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Timestamp: 2019-03-20 07:51:53+00:00

Document:
Gesetz über die Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern rechtsstaatswidriger Strafverfolgungsmaßnahmen im Beitrittsgebiet - Aktuelle Gesamtausgabe
Neugefasst: 17.12.1999
Gültig ab: 04.11.1992
Fundstelle: BGBl I 1999, 2664
FNA: FNA 253-1
Stand: Neugefasst durch Bek. v. 17.12.1999 I 2664;
Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 22.12.2014 I 2408
(+++ Textnachweis ab:  4.11.1992 +++)
Das G wurde als Artikel 1 des G v. 29.10.1992 I 1814 (1. SED-UnBerG) vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Es ist gem. Art. 8 dieses G am 4.11.1992 in Kraft getreten.
§ 27 Nr 1 Aufhebung EinigVtr Art 18 Abs 2 4.11.1992
§ 27 Nr 2 Aufhebung RehabG 4.11.1992
§ 27 Nr 4 Neuregelung EinigVtr Anlage I Kap III A III Nr 14 Buchst d S 4 und 5 4.11.1992
§ 27 Nr 5 Aufhebung EinigVtr Anlage I Kap III A III Nr 14 Buchst h und k 4.11.1992
§ 27 Nr 6 Aufhebung EinigVtr Anlage I Kap III A III Nr 19 Buchst c 4.11.1992
§ 27 Nr 7 Aufhebung EinigVtr Anlage I Kap III A III Nr 26 Buchst d 4.11.1992
§ 27 Nr 8 Aufhebung EinigVtr Anlage I Kap III A III Nr 26 Buchst e 4.11.1992
Gesetz über die Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern rechtsstaatswidriger Strafverfolgungsmaßnahmen im Beitrittsgebiet 29.10.1992
Abschnitt 1 Rehabilitierung und Folgeansprüche 17.12.1999
§ 1 Aufhebung rechtsstaatswidriger Entscheidungen 17.12.1999
§ 2 Rechtsstaatswidrige Entscheidungen über Freiheitsentzug außerhalb eines Strafverfahrens 02.12.2010
§ 3 Folgeansprüche 17.12.1999
§ 4 Beendigung der Vollstreckung 17.12.1999
§ 5 Bundeszentralregister 17.12.1999
§ 6 Erstattung von Geldstrafen, Kosten des Verfahrens und notwendigen Auslagen des Betroffenen 17.12.1999
Abschnitt 2 Gerichtliches Verfahren 17.12.1999
§ 7 Antrag 02.12.2010
§ 8 Zuständiges Gericht 17.12.1999
§ 9 Besetzung der Rehabilitierungssenate oder Rehabilitierungskammern 17.12.1999
§ 10 Ermittlung des Sachverhalts 17.12.1999
§ 11 Gerichtliches Verfahren 17.12.1999
§ 12 Rehabilitierungsentscheidung 17.12.1999
§ 13 Beschwerde 17.12.1999
§ 14 Kosten des Verfahrens und notwendige Auslagen 17.12.1999
§ 15 Anwendbarkeit des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Strafprozessordnung 17.12.1999
Abschnitt 3 Soziale Ausgleichsleistungen 17.12.1999
§ 16 Soziale Ausgleichsleistungen 21.08.2007
§ 17 Kapitalentschädigung 02.12.2010
§ 17a Besondere Zuwendung für Haftopfer 22.12.2014
§ 18 Unterstützungsleistungen 02.12.2010
§ 19 Härteregelung 02.12.2010
§ 20 Kostenregelung 17.12.1999
§ 21 Beschädigtenversorgung 13.12.2007
§ 22 Hinterbliebenenversorgung 17.12.1999
§ 23 Zusammentreffen von Ansprüchen 13.12.2007
§ 24 Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes 17.12.1999
§ 25 Zuständigkeiten 02.12.2010
§ 25a Verwendung personenbezogener Daten 17.12.1999
Abschnitt 4 Überleitungs- und Schlussvorschriften 17.12.1999
§ 26 Übergangsvorschrift 17.12.1999
§ 27 (Aufhebung und Änderung anderer Vorschriften) 17.12.1999
(1) 1Die Vorschriften dieses Gesetzes finden auf eine außerhalb eines Strafverfahrens ergangene gerichtliche oder behördliche Entscheidung, mit der eine Freiheitsentziehung angeordnet worden ist, entsprechende Anwendung. 2Dies gilt insbesondere für eine Einweisung in eine psychiatrische Anstalt sowie eine Anordnung einer Unterbringung in einem Heim für Kinder oder Jugendliche, die der politischen Verfolgung oder sonst sachfremden Zwecken gedient hat.
§ 2 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
(2) 1Der Antrag kann bei jedem Gericht schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle erklärt werden. 2Der Antrag ist zu begründen.
(4) 1Die in Absatz 1 Nr. 1 und 2 genannten Verfahrensbeteiligten können sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. 2Zu Bevollmächtigten können die im Geltungsbereich dieses Gesetzes zugelassenen Rechtsanwälte sowie Rechtslehrer an deutschen Hochschulen gewählt werden. 3Andere Personen können mit Zustimmung des Gerichts zu Bevollmächtigten gewählt werden. 4Für die Prozesskostenhilfe gelten dieselben Vorschriften wie in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten.
§ 7 Abs. 1 Eingangssatz (früher Satz 1): IdF d. Art. 1 G v. 20.12.2001 I 3986 mWv 31.12.2001, d. Art. 1 G v. 22.12.2003 I 2834 mWv 31.12.2003, d. Art. 1 Nr. 1 Buchst. a G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007 u. d. Art. 1 Nr. 2 G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010; früherer Satz 2 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 1 Buchst. b G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 16 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 2 G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
(4) 1Der Antrag auf Gewährung einer Kapitalentschädigung ist bis zum 31. Dezember 2019 zu stellen. 2Danach kann ein Antrag nur innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung nach § 12 gestellt werden.
(5) 1Berechtigte, denen bereits eine Kapitalentschädigung nach § 17 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 in der bis zum 31. Dezember 1999 geltenden Fassung gewährt worden ist, erhalten auf Antrag eine Nachzahlung. 2Soweit die zusätzliche Kapitalentschädigung nach § 17 Abs. 1 Satz 2 in der bis zum 31. Dezember 1999 geltenden Fassung bewilligt worden ist, beträgt die Nachzahlung 25,56 Euro, in den übrigen Fällen 153,39 Euro für jeden angefangenen Kalendermonat einer mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbaren Freiheitsentziehung. 3Der Anspruch auf Nachzahlung ist übertragbar und vererblich, soweit auch die Kapitalentschädigung gemäß Absatz 3 übertragbar und vererblich ist. 4Absatz 4 Satz 1 gilt entsprechend.
§ 17 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 17 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 1 G v. 20.12.2001 I 3986 mWv 31.12.2001, d. Art. 1 G v. 22.12.2003 I 2834 mWv 31.12.2003, d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007 u. d. Art. 1 Nr. 3 G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17 Abs. 5 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. c G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
kann das Einkommen vorläufig festgesetzt werden und ist jeweils nachträglich endgültig festzustellen. 5Das bei der vorläufigen Entscheidung berücksichtigte Einkommen ist bei der abschließenden Entscheidung als Einkommen zugrunde zu legen, wenn das tatsächliche durchschnittliche monatliche Einkommen des Kalenderjahres das bei der vorläufigen Entscheidung zugrunde gelegte Einkommen um nicht mehr als 5 Euro monatlich übersteigt. 6§ 11 Absatz 2 der Verordnung zur Durchführung des § 82 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend. 7Die Einkommensgrenze wird festgelegt
(6) 1Das Erste und das Zehnte Buch Sozialgesetzbuch finden entsprechende Anwendung, soweit nicht dieses Gesetz etwas anderes bestimmt.2Führt eine Änderung dieses Gesetzes zu einer Änderung laufend gewährter Leistungen nach Absatz 1, sind diese von Amts wegen neu festzustellen. 3Von einer förmlichen Bescheiderteilung kann abgesehen werden; ausgenommen hiervon sind Fälle nach Absatz 3.
§ 17a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 17a Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. a G v. 22.12.2014 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 22.12.2014 I 2408 mWv 1.1.2015
§ 17a Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. aa G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010 u. d. Art. 11 Nr. 1 G v. 22.6.2011 I 1202 mWv 1.1.2011
§ 17a Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. bb G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 2 Satz 3 bis 6: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. cc G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 2 Satz 7: Früher Satz 3 gem. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. cc G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010; idF d. Art. 11 Nr. 2 G v. 22.6.2011 I 1202 mWv 1.1.2011
§ 17a Abs. 2 Satz 8: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. dd G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010; idF d. Art. 11 Nr. 3 G v. 22.6.2011 I 1202 mWv 1.1.2011
§ 17a Abs. 2 Satz 9: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. dd G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. c G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 4 Satz 3 u. 4: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. d G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 6: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. e G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 17a Abs. 6 Satz 2 u. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 G v. 22.12.2014 I 2408 mWv 1.1.2015
§ 17a Abs. 7: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. e G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
(1) 1Berechtigte nach § 17 Abs. 1, die in ihrer wirtschaftlichen Lage besonders beeinträchtigt sind, erhalten Unterstützungsleistungen, wenn die Dauer der mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbaren Freiheitsentziehung insgesamt weniger als 180 Tage betragen hat. 2Das gilt nicht für Berechtigte, denen in Härtefällen nach § 19 eine besondere Zuwendung nach § 17a gewährt wird. 3Für die Gewährung der Leistungen nach Satz 1 ist die nach § 15 des Häftlingshilfegesetzes errichtete Stiftung für ehemalige politische Häftlinge zuständig.
(2) 1Der Stiftungsrat der Stiftung für ehemalige politische Häftlinge stellt Richtlinien für die Verwendung der Mittel auf, in denen er bestimmt, unter welchen Voraussetzungen und bis zu welcher Höhe Unterstützungsleistungen gewährt werden. 2Die Richtlinien bedürfen der Genehmigung des für dieses Gesetz federführenden Bundesministeriums im Einvernehmen mit den Bundesministerien des Innern und der Finanzen. 3Die §§ 22 und 23 des Häftlingshilfegesetzes gelten entsprechend.
(3) 1Nach dem Tod des Berechtigten gilt für seine nächsten Angehörigen (Ehegatten, Kinder und Eltern) Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 entsprechend, soweit sie durch die Freiheitsentziehung nicht unerheblich unmittelbar mitbetroffen waren. 2Das gilt auch für die nächsten Angehörigen der Berechtigten nach § 17a. 3Die nächsten Angehörigen von
§ 18 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007 u. d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 18 Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 18 Abs. 1 Satz 3: Früher Satz 2 gem. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 18 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 18 Abs. 3 Satz 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 5 Buchst. c G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 18 Abs. 3 Satz 3: Früher Satz 2 gem. Art. 1 Nr. 5 Buchst. c G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 18 Abs. 5: Eingef. durch Art. 1 G v. 3.8.2005 I 2266 mWv 11.8.2005
§ 19: IdF d. Art. 1 Nr. 6 G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
(1) 1Ein Betroffener, der infolge der Freiheitsentziehung eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat, erhält wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen dieser Schädigung auf Antrag Versorgung in entsprechender Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes. 2Dies gilt nicht, soweit er wegen desselben schädigenden Ereignisses bereits Versorgung auf Grund des Bundesversorgungsgesetzes oder auf Grund von Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes vorsehen, erhält.
(5) 1Zur Anerkennung einer Gesundheitsstörung als Folge einer Schädigung genügt die Wahrscheinlichkeit des ursächlichen Zusammenhanges. 2Wenn die Wahrscheinlichkeit nur deshalb nicht gegeben ist, weil über die Ursache des festgestellten Leidens in der medizinischen Wissenschaft Ungewissheit besteht, kann mit Zustimmung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Gesundheitsstörung als Folge einer Schädigung anerkannt werden; die Zustimmung kann allgemein erteilt werden.
§ 21 Abs. 5: Früherer Satz 3 aufgeh. durch Art. 5 Nr. 1 Buchst. b G v. 13.12.2007 I 2904 mWv 21.12.2007
§ 21 Abs. 5 Satz 2: IdF d. Art. 5 Nr. 1 Buchst. a G v. 13.12.2007 I 2904 mWv 21.12.2007
(3) 1Bei der Feststellung der Elternrente sind auch die Kinder zu berücksichtigen, die infolge einer Schädigung im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes gestorben oder verschollen sind. Besteht bereits ein Anspruch auf Elternrente nach dem Bundesversorgungsgesetz, wird sie nach diesem Gesetz nicht gewährt. 2Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für den Anspruch auf Elternrente nach Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes vorsehen; § 51 Abs. 2 Satz 2 des Bundesversorgungsgesetzes ist entsprechend anzuwenden.
§ 23 Abs. 1: IdF d. Art. 5 Nr. 2 G v. 13.12.2007 I 2904 mWv 21.12.2007
(1) 1Für die Gewährung der Leistungen nach den §§ 17, 17a und 19 und zur Prüfung der Voraussetzungen des § 16 Abs. 2 ist die Landesjustizverwaltung zuständig, in deren Geschäftsbereich die Rehabilitierungsentscheidung ergangen ist. 2Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung andere Zuständigkeiten begründen. 3Über Streitigkeiten bei der Anwendung des § 16 Abs. 2 sowie der §§ 17, 17a und 19 entscheidet das nach § 8 zuständige Gericht. 4Die Vorschriften des Abschnitts 2 dieses Gesetzes gelten sinngemäß. 5Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ist innerhalb eines Monats seit Zustellung der Entscheidung nach Satz 1 zu stellen.
(2) 1Die Leistungen nach den §§ 17 bis 19 werden auch Personen gewährt, die eine Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 des Häftlingshilfegesetzes erhalten haben
2Für die Gewährung der Leistungen nach den §§ 17, 17a und 19 an Berechtigte nach Satz 1 sind ausschließlich die in § 10 Abs. 2 des Häftlingshilfegesetzes bestimmten Stellen zuständig. 3Der Antrag auf Gewährung einer Kapitalentschädigung ist bis zum 31. Dezember 2019 zu stellen. 4Danach kann ein Antrag nur innerhalb eines Jahres seit Bestandskraft der Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 des Häftlingshilfegesetzes gestellt werden. 5Über Streitigkeiten bei der Anwendung der Sätze 1 und 2 entscheidet das Verwaltungsgericht.
(4) 1Für die Gewährung von Leistungen nach den §§ 21 und 22 sind die Behörden zuständig, denen die Durchführung des Bundesversorgungsgesetzes obliegt. 2Soweit die Verwaltungsbehörden der Kriegsopferversorgung zuständig sind, richtet sich das Verfahren nach den für die Kriegsopferversorgung geltenden Vorschriften.
(5) 1Soweit dieses Gesetz von den für die Kriegsopferversorgung zuständigen Verwaltungsbehörden durchgeführt wird, entscheiden über öffentlich-rechtliche Streitigkeiten die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit. 2Für diese Verfahren sind die Vorschriften des Sozialgerichtsgesetzes für Angelegenheiten der Kriegsopferversorgung maßgebend. 3§ 51 Abs. 1 Nr. 6 des Sozialgerichtsgesetzes bleibt unberührt.
§ 25 Abs. 1 Satz 1 u. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 6 Buchst. a G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 25 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 6 Buchst. b DBuchst. aa G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007
§ 25 Abs. 2 Satz 3: IdF d. Art. 1 G v. 20.12.2001 I 3986 mWv 31.12.2001, d. Art. 1 G v. 22.12.2003 I 2834 mWv 31.12.2003, d. Art. 1 Nr. 6 Buchst. b DBuchst. bb G v. 21.8.2007 I 2118 mWv 29.8.2007 u. d. Art. 1 Nr. 7 G v. 2.12.2010 I 1744 mWv 9.12.2010
§ 25 Abs. 5 Satz 3: IdF d. Art. 7 G v. 17.8.2001 I 2144 mWv 2.1.2002

References: Art. 1
 Art. 8

§ 27

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§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

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§ 10

§ 11

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§ 16

§ 17

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§ 19

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§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

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§ 26

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§ 2
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§ 7
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§ 16
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 § 12
 § 17
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 § 82

§ 17
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 § 19
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 § 15
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§ 18
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§ 19
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§ 21
 Art. 5

§ 21
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 § 51

§ 23
 Art. 5
 § 16
 § 16
 § 8
 § 10
 § 10
 § 10

§ 25
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 Art. 1

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 Art. 7