Source: http://xn--kyffhuser-nachrichten-91b.de/news/news_lang.php?ArtNr=217609
Timestamp: 2017-08-18 10:34:00+00:00

Document:
Am 31.12.2016 bezogen 24 571 Thüringer Haushalte Wohngeld. Das waren 5 398 Haushalte bzw. 28,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Thüringer Landesamt weiterhin mitteilt, waren das 2,2 Prozent aller Privathaushalte. Am Jahresende 2015 entsprach dies einem Anteil von 1,7 Prozent...
Als möglicher Einflussfaktor auf den Anstieg sei die Reform des Wohngelds zum 1.1.2016 genannt.
Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch betrug 124 Euro (Ende 2015: 94 Euro), jener der reinen Wohngeldhaushalte 123 Euro (Ende 2015: 90 Euro) und der von wohngeldrechtlichen Teil- haushalten 135 Euro (Ende 2015: 121 Euro).
Ende 2016 waren 23 022 bzw. 93,7 Prozent aller Wohngeldhaushalte reine Wohngeldhaushalte, in denen alle Haushaltsmitglieder einen Anspruch auf Wohngeld hatten. Gegenüber dem Vorjahreszeit- punkt stieg diese Zahl um 5 826 Haushalte. Leistungen nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) wurden 90,2 Prozent der reinen Wohngeldhaushalte (20 755 Haushalte) als Mietzuschuss gewährt. Als Woh- nungs- bzw. Hauseigentümer bezogen 2 267 reine Wohngeldhaushalte einen Lastenzuschuss.
Knapp 60 Prozent der Haupteinkommensbezieher in reinen Wohngeldhaushalten (13 750 Haushalte) waren Rentner und Pensionäre. Der Anteil der erwerbstätigen Haupteinkommensbezieher lag bei 27,3 Prozent (6 291 Haushalte), jener der Arbeitslosen bei 4,2 Prozent (966 Haushalte).
Jeder sechzehnte Wohngeldhaushalt (1 549 Haushalte bzw. 6,3 Prozent) war ein wohngeldrechtlicher Teilhaushalt in so genannten Mischhaushalten, in denen Personen mit und ohne Wohngeldanspruch wohnten. Von diesen Haushalten erhielten 1 501 bzw. 96,9 Prozent Leistungen als Mietzuschuss und 48 bzw. 3,1 Prozent als Lastenzuschuss.
02.08.2017, 10.36 Uhr
Wolfi65 | Das werden noch mehr werden
Wenn erst die zukünftige Rentnergeneration der leeren Versprechungen und der Dauerarbeitslosen vor den Türen der Sozialämter steht, kommt in den Reihen der Scheindemokraten Freude auf. Spätestens dann sieht auch der Letzte Bürger des Bundes BRD, wie man ihm ausgetrickst hat. Dabei spielt der Name und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei keine Rolle. Während sich die Parlamentarier großzügig aus der Staatskasse bedienen, reicht es für den kleinen Mann nicht mehr zum Leben. Um es an einem Beispiel aufzuzeigen. Wer heute ca. 3000,- Euro brutto im Monat verdient, wird einmal 1000,- Euro Rente bekommen. Meine Gedanken beziehen sich in diesem Falle auf meine Mitbürger in den heutigen deutschen Ostgebieten. Wer hat hier schon 3000,- Euro brutto? Somit werden sich die Ausgaben für Soziale Zwecke weiter erhöhen, bis dem Scheinrechtstaat die Puste ausgeht. Mit freundlichen Grüßen
02.08.2017, 11.04 Uhr
N. Baxter | Wolfi is back
Nicht immer einer Meinung aber in dem Punkt haben Sie wohl Recht. Folgende aktuelle Meldung als kleine Ergänzung:
"Trotz brummender Konjunktur - Deutsche Sozialausgaben steigen weiter an"
02.08.2017, 11.25 Uhr
Kritiker2017 | Stadt könnte Mieten regulieren
Die Mieten für kleine Wohnungen in Nordhausen sind in den letzten Jahren immens gestiegen. Vor allem Rentner, Studenten und Kleinfamilien sind die Leidtragenden.
Die Stadt könnte über die SWG dafür sorgen, dass die Mieten nicht so stark steigen, indem sich die SWG im sozialen Wohnungsbau betätigt und entsprechende Fördermittel für Sanierungen einsetzt.
Stattdessen wird ohne solche Förderungen saniert und es entstehen weitere teure Wohnungen. Den privaten Vermietern fehlt so das Korrektiv für vertretbare Mieten.
02.08.2017, 11.36 Uhr
BGE- Pirat | Wir brauchen doch ein bedingungsloses Grundeinkommen
wenn man nur an alle die jetzt voll arbeiten und später nur
600,- euro rente bekommen denken.
dann sollte man nicht warten das grundeinkommen für alle einzuführen !
02.08.2017, 12.07 Uhr
Jörg Thümmel | Hier in Finnland, wo
bekanntlich das BGE schon eingeführt wurde, hat es nur dazu geführt, dass gerade bei günstigen, sozialen Wohnraum die Marktlage sich an das verfügbare, höhere Einkommen angepasst hat. Sprich, Neuvermietungen orientierten sich an der verbesserten Einkommenssituation der mit dem BGE zwangsbeglückten Bürger.
Da es aber mit dem BGE keinerlei weitere fallabhängige Hilfe wie Wohngeld etc. mehr gibt, sind die davon Beglückten gezwungen ihre angestammten Stadtviertel einfach zu verlassen. Das wiederum nennt man schlicht und einfach Gentrifizierung.
von daher empfehle ich unseren BGE Experten sich vorab noch einmal mit den Gepflogenheiten des Markes und der Funktionsweise von Angebot und Nachfrage eingehend zu befassen und die daraus resultierenden Marktmechanismen zu verinnerlichen.
02.08.2017, 12.36 Uhr
Alanin | Problem von staatlicher Subvention...
...ist, dass sich der Markt daran anpasst.
In den 50-er Jahren die Zulagen zur Schaffung von Eigenheim? Verteuerten die Anschaffung vom Eigenheim um den gleichen Betrag.
Abwrackprämie für Autos? Schmälerte die Rabatte der Autohäuser um den gleichen Betrag - ergo, die Autos wurden teurer.
Es gibt unzählige Beispiele in denen der Markt zeigt, dass er genauso funktioniert. Und beim BGE wird es genauso sein. Das ist auch keine Böswilligkeit der Vermieter oder nehmenden Marktteilnehmer, das ist einfach so. Wenn plötzlich jeder 800 Euro mehr in der Tasche hat, wird er die auch ausgeben. Das treibt die Preise, das ist eine Spirale.
Preise werden von Angebot und Nachfrage bestimmt und wenn die Nachfrage mehr Geld in der Tasche hat, wird sie auch eher bereit sein für die gleiche Gegenleistung mehr Geld auszugeben. Sprich, die Preise steigen...
BGE ist schön und gut, aber man muss das gesamte System betrachten und nicht nur die Teile die einem gefallen. Klar kann man die Preissteigerung der Mieten deckeln, aber geht das auch beim Brot, bei der Milch, bei Baukosten, bei allen anderen Dingen?
RWE | @Hier_und_jetzt
Die SWG wird den Teufel tun und die Mieten senken. Der neue Feuerwache will finanziert werden. Ist ja fast ein Schattenhaushalt der Stadt. Allerdings ist die Feuerwehr wichtiger als jedes Theater, jeder Fußballverein oder jedes Fest. In dem Falle begrüße ich die neuen Schulden.
Zum BGE: Es müßte durch Steuergelder finanziert werden, zum Beispiel durch eine drastische Steigerung der Mehrwertsteuer. Was nutzt das BGE, wenn die Mehrwertsteuer 30 % hoch ist??
Und außerdem würde das BGE nur dazu führen, daß noch mehr Leute vor den Aldi-Läden stehen und mit Bier sich die Zeit totschlagen.
02.08.2017, 12.52 Uhr
Frank1966 | Fakten Herr Thümmel und...
...keinen Schwachsinn bitte! Denn als diesen bezeichne ich Ihre Aussage, das sich der finnische Wohnungsmarkt nach 7 Monaten Testlauf mit 2000 Finnen und 560,00 € BGE verändert hätte.
Die ersten Signale sind absolut positiv. Die "Auserwählten" hätten deutlich mehr Arbeit angenommen, den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und sich nicht in die soziale Hängematte gelegt. Das heißt auch noch lange nicht, das es funktioniert, aber die Gegner bringen leider keine Fakten hervor, sondern immer nur die Frage nach dem wer das bezahlen soll und das Faulheit gefördert wird. Die Testpersonen in Finnland haben zum Ausdruck gebracht, das sich ihre Einstellung zur Arbeitssuche geändert habe, da ein großer Brocken psychischer Belastung nicht mehr vorhanden ist, weil sich die Existenzängste minimiert haben. Ich glaube auch das dies auf Deutsche zutreffen würde. Auch in Finnland gibt es sicher Arbeitsverhältnisse, welche fragwürdig sind und unter dem Sozialhilfe Niveau liegen. Jetzt mal ganz ehrlich, warum sollte sich ein Mensch dermaßen prostetuieren und für das gleiche Geld oder weniger arbeiten gehen und des Reichen Säckel füttern? Sehr provokant, ich weiß.
Zum gebetsmühlenartigen Argument der Finanzierung, schreibt zum Bsp. der Stern ein paar ganz anschauliche Zeilen, wie wir 888 Milliarden Sozialausgaben verteilen könnten und wie die Finanzierung aussieht.
Ich persönlich bin der Meinung, das man sich mit dem BGE beschäftigen sollte und den Finnen dankbar sein sollte, das nach 2 Jahren brauchbare, verwertbare und hoffentlich ehrliche Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen.
02.08.2017, 13.01 Uhr
LieberNicht | Geld wächst ja nicht in dunklen Spardosen
Egal wie man das Geld nennt - BGE, Wohngeld, früher Sozialhilfe etc. Es entstammt immer der Wertschöpfung des Landes. Linke Tasche - rechte Tasche. Bezahlt wird es immer vom sozial versicherten Arbeitsverhältnis.
Soll heißen - man muss erst jemanden nehmen um es anderen zu geben. Macht dies der Staat dann zieht er noch seine Aufwendungen für die Bürokratie ab.
Wichtiger ist die Leute in Beschäftigung zu bringen und nicht zu alimentieren.
02.08.2017, 13.20 Uhr
Frank1966 | Ich denke das ist falsch Allanin.
Warum hat auf einmal jeder 800 € mehr? Hier wird einfach darüber hinweggesehen das es die verschiedensten Sozialleistungen gibt, welche dann wegfallen. Ein Hartz IV Empfänger hat aktuell auch nicht mehr als diese 800 €. Regelsatz plus Wohnkosten, da sind wir schon bei 800 €. Wenn dieser Mensch sein Leben dann nicht ändert, ändern kann, der hat eben keine 800 € mehr in der Tasche. Er könnte aber jetzt die Möglichkeit nutzen, den Status seines Lebens zu verändern, in dem er sich Arbeit sucht und sei es nur eine geringfügige Beschäftigung (auch dafür gibt es viele Gründe) und so dem Gemeinwohl aller dient.
Der Sozialetat lag 2015 bei 888 000 000 000 €. Geteilt durch 82 000 000 Bürger ergibt sich rein rechnerisch ein Monatsbetrag von 902,44 €. Hinzu kommt ein gewaltiger Abbau von Bürokratie und eine Vereinfachung der Darstellung der Ausgaben. Aber in diesem Land fördert man dann lieber Zuviel gezahltes Wohngeld zurück. Somit sind wieder einige beschäftigt ohne etwas zu erwirtschaften.
Die Frage nach dem wer es bezahlen soll, stellt sich für mich so nicht, denn 888 Milliarden werden derzeit schon erwirtschaftet und dem Sozialetat zur Verfügung gestellt.
Alles wird komplizierter, für alles braucht man einen Antrag in möglichst mehrfacher Ausfertigung. Ob das BGE ein Allheilmittel ist, weiß ich auch nicht, aber diesen Bürokratiefilz zu lösen, ist mir eine Diskussion wert.
Natürlich kann ich mich auch auf falsche Zahlen berufen, oder ich mache einen Rechenfehler. Dann würde ich mich über eine sachliche und logische Korrektur freuen.
02.08.2017, 13.28 Uhr
Wolfi65 | Alimente?
Wer will hier alimentiert werden? Menschen, welche seit Jahren von einem Job nur träumen können, bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Hand aufzuhalten um in Würde leben zu können. Nach den Neuesten Zahlen aus Nürnberg sind das mindestens 2,5 Mill Menschen.
Rentner und geduldete Neubundesbürger nicht eingerechnet.
Nach weiterer Automatisierung von Arbeitsplätzen, wird sich die Lage noch verschärfen.
Man sollte "LieberNicht" die Frage Stellen, Wer oder wie das Grundeinkommen bezahlt werden kann, sondern ob diese Gesellschaftsordnung noch eine Zukunft hat.
Alles hat sein Zeit. Auch der Staat der Suppenküchen und Sozialämter.
N. Baxter | BGE Mumpitz
Das finnische Experitment hat kaum Aussagekraft und wird keine brauchbaren und vorallen skalierbaren Ergenisse liefern. Warum, weil "nur" 2000 Personen und noch dazu Arbeitslose teilnehmen!
Entscheident ist nämlich auch die Frage wie viel Erwerbstätige würden dann weniger oder gar nicht mehr arbeiten, was wiederum dazu führt, dass dann der verbleibende arbeitende Teil der Bevölkerung das Mehr an Ausgaben durch höhre Abgaben ausgleichen müsste.
Das einzige Argument von den BGE Beführwortern ist doch, die Entbürokratisierung aber die wird auch zunehmend durch Fusion und Digitalisierung egalisiert.
02.08.2017, 14.20 Uhr
Jörg Thümmel | @Frank1966
ich weiss ja nicht, wieviele Finnen Sie kennen, die mit dem BGE beglückt wurden. Ich für meinen Teil kenne derer zwei, die in den Genuss oder Verdruss dieser Postsozialistischen Errungenschaft kamen. Von daher nehme ich mal in Anspruch, anstatt medial bearbeiteten Halbwissen durchaus über Erste Hand Informationen zu verfügen.
Ich kenne nicht Ihre Informationsquellen, gehe aber davon aus, daß Sie im Gegensatz zu mir nicht in Finnland arbeiten und längerfristig wohnen (in meinem Falls sind jetzt schon wieder 2 1/2 Jahre) und von daher auch nicht über diese Informationsquellen verfügen.
Die erste Auswirkung des BGE in Finnland für die Betroffenen war, dass Ihnen mit dem BGE sämtliche Wege zu weiterführenden Förderungen verwehrt blieben. Sei es in Form einer hinreichenden Mietzuschussfinanzierung im relativ teuren Helsinki, sei es in Form nicht mehr gewährter Zuwendungen für Aus- und Weiterbildung durch die Arbeitsämter z.B. hier in Rauma durch die Schließung der Werft nach der Übernahme durch Meyer.
Vielmehr sind die Beglückten in der Tat gezwungen jede sich nur bietende Arbeitsgelegenheit anzunehmen, was sich besonders in strukturschwachen Gebieten wie z.B. Lappland äussert schwierig gestaltet, noch dazu, da Finnland keinen gesetzlichen Mindestlohn kennt.
Finanziert wird das ganze hier über die wesentlich höheren Einkommensteuersätze, die je nach Residenzgemeinde (Zweistufiges System) und einkommensabhängig zwischen 46% bis 57% des Bruttoeinkommens liegen und ersetzt in gewisser Weise die staatliche Arbeitlosenhilfe (normales Arbeitlsosengeld ist privat finaziert). Zudem hat gerade die Stadt Helsinki als einer der größten Arbeitgeber in der Region gerade 3000 Stellen zur Gegenfinazierung abgeschafft.
02.08.2017, 14.41 Uhr
Highvoltage | ...BGE...ehrlich?
Die Idee des BGE ist schon über 100 Jahre alt und noch immer steht kein fähiges Konzept. Damit bleibt für mich nur die Schlussfolgerung, dass dieses Thema absoluter Bullshit ist.
Liest man sich die Internetseiten von BGE-Befürwortern durch, bekommt man sich vor lachen gar nicht mehr ein. Vom BGE soll nichts zur Finanzierung der Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden, es soll weiterhin auch unabhängig von anderen Transferleistungen gezahlt werden. :-D Zudem soll es im besten Fall unabhängig einer bestimmten Staatszugehörigkeit gezahlt werden....achjaaa und natürlich von Geburt an.... :-D :-D :-D
Entbindungskliniken würden wie Pilze aus dem Boden schießen....Die Warteschlangen vor den Erstaufnahmeeinrichtungen würden von hier bis nach zentral Afrika reichen.... :-D
02.08.2017, 14.51 Uhr
Alanin | Man darf nicht nur auf den einzelnen schauen.
Klar ändert sich für den einzelnen H4 Empfänger erstmal nichts, er hat vielleicht vorher und hinterher die gleiche Menge Geld. Der Rest der Menschen in Deutschland (der jetzt schon arbeiten kann/darf/geht) bekommt auch das Mehr an Geld. Und ab jetzt setzt die Dynamik des Marktes ein. Ergebnis wird sein, dass nach den steigenden Preisen der Arbeitende so da steht wie bisher, nur der H4 Empfänger hat am Ende weniger, weil bei gleicher Menge Geld alles mehr kostet.
Ich finde die Idee an sich und die Entschlackung der Behörden klasse. Es wird aber leider nicht funktionieren. Der Markt funktioniert leider nach seinen eigenen Gesetzen und nicht so wie es ganz nett wäre.
Und wie soll das denn gerecht zugehen. Eine Wohnung in München kostet anders als in NDH. Wie soll ja jemand mit dem gleichen Geld eine Wohnung in München mieten? Oder ist mein Einkommen ein anderes, wenn ich in München wohne? Das spräche gegen das Konzept des BGE. Also gibt es wieder Antragsteller und Leute die es genehmigen. Pustekuchen mit Einsparungen...
02.08.2017, 15.02 Uhr
Alanin | Auch taugt Finnland nicht...
Das Experiment in Finnland lässt komplett die Volkswirtschaftlichen Prozesse außen vor. Die Dynamik des freien Marktes greift hier nicht. Es sind nur 2000 Leute.
Frank1966 | Danke Herr Thümel für...
...Ihre Antwort. Ich freue mich immer, wenn man Themen bezogen diskutieren kann. Den kleinen Unterton habe ich lächelnd genossen, zeugt er doch von Humor.
Vielleicht können Sie mir und den anderen Kommentatoren dann wirklich aus erster Hand berichten, wie die Gesellschaft damit umgeht. Wo Fehler gemacht werden, was besser gemacht werden kann, woraus man wirklich über belegbare Fakten diskutieren kann.
Mir ist nicht bekannt, das es im Sozialismus das BGE schon gab, ansonsten ist jede Form von Sozialausgaben, postsozialistisch.
Sie kennen meine Informationsquellen nicht, stellen diese in Frage, aber widerlegen diese nicht. Sind meine Behauptungen, das 2000 Finnen seit dem Januar 2017 - 560,00 € BGE bekommen, nun richtig oder falsch?
Sollten diese falsch sein, ist ja die Lügenpresse wirklich kein Fake ;).
Was haben diese 2000 Finnen vorher bekommen?
Bekommen diese 2000 Finnen die 560,00 € BGE zusätzlich zu dem, was sie vorher bekamen? Schwer vorstellbar, das diese jetzt mit 560,00 € besser leben, als wenn sie zuvor einen höheren Satz bekamen.
Wenn es immer noch weiterführende Förderungen gäbe, dann bräuchte man auch kein BGE, dann kann man alles individuell beantragen und viele haben Arbeit damit.
Die Mietpreise in Helsinki sind für mich auch kein Argument, da ich mir vorstellen kann, das auch in Finnland eine unterschiedliche Mietsstruktur vorherrscht, genauso wie in Deutschland nicht in jedem Ort, Berliner Mietpreise gezahlt werden.
Die Schließung einer Werft? Fragen Sie mal die Leute von Nokia, Opel, Schlecker, SolarWorld und und und. Das ist halt asoziale Marktwirtschaft.
Zur Finanzierung habe ich in einem anderen Kommentar Zahlen genannt, die mir auch logisch erscheinen, wenn das Bundesamt nicht schwindelt.
Ein kleines Problem habe ich noch mit der Abschaffung von 3000 Arbeitsplätzen. Wenn man 2000 Menschen jeden Monat 560,00 € zahlt, dann bedeutet dies eine monatliche Belastung von 1.120.000 Mio €. Teile ich diese Summe durch 3000 abgeschaffte Arbeitsplätze, so würde dies bedeuten, das jeder dieser 3000 Menschen bisher für monatlich 373,33 € gearbeitet hat. Das glaube ich nicht.
Mich würde auch interssieren, welche Erfahrungen Sie mit den Finnen gemacht haben, wie diese über das BGE urteilen. Sagen Sie mir bitte auch mal explizit, was BGE mit den beiden Finnen gemacht hat, die Sie kennen. Den das sind dann Erfahrungen die sicherlich wertvoller sind, als alle Spekulationen.
Sonnige Grüße nach Finnland.
02.08.2017, 22.18 Uhr
Friedrich I. | Soll man all die Texte durchlesen?
Wer gearbeitet hat und Hilfe benötigt im Notfall ,kann unter Umständen auch Wohnugshilfe beantragen.
Aber diese kann nicht man nicht für ständig beantragen.
Andererseites wuß man vom Landratratamt nachfragen ,
ob sich die Verhältnisse auch verändert haben?
Nur Leistung zählt.
02.08.2017, 22.46 Uhr
BGE- Pirat | Super Kommentare ich lade euch gern mal zum BGE Stammtisch ein
am freitag abend um 19 uhr in der gastätte brandenburg
in nordhausen da können wir bei einem bier weiter reden
02.08.2017, 23.36 Uhr
Mueller13 | BGE - die permanente Leier
Wann schaffen die BGE-Befürworter es endlich, das genaue Konzept auf den Tisch zu legen? Ich will den Unsinn zerpflügen... Wir sind hier in der drölften Runde dieser Problematik und es kommt immer noch nichts. Für Leute mit viel Langeweile:
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=204540
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=216591
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=208360
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=214514
Kommt BGE-Befürworter: ich will "das große Schweigen" die drölfte+1 Runde...
02.08.2017, 23.38 Uhr
H.Freidenker | wie sinnvoll ist diese Art der Meinungsäußerung,
im Mittelpunkt steht ein Anfangskommentar, das ist gut so.
Das jeder seine Meinungn dazu äußern kann, ist Sinn und Zweck der Sache.
Ab dem Punkt, wo sich die Kommentare, nur noch mit der Meinung des Anderen beschäftigen und das zum Schlagabtausch hin-und-her ausartet, gerät der Anfangskommentar aus dem Blickfeld.
Ich denke, es geht um das Aüßern einer persönlichen Meinung und nicht darum, die Meinung des Anderen blatt zu machen.
Die Meinung des Anderen ist wichtig und liegt er mal nicht richtig, dann versuch es zu ignorieren, denn irren ist menschlich und kann jedem passieren.
03.08.2017, 10.44 Uhr
BGE- Pirat | Für Mueller13 gebe ich gern ein großes Bier aus
wenn ich ihm das mit dem bge vor rechnen kann
03.08.2017, 11.23 Uhr
Frank1966 | Schade Müller13
Es ist sinnlos, Ihnen ein Konzept vorzulegen, da Sie ja deutlich machen, einer sachlichen Diskussion darüber nicht folgen zu wollen.
Sie hätten die Zeit, die Sie damit verbracht haben verschiedene nnz Links anzuhängen, besser nutzen können um sich ein Bild der grundlegenden Veränderungen in der Zukunft der Arbeitswelt, zu machen.
Über ein Für und Wider zu streiten ist gut, aber von vornherein auf zerpflücken gebürstet, ist keine gute Grundlage.
Ich persönlich finde die Idee gut, aber es bedarf hierbei wirklich einer komplexen Darlegung der Auswirkungen, da gebe ich Ihnen recht.
Wenn ich die gestern veröffentlichten Zahlen des aktuellen Sozialetats in Höhe von mittlerweile 918 Milliarden Euro, welche ja vorhanden sind - erwirtschaftet werden und sind - dann ist, so glaube ich, Geld das kleinere Übel bei dieser Diskussion. Es geht aus meiner Sicht hier nicht nur um die sche..ß Kohle, sondern darum, wie wir in Zukunft arbeiten und leben.
03.08.2017, 11.53 Uhr
N. Baxter | Dunkelheit
Wer erwirtschaftet denn den Sozialetat??? Minijober, Rentner, Kinder, Unschaffende?
Und jetzt rechnen Sie mal, das alle aus diesen Topf bedient werden wollen und dann ggf. auch die die jetzt voll arbeiten ggf. weniger oder auch nicht mehr arbeiten, weil sie ja aus diesen Topg bedient werden...
Genau dies ist die Schwäche und die große Unbekannte bei dem Experiment.
Ich würde aber auch gern ein großes Bier nehmen.
03.08.2017, 22.08 Uhr
BGE- Pirat | ok N.Baxter dann kommen sie bitte zum Stammtisch
das bier gebe ich ihnen gern aus

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