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Timestamp: 2019-05-21 13:20:17+00:00

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Anwalt für Cybercrime& IT-Strafrecht, Darknet, IT-Sicherheit
Cybercrime & IT-Strafrecht: Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner zu Cybercrime, Darknet, IT-Strafrecht & IT-Sicherheit
Cybercrime-Opfer & Unternehmen
IT-Sicherheit & Cybersicherheit
Hackerangriff: Was tun?
Hackerangriff: Schutz?
Hackerangriff: Betroffen?
Sicheres Passwort?
Cybercrime Glossar
Kommentierung: §202b StGB – Abfangen von Daten
Kommentierung: §263a StGB – Computerbetrug
Bundesgerichtshof, 2 StR 616/12 (“Betrug durch Abo-Falle”)
AG Augsburg, 33 Ds 603 Js 120422/09 (“Virtueller Diebstahl”)
Netzwerkdurchsetzungsgesetz (2017)
Gesetz zur Umsetzung der NIS-Richtlinie (2017)
IT-Sicherheitsgesetz (2015)
Strafbarkeit der Datenhehlerei und Einführung der Vorratsdatenspeicherung (2015)
Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Korruption (2015)
Änderung des §201a StGB und Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht (2015)
Gesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität (2007)
Schaffung eines Telemediengesetzes (2007)
Schaffung des §201a StGB (2004)
Übereinkommen über Computerkriminalität (2001)
Cybercrime: Statistiken und statistische Werte zu Darknet und Internet
Veröffentlicht am 4. März 2019 1. April 2019
Amphetamin: Preise, Wirkstoffmenge, Konsumverhalten und Beschlagnahmen in der EU
Die Menge an durch die Behörden beschlagnahmtem Amphetamin ist seit Jahren in einem recht konstanten Trend – wobei man der Grafik der EMCDDA auch entnehmen kann, wie sich in der EU insgesamt die für Strafverfahren wichtigen Werte verteilen:
Wirkstoffgehalt: Reicht von 22% bis 73%, im Schnitt zwischen 25 – 58%
Preis: Von 15 Euro bis 170 Euro pro Gramm, im Schnitt 19-71 Euro
Konsumverhalten: Dabei konsumiert etwa ein drittel täglich, wobei Essen/Trinken und Sniffen die verbreitetsten Konsummethoden sind
Die extreme Varianz der Werte dürfte sich damit erklären lassen, dass unter “Amphetamine” als Oberbegriff einfach zu viele unterschiedliche Begriffe fallen. Mir ist auch nicht klar, ob die Statistik beim Preis pro Gramm verbreitete Amphetamine mit Amphetamin-Öl gleichsetzt, was den erheblichen Preisunterschied erklären könnte.
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Ich bin als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Informationstechnologierecht speziell im IT-Strafrecht tätig und berate rund um Cybercrime sowie das digitale Strafrecht und Wirtschafts-Strafrecht. Neben meiner Tätigkeit im IT-Recht bin ich im Strafrecht tätig mit inzwischen mehreren hundert Strafverteidigungen. Im zivilrechtlichen Bereich vertrete ich Sie im gesamten IT-Recht, Arbeitsrecht und Vertragsrecht. Im Bereich der Vertretung von Opfern von Cybercrime bin ich nicht nur im digitalen Umfeld tätig, sondern auch im klassischen Bereich des Gewaltschutzes.
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Heroin: Preise, Wirkstoffmenge, Konsumverhalten und Beschlagnahmen in der EU
Die Menge an durch die Behörden beschlagnahmtem Heroin ist seit Jahren in stark fallendem Trend – wobei man der Grafik der EMCDDA auch entnehmen kann, wie sich in der EU insgesamt die für Strafverfahren wichtigen Werte verteilen:
Wirkstoffgehalt: Reicht von 11% bis 41%, im Schnitt zwischen 15 – 29%
Preis: Von 22 Euro bis 140 Euro pro Gramm, im Schnitt 35-65 Euro
Konsumverhalten: Dabei konsumiert etwa zwei drittel täglich, wobei Rauchen und Injizieren sich in etwa die Waage halten als je verbreitetste Konsummethode
Diese Werte im Durchschnitt entsprechen fast dem Bereich, den ich in Strafverfahren in Deutschland erlebe, jedenfalls für unseren Bereich dürften diese Zahlen teilweise sogar eher über-repräsentativ sein. Ich habe Wirkstoffgehalte um die 20-30% und mehr erlebt bei Preisen um die 30 Euro bis etwas mehr. Es ist – was man auch häufiger in der Presse liest – durchaus so, dass jedenfalls in meinen Fällen eine teilweise massive Streckung zu erleben ist. Gerade dieses Strecken, aber auch die sehr unterschiedlichen Verhältnisse in den EU-Mitgliedsstaaten, dürften auch der Grund sein, warum man bei Heroin eine auffällig hohe Range bei den Werten feststellen kann.
Quelle: European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction
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Kokain: Preise, Wirkstoffmenge, Konsumverhalten und Beschlagnahmen in der EU
Die Menge an durch die Behörden beschlagnahmtem Kokain ist inzwischen, nach kurzer Rückläufigkeit vor einigen Jahren, wieder in steigendem Trend – wobei man der Grafik der EMCDDA auch entnehmen kann, wie sich in der EU insgesamt die für Strafverfahren wichtigen Werte verteilen:
Wirkstoffgehalt: Reicht von 40% bis 84%, im Schnitt zwischen 51 – 73%
Preis: Von 44 Euro bis 105 Euro pro Gramm, im Schnitt 57-76 Euro
Konsumverhalten: Dabei konsumiert etwa ein viertel täglich, wobei die Hauptkonsummethode das Sniffen ist.
Diese Werte im Durchschnitt entsprechen fast dem Bereich, den ich in Strafverfahren iin Deutschland erlebe, jedenfalls für unseren Bereich dürften diese Zahlen eher unter-repräsentativ sein. Ich habe eher Wirkstoffgehalte um die 80% und mehr erlebt bei Preisen um die 80 Euro bis etwas mehr. Ausnahme: Wenn das Zeug zu sehr gestreckt ist (was sich schnell rumspricht und den Preis dann automatisch drückt).
Quelle: European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction﻿
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Veröffentlicht am 3. März 2019 1. April 2019
Cannabis: Strafbarkeit in der EU
Wo sind Besitz und Konsum von Cannabis in der EU strafbar: zwei Infografiken zeigen auf, dass innerhalb der EU der Umgang mit Cannabis sehr unterschiedlich gehandhabt wird.
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Drogenkonsum in der EU
Die Europäische Agentur für Drogen hat dort vorhandene statistische Daten in eine Infografik gepackt, um den Drogenkonsum innerhalb der EU – unterschieden nach Art der Drogen – darzustellen. Es zeigt sich einmal mehr, wie erheblich verbreitet Cannabis-Konsum in der EU ist:
Verbreitung von Cannabis unter jungen Konsumenten
Cannabis bleibt weiterhin eine beachtlich verbreitete Droge unter jungen Menschen – während in Deutschland immerhin noch 10-15% der jüngeren Menschen Cannabis konsumieren sind es im europäischen Ausland teilweise über 15% – die Statistik verdeutlicht aus meiner Sicht, dass es sich bei Cannais-Konsum um ein gesellschaftliches Phänomen handelt, dem man offenkundig alleine durch Strafen nicht begegnen kann:
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Cannabis: Preise, Wirkstoffmenge und Beschlagnahmen in der EU
Die Menge an durch die Behörden beschlagnahmtem Cannabis ist inzwischen, nach kurzer Rückläufigkeit, stagnierend – wobei man der Grafik der EMCDDA auch entnehmen kann, wie sich in der EU insgesamt die für Strafverfahren wichtigen Werte verteilen:
Wirkstoffgehalt: Reicht von 2% bis 18% bei pflanzlichem Cannabis, im Schnitt zwischen 9 – 12%
Preis: Von 4 Euro bis 21 Euro pro Gramm, im Schnitt 8-12 Euro
Konsumverhalten: Immerhin gut die Hälfte der Konsumenten konsumiert Cannabis täglich
Diese Werte im Durchschnitt entsprechen auch sehr genau dem Bereich, den ich in Strafverfahren immer wieder in Deutschland erlebe, jedenfalls für unseren Bereich dürften diese Zahlen sehr repräsentativ sein. Ausnahme: Nicht professionell vorgehaltene kleine Pflanzen für den Eigenkonsum, hier erlebe ich häufig noch die 3-5% Wirkstoffgehalt, die vor Jahrzehnten mal dem üblichen Markt entsprachen.
Hinsichtlich des zunehmend steigenden Wirkstoffgehaltes ist insoweit auf die Ausführungen der Drogenbeauftragten hinzuweisen:
In den letzten Jahrzehnten ist der THC-Gehalt von Cannabis stark angestiegen. So lag der Medianwert für Haschisch im Jahr 1996 bei 4,9 % und hat sich bis 2017 verdreifacht auf 14,7 %. Der Medianwert für Marihuana lag 1996 bei 4,8 %. Seit 2004 wird der Medianwert für die Blütenstände getrennt vom Marihuanakraut erfasst. Der Medianwert des THC für die Blütenstände lag 2017 bei 13,1 % (BKA). Wenn die hochgezüchteten Cannabissorten zudem wenig oder kein Cannabidiol (CBD) enthalten, das die Wirkung des THC abmildern kann, steigt das Risiko für gesundheitliche Folgeschäden und die Entwicklung einer Abhängigkeit (Freeman et al., 2018; Yücel et al., 2016; Freeman et al., 2015). Parallel zum Anstieg des THC-Gehaltes ist der CBD-Anteil in den letzten Jahren gesunken.
Drogen- und Suchtbericht 2018 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Seite 86
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Darknet-Ökosystem: Drogenabsätze von Darknet-Marktplätzen
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat zusammen mit EUROPOL eine kaum beachtete und hoch interessante Untersuchung des Darknet-Ökosystems erstellt, die erhebliche Einblicke in die Situation der Marktplätze im Darknet gibt. Insbesondere durch die Schliessung grösserer Darknet-Markplätze (Silk Road, Alphabay, Hansa, Pandora, Silk Road 2.0, Black Market, Blue Sky, Tor Bazaar, Topix, Hydra, Cloud 9 and Alpaca) hat man diverse Daten gewonnen, die zu einer Umfangreichen Analyse führten. Dabei kann durchaus eines überraschen, nämlich das nach Umsätzen Top-Verkaufsland: Deutschland.
Dazu auch von mir:
Das Darknet im IT-Strafrecht
Drogen bestellen im Internet – Risiko?
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IOCTA 2018 Report
Der IOACTA Repost 2018 von Europol (“INTERNET ORGANISED CRIME THREAT ASSESSMENT” – IOCTA) gibt einen Ausblick auf die Entwicklungen im Cybercrime wie sie von Europol für das Jahr 2019 erwartet werden und prognostiziert:
Ransomware retains its dominance
Production of CSEM (“Child Sexual Exploitation Material”) continues
DDoS continues to plague public and private organisations
Card-not-present fraud dominates payment fraud but skimming continues
As criminal abuse of cryptocurrencies grows, currency users and exchangers become targets
Social engineering still the engine of many cybercrimes
Cryptojacking: a new cybercrime trend
Shutters close on major Darknet markets, but business continues
Im Kern zeigen sich also keine wirklich neuen Trends, es geht um (marginale) Verschiebungen in der Bedeutung jeweiliger bereits bekannter Angriffsarten. Zum Cryptojacking wird ausgeführt:
Cryptojacking is an emerging cybercrime trend, referring to the exploitation of internet users’ bandwidth and processing power to mine cryptocurrencies. While it is not illegal in some cases, it nonetheless creates additional revenue streams and therefore motivation for attackers to hack legitimate websites to exploit their visitor’s systems. Actual cryptomining malware works to the same effect, but can cripple a victims system by monopolising their processing power.
IOCTA 2018 Report, Seite 8
Soweit auf eine nur teilweise Illegalität verwiesen wird ist festzuhalten, dass hier regelmässig nach deutschem Recht eine Strafbarkeit vorliegen wird.
Veröffentlicht am 21. Februar 2019 1. April 2019
Zahlen und Fakten zum Thema Kindesmissbrauch
Zum Thema Cybercrime gehört fest verbunden auch die Thematik Sexualstrafrecht, insbesondere der Kindesmissbrauch. Ich habe in den vergangenen Jahren sowohl Opfer wie Täter vertreten und dabei gelernt, dass es viele Irrtümer in diesem Bereich gibt. Einer der gefährlichsten Irrtümer ist aus meiner Sicht, dass viele Menschen bis heute bei “Kindesmissbrauch” an irgendeinen Fremden denken, der sich eines Kindes bemächtigt. Statistisch aber ist es so, dass die meisten Übergriffe vorwiegend im eigenen sozialen Umfeld des Kindes stattfinden, insbesondere im eigenen familiären Umfeld.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine sehr umfangreiche Pressemitteilung herausgegeben, in der einige Fakten zum Thema Kindesmissbrauch mitgeteilt werden. Diese gebe ich im Folgenden wider.
„Zahlen und Fakten zum Thema Kindesmissbrauch“ weiterlesen
IT-Strafrecht & Cybercrime
Diese Seite ist eine Informationsseite zum “Cybercrime, IT-Strafrecht & IT-Sicherheitsrecht”, zur Verfügung gestellt von Fachanwalt für IT-Recht und Rechtsanwalt Jens Ferner in Alsdorf (Raum Aachen & Heinsberg). Kontakt: 02404-92100
Ich – Rechtsanwalt Jens Ferner – habe mich auf die Bereiche IT-Recht und Strafrecht spezialisiert und biete im IT-Strafrecht einen Tätigkeitsschwerpunkt mit den Tätigkeiten:
Opfervertretung im Bereich Stalking, Mobbing und Hack-Angriffe auf Unternehmen.
Strafverteidigung: Klassisches “Hacking”, ich bin aber auch in urheberstrafrechtlichen Umfangsverfahren tätig, hier habe ich etwa Betreiber bundesweit bekannter Warez- und Tauschplattformen ebenso verteidigt, wie Klientel aus dem Bereich des Drogenhandels im Internet.
News zur DSGVO
Erwartungen an den Datenschutz bei Rechtsanwälten
Zulässigkeit von Tracking-Tools auf Websites – Cookie-Banner nötig
Datenschutzbehörde: Anforderungen an digitale Dienste bei der Cybersicherheit
Technische Anforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen beim E-Mail-Versand
Vertrag zur Auftragsverarbeitung notwendig bei Lohnbuchhaltung durch den Steuerberater?
Google ändert Verantwortlichen bei den Diensten – Aktualisierung von Datenschutzerklärung notwendig
Datenschutz im Gesundheitswesen: Ärzte und Apotheken benötigen nicht zwingend einen Datenschutzbeauftragten
Merkblatt für die Nutzung von „WhatsApp“ in Unternehmen
„Rus­si­an Laun­dro­mat“: 50 Mio. Eu­ro we­gen Geld­wä­sche beschlagnahmt
Ers­te Er­geb­nis­se des Deut­schen Vik­ti­mi­sie­rungs­sur­vey 2017 ver­öf­fent­licht
BSI warnt vor gezielten Ransomware-Angriffen auf Unternehmen
Kein Betrug wenn Kaufpreis nach Widerrufserklärung nicht erstattet wird
Darknet: Kein Nachweis von Bestellungen von BTM nur auf Grund vorhandener Daten
Genehmigungspflichtiger Eigenhandel: Paysafe-Codes sind keine Rechnungseinheiten im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG)
Sind (verdeckte) Ermittler im Darknet aktiv?
Waffen aus dem 3D-Drucker kein Thema in Deutschland
Zukunft Anmeldung ohne Passwort: W3C macht WebAuthn zum Standard
BeschlagnahmeBesitz von DatenBetrugBetäubungsmittelstrafrechtComputerbetrug - §263a StGBCybersicherheit & IT-SicherheitsgesetzDarknetDatenveränderungDatenveränderung - §303a stgbDDoSDiebstahlErpressungGeldautomatGeldkartegeldwäschegesetzgebungHackingHausdurchsuchungIP-AdresseIT-ForensikIT-StrafrechtkinderpornographieMalwarePhishingPolizeiliche KriminalstatistikPropagandadelikteRansomwareStrafprozessUrheberstrafrechtUrkundenfälschungVersuchVorratsdatenspeicherungWaffen§100a stpo§184b stgb
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