Source: http://www.stadion-an-der-alten-foersterei.de/stadion-ag/satzung/
Timestamp: 2018-06-19 02:28:39+00:00

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Die Gesellschaft führt die Firma „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs AG.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb von Grundstücken oder grund­stücks­glei­chen Rechten auf dem Areal des Stadions „An der Alten Försterei“ in Ber­lin, der Umbau bzw. Neubau, die Unterhaltung, die Finanzierung und der Be­trieb sowie die Erweiterung eines Fußballstadions auf diesem Gelände sowie die Vor­nah­me aller zur Erreichung dieses Zwecks erforderlichen Maßnahmen.
Die Gesellschaft kann alle Geschäfte vornehmen und betreiben, die dem Ge­sell­schafts­zweck unmittelbar oder mittelbar dienen. Innerhalb dieser Grenzen kann die Gesellschaft andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an solchen be­tei­li­gen, Niederlassungen errichten, sich auf die Verwaltung von Beteiligungen be­schrän­ken und alles tun, was dem Gesellschaftszweck dient.
§ 3 Geschäftsjahr und Dauer
Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt am 01.07. eines Jahres und endet am 30.06. des nachfolgenden Jahres.
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im elektronischen Bun­des­an­zei­ger.
§ 5 Grundkapital und Aktien
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 6.223.000,00 (in Worten: Euro sechs Millionen zweihundertdreiundzwanzig­tau­send).
Vom Grundkapital übernehmen:
a) 1. Fußballclub Union Berlin e.V., Berlin, 4.008 Aktien im Nennbetrag von je Eu­ro 500,00 durch Sacheinlage gemäß Abs. 4.,
b) RÖFA Mobilbeton GmbH, Eichwalde, 1.365 Aktien im Nennbetrag von je Euro 500,00 durch Sacheinlage gemäß Abs. 4.,
c) HINZE STAHL & SERVICE GmbH, Rüdersdorf, 1.154 Aktien im Nennbetrag von je Euro 500,00 durch Sacheinlage gemäß Abs. 4.,
d) vierC print+mediafabrik GmbH & Co. KG, Berlin, 459 Aktien im Nennbetrag von je Euro 500,00 durch Sacheinlage gemäß Abs. 4.,
e) Thomas Koch, Berlin, 13 Aktien im Nennbetrag von je Euro 500,00 durch Sacheinlage gemäß Abs. 4.,
f) "An der Alten Försterei“ Ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH, Berlin, zum Zeitpunkt der Umwandlung 1 Aktie im Nennbetrag von Euro 500,00 durch Sacheinlage ge­mäß Abs. 4., die unmittelbar nach Eintragung des Formwechsels an den 1. Fuß­ballc­lub Union Ber­lin e.V., Berlin, abgetreten wird.
§ 6 Zusammensetzung und Bestellung des Vorstands
Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens 2 Mitgliedern.
Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat bestellt.
Der Aufsichtsrat kann Vorstandsmitgliedern Einzelvertretungsbefugnis erteilen und sie von den Beschränkungen des § 181 2. Alternative BGB befreien. § 112 AktG bleibt un­be­rührt. Der Aufsichtsrat soll Einzelvertretungsbefugnis nur in be­son­de­ren Fäl­len erteilen.
Die Gesellschaft wird regelmäßig durch zwei Mitglieder des Vorstands oder durch ein Mitglied des Vorstands zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Stell­ver­tre­ten­de Vorstandsmitglieder stehen ordentlichen Vorstandsmitgliedern in­so­weit gleich. Besteht der Vorstand der Gesellschaft nur aus einem Mitglied, ver­tritt dieses die Gesellschaft allein
§ 7 Geschäftsordnung und Beschlussfassung des Vorstands, Geschäftsführung
Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, sofern der Aufsichtsrat nicht eine solche vorgibt.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stim­men, sofern das Gesetz nicht eine qualifizierte Mehrheit oder Ein­stim­mig­keit vorschreibt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vor­stands­vor­sit­zen­den, bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters.
§ 12 Abs. 3 der Satzung ist auch Gegenstand des mit den Vor­stands­mit­glie­dern abzuschließenden Dienstvertrages.
§ 8 Zusammensetzung, Wahl und Amtsdauer
Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Mitgliedern, die von der Haupt­ver­samm­lung gewählt werden.
Die Wahl erfolgt regelmäßig für die Zeit bis zur Beendigung der Haupt­ver­samm­lung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Be­ginn der Amtszeit beschließt, sofern die Hauptversammlung keine kürzere Amts­zeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet. Eine Wiederwahl von Aufsichtsratsmitgliedern ist zulässig.
Die Hauptversammlung kann zugleich mit den Aufsichtsratsmitgliedern Er­satz­mit­glie­der bestellen, die an die Stelle von Aufsichtsratsmitgliedern treten, wel­che vor Ablauf ihrer Amtszeit ausscheiden. Sie hat bei der Bestellung die Rei­hen­fol­ge zu bestimmen, in der die Ersatzmitglieder an die Stelle vorzeitig aus­schei­den­der Aufsichtsratsmitglieder treten. Das Amt des Ersatzmitglieds er­lischt, sobald die Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der ab­ge­ge­be­nen Stimmen einen Nachfolger für das vorzeitig ausgeschiedene Auf­sichts­rats­mit­glied bestellt hat, spätestens aber mit dem Ablauf der re­gu­lä­ren Amtszeit des vorzeitig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds.
Die Wahl des Nachfolgers eines vor Ablauf der Amtszeit ausgeschiedenen Mit­glieds erfolgt für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds. Aus­schei­den­de Mitglieder sind wieder wählbar.
Ein Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt jederzeit durch schriftliche Er­klä­rung ohne Angabe von Gründen gegenüber dem Vorstand niederlegen.
Der Aufsichtsrat wählt im Anschluss an die Hauptversammlung, in der die Auf­sichts­rats­mit­glie­der gewählt worden sind, in einer ohne gesonderte Ein­be­ru­fung stattfindenden Sitzung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stell­ver­tre­ter für die in § 8 Abs. 2 bestimmte Amtszeit.
Der Stellvertreter hat die Rechte und Pflichten des Vorsitzenden, wenn dieser ver­hin­dert ist.
Im Falle des Ausscheidens des Vorsitzenden oder des Stellvertreters vor Ab­lauf ihrer Amtszeit hat der Aufsichtsrat eine Neuwahl für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen vorzunehmen.
§ 9 Geschäftsordnung, Einberufung von Sitzungen und Beschlussfassung
Der Aufsichtsrat gibt sich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Be­stim­mun­gen dieser Satzung eine Geschäftsordnung.
Sitzungen des Aufsichtsrates haben zweimal pro Kalenderhalbjahr statt­zu­fin­den. Der Aufsichtsrat kann beschließen, dass eine Sitzung im Ka­len­der­halb­jahr abzuhalten ist. Darüber hinaus haben Sitzungen immer dann statt­zu­fin­den, wenn es das Wohl der Gesellschaft erfordert. Die Mitglieder des Vor­stands können, sofern nicht zur Beratung gelangende Angelegenheiten der­sel­ben eine Ausnahme begründen, mit beratender Stimme an den Sitzungen des Auf­sichts­ra­tes teilnehmen.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats - im Falle seiner Verhinderung sein Stell­ver­tre­ter - beruft die Sitzungen des Aufsichtsrates regelmäßig ein und bestimmt den Tagungsort. Die Einladung soll unter Einhaltung einer Frist von min­des­tens zwei Wochen erfolgen; sie muss die einzelnen Punkte der Tageordnung an­ge­ben. Über nicht angekündigte Punkte der Tagesordnung kann nur be­schlos­sen werden, wenn kein Mitglied des Aufsichtsrates widerspricht. In drin­gen­den Fällen kann die Einberufungsfrist abgekürzt werden und mündlich, fern­münd­lich oder per Telefax oder per E-Mail einberufen werden. In der Ge­schäfts­ord­nung können ergänzende Bestimmungen zur Einberufung und Durch­füh­rung der Sitzungen getroffen werden.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats - im Falle seiner Verhinderung sein Stell­ver­tre­ter - leitet die Sitzungen des Aufsichtsrates, bestimmt die Reihenfolge der Ver­hand­lungs­ge­gens­tän­de und die Art der Abstimmung.
Die Beschlussfassung des Aufsichtsrates erfolgt grundsätzlich in Prä­senz­sit­zun­gen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates kann einen Beschluss auch durch Ein­ho­lung schriftlicher Erklärungen, auch per E-Mail, herbeiführen, wenn nicht min­des­tens ein Drittel der Mitglieder diesem Verfahren innerhalb einer vom Vor­sit­zen­den bestimmten angemessenen Frist von längstens einer Woche wi­der­spricht.
Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder an­we­send sind oder an der Beschlussfassung durch schriftliche Stimmabgabe mit­wir­ken.
Die Mitglieder des Aufsichtrates können, sofern sie nicht persönlich an der Sit­zung teilnehmen können, ihre schriftliche Stimmabgabe durch andere Auf­sichts­rats­mit­glie­der in der Aufsichtsratssitzung überreichen lassen.
Der Aufsichtsrat beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so­fern das Gesetz keine andere Mehrheit vorsieht. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Aufsichtsratsvorsitzenden den Ausschlag.
Außerhalb von Sitzungen sind Beschlussfassungen zulässig, wenn sämtliche Mit­glie­der dem Beschlussvorschlag zustimmen.
Die Beschlüsse und der wesentliche Inhalt der Verhandlungen sind in eine Nie­der­schrift aufzunehmen, die vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de hat sämtlichen Mitgliedern unverzüglich eine Abschrift zu­zu­sen­den.
§ 10 Willenserklärungen und Übertragung von Befugnissen
Willenserklärungen des Aufsichtsrates sind im Namen des Aufsichtsrates von dem Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung von seinem Stell­ver­tre­ter abzugeben. Diese sind auch ermächtigt, die zur Durchführung der Be­schlüs­se des Aufsichtsrates erforderlichen Willenserklärungen abzugeben.
Der Aufsichtsrat kann im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ihm obliegende Auf­ga­ben und Rechte auf seinen Vorsitzenden oder einzelne Mitglieder über­tra­gen.
§ 11 Zustimmungspflichten, besondere Zuständigkeiten des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand und überwacht dessen Ge­schäfts­füh­rung.
Der Vorstand bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates für
a) Veräußerung des Unternehmens im Ganzen oder in Teilen
b) Erwerb, Änderung und/oder Aufgabe von Beteiligungen an anderen Un­ter­neh­men
c) Das jährliche Budget, bestehend aus Erfolgs- und Finanzplan sowie Per­so­nal- und Investitionsplan
d) Abschluss, Änderung und/oder Beendigung von Verträgen mit Mit­glie­dern des Vorstands oder des Aufsichtsrates oder deren Angehörigen oder Unternehmen, an denen eine der vorgenannten Personen un­mit­tel­bar oder mittelbar beteiligt ist
e) Die Veräußerung und den Erwerb von Grundstücken mit einem Kauf­preis über EUR 50.000,00 sowie deren Belastung
f) Die Aufnahme von Darlehen über mehr als EUR 100.000,00
g) Kreditgewährung an Personen, die für die Gesellschaft oder eine Ge­sell­schaft tätig sind, an der die Gesellschaft beteiligt ist oder deren Ge­schäf­te sie führt
h) die Veräußerung, Beleihung oder Änderung von wesentlichen Rechten der Gesellschaft, insbesondere Cateringrechten, Ticketingrechten und Na­mens­rech­ten
i) Abschluss, Änderung und/oder Beendigung von wesentlichen Ver­trä­gen, insbesondere langfristigen Lieferverträgen und Mietverträgen
j) sämtliche Rechtsgeschäfte, die Namensrechte der „Alten Försterei“ be­tref­fen
Der Aufsichtsrat kann durch Beschluss andere Maßnahmen von seiner Zu­stim­mung abhängig machen.
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat laufend in dem gesetzlich festgelegten Um­fang zu berichten. Darüber hinaus kann der Aufsichtsrat Berichte verlangen über alle Angelegenheiten der Gesellschaft sowie über ihre rechtlichen und ge­schäft­li­chen Beziehungen, die für die Lage der Gesellschaft von nicht un­er­heb­li­cher Bedeutung sein können. Der Aufsichtsrat hat deshalb zu jeder Zeit das Recht, alle Bücher und Schriften einzusehen sowie die Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de der Gesellschaft zu prüfen.
§ 12 Vergütung, Aufwandsentschädigung
Die Mitglieder des Aufsichtrates erhalten eine jeweils von der ordentlichen Haupt­ver­samm­lung festgesetzte Vergütung.
Die Aufsichtsratsmitglieder haben Anspruch auf Erstattung der mit der Wahr­neh­mung ihres Amtes unmittelbar verbundenen Aufwendungen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates werden in eine im Interesse der Gesellschaft von dieser in angemessener Höhe abgeschlossene und unterhaltene Ver­mö­gens­scha­dens­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Organe und bestimmte Füh­rungs­kräf­te mit einbezogen. Die Versicherungsprämien trägt die Gesellschaft.
§ 13 Ort, Einberufung und Zeitpunkt
Die Hauptversammlung findet grundsätzlich am Sitz der Gesellschaft statt, kann aber in Ausnahmefällen vom Vorstand auch an einem anderen Ort ein­be­ru­fen werden.
Die Einberufung muss mindestens dreißig Tage vor dem Tag, bis zu dessen Ab­lauf die Aktionäre sich zur Hauptversammlung anzumelden haben (§ 14), un­ter Mitteilung der Tagesordnung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt ge­macht werden. Der Tag der Einberufung und der letzte Tag der Anmeldung zäh­len bei der Fristberechnung nicht mit. Bei einer zulässigen Einberufung mit­tels eingeschriebenen Brief gelten die vorstehenden Fristen entsprechend.
Die ordentliche Hauptversammlung beschließt insbesondere über die Ent­las­tung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Verwendung des Bilanzgewinns, die Be­stel­lung des Abschlussprüfers und in den gesetzlich vorgegebenen Fällen über die Feststellung des Jahresabschlusses sowie über Sat­zungs­än­de­run­gen, insbesondere im Hinblick auf das Grundkapital. Sie hat ferner mit 75% des vertretenen Grundkapitals über den Namen des Stadions zu beschließen.
Die Hauptversammlung findet innerhalb der ersten acht Monate eines Ge­schäfts­jah­res statt. Außer in den Fällen der ordentlichen Hauptversammlung ist die Hauptversammlung in den durch Gesetz bestimmten Fällen sowie im­mer dann einzuberufen, wenn das Wohl der Gesellschaft es erfordert.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die am Tag der Hauptversammlung im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und sich bis zum vierten Tag vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft oder einer in der Ein­la­dung bezeichneten Stelle anmelden, unabhängig davon, ob der letzte Tag der An­mel­de­frist auf einen Sonnabend, Sonntag oder einen gesetzlichen Feiertag am Sitz der Gesellschaft fällt.
Das Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Die Voll­macht kann in schriftlicher Form, durch Fax oder elektronische Nachricht (E-Mail) erteilt werden. Bestehen Zweifel an der Bevollmächtigung, kann die Ge­sell­schaft Nachweis verlangen, der in schriftlicher Form zu erbringen ist.
Die Gesellschaft kann einen Stimmrechtsvertreter benennen, der das Stimm­recht der ihn bevollmächtigenden Aktionäre nach deren Weisung ausübt. Voll­mach­ten an den Stimmrechtsvertreter können die Aktionäre in Schriftform, per Fax oder unter Nutzung elektronischer Medien erteilen. Die Einzelheiten der Be­voll­mäch­ti­gung des Stimmrechtsvertreters, insbesondere bezüglich Form und Frist der Erteilung und des Widerrufs der Vollmacht sowie die Erteilung von Weisungen, regelt der Vorstand; diese Regelungen sind in der Ein­be­ru­fung der Hauptversammlung bekannt zu machen.
In der Hauptversammlung können sich nur solche Aktionäre durch Be­voll­mäch­tig­te vertreten lassen, die nach den vorstehenden Bestimmungen teil­nah­me­be­rech­tigt sind.
Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Auf­sichts­ra­tes, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter oder ein vom Aufsichtsrat zu bestimmendes Mitglied des Aufsichtsrates. Ist kein Mitglied des Auf­sichts­ra­tes auf der Hauptversammlung anwesend oder übernimmt keines der an­we­sen­den Mitglieder den Vorsitz, wählt die Hauptversammlung mit einfacher Mehr­heit der abgegebenen Stimmen einen Vorsitzenden.
Der Vorsitzende bestimmt die Reihenfolge, in der die Gegenstände der Ta­ges­ord­nung erledigt werden sowie Art und Reihenfolge der Abstimmung. Er kann auch eine von der Ankündigung der Tagesordnung abweichende Reihenfolge der Verhandlungsgegenstände bestimmen. Überdies kann er das Frage- und Re­de­recht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken.
§ 16 Teilnahme der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates sollen an der Haupt­ver­samm­lung teilnehmen
Die Hauptversammlung ist stets beschlussfähig.
Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit das Gesetz nicht zwin­gend etwas Anderes vorschreibt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stim­men und, sofern das Gesetz neben der Stimmenmehrheit auch eine Ka­pi­tal­mehr­heit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Be­schluss­fas­sung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Kapitalerhöhungen oder -herabsetzungen, die Auflösung, die Umwandlung der Ge­sell­schaft, die Übertragung des Gesellschaftsvermögens bedürfen einer Mehr­heit von mindestens drei Vierteln des vertretenen Kapitals.
V. Jahresabschluss und Gewinnverwendung
Der Vorstand hat innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres den um einen Anhang erweiterten Jahresabschluss und den Lagebericht für das ver­gan­ge­ne Geschäftsjahr aufzustellen und dem Aufsichtsrat vorzulegen, der so­dann dem Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag erteilt. Zugleich mit dem Jah­res­ab­schluss hat der Vorstand den Vorschlag zur Verwendung des Bi­lanz­ge­winns dem Aufsichtsrat vorzulegen.
Der Aufsichtsrat hat Jahresabschluss, Lagebericht und Vorschlag zur Ver­wen­dung des Bilanzgewinns unter Beteiligung des Abschlussprüfers zu prüfen und über das Ergebnis seiner Prüfung schriftlich der Hauptversammlung zu be­rich­ten. Der Bericht hat außerdem zum Ergebnis der Prüfung des Jah­res­ab­schlus­ses durch den Abschlussprüfer Stellung zu nehmen. Er ist dem Vorstand vor­her innerhalb eines Monats nach Zugang der Unterlagen zuzuleiten.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Bericht des Aufsichtsrates und der Vor­schlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns sind vom Tag der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Ge­sell­schaft zur Einsicht der Aktionäre auszulegen.
Stellen Vorstand und Aufsichtsrat den Jahresabschluss fest, können Sie von dem Jahresüberschuss, der nach Abzug der in die gesetzlichen Rücklagen ein­zus­tel­len­den Beträge und eines etwaigen Verlustvortrags verbleibt, bis zu 50% in andere Gewinnrücklagen einstellen, sofern die anderen Ge­winn­rück­la­gen die Hälfte des Grundkapitals nicht übersteigen oder nach Einstellung über­stei­gen würden.
Der Bilanzgewinn wird auf die Aktionäre verteilt, soweit die Hauptversammlung nicht eine anderweitige Verwendung beschließt.
Satzungsänderungen bedürfen der notariellen Beurkundung.
Gerichtsstand für alle aus dem Gesellschaftsverhältnis herrührenden Strei­tig­kei­ten zwischen der Gesellschaft und ihren Aktionären untereinander ist der Sitz der Gesellschaft.
Die Gesellschaft übernimmt Notar-, Gerichts- und Veröffentlichungskosten bis zu einem Höchstbetrag von Euro 10.000,00.

References: § 3

§ 5

§ 6
 § 181
 § 112

§ 7

§ 12

§ 8
 § 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 16