Source: http://sl.juris.de/sl/gesamt/SondSchulV_SL.htm
Timestamp: 2019-10-21 17:44:20+00:00

Document:
Verordnung - Schulordnung - über die Stundentafeln der Förderschulen
geändert durch Verordnung vom 7. November 1990 (Amtsbl. S. 1361)
geändert durch Art. 12 der Verordnung vom 15. Juli 2002 (Amtsbl. S. 1493)
geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 9. August 2007 (Amtsbl. S. 1650)
geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 4. Juli 2008 (Amtsbl. S. 1193)
geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 4. August 2014 (Amtsbl. I S. 343)
§ 2 und Anlage geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 21. Juli 2015 (Amtsbl. I S. 506)
Für den Unterricht in den Förderschulen gelten die Stundentafeln gemäß der Anlage .
(1) Schülerinnen und Schüler mit mehrfacher Behinderung werden in den Entwicklungs- und Aktivitätsbereichen unterrichtet, in denen sie unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Entwicklungsniveaus und Handlungsmöglichkeiten am besten gefördert werden können.
(2) Für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung, die an einer anderen Förderschule als der Förderschule für geistige Entwicklung unterrichtet werden, gilt hinsichtlich der Gesamtwochenstundenzahl die Stundentafel der Förderschule, an der sie unterrichtet werden; der Unterricht für diese Schülerinnen und Schüler wird als Gesamtunterricht erteilt.
(3) Schülerinnen und Schüler, die an einer anderen Förderschule als der Förderschule Lernen nach den Lehrplänen für den Unterricht an den Förderschulen Lernen unterrichtet werden, sind nicht verpflichtet, am Unterricht in der Fremdsprache teilzunehmen.
(4) Beträgt in den Klassenstufen 5 bis 8 in einer Klassenstufe einer öffentlichen Schule die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen, mindestens 5, beschließt die Schulkonferenz auf Vorschlag der Gesamtkonferenz, ob im Rahmen des Stundenbudgets der Schule gemäß § 15 Absatz 1 Satz 2 und 3 des Schulordnungsgesetzes für diese Schülerinnen und Schüler Unterricht in allgemeiner Ethik erteilt wird. Beträgt ab Klassenstufe 9 in einer Klassenstufe einer öffentlichen Schule die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen, mindestens 5, so soll gemäß § 15 Absatz 1 Satz 2 und 3 des Schulordnungsgesetzes für diese Schülerinnen und Schüler Unterricht in allgemeiner Ethik erteilt werden.
(5) Auf Vorschlag der Fachkonferenz können mit Zustimmung der Schulkonferenz Fachstunden und Lehrplaninhalte in benachbarte Klassenstufen verlagert werden. Die Anforderungen des Lehrplans beziehungsweise der Bildungsstandards müssen am Ende eines Zwei-Jahres-Zeitraums erreicht, der Stundenausgleich muss erfolgt sein. Die Anforderungen zentraler Leistungsüberprüfungen und Abschlussprüfungen sind zu berücksichtigen. Schulen, die von den in der vorstehenden Regelung eröffneten Möglichkeiten Gebrauch machen, berichten hierüber der Schulaufsichtsbehörde.
(6) Die Schulkonferenz kann auf Vorschlag der Gesamtkonferenz im Rahmen der erweiterten Selbständigkeit der Schulen beschließen, dass aus pädagogischen Gründen vorübergehend die Stundenzahl einzelner Fächer erhöht werden kann, wobei die zusätzlichen Stunden durch vorübergehende Reduzierung in anderen Fächern gewonnen werden können; dabei darf maximal ein Viertel der Wochenstunden eines Faches pro Schuljahr als Kompensation für die Erhöhung des Stundenansatzes eines anderen Faches eingesetzt werden; § 13 Absatz 2 des Schulordnungsgesetzes bleibt unberührt. Die grundlegenden Anforderungen des jeweiligen Bildungsganges einschließlich des Fächerkanons sind einzuhalten. In Bezug auf die Anerkennung der Abschlüsse ist zu gewährleisten, dass die von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Abschlüsse aufgrund vergleichbarer Anforderungen wie an anderen Schulen erreicht werden. Absatz 5 Satz 3 und 4 gilt entsprechend.
Erdkunde/Geschichte/Sozialkunde
Kurzschrift/Maschinenschreiben
Förderunterricht [6]
In den Klassenstufen 1 und 2 werden die Fächer Deutsch (5), Mathematik (3), Sachunterricht (2) und Bildende Kunst (2) als Gesamtunterricht erteilt. Die vorstehend bei den einzelnen Fächern jeweils angegebene Zahl der Wochenstunden stellt dabei einen Rahmen für den Anteil der ein-zelnen Fächer am Gesamtunterricht dar. (Amtliche Anmerkung 1)
In den Klassenstuten 3 und 4 wird der Lernbereich Französisch zusätzlich aufgenommen. Im Rahmen der personellen und organisatorischen Möglichkeiten soll die Fremdsprachenvermittlung im Rahmen fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung vor allem in den Fächern Sachunterricht, Musik und Förderunterricht erfolgen. (Amtliche Anmerkung 3 bzw. 2)
Der Förderunterricht kommt als individuelle oder gemeinsame Förderung allen Schülern zugute. Er bezieht sich auf den Unterricht in den Fächern, kann aber auch für besondere pädagogische oder therapeutische Maßnahmen eingesetzt werden. (Amtliche Anmerkung 3)
Die Fächer Erdkunde/Geschichte/Sozialkunde beziehungsweise Biologie/Chemie/Physik können jeweils epochal unterrichtet werden. (Amtliche Anmerkung 2)
Die wöchentliche Unterrichtszeit einschließlich der Pausen beträgt 31 Zeitstunden. Der Unterricht wird als Gesamtunterricht erteilt.
Es gilt § 13 a der Zeugnis- und Versetzungsordnung - Schulordnung - für die Schulen für Behinderte im Saarland (ZVO-SB) vom 24. März 1987 (Amtsbl. S. 353), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 4. Juli 2008 (Amtsbl. S. 1193), in der jeweils geltenden Fassung. (Amtliche Anmerkung 4)
Das Belegen des Wahlpflichtfaches Englisch wird insbesondere im Hinblick auf den Erwerb der Berechtigung nach § 13 Abs. 2 ZVO-SB in der jeweils geltenden Fassung zum Übergang zur Handelsschule, Gewerbeschule oder Sozialpflegeschule (zweijährige Berufsfachschulen) angeboten. Bei Schülern, die das Fach Englisch ab Klassenstufe 7 wählen, reduzieren sich die Stundenanzahl für das Fach Ar-beitslehre um 3 Stunden und der Förderunterricht um eine Stunde. In der Klassenstufe 10 entfallen die Fächer Bildende Kunst und Musik, zusätzlich werden im Fach Englisch zwei Unterrichtstunden am Nachmittag erteilt. (Amtliche Anmerkung 5)
In den Klassenstufen 3 und 4 wird der Lernbereich Französisch zusätzlich aufgenommen. Im Rahmen der personellen und organisatorischen Möglichkeiten soll die Fremdsprachenvermittlung im Rahmen fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung vor allem in den Fächern Sachunterricht, Musik und Förderunterricht erfolgen. (Amtliche Anmerkung 3 bzw. 2)
In den Klassenstufen 1 und 2 werden die Fächer Deutsch (5), Mathematik (3), Sachunterricht (2) und Bildende Kunst (2) als Gesamtunterricht erteilt. Die vorstehend bei den einzelnen Fächern jeweils angegebene Zahl der Wochenstunden stellt dabei einen Rahmen für den Anteil der einzelnen Fächer am Gesamtunterricht dar. (Amtliche Anmerkung 1)

References: Art. 12
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2

§ 2
 Art. 1
 § 15
 § 15
 § 13
 § 13
 § 13