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Timestamp: 2016-12-08 07:52:59+00:00

Document:
Mietminderung wg. Teppichboden u. Fristsetzung v. Mieter
Dieses Thema im Forum "Mietminderung" wurde erstellt von kathi01, 02.12.2010.
kathi01,
ich bin neu hier, lese aber schon seit einiger Zeit mit. Allerdings habe ich nichts verwertbares für meine Fragen gefunden .
Mein Schwiegervater hatte vor etlichen Jahren je ein Appartment für ihre Kinder gekauft. Diese sind abbezahlt. Mein Schwager wohnt in seiner Wohnung. Das Appartment von meinem Mann sollte nun an uns überschrieben werden. Wir haben uns aber dagegen entschieden, da wir die Grunderwerbssteuer und anfallende Reparaturkosten in der Wohnung einfach nicht mal so aus dem Ärmel schütteln können und wollen. Die Wohnung soll also nun über einen Markler verkauft werden. Sie ist seit ca. 9 oder 10 Jahren an eine Hartz4 Empfängerin vermietet. Die Miete kommt vom Amt und die Wohnung wurde vor Einzug mit neuen Teppichböden ausgestattet. All die Jahre gab es nie Probleme mit der Mieterin. Allerdings häufen sich in letzter Zeit die Mängelanzeigen, was ja Ansich in Ordnung ist, da es nach dieser Zeit immer mal was zu reparieren gibt.
Die erste Mängelanzeige kam wegen der defekten Klospülung. Diese wollte mein Schwiegervater aber unter die Kleinreparaturklausel fallen lassen. Wir haben ihm aber gesagt, daß er das richten lassen muss. Nunja, er hat sich ein wenig quer gestellt deswegen und promt kamen weitere Mängelanzeigen ins Haus geflattert. Mittlerweile ist sie aber repariert.
Als nächstes kam eine Mängelanzeige ( alles schriftlich) über den alten Teppichboden, Balkontür und der Einbauküche.
Nach einer Besichtigung der Mängel in der Wohnung ( Mieterin hatte einen "Berater" dabei weil sie net so gut Deutsch kann) wurden folgende Mängel ausgeschlossen:
- Einbauküche: diese ist zwar nicht mehr die neueste und auch net die schönste, ist aber funktionsfähig. Ein kleines Elektrogerät fehlte, womit wir der Mieterin auch den Wind aus den Segeln nehmen konnten, da unser Eigentum ohne unser Wissen entfernt wurde. Sie spekulierte auf eine neue Küche.
- Balkontür: diese ist recht schwer zu schließen, daß war bei meinem Mann aber auch schon der Fall, als er in der Wohnung gewohnt hat. Besonderheit bei dieser Tür ist, daß der Schließhebel um das Fenster zu kippen in die untere Position gebracht werden muss. Normalerweise ist das ja umgedreht. Bei der Begehung wollte uns die Mieterin zeigen, daß die Tür nicht richtig schließt. Nunja, jetzt weiß ich nicht, ob sie das all die Jahre schon falsch gemacht hat, oder ob sie wegen uns einfach nervös war. Sie hat den Hebel in die flasche Position gebracht, sodaß die Tür nicht richtig schließen konnte, da der Hebel ja in der Kippposition war. Mein Mann hat ihr dann gezeigt wie es funktioniert. Die gesamte Hausseite sollte diesen Herbst schon renoviert werden, auch die Fenster und Balkontüren. Allerdings gab es Probleme mit der Beschaffung der Fenster. Diese müssen erst hergestellt werden und somit verzögert sich die Modernisierung bis zum Frühjahr 2011. Das wurde der Mieterin und ihrem Berater auch so mitgeteilt, sowohl mündlich als auch schriftlich.
- Teppichboden und PVC im Küchenbereich: Der Teppichboden im Flur ist sehr empfindlich, daß hatte ich mir schon gedacht, als ich die Wohnung zum ersten Mal gesehen habe ( vor Einzug der Mieterin). Der PVC in der Küche ist mittlerweile auch stark abgenutzt, beide Böden werden wir auf alle Fälle erneuern lassen.
Allerdings ist der Teppich im Wohnraum noch super in Schuß, bis auf 2-3 Flecken die von der Mieterin verursacht wurden. Aber er hat keine Laufspuren oder Stolperfallen.
Der Teppich ist sehr robust und kann gut und gerne noch ne Weile drin bleiben.
Ich habe gelesen, daß Teppiche nach 10-15 Jahren ausgetauscht werden müssen und nicht wie die Mieterin angibt, bereits nach 10 Jahren. Als mein Schwiegervater nun das Protokoll geschrieben und ihr zugestellt hat, kam wieder ein Schreiben von ihr ( hat mit Sicherheit ihr "Berater" geschrieben) zurück.
Nun tut sie so, als wenn wir nicht gewillt sind, die Balkontür neu zu machen oder den Teppich austauschen zu lassen. Dies hat sie aber schriftlich von uns, daß der Teppich im Flur und der Boden in der Küche gemacht wird. Wir haben nur den Teppich im Wohnraum ausgeschlossen. Auch das die Balkontür und die gesamte Fensterfront im Frühjahr gemacht wird, hat sie anscheinend überlesen.
Jetzt stellt sie Vorderungen und schlägt uns folgendes vor:
- wir sollen den Boden im Flur austauschen, aber nicht mit Teppich sondern mit Laminat.
- Bodenbelag im Wohnraum wird vom Fachmann gereinigt
- Bodenbelag in der Küche wird neu gemacht ( wie von uns schon bestätigt)
Sollten wir das bis zum 5.12 realisieren, wird sie keine Mietminderung machen.
Sie möchte 20% der Bruttomiete mindern wegen der Balkontür und den Teppichen.
Allerdings geht eine Mietminderung ja nur von der Kaltmiete aus, richtig? Die Balkontür wird ja gemacht, aber erst im Frühling. Kann sie uns diese Frist einfach setzen ( ihr Schreiben war vom 18.11), obwohl wir das mit dem Teppich zugesagt haben und der Bodenleger schon beauftragt ist? 20% nur für einen Teppich ist ja auch recht viel, normal wären 15% und das auch nur, wenn der Vermieter sich quer stellt, richtig?
Wie können wir sie am besten in ihre Schranken verweisen? Ich meine, wir wollen ja, aber mittlerweile kommt uns diese Frau einfach zu doof. Sie selber wäre wahrscheinlich nichtmal das Problem, sondern ihr sogenannter "Berater"
Sorry für den langen Text VG
Die Balkontür wird ja gemacht, aber erst im Frühling.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
was ist denn an der Balkontür nicht so, wie es sein sollte? Daß sie sich schwer schließen lässt, war der Mieterin ja schon bei Vertragsunterzeichnung bekannt, oder? Wenn ihr das nicht passt, hätte sie eine andere Wohnung mieten müssen. Sofern das der einzige Mangel in Bezug auf die Tür ist, kann sie gar nichts verlangen. Ob ihr im kommenden Frühjahr oder in 100 Jahren irgendwas renovieren wollt, geht den Mieter absolut nichts an, solange das, was er gemietet hat, in dem Zustand ist, in dem er es angemietet hat.
Wenn der Bodenbelag funktional in Ordnung ist, würde ich gar nichts unternehmen - und erst recht keine Mietminderung deswegen akzeptieren.
Aber du schreibst ja selbst, daß der Bodenbelag "mittlerweile auch stark abgenutzt" ist.
Wenn amn das als Mangel ansieht (und das würde ich vielleicht sogar), dann müsst ihr entweder SOFORT tätig werden oder eine entsprechende Mietminderung in Kauf nehmen.
Im Zusammenhang mit dem abgenutzten Bodenbelag könnte man aber auch nochmal in Richtung Schönheitsreparaturen nachdenken ... Die Mieterin kann die Miete ab dem Zeitpunkt, ab dem dir ein Mangel bekannt ist, mindern. Die Prozentsätze dafür sind idR nicht vorgegeben und auch nicht starr, sondern werden vermutlich den Umständen anzupassen sein. Dieser Satz ...
20% nur für einen Teppich ist ja auch recht viel, normal wären 15% und das auch nur, wenn der Vermieter sich quer stelltKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
... ist also ohne weitere Erläuterung/Begründung absolut nichts wert und hört sich für mich nach Stammtischparole an. Ich habe gelesen, daß Teppiche nach 10-15 Jahren ausgetauscht werden müssen und nicht wie die Mieterin angibt, bereits nach 10 Jahren.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß man als Vermieter gezwungen wird (von wem überhaupt?), einen guten, intakten Bodenbelag in die Tonne zu kloppen, nur weil eine bestimmte Anzahl von Jahren rum ist. Ich hatte eine ähnliche Situation: Meine Mieterin hat die Betriebskostenabrechnung vom Schwiegersohn prüfen lassen, weil sie selbst keine Ahnung hatte und der Schwiegersohn (angeblich) Hausverwalter ist/war. Der hatte aber von nix eine Ahnung und ich um so mehr Theater mit ihm. Meiner Mieterin wars irgendwann schon richtig peinlich ... Ich habe dann mal mit meiner Mieterin Klartext geredet, und anscheinend ihr das Gefühl gegeben, daß ich sie nicht übers Ohr hauen will. Wir haben die BK-Abrechnung bei einer Tasse Kaffee gemeinsam durchgesprochen, ich habe ihr alle Belege gezeigt, und ihr alles erklärt. Deshalb mein Tipp: Sprich mit deiner Mieterin direkt, möglichst ohne den "Berater". Wenn du auf sie eingehst und wenn nicht beide gegeneinander arbeiten, wird das schon klappen. :-)
Im Laufe der Jahre habe ich eines gelernt: Wenn Mieter etwas wollen, sind ihnen die Konsequenzen NIE bewußt.
So wie der Austausch der Balkontür: Im winter bei MINUS 8 GRAD CELSIUS?? Gratuliere, dann gibt es ein Bestellproblem und schon bibbert sie sich die Seele aus dem Leib. Das hat der Berater wohl kaum beachtet... (Auch wenn kaum ein Fensterbauer erst ausbaut und dann das neue Element bestellt :tuschel )
Aber eine neue Balkontür kann eine Modernisierung sein. Im allgemeinen ist der U-Wert ein besserer und damit ist die Tür eine Mod. Abzüglich der Rep (0 € war ja funktionstüchtig) bleibt die Mieterhöhung. :banana
Aber dem Berater würde ich mal was drücken: Ein Mangel ist ein gemieteter Gegenstand, der seinen Zweck kaum oder gar nicht mehr erfüllt. Ein Heizkörper, der nicht mehr heizt; eine Steckdose, an der kein Elektrogerät funzt; etc. Sozusagen der funktionelle Unterschied zur Anmietung. Aber egal wie du reagierst, ich gehe davon aus, dass der Berater weiter aufhetzt und es nie zur Ruhe kommt.
btw: Warum setzt du dich mit dem Berater auseinander. Hat er etwas schriftliches, dass er die Mieterin beraten soll oder sie vertreten soll??? Ansonsten ist die Mieterin deine Vertragspartnerin...
Laß Dich nicht ins Bockshorn jagen! Es gibt keinen Anspruch auf Teppichwechsel und erst recht nicht gegen Laminat. Fenster war bei EInzug so, soll sie dann mal das Gegenteil beweisen. 20% darf sie von der Bruttomiete mindern wenn als solche vereinbart, sonst nur von der Netto. Und der Betrag ist lachhaft hoch - würde sie mindern lassen und dann kündigen wenn die zwei MM gut voll sind. Oder halt einklagen aber solche Mieter sollte man loswerden. Dann kannst Du auch die Arbeiten in Ruhe vornehmen lassen.
Also mein Mann meinte, daß die Tür zu seiner Zeit, als er die Wohnung bewohnte, schon schwer zu ging. Aber das hätte sie in der langen Mietzeit ja schon länger beanstanden können. Hat sie aber nicht. Abgesehen davon, wird das ja alles ausgetauscht. Bezahlt wurde diese ganze Modernisierung auch schon ( der ganze Wohnblock bekommt neue Fenster und Fassaden). Das werden wir auch auf die Miete umlegen. Die letzte Mieterhöhung war im Januar 09. Hoffen wir mal, daß dem Amt das dann zu teuer wird .
Der Boden im Flur ist halt schon sehr schmuddelig. Also fleckig usw.. Aber durchgelatscht ist er nicht. Der Boden in der Küche muss definitiv getauscht werden.
Bei dem im Wohnzimmer reicht ne Reinigung aus, wobei auch da die Frage ist, ob man nicht von der Mieterin verlangen kann, daß sie das macht. Auch wollen wir ihr auf keinen Fall im Flur ( ist winzig klein) einen Laminat verlegen. Wenn sie uns nett gebeten hätte, würde das vielleicht anders aussehen, aber unter den Bedingungen, die sie momentan stellt, machen wir das auf keinen Fall.
Gerade dieses "Sie sind verpflichtet, lt. § soundso, das und das auszutauschen" geht uns gegen die Hutschnur. Mit Sicherheit hat man als Vermieter Verpflichtungen, aber dies kann man auch anders vortragen. Wg. den Schönheitsreparaturen muss ich mich nochmal einlesen. Wir haben auch das Gefühl, daß der Berater sie aufhetzt, bzw. das sie den Schaden garnicht absieht, den er verursacht. Er ist ein sehr unangenehmer Zeitgenosse. Leider kann sie lt. eigener Aussage nicht so gut Deutsch. Deswegen sind wir auf den Berater zwecks Übersetzung einfach angewiesen. Muss mal abwarten was Schwiegervater sagt. Immerhin ist der Teppichleger ja verständigt. Ich denke, er soll sich selber mit der Mieterin zwecks Termin in Verbindung setzen. Ob er das schon gemacht hat, oder sie überhaupt erreichbar ist, weiß ich noch nicht. Allerdings ist eine Mietminderung ja nur von der Kaltmiete abzuziehen, richtig? In dem Schreiben von ihr/ihm wollen sie die Miete um 20% von der Bruttomiete senken und das wegen dem Teppich und der schwer schließenden Balkontür. Diese Schreibweise regt mich auf:
" mit Ihrem o.g Schreiben ( Protokoll einer Hausbesichtigung am ... ) haben Sie die Mängel an der Balkontür bestätigt. Trotdem haben Sie abgesagt die Mängel nun zu beseitigen. Außerdem muss der Vermieter nach Beschluss des Amtgerichtes Köln AZ 213C 501/97 den Fussboden unabhängig vom Zustand des Teppichs auf eigene Kosten alle 10 Jahre erneuern. Dies haben Sie auch abgelehnt zu machen. Jetzt bin ich berechtigt nach § 536 BGB eine Mietminderung i. H. v. ca. 20% von der Bruttomiete ( vgl. Urteil des BGH vom 06.04.2005 AZ XII ZR 225/03) bis zur vollen Beseitigung des Mangels zu erklären.
Vor abschließender Entscheidung über die Mietminderung möchte ich Ihnen eine Vereinbarung vorschlagen:
1. Sie werden im Flur den alten Bodenbelag austauschen, aber keinen Teppich, sondern Laminat.
2. Alter Bodenbelag im Zimmer ( Teppich) wird von einem Fachmann auf Ihre Kosten gereinigt.
3. Der Bodenbelag in der Küche wird lt. Ihrem Vorschlag vom ... neu gemacht.
4. Wenn Sie die von mir vorgeschlagenen Maßnahmen bis zum 05.12.2010 realisieren werden, werde ich keine Mietminderung wegen der zwei o.g. Mängel erklären"
Irgendwie komm ich mir "bedroht" vor. Das ist unser Schreiben/Protokoll nach der Wohnungsbegehung:
"Grund der Besichtigung sind Mängel an der Wohnung, die von ... mit Schreiben vom 16.9. und vom 18.10. dem Vermieter angezeigt wurden und bis zum 20.9. bzw.30.11. zu beseitigen wären.
Mangel an der Toilettenspülung
Der Vermieter erkennt den Mangel an, die Hausverwaltung wird gebeten werden, die Fa. .... zu beauftragen, einen neuen, gleichwertigen Spülkasten einzubauen. Die Kosten trägt der Vermieter.
Mängel an der Balkontür
Der Vermieter kennt die Schwachstelle der Tür. Die Sanierung der Balkonfenster (zusammen mit der Gesamt-Fassadensanierung) war für Herbst 2010 vorgesehen, musste aber wegen Schwierigkeiten bei der Beschaffung der Fenster auf Frühjahr 2011 verschoben werden. Den Zeitpunkt legt die Hausverwaltung fest, die Sanierung ist bereits vom Vermieter bezahlt worden.
Mängel an den Teppichbelägen
Der Austausch der Bodenbeläge im Flur und im Küchenbereich wird vom Vermieter anerkannt. Die Hausverwaltung wird vom Vermieter gebeten werden, entsprechende gleichwertige Angebote von der Fa. ... einzuholen. Der Austausch ist einvernehmlich mit der Mieterin festzulegen.
Der Bodenbelag im Wohnbereich weist nur kaum sichtbare Flecken und Druckstellen vom Klappbett auf, augenscheinlich sind keine Abnutzungserscheinungen erkennbar. Ein Austausch ist nicht notwendig.
Mängel an Kücheneinrichtung – und möbeln
Die Kücheneinrichtung ist stark abgenutzt, aber in ihrer Funktion nicht eingeschränkt. Kühlschrank und Herdplatte sind noch vorhanden, die Mikrowelle fehlt. Der Vermieter ist einverstanden, wenn die Küche auf eigene Kosten entfernt und durch eigene Möbel der Mieterin ersetzt wird. Der Kühlschrank wird vom Vermieter auf eigene Kosten entfernt. Die neue Küche wird durch eine Zusatzvereinbarung im Mietvertrag als Eigentum der Mieterin berücksichtigt. In der Zusatzvereinbarung vom 23.10.2001 wird die Küche gestrichen."
Ist doch klar zu verstehen was wir anerkennen und was nicht, oder? PS: Die Miete ist in eine Kaltmiete zzgl. Nebenkosten aufgeschlüsselt, also keine Inklusivmiete #6
was mir gerade in den Sinn gekommen ist:
Ich würde der Mieterin nicht alles schriftlich bestätigen bzw. nicht so ausführlich darlegen. Damit lieferst du dem "Berater" weiteres Futter, an dem er sich aufgeilen kann, und dir vielleicht nachher einen Strick draus dreht ("Sie haben damals zugesichert, diesunddas zu machen").
Rede mit der Mieterin - die ist deine Vertragspartnerin, die muss entscheiden. Wenn du ihr das alles normal, sachlich und vernünftig erklärst, braucht sie keinen "Berater" mehr.
Und wenn ich schon sowas wie "Grund der Besichtigung sind Mängel ..." lese, dann kann man das ja auch so auslegen, als wenn du damit schon bestätigt hast, daß das Mängel sind. Ich hätte, wenn überhaupt, sowas wie "angebliche Mängel" geschrieben.
So hast du dem "Berater" netterweise bestätigt, daß das alles für dich auch Mängel sind und ihm gleichzeitig nochmal bestätigt, daß dir das alles gemeldet wurde. Damit machst du es ihm noch einfacher Gruß,
Original von kathi01
Diese Schreibweise regt mich auf:
" mit Ihrem o.g Schreiben ( Protokoll einer Hausbesichtigung am ... ) haben Sie die Mängel an der Balkontür bestätigt. Trotdem haben Sie abgesagt die Mängel nun zu beseitigen. Außerdem muss der Vermieter nach Beschluss des Amtgerichtes Köln AZ 213C 501/97 den Fussboden unabhängig vom Zustand des Teppichs auf eigene Kosten alle 10 Jahre erneuern. Dies haben Sie auch abgelehnt zu machen. Jetzt bin ich berechtigt nach § 536 BGB eine Mietminderung i. H. v. ca. 20% von der Bruttomiete ( vgl. Urteil des BGH vom 06.04.2005 AZ XII ZR 225/03) bis zur vollen Beseitigung des Mangels zu erklären.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Man sollte nicht nur etwas bei Google suchen, sondern auch LESEN: Der Beschluss des AG Köln bezog sich auch die Pflicht des Vermieters, einen 10 Jahre alten, abgenutzten Teppich bei Auszug des Mieters auf EIGENE Kosten auszutauschen.
Kein Gericht der Welt kann einen Vermieter dazu zwingen, einen vollkommen intakten Bodenbelag auszutauschen, nur weil er eine gewisse Anzahl von Jahren alt ist!
Das BGH Urteil bezog sich auf die Bruttomiete, nicht auf die 20%. Die Höhe der Minderung ist absolut lächerlich und an den Haaren herbeigezogen.
Bei Minderung würde ich sofort abmahnen!
4. Wenn Sie die von mir vorgeschlagenen Maßnahmen bis zum 05.12.2010 realisieren werden, werde ich keine Mietminderung wegen der zwei o.g. Mängel erklären"Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
1) Was in die Wohnung an Bodenbelägen kommt, entscheidet Ihr!
Die Mieterin hat höchstens Anspruch auf den Bodenbelag, welcher bei Anmietung vorhanden war. Wenn das rosa mit grünen Punkten war, dann halt den.
2) Warum sollte ein Vermieter die Flecken der Mieterin beseitigen?
Möchte sie demnächst auch von Euch die Fenster geputzt bekommen?
3)Würde ich wieder PVC nehmen, allein um der Mieterin nicht ihren Willen zu geben!
4)Vielleicht würde ich dem Schreiben gleich eine Mieterhöhung beilegen (natürlich nur falls dies im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten machbar ist). Die Erhöhung wegen Modernisierung kommt ja noch Weiterhin würde ich darauf hinweisen, dass Ihr bei dem nächsten Brief anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen werdet und Euch nicht auf irgendwelche Spielchen einlasst. Ein Hinweis auf die Kosten eines möglichen Gerichtsverfahrens und wer die trägt können wohl auch nicht schaden. Wobei das einer H4erin wohl eigentlich am Allerwertesten vorbei gehen kann, aber wer weiß?
"Grund der Besichtigung sind Mängel an der Wohnung, die von ... mit Schreiben vom 16.9. und vom 18.10. dem Vermieter angezeigt wurden und bis zum 20.9. bzw.30.11. zu beseitigen wären.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
für mich liest sich das eher so: Wir haben das Mängelschreiben von ihr erhalten und uns diese angesehen. Aber das ist ja noch keine Zusage über die angezeigten Mängel. Es ist ja nicht so, daß wir ihr irgendwas bestätigt haben, daß wir nicht richten lassen wollen. Der Typ hat auch auf ein Protokoll bestanden. Ich hoffe Schwiegervater hat der Mietminderung widersprochen. Wenn sie nun die 20% von der Bruttomiete mindert ( insofern sich der Handwerker zwecks Terminabsprache noch nicht gemeldet hat oder sie erreichen konnte) , können wir ihr dann irgendwie an den "Karren pi....en"? Müssen wir dann eine Abmahnung schicken?
Klar wäre es für uns besser, wenn sie auszieht, da die Wohnung ja verkauft werden soll. Ich bin gespannt, ob sie sich wg. den Besichtigungsterminen irgendwie quer stellt. Fotos will sie von der Wohnung nicht machen lassen, aber das ist ok, würde ich auch net wollen. Desweiteren möchte sie von uns vor den Besichtigungsterminen schriftlich die Namen mitgeteilt haben, von den Personen, die die Wohnung anschauen wollen. Soweit mir bekannt ist, müssen wir ihr die Personen zwar vorstellen, aber sind nicht verpfllichtet, ihr die Namen vorher schriftlich mitzuteilen...
Das BGH Urteil bezog sich auf die Bruttomiete, nicht auf die 20%. Die Höhe der Minderung ist absolut lächerlich und an den Haaren herbeigezogen.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Es ist nur die Frage, ob ein fleckiger Teppich auch unter Abnutzung fällt. Ist wahrscheinlich Auslegungssache. Aber wenn dieses Urteil sich darauf bezieht, daß der Teppich bei "Auszug des Mieters" erneuert werden muss, hat die Dame ja eh keine Chance. Zumindest net mit diesem Urteil Werde Schwiegervater morgen anrufen und ihm sagen, er soll der Mieterhöhung auf jedem Fall widersprechen. 1) Was in die Wohnung an Bodenbelägen kommt, entscheidet Ihr!
4)Vielleicht würde ich dem Schreiben gleich eine Mieterhöhung beilegen (natürlich nur falls dies im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten machbar ist). Die Erhöhung wegen Modernisierung kommt ja nochKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
1. da hat sie ja Glück gehabt, daß der Boden nur blau ist 2. weiß ich auch net, dachte eigentlich auch, daß das auch zu ihren Mieterpflichten gehört, den Teppich sorgsam zu behandeln und zu reinigen. Vielleicht kann man ja da ansetzen?
3. PVC kommt da eh wieder rein, aber vielleicht was besseres. Der jetzige ist einfach Schrott. So einen hatten wir in der Küche als Fliesenspiegel, da unsere Fliesen super grausam aussahen. Der sah nach 8 Jahren mehr als schei... aus
4. Mieterhöhung wird leider noch nicht drin sein, daß die letzte im Januar 09 gemacht wurde. Können ja erst nach 15 Monaten nach der letzten Mieterhöhung erhöhen, richtig?
Es ist ja nicht so, daß wir ihr irgendwas bestätigt haben, daß wir nicht richten lassen wollen. Der Typ hat auch auf ein Protokoll bestanden.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Wenn der auf ein 5-Gänge Menü im nächstbesten Sternelokal bestanden hätte, wärt Ihr da auch mitgezogen? Original von kathi01
... Müssen wir dann eine Abmahnung schicken?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ihr MÜSST gar nichts... Ich würde es aber auf jeden Fall machen!
Wenn der auf ein 5-Gänge Menü im nächstbesten Sternelokal bestanden hätte, wärt Ihr da auch mitgezogen? Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
naja, wenn er bezahlt hätte, kein Problem #11
Was ist das denn eigentlich für ein "Berater"?
Ist der vom Mieterschutzbund oder sonst irgendein selbsternannter Robin Hood?
keine Ahnung was der genau macht, ist irgendein Bekannter der Mieterin. Also eher ein "selbsternannter Robin Hood". Hab mich auch schon gefragt, ob wir ein Treffen mit dem net verweigern können, aber sie darf ja einen Zeugen mit dabei haben, oder?
der von mir schon mal erwähnte Schwiegersohn-Robin-Hood wollte von mir eine Unterschrift unter seinem Protokoll, in dem er die Zählerstände einen Monat vor Mietende akribisch aufgeschrieben hatte. Er hat sie nicht bekommen.
Wenn er ein Protokoll will, soll er sich eins malen. Ihr müsst nichts unterschreiben.
Hab mich auch schon gefragt, ob wir ein Treffen mit dem net verweigern können, aber sie darf ja einen Zeugen mit dabei haben, oder?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Wenn man das alles spontan im Hausflur bespricht, wenn man sich eh gerade über den Weg läuft, kann man den Robin Hood ziemlich leicht umgehen. Dazu braucht ihr aber das Vertrauen der Mieterin.
Ich könnte mir vorstellen, daß sie euch nicht mehr vertraut, seit dem ihr so böse und hochoffiziell anmutende "Protokolle" und Briefe verteilt. #14
Nunja, mit dem "hochoffiziell" hat sie angefangen. Das war die erste Mängelanzeige wg. der kaputten Klospülung. Sie wollte eine Terminvereinbarung schriftlich haben. Am Anfang ging es auch nicht anders, da sie zwischenzeitlich anscheinend ihre Telefonnummer geändert hatte und mein Schwiegervater sie somit nicht erreichen konnte. Persönlich hatte er sie auch nicht angetroffen. Somit blieb uns nur der Weg per Post. Mittlerweile haben wir die neue Nummer von ihr. Mal eben im Hausflur treffen ist leider nicht. Zwar wohnt mein Schwiegervater im Haus nebenan, aber sie ist anscheinend schlecht erreichbar. Ich glaube auch nicht, daß sie sich mit uns unterhalten will und auf ihr schlechtes Deutsch einfach pochen wird. Schade das ich in der Schule nur 2 Jahre Russisch hatte, sonst könnte ich mich mit ihr unterhalten Achso, wie kommt man denn an die Urteile ran? Kann man da direkt über die Amtsgerichte gehen? Hab jetzt mal nach diesem Urteil vom Amtgericht Köln ( Köln AZ 213 C 501/97) gegoogelt, die für die Mietminderung herangezogen wird. Allerdings fallen mir dabei 2 verschiedenen Versionen auf. Die eine hat den den Zusatz " bei Auszug des Mieters", die andere aber nicht. Nun ist die Frage, wie das konkrete Urteil wirklich lautet.
Werde das morgen alles mal weitergeben an Schwiegerpapa. Vielleicht lässt er ja ein Schreiben von einem Anwalt aufsetzen. :rocks Ihr wird das ja wahrscheinlich wurscht sein, da sie bestimmt Prozesskostenbeihilfe beantragen wird. Vielen Dank für eure tolle Hilfe #15
Ich könnte mir vorstellen, daß sie euch nicht mehr vertraut, seit dem ihr so böse und hochoffiziell anmutende "Protokolle" und Briefe verteilt. Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Die sie aber höchstwahrscheinlich gar nicht versteht, sondern sich übersetzen lassen muss.......... Ich find ja schon, dass ihr sehr gutmütige Vermieter seid. Spätestens bei dem Ding mit der Teppichreinigung wär ich an die Decke gegangen! Und dann noch die FORDERUNG nach Laminat! Das is ne Frechheit! Und dann wollt ihr auch noch höherwertiges PVC reinlegen? Das würd ich glaub ich rein aus Prinzip in dem Fall schon nicht machen.
Achso, wie kommt man denn an die Urteile ran? Kann man da direkt über die Amtsgerichte gehen? Hab jetzt mal nach diesem Urteil vom Amtgericht Köln ( Köln AZ 213 C 501/97) gegoogelt, die für die Mietminderung herangezogen wird. Allerdings fallen mir dabei 2 verschiedenen Versionen auf. Die eine hat den den Zusatz " bei Auszug des Mieters", die andere aber nicht. Nun ist die Frage, wie das konkrete Urteil wirklich lautet.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Wenn man es nicht im Netz findet (was bei den wenigsten AG Urteilen der Fall ist), dann kann man das Urteil idR über das jeweilige Gericht beziehen. Hab ich mal gemacht und hat 13 € oder so gekostet. Oder man hat ne entsprechende Uni in der Nähe, dann kann man da vielleicht auch weiterhelfen.
Die sie aber höchstwahrscheinlich gar nicht versteht, sondern sich übersetzen lassen muss..........
Ich find ja schon, dass ihr sehr gutmütige Vermieter seid. Spätestens bei dem Ding mit der Teppichreinigung wär ich an die Decke gegangen! Und dann noch die FORDERUNG nach Laminat! Das is ne Frechheit!
Und dann wollt ihr auch noch höherwertiges PVC reinlegen? Das würd ich glaub ich rein aus Prinzip in dem Fall schon nicht machen.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Hallo Kathi wenn sie sich dafür überhaupt interessiert. Könnte mir auch vorstellen, daß sich nur ihr Bekannter damit befaßt.
Naja, der Boden in der Küche war wirklich billigste Baumarktware. Da soll schon etwas besseres rein ( aber auf keinen Fall hochwertigst), auch wenn die Wohnung bald verkauft werden soll.
Sie hat von uns ja die Erlaubnis die alte Küche auszubauen ( winzig klein und somit nicht so mördermäßiger Aufwand) und sich ne neue reinzustellen. Angenommen sie macht dieses nun erst irgendwann im neuen Jahr und sagt, sie will mit dem Boden dort noch warten zum verlegen, da ja die Küche dann eh schon draußen ist, kann sie die Miete solange kürzen? Muss der Handwerker 2x kommen? 1x wegen dem Flurteppich und der Bodenreinigung (denke Schwiegervater will einfach seine Ruhe) und dann nochmal wegen dem Küchenboden? Kann sie das verlangen? Immerhin behindert sie in dieser Weise ja den Austausch. Wie sieht es aus mit dem ausräumen? Muss sie das auch selber machen, oder können wir drauf warten, daß sie damit zu uns kommt?
Nicht sie (die Mieterin) hat mit dem "hochoffiziellen Brief"-Scheiß angefangen, sondern ihr Berater.
Stell dir mal vor, du bekommst einen Brief von deinem Vermieter, von dem du vielleicht nur das Wort "Widerspruch" verstehst. Da macht man sich doch erst mal Sorgen und malt sich das schlimmste aus. Wenn du ihr bei einer Tasse Kaffee versuchst, zu erklären, daß der Teppich doch noch okay ist, wirkt das bestimmt ganz anders auf die Mieterin. Und wenn du sie in russisch begrüßen kannst, ist das doch auch schon mal etwas, was vermutlich sofort für eine andere Atmosphäre sorgt.
Im Moment bist du wahrscheinlich für sie der böse Vermieter, der unverständliche Briefe schickt, von denen der Berater sagt, daß die "schlimm" sind. Gib ihr die Möglichkeit, dich als Mensch kennenzulernen!
Kann sie das verlangen?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ich würde vielleicht sogar darauf eingehen, mit dem Küchenboden zu warten, bis sie eine neue Küche einbaut, sofern sie mich fragt (und nicht der "Berater"). Ich würde ihr das aber auf keinen Fall schriftlich geben, sondern ihr mündlich klarmachen, daß sie Bescheid geben soll, wann die Handwerker bestellt werden sollen. Das wäre für dich kein Mehraufwand, und du kommst ihr ein Stück weit entgegen - im gegenzug kann sie nun nicht mehr die Miete deswegen mindern, wenn sie nicht den Startschuss für die Handwerker gibt.
Je mehr sie schriftlich bekommt, um so mehr kann sie dem "Berater" vorlegen, und um so mehr kann der meckern.
leider werde ich beim nächsten Termin nicht dabei sein, sonst sind doch zu viele Leute in der Wohnung. Markler, mein Schwiegervater und mein Mann reicht, denke ich. Da muss ich nicht auch noch "Unruhe" reinbringen. Vielleicht sollten die Herren dann gucken, ob sie die Vermieterin antreffen, bevor der Berater da ist. Evtl. kann man ihr dann klarmachen, das wir ihr nix böses wollen. Möglicherweise hat sie eh schon Angst ihre Wohnung zu verlieren, wenn verkauft wird. Stimmt, ihr "Berater" hat damit angefangen. Vielleicht sollten wir mal gucken, ob wir die Nummer von ihrer Tochter bekommen. Mit dieser hat mein Schwiegervater vorher immer wg. den Verständigungsproblemen kommuniziert. Kann ja sein, daß die Tochter die ganze Sache anders einschätzt und ihrer Mutter klar macht, daß in der Wohnung was gemacht wird. Auch wann und in welchem Umfang. Dann kann man ihr auch mitteilen, daß es von uns auf keinen Fall abgelehnt wurde, die Fensterseite zu erneuern, sondern das sich das halt noch bis zum Frühjahr hinziehen wird. Das mit dem Küchenboden. Wenn wir das jetzt mündlich machen, kann es doch immer noch passieren, daß sie sagt ( oder der Berater): Nein, es wurde nix ausgemacht und ich mindere weiterhin die Miete, da der Mangel noch nicht beseitigt wurde. Allerdings geht aus den Urteilen immer noch nicht recht hervor, ob ein durch Straßenschuhe verschmutzter Teppich als "zerschlissener Teppich" angesehen werden kann. Also ob optische Mängel auch darunter fallen. Jedenfalls braucht sie nicht befürchten, über einen Fleck zu fallen und sich ein Bein zu brechen "Ironie aus"
leider werde ich beim nächsten Termin nicht dabei sein, sonst sind doch zu viele Leute in der Wohnung.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Dann lad' sie doch auf nen Kaffee zu dir ein. Dann merkt sie auch mal, daß Vermieter nicht nur "irgendwelche anonymen Institutionen, die eh immer "nein" sagen" sind, sondern ganz normale Menschen.
Wenn wir das jetzt mündlich machen, kann es doch immer noch passieren, daß sie sagt ( oder der Berater): Nein, es wurde nix ausgemacht und ich mindere weiterhin die MieteKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Und wenn du es ihm schriftlich gibst, dann meckert der trotzdem.
Es ist ja noch nciht mal sicher, ob das überhaupt ein Mangel ist.
Wenn, dann würde ich ihr (nicht ihm) einen Brief schreiben, in dem du ihr mitteilst, daß die Handwerker bestellt werden, sobald sie sich meldet. Nicht mehr.
Du musst ihr das Gefühl geben, daß du sie ernst nimmst. Du kannst noch so viele briefe schreiben, wenn sie das Gefühl hat, daß du sie verarscht oder über den Tisch ziehen willst, nützen dir die ganzen protokolle und Briefe herzlich wenig.
In die Urteile würde ich nicht so viel Energie stecken ... letztendlich ist das doch immer eine Entscheidung, in die viele Sachen mit einfließen. Ein 100%ig auf deinen Fall zugeschnittenes Urteil wirst du wahrscheinlich eh nicht finden, und dann ist nicht sicher, ob dein Richter genau so entscheidet wie der andere.
Eben, ist ja Auslegungssache, ob ein verschmutzter Teppich ein Magel darstellt oder eben nicht. Naja, ich werde heute Abend mal mit Schwiegervater telefonieren. Er sollte ja wissen, ob der Bodenleger mit ihr schon einen Termin ausgemacht hat. Würde mich ja gerne mit ihr auf nen Kaffee treffen, aber fest steht, daß ich eben nicht direkt Vermieter bin, sondern mein Schwiegervater. Die Wohnung sollte uns ja überschrieben werden. Aber durch die Probleme mit der Mieterin und den Kosten die durch die Überschreibung auf uns zukommen, haben wir uns dagegen entschieden. Dadurch habe ich natürlich auch nicht unbedingt das Recht, mit ihr über Vermietersachen zu sprechen. Das müsste dann mein Schwiegervater übernehmen.
Thema: Mietminderung wg. Teppichboden u. Fristsetzung v. Mieter
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References: § 536
 BGH 
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