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Timestamp: 2019-10-14 09:00:54+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 14.10.2019 11:00h
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Sonstige Rechtsgebiete Berufsrecht - Hochschulrecht Sonstiges
25.7.2001 6 C 8.00	Die im Landeshochschulgebührengesetz des Landes Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173) vorgesehene Studiengebühr in Höhe von 1 000 DM, die ein Studierender grundsätzlich zu entrichten hat, wenn sein Studium länger als die Regelstudienzeit zuzüglich weiterer vier Studiensemester dauert, ist mit Bundesrecht, insbesondere Bundesverfassungsrecht vereinbar. Anspruch auf kostenloses Studium; Äquivalenzprinzip; Aufbaustudium; Ausbildungsangebot; ausbildungslenkende Tendenz; Auslandsstudium; Belastungsgleichheit; Berufsausübungsregelung; Berufsfreiheit; Bildungsguthaben; bundesfreundliches Verhalten; Gebührenpflicht; Gleichheitssatz; Härteregelung; Haushaltsrecht; Hochschule; Langzeitstudierende; Leistungsproportionalität; nichtsteuerliche Abgabe; öffentliche Leistung; Rechtsstaatsprinzip; Regelstudienzeit; Regelungsvorbehalt; Rückwirkung; Studienbedingungen; Studiengebühr; Unentgeltlichkeit; Verhaltenssteuerung; Verhältnismäßigkeitsgrundsatz; Verleihungsgebühr; Vertrauensschutz; Vorteil; Zweitstudium. GG Art. 3, 12, 20, 70 ff., 101 Abs. 1 Satz 2 Art. 105 ff. VwGO § 138 Nr. 1 Internationaler Pakt vom 19. Dezember 1966 über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (BGBl II 1973 S. 1569) Art. 13 Europäische Sozialcharta (BGBl II 1964 S. 1261) Art. 10 Landeshochschulgebührengesetz Baden-Württemberg (LHGebG) vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173) §§ 1, 2, 4 bis 6
Aktenzeichen: 6C8.00 Paragraphen: AAArt.3 GGArt.12 GGArt.20 GGArt.70 GGArt.101 GGArt.105 LHGebG§1 LHGebG§2 LHGebG§4 LHGebG§6 Datum: 2001-07-25
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Staatsrecht Sonstige Rechtsgebiete Beruf- und Ausbildung - Grundgesetz Hochschulrecht
25.7.2001 6 C 10.00	a) Bei Streitigkeiten, die mehrere Rechtsgebiete berühren, ist nach der von der Revision beanstandeten Regelung für die Bestimmung des zuständigen Senats grundsätzlich die im angefochtenen Bescheid genannte Ermächtigungsgrundlage maßgebend, es sei denn, der Schwerpunkt des Rechtsstreits liegt eindeutig in einem Rechtsgebiet, das einem Fachsenat zugewiesen ist. Diese Regelung genügt den Anforderungen des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG. b) Mängel bei der Auslegung und Anwendung eines Geschäftsverteilungsplans im Einzelfall begründen einen Verfassungsverstoß nur dann, wenn sie auf unvertretbaren, mithin sach-fremden und damit willkürlichen Erwägungen beruhen (stRspr; vgl. BVerfGE 95, 322, 333). c) Das Land Baden-Württemberg hat mit dem Erlass des Landeshochschulgebührengesetzes auch nicht in verfassungswidriger Weise die Interessen der anderen Länder unberücksichtigt gelassen und ihnen gegenüber seine Interessen missbräuchlich wahrgenommen (zum Grundsatz der wechselseitigen Pflicht des Bundes und der Länder zu bundesfreundlichem Verhalten vgl. BVerfGE 61, 149, 205; 81, 310, 337 m.w.N.). Ein derartiger Verfassungsverstoß käme im vorliegenden Zusammenhang allenfalls in Betracht, wenn vermittels der Gebührenerhebung Studierende zum Besuch von Hochschulen außerhalb Baden-Württembergs bewogen werden sollten. Dafür besteht indes kein Anhaltspunkt. d) Nach Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG haben alle Deutschen das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Diese Gewährleistung umfasst für sich genommen nicht den Anspruch auf ein kostenloses Studium, der durch die Regelungen des Landeshochschulgebührengesetzes verkürzt sein könnte e) Die Pflicht, nach Ablauf der Regelstudienzeit zuzüglich vier weiterer Hochschulsemester (sog. Bildungsguthaben) die Studiengebühr nach § 1 Abs. 2, § 4 LHGebG zu entrichten, berührt auch nicht das aus Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG in Verbindung mit dem Gleichheitssatz und dem Sozialstaatsprinzip herzuleitende Recht des Einzelnen auf Zulassung zum Hochschulstudium seiner Wahl (vgl. dazu BVerfGE 33, 303, 331 ff.; 43, 291, 313 ff.; 85, 36, 53 f.). (Leitsatz der Redaktion) GG Art. 12,101 LHGebG § 1 (Baden-Würtemberg)
Aktenzeichen: 6C10.00 Paragraphen: GGArt.12 GGArt.101 LHGebG§1 Datum: 2001-07-25
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22.6.2001 9 C 3/01 u.a.
Zulassung zum Studium der Zahnmedizin, Sommersemester 2001 Zahnmedizin, Sommersemester 2001, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Numerus-clausus- Verfahren, Kapazitätsberechnung, Zulassungszahl
Art 12 Abs 1 GG § 1 a) aa) Zulassungszahlenverordnung vom 06. November 2000 SH § 123 VwGO
Aktenzeichen: 9C3/01 Paragraphen: GGArt.12 VwGO§123 Datum: 2001-06-22
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Schleswig-Holsteinischen OVG
8.12.2000 3 N 28/00
Pharmazie; Wintersemester 2000/2001; Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; numerus-clausus- Verfahren; Kapazitätsfestsetzung; Zulassungszahl; Aufteilung der jährlichen Aufnahmekapazität
VwGO § 123 Abs 1 GG Art 12 Abs 1 Zulassungszahlenverordnung vom 11. Mai 2000 SH § 1 a) aa)
Aktenzeichen: 3N28/00 Paragraphen: VwGO§123 GGArt.12 Datum: 2000-12-08
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References: Art. 3
 Art. 105
 § 138
 Art. 13
 Art. 10
 Art. 101
 Art. 12
 § 1
 § 4
 Art. 12
 Art. 12
 § 1
 § 1
 § 123
 § 123
 § 1