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GES 2016/7 - Heft 7 - 2016 - GES - Zeitschrift für Gesellschaftsrecht - e-Journals
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Volltext Cover Download EditorialGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 327–328
Lechner, Eduard Neuerungen betreffend die Steuerabkommen mit der Schweiz und Liechtenstein
GES 2016, 327 Sowohl die Schweiz als auch Liechtenstein haben mit der EU ein dem OECD-Meldestandard... Sowohl die Schweiz als auch Liechtenstein haben mit der EU ein dem OECD-Meldestandard entsprechendes Abkommen über den automatischen Informationsaustausch (AIA) abgeschlossen. Diesen Abkommen zufolge werden die Schweiz und Liechtenstein dem österreichischen Fiskus erstmals für das Jahr 2017 steuerlich relevante Bankdaten über in Österreich ansässige Steuerpflichtige mitteilen, die zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Besteuerung von ausländischen Kapitaleinkünften dienen sollen.Angesichts dessen haben sich die Schweiz und Österreich darauf geeinigt, das seit 2013 geltende Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich Steuern und Finanzmarkt („Steuerabkommen CH“) mit Ende 2016 aufzuheben. Das Steuerabkommen bot österreichischen Steuerpflichtigen unter anderem die Möglichkeit, über Konten und Depots bei Schweizer Banken erzielte Erträge anonym einer durch die Schweizer Banken zu erhebenden Quellensteuer mit Abgeltungswirkung für die österreichische Einkommensteuer zu unterwerfen. Da die Anonymität für Schweizer Bankkonten und -depots gegenüber dem österreichischen Fiskus durch den ab 2017 geltenden AIA nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, erschien das Steuerabkommen CH insoweit überholt. Durch die nun mit Ende 2016 erfolgende Aufhebung des Steuerabkommens CH entfällt für Schweizer Konten und Depots ab 1.1.2017 die Möglichkeit einer automatischen (und anonymen) Besteuerung von Kapitalerträgen durch einen von der Schweizer Bank vorgenommenen Steuerabzug. Für österreichische Steuerpflichtige mit Konten und Depots bei Schweizer Banken, die ihren Steuerpflichten in Österreich bisher mittels dem von den Schweizer Banken anonym durchgeführten Steuerabzug nachgekommen sind, hat die Aufhebung des Abkommens zur Folge, dass sie zukünftig die auf Schweizer Konten und Depots erzielten Kapitalerträge zwingend im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung in Österreich erklären werden müssen. Dies kann für die betroffenen Steuerpflichtigen unter Umständen einen hohen administrativen Mehraufwand zur Folge haben.Es hätte zwar nichts dagegen gesprochen, das Steuerabkommen CH trotz AIA-bedingten Wegfalls der Anonymität weiter anzuwenden und die Schweizer Banken weiterhin (wenn auch nicht mehr anonym) eine abgeltende Quellensteuer erheben zu lassen. Es ist zu vermuten, dass die Aufhebung des Steuerabkommens CH von den Schweizer Banken betrieben wurde, weil es ihnen offenbar zu „mühsam“ ist, für den kleinen Kreis der österreichischen Kunden den für die Erhebung der Quellensteuer erforderlichen Aufwand auf sich zu nehmen. Volltext	AufsätzeGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 330–336
Warto, Patrick Umwandlungsprobleme bei der GesbR
GesbR, Umwandlung, Gesamtrechtsnachfolge, Haftung, Nachhaftung, Eintrittshaftung, Altverbindlichkeiten, Widerspruchsrecht, Umgründung, GES 2016, 330, § 1206 ABGB, § 1207 ABGB, § 1215 ABGB, § 1202 ABGB, § 1201 ABGB, § 142 UGB, § 150 UGB, § 130 UGB Seit der Reform ist die Umwandlung der GesbR in die OG in den §§ 1206 f ABGB expressis verbis... Seit der Reform ist die Umwandlung der GesbR in die OG in den §§ 1206 f ABGB expressis verbis geregelt. Die neuen Bestimmungen werfen eine Reihe von Haftungsfragen auf. Der Beitrag unternimmt einen Lösungsversuch, wobei auch die Frage des Widerspruchsrechts des Gläubigers beim Ausscheiden des vorletzten Gesellschafters (§ 1215 ABGB) und Probleme im Zusammenhang mit der vom Recht der OG abweichenden Eintrittshaftung (§ 1202 ABGB) thematisiert werden. Volltext	AufsätzeGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 337–343
Mitterecker, Johannes Die Neunmonats-Frist des § 220 Abs 3 AktG bei grenzüberschreitenden Verschmelzungen
Grenzüberschreitende Verschmelzung, Neunmonats-Frist, Schlussbilanz, Verschmelzungsstichtag, GES 2016, 337, § 96 GmbHG, § 97 GmbHG, § 98 GmbHG, § 219 AktG, § 220 AktG, § 221 AktG, § 220 Abs 3 AktG, § 14 EU-VerschG, § 15 EU-VerschG Aufgrund des grenzüberschreitenden Charakters und der Beteiligung unterschiedlicher... Aufgrund des grenzüberschreitenden Charakters und der Beteiligung unterschiedlicher Jurisdiktionen ist eine grenzüberschreitende Verschmelzung naturgemäß aufwendiger, kostspieliger und komplexer als ihr rein innerstaatliches Pendant. Dies erfordert eine präzise zeitliche Planung der Durchführung der Verschmelzung sowie eine enge Abstimmung mit den involvierten in- und ausländischen Beratern und Behörden. Darüber hinaus kommen im Zuge einer grenzüberschreitenden Verschmelzung zwingende gesetzliche Fristen zur Anwendung, die bei der zeitlichen Planung der Verschmelzungstransaktion zu berücksichtigen sind.Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit der für die Praxis so wichtigen Frage zur Aufstellung einer Schlussbilanz und dem damit einhergehenden Problem nach der Einhaltung der Neunmonats-Frist des § 220 Abs 3 AktG auch bei Verschmelzungen über die Grenze. Dabei soll der Fokus auf die Frage nach der zeitlichen Anmeldung einer Importverschmelzung iSd § 15 EU-VerschG gerichtet werden. Aufgrund der unterschiedlichen Stellungnahmen in der Literatur und der auch unterschiedlichen Handhabung vor den österreichischen Firmenbuchgerichten sieht sich die Praxis diesbezüglich mit Rechtsunsicherheiten belastet. Dieser Beitrag soll dabei helfen, diese Rechtsunsicherheit zu beseitigen, und Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeben. Volltext	JudikaturGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 344–348
GmbH & Co KG, Geschäftsführerhaftung, Einlagenrückgewähr, Rechtsirrtum, Rechtsgutachten, 6 Ob 198/15h, § 25 GmbHG (analog), GES 2016, 344 Geschäftsführer haften für die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes. Dabei schulden... Geschäftsführer haften für die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes. Dabei schulden sie eine branchen-, größen- und situationsadäquate Bemühung, wobei sich die Situationsadäquanz des Verhaltens bei Transaktionen (auch) nach dem Transaktionswert zu richten hat.Gerade bei nicht einschlägig ausgebildeten Vorständen, Aufsichtsräten und Geschäftsführern sind regelmäßig spezialisierte Berater beizuziehen, um eine (auch) gesetzkonforme Abwicklung zu gewährleisten.Die objektive Sorgfaltswidrigkeit kann zwar durch Einholung fachlichen Rates ausgeschlossen werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dies bei einer verlässlichen, sachlich kompetenten Stelle erfolgt, die über den gesamten Sachverhalt informiert war.Die Anfrage muss entsprechend ergebnisoffen formuliert sein. Bloße Gefälligkeitsgutachten exkulpieren nicht.Die (extrem geringe oder auffallend hohe) Höhe des Honorars der Berater kann Indiz für mangelnde Seriosität sein. Volltext	JudikaturGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 348–350
Fantur, Lukas Vergütungs-Bonus für Geschäftsführer für Unterstützung für Veräußerung von Anteilen der eigenen Gesellschaft
Geschäftsführer-Bonus, Anteilsveräußerung, Zielgesellschaft, Einlagenrückgewähr, 9 ObA 69/16m, GES 2016, 348, § 82 GmbHG, § 879 ABGB Die Gesellschaft hat in der Regel ein Eigeninteresse an einer für die Verfolgung des... Die Gesellschaft hat in der Regel ein Eigeninteresse an einer für die Verfolgung des Unternehmensgegenstandes optimalen Eigentümerstruktur, die an einem dauerhaften Engagement interessiert ist.Insoweit findet die Zusage einer Bonuszahlung durch die Gesellschaft an die Geschäftsführer für Mitwirkung und Unterstützung der Gesellschafter im Rahmen der Due Diligence, bei Auskunftssitzungen, Managementpräsentationen etc zulässig und verlässt nicht den Rahmen des mit der Anstellung verbundenen Aufgabenbereichs als Geschäftsführer der Gesellschaft. Volltext	JudikaturGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 351–352
Alineare Gewinnausschüttung, GmbH, Gesellschaftsvertrag, 6 Ob 143/16x, GES 2016, 351, § 35 Abs 1 Z 1 GmbHG, § 50 Abs 4 GmbHG, § 82 Abs 1 GmbHG Der Gesellschaftsvertrag kann eine asymmetrische Gewinnausschüttung vorsehen. Der Gesellschaftsvertrag kann eine asymmetrische Gewinnausschüttung vorsehen. Volltext	JudikaturGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 352–354
Rechtsanwalts-GmbH, Beteiligung, Gesellschafter-Ausschluss, 20 Os 1/16x, GES 2016, 352, § 21c RAO Eine Privatstiftung kann nur Gesellschafterin einer Rechtsanwaltsgesellschaft sein, wenn der... Eine Privatstiftung kann nur Gesellschafterin einer Rechtsanwaltsgesellschaft sein, wenn der Rechtsanwalt, dessen Angehörige unterstützt werden, gleichzeitig ebenfalls als Gesellschafter beteiligt ist. Ist dies nicht der Fall, kann eine Privatstiftung nicht Gesellschafter sein oder bleiben.Der Ausschluss eines Gesellschafters ohne entsprechende gesellschaftsvertragliche Regelung ist nicht möglich. Das gilt auch dann, wenn durch eine allfällige Weigerung des betreffenden Gesellschafters freiwillig auszuscheiden, der Bestand der Gesellschaft selbst gefährdet wird. Volltext	JudikaturGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 354–357
Kommanditist, Kontrollrechte, 28 R 250/15p, GES 2016, 354, § 166 UGB Ein Gesellschafter ist befugt, in die Ausübung seiner Informationsrechte sachverständige... Ein Gesellschafter ist befugt, in die Ausübung seiner Informationsrechte sachverständige Dritte einzubeziehen, die berufsrechtlich zur Geheimhaltung und Verschwiegenheit verpflichtet sind.Der kontrollbefugte Gesellschafter ist nach allgemeinen schadenersatzrechtlichen Grundsätzen für den beigezogenen Sachverständigen verantwortlich und haftet insbesondere für einen Missbrauch des Kontrollrechts durch diesen.Das bedeutet, dass eine Weitergabe von Informationen durch den beigezogenen Sachverständigen nur bei einer Entbindung durch den Gesellschafter möglich ist, und der Gesellschafter der Gesellschaftsowohl für eine dadurch bedingte Verletzung seiner gesellschaftsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht als auchfür eine allfällige Verletzung der berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht durch seine Berater haftet.Ein schützenswertes Interesse der Gesellschaft ander Begründung einer unmittelbaren vertraglichen Verschwiegenheitsverpflichtung und damiteiner direkten Haftung des Beraters ihr gegenüberist nicht anzuerkennen.Die abstrakte Besorgnis, der Gesellschafter könnte die begehrten Informationen zu gesellschaftsfremden Zwecken verwenden, reicht für die Verweigerung bzw Einschränkung der Ausübung seines Informationsrechtes nicht aus. Vielmehr müssen objektive Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung der Gesellschaftsinteressen gegeben sein.Der Gesellschafter ist berechtigt, sich von den eingesehenen Unterlagen selbst (persönlich) Kopien herzustellen. Volltext	Firmenbuch-PraxisGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 358–361
Birnbauer, Wilhelm Effektive bare Kapitalerhöhung einer GmbH
GES 2016, 358 Bei der Kapitalerhöhung einer GmbH steht den bisherigen Gesellschaftern mangels anderweitiger... Bei der Kapitalerhöhung einer GmbH steht den bisherigen Gesellschaftern mangels anderweitiger Festsetzung im Gesellschaftsvertrag oder Erhöhungsbeschluss binnen vier Wochen vom Tag der Beschlussfassung an ein Vorrecht zur Übernahme der neuen Stammeinlagen nach Verhältnis der bisherigen zu (§ 52 Abs 3 GmbHG). Im untenstehenden Kommentar wird auch die Frage kurz behandelt, ob dieses Vorrecht auch nur zum Teil ausgenützt werden kann. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 362–368
Bergmann, Sebastian | Stanek, Philipp BMF-Information zu § 23a EStG
kapitalistische Mitunternehmer, Kapitalkonto, Verlustverwertung, GES 2016, 362, § 23a EStG Mit dem Steuerreformgesetz 2015/2016 wurde ein neuer § 23a EStG eingeführt, der die... Mit dem Steuerreformgesetz 2015/2016 wurde ein neuer § 23a EStG eingeführt, der die Verlustverwertungsmöglichkeiten sogenannter kapitalistischer Mitunternehmer stark beschränkt. Das BMF hat dazu nunmehr eine Information veröffentlicht, in welcher die Rechtsansicht der Finanzverwaltung zu § 23a EStG ausführlich wiedergegeben wird. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 369–373
Wurm, Gustav Fremdfinanzierte Einlagenrückzahlung bei Kapitalgesellschaften
Einlagenrückzahlung, Fremdfinanzierungs-zinsen, Betriebsausgaben, 2013/13/0058, GES 2016, 369, § 4 Abs 12 EStG Mangels betrieblicher Veranlassung stellen Zinsaufwendungen in Zusammenhang mit... Mangels betrieblicher Veranlassung stellen Zinsaufwendungen in Zusammenhang mit fremd-finanzierten Einlagenrückzahlungen – im Unterschied zu fremdfinanzierten offenen Ausschüttungen – keine Betriebsausgaben dar und sind folglich steuerlich nicht abzugsfähig. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 374–375
Pinetz, Erik Verschmelzung des Gruppenträgers auf eine gruppenfremde Gesellschaft führt zur Beendigung der Unternehmensgruppe!
Gruppenbesteuerung, Gruppenträger, Verschmelzung, Beendigung, 2013/13/0066, RV/0088-W/12, GES 2016, 374, § 9 KStG Der Untergang des Gruppenträgers durch Verschmelzung (hier: mit einer gruppenfremden... Der Untergang des Gruppenträgers durch Verschmelzung (hier: mit einer gruppenfremden Gesellschaft) bedeutet dessen „Ausscheiden“ im Sinne des § 9 Abs 9 zweiter Teilstrich KStG. § 9 Abs 5 letzter Satz KStG ist auch für Gesamtrechtsnachfolgen innerhalb der Gruppe von normativer Bedeutung. Greift diese Vorschrift – wie im vorliegenden Fall – nicht ein, so beendet ein den Gruppenträger betreffender Vorgang dieser Art daher die Unternehmensgruppe. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 376–385
Bergmann, Sebastian Missbrauch und wirtschaftliche Betrachtungsweise im Zusammenhang mit der gesellschaftsteuerlichen Beurteilung von Großmutterzuschüssen
Großmutterzuschuss, Gesellschaftsteuer, Missbrauch, wirtschaftliche Zurechnung, RV/7101852/2010 (bislang unveröffentlicht), RV/7101837/2010 (bislang unveröffentlicht), GES 2016, 376, § 2 Z 4 KVG idF aF, § 21 BAO, § 22 BAO Nach der Rechtsprechung des EuGH und des VwGH ist anhand einer wirtschaftlichen und nicht einer... Nach der Rechtsprechung des EuGH und des VwGH ist anhand einer wirtschaftlichen und nicht einer formalen, allein auf die Herkunft des Zuschusses abstellenden Betrachtungsweise zu beurteilen, wem die Zahlung von – der Gesellschaftsteuer unterliegenden – Zuschüssen tatsächlich zuzurechnen ist.Die Gesellschaftsteuerpflicht setzt nicht voraus, dass im Zeitpunkt der tatsächlichen Erbringung der Leistung ein Gesellschaftsverhältnis vorliegt.Auch wenn das Entgelt für einen Erwerb von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft grundsätzlich nicht als Leistung an die Kapitalgesellschaft angesehen werden kann, so ist auf Grund der hier gegebenen Besonderheit in wirtschaftlicher Betrachtung doch von Leistungen des Erwerbers an die Kapitalgesellschaft im Hinblick auf ihre unmittelbar folgende Gesellschafterstellung auszugehen. Volltext	AktuellGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 386–386
Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in Gesetzgebung und Praxis GES 2016, 386 Am 25.10.2016 hat die Kommission eine Reform der Besteuerung von Unternehmen im Binnenmarkt... Am 25.10.2016 hat die Kommission eine Reform der Besteuerung von Unternehmen im Binnenmarkt angekündigt, um so ein wachstumsfreundlicheres und faires System der Unternehmensbesteuerung zu schaffen. Die gemein-same konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB), die als Teil eines umfangreicheren Pakets von Reformen im Bereich der Unternehmensbesteuerung erneut aufgegriffen wurde, soll die Wirtschaftstätigkeit im Binnenmarkt erleichtern, die damit verbundenen Kosten senken und als wirkungsvolles Instrument zur Bekämpfung der Steuervermeidung fungieren.Im Jahr 2011 wurde die GKKB erstmals mit dem Ziel vorgeschlagen, den Binnenmarkt für Unternehmen zu stärken. Die Mitgliedstaaten erzielten zwar erhebliche Fortschritte in Bezug auf viele Kernelemente des früheren Vorschlags für eine GKKB, konnten sich jedoch letztlich nicht einigen. Im Anschluss an die Konsultation von Mitgliedstaaten, Unternehmen, Zivilgesellschaft und des Europäischen Parlaments wurden nunmehr die unternehmensfreundlichen Elemente des früheren Vorschlags gestärkt, um grenzüberschreitend tätige Unternehmen bei der Reduzierung von Kosten und Verwaltungsaufwand zu unterstützen und die Innovation zu fördern. Die neu aufgelegte GKKB wird darüber hinaus gleiche Ausgangsbedingungen für multinationale Unternehmen in Europa schaffen, indem häufig zur Steuervermeidung genutzte Schlupflöcher geschlossen werden.Zwei weitere Vorschläge haben das Ziel, das derzeitige System für die Beilegung von Streitigkeiten zur Doppelbesteuerung in der EU zu verbessern und die bestehenden Vorschriften zur Verhinderung von Missbrauch zu verschärfen. Zusammengenommen sollen diese Maßnahmen ein einfaches und unternehmensfreundliches Steuerumfeld schaffen. Volltext	RezensionenGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 387–387
Bergmann, Sebastian GmbH & Co KG – Gedenkschrift für Wolf-Dieter Arnold
Arnold (Red), Linde Verlag, Wien 2016, 2. Auflage, 512 Seiten, gebunden, € 98, ISBN: 978-3-7073-3506-4 GES 2016, 387 Der Rechtsform der GmbH & Co KG kommt in der Praxis ungebrochen große Bedeutung zu, zumal es... Der Rechtsform der GmbH & Co KG kommt in der Praxis ungebrochen große Bedeutung zu, zumal es mit ihrem Einsatz gelingt, die gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Vorteile der Grundtypen Personengesellschaft und Kapital-gesellschaft optimal zu kombinieren. In diesem Zusammenhang stellen sich naturgemäß zahlreiche Rechtsfragen, auf welche das als Gedenkschrift für Wolf-Dieter Arnold verfasste Werk bereits in der 2. Auflage eingeht. Nicht weniger als 28 führende Experten aus Wissenschaft und Praxis setzen sich darin umfassend mit den wesentlichen Aspekten der GmbH & Co KG auseinander und behandeln in 22 Beiträgen Probleme aus den Bereichen Gesellschafts- und Unternehmensrecht und Abgabenrecht. In der nunmehrigen Neuauflage wurden dabei nicht nur die bisherigen Beiträge überarbeitet und im Hinblick auf jüngere Entwicklungen in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Schrifttum umfassend aktualisiert, sondern das Buch auch thematisch in mehrerlei Hinsicht erweitert. So wurden etwa den sondergesetzlichen Bestimmungen der RAO und den sich für Rechtsanwälte daraus ergebenden Gestaltungsvarianten (Rechtsanwalts-GmbH & Co KG) sowie dem im Finanzierungsbereich bedeutsamen AIFMG eigenständige Beiträge gewidmet und das Werk damit nochmals bereichert. Die Gedenkschrift, die sich schon in der Erstauflage binnen kürzester Zeit zu einem Standardwerk entwickeln konnte, wird daher zweifelsohne auch in Zukunft für alle mit Rechtsfragen rund um die GmbH & Co KG betraute Personen ein unerlässlicher Arbeitsbehelf sein. Volltext	RezensionenGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 387–387
Pinetz, Erik Handbuch Personengesellschaften
Bergmann/Ratka (Hrsg), Linde Verlag, Wien 2016, 2. Auflage, 1295 Seiten, gebunden, € 178, ISBN: 978-3-7073-3010-6. GES 2016, 387 Unter Mitwirkung von 30 Autoren aus Wissenschaft, Beratungs- und Verwaltungspraxis ist nunmehr... Unter Mitwirkung von 30 Autoren aus Wissenschaft, Beratungs- und Verwaltungspraxis ist nunmehr die zweite Auflage des Handbuchs Personengesellschaften frisch erschienen. Neben einer umfassenden Aktualisierung und damit verbundenen Einarbeitung der in der Zwischenzeit veröffentlichten Rechtsprechung und des zwischenzeitlich vorhandenen Schrifttums, wurde das Werk in der zweiten Auflage auch um ein Kapitel zum Vergaberecht und um einen ausführlichen Beitrag zur GmbH & Co KG ergänzt. Damit wird der interdisziplinäre Anspruch des Werks konsequent weiterverfolgt.Zentrale Ergänzungen in der Neuauflage finden sich im Gesellschaftsrecht etwa in der Einarbeitung der GesBR-Reform. Ab 2015 gelten für diese Gesellschaftsform neue Regeln, die die wesentlichen Ordnungsfragen umfassend klären sollen. Weiterhin sind die Regelungen aber weitgehend dispositives Recht. Dementsprechend wird die Neuregelung in der zweiten Auflage des Werks umfassend aufgearbeitet, Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt und Zweifelsfragen systematisch analysiert. Im Bereich des Steuerrechts wurde etwa die Novellierung der Grunderwerbsteuer berücksichtigt. Seit dem Steuerreformgesetz 2015/16 kommt für Personengesellschaften auch eine Anteilsvereinigung gem § 1 Abs 3 GrEStG in Betracht, da bereits eine Vereinigung von 95% der Anteile an einer Gesellschaft die Steuerpflicht begründet. Zudem wurde für Personengesellschaften ein neuer Steuertatbestand eingeführt. Steuerpflichtbegründend ist zusätzlich zur Anteilsvereinigung auch, wenn der Gesellschafterbestand einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft dergestalt verändert wird, dass innerhalb von fünf Jahren mindestens 95% der Anteile am Gesellschaftsvermögen auf neue Gesellschafter übergehen. Diese und weitere wesentliche Fragen im Hinblick auf die Besteuerung der Personengesellschaften wurden nunmehr in der Neuauflage einer detaillierten Analyse unterzogen.Im Ergebnis hat das Handbuch sein Ziel, das Recht der Personengesellschaften umfassend und interdisziplinär darzustellen, uneingeschränkt erreicht. Das Werk ist für jeden Rechtsanwender eine wahre Stütze, egal ob er sich in einem angelagerten Bereich bloß allgemein zurechtfinden möchte oder Detailfragen ausführlich aufgearbeitet nachrecherchieren möchte. Obwohl das Handbuch grundsätzlich einem praktischen Ansatz folgt, erreicht es vielfach eine Tiefe, die sonst nur in wissenschaftlichen Monografien zu finden ist. Als Fazit lässt sich somit festhalten, dass das „Handbuch der Personengesellschaften“ der ideale Begleiter für alle Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Geschäftsführer und Notare ist, die im Personengesellschaftsrecht tätig sind. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 389–389
GES 2016, 389 Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Dr. Lukas Fantur, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sebastian... Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Dr. Lukas Fantur, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sebastian Bergmann, LL.M. MBA, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Rüffler, Univ.-Prof. DDr. Georg Kofler, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 389–389
GES 2016, 389 LStA Hon.-Prof. Dr. Sonja Bydlinski, Hon.-Prof. Dr. Wilma Dehn, o. Univ.-Prof. DDr. Eduard... LStA Hon.-Prof. Dr. Sonja Bydlinski, Hon.-Prof. Dr. Wilma Dehn, o. Univ.-Prof. DDr. Eduard Lechner, Dr. Daniela Hohenwarter-Mayr, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2016/7, Jahrgang 2016, Heft 7, S. 390–390
GES 2016, 390 ADir. Wilhelm Birnbauer, Mag. Dr. Christian Feltl, LL.M., DDr. Johannes Mitterecker, Dr. Erik... ADir. Wilhelm Birnbauer, Mag. Dr. Christian Feltl, LL.M., DDr. Johannes Mitterecker, Dr. Erik Pinetz, LL.M., MSc., Univ.-Ass. Mag. Philipp Stanek, MBL, MMag. DDr. Patrick Warto, Mag. Gustav Wurm Volltext	Fachgebiete

References: § 1206
 § 1207
 § 1215
 § 1202
 § 1201
 § 142
 § 150
 § 130
 § 220
 § 96
 § 97
 § 98
 § 219
 § 220
 § 221
 § 220
 § 14
 § 15
 § 220
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 § 25
 § 82
 § 879
 § 35
 § 50
 § 82
 § 21
 § 166
 § 23
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 § 4
 § 9
 § 9
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 § 22
 EuGH 
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 § 1