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Timestamp: 2020-04-02 11:53:31+00:00

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BGH, 09.07.1968 - VI ZR 171/67 - dejure.org
https://dejure.org/1968,465
BGH, 09.07.1968 - VI ZR 171/67 (https://dejure.org/1968,465)
BGH, Entscheidung vom 09.07.1968 - VI ZR 171/67 (https://dejure.org/1968,465)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 1968 - VI ZR 171/67 (https://dejure.org/1968,465)
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Ursächliches mitwirkendes Verschulden eines Unfallopfers - Überprüfung der Abwägung der Mitverursachung und des Mitverschuldens durch das Revisionsgericht - Verursachung des Erfolges eines Unfalls - Überholen einer Fußgängergruppe - Nebeneinandergehen von drei Personen ...
StVG § 7 Abs. 1 § 17; StVO §
Haftungsverteilung bei Anfahren einer Fußgruppe durch einen alkoholisierten PKW-Fahrer
VersR 1968, 1093
Bei der gebotenen Abwägung im Rahmen des § 254 Abs. 1 BGB ist in erster Linie das Maß der Verursachung maßgeblich, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; das beiderseitige Verschulden ist nur ein Faktor der Abwägung (vgl. etwa Senatsurteil vom 9. Juli 1968 - VI ZR 171/67 - VersR 1968, 1093, 1094 m.w.N.; vom 20. Januar 1998 - VI ZR 59/97 - VersR 1998, 474, 475).
BGH, 20.01.1998 - VI ZR 59/97
Freistellung des Geschädigten von der Mithaftung trotz Verstoßes gegen die …
Der Bundesgerichtshof legt - der Rechtsprechung des Reichsgerichts (vgl. etwa RGZ 156, 193, 202 m.w.N.) folgend - § 254 Abs. 1 BGB dahin aus, daß bei der Abwägung in erster Linie das Maß der Verursachung maßgeblich ist, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; das beiderseitige Verschulden ist nur ein Faktor der Abwägung (vgl. Senatsurteil vom 9. Juli 1968 - VI ZR 171/67 - VersR 1968, 1093 m.w.N.).
Das beiderseitige Verschulden ist dabei nur ein Faktor der Abwägung (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1968, VI ZR 161/67, in VersR 1968, 1093, juris Tz 11).
Dieses Abwägungskriterium entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Senatsurteile vom 9. Juli 1968 - VI ZR 171/67 - VersR 1968, 1093; vom 20. Januar 1981 - VI ZR 205/79 - VersR 1981, 482 und vom 5. März 1985 - VI ZR 1/84 - VersR 1985, 665 ; Urteile vom 29. Januar 1969 - I ZR 18/67 - VersR 1969, 406, 407 …und vom 30. September 1982 = aaO.; ablehnende Kritik von Rother VersR 1983, 793 ff. und Hartung VersR 1983, 634 ff.).
OLG Hamm, 05.06.1998 - 9 U 217/97
Haftungsverteilung bei Verletzung der Streupflicht und dem Besuch eines …
Das beiderseitige Verschulden ist dabei nur ein Faktor der Abwägung (vgl. BGH VersR 1968, 1093).
Bei der gebotenen Abwägung im Rahmen des § 254 Abs. 1 BGB ist in erster Linie das Maß der Verursachung maßgeblich, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; das beiderseitige Verschulden ist insoweit nur ein Faktor der Abwägung (vgl. etwa BGH, Urteile vom 9. Juli 1968 - VI ZR 171/67 - VersR 1968, 1093, 1094 m.w.N.; vom 20. Januar 1998 - VI ZR 59/97 - VersR 1998, 474, 475).
OLG München, 21.11.2014 - 10 U 1889/14
Verkehrsunfall, Haftungsverteilung, Sachverständigengutachten, …
Vorwiegend ist der Erfolg durch die Handlungsweise des einen Teiles dann verursacht, wenn diese Handlungsweise den Erfolg nicht nur - im Sinne einer conditio sine qua non - objektiv ermöglicht, sondern darüber hinaus in einem höheren Maße wahrscheinlich gemacht hat als das Handeln des anderen Teiles (BGH VersR 1968, 1093; JW 1952, 537, 539).
OLG Braunschweig, 08.05.2013 - 3 U 70/12
Keine Haftung für Fehler aufgrund von überwiegendem Mitverschulden?
§ 254 Abs. 1 BGB wird dahingehend ausgelegt (vgl. RGZ 156, 193, 202; BGH, Urteile vom 09.07.1968 - VI ZR 171/67; vom 20.01.1998 - VI ZR 59/97), dass bei der Abwägung in erster Linie das Maß der Verursachung maßgeblich ist, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; das beiderseitige Verschulden ist nur ein Faktor der Abwägung.
Es kommt danach für die Haftungsverteilung entscheidend darauf an, ob das Verhalten des Schädigers oder das des Geschädigten den Eintritt des Schadens in wesentlich höherem Maße wahrscheinlich gemacht hat (vgl. BGH, Urteile vom 09.07.1968 - VI ZR 171/67- aaO.; vom 12.07.1988 - VI ZR 283/87).
OLG Saarbrücken, 20.02.2014 - 4 U 391/12
Haftungsverteilung bei Auffahren eines Lkw auf einen in den rechten Fahrstreifen …
Das beiderseitige Verschulden ist nur einer der Faktoren der Abwägung (vgl. BGH, VersR 1968, 1093 (1094); BGH, VersR 1998, 474 (475);… Hentschel-König, Straßenverkehrsrecht, 41. Auflage, § 9 StVG , Rdn. 7).
OLG Koblenz, 24.10.2012 - 5 U 583/12
Haftung bei einem Auffahrunfall unter Radfahrern; Umfang der Beweisaufnahme bei …
Bei der gebotenen Abwägung im Rahmen des § 254 Abs. 1 BGB ist in erster Linie das Maß der Verursachung maßgeblich, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; das beiderseitige Verschulden ist nur ein Faktor der Abwägung (vgl. BGH VersR 1968, 1093, 1094 m.w.N.; BGH VersR 1998, 474, 475).
OLG München, 05.10.2012 - 10 U 1869/12
Sorgfaltspflichten des Radfahrers auf einem nur optisch getrennten Geh- und …
OLG Jena, 22.12.2010 - 4 W 602/10
Mitwirkendes Verschulden an Unfall im Hausflur
OLG Jena, 27.01.2011 - 4 W 44/11
Zur Kostenentscheidung bei Klageverzicht und teilweiser Erfüllung der Ansprüche …
KG, 05.06.1980 - 12 U 741/80
Kosmetische Operationen zur Korrektur unfallbedingter Narben als ersatzfähiger …
OLG Koblenz, 25.10.2012 - 5 U 593/12

References: § 7
 § 17
 § 254
 § 254
 BGH 
 § 254

§ 254
 § 9
 § 254
 BGH 
 BGH