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Timestamp: 2016-10-26 19:19:09+00:00

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8C_608/2015 (17.12.2015)
8C_608/2015 � � Urteil vom 17. Dezember 2015
Die 1985 geborene A.________ war bei der Stadtverwaltung B.________ als dipl. Pflegefachfrau HF angestellt und dadurch bei der AXA Winterthur (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Gem�ss Schadenmeldung vom 3. November 2011 erlitt sie am 17. Oktober 2011 als Beifahrerin in dem von ihrem Ehemann gesteuerten Personenwagen einen Autounfall. Laut Polizeirapport geriet ein entkommender Personenwagen VW Touran auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei frontal mit dem BMW X5. Das Fahrzeug �berschlug sich und kam auf den R�dern zum Stillstand. Dabei wurden die Airbags ausgel�st. A.________ konnte das Unfallfahrzeug selbst�ndig �ber die Beifahrert�r verlassen. Bei Verdacht auf commotio cerebri und ein Abdominaltrauma, Schmerzen am Kiefer rechts, an der linken Schulter sowie an rechter Flanke und rechtem Knie wurde sie von der Rega ins Spital C.________ �berf�hrt. Dort stellten die �rzte die Diagnose: Leichte traumatische Hirnverletzung, stumpfes Thoraxtrauma (apikaler Pneumothorax rechts, dislozierte Fraktur der 10. Rippe rechts), Nierenlazeration rechts Grad III, Kniekontusion rechts. Am 27. Oktober 2011 begab sich die Versicherte wegen Kiefergelenkschmerzen in zahn�rztliche Behandlung. Ab dem 21. November 2011 war sie wieder zu 50 Prozent arbeitsf�hig. Die AXA gew�hrte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Sie �bernahm die Kosten einer wegen der Kieferschmerzen notwendigen Michiganschiene. �berdies zog sie Berichte des behandelnden Arztes, Dr. med. D.________, Facharzt f�r Rheumatologie FMH, bei. Dieser attestierte im Bericht vom 16. Februar 2013 sowohl in der bisherigen T�tigkeit als Pflegefachfrau als auch in der ab 1. Oktober 2012 neu aufgenommenen T�tigkeit als Fachberaterin im Bereich Homecare Services eine Arbeitsf�higkeit von 70 Prozent. Zudem �usserte sich der beratende Arzt der AXA, Dr. med. E.________, Facharzt Rheumatologie, Innere Medizin FMH, in den Stellungnahmen vom 5. April 2013, 23. August 2013 und 20. Dezember 2013. Am 9. Januar 2014 verf�gte die AXA die Einstellung der Leistungen per 31. Januar 2014 mangels Kausalzusammenhangs der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfallereignis. Daran hielt sie auf die von der Versicherten erhobene Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 8. September 2014). Dem Entscheid legte sie die Beurteilung des Dr. med. F.________, Facharzt f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen FMH, vom 1. September 2014 bei.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und die AXA zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen �ber den 31. Januar 2014 hinaus zu erbringen. Eventualiter sei die Sache zur rechtskonformen medizinischen Abkl�rung und neuer Verf�gung an die AXA zur�ckzuweisen.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Leistungsvoraussetzungen des nat�rlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r die Anforderungen an einen �rztlichen Bericht (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) und die Voraussetzungen des Fallabschlusses mit Pr�fung der Rentenfrage (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 201 und E. 2.2.3.1. S. 204; 134 V 109 E. 4.1 S. 113). Darauf wird verwiesen.
3.1.�Das kantonale Gericht gelangte zum Ergebnis, die Zahn- und Kieferbeschwerden sowie das Z�hneknirschen seien nicht �berwiegend wahrscheinlich nat�rlich unfallkausal. Es hat dabei insbesondere auf die fach�rztlichen Aktenbeurteilungen des Dr. med. E.________ vom 23. August 2013 und des Dr. med. F.________ vom 1. September 2014 abgestellt. Diese h�tten �berzeugend und nachvollziehbar dargelegt, dass ein Kausalzusammenhang zwischen den Kieferbeschwerden, den Ver�nderungen am Zahn 46 und dem Bruxismus zwar m�glich, aber nicht �berwiegend wahrscheinlich erscheine. Die von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten Arztberichte erlauben laut Vorinstanz keine andere Schlussfolgerung.
3.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) durch das kantonale Gericht, weil sich dieses mit ihren Vorbringen zu den bereits unmittelbar nach dem Unfallereignis geklagten und sp�ter auch zahn�rztlich festgehaltenen Kieferschmerzen und insbesondere mit dem Bericht des Dr. med. dent. G.________ vom 11. April 2012 �ber die im M�rz 2012 am Zahn 46 durchgef�hrte Behandlung nicht auseinandergesetzt habe. Ebenso wenig habe sich die Vorinstanz mit dem Einwand befasst, dass Dres. med. E.________ und F.________ die Versicherte nicht selber untersucht und keine lege artis durchgef�hrte Anamnese erhoben h�tten.
3.2.2.�Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Wesentlicher Bestandteil dieses Anspruchs ist die Begr�ndungspflicht. Diese soll verhindern, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst, und dem Betroffenen erm�glichen, die Verf�gung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheides ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinn m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183 mit Hinweis).
3.2.3.�Die Vorinstanz legte einl�sslich dar, weshalb sie die Beschwerden am Zahn 46, die Kieferbeschwerden und den Bruxismus der Beschwerdef�hrerin nicht �berwiegend wahrscheinlich in nat�rlichem Kausalzusammenhang zum Unfall vom 17. Oktober 2011 betrachtet. Aufgrund der Begr�ndung im angefochtenen Entscheid war die Beschwerdef�hrerin ohne Weiteres in der Lage diesen sachgerecht anzufechten. Nach der dargelegten Rechtsprechung musste sich das kantonale Gericht nicht mit jeder tats�chlichen Behauptung und jedem Einwand der Beschwerdef�hrerin auseinandersetzen. Wenn es sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nkt hat, ist das nicht zu beanstanden. Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht und damit des Anspruchs der Beschwerdef�hrerin auf rechtliches Geh�r ist zu verneinen.
3.3.1.�Die Beschwerdef�hrerin bringt weiter vor, die Vorinstanz habe die Grunds�tze der Beweisw�rdigung verletzt. Den Berichten von Dres. med. E.________ und F.________ komme kein Beweiswert zu, da sie gest�tzt auf unvollst�ndige Unterlagen einen Aktenbericht verfasst h�tten und als Rheumatologen f�r die Beurteilung der Kiefer- und Zahnproblematik fachlich nicht kompetent seien. Ihre Schlussfolgerungen w�rden zudem durch den Bericht von Dr. med. dent. G.________ zumindest in Frage gestellt.
3.3.2.�Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bez�ge zum - auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe geltenden - Grundsatz der freien Beweisw�rdigung auf. F�hren die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abkl�rungen den Versicherungstr�ger oder das Gericht bei umfassender, sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweisw�rdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zur �berzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als �berwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen) zu betrachten und es k�nnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr �ndern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an Vollst�ndigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zus�tzlichen Abkl�rungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteile 8C_1021/2009 vom 3. November 2010 E. 4.2, 8C_101/2010 vom 3. Mai 2010 E. 4.1 und 9C_167/2009 vom 28. Mai 2009 E. 3.1).
3.3.3.�Dres. med. E.________ und F.________ haben sich als beratende �rzte der Beschwerdegegnerin ge�ussert. Als solche sind sie, was den Beweiswert ihrer �rztlichen Beurteilung angeht, einem versicherungsinternen Arzt gleichzusetzen (Urteil 8C_557/2015 vom 7. Oktober 2015 E. 5.2). Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rzte Beweiswert zu, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470 mit Hinweis).
Auf Aktenberichte kann abgestellt werden, wenn ein l�ckenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die �rztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (vgl. SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 7.2; Urteil 8C_737/2011 vom 2. April 2012 E. 5.2).
3.3.4.�Wie dem Protokoll der Rega vom 17. Oktober 2011 zu entnehmen ist, klagte die Versicherte unmittelbar nach dem Unfallereignis �ber Kieferbeschwerden. Die �rzte des Spitals C.________ hielten im Austrittsbericht vom 26. Oktober 2011 fest: Kein Sch�delkompressionsschmerz, kein axialer Stauchungsschmerz, Druckdolenz �ber dem rechten Os zygomatikum und �ber der rechten Mandibula, Kiefer�ffnung und -okklusion schmerzfrei, keine Druckdolenz �ber dem Mandibulak�pfchen, kein Fehlbiss, Zahnstatus intakt. Am 27. Oktober 2011 begab sich die Versicherte wegen eines linksseitigen Knackens im Kiefergelenk und Mund�ffnungsschmerzen in zahn�rztliche Behandlung. Im Zahnschadenformular wurden indessen unter der Rubrik "unfallbedingte Befunde" ausdr�cklich keine Angaben gemacht. Im zahn�rztlichen Bericht vom 8. Dezember 2011 werden als Befund erw�hnt: Perkussionsschmerz am Zahn 14, geschwollene rechte Wange, druckdolente und verminderte Mund�ffnung, auf Druck schmerzhafte Umschlagfalte. Am 14. Juni 2012 teilten die Zahn�rzte der Beschwerdegegnerin mit, es sei eine Wurzelbehandlung am Zahn 46 notwendig. Dr. med. F.________ kam aufgrund einer Beurteilung der medizinischen Unterlagen vom 1. September 2014 zum Schluss, in der medizinischen Berichterstattung w�rden Beschwerden in der Kieferregion sporadisch erw�hnt, ohne dass jedoch unfallkausal begr�ndbare Strukturver�nderungen beschrieben w�rden. Die Beschwerden seien vor allem funktioneller Natur und betr�fen somit eine St�rung der Kiefergelenksfunktion. Eindeutige Ver�nderungen am Zahn 46 w�rden nicht beschrieben. Auch f�r den Bruxismus, der mannigfaltige Ursachen haben k�nne, l�gen keine objektivierbaren Befunde vor. Einen Zusammenhang zwischen Kiefersymptomatik/Z�hneknirschen und dem Unfallereignis erachtet der Arzt, namentlich mangels anderweitiger anamnestischer Ursachen, zwar als m�glich, nicht aber als mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt.
3.3.5.�Die Vorinstanz hat auf weitere Abkl�rungen, insbesondere auf Anordnung eines Fachgutachtens, verzichtet. Es ist nicht ersichtlich, welche Erkenntnis aus erg�nzenden medizinischen Abkl�rungen zu erwarten w�ren. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was eine andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen verm�chte. Dr. med. F.________ konnte sich auf verschiedene medizinische Vorberichte st�tzen, welche ihrerseits auf eigenen Untersuchungen der Versicherten durch die Bericht erstattenden �rzte beruhen. Dem von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten Schreiben des Dr. med. dent. G.________ vom 11. April 2012 lassen sich keine Anhaltspunkte entnehmen, welche f�r eine Bejahung der Unfallkausalit�t sprechen und damit die Einsch�tzung des Dr. med. F.________ in Frage stellen k�nnten. Dr. med. dent. G.________ h�lt fest, wegen Schmerzen am kariesfreien Zahn 46 sei am 21. M�rz 2012 eine Wurzelbehandlung durchgef�hrt worden. Als Ursache werde ein auf den Verkehrsunfall zur�ckzuf�hrender Riss im Zahn vermutet. Entgegen der beschwerdef�hrerischen Auffassung gen�gt die nicht n�her begr�ndete blosse Vermutung des Dr. med. dent. G.________ nicht, um mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit einen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 17. Oktober 2011 anzunehmen. Wenn der Zahnarzt weiter festh�lt, die Patientin leide seit dem Unfall an Kiefergelenkschmerzen, verkrampfe sich dadurch und presse die Z�hne aufeinander, vermag auch dieser Hinweis auf das zeitlich nach dem Unfallereignis erstmalige Auftreten der Beschwerden keine Unfallkausalit�t zu begr�nden (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2010 UV Nr. 10 S. 40, 8C_626/2009 vom 9. November 2009 E. 3.2). Der Bericht vermag daher nicht auch nur geringe Zweifel an der versicherungsinternen medizinischen Beurteilung aufkommen zu lassen und gibt auch nicht Anlass zu weiteren �rztlichen Abkl�rungen. Von der geltend gemachten Begutachtung ist in antizipierter Beweisw�rdigung abzusehen, da davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.
3.4.�Demnach wurde ein Leistungsanspruch f�r die Kiefer- und Zahnproblematik �ber den 31. Januar 2014 hinaus mangels Unfallkausalit�t der noch bestandenen Beschwerden zu Recht verneint. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt abzuweisen.
4.1.�Gem�ss der im angefochtenen Entscheid zutreffend dargestellten Gesetzgebung und Praxis setzt ein weiterer Anspruch auf die vor�bergehenden UV-Leistungen Heilbehandlung (Art. 10 UVG) und Taggeld (Art. 16 f. UVG) voraus, dass von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des - unfallbedingt beeintr�chtigten - Gesundheitsschadens erwartet werden kann oder dass noch Eingliederungsmassnahmen der IV laufen. Trifft beides nicht (mehr) zu, hat der Versicherer den Fall unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen abzuschliessen und den Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integrit�tsentsch�digung zu pr�fen (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.; vgl. auch BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 201 f.). Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes im genannten Sinne zu verstehen ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115).
4.2.�Die Versicherte konnte nach dem Unfall ihre Arbeitst�tigkeit ab 21. November 2011 wieder zu 50 Prozent aufnehmen, mit einer Erh�hung ab 1. M�rz 2012 auf 70 Prozent. Eine weitere Steigerung konnte in der Folge trotz konsequenter Wahrnehmung der verordneten therapeutischen Massnahmen nicht erreicht werden. Laut Bericht des behandelnden Arztes, Dr. med. D.________, vom 14. Oktober 2013 klagte die Versicherte �ber rezidivierend auftretende Schmerzen am cerviko-thorakalen �bergang mit Ausstrahlung in die linke Schulter. Objektiv fanden sich eine leicht eingeschr�nkte HWS-Rotation beidseits mit Endphasenschmerzen in der Linksrotation und Extension, segmentale Funktionsst�rungen C1/3, C5/6, C7/Th1 und Th2/5 sowie tendomyotische Ver�nderungen in der Nacken- und Schultermuskulatur.
4.3.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Vorinstanz habe sich nicht mit ihren Vorbringen zum Vorliegen eines diskreten Weichteil�dems im Bereich des Ligamentum interspinosum C7/Th1 auseinandergesetzt. Damit habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt. Aus den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid wird klar, dass das kantonale Gericht die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den geklagten gesundheitlichen Beschwerden speziell gepr�ft hat in der Annahme, im Zeitpunkt des Fallabschlusses h�tten im HWS-Bereich keine organisch nachweisbaren Funktionsausf�lle vorgelegen. Dass sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht explizit mit dem Vorbringen der Beschwerdef�hrerin befasst hat, sondern gest�tzt auf die medizinischen Feststellungen stillschweigend vom Fehlen organisch ausgewiesener Unfallfolgen ausging, verletzt die verfassungsm�ssige Begr�ndungspflicht nicht. Die Geh�rsverweigerungsr�ge ist unbegr�ndet.
4.4.�Die von der Versicherten �ber den 31. Januar 2014 hinaus geklagten Beschwerden im Nackenbereich lassen sich aufgrund der vom behandelnden Arzt erhobenen Befunde nicht durch einen im Sinne der Rechtsprechung organisch hinreichend nachweisbaren Gesundheitsschaden erkl�ren. Im Bericht �ber die MRI-Untersuchung der HWS vom 15. Dezember 2011 wurde ein diskretes Weichteiloedem im Bereich des Ligamentum interspinosum C7/Th1 erw�hnt, wie es theoretisch residuell nach einer Zerrung auftreten k�nne. Die erneute kernspintomografische Untersuchung der HWS vom 14. November 2013 zeigte eine leichte Bandscheibendegeneration C4/5 und geringgradige Unkarthrosen C4/5 beidseits und C3/4 links. Anhaltspunkte f�r entz�ndlich aktivierte Ver�nderungen waren nicht erkenntbar. Dr. med. F.________ h�lt in seiner Stellungnahme vom 1. September 2014 dazu fest, falls es sich beim Befund vom 15. Dezember 2011 tats�chlich um eine Zerrung gehandelt haben sollte, sei diese sp�testens nach sechs Monaten als abgeheilt zu betrachten. Gegen eine gravierende Verletzung spreche insbesondere der Umstand, dass im zweiten MRI weder das Weichteil�dem noch andere Ver�nderungen im Segment C7/Th1 und den Nachbarsegmenten ersichtlich gewesen seien. Inwiefern diese sich auf bildgebende Untersuchungen abst�tzende Beurteilung unqualifiziert sein soll, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin auch nicht nachvollziehbar begr�ndet. Mit dem MRI-Befund vom 14. November 2013 setzt sich diese nicht auseinander. Die medizinische Dokumentation vermittelt ein vollst�ndiges Bild und erlaubt eine zuverl�ssige Beurteilung, weshalb von erg�nzenden Abkl�rungen und insbesondere der Einholung eines medizinischen Gutachtens abgesehen werden kann. F�r die Annahme psychischer Beschwerden ergeben sich aus den medizinischen Unterlagen keine Anhaltspunkte. Etwas anderes wird auch von der Beschwerdef�hrerin nicht geltend gemacht. Die Diagnose einer leichten traumatischen Hirnverletzung erfolgt aufgrund bestimmter Symptome nach kranialen Traumen und bedeutet nicht schon, dass eine objektiv nachweisbare Funktionsst�rung im Sinne der Rechtsprechung zum Schleudertrauma der HWS oder zum Sch�del-Hirntrauma vorliegt. Hiezu bedarf es einer feststellbaren intrakraniellen L�sion oder eines messbaren Defektzustandes in Form neurologischer Ausf�lle, wie sie nach einer contusio cerebri auftreten k�nnen (Urteil 8C_101/2007 vom 17. August 2007 E. 5.1 mit Hinweisen). Daran fehlt es im vorliegenden Fall. Laut Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 26. Oktober 2011 (M6) gestaltete sich die neurologische �berwachung unauff�llig.
4.5.�Da im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr vorlagen, haben Beschwerdegegnerin und Vorinstanz eine spezifische Ad�quanzpr�fung vorgenommen. Die Pr�fung der Ad�quanz, d.h. der Fallabschluss, beurteilt sich vorliegend - Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung stehen nicht zur Diskussion - danach, ob von der Fortsetzung der HWS-spezifischen �rztlichen Behandlung �ber den 31. Januar 2014 hinaus noch eine namhafte Besserung des somatischen Gesundheitszustandes erwartet werden konnte (vgl. BGE 134 V 109 E. 6.2 S. 116 f.; vgl. zum Ganzen auch Urteil 8C_295/2013 vom 25. September 2013 E. 3.1). Die Vorinstanz verneinte dies insbesondere unter Hinweis auf die Berichte der Physiotherapeutin vom 5. November 2013 und des Dr. med. D.________ vom 14. Oktober 2013, welche den Beschwerdeverlauf als station�r bezeichneten.
Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts vor, was auf einen verfr�hten Fallabschluss schliessen lassen k�nnte. Sie begr�ndet insbesondere nicht, inwiefern im Zeitpunkt des Fallabschlusses von weiteren �rztlichen Behandlungen noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes h�tte erwartet werden k�nnen. Sie benennt auch kein Aktenst�ck, woraus solches zu schliessen w�re. Soweit sie die Beurteilung durch die Vertrauens�rzte der Beschwerdegegnerin beanstandet, erweist sich die Kritik als unbegr�ndet. Die vertrauens�rztliche Beurteilung beruht auf der Berichterstattung des Dr. med. D.________ ab M�rz 2012 und damit auf dem vom behandelnden Arzt umfassend dokumentierten Beschwerde- und Behandlungsverlauf. Demnach war zumindest ab Oktober 2013 nicht mehr von einer ins Gewicht fallenden namhaften Besserung des Gesundheitszustandes auszugehen. Die Einstellung der Versicherungsleistungen auf den 31. Januar 2014 ist daher nicht zu beanstanden.
5.1.�Die Frage, ob die �ber den 31. Januar 2014 hinaus geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden nat�rlich kausal durch das Unfallereignis verursacht worden sind, kann offen bleiben, wenn mit Beschwerdegegnerin und Vorinstanz ein allf�lliger Kausalzusammenhang nicht ad�quat und damit nicht rechtsgen�glich w�re (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472). Unbestritten ist, dass die Pr�fung der ad�quaten Unfallkausalit�t nach der "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109 ff.) zu pr�fen ist.
5.2.�Das kantonale Gericht qualifizierte den Unfall vom 17. Oktober 2011 als mittelschwer im mittleren Bereich. Die Beschwerdef�hrerin geht demgegen�ber von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen aus. Beim Unfall vom 17. Oktober 2011 geriet der Unfallverursacher mit einer Geschwindigkeit von rund 80 km/h auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei frontal mit dem vom Ehemann der Versicherten gesteuerten Personenwagen. Dieser �berschlug sich nach der Kollision �ber die L�ngsachse und kam auf der linken Fahrspur auf den R�dern zum Stillstand. Die Beurteilung des Ereignisses als Unfall im mittelschweren Bereich, weder an der Grenze zu den leichten noch zu den schweren Unf�llen, l�sst sich aufgrund des sich aus den Akten ergebenden Geschehensablaufs und im Lichte der Rechtsprechung zu im Wesentlichen vergleichbaren Unfallereignissen (vgl. etwa die im Urteil 8C_996/2010 vom 14. M�rz 2011 E. 7.2 wiedergegebene Kasuistik) nicht beanstanden.
5.3.�Bei einem mittelschweren Unfall im engeren Sinn m�ssten von den zus�tzlich zu beachtenden Kriterien (BGE 134 V 109 E. 10.2 ff. S. 127 ff.) mindestens drei in der einfachen Form oder aber eines in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein, damit der ad�quate Kausalzusammenhang bejaht werden k�nnte (SVR 2012 UV Nr. 23 S. 83, 8C_435/2011 E. 4.2; SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5).
5.3.1.�Dem Unfall vom 17. Oktober 2011 ist eine gewisse Eindr�cklichkeit nicht abzusprechen. Ob besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgef�hls der versicherten Person. In casu ist das Kriterium der besonders dramatische Begleitumst�nde oder einer vergleichbaren Eindr�cklichkeit des Unfalles mit der Vorinstanz selbst dann nicht in einer besonders ausgepr�gten Weise erf�llt zu qualifizieren, wenn der Beurteilung die von der Beschwerdef�hrerin beschriebene Schilderung zugrunde gelegt wird.
5.3.2.�Die Beschwerdef�hrerin erlitt neben der leichten traumatischen Hirnverletzung ein Thoraxtrauma mit apikalem Pneumothorax und dislozierter Rippenfraktur, eine Nierenlazeration und eine Kniekontusion. Die diagnostizierten Verletzungen waren gem�ss den Angaben der �rzte des Spitals C.________ vom 26. Oktober 2011 und 29. November 2011 zwar ausgedehnt, als schwerwiegend k�nnen sie jedoch nicht bezeichnet werden. Die festgestellte Nierenverletzung, das stumpfe Thoraxtrauma und die Kniekontusion waren im Zeitpunkt der Nachkontrolle vom 25. November 2011 bereits wieder abgeheilt und schmerzfrei. Auch die (m�gliche) Zerrung des Ligamentum interspinosum stellt keine schwere Verletzung dar. Bez�glich der Kieferbeschwerden und des Bruxismus fehlt es bereits am nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 17. Oktober 2011. Insgesamt kann das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung nicht bejaht werden.
5.3.3.�Nicht erf�llt ist das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung nach dem Unfall bis zum Fallabschluss. Im Anschluss an die kurze station�re klinische Behandlung vom 17. bis 22. Oktober 2011 wurden physiotherapeutische Massnahmen, medizinische Trainingstherapien, chiropraktische Behandlungen, Craniosakral-, Osteo- und Dorn-Wirbeltherapien sowie medikament�se Behandlungen durchgef�hrt. Diese therapeutischen Behandlungen stellen keine spezifische �rztliche Behandlung im Sinne des Kriteriums dar. Auch der Umstand, dass verschiedene Therapieans�tze versucht wurden, gen�gt f�r sich allein nicht f�r die Bejahung des Kriteriums. Abkl�rungsmassnahmen und blosse �rztliche Kontrollen sind im Rahmen dieses Kriteriums nicht zu ber�cksichtigen.
5.3.4.�Den Akten sind weiter weder erhebliche Beschwerden, noch eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, noch ein schwieriger Heilungsverlauf oder erhebliche Komplikationen zu entnehmen.
5.3.5.�Massgebend zur Beurteilung des Kriteriums der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen ist eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit als solche, die zu �berwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129). Somit muss zur Erf�llung des Kriteriums selbst nach ernsthaften Anstrengungen eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit �brig bleiben. Die Versicherte konnte ab dem 21. November 2011 ihre Arbeit zu 50 Prozent wieder aufnehmen und ab 1. M�rz 2012 die Arbeitsf�higkeit auf 70 Prozent steigern. Da sie sich nach dem Unfall wieder in den Arbeitsprozess eingliedern und teilzeitlich erwerbst�tig sein konnte, erscheint das Kriterium jedenfalls nicht in seiner ausgepr�gten Form gegeben. Dass sie vermehrt Ruhe- und Erholungsphasen in Anspruch nehmen muss, rechtfertigt kein anderes Ergebnis. Ob das Kriterium in seiner einfachen Form erf�llt ist, kann vorliegend offen bleiben, da selbst dann, wenn man dies bejaht, ein allf�lliger nat�rlicher Kausalzusammenhang nicht als ad�quat erscheint.
5.4.�Da mithin keines der massgeblichen Kriterien besonders ausgepr�gt vorliegt und selbst dann, wenn man zugunsten der Versicherten die beiden Kriterien der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Bem�hungen als erf�llt erachten w�rde, die Kriterien nicht in geh�ufter Weise gegeben sind, ist die Ad�quanz eines allf�lligen nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 17. Oktober 2011 und den �ber den 31. Januar 2014 hinaus geklagten Beschwerden zu verneinen.
6.1.�Vor Vorinstanz r�gte die Beschwerdef�hrerin die Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die AXA, weil diese ihr die Ergebnisse der zus�tzlich beim Leiter Unfallanalyse, beim Zahn�rzteteam und bei der Radiologie get�tigten Abkl�rungen sowie den beim Vertrauensarzt, Dr. med. F.________, eingeholten umfassenden Bericht vom 1. September 2014 vor Erlass des Einspracheentscheids vorenthalten habe. Sie sei daher zur Beschwerdeerhebung gezwungen gewesen, um dazu Stellung beziehen zu k�nnen. Aus diesem Grund sei ihr eine Prozessentsch�digung zu Lasten der AXA zuzusprechen. Zudem habe sie vorgebracht, dass die von der AXA bei ihren Vertrauens�rzten eingeholten Berichte nicht unterzeichnet worden seien, weshalb nicht darauf abgestellt werden k�nne.
6.2.�Die Vorinstanz liess die Beschwerdegegnerin von ihren Vertrauens�rzten unterschriebene Exemplare einreichen. Weiter betrachtete sie die ger�gte Geh�rsverletzung als mit Entscheid vom 25. Juni 2015 geheilt, nachdem sich die Versicherte im Beschwerdeverfahren in einem doppelten Schriftenwechsel zu den Abkl�rungsergebnissen umfassend hatte �ussern k�nnen. Das kantonale Gericht nahm an, es bestehe kein Grund, der Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die Beschwerdegegnerin im Kostenpunkt Rechnung zu tragen.
6.3.�Die Beschwerdef�hrerin macht vor Bundesgericht erneut einen Anspruch auf Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren zu Lasten der AXA geltend, da diese durch ihr Fehlverhalten Anlass zur Beschwerde gegeben habe.
Gem�ss dem auch im kantonalen Verfahren geltenden allgemeinen Verfahrensgrundsatz, wonach unn�tige Kosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat (Verursacherprinzip; vgl. Art. 66 Abs. 3 und Art. 68 Abs. 4 BGG), kann es sich rechtfertigen, die verantwortliche Partei zur Leistung einer Parteientsch�digung an die (in der Sache unterliegende) Gegenpartei zu verpflichten, wenn deren rechtliches Geh�r in schwerwiegender Weise verletzt wurde und diese Verletzung zu nennenswerten Kosten f�hrte, die ohne die Geh�rsverletzung nicht angefallen w�ren (Urteile 1C_205/2015 vom 29. Oktober 2015 E. 6.3; 8C_325/2007 vom 18. Februar 2008; I 718/05 vom 8. November 2006 E. 5.2; I 329/05 vom 10. Februar 2006 E. 2.3.2).
6.4.�Mit Blick auf die vor Vorinstanz und letztinstanzlich vorgebrachten R�gen ist nicht erstellt, dass die Verletzung des rechtlichen Geh�rs die Beschwerdeerhebung wesentlich beeinflusst und erhebliche (zus�tzliche) Kosten verursacht hat. Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin zum Mehraufwand beschr�nken sich zudem auf abstrakte Ausf�hrungen ohne Bezug zum tats�chlich von ihr bzw. ihrem Rechtsvertreter erbrachten Zusatzaufwand, weshalb dieser mangels einer hinreichenden Substanziierung kaum richterlich gesch�tzt werden k�nnte (vgl. Urteil 1C_205/2015 vom 29. Oktober 2015 E. 6.4). Unter diesen Umst�nden ist die Vorinstanz nicht in Willk�r verfallen, wenn sie der unterliegenden Beschwerdef�hrerin nach dem Verursacherprinzip keine Parteientsch�digung zusprach.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: BGE 
 Art. 29
 Art. 61
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
In casu
 Art. 66
 Art. 68