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Timestamp: 2016-04-29 14:08:46+00:00

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LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - 23.11.2005, 3 Sa 433/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Landesarbeitsgericht Kiel > Urteil vom 23.11.2005, Aktenzeichen: 3 Sa 433/05 LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Aktenzeichen: 3 Sa 433/05Urteil vom 23.11.2005
Rechtsgebiete:ArbGG, BUrlGVorschriften:§ 72a ArbGG, § 7 Abs. 3 BUrlG, § 7 Abs. 3 Satz 2 BUrlG, § 7 Abs. 3 Satz 3 BUrlG, § 7 Abs. 4 BUrlGStichworte:Urlaubsabgeltung, Übertragung, Folgejahr, Verlangen , dringende betriebliche Gründe, GeltendmachungVerfahrensgang:ArbG Neumünster 3 Ca 481 b/05VolltextUm den Volltext vom LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil vom 23.11.2005, Aktenzeichen: 3 Sa 433/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom LAG-SCHLESWIG-HOLSTEINLAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 229/05 vom 11.11.2005Bei der Berechnung des im Rahmen der Prozesskostenhilfe zur Verfügung stehenden Einkommens ist auch ein an den betreffenden Antragsteller gezahltes Kindergeld als Einkommen zu berücksichtigen.LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 5 Sa 277/05 vom 08.11.20051. Wird ein Schwerbehinderter entgegen § 82 Satz 2 SGB IX auf seine Bewerbung auf eine von einem öffentlichen Arbeitgeber ausgeschriebene Stelle nicht zum Vorstellungsgespräch geladen, obwohl ihm die fachliche Eignung für die zu besetzende Stelle nicht offensichtlich fehlt, begründet dies die Vermutung der Benachteiligung wegen der Schwerbehinderteneigenschaft i. S. v. § 81 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 SGB IX.
4. Maßstab für die Beurteilung der offensichtlich fehlenden fachlichen Eignung i. S. v. § 82 Satz 3 SGB IX sind stets das mit der Stellenausschreibung wiedergegebene Anforderungsprofil für die zu besetzende Stelle einerseits und die vom Bewerber eingereichten Bewerbungsunterlagen andererseits.LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 3 Sa 320/05 vom 03.11.20051.) Bei einer Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen kann sich im Rahmen der Feststellung der Zukunftsprognose aus der Gesamtheit des Krankheitsbildes eine persönliche konstitutionelle Schwäche und damit eine besondere Krankheitsanfälligkeit ergeben. Dann ist nicht entscheidend, dass die jeweilige individuelle Einzelerkrankung ausgeheilt ist.
3.) Es reicht nicht aus, die Einzeldiagnosen offen zu legen, die Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden und ohne näheren Vortrag pauschal unter Berufung auf des Zeugnis seiner Ärzte zu behaupten, die Einzelerkrankungen seien jeweils ausgeheilt, um die Indizwirkung der bisherigen Fehlzeiten zu erschüttern,
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