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Timestamp: 2016-10-27 11:11:08+00:00

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5A_956/2015 � � Urteil vom 7. September 2016
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden, I. Zivilkammer, vom 29. Oktober 2015.
A.________, niederl�ndischer Staatsangeh�riger (geb. 1957) und B.________, irische Staatsangeh�rige, (geb. 1969) heirateten 1998. Die Eheleute lebten in der Schweiz. Sie hatten G�tertrennung vereinbart. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Mit Urteil des Bezirksgerichts Pr�ttigau/Davos vom 9. Dezember 2010 wurde die Ehe auf Klage von A.________ (Kl�ger) geschieden. Das Gericht verpflichtete den Kl�ger zu Unterhaltsleistungen zu Gunsten der Kinder und verhielt ihn �berdies dazu, an den Unterhalt von B.________ (Beklagte) monatlich und im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 14'500.-- ab Rechtskraft des bezirksgerichtlichen Urteils bis und mit 31. Oktober 2011 bzw. von Fr. 10'000.-- vom 1. November 2011 bis 31. Oktober 2017 zu bezahlen.
In teilweiser Gutheissung der Berufung der Beklagten hob das Kantonsgericht von Graub�nden am 29. Oktober 2015 die erstinstanzliche Regelung des Unterhaltsbeitrages f�r die Beklagte auf und wies den Kl�ger an, der Beklagten einen nachehelichen Unterhalt in Form einer Kapitalabfindung in der H�he von Fr. 2'029'500.-- zu bezahlen. Die Beklagte ist nach England ausgereist, w�hrend der Kl�ger nach wie vor in der Schweiz wohnt.
Der Kl�ger (Beschwerdef�hrer) hat am 2. Dezember 2015 (Postaufgabe) gegen das kantonsgerichtliche Urteil beim Bundesgericht Beschwerde erhoben. Er beantragt den von der ersten Instanz gesprochenen Unterhaltsbeitrag zu Gunsten der Beklagten (Beschwerdegegnerin) zu best�tigen und insoweit anzupassen, als er zu verpflichten sei, an den Unterhalt der Beschwerdegegnerin monatlich und im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats Fr. 14'500.-- bis und mit 31. Oktober 2017 zu bezahlen. Eventuell sei festzustellen, dass er berechtigt sei die von ihm w�hrend der Dauer des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht bezahlten Unterhaltsbeitr�ge von einer allf�lligen Kapitalabfindung in Abzug zu bringen. Im Rahmen der durch das Bundesgericht zu erlassenden vorsorglichen Massnahmen sei die Verf�gung des Bezirksgerichtspr�sidiums Pr�ttigau/Davos vom 27. Oktober 2008 betreffend vorsorgliche Massnahmen aufzuheben und festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer w�hrend der Dauer des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht keine Unterhaltsbeitr�ge an die Beschwerdegegnerin zu bezahlen habe. Eventuell sei festzustellen, dass er berechtigt sei, die von ihm w�hrend des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht bezahlten Unterhaltsbeitr�ge von einer allf�lligen Kapitalabfindung in Abzug zu bringen. Ferner beantragte der Beschwerdef�hrer die Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung. Die Beschwerdegegnerin schloss auf Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung und beantragte eventualiter den Erlass vorsorglicher Massnahmen. Mit Verf�gung vom 12. Januar 2016 trat der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Erlass vorsorglicher Massnahmen nicht ein und wies jenes um aufschiebende Wirkung ab.
Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht in seiner Eigenschaft als Rechtsmittelinstanz �ber verm�gensrechtliche Nebenfolgen der Ehescheidung entschieden hat (Art. 72 Abs. 1, 75 Abs. 1 und 90 BGG). Der Streitwert �bersteigt Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit grunds�tzlich gegeben. Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Insofern kann auf die Beschwerde eingetreten werden.
2.1.�Strittig ist die Bemessung des Unterhalts nach Art. 125 ZGB. Gem�ss Art. 125 Abs. 1 ZGB besteht ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt, soweit einem Ehegatten nicht zuzumuten ist, f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufzukommen. Hat die Ehe bis zur Beendigung des Zusammenlebens (BGE 132 III 598 E. 9.2 S. 600) mehr als zehn Jahre gedauert oder sind aus ihr Kinder hervorgegangen und erscheint deshalb das Vertrauen des Ansprechers auf Fortf�hrung der ehelichen Lebensverh�ltnisse als schutzw�rdig, ist eine Lebenspr�gung zu vermuten, soweit sie im Einzelfall nicht widerlegt wird (Urteil 5A_275/2009 vom 25. November 2009 E. 2.1 und 2.2). Bei der lebenspr�genden Ehe bemisst sich der geb�hrende Unterhalt grunds�tzlich an dem in der Ehe zuletzt gemeinsam gelebten Standard (BGE 141 III 465 E. 3; zur Ausnahme siehe E. 3.3). Bei einer lebenspr�genden Ehe ist der Unterhaltsanspruch in drei Schritten zu pr�fen: Vorab ist der geb�hrende Unterhalt zu bestimmen, wof�r die massgebenden Lebensverh�ltnisse der Parteien festzustellen sind. Der geb�hrende Unterhalt bemisst sich an dem in der Ehe zuletzt gemeinsam gelebten Standard, auf dessen Fortf�hrung beide Teile bei gen�genden Mitteln Anspruch haben; gleichzeitig bildet der betreffende Standard aber auch die Obergrenze des geb�hrenden Unterhalts. Verunm�glichen scheidungsbedingte Mehrkosten, den fr�heren Lebensstandard aufrechtzuerhalten, hat der Unterhaltsgl�ubiger Anrecht auf die gleiche Lebenshaltung wie der Unterhaltsschuldner. Sodann ist zu pr�fen, inwiefern die Ehegatten diesen Unterhalt je selber finanzieren k�nnen. Der Vorrang der Eigenversorgung ergibt sich direkt aus dem Wortlaut von Art. 125 Abs. 1 ZGB. Ist sie einem Ehegatten vor�bergehend oder dauerhaft nicht m�glich bzw. zumutbar, sodass er auf Unterhaltsleistungen des anderen angewiesen ist, muss in einem dritten Schritt dessen Leistungsf�higkeit ermittelt und ein angemessener Unterhaltsbeitrag festgesetzt werden; dieser beruht auf dem Prinzip der nachehelichen Solidarit�t (BGE 141 III 465 E. 3.1 S. 468 f.; 137 III 102 E. 4.2 S. 106; 135 III 158 E. 4.3 S. 160; 134 III 145 E. 4 S. 146).
2.2.�Soweit die Festsetzung von Unterhalt in Frage steht, ist zu beachten, dass der Sachrichter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141). Bei der �berpr�fung solcher Entscheide auferlegt sich das Bundesgericht Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162).
3.1.�Im vorliegenden Fall, in dem aus der Ehe Kinder hervorgegangen sind, liegt eine lebenspr�gende Ehe vor. Das Kantonsgericht ist mit der ersten Instanz davon ausgegangen, die Parteien h�tten sich im Sommer 2005 getrennt. Mit Urteil des Bezirksgerichts vom 9. Dezember 2010 wurde die Ehe der Parteien geschieden, wobei das Urteil im Scheidungspunkt am 10. Mai 2011 in Rechtskraft erwachsen ist. Das Kantonsgericht hat angenommen, die vorliegend etwas mehr als f�nfj�hrige Trennungszeit bis zur Scheidung gen�ge nicht, um den w�hrend der Trennungszeit gelebten Standard als massgeblich zu betrachten, und hat dementsprechend f�r die Ermittlung des geb�hrenden Unterhalts der Beschwerdegegnerin auf die w�hrend der Ehe gelebte Lebenshaltung abgestellt.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer h�lt die vorinstanzliche Auffassung als mit BGE 130 III 537 sowie dem Urteil 5C.43/2006 nicht vereinbar. Zwar sei die Scheidung per Mai 2011 ausgesprochen worden. Doch habe die Vorinstanz erst viereinhalb Jahre sp�ter �ber den nachehelichen Unterhalt entschieden, womit insgesamt mehr als zehn Jahre seit der Trennung verstrichen seien.
3.3.�Nach der aufgezeigten Gerichtspraxis ist bei einer lebenspr�genden Ehe f�r die Ermittlung des geb�hrenden Unterhalts auf den w�hrend der Ehe gelebten Standard abzustellen (E. 2.1 hievor). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung l�sst von diesem Grundsatz insofern eine Ausnahme zu, als zwischen der Trennung und dem Entscheid �ber den Scheidungspunkt rund zehn Jahre verstrichen sind. F�r diesen Ausnahmefall ist die Ber�cksichtigung des w�hrend der Trennungszeit gelebten Standards vorgesehen (BGE 137 III 102 E. 4.2.1.1 S. 106 f.; 132 III 598 E. 9.3 S. 601; 130 III 537 E. 2 S. 539/540; 129 III 7 E. 3.1.1 S. 9). Aufgrund der zitierten Rechtsprechung l�sst sich aus BGE 130 III 537 E. 2 - entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers - nicht vertreten, dass die Zeit bis zum Entscheid �ber die Unterhaltsfrage f�r die Ermittlung der Trennungsdauer zu ber�cksichtigen ist. Insbesondere ergibt sich aus dem Sachverhalt von BGE 130 III 537 nichts zu Gunsten der Auffassung des Beschwerdef�hrers. Dort l�sst sich vielmehr herauslesen, dass sich die Parteien bereits 1994 auseinander gelebt haben und die Ehefrau sich verschiedentlich im Ausland aufhielt. Die Scheidung wurde zweitinstanzlich im November 2003 ausgesprochen. Zudem war der Scheidungspunkt auch vor Bundesgericht noch strittig (Sachverhalt S. 539). Unter diesen tats�chlichen Vorgaben ist die Aussage des Bundesgerichts auszulegen, dass die Parteien "nunmehr seit rund 10 Jahren getrennt" leben (E. 2.3). Da dieser Bundesgerichtsentscheid auch auf das grundlegende Urteil BGE 129 III 7 E. 3.1.1 S. 9 nicht Bezug nimmt, bestehen auch keine fundierten Hinweise daf�r, dass das Bundesgericht seine fr�here in BGE 129 III 7 E. 3.1.1 publizierte Rechtsprechung zu hinterfragen gedachte. Vielmehr wurde sie in BGE 137 III 102 E. 4.2.1.1 S. 106 f. best�tigt. Im vorliegenden Fall sind zwischen der Aufhebung des gemeinsamen Haushalts und dem Urteil im Scheidungspunkt rund f�nfeinhalb Jahre verstrichen, womit das Kantonsgericht zu Recht von der Lebenshaltung w�hrend der Ehe ausgegangen ist.
4.1.�Das Kantonsgericht hat der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Ermittlung der massgebenden Lebenshaltung einen Grundbetrag von Fr. 6'750.-- zugestanden, der dem f�nffachen Grundbetrag der Richtlinien f�r die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarf) nach Art. 93 SchKG f�r eine alleinstehende Person mit Kind (Fr. 1'350.--) entspricht. Der Beschwerdef�hrer bezeichnet diesen Grundbetrag als unangemessen, da weitere Budgetpositionen, die normalerweise im Grundbetrag enthalten seien, zus�tzlich zum Grundbetrag zugestanden w�rden. Der Verweis des Kantonsgerichts auf FamPra.ch 01/2008 Nr. 11 S. 194 sei unbehelflich, zumal es dort um Eheschutzmassnahmen gegangen sei. Aufgrund des tieferen Preisniveaus in Grossbritannien, sei h�chstens der doppelte Grundbetrag zu gew�hren. Werde der Grundbetrag belassen, seien die Positionen f�r Ferien und Wochenendausfl�ge zu k�rzen.
4.2.�Die Auslagen f�r Ferien sind im Grundbetrag nicht enthalten (vgl. I. der Richtlinien). Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zus�tzlich zum Grundbetrag auch Ausgaben f�r Ferien und Wochenendausfl�ge aufgenommen hat. Das Kantonsgericht ist im vorliegenden Fall von einem sehr hohen Lebensstandard der Parteien w�hrend der Ehe ausgegangen. Ber�cksichtigt hat es dabei insbesondere die vorhandenen luxuri�s ausgestatteten Ferienliegenschaften, die Yacht, den beabsichtigten Kauf einer Liegenschaft von Fr. 2'000'000.-- sowie den Umstand, dass die Parteien w�hrend der Ehe stets Hausangestellte gehabt hatten und die drei Kinder in Privatschulen untergebracht waren, deren Kosten sich auf je Fr. 5'000.-- pro Monat belaufen. Angesichts des ausgewiesenen sehr hohen Standards liegt die Ber�cksichtigung des f�nffachen betreibungsrechtlichen Grundbetrages im Rahmen des Ermessensspielraumes der Vorinstanz. Die K�rzung der Position f�r Ferien und Wochenendausfl�ge, die - wie gesagt - nicht im Grundbetrag enthalten sind, wird nicht n�her begr�ndet. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Entgegen der sinngem�ssen Behauptung hat die Vorinstanz das tiefere Preisniveau in Grossbritannien ber�cksichtigt. Inwiefern hier der Ermessensspielraum verletzt worden sein soll, wird nicht n�her er�rtert. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
5.1.�Die Vorinstanz hat die Dauer der Unterhaltspflicht des Beschwerdef�hrers gegen�ber der Beschwerdegegnerin auf Oktober 2019 befristet, d.h. auf einen Monat, in dem das j�ngste Kind der Parteien das 18. Altersjahr vollendet haben wird. Sie begr�ndete dies insbesondere mit den sehr g�nstigen finanziellen Verh�ltnissen. Der Beschwerdef�hrer beanstandet, seit Herbst 2013 seien die Kinder in Internaten untergebracht. Es sei daher gerechtfertigt und angezeigt, die nacheheliche Unterhaltspflicht auf Ende Oktober 2017 zu befristen. Mit der Befristung des Unterhaltsanspruchs per Ende Oktober 2019 verletze die Vorinstanz Bundesrecht.
5.2.�Art. 125 ZGB sieht keine Befristung des nachehelichen Unterhalts vor. Meist wird der Rentenanspruch indessen bis zum Eintritt des AHV-Alters des Unterhaltspflichtigen zugesprochen (zur Aufteilung des nachehelichen Unterhalts in Phasen entsprechend der absehbaren Entwicklung: Urteil 5A_671/2013 vom 29. Juli 2014 E. 6.3.2). Unbefristet geschuldet ist der nacheheliche Unterhalt jedoch, soweit der eine Ehegatte f�r den ihm zustehenden Bedarf nicht oder nur teilweise aufzukommen vermag; diesfalls ist der andere Ehegatte bei lebenspr�gender Ehe verpflichtet, diese Eigenversorgungsl�cke nach Massgabe seiner Leistungsf�higkeit zu decken (Urteil 5A_435/2011 vom 14. November 2011 E. 3-5, in: FamPra.ch 2012 S. 186/188 ff.). Im vorliegenden Fall ist die Vorinstanz von einem Bedarf der Beschwerdegegnerin von Fr. 16'000.-- pro Monat ohne Vorsorgeunterhalt ausgegangen und hat im Weiteren ein (hypothetisches) Einkommen der Beschwerdegegnerin aus Erwerbst�tigkeit von Fr. 2'250.-- pro Monat errechnet. Aus der Gegen�berstellung dieser Zahlen erhellt, dass die Beschwerdegegnerin die w�hrend der Ehe gelebte Lebenshaltung mit ihrem eigenen Einkommen nicht decken kann.
5.3.�Nun ist der Beschwerdef�hrer der Ansicht, der Unterhaltsbeitrag h�tte h�chstens bis Oktober 2017 festgesetzt werden d�rfen, zu welchem Zeitpunkt das j�ngste Kind sein 16. Altersjahr vollendet habe.
Der Beschwerdef�hrer bringt keine konkreten Anhaltspunkte vor, dass die Beschwerdegegnerin bereits nach Oktober 2017 einer Erwerbst�tigkeit nachgehen wird. Abgesehen davon bed�rfen auch Kinder nach dem 16. Altersjahr noch einer gewissen Betreuung. Schliesslich liegen sehr gute finanzielle Verh�ltnisse vor, sodass sich die Festsetzung des Unterhaltsbeitrages bis Oktober 2019 vor Bundesrecht vertreten l�sst.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert sodann den vorinstanzlichen Entscheid, soweit darin ein Vorsorgeunterhalt zugunsten der Beschwerdegegnerin errechnet worden ist. Das Kantonsgericht habe nicht ber�cksichtigt, dass er keiner BVG-Einrichtung angeschlossen sei und die Beschwerdegegnerin im Ausland wohne. Da er keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sei, verliere die Beschwerdegegnerin durch die Scheidung gerade nicht die Teilhabe an der Vorsorge des Beschwerdef�hrers.
6.2.�Im vorliegenden Fall ist die Beschwerdegegnerin unbestrittenermassen w�hrend der Ehe keiner Erwerbst�tigkeit nachgegangen und hat damit ihre Altersvorsorge auch nicht durch Einzahlungen aus ihrem Einkommen in eine Vorsorgeeinrichtung sichergestellt. Abgesehen davon haben die Parteien G�tertrennung vereinbart (Art. 247 ff. ZGB). Damit erweisen sich die Er�rterungen des Beschwerdef�hrers angesichts des klaren Wortlautes von Art. 125 ZGB und des infolge dieser Bestimmung geschuldeten Vorsorgeunterhalts (E. 2.1 hievor) als irrelevant (siehe dazu auch: BGE 129 III 257).
7.1.�Die Vorinstanz hat den Beginn der nachehelichen Unterhaltspflicht des Beschwerdef�hrers ab Eintritt der Rechtskraft des Urteils im Scheidungspunkt festgesetzt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Kantonsgericht habe den Beginn nicht nach seinem pflichtgem�ssen Ermessen bestimmt, zumal es nicht begr�nde, warum die Unterhaltspflicht bereits ab Teilrechtskraft des Scheidungsurteils beginne.
7.2.�Nach Art. 126 Abs. 1 ZGB bestimmt das Gericht den Beginn der Beitragspflicht. Der Beginn der Unterhaltspflicht mit dem Eintritt der formellen Rechtskraft des Scheidungsurteils ist nach wie vor die Regel. Im Rahmen des pflichtgem�ssen Ermessens steht es indes dem Sachgericht frei, dem Pflichtigen r�ckwirkend auf den Zeitpunkt des Eintritts der Teilrechtskraft (im Scheidungspunkt) eine nacheheliche Unterhaltspflicht aufzuerlegen (BGE 142 III 193 E. 5.3 S. 194; 128 III 121 E. 3 b/bb S. 123). Im Lichte dieser Rechtsprechung ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz ihr pflichtgem�sses Ermessen missbraucht haben soll. Der Beschwerdef�hrer war in der Lage, aus dem Urteil den Beginn der Unterhaltspflicht zu erkennen. Angesichts der Festsetzung des Beginns in dem von der Rechtsprechung abgesteckten Rahmen bedurfte es keiner weiteren Begr�ndung. Der Entscheid liegt im Rahmen des pflichtgem�ssen Ermessens der Vorinstanz und bedarf daher keiner Korrektur.
Strittig ist schliesslich die Festsetzung des geschuldeten Unterhalts als Kapitalabfindung.
8.1.�Vom Beschwerdef�hrer infrage gestellt wird als Erstes ein rechtzeitiger Antrag seitens der Beschwerdegegnerin. Diese hatte vor Bezirksgericht haupts�chlich beantragt, der Beschwerdef�hrer sei zu verpflichten, an ihren Unterhalt r�ckwirkend ab Rechtsh�ngigkeit des Begehrens - unter Vorbehalt der Anpassung aufgrund des Beweisergebnisses - Fr. 32'750.-- zu bezahlen. In ihrem Eventualantrag verlangte sie einen kapitalisierten Unterhaltsbeitrag von Fr. 4'392'954.--. Das Bezirksgericht sprach ihr mit Wirkung ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Oktober 2011 einen nachehelichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 14'500.-- pro Monat und vom 1. November 2011 bis 31. Oktober 2017 einen Beitrag von Fr. 10'000.-- zu. In der Berufung beantragte die Beschwerdegegnerin, der Beschwerdef�hrer sei zu verpflichten, ihr gest�tzt auf Art. 126 Abs. 2 ZGB eine Abfindung in der H�he von Fr. 4'392'954.-- zu bezahlen.
8.2.�Das Kantonsgericht hat gepr�ft, ob darin eine unzul�ssige Klage�nderung zu erblicken sei. Im Wesentlichen hat es erwogen, die Bezeichnung als Eventualantrag erweise sich insofern als unzutreffend, als damit nicht ein Begehren gestellt worden sei, das f�r den Fall der Abweisung des Hauptbegehrens gelten solle. Vielmehr erscheine es als Erg�nzung des Hauptbegehrens f�r den Fall, dass nebst dem Anspruch auf Unterhalt auch die Voraussetzungen f�r eine Kapitalabfindung erf�llt seien. Aus dem Pl�doyer des Anwaltes der Beschwerdegegnerin anl�sslich der Hauptverhandlung ergebe sich, dass sie die Voraussetzungen nach Art. 126 Abs. 2 ZGB als erf�llt betrachtet und damit prim�r eine Kapitalabfindung beantragt habe, was nach damaligem Recht (Art. 138 aZGB und Art. 5d Abs. 1 aEGZGB) zul�ssig gewesen sei. Damit sei eine "Priorisierung der Antr�ge" durch die Beschwerdegegnerin bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgenommen und im Berufungsverfahren lediglich erneuert worden.
8.3.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine offensichtlich falsche Feststellung des Sachverhalts durch das Kantonsgericht und macht dazu geltend, die vom Kantonsgericht erw�hnte Priorisierung der Antr�ge k�nne aus dem Urteil des Bezirksgerichts nicht herausgelesen werden. Darin werde lediglich erw�hnt, dass die Beschwerdegegnerin an den in der Duplik vom 27. November 2008 pr�zisierten Rechtsbegehren festhalte.
8.4.�Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers gehen an den kantonsgerichtlichen Feststellungen vorbei. Das Kantonsgericht st�tzt seine Feststellung bez�glich Priorisierung der Antr�ge auf die Ausf�hrungen des Anwalts der Beschwerdegegnerin im Pl�doyer anl�sslich des erstinstanzlichen Verfahrens. In der Ziffer 18 der schriftlichen Fassung findet sich die Bemerkung des Anwalts, unter den gegebenen Umst�nden, die zum "heutigen" Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen gef�hrt h�tten, erscheine es angezeigt, den Kl�ger (den heutigen Beschwerdef�hrer) zu verpflichten, den vom Gericht gesprochenen Unterhaltsbeitrag in kapitalisierter Form als Abfindung auszuzahlen. Eine offensichtlich falsche und damit willk�rliche Sachverhaltsfeststellung liegt nicht vor.
8.5.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann die Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Antrag auf Gew�hrung einer Abfindung sei mit dem damaligen Recht vereinbar gewesen, und macht geltend, nach Art. 5d Abs. 1 aEGZGB seien neue Antr�ge im Sinn von Art. 138 Abs. 1 aZGB im erstinstanzlichen Verfahren nur innert der gem�ss Art. 98 Ziff. 1 aZPO/GR angesetzten Frist zul�ssig gewesen. Im vorliegenden Fall sei die Frist auf den 22. November 2010 festgesetzt worden. Der an der Hauptverhandlung vom 9. Dezember 2010 gestellte Antrag auf Abfindung sei daher versp�tet erfolgt.
8.6.�Das erstinstanzliche Scheidungsurteil ist am 9. Dezember 2010 und somit vor Inkrafttreten der eidgen�ssischen Zivilprozessordnung ergangen (ZPO; SR 272; in Kraft getreten am 1. Januar 2011, AS 2010 1739). Auf das Verfahren vor der ersten Instanz waren somit die Zivilprozessordnung des Kantons Graub�nden (ZPO/GR), vom 1. Dezember 1985, das b�ndnerische Einf�hrungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch vom 12. Juni 1994 (EGZGB/GR) sowie Art. 138 ZGB in der Fassung gem�ss Ziff. I 3 des BG vom 26. Juni 1998 anwendbar (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Nach aArt. 5d Abs. 1 EGZGB/GR sind neue Antr�ge im Sinne von Art. 138 Abs. 1 (ZGB) im erstinstanzlichen Verfahren zul�ssig, m�ssen aber innert der gem�ss Art. 98 Ziff. 1 ZPO/GR angesetzten Frist geltend gemacht werden. Der Beschwerdef�hrer verschweigt indes den letzten Satz dieser Bestimmung, wonach�
die Gegenpartei andernfalls die Verschiebung der Hauptverhandlung unter Kostenfolge beantragen kann.�Bei richtiger Lesart l�sst sich aus dieser Bestimmung demnach nicht schliessen, nicht innert der Frist gem�ss Art. 98 Ziff. 1 ZPO/GR gestellte Antr�ge seien schlechthin unzul�ssig, wie der Beschwerdef�hrer meint. Der sinngem�ss erhobene Vorwurf willk�rlicher Auslegung kantonalen Rechts erweist sich demnach als unbegr�ndet (Art. 9 BV; zur �berpr�fung der Anwendung kantonalen Rechts: BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.).
Strittig ist schliesslich die Festsetzung des Unterhaltsbeitrages als Kapitalabfindung.
9.1.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet zun�chst die Zul�ssigkeit einer Abfindung.
9.1.1.�Eine Abfindung "kann" anstelle einer Rente festgesetzt werden, wenn "besondere Umst�nde" es rechtfertigen (Art. 126 Abs. 2 ZGB). Dar�ber hat das Sachgericht - wie bei der Unterhaltsfestsetzung allgemein - nach Recht und Billigkeit im Sinne von Art. 4 ZGB zu entscheiden (z.B. Urteil 5A_310/2010 vom 19. November 2010 E. 11.1.3).
9.1.2.�Das Kantonsgericht hat den geschuldeten Unterhaltsbeitrag als Kapitalabfindung festgesetzt und hat dazu im Wesentlichen erwogen, die Beschwerdegegnerin habe in der Zwischenzeit E-Mail-Korrespondenzen eingereicht, aus denen sich ein wiederholter und teilweise betr�chtlicher Zahlungsverzug ergebe. Namentlich zu erw�hnen sei dabei die in act. 14/7 enthaltene Aufstellung hinsichtlich der vom Beschwerdef�hrer get�tigten Zahlungen des Jahres 2011 sowie die dazugeh�rende Erl�uterung der Beschwerdegegnerin, wonach sie in den Monaten Januar bis November 2011 die Unterhaltsbeitr�ge durchschnittlich jeweils erst mit 15 Tagen Versp�tung �berwiesen erhalten habe. Dieser Umstand verunm�gliche es ihr, dauerhafte finanzielle Vereinbarungen jeglicher Art einzugehen. Die versp�teten Zahlungen seien vom Beschwerdef�hrer nicht bestritten worden. In seinem an das Kantonsgericht gerichteten Schreiben vom 8. Juni 2012 habe er diesen Umstand mit der Erkl�rung zu rechtfertigen versucht, dass er �ber kein regelm�ssiges Einkommen verf�ge und seine Liquidit�t deshalb stark schwankend sei. Als Folge davon komme es zu Verz�gerungen bei s�mtlichen Zahlungsverpflichtungen. Dennoch bem�he er sich die geschuldeten Unterhaltsbeitr�ge zu leisten. Nach Auffassung des Kantonsgerichts sprechen gerade die vom Beschwerdef�hrer selbst genannten Umst�nde f�r die Festsetzung einer Kapitalabfindung. Im Weiteren hat das Kantonsgericht bemerkt, die besagten Zahlungsr�ckst�nde l�gen eine gewisse Zeit zur�ck; doch seien heute erneute Phasen stark schwankender Liquidit�t und damit einhergehend die Gefahr von neuerlichen Zahlungsr�ckst�nden f�r die Zukunft nicht auszuschliessen. Hinzu komme die erschwerte Vollstreckbarkeit von monatlich zu leistenden Unterhaltsbeitr�gen, und zwar selbst dann, wenn der Wohnsitz in der Schweiz beibehalten werde. Nach dem Verkauf des Chalets "C.________" verf�ge der Beschwerdef�hrer �ber kein Grundeigentum mehr in der Schweiz. Zudem sei der Beschwerdegegnerin darin beizupflichten, dass ein Grossteil des Verm�gens des Beschwerdef�hrers nicht in dessen eigenen Namen, sondern �ber Stiftungen oder andere juristische Personen gehalten werde, auf welche im Vollstreckungsfall kaum durchgegriffen werden k�nne. Auch eine Schuldneranweisung sei mangels regelm�ssigen Einkommens bzw. mangels Angestelltenverh�ltnisses ausgeschlossen. Schliesslich sei auch das Verhalten des Beschwerdef�hrers gegen�ber seiner ersten Frau in Betracht zu ziehen, deren Unterhaltsanspruch ebenfalls durch Kapitalabfindung abgegolten worden sei. Aufgrund des Verkaufs des Chalets "C.________" verf�ge der Beschwerdef�hrer auch �ber ausreichende Mittel zur Leistung der Kapitalabfindung in der noch zur Diskussion stehenden H�he, zumal diese den auf einem Sperrkonto hinterlegten Betrag nicht �bersteige. Der Beschwerdef�hrer k�nne auch nicht einwenden, er sei auf die volle H�he des Kaufpreises angewiesen, um sie in neue Projekte zu investieren und so auch in Zukunft ein ausreichendes Einkommen f�r seinen eigenen bzw. den Unterhalt der Kinder zu generieren. Denn aufgrund der hohen hypothekarischen Belastung habe auch in der Vergangenheit h�chstens ein geringer Nettoertrag resultiert, der zur Bestreitung des Lebensunterhaltes zur Verf�gung gestanden habe; nach den Ausf�hrungen des Kantonsgerichts soll daraus ab dem Jahr 2008 sogar kein Nettoertrag mehr resultiert haben. Damit sind laut Kantonsgericht die Voraussetzungen f�r eine Kapitalabfindung erf�llt.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die von der Vorinstanz versp�tete Zahlung liege bereits Jahre zur�ck. F�r die Beurteilung der Zahlungsmoral sei einzig die aktuelle Situation massgebend. Das Vorgehen der Vorinstanz sei mit dem Ausnahmecharakter der Kapitalabfindung nicht zu vereinbaren.
9.1.3.�Der Beschwerdef�hrer hat im kantonalen Verfahren nicht bestritten, dass es in der Vergangenheit zu Zahlungsr�ckst�nden bzw. zu versp�teten Zahlungen gekommen ist. Dieser Umstand r�hrt daher, dass seine Liquidit�t den eigenen Aussagen zufolge stark schwankend ist (E. 9.2). Der Beschwerdef�hrer stellt nicht substanziiert in Abrede, dass diese Zust�nde aktuell nicht mehr gegeben sind. Es kann daher nicht gesagt werden, das Gericht habe nicht auf die aktuelle Situation abgestellt.
9.2.�Was der Beschwerdef�hrer im �brigen gegen die Art und Weise der Festsetzung der Abfindung vortr�gt ist ebensowenig geeignet, eine Bundesrechtsverletzung darzulegen:
9.2.1.�Er macht geltend, die Vorinstanz wende die Tafel M2x der Barwerttafeln von STAUFFER/SCHAETZLE/WEBER an und ber�cksichtige dabei den Faktor von 3.78, was bei einer monatlichen Rente von Fr. 18'500.-- den errechneten Kapitalbetrag von Fr. 839'160.00 ergebe (Fr. 18'500.-- x 12 x 3.78). Dies entspreche einer Zeitrente von 4 Jahren, wie sie die Vorinstanz als gerechtfertigt angenommen habe. Dabei lege sie ihrer Berechnung zu Unrecht einen Zinsfuss von 3.5 % zu Grunde. Die Lehre postuliere einen solchen von 2.5 %.
Die von der Vorinstanz vorgenommene Berechnung beruht auf der Tafel M2x (tempor�re Leibrente f�r M�nner). Ausgehend vom Alter des Beschwerdef�hrers zum Zeitpunkt des Urteils (Alter am RT [Rechnungstag]) von 58 Jahren und der Rentendauer von 4 Jahren ergibt sich der Faktor von 3.78. Der Tafel liegt ein Zinsfuss von 2.5 % zugrunde (STAUFFER/SCHAETZLE/WEBER, Barwerttafeln und Berechnungsprogramme, Band I 6. Aufl. 2013, S. 187), womit sich der Einwand des Beschwerdef�hrers als unberechtigt erweist. Inwiefern ein noch tieferer Zinsfuss anzunehmen w�re, wird nicht substanziiert begr�ndet.
9.2.2.�Die Vorinstanz hat nebst den festgesetzten Kapitalabfindungen von Fr. 750'000.-- sowie der Kapitalabfindung f�r die Vorsorgel�cke bis zur Scheidung von Fr. 1'000'000.-- noch eine Nachzahlung ab 1. Juni 2011 bis zum Zeitpunkt des Rentenurteils in der H�he von Fr. 104'000.-- festgesetzt. Der Beschwerdef�hrer bezeichnet dies als bundesrechtswidrig, da der Unterhaltsbeitrag ab dem Zeitpunkt des Rentenurteils geschuldet sei.
Es ist bereits dargelegt worden, dass der Unterhaltsbeitrag ohne Verletzung des Ermessensspielraums ab dem Zeitpunkt der Teilrechtskraft im Scheidungspunkt festgesetzt worden ist (E. 7.2). Die Nachzahlung ab diesem Zeitpunkt ist daher nicht bundesrechtswidrig bzw. liegt im Ermessensspielraum der Vorinstanz, zumal die Berechnung gem�ss der Tafel M2x vom Rechnungstag (RT) - hier also vom Alter des Beschwerdef�hrers am Tag des Rentenurteils - ausgegangen ist (STAUFFER/SCHAETZLE/WEBER, a.a.O., S. 187).
Damit erweist sich die Beschwerde in ihrem Hauptantrag als unbegr�ndet, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Beschwerdef�hrer beantragt eventualiter die Feststellung, er sei berechtigt, die von ihm w�hrend der Dauer des Beschwerdeverfahrens bezahlten Unterhaltsbeitr�ge von einer allf�lligen Kapitalabfindung abzuziehen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn der Kl�ger an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzw�rdiges Interesse hat, das kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tats�chlicher Natur sein kann (BGE 136 III 102 E. 3.1; 135 III 378 E. 2.2 S. 380; 129 III 295 E. 2.2 S. 299; je mit Hinweisen). Ein Feststellungsinteresse fehlt in der Regel, wenn eine Leistungsklage zur Verf�gung steht, mit der ein vollstreckbares Urteil erwirkt werden kann (BGE 135 III 378 E. 2.2 S. 380; 123 III 49 E. 1a S. 52). Im vorliegenden Fall ist das Gesuch des Beschwerdef�hrers um aufschiebende Wirkung abgewiesen worden. Da vorliegend das angefochtene Urteil vom 29. Oktober 2015 nicht reformiert worden ist, erwuchs dieses mit seiner Ausf�llung in Rechtskraft und ist somit seit diesem Datum vollstreckbar. Damit kann in einem allf�lligen Rechts�ffnungsverfahren f�r s�mtliche nach dem 29. Oktober 2015 geleisteten Unterhaltsbeitr�ge die Einrede der (teilweisen) Tilgung erhoben werden (Art. 81 Abs. 1 SchKG: "wenn der Betriebene durch Urkunden beweist, dass die Schuld seit Erlass des Entscheids getilgt oder gestundet worden ist."). Der Beschwerdef�hrer verlangt mit anderen Worten die Feststellung eines Umstandes, der sich aus dem Gesetz ergibt. Dass er dennoch ein erhebliches Interesse an der beantragten Feststellung h�tte, behauptet er nicht und legt ein solches auch nicht dar. Auf das Eventualbegehren ist nicht einzutreten.
Nach dem Gesagten hat sich die Beschwerde - soweit zul�ssig - als aussichtslos erwiesen. Damit ist sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). In der Sache sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden. Die Beschwerdegegnerin hat sich aber erfolgreich zum Gesuch um aufschiebende Wirkung vernehmen lassen, wof�r sie der Beschwerdef�hrer praxisgem�ss zu entsch�digen hat (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r ihre Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung mit Fr. 500.-- zu entsch�digen.

References: Art. 76
 Art. 125
 Art. 125
 Art. 125
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 93
 Art. 125
 BGE 
 Art. 126
 Art. 126
 Art. 126
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 138
 Art. 98
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 98
 Art. 98
 BGE 
 Art. 4