Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-01-2014-6B_375-2013
Timestamp: 2016-10-24 16:04:25+00:00

Document:
6B_375/2013 � � Urteil vom 13. Januar 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Hans Ludwig M�ller,
Qualifizierte Entf�hrung, Urkundenf�lschung; Anklageprinzip; Verbot der reformatio in peius; Strafzumessung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 18. Dezember 2012.
A.________ (geboren am 11. Januar 1934) war seit einem Suizidversuch vom 23. Februar 2004 k�rperlich und geistig schwer behindert. Ab dem 16. Juni 2004 lebte er in einem Pflegezentrum in D.________. In den Jahren 1988 bzw. 1999 hatte er zwei Bankvollmachten auf X.________ ausgestellt. Diese Vollmachten verwendete Letztere nach seinem Suizidversuch auch gegen�ber Dritten und Beh�rden, womit sie erreichte, dass auf eine Bevormundung von A.________ verzichtet wurde. Am 27. Dezember 2007 k�ndigte sie das Pflegeverh�ltnis von A.________ auf Ende Januar 2008 und gab vor, diesen nach Hause zu nehmen. Am 29. Januar 2008 holte sie ihn im Pflegezentrum ab und begab sich mit ihm gleichentags nach Nordindien, wo sie ihn bis zu seinem Tod im November 2008 in der Obhut von B.________, einer ihr unbekannten Person, zur�ckliess. Sie selber kehrte am 10. Februar 2008 wieder in die Schweiz zur�ck. Gegen�ber Dritten verheimlichte sie den Aufenthaltsort von A.________. Dieser war aufgrund seiner Gebrechen nicht in der Lage, die Tragweite der Betreuung in Indien zu verstehen, sich eine fundierte Meinung dazu zu bilden und diese zu �ussern.
X.________ erstellte w�hrend ihres Aufenthalts in Indien zudem ein handschriftliches Schreiben, datiert vom 2./8. Februar 2008, das eine Bevollm�chtigung von A.________ zugunsten von B.________ enthielt und unter welches sie die eigene Unterschrift und diejenige von A.________ setzte. Das Dokument �bergab sie bei ihrer Abreise B.________, damit sich dieser n�tigenfalls gegen�ber Dritten (in erster Linie Amtsstellen) in seiner Rolle als Betreuer von A.________ legitimieren konnte.
B.a.�Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte X.________ am 5. April 2012 wegen Aussetzung im Sinne von Art. 127 StGB zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Von den Vorw�rfen der Urkundenf�lschung und des Betrugs sprach es sie frei. Gegen dieses Urteil erhoben die Staatsanwaltschaft und X.________ Berufung.
B.b.�Das Obergericht des Kantons Z�rich erkl�rte X.________ am 18. Dezember 2012 der Entf�hrung mit erschwerenden Umst�nden (Art. 183 Ziff. 2 i.V.m. 184 Abs. 4 StGB) und der Urkundenf�lschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB) schuldig. Vom Vorwurf des Betrugs sprach es sie frei. Es verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Sie beantragt, auf die Anklage sei nicht einzutreten. Eventualiter sei sie in allen Anklagepunkten freizusprechen. Subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Staatsanwaltschaft und das Obergericht verzichten auf eine Stellungnahme.
1.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung des Anklageprinzips (Art. 9 und Art. 325 StPO; Art. 6 EMRK), des Grundsatzes der Waffengleichheit (Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO) sowie des Anspruchs auf ein faires Verfahren. Die Anklageschrift enthalte eine Vorgeschichte, die ausschliesslich der Vereinnahmung des Gerichts diene und in der Anklageschrift nichts zu suchen habe, sondern ins Pl�doyer der Staatsanwaltschaft geh�re. Das Abstammungsgutachten und der Hinweis, A.________ sei nicht der biologische Vater ihrer Tochter gewesen, w�rden zur Aufkl�rung der zu beurteilenden Straftat nichts beitragen. Die Vorgeschichte sei zudem unvollst�ndig, da nicht erw�hnt werde, dass sie von 1987 bis Februar 2004 praktisch jedes Wochenende bei A.________ verbrachte. Durch die Abtrennung von der eigentlichen Anklage entstehe der Eindruck, die Vorgeschichte sei unbestritten.
1.2.�Der Anklagesachverhalt (Ziff. 1 der Anklageschrift) ist in drei Unterabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt mit der �berschrift "Vorgeschichte" erw�hnt die Staatsanwaltschaft u.a., dass A.________ im Jahre 1987 gegen den Willen seines damaligen Beistands die Vaterschaft von C.________ anerkannte, obwohl er nicht der biologische Vater war, womit diese zu seiner Alleinerbin wurde. Sie f�hrt zudem aus, A.________ und die Beschwerdef�hrerin h�tten nie im gleichen Haushalt gelebt. Schliesslich �ussert sie sich darin zum Suizidversuch von A.________, seiner geistigen und k�rperlichen Behinderung sowie seinem Aufenthalt in der Pflegeabteilung eines Alterszentrums in D.________ ab dem Jahre 2004.
1.3.�Inwiefern die Anklagebeh�rde die von der Beschwerdef�hrerin angerufenen Bestimmungen verletzt haben k�nnte, ist nicht ersichtlich. Die Vorgeschichte bildet Bestandteil des Anklagesachverhalts. Sie enth�lt keine offensichtlich irrelevanten Tatsachenbehauptungen. Ob A.________ der biologische Vater von C.________ war, ist f�r die Beurteilung der Beziehung der Beschwerdef�hrerin zu diesem von Bedeutung. Der Hinweis darauf in der Anklageschrift und die von der Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang erstellten Nachforschungen sind bundesrechtskonform. Im �brigen liegt es in der Natur der Anklageschrift, dass darin auch Behauptungen aufgestellt werden, die von der Verteidigung bestritten oder aus deren Sicht erg�nzungsbed�rftig sind. Die R�ge der Beschwerdef�hrerin ist unbegr�ndet.
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend. Die Staatsanwaltschaft verneine f�lschlicherweise einen gemeinsamen Haushalt. Da sie von 1987 bis Februar 2004 praktisch jedes Wochenende bei A.________ verbracht habe, h�tten sie zumindest �bers Wochenende im gleichen Haushalt gelebt. Die Vorinstanzen sei auf diese R�ge nicht eingegangen.
2.2.�Der Einwand ist unbegr�ndet. Selbst wenn die Beschwerdef�hrerin A.________ zwischen 1987 und Februar 2004 jedes Wochenende besucht h�tte, so w�rde dies offensichtlich noch nicht zur Annahme eines gemeinsamen Haushalts f�hren. Die Beschwerdef�hrerin macht keine weiteren Gr�nde geltend, weshalb ein gemeinsamer Haushalt vorgelegen haben soll. Eine allf�llige Missachtung des rechtlichen Geh�rs durch die Vorinstanz hat mit dem vorliegenden Entscheid als geheilt zu gelten (vgl. BGE 135 I 279 E. 2.6.1; 127 V 431 E. 3d/aa; 126 I 68 E. 2; je mit Hinweisen).
3.1.�Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, sie habe keine Anteilnahme am Schicksal von A.________ gezeigt.
3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, A.________ sei im Zeitpunkt, als ihn die Beschwerdef�hrerin aus dem Pflegeheim geholt und mit ihm nach Indien gereist sei, nicht urteilsf�hig gewesen. An diesem Zustand habe sich auch nach seiner Ankunft in Indien nichts ge�ndert (Urteil E. 4h S. 17). Sein sprachliches Verst�ndnis sei stark reduziert gewesen. Er habe sich nur mit Ja oder Nein verst�ndigt. Er habe nicht in Varianten denken und nicht beurteilen k�nnen, was eine Ortsver�nderung, insbesondere ins Ausland, bedeutete (Urteil S. 13 f.). Er sei von der Frage, ob er das Pflegeheim verlassen und nach Indien verreisen wolle, dies gar f�r dauernd, nicht nur in sprachlicher Hinsicht �berfordert gewesen (Urteil S. 15). Die Schilderung der Beschwerdef�hrerin, A.________ habe in Indien pl�tzlich wieder sprechen k�nnen, und dies sogar auf Englisch, geh�re in das Reich der Fantasie (Urteil E. 4g S. 16 f.). Jene sei sich des Zustands von A.________ bewusst gewesen. Nicht gefolgt werden k�nne dem Bezirksgericht, wenn es deren angeblich abweichende Wahrnehmung mit dem durch die Beziehung zu A.________ gepr�gten subjektiven Empfinden erkl�re und ihr damit zuzugestehen scheine, dass sie nicht merkte, wie es um diesen stand. Spuren von Anteilnahme, die den Blick der Beschwerdef�hrerin f�r den wirklichen Zustand von A.________ getr�bt h�tten, seien nicht ansatzweise zu erkennen gewesen (Urteil E. 4h S. 17).
3.3.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1). Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur als willk�rlich auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 134 II 124 E. 4.1). Die R�ge der Willk�r muss pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden, ansonsten darauf nicht einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
3.4.�Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht auf, dass und inwiefern die Einsch�tzung der Vorinstanz, sie habe um den Geisteszustand von A.________ gewusst, willk�rlich sein soll und die Vorinstanz einen Irrtum zu Unrecht verneinte. Sie behauptet insbesondere nicht, eine andere W�rdigung ihrer Anteilnahme am Schicksal von A.________ h�tte zum Ergebnis f�hren m�ssen, sie habe dessen wahren Zustand verkannt. Auf ihre R�ge ist mangels einer ausreichenden Begr�ndung nicht einzutreten.
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin beanstandet die Qualifikation der Tat als Entf�hrung. Eine Entf�hrung einer urteilsunf�higen Person liege nur vor, wenn zweifelsfrei feststehe, dass diese, w�re sie urteilsf�hig gewesen, mit dem Ortswechsel nicht einverstanden gewesen w�re. Der Aufenthalt in Indien sei f�r A.________ in mancherlei Beziehung angenehmer und erfreulicher gewesen als sein Aufenthalt im Pflegeheim. Nicht ausgeschlossen sei, dass er mit dem Betreuungsmodell in Indien einverstanden gewesen w�re.
4.2.�Die Vorinstanz f�hrt aus, A.________ sei urteilsunf�hig gewesen. Er sei aufgrund seiner Defizite nicht in der Lage gewesen, Entscheidungen von Tragweite - Austritt aus dem Pflegeheim, Reise nach Indien und l�ngerer Aufenthalt dort - zu treffen. Eine Einwilligung w�re daher unbeachtlich gewesen (Urteil E. 4d S. 12 f.; S. 15 ff.). Dass sich A.________ in Indien im Rahmen seiner physischen M�glichkeiten frei habe bewegen k�nnen und in Begleitung, teilweise mit der Unterst�tzung eines Rollstuhls, l�ngere Spazierg�nge unternommen habe, �ndere nichts daran, dass er sich unter der Aufsicht von B.________ im Machtbereich der Beschwerdef�hrerin befunden und diesen Ort aus freien St�cken nicht habe verlassen k�nnen (Urteil E. 4i S. 18). Die elterliche Sorge gebe den Eltern von Gesetzes wegen das Recht, �ber den Aufenthalt des Kindes zu bestimmen, was eine Entf�hrung ausschliesse. Auf einen vergleichbaren Rechtstitel k�nne sich die Beschwerdef�hrerin nicht berufen. Selbst als Vormund - was sie nicht gewesen sei - h�tte sie eine Verlegung des Wohnsitzes gem�ss aArt. 421 Ziff. 14 ZGB von der Vormundschaftsbeh�rde bewilligen lassen m�ssen (Urteil E. 4k S. 18). Indem sie den Aufenthaltsort von A.________ verheimlichte, habe sie eine Beendigung der Entf�hrung durch Dritte verhindert. Die Indizien - insbesondere der im Schreiben vom 2. bzw. 8. Februar 2008 erkl�rte Wunsch, in Indien zu sterben - w�rden darauf hindeuten, dass von Anfang an ein dauerhafter Aufenthalt in Indien geplant war. Angesichts der Dauer der Entf�hrung von �ber neun Monaten sei auch der erschwerende Umstand von Art. 184 Abs. 4 StGB erf�llt (Urteil E. 4l S. 19).
Den Tatbestand der Aussetzung im Sinne von Art. 127 StGB verneint die Vorinstanz mit der Begr�ndung, entgegen der Auffassung des Bezirksgerichts habe keine unmittelbare schwere Gef�hrdung der Gesundheit von A.________ vorgelegen (Urteil S. 9).
4.3.1.�Nach Art. 183 Ziff. 2 StGB macht sich strafbar, wer jemanden entf�hrt, der urteilsunf�hig, widerstandsunf�hig oder noch nicht 16 Jahre alt ist. Der Tatbestand der Entf�hrung setzt voraus, dass sich als Folge des Verbringens an einen anderen Ort eine Machtposition des T�ters �ber sein Opfer ergibt (BGE 118 IV 61 E. 3a). Erforderlich ist zudem, dass die Ortsver�nderung f�r eine gewisse Dauer vorgesehen und das Opfer in seiner pers�nlichen Freiheit tats�chlich beschr�nkt ist, es insbesondere nicht die M�glichkeit hat, unabh�ngig vom Willen des T�ters an seinen gewohnten Aufenthaltsort zur�ckzukehren (BGE 83 IV 152). Die Urteilsf�higkeit bzw. -unf�higkeit im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB muss sich auf das gesch�tzte Rechtsgut, d.h. die freie Selbstbestimmung des Aufenthaltsorts beziehen (Stratenwerth/Jenny/Bommer, Schweizerisches Strafrecht, Besonderer Teil I, 7. Aufl. 2010, � 5 N. 51). Die Entf�hrung von Urteilsunf�higen, Widerstandsunf�higen oder Personen, die noch nicht 16 Jahre alt sind, verlangt f�r die Verbringung an einen anderen Ort kein besonderes Tatmittel (Delnon/R�dy, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N. 23, 33 und 47 f., 52 zu Art. 183 StGB; Stratenwerth/Jenny/Bommer, a.a.O., � 5 N. 51).
Auf die Entf�hrung steht eine Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder Geldstrafe (Art. 183 Ziff. 2 i.V.m. Ziff. 1 StGB). Bei erschwerenden Umst�nden im Sinne von Art. 184 StGB wird die Tat mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. Erschwerende Umst�nde liegen u.a. vor, wenn der Entzug der Freiheit mehr als zehn Tage dauert (Art. 184 Abs. 4 StGB). Art. 184 Abs. 4 StGB ist nach der Rechtsprechung auch auf eine mehr als zehn Tage dauernde Entf�hrung anwendbar (BGE 119 IV 216 E. 2d und e).
4.3.2.�Bei bewusstlosen Personen geht die Lehre nur von einer Entf�hrung aus, wenn die Ortsver�nderung dem mutmasslichen Willen des Bewusstlosen entgegensteht. Zitiert wird hierzu das Beispiel des Rettungstransports eines bewusstlosen Verkehrsopfers, bei welchem vom mutmasslichen Willen ausgegangen werden kann, es wolle ins Krankenhaus �berf�hrt werden (Delnon/R�dy, a.a.O., N. 33 zu Art. 183 StGB; Hans-Peter Egli, Freiheitsberaubung, Entf�hrung und Geiselnahme, 1986, S. 67 und 121). Diese Argumentation kann nicht auf die dauernde oder zumindest auf l�ngere Zeit ausgerichtete Verlegung des Aufenthaltsorts einer dauernd urteilsunf�higen Person �bertragen werden. Das Gesetz schreibt vor, wer in solchen F�llen �ber deren Aufenthaltsort zu bestimmen hat. Das fr�here, im Tatzeitpunkt noch anwendbare Vormundschaftsrecht verlangte grunds�tzlich ein Einschreiten der Vormundschaftsbeh�rde (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur �nderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht], BBl 2006 7013). Die Verlegung des Wohnsitzes einer bevormundeten Person erforderte eine Zustimmung der Vormundschaftsbeh�rde (aArt. 421 Ziff. 14 ZGB). Der Gesetzgeber anerkannte im Rahmen der Revision des Erwachsenenschutzrechts, dass dieses Vorgehen schwerf�llig ist und Angeh�rige in der Rechtswirklichkeit den Gang zur Beh�rde h�ufig scheuten, was teilweise selbst in Kenntnis der Urteilsunf�higkeit der betroffenen Person toleriert wurde (vgl. BBl 2006 7013). Mit dem auf den 1. Januar 2013 in Kraft getretenen Erwachsenenschutzrecht wollte er den Bed�rfnissen der Angeh�rigen urteilsunf�higer Personen Rechnung tragen, ohne grosse Umst�nde gewisse Entscheide treffen zu k�nnen (vgl. BBl 2006 7013, 7015, 7034). Art. 374 ZGB r�umt Ehegatten und eingetragenen Partnern von urteilsunf�higen Personen unter gewissen Voraussetzungen ein Vertretungsrecht u.a. in Rechtshandlungen ein, die zur Deckung des Unterhaltsbedarfs �blicherweise erforderlich sind. Art. 382 i.V.m. Art. 378 Abs. 1 ZGB bestimmt �berdies in einer siebenstufigen Kaskadenordnung (Eichenberger/Kohler, in: Basler Kommentar, Erwachsenenschutz, 2012, N. 2 zu Art. 378 ZGB), wer zur Vertretung einer urteilsunf�higen Person beim Abschluss eines Betreuungsvertrags berechtigt ist, wenn diese f�r l�ngere Dauer in einer Wohn- oder Pflegeeinrichtung betreut werden muss (siehe dazu BBl 2006 7014 f. und 7038 ff.). Die Erwachsenenschutzbeh�rde hat u.a. einzuschreiten, wenn die Interessen der urteilsunf�higen Person gef�hrdet oder nicht mehr gewahrt sind (Art. 376 Abs. 2 ZGB; Art. 382 Abs. 3 i.V.m. Art. 381 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB).
4.3.3.�A.________ war urteilsunf�hig. Die Vorinstanz stellt willk�rfrei fest, er sei nicht in der Lage gewesen, die Tragweite der Verbringung nach Indien zu verstehen und darin einzuwilligen. Fraglich ist, ob eine hypothetische Einwilligung von A.________ in die Betreuung in Indien �berhaupt in Betracht gezogen werden kann (vgl. hinten E. 7.3.2). Da jener dauerhaft urteilsunf�hig war, oblag es aber ohnehin nicht der Beschwerdef�hrerin, �ber dessen Aufenthaltsort und seinen hypothetischen Willen zu bestimmen. Die Vorinstanz legt zutreffend dar, dass Entscheide von der Tragweite wie die dauerhafte Unterbringung in Indien einer Zustimmung der Vormundschaftsbeh�rde bedurft h�tten. Die Beschwerdef�hrerin w�re zudem selbst gest�tzt auf das neue Erwachsenenschutzrecht (Art. 382 Abs. 3 i.V.m. Art. 378 Abs. 1 ZGB) nicht zur Vertretung von A.________ berechtigt gewesen. Nicht zu h�ren ist sie, wenn sie geltend macht, A.________ sei mit dem Betreuungsmodell in Indien m�glicherweise einverstanden gewesen. Ebenso wenig kann sie sich darauf berufen, die Beh�rden h�tten ihr Handeln toleriert, da sie den wahren Aufenthaltsort von A.________ verheimlichte und vorgab, sie werde diesen zu Hause betreuen. Die �brigen Tatbestandsvoraussetzungen der Entf�hrung nach Art. 183 Ziff. 2 StGB sind ebenfalls erf�llt. A.________ wurde durch die Verbringung nach Indien aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen und befand sich fortan im Machtbereich der Beschwerdef�hrerin. Diese handelte zudem mit Wissen und Willen. Da die Entf�hrung mehr als zehn Tage dauerte, ist der erschwerende Umstand von Art. 184 Abs. 4 StGB gegeben. Die Vorinstanz qualifizierte die Tat zu Recht als Entf�hrung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 i.V.m. Art. 184 Abs. 4 StGB.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung des Verschlechterungsverbots von Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO.
5.1.1.�Gem�ss Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO darf die Rechtsmittelinstanz Entscheide nicht zum Nachteil der beschuldigten oder verurteilten Person ab�ndern, wenn das Rechtsmittel nur zu deren Gunsten ergriffen wurde. Das Bundesgericht entschied k�rzlich, die Bestimmung untersage nicht nur eine Versch�rfung der Sanktion, sondern auch eine strengere rechtliche Qualifikation der Tat. Dies ist u.a. der Fall, wenn der neue Straftatbestand eine h�here Strafdrohung vorsieht, d.h. einen h�heren oberen Strafrahmen oder eine (h�here) Mindeststrafe (Urteil 6B_712/2012 vom 26. September 2013 E. 2.5, zur Publikation vorgesehen).
Massgeblich f�r die Frage, ob eine unzul�ssige reformatio in peius vorliegt, ist das Dispositiv. Der Rechtsmittelinstanz ist es hingegen nicht untersagt, sich in ihren Erw�gungen zur rechtlichen Qualifikation zu �ussern, wenn das erstinstanzliche Gericht von einer abweichenden Sachverhaltsw�rdigung oder falschen rechtlichen �berlegungen ausging. Entscheidend ist, dass sich dies im Dispositiv nicht in einem sch�rferen Schuldspruch niederschl�gt und auch nicht zu einer h�rteren Strafe f�hrt, wenn ausschliesslich die beschuldigte oder verurteilte Person ein Rechtsmittel ergriff (Urteil 6B_712/2012 vom 26. September 2013 E. 2.6, zur Publikation vorgesehen; STEFAN WEHRLE, Das Risiko der reformatio in peius - trotz Verbot, in: Risiko und Recht, Festgabe zum Schweizerischen Juristentag 2004, S. 624 f.).
5.1.2.�Nach Art. 399 Abs. 3 lit. a StPO hat die Partei in ihrer schriftlichen Berufungserkl�rung anzugeben, ob sie das Urteil vollumf�nglich oder nur in Teilen anficht. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserkl�rung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschr�nkt (Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Beschr�nkung der Berufung kann sich u.a. auf den Schuldpunkt, allenfalls bezogen auf einzelne Handlungen, oder die Bemessung der Strafe beziehen (Art. 399 Abs. 4 lit. a und b StPO). Das Berufungsgericht �berpr�ft das erstinstanzliche Urteil nur in den angefochtenen Punkten (Art. 404 Abs. 1 StPO).
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin beantragte im Berufungsverfahren einen Freispruch vom Vorwurf der Aussetzung (kant. Akten, act. 32). Die Staatsanwaltschaft beschr�nkte ihre Berufung in der schriftlichen Berufungserkl�rung demgegen�ber ausdr�cklich auf die Freispr�che von den Vorw�rfen der Urkundenf�lschung und des Betrugs sowie die Bemessung der Strafe (kant. Akten, act. 31). Da bez�glich des Schuldspruchs wegen Aussetzung nur die Beschwerdef�hrerin ein Rechtsmittel ergriff, gelangt das Verbot der reformatio in peius von Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO zur Anwendung. Mit dem Schuldspruch wegen qualifizierter Entf�hrung nach Art. 183 Ziff. 2 i.V.m. 184 Abs. 4 StGB geht angesichts der h�heren Strafdrohung von Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr eine Versch�rfung der urspr�nglichen rechtlichen Qualifikation einher. Darin liegt nach der Rechtsprechung eine unzul�ssige Verschlechterung im Sinne von Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO. Der Strafrahmen des Grundtatbestands der Entf�hrung gem�ss Art. 183 Ziff. 2 StGB ist mit demjenigen der Aussetzung (Art. 127 StGB) hingegen identisch. Aufgrund des Verbots der reformatio in peius hat es im Dispositiv bei einem Schuldspruch wegen Entf�hrung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB zu bleiben. Die R�ge der Beschwerdef�hrerin ist begr�ndet.
6.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht eine Verletzung von Art. 251 StGB geltend. Nicht ersichtlich sei, wen sie mit dem im Februar 2008 erstellten wirren und merkw�rdigen Schreiben am Verm�gen oder anderen Rechten gesch�digt bzw. wem sie damit einen unrechtm�ssigen Nachteil verschafft haben solle. Die Urkunde sei f�r Adressaten unverst�ndlich und daher untauglich.
6.2.1.�Den Tatbestand der Urkundenf�lschung nach Art. 251 Ziff. 1 StGB erf�llt, wer in der Absicht, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen (Abs. 1), eine Urkunde f�lscht oder verf�lscht, die echte Unterschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde ben�tzt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden l�sst (Abs. 2).
6.2.2.�Die Urkundenf�lschung im engeren Sinne erfasst das Herstellen einer unechten Urkunde. Eine Urkunde ist unecht, wenn deren wirklicher Urheber nicht mit dem aus ihr ersichtlichen Aussteller �bereinstimmt bzw. wenn sie den Anschein erweckt, sie r�hre von einem anderen als ihrem tats�chlichen Urheber her. Wirklicher Aussteller einer Urkunde ist derjenige, dem sie im Rechtsverkehr als von ihm autorisierte Erkl�rung zugerechnet wird. Dies ist gem�ss der insoweit vorherrschenden sogenannten "Geistigkeitstheorie" derjenige, auf dessen Willen die Urkunde nach Existenz und Inhalt zur�ckgeht (BGE 137 IV 167 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
6.3.1.�Die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin sind unbegr�ndet. Das Schreiben vom 2./8. Februar 2008 enth�lt eine unmissverst�ndliche Vollmacht von A.________ zugunsten von B.________ (
... I authorize Mr. B.________, born 17.5.1949, Ajrawar to act on my behalf, as he is taking care of me and looking after me�). A.________ dr�ckt darin zudem seinen Willen aus, in Indien zu sterben (�
It is my wish to pass away in India, as I appreciate very much the culture�). Da das Dokument in Wirklichkeit nicht von A.________ unterzeichnet und auch nicht in dessen Auftrag erstellt wurde, handelt es sich dabei um eine unechte Urkunde. Die restriktive bundesgerichtliche Rechtsprechung im Bereich der Falschbeurkundung, wonach der Urkunde erh�hte Glaubw�rdigkeit zukommen und der Adressat ihr ein besonderes Vertrauen entgegenbringen muss, gelangt auf die Urkundenf�lschung im engeren Sinne nicht zur Anwendung. Es gen�gt, wenn das Dokument dazu bestimmt und geeignet ist, eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung zu beweisen (BGE 132 IV 57 E. 5.2; 123 IV 17 E. 2e mit Hinweis). Dies ist bei der Vollmacht vom 2./8. Februar 2008 klarerweise der Fall.
6.3.2.�In subjektiver Hinsicht verlangt der Tatbestand der Urkundenf�lschung, dass der T�ter in der Absicht handelt, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen. Nach der Rechtsprechung gen�gt als Vorteil im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB jegliche Besserstellung, sei sie verm�gensrechtlicher oder sonstiger Natur (BGE 118 IV 254 E. 5). Die Beschwerdef�hrerin bezweckte mit der Betreuung von A.________ in Indien eine finanzielle Besserstellung ihrer Tochter. Mit dem gef�lschten Schreiben vom 2./8. Februar 2008 wollte sie B.________ eine Legitimation verschaffen, um die Fortdauer der Entf�hrung sicherzustellen (Urteil E. 3d S. 28). Damit ist der Tatbestand der Urkundenf�lschung in subjektiver Hinsicht ohne Weiteres erf�llt.
6.3.3.�Der Schuldspruch wegen Urkundenf�lschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB verletzt kein Bundesrecht.
7.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt auch im Strafpunkt eine Verletzung des Verschlechterungsverbots nach Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO, da die Vorinstanz �ber den Antrag der Staatsanwaltschaft hinausgegangen sei, die in ihrer schriftlichen Berufungserkl�rung eine Freiheitsstrafe von 31/2 Jahren beantragt habe. Die Strafe von vier Jahren sei zudem unerkl�rlich hart. Zu ber�cksichtigen sei, dass der Aufenthalt im Pflegezentrum in D.________ f�r A.________ unangenehm war, w�hrend er den neuen Aufenthaltsort als angenehm empfunden habe. Die ihn in Indien betreuenden Personen h�tten Zeit f�r ihn gehabt, t�glich begleitete Spazierg�nge oder Spazierfahrten im Rollstuhl mit ihm unternommen und seien an seinem Wohlergehen interessiert gewesen.
7.2.�Die Freiheitsstrafe von vier Jahren bewegt sich innerhalb des Strafrahmens von Art. 127 und Art. 183 Ziff. 2 StGB. Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdef�hrerin, wenn sie die Verletzung von Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO auch damit begr�ndet, die Strafe gehe �ber den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Das Verbot der reformatio in peius kommt zum Tragen, wenn das Rechtsmittel nur zugunsten der beschuldigten oder verurteilten Person ergriffen wurde. Es gelangt im Strafpunkt nicht zur Anwendung, da die Staatsanwaltschaft das Rechtsmittel zuungunsten der Beschwerdef�hrerin einlegte. Im �brigen sieht Art. 391 Abs. 1 lit. b StPO ausdr�cklich vor, dass das Berufungsgericht, ausser wenn es Zivilklagen beurteilt, nicht an die Antr�ge der Parteien gebunden ist. Die Vorinstanz durfte �ber den Antrag der Staatsanwaltschaft hinausgehen.
7.3.1.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. mit Hinweisen). Das Sachgericht verf�gt auf dem Gebiet der Strafzumessung �ber einen Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift in die Strafzumessung nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. durch �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6; 135 IV 130 E. 5.3.1; 134 IV 17 E. 2.1).
7.3.2.�Die Beschwerdef�hrerin legt der Strafzumessung eigene Tatsachenbehauptungen zugrunde, ohne jedoch darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Beweisw�rdigung geradezu willk�rlich sein soll. Dies ist im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zul�ssig (oben E. 3.3; Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz wirft ihr vor, sie habe A.________ nach ihrer R�ckkehr in die Schweiz in Indien seinem Schicksal �berlassen und sich in der Folge nicht mehr um ihn gek�mmert. Mit der Verheimlichung seines Aufenthaltsorts habe sie auch aktiv verhindert, dass er in Indien entdeckt und in die Schweiz zur�ckgeholt w�rde. Er habe sich in einer ausweglosen Situation befunden (Urteil E. 3a S. 26 f.). Sie habe den stark pflegebed�rftigen und kaum mehr ansprechbaren Register-Vater ihrer Tochter nach Indien abgeschoben, um sein Verm�gen zu schonen (Urteil E. 3b S. 28). Bereits das Bezirksgericht legte zudem dar, dass A.________ bis zu seinem Suizidversuch im Jahre 2004 auf seinem Bauernhof in E.________ lebte, er bis zu seinem Aufenthalt in Indien nie das Ausland bereist hatte und in Indien von Heimweh geplagt war (erstinstanzliches Urteil S. 17 f.). Die Vorinstanz stellt dies nicht infrage. Als unbestritten gelten muss zudem, dass A.________ in Indien in sehr �rmlichen Verh�ltnissen lebte, auch wenn die Vorinstanz den in den Ermittlungsakten angestellten Vergleich mit dem Mittelalter als �bertrieben bezeichnet (vgl. Urteil S. 9). Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner Unkenntnis der englischen Sprache nicht mit den ihn betreuenden Personen kommunizieren konnte (erstinstanzliches Urteil S. 18 und 25) und keinerlei Kontakt mehr zu Freunden und Bekannten in der Schweiz hatte. Die Darstellung der Beschwerdef�hrerin, A.________ habe den Aufenthalt in Indien als angenehm empfunden, wirkt daher stark besch�nigend.
7.3.3.�Die Strafe von vier Jahren ist - ausgehend von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz - angemessen, auch wenn die Beschwerdef�hrerin lediglich wegen Entf�hrung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB schuldig zu sprechen ist und der Mindeststrafrahmen von einem Jahr Freiheitsstrafe f�r die qualifizierte Tat (Art. 184 StGB) damit entf�llt. Die Beschwerdef�hrerin handelte mit direktem Vorsatz bzw. f�r die Zeit ab Juli 2008 zumindest mit Eventualvorsatz (Urteil S. 26 f.). Erschwerend wirkt sich die Dauer der Entf�hrung aus. Wohl muss es im Dispositiv angesichts des Verbots der reformatio in peius bei einem Schuldspruch wegen Entf�hrung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB bleiben. Bei der Strafzumessung darf dennoch ber�cksichtigt werden, dass der unrechtm�ssige Zustand mehrere Monate dauerte und schliesslich durch den Tod von A.________ ein Ende nahm. Hinzu kommt, dass sich die Beschwerdef�hrerin auch wegen Urkundenf�lschung verantworten muss. Die Beschwerde erweist sich im Strafpunkt als unbegr�ndet.
8.1.�Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen und das angefochtene Urteil bez�glich des Schuldspruchs wegen Entf�hrung mit erschwerenden Umst�nden (Art. 183 Ziff. 2 i.V.m. Art. 184 Abs. 4 StGB) aufzuheben. Im �brigen ist sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so kann es in der Sache selbst entscheiden (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG). Bez�glich des Schuldspruchs wegen Entf�hrung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB (oben E. 5.2) kann in Anwendung von Art. 107 Abs. 2 BGG ein reformatorischer Entscheid ergehen. Eine Zur�ckweisung an die Vorinstanz zur neuen Beurteilung er�brigt sich damit.
8.2.�Der Kanton Z�rich hat der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren im Umfang ihres Obsiegens eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG). Soweit diese unterliegt, hat sie f�r die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, der Schuldspruch wegen Entf�hrung mit erschwerenden Umst�nden (Art. 183 Ziff. 2 i.V.m. Art. 184 Abs. 4 StGB) gem�ss Dispositiv-Ziff. 1 des Urteils des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 18. Dezember 2012 aufgehoben und X.________ stattdessen der Entf�hrung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB schuldig gesprochen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrerin werden Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- auferlegt.
Der Kanton Z�rich hat der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen.

References: Art. 127
 Art. 325
 Art. 6
 BGE 
 Art. 95
 Art. 184
 Art. 127
 Art. 183
 Art. 183
 Art. 183
 Art. 184
 Art. 184
 Art. 183
 Art. 374
 Art. 382
 Art. 378
 Art. 378
 Art. 382
 Art. 381
 Art. 378
 Art. 183
 Art. 184
 Art. 183
 Art. 184
 Art. 391
 Art. 391
 Art. 399
 Art. 391
 Art. 183
 Art. 391
 Art. 183
 Art. 183
 Art. 251
 Art. 251
 Art. 251
 Art. 251
 Art. 391
 Art. 127
 Art. 183
 Art. 391
 Art. 391
 Art. 47
 Art. 105
 Art. 183
 Art. 183
 Art. 184
 Art. 107
 Art. 183
 Art. 107
 Art. 184
 Art. 183