Source: https://m.hausarbeiten.de/document/415437
Timestamp: 2019-10-16 06:47:45+00:00

Document:
Alternativen zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen
von Christoph Bauch (Autor)
Seminararbeit 2018 43 Seiten
B. Unternehmenskriminalität
I. Begriff des „Unternehmens“
II. Begriff der Unternehmenskriminalität
C. Unternehmen als Adressat „strafrechtlicher“ Normen
I. Internationale Vorgaben und Umfeld
II. Bestehendes Sanktionsinstrumentarium
III. Aktuelle Reformvorschläge
1. Gesetzesentwurf des Landes NRW
2. Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes
D. Alternativen zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen
I. Beibehaltung der gegenwärtigen Gesetzeslage
II. Optimierung des Ordnungswidrigkeitenrechts
III. Interventionsrecht gegen Unternehmen
IV. Maßregelmodell
V. Folgenverantwortungsdialog
In jüngerer Zeit haben eine Reihe von Skandalen wie beispielsweise der Abgasskandal[1], der Cum-ex-Skandal[2] und die Panama Papers[3] die Wirtschaft erschüttert und zugleich die Diskussion um die Frage belebt, ob schärfere Sanktionen im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts erforderlich sind.[4] Die Diskussion handelt insbesondere davon, ob die bestehenden Möglichkeiten ergänzt werden müssen, um „Unternehmen“ selbst stärker für denkbare Rechtsverletzungen in Haftung zu nehmen.[5]
Der Grundsatz „societas delinquere non potest“ (die Gesellschaft kann sich nicht vergehen)[6] scheint nicht mehr allgemein anerkannt zu sein.[7] So wird der Kreis der Staaten, welche eine Strafbarkeit von Unternehmen implementieren, immer größer, und jener Staaten, die eine solche Strafbarkeit (noch) nicht kennen, immer kleiner.[8] In Österreich etwa wurde bereits im Jahr 2006 ein Verbandsverantwortlichkeitsgesetz eingeführt und eine Unternehmensstrafbarkeit in der Schweiz schon zuvor im Jahr 2003.[9] Teilweise wird deshalb schon davon gesprochen, dass Deutschland mit seiner (bisherigen) Ablehnung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit in Europa inzwischen fast alleine da stehe.[10]
So wird auch in Deutschland erklärt, dass das deutsche Strafrecht vor einem Paradigmenwechsel stehe und eine Erweiterung der Haftung von Personenverbänden in den nächsten Jahren als sicher gelte.[11] In diesem Kontext steht auch der „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen und sonstigen Verbänden“ des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) aus dem Jahr 2013[12] und der erst kürzlich erschienene Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes[13]. Die bisherigen Reglungen in Deutschland scheinen damit im Sinne von – die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen[14] – unzureichend, und so ist das Thema, ob es eines Unternehmensstrafrechts bedarf, bereits ein uraltes[15], bei welchem die Meinungen stets geteilt waren und auch heute mehr denn je geteilt sind.[16]
Die Verbots- und Sanktionsnormen des deutschen Strafrechts knüpfen (bisher) an individuelles Fehlverhalten von natürlichen Personen an.[17] Hieraus resultieren Folgefragen und Probleme für ein Unternehmensstrafrecht. Sind Unternehmen handlungsfähig[18], schuldfähig[19] und straffähig[20] ?[21] Auch gilt es zu bedenken, dass das Strafrecht die Ultima Ratio der staatlichen Sanktionsmöglichkeiten darstellt, weshalb auch nach anderen Möglichkeiten, die weniger einschneidend und gleich wirksam sind, betrachtet werden müssen.[22]
Vor dem Hintergrund dieser Bedenken werden Alternativen, von einer Anpassung bzw. Reform des Ordnungswidrigkeitenrechts (OWiG)[23] bis hin zu einem Entwurf eines parastrafrechtlichen Systems[24], vorgeschlagen.
Im Laufe dieser Seminararbeit werden zunächst die Begrifflichkeiten des Unternehmens (B.I.) und der Unternehmenskriminalität (B.II.) dargestellt. Anschließend wird das Unternehmen als Adressat „strafrechtlicher“ Normen untersucht, wobei die internationalen Vorgaben und das internationale Umfeld (C.I.), die bestehenden Sanktionsnormen (C.II.) und aktuelle (Reform-)Vorschläge (C.III.) aufgezeigt werden. Dies erfolgt vor dem Hintergrund des Schwerpunkts der Alternativen zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen nur ansatzweise. Schließlich werden die verschiedenen Alternativen herausgearbeitet und bewertet (D.), bevor dann ein Fazit gezogen wird (E.)
Vielfach ist von „Unternehmenskriminalität“ die Rede, wobei Begrifflichkeiten wie Unternehmen, Unternehmensträger, juristische Person, Organisation und Verband selten voneinander abgegrenzt und häufig synonym oder nebeneinander verwendet werden.[25] Die verschiedenen Begrifflichkeiten bilden nachfolgend jedoch die Grundlage bzw. den Bezugsgegenstand dogmatischer Überlegungen, weshalb sie grundsätzlich abzugrenzen sind. Doch bereits die Bezeichnung der „Unternehmenskriminalität“ als solche lenkt den Blick auf die Problematik, vorrangig an das Unternehmen als die zentrale Wirtschaftseinheit anzuknüpfen und nicht fortdauernd eine Diskussion um die Strafbarkeit von Kollektiven, juristischen Personen und Verbänden zu führen.[26] Dies impliziert folgende Punkte: Es findet das „Unternehmen an sich“[27] Beachtung (1.), das Kriminalitätsproblem wird nicht mehr bloß auf Organisationsspezifika reduziert (2.) und die Thematik wird nicht mehr allein nur am Unternehmensträger, also der juristischen Person, festgemacht (3).[28] Daher werden im Nachfolgenden die Charakteristika des „Unternehmens“ und der „Unternehmenskriminalität“ kurz dargestellt.
Der Begriff des „Unternehmens“ ist äußerst vielschichtig, damit komplex und in seiner Gesamtheit schwer zu erfassen.[29] Kennzeichnend für ein Unternehmen sind drei wesentliche Merkmale: Ein gewisser Mindeststandard an persönlichen und sachlichen Mitteln (1.), zugleich ein Mindestmaß an organisierter Einheit (2.) und letztlich das äußere Auftreten am Markt (3.).[30] Daneben ist es durch rechtliche Selbstständigkeit gekennzeichnet, welche die Partizipation am Wirtschaftsleben bzw. -verkehr vereinfacht, jedoch nicht zwingend auf eine konkrete juristische Person zu reduzieren ist.[31] Das „Unternehmen“ stellt damit eine selbständige organisatorische Einheit dar, wodurch es als Akteur wahrgenommen wird.[32] Diese Einheit ist wiederum in sich von nicht zueinanderpassenden Interessenlagen und Interaktionsproblemen durchdrungen.[33]
Die sog. „Unternehmenskriminalität“ stellt ein kriminologisches und terminologisch wenig konturiertes Phänomen dar,[34] so dass teilweise von dem am wenigsten untersuchten und zugleich folgenreichsten Kriminalitätstyp gesprochen wird.[35] Zugleich wird von dem praktisch wichtigsten, in strafrechtstheoretischer und kriminalpolitischer Hinsicht bedeutsamsten Teil der Wirtschaftskriminalität gesprochen.[36] Unter Wirtschaftskriminalität im weitesten Sinne werden sämtliche strafbare Handlungen und Ordnungswidrigkeiten verstanden, die im Kontext der Teilnahme am Wirtschaftsleben bzw. -verkehr und in einem inneren Zusammenhang damit begangen werden,[37] wobei der Begriff umstritten ist[38]. Die Unternehmenskriminalität als Inbegriff der Wirtschaftsstraftaten ist ein multidimensionales Phänomen.[39] Eine Definition, die versucht, sämtliche Bereiche einzubeziehen, welcher sich auch hier angeschlossen wird, bezeichnet Unternehmenskriminalität als „individuell abweichendes Verhalten, das in funktionellem Zusammenhang zum Unternehmen erfolgt, um dessen Passiva zu vermindern bzw. Aktiva zu erhöhen und/oder um im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeit eingegangene Verpflichtungen nicht einzuhalten, und einen strafrechtlich relevanten Erfolg verursacht, für den das Unter- nehmen conditio sine qua non war“[40]. Zum einen stellt Unternehmenskriminalität ein individuelles abweichendes Verhalten, welches eine eigene Dimension aufweist, dar und zum anderen beinhaltet sie eine eigene, das Unternehmen als ein System betreffende kriminologische Kategorie.[41] Die Folge zur Unternehmenskriminalität soll nun ein „echtes“[42] Unternehmensstrafrecht sein?
Bereits im Jahr 1953 wurde die Frage, ob es sich empfiehlt, die Strafbarkeit der juristischen Person gesetzlich vorzusehen, auf dem 40. Deutschen Juristentag diskutiert.[43] Der Ruf nach einem Unternehmensstrafrecht fußt auf zwei maßgeblichen Überlegungen: Zum einen führt die notwendige und erlaubte Delegation von Aufgaben und Verantwortung zu dem Risiko, dass individuelle Verantwortliche für Fehlverläufe aus einer externen Sicht auf das Unternehmen nicht mehr auszumachen sind („Festung Unternehmen“).[44] Zum anderen hat die Unternehmenskriminalität vielfach erhebliche finanzielle Verluste zur Folge und für das Unternehmen ist es leicht, sich von einzelnen Mitarbeitern zu trennen, um dann einfach „weiter zu arbeiten“.[45]
Das StGB ist (bisher) jedoch nur auf natürliche Personen anwendbar.[46] Im Sinne des Ausspruchs „non soul to be damned, no body tob e kicked“[47] liegen die Probleme bei der Einführung eines Unternehmensstraffrecht unter anderem in Handlungsfähigkeit von Unternehmen[48] und maßgeblich in dem Schuldgrundsatz (-prinzip) des Strafrechts[49]. Der Akteur Unternehmen unterscheidet sich vom Akteur Mensch beispielsweise dadurch, dass er über kein eigenes Zentrum der Selbstreflexion verfügt und keine kritische Distanz zu sich selbst aufbauen bzw. seine Handlungsschemata nicht nach seinen individuellen Belieben und gerade nicht im Zeitpunkt der Tat aktualisieren kann.[50] Dennoch wurde das Thema, gerade durch den Gesetzesentwurf aus NRW im November 2013 zur Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen und sonstigen Verbände[51], erneut angestoßen.
Weder die OECD, die EU noch irgendeine andere internationale Organisation fordert explizit eine strafrechtliche Sanktionierung von Unternehmen.[52] Im internationalen Vergleich geht es anhaltend um eine effektive Sanktionierung von Unternehmen, wobei es jedem Mitgliedsstaat überlassen bleibt, wie die effektive Sanktionierung zu erfolgen hat.[53] Auf der Ebene der Europäischen Union (EU) müssen wirksame, angemessen und abschreckende Sanktionen (sog. Mindesttrias[54] ) verhängt werden können.[55]
Im Gegensatz zu Deutschland haben einige europäische (z.B. Österreich und Frankreich) und außereuropäische Staaten (z.B. die Schweiz) bekanntlich eine Unternehmensstrafbarkeit bzw. -verantwortlichkeit) eingeführt.[56] Allerdings ist die praktische Bedeutung der Vorschriften zur Verantwortlichkeit von Unternehmen in Österreich sehr gering, da sie (bisher) nur in sehr wenigen Fällen überhaupt zur Anwendung gekommen sind und es in einer verschwindend geringen Zahl in den genannten Fällen zu einer Verurteilung kam.[57] Dasselbe gilt auch beispielsweise auch für Frankreich.[58]
In Deutschland existiert de lege lata kein „echtes“ Unternehmensstrafrecht.[59] Das StGB ist nur auf natürliche Personen anwendbar, so dass bis heute die Individuen und nicht das „Unternehmen“ das kriminalstrafrechtliche Risiko der Tätigkeiten des Unternehmens tragen.[60]
De lege lata erfolgt die Sanktionierung der Unternehmenskriminalität über eine Kombination aus Individualstrafrecht und „strafähnlichen“ Sanktio- nen gegenüber dem Unternehmensträger.[61] Strafrechtliche Regelungen finden sich hierzu im Recht der Vermögensabschöpfung (§§ 73ff. StGB).[62] Im Wesentlichen erfolgt die Sanktionierung von Unternehmenskriminalität im Rahmen des OWiG (maßgeblich §§ 30, 130 OWiG).[63]
Nach § 30 OWiG kann gegen eine juristische Person oder die Personenvereinigung eine Geldbuße in der Höhe bis zu zehn Mio. Euro (früher lag die Obergrenze bei einer Mio. Euro) verhängt werden, wenn ein Leitungsorgan eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begangen hat, durch die Pflichten, welche die juristische Person oder die Personenvereinigung treffen, verletzt worden sind oder die juristische Person oder die Personenvereinigung bereichert worden ist oder werden sollte. Insbesondere die nach § 30 Abs. 4 OWiG selbständige Festsetzung ist zu beachten, die als eine quasi-strafrechtliche Sanktionierung von Unternehmen bekannt ist, wonach die Geldbuße selbstständig festgesetzt werden kann.[64] § 130 OWiG enthält die Inhaberhaftung. Flankiert werden diese Vorschriften von einer Reihe von Abschöpfungsinstrumenten und außerstrafrechtlichen Konsequenzen wie der Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), der Auflösung von Gesellschaften nach §§ 61f. GmbHG, § 396ff. AktG, der Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Aufträge z.B. gem. § 21 SchwarzArbG, Geldbußen nach europarechtlichen Kartellvorschriften und imageschädigende Strafverfolgungsmaßnahmen wie beispielsweise Durchsuchung, Beschlagnahme und Sicherstellung von Akten und der vorläufigen Verhaftung der Funktionsträger.[65]
Für die bereits aufgeworfene Aussage, dass Deutschland mit seiner (eher ablehnenden) Haltung gegenüber Unternehmensstrafen in Europa inzwischen fast alleine da stehe,[66] können damit auf den ersten Blick kaum Belege festgestellt werden[67]. Das bestehende System in Deutschland erfüllt, vor allem mit der Verbandsgeldbuße nach § 30 OWiG, die internationalen Vorgaben.[68] Die Praxis in Österreich und Frankreich zeigt, dass Hemmungen bestehen, bei Unternehmen zum Strafrecht zu greifen, während die Erfahrungen in Deutschland mit dem OWiG in eine Gegenrichtung zeigen.[69] So hat die Staatsanwaltschaft München in den vergangenen Jahren alleine Sanktionen gegen Unternehmen von mehr als einer Milliarde Euro verhängt.[70]
Allerdings wird dennoch von einigen hervorgebracht, dass eine Sanktionierung im Wege des Verwaltungsrechts (Ordnungswidrigkeitenverfahren) nicht ausreichend sei, da die zu sanktionierende Schuld schwerer wiege und die Zurechnung individuell schuldhaften Verhaltens oft nicht hinreichend möglich sei.[71]
Derzeitig sind zwei Reformvorhaben betreffend die Sanktionierung von Unternehmen in aller Munde: Der Gesetzesentwurf des Landes NRW (1.) und der Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes (2.).
Am 18. September 2013 hat der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty den „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen und sonstigen Verbänden“[72] vorgelegt. Das bestehende Sanktionsinstrumentarium sei unzureichend. Das OWiG in seinem derzeitigen Zustand entfalte keine hinreichende Präventionswirkung und setze keine Anreize zu der Entwicklung und Erhaltung von Compliance-Systemen.[73] Nur mit der Verhängung einer Kriminalstrafe sei ein sozial-ethisches Unwerturteil verbunden, während eine Ordnungswidrigkeit als ein harmloser Pflichtverstoß verstanden würde.[74] Schließlich sei aufgrund des Opportunitätsprinzips, d.h. eine Ahndung erfolgt nur bei Ausübung eines dahingehenden Ermessens, im OWiG im Vergleich zum Legalitätsprinzip im Strafprozessrecht eine gleichmäßige Verfolgung und Sanktionierung von Unternehmen nicht sichergestellt.[75]
[1] Balser, SZ v. 23.09.2017, Wie die Autohersteller vom Abgasskandal profitieren.
[2] Ott, SZ v. 10.01.2018, Banken und Börsenhändler sollen Staat um 5,3 Milliarden Euro betrogen haben.
[3] Obermayer/Obermaier/Wormer/Jaschensky, SZ, Das sind die Panama Papers.
[4] Weck, Wistra 2017, 169 (169).
[5] Weck, Fn. 4, (169).
[6] Jahn in Jahn/Schmitt-Leonardy/Schoop (Hrsg.), Das Unternehmensstrafrecht und seine Alternativen, 53 (85).
[7] Dannecker, GA 2001, 101 (101).
[8] Zieschang, GA 2014, 91 (96); Frisch in FS Wolter, 349 (351).; Trüg, StraFo 2011, 471 (471).
[9] Weck, Fn. 4, (169f.); Zieschang, Fn. 8, (96).
[10] Frisch, Fn. 8, (351f.); Zieschang, Fn. 8, (96).
[11] Henssler/Hoven/Kubiciel/Weigend in Henssler/Hoven/Kubiciel/Weigend (Hrsg.), Grundfragen eines modernen Verbandsstrafrechts, 11 (11).
[12] Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen und sonstigen Verbänden“ des Landes NRW, abrufbar http://www.strafrecht.de/media/files/docs/Gesetzentwurf.pdf (Stand 24.01.2018).
[13] Henssler/Hoven/Kubiciel/Weigend, Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes.
[14] Volk, JZ 1993, 429 (429).
[15] Siehe hierzu: Dannecker in FS Böttcher, 465 (467 ff.).
[16] Rogall, GA 2015, 260 (260).
[17] Löffelmann, JR 2014, 185 (185).
[18] Siehe hierzu bspw.: Zieschang, Fn. 8, (95).
[19] Siehe hierzu bspw.: Wohlers, SJZ 2000, 381 (384 f.).
[20] Siehe hierzu bspw.: Dannecker, Fn. 7, (114 f.).
[21] Wohlers, ZGR 2016, 364 (365).
[22] Heuking/von Coelln, BB 2014, 3016 (3017).
[23] Löffelmann, Fn. 17, (199); Beulke/Moosmayer, CCZ 2014, 146 (146 ff).
[24] Schmitt-Leonardy, Unternehmenskriminalität ohne Strafrecht, Rn. 759 ff.
[25] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 8.
[26] Schmitt-Leonardy in Kempf/Lüderssen/Volk (Hrsg.), Unternehmensstrafrecht, 111 (114).
[27] Riechers, Das “Unternehmen an sich“, S. 1.
[28] Schmitt-Leonardy, Fn. 26, (114 f.).
[29] Hierzu ausführlich: Schmitt-Leonardy, Fn. 26, (115 ff.).
[30] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 40.
[31] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 40.
[32] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 40.
[33] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 40.
[34] Schmitt-Leonardy, ZIS 2015, 11 (11).
[35] Simpson, Annual Review of Sociology 2013, 309 (310), sie behandelt die Thematik allerdings unter der Überschrift „white-collar crime“.
[36] Schünemann, Wistra 1982, 41 (41).
[37] Schünemann, Fn. 36, (41).
[38] Kriminalität innerhalb der Wirtschaft wurde erstmals in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von Edwin H. Sutherland mit dem Konzept „White-Collar Crime“ thematisiert, siehe hierzu: Sutherland, White Collar Crime: The Uncut Version, S. 7; Berndt/Theile, Unternehmensstrafrecht und Unternehmensverteidigung, Rn. 6ff.; siehe zum umstrittenen Begriff der Wirtschaftskriminalität: Opp, Soziologie der Wirtschaftskriminalität, S. 40ff.; Tiedemann in Tiedemann (Hrsg.), Die Verbrechen in der Wirtschaft, 9 (13 ff.).
[39] Schünemann, Fn. 36, (41); Schmitt-Leonardy in Jahn/Schmitt-Leonardy/Schoop (Hrsg.), Das Unternehmensstrafrecht und seine Alternativen, 251 (253).
[40] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 277.
[41] Schmitt-Leonardy, Fn. 24, Rn. 287.
[42] Ziedler/van Rienen in Nietsch (Hrsg.), Unternehmenssanktionen im Umbruch, 37 (38).
[43] Zieschang, Fn. 8, (91).
[44] Pieth, KJ 2014, 276 (276f.); Nijboer in Eser/Heine/Huber (Hrsg.), Criminal Responsibility of Legal and Collective Entities, 303 (317).
[45] Pieth, Fn. 44, (277).
[46] Schmitt-Leonardy, jM 2014, 257 (257).
[47] Im Original: “Did you ever expect a corporation to have a conscience, when it has no soul to be damned, and no body to be kicked” von Edward Thurlow, siehe hierzu: Coffee (Jr.), Michigan Law Review 1981, 386 (386).
[48] Schünemann, ZIS 2014, 1 (4); Zieschang, Fn. 8, (95); grds. zustimmend Alwart, ZStW 1993, 752 (754).
[49] Wohlers, Fn. 19, (385 ff.); Bock, Criminal Compliance, S. 397 ff.
[50] Schmitt-Leonardy, Fn. 39, (255 f.).
[51] Siehe: Fn. 12.
[52] Ransiek, NZWiSt 2012, 45 (46); Willems, ZIS 2015, 40 (41); Rogall, Fn. 16, (261).
[53] Willems, Fn. 52, (41).
[54] Rogall, Fn. 16, (261).
[55] Europäische Kommission, KOM(2011) 654, S.14 (Art. 8.).
[56] Trüg, Wistra 2010, 241 (242).
[57] Fuchs/Kreissl/Pilgram/Stangl, Generalpräventive Wirksamkeit, Praxis und Anwendungsprobleme des VbVG, S. 3f.; Willems, Fn. 52, (41); Wohlers, Fn. 21, (368).
[58] Siehe hierzu: Willems, Fn. 52, (41).
[59] Ziedler/van Rienen, Fn. 42, (38).
[60] Schmitt-Leonardy, Fn. 46, (257).
[61] Schmitt-Leonardy, Fn. 46, (257).
[62] Ausführlich hierzu: Roxin in Kempf/Lüderssen/Volk (Hrsg.), Unternehmensstrafrecht, 37 (37 ff.).
[63] Ausführlich hierzu: Theile, JuS 2011, 496 (496 ff.); Dörr in Kempf/Lüderssen/Volk (Hrsg.), Unternehmensstrafrecht, 23 (23 ff.).
[64] Sie kann damit weit über zehn Mio. Euro liegen, Trüg, Fn. 56, (242).
[65] Ziedler/van Rienen, Fn. 42, (38); Schmitt-Leonardy, Fn. 46, (257).
[66] Frisch, Fn. 8, (351 f.); Zieschang, Fn. 8, (96).
[67] Schmitt-Leonardy, Fn. 46, (257).
[68] von Freier, GA 2009, 98 (100).
[69] Pieth, Fn. 44, (281).
[70] Willems, Fn. 52, (40).
[71] Siehe hierzu: Fischer/Hoven, ZIS 2015, 32 (32).
[72] Siehe: Fn. 12.
[73] Entwurf, Fn. 12 , S. 2; vgl. Jahn/Pietsch, ZIS 2015, 1 (1).
[74] Monopolkommission, Hauptgutachten 2012/2013, S. 111.
[75] Entwurf, Fn. 12 , S. 23; Monopolkommission, Fn. 74, S. 111.
9783668654839
9783668654846
v415437
Strafrecht Unternehmensstrafrecht Verbandsstrafrecht
Das Zeugnisverweigerungsrecht von Geistlichen
Zulässigkeit des finalen Rettungsschusses und des "finalen Rettungsfolterns"
Einführung in die Verantwortung von Unternehmen
Entwicklung und Grundlagen der sozialen Verantwortung der Unternehmen in der Europäischen Union

References: de lege lata
De lege lata
 § 30
 § 30
 § 130
 § 396
 § 21
 § 30