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Timestamp: 2018-01-17 22:25:23+00:00

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Kester-Haeusler-Stiftung » Einführung in das Steuerrecht: Umsatzsteuer (Teil 7)
Einführung in das Steuerrecht: Umsatzsteuer (Teil 7)
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Im Bereich der Umsatzsteuer hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Die Grundaussagen sind allerdings nach wie vor gültig.
Die Umsatzsteuer geht im Verhältnis zu anderen Einzelsteuern häufig eigene Wege. Sie ist eine Verbrauchsteuer, die den sog. Mehrwert eines Leistungs- oder Lieferungsvorgangs besteuert. Das macht die Umsatzsteuer für das Verständnis etwas kompliziert. Als Verbrauchssteuer wird sie durch die Ertragsteuern nicht wesentlich beeinflusst.
(1) subjektive Steuerpflicht
Steuersubjekt ist der Unternehmer nach §§ 1 Abs.1 Nr.1, 15 UStG. Der Unternehmerbegriff ist in § 2 UStG gesetzlich definiert. Da die Umsatzsteuer zwar durch den Unternehmer zu entrichten ist, regelmäßig aber den Endverbraucher wirtschaftlich belastet, wird sie als indirekte Steuer bezeichnet.
(2) objektive Steuerpflicht
Bei der objektiven Steuerpflicht liegt bei Prüfung des Steuerobjekts ein Schwerpunkt. Für Sie genügt es als ersten Schritt, wenn Sie sich die alternativen des § 1 UStG ansehen. Es gibt insbesondere Probleme im Bereich der Lieferungen und Leistungen nach § 1 Abs.1 Nr.1 EStG. Für Sie nicht so wichtig ist die Einfuhr nach § 1 Abs.1 Nr.4 UStG bzw. der innergemeinschaftliche Erwerb nach § 1 Abs.1 Nr.5 UStG.
Einen wesentlichen Punkt sollten Sie bei der Umsatzsteuer noch im Kopf haben. Zum einen gibt es einen weit gefächerten Katalog in den §§ 4, 5 UStG, in denen bestimmte Umsätze von der Besteuerung ausgenommen werden.
(3) Bemessungsgrundlage
Die Bemessungsgrundlage ist in § 10 UStG geregelt und ist in den meisten Fällen das Entgelt, das der Unternehmen für seine Lieferung bzw. Leistung erhält.
(4) Tarif
Nach § 12 UStG gibt es einen Regelsteuersatz von 19% und einen ermäßigten Steuersatz von § 7 %. Die Umsatzsteuer kennt also einen linearen Tarif.
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References: § 2
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 10
 § 12
 § 7