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Timestamp: 2016-10-28 12:21:36+00:00

Document:
8C_232/2011 (12.10.2011)
Lloyd's, London Zweigniederlassung Z�rich
Unfallversicherung (Kausalzusammenhang, Taggeld, Invalidenrente, R�ckerstattung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. Januar 2011.
A.a Z.________, geboren 1946, ist polnische Staatsangeh�rige und zog zusammen mit ihrer Familie (Ehegatte, geboren 1944, und Tochter, geboren 1968) 1984 in die Schweiz. Sie arbeitete seit 1985 im Hotel X.________ in Y.________ und war in dieser Eigenschaft f�r kurzfristige Leistungen bei der Hotela Kranken- und Unfallkasse des Schweizer Hoteliervereins (nachfolgend: Hotela) und f�r langfristige Leistungen bei Lloyd's Underwriters Londons (nachfolgend: Lloyd's oder Beschwerdef�hrerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Nach dem letzten Arbeitstag im Hotel X.________ am 1. Juni 1990 bezog sie zwei Wochen Ferien. F�r die Dauer vom 18. Juni bis 31. Juli 1990 attestierte ihr Dr. med. B.________, im Zusammenhang mit einem krankheitsbedingten akuten Lumbovertebralsyndrom eine volle Arbeitsunf�higkeit. Am 28. Juni 1990 l�ste die Versicherte das Arbeitsverh�ltnis per 31. Juli 1990 aus "gesundheitlichen Gr�nden" auf. W�hrend der laufenden Nachdeckungsfrist verunfallte die Versicherte am 4. August 1990. Sie war als Beifahrerin in dem von ihrem Ehemann gelenkten Ford Taunus 1600 auf dem Sihlquai in Z�rich stadteinw�rts unterwegs. Auf der hinteren Sitzbank sassen ihre Tochter und die Schw�gerin der Versicherten. Nachdem ihr Ehegatte das Auto vor einem Fussg�ngerstreifen angehalten und Fussg�nger passieren gelassen hatte, begann er seinen Wagen nur ganz langsam wieder in Vorw�rtsbewegung zu setzen, weil er auf der Suche nach einem Parkplatz war. Der Chauffeur eines nachfolgenden Reisecars rechnete nicht mit dieser verz�gerten Beschleunigung des Ford und vermochte daher nicht mehr rechtzeitig abzubremsen, so dass es zu einer Heckauffahrkollision kam, bei welcher der Kofferraum des Ford stark eingedr�ckt und dessen Chassis gestaucht wurden sowie die Heckscheibe zerbarst. Bei der notfallm�ssigen Erstversorgung im Spital D.________ in Y.________ konnten noch am Unfalltag oss�re L�sionen ausgeschlossen werden, w�hrend sich bildgebend auf H�he der Halswirbels�ule (HWS) C5/C6 eine Uncovertebralarthrose und auf H�he der Brustwirbels�ule (BWS) eine Kyphoskoliose und weitere degenerative Ver�nderungen zeigten. Dr. med. B.________ fand gem�ss Arztzeugnis UVG vom 25. September 1990 Verspannungen und Schmerzen im Bereich der HWS, des Thorax, des R�ckens und der Unterschenkel sowie Angstzust�nde. Er diagnostizierte ein Schleudertrauma der HWS, attestierte ab 1. Oktober 1990 wieder eine volle Arbeitsf�higkeit und ging von einem voraussichtlichen Behandlungsabschluss in zw�lf Wochen aus.
Am 16. September 1991 trat die Versicherte eine neue Vollzeitarbeitsstelle als R�ntgengehilfin im Spital C.________ in Y.________ an und war daher ab diesem Zeitpunkt bei der Unfallversicherung der Stadt Y.________ obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 22. September 1992 �bertrat sie ihren rechten Fuss und st�rzte zu Boden. Der ab 25. September 1992 konsultierte Neurologe Dr. med. R.________, attestierte bis zum 26. Oktober 1992 eine volle Arbeitsunf�higkeit und schloss am 23. Oktober 1992 die Behandlung ab.
Wegen "typischer Folgen der [am 4. August 1990] durchgemachten Schleuderverletzung der Halswirbels�ule" bescheinigte Dr. med. R.________ ab 23. August 1993 wiederum eine volle Arbeitsunf�higkeit. Danach blieb die Versicherte arbeitsunf�hig und verlor ihre Arbeitsstelle per 30. Juni 1994. Am 20. Juni 1994 meldete sich Z.________ wegen angeblich seit 4. August 1990 anhaltender Beschwerden bei der IV-Stelle des Kantons Z�rich zum Leistungsbezug an. Mit Wirkung ab 1. August 1994 bezog sie bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente. Nach Einsichtnahme in den Observationsbericht des Unfallversicherers hob die IV-Stelle die Invalidenrente auf (Verf�gung vom 21. Juni 2005).
Mit Verf�gung vom 27. M�rz 1998, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 23. Oktober 1998, stellte die Hotela gest�tzt auf neue medizinische Unterlagen s�mtliche Leistungen nach UVG aus dem Unfall vom 4. August 1990 per sofort (27. M�rz 1998) ein. Auf Beschwerde der Versicherten hin hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 25. Mai 2000 die Leistungsterminierung aus formellen Gr�nden auf und wies die Sache zur Durchf�hrung weiterer Beweismassnahmen unter Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs und zur anschliessenden Neuverf�gung an die Hotela zur�ck.
A.b Nach zus�tzlichen Abkl�rungen sowie nach Kenntnisnahme vom neurologischen Gutachten des Dr. med. S.________, vom 22. Oktober 2001 einigten sich die Hotela und die Lloyd's im ausdr�cklichen Einverst�ndnis des Rechtsvertreters der Versicherten darauf, dass die Hotela die kurzfristigen Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) nach UVG f�r die Folgen des Unfalles vom 4. August 1990 per 30. November 2002 einstellt. In Erwartung der Verf�gung �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente sowie angesichts einer noch ausstehenden medizinischen Begutachtung teilte die Lloyd's der Versicherten formlos mit, sie werde ihr - "ohne Pr�judiz" und ohne dass daraus ein "Anrecht auf eine definitive Rente abgeleitet werden" k�nne - basierend auf einem versicherten Verdienst von Fr. 48'875.- ab 1. Dezember 2002 eine "100%ige �bergangsrente" von Fr. 2'995.- pro Monat entrichten.
Mit Zustimmung der Versicherten zu den von der Lloyd's vorgeschlagenen Gutachtern - dem Neurologen und Psychater Dr. med. N.________ sowie dem Neuropsychologen Dr. phil. I.________ - diagnostizierten diese Fachpersonen laut interdisziplin�rer Expertise des Zentrums F.________, vom 3. Mai 2005 abschliessend einzig eine "Simulation" (Z76.5 nach ICD-10). Gest�tzt darauf stellte die Lloyd's mit sofortiger Wirkung die �bergangsrente ein und k�ndigte die R�ckforderung der unrechtm�ssig bezogenen UVG-Leistungen an (Schreiben an die Versicherte vom 12. Mai 2005). Mit zwei Verf�gungen vom 30. Mai 2005 verneinte die Lloyd's r�ckwirkend per 1. Dezember 2002 sowohl einen Rentenanspruch wie auch einen Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung und forderte gleichzeitig die vom 1. Dezember 2002 bis 31. Mai 2005 unrechtm�ssig bezogene �bergangsrente im Betrag von Fr. 90'060.- zur�ck. Auf zwei separate Einsprachen hin hielt die Lloyd's mit zwei separaten Einspracheentscheiden vom 10. Januar 2006 einerseits an der Verneinung eines weitergehenden Anspruchs auf Leistungen nach UVG ab 1. Dezember 2002 und andererseits an der verf�gten R�ckforderung fest; gleichzeitig mit dem Entscheid �ber die R�ckforderung lehnte die Lloyd's auch das Erlassgesuch der Versicherten ab.
Auf die gegen beide Einspracheentscheide separat erhobenen Beschwerden der Z.________ trat das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ein, vereinigte beide Verfahren und sistierte die Sache auf Gesuch der Versicherten hin mit Blick auf das in einem parallelen Zivilprozess zu erwartende Gerichtsgutachten (verfahrensleitende Verf�gung vom 11. Juni 2008).
Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs zur interdisziplin�ren Gerichtsexpertise vom 13. November 2008 des Instituts G.________ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die beiden Beschwerden am 31. Januar 2011 insoweit teilweise gut (Dispositiv Ziff. 1), als es den Einspracheentscheid der Lloyd's vom 10. Januar 2006 betreffend R�ckforderung von Fr. 90'060.- ersatzlos aufhob und "das Dispositiv des Einspracheentscheids vom 10. Januar 2006 betreffend Leistungen [...] im Sinne der Erw�gungen best�tigte". Gleichzeitig verpflichtete die Vorinstanz die Lloyd's zur Bezahlung einer reduzierten Prozessentsch�digung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter der Versicherten von Fr. 10'000.-; im weitergehenden Umfang wurde dem unentgeltlichen Rechtsvertreter eine Entsch�digung von Fr. 2'709.60 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zugesprochen (Dispositiv Ziff. 3).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten stellt die Lloyd's folgende Rechtsbegehren:
"1. In Aufhebung und Erg�nzung des Urteils des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. Januar 2011 (Dispositiv Ziff. 1, Teil 2) sei in Best�tigung des Einspracheentscheides festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin aus dem Unfall vom 4. August 1990 gegen�ber der Beschwerdef�hrerin keine Versicherungsanspr�che habe.
2. In Aufhebung des angefochtenen Entscheides (Dispositiv Ziff. 1, Teil 1) sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die zu Unrecht bezogene �bergangsrente in H�he von CHF 90'060.- zur�ckzuerstatten.
3. Der Kostenentscheid (Dispositiv Ziff. 3) sei aufzuheben und die Anwaltskosten seien vollumf�nglich der unentgeltlichen Rechtspflege wegen auf die Staatskasse zu nehmen; eventualiter sei das Kostendispositiv Ziff. 3 aufzuheben und diesbez�glich die Sache im Sinne der Erw�gungen zur neuen Festsetzung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
4. Alles unter entsprechenden Kosten- und Entsch�digungsfolgen."
Z.________ l�sst Abweisung der Beschwerde beantragen und ersucht um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. W�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung verzichtet, l�sst die Lloyd's mit Eingabe vom 29. Juni 2011 eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort der Versicherten einreichen. Letztere gelangt am 28. Juli 2011 mit einer weiteren Eingabe ans Bundesgericht.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Pflicht zur Begr�ndung der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254; Urteil 8C_934/2008 vom 17. M�rz 2009 E. 1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 194, aber in: SVR 2009 UV Nr. 35 S. 120). Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
2.1 Mit Bezug auf BGE 132 V 412, wonach der (Unfall-) Versicherer den Fallabschluss bei Einstellung der vor�bergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) grunds�tzlich formell zu verf�gen hat, erkannte das Bundesgericht in BGE 134 V 145, dass auch die zu Unrecht nicht in Verf�gungsform mitgeteilte Verweigerung von Leistungen ohne fristgerechte Intervention rechtliche Wirksamkeit erlangt.
2.2 Fest steht, dass die f�r die kurzfristigen Leistungen nach UVG hier zust�ndige Hotela im Zusammenhang mit den Folgen des Unfalles vom 4. August 1990 Taggeld und Heilbehandlung per 30. November 2002 im ausdr�cklichen Einverst�ndnis mit der anwaltlich vertretenen Versicherten eingestellt hat. Die Parteien waren sich demnach einig, dass von einer Fortsetzung der Heilbehandlung Ende November 2002 keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten und demzufolge der medizinische Endzustand erreicht worden war, so dass die Beschwerdegegnerin diesbez�glich ausdr�cklich auf eine einsprachef�hige Verf�gung verzichtete. Im Folgenden ist daher von der Rechtswirksamkeit des Heilbehandlungsabschlusses per 30. November 2002 auszugehen.
Strittig und zu pr�fen ist demnach einzig, ob die Versicherte f�r die ab 1. Dezember 2002 anhaltend geklagten Beschwerden Anspruch auf eine Invalidenrente und/oder Integrit�tsentsch�digung hat, oder ob im Gegenteil die Beschwerdef�hrerin zu Recht einen solchen Anspruch verneint und die ab 1. Dezember 2002 unpr�judiziell erbrachten Leistungen zur�ck gefordert hat.
4.1 Die Lloyd's st�tzte sich hinsichtlich der Beurteilung eines allf�lligen Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung und Invalidenrente insbesondere auf das Gutachten des Zentrums F._________ vom 3. Mai 2005, wonach aus interdisziplin�rer (neurologischer, neuropsychologischer und psychiatrischer) Sicht abschliessend einzig eine Simulation im Sinne von Z76.5 nach ICD-10 diagnostiziert wurde. Die Beschwerdef�hrerin verneinte auf dieser Grundlage einen anspruchsbegr�ndenden Kausalzusammenhang der ab 1. Dezember 2002 geklagten St�rungen zum Unfall vom 4. August 1990 und schloss den Fall per 30. November 2002 ohne weitere Leistungen ab.
4.2 Demgegen�ber stellte die Vorinstanz fest, den Akten lasse sich nicht entnehmen, wann der sogenannte medizinische Endzustand eingetreten sei, weshalb auch die Ad�quanzfrage nicht abschliessend beantwortet werden k�nne. Zumindest die Ad�quanzkriterien "erhebliche Beschwerden" und "erhebliche Arbeitsunf�higkeit" seien nicht von vornherein zu verneinen. Das Unfallereignis vom 4. August 1990 sei den eigentlich mittelschweren Unf�llen im mittleren Bereich zuzuordnen. Letztlich liess das kantonale Gericht auch die Ad�quanzfrage offen, weil nicht die Lloyd's, sondern die - bisher nicht am Verfahren beteiligte - UVZ "f�r die Erbringung der Leistungen [...] zust�ndig [sei]".
5.1 Vorweg ist klarzustellen, dass das kantonale Gericht in unhaltbarer Weise die Leistungspflicht eines bisher nicht am Verfahren beteiligten Unfallversicherers gepr�ft und - unter dem Vorbehalt weiterer Abkl�rungen - bejaht hat (angefochtener Entscheid S. 22 f.). Es nahm dabei Bezug auf den Unfall vom 22. September 1992, f�r deren Folgen die UVZ nach UVG leistungspflichtig gewesen war. Die Versicherte hatte sich damals das rechte Fussgelenk �bertreten. Der in der Folge am 25. September 1992 konsultierte Neurologe Dr. med. R.________ attestierte bis zum 26. Oktober 1992 eine Arbeitsunf�higkeit von 100 %. Am 23. Oktober 1992 schloss er die Behandlung ab und bescheinigte ab 26. Oktober 1992 wieder eine volle Arbeitsf�higkeit.
Erst mehr als neun Monate sp�ter - nachdem die Beschwerdegegnerin ab 23. August 1993 erneut arbeitsunf�hig geworden war - berichtete Dr. med. R.________ am 12. Oktober 1993 zuhanden des Rechtsvertreters der Versicherten im Zusammenhang mit dem Unfall vom 4. August 1990 von zunehmenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen und empfahl therapeutisch einen station�ren Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik. Von Restbeschwerden hinsichtlich des Unfalles vom 22. September 1992 war keine Rede.
5.2.1 Art. 77 Abs. 3 UVG enth�lt die Delegationsnorm f�r verschiedene Spezialf�lle des zeitlichen Neben- oder Hintereinanders von Arbeitsverh�ltnissen mit mehrfacher Tr�gerschaft der Unfallversicherung (BGE 135 V 333 E. 4.3 S. 336). Nach Art. 77 Abs. 3 lit. b UVG ordnet der Bundesrat "die Leistungspflicht und das Zusammenwirken der Versicherer bei einem erneuten Unfall [...]". Gest�tzt darauf hat der Bundesrat Art. 100 UVV (Leistungspflicht bei erneutem Unfall) erlassen (BGE 125 V 324 E. 3a S. 328). "Erleidet ein aus einem fr�heren Unfall Rentenberechtigter einen neuen Unfall und f�hrt dieser zu einer �nderung des Invalidit�tsgrades, so muss der f�r den zweiten Unfall leistungspflichtige Versicherer s�mtliche Leistungen ausrichten. Der f�r den ersten Unfall leistungspflichtige Versicherer verg�tet dem anderen Versicherer den Betrag, der dem Barwert des Rentenanteils, ohne Teuerungszulagen, aus dem ersten Unfall entspricht. Damit ist seine Leistungspflicht abgegolten" (Art. 100 Abs. 3 UVV: Hervorhebung nicht im Original). Nach dem klaren Verordnungswortlaut verlangt diese Bestimmung demnach zus�tzlich eine �nderung des Invalidit�tsgrades durch den zweiten Unfall (BGE 125 V 324 E. 3c/aa S. 330). Dieses Erfordernis ist jedoch hier, wie soeben (E. 5.1 hievor) dargelegt, offensichtlich nicht erf�llt.
5.2.2 Soweit das kantonale Gericht in Erw�gung Ziff. 4.2 und 6 i.f. des angefochtenen Entscheids zum Ausdruck brachte, dass die Leistungspflicht betreffend eines allf�lligen Anspruches auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung nur in Bezug auf die Lloyd's, nicht aber hinsichtlich des angeblich nach Art. 100 Abs. 3 UVV zust�ndigen Unfallversicherers (hier die UVZ) zu verneinen sei, und darauf unter der Dispositiv Ziff. 1 des vorinstanzlichen Entscheides durch Verwendung der Formulierung "im Sinne der Erw�gungen" Bezug nahm, ist der angefochtene Entscheid aufzuheben. Dies um so mehr, als bei Bejahung einer Leistungspflicht der UVZ in Anwendung von Art. 100 Abs. 2 oder 3 UVV ohnehin auch die Lloyd's im Innenverh�ltnis gegen�ber der UVZ ausgleichspflichtig w�re. Denn die Vorinstanz scheint zu verkennen, dass diese Verordnungsbestimmungen das Zusammenwirken von verschiedenen UVG-Versicherern regeln, wobei sich die versicherte Person an einen einzigen Versicherer halten kann, w�hrend die anderen beteiligten Versicherer - nach dem Prinzip der kausalen Aufteilung - intern gegen�ber dem nach aussen leistungspflichtigen Versicherer einer Ausgleichspflicht unterworfen sind (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl., Bern 1989, S. 72).
6.1 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
6.2 Der angefochtene Entscheid ist nicht nur hinsichtlich der bundesrechtswidrigen Anwendung von Art. 100 Abs. 3 UVV (vgl. E. 5 hievor) nicht haltbar, sondern auch mit Blick auf die Feststellung nicht zu sch�tzen, wonach die Gerichtsakten eine zeitliche Festlegung des Erreichens des medizinischen Endzustandes nicht zuliessen. W�re diese Frage bei gegebener Aktenlage nach Auffassung des kantonalen Gerichts tats�chlich nicht zu beantworten gewesen, h�tte es nach dem Gesagten grunds�tzlich selber erg�nzende medizinische Sachverhaltsabkl�rungen in Auftrag geben m�ssen (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.3 u. 4.4.1.4 S. 264), wenn es nicht auf den zwischen den Parteien einvernehmlich vereinbarten Heilbehandlungsabschluss per 30. November 2002 abstellen wollte.
6.3 Ist der angefochtene Entscheid in jedem Falle - zumindest in Bezug auf Dispositiv Ziff. 1 "betreffend Leistungen" - aufzuheben, kann offen bleiben, ob das kantonale Gericht, wie von der Lloyd's vor Bundesgericht ger�gt, zu Recht das vorinstanzliche Verfahren mit Verf�gung vom 11. Juni 2008 bis zum Eintreffen des in einem Zivilprozess vor Bezirksgericht Z�rich angeordneten Gerichtsgutachtens (Gutachten des Instituts G.________ vom 13. November 2008) sistierte (vgl. dazu auch das Urteil 8C_640/2008 vom 5. Januar 2009).
Nachfolgend bleibt zu pr�fen, ob die Beschwerdef�hrerin - trotz anhaltend geklagter gesundheitlicher Beeintr�chtigungen seitens der Versicherten - zu Recht gest�tzt auf das Gutachten des Zentrums F.________ vom 3. Mai 2005 einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung und Invalidenrente mit Verf�gung vom 30. Mai 2005, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 10. Januar 2006, verneint hat.
7.1 Fest steht, dass der behandelnde Dr. med. B.________ der Beschwerdegegnerin vom 18. Juni bis 31. Juli 1990 wegen eines akuten Lumbovertebralsyndroms eine volle Arbeitsunf�higkeit bescheinigte, dass dieser Arzt nach der Heckauffahrkollision vom 4. August 1990 bei r�ntgenologisch am Unfalltag erhobenen degenerativen Befunden an der Hals- und Brustwirbels�ule gem�ss Arztzeugnis UVG vom 25. September 1990 unter anderem Angstzust�nde sowie Verspannnungen und Schmerzen im Bereich der Wirbels�ule beschrieb, ein "Schleudertrauma der HWS" diagnostizierte und der Versicherten nach anf�nglicher Arbeitsunf�higkeit bereits ab 1. Oktober 1990 wieder eine volle Arbeitsf�higkeit attestierte. Nachdem die Beschwerdegegnerin am 16. September 1991 eine neue Vollzeitarbeitsstelle als R�ntgengehilfin angetreten hatte, liess sie ab Sommer 1993 durch ihren seit 16. April 1991 neu behandelnden Arzt Dr. med. R.________ r�ckfallweise zum Unfall vom 4. August 1990 eine Verschlimmerung der Schmerzen anmelden und blieb ab 23. August 1993 dauerhaft voll arbeitsunf�hig. Der Neurologe Dr. med. R.________ berichtete, dass die Versicherte das typische Beschwerdebild nach durchgemachter Schleuderverletzung der Halswirbels�ule mit Nacken- und Kopfschmerzen sowie vom R�cken bis in die Beine ausstrahlenden Schmerzen zeige. Die Hotela anerkannte auch im R�ckfall ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen.
7.2.1 Subjektiv klagte die Beschwerdegegnerin gem�ss neurologischem Gutachten vom 22. Oktober 2001 �ber Kopf-, Nacken- und R�ckenschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Magenprobleme, Konzentrationsst�rungen und Vergesslichkeit, Nervosit�t sowie eine depressive Gef�hlslage und Angstgef�hle. Der neurologische Gutachter Dr. med. S.________ vermochte keine organisch objektiv ausgewiesenen Befunde zu erheben, welche er unmissverst�ndlich klar als �berwiegend wahrscheinliche Folgen des Unfalles vom 4. August 1990 h�tte qualifizieren k�nnen. Vielmehr brachte er wiederholt zum Ausdruck, dass er selber nicht abschliessend beurteilen k�nne, inwieweit die gezeigten Befindlichkeitsst�rungen der Versicherten auf Aggravation oder gar Simulation zur�ckzuf�hren seien. Obwohl Dr. med. S.________ auch auf das neuropsychologische Teilgutachten vom 24. August 2001 Bezug nahm, wonach die erhobenen kognitiven Minderleistungen mit Blick auf das angeblich urs�chliche HWS-Distorsionstrauma f�r "untypisch schwer" beurteilt wurden, hielt der Neurologe eine psychiatrische Begutachtung zur allf�lligen Objektivierung seines Verdachtes auf Aggravation oder gar Simulation f�r unerl�sslich. Trotz dieser Unklarheiten ging jedoch Dr. med. S.________ hinsichtlich jeder Verweisungst�tigkeit von einer vollen Arbeitsunf�higkeit aus. Die Psychiaterin Dr. med. M.________, Meilen, welche die Beschwerdegegnerin seit 1997 - abgesehen von zwei l�ngeren Unterbr�chen - psychiatrisch behandelte, diagnostizierte einzig eine Anpassungsst�rung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt im Sinne von F43.22 nach ICD-10.
7.2.2 Nachdem sich die Beschwerdef�hrerin mit dem Rechtsvertreter der Versicherten ausdr�cklich auf die Gutachter und den Fragenkatalog geeinigt hatte, erstattete das Zentrum F.________ (Dr. med. N.________, Neurologe und Psychiater, sowie Dr. phil. I.________, Neuropsychologe) das interdisziplin�re Gutachten am 3. Mai 2005. Nach eingehender Untersuchung gelangten die Experten zur �berzeugung, dass die gezeigten Befindlichkeitsst�rungen der Beschwerdegegnerin aus fach�rztlicher Sicht - wie von Dr. med. S.________ als Frage aufgeworfen - ausschliesslich als "Simulation bzw. Vort�uschung von Krankheit mit offensichtlicher Motivation" im Sinne des Diagnose-Code Z76.5 nach ICD-10 zu beurteilen sind.
7.2.3 Zu diesem Gutachten des Zentrums F.________ nahm im Auftrag des Rechtsvertreters der Versicherten umgehend die behandelnde Dr. med. M.________ am 25. Mai 2005 Stellung. Sie bezichtigte die Gutachter des Zentrums F.________ b�ser Absichten (sie h�tten das Verhalten der Beschwerdegegnerin "geradezu frech [...], herabsetzend und beleidigend" beschrieben) und der Voreingenommenheit. Insbesondere bei Schmerzpatienten geh�rt es jedoch zur Aufgabe des Gutachters, beobachtetes Verhalten zu beschreiben, weshalb allein daraus nicht der Anschein der Befangenheit abgeleitet werden kann (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts [heute Bundesgericht] I 329/05 vom 10. Februar 2006 E. 4.2.1). Was die Gutachter des Zentrums F.________ als Grundlage ihrer Diagnose "Simulation" verwendeten, beurteilte Dr. med. M.________ als mittelgradige depressive Episode im Sinne von F32.1 nach ICD-10. Die Kritik der behandelnden Psychiaterin beruht in wesentlichen Teilen auf einer vom Gutachten des Zentrums F.________ abweichenden Interpretation derselben Feststellungen. Die von Dr. med. M.________ gegen das Gutachten des Zentrums F.________ vorgetragenen Einw�nde verm�gen dessen Beweiswert nicht in Frage zu stellen, zumal mit Blick auf die unterschiedliche Natur von Begutachtungs- und Behandlungsauftrag der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass nicht nur Haus�rzte, sondern auch therapeutisch t�tige Psychiater infolge des besonderen Vertrauensverh�ltnisses zum Patienten im Zweifelsfall eher zu Gunsten der versicherten Person aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353 und Urteile 8C_976/2010 vom 23. Februar 2011 E. 5.3, 8C_106/2009 vom 8. Juni 2009 E. 3.2 und 8C_663/2007 vom 4. August 2008, E. 4.2, je mit Hinweisen). Immerhin lieferte bereits Dr. med. S.________ in seinem neurologischen Gutachten vom 22. Oktober 2001 unmissverst�ndliche Anhaltspunkte daf�r, dass das Verhalten der Beschwerdegegnerin zumindest kritisch zu �berpr�fen war. Bei den "neurologischen Untersuchungsbefunden" stellte Dr. med. S.________ fest: "Gangbild mit verminderter Armmitbewegung und sehr unsicher wirkend. Dabei l�uft die Versicherte im nicht beobachteten Moment gerade und ohne Probleme, beim Gehen w�hrend Beobachtung geht sie sehr unsicher bis zum Teil schwankend." Der Gutachter beschrieb das Gangbild ausdr�cklich als "theatralisch". Obwohl Dr. med. S.________ vom Arbeitsunf�higkeitszeugnis des Dr. med. B.________ vom 13. Juli 1990 Kenntnis hatte, verneinte die Beschwerdegegnerin in der Anamnese - mit Blick auf den Bericht des Dr. med. B.________ vom 20. November 2001 tatsachenwidrig - jegliche vorbestehende gesundheitliche Beeintr�chtigungen. Die abschliessende Diagnose Simulation laut Gutachten des Zentrums F.________ l�sst sich schliesslich auch mit den Feststellungen des Chefarztes der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) der Invalidenversicherung am Spital E.________ vereinbaren; gem�ss MEDAS-Gutachten vom 23. Oktober 2000 pr�sentierte sich die Versicherte damals
"[...] als k�rperlich schwer kranke Frau [...]. Bei stark demonstrativem Krankheitsverhalten musste hierbei differentialdiagnostisch eine Aggravation/Simulation in Erw�gung gezogen werden. Hierzu wird u.a. angef�hrt, dass sich [die Beschwerdegegnerin] beim ausgepr�gt hinkenden Gehen stark auf einen Amerikanerstock aufst�tzt, sich aber keine Schwielen an den H�nden finden. Eine testm�ssige �berpr�fung der visuellen Merkf�higkeit ergibt ein derart miserables Ergebnis, das mit dem klinischen Zustand nicht vereinbar ist und stark f�r eine Simulation spricht. [...]"
7.2.4 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass auf das Gutachten des Zentrums F.________ - entgegen der Vorinstanz - als voll beweiskr�ftige Expertise abzustellen ist. Dieses Gutachten ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist es in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und enth�lt begr�ndete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Die an der - stets w�nschbaren, jedoch selten gesehenen - Klarheit dieses Gutachtens ge�bte Kritik zielt ins Leere und setzt sich insbesondere nicht mit den unabh�ngig erhobenen, �bereinstimmenden Hinweisen aus verschiedenen anderen medizinischen Expertisen (vgl. hievor E. 7.2.3) auseinander.
7.3 Beruhen die gezeigten Beeintr�chtigungen und Leistungseinschr�nkungen auf einer lege artis diagnostizierten Simulation, ist darin keine versicherte Gesundheitssch�digung zu erblicken (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 51 mit Hinweisen), weshalb die von der Lloyd's am 30. Mai 2005 verf�gte und mit Einspracheentscheid vom 10. Januar 2006 best�tigte Verneinung eines Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung und Invalidenrente nicht zu beanstanden ist. Soweit das kantonale Gericht unter Dispositiv Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides diesbez�glich mit Verweis auf die eigenen Erw�gungen Abweichendes bestimmte, ist der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und die Beschwerde der Lloyd's insoweit gutzuheissen.
Soweit das kantonale Gericht mit angefochtenem Entscheid die von der Beschwerdef�hrerin am 30. Mai 2005 verf�gte und mit Einspracheentscheid vom 10. Januar 2006 best�tigte R�ckforderung der zwischen 1. Dezember 2002 und 31. Mai 2005 formlos ausgerichteten "100%igen �bergangsrente" im Umfang von Fr. 90'060.- aufhob, ist die hiegegen gerichtete Beschwerde der Lloyd's aus folgenden Gr�nden abzuweisen.
8.1 Nach konstanter Rechtsprechung hat der Versicherer - sofern allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind - die Heilbehandlung (und das Taggeld) nur, aber immerhin, solange zu gew�hren, als von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integrit�tsentsch�digung abzuschliessen (BGE 134 V 109 E. 4.1 i.f. S. 114 mit zahlreichen Hinweisen). Wie bereits dargelegt (E. 2.1 hievor), ist der Fallabschluss nach Art. 49 Abs. 1 ATSG grunds�tzlich formell zu verf�gen (BGE 132 V 412). Gelangt die betroffene Person nach einer zu Unrecht im formlosen Verfahren erfolgten Mitteilung des Fallabschlusses nicht innert Jahresfrist an den Unfallversicherer, so kann der Entscheid �ber die (ganze oder teilweise) Verweigerung von Leistungen rechtliche Wirksamkeit erlangen, wie wenn er zul�ssigerweise im Rahmen von Art. 51 Abs. 1 ATSG ergangen w�re (BGE 134 V 145 E. 5.3.2 S. 153).
8.2 In einem Schriftenwechsel zwischen den Rechtsvertretern der Versicherten einerseits sowie der Hotela und der Lloyd's andererseits einigten sich die Parteien schriftlich - jedoch nicht in Verf�gungsform - auf das Erreichen des medizinischen Endzustandes sowie den Abschluss der Heilbehandlung und der Taggeldleistungen per 30. November 2002. Nach einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den Parteien �ber das weitere Vorgehen erkl�rte sich die Lloyd's mit Schreiben vom 2. Juli 2003 und 29. Dezember 2004 ausdr�cklich bereit, nach Einstellung der kurzfristigen Leistungen bis zum Abschluss der noch laufenden medizinischen Abkl�rungen "ohne Pr�judiz" eine "100%ige �bergangsrente" auszurichten. Bei der �bergangsrente gem�ss Art. 30 UVV handelt es sich um eine vor�bergehende, provisorisch festgesetzte Rente besonderer Art (Urteil 8C_344/2010 vom 25. Oktober 2010 E. 3.4 mit Hinweisen).
8.3 Es ist unbestritten und entspricht der gesetzlichen Regelung (Art. 70 Abs. 2 UVG; vgl. Urteil 8C_42/2009 vom 1. Oktober 2009 E. 6.2), dass sich die Lloyd's, welche f�r die langfristigen Leistungen zust�ndig ist, das Verhalten der Hotela anrechnen zu lassen hat. Letztere hat einvernehmlich und unbestritten die von ihr zu erbringenden kurzfristigen Leistungen per 30. November 2002 rechtswirksam abgeschlossen. Unter Mitber�cksichtigung der praxisgem�ssen Grunds�tze zum Fallabschluss (vgl. E. 8.1 hievor) ist nicht nur mit Blick auf die Einstellung der kurzfristigen Leistungen der Hotela, sondern auch hinsichtlich der "�bergangsrente" der Lloyd's davon auszugehen, dass diese formlosen Entscheide unbeanstandet Rechtswirksamkeit erlangten. Entgegen der Beschwerdef�hrerin vermag sie aus dem der formlos zugesprochenen �bergangsrente beigef�gten Vorbehalt "ohne Pr�judiz" nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Denn im Sozialversicherungsrecht hat der Sozialversicherungstr�ger nur - aber immerhin - diejenigen Leistungen zu erbringen, zu welchen ihn das Gesetz verpflichtet. Soll der versicherten Person aus der Aufgabenteilung im Sinne von Art. 70 Abs. 2 UVG kein Nachteil erwachsen, kann es nicht dem Belieben des f�r die langfristigen Leistungen zust�ndigen Sozialversicherungstr�gers �berlassen sein, f�r die Dauer von mehreren Jahren (hier: vom 1. Dezember 2002 bis 31. Mai 2005) vor Abschluss des Beweisverfahrens zur medizinischen Sachverhaltsfeststellung (vgl. dazu den rechtskr�ftigen R�ckweisungsentscheid der Vorinstanz vom 25. Mai 2000) eine "�bergangsrente" auszurichten, um diese "unpr�judizierlichen Rentenzahlungen" sp�ter ohne R�ckkommenstitel (vgl. dazu sogleich nachfolgend E. 8.5) wieder zur�ckfordern zu k�nnen.
8.4 Ob die Voraussetzungen f�r die Ausrichtung einer �bergangsrente im Sinne von Art. 30 UVV auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 100 % w�hrend der Dauer vom 1. Dezember 2002 bis 31. Mai 2005 tats�chlich gegeben waren, kann hier offen bleiben. Fest steht, dass nicht nur die Versicherte, sondern auch die Beschwerdef�hrerin als Zeitpunkt f�r den Beginn der Ausrichtung einer Invalidenrente nach UVG den 1. Dezember 2002 vorgemerkt hatte und aufgrund der noch ausstehenden medizinischen Abkl�rungsergebnissen einzig "der Grad der definitiven Rente [...] noch nicht bestimmt" war (Schreiben der Lloyd's vom 29. Dezember 2004 an den Rechtsvertreter der Versicherten).
8.5 Will der Unfallversicherer - wie hier die Lloyd's - die bisher gew�hrten Versicherungsleistungen zur�ckfordern, muss er den hief�r erforderlichen R�ckkommenstitel der prozessualen Revision oder der Wiedererw�gung ausweisen (BGE 130 V 380 E. 2.3.1 S. 384 und Urteil 8C_738/2007 E. 7.2, je mit Hinweisen). Nach Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrechtm�ssig bezogene Leistungen zur�ckzuerstatten. Die R�ckerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen setzt voraus, dass die Bedingungen f�r eine prozessuale Revision oder eine Wiedererw�gung (Art. 53 Abs. 1 und 2 ATSG) der urspr�nglichen Verf�gung (oder formlosen Leistungszusprechung) erf�llt sind (BGE 130 V 318 E. 5.2 i.f. S. 320; 129 V 110 E. 1.1; Urteil 8C_987/2010 vom 24. August 2011 E. 2).
8.5.1 Unter den gegebenen Umst�nden fehlt es hier ganz offensichtlich an der Wiedererw�gungsvoraussetzung der zweifellosen Unrichtigkeit (BGE 133 V 50 E. 4.1 S. 52; 125 V 383 E. 3 S. 389; je mit Hinweisen) der urspr�nglichen, formlosen Zusprechung einer "�bergangsrente". Zum einen hatte die Beschwerdef�hrerin bereits bei Beginn der �bergangsrente Kenntnis von den aus fach�rztlicher Sicht ge�usserten Zweifeln hinsichtlich des Krankheitswertes des von der Versicherten gezeigten Verhaltens (vgl. E. 7.2.3 hievor). Zum andern standen die von der Lloyd's als "�bergangsrente" bezeichneten Geldleistungen unter dem Vorbehalt besserer Erkenntnis nach Eintreffen der veranlassten medizinischen Expertisen. Dies beweist, dass die damalige formlose Zusprechung der "�bergangsrente" im klarem Bewusstsein �ber die Ungewissheit der Berechtigung dieser Leistungen erfolgte. Von einer zweifellosen Unrichtigkeit der vom 1. Dezember 2002 bis 31. Mai 2005 ausgerichteten "�bergangsrente" kann also keine Rede sein.
8.5.2 Ebenso sind die Voraussetzungen des alternativ in Frage kommenden R�ckkommenstitels einer prozessualen Revision (vgl. BGE 129 V 211 E. 3.2.2 S. 219) nicht erf�llt. Gem�ss Art. 53 Abs. 1 ATSG m�ssen formell rechtskr�ftige Verf�gungen und Einspracheentscheide in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungstr�ger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht m�glich war.
8.5.2.1 Neue Beweismittel haben entweder dem Beweis der die Revision begr�ndenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar bekannt gewesen, zum Nachteil des Gesuchstellers aber unbewiesen geblieben sind. Sollen bereits vorgebrachte Tatsachen mit neuen Mitteln bewiesen werden, hat der Gesuchsteller auch darzutun, dass er die Beweismittel im fr�heren Verfahren nicht beibringen konnte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Sachverhaltsw�rdigung, sondern der Sachverhaltsfeststellung dient. Es gen�gt daher nicht, dass ein neues Gutachten den Sachverhalt anders wertet; vielmehr bedarf es neuer Elemente tats�chlicher Natur, welche die Entscheidungsgrundlagen als objektiv mangelhaft erscheinen lassen (BGE 127 V 353 E. 5b S. 358 und SVR 2010 UV Nr. 22 S. 90, 8C_720/2009 E. 5.2, je mit Hinweisen).
8.5.2.2 Das Gutachten des Zentrums F.________ stellt kein im Sinne von Art. 53 Abs. 1 ATSG neues Beweismittel dar, welches zu einer prozessualen Revision bez�glich der ab 1. Dezember 2002 ausgerichteten �bergangsrente f�hren k�nnte, weil es lediglich den schon fr�her bekannten Sachverhalt in Abweichung von fr�heren medizinischen Beurteilungen anders wertet.
8.6 Fehlt es nach dem Gesagten an einem rechtsgen�glichen R�ckkommenstitel, bleibt es im Ergebnis bei der vom kantonalen Gericht verf�gten ersatzlosen Aufhebung der am 30. Mai 2005 erhobenen und mit Einspracheentscheid vom 10. Januar 2006 best�tigten R�ckforderung von Fr. 90'060.-.
Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) der Beschwerdef�hrerin und der Versicherten je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG; BGE 133 V 642). Der Beschwerdegegnerin steht gegen�ber der Lloyd's eine entsprechend reduzierte Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 2 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege kann der Versicherten, soweit sie unterliegt, gew�hrt werden, da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, ihr Rechtsbegehren nicht von vornherein aussichtslos und die Vertretung notwendig war (Art. 64 BGG). Sie hat der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. Januar 2011 in Bezug auf Dispositiv Ziff. 3 vollst�ndig und hinsichtlich Dispositiv Ziff. 1 insoweit aufgehoben wird, als das kantonale Gericht in seinen Erw�gungen im Vergleich zum Einspracheentscheid der Lloyd's "betreffend Leistungen" Abweichendes verf�gte. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Von den Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdef�hrerin Fr. 375.- und der Beschwerdegegnerin Fr. 375.- auferlegt. Der Anteil der Beschwerdegegnerin wird vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen.
Rechtsanwalt Eduard M. Barcikowski, Z�rich, wird als unentgeltlicher Anwalt der Beschwerdegegnerin bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1'400.- ausgerichtet.

References: Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 77
 Art. 77
 Art. 100
 Art. 100
 Art. 100
 Art. 61
 Art. 100
 BGE 
 Art. 49
 Art. 51
 Art. 30
 Art. 70
 Art. 30
 Art. 25
 BGE 
 Art. 53
 Art. 53
 BGE