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Timestamp: 2018-11-15 19:08:16+00:00

Document:
Gültig ab: 25.02.2005
Fundstelle: BGBl I 2005, 258 (896)
FNA: FNA 791-8-1
Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten 16.02.2005
Abschnitt 1 Unterschutzstellung, Ausnahmen und Verbote 16.02.2005
§ 1 Besonders geschützte und streng geschützte Tier- und Pflanzenarten 16.02.2005
§ 2 Ausnahmen 29.07.2009
§ 3 Verbote für nicht besonders geschützte Tierarten 29.07.2009
§ 4 Verbotene Handlungen, Verfahren und Geräte 21.01.2013
Abschnitt 2 Teile und Erzeugnisse, Aufzeichnungspflichten 16.02.2005
§ 5 Teile und Erzeugnisse 29.07.2009
§ 6 Aufnahme- und Auslieferungsbuch 29.07.2009
Abschnitt 3 Haltung und Zucht, Anzeigepflichten 16.02.2005
Unterabschnitt 1 Haltung und Anzeigepflichten 16.02.2005
§ 7 Haltung von Wirbeltieren 16.02.2005
Unterabschnitt 2 Zucht und Haltung von Greifvogelhybriden 16.02.2005
§ 8 Begriffsbestimmungen 16.02.2005
§ 9 Zuchtverbot 16.02.2005
§ 10 Haltungsverbot 16.02.2005
§ 11 Flugverbot, Entweichen 16.02.2005
Abschnitt 4 Kennzeichnung 16.02.2005
§ 12 Kennzeichnungspflicht 03.10.2012
§ 13 Kennzeichnungsmethoden 16.02.2005
§ 14 Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht 16.02.2005
§ 15 Ausgabe von Kennzeichen 03.10.2012
Abschnitt 5 Ordnungswidrigkeiten 16.02.2005
§ 16 Ordnungswidrigkeiten 29.07.2009
Abschnitt 6 Ländervorbehalt 16.02.2005
§ 17 Ländervorbehalt 16.02.2005
Erläuterungen zur Anlage 1 29.07.2009
Liste der Tier- und Pflanzenarten, die als gezüchtete Tiere oder künstlich vermehrte Pflanzen von den Besitz- und Vermarktungsverboten des § 44 Absatz 2 Satz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes sowie den Vorschriften der §§ 6, 7 und 12 freigestellt sind 29.07.2009
Ohne weiteres erkennbare Teile von Tieren und Pflanzen wild lebender Arten sowie ohne weiteres erkennbar aus ihnen gewonnene Erzeugnisse 16.02.2005
nach § 6 Abs. 1 Satz 2 16.02.2005
Von der Anzeigepflicht des § 7 Abs. 2 ausgenommene Arten 16.02.2005
§ 13 Abs. 1 Satz 1, 6 und 9 und Abs. 2 Satz 2) Kennzeichnungsmethoden 16.02.2005
Anlage 7 (zu § 15 Abs. 3 Satz 1)
Anforderungen an die Beschriftung von Ringen 16.02.2005
1Die in Anlage 1 Spalte 2 mit einem Kreuz (+) bezeichneten Tier- und Pflanzenarten werden unter besonderen Schutz gestellt. 2Die in Anlage 1 Spalte 3 mit einem Kreuz (+) bezeichneten Tier- und Pflanzenarten werden unter strengen Schutz gestellt.
(3) 1Die Besitz- und Vermarktungsverbote des § 44 Absatz 2 Satz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes sowie die Vorschriften der §§ 6, 7 und 12 gelten nicht für
2Die in Satz 1 genannten Formen sind auch von den Verboten des § 44 Absatz 1 Nummer 1 und 3 des Bundesnaturschutzgesetzes ausgenommen.
§ 2 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 1 G v. 12.12.2007 I 2873 mWv 18.12.2007 u. d. Art. 22 Nr. 1 Buchst. a G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 2 Abs. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 2 G v. 12.12.2007 I 2873 mWv 18.12.2007 u. d. Art. 22 Nr. 1 Buchst. b G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 22 Nr. 1 Buchst. c DBuchst. aa aaa G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1: IdF d. Art. 22 Nr. 1 Buchst. c DBuchst. aa bbb G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 2 Abs. 3 Satz 2: IdF d. Art. 2 Nr. 2 G v. 12.12.2007 I 2873 mWv 18.12.2007 u. d. Art. 22 Nr. 1 Buchst. c DBuchst. bb G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
(1) 1Die Besitz- und Vermarktungsverbote des § 44 Absatz 2 Satz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes gelten nach § 44 Absatz 3 Nummer 2 des Bundesnaturschutzgesetzes für lebende Tiere folgender Arten:
2Die Regelung des § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 des Bundesnaturschutzgesetzes bleibt unberührt.
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 22 Nr. 2 Buchst. a G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 3 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 22 Nr. 2 Buchst. b G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
(1) 1Es ist verboten, in folgender Weise wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten und der nicht besonders geschützten Wirbeltierarten, die nicht dem Jagd- oder Fischereirecht unterliegen, nachzustellen, sie anzulocken, zu fangen oder zu töten:
2Satz 1 Nr. 1 gilt, außer beim Vogelfang, für Netze und Fallen nur, wenn mit ihnen Tiere in größeren Mengen oder wahllos gefangen oder getötet werden können. 3Satz 1 Nr. 6 gilt nur für Tiere der besonders geschützten Arten.
(2) 1Abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 ist es gestattet, Bisams (Ondatra zibethicus) mit Fallen, ausgenommen Käfigfallen mit Klappenschleusen (Reusenfallen), zu bekämpfen, soweit dies zum Schutz gefährdeter Objekte, insbesondere zum Hochwasserabfluss oder zum Schutz gegen Hochwasser oder zur Abwehr von land- oder fischerei- oder sonstiger erheblicher gemeinwirtschaftlicher Schäden erforderlich ist. 2Die Fallen müssen so beschaffen sein und dürfen nur so verwendet werden, dass das unbeabsichtigte Fangen von sonstigen wild lebenden Tieren weitgehend ausgeschlossen ist.
§ 4 Abs. 3 Schlusssatz: IdF d. Art. 22 Nr. 3 G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010 u. d. Art. 10 G v. 21.1.2013 I 95 mWv 1.8.2013
§ 5 Eingangssatz: IdF d. Art. 22 Nr. 4 Buchst. a G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 5 Nr. 1: IdF d. Art. 22 Nr. 4 Buchst. b G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
(1) 1Wer gewerbsmäßig Tiere oder Pflanzen der besonders geschützten Arten erwirbt, be- oder verarbeitet oder in den Verkehr bringt, hat ein Aufnahme- und Auslieferungsbuch mit täglicher Eintragung zu führen; alle Eintragungen in das Buch sind in dauerhafter Form vorzunehmen. 2Das Aufnahme- und Auslieferungsbuch ist nach dem Muster in Anlage 4 zu führen; die §§ 239 und 261 des Handelsgesetzbuchs gelten sinngemäß. 3Bei der Abgabe von Teilen oder Erzeugnissen im Einzelhandel müssen Name und Anschrift des Empfängers nur angegeben werden, wenn der Verkaufspreis der Teile oder Erzeugnisse über 250 Euro beträgt; sind die Teile oder Erzeugnisse mit anderen Materialien fest verbunden, so ist der auf die Teile und Erzeugnisse entfallende Anteil am Verkaufswert maßgebend. 4Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann, sofern Belange des Artenschutzes nicht entgegenstehen, Ausnahmen von den Sätzen 1 bis 3 zulassen, soweit durch gleichwertige Vorkehrungen eine ausreichende Überwachung sichergestellt ist.
(4) 1Die Bücher mit den Belegen sind nach Maßgabe des Satzes 2 fünf Jahre aufzubewahren. 2Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr gemacht worden ist. 3Andere gesetzliche Vorschriften, die eine längere Aufbewahrungspflicht vorsehen, bleiben unberührt.
§ 6 Abs. 2 Nr. 5: IdF d. Art. 22 Nr. 5 Buchst. a G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 6 Abs. 3: IdF d. Art. 22 Nr. 5 Buchst. b G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
(1) 1Wirbeltiere der besonders geschützten und der in § 3 Abs. 1 Satz 1 genannten Arten dürfen nur gehalten werden, wenn sie keinem Besitzverbot unterliegen und der Halter
2Satz 1 gilt nicht für Greifvögel der in Anlage 4 der Bundeswildschutzverordnung vom 25. Oktober 1985 (BGBl. I S. 2040), die durch Artikel 3 der Verordnung vom 14. Oktober 1999 (BGBl. I. S. 1955) geändert worden ist, aufgeführten Arten. 3Das Vorliegen der Anforderungen nach Satz 1 ist der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen nachzuweisen.
(2) 1Wer Tiere der unter Absatz 1 fallenden Arten, ausgenommen Tiere der in Anlage 5 aufgeführten Arten, hält, hat der nach Landesrecht zuständigen Behörde unverzüglich nach Beginn der Haltung den Bestand der Tiere und nach der Bestandsanzeige den Zu- und Abgang sowie eine Kennzeichnung von Tieren unverzüglich schriftlich anzuzeigen; die Anzeige muss Angaben enthalten über Zahl, Art, Alter, Geschlecht, Herkunft, Verbleib, Standort, Verwendungszweck und Kennzeichen der Tiere. 2Die Verlegung des regelmäßigen Standorts der Tiere ist unverzüglich anzuzeigen.
(3) 1Für Absatz 2 gilt § 3 Abs. 3 entsprechend. 2Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann für andere Tierhaltungen unter zoologisch fachkundiger Leitung Ausnahmen von Absatz 2 zulassen, sofern Belange des Artenschutzes nicht entgegenstehen.
1Es ist verboten, Greifvogelhybriden zu halten. 2Ausgenommen von dem Verbot sind Tiere, die vor dem 25. Februar 2005 in Übereinstimmung mit den zu ihrem Schutz geltenden Vorschriften gehalten werden, sowie, im Falle der Zucht, Jungvögel bis zur Abgabe an Dritte mit Wohnsitz oder Sitz im Ausland.
(2) 1Ausgenommen von dem Verbot des Absatzes 1 ist ein mit telemetrischer Ausrüstung überwachter Flug außerhalb des Zeitraums vom Beginn der Bettelflugperiode bis zum Erreichen der Selbständigkeit des Vogels. 2Die telemetrische Ausrüstung muss so beschaffen sein, dass die Identifizierung und Ortung des in den Freiflug gestellten Greifvogelhybriden jederzeit kurzfristig möglich ist. 3Der Halter hat den Greifvogelhybriden nach Abschluss des Fluges unverzüglich in ein Gehege zurückzuführen.
1Wer lebende Säugetiere, Vögel und Reptilien der in Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten Arten hält, hat diese unverzüglich zu kennzeichnen. 2Die Kennzeichnung hat nach Maßgabe
§ 12 Satz 2 Nr. 2: IdF d. Art. 3 Nr. 1 V v. 3.10.2012 I 2108 mWv 17.10.2012
(1) 1Für die Kennzeichnung sind die Kennzeichnungsmethoden zu verwenden, die in Anlage 6 Spalte 2 bis 6 mit einem Kreuz (+) bei den jeweiligen Tierarten bezeichnet sind, sowie für Vogelarten der offene Ring gemäß Satz 2. 2Sind nach Satz 1 mehrere Kennzeichnungsmethoden vorgesehen, sind die Tiere mit einem Kennzeichen in der folgenden Rangfolge zu versehen:
3Die Kennzeichnung mit einem Transponder scheidet aus, soweit die Tiere weniger als 200 Gramm, bei Schildkröten weniger als 500 Gramm, wiegen oder ein solches Gewicht nicht erreichen können. 4Das Absehen von der jeweils als vorrangig bezeichneten Kennzeichnungsmethode bedarf der Zustimmung der nach Landesrecht zuständigen Behörde. 5Diese kann das Absehen von den als vorrangig bezeichneten Kennzeichnungsmethode zulassen, wenn diese wegen körperlicher oder verhaltensbedingter Eigenschaften der Tiere einschließlich des Unterschreitens der in Satz 3 genannten Gewichtsgrenzen nicht angewandt werden können. 6In diesem Fall sind unter den Voraussetzungen von Satz 5 andere für die betreffende Art mit einem Kreuz (+) bezeichneten Kennzeichnungsmethoden anzuordnen. 7Soweit dies nicht möglich ist, können weitere geeignete Kennzeichnungsmethoden, insbesondere molekulargenetische Methoden, zugelassen werden. 8Die Entscheidung nach Satz 5 ist mit der Auflage zu verbinden, die Kennzeichnung nachzuholen, sobald mit einem Fortfall der in Satz 5 genannten Hindernisse gerechnet werden kann. 9Für Tiere der in Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten Arten, die in den Spalten 2 bis 6 nicht mit einem Kreuz (+) bezeichnet sind, sowie für Hybride von in Anlage 6 Spalte 1 aufgeführten Vogelarten mit weiteren dort aufgeführten oder anderen Arten hat der Halter spätestens mit Eintritt der Kennzeichnungspflicht bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde die Festlegung der verbindlichen Kennzeichnungsmethode zu beantragen. 10Satz 7 gilt entsprechend.
(2) 1Ringe müssen eine Größe aufweisen, dass sie nach vollständigem Auswachsen des Beines nur durch Zerstörung des Ringes oder Verletzung des Vogels entfernt werden können. 2Dazu sind grundsätzlich Ringe der in Anlage 6 Spalte 3 vorgegebenen Größe zu verwenden. 3Von den Vorgaben in Satz 2 kann für Vögel bestimmter Rassen oder Populationen abgewichen werden, soweit die Verwendung von Ringen der dort genannten Größe entweder zu Verletzungen beim Vogel führt oder - abweichend von Satz 1 - ein Entfernen des Ringes möglich ist.
(3) 1Eine Dokumentation muss eine zeichnerische oder fotografische Darstellung individueller Körpermerkmale enthalten, die eine Identifizierung ermöglicht. 2Diese Darstellung ist zu ergänzen um eine Beschreibung des Tieres, die zumindest Angaben umfassen muss zu Größe und Länge, Gewicht, Geschlecht und Alter, sowie eine Beschreibung vorhandener Besonderheiten. 3Die Dokumentation ist in solchen Zeitabständen zu wiederholen, dass mögliche Änderungen der Körpermerkmale nachvollziehbar sind. 4Eine Mehrfertigung der ersten Dokumentation hat der Halter der Anzeige nach § 7 Abs. 2 beizufügen, weitere Dokumentationen sind den nach Landesrecht zuständigen Behörden auf Verlangen vorzulegen.
(1) 1Die Kennzeichnungspflicht nach § 12 entfällt, wenn ein verletztes, hilfloses oder krankes Wirbeltier aufgenommen wird, um es gesund zu pflegen und es wieder in die Freiheit zu entlassen. 2Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann im Einzelfall Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht nach § 12 zulassen für Wirbeltiere, die im Rahmen von bestandsschützenden Maßnahmen oder Wiederansiedlungsmaßnahmen gehalten oder abgegeben werden.
(2) 1Die Kennzeichnungspflicht nach § 12 entfällt auch, wenn ein Wirbeltier im Vollzug artenschutzrechtlicher Vorschriften der Europäischen Gemeinschaften oder auf Grund von Rechtsvorschriften anderer Mitgliedstaaten bereits mit einem Kennzeichen versehen ist. 2Vor Inkrafttreten der Kennzeichnungspflicht angebrachte Kennzeichnungen, die nicht unter Satz 1 fallen, kann die nach Landesrecht zuständige Behörde als Kennzeichnung im Sinne des § 12 anerkennen, soweit eine gleichwertige Individualisierung sichergestellt ist.
(1) 1Für die Kennzeichnung nach dieser Verordnung sind nur Ringe und Transponder zu verwenden, die von den nachstehenden Vereinen ausgegeben werden:
2Sie ermöglichen nicht vereinsangehörigen Personen den Bezug von Kennzeichen zu denselben Bedingungen wie Vereinsmitgliedern.
(2) 1Nach Absatz 1 ausgegebene Ringe müssen so beschaffen sein, dass sie vom Tier nicht zerstört werden können, ihre Lesbarkeit dauerhaft gewährleistet ist, sie nicht erheblich verformt oder geweitet werden können und eine Entfernung nur durch Zerstörung des Ringes oder Verletzung des Tieres möglich ist. 2Geschlossene Ringe müssen nahtlos, offene Ringe müssen darüber hinaus so beschaffen sein, dass sie nur einmal verwendet werden können. 3Ringe müssen tierschutzgerecht sein. 4Ringe für Greifvogelhybriden sind blau zu färben.
(3) 1Nach Absatz 1 ausgegebene Ringe müssen eine Beschriftung nach Maßgabe der Anlage 7 aufweisen. 2Die in Satz 1 genannte Beschriftung muss sich gegenüber eventuell auf dem Ring zusätzlich angebrachten Angaben deutlich hervorheben.
(5) 1Nach Absatz 1 ausgegebene Transponder müssen in der Codestruktur und dem Informationsgehalt dem Standard ISO 11784: 1996 (e) "Radio-Frequency Identification of Animals - Code Structure"*) entsprechen. 2Die im Transponder festgelegte Information muss einmalig und darf nach Herstellung nicht veränderbar sein. 3Die Transponder müssen ferner den im Standard ISO 11785: 1996 (E) "Radio-Frequency Identification of Animals - Technical Concept" *) festgelegten technischen Anforderungen entsprechen.
§ 15 Abs. 4: Aufgeh. durch Art. 3 Nr. 2 V v. 3.10.2012 I 2108 mWv 17.10.2012
§ 16 Abs. 1: IdF d. Art. 22 Nr. 6 Buchst. a G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
§ 16 Abs. 2 Eingangssatz: IdF d. Art. 22 Nr. 6 Buchst. b G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
Anlage 1 Fußnote 3: IdF d. Art. 22 Nr. 7 Buchst. a G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
Anlage 1 Fußnote 4: IdF d. Art. 22 Nr. 7 Buchst. b G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
Anlage 1 Fußnote 5: IdF d. Art. 22 Nr. 7 Buchst. c G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
Anlage 2 Überschrift: IdF d. Art. 22 Nr. 8 G v. 29.7.2009 I 2542 mWv 1.3.2010
Eremophila alpestris Ohrenlerche + 2.8

References: § 1

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§ 5

§ 6

§ 7

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§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17
 § 44
 § 6
 § 7

§ 13
 § 15
 § 44
 § 44

§ 2
 Art. 2
 Art. 22

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 Art. 22

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 Art. 22

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 Art. 22
 § 44
 § 44
 § 45

§ 3
 Art. 22

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 Art. 22

§ 4
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 Art. 10

§ 5
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§ 6
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 § 7
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§ 15
 Art. 3

§ 16
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