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Timestamp: 2019-06-18 03:57:42+00:00

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Rechtsprechung: WuM 2010, 250 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 16.07.2009
WuM 2010, 250
Dem Gläubiger kann eine befristete Einstellung des Verfahrens nach den Umständen des Einzelfalls auch dann zuzumuten sein, wenn die Aussichten auf eine Besserung des Gesundheitszustands des Schuldners gering sind (vgl. Senat, Beschluss vom 6. Dezember 2007 - V ZB 67/07, NJW 2008, 586; BGH, Beschluss vom 14. Januar 2010 - I ZB 34/09, WuM 2010, 250, 251 Rn. 11).
https://dejure.org/2009,12564
KG, 16.07.2009 - 22 W 76/08 (https://dejure.org/2009,12564)
KG, Entscheidung vom 16.07.2009 - 22 W 76/08 (https://dejure.org/2009,12564)
KG, Entscheidung vom 16. Juli 2009 - 22 W 76/08 (https://dejure.org/2009,12564)
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§ 41 Abs 5 S 1 GKG, § 3 ZPO, § 9 ZPO
Gebührenstreitwert in Mietsachen: Bemessung bei Feststellungsklage auf Mieterhöhung
Gebührenstreitwert für Feststellungsantrag für Zahlungsverpflichtung eines zukünftig erhöhten Mietzinses
GKG § 41 Abs. 5 S. 1; ZPO § 3; ZPO § 9
Gebührenstreitwert für Ansprüche "aus" der Mieterhöhung richtet sich nach §§ 3,9 ZPO! (IMR 2010, 254)
AG Berlin-Charlottenburg - 221 C 467/07
LG Berlin, 23.09.2008 - 65 T 105/08
LG Berlin, 23.12.2008 - 65 T 105/08
NJW-RR 2010, 371
NZM 2010, 514
Der Auffassung, dass § 41 Abs. 5 GKG nur für Klagen gelte, mit denen die materiell-rechtlich erforderliche Zustimmung des Mieters (§ 558 Abs. 1 BGB) eingefordert werden soll (Schneider, NJW-Spezial 2012, 347) und dass es sich bei einer Klage des Vermieters auf Feststellung der Verpflichtung zur Zahlung einer künftig erhöhten Miete nicht um eine Klage auf Mieterhöhung, sondern um eine Klage aus einer Mieterhöhung handele (Kammergericht, Beschluss vom 16. Juli 2009 - 22 W 76/08 - (Grundeigentum 2010, 546), kann nicht gefolgt werden.
Saenger], ZPO, 5. Aufl. 2013, § 9 Rn. 1; KG [22. ZS], Beschluss vom 16. Juli 2009 - 22 W 76/08 -, WuM 2010, 250; LG Berlin, Beschlüsse vom 12. Februar 2013 - 63 T 171/12 -, juris und vom 20. Juni 2011 - 65 T 83/11 -, JurBüro 2011, 528; LG Hamburg, Beschlüsse vom 24. Juni 2010 - 316 T 22/10 -, ZMR 2010, 855 und vom 31. März 2009 - 316 T 21/09 -, ZMR 2009, 536).
Letztere stellt vielmehr - wie auch vom 22. Senat des Kammergerichts in seinem Beschluss vom 16.07.2009 (- 22 W 76/08) ausgeführt hat - im Regelfall eine Zahlungsklage dar.
Diese Erwägungen greifen aber bei einem negativen Feststellungsantrag, eine bestimmte Miethöhe nicht zu schulden, nicht ein, denn diese wehrt letztlich einen Zahlungsanspruch vorbeugend ab (…so auch: OLG Karlsruhe, aaO, Rn 26; KG - 22 W 76/08 - aaO Rn 13).
Im Hinblick darauf, dass es sich bei dem Klagantrag zu Ziff. 4. um eine sog. positive Feststellungsklage handelt, ist von dem Jahresbetrag in Höhe von 1.585,08 EUR ein Abschlag von 20 % zu machen (…vgl. BGH, Urt. v. 07.12.1967 - III ZR 81/64, VersR 1968, 278; BGH, Beschl. v. 09.11.2011 - IV ZR 37/11, MDR 2012, 26 f.; KG, Beschl. v. 16.07.2009 - 22 W 76/08, NJW-RR 2010, 371 f.;… Zöller/Herget, ZPO, 29. Aufl. 2012, § 3 Rn. 16 "Feststellungsklagen"), weshalb sich der Wert auf 1.268,06 EUR (1.585,08 EUR - 317, 02 EUR) beläuft.
AG Düren, 31.03.2011 - 47 C 185/10
Begründung eines Mieterhöhungsverlangens mit der Übernahme von …
Die gebührenrechtliche Privilegierung in § 41 Abs. 5 GKG beruht auf sozialen Erwägungen, um die Parteien bei Streitigkeiten über eine Mieterhöhung nicht übermäßig finanziell zu belasten (LG Berlin, Beschluss vom 16.07.2009, 22 W 76/08, NJW-RR 2010, 371 -372).
Der Bundesgerichtshof (BGH, Beschluss vom 20. April 2005 - XII ZR 248/04, NZM 2005, 519) und der 22. Zivilsenat des Kammergerichts (KG, Beschluss vom 16. Juli 2009 - 22 W 76/08, WuM 2010, 250) setzen hierfür gemäß § 9 ZPO den 42-fachen monatlichen Minderungsbetrag an, während der 8. Zivilsenat des Kammergerichts (KG, Beschluss vom 1. Juli 2009 - 8 W 59/09, WuM 2009, 542) in entsprechender Anwendung von § 41 Abs. 5 GKG den 12-fachen Minderungsbetrag zugrunde legt.

References: § 41
 § 3
 § 9
 § 41
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 § 9
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 § 9
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