Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenster-auftragsbekanntmachung-2/
Timestamp: 2018-08-18 21:44:31+00:00

Document:
2018/S 154-353603
E-Mail: vgv-lwl@du-diederichs.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPWYYG9B2Y
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPWYYG9B2Y
LWL – Neubau der Martin- Luther-King-Schule in Münster – Tragwerksplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV-18-3.3-TWP
Gegenstand dieses VgV-Verfahrens sind die erforderlichen
Leistungen der „Fachplanung Tragwerksplanung“ gem. §51 in Verbindung mit Anlage 14 HOAI für die nachfolgenden Leistungen:
Ersatzneubau der „Martin-Luther-King-Schule“ in den LPH 1 – 6
Martin-Luther-King-Schule Bröderichweg 9 48159 Münster
Die „Martin-Luther-King-Schule – Förderschwerpunkt Sprache“ gehört neben der „Regenbogenschule – Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung“ zum LWL-Förderschulzentrum Münster. Die „Martin-Luther-King-Schule“ wurde in den Jahren 1967-68 errichtet. Aufgrund sich verändernder Schülerzahlen und der nicht mehr zweckdienlichen Bausubstanz genügt die „Martin-Luther-King-Schule“ in Form und Funktion nicht mehr den Ansprüchen an ein Schulzentrum für Schüler mit Förderbedarf.
Der LWL beabsichtigt nun die 3 zur Martin-Luther-King-Schule gehörigen Baukörper abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Um den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, sollen die 3 Hauptgebäude der „Martin-Luther-King-Schule“ abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Es ist vorgesehen, den Abriss der Bestandsgebäude sowie den Ersatzneubau in 2 Bauabschnitten durchzuführen.
Insgesamt besteht die Schule aus 3 Gebäudeteilen (2-, 3 und 4-geschossig) ohne bauliche Verbindungen untereinander.
Der Zustand der Gebäudestruktur und die statische Grundkonstruktion der 1967/68 errichteten Gebäudeteile kommen für eine Sanierung nicht in Frage.
Ein Vorentwurf wird den Bewerbern im Rahmen dieses Verfahrens als Anlage zur Verfügung gestellt.
Zur Vorbereitung der Neubaumaßnahme müssen 2 Gebäude auf dem Gelände des Förderschulzentrums abgerissen werden. Es handelt sich hierbei um das Gebäude 05 (Werkhalle) und das Gebäude 08 (Schulgebäude). Sodann soll der Neubau errichtet werden.
Nach Bezug des Neubaus soll in einem zweiten Bauabschnitt dann das ursprüngliche Hauptgebäude der „Martin-Luther-King-Schule“ (Gebäude 03) abgerissen werden.
In Bezug auf die Planung und Umsetzung wird vom Bewerber ein integriertes und zukunftsfähiges Umsetzungskonzept erwartet.
Aufgrund der verschiedenen Bauabschnitte, der Neubaus im laufenden Schulbetrieb, werden hohe Ansprüche an eine strukturierte Herangehensweise gestellt.
Qualitätskriterium – Name: Darstellung des Büros und des Projektteams sowie Erläuterungen zur inneren Organisation / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium – Name: Persönliche Vorstellung der Projektleitung, stellv. PL und Bauleitung / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium – Name: a) Konzeptionelle Ansätze zur Umsetzung der technischen Maßnahmen der Neubaumaßnahme unter Berücksichtigung der[…] / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium – Name: b) Konzeptionelle Ansätze zur Leistungserbringung unter Berücksichtigung der terminlichen, monetären, organisatorischen und logistischen Rahmenbedinungen […] / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium – Name: c) Konzeptionelle Ansätze zur Berücksichtigung von Nutzerinteressen im Rahmen der Planung […] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium – Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in Bezug auf Kosten, Termine, Qualitäten und Quantitäten / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium – Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in Bezug auf die Sicherstellung der örtl. Präsenz bzw. örtl. Nähe, Darstellung der Kapazitätseinsatzplanung während der Planungs- und Ausführungsphase / Gewichtung: 10 %
Kostenkriterium – Name: Leistung geteilt durch Preis (vgl. II.2.14) / Gewichtung: Leistung / Preis
Die zwingenden Ausschlusskriterien gem. §123 GWB und die fakultativen Ausschlussgründe gem. §124 GWB sind zu beachten. Das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mittels beiliegender Formulare (s. Anlage 02 „Bewerberbogen“) zu bestätigen.
Nachweis der technischen Fachkräfte (§46 Abs. 3 Nr. 2 i. V. m. §75 Abs. 1 + 2 VgV 2016): Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar) des Büro-Inhabers / -Geschäftsführers
Geschäftsführers Auszug aus dem Handelsregister bei Personen- und Kapitalgesellschaften
Der Nachweis ist über eine formlose Bankerklärung zur allgemeinen Kreditwürdigkeit (nicht älter als 4 Monate) zu erbringen. (Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied separat)
Nachweis Berufshaftpflicht §45 Abs.1 Nr.3 VgV 2016.
Deckungssummen: 2,0 Mio. EUR (Personenschäden), 2,0 Mio. EUR (Sonstige Schäden). Die Zusage einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall ist zulässig
Beschreibung der technischen Ausstattung (§46 Abs.3 Nr. 3 i. V. m. §46 Abs.3 Nr.9 VgV 2016), MS OfficeSoftware ab 2007, CAD-Software (2007 dwg – 2013 dwg), Terminplanung kompatibel mit pro-Plan 6 Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters des Bewerbers und stellv. Projektleiters des Bewerbers (§46 Abs. 3 Nr. 6 VgV 2016) Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar).
Nachweis zum Personalbestand (§46 Abs. 3 Nr. 8 VgV 2016).
Nachweise zur Vergabe von Unteraufträgen (§46 Abs.3 Nr.10 VgV 2016).
— Vergleichbarkeit der Bauaufgabe (max. 15 Punkte),
— Vergleichbarkeit der Honorarzone (max. 12 Punkte),
— Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen (max. 9 Punkte),
— Beratungsleistungen „Wärmeschutz und Energiebilanzierung“ (max. 6 Punkte),
— Beratungsleistungen „Bauakustik“ (max. 6 Punkte),
— Verwendung von Fördermitteln (max. 4 Punkte).
Die eingereichten Referenzen werden als arithmetischer Mittelwert (max. je 69 Punkte je Referenz) in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Die mögliche Maximalpunktzahl beträgt daher (unabhängig von der Anzahl der eingereichten Referenzen) max. 69 Punkte.
— Eine vergleichbare Leistung für „Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad“ gem. Anlage 14.2 Objektliste HOAI 2013 mit einer HZ >= III für „Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen“ gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI 2013,
— eine vergleichbare Leistung für „Beratungsleistungen Wärmeschutz und Energiebilanzierung“ gem. Anlage 01 HOAI 2013 mit einer HZ >= III,
— eine vergleichbare Leistung für „Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad“ gem. Anlage 14.2 Objektliste HOAI 2013 mit anrechenbaren Kosten (KG 300 und 400, netto) von >= 1,5 Mio. EUR.
Gem. §75 VgV 2016 Abs. 1 und 2; Ingenieure.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften
Bekanntmachungs-ID: CXPWYYG9B2Y

References: §51
 §123
 §124
 §75
 §45
 §46
 §75