Source: https://www.amt-nord-ruegen.de/burgerservice/antrag-auskunftssperre/
Timestamp: 2017-05-24 04:20:13+00:00

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Antrag auf Einrichtung einer Auskunfts-/Übermittlungssperre | Amt Nord-Rügen
Bekanntmachungen-Bau
Antrag auf Einrichtung einer Auskunfts-/Übermittlungssperre	Amt Nord-Rügen
Tel.: (038302) 800-115
Fax: (038302) 800-145
E-Mail: a.krueger@amt-nord-ruegen.de
Donnerstag: 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr Nach vorheriger Terminabsprache besteht für alle Bürger die Möglichkeit, die entsprechende Fachabteilung auch außerhalb unserer Sprechzeiten zu konsultieren.
Erläuterungen zu den einzelnen Auskunfts-/Übermittlungssperren:
Widerspruch gegen Übermittlung von Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft, der nicht die meldepflichtige Person angehört, sondern Familienangehörige der meldepflichtigen Person angehören
Wenn Sie ein Alters- oder Ehe- oder Lebenspartnerschaftsjubiläum haben, darf die Meldebehörde auf Grund von § 35 Abs. 2 LMG eine auf folgende Daten beschränkte Auskunft erteilen: Vor- und Familiennamen, Doktorgrad, Anschriften sowie Tag und Art des Jubiläums. Die Ehrung von Altersjubiläen beginnt frühestens mit Vollendung des 70. Lebensjahres und die Ehrung von Ehejubiläen erstmals aus Anlass der Goldenen Hochzeit. Diese Auskünfte dürfen jedoch nur erteilt werden, wenn Sie nicht widersprochen haben. Das Widerspruchsrecht kann nur bis spätestens 2 Monate vor dem Jubiläum ausgeübt werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich.
Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das Bundeamt für Wehrpflicht
Soweit Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können Sie der Datenübermittlung gem. § 36 Abs. 2 Satz 1 BMG i.V.m. § 58 c Abs. 1 Satz 1 Soldatengesetz wiedersprechen.
Widerspruch gegen Übermittlung von Daten an Adressbuchverlage Adressbuchverlage dürfen nach § 35 Abs. 3 LMG Auskünfte über Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und Anschriften von Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, übermittelt werden. Dieser Auskunftserteilung können Sie widersprechen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.
Nach § 34 Abs. 5 LMG darf die Meldebehörde keine Auskünfte erteilen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dem Betroffenen oder einer anderen Person hieraus eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann. Die Einrichtung dieser Auskunftssperre ist von Ihnen besonders zu begründen und mit evt. Nachweisen (Anzeige, ärztliche Atteste, o. ä.) zu belegen.
Sie können der Datenübermittlung gem. § 50 Abs. 1 BMG widersprechen.
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References: § 35
 § 36
 § 58
 § 35
 § 34
 § 50