Source: http://doczz.net/doc/45441/technikerschule---baugewerbliche-berufsschule-z%C3%BCrich
Timestamp: 2020-03-30 12:58:26+00:00

Document:
Technikerschule - Baugewerbliche Berufsschule Zürich
Heizung · Klima · Sanitär Innenarchitektur
Eine Höhere Fachschule für Technik
­Baugewerbliche­Berufsschule­Zürich
Studienführer Technikerschule Heizung · Klima · Sanitär Innenarchitektur
Abteilung Montage und Ausbau
Aus Gründen der Lesbarkeit haben wir uns im Broschürentext auf die männliche
Form beschränkt. Die weibliche Form ist jedoch immer mit gemeint.
• DieTechnikerschuleder
BaugewerblichenBerufsschuleZürich
AufbauundVerlaufderAusbildung
VorprüfungundSchlussprüfung
LektionenübersichtHeizung,Klima,Sanitär
LektionenübersichtInnenarchitektur
DieLernzielefüralleFachrichtungen
DieLernzielefürdieFachrichtungenHeizung,Klima,Sanitär
DieLernzielefürdieFachrichtungInnenarchitektur
• Lektionenübersicht
• DieLernzieleindeneinzelnenFächern
• ReglementüberAufnahmeundPromotion
• ReglementüberdieDiplomprüfungen
• Prüfungsfächer
Die Technikerschule HF
der Baugewerblichen Berufsschule Zürich
DieBaugewerblicheBerufsschuleZürichvermitteltfürrunddreissigBerufedesBaugewerbesdieGrundausbildung.Inzahlreichen
FachbereichendesBauhaupt-undBaunebengewerbesbietetdie
Schule Weiterbildungsmöglichkeiten an. Seit 1980 führt sie die
TechnikerschuleHeizung/Klima,welche1990durchdieFachrichtung Sanitär und 2000 durch die Fachrichtung Innenarchitektur
ergänztwurde.
ErfahreneLehrkräfteerteilennachbewährtenMethodentheoretisch fundierten und praxisbezogenen Unterricht. Regelmässige
LeistungskontrollenundkostenloseStudienberatungerhöhenund
sicherndieErfolgschancenindenAusbildungsgängen.
Nebst den für eine Schule selbstverständlichen Einrichtungen
verfügtdieAbteilungMontageundAusbauübereinLaborhausfür
MessversucheundDemonstrationen.Ebensostehenzeitgemässe
ComputeranlagenfürdenUnterrichtzurVerfügung.Gearbeitetwird
mitpersönlichemtransportablemPC.
DerUnterrichtfindetfastausschliesslichimSchulhausReishauer
statt.DasGebäude,eineumgebauteehemaligeWerkzeugmaschinenfabrik,liegtnurfünfGehminutenvomZürcherHauptbahnhof
Die Baugewerbliche Berufsschule Zürich ist berechtigt, ihren
Studentinnen und Studenten nach bestandener Diplomprüfung
dengesetzlichgeschütztenTitel«dipl.TechnikerinHF»bzw.«dipl.
TechnikerHF»zuverleihen.DieSchuleverfügtüberdienotwendige
AnerkennungdurchdasBundesamtfürBerufsbildungundTechnologie(BBT).
WirwünschendenInteressentinnenundInteressentenMutzurEntscheidung,dieanforderungsreicheAusbildungzurTechnikerin/zum
Technikerzubeginnen,unddenStudentinnenundStudentendie
stetsnotwendigeKraftundAusdauer,dasBegonnenezuvollenden.
4,5Semester
IndieTechnikerschulekannaufgenommenwerden,wereineeinschlägigeAusbildungabsolvierthatundüberdasentsprechende
Fähigkeitszeugnis verfügt. Im Promotionsreglement, §1 (siehe
Seite37dieserBroschüre),sinddieBerufegenannt.Wohlkanndie
SchulleitungAusnahmenzulassen,dochmachenwireherselten
vondieserMöglichkeitGebrauch,dadieberuflichenGrundkenntnisseanderTechnikerschulenichtmehrunterrichtetwerden.
FürdenEintrittindas1.SemesterverlangenwirelementareVorkenntnisse in Arithmetik und Planimetrie. In der Arithmetik sind
diesdieRechenoperationender1.und2.Stufe,inderGeometrie
dieBerechnungvonWinkelnundDreiecken(ohneTrigonometrie).
ImBereichInformatikwerdenGrundkenntnisseinderTextverarbeitungundderTabellenkalkulationempfohlen.
Ab Anfang des 2. Semesters setzen wir den PC im Unterricht
als Werkzeug ein, zu Beginn in den Fächern Informationslehre,
Deutsch,RechtundBetriebswirtschaftslehre.DieGerätekönnen
auchinweiterenFächerneingesetztwerden.Spätersindsiebei
ProjektierungsübungensowiebeimErstellenvonLaborberichten
undSemesterarbeitenunentbehrlich.DieStudentenhabenZugriff
zumschuleigenenNetz.GearbeitetwirdmitLaptops,diedurchdie
Studentenbeschafftwerdenmüssen.WirinformierenimLaufedes
1.SemestersüberdieAnforderungen,dieeinsolchesGeräterfüllen
muss,undempfehlen,mitderAnschaffungbisdahinzuzuwarten.
DieAusbildunganderTechnikerschuleerfolgtberufsbegleitend.
Das bedeutet, die Studentinnen und Studenten müssen bei AufnahmederStudienundwährendderganzenAusbildungszeitauch
tatsächlichinihremBeruftätigsein.ErwünschtistdieTätigkeitin
einemaufPlanungausgerichtetenUnternehmen.ArbeitsverhältnisseimVerkaufoderinähnlichenBereichen,selbstindereinschlägigenBranche,genügennicht.
DieTechnikerschulebietetauchNachdiplomstudienan.DasSekretariatgibtAuskunftüberdasaktuelleAngebot.
Grundstufe:3Semester
Fachausbildung:4,5Semester
DasersteSemesterbeginntnachdenSportferien,inderachten
WochedesKalenderjahres.
DieAufnahmeindasersteSemesterderTechnikerschuleerfolgt,
wenndieAufnahmebedingungengegebensind.ImerstenSemester
müssendieimPromotionsreglementgestecktenZieleerreichtwerden.
DasStudiumstellthoheAnforderungenandieStudentinnenund
Studenten.BesondershochsindsiewährenddesGrundstudiums,
in welchem pro Woche vierzehn Unterrichtslektionen besucht
werden müssen. Erfahrungsgemäss sind solide mathematische
VorkenntnissevonVorteil.DeshalbbietetdieSchulenachBedarf
Zusatzunterrichtin«Mathematik»an.WeitereAuskünfteerteiltdas
Vorprüfung und
NachdreiSemesternisteineVorprüfungzubestehen.
DieSchlussprüfungwirdnach7,5Semesternabgelegt.DieFächer
unddieDauerderPrüfungensindimAnhangzumPrüfungsreglementaufgezählt(sieheSeiten50bis55dieserBroschüre).
EtwazehnTagenachdenletztenPrüfungenfindetdieDiplomierung
dererfolgreichenStudentinnenundStudentenstatt.Infeierlichem
RahmenwirddenKandidatinnenundKandidatenihrDiplomüberreicht.
DerUnterrichtmussgrundsätzlichbesuchtwerden.Sosindauch
militärisch bedingte Abwesenheiten und Auslandaufenthalte zu
vermeiden,fallssichdasStudiumnichtverlängernsoll.DispensationenvomBesucheinzelnerFächerundschliesslichDispensation
vonderPrüfungsindinbegründetenFällenmöglich.DieschriftlichenGesuche–siemüssenderPrüfungskommissionunterbreitet
werden–sindandieSchulleitungzurichten(sieheauchSeite44).
Lektionenübersicht Grundstufe
für die Fachrichtungen Heizung, Klima, Sanitär
Informationslehre
DeutscheSprache,Recht
(inkl.Kalkulationsgrundlagen)
Sem. Lektionen
Betriebswirtschaftslehre,Rechnungswesen
Lektionenübersicht Bau-Grundkurs
und Grundstufe für die Fachrichtung
Fächer Bau-Grundkurs
Baumaterialkunde1
Bauphysik1
CADPlanzeichnen
Fächer Grundstufe
Farben-undFormenlehre1+2
Die Lernziele für alle Fachrichtungen
Sprache / Recht
Geschäftsbriefe,BerichteundProjektbeschreibungenstilistisch
undgrammatikalischeinwandfreisowieformalrichtigverfassen
undbeurteilen.PersönlicheLernmethodenundArbeitstechniken
füreigenaktives,fächerübergreifendesLernenanwenden.SitzungenundVerhandlungenvorbereitenundleiten.
FüreinfacheFällevertretbareLösungenfinden.Inanspruchsvollen
SituationendengeeignetenEinsatzfachkompetenterUnterstützung
beurteilen.Rechtsordnung,RechtsquellenundRechtsgrundsätze
kennen.Vertragslehre:RechteundPflichtenderVertragsparteien
beiKauf-,Miet-,Arbeits-,undWerkverträgenkennen.Rechteund
PflichtenderGesellschafterbeidenverschiedenenRechtsformen
der Unternehmungen unterscheiden können. Die gesetzlichen
ErfordernissederWertpapierenennen.DieBetreibungsartenund
Betreibungsverfahrenkennen.DieSozial-undPrivatversicherungsmöglichkeitenkennen.Risiko-undHaftungsfragenbeurteilen.
Rechnungswesen (inkl.
Kalkulationsgrundlagen)
Diesozialen,ökologischen,technologischenundökonomischen
Beziehungen der Unternehmung zur Umwelt verstehen. Umfassende Kenntnisse der Grundsätze und Instrumente der Unternehmungsgründung und Unternehmungsführung. Kennziffern,
FüreineigenesUnternehmeneinBuchhaltungssystemeinrichten,
dieVorgängeeinesGeschäftsjahreserfassenundeinenJahresabschlussmitSchlussbilanzundErfolgsrechnungerstellen.MitKennzahlendiefinanzielleLagebeurteilen.DieberufsspezifischenKalkulationsgrundlageneinesPlanungsbürosverstehen.Vergleiche
mitUnternehmenderBrancheanstellen.DierechtlichenGrundlagenfürdieBuchführungspraxiskennenundinterpretieren.
Finanzierungs- und Investitionsmöglichkeiten beurteilen. Unternehmungspolitische Massnahmen in den folgenden Gebieten
formulieren und beurteilen: Human Resources, Kommunikation,
Organisation,Finanzierung,Investition,Einkauf,Produktion,Marketing.
Die Lernziele für die Fachrichtungen
1.Semester:Informationenbeschaffen,analysierenundverarbeiten.
Arbeits-undLerntechnikmethodenkennenlernen.GelernteStrategienanwendenkönnen.
2.Semester:EffizienterUmgangmitTextverarbeitungs-,Tabellenkalkulations-undDatenbankprogrammen.UmsetzungbeiberufsspezifischenAnwendungen.
3.Semester:DasindenbeidenerstenSemesternGelernteineiner
Semesterarbeitumsetzen,wobeiauchdasFachDeutscheSprache
miteinbezogenwird.
Rechenoperationender1.,2.und3.StufeimreellenZahlenbereich
beherrschen,denBegriffderkomplexenZahlverstehenunddamit
rechnenkönnen.GrundkenntnisseüberarithmetischeundgeometrischeFolgenundReihen.
Funktionslehre, Algebra
VerschiedenartigeFunktioneninterpretieren.VerschiedenealgebraischeundtranszendenteFunktionenmitdenentsprechenden
Gleichungenbeschreibenundzeichnen.KenntnisseüberdiegrafischenVerläufederwichtigstenFunktionen.DasGelernteinden
FächernGeometrieundPhysikübenundanwenden.
GrundzügederMechanikderfestenKörperkennenunddieVerbindungzurTechnikherstellen(physikalischeGrössenundEinheiten,
Kinematik,Dynamik,GrundlagenderReibung).BeitechnischenAnlagendienaturgesetzmässigenphysikalischenZusammenhänge
verstehen.DieBegriffeArbeit,Energie,LeistungundWirkungsgrad
kennenundanBeispielenanwenden.
AufbauderStoffekennenundmitderenEigenschafteninZusammenhang bringen. Chemische Messverfahren kennen und die
Resultate interpretieren. Einfache chemische Reaktionsabläufe
formulieren und berechnen (Stöchiometrie). Grundlagen der
VerbrennungschemieundderBrennstoffe,Werk-undBaustoffe,
derWasserchemieundderElektrochemie(Korrosionschemie)erläutern.EinschlägigeRichtlinienanwenden.Wassernachbehandlungs-VerfahrenkennenunddiegezielteNutzungaufzeigen.
Grundzüge der Elektrizitätslehre und des Magnetismus (Elektrophysik)verstehen.DiewichtigstenelektrischenBauteileundihre
Anwendung in der Haustechnik kennen. Grundkenntnisse der
wichtigsten Vorschriften. Die Unfallverhütungsmassnahmen im
ZusammenhangmitelektrischenAnlagenkennen.Grundbegriffe
der Schaltungstechnik verstehen; die theoretischen Kenntnisse
anhand praxisbezogener Beispiele vertiefen. Interpretieren von
ElektroschemataderGebäudetechnik.
GrundbegriffederStatikstarrerKörper(KräftemitihrenWirkungslinien,Kräftezerlegungund-zusammensetzung,statischesMoment
undMomentensatz,Gleichgewichtsbedingungen,Schwerpunktsermittlung als Grundlage der Festigkeitslehre) kennen und die
Theorie anhand praktischer Beispiele umsetzen. Das Verhalten
verformbarerfesterKörperunterdemEinflussvonäusserenKräftenverstehen(Beanspruchungsarten,Schnittmethode,Hook'sches
Gesetz, Sicherheit). Tragverhalten von einfachen Bauteilen der
GebäudetechnikundmöglicheBefestigungstechnikenkennen;an
berufsbezogenenBeispielenprüfen.
BauteileundBaukonstruktionenimZusammenhangmitGebäudetechnikanlagenaufihreFunktionen,EignungundAnforderungen
GesamtkreisläufeundUmweltverträglichkeitvonBautenundihren
Werkstoffenerläutern.DieGrundsätzederintegralenPlanung(ZusammenarbeitalleraneinemBaubeteiligtenFachleute)darlegen.
Die Lernziele für die Fachrichtung
Bau-Grundkurs
Rohbau 1 und 2 (80 Lektionen)
DieimHochbaugebräuchlichenBauteilenennenundderenKonstruktionbeschreiben.ZBaukonstruktiveZusammenhängeimRohbauverstehenundimSinnederBKP(Baukostenplanung)zuordnen.
Haustechnik 1 (40 Lektionen)
GebräuchlichehaustechnischeAnlagenbeschreiben.
Elektrotechnik 1 (20 Lektionen)
Grundzüge der Elektrizitätslehre und des Magnetismus (ElektroPhysik)nennen.
Ausbau 1 und 2 (60 Lektionen)
DieBauteile,DetailsundPlanungsgrundlagenfürdenInnenausbau
imSinnederBKP(Baukostenplanung)nennenundzuordnen.
Baumaterialkunde 1
GrundlegendeBauwerkstoffe,RohmaterialienundHalbfabrikate
benennen;KenntnisihrerEigenschaftenundEinsatzmöglichkeit.
BaumaterialienbezüglichVerträglichkeitfürMenschundUmwelt
DiewichtigstenPhaseneinesBaublaufesnennenunddiefürdiese
EntwicklungsabschnittegeltendenNormen,VorschriftenundGesetzeberücksichtigen.
Grundbegriffe aus der Schall-, Feuchtigkeits- und Wärmelehre
kennen.ZusammenhängezwischenFeuchtigkeitundTemperatur
erklären.BauphysikalischeVorgängewieDampfdiffusionetc.erläutern.DieGrundsätzevonLuftschall-undKörperschalldämmung
GängigeNormenundMassstäbedesPlanzeichnens,imWesentlichenSIA-400,erläutern.DieGrundsätzederVermassungnennen.
EinfacheBauplänemitHilfevonCADerarbeitenundbearbeiten.
ImInternet,inBibliothekenundindenMedienInformationenbeschaffen,analysieren,ordnenundstrukturieren.Flussdiagramme,
TerminorganisationenundEntscheidungsanalysenerstellensowie
Arbeitstechnikenbeurteilen.
MiteinschlägigenProgrammenBild-undTextseitengestalten.
beherrschen. Funktionslehre, Algebra: Verschiedenartige Funktioneninterpretieren.LineareFunktionenmitdenentsprechenden
Gleichungenbeschreibenundzeichnen.
Kenntnisse der Planimetrie, Trigonometrie und Stereometrie;
ZusammenhängeherstellenundanBeispielenanwenden.
GrundzügederMechanikderfestenKörperkennen(physikalische
GrössenundEinheiten,Kinematik,Dynamik,Newton‘scheAxiome).
AufbauderStoffekennenundmitderenEigenschafteninZusammenhang bringen. Einfache chemische Reaktionsabläufe formulierenundberechnen(Stöchiometrie).
CAD-Planzeichnen
Weitere Elemente der Elektrizitätslehre nennen und einfache
Installationen planen. Die Kenntnisse an berufsbezogenen Beispielenanwenden.
EinheitendesLichtesundderBeleuchtungkennenundverstehen.
LampenundLeuchtenunterscheidenundbewertensowietechnischeundgestalterischeKriterienbeurteilenunddarausBeleuchtungsprojekteentwickeln.
undMomentensatz,Gleichgewichtsbedingungen,Schwerpunktsermittlung als Grundlage der Festigkeitslehre) kennen. Tragver-
haltenvoneinfachenBauteilenkennen.
Gedanken,Beobachtungen,AxometrienundFluchten,Körper,Strukturen, Texturen und Kontraste zeichnerisch umsetzen. Zeichen-
materialienunterscheidenundentsprechendanwenden.TechnischeKonstruktionenmassstäblichdarstellen.Skizzieren.
Farbenund Formenlehre 1
Grundzüge und Geschichte der additiven und subtraktiven Farblehre nennen. Kontraste und Harmonien umschreiben. Baufarbsystemeerläutern.Räume,Flächen,KörperundKontrastesowie
PropositionenundHarmonienanalysierenundkombinieren.Proportionslehre,Flächen-,Körper-undRaumstrukturenanalysieren.
OberflächenanalysierenundmitgeeignetenDarstellungsmethodenwiedergeben.
DieGrundstufebeinhaltetdieSemester1bis3,welche
820Lektionenumfassen.
TechnischeThermodynamik
TechnischeStrömungslehre
Thermodynamik/Hydromechanik
Laborübungenzu
PraktikumRegeltechnik
AnlagenundSysteme
–GrundlagenderHeizungstechnik
undihreSysteme
–LuftreinhaltungundUmweltschutz
–Feuerungstechnik
Wärmepumpen-/Kältetechnik
AnwendungenundÜbungen
–SystemezurNutzungderBiomasse
–Solartechnik
1) Grundlagen HZ-Technik, 2) Wärmepumpen, 3) Kälte
Abdem4.SemestersinddieWochenlektionenreduziert.Dafürist
proSemestereineobligatorischeSemesterarbeitabzugeben.
Lektionenübersicht Fachrichtung Heizung
Die Lernziele in den einzelnen Fächern
GrundbegriffedertechnischenThermodynamik(Systeme,Zustandsgrössen, thermische Zustandsgleichung, Normzustand, Wärme
undEnergie,AggregatsformundPhasen,VerhaltenderStoffebei
Temperaturänderungen)erklärenunddietheoretischenKenntnisse
praxisbezogenanwenden.ThermodynamischeProzesseundZustandsänderungenderidealenGasebeschreiben.Gasmischung
undGasdampfgemischeerläutern.UmsetzungderTheorieanhand
praxisbezogenerBeispiele.
Theorie der Wärmeübertragung, der Wärmetauscher und deren
Teillastverhaltenaufzeigen.GrundlagenderBauphysikdarlegen
und die Kenntnisse praxisbezogen anwenden. Die wichtigsten
Kreisprozesseerklären.
GrundbegriffederHydrostatiknennen;UmsetzungderTheorieanhandpraxisbezogenerBeispiele.DieBernoulli-Gleichungerläutern
undaufProblemederHeizungstechnikübertragen.Druckverlust
und Druckverlauf in Wasser- und Luftleitungen berechnen und
grafischdarstellen.AufgabenimZusammenhangmithydraulischen
SchaltungenvonWiderständen,VentilatorenundPumpenlösen.
Begriff der Kavitation erklären, deren Folgen in HaustechnikanlagenbeschreibenundVerhinderungsmassnahmendarlegen.Die
elementareVentilatoren-undPumpentheorieerläutern.
GrundlagenderMesstechniknennenunddietheoretischenKenntnisseanhandpraktischerBeispielevertiefen.Bau-undAnlageteile
bedienen. Ein Messkonzept erstellen und Messungen in einem
Labor für Wärme- und Strömungstechnik durchführen. Einen
LaborberichtmitMessfehlereinschätzungerstellen.Feldmessungenplanenunddurchführen.
GrundbegriffederRegeltechnikkennen(Regulierung,Steuerung,
Regelstrecken und ihr zeitliches Verhalten, Reglerbauarten und
ihrVerhalten,EinstellungundOptimierungvonReglerparametern,
StabilitätsgrenzeneinesRegelkreises).DieverschiedenenFühler
und Messsensoren beschreiben und ihren Einsatzbereich aufzeigen.
AuslegenvonStellgliedern.UmfassendeKenntnissederverschiedenen hydraulischen Grundschaltungen und deren Verhalten in
allenLastbereichen.KonzipierenvonRegel-undSteuereinrichtungenimZusammenhangmitderHydraulik.ErstellenvonFunktions-
undAnlagenbeschreibungen.GrundzügederMSR-Technikkennen
undDatenpunktauszügeerstellen.
PraktischeArbeitenmitRegel-undSteuergerätenausführen.VertiefungderTheoriemitpraktischenBeispielen.Besichtigungeiner
komplexenAnlageundDemonstrationanderzentralenLeittechnik.
und ihre Systeme
DieallgemeinenGrundzügeeinerWarmwasserheizungbeschreiben
(Bauteile,Druckverhältnisse,Sicherheitsbestimmungen,Wärmedehnung,Expansion).UmsetzungderTheorieanhandpraxisbezogener
Beispiele.DieverschiedenenMöglichkeitenderWärmeerzeugung
nennen, ihre Funktionsweise erklären; deren Einsatzbereich und
Dimensionierung beurteilen. Sämtliche Einflussgrössen bei der
PlanungeinerHeizungsanlageberücksichtigen.Energieversorgung,
Kesselauswahl,Kesselschaltungen,Speicher,Pumpenschaltungen,
Betriebstemperaturen,LüftungundbaulicheMassnahmenderHeizzentralesystematischaufeinanderabstimmen.Diehydraulischenund
und Hydromechanik
thermischenArtenderWärmeregulierungerklärenundanwenden.
DiegebräuchlichenWärmeverteilsystemebeschreiben,planenund
berechnen(Zweirohr-,Flächen-,Luftheizungen).DenWarmwasserbedarfineinemGebäudeberechnen.DieWassersysteme(Heizung
undKühlung)vonRTL-Anlagenbeschreiben,planenundberechnen.
DiewichtigstenSIA-NormenmittelsgeeigneterSoftwareanwenden.
DieBetriebskostenwärmetechnischerAnlagenberechnen(Energie-,
Kapital-,undUnterhaltskosten).
DieAuswahlvonEnergieträgernundHeizsystemenanhandökologischerÜberlegungentreffen.Kenntnisderlufthygienischenund
energetischenVorschriftenbeiHeizungsanlagen(inkl.Typenprüfvorschriften),stationärenVerbrennungsmotorenundGasturbinen
undderenMinderungsverfahren.InterpretationvonMessberichtenundVeröffentlichungenindiesemBereich.ErstellenvonSchadstoffbilanzen(auchCO2).EinsatzvongeeignetenMessverfahren.
Dimensionieren von Kaminen. Bewilligungsverfahren erläutern.
KenntnisseimZusammenhangmitAbfallentsorgung(Vorschriften,
Möglichkeiten,Umweltbelastung).
NutzungderBiomassewieHolz,Biogasaufzeigen;Wirkungsweise
erklären.KenntnissedernotwendigenPlanungsgrundlagen.PlanungundDimensionierungeinereinfachenAnlage.
Meteorologische Daten beurteilen, auswerten und mit der HeizungstechnikinBeziehungbringen.
WirkungsweisevonFlachkollektorenerklären.EineeinfacheSolaranlagemitHilfederMeteodatenundtechnischenUnterlagenauslegen.KollektorenvergleichenundeineoptimaleAuswahltreffen.
EnergiebilanzbeiderSolarenergienutzungerstellen.
GrundlagendertechnischenAkustikkennenundinderAnlagenplanung umsetzen. Schallausbreitung im Freien und in Räumen
messen.KenntnisdergesetzlichenAuflagenundVorschriften.EinsatzeinesSchallmessgerätesundAuswertungeinerSchallmessung.
Schall-undVibrationsdämpfungsmassnahmenerläutern.
GrundlagenderBrennstoffkunde(vonderLagerstättebiszumfertigenEndprodukt)nennen.VerbrennungsablaufinklusiveallerBeeinflussungsparameter erklären. Verbrennungsprodukte in allen
Variationenberechnen.
Wärmeträgermedien,SicherheitsvorschriftenundAnlagekomponentenvonIndustrieheizungennennen;UmsetzunganhandpraxisbezogenerBeispiele.EinfacheHW-undDampfsystemeplanen,berechnenunderklären.EineDampfverteilungdimensionieren.WerkstoffebeschreibenundihrenEinsatzbereichinderHeizungstechnik
Wärmepumpen- /
DieWirkungsweiseeinerWärmepumpeunddiehauptsächlichen
Bauelementeerläutern.DenKreisprozesseinerKaltdampfanlage
imlog-p-h-DiagrammdarstellenundbeispielhafteAufgabenlösen.
VerdichterbauartenbeschreibenundihrenEinsatzbereichnennen
(Arten, Schaltungen, Leistungsregulierung, Teillastverhalten).
SpeicherdimensionierenundderenWirkungsweiseerklären.Die
üblichenWärmequellenundderenNutzungsmöglichkeitennennen.
DasAbsorptionsprinzipaufzeigen.HydraulischeSchaltungenentwerfenundauslegen.
Vertiefung der theoretischen Grundlagen durch Übungen und
anhandumfangreichererAuslegungsbeispiele.EinbezugvonNormen,VorschriftenundEmpfehlungenderFachverbände.Nutzung
von Arbeitsmethoden und Hilfsmitteln (PC-Programme) zur effizientenDurchführungvonProjekten.SemesterarbeiteninFormvon
ProjektenundanspruchsvollenÜbungen.
Fachrichtung Klima
Lektionenübersicht Fachrichtung Klima
–GrundlagenderRaumlufttechnik
–LuftströmungenimRaum
–EnergietechnikundWRG
–SystemederRaumlufttechnik
–Sicherheit,Hygiene,Umweltschutz
1) Luftströmung im Raum, 2) Grundlagen der Energietechnik WRG,
3) Systeme der Raumlufttechnik
Temperaturänderungen)beherrschen.UmsetzungderTheorieanhandpraxisbezogenerBeispiele.ThermodynamischeProzesseund
ZustandsänderungenderidealenGasebeschreiben.Gasmischung
undGasdampfgemischeerläuternundpraxisbezogeneBeispiele
Teillastverhaltenverstehen.GrundlagenderBauphysikbeschreibenunddieKenntnissepraxisbezogenanwenden.Diewichtigsten
GrundbegriffederHydrostatiknennenundanBeispielenanwenden.
DieBernoulli-GleichungbeschreibenundaufProblemederKlimatechnikübertragen.DruckverlustundDruckverlaufinWasser-und
Luftleitungenberechnenundgraphischdarstellen.
AufgabenimZusammenhangmithydraulischenSchaltungenvon
Widerständen,VentilatorenundPumpenlösen.
BegriffderKavitation,FolgeninHaustechnikanlagenundVerhinderungsmassnahmen kennen. Die elementare Ventilatoren- und
Pumpentheoriekennen.
Die Grundlagen der Messtechnik kennen und die Kenntnisse
praxisbezogen anwenden. Bedienung von Bau- und Anlageteilen.EinMesskonzepterstellenundMessungenineinemLaborfür
Wärme-undStrömungstechnikdurchführen.ErstelleneinesLaborberichtesmitMessfehlerabschätzung.Feldmessungenplanenund
GrundbegriffederRegeltechnik(Regulierungen,Steuerungen,RegelstreckenundihrzeitlichesVerhalten,Reglerbauarten)nennenund
ihrVerhaltenerläutern.Reglerparametereinstellenundoptimieren.
StabilitätsgrenzendesRegelkreiseserklären.DenEinsatzbereich
verschiedenerFühlerundMesssensorenbeschreibensowieden
richtigen Messort (Einbauort) bestimmen. Stellglieder auslegen.
Die verschiedenen hydraulischen Grundschaltungen aufzeigen
undderenVerhalteninallenLastbereichenerklären.Regel-und
Steuereinrichtungen im Zusammenhang mit der Lüftungs- und
Klimatechnikkonzipieren.Funktions-undAnlagenbeschreibungen
erstellen.GrundzügederGebäudeautomationstechniknennenund
Datenpunktauszügeerstellen.
PraktischeArbeitenmitRegel-undSteuergerätenausführen.Die
theoretischenKenntnissemitpraktischenBeispielenvertiefen.Eine
komplexeAnlagebesichtigenundaufderAnlage-undManagementebenederGebäudeautomationstechnikeineDemonstration
DieverschiedenenMethodenderLuftmengenermittlungundderen
Anwendungerläutern.BegriffeindiesemZusammenhangerklären
undinterpretieren(Pettenkoferzahl,WirksamkeiteinerRLT-Anlage,
Luftaustausch-Wirkungsgrad,Lüftungswirksamkeit).
MeteorologischeDatenbeurteilen,auswertenundmitderKlimatechnik in Beziehung bringen. Heiz- und Kühllastberechnungen
mitIDEA-xpanstellen.BegriffeimZusammenhangmitdemthermischenVerhalteneinesRaumesoderGebäudesnennen.
GrundlagenderPhysiologieundderHygienedarlegenunddenEinflussderverschiedenenFaktorenaufdasRaumklimabeurteilen.
Grundlagen der Raumluftströmung beschreiben (Verdrängungsströmung, Mischlüftung, Kurzschlussströmung, Coanda-Effekt,
Archimedeszahl,isothermeundnichtisothermeLuftstrahlen).Die
verschiedenen Arten von Luftauslässen nennen, deren FunktionbeschreibenunddenEinsatzbereichbestimmen.Luftauslässe
VerstehenderGrundzügeeinerEnergieoptimierungundBeurteilungdesEnergieverbraucheseinerRLT-AnlageimZusammenhang
mitdemGesamtenergiebedarfeinesGebäudes.
KenntnisderverschiedenenWRG-Systeme,ihresVerhaltensund
Einsatzbereichs. Unterscheiden zwischen dem JahresnutzungsgradunddemWirkungsgradimAuslegungszustand.
AllgemeineBegriffederRL-Techniknennenunddieseklassifizieren.
GängigeLüftungsanlagensystemeplanenundberechnen.Bauteile
auslegenundderenFunktionenundEinsatzbereichebeschreiben.
Verschiedene Klimasysteme unterscheiden, deren Aufbau und
Funktionenbeschreiben.GebräuchlicheSystemedimensionieren
sowie deren Einsatzbereich erklären. Einschlägige gesetzliche
VorschriftensowieNormenundEmpfehlungenderFachverbände
nennenunderläutern.
Anforderungen des Umweltschutzes an die Fortluft von industriellenundgewerblichenAnlagendarlegen.Vorschriftenüberden
Fortluftaustritt nennen und eine Berechnung der Austrittshöhe
durchführen. Messberichte und Veröffentlichungen in diesem
Bereichinterpretierenundbeurteilen.VerfahrenzurEmissionsminderungaufzeigen.Schadstoffbilanzenerstellen.DieAuswirkung
derKältemittelaufdieUmwelterklärenundAlternativenevaluieren.
KenntnisderVorschriftenderAbfallentsorgungundderFolgenunsachgemässerEntsorgungimHinblickaufdieUmwelt.Einflüsseder
LuftschadstoffeaufdieRaumlufthygiene,aufdieArbeitssicherheit
undaufdenBrandschutzbeurteilen.
GrundlagendertechnischenAkustiknennenundindieAnlagenplanungumsetzen.GesetzlicheAuflagenundVorschriftennennen
underläutern.SchallmessungbeieinerRLT-Anlagedurchführen
undauswerten.VorschlägefürSanierungsmassnahmenbeiSchallbelästigung durch eine RLT-Anlage ausarbeiten. Auslegung von
Luftschalldämpfern durchführen. Grundlagen der KörperschalldämmungnennenundSchwingungsdämm-Elementefüreinfache
Lagerungenbestimmen.
DieWirkungsweiseeinerKältemaschine/Wärmepumpeunddie
hauptsächlichen Bauelemente beschreiben. Kenntnis der verschiedenenVerfahrenderKälteerzeugung.DenKreisprozesseiner
Kaltdampfanlage im log-p-h-Diagramm darstellen und einfache
Beispielelösen.DieKältemittelundderenEinflussaufdenKreisprozesskennen.Rückkühleinrichtungenbeschreibenundauslegen.
DieverschiedenenVerdichterbauartenbeschreibenundihrenEinsatzbereicherläutern(Arten,Schaltungen,Leistungsregulierung,
Teillastverhalten).UnterschiedezwischentechnischemSpeicher
und Energiespeicher beschreiben. Verfahren zur Luftkühlung
ohneKältemaschinenerklärenundineineRLT-Anlageeinbinden.
WRGbeiKälteanlagen.HydraulischeSchaltungenentwerfenund
anhandumfangreichererAuslegungsbeispiele.EinbezugvonNormen,VorschriftenundEmpfehlungenderFachverbände.
NutzungvonArbeitsmethodenundHilfsmitteln(PC-Programme)zur
effizientenDurchführungvonProjekten.SemesterarbeiteninForm
vonProjektenundanspruchsvollenÜbungen.
WasserundHydraulik
Gas-undWärmelehre
Steuerungs-undRegeltechnik
Lektionenübersicht Fachrichtung Sanitär
DieGrundbegriffederRegeltechniknennen,Unterschiedzwischen
RegelungundSteuerungerläutern.DiewichtigstenBauelemente
derelektromechanischen,elektronischenundpneumatischenGerätebeschreiben.DieGrundformenderStellorganeaufzeigenund
dasRegelverhaltenwichtigerAnlageteileerklären.Steuerungen
undRegulierungenauslegenundberechnen.
Wasser und Hydraulik
Anspruchsvolle berufsbezogene Probleme aus dem Gebiet der
technischenStrömungslehre(z.B.Auftrieb,Druck,Rohrströmung,
PumpenundNetzkennlinien)analysierenundselbständiglösen.
Gas- und Wärmelehre
DieGesetzmässigkeitenindertechnischenThermodynamik(z.B.
Wärmemenge,Wärmeausdehnung,Energie,Wärmefluss,Gasgesetze)erläuternunddieKenntnisseanhandanspruchsvollerBeispieleumsetzen.DieGrundzügederVerbrennungslehredarlegen.
DieKostenelemente(z.B.Gemeinkosten,Soziallasten,Risikound
Gewinn)unddieTarifstrukturen(z.B.Akkordpreis,Nettopreis,Regiepreis)beschreibenunddietheoretischenKenntnissemitpraktischenBeispielenvertiefen.DiewichtigstenSIA-NormenimZusammenhangmitderKalkulationerläutern.
DieverschiedenenAnlagenundSystemeunddieentsprechenden
Normen,VorschriftenundGesetzeindenBereichenWasser,Abwasser,GasundEnergie(inkl.WirtschaftlichkeitundÖkologie)erklärenunddieKenntnisseanhandvonBeispielenumsetzen.Dieverschiedenen Spezialanlagen wie Schwimmbäder, Solaranlagen,
WärmepumpenundGrossküchenusw.aufzeigenundauslegen.Die
grundlegendenWerkstoffeigenschaftencharakterisierenunddie
unterMitberücksichtigungderArbeitssicherheitzutreffendeMaterialwahldefinieren.
PlanenundBerechnendersanitärenInstallationenfürverschiedeneBauobjekte(Wohnungsbau,Industrie,Gewerbeundöffentliche
Bauten)unterBerücksichtigungderNormen,Vorschriften,Gesetze,
Energie-,Ökologie-undWirtschaftlichkeitsüberlegungen.
Fabrikationszeichnungen(X-Z-Mass)erstellen.
PraktischeUmsetzungvonAufgabenausderSanitärtechnik,insbesonderedertechnischenStrömungslehreundderThermodynamik.
ArbeitenmitRegel-undSteuergerätenausführen;dasSteuer-,bzw.
dasRegelverhaltendereinzelnenGeräteunddesganzenSystems
Lektionenübersicht Fachrichtung
820Lektionenumfassen,sowieallenfallsdenBau-Grundkurs.
–FreieDarstellung
–GestaltenundSinne
–KunstgeschichteundBaustile
–Farben-undFormenlehre3
–Baukonstruktion2
–Gebäudetechnik
–Projektplanung/Ausführung
–Kosten/Termine
Baumaterialkunde2
–Projekt-Arbeit
–Vernetzung
GestaltenundDarstellen
–Fach-Physik/Chemie
ProjektundVernetzung
Zwei-unddreidimensionaleObjektebetrachtenundausfreierHand
inZeichnungoderFarbbilddarstellen.
Gestalten und Sinne
Die eigenen Sinneswahrnehmungen in den Gestaltungsprozess
und Baustile
GrundzügederKunstgeschichtenennenundBezügezurStilkunde
herstellen.KenntnisderStilkundemitSchwergewichtvonBau-und
Möbelteilen.
GrafischeGrundregelnfürFormen,Schriften,FarbenundProportionenerkennenunderläuternundanwenden.
Formenlehre 3
AdditiveundsubtraktiveFarbenlehre,Kontraste,Harmonienund
diegängigstenBaufarbsystemekennenunderläutern.Formenlehre
ausNaturundeigenerErfahrungverstehenundumsetzen.
DiekonstruiertenPerspektivenverstehenundunterscheiden.TechnikenfürperspektivischeDarstellungenvertiefenundinverschiedenevisuelleWirkungenumsetzen.
Modellbaumaterialien und Verarbeitungstechniken nennen und
einsetzen,aussagekräftigeModelleentwickeln.Dreidimensionales
Skizzieren mit bürotypischen Materialien üben und im Entwurfsprozessmiteinbeziehen.
BeispielevonKonstruktionenausderganzenBaugeschichtesammeln.DiesegezieltindieeigenePlanungeinbeziehen.EineSammlungalsNachschlagewerkaufbauen.
BaukonstruktioneninderArchitektur-undDesigngeschichteanalysieren.EineDokumentationmitfremdenundeigenenAnalysenzu
ausgewähltenObjektenaufbauen.
Klima-,Elektro-,Sanitär-undHeizungsinstallationenbeschreiben.
Ergonomische Lösungen erarbeiten, bewerten und aufzeichnen
anhandgegebenerSituationenfürMenschen,Geräte,Möbelund
Fach-Physik / Chemie
DiebauphysikalischenGesetzeüberWärme,Luftfeuchtigkeit,DampfdiffusionundSchallerklärenunddieGefahrenbeurteilen.ChemischeReaktionenundAbläufeimBauwesenerklären,ökologische
KonsequenzennennenundanhandvonBeispielenumsetzen.
DasOrganisieren,RealisierenundÜberwachenderBauvorhaben
erläutern.Bauführung,BauleitungundBauabnahmeunterBerücksichtigungderSIA-Normen,SUVA-undBaupolizeivorschriftenerklären.
BauleistungennachBaukostenplan(BKP)nennen.Kostenschätzung
und Devisieren nach Normpositionenkatalog (NPK), KostenkontrolleundBaubuchhaltungerklären.TerminplanungmitNetzplantechnikundDiagrammdarstellung,Terminkontrollenwährendder
Ausführungbeschreiben.
Baumaterialkunde 2
DieBaumaterialienerkennen,ihreVerwendungenundspeziellen
Eigenschaften erklären, dabei die spezifischen Anforderungen
hinsichtlichVorschriften,Verarbeitung,BauphysikundBauchemie
berücksichtigen. Aktuelle Materialien als Sammlung zusammenstellenundpräsentieren.
Projekt und Vernetzung
Projekteplanenundpräsentieren,dieDarstellungsmethodenvertiefenundbeurteilen.IndenverschiedenenPlanungsphasendie
Gesetze,Normen,VorschriftenberücksichtigenundÖkologie-und
Wirtschaftlichkeitsüberlegungeneinbeziehen.
DieLerninhalteausdenBereichenGestaltung,Konstruktion,Materialwahl,BauphysikundÖkologieverknüpfen.
DasSchulgeldfürdieTechnikerschuleistimkantonalenKursgeldreglementfestgelegt.ZurZeit(StandAugust2011)kosteteineSemesterwochenstunde140Franken.DieerstenbeidenSemesterim
Grundstudiumumfassenje280Lektionen.EinSemesterdauert20
Wochen, also werden pro Woche 14 Stunden beziehungsweise
Lektionenerteilt.SomitbeträgtdasSchulgeldfürdieerstenbeidenSemesterimGrundstudium1’960Franken(14mal140Franken).
DiePreisefürdieübrigenSemestersindentsprechendtiefer.Bei
durchschnittlich1’750LektionenfürdenganzenStudiengangbeläuftsichdasgesamteSchulgeldauf12‘250Franken.
DieKostenfürdenBau-Grundkurs(TSInnenarchitektur)belaufen
sichaufinsgesamt2'800Franken.DerKursdauertzweiSemester
zudurchschnittlich10LektionenproWoche.
DiePreisegeltenfürStudentinnenundStudentenmitWohnsitzin
einemKanton,derdieinterregionaleFachschulvereinbarungund
dasRegionaleSchulabkommenOstschweizunterzeichnethat.Das
trifftfürfastalleDeutschschweizerKantonezu.NähereAuskünfte
erteiltdasSekretariat.
Preisänderungenbleibenvorbehalten.
Adresse, Telefon und
BaugewerblicheBerufsschuleZürich
AbteilungMontageundAusbau
Reishauerstrasse2
Telefon0444469888
Fax0444469839
MontagbisFreitag:08.00bis11.30Uhr
13.30bis17.00Uhr
TrägerderTechnikerschuleistderKantonZürich.
AusführendeistdieBaugewerblicheBerufsschuleZürich,
AbteilungMontageundAusbau.
AlfredGilg,Prorektor
HeinerBräm,Stellvertreter
AngelaZundel,Büro232,Telefondirekt0444469841
FachrichtungenHeizung,Klima
RenéSchulthess,E-Mail«[email protected]»
FachrichtungSanitär
UrsMeyer,Telefon0444469888
FachrichtungInnenarchitektur
MartinEgli,Telefondirekt0523550030
NDSEnergiekonzepteinderGebäudetechnik
Dr.ChristianLeuenberger,Telefon0433052401
Präsident:UrbanVecellio,
RektorderBaugewerblichenBerufsschuleZürich
Prüfungsleiter:AlfredGilg,
LeiterderAbteilungMontageundAusbau
BitteverlangenSiedieAnmeldeformulareimSekretariatbei
AngelaZundel,Büro232
Telefondirekt0444469841
FürdasHerbstsemester:MitteJuni
FürdasFrühjahrssemester:EndeDezember
BittebeachtenSiediepubliziertenAnmeldetermine.
NachdemAnmeldeschlusseingehendeAnmeldungenkönnennur
berücksichtigtwerden,wennnochAusbildungsplätzefreisind.
ZuBeginndesStudiumswirdeineLegitimationskarteabgegeben.
DieseistbeiAbbruchdesStudiumsdemSekretariatzurückzugeben.
Kursgeldadministration
WennIhreAnmeldungdieerforderlichenVoraussetzungenerfüllt,
erhaltenSiezusammenmiteinemEinzahlungsscheineineBestätigung. Der in der Bestätigung angegebene Zahlungstermin ist
unbedingteinzuhalten.DieSchuledarfsäumigeZahlervomUnterrichtsbesuchausschliessen.
BeiAbmeldungvorKursbeginnwirdIhneneinBetragvonFr.100.–
(Bearbeitungsgebühr)inRechnunggestellt.NachKursbeginnwird
grundsätzlichkeinSchulgeldzurückerstattet.ÜberAusnahmenentscheidetdieSchulleitung.
BeiUnterrichtsausfall(offizielleFeiertage,KrankheitderLehrkraft,
Schuleinstellung wegen Lehrabschlussprüfungen usw.) besteht
keinAnspruchaufRückerstattungdesKursgeldes.
Das Frühjahrssemester beginnt jeweils nach Mitte Februar
( DIN-Woche8)unddasHerbstsemesternachMitteAugust(DINWoche34).DieTechnikerschulefängtmitdemFrühjahrssemester
DIN-Wochen6und7
DIN-Wochen17und18
DIN-Wochen29bis33
DIN-Wochen41und42
DIN-Wochen52und1
Abweichungensindmöglich.
DieFeiertageundSchuleinstellungensindindenStundenplänen
Auf Ende jedes Semesters wird der Ausbildungsstand der Kursteilnehmer von den Klassenlehrern mit Noten qualifiziert. Die
BewertungderLeistungenerfolgtnachdenfürdieBerufsschule
geltendenBestimmungenüberdenobligatorischenUnterricht.
DiePromotionsbedingungensindaufSeite39dieserBroschüre,im
Promotionsreglement§5bis§8,aufgeführt.
DamitdenStudentenwährendihrerAusbildungimmereineBezugspersonderSchulezurVerfügungsteht,istjederKlasseeinKlassenlehrerzugeteilt.Studenten,diewährendihrerAusbildungszeiteine
AuskunftoderBeratungwünschen,könnensichauchandenzuständigenFachvorstandwenden.
DieStundenplänegeltenjeweilsfüreinSemester.
und Lektionsdauer
DieUnterrichtszeitensindimStundenplanvermerkt.
EineLektiondauert45Minuten.
Dispensationen /
EssindalleFächerzubesuchen.DispensationenvomBesucheinzelnerFächerkönnennurinaussergewöhnlichenFällenundauf
Gesuchhinerteiltwerden.ÜberDispensationenentscheidetdie
GesucheumVerschiebungdesMilitärdienstesrichtenSiebittean
diezuständigeMilitärstelle.WennSieIhrentsprechendesSchreibenmitdemVermerk«DieSchulebestätigtdenSachverhaltund
unterstütztdasGesuch»ergänzen,erhaltenSiedieBestätigungder
SchuleinnertkürzesterFrist.
DieLehrkräfteführeneineAbsenzenkontrolle.MündlicheEntschuldigungoderAbmeldunggenügt.
BittemeldenSieWohnorts-undStellenwechselumgehendmündlich oder schriftlich dem Sekretariat (Telefonnummer nicht vergessen).
«Cafeteria Reishauer»
DasPersonalder«CafeteriaReishauer»istabendsbis17.30Uhr
anwesend(amFreitagnurbis16.00Uhr);amSamstagVormittag
von8.00Uhrbis11.30Uhr.KaffeemaschineundGetränkeautomat
stehenauchausserhalbderÖffnungszeitenzurVerfügung.
Parkplätzesindleiderkeineverfügbar.
WeitereInformationenerhaltenSieimSekretariatbeiAngelaZundel,
Büro232,odertelefonischunterNummer0444469841.
Technikerschule Heizung, Klima, Sanitär,
Reglement über Aufnahme und Promotion
(vom1.August2011)
1aIndieKursezurVorbereitungaufdieDiplomprüfungenfürTechni-
ker HF der Fachrichtung Heizung, Klima, Sanitär können nur
Teilnehmeraufgenommenwerden,dieübereineneidgenössischen
Fähigkeitsausweis(Lehrabschlussprüfung)alsHeizungs-,Lüftungs-
oder Sanitärplaner verfügen. Über Ausnahmen entscheidet die
1bEbenfalls aufgenommen werden Handwerker mit eidgenössischemFähigeitszeugnisderFachrichtungenHeizung,Klima,Sanitär,
sofern sie sich über eine mindestens zweijährige praktische Planungserfahrungausweisenkönnen.
1cVoraussetzungfürdenStudienbeginnisteineBerufspraxisvon
mindestenseinemJahrinjenerFachrichtung,inwelcherdieDiplomprüfungabgelegtwerdensoll.FürBerufsleutemitAbschlussimeinschlägigenBerufgiltderLehrabschlussalsNachweisdererforderlichenBerufspraxis.
2 In die Kurse zur Vorbereitung auf die Diplomprüfungen für In-
nenarchitekturkönnennurTeilnehmeraufgenommenwerden,die
übereineneidgenössischenFähigkeitsausweis(Lehrabschlussprüfung)alsBau-,Hochbau-,Innenausbau-,Metallbau-oderStahlbau-,
RaumplanungszeichneroderGeomatiker,Metallbaukonstrukteur,
Innendekorateur,oderSchreinerverfügen.
Teilnehmer,dienichtübereineidgenössischesFähigkeitszeugnis
als Bau-, Hochbau- oder Innenausbauzeichner verfügen,haben
den«Bau-Grundkurs»erfolgreichabzuschliessen.Jene,diediesen
zeitgleichmitderGrundstufeTSabsolvieren,werdenprovisorisch
indieGrundstufeaufgenommen.
3 FürAusländergeltendieentsprechendenausländischenAusweise.
4 ÜberAusnahmenentscheidetdieSchulleitung.DieZulassung
vonTeilnehmernrichtetsichnachEignung,Platzverhältnissenund
Klassenbeständen.DieSchulleitungkanneineAufnahmeprüfung
durchführen.EsbestehtkeinAnspruchaufAufnahme.
EsmüssenalleFächereinesKursesbesuchtwerden.ÜberAusnahmenentscheidetdieSchulleitung.
2 Erfolgreiche Absolventen einer Berufsmatur sind von Besuch
und Prüfung in den Fächern Deutsch, Betriebswirtschaftslehre,
RechnungswesenundRechtslehredispensiert.
DieTeilnehmerhabendenKursinderRegelmitdemerstenSemesterzubeginnen.
IngenieureFH/HTLundTechnikerHF/TSandererFachrichtungen
derGebäudetechnikkönnenprüfungsfreiinsvierteSemesterder
KursezurVorbereitungaufdieDiplomprüfungenfürHeizungstechniker,KlimatechnikerundSanitärtechnikerundGebäudeautomatikeraufgenommenwerden.
2 ArchitektenFH/HTLkönnenprüfungsfreiinsvierteSemesterder
KursezurVorbereitungaufdieDiplomprüfungenfürInnenarchitekten
aufgenommenwerden;IngenieureFH/HTLundTechnikerHF/TS
andererFachrichtungenhabeneineNachprüfungindengestalterischenFächernzubestehen.
3 NachdemviertenSemestersindgrundsätzlichkeineNeueintritte
mehrmöglich.
4 ÜberAusnahmenbeidenerforderlichenDiplomenundNeuein-
trittenachdemviertenSemesterentscheidetdieSchulleitung.
AufEndejedesSemesterswirdderAusbildungsstandderKursteilnehmervondenDozentenmitNotenqualifiziert.DieBewertungder
LeistungenerfolgtnachdenfürdieBerufsschulegeltendenBestimmungenüberdenobligatorischenUnterricht.
DiePromotionerfolgt,wennderDurchschnittallerNotendenWert
von 4,0 nicht unterschreitet und bei allen ungenügenden Noten
zusammendieUnterschreitungdesWertesvon4,0nichtmehrals
insgesamt1,5Punktebeträgt.
WereinSemesternichtbestandenhat,wirdprovisorischindas
nächsthöhereaufgenommen.
2 ProvisorischePromotioninszweiteoderinsachteSemesterist
ausgeschlossen.EbensoistdieprovisorischePromotioninzwei
aufeinanderfolgendenSemesternnichtmöglich.
3 WerdieVordiplomprüfungnichtbesteht,hatdasdritteSemester
zuwiederholen,sofernerdortdiePromotionsbedingungennicht
erfüllthat.
ErfüllteinTeilnehmerimerstenoderimsiebtenSemesterdiePromotionsbedingungennicht,sohaterdasSemesterzuwiederholen.
2 ErfüllteinTeilnehmerinzweiaufeinanderfolgendenSemestern
diePromotionsbedingungennicht,sohaterdasletztederbeiden
Semesterzuwiederholen.DasselbeSemesterkannnurzweimal
3 ErlaubenesdieKlassenbestände,sokönnenHospitantenindie
Kurse aufgenommen werden. Der Ausbildungsstand von Hospitantenwirdnichtgeprüft;siewerdenzurDiplomprüfungnichtzugelassen.
Wervordem1.August2011seineStudienbegonnenundnochnicht
abgeschlossenhat,promoviertnachdenBestimmungendesReglementsvom1.Januar2008.
DiesesReglementtrittam1.August2011inKraft.Esersetztjenes
vom1.Januar2008.
Reglement über die Diplomprüfungen
GestütztaufArtikel58desBundesgesetzesüberdieBerufsbildung
vom19.April1978führtdieBaugewerblicheBerufsschuleZürich
dieDiplomprüfungenderTechnikerHFfürHeizungstechnik,Klimatechnik,SanitärtechnikundGebäudeautomationsowieInnenarchitekturdurch.
DerKandidatderFachrichtungenHeizung,Klima,Sanitärund
GebäudeautomationhatdurchdieDiplomprüfungdenNachweis
zuerbringen,dasserüberdietechnischenundbetriebswirtschaftlichenKenntnisseundFähigkeitenverfügt,welchefürdiePlanung
undBerechnungvonHeizungs-,Klima-undSanitäranlagensowie
imBereichderGebäudeautomationnötigsind,unddasserinder
Lageist,dieineinemBetriebderHeizungs-,Klima-,Sanitärtechnik
bzw.GebäudeautomationanfallendenAufgabenzulösen.
2 Der Kandidat der Fachrichtung Innenarchitektur hat durch
dieDiplomprüfungdenNachweiszuerbringen,dasserüberdie
g estalterischen,technischenundbetriebswirtschaftlichenKenntnisseundFähigkeitenverfügt,welchefürdiePlanungundAusführungvonAusbautenallerArtnötigsind,unddasserinderLageist,
dieineinemPlanungsbüroderInnenausbau-Brancheanfallenden
Aufgabenzulösen.
und Prüfungsorgane
§ 3 Zeitpunkt und Form der Prüfungen
DieDiplomprüfungumfassteineVor-undeineSchlussprüfung.
2 Form,InhaltundZeitpunktderVor-undSchlussprüfungenwerden
ineinemAnhangzudiesemReglementgeregelt.
DiePrüfungskommissionbestehtaus14Mitgliedern.DieAmtsdauerbeträgtvierJahre.
2 DiePrüfungskommissionsetztsichwiefolgtzusammen:
a 4Vertreterdersuissetec,
b 1VertreterdesSchweizerischenVereinsdesGas-undWasser-
c 1VertreterderVereinigungSchweizerischerHeizungs-und
d 1VertreterdesVerbandesSchweizerischerSchreinermeister
undMöbelfabrikanten,
e 1VertreterderSWKI,
1VertretereinerhöherenFachschulemitvergleichbarenBildungsgängen,
g 3VertreterderLehrerschaft(Fachvorstände),
h 1VertreterderLeitungderAbteilungMontageundAusbau.
i DerRektorgehörtderPrüfungskommissionvonAmteswegenan.
3 DievondenVerbändenundderSchulevorgeschlagenenKom-
missionsmitgliederwerdenvonderAufsichtskommissiongewählt.
4 PräsidentderPrüfungskommissionistderRektor.Prüfungsleiter
istderVertreterderLeitungderAbteilungMontageundAusbau.Im
übrigenkonstituiertsichdiePrüfungskommissionselbst.
DiePrüfungskommissionistverantwortlichfürdenordnungsgemässenAblaufderDiplomprüfung.
2 Ihrobliegeninsbesondere:
a dasFestlegenderPrüfungstermine,
derEntscheidüberdieDispensationvondenPrüfungenimSinne
von§11,
c dieGenehmigungderPrüfungsaufgabenunddesPrüfungs-
d dieWahlderPrüfungsexpertenundderChefexperten,
e derEntscheidüberdasBestehenderVor-undderSchluss-
prüfungnachAnhörenderExperten,
dieErteilungdesDiploms,
g dasBehandelnvonEinsprachenundBeschwerden.
3 DiePrüfungskommissionbildetfürdenEntscheidüberdasFest-
legen der Prüfungstermine, Dispensationen von den Prüfungen,
enehmigung der Prüfungsaufgaben und des PrüfungsprogramG
mes,dasBestehenderTeilprüfungensowieEinsprachenjeweils
einenAusschuss,welcherausdemPräsidenten,demPrüfungsleiter
sowiedenzuständigenChefexpertenundFachvorständenbesteht.
DerPräsidentbietetdiePrüfungskommissionoderdenzuständigen Ausschuss zu den Sitzungen auf, so oft es die Geschäfte
erfordernoderwenneinDrittelderMitgliedereineSitzungverlangt.
Die Prüfungskommission ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit ihrer Mitglieder anwesend ist. Der jeweilige Ausschuss ist
beschlussfähig,wennalleMitgliederanwesendsind.BeiStimmengleichheitstehtdemPräsidentenderStichentscheidzu.IndringendenFällensindEntscheideaufdemKorrespondenzwegzulässig.
Die Entschädigungen werden gemäss §42 der Berufsbildungsverordnung vom 16. Dezember 1987 durch die Volkswirtschaftsdirektionfestgesetzt.
§ 7 Prüfungsleiter
DemPrüfungsleiterobliegeninsbesonderefolgendeAufgaben:
a Er stellt anhand der Prüfungsmeldungen das Kandidatenverzeichnisauf.
b ErarbeitetdasPrüfungsprogrammaus.
c ErwirktbeiderBeschaffungderPrüfungsaufgabenmit.
d ErüberprüftdieerteiltenNotenundermitteltdasSchlussergebnis
zuhandenderPrüfungskommission.
e ErbesorgtdiestatistischeAuswertungderPrüfungsergebnisse.
§ 8 Chefexperten
DiePrüfungskommissionwähltfüreinzelneFachgebieteChefexpertenmitfolgendenFunktionen:
a KontrollederordnungsgemässenDurchführungderPrüfungen
indenzugeteiltenFächern,
b ÜberwachungderLeistungsbewertung.
2 Chefexperten,dienichtMitgliederderPrüfungskommissionsind,
nehmenaufEinladungandenSitzungenmitberatenderStimmeteil.
§ 9 Experten
AlsPrüfungsexpertensinderfahreneFachleuteeinzusetzen.Sie
müssenmindestensdasBildungsniveauaufweisen,dasanderPrüfungimentsprechendenFachverlangtwird.
2 BeiderWahlderExpertensinddieFachverbände,dieArbeitge-
berunddieArbeitnehmersowiedieBerufsschuleangemessenzu
DieGeschäftsführungwirdvonderSchulebesorgt.Sieerstattet
derAufsichtskommission,demMittelschul-undBerufsbildungsamt
unddenbeteiligtenVerbändenüberdiedurchgeführtenPrüfungen
III. Dispensationen
von den Prüfungen
§ 11 Dispensationsbestimmungen
Über allfällige Dispensation von einzelnen Prüfungsfächern bei
AbsolventenvonIngenieur-,Techniker-undanderenSchulenentscheidetdiePrüfungskommission.
§ 12 Vor- und Schlussprüfung
DauerundZeitpunktderVor-undderSchlussprüfungwerdenin
einemAnhangzudiesemReglementfestgeschrieben.
2 FürdieausserhalbderSchulezuerstellendeDiplomarbeitstehen
demKandidaten10WochenzurVerfügung.DienotwendigenUnterlagenwerdenimLaufedessiebtenSemestersabgegeben.
2 DiemündlichenPrüfungenwerdeninderRegelvonderLehrkraft
undvoneinemExpertenabgenommen.
3 DieChefexpertenüberwachendieschriftlichenundmündlichen
Prüfungenstichprobenweise.
§ 14 Hilfsmittel
DiezulässigenHilfsmittelwerdendenKandidatenvordenPrüfungenbekanntgegeben.
DieschriftlichenundmündlichenPrüfungsaufgabensowiedie
detailliertenAufgabenundPlanunterlagenderDiplomarbeitwerdeninderRegelvondenLehrkräftenaufgestelltunddenzuständigenChefexpertenunterbreitet.
2 Die Chefexperten orientieren den zuständigen Ausschuss der
PrüfungskommissionspätestenseinenMonatvorderPrüfungüber
dievorgesehenenPrüfungsaufgaben.DerAusschusskannÄnderungenvornehmen.
3 DieBewertungderschriftlichenDiplomarbeitenerfolgtdurch
dieAufgabensteller.DieErgebnissewerdendenzuständigenChefexpertenunterbreitet.
§ 16 Zutritt zu den Prüfungen
ZutrittzudenPrüfungenhabennurdiemitderDurchführungbeauftragtenExperten,dieMitgliederderPrüfungskommission,die
VertreterderAufsichtsbehördesowiePersonen,dieimBesitzeiner
BewilligungderPrüfungskommissionsind.
DieAbnahmederschriftlichenPrüfungenundderenBeurteilung
erfolgtdurchdieLehrkräfte.DieAusführungderschriftlichenArbeitenistzuüberwachen.
V. Prüfungsfächer
§ 17 Vorprüfung
DieVorprüfungerfolgtindenimAnhangangeführtenFächernin
schriftlicherFormnachAbschlussdesdrittenSemesters.Einzelne
FächerkönnengemässAnhangvorhergeprüftwerden.
§ 18 Schlussprüfung
Die Schlussprüfung erfolgt in Teilprüfungen. Fächer, Form, GewichtungundZeitpunktderSchlussprüfungsindimAnhangfestgelegt.
2 Die Angaben über die Dauer der mündlichen Prüfungen sind
VI. Notengebung
§ 19 Notenwerte
DieLeistungenwerdeninallenFächernmitNotenvon6bis1bewertet.6istdiebeste,1dieschlechtesteNote.
2 4undhöhereNotenbezeichnengenügendeLeistungen;Noten
unter4bezeichnenungenügendeLeistungen.
3 AnderealshalbeZwischennotensindnichtzulässig.
4 SoweitnachAnhangmündlichundschriftlichgeprüftwird,wird
für jede Prüfungsart eine Positionsnote erteilt. Deren arithmetischesMittelergibtdieFachnote.
5 DiePrüfungskommissionkannfüreinzelneTeilbereiche(Fächer-
gruppen)einesPrüfungsfachesPositionsnotenvorsehen.Siekann
dabeifürErrechnungderFachnotebzw.derPositionsnotegemäss
Abs.4eineGewichtungfestlegen,dievomarithmetischenMittel
6 DasarithmetischeMittelallerZeugnisnoteneinesFachesergibt
dieErfahrungsnote.
7 ImAnhangwerdendieFächerbezeichnet,beidenendieErfah-
rungsnoteberücksichtigtwird.BeiderBerechnungderSchluss46
8 NotenmittelgemässAbs.4,5und6werdenaufeineDezimalstelle
VII. Prüfungsergebnis
DieVorprüfunggiltalsbestanden,wenn:
a derDurchschnittderFachnotendenWertvon4,0nichtunterschreitet,
b undbeiallenungenügendenNotenzusammendieUnterschreitungdesWertesvon4,0nichtmehralsinsgesamt1,5Punkte
2 IndasvierteSemesterkannnuraufgenommenwerden,werdie
Vorprüfungbestandenhat.
3 DasErgebniswirdineinemZeugnisfestgehalten.
§ 21 Schlussprüfung
DieSchlussprüfungindenFachrichtungenHeizung,Klima,GebäudeautomationundInnenarchitekturgiltalsbestanden,wenndieFach-
notendenin§20Abs.1gestelltenBedingungenentsprechenunddie
DiplomarbeitinderBewertungmindestensdieNote4,0erhält.
2 DieSchlussprüfunginderFachrichtungSanitärgiltalsbestan-
den,wenndieFachnotendenin§20Abs.1gestelltenBedingungen
entsprechenunddieDiplomarbeitsowiederDurchschnittderNotendesFachesBerufskenntnisseinderBewertungmindestensdie
Note4,0erhalten.
noteeinesPrüfungsfacheswirddieErfahrungsnotezueinemDrittel
unddieNotederVor-sowiederSchlussprüfungzuzweiDritteln
§ 22 Diplom
DererfolgreicheKandidaterhälteinDiplom,dasihnberechtigt,
denTiteldipl.TechnikerHFHeizung,dipl.TechnikerHFKlima,dipl.
TechnikerHFSanitär,dipl.TechnikerHFGebäudeautomation,dipl.
TechnikerHFInnenarchitekturzuführen.
2 DasDiplomwirdvomBildungsdirektordesKantonsZürichsowie
vomRektorunterzeichnet.
§ 23 Prüfungsarbeiten
DerKandidatkannEinblickinseinePrüfungsarbeitennehmen.Die
Diplomarbeitwirdihmausgehändigt.
WerdieVor-oderdieSchlussprüfungnichtbestandenhat,kann
jedePrüfunghöchstenszweimalwiederholen.
2 BeidererstenWiederholungwirdderKandidatvonjenenFächern
dispensiert,indenenerdieNote4,0odermehrerreichthat.Beider
zweitenWiederholungwerdenkeinezusätzlichenDispensationen
3 WenneinKandidatmitärztlichemZeugnisbelegt,dasserdie
begonneneVor-oderSchlussprüfungausmedizinischenGründen
nichtweiterführenkann,sozähltdieangefangeneundabgebrochenePrüfungnicht.
§ 25 Verstösse gegen die Prüfungsordnung
VerwendetderKandidatunerlaubteHilfsmitteloderverstösstergegendiePrüfungsordnung,soistseinePrüfungzuunterbrechen.Die
PrüfungskommissionuntersuchtunverzüglichdenVorfall.Erweist
sichdieAnzeigealsbegründet,sotrifftsiewahlweisefolgende
a DiePrüfungwirdfürungültigerklärtundmussimbetreffenden
Fachwiederholtwerden.
b DiePrüfungwirdfürungültigerklärtundmussgesamthaftwiederholtwerden.
§ 26 Einsprachen
GegenEntscheidederPrüfungskommissionkannEinspracheerhobenwerden.
2 EinsprachensindschriftlichandenPräsidentenderPrüfungs-
kommissionzurichten.SiemüsseneinenAntragundeineBegründungenthalten.DerangefochteneEntscheidistbeizulegen.
3 Die Einsprachefrist beträgt 30 Tage, von der Zustellung des
Entscheidesangerechnet.
Nach einer Unterbrechung des Studiums bestimmt die SchulleitungdiezuprüfendenFächer,diePrüfungstermineunddieNotenbedingungen, wenn in der Zwischenzeit eine Änderung des
Prüfungsreglementeswirksamgewordenist.
Technikerschule Heizung, Klima, Sanitär
aus dem Fach /
Ende 3. Sem.
Deutsch,Rechtslehre
nichtgeprüftesFach
Technikerschule Innenarchitektur
Ende 2. Sem.
½Stunde
Farben-undFormenlehre
Technikerschule Fachrichtung Heizung
Schlussprüfung 1. Teil
Anfangs 6. Sem.
–NutzungderBiomasse schriftlich
–Luftreinhaltungund
Schlussprüfung 2. Teil
Ende 8. Sem.
–Wärmepumpen/
–Industrieheizsysteme
Techn.Thermodynamik
Techn.Hydromechanik
2½Stunden
ca.200Stunden
Technikerschule Fachrichtung Klima
–GrundlagenRLTechnik schriftlich
1½Stunden
–Luftströmungen
–Sicherheit,Hygiene
undUmweltschutz
undWRG
–Kältetechnik
–SystemederRLTechnik schriftlich
Technikerschule Fachrichtung Sanitär
Ende 4. Sem.
Ende 5. Sem.
Schlussprüfung 3. Teil
Ende 6. Sem.
Schlussprüfung 4. Teil
Ende 7. Sem.
Schlussprüfung 5. Teil
–Hydromechanik
–Gas-undWärmelehre
–Gasversorgung
Technikerschule Fachrichtung Innenarchitektur
undBaustile
FreieDarstellung
Baumaterialien2
KolloquiumDiplomarbeit
BaugewerblicheBerufsschuleZürich,
Grafik:EvaMazákVisualsSGD,Zürich
Fotos:MarkusWeber,Zürich
1.Auflage:September1996
2.Auflage:November1998
3.Auflage:Dezember1999
4.Auflage:Dezember2001
5.Auflage:November2002
6.(überarbeitete)Auflage,November2005
7.(überarbeitete)Auflage,Februar2008
8.(überarbeiteteAuflage),August2011
Orell Füssli Kartographie AG, Zürich
Bewilligung der Geomatik + Vermessung Stadt Zürich vom 1. 1. 2011
Baugewerbliche­Berufsschule­Zürich
Reishauerstrasse­2
Postfach,­8090­Zürich
Telefon­044­446­98­88
Fax­044­446­98­39
Tram­4 ­/­13­(Museum­für­Gestaltung)­
Trolleybus­32­(Limmatplatz)
Montag­bis­Freitag
8.00­bis­11.30­Uhr­
13.30­bis­17.00­Uhr
(Während­der­Schul­ferien­
sind­Ab­weichungen­möglich)
Schulhaus­Reishauer
Hausmeisterin Hausmeister - Gewerbliche Berufsschule Wetzikon
Hauswartin Hauswart - Gewerbliche Berufsschule Wetzikon
Erläuterung zum Prüfungsverfahren der Abschlussprüfung
Slides_Eclipse
Factsheet BEM - Swissbanking|Future
www.hs-esslingen.de SOFTWARETECHNIK UND
Sommerschwimmkurse fÃ¼r Kinder
Lektion - Joachim Mohr Mathematik, Musik, Delphi
Berufliches Gymnasium - BBS
Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren 2015
Eingruppierung - Auf die richtige Gruppe kommt es an
Quali 2011 Info-Externe allgemein
densimetric exchange flow in rectangular channels
How to: B.Sc Informatik
Fluid mechanics of turbulent flows - Markus Uhlmann
20150507_bkp
Flyer werde Maler
ExternistenprÃ¼fungskommission am BG, BRG und WKRG fÃ¼r
Wohnen vom Feinsten - MEISER

References: §1

§ 3
 §42

§ 7

§ 8

§ 9

§ 11

§ 12

§ 14

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 21

§ 22

§ 23

§ 25

§ 26