Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=16.04.2002&Aktenzeichen=VI%20ZR%20227/01
Timestamp: 2013-06-20 06:41:56+00:00

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Rechtsprechung BGH, 16.04.2002 - VI ZR 227/01 Volltextver�ffentlichungen (8)
BGB � 249 Ba
"Ich bring' Dich um, du S ...": Haftungsbegr�ndende Kausalit�t (�quivalenz, Ad�quanz) bei selbstsch�digendem Verhalten des Verletzten (psychisch vermittelte Kausalit�t - "Herausforderungsf�lle" - )
BGB � 249Zurechnung selbstsch�digenden Verhaltens des Verletzten
Deliktsrecht - selbstsch�digendes Verhalten
Aus Angst vor gewaltt�tigem Angriff aus dem Fenster gesprungen
RA ONLINE , S. 555 (Fallm��ige Aufbereitung - f�r Studienzwecke)
Zurechnungszusammenhang bei Selbstsch�digung
NJW 2002, 2232
MDR 2002, 1009
FamRZ 2002, 947
VersR 2002, 773
Wird zitiert von ... (4) BGH, 06.11.2007 - VI ZR 220/06 Schadensrecht -Kosten f�r Beseitigung von bef�rderter Sache: Haftungsausschluss?An der Ad�quanz, d.h. der Eignung des zum Schaden f�hrenden Ereignisses im allgemeinen und nicht nur unter besonders eigenartigen, unwahrscheinlichen und nach dem gew�hnlichen Verlauf der Dinge au�er Betracht zu lassenden Umst�nden, einen Erfolg der eingetretenen Art herbeizuf�hren (vgl. Senatsurteil vom 16. April 2002 - VI ZR 227/05 - VersR 2002, 773), besteht nach Lage des Falles kein Zweifel (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 2007 - IV ZR 325/05 - VersR 2007, 200, 201).
OLG Koblenz, 24.04.2006 - 12 U 996/04 Verh�ltnism��igkeit zwischen Selbstgef�hrdung und HaftungIn der Rechtsprechung ist zwar anerkannt, dass jemand, der durch vorwerfbares Tun einen anderen zu selbstgef�hrdendem Verhalten herausfordert, diesem anderen dann, wenn dessen Willensentschluss auf einer mindestens im Ansatz billigenswerten Motivation beruht, aus unerlaubter Handlung zum Ersatz des Schadens verpflichtet sein kann, der infolge des durch die Herausforderung gesteigerten Risikos entstanden ist (BGHR BGB � 823 Abs. 1 Zurechnungszusammenhang 1, 3, 4, 5).
LG Hamburg, 04.10.2011 - 323 O 44/09 Nachbarrecht - Baumschaden: Berechnung nach der sog. Methode Koch?Zwar ist die Schadensersatzpflicht desjenigen, der eine Pflichtverletzung begeht, dadurch begrenzt, dass solche Kausalverl�ufe nicht zu einer Haftung f�hren, die dem Verantwortlichen billigerweise rechtlich nicht mehr zugerechnet werden k�nnen (BGH NJW 2001, 512; BGH NJW 2002, 2232).Eine Schadensersatzpflicht besteht dann nur, wenn f�r das Verhalten des Gesch�digten nach dem haftungsbegr�ndenden Ereignis ein rechtfertigender Anlass bestand oder es durch die Pflichtverletzung herausgefordert wurde und eine nicht ungew�hnliche oder unangemessene Reaktion auf dieses Ereignis darstellt (…BGH a. a. O.; siehe dazu auch BGHZ 138, 359; BGH NJW 1988, 1143 und 1262; BGH NJW 1993, 1139 und 1587; BGH NJW 1995, 449; BGH NJW 2000, 3358; BGH NJW 2002, 2232).
OLG Hamm, 21.08.2012 - 9 W 37/12 Zurechnungszusammenhang, psychisch vermittelte Kausalit�tSo kann nach der st�ndigen Rechtsprechung (vgl. BGH NJW 2002, 2232 m.w.N.) jemand, der durch vorwerfbares Tun einen anderen zu selbstgef�hrdendem Verhalten herausfordert, diesem anderen dann, wenn dessen Willensentschluss auf einer mindestens im Ansatz billigenswerten Motivation beruht, zum Ersatz des Schadens verpflichtet sein, der infolge des durch die Herausforderung gesteigerten Risikos entstanden ist.

References: BGH 
 BGH 
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