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Timestamp: 2020-04-05 01:31:04+00:00

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BGH, 14.12.1987 - II ZR 166/87 - dejure.org
BGH, 14.12.1987 - II ZR 166/87
https://dejure.org/1987,825
BGH, 14.12.1987 - II ZR 166/87 (https://dejure.org/1987,825)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1987 - II ZR 166/87 (https://dejure.org/1987,825)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1987 - II ZR 166/87 (https://dejure.org/1987,825)
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§ 138 BGB, kollusive Vereitelung von Rechten Dritter, Verhältnis zu § 123 BGB
Verhältnis von Anfechtbarkeit einer Vereinbarung wegen arglistiger Täuschung zur Nichtigkeit wegen Sittenwidrigkeit - Anforderungen an Sittenwidrigkeit bei zweiseitigen Rechtsgeschäften - Anfechtungsmöglichkeit wenn Sittenwidrigkeit ausschließlich aufgrund Täuschung des ...
Kein Ausschluß der Berufung auf Vertragsnichtigkeit durch Recht eines Dritten zur Täuschungsanfechtung
BGB § 123 Abs. 1, § 138 Abs. 1
NJW 1988, 902
ZIP 1988, 369
MDR 1988, 471
BB 1988, 366
DB 1988, 803
Das verstößt gegen § 138 Abs. 1 BGB, wie das Berufungsgericht mit Recht angenommen hat (BGHZ 60, 102, 104f.; Urteil vom 14. Dezember 1987 - II ZR 166/87 - BGHR § 138 Abs. 1 Drittschädigung 1;… Urteil vom 16. Mai 1990 - IV ZR 55/89 - BGHR § 138 Abs. 1 Drittschädigung 2).
Die Sittenwidrigkeit kann darin begründet sein, dass die Beteiligten mit einem Rechtsgeschäft den Zweck verfolgen, in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken schuldrechtliche Ansprüche Dritter zu vereiteln (BGH, Urteil vom 25. Januar 1973 - II ZR 139/71, BGHZ 60, 102, 104 f.; Urteil vom 14. Dezember 1987 - II ZR 166/87, ZIP 1988, 369 f.).
Sittenwidrigkeit ist daher bejaht worden, wenn die Beteiligten mit dem Rechtsgeschäft den Zweck verfolgen, Kostenlasten zum Nachteil privater Dritter zu verschieben (vgl. BGHZ 60, 102 ;… BGH, NJW 1980, S. 991; NJW 1988, S. 902).
Allerdings war die Abrede, den Schuldenstand der LMC F. GmbH unzutreffend darzustellen, darauf gerichtet, einen anderen durch Täuschung zu einer ihm ungünstigen Willenserklärung zu veranlassen, und deshalb nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig (vgl. BGHZ 60, 102, 104 f; BGH, Urt. v. 14. Dezember 1987 - II ZR 166/87, NJW 1988, 902, 903; v. 15. Mai 1990 - VI ZR 162/89, WM 1990, 1324, 1325).
So wird Sittenwidrigkeit bejaht, wenn die Beteiligten mit dem Rechtsgeschäft den Zweck verfolgen, Kostenlasten zum Nachteil privater Dritter zu verschieben (vgl. Palandt, a. a. O. § 138 Anm. 2 ff., BGH Urt. v. 14.12.1987, NJW 1988, 902-1 VGH Bad.-Württ., Urt. v. 20.01.1998, VBlBW 1998, 312).
Der Bundesgerichtshof hat Sittenwidrigkeit bejaht, wenn die Beteiligten mit dem Rechtsgeschäft den Zweck verfolgen, Kostenlasten zum Nachteil privater Dritter zu verschieben (…vgl. Urt. v. 25.1.1973, BGHZ 60, 102, 104;… Urt. v. 20.12.1979, NJW 1980, 991; Urt. v. 14.12.1987, NJW 1988, 902).
KG, 04.12.2007 - 13 U 5/07
Sittenwidrige Schädigung: Einräumung eines Nießbrauchs an einem …
Ein kollusives Zusammenwirken bedeutet ein planmäßiges bewusstes Zusammenwirken zur Schädigung eines Dritten (vgl. BGH NJW 1988, 902, 903).
OLG Düsseldorf, 23.03.2001 - 22 U 140/00
Abtretung der Werklohnforderung - Vereitelung der Aufrechnung von …
BGH, 16.05.1990 - IV ZR 55/89
Sittenwidrigkeit einer Vereinbarung mit Korrespondentreeder über …

References: § 138
 § 123
 § 123
 § 138
 § 138
 § 138
 § 138
 § 138
 § 138
 BGH 
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