Source: https://www.fcechem.de/satzung/
Timestamp: 2020-07-11 08:36:18+00:00

Document:
Satzung – FC Echem e.V.
Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. Zu diesem Zweck betreibt und fördert der Verein einen regelmäßigen Sport- und Übungsbetrieb für die angebotenen Sportarten. Dazu gehören u.a. Trainings- und Übungsstunden, Sportkurse, die Teilnahme an Wettkämpfen sowie die gelegentliche Durchführung von Veranstaltungen sportlicher und geselliger Art.
Der Verein ist gemeinnützigund selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung abgestellt. Alle sich etwa ergebenden Überschüsse sind ausschließlich und unmittelbar für die Verbesserung der Sportanlagen und für sonstige, dem Sport dienenden Zwecke zu verwenden.
Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des FC Echem fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden; die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Abschnitt 2 – Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person auf Antrag erwerben, sofern die Person die Satzung anerkennt. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist die nach bürgerlichem Recht erforderliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Der Verein besteht aus
Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, der diese Aufgabe auch auf ein einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann. Ein derartiger Beschluss ist nur dann wirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied den festgesetzten Aufnahmebeitrag bezahlt hat bzw. durch Beschluss des Vorstandes von der Beitragszahlung befreit worden ist.
Die Erfassung der personenbezogenen Daten werden nach der Datenschutzordnung des FC Echem e. V. behandelt, die die Vorgaben des DSGVO erfüllt.
Ehrungen und die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgen ausschließlich nach der Ehrenordnung.
Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste, Ausschließung aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum 30.06. oder 31.12 eines Kalenderjahrs unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig. Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflicht bis zum Ende der Mitgliedschaft und sämtliche sonstigen Verpflichtungen gegenüber dem Verein bestehen. Sämtliches in Händen des Mitgliedes befindliche Vereinseigentum ist zurückzugeben.
Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens mehr als drei Monate vergangen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Abschnitt 3 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
a) Durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und den Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechtes sind alle Mitglieder berechtigt. Passive Mitglieder sind jedoch von der Teilnahme am Sport-und Übungsbetrieb ausgeschlossen.
Abschnitt 4 – Organe des Vereins
d) die Mitglieder aller Organe nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr. Vorstandsaufgaben können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten durch Beschluss des Vorstandes entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. e) Amtsträger, Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto- und Telefonkosten. Die Erstattung erfolgt in dem Umfang und in der Höhe, wie sie durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt sind.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Mitglieder üben ihre Rechte hinsichtlich der Vereinsleistung in ihr aus. Alle Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, sind stimmberechtigt. Für diese Mitglieder ist die Übertragung des Stimmrechtes unzulässig. Für Mitglieder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind dessen gesetzliche Vertreter stimmberechtigt; in diesen Fällen auch ohne Mitgliedschaftserwerb. Die Mitgliederversammlung wird alljährlich im 1. Quartal als Jahreshauptversammlung zum Zweck der Beschlussfassung über die in §13 genannten Aufgaben einberufen. Weitere Mitgliederversammlungen sind auf Beschluss des Vorstandes einzuberufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt oder 40% aller Vereinsmitglieder dieses beantragen. Die Einberufung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden schriftlich, unter einer Einhaltung einer Frist von mindestens 8 Tagen. Die Tagesordnung ist dabei bekannt zu geben. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens 3 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1 Vorsitzende. Das Verfahren der Beschlussfassung richtet sich nach §20 der Satzung.
e) die Neuwahlen,
f) den Abteilungsleitern, g) sowie den Stellvertretern von c) und f).
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren alternierend gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl der Nachfolger im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. In ungeraden Kalenderjahren werden der 1. Vorsitzende, der Kassenwart, der Schriftführer, der Pressewart und die Abteilungsleiter gewählt. In geraden Kalenderjahren werden der 2. Vorsitzende und der Stellvertreter des Kassenwartes und die Stellvertreter der Abteilungsleiter gewählt. Ausnahme ist die Besetzung eines verwaisten Amtes.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassenwart. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes im Sinne des § 26 BGB gemeinschaftlich vertreten.
Abschnitt 5 – Allgemeine Schlussbestimmungen
Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der Vereinsmitgleider erforderlich. Hierbei müssen mindestens ¾ der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als ¾ der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung vier Wochen später zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder beim Wegfall seines gemeinnützigen Zwecks fällt das verbleibende Vereinsvermögen an die Gemeinde Echem, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat. Dabei soll die Gemeinde Echem dieses Vermögen zunächst längstens drei Jahre lang zweckgebunden verwahren und innerhalb dieser Frist möglichst einem sich neu gründenden und als gemeinnützig anerkannten Sportverein zur Verfügung stellen.
Diese Satzung ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 07.02.2020 geändert worden und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: §3
 § 670
 §13
 §20
 § 26
 § 26