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Timestamp: 2020-02-24 18:14:05+00:00

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OJ/S 023981-2020 | Germany-Erding: Electrical services..
Germany-Erding: Electrical services
Tile Germany-Erding: Electrical services
OJEU (High Value) 023981-2020
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ELT-Planung für den Neubau einer Mehrzweckhalle für bis zu 1 640 Zuschauer mit Mensa am Lodererplatz inErding
Neubau Mehrzweckhalle mit Mensa am Lodererplatz, zu planen sind die Anlagengruppen § 53 HOAI 4,5 und 6. Es werden die Leistungsphasen 1-3 und 5-9 § 55 HOAI vergeben.
Die Stadt Erding plant den Neubau einer Mehrweckhalle für bis zu 1.640 Personen, die hauptsächlich für den Sport genutzt werden soll, sowie die Mensa-Versorgung der angrenzenden Mittelschule, die auch für Veranstaltungsnutzungen in der Mehrzweckhalle zur Verfügung stehen soll. Die Planung erfolgt auf Grundlage des Ergebnisses eines Architektenwettbewerbs für Mehrzweckhalle und Mensa.
Die Mehrzweckhalle mit 3 voneinander abtrennbaren Spielfeldern soll eine feste Zuschauertribüne für ca. 780 Zuschauer erhalten. Neben der Sportnutzung sollen größere Veranstaltungen mit bis zu 1 640 Zuschauern in der Halle stattfinden können, auf diese Größe ist die Infrastruktur auszulegen.
Die Halle wird teilweise in den Boden versenkt, das Spielfeld (OKF UG) wird geringfügig über dem dort hohen Grundwasserspiegel liegen. Die Spannweite der Halle wird ca. 46 m betragen. Zur Ausstattung der Halle gehören auch elektro-akustische Anlagen sowie eine Hallen-Beleuchtungsanlage mit Steuerung.
Der Hallenstandort befindet sich am Rand der mittelalterlichen Altstadt und ist von dieser durch den Fluss Sempt getrennt. Für das Ufer und die Freianlagen an der Sempt ist eine Attraktivierung vorgesehen. Die Pkw Stellplätze sind nicht Gegenstand der Planung, diese werden auf einer nördlich angrenzenden Fläche mittels eines Parkhauses geschaffen.
Es werden die LPH 1-3 und 5-9 § 55 HOAI vergeben.
3) Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen: Erfahrungen in den Leistungen §§ 53, 55, Anlagengruppen 4,5 und 6 HOAI mind. LPH 5 geleistet, mit Baubeginn nach 1.1.2012 bei baulich fertiggestellten Gebäuden, 2 Referenzprojekte, Gewichtung 60 von 90 Punkten
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG), § 21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG), § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz(AentG);
4) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen,so hat er diese sowie den Umfang zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen;
7) bei juristischen Personen Auszug aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist. Bei Partnergesellschaften und Partnergesellschaften mit beschränkter Berufshaftung: Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG;
1) Mittel des Rechnungswertes (brutto EUR) der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen in der ELT-Planung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft.
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung, des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiligen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem Vertrag/ den Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
1) Bürostruktur zur Erbringung der Leistung, d. h. durchschnittliche Anzahl an Ingenieuren/Technikern/Meistern in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2) Erfahrungen in der ELT-Planung anhand vergleichbarer Referenzprojekte, 2 Referenzprojekte mit Angaben zu:
— evtl. Mitbeauftragte (z. B. Arbeitsgemeinschafts-Partner) und deren Leistungsanteile in den einzelnenLeistungsphasen,
— Herstellkosten KG 440-460 gem. DIN 276 in EUR brutto,
— Erfahrungen in der ELT-Planung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, mind. LPH 3 gemäß
§§ 53, 55 HOAI
— Projekt mit PA – Anlage und Berücksichtigung der Raumakustik
— Projekt mit Notbeleuchtung
Die Nichteinhaltung der geforderten Mindestanforderungen an die Referenzen führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss. Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags, die mit dem Bewertungsbogen abrufbar ist. Wurde ein Referenzprojekt durch eine ARGE geleistet, kann nur der tatsächlich erbrachte Leistungsanteil des Bewerbers gewertet werden. Hierzu muss der genaue Leistungsanteil in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden. Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen. Zusätzliche Angaben zu den Referenzen zum Nachweis der Erfüllung der Kriterien können auf bis zu 2 DIN A4 Anlagenblättern pro Projekt angegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern.
Der verantwortliche Leistungserbringer muss über die Qualifikation Ingenieur oder vergleichbar der Fachrichtung Elektrotechnik verfügen:
Official name: Nachprüfungsverfahren
Postal address: Maximilianstrasse 39
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr.4 GWB).

References: § 53
 § 55
 § 55
 § 19
 § 21
 § 21