Source: https://issuu.com/jmmv/docs/jahresbericht-2011?viewMode=presentation
Timestamp: 2020-04-08 23:08:14+00:00

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JAHRESBERICHT 2011 Gemeinsam Wellen schlagen.
Editorial Die meisten Einsendungen zum Schülerzeitungswettbewerb, die wir je hatten. I proudly present the Vorabversion of the new Kalender twothausendtwelf. Aktualisierung unseres Wikis. Begeisterte Teilnehmer starten Weltkarriere nach Teilnahme am Kurzfilmseminar. Enorm großer Ansturm auf das FotoDigital in Schwerin. Magazin „Wahlweise“ erfreut sich größter Beliebtheit an den Schulen MVs. Der dickste Versand den wir je hatten, wird in durchschnittlich 12,47 Sekunden gepackt. Wir rocken laut gegen Rechts. Demokratie ist hammer, hammer, hammer. Trickfilm „Crazy Shit“ soll auf der Berlinale 2012 gezeigt werden. Medienbegeisterte halten ihre Telefonkonferenz künftig bei Google+ ab. Der neue Vorstand geht motivierter denn je ans Werk. Über 300 kleine Kunstwerke wurden während der Weihnachtsfeier aufwändig gebastelt. … und das ist nur ein kleiner Auszug der Schlagzeilen des vergangenen Jahres. Ihr könnt euch also glücklich schätzen, diese Zusammenfassung der Ereignisse in den Händen zu halten. Wir haben sie feierlich „Jahresbericht 2011“ getauft. Doch bevor ihr euch euphorisch in das Getümmel stürzt, stimmen wir euch mit einem kleinen Freestyle-Rap à la Fanta Vier, gedichtet aus dem aküver, darauf ein:
AKV, LJR, MDB JPA, FES und BFD FKK, TNB und SJD LaKlaTa, LAG – is‘ voll ok BRB, FFG und SeDaFly SVZ, WWW und PGH ZuKuWe, HRO und kkk JMD, FSJ und JuLeiCa NNN, CvD und BSV GSK, DJP und EMA JMK, SSR und PRG MfG – eure Aktiven.
Impressionen aus 2011 4
Wer hat‘s geschrieben? 6
Kontakt Büro in Rostock | Geschäftsstelle Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Budapester Straße 7 18057 Rostock fon (0381) 492 32 54 fax (0381) 200 34 57 mail [ buero@jmmv.de ] web	[ http://www.jmmv.de/ ] Postanschrift Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Postfach 10 91 84 18013 Rostock Büro der Beteiligungswerkstatt Ulrike Gisbier Schependorf 11 18246 Baumgarten fon	(038462) 33374 mobil (0160) 967 855 34 mail [ ulrike.gisbier@jmmv.de ]
Impressum Herausgeber | V.i.S.d.P. Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Der Vorstand 2011 (Anschrift wie oben) Eingetragen als Verein beim Amtsgericht Rostock unter VR 1174. Redaktion Redaktionelle Koordination: Martin Funck, Rebecca Bruhn Layout: Katharina Bluhm Redaktion: Martin Ahlert [ma], Markus Blaurock [mab], Katharina Bluhm [kb], Rebecca Bruhn [rb], Maria Buchholz [mb], Martin Funck [mf], Ulrike Gisbier [ugi], Marco Herzog [mh], Tino Höfert [th], Martin Knorr [mk], Marie Kutzer [mku] Sophie Wenkel [sw], Elisabeth Woldt [ew] Fotos: www.jmmv.de/bilder, privat, Massband: Berlin Moana Buchholz, Elephanten: Jan Lassen beide: www. jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc) http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de, Frau Brettschneider S. 45 http://www.facebook.com/laut.gegen.rechts Druck Auflage: 50 Stück Druck: Eigendruck, Geschäftsstelle Rostock
Was steht drin? 7 Editorial............................................................................................................. Fotoimpressionen aus dem Jahr 2011 . .................................................................... Kontakt und Impressum . ...................................................................................... Inhaltsverzeichnis ...............................................................................................
Der JMMV im Schnellüberblick Kommunikationsfluss- und Informationsfluss: Wie der JMMV funktioniert ................... Zielsetzungen für 2011 ..................................................................................... Qualitätsentwicklung und -kontrolle .................................................................... Wie kommen unsere Seminar- und Projektthemen zustande? ....................................
Die Gesichter und Gremien im JMMV Vorstand, Aktive und Angestellte ........................................................................ Mitgliederversammlung in Binz ........................................................................... Serviceleistungen für Mitglieder .......................................................................... Innerverbandliche Arbeit ................................................................................... Unsere Außenvertretungen: Mitmischen und mitentscheiden ................................... Bericht aus dem Finanzreferat ............................................................................ Kooperationspartner_innen, Förderer und Freund_innen ......................................... Kooperationen 2011 . ........................................................................................
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Veranstaltungen und Projekte Außerschulische Jugendbildung Überblick .................................................................................................... 34 FotoDigital .................................................................................................. 35 Schreibwerkstatt .......................................................................................... 35 Grundlagenseminar ....................................................................................... 36 Onlinejournalismus ....................................................................................... 36 filmab! . ...................................................................................................... 37 Politikwerkstatt ............................................................................................ 38 FotoAnalog................................................................................................... 38 Kurzfilmseminar............................................................................................ 39 Projet 1x1.................................................................................................... 39 Trickfilmseminar............................................................................................ 40 Ausgefallener Termin: Medienfahrt Hamburg....................................................... 41 JMMV-Weihnachtsfeier..................................................................................... 41 Projekte 6. Schülerzeitungswettbewerb Mecklenburg-Vorpommern . .................................. 42 Wahlweise-Magazin ....................................................................................... 44 Fotoausstellung „Guten Tag, schöne Nacht“........................................................ 46 JugendMedienCamp 2011................................................................................ 47 Beteiligungswerkstatt: Angebote unserer Moderatorinnenstelle . .............................. 48 Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Internetaktivitäten Referatsbericht Öffentlichkeitsarbeit . .................................................................. 60 Gedruckt und verteilt aktuell, Kalender, wahlweise . .......................................................................... 61 filmab!, Flyer ............................................................................................... 62 Aktivitäten in Social Networks: Willkommen im Wohlfühlweb .................................... 63 Referatsbericht Internet/Homepage .................................................................... 64 Mitgliedsantrag . ................................................................................................ 66 Satzung ............................................................................................................ 67
Der JMMV im Schnell端berblick
Projektmanager Finanzreferat mit Unterstützung von zwei Bürokräften
Kommunikation Mailinglisten
[mf] Die Mitgliederversammlung, zu der jedes Jahr im November unsere Einzel- und Redaktionsmitglieder eingeladen sind, wählt den Vorstand. Der Vorstand hat die Aufgabe, die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse konkret auszugestalten und umzusetzen und trägt die Verantwortung für den laufenden Betrieb. Dafür überträgt der Vorstand die praktische Arbeit den Ehrenamtlichen, bei uns den so genannten Aktiven. Die Referate Projektmanagement, Finanzen und Personal liegen in der direkten Verantwortung des Vorstandes. Die Aktiven organisieren ihre Arbeit in Abteilungen, den Referaten. Angedacht ist, dass einem Aktiven maximal ein Referat zugeordnet ist. Schon in der Vergangenheit war dies kaum möglich, da der Vielzahl der Referate nur zwei Handvoll Referenten gegenüberstehen. So besetzt ein Aktiver mitunter mehrere Referate. Die verschiedenen Referate haben unterschiedliche Schnittstellen, an denen sie zusammenarbeiten und sich austauschen. Wir tauschen uns nahezu täglich via Internet in diversen organisations- und themenbezogenen Mailinglisten sowie in zweiwöchigen Telefonkonferenzen über aktuelle Verbandsthemen aus. Besonders gesprächsintensive Themen ziehen wir vor auf persönlichen Treffen zu besprechen. Die Kommunikation beansprucht einen engagierten Aktiven eins bis drei Stunden täglich, natürlich ehrenamtlich. Für die Organisation der Projekte und Angebote, wie unsere Wochenendseminare, filmab! und der Schülerzeitungswettbewerb wurden Extrateams aus zwei bis fünf Aktiven gebildet. Um Erfahrungen und Wissen zu dokumentieren und neuen Aktiven einen einfacheren Einstieg zu ermöglichen, gibt es seit 2005 das Howto. Das ist eine interne Plattform ähnlich der Wikipedia, an der wir stetig arbeiten um Aufgaben einfacher an die Nachfolgegeneration übergeben zu können.
Aktiven Versand
Maß angelegt: Unsere Zielsetzungen 2011 [th] Im Rahmen des Zuwendungsvertrages mit dem Landesjugendamt hatte sich der JMMV auch für 2011 Handlungs- und Ergebnisziele zu setzen. Diese sollen konkret nachvollziehbar machen, was sich der Verband für das Jahr vornimmt. Am Ende des Jahres werteten wir aus, welche Ziele wir erreicht haben – und wo es noch Verbesserungspotential gibt.
Ergebnisziele bzw. konkret abrechenbare Ziele
Handlungsziele • Gewinnung und Einarbeitung neuer Ehrenamtlicher • weitere Etablierung bestehender interner Kommunikationsformen bei Erhöhung der Akzeptanz mit Ziel höherer Zufriedenheit der Nutzer_innen • regelmäßige Pflege der internen Wissensdatenbank “Howto” und der Mitgliederdatenbank “MDB” • landesweite Erhöhung des Bekanntheitsgrades als ehrenamtlicher Jugendverband u.a. mithilfe intensiverer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit • verstärkte Einnahme von Dritt- und Eigenmitteln (Mitgliedsbeiträge, Partnergewinnung, Versandbeilagen) • Mitgliedschaften attraktiver gestalten und bestehende Einzel- und Redaktionsmitglieder individueller betreuen • Aufrechterhaltung des hohen Qualitätsstandards der Publikationen und Veranstaltungen bei hoher Ehrenamtlichkeit • Entwicklung einer Kampagne gegen SZ-Zensur • Stärkung der Meinungsbildung durch Medienarbeit • Motivation von Pädagogen zur Umsetzung jugendgerechter Zeitungsarbeit • Förderung schulischer und außerschulische Jugendbildung zum Thema Demokratie und Mitwirkung • Förderung der demokratischen Mitwirkung im Wahljahr • Stärkung der schulischen Mitwirkung
• Beibehaltung der Anzahl von 15-20 Aktiven Im Jahr 2011 engagierten sich insgesamt 20 ehrenamtliche Aktive für den Verband. • Weiterverteilung/Weiterentwicklung einer Selbstdarstellungsbroschüre für Interessierte, potentielle Aktive, Partner und Sponsoren Unsere Selbstdarstellungsbroschüre, die wir Ende 2010 fertigstellten, kam im Laufe des Jahres auf unseren Veranstaltungen und bei Partnerterminen regelmäßig zum Einsatz. Ein großer Teil der Erstauflage ist vergriffen. Für eine neue Auflage konnten bereits erste Ideen zur Überarbeitung gesammelt werden. • Aktive sollen sich regelmäßig an den internen Kommunikationsmitteln (Mailinglisten, Doodle-Umfragen, Skype-Telefonkonferenzen) beteiligen und/oder bei mindestens zwei Treffen pro Jahr anwesend sein Von unseren insgesamt 15 aktiven Mailinglisten wurden vor allem vier Stück besonders oft und nahezu täglich benutzt. Diese haben alle Aktive abonniert. Als zweite wichtige Säule unserer Kommunikation haben sich die Telefonkonferenzen etabliert – 16 Mal fanden wir uns zu einer solchen Konferenz zusammen. Das Terminfindungstool Doodle nutzten wir in diesem Jahr für über 20 Umfragen. Aktiventreffen im „echten Leben“ gab es 2011 vier Mal. Alle waren konstant gut besucht. • Mindestens 15% der Einträge der Wissensdatenbank “Howto” sollen aktualisiert und aufgearbeitet werden Mit über 300 Artikeln und 100 hochgeladenen Dateien ist unser eigenes JMMV-Wiki über die Jahre beachtlich gewachsen. Hinter knapp 1.000 registrierten Bearbeitungsvorgängen im Jahr 2011 stehen viele inhaltliche Aktualisierungen und Verbesserungen. Außerdem haben wir unser Wiki übersichtlicher gestaltet, bspw. durch eine neue Hauptseite.
13 • Aktualisierung/Weiterverteilung eines Aktiven-Readers zum Einstieg für potentielle Aktive Die erste Version des Aktiven-Readers, welcher 2010 an potentielle Interessenten verschickt wurden, haben wir 2011 nicht weiterentwickelt. • Anzahl der Presseveröffentlichungen (Print, Online, Blog, Radio, TV) von mindestens 30 Beiträge beibehalten Siehe Referatsbericht Öffentlichkeitsarbeit. • Die quantitative Nutzung der Internet-Informationsmedien sollen erhöht werden (NL-Empfänger, Zugriffe auf www.jmmv.de , Anzahl der Mitglieder in Social-Media-Gruppen) Siehe Referatsberichte Internet und Öffentlichkeitsarbeit. • Mindestens Beibehaltung der Empfängeranzahl unseres vierteljährlichen Infoversandes Mit rund 1.250 Adresssätzen konnten wir die Empfängeranzahl des JMMV-Infoversandes aufrecht erhalten. • Gewinnung von 5 neuen Redaktionsmitgliedern sowie 30 neuen Einzelmitgliedern 2011 konnten wir wieder zahlreiche Jugendliche von einer Mitgliedschaft im JMMV überzeugen: 31 Einzelmitglieder und 7 Redaktionsmitglieder sind dem Verein beigetreten. 14 Mitglieder traten aus. • Gewinnung von Partner und Sponsoren im Rahmen des SZ-Wettbewerbs und für die Fotoausstellung Im Rahmen unseres Schülerzeitungswettbewerbs konnten wir verschiedene Partner ins Boot holen: Die Schweriner Volkszeitung und der Nordkurier setzten ihr Engagement fort, wieder als Medienpartner dabei ist die Ostsee-Zeitung. Als neue Partner konnten wir das Landesmarketing ins Boot holen, hinzu kommen verschiedene Sachsponsoren (siehe Bericht zum Schülerzeitungswettbewerb). Bei der geplanten Fotoausstellung erklärte sich der Landtag MecklenburgVorpommern zu einer Partnerschaft bereit. • Schaffung einer Mailingliste zum direkten Informations- und Meinungsaustauschs der Mitglieder als neuen Vorteil der Mitgliedschaft und zur individuelleren Betreuung Im März 2011 starteten wir mit der [wellen]-Mailingliste ein neues Serviceangebot für unsere Mitglieder (siehe Bericht „Meer rausholen“).
• Maximal eine Veranstaltung soll durch Teilnehmermangel ausfallen 2011 musste nur unsere Veranstaltung „Medienfahrt Hamburg“ ausfallen (siehe Bericht Seite 41). • Ergebnisse und Bilder zwei Wochen nach dem Seminar auf der Homepage Insgesamt 35 Bildergalerien aus dem Jahr 2011 stehen unter jmmv.de online zur Verfügung. Nicht alle Veranstaltungsfotos konnten innerhalb der 2-Wochen-Frist veröffentlicht werden. • Einhaltung der Seminar- und Versandtermine 2011 haben wir einige Veranstaltung nach hinten verschoben: So das Kurzfilmseminar (von Juni auf September), das Projekt 1x1 (von September auf Oktober) und unsere Zukunftswerkstatt (von Mai auf September). Alle anderen Termine konnten eingehalten werden. • Erhalt der regelmäßigen Publikationen (z.B. aktuell, filmab!, Kalender) Siehe Bericht „Gedruckt und verteilt“. • Durchführung einer Umfrage unter Schülerzeitungsmachern zur Wahrnehmung und Erscheinung von Zensur Zusammenstellung von Informationsmaterialien zum Thema Zensur von Jugendmedien Entwicklung einer Beratungsmöglichkeit zum Thema Zensur (telefonisch/Mail) für Schülerzeitungsredaktionen Eine Auseinandersetzung zum Thema (Schülerzeitungs-) Zensur fand in diesen geplanten Formen nicht statt. Stattdessen haben wir das Thema bei Veranstaltungen (z.B. Preisverleihung Schülerzeitungswettbewerb) aufgegriffen, um junge Zeitungsmacher für die Problematik zu sensibilisieren. • Entwicklung eines Konzepts zur landesweiten redaktionellen Erarbeitung einer Wahlzeitung Das Konzept mündete in dem Projekt „wahlweise“, siehe hierzu der Bericht auf Seite 44. • Durchführungen von Schulungen für Schülervertreter Entwicklung und Erprobung eines Prototyps einer Auftaktveranstaltung aller schulischen Akteure Siehe hierzu der Bericht unserer Beteiligungsmoderatorin Ulrike Gisbier.
Qualitätsentwicklung und -kontrolle: In den Fußstapfen großer Rüsseltiere [th] „Qualität kommt von Qual.“ Diese alte Weisheit des Sprachlehrers Wolf Schneiders trifft sicherlich auf eine Journalistenschule zu, nicht aber auf den JMMV. Wenn ein Sprichwort zu unserer Qualitätssicherung passt, dann wohl eher dieses: „Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück.“ Und so werkeln wir Stück für Stück daran, die Qualität unseres ehrenamtlichen Engagements an unterschiedlichen Stellen zu verbessern. Denn allein das gute Gewissen, sich immer zu bemühen, reicht oftmals nicht aus, um das Niveau zu halten. Wie, wann und wo hat der JMMV im Jahr 2011 einen Blick auf seine Qualität geworfen? Das fängt bei der Einrichtung an. Bei den zwei Räumen in unserer Geschäftsstelle in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt ist’s geblieben. Oftmals verbanden wir unsere Aktiventreffen mit einer kleinen Aufräumrunde, damit es sich auch weiterhin angenehm arbeiten ließ. Seit Juni 2011 teilen wir uns Küche und Bad mit neuen Nachbarn, die gemeinsamen Absprachen liefen bisher ohne Probleme. Kleine Veränderungen in der Büroordnung zeigten schnell Wirkung, neu angeschaffte Technik wurde in die gewohnten Arbeitsabläufe integriert. Länger in der Diskussion war die Frage nach einem Umzug unserer Geschäftsstelle. Ins Visier genommen haben wir vor allem ein Büro mit weniger Treppenstufen und mehr Raummöglichkeiten. Bisher konnten wir jedoch noch keine passende Alternative in der Rostocker Innenstadt finden, sodass das Thema Büroumzug erst einmal auf Eis gelegt ist. Stattdessen wollen wir uns 2012 auf eine Umgestaltung unserer aktuellen Büroräume konzentrieren. Ein Blick in die Zukunft ließe die Möglichkeit offen, vielleicht ja auch eines Tages in die umgestaltete Kunst- und Medienschule Frieda23 einzuziehen. Doch das eigentliche Herzstück des JMMV ist nicht unsere Büroarbeit, sondern die gemeinsame Zeit auf Wochenendseminaren und Aktiventreffen. Denn was wäre Ehrenamt ohne tolle Projekte? Gesammeltes Wissen zur
Vorbereitung finden unsere Aktiven im JMMV-eigenen Wiki „Howto“, bspw. Anleitungen zur Seminarorganisation oder Hinweise zur Flyergestaltung. Dieses ergänzen wir laufend mit Aktualisierungen und neuen Artikeln. 2011 verbesserten wir u.a. die Struktur der Startseite. Die Vorbereitung endet dort, wo das Seminar beginnt – und das bedeutet beim JMMV vor allem, dass Jugendliche von anderen Jugendlichen lernen. Im Vordergrund steht dabei das Erlebnis, als Gruppe gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Ein Großteil unserer Referenten ist ehrenamtlich bei uns aktiv und gibt das Wissen weiter, das sie zuvor selbst als Seminarteilnehmer gewonnen haben. Diese Praxis der „peer education“ findet auch in unserer Weiterbildung Anwendung. Wie zum Beispiel bei dem „Projekt 1x1“ im Oktober, bei dem ehrenamtliche Jugendliche andere Ehrenamtliche zu den Themen Projektkoordination, Gruppendynamik und Fundraising schulten (siehe Seite 39). Wenn die Teilnehmer ihre Bettwäsche abgezogen haben und die Taschen für die Heimreise gepackt sind, folgt auch schon die Auswertung. Seminare werden zum einen mit der Gruppe ausgewertet; zum anderen gibt es als anonyme Rückmeldung für die Organisatoren einen Feedbackbogen. Zur systematischen Auswertung nutzen wir seit einem Jahr eine eigene Datenbank.
Innerhalb des JMMV wird ein kurzer Sachbericht der Veranstaltung verfasst, weitere Ausführungen landen per Mail bei allen Aktiven. Gemeinsame Verbandsarbeit lebt von Kommunikation. So haben wir 2011 in vielerlei Hinsicht unsere bisherigen Kommunikationsmittel überdacht und neue integriert. Unsere Telefonkonferenzen etablierten sich 2011 zu einem regelmäßigen Termin für den gemeinsamen Austausch trotz räumlicher Entfernung. In der Vor- und Nachbereitung haben wir uns auf konkrete Organisationsschritte geeinigt, um die Abläufe unserer Konferenzen noch besser zu gestalten. Neu hinzugekommen ist das kostenlose Programm „Dropbox“. Insbesondere im Finanzreferat und bei der Erstellung dieses Jahresberichts hat es sich als praktisches Tool bewährt: Der Austausch von gemeinsamen Dateien funktioniert besser, was bei unserer dezentralen und ehrenamtlichen Struktur von großer Bedeutung ist. Und apropos Struktur: Auch die war 2011 wieder ein Thema im JMMV-Aktivenkreis. Besonders die Frage, wie unser Projektmanagement aussehen soll, beschäftige uns auf unseren Treffen und Telefonkonferenzen. Wir diskutierten mögliche Konzepte, Ziele und Veränderungen. Auch auf unserer Zukunftswerkstatt im September in Güstrow-Schabernack griffen wir die Frage auf. Doch wir stellten sie noch ein Stückchen weiter: Wie soll der JMMV der Zukunft aussehen? Die Ergebnisse des Wochenendes (siehe Seite 26) haben unsere Planungen für 2012 an vielen Stellen beeinflusst. Sie zeigten, dass es gut tut, sich als Jugendverband hin und wieder die Zeit für den Blick aufs große Ganze zu nehmen und das gemeinsame Engagement zu reflektieren. Bei der Jahresplanung berücksichtigen wir verschiedene Erfahrungen: Was gut lief und viele Teilnehmer lockte, bieten wir wieder und umfangreicher an (z.B. unsere Fotoseminare, von denen es 2011 wieder zwei gab). Im Gegenzug merken wir, dass Schülerzeitungs-
seminare eher weniger Zulauf haben. Deshalb wollen wir hier mehr in die Offensive gehen. Mit der Umsetzung der Jahresplanung werden für einzelne Projekte Ziele formuliert, an ihnen wird gearbeitet und wenn nötig werden sie korrigiert. Und wie steht es nun um unser großes Rüsseltier namens Qualität? Stück für Stück aufmampfen werden wir es eher nicht. Doch in großen Elefantenschritten kommen wir unseren Zielen näher, blicken zurück, erinnern uns an Altbewährtes und entdecken immer wieder Neues.
Bedarfsorientierte Planung erfolgreich gestalten: [mf] Im Jahr 2011 haben wir wieder ein buntes Seminar- und Veranstaltungsprogramm für medieninteressierte Jugendliche aus MV angeboten. Damit unsere Aktionen nicht wie die Blätter im Herbst auf der Straße landen, führen wir eine stetige Befragung unter Mitgliedern und Teilnehmer_innen, sowie eine jährliche Bedarfsplanung durch. Diese fand für das Jahr 2012 im September 2011 gekoppelt mit einem Versand und einer Zukunftswerkstatt statt. Diese frühzeitige Planung ist notwendig, damit wir bereits im Oktober unseren Haushaltsplan zur Beantragung der Projektmittel vorlegen können. Eine ausführliche Darstellung unseres Programms findet sich ab Seite 34 unter dem Kapitel Seminare und Projekte.
Die drei Dimensionen Zur Planung unserer Themen sind drei Dimensionen ausschlaggebend: Wünsche unserer Mitglieder und Teilnehmer_innen, Wünsche unserer Aktiven und unser sich aus dem Vereinsauftrag ergebener Anspruch. Mit der Berücksichtigung aller Bereiche sind wir überzeugt, auch im kommenden Jahr steigende Mitgliederzahlen und volle Seminare verbuchen zu können. Mitglieder und Teilnehmer Bei der Jahresplanung wollen wir nicht nur nachprüfen, welche Qualität unsere Seminare haben, sondern uns auch an den Ergebnissen messen und Wünsche der
Wie unsere Seminar- und Projektthemen zustande kommen
Teilnehmer_innen berücksichtigen – beispielsweise mithilfe der ausgewerteten Ergebnisse unserer umfangreichen Seminar-Feedbackbögen und Feedbackgespräche am Ende eines jeden Seminars. Bei unserer Jahresplanung durchleuchten wir noch mal genauer, warum die Teilnehmer_innen einige Seminare im Sturm eroberten (Beispiel: unsere Fotoseminare) und welches Potential wir bei anderen oder neuen Veranstaltungsformaten noch rausholen können. Projekte und Themen, die aufgrund des Feedback und der Teilnehmerzahlen sehr gut ankommen, möchten wir in Zukunft wieder und je nach Bedarfslage noch stärker anbieten. Aktive Die Gestaltung von Angeboten hängt entscheidend davon ab, mit welchen Erfahrungen und Stärken sich unsere Aktiven in die Projekte einbringen können. „Pflichtprogramme“ wollen wir vermeiden, sondern nur Projekte anbieten, die auf allen Seiten auf Begeisterung stoßen. Diese Herangehensweise stärkt die Experimentierfreude und Innovationskraft im Verband, welche es uns ermöglicht neue Formate auszuprobieren. Mit dem neuen Zuwachs in der „JMMV-Aktivenfamilie“ ist die Planung für das kommende Jahr noch vielfältiger geworden. Mit neuen Inhalten wollen wir sowohl alte als auch neue Teilnehmer_innen anlocken und für neue Medienformate und -techniken oder bestimmte gesellschaftspolitische Themen sensibilisieren. So entstand mit der Medienfahrt nach Berlin im Jahr 2010 die neue Projektidee der Recherchefahrt, um Einblicke in die professionelle Medienwelt zu bekommen.
Vereinsauftrag Wir leben den JMMV als Förderer jungendeigener Medien. Wir wollen junge Medienmacher_innen unterstützen durch Ausbildung, Beratung und Vernetzung. Denn eine funktionierende Medienkultur sehen wir als Grundlage für eine funktionierende Demokratie. Deswegen bleiben wir auch unseren bekannten und erfolgreichen Seminarformaten wie „filmab!“, dem Layoutseminar oder Schülerzeitungsseminaren treu, um damit eine solide Grundlage für nachkommende Generationen junger Medienmacher_innen zu schaffen.
Die Gesichter und Gremien im JMMV
Die Gesichter im JMMV: Mitarbeiter_innen und ehrenamtliche Aktive Ulrike Gisbier, 43, Schependorf Spitzname: Ugi Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 1000-1500 Organisierte Projekte 2011: Schule fürs Leben, Schülerzeitungswettbewerbe, Wahlweise, Jugend hakt nach Liebstes Medium: E-Mail Tee oder Kaffee: Schlammkaffee mit Milchschaum Markantester Ausspruch: Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht gesagt hätte. (s.j. lec) Optionale Interpretation von JMMV: Jute Mischung machbarer Visionen e.v. (engagiertes Volk)
Jennifer Möller, 24, Rostock Spitzname: Jenny Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 160 Std. Organisierte Projekte 2011: Bürotanten-Sachen Liebstes Medium: Zeitung, Internet Tee oder Kaffee: Tee
Erik Jalowy, 26, Rostock Spitzname: Meister Eder Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 550 Organisierte Projekte 2011: Buchhaltungswochen Liebstes Medium: Buch Tee oder Kaffee: Tee Optionale Interpretation von JMMV: Ja, mehr Martins vielleicht?
Martin Funck, 24, Berlin Spitzname: Mafu Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): Unzählbar. JMMV hört an der Bürotür nicht auf. Organisierte Projekte 2011: Fotodigital, JMC 2011, Projekt 1x1, Weihnachtsfeier Liebstes Medium: Wasser&Luft Tee oder Kaffee: Tee Markantester Ausspruch: Wer nicht nach vorne schaut, bleibt besser stehen oder läuft gegen die Wand. Optionale Interpretation von JMMV: jung, mutig, medial, vielseitig
Tino Höfert, 22, Rostock Spitzname: Tino(lino) Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 400 Organisierte Projekte 2011: wahlweise, Schreib- und Politikwerkstatt, Schülerzeitungswettbewerbe, filmab! Liebstes Medium: Schülerzeitungen Tee oder Kaffee: Kaffeekaffeekaffee Markantester Ausspruch:- „Moment, ich schick dir mal den Link dazu...“ Optionale Interpretation von JMMV: Jungenmädchenverband
Anja Bergmann, 21, Berlin Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 37,9 Organisierte Projekte 2011: Tee oder Kaffee: Kaffee mit viel Milch. Markantester Ausspruch: Das is‘ ja unglaublich! Optionale Interpretation von JMMV: Jodelnder MilchMädchen Verbund
Markus Blaurock, 28, Greifswald Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 25 Organisierte Projekte 2011: FotoDigital, JPD MV, Sommerfest, Weihnachtsfeier Liebstes Medium: Foto Tee oder Kaffee: Kaffee Markantester Ausspruch: Ne, die hat keinen Zoom. Optionale Interpretation von JMMV: Jugendlicher Mitmach-Medien Verein.
Marie Kutzer, 20, Greifswald Spitzname: Goldmarie Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): durch Auslandsaufenthalt leider nur ca. 20 Organisierte Projekte 2011: Trickfilmseminar,SZ-Wwettbewerb Liebstes Medium: Web 2.0., Alte Bücher, Schülerzeitungen Tee oder Kaffee: Cola Markantester Ausspruch: „Halt Stop! Nicht ohne mein Lineal“ / „Ich glaub, es hakt!“ Optionale Interpretation von JMMV: Junge Menschen mit Vision!
Martin Ahlert, 25, Greifswald Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 99 Organisierte Projekte 2011: Fotodigital, Projekt 1x1 Liebstes Medium: Foto Tee oder Kaffee: Beides! Markantester Ausspruch: Zeit für‘n Käffchen. Optionale Interpretation von JMMV: Junge Menschen machen Votografien
Helene Timm, 17 Anzahl im Büro verbrachter stunden (geschätzt): 20 Organisierte Projekte 2011: Grundlagenseminar Liebstes Medium: Zeitung, Radio Tee oder Kaffee: Tee Markantester Ausspruch: hamma, ich weiss nicht Optionale Interpretation JMMV: Juden Medien Verband (weil dass immer alle stattdessen verstanden haben wenn ich den Namen erklärt habe)
Maria Buchholz, 22, Berlin Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 25 Organisierte Projekte 2011: filmab!, FotoAnalog Liebstes Medium: Foto Tee oder Kaffee: Kakao Markantester Ausspruch: Muckiiii! Optionale Interpretation von JMMV: Johlende Mitternachts-Mütter Verband Marco Herzog, 22, Berlin Spitzname: Maggo Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 300 Organisierte Projekte 2011: filmab!, Kurzfilmseminar, Fotoanalog Liebstes Medium: Steak, Internet, www.zeit.de Tee oder Kaffee: Kaffe mit Milch Markantester Ausspruch: prinzipiell nicht schlecht Optionale Interpretation von JMMV: junge Männer mit Vollbart
Martin Knorr, 24, Aachen Spitzname: Knorri Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 4 Organisierte Projekte 2011: Homepage Liebstes Medium: Foto Tee oder Kaffee: Kaffee. Aber genossen, nicht in Massen. Optionale Interpretation von JMMV: Jungenmädchenverband Mecklenburg Vorpommern
Sophie Wenkel, 16, Bad Doberan Spitzname: Schopfie, Schupfie, Schöpfelchen, Lotti Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 453 Organisierte Projekte 2011: Trickfilmseminar, SZ-Wettbewerbe Liebstes Medium: (online) Magazine Tee oder Kaffee: Eigentlich alles, das auf „ee“ endet. Markantester Ausspruch: So weit, so gut, so phie. Optionale Interpretation von JMMV: Jo, macht mehr Vereinsaktivitäten!
Rebecca Bruhn, 18, Rostock Spitzname: Rebelli Anzahl im Büro verbrachter Stunden: 30 Organisierte Projekte 2011: Jugend-Presseausweis Liebstes Medium: Zeitung Tee oder Kaffee: Kaffee Markantester Ausspruch: „... ,weeßte? Oder nicht?“ Optionale Interpretation von JMMV: Jemeine Menschen mit Vreizeit
Katharina Bluhm, 25, Rostock Spitzname: Katha Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 15 Organisierte Projekte 2011: Projekt 1x1 (Referentin) Liebstes Medium: Bücher (lesen und hören) Tee oder Kaffee: Kaffee mit Milchschaum Optionale Interpretation von JMMV: Jubelnde medienmachende Verrückte
Elisabeth Woldt, 24, Rostock Spitzname: Ella Anzahl im Büro verbrachter Stunden (geschätzt): 50 Organisierte Projekte 2011: Onlinejournalismus-Seminar, wahlweise Liebstes Medium: Die Zeit, der freitag, Deutschlandfunk, twitter, heuler – das Studentenmagazin... Tee oder Kaffee: morgens: Kaffee, nachmittags: Tee Optionale Interpretation von JMMV: Join my motivated verve.
Mitgliederversammlung im Ostseebad Binz - 20. November 2011 [ew] Gemeinsam Wellen schlagen – wo könnte man dem Vereinsmotto näher sein als am Ostseestrand der Insel Rügen? So zog es 14 partizipationswütige Redaktions- und Einzelmitglieder des Jugendmedienverbandes zur Vereinsversammlung vom 19. bis 21. November in den vom Nebel verhangenen Badeort Binz. Doch eigentlich war eh viel zu viel zu tun, um bei Sonnenschein den Strand entlang zu spazieren: Vorstandswahl, Finanzberichte, Haushaltspläne sowie verschiedene neue Regelungen für Mitglieder, Presseausweise, Veranstaltungsanmeldungen und zur Genderfrage füllten die Tagesordnung. Zunächst einmal die wichtigste Nachricht: Auch im nächsten Jahr wird der JMMV nicht kopflos sein. Habemus Vorstand – gewählt und teilweise wiedergewählt wurden Tino Höfert, Sophie Wenkel, Marco Herzog, Marie Kutzer und Markus Blaurock. Die Dominanz des Anfangsbuchstabens „M“ sowie die männliche Mehrheit wurden abermals ein Stück weiter zurückgedrängt. Es ging gleich weiter mit der Emanzipation: Von nun an wird im JMMV gegendert. Benutzt wird hierfür die sogenannte Gender-Gap, die alle Menschen einbezieht, unabhängig davon, mit welcher Geschlechtsidentität sie sich identifizieren. Dafür wird zwischen maskuliner und femininer Endung eines Substantivs, das sonst auf nur ein Geschlecht bezogen werden könnte, ein Unterstrich gesetzt. Also zum Beispiel
bei Lehrer_innen, Schüler_innen und Teilnehmer_innen. Und noch ein weitreichender Beschluss wurde gefasst: Redaktionsmitglieder, also jene Mitglieder der Student_innenund Schüler_innen-zeitungen, die als Redaktion Mitglied im JMMV sind, genießen fortan festgelegte Rechte, z.B. die Beantragung eines Jugend-Presseausweises und ermäßigte Teilnahmegebühren bei Seminaren. In Sachen Papierkram konnten Fortschritte erzielt werden. Spätestens in zwei Jahren sollten dank Erik, Jörg, Carl, Tino und Jennifer die wenigen hartnäckigen Unklarheiten bei der alten Finanzbuchhaltung aufgearbeitet sein. Neben alldem blieb Platz, Ideen zu sammeln und an neuen Projekten zu arbeiten. Erstmalig trafen sich in Binz Vertreter_innen der studentischen Medien „heuler“ (Universität Rostock) und „moritz“ (Universität Greifswald). Sie planen ein großes Vernetzungstreffen zusammen mit der „Grünen Wiese“ aus Wismar, welches wahrscheinlich im April 2012 mit Unterstützung des JMMV durchgeführt wird. Bei so viel konstruktiver Atmosphäre blieb in Binz dann doch noch genügend Zeit für Strand und Zwischenmenschliches. Letztendlich verabschiedete sich Rügen sogar mit strahlendem Sonnenschein – Klare Sicht voraus für 2012!
Meer rausholen: Serviceleistungen für Mitglieder
Ansprechpartnerin: Rebecca Bruhn [mitgliederbetreuung@jmmv.de]
[rb] Der JMMV bietet jungen Medienmachern eine Plattform. Unsere Mitglieder liegen uns dabei besonders am Herzen. Auf Veranstaltungen und bei Projekten haben sie die Chance, Gleichgesinnte kennenzulernen und den Kontakt zu Profis zu knüpfen. Außerdem arbeiten unsere Aktiven aus den verschiedensten Referaten mehrere Stunden pro Woche, um den Einzelund Redaktionsmitgliedern die folgenden Serviceleistungen zu bieten. Rabatt bei Veranstaltungen Bei der Teilnahme an allen JMMV-Veranstaltungen bezahlen Mitglieder weniger als Nichtmitglieder. So liegt der MitgliederTeilnahmebeitrag für ein Wochenendseminar i.d.R. bei 20 Euro (statt 30 Euro). Im Seminarbeitrag enthalten sind Programm, Verpflegung und Übernachtung. Zusätzlich können wir auf Antrag die Fahrtkosten bis zum BahnCard50-Preis erstatten. Darüber hinaus erhalten Mitglieder auch auf bundesweiten Jugendpresse-Veranstaltungen einen Rabatt. Regelmäßiger Infoversand Vier bis fünf Mal im Jahr verschicken wir unseren JMMV-Infoversand. Dieser wird an alle Einzel- und Redaktionsmitglieder, Schülerzeitungen, Interessent_innen, Kooperationspartner und Freunde sowie an Jugendclubs und alle weiterführenden Schulen Mecklenburg-Vorpommerns geschickt. Insgesamt kommen wir so auf eine Reichweite von knapp 1.250 Adressen. Neben vereinsinternen Flyern verschicken wir Publikationen unserer Partner, unter anderem vom Landesjugendring, der Jugendpresse Deutschland e.V. und regelmäßig auch der „fluter“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Kostenlose Mitgliedschaft für Redaktionen Für Redaktionen jugendeigener Medien (z.B. von Schülerzeitungen oder Studierendenmagazinen) werden bei uns ein paar Extrawürste gebraten: Seit 2008 ist die Redaktionsmitgliedschaft kostenlos, um die oft finanziell klammen Redaktionskassen zu schonen. Redaktionsmitglieder haben ab sofort zudem die Chance, bei unseren Seminaren einen Rabatt einzulösen. Für die Zukunft nehmen wir uns vor, den Schülerzeitungstauschring wiederzubeleben. Das Prinzip ist einfach: Eine Redaktion schickt einige Ausgaben an unser Büro, wir schicken ihr verschiedene andere Zeitungen zum Blättern und Schmökern zurück. Jugend-Presseausweis Der Jugend-Presseausweis (JPA) erfreut sich im Plastikkartenformat immer noch großer Beliebtheit. Ausgestellt wird er über unseren Dachverband, der Jugendpresse Deutschland. Der JPA wird vom Deutschen Journalisten-Verband und der
Deutschen Journalisten-Union unterstützt und ist somit der anerkannte Presseausweis für junge Schreiberlinge. Er soll den Medienmacher_innen bei der Recherche ein „Türöffner“ sein. Mit seiner Hilfe kann die journalistische Tätigkeit glaubhaft nachgewiesen werden. Daher werden bei der Neuausstellung und Verlängerung zwei aktuelle Belege (nicht älter als sechs Monate) verlangt. Der Ausweis ist fälschungssicher und robust. Somit genießt er fast den Status eines amtlichen Dokuments. Anhand einer Personalausweiskopie stellen wir die Identität des_der Inhaber_in sicher. Für die Beantragung ist eine Mitgliedschaft im JMMV erforderlich. Pro Ausstellungsjahr wird eine Gebühr von 15,00 Euro erhoben. Bei unserer alljährlichen Mitgliederversammlung 2011 beschlossen wir, dass auch Redaktionsmitglieder (ohne Einzelmitglied zu sein) das begehrte Dokument erlangen können. Hierfür wird eine Gebühr von 30 Euro fällig. Als Jugendpresse-Landesverband sind wir als einziger Verein in MV zur Ausstellung des JPA berechtigt. Weitere Infos finden sich auf der Homepage der Jugendpresse unter [ http://www.jugendpresse.de/ ] oder können bei unserer JPA-Expertin Rebecca unter [ jugend-presseausweis@ jmmv.de ] erfragt werden. wellen-Mailingliste Die [wellen] ist seit dem 30. März 2011 die Mailingliste für unsere Einzelmitglieder. Die Idee dahinter: Wir wollen unsere Mitglieder mit besonderen Infos versorgen, an die sie so sonst nicht herankommen und ihnen somit eine gewisse Exklusivität versprechen. Die Liste ist offen für alle Mitglieder. Das heißt, dass jedes Listenmitglied etwas posten kann, ohne dass es vorher durch einen Moderator freigegeben wird. Bis zum Jahresende kamen so dutzende Mails zusammen, die unsere Mitglieder über spannende Wettbewerbe und Ausschreibung oder neue Projekte informierten. Rechtsberatung Der Alltag eines jungen Medienmachers kann manchmal unübersichtlich sein. Allzu oft stellt man sich die Frage: Darf ich das? Hierfür richtete die Jugendpresse Deutschland e.V. 2011 eine kostenlose Rechtsberatung in Zusammenarbeit mit der Berliner Kanzlei Raphael Thomas ein. Diese bietet den Mitgliedern aller Jugendpresse-Landesverbände Antworten zu Fragen wie „Darf ich über bestimmte Themen nicht berichten?“ oder „Darf unsere Schülerzeitung verboten werden?“. Auch unsere Mitglieder dürfen diesen Service nutzen, um Sicherheit bei rechtlichen Unklarheiten zu erlangen. Das Anliegen wird direkt an [ rechtsberatung@jugendpresse.de ] gerichtet. Von dort aus wird die Frage an die Anwaltskanzlei weitergeleitet.
Innerverbandliche Arbeit: Aktiventreffen, Klausurtagungen, Telefonkonferenzen und mehr [mf, mab] Um die gemeinsame ehrenamtliche Arbeit der Aktiven gewährleisten zu können, gibt es regelmäßig Treffen im Jugendmedienverband. Diese finden fast ausschließlich an Wochenenden statt, da sich die ehrenamtliche Arbeit sonst nicht mit Ausbildung oder Arbeit verbinden lassen würde. Mit der Zeit haben sich verschiedene Formate für unsere Treffen etabliert: Landesklausurtagungen („LaKlaTa“) gibt es in der Regel zwei Mal im Jahr. Sie dienen der konkreten Planung des nächsten Halbjahres, der Auswertung des letzten Halbjahres oder generellen Zielsetzungen. In 2011 haben wir eine und dafür außergewöhnlich lange LaKlaTa vom 15.-18.09.2011 durchgeführt. Inhalt dieser war einerseits die Zukunftswerkstatt und andererseits die Jahresplanung für 2012. Alle zwei bis drei Monate treffen wir uns für ein Wochenende zur Besprechung und Bearbeitung tagesaktueller Themen. Im vergangenen Jahr waren es fünf Aktiventreffen, auf denen wir uns über vergangene und kommende Veranstaltungen austauschen, uns Tipps geben und Probleme ansprechen. Wenn möglich verbinden wir diese Treffen mit dem Postversand in unserem Rostocker Büro. Unser diesjähriges Sommerfest veranstalteten wir in der Heuherberge Poggendiek in Boldenshagen nahe Bad Doberan. Poggendiek erwies sich als perfekter Ort, um das Stadtleben und den ganzen „Medienkram“ hinter sich zu lassen. Doch Allergiker_innen verschiedenster Couleur hatten mitunter ihre Schwierigkeiten, die Ruhe auch zu genießen. Doch gelang es uns mit Gitarrenmusik, Gesang, Lagerfeuer und Knüppelteig den Pollen und dem hereinbrechendem Regen zu trotzen. In einem Abstand von etwa drei Jahren gesellt sich zu unseren Aktiventreffen eine Zukunftswerkstatt („ZukuWe“). Sie dient dazu, uns für die Zukunft strategisch aufzustellen und Ideen für Probleme zu entwickeln, die mit den Alltagswerkzeugen nicht möglich sind. Die ZukuWe stellt eine besondere Moderationsform dar, die den Prozess in drei Teile gliedert: Die Beschwerdephase, in der die Teilnehmer_innen Unmut, Kritik und negative Erfahrungen äußern können; die Fantasiephase, in der eine optimale Zukunft beschrieben werden soll und die Verwirklichungsphase, in der abgeschätzt wird, was und wie aus der Fantasiephase umgesetzt werden kann. Die Kernergebnisse der Phasen sind folgend kurz dargestellt. In der Beschwerdephase wurden u.a. folgende Punkte genannt: Verantwortungsdruck und Motivationslosigkeit einiger Aktiver; die ungleiche Aufgabenverteilung unter den Aktiven; unklare Arbeitsteilung; ein fehlendes Projekt-
management; kritikbelastete und teilweise unpersönliche sowie fehlende Kommunikation; Strukturverlust und Überstrukturierung sowie fehlende gemeinsame Zeit. Die Fantasiephase wurde u.a. mit folgenden Wünschen gefüllt: häufige Treffen mit persönlicher Freizeit in einem starkem Aktivenkreis; großes Büro für tolle Arbeitsatmosphäre; mehr Interesse für die Arbeit anderer Aktiver; Fortbildungsveranstaltungen für die Aktiven; bessere Projektkoordination; intensivere Zusammenarbeit mit Schülerzeitungen. In der Verwirklichungsphase wurden konkret Ziele gesetzt, die in die Jahresplanung für 2012 eingeflossen sind. Dazu zählen ein Kommunikationsseminar für die Aktiven, eine bessere Definition der Referate, sowie ein Alumnitreffen ehemaliger Aktiver des JMMV in Verbindung mit dem Sommerfest. Bereits 2010 etablierten sich zusätzlich zu unseren persönlichen Treffen Telefonkonferenzen im Zwei-Wochen-Takt. Diese dienen der Besprechung von dringlichen und komplexen Themen, welche weder bis auf ein persönliches Treffen aufgeschoben werden können oder sich für eine Maildiskussion nicht eignen. Die erste Sitzung des neugewählten Vorstandes findet einen Tag nach der Mitgliederversammlung statt.“ Sie setzt den Startschuss für ein neues Jahr voll Jugendmedienarbeit. Das zentrale Thema bildet hier die Verteilung von Aufgabenbereichen und Zuständigkeiten.“ Anfang Dezember feierten die JMMV-Aktiven ihre traditionelle Weihnachtsfeier. Diesmal in Hermannshagen. In schöner Tradition hat der JMMV wieder einen besinnlichen Jahresausklang verbracht. In diesem Jahr entschieden wir uns für eine Unterkunft im Gutshaus Hermannshagen, wo wir ein komplettes Wochenende von Freitag bis Sonntag verbrachten. Dort wurde gekocht und Kekse und Brot gebacken. Für unsere Mitglieder fertigten wir selbstbedruckte JMMV-Weihnachtskarten an. Aber auch für die Anwesenden gab es besinnliche Stunden die verbracht werden wollten, ob in der Außenbadewanne oder vor dem Kamin. Rundum ein schönes Wochenende. Egal ob Aktiventreffen, Telefonkonferenz oder Zukunftswerkstatt – unsere Treffen sind offen für alle Aktiven und diejenigen, die es werden wollen. Denn Entscheidungen werden im JMMV soweit möglich im Konsens aller Beteiligten getroffen. Die Meinung des Einzelnen ist uns wichtig und geht in die Entscheidungsfindung ein.
Unsere Außenvertretungen: Mitmischen und mitentscheiden Ansprechpartner_innen: Katharina Bluhm [katha@jmmv.de], Tino Höfert [tino@jmmv.de] [kb] Ein wichtiger Teil unserer Arbeit außerhalb des eigenen Verbandslebens ist die aktive Teilnahme im Landesjugendring MV e.V. (LJR). Der LJR ist ein Zusammenschluss aus 22 landesweiten Jugendverbänden wie z.B. den Falken, dem Pfadfinderbund, der Jugendfeuerwehr und der Katholischen Jugend. Diese setzen sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche gegenüber der Öffentlichkeit, Verwaltung und Politik eine Stimme finden sowie weiter gefördert werden. Somit wird Jugendarbeit sicher gestaltet.“ Alle Verbände und Organisationen werden zu den sechs Mal im Jahr stattfindenden Hauptausschüssen eingeladen, auf denen die jeweiligen Vertreter_innen ihre Stimmen einsetzen können.
Hier werden Ideen gesponnen, Pläne geschmiedet, Entscheidungen getroffen und eine Jugendarbeitskultur gebildet. Hinzu kommt eine jährliche Vollversammlung des Landesjugendrings, bei der auch der Vorstand gewählt wird. Unterstützt wird dieser durch ein Team von Hauptamtlichen in der Schweriner Geschäftsstelle. Seit der Vollversammlung 2010 ist unsere Aktive Katha im Vorstand des LJRs. Wichtige Themen in 2011 waren unter anderem die Kampagne „Ferien für alle Kinder“ und das Engagement gegen Extremismus. Unsere Moderatorin Ulrike war unter anderem aktiv an der Organisation und Durchführung von „Jugend hakt nach“, einem Nachfolgeprojekt von „Jugend in Landtag“, im Schweriner Schloss beteiligt. [ http://www.jugend.inmv.de/ ]
Ansprechpartner: Tino Höfert [tino@jmmv.de] [th] Die Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e.V. - kurz: LAG Medien - ist der Dachverband für Medienbildung und Medienkultur in unserem Bundesland. Gegründet wurde der Verband 2003. Neben dem JMMV sind auch andere Institutionen und Einzelpersonen Mitglied in der LAG, beispielsweise LOHRO, das institut für neue medien oder das Filmbüro Wismar. Bundesweit ist die LAG Teil der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikation e.V. (GMK). Die LAG Medien hat sich zum Ziel gesetzt, ein fachlicher Interessenverband zu sein, der verschiedene Medienprojekte unterstützen, strategische Leitlinien erarbeiten und Medienkompetenzförderung koordinieren soll. Einmal jährlich findet die Jahreshauptversammlung statt, so in diesem Jahr am 11. März. Eines der wichtigsten Projekte des Verbandes ist der mehrjährige Schulversuch. Mit vielen neuen Erkenntnissen und Ideen endete die erste Projektrunde in diesem Jahr und
schloss mit der Tagung „Auf dem Weg zur Medienschule“ am 27. Juni 2011 in Rostock ab. Unsere Aktiven Sophie und Tino nahmen daran teil. Darüber hinaus sind verschiedene Fachausschüsse aktiv. Im Oktober 2011 wurde der Fachausschuss „Stärkung und Nachhaltigkeit außerschulischer Medienbildung” gebildet, in welchem auch Tino mitwirkt. Momentan befindet sich der Ausschuss noch in der Gründung, doch erste Themenschwerpunkte stehen bereits fest: Wie sieht die Situation außerschulischer Medienbildung im Land aus? Welche Modelle und Konzepte braucht es? Wie können die einzelnen Akteure sich noch besser vernetzen und beraten? Die ersten Schritte sind getan, und auch in Zukunft wird sich der JMMV als Netzwerk jungen Engagements aktiv in der LAG einbringen. [ http://lagmedien.inmv.de/ ]
Ansprechpartner: Tino Höfert [tino@jmmv.de]
[th] In fast allen Bundesländern haben sich junge Medienmacher_innen zu regionalen JugendpresseVerbänden zusammengeschlossen. Sie alle verbindet der Spaß am Medienmachen. Egal ob sie schreiben, fotografieren, bloggen, filmen oder Radio machen sie genießen die Vorteile, die ein Medienverband jungen Journalist_innen bieten kann. Die Jugendpresse Deutschland e.V. (JPD) ist der Bundesverband dieser landesweiten Jugendpresse-Organisationen und setzt sich aus diesen zusammen. Die JPD unterstützt vom Berliner Büro aus die Arbeit der einzelnen Landesverbände und sorgt für die Vernetzung untereinander. Bundesweite Projekte wie die Jugendmedientage sowie Serviceleistungen wie der Jugend-Presseausweis erweitern das Angebot der Mitgliedsorganisationen. „Mehr als Worte“ – das ist der Slogan, unter welchem die JPD als starker Interessensverband auftritt. Landesverbände wie der JMMV beteiligen sich zusammen an bundesweiten Ideen und Projekten und bewerben diese mit Versandbeilagen. Sie wirken an Entscheidungen und Umsetzungen des Bundesverbands gemeinsam mit. Dies geschieht auf zwei Mitgliederversammlungen pro Jahr, wovon eine am ersten Aprilwochenende in Schwerin stattfand. Als gastgebender
Landesverband konnten wir 50 Gäste im Schweriner Schloss begrüßen, Tino unterstützte den Bundesvorstand zudem bei der organisatorischen Vorbereitung. Die zweite Mitgliederversammlung fand vom 07. bis 09. Oktober 2011 in München statt. Bei beiden Terminen war der JMMV jeweils mit zwei Delegierten vertreten. JMMV-Gesichter dürfen da bei den großen Projekten natürlich nicht fehlen – und so war es auch in diesem Jahr: Ob als Helfer auf der Preisverleihung zum Schülerzeitungswettbewerb der Länder in Berlin (Tino), als Kassenprüfer für die Bundesfinanzen (Erik), als Teilnehmerbetreuerin auf den Jugendmedientagen in Stuttgart (Ella), oder als Autorin (Sophie) oder Fotograf (Martin Knorr) für eine politikorange-Ausgabe. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir zu den Jugendmedientagen im November der Landesverband mit den meisten Teilnehmer_innen waren – natürlich in Relation zu den Einwohnerzahlen von MV. Als Gewinn bekamen wir von der Jugendpresse ein Seminar unserer Wahl geschenkt und nutzten es für unser Jahresabschlusstreffen in Hermannshagen. Diesen Weg der engen Zusammenarbeit mit unserem Bundesverband werden wir auch im kommenden Jahr gehen. Die ersten Wegsteine sind dafür bereits gelegt: So sind wir einer von mehreren Kooperationspartnern für ein langfristiges Bürgermedienprojekt im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“. [ http://www.jugendpresse.de/ ]
Bericht aus dem Finanzreferat 29 Ansprechpartner_innen: Jennifer Möller, Erik Jalowy, Tino Höfert [finanzen@jmmv.de] [th] 2011 war in vielerlei Hinsicht ein erfolgreiches Jahr für den JMMV. Dies trifft auch auf die Vereinsfinanzen zu. Das liebe Geld hat unser Büroteam in diesem Jahr so stark eingespannt wie selten zuvor. Durch ihren festen Arbeitsplatz im Rostocker JMMV-Büro kümmern sich Jennifer, Erik und Tino zudem um regelmäßige Bürotätigkeiten wie Posteingang, Telefonate, Archivierung und allgemeine Material- und Logistikaufgaben. So sind die Finanzer das Referat mit dem größten Arbeitsaufwand im Verein, sowohl in reiner Arbeitszeit gemessen als auch mit Blick auf die gefüllten Aktenregale. Die größte Herausforderung bleibt dabei, laufende Aufgaben fristgerecht zu erledigen und die Altlasten vergangener Jahre abzuarbeiten. 2011 ist uns dieser schwierige Spagat gut gelungen. Doch zuerst ein Blick auf die Gesichter, die hier mitarbeiten: Immer noch dabei sind Erik Jalowy, langjähriger JMMV-Aktiver und seit September 2010 als 10h-Aushilfe angestellt, sowie Tino Höfert, der in sein zweites Jahr als Finanzreferent des Vorstands ging. Einen personellen Wechsel gab es bei der zweiten Bürostelle: Jörg Spiller verließ nach drei Jahren das JMMV-Schiff und zog nach Berlin, um als Buchhalter bei unserem Bundesverband anzufangen. Seine Nachfolgerin wurde Jennifer Möller. Die 24-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften mit Wurzeln in Lüneburg überzeugte uns schnell mit ihrem Tatendrang, ihren Erfahrungen aus der „kauffrauischen“ Ausbildung und ihrer Leidenschaft für Buchhaltung. Ehrenamtliche Unterstützung und schnelle Antworten auf unsere Fragen bekamen wir auch 2011 von den beiden ehemaligen Aktiven Carl Berger und Robert Hacke. Veränderungen gab es nicht nur beim Personal, sondern auch bei der Technik. So erfolgte bei der Erstellung und Verwaltung unserer Rechnungen eine Umstellung auf eine onlinebasierte Lösung. Einen Großteil der Mitgliedsrechnungen 2011 konnten wir bequem und ressourcenschonend per Mail verschicken, ab 2012 werden alle Ausgangsrechnungen mithilfe des Onlinetools erstellt. Auch die allgemeine Dateiverwaltung haben wir durch Einsatz des Programms Dropbox optimieren können. Der Blick auf unsere Seminare und Projekte spricht ein gutes Bild: Wir standen finanziell auf sicheren Füßen. Mit der Medienfahrt Hamburg musste nur eine einzige Veranstaltung ausfallen. Grund hierfür waren viele Veranstaltungen unseres Kooperationspartners, der Friedrich-
Ebert-Stiftung, wodurch eine Finanzierung der Fahrt kurzfristig nicht mehr realisiert werden konnte (siehe S. 41). Die gute Nachricht jedoch: Wir haben auch dieses Jahr gut gewirtschaftet. So waren Seminarausgaben nicht so hoch wie ursprünglich erwartet, die geplanten Teilnehmerzahlen konnten wir erfüllen. So gelang uns die Finanzierung zweier zusätzlicher Projekte, die ursprünglich nicht in unserem Jahresplan vorgesehen waren, aber kurzfristig von Aktiven initiiert wurden. Zu nennen sind hier die Beteiligung beim Jugendmediencamp (siehe S. 47) und das Trickfilmseminar in Rostock (siehe S. 40). Nachwievor problematisch bleiben die nicht zu vernachlässigende Anzahl ausstehender Mitgliedsbeiträge, die auch trotz mehrfacher Kontaktversuche nicht bei uns eingegangen sind. Gründe hierfür und mögliche Strategien, um eine zufriedenstellende Zahlungsquote zu erreichen, sind rege auf der Mitgliederversammlung diskutiert wurden. Eine wichtige Einnahmequelle zusätzlicher Eigenmittel stellt unser Infoversand dar. Dank gezielter Akquise konnten wir hier neue, regionale Partner gewinnen. Als Herausforderung gestaltete sich abermals die Liquidität zu Jahresbeginn. Da wir durch Vertragsverhandlungen auf Fördermittel warten mussten, konnten wir in der Geschäftsstelle nur auf Kante nähen. Löhne konnten so erst später nachgezahlt werden. Erfahrungen vergangener Jahre halfen uns, diesen finanziellen „Knick“ besser abzufedern. Große Fortschritte konnten wir in der Buchhaltung und der Aufarbeitung vergangener Geschäftsjahre machen. Hierfür waren mehrere Arbeitstreffen an Wochenenden und eine stetige Absprachen zu besonderen Buchungsfällen notwendig. Nach aktuellem Stand sind alle Belege bis Ende 2011 gebucht. Momentan liegt der Fokus auf der Klärung von Problemfällen, wobei wir hier oftmals den Kontakt zu ehemaligen Aktiven suchen müssen, die Einblick in damalige Projekte hatten. Zielsetzung für 2012 ist es, mehrere Jahresabschlüsse vorzulegen, um anschließend die gewählten Kassenprüfer einzuladen und die ehemaligen Vorstandsgenerationen von der Mitgliederversammlung entlasten zu lassen.
Kooperationspartner_innen, Förderer und Freund_innen Altstadtdruck Rostock Beteiligungswerkstatt Mecklenburg-Vorpommern BilSE - Institut für Bildung und Forschung GmbH CAMINO gGmbH Designschule Schwerin Deutscher Journalisten-Verband Landesverband MV e.V. Deutschland sicher im Netz e.V. Druckerei Conell endil FilmLand MV gGmbH FiSH - Festival im StadtHafen Rostock Frauenbildungsnetz MV Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern Gutshaus Hermannshagen e.V. Hanse-Hostel Rostock heuler - Studentenmagazin der Uni Rostock Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg Institut für Qualitätsentwicklung MV institut für neue medien Rostock Jugendgästeetage Schwerin JugendMedienCamp Jugendpresse Deutschland e.V. Klaus-Jürgen Grothe Konrad-Adenauer-Stiftung,
Bildungswerk Schwerin Kreistag Güstrow Landesarbeitsgemeinschaft Medien MV e.V. Landesjugendamt Mecklenburg-Vorpommern Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V. Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern Landeszentrale für politische Bildung M-V Landtag Mecklenburg-Vorpommern MacPomm - Apple-Anwendergruppe Mecklenburg-Vorpommern im MAC e.V. Medienwerkstatt im Filmbüro Wismar Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV moritz-Medien Greifswald Norddeutsche Neueste Nachrichten Nordkurier Ostsee-Zeitung RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. Regionalzentrum für demokratische Kultur Stralsund Schülerzeitung „Kahkadu“ der Grundschule Hitzhusen/Weddelbrook Schweriner Volkszeitung Sozialwerk Presse-Club MV e.V. WIR. Erfolg braucht Vielfalt e.V. Wissenschaftsverlag Putbus Youthmedia - platform for young media makers
Kooperationen 2011 [th] Der JMMV lebt nicht nur von seinen eigenen Seminaren und Projekten, sondern auch von der Zusammenarbeit mit Partnern. Besonders in diesem Jahr beteiligten wir uns an spannenden Initiativen und unterstützten interessante Wettbewerbe, die hier vorgestellt werden sollen. „Karriere in IT & Medien“ Bereits 2010 brachte der Wissenschaftsverlag Putbus in Zusammenarbeit mit der IT-Initiative MecklenburgVorpommern e.V. die erste Auflage von „Karriere in IT & Medien“ heraus. Das kostenlose Buch fasst die wichtigsten Infos und Adressen zu Berufs- und Bildungswegen in den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie, Print-, Online- und audiovisuelle Medien sowie in den angrenzenden Bereichen Marketing, Werbung und PR in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Bei der zweiten Auflage für 2011/2012 stieg der JMMV als neuer Partner mit ins Boot. Auf sechs Seiten konnten wir unsere Aktiven, unsere Verbandsarbeit und unsere Projekte vorstellen. Nach der Veröffentlichung auf der CeBIT 2011 wurde der Ratgeber in einer Auflage von 20.000 Exemplaren im ganzen Land verteilt, u.a. auf Ausbildungsmessen und an Schulen. Als JMMV unterstützen wir den Wissenschaftsverlag bei der Öffentlichkeitsarbeit und durch die Verteilung an Mitglieder und Interessenten. [www.karriere-in-mv.de]
Medienpreis „Rufer“ Der „Rufer“ ist der Medienpreis der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern und wurde 2011 bereits zum dritten Mal vergeben. Der Preis versteht sich als Brückenschlag zwischen Medien und Wirtschaft: Mit dem „Rufer“ wollen die IHKs Neubrandenburg, Rostock und Schwerin einen anspruchsvollen Wirtschaftsjournalismus fördern, der das Interesse für marktwirtschaftliche Zusammenhänge weckt und einen Blick auf die Unternehmer im Land wirft. Zusammen mit Profijournalisten und IHK-Vertretern bewertete Tino als JMMV-Jurymitglied die insgesamt 26 Einsendungen aus den Sparten Print, Radio und Fernsehen. Die Preisträger wurden am 20. Juni 2011 auf einer Festveranstaltung in Neubrandenburg geehrt. [www.neubrandenburg.ihk.de] „Laut gegen Rechts“
Medienkompetenzpreis MV Der Medienkompetenzpreis Mecklenburg-Vorpommern wird jährlich von der Medienanstalt MV und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgeschrieben, um innovative medienpädagogische Projekte außerschulischer und schulischer Bildungsträger zu würdigen. Die besten Einsendungen werden im Rahmen des Festivals im Stadthafen Rostock (FiSH) ausgezeichnet. Mit insgesamt 51 Projektbewerbungen konnte der Wettbewerb einen neuen Einsenderekord verzeichnen. 2011 arbeitete unsere Beteiligungsmoderatorin Ulrike in der Hauptjury mit und wirkte bei der Gestaltung der Preisverleihung am 13. Mai 2011 mit. Zudem unterstützen wir den Mekopreis bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Dass Engagement gegen Rechtsextremismus prima mit lauten Gitarren funktioniert, bewies das Open-Air-Konzert „Laut gegen Rechts” am 2. September 2011 in Schwerin. Mit bekannten Bands und Künstlern wie Polarkreis 18, Tim Bendzko und Storch Heinar wurde für einen Abend die Schweriner Marstallhalbinsel in ein Festivalgelände verwandelt. Veranstalter war die Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“. Die klare Botschaft von über 10.000 Gästen: In Mecklenburg-Vorpommern ist kein Platz für Borniertheit, Hass und Fremdenfeindlichkeit. Sophie, Marie, Erik und Tino waren an diesem Tag dabei, um den JMMV mit einem eigenen Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ zu vertreten. Zahlreiche Besucher beteiligten sich an unserer kleinen Mitmachaktion, informierten sich über unsere Projekte oder nahmen sich ein Exemplar unseres wahlweise-Magazins mit.
[www.fish-rostock.de]
[www.laut-gegen-rechts.de]
Überblick Seminare - außerschulische Jugendbildung 34 FotoDigital-Workshop 28.-30. Januar 2011 Schwerin
Grundlagenseminar für Schülerzeitungsmacher: 25.-27. März 2011 Rostock
Schreibwerkstatt 18.-20. März 2011 Stralsund
Onlinejournalismus 01.-03 März 2011 Rostock
filmab! 30.04.-08. Mai 2011 Schwerin Politikwerkstatt 16.-18. Juni 2011 Schwerin Foto Analog 12.-14. August 2011 Greifswald Kurzfilmseminar 22.-25. September 2011 Wismar Projekt 1x1 14.-16. September Rostock Trickfilmseminar 11.-13. November 2011 Rostock
r ide n* *le falle ge aus
Medienfahrt Hamburg 19.-22. Oktober 2011 Hamburg Jugendmediencamp 10.-14. Juni 2011 Kratzeburg 5. Schülerzeitungswettbewerb MV Preisverleihung: 8. September 2001
Fotoausstellung Tag und Nacht
wahlweise erschienen: August 2011
FotoDigital-Workshop: Weniger ist mehr 35
28.-30. Januar 2011 in Schwerin Ansprechpartner: Martin Funck Referenten: Markus Blaurock, Martin Ahlert Kooperationspartner: Designschule Schwerin [mab] In den Zeiten des Internets sind wir umgeben von unzähligen Bildern aus vielfältigen Quellen. Gleichzeitig ist es möglich, mit einer gewöhnlichen Kamera und Speicherkarte tausende Bilder zu machen ohne den Apparat abzulegen. Was oft auf der Strecke bleibt, ist die bewusste Ause inanderse t zung damit, was ein Bild auszeichnet und warum
man es auswählen könnte. Beim Seminar FotoDigital haben wir uns mit dieser Thematik beschäftigt. In kleinen Workshops haben wir sowohl Allgemeines wie Bildkomposition, als auch Spezielles wie Fotografie für Sedcards oder Fotojournalismus behandelt. Auch die bewusste Auseinandersetzung mit der Kamera, Bildbearbeitung und Sortierung standen auf dem Programm. Passenderweise gab es auch ein neues Kurssystem, welches es den 17 Teilnehmern ermöglichte, sich nach eigenem Interesse einen Plan aus mehreren Modulen zusammenzulegen. So hatte jeder Teilnehmer dann am Ende ein anderes Seminar mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Diese Vielfalt an Möglichkeiten kam gut an. Und auch die Ergebnisse sprechen für eine große Bandbreite, was Fotografie möglich machen kann. Ganz anders die Bildgestaltung. Hier zählt weiterhin: Weniger ist mehr.
Schreibwerkstatt 18.-20. März 2011 in Stralsund Ansprechpartner_innen: Elisabeth Woldt, Tino Höfert Referent_innen: Ulrike Gisbier und Frank Schlösser Kooperationspartner: Friedrich-Ebert-Stiftung [ew] In China ist ein Sack Reis umgefallen – wie könnte dazu eine Nachricht in der Zeitung aussehen? Bei der Schreibwerkstatt in Stralsund erhielten die Teilnehmer_innen praktische Hinweise für solche Fragen, um die Antwort darauf dann selber auszuprobieren. Am Ende sollte jeder das nötige journalistische Handwerkzeug für die Erstellung einer unabhängigen Zeitung für junge Leute zu den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern im September 2011 in die Hand bekommen. Als Fachmann stand dabei der Rostocker Journalist Frank Schlößer zur Seite. Interviewvorbereitung, Berichteschreiben, Recherchemethoden und journalistische Ethik: Jede Menge Input für ein Wochenende! Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Erlernen vom Schreiben guter Reportagen. Zur Einstimmung versuchte jeder, zwei Minuten Stralsund einzufangen. Am Samstag ging es an die klassische Reportage. Zwar hatte die Stadt kein Großereignis zu bieten, doch die Themen waren dennoch schnell gefunden. Als die Autor_innen am Abend ihre Texte präsentierten, ging es um Ladendiebstahl, einen Rundgang durch Stralsund, Kaufrausch, Begegnungen und Meinungen auf der Straße sowie die Neueröffnung eines Schokoladengeschäfts.
Das Fundament war gelegt: Am Sonntagvormittag galt es nun, das Projekt Wahlzeitung anzuvisieren. Viele Ideen, die im März gesammelt und vergeben wurden, fanden sich dann letztendlich auch in der „wahlweise“ wieder. Doch bis dahin sollten noch einige Monate und die Politikwerkstatt in Schwerin vor den politischen Jungjournalist_innen liegen.
Grundlagenseminar für Schülerzeitungsmacher: Open End mit Happy End 36
25.-27. März 2011 in Rostock Ansprechpartnerinnen: Sophie Wenkel, Tina Tessnow Referentinnen: Helene Timm, Maria Buchholz
[ht + sw] Als Maria, Tina, Helene und Sophie am Freitagabend gespannt auf die ersten Teilnehmer_innen warteten, war wohl keinem bewusst, dass Themen wie „2012 – Das Ende der Welt“, Fukushima oder der Holocaust die jungen Schreiberlinge so brennend interessierten. Eine liebe, engagierte Gruppe die mit eifriger Recherche, Teamwork und journalistischem Talent eine Menge spannender Texte auf die Beine stellte. Nach der Kennlernrunde am Freitagabend, begannen wir gleich damit, die Theorie zu vermitteln. Doch anscheinend waren manche der Nachwuchsjournalist_innen nicht mehr so ganz aufmerksam: Denn so entstand an dem Wochenende die erste „Gloskel“ - eine Floskel gepaart mit einer Glosse. Kurz nach dem Frühstück mit Kaffee und frischen Brötchen, fanden wir uns auch schon wieder im Büro wieder. Nach dem letzten Vermitteln von Wissen, das zum Schreiben der Texte notwendig war, folgte die Redaktionssitzung. Als die Teilnehmer_innen der verschiedensten Altersklassen sich auf dieses doch recht ungewöhnliche Thema geeinigt hatten, wurde enthusiastisch drauf losgetippt. Noch bis spät in die Nacht saßen Maria, Helene, Tina und Sophie über den Produkten des kreativen Schreibflusses, um letzte Fehlerchen zu korrigieren. Die strahlenden Gesichter am nächsten Tag, entschädigten aber auch den
Schlafmangel – schließlich hielten die Jungs und Mädels die druckfrische GruLa-Ausgabe in der Hand: „Open End – Eine Zeitung am Ende der Welt“. Was im ersten Moment so abgrundtief pessimistisch klingt, wie die Tiefen unserer (Parallel-)Universen, entwickelte sich zu einem anspruchsvoll-interessanten Blättchen. In allen Artikeln findet sich die Meinung der Jungredakteur_innen wieder. Was dabei herauskam, ist eine Zeitung ganz von Hand gemacht – na gut: der Kopierer war ebenfalls beteiligt. 16 Seiten, 11 Teilnehmer_innen, 4 Betreuer_innen, 1 Wochenende: Es scheint, als würden die Schülerzeitungen MecklenburgVorpommerns nicht vor dem Ende stehen. Die fertige Seminarzeitung kann man auch online durchblättern: [ http://www.kurl.de/open-end ]
Onlinejournalismus 01.-03 März 2011 in Rostock Ansprechpartnerin: Elisabeth Woldt Referent_innen: Sebastian Jabbusch Kooperationspartner: heuler – das Studentenmagazin
[ew] „In der Welt des Internets ist es nicht der Konsument, der die Informationen sucht. Im Internet finden die Informationen den Konsumenten.“ So lautet womöglich die zentrale Botschaft, die die zehn Teilnehmer_innen des Onlinejournalismus-Seminares mit dem WebmoritzGründer Sebastian Jabbusch vom 1. bis 3. April in Rostock mitnehmen konnten. Gegenstand des Workshops war die Frage, wie Informationen journalistisch aufbereitet werden, um die richtige Zielgruppe zu erreichen. Es galt Filter- und Recherchemechanismen für die Datenflut im Netz zu erlernen, die Besonderheiten des Mediums herauszuarbeiten, das Konsumverhalten von Leser_innen im Internet zu thematisieren und den Aufbau von Webauftritten kritisch zu hinterfragen.
Viel Input für wenig Zeit. Doch kein Grund vor der Thematik zurückzuschrecken, denn für die Mehrheit der Seminarteilnehmer_innen kam ein Exkurs in die journalistischen Dimensionen von Creative Commons, Flattr, Community Management, Hyperlokalität, Twitter und Facebook sehr gelegen. Die acht anwesenden Redakteure vom Studentenmagazin „heuler“ befanden sich zum Zeitpunkt des Seminares mitten in der Planung ihres eigenen studentischen Onlinemediums. Dieses soll neben dem erfolgreichen Print-Magazin tagesaktuelle Informationen aus dem kulturellen, universitären, und politischen Studentenleben der Hansestadt online publizieren. Seit dem 12.Mai mischt der „heuler“ unter der Domain www.heulermagazin.de in der wachsenden online-Medienlandschaft mit. Er schickt seine Informationen ins Netz, wo sie ihre Konsument_innen suchen und auch hoffentlich finden werden.
Unabhängige Begleitzeitschrift zum 21. filmkunstfest in Schwerin
30. April - 08. Mai 2011 in Schwerin Ansprechpartner: Marco Herzog Referent_innen: Tino Höfert, Elisabeth Woldt Kooperationspartner: FES
[th] Was kommt dabei heraus, wenn man einen verrückten Haufen junger Nachwuchsreporter_innen, dutzende Filme, Laptops, Kameras, Schreibgeräte und viel Kreativität für eine Woche in eine Schweriner Wohnung zusammenwürfelt? Richtig: Unser Seminarklassiker filmab!, das unabhängige Begleitmagazin zum jährlichen Filmkunstfest in Schwerin. Auch in diesem Jahr war der JMMV wieder live mit einer jungen Redaktion bei der 21. Ausgabe des Festivals dabei. Zusammen schrieben wir Rezensionen, berichteten von Veranstaltungen, interviewten Filmemacher_innen und waren zwischen Kinosessel und rotem Teppich mittendrin im Geschehen. Viele interessante Spiel-, Kurz- und Dokumentationsfilme gab es zu rezensieren; insbesondere die Gastlandreihe zu Israel bot Stoff für zahlreiche spannende Artikel. Und so gab es auch in diesem Jahr wieder unvergessliche filmab!-Momente: Beispielsweise, wie Rabbi William Wolff Katja und Maria faszinierte, wie Tino Alice Dwyer interviewte, wie wir unsere Magazine in allerlei Händen entdeckten oder Sophie ihren verloren geglaubten Koffer wiederbekam.
Nicht nur auf den Leinwänden gab es Premieren, sondern auch bei uns: Die filmab!-Redaktion verlieh ihren ersten, kleinen Kritikerpreis. Es ist: Ein Kälbchen. Sozusagen ein Baby-Ochse, weil wir nicht abwarten konnten, bis der „erwachsene“ Fliegende Ochse verliehen wurde. Glücklicher Gewinner des ersten Goldenen Kälbchens ist das Schweizer Team von „Tag und Nacht“, dessen Hauptdarstellerin Anna Rot sich riesig über unsere Auszeichnung freute. Wir hoffen, dass das Kälbchen bis zum nächsten Filmkunstfest noch ein wenig wächst, um dann ganz offiziell verliehen zu werden. Alle Ausgaben (zum digitalen Durchblättern und Schmökern) sind neben tollen Fotogalerien, Zusatzartikeln und bewegten Redaktionsbildern auf unserem bewährten filmab!-Blog [ www.filmab.jmmv.de ] zu finden.
Politikwerkstatt 16.-18. Juni 2011 in Schwerin Ansprechpartner_innen: Ulrike Gisbier, Tino Höfert Referentinnen: Mandy Jochmann, Elisabeth Woldt Kooperationspartner: Friedrich-Ebert-Stiftung, KonradAdenauer-Stiftung, Landtag Mecklenburg-Vorpommern
[hah, th] Auf den verzweigten Fluren des Schweriner Schlosses kann man sich leicht verlaufen. Zumindest, wenn man nicht täglich dort ein und aus geht, weil man zum Beispiel Politiker im Landtag Mecklenburg-Vorpommern ist. Denn genau der befindet sich dort. Eine Gruppe von elf schreibbegeisterten Jugendlichen durfte für drei Tage genau dort arbeiten, um im Rahmen unseres Seminars „Politikwerkstatt“ die Arbeit im Landesparlament kennenzulernen. Unsere Seminargruppe war auf großer Mission: Wir recherchierten für unser junges Magazin „wahlweise“. Im Landtag hatten wir die Möglichkeit, mit Politikern zu sprechen und sie nach Lust und Laune auszufragen. Als Redaktionssitz stand uns das Pressezentrum zur Verfügung, in dem sonst die richtigen Journalisten arbeiten. Von dort aus wurde geschaltet und gewaltet: die Termine mit den geladenen Politikern mussten schließlich koordiniert werden, es fanden Diskussionsrunden über Gestaltung und Aufbau der Zeitung statt, und natürlich arbeiteten alle fleißig an den Texten.
Die Interviews mit den Politikern waren Neuland für unsere Nachwuchsjournalisten. Schnell machte sich Unsicherheit breit. In der Redaktionsrunde tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen aus. Mareike aus Rostock amüsierte sich sichtlich über das Kommunikationsverhalten ihres Gesprächspartners: „Es wurde schnell deutlich, dass er ein typischer Klischee-Politiker ist: Er ist meinen Fragen immer ausgewichen und hat fast nie direkt geantwortet.” Trotz solcher Anfangsschwierigkeiten kam schnell Routine in die Arbeit der Gruppe. Schon am zweiten Tag war es keine Schwierigkeit mehr, vom Klo zurück zum Pressezentrum zu finden. Auch im Umgang mit den Politikern wurden die Teilnehmer sicherer. Sie stellen fest: Nicht alle Politiker sprechen nur in undurchsichtigen Floskeln oder wiegeln Fragen ab. Im Gegenteil: Viele sind offen, freundlich und auch ihrerseits an den jugendlichen Fragestellern interessiert. So blickten die Teilnehmer nach einem erfolgreichen Arbeitstag auf Interviews mit Vertretern der SPD, Linken, CDU, FDP und Grünen zurück; einige Teilnehmer hatten außerdem an der Sitzung des Finanzausschusses teilgenommen. Nebenbei drehte ein Team vom Regionalzentrum für demokratische Kultur Stralsund einen kurzen Film über unsere Politikwerkstatt.
Kurzfilmseminar 22.-25. September 2011 in Wismar Ansprechpartner: Marco Herzog Referentin: Andrea Köster Kooperationspartner: Medienwerkstatt des Filmbüros Wismar
[mh , sw] Zum ersten Mal seit Langem fand ein Seminar statt, welches sich mit dem bewegten Bild auseinandersetzte. Die Medienwerkstatt des Filmbüros Wismar stellte Unterkunft,
Seminarräume, Technik und Referenten. So konnten wir ein gelungenes Seminar organisieren, das von den 14 – 26 Jährigen Teilnehmer_innen gut angenommen wurde. Die Besonderheit dieses Seminares: wir begannen schon an einem Donnerstag, die Theorie zu vermitteln. Die Referentin Andrea Köster und die Praktikanten der Medienwerkstatt steckten sämtliche Energie und Elan in die erfolgreiche Umsetzung des Seminars. Nach dem Theorieteil ging es zunächst daran, das Gelände nach geeigneten Drehorten abzusuchen. Anschließend konnten alle Teilnehmer_innen in die Kreativphase starten, in der erst ein wenig in der großen Gruppe und später in zwei kleineren Gruppen Ideen gesponnen und Drehbücher geschrieben wurde. Danach wurde Technik zusammengestellt und losgedreht. Ergebnis waren dann zwei kreative, qualitativ hochwertige Kurzfilme, die die Hektik und am Set schnell vergessen ließen. Beide Kurzfilme wurden in den Wochen nach dem Workshop im Vorprogramm des Filmbüros Wismar gezeigt und fanden viel Applaus.
Fotoanalog 39
12.-14. August 2011 in Greifswald Ansprechpartner: Marco Herzog Referent: Marco Herzog Kooperationspartner: St. Spiritus Greifswald, Jugendmedien Greifswald [mb] Wenn sich zwölf junge Fotograf_innen freiwillig für zwei Tage in eine dunkle Kammer einschließen, kann das nur bedeuten, dass sie beim FotoAnalog-Seminar des JMMV sind. Im August dieses Jahres trafen sich in Greifswald diejenigen, die die Fotografie von Anfang an begreifen wollten. Sie gingen zurück an den Anfang, experimentierten mit Film und Vergrößerer herum und erlebten ihre eigenen Fotos auf eine ganz andere Art und Weise. Nachdem jede_r Teilnehmer_in auf einem langen Spaziergang durch die Greifswalder Innenstadt einen Film voller Belichtungen im Gepäck hatte, wurden diese gemeinsam entwickelt. Kurze Zeit später teilte sich die Gruppe auf, da der JMMV zwei Labore gemietet hatte. So hatte jede_r Teilnehmer_in einen Arbeitsplatz und konnte die wie immer knappe Zeit ausgiebig nutzen. Das Besondere an diesem Seminar war der gemeinsame Arbeitsablauf, bei dem aufeinander geachtet wurde und
jedes Ergebnis zusammen entstand. Die Teilnehmer_innen halfen sich gegenseitig und fieberten bei jedem Bild, das im Entwicklerbad langsam sein Gesicht zeigte, mit. Hierbei zeigte sich eine große Motivbreite: von Portraits über Architektur bis hin zu skurril wirkenden Doppelbelichtungen – die Teilnehmer_innen setzten sich selbst und ihren Kameras nur wenige Grenzen. Am Ende waren alle über sich selbst erstaunt, und darüber, wie schnell die Zeit vergehen kann, wenn man nicht auf sie achtet. Auch wenn so ein Seminar mit hohem Aufwand, langer Vorbereitung und viel Material verbunden ist, zeigt sich allein am Feedback der Teilnehmer_innen, dass solch ein Projekt noch nicht zu den Akten gelegt werden sollte. Stattdessen interessieren sich wieder mehr Jugendliche für „alte“ Medien und dieses Interesse sollte auch weiterhin unterstützt werden. Deshalb wird es auch im nächsten Jahr ein Analogseminar geben, bei dem die Jugendlichen im Dunkeln die schönsten Lichtbildwerke zaubern.
Projekt 1x1 14.-16. September in Rostock Ansprechpartner: Martin Ahlert, Martin Funck Referenten: Martin Ahlert, Martin Funck, Klaus-Jürgen Grothe, Tino Höfert, Katharina Bluhm [maah] Am Anfang aller Projekte steht die Idee. Ideen alleine schaffen aber keine Ergebnisse. Zeit, Geld und Fleiß müssen noch hinzukommen. Wenn nun zur Idee, Zeit, Geld und Fleiß noch Projektmanagement hinzugefügt wird, spart man Kraft, Geld und Zeit, die in Projekt fließen und vermehrt das, was am Ende entsteht. Kurzum effektiveres Zeitund Aufgabenmanagement führt zu größeren Ergebnissen. In unserem Workshop nahmen wir die Teilnehmer´_innen an die Hand und führten sie durch Projektstrukturpläne, Rhetorik, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Gruppentheorie. Trotz der enormen Wissensflut zeigten die Teilnehmer_innen eine kaum bremsbare Motivation. So wurden Programmpunkte bis 24Uhr - auf Teilnehmerwunsch - ausgedehnt. Am Ende wusste jeder, was sich hinter dem Schlagwort Projektstrukturplan versteckt. Wann und wie dieser einem helfen kann. Unter dem Thema Rhetorik wurden Grundlagen
vermittelt, die es zu beachten gilt, wenn Ideen und Bitten - schriftlich oder mündlich - überzeugen sollen. Weiterhin erhielt jeder einen Überblick, von welchen Institutionen die eigene Projektkasse gefüllt werden kann. Öffentlichkeitsarbeit wurde vom Samstag zu Sonntag besprochen, wobei nach 24Uhr der ermüdete Referent, dass Thema nur grob anschnitt. So blieb es beim Analysieren und Erstellen von Slogans. Am Sonntag erfuhren die Teilnehmer_innen nach einem ausgiebigen Frühstück, warum Kennlernspiele so wichtig sind und vertieftet dies mit einem Modell zur Gruppentheorie. Hier kam es bei manch einem zu Selbsterkenntnissen, welcher Typ von Gruppenmitglied man ist und was man zur Gruppenleistung beträgt. Zurückblickend punktete dass Seminar auf zwei Ebenen. Einerseits auf der oben erläuterten sachlichen Ebene und andererseits in dem regen Erfahrungsaustausch zwischen Menschen, die sich gerne und viel engagieren.
Trickfilmseminar: Alles in Bewegung 11.-13. November 2011 in Rostock Ansprechpartnerinnen: Sophie Wenkel, Marie Kutzer Referent: Christian Duzbiel Kooperationspartner: Institut für neue Medien, Rostock [mku] Zusammen mit dem Institut für neue Medien organisierten wir Mitte November ein Trickfilmseminar in Rostock. Von den zehn Teilnehmern_innen im Alter von 12 bis 21 Jahren hatte noch keine_r Vorkenntnisse in der Trickfilmproduktion. Die waren dank der Einführung in die Theorie durch den Referenten Christian Duzbiel und Auswertung professioneller Beispielfilme aber auch gar nicht nötig. Schnell stellten die Teilnehmer_innen fest, dass ihrer Kreativität bei der Produktion eines animierten Films keine Grenzen gesetzt sind. So wurden am Samstagmorgen verschiedene Materialien ausprobiert und erste Probefilme erstellt. Anschließend sammelten die Teilnehmer_innen Ideen für eigene Filme. Alleine oder in kleinen Gruppen machten sie sich an die Arbeit, Figuren und Set zu gestalten. So wurde gezeichnet, geschauspielert und geknetet, bis alle Aufnahmen im Kasten waren. Mit Unterstützung des fachkundigen Referenten bearbeiteten die jungen Filmemacher_innen ihre Werke am Computer, setzten effektvolle Schnitte und hinterlegten die Animationen mit Geräuschen. Einige Teilnehmer_innen hatten aufgrund von sehr ausgefallenen Ideen, Schwierigkeiten im Zeitrahmen zu bleiben, aber mit Hilfe aller konnten am Sonntagmittag fünf selbstgemachte Trickfilme präsentiert werden. Die Teilnehmer_innen bewerteten das Seminar als sehr lehrreich und schienen inspiriert, weiterhin mit dem Medium Trickfilm zu arbeiten.
Medienfahrt Hamburg * leider ausgefallen*
19.-22. Oktober 2011 in Hamburg Ansprechpartner_innen: Elisabeth Woldt, Tino Höfert [th] Nach der erfolgreichen Medienfahrt Berlin 2010 hatten wir uns auch für dieses Jahr eine viertägige Recherchefahrt in eine Medienmetropole vorgenommen. Hamburg sollte das Ziel unserer Entdeckungstour werden und schon sammelten wir tolle Ideen für Redaktionsbesuche: Norddeutscher Rundfunk, Tagesschau-Studio, SPIEGEL-Gebäude, FreihafenRedaktion und vieles mehr. Die schlechte Nachricht: Kurz vor Ausschreibungsbeginn teilte unser Förderer uns mit, dass 2011 eine Finanzierung nicht mehr möglich sei. Schade. Doch die gute Nachricht ist: Die Medienfahrt wird trotzdem stattfinden. Allerdings erst 2012. Die bereits gesponnenen
JMMV-Weihnachtsfeier 09.-11. Dezember 2011 in Hermannshagen Anfang Dezember feierten die JMMV-Aktiven ihre traditionelle Weihnachtsfeier. Diesmal in Hermannshagen. [mab] In schöner Tradition hat der JMMV wieder einen besinnlichen Jahresausklang verbracht. In diesem Jahr entschieden wir uns für eine Unterkunft im Gutshaus Hermannshagen, wo wir ein komplettes Wochenende von Freitag bis Sonntag verbrachten. Dort wurde gekocht und Kekse und Brot gebacken. Für unsere Mitglieder fertigten wir selbstbedruckte JMMVWeihnachtskarten an. Aber auch für die Anwesenden gab es besinnliche Stunden die verbracht werden wollten, ob in der Außenbadewanne oder vor dem Kamin. Rundum ein schönes Wochenende.
Ideen werden wir dafür natürlich wieder aufgreifen, denn bereits im Vorfeld hatten sich einige Interessent_innen bei uns gemeldet. Das beweist, dass der Bedarf nach Einblicken und Kontakten in die professionelle Medienwelt da ist - als JMMV wollen wir diesem auch gerecht werden. So wählten wir den September 2012 als Zeitraum für die Medienfahrt aus. Das passt gut, denn im kommenden Herbst werden die bundesweiten Jugendmedientage an der Elbe stattfinden. Um Lust auf Hamburg im Allgemeinen und auf die JMT im Speziellen wecken, wird unsere Medienfahrt ein kleines Warm-up dafür sein.
6. landesweiter Schülerzeitungswettbewerb Ansprechpartner_innen: Ulrike Gisbier, Sophie Wenkel, Tino Höfert , [szwettbewerb@jmmv.de] Schirmherrschaft: Bildungsminister Henry Tesch Motto: „Schickt uns eure bunten Kühe!“ Veranstalter: JMMV und Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Partner: Schweriner Volkszeitung, Nordkurier, Presse-Club MV, Kreistag Güstrow Ausschreibung: ab September 2010 Einsendeschluss: 01. Dezember 2010 Jurysitzung: 26. Januar 2011 in Rostock Preisverleihung: 08. September 2011 im Kreistag Güstrow Anzahl der Teilnehmerredaktionen: 35 Anzahl der Gewinnerredaktionen: 14 Anzahl der Jurymitglieder: 12 [th] Was lange währt, wird endlich gut - dieses Sprichwort passt in diesem Jahr zu unserem landesweiten Schülerzeitungswettbewerb, der bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben wurde. Länger als sonst mussten die Redaktionen in der Zeit zwischen Einsendung und Preisverleihung warten, doch zu guter Letzt gab es wieder strahlende Sieger. Doch von Anfang an: Zunächst hatte sich etwas im Team verändert. Patrick Schimpke verließ im Sommer 2010 nach zweijähriger Elternzeitvertretung den JMMV-Kahn und unsere Moderatorin Ulrike Gisbier kehrte zurück. Sogleich wurde sie wieder Teammitglied beim Schülerzeitungswettbewerb und profitierte von Patricks Tipps und umfangreicher Dokumentation. Noch immer dabei waren als JMMVAktive Sophie und Tino. Um der Veränderung im Team auch etwas Ausdruck zu verleihen, gaben wir unserem gefleckten Maskottchen einen neuen Anstrich: Die Kuh, die als Markenzeichen auf dem Ausschreibungsflyer und der Wettbewerbshomepage zu sehen ist, wurde etwas moderner und frecher, die Farben dafür einen Tick gesetzter und weniger knallig. Bis Dezember hatten die Teilnehmerzeitungen dann Gelegenheit, ihre bunten Blätter zum Wettbewerb einzureichen. Mit einem Blick auf den Wettbewerb 2009/2010 lässt sich feststellen, dass die Einsendezahlen nahezu konstant blie-
ben: Statt 36 Zeitungen erreichten uns 35. Umso schöner ist dafür ein neuer Rekord: Noch nie nahmen so viele Grundschülerzeitungen am Wettbewerb teil, nämlich genau 17 Redaktionen. Für unsere Jury bedeutete das wieder viel Arbeit, und beim sechsten Wettbewerb waren dies folgende Expertinnen und Experten: Ute Lilienthal, Solveig Haugwitz und Cathrin Grotjohann (vom Institut für Qualitätsentwicklung, stellvertretend für das Bildungsministerium), Philip Schroeder (Redakteur im Kulturressort der Schweriner Volkszeitung), Marina Spreemann (ZiSch-Redakteurin beim Nordkurier), Tino Sperke (Ostseewelle-Programmdirektor und Vertreter vom Presse-Club MV), Rebekka Thiedig (Chefredakteurin vom „Caroliner“ und JMMV-Aktive), Karen Obenauf (freischaffende Illustratorin und ehem. JMMV-Aktive), Ingo Walther (Lehrer für Sozialkunde und Geschichte am FFG Bad Doberan) und Ulrike Gisbier. Doch auch in diesem Jahr wollten wir wieder Kinder in der Jury mitbestimmen lassen – denn warum sollten nur Erwachsene darüber entscheiden dürfen, wenn es doch Zeitungen von und für Kinder sind? Im letzten Wettbewerb hatten wir dafür drei junge Redakteure der Schülerzeitung „BRIT“ aus Tutow gewinnen können. Weil die BRIT-Redaktion jedoch auch selbst beim Wettbewerb teilnimmt, wollten wir diesmal ein bisschen weiter über den Tellerrand blicken. So stießen wir auf ein buntes Vögelchen aus Schleswig-Holstein: „Kahkadu“ - so heißt die Schülerzeitung der Grundschule Hitzhusen/Weddelbrook, die bei ihrem Landeswettbewerb einen ersten Platz erringen konnte. Die drei Jurymitglieder Miriam, Svenja und Lennart staunten nicht schlecht über die Vielfalt der Grundschülerzeitungen in MV – aber waren ebenso kritisch und genau bei der Bewertung. Ihre Meinung dazu, warum eine Zeitung besonders toll oder eben nicht so toll sei, hielten die drei Kahkadu-Schreiberlinge nicht zurück. Neben den Preisen in den fünf Schulartkategorien gab es auch in diesem Wettbewerbsjahr wieder ein paar „Extrawürste“: Ausgezeichnet wurden mutige, engagierte Kommentare mit dem Sonderpreis „Kritische Meinungsäußerung“, zudem gab es Würdigungen für die beste Homepage, den
lustigsten Comic und das schönste Titelblatt. Bei den Überraschungssonderpreisen, die von den Jurymitgliedern zusätzlich vorgeschlagen werden können, zeichneten wir zwei Zeitungen für besonderes Elternengagement und für „Emotionsjournalismus“ aus. Lange suchten wir nach einem guten Veranstaltungsort für unsere Preisverleihung, möglichst in Rostock. Doch durch zeitliche Engpässe und andere Projekte, die uns stark einspannten, konnten wir die Preisverleihung erst nach der langen Sommerpause auf die Beine stellen. Dazu luden wir alle Schülerzeitungen am 8. September 2011 in den Kreistag Güstrow ein, über 20 Redaktionen aus dem ganzen Land reisten an. Der Vormittag begann mit einer großen Austauschphase, bei der alle Schülerzeitungsmacher die Chance hatten, sich kennenzulernen, untereinander auszutauschen und in den anderen Blättern zu stöbern. Bei Fragen zu Finanzierung, Layout, Redaktionsorganisation oder journalistischen Stilformen standen erfahrene JMMVAktive Rede und Antwort. Nach der Mittagspause stieg die Spannung: Alle saßen im feierlichen Kreistagssaal und warteten auf die Preisverleihung. Welche Redaktion hatte es bis ganz nach vorne geschafft? Und wer gewinnt die Sonderpreise? Nacheinander wurden die Laudationes von den Juroren gehalten und die Gewinnerredaktionen auf die Bühne gebeten, wo sie von Bildungsminister Henry Tesch ihre Urkunden und Preismappen überreicht bekamen. In seiner Begrüßungsrede würdigte der Schirmherr ganz besonders den Wert der Schülerzeitungen für eine vielfältige Schulkultur: „Eine funktionierende Medienlandschaft ist ein Zeichen für eine lebendige Demokratie – und das ist in der Schule nicht anders.“ Und so sei es schließlich auch wichtig, dass Medienkompetenz nicht verordnet werden kann, „sondern selbst ausprobiert werden muss“. Die Freude über die Platzierungen war riesig, besonders bei den Grund- und Förderschülern, die nicht mehr aufhören konnten zu grinsen. Und zu alledem gab es natürlich auch Preise: Geld für die Redaktionskassen (50 bis 150 Euro) und spannende Sachpreise wie Freikarten. Ohne unsere Medienpartner und Sponsoren wären diese tollen Preise nicht möglich, daher gebührt auch ihnen ein großes Dankeschön für die Unterstützung. Eine tolle Nachricht erreichte uns aber schon im Februar davor: Der Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern ist wie immer auch Teil des bundesweiten Schülerzeitungswettbewerbes, der von der Jugendpresse Deutschland und der Kultusministerkonferenz veranstaltet wird. Daher leiten wir unsere besten Zeitungen jedes Jahr an den Bundeswettbewerb weiter. Nach dem „IT-Spicker“ im Jahr 2010 schaffte es auch diesmal wieder eine Schülerredaktion aufs bundesweite Treppchen: Der „Stichling“ vom FFG Bad Doberan holte den dritten Platz unter den Gymnasien. Als Belohnung ging es für die Stichling-Redakteure Helene und Johann im Juni nach Berlin, wo sie im Bundesrat feierlich ausgezeichnet wurden. Fotos und weitere Eindrücke vom Wettbewerb stehen wie gewohnt auf unserer Kuh-geschmückten Wettbewerbshomepage: [ http://sz.jmmv.de/ ]
Alle Gewinner im Überblick Grundschulen 1. „Paule“, Neumühler Schule Schwerin 2. „Nexi“, Nexö-Grundschule Greifswald 3. „Vollbarth“, Evangelische Grundschule Barth Förderschulen 1. „Das bunte Jahr“, Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Ferdinandshof 2. „PLAPPERBLATT“, Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache Neubrandenburg 3. „Kranichzeitung“, Kranichschule Neubrandenburg Regionale Schulen 1. „ClaRo“, Regionale Schule Lübtheen 3. „Curie-Kurier“, Regionale Schule Marie Curie	Stralsund 3. „Gingster Welle“, Regionale Schule Gingst Gymnasien 1. „Stichling“, Friderico-Francisceum Bad Doberan 2. „Tick“, Gymnasium Sanitz 3. „Caroliner“, Carolinum Neustrelitz Berufliche Schulen 1. „IT-Spicker”,	IT-College Putbus Sonderpreis „Kritische Meinungsäußerung“ Johann Teller für den Beitrag „Krisengebiet Bibliothek“ im „Stichling	Beitrag „Ohne Gewalt, Aufstehen für Hansa!“ im „Paule“ Sonderpreis „Beste Homepage“ „Stichling“ für www.stichling-ffg.de Überraschungspreis „Bester Comic“ „Vollbarth“ für „Sisu, der Film“ Überraschungspreis „Emotionsjournalismus“ „Knuutsch“, Werner-von-Siemens-Schule Schwerin Überraschungspreis Interview „Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung: die Feuerwehr“ in der „Steinzeit“, Edith-Stein-Schule Ludwigslust
Wahlweisheiten zum Mitnehmen: Jugendmagazin „wahlweise“ zu den Wahlen 2011 Ansprechpartner_innen: Elisabeth Woldt, Ulrike Gisbier, Tino Höfert [wahlweise@jmmv.de] Projektpartner_innen: Beteiligungswerkstatt, Friedrich-Ebert-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Landeszentrale für politische Bildung, Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Regionalzentrum für demokratische Kultur, Schulämter Mecklenburg-Vorpommern, Mandy Jochmann und Jessica Rinne [ew,th] MV hat gewählt und wir waren dabei. Nein, nicht nur als Wähler an der Urne Am 4. September 2011 standen Landtagswahlen in unserem Bundesland an. Hinzu kamen in vielen Landkreisen Kreistagswahlen, Landratswahlen und die Abstimmungen zu den neuen Kreisnamen. Ein Wahljahr der Superlative. Dafür stellte der JMMV sein ganz eigenes Projekt auf die Beine. Besonders als junger Mensch ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Mit der „wahlweise“, einer unabhängigen
Zeitung junger Medienmacher und Nachwuchsjournalisten aus Mecklenburg-Vorpommern, ging es zur Landtagswahl der Politikverdrossenheit an den Kragen. Wir machten uns ans Werk, um Licht ins Dunkel zu bringen und Politik auf jugendliche Art und Weise näherzubringen. Die Idee: Ein eigenes, junges, unabhängiges Magazin, das kostenlos im ganzen Bundesland verteilt wird und insbesondere Erstwähler über ihre Entscheidungsmöglichkeiten aufklärt. Gab es das nicht schon mal mit dem JMMV? Zugegeben: Ja. Bereits 2006, als die letzte Landtagswahl in MecklenburgVorpommern stattfand, stellten die beiden JMMV-Aktiven Carline und Katrin das Magazin „KREUZ Nord-Ost“ auf die Beine, welches in einer Auflage von 50.000 Exemplaren gedruckt und verteilt wurde. Ulrike, Ella und Tino gefiel die Idee so gut, dass sie auch 2011 ein Jugendmagazin mit gleicher Auflage erstellen wollten. Doch wir setzten uns noch weitere Ziele: So sollten zwei Seminare stattfinden, um eine Redaktion aufzubauen und gemeinsam am Magazin zu arbeiten, und zusätzlich eine eigene Homepage aufgesetzt werden. Alle Ziele, die wir uns gesetzt hatten, konnten wir auch erreichen. So fanden als Vorab-Workshops die „Schreibwerkstatt“ im März (siehe Seite 35) und die „Politikwerkstatt“ im Juni (siehe Seite 38) statt. Hier wurde Wissenswertes zu Recherche und journalistischen Stilformen vermittelt, erste Artikelideen diskutiert, Seitenpläne entworfen und gemeinsam recherchiert. Im Landtag bekamen wir zudem Gelegenheit, die Arbeit des Landesparlamentes kennenzulernen und verschiedene Politiker zu interviewen. Nach den Seminaren ging es weiter: Wir setzten wahlweise. jmmv.de als eigene Homepage auf, um sie mit zusätzlichen Blogbeiträgen, Fotos und Hintergrundinfos zu füllen. Um die „wahlweise“ auch darüber hinaus im Internet zu verankern, eröffneten wir eigene Profile bei Twitter und Facebook und verteilten so aktuelle Meldungen zum Projekt. Unsere Redaktion arbeitete parallel an den eigenen Artikeln – entstanden sind dabei 24 Seiten voller Vielfalt und hintergründigen Infos: So besuchten die zwei Redakteurinnen Hannah und Franziska das Ehepaar Lohmeyer in Jamel und befragte sie zu ihren Erfahrungen mit den rechtsextremen Nachbarn. In fünf Portraits stellten wir junge Nachwuchspolitiker und ihre Motivation zum Parteiengagement vor. Ein „Parteiencheck“ verglich die Programme aller antretenden Parteien – die sieben bekanntesten Parteien stellten wir in einer Übersicht in der Heftmitte gegenüber. Pro- und Kontra-Kommentare trafen
bei den Fragen „Soll die NPD verboten werden?“ und „Landtagswahl schon für 16-Jährige“ aufeinander. Neben einem Kreuzworträtsel und kleinen „Wahlweisheiten“ finden auch Themen wie die Kreisgebietsreform, Kleinstparteien oder das Zwischenlager Lubmin Berücksichtigung im Magazin. Die jungen Grafikdesignerinnen Mandy Jochmann und Jessica Rinne setzten alles zu einem frischen Layout zusammen und verpassten dem Projekt ein passendes Logo. Rechtzei-
tig lieferten wir die fertige Zeitung bei einer Cottbusser Druckerei ab, damit die 50.000 Zeitungsexemplare in den letzten zwei Wochen vor dem Wahltermin an über 200 Schulen im Land verteilt werden konnten. Finanziert wurde der Druck von der Landeszentrale für politische Bildung, bei der Verteilung unterstützen uns die vier Schulämter. Zusätzlich verschickten wir Exemplare an unsere Mitglieder sowie Partner und Jugendverbände; auch auf Veranstaltungen wie „Laut gegen Rechts“ wurde unser Magazin interessiert mitgenommen und gelesen. Besonders freuten wir uns natürlich über das viele positive Feedback, so bspw. von der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider. Das komplette Magazin und weitere Artikel gibt es online unter [ http://wahlweise.jmmv.de ]
Was lange währt, wird endlich gut. Die Ausstellung „Tag und Nacht“ wird im Schweriner Landtag ausgestellt. [mb] Im Rahmen des Seminars FotoForum im Herbst des Jahres 2010 entstanden dank der 15 Teilnehmenden ambitionierte Fotografien zum Thema „Tag und Nacht“. Das FotoForum ist ein Seminarkonzept, dass den Schwerpunkt nicht so sehr auf der technischen Erstellung von Fotos legt, sondern vielmehr auf den kreativen Einsatz von Techniken und der Organisation einer eigenen Bilderserie. Diese Serien entstanden unter einem gemeinsamen Thema: „Tag und Nacht“. Teilnehmende wurden angeleitet und ermutigt, dieses Thema in einem eigenen Konzept zu interpretieren, was zu vielfältigen und faszinierenden Ergebnissen führte. Die entstandenen Kunstwerke mussten daraufhin bedauerlicherweise einige Monate auf geeignete Ausstellungsräume warten, die wir nun in Kooperation mit dem Schweriner Landtag realisieren konnten.
Fotoserie von Ludwig Nikulski
Jugendmediencamp Mit der Technik in die Pampa 10. Juni – 14. Juni 2011, Kratzeburg Ansprechpartner_innen: Martin Funck, Sophie Wenkel [sw] Dass der doch so gegensätzliche Slogan des JMCs funktioniert, wurde an diesem Pfingstwochenende wieder einmal bewiesen. Nachdem vor ein paar Jahren die Kooperation mit dem Camp einschlief, erweckten Martin und ich sie 2011 wieder zum Leben. Also starteten wir mit Zelt, Anti-Mückenspray (was auch wirklich von Nöten war) und Badesachen ins gefühlte Niemandsland - Schafe, grüne Wiesen und ein ruhiger See. Nur die rund 100 medienbegeisterten Jugendlichen unterbrachen diese Idylle: fröhlich tummelten sie sich in und um die Workshop-Zelte. Also, schnell das Nachtlager hergerichtet und ab zu unserem Theater-Workshop. Bevor wir uns versahen, standen wir schon lauthals schreiend in einem Kreis: „WIR SIND MOTVIERT!“, yeah. Diverse Stimm-und Atemübungen, Spiele und Berufe im Theater gestalteten den weiteren Tag. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit in der Essensschlange standen und glücklicherweise unseren Hunger stillen konnten, teilten sich alle Teilnehmer_innen noch einmal in die Miniworkshops auf, darunter auch „Portraitfotografie“. Mit Kamera und JMMV-Überraschungspaket (inklusive Konfetti) erwarteten wir die Teilnehmer_innen. Nach dem Eintrudeln und einer kurzen Vorstellung verpackte unser erfahrener Martin Theorie kurz und knackig in ein paar Sätze, woraufhin auch enthusiastisch rumprobiert wurde. Teilweise mit professionellerem Equipment wie Reflektoren und Spiegelreflex, aber auch mit kleiner Kompaktkamera waren die Ergebnisse gleichermaßen interessant. Und so hat man doch fast vergessen, dass unser Mini-Workshop nur eine Stunde dauerte…
Beteiligungswerkstatt: Angebote und Veranstaltungen unserer Moderatorenstelle
Sachbericht 2011 Moderatorin: Ulrike Gisbier Landesweit
Schülerzeitungswettbewerb Gleich zu Beginn des Jahres jurierte Eure Beteiligungsmoderatorin im Bereich der Grundschulen und organisierte die erst spät im Zyklus stattfindende Preisverleihung mit. Leider konnten wir mit den Partner_innen in Rostock, wo turnusgemäß getagt werden sollte, keine Veranstaltung im Frühling auf die Beine stellen und so mussten wir in den sauren Apfel beißen und zu Beginn des neuen Schuljahres am 8.9.2011 Preisträger und Redaktionen hochleben lassen. Was auch ganz gut funktionierte, wie ihr auf unserem Youtube-Kanal nachsehen könnt. Im aktuellen SZ-Wettbewerb nahmen wir uns dann sofort vor, alles noch gründlicher vorzubereiten. 49 Einsendungen geben uns Recht: Es lohnt sich, persönlich Kontakt zu halten und nach Beweggründen, Schwierigkeiten und Heldentaten zu fragen. Ausführlicher Bericht dazu auf Seite 42. Inklusionstagung Schabernack Am 28.2.2011 fand in der Bildungseinrichtung Schabernack in Güstrow eine Tagung zum Thema Inklusion statt. Aufgrund der sehr großen Nachfragen wurde die Veranstaltung um eine weiter Teilzukunftswerkstatt erweitert. Ugi moderierte hier ein Treffen verschiedenster Pädagog_innen, die sich kritisch, manchmal ratlos und bezüglich ihrer Perspektiven austauschten. Wenn in Zukunft mehr Kinder, die sonst in eine Förderschule eingeschult wurden an Grundschulen unterrichtet werden, müssen bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dabei geht es nicht in erster Linie um mehr Geld und Personal, sondern auch um Kompetenzen des pädagogischen Personals und Organisationsformen an Schulen.
Wahlweise Jetzt we can! Am 4. September 2011 fand die Superwahl in Mecklenburg-Vorpommern statt: Landtagswahlen, Kommunalwahlen und die Abstimmung zu den neuen Kreisnamen. „Wahlweise“, ein unabhängiges Magazin von jungen Medienmacher_innen, das Lust auf demokratische Beteiligung macht, war Ziel, Weg und Motivation für die Auseinandersetzung mit Bürgerrechten. In einer Schreibwerkstatt vom 18. bis 20.3. in Stralsund wurde das Handwerkszeug für eine „knackige Schreibe“ vermittelt und die weitere Vorgehensweise zum Erstellen des gemeinsamen Blattes besprochen. In der Politikwerkstatt vom 16. bis 18.6 2011 trafen wir werdende und erfahrene Landespolitiker_innen, diskutierten und schrieben, schrieben, schrieben… Während der Sommerferien ging die Zeitung in Druck und pünktlich zu Schuljahresbeginn konnten Schüler_innen, Student_innen und Azubis die „Wahlweise“ in der Hand halten und darin wichtiges Wahlwissen nachschlagen. Parallel dazu wurde ein Online-Magazin erstellt, das auch diejenigen Beiträge enthält, die aus dramaturgischen und PlatzGründen nicht in die Zeitung passten. Ausführlicher Bericht dazu auf Seite 44.
sie politische Entscheidungsprozesse und den Wahlablauf. Es wird verhandelt, diskutiert, versprochen und gehandelt und am Ende gewählt und ausgezählt. Ereigniskarten spiegeln reale Ereignisse im Vorfeld von Wahlen wieder und machen das Spiel zum Erlebnis. Die Teilnehmenden lernen, wie Wahlen funktionieren und wie wichtig die Stimmenabgabe jedes Bürgers und jeder Bürgerin ist. Das Planspiel eignet sich für Gruppen mit 60 – 80 Jugendlichen. Die Beteiligungswerkstatt des Landesjugendrings M-V lud Jugendliche und interessierte Multiplikator_innen ein, das Spiel kennen zu lernen. Ugi konzipierte diese Fortbildung und leitete das Treffen. Inzwischen gibt es Anfragen zur Weiterentwicklung des Spiels in anderen Bundesländern. Fortbildung JMMV und Schülerzeitungsarbeit Pädagog_innen, FH Güstrow, am 20.4.2011
Auf Initiative der SZ-Wettbewerbsjurymitglieder im Bereich Sonderpädagogik Catrin Grotjohann und Solveig Haugwitz (IQMV ) reiste Ugi für einen Tag nach Güstrow an die dortige Fachhochschule, um Ideen und Konzepte des JMMV, der Schülerzeitungsarbeit, der Beteiligungswerkstatt und des Schülerzeitungswettbewerbs vorzustellen und zu diskutieren.
Spielleiterschulung Planspiel Leben.Lieben.Kreuzchen machen 10.5.2011 Als Bestseller der Beteiligungswerkstatt war das Planspiel „Leben.Lieben.Kreuzchen machen.“ auch zur Kommunalwahl 2011 sehr gefragt. Mit dem Planspiel können junge Menschen ab 15 Jahren den Wahlkampf, die demokratischen Strukturen, Partizipationsmöglichkeiten für die Bürger_innen sowie den Wahlvorgang kennenlernen. Als Kandidat_innen fiktiver Parteien und Wählergruppen, als Interessengruppen des gesellschaftlichen Lebens (z.B. Umweltgruppen), als Wahlbehörde oder Medienvertreter_innen simulieren
Nach 3 Stunden Wechseln von Referat, Diskussion und Eigenarbeit der Teilnehmer_innen wurde deutlich: Für einige gab es einen starken Impuls, die Schülerzeitung konkret an ihrer Schule anzupacken. Im Bereich der Pädagog_innen an Förderschulen bestehen nach wie vor Zweifel, wie eine Schülerzeitung gerade mit dem Anspruch freier Meinungsbildung und -äußerung entwickelt werden kann. Ganz nebenbei lernten die Teilnehmer_innen die Vielfalt der Arbeit des JMMV kennen und staunten nicht schlecht über das Pensum, das ehrenamtlich tätige Jugendliche hier bewegen.
Mit Hilfe der Methode „Entscheidungskreis“ gingen Jugend und Politik in eine gemeinsame Machbarkeitsprüfung. Der symbolische Hürdenlauf umfasste folgende Fragen: Ist die Idee gut für Jugendliche? Nützt sie Jugendlichen? Dürfen wir das? Ist das erlaubt? Betrifft diese Idee die Landespolitik? Finden wir ausreichend Verbündete? Haben wir dafür genug Geld? Fachtag Mitwirkung Parchim 26.5.2011 In Kooperation mit dem Kreisjugendring Parchim fand am 26.5. in Parchim im Haus der Jugend der zweite Fachtag „Mitwirkung“ für Multiplikator_innen der Jugendarbeit statt. Etwa 30 Teilnehmer_innen waren angereist, um Vorträge zu hören, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wo fängt Beteiligung an? Wie erreiche ich junge Menschen? Welche Möglichkeiten gibt es? Beteiligung blieb an diesem Tag aber nicht nur ein theoretisches Konstrukt, sondern war fester Bestandteil des Tageskonzepts. Theoretischen Input zu den Grundlagen von Kinder- und Jugendpartizipation gab es von Wibke Seifarth, Moderatorin der Beteiligungswerkstatt. Dabei lud sie u.a. dazu ein, an Beispielfällen zu diskutieren, wie weit junge Menschen an verschiedenen Entscheidungen beteiligt werden können bzw. sollten. Wie Kinder- und Jugendbeteiligung erfolgreich bei der Planung von (Innen- und Außen-) Räumen gelingen kann, stellte im Anschluss die Landschaftsarchitektin Frau Dr. Ute Fischer-Gäde von der Universität Rostock anhand von Beispielen aus MV dar. Beteiligung wurde durch motivierende und interaktive Tagungsmethoden praktisch umgesetzt. In drei Runden „Café Vielfalt“ konnten die Anwesenden in lockerer Atmosphäre zu verschiedenen Themen diskutieren, Ideen und Ratschläge loswerden und empfangen oder Fragen an die Moderator_innen der Beteiligungswerkstatt stellen. Viele Projektideen, methodische Tipps und Hinweise zu bereits bestehenden erfolgreichen Beteiligungsprojekten im Land wurden dabei geteilt und entdeckt. Jugend hakt nach 27. und 28.10.2011 Als „Zwischenaufschlag“ zu JIL soll die Veranstaltung „Jugend hakt nach“ verstanden werden: Zum einen, um die neuen Mitglieder des Landtags mit Jugendideen anzufreunden. Zum anderen, um den Kontakt zwischen Jugend und Landespolitik für die lange Zeit zu überbrücken. Von 30 Jugendlichen hatten etwa die Hälfte JIL 2010 miterlebt und gestaltet.
Aus der Fülle der Ideen, die die Hürden überwanden wurden die wichtigsten herausgegriffen und in Aktionspläne umgeschrieben. Ugi, eure Moderatorin zeichnete verantwortlich für die Arbeitsgruppe „Arbeit und Ausbildung“. Bis zu JIL 2012 sollen qualitative Aussagen zur Situation in der Ausbildung gesammelt werden. Die Landespolitik versprach, sich verstärkt auf Bundesebene für gerechten Lohn (Gender, Ost-West) einzusetzen und Vorgespräche mit den Kammern zur Verbesserung der Ausbildung zu führen. Eine Dokumentation mit mehr detaillierten Ergebnissen findet ihr unter [ www.beteiligungswerkstatt.de ]
Regionale Jugendarbeit im Amt Bützow-Land Zur Begleitung der Planungsgruppe im Amt Bützow-Land und zur Betreuung der im Konzept tätigen Jugendsozialarbeiter_innen/Schulsozialarbeiter_innen begab sich die Moderatorin auf verschiedene Beratungen, Werkstätten und Einzelgespräche. Darin wechselte ihre Rolle von der Leitung, über Coaching, kollegialer Beratung zu einfacher Teilnahme und Information. Planungsgruppe Regionale Jugendhilfe Bützow-Land: 3.2.2011, 3.3.2011, 24.5.2011, 14.6.2011, 22.9.2011, 23.9.2011 Coaching Jugendarbeit Bützow: 9.2.2011, 19.4.2011, 29.4.2011, 19.10.2011, 4.10., 11.10.2011, Beratung Fördermittel und Coaching: Zusammenhalt durch Teilhabe Das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ berührt nahezu alle Ziele, Intentionen und Vorhaben der Beteiligungswerkstatt von Beginn des Jahres an. Daher wurden große Hoffnungen in Verbandsentwicklungen und Lokale Projekte gesetzt. Die Moderatorin beriet einige Initiativen, Verbände und Kommunen unverbindlich. Im März wurde eine Interessenbekundung für die Beteiligungswerkstatt im Förderschwerpunkt 1 erarbeitet, leider wurde abgelehnt. In der zweiten Jahreshälfte übernahm die Moderatorin das Projektcoaching im Förderschwerpunkt 2 für den Schwiesower Freizeit & Kulturtreff e.V. im Projekt „Beteiligung der Generationen“. Ziel des Projektes ist es das Ehrenamt, die dörflichen Gemeinschaften und die Bürgerbeteiligung zu stärken. Der Umfang des Coachings wird durch die absolvierten Termine deutlich. 23.8. 2011, 18.9.2011, 30.9.2011, 14.10.2011, 3./4.11.2011, 17.11.2011, 18.11.2011, 15.12.2011	Schule fürs Leben Sonnabend, den 26.2.2011, Gymnasium Bützow Die Tagung verfolgte das Ziel, die im Schulgesetz vorgesehene Einbindung der Eltern und Schüler_innen zu fördern und in einen kontinuierlichen Dialog mit den Pädagog_innen der Schule zu treten. Demokratischen Prinzipien in und an Schule sollten dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Neue Wege und Ideen für eine zukunftsfähige Bildung wurden aufgezeigt und kontrovers diskutiert. Die Tagung und das damit verbundene Veranstaltungskonzept wurden als Prototypen für Beteiligungsprozesse an weiteren Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erstmals erprobt. Durch die Vorbereitung und Zusammenführung von
Pädagog_innen, Schüler_innen und Eltern entstand ein kleines Netzwerk, das sich für die Schulentwicklung direkt am Gymnasium eignet. Der motivierende Vortrag der Referentin Dorothea Schütze schaffte eine positive Stimmung für die Fokussierung auf gemeinsame, kommunikative Fragestellungen. Mit der „Kürbisübung“ (Betzavta) gelang es spielerisch und zugleich überzeugend, die Notwendigkeit des Gesprächs zur gemeinsamen Ideenfindung bzw. Lösungssuche anzuerkennen. In drei parallel verlaufenden Workshops erarbeiteten sich die schulischen Akteur_innen, Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern eigene Ergebnisse, die im anschließenden Café Vielfalt diskutiert wurden. Eine ausführliche Dokumentation steht auf Anfrage zur Verfügung. Zukunftswerkstatt zur Spielplatzplanung „Grüne Lunge“ Mallin 10. und 11.2.2011 Im Rahmen des Bundesmodellprojektes XENOS „Integration und Vielfalt“ wird in der Müritz-Region ein neues Jugendbild definiert. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten in den Kommunen soll selbstverständlich werden. Innerhalb dieses Projektes werden verschiedene Beteiligungsmethoden in den Gemeinden des Landkreises Müritz umgesetzt. In der Gemeinde Mallin soll ein neuer Spielplatz entstehen. Kinder als zukünftige Nutzer wurden in einer zweitägigen Zukunftswerkstatt an der Planung beteiligt. Kinder und Jugendliche brachten ihre Wünsche und Vorstellungen in
Form von Kartentexten und gewerkelten Modellen zum Ausdruck. Nach der Vorbereitung in Kritik- und Phantasiephasen wurden in der Realisierungsphase die zentralen Ergebnisse der Zukunftswerkstatt erarbeitet. Aus den utopischen Vorstellungen wurden greifbare Ziele entwickelt, aus diesen Zielen Projekte abgeleitet und schließlich die konkreten, ersten Schritte geplant. Jedes Kind wählte eine oder mehrere Ideen aus und setzte entsprechende Vorstellungen in einem Modell um. Bei der Abschlussvorstellung vor Gemeindevertreter_innen, Kreisverwaltungsmenschen und Förderern wurde be- und versprochen, dass das Vorhaben noch in diesem Frühjahr und Sommer im Rahmen des LEADER-Vorhabens umgesetzt werden kann. Teilnehmer und Teilnehmerinnen Livia Marie Ryll, Sabrina, Max Wipperling, Andy Ecke, Paul Wipperling, Christoffer Schmid, Benjamin Klimaschewski, Kinder der Kindertagesstätte „Malliner Mäuse“ Moderation: Ulrike Gisbier, Moderatorin der Beteiligungswerkstatt des Landesjugendrings MV e.V. , Büro des Jugendmedienverbandes MV e.V. Organisation: Bettina Hoffmann, Projektmitarbeiterin „XENOS – Jugendregionalmanagement“, Jugendamt Landkreis Müritz, Steffi Rumpel, Studentin der Sozialen Arbeit, HS Neubrandenburg Dokumentation: Birgit Müller, Projektkoordinatorin im Jugendamt des Landkreises Müritz Fotografie: Bettina Hoffmann, Birgit Müller, Ulrike Gisbier
4.3.2011 Schülervollversammlung „Schüler voll versammelt“ Erasmusgymnasium Rostock Toll ausgebildete Schülervertreter_innen machen noch lange keine Beteiligung an der Schule aus. Die engagierten Jugendlichen des Rostocker Erasmusgymnasiums wissen das und setzten mit der Schülervollversammlung Zeichen. Ziel der eintägigen Veranstaltung war es, die Mitschüler_innen auf Möglichkeiten und Chancen wirkungsvoller SV-Arbeit einzuschwingen. In einem Mix aus Wissensvermittlung und Interaktion konnten die knapp 400 Schüler_innen der 7. bis 11. Klassen miteinander über Klassengrenzen und Altersstufen hinweg ins Gespräch kommen. Der Crash-Kurs zu Beginn beinhaltete Wichtiges über Recht und Gesetz sowie speziell Schulregelungen. Im anschließenden Café Vielfalt konnte zu praktischen Themen wie Klassenfahrten, Projekte, verhältnis zwischen Schüler_innen und Lehrer_innen, Traumschule und vieles mehr diskutiert werden. Forderungen wurden notiert und protokolliert. Als Referent_innen standen verschiedene Akteure aus der Beteiligungswerkstatt, Netzwerk Demokratie und Courage und dem Kreisschülerrat Rostock zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde gefördert durch das ESF-Projekt „Selbstständige Schule“ des Edith-Stein-Hauses in Parchim.
Schwierig nur, dass die potentiellen zukünftigen Nutzer_innen viel lieber das Geld in die Fortführung der bestehenden Strukturen stecken würden. Die allgemeine Kontroverse über ein zentrales großes Jugendhaus mit kommerziellen Anteilen oder viele dezentrale, bunte Angebote zog sich durch die gesamte Werkstatt und deren Phasen (Analyse, Fantasie, Umsetzung) und bleibt eine offene Fragestellung. Dennoch beteiligten sich die Anwesenden konstruktiv und verknüpften die vorwärts gewandten Ideen mit Forderungen nach Kontinuität der gegenwärtigen Arbeit. Eine Dokumentation ist als gemeinsames Arbeitspapier der Akteur_innen auch eine Verabredung zwischen Jugend und Politik. Fortbildung Elternarbeit, Schulsozialarbeiter des Landkreises Güstrow, 25.3.2011 Querverbindungen von Schüler_innen und Eltern und wiederum zu Pädagog_innen sind die Schlüssel zum kontinuierlichen und zukunftsorientierte Arbeiten in und an Schule. Schulsozialarbeiter_innen sind Schlüsselstellen für diese Querverbindungen. In einem Kurzreferat stellte die Moderatorin im Arbeitskreis der Schulsozialarbeiter_innen Grundsätze der Schulmitwirkung und Beteiligung gemäß Schulgesetz und die Anbindung an den Kreiselternrat/Landeselternrat vor und diskutierte mit den Anwesenden über Schwierigkeiten, Ansätze und Entwicklungen in unterschiedlichen Schulformen. Dabei wurde deutlich, dass Eltern diejenigen sind, die sich in der Regel auch deshalb am wenigsten einbringen, weil ihnen wesentliche Informationen und Grundlagen fehlen. Gelingende Elternarbeit, die über konkrete, meist problemorientierte, Einzelfälle hinausgeht, soll schulische Prozesse unterstützen und kann einen wesentlichen Beitrag im zunehmend komplizierteren Alltag leisten. Zukunftswerkstatt „Lo(c)k dich ein! – Lokschuppen Waren/Müritz am 1. und 2.4.2011 Motiviert und vollgepackt mit Beteiligungsmethoden reiste Ugi in Begleitung ihrer Über-die- Schulter-guck-AzuBi Sara für zwei Tage an die Müritz, um dort mit weiteren Moderator_innen eine Zukunftswerkstatt zu leiten. Geladen waren neben Jugendlichen aus Waren und Umgebung (Landkreis Müritz) Vertreter_innen verschiedener Ämter und Projekte, allesamt also irgendwie mit dem Thema verbandelt: Der Lo(c)kschuppen – ein soziokulturelles Jugendzentrum für den ganzen Landkreis. Hier sollte es vorgedacht, geplant und beschrieben werden. Eine großzügige Spende von Jost Reinhold, ebenfalls Donator des Müritzeums und der Kreismusikschule, in Höhe von märchenhaften 2 Millionen Euro hatte das Anschieben der seit Jahren in den Schubladen liegenden Konzepte bewirkt. Ziel der Werkstatt war die Überarbeitung und Neukonzipierung.
Crashkurs Schülervertreterarbeit, Förderschule Güstrow/ Hermannshagen, 13.4.2011 Im Rahmen der Projektwoche zur Berufsfrühorientierung mit dem Thema „Raum ist in der kleinsten Hütte“ waren 12 Klassensprecher_innen und deren Stellvertreter_innen beim Gutshaus Hermannshagen e.V., einem freien Träger der Jugendhilfe (Kreis Güstrow) zu Gast. Ein Tag stand ganz im Zeichen der Schulmitwirkung. Wichtiges Wissen über das Schulgesetz MV, Auswirkungen daraus, Rechte und Pflichten der Anwesenden wurde vermittelt. Was aber nützt das Wissen, wenn wir es nicht „rüberbringen“ können? Eben, nichts! Darum wurde das Wissen um ein Kommunikationstraining ergänzt. In praktischen Übungen erlebten die Teilnehmer_ innen, welche Botschaften wie und warum ankommen oder nicht ankommen und worauf sie achten können, um selbst besser verstanden zu werden. Kontakte und Informationen zu den SV-Netzwerken wurden ausgetauscht. Konzeptwerkstatt Kita Baumgarten am 04.05.2011 Im Rahmen des Projektes „Land.Leben.Lieben“ in Kooperation mit dem Gutshaus Hermannshagen e.V. fand am 04.05.11 in der Kita Baumgarten eine Werkstatt zur Weiterentwicklung des Pädagogischen Konzeptes statt. Zu einer Abendveranstaltung wurden aller Erzieher_innen, Eltern der Einrichtungskinder und an einer ökologischnaturorientierten Einrichtung interessierte externe Eltern eingeladen. Eure Moderatorin führte die Teilnehmer_innen durch eine Bestandsaufnahme der guten und erhaltenswerten Inhalte und erfragte Veränderungswürdiges. Schnell entstanden erste Ideen zur Verbesserung der Essenversorgung und zur Gestaltung eines Gartenfleckens. Aufgrund der Heterogenität der Teilnehmergruppe entstanden heiße Diskussionen, die dennoch zu einem Konsens in kleineren Projekten geführt werden konnten.
Familienkonvent 6.5.2011
Klar ist Familienpolitik wichtig. Woher sollen sonst die aufgeweckten Kinder kommen, aus denen schlaue JMMVler werden? Beteiligung findet überall statt. Ganz dicht am Arbeitsalltag der Sozialministerin lautete das diesjährige Thema des Konvents: „Chancengleichheit für Kinder und Familien in Mecklenburg-Vorpommern“. Eure Moderatorin unterstützte die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung durch die Moderation des Workshops „Schulische und schulergänzende Betreuung“. Die Veranstaltung stellte ein Angebot der Sozialministerin dar, die Teilnehmer_innen ins Gespräch zur familienpolitischen Entwicklung zu bitten. Im Vorfeld fanden zahlreiche Gespräche mit Delegiertengruppen statt, ein Internetforum ergänzte diese Arbeit. Mehr Infos und ausführliche Protokolle sind nachzulesen unter [ www.familienbotschaft-mv.de ]. Schulung von Jugendsozialarbeiter_innen, Alte Feuerwache Waren/Müritz 18.5.2011 Auf Anfrage des Jugendamtes des Landkreises Müritz wurden Grundlagen der Beteiligungsarbeit referiert und aufgezeigt, welche Leistungen von der Beteiligungswerkstatt erwartet werden können. Aktuelle Projekte der Planungsbeteiligung (Mallin, Lärz) und die Großprojekte „Jugend im Landtag“ und „Jugend hakt nach“ wurden herausgestellt. Es entstanden Diskussionen über die Entwicklungen der Kreisgebietsreform und deren Auswirkungen.
Planspiel „Leben.Lieben.Kreuzchen machen..“, Europaschule Gymnasium Teterow am 24.8.2011 Auf Initiative der Schulsozialarbeiterin Nicole Heitmann(CJD) fand das nunmehr vierte Planspiel seit 2004 statt. Das Gymnasium Teterow gehört somit zu den zuverlässigen Partnern, die immer wieder die Angebote der Beteiligungswerkstatt nutzen. Knapp 70 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen trafen sich, um sich in Sachen Kommunalwahl spielerisch auszuprobieren. Yvonne Griep, Birgit Schwarz und Ulrike Gisbier reisten aus den Regionalbüros bzw. der Koordinierungsstelle an, um die Spieler_innen strategisch vorzubereiten und zu begleiten. Es wurden 4 Sitze im Spielparlament vergeben. Ging es in der Tischgruppenarbeit der Meinungsbildungsphase noch ruhig zu, scheuten die Schüler_innen in der Wahlkampfphase keine Mühen, um lauter, bunter und attraktiver als ihre Mitbewerber_innen zu sein. Während schriftliche Slogans auf farbigem Papier und Luftballons mit Wahlwerbung lockten, verbündeten sich unterschiedlichen Interessenund Kandidatengruppen miteinander oder auch einmal gegeneinander. Mitglieder_innen der Mediengruppe und der Post heizten die Stimmung durch gut platzierte Nachrichten und Gerüchte. Im Wählerforum erhielt das Wahlvolk letztmalig die Möglichkeit, sich ein Urteil und eine eigene Meinung über die beste Kandidatur zu bilden. Die Mittagspause wurde zur Wahl genutzt, brav teilte die Wahlbehörde die Stimmzettel laut Wählerverzeichnis aus, die Wähler_innen falteten ordnungsgemäß und steckten das Papier in die Urne. Nach dem Auszählen standen die Sieger fest. Mehr Eindrücke findet ihr in den Fotos auf [ www.jmmv.de ], Kontakt und Information bei Ugi unter 038462/33374 oder [ ulrike.gisbier@jmmv.de ]
Planspiel „Leben.Lieben.Kreuzchen machen..“, Regionale Schule Schwaan 1.9.2011 Kurz vor der Superwahl fand ein weiteres Planspiel an der Regionalen Schule in Schwaan statt. Verstärkt wurde es von dem Mitglied des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Güstrow, die Amtsjugendpflegerin Dörte Schmidt sowie Frau Krebs von der Wahlbehörde des Amtes Schwaan. Außerdem waren Carmen Plass vom Pfadfinderbund MV e.V., Birgit Schwarz vom Schweriner Jugendring und Benjamin Böhl vom Gemeindejugendwerk MV als Kleingruppenbetreuer mit von der Partie. So konnten die knapp 70 jugendlichen Teilnehmer_innen aus den Klassen 8-10 ihr Wissen in Sachen Kommunal- und Landespolitik erproben. Der Ablauf ähnelte dem des Teterower Planspiels. Bemerkenswert hier waren die sozialen und methodischen Kompetenzen der Schüler_innen, insbesondere im Forum. Planspiel können jederzeit zur Ergänzung des Sozialkundeunterrichts angefordert werden, sie erfordern einen Planungsvorsprung von etwa zwei bis drei Monaten. Flieger, grüß mir die Sonne – Zukunftswerkstatt zur Spielplatzplanung Lärz am 17. und 18.10.2011 In den Oktoberferien trafen sich Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Lärz, um gemeinsam an den Plänen für die Freifläche des derzeitigen Sportplatzes und Rodelbergs zu arbeiten. Alle Teilnehmer_innen erhielten Forschungsaufträge und Forscherausweise. Beim Vorstellen der Erkundungen wurden die Fläche und die Voraussetzungen gemeinsam beschrieben. Das ebene Gelände bietet viel Platz für Sport und Freizeit. Derzeit wird es durch sehr unterschiedliche Gruppen genutzt: Kindergarten, Fußball, Feuerwehr, Rodeln, Feiern mit Feuer... Eine Skatergruppe, die gegenwärtig nach Rechlin pendelt, möchte gern hier ihre Skaterbahn aufbauen und nutzen. Insgesamt 20.000 Euro fließen zur Entwicklung aus LEADERMitteln. Durch die Zusammenarbeit mit der gleich nebenan gelegenen Marina können Erdaushub und Transportarbeiten gut miterledigt werden, sodass das Gelände einfach modulierbar wäre. Es wurden sich haltbare und farbenprächtige Materialien gewünscht. Am Nachmittag des ersten Tages unternahmen die Teilnehmer_innen in zwei Gruppen eine Fantasiereise, in der schwerelos Sachzwänge und mögliche Hindernisse ausgeblendet werden sollten. Im Anschluss daran konnte direkt aufgeschrieben und gezeichnet werden, wie sich die Kinder und Jugendlichen ihren Platz vorstellen. Am Vormittag des 2. Tages kam zunächst eine Gruppe aus dem Kindergarten zu Besuch. Den Kindern wurde der Stand der Dinge erklärt. Die älteren Teilnehmer_innen und die Moderation befragten daraufhin Kindergartenkinder nach Wünschen für den Spielplatz und notierten. Alle anderen arbeiteten weiter an den Modellen.
Am Nachmittag wurden alle Modelle und Ideen zusammengeführt. Umsetzungshilfen wurden diskutiert, Aktionspläne insbesondere von der Gruppe der Älteren erstellt. Zusammenfassend wurde zuletzt eine Diskussion über die Wichtigkeit der Einzelideen und -objekte durchgeführt. Nach dem Diskutieren wurden die ersten Ergebnisse noch am gleichen Tag um 17:30 Uhr einer Runde aus Gemeindevertreter_innen, Kommunalpolitiker_innen und Eltern vorgestellt Mit den Anwesenden wurden verbindliche Vereinbarungen zur Weiterarbeit getroffen. Die Resonanz von Interessierten aus der Gemeinde war überwältigend. Jede Arbeitsgruppe erhielt die Zusage zur Mitarbeit von mindestens einem erwachsenen Gast. Auf Wunsch wird das ausführliche Protokoll zugesandt. Podiumsdiskussion zur 1. Kinder-, Jugend- und Familienmesse des Landkreises Rostock 29.10.2011 Die erste gemeinsame Veranstaltung im Bereich der Jugendarbeit des neuen Großkreises wurde als Messe zahlreicher Infostände und praktischer Angebote durchgeführt. Die Moderation sollte dafür sorgen, dass Akteure und Besucher_innen ins Gespräch kommen. Dabei standen Rückmeldungen, Fragen und Kritiken zur Kreisgebietsreform im Fokus. Aus dem Begleitausschuss wurde ein Organisationsteam gebildet, das alle inhaltlichen, technischen und organisatorischen Fragen vorab gemeinsam klärte. Eine Podiumsdiskussion mit politisch gewichtigen Gästen oblag der Moderatorin.
Schulung der Schülersprecher_innen Conventer Schule Rethwisch in Diedrichshagen 1.11.2011 Das Treffen fand auf Initiative der Schulsozialarbeiterin statt. Eine Lehrerin begleitete die etwa 20 Jugendlichen von Klasse 7-10. Neben Vertreter_innen des Landesschülerrats, die einen kurzen Exkurs zum Thema Rechte und Pflichten von Schülervertreter_innen unternahmen, referierte die Moderatorin zum Thema Kommunikation. Gruppendynamische Prozesse, deren Einflussfaktoren, Schlussfolgerungen für die Praxis der Schülervertreterarbeit und persönliche, soziale Kompetenzen der Teilnehmer_innen wurden besprochen. Dazu gab es verschiedene Übungen: das NASA-Weltraumspiel, Architekt_in und Bauingenier_in oder auch Gruppentangram. Nicht alle vorbereiteten Übungen konnten geschafft werden. Am Nachmittag wurde kurz über die zukünftigen Nahziele und den Jahresplan der Schülervertreter_innen debattiert. Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“, Vortrag zur Elternarbeit 8.11.2011 in Güstrow Unsere Büro-Nachbarn in der Budapester Straße gehören zu einem großen Bildungsträger, der eure Moderatorin für die Durchführung einer Veranstaltung des Arbeitskreises „ Schule und Wirtschaft“ buchte. Die interessante Zusammensetzung dieses Arbeitskreises birgt Menschen aus Schulen, Unternehmen, der Arbeitsagentur, freien Trägern und Projekten. Wann immer diese Institutionen mit und an Jugendlichen arbeiten, tun sie gut daran, Eltern- und deren Interessen einzubeziehen. Wie die Elternvertreterarbeit in und an Schulen funktioniert, auf welche Hindernisse man dort stoßen kann und welche Perspektiven hier zu erwarten sind, darüber referierte die Moderatorin und gab Impulse für die darauf folgende Kleingruppenarbeit. Qualitätssicherung Um gut in den Strukturen verankert zu sein, begab sich die Moderatorin in wichtige Gremien oder nahm an wichtigen Ereignissen teil. Präsenz des Jugendmedienverbandes oder der Beteiligungswerkstatt in beratenden Institutionen sicherten so den Einfluss auf nachhaltige Prozesse. Die Landesarbeitsgemeinschaft Demokratiepädagogik versteht sich als ein Fachgremium für die demokratiepädagogische Arbeit und Beratung, als ein Forum gegenseitigen Austausches sowie als ein Netzwerk der im Land Mecklenburg-Vorpommern tätigen Akteure. Ziel ist es, die Inhalte und Strukturen der Demokratiepädagogik zu fördern, zu stärken, auszubauen und weiter zu entwickeln. Die Landesarbeitsgemeinschaft Demokratiepädagogik ist als landesweites Netzwerk Ansprechpartnerin für alle Akteure im Themenfeld Demokratiepädagogik und Bindeglied zwischen der Politik, der Verwaltung, der Wissenschaft und der Praxis. Die Beteiligungswerkstatt ist mit zwei Sitzen
vertreten. In diesem Jahr gab es Treffen am 13.1.2011 im Ökohaus Rostock und am 12.10.2011 im DRK-Bildungszentrum Teterow. Für das zweite Treffen zeichnete die Beteiligungswerkstatt verantwortlich, sodass die Koordinatorin aus Schwerin Yvonne Griep die organisatorische Vorbereitung bestritt und die JMMV-Moderatorin durch die Veranstaltung moderierte. Weiterführende Infos gibt es unter [ www.demokratie-mv. de ], einer Seite in Verantwortung des Sozialministeriums. Beim Deutschen Kinderhilfswerk in Berlin siedelt sich ein weiteres Netzwerk, das Bundesnetzwerk der Moderator_ innen für Kinder und Jugendliche an, welchem die Moderator_innen der Beteiligungswerkstatt angehören. Das jährlich stattfindende Treffen wurde am 11. und 12.3.2011 in Hofgeismar durchgeführt. Hier lernten wir, ohne es zu wissen, unsere zukünftige Kollegin beim Schweriner Jugendring kennen. Auf der Veranstaltung wurde eine Lenkungsgruppe als wichtiges Steuerungselement gewählt, sowohl Yvonne Griep als auch Birgit Schwarz gehören ihr an. Eine untergeordnete Arbeitsgruppe „Politische Bildung“ tagte am 19.8.2011. Dieses Netzwerk entfaltet bislang eher interne Wirkung und ist vor allem für den Fachaustausch der Beteiligungsmoderator_innen interessant. Zum FiSH-Festival im Stadthafen gehört seit 2006 der Medienkompetenz-Preis M-V. Ausgeschrieben von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, wird er für außergewöhnliche medienpädagogische Arbeit außerschulischer und schulischer Bildungsträger verliehen. Zugelassen sind all jene Projekte aus unserem Bundesland, die 2011/12 durchgeführt oder begonnen wurden. Dabei zählt allem voran die nachhaltige Vermittlung von Medienkompetenz. Die Projekte können aus allen Bereichen der Medienarbeit stammen, seien es Internetseiten, Hörspiele oder Fernsehsendungen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Zur diesjährigen Expertenjury durfte die Moderatorin deshalb gezählt werden, weil JMMV-Mitglieder entweder keine Zeit oder kein Interesse hatten. So gewährte die Jurysitzung am 31.3.2011 einen Einblick in die Vielfalt der medienpädagogischen Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Am
13.5.2011 laudatierte die Moderatorin den Gewinner „Überflieger“ aus dem Wertungsbreich SCHULEN zur Eröffnung des FiSH. Seit 2008 existiert der Begleitausschuss der Programme „Vielfalt tut gut“„Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ und „Stärken vor Ort“ des Landkreises Güstrow. Die Moderatorin ist hier als Fachexpertin für Partizipationskriterien tätig und entscheidet mit über die Ausgestaltung der lokalen Förderungsrichtlinien und die konkrete Vergabe der Mittel. Außerdem werden gemeinsame Reflexionstagungen zum Austausch der Projektpartner organisiert. Da die Fördermittelsumme stark abgenommen hat, gab es in 2011 weniger zu besprechen. Termine waren 15.6.2011, 10.8.2011, 14.9.2011, 19.9.2011, 29.9.2011, 15.12.2011 Verbandsintern moderierte die Moderatorin die Zukunftswerkstatt vom 16. bis 18.9.2011 in Güstrow-Schabernack. Die mittelfristige Planung wurde dabei ins Visier genommen. Sowohl organisatorisch-strukturell als auch sozial wurden die Weichen dafür gestellt, dass in naher Zukunft mehr Raum für persönliche Begegnung und Kommunikation genutzt werden kann. Aufgaben sollen besser auf mehrere Schultern verteilt werden. Konzepte der Referatseinteilung wurden auf Bewährtes und Veränderungswürdiges überprüft. Ein Gesamtprotokoll ist auf Anfrage erhältlich. Zur Ausfinanzierung der Stelle wurden verschiedene Honoraraufträge angenommen. Auch wenn dabei nicht vordergründig Jugendbeteiligung gestärkt wurde, so dienten diese Aufträge einer weiteren Öffentlichkeitsarbeit und der strukturellen Verankerung der Beteiligungswerkstatt.
- Klausurmoderationen für den Landesfrauenrat, der Dachorganisationen von Bildungsträgern, Vereinen, Parteifrauen und Projekten und das Frauenbildungsnetz, das sich die politische und gesellschaftliche Bildung von Frauen und Männern zur Verbesserung der Situation der Frauen zum Ziel gesetzt hat - Die Moderation der AG beim Familienkonvent im Auftrag der Sozialministerin Manuela Schwesig - Die Moderation der Preisverleihung im Landeswettbewerb „Familienfreundliche Kommune“ 11.11.2011 in Kooperation der Sozialministerin, des Städte- und Gemeindetages, des landkreistags und des Landesjugendringes - Die Moderation der Auftaktveranstaltung zur Antigewaltwoche am 21.11.2011 ebenfalls im Auftrag der Sozialministerin Ulrike Gisbier, 05.01.2011
Ă&#x2013;ffentlichkeitsarbeit, Publikationen, InternetaktivitĂ¤ten
Referatsbericht Öffentlichkeitsarbeit 60 Ansprechpartnerin: Maria Buchholz [maria@jmmv.de]
deutung von Ehrenamt und Engagement in den Vordergrund stellte und in diesem Sinn auf den Jugendmedienverband verwies. Weiterhin gestaltet es sich schwer, einen vollständigen Pressespiegel anzulegen, da die zeitlichen Ressourcen fehlen, die Zeitungen durchzuschauen und vor allem OnlineAngebote entweder unübersichtlich oder kostenpflichtig sind. Große öffentliche Aufmerksamkeit erregten auch in diesem Jahr wieder die Fotoseminare und der Schülerzeitungswettbewerb, der sich immer wieder durch persönlichen Kontakt zu den Redaktionen der Tageszeitungen im Land und den daraus folgenden Berichten zeigt. Dies beweist auch die hohe Anzahlt der Einsendungen zum Wettbewerb: fast 50 Schülerzeitungen reichten ihre Werke ein. Doch auch die unabhängige Veranstaltungszeitschrift „filmab!“ beim filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin konnte einen höheren Bekanntheitsgrad aufweisen. Die engere Zusammenarbeit mit der FilmLand MV gGmbH aus dem vergangenen Jahr konnte weiter ausgebaut werden. Die Zeitung ist überall gern gesehen und wird von den Mitarbeitern des Filmkunstfestes, sowie von Filmschaffenden täglich neu erwartet. [mb] Die sichtbarste und auch zählbarste Aktivität im Referat der Öffentlichkeitsarbeit sind wohl die Pressemitteilungen. Hiervon wurden im letzten Jahr 14 an einen Verteiler von mehr als 300 Kontakten gesendet. Eine Neuerung in diesem Jahr war die Einführung der „Wellen-Liste“. Hierbei handelt es sich um einen E-Mail Verteiler, in den Einzelmitglieder des JMMV eingetragen sind. Er soll vor allem dafür genutzt werden, die Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern über interessante und aktuelle Medienereignisse und Veranstaltungen zu informieren. Bisher kommen diese Informationen überwiegend von JMMV-Aktiven, sollen in Zukunft jedoch auch durch andere Jugendliche beigesteuert werden. Durch persönliche Ansprache und lediglich relevante Informationen soll ein reger Austausch und höhere Beteiligung erreicht werden. Innerhalb des Jahres wurden der Jugendmedienverband, vor allem die Veranstaltungen und die Arbeit der Beteiligungswerkstatt, in allen drei großen Tageszeitungen im Land (Ostseezeitung, Nordkurier und Schweriner Volkszeitung) erwähnt. So berichtete zum Beispiel der Nordkurier auf seiner Online-Plattform über das Projekt 1x1 oder die Zukunftswerkstatt in Lärz. Außerdem wurde im WarnowKurier ein Gastkommentar veröffentlicht, der auf die Be-
Nachdem sich der Verband am Anfang des Jahres auf sechs Seiten der zweiten Auflage des Buches „Karriere in IT und Medien“ (herausgegeben von der IT -Initiative MV und dem Wissenschaftsverlag Putbus) vorstellen durfte, wird es auch in der neuen Ausgabe eine ausführliche Präsentation der Arbeit, Projekte und der Aktiven des JMMV geben. Auch wenn das Internet auf dem Vormarsch ist, möchten wir nicht auf die analogen Publikationen verzichten. An diese Veröffentlichungen im Printbereich wird der Verein anknüpfen, in dem auch die Selbstdarstellungsbroschüre aus dem letzten Jahr aktualisiert und erneut verteilt wird. Natürlich besteht auch weiterhin reichlich Potential im Referat Öffentlichkeitsarbeit, das jedoch aufgrund dessen, dass diese Arbeit von den Aktiven meist neben der Schule, dem Studium oder dem Beruf erledigt wird, nicht völlig ausgeschöpft werden kann. Im neuen Jahr kommt es erneut zur Referatsübergabe. Diese begann bereits zur Hälfte des Jahres, sodass die Aufgaben überschaubar und aufteilbar waren. Außerdem stehen immer mehrere „ältere“ Aktive zur Seite, um die Einführung in dieses Referat bei Fragen und Problemen zu unterstützen.
Gedruckt und verteilt 61
Die „aktuell“ ist unsere Zeitung, die jedem Versand beiliegt und Mitglieder und Interessent_innen auf dem Laufenden hält. Neben der Berichterstattung über Veranstaltungen und Projekte beinhaltet sie auch eine Vorschau auf kommende Termine. 2011 erschien das Infoblatt vier Mal bei einer konstanten Auflage von 1300 Stück.
Kalender Unseren Kalender im Din-A1-Format und rotblauen Design gab es auch 2011. Er wurde allen Mitgliedern und Interessent_innen mit dem Versand zugeschickt, und war selbst später im Jahr noch ein begehrtes Seminarsouvenir. Der Kalender enthielt alle wichtigen Termine des Verbandes und eine Foto-Reihe unser Aktiven. Er hing an so mancher Wand, mit der wir gar nicht gerechnet hätten. Online kann man ihn hier bewundern: [ www.jmmv.de/aktuell/kalender_2011.pdf ]
Wahlweise Im Vorfeld der Landtagswahl MV 2011 hat eine Redaktion aus jungen Menschen in zwei Seminaren des JMMV das Magazin „wahlweise“ erstellt. Darin konnte man unter anderem einen Vergleich der Parteien finden und interessante Portraits von jungen Politiker_innen lesen. Das Magazin ist online einzusehen unter: [ http://wahlweise.jmmv.de/magazin ] Parallel dazu ist ein Blog entstanden, der viele aktuelle Nachrichten und Weisheiten zur Wahl einem breiten Publikum zugänglich macht. Nachzulesen unter: [ http://wahlweise.jmmv.de ]
filmab! Auf dem alljährlich in Schwerin stattfindenden „Filmkunstfest Mecklenburg- Vorpommern“ ist seit 1995 eine vom JMMV organisierte Redaktion vertreten. Auch 2011 begleiteten wir das Festival mit fünf täglich erscheinenden Ausgaben der „filmab!“. Das Magazin im handlichen A5-Format informierte Filmemacher_innen und Publikum täglich auf jeweils 16 Seiten mit Rezensionen, Interviews und Berichten. Die Auflage lag jeweils zwischen 450 und 550 Exemplaren. Alle Ausgaben können auch online unter [ http://filmab.jmmv.de/ ] durchgeblättert werden.
Flyer statt in Stralsund ibwerk– 20.0 Schre18.03 3.2011 .2011 Am 4. September 2011 findet die nächste Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt, außerdem die Abstimmung zu den neuen Kreisnamen und deren Landräte und Kreistage. Eine super Gelegenheit für Nachwuchsjournalisten wie dich, darüber zu berichten und Jugendliche über Landespolitik zu informieren.
Zu jeder Veranstaltung laden wir mit einem individuell gestalteten Flyer ein, der unseren Versänden beigelegt und in Schulen und Jugendclubs ausgelegt wird.
Wir wollen dir dafür eine Plattform bieten: „wahlweise“, ein unabhängiges Magazin von jungen Medienmachern, das Lust auf demokratische Beteiligung macht. Bei dieser Schreibwerkstatt wollen wir dir das Handwerkszeug für eine knackige Schreibe vermitteln und die wichtigsten Stilformen kennenlernen. Und ganz nebenbei sammeln wir fleißig jede Menge Wahlweisheiten für unsere jungen Leser.
Das Programm Samstag, 19.03.2011
Freitag, 18.03.2011 bis 18.00 Uhr 18.30 Uhr danach 19.30 Uhr 20.30 Uhr 22.00 Uhr
Anreise Abendessen, Kennenlernen und Erwartungsabfrage Vorstellung des Projekt „wahlweise“ Interview: Theorie und Praxis freie Zeit
08.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 12.30 Uhr 13.30 Uhr 14.30 Uhr 15.30 Uhr 18.00 Uhr 19.00 Uhr 20.00 Uhr 22.00 Uhr
Frühstück Einführung Stilformen Praxisteil I Mittag Aus dem Leben eines Journalisten Reportage: Theorie und Praxisbeispiele Praxisteil II Abendbrot Schönschreibregeln und Redigieren Kommentar und Glosse freie Zeit
Frühstück Brainstorming I: Artikel und Beiträge für „wahlweise“ Pressekodex und Recherche Schreibblockade? Tipps und Tricks zur Kreativitätsfindung Mittagessen Brainstorming II: Wie geht‘s nun weiter? Auswertung, danach Abreise
11.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 14:00 Uhr 15.00 Uhr
Die Kosten des Seminars betragen EUR 20,- für JMMV-Mitglieder* oder JuLeiCa-Inhaber, EUR 30,- für Nichtmitglieder. Darin enthalten sind Verpflegung und Übernachtung. Die Fahrkosten können auf Antrag bis zum BahnCard50-Preis erstattet werden.
Noch Fragen? Du hast Fragen zur Schreibwerkstatt? Dann melde dich bei Ella, Ulrike und Tino mit einer Mail an [wahlweise@jmmv.de].
* Mitgliedsanträge (EUR 12,- im Jahr) findet ihr im Internet auf [www.jmmv.de/start/mitglied-werden].
1. Veranstalter Das Kleingedruckte
ist der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. 2. Die Anmeldung ist verbindlich und wird durch eine Bestätigung des Veranstalters per E-Mail oder Post gültig. In der Anmeldebestätigung stehen nähere Informationen wie z.B. eine Anreisebeschreibung. Wenn du nicht anreisen usnummer kannst und nicht bis spätestens sieben Tage vor Junge Menschen machen Medien, Beginn absagst, stellen wir eine Ausfallgebühr Medien machen jungeKosten Menschen. in Rechnung, die den tatsächlichen der Veranstaltung gerecht wird. Diese liegen weit Der Jugendmedienverband Mitgliedern findet ein reger über dem Teilnehmerbeitrag, weilund wir Erfahfür ungeum MecklenburgVorpommern Informationsnutzte aber Leistung Stornogebühren e.V. – kurz: JMMV – istgebuchte die rungsaustausch statt, zum zahlen. (Ausnahmen: Ersatzteilnehmer, KrankInteressenvertretung und Beispiel auf Fortbildungsmmer (für evtl. Rückfragen) ein Förderer seminaren wie diesem. Du heit jugendeigener mit ärztlichem Attest). Medien kannst beikeine uns den Jugend-für 3. und Der interessierter Veranstalter übernimmt Haftung Jugendlicher in MV. Bei presseausweis beantragen, Teilnehmer oder mitgebrachte Gegenstände. bedingt vor Seminarbeginn abrufen) uns arbeiten ausschließum dich gegenüber Behörden 4. Die Teilnehmer sind außerhalb der Programmlich Jugendliche aus ganz oder Veranstaltern als junger Der Veranstalter punkte für ihr Handeln selbst verantwortlich Meck-Pomm, die Spaß daran Medienmacher auszuweisen Der Jugendmedienverband Meck- Unter den Mitgliedern findet ein ft und unterliegen derLayoutständigen regerWissen Informationsund Erfahrungs-nicht lenburg-Vorpommern e.V. ist dieihr oder und Aufsicht. Recherchehaben, weiterInteressenvertretung und ein För- austausch statt, zum Beispiel auf Fortbildungsseminaren wie diesem. derer jugendeigenerzugeben Medien und 5. Wer Anweisungen der Veranstalter Materialien bestellen.wiederBei und den spannende interessierter Jugendlicher in un- Du kannst bei uns den Jugendbeantragen, um dich serem Bundesland. Aktionen Ob Schülerzei- Presseausweis Veranstaltungen bekommen zu planen und holt nicht Folge leistet, kann auf eigene Kosten tung, Layout, Radio, Film, Internet, gegenüber Behörden oder Veranjunger Medienmacher Fotografie oder Rethorik: Seit mehr staltern- als Mitglieder umzusetzen ohne dafür h bin JMMV-Mitglied/JuLeiCa-Inhaber Hause geschickt werden. zudem einen auszuweisen, oder Rechercheund als 15 Jahren arbeiten hier fast aus- nach Layoutmaterialien Unter bestellen. den schließlich Jugendliche aus zu ganz erhalten. Geld guten Rabatt. Bei Veranstaltungen bekommen Mit- spricht sich eindeutig gegen Meck-Pomm, die Spaß daran 6.ha- Der Veranstalter ben, ihr Wissen weiterzugeben und glieder einen guten Rabatt. SchüIch will mehr JMMV-Infos lerzeitungen können obendrein kosspanneden Aktionen durchzufüh- Drogenkonsum aus. ren – ohne Geld dafür zu erhalten. tenlos Redaktionsmitglied bei uns werden. Weitere Infos erhälst du 7. Für Programmablauf übernimmt der Veranunter [den www.jmmv.de ]. Ich esse kein Fleisch stalter keine Gewähr. Der Bedarf der Teilnehist bei jedem Seminar hein in einen Briefumschlag stecken bis Mehr zu menden uns und unseren Seminaren findetunterschiedlich. ihr unter foleptember an folgende Adresse schicken: genden Adressen: Das Programm muss sich diesem Bedarf unterJugendmedienverband MV e.V. ordnen. www.jmmv.de ] [ Der Anmeldeschnipsel Postfach 109184 8. Der Veranstalter haftet nicht für Druckfehler. TEILNAHMEBEDINGUNGEN: 1. Der Veranstalter st die Friedrich-Ebert-Stiftung MV in Kooperation mit dem Jugendmedienverband. 2. Die Anmeldung ist verbindlich, wird aber erst durch eine Bestätigung des Veranstalters per eMail oder Post gültig. In der Anmeldebestätigung stehen die Details zur Veranstaltung und eine Anreisebeschreibung. 3. Nimmt der Teilnehmer trotz verbindlicher Anmeldung am Seminar nicht teil, kann der Veranstalter eine Ausfallgebühr berechnen, die den tatsächlichen Kosten der Veranstaltung gerecht wird (Ausnahmen bei Krankheit und Ersatzteilnehmer). Diese sind weit höher als der Teilnahmebetrag. 4. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Teilnehmer oder mitgebrachte Gegenstände. Die Teilnehmer sind außerhalb der Programmpunkte selbst für ihr Handeln verantwortlich und unterliegen nicht der ständigen Aufsicht. 5. Wer den Anweisungen der Veranstalter wiederholt nicht Folge leistet, kann auf eigene Kosten nach Hause geschickt werden. 6. Der Veranstalter spricht sich eindeutig gegen Drogenkonsum aus. 7. Für den Programmablauf übernimmt der Veranstalter keine Gewähr. Der Bedarf der Teilnehmenden ist bei jedem Seminar unterschiedlich. Das Programm muss sich diesem Bedarf unterordnen. 8. Der Veranstalter haftet nicht für Druckfehler.
Einfach abschneiden, ausfüllen und bis zum 1. März 2011 an den JMMV schicken: Jugendmedienverband M-V e.V. Postfach 10 91 84 18013 Rostock
[ www.facebook.com/jugendmedienverband ]
ereits bei Projekten mitgemacht oder sie tet hast ist das von Vorteil. Du kannst aber Vorname eueinsteiger teilnehmen und andere junge kennenlernen. Straße & Hausnummer PLZ & Ort
Das komplette Archiv ist online einsehbar unter [ http://www.jmmv.de/flyer ]
Dir passt das Wochenende nicht, aber du möchtest beim „wahlweise“-Magazin dabei sein? Kein Problem: Die Politikwerkstatt, 16. bis 18. Juni 2011 in Schwerin, wartet bereits auf dich. Gemeinsam wollen wir direkt im Landtag recherchieren und Poliker interviewen. Schick uns deinen Namen mit Kontaktdaten per Mail an [wahlweise@jmmv.de], und wir schicken dir alle wichtigen Infos zu.
LDESCHNIPSEL
Sonntag, 20.03.2011 08.00 Uhr 09.00 Uhr
[ www.twitter.com/jmmv_ev ] Ich möchte gerne mehr JMMV-Infos Fleisch? Nein danke!
Handy-/Telefonnummer (für evtl. Rückfragen)
Ich bin JMMVMitglied/JuLeiCaInhaber
E-Mail (unbedingt vor Seminarbeginn abrufen!)
Ich kann einen eigenen Laptop mitbringen
Unterschrift (bei U18 die der Eltern)
Die Kosten inklusive Unterkunft und Verpflegung betragen 20 Euro für Mitglieder des JMMV oder BeIch habe die Teilnahmebedingungen gelesen, akzeptiere sitzersie einer JuLeiCa sowie 30 EurofürfürdasNichtmitglieund melde mich verbindlich JMMV-Fotoseminar der des JMMV. Fahrtkosten können an. auf Antrag vom 12.08. Die - 14.08.2011 in Greifswald bis zum BahnCard50 Preis erstattet werden. Vorname Kontakt
Wenn du weitere Fragen zum Workshop hast, kannst Name du dich per Email bei uns melden: [ fotodigital@jmmv.de ] oder Straße, direkt Hausnummer telefonisch [ 0151 144 770 47 ] Ort Der PLZ, Veranstalter
Der Geburtsdatum Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern ist die Interessenvertretung und ein Förderer jugendeigener Medien und interessierter JugendliTelefonnummer evtl. Rückfragen) cher in MV. Bei uns(für arbeiten ausschließlich Jugendliche aus ganz Meck-Pomm, die Spaß daran haben, ihr Wissen weiterzugeben und spannende AktioE-Mail (unbedingt vor Seminarbeginn abrufen!) nen zu planen und umzusetzen - ohne dafür Geld zu erhalten. Unter den Mitgliedern findet ein reger Kameramodell Informations- und Erfahrungsaustausch statt, zum Beispiel auf Fortbildungsseminaren wie diesem. Unterschrift (bei unter 18-jährigen die der Eltern) Du kannst bei uns den Jugend-Presseausweis beantragen, umVegetarier dich gegenüber Behörden oder VerIch bin anstaltern junger auszuweisen Ich willals mehr JMMV Medienmacher Infos oder Layout- und Recherche-Materialien bestellen. Anmeldeschnipsel in einen Brief- TEILNEHMERBEITRAG Bei Veranstaltungen bekommen Mitglieder zudem Die Kosten des Seminars betragen umschlag stecken und bis zum EUR 20,- für Mitglieder und Beeinen06.08.2011 guten Rabatt. WeitereAdresse Infos erhältst duJugendleiterCard unter sitzer einer und an folgende [ buero@jmmv.de ] oder [ www.jmmv.deEUR ].30,- für Nicht-Mitglieder des Senden: JMMV. Enthalten sind Verpflegung und
Jugendmedienverband MV e.V. Übernachtung. Bei Anreise mit der Bahn erstatten wir Kosten bis „FotoAnalog“ zum BahnCard-50-Preis. 14. 84 BIS 16. OKTOBER 2011 IN ROSTOCK Mitgliedsanträge (EUR 12,-/Jahr) PFVOM 10 91 18013 Rostock
gibt‘s im Web: [http://www.jmmv.de/service/].
PROJEKT1X1
FotoDigital Die 28. - 30.01 2011 in Schwerin
Der Jugendmedienverband MecklenburgVorpommern e.V. ist die Interessenvertretung und ein Förderer jugendeigener Medien und interessierter Jugendlicher in unserem Bundesland. Ob Schülerzeitung, Layout, Radio, Film, Internet, Fotografie oder Rethorik: Seit mehr als 15 Jahren arbeiten hier fast ausschließlich Jugendliche aus ganz Meck-Pomm, die Spaß daran haben, ihr Wissen weiterzugeben und spannende Aktionen durchzuführen – ohne Geld dafür zu erhalten. Unter den Mitgliedern findet ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch statt, zum Beispiel auf Fortbildungsseminaren wie diesem. Du kannst bei uns den Jugend-Presseausweis beantragen, um dich gegenüber Behörden oder Veranstaltern als junger Medienmacher auszuweisen, oder Recherche- und Layoutmaterialien bestellen. Bei Veranstaltungen bekommen Mitglieder zudem einen guten Rabatt. Weitere Infos erhälst du unter [www.jmmv.de].
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Jetzt we can!
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Im Social-Media-Wohnzimmer angekommen Ansprechpartner: Erik Jalowy, Tino Höfert [th] „Willkommen im Wohlfühl-Web“ stand hier an gleicher Stelle im vorherigen Jahresbericht. War 2010 das Jahr unseres Ankommens im Social-Media-Wohnzimmer, so haben wir es uns 2011 richtig gemütlich gemacht. In vielerlei Hinsicht konnten wir unsere Aktivitäten im Web 2.0 in diesem Jahr quantitativ und qualitativ verbessern. Der quantitative Faktor spiegelt sich am deutlichsten in den Zahlen unserer Fans, Follower und Abonnenten wieder: Mit einem Sprung von 99 auf 193 Nutzern, denen der JMMV bei Facebook „gefällt“, konnten wir die Anzahl unserer Fans nahezu verdoppeln. Die FollowerZahlen der JMMV-Twitterprofile wuchsen um 27 % (@ jmmv_ev) bzw. 22 % (@filmab). Ebenso beeindruckend ist ein Blick auf die Anzahl der Videoaufrufe in unserem YouTube-Kanal: So wurden unsere Videos im Jahr 2011 über 3.000 mal angesehen, die Zahl der Abonnenten ist auf 18 gestiegen. 60 % aller Videoaufrufe stammen von Nutzern unter 25 Jahre – ein Beweis dafür, dass wir mit unserem Angebot die richtige Zielgruppe ansprechen. Qualitative Verbesserung gab es vor allem in Hinblick auf die verbesserte Synchronisation zwischen den Profilen, der stärkeren Interaktionen mit Usern und der Aktuali-
193 (99) Fans* 60 (38) Uploads 18 (10) Abonnenten 3183 (1.061) Kanalaufrufe*
247 (194) Follower*
tät der Postings. So erscheinen Homepage-Beiträge und Tweets automatisch als Post auf unserer Facebook-Seite. Bildergalerien, Videos und Veranstaltungshinweise können kommentiert und mit Freunden geteilt werden. Durch aktuelle Statusmeldungen oder getwitterte SmartphoneFotos geben wir den Nutzern die Möglichkeit, in Echtzeit an laufenden Seminaren teilzuhaben und Einblick in unsere Projektarbeit zu bekommen. Mit der Zeit ändern sich mit den Gewohnheiten der Internetnutzer auch deren favorisierte Netzwerke – diesem Gewohnheitswechsel müssen wir beobachten, um als JMMV in sozialen Netzwerken attraktiv zu bleiben. So haben wir unseren Fokus auf die Facebook-Fanpage gelegt, wohingegen die JMMV-Profile in den VZ-Netzwerken aufgrund absteigender Nutzerzahlen nicht mehr aktiv von uns gepflegt werden. Zukünftig interessant könnte die Entwicklung des Netzwerks Google+ werden, wo wir seit November 2011 eine eigene JMMV-Seite haben. Als bescheidenen Erfolg konnten wir bis zum Ende des Jahres in den Kreisen von 31 Usern aufgenommen werden – Tendenz steigend.
[ http://www.facebook.com/jugendmedienverband ]
[ http://www.youtube.com/jugendmedienverband ]
[ http://www.twitter.com/jmmv_ev ]
in 31 Kreisen
[ http://www.jmmv.de/+ ]
38 (34) Mitglieder*
[ http://www.jugendmedien.de/groups/51-mecklenburg-vorpommern ] Zahlen Stand 31.12.2011, Zahl in Klammer Stand 31.12.2010
www.jmmv.de - Referatsbericht Ansprechpartner: Martin Knorr [knorri@jmmv.de] [mk] Die Homepage des JMMV ist fester Bestandteil der aktiven Kommunikation mit unseren Mitgliedern und zugleich Plattform, um Jugendliche in MV zu erreichen und auf unsere Seminare und Aktivitäten aufmerksam zu machen. Im Jahr 2011 setzen sich die Trends aus dem Jahr 2010 in diesem Bereich größtenteils fort. Die Präsenz in sozialen Netzwerken bekommt immer mehr Bedeutung, während die eigentliche Homepage leicht an Besucher_innen verliert, dafür aber qualitativ den bereits vorab über die neuen Netzwerke Interessierten ein besseres und umfangreiches Angebot liefert. So fiel die Zahl der Besuche leicht auf 8978 (2010: 9301), jedoch blieb die Zahl der Seitenaufrufe mit 63563 (2010: 65040) weitgehend konstant, sodass sich ein besseres Verhältnis aus aufgerufenen Seiten je Besuch ergab: 7,08 (2010: 6,99). Auch 2011 hat sich die Besuchszeit leicht um 19 Sekunden verringert und liegt nun bei durchschnittlich 4:37 Minuten. Dies lässt sich wohlmöglich mit dem allgemein größeren Angebt und vielen weiteren Ablenkungen erklären, die den/die eilige_n Besucher_in schnell wieder auf andere Seiten springen lassen, nachdem die Information gefunden oder die Neugier befriedigt wurde. Insofern könnte man diese Entwicklung auch einer guten Navigationsstruktur zuschreiben.
Besucher_innen-Übersicht
Aus diesem Fakt ergibt sich sicherlich Diskussionspotential: Wollen wir unsere Besucher_innen möglichst lange halten? Oder wollen wir, dass der Besucher seine gesuchten Informationen möglichst schnell findet? Dafür spräche auch die Entwicklung der Absprungrate. Sie verringerte sich von 51,80% 2010 auf 46,31% in diesem Jahr. Unter der Absprungrate versteht man das schnelle Verlassen einer aufgerufenen Seite nach wenigen Sekunden. Beispielsweise bei einer Suche nach einem bestimmten Begriff und der schnellen Feststellung nach wenigen Sekunden des Suchens, dass die gewünschte Information offenbar nicht auf dieser Seite zu finden ist. Woher kommen denn unsere Besucher_innen? Wie eingangs erwähnt, sind die sozialen Netze sehr wichtig für unseren Besucherstrom. 2011 haben wir intensiv facebook genutzt – und das macht sich bemerkbar. Im Vergleich zu 2010 stiegen die Aufrufe durch Verlinkungen bei facebook um 343,7% auf 1056 Aufrufe. Somit überholt facebook twitter bei uns als wichtigstes Netzwerk. Dieses fiel auf 108 Aufrufe. 2010 waren es noch 362. Die Ursachen dafür sind nicht so leicht nachvollziehbar, da wir auch twitter sehr intensiv genutzt haben. Hier könnte man noch einmal gemeinsam nach möglichen Problemen suchen.
Weiterhin erfolgen die meisten Aufrufe direkt über die Eingabe der Adresse in den Browser (3071; 2010: 3372, -8,93%) und über die Google-Suche. Hier steigerte sich die Zahl der Aufrufe um 32,37% von 2936 (2010) auf 2695. Geografisch sind die Aufrufe aus Deutschland wie auch 2010 sehr bunt verteilt, selbstverständlich mit starkem Fokus auf MV, insbesondere Rostock. Einen besonderen Peak der Seitenaufrufe erlebten wir am 4. April 2011, der deutlich in der Jahresübersicht sichtbar wird. An diesem Tag hatten wir 129 Besuche und 3252 Seitenaufrufe. (Sonst durchschnittlich 30 Besucher am Tag) Als Ursache konnten wir nach kurzer Recherche eindeutig eine neue Bildergalerie ausmachen: Am Wochenende zuvor war der JMMV Gastgeber für die Mitgliederversammlung der Jugendpresse Deutschland, für die zeitnah veröffentlichten Bilder interessierten sich offenbar bundesweit viele Mitglieder der JPD. Ein Ansporn, künftig genauso schnell Bilder von Seminaren zu veröffentlichen und dadurch auch in der Nachbereitung die Teilnehmer_ innen zu erreichen und an den JMMV zu binden.
Besucher_innenübersicht Städte
02.01.2011 - 31.12.2011 Verglichen mit: 03.01.2010 - 31.12.2010
3 Art der Mitgliedschaft Drei Arten der Mitgliedschaft bieten wir an*3.
Ordentliches Einzelmitglied kann jede natürliche Person werden, die das dreißigste Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Mitglieder haben die Möglichkeit, den Jugend-Presseausweis zu beantragen und bei Veranstaltungen des JMMV und Materialeinkäufen eine Ermäßigung in Anspruch zu nehmen. Zur Zeit beträgt der Mitgliedsbeitrag 1,00 Euro im Monat. Der Mitgliedsbeitrag wird einmal jährlich im Januar unaufgefordert auf das Vereinskonto überwiesen oder per elektronischer Lastschrift vom Konto des Mitgliedes eingezogen. Spenden sind jederzeit und auch sachgebunden möglich.
Ordentliches Redaktionsmitglied kann jede Redaktion eines jugendeigenen Mediums werden. Mitglieder haben die Möglichkeit, bei Veranstaltungen des JMMV und seinen Partnern oder bei Materialeinkäufen eine Ermäßigung in Anspruch zu nehmen. Die Redaktionsmitgliedschaft ist kostenfrei. Es kann ein freiwilliger Beitrag gezahlt werden: Euro Als Anlage liegen diesem Antrag zwei Ausgaben der neuesten Publikation bei. Weitere regelmäßige Belegexemplare sind erwünscht. Handelt es sich bei dem Medium um ein Online-Magazin, dann ist hier die URL anzugegeben:
Überweisung Der Mitgliedsbeitrag ist gleichzeitig mit der Einreichung dieses Antrags auf das Konto des Jugendmedienverbandes MV e.V. [ Konto Nr. 37 00 64 585 bei der Sparkasse Schwerin, BLZ 140 5200 00 ] unter dem Betreff/Zahlungsgrund »Mitgliedsbeitrag, Name, Vorname, Mitgliedsnummer beim JMMV« zu überweisen. Die Höhe entspricht dabei der Anzahl der Monate bis zum Jahresende einschließlich des aktuellen Monats. Der Mitgliedsbeitrag ist in den Folgejahren unaufgefordert jährlich jeweils im Januar für alle Monate des Jahres anzuweisen.
Unterschrift, ggf. eines Erziehungs- oder Zeichnungsberechtigten *1) Bei einer Redaktionsmitgliedschaft. *2) Bei einer Fördermitgliedschaft. *3) Zutreffendes ankreuzen.
V– Der JMM hinter kt da das stec
Gründe für eine Mitgliedschaft: • Ausstellung des offiziell anerkannten Jugend-Presseausweises und des Jugendpresse-Autoschildes, die bei der Arbeit in der Öffentlichkeit unterstützen • Rabatt bei der Teilnahme an allen Veranstaltungen wie regionalen Seminaren oder den bundesweiten Jugendmedientagen • Layout- und Recherchematerialien zu ausgewählten Themen zum Vorzugspreis • als Redaktionsmitglieder kann eurer Medium die Anzeigenvermittlung von adbrixx auf http://youthmedia.eu/ nutzen
§3 (1) (2) (3)
Name und Sitz des Vereins Der Verein führt den Namen »Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.«. Der Verein ist beim Amtsgericht Rostock unter der Nummer 1174 eingetragen. Der Verein hat seinen Sitz in Rostock. Aufgaben und Ziele des Verbandes Zweck des Vereins ist primär die Förderung der jugendeigenen Medien. Insbesondere sollen gefördert werden: - Die Bildung und Erziehung von Jugendlichen zu demokratischen, verantwortungsbewusst handelnden Menschen - Die Jugendarbeit in den Redaktionen jugendeigener Medien - Der Gedanke der Völkerverständigung und des Friedens - Die Verwirklichung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung für Jugendliche Der Verein nimmt die Interessenvertretung der jugendeigenen Medien und der medieninteressierten Jugendlichen gegenüber Behörden, Institutionen und Organisationen wahr. Er erstrebt eine Zusammenarbeit mit Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch: - Die Herausgabe von Publikationen - Die Veranstaltung von Seminaren und Tagungen - Die Organisation von Erfahrungsaustausch - Nationale und internationale Jugendbegegnungen - Kontakte zu Behörden und befreundeten Organisationen - Sonstige Maßnahmen Gemeinnützigkeit Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenverordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitgliedschaft Ordentliches Mitglied kann jede/r Mitarbeiter/in oder die Redaktion eines jugendeigenem Mediums werden, das sein Verbreitungsgebiet vor allem in Mecklenburg-Vorpommern hat. Ordentliches Mitglied können außerdem Vereine und andere Gruppen werden, die der Satzung entsprechen. Es gelten für Vereine und andere Gruppen die Regeln für Redaktionen. Jugendeigene Medien im Sinne von § 4 (1) sind insbesondere Schüler- und Studierendenzeitungen, Schulfunk sowie andere Medien, die von Jugendlichen für Jugendliche zu nichtkommerziellen Zwecken hergestellt und vertrieben werden. Fördermitglied im Verein kann jede natürliche und juristische Person werden. Ein Fördermitglied hat auf der Mitgliederversammlung zwar Antrags- und Stimmrecht, aber kein aktives und passives Wahlrecht. Fördermitglieder bezahlen mindestens den doppelten Mitgliedsbeitrag. Antrag auf Mitgliedschaft wird beim Vorstand gestellt. Der Vorstand kann einen Antrag auf Mitgliedschaft nur ablehnen, wenn der Beantragende einschlägige Bestimmungen der Satzung nicht erfüllt. Widerspruch ist innerhalb von 14 Tagen zu stellen. Über den Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Die Mitglieder sind verpflichtet, einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Einzelmitglieder zahlen einen monatlichen Beitrag von 1 Euro. Natürliche Personen als Fördermitglieder zahlen einen monatlichen Beitrag von mindestens 2 Euro, juristische Personen mindestens 6 Euro. Redaktionsmitglieder sind von der Zahlung eines Beitrages befreit, können aber einen freiwilligen Beitrag von mindestens 1 Euro monatlich bezahlen. Zudem wird darum gebeten, regelmäßig Beiträge ihrer redaktionellen Arbeit einzureichen. Die Beiträge sind jeweils für das laufende Kalenderjahr im voraus fällig. Die Begleichung des Betrages soll per Überweisung oder Lastschrift erfolgen. Mindestens einmal Kalenderjahr erstellt der Vorstand für Mitgliedsbeiträge eine Rechnung in der laufende Mitgliedsbeiträge sowie eingegangene Zahlungen verrechnet werden. Mitglied des Vereins können auch sonstige im Jugendmedienwesen in Mecklenburg-Vorpommern tätige Personen bis zu 30 Jahren werden. Austritt und Erlöschen der Mitgliedschaft Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss vorher schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Der Austritt ist rechtsgültig 14 Tage nachdem er gestellt wurde. Die Mitgliedschaft endet durch: - Tod - Austritt - Ausschluss - Auflösung des Vereins Der Vorstand kann Mitglieder ausschließen, die ihren Mitgliedsbeitrag seit zwei Jahren oder länger nicht mehr entrichtet haben. Aus anderen Gründen kann ein Ausschluss nur mit einer 2/3-Mehrheit der Mitgliederversammlung und nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung oder schwerem vereinsschädigendem Verhalten ausgesprochen werden. Der Ausschluss muss dem/der Auszuschließenden schriftlich mitgeteilt werden. Gegen einen Ausschluss ist innerhalb von 14 Tagen ein Einspruch – jedoch ohne aufschiebende Wirkung – möglich, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Organe Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ des Vereins. (2) Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Mitgliedern des Vereins zusammen. (3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß eingeladen wurde. (4) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Die Einladung muss mindestens 2 Wochen vor dem Termin erfolgen (es gilt das Datum des Poststempels). Die Einladung muss eine vorläufige Tagesordnung beinhalten. (5) Die Mitgliederversammlung hat vor allem folgende Aufgaben: - Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer/innen - Verabschiedung des Programms - Beschlussfassung über Ausschlüsse gemäß § 5 (3) - Entlastung des Vorstandes - Satzungsänderungen - Auflösung des Vereins (6) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch Beschluss des Vorstandes oder von 10 % der ordentlichen Mitglieder verlangt werden. Auf die außerordentliche Mitgliederversammlung sind die Vorschriften des §7 entsprechend anzuwenden. (7) Beschlüsse werden, soweit die Satzung nichts anderes besagt, mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit gelten Anträge als abgelehnt. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden im Protokoll festgehalten. Das Protokoll ist durch den Protokollführer zu unterzeichnen und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen. (8) Die Mitgliederversammlung wählt für ein Geschäftsjahr zwei Mitglieder des Vereins als Kassenprüfer. Sie erstatten der Mitgliederversammlung Bericht und schlagen gegebenenfalls die Entlastung des Vorstandes vor. (9) Die Mitgliederversammlung wählt zu Beginn der Sitzung eine Versammlungsleitung, die aus dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in besteht. (10) Die Mitgliederversammlung wählt eine Wahlkommission. Mitglied in der Wahlkommission dürfen nur Mitglieder sein, die sich nicht um ein Amt im Verein bewerben. Die Wahlkommission besteht aus dem Wahlleiter und zwei Assistenten. Die Wahlkommission ist für den ordnungsgemäßen Ablauf und für die Durchführung der Wahl verantwortlich. Die Mitgliederversammlung beschließt eine Wahlordnung. (11) Es findet mindestens eine Mitgliederversammlung pro Jahr statt.
Vorstand Der Vorstand setzt sich aus maximal 12 Personen zusammen. In den Vorstand können nur natürliche Personen gewählt werden. Der Vorstand wählt intern eine/n Vorstandsprecher/in, eine/n Finanzreferenten/in, sowie soweit erforderlich Referent/innen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt, er ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigt. Wer nicht gewählt wurde, hat das Recht auf einen zweiten Wahlgang. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt geheim. Der Vorstand erledigt die laufenden Aufgaben des Vereins. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind alle Vorstandsmitglieder. Jeweils zwei volljährige Mitglieder des Vorstandes vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand kann für einzelne Aufgaben Mitglieder kooptieren. Geschäftsstelle Der Verein unterhält eine Geschäftstelle. Bei Bedarf kann der Vorstand eine/n Geschäftsführer/in einsetzen.
Inkrafttreten Die Satzung tritt mit ihrer Verabschiedung in Kraft.
§ 15 Mitgliedschaft bei anderen Verbänden (1) (2)
Die Satzung trat mit ihrer Verabschiedung am 4. Dezember 1993 in Kraft und wurde auf den Mitgliederversammlungen am 16./17. April 1994, 15. Januar 1995, 7. Dezember 1996, 24. Januar 1999, 27. Januar 2001, 24. Januar 2004, 28. Januar 2006 und am 12. Januar 2008 geändert.
Der Bericht über das JMMV-Jahr 2011

References: §3
 § 4
 § 5
 §7
 § 26

§ 15