Source: https://www.statistik.sachsen.de/Kreistabelle/jsp/KREISAGS.jsp?Jahr=2017&Ags=14625000
Timestamp: 2020-07-10 12:52:43+00:00

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Regionaldaten Kreisstatistik Sachsen
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[ Vorauswahl nach Themen ] ------------------------ Gebiet, Bevölkerung Bevölkerungsbewegung Mikrozensus Erwerbstätigkeit Bildungswesen Öffentliche Sozialleistungen Gesundheitswesen Bautätigkeit Gebäude- und Wohnungsbestand Flächennutzung Landwirtschaft Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Tourismus Straßenverkehrsunfälle Kfz-Bestand Unternehmen und Arbeitsstätten Kaufwerte für Bauland Öffentliche Finanzen Personal im öffentlichen Dienst ------------------------
Kreisstatistik 2017 für Landkreis Bautzen
(Amtlicher Gemeindeschlüssel - 5-Steller = 14625 / Gebietsstand 01.01.2017)
Gebiet und Bevölkerung 1)
Anzahl der Gemeinden am 01.01.2017 58 423
darunter Städte 15 170
Fläche am 31.12.2016 in km² 2395,60 18449,99
Bevölkerung am 03.10.1990 392 132 4 807 535
männlich 189 089 2 267 595
weiblich 203 043 2 539 940
Bevölkerung am 09.05.2011 315 174 4 056 799
männlich 155 497 1 977 567
weiblich 159 677 2 079 232
Bevölkerung am 31.12.2016 insgesamt 304 691 4 081 783
männlich 150 557 2 009 991
weiblich 154 134 2 071 792
Zu-/Abnahme 31.12.2016 gegenüber 31.12.2015 -1 582 -3 068
männlich -792 -1 570
weiblich -790 -1 498
in Prozent -0,5 -0,1
je 1 000 Einwohner -5,2 -0,7
Einwohner je km² am 31.12.2016 127 221
Ausländer am 31.12.2016 insgesamt 6 338 171 631
männlich 3 808 100 732
weiblich 2 530 70 899
unter 3 Jahre 7 980 112 579
von 3 bis unter 6 Jahre 8 098 108 942
von 6 bis unter 10 Jahre 10 957 142 180
von 10 bis unter 15 Jahre 13 000 163 842
von 15 bis unter 18 Jahre 7 938 97 523
von 18 bis unter 20 Jahre 4 225 62 925
von 20 bis unter 25 Jahre 7 456 153 355
von 25 bis unter 30 Jahre 13 988 254 737
von 30 bis unter 35 Jahre 17 064 266 906
von 35 bis unter 40 Jahre 18 196 256 447
von 40 bis unter 45 Jahre 16 539 217 035
von 45 bis unter 50 Jahre 20 998 275 694
von 50 bis unter 55 Jahre 26 961 322 857
von 55 bis unter 60 Jahre 26 331 306 035
von 60 bis unter 65 Jahre 24 678 298 468
von 65 bis unter 75 Jahre 35 275 471 885
von 75 Jahre und mehr 45 007 570 373
Lebendgeborene insgesamt 2 632 37 941
männlich 1 349 19 417
weiblich 1 283 18 524
je 1 000 Einwohner 8,6 9,3
Gestorbene insgesamt 4 204 53 330
männlich 2 104 26 177
weiblich 2 100 27 153
je 1 000 Einwohner 13,7 13,0
Überschuss Lebendgeborene bzw. Gestorbene insgesamt -1 572 -15 389
männlich -755 -6 760
weiblich -817 -8 629
je 1 000 Einwohner -5,1 -3,8
Zuzüge insgesamt über die Gebietsgrenze 47) 8 520 103 995
männlich 47) 4 940 61 419
weiblich 47) 3 580 42 576
je 1 000 Einwohner 47) 27,8 25,4
Fortzüge insgesamt über die Gebietsgrenze 47) 8 487 90 753
männlich 47) 4 943 55 601
weiblich 47) 3 544 35 152
je 1 000 Einwohner 47) 27,7 22,2
Überschuss Zu- bzw. Fortzüge insgesamt 33 13 242
männlich -3 5 818
weiblich 36 7 424
je 1 000 Einwohner 0,1 3,2
Eheschließungen insgesamt 1 359 18 750
Ehescheidungen insgesamt 486 6 698
je 10 000 Einwohner 15,9 16,4
davon betroffene minderjährige Kinder 446 5 311
Mikrozensus 2016 35)
Haushalte nach Haushaltsgröße in 1 000 147,5 2 173,7
mit 1 Person 52,6 943,1
mit 2 Personen 59,7 798,2
mit 3 und mehr Personen 35,2 432,4
Bevölkerung in Haushalten 301,8 4 079,3
Durchschnittliche Zahl der Personen je Haushalt 2,0 1,9
Haushalte mit monatlichem Nettoeinkommen insgesamt in 1 000 4) 147,3 2 170,8
unter 500 € / 32,7
500 bis unter 900 € 12,2 236,2
900 bis unter 1 500 € 32,2 525,9
1 500 bis unter 2 000 € 27,6 401,0
2 000 bis unter 2 600 € 27,0 365,9
2 600 € und mehr 47,3 609,2
Mittleres monatliches
Haushaltsnettoeinkommen in € 2 014 1 848
Erwerbstätige insgesamt in 1 000 137,4 1 981,7
darunterProduzierendes Gewerbe 44,9 583,6
Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Information und Kommunikation
31,4 477,6
59,2 892,6
darunterAngestellte und Arbeiter 5) 123,3 1 711,9
/ 59,2
Erwerbslose insgesamt in 1 000 (8,1) 104,4
männlich / 58,6
weiblich / 45,8
Nichterwerbspersonen insgesamt in 1 000 160,6 2 001,7
männlich 70,9 897,1
weiblich 89,7 1 104,6
Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt insgesamt in 1 000 306,1 4 087,8
durch Erwerbstätigkeit 126,8 1 818,8
Arbeitslosengeld I, II 42) 17,1 225,7
Rente, Pension 99,7 1 202,1
Unterhalt durch Familienangehörige 53,9 706,4
Sonstiges 31) (8,7) 134,9
Mittleres monatliches Nettoeinkommen in€ 39) 1 229 1 212
Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer am Arbeitsort am 30.06.2016
insgesamt 14) 110 590 1 555 300
männlich 57 218 793 229
weiblich 53 372 762 071
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 2 023 20 567
Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe 29 993 340 198
darunter Verarbeitendes Gewerbe 27 940 310 699
Baugewerbe 8 879 104 602
Handel, Verkehr und Gastgewerbe 22 012 326 085
Information und Kommunikation 1 238 38 511
Versicherungsdienstleistungen 1 297 26 813
Grundstücks- und Wohnungswesen 596 16 209
Erbringung von ... Dienstleistungen 29) 12 432 210 213
Öffentliche Verwaltung, Bildungs-, Gesundheits-
und Sozialwesen 28 595 411 770
Kunst, Unterhaltung und sonstige Dienstleister 3 525 60 331
Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer am Wohnort am 30.06.2016
insgesamt 119 394 1 576 151
männlich 62 081 811 345
weiblich 57 313 764 806
Grundschulen 75 829
Klassen 516 6387
Schüler 10557 136790
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 723 8686
Mittel-/Oberschulen 37 347
Klassen 398 4552
Schüler 9188 106975
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 803 8897
Gymnasien 11 160
Klassen 12) 227 3078
Schüler 7233 96227
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 614 8328
Allgemeinbildende Förderschulen 8) 12 155
Klassen 158 1949
Schüler 1449 18678
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 269 3337
Absolventen/ Abgänger der allgemeinbildenden Schulen des Schuljahres 2015/2016 41) 2522 30147
ohne Hauptschulabschluss 207 2533
mit Hauptschulabschluss 211 2460
mit Realschulabschluss 1323 15552
mit Fachhochschulreife - -
mit allgemeiner Hochschulreife 781 9602
Berufsbildende Schulen am 19.10.2016 11)
insgesamt 16 253
Klassen 45) 303 5337
Schüler 5484 101022
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 364 5861
Berufsschulen (einschl. BVJ, BGJ, BVM) 60) 27 292
Klassen 179 3232
Schüler 2923 57306
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 141 2636
Berufsfachschulen 60) 11 161
Klassen 64 1146
Schüler 1030 20009
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 79 1310
Fachoberschulen 60) 3 56
Klassen 12 292
Schüler 250 5844
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 13 421
Berufliche Gymnasien 44) 4 47
Klassen 45) 7 124
Schüler 584 8000
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 74 821
Fachschulen 44) 8 103
Klassen 41 543
Schüler 697 9863
Voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen 57 673
Absolventen/ Abgänger der berufsbildenden Schulen des Schuljahres 2015/2016 1886 33697
darunter Absolventen mit Abschlusszeugnis 1713 30310
darunter Absolventen mit allgemeiner
Empfänger von Leistungen der Sozialhilfe (SGB XII) und der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) 2016
Bedarfsgemeinschaften mit Leistungen nach SGB II im Dezember 24) 12 323 193 241
Empfänger von Regelleistungen nach SGB II im Dezember 20 582 319 671
Empfänger von Leistungen nach dem SGB XII 62)
Hilfe zum Lebensunterhalt am 31. Dezember 1 106 14 372
Erwerbsminderung im Dezember 2 028 29 248
Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII im Laufe des Jahres 16) 4 902 68 717
Empfänger von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II und SGB XII im Dezember 63) 22 984 355 226
je 100 Einwohner 26) 7,5 8,7
Leistungen der Sozialhilfe nach dem SGB XII 2016
Nettoauszahlungen in 1 000 € 10) 46) 20 342 781 817
je Einwohner in € 3) 66 191
für Hilfe zum Lebensunterhalt 1 971 42 493
für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 6 201 153 422
für Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel
SGB XII 9) 12 170 585 902
Wohngeld am 31.12.2016 7)
Haushalte mit Wohngeld 3 481 50 919
als Mietzuschuss 3 115 47 489
als Lastenzuschuss 366 3 430
Empfänger und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz 2016 2)
Empfänger von Regelleistungen am 31.12. 2 026 28 672
Haushalte von Regelleistungsempfängern am 31.12. 1 116 17 497
Empfänger von besonderen Leistungen im Laufe
des Jahres 28) 1 932 19 813
Auszahlungen in 1 000 € 46) 12 535 306 510
je Einwohner in € 3) 42 75
Pflegedienste 76 1 068
Personal der Pflegedienste 1 787 24 201
Pflegeheime 73 885
Personal der Pflegeheime 3 107 38 504
verfügbare Plätze in Pflegeheimen 4 055 55 266
darunter für vollstationäre Dauerpflege 3 593 50 146
Leistungsempfänger der Pflegeversicherung 14 300 166 792
darunter mit erheblich eingeschränkter
Alltagskompetenz 6 821 77 084
Pflegebedürftige der Pflegedienste 3 900 49 618
Pflegebedürftige der Pflegeheime mit stationärer
Pflege 3 759 49 115
mit vollstationäre Dauerpflege 3 496 47 861
mit Kurzzeitpflege 263 1 254
Pflegegeldempfänger (ohne Kombileistungen) 6 641 68 059
Nachrichtlich Pflegebedürftige der Pflegeheime mit
teilstationärer Pflege 447 4 976
nachrichtlich: ohne Pflegestufe mit erheblich
eingeschränkter Alltagskompetenz 1 053 13 637
Kinder- und Jugendhilfe 2016
Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII
Beratungen am 31.12. 682 8 897
beendete Beratungen 1 359 16 813
Einzelbetreuungen nach § 30 SGB VIII
Hilfen am 31.12. 153 1 122
beendete Hilfen 168 1 053
Hilfen am 31.12. 209 3 207
beendete Hilfen 43 526
Hilfen am 31.12. 329 5 071
beendete Hilfen 182 2 047
Hilfen am 31.12. 323 3 446
beendete Hilfen 200 1 890
Vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche insgesamt 417 5 774
darunter unter 14 Jahren 104 1 759
auf eigenen Wunsch 30 493
wegen Gefährdung 387 5 281
Reine Ausgaben in € 21) 142 286 332 2 152 639 930
darunterfür Kindertageseinrichtungen
30 859 443 576 022 574
58 852 273 686 737 202
je Einwohner in € 3) 465 528
Schwerbehinderte Menschen am 31.12.2015
insgesamt 31 804 391 137
darunter mit nur einer Behinderung 27 953 331 779
je 1 000 Einwohner 19) 103,8 96,1
Krankenhäuser insgesamt 7 78
aufgestellte Betten (Jahresdurchschnitt) 1 720 25 902
Vorsorge- oder Reha-Einrichtungen insgesamt 2 53
aufgestellte Betten (Jahresdurchschnitt) 421 8 757
Ärzte am 31.12. insgesamt 999 17 303
je 100 000 Einwohner 43) 327,9 423,9
Zahnärzte am 31.12. insgesamt 6) 277 3 963
je 100 000 Einwohner 43) 90,9 97,1
Öffentliche Apotheken am 31.12. insgesamt 64 984
je 100 000 Einwohner 43) 21,0 24,1
Errichtung neuer Wohngebäude 364 4513
daruntermit 1 Wohnung 331 3912
Errichtung neuer Nichtwohngebäude 113 1381
Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden 18) 720 13517
mit 1 und 2 Räumen 86 3707
mit 3 Räumen 175 1763
mit 4 Räumen 99 2259
mit 5 und mehr Räumen 360 5788
Wohnfläche in m² insgesamt 79530 1441625
Errichtung neuer Wohngebäude 359 4301
daruntermit 1 Wohnung 331 3812
Errichtung neuer Nichtwohngebäude 99 1186
Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden 18) 723 10185
mit 1 und 2 Räumen 169 2040
mit 3 Räumen 110 1302
mit 4 Räumen 49 1530
mit 5 und mehr Räumen 395 5313
Wohnfläche in m² insgesamt 76312 1150786
Gebäude- und Wohnungsbestand am 31.12. 2016 15)
Bestand an Wohngebäuden 77312 818992
darunter mit 1 oder 2 Wohnungen 66043 620783
Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden insgesamt 162843 2347833
mit 1 Raum 2932 74433
mit 2 Räumen 11579 244938
mit 3 Räumen 38374 663950
mit 4 Räumen 48236 705794
mit 5 Räumen 28404 346435
mit 6 Räumen 18325 178157
mit 7 und mehr Räumen 14993 134126
Räume der Wohnungen mit 7 Räumen oder mehr 118033 1059774
Wohnfläche in 100 m² insgesamt 133511 1769486
Bodenfläche insgesamt in ha 239 560 1 844 999
Siedlung 21 300 184 536
darunterWohnbaufläche 9 291 85 825
3 183 34 119
5 507 21 065
1 992 26 402
Verkehr 9 520 80 900
darunterStraße, Weg, Platz 7 803 68 708
Vegetation 198 766 1 536 256
darunterLandwirtschaft 109 959 1 005 498
82 602 495 184
Gewässer 9 974 43 307
Siedlungs- und Verkehrsfläche 25 313 244 370
Landwirtschaftliche Betriebe 2016 insgesamt 626 6 483
unter 50 ha 427 4 361
50 bis unter 100 ha 54 602
100 bis unter 200 ha 58 568
200 bis unter 500 ha 34 481
500 bis unter 1 000 ha 24 234
1 000 ha und mehr 29 237
insgesamt in ha 98 336 903 514
und zwarBetriebe mit Ackerland 465 4 726
76 699 707 210
235 5 288
564 5 623
21 399 190 967
Hektarertrag 2016 in dt
Weizen 73,6 80,8
darunterWinterweizen 74,0 81,2
Roggen einschließlich Wintermenggetreide 50,6 58,9
Wintergerste 75,1 77,9
Sommergerste 52,4 54,7
Hafer 54,9 51,3
Triticale 50,7 59,8
Körnermais (einschl. CCM)
86,0 89,8
Kartoffeln 398,0 422,6
Zuckerrüben 685,6 713,5
Raps und Rübsen 35,3 37,1
darunterWinterraps 35,3 37,1
Silomais (einschl. Lieschkolbenschrot) 67) 427,8 429,7
Viehzählung am 03.11.2016
Landwirtschaftliche Rinderhaltungen 794 7045
Rinder insgesamt 50549 492094
darunterMilchkühe 18835 183376
4140 41689
Landwirtschaftliche Betriebe mit Schweinehaltung 68) 18 169
Schweine insgesamt 90882 649760
darunterZuchtsauen 11020 70815
andere Schweine 64)
45516 341343
Betriebe mit Hühnerhaltung 162 1567
Hühner insgesamt 247718 5139371
darunterLegehennen 147432 3860053
Betriebe mit Haltung von Einhufern 65) 119 1137
Einhufer insgesamt 1150 10759
Betriebe mit Schafhaltung 118 1140
Schafe insgesamt 6879 94584
darunterMutterschafe 66) 4213 56468
Betriebe mit Ziegenhaltung 28 325
Ziegen insgesamt 290 7365
Gänse insgesamt . 25630
Enten insgesamt 219 76927
Truthühner insgesamt . 206981
Betriebe am 30.09. 301 3060
Tätige Personen am 30.09. 25394 277120
Bezahlte Entgelte in 1 000 € 805981 9683966
Gesamtumsatz in 1 000 € 5543916 63793123
darunter Auslandsumsatz in 1 000 € 1470786 23627992
Vorleistungsgüter und Energie
Betriebe am 30.09. 139 1351
Tätige Personen am 30.09. 9776 115233
Gesamtumsatz in 1 000 € 1481574 22816396
darunter Auslandsumsatz in 1 000 € 417815 7525119
Betriebe am 30.09. 89 1021
Tätige Personen am 30.09. 8422 114749
Gesamtumsatz in 1 000 € 1744103 31353557
darunter Auslandsumsatz in 1 000 € 559018 14195904
Betriebe am 30.09. 14 94
Tätige Personen am 30.09. 1860 7096
Gesamtumsatz in 1 000 € 280588 1079252
darunter Auslandsumsatz in 1 000 € 91178 253285
Betriebe am 30.09. 59 594
Tätige Personen am 30.09. 5336 40042
Gesamtumsatz in 1 000 € 2037651 8543918
darunter Auslandsumsatz in 1 000 € 402774 1653684
Betriebe mit Investitionen am 30.09. 242 2467
Bruttoanlageinvestitionen in 1 000 € 214294 2513679
bei Vorleistungsgütern und Energie 57624 1244301
bei Investitionsgütern 37231 886923
bei Gebrauchsgütern 5826 19190
bei Verbrauchsgütern 113614 363265
je Beschäftigten in € 8613 9267
Energieverbrauch 2015
insgesamt in 1 000 MJ 20) 8304256 148511811
Kohle . 3992695
Heizöl 230334 1844506
Erdgas 4228809 43139353
Erneuerbare Energien 84446 5868293
Strom 3312849 40341882
Wärme 249926 5014625
Sonstige Energieträger . 48310456
Betriebe am 30.06. 598 6995
Tätige Personen am 30.06. 5060 57417
Geleistete Arbeitsstunden im Juni in 1 000 Std. 600 6682
Bruttoentgeltsumme im Juni in 1 000 € 11358 127781
Gesamtumsatz im Juni in 1 000 € 55615 613536
baugewerblicher Umsatz im Juni in 1 000 € 55097 608468
Gesamtumsatz im Vorjahr in 1 000 € 568136 6562551
baugewerblicher Umsatz im Vorjahr in 1 000 € 564450 6493421
Betriebe am 30.06. 105 1335
Tätige Personen am 30.06. 2142 31416
Gesamtumsatz im Vorjahr in 1 000 € 224329 3349785
baugewerblicher Umsatz im Vorjahr in 1 000 € 222363 3293371
geöffnete Beherbergungseinrichtungen im Juli insgesamt 159 2069
Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen 110 1521
sonstige Beherbergungseinrichtungen 47 512
Vorsorge- und Rehakliniken 2 36
angebotene Betten im Juli insgesamt 5402 118963
Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen 3555 85091
sonstige Beherbergungseinrichtungen . 25389
Vorsorge- und Rehakliniken . 8483
Ankünfte insgesamt 261295 7492260
Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen 192297 6272184
sonstige Beherbergungseinrichtungen . 1111981
Vorsorge- und Rehakliniken . 108095
Übernachtungen insgesamt 710056 18750390
Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen 380938 12855194
sonstige Beherbergungseinrichtungen . 3269044
Vorsorge- und Rehakliniken . 2626152
Unfälle insgesamt (ohne sonstige Sachschadensunfälle ohne Alkohol) 1394 18605
271 4250
Unfälle mit Personenschaden 1067 13643
getötete Personen 14 162
schwerverletzte Personen 391 4128
leichtverletzte Personen 1013 13172
Kfz-Bestand am 01.01. 2017 30)
Kfz-Bestand insgesamt 217917 2555478
darunterPkw 178041 2122324
16444 184778
7119 60777
14542 168164
Unternehmen und Arbeitsstätten 2016
insgesamt 1536 28177
Neuerrichtungen 1160 22894
Zuzug 241 3273
Übernahme eines bereits bestehenden Betriebes 135 2010
insgesamt 1671 29771
Aufgabe eines Betriebes 1336 24515
Fortzug 201 3164
Übergabe eines weiterhin bestehenden Betriebes 134 2092
Gewerbeanmeldungen nach Wirtschaftsbereichen
Verarbeitendes Gewerbe 83 1165
Baugewerbe 156 4052
Handel; Instandhaltung, Reparatur von Kfz und
Gebrauchsgütern 365 5887
Verkehr und Lagerei 33 629
Gastgewerbe 123 2076
Information und Kommunikation 45 1033
Versicherungsdienstleistungen 56 931
Grundstücks- und Wohnungswesen 30 725
und technischen Dienstleistungen 140 2492
Dienstleistungen 198 3913
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 146 2848
Übrige Wirtschaftsbereiche 161 2426
Gewerbeabmeldungen nach Wirtschaftsbereichen
Verarbeitendes Gewerbe 87 1323
Baugewerbe 199 4636
Gebrauchsgütern 442 6875
Verkehr und Lagerei 48 804
Gastgewerbe 141 2253
Information und Kommunikation 31 843
Versicherungsdienstleistungen 79 1261
Grundstücks- und Wohnungswesen 18 626
und technischen Dienstleistungen 131 2233
Dienstleistungen 215 4255
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 137 2835
Übrige Wirtschaftsbereiche 143 1827
insgesamt 371 5929
Unternehmen 34) 61 1060
Übrige Schuldner 310 4869
natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä. 1 4
ehemals selbstständig Tätige 54 815
Verbraucher 217 3387
Nachlässe 38 663
Kauffälle insgesamt 412 5967
Fläche in 1 000 m² 1001 12788
Kaufwert in €/m² 22,40 53,99
Kauffälle 352 5530
Fläche in 1 000 m² 493 9644
Kaufwert in €/m² 36,96 65,26
Kauffälle 37 145
Fläche in 1 000 m² 140 1043
Kaufwert in €/m² 7,52 25,85
Kauffälle 23 292
Fläche in 1 000 m² 368 2101
Kaufwert in €/m² 8,60 16,24
Durchschnittshebesätze Grundsteuer A in Prozent 312 312
Durchschnittshebesätze Grundsteuer B in Prozent 412 494
Durchschnittshebesätze Gewerbesteuer in Prozent 387 421
Ist-Aufkommen Grundsteuer A in € 1 505 810 14 673 677
Ist-Aufkommen Grundsteuer B in € 29 693 051 488 304 733
Ist-Aufkommen Gewerbesteuer in € 95 275 253 1 480 863 993
in 1 000 € 77 799 606 1 068 005 470
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer in € 14 833 667 217 243 571
Gewerbesteuerumlage in € 8 617 121 123 034 302
Gewerbesteuer netto in € 86 658 132 1 357 829 691
Grundbetrag Grundsteuer A in € 481 912 4 701 023
Grundbetrag Grundsteuer B in € 7 202 415 98 873 236
Grundbetrag Gewerbesteuer in € 24 620 348 351 526 581
Realsteueraufbringungskraft in € 140 792 059 1 983 842 403
Steuereinnahmekraft in € 224 808 211 3 146 057 142
je Einwohner in € 3) 734 770
Schuldenstand am 31.12. 32)
insgesamt in 1 000 € 189 589 2 942 369
je Einwohner in € 3) 619 720
(ohne Finanzierungstätigkeit) 23)
insgesamt in 1 000 € 870 887 11 856 258
794 925 10 806 878
darunterSchlüsselzuweisungen vom Land 144 876 2 238 474
106 667 1 238 293
Investitionszuwendungen vom Land 51 043 832 694
darunterInvestive Schlüsselzuweisungen 12 603 285 195
insgesamt in 1 000 € 842 542 11 706 482
747 942 10 250 072
darunterPersonalauszahlungen 222 527 2 872 985
106 561 1 694 782
Auszahlungen aus Investitionstätigkeit 96 387 1 474 145
darunterBaumaßnahmen 61 835 942 523
Saldo der bereinigten Einzahlungen und Auszahlungen (ohne Finanzierungstätigkeit) 23) 28 345 149 776
Personal des Landesbereiches insgesamt 22) 6148 112351
Vollzeitbeschäftigte 4159 80247
Teilzeitbeschäftigte 1989 32104
Personal des Kommunalen Bereiches insgesamt 27) 5203 73828
Vollzeitbeschäftigte 2999 42579
Teilzeitbeschäftigte 2204 31249
Die Bevölkerungsfortschreibung in den neuen Ländern und Berlin-Ost bis Berichtsmonat April 2011 beruht auf dem Abzug des früheren Zentralen Einwohnerregisters Berlin-Biesdorf zum 3. Oktober 1990.
Die Darstellung der Kreis- und Gemeindeergebnisse erfolgt zum Gebietsstand 1. Januar 2017. Bei Teilumgliederungen wurde die Bevölkerung entsprechend den prozentualen Anteilen zum Zeitpunkt der Teilung berechnet. Die Kreisfreien Städte und Landkreise sind für die NUTS2-Regionen aufsteigend nach ihren amtlichen Schlüsselnummern aufgeführt. Der Freistaat Sachsen gliederte sich in 3 Kreisfreie Städte und 10 Landkreise mit 420 kreisangehörigen Gemeinden.
Zu den Lebendgeborenen zählen alle Kinder, bei denen entweder das Herz geschlagen oder die Nabelschnur pulsiert oder die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat. Geborene, bei denen nicht mindestens eines dieser Lebenszeichen und ein Mindestgewicht von 500 Gramm vorliegen, werden als Totgeborene registriert. Die regionale Zuordnung der Geborenen erfolgt nach dem Ort der alleinigen Wohnung oder Hauptwohnung der Mutter.
Die Statistik der räumlichen Bevölkerungsbewegung (Wanderungsstatistik) erfasst die Zuzüge (behördliche Anmeldungen) und Fortzüge (behördliche Abmeldungen) über Gemeindegrenzen innerhalb des Freistaates Sachsen (Wanderungen innerhalb Sachsens) sowie über die Grenze des Freistaates Sachsen (Wanderungen über die Landesgrenze). Wohnungswechsel innerhalb einer Gemeinde (Ortsumzüge) werden statistisch nicht erfasst. Einbezogen werden nur Personen, die zur Bevölkerung im Sinne der Fortschreibung gehören. Die Differenz zwischen der Anzahl der Zuzüge und Fortzüge ist der Wanderungssaldo (Überschuss der Zu- bzw. Fortzüge (-)).
Die Darstellung erfolgt entsprechend Fußnote (47) über die jeweilige Gebietsgrenze (Kreis, NUTS 2-Region, Land).
Als Ehescheidungen gelten die durch rechtskräftigen gerichtlichen Beschluss in einem Scheidungsverfahren aufgelösten Ehen. Die Daten für die Statistik der gerichtlichen Ehelösungen werden im Rahmen der Justizgeschäftsstatistik in Familiensachen erhoben.
Bevölkerung und Erwerbstätigkeit (Ergebnisse des Mikrozensus)
Beim Mikrozensus handelt es sich um eine Flächenstichprobe, die ein Prozent aller Haushalte erfasst. Die Auswahl der Haushalte erfolgt mittels eines komplizierten mathematisch-statistischen Zufallsverfahrens (geschichtete Klumpenauswahl). Jährlich wird ein Viertel der zu befragenden Haushalte ausgetauscht, um deren Belastungen auf maximal vier Jahre zu beschränken und dennoch Aussagen im Zeitvergleich zu ermöglichen. In Sachsen gelangen so jährlich rund 20 000 Haushalte in die Auswahl. Diese werden durch vom Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen geschulte Interviewer befragt oder erteilen anhand eines Erhebungsbogens schriftlich Auskunft.
Bis 2004 wurde der Mikrozensus in Deutschland einmal jährlich mit einer einheitlichen Berichtswoche für alle befragten Haushalte durchgeführt.
Ab 2005 erfolgte der bereits langfristig von der EU geforderte Umstieg auf eine unterjährige Erhebung mit gleitender Berichtswoche. Das heißt, die Befragung der Haushalte ist gleichmäßig über das gesamte Kalenderjahr verteilt. Die Antworten beziehen sich auf die jeweilige Berichtswoche, die der Woche (Montag bis Sonntag) vor der Befragung entspricht bzw. auf den Mittwoch dieser Woche als Stichtag.
Mit der Umstellung auf das unterjährige Erhebungskonzept wird die Datenqualität dahingehend verbessert, dass statt einer Momentaufnahme (Berichtswochenkonzept) ein Gesamtbild der Erwerbsbeteiligung eines Jahres produziert wird, da saisonale Spitzen und flexible Arbeitsverhältnisse, bei denen bislang eine gewisse Untererfassung bestand, in die Ergebnisse einfließen können.
Die Tabellen dieses Berichtes sind mit Hilfe einer internen Datenbank des Statistischen Landesamtes Sachsen erstellt und nach regionalen Untergruppen zum Gebietsstand 1. Januar des Folgejahres hochgerechnet worden. Aufgrund dieses Verfahrens kommt es zu Abweichungen zwischen der Summe der einzelnen Kreisdaten und dem "Insgesamt" für Sachsen.
Im Interesse der Ergebnissicherheit und um Fehlinterpretationen vorzubeugen, werden in der Tabelle Daten für Sachsen und NUTS 2-Regionen mit Besetzungswerten unter 5 000 (weniger als 50 erfasste Fälle) mit einem Schrägstrich "/" blockiert.
Unter Berücksichtigung der regionalen Gliederung (Kreisdaten) werden Besetzungswerte unter 7 000 (weniger als 70 erfasste Fälle) mit einem Schrägstrich "/" blockiert. Werte zwischen 7 000 und 10 000 sind nur eingeschränkt aussagefähig und deshalb bei weiterer Veröffentlichung in Klammern "( )" zu setzen.
Die Bevölkerung bilden alle Personen, die mit Hauptwohnung in Sachsen gemeldet sind. Darin eingeschlossen sind auch außerhalb Sachsens dienende Soldaten im Grundwehrdienst, bzw. Zivildienstleistende (ab 2012: Personen in freiwilligen Wehrdienst und im Freiwilligendienst) sowie Ausländer. Nicht einbezogen sind Angehörige ausländischer diplomatischer Vertretungen oder Stationierungsstreitkräfte und deren Familienangehörige.
Bevölkerung in (privaten) Haushalten
Personen, die allein oder zusammen mit anderen Personen eine wirtschaftliche Einheit bilden, zählen zur Bevölkerung in Haushalten. Unberücksichtigt bleiben Personen, die in Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünften leben, ausgenommen der privaten Haushalte in Bereich von Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünften. Da eine Person mehrere Wohnsitze beanspruchen kann (Nebenwohnung), sind Doppelzählungen möglich.
Der überwiegende Lebensunterhalt kennzeichnet die Unterhaltsquelle, aus welcher hauptsächlich die Mittel für den Lebensunterhalt bezogen werden. Bei mehreren Unterhaltsquellen wird nur die wesentlichste Quelle berücksichtigt.
Beim monatlichen Nettoeinkommen handelt es sich um die Summe aller Nettoeinkünfte aus Lohn, Gehalt, Unternehmereinkommen, Rente, Pension, öffentlichen Unterstützungen, Vermie­tung und Verpachtung, Kin­dergeld, Wohngeld u. a. (jedoch ohne einmalige Zahlungen, wie Lotto­gewinne). Bei Selbstständigen in der Landwirtschaft wird das Nettoeinkommen nicht erfragt.
Die Ermittlung der Höhe des Nettoeinkommens erfolgt durch Selbsteinstufung der Befragten in vorgegebene Einkommensgruppen.
Haushalte sind Personengemeinschaften, die zusammen wohnen und eine gemeinsame Hauswirtschaft führen. Nicht dazu rechnen nur vorübergehend anwesende Besucher und Gäste sowie häusliches Personal, das nicht in der Wohnung übernachtet. Auch eine allein wohnende und wirtschaftende Person kann einen eigenen Haushalt bilden (z. B. ein Untermieter). Entscheidendes Merkmal ist das selbstständige Wirtschaften des Haushaltsmitgliedes. Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünfte gelten nicht als Haushalte, können aber Privathaushalte beherbergen (z. B. Haushalt des Anstaltsleiters).
Das Haushaltsnettoeinkommen ist die Summe aller Nettoeinkünfte der zum Haushalt gehörenden Personen.
Alle Personen, die einer - auch geringfügigen und nicht zum Lebensunterhalt ausreichenden - Tätigkeit zum Zwecke des Erwerbs nachgehen, gelten als Erwerbstätige. Sie werden im Mikrozensus grundsätzlich an ihrem Wohnort erhoben und sind dem Wirtschaftsbereich und der Stellung im Beruf zugeordnet, in denen sie ihre einzige oder Haupttätigkeit ausüben.
Die Ausweisung der Erwerbstätigen nach Wirtschaftsbereichen entsprechend der betrieblichen Gliederung der Arbeitsstätten nach dem Schwerpunkt ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit erfolgt nach der "Gliederung der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ2008)".
Auszubildende in anerkannten Ausbildungsberufen sind Personen, die in praktischer Berufsausbildung stehen (einschließlich Praktikantinnen und Praktikanten sowie Volontärinnen und Volontäre). Normalerweise führen kaufmännische und technische Ausbildungsberufe in einen Angestelltenberuf, gewerbliche Ausbildungsberufe in einen Arbeiterberuf.
Personen, die ein Praktikum oder Volontariat absolvieren, zählen in der Bildungsstatistik zwar nicht zu den Auszubildenden, werden aber in den Mikrozensuserhebungen diesen zugeordnet.
Zu den Angestellten zählen alle nicht beamteten Gehaltsempfänger. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stellung im Betrieb bzw. die Vereinbarung im Arbeitsvertrag entscheidend. Leitende Angestellte gelten ebenfalls als Angestellte, sofern sie nicht Miteigentümer sind. Den Angestellten werden in den vorliegenden Tabellen auch die Zivildienstleistenden und Personen in Freiwilligendiensten zugeordnet.
Personen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis des Bundes, der Länder, der Gemeinden und sonstiger Körperschaften des öffentlichen Rechts (einschließlich der Beamtenanwärter und der Beamten im Vorbereitungsdienst), Richter sowie Soldaten. Dagegen zählen Geistliche und Beamte der zur Evangelischen Kirche in Deutschland gehörenden Kirchen und der Römisch-Katholischen Kirche zu den Angestellten.
Alle Lohnempfänger, unabhängig von der Lohnzahlungs- und Lohnabrechnungsperiode und der Qualifikation, ferner Heimarbeiter sowie Hausgehilfen.
Eine zuverlässige Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten ist seit Neuregelung der gesetzlichen Rentenversicherung immer weniger möglich, deshalb werden ab Mikrozensus 2011 Arbeiter und Angestellte nur zusammengefasst dargestellt.
Personen, die normalerweise im Erwerbsleben stehen, aber keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und sich als arbeitslos und/oder arbeitsuchend bezeichnen, gelten als Erwerbslose.
Seit 2005 zählen nur noch Personen, die innerhalb von zwei Wochen eine neue Tätigkeit aufnehmen können zu den Erwerbslosen. Erwerbslose im Sinne des Mikrozensus sind nicht mit den Arbeitslosen, die über die Agentur für Arbeit erfasst werden, gleichzusetzen. Arbeitslose, die vorübergehend geringfügige Tätigkeiten ausüben, zählen nicht zu den Erwerbslosen, sondern zu den Erwerbstätigen.
Alle Personen, die noch nicht oder nicht mehr im Erwerbsleben stehen (z. B. Schulkinder, Rentner, Hausfrauen) sind Nichterwerbspersonen.
Seit 2005 gelten Personen, die nicht innerhalb von zwei Wochen eine neue Tätigkeit aufnehmen können, nicht mehr als Erwerbslose, sondern als Nichterwerbspersonen. Personen unter 15 Jahren zählen grundsätzlich zu den Nichterwerbspersonen.
umfassen alle Arbeitnehmer, die kranken-, renten-, pflegeversicherungspflichtig und/oder beitragspflichtig nach dem Recht der Arbeitsförderung sind
oder für die Beitragsanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung oder nach dem Recht der Arbeitsförderung zu zahlen sind. Dazu gehören insbesondere auch:
Absolventen/Abgänger sind Schüler, die nach Erfüllung der Berufsschulpflicht oder nach Besuch einer anderen Schulart der berufsbildenden Schulen diese mit Abgangszeugnis (ohne Erfolg) oder mit Abschlusszeugnis (mit Erfolg) verlassen.
Berufsschulen und Berufsschulen (berufsbildende Förderschulen) sind berufsbegleitende Schulen in der dualen Ausbildung und vermitteln neben fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnissen eine vertiefte allgemeine Bildung. Als gleichberechtigter Partner der betrieblichen Ausbildung führen sie gemeinsam mit der Berufsausbildung zu berufsqualifizierenden Abschlüssen. Darüber hinaus kann an den Berufsschulen auch der mittlere Bildungsabschluss bzw. die Fachhochschulreife erworben werden. Berufsschulen sind für Berufsschulpflichtige, die sich in der dualen Erstausbildung befinden, verpflichtend zu besuchen. Berufsschulen (berufsbildende Förderschulen) werden von behinderten Jugendlichen besucht, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Grundsätzlich werden Behinderte in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder in einem Beruf nach § 48 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. § 42 b Handwerksordnung (HwO) ausgebildet. Ist ein erfolgreicher Abschluss von vornherein nicht zu erwarten, werden andere berufsbefähigende Bildungsgänge und Teilqualifikationen angeboten.
Das Berufsgrundbildungsjahr und Berufsgrundbildungsjahr (berufsbildende Förderschulen) - BGJ hat die Aufgabe, allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Lerninhalte als berufliche Grundbildung zu vermitteln. Es wird in vollzeitschulischer Form durchgeführt.
Das Berufsvorbereitungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr (berufsbildende Förderschulen)- BVJ ist ein Bildungsgang, in dem Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag auf eine berufliche Ausbildung vorbereitet werden.
Die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen - BVM zielen darauf ab, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Berufswahlentscheidung zu unterstützen, ihre berufliche und soziale Handlungskompetenz zu stärken, die Motivation zur Aufnahme einer Ausbildung zu fördern und dazu beizutragen, ihre individuellen Chancen für eine Eingliederung in das Berufs- und Arbeitsleben zu verbessern. Erfasst werden durch die amtliche Schulstatistik die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB, BvB-rehaspezifisch) sowie die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQ). Bis zum Schuljahr 2003/04 gab es noch die Grundausbildungslehrgange, die Lehrgänge zur Verbesserung beruflicher Bildungs- und Eingliederungschancen sowie die Förderlehrgänge F1, F2 und F3.
Berufliche Gymnasien bauen auf einem mittleren Bildungsabschluss auf, umfassen eine Einführungsphase (Klassenstufe 11) sowie die Jahrgangsstufen 12 und 13 und verleihen die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Dieser Abschluss berechtigt zu einem Studium an allen Universitäten und Hochschulen in allen Studiengängen.
Berufsfachschulen und Berufsfachschulen (berufsbildende Förderschulen) sind berufliche Voll- und Teilzeitschulen in der Erstausbildung oder bereiten auf eine solche Ausbildung vor. Sie übernehmen die Berufsausbildung der Jugendlichen für die gesamte Ausbildungszeit. Neben der Vermittlung fachtheoretischer und fachpraktischer Kenntnisse für die Berufsausbildung werden allgemeinbildende Inhalte vermittelt und so der Erwerb weiterer schulischer Abschlüsse gefördert.
Fachoberschulen und Fachoberschulen (berufsbildende Förderschulen) sind Voll- und Teilzeitschulen. Sie umfassen die Klassenstufen 11 und 12 und führen zur Fachhochschulreife. Bewerber mit einem Realschulabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung können unmittelbar in die Klassenstufe 12 eintreten.
Fachschulen dienen der beruflichen Weiterbildung und haben die Aufgabe, Fachkräfte mit beruflichen Erfahrungen zu befähigen, Tätigkeiten im mittleren Funktionsbereich zu übernehmen. Fachschulen werden nach einer bereits erworbenen Berufsausbildung und praktischen Berufserfahrung besucht. Durch das Belegen von speziellen zusätzlichen Fächern kann die Fachhochschulreife erworben werden. An den Fachschulen gibt es Voll- bzw. Teilzeitunterricht.
Empfänger von Leistungen der Sozialhilfe (SGB XII) und der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)
Die Grundsicherung für Arbeitssuchende ("Hartz IV") ist seit ihrer Einführung im Jahr 2005 die am häufigsten gewährte Sozialleistung. Sie löste damit die Sozialhilfe im engeren Sinn (Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen) in den meisten Fällen ab. Für eine ganzheitliche Betrachtung des Sozialleistungssystems werden deshalb die von der Bundesagentur für Arbeit erhobenen Daten dieser Statistik hier im Zusammenhang mit den von der amtlichen Statistik erhobenen Daten zur klassischen Sozialhilfe (nach dem SGB XII) dargestellt.
Die im Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) verankerte Grundsicherung für Arbeitssuche regelt die Leistungen für erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen. Neben "Leistungen zur Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit insbesondere durch Eingliederung in Arbeit" (§ 1 Absatz 2 Satz 1 SGB II) betrifft das vor allem Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Die Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende werden durch die Bundesagentur für Arbeit und die Kreisfreien Städte und Landkreise als kommunale Träger wahrgenommen.
Im April 2016 wurde das bisherige Zähl- und Gültigkeitskonzept der Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II durch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit rückwirkend ab Einführung der Statistik im Jahr 2005 revidiert. Seit Einführung des neuen Konzeptes können die vom SGB II betroffenen Personen klarer abgegrenzt dargestellt werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Regelleistungsberechtigten. Die sogenannten Regelleistungen umfassen den Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhaltes, Leistungen für Mehrbedarfe sowie die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (bis 2010 noch den befristeten Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosengeld). Sie werden für erwerbsfähige Leistungsberechtigte als Arbeitslosengeld II und für nicht erwerbsfähige als Sozialgeld gezahlt. Nur diese Empfänger werden hier berücksichtigt.
Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes im Rahmen der Sozialhilfe (SGB XII) erhalten seit Einführung des SGB II 2005 nur noch Personen, die nicht in den Rechtskreis des SGB II fallen. Das sind vor allem ältere und erwerbsgeminderte Menschen.
- Personen im gesetzlichen Rentenalter x) und dauerhaft voll erwerbsgeminderte Menschen, erhalten im Rahmen des SGB XII zur Sicherung ihres sogenannten soziokulturellen Existenzminimums Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
- Personen unterhalb der Regelaltersgrenze x) ohne Anerkennung einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung, die aber auch nicht erwerbsfähig sind oder mit erwerbsfähigen Personen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten diese Hilfe in Form von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt.
- Die Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII sind nicht für den Lebensunterhalt vorgesehen. Sie dienen Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen (Behinderung, Pflegebedürftigkeit, Krankheit) zur Bewältigung ihrer Notlage, sofern sie nicht über genügend eigene Mittel verfügen.
- Einen Barbetrag zur persönlichen Verfügung erhalten bei Bedürftigkeit alle Personen, die dauerhaft in einer Einrichtung untergebracht sind, ebenfalls als laufende Hilfe zum Lebensunterhalt.
x) Die Regelaltersgrenze markiert das reguläre Ende der Erwerbsfähigkeit und den Beginn der gesetzlichen Regelaltersrente (gesetzliches Rentenalter). Für vor dem 1. Januar 1947 Geborene lag sie bei 65 Jahren. Für danach Geborene wird sie schrittweise (für jeden bis 1958 folgenden Geburtsjahrgang um je einen, danach um je zwei Monate) bis auf 67 Jahre angehoben.
Durch eine regelmäßige Leistungsüberschneidung der einzelnen Hilfen kann eine Gesamtzahl der Leistungsempfänger nach dem SGB XII nicht ausgewiesen werden - in Einrichtungen werden sehr oft alle 3 Hilfearten gewährt, außerhalb von Einrichtungen erhalten Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel zum Bestreiten des Lebensunterhaltes meist zusätzlich Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder aber laufende Hilfe zum Lebensunterhalt oder Sozialgeld im Rahmen des SGB II.
Zur Darstellung einer Gesamtzahl von Leistungsempfängern, die im Rahmen des SGB II bzw. des SGB XII Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhaltes erhalten, werden folgende Leistungen herangezogen:
- nach SGB II:
Regelleistungsberechtigte als erwerbsfähige (ALG II) und nicht erwerbsfähige (Sozialgeld) Leistungsempfänger
- nach SGB XII:
Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel) in und außerhalb von Einrichtungen und
Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel) außerhalb von Einrichtungen
Mit dieser Vorgehensweise wird eine Doppelzählungen der Leistungsempfänger in Einrichtungen vermieden. Berücksichtigt wird hier die Grundsicherung, deren Leistung in den meisten Fällen den eigentlichen Lebensunterhalt absichert, während die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt dagegen meist nur den weiteren notwendigen Lebensunterhalt in der Einrichtung deckt (größtenteils in Form eines Barbetrags zur persönlichen Verfügung).
Die Empfänger nach SGB XII können sowohl nach dem für die Leistung zuständigen Träger (Trägerprinzip) als auch nach Wohnortprinzip ausgewertet werden. Für Sachsen insgesamt ist es üblich, Empfänger mit sächsischem Leistungsträger (unabhängig von ihrem Wohnsitz) darzustellen. Die Zuordnung zu den Landkreisen und Kreisfreien Städten erfolgt in der vorliegenden Veröffentlichung nach dem Wohnort, um ein realistischeres Bild bei der regionalen Verteilung der Leistungsempfänger zu erhalten. Damit geht der Bezug zu den Leistungsdaten verloren, da ein Großteil der Leistungen direkt vom Kommunalen Sozialverband (überörtlicher Träger für ganz Sachsen) gewährt wird.
Durch Beibehalten der örtlichen Zuständigkeit des Leistungsträgers können Leistungsempfänger inzwischen in einem anderen Kreis oder gar Bundesland leben als zu Leistungsbeginn. Für das 3. Kapitel SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt) liegen nur Empfängerdaten von sächsischen Leistungsträgern vor (kein Länderaustausch). Beim 4. Kapitel SGB XII (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) können durch die zentrale Durchführung dieser Statistik im Statistischen Bundesamt seit 2015 inzwischen auch Empfängerdaten mit nicht sächsischem Leistungsträger berücksichtigt werden.
Hier enthalten sind die von der amtlichen Sozialhilfestatistik im Rahmen des SGB XII (Sozialhilfe) erhobenen Daten zu den Aus- und Einzahlungen der Sozialhilfeträger. Ein erheblicher Teil dieser Leistungen wird vom Kommunalen Sozialverband (überörtlicher Träger für ganz Sachsen) gewährt und ist deshalb nur in der Gesamtsumme für Sachsen enthalten.
Dargestellt werden die Nettoauszahlungen, d. h. die Differenz aus Bruttoauszahlungen (Gesamtheit aller Auszahlungen, die im Rahmen der Hilfegewährung an Bedürftige getätigt werden) und Einzahlungen. Zu den Einzahlungen gehören außer den Erstattungen von anderen Sozialleistungsträgern auch eigene Kostenbeiträge der Empfänger, übergeleitete Unterhaltsansprüche von zum Unterhalt verpflichteten Angehörigen und Rückzahlungen von gewährten Hilfen oder Darlehen.
Die Kinder- und Jugendhilfe umfasst eine Vielzahl von Aufgaben und Leistungen entsprechend dem Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - zugunsten junger Menschen und Familien. Sie soll Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern, vor Gefahr für ihr Wohl schützen, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung beraten und unterstützen sowie dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen. Dazu zählen u. a. erzieherische Hilfen wie Erziehungsberatung, sozialpädagogische Familienhilfe oder die Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen.
Die Statistik gibt Auskunft über die Empfänger und den Aufwand für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Leistungen erhalten Ausländer mit einer Aufenthaltsgestattung aufgrund eines laufenden Asylverfahrens und deren Ehegatten und minderjährige Kinder (Asylbewerber), aber auch Ausländer, deren Asylantrag bereits abgelehnt wurde und die somit zur Ausreise verpflichtet sind, sich aber aus unterschiedlichen anerkannten Gründen (vor allem geduldet) noch tatsächlich im Bundesgebiet aufhalten.
Die Darstellung erfolgt zum 31. Dezember des Berichtsjahres (Regelleistungsempfänger bzw. Regelleistungsempfängerhaushalte). Bei den besonderen Leistungen ist ausgewiesen, wieviel Empfänger im Laufe des Jahres diese Leistungen erhielten.
Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Aufwendungen für den Wohnraum, wenn die Höhe der Miete oder Belastung für angemessenen Wohnraum die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Haushaltes übersteigt. Es wird für Mieter als Mietzuschuss und für Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung als La­stenzuschuss gewährt. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Zahl der zum Haushalt rechnen­den Familienmitglieder, dem Familieneinkommen sowie nach der monatlichen Miete oder Belastung, die bis zu einem bestimmten Höchstbetrag berücksichtigt wird. Einzelheiten der Wohngeldgewährung sind einheitlich für das gesamte Bundesgebiet im Wohngeldgesetz (WoGG) geregelt.
Mit Wirkung vom 1. Januar 2005 werden, durch Änderungen im Wohngeldrecht, Transferleistungsempfänger vom Wohngeld ausgeschlossen und der besondere Mietzuschuss entfällt. Zu den Transferleistungsempfängern gehören insbesondere Empfänger von Arbeitslosengeld II und von Sozialgeld nach SGB II, von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII und Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Da die angemessenen Kosten der Unterkunft vom jeweiligen Transferleistungsträger übernommen werden, entstehen den Betroffenen durch den Ausschluss vom Wohngeld keine Nachteile.
Ist nur ein Teil des Haushaltes nach § 1 Abs. 2 WOGG vom Wohngeld ausgeschlossen, entstehen wohngeldrechtliche Teilhaushalte in so genannten Mischhaushalten, deren Miete und Wohnfläche kopfteilig angerechnet und ausgewiesen werden.
In der Wohngeldstatistik werden reine Wohngeldhaushalte und wohngeldrechtliche Teilhaushalte (in Mischhaushalten) separat ausgewertet um eine Verzerrung durch die kopfteiligen Angaben auszuschließen.
Die Bundesstatistik über die ambulanten (Pflegedienste) und stationären (Pflegeheime, Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen) Pflegeeinrichtungen wird als Bestandserhebung (Totalerhebung) ab dem Berichtsjahr 1999 im zweijährigen Erhebungsturnus jeweil zum Stichtag 15. Dezember durchgeführt.
Wegen des hohen Anteils von Pflegebedürftigen mit Pflegegeldleistungen,die nicht in einer Einrichtung betreut werden, wird ergänzend vom Statistischen Bundesamt eine Erhebung über die Pflegegeldempfänger zweijährlich ab dem Berichtsjahr 1999 zum 31. Dezember durchgeführt. Damit wird ein statistisches Gesamtbild über den Bereich der Pflege sichergestellt.
Auskunftspflichtig sind die Träger der Pflegedienste und Pflegeheime bzw. die zugelassenen ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie die Träger der Pflegeversicherung (Pflegekassen) und die teilstationären und vollstationären Pflegeeinrichtungen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach dem SGB XI besteht oder die Bestandsschutz genießen.
Als Leistungsempfänger der Pflegeversicherung zählen ambulant und stationär betreute Pflegebedürftige und Pflegegeldempfänger, die nach dem SGB XI entsprechende Leistungen erhalten.
Die Statistik unterscheidet Pflegegeldempfänger mit und ohne kombinierte Leistungen. Das heißt, pflegebedürftige Personen, die zu Hause ausschließlich von Angehörigen, Lebenspartnern, Nachbarn oder sonstigen ehrenamtlichen oder nicht erwerbsmäßigen Pflegepersonen gepflegt werden, sind Pflegegeldempfänger ohne kombinierte Leistungen. Können Angehörige, Lebenspartner, Nachbarn oder sonstige ehrenamtliche oder nicht erwerbsmäßige Pflegepersonen nicht ausreichend pflegen, werden noch Sachleistungen von Pflegeeinrichtungen erbracht. Damit erhalten diese Personen Pflegegeld und Sachleistungen. Sie zählen als Pflegegeldempfänger mit kombinierten Leistungen. Betreute Pflegebedürftige im Sinne dieser Statistik sind Personen, die von den ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen im Freistaat Sachsen betreut werden und somit Sachleistungen oder kombinierte Leistungen nach dem SGB XI erhalten. Derartige Leistungen erhält ein Betroffener aufgrund seiner Mitgliedschaft in der sozialen Pflegeversicherung und nur auf Antragstellung bei der gesetzlichen oder privaten Pflegekasse. Bei der Zahl der Leistungsempfänger der Pflegeversicherung insgesamt können Doppelerfassungen entstehen, sofern Empfänger von Tages- bzw. Nachtpflege zusätzlich auch ambulante Pflege oder Pflegegeld erhalten. Aufgrund dieser Tatsache sind ab dem Berichtsjahr 2009 die Empfänger von Tages- bzw. Nachtpflege (teilstationäre Pflege) bereits bei den Leistungsempfängern insgesamt enthalten. Sie können allerdings jederzeit nachrichtlich ausgewiesen werden. Pflegebedürftige mit der Pflegestufe "0" oder "G" sind nicht Bestandteil dieser Erhebung, da diese keine Leistungen aus der Pflegeversicherung, sondern Hilfe zur Pflege vom Sozialamt, Entschädigungsleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz, Leistungen aus der Kranken- und Unfallversicherung erhalten oder Selbstzahler sind.
Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sind von den Pflegekassen zugelassene Einrichtungen mit einem nach dem SGB XI abgeschlossenen Versorgungsvertrag, die Leistungen im Sinne dieses Gesetzes durchführen. Pflegeeinrichtungen mit mehreren stationären Leistungsbereichen werden als eine Einrichtung gezählt. Das bedeutet, dass eine Einrichtung, die neben der vollstationären Dauerpflege auch Kurzzeitpflege und/oder Tages bzw. Nachtpflege anbietet, die Angaben für den gesamten stationären Bereich meldet. Wenn dagegen eine teil- oder vollstationäre Pflegeeeinrichtung noch ambulante Pflegeleistungen nach SGB XI erbringt, wird sie in der Statistik als stationäre Einrichtung sowie als Pflegedienst mit jeweils gesondertem Datennachweis erfasst.
Als verfügbare Plätze zählen die am Stichtag zugelassenen und tatsächlich verfügbaren Pflegeplätze, die von der stationären Pflegeeinrichtung gemäß Versorgungsvertrag nach SGB XI vorgehalten werden.
Die Angaben zu Beschäftigten der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen weisen nur das nach dem SGB XI eingesetzte Personal aus. Bei der Zahl der Beschäftigten können Mehrfachzählungen entstehen, Personen, die sowohl im Pflegedienst als auch im Pflegeheim beschäftigt sind (mehrgliedrige Einrichtungen) werden doppelt gezählt. Nicht einbezogen sind Beschäftigte oder Pflegekräfte, die nur Krankenhilfe leisten oder Personen der Pflegestufe "0" oder "G" betreuen.
Rechtsgrundlage dieser Bundesstatistik bilden die Verordnung zur Durchführung der Bundesstatistik über Pflegeeinrichtungen sowie über die häusliche Pflege (Pflegestatistik-Verordnung – PflegeStatV) vom 24. November 1999 (BGBl. I S. 2282), geändert durch die Verordnung vom 19. Juli 2013 (BGBl. I S. 2581) in Verbindung mit § 109 des Sozialgesetzbuch (SGB) – Elftes Buch (XI) – Soziale Pflegeversicherung (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014, 1015), das zuletzt durch den Artikel 2, Absatz 24 des Gesetzes vom 1. April 2015 (BGBl. I S. 434) geändert wurde, in Verbindung mit dem Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 22. Januar 1987 (BGBl. I S. 462, 565), in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2394).
Die Statistik der schwerbehinderten Menschen, die auf der Grundlage des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches (SGB IX) alle zwei Jahre durchgeführt wird, erfasst Personen mit einem gültigen Ausweis, denen von den Versorgungsämtern aufgrund vorhandener gesundheitlicher Schäden ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt wurde. Die Ergebnisse beinhalten persönliche Merkmale der Betroffenen, wie Alter und Geschlecht sowie Art, Ursache und Grad der Behinderung.
Einrichtungen, in denen durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung Krankheiten, Leiden und Körperschäden festgestellt, geheilt oder gelindert werden sollen und Geburtshilfe geleistet wird und in denen die zu versorgenden Personen untergebracht und verpflegt werden können.
Einrichtungen, die der stationären Behandlung dienen, um - eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde, zu beseitigen oder einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken (Vorsorge) oder - eine Krankheit zu heilen, einer Behinderung vorzubeugen, eine Verschlimmerung zu verhüten oder Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu mindern (Rehabilitation).
Ärzte, Zahnärzte und Apotheker/Apotheken
Die Angaben über die Zahl der berufsausübenden Ärzte, Zahnärzte und Apotheker sowie geöffnete Apotheken stammen von den entsprechenden Kammern.
Wohnbaufläche: baulich geprägte Fläche einschließlich der mit ihr im Zusammenhang stehenden Freifläche (z.B. Vorgärten, Ziergärten, Zufahrten, Stellplätze), die ausschließlich oder vorwiegend dem Wohnen dient.
Industrie- und Gewerbefläche: Fläche, die vorwiegend industriellen oder gewerblichen Zwecken dient.
Tagebau, Grube, Steinbruch: Fläche, auf der oberirdisch Bodenmaterial abgebaut wird.
Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche: Baulich geprägte Fläche einschließlich der mit ihr im Zusammenhang stehenden Freifläche, die der Ausübung von Sportarten, der Freizeitgestaltung oder der Erholung dient.
Bodennutzungshaupterhebung und Viehzählung
Die Bodennutzungshaupterhebung und die Viehzählung am 1. März wurden als Teil der Agrarstrukturerhebung 2016 durchgeführt. Zum Erfassungsbereich dieser Erhebung gehörten unabhängig von der Erwerbsart (Haupt- oder Nebenerwerb) alle landwirtschaftlichen und Gartenbaubetriebe:
Betriebsgrößen, Kulturarten und Fläche sowie die Bestände an Schafen, Geflügel, Ziegen und Einhufern wurden im Rahmen der Agrarstrukturerhebung 2016 total erfasst. Die Rinder- und Schweinebestände entstammen der Viehzählung zum Stichtag 3. November 2016.
Alle Zahlenangaben der vorliegenden Veröffentlichung beziehen sich ausschließlich auf die Bodennutzung und Viehhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben. Die regionale Zuordnung der Flächen und Viehbestände zu den Gemeinden und Kreisen richtet sich nach dem Sitz des Betriebes (Betriebssitzprinzip).
Viehzählungen am 3. November
Die Rindermerkmale werden seit Mai 2008 halbjährlich allgemein durch die sekundärstatistische Auswertung des "Herkunfts- und Informationssystems für Tiere; Teil Rinder" (HIT-Rinderdatenbank) erfasst. In dieser Datenbank sind die Rindermerkmale auf Einzeltierbasis gespeichert. Fehlende Merkmale (z. B. Anteil der Schlachttiere, Nutzungsrichtung der Kühe) werden anhand von Hilfsmerkmalen (z. B. Produktionsrichtung bzw. Koeffizienten) berechnet.
Die Erhebung über die Schweinebestände wird ebenfalls halbjährlich durchgeführt. Befragt werden durch eine Stichprobe Schweine haltende Betriebe mit 50 und mehr Schweinen bzw. 10 und mehr Zuchtsauen.
Eingebrachte Ernte bei landwirtschaftlichen Feldfrüchten und Grünland ohne Berücksichtigung des Verwendungszweckes. Erntemengen werden berechnet auf der Basis der durch die Bodennutzungshaupterhebung ermittelten Anbauflächen und den durch die Ernte- und Betriebsberichterstattungen über Feldfrüchte und Grünland bzw. der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung erfassten Hektarerträgen.
Als Energieverbrauch (einschließlich nichtenergetischer Verbrauch) wird die Verwendung von Energieträgern in den einzelnen Verbrauchergruppen ausgewiesen, soweit sie unmittelbar der Erzeugung von Nutzenergie dienen. Dabei werden unter dem Begriff Energieträger alle Quellen verstanden, aus denen direkt oder durch Umwandlung Energie gewonnen wird.
Zum Zweck der Vergleich- und Additionsfähigkeit der einzelnen Energieträger wird die Umrechnung der spezifischen Maßeinheiten in Joule vorgenommen.
Der Energieverbrauch des Bergbaus, der Gewinnung von Steinen und Erden sowie des Verarbeitenden Gewerbes basiert weitgehend auf den Angaben der Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 Beschäftigten und mehr. Maßgebend für die Abgrenzung ist die "Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)".
Erneuerbare Energien sind Wasserkraft einschließlich der Wellen-, Gezeiten-, Salzgradienten- und Strömungsenergie, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie, Energie aus Biomasse einschließlich Biogas, Deponiegas und Klärgas sowie aus dem biologisch abbaubaren Anteil von Abfällen aus Haushalten und Industrie.
Sonstige Mineralölerzeugnisse, hergestellte Gase und Abfälle
Das sind Unfälle, bei denen kein Straftatbestand und keine Ordnungswidrigkeit vorlag (unabhängig davon, ob die beteiligten Kfz fahrbereit waren oder nicht) und Unfälle, bei denen ein Straftatbestand oder eine Ordnungswidrigkeit vorlag und alle beteiligten Kfz fahrbereit waren, aber kein Unfallbeteiligter unter Alkoholeinwirkung stand.
Verunglückte sind Personen, die beim Unfall verletzt oder getötet wurden. Dabei werden erfasst als:
Getötete:	Personen, die beim Unfall oder innerhalb von 30 Tagen an den Unfallfolgen starben,
Schwerverletzte: Personen, die unmittelbar zur stationären Behandlung (für mindestens 24 Stunden) in einem Krankenhaus aufgenommen wurden,
Die Gewerbemeldungen beinhalten u. a. neben den Hilfsmerkmalen, Name und Anschrift des Gewerbetreibenden, verbale Angaben zur aufgenommenen bzw. beendeten Tätigkeit, die Anzahl der voraussichtlich bzw. zuletzt beschäftigten Arbeitnehmer, unterschieden nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten, den Grund der Gewerbemeldung, die Art der Niederlassung, Eintragung im Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregister. Neben diesen betriebsbezogenen Merkmalen werden die personenbezogenen Merkmale Staatsangehörigkeit und Geschlecht der Gewerbetreibenden erfasst. Jedes Gewerbe wird gemäß den verbalen Angaben auf der Gewerbeanzeige zur angemeldeten bzw. beendeten Tätigkeit einer Wirtschaftsabteilung der "Klassifikation der Wirtschaftszweige" (WZ 2008) zugeordnet.
-	Neuerrichtung eines Gewerbebetriebes in Differenzierung nach:
- Zuzug eines bestehenden Betriebes aus einem anderen Gewerbeamtsbereich, d. h. Wiedereröffnung nach
-	Übernahme eines bereits bestehenden Betriebes auf Grund von:
-	Aufgabe eines Gewerbebetriebes in Differenzierung nach:
- Schließung nach Umwandlungsgesetz (z. B. Verschmelzung, Spaltung)
- Fortzug eines bestehenden Gewerbebetriebes in einen anderen Gewerbeamtsbereich, d. h. Schließung
wegen Verlegung,
- Übergabe eines weiterhin bestehenden Betriebes auf Grund von:
Die Zahl der Insolvenzverfahren umfasst alle im Berichtszeitraum durch Gerichtsentscheid eröffneten bzw. mangels Masse abgewiesenen Verfahren sowie die Verbraucherinsolvenzen, bei denen der vorgelegte Schuldenbereinigungsplan angenommen wurde.
Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens getroffen wird. Dem redlichen Schuldner wird Gelegenheit gegeben, sich von seinen restlichen Verbindlichkeiten zu befreien. Ein Insolvenzverfahren kann über das Vermögen jeder natürlichen und jeder juristischen Person eröffnet werden, weiterhin über das Vermögen einer Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit (z. B. OHG, GbR) sowie über einen Nachlass und über das Gesamtgut einer Gütergemeinschaft.
Die Insolvenzstatistik liefert monatliche Informationen über die Zahl der Insolvenzverfahren von Unternehmen, Verbrauchern, ehemals selbstständig Tätigen, anderen natürlichen Personen (wie z. B. persönlich haftende Gesellschafter größerer Unternehmen), Nachlässen und Gesamtgütern sowie über die Höhe der voraussichtlichen Forderungen. Bei der Insolvenz eines Unternehmens wird zusätzlich der Eröffnungsgrund, der Wirtschaftszweig, die Rechtsform, der internationale Bezug, das Gründungsjahr, die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer zum Zeitpunkt der Antragstellung sowie die Anordnung von Eigenverwaltung erfragt.
Die Verfahren werden unterschieden in:
Regelinsolvenzverfahren finden Anwendung bei
- Unternehmen (einschließlich Kleingewerbe),
- Nachlass- und Gesamtgutangelegenheiten,
- natürlichen Personen, die u. a. als Gesellschafter bei einem größeren Unternehmen beteiligt sind,
- Personen, die eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt haben und deren Vermögensverhältnisse nicht
überschaubar (mehr als 19 Gläubiger und Verbindlichkeiten aus Arbeitsverhältnissen) sind.
Verbraucherinsolvenzverfahren stellen ein vereinfachtes Insolvenzverfahren dar, das gilt für
- Verbraucher (bis Dezember 2001 auch für Kleingewerbetreibende) und
- ehemals selbstständig Tätige, deren Vermögensverhältnisse überschaubar (weniger als 20 Gläubiger und
keine Verbindlichkeiten aus einem Arbeitsverhältnis) sind.
Bei natürlichen Personen und Einzelunternehmern, welche die Verfahrenskosten nicht aufbringen konnten, wurde nach altem Recht kein Insolvenzverfahren eröffnet; nach der Gesetzesänderung können die Verfahrenskosten gestundet werden. Die Verkürzung der "Wohlverhaltensphase" zur Erlangung der Restschuldbefreiung von sieben auf sechs Jahre dürfte ebenfalls zu höheren Insolvenzzahlen geführt haben.
Die übrigen Schuldner gliedern sich in
- natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä.,
- ehemals selbstständig Tätige mit Regelinsolvenzverfahren,
- ehemals selbstständig Tätige mit Verbraucherinsolvenzverfahren,
- Verbraucher und
- Nachlässe.
Die Statistik der Kaufwerte für Bauland berücksichtigt durch Kauf erworbene Grundstücke, die eine Fläche von 100 m² und mehr umfassen, in den Baugebieten der Gemeinden liegen sowie Baulandeigenschaften besitzen.
Für die zeitliche Zuordnung der Kauffälle ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses maßgebend. Die Erhebungsmerkmale sind die Gemeinde, der Preis und die Fläche des verkauften Grundstückes. Der Verkaufspreis versteht sich ohne Grunderwerbsnebenkosten. Die Ergebnisse der Statistik der Kaufwerte für Bauland stellen hinsichtlich der in den Tabellen aufgelisteten Kauffälle, der veräußerten Fläche und der Kaufsummen in der jeweiligen Gliederung Summen dar. Bezüglich der Kaufwerte werden flächenbezogene Durchschnitte für den relevanten Zeitabschnitt ausgewiesen. Allerdings können die Zahlen nur bedingt einen Anhaltspunkt für das allgemeine Preisniveau der unbebauten Grundstücke vermitteln, da weitere Einflussgrößen (z. B. Standort, Lage, Beschaffenheit, Nutzungsmöglichkeiten) zu beachten sind.
Baureifes Land sind Flächen, die nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften baulich nutzbar sind. Dazu gehören Grundstücke, die von der Gemeinde für eine Bebauung vorgesehen sind und bei denen die baurechtlichen Voraussetzungen für die Bebauung vorliegen. Ihr Erschließungsgrad gestattet die sofortige Bebauung. Baureifes Land liegt im Allgemeinen an endgültig oder vorläufig ausgebauten Straßen und ist in der Regel bereits in passende Parzellen eingeteilt. Es fallen hierunter in erster Linie Baulücken und der städtebautechnisch aufgeschlossene Grundbesitz, der mitunter nur eine geringe oder keine Bebauung zeigt. Ein Trenngrundstück ist baureifes Land, wenn es durch Hinzunahme eines Nachbargrundstückes bebaut werden kann.
Rohbauland sind unbebaute Grundstücke, die für die Bebauung vorgesehen, aber noch nicht erschlossen sind. Sie liegen im Baugebiet der Gemeinde und werden in absehbarer Zeit bei einer geordneten baulichen Entwicklung zur Erschließung und Bebauung freigegeben.
Sonstiges Bauland kann seinem Charakter nach sowohl baureifes Land als auch Rohbauland sein. Es unterscheidet sich aber von beiden durch seine feststehende bisherige Nutzung. Zu dieser Baulandart zählen Industrieland, Land für Verkehrszwecke und Freiflächen.
Industrieland sind unbebaute Grundstücke, die im Bebauungsplan als reines Industrie- oder Gewerbegebiet ausge­wiesen sind.
Land für Verkehrszwecke sind unbebaute Grundstücke, die für Straßen, Parkplätze, Eisenbahnen und ähnliche Zwecke vorgesehen sind.
Straßenland, das gewerblich genutzt werden soll (z. B. zur Aufstellung von Zeitungskios­ken oder Verkaufsständen), zählt nicht zum Land für Verkehrszwecke, sondern zum baureifen Land.
Freiflächen sind unbebaute Grundstücke, die sich im Baugebiet der Gemeinde befinden, ohne dass eine Bebauung im üblichen Sinne vorgesehen ist.
Vielmehr handelt es sich um Grünflächen, Parkanlagen, Sport-, Spiel- und Zelt­plätze, die dem öffentlichen Gebrauch dienen. Werden Flächen, die bisher zu einem land- und forstwirtschaftlichen
Betrieb gehörten, als Freiflächen ausgewiesen, aber weiter land- und forstwirtschaftlich genutzt, so sind diese Flä­chen als land- und forstwirtschaftliches Vermögen anzusehen.
Im Personalbestand des Landesbereiches und des Kommunalen Bereiches sind die Beschäftigten der im Haushalt brutto geführten Behörden, Gerichte, Ämter und Einrichtungen (Kernhaushalt - Beschäftigungsbereich (BB) 11 (staatlich) bzw. BB 21 (kommunal)), die Beschäftigten der aus dem Haushalt ausgegliederten und als Sonderrechnung geführten rechtlich unselbstständigen Einrichtungen (Staatsbetriebe - BB 12 bzw. kommunale Eigenbetriebe - BB 22) und Krankenhäuser (BB 13 (staatlich) bzw. BB 23 (kommunal)) in öffentlich-rechtlicher Rechtsform mit eigener Wirtschafts-/ Rechnungsführung und die Beschäftigten der rechtlich selbstständigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform (Anstalten, Körperschaften und Stiftungen unter Landesaufsicht - BB 47 bzw. Körperschaften unter kommunaler Aufsicht - BB 24 (Zweckverbände) und BB 48) enthalten.
Zum Personal-Ist-Bestand zählen alle Beschäftigten, die am 30. Juni des jeweiligen Berichtsjahres in einem unmittelbaren Dienst- oder Arbeitsvertragsverhältnis zu einer berichtspflichtigen Dienststelle/Einrichtung stehen und in der Regel Gehalt oder Entgelt aus Haushaltsmitteln dieser Stelle beziehen oder aus Drittmitteln finanziert werden. Hierzu gehören neben den Dauerbeschäftigten auch die Beschäftigten in Ausbildung und die Beschäftigten mit Zeitvertrag (einschließlich der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem öffentlich-geförderten Arbeitsverhältnis).
Die Sachsensumme enthält beim Personal im Landesbereich auch Beschäftigte, deren Dienst-/Arbeitsort sich außerhalb des Freistaates Sachsen befindet. Beim Personal im Kommunalen Bereich sind die Beschäftigten des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen am jeweiligen Dienst-/Arbeitsort enthalten.
1) Das Gesamtergebnis kann Fälle mit unbestimmtem Geschlecht beinhalten, die durch ein definiertes Umschlüsselungsverfahren auf männlich und weiblich verteilt wurden.
2) Regionale Zuordnung für Empfänger der örtlichen Träger nach Sitz des Trägers (in der Regel mit Wohnsitz identisch). Empfänger in Erstaufnahmeeinrichtungen (überörtlicher Träger) und dort getätigte Leistungen sind nur in der Sachsensumme enthalten.
3) bezogen auf Einwohnerstand vom 31.12.2015
4) Ohne Haushalte, in denen mindestens ein Haushaltsmitglied in der Haupttätigkeit selbstständiger Landwirt ist, sowie ohne Haushalte, die keine Angaben über ihr Einkommen gemacht haben. Das mittlere monatliche Haushaltsnettoeinkommen wird über Median berechnet.
5) einschließlich Beamte
6) Sachsensumme: einschließlich 23 Zahnärzte, die regional nicht zuzuordnen waren
7) nur reine Wohngeldhaushalte, d. h. Haushalte in denen alle Haushaltsmitglieder Wohngeld nach Wohngeldgesetz erhalten
8) Einschließlich Schüler der Förderschulklassen an Freien Waldorfschulen
9) bis 2004 Bezeichnung "Hilfe in besonderen Lebenslagen"; ab 2005 inkl. der Erstattung an Krankenkassen für Übernahme der Krankenbehandlung gem. § 264 Abs. 7 SGB V
10) Der Sachsenwert beinhaltet die Daten der örtlichen Träger (Kreisfreie Städte und Landkreise) und die des überörtlichen Trägers (Kommunaler Sozialverband Sachsen).
11) Berufliche Schulzentren sowie separate Schulen / Schulen im verwaltungsrechtlichen Sinne (Einrichtungen) / Aufgliederung nach Schularten = Schulen im Sinne der eingerichteten Schularten der berufsbildenden Schulen nach § 8 SchulG
12) Ohne Jahrgangsstufen 11 und 12
14) Einschließlich Beschäftigte "Ohne Angabe" der Wirtschaftsgliederung
15) Fortschreibung basierend auf den Ergebnissen der Gebäude- und Wohnungszählung 2011
16) bis 2004 Bezeichnung "Hilfe in besonderen Lebenslagen"; ab 2005 ohne Personen die lediglich eine Anspruchsberechtigung auf Krankenbehandlung hatten
18) Bei der statistischen Auswertung von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden wird der Zugang an Wohnungen oder Wohnfläche, d.h. die Differenz zwischen "neuem Zustand" und "altem Zustand", ausgewiesen. Folglich können in den Ergebnistabellen aufgrund von Zusammenlegungen oder Nutzungsänderungen (z.B. eine Wohnung wird Arztpraxis) Minuswerte bzw. in der kumulativen Darstellung Rückgänge gegenüber dem Vorberichtsstand auftreten.
19) Quelle der Ergebnisse je Einwohner: Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Zensusdaten vom 09.05.2011
20) Energieverbrauch insgesamt: Soweit Energieträger als Brennstoffe zur Stromerzeugung in eigenen Anlagen eingesetzt werden, enthält der Gesamtenergieverbrauch Doppelzählungen, die sowohl den Energiegehalt der eingesetzten Brennstoffe als auch des erzeugten Stroms umfassen.
21) Ab 2010 enthält die Stadt und NUTS 2–Region Leipzig nicht die Ausgaben und Einnahmen des Kommunalen Sozialverbandes bzw. die Stadt und NUTS 2-Region Dresden die Ausgaben und Einnahmen der obersten Landesjugendbehörden.
22) Kernhaushalt und Sonderrechnungen des Landes sowie rechtlich selbstständige öffentlich-rechtliche Einrichtungen unter Landesaufsicht ohne Sozialversicherungsträger.
Die Sachsensumme enthält darüber hinaus Beschäftigte, deren Dienst-/Arbeitsort sich außerhalb Sachsens befindet.
23) Die Kreisgebietssummen enthalten die Daten der Landkreise (Landratsämter), kreisangehörigen Gemeinden und Verwaltungsverbände, die NUTS2-Regionen darüber hinaus die der Kreisfreien Städte. Das Ergebnis für den Freistaat Sachsen enthält zusätzlich zur Summe der Gemeinden und Gemeindeverbände die Daten des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen.
24) Grundsicherung für Arbeitsuchende, umgangssprachlich "Hartz IV"; Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
26) Berechnungen mit Gesamtbevölkerungszahl am 31. Dezember;
die Berechnung der Angaben je Einwohner erfolgte seit 2011 auf der Grundlage der fortgeschriebenen Einwohnerzahl auf Basis der Zensusdaten vom 9. Mai 2011
27) Kernhaushalte (einschl. Kommunaler Sozialverband Sachsen) und Sonderrechnungen der Gemeinden/Gv. sowie Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform unter kommunaler Aufsicht einschließlich Zweckverbände
28) Nur Empfänger von besonderen Leistungen nach §§ 4-6 AsylbLG.
29) Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen, technischen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
30) Primärdaten des Kraftfahrtbundesamtes, Flensburg / Angabe für Sachsen einschließlich unbekannter Kreiszuordnung
31) Eigenes Vermögen, Ersparnisse, Zinsen, Vermietung, Verpachtung, Altenteil, Lebensversicherung, Versorgungswerk, sonstige Unterstützungen wie BAföG, Vorruhestandsgeld, Stipendien, Leistungen aus einer Pflegeversicherung, Asylbewerberleistungen, Pflegegeld für Pflegekinder oder -eltern, Krankengeld, Elterngeld
32) Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass sich ab dem Berichtsjahr 2010 die Berechnungsvorschrift für den Gesamtschuldenstand aufgrund von Anforderungen der EU geändert hat.
34) Die Angaben der Kreisfreien Städte und Landkreise bzw. der NUT 2-Regionen sind ohne Unternehmen, die ihren Sitz nicht in Sachsen haben, aber deren Insolvenzabwicklung in Sachsen erfolgt. Diese Unternehmen sind nur in der Sachsensumme enthalten.
35) Methodischer Hinweis:
Die Hochrechnung des Mikrozensus erfolgt auf Basis der Bevölkerungseckwerte aus der Fortschreibung des mit Stichtag 9. Mai 2011 durchgeführten Zensus.
38) Kredit- und Versicherungsgewerbe; Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen, anderweitig nicht genannt
39) Ohne selbständige Landwirte in der Haupttätigkeit sowie ohne Personen, die kein Einkommen haben bzw. keine Angabe über ihr Einkommen gemacht haben, errechnet über Median
41) Einschließlich Absolventen/Abgänger von Schulen des 2. Bildungsweges
42) Einschließlich Sozialgeld, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung u. a. Hilfen in besonderen Lebenslagen
43) Fortschreibungsergebnis auf Basis der Ergebnisse des Zensus 2011
44) Schulen im Sinne der eingerichteten Schularten
45) Ohne Kurse an Beruflichen Gymnasien
46) Alle Träger wenden ab dem Jahr 2013 das doppische Rechnungswesen an.
47) Zu- bzw. Fortzüge über die Grenzen des jeweiligen Gebietes (Kreis, NUTS2, Land)
60) Einschließlich berufsbildende Förderschulen / Schulen im Sinne der eingerichteten Schularten
62) Wegen Überschneidung der einzelnen Leistungen nach dem SGB XII dürfen die Empfänger nicht zu einer Gesamtzahl addiert werden.
Die Angabe für Sachsen enthält alle Empfänger mit sächsischem Leistungsträger (auch außerhalb Sachsens wohnende).
Die regionale Zuordnung der Leistungsempfänger erfolgt nach ihrem Wohnort, unabhängig von der Art und dem Sitz des Sozialhilfeträgers, bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und den Leistungen nach 5. bis 9. Kapitel allerdings nur für Empfänger mit sächsischem Sozialhilfeträger.
Ein Bezug zu den Ausgaben der Sozialhilfe ist bei dieser Methode auf regionaler Ebene nicht möglich, da die Ausgaben nicht nur durch die Kreisfreien Städte und Landkreise, sondern zu einem erheblichen Anteil vom überörtlichen Träger bestritten werden.
63) Summenbildung über Empfänger mit dem Lebensunterhalt dienenden Leistungen:
- nach SGB II (Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitsuchende), "Hartz IV":
erwerbsfähige (ALG II) und nicht erwerbsfähige (Sozialgeld) Regelleistungsberechtigte
im Dezember; Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- nach SGB XII (Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch - Sozialhilfe):
Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel) in und außerhalb von Einrichtungen im Dezember und
Die regionale Zuordnung der Leistungsempfänger erfolgt nach ihrem Wohnort.
Beim SGB XII bei der Hilfe zum Lebensunterhalt nur Empfänger mit sächsischem Leistungsträger.
Die Angabe für Sachsen enthält beim SGB XII alle Empfänger mit sächsischem Sozialhilfeträger (auch außerhalb Sachsens wohnende).
64) Jung- und Mastschweine, Zuchteber
65) Pferde, Esel, Maultiere und andere
66) einschließlich bereits gedeckter Schafe unter 1 Jahr
67) ab 2010 Silomais mit 35 Prozent Trockenmasse, vorher Originalertrag
68) Betriebe mit 50 und mehr Schweinen bzw. 10 und mehr Zuchtsauen
Alle Fußnoten Ende
______________________________________________________________________________________ 63) Summenbildung über

References: § 28
 § 30
 § 48
 § 42
 § 1
 § 109
 § 264
 § 8