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Timestamp: 2016-10-25 05:11:03+00:00

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1P.787/2005 (06.06.2006)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Marcel Grass,
Beschwerdegegner, alle drei vertreten durch F�rsprecher Dr. Peter Hollinger,
Mit Strafurteil des Kreisgerichtes XI Interlaken-Oberhasli vom 29. M�rz 2004 wurde X.________ des Mordes an D.________ schuldig gesprochen, mitt�terschaftlich begangen am 27. Januar 2001 in Unterseen/Interlaken. Zus�tzlich erkannte das Kreisgericht den Angeklagten des Mordversuches (ver�bt am 26. Januar 2001) zum Nachteil des selben Opfers schuldig, des Mordversuches (begangen ca. im Dezember 1999) an E.________ sowie wiederholter Vorbereitungshandlungen zu Mord (ver�bt ca. im Herbst 2000) zum Nachteil von F.________. Das Kreisgericht verurteilte X.________ deswegen zu lebensl�nglichem Zuchthaus. Gleichzeitig widerrief das Kreisgericht (mit separatem Entscheid vom 29. M�rz 2004) den bedingten Strafvollzug (f�r eine Gef�ngnisstrafe von 18 Monaten), den es X.________ in einem fr�heren Strafurteil vom 26. Mai 2000 gew�hrt hatte.
Gegen das Strafurteil und den Widerrufsentscheid des Kreisgerichtes vom 29. M�rz 2004 appellierte X.________ an das Obergericht des Kantons Bern. In ihrem Berufungsurteil vom 24. August 2005 stellte die 2. Strafkammer des Obergerichtes fest, dass das Strafurteil des Kreisgerichtes vom 29. M�rz 2004 in den Schuldpunkten (und im erstinstanzlichen Kostenpunkt) in Rechtskraft erwachsen sei. Gleichzeitig best�tigte das Obergericht die gegen den Appellanten ausgef�llte lebensl�ngliche Zuchthausstrafe; ebenso best�tigte die Appellationsinstanz den streitigen Widerruf des bedingten Strafvollzuges.
Gegen das Urteil des Obergerichtes vom 24. August 2005 gelangte X.________ mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 1. Dezember 2005 an das Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides (im Haupt- und im Widerrufspunkt) sowie die R�ckweisung der Strafsache an das Obergericht zur Neubeurteilung. Die erhobenen R�gen ergeben sich aus den nachstehenden Erw�gungen. Das Obergericht beantragt in seiner Stellungnahme vom 19. Januar 2006 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Der Generalprokurator des Kantons Bern liess sich nicht vernehmen. Die privaten Beschwerdegegner beantragen f�rmlich die "Best�tigung des angefochtenen Urteils".
Vor Obergericht hat der Beschwerdef�hrer diverse Verletzungen des kantonalen Strafprozessrechtes beanstandet. Im angefochtenen Entscheid wird zun�chst die Frage aufgeworfen, ob die betreffenden R�gen "formell verwirkt" seien oder nicht. Die Frage wird nicht abschliessend beantwortet. Zusammenfassend stellt das Obergericht fest: "Inwiefern" die prozessualen R�gen "verwirkt sind, kann in letzter Konsequenz offen bleiben, da diese R�gen - wie anschliessend zu zeigen sein wird - jedenfalls unbegr�ndet und demzufolge abzuweisen sind".
1.1 Vor Obergericht hatte der Beschwerdef�hrer zun�chst vorgebracht, bei der Erteilung der Auftr�ge zur psychiatrischen Begutachtung der beiden Mitangeklagten Y.________ und Z.________ (und bei der anschliessenden beweisrechtlichen Verwertung der Gutachten) h�tten die kantonalen Instanzen das kantonale Verfahrensrecht (namentlich Art. 129, Art. 131 und Art. 132 StrV/BE) unrichtig angewendet.
1.1.1 Prof. Dr. med. Volker Dittmann habe "den an ihn selber erteilten Auftrag zur Begutachtung der beiden Mitangeschuldigten Y.________ und Z.________ ohne f�rmliche Erm�chtigung durch den Untersuchungsrichter - doch mit Wissen s�mtlicher Beteiligter - an seine beiden Mitarbeiter Dr. Ermer (Y.________) und Dr. Graf (Z.________) �bertragen". In einem �hnlich gelagerten Fall (Urteil 6P.40/2001 vom 14. September 2001) habe das Bundesgericht erwogen, dass mit einem Gutachterauftrag an den Leiter der forensischen Abteilung einer Universit�tsklinik mit spezialisiertem Gutachterteam "diesem Leiter auch die Substitutionserlaubnis erteilt" werde.
1.1.2 Soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von "Art. 131 StrV/BE" beanstande, sei "zu entgegnen, dass es sich bei der dort geforderten Mitteilung um eine Form- und nicht um eine G�ltigkeitsvorschrift" handle. Das Nichteinhalten dieser Bestimmung habe "einzig zur Folge, dass sich der Zeitpunkt, zu dem die Parteien in Bezug auf die Begutachtung ihre allgemeinen (Art. 244 StrV/BE) bzw. spezifischen (Art. 130 Abs. 2 StrV/BE) Parteirechte aus�ben k�nnen, zeitlich nach hinten" verschiebe; "allerdings nicht weiter als bis die Partei weiss oder wissen kann, wer Sachverst�ndiger ist und wie die Gutachtensfragen lauten". Sp�testens dann seien "die Parteien gehalten zu tun, woran sie wegen der ger�gten Unterlassung der Mitteilung im Sinne von Art. 131 Abs. 1 StrV/BE gehindert worden zu sein behaupten". Im vorliegenden Fall sei dieser Zeitpunkt "in der zweiten H�lfte des Monats April 2002 eingetreten, n�mlich als den Parteien vom Untersuchungsrichter dessen Antwortschreiben vom 16. April 2002 an Prof. Dittmann (...) einschliesslich einer Kopie von Prof. Dittmanns Schreiben vom 11. April 2002 (...) zugestellt worden" sei. In diesem Schreiben habe "Prof. Dittmann die vorab m�ndlich getroffene Absprache der Einsetzung der Dres. Ermer und Graf zur Begutachtung von Y.________ resp. Z.________" best�tigt. Der Beschwerdef�hrer und die Mitangeklagten h�tten "von diesem Umstand ohne nachtr�gliche Einwendungen gegen die Personen der Sachverst�ndigen Dres. Ermer und Graf Kenntnis genommen". Es sei "offensichtlich, dass ein diesbez�glicher Einwand, der fast zwei Jahre nach der erfolgten Begutachtung, n�mlich anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung, in dieser Form erstmals erhoben" worden sei, "nicht mehr geh�rt werden" k�nne.
1.1.3 "Zu beachten" sei auch, "dass durch die formlose Substitution im Zusammenhang mit der Gutachtenserteilung" der Beschwerdef�hrer "in seinen eigenen rechtlich gesch�tzten Interessen gar nicht unmittelbar betroffen bzw. beschwert" sei, "so dass unter diesem Gesichtspunkt auf die vorerw�hnte R�ge der Verteidigung gar nicht einzutreten w�re".
1.1.4 Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang vorbringe, "Prof. Dittmann h�tte anl�sslich der Erarbeitung seiner psychiatrischen Expertise (...) mitunter auch Kontakte mit den beiden Dres. Ermer und Graf gehabt" bzw. die drei Gutachter h�tten "�bers Kreuz Schlussfolgerungen" und Wertungen getroffen, die f�r den Beschwerdef�hrer nachteilig seien, werde "bei richtiger Sicht der Dinge gar keine Prozessrechtsverletzung geltend gemacht, sondern die Begutachtung" des Beschwerdef�hrers "durch Prof. Dittmann materiell kritisiert". Die Kritik erweise sich (wie im angefochtenen Entscheid noch dargelegt werde) als unbegr�ndet.
1.1.5 In Erw�gung II/C/4 des angefochtenen Entscheides fasst das Obergericht das Resultat dieser Erw�gungen schliesslich wie folgt zusammen: "Somit sind die R�gen der Verteidigung betreffend �bertragung der Begutachtung an Dr. Ermer und Dr. Graf unbegr�ndet, soweit �berhaupt darauf einzutreten ist".
1.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, den schriftlichen Auftrag zur psychiatrischen Begutachtung der drei Angeklagten habe der Untersuchungsrichter am 2. April 2002 an Prof. Dittmann erteilt. Der Mitangeklagte Y.________ sei in der Folge durch Dr. med. Anneliese Ermer begutachtet worden, der Mitangeklagte Z.________ durch Dr. med. Marc Graf. Es handle sich dabei um zwei Fach�rzte der Universit�ren Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK), die ihre Gutachten "v�llig unabh�ngig, selbstst�ndig und in alleiniger Verantwortung" erstellt h�tten. Prof. Dittmann habe "folgerichtig die beiden Gutachten auch selber nicht einmal unterzeichnet". Zwar sei "offenbar" m�ndlich vereinbart worden, dass die Exploranden "unter der Aufsicht" von Prof. Dittmann "je durch einen Oberarzt begutachtet w�rden". Die Einsetzung der beiden begutachtenden �rzte durch Prof. Dittmann sei jedoch "eigenm�chtig" erfolgt. Sie seien "vom Untersuchungsrichter weder pers�nlich noch f�rmlich als Sachverst�ndige in diesem Verfahren eingesetzt worden". Dieses Vorgehen verstosse gegen verschiedene Vorschriften des bernischen Strafverfahrensrechtes. Insbesondere seien Dr. Ermer und Dr. Graf entgegen Art. 131 Abs. 1 Ziff. 2 StrV/BE nicht "auf die Wahrheitspflicht nach Art. 307 StGB aufmerksam" gemacht worden. Darin liege kein blosser Formmangel; vielmehr sei ein Gutachten, das ohne Hinweis auf die Straffolgen einer Falschexpertise erstellt wurde, "als solches nicht verwertbar". Dass die beiden - nach Ansicht des Beschwerdef�hrers unzureichenden bzw. formung�ltigen - Gutachten dennoch im Prozess zugelassen und beweisrechtlich gegen ihn verwendet worden seien, beruhe auf einer willk�rlichen Anwendung des kantonalen Prozessrechts.
1.3 Wie sich aus den nachfolgenden materiellen Erw�gungen ergibt, kann offen bleiben, ob die betreffenden Vorbringen unter den Gesichtspunkten der Beschwerdelegitimation (Art. 88 OG) und der Ersch�pfung des kantonalen Instanzenzuges (Art. 86 Abs. 1 OG) �berhaupt zul�ssig erscheinen.
1.4 Bedarf es zur Abkl�rung eines Sachverhalts besonderer Fachkenntnisse oder ist es gesetzlich vorgeschrieben (vgl. Art. 13 StGB), zieht das Gericht nach bernischem Strafverfahrensrecht eine sachverst�ndige Person bei. Es k�nnen auch "mehrere Personen mit einer gemeinsamen Begutachtung beauftragt" werden (Art. 128 StrV/BE). Die verfahrensleitende Beh�rde ernennt die oder den zust�ndigen Sachverst�ndigen und umschreibt den Auftrag sowie die zu beantwortenden Fragen. Wenn der Zweck der Untersuchung es erlaubt, ist den Parteien vorg�ngig Gelegenheit zu geben, sich zur Person und zu den Expertenfragen zu �ussern und eigene Antr�ge zu stellen (Art. 129 StrV/BE). Die Ernennung ist der sachverst�ndigen Person in der Regel schriftlich mitzuteilen. Sie hat den Auftrag und die zu beantwortenden Fragen zu enthalten, den Hinweis auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens und auf die Geheimhaltungspflicht sowie die Frist zur Einreichung eines schriftlichen Gutachtens (Art. 131 Abs. 1 StrV/BE). Der sachverst�ndigen Person sind die f�r die Ausarbeitung der Expertise ben�tigten Aktenst�cke und Gegenst�nde zu �bergeben (Art. 131 Abs. 2 StrV/BE). Die sachverst�ndige Person ist f�r das Gutachten pers�nlich verantwortlich (Art. 132 Abs. 1 StrV/BE). Es ist in der Regel schriftlich zu erstatten (Art. 133 Abs. 1 StrV/BE). Das schriftliche Gutachten wird den Parteien unter Ansetzung einer Frist zum Stellen von Erl�uterungs- und Erg�nzungsfragen zugestellt (Art. 134 Abs. 1 StrV/BE; vgl. auch Thomas Maurer, Das bernische Strafverfahren, 2. Aufl., Bern 2003, S. 229 ff.).
1.5 Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r bei der Rechtsanwendung oder Beweisw�rdigung setzt sodann voraus, dass nicht bloss die Begr�ndung des angefochtenen Entscheides, sondern auch sein Ergebnis schlechterdings unhaltbar ist (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9, 49 E. 4 S. 58; 127 I 54 E. 2b S. 56, je mit Hinweisen).
1.6 Wie sich aus den Akten ergibt, wurden die drei Angeklagten separat (durch je drei Psychiatrie�rzte der UPK) begutachtet. Die den Beschwerdef�hrer betreffende Expertise sowie die technische Koordination der Begutachtungen war Prof. Dittmann (als Leiter der Forensischen Abteilung der UPK) anvertraut. Die Expertisen wurde je durch die verantwortlichen �rzte unterzeichnet. Mit Schreiben vom 2. April 2002 hatte der Untersuchungsrichter den Auftrag zur psychiatrischen Begutachtung des Beschwerdef�hrers an Prof. Dittmann erteilt. Gleichzeitig wurde in diesem Schreiben vermerkt, dass die beiden Mitangeklagten (unter der "Aufsicht" von Prof. Dittmann) "je durch einen Oberarzt" separat begutachtet werden sollten. Kurz darauf pr�zisierten Prof. Dittmann und der Untersuchungsrichter m�ndlich, dass die Expertisen f�r die beiden Mitangeklagten an zwei spezialisierte forensische Psychiatrie�rzte der UPK delegiert w�rden, n�mlich an die Stellvertreterin von Prof. Dittmann sowie an einen Oberarzt der Abteilung Forensische Psychiatrie. Diese Delegation wurde im anschliessenden prozessualen Schriftverkehr zwischen Prof. Dittmann und dem Untersuchungsrichter (vom 11. bzw. 16. April 2002) schriftlich best�tigt. Die Parteien erhielten Kopien des betreffenden Briefwechsels.
1.6.1 Der Beschwerdef�hrer macht neben der Wilk�rr�ge auch einen Anspruch auf eine "unabh�ngige und unparteiische" psychiatrische Begutachtung geltend. Dass die drei Angeklagten je durch drei unabh�ngige sachverst�ndige Personen separat begutachtet wurden, tr�gt diesem Interesse der Angeklagten grunds�tzlich Rechnung und ist sachlich vertretbar. Das kantonale Verfahrensrecht sieht denn auch vor, dass im Rahmen einer "gemeinsamen" (bzw. sachlich konnexen) Begutachtung "mehrere Personen" als Experten eingesetzt werden k�nnen (vgl. Art. 128 StrV/BE; Maurer, a.a.O., S. 231; zur zul�ssigen Aufteilung an verschiedene Sachverst�ndige s. auch Robert Hauser / Erhard Schweri/Karl Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, � 64 Rz. 6; Marc Helfenstein, Der Sachverst�ndigenbeweis im schweizerischen Strafprozess, Diss. ZH 1978, S. 74 f.).
Zwar beanstandet der Beschwerdef�hrer, die beiden delegierten Gutachten h�tten "unter der Aufsicht" von Prof. Dittmann erstellt und von diesem mitunterzeichnet werden m�ssen. Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass nach bernischem Verfahrensrecht die sachverst�ndigen Personen f�r ihre Gutachten "pers�nlich verantwortlich" sind (Art. 132 Abs. 1 StrV/BE; s. auch BGE 127 I 54 E. 2e S. 57 f.; Maurer, a.a.O., S. 232). Nach der fr�heren Begutachtungspraxis der UPK substituierte der Leiter der forensischen Abteilung jeweils Gutachterauftr�ge an spezialisierte �rzte der UPK. Die Gutachten wurden damals unter der Aufsicht von Prof. Dittmann erstellt und von diesem mitunterzeichnet. In seinem Urteil 6P.40/2001 vom 14. September 2001 erachtete das Bundesgericht dieses Vorgehen grunds�tzlich als verfassungskonform. Es pr�zisierte jedoch, dass Gerichtsexperten "zur pers�nlichen Erstellung und Erstattung des Gutachtens verpflichtet" seien. Dies sei auch zu beachten, "wenn dem Leiter eines Instituts der Auftrag erteilt wird". Im �brigen wurde im genannten Urteil best�tigt, dass - erstens - der Gutachtensauftrag an den Leiter eines forensischen Forschungsinstitutes mit spezialisiertem Gutachterteam gehen k�nne und - zweitens - eine Delegation (bzw. eine Aufteilung des Auftrages) an die medizinischen Fachexperten dieses Teams im Einverst�ndnis mit der auftragserteilenden Justizbeh�rde zul�ssig sei.
1.6.2 Dass Prof. Dittmann im hier zu beurteilenden Fall die Verteilung der separaten Gutachten auf drei sachverst�ndige Personen lediglich koordinierte, die beiden Drittgutachten aber weder inhaltlich selbst ausarbeitete, noch mitunterschrieb, ist sachgerecht und widerspricht den Bestimmungen des kantonalen Verfahrensrechtes nicht (vgl. Art. 128 i.V.m. Art. 132 Abs. 1 StrV/BE). Der Beschwerdef�hrer r�umt auch ein, dass zwischen Prof. Dittmann und dem auftraggebenden Untersuchungsrichter vereinbart worden sei, dass die Exploranden "je durch einen Oberarzt begutachtet w�rden". Von einer "eigenm�chtigen" Beauftragung der fraglichen �rzte (oder gar von einer unzul�ssigen internen Delegation an "Assistenten" oder medizinische Hilfspersonen) kann daher nicht gesprochen werden (vgl. dazu Helfenstein, a.a.O., S. 156 f.; Philipp Maier/Arnulf M�ller, Das gerichtspsychiatrische Gutachten gem�ss Art. 13 StGB, Z�rich 1999, S. 109-113). Mit den beiden von Prof. Dittmann vorgeschlagenen Experten war die zust�ndige Justizbeh�rde einverstanden. Die Art und Weise, wie der beauftragte koordinierende Arzt seine Oberaufsicht als Institutsleiter wahrnahm, hatte dieser prim�r nach den Regeln der psychiatrisch-medizinischen Fachkunde zu bestimmen.
1.6.3 Sp�testens nach Zustellung der Gutachten erhielt der Beschwerdef�hrer im �brigen auch ausreichend Gelegenheit, allf�llige Ablehnungsbegehren gegen die Experten zu stellen (vgl. Art. 134 Abs. 1 sowie Art. 30-31 i.V.m. Art. 130 Abs. 2 StrV/BE). Die Person seines psychiatrischen Gutachters war dem Beschwerdef�hrer seit Anfang April 2002 bekannt. Von der Delegation der beiden anderen (die Mitangeklagten betreffenden) Gutachten (und von der Person der Expertin bzw. des Experten) hatte er seit Mitte April 2002 Kenntnis.
1.7 Zu pr�fen bleibt, ob die kantonalen Beh�rden Art. 131 Abs. 1 Ziff. 2 StrV/BE verfassungskonform angewendet haben, wonach die sachverst�ndigen Personen bei ihrer Ernennung in der Regel schriftlich auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens und auf die Geheimhaltungspflicht hinzuweisen sind. Diese prozessuale Vorschrift soll gew�hrleisten, dass die Sachverst�ndigen sich des Gegenstandes und der Tragweite ihrer verantwortungsvollen forensischen Arbeit bewusst sind, die gesetzlichen Straffolgen eines allf�lligen falschen Gutachtens kennen (vgl. Art. 307 StGB) und auch �ber das strafprozessuale Amtsgeheimnis im Bilde sind (Art. 69 StrV/BE, Art. 320 StGB; vgl. auch Hauser/Schweri/Hartmann, a.a.O., � 64 Rz. 8; Helfenstein, a.a.O., S. 154 ff.; Maier/M�ller, a.a.O., S. 125 f., 210 ff.; Maurer, a.a.O., S. 233).
1.7.1 Wie sich aus den Akten ergibt, enthielt der Gutachterauftrag vom 2. April 2002 an Prof. Dittmann einen ausdr�cklichen Hinweis auf die "Sachverst�ndigenpflichten" (gem�ss Art. 128 ff. StrV/BE) und die "Straffolgen bei wissentlich falscher Begutachtung" (im Sinne von Art. 307 StGB). Die beiden die Mitangeklagten begutachtenden �rzte haben je eine Kopie dieses schriftlichen Gutachterauftrages erhalten. In den beiden Gutachten wird denn auch ausdr�cklich auf den "Auftrag vom 2. April 2002", die Gegenst�nde des Expertiseauftrages und die "zur Verf�gung gestellten Akten in Kopien" hingewiesen.
1.7.2 Dieses Vorgehen ist sachlich vertretbar. In F�llen wie dem vorliegenden erscheint es grunds�tzlich ausreichend, wenn der koordinierende Institutsleiter je eine Kopie des Auftragsschreibens mit der betreffenden gesetzlichen Belehrung an seine Gutachterkollegen weiterleitet. In anderer (als entsprechender schriftlicher) Form war Prof. Dittmann ja auch selbst nicht instruiert worden (vgl. Art. 131 Abs. 1 StrV/BE), und es ist nicht einzusehen, weshalb f�r die (nachbeauftragten) ausf�hrenden Fach�rzte strengere Vorschriften gelten sollten als f�r den direkt beauftragten federf�hrenden Experten selbst. Wie sich aus den Akten ergibt, waren alle drei Gutachter �ber den Gegenstand der forensischen Expertiseauftr�ge und �ber ihre gesetzlichen Verpflichtungen ausreichend im Bilde. In den �brigen fachmedizinischen Einzelheiten war es Aufgabe des koordinierenden Institutsleiters, seine Kollegen �ber den forensischen Gutachterauftrag zu informieren.
1.8 Den kantonalen Instanzen ist in diesem Zusammenhang keine willk�rliche Anwendung des kantonalen Verfahrensrechtes vorzuwerfen. Die fraglichen Gutachten wurden verfassungskonform angeordnet und erstellt; sie waren damit strafprozessual verwertbar.
Weiter hat der Beschwerdef�hrer vor Obergericht beanstandet, bei der Ausarbeitung der ihn pers�nlich betreffenden psychiatrischen Expertise habe der forensische Gutachter eine unzul�ssige Delegation an eine Psychologin vorgenommen. Die f�r den Beschwerdef�hrer nachteiligen Befunde dieser Hilfsperson ("test-psychologisches Gutachten") habe der Gerichtsexperte vorbehaltlos in das psychiatrische Gutachten einfliessen lassen. Auch in diesem Zusammenhang sei das kantonale Strafverfahrensrecht unrichtig angewendet worden.
2.1 Im angefochtenen Entscheid wird dazu Folgendes erwogen: "Das Vorgehen von Prof. Dittmann" erscheine "im Sinne von Art. 132 StrV/BE praxisgem�ss und untadelig, zumal der Beizug der Psychologin G.________ durch den Gerichtsexperten Dittmann im Rahmen von dessen Auftrag sowie unter dessen eigener Verantwortung erfolgt" sei, "wobei Prof. Dittmann dann das Vorgehen und die Spezialbefunde der Psychologin im Rahmen seiner Expertise offen gelegt, diskutiert und sich zu Eigen gemacht" habe. Ausserdem h�tten "im Folgenden s�mtliche Parteivertreter anl�sslich des erstinstanzlichen Beweisverfahrens Gelegenheit" gehabt, "gegen�ber Prof. Dittmann zu dessen Gesamtbefund betreffend den" Beschwerdef�hrer "erg�nzende Fragen zu stellen". "Die diesbez�glichen R�gen der Verteidigung" seien "somit ebenfalls unbegr�ndet, soweit �berhaupt darauf einzutreten ist".
2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, Prof. Dittmann habe bei der Ausarbeitung des (den Beschwerdef�hrer betreffenden) psychiatrischen Gutachtens auf eine "test-psychologische" Expertise von Frau G.________ zur�ckgegriffen. Diese Psychologin habe die fraglichen Tests (im Auftrag von Prof. Dittmann) selbstst�ndig ausgef�hrt und ausgewertet. Dementsprechend habe der Gutachter "die Testergebnisse auch nicht (mit-)unterzeichnet". Er habe die Befunde der Psychologin jedoch "tel-quel in sein eigenes Gutachten �bernommen"; Analoges gelte f�r die beiden anderen psychiatrischen Gutachten. Der Beschwerdef�hrer beanstandet, G.________ sei "keine ausgewiesene �rztin"; ebenso wenig sei sie "als selbstst�ndige Gutachterin gerichtlich eingesetzt" und "auf die Straffolgen von Art. 307 StGB aufmerksam gemacht" worden. Daher seien die psychologischen Tests prozessual "nicht verwertbar". Dass die kantonalen Instanzen dennoch auf die Testergebnisse (und die darauf fussenden psychiatrischen Gutachten) abgestellt h�tten, sei willk�rlich und verstosse gegen Art. 131 StrV/BE. Als Konsequenz davon seien "die erstellten Gutachten allesamt aus den amtlichen Akten zu weisen und durch neue Gutachten von ordnungsgem�ss eingesetzten Gutachtern zu ersetzen".
2.3 Was die Vorschriften des bernischen Strafverfahrensrechtes zur Ernennung und Instruktion des forensischen Sachverst�ndigen und zur Ausarbeitung des Gutachtens betrifft, kann auf Erw�gung 1.4 verwiesen werden (vgl. zur prozessualen Funktion und zur Unabh�ngigkeit des Gerichtsexperten auch unten, E. 3.1). Im hier zu pr�fenden Zusammenhang ist sodann auf Art. 132 Abs. 3 Ziff. 2 StrV/BE hinzuweisen. Danach kann die verfahrensleitende Gerichtsbeh�rde den Gutachter erm�chtigen, "fachspezifische Erhebungen selber vorzunehmen oder vornehmen zu lassen". Testpsychologische Untersuchungen werden in der Fachliteratur als ein sachbezogenes Hilfsmittel f�r die forensische psychiatrische Begutachtung anerkannt (vgl. Ilse Barbey, Die forensisch-psychiatrische Begutachtung, in: Venzlaff/Foerster [Hrsg.], Psychiatrische Begutachtung, 2. Aufl., Stuttgart 1994, S. 126; Reinhard Haller, Das psychiatrische Gutachten, Wien 1996, S. 25 f.; Wilfried Rasch, Forensische Psychiatrie, 2. Aufl., Stuttgart 1999, S. 339 f.).
2.4 Wie den Akten zu entnehmen ist, hat der forensische Experte Prof. Dittmann eine (ebenfalls bei den UPK arbeitende) diplomierte Fachpsychologin damit beauftragt, als Entscheidungshilfe f�r das von ihm zu erstellende psychiatrisch-medizinische Gutachten psychologische Tests (betreffend die kognitiven F�higkeiten und Pers�nlichkeitsmerkmale des Beschwerdef�hrers) durchzuf�hren. Die k�rperlich-neurologische Untersuchung des Beschwerdef�hrers wurde durch einen �rztlichen Neurologen der UPK vorgenommen. Die Psychologin f�hrte die Tests mit dem Probanden selbstst�ndig durch und legte die Resultate in einem schriftlichen Bericht vom 29. Oktober 2002 dar. Im Rahmen seines psychiatrischen Gutachtens vom 27. M�rz 2003 fasste der forensische Experte die relevanten Ergebnisse der testpsychologischen Untersuchung nochmals zusammen.
2.4.1 Bei der Psychologin, die vom Gutachter beigezogen worden ist, handelt es sich nicht um eine von den Beh�rden eingesetzte forensische Expertin. Dementsprechend bestand f�r die kantonalen Beh�rden keine gesetzliche Verpflichtung, diese interne Fachperson (oder andere beigezogene Hilfspersonen) auf die Straffolgen bei falschem Zeugnis bzw. Gutachten f�rmlich hinzuweisen (Art. 131 Abs. 1 Ziff. 2 StrV/BE). Zwar hat die Psychologin die Tests (auftragsgem�ss) selbstst�ndig durchgef�hrt und ihre Ergebnisse dargestellt. Die Behauptung des Beschwerdef�hrers, Prof. Dittmann habe die psychologischen Testergebnisse dann einfach ungepr�ft und unkritisch "tel-quel in sein eigenes Gutachten �bernommen", findet jedoch in den Akten keine St�tze.
2.4.2 Wie der Beschwerdef�hrer selbst einr�umt, ist der psychiatrische Gutachter grunds�tzlich befugt, f�r die "Beschaffung von Grundlagen und des Tatsachenstoffs" auf geeignete Mitarbeiter und Hilfspersonen mit entsprechenden psychologischen oder medizinisch-technischen Fachkenntnissen zur�ckzugreifen (vgl. Art. 132 Abs. 3 Ziff. 2 StrV/BE; Helfenstein, a.a.O., S. 158; Maier/M�ller, a.a.O., S. 109, 208 f.; Maurer, a.a.O., S. 234). Es w�re in der Tat nicht einzusehen, weshalb ein forensischer Experte alle medizinisch-technischen �berpr�fungen wie Laboranalysen oder auch psychologische Tests, die eine Tatsachenbasis seines Gutachtens bilden, ausnahmslos pers�nlich ausf�hren m�sste. Der verantwortliche psychiatrische Gutachter ist allerdings grunds�tzlich gehalten, den Namen der beigezogenen medizinischen Hilfsperson in seinem Gutachten zu nennen, was hier auch der Fall war. Ausserdem hat der Gutachter die Methodik und die relevanten Ergebnisse der an eine Hilfsperson delegierten Tests nach den Regeln der �rztlichen Heilkunde kritisch auf ihre Plausibilit�t und forensisch-medizinische Aussagekraft hin zu �berpr�fen und n�tigenfalls zu korrigieren (vgl. dazu Helfenstein, a.a.O., S. 158-161; Maier/M�ller, a.a.O., S. 109-113).
2.4.3 Die nicht weiter begr�ndete blosse Behauptung, dies sei im vorliegenden Fall unterblieben, l�sst die psychiatrische Begutachtung und ihre fachlichen Grundlagen nicht als unseri�s und unverwertbar erscheinen. Der alleinige Umstand, dass Prof. Dittmann und die beiden anderen Gutachter keine fachliche Veranlassung hatten, die Testbefunde der Psychologin anzuzweifeln oder zu korrigieren, begr�ndet keinen erkennbaren Mangel der Expertisen. Der Beschwerdef�hrer beanstandet zwar, dass gewisse Befunde der Psychologin keine bzw. keine "n�here" Begr�ndung enthielten. Er legt jedoch nicht substanziiert dar, inwiefern die Methodik der psychologischen Tests oder die Darlegung der Resultate sachlich fehlerhaft erscheinen sollten und zu einem unhaltbaren Beweisergebnis gef�hrt h�tten. Ebenso wenig weist er nach, dass er im kantonalen Verfahren rechtzeitig entsprechende Einw�nde vorgebracht h�tte. Eine verfassungswidrige Anwendung des kantonalen Prozessrechts oder eine willk�rliche Beweisw�rdigung ist auch in diesem Zusammenhang nicht ersichtlich.
2.5 Sp�testens nach Zustellung des psychiatrischen Gutachtens erhielt der Beschwerdef�hrer auch ausreichend Gelegenheit, allf�llige Ablehnungsbegehren gegen den Gerichtsexperten und die beigezogene Psychologin zu stellen (vgl. Art. 134 Abs. 1 StrV/BE). Es kann offen bleiben, ob und inwieweit die Art. 30-33 StrV/BE auf Hilfspersonen von forensischen Gutachtern �berhaupt anwendbar w�ren. Die beil�ufig erhobene R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs erweist sich als offensichtlich unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt ausreichend substanziiert erscheint. Analoges gilt f�r die psychologischen Tests im Zusammenhang mit den beiden anderen Gutachten.
Nach dem Gesagten kann auch offen bleiben, ob die betreffenden Vorbringen unter dem Gesichtspunkt der Ersch�pfung des kantonalen Instanzenzuges (Art. 86 Abs. 1 OG) zul�ssig erscheinen.
Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer "Gegebenheiten" geltend, "die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit" in der Person des psychiatrischen Gutachters Prof. Dittmann zu begr�nden verm�chten. Dazu geh�re namentlich eine "diametrale" Gegens�tzlichkeit zwischen seiner eigenen politischen "Gesinnung" und derjenigen des Experten. Zwar sei f�r die Frage der Unabh�ngigkeit von gerichtlich bestellten Gutachtern grunds�tzlich auf Art. 29 Abs. 1 BV abzustellen. Dabei sei jedoch "nach den Massst�ben der Unbefangenheit eines unabh�ngigen Richters zu urteilen" bzw. Art. 30 Abs. 1 BV "per analogiam" anwendbar.
3.1 Der gerichtliche Experte teilt dem Richter aufgrund seiner Sachkunde entweder Erfahrungs- oder Wissenss�tze seiner Disziplin mit, erforscht f�r das Gericht erhebliche Tatsachen oder zieht sachliche Schlussfolgerungen aus bereits feststehenden Fakten. Er ist Entscheidungsgehilfe des Richters, dessen Wissen er durch besondere Kenntnisse aus seinem Sachgebiet erg�nzt. Die W�rdigung der Beweise, inklusive gutachterliche Feststellungen, und die Beantwortung der sich stellenden Rechtsfragen bleibt jedoch Aufgabe des Gerichtes (BGE 130 I 337 E. 5.4.1 S. 345; 127 I 73 E. 3f/bb S. 81; 118 Ia 144 E. 1c S. 145 f., je mit Hinweisen; vgl. Hauser/Schweri/Hartmann, a.a.O., � 64 Rz. 1-15b; Maurer, a.a.O., S. 229 ff.). Eine psychiatrische Begutachtung ist namentlich anzuordnen, wenn die zust�ndige Strafjustizbeh�rde Zweifel an der Zurechnungsf�higkeit des Angeschuldigten hat oder wenn zum Entscheid �ber die Anordnung einer sichernden Massnahme Erhebungen �ber dessen geistigen Zustand notwendig sind (Art. 13 StGB i.V.m. Art. 128 StrV/BE).
3.1.1 Nach der Praxis des Bundesgerichtes kann der Unbefangenheit und Objektivit�t eines forensischen Gutachters zwar (unter gewissen Gesichtspunkten) eine �hnliche Bedeutung zukommen wie der richterlichen Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit. Dies kann namentlich bei der Pr�fung von Sachverhalten der Fall sein, die einer vertieften wissenschaftlichen Abkl�rung bed�rfen. Das bernische Strafverfahrensrecht schreibt denn auch vor, dass "die f�r die Gerichtspersonen geltenden Ausstandsgr�nde f�r Sachverst�ndige sinngem�ss anwendbar" sind (Art. 130 Abs. 2 StrV/BE). Die spezifische Rechtsprechung zu Art. 30 Abs. 1 BV darf allerdings nicht unbesehen auf nicht richterliche Personen und Beh�rden bzw. auf die Garantien von Art. 29 Abs. 1 BV �bertragen werden (vgl. BGE 125 I 119 E. 3 S. 122 ff.; vgl. auch BGE 127 I 73 E. 3f/bb S. 81 f.; 126 III 249 E. 3c S. 253; 125 II 541 E. 4a S. 544; Andreas Donatsch, Zur Unabh�ngigkeit und Unbefangenheit des Sachverst�ndigen, Festschrift zum 70. Geburtstag von Guido von Castelberg, Z�rich 1997, S. 37 ff., 46 f.; Peter Saladin, Rechtsstaatliche Anforderungen an Gutachten, in: Festgabe zum 65. Geburtstag von Max Kummer, Bern 1980, S. 657 ff., 667 ff.). Bei der Bestellung und Instruierung des Experten erlaubt das bernische Strafverfahren Antr�ge der Parteien nur, soweit "der Zweck der Untersuchung es erlaubt" (Art. 129 Satz 2 StrV/BE; vgl. Maurer, a.a.O., S. 232). Im Interesse einer bef�rderlichen Rechtspflege sind sodann Ablehnungs- und Ausstandsbegehren gegen nicht richterliche Justizpersonen bzw. gegen Entscheidungsgehilfen des Gerichtes nicht leichthin gutzuheissen, zumal eine Bewilligung solcher Begehren zur Komplizierung und Verz�gerung des Verfahrens f�hren kann. Zu beachten ist dabei auch die unterschiedliche gesetzliche Funktion des Strafrichters einerseits und des forensischen Experten anderseits (vgl. BGE 118 Ia 144 E. 1c S. 145).
3.1.2 Von Gerichtsexperten ist zun�chst eine besondere Sachkunde auf ihrem Wissenschaftsgebiet zu verlangen (vgl. Art. 128 Abs. 1 StrV/BE). Auch haben sie ihre Methodik und ihre gutachterlichen Schlussfolgerungen - zumindest in den wesentlichen Grundz�gen - auf eine (auch f�r den Laien) verst�ndliche und plausible Art darzulegen (vgl. BGE 129 I 49 E. 5-7 S. 58 ff.; Hauser/Schweri/Hartmann, a.a.O., � 64 Rz. 17b). Schliesslich m�ssen auch forensische Gutachter �ber eine objektive Unparteilichkeit und Distanz gegen�ber den Parteien und dem konkreten Prozessgegenstand verf�gen (vgl. Helfenstein, a.a.O., S. 106 ff.; Maier/M�ller, a.a.O., S. 113 ff.; Maurer, a.a.O., S. 232). Gerichtsexperten und andere nicht richterliche Justizpersonen k�nnen von einer Partei (gest�tzt auf Art. 29 Abs. 1 BV) grunds�tzlich abgelehnt werden, wenn Umst�nde vorliegen, welche nach objektiven Gesichtspunkten geeignet sind, den Anschein der Befangenheit zu erwecken (vgl. BGE 127 I 73 E. 3f/bb S. 81; 125 II 541 E. 4a S. 544 f.; 120 V 357 E. 3a S. 365; 112 Ia 142 E. 2d S. 147 f.; ebenso Art. 31 i.V.m. Art. 130 Abs. 2 StrV/BE). Diesbez�glich sind in erster Linie die anwendbaren Vorschriften des kantonalen Prozessrechtes massgeblich (im vorliegenden Fall Art. 30-31 i.V.m. Art. 130 Abs. 2 StrV/BE).
3.1.3 Ausstands- und Ablehnungsgr�nde sind grunds�tzlich sofort nach deren Bekanntwerden geltend zu machen (Art. 33 Abs. 1 i.V.m. Art. 130 Abs. 2 StrV/BE). Hat es eine Partei vers�umt, im kantonalen Verfahren rechtzeitig die Abberufung der sachverst�ndigen Person zu beantragen, k�nnen angebliche Ausstandsgr�nde nicht mehr im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren geltend gemacht werden (Art. 86 Abs. 1 OG; vgl. BGE 121 I 225 E. 3 S. 229; 119 I 221 E. 5a S. 228 f., je mit Hinweisen; Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel 1998, Rz. 2.14). Insbesondere ist es prozessual unzul�ssig und rechtsmissbr�uchlich, angebliche Befangenheitsvorw�rfe erst aufgrund der als ung�nstig empfundenen Resultate der Begutachtung nachzuschieben.
3.1.4 Von der Frage der Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit des Gutachters ist schliesslich die Frage zu unterscheiden, ob die inhaltlichen Schlussfolgerungen eines Gutachtens ausreichend plausibel und sachlich �berzeugend sind. Erscheint dem Richter die Schl�ssigkeit einer Expertise in wesentlichen Punkten zweifelhaft, hat er n�tigenfalls erg�nzende Beweise zur Kl�rung dieser Zweifel zu erheben. Daf�r k�nnen sich namentlich eine (schriftliche oder m�ndliche) Erg�nzung des bestehenden Gutachtens oder allenfalls die Anordnung einer Oberexpertise anbieten (vgl. Art. 134 Abs. 2 und Art. 135 StrV/BE). Das Abstellen auf eine nicht schl�ssige Expertise im Rahmen der richterlichen Beweisw�rdigung kann Verst�sse gegen das Willk�rverbot oder gegen die Verfahrensrechte der Parteien nach sich ziehen (vgl. BGE 130 I 337 E. 5.4.2 S. 346; 129 I 49 E. 4 S. 57 f.; 118 Ia 144 E. 1c S. 146 f., je mit Hinweisen). Unzul�ssig w�re im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde allerdings blosse appellatorische Kritik an den schriftlichen und m�ndlichen Ausf�hrungen und Schl�ssen des Gutachters, soweit der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, inwiefern die von den kantonalen Gerichten im Rahmen der Beweisw�rdigung daraus geschlossenen tats�chlichen Folgerungen im Ergebnis geradezu unhaltbar w�ren (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9, 49 E. 4 S. 58; 127 I 54 E. 2b S. 56; 125 I 492 E. 1b S. 495, je mit Hinweisen).
3.2 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, er habe "vier Monate vor Ausfertigung" des ihn betreffenden psychiatrischen Gutachtens (mit Eingabe vom 28. November 2002) geltend gemacht, dass es "un�berwindbare Probleme" mit Prof. Dittmann gegeben habe, "welche auf unterschiedlicher Gesinnung und diametral anderem politischem Hintergrund basierten". Dabei sei - nach Ansicht des Beschwerdef�hrers - auch zu ber�cksichtigen, "welche Sensibilit�t das nationalsozialistische Gedankengut heute noch im Allgemeinen und bei den deutschen Staatsb�rgern im Besonderen birgt". Das Gutachten enthalte denn auch (auf Seite 38) folgende "politisch gef�rbten Schlussfolgerungen des Experten":
"In ausgepr�gtem Ausmasse sind deliktsf�rdernde Ansichten und Einstellungen zu verzeichnen, in der Hinsicht, dass" der Explorand "sich nach wie vor nicht von seinen zumindest teilweise als rechtsextrem einzustufenden Einstellungen distanziert und eine weiterhin starke Abneigung gegen politisch Andersdenkende und bestimmte Minderheiten, insbesondere Ausl�nder, zeigt."
3.3 Es kann offen bleiben, ob der Beschwerdef�hrer im kantonalen Strafverfahren die hier streitigen Ablehnungsgr�nde rechtzeitig geltend gemacht und die Abberufung des Experten beantragt hat oder nicht. Selbst wenn dies der Fall w�re, erweist sich die R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV jedenfalls als offensichtlich unbegr�ndet. Das Vorbringen, wonach der Gerichtsexperte deutscher Staatsb�rger sei und eine andere politische "Gesinnung" vertrete als der Beschwerdef�hrer, insbesondere keine rechtsextreme bzw. faschistoide Weltanschauung, vermag nach objektiven Gesichtspunkten offensichtlich keinen Anschein der Befangenheit zu begr�nden. Die in der Beschwerdeschrift zitierten �usserungen des Experten (zu den beim Beschwerdef�hrer festgestellten psychisch-kriminogenen Faktoren, zu denen auch rechtsextreme und ausl�nderfeindliche Neigungen geh�ren) sind im Rahmen eines psychiatrischen Gutachtens durchaus sachbezogen und erwecken keinerlei Verdacht der Parteilichkeit oder Voreingenommenheit (im Sinne von Art. 30-31 i.V.m. Art. 130 Abs. 2 StrV/BE).
3.4 Im �brigen ersch�pft sich die Beschwerde in unzul�ssiger appellatorischer Kritik an den Ausf�hrungen und Schl�ssen des psychiatrischen Gutachtens. Die betreffenden Vorbringen sind nicht geeignet, eine Befangenheit oder Parteilichkeit des Experten zu begr�nden. Ebenso wenig wird darin die R�ge substanziiert, die kantonalen Instanzen h�tten (im Rahmen der gerichtlichen Beweisw�rdigung) tats�chliche Schl�sse aus dem Gutachten gezogen, die im (hier noch streitigen) Ergebnis schlechterdings unhaltbar w�ren (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9, 49 E. 4 S. 58; 127 I 54 E. 2b S. 56).
3.5 Soweit der Beschwerdef�hrer die gutachterlichen Befunde als f�r ihn nachteilig beanstandet und sie bestreitet, l�sst sich daraus kein Vorwurf der Befangenheit des Gutachters ableiten. Insofern erweist sich die R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV (bzw. der willk�rlichen Anwendung des kantonalen Verfahrensrechtes) als unbegr�ndet. Der Antrag des Beschwerdef�hrers auf R�ckweisung der Streitsache zur Anordnung eines Obergutachtens und Neubeurteilung durch die kantonale Vorinstanz ist daher abzuweisen.
Im Rahmen seiner appellatorischen inhaltlichen Kritik am Gutachten selbst legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, inwiefern die angeblichen M�ngel (im Sachbereich der noch nicht rechtskr�ftig beurteilten Prozessgegenst�nde Strafzumessung, Widerruf des bedingten Strafvollzuges und Kostenfolgen) zu unhaltbaren Schlussfolgerungen und Urteilsergebnissen der kantonalen Instanzen gef�hrt h�tten. Soweit die Beschwerde sich (sinngem�ss) auch gegen die Beweisw�rdigung der kantonalen Instanzen richten sollte, kann darauf nicht eingetreten werden (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; vgl. BGE 125 I 492 E. 1b S. 495).
Der Beschwerdef�hrer stellt das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Da die gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt sind (und insbesondere die finanzielle Bed�rftigkeit des Rechtsuchenden aus den Akten ersichtlich ist), kann dem Gesuch stattgegeben werden (Art. 152 OG).
Eine Parteientsch�digung an die privaten Beschwerdegegner ist nicht zuzusprechen, zumal sie sich am Beschwerdeverfahren materiell nicht beteiligt bzw. lediglich einen f�rmlichen Antrag (auf "Best�tigung des angefochtenen Urteils") gestellt haben (Art. 159 OG).
2.2 F�rsprecher Marcel Grass wird als unentgeltlicher Rechtsvertreter ernannt und f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Bundesgerichtskasse mit einem Honorar von Fr. 2'500.-- entsch�digt.

References: Art. 129
 Art. 131
 Art. 132
 Art. 131
 Art. 131
 Art. 307
 Art. 13
 Art. 128
 BGE 
 Art. 128
 Art. 132
 Art. 13
 Art. 134
 Art. 30
 Art. 130
 Art. 131
 Art. 307
 Art. 320
 Art. 128
 Art. 307
 Art. 131
 Art. 132
 Art. 307
 Art. 131
 Art. 132
 Art. 132
 Art. 134
 Art. 30
 Art. 29
 Art. 30
 Art. 128
 Art. 30
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 128
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 Art. 31
 Art. 130
 Art. 30
 Art. 130
 Art. 130
 BGE 
 Art. 134
 Art. 135
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 30
 Art. 130
 BGE 
 Art. 29
 BGE