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Timestamp: 2019-09-17 13:48:18+00:00

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BFH, 19.03.2002 - I R 15/01 - dejure.org
https://dejure.org/2002,2225
BFH, 19.03.2002 - I R 15/01 (https://dejure.org/2002,2225)
BFH, Entscheidung vom 19.03.2002 - I R 15/01 (https://dejure.org/2002,2225)
BFH, Entscheidung vom 19. März 2002 - I R 15/01 (https://dejure.org/2002,2225)
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Handelsvertreter - Einkommensteuer - Beschränkte Steuerpflicht - Luxemburg - Niederlassung - Inland - Wohnsitz - Einzelunternehmen - Geschäftsleitung - Doppelbesteuerungsabkommen
Er kann diese Beurteilung durch das FG nur auf Verstöße gegen die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze hin überprüfen (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 19. März 1997 I R 69/96, BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447; vom 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411).
Auch unregelmäßige Aufenthalte in einer Wohnung können zur Aufrechterhaltung eines dortigen Wohnsitzes führen (BFH-Urteile in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447;… BFH-Beschluss vom 27. September 1999 I B 83/98, BFH/NV 2000, 673, m.w.N.).
Diese können im In- und/oder Ausland belegen sein (BFH-Urteile in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447;… vgl. auch Kruse in Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 16. Aufl., § 8 AO Anm. 4).
Ein Wohnsitz i.S. des § 8 AO 1977 setzt auch nicht voraus, dass der Steuerpflichtige von dort aus seiner täglichen Arbeit nachgeht (BFH-Urteile in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447).
Dementsprechend hat der Senat wiederholt entschieden, dass ein inländischer Wohnsitz auch dann zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht eines Steuerpflichtigen führt, wenn der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen sich im Ausland befindet (Urteile in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447).
Demnach können auch ausländische Kapitalgesellschaften mit Geschäftsleitung im Inland unbeschränkt steuerpflichtig sein (BFH, Urteile vom 16. Dezember 1998 - I R 138/97, BFHE 188, 251, 252 und vom 19. März 2002 - I R 15/01, DStRE 2003, 346, 347; Beschluss vom 15. Juli 1998 - I B 134/97, GmbHR 1999, 94).
Bei einer Körperschaft ist das regelmäßig der Ort, an dem die zur Vertretung befugten Personen die ihnen obliegende laufende Geschäftsführertätigkeit entfalten, d.h. an dem sie die tatsächlichen, organisatorischen und rechtsgeschäftlichen Handlungen vornehmen, die der gewöhnliche Betrieb der Gesellschaft mit sich bringt (sogenannten Tagesgeschäfte; BFH, Urteile vom 16. Dezember 1998 - I R 138/97, BFHE 188, 251, 252 und vom 19. März 2002 - I R 15/01, DStRE 2003, 346, 347; Beschluss vom 15. Juli 1998 - I B 134/97, GmbHR 1999, 94; jeweils mit umfangreichen Nachweisen).
Der zum gewichtigen Teil über S. abgewickelte Zahlungsverkehr, soweit er die Arbeitskräfte, die Auftraggeber und die erwirtschafteten Überschüsse betrifft, und die Buchhaltung sind besonders wichtige Verwaltungsaufgaben (BFH, Urteil vom 19. März 2002 - I R 15/01, DStRE 2003, 346, 347).
Zwar ist bei dem allein insoweit überschaubaren Sachverhalt auszuschließen, dass der Angeklagte nicht seinen (alleinigen) Wohnsitz (§ 8 AO; vgl. BFH, Urteil vom 19. März 2002 - I R 15/01, DStRE 2003, 346 f.) im Inland hatte; damit unterlagen seine gesamten Einkünfte der Einkommensteuerpflicht (§ 1 Abs. 1 Satz 1 EStG; Welteinkommensprinzip).
Auch unregelmäßige Aufenthalte in einer Wohnung können zur Aufrechterhaltung eines dortigen Wohnsitzes führen (…Senatsurteile vom 28. Januar 2004 I R 56/02, BFH/NV 2004, 917; vom 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411;… Senatsbeschluss vom 27. September 1999 I B 83/98, BFH/NV 2000, 673).
Diese können im In- und/oder Ausland belegen sein (…Senatsurteile in BFH/NV 2004, 917; in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447).
Ein Wohnsitz i.S. des § 8 AO setzt auch nicht voraus, dass der Steuerpflichtige von dort seiner täglichen Arbeit nachgeht (…Senatsurteile in BFH/NV 2004, 917; in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447).
Dementsprechend hat der Senat wiederholt entschieden, dass ein inländischer Wohnsitz auch dann zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht eines Steuerpflichtigen führt, wenn der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen sich im Ausland befindet (…Senatsurteile in BFH/NV 2004, 917; in BFH/NV 2002, 1411; in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447).
Diese können im In- und/oder Ausland belegen sein (Senatsurteile vom 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411;… vom 28. Januar 2004 I R 56/02, BFH/NV 2004, 917;… in BFH/NV 2019, 104).
Demgemäß hat der Senat wiederholt entschieden, dass ein inländischer Wohnsitz auch dann zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht eines Steuerpflichtigen führt, wenn der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen sich im Ausland befindet (Senatsurteile in BFH/NV 2002, 1411;… in BFH/NV 2004, 917;… in BFH/NV 2019, 104).
Der Senat hat wiederholt entschieden, dass ein inländischer Wohnsitz auch dann zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht eines Steuerpflichtigen führt, wenn sich der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen im Ausland befindet (BFH vom 19.03.2002, I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411; BFH vom 19.03.1997, I R 69/96 BFHE 182, 296 , BStBl II 1997, 447 ; siehe auch BFH vom 28.01.2004, I R 56/02; HFR 2004, 988).
In einem solchen Fall reicht es aus, wenn sich nur ein einziger dieser Wohnsitze im Inland befindet (z.B. BFH vom 13.10.1965, I 410/61 U, BStBl III 1965, 738; BFH vom 19.03.1997, I R 69/96 BFHE 182, 296 , BStBl II 1997, 447 ; BFH vom 19.03.2002, I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411; FG Baden-Württemberg, Außensenate Stuttgart, Urteil vom 07.09.1990, EFG 1991, 102;… Schmidt, Kommentar zum EStG , 19. Aufl., § 1 Rz. 20;… vgl. auch Kruse in Tipke/Kruse, Abgabenordnung - Finanzgerichtsordnung , 16. Aufl., § 8 AO Anm. 4).
Ein Wohnsitz i.S. des § 8 AO 1977 setzt auch nicht voraus, dass der Steuerpflichtige von dort aus seiner täglichen Arbeit nachgeht (BFH vom 19.03.1997, I R 69/96 BFHE 182, 296 , BStBl II 1997, 447 ; BFH vom 19.03.2002, I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411).
Eine im Inland belegene vollständig eingerichtete Wohnung begründet einen inländischen Wohnsitz, wenn sie dem Steuerpflichtigen zur jederzeitigen Nutzung zur Verfügung steht und regelmäßig genutzt wird (BFH vom 19.03.2002, I 15/01, BFH/NV 2002, 1411).
Dabei können alle Umstände des Einzelfalles herangezogen werden, die nach der Lebenserfahrung den Schluss erlauben, dass der betreffende Steuerpflichtige die Wohnung beibehält, um sie als solche zu nutzen (BFH vom 19.03.1997, I R 69/96 BFHE 182, 296 , BStBl II 1997, 447 ; BFH vom 19.03.2002, I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411).
Tagesgeschäfte in diesem Sinne beinhalten die tatsächlichen, organisatorischen und rechtsgeschäftlichen Handlungen, die der gewöhnliche Betrieb des Unternehmens mit sich bringt (…BFH-Urteile vom 30. Januar 2002 I R 12/01, BFH/NV 2002, 1128 ; vom 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411).
cc) Man kann nur einen "gewöhnlichen Aufenthalt", jedoch - was von der Beklagten nicht ausreichend berücksichtigt worden ist - durchaus mehrere Wohnsitze i. S. von § 8 AO innehaben, die auch teils im Inland und teils im Ausland belegen sein können (BFH Urteil vom 19.03.2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411, [...]; BFH Urteil v. 19.03.1997 I R 69/96, BFHE 182, 296 , BStBI II 1997, 447, [...]; Tipke/ Kruse, § 9 AO Tz. 1 ff., m.w.N.).
Ein inländischer Wohnsitz führt auch dann zur unbeschränkten Steuerpflicht des Steuerpflichtigen im Inland, wenn sich sein Mittelpunkt der Lebensinteressen im Ausland befindet (…BFH Urteil v. 28.01.2004 I R 56/02, BFH Urteil v. 28.01.2004 1 R 56/02, BFH/NV 2004, 917 ; BFH/NV 2002, 1411; BFHE 182, 296 , BStBI II 1997, 447; Tipke/Kruse, § 8 AO Tz. 4, m.w.N.).
Auch unregelmäßige Aufenthalte in einer Wohnung können zur Aufrechterhaltung eines dortigen Wohnsitzes führen (BFH Urteile in BFH/NV 2002, 1411; BFHE 182, 296 , BStBI II 1997, 447;… BFH Beschluss v 27.09.1999, I B 83/98, BFH/NV 2000, 673 , m.w.N.).
Ein Wohnsitz setzt auch nicht voraus, dass der Steuerpflichtige von dort aus seiner täglichen Arbeit nachgeht (BFH/NV 2002, 1411; BFHE 182, 296 , BStBI II 1997, 447).
Die Klägerin konnte in Schweden sowohl ihren gewöhnlichen Aufenthalt als auch einen Wohnsitz begründen, ohne deshalb ihren Wohnsitz in Deutschland zu verlieren oder auch von Schweden aus einen Wohnsitz bei ihrer Mutter in Deutschland neu begründen (§ 62 Abs. 1 , Nr. 1, 1. Alternative EStG i.V.m. § 8 AO ;… vgl. BFH Urteil v. 24.05.2012 III R 14/10, BFHE 237, 239, BStBl II 2012, 897, DStR 2012, 1385, BFH/NV 2012, 1384, [...];… BFH Urteil v. 23.11.2000 VI R 165/99, BFHE 193, 569 , BStBl II 2001, 279 , BFH/NV 2001, 684 ; Hessisches FG, Urteil v. 16.02.2005, 9 K 1246/02, [...]; ferner zu § 1 Abs. 1 Satz 1 EStG FG Saarland Urteil v. 07.11.2000 1 K 128/98, EFG 2001, 214 , [...], und nachgehend BFH Urteil v. 19.03.2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411, [...]).
Ein Wohnsitz i.S. des § 8 AO 1977 setzt auch nicht voraus, dass der Steuerpflichtige von dort aus seiner täglichen Arbeit nachgeht (BFH, Urteile v. 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411; Urteil v. 19. März 1997 I R 69/96, BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447;…, Urteil vom 28. Januar 2004, I R 56/02, BFH/NV 2004, 917).
Diese können im In- und/oder Ausland belegen sein (BFH, Urteil v. 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411; Urteil v. 19. März 1997 I R 69/96, BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447;… vgl. auch Kruse in Tipke/Kruse, AO/FGO, § 8 AO Rdnr. 4).
Dementsprechend führt ein inländischer Wohnsitz auch dann zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht eines Steuerpflichtigen, wenn der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen sich im Ausland befindet (BFH, Urteile v. 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411; Urteil v. 19. März 1997 I R 69/96, BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447;…, Urteil vom 28. Januar 2004, I R 56/02, BFH/NV 2004, 917).
Es kann für den Streitfall dahin stehen, ob die Klägerin als Kapitalgesellschaft ausländischen Rechts unmittelbar von den Oberbegriffen der "Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen" des § 1 Abs. 1 KStG 1999 i.d.F. des Gesetzes zur Bereinigung von steuerlichen Vorschriften (Steuerbereinigungsgesetz 1999 --StBereinG 1999--) vom 22. Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2601, BStBl I 2000, 13) oder von dem durch den Klammerzusatz ergänzten Begriff der Kapitalgesellschaften des § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1999 i.d.F. dieses Gesetzes erfasst wird (bejahend Senatsurteile vom 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411; vom 16. Dezember 1998 I R 138/97, BFHE 188, 251, BStBl II 1999, 437; s.a. Knobbe-Keuk, Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 9. Aufl., S. 571; verneinend für das insoweit vergleichbare KStG 1934 Martini, Der persönliche Körperschaftsteuertatbestand, 2016, S. 112; vgl. auch Senatsurteil vom 17. Juli 1968 I 121/64, BFHE 93, 1, BStBl II 1968, 695) und damit die Aufzählung des § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1999 i.d.F. des StBereinG 1999 --wie im Fall von Gesellschaften deutschen Rechts (Beschluss des Großen Senats des Bundesfinanzhofs vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751)-- als abschließend anzusehen ist.
Bei einer Körperschaft ist das regelmäßig der Ort, an dem die zur Vertretung befugten Personen die ihnen obliegende laufende Geschäftsführertätigkeit entfalten, d.h. an dem sie die tatsächlichen, organisatorischen und rechtsgeschäftlichen Handlungen vornehmen, die der gewöhnliche Betrieb der Gesellschaft mit sich bringt (sog. Tagesgeschäfte; vgl. hierzu etwa Senatsurteil vom 19. März 2002 I R 15/01, BFH/NV 2002, 1411, m.w.N.).
Vorsätzliche Verkürzung der Einkommensteuer durch die Nichtangabe der Einkünfte …
BFH, 16.05.2006 - VII B 259/05
Kraftfahrzeugsteuer wegen widerrechtlicher inländischer Nutzung von …
FG Saarland, 30.06.2005 - 1 K 383/04
Einkommensteuer; Nachweis der Zahlung ausländischer Steuern (§ 34c Abs. 3 EStG)
FG Sachsen-Anhalt, 10.12.2014 - 2 K 1311/14
Keine Nichtigkeit eines ohne Nebenbestimmung erlassenen Schätzungsbescheids

References: § 8
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