Source: http://www.schoenknecht-web.de/Chopin/Material/satzung.html
Timestamp: 2017-07-28 02:48:22+00:00

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Satzung der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V.
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr Der Verein trägt den Namen Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V.Er ist in das Vereinsregister Leipzig eingetragen.Sitz des Vereins ist Leipzig.Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. § 2
Zweck und Aufgaben Das Anliegen des Vereins besteht in der Pflege der Musik Fryderyk Chopins. Dabei werden
sein musikalisches und geistiges Umfeld sowie die Werke seiner musikalischen Vorbilder, Zeitgenossen und Erben mit einbezogen. Der Verein organisiert allein oder mit anderen Interessenten Klavier- und Kammermusikabende, Wort-Musik-Programme, Vorträge u.a. unter Wahrung der Gemeinnützigkeit. Der Verein veranstaltet die Internationalen Leipziger Chopin-Tage und ist mitverantwortlich für den Chopin-Konzertzyklus im Polnischen Institut Leipzig. Der Verein unterhält Beziehungen zu vergleichbaren Vereinen, Organisationen sowie
künstlerischen Ausbildungsstätten des In- und Auslandes, mit dem Ziel, Künstler, Ideen und Projekte auszutauschen. Kontakte zur Internationalen Föderation der Chopin-Gesellschaften in Warschau werden aufgenommen. Der Verein fördert junge Künstler.
Gemeinnützigkeit Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung".
Mittel des Vereins dürfen für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung beantragt und bedarf der Zustimmung des Vorstandes. Die Ablehnung einer Mitgliedschaft bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
b) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Vorstandmitglied; sie ist nur am Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zulässig.
Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Ein Mitglied, das ausgeschlossen worden ist, kann die Mitgliederversammlung anrufen. Die Mitgliederversammlung kann den Vorstandsbeschluss mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmen abändern.
Organe des Vereins Die Organe des Vereins: Der Vorstand, die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1., 2. ,3. und 4. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Mediensprecher.
Mit Wirkung im Innenverhältnis ergeht die Weisung an den Vorstand, dass
a) der Verein in der Regel nur durch den 1. Vorsitzenden zu vertreten ist und
b) im Verhinderungsfalle des 1. Vorsitzenden die anderen Mitglieder des Vorstandes zur Vertretung berufen sind und zwar in folgender Reihenfolge: 2. Vorsitzender, 3. Vorsitzender, 4. Vorsitzender, Schatzmeister, Mediensprecher.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtszeit des 1. Vorsitzenden beträgt maximal zwei aufeinanderfolgende Wahlperioden, d.h. vier Jahre. Nach zweijähriger Amtspause als 1. Vorsitzender kann er sich wieder der Wahl zum 1. Vorsitzenden stellen. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein neues Mitglied für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Auf dieser Mitgliederversammlung wird dieses oder ein anderes Mitglied in den Vorstand gewählt.
§ 7 Die Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung tritt alljährlich zusammen und ist zwei Wochen vorher (Poststempel) durch den 1. Vorsitzenden schriftlich und unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen, wenn
a) das Vereinsinteresse es erfordert,
b) mindestens 20 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
Folgende Kompetenzen fallen in die ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung:
1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplanes für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes
4. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über Auflösung des Vereins
5. Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes.
§ 8 Die Beschlußfassung der Mitgliederversammlung Der Leiter der Mitgliederversammlung ist einer der vier Vorsitzendenden des Vorstandes.
Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zehn Vereinsmitglieder anwesend sind.
Ein schriftlich gestellter Antrag auf Änderung oder Ergänzung der Tagesordnung gilt als angenommen, wenn drei Viertel der anwesenden Mitglieder ihm zustimmen.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich erfolgen, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dies beantragen.
abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen
Stimmen erforderlich. Eine Stimme kann im Falle der Abwesenheit delegiert werden.
Hat im ersten Durchgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokollaufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages ist in der Beitragsordnung festgeschrieben.
Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung jährlich auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen.
Mitgliedsbeiträgen der Mitglieder des Vereins, § 9
Spenden, Sponsoring, Schenkungen und sonstigen Zuwendungen.
§ 11 Existenz und Auflösung Die Existenz der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V. ist unbefristet.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind.
Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb von vier Wochen die erneute Einberufung zu erfolgen. Diese kann dann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschließen. Zur Auflösung ist in jedem Falle eine qualifizierte Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Stimmen notwendig.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Leipzig, die das unmittelbar und ausschließlich zur Förderung
einer Klaviermusik-Reihe zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 5.2.1992 beschlossen. Die Satzung tritt am 5.2.1992 in Kraft. Anlage 1: Beitragsordnung Die Höhe des Mitgliedsbeitrages liegt im Ermessen des Einzelnen und beträgt jährlich bei
natürlichen Personen mindestens 30 EUR bei juristischen Personen mindestens 100 EUR.
Bei Rentnern und Studenten beträgt die Höhe des Mitgliedsbeitrages mindestens 15 EUR.
Beitragsminderung kann auf Antrag an den Vorstand gewährt werden.
Die Zahlung der Mitgliedsbeiträge hat bis zum 31.03. des Kalenderjahres zu erfolgen.
Die Anschrift ist: Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V.

References: § 1
 § 2

§ 7

§ 8
 § 9

§ 11