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Timestamp: 2016-10-28 18:05:05+00:00

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2C_352/2013 (11.11.2013)
2C_352/2013 � � Urteil vom 11. November 2013
vertreten durch Rechtsanw�ltin Annegret Lautenbach-Koch,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 20. Februar 2013.
A.a.�Der haitianische Staatsangeh�rige A.X.________ (geb. 20. Dezember 1977) reiste am 26. M�rz 1993 im Familiennachzug zu seinem Vater in die Schweiz ein, wo ihm eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Am 3. April 2005 heiratete A.X.________ in Haiti die Landsfrau B.Y.________ (geb. 1977). Dort wurde am 17. August 2004 auch der gemeinsame Sohn C.________ geboren. Die Ehegattin reiste am 29. September 2005 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Am 13. Juni 2010 �bersiedelte auch der Sohn C.________ in die Schweiz, wo ihm eine Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Seit dem 19. Oktober 2010 verf�gt B.X.-Y.________ ebenfalls �ber eine Niederlassungsbewilligung. Am 26. August 2011 kam in Z�rich der Sohn D.________ zur Welt.
A.b.�Wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind wurde A.X.________ mit Urteil des Bezirksgericht Z�rich vom 6. Juni 2003 (best�tigt durch das Obergericht Z�rich am 8. Dezember 2003) zu einer zweimonatigen Gef�ngnisstrafe verurteilt, unter Anordnung des bedingten Vollzugs und einer Probezeit von zwei Jahren. Mit Verf�gung des Migrationsamts des Kantons Z�rich vom 31. M�rz 2004 wurde A.X.________ ausl�nderrechtlich verwarnt und ihm schwerer wiegende fremdenpolizeiliche Massnahmen angedroht.
A.c.�Am 21. Februar 2011 wurde A.X.________ vom Bezirksgericht Z�rich des Verbrechens gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, der mehrfachen Geldw�scherei und der mehrfachen �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes f�r schuldig befunden und mit einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten und einer Busse von Fr. 500.-- bestraft. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde im Umfang von 24 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf f�nf Jahre festgesetzt. Das Urteil ist in Rechtskraft erwachsen. A.X.________ verb�sste die Strafe seit dem 21. November 2011 in Form der Halbgefangenschaft.
�Mit Verf�gung vom 13. Februar 2012 widerrief das Migrationsamt des Kantons Z�rich die Niederlassungsbewilligung von A.X.________ und ordnete dessen sofortige Wegweisung nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug an. Einem allf�lligen Rekurs entzog es die aufschiebende Wirkung.
�Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich am 9. Juli 2012 ab. Gegen den abweisenden Rekursentscheid beschwerte sich A.X.________ ohne Erfolg beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich.
�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 22. April 2013 beantragt A.X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 20. Februar 2013 aufzuheben und vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung abzusehen, eventualiter den Beschwerdef�hrer erneut zu verwarnen, subeventualiter die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; zudem seien die Kosten der vorinstanzlichen Verfahren dem Beschwerdegegner aufzuerlegen bzw. auf die Gerichtskasse zu nehmen. Weiter stellt er die Begehren, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihm die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich hat auf Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt f�r Migration schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich liess sich nicht vernehmen.
�Mit Verf�gung vom 25. April 2013 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c [e contrario], Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4; Urteil 2C_926/2011 vom 12. Oktober 2012 E. 1, nicht publ. in: BGE 139 I 31). Aufgrund der gelebten Beziehung zu seiner Ehefrau sowie zu seinen Kindern kann er sich grunds�tzlich auch auf Art. 8 EMRK berufen. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Eingabe einzutreten.
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substantiiert vorzubringen ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.5 S. 314 mit Hinweisen), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auf rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung oder der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356).
2.1.�Die Niederlassungsbewilligung kann widerrufen werden, wenn der Ausl�nder zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer solchen von mehr als einem Jahr, verurteilt worden ist, wobei mehrere unterj�hrige Strafen bei der Berechnung nicht kumuliert werden d�rfen (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG [SR 142.20]; BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381; 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; 139 I 31 E. 2.1 S. 32). Keine Rolle spielt, ob die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1). Der genannte Widerrufsgrund gilt auch, falls der Ausl�nder sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss im Land aufgehalten hat (Art. 63 Abs. 2 AuG).
2.2.�Mit der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren (davon 24 Monate bedingt vollziehbar) ist der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG (i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG) gegeben, was der Beschwerdef�hrer nicht bestreitet.
2.3.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich haupts�chlich auf das Urteil des EGMR�
Udeh gegen Schweiz�vom 16. April 2013 [Nr. 12020/09]. Daraus kann er jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten. Abgesehen davon, dass sich der dort beurteilte Sachverhalt in wesentlichen Punkten (schweizerische Kinder unter dem alleinigen Sorgerecht des schweizerischen Elternteils) von den vorliegenden Umst�nden unterscheidet, ist dieser Entscheid kein Grundsatzentscheid. Er erscheint vielmehr als spezifischer Anwendungsfall der bisherigen Praxis des EGMR (vgl. insb. die Urteile�
Boultif gegen Schweiz�vom 2. August 2001 [Nr. 54273/00] und�
Emre gegen Schweiz�(Nr. 2) vom 11. Oktober 2011 [Nr. 5056/10]), die von der Vorinstanz korrekt angewendet worden ist. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers l�sst sich aus dem besagten Urteil des EGMR keineswegs ableiten, dass die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichts betreffend straff�llige Ausl�nder mit Familienangeh�rigen in der Schweiz konventionswidrig w�re (Urteil 2C_365/2013 vom 30. August 2013 E.2.4, zur Publikation vorgesehen).
2.4.�Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung muss - wie jedes staatliche Handeln - verh�ltnism�ssig sein (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG). Dabei sind praxisgem�ss namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381). Die Niederlassungsbewilligung eines Ausl�nders, der sich schon seit langer Zeit hier aufh�lt, soll nur mit Zur�ckhaltung widerrufen werden. Bei wiederholter bzw. schwerer Straff�lligkeit ist dies jedoch selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn der Ausl�nder hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (vgl. das Urteil 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3 [Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines hier geborenen 43-j�hrigen T�rken] und das Urteil des EGMR�
Trabelsi gegen Deutschland�vom 13. Oktober 2011 [Nr. 41548/06] �� 53 ff., bez�glich der Ausweisung eines in Deutschland geborenen, wiederholt straff�llig gewordenen Tunesiers). Bei schweren Straftaten und bei R�ckfall bzw. wiederholter Delinquenz besteht regelm�ssig ein wesentliches �ffentliches Interesse, die Anwesenheit eines Ausl�nders zu beenden, der dermassen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung beeintr�chtigt (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33 mit zahlreichen Hinweisen auf die Praxis).
2.5.�Das angefochtene Urteil gibt die bundesgerichtliche Praxis zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung zutreffend wieder und die Vorinstanz, auf deren Ausf�hrungen erg�nzend verwiesen werden kann, hat die auf dem Spiel stehenden Interessen in vertretbarer Weise gegeneinander abgewogen: Ausgangspunkt und Massstab sowohl f�r die Schwere des Verschuldens als auch f�r die fremdenpolizeiliche Interessenabw�gung ist hier die vom Strafrichter verh�ngte Strafe. Der Beschwerdef�hrer ist zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das Bezirksgericht Z�rich hat das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer eingestuft. Der Beschwerdef�hrer war �ber einen l�ngeren Zeitraum im Drogenhandel t�tig gewesen, wobei sich die strafbaren Handlungen auf eine Drogenmenge von rund 2.5 Kilogramm reinem Kokain bezogen, womit die Grenze zu einem schweren Fall (ab 18 Gramm Kokain) massiv �berschritten wurde. Betreffend die Einfuhr von 3 Kilogramm Kokain aus Haiti ist es nur beim Anstalten-Treffen geblieben, aber insgesamt hat der Bescherdef�hrer gem�ss Strafurteil eine nicht unerhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt. So habe er Personen in misslicher finanzieller Lage ausgenutzt, um die risikoreicheren Aufgaben f�r ihn zu �bernehmen. Er habe zwar einige Male Kokain konsumiert, die Straftaten st�nden aber nicht im Zusammenhang mit der Finanzierung des Drogenkonsums. Zudem habe er sich auch nicht in einer eigentlichen finanziellen Notlage befunden, habe er doch �ber eine feste Anstellung verf�gt. Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers handelte es sich sodann nicht um eine einmalige Verfehlung. Abgesehen davon, dass er trotz Vorstrafe und fremdenpolizeilicher Verwarnung erneut straff�llig wurde, erstreckte sich die erneute Delinquenz �ber einen Zeitraum von zwei Jahren, weshalb nicht von einem einmaligen Fehltritt gesprochen werden kann. Weder die stabile famili�re Beziehung noch das legal erzielte Erwerbseinkommen vermochten ihn von erneuter Delinquenz abzuhalten. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit seiner Verhaftung bzw. Verurteilung nichts mehr hat zuschulden kommen lassen, vermag eine R�ckfallgefahr nicht auszuschliessen. Zu ber�cksichtigen ist, dass er sich vorerst im Strafvollzug befand und seither weiterhin unter dem Druck der strafrechtlichen Probezeit sowie des h�ngigen ausl�nderrechtlichen Verfahrens steht. Damit konnte im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils, das sechs Monate nach Strafende erging, nicht von einer nachhaltigen Bew�hrung ausgegangen werden. Mit Blick auf das schwerwiegende Verschulden des Beschwerdef�hrers erachtete die Vorinstanz das �ffentliche Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers daher als erheblich.
2.6.�Die vorinstanzliche Beurteilung entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichts, das im Zusammenhang mit Drogenhandel - in �bereinstimmung mit der in Europa vorherrschenden Rechtsauffassung (vgl. BGE 129 II 215 E. 6 u. 7 S. 220 ff. und das EGMR-Urteil�
Arvelo Aponte gegen Niederlande�vom 3. November 2011 [Nr. 28770/05] � 58) - ausl�nderrechtlich eine strenge Praxis (BGE 125 II 521 E. 4a/aa S. 527) verfolgt. Nach der Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte stellt die Bek�mpfung des Bet�ubungsmittelhandels denn auch ein gewichtiges �ffentliches Interesse dar, das eine Entfernungsmassnahme, trotz eines allenfalls damit verbundenen Eingriffs in das Familienleben, in weitgehendem Masse zu rechtfertigen vermag (vgl. Urteile des EGMR�
Dalia gegen Frankreich�vom 19. Februar 1998, Recueil CourEDH 1998-I S. 76 �� 52-55 und�
Koffi gegen Schweiz�vom 15. November 2012 [Nr. 38005/07] � 65). Im �brigen stellt der "Drogenhandel" eine der in Art. 121 Abs. 3 lit. a BV (Fassung vom 28. November 2010) genannten Anlasstaten dar, deren Begehung dazu f�hren soll, dass die ausl�ndische Person "unabh�ngig von ihrem ausl�nderrechtlichen Status ihr Aufenthaltsrecht sowie alle Rechtsanspr�che auf Aufenthalt in der Schweiz" verliert. Dieser Absicht des Verfassungsgebers tr�gt das Bundesgericht bei der Auslegung des geltenden Ausl�ndergesetzes insoweit Rechnung, als dies zu keinem Widerspruch mit �bergeordnetem Recht f�hrt und mit gleichwertigen Verfassungsbestimmungen, namentlich dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip, im Einklang steht (sog. "praktische Konkordanz"; vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34, 16 E. 4.2, 4.3 und 5.3).
2.7.�Das erhebliche sicherheitspolizeiliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdef�hrers k�nnte nur durch entsprechend gewichtige private Interessen aufgewogen werden. Die Vorinstanz hat umfassend gepr�ft, inwieweit der Beschwerdef�hrer solche besonderen Gr�nde f�r einen weiteren Verbleib in der Schweiz geltend machen kann, und hat erkannt, insgesamt �berwiege das �ffentliche Interesse an seiner Entfernung.
2.7.1.�Der Beschwerdef�hrer ist im Alter von 15 Jahren zu seinem Vater in die Schweiz eingereist und hat hier eine Anlehre als Plattenleger absolviert. Seit 2003 arbeitet er als Plattenleger bei der gleichen Firma und hat die Arbeitst�tigkeit auch w�hrend der Halbgefangenschaft fortsetzen k�nnen. In beruflicher Hinsicht ist er somit gut integriert. Trotz sehr langem Aufenthalt in der Schweiz ist es ihm jedoch nicht gelungen, sich hier auch sozial zu integrieren. Er spricht nur gebrochen Deutsch und hat nach eigenen Angaben keine Freunde in der Schweiz. Seine Kontakte beschr�nken sich auf die Kernfamilie und seine Stiefmutter, die mit der Familie im gleichen Haushalt lebt. Bis zu seiner Festnahme im Jahr 2009 reiste er jedes Jahr nach Haiti, wo seine Freunde leben. Anl�sslich seiner Aufenthalte besuchte er auch regelm�ssig seinen Vater, der nach Haiti zur�ckgekehrt ist. Die Familienangeh�rigen seiner Ehefrau leben ebenfalls dort. Der Beschwerdef�hrer spricht fliessend Kreolisch sowie Franz�sisch und es darf davon ausgegangen werden, dass er mit den heimatlichen Verh�ltnissen nach wie vor bestens vertraut ist und sich bei einer R�ckkehr dort wird zurechtfinden k�nnen, zumal er in Haiti �ber ein gewisses Beziehungsnetz verf�gt. Der Schluss der Vorinstanz, die R�ckkehr nach Haiti sei dem Beschwerdef�hrer grunds�tzlich zuzumuten, ist somit nicht zu beanstanden.
2.7.2.�Die W�rdigung der famili�ren Verh�ltnisse f�hrt nicht zu einem anderen Ergebnis. Die Ehegattin stammt ebenfalls aus Haiti und ist erst im September 2005 aufgrund der Heirat mit dem Beschwerdef�hrer, der bereits vor der Heirat infolge seiner Verurteilung fremdenpolizeilich verwarnt worden war, in die Schweiz eingereist. Seither ist sie dreimal in ihr Heimatland zur�ckgekehrt, wo nach wie vor ihre Familienangeh�rigen leben. Dass sie mit der Schweiz besonders verbunden w�re, ist weder dargetan noch ersichtlich. Der inzwischen neunj�hrige �ltere Sohn hielt sich bis 2010 in Haiti auf und der hier geborene zweij�hrige Sohn befindet sich ohnehin noch in einem anpassungsf�higen Alter. Die Vorinstanz erachtete daher, eine Ausreise sei auch der Ehegattin und den Kindern grunds�tzlich zuzumuten. Aufgrund der desolaten Lage in Haiti nach dem schweren Erdbeben vom 12. Januar 2010 sowie dem Tropensturm Ende Oktober 2012 liess sie aber schliesslich die Frage der Zumutbarkeit der R�ckkehr der Familie nach Haiti offen, da der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers ohnehin zu Recht erfolgte. Dies ist nicht zu beanstanden. Zwar k�nnen famili�re Beziehungen dazu f�hren, dass von einer Entfernung eines straff�llig gewordenen Ausl�nders abzusehen ist, wenn die Massnahme wegen der Unzumutbarkeit der Ausreise f�r die Familienangeh�rigen zu einer Trennung der Familiengemeinschaft f�hrt. Die Schwere der hier begangenen Bet�ubungsmitteldelikte sowie das Verschulden des Beschwerdef�hrers lassen eine solche R�cksichtnahme indessen nicht zu. Das - wie dargelegt - erhebliche �ffentliche Interesse an der Entfernung des Beschwerdef�hrers �berwiegt sein privates Interesse sowie dasjenige seiner Angeh�rigen an seinem weiteren Verbleib in der Schweiz, selbst wenn die famili�re Beziehung deshalb eventuell nur noch unter erschwerten Bedingungen gelebt werden kann (vgl. BGE 129 II 215 E. 3.4 und 4.1 S. 218; Urteil 2C_339/2013 vom 18. Juli 2013 E. 2.8; zu der hier nicht direkt anwendbaren Zweijahresregel vgl. BGE 120 Ib 6 E. 4b S.14, unter Hinweis auf BGE 110 Ib 201). Nachdem eine erste ausl�nderrechtliche Verwarnung den Beschwerdef�hrer nicht davon abzuhalten vermochte, in den Drogenhandel einzusteigen und �ber einen l�ngeren Zeitraum bis zu seiner Verhaftung zu delinquieren, f�llt im �brigen eine erneute Verwarnung anstelle des Widerrufs der Bewilligung ausser Betracht. Die verf�gte fremdenpolizeiliche Massnahme erweist sich somit als verh�ltnism�ssig.
2.8.�Der Entfernung des Beschwerdef�hrers steht unter diesen Umst�nden auch der in Art. 8 Ziff. 1 EMRK (und Art. 13 BV) verankerte Anspruch auf Achtung des Familien- und Privatlebens nicht entgegen. Zwar hat der Beschwerdef�hrer aufgrund der gelebten Beziehung zu seiner Ehefrau und seinen Kindern gest�tzt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK grunds�tzlich einen Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz (vgl. BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146); im vorliegenden Fall ist aber ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Ziff. 2 dieser Bestimmung gerechtfertigt: Er st�tzt sich auf Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 62 lit. b AuG und damit auf eine gesetzliche Grundlage im Landesrecht. Er bezweckt die Aufrechterhaltung der hiesigen Ordnung sowie die Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen und verfolgt �ffentliche Interessen, die in Art. 8 Ziff. 2 EMRK ausdr�cklich genannt sind; schliesslich erweist sich der Eingriff - wie dargelegt - auch als verh�ltnism�ssig (vgl. BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147 mit Hinweisen). Im �brigen steht es der Ehegattin frei, mit den Kindern in der Schweiz zu verbleiben oder dem Beschwerdef�hrer in die gemeinsame Heimat zu folgen. Erg�nzend ist darauf hinzuweisen, dass eine strafrechtliche Verurteilung die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung nicht zwingend ein f�r alle Mal verunm�glicht. Unter gewissen Voraussetzungen kann nach einer angemessenen Bew�hrungsdauer im Heimatland eine Neubeurteilung angezeigt sein (vgl. Urteile 2C_339/2013 vom 18. Juli 2013 E. 4; 2C_36/2009 vom 20. Oktober 2009 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 130 II 493 E. 5 S. 504).
2.9.�Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers ist demnach nicht zu beanstanden und das angefochtene Urteil erweist sich als bundesrechts- und konventionskonform. Unter diesen Umst�nden besteht kein Anlass f�r die vom Beschwerdef�hrer beantragte Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens.
3.1.�Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer ersucht um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung. Angesichts der klaren und konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts war das Rechtsbegehren allerdings von vornherein aussichtslos, weshalb seinem Gesuch nicht entsprochen werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG). Diesem Ausgang entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr wird der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers Rechnung getragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
�Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
�Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Migrationsamt des Kantons Z�rich, der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Kammer, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 83
e contrario
 Art. 86
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 62
 BGE 
 Art. 62
 Art. 63
 EGMR 
 EGMR 
 Art. 5
 Art. 96
 BGE 
 BGE 
 Art. 121
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 8
 BGE 
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 8
 BGE 
 BGE