Source: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?nid=20&showdoccase=1&doc.id=jlr-LKWGMVV3P60&st=null
Timestamp: 2018-11-21 10:14:45+00:00

Document:
Gesetz über die Wahlen im Land Mecklenburg-Vorpommern (Landes- und Kommunalwahlgesetz - LKWG M-V) vom 16. Dezember 2010
§ 1 - § 52 Teil 1 - Gemeinsame Bestimmungen zum Landtags- und Kommunalwahlrecht
§ 53 - § 59 Teil 2 - Ergänzende Bestimmungen zum Landtagswahlrecht
§ 60 - § 69 Teil 3 - Ergänzende Bestimmungen zum Kommunalwahlrecht
§ 60 - Wahlgrundsätze und Anzahl der Sitze in Gemeindevertretung und Kreistag
§ 61 - Wahlgebiet, Wahlbereiche und Wahlbezirke bei Kommunalwahlen
§ 62 - Wahlvorschläge zu Kommunalwahlen
§ 63 - System der Sitzverteilung bei Kommunalwahlen in Wahlgebieten mit einem Wahlbereich
§ 64 - System der Sitzverteilung bei Kommunalwahlen in Wahlgebieten mit mehreren Wahlbereichen
§ 65 - Verlust des Sitzes in Gemeindevertretung oder Kreistag
§ 66 - Persönliche Voraussetzungen für die Wahl zur Bürgermeisterin oder zum Bürgermeister oder zur Landrätin oder zum Landrat
§ 67 - Durchführung von Bürgermeister- oder Landratswahlen
§ 68 - Feststellung des Wahlergebnisses einer Bürgermeister- oder Landratswahl
§ 69 - Verlust der Rechtsstellung der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters oder der Landrätin oder des Landrates
§ 70 - § 73 Teil 4 - Schlussbestimmungen
Wahlgrundsätze und Anzahl der Sitze in Gemeindevertretung und Kreistag
(1) Die kommunalen Vertretungen werden aufgrund von Wahlvorschlägen nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt. Die Wahlberechtigten haben drei Stimmen, die sie einer Person geben oder auf zwei oder drei Personen eines Wahlvorschlages oder unterschiedlicher Wahlvorschläge verteilen können.
(2) Die Anzahl der Sitze in der Gemeindevertretung beträgt in Gemeinden mit einer Einwohnerzahl
In ehrenamtlich verwalteten Gemeinden verringert sich die Anzahl der Sitze in der nach Satz 1 zu wählenden Gemeindevertretung jeweils um eins. Dies gilt nicht, wenn ein Fall des § 67 Absatz 4 vorliegt.
(3) Die Anzahl der Kreistagsmitglieder beträgt in Landkreisen mit einer Einwohnerzahl von
In Landkreisen, deren Gebiet sich über eine Fläche von mehr als 4 000 Quadratkilometern erstreckt, erhöht sich die Zahl der nach Satz 1 zu wählenden Kreistagsmitglieder jeweils um acht.
(4) Im Fall der Neubildung von Gemeinden und Landkreisen bestimmt sich die Anzahl der Sitze in der zu wählenden Vertretung nach den Absätzen 2 und 3. Die Gemeinden können im Gebietsänderungsvertrag vereinbaren, dass sich die Anzahl der Sitze in der Gemeindevertretung in der ersten Wahlperiode nach der Neubildung oder Eingemeindung einer Gemeinde in Gemeinden mit einer Einwohnerzahl bis zu 1 500 um zwei und in Gemeinden mit einer Einwohnerzahl über 1 500 um zwei oder vier erhöht. Findet eine Gebietsänderung während der Wahlperiode statt, erhöht sich die Anzahl der Sitze in der Vertretung in der Gemeinde oder in dem Landkreis mit dem Einwohnerzuwachs bis zum Ende der Wahlperiode im gleichen Verhältnis wie die Einwohnerzahl. Soweit mit der Neubildung eine Auflösung von Gemeinden oder Landkreisen verbunden ist, endet die Wahlzeit der bisherigen Mitglieder der Vertretung mit dieser Auflösung.
(5) Für die Ermittlung der nach Absatz 2 und 3 zu Grunde zu legenden Einwohnerzahlen ist das letzte verfügbare Stichtagsergebnis der amtlichen Bevölkerungszahlen zum 31. Dezember eines Jahres maßgeblich.

References: § 1
 § 52

§ 53
 § 59

§ 60
 § 69

§ 60

§ 61

§ 62

§ 63

§ 64

§ 65

§ 66

§ 67

§ 68

§ 69

§ 70
 § 73
 § 67