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Timestamp: 2017-09-21 07:02:27+00:00

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Lexikon Steuer: Erbschaftsteuerreform - Steuerbefreiung Betriebsvermögen
> Erbschaftsteuerreform - Steuerbefreiung Betriebsvermögen
Voraussetzung für diesen sogenannten Verschonungsabschlag ist, dass die Summe der maßgebenden jährlichen Lohnsummen ( § 13a Abs. 4 ErbStG ) des Betriebs, bei Beteiligungen an einer Personengesellschaft oder Anteilen an einer Kapitalgesellschaft des Betriebs der jeweiligen Gesellschaft, innerhalb von fünf (vormals: 7) Jahren nach dem Erwerb (Lohnsummenfrist) insgesamt 450 (vormals 650) Prozent der Ausgangslohnsumme nicht unterschreitet (Mindestlohnsumme). Pro Jahr kommt es zu einem Verschonungswegfall von 20 %.
Ausgangslohnsumme ist hierbei die durchschnittliche Lohnsumme der letzten fünf vor dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer endenden Wirtschaftsjahre. Dies gilt nicht , wenn die Ausgangslohnsumme 0 EUR beträgt oder der Betrieb nicht mehr als 20 (vormals: 10) Beschäftigte hat.
Der Verschonungsabschlag nach § 13a Abs. 1 ErbStG und der Abzugsbetrag nach § 13a Abs. 2 ErbStG entfallen anteilig im entsprechenden Umfang (nach Maßgabe des § 13a Abs. 5 S. 2 ErbStG ) mit Wirkung für die Vergangenheit, soweit der Erwerber innerhalb von fünf Jahren (Behaltensfrist) beispielsweise
einen Gewerbebetrieb oder einen Teilbetrieb, einen Anteil an einer Gesellschaft im Sinne des § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder § 18 Abs. 4 EStG , einen Anteil eines persönlich haftenden Gesellschafters einer Kommanditgesellschaft auf Aktien oder einen Anteil daran veräußert. Als Veräußerung gilt hierbei auch die Aufgabe des Gewerbebetriebs. Gleiches gilt auch, wenn wesentliche Betriebsgrundlagen eines Gewerbebetriebs veräußert oder in das Privatvermögen überführt oder anderen betriebsfremden Zwecken zugeführt werden (vgl. § 13a Abs. 5 S. 1 Nr. 1 ErbStG );
als Inhaber eines Gewerbebetriebs, Gesellschafter einer Gesellschaft im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder § 18 Abs. 4 des EStG oder persönlich haftender Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft auf Aktien bis zum Ende des letzten in die Siebenjahresfrist fallenden Wirtschaftsjahres Entnahmen tätigt, die die Summe seiner Einlagen und der ihm zuzurechnenden Gewinne oder Gewinnanteile seit dem Erwerb um mehr als 150.000 EUR übersteigen; Verluste bleiben unberücksichtigt (vgl. § 13a Abs. 5 S. 1 Nr. 3 ErbStG );
Anteile an Kapitalgesellschaften im Sinne des § 13b ErbStG ganz oder teilweise veräußert (vgl. § 13a Abs. 5 S. 1 Nr. 4 ErbStG ).
Das ursprünglich vorgesehene Fallbeil innerhalb der "Wohlverhaltensfrist" kommt nicht zum Einsatz .
inländisches Betriebsvermögen beim Erwerb eines ganzen Gewerbebetriebs, eines Teilbetriebs, eines Anteils an einer Gesellschaft im Sinne des § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder § 18 Abs. 4 EStG , eines Anteils eines persönlich haftenden Gesellschafters einer Kommanditgesellschaft auf Aktien oder eines Anteils daran und entsprechendes Betriebsvermögen, das einer Betriebsstätte in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums dient;

References: § 13
 § 13
 § 13
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 § 15
 § 18
 § 13
 § 15
 § 18
 § 13
 § 13
 § 13
 § 15
 § 18