Source: https://vogellaw.de/fahrlaessigkeit.html
Timestamp: 2018-12-16 06:25:22+00:00

Document:
Fahrlässiges Begehungsdelikt § 15 StGB
Fahrlässiges Unterlassungsdelikt §§ 15, 13 StGB
Fahrzeug i.S.d. §§ 315 c, 316 StGB
falscher Schlüssel § 243 StGB
falsches Geld § 146 ff StGB
falsche Aussage § 153 ff StGB
Festnahmeabsicht § 127 StPO
Festnahmehandlung § 127 StPO
feststellungsbereite Person § 142 StGB
Finalzusammenhang § 249 StGB
Förderungstheorie §§ 26, 27 StGB
Förmliches Auslieferungsverfahren
Forensische Schriftvergleichsgutachten
fremd (fremde Sache)
frische Tat § 127 StPO
Fristenregelung nach Pflichtberatung § 218 I StGB
Führen § 132 a StGB
Funktionelle Täterschaft
Funktionsspezifischer Sachwert
Furcht i.S.d. § 33 StGB
Auch im Strafrecht ist die Unterscheidung wichtig für eine Bestrafung des Täters, da er für seine Tat vorsätzlich handeln muss. Ansonsten kann er nur nach dem jeweiligen Fahrlässigkeitsdelikt bestraft werden - wenn ein solches denn existiert. Die Strafhöhe ist jedoch wesentlich geringer als bei der Vorsatztat.
Unrechtskern des fahrlässigen Begehungsdeliks und aliud zum Vorsatz: Auf der ersten Stufe (im Tatbestand) wird ermittelt, ob das fragliche Verhalten den Anforderungen entsprochen hätte, die ein besonnener und gewissenhafter Mensch in der Situation des Handelnden erfüllt hätte, wobei Sonderwissen des fraglichen Täters den Maßstab anhebt. Auf der zweiten Stufe (in der Fahrlässigkeitsschuld) wird untersucht, ob auch der individuelle Täter nach seinen Fähigkeiten und Kenntnissen in der Lage war, die Verhaltenserwartungen zu erfüllen.

References: § 15
 § 243
 § 146
 § 153
 § 127
 § 127
 § 142
 § 249
 § 127
 § 218
 § 132
 § 33