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Timestamp: 2018-01-17 23:53:39+00:00

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EStG § 19, § 21 Abs. 1, Abs. 3, § 38 Abs. 1 Satz 1, § 38a, § 41a Abs. 1 Satz 1, § 41b Abs. 1 Satz 1, Satz 2, § 42b Abs. 3 Satz 1; FGO § 100 Abs. 1 Satz 4; AO 1977 § 42.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg, Außensenate Stuttgart (EFG 2001, 360)
BFH-Urteil vom 16.1.2002 (II R 82/99) BStBl. 2002 II S. 303
ErbStG 1974 i.d.F. bis zum StÄndG 1992 § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 8, § 13 Abs. 1 Nr. 17.
Vorinstanz: FG Hamburg (EFG 2000, 227)
BFH-Beschluss vom 17.1.2002 (VI B 114/01) BStBl. 2002 II S. 306
Durch einen Antrag auf Aufhebung eines Bescheids, mit dem das FA die Änderung eines Steuerbescheids abgelehnt hat, wird der Gegenstand des Klagebegehrens hinreichend bezeichnet. Aus dem Antrag wird eindeutig erkennbar, dass der Kläger den Ablehnungsbescheid dem Grunde nach angreift.
FGO § 65 Abs. 1 Satz 1.
BFH-Urteil vom 15.1.2002 (IX R 21/98) BStBl. 2002 II S. 309
§ 1 Abs. 1 Satz 2 FördG schließt nur für von der Gemeinschaft selbst durchgeführte Investitionen aus, dass die der Gemeinschaft angehörenden Steuerpflichtigen Sonderabschreibungen in Anspruch nehmen können. Wird dagegen ein Steuerpflichtiger durch eine von ihm vorgenommene Investition erst Gemeinschafter, steht § 1 Abs. 1 Satz 2 FördG einer Förderung dieser Investition nicht entgegen.
FördG §§ 1, 3, 4.
Vorinstanz: Hessisches FG (EFG 1998, 765)
BFH-Urteil vom 13.12.2001 (III R 21/98) BStBl. 2002 II S. 310
InvZulG 1993 § 2 Satz 1.
BFH-Urteil vom 7.2.2002 (III R 14/00) BStBl. 2002 II S. 312
Ein Messestand verbleibt nicht in einer Betriebsstätte im Fördergebiet, wenn er jeweils eine Woche im Jahr auf einer Messe im Fördergebiet sowie eine Woche auf einer Messe außerhalb des Fördergebiets eingesetzt wird und die übrige Zeit bei einer außerhalb des Fördergebiets ansässigen Firma eingelagert wird.
InvZulG 1996 § 2 Satz 1 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Berlin (DStRE 2000, 1041)
BFH-Urteil vom 16.1.2002 (II R 15/00) BStBl. 2002 II S. 314
1. Behält sich der Zuwendende, der seinem Sohn ein Grundstück schenkt, einen lebenslänglichen Nießbrauch daran vor, und übernimmt er die anfallende Schenkungsteuer, ist die gemäß § 10 Abs. 2 ErbStG dem Erwerb hinzuzurechnende Steuer nach dem gemäß § 25 Abs. 1 Satz 1 und 2 ErbStG sofort zu zahlenden Steuerbetrag zuzüglich eines Betrages in Höhe des Ablösungsbetrages nach Satz 3 der Vorschrift zu berechnen.
2. Dies gilt unabhängig sowohl davon, ob der Zuwendende seinerseits von der Ablösung nach § 25 Abs. 1 Satz 3 ErbStG Gebrauch macht, als auch davon, ob der Sohn die Ablösung gewählt hätte, wenn die Steuer von ihm zu tragen gewesen wäre.
ErbStG § 10 Abs. 2, § 25 Abs. 1.
Vorinstanz: FG München (EFG 2000, 85)
BFH-Urteil vom 30.1.2002 (II R 78/99) BStBl. 2002 II S. 316
1. Vorerwerbe außerhalb des für den letzten (nunmehr zu beurteilenden) Erwerb maßgeblichen Zehnjahreszeitraums dürfen bei dessen Besteuerung die Progressionshöhe nicht beeinflussen. Hat bei der Besteuerung des Mittelglieds einer Folge von Schenkungen, die sich über mehr als zehn Jahre hinzieht, die Zusammenrechnung mit einem Vorerwerb einen Progressionssprung bewirkt, so führt die Nichtberücksichtigung dieses Progressionssprungs bei der Besteuerung des ersten Erwerbs, der mit dem Vorerwerb aus dem vorangegangenen Zehnjahreszeitraum nicht mehr zusammenzurechnen ist, wohl aber noch mit dem Mittelglied der Schenkungsfolge, zu einer Überprogression, die zu korrigieren ist (Bestätigung von BFH-Urteil vom 17. November 1977 II R 56/68, BFHE 124, 216, BStBl II 1978, 220).
2. Die Korrektur der Überprogression ist nicht auf die Höhe des auf die jeweils letzte Zuwendung anzuwendenden Steuersatzes beschränkt (Abweichung von BFH-Urteil in BFHE 124, 216, BStBl II 1978, 220).
3. Die Korrektur der Überprogression hat bei der Besteuerung des ersten Erwerbs stattzufinden, der mit den Vorerwerben aus dem vorangegangenen Zehnjahreszeitraum nicht mehr zusammenzurechnen ist. Die Festsetzung einer negativen Steuer ist ausgeschlossen. Ein dadurch nicht voll ausgeschöpfter Korrekturbetrag kann bei einem ggf. nachfolgenden Erwerb berücksichtigt werden.
ErbStG 1974 § 14.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 2000, 277)
BFH-Urteil vom 1.8.2000 (VII R 31/99) BStBl. 2002 II S. 323
AO 1977 § 226 Abs. 1; BGB § 387; KO § 55 Nr. 1, § 60.
BFH-Urteil vom 23.1.2002 (XI R 10, 11/01) BStBl. 2002 II S. 328
Eine Verletzung der Belehrungspflicht gemäß § 393 Abs. 1 Satz 4 AO 1977 führt im Besteuerungsverfahren zu keinem Verwertungsverbot.
AO 1977 §§ 85, 393 Abs. 1.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG (EFG 2001, 252)
BFH-Urteil vom 23.8.2001 (VII R 94/99) BStBl. 2002 II S. 330
Der Organträger hat auch nach Aufhebung der gegenüber einer vermeintlichen Organgesellschaft ergangenen Umsatzsteuerbescheide keinen unmittelbaren Anspruch auf Erstattung der Umsatzsteuer, welche die Organgesellschaft zugunsten ihres eigenen Umsatzsteuerkontos gezahlt hat.
AO 1977 §§ 37, 73, 218 Abs. 2; UStG § 2 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 2; FGO §§ 58, 60 Abs. 3; ZPO § 246 Abs. 1.
Vorinstanz: FG des Landes Brandenburg (EFG 2000, 154)
BFH-Urteil vom 18.7.2001 (I R 62/00) BStBl. 2002 II S. 334
AStG § 7 Abs. 1, § 10, § 11 Abs. 1, § 12, § 14, § 18 Abs. 1.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 2000, 940)
EigZulG § 2 Abs. 2, § 4, § 8 Satz 2; EStG § 10e Abs. 2; II. WoBauG § 17; WoFG § 16 Abs. 1 Nr. 3; Zweite BVO §§ 42, 44.
BFH-Urteil vom 28.6.2001 (IV R 10/00) BStBl. 2002 II S. 338
EStG § 15 Abs. 1 und 2, § 18 Abs. 1 Nr. 3.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 2000, 128)
EStG § 15a Abs. 1, Abs. 4, Abs. 5 Nr. 1 und 2.
Vorinstanz: FG München (EFG 1998, 1262)
BFH-Urteil vom 5.9.2001 (X R 74/97) BStBl. 2002 II S. 343
Die Steuerbegünstigung nach § 10h EStG für eine unentgeltlich zu Wohnzwecken überlassene Wohnung im eigenen Haus an Angehörige setzt weder einen schriftlichen Nutzungsvertrag voraus noch ist erforderlich, dass sich der Angehörige in der überlassenen Wohnung überwiegend aufhält. Die Steuerbegünstigung kommt auch dann in Betracht, wenn der Steuerpflichtige die Wohnung seinen - einkommensteuerlich zu berücksichtigenden - Kindern zu Wohnzwecken überlässt.
EStG § 10h Satz 2 Nr. 4.
Vorinstanz: Niedersächsisches FG (EFG 1997, 1115)
BFH-Urteil vom 10.10.2001 (XI R 50/99) BStBl. 2002 II S. 347
EStG § 24 Nr. 1 Buchst. a und b, § 34 Abs. 2.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1999, 1129)
EStG § 6 Abs. 1 Nr. 2; KStG § 8 Abs. 1; HGB § 255 Abs. 1, Abs. 2; AktG a.F. § 153 Abs. 1, § 155 Abs. 1.
Vorinstanz: FG Hamburg (EFG 2000, 665)
Vorinstanz: Niedersächsisches FG (EFG 2001, 1136)
EStG § 4 Abs. 4, § 6a, § 12.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1999, 109)
EStG § 4d Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. c.
Vorinstanz: FG Düsseldorf (EFG 2000, 419)
EStG § 3 Nr. 39, § 39a Abs. 6, § 46 Abs. 2 a; SGB IV § 8 Abs. 1 Nr. 1; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 2002, 310)
BFH-Urteil vom 28.11.2001 (X R 50/97) BStBl. 2002 II S. 363
GewStG § 2 Abs. 1; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 1; AO 1977 § 42.
Vorinstanz: FG Düsseldorf (EFG 1997, 536)
BFH-Urteil vom 29.6.1994 (I R 137/93) BStBl. 2002 II S. 366
1. Verspricht eine GmbH ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer eine Umsatztantieme, die als verdeckte Gewinnausschüttung i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1984 zu beurteilen ist, so ist dennoch sowohl in der Handels- als auch in der Steuerbilanz für die Umsatztantieme eine Rückstellung zu bilden.
2. Eine Tantiemerückstellung bleibt unbeschadet ihrer Behandlung als verdeckte Gewinnausschüttung Fremdkapital. Auch Ausschüttungsverbindlichkeiten sind als Fremdkapital zu behandeln.
3. Für eine Berichtigung der Steuerbilanz um die Tantiemerückstellung besteht so lange kein Rechtsgrund, als die Verbindlichkeit zivilrechtlich noch existent ist.
4. Die Rechtsfolge des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1984 setzt außerhalb der Steuerbilanz an.
EStG § 4 Abs. 2 Satz 1; KStG 1984 § 8 Abs. 3 Satz 2.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1994, 124)
BFH-Urteil vom 12.10.1995 (I R 27/95) BStBl. 2002 II S. 367
1. Behandelt das FG die Vereinbarung einer Gewinntantieme gegenüber einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer nur unter dem Gesichtspunkt des Fremdvergleichs als unangemessen und deshalb als vGA, so darf es die Rechtsfolge des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG nicht auch auf den angemessenen Teil der Gewinntantieme erstrecken.
2. Eine im Jahre 1985 verwirklichte vGA kann nicht in den Erhebungszeitraum 1986 übertragen werden (Bestätigung des BFH-Urteils vom 29. Juni 1994 I R 137/93, BFHE 175, 347).
KStG §§ 8 Abs. 3 Satz 2, 27 Abs. 3 Satz 2.
BFH-Urteil vom 7.11.2001 (I R 57/00) BStBl. 2002 II S. 369
Die Berechnung der Gewerbesteuerumlage im Organkreis nach der sog. Belastungsmethode ("Stand-alone-Methode") führt jedenfalls für das Jahr 1985 nicht zur Annahme einer vGA.
KStG § 8 Abs. 3 Satz 2; GewStG a.F. § 2 Abs. 2 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 2000, 809)
EStG § 8 Abs. 2 Satz 1; AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 1, § 42.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1996, 910)
BFH-Urteil vom 17.1.2002 (V R 37/00) BStBl. 2002 II S. 373
UStG 1991 § 2 Abs. 2 Nr. 2, § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg (EFG 2000, 1354)
BFH-Urteil vom 21.2.2002 (II R 66/99) BStBl. 2002 II S. 378
1. Die für die Bewertung im Ertragswertverfahren notwendige Anzahl vermieteter Objekte einer bestimmten Gruppe von Grundstücken muss zum Hauptfeststellungszeitpunkt vorhanden gewesen sein.
2. Die Voraussetzungen des § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG sind dann erfüllt, wenn ein Geschäftsgrundstück so gestaltet ist, dass es zu den Zwecken der in Frage stehenden Gruppe von Geschäftsgrundstücken, für die eine übliche Miete nicht geschätzt werden kann, objektiv verwendbar ist. Ein im Sachwertverfahren zu bewertendes Grundstück für Bank- und Kreditinstitute liegt demnach dann vor, wenn das Grundstück objektiv so gestaltet ist, dass es zur Abwicklung des üblichen Bankgeschäfts mit Kunden verwendet werden kann.
Vorinstanz: Hessisches FG (EFG 1999, 1266)
EStG § 10e Abs. 5a, 6.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 2000, 928)
EStG § 33 Abs. 1; BGB § 1711; GG Art. 6 Abs. 1.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG (EFG 2000, 1128)
Vorinstanz: FG Köln (EFG 2000, 309)
BFH-Urteil vom 8.8.2001 (I R 29/00) BStBl. 2002 II S. 392
1. Unter der Zuführung neuen Betriebsvermögens i.S. von § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1991 ist nur die Zuführung neuen Aktivvermögens zu verstehen (Bestätigung des Senatsurteils vom 13. August 1997 I R 89/96, BFHE 183, 556, BStBl II 1997, 829).
KStG § 8 Abs. 4.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 2000, 587)
BFH-Beschluss vom 19.12.2001 (I R 58/01) BStBl. 2002 II S. 395
Das BMF wird aufgefordert, dem Verfahren beizutreten, um zu den Fragen Stellung zu nehmen,
KStG 1996 n.F. § 8 Abs. 4, § 54 Abs. 6; KStG 1999 n.F. § 34 Abs. 6; GG Art. 3 Abs. 1
Vorinstanz: FG München, Außensenate Augsburg (EFG 2001, 1237)
BFH-Urteil vom 5.3.2002 (VII R 18/01) BStBl. 2002 II S. 398
1. Die Staffelung der Steuersätze nach Maßgabe der Schadstoffemissionen (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 KraftStG i.d.F. des KraftStÄndG 1997) ist grundsätzlich verfassungsgemäß.
2. Trotz der durch unterschiedliche Anforderungen an die Abgasemissionen nicht gerechtfertigten Differenzierung der Steuersätze für Dieselfahrzeuge mit mehr als 2 000 ccm Hubraum einerseits und mit bis zu 2 000 ccm Hubraum andererseits können Halter solcher kleinerer Dieselfahrzeuge eine gleiche steuerliche Begünstigung wie die Halter großer Dieselfahrzeuge nicht verlangen.
3. Unbeschadet der ökologischen Zielsetzung der Steuerstaffel des § 9 Abs. 1 Nr. 2 KraftStG ist es nicht willkürlich, die Kraftfahrzeugsteuer auch nach der Größe des Hubraums zu staffeln.
4. § 9 Abs. 1 Nr. 2 KraftStG ist nicht wegen Unverständlichkeit der tatbestandlichen Voraussetzungen der einzelnen Stufen der Steuerstaffel nichtig.
KraftStG § 9 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c und e.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 2001, 1074)

References: § 19
 § 21
 § 38
 § 38
 § 41
 § 41
 § 42
 § 100
 § 42
 § 3
 § 8
 § 13
 § 65

§ 1
 § 1
 § 2
 § 2
 § 10
 § 25
 § 25
 § 10
 § 25
 § 14
 § 226
 § 387
 § 55
 § 60
 § 393
 § 2
 § 246
 § 7
 § 10
 § 11
 § 12
 § 14
 § 18
 § 2
 § 4
 § 8
 § 10
 § 17
 § 16
 § 15
 § 18
 § 15
 § 10
 § 10
 § 24
 § 34
 § 6
 § 8
 § 255
 § 153
 § 155
 § 4
 § 6
 § 12
 § 4
 § 3
 § 39
 § 46
 § 8
 § 115
 § 2
 § 15
 § 42
 § 8
 § 8
 § 4
 § 8
 § 8
 § 8
 § 2
 § 8
 § 39
 § 42
 § 2
 § 15
 § 76
 § 10
 § 33
 § 1711
 Art. 6
 § 8
 § 8
 § 8
 § 54
 § 34
 Art. 3
 § 9
 § 9
 § 9