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Timestamp: 2017-10-21 06:31:39+00:00

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Horizonte 2003
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Artikel aus unserem LAG-Info 2003 vor.
Abdruck aus LAG-Info 1/2003:
Horst-Volkmar Trepte
„Lese- und Rechtschreibschwäche und drohende seelische Behinderung -
Die Vorgaben des KJHG und die Praxis der Umsetzung“*
Fassung 28.04.2003 für Vorabdruck LAG-Info 1/2003
1. Anträge auf Leistungen
Jugendämter klagen vielfach über eine Überflutung durch Anträge auf Leistungen nach
§ 27 SGB VIII bzw. § 35a SGB VIII zur Bewältigung von Lese- und Rechtschreibschwäche. Prüfung durch externe Gutachter oder durch Kliniken der Kinder- und Jugendpsychiatrie haben sich aus Kostengesichtspunkten nicht bewährt. Notwendigkeitsbescheinigungen von Gesundheitsämtern oder von privaten Anbietern sind aus sachlichen Gründen ungeeignet.
Gerade im Bereich der Lese-Rechtschreibschwäche bekommen Jugendämter zahlreiche Befürwortungen für Leistungen u.a. von Lehrern und Lehrerinnen, von psychotherapeutisch tätigen Fachkräften sowie nicht bestellte Stellungnahmen und Gutachten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ausgestattet mit der Behauptung, seelische Behinderung liege vor oder drohe sowie mit der gleichzeitigen Empfehlung von Leistungserbringern, werden Eltern und ihren Kindern Hilfen „verschrieben“, für die bei Jugendämtern eine Leistungsverpflichtung bestünde. Bei geeigneter fachlicher Überprüfung können Jugendämter zu anderen Entscheidungen kommen.
Im Rahmen ihres Überprüfungs- und Vermittlungsauftrages greifen immer mehr Jugendämter zu geeigneter fachlicher Überprüfung auf eigene mutidisziplinär ausgestattete Fachstellen oder auf den Jugendämtern angegliederte Erziehungsberatungsstellen zurück. Dies setzt besondere Bereitschaft zur Zusammenarbeit voraus sowie besondere Kompetenz bei der Beurteilung der Fragestellungen.
(Stefan Ottmann, Fortbildungsveranstaltung Deutscher Verein 27.11.-28.11.2002).
2. Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII, Gültigkeit ab 1.1.1991)
Jugendämter als öffentlicher Jugendhilfeträger sind im Rahmen ihres Überprüfungs- und Vermittlungsauftrages für entsprechende Anträge zuständig im Rahmen der
- Eingliederungshilfe § 35a SGB VIII
- Hilfe zur Erziehung § 27 SGB VIII
- Mitwirkung, Hilfeplan § 36 SGB VIII
3. Seelische Behinderung aus der Sicht von Eltern und ihren Kindern
Die Zuordnung zum Personenkreis mit dem Merkmal „seelisch behindert“ ist in ihrer Wirkung nicht als neutral anzusehen, wenn es darum geht, Eltern bestimmte Leistungen der Jugendhilfe für ihre Kinder zugänglich zu machen. Die Zuordnung hat nicht nur einen entlastenden Aspekt. Sie kann auch eine diskriminierende bzw. stigmatisierende Wirkung haben. Der Belastungsaspekt wird m.E. häufig eher in den Hintergrund gestellt, wenn es um die Begründung von Hilfeleistungen geht.
Kinder und Jugendliche werden u.U. nicht mehr als verantwortlich für ihr Verhalten angesehen oder sie laufen Gefahr, auf bestimmte Verhaltensmerkmale unbegrenzt festgelegt zu werden. Kinder sind zwar für die vorhandene Störung nicht verantwortlich zu machen. Sie selbst, ihre Eltern, die Lehrer und die Lehrerinnen können aber durchaus auf die Ausprägung des Verhaltens Einfluss nehmen.
Die Zuordnung „seelisch behindert“ verändert auch das Familienleben. Ein unbefangener Umgang in der Familie kann durch die damit verbundenen Zuschreibungen erschwert werden. Viele Eltern wünschen sich deshalb, die Zuordnung sollte überhaupt nicht mehr vorgenommen werden; man sollte eher von Kindern mit besonderen Belastungen sprechen. Die aktuelle Gesetzeslage unterstützt diese Position aber nicht.
(Josef Faltermeier, Fortbildungsveranstaltung Deutscher Verein 27.11.-28.11.2002).
4. Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (SGB IX; Gültigkeit 22.6.2001)
Seelische Behinderung ist keine Diagnose, sondern eine sozialrechtliche Zuschreibung.
Im SGB VIII ist die seelische Behinderung nicht definiert gewesen. Bereits in der Vergangenheit wurde auf international anerkannte Klassifikationsschemata für Störungen zurückgegriffen, um eine seelische Behinderung zu bestimmen. Neu ist im SGB IX die Einführung des Begriffs der „Abweichung vom Zustand der seelischen Gesundheit“.
In § 36 Abs. 3 SGB VIII ist zur Feststellung des Hilfebedarfs in Fällen des § 35 a SGB VIII die Hinzuziehung eines Arztes vorgesehen. Im Hinblick auf das seit dem 1.1.1999 geltende Psychotherapeutengesetz werden Personen, die approbiert sind oder die fachlichen Voraussetzungen für eine Approbation erfüllen, Ärzten gleich gestellt. (Reinhard Wiesner, 2001)
Nach § 2 SGB IX besteht eine seelische Behinderung, wenn
- eine Abweichung von dem für das Lebensalter typischen Zustand der seelischen Gesundheit vorliegt, die
- mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate andauern wird und
- durch diesen Zustand die Teilhabe am Leben der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
Eine Behinderung droht, wenn die Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben der Gesellschaft zu erwarten ist. Der Begriff „drohende Behinderung“ bezieht sich nicht auf den zu erwartenden Eintritt einer seelischen Störung (Abweichung vom alterstypischen Zustand der seelischen Gesundheit), sondern auf die Erwartung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das bedeutet, daß für die Annahme einer drohenden seelischen Behinderung eine voraussichtlich dauerhafte seelische Krankheit schon vorliegen, also bereits eingetreten sein muß. Eine Beeinträchtigung der Teilhabe muß dabei noch nicht eingetreten sein, die Eintrittswahrscheinlichkeit muß aber in hohem Maße zu erwarten sein.
Kinder entwickeln sich bekanntlich nicht gleich. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist aus individuellen Gründen und aus sozialen Gründen sehr unterschiedlich. Deshalb ist (Vorgabe des SGB IX) die Feststellung eines alterstypischen Entwicklungsstandes als Maßstab einer Abweichung mit Krankheitswert nur schwer festzustellen.
Für Kinder und Jugendliche hat das die Konsequenz, daß nur manifeste und erhebliche Störungen von einiger Dauer die Prognose einer Abweichung vom alterstypischen Zustand der seelischen Gesundheit für die Dauer von sechs Monaten zulassen.
Krisensituationen wie schulischer Leistungsabfall, familiäre Beziehungsprobleme oder Konflikte mit Gleichaltrigen verursachen regelmäßig seelische Probleme, die sich in Wut, Trauer oder sozialem Rückzug äußern können. Man sollte daraus nicht vorschnell die Prognose einer mindestens sechs Monate dauernden Abweichung vom alterstypischen Zustand seelischer Gesundheit entwickeln. Vielmehr wird abgewartet werden müssen, ob krisenbedingte Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen sich zu einer anhaltenden seelischen Störung mit Krankheitswert verdichten.
Entwicklungsverzögerungen sowie auch die Anforderung en an die Bewältigung von Lebenskrisen rechtfertigen nicht die Feststellung einer seelischen Störung mit Krankheitswert.
Wenn die Voraussetzungen – Abweichung vom alterstypischen Zustand, Prognose und Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben der Gesellschaft für die Dauer von sechs Monaten erfüllt sind, hat das Kind, der Jugendliche einen individuellen Anspruch auf Leistungen.
- Ermöglichung einer autonomen Lebensführung und Förderung der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.
Für die Leistungen gilt das Wunsch- und Wahlrecht, allerdings eingeschränkt.
§ 9 Abs. 2 SGB IX legt fest, daß den „berechtigten Wünschen“ der Leistungsberechtigten „entsprochen werden soll“.
§ 5 Abs. 2 SGB VIII regelt, daß den Wünschen der Leistungsberechtigten nur insoweit „entsprochen werden soll“, „sofern dies nicht mit unverhälnismäßigen Mehrkosten“ verbunden ist.
Das SGB IX hat eine subsidiäre (untergeordnete) Bedeutung. Die Berücksichtigung der sparsamen Haushaltsführung im SGB VIII bleibt bestehen.
(Alisa Bach: „Das neue SGB IX in der Jugendhilfe“, Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen, September 2001)
5. Lese- und Rechtschreibstörung bzw. Rechenstörung im Rahmen seelischer Behinderung
Entsprechende Schwächen sind m.E. in erster Linie nicht als seelische Störungen zu betrachten, sondern als Ergebnis von gescheiterten Lehr- und Lernprozessen.. Werden sie aber nicht rechtzeitig erkannt und wird das Kind nicht rechtzeitig gefördert, so kann sich daraus eine seelische Störung entwickeln, die mit einem Integrationsrisiko (Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben der Gesellschaft) für das Kind verbunden ist.
Vorgehensweise bei der Überprüfung in zwei Schritten:
1. Schritt: Ein Arzt, eine Ärztin bzw. eine gleichgestellte Fachkraft stellt fest, ob ein Abweichen der seelischen Gesundheit des Kindes oder Jugendlichen von dem für sein Lebensalter typischem Zustand vorliegt. Eine ausgeprägte Lese- Rechtschreibschwäche kann eine wesentliche Ursache für das Abweichen der seelischen Gesundheit sein, erfüllt für sich alleine aber noch nicht die Voraussetzungen dafür. Die Schwäche muß nach fachlich nachvollziehbaren Regeln festgestellt und dokumentiert werden.
Ferner müssen die damit zusammenhängenden Belastungen und Einschränkungen und ggf. damit verbundene psychische Störungen geklärt werden.
2. Schritt: Das Jugendamt stellt fest, daß aufgrund der Abweichung die Teilhabe des Kindes
oder Jugendlichen am Leben in der Gesellschaft bereits beeinträchtigt ist oder eine solche
Beeinträchtigung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Fachkräfte anderer Institutionen, Eltern, das Kind, der oder die Jugendliche werden beteiligt. Die Letztverantwortung trägt das Jugendamt.
(Stellungnahme des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung in Übereinstimmung mit dem für das Kinder- und Jugendhilferecht zuständigen Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Schreiben an den Bundesverband Legasthenie vom 4.5.2001)
6. Verfahren im Landkreis Cuxhaven zur Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Jugendliche gem. § 35 a SGB VIII
Für den internen Verfahrensablauf zur Gewährung von Hilfen gem. § 35a SGB VIII im Amt Jugendhilfe des Landkreises Cuxhaven wurde im September 2000 eine entsprechende Konzeption vom Jugendhilfeausschuss beschlossen. Die Kernpunkte der Konzeption sind:
Bei allen Hilfemaßnahmen ist die subsidiäre Rangfolge der Kostenträger zu berücksichtigen:
- Eigenleistungen der Familie und in Selbsthilfegruppen.
- Ärztliche Behandlungen bei Vorliegen einer Störung oder bei Entwicklungverzögerungen von Kindern (SGB V).
- Hilfe zur Erziehung (§ 27 ff SGB VIII), wenn eine dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist.
- Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder (§ 35 a SGB VIII).
Unter dem Aspekt der Integration eines Kindes oder Jugendlichen in ein möglichst „normales“ Umfeld“ sind Jugendhilfeleistungen nach §§ 28 – 35 SGB VIII grundsätzlich speziell zu schaffenden Leistungen der Eingliederungshilfe vorzuziehen.
Der Sozialarbeiter, die Sozialarbeiterin des Allgemeinen Sozialdienstes hat im Rahmen der Eingliederungshilfe die Rolle einer Organisations- und Clearingstelle. Zur Erläuterung des Ablaufs siehe auch das Organisationsschema.
Folgende Aufgaben sind im Rahmen der Eingliederungshilfe zu erledigen:
- Befragung und Information der Eltern.
- Befragung der Lehrer/Lehrerinnen, der Erzieher/Erzieherinnen
- Einholen von ärztlichen und psychologischen Befunden und ggf. vorliegender Behandlungsberichte. Liegen keine fachlich überprüfbaren Befunde vor bzw. sind diese unvollständig, wird den Eltern empfohlen, mit ihrem Kind die Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen und entsprechende Befunde erstellen zu lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstelle haben keinen Gutachterauftrag; sie nehmen keine rechtliche Bewertung vor und empfehlen auch keine Leistungen. Das ist im Hilfeplanverfahren dem Amt Jugendhilfe im Rahmen einer interdisziplinären Fallkonferenz vorbehalten.
- Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (CBCL/4-18) - eine deutsche Fassung der Child Behavior Checklist (Achenbach et. al.). Der Fragebogen erfasst das Urteil von Eltern über Kompetenzen, Verhaltensauffälligkeiten und emotionale Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 18 Jahren. Im ersten Teil des Fragebogens werden Kompetenzen des Kindes/Jugendlichen erfragt, der zweite Teil besteht aus 120 Items, in denen Verhaltensauffälligkeiten emotionale Auffälligkeiten und körperliche Beschwerden beschrieben werden. Die Itemformulierung ist möglichst einfach gehalten, der Fragebogen kann daher auch von Eltern mit geringem Bildungsniveau beantwortet werden.
- Einschätzung des Integrationsrisikos von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Lebensraumorientierung.
- Einleitung des Hilfeplanverfahrens. An dem Hilfeplanverfahren sind involvierte Fachkräfte, die Eltern und die Kinder oder Jugendliche zu beteiligen.
- Entscheidung, ob die Voraussetzungen für die Zuordnung eines Kindes oder Jugendlichen zum Personenkreis nach § 35a SGB VIII vorliegen sowie über Art und Umfang der notwendigen und geeigneten Hilfemaßnahmen in einer interdisziplinären Fallkonferenz im Amt Jugendhilfe .
- Bescheid der wirtschaftlichen Jugendhilfe. Gegen diesen Bescheid ist Widerspruch möglich. Widersprüche werden im Jugendhilfeausschuß behandelt. Nach Ablehnung eines Widerspruchs ist Klage vor dem Verwaltungsbericht möglich.
- Die Durchführung des Hilfeplans wird von der Sozialarbeiterin, dem Sozialarbeiter überwacht. Im Rahmen der Ergebnisqualität wird die Wirksamkeit der Hilfe spätestens nach Ablauf von sechs Monaten überprüft.
7. Beitrag der Schule zur Beurteilung von Lese- und Rechtschreibschwäche
Die Förderung von Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und des Rechtschreibens ist in dem Erl. d. MK v. 26.6.1979 geregelt. Darin werden Fördermaßnahmen verlangt, „damit sich diese Schwierigkeiten mit der Zeit nicht nachteilig auf die gesamte Leistung und die Persönlichkeitsentwicklung auswirken.“
Jugendhilfeleistungen sind gem. § 10 Abs. 1 SGB VIII nachrangig zu gewähren.
Deshalb werden im Rahmen der Überprüfung der Voraussetzungen für eine seelische Behinderung im Landkreis Cuxhaven die Beurteilung der Ursachen der Schwierigkeiten durch die Lehrerin, den Lehrer, die Fördermaßnahmen und die Zusammenarbeit mit den Eltern erfragt. Es werden Fragen zur Entwicklung der schulischen Leistung, zur sozialen Integration und zum Verhalten und Erleben des Kindes gestellt.
Außerdem wird der „Lehrerfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen“ (TRF) vorgelegt. Es handelt sich um die deutsche Fassung der Teacher’s Report Form der Child Behavior Checklist (Achenbach). Der Fragebogen erfaßt das Urteil von Lehrerinnen und Lehrern über Kompetenzen, Verhaltensauffälligkeiten und emotionale Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 – 18 Jahren. Die Teacher’s Report Form ist in enger Anlehnung an die Child Behavior Checklist, einem Elternfragebogen zur Erfassung von Kompetenzen und psychischen Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 – 18 Jahren (Achenbach), entwickelt worden.
Die Beteiligung der Erziehungsberatungsstellen im Rahmen des Überprüfungsauftrages des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe hat für den Träger entscheidende Vorteile, die in der Verbesserung der Fachlichkeit und in einer Kostenersparnis bzw. besseren Kontrolle der Kosten liegen.
An die Erziehungsberatungsstellen werden neue Anforderungen gestellt. Gleichzeitig findet ihre fachliche Kompetenz besondere Beachtung. Dies kann die Leistungen der institutionellen Erziehungsberatung zusätzlich absichern, verändert aber auch das Selbstverständnis der Erziehungsberatungsstellen als besonderes Kompetenzzentrum der Jugendhilfe mit Serviceleistungen für den öffentlichen Träger der Jugendhilfe.
· Alisa Bach: „Das neue SGB IX in der Jugendhilfe“, Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen, September 2001.
· Anforderungen an Diagnostik und Behandlung umschriebener Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, Niedersächsischer Arbeitskreis Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, aktualisierte Fassung März 2002
· Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen
Deutsche Bearbeitung der Child Behavior Checklist (CBCL / 4 – 18), Köln 1998
· Fortbildungsveranstaltung „Kleine Schritte- Großes Ziel! Die Verantwortung der Jugendhilfe für junge Menschen mit (seelischer) Behinderung“ Deutscher Verein, Frankfurt am Main, 27.11. – 28.11.2002
· Konzeption für den internen Verfahrensablauf zur Gewährung von Hilfen gem. § 35a SGB VIII im Landkreis Cuxhaven, Amt Jugendhilfe, September 2000Förderung von Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens. Erl. d. MK v. 26.6.1979 – 3052 – 31631 – 24/79 – GültL 152/219
· Lehrerfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen
Deutsche Bearbeitung der Teacher’s Report Form (TRF) der Child Behavior Checklist, Köln 1993
· Stellungnahme des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung in Übereinstimmung mit dem für das Kinder- und Jugendhilferecht zuständigen Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Schreiben an den Bundesverband Legasthenie vom 4.5.2001.
· Horst-Volkmar Trepte: Eingliederungshilfe gemäss § 35a SGB VIII für noch nicht schulpflichtige Kinder, LAG-Info Niedersachsen 1/2001
· Reinhard Wiesner: Die Bedeutung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – für die Kinder- und Jugendhilfe, Zentralblatt für Jugendrecht 8/2001, S. 286
Verfasser und ©:
Erziehungsberatung und Fachberatung für Kindertagesstätten
(0471) 20458
v.trepte@landkreis-cuhaven.de
* Vortrag gehalten auf der Konferenz der Leiterinnen und Leiter von Erziehungsberatungsstellen in Niedersachsen, Hannover, 21.3.2003
Horizonte 2003 >

References: § 27
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