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Timestamp: 2016-10-23 03:15:49+00:00

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3. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich, Florhofgasse 2, 8001 Z�rich,
Einfache K�rperverletzung; Schadensersatz und Genugtuung; Willk�r,
Das Bezirksgericht Z�rich verurteilte Y.________ und Z.________ am 26. Mai 2011 wegen einfacher K�rperverletzung zum Nachteil von X.________ zu bedingten Geldstrafen, stellte dem Grundsatz nach ihre solidarische Schadensersatzpflicht f�r dessen K�rperverletzungsfolgen fest und verpflichtete sie unter solidarischer Haftung zur Zahlung einer Genugtuung von Fr. 2'000.-- und einer Entsch�digung von Fr. 4'000.--.
Am 12. M�rz 2012 sprach das Obergericht des Kantons Z�rich Y.________ und Z.________ vom Vorwurf der K�rperverletzung frei und verwies die von X.________ geltend gemachten Schadensersatz- und Genugtuungsanspr�che auf den Zivilweg.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, das obergerichtliche Urteil sei aufzuheben und Y.________ und Z.________ seien wegen K�rperverletzung zu verurteilen und angemessen zu bestrafen. Y.________ und Z.________ seien dem Grundsatz nach zu Schadensersatz und zur Zahlung einer angemessenen Genugtuung zu verpflichten. Eventualiter sei das obergerichtliche Urteil aufzuheben und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Am 2. Oktober 2012 wurde das Gesuch von Z.________ um unentgeltliche Rechtspflege gutgeheissen und ihm Rechtsanwalt Stefan Flachsmann als Verteidiger bestellt. Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich verzichten auf eine Vernehmlassung. Y.________ und Z.________ beantragen die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
1.1 Die Beschwerdegegner 1 und 2 bestreiten die Beschwerdelegitimation des Beschwerdef�hrers.
1.2 Zur Beschwerde in Strafsachen ist nach Art. 81 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Die Privatkl�gerschaft hat ein rechtlich gesch�tztes Interesse, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilanspr�che auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Dies setzt im Falle eines Freispruchs grunds�tzlich voraus, dass der Privatkl�ger - soweit zumutbar - seine Zivilanspr�che aus strafbarer Handlung im Strafverfahren geltend gemacht hat (BGE 137 IV 246 E. 1.3.1 S. 247 f. mit Hinweisen).
1.3 Der Beschwerdef�hrer hat im kantonalen Verfahren als Privatkl�ger teilgenommen und gegen�ber den Beschwerdegegnern 1 und 2 Zivilanspr�che wegen der vorliegend zu beurteilenden K�rperverletzungshandlungen beantragt. Dies ist f�r die Bejahung der Legitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG hinreichend.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung sowie eine willk�rliche W�rdigung des Untersuchungsergebnisses. Er macht eine Verletzung von Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 StPO (offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung, unhaltbare antizipierte Beweisw�rdigung, Verletzung des rechtlichen Geh�rs, der Begr�ndungspflicht und der Untersuchungsmaxime) geltend.
Die Vorinstanz h�lt f�r erwiesen, dass es am 22. Dezember 2006 an der B�rsenstrasse 21 in Z�rich zu einer auch k�rperlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdef�hrer und den Beschwerdegegnern 1 und 2 gekommen ist. Umstritten sei hingegen, wer die Streitigkeit begonnen habe und zu welchen K�rperverletzungshandlungen es im Einzelnen gekommen sei. In Anwendung des Grundsatzes in dubio pro reo sei von der Darstellung der Beschwerdegegner 1 und 2 auszugehen, sich mit m�ssiger Gewalt gegen einen Angriff des Beschwerdef�hrers gewehrt zu haben.
4.1 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft die bei ihm angefochtenen Entscheide aber grunds�tzlich nur auf Rechtsverletzungen, die in der Beschwerde ger�gt werden (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 266 E. 4.2 mit Hinweisen). Willk�r in der Beweisw�rdigung nach Art. 9 BV liegt vor, wenn die Beh�rde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen (BGE 138 I 49 E. 7.1; 136 III 552 E. 4.2). Der Beschwerdef�hrer muss detailliert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV E. 4.2.3; 136 I 65 E. 1.3.1). Andernfalls k�nnen Vorbringen mit Bezug auf einen Sachverhalt, der von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht, nicht ber�cksichtigt werden (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Vorbehalten bleiben offensichtliche Sachverhaltsm�ngel im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG, die dem Richter geradezu in die Augen springen (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.). Das Bundesgericht hebt einen Entscheid nur auf, wenn sowohl die Begr�ndung als auch das Ergebnis unhaltbar sind (BGE 134 I 140 E. 5.4 mit Hinweisen).
4.2 Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) ergibt sich u.a. das Recht der Betroffenen, vor Erlass eines Entscheids erhebliche Beweise beizubringen und mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Dem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht der Beh�rden, die Argumente und Verfahrensantr�ge der Parteien entgegenzunehmen und zu pr�fen sowie die ihr rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweismittel abzunehmen (BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Das Gericht kann in vorweggenommener Beweisw�rdigung auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen kann, seine �berzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3; 131 I 153 E. 3). Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ist formeller Natur. Seine Verletzung f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 137 I 195 E. 2.2 mit Hinweis).
5.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe im Rahmen der Sachverhaltsfeststellung mehrere �rztliche Unterlagen und Berichte, die seine Verletzungen belegten, nicht ber�cksichtigt und deren Unverwertbarkeit nicht hinreichend begr�ndet. Hierdurch verletze sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r und verstosse gegen den Amtsermittlungsgrundsatz. Sie verfalle in Willk�r, indem sie seinen Aussagen keinen Beweiswert im Hinblick auf den Anklagesachverhalt beimesse und ihm unterstelle, aus pekuni�ren Beweggr�nden Erinnerungsl�cken vorzut�uschen. �ber innere Tatsachen k�nne sie als Aussenstehende keine Kenntnis haben. Dies gelte umso mehr, als die Schlussfolgerungen nicht mit dem Austrittsbericht des Stadtspitals Waid vom 31. Dezember 2006 in Einklang zu bringen seien.
5.2 Die Vorinstanz erw�gt, der provisorische Austrittsbericht des Stadtspitals Waid dokumentiere die Hospitalisierung des Beschwerdef�hrers im Anschluss an die der Anklage zugrunde liegende Auseinandersetzung. Der Bericht stelle neben den Zeugenaussagen die prim�re und beste Erkenntnisquelle f�r die Verletzungen des Beschwerdef�hrers dar, k�nne mangels Unterschrift aber nicht zu Lasten der Beschwerdegegner 1 und 2 verwertet werden, da er nicht die minimalen Anforderungen an eine mit dem Gutachten verwandte schriftliche �usserung eines sachverst�ndigen Zeugen aufweise. Die vom Beschwerdef�hrer anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung eingereichten Unterlagen belegten weitere, von der Anklageschrift nicht beschriebene Verletzungen, die unter Beachtung des Anklageprinzips nicht ber�cksichtigt werden k�nnten. Dies gelte auch hinsichtlich des Schreibens von Dr. med. A.________, da die Beschwerdegegner 1 und 2 sich hierzu nicht h�tten �ussern k�nnen. Eine Beweiserg�nzung von Amtes wegen er�brige sich, da diese am Ausgang des Verfahrens - selbst wenn der provisorische Austrittsbericht als zutreffend ber�cksichtigt w�rde - nichts �ndere.
Hinsichtlich der Aussagen des Beschwerdef�hrers h�lt die Vorinstanz fest, dieser habe in keiner Befragung auch nur im Ansatz detailliert, lebensnah und nachvollziehbar geschildert, wie er von den Beschwerdegegnern 1 und 2 zusammengeschlagen worden sei. Seine Schilderungen des Tathergangs seien detailarm und allgemein gehalten. Er k�nne sich nicht mehr an alles erinnern, denke, vermute, glaube. Seine Einlassungen seien mit der Zeit immer inhaltsleerer geworden und erg�ben hinsichtlich des Kerngeschehens (k�rperliche Auseinandersetzung) nichts. Die Aussagen h�tten insoweit keinen relevanten Beweiswert und seien insbesondere nicht geeignet nachzuweisen, dass die Beschwerdegegner 1 und 2 ihn mit F�ssen und F�usten traktiert h�tten, als er wehrlos am Boden gelegen habe. Die Nichtwahrnehmung k�nne sich jedoch nicht zu Lasten der Beschwerdegegner 1 und 2 auswirken. Zudem g�be es Anhaltspunkte daf�r, dass der Beschwerdef�hrer die Erinnerungsl�cken nur vort�usche. Er bef�rchte, sich mit einer genauen Schilderung der Ereignisse dem Vorwurf des Selbstverschuldens auszusetzen und sich so in finanzieller Hinsicht Nachteile einzuhandeln. Mit dem Hinweis auf seine Bewusstlosigkeit habe er sich gezielt einer Detailbefragung entzogen. Da er nicht aussagen wolle, bestehe die M�glichkeit, dass detailliertere Aussagen zum Ablauf der Auseinandersetzung die Beschwerdegegner 1 und 2 entlasten respektive die allgemeine Behauptung, diese h�tten ihn spitalreif geschlagen, widerlegen w�rden und als Folge davon auch seine Aussagen �ber die Geschehnisse im Vorfeld in Frage gestellt werden m�ssten. Zwar k�nnten die Aussagen des Beschwerdef�hrers zutreffen, jedoch habe er mit seinem Aussageverhalten die Grundlage f�r Zweifel an seinen Aussagen gelegt, die mit sachlicher Begr�ndung kaum zu �berwinden seien.
5.3 Nicht zutreffend ist, dass die anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom Beschwerdef�hrer eingereichten �rztlichen Berichte und Gutachten ausschliesslich weitergehende, in der Anklageschrift nicht aufgef�hrte Verletzungen behandeln. Sie thematisieren �berwiegend die in der Anklageschrift bezeichneten (und auch im Austrittsbericht genannten) Verletzungen des Beschwerdef�hrers und geben dar�ber hinaus Auskunft �ber dessen Krankengeschichte, Heilungsprozess und Folgebehandlungen nach der Entlassung aus dem Stadtspital Waid. Soweit die Berichte auf die sp�ter bei einem Verkehrsunfall erlittenen Verletzungen Bezug nehmen, ist dies offensichtlich und nicht zu ber�cksichtigen. Warum die Verwertung der medizinischen Berichte gegen das Anklageprinzip verstossen soll, ist nicht ersichtlich, zumal den Beschwerdegegnern 1 und 2 der angeklagte Lebenssachverhalt bekannt ist. Ihnen war es ohne weiteres m�glich, zum Schreiben von Dr. med. A.________ (HD 59/2) Stellung zu nehmen, denn dieses wurde - wie alle anderen medizinischen Berichte auch - bereits anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zu den Akten genommen. Im �brigen waren sie anwaltlich vertreten.
Als unzutreffend erweist sich zudem die Annahme, die Aussagen des Beschwerdef�hrers h�tten bez�glich des Ablaufs und der Heftigkeit des t�tlichen Angriffs keinen relevanten Beweiswert. Der Beschwerdef�hrer schildert den Ablauf der Ereignisse von der Entstehung bis zum Beginn der t�tlichen Auseinandersetzung (welche die Vorinstanz als Kerngeschehen bezeichnet) konstant. Er sei von den Beschwerdegegnern 1 und 2 geschubst und geschlagen worden und zu Boden gegangen. Er habe starke Schmerzen gehabt und vermutlich das Bewusstsein verloren. Er glaube auch, getreten worden zu sein, als er am Boden gelegen habe. Dass er aufgrund von Schl�gen und Schubsen zu Boden gegangen und anschliessend bewusstlos geworden sei, l�sst R�ckschl�sse auf die Heftigkeit der Auseinandersetzung zu. Die Aussagen sind demnach hinsichtlich des Kerngeschehens beweisrelevant. Ob sie auch glaubw�rdig sind und welcher Beweiswert ihnen zukommt, ist damit noch nicht gesagt und w�re von der Vorinstanz in einem weiteren Schritt zu w�rdigen gewesen.
Indem die Vorinstanz die medizinischen Gutachten und Berichte sowie die Aussagen des Beschwerdef�hrers zum "Kerngeschehen" bei der Beweisw�rdigung nicht ber�cksichtigt, verletzt sie dessen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). Die antizipierte Beweisw�rdigung erweist sich als willk�rlich, da nicht alle entscheiderheblichen Elemente ber�cksichtigt werden.
5.4 Die R�ge, die Vorinstanz verfalle in Willk�r, da sie �ber innere Vorg�nge einer Person keine Kenntnisse haben, sondern nur mutmassen k�nne, geht fehl. Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und ist eine Tatfrage (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 125 IV 242 E. 3c S. 252), die das erkennende Gericht zu beurteilen hat. Innere Tatsachen lassen sich h�ufig nur anhand �usserlich feststellbarer Indizien und aus Erfahrungsregeln herleiten, die R�ckschl�sse von den �usseren Umst�nden auf die innere Einstellung erlauben.
Hingegen ist die Begr�ndung der Vorinstanz, warum die Aussagen des Beschwerdef�hrers nicht glaubhaft seien und er sich nicht erinnern wolle respektive Erinnerungsl�cken vort�usche, mit der Aktenlage nicht zu vereinbaren. Dem Austrittsbericht des Stadtspitals Waid ist zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer in der Nacht vom 22. Dezember 2006 mit starken Schmerzen im rechten Arm und im linken Oberschenkel sowie einer retrograden Amnesie in die chirurgische Notfallaufnahme eingeliefert wurde. Die anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung eingereichten medizinischen Berichte attestieren ihm eine posttraumatische Belastungsst�rung mit vermindertem Selbstvertrauen. Das Trauma �ussere sich durch (n�chtliche) Angstgef�hle, das wiederholte Erleben des Vorfalls in sich aufdr�ngenden Erinnerungen (sogenannte Flashbacks), die vor allem nachts und in Tr�umen auftr�ten, einhergehend mit Schreckhaftigkeit, depressiven Verstimmungen und vegetativen Beschwerden wie Herzklopfen, Mundtrockenheit und Schweissausbr�chen. Hinzu komme ein Vermeidungsverhalten von Gespr�chen, die an das Erlebte erinnern, begleitet durch Affektausbr�che, Weinen sowie Angst- und Unruhezust�nde. Seit Januar 2008 befinde sich der Beschwerdef�hrer in psychotherapeutischer Behandlung mit antidepressiver Medikation. Es wird die weitere psychologische und psychiatrische Betreuung empfohlen.
Aufgrund der medizinischen Berichte und Gutachten bestehen starke Indizien daf�r, dass der Beschwerdef�hrer sich infolge einer retrogaden Amnesie sowie einer posttraumatischen Belastungsst�rung nur an den Beginn und nicht an den Fortgang der Auseinandersetzung erinnern kann. Hinweise auf "bewusste Erinnerungsl�cken", um sich nicht dem Vorwurf des Selbstverschuldens auszusetzen, ergeben sich weder aus den Akten noch aus dem Aussageverhalten. Die vermeintlichen Unterschiede in Dichte und Umfang zwischen der polizeilichen und der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme lassen sich den Akten nicht in dem Mass entnehmen, wie die Vorinstanz ausf�hrt, sondern sind eher untergeordneter Natur. Der Beschwerdef�hrer schildert in beiden Einvernahmen den Geschehensablauf praktisch identisch. Er beschreibt die Vorgeschichte und den Beginn der Auseinandersetzung recht detailliert, deren Fortgang aber nur noch in genereller Art und Weise. Dass die Ausf�hrungen im Rahmen der polizeilichen Befragung umfangreicher ausfallen, verwundert nicht, da zwischen den beiden Befragungen sieben Monate liegen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer anl�sslich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme zu Protokoll gab, er f�hle sich nicht so klar und sei einfach zu nerv�s, weil Erinnerungen aufgekommen seien. Dies ist vor dem Hintergrund der medizinischen Berichte und Gutachten ein weiteres Indiz daf�r, dass er infolge des Vorfalls unter posttraumatischen Erinnerungen leidet, die dazu f�hren, Auseinandersetzungen dar�ber zu vermeiden. Anhaltspunkte, dass er aus finanziellen Motiven keine Aussagen machen wolle und Erinnerungsl�cken nur vort�uschte, gibt es nicht. Der aufgef�hrte Grund erweist sich als spekulativ.
Auch kann nicht einfach gesagt werden, eine detailliertere Aussage w�rde die "allgemeine Behauptung, die Beschwerdegegner 1 und 2 h�tten ihn spitalreif geschlagen", in Frage stellen oder gar widerlegen. Aus den Einvernahmen und dem Rapport der Stadtpolizei Z�rich, wonach der Beschwerdef�hrer direkt vom Tatort mit der Ambulanz ins Spital gefahren wurde, ergibt sich, dass er sich die im Austrittsbericht dokumentierten Verletzungen im Rahmen der Auseinandersetzung zugezogen haben muss. Es ist unwahrscheinlich, dass er mit den derartigen Verletzungen noch Taxi gefahren ist und die Beschwerdegegner 1 und 2 attackiert hat. Es mutet zudem lebensfremd an, wenn die Vorinstanz implizit davon ausgeht, der Beschwerdef�hrer k�nne in einer derartigen Ausnahmesituation eine detailliertere Schilderung des Tatgeschehens abgeben und sich im Einzelnen daran erinnern, welcher Beschwerdegegner ihn wie geschlagen oder getreten hat.
5.5 Dass der Beschwerdef�hrer mit seinem Aussageverhalten die Grundlage f�r Zweifel an seinen Aussagen gelegt habe, die mit sachlicher Begr�ndung kaum zu �berwinden seien, h�lt unter Ber�cksichtigung der medizinischen Unterlagen einer �berpr�fung nicht stand und erweist sich als willk�rlich (Art. 9 BV).
6.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz verfalle in Willk�r, indem sie un�berwindbare Zweifel am Realit�tsbezug der Aussagen des Zeugen B.________ hinsichtlich des Kerngeschehens als gegeben erachte.
6.2 Die Vorinstanz erw�gt, in den Aussagen des Zeugen B.________ spiegle sich eine emotionale Betroffenheit wieder. Die Aussagen seien zwar sachlich und differenziert, allerdings nicht so detailliert und originell, dass sie nicht auch andere Ereignisse der gleichen Art beschreiben k�nnten. Dass der Zeuge tats�chlich realit�tsbezogen aussage, sei mit anderen Worten ausgehend von seiner Schilderung der Schl�ge/Tritte gegen den am Boden liegenden Beschwerdef�hrer nicht zwingend. Dieser Umstand m�sse zwar nicht unausweichlich zu Zweifeln an der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen f�hren, zwinge aber zu einem zus�tzlichen kritischen Blick unter Ber�cksichtigung seiner weiteren Angaben und der �brigen zur Verf�gung stehenden Beweismittel. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass Zweifel am Realit�tsbezug nicht verdr�ngt werden k�nnten.
6.3 Die vorinstanzliche W�rdigung der Aussage des Zeugen B.________ ist sachlich nicht nachvollziehbar. Unklar bleibt, was die Vorinstanz mit der Formulierung zum Ausdruck bringen m�chte, "die Schilderung sei nicht so detailliert und originell, dass sie nicht auch andere Ereignisse der gleichen Art beschreiben k�nnte". Fest steht, dass der Zeuge B.________ die Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdef�hrer und den Beschwerdegegnern 1 und 2 und keine andere Auseinandersetzung beobachtet hat, so dass er nicht andere Ereignisse der gleichen Art beschreibt, sondern Tritte und Schl�ge der Beschwerdegegner 1 und 2 gegen den Beschwerdef�hrer. Das beschriebene Kerngeschehen (Schl�ge und Tritte gegen den [wehrlos] am Boden liegenden Beschwerdef�hrer) wird in weiten Teilen auch durch die Aussagen des Zeugen C.________, des Beschwerdef�hrers sowie die �rztlichen Berichte und Gutachten gest�tzt. Welchen Grad an Detailliertheit und Originalit�t erforderlich sein soll, um glaubw�rdig zu sein, ist nicht klar und wird von der Vorinstanz offengelassen. Inwieweit eine detailliertere Schilderung Auswirkungen auf die rechtliche Bewertung haben k�nnte, ist nicht ersichtlich. Soweit die Vorinstanz in der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme nachtr�gliche Dramatisierungstendenzen gegen�ber dem Polizeirapport ausmacht, ist anzumerken, dass sie dem Polizeirapport zu grosse Bedeutung zumisst. Dieser wurde mehr als drei Monate nach der Befragung verfasst. Der Rapport gibt die Aussage zudem nur sinngem�ss wieder und wurde vom Zeugen nicht unterschrieben.
7.1 Der Verzicht auf Beweiserg�nzungen - insbesondere auf medizinische Abkl�rungen - mit der Begr�ndung, diese w�rden sich nicht auf den Verfahrensausgang auswirken (antizipierte Beweisw�rdigung), ist unhaltbar. Das Einholen einer Expertise sowie weitere Beweiserhebungen dr�ngen sich vorliegend aufgrund der vom Beschwerdef�hrer eingereichten �rztlichen Berichte und Gutachten geradezu auf. Ob das im Austrittsbericht beschriebene Verletzungsbild ebenso gut zu den Aussagen des Beschwerdegegners 1 wie denjenigen des Beschwerdef�hrers passt, kann nur durch eine Fachperson beurteilt werden und h�tte die gerichtliche Einvernahme der behandelnden �rzte oder ein medizinisches Gutachten erfordert. Dies dr�ngte sich insbesondere auf, da die Beschwerdegegner 1 und 2 ausschliessen, der Beschwerdef�hrer habe sich die Verletzungen im Rahmen der Auseinandersetzung zuziehen k�nnen, was jedoch erwiesen ist.
Nicht nachvollziehbar ist, dass die Vorinstanz den provisorischen Austrittsbericht des Stadtspitals Waid als nicht verwertbar bezeichnet, die darin dokumentierten Verletzungen jedoch ihrer Urteilsbegr�ndung (hypothetisch) zugrunde legt. Der Umstand, dass der Austrittsbericht nicht unterschrieben ist, f�hrt entgegen den vorinstanzlichen Erw�gungen nicht zu dessen Unverwertbarkeit. Der Austrittsbericht ist ein Sachbeweis im Sinne von Art. 192 StPO in Form einer Urkunde. Im prozessrechtlichen Sinne ist eine Urkunde jede Schrift oder andere Aufzeichnung, die geeignet ist, dank ihres Inhalts beweisbildend zu wirken (Niklaus Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, Z�rich/St. Gallen 2009, Art. 192 StPO N. 3). Von Urkunden und weiteren Aufzeichnungen werden Kopien erstellt und zu den Akten genommen, wenn dies dem Zwecke des Verfahrens gen�gt. Die Kopien sind n�tigenfalls zu beglaubigen (Art. 192 Abs. 1 und 2 StPO). Der Austrittsbericht wurde maschinell mit Briefkopf des Stadtspitals Waid erstellt und vom erstinstanzlichen Gericht in Kopie als Sachbeweis zu den Akten genommen. Zweifel an dessen Authentizit�t oder inhaltlicher Richtigkeit ergeben sich aus den Akten nicht und wurden im �brigen von den Beschwerdegegnern 1 und 2 auch nie geltend gemacht. Welche weiteren Anforderungen die Vorinstanz an die Verwertbarkeit von Urkundsbeweisen im Sinne von Art. 192 StPO verlangt, ist - auch unter Hinweis auf eine analoge Anwendung von Art. 126 StPO betreffend den gerichtlichen Entscheid �ber anh�ngig gemachte Zivilklagen - nicht ersichtlich.
7.2 Unverst�ndlich ist insbesondere, dass die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer und die Zeugen C.________ und B.________ nicht gerichtlich einvernommen hat. Dies h�tte ihr erm�glicht, einen pers�nlichen Eindruck von deren Aussageverhalten und Glaubw�rdigkeit zu gewinnen und allenfalls gleichzeitig Widerspr�che und Unklarheiten hinsichtlich der bereits gemachten Aussagen zu beseitigen (Art. 389 Abs. 3 i.V.m. Art. 343 Abs. 1 und 3 StPO).
7.3 Es bestehen zudem etliche, offenkundige Widerspr�che und Ungereimtheiten bei den Aussagen der Beschwerdegegner 1 und 2, und zwar sowohl untereinander als auch hinsichtlich der �brigen Beweismittel. Die vorinstanzliche W�rdigung der Aussagen ist nicht nachvollziehbar. Exemplarisch sei erw�hnt, dass sich in den Akten kein Hinweis daf�r findet, der Beschwerdef�hrer habe dem Beschwerdegegner 1 mit einem Schlag ins Gesicht die Nase gebrochen und ihm anschliessend eine Fl�ssigkeit ins Gesicht gespr�ht. Im Polizeibericht sind keinerlei Verletzungen des Beschwerdegegners 1 festgehalten und eine Glasflasche mit Fl�ssigkeit wurde am Tatort ebenfalls nicht sichergestellt. Auch haben die Beschwerdegegner 1 und 2 im Laufe des Verfahrens ihre Aussagen mehrfach ge�ndert und sich immer mehr der Schilderung des Beschwerdef�hrers angen�hert, so zuletzt anl�sslich der Berufungsverhandlung. Die dort gemachten Aussagen ber�cksichtigt die Vorinstanz bei der Beweisw�rdigung jedoch nicht. So bestritten die Beschwerdegegner 1 und 2 zun�chst, etwas auf das Taxi des Beschwerdef�hrers geworfen zu haben. Der Beschwerdegegner 2 wollte gar kein Ger�usch oder Knall wahrgenommen haben. An der Berufungsverhandlung r�umte er jedoch ein, eine M�nze auf das Taxi geworfen zu haben. Sodann best�tigten sie, den Beschwerdef�hrer vor Beginn der Auseinandersetzung beschimpft zu haben. Wie der Beschwerdegegner 2 vom Geldautomaten der ZKB an der Bahnhofstrasse den allf�lligen Angriff des Beschwerdef�hrers auf den Beschwerdegegner 1 beobachtet haben will, ist auch bei "Ber�cksichtigung der notorischen �rtlichen Verh�ltnisse" nicht nachvollziehbar. Die Auseinandersetzung ereignete sich laut Polizeirapport und Zeugenaussagen in der B�rsenstrasse auf H�he von Hausnummer 21. Die B�rsenstrasse geht im rechten Winkel von der Bahnhofstrasse ab. Es ist zweifelhaft, dass der Beschwerdegegner 2 den vermeintlichen Angriff von seinem Standort aus sehen konnte.
Auf die Schadensersatz- und Genugtuungsantr�ge ist bei diesem Ergebnis nicht einzutreten.
9.1 Die Beschwerde ist gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
9.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben grunds�tzlich die Beschwerdegegner 1 und 2 als unterliegende Parteien die bundesgerichtlichen Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner 2 wurde die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt, weshalb er von der Zahlung der Kosten befreit ist. Hierf�r hat er der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn er sp�ter dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 1 und 4 BGG). Dem Kanton Z�rich sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG).
9.3 Die Entsch�digung des Beschwerdef�hrers ist vom Kanton Z�rich sowie den Beschwerdegegnern 1 und 2, letztere unter solidarischer Haftung (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG), zu gleichen Teilen zu tragen.
9.4 Rechtsanwalt Stefan Flachsmann ist aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1'500.-- auszurichten.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 12. M�rz 2012 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Den Beschwerdegegnern 1 und 2 werden Gerichtskosten von je Fr. 1'500.-- auferlegt. Der Anteil des Beschwerdegegners 2 wird vorl�ufig auf die Bundesgerichtskasse genommen.
Der Kanton Z�rich und die Beschwerdegegner 1 und 2 haben den Beschwerdef�hrer mit je Fr. 1'000.-- zu entsch�digen, wobei die Beschwerdegegner 1 und 2 untereinander solidarisch haften.
Rechtsanwalt Stefan Flachsmann wird aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1'500.-- ausgerichtet.

References: Art. 81
 Art. 81
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 6
in dubio
 Art. 42
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 Art. 9
 Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 Art. 192
 Art. 192
 Art. 192
 Art. 126
 Art. 343