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Timestamp: 2019-02-16 16:33:16+00:00

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Rechtsprechung: 24833/94 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: EKMR, 16.04.1996 | EKMR, 29.10.1997
Art. 1, Art. 14+P1 Abs. 3, Art. 14, Protokoll Nr. 1 Art. 3, Art. 56, Art. 56 Abs. 1, Art. 56 Abs. 3, Protokoll Nr. 1 Art. 4, Art. 41 MRK
Violation of P1-3 Not necessary to examine Art. 14+P1-3 Costs and expenses partial award - Convention proceedings (englisch)
Violation de P1-3 Non-lieu à examiner l'art. 14+P1-3 Remboursement partiel frais et dépens - procédure de la Convention (französisch)
EKMR, 16.04.1996 - 24833/94
EKMR, 29.10.1997 - 24833/94
NJW 1999, 3107
NVwZ 1999, 1325 (Ls.)
In diese Gleichbehandlung bezieht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Zählwert der Stimmen ausdrücklich ein, während er für die Erfolgswertgleichheit und die gleichen Siegchancen der Kandidaten Ausnahmen zulässt (EGMR…, Urteil vom 2. März 1987, Nr. 9267/81, Mathieu-Mohin und Clerfayt/Belgien, Rn. 54;… Urteil vom 7. Februar 2008, Nr. 39424/02, Kovach/Ukraine, Rn. 49; zur Anwendung des Art. 3 Zusatzprotokoll auf das Europäische Parlament als "gesetzgebende Körperschaft": EGMR, Urteil vom 18. Februar 1999, Nr. 24833/94, Matthews/Vereinigtes Königreich, Rn. 40 = NJW 1999, S. 3107 ).
Insoweit kann durch das Inkraftsetzen eines strikten Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung und der damit verbundenen weitgehenden gegenseitigen Vertrauensbekundung der Staaten untereinander die verfassungsrechtliche Gewährleistung der Grundrechte nicht eingeschränkt werden (…vgl. dazu auch Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, - Waite und Kennedy, NJW 1999, S. 1173 ; - Matthews, NJW 1999, S. 3107 ).
Der Gerichtshof hat diese Auffassung nicht nur in Bezug auf die Normativbestimmungen der Konvention vertreten (z.B. in dem o.a. Urteil in der Sache Söring, § 102, Dudgeon ./. Vereinigtes Königreich vom 22. Oktober 1981, Serie A, Nr. 45; X, Y, Z ./. Vereinigtes Königreich vom 22. April 1997, Sammlung 1997.II, V. ./. Vereinigtes Königreich [GC] Nr. 24888/94, § 72, EGMR 1999-IX, und Matthews ./. Vereinigtes Königreich [GC] Nr. 24833/94, § 39, EGMR 1999-I), sondern auch hinsichtlich der Auslegung der früheren Artikel 25 und 46 der Konvention, was besonders im vorliegenden Fall von Interesse ist und wo es um die Anerkennung der Zuständigkeit der Konventionsorgane seitens einer Vertragspartei geht (o.a. Urteil Loizidou ( vorgängige prozessuale Einreden ), § 71).
Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine auf der Grundlage vertraglicher Ermächtigung ergangene Handlung der Organe der Gemeinschaft, sondern um einen ratifizierungsbedürftigen völkerrechtlichen Vertrag zwischen den Mitgliedstaaten im Anwendungsbereich des EG-Vertrags (vgl. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Urteil vom 18. Februar 1999, Rs. 24833/94, Matthews gegen Vereinigtes Königreich Rn. 31 ff.).
138 - Auch dieses Problem hat sich in der Vergangenheit bereits gestellt; vgl. EGMR, Urteil vom 18. Februar 1999, Matthews/Vereinigtes Königreich (Beschwerde-Nr. 24833/94, Recueil des arrêts et décisions 1999-I).
Insoweit kann durch das Inkraftsetzen eines strikten Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung und der damit verbundenen weitgehenden gegenseitigen Vertrauensbekundung der Staaten untereinander die verfassungsrechtliche Gewährleistung der Grundrechte nicht eingeschränkt werden (…vgl. dazu auch Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, - Waite und Kennedy, NJW 1999, S. 1173 ; Â- Matthews, NJW 1999, S. 3107 ).
9 - Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Urteil vom 18. Februar 1999 (GK), Matthews/Vereinigtes Königreich, Nr. 24833/94, Rep.
EGMR, 10.03.2004 - 56672/00
SENATOR LINES GmbH gegen Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, …
Unter Bezugnahme auf das Urteil in der Rechtssache Matthews ./. Vereinigtes Königreich ([GC] Nr. 24833/94, EuGMR 1999-I, 18. Februar 1999) gibt die beschwerdeführende Gesellschaft vor, der Gerichtshof sei befugt, die Vereinbarkeit von Entscheidungen der EG-Einrichtungen mit der Konvention zu würdigen, ferner dass die beklagten Staaten individuell und kollektiv für die Rechtsakte dieser Institutionen verantwortlich seien und dass die EG-Gerichte, indem sie die Aussetzung des Vollzugs der streitigen Entscheidung verweigerten, es einem reinen Verwaltungsorgan gestatten würden, die Liquidation der beschwerdeführenden Gesellschaft zu Lasten der Rechte auf ein faires Verfahren, auf einen wirksamen Zugang zur Justiz und entgegen der Unschuldsvermutung unter Verstoß gegen Artikel 6 der Konvention herbeizuführen.
Art. 14, Protokoll Nr. 1 Art. 3 MRK

References: Art. 1
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 3
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 4
 Art. 41
 Art. 14
 Art. 3
 § 102
 § 72
 EGMR 
 § 39
 EGMR 
 § 71

Art. 14
 Art. 3