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Timestamp: 2016-10-26 23:22:19+00:00

Document:
2P.263/2000 (27.03.2001)
Hungerb�hler und Gerichtsschreiber Hugi Yar.
A.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dieter M. Troxler, Wasserturmplatz 2, Liestal,
Art. 6 EMRK, � 9 KV/BL
(K�ndigung), hat sich ergeben:
A.- Am 25. November 1994 stellte das Kantonsspital X.________ - in Fortsetzung eines seit 1968 dauernden Arbeitsverh�ltnisses - A.________ als kaufm�nnische Angestellte zu einem Besch�ftigungsgrad von 70% an. Wegen ungen�gender Arbeitsleistungen und wiederholter Missachtung der Arbeitszeiteinteilung setzte ihr die Spitalverwaltung am 23. Juli 1998 eine Bew�hrungsfrist von drei Monaten. Am 30. Oktober 1998 l�ste sie das Dienstverh�ltnis auf den
31. Januar 1999 auf, da A.________ die ihr f�r diese gesetzten Ziele nicht erreicht habe.
B.- Hiergegen gelangte A.________ am 10. November 1998 an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, der ihre Beschwerde am 3. August 1999 abwies: A.________ habe auch in der Bew�hrungsfrist die ihr vorgegebenen Arbeitszeiten nicht eingehalten und damit vertragliche und gesetzliche Verpflichtungen im Sinne von � 19 Abs. 3 lit. d des Gesetzes vom 25. September 1997 �ber die Arbeitsverh�ltnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons (Personalgesetz, PG) verletzt, was die ordentliche K�ndigung rechtfertige. Ob - wie die Spitalverwaltung zus�tzlich angenommen habe - auch der K�ndigungsgrund von � 19 Abs. 3 lit. c PG gegeben w�re, wonach das Dienstverh�ltnis aufgel�st werden kann, wenn aus "Mangel an erforderlicher Fach-, F�hrungs- oder Sozialkompetenz" die zugewiesenen Aufgaben nicht erf�llt oder ungen�gende Leistungen erbracht w�rden, k�nne dahingestellt bleiben.
C.- Am 5. Juli 2000 best�tigte das Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft auf Beschwerde hin seinerseits die Rechtm�ssigkeit der Entlassung: Die K�ndigung sei formell korrekt erfolgt, und die materiellrechtliche �berpr�fung ergebe, "dass die Beschwerdef�hrerin die Blockzeiten klar verletzt" habe; da sie "unbestrittenermassen verschiedene Male verwarnt und nachhaltig auf die Blockzeiten hingewiesen worden" sei, k�nne der angefochtene Entscheid "nicht als unverh�ltnism�ssig gelten". Die Zeugen und Auskunftspersonen seien auch eingehend zur Fach-, F�hrungs- und Sozialkompetenz von A.________ befragt worden; dabei habe sich nichts ergeben, was auf eine fachliche oder soziale Inkompetenz hinwiese.
Dies sei mit Blick auf die Blockzeitverst�sse, welche die Entlassung rechtfertigten, jedoch ohne Bedeutung, weshalb darauf nicht weiter eingegangen werde.
D.- A.________ hat hiergegen am 10. November 2000 beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht mit folgenden Antr�gen:
Weisung zu neuer erg�nzender Beurteilung an das
zur�ckzuweisen.
2. Eventuell sei das angefochtene Urteil vom 5. Juli 2000 im Sinne der Erw�gungen aufzuheben.
3. Alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolge.. "
A.________ macht geltend, das Verwaltungsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt; in der Sache selber sei sein Entscheid willk�rlich und offensichtlich unverh�ltnism�ssig.
1.- a) Der angefochtene Entscheid ist ein letztinstanzlicher Endentscheid, der sich auf kantonales Recht st�tzt und gegen den im Bund kein anderes Rechtsmittel als die staatsrechtliche Beschwerde gegeben ist (vgl. Art. 84, 86 Abs. 1 OG). Das Personalgesetz des Kantons Basel-Landschaft kn�pft die Aufl�sung des Dienstverh�ltnisses an formelle und materielle Voraussetzungen, deren verfassungswidrige - insbesondere willk�rliche - Handhabung ger�gt werden kann (vgl.
b) aa) Von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen ist die staatsrechtliche Beschwerde rein kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdef�hrerin mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, sind ihre Antr�ge unzul�ssig (vgl. BGE 126 II 377 E. 8c S. 395).
bb) Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Als ausserordentlicher Rechtsbehelf f�hrt die staatsrechtliche Beschwerde nicht das kantonale Rechtsmittelverfahren weiter; sie l�st vielmehr ein neues, selbst�ndiges Verfahren gegen einen an sich rechtskr�ftigen und vollstreckbaren kantonalen Hoheitsakt aus (BGE 107 Ia 269 E. 1 S. 271). Das Bundesgericht pr�ft in dessen Rahmen nur klar und detailliert erhobene R�gen hinsichtlich konkreter Verletzungen verfassungsm�ssiger Rechte; auf nicht substantiierte Vorbringen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495, 71 E. 1c S. 76; 110 Ia 1 E. 2a; 107 Ia 186 E. b). Soweit die vorliegende Eingabe diesen Anforderungen nicht gen�gt und sich in appellatorischen Ausf�hrungen ersch�pft, ist darauf nicht weiter einzugehen.
2.- Die Beschwerdef�hrerin macht in verschiedener Hinsicht geltend, das Verwaltungsgericht habe in verfassungswidriger Weise ihre Verfahrensrechte missachtet.
a) aa) Sie r�gt vorab eine Verletzung der Ausstandsregeln:
B.________, welche als zust�ndige Sachbearbeiterin das Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat instruiert habe, sei eine Arbeitskollegin von Frau C.________, "der Gattin des massgeblichen Drahtziehers der angefochtenen K�ndigung". Das kantonale Recht kenne eine strengere Ausstandsregelung als jene, die der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 4 aBV zugrunde liege, denn nach � 8 Abs. 1 lit. d des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 13. Juni 1988 gen�ge bereits, dass der Betroffene "in der Sache befangen sein k�nnte". Ein solcher Anschein habe hier aufgrund des kollegialen Verh�ltnisses bestanden.
bb) Der Einwand �berzeugt nicht: Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auf � 9 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. Mai 1984 (KV; SR 131. 222.2) beruft, welcher den Anspruch auf rechtliches Geh�r und eine faire Behandlung gew�hrt, legt sie nicht dar, inwiefern diese Garantien �ber die entsprechenden bundesverfassungsrechtlichen hinausgehen sollten (vgl. aber oben E. 1b/bb). Dasselbe gilt bez�glich � 8 des Verwaltungsverfahrensgesetzes. Auch nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann ein Beamter im �brigen bereits dann abgelehnt werden, wenn Umst�nde vorliegen, die ihn als befangen erscheinen lassen, d.h. objektive Anhaltspunkte auf einen "Anschein der Befangenheit" deuten; dass er tats�chlich befangen w�re, ist auch nach dem Bundesverfassungsrecht nicht erforderlich (vgl. BGE 125 I 119 ff.; 112 Ia 142 E. 2d S. 147 f.). Solche Hinweise bestanden hier nicht. Dass die instruierende Beamtin eine Arbeitskollegin der Ehefrau des in das Entlassungsverfahren involvierten Vorgesetzten der Beschwerdef�hrerin war, reicht hierzu nicht, nachdem die beiden in unterschiedlichen Abteilungen des Personalamts besch�ftigt sind und die betroffene Kollegin mit dem vorliegenden Fall nichts zu tun hatte. Daran �ndert auch nichts, dass die instruierende Beamtin nach Eingang der Vernehmlassung des Kantonsspitals nachgefragt hatte, ob die Beschwerdef�hrerin an ihrer Beschwerde festzuhalten w�nsche, und dabei zu erkennen gab, dass sie dieser eher wenig Erfolgsaussichten einr�umte. Entscheidorgan war der Regierungsrat; im �brigen konnte es sich bei ihrer Einsch�tzung zum Vornherein nur um eine erste Grobbeurteilung handeln, musste der Beschwerdef�hrerin doch in der Folge noch Gelegenheit gegeben werden, sich ihrerseits erneut zu �ussern.
Unberechtigt - wenn nicht gar missbr�uchlich - ist der Vorwurf, der Anschein der Befangenheit ergebe sich aus der zu kurz angesetzten Frist hierzu. Die Beschwerdef�hrerin erhielt am 7. April Gelegenheit, sich bis zum 7. Mai 2000 zu �ussern; diese Frist wurde ihr anschliessend wiederholt bis zum 11. Juni 2000 verl�ngert.
b) aa) Unter Berufung auf � 45 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit �� 6, 12 und 16 des basellandschaftlichen Gesetzes vom 16. Dezember 1993 �ber die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (Verwaltungsprozessordnung, VPO) sowie auf den - vorliegend noch nicht anwendbaren (vgl.
BGE 126 II 377 E. 8d/bb S. 396 f.) - Art. 29a BV (Rechtsweggarantie) und auf Art. 6 EMRK r�gt die Beschwerdef�hrerin weiter eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r durch eine "gesetzwidrige Beschr�nkung der Kognition im verwaltungsgerichtlichen Verfahren". Streitgegenstand habe die K�ndigung und deren gesamte Begr�ndung gebildet; bereits der Regierungsrat habe sich "mit der Beschwerde nur rudiment�r befasst" und insbesondere die Vorhaltungen der mangelnden Fach-, F�hrungs- und Sozialkompetenz, welche angefochten waren, �berhaupt nicht gepr�ft. Mit dieser Ausklammerung seien die wesentlichen Gr�nde, auf die sich die K�ndigung urspr�nglich gest�tzt habe, gar nicht mehr beurteilt worden.
Das Verwaltungsgericht habe seinerseits zwar zur Frage der ihr vorgeworfenen "mangelnden Fach-, F�hrungs- und Sozialkompetenz" ein umfassendes Beweisverfahren durchgef�hrt, worin die entsprechenden Vorw�rfe "klar widerlegt" worden seien, im Anschluss hieran aber lediglich erkl�rt, dass Prozessstoff nur die Frage bilde, ob sie die Arbeitszeiten eingehalten habe. Ihre angeblich ungen�genden fachlichen Qualit�ten seien unbeurteilt geblieben, da das Verwaltungsgericht seine Kognition zu Unrecht auf die Einhaltung der Blockzeiten beschr�nkt habe.
bb) Diese Ausf�hrungen �berzeugen nicht: Wie (im Sachverhalt) erw�hnt, erachtete der Regierungsrat die K�ndigung bereits gest�tzt auf � 19 Abs. 3 lit. d PG als rechtm�ssig und pr�fte deshalb nicht, ob auch die Voraussetzungen gem�ss � 19 Abs. 3 lit. c PG erf�llt w�ren. Das Verwaltungsgericht f�hrte sein Beweisverfahren zu beiden angerufenen K�ndigungsgr�nden durch. Dabei stellte es fest, dass sich aus der Befragung der Zeugen und Auskunftspersonen "nichts ergeben" habe, "was auf die fachliche und soziale Inkompetenz der Rekurrentin hingewiesen h�tte". Mit dem Regierungsrat teilte es indessen die Ansicht, dass die Blockzeitverletzungen w�hrend der Bew�hrungsfrist Grund genug f�r eine K�ndigung im Sinne von � 19 Abs. 3 lit. d PG gebildet haben.
Dieses Vorgehen l�sst sich nicht beanstanden, m�ssen die beiden K�ndigungsgr�nde doch nicht kumulativ erf�llt sein; es gen�gt, dass einer von ihnen gegeben ist.
c) Fehl geht auch der Einwand, das Verwaltungsgericht habe der Beschwerdef�hrerin bei der Pr�fung, ob sie die Arbeitszeiten eingehalten habe, das "Beweisf�hrungsrecht verweigert":
aa) Der Anspruch auf rechtliches Geh�r gebietet, rechtzeitig und formrichtig angebotene Beweismittel abzunehmen, es sei denn, diese betr�fen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, �ber die streitige Tatsache Beweis zu erbringen (BGE 117 Ia 262 E. 4b S. 268/269). Eine vorweggenommene Beweisw�rdigung wird dadurch nicht ausgeschlossen; der Richter kann das Beweisverfahren schliessen, wenn er aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen darf, dass diese auch durch weitere Erhebungen nicht ge�ndert w�rde (sog. "antizipierte Beweisw�rdigung"; BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; 119 Ib 492 E. 5b/bb S. 505 f.; 115 Ia 97 E. 5b S. 101; 103 Ia 490 E. 5 S. 491).
bb) Das Verwaltungsgericht ging davon aus, die Beschwerdef�hrerin sei im Monat September 1998 innert 18 Tagen an sechs Tagen versp�tet zur Arbeit erschienen, wobei die drei "Versp�tungen um 3, 9 und 7 Minuten von der Rekurrentin nicht bestritten" w�rden. "Bez�glich der Einhaltung der Blockzeiten" habe sich trotz einer entsprechenden Weisung vom 14. November 1997 und zweier m�ndlicher Verwarnungen im Februar und M�rz 1998 nichts ge�ndert, obwohl die Ansetzung der Bew�hrungsfrist eine massive Warnung dargestellt habe.
Hinsichtlich der krankheitsbedingten Schw�che, auf die sich die Beschwerdef�hrerin zur Begr�ndung der anderen Versp�tungen berufe, sei es ihr "trotz ihrer Mitwirkungspflicht" nicht gelungen, einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zusp�tkommen und einer Krankheit darzutun; ein solcher gehe auch aus den �rztlichen Zeugnissen nicht hervor. Soweit sie geltend mache, bei den Versp�tungen am 4. September 1998 um 3 Minuten, am 11. September 1998 um 9 Minuten und am 25. September 1998 um 7 Minuten handle es sich um Bagatellf�lle, verkenne sie, dass sie wiederholt verwarnt und nachhaltig auf die Notwendigkeit der Einhaltung der Blockzeiten hingewiesen worden sei. Dies m�ge ihr kleinlich erscheinen; im Zusammenhang gesehen sei die Einhaltung der Blockzeiten - insbesondere w�hrend der Bew�hrungsfrist - jedoch wesentlich gewesen.
cc) Erachtete das Gericht den von ihm gepr�ften K�ndigungsgrund damit aber, d.h. mit diesen wenigen und an sich geringf�gigen Versp�tungen, bereits als gegeben, musste es diesbez�glich keine weiteren Abkl�rungen mehr treffen; namentlich war es nicht gehalten, "von sich aus und vor Beginn der Beratung (...) seine Bewertung des Beweisergebnisses" noch bekannt zu geben, wie die Beschwerdef�hrerin meint. Entgegen ihrer Auffassung ergibt sich aus Art. 29 Abs. 2 BV keine solche Pflicht. Inwieweit eine zus�tzliche Beweiserhebung ihre drei - an sich unbestrittenen - Versp�tungen noch h�tte relativieren k�nnen, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Soweit sie einwendet, ihre Versp�tungen vor Ansetzung der Bew�hrungsfrist seien "bewiesenermassen immer entschuldigt" gewesen, �bersieht sie, dass sie in ihrer Stellungnahme vom 8. August 1998 selber zugestanden hat, dass das Schreiben vom 23. Juli 1998 Punkte enthalte, "�ber die man sprechen" k�nne; sie sei bereit, ihr Verhalten "berechtigten Forderungen anzupassen (z.B. Einhaltung der Blockzeiten)". Damit ging auch sie davon aus, dass ihr Verhalten insofern zu Beanstandungen Anlass geben durfte, womit sich weitere Beweisabnahmen diesbez�glich er�brigten. Ob die vom Verwaltungsgericht vorgenommene W�rdigung des so erstellten Sachverhalts rechtens war, ist nicht eine Frage des rechtlichen Geh�rs, sondern bildet - im Rahmen der erhobenen R�gen (vgl. oben E. 1b/bb) - Gegenstand der materiellen Pr�fung.
3.- a) Die Beschwerdef�hrerin macht in der Sache selber geltend, ihre Entlassung sei willk�rlich. Es h�tten weder wesentliche Gr�nde zur Ansetzung einer Bew�hrungsfrist noch der anschliessenden K�ndigung bestanden. Diese sei grob unverh�ltnism�ssig und verletze klares Verfassungs- und Gesetzesrecht.
Auch andere Personen missachteten die Blockzeiten, ohne dass sie gleich entlassen w�rden.
b) Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt Willk�r nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen w�re, sondern bloss wenn der angefochtene Entscheid klares Recht grob verletzt. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen materieller Rechtsverweigerung nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 125 II 129 E. 5b S. 134).
c) Mag die angefochtene Entlassung nach 30 Dienstjahren hart erscheinen und w�re eine andere L�sung durchaus auch in Betracht gefallen, besteht hier doch keine solche qualifizierte Verfassungsverletzung:
aa) Soweit sich die Beschwerdef�hrerin gegen die Anordnung der Bew�hrungsfrist wendet, �bersieht sie, dass die Voraussetzungen hierzu angesichts der mehrfachen Ermahnungen bereits allein aufgrund der wiederholten Verletzung der Vorschriften �ber die Arbeitszeiten gegeben waren. Insoweit erf�llte sie n�mlich "ihre Aufgaben nicht gem�ss den gestellten Anforderungen" (� 12 der Verordnung vom 17. M�rz 1998 zum Gesetz �ber die Arbeitsverh�ltnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons [Personalverordnung, PV]), was sie in ihrem Schreiben vom 8. August 1998 letztlich auch zugestand, wenn sie dort festhielt: "Es ist richtig, dass ich der Einhaltung der Blockzeiten zuwenig Beachtung geschenkt habe". Sie habe sich den umstrittenen Arbeitsrhythmus angew�hnt, weil von 1994-96 f�r "6 MitarbeiterInnen nur eine EDV-Anlage zur Verf�gung stand, zu der man w�hrend den �blichen Arbeitszeiten kaum Zutritt fand". Bereits am 14. November 1997 war sie nach Bereinigung dieser Situation aber darauf hingewiesen worden, dass "gem�ss der kantonalen Verordnung �ber die Einteilung der Arbeitszeit (GS 153. 11), � 11 Absatz 2, [...] w�hrend der Blockzeit von 08.30 bis 11.30 Uhr und von 14.15 bis 16.15 Uhr jede/r Mitarbeiter/in im Arbeitsprozess" zu stehen habe. Aufgrund dieser klaren Regelung und im Sinne einer Gleichbehandlung aller Bediensteten k�nnten keine Ausnahmen bewilligt werden, weshalb sie gebeten sei, k�nftig ihre "Arbeitszeit sp�testens um 08.30 Uhr aufzunehmen und innerhalb der Normalarbeitszeit wieder zu beenden". Dieser Aufforderung kam sie in der Folge trotz weiterer m�ndlicher Mahnungen (am 18. Februar und 25. M�rz 1998) nicht nach, worauf die Spitalverwaltung die umstrittene Bew�hrungsfrist ansetzte, da sie feststellen m�sse, dass sich die Beschwerdef�hrerin "konstant der gesetzlich festgelegten Blockzeitenregelung (kantonale Verordnung 153. 11 � 11 und Reglement zur Arbeitszeiterfassung am Kantonsspital X.________ vom 19. Dezember 1996 � 4)" widersetze. Unter diesen Umst�nden kann nicht gesagt werden, "dass nachweisbar keine Gr�nde vorgelegen" h�tten, "der Beschwerdef�hrerin eine Bew�hrungsfrist anzusetzen".
bb) Die Beschwerdef�hrerin hat w�hrend dieser weiterhin gegen die Arbeitszeitregelung verstossen und damit den K�ndigungsgrund von � 19 Abs. 3 lit. d PG (Verletzung vertraglicher oder gesetzlicher Verpflichtungen) erf�llt.
Die zugestandenen und unbestrittenermassen nicht gesundheitlich bedingten Versp�tungen m�gen bei bloss zeitlicher Betrachtung als geringf�gig erscheinen, vor dem gesamten Hintergrund und den wiederholten Ermahnungen war es indessen nicht offensichtlich unhaltbar, anzunehmen, die Beschwerdef�hrerin sei nicht gewillt oder f�hig, von ihren bisherigen Angewohnheiten und Eigenheiten trotz ver�nderter Umst�nde abzusehen und sich nunmehr an die ihr auferlegten zeitlichen Vorgaben zu halten, weshalb ihr Dienstverh�ltnis ordentlicherweise aufgel�st werden d�rfe. Wenn das Verwaltungsgericht die Versp�tungen nicht mehr als Bagatelle abtun mochte, sondern mit Blick auf die Bew�hrungsfrist als gravierend genug erachtete, um die ausgesprochene K�ndigung trotz der langen Dauer des Arbeitsverh�ltnisses zu rechtfertigen, ist dies nicht willk�rlich. Die Beschwerdef�hrerin musste sich der Tragweite der Bew�hrungsfrist, welche gerade im Hinblick auf eine allf�llige Aufl�sung des Dienstverh�ltnisses angeordnet worden war (� 19 Abs. 4 PG), bewusst sein, nachdem sie am 8. August 1998 erkl�rt hatte, zuk�nftig die entsprechenden Vorgaben nun einhalten zu wollen. Es durfte von ihr erwartet werden, dass sie sich diesbez�glich w�hrend der Bew�hrungszeit nichts zuschulden kommen liess, ansonsten sie die Konsequenzen ihres Verhaltens zu tragen hatte. Hieran �ndert nichts, dass sie w�hrend dieser einen Monat krank geschrieben war; es h�tte f�r sie umso ringer sein m�ssen, in der restlichen Zeit die Vorgaben einzuhalten. Soweit sie einwendet, andere Mitarbeiter w�rden es mit der Blockzeit auch nicht so genau nehmen, �bersieht sie, dass ihr Fall nicht mit diesen verglichen werden kann, da sie dies ihrerseits in einer Bew�hrungszeit tat, welche gerade auch angeordnet worden war, weil sie trotz wiederholten Ermahnungen hierzu ihren Arbeitsstil offenbar nicht den neuen Gegebenheiten anzupassen bereit war. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich deshalb vergeblich auf eine "Gleichbehandlung im Unrecht", vermag sie doch nicht aufzuzeigen, dass in einem gleichen oder auch nur �hnlichen Fall von Verst�ssen gegen die Arbeitszeitregelung keine Bew�hrungszeit angesetzt bzw.
anschliessende K�ndigung ausgesprochen worden w�re. Weitere Beweisvorkehren er�brigten sich demzufolge auch hierzu.
4.- Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist. Dem Verfahrensausgang entsprechend wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1, 153 und 153a OG). Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (Art. 159 Abs. 2 OG analog).
3.- Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin und dem Kantonsspital X.________ sowie dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. M�rz 2001

References: Art. 6
 Art. 84
 BGE 
 Art. 90
 Art. 4
 BGE 

BGE 
 Art. 29
 Art. 6
 BGE 
 Art. 29