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12.08.2011, 12:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 12:31 von ane4ka.)
und was prüft ihr bei L? totschlag bzgl. des P durch unterlassen würde ich anprüfen.
wg hausfriedensbruch bin ich mir unsicher, ob das übernachten auf dem dach bereits als hausfriedensbruch gilt?
(12.08.2011 09:20)bebek schrieb:
(11.08.2011 18:27)momodiabang schrieb: ist es nich so, dass man ersteinmal die gewichtigen delikte prüft d.h. § beispielsweise Totschlag bzw. 222 vor brandstiftung?
ich würde mich dem anschließen...erst die Gewichtigen und dann zu den "Schwächeren" abstufend...
nun, wie "gewichtig" ein Straftatbestand ist, lese ich (und ich glaube so ist es auch richtig) an der Strafdrohung ab.
Es verhält sich nunmal so, dass es für die Brandstiftung mit Todesfolge (§ 306c) bis zu lebenslanger FS geben kann.
Für den (vorsätzlichen) Totschlag gem § 212 gibt es hingegen "nur" nicht unter fünf Jahre ... außer in "besonders schweren Fällen", die uns jetzt aber hier nicht interessieren brauchen.
Für die fahrlässige Tötung gem § 222 hingegen gibt es "nur" bis zu fünf Jahre.
Ich persönlich prüfe § 306c ganz am Anfang, gerade WEIL es ja das schwerste Delikt ist. Man kann die Grundtatbestände dann ganz "elegant" inzident prüfen, so setzt man sich auf mit den verschiedenen Begrifflichkeiten auseinander (Was ist ein Gebäude iSv § 306 I Nr. 1? Was ist ein Gebäude iSv § 306a I Nr. 1? Was heißt "In Brand setzen"?).
Schöne "Freitagsgrüße" von
Ja das stimmt, nur halte ich es für eventuell sogar unnötig bei der T mit 306 c anzufangen, da sie ja auf jeden Fall nicht vorsätzlich gehandelt hat. Von daher würde ich mit § 306 d anfangen...
Fangt ihr mit der T an? Oder fallen euch Gründe ein, die vielleicht dafür sprechen mit L oder gar M anzufangen? Die Frage tritt auf, weil man ja relativ viel verweisen kann/ muss bei der Kausalität/objektiven Zurechnung von daher dürfte eine Variante wohl geschickter sein als die andere oder?
... mit der Strafdrohung habt ihr natürlich recht. Habe vorher nicht verglichen..
Ich fang mit T an. Insgesamt chronologisch und innerhalb der einzelnen Strafbarkeiten einer Person dann mit dem schwersten Delikt. Allerdings bin ich bei der Reihenfolge der Brandstiftungsdelikte immer noch unsicher. Eigentlich würde ich mit 306 anfangen, dann im sT rausfliegen und danach mit 306 d weitermachen. Allerdings brauche ich da dann ja auch die Prüfung des 306a...
vor dem Problem stehe ich auch. Fängst du dann mit 222 oder mit den Brandstiftung?
Was prüft ihr bei L im 1. TK?
Hab mit T angefangen erst die Möglichkeiten aus 306a, dann 306. Alles im sT verneint. Dann 306d, wobei ich mir hier noch nicht sicher bin auf was ich den stütze...
Habe die HA in drei Teile unterteit: T, M und L
Man könnte doch §§ 306, 306a inzident im § 306 d prüfen...dem würde gegenüberstehen, dass inzidentprüfungen im strafrecht unerwünscht sind, aber anbieten würde es sich...
sagt mal bei der prüfung des fahrlässigkeitsdelikts...welche rolle spielt die mangelhafte sicherung der dachbalken gegen feuer?
ist das dann ein fall der kumulativen kausalität..? wenn ja müsste man dann ja eine strafbarkeit immer verneinen...
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References: § 212
 § 222
 § 306
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