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Timestamp: 2019-11-22 08:20:57+00:00

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Rechtsprechung: StV 2002, 479 - dejure.org
BGH, 04.10.2000 - 2 StR 352/00
https://dejure.org/2000,3352
BGH, 04.10.2000 - 2 StR 352/00 (https://dejure.org/2000,3352)
BGH, Entscheidung vom 04.10.2000 - 2 StR 352/00 (https://dejure.org/2000,3352)
BGH, Entscheidung vom 04. Januar 2000 - 2 StR 352/00 (https://dejure.org/2000,3352)
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§ 51 Abs. 1 BZRG; § 66 StGB
Verwertungsverbot; Bundeszentralregistergesetz; Anordnung von Sicherungsverwahrung
Revision - Sicherungsverwahrung - Verwertungsverbot - Sexuell auffällige Verhaltensverweisen - Jugendstrafe
BZRG § 51 Abs. 1; StGB § 66
StV 2002, 479
Dieses Verwertungsverbot gilt auch, soweit über die Anordnung von Maßregeln der Besserung und Sicherung zu entscheiden ist (BGH, Urteil vom 10. Januar 1973 - 2 StR 451/72, BGHSt 25, 100, 104; Beschluss vom 4. Oktober 2000 - 2 StR 352/00, BGHR BZRG § 51 Verwertungsverbot 7; Beschluss vom 27. Juni 2002 - 4 StR 162/02, NStZ-RR 2002, 332), und selbst dann, wenn der Angeklagte eine getilgte oder tilgungsreife Vorstrafe von sich aus mitgeteilt hat (BGH, Urteil vom 8. Dezember 2011 - 4 StR 428/11, NStZ-RR 2012, 143 mwN).
Die indizielle Verwertung im Register getilgter früherer Verurteilungen zur Feststellung eines Hanges im Sinne von § 66 StGB zum Nachteil des Angeklagten ist mehrfach beanstandet worden (BGH, Beschlüsse vom 4. Oktober 2000 - 2 StR 352/00, BGHR BZRG § 51 Verwertungsverbot 7, und vom 27. Juni 2002 - 4 StR 162/02, NStZ-RR 2002, 332; zuletzt Beschluss vom 12. September 2007 - 5 StR 347/07, StV 2007, 633 - nur obiter).
Der Senat braucht daher hier nicht die Frage zu entscheiden, ob § 51 Abs. 1 BZRG auch der Berücksichtigung von getilgten oder tilgungsreifen Verurteilungen bei der Beurteilung des Hanges im Sinne des § 66 Abs. 1 Nr. 3 StGB entgegensteht (so BGH, Beschl. vom 4. Oktober 2000 - 2 StR 352/00 = StV 2002, 479;… vgl. hierzu auch Rebmann/Uhlig aaO § 51 Rdn. 42).
Die indizielle Verwertung dieser nach den Feststellungen bereits im Register getilgten früheren Verurteilungen verstößt gegen das Verwertungsverbot des § 51 Abs. 1 BZRG, das auch bei der Anordnung von Maßregeln der Besserung und Sicherung gilt (vgl. BGHSt 25, 100 ff.; BGHR BZRG § 51 Verwertungsverbot 7) und der Verwertung der getilgten Verurteilungen zum Nachteil des Angeklagten entgegensteht (zur Zulässigkeit der Verwertung getilgter früherer Verurteilungen, auf die sich der Angeklagte zu seiner Entlastung beruft, zum Vorteil des Angeklagten vgl. BGHSt 27, 108 ff.).
https://dejure.org/2001,3432
BGH, 16.01.2001 - 1 StR 443/00 (https://dejure.org/2001,3432)
BGH, Entscheidung vom 16.01.2001 - 1 StR 443/00 (https://dejure.org/2001,3432)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 2001 - 1 StR 443/00 (https://dejure.org/2001,3432)
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Gemeinschaftlicher Diebstahl - Nichtanordnung von Sicherheitsverwahrung - Sachrüge - Vorläufige Unterbringung - Einbruch - Finanzierung von Drogenkonsum - Besitz von Rauschgift
StGB § 66 Abs. 1 Nr. 3; StPO § 337 Abs. 1
Diese Entscheidung des Tatrichters ist (wie jede Prognose) vom Revisionsgericht nur in begrenztem Umfang nachprüfbar (BGH StV 2002, 479) und vom Senat hinzunehmen.
Die nicht geringe Menge führt deshalb im Falle des Besitzens zur Qualifikation auch dann, wenn sie dem Eigenverbrauch dient (BGH, Urt. v. 16.1.2001, 1 StR 443/00, StV 2002, 479, juris Rn. 12).

References: § 51
 § 66
 § 51
 § 66
 § 51
 § 66
 § 51
 § 51
 § 66
 § 51
 § 51
 § 51
 § 66
 § 337