Source: https://steuerberater-verband.de/2019/03/
Timestamp: 2020-01-26 12:35:45+00:00

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März 2019 - Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt
35 €-Freigrenze: Wann liegt ein „Geschenk“ vor?
Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind. Dies gilt nicht, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der dem Empfänger im Wirtschaftsjahr zugewendeten Gegenstände insgesamt 35 Euro nicht übersteigen.
Pauschale Bonuszahlungen und Kürzung der Krankenversicherungskosten
Nach § 65a SGB V können die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) Bonuszahlungen zur Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens an ihre Versicherten leisten. Eine Bonuszahlung kann den erhöht abziehbaren Krankenversicherungsaufwand mindern.
Offen war bislang die Frage, welcher "Listenpreis" bei Vorliegen mehrerer Preislisten maßgeblich ist. Der BFH hat hierzu mit Urteil v. 8. November 2018 entschieden, dass der Preis lt. allgemein zugänglicher Liste und nicht der nach einer eventuell vorliegenden besonderen Herstellerliste zu bestimmen sei.
Bei Betriebsprüfungen in GmbHs ist die steuerliche Angemessenheit der Jahresbezüge von Gesellschafter-Geschäftsführern oft ein entscheidender Punkt. Als Maßstab werden häufig die Jahresbezüge von Geschäftsführern vergleichbar strukturierter GmbHs herangezogen.
Überlässt der Arbeitgeber oder auf Grund des Dienstverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer ein betriebliches Fahrrad zur privaten Nutzung, gilt vorbehaltlich der Regelung des § 3 Nummer 37 EStG für die Bewertung dieses zum Arbeitslohn gehörenden geldwerten Vorteils Folgendes.
EuGH: Keine Steuerbefreiung für Fahrschulunterricht
Der Fahrschulunterricht für die Fahrerlaubnisklassen B und C1 ist kein von der Mehrwertsteuer befreiter Schul- und Hochschulunterricht. Dies hat der EuGH mit Urteil v. 14.3.2019 - C-449/17 "A & G Fahrschul-Akademie GmbH" entschieden.
Prof. Dr. H.-Michael Korth bei Bundeswirtschaftsminister Altmaier
Am 11. März nahm unser Ehrenpräsident und Präsident der Wirtschaftsprüferkammer Niedersachsen, Prof. Dr. H.-Michael Korth, an der zweiten Sitzung des Mittelstandsbeirates am 11. März 2019. Zum vierten Mal in Folge ist Prof. Dr. H.-Michael Korth in den Mittelstandsbeirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie berufen
Insbesondere Kleinunternehmer, deren Umsatzsteuer weniger als 1.000 € pro Jahr beträgt, bekommen seit Jahresbeginn häufig Post vom Finanzamt. Sie sollen künftig Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben. Bislang verzichtete die Finanzverwaltung bei solch geringer Steuerlast regelmäßig auf die unterjährige Abgabe.
In diesem Seminar erhalten Sie einen kompakten Überblick über Möglichkeiten, Daten zwischen Ihren Mandanten und Ihrer Kanzlei digital zu übertragen. Dabei werden sowohl die unterschiedlichen Arten von zu übertragenden Daten als auch Regeln für das Datenhandling behandelt.
Kultur- und Wertekonflikte bei der Kanzleiübernahme professionell meistern
Das Angebot richtet sich an Kanzleiinhaber und Führungskräfte, die vor der Herausforderung stehen, nach einer Kanzleiübernahme unterschiedliche Werte und Unternehmenskulturen zusammenführen zu müssen. Gerade wenn alt eingesessene Kanzleien mit ihren gewachsenen Strukturen und Werten übernommen werden, kommt es nicht selten zu Konflikten.
Das dreistündige Seminar deckt alle üblichen Arbeitsbereiche von Mitarbeitern in Steuerberatungspraxen ab. Damit bietet die Seminarreihe eine zuverlässige „Grundversorgung“ für die kontinuierliche Verbesserung der täglichen Arbeit von Kanzleimitarbeitern.
Vom 24. bis 26. Mai entscheiden Europas Bürgerinnen und Bürger bereits zum neunten Mal seit den ersten Direktwahlen im Jahr 1979 über die politische Zusammensetzung des Europäischen Parlaments. Umfragen zufolge könnten antieuropäischen Parteien Zuwächse verzeichnen. Es wird bei diesen Wahlen also auch ganz grundsätzlich über
Der drohende Brexit stellt die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Unternehmen haben eine Vielzahl an juristischen Problemen zu klären und müssen ihre Rechtsstrukturen, Handelsströme und Lieferketten überprüfen bzw. neu ausrichten. Im Folgenden soll daher ein Überblick über ausgewählte mögliche steuerliche Folgen gegeben werden.
Elektronischer Anpassungsantrag Vorauszahlungen
Bereits seit geraumer Zeit ist es möglich, Einsprüche elektronisch beim Finanzamt einzulegen. Darüber hinaus soll die Kommunikation mit dem Finanzamt weiter digitalisiert werden. In den meisten Bundesländern ist es bereits möglich, Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen elektronisch zu übermitteln.
Beteiligungen sind bei Großunternehmen ein gängiges Mittel, um Führungspersonen und qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und sie an der Wertentwicklung teilhaben zu lassen.
In vielen GmbHs gibt es vertragliche Beziehungen zwischen GmbH und Gesellschaftern. Diese sind – sofern nach den möglichen formalen Vorschriften geschlossen werden – rechtlich völlig unbedenklich, auch wenn die Leistungen unangemessen höher sind als die Gegenleistungen, wenn also eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ vorliegt.
Die Grunderwerbsteuer wird generell immer dann fällig, wenn ein Grundstück oder eine Immobilie den Eigentümer wechselt. Es findet also ein sogenannter Asset Deal statt. Wenn aber eine Share Deal stattfindet, wenn also Anteile an einem Unternehmen mit Grundbesitz verkauft werden, dann bleibt das Unternehmen der
Eingabe der Spitzenverbände der gewerblichen Wirtschaft: Lohnsteuerliche Änderungen durch das sog. JStG 2018
Die Spitzenverbände der gewerblichen Wirtschaft haben sich mit Schreiben vom 1. März 2019 mit Anwendungsfragen der betrieblichen Praxis zu den mit dem sog. JStG 2018 neu eingeführten lohnsteuerrechtlichen Regelungen an das BMF gewandt.
Sachlohn oder Barlohn: Finanzverwaltung berät über Anwendung der neuen BFH-Rechtsprechung
Der BFH hat sich mit der Abgrenzung zwischen Bar- und Sachlohn bei Gewährung von Krankenversicherungsschutz durch Arbeitgeber auseinandergesetzt. Für die Abgrenzung von Barlohn und Sachlohn ist der auf Grundlage der arbeitsvertraglichen Vereinbarungen zu ermittelnde Rechtsgrund des Zuflusses entscheidend, erklärten die Richter.
Hinweise der Bundessteuerberaterkammer zur E-Mail-Kommunikation
Die Bundessteuerberaterkammer hat eine ausführliche Information zur E-Mail-Kommunikation veröffentlicht. Darin werden folgende Punkte erläutert.
Die größte Hürde vor allem für kleine und mittelgroße GmbHs und Aktiengesellschaften dürfte das Finden eines Nachfolgers für das Unternehmen sein. Aber selbst wenn diese Hürde genommen worden ist, steht der Unternehmer und sein Nachfolger vor neuen Herausforderungen, wie Prof. Dr. Guido Förster betonte.
Gesamtplanrechtsprechung des Bundesfinanzhofs – nach Ansicht der Finanzverwaltung nicht mehr anwendbar?
Im Jahr 2000 schuf der BFH den Begriff des „Gesamtplans“. Dipl.-Fw. (FH) Dirk Krohn, StOAR, Groß- und Konzernbetriebsprüfung des Landes Schleswig-Holstein hob beim Steuerforum 2019 in Hannover hervor, dass diese „Gesamtplanrechtsprechung“ ein erhebliches Risiko für die Gestaltungspraxis darstellt.
BMF: Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten
Das BMF hat gem. § 190 Abs. 2 Satz 4 BewG die maßgebenden Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten aus der Anlage 24, Teil II., BewG bekanntgegeben, die für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2019 bei Ermittlung des Gebäudesachwerts anzuwenden sind (BMF-Schr. v. 22.2.2019 – IV C 7
Der BFH hat durch Urteil vom 5.12.2018 (Az.: XI R 44/14) entschieden, dass der Vorsteuerabzug aus einer geleisteten Vorauszahlung dem Erwerber eines (später nicht gelieferten) Blockheizkraftwerks nicht zu versagen ist, wenn zum Zeitpunkt der Zahlung die Lieferung als sicher erschien.
Die Besteuerung der Privatnutzung von Taxen erfolgt auf der Grundlage des allgemeinen Listenpreises, nicht aber nach besonderen Herstellerpreislisten für Taxen und Mietwagen. Dies hat der BFH mit Urteil vom 8.11.2018 (Az.: III R 13/16) zur Anwendung der sog. 1 %-Regelung entschieden.
Soll- und Habenzinsen, die aus wechselseitig gewährten Darlehen innerhalb eines Cash-Pools entstehen, sind bei der gewerbesteuerrechtlichen Hinzurechnung der Schuldzinsen in begrenztem Umfang miteinander verrechenbar.
Gibt es noch Arbeitslohn von dritter Seite?
Das FG Köln hat mit Urteil v. 11. Oktober 2018 eine für die Praxis bedeutsame Entscheidung getroffen. Im Urteilsfall ging es um die Gewährung eines am Markt sonst nicht erzielbaren Rabatts eines Automobilherstellers. Er gewährte aber nicht den Mitarbeitern des eigenen Unternehmens diesen Rabatt.
Fraglich war bislang, ob ein geringfügig entlohntes Dienstverhältnis mit Dienstwagengestellung einem Fremdvergleich standhält. Hierzu hat der BFH eine für die Praxis negative Entscheidung getroffen. Nach Auffassung des BFH ist die Überlassung eines Dienstwagens zur uneingeschränkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung bei einem geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten
Online-Befragung zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Finanzamt
Seit dem 1.3.2019 läuft die bundesweite Online-Befragung der Finanzverwaltungen zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Finanzamt. Über einen Zeitraum von 12 Monaten hinweg besteht die Möglichkeit, unter anderem die Bearbeitungsdauer, die Verständlichkeit der Steuerbescheide und vieles mehr anonym zu bewerten.
Schenkungsteuer beim Erwerb neuer Anteile an einer GmbH
Sind die Wertverhältnisse zwischen einer Einlage und den erhaltenen Anteilen nicht ausgewogen, können beim Erwerb neuer Gesellschaftsanteile an einer GmbH beispielsweise im Zuge einer Kapitalerhöhung oder einer Neugründung, verschiedene ungewollte schenkungsteuerliche Folgen entstehen.
Zufluss und Steuerpflicht von Gewinntantiemen an beherrschende GmbH-Gesellschafter
Wenn ein GmbH-Gesellschafter aufgrund seines Anteils die GmbH beherrscht oder mehrere Gesellschafter dies aufgrund ihrer gleich gerichteten Interessen tun, kann durch die Stimmenmehrheit in der Gesellschafterversammlung auch die Zahlung der Dividende beschlossen oder verhindert werden.
BMF: Nichtbeanstandungsregelung im Zusammenhang mit der Einführung von § 22f UStG
Durch Artikel 9 des Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 11.12.2018 wurden § 22f und § 25e in das Umsatzsteuergesetz eingefügt.
BMF: Hinweis des BSI zu geänderten Technischen Richtlinien für elektronische Aufzeichnungssysteme

References: § 65
 § 3
 EuGH 
 § 190
 § 22
 § 22
 § 25