit Beschluss vom 3. September 2012 hielt die Schulpflege dennoch an der fristlosen Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses fest, was sie A.________ mit Schreiben vom 21. September 2012, dem ein Auszug des Protokolls der Sitzung vom 3. September 2012 beilag, zur Kenntnis brachte.
Mit Entscheid vom 15. August 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die von A.________ gegen die Einwohnergemeinde B.________ erhobene Klage auf Feststellung der Rechtswidrigkeit seiner K�ndigung und auf Lohn- sowie Entsch�digungszahlungen ab.
A.________ l�sst Beschwerde ans Bundesgericht f�hren mit dem Antrag, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. August 2013 wie auch der Beschluss der Schulgemeinde B.________ betreffend fristlose Entlassung vom 19./21. M�rz 2012 seien aufzuheben.
Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz, welcher nicht beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar ist (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG) und ein �ffentlich-rechtliches Arbeitsverh�ltnis (vgl. � 3 Abs. 1 des aargauischen Gesetzes �ber die Anstellung von Lehrpersonen vom 17. Dezember 2002 [GAL; SAR 411.200], Version in Kraft vom: 01.03.2010 bis 31.12.2012]), also eine Angelegenheit des �ffentlichen Rechts betrifft (Art. 82 lit. a BGG). Der auf dem Gebiet �ffentlich-rechtlicher Arbeitsverh�ltnisse zu beachtende Ausschlussgrund nach Art. 83 lit. g BGG (nicht verm�gensrechtliche Angelegenheit, es sei denn, sie betr�fe die Gleichstellung der Geschlechter) kommt nicht zum Zuge, da der zu beurteilende Streit um eine K�ndigung und damit einhergehende finanzielle Forderungen verm�gensrechtlicher Natur ist. Die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.- (Art. 85 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG) wird erreicht und auch die �brigen Eintretensvoraussetzungen sind erf�llt.
2.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten k�nnen Rechtsverletzungen im Sinne von Art. 95 BGG ger�gt werden. R�gen gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sind nur zul�ssig, wenn Letztere offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels �berdies f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
"Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Willk�r in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss seine Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar als zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 138 I 305 E. 4.3 S. 319, 138 I 49 E. 7.1 S. 51, 138 IV 13 E. 5.1 S. 22, je mit Hinweisen).
2.2.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft jedoch - unter Ber�cksichtigung der nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG zu beachtenden allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht - nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Aufgrund der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist es weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden. Es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen, 369 E. 2 S. 371; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
2.3.�Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem oder interkantonalem Recht gilt eine qualifizierte R�gepflicht. Das Bundesgericht pr�ft solche R�gen nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53). Die Verletzung kantonaler Bestimmungen bildet - abgesehen von den hier nicht gegebenen F�llen gem�ss Art. 95 lit. c-e BGG - nur dann einen zul�ssigen Beschwerdegrund, wenn eine derartige Rechtsverletzung einen Verstoss gegen Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG - beispielsweise das Willk�rverbot (Art. 9 BV) - oder gegen V�lkerrecht im Sinne von Art. 95 lit. b BGG zur Folge hat (BGE 133 II 249 E. 1.2.1 S. 251 f.; ARV 2009 S. 311, 8C_340/2009 E. 1.2; Urteil 8C_594/2010 vom 25. August 2011 E. 1.2).
Dies gilt auch im Bereich der �ffentlich-rechtlichen Anstellungsverh�ltnisse, wenn das kantonale Personalrecht - wie im vorliegenden Fall etwa in den �� 4 (Abs. 3), 7 und 12 GAL), - auf das Schweizerische Obligationenrecht (OR) verweist. Das Bundesprivatrecht gelangt diesfalls als erg�nzendes kantonales Recht zur Anwendung (BGE 138 I 232 E. 2.4 S. 236 f.; ARV 2009 E. 1.2 und Urteile 8C_110/2013 vom 2. September 2013 E. 2.1, 8C_594/2010 vom 25. August 2011 E. 1.2, Urteil 8C_294/2011 vom 29. Dezember 2011 E. 3.4 [nicht publiziert in BGE 138 I 113], je mit Hinweisen; vgl. nachstehende E. 4.2).
Der Beschwerdef�hrer r�gt prim�r eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil er vor dem Entscheid �ber seine fristlose Entlassung nicht angeh�rt worden sei.
3.1.1.�Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Das rechtliche Geh�r dient einerseits der Sachaufkl�rung, andererseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu geh�rt insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheids zur Sache zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzur�umen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 135 III 670 E. 3.3.1 S. 677).
3.1.2.�Der Umfang des Anspruches auf rechtliches Geh�r wird zun�chst durch die kantonalen Verfahrensvorschriften umschrieben. Das Bundesgericht pr�ft deren Auslegung und Anwendung nur unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbotes (vgl. E. 2.3 hievor). Unabh�ngig vom kantonalen Recht greifen die aus Art. 29 Abs. 2 BV folgenden Verfahrensregeln zur Sicherung des rechtlichen Geh�rs Platz (BGE 134 I 159 E. 2.1.1 S. 161). Ob diese Grunds�tze eingehalten wurden, pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242 f. mit Hinweisen). Dass sich vorliegend aus dem kantonalen Recht ein weitergehender Geh�rsanspruch als aus Art. 29 Abs. 2 BV ergeben w�rde, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht behauptet.
3.1.3.�Im �ffentlichen Dienstrecht k�nnen auch relativ informelle �usserungsgelegenheiten vor einer (fristlosen) K�ndigung dem verfassungsrechtlichen Geh�rsanspruch gen�gen, sofern der betroffenen Person klar war, dass sie mit einer solchen Massnahme zu rechnen hatte. Dabei hat die Partei nicht bloss die ihr zur Last gelegten Tatsachen zu kennen, sondern sie muss dar�ber hinaus auch wissen, dass gegen sie eine Verf�gung oder sonst ein Verwaltungsakt mit bestimmter Stossrichtung in Erw�gung gezogen wird (Urteil 8C_98/2010 vom 23. August 2010 E. 5.1).
3.2.1.�Das kantonale Gericht hat erkannt, dass gewisse - f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich festgestellte (E. 2.1 hievor) - Verhaltensweisen des heutigen Beschwerdef�hrers im Schulunterricht ein Andauern des Arbeitsverh�ltnisses nicht mehr rechtfertigen liessen. Dabei hat es namentlich den - vom Beschwerdef�hrer als Spiel bezeichneten - "Strip-Poker", bei welchem Sch�lerinnen bei nicht oder falsch gel�sten Aufgaben im Kopfrechnen jeweils ein Kleidungsst�ck abzugeben hatten, sowie auf Wunsch einzelner Sch�lerinnen und Sch�ler durchgef�hrte Nackenmassagen im Auge gehabt. In diesen Vorkommnissen hatte die Schulpflege einen gen�genden Anlass zur fristlosen Aufl�sung des seit Jahren bestehenden Arbeitsverh�ltnisses gesehen. Wie die Vorinstanz aufgrund ihrer Erhebungen tats�chlicher Art, welche - da weder offensichtlich unrichtig noch auf bundesrechtswidriger Grundlage beruhend - auch f�r das Bundesgericht massgeblich sind (E. 2.1 hievor), weiter festgehalten hat, war ein entsprechender Beschluss ("vorbehaltener" Beschluss, vgl. nachfolgende E. 3.2.2) anl�sslich der Sitzung der Schulpflege vom 19. M�rz 2012 gefasst worden, wobei ihr bewusst gewesen sei, dass sie vorg�ngig der Er�ffnung dieses Entscheides das rechtliche Geh�r gew�hren sollte. Um diesem Erfordernis zu gen�gen, lud sie den Beschwerdef�hrer auf den 21. M�rz 2012 zu einer pers�nlichen Unterredung ein. Dieses Treffen, bei welchem dem Beschwerdef�hrer auch schon die Schl�ssel zu den Schulr�umlichkeiten abverlangt worden waren, f�hrte die daran teilnehmende Delegation der Schulpflege nicht zu neuen Erkenntnissen, welche sie zu einem Absehen von der beabsichtigten fristlosen Entlassung h�tten bewegen k�nnen. Die zwei Tage zuvor in Betracht gezogene fristlose K�ndigung wurde deshalb dem Betroffenen - schriftlich ausformuliert - noch am selben Tag er�ffnet.
3.2.2.�Entgegen der Argumentation des Beschwerdef�hrers wurde dem Anspruch auf rechtliches Geh�r mit der Anh�rung vom 21. M�rz 2012 Gen�ge getan. Ihm bot sich dabei Gelegenheit, zu der ins Auge gefassten Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses Stellung zu nehmen und allenfalls dagegen sprechende Einw�nde vorzutragen. Dass in diese Richtung zielende Schritte erfolglos blieben, d�rfte weniger in einer fehlerhaften Ausgestaltung der konkreten Geh�rsgew�hrung zu sehen als vielmehr dem Umstand zuzuschreiben sein, dass der zur K�ndigung f�hrende Sachverhalt weitestgehend unbestritten war und sogar auf eigenen Angaben des Beschwerdef�hrers selbst beruhte, etwa in seinem Schreiben vom 18. M�rz 2012 an den zust�ndigen Gemeinderat, das er mittels E-Mail (in Kopie) an weitere Beteiligte, worunter wiederum Mitglieder der Schulpflege, weitergeleitet hatte. Eine bei der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs - wie behauptet - formell mangelhafte Vorgehensweise kann der die K�ndigung aussprechenden Schulbeh�rde nicht vorgehalten werden. Insbesondere ist ihr nicht vorzuwerfen, �ber den Inhalt des geplanten Gespr�chs vom 21. M�rz 2012 vorg�ngig nicht ausreichend informiert zu haben. Dieser Verpflichtung ist sie mit dem Hinweis auf die dort zu besprechende Art der bevorstehenden Trennung nachgekommen, zumal der Beschwerdef�hrer wissen musste, dass daf�r auch eine fristlose Entlassung in Frage kommen kann. Mit dieser M�glichkeit hatte er angesichts des - auch in die Medien getragenen - vorangegangenen Aufruhrs sogar ernsthaft zu rechnen. Von einem �berraschungseffekt, der ihn an einer wirksamen Interessenwahrung gehindert h�tte, kann deshalb keine Rede sein. Ebenso wenig steht die Kurzfristigkeit der anberaumten Anh�rung vom 21. M�rz 2012 der Annahme einer rechtsgen�glichen Geh�rsgew�hrung entgegen. Unbegr�ndet ist schliesslich die Kritik an dem von der Schulpflege angegebenen und von der Vorinstanz �bernommenen Begriff "vorbehaltener Beschluss". Es trifft zwar zu, dass es sich dabei um ein juristisch nicht existentes Institut handelt, doch l�sst der Ausdruck im allgemeinen Sprachgebrauch ohne Weiteres erkennen, dass es sich um einen Beschluss handelt, der unter dem Vorbehalt keiner neu hinzukommender Aspekte gef�llt worden war. Allein schon die Anordnung der Unterredung vom 21. M�rz 2012 best�tigt dies, und es besteht kein Anlass zur Annahme, selbst beim Auftauchen neuer, bisher unbekannt gebliebener Fakten oder entscheidrelevanter Argumente w�re die Schulpflege auf ihre provisorisch vorbereitete K�ndigung nicht zur�ckgekommen. Deren Pr�sident erkl�rte denn anl�sslich der vor Vorinstanz durchgef�hrten Hauptverhandlung vom 15. August 2013 auch ausdr�cklich, sie (die Mitglieder der Schulpflege) h�tten die fristlose K�ndigung sicher zur�ckgenommen, wenn bei der Anh�rung vom 21. M�rz 2012 neue Erkenntnisse zum Vorschein gekommen w�ren. Diese Aussage vor Gericht ist unwidersprochen geblieben, weshalb sich die darauf gest�tzte vorinstanzliche Beweisw�rdigung im Rahmen der dem Bundesgericht zukommenden �berpr�fungsbefugnis (E. 2.1 hievor) nicht als willk�rlich qualifizieren l�sst. Davon, dass es sich bei der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs gleich wie in dem im angerufenen bundesgerichtlichen Urteil 8C_187/2011 vom 14. September 2011 behandelten Fall lediglich um eine "Farce" gehandelt h�tte, kann hier nicht gesprochen werden.
Als Rechtsfrage ist weiter zu pr�fen, ob die Vorinstanz das - f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellte (E. 2. 1, 3.2.1 und 3.2.2 hievor) - Verhalten des Beschwerdef�hrers als hinreichenden Grund f�r eine fristlose Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses betrachten durfte.
4.1.�Nach � 12 GAL (vgl. auch � 7 GAL) gilt als Grund f�r die fristlose Aufl�sung (des Arbeitsverh�ltnisses von Lehrpersonen) f�r beide Parteien jeder Umstand, der nach Schweizerischem Obligationenrecht als wichtig gilt. Laut Art. 337 Abs. 1 OR kann sowohl der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer das Arbeitsverh�ltnis jederzeit aus wichtigen Gr�nden fristlos aufl�sen (erster Satzteil). Nach Abs. 2 derselben Bestimmung gilt als wichtiger Grund namentlich jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem K�ndigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverh�ltnisses nicht mehr zugemutet werden darf.
4.2.�Werden - wie im vorliegenden Fall - mittels Verweises im kantonalen �ffentlichen Recht erg�nzend die Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts als anwendbar erkl�rt, wird das bundesrechtliche Privatrecht zum �ffentlichen Recht des betreffenden Gemeinwesens. Es ist nach dessen Regeln anzuwenden und auszulegen. Die �bernommenen Normen des Obligationenrechts gelten nicht mehr als Bundesprivatrecht, sondern bilden - wenn auch gleichlautendes - subsidi�res Recht des Kantons. Die Bundesrechtsr�ge gem�ss Art. 95 lit. a BGG ist entsprechend auf die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte beschr�nkt. Eine Verletzung des Obligationenrechts als solches - angewandt als kantonales �ffentliches Recht - kann nicht ger�gt werden (in BGE 138 I 113 nicht publizierte E. 3.4 des Urteils 8C_294/2011 vom 29. Dezember 2011 mit Hinweisen; vgl. auch die Hinweise in E. 2.3 hievor und nachstehender E. 4.2.1).
4.2.1.�Von dieser in der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mehrfach best�tigten Rechtslage (vgl. nebst den schon in E. 2.3 und 4.2 hievor genannten Referenzen und dem in der Beschwerdeschrift zitierten Urteil 8C_913/2012 vom 29. Mai 2013 E. 4.3 auch die Urteile 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012 E. 4.3.3 und 8C_810/2011 vom 12. M�rz 2012 E. 4.3) ist nicht - wie vom Beschwerdef�hrer beantragt - mittels Praxis�nderung abzuweichen, entspricht es doch einfacher Logik, dass vom Kanton geschaffenes Recht kantonales Recht bleibt, auch wenn es (zufolge Verweises) mit bundesrechtlichen Normen �bereinstimmt. Angesichts der Unterschiede zwischen privatrechtlichen Arbeitsverh�ltnissen einerseits und solchen �ffentlichen Rechts andererseits (vgl. dazu BGE 138 I 113 E. 6 S. 115 ff. mit Hinweisen) ist insbesondere kein triftiger Grund ersichtlich, der deren Gleichbehandlung (Art. 8 BV) hinsichtlich einer (fristlosen) Aufl�sung gebieten w�rde. Gerade bei Lehrpersonen erweist sich diesbez�glich eine ungleiche Behandlung als durchaus sachlich gerechtfertigt, haben diese doch anders als zahlreiche in privatrechtlichen Arbeitsverh�ltnissen stehende Personen Verantwortung gegen�ber der Allgemeinheit oder zumindest einem Grossteil davon �bernommen. Die ihnen vorgesetzte Schulbeh�rde, die auf die Wahrung des Rufs ihrer Institution bedacht sein muss, darf deshalb auch ein absolut integres Verhalten ihrer Lehrpersonen erwarten.
4.2.2.�Anders als in der Beschwerdeschrift dargestellt, hat das Bundesgericht in BGE 138 I 113 denn auch nicht die Einhaltung obligationenrechtlicher Regeln gepr�ft, sondern die vorinstanzliche Best�tigung des Vorgehens der dort involvierten Schulbeh�rde im Hinblick auf eine allf�llige Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte, namentlich einen Verstoss gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV), untersucht. Dass es dabei zur Begr�ndung in BGE 138 I 113 E. 6 S. 115 ff. auch auf die zivilrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 337 OR zur�ckgegriffen hat, ist nicht als direkte Pr�fung der Vereinbarkeit der dort streitig gewesenen K�ndigung mit dieser Bestimmung zu verstehen, sondern diente der f�r den schliesslich getroffenen Entscheid erforderlichen Grundlagenbildung.
4.3.1.�Auch im vorliegend zur Diskussion stehenden Fall hat das Bundesgericht angesichts seiner eingeschr�nkten �berpr�fungsbefugnis (Art. 105 Abs. 2 BGG; E. 2.2 hievor) das dem Beschwerdef�hrer vorgehaltene Verhalten als Rechtfertigung f�r eine fristlose K�ndigung nicht selbst zu beurteilen und kann seine eigene diesbez�gliche Erkenntnis nicht an die Stelle derjenigen der Vorinstanz stellen (E. 2.1 hievor). Es muss sich vielmehr auf die Pr�fung der Frage beschr�nken, ob der vom kantonalen Gericht in diesem Punkt gef�llte Entscheid vor Bundesrecht standh�lt oder ob er einen der vom Beschwerdef�hrer ger�gten Verst�sse dagegen darstellt.
4.3.2.�Nach den - f�r das Bundesgericht verbindlichen - vorinstanzlichen Feststellungen hatte der Schulleiter bereits im Fr�hjahr 2011 und damit rund ein Jahr vor der nunmehr angefochtenen K�ndigung Kenntnis von dem dem Beschwerdef�hrer vorgehaltenen "Strip-Poker". Einen hinreichenden Grund f�r eine sofortige Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses hatte er darin aber offenbar nicht erblickt und dem Beschwerdef�hrer deshalb lediglich zu verstehen gegeben, dass sich solche und �hnliche Vorkommnisse nicht mehr ereignen d�rften. Aus dessen eigenen Schilderungen ergibt sich, dass er dies durchaus auch so verstanden hat. Erst das Hinzutreten der kurz vor der K�ndigung bekannt gewordenen Nackenmassagen veranlasste die Schulpflege alsdann zur fristlosen K�ndigung. Dass diese Kumulation verschiedener Fehlverhalten schliesslich auch vom kantonalen Gericht als gen�gender Grund f�r eine fristlose Entlassung des Beschwerdef�hrers angesehen und dessen Argumentation, wonach die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses versp�tet erfolgt sei, verworfen wurden, l�sst sich nicht als geradezu willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV bezeichnen. Ebenso wenig liegt - wie gesehen (E. 3.2 hievor) - angesichts der Unterredung vom 21. M�rz 2012 eine Verletzung des verfassungsm�ssig garantierten Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) vor (E. 3 hievor). Eine solche ist vor Allem auch darin nicht zu sehen, dass dem Beschwerdef�hrer der neu hinzugetretene K�ndigungsgrund der Nackenmassagen nicht vorg�ngig der fristlosen Entlassung kommuniziert worden sei. Wie das kantonale Gericht unter Hinweis auf das Schreiben des Beschwerdef�hrers vom 18. M�rz 2012 an den zust�ndigen Gemeinderat (E. 3.2.2 hievor) - f�r das Bundesgericht verbindlich - festgestellt hat, waren auch diese Massagen selbst unbestritten, sodass lediglich noch die daraus allenfalls zu ziehenden Konsequenzen zu reden gaben. Dar�ber hinausgehende Bundesrechtsverletzungen werden in diesem Zusammenhang nicht ger�gt. Da der Schulleitung eine Fortsetzung des Arbeitsverh�ltnisses nach - vor Bundesgericht nach dem Gesagten nicht zu beanstandender - Auffassung der Vorinstanz unter diesen Umst�nden nicht mehr zumutbar war, kann dem Antrag auf Aufhebung des kantonalen Entscheids vom 15. August 2013 und der damit gesch�tzten fristlosen K�ndigung vom 21. M�rz 2012 nicht entsprochen werden.
Bez�glich der vorinstanzlich angeordneten Kosten- und Entsch�digungsfolgen beanstandet der Beschwerdef�hrer den vom kantonalen Gericht angenommenen - und in der Rechtsmittelbelehrung seines Entscheids vom 15. August 2013 im Sinne von Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG entsprechend bezifferten - Streitwert von Fr. 132'800.- als willk�rlich.
5.1.�Die Regelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen im vorinstanzlichen Klageverfahren richtet sich nach kantonalem Recht, weshalb diesbez�glich eine qualifizierte R�gepflicht zu beachten ist (vgl. E. 2.3 hievor). Ob der Beschwerdef�hrer dieser in gen�gender Weise nachgekommen ist oder ob insoweit auf seine Rechtsmitteleingabe schon mangels hinreichend pr�ziser Begehren und Begr�ndung nicht einzutreten w�re, erscheint zumindest fraglich, nachdem er die vorinstanzliche Streitwertbestimmung zwar ausgiebig kritisiert, selbst aber offenbar nicht bestimmt anzugeben vermag, welchen Betrag er daf�r eingesetzt haben will; er verlangt insoweit lediglich eine R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid. Dieser Frage braucht indessen nicht weiter nachgegangen zu werden, da sich - wie sich aus nachfolgender E. 5.2 ergibt - die diesbez�gliche R�ge ohnehin als offensichtlich unbegr�ndet erweist.
5.2.1.�Das kantonale Gericht hat den die Bemessung der Gerichtskosten und der der obsiegenden Gegenpartei zu bezahlenden Entsch�digung mitbeeinflussenden Streitwert aufgrund der ihm gestellten Klagebegehren ermittelt, was sich grunds�tzlich nicht als willk�rlich beanstanden l�sst. In der der Vorinstanz am 15. Januar 2013 eingereichten Klage hatte der heutige Beschwerdef�hrer die Entrichtung des vollen Lohnes bis zum Ablauf der ordentlichen K�ndigungsfrist einschliesslich des pro rata temporis berechneten 13. Monatslohnes (abz�glich der f�r diese Zeit von der Arbeitslosenversicherung bezogenen Taggelder) gefordert und den daraus resultierenden Betrag auf Fr. 68'335.55 beziffert, welcher ab 21. M�rz 2012 mit 5 % zu verzinsen sei (Rechtsbegehren 1b). Zus�tzlich hat er eine - ebenfalls ab 21. M�rz 2012 mit 5 % zu verzinsende - angemessene Entsch�digung im Sinne von � 13 Abs. 1 GAL in Verbindung mit Art. 336a OR gefordert (Rechtsbegehren 1c). Diesen zweiten Posten (Entsch�digung als Sanktion bei missbr�uchlicher K�ndigung) hat er nicht etwa - wie noch vor der kantonalen Schlichtungskommission f�r Personalfragen - im Sinne eines Eventualantrages alternativ anbegehrt, sondern - so wie die gew�hlte Formulierung verstanden werden muss - ausdr�cklich ("ferner") kumulativ zum ersten eingeklagten Posten (Lohnzahlung) gefordert.
5.2.2.�Unabh�ngig davon, ob �berhaupt beiden dieser Begehren gleichzeitig entsprochen werden k�nnte oder ob sie sich - zumindest teilweise - sogar gegenseitig ausschliessen, konnte die Vorinstanz im Rahmen ihrer Streitwertberechnung ohne Willk�r von diesen in der Klage urspr�nglich so formulierten Begehren ausgehen. Massgebend f�r die Streitwertbestimmung sind die gestellten Klagebegehren, nicht deren Erfolgsaussichten. Daran �ndert nichts, dass die gestellte Lohnforderung im Laufe des vorinstanzlichen Verfahrens - wegen zwischenzeitlich ausgerichteten Entsch�digungen seitens der Arbeitslosenversicherung - reduziert worden ist. Ebenso wenig f�hrt der Umstand, dass die urspr�nglich anbegehrte Entsch�digung im Sinne von � 13 Abs. 1 GAL in Verbindung mit Art. 336a Abs. 2 OR - nach Angabe in der Beschwerdeschrift - praxisgem�ss mit lediglich ein bis zwei Monatsl�hnen ber�cksichtigt werden soll, nicht zu einer Verminderung des anf�nglich bestimmten Streitwertes. Der Beschwerdef�hrer muss sich hier seine selbst formulierten Klagebegehren entgegenhalten lassen. Dies gilt auch bez�glich seines Antrages auf eine "angemessene Entsch�digung" (Rechtsbegehren 1c), wo er der Vorinstanz nicht nachtr�glich eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vorwerfen kann, weil diese ihn nicht um eine Pr�zisierung ersucht habe.
5.2.3.�Das kantonale Gericht konnte demnach - ohne sich einem begr�ndeten Willk�rvorwurf auszusetzen - die geltend gemachte und mit Fr. 68'335.55 bezifferte Lohnforderung wie auch die laut � 13 Abs. 1 GAL in Verbindung mit Art. 336a Abs. 2 OR maximal sechs Monatsl�hne betragende Entsch�digung von Fr. 70'259.15 als zusammen den Streitwert ausmachende Teilbetr�ge ber�cksichtigen. Wie seinen Erw�gungen zu entnehmen ist, resultiert damit ein Betrag von weit �ber Fr. 100'000.- (genauer Fr. 138'594.70). Dass es schliesslich dispositivm�ssig - und entgegen seinen vorangegangenen Erw�gungen - als geforderte Lohnsumme tats�chlich den w�hrend des Verfahrens herabgesetzten Betrag von noch Fr. 62'545.80 einsetzte und damit unter Mitber�cksichtigung einer sechs Monatsl�hne ausmachenden Entsch�digung von Fr. 70'259.15 zu einem Streitwert von gesamthaft lediglich Fr. 132'800.- (genauer: Fr. 132'804.95) gelangte, wirkt sich jedenfalls nicht zum Nachteil des Beschwerdef�hrers aus, weshalb diesem kein sch�tzenswertes Interesse an einer diesbez�glichen Berichtigung zuzubilligen und einem entsprechenden Begehren ebenfalls mit einem Nichteintreten zu begegnen w�re.
5.2.4.�Kommt hinzu, dass die dem Anwalt der beklagten Einwohnergemeinde zugesprochene Parteientsch�digung von Fr. 15'161.30 der von diesem eingereichten Honorarnote entspricht, in welcher noch von einem Streitwert von Fr. 86'335.55 ausgegangen worden ist. Somit ist letztlich nicht einmal die Entsch�digung an die im kantonalen Verfahren obsiegende Gemeinde direkt aufgrund des beanstandeten Streitwertes errechnet worden. Dies trifft h�chstens auf die - einschliesslich Kanzleigeb�hr und Auslagen - insgesamt Fr. 8'917.- ausmachenden Gerichtskosten zu.
Da die Beschwerde vollumf�nglich abzuweisen ist, sind die Kosten vor Bundesgericht (Art. 65 Abs. 1, 2 und 3 lit. b BGG) vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG; Urteil 8C_110/2013 vom 2. September 2013 E. 9).

References: Art. 83
 Art. 51
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 337
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 337
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 112
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336