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Timestamp: 2019-06-20 08:10:15+00:00

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BGH, 25.10.2001 - 1 StR 435/01 - dejure.org
BGH, 25.10.2001 - 1 StR 435/01
https://dejure.org/2001,2219
BGH, 25.10.2001 - 1 StR 435/01 (https://dejure.org/2001,2219)
BGH, Entscheidung vom 25.10.2001 - 1 StR 435/01 (https://dejure.org/2001,2219)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2001 - 1 StR 435/01 (https://dejure.org/2001,2219)
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Notwehr; Erforderlichkeit (Einsatz eines lebensgefährlichen Mittels)
Notwehr - Erforderlichkeit - Geeignetheit - Grenzen - Notwehrrecht - Verbotsirrtum - Vermeidbarkeit - Notwehrexzeß - Rechtfertigung - Notwehrhandlung
NStZ 2002, 140
StV 2002, 422
Die Entscheidung über die Verpflichtung zur Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen (§ 8 StrEG) ist vom Landgericht zu treffen, weil Art und Umfang der entschädigungspflichtigen Maßnahmen ohne weitere Feststellungen und ohne weitere Anhörung der Beteiligten nicht zu bestimmen sind (vgl. BGH StV 2002, 422, 423).
BGH, 09.08.2005 - 1 StR 99/05
Fortdauern eines Angriffs bei befürchteter Wiederholung; Erforderlichkeit bei …
Auf einen Kampf mit ungewissem Ausgang braucht er sich nicht einzulassen (st. Rspr., vgl. BGH NStZ 2002, 140 m.w.N.).
Die Entscheidung über eine Entschädigung des Verurteilten wegen der erlittenen Strafverfolgungsmaßnahmen muss dem Landgericht überlassen bleiben (vgl. BGH StV 2002, 422, 423; NJW 2000, 2433, 2436; NJW 1999, 1562; 1564; NJW 1990, 2073; NJW 1988, 2483, 2485;… BGHR StrEG § 8 Zuständigkeit 1; BGH, Urteil vom 22. April 2004 - 5 StR 534/02).
OLG Koblenz, 17.01.2011 - 2 Ss 234/10
Notwehr: Dauer eines gegenwärtigen Angriffs; Vorliegen eines subjektiven …
Zwar kann dieser nur in Ausnahmefällen in Betracht kommen und darf auch nur das letzte Mittel der Verteidigung sein; doch ist der Angegriffene nicht genötigt, auf die Anwendung weniger gefährlicher Mittel zurückzugreifen, wenn deren Wirkung für die Abwehr zweifelhaft ist (vgl. BGH NStZ 2002, 140, zit. n. Juris Rdnr. 8 mwN).
Auf eine solche gefährlichere Art der Gefahrenabwehr mussten sich die Beschuldigten nicht einlassen (BGH, NStZ 96, 29; BGH, NStZ 2002, 140 ; BGH, NJW 2003, 1955, 1957; BGH, NStZ 2006, 152 ).
LG Münster, 21.01.2019 - 1 KLs 22/18
Auch muss sich der Verteidigende nicht auf einen Kampf mit ungewissem Ausgang einlassen (BGH NStZ 2002, 140).
Andererseits darf der Angegriffene sich grundsätzlich des Abwehrmittels bedienen, dass er zur Hand hat und das eine sofortige und endgültige Beseitigung der Gefahr erwarten lässt (BGH NStZ 2002, 140).
Auf einen Kampf mit ungewissem Ausgang brauchte sich die Angeklagte angesichts der erheblichen körperlichen Überlegenheit ihres Ehemannes (UA S. 46) nicht einzulassen (vgl. BGH NStZ 2002, 140).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. nur BGH, Urteil vom 12. Juli 1994 - 5 StR 309/94, NStZ 1994, 581; BGH, Beschluss vom 25. Oktober 2001 - 1 StR 435/01, NStZ 2002, 140) darf sich der Angegriffene grundsätzlich des Abwehrmittels bedienen, das er zur Hand hat und das eine sofortige sowie endgültige Beseitigung der Gefahr erwarten lässt.

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 8
 BGH 
 BGH