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Timestamp: 2019-05-25 15:14:18+00:00

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EGROH Magazin 02_2018
Juni 2018 u a k n e s s-t K e n n re n e e ra h w.a k s.d e h o n kis s e w w u e c n Sie s n Sitz d 1 n sit 8 u e n 0 ? MAGAZIN Tipps, Trends & Informationen für den Fachhandel Hand drauf! MIT VEREINTEN KRÄFTEN: ORTHEG und EGROH kooperieren – wovon Mitglieder schon jetzt profitieren.
Editorial Gemeinsam erfolgreich! F ür einige von Ihnen mag die Über- schrift abgedroschen klingen. Der Slogan wird in vielen Geschäftsberei- chen und Branchen seit Jahrzehnten verwendet. Er begegnet uns häufig im Alltag, sowohl beruflich als auch privat. Parolen wie „Gemeinsam stärker“, „Gemeinsam bewe- gen“ oder aber auch „Zusammen sind wir stark“ sollen anspornen, zukünftigen Heraus- forderungen mit gegenseitiger Unterstützung und Gemeinschaftssinn zu begegnen. Ganz aktuell lässt sich dies mit der neu ins Leben gerufenen Kooperation im Bereich des Vertrags-Managements belegen. Obwohl beide Organisationen im Wettbewerb stehen, haben wir gemeinsam und zum Wohle unserer Mitglieder über den Tellerrand hinausgeschaut und unsere Kräfte gebündelt. Herausgekom- men ist dabei unsere neue Online-Plattform ORTHEGROH. Die Mitglieder von EGROH und ORTHEG erfahren durch das Portal ORTHEGROH Unterstützung im Bereich der Verwaltung von Krankenkassenverträgen. Ist ein solcher Slogan in einem sich rasant wandelnden Marktumfeld abgedroschen oder brandaktuell? Oder nutzt er sich viel- leicht nur durch die häufige Verwendung ab, weil man ihn nicht mit Leben füllt? Wer die ORTHEG eG kennt, weiß, wie die Antwort ausfallen wird. Als Einkaufsgenos- senschaft für Orthopädietechnik leben wir dieses Prinzip – mit gleichem Enthusiasmus wie die EGROH eG. Beide Genossenschaften sehen dies nicht als leere Worthülse, sondern handeln und gestalten danach. Für die Mitglieder beider Organisationen sind Versorgungsverträge mit Kostenträgem existenziell wichtig. Der Aufwand, immer up-to-date zu sein und ebenso potenzielle Versorgungsverträge zu kennen oder Ver- tragsänderungen im Blick zu haben, ist immens. Auch die Verwaltung der vertrags- relevanten Begleitdokumente wie Präqualifi- zierungen oder Schulungsnachweise nimmt einige Zeit in Anspruch. Zeit, die im Bereich des Kerngeschäftes, nämlich der Beratung und Betreuung der Klienten, fehlt. EGROH Magazin, das Magazin der EGROH eG für Rehabilitation und Orthopädie-Technik Hessen • Berliner Str. 50 • 35315 Homberg / Ohm • Tel.: +49 6633 1830 • Fax: +49 6633 183701 • E-Mail: info@egroh.de • Internet: www.egrohweb.de • Erscheint in der AVR Agentur für Werbung und Produk tion GmbH • Weltenburger Straße 4 • 81677 München • Tel.: +49 89 419694-0 • Fax: +49 89 4705364 • E-Mail: info@avr-werbeagentur.de • Internet: www.avr-werbeagentur.de Sämtliche Angaben werden nach bestem Wissen zusammengestellt. Nachdruck und sonstige Wiedergaben, auch auszugsweise, sind nur mit schriftlicher Genehmigung der AVR gestattet. Die AVR haftet nicht für Anzeigeninhalte (Text und Bild), Preisangaben und Terminmitteilungen. Das EGROH Magazin wird im Auftrag der EGROH eG produ- ziert. Für unaufgefordert eingesandtes Redaktions material übernimmt die Agentur keine Haftung. Copyright AVR GmbH 2018. Foto Titel: © Jacob Lund / Shutterstock.com IMPRESSUM
Was liegt also näher als gemeinsam eine Möglichkeit zu schaffen, um unsere Mitglieder durch Dienstleistungen und Services zu ent- lasten und einer großen Zahl an Leistungs- erbringern den Zugang zum GKV-Markt zu erleichtern? Die Herausforderungen unserer Mitglieder sind sehr ähnlich; der Aufwand für die Zurverfügungstellung einer Dienstleistung ist groß und kann durch den Beitrag beider Organisationen effizienter bewältigt werden; und nicht zuletzt schaffen wir gemeinsam noch adäquatere Dienstleistungen, die den Anforderungen unserer Mitglieder entspre- chen und einen Mehrwert bieten. Das Team der ORTHEG und ich freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit und wir sind überzeugt, dass wir einen Beitrag dazu leis- ten können, unsere Mitglieder auch in Zukunft in ihrem Erfolg zu unterstützen. Schauen wir doch gemeinsam öfter über den Tellerrand hinaus. Wir werden viele Gemeinsamkeiten entdecken und können diese zu unserem Erfolg machen – dann sind wir auch weiterhin „gemeinsam erfolgreich“! Ihr Andreas Bolsinger Geschäftsführender Vorstand der ORTHEG eG Erfahren Sie mehr über die ORTHEGROH auf der Seite 2 Inhalt Intern Service Markt News Porträt 2, 12 Seminar 4 6 10 LEONARDO AWARD Top 10 Probemitgliedschaft 16 18 20 21 Editorial | 1 Perfekt auf Pflege eingerichtet. Qualität, die sich auszahlt Wahlweise in Buche oder Havanna doyiflex Unser bewährtes Modell für die häusliche Pflege: Top Qualität – Top Preis Auch erhältlich als doyiflex wash doyiflex 2 yit Push-and-Ready Einzigartig ausgestattet für die häusliche Pflege, mit Push-and-Ready-Verbindungstechnik belluno bibs Der ideale Betteinsatz, für vier Bettenmaße einstellbar, leichter Aufbau Hermann Bock GmbH · Nickelstraße 12 · D-33415 Verl Tel.: +49 (0)5246 9205-0 · info@bock.net · www.bock.net MedizinprodukteInteressiert? +49 (0) 951 – 40 777 534www.ecosana.deOHNE AUFZAHLUNGECOSANA KOMPRESSIONSSTRÜMPFEECOSANA BANDAGEN
2 | Intern Große Resonanz auf dem ORTHEGROH Stand! ORTHEG und EGROH präsentieren auf der OT WORLD 2018 erstmalig das Vertragsportal ORTHEGROH. D er erste gemeinsame Auftritt von ORTHEG und EGROH als Dienstleister im Bereich Vertrags-Management fand bei den Mitgliedern beider Genossenschaften große Zustimmung. Der Vorstandsvorsitzende der ORTHEG eG, Raymund Weber, und der geschäftsführende Vorstand, Andreas Bolsinger, freuten sich gemeinsam mit dem Vorstand der EGROH eG, Martin Potulski, und Dr. Axel Friehoff (Leitung EGROH Vertragsmanagement) über den guten Start und die positive Resonanz auf der OT World. Beide Unternehmen lobten die gegenseitige Unterstützung aller Mit- arbeiter/innen auf dem Messestand bei der Kundenbetreuung. Das vorgestellte Vertragsportal ORTHEGROH wurde den Besuchern von den Mitarbeitern/innen der EGROH- und der ORTHEG-Vertragsab- teilungen präsentiert und von allen Seiten gelobt. Selbstverständlich war die Frage, was kann das neue Portal und welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit der Genossenschaften den Betrieben? Ziel der gemeinsamen entwickelten Plattform ist es, unseren Mit- gliedern mehr Zeit für ihr Kerngeschäft – nämlich die Beratung und Betreuung ihrer Kunden freizuschaufeln. Als Vollsortimenter ist es oft notwendig, eine dreistellige Zahl an Verträgen mit Kostenträ- gern im Blick zu halten. Der Administrationsaufwand bei über 100 Krankenkassen ist enorm. Wie stellt man als Betrieb sicher, dass man alle neuen Verträge, alle Vertragsänderungen und alle Ver- tragskündigungen zeitnah im Unternehmen verarbeitet und diese auch kommuniziert werden? Neben diesen Veränderungen müssen die Vertragsvoraussetzungen wie vorgeschriebene Schulungen oder Qualifizierungsnachweise und Präqualifizierungen immer auf dem aktuellen Stand sein. Die gemeinsam entwickelte Plattform ORTHEGROH bietet die Möglichkeiten, das komplexe Vertragsge- schehen einfach und mühelos zu gestalten. Schulungsnachweise, Präqualifizierungsurkunden und alle notwendigen Dokumente zur Vertragsteilnahme werden hier hinterlegt. Die Plattform verfügt über einen umfangreichen Vertrags-Manager mit Preisfinder und einen Zugriff auf die Informationen aus dem Hilfsmittelverzeichnis. Alle bestehenden Vertragsteilnahmen und die eventuell noch möglichen können vom Teilnehmer zukünftig einfach eingesehen werden. Darüber hinaus gibt es in beiden Organisationen ein kom- petentes Beratungs-Team rund um das V ertragsgeschehen. Interessierte Betriebe können mit ihren zuständigen Außen- dienst-Mitarbeitern ab sofort Beratungstermine vereinbaren. Zusätzlich positives Echo auf die neue Kooperation gab es auch aus den Kreisen der Lieferanten der Genossenschaften. Die Teilnahme an Versorgungverträgen der Kostenträger schafft für die Hersteller eine breite Basis von Leistungserbringern mit Marktzugang. ORTHEG und EGROH wollen ihre erfolgreich gestartete Zusammen- arbeit weiterentwickeln und auch im Bereich von Verbandsarbeit und Branchenpolitik ihre Kräfte bündeln. Info & Beratung Für Fragen zu ORTHEGROH stehen interessierten Betrieben die Ansprechpartner aus den Vertragsabteilungen der EGROH und ORTHEG beratend zur Verfügung: EGROH Dijana Vukosavovic und Jochen Hedke Tel.: 06633 183-250 E-Mail: vertrag@egroh.de ORTHEG Patrizia Patzke und Andrea Wäger Tel.: 07392 9722-10 E-Mail: vertrag@ortheg.de
Service | 3 Vorteile beim Fahrzeugkauf EGROH-Service-Partner bieten Sonderkonditionen für Mitglieder. A ugen auf beim Autokauf! Für EGROH-Mitgliedsbetriebe, also Anteils- eigner, lohnt sich das wirklich. Gleich mehrere Service-Partner bieten Sonderkonditionen, welche die EGROH durch Zusatzvereinbarungen an Mitglieder weitergeben kann – für Neuanschaffungen von Kleinstwagen bis Transporter vieler Marken. Es zahlt sich aus, bei diesen Servicepartnern anzufragen: Deutsche Raiffeisen-Warenzentrale Im Bereich der Kfz-Beschaffung arbeitet die EGROH seit Jahren eng mit der Deutschen Raiffeisen-Warenzentrale GmbH (DRWZ) zusammen. Die 1948 in Frankfurt gegründete DRWZ ist Mitglied im Deutschen Raiffeisen-Verband, einer der stärksten Organisationen im Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisen- Verband (DGRV). Über ihre Mitgliedschaft im Genossenschaftsverband Frankfurt ist die EGROH eG außerdem Mitglied im DGRV – und kann die Konditionen der DRWZ für Fahrzeugbeschaffungen damit an die ihr angeschlossenen Mit- gliedshäuser weitergeben, und zwar für die Marken FIAT, Ford, Hyundai, KIA, Mazda, Mercedes, Nissan, Peugeot und Renault. Citroën Mit Citroën Deutschland hat die EGROH ein Rahmenabkommen, das es Mit- gliedsbetrieben ermöglicht, beim Citroën-Händler ihrer Wahl ihr Wunschfahrzeug zu den darin hinterlegten Konditionen zu ordern. Über das Rahmenabkommen hinaus profitieren sie dabei auch von den laufenden Citroën-Sonderaktionen für die ausgesprochen vielfältige Fahrzeugpalette – vom sparsamen, auch vollelek- trisch betriebenen Kleinwagen bis zur komfortablen Limousine, aber auch bei Nutzfahrzeugen, die sich durch flexible Auf- und Umbaulösungen auszeichnen. Volvo Autohaus Wolfgang Freihube GmbH Das Marburger Autohaus bietet als Servicepartner der EGROH die Modelle des nahezu alle Fahrzeugklassen abdeckenden Premiumherstellers Volvo Car Corporation – vom kompakten V40 über den Sportkombi V60 und den Familien- kombi V70 bis hin zur SUV-Reihe XC und den S-Modellen der Volvo-Limousinen. Opel Autohaus Schorr GmbH Mit dem Servicepartner Autohaus Schorr GmbH hat die EGROH ein Liefer- abkommen für Opel-Modelle zu speziellen Konditionen geschlossen, über das Mitgliedsbetriebe ihre Fahrzeuge beziehen können. In Erfurt und an vier weiteren Standorten bietet das Unternehmen individuelle Beratung vor Ort. Ansprechpartner für EGROH-Mitglieder ist Frank Otto. CarFleet24 Neufahrzeuge zu Top-Preisen vermittelt CarFleet24 an EGROH-Mitglieder, ihre Familienangehörigen und Mitarbeiter. Sonderkonditionen gibt es für Leasing, Kauf und Finanzierung von Nutzfahrzeugen aller gängigen Marken. Der Anbieter pro- fessioneller Lösungen für Fuhrparks bezieht Fahrzeuge nach Wunschkonfiguration direkt vom deutschen Vertragshändler bzw. -partner und liefert bundesweit an. Der Weg zum Wunschfahrzeug Alle EGROH-Service-Partner für Fahrzeuganschaffungen sind nach dem Fachhandels - Login im Bereich „Service, Kraftfahrzeuge“ direkt zu erreichen: www.egrohweb.de Patientenlifter Antidekubitussysteme Pﬂ egebetten WENN PROFESSIONELLE HILFE BENÖTIGT WIRD... ... bieten wir Ihnen umfangreiche Lösungen mit unseren Produkten für die Pﬂ ege zu Hause oder in Einrichtungen. aksD4 low entry NIEDRIGEINSTIEGSBETT MIT OPTIONALER FUSSTIEFLAGERUNG aks-D4 low entry Pﬂ egebett mit niedrieger Ein-/Ausstiegshöhe von 22 cm! aks-therasit 8/10 Dreischichtige Schaumstoﬀ - sitzkissen zur hohen Druckent- lastung sowie Scherkraft- minderung. Mit HMV-Nr. NEU Deckenlifter Hochwertige und moderne Lifter für Patienten mit einer max. Tragkraft von bis zu 300 kg. foldy®XL Standardlifter mit vergrößertem Abmaß Standardlifter mit vergrößertem Abmaß Standardlifter mit vergrößertem Abmaß und starkem Motor zur Erreichung der und starkem Motor zur Erreichung der und starkem Motor zur Erreichung der max. Tragkraft von 185 kg. Liftergurte Umfangreiches Gurtprogramm für bis 250 kg Patientengewicht. Teilweise für den Einsatz an Liftern anderer Hersteller geeignet. Sehen Sie dazu unsere Kompatibilitätserklärung auf unserer Webseite: www.aks.de/sites/service_downloads.html aks Aktuelle Krankenpﬂ ege Systeme GmbH Antwerpener Straße 6 53842 Troisdorf www.aks.de
4 | Service Richtigstellung zur DSGVO Es geht um die Bestellpflicht des Datenschutzbeauftragten. Im EGROH-Anschreiben „Sicherheit beim Da- tenschutz im Sanitätsfachhandel“ vom 7. Mai 2018 wurde die Aussage getroffen, dass in je- dem Fall ein Datenschutzbeauftragter zu bestel- len ist. Dies entspricht nicht der Entschließung der Konferenz der unabhängigen Datenschutz- behörden des Bundes und der Länder vom 26. April 2018. Stattdessen ist die Bestellpflicht im Wortlaut der Entschließung wie folgt geregelt: Datenschutzbeauftragten-Bestellpflicht nach Artikel 37 Abs. 1 lit. c Datenschutz- Grundverordnung bei Arztpraxen, Apo- theken und sonstigen Angehörigen eines Gesundheitsberufs 1. Betreibt ein einzelner Arzt, Apotheker oder sonstiger Angehöriger eines Gesundheitsberufs eine Praxis, Apotheke oder ein Gesundheitsbe- rufsunternehmen und sind dort einschließlich seiner Person in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung per- sonenbezogener Daten beschäftigt, besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Benen- nung eines Datenschutzbeauftragten (DSB). 2. Bei Ärzten, Apothekern oder sonstigen Ange- hörigen eines Gesundheitsberufs, die zu meh- reren in einer Berufsausübungsgemeinschaft (Praxisgemeinschaft) bzw. Gemeinschaftspraxis zusammengeschlossen sind oder die ihrerseits weitere Ärzte, Apotheker bzw. sonstige Ange- hörige eines Gesundheitsberufs beschäftigt haben, ist in der Regel nicht von einer umfang- reichen Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 37 Abs. 1 lit. c DSGVO auszugehen – in diesen Fällen ist unter Berücksichtigung von Punkt 3 dann kein DSB zu benennen, wenn weniger als zehn Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. 3. Bei Ärzten, Apothekern oder sonstigen Angehörigen eines Gesundheitsberufs, die zu mehreren in einer Berufsausübungsgemein- schaft (Praxisgemeinschaft) bzw. Gemein- schaftspraxis zusammengeschlossen sind oder die ihrerseits weitere Ärzte, Apotheker bzw. sonstige Angehörige eines Gesundheits- berufs beschäftigt haben, bei denen ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu erwarten ist, ist eine Datenschutzfolgenab- schätzung vorgeschrieben und damit zwingend ein Datenschutzbeauftragter zu benennen. Dies kann neben einer umfangreichen Verar- beitung (z. B. große Praxisgemeinschaften), die ohnehin nach Art. 37 Abs. 1 lit. c DSGVO zu einer Benennungspflicht führt, beispiels- weise beim Einsatz von neuen Technologien, die ein hohes Risiko mit sich bringen, der Fall sein. Der Datenschutzbeauftragte ist damit auch dann zu benennen, wenn weniger als zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten zu tun haben. 4. Der Begriff „Gesundheitsberuf“ ist im Sinne der Aufzählung nach § 203 Abs. 1 StGB aus- zulegen und umfasst die in § 203 Abs. 1 Nr. 1, 2, 4 und 5 StGB aufgezählten Berufsbilder. Nach dieser Entschließung ist festzustel- len, ob ein Datenschutzbeauftragter zu be- stellen ist. Weitere Anforderungen der EU Datenschutzgrundverordnung sind einzuhalten. Neu beim EGROH Rechtshilfe-Service Rechtsanwältin Vera Rosenzweig-Heyn verstärkt das Team. Rechtsanwältin Vera Rosenzweig-Heyn Der Rechtshilfe-Service der EGROH eG bietet dem Verbund angeschlossenen Mit- gliedshäusern juristische Beratung und Unterstützung bei der Durchsetzung von Leistungsanträgen und Kostenvoranschlägen gegenüber den gesetzlichen Kostenträgern, wenn es um die Versorgungsansprüche ihrer Kunden geht. zudem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht. Spezialisiert auf sozialrechtli- che Fragen steht sie EGROH-Mitgliedern, die dem Rechtshilfe-Service beigetreten sind, juristisch zur Seite, wenn es um die Durchsetzung von Versorgungsansprüchen oder um Widerspruchsverfahren vor den Sozialgerichten geht. Das Team der zur Verfügung stehenden Juristen wurde um Vera Rosenzweig- Heyn erweitert. Die Rechtsanwältin ist in der Haßfurter Kanzlei Borowka & Kratz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH u. a. auf den Gebieten Sozialrecht, Betreuungs- recht und Arzthaftungsrecht tätig. Sie ist Da solche Ansprüche nur von den Versicher- ten selbst geltend gemacht werden können, umfasst der Rechtshilfe-Service eine au- tomatische Rechtsschutzversicherung für gesetzlich krankenversicherte Kunden der Sa- nitätshäuser im EGROH-Verbund. Er greift, wenn Kunden keine eigene Rechtsschutz- versicherung haben und bei Geltendma- chung von Versorgungsansprüchen mit Hilfsmitteln ab einem Mindestwert von 150 Euro. Für Widerspruchsverfahren ist eine Service-Pauschale von 150 Euro pro Versicherungsfall zu entrichten. RAin Vera Rosenzweig-Heyn ist die richtige Ansprechpartnerin, wenn Krankenkassen Versorgungsanträge und Kostenvoran- schläge des Sanitätsfachhandels ab- lehnen. Sinn und Zweck des juristischen Beistandes ist es, die Rechte der Leis- tungsträger und ihrer Kunden zu stärken. Der EGROH Rechtshilfe-Service ist über die Telefonnummer 06633 183-260 erreichbar. m o c . k c o t s r e t t u h S / s n o i t c u d o r P a d y S © : o t o F
Service | 5 NEU: EGROH Direkt-Versand Die innovative Logistik-Dienstleistung exklusiv für Mitglieder Seit dem 2. Mai 2018 können Mitglieds- betriebe über den DIREKT-VERSAND- SERVICE die von oder für ihre Kunden bei der EGROH bestellten Waren innerhalb Deutschlands direkt an diese versenden lassen – und zwar in eigenem Namen. Die EGROH übernimmt dabei die komplette Abwicklung inklusive Kommissionierung, Verpackung, Versand, neutralem Liefer- schein und ggf. auch Retourenvorbereitung. Alle Leistungen sind im Pauschalpreis von 7,50 Euro pro Paket bis 31,5 Kilogramm mit einem Gurtmaß von max. 3 Metern enthal- ten. Abweichende Gewichte und Gurtmaße w erden pauschal mit 15,50 Euro berechnet, Palettenpreise auf Anfrage. Wie funktioniert's? Zur Nutzung des innovativen Servi- ces der EGROH sind lediglich die Daten unter „Warenbestellung/Adressdaten“ im EGROH-Online-Shop (www.egroh. biz) einzugeben oder per CSV-Datei un- ter „Warenkorb Upload“ hochzuladen. Für den regelmäßigen Einsatz wird auf Wunsch eine Schnittstellenbeschreibung per E-Mail bereitgestellt, über die sich die erforderlichen Daten direkt aus der eige- nen EDV, z. B. dem Online-Shop oder der Warenwirtschaft, als XML- oder CSV-Datei per E-Mail oder via FTP übermitteln lassen. Bei der Konfiguration ist die EGROH gegen eine geringe Gebühr gerne behilflich. Das ist zu tun Den Zugang zum DIREKT-VERSAND- SERVICE der EGROH erhalten Mitglieds- betriebe nach Eingang des ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeformulars. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular erhalten Sie von: Hans-J. Töpfer • +49 6633 183-276 serviceleistungen@egroh.de SENI – Ein starker Partner für die Inkontinenzversorgung ANZEIGE Für Inkontinenzbetroffene dient das Fachpersonal in Sanitätshäusern oftmals als erste Anlaufstelle. In einem diskreten Beratungsgespräch möchten Betroffene nicht nur über Ursachen und Formen der Blasenfunktionsstörung, sondern auch über die ver- schiedenen Versorgungsmöglichkeiten aufgeklärt werden. Als Partner der Sanitätshäuser unterstützt SENI, eine der weltweit führenden Marken für In- kontinenz- und Körperpﬂegeprodukte, daher seit Jahren den Fachhandel zum Thema hochqualitative Inkontinenzversorgung in ganz Deutschland. SENI bietet aufsaugende Hilfsmittel für Männer und Frauen in Premiumqualität. Diese sind optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt und ermöglichen einen sicheren und diskreten Schutz im Alltag. Um Kunden kompetent und zuverlässig beraten zu Zur visuellen Verkaufsförderung offeriert SENI eine können, ist es notwendig, dass das Fachpersonal Vielzahl an Werbematerialien, die ganzjährlich zur über fundierte Produktkenntnisse verfügt. Diese Verfügung stehen und bestellt werden können. können in den von SENI angebotenen Schulungen Hierzu zählen ansprechende Werbeplakate, Pro- erworben werden. Dort werden die Teilnehmer mit duktdisplays sowie weitere Dekoelemente. Ein dem Thema Inkontinenz sowie den verschiedenen persönlicher Ansprechpartner steht mit Rat und Produktgruppen vertraut gemacht, um so die rich- Tat zur Seite und ermöglicht so eine individuelle tigen Hilfsmittel empfehlen zu können. Zudem stellt Vor-Ort-Betreuung. Sanitätshäuser erhalten zudem SENI verschiedene Beratungs- und Informations- Unterstützung bei der Planung und Realisierung broschüren sowie kostenlose Produktproben bereit. von Themenwochen und Aktionstagen. Weitere Informationen zur Zusammenarbeit mit SENI erhalten Sie unter: Tel.: 0 33 37 / 45 13 29 0 E-Mail: info@tzmo.de
6 | Markt News Auf Erfolgskurs nach Kassel Gezielt die gesamte Branche erreichen 28. -- 30. MÄRZ 2019 | MESSE KASSEL V om 28. bis 30. März 2019 wird die Fachmesse EXPOLIFE INTER- NATIONAL in Kassel wieder zum Anziehungspunkt für den gesamten Gesundheitsfachhandel. In fünf Doppelhallen mit insgesamt 17 000 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich die führenden Hersteller, Lieferanten und Dienstleister für die Branche. Mehr als 8000 Fachbesucher nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit, um sich über neue Produkte, Angebote und Leistun- gen zu informieren – gut die Hälfte davon Geschäftsführer, Inhaber oder in leitender Funktion im Einkauf tätig. Jetzt Messetand sichern! Für Aussteller ist die EXPOLIFE INTERNA- TIONAL seit Jahren ein Erfolgsgarant. Nicht nur, dass die einzigartige Bandbreite an Ausstellungsbereichen unter dem Dach der Fachmesse für die Besucher besonders attraktiv ist, für Aussteller bietet sich über die reine Messestandpräsenz hinaus auch die Möglichkeit, sich und ihr Angebot mit Vorträgen und Workshops im Rahmen des stets gut besuchten Seminarprogramm oder als Anwärter auf den begehrten EXPOLIFE NewsAward herauszustellen. Mehr Nähe am potenziellen Kunden ist quasi kaum möglich. Und das hat sich mittlerweile un- ter den branchenrelevanten Unternehmen herumgesprochen: Die Nachfrage nach Messeständen ist hoch. Wer sich seinen Platz im Herzen der Branche noch sichern will, wendet sich am besten per E-Mail an: info@avr-messe.de Wirkt gegen die Ursache von Tennis-Ellenbogen Tennisspieler, Handwerker, „Tastatur-Arbeiter“ – alle zählen zu den Risikogrup- pen für eine Epicondylitis. Denn wiederholende Hand- und Armbewegungen füh- ren häufig zur Überlastung der Sehnenursprünge am Ellenbogen. Aktive Erleich- terung bietet die Dynamics Plus Epicondylitisbandage von Ofa Bamberg. Ihre großflächige Gelpelotte wirkt als Dämpfungskörper am Unterarm, der Mus- kelvibrationen aufnimmt. Eine Studie der Universität Freiburg belegt: Beim Ten- nisrückhandschlag werden Muskelaktivität und -schwin- gungen nachweislich redu- ziert. Die Sehnenursprünge werden entlastet, sodass die Entzündung abheilen kann. Ausführliche Zusammen- fassung der Studie unter www.ofa.de/plus-epi oder kundenservice@ofa.de, Tel. 0951 6047-333
NEU Im trendigen Design Tricodur® LumbaMotion Stabilität für den Rücken Tricodur® LumbaMotion Lady Für die weibliche Anatomie Tricodur® LumbaMotion ST Extra-Stabilität für den Rücken TRICODUR® LUMBAMOTION RÜCKENORTHESEN DIE LÖSUNG BEI RÜCKENLEIDEN • Unterstützen die Schmerzlinderung und Entlastung der Lumbalregion • Schnell anzuziehen und exakt zu positionieren dank 2-Grifftaschen-Verschlusssystem • Angenehmer Tragekomfort durch atmungsaktives Gestrick • Passen sich an den Körper an, ohne unter der Kleidung aufzutragen • In 3 Ausführungen erhältlich: Tricodur® LumbaMotion – die Basisstabilisierung mit klassischer Passform Tricodur® LumbaMotion Lady – die Basisstabilisierung mit weiblicher Passform Tricodur® LumbaMotion ST – die Extra-Stabilisierung für den Rücken . 1 0 0 4 2 4 1 0 B A A THERAPIEN. HAND IN HAND. www.bsnmedical.de
8 | Markt News Premium-Service: Rechtsschutzpool Endolite unterstützt bei der Durchsetzung von Versorgungsansprüchen. Der Anspruch auf Hilfsmittelversor- gung ist bekanntlich im Recht der Gesetzlichen Krankenversicherung, dem 5. Sozialgesetzbuch (SGB V), geregelt. Danach trägt die Krankenkasse die Kosten für die jeweilige Beinprothese, wenn die Voraussetzungen des Anspruchs (§ 33 SGB V) erfüllt sind. Auch bekannt ist, dass Krankenkassen in einigen Fällen die Kostenübernahme einer erforderlichen Hilfs- mittelversorgung verweigern, selbst wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Für solche Fälle bietet Endolite im Rah- men der Premium-Partnerschaft als zu- sätzliche Dienstleistung die Teilnahme am Rechtsschutzpool des Unternehmens. Der „Rechtsschutzpool“ verfolgt das Ziel, An- sprüche von Versicherten auf Versorgung mit Endolite Produkten in jedem Stadium möglichst umfassend zu unterstützen. In Kooperation mit der auf dem Gebiet des Gesundheitsmarktes spezialisierten Kanzlei Hartmann Rechtsanwälte und in enger Zu- sammenarbeit von Endolite Außendienst, Gesundheitsfachhandel und Versicherten dient der Rechtsschutzpool der Lösung von Problemen mit Kostenvoranschlägen und hilft bei Ablehnungen, Widersprüchen und Kla- geverfahren. Für den Fachhandel, der diese Leistungen in Anspruch nimmt, entstehen keinerlei Kosten – ebenso für den Versicher- ten, sofern er über keine eintrittspflichtige Rechtsschutzversicherung verfügt. Voraussetzung, um das Servicetool Rechts- schutzpool abzurufen, ist die Übermittlung von Basisdaten des jeweiligen Falls. Der Er- hebungsbogen dafür sowie ein Info-Flyer für Patienten können bei der Endolite Deutsch- land GmbH angefordert werden. Gundi Urban Marketing Endolite Deutschland GmbH Tel.: +49 9221 87808-40 E-Mail: gundi.urban@endolite.de www. endolite.de Rechtsanwältin Kerstin Bigus Hartmann Rechtsanwälte www.hartmann-rechtsanwaelte.de KATALOG 2019 DER RATGEBER AUS IHREM GESUNDHEITSHAUS 9 1 0 2 G O L A T A K S U A H S T I E H D N U S E G M E R H I S U A R E B E G T A R R E D T I E H D N U S E G - O R P - R E N T R A P ENTSPANNUNG & FIT & GESUND KÖRPERPFLEGE P r o d u k t MOBILITÄT e f ü r e I h r L e b e n s q u a l t ä t i HELFER IM ALLTAG GESUNDHEITS- KONTROLLE Mit freundlicher Empfehlung von : B e s t e l l e n S i e b i s 2 9 . J u n i ! D i r e k t b e i I h r e m K u n d e n b e r a t e r E G R O H - KATALOG 2019 9 1 0 2 G O L A T A K DER RATGEBER AUS IHREM GESUNDHEITSHAUS Ihr individueller Hauskatalog: Titel und Umschlagseiten gibt es in vielen Varianten. S U A H S T I E H D N U S E G M E R H I S U A R E B E G T A R R E D T I E H D N U S E G - O R P - R E N T R A P ENTSPANNUNG & FIT & GESUND KÖRPERPFLEGE MOBILITÄT HELFER IM ALLTAG P r o d u k t e f ü r L I h r e e b e n s q u a l t ä t i GESUNDHEITS- KONTROLLE Werben Sie für Ihre Produkte direkt bei Ihren Kunden zu Hause! Partner-Pro-Gesundheit ist der Endverbraucher-Katalog der EGROH. Ansprechend auf- gemacht, mit vielen Informationen und Ratschlägen rund um die Gesundheit, zeigt er die Angebotsvielfalt Ihres Hauses: Produkte für mehr Lebensqualität, dazu Ihre Kompetenz für Service und Beratung – auf über 96 Seiten. Im Direktversand, persönlich überreicht oder in gut frequentierten Wartebereichen ausgelegt weist er Kunden den direkten Weg in Ihr Geschäft, ohne Streuverluste. Jetzt in Neuauflage 2019! Nutzen Sie diese Chance: Als EGROH-Mitglied können Sie sich noch bis zum 29. Juni 2018 Ihre Auflage von Partner-Pro-Gesundheit sichern. Bestellen Sie jetzt, so kommen Sie in den Genuss attraktiver Zusatzleistungen: Die Online-Version des Katalogs für Ihre Homepage und eine individuelle Preisliste gibt es auf Wunsch ohne Aufpreis dazu. Inovia – das innovative Pflegebett Das elegante Inovia bietet mit niedrigem Einstieg und optionalen teleskopierbaren Seitensicherungen ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Attraktive Holzdekore lassen das Bett in jeder Wohnumgebung gut aussehen. Genießen Sie starke Vorteile: • Liegeflächenbreite 90 oder 100 cm •wohnliches Kojenbrett an der Wandseite wählbar •Fußteil mit praktischer Griffleiste •sicheres und sparsames 24-Volt-Antriebssystem Verstellbereich von 22 bis 77 cm Weitere Informationen unter www.burmeier.com
azh für Kundenservice ausgezeichnet Spitzenplatz bei Top Service Deutschland 2018 B estnoten für Kundenzufrieden- heit und Service-Qualität erhielt EGROH-Partner azh erneut beim bundesweiten Wettbewerb Top Service Deutschland. Den Spitzenplatz un- ter den B2B-Unternehmen sicherte sich der Anbieter von Abrechnungs- und IT-Servi- ces, einem Geschäftsbereich der Noventi HealthCare GmbH, mit besonders positiven Kunden-Feedbacks und einer sehr guten Bewertung der Servicequalität. Besonders hervorgehoben wurde in diesem Jahr, dass konsequenterweise tatsächlich persönliche Ansprechpartner für die weit mehr als 21 000 Kunden bereitstehen, sowie der hohe Innovationsgrad und die Professi- onalität der azh myService App. Sie bietet Kunden eine Reihe mobiler Anwendungen im Rahmen der Abrechnung – beispielsweise kann ganz einfach eine Rezeptabholung in der Praxis oder im Betrieb angefordert wer- den. Ebenso schafft die App einen direkten und gesicherten Kommunikationsweg zwi- schen Kunden und azh. Jährlich durchgeführt wird der Wettbewerb seit mehr als zehn Jahren vom Beratungsun- ternehmen ServiceRating in Kooperation mit dem Handelsblatt, dem IMU der Universität Mannheim und Ipsos. Ziel ist es, nicht nur die Kundenorientierung der teilnehmenden Unter- nehmen zu ermitteln und zu bewerten, sondern auch für die Kunden sichtbar zu machen. Kundenorientierung an oberster Stelle: Geschäftsführerin Susanne Haus- mann und der Leiter des Bereichs Heilmittel Andreas Muckof nahmen die Auszeichnung entgegen. Markt News | 9 A Perfect Day Ein perfekter Sommertag wird es, wenn die Sonne lacht, eine ange- nehme Brise die Haut streichelt und man sich einfach gut fühlt. Damit das der Fall ist, kann man sehr viel selbst tun. Was genau, stellt die aktuelle Ausgabe der mavida vor: Man erfährt, wie bienenfreund- liches Gärtnern funktioniert. Ebenso wo die besten Fahrrad- tour-Strecken Deutschlands lang- gehen und wie man das Velo fit für eine Tour macht. Damit der Aufenthalt im Freien keine bösen Konsequenten hat, informiert das Magazin über den idealen Son- nenschutz, den wirklich jeder Hauttyp beachten sollte. Ausklingen lässt man solch einen herrlichen Tag am besten bei ei- nem Grillabend – leckere Rezep- tideen gibt es dafür ebenfalls in der mavida. Handmade in Germany www.schein-exclusive.de Besuchen Sie unsere Website und designen Sie Ihr auf Maß gefertigtes Unikat. individuell · elegant · exklusiv · nach MaßGRILL-SAISONDie leckersten RezepteBIENENFREUNDLICH GÄRTNERN Bringen Sie Ihren Garten zum SummenLINDERN & VORBEUGENÜbungen gegen KopfschmerzenFIT & VITALRATGEBERSo gesund ist Radfahren Die schönsten FernradwegeSorgenfrei SonnenbadenLaufe!SommerGesundheit & WohlbefindenDeutschland € 2,40 • Österreich € 2,70 • Schweiz SFR 4,80 • BeNeLux € 2,80 • Italien € 3,00 • Spanien € 3,00 www.mavida-magazin.de 02 / 2018 FrühjahrMit freufdlicher Empfehlufg von:
10 | Porträt Qualität und individuelle Betreuung Das Karlsruher Unternehmen Profi24 positioniert sich als Gesundheitdienstleister. Showroom in zentraler Lage: Die neue Filiale bietet einen guten Überblick und Gelegenheit zum Ausprobieren. D er Pflege dienst Profi24 wie auch das gleichnamige Sanitätshaus im Karlsruher Stadtteil Rüp- pur gelten als Institution. Geschäftsführer Michael Huber vereint in seinem Unternehmen zwei Be- reiche des Gesundheits- systems – und eröffnete im vergangenen Jahr eine erste Filiale in der Karlsru- her Innenstadt. Deren Ein- richtung hat Huber selbst geplant und zusammen mit lokalen Handwerkern realisiert – mit Showroom- Charakter: Alle Produkte werden übersichtlich prä- sentiert, sodass sich die Kunden schnell orientieren und einen Überblick über das Sortiment gewinnen können. Abgrenzung vom Wettbewerb In der ambulanten Pflege wie auch in der Hilfsmittelver- sorgung will sich Profi24 mit Qualität und Kompetenz vom Wettbewerb absetzen. Zwar liegen die Wurzeln des Unternehmens in der Pflege. Doch auch wenn der Bedarf in diesem Bereich stetig steigt, sieht Huber die Zukunft seines Unternehmens angesichts des preis- aggressiven Wettbewerbs mehr auf dem Gebiet der Hilfsmittelversorgung. Punkten will er bei seinen Kunden sowohl im Pflegedienst als auch bei den Sanitätshaus- und Reha-Leistungen mit Qualität und individueller Be- treuung. Konsequent umgesetzt wird dies in der neuen Filiale unter anderem mit dem 3D-Scanner von Ofa Bamberg – in Karlsruhe verfügt das Haus damit über einen echten USP (Unique Selling Point), so Huber. Die berührungslose Messung dokumentiert Kompetenz in der Kompressionstherapie und wird der jünger werdenden Kundschaft gerecht. Für Huber Grund genug, sich auf Unter einem Dach: Pflegedienst, Sanitäts- haus und Reha gehen hier Hand in Hand. Mit dem 3D-Scanner von Ofa Bamberg ist Profi24 in der Kompressionstherapie regional ganz weit vorn. In Karlsruhe als Marke für umfassende Gesundheitsleistungen etabliert: Profi24
Porträt | 11 das Angebot von Ofa Bamberg zu konzentrieren, was aber bei entsprechendem Kundenwunsch oder anders- lautender Verordnung Bestellungen bei anderen Anbietern nicht ausschließt. Kompetenzsicherung Ein weiterer wichtiger Faktor, um eine qualitativ hoch- wertige Versorgung zu gewährleisten, sind kompetente Mitarbeiter. Der Herausforderung, qualifizierte Kräfte auf dem nicht eben dicht gesäten Karlsruher Arbeitsmarkt zu finden, begegnet Huber mit vielfältigen Schulungsmaß- nahmen zur Kompetenzsicherung seines Versorgungs- Teams. Das Weiterbildungsprogramm der Akademie für Medizin und Gesundheit umfasst dabei auch Bereiche wie Lagerungstechniken oder die Katheterversorgung. Profi24 schult darin nicht nur die eigenen Kräfte, sondern auch pflegende Angehörige, niedergelassene Ärzte, Alten- und Seniorenheime, Selbsthilfegruppen und sonstige Partner im regionalen Gesundheitswesen. Am Standort in der In- nenstadt bieten sich die für die Schulungen notwendigen Räumlichkeiten. Für die kommenden Jahre steht darüber hinaus das Überführungs- und Entlassungs-Management zwischen stationärer und ambulanter Versorgung auf der Schu- lungsagenda, unterstützt von der AE Trainings- und Un- ternehmensberatung in Bergneustadt. Alle Bereiche vernetzen Bei der Patientenversorgung denkt der Geschäftsführer über das Sanitätshaus und die Reha-Technik hinaus. Für den gelernten Rettungssanitäter liegt es nahe, immer auch an die Pflege zu denken und alle Bereiche zu vernetzen. So gehören zum Team der Mitarbeitenden auch Phy- siotherapeuten und eine Hebamme, in der neuen Filiale zudem eine Podologin. Das erhöht die Kundenfrequenz und ermöglicht außerdem die enge fachliche Abstimmung, wenn es um komplexe Erkrankungen wie das diabetische Fußsyndrom geht. So wird sich Profi24 Schritt für Schritt als umfassender Partner für die Gesundheit etablieren. Über das klassische Angebotsspektrum hinaus zeichnen sich zahlreiche Ansatzpunkte dafür ab: die Unterstützung von Unternehmen beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zum Beispiel oder die Betreuung Demenzkranker. Damit der selbst gesetzte Qualitätsstandard bei den Kunden auch ankommt, setzt Huber auf reibungslos aufeinander abgestimmte interne Abläufe zwischen den Abteilungen: „Unsere gesamte Buchhaltung passt in zwei Schränke“, so fühlt sich Huber in diesem Bereich gut auf- gestellt. Das Stichwort heißt „Digitalisierung“ und die erfüllt ihren Zweck nur, wenn alle Mitarbeiter ein Verständnis für erforderliche Prozesse und den Sinn dahinter entwickelt haben. Der Rest ist diszipliniertes Arbeiten, und das ist enorm wichtig, so Huber. Für mich zählen Passform und Sicherheit – im Unternehmen und für meine Kunden. Abrechnungslösungen, die Absetzungen reduzieren – maß- geschneidert für Sanitätshäuser. Jetzt testen drei Monate unverbindlich! www.optica.de/hilfsmittel
12 | Intern Ein Jahr Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) Mit seiner Veröffentlichung im April 2017 ist das Gesetz nun seit gut einem Jahr in Kraft. Auf den ersten Blick hat es aus Sicht der Leistungserbringer viele wichtige Themen angesprochen und zu regeln versucht. Aber: Hat das HHVG die Erwartungen auch erfüllt? Hat es die Wirkung erzielen können, die bei der Verfassung des Gesetzes gewünscht war? Diese Fragen haben die Teilnehmer der Podiumsdiskussion: „Politische Rahmenbedingungen für die Patientenversor- gung“ auf der OT-World in Leipzig am 16. Mai 2018 zum Teil recht unterschiedlich beantwortet. Diskutanten waren Dr. Roy Kühne (CDU-MDB und Mitglied im Gesund- heitsausschuss), Oliver Harks (GWQ ServicePlus AG), Daniela Piossek (BVMed), Klaus-Jürgen Lotz (Präsident BIV OT) und Dr. Axel Friehoff (EGROH und stellv. Vors. der Fachvereinigung Medizin-Produkte/f.m.p.). Die Moderation hatte der Vizepräsident des BIV OT Alf Reuter. Seinem Eingangsstatement gab Dr. Kühne die Überschrift: „Herausforderungen an die Heil- und Hilfsmittelpolitik in der neuen Wahlperiode – drei Jahre voller Chancen“ Dr. Kühne stellte fest, dass das HHVG an vielen Stellen die richtigen Akzente gesetzt habe. Dazu zählt die Betonung der Qualität in der Versorgung bei Ausschreibungen nach § 127 Abs. 1 SGB V ebenso wie die Verpflichtung der Kassen zu Prüfungen der Versorgungs- qualität. Er gab aber auch zu, dass die Politik an einigen Stellen im Gesetz wohl werde nachbessern müssen. Die im HHVG vorhande- nen „Auslegungsspielräume“ nutzten einige Kassen dazu, an den Forderungen des Gesetzes vorbei doch wieder eher zu sparen als die Qualität zu verbessern. Hier führte er als Beispiel unter anderen die Inkontinenzversorgung an, in der aufgrund der durchschnittlichen Versorgungsqualität auch das Recht auf Teilhabe gefährdet sei: „Die Schere zwischen dem, was an Versorgung möglich ist, und dem, was tatsächlich abgeht, wird größer.“ Dr. Kühne verwies auf das Ziel des HHVG, den Patienten in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Im Hilfsmittelbereich dürfe die Fragestellung nicht nur auf das Einsparpotential bei den Kosten für eine Versorgung zielen, sondern vielmehr auf das, was langfristig möglich und effektiv ist. Man müsse endlich wegkommen von der se- paraten Betrachtung einzelner Finanzierungstöpfe in der Versorgung. Dr. Kühne sieht für die laufende Legislaturperiode die Notwendigkeit, dass die Politik die Erfahrungen und Rückmeldungen aus „einem Jahr HHVG“ auswerten und dann „nacharbeiten“ müsse. m o c . k c o t s r e t t u h S / n o s k c a J A n a i r B © : o t o F
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14 | Intern „HHVG 2 tut Not“ meint Dr. Friehoff in seinem Eingangs-Statement. Er stellte fest, dass das HHVG vom Ansatz her zwar richtig sei und auch in die richtige Richtung führe, das Ziel aber leider nicht erreicht habe. So habe beispielweise eine Kasse begonnen, die Verhandlungsverträge nach § 127 Abs. 2 SGB V juristisch neu zu interpretieren und biete sogenannte „Open-House-Verträge“ an, die ohne vorhergehende Verhandlungen von der Kasse einseitig vorgegeben werden. Eine andere Kasse schreibe in seine Rah- menverträge eine Klausel, die ihr das „jederzeitige einseitige Recht gebe, den Vertrag zu ändern“. Wieder andere Kassen führen Aus- schreibungen durch, ohne die Empfehlungen zur Zweckmäßigkeit oder die 50% Qualitätsvorgaben zu berücksichtigen. Wenn dann der Rechtsweg beschritten, das BVA eingeschaltet und vielleicht sogar Bescheide erlassen worden sind, wurde trotzdem durch die Klagen von Kassen die Wirksamkeit der Bescheide verhindert. Der immer wieder zitierte Rechtsschutz für die Leistungserbringer kann so auf dem Weg durch die gerichtlichen Instanzen über Jahre hin ausgehebelt werden. Leider sei die Chance auf ein effektives Vertrags-Controlling nach § 127 Abs. 5b SGB V nicht genutzt worden. In den vom GKV- Spitzenverband veröffentlichten Rahmenempfehlungen zur Sicherung der Qualität in der Hilfsmittelversorgung vom Juni 2017 stehe nichts, das einen aussagekräftigen Vergleich der Ergebnisse ermögliche. Auch die vom HHVG vorgegebene Frist zum 31.12.2017 für die Regelungen aus dem § 127 Abs. 6 SGB V zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der Durchführung und Abrechnung von Versor- gungen ist ohne greifbares Ergebnis verstrichen. Derzeit laufe hier das gesetzlich vorgegebene Schiedsverfahren; ein Ende sei nicht abzusehen. Daher könne man nur zusammenfassen: HHVG 2 tut Not. Not tue aber auch eine deutliche Stärkung des BVA, und zwar in mehrfacher Hinsicht: Zum einen sei eine deutliche personelle Verstärkung, zum anderen sei aber auch eine massive Stärkung der Durchsetzungsfähigkeit der Bescheide des BVA notwendig. Es kann nicht im Sinne des Gesetzgebers sein, dass eine Bundesaufsichts- behörde einen Bescheid erlässt, der das ungesetzliche Verhalten einer Kasse untersagt, und die Kasse dann mit einer simplen Klage eben diesen Bescheid des BVA bis zu einer Entscheidung am Bundessozialgericht über Jahre hinaus außer Kraft setzt. „Gute Idee, schlecht umgesetzt“ beschrieb BIV-Präsident Klaus- Jürgen Lotz seine Sicht auf das HHVG. Das Gesetz sei nicht genau genug ausformuliert und die Kassen nützten jeden Interpretations- spielraum, um die Vorgaben aus dem HHVG zu umgehen. Das gelte besonders für das Thema Ausschreibungen, aber nicht nur hier. Den immer wieder geforderten Wettbewerb unter den Kassen sehe Klaus Lotz sehr kritisch, solange die Kassen Marketing-Aktivitäten in Milli- onenhöhe betrieben, gleichzeitig aber die Hilfsmittelpreise drückten. Weiterer Kritikpunkt war das Verhalten bei der Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses. Die Stellungnahmen von Fachleuten, Leis- tungserbringern und auch Medizinern werden zwar entsprechend den gesetzlichen Vorgaben angefordert, dann aber größtenteils nicht beachtet. Hier müsse man sich die Frage stellen, ob die Gremien- struktur in diesem Bereich der Selbstverwaltung die richtige sei. Klaus Lotz erinnerte daran, dass bereits 2008 vom GKV Spitzenver- band und den maßgeblichen Verbänden der Leistungserbringer ge- meinsame Empfehlungen zur Zweckmäßigkeit von Ausschreibungen beschlossen worden seien. Das habe verschiedene bundesweite Kassen aber nicht daran gehindert, so dienstleistungsintensive Versorgungsbereiche wie Rollstühle oder Antidekubitus-Hilfsmittel auszuschreiben. Die Schlussfolgerung daraus sei eindeutig: Klaus- Jürgen Lotz forderte die Politik und das Gesundheitsministerium auf, die Durchführung von Ausschreibungen so lange auszusetzen, bis eine eindeutige und vor allem verbindliche Definition für die Zweck- mäßigkeit von Ausschreibungen vorliege. Die Ausschreibungen nach § 127 Abs. 1 SGB V seien kein adäquates Wettbewerbsins- trument. Der § 127 Abs. 2 SGB V mit den Verhandlungsverträgen biete genug Wettbewerb. Stärkere Controlling-Instrumente seien allerdings nötig. Auch Daniela Piossek vom BVMed ist der Meinung, dass das HHVG grundsätzlich in die richtige Richtung ziele, das vom Gesetzgeber gewünschte Ziel aber nicht erreiche. Sie mahnte im Hinblick auf die Gesamttherapie eine Umorientierung weg vom Preiswettbewerb hin zu einem Wettbewerb um die Qualität in der Versorgung an. Bisher lehre die Erfahrung, dass Ausschreibungen im Hilfsmittelmarkt nicht funktionieren. Denn als Folge von Ausschreibungen haben sich bis dato die betroffenen Versorgungsbereiche in Märkte mit wirtschaftlichen Aufzahlungen Typ IR2102 DUAL INFRAROT-ÖFEN . . . Witzel VACUPRESS e.K.(Inh. Henrik Witzel)Max-Keith-Straße 66 D-45136 EssenFon +49-201-6462284 / Fax +49-201-6462852Die Witzel Infrarot-Öfen der Serie ..02 bieten erweiterte Funktionen und zeitgemäßen Bedienkomfort Einfache Bedienung über zentrales 3,5“ Touch Display Exakte Thermostatregelung durch Messung der Materialtemperatur Rampenfunktion mit Timer für langsame Heizprozesse (Pre-Preg Verarbeitung) Speicher für benutzerdefinierte Heizkurven Grafische Verlaufsanzeige zur Kontrolle der Heizprozesse www.infrarot-ofen.de
verwandelt. Als Ursache für diese Entwicklung identifizierte Daniela Piossek ein nach wie vor fehlendes einheitliches Vertrags-Controlling. Das bisherige Ergebnis zeige wenig Transparenz und kaum Vergleichbarkeit: „Aktuell kann hier jede Kasse machen, was sie will.“ Um die bisher noch aufzahlungsfreien Versorgungsbereiche zu erhalten, sei ein verbindliches und transparentes Vertrags-Controlling dringend nötig. In Bereichen wie der Versorgung mit Hilfsmit- teln zur aufsaugenden Inkontinenz funktioniere der Wettbewerb bei einer durchschnittlichen Monatspauschale in Höhe von 17,70 Euro be- reits jetzt nicht mehr, obwohl die Versicherten im Rahmen des gesetzlich vorgegebenen Sachleis- tungsprinzips den gesetzlichen Anspruch auf eine mehrkostenfreie Versorgung haben. In diesem Zu- sammenhang schlug Daniela Piossek vor, über die Einsetzung einer neutralen Stelle nachzudenken, die die Befugnis haben müsste, für alle Kassen verbindliche Preise nach Art eines Festbetrages festzulegen, die eine mehrkostenfreie Versorgung möglich machen. Oliver Harks (GWQ ServicePlus AG) sieht die bisherige Wirkung des HHVG aus Kassen- sicht durchaus nicht negativ und zieht als „Zwischenbilanz“, dass ein HHVG 2 weder sinnvoll noch nötig sei. Natürlich könne man unterschiedlicher Meinung sein über Open-House- Verträge, die Regelung von 50% Qualitätskriterien bei Ausschreibungen und die Zweckmäßigkeit von Ausschreibungen. Dabei gehe es aber um juristisch unterschiedliche Auffassungen und nicht um „Tricksereien“. Dementsprechend sei es auch schlicht ein rechtsstaatliches Vorgehen, wenn Kassen im vom Gesetzgeber vorgegebenen Rechtsrahmen auch gegen einen BVA-Bescheid die vorhandenen Rechtsmittel nutzten. Den Zusammenhang von Ausschreibungen, einer schlechteren Versorgungsqualität und als Konsequenz daraus das Erheben von wirtschaft- lichen Aufzahlungen sehe Oliver Harks nicht als zwingend an. Allerdings halte auch er es für sinnvoll, die Kriterien für die Zweckmäßigkeit von Ausschreibungen gemeinsam zu überarbeiten. In diesem Zusammenhang betonte er, dass es wichtig sei, eine „sektorenübergreifende Brille“ aufzusetzen, räumte aber auch ein, dass die Aus- schreibungen anderer Kassen durchaus Auswir- kungen auf die eigenen Verträge haben. Dabei gehe es Oliver Harks allerdings nicht nur um die Preisentwicklung, sondern auch um die Leistungs- beschreibungen und das Vertrags-Controlling. Aus seiner Sicht wollen die Kassen die wettbewerbliche Ausrichtung in der gesetzlichen Krankenversiche- rung beibehalten, weil sie sich seiner Meinung nach bewährt habe. Medizinprodukte Spitzenqualität in Serie und Maß. MEDIZINISCHE KOMPRESSIONS- STRÜMPFE Wirtschaftlich und wirksam. ORTHOPÄDISCHE BANDAGEN W I R T S C H A F T L I C H U N D W I R K S A M IHR BASISPRODUK T OHNE AUF ZA HLUNG ECOSANA Heganger 16 D-96103 Hallstadt www.ecosana.de info@ecosana.de +49 (0) 951 – 40 777 534 T +49 (0) 951 – 40 777 535 F
16 | Seminare CLIMA-FLEX™ OA Der innovative Weg bei Gonarthrose NEU Beste Aussichten Nach der Sommerpause geht die EGROH wieder in die Vollen: Schon jetzt ist das Seminarprogramm ebenso prall gefüllt wie abwechslungsreich. Guter Tipp: Noch vor dem Sommer planen – ab September durchstarten in Sachen Fortbildung. Und bis dahin: Genießen Sie den Sommer! 03.09. 04.09. 04.09. MPB, Grundlagen des Medizinprodukteberaters EUP, elektrotechnisch unterwiesene Person Burmeier, Produktschulung nach MPG für Pflegebetten 05.-06.09 EGROH-Seminar-Forum zur Qualifikation nach den Richtlinien des GKV-Spitzenver- bandes, MODUL 3 gesetzliche Grundlagen 05.09. MPB, Grundlagen des Medizinprodukteberaters 19.-21.09. ABC Brustprothetik 25.-28.09. EGROH-Seminar-Forum zur Qualifikation nach den Richtlinien des GKV-Spitzenver- bandes, MODUL 2a RFB REHA-Fachberater Grundkurs 26.-27.09. Ofa Bamberg, Lymphversorgung 02.10. 08.10. 09.10. Essity, Inkontinenzberater EGROH-Seminar-Forum zur Qualifikation nach den Richtlinien des GKV-Spitzenver- bandes, MODUL 4 Kundenorientierung Sporlastic, Der Patient als Gesundheitskunde 09.-10.10. EGROH-Seminar-Forum zur Qualifikation nach den Richtlinien des GKV-Spitzenver- bandes, MODUL 1 medizinische Grundlagen 10.10. 11.10. SLK, Dekubitus EGROH-Seminar-Forum zur Qualifikation nach den Richtlinien des GKV-Spitzenver- bandes, MODUL 2 PG 14 SPIA 15.-24.10. EGROH-Seminar-Forum zur Qualifikation nach den Richtlinien des GKV-Spitzenver- bandes, MODUL 2b RFB REHA-Fachberater Spezialisierungskurs 1 16.10. 17.10. 18.10. 20.10. 23.10. 24.10. 25.10. 30.10. 31.10. 31.10. Aks, Patientenlifter Medi, Kompressionsstrumpfversorgung Medi, Kompressionsstrumpfversorgung Sigvaris, Kompression beim Diabetischen Fußsyndrom Ofa Bamberg, Bandagen-Orthesen Seminar Diabetes Mellitus Endolite, ELAN Dietz, Rollstuhlversorgung Dietz, E-Rolli-Steuerungen T i p p f ü r E G R O H - E i n f a c h M i t g l i e d e r : o n l i n e b u c h e n ! w w w . e g r o h w e b . d e Funke Medical, Dekubitus-Medical Device Regulations (MDR) m o c . k c o t s r e t t u h S / i o d u t S 8 F © : o t o F / ƒ l l a b o G O D © J Jetzt neu für leichte bis mittlere Gonarthrosebeschwerden: Ԃ Wirksame Entlastung Ԃ Einfache individuelle Anpassung Ԃ Leichte Handhabung Ԃ Angenehmer Tragekomfort HMVNr. ... Tel. www.DJOglobal.de
Service | 17 In die Zukunft mit 3D-Scans Die neue Dimension der individuellen Prothesenfertigung Die Fertigung individueller Prothesen mit Hilfe dreidimensio- naler Scans bedeutet einen Technologiesprung. Dahinter steht das Münchner Medizintechnikunternehmen Mecuris, das ein Spin-off des Klinikums der Ludwig-Maximilians- Universität München mit 20 Mitarbeitern ist. Das interdisziplinäre Team aus Medizinern, Medizintechnikern, Ingenieuren, Produktions- technikern, Informatikern, Betriebswirten und Designern ermöglicht deutschen Sanitätshäusern den Schritt ins digitale Zeitalter: Es stellt Orthopädiemechanikern ein digitales Versorgungsportal (Solution Platform) mit 3D-Designs zur Verfügung, die individuell anpassbar sind. Rund hundert Sanitätshäuser aus mehr als 30 Ländern und sechs Kontinenten haben sich bereits dafür registriert. In Deutschland gibt es bereits seit Mitte 2016 erste Versorgungen und erfolgreiche Nachversorgungen. Jetzt einsteigen! Den Einstieg in die 3D-Technologie ermög- licht ein digitales Starterpaket der EGROH in Kooperation mit dem Partner Mecurius – ohne hohe eigene Investitionen, denn für Tablet und 3D-Scanner, die dafür benötigt werden, gibt es günstige Leasing- und Kaufangebote. Der digital gestützte Versorgungsprozess läuft dabei wie folgt ab: Aus 3D-Scans oder per Hand genommenen Maßen des Prothesenträgers wird automatisch die Anatomie erkannt, das Hilfsmittel digital in Form, Funktion und Design nach Maß ent- worfen und anschließend in einem lokalen 3D-Druckzentrum hergestellt. Ohne Vor- kenntnisse in 3D-Konstruktion oder 3D- Druck können Orthopädiemechaniker somit ihre Kunden individuell versorgen. Alle Da- ten werden – einem digitalen Gipsabruck ähnlich – gespeichert und sind auch für Zweit- und Folgeversorgungen nutzbar. Dieses Vorgehen entspricht den neues- ten regulatorischen Anforderungen der EU. Weltweites Novum: Erstmalig können so individuelle Prothesen und Orthesen CE-konform produziert werden. Das Starterkit umfasst je nach Verfügbar- keit ein Tablet, wahlweise iPad Air 2 oder Windows (WiFi, 16 GB, Microsoft Surface 3 oder besser), einen Struktursensor, die Mecuris-Applikation und einen Basisschutz, der Hersteller-Support und den Austausch defekter Geräte umfasst. Auf Anfrage stehen auch leistungsfähigere Tablets und Scanner zur Wahl. Weitere Informationen unter: Hans-J. Töpfer • +49 6633 183-276 • serviceleistungen@egroh.de Die sportliche Seite von BORT Funktionalität trifft auf modernes Design SOFTflex 3D-Gestrick mit samtig- weicher Oberflächenstruktur Hightechfaser COOLAX®: leitet Feuchtigkeit vom Körper weg Innovatives Stabilo®-Band mit easyClick-System Reflektierendes Label t r o p S BORT. Das Plus an Ihrer Seite.® www.bort.com
18 | LEONARDO AWARD Zeit läuft! Am 29. Juni endet die Bewerbungsfrist für den Marketing-Preis im Gesundheitsfachhandel. Nur wer dabei ist, kann auch von den vielfältigen Vorteilen profitieren, welche die viel beachtete Auszeichnung für herausragendes Marketing im Sanitäts- und Reha-Fachhandel sowie in Orthopädie-Technik und Orthopädie-Schuhtechnik mit sich bringt. Eigeninitiative lohnt sich! In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen. Eine der wichtigsten: Erst- malig „scannt“ nicht nur die Jury aus unabhängigen Branchenkennern den bundesdeutschen Markt nach Anwärtern auf den begehrten Preis. Diesmal können sich in Sachen Marketing besonders engagierte Be- triebe direkt um die Auszeichnung bewerben und ihre beispielhaften Ideen so selbst ins Spiel bringen. Neu festgelegt wurden auch die Teilnahmekategorien, um den für den Fachhandel relevanten Bereichen besser zu entsprechen: 1. Digital Marketing – die Kategorie für Online-Marketing-Maßnahmen 2. Kundenservice – die Kategorie für vorbildliche Kundenbetreuung 3. Verkaufsraum – die Kategorie für beispielhafte Gestaltung 4. Kundenbindung – die Kategorie für nachhaltige Kontaktpflege 5. Next Generation – die Kategorie für Neugründungen und Nachfolge- regelungen 6. My Way – die Kategorie für sonderpreisverdächtige Einzelaktionen Alle Bewerbungen werden von der Fachjury gesichtet und nach standardi- sierten Kriterien beurteilt. Um Innovationskraft geht es dabei, um Eigenstän- digkeit, konzeptionelle Geradlinigkeit, Nachvollziehbarkeit, die Nähe zum zu bewerbenden Objekt und die Professionalität der Umsetzung. Kurz: um brillante Ideen und die damit erzielten Erfolge fürs jeweilige Unternehmen. Jetzt bewerben! Genau das sollte aus der jeweiligen Bewerbung hervorgehen: Was wurde gemacht und welche Erfolge wurden damit erzielt? Hilfestellung gibt es dabei diesmal auch: Ein eigens erstellter Leitfaden enthält wertvolle Tipps und Hinweise, wie Bewerbungen einzureichen sind. Viel Ruhm, viel Ehr'! Alle für einen der sechs LEONARDO AWARDs 2018 Nominierten wer- den zur großen Verleihungsgala eingeladen: Am 28. September 2018 werden die ruhmreichen Auszeichnungen verliehen, beim exklusiven Show & Dine mit großer Bühne. Das Branchen-Event des Jahres wird unterstützt von der zeitgleich stattfindenden RehaCare und der Messe Düsseldorf. Alle Infos per Klick Alles Wissenswerte rund um die Einreichung von Bewerbungen, die Rahmenbedingungen und viele aktuelle Informationen stehen online zur Verfügung: www.leonardoaward.com Die Jury Die Förderer
19 | Tipps für den Verkauf Helfer in der Not Schärfen Sie den Blick Ihrer Kunden! Ihre Antwort auf: „Ja, wo habe ich sie denn nur?“ Die Not- fallbrille im selbstklebenden Silikonetui macht sich flach und ist selbst auf dem Rücken des Smartphones im- mer griffbereit. Weil auf dem Etui Ihr Firmenlogo prangt, fällt jeder Hilfe suchende Blick dabei unweigerlich auf Ihr Unternehmen – einfach und praktisch! PIMPF Der aufrichtgriff F u n k t i o n i e r t a u c h i m U r l a u b g a n z a u s g e z e i c h n e t . erfordert deutlich weniger Kraft als sich an den Händen hochzuziehen Gerne liefern wir Ihnen frei Haus unseren kostenlosen, stillen Verkäufer – incl. Rabatt auf den Inhalt – MAXIMALE KRAFT EINSETZEN OHNE HÄNDE ZU QUETSCHEN 05431 - 40 99 770 | info@rehastage.de w w w . r e h a s t a g e . d e Notfallbrille mit +2,00 Sehstärke im selbstklebenden Silikonetui mit einfarbigem Logoaufdruck in 30 x 20 mm: Stückzahl Preis/Stück 50 100 250 500 3,90 € 3,56 € 3,42 € 3,28 € Gesundheit ist Vertrauenssache. blutdruckmessen ist boso. TESTSIEGER GUT (2,3) Im Test: 8 Blutdruckmessgeräte Messung am Oberarm 1x gut 7x befriedigend Ausgabe 05/2016 5 4 R T 6 1 Jeweils zzgl. Druckvorkosten von 49,50 € sowie Porto, Verpackung und MwSt. Ihre Bestellung geben Sie bitte auf bei: Dennis Geburzi • 06633 183-290 • werbetechnik@egroh.de Ob Testsieger bei der Selbstmessung am Oberarm oder die Nr. 1 beim Arzt* boso Blutdruckmessgeräte. *96 % aller deutschen Allgemeinärzte, Praktiker und Internisten arbeiten in der Praxis mit Blutdruckmessgeräten von boso. (API-Studie der GfK 01/2016) www.boso.de
20 | Top 10 FREIVERKÄUFLICHES SORTIMENT TOP 10 1. Gymnastikartikel 2. Freizeitschuhe 3. Stütz- & Reisestrümpfe 4. Hautpflegeprodukte 5. Blutdruckmessgeräte 6. Fußschutzartikel 7. Sitz-, Keil- & Ballkissen 8. Allergiker-Bettwäsche 9. Saughaltegriffe 10. Maniküre- & Pediküre-Artikel Das hat jetzt Saison W ärmer wird’s – der Frühling geht, der Sommer kommt. Und mit den steigenden Temperaturen wandeln sich die Wünsche der Sanitätshaus- kunden: Pflegeprodukte für vom Winter geplagte und nun von der Sonne verwöhnte Haut, Wohltuendes für strapazierte Beine und Füße, aber auch vieles, was fit und gesund hält, ist jetzt mehr gefragt. Gut beraten ist, wer seine Kunden aktiv in den Sommer begleitet – mit einem Sortiment, das dem saisonalen Bedarf perfekt entspricht. Und das rückt man am wirkungsvollsten direkt ins Blickfeld der Kunden: der garantierte Kick für den Umsatz! m o c . k c o t s r e t t u h S / i o d u t S a c i r f A © : o t o F A Blatchford Company
Rubrik | 21 Mitglieder sind Gewinner! EGROH MITGLIEDER ... ... haben 2016 fast 6 Millionen Euro Rückvergütung bekommen. ... haben rund 6,6 Millionen Euro an Sofort rabatten erhalten. ... freuen sich über 12,6 Millionen Euro Einkaufsvorteil. ... zahlen keine monatlichen Gebühren oder Beiträge. ... nutzen das große Zentrallager mit 14 000 Artikeln von über 200 gelisteten Lieferanten. ... bestellen einfach im Onlineshop oder bei ihren Telefon beratungsprofis. ... nutzen kostenlose Sammel lieferungen. ... sind die mitgliederstärkste Krankenkassen- Vertrags gemeinschaft. ✁ FAX-RÜCKMELDUNG EGROH-Mitgliedschaft auf Probe Einfach per Fax senden an: +49 6633 183-708 Oder rufen Sie gleich an! Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen. Tel.: +49 6633 183-250 E-Mail: jhedke@egroh.de ❍ JA! Wir sind an der Probemitgliedschaft interessiert. Bitte kontaktieren Sie uns. ... haben Versorgungsverträge mit allen wichtigen Kranken- Kontaktdaten: kassen für nur 48 Euro monatlich inklusive Onlineportal sowie Vertrags-Manager und sparen dadurch zusätzlich Tausende Euro jedes Jahr. ... beteiligen sich an ERFA-Gruppen, an der Unterneh- merschule und am größtenteils kostenlosen Fort- und Weiterbildungsangebot. ... profitieren von Vorteilen durch das umfangreiche Angebot von Servicepartnern und Dienstleistern rund um den beruflichen Alltag. Werden Sie Gewinner! Wir zeigen Ihnen, wie. Firmenstempel m o c . k c o t s r e t t u h S / D 3 r e t s a M © : o t o F
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References: Art. 37
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 § 203
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 § 127
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