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Timestamp: 2018-02-21 09:04:37+00:00

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Aktuelle Zeit: Mittwoch 21. Februar 2018, 11:04
Dann ist nach 24.000km Schluss mit Garantie. Auch wenn Du für die 24.000 nur 1 Jahr gebraucht hast Danach läuft nur noch die 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung des Herstellers. Dies ist aber dann unabhängig von der Vertragswerkstatt. Die gesetzliche Gewährleistung (großer Unterschied zum Garantie(-versprechen) des Herstellers) ist eben Gesetz und völig unabhängig von Herstellerbedingungen.
Mittwoch 7. März 2012, 11:22
...Dann ist nach 24.000km Schluss mit Garantie....
danke fraggel!!!
das heißt also, ab 24000km bin ich losgelöst von meiner vertragswerkstatt und kann "tun und lassen" was ich will...?
hm....wie allerdings geht das dann zusammen mit der "gewährleistung", falls doch mal was wäre innerhalb der 2 jahre...?
Mittwoch 7. März 2012, 11:26
Die Gewährleistung bezieht sich auf den Datum des Kaufes und "verspricht" dem Käufer, dass der Gegenstand zum Zeitpunkt des Kaufes Mängelfrei war. Die 24 Monate bedeuten nur, dass in der Zeit der Mangel entdeckt werden muss. Innerhalb der ersten 6 Monate gilt auch die Beweislastumkehr, das bedeutet, dass hier der Händler beweisen muss, dass der Mangel nicht schon beim Kauf vorgelegen hat, danach fällt der Beweis auf den Käufer.
Jetzt die Garantie: Ist eine freiwillige Leistung des Herstellers oder Händlers, das heißt er kann die Bedingungen bestimmen zu welchen er die Garantie übernimmt, z.B. Wartung nur bei Vertragshändlern. Das Urteil welches du glaube ich meinst, bezog sich auf ein Gebrauchtfahrzeug und der Händler wollte, dass alle Wartungen bei ihm gemacht werden, damit die Garantie gilt. Diese Klausel wurde als nichtig beurteilt, da es für den Käufer nicht annehmbar ist, immer zum gleichen Händler zu fahren, damit er die Inspektion macht. BGH Karlsruhe Az.: VIII ZR 354/08).
Die Garantie wird meistens auf einen Zeitraum gegeben, in dem Fall 24 Monate oder halt 24.000km, je nach dem was zu erst erreicht ist.
So, ich habe mit meinem juristischen Halbwissen den Unterschied erklären können, die Anwälte drücken bitte beide Augen zu
Mittwoch 7. März 2012, 13:01
Tschu hat geschrieben:
Beispiel zur gesetzlichen Gewährleistung:
Nach 20 Monaten Riss im Motorblock. Völlig unabhängig, ob Du noch Garantie hast oder diese evtl abgelaufen ist, würde die gesetzliche Gewährleistung greifen, wenn DU beweisen kannst, dass der Riss ein Mangel der Sache ist/war. Innerhalb der ersten 6 Monaten nach Kauf liegt diese Beweislast sogar beim Hersteller!
Bei der gesetzlichen Gewährleistung ist es egal, ob Du die Inspektionen beim Vertragshändler gemacht hast, AUSSER der Mangel ist gerade aufgrund einer schlampigen Freien Werkstatt entstanden.
P.S. zu BGH Urteilen:
Anders als in den USA MÜSSEN deutsche Unter-Gerichte nicht zwingend dem BGH folgen. Das Amtsgericht, Landgericht oder Oberlandesgericht kann und darf anders entscheiden, als der BGH in einem vorrangegangen Fall. NUR wenn Du als Kläger den Atem, die Kohle und die Zeit hast bis zum BGH zu gehen, wirst du das gleiche Urteil vom BGH nochmal bekommen. Also nur weil ein BGH Urteil existiert, muss das nicht heißen, dass sich alle daran halten! Wenn ich euch jetzt noch erzähle, dass es vorkommen kann, das BGH Senate ihre Meinung zu Fällen in den Jahren ändern und plötzlich anders urteilen, verliert ihr wohl ganz den Glauben an das System….
Mittwoch 7. März 2012, 18:40
.... verliert ihr wohl ganz den Glauben an das System….
da bin ich schon lange vom glauben abgefallen....
Mittwoch 7. März 2012, 18:53
Das mit der Gewährleistung kenne ich gut vom Bau´....nur haben wir da logischerweise längere Intervalle als zwei Jahre
Mittwoch 7. März 2012, 19:30
na gott sei dank muss ich keine garantien dafür abgeben dass eine ehe mit von mir gemachten trauringen hält.
Mittwoch 7. März 2012, 19:43
na sagen wir die ringe sollten in jedem fall länger halten als die ehe
Mittwoch 7. März 2012, 19:48
mvdealer
Registriert: Samstag 19. Dezember 2009, 17:10
Wohnort: mönchweiler
jaaa ich weiss ich bin hier natürlich Partei .... aber ganz im Ernst : die Preise finde ich heftig .. liegt bei uns wenn KEINE Ventile eingestellt werden müssen in der Regel zwischen 3-400 Euro. Denkt bei den Inspektionen auch mal an einen Wiederverkauf ... geht von euch selbst aus : würdet Ihr eine Mv kaufen die zb als Gebraucht Bike 24000 Km hat und wenn ÜBERHAUPT dann Stempel eines NICHT Mv Schraubers im Scheckheft hat ! woher weis der Schrauber zb die Drehmomente für die Schrauben.... verbaut er Original MV Teile..... hat er dass passende Oel ? kann der dass in der Zeit machen wie ein MV Schrauber der jede Schraube kennt da er dass Täglich macht ?....usw usw
ich sage es ist einfach eine Klasse Sache und Gefühl wenn ein Vertragshändler das macht eine BMW zu BMW .. eine HONDA zu Honda und eben eine MV zum MV Händler ( ist halt der Ferrari unter den Bikes)
ich steh einfach drauf wenn ich ein Bike inzahlung nehme.. zb eine BMW und eben alle Stempel von BMW sind
Alfa Romeo Vertragshändler
www.zeisberg-corse.de
Montag 21. Mai 2012, 22:54
woher weis der Schrauber zb die Drehmomente für die Schrauben.... verbaut er Original MV Teile..... hat er dass passende Oel ?
In dem er sich informiert bevor er los schraubt, dass machen zumindest die GUTEN so
Freie Werkstätten schauen zwangsläufig über den Tellerrand. Den Händlern fehlt meiner Meinung nach der kritische Blick auf die eigene Marke, die Hand die einen füttert, beißt man nicht... Kann ich auch irgendwie verstehen...
Montag 21. Mai 2012, 23:26
was ich die letzten jahre von fachwerkstätten mitbekommen habe, da schraube ich lieber selbst.
Dienstag 22. Mai 2012, 00:23
Na dann freu ich mich ja das ich zwischen 600 - 800 Euro gespart habe. Um die Ventile zu überprüfen mußte zwar Einiges an Gezumpel ab, aber es hat geklappt toi toi toi ( klopf auf Holz ). Ich hab vielleicht länger gebraucht als eine Werkstatt, aber dafür war ich sehr gewissenhaft. Bei einer Werkstatt bin ich mir da nicht immer so ganz sicher.
Dienstag 22. Mai 2012, 07:00
Ich sehe mir das Bike und den Kerl dazu an...und mache ne vernünftige Probefahrt Das sagt mehr als 1000 Servicehefte
Mit den Serviceheften wird soviel Schmu mit gemacht...angefangen von gefälschten Serviceheften, von Händlern die für 50 EUR das Heft durchstempeln, etc. Also eine Garantie ist so ein Serviceheft nicht!
Ich zB mache bei meinen bislang gebrauchten Bikes (alle so zwischen 5000 und 7000 EUR in der Anschaffung) GANZ SICHER keinen Service für 800-1000 EUR Bis auf Ventile einstellen, kann ich alles selbst und habe auch das nötige Werkzeug dazu. Um Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge, Kettensatz, Zündkerzen, Luftfilter, Benzinfilter, Reifenlager, Lenkkopflager, etc. zu wechseln, braucht man ganz sicher keine KFZ-Lehre oder ne MV-Agusta Schulung! Ich hebe alle Rechnungen der Ersatzteile auf. So kann ich dem neuen Käufer belegen, dass ich in 2010 zB 5 Liter Öl (auch die Sorte!) und nen Ölfilter gekauft habe. In 2009 Bremsbeläge. In 2012 Bremsflüssigkeit. In 2008 ne Batterie. Usw. Das ist mir mehr Beweis als ein Stempelchen im Serviceheft.
Bei neuen Bikes würde ich es natürlich wegen der Garantiebedingungen machen. Keine Frage!
Im Automobilbereich sehe ich es, wegen der höheren Werte des PKW, etwas anders. Würde ich nen 3 Jahren alten BMW für 30.000 EUR kaufen, so würde ich auf ein vollständiges Serviceheft bestehen. Das ist mir der Fahrzeugpreis in Relation einfach wert und wichtig.
Dienstag 22. Mai 2012, 08:36
Hui ... hab da ne Lawine losgetreten
es muss natürlich jeder selbst entscheiden was er tut .... Mit SCheckheften Stempeln für en 50 iger ,,,, dass ist ja Mega Kriminell .. hab ich noch nie gehört dass das jemand gemacht hat ... bei MV gehört zum Stempel natürlich eine Rechnungskopie zb im Garantiefall
Dienstag 22. Mai 2012, 10:38
mvdealer hat geschrieben:
ich habe einmal zu oft 750euro bezahlt + 70 euro fürs leihmoped, weil mein händler 85km von mir weg ist incl 2 x einen halben tag unterwegs.
Dienstag 22. Mai 2012, 10:52
Registriert: Montag 10. Oktober 2005, 21:27
Wohnort: 81671 München
Beim Speer, oder?
Dienstag 22. Mai 2012, 12:13

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