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Timestamp: 2019-09-19 04:32:41+00:00

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§ 297 ZPO: Form der Antragstellung
BGH, URTEIL vom 1.1.2006, Az. II ZR 392/03 Die zweitinstanzlichen Parteianträge ergeben sich aus den gemäß dem Protokoll in Bezug genommenen Schriftsätzen (§§ 297 Abs. 2, 525 ZPO), was bei einem Protokollurteil genügt (BGH, Urt. v. 6. Februar 2004 aaO zu 3 a).
BGH, URTEIL vom 5.6.2005, Az. V ZR 277/04 § 297 Abs. 2 ZPO erfolgt (Senat, BGHZ 158, 37, 41).
LG Köln, Urteil vom 3.5.2005, Az. 28 O 744/04 Einen geänderten Klageantrag i. S. des § 297 ZPO kann sie nach der Systematik der ZPO dabei grundsätzlich jedoch gerade nicht mehr stellen, ein solcher Antrag kann allenfalls noch durch Zustellung rechtshängig aber nicht Gegenstand der Entscheidung werden (OLG München a.a.O.; Reichold, in: Thomas/Putzo, ZPO, 26. Aufl. 2005, § 283 Rn. 4; Zöller/Greger, ZPO, 25. Aufl. 2005, § 283 Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 3.4.1987, Az. IVb ZR 52/86 Ob die gleichen Erfordernisse auch für den Eintritt der Anhängigkeit der Folgesache gelten, insbesondere ob es auch insoweit eines bestimmten Sachantrages bedarf, wird nicht einheitlich beurteilt (vgl. dazu Baumbach/Lauterbach/Albers aaO § 623 An. 3 B sowie Stein/Jonas/Schlosser, ZPO 20. Aufl. § 623 Rdn. 9, die einen bestimmten Antrag nicht für erforderlich halten; ferner auch OLG Celle NdsRpfl 1983, 181, 182 - a.A. etwa OLG Oldenburg aaO S. 108; Rolland 1. EheRG 2. Aufl. § 623 Rdn. 6; vgl. auch Bergerfurth, Ehescheidungsprozeß 6. Aufl. Rdn. 126 Note 9), bedarf aber hier keiner Entscheidung, da der Antrag, den die Ehefrau durch Erklärung zu Protokoll gestellt hat, den Erfordernissen des § 297 ZPO entspricht und damit auf jeden Fall ausreicht.

References: § 297
 § 297
 § 283
 § 283
 § 623
 § 623
 § 623
 § 297