Source: http://ttfschwelm.de/satzung.html
Timestamp: 2018-02-21 11:33:57+00:00

Document:
Satzung - TTF Schwelm
Vereinssatzung der TTF Schwelm e.V.
Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Schwelm am 10.07.95
1. Der Verein führt den Namen TTF Schwelm. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach seiner Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz e.V.
2. Der Sitz des Vereines ist Schwelm.
3. Gerichtsstand ist Schwelm.
1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Tischtennis-Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „ steuerbegünstigte Zwecke „ der Abgabenordnung vom 01.07.1977 ( §§ 51 bis 68 AO ).
3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
4. Es darf darüber hinaus keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Der Verein ist Mitglied der entsprechenden Verbände ( WTTV e.V., LSB e.V., Stadtverband für Leibesübungen, KSB und DSB ). Er erkennt die Satzungen dieser Verbände an und verpflichtet sich diese zu beachten und zu verfolgen.
6. Die TTF Schwelm e.V. erkennen die DSB-Rahmen-Richtlinien zur Bekämpfung des Dopings in der Fassung vom 30.11.96 ausdrücklich an und unterwerfen sich für seine Mitglieder der Strafgewalt des betreffenden Spitzenfachverbandes.
2. Über die Aufnahme entscheidet der anwesende Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung des Vorstandes ist nicht anfechtbar.
3. Die Mitglieder des Vereins sind:
a) ordentliche ( aktive und passive ) Mitglieder ( vom vollendeten 18. Lebensjahr an ),
c) Jugendliche ( vom vollendeten 14. bis 18. Lebensjahr ),
d) Schüler, Schülerinnen und Kinder ( unter 14 Lebensjahren ).
4. Nur die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder haben Stimm- und Wahlrecht.
5. Jugendliche, Kinder und/-oder deren gesetzliche Vertreter können den Mitgliederversammlungen als Zuhörer beiwohnen, wenn die Versammlung nicht anders entscheidet.
6. Passive Mitglieder haben nicht das Recht am aktiven Spiel- oder Übungsbetrieb teilzunehmen.
1. Die Mitgliedschaft wird durch schriftlichen Aufnahmeantrag ( Vordruck ) und dessen Annahme durch den Vorstand erworben. Bei Minderjährigen ( bis 18 Jahre ) muss die schriftliche Zustimmung des Erziehungsberechtigten gefordert werden
2. Bei Eintritt in den Verein wird eine einmalige Aufnahmegebühr erhoben, deren Höhe der Vorstand festsetzt.
3. Ein abgelehnter Aufnahmeantrag kann erst nach Ablauf eines Jahres erneuert werden.
a) freiwilligen Austritt mit schriftlicher Erklärung an den Vorstand per Einschreiben,
2. Der Austritt ist jederzeit zulässig. Das austretende Mitglied ist jedoch zur Zahlung des Vereinsbeitrages bis zum Jahresende verpflichtet. Mit dem Tage der Austrittserklärung oder des Ausschlusses erlöschen alle aus der Mitgliedschaft entstandenen Rechte und Pflichten.
3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es
a) seinen finanziellen Verpflichtungen dis zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres trotz Mahnung nicht nachgekommen ist (§ 6.6),
b) sich grober Verstöße gegen die Vereinszwecke und -satzung schuldig gemacht hat,
c) das Ansehen des Vereins durch unehrenhaftes Betragen schädigt,
d) sich den Anweisungen des Vorstandes und seiner Mitarbeiter oder denen des Spruchausschusses widersetzt.
4. Von dem Beschluss des Vorstandes ist das betreffende Mitglied schriftlich zu unterrichten und ihm innerhalb einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit per Einschreiben zu seiner Rechtfertigung zu geben.
5. Gegen die Entscheidung des Vorstandes steht dem gesperrten oder ausgeschlossenen Mitglied innerhalb einer Frist von 14 Tagen die Anrufung des Spruchausschusses offen, der nach Anhörung beider Parteien endgültig entscheidet. Der Bescheid über den Ausschluss vom Spruchausschuss per Einschreiben mitzuteilen. Eine Anrufung der Mitgliederversammlung ist ausgeschlossen.
6. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann frühestens nach Ablauf eines Jahres einen Antrag auf Wiederaufnahme in den Verein stellen.
2. Der Beitrag ist ab dem Eintrittsmonat zu entrichten.
3. Der Beitrag ist bis zum 31. Januar für das laufende Kalenderjahr fällig.
4. Ehrenmitglieder sind vom Mitgliedsbeitrag befreit.
5. Über Stundung sowie Erlass von Beiträgen entscheidet der Vorstand.
6. Beitragsmahnungen erfolgen im Sinne des BGB. Eventuelle Mahngebühren werden vom Vorstand festgelegt.
b) der Vorstand ( § 9 der Satzung )
c) der Spruchausschuss ( § 10 der Satzung )
2. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
1. Die ordentliche Jahreshauptversammlung findet in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres statt.
2. Die Versammlung hat der erste Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der zweite Vorsitzende einzuberufen.
3. Zur ordentlichen Jahreshauptversammlungmüssen die stimmberechtigten Mitglieder mindestens 14 Tage vorher unter Angabe von Tag, Stunde und Ort sowie Tagesordnung schriftlich eingeladen werden. Die Einladung muss folgende Punkte der Tagesordnung enthalten:
4. Wahlen, soweit erforderlich,
5. Vorliegende Anträge.
4. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Ist dieser verhindert, muss die Leitung durch den 2. Vorsitzenden erfolgen.
5. Anträge an die Jahreshauptversammlung sind innerhalb einer Woche nach erfolgter Vorankündigung der Mitgliederversammlung schriftlich an den 1. Vorsitzenden zu richten.
6. Anträge, die nicht fristgerecht eingereicht worden sind, können nur dann zur Beratung und Beschluss gelangen, wenn dazu mindestens ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ihre Zustimmung erteilen ( sog. Dringlichkeitsanträge ).
7. Über die Verhandlung der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, das vom 1. Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in der Niederschrift aufzunehmen.
8. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Abstimmungen müssen nur dann durch Stimmzettel erfolgen, wenn es von der Mehrheit der Versammlung verlangt wird.
a) Anträge auf Satzungsänderung bedürfen einer 2/3 Mehrheit,
b) Dringlichkeitsanträge auf Änderung der Satzung sind unzulässig,
c) Vom Amtsgericht geforderte Satzungsänderung bedürfen nicht der Zustimmung der Mitgliederversammlung. Sie können vom Vorstand nach § 25 BGB beschlossen werden.
9. Bei Wahlen ist jedes zu wählende Mitglied des Vorstandes in einem besonderen Wahlgang zu wählen. Liegt nur ein Wahlvorschlag vor, so kann die Wahl durch Zuruf ( Aklamation ) erfolgen, wenn dagegen in der Versammlung kein Widerspruch erhoben wird.
10. Für die Wahl eines Vorstandsmitgliedes reicht die einfache Mehrheit. Haben vorgeschlagene Kandidaten die gleiche Stimmenanzahl, wird unter diesen eine Stichwahl durchgeführt.
11. Mitglieder des Spruchausschusses können zusammen in einem Wahlgang gewählt werden, wenn hiergegen kein Widerspruch erfolgt. Anderenfalls wird Einzelwahl durch Aklamation vorgenommen.
12. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer sowie einen Stellvertreter, die das Recht und die Pflicht haben, die Kassengeschäfte des Vereins laufend zu überwachen - mindestens einmal im Jahr -. Sie haben der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Beanstandungen sind dem Vorstand unverzüglich zu melden. Die Kassenprüfer sowie ihre Stellvertreter dürfen nicht dem Vorstand angehören. Wiederwahl beider Kassenprüfer sowie beider Stellvertreter ist nicht zulässig.
13. Der Vorstand kann jederzeit eine ausserordenliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von 14 Tagen einberufen. Im übrigen gelten die Vorschriften für die Einberufung einer ordentlichen Mitgliederversammlung.
14. Der Vereinsvorsitzende muss innerhalb von 14 Tagen unter Beachtung der Vorschriften dieser Satzung eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies der Spruchausschuss oder mindestens 20 % der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich verlangen.
15. Die Mitgliederversammlung wählt und entlastet die Mitglieder des Vorstandes und des Spruchausschusses.
16. Die Mitgliederversammlung beschließt die Änderungen der Satzung.
1. Die Verwaltung des Vereins obliegt dem Vorstand. Er setzt sich zusammen aus:
a) dem Vereinsvorsitzenden ( 1. Vorsitzender )
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden ( 2. Vorsitzender )
e) dem Damenwart
2. Die Geschäftsführung und Vertretung des Vereins im Sinne § 26 BGB erfolgt durch den Vorstand. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Geschäftsführer.
Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein. Der Vorstand ist berechtigt auch andere Vorstandsmitglieder unter der Hergabe einer schriftlichen Vollmacht mit der rechtsverbindlichen Vertretung des Vereins zu beauftragen.
3. Mitglied des Vorstandes kann werden, wer mindestens 18 Jahre alt ist.
4. Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Entlastung oder zur Erfüllung besonderer Aufgaben Mitarbeiter zu berufen. Diese haben jedoch nur beratende Stimmen.
5. Ein Vorstandsmitglied kann auch mehrere Vorstandsposten belegen, hat aber bei etwaigen Vorstandssitzungen bzw. Entscheidungen nur eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale angemessene Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.
7. Bei Stimmengleichheit innerhalb des Vorstandes entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
8. Der Vorstand ernennt Ehrenmitglieder.
§ 10 Spruchausschuss
1. Die Bestellung des Spruchausschusses obliegt der Mitgliederversammlung. Sie wählt einen Vorsitzenden, zwei Beisitzer sowie zwei Ersatzbeisitzer. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Vorstandsmitglieder dürfen dem Spruchausschuss nicht angehören.
2. Der Spruchausschuss ist in den der Satzung ausdrücklich bestimmten Fällen sowie in allen sonstigen Streitigkeiten zuständig, die sich aus Satzung und Ordnung des Vereins ergeben. Bis zur Entscheidung des Spruchausschusses ist die Anrufung ordentlicher Gerichte ausgeschlossen.
3. Der Spruchausschuss entscheidet durch den Vorsitzenden und zwei Beisitzer. Für das Verfahren gelten die Bestimmungen der Rechts- und Verfahrensordung des WTTV entsprechend.
a) Festausschuss
b) weitere Mitarbeiterkreise
2. Die Wahl des Festausschusses soll alle zwei Jahre erfolgen.
3. Weitere Mitarbeiterkreise werden im Bedarfsfalle vom Vorstand eingerichtet.
§ 12 Amtsdauer und Wahlen
1. Der Vorstand und der Spruchausschuss werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
1a. Bei den TTF Schwelm handelt es sich um eine Neugründung. Die erste Amtsperiode des Vorstandes endet mit dem Datum der ersten Mitgliederversammlung (§ 8.1).
2. Wiederwahl ist unbegrenzt statthaft.
2a. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
3. Scheidet ein Vorstandsmittglied vor Ende der Wahlperiode aus, wird die kommissarische Vertretung vom Restvorstand geregelt.
Die Organe sind, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, beschlussfähig, wenn über 50% seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ausnahme ist die Mitgliederversammlung. Entschieden wird in dieser mit einfacher Mehrheit.
§ 14 Protokollführung, Verlesung der Beschlüsse
Die Beschlüsse der Organe sind in einem Protokoll aufzunehmen und vom Verhandlungsleiter sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Diese Versammlung beschließt ferner über die Art der Abwicklung des vorhandenen Vermögens.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stiftung Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen - Christian-Ehlhardt-Haus - Lessingstr. 9, 58332 Schwelm, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung tritt am 09. Mai 2014 in Kraft

References: § 9
 § 10
 § 25
 § 26
 § 26

§ 10

§ 12

§ 14