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Timestamp: 2018-12-19 03:04:38+00:00

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BewG Anlage 24 (zu § 190 Absatz 1 Satz 4 und Absatz 3) - NWB Datenbank
BewG Anlage 24 (zu § 190 Absatz 1 Satz 4 und Absatz 3) i.d.F. 04.11.2016
Anlage 24 (zu § 190 Absatz 1 Satz 4 und Absatz 3) [1] [2]
I. Begriff der Brutto-Grundfläche (BGF)
Die BGF ist die Summe der bezogen auf die jeweilige Gebäudeart marktüblich nutzbaren Grundflächen aller Grundrissebenen eines Bauwerks. In Anlehnung an die DIN 277-1:2005-02 sind bei den Grundflächen folgende Bereiche zu unterscheiden:
Bereich a: überdeckt und allseitig in voller Höhe umschlossen,
Bereich b: überdeckt, jedoch nicht allseitig in voller Höhe umschlossen,
Für die Anwendung der Regelherstellungskosten (RHK) sind im Rahmen der Ermittlung der BGF nur die Grundflächen der Bereiche a und b zugrunde zu legen. Balkone, auch wenn sie überdeckt sind, sind dem Bereich c zuzuordnen.
II. Regelherstellungskosten (RHK)
auf Grundlage der Normalherstellungskosten 2010 (NHK 2010) in Euro/m2 BGF einschließlich Baunebenkosten und Umsatzsteuer für die jeweilige Gebäudeart (Kostenstand 2010)
Keller- und Erdgeschoss
freistehende Zweifamilienhäuser [3]
Doppel- und Reihenendhäuser
freistehende Zweifamilienhäuser [4]
Flachdach oder flach geneigtes Dach
freistehende Zweifamilienhäuser [5]
freistehende Zweifamilienhäuser [6]
freistehende Zweifamilienhäuser [7]
freistehende Zweifamilienhäuser [8]
Erdgeschoss, nicht unterkellert
freistehende Zweifamilienhäuser [9]
freistehende Zweifamilienhäuser [10]
freistehende Zweifamilienhäuser [11]
Erd- und Obergeschoss, nicht unterkellert
freistehende Zweifamilienhäuser [12]
freistehende Zweifamilienhäuser [13]
freistehende Zweifamilienhäuser [14]
Wohnungseigentum und vergleichbares Teileigentum in Mehrfamilienhäusern (ohne Tiefgaragenplatz)/Mehrfamilienhäuser
Für Wohnungseigentum in Gebäuden, die wie Ein- und Zweifamilienhäuser im Sinne des § 181 Absatz 2 des Bewertungsgesetzes gestaltet sind, werden die Regelherstellungskosten der Ein- und Zweifamilienhäuser zugrunde gelegt.
Umrechnungsfaktor hinsichtlich der Brutto-Grundfläche (BGF) für Wohnungseigentum in Mehrfamilienhäusern:
BGF = 1,55 x Wohnfläche
Mehrfamilienhäuser mit bis zu 6 WE
Mehrfamilienhäuser mit 7 bis 20 WE
Mehrfamilienhäuser mit mehr als 20 WE
Gemischt genutzte Grundstücke, Geschäftsgrundstücke und sonstige bebaute Grundstücke
Gemischt genutzte Grundstücke (Wohnhäuser mit Mischnutzung)
Banken und ähnliche Geschäftshäuser mit Wohnanteil [15]
Banken und ähnliche Geschäftshäuser ohne Wohnanteil
Gemeindezentren/Vereinsheime
Saalbauten/Veranstaltungsgebäude
Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Hochschulen
Wohnheime/Internate
Tageskliniken/Ärztehäuser
Beherbergungsstätten/Hotels/Verpflegungseinrichtungen
Sporthallen (Einfeldhallen)
Sporthallen (Dreifeldhallen/Mehrzweckhallen)
Freizeitbäder/Kur- und Heilbäder
Kauf-/Warenhäuser
Autohäuser ohne Werkstatt
Einzelgaragen/Mehrfachgaragen [16]
Hochgaragen [17]
Tiefgaragen [18]
Nutzfahrzeuggaragen
Betriebs-/Werkstätten, eingeschossig
Betriebs-/Werkstätten, mehrgeschossig ohne Hallenanteil
Betriebs-/Werkstätten, mehrgeschossig, hoher Hallenanteil
Industrielle Produktionsgebäude, Massivbauweise
Industrielle Produktionsgebäude, überwiegend Skelettbauweise
Lagergebäude ohne Mischnutzung, Kaltlager
Lagergebäude mit bis zu 25 % Mischnutzung [19]
Lagergebäude mit mehr als 25 % Mischnutzung [20]
ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, Scheunen, u. Ä.
Teileigentum ist in Abhängigkeit von der baulichen Gestaltung den vorstehenden Gebäudearten zuzuordnen.
Regelherstellungskosten für nicht aufgeführte Gebäudearten sind aus den Regelherstellungskosten vergleichbarer Gebäudearten abzuleiten.
III. Beschreibung der Gebäudestandards
Die Beschreibung der Gebäudestandards ist beispielhaft und dient der Orientierung. Sie kann nicht alle in der Praxis auftretenden Standardmerkmale aufführen. Es müssen nicht alle aufgeführten Merkmale zutreffen. Die in der Tabelle angegebenen Jahreszahlen beziehen sich auf die im jeweiligen Zeitraum gültigen Wärmeschutzanforderungen; in Bezug auf das konkrete Bewertungsobjekt ist zu prüfen, ob von diesen Wärmeschutzanforderungen abgewichen wird. Die Beschreibung der Gebäudestandards basiert auf dem Bezugsjahr der Normalherstellungskosten (2010).
➀ 1.01-3.33
➁ 4.1-5.1
Wohnungseigentum und vergleichbares Teileigentum in Mehrfamilienhäusern (ohne Tiefgaragenplatz)/Mehrfamilienhäuser sowie gemischt genutzte Grundstücke (Wohnhäuser mit Mischnutzung)
Wägungsanteil
Holzfachwerk, Ziegelmauerwerk;
Fugenglattstrich, Putz, Verkleidung mit Faserzementplatten, Bitumenschindeln oder einfachen Kunststoffplatten; kein oder deutlich nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1980)
ein-/zweischaliges Mauerwerk, z. B. Gitterziegel oder Hohlblocksteine; verputzt und gestrichen oder Holzverkleidung;
nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1995)
ein-/zweischaliges Mauerwerk, z. B. aus Leichtziegeln, Kalksandsteinen, Gasbetonsteinen;
Edelputz;
Wärmedämmverbundsystem oder Wärmedämmputz (nach ca. 1995)
Verblendmauerwerk, zweischalig, hinterlüftet, Vorhangfassade (z. B. Naturschiefer);
Wärmedämmung (nach ca. 2005)
aufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.), Sichtbeton-Fertigteile, Natursteinfassade, Elemente aus Kupfer-/Eloxalblech, mehrgeschossige Glasfassaden; hochwertigste Dämmung (z. B. Passivhausstandard)
Dachpappe, Faserzementplatten/Wellplatten;
keine bis geringe Dachdämmung
einfache Betondachsteine oder Tondachziegel, Bitumenschindeln;
nicht zeitgemäße Dachdämmung (vor ca. 1995)
Faserzement-Schindeln, beschichtete Betondachsteine und Tondachziegel, Folienabdichtung;
Dachdämmung (nach ca. 1995);
Rinnen und Fallrohre aus Zinkblech
glasierte Tondachziegel, Flachdachausbildung tlw. als Dachterrassen; Konstruktion in Brettschichtholz, schweres Massivflachdach; besondere Dachformen, z. B. Mansarden-, Walmdach; Aufsparrendämmung, überdurchschnittliche Dämmung (nach ca. 2005)
hochwertige Eindeckung, z. B. aus Schiefer oder Kupfer, Dachbegrünung, befahrbares Flachdach; hochwertigste Dämmung (z. B. Passivhausstandard); Rinnen und Fallrohre aus Kupfer
➀aufwendig gegliederte Dachlandschaft, sichtbare Bogendachkonstruktionen
Einfachverglasung;
einfache Holztüren
Zweifachverglasung (vor ca. 1995);
Haustür mit nicht zeitgemäßem Wärmeschutz (vor ca. 1995)
Zweifachverglasung (nach ca. 1995), Rollläden (manuell);
Haustür mit zeitgemäßem Wärmeschutz (nach ca. 1995)
Dreifachverglasung, Sonnenschutzglas, aufwendigere Rahmen, Rollläden (elektr.);
höherwertige Türanlage z. B. mit Seitenteil, besonderer Einbruchschutz
große, feststehende Fensterflächen, Spezialverglasung (Schall- und Sonnenschutz);
Außentüren in hochwertigen Materialien
Fachwerkwände, einfache Putze/Lehmputze, einfache Kalkanstriche;
Füllungstüren, gestrichen, mit einfachen Beschlägen ohne Dichtungen
massive tragende Innenwände, nicht tragende Wände in Leichtbauweise (z. B. Holzständerwände mit Gipskarton), Gipsdielen;
leichte Türen, Stahlzargen
nicht tragende Innenwände in massiver Ausführung bzw. mit Dämmmaterial gefüllte Ständerkonstruktionen;
schwere Türen
➀Holzzargen
Sichtmauerwerk; Massivholztüren, Schiebetürelemente, Glastüren, strukturierte Türblätter
➀Wandvertäfelungen (Holzpaneele)
gestaltete Wandabläufe (z. B. Pfeilervorlagen, abgesetzte oder geschwungene Wandpartien); Brandschutzverkleidung; raumhohe aufwendige Türelemente
➀Vertäfelungen (Edelholz, Metall), Akkustikputz
Holzbalkendecken ohne Füllung, Spalierputz;
Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung;
kein Trittschallschutz
➀Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung;
Holzbalkendecken mit Füllung, Kappendecken;
Stahl- oder Hartholztreppen in einfacher Art und Ausführung
➀Stahl- oder Hartholztreppen in einfacher Art und Ausführung
➀Beton- und Holzbalkendecken mit Tritt- und Luftschallschutz (z. B. schwimmender Estrich); geradläufige Treppen aus Stahlbeton oder Stahl, Harfentreppe, Trittschallschutz
➁Betondecken mit Tritt- und Luftschallschutz (z. B. schwimmender Estrich); einfacher Putz
➀Decken mit größerer Spannweite, Deckenverkleidung (Holzpaneele/Kassetten);
gewendelte Treppen aus Stahlbeton oder Stahl, Hartholztreppenanlage in besserer Art und Ausführung
➁zusätzlich Deckenverkleidung
Deckenvertäfelungen (Edelholz, Metall)
➀Decken mit großen Spannweiten, gegliedert;
breite Stahlbeton-, Metall- oder Hartholztreppenanlage mit hochwertigem Geländer
Linoleum-, Teppich-, Laminat- und PVC-Böden einfacher Art und Ausführung
Linoleum-, Teppich-, Laminat- und PVC-Böden besserer Art und Ausführung, Fliesen, Kunststeinplatten
Natursteinplatten, Fertigparkett, hochwertige Fliesen, Terrazzobelag, hochwertige Massivholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion
hochwertiges Parkett, hochwertige Natursteinplatten, hochwertige Edelholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion
einfaches Bad mit Stand-WC;
Installation auf Putz; Ölfarbenanstrich, einfache PVC-Bodenbeläge
1 Bad mit WC, Dusche oder Badewanne;
einfache Wand- und Bodenfliesen, teilweise gefliest
Wand- und Bodenfliesen, raumhoch gefliest; Dusche und Badewanne
➀1 Bad mit WC, Gäste-WC
➁1 Bad mit WC je Wohneinheit
1-2 Bäder (➁je Wohneinheit) mit tlw. zwei Waschbecken, tlw. Bidet/Urinal, Gäste-WC, bodengleiche Dusche; Wand- und Bodenfliesen;
jeweils in gehobener Qualität
hochwertige Wand- und Bodenplatten (oberflächenstrukturiert, Einzel- und Flächendekors)
➀mehrere großzügige, hochwertige Bäder, Gäste-WC; ➁2 und mehr Bäder je Wohneinheit
Einzelöfen, Schwerkraftheizung
Fern- oder Zentralheizung, einfache Warmluftheizung, einzelne Gasaußenwandthermen, Nachtstromspeicher-, Fußbodenheizung (vor ca. 1995)
elektronisch gesteuerte Fern- oder Zentralheizung, Niedertemperatur- oder Brennwertkessel
Fußbodenheizung, Solarkollektoren für Warmwassererzeugung
➀zusätzlicher Kaminanschluss
Solarkollektoren für Warmwassererzeugung und Heizung, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Hybrid-Systeme
➀aufwendige zusätzliche Kaminanlage
sehr wenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen, kein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), Leitungen teilweise auf Putz
wenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen
zeitgemäße Anzahl an Steckdosen und Lichtauslässen, Zählerschrank (ab ca. 1985) mit Unterverteilung und Kippsicherungen
zahlreiche Steckdosen und Lichtauslässe, hochwertige Abdeckungen, dezentrale Lüftung mit Wärmetauscher, mehrere LAN- und Fernsehanschlüsse
➁Personenaufzugsanlagen
Video- und zentrale Alarmanlage, zentrale Lüftung mit Wärmetauscher, Klimaanlage, Bussystem
➁aufwendige Personenaufzugsanlagen
➂ 5.2-6.1
Banken und ähnliche Geschäftshäuser, Bürogebäude/Verwaltungsgebäude
➃ 7.1-8.3
Gemeindezentren/Vereinsheime, Saalbauten/Veranstaltungsgebäude, Kindergärten, Schulen
➄ 9.1-11.1
Wohnheime, Alten-/Pflegeheime, Krankenhäuser, Tageskliniken, Beherbergungsstätten, Hotels, Verpflegungseinrichtungen
➅ 12.1-12.4
Sporthallen, Tennishallen, Freizeitbäder/Kur- und Heilbäder
➆ 13.1-13.3
Verbrauchermärkte, Kauf-/Warenhäuser, Autohäuser
➇ 15.1-16.3
Betriebs-/Werkstätten, Produktionsgebäude, Lagergebäude
➈ 17.1-17.4
Museen, Theater, Sakralbauten, Friedhofsgebäude
Mauerwerk mit Putz oder mit Fugenglattstrich und Anstrich; einfache Wände, Holz-, Blech-, Faserzementbekleidung,
Bitumenschindeln oder einfache Kunststoffplatten; kein oder deutlich nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1980)
ein-/zweischaliges Mauerwerk, z. B. Gitterziegel oder Hohlblocksteine; verputzt und gestrichen oder Holzverkleidung; einfache Metall-Sandwichelemente; nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1995)
Wärmedämmverbundsystem oder Wärmedämmputz (nach ca. 1995);
ein-/zweischalige Konstruktion, z. B. Mauerwerk aus Leichtziegeln, Kalksandsteinen, Gasbetonsteinen;
Edelputz; gedämmte Metall-Sandwichelemente
Sichtbeton-Fertigteile, Natursteinfassade, Elemente aus Kupfer-/Eloxalblech, mehrgeschossige Glasfassaden; stark überdurchschnittliche Dämmung
➂➃➄➅➆aufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.)
➂Vorhangfassade aus Glas
Konstruktion➇
Holzkonstruktion in nicht zeitgemäßer statischer Ausführung
Mauerwerk, Stahl- oder Stahlbetonkonstruktion in nicht zeitgemäßer statischer Ausführung
Stahl- und Betonfertigteile
überwiegend Betonfertigteile; große stützenfreie Spannweiten; hohe Deckenhöhen; hohe Belastbarkeit der Decken und Böden
größere stützenfreie Spannweiten; hohe Deckenhöhen; höhere Belastbarkeit der Decken und Böden
Dachpappe, Faserzementplatten/Wellplatten, Blecheindeckung;
kein Unterdach; keine bis geringe Dachdämmung
Faserzement-Schindeln, beschichtete Betondachsteine und Tondachziegel, Folienabdichtung; Dachdämmung (nach ca. 1995); Rinnen und Fallrohre aus Zinkblech
besondere Dachformen; überdurchschnittliche Dämmung (nach ca. 2005)
➂➃➄➅➆glasierte Tondachziegel
➂➇schweres Massivflachdach
➈Biberschwänze
hochwertige Eindeckung z. B. aus Schiefer oder Kupfer; Dachbegrünung; aufwendig gegliederte Dachlandschaft
➂➃➄befahrbares Flachdach
➂➃stark überdurchschnittliche Dämmung
➄➅➆➇hochwertigste Dämmung
Isolierverglasung, Zweifachverglasung (vor ca. 1995);
Eingangstüren mit nicht zeitgemäßem Wärmeschutz (vor ca. 1995)
Zweifachverglasung (nach ca. 1995)
➄nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und Tageskliniken: Automatik-Eingangstüren
➈kunstvoll gestaltete farbiges Fensterglas, Ornamentglas
Dreifachverglasung, Sonnenschutzglas, aufwendigere Rahmen
➂➃➅➆➇höherwertige Türanlagen
➄nur Beherbergungsstätten und Verpflegungseinrichtungen: Automatik-Eingangstüren
➈besonders große kunstvoll gestaltete farbige Fensterflächen
große, feststehende Fensterflächen, Spezialverglasung (Schall- und Sonnenschutz)
➂➃➆➇Außentüren in hochwertigen Materialien
➂Automatiktüren
➅Automatik-Eingangstüren
➈Bleiverglasung mit Schutzglas, farbige Maßfenster
leichte Türen, Kunststoff-/Holztürblätter, Stahlzargen
➃➄➅➆nicht tragende Innenwände in massiver Ausführung bzw. mit Dämmmaterial gefüllte Ständerkonstruktionen
➄➅➆schwere Türen
➂nicht tragende Innenwände in massiver Ausführung; schwere Türen
➃schwere und große Türen
➄nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und Tageskliniken: Automatik-Flurzwischentüren; rollstuhlgerechte Bedienung
➇Anstrich
➂➃➄➅➆Sichtmauerwerk
➂➃Massivholztüren, Schiebetürelemente, Glastüren
➂Innenwände für flexible Raumkonzepte (größere statische Spannweiten der Decken)
➄nur Beherbergungsstätten und Verpflegungseinrichtungen: Automatik-Flurzwischentüren; rollstuhlgerechte Bedienung
➅rollstuhlgerechte Bedienung
➇tlw. gefliest, Sichtmauerwerk; Schiebetürelemente, Glastüren
➈schmiedeeiserne Türen
➂➃➄➅➆gestaltete Wandabläufe (z. B. Pfeilervorlagen, abgesetzte oder geschwungene Wandpartien)
➃Vertäfelungen (Edelholz, Metall), Akustikputz
➂Wände aus großformatigen Glaselementen, Akustikputz, tlw. Automatiktüren, rollstuhlgerechte Bedienung
➃raumhohe aufwendige Türelemente; tlw. Automatiktüren, rollstuhlgerechte Bedienung
➄➅➆Akustikputz, raumhohe aufwendige Türelemente
➆rollstuhlgerechte Bedienung, Automatiktüren
➇überwiegend gefliest; Sichtmauerwerk; gestaltete Wandabläufe
Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung; kein Trittschallschutz
➂➃➄Holzbalkendecken ohne Füllung, Spalierputz
➂➃➄➆➇➈Holzbalkendecken mit Füllung, Kappendecken
➂➃➄➆Betondecken mit Tritt- und Luftschallschutz; einfacher Putz
➂➃abgehängte Decken
➄➆Deckenverkleidung
➅Betondecke
➂höherwertige abgehängte Decken
➃➄➅➆Decken mit großen Spannweiten
➃Deckenverkleidung
hochwertige breite Stahlbeton-/Metalltreppenanlage mit hochwertigem Geländer
➂➆Deckenvertäfelungen (Edelholz, Metall)
➃➄➅➆Decken mit größeren Spannweiten
➈Holzdielen
➂➃➄➆Fliesen, Kunststeinplatten
➂➃Linoleum- oder Teppich-Böden besserer Art und Ausführung
➄➆Linoleum- oder PVC-Böden besserer Art und Ausführung
➅nur Sporthallen: Beton, Asphaltbeton, Estrich oder Gussasphalt auf Beton; Teppichbelag, PVC;
nur Freizeitbäder/Heilbäder: Fliesenbelag
➇Beton
➈Betonwerkstein, Sandstein
➂➄➆Natursteinplatten, hochwertige Fliesen, Terrazzobelag, hochwertige Massivholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion
➂➆Fertigparkett
➅nur Sporthallen: hochwertigere flächenstatische Fußbodenkonstruktion, Spezialteppich mit Gummigranulatauflage; hochwertigerer Schwingboden
➇Estrich, Gussasphalt
➂➃➄➆hochwertiges Parkett, hochwertige Natursteinplatten, hochwertige Edelholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion
➅nur Sporthallen: hochwertigste flächenstatische Fußbodenkonstruktion, Spezialteppich mit Gummigranulatauflage; hochwertigster Schwingboden;
nur Freizeitbäder/Heilbäder: hochwertiger Fliesenbelag und Natursteinboden
➇beschichteter Beton oder Estrichboden; Betonwerkstein, Verbundpflaster
➈Marmor, Granit
einfache Toilettenanlagen (Stand-WC); Installation auf Putz; Ölfarbenanstrich, einfache PVC-Bodenbeläge, WC und Bäderanlage geschossweise
Toilettenanlagen in einfacher Qualität; Installation unter Putz; WCs und Duschräume je Geschoss; einfache Wand- und Bodenfliesen, tlw. gefliest
Sanitäreinrichtung in Standard-Ausführung
➂➃ausreichende Anzahl von Toilettenräumen
➄mehrere WCs und Duschbäder je Geschoss; Waschbecken im Raum
➅wenige Toilettenräume und Duschräume bzw. Waschräume
➆➇wenige Toilettenräume
Sanitäreinrichtung in besserer Qualität
➂➃höhere Anzahl Toilettenräume
➄je Raum ein Duschbad mit WC;
nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und Tageskliniken: behindertengerecht
➅ausreichende Anzahl von Toilettenräumen und Duschräumen
➆➇ausreichende Anzahl von Toilettenräumen
Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
➂➃großzügige Toilettenanlagen jeweils mit Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
➄je Raum ein Duschbad mit WC in guter Ausstattung;
➅großzügige Toilettenanlagen und Duschräume mit Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
➆großzügige Toilettenanlagen mit Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
➇großzügige Toilettenanlagen
Einzelöfen, Schwerkraftheizung, dezentrale Warmwasserversorgung
➈Elektroheizung im Gestühl
Zentralheizung mit Radiatoren (Schwerkraftheizung); einfache Warmluftheizung, mehrere Ausblasöffnungen; Lufterhitzer mit Wärmetauscher mit zentraler Kesselanlage, Fußbodenheizung (vor ca. 1995)
➈einfache Warmluftheizung, eine Ausblasöffnung
Solarkollektoren für Warmwassererzeugung
➂➃➅➆➇Fußbodenheizung
➇zusätzlicher Kaminanschluss
➂➃➄➆Klimaanlage
➇Kaminanlage
sehr wenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen, kein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), Leitungen auf Putz, einfache Leuchten
wenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen, Installation unter Putz
➂➃➆zeitgemäße Anzahl an Steckdosen und Lichtauslässen, Zählerschrank (ab ca. 1985) mit Unterverteilung und Kippsicherungen; Kabelkanäle; Blitzschutz
➄➅➇zeitgemäße Anzahl an Steckdosen und Lichtauslässen; Blitzschutz
➄➆Personenaufzugsanlagen
➇Teeküchen
zahlreiche Steckdosen und Lichtauslässe, hochwertige Abdeckungen,
➂➃➄➆➇dezentrale Lüftung mit Wärmetauscher
➅Lüftung mit Wärmetauscher
➂➄mehrere LAN- und Fernsehanschlüsse
➂➃➆hochwertige Beleuchtung; Doppelboden mit Bodentanks zur Verkabelung; ausreichende Anzahl von LAN-Anschlüssen
➂Messverfahren von Verbrauch, Regelung von Raumtemperatur und Raumfeuchte
➂➃➆Sonnenschutzsteuerung
➂➃elektronische Zugangskontrolle; Personenaufzugsanlagen
➃➆Messverfahren von Raumtemperatur, Raumfeuchte, Verbrauch, Einzelraumregelung
➇Kabelkanäle; kleinere Einbauküchen mit Kochgelegenheit, Aufenthaltsräume; Aufzugsanlagen
Video- und zentrale Alarmanlage, Klimaanlage, Bussystem
➂➃➄➆➇zentrale Lüftung mit Wärmetauscher
➆Doppelboden mit Bodentanks zur Verkabelung
➂aufwendige Personenaufzugsanlagen
➄➆➇aufwendige Aufzugsanlagen
➇Küchen, Kantinen
Hoch-, Tief- und Nutzfahrzeuggaragen
Einschalige Konstruktion
aufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.)
überwiegend Betonfertigteile; große stützenfreie Spannweiten
größere stützenfreie Spannweiten
Flachdach, Folienabdichtung
Flachdachausbildung; Wärmedämmung
befahrbares Flachdach (Parkdeck)
einfache Metallgitter
begrünte Metallgitter, Glasbausteine
Estrich, Gussasphalt
beschichteter Beton oder Estrichboden
Strom- und Wasseranschluss; Löschwasseranlage;
Treppenhaus; Brandmelder
Sprinkleranlage; Rufanlagen; Rauch- und Wärmeabzugsanlagen; mechanische Be- und Entlüftungsanlagen; Parksysteme für zwei PKWs übereinander; Personenaufzugsanlagen
Video- und zentrale Alarmanlage; Beschallung; Parksysteme für drei oder mehr PKWs übereinander; aufwendigere Aufzugsanlagen
➉ 18.1
➀➀ 18.2
Ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, Scheunen u. Ä.
Holzfachwerkwand; Holzstützen, Vollholz; Brettschalung oder Profilblech auf Holz-Unterkonstruktion
Kalksandstein- oder Ziegel-Mauerwerk; Metallstützen, Profil; Holz-Blockbohlen zwischen Stützen, Wärmedämmverbundsystem, Putz
Betonwand, Fertigteile, mehrschichtig; Stahlbetonstützen, Fertigteil; Kalksandstein-Vormauerung oder Klinkerverblendung mit Dämmung
Holzkonstruktionen, Nagelbrettbinder; Bitumenwellplatten, Profilblech
Stahlrahmen mit Holzpfetten; Faserzementwellplatten; Hartschaumplatten
Brettschichtholzbinder; Betondachsteine oder Dachziegel; Dämmung mit Profilholz oder Paneelen
Fenster und Außentüren bzw. -tore
Lichtplatten aus Kunststoff
➉Holz-Brettertüren
➀➀Holztore
➉Windnetze aus Kunststoff, Jalousien mit Motorantrieb
➀➀Metall-Sektionaltore
Türen und Tore mehrschichtig mit Wärmedämmung, Holzfenster, hoher Fensteranteil
tragende bzw. nicht tragende Innenwände aus Holz; Anstrich
tragende bzw. nicht tragende Innenwände als Mauerwerk; Sperrholz, Gipskarton, Fliesen
Holzkonstruktionen über Nebenräumen; Hartschaumplatten
Stahlbetonplatte über Nebenräumen; Dämmung mit Profilholz oder Paneelen
➉Tragschicht: Schotter,
Trennschicht: Vlies,
Tretschicht: Sand
➀➀Beton-Verbundsteinpflaster
➉zusätzlich/alternativ:
Tragschicht: Schotter,
Trennschicht: Kunststoffgewebe,
Tretschicht: Sand und Holzspäne
➀➀zusätzlich/alternativ: Stahlbetonplatte
Estrich auf Dämmung, Fliesen oder Linoleum in Nebenräumen;
zusätzlich/alternativ:
Tragschicht: Schotter, Trennschicht: Kunststoffplatten, Tretschicht: Sand und Textilflocken, Betonplatte im Bereich der Nebenräume
➀➀zusätzlich/alternativ: Oberfläche maschinell geglättet, Anstrich
baukonstruktive Einbauten➉
➉Reithallenbande aus Nadelholz zur Abgrenzung der Reitfläche
➉zusätzlich/alternativ: Vollholztafeln fest eingebaut
➉zusätzlich/alternativ: Vollholztafeln, Fertigteile zum Versetzen
zusätzlich/alternativ: Abwasserleitungen, Sanitärobjekte (einfache Qualität)
zusätzlich/alternativ: Sanitärobjekte (gehobene Qualität), Gasanschluss
Raumheizflächen in Nebenräumen, Anschluss an Heizsystem
zusätzlich/alternativ: Heizkessel
Starkstrom-Anlage
Leitungen, Schalter, Dosen, Langfeldleuchten
zusätzlich/alternativ: Sicherungen und Verteilerschrank
zusätzlich/alternativ: Metall-Dampfleuchten
➉Reitbodenbewässerung (einfache Ausführung)
➀➀Schüttwände aus Holz zwischen Stahlstützen, Trocknungsanlage für Getreide
➉Reitbodenbewässerung (komfortable Ausführung)
➀➀Schüttwände aus Beton-Fertigteilen
1Anm. d. Red.: Anlage 24 i. d. F. des Gesetzes v. 2. 11. 2015 (BGBl I S. 1834) mit Wirkung v. 6. 11. 2015.
2Anm. d. Red.: Zur Anwendung der Anlage 24 siehe § 205 Abs. 4 und 10.
3Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
4Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
5Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
6Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
7Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
8Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
9Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
10Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
11Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
12Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
13Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
14Amtl. Anm.: ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser.
15Amtl. Anm.: Anteil der Wohnfläche bis 20 Prozent.
16Amtl. Anm.: Standardstufe 1-3: Fertiggaragen; Standardstufe 4: Garagen in Massivbauweise; Standardstufe 5: individuelle Garagen in Massivbauweise mit besonderen Ausführungen wie Ziegeldach, Gründach, Bodenbeläge, Fliesen o. ä., Wasser, Abwasser und Heizung.
17Amtl. Anm.: Umrechnungsfaktor hinsichtlich der Brutto-Grundfläche (BGF) für Tief- und Hochgaragen: BGF = tatsächliche Stellplatzfläche (Länge x Breite) x 1,55.
18Amtl. Anm.: Umrechnungsfaktor hinsichtlich der Brutto-Grundfläche (BGF) für Tief- und Hochgaragen: BGF = tatsächliche Stellplatzfläche (Länge x Breite) x 1,55.
19Amtl. Anm.: Lagergebäude mit Mischnutzung sind Gebäude mit einem überwiegenden Anteil an Lagernutzung und einem geringeren Anteil an anderen Nutzungen wie Büro, Sozialräume, Ausstellungs- oder Verkaufsflächen etc.
20Amtl. Anm.: Lagergebäude mit Mischnutzung sind Gebäude mit einem überwiegenden Anteil an Lagernutzung und einem geringeren Anteil an anderen Nutzungen wie Büro, Sozialräume, Ausstellungs- oder Verkaufsflächen etc.
BewG Anlage 24 (zu § 190 Absatz 1 Satz 4 und Absatz 3) ablegen in?

References: § 190
 § 190
 § 190
 § 181
 § 205
 § 190