Source: https://aciev.de/zuchtordnung-2012/
Timestamp: 2018-04-23 09:54:54+00:00

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Diese Zuchtordnung ist von allen Mitglieder einzuhalten › ACI e.V.
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Internationale Tandem-Rassehunde-Ausstellung 03.06.2018
Internationale Flutlicht Tandem-Rassehunde-Ausstellung 28.07.2018
Zuchtordnung und Reglement
Diese Zuchtordnung soll Ihnen als Grundlage und Richtlinie für eine optimale, artgerechte und beständige Zucht dienen. Das Ziel ist die Förderung und Vertiefung der Gebrauchseigenschaften der Rassehunde. Sie entspricht dem internationalen Standard und allen Tierschutzanforderungen. Die Einhaltung der Zuchtordnung und die daraus hervorgehende Belehrung ist allen Mitgliedern von Nutzen und garantiert Zucht- und Leistungserfolge.
Diese Zuchtordnung ist von allen Mitglieder und Züchter zwingend einzuhalten.
Der Alliance Cynologie International ACI akzeptiert alle anderen Zuchtordnungen bzw. Zuchtrichtlinien, die hochwertiger sind als die vom ACI Deutschland.
Es ist notwendig, die Hundezucht mit den Prinzipien des Tierschutzes zu vereinbaren. Tierschutzgerecht kann eine Rassehundezucht nur sein, wenn Folgendes berücksichtigt wird:
Gesundheit und Vitalität als Zuchtziel.
Vermeidung enger Verwandtschaftszucht.
Vermeidung exzessiver anatomischer, physiologischer und ethologischer Übertreibungen (Übertypisierung).
Vermeidung bzw. Begrenzung von Erbkrankheiten und Defekten.
Ausschluss von Rassen, deren spezifischer Typus nur durch Merkmale erzielt werden kann, die bei den Elterntieren und / oder ihren Nachkommen (ihrer Nachzucht) zu Schmerzen, Leiden oder Schäden führen können.
Zuchtverbote werden empfohlen für Tiere, die Träger von Genen bzw. eindeutig erblich bedingten Merkmalen sind, welche für den Züchter direkt erkennbar oder diagnostisch zugänglich sind und bei der Nachzucht zu mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbundenen Merkmalen führen können. Dabei ist unerheblich, ob mit solchen Genen oder Merkmalen direkt oder indirekt gezüchtet wird.
Darüber hinaus empfohlene Maßnahmen:
Die Festlegung von Grenzen der Merkmalsausprägung zur Vermeidung von Übertypisierungen, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sein können;
Die Überwachung der Zuchtpopulation und Einhaltung notwendiger Untersuchungen bei Auftreten potentiell erblicher Merkmale, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden führen können.
Was ist Züchten? – Die Verbesserung und Vertiefung der Eigenschaften des Hundes, die Rasse zu erhalten und eingeschlichene Mängel züchterisch zu beheben. Die geplante Verpaarung von Tieren.
Züchter sind natürliche Personen (Halter und / oder Besitzer der Zuchttiere). Sie tragen Verantwortung für das Zuchtresultat. Verbände, Vereine etc. sind im Sinne des § 11b des Tierschutzgesetzes mitverantwortlich, sofern sie Zuchtziele festlegen und Zuchttiere bewerten.
Es werden Würfe eingetragen:
deren Elterntiere eine bestandene Zuchttauglichkeitsprüfung, Wesenstest sowie tiermedizinische Pflichtuntersuchungen in der Ahnentafel eingetragen haben.
Eintragungen allgemein :
Bei großen Rassen über 45 cm Widerristhöhe müssen zusätzlich HD- und ED-Untersuchungen nachgewiesen werden. (Rassespezifische Untersuchungen regeln die vereinseigene Zuchtordnung oder werden durch das Zuchtbuchamt bestimmt. Alle Züchter müssen diese einhalten.)
Gebrauchshunde (Leistungsprüfung) und Zuchthunde müssen eine Wesensprüfung nachweisen, die in der Ahnentafel eingetragen wird.
Züchtungen zwischen unterschiedlichen Rassen und nicht anerkannten Farben sind grundsätzlich unzulässig.
Mangelhafte Welpen von einwandfreien Elterntieren sind vom Zuchtwart oder dem beauftragten Wurfabnehmer auf dem Wurfmeldeschein zu registrieren.
Die Voraussetzung für die Zucht ist die Zuchttauglichkeitsprüfung, die kleine Rassen ab 15 Monaten und Großrassen ab 18 Monaten zulässt. Der Nachweis von dreimaligem Ausstellungserfolg (VI) ist zwingend notwendig (eventuell müssen Züchter diese innerhalb eines Jahres nachweisen). Ein Leistungssportnachweis ist erwünscht. Hier müssen alle rassespezifischen Anforderungen erfüllt sein.
Die Abnahme von der Zuchttauglichkeitsprüfung erfolgt ausschließlich durch den ACI Zuchtwart.
Der Zuchtwart entscheidet bei der Abnahme der Zuchttauglichkeitsprüfung, ab wann der Rassehund für die Zucht zugelassen wird. Die Zuchttauglichkeitsprüfung hat die Gültigkeit eines Jahres. Die Züchter müssen nach Verlauf eines Jahres Nachweise über ihre Zucht und die entsprechenden Anforderungen erbringen. Nach der 3. Verlängerung der Zuchttauglichkeitsprüfung durch den Zuchtwart ist der Hund automatisch bis vollendetem 7. Lebensjahr für die Zucht geeignet. Hierbei muss der Hund nicht erneut vermessen werden, sondern es gilt die Entscheidung des Rassebetreuers, bzw. des Zuchtwarts. Der Hund muss bei der Verlängerung des ZTP vollkommen gesund und mangelfrei sein, zudem müssen bei der Verlängerung der Zuchttauglichkeitsprüfung die Ausstellungserfolge vorliegen, davon muss mindestens ein Ausstellungsnachweis von ACI e.V. oder einer seiner VK vorgelegt werden. Hat der Rüdenhalter / -besitzer, bzw. Eigentümer keine ACI e.V.-Ausstellungsnachweise, so kann die ZTP ungültig werde. Dies hat zufolge, dass eine komplett neue Zuchttauglichkeitsprüfung beantragt werden muss. Die Bedingungen hier für sind dieselben, als wenn der Rüde neu zur Zucht eingesetzt werden soll.
Der Abstand zwischen den Belegungen einer Hündin ist nach den Tierschutzbestimmungen festgelegt. Hier muss mindestens zwei Hitzeperiode ausgesetzt werden (Prinzipiell dürfen alle Hündinnen erst in der 3. Hitze nach der Aufzucht wieder gedeckt, bzw. zur Zucht eingesetzt werden). Die Hündin soll in bester gesundheitlicher Verfassung sein. Es ist prinzipiell darauf zu achten, dass die Hündin während der Trächtigkeit und Geburt, sowie der Säugezeit diese gute gesundheitliche Verfassung beibehält.
Es ist darauf zu achten und Pflicht des Züchters, dass der Züchter sich vor jeder Paarung mit dem Zuchtwart in Verbindung
Nachweis über die Sachkunde bzw. Züchterschulung ist für alle Züchter Pflicht. Dies muss ggf. innerhalb eines Jahres nachgereicht werden. Züchter, die über keine Nachweise verfügen müssen, davon ausgehen, dass die Welpen nicht in das Zuchtbuchamt eingetragen werden – es ist mit Sanktionen bzw. Ausschluss zu rechnen. Ferner liegen hier gesetzliche Anforderungen bezüglich des Sachkundenachweises für Züchter und Halter vor.
Züchter verschiedener Rassehunde (nur drei verschiedene Rassen gestattet) ist es freigestellt, für alle Rassehunde denselben Zwingernamen zu benutzen oder für jede Rasse einen selbständigen Zwingernamen zu beantragen.
Welpen, bei denen es Besonderheiten gibt, sind nach Absprache von dem Zuchtwart in den ersten Lebenstagen zu besichtigen. Alle anderen Welpen besichtigt der Zuchtwart nach der 8.Woche.
Bei Eintragungen von Würfen, die älter als zehn Wochen sind, wird die doppelte Gebühr
Bei Überprüfung und Erstellung der Ahnentafel wird die dreifache Gebühr
§6. Wurfeintragung:
Um einen Wurf in das Zuchtbuchamt des ACI eintragen zu lassen, muss folgendes vorliegen:
Wesensprüfungsnachweis der Hunde.
Mit seiner Unterschrift bestätigt der Züchter die Angaben betreffend der Hündin und der Deckrüdenbesitzer alle Angaben betreffend seines Deckrüden.
Der Zuchtwart bestätigt mit seiner Unterschrift die Wurfabnahme und Wurfbesichtigung.
Körzucht: Dieser Eintrag ist nur möglich für Würfe, deren Elterntiere eine erfolgreich abgelegte Leistungsprüfung oder ein internationales Championat (nur Kleinrassen) nachweisen können.
§10. Registerpapiere:
Dem Rassehund mit einer Registerahnentafel ist ein Probewurf gestattet, wobei der entsprechende Zuchtpartner nur vom Zuchtwart des ACI vorgeschlagen oder genehmigt werden kann. Außerdem ist eine Vervollständigung der Ahnentafel des Hundes dringend notwendig.
§11. Merke:
Siehe § 14
§12. Welpen:
§13. Deckakt:
Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Rüden fünf Deckakte im Jahr frei haben. Es wird darauf geachtet, dass dieses auch eingehalten wird; hier wird genau geprüft, dass ein Rüde nicht mehr als drei Mal innerhalb des Verbandes zum Decken eingesetzt wird, zwei weitere Deckakte sind für extern eingeräumt. Ausnahmen werden durch die Geschäftsstelle bearbeitet und sind genehmigungspflichtig.
Zusätzlich wird darauf geachtet, dass alle Deckrüden nach ihrer Zuchttauglichkeitsprüfung, die zunächst auf ein Jahr begrenzt ist, ihre jährlichen Anwartschaften mit einer Bewertung von VI vorzeigen müssen. Damit wird klargestellt, dass der Eigentümer, bzw. der Besitzer des Rüden auch entsprechende Investitionen in den Hund getätigt hat. Ein vorzüglicher Rüde kann und muss mindestens einmal jährlich auf verbandseigenen Veranstaltungen vorgeführt werden. Beim Nichteinhalten erlischt die Zuchttauglichkeit.
Grundsätzlich muss bei jeder Verpaarung ein Geschlechtsorganabstrich (beide Deckpartner) durchgeführt werden, eine Kopie des Laborberichts ist an die Geschäftsstelle zu entsenden (hiervon sind nur Züchter befreit, die selbst im Besitz beider Hunde sind und wenn es zu einem Wiederholungsdeckakt kommen soll).
§14. Rassespezifische Zuchttauglichkeitsprüfungsanforderungen:
Boston-Terrier, Englischen Bulldogge, Französische Bulldogge, Mops: HD, ED, PL, KW (Keilwirbel).
Es gilt bei allen Rassehunden, die röntgenologisch beurteilt werden (HD, ED usw.) die Notwendigkeit der entsprechenden HQ- und EQ-Wertschätzung. Die HQ- und EQ-Werte werden durch den Verbandstierarzt gesammelt und zur Vermessung und Wertschätzung in unregelmäßigen Abständen an den TG-Verlag Beuing GmbH gesendet. Die HQ- und EQ-Qualität wird in Abstimmung mit der Auswertestelle des ACI und TG-Verlag Beuing GmbH bestimmt und daraus resultiert dementsprechend die Zuchtqualität, sowie die Zuchtzulassung.
§15. Monogen (einziges Genpaar) und / oder polygen (viele Genpaare) vererbte Merkmale (Voraussetzungen für Zuchttauglichkeitsprüfung) – Je nach Rasse müssen entsprechende Untersuchungen vorliegen.
Augenliedkolobom – Spaltbildungen im Augenlied: Defekt kann zu Hornhaut- oderBindehautirritationen führen.
Gesichtsspalten:Entwicklungshemmung, die zur mangelhaften medialen Verbindung im Lippen- und Oberkieferbereich führt , so dass nachgeburtlich eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Spalte bestehen bleibt, die mit entsprechenden Funktionseinschränkungen einhergeht. Solche Spaltbildungen sind nicht nur erblich bedingt, sondern können auch teratogen verursacht sein.
Hämophilie A / Hämophilie B: Bei betroffenen Tieren ist die Blutgerinnung durch einen Faktor –VIII- bzw. Faktor- IX- Mangel gestört. Dies führt schon bei kleinen Traumata(z.B. Injektionen oder Zahnwechsel) zu Hämatomen und (evtl. unstillbaren) Blutungen.
Hörschäden* (monogen rezessiv, z.B. gekoppelt mit Weiß wie beim Dalmatiner):Tiere sind je nach Grad des Hörverlustes beeinträchtigt.
Linsenluxation *:Verlagerung der Augenlinse durch Schwäche des Aufhängeapparates, verbunden mit Schmerz, Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss. Sekundär kann die Hornhaut getrübt werden oder ein Glaukom entstehen.
Myoklonie, idiopathische:Zentral-nervös bedingte klonische Muskelkrämpfe mit anfallartigen unwillkürlichen Zuckungen einzelner oder mehrerer Muskeln, die zu Versteifung und klammen Gang bis zu völliger Bewegungsunfähigkeit führen können.
i) HD & ED (Hüftgelenkdysplasie und Ellenbogengelenkdysplasie):
Bei allen Rassehunde über 45 cm Widerristhöhe oder je nach Rasse auch unter 45 cm Widerristhöhe ist für die Zucht-Zulassung eine HD-/ED-Untersuchung per ärztlicherBescheinigung und Röntgenaufnahme dringend notwendig.
Die Röntgenaufnahme kann frühestens nach dem Vollenden des dreizehnten Lebensmonats von einem anerkannten Tierarztvorgenommen werden.
HD 0 Frei
HD 1 Verdacht
HD 2 leicht
HD 3 Mittel
HD 4 Schwer
HD 0 und HD 1: Dürfen untereinander gepaart werden.
HD 2: Darf nur mit HD 0 und HD 1 gepaart werden. Alles andere bedarf einer Sondergenehmigung.
HD 3: Nur mit Sondergenehmigung des Hauptzuchtwarts:
Bei einigen Großrassen sind derzeit keine HD- freien Rüden vorhanden.
HD 4: Zuchtverbot.
Brachygnathia superior:Verkürzung des Oberkiefers, insbesondere bei brachyzephalen Rassen die in extremen Fällen zu Funktionseinschränkungen führt. Empfehlung: Selektive Zuchtmaßnahmen.
Cauda–Equina–Syndrom (CES): Kompression des Rückenmarkes im Bereich des letzten Lenden- und erstenKreuzbeinwirbels und dort abgehender Nervenwurzel; tritt insbesondere bei allen großen Rassen auf. Dies führt unter anderem zu Hyperalgesie und Druckschmerz im betroffenen Bereich, Stützbeinlahmheit, Rutenlähmung sowie Harn- und Kotabsatzstörungen. Selektive Zuchtmaßnahmen.
§16. Tätowieren / Chippen:
§17. Verstöße gegen die Zuchtordnung:
Verstöße sind z.B. unwahre Angaben auf dem Deckschein und Wurfmeldeschein u.s.w.
cynologist	2017-02-06T21:49:42+00:00
Neue Zuchtordnung ab 2018
Einladung zur Jahreshauptversammlung am 02.12.2017
Zuchtordnung 01.07.2012
Neuer Weg 9,
Phone: +49 6275 7379945
Mobile: +49 173 6609587
Fax: +49 6275 7379948
Web: www.aciev.de
Juni 3 @ 8:00 - 17:00 CEST
Bildungsakademie für Zuchtwarte und Zuchtrichter 24.06.2018
Juni 24 @ 9:30 - 17:00 CEST
Einladung: Liebe Hundefreunde, Fans und Mitglieder,
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Tagesablauf Internationale Tandem-Rassehunde-Ausstellung 03.09.2017
Halloween costume Dog Show Jahres Sieger Schau 2018
Welt Sieger Schau & German Champion Cup 2018
Interkontinental Sieger Schau & Europa Sieger Schau 2018 TSV Bad König Zell
Tandem-Rassehundeausstellung in Eppelheim bei der Eishockey Club EC Eisbären Eppelheim e.V.,
Frohe Weihnacht ihr lieben Leute, möchte euch doch noch besuchen heute. Bringe auch was für den lieben Hund, hoffe, er wird davon nicht kugelrund.

References: § 11

§6

§10

§11
 § 14

§12

§13

§14

§15

§16

§17