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Timestamp: 2018-01-19 15:08:55+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein HZVO | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über die Kapazitätsermittlung, die Curricularwerte, die Festsetzung von Zulassungszahlen, die Auswahl von Studierenden und die Vergabe von Studienplätzen (Hochschulzulassungsverordnung - HZVO) vom 21. März 2011 | gültig ab: 01.04.2011
Landesverordnung über die Kapazitätsermittlung, die Curricularwerte,...
§ 2 - § 21 Erster Teil - Kapazitätsermittlung, Curricularwerte...
§ 22 - § 38 Zweiter Teil - Auswahl von Studierenden und Vergabe...
§ 38 - § 40
Anlage 2: - Stellenzuordnung nach § 9 Abs. 1 Satz 2
Anlage 3: - Bandbreiten in Bachelor- und Masterstudiengängen...
Amtliche Abkürzung: HZVO
Ausfertigungsdatum: 21.03.2011
Gültig ab: 01.04.2011
Fundstelle: NBl. MWV. Schl.-H. 2011, 11
Gliederungs-Nr: 221-28-1
Landesverordnung über die Kapazitätsermittlung,
die Curricularwerte, die Festsetzung von Zulassungszahlen,
die Auswahl von Studierenden und die Vergabe von Studienplätzen
(Hochschulzulassungsverordnung - HZVO)
vom 21. März 2011*
Zum 19.01.2018 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Landesverordnung über die Kapazitätsermittlung, die Curricularwerte, die Festsetzung von Zulassungszahlen, die Auswahl von Studierenden und die Vergabe von Studienplätzen (Hochschulzulassungsverordnung - HZVO) vom 21. März 2011 01.04.2011
Inhaltsverzeichnis 15.07.2016
Eingangsformel 01.04.2011
Einleitende Vorschrift 01.04.2011
§ 1 - Anwendungsbereich 01.04.2011
Erster Teil - Kapazitätsermittlung, Curricularwerte und Festsetzung von Zulassungszahlen 01.04.2011
Abschnitt I - Allgemeine Grundsätze und Verfahren 01.04.2011
§ 2 - Grundsätze 01.04.2011
§ 3 - Zulassungszahl 01.04.2011
§ 4 - Überprüfung 01.04.2011
§ 5 - Bericht der Hochschulen 01.04.2011
§ 6 - Ermittlung der Aufnahmekapazität 01.04.2011
Abschnitt II - Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung 01.04.2011
§ 7 - Anwendung von Curricular- und Curricularnormwerten 01.04.2011
§ 8 - Lehreinheiten 16.04.2014
§ 9 - Personalstellen 01.04.2011
§ 10 - Regellehrverpflichtung 28.04.2012
§ 11 - Lehrauftragsstunden 01.04.2011
§ 12 - Dienstleistungen 01.04.2011
§ 13 - Anteilquote 01.04.2011
§ 14 - Curricularwerte aufgrund von Bandbreiten, Curricularnormwerte 01.04.2011
Abschnitt III - Überprüfung des Berechnungsergebnisses 01.04.2011
§ 15 - Überprüfungstatbestände 01.04.2011
§ 16 - Räumliche Kapazität 01.04.2011
§ 17 - Schwundquote 01.04.2011
§ 18 - Patientenbezogene Kapazität 01.04.2011
§ 19 - Festsetzung der Zulassungszahl im Studiengang Medizin 01.04.2011
§ 20 - Überprüfung des Berechnungsergebnisses im Studiengang Zahnmedizin 01.04.2011
§ 21 - Ausnahmetatbestände 01.04.2011
Zweiter Teil - Auswahl von Studierenden und Vergabe von Studienplätzen 01.04.2011
Abschnitt I - Allgemeiner Teil 01.04.2011
§ 22 - Einbezogener Personenkreis 01.04.2011
§ 23 - Zulassungsantrag, Ausschluss vom Verfahren 15.07.2016
§ 24 - Beteiligung am Verfahren 15.07.2016
§ 25 - Ablauf des Vergabeverfahrens 15.07.2016
§ 26 - Zulassungsbescheid 01.04.2011
Abschnitt II - Vergabeverfahren für das 1. Fachsemester 01.04.2011
§ 27 - Quotierung 04.05.2017
§ 28 - Auswahl nach dem Grad der Qualifikation 01.04.2011
§ 29 - Auswahl nach Wartezeit 16.04.2014
§ 30 - Auswahl nach Härtegesichtspunkten 01.04.2011
§ 31 - Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung und der beruflich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber 15.07.2016
§ 32 - Auswahl für ein Zweitstudium 15.07.2016
§ 33 - Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs 09.06.2015
§ 34 - Ranggleichheit 17.04.2013
Abschnitt III - Abschluss des Vergabeverfahrens und Losverfahren 01.04.2011
§ 35 - Abschluss des Vergabeverfahrens 01.04.2011
§ 36 - Losverfahren 28.04.2012
Abschnitt IV - Auswahl- und Vergabeverfahren für höhere Fachsemester und für weiterführende Studiengänge 01.04.2011
§ 37 - Auswahl für höhere Fachsemester und für weiterführende Studiengänge 15.07.2016
Abschnitt V - Unterstützung durch die Stiftung für Hochschulzulassung 28.04.2012
§ 38 - Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung 04.05.2017
Dritter Teil - Schlussbestimmungen 01.04.2011
§ 39 - Anlagen 28.04.2012
§ 40 - Inkrafttreten 28.04.2012
Anlage 1 - Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität (§ 7) 01.04.2011
Anlage 2: - Stellenzuordnung nach § 9 Abs. 1 Satz 2 01.04.2011
Anlage 3: - Bandbreiten in Bachelor- und Masterstudiengängen und Curricularnormwerte (§ 14) 04.05.2017
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 27 und 38 sowie Anlage 3 geändert (Art. 2 LVO v. 24.04.2017, NBl. HS MSGWG Schl.-H. S. 17)9
[Art. 7 Abs. 5 des Ges. v. 11.01.2016 lautet: Übergangsvorschriften:
Die Hochschulzulassungsverordnung vom 21. März 2011 (NBl. MWV. Schl.-H. S. 11), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Mai 2015 (NBl. HS MSGWG Schl.-H. S. 102), ist bis zu einer Anpassung an die geänderten gesetzlichen Vorschriften im Hochschulzulassungsgesetz in der geltenden Fassung weiter anzuwenden. Auswahl- und Curricularwertsatzungen der Hochschule, die auf Basis des Hochschulzulassungsgesetzes, des ZVS-Gesetzes vom 19. Juni 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 293), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 331), und der Hochschulzulassungsverordnung erlassen wurden, sind bis zu einer Anpassung an die Bestimmungen des Hochschulzulassungsgesetzes und der Hochschulzulassungsverordnung in der geltenden Fassung weiter anzuwenden.
Diese Verordnung gilt erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2017/2018.
Kapazitätsermittlung, Curricularwerte und Festsetzung von Zulassungszahlen
Allgemeine Grundsätze und Verfahren
§ 3 Zulassungszahl
§ 5 Bericht der Hochschulen
§ 6 Ermittlung der Aufnahmekapazität
Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung
§ 7 Anwendung von Curricular- und Curricularnormwerten
§ 8 Lehreinheiten
§ 9 Personalstellen
§ 10 Regellehrverpflichtung
§ 11 Lehrauftragsstunden
§ 12 Dienstleistungen
§ 13 Anteilquote
§ 14 Curricularwerte aufgrund von Bandbreiten, Curricularnormwerte
Überprüfung des Berechnungsergebnisses
§ 15 Überprüfungstatbestände
§ 16 Räumliche Kapazität
§ 17 Schwundquote
§ 18 Patientenbezogene Kapazität
§ 19 Festsetzung der Zulassungszahl im Studiengang Medizin
§ 20 Überprüfung des Berechnungsergebnisses im Studiengang Zahnmedizin
§ 21 Ausnahmetatbestände
Auswahl von Studierenden und Vergabe von Studienplätzen
§ 22 Einbezogener Personenkreis
§ 23 Zulassungsantrag, Ausschluss vom Verfahren
§ 24 Beteiligung am Verfahren
§ 25 Ablauf des Vergabeverfahrens
§ 26 Zulassungsbescheid
Vergabeverfahren für das 1. Fachsemester
§ 27 Quotierung
§ 28 Auswahl nach dem Grad der Qualifikation
§ 29 Auswahl nach Wartezeit
§ 30 Auswahl nach Härtegesichtspunkten
§ 31 Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung und der beruflich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber
§ 32 Auswahl für ein Zweitstudium
§ 33 Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs
§ 34 Ranggleichheit
Abschluss des Vergabeverfahrens und Losverfahren
§ 35 Abschluss des Vergabeverfahrens
§ 36 Losverfahren
Auswahl- und Vergabeverfahren für höhere Fachsemester und für weiterführende Studiengänge
§ 37 Auswahl für höhere Fachsemester und für weiterführende Studiengänge
Unterstützung durch die Stiftung für Hochschulzulassung
§ 38 Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung
Anlage 1: Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität (§ 7)
Anlage 2: Stellenzuordnung nach § 9 Abs. 1
Anlage 3: Bandbreiten in Bachelor- und Masterstudiengängen und Curricularnormwerte (§ 14)
Aufgrund des § 11 Abs. 1 des Hochschulzulassungsgesetzes (HZG) vom 19. Juni 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 331), geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 4. Februar 2011 (GVOBl. Schl.-H. S. 34, ber. GVOBl. Schl.-H. S. 67) in Verbindung mit Artikel 6 und 12 des Staatsvertrages über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung (Staatsvertrag) vom 5. Juni 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 305) und § 3 Abs. 2 des ZVS-Gesetzes vom 19. Juni 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 293), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 331), verordnet das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr:
(1) Diese Verordnung regelt die Kapazitätsermittlung und die Festsetzung von Zulassungszahlen (Erster Teil) sowie die Auswahl von Studierenden und die Vergabe von Studienplätzen (Zweiter Teil).
(2) Die Vorschriften des ersten Teils finden Anwendung auf alle Studiengänge an den staatlichen Hochschulen. Die Vorschriften des zweiten Teils finden Anwendung auf die Auswahl von Studienbewerberinnen und Studienbewerbern in zulassungsbeschränkten Studiengängen für das 1. Fachsemester und für höhere Semester an den staatlichen Hochschulen, soweit diese Studiengänge nicht in den Anwendungsbereich der Vergabeverordnung Stiftung vom 3. Mai 2010 (NBl. MWV Schl.-H. S. 14) einbezogen sind.
(3) Diese Verordnung gilt entsprechend für Hochschulen, an denen die jährliche Unterrichtsdauer in anderer Weise als nach Semestern aufgeteilt ist.
(1) Zulassungszahlen sind so festzusetzen, dass unter Berücksichtigung der personellen, räumlichen, sächlichen und fachspezifischen Gegebenheiten eine erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazität erreicht wird; die Qualität in Forschung und Lehre, die geordnete Wahrnehmung der Aufgaben der Hochschule, insbesondere in Forschung, Lehre und Studium sowie in der Krankenversorgung, ist zu gewährleisten.
(2) Zulassungszahlen können bei der Erprobung neuer Studiengänge und -methoden, bei der Neuordnung von Studiengängen und Fachbereichen und beim Aus- oder Aufbau der Hochschulen abweichend von Absatz 1 festgesetzt werden. Dabei ist ein ausgewogenes Angebot an Studiengängen zu gewährleisten. Absatz 1 Halbsatz 2 bleibt unberührt.
(3) Die Zulassungszahlen werden gemäß § 3 HZG von dem für Hochschulen zuständigen Ministerium (Ministerium) festgesetzt.
Zulassungszahl
(1) Zulassungszahl ist die Zahl der je Vergabetermin von der einzelnen Hochschule höchstens aufzunehmenden Bewerberinnen und Bewerber in einem Studiengang.
(2) Der Festsetzung der Zulassungszahl liegt die jährliche Aufnahmekapazität zugrunde. Bei Studiengängen, für die während eines Jahres Bewerberinnen und Bewerber an mehreren Vergabeterminen aufgenommen werden, wird die jährliche Aufnahmekapazität auf die einzelnen Vergabetermine aufgeteilt.
(1) Der Festsetzung der Zulassungszahlen nach § 2 Abs. 3 in Verbindung mit § 5 geht die Überprüfung voraus, ob im Rahmen der verfügbaren Mittel die Möglichkeiten zur Nutzung der vorhandenen Ausbildungskapazität ausgeschöpft worden sind. Hierzu wird die jährliche Aufnahmekapazität in zwei Verfahrensschritten ermittelt:
Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung nach den Vorschriften der §§ 7 bis 14,
Überprüfung des Ergebnisses nach Nummer 1 anhand der weiteren kapazitätsbestimmenden Kriterien nach den Vorschriften der §§ 15 bis 20.
(2) Bei der Feststellung der Aufnahmekapazität bleiben Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen aufgrund der bisherigen Entwicklung der Zahl der Studierenden des ersten Fachsemesters oder höherer Fachsemester unberücksichtigt; sie sind gesondert auszuweisen. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben Mittel, die zur Schaffung besserer Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre durch staatliche Stellen oder private Dritte gesondert zugewiesen werden.
Bericht der Hochschulen
(1) Die Hochschulen legen den Bericht nach Artikel 6 Abs. 4 des Staatsvertrages und § 2 Abs. 6 HZG innerhalb einer vom Ministerium zu bestimmenden Frist vor. Der Bericht enthält insbesondere eine Darstellung der Ermittlung der Aufnahmekapazität nach § 4, die Aufteilung der Curricular- und Curricularnormwerte der Studiengänge auf Lehreinheiten (§ 14 Abs. 6) und einen Vorschlag für die Festsetzung von Zulassungszahlen. Die Hochschulen haben die Aufteilung des Curricular- oder Curricularnormwertes und eine Abweichung vom Berechnungsergebnis des Abschnittes II (§ 15) zu begründen.
(2) Legt die Hochschule keinen Bericht vor oder ist der Bericht unvollständig oder verspätet, trifft das Ministerium die erforderlichen Maßnahmen zur Festsetzung der Zulassungszahlen.
(3) Die Berichte der Hochschulen und/oder die Vorschläge des Ministeriums für die Festsetzung der Zulassungszahlen werden zwischen dem Ministerium und den Hochschulen gemeinsam erörtert. Weicht das Ministerium bei der Festsetzung der Zulassungszahlen von dem Vorschlag der Hochschule ab, wird die Hochschule hierüber unterrichtet.
(1) Die jährliche Aufnahmekapazität wird auf der Grundlage der Daten eines Stichtages ermittelt, der nicht mehr als neun Monate vor Beginn des Zeitraums liegt, für den die Ermittlung und die Festsetzung gelten (Berechnungszeitraum).
(2) Sind wesentliche Änderungen der Daten vor Beginn des Berechnungszeitraums oder vor einem Vergabetermin erkennbar, sollen sie berücksichtigt werden.
(3) Treten wesentliche Änderungen der Daten vor Beginn des Berechnungszeitraumes oder vor einem Vergabetermin ein, sollen eine Neuermittlung und eine Neufestsetzung durchgeführt werden.
Anwendung von Curricular- und Curricularnormwerten
Die jährliche Aufnahmekapazität auf Grund der personellen Ausstattung wird nach Anlage 1 unter Anwendung von Curricular- und Curricularnormwerten berechnet.
(1) Der Berechnung werden Lehreinheiten zugrunde gelegt, denen die Studiengänge zuzuordnen sind. Ein Studiengang ist der Lehreinheit zuzuordnen, bei der er den überwiegenden Teil der Lehrveranstaltungsstunden nachfragt. Die einer Lehreinheit zugeordneten Studiengänge können bei der Berechnung zusammengefasst werden.
(2) Eine Lehreinheit ist eine für Zwecke der Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. Die Lehreinheiten sind so abzugrenzen, dass die zugeordneten Studiengänge die Lehrveranstaltungsstunden möglichst weitgehend bei einer Lehreinheit nachfragen.
(3) Der Studiengang Medizin wird für Berechnungszwecke in einen vorklinischen und einen klinischen Teil untergliedert, wobei der vorklinische Teil den Studienabschnitt bis zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S. 3005), und der klinische Teil den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte umfasst. Zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für den Studiengang Medizin sind die Lehreinheiten Vorklinische Medizin, Klinisch-theoretische Medizin und Klinisch-praktische Medizin zu bilden. Der vorklinische Teil des Studiengangs wird der Lehreinheit Vorklinische Medizin, der klinische Teil des Studiengangs der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin zugeordnet; die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Studiengang Medizin Dienstleistungen (§ 12).
(1) Für die Berechnung des Lehrangebots sind alle Stellen des wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrpersonals und der sonstigen Lehrpersonen nach Stellengruppen den Lehreinheiten zuzuordnen. Die Stellen des wissenschaftlichen Lehrpersonals und die Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, werden in den medizinischen Fächern den Lehreinheiten nach Anlage 2 zugeordnet.
(2) Lehrpersonen, die zur Wahrnehmung von Aufgaben in der Lehre an die Hochschule abgeordnet sind, werden in die Berechnung einbezogen.
(3) Stellen, die im Berechnungszeitraum aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht besetzt werden können, werden nicht in die Berechnung einbezogen.
(1) Das Lehrdeputat ist die im Rahmen des Dienstrechts festgesetzte Regellehrverpflichtung einer Lehrperson einer Stellengruppe, gemessen in Deputatstunden.
(2) Soweit gemäß § 8 der Lehrverpflichtungsverordnung vom 1. August 2008 (NBl. MWV Schl.-H. S. 145), zuletzt geändert durch Verordnung vom 23. August 2011 (NBl. MWV. Schl.-H. S 70), die Regellehrverpflichtung vermindert wird, ist dies zu berücksichtigen. Dabei bleiben Verminderungen für Zwecke der Krankenversorgung im Hinblick auf Absatz 3 unberücksichtigt.
(3) Die Wahrnehmung der Aufgaben in der unmittelbaren Krankenversorgung und für diagnostische Untersuchungen durch das in die Lehrdeputatberechnung eingehende Personal wird durch eine Verminderung der Lehrverpflichtung nach Maßgabe des Dienstrechts berücksichtigt. Solange das Dienstrecht eine solche Regelung ländereinheitlich nicht vorsieht, wird der Personalbedarf für die Krankenversorgung wie folgt berücksichtigt:
Vor der Berechnung des Lehrangebots der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin nach Anlage 1 werden die dieser Lehreinheit zugeordneten Stellen entsprechend dem Anteil der Stellengruppen an der Gesamtzahl aller zugeordneten Stellen nach den Buchstaben b und c vermindert. Die Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, sind vorrangig bei der Stellenverminderung nach den Buchstaben b und c abzuziehen.
Der Personalbedarf für die stationäre Krankenversorgung wird durch Abzug einer Stelle je 7,2 tagesbelegte Betten berücksichtigt.
Der Personalbedarf für die ambulante Krankenversorgung wird durch Abzug einer Stelle je 1.200 Poliklinische Neuzugänge berücksichtigt; als Zahl der Poliklinischen Neuzugänge gelten die jährlich im Klinikum, mit Ausnahme der Zahnklinik, für eine poliklinische Behandlung angenommenen Krankenscheine, Überweisungsscheine, Vorsorgescheine und Notfallbehandlungen sowie die Zahl der Leistungsabrechnungen für Selbstzahlerinnen und Selbstzahler und der internen Überweisungen.
Lehreinheit Zahnmedizin
Vor der Berechnung des Lehrangebots der Lehreinheit Zahnmedizin nach Anlage 1 werden die dieser Lehreinheit zugeordneten Stellen entsprechend dem Anteil der Stellengruppen an der Gesamtzahl aller zugeordneten Stellen nach den Buchstaben b und c vermindert. Die Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, sind vorrangig bei der Stellenverminderung nach den Buchstaben b und c abzuziehen.
Der Personalbedarf für die ambulante Krankenversorgung wird berücksichtigt durch einen pauschalen Abzug in Höhe von 30 vom Hundert von der um den Personalbedarf für stationäre Krankenversorgung nach Buchstabe b verminderten Gesamtstellenzahl.
(4) Der Personalbedarf für das Lehrangebot im Praktischen Jahr nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte wird durch Abzug einer Stelle je acht Studierende, die in diesem Studienabschnitt von der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin ausgebildet werden, berücksichtigt.
(5) Das Lehrangebot der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin wird um die Lehrleistungen erhöht, die von außeruniversitären Krankenanstalten vereinbarungsgemäß und auf Dauer für den Ausbildungsaufwand nach § 14 Abs. 1 bis 3 im Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte erbracht werden.
(6) Wissenschaftliche Dienstleistungen im Sinne von § 68 Abs. 1 HSG, die nicht als Lehrdeputat (Absatz 1) oder als Lehrauftrag (§ 11) erfasst sind, werden in Deputatstunden umgerechnet und in die Berechnung einbezogen.
Lehrauftragsstunden
Als Lehrauftragsstunden werden die Lehrveranstaltungsstunden in die Berechnung einbezogen, die der Lehreinheit für den Ausbildungsaufwand nach § 14 Abs. 1 bis 3 in den dem Berechnungsstichtag vorausgehenden zwei Semestern im Durchschnitt je Semester zur Verfügung gestanden haben und nicht auf einer Regellehrverpflichtung beruhen. Dies gilt nicht, soweit die Lehrauftragsstunden aus Haushaltsmitteln für unbesetzte Stellen vergütet worden sind. Dies gilt ferner nicht, soweit Personal außeruniversitärer Forschungseinrichtungen freiwillig und unentgeltlich Lehrleistungen übernimmt. Die Lehrauftragsstunden sind auf der Grundlage der dienstrechtlichen Vorschriften in Deputatsstunden umzurechnen.
(1) Dienstleistungen einer Lehreinheit sind die Lehrveranstaltungsstunden, die die Lehreinheit für nicht zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat.
(2) Zur Berechnung des Bedarfs an Dienstleistungen sind Studienanfängerzahlen für die nicht zugeordneten Studiengänge anzusetzen, wobei die voraussichtlichen Zulassungszahlen für diese Studiengänge und/oder die bisherige Entwicklung der Studienanfängerzahlen zu berücksichtigen sind.
Anteilquote
(1) Die Anteilquote ist das Verhältnis der jährlichen Aufnahmekapazität eines der Lehreinheit zugeordneten Studiengangs zur Summe der jährlichen Aufnahmekapazitäten aller der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge.
(2) Zur Festsetzung der einzelnen Anteilquoten können von dem Ministerium Vorgaben gemacht werden.
Curricularwerte aufgrund von Bandbreiten, Curricularnormwerte
(1) Curricular- und Curricularnormwerte bestimmen den in Deputatstunden gemessenen Aufwand aller beteiligten Lehreinheiten, der für die ordnungsgemäße Ausbildung einer oder eines Studierenden in dem jeweiligen Studiengang erforderlich ist.
(2) Bei der Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für Bachelor- und Masterstudiengänge werden nach Anlage 3 festgesetzte Curricularwerte (Curricularnormwerte) oder Curricularwerte verwendet, die im Rahmen der vorgegebenen Bandbreiten nach Anlage 3 von der Hochschule durch Satzung festzusetzen sind. Bei der Festsetzung der Curricularwerte für Bachelorstudiengänge dürfen die in Anlage 3 Spalte 2 aufgeführten Bandbreiten weder unter- noch überschritten werden. Die Curricularwerte für Masterstudiengänge dürfen die in Anlage 3 Spalte 3 aufgeführten Bandbreiten weder unter- noch überschreiten. Abweichend von Satz 2 darf der Curricularwert eines Bachelorstudiengangs, dessen Regelstudienzeit sechs Semester überschreitet, die in Anlage 3 Spalte 2 aufgeführte obere Bandbreite überschreiten, wenn dieser Wert und der Curricularwert des anschließenden Masterstudiengangs zusammen das Eineinhalbfache der aufgeführten oberen Bandbreite nicht überschreitet. Folgt einem Bachelorstudiengang nach Satz 4 kein Masterstudiengang nach, darf der Curricularwert je nach Studiendauer die in Anlage 3 Spalte 2 aufgeführte obere Bandbreite um bis zu 20 % überschreiten.
(3) Bei der Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für Diplom- und Staatsexamensstudiengänge sind die in Anlage 3 aufgeführten Curricularnormwerte anzuwenden.
(4) Bei Studiengängen, die aus mehreren Studienfächern bestehen, sind die sich aus Anlage 3 ergebenden Bandbreiten von Curricularwerten oder die Curricularnormwerte unter Berücksichtigung der Ausbildungsstruktur, des Anteils des jeweiligen Studiengangs am Gesamtstudium und der Studiendauer entsprechend anzuwenden. Für einen Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang ist der nach Anlage 3 Spalte 2 durch Satzung festgesetzte Curricularwert für jedes Fach jeweils nur zur Hälfte anzusetzen.
(5) Ist für einen Studiengang ein Curricularwert von der Hochschule durch Satzung nach Anlage 3 Spalte 2 und 3 nicht festgesetzt oder ein Curricularnormwert in Anlage 3 nicht aufgeführt, wird von dem Ministerium im Benehmen mit der Hochschule ein Curricularwert- oder ein Curricularnormwert festgesetzt, der dem Ausbildungsaufwand für diesen Studiengang entspricht. Liegen Bandbreiten von Curricularwerten oder Curricularnormwerte vergleichbarer Studiengänge vor, sind sie zu berücksichtigen.
(6) Zur Ermittlung der Lehrnachfrage in den einzelnen Lehreinheiten wird der Curricular- oder Curricularnormwert auf die am Lehrangebot für den Studiengang beteiligten Lehreinheiten aufgeteilt (Bildung von Curricularanteilen). Die Angaben für die beteiligten Lehreinheiten sind aufeinander abzustimmen. Hilfsweise gilt die bisherige Verteilung des Lehrangebots.
Überprüfungstatbestände
(1) Das nach den Vorschriften des Abschnittes II des Ersten Teils berechnete Ergebnis ist zur Festsetzung der Zulassungszahlen anhand der weiteren, in Absatz 2 und 3 aufgeführten kapazitätsbestimmenden Kriterien zu überprüfen, wenn Anhaltspunkte gegeben sind, dass sie sich auf das Berechnungsergebnis auswirken.
(2) Eine Verminderung kommt nur in Betracht, wenn Tatbestände gegeben sind, die die Durchführung einer ordnungsgemäßen Lehre beeinträchtigen (Nummern 1 bis 6 und 8), oder wenn ein Ausgleich für eine Mehrbelastung des Personals (§ 9 Abs. 1) durch Studierende höherer Semester erforderlich ist (Nummer 7):
Fehlen von Räumen in ausreichender Zahl, Größe und Ausstattung;
Fehlen einer ausreichenden Ausstattung mit sächlichen Mitteln;
Fehlen einer ausreichenden Ausstattung der Lehreinheit mit wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern;
Fehlen einer ausreichenden Anzahl geeigneter Patientinnen und Patienten für die Ausbildung im Studiengang Medizin;
Fehlen einer ausreichenden Zahl von Arbeitsplätzen und klinischen Behandlungseinheiten im Studiengang Zahnmedizin;
abweichende Berechnungsergebnisse für den vorklinischem und den klinischen Teil des Studiengangs Medizin;
gegenüber dem nach Abs. 3 Nr. 1 bis 3 überprüften Berechnungsergebnis des Abschnittes II höhere Aufnahme von Studierenden erster oder höherer Fachsemester in den vergangenen Jahren;
besondere Leistungen in der Krankenversorgung im chirurgischen Bereich, soweit diese nicht im Rahmen der pauschalierten Regelungen nach § 10 Abs. 3 Nr. 1 aufgefangen werden können.
(3) Eine Erhöhung kommt nur in Betracht, wenn das Personal (§ 9 Abs. 1) eine Entlastung von Lehraufgaben durch folgende Tatbestände erfährt:
besondere Ausstattung der Lehreinheit mit wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern;
besondere Ausstattung mit sächlichen Mitteln;
Studienabbruch, Fachwechsel oder Hochschulwechsel von Studentinnen und Studenten in höheren Semestern (Schwundquote).
Räumliche Kapazität
(1) Ist in einer Lehreinheit ein Engpass an Räumen in ausreichender Zahl, Größe und Ausstattung vorherzusehen, ist der Raumbedarf der Lehrveranstaltungsarten, für die der Engpass vermutet wird, festzustellen. Diesem Raumbedarf wird das Angebot an Raumstunden nach Lehrveranstaltungsarten gegenübergestellt.
(2) Für die Ermittlung des Angebots an Raumstunden ist davon auszugehen, dass die Räume für die Lehrveranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl ganztägig und ganzjährig zur Verfügung stehen, falls keine fachspezifischen Gegebenheiten entgegenstehen.
(3) Ist das Angebot an Raumstunden geringer als der jährliche Lehrveranstaltungsbedarf und ist eine Bereitstellung von sonstigen Räumen nicht möglich, kann das nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts ermittelte Berechnungsergebnis entsprechend dem größtmöglichen Angebot an Raumstunden vermindert werden.
Die Studienanfängerzahl ist zu erhöhen, wenn zu erwarten ist, dass wegen Aufgabe des Studiums oder Fachwechsels oder Hochschulwechsels die Zahl der Abgänge an Studierenden in höheren Fachsemestern größer ist als die Zahl der Zugänge (Schwundquote).
Patientenbezogene Kapazität
(1) Das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin ist anhand der patientenbezogenen Einflussfaktoren (§ 15 Abs. 2 Nr. 4) zu überprüfen. Dabei ist wie folgt vorzugehen:
Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität für den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte sind 15,5 % der Gesamtzahl der tagesbelegten Betten des Klinikums anzusetzen.
Liegt die Zahl nach Nummer 1 niedriger als das Berechnungsergebnis des Abschnittes II unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 15 Abs. 2 Nr. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 Nr. 1 bis 3, erhöht sie sich je 1.000 Poliklinische Neuzugänge im Jahr um die Zahl Eins. Die Zahl nach Nummer 1 wird jedoch höchstens um 50 % erhöht.
Soweit in außeruniversitären Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für diesen Studienabschnitt vereinbarungsgemäß und auf Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität entsprechend.
(2) Liegt das Berechnungsergebnis nach Absatz 1 niedriger als das des Abschnittes II unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 15 Abs. 2 Nr. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 Nr. 1 bis 3, ist es der Festsetzung der Zulassungszahl zugrunde zu legen; § 15 Abs. 2 Nr. 6 bleibt unberührt.
Festsetzung der Zulassungszahl im Studiengang Medizin
(1) Liegt das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin niedriger als das Berechnungsergebnis für den vorklinischen Teil des Studiengangs, kann die Zulassungszahl für den Studiengang Medizin nur dann höher als das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil festgesetzt werden, wenn das Ministerium die Fortsetzung des Studiums nach dem vorklinischen Teil gewährleisten kann. Ist der klinische Teil des Studiengangs an einer Hochschule nicht vorhanden, gilt Satz 1 entsprechend.
(2) Soweit die Fortsetzung des Studiums nach dem vorklinischen Teil nicht gewährleistet werden kann, ist die Differenz zwischen der nach Absatz 1 festgesetzten Zulassungszahl und dem nach dem Abschnitt III überprüften Berechnungsergebnis für den vorklinischen Teil des Studiengangs als gesonderte Zulassungszahl festzusetzen.
(3) Liegt das Berechnungsergebnis für den vorklinischen Teil des Studiengangs Medizin niedriger als das für den klinischen Teil des Studiengangs, wird die Zulassungszahl nach dem Berechnungsergebnis des vorklinischen Teils festgesetzt.
(1) Das Berechnungsergebnis für den Studiengang Zahnmedizin ist anhand der klinischen Behandlungseinheiten der Lehreinheit Zahnmedizin zu überprüfen. Als Grenzwert für die jährliche Aufnahmekapazität ist 0,67 Klinische Behandlungseinheiten für die Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde je Studierenden anzusetzen.
(2) Weichen die Berechnungsergebnisse nach Absatz 1 und nach dem Abschnitt II unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 15 Abs. 2 Nr. 1 bis 3, 5 und 7 und Abs. 3 Nr. 1 bis 3 voneinander ab, ist der Festsetzung der Zulassungszahl der niedrigste Wert zugrunde zu legen.
Liegen die Voraussetzungen des Artikels 6 Abs. 2 Satz 2 des Staatsvertrages vor, können Zulassungszahlen abweichend von den Bestimmungen des Abschnittes II und III des Ersten Teils festgesetzt werden.
Die Studienplätze werden, vorbehaltlich der Regelung des § 27 Abs. 1 und § 37 Abs. 2, an Deutsche sowie an ausländische Staatsangehörige oder Staatenlose, die im Sinne dieser Verordnung Deutschen gleichgestellt sind, vergeben. Deutschen gleichgestellt sind hiernach:
Staatsangehörige eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum,
in der Bundesrepublik Deutschland wohnende Kinder von Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder von Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, sofern diese Staatsangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind oder gewesen sind,
in der Bundesrepublik Deutschland wohnende andere Familienangehörige im Sinne des Artikels 2 Nr. 2 der Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 (ber. Fassung ABl. EG Nr. L 229 S. 35) von Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder von Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, sofern diese Staatsangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind, sowie
Wer nach Satz 2 Deutschen gleichgestellt ist, wird nach den für Deutsche geltenden Bestimmungen am Vergabeverfahren beteiligt.
Zulassungsantrag, Ausschluss vom Verfahren
(1) Der Zulassungsantrag muss
bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen). Für jedes Vergabeverfahren ist ein gesonderter Antrag zu stellen. Anträge, mit denen ein Anspruch auf Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahl geltend gemacht wird, müssen
an Fachhochschulen und der Europa-Universität Flensburg bis zum 1. März,
an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck bis zum 1 April,
an Fachhochschulen und der Europa-Universität Flensburg bis zum 1. September,
an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität zu Lübeck bis zum 1. Oktober
eingegangen sein (Ausschlussfristen); antragsberechtigt sind Bewerberinnen und Bewerber, die sich an der Hochschule form- und fristgerecht für das entsprechende Semester um einen Studienplatz desselben Studiengangs innerhalb der festgesetzten Zulassungszahlen beworben haben.
(2) Es kann ein Zulassungsantrag je Hochschule gestellt werden. Ein Zulassungsantrag ist die Kombination aus einem Studiengang und einer Hochschule, wobei ein Studiengang auch aus einer Verbindung mehrerer Teilstudiengänge bestehen kann. Hilfsanträge sind nicht zulässig. Der Zulassungsantrag kann nach Ablauf der Fristen nach Absatz 1 nicht mehr geändert werden.
(3) Im Zulassungsantrag für das erste Fachsemester hat die Bewerberin oder der Bewerber anzugeben, ob sie oder er
für den gewählten Studiengang im Zeitpunkt der Antragstellung an einer deutschen Hochschule als Studentin oder Student eingeschrieben ist,
bereits an einer deutschen Hochschule ein Studium abgeschlossen hat oder als Studentin oder Student eingeschrieben war, gegebenenfalls für welche Zeit.
(4) Stellt eine Bewerberin oder ein Bewerber mehrere Zulassungsanträge, wird nur über den letzten fristgerecht eingegangenen entschieden. Anträge, die nach dieser Verordnung ergänzend zum Zulassungsantrag gestellt werden können, sind mit dem Zulassungsantrag zu stellen.
(5) Die Hochschule bestimmt die Form des Zulassungsantrags und der Anträge nach Absatz 4 Satz 2. Sie bestimmt auch die Unterlagen, die den Anträgen mindestens beizufügen sind, sowie deren Form. Sie ist nicht verpflichtet, den Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln. Wird eine elektronische Form bestimmt, werden Bewerberinnen und Bewerber, die glaubhaft machen, dass ihnen die Kommunikation über das Webportal der Hochschule nicht möglich ist, durch die Hochschule unterstützt. Bestimmt die Hochschule, dass der Zulassungsantrag elektronisch über das Webportal der Hochschule übermittelt und zusätzlich das ausgedruckte und unterschriebene Antragsformular der Hochschule, ergänzende Anträge und die erforderlichen Unterlagen in Papierform bei der Hochschule eingehen müssen, gilt für die elektronische Übermittlung und den Zugang des Antragsformulars, der ergänzenden Anträge und der erforderlichen Unterlagen in Papierform die Ausschlussfrist nach Absatz 1. Die Hochschule kann den Bewerberinnen und Bewerbern eine Nachfrist einräumen, um den Zulassungsantrag und ergänzende Anträge zu vervollständigen, soweit der Verfahrensablauf dies noch zulässt. Bei der elektronischen Übermittlung hat die Hochschule unter Anwendung von Verschlüsselungsverfahren dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zu treffen, die die Vertraulichkeit und Unversehrtheit der Daten gewährleisten. Die Hochschule kann Einzelheiten, insbesondere eine Verpflichtung zur elektronischen Antragstellung, durch Satzung regeln.
(6) Wer die Bewerbungsfristen nach Absatz 1 versäumt oder den Zulassungsantrag nicht formgerecht mit den erforderlichen Unterlagen stellt, ist vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
(7) Fällt das Ende einer Ausschlussfrist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Sonnabend, endet die Frist mit dem Ablauf des entsprechenden Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages.
(1) Am Vergabeverfahren wird nur beteiligt, wer bei der Bewerbung für das Sommersemester bis zum 15. Januar, bei der Bewerbung für das Wintersemester bis zum 15. Juli die Hochschulzugangsberechtigung für den gewählten Studiengang erworben hat. Sofern eine Bewerberin oder ein Bewerber die Hochschulzugangsberechtigung noch nicht ausgehändigt bekommen hat, kann sie oder er eine vorläufige Bescheinigung vorlegen, aus der die Art der Hochschulzugangsberechtigung und der Grad der Qualifikation hervorgeht. Werden mehrere einschlägige Hochschulzugangsberechtigungen vorgelegt, wird dem Zulassungsantrag die zuerst erworbene zugrunde gelegt. Die Feststellung der Hochschulzugangsberechtigung von Bewerberinnen und Bewerbern mit ausländischen Vorbildungsnachweisen erfolgt, wenn keine Anerkennungsentscheidung der Zeugnisanerkennungsstelle eines Landes vorliegt, für den angestrebten Studiengang durch die Hochschule auf der Grundlage der Bewertungsvorschläge der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen. Bewerberinnen und Bewerber nach § 39 Absatz 4 Satz 1 des Hochschulgesetzes (HSG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Februar 2016 (GVOBl. Schl. H. S. 39) müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung die in der Zulassungsordnung der Hochschule für das Probestudium geregelten Einschreibvoraussetzungen erfüllen. Ist eine künstlerische oder sportliche Eignungsprüfung zum Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgelegt, ist das Zeugnis über diese Prüfung unverzüglich nach dessen Aushändigung vorzulegen. Die Hochschule kann Personen vom Vergabeverfahren ausschließen, wenn aus vorgelegten Unterlagen ersichtlich ist, dass sie einschreibrechtliche Voraussetzungen nicht erfüllen werden.
(2) Wer bei der Bewerbung für das Sommersemester bis zum 15. Januar, bei der Bewerbung für das Wintersemester bis zum 15. Juli das 55. Lebensjahr vollendet hat, wird am Vergabeverfahren nur beteiligt, wenn für das beabsichtigte Studium unter Berücksichtigung der persönlichen Situation der Bewerberin oder des Bewerbers schwerwiegende wissenschaftliche oder berufliche Gründe sprechen.
(3) Vom Vergabeverfahren für das erste Fachsemester ist ausgeschlossen, wer für den gewählten Studiengang im Zeitpunkt der Antragstellung an einer deutschen Hochschule als Studentin oder Student eingeschrieben ist.
(1) Über die eingegangenen Zulassungsanträge wird im Hauptverfahren entschieden.
(2) Die nach Ablauf der Frist des § 26 noch verfügbaren Studienplätze werden in Nachrückverfahren an bis dahin nicht zugelassene Studienbewerberinnen und Studienbewerber vergeben. Fordert die Hochschule bisher nicht zugelassene Personen zu einer Erklärung darüber auf, ob sie im Fall der Zulassung in Nachrückverfahren die Einschreibung für den betreffenden Studiengang beantragen werden, ist die Erklärung bis zu dem von der Hochschule zu bestimmenden Termin abzugeben. Wer sich innerhalb dieser Frist nicht erklärt oder auf die Teilnahme an Nachrückverfahren verzichtet, nimmt insoweit am weiteren Verfahren nicht mehr teil.
(3) Besteht der gewählte Studiengang aus einer Verbindung mehrerer Teilstudiengänge wird getrennt für jeden Teilstudiengang entschieden. Zugelassen wird, wer für jeden am Studiengang beteiligten Teilstudiengang ausgewählt ist.
(4) Dem Vergabeverfahren wird die in der jeweils geltenden Zulassungszahlenverordnung festgesetzte Zulassungszahl, erweitert um einen Überbuchungsfaktor, zugrunde gelegt. Der Überbuchungsfaktor wird von der Hochschule entsprechend der voraussichtlichen Quote nicht angenommener Studienplätze bestimmt.
(5) Wer in einer oder mehreren nach § 27 zu bildenden Quoten zu berücksichtigen ist, wird auf allen entsprechenden Ranglisten geführt. Bei der Auswahl werden die Ranglisten in folgender Reihenfolge berücksichtigt:
Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs,
Auswahl von ausländischen Staatsangehörigen,
Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern für ein Probestudium,
Auswahl nach dem Grad der Qualifikation,
Auswahl nach dem Ergebnis eines Auswahlverfahrens,
Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die über keine sonstige Studienberechtigung verfügen,
Auswahl für Fälle außergewöhnlicher Härte,
Auswahl von Spitzensportlerinnen und -sportlern.
Im Zulassungsbescheid teilt die Hochschule mit, bis wann die oder der Zugelassene bei der im Zulassungsbescheid genannten Hochschule die Einschreibung zu beantragen hat. Maßgeblich ist der Eingang des Einschreibungsantrages bei der Hochschule. Ist die Einschreibung bis zu diesem Termin nicht beantragt worden oder lehnt die Hochschule eine Einschreibung ab, weil sonstige Einschreibevoraussetzungen nicht vorliegen, wird der Zulassungsbescheid unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist im Bescheid hinzuweisen.
(1) Von den je Studiengang festgesetzten Zulassungszahlen sind für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen oder Staatenlosen, die nicht nach § 22 Satz 2 Deutschen gleichgestellt sind, 8 % vorweg abzuziehen (Ausländerquote, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit Abs. 4 HZG).
(2) Von den zur Verfügung stehenden Studienplätzen sind, vermindert um die Quote nach Absatz 1 und die Zahl der nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs Auszuwählenden (§ 33), vorweg abzuziehen
2 % für Fälle außergewöhnlicher Härte (Härtequote, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 3 HZG),
2% für die Auswahl von Spitzensportlerinnen und -sportlern (Spitzensportlerquote, § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 HZG); die Eigenschaft als Spitzensportlerin oder -sportler sowie die Zugehörigkeit zum Kader einer Schwerpunktsportart des Landessportverbandes Schleswig-Holstein oder des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein (§ 5 Absatz 4 HZG) ist durch eine gemeinsame Bescheinigung des Landessportverbandes Schleswig-Holstein und des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein nachzuweisen,
3 % für die Auswahl für ein Zweitstudium (Zweitstudienquote, § 32),
bis zu 5% für Bewerberinnen und Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die über keine sonstige Studienberechtigung verfügen (Quote für beruflich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber, § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 HZG),
bis zu 3% für Bewerberinnen und Bewerber für ein Probestudium (§ 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 HZG).
Der Senat der Hochschule bestimmt die Höhe der Quoten nach Satz 1 Nummer 4 und 5 durch Satzung, wenn die Hochschule nach § 39 Absatz 4 Satz 3 HSG ein Probestudium zugelassen hat. Die Höhe der Quoten nach Satz 1 Nummer 4 und 5 darf in der Summe den Wert von 5% nicht überschreiten. Lässt die Hochschule ein Probestudium nach § 39 Absatz 4 Satz 3 HSG nicht zu, beträgt die Höhe der Quote nach Satz 1 Nummer 4 5%.
(3) Die verbleibenden Studienplätze werden zu 20 % nach dem Grad der Qualifikation (§ 28), zu 20 % nach Wartezeit (§ 29) und im Übrigen nach dem Ergebnis eines Auswahlverfahrens (§ 6 Abs. 1 Nr. 3 HZG) vergeben.
(4) Bei der Berechnung der Quoten nach den Absätzen 1 bis 3 wird gerundet. Für die Quoten nach Absatz 1 und 2 muss mindestens ein Studienplatz zur Verfügung gestellt werden, wenn mindestens eine Bewerberin oder ein Bewerber zu berücksichtigen ist.
(5) Die Quoten nach den Absätzen 1 bis 3 werden nur gebildet, wenn die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die den betreffenden Studiengang im Zulassungsantrag genannt haben, die Zahl der im Rahmen dieser Quoten verfügbaren Studienplätze übersteigt.
(1) Die Rangfolge wird durch die nach Anlage 2 der Vergabeverordnung Stiftung ermittelte Durchschnittsnote bestimmt. Eine Gesamtnote gilt als Durchschnittsnote nach Satz 1.
(2) Wer keine Durchschnittsnote nachweist, wird hinter die letzte Bewerberin und den letzten Bewerber mit feststellbarer Durchschnittsnote eingeordnet.
(3) Wer nachweist, aus in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zu vertretenden Gründen daran gehindert gewesen zu sein, eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen, wird auf Antrag mit der besseren Durchschnittsnote berücksichtigt.
(4) In Studiengängen, in denen zum Nachweis der Qualifikation neben oder anstelle der Schulbildung eine künstlerische oder sportliche Eignungsprüfung erforderlich ist, wird der Rang nach Absatz 1 nach dem Ergebnis der Eignungsprüfung bestimmt. Im Studiengang Kunst an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wird zur Rangbestimmung nach Absatz 1 die Hochschulzugangsberechtigung mit einem Gewicht von 30 % und die Eignungsprüfung mit einem Gewicht von 70 % gewertet.
(1) Die Rangfolge wird durch die Zahl der seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung verstrichenen Halbjahre bestimmt. Es zählen nur volle Halbjahre vom Zeitpunkt des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung bis zum Beginn des Semesters, für das die Zulassung beantragt wird. Halbjahre sind die Zeit vom 1. April bis zum 30. September, bei Fachhochschulen die Zeit vom 1. März bis zum 31. August, eines Jahres (Sommersemester) und die Zeit vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 31. März, bei Fachhochschulen die Zeit vom 1. September bis zum 28. Februar des folgenden Jahres (Wintersemester).
(3) Wer nachweist, aus in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zu vertretenden Gründen daran gehindert gewesen zu sein, zu einem früheren Zeitpunkt die Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben, wird auf Antrag bei der Ermittlung der Wartezeit mit dem früheren Zeitpunkt des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung berücksichtigt.
(4) Ist vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung ein berufsqualifizierender Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt und die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Juli 2007 erworben worden, wird die Zahl der Halbjahre um eins für je sechs Monate Berufsausbildung, höchstens jedoch um zwei Halbjahre erhöht. Ist im Falle des Satzes 1 die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar 2002 erworben worden, wird die Zahl der Halbjahre um bis zu vier erhöht. Dies gilt entsprechend, wenn die Ableistung eines Dienstes im Sinne des § 33 Abs. 1 Satz 1 eine Bewerberin oder einen Bewerber daran gehindert hat, vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule zu erlangen, sofern der berufsqualifizierende Abschluss zu einer Erhöhung der Zahl der Halbjahre nach Satz 1 oder Satz 2 geführt hätte.
Ausbildungsberufen, die in dem Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe nach § 90 Abs. 3 Nr. 3 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749), enthalten sind,
einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die nach Artikel 37 Abs. 1 oder 3 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990 (BGBl. II S. 889) einer Berufsausbildung nach den Nummern 1 bis 3 gleichzustellen ist.
Ein berufsqualifizierender Abschluss nach Absatz 4 Satz 1 mit zweijähriger Ausbildungsdauer gilt als nachgewiesen, wenn die Hochschulzugangsberechtigung an einem Abendgymnasium, an einem Institut zur Erlangung der Hochschulreife (Kolleg) oder aufgrund einer im Geltungsbereich des Staatsvertrages abgelegten Prüfung über die Befähigung zum Hochschulstudium ohne Reifezeugnis oder für den Hochschulzugang besonders befähigter Berufstätiger erworben worden ist.
(6) Von der Gesamtzahl der Halbjahre wird die Zahl der Halbjahre abgezogen, in denen die Bewerberin oder der Bewerber an einer deutschen Hochschule als Studentin oder Student eingeschrieben war.
(7) Bei der Auswahl für das Probestudium wird die Rangfolge durch die Zahl der Halbjahre seit Erfüllung der in § 39 Abs. 4 Satz 1 HSG festgelegten Voraussetzungen bestimmt.
Die Studienplätze der Härtequote werden auf Antrag an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, für die es eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde, wenn sie für den genannten Studiengang keine Zulassung erhielten. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums zwingend erfordern. Die Rangfolge wird durch den Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt.
mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung und
der beruflich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber
(1) Ist die Hochschulzugangsberechtigung in einem anderen noch nicht abgeschlossenen Studium erworben worden (besondere Hochschulzugangsberechtigung), wird die Rangfolge nach § 28 Absatz 1 durch die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung bestimmt. Weist die Hochschulzugangsberechtigung keine auf eine Stelle nach dem Komma bestimmte Durchschnittsnote im Rahmen eines sechsstufigen Notensystems aus, ist diese durch eine besondere Bescheinigung der Einrichtung nachzuweisen, an der die Hochschulzugangsberechtigung erworben wurde. Wer keine Durchschnittsnote nachweist, wird hinter die letzte Bewerberin oder den letzten Bewerber mit feststellbarer Durchschnittsnote eingeordnet.
(2) Die Auswahl der beruflich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber innerhalb der Quote nach § 27 Absatz 2 Satz 1 Nummer 4 und die Bestimmung der Rangfolge nach § 28 Absatz 1 wird aufgrund des zum Zugang berechtigenden Zeugnisses vorgenommen. Für die Ermittlung der Durchschnittsnote findet Absatz 1 entsprechende Anwendung. Der Senat der Hochschule kann für die Auswahl der beruflich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber innerhalb der Quote nach § 27 Absatz 2 Satz 1 Nummer 4 durch Satzung bestimmen, dass die Studienplätze nach dem Ergebnis eines Auswahlverfahrens vergeben werden. In diesem Fall findet § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3, Satz 2 und Absatz 2 HZG entsprechende Anwendung.
(1) Wer bereits ein Studium in einem anderen Studiengang an einer deutschen Hochschule abgeschlossen hat (Bewerberinnen und Bewerber für ein Zweitstudium), kann nicht im Rahmen der Quoten nach § 27 Abs. 3 ausgewählt werden.
(2) Die Rangfolge wird durch eine Messzahl bestimmt, die aus dem Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums und dem Grad der Bedeutung der Gründe für das Zweitstudium ermittelt wird. Die Einzelheiten zur Ermittlung der Messzahl ergeben sich aus Anlage 3 der Vergabeverordnung Stiftung.
Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs
eine Dienstpflicht nach Artikel 12 a des Grundgesetzes erfüllt oder eine solche Dienstpflicht oder entsprechende Dienstleistungen auf Zeit bis zur Dauer von drei Jahren übernommen haben,
einen freiwilligen Wehrdienst nach dem Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Mai 2005 (BGBl. I S. 1482) geleistet haben,
einen Bundesfreiwilligendienst nach dem Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst vom 28. April 2011 (BGBl. I S. 687) geleistet haben,
mindestens zwei Jahre Entwicklungsdienst nach dem Entwicklungshelfergesetz vom 18. Juni 1969 (BGBl. I S. 549), zuletzt geändert durch Artikel 16 Absatz 1 des Gesetzes vom 19. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3836), geleistet haben,
einen Jugendfreiwilligendienst im Sinne des Gesetzes zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG) vom 16. Mai 2008 (BGBl. I S. 842), zuletzt geändert durch Artikel 30 des Gesetzes vom 20. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2854), oder im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Modellprojekts geleistet haben; § 15 Abs. 2 JFDG gilt entsprechend,
ein Kind unter 18 Jahren oder eine pflegebedürftige Person aus dem Kreis der Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren betreut oder gepflegt haben,
(Dienst) werden in dem genannten Studiengang aufgrund früheren Zulassungsanspruchs ausgewählt, wenn sie an der Hochschule, bei der sie sich bewerben, zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang zugelassen worden sind oder wenn für diesen Studiengang an dieser Hochschule zu Beginn oder während eines Dienstes keine Zulassungszahl festgesetzt war. Der von einer oder einem nach § 22 Satz 2 Deutschen gleichgestellten ausländischen Staatsangehörigen oder Staatenlosen geleistete Dienst steht einem Dienst nach Satz 1 gleich, wenn er diesem gleichwertig ist.
(2) Die Auswahl nach Absatz 1 Satz 1 muss spätestens zum zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach Beendigung des Dienstes durchgeführt wird. Ist der Dienst noch nicht beendet, ist durch Bescheinigung glaubhaft zu machen, dass der Dienst bei einer Bewerbung für das Sommersemester bis zum 30. April (bei Fachhochschulen bis zum 31. März) oder bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zum 31. Oktober (bei Fachhochschulen bis zum 30. September) beendet sein wird.
(3) Wird die Festlegung einer Rangfolge zwischen den nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs Auszuwählenden erforderlich, entscheidet das Los.
(4) Beruht ein Zulassungsanspruch auf einer gegen die Hochschule gerichteten gerichtlichen Entscheidung, die sich auf ein bereits abgeschlossenes Vergabeverfahren bezieht, sind die Absätze 1 bis 3 entsprechend anzuwenden.
(1) Besteht bei der Auswahl nach dem Grad der Qualifikation Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge nach den Bestimmungen über die Auswahl nach Wartezeit. Besteht bei der Auswahl nach Wartezeit Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge nach den Bestimmungen über die Auswahl nach dem Grad der Qualifikation. Bei der Auswahl für das Probestudium ist Satz 2 nicht anzuwenden.
(2) Besteht danach noch Ranggleichheit oder besteht bei der Auswahl in den übrigen Quoten Ranggleichheit, wird vorrangig ausgewählt, wer zu dem Personenkreis nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 gehört und durch eine Bescheinigung glaubhaft macht, dass der Dienst in vollem Umfang abgeleistet ist oder bei einer Bewerbung für das Sommersemester bis zum 30. April, bei Fachhochschulen zum 31. März, und bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zum 31. Oktober, bei Fachhochschulen zum 30. September, im Umfang der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdauer abgeleistet sein wird, oder glaubhaft macht, dass bis zu den genannten Zeitpunkten mindestens sechs Monate Dienst nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ausgeübt sein werden. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
Das Vergabeverfahren ist abgeschlossen, wenn
die Nachrücklisten erschöpft sind,
alle verfügbaren Studienplätze durch Einschreibung besetzt sind oder
die Hochschule das Vergabeverfahren für abgeschlossen erklärt hat.
Die Hochschule soll das Vergabeverfahren für abgeschlossen erklären, wenn die Durchführung von weiteren Nachrückverfahren im Hinblick auf die Anzahl der verfügbaren Studienplätze oder die fortgeschrittene Unterrichtszeit nicht mehr sinnvoll erscheint. In der Regel kann die Durchführung von weiteren Nachrückverfahren eine Woche nach dem Beginn der Unterrichtszeit als nicht mehr sinnvoll angesehen werden.
Sind nach Abschluss des Vergabeverfahrens in einem Studiengang noch Studienplätze verfügbar oder werden Studienplätze wieder verfügbar, werden diese an Bewerberinnen und Bewerber verteilt, die sich innerhalb einer von der Hochschule zu bestimmenden Frist gemeldet haben. Über deren Zulassung entscheidet das Los. Die Hochschule hat über das Losverfahren ein Protokoll anzufertigen. Soweit die Hochschule die Stiftung für Hochschulzulassung (Stiftung) mit der Durchführung des Losverfahrens beauftragt, gilt § 38 Abs. 9 in Verbindung mit Absatz 12 Satz 2.
Auswahl- und Vergabeverfahren für höhere Fachsemester
und für weiterführende Studiengänge
Auswahl für höhere Fachsemester und für weiterführende Studiengänge
(1) Für höhere Fachsemester richtet sich die Auswahl von Studierenden nach § 8 HZG. Im Falle des § 8 Abs. 3 Nr. 2 HZG bestimmt sich die Rangfolge nach den während des Studiums erworbenen Leistungsnachweisen und bei Ranggleichheit nach dem Grad der Qualifikation für das gewählte Studium. Kann eine Bewerberin oder ein Bewerber keine Leistungsnachweise vorlegen, die eine mit anderen Bewerberinnen und Bewerbern vergleichbare Bewertung der Leistung ermöglichen, bestimmt sich die Rangfolge aller Bewerberinnen und Bewerber nach dem Grand der Qualifikation für das gewählte Studium. Besteht nach Anwendung der Sätze 1 bis 3 noch Ranggleichheit, entscheidet das Los. Im Übrigen finden für das Vergabeverfahren die Vorschriften des Abschnittes I und III des zweiten Teils entsprechende Anwendung.
(2) Für weiterführende Studiengänge richtet sich die Auswahl von Studierenden nach § 4 Abs. 7 HZG. § 27 Absatz 1, 2 Satz 1 Nummer 1 und 2, Absatz 4 und 5 und § 30 gelten entsprechend. Im Übrigen finden für das Vergabeverfahren die Vorschriften des Abschnittes I und III des zweiten Teils mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, dass an die Stelle der Hochschulzugangsberechtigung das Prüfungszeugnis eines Bachelorstudiums oder der für den Zugang zu dem Studiengang erforderliche Nachweis tritt. Abweichend von § 24 Abs. 1 Satz 1 ist eine Beteiligung am Vergabeverfahren für Masterstudiengänge auch zulässig, wenn der Bachelorabschluss wegen Fehlens einzelner Prüfungsleistungen noch nicht vorliegt und auf Grund des bisherigen Studienverlaufs, insbesondere der bisherigen Prüfungsleistungen, zu erwarten ist, dass der Bachelorabschluss erlangt und die nach § 49 Abs. 5 Satz 1 HSG in Verbindung mit der jeweiligen Prüfungsordnung geforderten Zugangsvoraussetzungen zu dem Masterstudiengang rechtzeitig vor Beginn des beantragten Masterstudiengangs erfüllt werden. Soweit in die Auswahlentscheidung nach Satz 1 das Ergebnis des Bachelorabschlusses einbezogen ist, nehmen die Bewerberinnen und Bewerber nach Satz 4 am Auswahlverfahren mit einer Durchschnittsnote teil, die auf Grund bisheriger Prüfungsleistungen ermittelt wird; das Ergebnis des Bachelorabschlusses bleibt unbeachtet. Eine Zulassung ist im Falle einer Bewerbung nach Satz 4 unter dem Vorbehalt auszusprechen, dass der Bachelorabschluss und mit ihm zusammenhängende Voraussetzungen des § 49 Abs. 5 Satz 1 HSG in Verbindung mit der jeweiligen Prüfungsordnung innerhalb einer von der Hochschule festgesetzten Frist nachgewiesen werden. Wird der Nachweis nicht fristgerecht geführt, erlischt die Zulassung.
(1) Bei der Vergabe von Studienplätzen kann die Hochschule gegen Erstattung der entstehenden Kosten die von der Stiftung angebotenen Dienstleistungen nach § 7 Abs. 1 HZG in Verbindung mit Artikel 4 Abs. 1 des Staatsvertrages in Anspruch nehmen. Die Hochschule kann insbesondere an dem Verfahren der Stiftung zum Abgleich von Mehrfachzulassungsmöglichkeiten (dialogorientiertes Serviceverfahren) teilnehmen sowie die Stiftung damit beauftragen, im Namen der Hochschule Zulassungsanträge entgegenzunehmen und zu prüfen sowie Zulassungs- und Ablehnungsbescheide zu erstellen und zu versenden. Die Hochschule und die Stiftung übermitteln sich gegenseitig die für das dialogorientierte Serviceverfahren erforderlichen personenbezogenen Daten der Bewerberinnen und Bewerber um einen Studienplatz an der Hochschule gemäß § 45 HSG in Verbindung mit der Landesverordnung zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten für Verwaltungszwecke der Hochschule und der Berufsakademie vom 8. September 2016 (NBl. HS MSGWG Schl.-H. S. 70), sowie den Datenschutzbestimmungen des Landes Nordrhein-Westfalen. Das dialogorientierte Serviceverfahren besteht aus zwei Koordinierungsphasen und einer Clearingphase. Soweit die Hochschule am Serviceverfahren der Stiftung teilnimmt, finden die Vorschriften des zweiten Teils entsprechende Anwendung, soweit in den Absätzen 2 bis 12 nichts anderes bestimmt ist.
(2) Statusmitteilungen, Zulassungsangebote der Hochschulen sowie Erklärungen der Bewerberinnen und Bewerber erfolgen ausschließlich über das Webportal der Stiftung soweit nichts anderes geregelt ist. Die Bewerberinnen und Bewerber werden zusätzlich über den Stand des Zulassungsverfahrens durch E-Mail-Schreiben benachrichtigt. Die Erstellung von Bescheiden kann vollständig durch automatische Einrichtungen erfolgen. Ein zum Abruf bereitgestellter Bescheid gilt am dritten Tag nach der Absendung der elektronischen Benachrichtigung über die Bereitstellung der Daten an die abrufberechtigte Person als bekannt gegeben. Im Zweifel hat die Hochschule den Zugang der Benachrichtigung nachzuweisen.
(3) Für die Bewerbung um einen Studienplatz muss sich die Bewerberin oder der Bewerber über das Webportal der Stiftung registrieren. Für die Registrierung hat die Bewerberin oder der Bewerber folgende Daten anzugeben: Nachname, Vorname, Geburtsname, Geschlecht, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Postanschrift, Benutzername, Passwort und eine für die Dauer des Vergabeverfahrens gültige E-Mail-Adresse. Die Bewerberin oder der Bewerber erhält ein Benutzerkonto sowie Ordnungsmerkmale, insbesondere eine Identifikationsnummer und eine Authentifizierungsnummer, die zur Identifizierung im dialogorientierten Serviceverfahren gegenüber der Stiftung und der Hochschule anzugeben sind. Für jede Bewerberin und jeden Bewerber ist im Vergabeverfahren nur eine Registrierung zulässig. Im Falle mehrerer Registrierungen einer Bewerberin oder eines Bewerbers gilt die zeitlich letzte Registrierung, unter der Zulassungsanträge eingegangen sind; nur über diese Zulassungsanträge wird entschieden.
(4) Für die Teilnahme an den beiden Koordinierungsphasen können bundesweit bis zu zwölf Zulassungsanträge gestellt werden; die Zahl der Zulassungsanträge je Hochschule ist auf zwei Zulassungsanträge, bei Bewerberinnen und Bewerbern für ein Zweitstudium auf einen Zulassungsantrag, beschränkt. Der Zulassungsantrag muss elektronisch über das Webportal der Hochschule oder, soweit die Hochschule dies zulässt, über das Webportal der Stiftung bis zum Ablauf der in § 23 Abs. 1 (Bewerbungsfrist) genannten Fristen eingegangen sein (Ausschlussfristen). § 23 Absatz 5 Satz 4 und 7 gilt für die Stiftung entsprechend; im Übrigen bleibt § 23 Absatz 5 unberührt. Die Hochschule übermittelt der Stiftung für das Sommersemester bis zum 20. Januar und für das Wintersemester bis zum 20. Juli alle über das Webportal der Hochschule fristgerecht elektronisch eingegangenen Zulassungsanträge. Für im Webportal der Stiftung als „inaktiv“ gekennzeichnete Zulassungsanträge können weder Zulassungsangebote noch Zulassungen ergehen. Die Bewerberin oder der Bewerber kann einen oder mehrere der bisher als „inaktiv“ gekennzeichneten Zulassungsanträge aktivieren, indem sie oder er bisher nicht als „inaktiv“ gekennzeichnete Zulassungsanträge in entsprechender Anzahl für das Sommersemester bis zum 23. Januar und für das Wintersemester bis zum 23. Juli über das Webportal der Stiftung zurücknimmt (Ausschlussfristen). Die Bewerberin oder der Bewerber kann eine Präferenzenfolge der Zulassungsanträge für das Sommersemester bis zum 18. Februar und für das Wintersemester bis zum 18. August über das Webportal der Stiftung festlegen (Ausschlussfristen). Legt die Bewerberin oder der Bewerber keine Präferenzenfolge der Zulassungsanträge fest, ergibt sich diese aus der zeitlichen Reihenfolge des elektronischen Antragseingangs nach Satz 2; dem zeitlich zuerst elektronisch eingegangenen Zulassungsantrag kommt dabei die höchste Präferenz zu.
(5) In der ersten Koordinierungsphase für das Sommersemester bis zum 15. Februar und für das Wintersemester bis zum 15. August ausgesprochene Zulassungsangebote kann die Bewerberin oder der Bewerber für das Sommersemester bis zum 18. Februar und für das Wintersemester bis zum 18. August über das Webportal der Stiftung annehmen (Ausschlussfristen). Wer ein Zulassungsangebot annimmt, erhält einen Zulassungsbescheid. Mit Annahme eines Zulassungsangebots gelten die weiteren gestellten Zulassungsanträge als zurückgenommen und die Bewerberin oder der Bewerber scheidet aus diesen Vergabeverfahren aus. Auf diese Rechtsfolgen ist die Bewerberin oder der Bewerber hinzuweisen. Im Verfahren für das Sommersemester bis zum 18. Februar und im Verfahren für das Wintersemester bis zum 18. August wieder verfügbare Studienplätze werden gemäß den Ranglisten der Hochschulen aufrückenden Bewerberinnen und Bewerbern angeboten.
(7) Besteht im ersten oder zweiten Zulassungsschritt der zweiten Koordinierungsphase eine Zulassungsmöglichkeit in der nach Absatz 4 Satz 7 und 8 festgelegten höchsten Präferenz, erhält die Bewerberin oder der Bewerber einen Zulassungsbescheid. Erhält eine Bewerberin oder ein Bewerber ein Zulassungsangebot in nachrangiger Präferenz, kann dieses Zulassungsangebot im ersten Zulassungsschritt für das Sommersemester bis zum 20. Februar und für das Wintersemester bis zum 20. August, im zweiten Zulassungsschritt für das Sommersemester bis zum 22. Februar und für das Wintersemester bis zum 22. August über das Webportal der Stiftung angenommen werden (Ausschlussfristen). Absatz 5 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend. Wird das Zulassungsangebot nicht angenommen, bleibt es im nächsten Zulassungsschritt bestehen, sofern nicht ein Zulassungsangebot in höherer Präferenz unterbreitet werden kann.
(8) Besteht im dritten Zulassungsschritt der zweiten Koordinierungsphase eine Zulassungsmöglichkeit, wird ein Zulassungsbescheid erteilt. Für alle Zulassungsanträge in höherer Präferenz werden Ablehnungsbescheide erteilt. Erhält eine Bewerberin oder ein Bewerber keine Zulassung, wird für jeden Zulassungsantrag ein Ablehnungsbescheid erteilt.
(9) Nach Abschluss der zweiten Koordinierungsphase werden noch verfügbare Studienplätze in der Clearingphase durch Los vergeben; die Clearingphase kann aus zwei Clearingverfahren bestehen. An der Clearingphase können Bewerberinnen und Bewerber teilnehmen, die in den zwei vorangegangenen Koordinierungsphasen keine Zulassung erhalten haben; für bisher noch nicht am dialogorientierten Serviceverfahren teilnehmende Bewerberinnen und Bewerber ist eine Registrierung gemäß Absatz 3 erforderlich. Der Zulassungsantrag muss für die Teilnahme an dem ersten Clearingverfahren für das Sommersemester bis zum 6. März und für das Wintersemester bis zum 3. September, für die Teilnahme an dem zweiten Clearingverfahren für das Sommersemester bis zum 29. März und für das Wintersemester bis zum 28. September elektronisch über das Webportal der Stiftung eingegangen sein (Ausschlussfristen). Absatz 4 Satz 1 Halbsatz 1, Satz 7 und 8 gilt mit der Maßgabe entsprechend, dass die Festlegung der Präferenzenfolge bis zu den in Satz 3 genannten Fristen möglich ist (Ausschlussfristen). Wird eine Bewerberin oder ein Bewerber ausgelost, wird entsprechend der festgelegten Präferenzenfolge ermittelt, ob eine Zulassungsmöglichkeit besteht. Besteht eine Zulassungsmöglichkeit erhält die Bewerberin oder der Bewerber einen Zulassungsbescheid. Die Bewerberinnen und Bewerber werden über den Abschluss des jeweiligen Clearingverfahrens informiert; Ablehnungsbescheide werden nicht erteilt. Ist das Clearingverfahren in einem Studiengang beendet und sind noch Studienplätze verfügbar oder werden wieder verfügbar, führt die Hochschule ein Losverfahren nach § 36 Satz 1 bis 4 durch.
(10) Die Bewerberin oder der Bewerber kann Zulassungsangebote oder eine Zulassung wegen eines Dienstes im Sinne des § 33 Abs. 1 (Vorwegauswahl) über das Webportal der Stiftung zurückstellen lassen. Es wird jeweils ein Rückstellungsbescheid erteilt, der die für den Anspruch nach § 33 erforderliche Zulassung ersetzt; ein Anspruch auf Einschreibung im laufenden Vergabeverfahren besteht nicht; ein Zulassungsbescheid gilt insoweit als widerrufen. Durch Rückstellung wieder verfügbare Studienplätze werden nach dem jeweiligen Stand der Vergabeverfahren gemäß den Absätzen 5 bis 9 vergeben.
(11) Beruht die Zulassung auf falschen Angaben im Zulassungsantrag, wird sie unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist bei der Antragstellung und im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Satz 1 gilt für Rückstellungsbescheide nach Absatz 10 Satz 2 entsprechend.
(12) Werden nach Abschluss der zweiten Koordinierungsphase in den Vergabeverfahren bis einschließlich zum Sommersemester 2018 in einem Studiengang Studienplätze wieder verfügbar und liegen noch form- und fristgerechte Zulassungsanträge vor, kann die Hochschule das Nachrückverfahren nach § 25 Absatz 2 durchführen. Absatz 9 Satz 2 Halbsatz 1 findet in den Vergabeverfahren bis einschließlich zum Sommersemester 2018 keine Anwendung.
Die Anlagen 1 bis 3 sind Bestandteil dieser Verordnung.
(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Sie gilt erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2011/2012.
(2) Gleichzeitig treten die Auswahlverordnung vom 7. Mai 1993 (NBl. MBWKS S. 184), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. April 1994 (NBl. MWFK/MFBWS S. 190), und die Kapazitätsverordnung vom 25. November 1993 (NBl. MWFK/MFBWS S. 457), zuletzt geändert durch Verordnung vom 10. Mai 2004 (NBl. Hochschule 2004, S. 132), außer Kraft. Die Bestimmungen der beiden Verordnungen sind noch für die Vergabeverfahren bis einschließlich Sommersemester 2011 weiter anzuwenden.
Kiel, 21. März 2011
Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität (§ 7)
Die personelle Aufnahmekapazität wird unter Zugrundelegung der je Studiengang aufgestellten Curricular oder Curricularnormwerte (Anlage 2, § 14) berechnet. Die Curricular- oder Curricularnormwerte sind als Curricularanteile auf die Lehreinheiten so aufzuteilen und darzustellen, dass die Summe der Curricularanteile eines Studiengangs in den an der Ausbildung beteiligten Lehreinheiten den Curricular- oder Curricularnormwert ergibt.
Berechnung des Angebots einer Lehreinheit an Deputatsstunden
Das Angebot einer Lehreinheit an Deputatstunden (S) ergibt sich aus dem Lehrdeputat der verfügbaren Stellen einschließlich dem Lehrdeputat an die Hochschule abgeordneter Personen, den nach § 10 Abs. 6 in Deputatsstunden umgerechneten wissenschaftlichen Dienstleistungen und dem durch Lehraufträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Deputat. Abzuziehen sind Verminderungen des Lehrdeputats nach § 10 Abs. 2.
Das so ermittelte Angebot ist zu reduzieren um die Dienstleistungen, gemessen in Deputatstunden, die die Lehreinheit für die ihr nicht zugeordneten Studiengänge zu erbringen hat. Dabei sind die Curricularanteile anzuwenden, die für die jeweiligen nicht zugeordneten Studiengänge auf die Lehreinheit entfallen.
Damit beträgt das bereinigte Lehrangebot
Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität
Unter Anwendung der Anteilquote der zugeordneten Studiengänge wird ein gewichteter Curricularanteil ermittelt:
Die jährliche Aufnahmekapazität eines der Lehreinheit zugeordneten Studiengangs beträgt demnach
Verzeichnis der benutzten Symbole
Jährliche Aufnahmekapazität des der Lehreinheit zugeordneten Studiengangs p.
Die für den Dienstleistungsabzug anzusetzende jährliche Studienanfängerzahl des der Lehreinheit nicht zugeordneten Studiengangs q (§ 12 Abs. 2)
Anteil am Curricular- oder Curricularnormwert (Curricularanteil) des zugeordneten Studiengangs p, der auf die Lehreinheit entfällt (§ 14 Abs. 6)
Anteil am Curricular- oder Curricularnormwert (Curricularanteil) des nicht zugeordneten Studiengangs q, der von der Lehreinheit als Dienstleistung zu erbringen ist (§ 14 Abs. 6)
Gewichteter Curricularanteil aller einer Lehreinheit zugeordneten Studiengänge
Dienstleistungen der Lehreinheit für die ihr nicht zugeordneten Studiengängen in Deputatstunden je Semester (§ 12)
Lehrdeputat je Stelle in der Stellengruppe, gemessen in Deputatstunden je Semester (§ 10 Abs. 1)
Anzahl der in der Lehreinheit verfügbaren Stellen der Stellengruppe j
Anzahl der Lehrauftragsstunden der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 11)
Gesamtsumme der Verminderungen für die Stellengruppe j in der Lehreinheit, gemessen in Deputatstunden je Semester (§ 10 Abs. 2)
Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 10 Abs. 1)
Um Dienstleistungen für die nicht zugeordneten Studiengänge bereinigtes Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester
Anzahl der in Deputatstunden je Semester umgerechneten wissenschaftlichen Dienstleistungen (§ 10 Abs. 6)
Anteil der jährlichen Aufnahmekapazität eines zugeordneten Studiengangs p an der Aufnahmekapazität der Lehreinheit (Anteilquote, § 13)
Stellenzuordnung nach § 9 Abs. 1 Satz 2
I. Lehreinheit Vorklinische Medizin
kann als Dienstleistung erbracht werden, z.B. durch Sozialmedizin und Institute für Gerichtsund Sozialmedizin
kann als Dienstleistung erbracht werden, z.B. durch Psychiatrie, Klinische Psychologie und Psychosomatik
II. Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin
Wenn in der Experimentellen Chirurgie keine klinische Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet werden.
(therapeutische Radiologie)
III. Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin
kann als Dienstleistung erbracht werden, z.B. durch Biochemie, Klinische Chemie und Hämatologie
kann als Dienstleistung erbracht werden, z.B. durch
Physiologie und Innere Medizin
Medizinische Biometrie / Informatik
Bandbreiten in Bachelor- und Masterstudiengängen und Curricularnormwerte (§ 14)
Bandbreiten und Curricularnormwerte für Studiengänge an Universitäten
Naturwissenschaften/Mathematik u.a.
Bachelor Bandbreite
Master Bandbreite
Agrarwissenschaften, Environmental Management (Ma), Agri Genomics (Ma), Sustainability, Society and the Environment (Ma), Dairy Science (Ma)
2,50 - 3,57
1,58 - 1,79
Biochemie, Molecular Life Science
3,96 - 4,51
1,98 - 2,25
Biologie, Applied Ecology (Ma), Biological Oceanography (Ma), Infection Biology (Ma), Molecular Biology and Evolution (Ma)
4,80 - 5,44
2,40 - 2,72
Computational Life Science/Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften (MML)
2,79 - 3,17
1,4 - 1,58
Geographie, Umweltgeographie und -management (Ma), Stadt- und Regionalentwicklung (Ma)
1,13 - 1,28
Geowissenschaften, Marine Geosciences (Ma)
4,65 - 5,27
2,3 - 2,64
Informatik, Medieninformatik, Medizinische Informatik, Robotik und Autonome Systeme, IT-Sicherheit
2,70 - 3,08
1,35 - 1,54
Mathematik, Finanzmathematik (Ma)
2,4 - 2,72
1,2 - 1,36
Medizinische Ingenieurswissenschaften
3,29 - 3,63
1,64 - 1,82
Ökotrophologie, Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften (Ma), Ernährungs- und Verbraucherökonomie (Ma), Medizinische Ernährungswissenschaft
Physik, Geophysik, Biophysik
3,38 - 3,82
1,69 - 1,91
Climate Physics (Meteorology and Physical Oceanography, Physik des Erdsystems)
4,01 - 4,54
2,00 - 2,07
3,16 - 3,57
Wirtschaftsinformatik, Entrepreneurship in digitalen Technologien (Ma)
2,45 - 2,80
1,23 -1,40
Elektro- und Informationstechnik, Elektrotechnik - Digitale Kommunikation (Ma)
3,15 - 3,57
Wirtschaftsingenieurwesen E&IT
2,55 - 2,89
1,28 - 1,45
2,74 - 3,11
Anglistik/Nordamerikanistik/Englisch/English and American Literatures, Cultures and Media
(klassische, prähistorische und historische)
Europäische Ethnologie und Volkskunde
Frisistik, Dänisch, Skandinavistik
4,5 - 5,01
2,25 - 2,51
(Griechische Philologie, Lateinische Philologie, Lateinische Literaturen)
Philosophie, Praktische Philosophie der Wirtschaft und Umwelt (Ma)
Ev./Kath. Religionslehre, Islamwissenschaft, Religion und Ethik (Ma)
(Französisch, Französische Philologie, Italienisch, Italienische Philologie, Spanisch, Spanische Philologie, Portugiesische Philologie, Romanische Philologie)
(Slavische Philologie, Russisch (Ma), vergleichende Slavistik (Ma))
Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft/Sprache und Kultur (Empirische Sprachwissenschaft, Sprache und Variation (Ma), Kultur-Sprache-Medien (Ma), Interkulturelle Studien: Polen und Deutsche in Europa (Ma))
Migration und Diversität (Ma)
1,10 - 1,24
2,06 - 2,34
Fächergruppe Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft
1,43 - 1,62
0,71 - 0,81
(International Management (Ba), International Management Studies (Ma), European Studies (Ma))
1,72 - 1,96
0,86 - 0,98
Politikwissenschaft/Wirtschaft/Politik
Soziologie, Sozio-Ökonomik (Ba), Intern. Vergl. Soziologie (Ma)
1,50 - 1,70
Transformationsstudien (Ma)
1,12 - 1,27
Volkswirtschaftslehre, Economics (Ma), Quantitative Economics (Ma), Quantitative Finance (Ma), Environmental and Resource Economics (Ma)
Bildung in Europa (Ma)
0,79 - 0,90
Fächergruppe Bildungswissenschaften
Europa-Universität Flensburg ohne dritte Säule
Teilstu-
dienfach
Teilstudienfach
0,51 - 0,54
0,37 - 0,39
0,44 - 0,47
Gesundheit und Ernährung, Ernährung und Verbraucherbildung (Ma)
Evangelische Theologie, Evangelische Religion (Ma)
0,54 - 0,57
Katholische Theologie, Katholische Religion (Ma)
0,46 - 0,48
Kunst und visuelle Medien, Kunst (Ma)
0,61 - 0,64
0,38 - 0,41
0,54 - 0,58
1,3556
0,56 - 0,58
Textil und Mode, Textillehre (Ma)
Fächergruppe medizinische Studiengänge
Medizin - Vorklinik
Medizin - Klinik
Fächergruppe sonstige Studiengänge
Diplom/ Staatsexamen/. kirchl. Examen
3,00 - 3,40
Arzneimittelforschung (Ma)
0,43 - 0,65
Physiotherapie (Ba)
2,97 - 3,37
Sonderpädagogische Fachrichtungen einschließlich Anteil Sonderpädagogische Psychologie*
Sportwissenschaften/Sport
Bandbreiten für Studiengänge an Fachhochschulen
4,8 - 5,44
5,1 - 5,78
Bauingenieurwesen/Städtebau und Ortsplanung, Energie- und Gebäudeingenieurwesen
Technische Chemie (Angewandte Chemie)
Elektrotechnik, Energiesysteme und Automation, Automatisierungstechnik (Ma), Kommunikations-, Informations- und Mikrotechnik, Technologiemanagement und Marketing, Management und Technik, Elektro- und Informationstechnik, Elektrische Technologien, Mikroelektronische Systeme (Ma), Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik (Ba)
2,30 - 2,72
(Elektrische Energiesystemtechnik, Regenerative Energietechnik, Offshore - Anlagentechnik, Systemtechnik, Mechanical Engineering (Ma), Schiffbau und maritime Technik, Schiffstechnik, Internationales Vertriebs- und Einkaufsingenieurwesen)
(Wind Engineering)
(Biomedizintechnik, Biomedical Engineering, Technische Biochemie, Biotechnologie Verfahrenstechnik, Biotechnology and Process Engineering (Ma)
Seeverkehr, Nautik, Logistik
(Informationstechnologie und Internet, Information Technology (Ma), Informatik und Softwaretechnik, Informationstechnologie und Gestaltung, Medieninformatik, Angewandte Informatik)
2,3 - 2,72
2,26 - 2,56
Wirtschaftsingenieurwesen, Umweltingenieurwesen und -management (Ba), Energie- und Umweltmanagement (Ba), Energie- und Umweltmanagement (Ma) SP
Industrieländer und SP Entwicklungsländer (in Zusammenarbeit mit Europa-Universität Flensburg)
4,43 - 5,02
2,21 - 2,51
Fächergruppe Wirtschafts-, Sozialwissenschaften, Sprach- und Medienwissenschaften
Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht, International Tourism Management, Business Management, Technische Betriebswirtschaftslehre (Ma), Wirtschaftspsychologie, Immobilienwirtschaft (Ba)
4,05 - 4,59
2,03 - 2,30
Green Energy (Ma)
2,11 - 2,39
Betriebswirtschaft Triales Modell
2,76 - 3,05
Multimedia Production/ Journalismus und Medienwirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation (Ba), Medienkonzeption (Ma), Angewandte Kommunikationswissenschaften (Ma)
2,38 - 2,63
3,71 - 4,1
Sozialwesen (Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung - GF und AF, „Forschung, Entwicklung, Management in Sozialer Arbeit, Rehabilitation/Gesundheit oder Kindheitspädagogik“ (Ma))
5,10 - 5,78
Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsinformatik online (Ba)
Fächergruppe Agrarwissenschaften
Landwirtschaft/Agrarmanagement (Ma)
Bandbreiten und Curricularnormwerte für Studiengänge an Kunst- und Musikhochschulen
Fächergruppe Kunst
5,25 - 6,0
Fächergruppe Musik
BA of Music
BA of Arts
Die ausgewiesenen Bandbreiten gelten für sechssemestrige Bachelor-Studiengänge mit 180 Credit Points und für viersemestrige Masterstudiengänge mit 120 Credit Points, die nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. Für Studiengänge mit abweichenden Regelstudienzeiten sind die ausgewiesenen Bandbreiten entsprechend der tatsächlichen Regelstudienzeit linear umzurechnen.
Vorläufige Werte gemäß § 2 Absatz 2 und § 14; soweit in der Tabelle für einen Studiengang keine vorläufigen Werte enthalten sind, gelten die durch Erlass des Ministeriums festgesetzten vorläufigen Werte
vorläufige Werte gemäß § 2 Absatz 2 und § 14

References: § 2
 § 21

§ 22
 § 38

§ 38
 § 40
 § 9

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

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§ 26

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 § 14
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 § 68
 § 14
 § 10
 § 1
 § 1
 § 15
 § 15
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 § 27
 § 37
 § 39
 § 26
 § 27
 § 22
 § 5
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 § 32
 § 5
 § 39
 § 39
 § 33
 § 90
 § 39
 § 28
 § 27
 § 28
 § 27
 § 6
 § 27
 § 15
 § 22
 § 33
 § 33
 § 38
 § 8
 § 8
 § 4
 § 27
 § 30
 § 24
 § 49
 § 49
 § 7
 § 45
 § 23
 § 23
 § 23
 § 36
 § 33
 § 33
 § 25
 § 14
 § 10
 § 10
 § 13
 § 9
 § 2
 § 14
 § 2
 § 14