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﻿ LG Potsdam | 27 (9) Ns 170/06 | 05.07.2007 - ✅ lexdejur®
LG Potsdam | 27 (9) Ns 170/06 | 05.07.2007
vom Donnerstag, 05. Juli 2007 02:00
Landgericht Potsdam (LG Potsdam)
27 (9) Ns 170/06 05.07.2007
9. Kleine Strafkammer Urteil
ECLI:DE:LGPOTSD:2007:0705.27.9Ns170.06.0A
§ 2 Abs. 2 WaffGV-SUCHE, § 52 Abs. 3 Nr. 2b), § 56 StGBV-SUCHE, § 52 Abs. 3 Nr. 2b) WaffGV-SUCHE, Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 1 WaffGV-SUCHE, § 46 StGBV-SUCHE, § 52 Abs. 3 WaffGV-SUCHE
V-SUCHEBesitz, Geldstrafe, Erlaubnis, Freiheitsstrafe, Ausbildung, Straftat, Kaliber, Kleinkaliber, Bundeszentralregister, Bundeswehr
LDJR 2007, 3959	https://lexdejur.de/ldjr3959 LINK (+/-)
LG Potsdam, Urteil vom 05. Juli 2007 - 27 (9) Ns 170/06 [ECLI:DE:LGPOTSD:2007:0705.27.9Ns170.06.0A] - lexdejur LG Potsdam, Urteil vom 05. Juli 2007 - 27 (9) Ns 170/06 - lexdejur ECLI (+/-)
[ECLI:DE:LGPOTSD:2007:0705.27.9Ns170.06.0A]
LDJR 2007, 3959
hat die 9. Kleine Strafkammer des Landgerichts Potsdam aufgrund der Hauptverhandlung vom 5. Juli 2007 [...] für Recht erkannt:
Am 21.11.1997 verurteilte das Amtsgericht Varel den Angeklagten wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs infolge fahrlässiger Trunkenheit zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 50,- DM.
Das Amtsgericht Halle/Saalkreis verurteilte ihn am 3.7.2000 wegen fahrlässiger verspäteter Konkursanmeldung zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 30,- DM.
Am 9.4.2003 verurteilte ihn das Amtsgericht Westerstede wegen vorsätzlicher unerlaubter Ausübung der tatsächlichen Gewalt über eine Schusswaffe zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, deren Vollstreckung es zur Bewährung aussetzte. Der Verurteilung lagen im Wesentlichen folgende Feststellungen zugrunde: „... Am 10.1.2002 fand der Angeklagte bei einem Spaziergang in Rostock eine Selbstladepistole des Fabrikats Walther, Modell PPK, Kaliber 7,65 mm Browning sowie fünf Patronen des genannten Kalibers. Diese Waffe mit Munition brachte der Angeklagte nicht zur Polizei, sondern behielt sie für sich. Dabei war dem Angeklagten bekannt, dass er nicht über eine Waffenbesitzkarte verfügt. Die Waffe wurde am 13.1.2002 im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung bei dem Angeklagten durch die Polizei sichergestellt. ...“.
Das Amtsgericht Rostock verurteilte den Angeklagten am 11.12.2003 wegen eines Verstoßes gegen §§ 64 Abs. 1 GmbHG in Verbindung mit § 84 Abs. 1 HGB. Ihm wurde vorgeworfen, durch zwei selbständige Handlungen vorsätzlich als Geschäftsführer es unterlassen zu haben, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der Gesellschaft die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen und es unterlassen zu haben als organschaftlicher Vertreter bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der Gesellschaft die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt zu haben. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 230 Tagessätzen zu je 30,- €.
Das Amtsgericht Rostock verurteilte ihn ferner am 7.5.2004 wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 70,- €.
Schließlich verurteilte es ihn am 7.11.2005 wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 10,- €.

References: § 2
 § 52
 § 56
 § 52
 § 46
 § 52
 § 84