Source: http://mao-projekt.de/BRD/NOR/S-H/KB_Blinkfuer.shtml
Timestamp: 2017-04-26 05:56:23+00:00

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Kommunistischer Bund (KB): Schleswig-Holstein wird rot / Blinkfüer - Materialien zur Analyse von Opposition
Kommunistischer Bund (KB): Schleswig-Holstein wird rot / Blinkfüer
Die hier bisher leider nur lückenhaft (wir bitten um Ergänzungen) dokumentierte 'Schleswig Holstein wird rot' wurde zwar als Landesbeilage Schleswig-Holstein zum 'Arbeiterkampf' des Kommunistischen Bundes (KB) bezeichnet, erschien aber von Anfang an bereits mit einer eigenen Preisauszeichnung und wurde vermutlich auch unabhängig vom AK verkauft. Die Zeitung erschien vergleichsweise spät, da der KB in anderen Regionen bereits früher ähnliche Organe erstellte. Das Publikationskonzept grenzt sich ab von den kostenlosen Beilagen zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) des KBW (vgl. Okt. 1975), was dann durch die Umbenennung in 'Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein' noch deutlicher gemacht wird.
Beherrschende Themen sind zunächst der Antifaschismus, der Protest gegen die Sparpolitik, vor allem im Jugendbereich, die Lage der Frauen, Berichte aus Betrieben und Hochschulen sowie die Repression. Der Widerstand gegen Atomkraftwerke dagegen findet erst spät Erwähnung, wird dann aber schnell zum wichtigsten Bereich der Berichterstattung.
Kommunistischer Bund (KB): Schleswig-Holstein wird rot - Arbeiterkampf Landesbeilage, Jg. 1, Nr. 1, Juli 1975
Kommunistischer Bund (KB): Schleswig-Holstein wird rot - Arbeiterkampf Landesbeilage, Jg. 1, Nr. 2, Aug. 1975
Kommunistischer Bund (KB): Schleswig-Holstein wird rot - Arbeiterkampf Landesbeilage, Jg. 1, Nr. 3, Okt. 1975
Kommunistischer Bund (KB): Schleswig-Holstein wird rot - Arbeiterkampf Landesbeilage, Jg. 1, Nr. 4, Nov. 1975
Kommunistischer Bund (KB): Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein, Jg. 2, Nr. 3, März 1976
Kommunistischer Bund (KB): Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein, Jg. 2, Nr. 4, Apr. 1976
Kommunistischer Bund (KB): Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein, Jg. 2, Nr. 5, Mai 1976
Kommunistischer Bund (KB): Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein, Jg. 2, Nr. 6, Juni 1976
Kommunistischer Bund (KB): Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein, Jg. 2, Nr. 7, Sept. 1976
Kommunistischer Bund (KB): Blinkfüer - Zeitung des Kommunistischen Bundes für Schleswig-Holstein, Jg. 2, Extra GEW: Kampf der Bundessatzung!, o. J. (1976)
Der KB gibt erstmals seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Schleswig-Holstein wird rot' (vgl. Aug. 1975) für Juli als Landesbeilage zum 'Arbeiterkampf' (AK) zum Preis von 50 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Asoziales Vorpreschen der CDU-Landesregierung" der KB / Gruppe Lübeck zur Kürzung bei den Sozialleistungen bzw. zu den Sparmaßnahmen. Die Krankenhauszelle des KB / Gruppe Lübeck berichtet in "Gegen Krankenhausrationalisierung" von den Krankenhäusern Ost und Süd. In "Antifaschisten kriminalisiert!" wird sowohl aus Lübeck berichtet, als auch aus Eutin (vgl. 3.6.1975).
Berichtet wird von der DGB-Demonstration gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Neumünster (vgl. 31.5.1975).
Aus Flensburg wird von der Antifakommission der KB / Gruppe berichtet "100 Faschisten auseinandergejagt!" (vgl. 23.5.1975).
Aus Kiel wird berichtet in "Faschos eine Lektion erteilt" von der NPD, in "Doppelmoral" vom Vorgehen gegen Sexfilme, in "Maulkorb" durch die Uni-Einheit der Gruppe Kiel von den Gebäude-Nutzungs-Richtlinien. Die HDW-Betriebszelle berichtet in "BR-Fürst Böhm und Provokateure 'siegen'" auch von der KPD/ML und befasst sich in "Kasernenzustände?" mit der neuen Betriebsvereinbarung. Die Bezirksorganisation des KB / Gruppe Kiel berichtet in "Hinter 'Waldhof'" aus dem Kieler Frauen- und Mädchenheim Waldhof, welches zu den Marie-Christian-Heimen e.V. gehört. Enthalten ist auch eine "Dokumentation der Propaganda der KB-Gruppe Kiel zum 30. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus". In "Super-Erfolg für Super'linke'" wird berichtet über die KPD/ML und deren Propaganda gegen die Mauer der DDR.
In "NS-Verbrecher 13 Jahre lang gedeckt!" wird aus Schleswig berichtet über die Besetzung der Wohnung von Ernst Ehlers durch belgische Antifaschisten.
Quelle: Schleswig-Holstein wird rot Nr. 1, Kiel Juli 1975
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Schleswig-Holstein wird rot' (vgl. Juli 1975, Okt. 1975) für August als Landesbeilage zum 'Arbeiterkampf' (AK) zum Preis von 50 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Kampf der Sparpolitik!" der berichtet von Berufsschulen aus Elmshorn, Eutin, Flensburg, Kiel, Lübeck und Rendsburg.
Aus Eutin wird berichtet in "Faschistische Morddrohung!". Vom Antifa-Komitee Eutin (Sympathisanten des KB) erscheint "Nachträgliches zur HIAG-'Familienfeier'", aber auch der Artikel "Hans-Adolf Asbach muss endlich bestraft werden!".
Die Frauenkommission des KB / Gruppe Flensburg berichtet in "Frauen in Schleswig-Holstein: wie der letzte Dreck!" über arbeitslose Frauen bzw. Kurzarbeit in acht Flensburger Betrieben, u.a. bei Storno Electronic, aber auch über Entlassungen und ungleiche Löhne bei Danfoss sowie UVB-Ausschlußdrohungen und Funktionsentzug gegen IGM-Vertrauensfrauen bei Danfoss und FWN. Die Branchenzelle Holz/Kunststoff des KB / Gruppe Flensburg berichtet in "Flensburg: BR-Wahlen in Holzbetrieben" aus dem GHK-Bereich von den BRW bei der Tischlerei H. Grimm KG (23 Besch.) und der Holzverarbeitungsfabrik H. Brink (ca. 90 Besch.). In "Justiz gegen antiimperialistische Parole" wird berichtet von einem Prozess gegen den Presseverantwortlichen der KPD/ML, wobei es sich um eine Soldatenzeitung handelt.
Aus Kiel wird berichtet in "JZ-Initiative Elmschenhagen gegründet" sowie in "Kranke raus - Profite rein" durch eine Genossin aus der Uniklinik, aber auch durch die HDW-Betriebszelle in "Kiel: HDW-BV im Zeichen von Rationalisierung" über die Betriebsversammlungen in Dietrichsdorf und Gaarden am 4.7.1975, wozu dokumentiert wird die "Rede des Jugendvertreters". Die HDW-Betriebszelle berichtet auch aus der Lehrwerkstatt in "Auch auf HDW: 'Stellenweise Glatteis' - Kollegen werden bespitzelt" und in "KBW - chauvinistischer Mief" über dessen Stellungnahme zum Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus der SU bei HDW.
Aus Lübeck wird berichtet von der Fahrpreiserhöhung, gegen die die 'Aktionseinheit' demonstrierte. Berichtet wird durch die KB / Gruppe Lübeck auch im Artikel "Sparschweine sorgen sich um die Kapitalisten". Aus dem IGM-Bereich bzw. über den Umweltschutz wird berichtet in "Lübeck: Metallhütte schmutzt weiter!".
Aus Wyk auf Föhr im Kreis Nordfriesland wird berichtet in "Razzia gegen Jugendliche" bei der in einer Diskothek 45 Jugendliche festgenommen wurden.
Q: Schleswig-Holstein wird rot Nr. 2, Kiel Aug. 1975
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Schleswig-Holstein wird rot' (vgl. Aug. 1975, Nov. 1975) für Oktober als Landesbeilage zum 'Arbeiterkampf' (AK) zum Preis von 50 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Gegen die Ausplünderungs-Politik des Staates: Aktionseinheit wird demonstrieren!", in dem aufgerufen wird zur Demonstration in Kiel (vgl. 11.10.1975) und auch berichtet wird von den PHs Flensburg und Kiel. In "Solidarität mit der portugiesischen Revolution!" wird berichtet von der unter dem Motto "Portugal darf nicht das Chile Europas werden!" stehenden Solidaritätswoche vom 21.-27.9.1975.
Aus Eutin wird berichtet vom Jugendzentrum in "JZ Eutin: Wir lassen uns nicht länger verschaukeln!". Die Antifa-Kommission des KB / Gruppe Eutin berichtet in "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!" über Hans-Adolf Asbach.
Die KB / Gruppe Flensburg berichtet aus dem HBV-Bereich in "Flensburg: Spar-Zentrale will aktive Gewerkschafterin feuern". Berichtet wird von der Chile-Solidarität (vgl. 9.9.1973) und der Portugalsolidarität (vgl. 14.8.1973).
Aus Kiel wird berichtet von HDW, aber auch über "Politische Disziplinierung im Zivildienst" gegen einen ZDL im Kieler Frauen- und Mädchenheim Waldhof sowie im Artikel "JZI-Elmschenhagen: Kampf der bürgerlichen Jugendpolitik". Die Antifa-Kommission des KB / Gruppe Kiel berichtet über das "'Schleswig-Holstein-Treffen' in Kiel-Molfsee. Revanchistischer Geist hinter Volksfestfassade".
In "Kampf der Sparpolitik im Gesundheitswesen" wird durch die Krankenhauszelle 1 des KB / Gruppe Lübeck berichtet von der Auflösung der ÖTV-Betriebsgruppe Krankenhäuser und dem ÖTV-Ausschluss (UVB) von vier ihrer Mitglieder und der Entlassung von vier Beschäftigten sowie der Reorganisierung der Arbeit der Linken in der 'Initiative…', die Teil der 'Aktionseinheit' ist. Berichtet wird von der Portugalsolidarität (vgl. Aug. 1975).
Der KB / Gruppe Mölln berichtet in "JU Kreis Lauenburg: extrem rechts" u.a. über einen tätlichen Angriff eines CDU-Anhängers in Mölln, aber auch aus Ratzeburg, sowie in "Kreis Lauenburg: Blei in der Luft, Gift im Trinkwasser" über die geplante Ansiedelung der Chemische Werke München (CWM) Bärlocher in Lauenburg, wobei auch aus Marckolsheim berichtet wird, und über die geplante Industriemülldeponie in Groß Weden. In "Prügelstrafe in S.-H. wieder eingeführt" wird berichtet von der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg. Berichtet wird auch von der Portugalsolidarität (vgl. Aug. 1975) in Mölln und Ratzeburg. in "Da lacht der Kommunist" wird berichtet über die Erlebnisse des JU-Vorsitzenden von Schwarzenbek in der DDR bzw. Ostberlin.
Sympathisanten des KB in Husum berichten aus Vollerwiek, Kreis Nordfriesland über eine "Zwangseinweisung in Bruchbude". Aus Nordfriesland wird auch berichtet in "Wyk auf Föhr: Super-katastrophale Schulverhältnisse" sowie in "Militaristen setzen auf Kinder und Jugendliche" zum besuch der Bundesmarine in Wyk. Sympathisanten des KB in Niebüll berichten in "'Wenn das Judenblut…'" von der Kreisberufsschule.
Aus Plön wird berichtet: "'Aktion Jugendzentrum' auf die Strasse gesetzt!", aber auch aus Dersau bei Plön in einem Leserbrief "Minister als Brandstifter ertappt", da dieser Stroh auf seinen Feldern verbrannte.
Ein Genosse aus Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) berichtet "Gegen Pfaffenbrut und CDU-Gekläff: JZI-Schafflund im Kampf geboren!".
Q: Schleswig-Holstein wird rot Nr. 3, Kiel Okt. 1975
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Schleswig-Holstein wird rot' (vgl. Aug. 1975, Feb. 1976) für November als Landesbeilage zum 'Arbeiterkampf' (AK) zum Preis von 50 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Aktionseinheit demonstrierte" zur Demonstration in Kiel (vgl. 11.10.1975). In "KBW gegen AE-Politik: diesmal andersrum" wird die Kritik des SSB Hamburg an der Hamburger Stellungnahme des KBW zur AE dokumentiert. Bekanntgegeben wird die Absicht, den Namen der Zeitung zu ändern, um sich vom KBW und dessen KVZ-Beilagen abzugrenzen.
Aufgerufen wurde durch das Leitende Gremium des KB am 26.10.1975: "Eine breite Bewegung für die Unterstützung der portugiesischen Revolution organisieren!".
Aus dem 'Rebell'-Extra werden übernommen die Artikel "Kampf dem Lohnabbau!" und "Zentrale DGB-Veranstaltung in Dortmund: Ein Alibi für die tagtägliche Sabotage des Kampfes der Arbeiterjugend!" zur Demonstration gegen die Jugendarbeitslosigkeit am 8.11.1975.
Von der Landesleitung Schleswig-Holstein des KB wird berichtet über die "SV-Wahlen an S.H.-Berufsschulen", wobei an 14 von ca. 35 Schulen auch die Aktionseinheit (AE) kandidierte, von der bisher ca. 35 Kandidaten zu Klassensprechern und 12 von diesen auch zu Tagessprechern gewählt worden seien. Die SVen der GBS Flensburg und der KBS Mölln seien aus der AE ausgeschieden. Berichtet wird auch von den Repressionen gegen die AE an der Berufsschule Lübeck.
Die KB/Gruppe Eutin berichtet aus dem GHK-Bereich über "Heimog/Mölln: Erst in Portugal, dann im Knast" sowie vom Jugendzentrum in den Artikeln "JZ Eutin. das KOOB unterstützen und nutzen!" und "JZ Eutin: Neubau eines JZ 'gegenwärtig nicht drin'".
Die Antifa-Kommission des KB/Gruppe Flensburg berichtet in "'Verkehrskontrolle'" von der RAF-Fahndung und in "Begünstigung im Amt…" über die Flensburger Justizbehörden bzw. über Walter Mantwitz, DruPa- und betrieblicher Funktionär bei Severin Schmidt, über die NPD und Thies Christophersen. Um diesen geht es auch in "'Erweitertes Geschichtsbewusstsein'". Die Danfoss-Zelle des KB/Gruppe Flensburg berichtet "Flensburg: Linker Betriebsrat ausgeschlossen". Berichtet wird auch über in "Nazi-Pflichtverteidiger bei ML-Prozess" über ein Verfahren gegen eine KPD/ML-Soldatenzeitung.
Aus Kiel berichtet die Berufschulanleitung der KB/ Gruppe in "Fortschrittliche SV unter Beschuss der Schulleitung!" von der G I, u.a. über eine Kfz-Mechaniker-Klasse. In "SDAJ: Fest an der Seite der Berufsverbot-Befürworter" wird ebenfalls berichtet von der G I. In "Politischer Prozess gegen den KB" geht es um Beleidigung eines Berufsschuloberlehrers an der G I und des Betriebsratsvorsitzenden bei Hell (IGM-Bereich). Darum geht es auch in "Pech gehabt, Herr Dittner!". Die KB/Gruppe Kiel berichtet in "'Unbekannte' knackten Wagen und klauten Plakate" über eine mutmaßliche Polizeiaktion. Ein Kieler Genosse befasst sich in "'Das 'deutsche Denkmal' wird 70'" mit dem Boxer Max Schmeling. Berichtet wird vom 24.10.1975 aus Gaarden und Dietrichsdorf von der "Betriebsversammlung auf der HDW/Kiel", um die es indirekt auch geht in "KBW zur HDW-BV. Ganovenberichterstattung". Berichtet wird auch "HDW: Lehrlingsfeinde organisieren sich". Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Bombendrohung bei Hertie". Die Metallzelle berichtet in "Kieler Jugendamt - Kumpanei mit Reaktionären" aus einem Kleinbetrieb über Repressionen gegen einen Lehrlinge wegen langer Haare. Die Metallzelle II berichtet von Danfoss in "Kiel: Kurzarbeit und Entlassungen". Ein Kieler Genosse berichtet im Artikel "Landesberufsschule Rendsburg: Radio- und Fernsehtechnikerlehrlinge kämpfen um Tarifverträge" aus dem HBV-Bereich. Die Uni-Gruppe Kiel berichtet aus der Universität in "Kampf dem Ordnungsrecht!" sowie über "Jusos kontra AStA - Demagogen übelster Art!". In "'…der da ist schwul!'" wird berichtet über eine Flugblattverteilung der Homosexuellen Aktionsgruppe Kiel (HAKI). Berichtet wird aus einem Jugendzentrum in "Jugendheim Suchsdorf: Gegen Spitzel- und Polizeimethoden des Vorstands - Jugendkomitee gegründet".
Aus Neumünster wird in "NMS: Jugendfeindlichkeit der Stadt erneut unter Beweis gestellt!" berichtet von der Aktion Jugendzentrum (AJZ).
Die Sympathisanten des KB Plön fragen "Wer ist Schäfer?", wobei es sich um den Landesschuldirektor handelt.
Q: Schleswig-Holstein wird rot Nr. 4, Kiel Nov. 1975
Die KB/Gruppe Eutin / Plön berichtet in "Neonazis machen sich 'das fenster' zum Sprachrohr" über eine Zeitschrift für die Ehemaligen der Eutiner Gymnasien und Neustettiner Schulen. Die Sympathisanten des KB / Plön berichten in "'Die Frauen standen ihren Mann'" vom Bund der Vertriebenen (BdV).
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Blinkfüer' (vgl. Feb. 1976, Apr. 1976) Nr. 3 für März heraus mit dem Leitartikel "§218. 220 demonstrierten in Flensburg" (vgl. 21.2.1976). Berichtet wird auch von der MTR der IGM in "Metalltarifrunde in Flensburg", u.a. über die Lehrlinge bei der FSG. In "'Wer nicht arbeiten will, kann ja nach Hause gehen'" wird berichtet aus den Mürwiker Werkstätten für Behinderte. Berichtet wird von der Lehrstellensuchen bei der Sparkasse Flensburg (HBV-Bereich) und die Jugendkommission des KB / Gruppe Flensburg fragt zur Jugendarbeitslosigkeit: "Nur noch 'Jobs' gefragt?". Berichtet wird von der Spendensammlung für den MIR durch das Chilekomitee, die 569,40 DM erbrachte. Die Druckzelle berichtet in "Privatflüge aus Steuergeldern" über die Flensburger Flughafenbetriebs GmbH.
In "4. Partei auch in Schleswig-Holstein" wird von der Gründung der AVP berichtet. Die KB / Gruppe Mölln berichtet über "SPD und Jusos in Schleswig-Holstein", u.a. in "Jusos-Landeskonferenz: lammfromm!". Ein Spendenaufruf ergeht wegen Antifa-Verurteilungen bzw. -Prozessen in Eutin, Flensburg, Lübeck und Mölln.
Die KB / Gruppe Mölln berichtet aus dem Herzogtum Lauenburg und dem Kreis Stormarn aus der SPD vom "Nachfolgestreit um das Bundestagsmandat"
Aus Kiel wird berichtet vom Protest gegen den §218 (vgl. 12.2.1976), wozu auch dokumentiert wird die "Grußadresse des Kreises kritischer Gewerkschafter in der HBV an die Teilnehmer der Demonstration gegen den §218 in Kiel" und vom Frauentag am 8. März. Ein Kieler Genosse berichtet in "Polizeiüberfälle auf Gegner des §218" vom Angriff auf das §218-Komitee des KBW am 7.2.1976. Von der Uni Kiel wird berichtet in "Jusos setzt sich für Berufsverbote ein!", in "KBW weiter frauenfeindlich!" wird von der Arbeitsgruppe Frauen im KB dessen Position zum §218 in der 'KVZ-Ortsbeilage Kiel' vom 26.2.1976 kritisiert. Eine Kieler Sympathisantin berichte "Kurze Finger - Verbrecher" aus der Universitätsklinik, die Antifakommission des KB / Gruppe Kiel befasst sich in "Die Deutschen am stärksten bedroht?" mit der Anthropologie und in "Bulle auch mal verknackt!" mit einer Verurteilung wegen Polizeigewalt. Man äußert sich auch "Zur 'Oman-Woche' in Kiel" (vgl. 28.2.1976), zwei Leser berichten in "'Verkehrskontrolle' - Polizei will imponieren!" und von der Max-Planck-Schule Kiel wird erneut berichtet vom Bund Volkstreuer Jugend (BVJ).
Die Metallzelle I des KB / Gruppe Lübeck berichtet vom "Warnstreik im Drägerwerk" am 13.2.1976 aber auch von der Bundesbahn in "DB-Rationalisierung: Lübeck stark betroffen". Berichtet wird auch über die AVP in "4. Partei in Lübeck". Die Antifa-Kommission des KB / Gruppe Lübeck berichtet über den Bombenalarm im Bahnhof am 3.2.1976, die Bezirkseinheit des KB / Gruppe Lübeck berichtet vom Tag der Offenen Tür bei der Bundeswehr in der Trave-Kaserne am 15.1.1976, aber auch in "Pfeilpfadfinder in Lübeck: Auf militaristischen Pfaden". In "Jochen Dürings letzter jugendfeindlicher Vorstoß" wird berichtet vom Fachgymnasium Friedrich-List-Schule.
Die Metallzelle II des KB/Gruppe Kiel berichtet in "Neumünster: Jugendpfleger gefeuert!" von der Aktion Jugendzentrum (AJZ).
Ein KB Genosse aus Husum berichtet in "Vorgezogener Kriegsdienst" von der Marienfliegerlehrgruppe auf Sylt.
Genossen aus Neustadt berichten über die "U-Boot Kollision" in der Neustädter Bucht. Ein Eutiner Genosse berichtet in "'Heimatschützer' üben mit Kampfgas!" vom Heimatschutzkommando (HSK) 13. Die Antifa-Kommission des KB / Gruppe Kiel berichtet aus Eutin und Neustadt: "'fenster'-Redaktion offenbart sich!".
Der KB im Kreis Steinburg/Pinneberg berichtet in "Betrüger am Werk" aus Itzehoe über einen Punschverkauf der JU für Sturmflutopfer, der nur dem Werftbesitzer Ebsen zugute kam.
In "Bullen gegen §218-Agitation" wird durch die KB / Gruppe Eutin / Plön berichtet von der Kreisberufsschule Plön.
Berichtet wird: "Jugendzentrum Kappeln jetzt auch dicht!".
Q: Blinkfüer Nr. 3, Kiel März 1976
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Blinkfüer' (vgl. März 1976, Mai 1976) Nr. 4 für April heraus mit einem Titelbild zum 1. Mai. Berichtet wird von der "Afrika-Veranstaltungsreihe in Schleswig-Holstein" in Flensburg, Lübeck und Kiel. In "Vorankündigung" wird eine Aufklärungsbroschüre für Frauen in Aussicht gestellt. Die Jugendkommission des KB/Gruppe Flensburg berichtet in "Kinder ausländischer Kollegen immer im Nachteil" über die im September 1975 insgesamt 10.388 ausländischen schulpflichtigen Kinder in Schleswig-Holstein. Aus dem GEW-Bereich wird berichtet in "Schleswig-Holstein: Programm zur Verbesserung des Unterrichtsangebots. Im Sinne der Reaktion - gegen Schüler, Eltern und Lehrer" über das am 13.3.1976 von Kultusminister Braun vorgestellte Programm. Berichtet wird "JU-Landestag: Immer noch reaktionärer" und "CDU-Landtagsfraktion will in W.-Berlin provozieren".
Ein Metallgenosse des KB / Gruppe Lübeck berichtet aus dem Kreis Bad Segeberg aus Wahlstedt in "'Terrot' soll geschlossen werden!".
Berichtet wird aus Dithmarschen: "Jugendzentrum Heide jetzt auch dicht!"
Die Danfoss/Storno-Zelle des KB/Gruppe Flensburg berichtet in "Massenentlassungen bei Danfoss geplant". Berichtet wird von der Jugendarbeitslosigkeit mit Hilfe des 'Flensburger Tageblatts' in "'Ausbildung' zum Hilfsarbeiter" über einen Modellversuch mit einer einjährigen Ausbildung zum Werkzeugmaschinenwerker. In "Metallerklasse wehrt sich!" berichtet die Metalljugendzelle des KB/Gruppe Flensburg aus der Unterstufe der Gewerblichen Berufsschule. Die Antimilitarismus Kommission des KB / Gruppe Flensburg berichtet in "Von-Briesen-Kaserne, Flensburg-Weiche: Neue Werbungstricks beim 'Bund'" von einer Informationsveranstaltung der Bundeswehr für Rekruten, Schüler und Erwachsene. Der KB/Gruppe Flensburg berichtet auch:"
'KPD/ML'-Mitglied wegen 'Wehrkraftzersetzung' verurteilt
Zu 3.600,- DM Geldstrafe verurteilte die 1. Große Strafkammer des Flensburger Landgerichts ein 'KPD/ML'-Mitglied aus Neumünster wegen 'Wehrkraftzersetzung'. Das ist schon der zweite Fall dieser Art in den letzten Monaten, der vor dem Landgericht verhandelt und verurteilt worden ist. Ein weiteres Verfahren gegen einen Presseverantwortlichen der linken Zeitung 'Arbeiter und Soldat' ist anhängig. Offenbar spezialisiert man sich bei dem Gericht.
Dem 'KPD/ML'er wurde vorgeworfen, während eines Manövers von NATO-Truppen in den Landkreisen Steinburg und Segeberg Flugblätter mit der Überschrift 'Kampf dem Manöverterror' an Bauern verteilt zu haben. Darin sei die Zerstörung der Felder und Landschaft angeprangert worden und die am Manöver teilnehmenden Soldaten zum Ungehorsam aufgefordert worden. (Wohl aus besseren tagen der 'KPD/ML'?)
Diese Meinungsäußerung hält das Gericht für strafbar."
Es erscheint auch folgende:"
Zu dem bericht im letzten BLINKFÜER 'Sammlung für den revolutionären Widerstand' bittet uns das Flensburger Chile-Komitee um eine Richtigstellung.
Entgegen der Mitteilung des Chile-Komitees an uns über seine Sammlung war in der Überschrift das Emblem des MIR verwendet worden, wodurch der Eindruck entstehen konnte, daß die Sammlung für den MIR gewesen sei.
Das Chile-Komitee weist demgegenüber darauf hin, daß seine Sammlung, wie in dem Artikel übrigens richtig vermerkt ist, für die revolutionäre Arbeit eines 'Widerstandskomitees in Santiago' bestimmt war und damit nicht für den MIR.
Erfreulich ist, daß diese Haus- und Straßensammlung inzwischen den Stand von 1200,- DM erreicht hat."
Aus Kiel wird in "Protest gegen Kapazitätsverordnung des Kumis" berichtet von der FHS für Sozialwesen. In "Von Anfang bis Ende Reaktionär" berichtet die Antifa-Kommission des KB / Gruppe Kiel von der Reichsgründungsfeier der Vereinigung alter Herren des Coburger Convents. Die Uni-Zelle II berichtet in "'Cheruscia' rassistisch aufgegeilt!" vom Filmclub dieser Burschenschaft an der Uni Kiel, wo der Film Mandingo über "Negersklaven" angekündigt wurde. Berichtet wird auch aus Kiel über einen "Mordanschlag auf Plakatkleber" durch einen Taxifahrer, dessen Nummernschild genannt wird.
Die KB/Gruppe Lübeck berichtet vom Frauenfest (vgl. 2.4.1976), aus dem IGM-Bereich vom "Streik der Heizungsbaukollegen!" (vgl. 9.4.1976) aber auch in "Knochenmühle Schmalbach. Frauen lassen sich nicht mehr alles gefallen!" bzw. über die noch zu gründende IGM-Frauengruppe.
Die KB / Gruppe Eutin / Plön berichtet in "Wie die SPD-'Linke' die Bundeswehr kritisiert" über Jochen Steffen. In "Mörder tot" wird aus Eutin berichtet über Hans-Adolf Asbach. In "Skrupellose Menschenverachtung" wird berichtet über einen Arzt aus Schönberg.
Die KB/Gruppe Kreis Steinburg/Pinneberg berichtet vom Ludwig-Meyn Gymnasium in "Uetersen: So läuft die Studienstufe" über die Oberstufenreform (OSR).
Die Zelle HBV/ÖTV des KB/Gruppe Gruppe Flensburg berichtet in "Kappeln. Ausbildung im Akkord" aus dem GTB-Bereich aus der Näherei Steilmann (120 Beschäftigte) über die 12 Auszubildenden.
Q: Blinkfüer Nr. 4, Kiel Apr. 1976
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Blinkfüer' (vgl. Apr. 1976, Juni 1976) Nr. 5 für Mai heraus mit einem Titelbild von Klaus Staeck "Freiheit oder Sozialismus Kameraden! Landtagspräsident Dr. Helmuth Lemke (CDU) Gau Schleswig-Holstein" und dem zugehörigen Artikel "CDU in Aktion" zum Angriff auf das Bild in einer Ausstellung in Bonn und zur Entfernung eines Posters davon an der PH Flensburg sowie dem verzicht auf das Plakat durch den AStA der Uni Kiel, wo die Studenten der Juristischen Fakultät protestierten. Auf der Rückseite ruft eine Staeck-Plakat auf zur "Solidarität mit Chile!". Die PH-Zelle des KB / Gruppe Flensburg berichtet in "Juso-'Tribunal' gegen Berufsverbote. Das war wohl nichts".
Im Artikel "Streik an den Fachhochschulen" wird von den FHS u.a. aus Kiel bekanntgegeben:"
Während der Fachbereich Gestaltung sich inzwischen mehrheitlich für einen Streik ausgesprochen hat, der FB Betriebswirtschaft bereits ein en eintägigen Warnstreik durchgeführt hat, die FBs Technik, Eckernförde und Sozialwesen sich mehrheitlich für 'Aktionswoche mit eintägigem Streik' entschlossen haben, sind bislang von den Fachbereichen in Flensburg, Neumünster und Rendsburg noch keine derartigen Beschlüsse bekannt."
In "Landesweite KBW-Demo: Ein einziger Betrug" wird berichtet von deren Unterstützung in Kiel durch 14 studentische Initiativen, 5 Schülervertretungen (aber nur von einer Berufsschule, der BS 2/3), 4 GEW-Initiativen, dem BgÄ und dem ÖTV-KJA, aber auch von der Nichtunterstützung durch die Fachschaftsgruppe Agrar Kiel, die SV der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll und die SV der Staatlichen Bildungsanstalt Flensburg sowie der Ablehnung des Projekts durch die GEW-Studentengruppe Flensburg, die vielmehr im Juni eine Veranstaltung organisieren wolle, was der KB unterstütze.
Die Antifa-Kommission der KB-Kiel berichtet in "Bewaffneter Provokateur zur Strecke gebracht" von einem versuchten Übertritt über die DDR-Grenze. Berichtet wird auch in "Wahlkampf a a la Sonthofen" von der CDU bzw. vom JU-Landestag am 4.4.1976. In "Bei Hitler abgeguckt" heißt es:"
'Die Theorien der Marxisten sind Wünsche, die in den Bereich der Wahnvorstellungen hineingehören' - so stand es am 4.4.76 im 'Flensburger Tageblatt'.
Den politischen Gegner zum 'minderwertigen Geisteskranken' abzustempeln, um ihn dann zu vernichten - das waren die Methoden der Hitler-Faschisten.
Das Zitat stammt indessen von CDU-Justizminister Schwarz.
Er sollte auf der Suche nach 'Verfassungsfeinden im Öffentlichen Dienst' bei sich selbst anfangen!".
Die Metallzelle des KB / Gruppe Kiel berichtet in "MAK - Meine armen Knochen. Warnstreik gegen Akkordkürzungen" vom 12.5.1976. Die Klinik-Zelle berichtet in "Weg mit der Köppen" von der Krankenpflegeschule der Unikliniken (ÖTV-Bereich). Die Zelle fordert auch "Verträge für alle Extrawachen".
Die Arbeitsgruppe Frauen des KB/Gruppe Kiel berichtet in "SPD - Frauenfeindliche Verarschung" von einer Juso-Veranstaltung am 6.5.1976. Nach einem Flugblatt der Uni-Frauengruppe wurde der Aufruf "Studium mit Kind - Helfen wir uns selbst!" verfasst. Einige Frauen im KB / Gruppe Kiel kritisieren die Spontizeitung: "'Kieler Fresse' mit frauenfeindlichem Mundgeruch". Berichtet wird über eine Anti-Film "Aktion gegen die 'Geschichte der O'". Von der Universität wird berichtet über den "Warnstreik am Fachbereich Agrar" und durch die Uni-Zelle II in "Möller schlägt zu!" vom Institut für Soziologie, in "Erneute Maulkorbaktion" vom Sportforum und in "Kiel: Vier Studenten verurteilt" von einem Prozeß wegen einer Aktion am Fachbereich Mathematik / Naturwissenschaften. Berichtet wird aus Kiel unter der Überschrift "Bullen Terror" in vier Meldungen "Pom. Kliesow deckt Mordanschlag!"; "Die Bullen werden immer frecher"; "…auf Menschenjagd!" und "Nächtliche Polizeistreife: 'Hände aus der Tasche!'". Berichtet wird auch in "Konterrevolutionäre provozieren Demokraten / Mass Los" vom Überkleben der 1.Mai-Plakate durch die KPD/ML. Angekündigt wird das Strassenmusikfestival in Kiel vom 11.-13. Juni 1976, berichtet wird vom Rolling Stones Konzert in der Ostseehalle am 2.5.1976.
Aus Kiel wird auch berichtet:"
Faschisten laufen ein
Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel wird in den kommen Wochen Gastgeber des Kriegsschulschiffes 'Libertad' des argentinischen Faschistenregimes sein. Beladen mit 'Stipendiaten' auch anderer faschistisch beherrschter Länder wie z.B. Chile, Bolivien, Uruguay, Südafrika (Azania,d.Vf.), Paraguay - und bezeichnenderweise der USA! - ist die Fregatte am 22. Mai zu ihrer 'Instruktionsfahrt' ausgelaufen um ihrerseits Kriegshäfen des faschistischen Brasilien (Rio de Janeiro, Fortaleza), Elfenbeinküste (Abidjan), Spanien (Santa Cruz de Teneriffa) anzulaufen… und Kiel, Kriegshafen der BRD. Eine aufschlußreiche Route des braunen Kriegsschiffes!
Gegen diese Provokation muß der massivste Protest der gesamten fortschrittlichen Öffentlichkeit Kiels organisiert werden!"
Aus Westerland auf Sylt wird berichtet in "Keine Geldstrafe wegen 'Führergeburtstag'".
Aus Ostholstein wird berichtet in "Eutin. Faschisten in der 'Stadt-Mühle'".
Die KB / Gruppe Kreis Pinneberg / Steinburg berichtet in "Pinneberg: Sparpolitik immer krimineller" vom Kreis Pinneberg bzw. den fünf Kreiskrankenhäusern.
Aus Preetz bzw. Rethwisch wird berichtet über "Faschistische Solidarität" mit der Republik Südafrika.
Die Frauengruppe Kappeln berichtet in "Kappeln. Frauenfeinde schlagen zu" vom verbotenen Protest gegen den § 218 an der Klaus Harms Schule.
Q: Blinkfüer Nr. 5, Kiel Mai 1976
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Blinkfüer' (vgl. Mai 1976, Sept. 1976) Nr. 6 für Juni heraus mit dem Leitartikel "CDU eskaliert Auseinandersetzung um Staeck-Plakat" in dem berichtet wird von der PH Flensburg. Ein Artikel berichtet über die "Staeck Plakate zur Zeit meist verbotene Meinungsäußerung in der BRD". In "Typisch Sozialdemokratisches" werden Jochen Steffens Äußerungen zu Lemke kritisiert.
Aus dem gesamten Schleswig-Holstein wird berichtet im zweiten Leitartikel "Lehrerarbeitslosigkeit eskaliert". In "Tarifabschluß in der Chemie-Industrie" geht es um die CTR. Im Artikel "Streik der Heizungsbauer" wird berichtet aus Flensburg von der Firma Opfermann, aus Rendsburg von Firmen Heinemann und Heermann und aus Lübeck von Rudolf Otto Meyer (ROM). In "Zwei neue Berufsverbots-Prozesse" geht es um Fälle in Kiel und Flintbek.
Die PH-Zelle des KB / Gruppe Flensburg fordert "Unterrichtsausfall - Nein! Stellt alle Lehrer ein!". Berichtet wird aus Flensburg durch eine Genossin in "'Ärztlicher Kunstfehler'" von einer Totgeburt in einem Flensburger Krankenhaus und in "Flensburg: Urabstimmung bei Förde-Reederei" aus dem ÖTV-Bereich bzw. von der dort streikbereiten DAG. Berichtet wird auch über die "JV-Wahlen auf der FSG" wo drei SDAJler die meisten Stimmen erhielten, aber auch zwei Linke gewählt wurden. Ein Soldatengenosse aus Flensburg berichtet über "Wehrmacht-Erfahrungen", die Antimil-Kommission des KB / Gruppe Flensburg berichtet in "Prozess gegen KB" von der Anklage gegen die Soldatenzeitung 'Arbeiter und Soldat'.
Die SDKB / Husum stellen zu den kommunalen Preiserhöhungen fest "Husum's Stadtverordnete brauchen Hilfe".
Die Metallzelle des KB/Gruppe Kiel berichtet in "Wulff: Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen" aus der Großwäscherei und Reinigung Heinrich Wulff (ca. 120 Beschäftigte). In "KBW wie immer frauenfeindlich" wird von der Uni-Frauengruppe berichtet. Von der Universität wird auch berichtet in "Uni-Präsidium im Wahlkampf" sowie über den "Warnstreik am Fachbereich Physik". In "Eine Hand wäscht die andere" geht es um den Freispruch eines Arztes, dessen Patientin starb. Von HDW Kiel wird berichtet in "JV-Wahlen. Niederlage für die Linke", in "Neue JV verhindert Chile-Solidarität!" und in "Otto Böhm schlägt wieder zu!". In "Faschistischer Gleichklang" wird berichtet über Arbeitslose aber auch über NPD-Propaganda an der Uni Kiel. Die Antifa-Kommission des KB/Kiel berichtet in "Bundeswehr schafft neue Arbeitsplätze" und aus Kiel-Suchsdorf über eine "Erfolgreiche Bürgerwehr", von der Kieler Woche wird berichtet über "Militarismus und Geschäftemacherei".
Nach einem Flugblatt der Frauengruppe Mölln wird berichtet über eine Vergewaltigung.
Aus Ostholstein wird berichtet aus Eutin über die "Chile-Veranstaltung der Frauengruppe" sowie in "Jusos contra Berufsverbote?".
Q: Blinkfüer Nr. 6, Kiel Juni 1976
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein 'Blinkfüer' (vgl. Juni 1976, Sept. 1976) Nr. 7 für September heraus mit dem Leitartikel "Nur 85 arbeitslose Lehrer?" der PH-Zelle des KB/Gruppe Flensburg, der auch berichtet von der dortigen Demonstration am 19.8.1976. Die PH-Zelle berichtet auch in "'Mami, Mami, es war alles ganz anders!'" von der Dokumentation 'Volksfront an den Hochschulen' von CDU und RCDS, über die "Offene Zusammenarbeit zwischen Kapitalisten und Hochschulen!", in "Jetzt auch MEKs an Schulen" sondern vom Mobilen Einsatzkommando Schulaufsicht, in "Arbeitsamt erpreßt arbeitslose Lehrer" und in "Flensburg: Ausschlußdrohungen gegen linke GEW-Kollegen" von den UVB. Die Betriebszelle Storno Flensburg berichtet in "Storno: Frauen kämpfen" aus dem IGM-Bereich. Veranstaltungen werden aus Flensburg angekündigt von der Frauengruppe und der GEW-Studentengruppe. Die Kleinbetriebszelle des KB/Gruppe Flensburg in "Jugendarbeitsschutzgesetzt wird unterlaufen" vom JuArschG bzw. der Kaufmännische Berufsschule und den Lehrlingen am Kraftfahrtbundesamt sowie von der Gewerblichen Berufsschule über die Zahnarzthelferinnen. Die Druckzelle berichtet in "Flensburger Tageblatt: Kollegen gegen Sonderbeitrag", die FSG-Zelle in "Lot di nich verblüffen".
Die Frauenkommission des KB / Gruppe Flensburg berichtet in "Jensen droht mit Anzeige" über die Verteilung eines Flugblatts durch Frauengruppen in Flensburg, Heide, Husum, Kappeln, Neumünster und Schleswig gegen das Eheinstitut Jensen (Neumünster / Süderbrarup), welches Reisen nach Thailand anbietet. In "Der 'neue' §218 - kaum besser als vorher" wird durch die Frauenkommission des KB / Gruppe Flensburg berichtet über die "lediglich" 17 offiziellen sowie die zwei Modellberatungsstellen in Flensburg und Rendsburg.
In "'Straße frei!' - für bürgerliche Parteien" wird berichtet von Polizeischikanen aus Kiel, Lübeck und Flensburg. Von der KB/Gruppe Flensburg kommen auch "Praktische Hinweise" zur Konfrontation mit der Polizei.
Eine Genossin der Krankenhauszelle des KB/Gruppe Kiel berichtet in "Uni-Kinderklinik Kiel: In Gottes Namen gegen Frauen!". Berichtet wird auch über die "Libanon-Veranstaltung in Kiel" (vgl. 19.8.1976), eingeladen sowie zur Veranstaltung "Frauen gegen bürgerliche Parteien" in der Gaststätte Waidmannsruh in Kronshagen am 8.9.1976. Die Betriebszelle HDW Kiel berichtet in "Wieder tödlicher Unfall auf HDW/Kiel", "HDW/Kiel weitere Entlassungen" und vom 6.9.1976 in "4 Betriebsräte entlassen. Massives Polizeiaufgebot gegen Werftkollegen bei HDW/Kiel".
In "Jagd auf Politposter. SPD mit von der Partie" wird berichtet von Staeck-Postern im Sozialwirtschaftlichen Gymnasium Gellerstraße Kiel und im Jugendzentrum Neustadt sowie von 'Rebell'-Postern an der Uni Kiel und:"
Mit einer Anzeige im 'Ostholsteinischen Anzeiger' und ausgesetzten 100,- DM Belohnung ließ die SPD nach 'Unbekannten' fahnden, die das Poster in der Stadt verklebt hatten.
Die Jusos haben vor einiger Zeit eine Berufsverbote-Veranstaltung in Eutin gemacht, wollten aber mit dem KB keine Absprachen treffen. Bis jetzt arbeiten sie in der gegründeten Arbeitsgruppe gegen Berufsverbote nicht mit!
Lübeck, Juso-Kreisbüro
Ein offenbar ebenfalls 'Unbekannter' hat im Juso-Kreisbüro das Rebell-Poster platziert, wo es sogar hängen gelassen wurde. das Plakat soll in der SPD für einigen 'Wirbel' gesorgt haben. Auch das gibt's"
Die KB/Gruppe Lübeck berichtet in "Erneutes Ausschlußverfahren" über ein solches (UVB) gegen einen Vertrauensmann bei Schmalbach-Lubeca und Mitglied der IGM-Jugendgruppe. Gefragt wird von ihr zum DGB KJA "Was soll der KJA?".
In "'Kommunistensau!'" berichtet ein Genosse aus Westerland von einer CDU-Veranstaltung. Aus Niebüll werden Veranstaltungen im Jugendzentrum angekündigt vom Arbeitskreis gegen KKW sowie vom Arbeitskreis gegen Berufsverbote, der den Film 'Vera Romeyke ist nicht tragbar' zeigt.
Aus Ostholstein wird berichtet von den Einzelhandelskaufleuten an der Berufsschule Eutin und auch:"
JZ Eutin: Bürgerlicher Wahlrummel abgeblitzt!
'Jugendpfleger' Petters von der CDU hatte als großen Clou einen 'Tag der offenen Tür' geplant, der während des Wahlkampfs stattfinden sollte. Als besonderes Ereignis war ein Auftritt von CDU, SPD und FDP geplant, die 'jugendnah' Würstchen etc. verkaufen sollten.
Diese beabsichtigte Wahlreklame gefiel den Jugendlichen verständlicherweise nicht. der Jugendrat lehnte die Veranstaltung der bürgerlichen Parteien ab. Sauber!"
Die KB/Gruppe Kreis Pinneberg / Itzehoe berichtet aus Elmshorn (vgl. 20.8.1976) sowie in "Tornesch: JZ eröffnet… …und die JU verlangt 'Freiheit'" vom Jugendzentrum.
Berichtet wird auch: "Gettorf: Extremistenerlaß im Jugendzentrum".
Eingeladen wird zur Frauenveranstaltung in Kappeln am 1.10. im Strandhotel.
Q: Blinkfüer Nr. 7, Kiel Sept. 1976
Der KB gibt vermutlich im September ein Extra seiner Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Blinkfüer' (vgl. Sept. 1976, Okt. 1976) unter der Schlagzeile "GEW: Kampf der Bundessatzung!" heraus. In "13 000 GEW-Mitgliedern droht der Ausschluß!" wird berichtet von der GEW Landesverband Westberlin. Aufgerufen wird: "Bundessatzung in Schleswig-Holstein ablehnen!", erklärt wird: "Was mit der Bundessatzung alles möglich ist…" sowie "Schüler betriffts auch…".
Termine werden bekanntgegeben aus Flensburg von GEW-Studentengruppe und GEW, aber auch vom KB (vgl. 2.10.1976) sowie von der landesweiten Veranstaltung des AjLE in Kiel (vgl. 23.10.1976).
Q: Blinkfüer Extra GEW: Kampf der Bundessatzung!, Kiel o. J. (1976)
10.09.1976:
Der KB (vgl. Okt. 1976) berichtet von der Chile-Solidarität:"
Am 10.9. wurde im Eutiner Jugendzentrum der Film 'Venceremos' gezeigt. Auf der Veranstaltung wurde beschlossen, zusammen mit der Eutiner Frauengruppe die Patenschaft für eine eingekerkerte Chilenin zu übernehmen. Durch Spenden und eine Tombola kamen ca. 155,- DM und noch einmal ca. 20,- DM durch Bier- und Brötchenverkauf zusammen. Dieses Geld soll als Grundstock für die Patenschaft dienen. Mit 45 Teilnehmern war die Veranstaltung unter Berücksichtigung örtlicher Bedingungen gut besucht."
Q: Blinkfüer Nr. 8, Kiel Okt. 1976, S. 8
Der KB (vgl. Okt. 1976) berichtet von der Chile-Solidarität (vgl. Eutin - 10.9.1976):"
In Neustadt sahen am 11.9.76 etwa 30 Besucher den Film 'Venceremos'. Die Teilnehmer beschlossen, sich an der Übernahme einer Patenschaft für eine politische Gefangene mitzubeteiligen."
Der KB berichtet über die heutige Frauenveranstaltung in Elmshorn, die von rund 90 Frauen und Männern besucht wurde.
Q: Blinkfüer Nr. 8, Kiel Okt. 1976, S. 7

References: §218
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