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Timestamp: 2019-10-20 23:47:14+00:00

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buchalik-broemmekamp.de: Wir in den Medien
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Service Seiten Finanzen Steuern Recht: Klug agieren in der Eigenverwaltung
Effizienzprogramme, Arbeitsplatzabbau und Standortschließungen – nach dem jahrelangen Höhenflug der deutschen Wirtschaft rückt die Krise immer näher. Die mittelständischen Unternehmen reagieren mit harten Maßnahmen und stehen vor schweren Zeiten. Droht sogar eine Insolvenz, können Unternehmer auch den Weg einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung gehen. Dabei bleibt die Geschäftsführung am Ruder und führt die Sanierung selbstständig und ohne Insolvenzverwalter durch. Das originäre Ziel ist die Erhaltung des Unternehmens. Vier Beispiele aus der Praxis zeigen, wie das funktioniert.
Aerotelegraph: So funktioniert Condors Schutzschirm
Condor will sich mit dem Schutzschirmverfahren gegen Forderungen ihres seit Montag insolventen Mutterkonzerns Thomas Cook schützen und Unabhängigkeit von ihm erlangen. Doch wie funktioniert das? Das Schutzschirmverfahren ist eine Sonderform des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Jasper Stahlschmidt erklärt das Verfahren.
Die Welt: Condor verzichtet auf die Option, doppelt abzukassieren
Durch die deutsche Variante des Schutzschirmverfahrens soll der Ferienflieger gerettet werden. Allerdings bedeutet diese Maßnahme auch, dass bereits erworbene Tickets grundsätzlich wertlos werden. Jetzt jedoch gibt Condor Entwarnung.
Dr. Jaspser Stahlschmidt
KSI: Der "präventive Restrukturierungsrahmen"
Mit der vom EU-Parlament verabschiedeten Richtlinie über einen "Präventiven Restrukturierungsrahmen" sind sämtliche Mitgliedstaaten zur Einführung eines außerinsolvenzlichen Sanierungsverfahrens innerhalb eines Zeitraumes von zwei, maximal drei Jahren verpflichtet. Teil A zeigte die gesetzgeberische Historie sowie die Meinungsbildung innerhalb der europäischen Gremien auf. Im nun vorliegenden Teil B wird die mögliche Gestaltung des Gesetztes fortgesetzt.
dmz: Achtung Überschuldung!
Insolvenzanträge werden in der Regel erst nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit gestellt. Im Insolvenzverfahren stellt sich dann häufig heraus, dass die Gesellschaft bereits seit Monaten oder gar Jahren überschuldet war. Da bereits die Überschuldung eine Antragspflicht begründet, drohen dem Geschäftsführer erhebliche Strafbarkeits- und Haftungsrisiken.
Existenzmagazin: Präventiver Restrukturierungsrahmen
Mit der vom EU-Parlament am 28.03.2019 verabschiedeten und vom Rat der EU am 06.06.2019 förmlich angenommenen Richtlinie EU 2019/1023 (künftig RL) ist der Rahmen für ein präventives Restrukturierungsverfahren geschaffen worden, der von den Mitgliedstaaten innerhalb von zwei, maximal drei Jahren in nationales Recht umzusetzen ist. Auch wenn wir in Deutschland mit dem Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung (ESUG) bereits über ein strukturiertes Sanierungsverfahren verfügen, das dem in der RL beschriebenen sehr nahe kommt, fällt dem deutschen Gesetzgeber die anspruchsvolle Aufgabe zu, ein solches Verfahren nunmehr außerhalb eines förmlichen Insolvenzverfahrens zu implementieren. Denn nach den Vorgaben der EU soll die Insolvenz gerade vermieden und die Sanierung außerinsolvenzlich durchgeführt werden.
VuR: Der Fall P&R – wie eine vermeintlich sichere Geldanlage zu einer Irrfahrt werden kann
Sascha Borwoski
BRAUWELT: Geschäftsführerhaftung ­– Achtung vor Überschuldung
Der wirtschaftliche Niedergang einer Brauerei kommt selten über Nacht. In der Regel handelt es sich um einen schleichenden Prozess, der sich über Jahre hinziehen kann. Dabei kommt es meist auch zu Liquiditätsengpässen und zu Überschuldung. In dieser Situation ist Vorsicht geboten. Wer jetzt einfach weitermacht wie bisher, ist schlecht beraten. Das Gute daran: In der Krise liegen auch Chancen – wenn man sie richtig zu nutzen weiß.
Unsere Wirtschaft (IHK Lüneburg-Wolfsburg): So gelingt der Weg aus der Insolvenz
Wie rette ich mein Unternehmen aus der Krise? Bei der Planinsolvenz in Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung am Ruder und führt die Sanierung selbstständig durch. Das Wort „Insolvenz“ impliziert gerade für viele Mittelständler immer noch, unternehmerisch gescheitert zu sein. Dabei bietet das seit 2012 geltende Gesetz zur erleichterten Sanierung von Unternehmen, kurz ESUG, mit der Planinsolvenz in Eigenverwaltung oder unter einem Schutzschirm bisher nie dagewesene Optionen zur Bewältigung einer tiefgreifenden Unternehmenskrise. Bei Unternehmern, aber auch bei Beratern ist diese Form einer Sanierung unter Insolvenzschutz bedauerlicherweise immer noch wenig bekannt. Aus Unwissenheit empfehlen deshalb Berater oft die Regelinsolvenz, die aber im Ergebnis zu einer Zerschlagung oder zumindest zum Verkauf des Unternehmens führt.
ZInsO: Handlungsbedarf nach der ESUG Evaluation?
Zwischenzeitlich steht der Bericht zur Evaluation des ESUG auch öffentlich zur Verfügung. Zusammenfassend kommt das Expertenteam zu dem Ergebnis, dass eine Abkehr vom ESUG, insbesondere eine grundlegende Umgestaltung der 2011 reformierten Eigenverwaltung als zentralem Baustein der Reform, weder durch die Befragungsergebnisse noch durch die rechtswissenschaftliche Bewertung empfohlen wird. Die Evaluation zeigt zwar Korrektur- und Ergänzungsbedarf in Bezug auf einige, allerdings durchaus gewichtige Regelungspunkte sowie Einzelfragen auf. Die Rückkehr zum früheren Recht sehen die Experten aber nicht veranlasst, ebenso wenig wie die Bundesregierung. Die Befragung hat vielmehr ergeben, „ dass das ESUG in der Summe die Erwartungen eher erfüllt hat “.
Bild: Ex-Germania-Piloten sollen plötzlich für ihre Ausbildung zahlen
Durch die Pleite der Airline „Germania“ verloren nicht nur rund 1700 Mitarbeiter ihren Job – jetzt verlangt der Insolvenzverwalter auch noch insgesamt eine Million Euro von den rund 100 geschassten Piloten!
Lebensmittel Praxis: ESUG - Ein gutes Modell
Insolvenz heißt nicht Scheitern: Sieben Jahre nach der Einführung des neuen Insolvenzrechts zieht Robert Buchalik, Insolvenzrechtsexperte, eine positive Bilanz. Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) ist allen Unkenrufen zum Trotz ein Erfolgsmodell. Mehr als die Hälfte aller großen Fälle finden heute bereits in Eigenverwaltung statt, und es gelingt nicht nur immer häufiger, Unternehmen zu erhalten, sondern sie auch dem Unternehmer zu erhalten.
KSI: Der Präventive Restrukturierungsrahmen im Überblick
Die Zeiten der bloßen Abwicklung oder Zerschlagung von in die Krise oder Insolvenz geratenen Unternehmen sind lange vorbei. Bestrebungen der EU, einheitliche Regeln zur Vermeidung von Unternehmensinsolvenzen zu schaffen, setzen nunmehr auch den deutschen Gesetzgeber unter Handlungszwang. Mit der vom EU-Parlament verabschiedeten Richtlinie über „Präventive Restrukturierungsrahmen" sind sämtliche Mitgliedstaaten zur Einführung eines vor- (bzw. präziser) außerinsolvenzlichen Sanierungsverfahrens innerhalb eines Zeitraums von zwei, maximal drei Jahren verpflichtet. Dieser Beitrag von Dr. Utz Brömmekamp zeigt die gesetzgeberische Historie sowie die Meinungsbildung innerhalb der europäischen Gremien auf und befasst sich mit der möglichen Gestaltung eines neuen Gesetzes. Der zweite Teil des Beitrages erscheint in der nächsten Ausgabe der KSI.
Unternehmeredition: Klug agieren in der Eigenverwaltung
Droht eine Insolvenz, können Unternehmer auch den Weg einer sogenannten Planinsolvenz in Eigenverwaltung gehen. Dabei bleibt die Geschäftsführung am Ruder und führt die Sanierung selbstständig durch. Das originäre Ziel ist die Erhaltung des Unternehmens. Die Beispiele Steinco, Küchenwelten Reimers und Hebar Gesenkschmiede zeigen, wie das funktioniert.
der möbelspediteur: Gefahren einer Insolvenz - Risikofaktor Überschuldung
Insolvenzanträge werden in der Regel erst nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit gestellt. Stellt sich im Insolvenzverfahren heraus - und das kommt häufig vor -, dass die Gesellschaft bereits seit Monaten oder gar Jahren überschuldet war, drohen dem Geschäftsführer erhebliche Strafbarkeits- und Haftungsrisiken. Denn bereits die Überschuldung begründet eine Antragspflicht.
Wirtschaft Nordhessen (IHK Kassel-Marburg): Bei Post vom Insolvenzverwalter - Die Anfechtungsrisiken mindern
Insolvenzen von Geschäftspartnern haben es in sich: Auch Jahre später drohen noch Forderungen. Die jährlich knapp 20.000 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland können (früheren) Geschäfts- und Vertragspartnern – etwa Lieferanten, Dienstleistern, Vermietern, Anwälten und Steuerberatern – nachträglich erheblichen Ärger bereiten. Denn wenn sich der Insolvenzverwalter mit einer Rückzahlungsforderung meldet, ist besondere Vorsicht geboten. Eine Gesetzesreform aus dem Jahr 2017 hat maßgebliche Vorschriften noch komplizierter gemacht.
Wirtschaft in Ostwürttemberg: GmbH-Geschäftsführer - Haftungsrisiken kennen und Haftungsfallen vermeiden
GmbH-Geschäftsführer sind grundsätzlich für alle Geschäfte ihres Unternehmens verantwortlich. Im Haftungsfall müssen sie darlegen können, dass sie ihren auferlegten Pflichten auch nachgekommen sind. Dabei unterscheiden sich die Verhaltenspflichten in der mittelständischen Familien-GmbH kaum von denjenigen im internationalen Großkonzern. Insbesondere im Falle einer Unternehmensinsolvenz ergeben sich für den Geschäftsführer wichtige Anzeigepflichten und gravierende Haftungsrisiken. Besonders in rechtlichen Belangen ist es daher unerlässlich, den Überblick zu bewahren und sich gut beraten zu lassen.
Brot+Backwaren: Wie sichere ich meine Rechte bei einer drohenden Insolvenz im Kunden- und Lieferantenkreis?
Robert Buchalik informierte die Teilnehmer des Filialtags 2019 des Verbands Deutscher Großbäckereien e.V. über die Themen Insolvenzanfechtung und die Sanierung in Eigenverwaltung.
"wir - das Magazin für Unternehmerfamilien": Mit Insolvenz in Eigenverwaltung das Unternehmen retten
In aller Regel steht eine Insolvenz als Synonym für das Aus des betroffenen Unternehmens. In vielen Fällen wären die Unternehmen jedoch durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung noch zu retten. Die Reform des Insolvenzrechts lässt das zu, wie Robert Buchalik auf den Seiten 14-15 der Sonderveröffentlichung anlässlich des Forums "Familienvermögen" der Fachzeitschrift "wir - das magazin für Unternehmerfamilien" erläutert.
BackMarkt: Rechte sichern bei Insolvenzen im Kunden- und Lieferantenkreis
ZInsO: Kann der Schuldner selbst einen zulässigen Antrag auf Aufhebung der Planvorlagefrist nach § 270b InsO stellen?
Der Schuldner hat bei erfolgreichem Antrag eines Schutzschirmverfahrens maximal drei Monate Zeit, einen Insolvenzplan vorzulegen. Kann der Schuldner im Eröffnungsverfahren innerhalb der maximalen Frist keinen Insolvenzplan vorlegen, stellt sich die Frage, ob der Schuldner selbst den Antrag auf Anordnung der Planvorlagefrist unter Beibehaltung der vorläufigen Eigenverwaltung zurücknehmen kann? Dies ist nicht nur eine theoretische Frage.
Dr. Jasper Stahlschmidt / Victoria Schabel
Dasinvestment.com: Anleger sollten vermeintliches Geschenk kritisch prüfen
Kunden, die ihre Renditehoffnungen auf Container-Investments der P&R-Gesellschaften gesetzt haben, erhalten derzeit Post vom Insolvenzverwalter. Demnach sollen Anleger auf Forderungen und Ansprüche verzichten, sagt Rechtsanwalt Sascha Borowski und erklärt die Hintergründe.
Unternehmeredition Steuern & Recht: Keine Steuern auf Sanierungsgewinne
Die Zitterpartie bei der Behandlung von Sanierungsgewinnen ist beendet. Die große Unsicherheit, die der BFH mit seinem im Februar 2017 veröffentlichtenBeschluss zur Besteuerung von Sanierungsgewinnen geschaffen hatte, hat der Gesetzgeber nun dauerhaft beseitigt.
trans aktuell: Insolvenz in Eigenverwaltung – Voraussetzungen und Vorteile gegenüber einer Regelinsolvenz
Zahlen lügen nicht, aber die Hoffnung malt oft ein schöneres Bild – aus diesem Grund reagieren viele Unternehmer bei massiven Liquiditätsproblemen zu spät, um das Steuer herumzureißen. Eine Insolvenz ist dann oft der einzige Ausweg. Beste Aussichten auf eine Sanierung haben Unternehmen, die eine Insolvenz in Eigenregie durchführen. Obwohl die Wirtschaft brummt, ist keiner vor Zahlungsschwierigkeiten gefeit. Laut Rechtsanwalt Dirk Eichelbaum gehen gerade in Boomzeiten Firmen höhere Risiken ein.
dmz: Finanzierung im Mittelstand
Edelstahl Aktuell: Von Crowdfunding bis Finetrading
Ohne Liquidität kann auch das beste Unternehmen nicht überleben. Diese recht einfache Regel wird jedoch in der Unternehmerpraxis nicht immer berücksichtigt. Dabei ist die finanzielle Ausstattung des Unternehmens – besonders für die künftige Entwicklung, wie die Realisierbarkeit von Wachstum oder das Vermeiden von Liquiditätsengpässen bei rückläufigem Umsatz – entscheidend. Zur Sicherstellung der Finanzierung bestehen neben der klassischen Eigenkapital- oder Fremdkapitalfinanzierung über Bankdarlehen und Kontokorrentkrediten noch weitere Alternativen.
Der CreditManager: Frimenkrisen vorbeugen
Der Unternehmenserfolg hängt in zunehmendem Maße davon ab, Veränderungen im Markt und im Kundenverhalten professionell und rasch auf das eigene Unternehmen reflektieren zu können. Megathemen wie Digitalisierung gilt es ebenso wie stattfindende Marktkonsolidierungen, volatile Rohstoﬀpreisentwicklungen, veränderte Kundenanforderungen oder drohende Gesetzesänderungen entlang der eigenen Unternehmensstrategie zu hinterfragen. Oft gehen daraus resultierende Veränderungen mit deutlichen Strukturanpassungen oder hohen Investitionen einher. Ein unabhängiger Business Review unterstützt dabei, Gesellschafter, Kapitalgeber und Investoren von der Neuausrichtung zu überzeugen. Die Unternehmensbeurteilung schaﬀt Transparenz, liefert eine fundierte Risikoabschätzung und ist damit eine der wichtigsten Grundlagen für nachvollziehbare Finanzentscheidungen.
dmz: Haftungsfalle Gesellschafterbürgschaft
ZInsO: ESUG-Evaluation: Ein Schritt vor oder zwei Schritte zurück?
Zwischenzeitlich steht der Abschlussbericht zur Evaluation des ESUG auch öffentlich zur Verfügung. Zusammenfassend kommt das Expertenteam zu dem Ergebnis, dass eine Abkehr vom ESUG, insbesondere eine grundlegende Umgestaltung der 2011 reformierten Eigenverwaltung als zentralem Baustein der Reform, weder durch die Befragungsergebnisse noch durch die rechtswissenschaftliche Bewertung empfohlen wird. Die Evaluation zeigt zwar Korrektur- und Ergänzungsbedarf in Bezug auf einzelne, allerdings durchaus gewichtige Regelungspunkte sowie Einzelfragen auf. Die Rückkehr zum früheren Recht sehen die Experten aber nicht veranlasst, ebenso wenig wie die Bundesregierung. Die Befragung hat vielmehr ergeben, „dass das ESUG in der Summe die Erwartungen eher erfüllt hat“.
EUROFORUM E-Book für GmbH-Geschäftsführer 2019: Insolvenzantragspflicht und Haftungsgefahren
In der Krise eines Unternehmens sind die Inhaber und Geschäftsführer besonders gefordert, Insolvenzantragspflichten zu beobachten und entsprechend zu reagieren. Soweit das rechtzeitige Stellen versäumt wird, treffen die antragspflichtigen Organe umfangreiche Haftungsgefahren. Deren Relevanz in der Praxis sollte nicht unterschätzt werden.
AviationNetOnline: Dienstleister in der Pflicht
Sie reihen sich auf wie an einer Perlenkette: Germania, Flybmi, Air Berlin, Small Planet, VLM oder Intersky. Fallen auf der einen Seite Passagiere oder Arbeiten für den Flughafen weg und auf der anderen Seiten müssen weiterhin Miet- oder Lieferverträge bedient werden, sollte jeder Dienstleister rund um den Flugbetrieb sein Geschäftsmodell kritisch beleuchten. Grundsätzlich muss jeder Unternehmer laufend prüfen, ob die Gesellschaft zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Beides löst eine Insolvenzantragspflicht aus. Wird dagegen verstoßen, drohen dem Geschäftsführer strafrechtliche Konsequenzen aber auch ganz erhebliche Haftungsrisiken über das Privatvermögen.
buchreport.de: Für den Fall der Fälle: Sanierung unter Insolvenzschutz
Die Insolvenz des Zwischenbuchhändlers KNV kann für Verlage existenzbedrohend werden: Die Rechnungen für das zurückliegende Weihnachts­geschäft sind noch offen. Selbst kleinere Verlage sitzen auf Forderungen von bis zu 100.000 Euro. Die Unternehmen müssen neben den operativen Maßnahmen die gesetzlichen Leitlinien in Zeiten der Unternehmenskrise im Blick behalten, denn es könnte die eigene Insolvenz bevorstehen.
Dr. Japser Stahlschmidt
buchreport.de: Nach KNV-insolvenz - Was Verlage jetzt tun können?
dmz: M&A-Prozesse im Lichte der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung
Die Spielregeln für Unternehmensverkäufe haben sich seit Ende Mai 2018 grundlegend geändert. Derzeit erfreuen sich Mergers & Acquisitions (M&A)-Prozesse einer großen Beliebtheit. Beim Begriff M&A handelt es sich um den Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen in mehreren möglichen Ausgestaltungsformen. Diese haben gerade aus den verschiedensten Gründen Hochkonjunktur. Dies gilt auch für Restrukturierungsfälle oder bei insolventen Unternehmen.
Existenzmagazin: Textilhändler haben Handlungsbedarf
Gerade mittelständische Händler haben, um ihre Marktposition zu sichern oder zu verbessern, in drei wesentlichen Bereichen Handlungsbedarf: in ihrer Strategiedefinition, in der Logistik und bei operativen Prozessen, so eine Studie von HBW und Buchalik Brömmekamp. Gegen die großen Händler sowie den Onlinehandel hilft die Kombination aus Online‐Auftritt und stationärem Verkauf, der allerdings zu einem Shopping‐Erlebnis mit gutem Service und Beratung entwickelt werden muss.
Aerotelegraph.de: Wie es jetzt für die Germania-Mitarbeiter weitergeht
Auf die Germania-Mitarbeiter wartet eine Zeit der Unsicherheit. Arbeitsrechtler Michael Kothes klärt die wichtigsten rechtlichen Fragen zu den noch ausstehenden Gehältern, zum Insolvenzgeld und möglichen Kündigungen.
Catering Management: Sanierung unter Insolvenzschutz
Wie eine Sanierung unter Insolvenzschutz in der Praxis erfolgreich funktionieren kann, zeigt das Beispiel des Düsseldorfer Traditionscaterers Stockheim. Nachdem sich dort eine Krise andeutete, leitete das Management bereits im Jahr 2016 Maßnahmen ein, um die Kosten in der Unternehmensgruppe zu senken. Auch wenn die angestoßenen Sanierungsmaßnahmen zu wirken begannen, war im Folgejahr zu konstatieren, dass dies leider nicht ausreichen würde. Nach eingehender Beratung durch die Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei und Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp entschied sich die Leitung der Stockheim-Gruppe im Mai 2017 dafür, beim Amtsgericht/Insolvenzgericht Düsseldorf für fünf Unternehmen der Gruppe einen Antrag auf Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu stellen. Dr. Utz Brömmekamp und Bozidar Radner
Rheinische Post: Nur Optimisten können wir helfen
Wenn Unternehmen den Gang zum Sanierer antreten, kommen sie oft gesenkten Hauptes. Doch wer innerlich aufgegeben hat, übersieht mögliche Lösungen. Mut und entschlossenes Handeln werden dagegen oft belohnt.
Treffpunkt Kommune: (Insolvenzanfechtungs-) Ansprüche durchsetzen
Edelstahl Aktuell: Firmenkrisen vorbeugen
„Wie steht mein Unternehmen gegenüber Wettbewerbern da? Verfüge ich mittelfristig über ausreichend Liquidität? Wie sieht es mit der Zukunftsfähigkeit meines Geschäftsmodells aus?“ Diese Fragen stellt sich ein Unternehmer meist erst, wenn es bereits zu kriseln beginnt. Um gegenüber dem Wettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten, ist spätestens dann ein professioneller Check des Unternehmens nötig. Bozidar Radner
ARMATUREN: Datenschutz bei M&A-Prozessen beachten
Die Spielregeln für Unternehmensverkäufe haben sich seit Ende Mai 2018 grundlegend geändert. Derzeit erfreuen sich Mergers & Acquisitions (M&A-Prozesse) einer großen Beliebtheit. Beim Begriff M&A handelt es sich um den Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen in mehreren möglichen Ausgestaltungsformen. Diese haben gerade aus den verschiedensten Gründen Hochkonjunktur. Das gilt auch für Restrukturierungsfälle oder bei insolventen Unternehmen. Die seit dem 25. Mai 2018 geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das neu gefasste Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) veränderten die hierbei zu beachtenden Spielregeln grundlegend. Dirk Eichelbaum
SOZIALwirtschaft: Insolvenz - Krisenbewältigung durch Eigenverwaltung
Insolvenz ist auch in der gemeinnützigen Wohlfahrtspflege kein Fremdwort mehr. Jedes Jahr beantragen in Deutschland rund 450 Unternehmen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen ein Insolvenzverfahren. Durch neue rechtliche Möglichkeiten kann diese Situation aber auch für einen Neustart genutzt werden, wie ein Beispiel zeigt.
ARMATUREN Welt: Die Robustheit von Geschäftsmodellen überprüfen
Die zunehmende Dynamik der Märkte zwingt Unternehmen, ihre Strategien und Planungen immer häufiger zu hinterfragen und dabei zudem in zwei Richtungen zu denken. Einerseits muss das bestehende Geschäftsmodell effizienter gestaltet werden, um Marktanteile und Wettbewerbspositionen zu verteidigen, andererseits muss es regelmäßig radikal in Frage gestellt werden, um neue Produkte oder Geschäftsmodelle zu entwickeln, die die Grundlage für die langfristige Überlebensfähigkeit sind. Harald Kam
IHK-Magazin für München und Oberbayern: Anfechtungsfest?
Insolvenzverwalter können von den Geschäftspartnern zahlungsunfähiger Firmen bereits erhaltenes Geld zurückfordern. Seit eineinhalb Jahren gelten dafür neue Regeln. Was hat sich in der Praxis seither geändert? Im Falle einer berechtigten Insolvenzanfechtung müssen Firmen die erhaltenen Vermögenswerte zurückzahlen. Ihre Ansprüche werden dann – soweit möglich – aus der Insolvenzmasse bedient. Im Schnitt erhalten Gläubiger nur drei Prozent, sie müssen unter Umständen also große finanzielle Verluste hinnehmen. „Ist die Insolvenzanfechtung eingegangen, keinesfalls ungeprüft den geforderten Betrag bezahlen“, rät Dr. Olaf Hiebert, Fachanwalt für Insolvenzrecht bei der Rechtsanwaltsgesellschaft Buchalik Brömmekamp in Düsseldorf.
der möbelspediteur: Haftungsfalle Gesellschafterbürgschaft
Die mit Gesellschafterbürgschaften verbundenen Risiken werden von den Bürgen regelmäßig unterschätzt. Insbesondere ist ihnen in der Regel nicht bekannt, dass sie im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft, auch dann aufgrund der Bürgschaft in Anspruch genommen werden können, wenn die verbürgte Kreditforderung im letzten Jahr vor Insolvenzantragstellung erfüllt wurde oder – gegebenenfalls auch erst nach Eintritt der Insolvenz – durch Verwertung von Sicherheiten aus dem Vermögen der Gesellschaft befriedigt wird. Jochen Rechtmann
ZInsO: Die Haftungsrisiken des Insolvenzverwalters im Lichte der BGH-Rechtsprechung zur Vergütung des gemeinsamen Vertreters – keine Bevorzugung einer Gläubigergruppe
Dr. Jasper Stahlschmidt / Sascha Borowski
Edelstahl Aktuell: Der "Digital Health Check" für Unternehmen
Wie lassen sich Prozesse effektiver gestalten und neue Geschäftsmodelle erkennen? Der „Digital Health Check“ für Unternehmen Die digitale Transformation steht bei vielen Unternehmen auf der Tagesordnung, denn neue oder die Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmodelle werden aufgrund des beschleunigten digitalen Wandels entscheidend für den Erfolg sein. Doch die Lücke zwischen digitalen Top-Performern und Nachzüglern ist bereits heute groß und wird sich nach Expertenmeinung in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Helfen kann der „Digital Health Check“.
Deutsche Bäckerzeitung: Insolvenz als Chance
Bäckereien können finanziell sehr schnell abstürzen, wenn zum Beispiel ein großer Kunde nicht mehr zahlungsfähig ist. Durch eine Insolvenz können sich aber auch neue Möglichkeiten eröffnen.
TradeTalk Magazin: Unternehmenssanierung in Deutschland
Competent Informiert: Eigenverwaltung - raus aus der Krise
RP Extra Sanierung & Beratung: Sanieren wird leichter
Die komplette Sonderbeilage der RP
Existenz-Magazin: P&R Insolvenz - Erfolgsmeldungen mit bitterem Beigeschmack
Das Vorgehen der P&R-Insovenzverwalter rief nachvollziehbare Unsicherheiten und Unmut bei den Investoren hervor. Und nicht das erste Mal wird deutlich, dass die Informationen des Insolvenzverwalters fast nur von Fachkundigen zu durchschauen sind: Die Nichterfüllung des Vertrages, das Abringen von Aus- und Absonderungsrechten, die Höhe der Forderungswerte, die Jaffé selbst als nicht gesichert bezeichnet, sowie die Ankündigung, nur in einem besonderen Fall keine Anfechtungsklagen zu erheben. Die Liste ist lang und der normale Anleger dürfte damit überfordert sein, obwohl der Verwalter mantraartig erklärt, eine anwaltliche Beratung wäre nicht von Nöten.
IHK Lüneburg-Wolfsburg "Unsere Wirtschaft": Damoklesschwert Insolvenzanfechtung
Die Insolvenzanfechtung sorgt trotz einer Gesetzesänderung im Jahr 2017 für erhebliche Rechtsunsicherheit und unliebsame Überraschungen. Professionelle Unterstützung ist zwingend geboten. Der Bundestag hat im vergangenen Jahr das Recht der Insolvenzanfechtung geändert. Mit der Reform sollte die Rechtsunsicherheit beseitigt und ausufernde sowie unberechtigte Rückzahlungsforderungen der Insolvenzverwalter in der Zukunft verhindert werden. Die Praxis zeigt, dass dieses Ziel verfehlt wurde und das Anfechtungsrisiko für Gläubiger unvermindert hoch ist. Unternehmer bekommen weiterhin Zahlungsaufforderungen von Insolvenzverwaltern, die sie verunsichern. Die maßgeblichen Vorschriften sind noch komplizierter geworden.
Edelstahl Aktuell: Ideenmanagement in der Produktentwicklung
Um neue Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen, muss der Prozess von der Idee bis zum fertigen Produkt konsequent durchgeplant werden. Mit der Prüfung einfacher Meilensteine wird zudem die Bewertung von Entwicklungsprojekten transparent. „Ein klar definierter Prozess erhöht deutlich die Wahrscheinlichkeit, die Ziele bei Umsatz und Ertrag mit den neuen Produkten zu erreichen“, erklärt Dipl.-Ing. Dr. Dirk Dümpelmann, Projektmanager und Leiter des Competence Centers Operations, Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung GmbH.
Restart: Ihre Erfahrung nach sechs Jahren ESUG: Woran scheitern Sanierungen?
Diese Frage hat das Magazin Restart Fachexperten, die täglich mit der Neuausrichtung von Unternehmen zu tun haben, gestellt. Sie sind die Meinungen und Erfahrungen von Insolvenzverwaltern, Rechtsanwälten, Steuerberatern und Finanzierern - darunter Dr. Hubertus Bartelheimer.
BondGuide – Special „Anleihen 2018“ - Der gemeinsame Vertreter Eine Haftungsfalle für Insolvenzverwalter?
Das Schuldverschreibungsgesetz (kurz: „SchVG“) ermöglicht seit über 100 Jahren die Einsetzung eines gemeinsamen Vertreters. Er soll die Interessen der Anleihegläubiger gegenüber der Emittentin wahrnehmen. Im Rahmen der Restrukturierung und Sanierung eines Unternehmens kann die Einsetzung eines solchen Vertreters unverzichtbar sein. Dies gilt im Beson deren bei börsennotierten Anleihen. Dem emittierenden Unternehmen und damit auch dem Restrukturierer sind die einzelnen Gläubiger der notierten Schuldverschreibungen nicht bekannt, was eine Verhandlung über die Rückzahlung der Anleihe, die Aussetzung von Zinszahlungen etc. mit dieser Gläubigergruppe oft unmöglich macht. Die Einsetzung eines gemeinsamen Vertreters, der die Anleihegläubiger repräsen tiert, ändert dieses oft anzutreffende Fiasko. Der gemein same Vertreter ist sowohl für die Emittentin als auch für die Anleihegläubiger die Mittels-/Kontaktperson.
Börsenzeitung: Die letzte Reise der P&R-Container und die Folgen für die Anleger
maschinenmarkt.de: Insolvenz in Eigenverwaltung - Der rettende Gedanke
Eine existenzbedrohende Krise kündigt sich nicht immer an, sie kann mitunter völlig unerwartet und plötzlich eintreten – und auch trotz voller Auftragsbücher. So geschehen bei dem Siegerländer Automobilzulieferer Oehmetic GmbH. Ein unvorhersehbarer Schaden an einer wichtigen Großpresse führte rasch zu erheblichen Produktionsausfällen. Zur Überbrückung mussten Teile der Fertigung für sechs Monate an andere Zulieferer ausgelagert werden. Die erheblichen Mehrkosten für die externe Unterstützung mündeten in einen massiven Liquiditätsengpass. Als sich die Lage zusehends zuspitzte, schaute sich Oehmetic-Gesellschafter Ulrich Oehm nach sinnvollen Handlungsalternativen für sein Unternehmen um. Nach eingehender Beratung durch die Sanierungsexperten der Wirtschaftskanzlei und Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp, entschied er sich für die Sanierung unter Insolvenzschutz.
KKZ: Insolvenzanfechtung von Zwangsvollstreckungen nach § 133 InsO
In der Insolvenz stellt sich regelmäßig die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Kommunen im Wege der Zwangsvollstreckung erhaltene Gegenstände und Geldbeträge erhalten oder an den Insolvenzverwalter im Wege der Insolvenzanfechtung (§ 129 InsO) erstatten müssen. Der Wortlaut des Gesetzes scheint klar. Alles, was mehr als drei Monate vor dem Insolvenzantrag im Wege der Zwangsvollstreckung erlangt wurde, kann die Kommune behalten, während eine erfolgreiche Zwangsvollstreckung innerhalb des Drei-Monats-Zeitraums regelmäßig zu einer Erstattung zwingt. Wie aber kann es sein, dass Insolvenzverwalter unter Bezugnahme auf § 133 InsO ebenso regelmäßig Beträge herausverlangen, die innerhalb von zehn Jahren vor der Insolvenz zwangsvollstreckt wurden, und wieso bekommen die Verwalter im Fall der Klage bei Gericht Recht?
ZInsO: Insolvenzanfechtung: Der Begriff der Unlauterkeit im Sinne des § 142 InsO n.F.
Nach am 5. April 2017 in Kraft getretenen Reform der Insolvenzanfechtung soll eine Anfechtung im Fall des unmittelbaren Leistungsaustausch (Bargeschäft) ausgeschlossen sein. Wer eine Leistung erbringt, soll diese auch dann behalten dürfen, wenn er weiß, dass der Schuldner insolvent ist. Dies gilt nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers jetzt auch für § 133 InsO. Namhafte Stimmen in der Literatur wollen dieses vom Gesetzgeber gewollte Privileg durch eine weite Auslegung des Begriffs der Unlauterkeit kippen. In ZInsO 2018, 1657 ff. tritt RA FA InsR Dr. Hiebert dem entgegen und zeigt, dass eine derartige Auslegung des Gesetzes unter Berücksichtigung der juristischen Methodenlehre nicht überzeugt.
dasinvestment.com: P&R-Anleger müssen jetzt ihre Forderungen anmelden
Das Amtsgericht München hat das Insolvenzverfahren für die vier P&R-Vertriebsgesellschaften eröffnet. Die rund 54.000 betroffenen Anleger müssen ihre Forderungen bis zum 14. September bei den zuständigen Insolvenzverwaltern anmelden. Die P&R-Anleger werden in der Insolvenz wohl erhebliche Verluste erleiden. Anleger sollten alle Daten der Forderungsanmeldung prüfen (lassen).
Existenzmagazin: Kranke Krankenhäuser
Aktuell befinden sich 7 % der Krankenhäuser im „roten Bereich” mit erhöhter Insolvenzgefahr. Interner Handlungsdruck und die Nachfrage nach externem Sachverstand sind verstärkt gefragt. An dieser Stelle setzte die 2. Dialogveranstaltung zum Thema Restrukturierung und Sanierung des Existenzmagazins an. In der beeindruckenden Kulisse der „Hörsaalruine” der Charité (Berlin) schilderten die anerkannten Sanierungsexperten Joachim Voigt-Salus und Robert Buchalik wie man Gesundheitseinrichtungen erfolgreich aus der Krise führt.
Existenzmagazin: Zurückhaltende Informationspolitik
Die spektakuläre Insolvenz des Containervermittlers P&R erhitzt weiter die Gemüter. Im größten Kapitalanlegerskandal der deutschen Geschichte stehen 3,5 Milliarden Euro von 54.000 Anlegern im Feuer. Abertausende Anleger fragen sich verzweifelt, ob sie ihre Einlagen jemals wiedersehen werden und was sie jetzt am besten tun sollen. Buchalik Brömmekamp hat im Rahmen des Insolvenzverfahrens insbesondere die zurückhaltende Informationspolitik der Verwalter kritisiert.
PT-Magazin: Sanierungschancen erfolgreich genutzt - Wie Frischback die Krise meisterte
Die meisten insolventen Unternehmen werden liquidiert oder verkauft. Die Gründe können darin liegen, dass sie zu spät einen Insolvenzantrag stellten oder die Sanierungsmöglichkeiten in der Eigenverwaltung nicht genutzt haben. Wie es besser geht, zeigt anschaulich das Beispiel der Thüringer FrischbackGruppe, bestehend aus der frischBack GmbH Arnstadt, der Arnstädter Landbrotbäckerei GmbH und der Backspezialitäten GmbH Thüringen. Dr. Hubertus Bartelheimer
kfz-betrieb: Kluger Weg aus der Krise
Viele Autohandelsbetriebe namhafter und etablierter Marken haben in den vergangenen Wochen die Kündigung ihrer Händlerverträge erhalten oder rechnen täglich damit. Grund sind oft weniger eine schlechte Performance oder operative Probleme im Autohaus, sondern strategische Entscheidungen zur eigenen Neuausrichtung der Automobilkonzerne. Ein Eigenverwaltungsverfahren bietet Autohandelsbetrieben gute Sanierungschancen. Dr. Hubertus Bartelheimer
Unternehmeredition: Die passenden Mittel zur richtigen Lösung
Florian Edinger, Nina Bartel
wohlfahrtintern.de: AWO KV Mühlheim an der Ruhr - Unter Insolvenzschutz sanieren
Vor etwa anderthalb Jahren befand sich die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Mülheim an der Ruhr in einer überaus misslichen wirtschaftlichen Lage. Die Gründe dafür lagen besonders im hohen Kapitaldienst für die bestehenden Verbindlichkeiten, in einem zu begrenzten Kreditrahmen der Hausbank und den zeitverzögerten Zahlungen der Kommunen und anderen Auftraggebern für erbrachte Leistungen – was einerseits zu Liquiditätsproblemen führte und andererseits zu hohe Vorfinanzierungskosten auslöste. Die AWO Mülheim hat sich nach der Insolvenz im Eigenverwaltungsverfahren neu aufgestellt. Lothar Fink, Geschäftsführer des Kreisverbandes und Robert Buchalik, Berater und Rechtsanwalt, berichten über den Weg aus der Krise.
KSI: Was hat die Reform der Insolvenzanfechtung gebracht
Vor ca. einem Jahr ist die Reform der Insolvenzanfechtung in Kraft getreten - Zeit für eine erste Zwischenbilanz, die die KSI-Redaktion im Gespräch mit Dr. Olaf Hiebert ziehen konnte. Im Ergebnis können Gläubiger Risiken einer Insolvenzanfechtung nach der Reform oft leider noch weniger einschätzen, offenbar werden die Ziele des Reformgesetzgebers und der BGH-Rechtsprechung von den Gerichten nicht beachtet.
Allgemeine Bäckerzeitung: Ein Insolvenzverfahren bietet zahlreiche Möglichkeiten aus der Krise
Das „Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen“ (ESUG) stellt Unternehmen ein effektives Verfahren zur Krisenbewältigung bereit. Jedes Jahr beantragen in Deutschland deutlich mehr als 20.000 Unternehmen ein Insolvenzverfahren. Dabei wären tausende insolvenzgefährdete Unternehmen zu retten, wenn sich die Verantwortlichen rechtzeitig mit einer Sanierung unter Insolvenzschutz auseinandersetzen würden. Allerdings melden viele Unternehmen erst Insolvenz an, wenn die letzten Reserven erschöpft sind.
handwerksblatt.de: Sanierung unter Insolvenzschutz
wiwo.de: Unternehmensziel: Wiederauferstehung
2012 wurde das Insolvenzrecht geändert. Eine exklusive BCG-Studie zeigt nun, welche Folgen die Reform für die Praxis hat. Der Sanierer- und Sachwaltermarkt wird bei den Spitzenverfahren von wenigen Kanzleien dominiert. Dem Vernehmen nach soll es sich bei den Sanierungsschwergewichten um Görg, Schultze & Braun und hww handeln, aber auch Dentons und die Düsseldorfer Formation Buchalik Brömmekamp dürften dazu gehören.
Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ): Insolvenz als Chance
Im März 2016 musste Ludwig Fetten, Geschäftsführer und Gesellschafter der Brinker Fetten Logistik GmbH & Co. KG, für sein Unternehmen einen Insolvenzantrag im Eigenverwaltungsverfahren stellen. Im Vorfeld wurde zusammen mit den Sanierungsberatern von Buchalik Brömmekamp eine Liquiditätsplanung aufgestellt und ein Sanierungsplan mit konkreten Sanierungsmaßnahmen erarbeitet. Für Fetten wurde dies zum fulminanten Neuanfang. Nach der Aufhebung des Verfahrens ist das Unternehmen für Rohrlogistik heute nicht nur erfolgreich saniert, sondern geht auch deutlich gestärkt und mit einem erweiterten Geschäftsmodel in die Zukunft.
Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ): Caterer Stockheim will wieder durchstarten
Der Düsseldorfer Caterer Stockheim stellt sich neu auf. Der reguläre Geschäftsbetrieb startet wieder, nachdem die Sanierung in Eigenverwaltung mit Unterstützung der Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft erfolgreich verlaufen sei, wie das Unternehmen mitteilt. Stockheim hatte im Mai 2017 beim Amtsgericht Düsseldorf für sechs Unternehmen einen Antrag auf Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Nun sollen die Weichen für eine umfangreiche Neuausrichtung gestellt werden. Das Ziel ist es, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und sich damit langfristig wieder wirtschaftlich erfolgreich aufzustellen.
dmz: Sanierung unter Insolvenzschutz - Effektive Wege aus der Krise
Jedes Jahr beantragen in Deutschland deutlich mehr als 20.000 Unternehmen ein Insolvenzverfahren. Damit werden regelmäßig Werte zwischen 20 und 40 Mrd. EUR und mehr als 100.000 Arbeitsplätze vernichtet. Dabei wären tausende insolvenzgefährdete Unternehmen zu retten, wenn sich die Verantwortlichen rechtzeitig mit einer Sanierung unter Insolvenzschutz auseinandersetzen würden. Robert Buchalik
AK Kurier: Brancheninitiative Metall fragte: „Was tun, wenn mein Kunde wackelt?“
Wie geht man damit um? Der Geschäftspartner geht in die Insolvenz. Wie reagiert man als Zulieferer, Dienstleister, Vermieter? Damit beschäftigte sich die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkrichen im Rahmen der Brancheninitiative Metall. Mit dem Düsseldorfer Rechtsanwalt Robert Buchalik hatte sie einen ausgewiesenen Experten zu Gast.
ZInsO: Keine Pflicht des eigenverwaltenden Schuldners zu Dual-Track-Prozess
Ziel des Gesetzgebers war es u.a. Unternehmer zu einem möglichst frühen Insolvenzantrag zu bewegen, um so Insolvenzverschleppungen entgegenzuwirken. Die Motivation eines Unternehmers früh einen Insolvenzantrag zu stellen, setzt aber voraus, dass er die Chance bekommt, auch seine Gesellschafterstellung zumindest zum Teil zu erhalten. Nicht selten ist in Eigenverwaltungsverfahren festzustellen, dass einzelne Gläubigergruppen fordern, nach Einleitung eines Eigenverwaltungsverfahrens auch parallel einen M&A-Prozess angeblich zum Zwecke einer Vergleichsrechnung einzuleiten, tatsächlich aber um eine Veräußerung in die Wege zu leiten. Mit dem Beschluss des LG Stade hat sich erstmalig ein Gericht zu dieser Thematik positioniert.
Katrin Schröder in ZInsO 11/2018, 668, Carl Heymanns Verlag/Wolters Kluwer Deutschland
Unternehmeredition: Haftung minimieren bei der Steuerberatung von Krisenmandaten
Das Risiko von Steuerberatern, für Schäden ihrer Mandanten aufgrund einer verspäteten Insolvenzantragstellung haften zu müssen, war in der Vergangenheit vergleichsweise gering. Das hat sich durch ein Urteil des BGH grundlegend geändert.
Sueddeutsche.de: Sanierung von Unternehmen
Die Insolvenz in Eigenverwaltung kann Firmen aus einer Finanzmisere helfen. Unter Aufsicht eines externen Sachverwalters bleibt die Geschäftsführung selbst im Amt. Doch für die Unternehmer ist das oft ein emotionaler Kraftakt. Im Beitrag der Süddeutschen Zeitung wird die Eigenverwaltung erklärt und anhand der erfolgreichen Verfahren der Pfeiffer Reisen aus Bad Zwischenahn und der Oehmetic aus Wilnsdorf die Möglichkeit der Sanierung unter Insolvenzschutz aufgezeigt.
ZInsO: Der Insolvenzplan lebt! – Die Rechtsprechung der letzten Jahre zur gerichtlichen Vorprüfung des Insolvenzplans
Es ist gar nicht positiv genug einzuschätzen, dass jetzt neben den althergebrachten Fortführungsmöglichkeiten (Übertragende Sanierung/Asset Deal) auch der Insolvenzplan als gleichberechtigte Sanierungsalternative zur Verfügung steht. Obwohl der Insolvenzplan seit 1999 in der InsO verankert ist, hat er – dies dürfte unbestritten sein – erst durch die Stärkung der Eigenverwaltung im Jahr 2012 eine ernst zu nehmende Praxisrelevanz erlangt. Der Insolvenzplan ist in vielen Fällen auch vorzugswürdig, weil er dem Unternehmer eine echte Weiterführungsperspektive schafft und einen Anreiz zur frühzeitigen Einleitung des Verfahrens bietet.
Dr. Jasper Stahlschmidt in ZInsO 2018, 494, Carl Heymanns Verlag/Wolters Kluwer Deutschland
Service Seiten Finanzen Steuern Recht: Die Insolvenzverschleppungshaftung von Steuerberatern bei pflichtwidrigem Ansatz von Fortführungswerten
Das Risiko von Steuerberatern für Schäden ihrer Mandanten aufgrund einer verspäteten Insolvenzantragstellung haften zu müssen, war in der Vergangenheit vergleichsweise gering. Dies hat sich durch ein Urteil des BGH vom 26.01.2017 (Az. IX ZR 285/14) grundlegend geändert. Das in der Entscheidung aufgestoßene Einfallstor für die Haftung des mit der Erstellung des Jahresabschlusses beauftragten Steuerberaters gründet auf dem Vorwurf der unrichtigen Bilanzerstellung aufgrund eines pflichtwidrigen Ansatzes von Fortführungswerten gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB in Verbindung mit einer Verschärfung der Hinweispflichten des Steuerberaters. Einige Steuerberater kommen deshalb zu dem Ergebnis, dass es aufgrund dieses Urteils in einer Krisensituation in den Mandatsverhältnissen zwischen Unternehmen und Steuerberatern zu schweren Verwerfungen kommen wird: Unternehmer würden in der Krise kaum noch Beratung bekommen können. Ganz so kritisch stellt sich die Situation nicht dar, denn es gibt Lösungswege, allerdings ist die Problematik und das für die Steuerberater daraus resultierende Risiko auch nicht zu unterschätzen.
Controller-Magazin: Unternehmenssteuerung mit KPIs in der Produktion
Key Performance Indicators sind ein wichtiges Steuerungsinstrument im Controlling. Sie ermöglichen die Kontrolle und Optimierung von Prozessen und schaffen dabei gleichzeitig die notwendige Transparenz, um einen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensstrategie zu gewährleisten. Sie dienen also zur Entscheidungsunterstützung und tragen zur Verhaltenssteuerung im Unternehmen bei. Um eine ausgewogene Steuerung zu gewährleisten, sind die Indikatoren individuell auf die jeweilige Branche und Unternehmensstrategie einzurichten.
Thorsten Steinhardt
Existenzmagazin: Die Überschuldung - ein überflüssiger Insolvenztatbestand?
Bauverlag BV - THIS: Mehrdimensionale Risiken
Nicht erkannte, nicht beherrschte und dann eingetretene Risiken schmälern die Rendite des laufenden Geschäftsjahres, sie können aber – je nach Umfang und wirtschaftlicher Tragweite – auch den Fortbestand des gesamten Unternehmens ernsthaft gefährden. Nur durch eine systematische Risikoidentifikation, Risikobewertung und Risikobeherrschung ist der Baualltag des Bauunternehmens nicht von Zufällen getrieben.
COMPUTERWELT.at: Klare Strukturen durch Maßnahmenmanagement
Zukunftsorientierte Unternehmen wissen, dass die regelmäßige Anpassung und Optimierung ihrer Geschäftsprozesse unumgänglich ist. Dennoch scheitern Unternehmen oft daran, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Maßnahmenmanagement zu schaffen. Woran liegt das? Ein strukturiertes Maßnahmenmanagement hilft, Unternehmensziele erfolgreich, schnell und messbar umzusetzen und unmotivierte Mitarbeiter zu messbarer und nachhaltiger Umsetzung von Projekten zu motivieren. Nur wenn ein professioneller Aufsatz des Projekts mit einem passenden Tool und einem geeigneten Maßnahmencontrolling kombiniert wird, gelingt ein erfolgreiches, konsequentes Maßnahmenmanagement mit nachhaltiger, messbarer Wirkung.
der möbelspediteur: Insolvenzschutz: Effektive Wege aus der Krise
Das „Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen“ (ESUG) stellt Unternehmen ein effektives Verfahren zur Krisenbewältigung bereit. Allerdings meiden viele Unternehmen ein gerichtliches Verfahren und melden erst Insolvenz an, wenn auch die letzten finanziellen Reserven erschöpft sind. Gleichzeitig verschleppen Untersuchungen zu Folge rund zwei Drittel der Geschäftsführer die Insolvenz um fast ein Jahr, verstoßen damit gegen geltendes Recht und machen sich sogar strafbar. An der Stelle könnten Insolvenzverschleppungsschäden von fast drei bis fünf Milliarden Euro jährlich vermieden werden. Robert Buchalik
eDel: Sanierung statt Zerschlagung
Vor gut fünf Jahren hat der Gesetzgeber die Sanierung von Unternehmen in Eigenverwaltung erleichtert. So bekommen Unternehmer die Chance, ihre Firmen zu erhalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat die Eigenverwaltung große Zustimmung in der Wirtschaft gefunden, so Buchalik. 2016 seien von den 100 größten Insolvenzverfahren in Deutschland bereits knapp 70 Prozent Eigenverwaltungsverfahren gewesen. Doch immer noch ziehen viele Unternehmer ein Regelinsolvenzverfahren vor, weil sie Irrtümern unterliegen. Robert Buchalik rückt fünf wesentliche Fehleinschätzungen zurecht. (Seite 48)
manage IT: Umsetzungsfallen bei Optimierungsmaßnahmen: Klare Strukturen durch Maßnahmenmanagement
Mit einem strukturierten Maßnahmenmanagement lassen sich Projekte auch neben dem Tagesgeschäft erfolgreich umsetzen. Ein strukturiertes Maßnahmenmanagement hilft, Unternehmensziele erfolgreich, schnell und messbar umzusetzen und unmotivierte Mitarbeiter zu messbarer und nachhaltiger Umsetzung von Projekten zu motivieren. Es bietet effizientes Projektcontrolling und ermöglicht mit geringem Zeitaufwand regelmäßige Berichte über den Umsetzungsstand und erreichte Effekte. Somit können die Stakeholder (Geschäftsführung, Gesellschafter, Finanzierer) stets transparent informiert werden. Nur wenn ein professioneller Aufsatz des Projekts mit einem passenden Tool und einem geeigneten Maßnahmencontrolling kombiniert wird, gelingt ein erfolgreiches, konsequentes Maßnahmenmanagement mit nachhaltiger, messbarer Wirkung.
Insolvenzblog: Die Insolvenzverschleppungshaftung von Steuerberatern bei pflichtwidrigem Ansatz von Fortführungswerten
Was kann der Steuerberater bei der Beratung von Krisenunternehmen gestalten, um seine Haftung zu vermeiden und sein Mandat trotzdem nicht zu verlieren? Das Risiko von Steuerberatern für Schäden ihrer Mandanten aufgrund einer verspäteten Insolvenzantragstellung haften zu müssen, war in der Vergangenheit vergleichsweise gering. Das hat sich durch ein Urteil des BGH vom 26.01.2017 (IX ZR 285/14) grundlegend geändert.
LSWB-Magazin: Haftungsrisiken für Steuerberater nach Eintritt der Insolvenzantragspflicht ihres Mandanten
Das Risiko des ausschließlich mit der laufenden steuerlichen Beratung einschließlich der Erstellung des Jahresabschlusses beauftragten Steuerberaters, für Schäden eines Mandanten aufgrund einer verspäteten Insolvenzantragstellung haften zu müssen, ist bislang vergleichsweise gering. Dies hat sich durch ein Urteil des BGH vom 26. Januar 2017 (IX ZR 285/14) grundlegend geändert. Der Insolvenzverwalter wird deshalb immer prüfen, wann der Steuerberater im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses Kenntnis von ernsthaften Anhaltspunkten für das Vorliegen eines Insolvenzantragsgrunds erlangt hat und ob der Steuerberater seinen daraus resultierenden Hinweis- beziehungsweise Warnpflichten unverzüglich nachgekommen ist.
return: Wachsam Wandlungsfähiger
Ulrich Oehm kennt viele Krisen, aber weder Furcht noch Flucht davor. Die eigene Misere traf den Unternehmensführer jedoch plötzlich und unerwartet. Viel Aufklärungsarbeit zur geplanten Insolvenz, eine offene Kommunikation gegenüber allen Anspruchsgruppen, mehrere Besuche bei den größten Kundengruppen und wöchentliches Reporting – all dies sei zusätzlich zu leisten gewesen. Als das Amtsgericht Siegen das Verfahren im August 2016 aufhebt, gilt das Unternehmen als saniert und entschuldet. Schon zu dem Zeitpunkt ist der Auftragseingang gegenüber Vorjahr um zwölf Prozent gestiegen – inklusive 40 Neuprojekten. Auch die Zahl der Beschäftigten wuchs wieder auf mehr als 130 Oehmeticer, die laut Slogan nun in doppeltem Sinn für „Präzision. Kraft. Individualität“ stehen.
it-daily.net: Industrie 4.0: Hilfe im Digitalisierungsprozess
Die vierte industrielle Revolution unter dem Schlagwort Industrie 4.0 stellt für das produzierende Gewerbe die Herausforderung der kommenden Jahre dar. Dabei müssen Marktteilnehmer bislang unbekannte Aufgaben bewältigen und ihre Geschäftsprozesse einer umfassenden Digitalisierung unterziehen. Unternehmen können nun unweigerlich durch das disruptive Potential fortschreitender Digitalisierung des Marktumfeldes in eine die Existenz bedrohende Lage geraten, da ihre eigenen Transformationsprozesse nicht mit dem Markt Schritt gehalten haben. In dieser Situation besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, sich im Rahmen des Insolvenzschutzes erfolgreich zu sanieren und das Geschäft neu auszurichten.
Datev-Magazin: Welcher Weg passt? - Unternehmensbewertung
Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger bestmöglich zu befriedigen. Daran soll auch das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) nichts ändern. Das ESUG ermöglicht es darüber hinaus, die Anteils- und Mit­glied­schafts­rechte der am Schuldner beteiligten Personen in den Insolvenzplan mit einzubeziehen, § 217 S. 2 Insolvenzordnung (InsO), und zur Not auch gegen deren Willen gegen Abfindung (§ 225a Abs. 5 InsO) durch­zu­setzen. Nachfolgend dargestellt sind die Bewertungsmethoden in der Insolvenz sowie Hinweise zur Geltendmachung und Durchsetzung von Abfindungsansprüchen.
Lebensmittel Zeitung: Effektive Wege aus der Krise nutzen
Jedes Jahr beantragen in Deutschland deutlich mehr als 20 000 Unternehmen ein Insolvenzverfahren. Dabei wären Tausende insolvenzgefährdete Unternehmen zu retten, wenn sich die Verantwortlichen rechtzeitig mit einer Sanierung unter Insolvenzschutz auseinandersetzen würden.
Bauverlag BV – THIS: Strukturiertes Sanierungskonzept - Sanierung einer Tochtergesellschaft unter Insolvenzschutz
Die Wiederherstellung der Wettbewerbs- und Marktfähigkeit der in die Unternehmensgruppe Rhomberg Sersa Rail Group integrierte RS Gleisbau GmbH nach den Regularien des § 270a InsO in Eigenverwaltung und mit Insolvenzplan in weniger als sechs Monaten war die große Herausforderung für alle Beteiligten.
arzt-wirtschaft.de: Der Arzt in der Krise - Sanierungschancen durch eine Eigenverwaltung
Rheinische Post: Sanierungsberatung gewinnt an Bedeutung
Viele Insolvenzkanzleien sind angesichts rückläufiger Pleitezahlen in die Sanierungsberatung eingestiegen. Offen diskutieren Experten beim RP-Wirtschaftsforum „Insolvenz und Sanierung“ die Konsequenzen der sinkenden Insolvenzzahlen auf die Branche, wie billiges Geld die notwendige Sanierungen verdrängt und warum das ESUG zu einem gängigen Instrument geworden ist. Über dieses und zahlreiche weitere Sanierungsthemen tauschten sich Anwälte und Berater, darunter auch Robert Buchalik, aus.
KMU-Magazin: Business Review: Fehleinschätzungen vermeiden, Firmenkrisen frühzeitig vorbeugen
Aero Telegraph: Was Sie nun zu Air Berlins Insolvenz wissen müssen
Alle Augen sind auf die Übernahme von Air Berlin gerichtet: Der Gläubigerausschuss der insolventen Airline hat sich dafür ausgesprochen, den Bieterkreis für die Lufttransport-Bereiche auf Lufthansa und Easyjet zu beschränken. Am Montag (25. September) wird der Air-Berlin-Aufsichtsrat darüber beraten. Anschließend soll bis zum 12. Oktober verhandelt werden. Doch wie geht es im Insolvenzverfahren weiter? Die wichtigsten Fragen und Antworten von Dr. Hubertus Bartelheimer.
ZDF Wiso: Fluggastrechte vor und nach Insolvenz von Air Berlin
Nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin bangen viele um ihren Flug. Welche Rechte Fluggäste vor und nach dem Insolvenzantrag haben und welche Rechte bei einer Pauschalreise zur Anwendung kommen.
BI Baumagazin: Risikomanagement für Bauunternehmen
Das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) stellt ein neues Verfahren einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung dar. Es soll Unternehmen helfen, in Krisensituationen von selbst wieder auf die Beine zu kommen und eine Liquidation möglichst vermeiden.
Der CreditManager: Nicht jeder Kunde ist gleich viel Wert
fondsprofessionell.de: So kommen Infinus-Anleger um eine Nachzahlung herum
Vor wenigen Wochen mussten Hunderte leidgeprüfte Infinus-Kunden einen Schock verdauen: Insolvenzverwalter Bruno Kübler fordert Zinszahlungen aus Future-Business-Genussrechten zurück. Anwalt Dr. Olaf Hiebert versucht nun, zu beruhigen. Rechtsanwalt Olaf Hiebert von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp hat "erhebliche Zweifel", ob der Insolvenzverwalter der kollabierten Future Business KGaA (Fubus) von Anlegern Geld zurückverlangen kann. Bruno Kübler hatte Anfang August rund 2.900 Anleger von Fubus-Genussrechten aufgefordert, vermeintliche Scheingewinnausschüttungen in Höhe von insgesamt fast zwölf Millionen Euro zurückzuzahlen.
Börsen-Zeitung: „Operative Sanierung der Air Berlin nicht gewollt
Unternehmeredition: Air Berlin hätte früher Insolvenz anmelden müssen
Der deutschen Air Berlin ist das Geld ausgegangen. Nachdem der Großaktionär Etihad Airways am vergangen Freitag die Reißleine zog und weitere Unterstützung von 50 Mio. Euro versagte, hat Air Berlin die Eigenverwaltung beantragt. Wie es mit der Nummer 2 bei den deutschen Airlines weitergeht und wer Gewinner und Verlierer sein wird, analysiert der Insolvenzrechtsexperte Robert Buchalik. Aus heutiger Perspektive steht schon fest, dass eine frühere Antragstellung beispielsweise im Schutzschirmverfahren in jedem Fall besser gewesen wäre. Grundsätzlich gilt, je früher der Antrag gestellt wird, umso vielfältiger sind die Handlungsalternativen, die Krise zu bewältigen. Man hätte wesentlich mehr Zeit zur Vorbereitung gehabt und vermutlich auch deutlich mehr Liquiditätsspielräume.
ZInsO: Anmerkung zu AG Hamburg, Beschluss vom 19.6.2017 – 67g IN 173/17 _ Beiträge zur Sozialversicherung
Der Entscheidung des AG Hamburg ist vollumfänglich zuzustimmen. Sie führt zu besserer Planbarkeit und mehr Rechtssicherheit im vorläufi gen Eigenverwaltungsverfahren, da sie die Sanierung erhaltenswerter Unternehmen nicht behindert und Arbeitsplätze der betroffenen Arbeitnehmer nicht gefährdet (so auch Schmidt , ZIP 2017, 1357). Sie dürfte außerdem dazu beitragen, die bei Sanierungsberatern, Sachwaltern und Insolvenzrichtern in letzter Zeit evtl. aufgekommenen Zweifel an der Richtigkeit der partiellen Zustimmungsvorbehaltslösung wieder zu beseitigen.
Robert Buchalik, Alfred Kraus
Maturus aktuell: Zuversichtlich in die Zukunft - Fallbeispiel Sächsische Druckguß
Aufgrund von Kundenzusagen entschied sich die Geschäftsführung der Sächsischen Druckguß, den Maschinenpark umfangreich zu vergrößern. Die angekündigten Aufträge blieben aber aus.Den mit den Investitionen verbundenen hohen Kapitaldienst konnte die Sächsische Druckguß, kurz Drubo, aufgrund der fehlenden Aufträge nicht stemmen. Der Betrieb entschied sich für ein Eigenverwaltungsverfahren, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Neben den internen Prozessen musste jedoch auch die Finanzierung des erweiterten Anlagenparks abgelöst werden. Der Sanierungsberater Nils Averbeck entschied sich für das bonitäts- und bankenunabhängige Modell Sale&Lease Back mit Maturus Finance.
Aerotelegraph: So funktioniert die Insolvenz von Air Berlin
Air Berlin setzt auf eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Warum das Vorteile für die Airline hat und was Dienstleister beachten müssen, erklärt ein Insolvenz-Experte im Interview.
FuS: Außerinsolvenzliches Sanierungsverfahren ante portas
Existenzmagazin: Dialogveranstaltung Krankenhaussanierung
Der ökonomische Druck und regulatorische Vorgaben lasten weiter auf kommunalen, karitativen und privaten Krankenhausbetreibern. So kommt die neuste RWI-Studie zu dem Ergebnis, dass sich 9 % der Kliniken in erhöhter Insolvenzgefahr befinden. Eine politisch gewollte Ressourcenverknappung fordert ihren Preis. Über 70 Teilnehmer folgten einer Einladung des Exitenzsmagazins, um miteinander über Restrukturierungsprozesse ins Gespräch zu kommen. In der „Pegelbar” in Neuss zeigte u.a. Krankenhausexperte Robert Buchalik, wie man Restrukturierungsprozesse erfolgreich gestalten kann.
Existenzmagazin: ISR Planspiel Präventive Restrukturierung
Zehn Experten aus den Bereichen Sanierung und Insolvenz sowie Steuern und Strafrecht setzten sich im Rahmen eines in interaktiver Eigenregie entwickelten Planspiels intensiv mit dem von der EU-Kommission vorgelegten Richtlinienentwurf für einen „präventiven Restrukturierungsrahmen” – einem außerinsolvenzlichen Sanierungsverfahren – auseinander. Resümierend wurde festgestellt, dass der Richtlinienentwurf der EU-Kommission einen sehr interessanten Ansatz für ein außerinsolvenzliches Sanierungsverfahren darstelle, aber aufgrund der zahlreichen ungeklärten Fragen und Sackgassen noch viel Arbeit auf die nationalen Gesetzgeber zukommen werde.
Die Sanierung einer Tochtergesellschaft unter Insolvenzschutz
Die Wiederherstellung der Wettbewerbs- und Marktfähigkeit der in die Unternehmensgruppe Rhomberg Sersa Rail Group integrierte RS Gleisbau GmbH nach den Regularien des § 270a InsO in Eigenverwaltung und mit Insolvenzplan in weniger als sechs Monaten war die große Herausforderung an alle Beteiligte. Für den Erfolg war es wichtig, dass neben der Einhaltung aller insolvenzrechtlichen Regularien, dem Erstellen eines tragfähigen Sanierungskonzeptes alle internen und externen Stakeholder erreicht wurden und ein möglichst hoher Konsens für alle Interessenslagen hergestellt werden konnte.
Beat Britsch und Andreas Schmieg
Der CreditManager: Augenwischerei
Dr. Utz Brömmekamp, Dr. Olaf Hiebert
Apotheke-Adhoc.de: Eigenverwaltung: Raus aus der Krise
Pro Jahr verliert Deutschland rund 200 Apotheken, wie viele Kollegen aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben, ist nicht bekannt. Häufigster Grund finanzieller Engpässe sind zu hohe Schulden, wenig frequentierte Standorte, zu teure Mieten oder Leasingraten. Dann droht die Insolvenz. Als sanfteren Ausweg gegenüber einem oft durch Fremdanträge von Gläubigern oder Sozialversicherungsträgern eingeleiteten Regelinsolvenzverfahren bietet sich in vielen Fällen eine Insolvenz in Eigenverwaltung an.
DATEV-Magazin: Hohes Risiko bleibt - Insolvenzanfechtung
Unternehmeredition: Das ESUG bietet eine Plattform, sich zu outen - Streitgespräch zwischen Robert Buchalik und Joachim Voigt-Salus
Unternehmeredition: Paradigmenwechsel beim Scheitern
Die Unternehmeredition berichtet über die erfolgreichen Sanierung unter Insolvenzschutz der Achte Display und reserv. Mit einem neuen Gesetz wurde in Deutschland vor fünf Jahren die Insolvenzordnung reformiert. Wer heute in eine Liquiditätskrise gerät, kann sich frühzeitig selbst sanieren. Bislang eignet sich die vorläufige Insolvenz nur in wenigen Fällen. Betroffene Unternehmersehen darin indes eine strategische Chance.
return: Krisen-Ausfahrt - das Verfahren Pfeiffer Reisen
Die Stationen der Buslinie 330 kennt Stefan Pfeiffer auswendig: Wiefelstede Am Tief, Neuenkruge Mitte, Metjendorf Am Sportplatz, und dann irgendwann die Endstation, Oldenburg ZOB. Es ist seine Lieblingsstrecke, wenn er einspringt, weil einer seiner Fahrer über Nacht krank geworden ist. 48 Minuten hin, 48 Minuten zurück. „Der Bus ist morgens voll, und ich unterhalte mich gern mit den Fahrgästen.“ Es fehlte nicht viel, und die Fahrgäste hätten den freundlichen Chauffeur nie mehr hinter dem Lenkrad gesehen. Pfeiffer, Inhaber des alteingesessenen Omnibusbetriebs Pfeiffer-Reisen, war zahlungsunfähig. Zu viel angefangen, zu schnell gewachsen, dann noch Pech gehabt. So lässt sich in einem Satz beschreiben, was dem 48-Jährigen mit seiner Firma widerfahren ist. Aber Pfeiffer hatte auch Glück im Unglück. Mitarbeiter und Kunden hielten zu ihm, Gläubiger zeigten Geduld, und ein erfahrener Sanierungsberater half bei der Umstrukturierung des Unternehmens.
NZI: Die Hinweis- und Warnpflichten des Steuerberaters im Spannungsfeld zur Insolvenzanfechtung von Honoraren
Steuerberater befinden sich in einer Zwickmühle. Weisen sie ihre Mandantin auf eine drohende Zahlungsunfähigkeit oder handelsbilanzielle Überschuldung hin, unterstellt ihnen der möglicherweise erst viele Jahre später ins Amt gelangende Insolvenzverwalter der früheren Mandantin die Kenntnis von deren drohender Zahlungsunfähigkeit. Der Berater ist dann verpflichtet, seine Honorare ab dem Zeitpunkt der Kenntnis an die Insolvenzmasse zu erstatten, obwohl er seine Leistungen ordnungsgemäß erbracht und Anspruch auf die Honorare hatte. Honorare in oft fünf- und sechsstelliger Höhe müssen erstattet werden. Unterlässt der Berater den Hinweis, droht ihm wegen Verstoßes gegen seine Hinweis- und Warnpflichten ebenfalls eine persönliche Haftung. Dieses Haftungsrisiko wurde durch die Rechtsprechung des BGH in der Vergangenheit erheblich begrenzt, durch das nunmehr ergangene BGH-Urteil vom 26.1.2017 - IX ZR 285/14 aber deutlich ausgeweitet.
TH Technischer Handel: Risiko für Gläubiger bleibt unvermindert hoch
Das bislang geltende Insolvenzanfechtungsrecht wurde im Februar dieses Jahres reformiert. Ziel der Neuregelung ist es, Rechtsunsicherheiten zu beseitigen. Dadurch sollen „unangebrachte Härten“ für Gläubiger vermieden werden. Die laut Bundesregierung „punktuelle Nachjustierung“ wird nach Einschätzung von Experten jedoch in vielen Bereichen kaum für Besserung sorgen.
KSI: Die Reform der Insolvenzanfechtung
Das Gesetz zur Verbesserung der Rechts­sicherheit bei Anfechtungen ist in Kraft getreten. Nach Maßgabe der Überleitungsvorschriften gilt das neue Recht für alle Insolvenzverfahren, die ab dem 5.4.2017 eröffnet werden. Zinsen können allerdings auch in Altverfahren ab dem 5.4.2017 nur verlangt werden, wenn Verzug vorliegt. Das erklärte Ziel, „den Wirtschaftsverkehr sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Rechtsunsicherheiten zu entlasten, die von der derzeitigen Praxis des Insolvenzanfechtungsrechts ausgehen", wird das Gesetz indes nicht erreichen. Die maßgeblichen Vorschriften wurden entweder nicht geändert oder so erheblich und zugleich wirkungslos verkompliziert, dass Rechtsunsicherheiten zunehmen. Die Änderungen werden Literatur und Rechtsprechung viele Jahre beschäftigen und bieten Insolvenzverwaltern zahlreiche Möglichkeiten, die Vorschriften zu Lasten der Gläubiger zu interpretieren. Die Gründe für eine Reform wurden in den letzten Jahren ausführlich diskutiert und die mit der Gesetzeslage einhergehenden Probleme wurden einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet die vorgenommenen Änderungen, ihre Konsequenzen und künftige Konfliktlinien.
KSI: Mit Planinsolvenz in Eigenverwaltung krisengeschüttelte Unternehmen retten? Das Beispiel Oehmetic
Jedes Unternehmen kann in Krisensituationen kommen. So auch der Automobilzulieferer Oehmetic GmbH, als unverhofft eine wichtige Maschine ausfiel. Schnell wurde die Liquidität knapp; es drohte sogar die Zahlungsunfähigkeit, die zum Insolvenzantrag verpflichtet. Als Alternative einer regulären Insolvenzverwaltung nutzte Oehmetic das (mit dem ESUG eröffnete) Verfahren einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung, um sich neu aufzustellen. Wie das gelungen ist, beantworten nachfolgend der Geschäftsführer des geretteten Un­ternehmens sowie beratend hinzugezogene externe Restrukturierungsexperten.
Urlich Oehm, Norbert Schröer und Dirk Eichelbaum
ZInsO: Rechte und Haftungsrisiken des Geschäftsführers und des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahren
Das ESUG hat den Konflikt zwischen der Massesicherungspflicht und der haftungs- und strafbewehrten Zahlungspflichten an die Finanz- und Sozialkassen nicht gelöst. Auch eine klarstellende Rechtsprechung des BGH oder BFH fehlt bislang. Die bisherige höchstrichterliche Rechtsprechung betrifft ausschließlich das Regelinsolvenzverfahren. Mangels Rechtssicherheit ist es daher nicht leicht für einen Sanierungsberater, die grundsätzlichen Haftungsrisiken für Geschäftsführer in Eigenverwaltungsverfahren abzuschätzen und Haftungsvermeidungsstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus sind die Pflichten des vorläufigen Sachwalters im vorläufigen Eigenverwaltungsverfahren noch weitgehend ungeklärt.
Robert Buchalik, Katrin Schröder und Martin Rekers
ZInsO: Finanzgericht bestätigt insolvenzrechtliche Beachtlichkeit der sog. "Zustimmungslösung"
Die Entscheidung des FG Münster v. 3.4.2017 - 7 V 492/17 U behandelt im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes die Frage, ob ein Geschäftsführer in der vorläufigen Eigenverwaltung gem. §§ 191 , 69 , 34 AO für nichtgezahlte (Umsatz-)Steuerschulden der Gesellschaft haftet, wenn das Insolvenzgericht einen Zustimmungsvorbehalt zugunsten des vorläufigen Sachwalters hinsichtlich Forderungen aus dem Steuerschuldverhältnis i.S.v. § 37 AO anordnet und der vorläufige Sachwalter die Zustimmung zur Zahlung verweigert.
Robert Buchalik, Katrin Schröder, Martin Rekers
Bindereport: Wirkungslose Neuregelung
Jetzt soll das Gesetz zur Änderung der Insolvenzanfechtung in Kraft treten. Trotz Reform bleibt das Anfechtungsrisiko für Gläubiger unvermindert hoch. Künftig soll den Gläubigern mehr Rechtssicherheit gegeben, und ausufernde Rückzahlungs-Forderungen der Insolvenzverwalter sollen gestoppt werden. Die Verkürzung der Anfechtungsfrist auf vier Jahre, die Bevorzugung des unmittelbaren Leistungsaustauschs und die Besserstellung bei Ratenzahlungen betreffen nur Einzelfälle. Die Reform wird für die überwiegende Zahl von Anfechtungen wirkungslos bleiben.
KKZ: Insolvenzanfechtung vermeiden - neue Chancen für Kommunen
Wie sich in der Praxis zeigt, haben es Kommunen deutlich schwerer als andere Gläubiger, eine auf § 133 Abs. 1 lnsO gestützte Insolvenzanfechtung eines Insolvenzverwalters erfolg­reich abzuwehren. Die Zurückweisung etwaiger Anfechtungsansprüche erfolgt bei sachkundiger Verteidigung regelmäßig durch ein Bestreiten der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners zum Zeitpunkt der Zahlungen und der Kenntnis des Zahlungsempfängers zu diesem Zeitpunkt. In dritter Linie kann eine Anf­echtung bisweilen unter Hinweis auf werthaltige Sicherungs­rechte abgewehrt werden, wenngleich die Möglichkeiten aufgrund neuerer Rechtsprechung sehr begrenzt sind.
BAUFACH: Was tun, wenn die eigene Krise droht?
So erkennen und bewältigen Sie Krisen mit neuen Wegen zur Unternehmensrestrukturierung. Die Ursachen für Unternehmenskrisen sind vielfältig: Konjunkturelle Entwicklungen, Gesetzesänderungen oder die Volatilität von Rohstoff- und Währungspreisen, aber auch interne Faktoren wie Führungsfehler, falsche Akquisitionen oder unausgewogene Finanzierungsstrukturen. Krisensituationen sind Ausnahmesituationen, denen selbst ein gut aufgestelltes Management mangels ausreichender Erfahrung nur selten gewachsen ist. Häufig werden die Probleme durch die Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt, die maßgeblich das Eigenkapital geschwächt und die Liquidität aufgezehrt hat. Ungünstige Bilanzrelationen führen bankseitig zu einem verschlechterten Rating und trotz ausreichend am Markt vorhandener Mittel zu einer zurückhaltenden Kreditvergabe. Oft genügen schon geringfügige Krisenverstärker, wie zunehmender Wettbewerb oder saisonale Umsatzrückgänge, um aus einer Ergebniskrise eine ausgewachsene Liquiditätskrise werden zu lassen.
Der Aufsichtsrat: Pflichten des Aufsichtsrats in der Unternehmenskrise: Prüfung der Eigenverwaltung
Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) im März 2012 sind die Pflichten von Mitgliedern des Vorstands bzw. der Geschäftsführung von Kapitalgesellschaften in der vorläufigen Eigenverwaltung gem. §§ 270a bzw. 270b InsO sowie in deren Vorfeld Gegenstand eingehender Untersuchungen und Diskussionen. Demgegenüber findet sich noch relativ wenig zu der Frage, welche Verpflichtungen dem Aufsichtsrat im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung von ESUG-Verfahren obliegen.
Jochen Rechtmann / Dr. Hubertus Bartelheimer
DATEV-Magazin: Ante portas- Zweite Chance für Unternehmen
Die EU-Kommission hat am 22. November 2016 einen Richtlinienvorschlag zu einem strukturierten Sanierungsverfahren außerhalb der Insolvenz eingebracht. Im Vordergrund steht dabei die Sanierung und nicht die Zerschlagung beziehungsweise Liquidation von Unternehmen in der Krise.
Börsenzeitung: Kritik an Zunft der Insolvenzverwalter - Stigma der Insolvenz problematisch
Dentalzeitung: Der Zahnarzt in der Krise
Eine Regelinsolvenz bedeutet für den Zahnarzt meist den Verlust seines Unternehmens oder aber eine dauerhafte Abtretung seiner Einnahmen. Über ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung kann das verhindert werden, denn in diesem Verfahren bleibt der Zahnarzt weiter in der Unternehmensleitung und die Kürze des Verfahrens ermöglicht eine schnelle Befreiung von den insolvenzrechtlichen Zwängen. Es bietet eine attraktive Möglichkeit der Krisenbewältigung, denn die Eigenverwaltung steht für eine Fortführung der Praxis und deren Erhalt für den Arzt.
Dr. Hubertus Bartelheimer, Dr. Michael Lojowsky
return: Das ESUG stößt auf Akzeptanz
Unternehmeredition: Die zweite Chance
Zur Harmonisierung des Binnenmarktes hat die EU-Kommission im November einen Richtlinienvorschlag für ein strukturiertes Sanierungsverfahren außerhalb der Insolvenz eingebracht. Für Deutschland ist dies Neuland. Der Weg ist aber zwingend.
FuS: Betriebsrenten in der Sanierung unter Insolvenzschutz
DATEV-Magazin: Auf korrektem Kurs
Im Rahmen einer Unternehmensführung stellt sich mitunter auch die Frage, nach welchem Turnus beziehungsweise aufgrund welcher Indikatoren eine Überschuldungsprüfung vorzunehmen ist.
return: ESUG-Sanierung lernt laufen
Erst die Pleite eines großen Auftraggebers, dann ein teures Klageverfahren: Plötzlich drohte der kleinen Baufirma mit 40 Angestellten die Insolvenz. Dem Antrag auf Eigenverwaltung beim Gericht war der Sanierungsplan einer Unternehmensberatung beigefügt. Doch das zuständige Amtsgericht ließ sich Zeit. Erst sollte noch ein Sachverständiger prüfen. Der unterstütze die Eigenverwaltung, doch das Gericht war nicht überzeugt. Der Fall blieb mehrere Wochen ohne Entscheidung, Kunden und ein Teil der Arbeitnehmer kündigten. Am Ende wurde das Unternehmen abgewickelt.
Focus.de: Der Freiberufler in der Krise - Sanierungschancen durch eine Eigenverwaltung
Die Regelinsolvenz bedeutet für den Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Apotheker oder Architekten nicht nur den Verlust seines Unternehmens, sondern oft auch die Vernichtung seiner Existenzgrundlage, da ihm die Entziehung der berufsrechtlichen Zulassung droht. Über ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung kann dies verhindert werden. Es bietet eine attraktive Möglichkeit der Krisenbewältigung von Kleinunternehmern und Freiberuflern, denn die Eigenverwaltung steht für eine Fortführung des Unternehmens und dessen Erhalt für den Unternehmer.
Robert Buchalik, Dr. Michael Lojowsky
KSI: Das Honorar des Beraters in der Krise
In ganz besonderem Maße sind die Honorare von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten in das Visier der Insolvenzverwalter geraten. Das gilt in verschärften Maße, wenn diese Personen als Sanierungsberater mit der Prüfung beauftragt wurden, ob ein Insolvenzgrund vorliegt. Auch wenn auftragsgemäß ein Sanierungskonzept erstellt wurde und die Sanierung - oft erst nach Jahren - scheitert, werden erhaltene Honorar unter dem Gesichtspunkt der Insolvenzanfechtung mit Erfolg vom Insolvenzverwalter herausverlangt. Der Beitrag zeigt, wie Berater Anfechtungsrisiken vermeiden könne und bietet konkrete Handlungsempfehlungen.
ZInsO: Kriterien zur Festsetzung angemessener Vergütungen in der Eigenverwaltung
Lange Zeit war durchaus streitig, wie die angemessene Vergütung des den Schuldner überwachenden (vorläufigen) Sachwalters zu gestalten ist. Mit der Entscheidung des LG Duisburg v. 14.9.2016 liegt nun bereits die erste Entscheidung eines Beschwerdegerichts vor, die die Vergütung eines (vorläufigen) Sachwalters unter Berücksichtigung der BGH-Entscheidung v. 21.7.2016 auf den konkreten Einzelfall bezogen zur Anwendung gebracht hat. Die in ihrer Gesamtheit überzeugend begründete Entscheidung kann sowohl als Muster für künftige Entscheidungen, aber auch von den festsetzenden Gerichten als eine Art Checkliste genutzt werden.
Robert Buchalik, Katrin Schröder
Die Präzisierung durch den Bundesgerichtshof zeigt, dass Lieferanten vor einer Anfechtung geschützt werden sollen. Sie liefert auch Empfehlungen für Gläubiger und den Plan für eine Verteidigungsstrategie. Wenn der Gläubiger einige Tipps beachtet, kann er einer Insolvenzanfechtung entgehen. Dies gilt auch für Gläubiger, die keine Lieferanten sind, denn die Kernaussagen lassen sich übertragen.
DATEV-Magazin: Ausschlussklauseln: Rein oder nicht rein?
Ob eine rechtsvernichtende Klausel im Insolvenzplan zulässig ist, hängt entscheidend davon ab, ob sie verteilungsausschließend oder anspruchsvernichtend formuliert ist.
Creditreform Magazin: Das Ziel ist weit, aber der Weg ist richtig
Insolvenzrechtler und Sanierungsexperte Robert Buchalik über Chancen für eine erfolgreiche Eigenverwaltung, schlechte Berater und eigenwillige Unternehmer.
Rheinische Post, Sonderbeilage Insolvenz & Sanierung: „Was will man mit dem Verfahren erreichen?“
Welche Chancen und Risiken liegen in den Plänen für ein europaweit einheitliches Sanierungsverfahren, das die Europäische Union anstrebt? Ein Thema auch für das RP-Wirtschaftsforum „Insolvenz und Sanierung“.
Rheinische Post, Sonderbeilage Insolvenz & Sanierung: „Ein M&A-Prozess kann auch störend sein“
Ist eine Unternehmenstransaktion in der Krise sinnvoll oder nicht? Das ist nur eine der Fragen, die die Experten zum Thema Mergers & Acquisitions diskutierten.
Rheinische Post, Sonderbeilage Insolvenz & Sanierung: Respekt, wer es selber macht
Droht eine Insolvenz, können Unternehmer auch den Weg einer sogenannten Planinsolvenz in Eigenverwaltung gehen. Dabei handelt es sich um ein Insolvenzverfahren ohne Insolvenzverwalter. Die drei Beispiele Achte Display GmbH, Oehmetic GmbH und Gesytec GmbH zeigen, wie das funktioniert.
ZinsO: Anmerkung zum BGH-Urteil zur Kenntnis des Gläubigers von drohender Zahlungsunfähigkeit
Mit dem am 23.8.2016 veröffentlichten Urteil hat der BGH seine bisherige Rechtsprechung zur Insolvenzanfechtung sehr deutlich präzisiert und die zuletzt sichtbare Verschärfung des Anfechtungsrechts abgemildert. Für die Behandlung der Insolvenzanfechtung gegenüber Lieferanten dürfte die nunmehr vorliegende Entscheidung jedenfalls als revolutionär einzuschätzen sein; sie wird zumindest mittelbar auch auf die Anfechtung gegenüber solchen Gläubigern Einfluss haben, die keine Lieferanten sind. In der Literatur wurde verschiedentlich darauf hingewiesen, dass ein interessengerechtes Insolvenzanfechtungsrecht weniger durch Maßnahmen des Gesetzgebers, sondern vielmehr durch eine sachgerechte, am konkreten Einzelfall orientierte Beweiswürdigung der Gerichte erreicht werden kann. Der schematischen Anwendung der von der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Beweisanzeichen hat der IX. Senat in erfreulich deutlicher Weise eine klare Absage erteilt. Das Urteil liefert zudem wertvolle Hinweise für die Behandlung des § 133 Abs. 1 InsO in der Praxis, die von den Prozessbeteiligten und den Instanzgerichten zwingend zu berücksichtigen sind. Zudem kristallisiert sich immer deutlicher heraus, wie redliche Gläubiger Insolvenzanfechtungsansprüche vermeiden können.
Edelstahl aktuell: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung: Große Erfolgschancen für Neustart
Aufträge brechen weg, Kunden fallen aus, Produkte sind nicht mehr rentabel: Unternehmen können aus den unterschiedlichsten Gründen in finanzielle Schwierigkeiten geraten; im schlimmsten Fall droht die Insolvenz. Dabei muss ein Konkurs nicht das Ende bedeuten. Bei einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung hält der Unternehmer das sprichwörtliche Heft des Handelns weitgehend in der Hand – und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Sanierung. Im Gespräch mit Edelstahl Aktuell erklärt Dirk Eichelbaum von der Düsseldorfer Kanzlei Buchalik Brömmekamp, wie das noch relativ unbekannte Verfahren funktioniert und was dabei zu beachten ist.
Handelsblatt.com: Restrukturierung und Sanierung: So lassen sich Unternehmen wieder wettbewerbsfähig gestalten
Bozidar Radner, Harald Kam
ZInsO: Die anfängliche Besicherung eines Gesellschafterdarlehens in der Insolvenz
Der Gesetzgeber hat die Behandlung von Gesellschafterdarlehen und Gesellschaftersicherheiten in der Insolvenz der Gesellschaft durch das am 1.11.2008 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) v. 23.10.2008 unter Streichung der bis dahin geltenden Regeln des Eigenkapitalersatzrechts neu geregelt. 1 Viele Zweifelsfragen wurden seitdem auch höchstrichterlich 2 geklärt. Umstritten ist bis heute, ob die anfängliche Besicherung eines Darlehens auch unter den erleichterten Voraussetzungen des § 135 Abs. 1 Nr. 1 InsO oder lediglich nach anderen Vorschriften, z.B. § 133 Abs. 1 InsO , möglich ist. Dieser Beitrag zeigt, dass jene Ansicht vorzugswürdig ist, die § 142 InsO auf § 135 Abs. 1 Nr. 1 InsO mit der Folge anwendet, dass die Besicherung eines Gesellschafterdarlehens anfechtungsfest ist, soweit die Voraussetzungen des Bargeschäfts nach § 142 InsO erfüllt sind. Liegen die Voraussetzungen des Bargeschäfts vor, scheidet eine Insolvenzanfechtung nach § 135 Abs. 1 Nr. 1 InsO in vielen Fällen bereits mangels Gläubigerbenachteiligung ( § 129 Abs. 1 InsO ) aus.
Handelsblatt.com: Eigenverwaltung und ESUG: Neue Optionen zur Bewältigung von Unternehmenskrisen
Konjunkturelle Entwicklungen, schwankende Rohstoff- und Währungspreise oder Führungsfehler - ein Unternehmen kann aus verschiedenen Gründen in eine Krise geraten. Kommt es zur Zahlungsunfähigkeit, muss der Unternehmer einen Insolvenzantrag stellen. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) im März 2012 wurden die Chancen, eine Planinsolvenz in Eigenverwaltung erfolgreich durchzuführen, deutlich erhöht. Im Vordergrund steht der Erhalt des Unternehmens und damit die Sicherung vieler Arbeitsplätze. Für den Erfolg des Verfahrens ist jedoch die richtige Beratung entscheidend.
return: Insolvenz wird mit Scheitern gleichgesetzt
Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) wurde das deutsche Insolvenzrecht reformiert. Was sich seither getan hat, ob sich die Sanierungserfolge wirklich verbessert haben und warum die Insolvenz noch immer als Stigma gilt, erklärt Robert Buchalik, der Vorstandsvorsitzende des BV ESUG, im return-Interview.
ZInsO: Zur Begründung von Masseverbindlichkeiten im Schutzschirmverfahren
Mit dem BGH-Urteil IX ZR 114/15 ist eine weitere für die Sanierungspraxis bedeutsame Entscheidung zur Begründung von Masseverbindlichkeiten ergangen. Robert Buchalik und Alfred Kraus kommentieren das Urteil.
ZInsO: Vergleichsrechnung der Fortführungskosten in der Eigenverwaltung und Regelinsolvenz
Gem. § 270 Abs. 2 Nr. 2 InsO setzt die Anordnung der Eigenverwaltung voraus, dass keine Umstände bekannt sind, die erwarten lassen, dass die Anordnung zu Nachteilen für die Gläubiger führen wird. Ein Nachteil für die Gläubiger wird regelmäßig angenommen, wenn die Kosten der Beratung des eigenverwaltenden Schuldners erheblich über den Kosten einer Regelinsolvenz liegen. Entsprechend verlangen die Gerichte für ihre Entscheidung über den Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung regelmäßig eine zumindest überschlägige Vergleichsrechnung zwischen den Kosten in der Eigenverwaltung und denjenigen einer Regelinsolvenz.
Da bislang kaum Standards zur Erstellung dieser Vergleichsrechnung existieren, stehen Inhalt und Aufbau der Vergleichsrechnung immer wieder im Mittelpunkt der Diskussion zwischen Gericht, Gläubigerausschuss und dem Schuldner (Berater). Dieser Aufsatz versucht, anhand eines Beispiels für den Aufbau einer Vergleichsrechnung die bestehenden Rechtsfragen darzustellen und Argumentationshilfe zur Lösung etwaiger Konflikte zu geben.
Robert Buchalik, Katrin Schröder und Hartmut Iberhoff
Existenzmagazin: Erfolgreiche Sanierung von Kleinunternehmen
Die Regelinsolvenz bedeutet für den Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Apotheker oder Architekten nicht nur den Verlust seines Unternehmens, sondern die Vernichtung seiner Existenzgrundlage, da ihm meist die Zulassung entzogen wird. Über die Eigenverwaltung kann dies verhindert werden. Sie bietet eine attraktive Möglichkeit der Krisenbewältigung von Kleinunternehmern und Freiberuflern, denn die Eigenverwaltung steht für eine Fortführung des Unternehmens und den Erhalt für den Unternehmer.
b4b Schwaben: Die meisten Unternehmen beantragen zu spät Insolvenz
Unternehmerisches Scheitern – das ist es, was in der Regel mit dem Wort „Insolvenz“ verbunden wird. Wie eine wirtschaftliche Krise zur Chance wird, erklären Herbert Geiger, Geschäftsführer der geiger company compass GmbH und Robert Buchalik, Partner des Beratungsunternehmens Buchalik Brömmekamp und Vorstandsvorsitzender des BV ESUG im Interview mit dem Internetportal B4B Schwaben.
Handelsblatt.com: Worauf bei einer Insolvenzanfechtung zu achten ist
Viele Unternehmer sind sich dessen nicht bewusst, dass Insolvenzverwalter von zahlungsunfähigen Kunden Zahlungen zu bereits vor Jahren ordnungsgemäß abgewickelten Geschäften einfach anfechten können. Die Folge: Rückforderungen teilweise in enormer Höhe, die die Geschäftspartner selbst in die Insolvenz treiben können. Gegen eine Insolvenzanfechtung sollten Unternehmer sich also unbedingt wehren, jedoch zuvor wegen der Komplexität fachlichen Rat einholen.
Unternehmer Edition: Unkalkulierbares Risiko für Gläubiger
Raten- und Teilzahlungen sind für Gläubiger im Fall der späteren Insolvenz ihres Schuldners problematisch. Der Bundesgerichtshof verschärft durch seine aktuellen Urteile die Problematik für Gläubiger ganz erheblich.
Unternehmer Edition: Fallstudie Penn - Von Altlasten befreit
Seit 2010 musste der Textilhersteller Penn Textile Solutions miterleben, wie sein Umsatz von Jahr zu Jahr schrumpfte – von 30 auf 19 Mio. Euro. Im Zuge einer Insolvenz in Eigenverwaltung hat Penn seine Größe nun der Situation am Markt angepasst und plant auch wieder zu wachsen.
ZInsO: Zur Haftung des Abtretungsempfängers gem. § 13c UStG für Umsatzsteuer beim sog. echten Factoring
Das Urteil des BFH (Urt. v. 16.12.2015 – XI R 28/13) betrifft die Haftung für nicht abgeführte USt beim echten Factoring. Ein umsatzsteuerpl ichtiger Unternehmer (§ 2 Abs. 1 UStG) gibt Forderungen, in denen rechnerisch USt enthalten ist, an einen Factorer und erhält im Gegenzug die Auszahlung eines Kaufpreises für die Forderung. Aufgrund der Abtretung der zum Factoring hereingegebenen Forderungen unterliegt der Factorer nach dem Wortlaut des § 13c Abs. 1 Satz 1 UStG der Haftung für die in der abgetretenen Forderung enthaltenen USt, soweit diese nicht an das Finanzamt abgeführt wurde.
ZInsO: Die Insolvenzanfechtung von Drittschuldnerzahlungen nach § 133 Abs. 1 InsO
Die Insolvenzanfechtung von Drittschuldnerzahlungen ist sehr praxisrelevant. Dr. Hiebert beleuchtet im Zusammenhang mit einer Entscheidung des OLG Naumburg vom 09.12.2015 in ZInsO 2016, 455 die Voraussetzungen und Hintergründe einer Anfechtung von Vollstreckungshandlungen, die in der Regel anfechtungsfest sind. Es wird deutlich: Nuancen im Verhalten des Schuldners entscheiden bei ähnlicher Sachlage über die Möglichkeit der Anfechtung.
return: Blick bei Blanke zielt auf Zukunft
Dr. Jasper Stahlschmidt verdeutlicht in der return den Anteil der BB am erfolgreichen Verfahren von Blanke textech...Sanierungsgeschäftsführer Dr. Jasper Stahlschmidt von Buchalik Brömmekamp hält aus heutiger Sicht die Eigenverwaltung für Blanke Textech als das geeignetste Verfahren, um den Fortbestand des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze zu sichern. „Durch den Insolvenzplan konnte sich das Unternehmen von Altlasten befreien, die eine zuvor übertragende Sanierung nicht beseitigen konnte. Die Passivseite der Bilanz wurde durch Gläubigerverzichte deutlich gestärkt. Am Ende des Verfahrens hatte sich die Eigenkapitalquote erheblich verbessert. Aus verschiedenen Quellen, insbesondere Insolvenzgeld und Umsatzsteuer, wurde so viel Liquidität generiert, dass eine Liquiditätszufuhr von außen nicht mehr erforderlich war“, analysiert Stahlschmidt die Erfolgsfaktoren des Sanierungsprozesses.
ZInsO: Kann der eigenverwaltende Schuldner auch gegen seinen Willen verpflichtet werden einen M&A-Prozess einzuleiten und zu finanzieren?
In der Praxis ist nicht selten festzustellen, dass immer wieder von einigen Gläubigergruppen im Rahmen einer geplanten Sanierung unter Insolvenzschutz vom eigenverwaltenden Schuldner verlangt wird, neben „seinem“ Verfahrensziel auch parallel einen M&A-Prozess einzuleiten. Einerseits soll es dabei darum gehen, für den Fall des Scheiterns der Sanierung eine gefestigte Rückfallposition zu haben und andererseits im Rahmen einer Vergleichsrechnung darlegen zu können, dass die Sanierung im Rahmen eines Insolvenzplans für die Gläubiger tatsächlich die beste Art der Befriedigung sei. Der Beitrag stellt diese Auffassung schon vom Grunde her infrage und stellt sie in den Gesamtkontext der gesetzgeberischen Neugestaltung durch das ESUG.
ZInsO: Die Verplichtung des Insolvenzverwalters zur Wahl des sichersten Weges in Verjährungsfragen – ein Haftungsrisiko
So kompliziert der Sachverhalt, so banal das Ende dieses Prozesses, der zumindest im Rheinland und in Justizkreisen ein nicht unerhebliches Medienecho1 fand und Teil eines der größten Bauskandale in NRW2 ist. Das LG Bonn hat die Klage des Insolvenzverwalters über das Vermögen der Projektgesellschaft gegen die Stadt und drei ihrer Mitarbeiter abgewiesen. Dies nicht etwa, weil der Anspruch in der Sache nicht besteht. Zu einer solchen Prüfung kam es erst gar nicht. Das Gericht gelangte zu der Überzeugung, dass der Anspruch verjährt ist, der Kläger also die Klage schlicht und einfach zu spät erhoben hat.
VIA Delcredere: Widerstand regt sich: Gesetzentwurf nicht ausreichend
Der Frankfurter Anfechtungsexperte Jochen Rechtmann von der Wirtschaftsrechtskanzlei Buchalik Brömmekamp hält in einer für viadelcredere.de verfassten Einschätzung unter anderem die Neuregelung des Bargeschäftsprivilegs für unzureichend: Zwar sind Leistungen, die unmittelbar gegeneinander ausgetauscht werden, künftig nur anfechtbar, wenn der Gläubiger im Zeitpunkt der Leistung erkannt hat, dass sein Schuldner unlauter handelte. Hierauf wird es allerdings häufig nicht ankommen und das sogenannte Bargeschäftsprivileg in den meisten Fällen nach wie vor keine Anwendung finden.
return: Nicht-Juristen als bessere Sanierer?
Mit dem Inkraftttreten des ESUG im März 2012 hat eine neue Zeitrechnung angefangen. Insolvenzverwalter entdecken sich selbst als Berater und Berater wildern in den Feldern vormalig reservierter Terrains – und die Ausgangsfrage, sind Nicht-Juristen die besseren Sanierer?, stellt sich neu: Gefragt sind nun unternehmerisch denkende und betriebswirtschaftlich ausgewiesene Personen, die in branchenübergreifenden Teams entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens dessen langfristige und nachhaltige Sanierung planen und auch operativ umsetzen. Also nicht unbedingt die Heimat von Juristen, aber ganz ohne sie wird es angesichts der komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen auch langfristig nicht gehen. Bozidar Radner schreibt in der return, warum es nicht ohne operative Sanierung geht.
return: Licht am Ende des Tunnels? der erfolgreiche Praxisfall Wellemöbel
Die mittelständische Möbelindustrie in Deutschland muss unter Druck über zukunftsfähige Geschäftsmodelle nachdenken. So wie Wellemöbel.
Möbelbau mit mehr System: Beim Besichtigen des Produktionsbetriebes schiebt der Monteur gerade vorsichtig die Schublade ins kleine Schrankelement eines edlen „Joop!“-Gesamtkunstwerks. Die deutsche Modemarke mit Ausrufezeichen hängt hier sichtbar an der Werkstattwand und flaggt die quasi zur Manufaktur erhobene Abteilung im ostwestfälischen Bad Lippspringe als etwas Besonderes aus.
ZInsO: Die Begründung von Masseverbindlichkeiten im Eröffnungsverfahren der Eigenverwaltung
Im Verfahren nach § 270a InsO und § 270b InsO können vom Gericht auf Antrag hin Einzelermächtigungen zur Begründung von Masseverbindlichkeiten erteilt werden. Das wurde zuletzt vom OLG Dresden und vom OLG Köln im Zusammenhang mit einer jeweiligen Insolvenzanfechtungsstreitigkeit bestätigt. Gleichwohl sind immer noch einzelne Gerichte anderer Auffassung und verweigern die Erteilung von Einzelermächtigungen im Verfahren der vorläufigen Eigenverwaltung, wodurch eine ordnungsgemäße Betriebsfortführung gefährdet oder im schlimmsten Fall dem Unternehmen eine Erfolg versprechende Sanierungschance gänzlich genommen wird. Nun liegt erstmals eine direkte Entscheidung eines OLG vor, mit der (hoffentlich abschließend) Klarheit zu diesem Themenkomplex geschaffen wird.
KKZ: Insolvenzanfechtung erfolgreich vermeiden und abwehren – Kommunen im Fokus
Das Recht der Insolvenzanfechtung (§§ 129 ff. InsO) ist seit jeher zentrales Thema in Wissenschaft und Praxis. Dabei sind neben den Privaten vor allem der Fiskus und die Sozialversicherungsträger sowie auch die Kommunen als Abgaben und Steuergläubiger besonders stark von Anfechtungen betroffen. Sie geraten leicht und regelmäßig in das Visier der Insolvenzverwalter. Der Grund hierfür liegt in einem strikten Mahnwesen und der häufigen Drohung mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, die dann aber nicht umgesetzt werden. Besonders ärgerlich ist es, wenn ein Betrag mühsam zwangsvollstreckt wird und die Kommune dann selbst den Insolvenzantrag so stellt, dass die Vollstreckungshandlung noch im Dreimonatszeitraum liegt. Hier kann allein schon durch ein geschickteres Verhalten bei der Stellung von Fremdanträgen das Anfechtungsrisiko erheblich gesenkt werden.
Staatzanzeiger: Wenn Unternehmer in die Gläubigerfalle tappen
Zeit online: Das Ende ist nah
"Man kann mich mit einem Notfallchirurgen vergleichen", sagt Jasper Stahlschmidt, "und das Unternehmen mit einem Schwerverletzten, den ich behandle." Stahlschmidt ist Sanierungsberater. Er kommt in ein Unternehmen, wenn es fast schon zu spät ist: Wenn die Auftragslage eingebrochen ist und die Zahlungsfristen abgelaufen sind. Wenn die Insolvenz droht. Er will das Unternehmen nicht schließen, wie es Insolvenzverwalter häufig tun, er will es aus seiner Notlage retten und wieder überlebensfähig machen. Trotzdem muss er immer damit rechnen, dass ihm sein Patient auf dem OP-Tisch wegstirbt.
Der letzte Notruf, der ihn erreichte, kam aus Bad Lippspringe bei Paderborn. Im Herbst meldete sich die Firma Wellemöbel in der Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp, bei der Stahlschmidt arbeitet.
DATEV-Magazin: Danach geht es aufwärts
Sanieren statt liquidieren | Das ESUG erleichtert die Sanierung von Unternehmen, mit der Besonderheit, dass die Gesundung des Betriebs unter Insolvenzschutz erfolgt.
DATEV-Magazin: Den Absturz verhindern
Anfechtung des Honorars | In der Krise und Insolvenz des Mandanten sollte der steuerliche Berater nicht nur versuchen, den schwächelnden Gipfelstürmer zu unterstützen, sondern auch darauf achten, nicht selbst den Halt zu verlieren.
Rheinische Post: Unternehmer für die Eigenverwaltung sensibilisieren
Der Gesetzgeber hat vor einigen Jahren eine Option für Unternehmen zur Regelinsolvenz geschaffen. Durch ESUG können Unternehmer gemeinsam mit einem Sanierungsberater an der Restrukturierung ihres Betriebs arbeiten und selbst Entscheidungen für die Zukunft treffen. Es besteht seit 2012, das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen, kurz: ESUG. Doch in der Wirtschaft sind die Möglichkeiten, die ESUG eröffnet, noch immer nicht allzu bekannt - und das kann Unternehmern die Chance nehmen, ihre Unternehmen vor dem Hintergrund fester gesetzlicher Regelungen zu sanieren und so in eine neue Zukunft zu führen. Eine der ersten Kanzleien, die sich mit ESUG und dessen Auswirkungen auf die Sanierung von notleidenden Unternehmen konzentriert hat, ist Buchalik Brömmekamp.
Rheinische Post: Restrukturierungsmarkt: "Der Wettbewerb wird in Zukunft nicht geringer werden"
Der Markt für Insolvenzverwalter und Sanierungsberater verändert sich zusehends. Nicht nur der Wettbewerb zwischen den Kanzleien um qualitativ hochwertige Verfahren wird schärfer - auch die Ausrichtung der Experten wird stark diskutiert. Denn so mancher Verwalter will auch die Beratung vor der Insolvenz forcieren. Themen gab es also genug beim zweiten Rheinische Post-Wirtschaftsforum "Insolvenz und Sanierung". Einer der ersten, die diese Eigenverwaltung vorangetrieben haben, war Robert Buchalik von der auf Sanierung und Restrukturierung spezialisierten Kanzlei Buchalik Brömmekamp. "Die Zahl der ESUG-Verfahren nimmt jedes Jahr zu, aber viele Insolvenzverwalter haben die Bedeutung und die Möglichkeit noch immer nicht verstanden." Er kritisiert die Pläne einiger Verwalter, aufgrund der sich verändernden Marktbedingungen nun auch Sanierungsberatung und die Begleitung von Eigenverwaltungen anzubieten. "Das ist unglaubwürdig."
Rheinische Post: Das Für und Wider der Anfechtungsklage
Gerechtfertigter Schutz der Interessen aller Gläubiger - oder ein Instrument, das eine wirksame Sanierung bremst? Insolvenz- und Sanierungsexperten sehen beim Thema Insolvenzanfechtung jedenfalls einen hohen Gesprächsbedarf. Robert Buchalik (Buchalik Brömmekamp) hat grundsätzlich kein Problem mit der Anfechtung, er hält aber ebenfalls die BGH-Rechtsprechung für "zu exzessiv". Eine Sanierung werde hoffnungslos, wenn sich etwa ein zentraler Lieferant aus Sorge vor Regressen zurückziehe. Hier sieht Buchalik einen Vorteil der Insolvenz in Eigenverwaltung.
nwb Verlag Ausgabe 9 / 2015: Der Steuerberater als Steuermann
Das ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) hat die Vorteile einer erfolgreichen Insolvenz in Eigenverwaltung in größeren Gläubigerkreisen bekannt gemacht, sodass die früher reflexartig ablehnende Haltung nicht mehr zu beobachten ist. Eine Insolvenz in Eigenverwaltung oder gar ein Schutzschirmverfahren sind beileibe kein Allheilmittel und auch nicht für alle insolventen Schuldnerunternehmen geeignet. Dem Steuerberater des Unternehmens kann allerdings eine besondere Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung solcher Verfahren zukommen – zum Wohle des Mandanten und auch nicht zum eigenen Schaden. Diese Rolle sollte er annehmen.
GASTGEWERBE Magazin 10/2015: Die wirtschaftlichen Voraussetzungen müssen vorhanden sein
Robert Buchalik erläutert die Möglichkeiten eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung, welches der Stärkung der Gläu­bigerrechte, vor allem aber zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland dient und einen Anreiz zu einer frühzeitigen Insolvenzantrag­stellung geben soll. Der Schuldner, der frühzeitig einen Insolvenzantrag stellt, soll damit belohnt werden, dass er ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchführen darf.
ZInsO: § 280 InsO: Insolvenzanfechtung und Eigenverwaltung - wer verwaltet und verfügt über die Erlöse?
Die vorliegende Untersuchung zeigt auf, dass im Fall der Eigenverwaltung allein der eigenverwaltende Schuldner die Insolvenzmasse verwalten und über diese verfügen darf und ein Verfügungsrecht des Sachwalters ohne Zustimmung des Schuldners selbst dann nicht besteht, wenn der Sachwalter die Kassenführung übernommen hat.
Unternehmeredition: „Ein großer Wurf“, sagt Robert Buchalik
Drei Jahre nach Einführung des ESUG hat sich das Verfahren in der deutschen Insolvenzordnung etabliert – wenn auch auf niedrigem Niveau. ... Helfen kann in vielen Fällen, wie so häufig, eine gute Kommunikation zwischen dem betroffenen Unternehmen, dem Insolvenzgericht und den wesentlichen Gläubigern. Der Auswahl eines geeigneten Sachverwalters gilt ein gesondertes Augenmerk. „Bei professioneller Durchführung gibt es kaum noch Probleme“, urteilt Robert Buchalik von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp. „ Allenfalls in Verfahren mit unerfahrenen Sachwaltern, die immer wieder zu Verzögerungen führen, weil sie mit den Mechanismen einer Eigenverwaltung nicht ausreichend vertraut sind und in die Mechanismen einer Regelinsolvenz abgleiten.“
Unternehmeredition: Am richtigen Schalter gedreht - ESUG-Beispiel ehm
Eine ausstehende Großforderung hatte die e-h-m elektro-handel in Witten an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Das Unternehmen nutzte die Krise als Chance und steht nach einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung heute besser da als vorher. ...Prekär wurde die Situation, als der Generalunternehmer des Hochschul-Bauprojekts eine Schlusszahlung in Millionenhöhe hinauszögerte. Schneider beauftragte die Unternehmens- und Rechtsberatung Buchalik Brömmekamp mit einer Lageanalyse. Ergebnis: Für den Erhalt des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze sowie die bestmögliche Befriedigung der Gläubigerforderungen kam nur ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung in Frage.
Die Insolvenzanfechtung als notwendiges Korrektiv des faktischen Fiskus- und Krankenkassenprivilegs im Rahmen der Eigenverwaltung
Jenseits der Diskussion um § 133 InsO muss dem Insolvenzanfechtungsrecht jedenfalls zugutegehalten werden, dass es im Rahmen der Sanierung durch ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung in derzeit unverzichtbarer Weise dazu beiträgt, den Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung zu verwirklichen und faktische Privilegien von Fiskus und Sozialversicherungsträgern zu beseitigen. Dies gilt insbesondere, soweit Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ein vorläufiges Insolvenzverfahren nach § 270a InsO oder § 270b InsO (Schutzschirmverfahren) vorausgeht.
Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO – zur bargeschäftsähnlichen Lage als Beweisanzeichen sowie dem verlängerten und erweiterten Eigentumsvorbehalt
Das Urteil des BGH ( vom 12. 2. 2015 – IX ZR 180/12) dämpft die Hoffnung, das Problem der Insolvenzanfechtung im Fall von Bargeschäften oder bargeschäftsähnlichen Lagen in den Griff zu bekommen, erheblich. Mit seinem Urt. v. 17.7.2014 (IX ZR 240/13)1 hatte der Senat ausgeführt, dass der nach § 133 Abs. 1 InsO erforderliche Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners i.a.R. nicht gegeben ist, wenn der Schuldner in einem engen zeitlichen Zusammenhang eine kongruente Gegenleistung für die von ihm empfangene Leistung erbringt, welche zur Fortführung seines eigenen Unternehmens nötig ist und damit den Gläubigern im Allgemeinen nützt.2 Nunmehr stellt der BGH3 klar, dass eine solche bargeschäftsähnliche Situation den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners nicht ausschließt, wenn sich dieser einer mittelbaren Gläubigerbenachteiligung dadurch bewusst wird, dass er trotz Belieferung zu marktgerechten Preisen fortlaufend unrentabel arbeitet und deshalb bei der Fortführung seines Geschäfts weitere Verluste anhäuft, die die Befriedigungschancen der Gläubiger weiter mindern, ohne dass auf längere Sicht Aussicht auf einen Ausgleich besteht.
ZInsO: § 1 InsO – der Erhalt des Unternehmens als Ziel des Insolvenzverfahrens nach Inkrafttreten
Der nationale Gesetzgeber hat mit dem Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) die Vorschriften der InsO mit dem erklärten Ziel geändert, die Sanierung von Unternehmen zu erleichtern. Auch die EU-Kommission hebt im Rahmen der Vorstellung ihrer Grundsätze für die nationalen Insolvenzverfahren darauf ab, bei EU-weit rd. 200.000 Insolvenzen und dem Verlust von 1,7 Mio. verlorenen Arbeitsplätzen jährlich, den Schwerpunkt von der Abwicklung auf die frühzeitige Umstrukturierung von finanziell angeschlagenen, aber potenziell rentablen Unternehmen zu legen. Dies alles bietet Anlass der Frage nachzugehen, ob der Erhalt sanierungsfähiger Unternehmen neben der in § 1 Satz 1 InsO genannten Befriedigung der Gläubiger bereits ein Ziel des Insolvenzverfahrens ist, oder durch die Rechtspraxis zumindest zu einem solchen entwickelt wird. Auch soll der Frage nachgegangen werden, ob die Rechtspraxis das richtige Verständnis von der bestmöglichen Gläubigerbefriedigung hat und ob es zumindest gedankliche Ansätze gibt, die bislang so nicht in Betracht gezogen werden.
ZInsO: Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO – zur bargeschäftsähnlichen Lage als Beweisanzeichen sowie dem verlängerten und erweiterten Eigentumsvorbehalt
Das vorliegende Urteil des BGH dämpft die Hoffnung, das Problem der Insolvenzanfechtung im Fall von Bargeschäften oder bargeschäftsähnlichen Lagen in den Griff zu bekommen, erheblich. Mit seinem Urt. v. 17.7.2014 (IX ZR 240/13) hatte der Senat ausgeführt, dass der nach § 133 Abs. 1 InsO erforderliche Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners i.a.R. nicht gegeben ist, wenn der Schuldner in einem engen zeitlichen Zusammenhang eine kongruente Gegenleistung für die von ihm empfangene Leistung erbringt, welche zur Fortführung seines eigenen Unternehmens nötig ist und damit den Gläubigern im Allgemeinen nützt. Nunmehr stellt der BGH klar, dass eine solche bargeschäftsähnliche Situation den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners nicht ausschließt, wenn sich dieser einer mittelbaren Gläubigerbenachteiligung dadurch bewusst wird, dass er trotz Belieferung zu marktgerechten Preisen fortlaufend unrentabel arbeitet und deshalb bei der Fortführung seines Geschäfts weitere Verluste anhäuft, die die Befriedigungschancen der Gläubiger weiter mindern, ohne dass auf längere Sicht Aussicht auf einen Ausgleich besteht. Im Mittelpunkt stand damit die Frage, ob die Fortführung der Produktion für die Gläubiger von Nutzen war. Ferner verneint der Senat eine bargeschäftsähnliche Lage, wenn Gläubiger und Schuldner einen – in der Praxis üblichen – sog. verlängerten und erweiterten Eigentumsvorbehalt in der Form des Kontokorrentvorbehalts vereinbart haben, weil es an der nach § 142 InsO für das Bargeschäft erforderlichen Unmittelbarkeit und Gleichartigkeit zwischen Leistung und Gegenleistung fehlt.
Finance-Magazin: ESUG-Eigenverwaltung: Das Berater-Ranking
LTO: Drei Jahre ESUG - viele Gewinner, ebenso viele Verlierer
Drei Jahre ist das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen alt. Zeit also, um ein erstes Fazit zu ziehen: Welche Kanzleien und Berater profitieren, wo sind die Verlierer? Zwei Rankings wollen Klarheit schaffen – und verwirren doch nur mit unterschiedlichen Ergebnissen. Eines ist aber sicher: Unter Druck geraten vor allem die kleinen Kanzleien.
hww oder White & Case und Buchalik Brömmekamp? Wer ist denn nun die führende ESUG-Kanzlei? Geht es nach dem Ranking, das die Wirtschaftswoche Online vor wenigen Tagen veröffentlicht hat, ist es hww. Eine andere Rangliste, die kürzlich im Finance-Magazin publiziert wurde, sieht Buchalik Brömmekamp und White & Case vorne. Buchalik Brömmekamp hat die Auswertung zwar selbst erstellt, dazu aber neben eigenen Informationen auch Daten der Beratung Perspektiv GmbH und des Insolvenzportals zusammengetragen.
ZInsO: Die Kenntnis von der Zahlungsunfähigkeit bei der Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO – sachgerechte Beweiswürdigung als Baustein eines interessengerechten Insolvenzanfechtungsrechts
Dass die Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO für die am Wirtschaftsleben Beteiligten ein Problem ist, wurde hinlänglich beschrieben und hat Berufsverbände sowie den Gesetzgeber erneut auf den Plan gerufen. In der Praxis sind vor allem unberechtigte und schlecht begründete Zahlungsaufforderungen der Insolvenzverwalter ein großes Ärgernis für die Betroffenen. Anfechtungsansprüche werden nach der Erfahrung der Autoren zu leichtfertig geltend gemacht. Immer noch beschränken sich viele Anfechtungsschreiben selbst bei sehr hohen Anfechtungsbeträgen auf ein paar Zeilen und die bloße Wiedergabe von Rechtsprechungszitaten. Eine Auseinandersetzung mit dem konkreten Sachverhalt fehlt oft. Die Lösung für die Betroffenen liegt indes nicht in einer Gesetzesänderung, sondern in einer Rückbesinnung auf das, was Juristen in ihrer Ausbildung gelernt haben: Die korrekte Auslegung von Tatbestandsmerkmalen und eine zutreffende Würdigung der bewiesenen Tatsachen und Beweisanzeichen. Die neuere Rechtsprechung des BGH und einiger Instanzgerichte gibt hier Anlass zur Hoffnung.
RA Robert Buchalik, RA Dr. Olaf Hiebert
Finance: ESUG-Eigenverwaltung: Das Berater-Ranking
Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung nach dem ESUG hat ein lukratives Spielfeld für Berater geschaffen. Aber nur wenige Player haben sich im Markt etabliert – wer bei den ESUG-Verfahren die Fäden zieht. Noch ist der Anteil von ESUG-Verfahren im Vergleich zur Menge an regulären Insolvenzverfahren gering. Aber für die Beraterbranche hat der Gesetzgeber mit der Einführung der Sanierung unter Eigenverwaltung ganz neue Betätigungsfelder eröffnet. Denn: Anders als im klassischen Insolvenzverfahren, bei dem ein vom Gericht ernannter Verwalter das Unternehmen häufig nur rechtlich abwickelt, zielt das ESUG-Verfahren auf eine langfristige Restrukturierung. Da sind nicht nur juristische Kenntnisse gefragt, sondern auch betriebswirtschaftliches Knowhow.
Manager Magazin: Eine unterschätzte Chance: Sanierung unter Insolvenzschutz
Krisensituationen sind Ausnahmesituationen, das gilt vor allem dann, wenn Zahlungsunfähigkeit und damit konkrete Insolvenzgefahr droht. Schnelles und entschlossenes Handeln ist gefragt. Viele Unternehmen wissen immer noch nicht um die neuen Handlungsmöglichkeiten, die das ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) bietet. Mit einem Insolvenzplan in Eigenverwaltung erhält das Unternehmen die Möglichkeit, eine Sanierung unter Insolvenzschutz anzugehen, ohne dass es dabei zum Kontrollverlust kommt und ohne dass der Gesellschafter sein Unternehmen verliert. Welche Erfolgsfaktoren dabei eine Rolle spielen, beschreibt Robert Buchalik, Partner des Beratungsunternehmens Buchalik Brömmekamp.
Return: Ein Unternehmen in der Krise rüstet auf
Nach jahrelanger positiver Entwicklung fiel die GEBAG Mitte 2011 in eine wirtschaftliche Krise. Der Aufbau eines strategischen Zentraleinkaufs durch Buchalik Brömmekamp stand im Fokus der erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen. Dadurch sparte das Duisburger Unternehmen mehrere Millionen Euro ein. Ein Beispiel für die hohe Effizienz von Beschaffungsaktivitäten.
ZInsO: Anmerkung zu LG Hamburg, Beschl. v. 10.12.2014 - 326 T 143/14 (rkr.)
Nachdem das Insolvenzgericht den Beschwerden nicht abgeholfen hatte, erfolgte eine Entscheidung durch das LG in Kammerbesetzung. Die Beschwerden gegen den Zurückweisungsbeschluss des Insolvenzgerichts sind gem. §§ 78 Abs. 2 Satz 3, 6 InsO zulässig, aber unbegründet. Das Gericht ist der Ansicht, dass der Beschluss des Insolvenzgerichts zwar im Rahmen einer sofortigen Beschwerde überprüfbar ist, aber nicht festgestellt werden kann, dass die Beschlüsse der Gläubigerversammlung dem gemeinsamen Interesse der Gläubigergemeinschaft widersprechen. Das Gericht stellt zunächst klar, dass § 78 InsO eng auszulegen ist. Der mit der Aufhebung eines Beschlusses der Gläubigerversammlung einhergehende Eingriff in die Gläubigerautonomie unterliegt strengen Voraussetzungen. Die Berechtigung zur Aufhebung von Beschlüssen besteht nur in Ausnahmefällen. Im Zweifel muss die Entscheidung der Gläubigerversammlung akzeptiert werden.
RA Dr. Olaf Hiebert
ZInsO: Anmerkung zu LG Hamburg, Beschl. v. 10. 12. 2014 – 326 T 163/14 (rkr.)
Das LG hat mit seiner Entscheidung die Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen einen Beschluss des Insolvenzgerichts, der einen Insolvenzplan bestätigt (sog. Bestätigungsbeschluss i.S.d. § 248 Abs. 1 InsO), nach § 253 Abs. 2 Satz 3 InsO und das dort genannte Erfordernis der Glaubhaftmachung einer wesentlichen Schlechterstellung des Beschwerdeführers durch den Insolvenzplan konkretisiert. Die Beschwerdeführer hatten den Bestätigungsbeschluss des Insolvenzgerichtes u.a. mit dem Vortrag angegriffen, der von der eigenverwaltenden Schuldnerin vorgelegte Insolvenzplan sei unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften (§ 250 InsO) zustande gekommen und stelle sie als Insolvenzgläubiger schlechter, als sie im Fall der Umsetzung eines alternativen Insolvenzplans, der von ihnen in Grundzügen skizziert wird, bzw. der Fortführung des Insolvenzverfahrens unter Aufhebung der Eigenverwaltung stünden.
ZInsO: Zur verfahrensrechtlichen Behandlung von Planänderungen im Erörterungs- und Abstimmungstermin - zwischen Gläubigerautonomie und gerichtlicher Verfahrensleitung
Der Insolvenzplan ist das wesentliche Element des gerichtlichen Sanierungsverfahrens in Deutschland – der Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung unter Umsetzung eines Insolvenzplankonzepts. Er wird entweder von der Schuldnerin selbst oder einem Sachwalter/Insolvenzverwalter im Auftrag der Gläubigerversammlung vorgelegt (§§ 218, 284 InsO). Soweit der Plan nicht von Amts wegen nach § 231 InsO zurückzuweisen ist, hat das Insolvenzgericht einen Erörterungs- und Abstimmungstermin nach § 235 InsO anzuberaumen. Dem Gericht obliegt gem. § 76 Abs. 1 InsO die Leitung des Termins, der eine Gläubigerversammlung i.S.d. §§ 74 ff. InsO ist. Dieser Beitrag wird zeigen, dass sich die Aufgabe des Gerichts auf die Versammlungsleitung beschränkt. Herrin des Verfahrens ist die Gläubigergemeinschaft, die ihren Willen durch ihr wichtigstes Organ neben dem Gläubigerausschuss, die Gläubigerversammlung, artikuliert. Dieses Organ besitzt die höchste Legitimation im gesamten Insolvenzverfahren. Insbesondere ist das Gericht nicht ermächtigt, einer abstimmungswilligen und abstimmungsbereiten Gläubigerversammlung die Abstimmung über einen im Termin geänderten Insolvenzplan (§ 240 InsO) zu verweigern, indem es den Abstimmungstermin gegen den Willen der Mehrheit der anwesenden Gläubiger verlegt.3 Abgesehen von dem hierdurch entstehenden Schaden verstößt eine solche Vorgehensweise in schwerwiegender Weise gegen den Grundsatz der Gläubigerautonomie. Das Insolvenzverfahren dient der Befriedigung der Gläubiger; deren Interessen haben Vorrang.
ZInsO: Die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen im Eigenverwaltungseröffnungsverfahren
Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag nach § 28d SGB IV umfasst die Summe der Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten und Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag) und ist gem. § 23 Abs. 1 Satz 2 SGB IV vom Arbeitgeber spätestens am drittletzten Bankarbeitstag eines jeden Monats an die Krankenkassen als Einzugsstellen zu entrichten. Im Fall der Nichtabführung der Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung macht sich der Arbeitgeber nach § 266a Abs. 1 StGB i.V.m. § 14 StGB strafbar. Die reine Nichtzahlung der Arbeitgeberanteile ist dagegen nicht strafbar. Der folgende Beitrag erörtert, wie im Rahmen eines vorläu&gen Eigenverwaltungsverfahrens (§ 270a InsO) bzw. eines Schutzschirmverfahrens (§ 270b InsO) mit der Abführung der Sozialversicherungsbeiträge im Lichte der vor Kurzem veröffentlichten Entscheidungen des AG Hamburg v. 14.7.2014 und des AG Düsseldorf v. 10.7.2014 umzugehen ist.
RA Robert Buchalik, RA Alfred Kraus
Das bisherige Insolvenzrecht verhinderte in vielen Fällen, dass lebensfähige Unternehmen durch ein eröffnetes Insolvenzverfahren saniert werden konnten. Mit der Gesetzesreform (ESUG) hat der Gesetzgeber im Jahre 2012 den Weg durch die Insolvenz für Krisenunternehmen deutlich erleichtert.
"Wir wollen eine Sanierungskultur der zweiten Chance für Unternehmen"
Ein Expertennetzwerk für Eigenverwaltung und das Insolvenzplanverfahren bietet der Bundesverband der ESUG-Berater Deutschland (BV-ESUG) an. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, marktfähige Unternehmen durch eine Sanierung unter Insolvenzschutz eine zweite Chance zu bieten. Dessen Vorstandsvorsitzender, Robert Buchalik, erklärt, dass - aufgrund mangelnder Erfahrung im Umgang mit der Eigenverwaltung der Berater - immer noch etliche Verfahren von den Gerichten zurückgewiesen werden.
Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) wurde die veraltete Insolvenzordnung weitreichend verändert. Der Einfluss der Gerichte und Insolvenzverwalter ist erheblich geringer geworden - das insolvente Unternehmen kann - zusammen mit seinen Gläubigern - bestimmen, wie unter Insolvenzschutz saniert wird. Trotzdem machen deutsche Unternehmen noch viel zu wenig Gebrauch von den Möglichkeiten, die das neue Recht bietet und wählen stattdessen das Regelinsolvenzverfahren.
RA Robert Buchalik / RA Dr. Olaf Hiebert
Fachmagazin Industrie Bedarf: Was Sie über das Risiko der Ratenzahlung wissen sollten!
Die ausufernde Insolvenzanfechtung stellt für den redlichen Unternehmer ein ernstzunehmendes Problem dar. Gerät der Kunde in die Insolvenz, ist es schon ärgerlich genug, eine Forderung ganz oder teilweise abschreiben zu müssen. Doch Insolvenzverwalter können mithilfe der Anfechtung Erlöse zurückfordern, die weit vor der Insolvenz erzielt wurden. Auch Ratenzahlungen sind seit dem sogenannten "Nikolausurteil" des Bundesgerichtshofes nicht mehr von der Anfechtung ausgeschlossen. RA Robert Buchalik erläutert die Möglichkeiten, wie Anfechtungsansprüche vermieden und abgewehrt werden können.
ZInsO: Die Anfechtbarkeit der Zahlung von Beraterhonoraren und der Anspruch nach § 64 Satz 1 GmbHG in der (vorläufigen) Eigenverwaltung
Im ESUG-Verfahren stehen dem Unternehmer vor allem Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zur Seite, die sich auf die Vorbereitung und Begleitung von Unternehmen und ihren Rechtsträgern durch das gerichtliche Sanierungsverfahren, die Insolvenz in Eigenverwaltung, spezialisiert haben. Der Grad der Spezialisierung dieser Berater hat sich seit Inkrafttreten des ESUG deutlich erhöht. Da die wenigsten Schuldner über das notwendige Spezialwissen verfügen, müssen sie dieses „einkaufen“. Die Vergütung der Berater stellt einen im Vergleich zur Regelinsolvenz zusätzlichen Aufwand dar, der von dem Schuldner getragen werden muss und damit die (spätere) Insolvenzmasse belastet. Es stellt sich – vor allem bei gescheiterten Sanierungsverfahren – regelmäßig die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Zahlung der Vergütung anfechtbar ist und Geschäftsführer sowie Sanierungsgeschäftsführer Zahlungen mit Mitteln des Schuldners ohne Risiko der persönlichen Inanspruchnahme (§ 64 Satz 1 GmbHG) vornehmen können; vor allem wenn die Vergütung für vor Insolvenzantragstellung erbrachte Leistungen erst nach diesem Antrag gezahlt wird.
Robert Buchalik / Dr. Olaf Hiebert
Unternehmeredition: Neu gegründeter Bundesverband der ESUG-Berater e.V.
Die Sanierungsmöglichkeiten unter Insolvenzschutz sind im deutschen Mittelstand wenig bekannt. Die hohe Zahl an Ablehnungen vor Gericht weist außerdem auf schlecht vorbereitete Anträge und Beratungsdefi zite hin. Der neu gegründete Bundesverband der ESUG Berater Deutschland e.V. will Abhilfe schaffen. Unter der Führung von Robert Buchalik (Buchalik Brömmerkamp), Johannes Koepsell (GKS Rechtsanwälte) und Lennart Koch (taskforce AG) soll eine zweite Chance für Unternehmer durch den Weg einer Sanierung geschaffen werden. Angeboten werden Informationen und Beratungsleistungen zu Themen wie vorläufige Eigenverwaltung und Schutzschirmverfahren.
Unternehmeredition: "Voll im Plan"
Der Artikel "Voll im Plan" setzt sich mit der Frage auseinander, inwieweit das neue Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) seit 2012 genutzt wird und wie sinnvoll es ist. Im Gegensatz zu einigen kritischen Studien beweisen erfolgreiche Restrukturierungen, dass das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ein vielversprechendes Instrument zur Rettung eines Unternehmens ist. Robert Buchalik berichtet, dass Unternehmer seit Einführung des ESUG bessere Chancen hätten, ihren Sanierungsplan umzusetzen.
ZInsO-Newsletter: Die D&O-Versicherung des Sanierungsgeschäftsführers
Sanierungsgeschäftsführer (CRO) sind mit den grundsätzlichen Risiken einer Geschäftsführung in der Krise durchaus vertraut. Die Anforderungen, die der CRO an die D&O-Versicherung stellen sollte, sind durchaus unterschiedlich. Trotz ihrer häufig sehr detaillierten Kenntnisse der möglichen Haftungsrisiken fehlt es ihnen an der Expertise, den für sie richtigen und optimalen Versicherungsschutz auszuwählen.
Unternehmeredition Spezial "Steuern und Recht": Steuern in der Eigenverwaltung
Für das Insolvenzverfahren in der Eigenverwaltung gelten spezielle Vorschriften.Auch steuerlich ergeben sich Besonderheiten, die deutlich von einem Regelinsolvenzverfahren mit Bestellung eines Insolvenzverwalters abweichen. Durch die Eigenverwaltung ändert sich an den steuerlichen Pflichten des Unternehmens zunächst nichts. Das Unternehmen bzw. die Geschäftsleitung ist grundsätzlich weiterhin zur Abgabe von Steuererklärungen und Zahlungen von Steuerverbindlichkeiten verpflichtet.
Robert Buchalik, Phillip-Boie Harder
Manager Magazin: Sanierung unter Insolvenzschutz
Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG), das am 1. März 2012 in Kraft getreten ist, wurde die bislang veraltete Insolvenzordnung weitreichend verändert. Nunmehr bestimmt das insolvente Unternehmen zusammen mit seinen Gläubigern wie unter Insolvenzschutz saniert wird. Der Einfluss der Gerichte und Insolvenzverwalter ist erheblich geringer geworden. Ein Schuldner, der sich mit seinen Gläubigern einig ist, kann rechtssicher das Verfahren gestalten und den Ausgang des Verfahrens bestimmen.
Robert Buchalik / Infoline Berater als Beihefter im manager magazin
IHK Berlin: Wenn der Insolvenzverwalter beim Gläubiger anklopft
Wer Teilzahlungsvereinbarungen oder veränderte Zahlungsziele mit seinem Vertragspartner trift, dem wird das Wissen um die Zahlungs(un)fähigkeit seines Geschäftspartners unterstellt. Der Insolvenzverwalter hat damit das Recht, diese Zahlungen – rückwirkend für maximal zehn Jahre – für die Gläubigermasse einzuziehen.
IHK Magdeburg: Risiko Ratenzahlung - Wenn der Insolvenzverwalter kommt
"Keinesfalls sollte dem Anfechtungsbegehren eines Insolvenzverwalters ohne Weiteres nachgegeben werden".
Wirtschaft am bayrische Untermain: Wenn der Insolvenzverwalter kommt
ihk.wirtschaft: Risiko Ratenzahlung
Die ausufernde Insolvenzanfechtung stellt für den redlichen Unternehmer ein ernst zu nehmendes Problem dar. Buchalik Brömmekamp informiert über das Anfechtungsrecht und das Risiko von Ratenzahlungen.
Markt und Mittelstand: Risiko Ratenzahlung: Die Anfechtung vermeiden
Gerät ein Kunde in die Insolvenz, blicken Insolvenzverwalter auf die langjährigen Geschäftsbeziehungen zurück. Sie fordern Erlöse zurück, die weit vor der Insolvenz erzielt wurden – eine Gefahr für Unternehmer.
Banken-Times: Verbesserung der Risikoposition der Bank durch Insolvenzplan und Eigenverwaltung
Die Verbesserung der Risikoposition der Bank. Die Bank hat im Gläubigerausschuss meist nur einen Sitz. Ihre Stimme hat nicht mehr Gewicht wie die des Kleingläubigers oder des Arbeitnehmers. Gleichwohl kann die Bank, wenn sie ihre Kompetenz richtig einsetzt, den Verfahrensgang in der Insolvenz im Wesentlichen bestimmen. Die Insolvenz wird damit zur Chance, nicht nur für den Schuldner sondern auch für die Bank.
ZInsO: Insolvenzanfechtung und Insolvenzplan
Das Recht der Insolvenzanfechtung dient der Verwirklichung des in § 1 Satz 1 InsO normierten Grundsatzes der Gläubigergleichbehandlung und ist in vielen Fällen die einzige ordnungspolitische Möglichkeit Insolvenzverfahren überhaupt eröffnungsfähig zu machen. Doch in welchem Umfang und in welchen Konstellationen ist der Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter verpflichtet, diese Ansprüche geltend zu machen? Kann die Gläubigergemeinschaft sich dafür entscheiden, auf die Durchsetzung von Anfechtungsansprüchen – z.B. aufgrund wirtschaftlicher Gesichtspunkte und/oder im Interesse einer nachhaltigen Sanierung des Schuldnerunternehmens – zu verzichten?
ZInsO: Rechtsanwalt Robert Buchalik zu dem Insolvenzantrag der PROKON
Der Windparkbetreiber PROKON, hat am 22.1.2014 einen Insolvenzantrag gestellt. Über 70.000 Anleger müssen das Schlimmste befürchten: einen Totalverlust ihrer Anlage. Über den Prokon-Antrag und was Angleger jetzt tun müssen, berichtet Robert Buchalik in der aktuellen ZInsO.
Wiwo: Welche Kanzleien vom neuen Insolvenzrecht profitieren
Die Eigenverwaltung ist der Stern am Insolvenzhimmel. Auch viele Mittelständler fragen gezielt nach der „Insolvenz light“. Die Folge: Spieler mischen die Sanierungsbranche auf, die bisher kaum im Rampenlicht standen. Von den bisherigen Platzhirschen des Insolvenzgeschehens werden vor allem drei Esug-Aufsteiger argwöhnisch beäugt: darunter Buchalik Brömmekamp aus Düsseldorf.
Finance: Prokon meldet Insolvenz an
Der Windkraftfinanzierer Prokon steht vor dem Aus: Das Unternehmen konnte nicht genug Genussrechtsgläubiger bei der Stange halten und hat nun Insolvenz beantragt. Den Insolvenzrechtsexperten Robert Buchalik hat die Wahl des Regelinsolvenzverfahrens überrascht, denn eigentlich sei Prokon aus seiner Sicht ein idealer Kandidat für eine Insolvenz in Eigenverwaltung oder ein Schutzschirmverfahren gewesen, insbesondere wegen der Granularität der Prokon-Vermögenswerte, die laut Prokon-Bilanz 1,1 Milliarden Euro wert sein sollen.
IHK Cottbus: Arbeitsleitfaden für Mitglieder im Gläubigerausschuss entwickelt
Der Gläubigerausschuss ist nach dem ESUG das zentrale Steuerungsorgan für die Mitbestimmung der Gläubiger an der Sanierung eines insolventen Unternehmens sowie für die Auswahl des Sachwalters. die Kanzlei Buchalik Brömmekamp hat nun einen Arbeitsleitfaden für Mitglieder des Gläubigerausschusses entwickelt.
Download des Arbeitsleitfadens
Jahrbuch Restrukturierung: Neue Wege zur Krisenbewältigung
Mit dem Inkrafttreten des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) am 1. März 2012 hat sich die Welt der Insolvenzabwicklung grundlegend verändert. Das neue Recht ist in vielen Unternehmen zwar noch nicht angekommen, und es gilt noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, gleichwohl steigt die Zahl der Unternehmen, die sich über ein Schutzschirmverfahren oder eine vorläufige Eigenverwaltung in der Insolvenz sanieren, stetig.
Jahrbuch Restrukturierung: Lightversion für Sanierungsgutachten
brot+backwaren: Neue Wege in der Krisenbewältigung
Mit dem Inkrafttreten des ESUG (Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) hat sich die Welt der Insolvenzabwicklung verändert. Die Zahl der Unternehmen, die sich über ein Schutzschirmverfahren oder eine vorläufige Eigenverwaltung in der Insolvenz sanieren, steigt stetig.
IHK Aachen: Hilfe in der Regen-Zeit - Schutzschirm oder vorläufige Eigenverwaltung
Experten gehen davon aus, dass von den jährlich rund 30.000 insolventen Unternehmen, die einen Insolvenzantrag stellen, etwa 5.000 grundsätzlich sanierungsfähig wären – wenn rechtzeitig der Weg zu einer Sanierung unter Insolvenzschutz überlegt und das Verfahren professionell vorbereitet würde. Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG), das zum 1. März 2012 in Kraft getreten ist, bietet die Insolvenzordnung mit dem Schutzschirmverfahren und einer gestärkten Eigenverwaltung neue Handlungsoptionen in der Krise, bei denen der Unternehmer weiterhin „am Ruder“ bleibt.
SteuK: Umsatzsteuerliche Korrekturen in der vorläufigen Insolvenz
Die Finanzverwaltung nimmt in ihrem BMF-Schreiben vom 12.4.2013 (IV D 2 – S 7330/09/10001:001, BeckVerw 270869) hinsichtlich der Vereinnahmung des Entgelts in der vorläufigen Insolvenzverwaltung von bereits vor oder während der vorläufigen Insolvenzverwaltung nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 UStG berichtigten Umsätzen zu Fragen der Anwendung der umsatzsteuerlichen Korrekturvorschriften Stellung.
NZI: Ablehnung der Bestätigung des Insolvenzplans wegen fehlerhafter Gruppenbildung
Das LG Neuruppin hat einen Insolvenzplan wegen fehlerhafter Gruppenbildung abgelehnt. Der Schuldner hatte eine Aufteilung der Gläubiger in Gruppen eins bis fünf vorgenommen. Die Gruppen eins, zwei und fünf stimmten dem Insolvenzplan zu, bei den Gruppen drei und vier wurde die Mehrheit für die Zustimmung nicht erreicht. Diese Aufteilung führte zur Ablehnung des Insolvenzplanes, da eine sachgerechte Abgrenzung von Gläubigergruppen gleicher Rechtstellung nicht stattgefunden habe. Gemäß InsO §§ 222 III S. 2,6,253, 222 II ist eine Gruppenbildung nur dann zulässig, wenn Beteiligte mit gleichartigen wirtschaftlichen Interessen zusammengefasst und die Gruppen sachgerecht voneinander abgegrenzt werden.
SteuK: Bilanzierungskonkurrenz – Änderung eines Feststellungsbescheids, § 174 Abs. 4 AO
TH Technischer Handel: Verhaltene Stimmung
Ohne Risikomanagement geht es nicht. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen, unter denen es derzeit zu agieren gilt, machte Bozidar Radner bei allen Regionstreffen des VTH in einem gut einstündigen Vortrag deutlich, wie wichtig das Risikomanagement für die Branche ist. Gemeinsam mit der VTH-Geschäftsstelle hatte Radner eine Untersuchung unter den VTH-Mitgliedern durchgeführt.
ZInsO: Gewerbesteuerliche Behandlung von Sanierungsgewinnen
Die aktualisierte Verfügung der OFD Magdeburg bringt keine wesentlichen Neuerungen für die steuerliche Behandlung von Sanierungsgewinnen. In den Hinweisen wird lediglich die Verfahrensweise auf Grundlage der BFH-Entscheidung v. 25.4.2012 klargestellt. Diese entspricht der im Sanierungserlass vorgesehenen Verfahrensweise, der zufolge Finanzämter über den Sanierungserlass hinsichtlich der Einkommen- und Körperschaftsteuer und die Gemeinden hinsichtlich der Gewerbesteuer entscheiden.
ZInsO: Vorbesprechungen mit dem Insolvenzgericht
Zum Erhalt von Sanierungschancen ist erforderlich, dass die Gerichte schnell auf einen Eigenverwaltungsantrag reagieren, um den Geschäftsbetrieb sicher zu stellen und weder die Kunden noch die Lieferanten und Arbeitnehmer des Schuldners zu verunsichern. Dabei hat sich strategisch eine enge Abstimmung mit den Verfahrensbeteiligten und vor allem die Vorbesprechung mit dem Insolvenzgericht nicht nur als besonders effektiv, sondern zur erfolgreichen Verfahrenseinleitung als zwingend erforderlich erwiesen.
Technischer Handel: Risikomanagement erhöht die Erfolgschancen
„Risikomanagement ist wichtig, aber operative Themen haben Vorrang“, so lautet die zentrale Aussage einer Studie zum Einsatz des Risikomanagements im Technischen Handel, an der sich über 80 Unternehmen beteiligt haben. In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp wollte der VTH Verband Technischer Handel von seinen Mitgliedern erfahren, wie sie sich vor Unternehmenskrisen schützen. Im Ergebnis erkennen die Technischen Händler zwar mehrheitlich die Bedeutung des Themas, haben aber Nachholbedarf bei der praktischen Umsetzung.
Bozidar Radner, Markus Haase
ZInsO: Zur Begründung von Masseverbindlichkeiten durch den eigenverwaltenden Schuldner im Verfahren nach § 270a InsO
Auch nach der BGH-Entscheidung v. 7.2.2013 sind Einzelermächtigungen im Verfahren nach § 270a InsO weiterhin zulässig, denn der IX. Senat konnte weder noch hat er eine Entscheidung in der Sache getroffen. Die Ermächtigung des Schuldners, erforderlichenfalls Verbindlichkeiten zulasten der späteren Insolvenzmasse begründen zu können, entspricht nicht nur der h.M., sondern auch dem gesetzgeberischen Willen, die Sanierung von insolventen Unternehmen zu erleichtern.
Controller-Magazin: Weiterentwicklung des Controllings – unternehmensspezifisch ausgerichtet
Die Anforderungen an das Controlling und der Anspruch des Controllings sind gestiegenen. Die Qualität des Controllings kann als Indiz für eine nachhaltige Entwicklung der Unternehmen angesehen werden. Um das Heft des Handelns in den eigenen Händen zu behalten, sollte sich das Controlling proaktiv mit der eigenen Weiterentwicklung beschäftigen.
Unternehmeredition Steuern und Recht: Steuerersparnis durch Eigenverwaltung?
NZI: Konzerninsolvenzen – Verfahrensoptimierung zur Sanierung von Unternehmensverbänden?
Phillip-Boie Harder, Dr. Michael Lojowsky
Insolvenzblog: Banken und Lieferanten als Garanten einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung
INDat-Report: Eigenverwaltung benötigen Berater
INDat-Report: Was 100 Praktiker vom ESUG halten
Der INDat-Report hat 100 Praktiker und Beobachter des Insolvenz- und Restrukturierungsgeschehens gebeten, Lob, Kritik, Bestandsaufnahmen, Erwartungen und Befürchtungen, Verbesserungsvorschläge und Erfolgsmeldungen in einem Satz kurz und bündig auf den Punkt zu bringen. Somit ergibt sich aus den pointierten Statements der Verwalter / Sachwalter, Sanierungsberater, Gläubigervertreter, Richter, Sachverständigen der ESUG -Anhörung im Rechtsausschuss und weiteren Verfahrensakteure eine breite Palette der Bewertungen und Einschätzungen, wie das ESUG ankommt und wirkt. Das Statement von Robert Buchalik finden Sie auf Seite 23.
NZI: Gesellschafterdarlehen und Zahlungsunfähgkeit
Der BGH hat für Rechtssicherheit gesorgt: Fällige und ernsthaft eingeforderte Zahlungspflichten gegenüber Gesellschaftern sind stets im Liquiditätsstatus zur Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO zu berücksichtigen. Der insolvenzbedrohten Gesellschaft steht insoweit kein Leistungsverweigerungsrecht
gegenüber Gesellschaftern zu.
Dr. Eike Knolle, Dr. Michael Lojowsky
Finance: ESUG-Eigenverwaltung: Ohne Cash keine Chance
Finance: ESUG im Belastungstest
Das neue Insolvenzrecht hat die Welt der Restrukturierung grundlegend verändert. Unternehmen wie Centrotherm oder Solarwatt haben die neuen Verfahren bereits genutzt. Dennoch ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig.
ZinsO: Studie zu den §§ 270a und 270b InsO-Verfahren
Die Rahmenbedingungen in Insolvenzverfahren haben sich erheblich verändert. Die Datenlage für eine gründliche Analyse ist allerdings äußerst fragil, denn die Veröffentlichung eines Antrags für ein Schutzschirm- oder vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren ist bis zur Eröffnung nicht vorgesehen. Buchalik Brömmekamp hat die deutschen Insolvenzgerichte zu den aktuellen §§ 270a, 270b InsO-Verfahren im Zeitraum März – Oktober befragt.
Rober Buchalik, Markus Haase, Prof. Hans Haarmeyer (DIAI)
Wir Familienunternehmer: Sanieren statt Liquidieren
Für Unternehmer kann die Insolvenz eine zweite Chance sein. Professionelle Vorbreitung ist aber die Voraussetzung, weiß Bozidar Radner von der Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung
VentureCapital Magazin: Erleichterte Unternehmenssanierung
Mit Inkrafttreten des ESUG am 1. März 2012 hat sich die Welt der Insolvenzabwicklung grundlegend verändert. Robert Buchalik berichtet über das neue Insolvenzrecht aus Investoren- und Eigentümersicht.
Jahrbuch Restrukturierung: Intensive Vorbereitung
Jahrbuch CFO: Chancen des neuen Insolvenzrechtes nutzen
Schon jetzt ist das neue Insolvenzrecht ein Erfolg. Es gilt jedoch: Nur wer sich professionell vorbereitet, kann sein Unternehmen mittels Insolvenzplanverfahren erfolgreich sanieren.
ZInsO-Dokumentation - Studie zur Einführung des ESUG
Die bb [sozietät] Buchalik Brömmekamp hat sechs Monate nach Inkrafttreten der neuen Insolvenzordnung für den 1. Deutschen Gläubigerkongress eine Bestandsaufnahme durchgeführt und bei Gläubigern, Insolvenzverwaltern, Beratern, Richtern und Investoren nachgefragt, inwieweit die Novelle bereits von den Beteiligten angenommen wird.
Robert Buchalik, Markus Haase
Finance: Sanierungsexperte Robert Buchalik zieht erste Zwischenbilanz zum ESUG
Mit viel Wirbel ist Anfang März das ESUG in Kraft getreten. Die Hoffnung auf die Reform des Insolvenzrechts waren groß. Robert Buchalik spricht über die Akzeptanz bei Banken und Richtern, die Stigmatisierung in der Insolvenz und die Fälle Q-Cells und Schlecker.
Finance: Insolvenz in Eigenregie wird beliebter
Die Erwartungen an die Reform des Insolvenzrechts waren hoch. Nun scheinen sie sich zu erfüllen: In den letzten Monaten haben immer mehr Unternehmen die Möglichkeit genutzt, sich in Eigenregie zu sanieren.
Jahrbuch Restrukturierung 2012: Analyse der Wertschöpfung
Womit verdienen Unternehmen Geld und womit verbrennen sie es? Ganz zu Beginn einer jeden Restrukturierung sollte diese Frage stehen. In der Regel kommt die Antwort entweder wie aus der Pistole geschossen oder es gibt keine konkrete Antwort, bzw. man schaut in fragende Augen. Wie auch immer die Reaktion aussieht, Fakt ist, dass die allerwenigsten Krisenunternehmen wirklich wissen, wo(mit) sie Gewinn machen oder eben auch draufzahlen.
Bozidar Radner und Petra Schmock
SteuerConsultant: Die Unternehmensinsolvenz in der Beratungspraxis
Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) haben sich zahlreiche praxisrelevante Änderungen der Insolvenzordnung ergeben. Insbesondere Steuerberater, die die Bescheinigung für das neue Schutzschirmverfahren ausstellen möchten, haben viel Neues zu beachten.
Robert Buchalik, Alfred Kraus, Norman Lenger, Dr. Jochen Vogel
CFbiz: Bick auf den deutschen Non-Performing Loan-Markt
Stehen wir vor einem neuen Boom? Obwohl sich einige Player vom Markt zurückgezogen haben, ist nach unserer Einschätzung nach wie vor ausreichen Nachfrage für den Kauf von NPL-Portfolien vorhanden. Aus Käufersicht sind die Preisvorstellungen der Banken als den potenziellen Verkäufern jedoch (noch) zu hoch.
Dr. Eike Knolle; Dr. Claus v. Campenhausen
ZInsO: „Viel zu kurz gesprungen…“, Anmerkung zum IDW ES 9
Der IDW hat in der „Bescheinigung nach § 270b InsO (IDW ES 9)“ die Anforderungen an den mit der Bescheinigung beauftragten Wirtschaftsprüfer, an den Umfang der durchzuführenden Tätigkeiten sowie an den Inhalt der Bescheinigung erläutert. Dem IDW ist mit der vorgelegten Musterbescheinigung kein großer Wurf gelungen. Diese enttäuscht nicht nur die Richterschaft, sondern auch Berater und Schuldner. Sie gleicht eher einem Testat als einer notwendigen substanziierten Einzelfallbescheinigung.
Alfred Kraus, Norman Lenger, Bozidar Radner
Mittelstand: Rechtsform mit Risiken
Warum deutsche Unternehmen keine Limited gründen sollten. Die Limited erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. sie ist eine mit der deutschen GmbH vergleichbare Kapitalgesellschaft, die nach englischem Recht gegründet wird. Dabei ist die Limited für einen Einsatz in Deutschalnd denkbar schlecht geeignet.
CFb: Auf dem Weg zu einer neuen Sanierungskultur (385 kb)
Mit dem rechtlichen Rahmen, den das ESUG geschaffen hat, soll es gelingen, mehr Unternehmen durch Insolvenzpläne zu restrukturieren und als Marktteilnehmer zu erhalten. Mehr sanieren und weniger liquidieren, heißt die Lösung.
KSI: Die Bescheinigung nach § 270b für das Schutzschirmverfahren (151 kb)
Als neuer Weg einer Sanierung bietet sich das Schutzschirmverfahren als vorinsolvenzliches (außergerichtliches) Sanierungsverfahren an, das neben der schon bekannten Eigenverwaltung einen och größeren Anreiz zur frühzeitigen Sanierung durch Insolvenz geben soll. Voraussetzung ist die Bescheinigung nach § 270b.
Robert Buchalik / Alfred Kraus
ZinsO: Das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO (incl. Musteranträge/ 4MB)
Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) zum 1.3.2012 soll die Eigenverwaltung, die bei der Abwicklung von Insolvenzverfahren bisher eine völlig untergeordnete Rolle spielt, gestärkt werden. Der Gesetzgeber ist mit dem in diesem Zusammenhang neu geschaffenen „Schutzschirmverfahren“ (§ 270b InsO) einen mutigen Schritt gegangen.
finance: Rechtzeitig handeln: Das neue Schutzschirmverfahren (392 kB)
Das Schutzschirmverfahren kommt – für insolvente Unternehmen ein reizvoller Weg aus der Krise. Damit das Verfahren funktioniert, müssen sie sich aber ins Zeug legen.
Jahrbuch Restrukturierung 2012 (123 kB)
Lange hat das Insolvenzplanverfahren ein Schattendasein gefristet. Die Kombination aus Planinsolvenz und Eigenverwaltung ist heute eine echte zweite Chance für Unternehmer und Unternehmen.
Jahrbuch Restrukturierung 2012 (101 kB)
In der Restrukturierung fällt eine Investition doppelt schwer. Mit einer strukturierten Analyse der Rüst- und Einstellzeiten lässt sich die Produktivität deutlich steigern. Dadurch werden Kapazitäten frei, so dass Investitionen sogar überflüssig werden können.
Controller Magazin Mai/Juni 2011 (3.210 kb)
Hartmut Ibershoff, Hans-Jochen Klütsch
Unternehmer Editon - Sonderdruck Restrukturierung 06/2011 (3.815 kb)
Investieren, ohne Geld auszugeben - mehr Produktivität durch Verfügbarkeitsanalyse des Maschinenparks
gmbhchef 06/07 2010 (1.809 kb)
Mit einer Sanierung durch Insolvenzplan und Eigenverwaltung muss die Insolvenz nicht das Aus bedeuten.
Unternehmer Edition – Special Steuern & Recht 04/2011 (86 kb)
Zweite Chance für Unternehmen
InsVZ 03/2010 (1.860 kb)
Die Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten nach dem neuen IDW S 6
KSI 2/2010 (96 kb)
Ergebnisse einer Studie zum Thema „Work-out und Sanierungsberatung"
Jahrbuch Restrukturierung 10/2009 (138 kb)
In der Krise kann der Einkauf kurzfristig Liquidität freisetzen und nachhaltig über effiziente Prozesse und innovative Finanzierungslösungen das Ergebnis verbessern. Ideen finden Sie in diesem Beitrag.

References: § 270
 § 133
 § 133
 § 142
 § 133
 BGH 
 BGH 
 § 252
 BGH 
 BGH 
 § 217
 § 270
 § 270
 BGH 
 BGH 
 § 37
 § 133
 BGH 
 § 133
 § 135
 § 133
 § 142
 § 135
 § 142
 § 135
 § 129
 § 270
 § 13
 § 13
 § 133
 § 270
 § 270
 § 280
 § 133
 § 270
 § 270
 § 133
 BGH 
 § 133
 § 1
 § 1
 § 133
 BGH 
 § 133
 BGH 
 § 142
 § 133
 § 133
 BGH 
 § 78
 § 248
 § 253
 § 231
 § 235
 § 76
 § 28
 § 23
 § 266
 § 14
 § 64
 § 1
 § 17
 § 174
 § 270
 § 270
 BGH 
 § 17
 § 270
 § 270
 § 270
 § 270