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Timestamp: 2017-10-18 19:59:19+00:00

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(ID 3-129838)
Enrique de Teresa Arquitectos Asociados, Madrid (ES)
Entscheidung 02.07.2013
Preisgelder/Honorare 142.000	EUR	zzgl. USt.
Baukosten 29.200.000	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Manfred Balg, Stefan Behnisch, Ulrike Berendsen-Manderscheid, Guido Brennert, Thomas Fischer [Stellvertreter], Sabina Freienstein, Prof. Dörte Gatermann [Vorsitz], Prof. Dr. Günther Grabatin, Inge Laste, Prof. Irene Lohaus, Prof. Dirk Metzger, Christian Pelzeter, Philipp Schiffer	, Dietlind Grabe-Bolz, Prof. Dr. Martin Fiebich
Verbindliche Grundlage der Planung ist der städtebauliche Masterplan für die THM am Standort Gießen. Der Neubau des LTZ verfolgt das Ziel, den Fachbereich KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie) an einem Standort zu bündeln und den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie und Physik) des Fachbereiches MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) ebenfalls am Campusbereich Gutfleischstraße anzusiedeln. Das Raum- und Funktionsprogramm ist in insgesamt drei Gebäuden nachzuweisen. Es ist von einem hohen Technikanteil auszugehen, da Labore einen wesentlichen Bestandteil des Raumprogramms ausmachen. Unter Einbeziehung der Erdgeschosszonen ist auf Grundlage der Gestaltungsprinzipien des Masterplanes der Außenraum freiraumplanerisch zu entwickeln.
Insgesamt umfassen die zu planenden Gebäude ca. 4.200 qm Nutzfläche NF 1-6 und die Außenanlagen.
Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten in Höhe von ca. 29,2 Mio. Euro (Kostengruppen 200 - 500) festgelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung wird die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen im energieeffizienten Bauen begrüßt.
Die Vergabe der Objektplanung, Gebäude und raumbildende Ausbauten, gemäß § 33 HOAI (2009) sowie Freianlagen gemäß § 38 HOAI (2009) soll im Rahmen eines nicht-offenen hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbes gemäß RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.09.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen erfolgen. Der Wettbewerb ist Bestandteil eines Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009).
An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbes hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerbe der Architekten- und Stadtplanerkammer beratend mitgewirkt.
Projektadresse Gutfleischstraße
Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) explizit: eindeutige Kriterien, z.B. gleicher Gebäudetyp, gleiche Projektgröße, Referenz(en) frei wählbar
HAD-Referenz-Nr.: 39/4277
E-Mail: MjE4N1xUXRxkXVQbVFBVLlZQWxxWU2FhU1wcUlM=
Technische Hochschule Mittelhessen - Labor- und Technologiezentrum (LTZ), Gutfleischstraße in Gießen - Ausbau für die Fachbereiche MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) und KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie)
Dem hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb ist ein Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 Abs. 1 VOF vorgeschaltet. Für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren werden Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten gesucht, deren Mitglieder über einschlägige Erfahrungen bei der Planung von Gebäuden und Freianlagen für Hochschuleinrichtungen verfügen. Die Federführung liegt beim Architekturbüro. Insgesamt sollen 30 Arbeitsgemeinschaften (20 arrivierte, 10 Arbeitsgemeinschaften "junger Büros") ausgewählt werden.
Die Auswahl erfolgt aus der Gruppe der Bewerber, die die Mindestkriterien erfüllen (III.1.1), durch Losentscheid.
Die Bewerber können sich in zwei Kategorien bewerben:
1. Kategorie "Junge Büros": sämtliche Inhaber der Büros der Arbeitsgemeinschaft sind Geburtsjahrgang 1973 oder jünger
2. Kategorie "Arrivierte Büros": keine Altersbegrenzung.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt ausschließlich auf der Basis von formellen, quantitativen und qualitativen Mindestkriterien. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen nähere Informationen einzuholen.
Eine Bewerbung ist nur mit den vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten formalisierten Bewerbungsunterlagen möglich.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt über ein Losverfahren. Zum Losverfahren wird nur zugelassen, wer diese Formulare verwendet und fristgerecht in Papierform unterschrieben bei der unter I.1) genannten Adresse eingereicht hat. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die Formulare sind jeweils von den bevollmächtigten ARGE Partnern auszufüllen und zu unterschreiben.
1. Formelle Kriterien (Mindestkriterien - Nichterfüllung führt zum Ausschluss)
Die Kriterien sind von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft gleichermaßen zu erfüllen. Die Kriterien sind:
d) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 VOF Abs. 6 und 9 liegen nicht vor.
f) Für die Bewerbung sind die vorgegebenen Formulare (Anlagen 1-6) auszufüllen.
g) Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach - einmal als Ausdruck unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf CD-ROM) - abzugeben; der Ausdruck ist als Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift/-en einzureichen.
h) Die Bewerbung hat in deutscher Sprache zu erfolgen.
i) Der Bewerber bestätigt die Richtigkeit der geforderten Erklärungen mit seiner Unterschrift.
2. Geforderte Unterlagen
A) Bewerbererklärung (Anlagen 1.1 und 1.2)
B) Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit Freiberuflich Tätiger (Anlagen 2.1 und 2.2)
C) Bewerbungsbogen (Anlagen 3.1 und 3.2)
D) Nachweis der beruflichen Qualifikation: Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes (Kammereintrag aller Büroinhaber) durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde.
E) Vorlage einer Erklärung (Eigenerklärung) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Falle einer späteren Beauftragung (Mindesthöhe: Personenschäden 2.000.000 EUR; Sachschäden 500.000 EUR)
F) Erklärung über den Gesamtumsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (2009-2011)
G) Liste der wesentlichen seit 2002 erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes (Baukosten), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (Anlagen 5.1 und 5.2)
H) Für Bewerber der Kategorie "Junge Büros": Nachweis der Erfüllung der Altersvorgaben durch Kopie des/der Personalausweise(s) sämtlicher Inhaber der Büros der Arbeitsgemeinschaft (Geburtsjahrgang 1973 oder jünger)
I) Mindestreferenzen (Anlage 4.1 bzw. Anlage 4.2)
Mindestreferenzen des Architekturbüros (2 Referenzen) und des Landschaftsarchitekturbüros (2 Referenzen) aus den letzten zehn Jahren (Stichtag 01.01.2002) unter Angabe
- des Rechnungswertes (Baukosten),
- der erbrachten Leistungsphasen
- Architekturbüro:
Referenz 1: Neubau im Bereich einer Bildungs- und / oder Forschungseinrichtung sowie im Bereich Krankenhausbau für einen öffentlichen Auftraggeber; Baukosten mind. 10 Mio. EUR netto (KG 300 + 400); Leistungsphasen mind. 2-5
Referenz 2: Neubau in einem beliebigen Bereich; Baukosten mind. 5 Mio. EUR netto (KG 300 + 400), Leistungsphasen mind. 6-8
Zur Plausibilisierung und Erläuterung der Referenzen sind diese zusätzlich zur Anlage 4.1 auf max. 2 DIN A4 Seiten darzustellen.
- Landschaftsarchitekturbüro:
Referenz 1: Neubau von Freianlagen im Bereich öffentlicher Stadtraum (Straßen, Plätze, Promenaden, Stadtparks); Baukosten mind. 150.000 EUR netto (KG 500); Leistungsphasen mind. 2-5
Referenz 2: Neubau in einem beliebigen Bereich; Baukosten mind. 150.000 EUR netto (KG 500); Leistungsphasen mind. 6-8
Zur Plausibilisierung und Erläuterung der Referenzen sind diese zusätzlich zur Anlage 4.2 auf max. 2 DIN A4 Seiten darzustellen.
Hinweis: Bei den Referenzen 1 und 2 von Architekten / Landschaftsarchitekten darf es sich auch um das gleiche Referenzprojekt handeln, wenn die Baukosten über 10 Mio. EUR netto (KG 300 + 400) (bei Architekten) lagen.
Es sind nur Referenzen zulässig, die durch das Bewerberbüro geplant und begleitet wurden.
Alle Arbeitsgemeinschaften, die die Mindestkriterien erfüllen und ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht haben und deren Unterlagen vollständig vorliegen, sind für die Teilnahme am Wettbewerb geeignet und nehmen am Losverfahren teil. Der Auslober behält sich vor, im Falle zu geringer Bewerberzahlen für eine Bewerber-Kategorie unbesetzte Teilnehmerstellen mit Bewerbungen aus der jeweils anderen Kategorie durch Zulosung zu besetzen.
J) ausgefüllte Übersicht über sonstige Anlagen (Anlagen 6.1 und 6.2)
3. Abgabe der Bewerbungen
Die Unterlagen sind einmal als Ausdruck im Original unterschrieben und einmal digital im PDF-Format auf CD-ROM (Anlage 7) per Post abzuliefern (Adressen s. Anhang A, III). Die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Stichtag für den Eingang der vollständigen Bewerbung ist der 11.02.2013 (12:00 Uhr). Später eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Auslosung der Teilnehmer erfolgt durch einen Notar. Die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer werden voraussichtlich bis zum 19.02.2013 benachrichtigt und müssen bis zum 22.02.2013 ihre Teilnahme verbindlich erklären. Die nicht ausgewählten Bewerber werden voraussichtlich bis zum 26.02.2013 benachrichtigt.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt / Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten ist zwingend vorgeschrieben, sofern ein Büro die fachlichen Anforderungen (Teilnahmeberechtigung) für Architekten UND Landschaftsarchitekten nicht erfüllt. Die Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Die Federführung liegt beim Architekturbüro. Bei teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.
Als Teilnahmehindernisse gelten die unter RPW § 4 (2) beschriebenen Teilnahmehindernisse.
Die Konsultation von beratenden Fachplanern (Labor- und Gebäudetechniker) sowie von Energieplanern wird dringend empfohlen. Berater, Fachplaner, Sachverständige unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb beteiligten Mitarbeiter/-innen mit Vor- und Zuname zu benennen. Jedes Büro darf sich nur mit einem Entwurf am Wettbewerb beteiligen.
Genaue Zahl der Teilnehmer: 30
Bei den Beurteilungskriterien zur Wertung der Wettbewerbsbeiträge werden den Wettbewerbsteilnehmern mit der Auslobung bekannt gegeben. Die Zuschlagskriterien des Verhandlungsverfahrens werden den zur Verhandlung eingeladenen Teilnehmern / Preisträgern gemäß § 11 Abs. 2 mit der Einladung zur Verhandlung genannt.
Tag : 08.02.2013 Uhrzeit 12:00
11.02.2013 Uhrzeit 12:00
Voraussichtlich 19.02.2013
Für den Wettbewerb nach RPW 2008 stellt der Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eine Wettbewerbssumme von 142.000 EUR (ohne MwSt.) zur Verfügung. Folgende Verteilung der Preis- und Anerkennungssummen (ohne MwSt.) sind vorgesehen:
1. Preis: 55.000 EUR
2. Preis: 35.000 EUR
3. Preis: 22.000 EUR
5. Preis: 9.000 EUR
Anerkennung: 9.000 EUR
1. Prof. Dörte Gatermann, Freie Architektin, Köln
2. Christian Pelzeter, Freier Architekt, Berlin
3. Stefan Behnisch, Freier Architekt, Stuttgart
4. Prof. Dirk Metzger, Freier Architekt, Gießen
5. Prof. Irene Lohaus, Freie Landschaftsarchitektin, Hannover
6. Inge Laste, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden
7. Sabina Freienstein, Hessisches Baumanagement Zentrale, Frankfurt/Main
8. Irene Bauerfeind-Roßmann, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden
9. Guido Brennert, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden
10. Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin Universitätsstadt Gießen
zu IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
11. Prof. Dr. Günther Grabatin, Technische Hochschule Mittelhessen
12. Prof. Dr. Martin Fiebig, Technische Hochschule Mittelhessen
13. Thomas Platte, Hessisches Baumanagement Zentrale, Frankfurt/Main
Namen der stellvertretenden Preisrichter:
1. Monika Bader, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden
2. Friedhelm Dorndorf, Hessisches Baumanagement, RNL Mitte, Gießen
3. Thomas Fischer, freier Architekt, Kassel
4. Philipp Schiffer, Freier Architekt, Darmstadt
5. Johannes B. Böttger, Freier Landschaftsarchitekt, Köln
6. Manfred Balg, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden
7. Norbert Kugelstadt, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden
8. Gerda Weigel-Greilich, Bürgermeisterin der Universitätsstadt Gießen
9. Prof. Dr. Frank Runkel, Technische Hochschule Mittelhessen
10. Prof. Dr. Axel Schumann, Technische Hochschule Mittelhessen
11. Ulrike Berendsen-Manderscheid, Hessisches Baumanagement Zentrale, Frankfurt/Main
a) Der Auslober wird gemäß § 8 Abs. 2 RPW 2008 unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen oder mehrere der Preisträger oder Preisträgergemeinschaften mit der Bearbeitung der für die Umsetzung und weitere Bearbeitung des Wettbewerbsentwurfes notwendigen Objektplanungsleistungen und Leistungen der Freianlagenplanung LPH 2-8 § 33 bzw. § 38 HOAI stufenweise beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht.
Art und Umfang der Beauftragung müssen sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird. Planungsleistungen werden in der Regel bis zur abgeschlossenen Ausführungsplanung beauftragt.
Bei Beauftragung wird ein Kostenziel formuliert, das in der weiteren Bearbeitung einzuhalten ist und Grundlage der anrechenbaren Kosten nach § 32 der HOAI darstellt. Die beabsichtigten Beauftragungen erfolgen vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen.
Die Auftragnehmer, die Planungs- bzw. Überwachungsaufträge für die Durchführung des Projektes erhalten, verpflichten sich, die Gesamtheit der übertragenen Planungsleistungen persönlich und durch eigene Mitarbeiter zu übernehmen.
Die Leistungsfähigkeit des zu beauftragenden Teilnehmers für die Weiterbearbeitung ist grundsätzlich an die Anforderungen des Projektes anzupassen.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Mit der Teilnahmebestätigung am Wettbewerbsverfahren erkennen die Teilnehmer die Regularien und Termine des Wettbewerbs an.
b) Hinweis zu IV.5.5):
Das Preisgericht wird aus 13 stimmberechtigten Preisrichterinnen und Preisrichtern bestehen. Zum Zeitpunkt der Bekanntmachung feststehende Besetzung des Preisgerichts: unter IV.5.5).
c) Voraussichtliche Termine des Verfahrens:
11.01.2013 Bekanntmachung, Beginn VOF-Auswahlverfahren
11.02.2013 Bewerbungsfrist VOF-Auswahlverfahren
19.02.2013 Auslosung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
22.02.2013 Frist zur Bestätigung der Teilnahme
04.03.2013 Versand der Auslobungsunterlagen
15.03.2013 Frist für schriftliche Rückfragen und zur Bestätigung der Teilnahme am Rückfragenkolloquium
21.03.2013 Rückfragenkolloquium
13.05.2013 Abgabe der Arbeiten
01./02.07.2013 Preisgerichtssitzung
Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 04.02.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktadresse zu richten.
nachr. HAD-Ref. : 39/4277
MTFobWVuLXVuZSxlYWY/Z2FsLWdkcnJkbS1jZA==
Technische Hochschule Mittelhessen – Labor- und Technologiezentrum (LTZ), Gutfleischstraße in Gießen – Ausbau für die Fachbereiche MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) und KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie).
Insgesamt umfassen die zu planenden Gebäude ca. 4 200 m² Nutzfläche NF 1-6 und die Außenanlagen.
Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten in Höhe von ca. 29 200 000 EUR (Kostengruppen 200-500) festgelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung wird die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen im energieeffizienten Bauen begrüßt.
Die Vergabe der Objektplanung, Gebäude und raumbildende Ausbauten, gemäß § 33 HOAI (2009) sowie Freianlagen gemäß § 38 HOAI (2009) soll im Rahmen eines nicht-offenen hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbes gemäß RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.9.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen erfolgen. Der Wettbewerb ist Bestandteil eines Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009).
Wert: 2 095 085,59 EUR
1. Platzierung im Wettbewerb. Gewichtung 30
2. Struktur und Qualifikation des Projektteams. Gewichtung 20
3. Überarbeitung des Wettbewerbsbeitrages. Gewichtung 25
4. Plausibilität der Kostenermittlung und Kostenrisiken des überarbeiteten Entwurfs. Gewichtung 10
5. Gesamteindruck Präsentation. Gewichtung 10
6. Höhe Honorar. Gewichtung 5
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 11-014091 vom 16.1.2013
Sonstige frühere BekanntmachungenBekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 146-254611 vom 25.7.2013
Hascher Jehle Planungsgesellschaft mbH/Huttereimann Landschaftsarchitektur GmbH
Wert: 1 755 000 EUR
nachr. HAD-Ref.: 39/5037
nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.120506
MjE3OF1VXh1lXlUcVVFWL1dRXB1XVGJiVF0dU1Q=
Technische Hochschule Mittelhessen -Labor- und Technologiezentrum (LTZ), Gutfleischstraße in Gießen - Ausbau für die Fachbereiche MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) und KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie).
Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten Hochschulstandorts plant die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen ein Labor- und Technologiezentrum (LTZ) in Gießen. Verbindliche Grundlage der Planung ist der städtebauliche Masterplan für die THM am Standort Gießen. Der Neubau des LTZ verfolgt das Ziel, den Fachbereich KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie) an einem Standort zu bündeln und den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie und Physik) des Fachbereiches MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) ebenfalls am Campusbereich Gutfleischstraße anzusiedeln. Das Raum- und Funktionsprogramm ist in insgesamt drei Gebäuden nachzuweisen. Es ist von einem hohen Technikanteil auszugehen, da Labore einen wesentlichen Bestandteil des Raumprogramms ausmachen. Unter Einbeziehung der Erdgeschosszonen ist auf Grundlage der Gestaltungsprinzipien des Masterplanes der Außenraum freiraumplanerisch zu entwickeln. Insgesamt umfassen die zu planenden Gebäude ca. 4 200 qm Nutzfläche NF 1-6 und die Außenanlagen. Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten in Höhe von ca. 29,2 Mio. Euro (Kostengruppen 200 - 500) festgelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung wird die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen im energieeffizienten Bauen begrüßt. Die Vergabe der Objektplanung, Gebäude und raumbildende Ausbauten, gemäß § 33 HOAI (2009) sowie Freianlagen gemäß § 38 HOAI (2009) soll im Rahmen eines nicht-offenen hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbes gemäß RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.9.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen erfolgen. Der Wettbewerb ist Bestandteil eines Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009). An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbes hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerbe der Architekten- und Stadtplanerkammer beratend mitgewirkt.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 011-014091 vom 16.1.2013
Hascher Jehle Planungsgesellschaft mbH / Hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 55 000 EUR
Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L.
Auer + Weber + Assoziierte GmbH / Latz + Partner LandschaftsArchitekten Stadtplaner
Dömges Architekten AG, Architektur und Stadtplanung / Warmsler Rohloff Wirzmüller
tsj tönies+schoeter+jansen freie architekten gmbh / Andresen Landschaftsarchitekten
Grüntuch Ernst Planungs GmbH / A24 Landschaft
Spreen Architekten / fischer heumann Landschaftsarchitekten
RDS Architekten / Förder Landschaftsarchitekten
nachr. HAD-Ref. : 39/4657
Ausschreibung veröffentlicht 11.01.2013
Ergebnis veröffentlicht 26.07.2013
Wettbewerbs-ID 3-129838
Seitenaufrufe 8221

References: § 33
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 § 4
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