Source: https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10003898&FassungVom=2009-04-03&Artikel=1&Paragraf=94&Anlage=&Uebergangsrecht=
Timestamp: 2019-11-19 06:03:38+00:00

Document:
RIS - Finanzstrafgesetz Art. 1 § 94 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 03.04.2009
Bundesrecht konsolidiert: Finanzstrafgesetz Art. 1 § 94, Fassung vom 03.04.2009
Finanzstrafgesetz Art. 1 § 94
Art. 1 § 93 am 03.04.2009
Art. 1 § 95 am 03.04.2009
Art. 1 § 94 heute
Art. 1 § 94 gültig ab 01.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 571/1985
Art. 1 § 94
§ 94. (1) Hausdurchsuchungen sind mit möglichster Schonung unter Vermeidung unnötigen Aufsehens und jeder nicht unumgänglichen Belästigung oder Störung der Betroffenen vorzunehmen.
(2) Dem Betroffenen ist vor Beginn der Durchsuchung Gelegenheit zu geben, das Gesuchte herauszugeben oder sonst die Gründe für die Durchsuchung zu beseitigen. Hievon kann abgesehen werden, wenn Gefahr im Verzug ist.
(3) Der Inhaber der Räumlichkeiten, die durchsucht werden sollen, ist aufzufordern, der Durchsuchung beizuwohnen. Er ist verpflichtet, dem die Durchsuchung vornehmenden Organ Räume und Behältnisse auf Verlangen zu öffnen und die darin aufbewahrten Gegenstände vorzuweisen.
(4) Ist der Inhaber der zu durchsuchenden Räumlichkeiten verhindert oder abwesend, so ist ein erwachsenes Mitglied seiner Familie und in dessen Ermangelung eine andere erwachsene Person aufzufordern, der Amtshandlung beizuwohnen.
(5) Wird die Öffnung der zu durchsuchenden Räume oder Behältnisse verweigert, so kann sie das mit der Durchsuchung befaßte Organ entweder selbst öffnen oder aber die Öffnung durch andere Personen veranlassen.
NOR12043124
N3195816206S
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1958/129/A1P94/NOR12043124

References: Art. 1
 § 94
 Art. 1
 § 94
 Art. 1
 § 94

Art. 1
 § 93

Art. 1
 § 95

Art. 1
 § 94

Art. 1
 § 94

Art. 1
 § 94

§ 94