Source: https://www.gehvoran.com/2015/11/dokumentarfilm-emotion-sind-emotionen-der-schluessel-zur-gesundheit/
Timestamp: 2018-07-22 12:55:01+00:00

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01 Nov 2015 • Von Alex Miller • Kommentare: 17 • Filme, Medien
Wenn man sich einen Dokumentarfilm wie emotion ansieht, hat man vermutlich bestimmte Erwartungen. Vielleicht ist man selbst krank und hofft auf wichtige Impulse zur Heilung oder man interessiert sich für die neuesten Erkenntnisse bioenergetischer, feinstofflicher und ganzheitlicher Zusammenhänge zwischen Körper und Geist des Menschen. Wie wichtig unsere Emotionen im Bezug auf unser inneres (und äußeres) Gleichgewicht sind, wird schnell klar, wenn man sich den kurzweiligen Film aufmerksam und in Ruhe ansieht. Er eignet sich weniger als Samstagabendunterhaltung, dafür als echte therapeutische Hilfe, wenn man offen für die Geheimnisse des Lebens und der Natur ist. Fachleute wie beispielsweise Dr. Joe Dispenza oder Don Tolman kommen ohne Umschweife auf den Punkt und erklären viele Zusammenhänge anschaulich mit vielen selbst erlebten Fallbeispielen aus ihrer therapeutischen Tätigkeit. So wurde ich immer wieder positiv überrascht, blitzartig neue Erkenntnisse zu bekommen, um damit meine eigene Vergangenheit und Gegenwart besser verstehen zu können.
Eine für mich neue Erkenntnis ist beispielsweise, dass die Farben der sieben Chakren den Farben von Lebensmitteln wie Obst und Gemüse entsprechen und zur Linderung bestimmter Beschwerden, welche den entsprechenden Chakras zugeordnet sind, erfolgreich eingesetzt werden können. Erstaunliche Behandlungserfolge durch Chakrenarbeit, Klopfen und Muskeltests bei Mensch und Tier machen den Film emotion so faszinierend. Er liefert fachlich-seriöse Informationen, die man selbst relativ schnell und einfach anwenden kann, wenn man es mit Krankheiten und Blockaden aller Art zu tun hat.
Eine Krankheit ist eine Information des Körpers, dass bestimmte negative Emotionen und Gefühle destruktiv wirksam sind, obwohl längst vergangen – weil meist erfolgreich verdrängt. Die naturgegebene Wirksamkeit unserer Selbstheilungskräfte wird im Film ausführlich beleuchtet und gut erklärt. Und noch wichtiger – wie diese aktiviert werden können.
Wir sind abhängig von unseren Emotionen
Emotionen machen durchaus Sinn. Denn durch Emotionen und Gefühle können wir uns an Erlebtes besser erinnern. Sie lassen Bilder in unserem Gehirn entstehen, die wir mit unseren Gedanken jederzeit abrufen können oder die uns unbewusst immer begleiten. Ob wir das wollen oder nicht. Emotionen speichern wir in unserem Unterbewusstsein, und damit in unserem Körper. Problematisch wird es, wenn es sich um negative Emotionen handelt. Es ist, als würde das, was wir einst als negatives Erlebnis in unseren Zellen abgespeichert haben, erneut durchleben, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Dies führt zu Ungleichgewicht und Chaos in uns. Daraus entsteht im ungünstigsten Fall Krankheit und der Wunsch des Körpers nach Balance und Harmonie. So ist jede Krankheit als eine Information zu verstehen, das eigene Leben und bereits Geschehenes sich anzuschauen und loszulassen, statt zu verdrängen.
Wir können Stressreaktionen alleine durch Gedanken hervorrufen, weil Erinnerungen so zum Leben erweckt werden. Der Körper speichert Informationen aus der Vergangenheit ab und reagiert mit Krankheiten, als würde sich das Geschehene im Jetzt abspielen.
„Denke an das, was du willst, nicht an das, was du nicht willst.“
Warum wir Menschen in unserem Leben oft immer wieder dieselben negativen Erfahrungen machen, ob es sich um Beziehungsprobleme handelt, Geldprobleme oder Krankheiten, legt emotion schonungslos dar, gleichwohl Techniken, wie wir dies verhindern und wir in der Lage sein können, unser volles Potenzial abrufen können.
Der Dokumentarfilm emotion ist gehalt-, kraftvoll und klar und macht Lust, das Gesehene an sich selbst sofort auszuprobieren. Alex Miller / Gehvoran.com
Der Dokumentarfilm emotion verändert unsere Sichtweise über die Entstehung von Krankheit und die Voraussetzungen für Gesundheit. 90 Prozent unserer Krankheiten und Schmerzen entstehen durch emotionale Altlasten, wie durch unverarbeitete Erlebnisse in der Kindheit, durch Probleme am Arbeitsplatz oder eine Scheidung. Diese Emotionen graben sich tief in unser Unterbewusstsein. Sie bilden negative Emotionsmoleküle, setzen sich in unserem Nervensystem fest und blockieren unser gesamtes Leben. Die Filmdokumentation emotion dokumentiert eindrucksvoll in Interviews mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Quantenphysik, Kinesiologie, Biologie und Genetik, dass tief sitzender, emotionaler Ballast die grundsätzliche Ursache von Krankheiten ist und dass nur durch die Aufarbeitung dieser Emotionen körperliche und seelische Gesundung möglich wird. Wir haben es in der Hand, durch die Auflösung emotionaler Blockaden den Prozess der Erkrankung zu verhindern und Gesundheit zu einem dauerhaften Zustand zu machen. Der Film ist bewusst mit dtsch. Untertiteln unterlegt, damit die Energie in den Stimmen der Sprecher, erhalten bleibt. Durch das Sehen des Filmes und das gleichzeitige Lesen, werden mehr Sinne aktiviert und der Inhalt wird dadurch Intensiver aufgenommen.
Mitwirkende: Neale Donald Walsch, Dr. Joe Dispenza, Sonia Choquette, Dr. Darren Weissmann, Nassim Haramein, Dr. Bradley Nelson, Don Tolman
DVD-Empfehlung: „Emotion“
2. November 2015 um 06:56 Uhr
Es ist eigentlich nicht mehr erstaunlich – diese Synchronizitäten!
Ich habe gestern abend ein youtoube video von Wolfgang Wiedergut angeschaut habe, das ich bisher noch nicht kannte. https://www.youtube.com/watch?v=3TnETd_Ge0A
Er erklärt genau diese Zusammenhänge aus einer erweiterten Sicht.
„…durch Emotionen und Gefühle können wir uns an Erlebtes besser erinnern.“ Es geht sogar noch weiter: Ohne Emotionen und Gefühle würden wir garnix erinnern ( zumindest nix was länger als 30 min. zurück liegt und deshalb das Kurzzeitgedächtnis verlassen hat )!
Jede Erinnerung ist an Gefühle und Emotionen geknüpft die benötigt werden um sie hervorzuholen. Dadurch ergibt sich das schöne Phänomen, welches die Psychologen „encoding specificity“ nennen. D. h. positive emotionen (oder wie wir „Lichtarbeiter“ ja so schön sagen: hoch frequentierte Schwingungen) bewirken eine Aktivierung von positiven Erinnerungen. Deswegen haben es z. B. depressive Menschen so schwer, sie erinnern nur schweres und negatives…
Der durch den freien Willen gesteuerte „focus of attention“ also unsere Aufmerksamkeit ermögtlicht es uns jedoch immer zu entscheiden welche Emotionen wir in unserem Körper kultivieren möchten.
Stellt man diesen Fokus scharf auf negative Emotionen, brennen sie sich ein. Richtet man ihn einfach weg von den negativen Emotionen, treiben sie im Unterbewusstsein ihr Unwesen. Der Schlüssel liegt also darin, den Focus auch mal sehr breit einzustellen (Meditation, bzw. meditative Momente wie Flow ( beim malen, oder Sport, manche haben das auch bei der Arbeit…) damit das negative durch das gesamte Netzwerk unserer Erinnerungen abfließen ( bzw. sich auflösen ) kann.
Gut organisierte Emotionen garantieren also demzufolge eine gute Gedächtnisleistung. Bedingunglose Liebe könnte da vielleicht der rote Faden sein…
Was meiner Ansicht nach das Schwierigste ist, ist das Erkennen der negativen Emotionen, wo sie herstammen. Es ist leichter, diese anzunehmen und loszulassen, wenn man weiß, wo sie herkommen (z.B. aus der Kindheit, bestimmte Erfahrungen, Trauma, etc) – auch wenn das nicht unbedingt Spaß macht.
Wenn man negative Emotionen verspürt, vielleicht immer die gleichen, das ganze Leben, und sie nicht zuordnen kann, wird es knifflig. Im Film wird der Muskeltest empfohlen, um die Ursachen zumindest mal grob einzugrenzen.
Generell glaube ich aber, dass man nicht zwingend die Ursachen wissen muss, um Heilung zu erfahren. Mit Aktzeptanz, Loslassen, Vertrauen und Liebe ist Heilung möglich.
Ich glaube ich kenne diesen Muskeltest, mir persönlich geht das schon wieder zu sehr in Richtung „wissenschaftlicher Seziertisch“. Und die Ursache negativer Emotionen ist doch klar: Die dunklen Mächte….
Viele Grüße, Love and Peace, Katharina
Hallo, Alex & all !
Zitat: “ …Generell glaube ich aber, dass man nicht zwingend die Ursachen wissen muss, um Heilung zu erfahren. „…
Da stimme ich Dir zu, Alex Es kann ja interessant und oft auch aufhellend sein, über bestimmte Ursachen, die negative Gefühle auslösen, aus seiner Vergangenheit Bescheid zu wissen.
Aber damit sind sie noch lange nicht gelöst. Das ist ja das Drama der Psychoanalyse. Da wird gegraben und gegraben und analysiert und im Grunde doch sehr wenig aufgelöst.
Ich habe z.B. Panikgefühle, wenn ich an Untersuchungen in einer engen MRT-Röhre denke. Nun weiß ich, dass ich eine sehr schwierige Zangengeburt war, dabei noch gedreht werden musste und diese Angst höchstwahrscheinlich ein Geburtstrauma ist.
Was wirklich helfen würde, wäre (natürlich erst mal annehmen), sich IN DER GEGENWART dem auszusetzen. Habe ich bis jetzt noch nicht getan, aber ich weiß es aus Erfahrung, weil ich früher auch große Höhenangst hatte und dann (todesmustig, haha ) vom 5 Meter Brett gesprungen bin, ( oh Schreck!) löste sich diese Angst auf. Welch eine Befreiung !
Ich bin auch der Ansicht, dass das Wühlen in der Vergangenheit unnötig ist, alles wirklich Relevante kommt in der Gegenwart auf uns zu, – als Belastung, als Negativität , als Angst ,- und kann nur im Jetzt gelöst werden.
Auch die positiven Gefühle sind, wenn sie nicht im Augenblick empfunden werden können, sondern hervorgeholt werden müssen, im Grunde Vergangenheit.
Ich meine, um glücklich zu leben, muss man seinen Geist vorwiegend auf die Gegenwart ausrichten , jeden Abend „sterben“ und jeden Morgen neu „geboren“ werden…
„Es ist, wie es ist“ , ein sehr guter Satz , der einen immer wieder „zurückbringt“ .
Zitat: „… Da zu sein, wo wir sind – das ist die Kunst. Das befähigt uns, vorwärts zu gehen. Jede Verneinung unserer Situation lähmt uns. Ulrich Schaffer
Der kinesiologische Muskeltest zeigt dem Therapeuten nur auf, was im Unbewussten des Patienten gespeichert ,- und noch nicht ins Licht des Bewusstseins gedrungen ist. Da drei Viertel des Menschen ja unbewusst sind, halte ich diese Methode für effektiv. Allerdings setzt sie ein umfangreiches Wissen , sowie große Einfühlung des Therapeuten voraus, mit einem Volkshochschulkurs ist es nicht getan. Durch diese oberflächliche Herangehensweise, die sehr häufig zu beobachten ist, entstand wohl der schlechte Ruf.
Zitat: „… Und die Ursache negativer Emotionen ist doch klar: Die dunklen Mächte…. “
Was meinst Du mit den „dunklen Mächten“ ? Oder war das Ironie?
3. November 2015 um 00:35 Uhr
Grundsätzlich neige ich nicht dazu die Meinung anderer ungefragt zu übernehmen. D. h. ich habe schon meine persönlichen Gründe warum ich diesen Muskeltest als nicht zielführend erachte. Mein Ansatz ist immer ganzheitlich. D. h. „The whole is more than the sum of its parts“ oder “ Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.
In dem Moment wo ich bei einem Therapeuten sitze, und dieser mir anhand des Muskeltests zeigt, worauf ich in welchem Maß angespannt reagiere, bin ich ja in einer besonderen Situation, d.h. nicht in der Gesamtsituation des täglichen Lebens, welche mir Probleme bereitet.
Erschwerend kommt hinzu das meine Gefühle/Gefühlslage schon allein durch diese Situation verändert wird. In der Physik nennt man dies „distorbtion through observation“ d. h. man zerstört/beinflusst die Größe die man messen will einzig und allein dadurch, dass man sie misst.
Dieser Test soll die Menschen für ihren Körper sensibilisieren, sodaß sie dann später selbst merken, was sie anspannt und was nicht. Body-feedback ist hier das Stichwort. Diese Sensibilisierung kann ich jedoch auch anders vornehmen, realistischer, z. B. durch Training welches lebensnaher ist. Ich sag jetzt mal ein blödes Beispiel, wenn ich Handstand mache und vorher an meine Mutter denke, zu der ich vielleicht ein gestörtes, belastetes oder sonstirgendwie schlechtes Verhältnis habe, welches widerum negative Emotionen in mir auslöst, gelingt mir der Handstand vielleicht schlechter, als wenn ich an etwas positives denke. Oder wenn ich jongliere, dann bleiben die Bälle vielleicht länger in der Luft wenn ich dabei nicht an meine Mutter denke. Unnötige, weil durch alte, unaufgelöste negative Emotionen ausgelöste, Muskelanspannung wird also immer und überall meine Performance bzw. Leistung stören bzw. einschränken.
So ist es meiner Meinung nach ganzheitlicher zu sagen ich versuche im täglichen Leben ein Gespür dafür zu entwickeln was mich optimal funktionieren lässt, und was eben nicht. Was mir gut tut und was nicht. Hierbei kann ich mich dann durchaus am Ergebnis orientieren.
Dies ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung dazu. Ich bezweifle nicht, dass dieser Muskeltest einigen Menschen wirklich helfen konnte. Die Frage ist halt nur : Wie nachhaltig? Werden diese Menschen sich nun immer Selbst helfen können oder müssen sie beim nächsten Problem wieder zum Therapeuten? Können diese Menschen jetzt auch anderen helfen. Können sie ihre Kinder so erziehen, dass von vornherein keine Probleme ausgehend von zu starker Muskelanspannung entstehen bzw. durch verdrängte negativen Emotionen? Ich glaube eher weniger. Das Leben selbst ist nämlich der beste Therapeut.
Dies meine ich mit wissenschaftlichem Seziertisch. Genausowenig kann ich verstehen was Liebe ist, oder auch nur wie ein Herz funktioniert, wenn ich es aus dem Körper entnehme und aufschneide…
Ich kann auch nicht Verstehen was Bewusstsein ist wenn ich den Dalai Lama beim meditieren unter einen fmri-Scanner lege.
Zu den dunklen Mächten: Das war absolut Ernst gemeint! Du hast doch auch den Artikel vom Alex vom 22.10. gelesen. Ich dachte da war alles klar. Hab dein Kommentar jetzt nochmal genauer gelesen und musste feststellen, dass ich dich fälschlicherweise sogar verdächtigt hatte erklärt zu haben was der Sinn dahinter, also hinter den dunklen Mächten, ist. Also wofür sie gut sind. Du beleuchtest jedoch nur die eine Seite der Medallie, die individuelle.
Du sagst, dass die dunklen Mächte in Wirklichkeit überhaupt nicht existieren, nur in unseren Köpfen bzw. Ängsten.
Und du hast den Kern des Problems getroffen, die Angst.
Ich hab mir mal vor langer Zeit ein Buch auf dem Flohmarkt gekauft, weil der Titel mich angesprochen hat: „Strukturen des Bösen“. Ich habe so gut wie nichts davon verstanden da es ein Theologisches Fachbuch in theologischem Fachchinesisch war, und ich von Theologie überhaupt keine Ahnung hatte.
Nur einen Satz hab ich verstanden und mir war sofort klar, dass dieser Satz warscheinlich die Essenz des ganzen Buches wiedergibt:
Es ist die Angst die den Menschen böse macht.
Savier hat im Kommentar zu dem Artikel vom 22.10. über die dunklen Energien, diese wunderschöne Geschichte vom verlorenen Sohn erzäht. Was bedeutet das? Das bedeutet, Vor der Dualität waren wir Tiere ohne freien Willen welche nach den Regeln, die Gott uns vorgab, glücklich gelebt haben. Im Paradies.
Als Gott uns nun den freien Willen schenkte um uns ( langfristig ) zu Menschen zu machen, war aber erstmal Chaos angesagt. Man kam plötzlich auf die Idee mehr zu nehmen als man eigentlich brauchte, um seine persöhnliche Macht zu vergrößern. Gleichzeitig musste man aber auch fürchten, dass andere dies auch tun… evtl. nicht mehr genug für alle bleibt… der Kampf ums Dasein hat warscheinlich hier erst begonnen.
So kam es zu dieser Dualität, welche Vor- und Nachteile hat bwz. hatte. Im Grunde aber den tiefen Sinn, uns zu Menschen, zu Schöpfern zu machen. Und was haben wir nicht alles wunderbares erschaffen! Der Vorteil sind also all die wunderbaren Schöpfungen die der Mensch hervorgebracht hat, der Nachteil ist die Angst bwz das Böse. Diese hat nun zwei Aspekte: einmal in uns selbst, das hast du ja auch schön beschrieben, damit kann man umgehen, wenn man denn wirklich will und weiß wie´s geht…
Was aber ist mit der Angst in anderen Menschen?
Fakt ist: Angst = negative Emotion, stört unsere Performance (s. o.).
Angst kann zu einer Denkspirale werden aus der man nicht mehr so leicht herauskommt.
Angst blockiert (alles, jede menschliche Funktion).
Angst (von innen wie von aussen) kann die Seele einfrieren.
Die menschliche Seele kann dann sogar den Körper verlassen. Aber die Menschen leben noch. Ohne menschliche Seele.
Unter gewissen Umständen kann dies schon in jungen Jahren geschehen. Ich kenne solche Menschen. ( Ich sage bewusst menschliche Seele, da ich glaube, dass auch ein Stein eine Seele hat, was meinen seelenlosen Freund wiederum sehr erfreut hat…)
All diese dysfunktionalen Auswirkungen von Angst würde ich unter dem Begriff dunkle Mächte zusammenfassen.
Um nochmal kurz auf deine Zangengeburt zurückzukommen: Ohne „dunkle Mächte“ in deiner Mutter und/oder von den Ärzten ausgehend, wärst du auf normalem Weg geboren worden… Vondaher finde ich es legitim, im Zweifel, also wenn man unbedingt eine Ursache für seine negativen Gefühle finden möchte, den dunklen Mächten die Schuld zu geben.
Ich denke, der große Vorteil die direkten Ursachen für emotionale Störungen zu finden, besteht darin, dass man dann gut darüber weinen kann. Weinen löst. Ob es dann ausreicht einfach allgemein über andere Auswirkungen der dunklen Mächte zu weinen, weiß ich nicht. Gehe aber davon aus…Wahrscheinlich weint man dann unbewusst doch eher, wenn diese Auswirkungen denen die man selbst erfahren hat ähneln. Somit wäre auch dann Heilung möglich.
Jetzt bleibt nur die Frage, was tun wenn die Seele droht einzufrieren? In dem Buch „die Wolfsfrau“ (Bestseller Ende der 80er) wird hierzu das Beispiel des Märchens „das hässliche Entlein“ herangezogen: es strampelt um auf dem See nicht fest zu frieren. Also: bewegt euch! Physisch, geistig und emotional… Leben = Veränderung
Das Problem unsere heutigen Zeit ist, dass nun bevorzugt diese Menschen, deren menschliche Seele weg, oder zumindest stark unterkühlt und damit handlungsunfähig ist, die größten Profite erzielen.
( Sie haben kein Gewissen, welches sagt stop, sowas darfst du nicht machen…oder eine menschliche Seele welche sagt ich arbeite mal etwas weniger damit ich mich an meiner Frau und meinen Kindern erfreuen kann ) So haben sie am meissten Geld bzw. Macht… ich denke das muss ich nicht weiter erklären…
So ist es nun an uns zu zeigen, was bedingungslose, angstfreie Liebe bewirken kann: Seelen auftauen und den dunklen Mächten ihre Macht entziehen. Ohne Angst sind wir für sie nämlich nicht mehr greifbar. Wir kaufen diesen Müll einfach nicht mehr von dem man uns erzählen will das er uns glücklich macht. Wir wissen selbst was uns glücklich macht…. Glück kann man nicht kaufen.
Mein Vater sagte immer: „die schönsten Sachen im Leben kosten kein Geld “ und “ Warum soll ich mich an Gesetze halten in einem Land, in dem die größten Verbrecher frei rumlaufen?!“ und er sagte: “ ich hätte sooo viel Geld verdienen können, aber ich hab meine moralische Latte immer zu hoch angesetzt…“ ( am Ende seines Lebens war er Harz4-Empfänger)
Ein sehr weiser Mann. Und ein cooler Typ. Und er hat nie ein einziges Buch gelesen ( ausser Donald Duck ). Aber er ist viel rumgekommen, hat mit den verschiedensten Leuten zu tun gehabt.
Nochmal kurz zum obigen Artikel: Hab den Film noch nicht geschaut, werde es vorraussichtlich auch nicht tun, schlußfolgere aber schonmalim voraus: Rotwein ist immer noch die beste Medizin! Für Körper und Seele. Denn: in vino veritas, und die Wahrheit ist ein fruchtbarer Boden für die Liebe… wird Zeit, dass ich ins Bett komm…
In diesem Sinne, Gute Nacht, viele Grüße, Love and Peace, Katharina
3. November 2015 um 01:09 Uhr
Zum Thema in vino veritas: Köln ist für mich die Stadt der Liebe, warum? Weil karnevalsbedingt die halbe Stadt die Hälfte vom Jahr besoffen ist. Dabei kommen dann solche Weisheiten heraus:
Die Kölschen Grundgesetze:
§2: Et kütt wie et kütt! ( Es kommt wie es kommt, mein Lieblingspruch)
§3: Et hät noch immer jot jejange! ( Es ist noch immer gutgegangen)
§4: Wat fott es, es fott! ( Was weg ist ist weg, auch sehr weise….)
§8: Maach et jot, ävver nit ze of! ( machs gut, aber nicht zu oft )
Dann jitt et do noch die volljende Zusatzartikelsche:
§12: Wat däm ein sing Ül eß däm andere sing Naachtijall. (???)
§12a: Mir sin nit aaberjläubisch!
§14: Mer weis_et nie, mer stich nit drinn.
§15: Jede Jeck eß anderß. ( Jeder Jeck ( = Mensch) ist anders)
§16: Dröm Jeck loß Jeck_e_lahnß! (???)
§17: Och dä raderdollste Aasch hät sing Visasch!
§18: Jedem Diersche sing Pläsiersche.
§20: Dat sull ech jesaat hann? ( Das soll ich echt gesagt haben?)
§21 Du bes Kölle!
Versteh das auch nicht alles… hab übersetzt so gut ich konnte.
( bitte jetzt nicht falsch, also als Verherrlichung von Alkohol oder Drogen verstehen)
3. November 2015 um 01:12 Uhr
Alkohol löst (betäubt) ja bekanntlich Ängste…, also die dunklen Mächte
3. November 2015 um 01:16 Uhr
Sorry, aber nochmal kurz zu den dunklen Mächten:
Nur weil du nicht paranoid bist, bedeutet das nicht, dass sie dich nicht verfolgen…
3. November 2015 um 08:20 Uhr
Interessant deine Schilderungen :-) mit sehr viel veritas drin.
„Jetzt bleibt nur die Frage, was tun wenn die Seele droht einzufrieren? In dem Buch “die Wolfsfrau” (Bestseller Ende der 80er) wird hierzu das Beispiel des Märchens “das hässliche Entlein” herangezogen: es strampelt um auf dem See nicht fest zu frieren. Also: bewegt euch! Physisch, geistig und emotional… Leben = Veränderung“
Dieses Buch „die Wolfsfrau“ kann ich also auch sehr empfehlen. Eines meiner ersten Bücher dieser Richtung und eigentlich eine Aufforderung an mich, es nochmal zu lesen :-), aus einer neuen und veränderten Sicht heraus.
Zum Thema Veränderung kann ich nur sagen, dass mich derzeit im Leben und im Job (da ändert sich täglich die Änderung der Änderung… ;-) ..) ein wirklich gutes Zitat über Wasser hält:
„Das einzig Beständige ist der Wandel“ (Heraklit).
Herbert Grönemeyer singt ebenso: „Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders……“
3. November 2015 um 09:14 Uhr
Zitat: “ … Das Leben selbst ist nämlich der beste Therapeut. ..“
Da stimme ich Dir vollkommen zu. Und auch über die zumeist fehlende Nachhaltigkeit einer kinesiologischen Behandlung, die schnell wieder versanden kann. Ich habe sie übrigens niemals in Anspruch genommen, weiß nur von zwei Fällen aus meiner Bekanntschaft. Einmal nachhaltig, da Erkenntnis und Wandlung erfolgte, einmal auch nur vorrübergehend, wie Du schon schriebst.
Wirklich verändern wird den Menschen eigentlich nur ein erweitertes Bewusstsein, welches er durch ständige Beobachtung seiner selbst, seines Egoverstandes, seiner Motive, Vorgehensweisen , Blockaden erlangen kann.
<Zitat: "…Du sagst, dass die dunklen Mächte in Wirklichkeit überhaupt nicht existieren, nur in unseren Köpfen bzw. Ängsten. Und du hast den Kern des Problems getroffen, die Angst…."
Ja, so ist es. Das Zerstörerischste , von der alle Negativität ausgeht, ist die Angst. ( Angst zu versagen, Angst nicht zu genügen, Angst, keinen Wert zu haben, Angst vor Mangel … usw.
Was Du allerdings mit folgendem Satz meinst, durchschaue ich nicht richtig :
Zitat: „…Die menschliche Seele kann dann sogar den Körper verlassen. Aber die Menschen leben noch. Ohne menschliche Seele…“
Also bist du doch von der Existenz eigenständiger Wesen wie Archonten, Dämonen überzeugt? ( Was ich ja in meinem Kommentar, dem Du zugestimmt hast, bezweifle…)
Betr. Zangengeburt spielt Angst ganz sicher eine Rolle, die Geburt fand in einer Bombennacht in einem Berliner Luftschutzbunker statt, währenddessen das Nachbarhaus getroffen wurde.
Zitat: „… Alkohol löst (betäubt) ja bekanntlich Ängste…, also die dunklen Mächte“ ..
Hahahaha , aber um welchen Preis! Man fällt auf die vorgedankliche Stufe
der Pflanzen und Tierwelt zurück , darin sehe ich nicht den Sinn des Lebens, der für mich, – wie ich schon sagte, in immer größer Bewusstheit liegt.
Bewegung , wie Du sie sicher im Auge hast, ist schon wichtig, nichts ist schlimmer als Stagnation, aber im Grunde ist trotz aller Bewegung das Bewusstsein immer das Gleiche. Und zu diesem inneren Kern können wir m.E. allein durch Stille , Lauschen und vorurteilsfreies Beobachten gelangen.
Wie es der Zufall will, hab ich gestern Abend mit einer Bekannten, welche eine gut ausgebildete Kinesiologin ist, gesprochen. Sie hat meine Argumentation bestätigt, machte aber nochmal deutlich, wie du es ja auch getan hast, dass es durchaus gut ausgebildete Therapeuten gibt, welche sich über die Grenzen dieser Methode bewusst sind und dies dann auch in ihrer Therapie berücksichtigen. Der Test sei also eine Art Krücke.
So ist es ja eigentlich mit allem: Das beste Werkzeug ist nutzlos in den Händen von jemandem der keine Ahnung hat.
So zum Beispiel auch mit dem Alkohol. Ich sehe darin auch nicht den Sinn des Lebens.
Zu den dunklen Mächten. Hab lange über deine Frage nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: Menschen deren Seele erfroren ist, die also faktisch keine menschliche Seele mehr haben sind nicht die dunklen Wesen selbst.
Sie werden aber zu einem Instrument der dunklen Mächte.
Wenn man Engel als Wesen bezeichnet kann man umgekehrt auch die Botschafter der dunklen Mächte als Wesen bezeichnen. Engel können auch durch Menschen wirksam sein.
Meine Theorie: Menschen mit schwachen oder toten Seelen benötigen Energie von aussen. Diese beziehen sie dadurch, dass sie sich von dunklen Wesen oder von unerlösten Seelen, besetzen lassen. Sie haben keinen freien Willen.
Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass Lichtwesen oder Engel durch diese Menschen wirksam sein können.
Dies alles ist rein hypothetisch, hab in Wirklichkeit überhaupt keine Ahnung und ich halte diese Frage auch für völlig irrelevant.
Wie du so schön gesagt hast, was zählt ist einzig und allein der Moment. Das SEIN.
Nochmal kurz zu dem nutzlosen Werkzeug, hier ein schönes, geniales Zitat von Paul Watzlawick:
Zitat: “ …… und ich halte diese Frage auch für völlig irrelevant.“….
:) Da hast Du vollkommen recht . Ich beschäftige mich mit solchen Themen gar nicht näher, ebenso wenig wie mit „Engeln“, die in meinen Augen auch nur Energien symbolisieren, die aus dem eigenen Höheren Selbst entstammen. So viele Menschen neigen dazu, ihre Macht an Andere, an Höhere oder Dunkle Wesen und ihre Vorstellungen davon abzugeben, dabei sind sie selbst die „zentrale Sonne ihres Universums“.
Und so sehe ich Kinesiologie auch als ein reines Hilfsmittel an, welches vielleicht eine Weile hilfreich sein kann., so wie überhaupt vieles. „Triffst Du Buddha unterwegs, töte ihn“ .bedeutet = geh weiter, lass auch das Heiligste, Verehrteste los und geh deinen eigenen Weg
P.S. Menschen, deren Seelen „erfroren“ sind, wie Du schreibst, sind einfach krank und deshalb natürlich auch anfällig und offen für den ungeheuren negativen Gedankenpool ihrer Mitmenschen. Das wäre auch noch eine Möglichkeit außerhalb einer angenommenen „Dunklen Welt“. Und ja, Menschen, die nach ihrem Tode nicht „ins Licht“ gegangen sind, vielleicht noch Süchte verschiedenster Art besitzen, können sich an Lebende und schwache Seelen „anheften“ und sie beeinflussen. Das würde ich aber nicht als „dunkle Wesen“ bezeichnen, sie sind genauso süchtig wie ihre Opfer, nur durch eine Dimension getrennt, also eigentlich auch „Kranke“.
ich glaube auch, dass sich dunkle Wesen die schwachen Seelen zunutze machen, um zu manipulieren um dadurch ihre Macht zu stärken. Andersherum kontaktieren aber auch die „Guten“, also z.B. Engel energetisch bewusste Seelen, durch die sie „leben“, um Positives auf der Erde zu tun. Hört sich nun sehr spooky an und vielleicht so an, als wäre der Mensch ohne freien Willen. Da ist er aber nicht generell, sondern nur wenn er es zulässt. Ich denke, dass es jedem freisteht, ob er diese „Wesenheiten“, ob gut oder schlecht, hört bzw. sich in seinem Handeln davon beeinflussen lässt.
Es ist immer die Frage, ob man sich dem Licht zuwendet, oder dem Dunkel – völlig egal ob man an geistige Wesenheiten glaubt oder nicht.
Wie schön, da sind wir uns ja alle einig… Der letzte Satz von Alex bringt es auf den Punkt:
„Es ist immer die Frage, ob man sich dem Licht zuwendet, oder dem Dunkel – völlig egal ob man an geistige Wesenheiten glaubt oder nicht.“ So einfach ist das. Wir haben alle die freie Wahl!

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