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Timestamp: 2019-07-17 15:55:57+00:00

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BGH, 24.04.1952 - IV ZR 107/51 - dejure.org
BGH, 24.04.1952 - IV ZR 107/51
https://dejure.org/1952,1599
BGH, 24.04.1952 - IV ZR 107/51 (https://dejure.org/1952,1599)
BGH, Entscheidung vom 24.04.1952 - IV ZR 107/51 (https://dejure.org/1952,1599)
BGH, Entscheidung vom 24. April 1952 - IV ZR 107/51 (https://dejure.org/1952,1599)
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Auch hier ist anerkannt, daß diesem nunmehr uneingeschränkt die Vermutung des § 1006 BGB zugute kommt (BGH, Urt. v. 24. April 1952 - IV ZR 107/51, LM BGB § 1006 Nr. 2;… Baumgärtel, aaO Rn. 12;… Staudinger/Gursky, aaO Rn. 7).
Wer zunächst Fremdbesitzer war, kann sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann nicht auf § 1006 BGB berufen, wenn er später Eigenbesitzer geworden ist (BGH, Urt. v. 24. April 1952, aaO; v. 6. Juli 1955 - IV ZR 57/55, WM 1955, 1318, 1319; v. 28. September 1964 - VIII ZR 13/63, WM 1964, 1193, 1194; v. 20. Dezember 1967 - VIII ZR 186/65, WM 1968, 406, 407).
BGH, 20.12.1967 - VIII ZR 186/65
Voraussetzungen für die gerichtliche Anordnung der Parteivernehmung
Vielmehr muß der ursprüngliche Fremdbesitzer beweisen, daß sich sein Fremdbesitz auf rechtmäßige Weise in Eigenbesitz verwandelt hat, daß er also das Eigentum erworben hat (BGH Urteile vom 24. April 1952 - IV ZR 107/51 - LM BGB § 1006 Nr. 2; vom 11. Mai 1964 - II ZR 10/62 - WM 1964, 788; vom 28. September 1964 - VIII ZR 13/63 - WM 1964, 1193).
Denn die Bestimmung gibt, wie der Senat wiederholt entschieden hat (Urteile vom 24. April 1952 - IV ZR 107/51 = LM Nr. 2 zu § 1006 BGB und vom 2. Oktober 1952 - IV ZR 200/51 -) nur eine Vermutung dafür, dass der Besitzer mit dem Besitz - also beim Besitzerwerb - Eigentum erlangt (…Planck-Brodmann, 5. Aufl. Anm. 1 zu § 1006; Wolff, Sachenrecht, 1932 S. 57); sie streitet daher hier schon deshalb nicht zugunsten der Beklagten, weil diese im Zeitpunkt des Besitzerwerbes wegen der Beschlagnahme nach dem Ges Nr. 52 kein Eigentum an den Gegenständen erlangen konnte.
BGH, 02.10.1952 - IV ZR 200/51
Das Berufungsgericht schließt sich insoweit der Ansicht von Martin Wolff (Sachenrecht 1932, § 22 I) und des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone (OGHZ 1, 285) an, die auch der Rechtsauffassung des erkennenden Senats (Urteil vom 24. April 1952 - IV ZR 107/51 -) entspricht (…vgl. auch RGRK 9. Aufl. Anm. 6 zu § 985).
BGH, 09.05.1956 - IV ZR 338/55
Dieses Abhängigkeitsverhältnis muß nach außen erkennbar sein, damit der Besitz selbst erkennbar und so rechtlich vorhanden ist (RGZ 77, 201 [209]; Warn Rspr 1932 Nr. 164, BGH 24.4.52 IV ZR 107/51 in LM Nr. 2 § 1006 BGB).
BGH, 06.07.1955 - IV ZR 57/55
Das gilt jedoch nicht, wenn der Besitzer zunächst unstreitig Fremdbesitzer war und er erst später Eigenbesitzer und damit Eigentümer geworden sein will (OGHZ 1, 285 [286]; BGH-Urteile vom 24. April 1952 - IV ZR 107/51 - S. 9 = LM Nr. 2 § 1006 BGB und vom 2. Oktober 1952 - IV ZR 200/51 - S. 14;… BGB RGRK 10. Aufl. § 1006 Anm. 2 Abs. 1 S. 382; Wolff, Sachenrecht 9. Bearbeitung § 22 I S. 57).
Aus dieser Vorschrift könnte nur eine Vermutung dafür folgen, dass der Beklagte zu 1) im Zeitpunkt der Besitzerlangung Eigentum an den Sachen erworben hat (OGHZ 1, 285; BGH-Urteil vom 24.4.52 - IV ZR 107/51 -).

References: § 1006
 § 1006
 § 1006
 § 1006
 § 1006
 § 1006
 § 22
 § 985
 BGH 
 § 1006
 § 1006
 § 1006
 § 22