Source: https://www.jusline.at/gesetz/do_1994/paragraf/18a
Timestamp: 2020-02-17 12:47:15+00:00

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§ 18a DO 1994 (Dienstordnung 1994), Diskriminierungsverbot - JUSLINE Österreich
(1) Dem Beamten ist es im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit verboten, andere aus Gründen der ethnischen Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung – insbesondere unter Bedachtnahme auf den Personenstand und die Elternschaft – zu diskriminieren. Insbesondere darf im Zusammenhang mit einem Dienstverhältnis oder Lehrverhältnis zur Stadt Wien niemand von einem Beamten unmittelbar oder mittelbar diskriminiert werden, vor allem nicht
beim beruflichen Aufstieg im Sinn des § 3 Z 5 des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes – W-GBG, LGBl. Nr. 18/1996,
(1a) Behinderung im Sinn des Abs. 1 erster Satz ist jede Auswirkung einer nicht nur vorübergehenden körperlichen, geistigen oder psychischen Funktionsbeeinträchtigung oder Beeinträchtigung der Sinnesfunktionen, die geeignet ist, die Teilhabe am Arbeitsleben zu erschweren. Als nicht nur vorübergehend gilt ein Zeitraum von mehr als voraussichtlich sechs Monaten.
(2) Eine unmittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person wegen eines in Abs. 1 erster Satz genannten Merkmales in einer vergleichbaren Situation gegenüber einer anderen Person, auf die dieses Merkmal nicht zutrifft, zugetroffen hat oder zutreffen würde, benachteiligt wird.
(3) Als Diskriminierung gilt auch
die von einem Beamten erfolgte Anstiftung eines Bediensteten der Stadt Wien zu einem nach Abs. 1 oder Z 2 verbotenen Verhalten,
jede nicht unter Abs. 1 zweiter Satz fallende, von einem Beamten gesetzte als Einschüchterung, Anfeindung, Erniedrigung oder Beleidigung anzusehende oder diese bezweckende Verhaltensweise, die mit einem in Abs. 1 erster Satz genannten Merkmal in Zusammenhang steht, von dem davon betroffenen Bediensteten als unerwünscht angesehen wird und die Würde dieses Bediensteten verletzt oder dies bezweckt (Belästigung),
jede von einem Beamten getroffene nachteilige das Dienstverhältnis oder Lehrverhältnis betreffende Entscheidung, insbesondere in Bezug auf die in Abs. 1 zweiter Satz genannten Angelegenheiten, die deshalb erfolgt, weil sich der Bedienstete gegen eine Diskriminierung im Sinn dieses Gesetzes beschwert, eine solche zur Anzeige gebracht oder als Zeuge oder Beteiligter in einem Verfahren wegen einer behaupteten Diskriminierung ausgesagt hat,
jedes unter Abs. 1 zweiter Satz oder Z 1 bis 3 fallende Verhalten eines Beamten, das aus dem Grund der Behinderung eines Angehörigen im Sinn des § 61 Abs. 5 eines Bediensteten erfolgt, wenn der betroffene Bedienstete die behinderungsbedingte und erforderliche Betreuung dieses Angehörigen wahrnimmt.
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§ 13 DO 1994 Anrechenbare Dienstzeit§ 14 DO 1994 Besoldungsdienstalter§ 15 DO 1994 Einstufung§ 15a DO 1994§ 15b DO 1994§ 15c DO 1994§ 16 DO 1994 Probedienstzeit§ 17 DO 1994 Abordnung des Beamten§ 17a DO 1994 Entsendung des Beamten§ 18 DO 1994 Allgemeine Dienstpflichten§ 18a DO 1994 Diskriminierungsverbot§ 18b DO 1994§ 18c DO 1994§ 18d DO 1994 Achtungsvoller Umgang (Mobbingverbot)§ 18e DO 1994 Benachteiligungsverbot im Zusammenhang mit dem Recht auf Freizügigkeit§ 19 DO 1994 Erweiterung des Geschäftskreises§ 20 DO 1994 Dienstpflichten gegenüber dem Vorgesetzten§ 21 DO 1994 Dienstliche Verschwiegenheit§ 22 DO 1994 Befangenheit§ 23 DO 1994 Ausbildung und Fortbildung§ 24 DO 1994 Vertretung der Interessen der Gemeinde Wien in juristischen Personen
§ 18 DO 1994

References: § 3
 § 61
 § 18
 § 18
 § 18
 § 18
 § 18

§ 13

§ 18