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Timestamp: 2018-06-23 19:38:26+00:00

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Sachkundeprüfung §34a GewO – Wachblog.de
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Wer ein Kaufhaus oder eine Diskothek betreibt, wird früher oder später Detektive bzw. Türsteher anstellen, um für dauerhafte Ordnung und Ruhe zu sorgen. Das private Sicherheitspersonal in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhofshallen oder Spielotheken zählt zum sogenannten Bewachungsgewerbe. Nicht zu vergessen jene Angestellte, die für den Geld- und Werttransport tätig sind. Diese Mitarbeiter dürfen ihre Tätigkeit erst aufnehmen, wenn sie eine sogenannte Bewachungserlaubnis besitzen. Aber was ist das genau?
Bei der Sachkundeprüfung nach §34a GewO handelt es sich um eine Prüfung, welche von der zuständigen IHK abgenommen wird. All diejenigen, die ein Bewachungsgewerbe anmelden möchten, benötigen dieses Zertifikat. Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich Personen, welche durch ihren bereits höheren beruflichen Abschluss nachweisen, dass dieser für das Bewachungsgewerbe geeignet sind. Das heißt im Kontext, dass Berufsgruppen, wie etwa Polizisten, Soldaten, Fachkräfte für Schutz und Sicherheit und Werkschutzfachkräfte keine Sachkundeprüfung gemäß §34a GewO benötigen. Zudem gibt es die Möglichkeit über eine erweiterte Unterrichtung nach §34a GewO (80 stündig) eine Erlaubniserteilung zur Ausführung eines Bewachungsgewerbes zu beantragen.
Aufbau und Inhalt der Prüfung
Die Themenkomplexe, welche innerhalb der Sachkundeprüfung nach §34a GewO vorkommen sind, Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Gewerberecht und Datenschutzrecht, Straf- und Strafverfahrensrecht einschließlich Umgang mit Waffen, Umgang mit Menschen, mit besonderem Augenmerk auf Gefahrensituationen und Menschenmassen, Unfallverhütungsvorschrift Wach- und Sicherungsdienste, Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen, Grundzüge der Sicherheitstechnik und entsprechende Komplexe des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Prüfung gliedert sich in einen schriftlichen Teil (multiple Choice), welcher 120 Minuten umfasst und einen mündlichen Teil. Hierbei ist Kompetenz, fundiertes Wissen in Gesetzeskunde und Geschick gefragt. Bis zu vier Teilnehmer können Zeitgleich mündlich geprüft werden.
Eine ordnungsgemäß abgelegte Sachkundeprüfung nach §34a GewO aller Mitarbeiter der betreffenden Firma, erspart dem Unternehmer eine Menge Ärger. Weitere Informationen hierzu können bei der zuständigen IHK Geschäftsstelle eingeholt werden. Die Sachkundeprüfung bereitet eigentlich keine großen Umstände, wenn man sich ausgiebig darauf vorbereitet. Die Mitarbeiter dürfen erst nach dem Bestehen der Sachkundeprüfung und nach erfolgreicher Zuverlässigkeitsprüfung durch das Ordnungsamt ihrer beruflichen Tätigkeiten, im Wachgewerbe, nachgehen.
§34a GewO Fachkraft Schutz und Sicherheit Sackundeprüfung Unterweisung Werkschutzfachkraft	2013-10-30
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