Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/ruwertalschule-waldrach-16557
Timestamp: 2019-04-25 18:18:30+00:00

Document:
Ergebnis: Ruwertalschule Waldrach
Ruwertalschule – Neubau Grund- und Realschule plus und Sanierung Mehrzweckhalle	, Waldrach/ Deutschland
wa-2021532
mit Silands Gresz + Kaiser Landschaftsarchitektur
Verfasser: Klaus Friedrich, Dr. Ute Poerschke, Stefan Zwink, Stephanie Gresz, Roberto Kaiser
Mitarbeiter: A. Koppold, R. Braunegger
Verfasser: Boris Dujmovic, Michael Schanné, Albert Urig
Mitarbeiter: Maryse Parr, Sascha Pawlik, Ben Stuka
Fachberater: Mettler Landschaftsarchitektur
mit BL9 Landschaftsarchitekten
Verfasser: Prof. Felix Schürmann, Ellen Dettinger, Jennifer Cebulsky, Mattias Roser
Mitarbeiter: Maximilian Blume, Teresa Pacher, Sina Rup, Patrick Frommeb19
Fachberater: Matthes Max Modellbaz, Herr Schmid
Verfasser: Michael Ragaller
Mitarbeiter: Monica Tusinean
Anerkennung: Schleicher Ragaller Architekten, Stuttgart
mit TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung
Verfasser: Ferdinand Heide mit TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung
Miterbeiter: Philipp Sontach, Stephan Buddatsch
﻿Nicht offener Realisierungswettbewerb
Die Grund- und Realschule plus Ruwertal in Waldrach ist in die Jahre gekommen. An den Gebäuden besteht zum Teil erheblicher Sanierungsbedarf, einige Gebäudeteile sind auch strukturell nicht mehr zeitgemäß nutzbar. Grundlegende Anforderungen der Barrierefreiheit können derzeit nicht befriedigend erfüllt werden. Vor diesem Hintergrund lobt der LandkreisTrier-Saarburg einen Wettbewerb für Sanierung und Neubau der Schule aus. Der Mehrzweckbau soll saniert werden; die Realschule plus, die Grundschule und das Verwaltungsgebäude sollen rückgebaut und ersetzt werden. Der bestehende Erweiterungsbau soll einen 2. Rettungsweg erhalten und künftig möglichst über alle Ebenen barrierefrei erschlossen werden. Der Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe liegt daher in einem funktional und gestalterisch qualitätsvollen Entwurf für Realschule plus und Verwaltung, der sich mit den vorhandenen Gebäuden zu einem schlüssigen Ensemble fügt.
Dabei spielt die Qualität der entstehenden Pausen- und Freibereiche eine entscheidende Rolle. Aufgrund der Hanglage des Schulstandorts stellt dies ein besondere Herausforderung dar. Die Wettbwerbsaufgabe richtet sich darum an Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten.
Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen stufenweise zu beauftragen: Grundleistungen der Objektplanung für Gebäude nach § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1 für den Ersatzneubau der Grund- und Realschule plus sowie für Modernisierung bzw. Instandsetzungen/Instandhaltungen des Bestandsbaus, Grundleistungen der Objektplanung für Gebäude nach § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1 für die Modernisierung bzw. Instandsetzungen/Instandhaltungen der bestehenden Sport- und Mehrzweckhalle sowie Grundleistungen der Objektplanung für Freianlagen nach § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 Nr. 11.1, jeweils Leistungsphasen (LP) 1-9. Weitere Informationen unter www.trier-saarburg.de/Ruwertalschule
: Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Bewerbungsunterlagen sind auf dem Postweg oder direkt an die unter I.3) genannte Adresse (Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Bürgerbüro, Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier) zu übermitteln. Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: „Wettbewerb Ruwertalschule – nicht öffnen!“. Der Architektenwettbewerb wird im Verhandlungsverfahren gemäß § 17 VgV durchgeführt. Die Angabe unter Ziffer IV.1) als „nichtoffener Wettbewerb“ bezieht sich ausschließlich auf die Definition gemäß § 3 Abs. 3 RPW 2013. Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen und zur Abgabe eines Honorarangebotes eingeladen. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden in der Anlage Zuschlagskriterien genannt. Der Auslober behält sich Änderungen der Auslobung und deren Anlagen vor, die sich in Folge der Beantwortung von Fragen im Rückfragekolloquium des Wettbewerbs ergeben. Weitere Bearbeitung, Nutzungsrecht Die Unterlagen der mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum des Auslobers. Die übrigen Wettbewerbsarbeiten werden auf Wunsch und nach Aufforderung innerhalb von 8 Wochen nach Ende der Wettbewerbsausstellung an die Teilnehmer zurückgesendet. Bezüglich der Nutzungsrechte gilt § 8 (3) der RPW 2013. Der Auslober wird im Anschluss an die Preisgerichtssitzung alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen auffordern und unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Im Entwurfsbereich des Wettbewerbs sind dies die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen nach § 34 HOAI, sofern das Bauvorhaben realisiert wird und einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den Leistungsphasen §33ff HOAI in Verbindung mit Anlage 10. Stufe 1 umfasst die Leistungsphasen 1 bis 3, Stufe 2 die Leistungsphasen 4 bis 7, Stufe 3 die Leistungsphasen 8 und 9. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird.

References: § 34
 § 34
 § 39
 § 17
 § 3
 § 8
 § 34
 §33