Source: http://palikanon.com/khuddaka/jataka/j532.htm
Timestamp: 2017-03-24 19:52:30+00:00

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Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 532. Die Erzählung von Sona und Nanda (Sona-Nanda-Jātaka)
„Bist du ein Gott“ §A. Dies erzählte der Meister, da er im Jetavana verweilte, mit Beziehung auf einen Mönch, der seine Mutter ernährte. §D. Die Begebenheit gleicht der im Sama-Jātaka [Jātaka 540] erzählten. Damals aber sagte der Meister: „Zürnet nicht, Mönche, diesem Mönch! In der Vorzeit nahmen Weise, obwohl sie die Herrschaft über ganz Indien erhielten, diese nicht an, sondern ernährten ihre Eltern.“ Nach diesen Worten erzählte er folgende Begebenheit aus der Vergangenheit.
Da dachte Nanda: „Solange der König sieben Tage lang das Glück der Herrschaft genießt, solange werde ich mich ihm nicht zeigen.“ Er machte im Lande der Uttara-Kurus
[4] seinen Almosengang und blieb sieben Tage lang im Himalaya in der Goldhöhle wohnen.
[92] §1. „Bist du 'ne Gottheit, ein Gandharva oder Sakka Purindada [5]? Bist du ein wundermächt'ger Mensch? Wie sollen wir dich denn erkennen?“
[93] §2. „Ich bin kein Gott und kein Gandharva, auch nicht Sakka Purindada. Ein wundermächt'ger Mensch bin ich; erkenne dies, o Bharata.“
§13. „Mehr denn hundert Leute vom Lande und hochvermögende Brahmanen, dazu auch diese Fürsten alle
edelgeboren, ruhmerfüllt und ferner noch König Manoja werden genug sein, um zu bitten.“
§16. „Wer ist der Wasserholer, dem die Tragstang' aus Kadamba-Holz vier Zoll über der Schulter schwebt, ohne sie dabei zu berühren?“
hingehen, wo Kosiya weilet; zeig, Sona, uns den Weg, auf dem wir zur Einsiedelei gelangen.“
§35. Manoja, der Könige König, wie Indra, Herr der Siegesgötter [8], kommt hierher auf Nandas Verlangen zu der Heil'gen Einsiedelei.
Geles'ne Ähren wir verzehren; auch gibt es Frücht' und Wurzeln viel.
§44. Tinduka- [11] und Pipala-Blätter
doch höret auch auf Nanda jetzt, was er für Worte euch will sagen.
des Herren Nanda kamen wir; drum mögest du die Worte hören
außer Acht lässt, du großer König, und unrecht an den Älter'n tut, der ist der Hölle drum verfallen.
§61. „Da ich so bitte, nicht beachtest du mein demüt'ges Händefalten; an dich gefesselt will ich sein
§64. Während ich diente meinen Eltern und ihnen Wohlergehn verschaffte, kommt Nanda mit Gefolge her und bittet, dass er dienen darf.
§65. Und wer, fürwahr, ihr heil'gen Büßer [17], von euch nach Lust sich etwas wünscht, der rufe nur den Nanda her; euch beide Nanda wird bedienen.“ —
§66. „Du hast, o Sona, uns erlaubt, dass wir an ihn uns halten dürfen. Ich möchte Nanda küssen dürfen, auf seinen Kopf den Heiligen.“
§68. Wenn ich im Schlaf in meinem Traume den Nanda wiederkommen sehe, bin ich vor Freude wie berauscht:
§69. Und wenn ich, da ich ihn erwarte, den Nanda nicht gekommen sehe, befällt mich stärker nur der Kummer und größer wird mein Herzeleid.
§70. Doch heute sehe ich seit langem den Nanda wieder heimgekehrt; Nanda, dem Gatten lieb und mir, kehrte in unser Haus zurück.
§71. Dem Vater auch ist Nanda lieb; doch weil Nanda zurückgekehrt, soll, Lieber, Nanda dies erhalten: mich soll Nanda bedienen dürfen.“
den Unverständ'gen hütet sie; drum wird sie Hüterin genannt.
§88. Dies sind der Güte Arten [22], die des Wagens Achsenzapfen gleichen; wenn diese Güte nicht besteht,
und werden hohen Ruhms teilhaftig; als Brahma werden ja die Eltern
§C. Nachdem der Meister diese Lehrunterweisung beschlossen und die Wahrheiten verkündigt hatte, verband er (am Ende der Wahrheitsverkündigung aber gelangte jener Mönch, der seine Mutter ernährte, zur Frucht der Bekehrung) das Jātaka mit folgenden Worten: „Damals waren die Eltern Angehörige der Großkönigsfamilie, der weise Nanda war Ānanda, der König Manoja war Sāriputta, die hunderteins Könige waren die achtzig großen Theras und noch andere große Theras, die vierundzwanzig vollständigen Heere waren die Buddhagefolgschaft; der weise Sona aber war ich.“
[5] Zu diesem Beinamen Indras vergleiche oben Jātaka 529 Anm. 10. [Ein Beiname des Indra, wörtlich wohl so viel als „Städtegeber“.]
[9] Der Areka-Nussbaum ist Areca Catechu. [10] Diese beiden Zeilen stehen auch im Jātaka 503 Strophe 12 Zeilen 3-4.

References: §1
 §2

§13

§16

§35

§44

§61

§64

§65

§66

§68

§69

§70

§71

§88