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Timestamp: 2016-10-28 06:36:03+00:00

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2A.22/2007 (19.01.2007)
X.________ (geb. 1977) stammt aus der T�rkei. Er durchlief in der Schweiz erfolglos ein Asylverfahren. Am 29. Dezember 2006 nahm der Migrationsdienst des Kantons Bern ihn in Ausschaffungshaft, welche der Haftrichter 1 am Haftgericht III Bern-Mittelland gleichentags pr�fte und bis zum 28. M�rz 2007 best�tigte. X.________ ist hiergegen am 8. Januar 2007 mit dem Antrag an das Bundesgericht gelangt, "das N�tige zu unternehmen", damit er nicht in die T�rkei zur�ckkehren m�sse, wo er verfolgt werde.
2.1 Der angefochtene Entscheid datiert vom 29. Dezember 2006; die vorliegende Eingabe ist somit noch als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen und im Rahmen des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) zu erledigen (vgl. Art. 132 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht, Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110, AS 2006 1205 ff.). Ob materiell-rechtlich die Art. 13b ff. ANAG in ihrer Fassung vom 18. M�rz 1994 (AS 1995 146 ff.) bzw. vom 19. Dezember 2003 (AS 2004 1633 ff., dort 1647) zur Anwendung kommen oder ob bereits die versch�rften Zwangsmassnahmen gem�ss der �nderung des Asylgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AS 2006 4745 ff., dort 4768 ff.) gelten, welche (teilweise) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten sind (AS 2006 4767, dort Abs. 2 lit. c) und auf die in diesem Zeitpunkt "h�ngigen Verfahren" Anwendung finden (vgl. III. �bergangsbestimmungen zur �nderung vom 16. Dezember 2005 Abs. 1, AS 2006 4762), kann dahingestellt bleiben; die Eingabe erweist sich so oder anders als offensichtlich unzul�ssig bzw. unbegr�ndet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden:
2.2 Der Beschwerdef�hrer ist im Asylverfahren rechtskr�ftig aus der Schweiz weggewiesen worden (Entscheid des Bundesamts f�r Migration vom 25. Februar 2005 [gem�ss Haftanordnung: 2006], Urteil und Revisionsentscheid der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 21. August 2006 bzw. 19. Dezember 2006). Er hat das Land in der Folge nicht verlassen, sondern ist hier untergetaucht und erf�llt damit den Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (vgl. BGE 130 II 377 E. 3.3.3, 56 E. 3.1 S. 58; 128 II 241 E. 2.1 S. 243; 125 II 369 E. 3b/aa S. 375; 122 II 49 E. 2a S. 51). Da auch alle �brigen Haftvoraussetzungen gegeben sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich seine Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.3 mit Hinweisen) bzw. die Beh�rden sich nicht mit dem n�tigen Nachdruck hierum bem�hen w�rden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; 124 II 49 ff.; 130 II 488 E. 4) - , verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht. Der Beschwerdef�hrer kann seine Haft verk�rzen, indem er mit den Beh�rden zusammenarbeitet; je schneller seine Papiere beschafft werden k�nnen bzw. er diese selber besorgt, desto eher kann die Ausschaffung vollzogen werden und desto k�rzer f�llt seine restliche Festhaltung aus.
2.3 Was der Beschwerdef�hrer gegen diese weiter einwendet, �berzeugt nicht: Soweit er geltend macht, nicht in die T�rkei zur�ckkehren zu k�nnen, da er dort verfolgt werde, verkennt er, dass die Asyl- und Wegweisungsfrage nicht Gegenstand des Haftgenehmigungsverfahrens bildet (vgl. BGE 130 II 56 E. 2; 128 II 193 E. 2.2.1; 125 II 217 E. 2 S. 220); hier�ber ist im Asylverfahren abschliessend entschieden worden. Anhaltspunkte daf�r, dass die dort angeordnete Wegweisung offensichtlich unzul�ssig w�re und deshalb nicht mit einer Ausschaffungshaft sichergestellt werden k�nnte, bestehen nicht. Soweit der Beschwerdef�hrer behauptet, psychisch angeschlagen zu sein, und ant�nt, sich f�r den Fall einer Ausschaffung umbringen zu wollen, kann seinem Gesundheitszustand im Rahmen der Haftbedingungen Rechnung getragen werden. Nach der Rechtsprechung l�sst eine Krankheit oder ein Suizidversuch die Ausschaffungshaft nicht dahinfallen; sie ist unter Umst�nden jedoch im Rahmen einer geeigneten Anstalt oder Klinik zu vollziehen, wozu die Haft nicht formell aufgehoben zu werden braucht (so statt anderer das Urteil 2A.697/2006 vom 4. Dezember 2006, E. 2.3.3). F�r alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).
Dem Verfahrensausgang entsprechend w�rde der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG); es rechtfertigt sich indessen, praxisgem�ss von der Erhebung einer Gerichtsgeb�hr abzusehen (Art. 153a OG). Der Migrationsdienst des Kantons Bern wird ersucht, daf�r besorgt zu sein, dass der vorliegende Entscheid dem Beschwerdef�hrer korrekt er�ffnet und n�tigenfalls verst�ndlich gemacht wird.

References: Art. 132
 Art. 13
 Art. 36
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 Art. 13
 BGE