Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-goetheschule-entwicklung-altflachen-zu-wohnbauland-107047
Timestamp: 2020-06-07 05:47:07+00:00

Document:
Ergebnis: Goetheschule und Entwicklung der Altflächen zu Wohnbauland in Marl
Anerkennung: Weicken Architekten, Unna
4. Preis: fischerarchitekten Partnerschaft mbH, Aachen
1. Preis: ACMS Architekten GmbH Architektur-Contor Müller Schlüter, Wuppertal
3. Preis: Baumschlager Eberle Architekten, Hamburg
4. Preis: jäck_molina architekten, Köln
Anerkennung: HUSTER & CAPLAN Architekten PartGmbB, Lüdinghausen
Goetheschule und Entwicklung der Altflächen zu Wohnbauland	, Marl/ Deutschland
06/2020 S. 23 - 32
wa-2027281
Stadt Marl – Planungsamt
﻿WoltersPartner Architekten & Stadtplaner GmbH, Coesfeld
Deutschland 2/0 Wohnungsbau Allgemein 2 Wohnungsbau 3/0 Schulen Allgemein 3 Schulen 3/2 Grundschulen 3 Schulen 8/4 Hallenbäder, Freibäder 8 Freizeit, Sport, Erholung Nicht offener Wettbewerb
ACMS Architekten GmbH Architektur-Contor Müller Schlüter, Wuppertal
Michael Müller · Prof. Christian Schlüter · Olaf Scheinpflug
Evgeniya Suverina · Linda Kukasch · Jana Schmidtmeier
Paul Youk · Christina Sinnborn · Stefanie Blank
René Rheims · Johanna Katharina Herz
Tim-Philipp Brendel · Daniela Bergmann · Marc-Anton Jordan
Jordan Gracia · Simona Nesnidal
Axel Alesiani · Theresa Kelemen
jäck_molina architekten, Köln
Viola Jäck · Antonio Molina · Katharina Schrader
Jörg Michel · Sara Perovic
Horst Fischer · Nathalie Hettich · Adam Walder
Silvia Beretta Landschaftsarchitekten, Aachen
HUSTER & CAPLAN Architekten PartGmbB, Lüdinghausen
Ansgar Huster · Jana Friedrich · Vahideh Shahmohammadi
Ingenieurgesellschaft nts, Münster
Barbara Weicken · Michael Gockel · Anika Podgorny
Julia Langer · Stephanie Klar · Usamah al Gothani
Gregor Schütze · Nathalie Brinkwirth
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 15 Teilnehmer*innen sowie 5 Zuladungen und anschließendem Verhandlungsverfahren
Feja + Kemper Architekten, Stadtplaner Partnergesellschaft mbB, Recklinghausen, mit brandenfels landscape + environment, Münster
Huster + Caplan Architekten PartGmbB, Lüdinghausen, mit nts Ingenieurgesellschaft mbH, Münster
Klein + Neubürger Architetken Partnerschaft mbB, Bochum, mit Büro Verhas, Düsseldorf
Kresings Architektur GmbH, Münster, mit möhrle und Partner, Stuttgart
Peter Bastian Architekten BDA, Münster, mit Green Gbr, Landschaftsarchitekten, Duisburg
Die bestehende Goetheschule aus den 60er Jahren ist als dreizügige Einrichtung in seiner Pavillonstruktur Zeugnis des modernen Schulbaus der Wiederaufbaujahre. Da der Baukörper stark beeinträchtigt ist und mit angemessenem wirtschaftlichem Aufwand nicht zu sanieren sein wird beabsichtigt die Stadt Marl am Standort der Goetheschule auf dem in direkter Nachbarschaft befindlichen Grundstück des ehemaligen Ascheplatzes einen Neubau, der die gewachsenen Bedarfe im modernen Schulbau mit den ergänzenden Angeboten, insbesondere der offenen Ganztagsschule (OGS) optimal erfüllt.
Die neue, ebenfalls dreizügige Schule soll Flächen für insgesamt 324 Schüler vorhalten und darüber hinaus ein Lehrschwimmbecken sowie eine Zweifeld-Sporthalle erhalten.
Die Brachflächen der dann im weiteren abgerissen Altgebäude sollen dann zukünftig als Wohnbauland entwickelt werden. Hier wünscht der Auslober eine Ideenstudie als Grundlage für die weiteren, anstehenden Planungen.
Folgende Nutzungsbausteine wurden definiert:
- Schülerr.ume mit 12 Klassen, zusätzlichen Strukturen für die äußere und innere Differenzierung sowie 4 Mehrzweckräume
- Schulverwaltung mit Büror.umen und Lehrerzimmer für 16 Lehrkräfte, Sekretariat, etc.
- Ergänzende Funktionen wie Lehrmittelraum, Bibliothek/Selbstlernzentrum, Hausmeister
- OGS mit 6 Gruppenräumen für 150 Schüler, Küche und einem Speisesaal (erweiterbar)
- Forum/Aula mit Vielfachnutzung
- Zweifeld-Sporthalle
- Lehrschwimmbecken für Schüler, Sportgruppen und Vereine
- Schulhoffläche mit Außensportanlage
- Parkplätze für die Schulnutzung, die Sporthalle sowie das Lernschwimmbecken
Vor dem Hintergrund des verbindlich gesetzten wirtschaftlichen Rahmens sind innovative und mutige Grundrisskonzepte gefragt, die vieles variabel zulassen und abdecken. Der klassische Schulbau mit mittigem Erschließungsflur und daran aufgereihten Klassenräumen kann hier nicht der Lösungsansatz sein.
The Goethe school from the 1960s shall be replaced on a nearby site by a new building for 324 students. After demolition, the former school area shall be developed as residential area.
The program comprises: 12 classrooms, 4 multipurpose rooms; Administration; Library; All day school for 150 students, kitchen and dining; Assembly hall; Sports hall; Caretaker's flat; Learning pool; School yard and sports grounds.
The floor plan shall be innovative and avoid the classic layout for school buildings.
Andrea Baudek, Stadt Marl
Claudia Schwidrik-Grebe, Stadt Marl
Jens Vogel, Stadtplanungsausschuss
Reinhard Angelis, Köln
Clemens Arens, Stadt Gelsenkirchen
Beate Burhoff, Münster
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober den 1. Preisträger mit der Ausarbeitung des Projektes zu beauftragen.
Im Weiteren empfiehlt das Preisgericht die momentan vorgeschlagene Doppelnutzung von Aula und Mensa in der weiteren Bearbeitung zu überprüfen.
Deutschland-Marl: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2019/S 155-383974
Stadt Marl – Planungs- und Umweltamt
Telefon: +49 2365-996007
Hauptadresse: www.marl.de
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.wolterspartner.de
Telefon: +49 2541-94080
E-Mail: info@wolterspartner.de
Fax: +49 2541-9408100
Hauptadresse: www.wolterspartner.de
Andere Tätigkeit: Architekten- und Planerleistungen
Nichtöffentlicher Wettbewerb gemäß RWP2013 mit Teilnahmeantrag und Verhandlungsverfahren für den Neubau einer 3-zügigen Grundschule mit Lehrschwimmbecken und Entwicklung einer Wohnbaufläche
Die räumliche und gestalterische Umsetzung des Projektes „Neubau Goetheschule und Entwicklung der Altflächen zu Wohnbauland“ ist Gegenstand dieses architektonischen Realisierungswettbewerbes. Es gilt für die im Raumprogramm näher beschriebenen Nutzungsbausteine bauliche Lösungen innerhalb eines Gesamtkonzeptes zu entwickeln, die den heutigen Anforderungen an einen modernen und pädagogisch ganzheitlichen Lehransatz Rechnung tragen. Das Raumprogramm kann und sollte flexibel umgesetzt werden, sofern die funktionalen und finanziellen Belange ausreichend berücksichtigt werden und zukünftige Weiterentwicklungen nicht gestört oder unterbunden werden. Hier sind insbesondere eine spätere Erweiterung des Offenen Ganztags (OGS) sowie die flexible Gestaltung des Außenbereiches/Schulhofes zu nennen.
Der Baukörper und das Raumprogramm:
Der Auslober erwartet Lösungsansätze für die Planung eines Schulgebäudes samt Sporthalle, Lehrschwimmbecken und dem dazugehörigen Schulhof in fußläufiger Distanz zur heutigen Goetheschule in Marl. Die städtebauliche Ergänzungsplanung auf dem Baufeld II nach Abriss der Bestandsschule stellt dabei die folgerichtige Fortsetzung der Entwicklung im Areal südlich der Hervester Straße dar. Der hier angesetzte Realisierungswettbewerb für den eigentlichen Schulbau und dem städtebaulichen Aufgabenteil sollen dabei die gewünschte Flexibilität für mögliche, spätere Entwicklungen zu lassen.
Die Kostenprognose gliedert sich wie folgt auf:
KG 300 4 511 764,71 EUR
KG 400 1 370 588,24 EUR
KG 500 1 260 504,20 EUR
KG 700 1 785 714,29 EUR
Netto: 8 928 571,43 EUR
Brutto: 10 625 000,00 EUR
KG 300 1 339 411,76 EUR
KG 400 425 294,12 EUR
KG 700 441 176,47 EUR
Netto: 2 205 882,35 EUR
Brutto: 2 625 000,00 EUR
KG 300 725 882,35 EUR
KG 400 450 588,24 EUR
KG 700 294 117,65 EUR
Netto: 1 470 588,24 EUR
Brutto: 1 750 000,00 EUR
Die Grundstücke der Baufelder I und II liegen nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes. Das Bauvorhaben auf Baufeld I soll nach § 34 BauGB genehmigt werden können. Für die weiteren Flächen des Baufeldes II wird im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet.
Der Auslober wird einen mit einem Preis ausgezeichneten Verfasser mit der Realisierung gemäß Leistungsphasen 2 bis 4 § 34 HOAI für Baufeld I beauftragen. Darüber hinaus wird der Auslober an einen der Preisträger die weitere Beauftragung „Ausarbeiten/Überarbeiten des städtebaulichen Entwurfs“ gemäß Leistungsphase 2 bis 3 § 19 HOAI vergeben.
Soweit der Entwurf in seinen wesentlichen Grundzügen erhalten bleibt, wird das Preisgeld auf das zu vereinbarende Honorar angerechnet. Die Realisierung der Bauaufgabe „Neubau Goetheschule in Marl“ ist voraussichtlich für das Jahr 2021 bis 2023 vorgesehen.
Für die Teilnahme am Wettbewerb werden Architekten unter Einbeziehung von Landschaftsarchitekten gesucht. Insgesamt sollen 20 TeilnehmerInnen am Verfahren teilnehmen, von denen fünf durch den Auslober gesetzt wurden. Dem Wettbewerbsverfahren ist ein Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vorgeschaltet. Im Anschluss daran wird ein Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV durchgeführt.
Folgende Nachweise müssen erbracht sein:
— verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen,
— Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/in“ bzw. „Landschaftsarchitekt/in“. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe wird hingewiesen. Ein Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung ist gemäß § 75 Abs. 1 und 3 VgV beizubringen (Nr. der Eintragungsurkunde oder der letzten Beitragsrechnung oder bei ausländischen BewerberIn ein Befähigungsnachweis entsprechend der EG-Richtlinie).
Alle TeilnehmerInnen, die ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht haben und deren Unterlagen vollständig vorliegen, sind für die Teilnahme am Wettbewerb geeignet. Falls mehr als 15 Bewerbungen die genannten Anforderungen erfüllen, wird per Losverfahren entschieden. Die ausgewählten TeilnehmerInnen werden umgehend im Anschluss an den Lostermin benachrichtigt.
Mehrfachbewerbungen oder Mehrfachteilnahmen natürlicher oder juristischer Personen oder Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zur Folge. Wer am Tage der Auslobung bei einem Teilnehmenden angestellt ist oder in anderer Form als MitarbeiterIn an dessen Wettbewerb teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.
Es handelt sich um einen nicht offenen Realisierungswettbewerb. Der Wettbewerb ist einstufig, das Verfahren anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerb wird nach RPS 2013 ausgelobt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Büros begrenzt. Das Verfahren wurde mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Der Übereinstimmungsvermerk gem. RPW 2013 wurde mit der Registriernummer W41/19 erteilt. Auslober und TeilnehmerInnen erkennen die Auslobung als verbindlich an.
ArchitektIn bzw. LandschaftsarchitektIn
— Gestaltqualität/Qualität der Architektur, Qualität im Umgang mit dem städtebaulichen Umfeld,
— Umsetzung des geforderten Raumprogramms,
— Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit,
— Vollständigkeit des Leistungskatalogs.
Die Jury behält sich vor, die o. a. Beurteilungskriterien zu verändern oder zu ergänzen.
Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 110 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer zur Verfügung, die sich wie folgt aufteilt:
— 1. Preis: 40 000 EUR,
— 2. Preis: 28 000 EUR,
— 3. Preis: 18 000 EUR.
3 Anerkennungen: je 8 000 EUR
Das Preisgericht kann einstimmig unter Beibehaltung der Preisgelder eine andere Verteilung beschließen. Das Preisgericht und die Bearbeitungsgebühr werden zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer gewährt.
Andrea Baudek, Technische Dezernentin
Claudia Schwidrik-Grebe, Sozialdezernentin
Reinhard Angelis, Architekt BDA, Köln
Clemens Arens, Referatsleiter Stadtplanung der Stadt Gelsenkirchen
Professor Oskar Spital-Frenking, Architekt, Lüdinghausen
Meinhard Neuhaus, Architekt, Coesfeld
Andreas Täuber, Vorsitzender Ausschuss Schule und Sport
Jens Vogel, Vorsitzender Stadtplanungsausschuss
Gudrun Josler, Amsleitung Amt für Schule und Sport
Markus Schaffrath, Amtsleitung Planungs- und Umweltamt
Bernd Stankowiak, Amtsleitung Amt für Gebäudewirtschaft
Rückfragen können bis zum 2.9.2019, 12:00 Uhr, per E-Mail an info@wolterspartner.de gestellt werden.
Folgende Angaben müssen zur Bewerbung vorgelegt werden:
— genaue Bezeichnung des Architekturbüros mit Rechtsform der Gesellschaft, des bevollmächtigten Vertreters mit genauer Anschrift sowie Telefon, Fax und E-Mail-Adresse,
— verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB bestehen,
— Eigenerklärung über die Führung der Berufsbezeichnung „ArchitektIn“ bzw. „LandschaftsarchitektIn. Die Möglichkeit der Eignungsleihe ist gegeben. Ein Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung ist gemäß § 75 Abs. 1 und 3 VgV beizubringen (Nummer der Eintragungsurkunde),
— Angabe zur fachlichen Eignung: Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „ArchitektIn/LandschaftsarchitektIn: Kopie der Mitgliedsurkunde oder Mitgliedsbescheinigung (bei ausländischen BewerberInnen ein Befähigungsnachweis entsprechend der EG-Richtlinie) mit Angabe Name des Mitglieds und der Mitgliedsnummer,
— zum Verhandlungsverfahren werden gefordert soweit zutreffend: Erklärung zur Bewerber/Bietergemeinschaft, Erklärung zu Unteraufträgen bzw. Eignungsanleihe sowie die Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher,
— nach dem Verhandlungsverfahren werden folgende Unterlagen angefordert:
– Nachweis der Berufshaftpflicht für Personenschäden über 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden über 1 500 000 EUR,
– Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, des Finanzamtes, der Berufsgenossenschaft.
Ablauf des weiteren Verfahrens:
Einreichungstermin Bewerbung: 9.9.2019
Lostermin: 9.9.2019
Rückfragen bis: 16.9.2019
Einführungskolloquium: voraussichtlich 19.9.2019
Abgabe Wettbewerbsunterlagen: 6.12.2019
Abgabe Modell: 13.12.2019
Preisgerichtssitzung: 24.1.2020
Dokumentation/Ausstellung: ab Ende Januar 2020
Fax: +49 251/4112165Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de

References: § 34
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 § 19
 § 17
 § 17
 § 123
 § 124
 § 75
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