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Timestamp: 2016-10-21 23:48:31+00:00

Document:
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstras- se 1, 6004 Luzern, Beschwerdef�hrerin,
Die 1964 geborene C.________ war seit 1. M�rz 1989 bei der Firma S.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 9. Oktober 1993 kollidierte sie als Lenkerin eines Motorrads mit einem Lieferwagen, geriet zusammen mit ihrem Fahrzeug unter dessen Front und wurde auf diese Weise rund neun Meter in eine Nebenstrasse geschoben. Dabei zog sich die Versicherte eine hintere H�ftluxation links mit Acetabulumfraktur, eine vordere Beckenringfraktur rechts, ein Rissquetschwunde am linken Unterschenkel sowie diverse Kontusionen zu. Sie wurde gleichentags in der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ operiert und war anschliessend bis 23. Dezember 1993 hospitalisiert (Arztzeugnis UVG und Bericht der erw�hnten Klinik vom 20. Oktober 1993, des Spitals H.________ vom 30. November 1993 und der Klinik T.________ vom 23. Dezember 1993). Die SUVA holte einen Zwischenbericht des Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, vom 29. Januar 1994, zus�tzliche Angaben der Versicherten vom 12. Januar und 11. Februar 1994 sowie Ausk�nfte der Arbeitgeberin vom 23. Februar und 2. Ju-ni 1994 ein. Zudem fanden weitere Kontrollen im Spital G.________ statt (Berichte vom 7. M�rz, 5. Mai, 2. und 7. Juni 1994). Am 6. Juni 1994 nahm die Versicherte bei der Firma S.________ AG halbtags eine leichtere T�tigkeit (Schreibarbeiten, Ausmessen von Farben) wieder auf. Die Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ best�tigte am 5. Juli 1994 eine Arbeitsf�higkeit von 50 %, dies in �bereinstimmung mit dem Hausarzt Dr. med. W.________. Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. X.________ erachtete am 8. August 1994 eine Ausdehnung der Arbeitszeit auf 75 % ab 15. August 1994 sowie auf die volle Pr�senz ab 12. September 1994 als zumutbar. Auch f�r die Zukunft m�sse eine leichte, wenn m�glich wechselbelastende T�tigkeit zwischen Sitzen, Stehen und Gehen gefordert werden. Die SUVA holte einen Zwischenbericht des Dr. med. Y.________, Klinik L.________, vom 26. Oktober 1994 sowie weitere Angaben der Versicherten und der Arbeitgeberin vom 7. November 1994 ein. Am 2. Dezember 1994 fand eine erneute kreis�rztliche Untersuchung bei Dr. med. Z.________ statt (Bericht vom 5. Dezember 1994), der durch das R�ntgeninstitut Dr. med. A.________ Aufnahmen der LWS (ap/seitlich) erstellen liess. Nachdem die Arbeitgeberin der SUVA am 19. Dezember 1994 mitgeteilt hatte, angesichts der erbrachten Arbeitsleistung sehe sie keine M�glichkeit mehr, die Versicherte weiter zu besch�ftigen, k�ndigte sie am 24. Januar 1995 das Arbeitsverh�ltnis per Ende M�rz 1995. Die SUVA zog weitere Berichte der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ vom 31. Januar und 9. M�rz 1995 und des Instituts f�r Radiologie des Spitals G.________ vom 10. Februar 1995 (Tomographie linke H�fte) bei. Anschliessend gab sie bei der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie am Spital G.________ ein Gutachten in Auftrag, welches am 11. Mai 1995 erstattet wurde. Daraufhin setzte die Anstalt mit Verf�gung vom 16. Juni 1995 die Arbeitsf�higkeit der Versicherten mit Wirkung ab 29. Mai 1995 auf 75 % fest. Auf Einsprache hin zog sie diese Verf�gung am 26. September 1995 insofern zur�ck, als sie sich bereit erkl�rte, der Versicherten f�r die Zeit bis 13. August 1995 weiterhin ein Taggeld auf Grund einer 50 %-igen Arbeitsunf�higkeit auszurichten. In der Folge holte die SUVA im Hinblick auf die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung eine erneute Stellungnahme des Kreisarztes ein. Dr. med. Z.________ diagnostizierte am 13. M�rz 1996 eine posttraumatische leichte Coxarthrose bei Status nach H�ft-luxationsfraktur und Acetabulumfraktur vom 9. Oktober 1993 sowie Residuen einer traumatischen Ischiaticusl�sion links und sch�tzte den Integrit�tsschaden auf 12.5 % (Coxarthrose 5 %; teilweise Ischiaticusl�sion 7.5 %). Anschliessend stellte die SUVA die bisher erbrachten Leistungen (Heilbehandlung und Tag-gelder) per 31. M�rz 1996 ein (Schreiben vom 20. M�rz 1996). Mit Verf�gung vom 2. April 1996 sprach sie der Versicherten eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % f�r die Zeit ab 1. April 1996 sowie eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 12'150.-, entsprechend einer Integrit�ts-einbusse von 12.5 %, zu. An dieser Beurteilung hielt die Anstalt - nach Beizug eines Berichts von Frau Dr. med. K.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 23. M�rz 1995, eines der Invalidenversicherung erstatteten Gutach-tens der Medizinischen Abkl�rungsstelle Zentralschweiz (MEDAS) vom 23. De-zember 1996, einer Stellungnahme des Dr. med. Z.________ zur Unfallkausa-lit�t der R�ckenbeschwerden vom 10. M�rz 1997 sowie eines der Invaliden-versicherung erstatteten Berichts des Vereins E.________ vom 8. Juli 1997 - mit Einspracheentscheid vom 5. September 1997 fest.
In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hob das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen den Einspracheentscheid, soweit die Invalidenrente betreffend, auf und sprach der Versicherten eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunf�higkeit von 54 % zu. Zudem verpflichtete das Gericht die SUVA zur Bezahlung einer reduzierten Parteientsch�digung (Entscheid vom 21. Dezember 2000). Im Verlauf des Verfahrens hatte die Versicherte eine Stellungnahme des Dr. med. P.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 17. September 1997 auflegen lassen.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt die SUVA das Rechtsbegehren, der kantonale Entscheid sei, soweit f�r die somatischen Beschwerden der Versicherten eine Invalidenrente von 54 % zugesprochen worden sei, aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 5. September 1997 sei zu best�tigen.
C.________ l�sst die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen und um unentgeltliche Verbeist�ndung ersuchen. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch der Beschwerdegegnerin auf eine Invalidenrente der SUVA infolge des Unfallereignisses vom 9. Oktober 1993.
Im Einspracheentscheid vom 5. September 1997 werden die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 [in der vorliegend anwendbaren, bis 30. Juni 2001 g�ltig gewesenen Fassung] und 2 UVG), den f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Gesundheitsschaden (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), den insoweit ausserdem erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 127 V 102, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen), insbesondere bei einer nach dem versicherten Ereignis einsetzenden psychischen Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 115 V 133), sowie die Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1 Umstritten ist zun�chst, welche gesundheitlichen Beeintr�chtigungen in ei-nem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis ste-hen.
3.2 Gem�ss den �rztlichen Feststellungen zog sich die Beschwerdegegnerin beim Unfall vom 9. Oktober 1993 eine hintere H�ftluxation links mit Acetabu-lumfraktur, eine vordere Beckenringfraktur rechts, eine Rissquetschwunde pr�ti-bial am linken Unterschenkel sowie diverse Kontusionen zu. Die in der Folge erstatteten medizinischen Stellungnahmen enthalten �bereinstimmend die Diag-nose einer (leichten) Coxarthrose des linken H�ftgelenks und einer L�sion des Nervus ischiadicus links, welche unbestrittenermassen in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen. Die Ad�quanz des Kausal-zusammenhangs ist bei k�rperlichen Gesundheitssch�den regelm�ssig ohne weiteres zu bejahen (BGE 118 V 291 Erw. 3a mit Hinweisen).
Die Frage, ob auch die seit M�rz 1995 auftretenden R�ckenbeschwerden eine Unfallfolge darstellen, wird kontrovers beantwortet (Stellungnahmen des SUVA-Kreisarztes Dr. med. Z.________ vom 10. M�rz 1997 einerseits und des Dr. med. P.________ vom 17. September 1997 andererseits). Mit der Vorinstanz kann jedoch gest�tzt auf das MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 1996 und das Gutachten der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ vom 11. Mai 1995 davon abgesehen werden, innerhalb des somatischen Beschwerdebildes unfallfremde Anteile auszuscheiden, denn diese haben, falls sie vorliegen sollten, jedenfalls keinen wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit.
3.3.1 Auf Grund der medizinischen Akten ist davon auszugehen, dass sich im weiteren Verlauf ein psychisches Leiden mit Krankheitswert entwickelt hat, wel-ches seinerseits die Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin beeintr�chtigt. Der nat�rliche Kausalzusammenhang ist insoweit ebenfalls gegeben. Dagegen ist umstritten, wie es sich hinsichtlich des ad�quaten Kausalzusammenhangs ver-h�lt.
3.3.2 Laut dem polizeilichen Unfall-Aufnahmeprotokoll lief das Ereignis vom 9. Oktober 1993 wie folgt ab: Die Beschwerdegegnerin fuhr mit ihrem Motorrad, in dessen Sozius ihr Bruder sass, auf der Geradeausspur einer Hauptstrasse mit einer Geschwindigkeit von 40 bis 50 km/h. Auf der Linksabbiege-Spur dersel-ben Fahrtrichtung standen drei Personenwagen. Die Lenkerin des vordersten dieser Fahrzeuge gew�hrte einem Lieferwagen, der die Hauptstrasse von links nach rechts (aus der Sicht der Beschwerdegegnerin) �berqueren wollte, den Vortritt. Wegen der dazwischen stehenden drei Personenwagen �bersah der Lenker des Lieferwagens das auf der Geradeausspur herannahende Motorrad und �berquerte die Hauptstrasse. Die rechte Front des Lieferwagens rammte die linke Vorderseite des Motorrades. Dieses wurde umgestossen, geriet unter die Fahrzeugfront des Lieferwagens und wurde "samt der Lenkerin" rund 9.30 Meter weit in die aus der Sicht der Beschwerdegegnerin rechts liegende Nebenstrasse geschoben.
Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung vorzunehmenden Katalogisierung der Unf�lle (BGE 115 V 138 Erw. 6) hat die Vorinstanz dieses Ereignis auf Grund des augenf�lligen Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen (vgl. Erw. 3.2 hievor) unter Hinweis auf die in RKUV 1999 Nr. U 320 S. 122 ff. zusammengefasste Rechtsprechung richtigerweise dem mitt-leren Bereich zugeordnet. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist dem-zufolge zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden unfallbezogenen Kriterien (besonders dramatische Begleitumst�nde oder be-sondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; Dauerbe-schwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich ver-schlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit; BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die zu ber�cksich-tigenden Kriterien insgesamt in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, ist dem Ereignis vom 9. Oktober 1993 eine erhebliche Dramatik nicht abzu-sprechen, wobei jedoch das Kriterium der besonderen Eindr�cklichkeit oder der besonders dramatischen Begleitumst�nde nicht in besonders ausgepr�gter Weise (vgl. BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb) erf�llt ist, w�hrend die �brigen Krite-rien nicht gegeben sind. Damit fehlt es an der Ad�quanz des Kausalzusam-menhangs zwischen dem Unfallereignis und dem in der Folge aufgetretenen psychischen Beschwerdebild.
Umstritten ist weiter, inwieweit die Arbeitsf�higkeit der Versicherten durch die somatischen Beschwerden eingeschr�nkt ist.
4.1 Im Gutachten der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ vom 11. Mai 1995 werden eine posttraumatische leichte Coxarthrose (linkes H�ftgelenk) bei Status nach H�ftluxationsfraktur und Acetabulumfraktur, ein Status nach rechtsseitiger vorderer Beckenringfraktur sowie eine traumatische Ischiadicusl�sion links leichten Ausmasses diagnostiziert. Durch die Unfallfolgen sei die Beschwerdegegnerin in Bezug auf das Heben und Tragen von Lasten (�ber 5 kg) sowie Gehen (nicht l�nger als f�nf Minuten), Stehen (nicht l�nger als 15 Minuten) und l�nger dauerndes Sitzen (in normalem Rahmen m�glich) eingeschr�nkt. Die Aus�bung der angestammten T�tigkeit sei der Versicherten zu "zumindest 50 %" m�glich bei voller Leistung. In Bezug auf eine leichte, wechselbelastende T�tigkeit in einem Industriebetrieb (wie Sortierarbeiten, �berwachungs- und Kontrollfunktionen) betrage die Arbeitsf�higkeit 75 %, wobei jede Viertelstunde eine kurze Pause eingeschaltet werden k�nne (gemeint wohl: m�sse). Unfallfremde Faktoren wurden bei dieser Beurteilung nicht ber�cksichtigt.
Laut dem MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 1996 besteht in rheumatologischer Hinsicht (Konsilium des Dr. med. J.________) die Diagnose einer beginnenden sekund�ren Coxarthrose links mit Periarthropathie. Das neurologische Konsilium (Dr. med. D.________) ergab eine residuelle posttraumatische L�sion des Nervus ischiadicus links, mit m�ssig- bis mittelschweren sensomotorischen Ausf�llen des peronealen Anteils sowie leichten sensiblen Aus-f�llen des tibialen Anteils. Funktionell wirke sich diese Ischiadikusl�sion bei entsprechender Belastung mit vorzeitiger Erm�dbarkeit aus, besonders beim Gehen, weniger im Stehen, nicht im Sitzen. Gem�ss der psychiatrischen Exploration (Dr. med. B.________) liegt als Diagnose mit wesentlicher Einschr�nkung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung vor. Die Gutachter der MEDAS beziffern die Arbeitsf�higkeit - unter Ber�cksichtigung der Gesamtsymptomatik - sowohl in Bezug auf die zuletzt ausge�bte T�tigkeit als Angestellte in einer Seidengazefabrik als auch f�r jede andere vergleichbare, k�rperlich leichte bis mittelschwere T�tigkeit auf rund 60 %.
4.2 Die Ergebnisse des MEDAS-Gutachtens vom 23. Dezember 1996, welches in Bezug auf die angestammte oder eine vergleichbare T�tigkeit von einer Ar-beitsf�higkeit von rund 60 % ausgeht, wobei auch nicht (ad�quat) unfallkausale, psychische Faktoren einbezogen werden, sind mit der Einsch�tzung der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals G.________ (Gutachten vom 11. Mai 1995) vereinbar, wonach die Arbeitsf�higkeit in einer leichten und wechselbelastenden T�tigkeit (unter Ausblendung der psychischen Befunde und mit der Notwendigkeit h�ufiger Pausen) 75 % betr�gt. Die Ergebnisse der durch die Invalidenversicherung durchgef�hrten beruflichen Abkl�rungen k�nnen demgegen�ber f�r die Belange der Unfallversicherung nicht von entscheidender Be-deutung sein, weil sich dabei zwangsl�ufig auch die nicht (ad�quat) unfallkau-salen psychischen Beschwerden auswirken mussten. Die IV-Stelle erkl�rte die Abweichung der Ergebnisse dieser Abkl�rungen von den medizinischen Beur-teilungen denn auch mit st�rkeren Auswirkungen des psychischen Beschwerde-bildes. F�r die unfallversicherungsrechtliche Beurteilung ist mit der SUVA ge-st�tzt auf die medizinischen Akten davon auszugehen, dass die Beschwerde-gegnerin in Bezug auf eine leichte, wechselbelastende T�tigkeit zu 75 % ar-beitsf�hig ist.
5.1 Zur Bestimmung der Erwerbsunf�higkeit ging die Vorinstanz von dem durch die IV-Stelle ermittelten Invalidit�tsgrad von 82 % aus, den sie auf Grund der get�tigten beruflichen Abkl�rungen als korrekt beurteilte. Anschliessend erwog sie, f�r die unfallversicherungsrechtliche Beurteilung seien lediglich die somati-schen Beschwerden zu ber�cksichtigen, w�hrend die psychische Problematik auszuklammern sei. Gem�ss dem MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 1996 belaufe sich der Anteil des somatischen Beschwerdebildes am Gesundheits-schaden auf zwei Drittel, derjenige der psychischen Symptomatik auf einen Drit-tel. Der durch die Invalidenversicherung ermittelte Invalidit�tsgrad von 82 % be-ruhe somit zu zwei Dritteln auf den somatischen Beschwerden. F�r die Unfall-versicherung resultiere damit eine Erwerbsunf�higkeit von zwei Dritteln von 82 %, entsprechend 54 %.
5.2.1 Den �berlegungen des kantonalen Gerichts kann aus mehreren Gr�nden nicht gefolgt werden. Zun�chst enth�lt das MEDAS-Gutachten vom 23. Dezem-ber 1996 keine Aussage des Inhalts, die Arbeitsunf�higkeit von 40 % beruhe zu zwei Dritteln auf der somatischen und zu einem Drittel auf der psychischen Symptomatik. Die Bemerkung, der Gesundheitsschaden gehe zu einem Drittel auf unfallfremde Faktoren (Pers�nlichkeitsfaktoren) zur�ck, entstammt vielmehr dem psychiatrischen Konsilium von Dr. med. B.________ und bezieht sich nur auf die Entstehungsgr�nde der psychischen Problematik. Dementsprechend findet sich die entsprechende Aufteilung auch in der Zusammenfassung unter der Rubrik "Psychische Faktoren; Prognose". Abgesehen davon stellte die IV-Stelle im Rahmen der Festsetzung des Invalidit�tsgrades gerade nicht auf das MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 1996 ab, sondern bestimmte die Arbeitsf�higkeit bzw. das Invalideneinkommen gest�tzt auf Arbeitsversuche beim Verein E.________. Eine Aussage im MEDAS-Gutachten kann daher nicht mit der auf vollkommen anderer Grundlage beruhenden Einsch�tzung durch die IV-Stelle kombiniert werden. Dies gilt umso mehr, wenn ber�cksichtigt wird, dass die Verwaltung deshalb von den Ergebnissen des MEDAS-Gutachtens abwich, weil sie die mit der neurotisch bedingten Schmerzverarbeitungsst�rung, also dem psychischen Beschwerdebild, verbundenen Einschr�nkungen h�her einsch�tzte und somit nicht von einer Aufteilung "zwei Drittel somatisch, ein Drittel psychisch" ausging. Die inhaltliche Differenz zwischen dem MEDAS-Gutachten einerseits und den Grundlagen des Entscheids der IV-Stelle andererseits betrifft demzufolge die erwerblichen Auswirkungen der nicht (ad�quat) unfallkausalen psychischen Problematik, weshalb ihr f�r die unfall-versicherungsrechtliche Beurteilung keine Relevanz zukommen kann.
5.2.2 An Stelle der vom kantonalen Gericht gew�hlten Methode ist die hypothe-tische Arbeitsf�higkeit unter Ber�cksichtigung einzig der unfallkausalen Leiden zu bestimmen, und der Invalidit�tsgrad ist auf dieser Grundlage festzusetzen. Im vorliegenden Fall ist demzufolge gest�tzt auf die Gutachten des Spitals G.________ vom 11. Mai 1995 und der MEDAS vom 23. Dezember 1996 von einer Arbeitsf�higkeit von 75 % in Bezug auf eine leichte, wechselbelastende T�tigkeit (mit der Notwendigkeit h�ufiger Pausen) auszugehen (Erw. 4.2 hievor).
5.3.1 Die SUVA bezifferte das Einkommen, welches die Versicherte ohne die unfallkausale Behinderung erzielen k�nnte (Valideneinkommen), gest�tzt auf die Angaben der Arbeitgeberin auf Fr. 3505.- pro Monat bzw. Fr. 45'565.- pro Jahr (Stand 1996, Jahr des Rentenbeginns). Dies ist unbestrittenermassen korrekt.
5.3.2 Den Verdienst, den die Beschwerdegegnerin bei ausgeglichener Arbeits-marktlage mit den unfallkausalen somatischen Beschwerden (aber ohne Be-r�cksichtigung des nicht ad�quat unfallkausalen psychischen Leidens) durch ei-ne ihr zumutbare T�tigkeit erzielen k�nnte (Invalideneinkommen), setzte die SUVA ausgehend von den Lohnangaben zweier Erfassungsbl�tter der durch sie erstellten Arbeitsplatz-Dokumentation (DAP) auf mindestens Fr. 2600.- pro Mo-nat oder Fr. 33'800.- pro Jahr fest. Die beiden Stellenbeschriebe betreffen Hilfs-arbeitst�tigkeiten, welche dem von medizinischer Seite definierten Zumutbar-keitsprofil grunds�tzlich entsprechen. Angesichts der unterschiedlichen Bran-chen, der recht grossen Lohnspanne sowie der geographischen Gegebenheiten (Arbeitsort ist im einen Fall F.________, im anderen I.________) verm�gen lediglich zwei Erfassungsbl�tter jedoch nicht mit der erforderlichen Zuverl�ssigkeit repr�sentative Angaben �ber den in einer zumutbaren Erwerbst�tigkeit erzielbaren Verdienst zu liefern. Unter den gegebenen Umst�nden bilden die durch die SUVA beigezogenen DAP-L�hne daher keine hinreichende Grundlage f�r die Bestimmung des Invalideneinkommens. Stattdessen ist auf die Ergebnisse der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen (vgl. zu den Grundlagen dieser Vorgehensweise BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb).
Ausgehend vom Zentralwert des monatlichen Bruttolohns der im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten Frauen gem�ss LSE 1996 (Tabelle A1, S. 17) von Fr. 3455.- und nach Hoch-rechnung dieses 40 Wochenstunden entsprechenden Betrags auf die durch-schnittliche betriebs�bliche Arbeitszeit im Jahr 1996 von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft 7/2002 S. 88 Tabelle B9.2) resultiert ein Jahreswert von Fr. 43'429.- bzw., bei einer Arbeitsf�higkeit von 75 %, Fr. 32'572.-. Einer zu er-wartenden behinderungsbedingten Verdiensteinbusse sowie allf�lligen weiteren einkommensmindernden Faktoren kann durch einen prozentualen Abzug vom Tabellenlohn Rechnung getragen werden (BGE 126 V 79 Erw. 5b mit Hinwei-sen), der unter Ber�cksichtigung s�mtlicher relevanten Faktoren gesamthaft festzulegen ist (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb mit Hinweisen). Nach den pers�nli-chen und beruflichen Umst�nden, insbesondere unter Ber�cksichtigung der Notwendigkeit sehr h�ufiger Pausen, erscheint ein vergleichsweise hoher Abzug von 20 % als angemessen. Damit ergeben sich ein Invalideneinkommen von Fr. 26'058.- und aus dessen Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 45'565.- ein Invalidit�tsgrad von 43 %.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die teilweise obsiegende Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Soweit sie unterliegt, kann der Beschwerdegegnerin die unentgeltliche Verbeist�ndung gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Dezember 2000 insoweit abge�ndert, als der Beschwerdegegnerin eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 43 % zugesprochen wird.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Armin Linder, St. Gallen, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung (einschliesslich Mehrwertsteuer) von Fr. 1000.- ausgerichtet.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 135
 Art. 135
 Art. 152