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Timestamp: 2020-01-29 10:32:00+00:00

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BVerwG, 28.03.1956 - II C 301.54 - dejure.org
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BVerwG, 28.03.1956 - II C 301.54 (https://dejure.org/1956,76)
BVerwG, Entscheidung vom 28.03.1956 - II C 301.54 (https://dejure.org/1956,76)
BVerwG, Entscheidung vom 28. März 1956 - II C 301.54 (https://dejure.org/1956,76)
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Nichtberücksichtigung von Beförderungen als Grundrechtsverletzung - Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes durch den Beförderungsschnitt - Einbeziehung finanzieller Erwägungen als sachgerechte Gründe einer unterschiedlichen Behandlung - Subjektiv-öffentliches Recht auf ...
OVG Hamburg, 15.11.1954 - Bf II 249/53
BVerwGE 3, 226
DVBl 1956, 648
DÖV 1956, 469
JR 1957, 32
Auch das Bundesverwaltungsgericht hält die Anwendung des § 110 BBG nach Maßgabe der Vorschriften des G 131 für verfassungsrechtlich unbedenklich (vgl. BVerwGE 3, 226 ff.; 7, 214 [216]; 9, 345 [346] sowie den Vorlagebeschluß des Bundesverwaltungsgerichts im Ausgangsverfahren, BVerwGE 5, 39 [40]).
BVerwG, 12.05.1960 - II C 47.57
Sie beruft sich ferner auf ein Urteil des erkennenden Senats vom 28. März 1956 (BVerwGE 3, 226 [228/229]) zur Begründung ihrer Auffassung, daß die Nichtberücksichtigung einer Beförderung den von einem Unterbringungsteilnehmer bis zum 8. Mai 1945 erreichten beamtenrechtlichen Status nicht rückwirkend vernichte.
Diese - die Anwendung des Beförderungsschnitts auf Beamte zur Wiederverwendung betreffende - Regelung, deren Verfassungsmäßigkeit das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung bejaht (vgl. BVerwGE 3, 226 und Beschluß vom 22. Januar 1959 - BVerwG VI C 21.58 -), enthält keine ausdrückliche Bestimmung des Inhalts, daß den vom Beförderungsschnitt betroffenen Beamten zur Wiederverwendung die Ansprüche aus der Besoldungsgruppe eines nicht berücksichtigungsfähigen Amtes erhalten bleiben.
Schon hiernach erweist sich zugleich der Hinweis der Revision auf das Urteil des Senats vom 28. März 1956 (BVerwGE 3, 226) als verfehlt.
Die vom Kläger unter Berufung auf Brosche (RiA 1956 S. 325 und 1957 S. 88) vertretene Ansicht, daß auch Zeiten des Vorbereitungsdienstes einer außerplanmäßigen Dienstzeit im Sinne des § 110 Abs. 6 Satz 2 BBG gleichstünden, habe das Bundesverwaltungsgericht bereits im Urteil vom 28. März 1956 - BVerwG II C 301.54 - (RiA 1956 S. 235 = ZBR 1956 S. 267) abgelehnt.
Wie das Oberverwaltungsgericht weiter zutreffend unter Hinweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. März 1956 - BVerwG II C 301.54 - (ZBR 1956 S. 267 = RiA 1956 S. 235) ausgeführt hat, kann der Beförderungszeitraum auch nicht durch die Einbeziehung der Referendarzeit (1. November 1930 bis zum 24. März 1934) zugunsten des Klägers verbessert werden.
Die speziell zu der Anwendung des § 35 Abs. 3 G 131 ergangene, vom Berufungsgericht erwähnte Entscheidung BVerwGE 3, 226 betrifft zwar einen Fall des Beförderungsschnitts bei der Unterbringung (§ 19 G 131).
Die Ausführungen aber, mit denen die Ablehnung der Anwendung des § 35 Abs. 3 G 131 in diesem Fall begründet ist (BVerwGE 3, 226 [231, 232]), treffen in gleicher weise auf den Fall des § 31 G 131 (F. 1951) bzw. § 110 BBG zu.
Der Gleichheitssatz verbietet jedoch nicht, Ungleiches seiner Eigenart entsprechend verschieden zu behandeln (BVerwGE 3 S. 226 [227]).
Eine Verletzung der Eigentumsgarantie des Art. 14 GG kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil ihr die Verfassungsvorschrift, das Recht des öffentlichen Dienstes sei unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln (Art. 33 Abs. 5 GG), als Sonderregelung vorgeht (BVerfGE 3, 58 [146, 153]; BVerwGE 2, 10 [14]; 3, 226 [228]; Urteil vom 9. Mai 1956 - BVerwG II C 228.55 -, DVBl. 1957 S. 96).
Ein Vergleich der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts über die rechtsähnliche Frage der Anwendbarkeit des Beförderungsschnitts im Rahmen des Bundesgesetzes zu Artikel 131 GG (BVerwGE 3, 226; BVerwG, Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG VI C 32.56 - MDR 1958 S. 61 [LS], DÖV 1958 S. 54, ZBR 1958 S. 50;Beschluß vom 22. Januar 1959 - BVerwG VI C 21.58 -) mit dem Vorlagebeschluß des erkennenden Senats zur Frage der Grundgesetzmäßigkeit des § 110 BBG bei Anwendung dieser Vorschrift auf Bundesbeamte (BVerwGE 5, 39 ff.) läßt die insoweit unterschiedliche Rechtslage für die versorgungsberechtigten Angehörigen des in dem Gesetz zu Artikel 131 GG erfaßten Personenkreises gegenüber den Bundesbeamten ohne weiteres erkennen.
Hier gilt das gleiche wie für den Beförderungsschnitt des § 110 des Bundesbeamtengesetzes vom 14. Juli 1953 (BGBl. I S. 551), den der Senat bei der Regelung des Rechtsstandes der unter Art. 131 GG fallenden Beamten (§ 29 Abs. 1 G 131) für unbedenklich gehalten hat (BVerwGE 3, 226 und 5, 39).
Hierfür sprachen - wie oben bereits dargelegt - sachlich einleuchtende Gründe, dies genügt aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Wahrung des Gleichheitssatzes (vgl. BVerfGE 1, 14, 52 [BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51]; 2, 336, 340 [BVerfG 17.06.1953 - 1 BvR 668/52]; BVerwGE 3/226).
BVerwG, 25.11.1959 - VI C 154.58
BVerwG, 20.02.1973 - II B 63.72
Verletzung eines Beamten in seinen Rechten durch Entziehung seines bisherigen, …
BVerwG, 13.08.1968 - II C 63.65
Versetzung eines Lehrers von einer Lehrerbildungsanstalt an ein Gymnasium - …
BVerwG, 17.07.1967 - II B 37.67
Begriff des Amts im statusrechtlichen und im funktionellen Sinne - Zulässigkeit …
BVerwG, 26.02.1963 - II B 51.61
BVerwG, 25.11.1959 - VI C 105.59
BVerwG, 07.07.1960 - II C 316.57
BVerwG, 14.06.1960 - II C 403.57
BVerwG, 30.09.1959 - VI C 122.58
BVerwG, 29.03.1957 - VI C 12.56
BVerwG, 28.03.1957 - VI B 23.56
BVerwG, 26.01.1957 - VI B 11.56

References: § 110
 § 110
 § 35
 § 35
 § 31
 § 110
 Art. 14
 § 110
 § 110
 Art. 131