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Timestamp: 2020-04-07 17:46:24+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 1995, 236 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Braunschweig, 14.08.1995 | OLG Köln, 02.03.1994 | OLG München, 11.09.1995
OLG Hamm, 21.06.1995 - 3 U 60/95
https://dejure.org/1995,8551
OLG Hamm, 21.06.1995 - 3 U 60/95 (https://dejure.org/1995,8551)
OLG Hamm, Entscheidung vom 21.06.1995 - 3 U 60/95 (https://dejure.org/1995,8551)
OLG Hamm, Entscheidung vom 21. Juni 1995 - 3 U 60/95 (https://dejure.org/1995,8551)
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Anschnallpflicht - Diesbezügliche Verantwortung des Fahrers für den betrunkenen Beifahrer
NJW 1996, 666 (Ls.)
NZV 1996, 33
Zwar besteht grundsätzlich keine Fürsorgepflicht des Kfz-Führers in Bezug auf die Anschnallpflicht aus § 21a Abs. 1 Satz 1 StVO gegenüber zur "Besetzung" gehörenden, im Kfz beförderten Personen, die selbst Normadressaten der Anschnallpflicht sind (vgl. dazu z.B.: BayObLG…, Beschluss vom 27. August 1993 zu 2 ObOWi 280/93, zitiert nach juris Rn. 7 m.w.N.; KG Berlin, VRS 70, 469, 470; OLG Hamm, NZV 1996, 33).
Etwas Anderes gilt indes gegenüber dem schutzwürdigen Personenkreis des § 3 Abs. 2a StVO (vgl. dazu: OLG Hamm, NZV 1996, 33 m.w.N.;… Heß, in: Burmann/Heß/Jahnke/Janker, StVR, 22. Aufl., § 23 StVO Rn. 17), wozu ausdrücklich auch Kinder zählen.
Gegenüber diesen Personen trifft den Kfz-Führer ausnahmsweise eine besondere Fürsorgepflicht (…Heß, in: Burmann/Heß/Jahnke/Janker, StVR, 22. Aufl., § 23 StVO Rn. 17; OLG Frankfurt, VM 86, 6; OLG Hamm, NZV 1996, 33 - jeweils für betrunkene Mitfahrer; vgl. auch: KG Berlin, VRS 70, 469, 470, wonach eine bußgeldrechtliche Verantwortlichkeit des Kfz-Führers für einen Verstoß gegen die Anschnallpflicht eines Mitfahrers nur bei Bestehen einer Garantenstellung mit Erfolgsabwendungspflicht in Betracht kommt).
Denn es kann von einem verantwortungsbewussten Fahrer, der den Grundregeln des § 1 StVO Folge zu leisten hat, erwartet werden, dass er bei Mitfahrern aus diesem Personenkreis erkennt, dass bei solchen Mitfahrern ein höheres Risiko dafür besteht, dass sie ihrer Anschnallobliegenheit nicht entsprechen (ebenso OLG Hamm, Urteil vom 21. Juni 1995, 3 U 60/95).
Verletzt ein Fahrer aber diese Obliegenheit, vor Fahrtantritt zu überprüfen, ob die Mitfahrer aus diesem Personenkreis angeschnallt sind, rechtfertigt dies aber nicht zwingend, die Obliegenheitsverletzung des Mitfahrers vollständig zurücktreten zu lassen (im Ergebnis ebenso OLG Hamm, Urteil vom 21. Juni 1995, 3 U 60/95).
(vgl. OLG Hamm NZV 1996, 33).
https://dejure.org/1994,8335
OLG Köln, 02.03.1994 - 2 U 164/91 (https://dejure.org/1994,8335)
OLG Köln, Entscheidung vom 02.03.1994 - 2 U 164/91 (https://dejure.org/1994,8335)
OLG Köln, Entscheidung vom 02. März 1994 - 2 U 164/91 (https://dejure.org/1994,8335)
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WEG § 3, § 5, § 8, § 10, § 41, § 43
OLG München, 11.09.1995 - 26 WF 957/95
https://dejure.org/1995,11014
OLG München, 11.09.1995 - 26 WF 957/95 (https://dejure.org/1995,11014)
OLG München, Entscheidung vom 11.09.1995 - 26 WF 957/95 (https://dejure.org/1995,11014)
OLG München, Entscheidung vom 11. September 1995 - 26 WF 957/95 (https://dejure.org/1995,11014)
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EStG § 10 Abs. 1 Nr. 1; ZPO § 91a
AG Passau - F 133/95
Deshalb ist ein Ehegatte - bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen des Anspruchs - auch dann zur Abgabe der Zustimmungserklärung zu dem begrenzten Realsplitting verpflichtet, wenn es zweifelhaft erscheint, ob die steuerlich geltend gemachten Aufwendungen dem Grunde und der Höhe nach als Unterhaltsleistungen im Sinne des § 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG anerkannt werden (OLG Düsseldorf FamRZ 1987, 1049, 1050; OLG Hamm FamRZ 1990, 1004, 1005; OLG München OLG Report 1995, 236, 237 Palandt/Diederichsen BGB 57. Aufl. § 1569 Rdn. 14;… Kalthoener/Büttner Die Rechtsprechung zur Höhe des Unterhalts, 6. Aufl. Rdn. 877;… Wendl/Haußleiter Das Unterhaltsrecht in der familienrichterlichen Praxis 4. Aufl. § 1 Rdn. 474).
OLG München, 10.03.1997 - 26 WF 615/97
Zustimmungspflicht des Unterhaltsberechtigten zum Realsplitting
Allerdings darf der zustimmungspflichtige Ehegatte seine grundsätzlich nicht einschränkbare Zustimmungserklärung, weil er keine aus seiner Sicht unwahren Angaben zu bestätigen braucht, mit dem Zusatz versehen, daß er die Höhe der Unterhaltsleistungen anders als der unterhaltspflichtige Ehegatte beurteile und seinerseits - ungeachtet der unbeschränkten Zustimmung - nur den Empfang einer geringeren Leistung bestätigen könne (vgl. OLG München OLG-Report München 1995, S. 236, 237).

References: § 21
 § 3
 § 23
 § 23
 § 1
 § 3
 § 5
 § 8
 § 10
 § 41
 § 43
 § 10
 § 91
 § 10
 § 1569
 § 1