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Timestamp: 2016-10-28 10:23:23+00:00

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4A_385/2013 (20.02.2014)
4A_385/2013 � � Urteil vom 20. Februar 2014
Versicherung Z.________ AG,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Manfred D�hler,
Am 25. Mai 2008 nahm X.________ (Kl�ger, Beschwerdef�hrer) an einer Motorradtour des Vereins A.________ teil. Hierf�r mietete er ein bei der "Versicherung Z.________ AG" (Beklagte 2, Beschwerdegegnerin 2) versichertes Motorrad. Er stiess als Letzter zur Motorradgruppe, die auf der linken Strassenseite auf dem im Eigentum der Gemeinde B.________ stehenden, von Y.________ (Beklagter 1, Beschwerdegegner 1) gepachteten Areal eine Pause einlegte. Auf diesem Areal befindet sich unter anderem ein grosser, breiter Kiesh�gel mit einem festgefahrenen Pfad. Auf dem Areal angekommen, liess der Kl�ger seinen Soziusfahrer absteigen und fuhr den Kiesh�gel empor. Weil dieser auf der gegen�berliegenden Seite bereits abgebaut wurde, endetet der festgefahrene Pfad auf dem h�chsten, flachen Teil abrupt. Der Kl�ger konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, st�rzte rund f�nf Meter in die Tiefe und verletzte sich beim Aufprall. Er wurde am 15. Dezember 2008 der einfachen Verkehrsregelverletzung (Nichtbeherrschen des Fahrzeugs) f�r schuldig erkl�rt und mit einer Busse von Fr. 250.-- bestraft.
Mit Klage vom 22. Oktober 2010 verlangte der Kl�ger vor dem Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland von den Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit Fr. 56'407.-- nebst Zins f�r den bis am 31. Dezember 2009 erlittenen Haushalt- und Angeh�rigenbetreuungsschaden. Am 17. November 2011 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Der Kl�ger gelangte mit Berufung an das Kantonsgericht St. Gallen. Er beantragte im Wesentlichen, das Urteil des Kreisgerichts aufzuheben, festzustellen, dass die Beklagten dem Kl�ger solidarisch vollumf�nglich f�r den durch das Unfallereignis vom 25. Mai 2008 entstandenen Schaden haften, und die Sache somit zum Entscheid �ber das Quantitativ an das Kreisgericht zur�ckzuweisen. Eventuell beantragte er die R�ckweisung der Sache zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens und zur erneuten materiellen Beurteilung. Am 31. Mai 2013 wies das Kantonsgericht die Berufung ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 26. August 2013 beantragt der Kl�ger dem Bundesgericht im Wesentlichen, sein vor dem Kantonsgericht gestelltes Rechtsbegehren, das er wiederholt, zu sch�tzen. Am 17. September 2013 hat er ein medizinisches Gutachten vom 8. Juli 2013 eingereicht. Die Beschwerdegegner schliessen auf kostenf�llige Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, w�hrend das Kantonsgericht auf Vernehmlassung verzichtet.
Am 17. September 2013 war die Frist zur Einreichung der Beschwerde bereits abgelaufen. Eine nachtr�gliche Erg�nzung der Beschwerde ist (vorbeh�ltlich allf�lliger Bemerkungen zur Beschwerdeantwort, soweit erst diese selbst dazu Anlass gibt) nicht zul�ssig. Die Eingabe vom 17. September 2013 bleibt daher unbeachtet.
Mit seinem vor Bundesgericht gestellten Begehren umschreibt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss die Vorgaben, unter denen die Sache zur weiteren Behandlung an die kantonalen Instanzen zur�ckzuweisen ist. Diese haben sich zum Quantitativ eines allf�lligen Schadens nicht ge�ussert, so dass das Bundesgericht, sollte es der Rechtsauffassung des Beschwerdef�hrers folgen, nicht selbst entscheiden k�nnte, sondern die Sache an die kantonalen Instanzen zur�ckweisen m�sste. Damit gen�gt der formal als Eventualbegehren gestellte R�ckweisungsantrag den Antragserfordernissen (BGE 133 III 489 E. 3.1 mit Hinweisen).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252).
3.1.�Wer die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, kann sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Vielmehr hat er klar und substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 462 E. 2.4 S. 466 f.).
3.2.�Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz beruft und den Sachverhalt gest�tzt darauf berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile des Bundesgerichts 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde ebenfalls n�her darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).
3.3.�Der Beschwerdef�hrer stellt seiner Beschwerde eine eigene Sachverhaltsschilderung voran. Darin behauptet er etwa, die Spuren auf dem hart festgefahrenen Platz zeugten von einer regen Benutzung durch zuf�llig vorbeifahrende Strassenbenutzer. Zum Beweis verweist er auf die Akten. Dass er diese Behauptung bereits im kantonalen Verfahren aufgestellt und sich dabei auf das Beweismittel berufen hat, zeigt er aber nicht mit Aktenhinweis auf. Derartige Erg�nzungen k�nnen daher nicht ber�cksichtigt werden. Dasselbe gilt auch f�r die Beschwerdeantwort, soweit die Beschwerdegegner in ihren Ausf�hrungen den festgestellten Sachverhalt erg�nzen, ohne substanziierte Sachverhaltsr�gen zu erheben.
Die Vorinstanz liess offen, ob der Beschwerdegegner 1 als privater P�chter �berhaupt der Haftung eines Werkeigent�mers nach Art. 58 OR unterstellt werden k�nne. Sie verneinte einen Werkmangel. Beim Befahren des Kiesh�gels mit einem Motorrad auf einem privaten Werkgel�nde habe es sich offensichtlich weder um eine bestimmungsgem�sse Nutzung des Werkareals noch um ein vern�nftiges, dem allgemeinen Durchschnitt entsprechenden vorsichtiges Verhalten gehandelt. Der Unfall sei mithin nicht auf die Mangelhaftigkeit des Werkes zur�ckzuf�hren. Auch die Frage, ob der Beschwerdegegner 1 einer Handlungspflicht zur Sicherung des Areals nicht nachgekommen sei und daher nach Art. 41 OR haften k�nnte, liess die Vorinstanz offen. Sie ging davon aus, das grobe Selbstverschulden des Beschwerdef�hrers unterbreche den Kausalzusammenhang einer allf�lligen Unterlassung zum entstandenen Schaden.
4.1.�Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdef�hrer habe gewusst oder h�tte wissen m�ssen, dass sich der von ihm befahrene H�gel in einer Kiesgrube befand, respektive dass es sich um einen Kiesh�gel handelte. Aufgrund des Strassenverlaufs sei erkennbar gewesen, dass die R�ckseite des Kiesh�gels ein starkes Gef�lle aufweisen m�sse. Das fragliche Areal sei als privates Werkgel�nde und Baumaterialdeponie erkennbar gewesen.
4.2.�Die Angaben des Beschwerdef�hrers zu seinem Fahrverhalten seien mit Bezug auf das gefahrene Tempo (langsam, d.h. 10-15 km/h oder mit normaler Geschwindigkeit) und das Bremsen (Unfall trotz eingeleiteter Vollbremsung oder ungebremstes Fahren, da aufgrund der Umst�nde keine Chance bestanden habe zu bremsen) widerspr�chlich gewesen. Mit welcher Geschwindigkeit der Beschwerdef�hrer den Kiesh�gel befahren und ob er tats�chlich gebremst habe, sei nicht erwiesen. Aufgrund der widerspr�chlichen Aussagen des Beschwerdef�hrers bleibe es m�glich, dass er mit normaler Geschwindigkeit und ohne Bremsbereitschaft/-man�ver auf die Kuppe des Kiesh�gels zugefahren sei, obwohl er mit einem starken Gef�lle auf der ihm abgewandten Seite des H�gels habe rechnen m�ssen. Damit habe er sich freiwillig einer Gefahr ausgesetzt, die er gekannt habe oder h�tte kennen sollen. Da zudem nicht erwiesen sei, dass der Kl�ger beim Befahren des Kiesh�gels seine Geschwindigkeit und seine Bremsbereitschaft an die Gel�ndeverh�ltnisse angepasst habe, sei von einem schweren Selbstverschulden auszugehen. Unter Ber�cksichtigung der Sicht- und Gel�ndeverh�ltnisse sei der Beschwerdef�hrer in einer v�llig unangepassten Art gefahren, zumal er ortsunkundig gewesen sei. Bei gebotener Aufmerksamkeit und Beobachtung der Gel�ndeverh�ltnisse sowie des Strassenverlaufs w�re es dem Beschwerdef�hrer m�glich gewesen, situationsangemessen zu reagieren und bei gebotener Geschwindigkeit auch rechtzeitig abzubremsen. Das v�llig unangepasste und aussergew�hnliche (Fahr-) Verhalten des Beschwerdef�hrers sei als Unfallursache derart intensiv, dass dadurch alle anderen m�glichen Unfallursachen in den Hintergrund gedr�ngt und rechtlich unbeachtlich w�rden, zumal keinerlei Veranlassung bestanden habe, den Kiesh�gel hochzufahren. Das Fahrverhalten sei so unvern�nftig und situationsunangemessen gewesen, dass damit unter den gegebenen Umst�nden (insbesondere den Gel�ndeverh�ltnissen) nicht habe gerechnet werden m�ssen und der ad�quate Kausalzusammenhang unterbrochen worden sei.
4.3.�Ob es sich beim festgefahrenen Pfad um eine �ffentliche Verkehrsfl�che handelte oder allenfalls auch um einen Weg im Sinne von Art. 43 Abs. 1 SVG, liess die Vorinstanz offen. Sollte es sich um einen Weg gehandelt haben, dann jedenfalls um einen solchen, der sich weder f�r den allgemeinen Verkehr eignete, noch hierf�r bestimmt war. Da nicht erwiesen sei, dass der Beschwerdef�hrer bei Befahren des Kiesh�gels seine Geschwindigkeit und seine Bremsbereitschaft an die Sichtverh�ltnisse und die Gel�ndeverh�ltnisse angepasst habe, wie dies Art. 32 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 4 VRV verlange, sei auch bei Anwendung des SVG von einem schweren Selbstverschulden des Beschwerdef�hrers auszugehen, das den Kausalzusammenhang unterbreche.
Der ad�quate Kausalzusammenhang wird unterbrochen, wenn zu einer an sich ad�quaten Ursache eine andere Ursache hinzutritt, die einen derart hohen Wirkungsgrad aufweist, dass erstere nach wertender Betrachtungsweise als rechtlich nicht mehr beachtlich erscheint (BGE 116 II 519 E. 4b S. 524). Die hinzutretende andere Ursache kann dabei in einem schweren Selbstverschulden oder in einem schweren Drittverschulden bestehen. Selbst wenn der Gesch�digte den Unfall eventuell h�tte vermeiden k�nnen, f�hrt dies f�r sich allein nicht zu einer Unterbrechung des Kausalzusammenhangs, sondern es steht allenfalls ein Mitverschulden der Gesch�digten zur Debatte. Eine vom Gesch�digten gesetzte Ursache unterbricht den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen der vom Sch�diger gesetzten Ursache und dem Schaden nur, wenn sie einen derart hohen Wirkungsgrad aufweist, dass die vom Sch�diger gesetzte Ursache als rechtlich nicht mehr beachtlich erscheint. Entscheidend ist die Intensit�t der beiden Ursachen. Erscheint die eine bei wertender Betrachtung als derart intensiv, dass sie die andere gleichsam verdr�ngt und als unbedeutend erscheinen l�sst, wird eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs angenommen (BGE 130 III 182 E. 5.4 S. 188 mit Hinweisen).
5.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, soweit es um Gef�hrdungs- und Kausalhaftungen gehe, sei eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs nur mit besonderer Zur�ckhaltung anzunehmen. Treffe den Haftpflichtigen zus�tzlich ein Verschulden, sei eine Unterbrechung kaum mehr denkbar. Bei verschiedenen Ursachen sei zun�chst f�r jede einzelne die Ad�quanz selbst�ndig zu pr�fen. Erst in einem n�chsten Schritt erfolge der Vergleich mit der Ursache, die als Exzeptionsgrund in Frage komme. Dies verkenne die Vorinstanz, wenn sie vorab die Unterbrechung des Kausalzusammenhangs pr�fe. Sie habe zu Unrecht die gegen�ber dem Beschwerdegegner 1 geltend gemachten Haftungsgrundlagen nicht gepr�ft. In diesem Zusammenhang erhebt der Beschwerdef�hrer mehrere R�gen der Verletzung seines rechtlichen Geh�rs, und er legt dar, weshalb seiner Auffassung nach eine Haftung nach Art. 58 OR sowie nach Art. 41 OR gegeben ist.
5.2.�L�sst das Gericht eine Frage offen, darf diese f�r den Entscheid im Ergebnis keine Rolle spielen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht notwendig, die Ad�quanz verschiedener Ursachen zun�chst einzeln jede f�r sich zu pr�fen. Es gen�gt, die vom Beschwerdef�hrer behaupteten Pflichtverletzung und Werkm�ngel als gegeben zu unterstellen und zu pr�fen, ob unter dieser Voraussetzung eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs anzunehmen w�re. Ist dies der Fall, kann offen bleiben, ob die behaupteten M�ngel oder Pflichtverletzungen tats�chlich gegeben waren. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist nicht gegeben.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Grundlagen, aufgrund derer die Vorinstanz sein Verschulden beurteilt hat. Er macht geltend, er habe selbst auf einer privaten Kiesgrube nicht mit einem pl�tzlichen Abgrund rechnen m�ssen. Er habe die Gefahr weder erkannt noch erkennen m�ssen, sondern sei in eine Falle getappt, die vorschriftswidrig weder abgeschrankt noch signalisiert gewesen sei. Mit Bezug auf sein Fahrverhalten leide der angefochtene Entscheid an einem inneren Widerspruch, da das Verhalten des Beschwerdef�hrers dem schwersten Grad der Fahrl�ssigkeit zugeordnet werde, obwohl kein Fehlverhalten nachgewiesen sei. Die Vorinstanz habe insoweit die Beweislast umgekehrt. Schliesslich legt der Beschwerdef�hrer dar, weshalb es sich nach seiner Auffassung um eine �ffentliche Verkehrsfl�che gehandelt habe.
6.1.�Ob eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs gegeben ist, kann nicht ohne R�cksicht auf die Frage beantwortet werden, gegen welche Gefahren die Benutzer eines Werks zu sch�tzen sind. Insoweit kann auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Werkeigent�merhaftung zur�ckgegriffen werden. Danach ist unter Umst�nden auch mit einem Verhalten von Ben�tzern zu rechnen, das von der urspr�nglichen Zweckbestimmung eines Werks abweicht (BGE 116 II 422 E. 1 S. 424). Entscheidend ist, was sich nach der allgemeinen Lebenserfahrung bei der Benutzung des Werks zutragen kann (BGE 96 II 34 E. 2 S. 36). Die Frage, ob ein Mangel vorliegt, bestimmt sich nach dem Schutzbed�rfnis des Benutzers vor der Gefahr, die von dem Werk ausgeht. Bei geringeren M�ngeln und Gefahren darf der Werkeigent�mer zwar darauf vertrauen, dass sich die Ben�tzer dem Durchschnitt entsprechend vern�nftig und vorsichtig verhalten werden (BGE 66 II 109 E. 2a S. 111; vgl. auch BGE 106 II 208 E. 1b S. 211 f.; 91 II 201 E. 3e S. 209). Solches Vertrauen auf durchschnittliche Vernunft und Vorsicht ist jedoch nicht mehr angebracht, wenn aufgrund der Beschaffenheit des Werks augenf�llig ist, dass Unvernunft oder Unvorsicht zu schweren Sch�digungen f�hren kann. Diesfalls ist den vom Werk ausgehenden Gefahren vielmehr mit allen zumutbaren Schutzvorkehren zu begegnen (BGE 116 II 422 E. 1 S. 424). Das gilt insbesondere bei Anlagen mit Publikumsverkehr, sind doch an die Sicherheit solcher Anlagen allgemein h�here Anforderungen zu stellen als an diejenige von Werken, die der privaten Ben�tzung durch einen beschr�nkten Personenkreis vorbehalten sind (BGE 118 II 36 E. 4a S. 38; 117 II 399 E. 2 S. 400; je mit Hinweisen). Dass ein Werk nicht f�r eine Begehung durch das Publikum bestimmt ist, spielt dabei keine Rolle, sofern es doch allgemein zug�nglich ist oder zumindest als allgemein zug�nglich erscheinen konnte (BGE 130 III 736 E. 1.5 S. 743 f.; Urteil des Bundesgerichts 4C.36/1997 vom 15. Juli 1997 E. 2; je mit Hinweisen).
6.2.�Die Beweislast f�r die Unterbrechung eines an sich gegebenen Kausalzusammenhangs liegt beim Haftpflichtigen, also bei den Beschwerdegegnern. Aufgrund der Feststellungen der Vorinstanz kann indessen nicht davon ausgegangen werden, vom Kiesh�gel gehe beim Befahren mit einem Motorrad nur bei grob unvorsichtiger Fahrweise mit weit �bersetzter Geschwindigkeit ohne Bremsbereitschaft eine Gefahr aus. Damit kommt der Fahrweise keine derartige Intensit�t zu, dass sie bei wertender Betrachtung allf�llige andere Ursachen gleichsam verdr�ngen w�rde.
F�r die Frage der Unterbrechung des Kausalzusammenhangs ist vielmehr massgebend, ob sich der Verunfallte aufgrund der Umst�nde zur Benutzung des Pfads f�r befugt halten durfte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4C.47/1989 vom 26. September 1989 E. 2) beziehungsweise ob der Pfad zumindest als allgemein zug�nglich erscheinen konnte (vgl. zit. Urteil 4C.36/1997 E. 2b). Ist dem Beschwerdef�hrer ein ausgefallenes, unwahrscheinliches Verhalten vorzuwerfen, weil er aufgrund der gesamten Umst�nde ohne Weiteres h�tte erkennen m�ssen, dass es sich um einen privaten, f�r Motorradfahrer nicht bestimmten Pfad handelte, auf dem er nichts zu suchen hatte, war das Werk mit Bezug auf den Gebrauch des Beschwerdef�hrers unabh�ngig von dessen Fahrweise nicht mangelhaft gesichert. Musste der Beschwerdegegner 1 im Unfallzeitpunkt aufgrund der gesamten Umst�nde nicht damit rechnen, ein ortsunkundiger Motorradfahrer k�nnte auf die Idee verfallen, den Pfad zu benutzen oder zu erkunden, war er auch nicht gehalten, diesbez�glich Schutzmassnahmen zu ergreifen (BGE 130 III 736 E. 1.3 S. 742 mit Hinweisen). Und selbst wenn der Beschwerdegegner 1 gegen spezialgesetzliche Sicherungspflichten verstossen h�tte, w�rden diese nicht dem Schutz des Beschwerdef�hrers dienen, sondern dem Schutz einer Benutzung, mit der objektiv zu rechnen war. Auch in diesem Fall l�ge die eigentliche Ursache des Unfalls im unvern�nftigen, nicht vorhersehbaren Verhalten des Beschwerdef�hrers. Sie w�re derart intensiv, dass sie eine allf�llige Verletzung der Sicherungspflichten verdr�ngen w�rde (BGE 130 III 182 E. 5.4 S. 188 mit Hinweisen).
6.3.�Wie es sich damit verh�lt, bestimmt sich einerseits nach den tats�chlichen Verh�ltnissen, die das Bundesgericht nur auf Willk�r �berpr�fen kann (Art. 105 Abs. 2 BGG). Welche Sicherheitsvorkehren in einem bestimmten Zeitpunkt die zu beurteilende �rtliche Situation erfordert hat, ist zudem im Wesentlichen eine Frage des Ermessens des Sachrichters. Derartige Ermessensentscheide �berpr�ft das Bundesgericht zwar frei. Es �bt dabei aber Zur�ckhaltung und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn Umst�nde nicht in Betracht gezogen worden sind, die h�tten beachtet werden m�ssen. Das Bundesgericht greift ausserdem in Ermessensentscheide ein, wenn sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 130 III 193 E. 2.3 S. 197, 571 E. 4.3 S. 576; je mit Hinweisen).
6.4.�Nach dem Gesagten m�sste der Beschwerdef�hrer darlegen (Art. 42 Abs. 2 BGG), dass die Vorinstanz im Ergebnis in tats�chlicher Hinsicht von offensichtlich unhaltbaren Annahmen ausging oder das ihr zustehende Ermessen �berschritten hat. Diesen Anforderungen vermag die Beschwerdebegr�ndung nicht zu gen�gen.
6.4.1.�Die Vorinstanz erkannte in W�rdigung der eingereichten Beweismittel und gest�tzt auf ihren Augenschein, es sei erkennbar gewesen, dass der Kiesh�gel auf der R�ckseite ein starkes Gef�lle aufwies und dass das fragliche Areal als privates Werkgel�nde und Baumaterialdeponie genutzt wurde. Der Weg sei weder f�r den allgemeinen Verkehr geeignet noch hierf�r bestimmt gewesen. Der Beschwerdef�hrer widerspricht den Annahmen der Vorinstanz und setzt ihnen seine eigene Interpretation der Geschehnisse entgegen. Dies reicht indessen nicht aus, um die tats�chlichen Grundlagen als offensichtlich unhaltbar auszuweisen (dass eine andere L�sung denkbar w�re, gen�gt dazu nicht; BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9) und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen als �berschreitung des Ermessens. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, aufgrund der Akten an Stelle der Vorinstanz eine eigene Einsch�tzung der �rtlichen Gegebenheiten vorzunehmen. Der Beschwerdef�hrer m�sste die Einsch�tzung der Vorinstanz vielmehr als qualifiziert unrichtig ausweisen, was ihm aufgrund seiner appellatorischen Kritik (vgl. hierzu BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis) nicht gelingt.
6.4.2.�Der Beschwerdef�hrer behauptet selbst, die Benutzung als gew�hnliche Kiesstrasse habe dem objektiv erkennbaren Zweck entsprochen. Diese Behauptung kann sich zwar nicht auf die tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid st�tzen, sie belegt aber, dass der Pfad erkennbar nicht zur Benutzung f�r private Vergn�gungsfahrten bestimmt war. Die Fahrt des Beschwerdef�hrers diente nicht dem Kiestransport. Dem Beschwerdef�hrer musste bewusst sein, dass er auf dem Pfad nichts verloren hatte. Im Unfallzeitpunkt hatte der Beschwerdegegner 1 nicht mit dem unvern�nftigen Verhalten des Beschwerdef�hrers zu rechnen. Gest�tzt auf die Einsch�tzung der �rtlichen Gegebenheiten verletzt es im Ergebnis kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz annahm, das Verhalten des Beschwerdef�hrers unterbreche den Kausalzusammenhang.
Damit ging die Vorinstanz auch zu Recht davon aus, der Unfall sei durch grobes Verschulden des Gesch�digten verursacht worden, was unter den gegebenen Umst�nden die Haftung des Fahrzeughalters und damit Anspr�che gegen die Beschwerdegegnerin 2 ausschliesst (Art. 59 Abs. 1 SVG). Im Ergebnis ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig.

References: Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 58
 Art. 41
 Art. 43
 Art. 32
 Art. 4
 Art. 58
 Art. 41
 BGE 
 BGE 
 BGE