Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/557421_Unterhalts-_und_Ferienreinigung_Schulgebaeude_und_DoppelturnhalleReferenznummer_der_2019_Rosenheim
Timestamp: 2019-10-21 12:55:19+00:00

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Öffentliche Ausschreibung Rosenheim 2019 Unterhalts- und Ferienreinigung Schulgebäude und Doppelturnhalle Referenznummer der Bekanntmachung: 0355 2019-07-10
Unterhalts- und Ferienreinigung Schulgebäude und Doppelturnhalle Referenznummer der ...
Unterhalts- und Ferienreinigung Schulgebäude und Doppelturnhalle Referenznummer der Bekanntmachung: 0355
Kontaktstelle(n): Stadt Rosenheim, Vergabeverfahrensstelle
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/176149
Unterhalts- und Ferienreinigung Schulgebäude und Doppelturnhalle
Referenznummer der Bekanntmachung: 0355
Unterhalts- und Ferienreinigung Schulgebäude (Reinigungsfläche qm einfach/qm jährlich: ca. 6 680 qm/835 685 qm) und Doppelturnhalle Reinigungsfläche qm einfach/qm jährlich: ca. 1 182 qm/193 753 qm)
Unterhalts- und Ferienreinigung Schulgebäude Johann-Rieder-Realschule
Unterhalts- und Ferienreinigung des Schulgebäudes, Reinigungsfläche qm einfach/qm jährlich: 6 680 qm/835 685 qm.
Der Vertrag verlängert sich um weitere 12 Monate, wenn er nicht 3 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird.
Unterhalts- und Ferienreinigung Doppelturnhalle am Nörreut 18
Am Nörreut 18
Unterhalts- und Ferienreinigung der Doppeltrunhalle, Reinigungsfläche qm einfach/qm jährlich: 1 182 qm/193 753 qm.
Der Auftrag wird an ein fachkundiges und leistungsfähiges (geeignetes) Unternehmen (Bieter/Bietergemeinschaft/Dritte im Fall der Eignungsleihe) vergeben, das nicht wegen Vorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB ausgeschlossen worden ist, § 122 GWB. Die Eignung ist wie folgt nachzuweisen: durch Eigenerklärung (Formblatt L 124 - Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung, Angaben zur Mitgliedschaft Berufsgenossenschaft sowie Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation, Eintragung in Berufs- bzw. Handelsregister).
Ist beabsichtigt, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen, ohne dass sich der Bieter zum Nachweis der Eignung auf das andere Unternehmen beruft, muss der Bieter bei Angebotsabgabe im Formblatt L 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen diese Teilleistungen zweifelsfrei benennen. Die Namen der Unterauftragnehmer sowie deren Verpflichtungserklärung Formblatt L 236 sind im Falle der beabsichtigten Zuschlagserteilung erst auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle vor Erteilung des Zuschlages vorzulegen.
Möchte der Bieter sich bei der Erfüllung der Eignungsanforderungen der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe), müssen bereits bei Angebotsabgabe im Formblatt L235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen die überlassene Eignung und die Unternehmen mit Name, gesetzlichem Vertreter und Anschrift benannt werden. Der Bieter muss außerdem nachweisen, dass er auf die Mittel des anderen Unternehmens tatsächlich zugreifen kann. Dieser Nachweis erfolgt durch die Vorlage der Verpflichtungserklärung zusammen mit dem Angebot, in welcher sich das andere Unternehmen für den Fall der Erteilung des Zuschlags verpflichtet, mit den erforderlichen Kapazitäten seines Unternehmens für den/die darin genannten Leistungsbereich(e) zur Verfügung zu stehen und im Falle der Eignungsleihe hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gemeinsam mit dem Bewerber/Bieter für die Auftragsausführung zu haften.
Setzt der Bieter zur Erfüllung des Auftrags andere Unternehmen ein, müssen ihre Eignung ebenfalls durch Eigenerklärungen gem. Formblatt L 124 und die genannten Erklärungen und Nachweise darlegen.
Sämtliche Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem Vertrag gelten gleichermaßen auch für den Unterauftragnehmer. Der Auftragnehmer ist daher verpflichtet, Unterauftragnehmer über sämtliche Regelungen dieses Vertrages in Kenntnis zu setzen und sie gegenüber der Auftraggeberin entsprechend zu verpflichten.
Der Bieter und alle Unterauftragnehmer müssen Vorname, Name, ggf. Geburtsname, Geburtsdatum und -ort aller Geschäftsführer und Prokuristen angeben.
Die im Formblatt L 124 angegebenen Bescheinigungen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Der Auftraggeber behält sich insgesamt vor, geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe des Angebots nicht vorgelegt wurden, unter angemessener Fristsetzung nachzufordern. Die Nichtvorlage führt - vorbehaltlich einer Nachforderungsentscheidung des Auftraggebers, die in seinem pflichtgemäßen Ermessen steht - zum Ausschluss vom Verfahren.
Der Auftraggeber wird von den Bietern der engeren Wahl bzw. allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft und ggfs. der Unterauftragnehmer einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) i. V. m. § 21 Abs. 4 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) bzw. § 19 Mindestlohngesetz (MiLoG) beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Die genannten Formblätter/Unterlagen stehen unter der in Ziffer I.3 dieser Bekanntmachung genannten Internetadresse zur Verfügung.
Siehe oben Ziffer III.1.1 und nachfolgend:
Angabe des Jahresumsatzes (brutto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Erwartet wird ein Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (siehe unten bei "Möglicherweise geforderte Mindeststandards").
Nachweis über den Bestand/Abschluss einer marktüblichen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung sowie weiterer Versicherungen bzw. einer vergleichbaren Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU zur Absicherung etwaiger Schadensersatzansprüche des Auftraggebers.
Der Nachweis ist vor Zuschlagserteilung entweder durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen zu erbringen, oder durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen (siehe unten bei "Möglicherweise geforderte Mindeststandards") bereitzustellen. Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagsschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist den Auftraggebern unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.
Erwartet werden Mindestdeckungssummen (siehe unten bei "Möglicherweise geforderte Mindeststandards").
Der geforderte Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags beträgt (bei Los 1) 144 000,00 EUR brutto und bei Los 2 25 000,00 EUR brutto
Mindestdeckungssummen der Betriebshaftpflichtversicherung:
Personenschäden 1 000 000 EUR
Sach- und Vermögensschäden 500 000 EUR
Versicherung für Obhut- und Bearbeitungsschäden einschließlich Schäden durch Abhandenkommen anderer Sachen: 100 000 EUR
Versicherung für Schlüsselverluste 50 000 EUR.
Siehe oben Ziffer III.1.1; im Übrigen:
Die Eignung der Bieter ist durch Eigenerklärung gem. Formblatt L 124 (Eigenerklärung zur Eignung) und darin genannte Erklärungen und Bescheinigungen nachzuweisen. Die im Formblatt L 124 angegebenen Bescheinigungen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Neben den Anforderungen, die sich aus dem Formblatt L 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ergeben, kann der Auftraggeber auch eigene Erfahrungen mit dem Bieter heranziehen.
Leistungen, die erst seit weniger als einem Jahr erbracht werden, werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Fürhungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich sind
Vorlage von mindestens 3 geeigneten Referenzen und Referenzbescheinigungen (auf gesondertes Verlangen).
Die Kalkulation des Angebots und des Stundenverrechnungssatzes sind mit der Angebotsabgabe darzulegen. In der Angebotskalkulation ist mit dem zu Vertragsbeginn geltenden Mindestlohn zu kalkulieren.
Für eine einwandfreie Preisermittlung wird empfohlen, sich über die Lage, die Materialbeschaffenheit und die Größe der Flächen, die Arbeitsbedingungen und die sonstigen beeinflussenden Umstände im Rahmen eines Besichtigungstermins zu informieren. Eine Teilnahme am Besichtigungstermin ist nur nach vorheriger schriftlicher Anfrage per E-Mail an tina.berisha@rosenheim möglich. Die Objektbesichtigungen finden voraussichtlich in KW 30 und 31 statt. Nach Ablauf der Angebotsfrist ist eine Besichtigung nicht mehr möglich.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 17/11/2019
Die Anwesenheit von dritten Personen ist nicht zugelassen.
Die Vergabe- und Vertragsunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form bereitgestellt. Sie sind als pdf-Datei unter dem in Ziffer I.3 genannten link einsehbar (diese pdf-Datei dient nicht zur Erstellung des Angebotes). Dort erfolgt auch die Information über Bieterfragen und -antworten sowie über Änderungen/Konkretisierungen der Vergabe- und Vertragsunterlagen.
Zur Erstellung des Angebotes ist das Paket der Vergabe- und Vertragsunterlagen zu verwenden, das auf der Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de (iTWO tender) zum download bereitsteht. Dafür ist eine Registrierung/Bewerbung bei der Vergabe notwendig; diese ist kostenfrei möglich unter dem in Ziffer I.3 genannten link, setzt jedoch voraus, dass der Bieter bereits Zugangsdaten für iTWO tender hat.
Falls das noch nicht der Fall ist:
Für die Erstellung und Abgabe von Angeboten ist eine (kostenlose) Registrierung auf www.vergabe.bayern.de über ITWO tender https://www.meinauftrag.rib.de/public/ registerCompany erforderlich, soweit diese noch nicht erfolgt ist. Da unter iTWO tender verschiedene E-Vergabe-Plattformen betrieben werden, ist von dort eine Verknüpfung mit der Vergabeplattform Bayern erforderlich. Erst mit der Verknüpfung hat der iTWO tender Zugang den Zugriff auf alle Funktionen der Vergabeplattform Bayern und nur dann ist die Teilnahme bei den Vergabeverfahren des Auftraggebers möglich. Unter "Alle Ausschreibungen" ist die Bewerbung auf die gewünschte Ausschreibung möglich. Dort können die bearbeitbaren Vergabeunterlagen in digitaler Form über den Bieterclient ava-sign von der Vergabeplattform auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden. Die gesamten Vergabeunterlagen sind in einer Paket-Datei gespeichert und werden beim Öffnen mit ava-sign in einer übersichtlichen Baumstruktur dargestellt. Die elektronische Übermittlung des Angebotes erfolgt ausschließlich über ava-sign. ava-sign ermöglicht eine einfache und komfortable Bearbeitung der Vertragsunterlagen (Angebot) und eine vergaberechtskonforme Abgabe (elektronisch in Textform und danach verschlüsselt) von digitalen Angeboten bei Ausschreibungen. Die Angebotsabgabe in Papierform (Brief oder Fax) sowie per einfacher E-Mail ist nicht zulässig.
Die mit dem Angebot und erst nach Angebotsabgabe auf gesonderte Anforderung durch die Vergabestelle einzureichenden Erklärungen und Nachweise sind in der Datei "0355_Aufstellung der abzugebenden Unterlagen" aufgeführt.
Bieterfragen sind vorrangig über das Fragen-Antworten-Tool bei der Vergabe auf www.vergabe.bayern.de zustellen, die Termine für die Bieterfragen sind zu beachten.
Soweit Bieter über eingehende Bieterfragen und -antworten informiert werden möchten, müssen sie sich unter der Angabe einer E-Mail-Adresse freiwillig bei der Vergabe registrieren.
Eine automatische Information über Änderungen oder Konkretisierungen der Vergabe- und Vertragsunterlagen erfolgt nur an alle registrierten Bewerber an die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse.
Nichtregistrierte Interessenten sind verpflichtet, sich eigenverantwortlich aktiv unter dem in Ziffer I.3 -Kommunikation angegebenen link über den Verlauf von Bieterfragen/-antworten sowie über Änderungen oder Konkretisierungen der Vergabe- und Vertragsunterlagen etc., zu informieren.
Mögliche Unklarheiten in den Vergabe- und Vertragsunterlagen sind dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen.
Maximilianstraße 39, 80534 München
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)),
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB),
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB),
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB),
5) mehr als 15 Tage nach Absendung der Information gemäß § 134 GWB in Briefform bzw. mehr als 10 Kalendertage nach deren Absendung per Fax oder E-Mail vergangen sind (§ 134 Abs. 2 GWB).
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.

References: § 122
 § 150
 § 21
 § 19
 § 134
 § 134
 § 135