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ZRB 2014/2 - Heft 2 - 2014 - ZRB - Zeitschrift für Recht des Bauwesens - e-Journals
Volltext Cover Download EditorialZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 57–57
Wenusch, Hermann Jetzt wird’s spannend!
Oder:Neues zu den heiligen Kühen der Gerichte ZRB 2014, 57 Im Verfahren 26 Cg 4/11s des LG für ZRS wurde ein Geschäftsführer auf Schadenersatz geklagt,... Im Verfahren 26 Cg 4/11s des LG für ZRS wurde ein Geschäftsführer auf Schadenersatz geklagt, weil er angeblich einen Konkursantrag verspätet gestellt hat. Diese Entscheidung findet hier nicht deshalb Erwähnung, weil das betreffende Unternehmen ein Bauunternehmen war, sondern weil die Entscheidung hinsichtlich des Sachverhalts ausschließlich auf dem Gutachten eines gerichtlich bestellten Sachverständigen beruht hat – was ja für Prozesse im Bauwesen symptomatisch ist.Nachdem der Sachverständige sein Gutachten (in dem er den Beklagten interessanter Weise „Beschuldigter“ genannt hat!) abgegeben hat, hat der Beklagte vorgebracht, dass das Gutachten evident unrichtig sei, weil eine fälschliche Verbuchung der Deckungsrücklässe moniert würde, die in Wahrheit gar nicht vorgelegen sei. Zum Beweis der Richtigkeit dieses Vorbringens wurde der ehemalige Leiter der Controllingabteilung der Gemeinschuldnerin und deren ehemaliger Steuerberater angeboten.Das Erstgericht hat diese Beweisanträge mangels Relevanz abgewiesen, die Verhandlung wegen Spruchreife geschlossen und den beklagten Geschäftsführer wegen verspäteter Konkursanmeldung zu entsprechendem Schadenersatz verurteilt. Volltext	AufsätzeZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 59–64
Wenusch, Hermann Der Werkbegriff im Bauwesen
Werkvertrag, Schuldinhalt, Erfolg, funktionaler Vertrag, konstruktiver Vertrag, Schuldänderung, Novation, Erschwernis, Behinderung, ZRB 2014, 59, § 1151 ABGB, § 1152 ABGB, § 1167 ABGB, § 1168 ABGB, § 1169 ABGB, § 1379 ABGB Bei Bauwerkverträgen sind nach Abschluss Änderungen an der Tagesordnung. Die juristischen... Bei Bauwerkverträgen sind nach Abschluss Änderungen an der Tagesordnung. Die juristischen Auswirkungen solcher Änderungen sind allerdings fraglich: Wann hat eine faktische Änderung gar keine Auswirkung auf den Vertrag, wann entfallen Nebenabreden und wann liegt überhaupt ein neuer Vertrag („aliud-Werk“) vor bzw wann treten neue Verträge zum bestehenden hinzu? Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 64–67
Seeber, Thomas | Seeber-Grimm, Diana Zu den Verkehrssicherungspflichten (nicht nur) iZm Pollern
Verkehrssicherungspflicht, Poller, Anlage, Sicherheitsvorkehrungen, zumutbar, möglich, Klagegrund, Segway, Weg, Schranke, Werk, Unfall, AHG, 1 Ob 142/13h, ZRB 2014, 64, § 1319 ABGB, § 1319a ABGB Damit, dass Verkehrsteilnehmer eine eindringliche Warnung nicht wahrnehmen oder nicht beachten,... Damit, dass Verkehrsteilnehmer eine eindringliche Warnung nicht wahrnehmen oder nicht beachten, muss nicht gerechnet werden.Ein vom Geschädigten zu verantwortender erhöhter Unsicherheitsfaktor löst keine weitergehende Verkehrssicherungspflicht aus.Auf das Vorhandensein von Sicherheitsvorkehrungen darf nur vertraut werden, wenn diese vernünftigerweise nach der Auffassung des Verkehrs zu erwarten sind. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 67–77
Seeber, Thomas | Seeber-Grimm, Diana Die Bemessung der Enteignungsentschädigung insbesondere iZm einer Betriebsverlegung: Sind Projektfolgeschäden zu entschädigen?
Enteignung, Parallelverschiebung, Enteignungsentschädigung, Unternehmen, Pacht, Übersiedlungskosten, Projektfolgekosten, Immission, Autobahn, Enteignungsfolgen, Wertminderung, Teilenteignung, Ursachenzusammenhang, hypothetischer Verlauf, 7 Ob 39/13f, ZRB 2014, 67, § 4 BStG, § 18 Abs 1 BStG, § 4 EisbEG, § 5 EisbEG, § 7 EisbEG, § 25 EisbEG, § 30 EisbEG, § 33 EisbEG, § 44 EisbEG, § 364a ABGB Als Enteigneter gilt nach der ausdrücklichen Anordnung des § 18 Abs 2 BStG derjenige, welchem... Als Enteigneter gilt nach der ausdrücklichen Anordnung des § 18 Abs 2 BStG derjenige, welchem der Gegenstand der Enteignung gehört oder dem ein dingliches Recht zusteht. Der Enteignete hat Ersatz für vermögenrechtliche Nachteile Dritter zu begehren.Auf die Betriebsverlegungs- und Übersiedlungskosten, den Ertragsausfall, die Anlaufverluste und auf die Einbußen von Standortvorteilen ist Bedacht zu nehmen.Projektschäden/Unternehmensschäden sind solche Schäden, die durch den Bau oder Betrieb von Anlagen auf dem enteigneten Grund entstehen.Nicht zu berücksichtigen sind einerseits mittelbare Enteignungsfolgen, wie etwa Immissionsschäden durch Bau, künftigen Bestand und Betrieb der Anlage und andererseits persönliche Nachteile des Grundeigentümers oder solche in Bezug auf seine Restliegenschaft, die durch die Errichtung und den Betrieb der Straßenanlage auf dem enteigneten Grundstück bewirkt werden. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 78–83
Seeber, Thomas Sorgfaltspflichten des Hotelbetreibers iZm Wasser-, Gas- und Elektroinstallationen; Pflicht zum Abschluss eines Wartungsvertrages?
Hotel, Beherbergungsvertrag, Legionellen, Schutz- und Sorgfaltspflichten, Fachmann, Gesundheitsschädigung, gefahrlose Benutzung, Pflichten, Verbesserungsarbeiten, Instandsetzung, Erfüllungsgehilfe, 8 Ob 106/12i, ZRB 2014, 78, § 1298 ABGB, § 1299 ABGB, § 1313a ABGB Die aus dem Beherbergungsvertrag resultierenden Schutz- und Sorgfaltspflichten umfassen die nach... Die aus dem Beherbergungsvertrag resultierenden Schutz- und Sorgfaltspflichten umfassen die nach dem jeweiligen Stand der Technik zumutbare Ausschaltung aller Gefahrenquellen.Der Gastwirt bzw Hotelier hat insbesondere auch die im Beherbergungsbetrieb vorhandenen Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen regelmäßig überprüfen und dem Ergebnis dieser Kontrolle entsprechend einwandfrei instandsetzen zu lassen.Wenn der Hotelbetreiber nicht selbst über das für die Überprüfung der im Beherbergungsbetrieb vorhandenen Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen erforderliche Fachwissen verfügt, hat er einen Fachmann mit der regelmäßigen Überprüfung der Anlagen zu beauftragen. Wird diese Pflicht verletzt, haftet der Hotelbetreiber.Wenn ein Fachmann beauftragt wird, kann dieser gegenüber dem Gast auch als selbständiger Unternehmer Erfüllungsgehilfe des Hotelbetreibers sein. Aufgrund eines üblichen Beherbergungsvertrages ist der Hotelbetreiber für die Erfüllung der Schutz- und Sorgfaltspflichten verantwortlich, wenn diese Pflichten ausgelagert werden, gelten die Beauftragten als Erfüllungsgehilfe. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 84–84
Folgen einer unbeachteten Streitverkündung
Schulterschluss, Streitverkündung, Prozesskosten, 1 Ob 134/13g, ZRB 2014, 84, § 896 ABGB, § 1037 ABGB, § 17 A ZPO, § 19 IA ZPO, § 20 I ZPO, § 21 ZPO Aus der Bindungswirkung des Vorprozesses des zahlenden Gesamtschuldners für den trotz... Aus der Bindungswirkung des Vorprozesses des zahlenden Gesamtschuldners für den trotz Streitverkündung nicht beigetretenen anderen Gesamtschuldner ist ein Anspruch nach § 1037 ABGB auf Ersatz auch der Kosten des Vorprozesses abzuleiten. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 85–85
Zum Umfang von Sicherungsvorkehrungen gegen Dachlawinen
Verkehrssicherungspflicht, Dachlawine, 2 Ob 37/13z, ZRB 2014, 85, § 1295 ABGB, § 1304 ABGB, § 1319 ABGB Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach... Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls.Die Verkehrssicherungspflicht findet ihre Grenze in der Zumutbarkeit und im Winter muss jeder Passant mit dem Abgehen von kleinen Schneemengen von höher gelegenen Objekten rechnen. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 86–88
Verjährung beim Bauwerkvertrag im Falle von Zusätzen bzw Nachträgen
Werkvertrag, Verjährung, 3 Ob 144/13t, ZRB 2014, 86, § 473a ZPO, § 1451 ABGB Für das Werkvertragsrecht gilt, dass der Abschluss eines von einem früheren Werkvertrag... Für das Werkvertragsrecht gilt, dass der Abschluss eines von einem früheren Werkvertrag unabhängigen neuen Vertrags zwischen den Parteien auf den Lauf der Verjährungsfrist für die Werklohnforderung aus dem ursprünglichen Auftrag keinen Einfluss hat.Eine offene Gewährleistungsfrist für die Leistungen des Klägers ändert am Lauf der Verjährungsfrist nichts. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 88–91
Verformung von Kunsstofffenstern infolge Sonneneinstrahlung: Haftungsausschluss des Produzenten in AGB
Haftungsausschluss, AGB, geltungserhaltende Reduktion, 7 Ob 143/13z, ZRB 2014, 88, § 879 ABGB, § 1313 ABGB Ansprüche, an welche ein Geschädigter überhaupt nicht denken konnte, weil der Schaden aus... Ansprüche, an welche ein Geschädigter überhaupt nicht denken konnte, weil der Schaden aus einer nicht vorhersehbaren Gefahrenquelle entstanden ist, fallen nicht unter Vereinbarungen über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung.Will sich der Verwender einer an sich sittenwidrigen Klausel auf eine geltungserhaltende Reduktion stützen, so hat er die anspruchsbegründenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen, die dies ermöglichen. Es trifft ihn die Behauptungs- und Beweislast für die (Teil-) Zulässigkeit der Klausel.Prozesskosten, zu deren Ersatz jemand verurteilt wurde, führen zu einer Verminderung des Vermögens, sie können daher Gegenstand einer Schadenersatzforderung des Verurteilten einem Dritten gegenüber sein, wenn diese Kosten durch das Verschulden des Dritten verursacht wurden.Die Prozesskosten sind Folgeschäden und unterliegen daher auch der Haftungsbeschränkung nach den AGB. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 92–95
Wenusch, Hermann Zur Fürsorgepflicht des Werkbestellers und den Pflichten eines Baustellenkoordinators
Pflichten des Baustellenkoordinators, Fürsorgepflicht des Werkbestellers, SiGe-Plan, 8 Ob 26/13a, ZRB 2014, 92, § 3 BauKG, § 6 BauKG, § 7 BauKG, § 1157 ABGB, § 1169 ABGB Bestellt der Bauherr entgegen seinen Verpflichtungen keinen Baustellenkoordinator, trifft den... Bestellt der Bauherr entgegen seinen Verpflichtungen keinen Baustellenkoordinator, trifft den Bauherrn selbst die Verantwortung für die dem Baustellenkoordinator vom Gesetz zugewiesenen Aufgaben.Der Anwendungsbereich des § 7 Abs 1 BauKG umfasst Baustellen, auf denen Arbeiten zu verrichten sind, die mit besonderen Gefahren für Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer verbunden sind. Die bloße Tatsache, dass an der Baustelle Absturzgefährdung besteht – dies ist bei den meisten Baustellen der Fall – reicht nach dem klaren Wortlaut dieser Bestimmung nicht aus.Der Umfang dieser Fürsorgepflicht richtet sich danach, wie weit sich der Unternehmer in einen der Sphäre des Bestellers zuzuordnenden Bereich begibt, in dem er gefährdet ist. Der Werkunternehmer, der aufgrund seiner Sachkenntnis wissen muss, dass die Arbeitsstätte gefährlich ist, muss sich vor Beginn der Arbeit selbst von den Sicherungsvorkehrungen überzeugen. Volltext	JudikaturZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 95–101
Wenusch, Hermann Verjährung von vereinbarten Teilzahlungen und bei Zusätzen
Werkvertrag, Fälligkeit, Teilzahlungen, Vorschuss, Verjährung, 10 Ob 12/14h, ZRB 2014, 95, § 1152 ABGB, § 1170 ABGB, § 1486 ABGB Wann ein Werk „in gewissen Abteilungen“ errichtet wird, entscheiden der Parteiwille und die... Wann ein Werk „in gewissen Abteilungen“ errichtet wird, entscheiden der Parteiwille und die Übung des redlichen Verkehrs.Ein Werk „in Abteilungen“ wird dann vorliegen, wenn der einzelne Teil als selbständiges Werk angesehen werden kann. Eine solche liegt auch dann nahe, wenn die Werkerstellung in Etappen durchgeführt wird, die jede für sich für den Besteller sinnvoll ist.Die Berechnung des Entgelts nach Arbeitsstunden oder sonstigen Einheiten rechtfertigt die Annahme eines Werks in Abteilungen nicht; es kann in diesem Fall dennoch eine als Einheit zu bewertende Gesamtleistung vereinbart sein.Bei vereinbartem Pauschallohn beginnt die Verjährung mit Vollendung (Übernahme) des Werks zu laufen; eine gesonderte Rechnungslegung ist nicht erforderlich.Zahlungen nach prozentuellem Baufortschritt sind vertraglich vereinbarte Akontozahlungen, welche die Fälligkeit und damit die Verjährung des Werklohns nicht berühren.Eine gesonderte Verjährung von Teilrechnungen kommt nur insoweit in Betracht, als der Unternehmer durch Zeitablauf den Anspruch auf Abschlagszahlungen verliert. Auch verjährte Teilrechnungen können aber in die Schlussrechnung aufgenommen und innerhalb der für diese geltenden Verjährungsfrist geltend gemacht werden.Das Architektenhonorar ist grundsätzlich erst nach Erbringung aller vertraglichen Leistungen zu entrichten.Angesichts einer besonders engen Nahebeziehung zwischen dem ursprünglich vereinbarten Werk und später beauftragten Zusatzleistungen kann nach dem Parteiwillen und der Übung des redlichen Verkehrs nicht vom Vorliegen selbständiger Teilleistungen, die einer gesonderten Verjährungsfrist unterliegen, ausgegangen werden. Volltext	GedankensplitterZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 102–102
Wenusch, Hermann Schließt die 20% Klausel der B 2110 die Irrtumsanfechtung aus?
ZRB 2014, 102 Die ÖNORM B 2110 sieht seit der Ausgabe 2000 vor, dass Einheitspreise einer Position angepasst... Die ÖNORM B 2110 sieht seit der Ausgabe 2000 vor, dass Einheitspreise einer Position angepasst werden können, wenn sich die Mengen einer Position um mehr als 20% verändern („20%-Klausel“).Aus der Sicht des WU kann dieser eine Korrektur verlangen, wenn die Kalkulation seiner Einheitspreise auf falschen Mengenannahmen fußt. Ohne die 20%-Klausel könnte der WU jedenfalls eine irrtumsrechtliche Vertragsanpassung begehren – schließlich hat der WB die irrige Kalkulation durch falsche Mengenangaben im Leistungsverzeichnis verursacht. Es stellt sich die Frage, ob die 20%-Klausel das Irrtumsrecht verdrängt oder bloß zu diesem hinzutritt. Volltext	GedankensplitterZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 102–102
Wenusch, Hermann Harmonisierung des EKHG mit dem Eisenbahngesetz?
ZRB 2014, 102 In Ob 84/12d hat der OGH judiziert, dass eine Rolltreppe in einer U-Bahn-Station nicht mehr zum... In Ob 84/12d hat der OGH judiziert, dass eine Rolltreppe in einer U-Bahn-Station nicht mehr zum „Betrieb“ der U-Bahn im Sinne des § 1 EKHG gehört.Abgesehen davon ist die Anzahl der Erkenntnisse des VfGH (so zB B834/00 oder B1780/03), die sich mit der Gesetzgebungskompetenz für Bauten im Bereich des Eisenbahnwesens beschäftigen, schon fast Legende. Danach sind von der Exklusivkompetenz des Bundes gemäß Art 10 Abs 1 Z 9 nur Bauten erfasst, die Eisenbahnzwecken dienen – es genügt nicht, dass sie auf Eisenbahngrund stehen, wobei anhand von § 10 EisbG 1957 zu beurteilen ist, ob Bauten Eisenbahnzwecken dienen.Es erhebt sich die Frage, in welchem Verhältnis der „Betrieb“ mit dem „Zweck“ einer Eisenbahn steht. Inwieweit lassen sich die Entscheidung der beiden Gerichtshöfe im Sinne der Einheit der Rechtsordnung zur Deckung bringen? Volltext	GedankensplitterZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 102–102
Wenusch, Hermann Betrifft eine gewährleistungsrechtliche Preisminderung auch den Anspruch auf
ZRB 2014, 102 Der Anspruch auf (zusätzliche) Vergütung nach § 1168 ABGB ist ein Entgeltanspruch und kein... Der Anspruch auf (zusätzliche) Vergütung nach § 1168 ABGB ist ein Entgeltanspruch und kein Schadenersatzanspruch (so zuletzt OGH 17.10.2012, 3 Ob 180/12k). Es stellt sich damit die Frage, ob er als Teil des Entgelts auch von einer allfälligen gewährleistungsrechtlichen Preisminderung umfasst ist. Volltext	GedankensplitterZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 102–102
Wenusch, Hermann Ersetzen die „Folgen des Rücktritts vom Vertrag“ der ÖNORM jene des ABGB?
ZRB 2014, 102 Die ÖNORM B 2110 räumt den Vertragsparteien verschiedene „Rücktrittsrechte“ ein. Trotz... Die ÖNORM B 2110 räumt den Vertragsparteien verschiedene „Rücktrittsrechte“ ein. Trotz der Bezeichnung sind damit wohl „Kündigungsrechte“ (wie in den vergleichbaren §§ 8 u 9 VoB/B) gemeint, wie sich aus Pkt 5.8.3.1 (unter der Überschrift: „5.8.3 Folgen des Rücktritts vom Vertrag“) ergibt: „Alle vertragsgemäß erbrachten Leistungen sind zu übernehmen, in Rechnung zu stellen und abzugelten“ – das Wesen eines Rücktritts ist aber nicht die Übernahme, sondern die Rückabwicklung.Es stellt sich die Frage, ob diese Folgen nur für die Kündigungsrechte gelten sollen oder auch für „richtige“ Rücktritte (dh für solche mit Rückabwicklung). Bemerkenswert ist diesbezüglich, dass die ÖNORM B 2110 in Pkt 6.5 „Verzug“ die Regelungen des § 918 ABGB im Wesentlichen nacherzählt – samt dem Rücktrittsrecht. Es wird aber nicht auf Kap 5.8. „Rücktritt vom Vertrag“ verwiesen – und umgekehrt wird Verzug auch nicht als „Rücktrittsgrund“ in Pkt 5.8.1 genannt.Es handelt sich wohl um einen weiteren Beleg der generell miesen Legistik der ÖNORM B 2110. Und es bleibt zumindest für den Praktiker zunächst wohl nicht mehr, als darauf zu warten, wie Gerichte entscheiden. Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 104–104
ZRB 2014, 104 Dipl.-Ing. Margit Bammer (FCP ZT GmbH), Dr. Thomas Seeber, MASCI (Universität Padova) Dipl.-Ing. Margit Bammer (FCP ZT GmbH), Dr. Thomas Seeber, MASCI (Universität Padova) Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 105–105
ZRB 2014, 105 Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Univ.-Prof. i. R. Dr. Manfred P. Straube, Univ.-Prof. Dr.... Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Univ.-Prof. i. R. Dr. Manfred P. Straube, Univ.-Prof. Dr. Alexander Schopper, RA Ing. DDr. Hermann Wenusch Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 105–105
ZRB 2014, 105 Ing. Dr. Gerhard Hartmann, Prof. Horst Franke Ing. Dr. Gerhard Hartmann, Prof. Horst Franke Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 105–105
ZRB 2014, 105 Univ.-Prof. Dr. Alexander Schopper (siehe oben), RA Ing. DDr. Hermann Wenusch (siehe oben),... Univ.-Prof. Dr. Alexander Schopper (siehe oben), RA Ing. DDr. Hermann Wenusch (siehe oben), Ass.-Prof. DDr. Thomas Ratka, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 105–105
ZRB 2014, 105 Dr. Wolfgang Berger (ASFINAG), RA Dr. Wolfgang Breyer (Uni Wien), Dr. Diana Seeber-Grimm (BM... Dr. Wolfgang Berger (ASFINAG), RA Dr. Wolfgang Breyer (Uni Wien), Dr. Diana Seeber-Grimm (BM für Justiz), Dr. Christian Hagen (ÖBB), Mag. Günter Hayek (ELIN), Mag. Florian Skarics (Uni Innsbruck), Mag. Claudius Weingrill (BIG), Mag. Matthias Wohlgemuth (BWK) Volltext	PraktischesZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. V–VII
Wenusch, Hermann Nachlese: OGH 29.6.2000, 8 Ob 97/00y
ZRB 2014, V Die Klägerin brachte im Wesentlichen vor, aufgrund eines mit dem Beklagten geschlossenen... Die Klägerin brachte im Wesentlichen vor, aufgrund eines mit dem Beklagten geschlossenen Werkvertrags für dessen Hotel ua einen Holzmosaikfußboden geliefert und verlegt zu haben. Vom Rechnungsbetrag habe der Beklagte nur einen Teil gezahlt. Der Beklagte erwiderte, dass die von der Klägerin erbrachten Arbeiten mangelhaft seien; der verlegte Holzmosaikfußboden sei den Beanspruchungen nicht gewachsen.Das Erstgericht wies das Klagebegehren ab, wobei es folgenden Sachverhalt feststellte:Die Klägerin hatte im Zuge des Um- bzw teilweisen Neubaues des Hotels des Beklagten die Generalplanung inne. Für den Bereich einer auch als Kellnerdurchgang verwendeten Tanzfläche hatte die Klägerin wegen der zu erwartenden starken Beanspruchung zunächst die Verlegung eines keramischen Bodens vorgeschlagen. Der Beklagte wünschte aber auch in diesem Bereich einen Parkettboden. Über die erhöhte Beanspruchung wurde gesprochen. Da sich unmittelbar neben dem Lokal eine Schiübungswiese befindet, musste damit gerechnet werden, dass Gäste das Lokal mit Schischuhen betreten. Volltext	PraktischesZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. VII–VII
Wenusch, Hermann Schadensquotelung
ZRB 2014, VII Mitunter passiert es, dass mehrere Personen an einer Schädigung beteiligt sind.Verursachen... Mitunter passiert es, dass mehrere Personen an einer Schädigung beteiligt sind.Verursachen mehrere Schädiger jeweils einen separat zurechenbaren Schaden, so haftet jeder nur für seinen Teil. Hätte aber jeder für sich alleine den gesamten Schaden herbeigeführt, („konkurrierende oder kumulative Kausalität“: zB liefert der Geologe ein unrichtiges Bodengutachten, wobei eine darauf aufbauende Statik eine nicht tragfähige Stützmauer ergeben muss; zugleich berechnet der Statiker die Stützmauer so unrichtig, dass diese schließlich auch nachgegeben hätte, wenn das Bodengutachten richtig gewesen wäre), so haften alle dem Geschädigten gegenüber solidarisch, dh „alle für einen und einer für alle“; der Geschädigte kann sich aussuchen, ob er einen oder mehrere der Schädiger in Anspruch nimmt und in welchem Ausmaß (er darf allerdings insgesamt niemals mehr als seinen Schaden erhalten) – im Extremfall kann er also seinen gesamten Schaden von einem einzigen der Schädiger fordern.Das gilt auch, wenn mehrere Personen eine potentiell zur Schädigung ausreichende Handlung setzen und der Schaden auch tatsächlich eintritt, es aber nicht nachzuweisen ist, wessen Handlung letztlich tatsächlich kausal für den Schaden war („alternative Kausalität“: zB fällt zwei Arbeitern gleichzeitig ihr Handwerkszeug vom Gerüst, wobei durch eines davon ein abgestellter PKW beschädigt wird, ohne dass sich nachweisen lässt, durch welches der beiden Werkzeuge genau der Schaden verursacht wurde). Das „Unaufklärbarkeitsrisiko“ bei der alternativen Kausalität trägt also nicht der Geschädigte – dh die (bloß) möglichen Schädiger haften, obwohl streng genommen die Kausalität ihrer Handlung nicht bewiesen ist. Volltext	PraktischesZRB 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. VIII–VIII
Teil 1 ZRB 2014, VIII Geschichte: Beton wird oft als Baustoff des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnet. Doch wurde... Geschichte: Beton wird oft als Baustoff des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnet. Doch wurde dauerhafter Kalkmörtel als Bindemittel schon vor mehr als 10.000 Jahren auf dem Gebiet der heutigen Türkei eingesetzt. Gebrannter Kalk wurde von den Ägyptern beim Bau der Pyramiden verwendet. Die Römer entwickelten etwa 200 v Chr den opus caementitium (aus dessen Namen das Wort Zement abgeleitet ist), der aus gebranntem Kalk, Wasser und Sand, gemischt mit Ziegelmehl bestand und sich durch eine hohe Druckfestigkeit auszeichnete.Erst knapp vor der Mitte des 19. Jhdt wurde der „echte“ (überbrannter) Portlandzement eingeführt, wo er aufgrund seiner Härte die anderen „Rezepte“ verdrängte.Seit der zweiten Hälfte des 19. Jhdt wird die mangelnde Zugfestigkeit des Betons durch Bewehrungen aus Stahl substituiert (von Joseph Monier 1867 patentiert). Volltext	Fachgebiete

References: § 1151
 § 1152
 § 1167
 § 1168
 § 1169
 § 1379
 § 1319
 § 1319
 § 4
 § 18
 § 4
 § 5
 § 7
 § 25
 § 30
 § 33
 § 44
 § 364
 § 18
 § 18
 § 1298
 § 1299
 § 1313
 § 896
 § 1037
 § 17
 § 19
 § 20
 § 21
 § 1037
 § 1295
 § 1304
 § 1319
 § 473
 § 1451
 § 879
 § 1313
 § 3
 § 6
 § 7
 § 1157
 § 1169
 § 7
 § 1152
 § 1170
 § 1486
 OGH 
 OGH 
 § 1
 § 10
 § 1168
 § 1168
 OGH 
 § 918
 OGH