Source: http://www.ruhr-uni-bochum.de/fgh/baby-studierende.html
Timestamp: 2017-10-23 02:35:27+00:00

Document:
RUB » Familiengerechte Hochschule » Ein Baby kommt? » Infos für Studierende
Finanzierung: Studium mit Kind
§10 Abs.3 (Altersgrenze)
§15 Abs.2a (Förderungsdauer)
§15 Abs.3 (Förderungsdauer)
§18a Abs.1 (Rückzahlung)
Als Studierende der RUB können Sie sich vom Studium beurlauben lassen, wenn Sie wegen der bevorstehenden Geburt und der sich daran anschließenden Pflege des/der Kindes/er keine Lehrveranstaltungen besuchen können. Bitte beachten Sie, dass Sie in einem solchem Urlaubssemester berechtigt sind Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen bzw. Prüfungen. BAföG-Leistungen setzen nach drei Monaten aus.
Weitere Informationen zur Beurlaubung vom Studium finden Sie auf den entsprechenden Seiten des Studierendensekratariats . Beratungen zum BAföG erhalten Sie beim AKAFÖ.
Die vom Akademischen Förderungswerk (AKAFÖ) unterhaltene "KiTag" betreut an der RUB derzeit täglich zwischen 7:00 Uhr und 17:30 Uhr rund 90 Kinder und versorgt sie mit drei Mahlzeiten am Tag. 60 Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren sind in vier altersgemischten Gruppen zu je 15 Kindern untergebracht. Dazu kommen 30 Schulkinder, die ihre Freizeit im Hort der KiTag verbringen und dort auch ihre Hausaufgaben machen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Internetseite der AKAFÖ-KiTag .
GA 02/130; Telefon: 0234 / 32 – 22 0 44
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8:30-16:00 Uhr (im Semester) bzw. 8:00-14:00 Uhr (in den Semesterferien)
Als Teil der Stabsstelle Organisation-Entwicklung-Beratung bietet ProKids - der Familienservice den Beschäftigten der RUB einen Service zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüberhinaus veranstaltet ProKids jedes Jahr für Kinder von Studierenden und Beschäftigten Kinderfreizeiten an der Ruhr-Universität, die in Teilen der Sommer-, Oster- und Herbstferien stattfinden.
Weitere Informationenzu den Ferienfreizeiten erhalten Sie auf der
Ferienangebotsseite von ProKids - der Familienservice
UV 2/246; Telefon: 0234 / 32 – 27 7 72; Email: prokids@rub.de
An Studierende mit Kind richtet sich das Studienfinanzierungsportals der RUB . In dem Portal finden studierende Eltern auf einen Blick alle wichtigen Infos zur Finanzierung des Studiums mit Kind.
Die Ruhr-Universität Bochum hat mit Spielraum e.V. außerdem ein Stipendienprogramm für RUB-Studierende mit Kind/ern aufgelegt. Dadurch sollen Alleinerziehende finanziell unterstützt und so ihr Zugang zum Arbeitsmarkt gesichert werden.
Ebenfalls an Studierende mit Kind richtet sich die Internetseite Studieren mit Kind(ern) – (auch) eine Frage der Finanzierung . Hier finden Sie Antworten auf die Frage: Wie finanziere ich ein Studium mit Kind? Die allgemeine Darstellung des Themas wird durch Hinweise auf die Angebote der einzelnen Hochschulen in Deutschland ergänzt.
Zum Thema Studium mit Kind/ern berät zudem die Sozialberatung der Ruhr-Universität Bochum .
Schwangere Frauen in einer Notlage können sich außerdem an die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ wenden. Jährlich erhalten rund 150.000 schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung durch die Stiftung. Mit diesen unbürokratischen Hilfen wird den Frauen die Fortsetzung der Schwangerschaft und der Start ins Familienleben erleichtert.
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG , verweist in verschiedenen Paragrafen auf die besondere Situation von Studierenden mit Kind(ern) und trifft Regelungen, die diese betreffen. Im Folgenden finden Sie Erläuterungen von Inhalten besonders relevanter Paragrafen sowie weitere wichtige BAföG-Informationen.
Seit Januar 2008 können Studierende mit Kind während des Studiums zusätzlich zu ihrem BAföG-Bedarfssatz einen Kinderbetreuungszuschlag erhalten. Er wird pauschal als Vollzuschuss bezahlt und beträgt für das erste Kind 113 Euro monatlich. Für jedes weitere Kind kommen 85 Euro im Monat hinzu. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Dafür entfällt der Kinderteilerlass beim Darlehensanteil Studierender nach einer Übergangszeit von zwei Jahren nach Inkrafttreten. Weitere Informationen dazu finden Sie beim Familienwegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
§ 10 (Alter) Absatz 3 Nummer 3 BAföG
Wenn Mütter oder Väter wegen der Erziehung eines Kindes unter 10 Jahren ihr Studium noch nicht begonnen haben, erhalten sie während ihres Studiums auch nach Überschreiten der Altersgrenze (derzeit: Vollendung des 30. Lebensjahres) BAföG. Sie müssen dafür glaubhaft machen können, dass sie sich überwiegend um das Kind gekümmert haben. Davon ist bei einer Halbtagsberufstätigkeit grundsätzlich auszugehen. Bei Alleinerziehenden hingegen ist auch bei einer vollen Erwerbstätigkeit davon auszugehen, dass sie sich überwiegend um das Kind gekümmert haben (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes BVerfG, 1 BvR 653/99).
§ 15 (Förderungsdauer) Absatz 2a BAföG
Bei Unterbrechung des Studiums aufgrund einer Schwangerschaft wird die BAföG-Zahlung im 4. Monat der Unterbrechung eingestellt. Eine Studierende sollten dies berücksichtigen, wenn sie sich ein entsprechendes ärztliches Attest für eine Beurlaubung ausstellen lässt.
§ 15 (Förderungsdauer) Absatz 3 Nr. 5 BAföG
Über die Förderungshöchstdauer hinaus wird für eine angemessene Zeit Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie infolge einer Schwangerschaft oder der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu zehn Jahren überschritten worden ist. Somit können zusätzliche Semester über die Regelstudienzeit hinaus gefördert werden. Folgende Zeiten sind als angemessen anerkannt:
für das 8. – 10. Lebensjahr des Kindes: 1 Semester.
§ 18a (Einkommensabhängige Rückzahlung) Absatz 1 BAföG
Die Rückzahlung des BAföG-Darlehens fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer in monatlichen Raten von 105 Euro. Wenn Kinder unter 10 Jahren im Haushalt leben, so wird das Darlehen in Höhe der jeweils fälligen Monatsrate erlassen, wenn der Einkommensbetrag die Höchstgrenzen nicht überschreitet. Nach dem Stand 2006 berechnen sich die Höchstgrenzen wie folgt: eigenes Einkommen bis zu 960 €, 480 € für Ehepartner, 435 € für Kinder. Alleinstehende können darüber hinaus auf Antrag die Kinderbetreuungskosten gemäß § 18 a Abs. 1 Satz 6 BAföG geltend machen. Diese Erleichterungsmöglichkeiten gelten jedoch nur, wenn der/die BAföG-Schuldner/in in dem/den betreffenden Monat/en entweder gar keine oder nur eine unwesentliche Erwerbstätigkeit ausübt (wöchentliche Arbeitszeit nicht mehr als 10 Stunden).
Sollte/n einer oder beide Elternteile neben dem Studium berufstätig sein, so können sich durch die Geburt eines Kindes die auf das BAföG-Darlehen anzurechnenden Freibeträge erhöhen. Darüber hinaus steigt der Bedarfssatz und damit verbunden das BAföG-Geld des Elternteils, bei dem das Kind nach der Geburt lebt. Verbindliche Informationen erhalten Sie beim BAföG-Amt an der RUB .
Letzte Änderung: 13.01.2015 | Impressum | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik

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§18

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