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Timestamp: 2019-12-08 10:14:23+00:00

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Rechtsprechung: NJW 2013, 368 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: VerfGH Bayern, 26.10.2012
https://dejure.org/2012,33533
BGH, 07.11.2012 - IV ZR 292/10 (https://dejure.org/2012,33533)
BGH, Entscheidung vom 07.11.2012 - IV ZR 292/10 (https://dejure.org/2012,33533)
BGH, Entscheidung vom 07. November 2012 - IV ZR 292/10 (https://dejure.org/2012,33533)
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BGB § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1; InvG § 125; AltZertG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8
§ 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 2 Nr 1 BGB, § 125 InvG, § 1 Abs 1 S 1 Nr 8 AltZertG
Keine unangemessene Benachteiligung durch Verteilung der Abschluss- und Vertriebskosten von "Riester-Verträgen" auf die ersten 5 Laufzeitjahre
Kapitalanlage - Abschluss- und Vertriebskosten in Altersvorsorgeverträgen
Zu Altersvorsorgeverträgen - Abschlusskosten dürfen auf die ersten fünf Jahre verteilt werden
Abschluss- und Vertriebskosten in Altersvorsorgeverträgen
Riester-Verträge: Gleichmäßige Verteilung der Abschlusskosten auf die ersten fünf Jahre zulässig -
AGB in Altersvorsorgevertrag
Klauseln zur Verteilung der Abschluss und Vertriebskosten bei der DWS RiesterRente Premium wirksam
LG Frankfurt/Main, 16.05.2008 - 2 O 61/08
NJW 2013, 368
ZIP 2013, 123
MDR 2013, 220
DB 2012, 2930
NZG 2013, 98
Der Bundesgerichtshof (Urt. v. 07.11.2012 - IV ZR 292/10, VersR 2013, 88 [89/90]) habe § 169 Abs. 3 VVG gerade eine Billigung der hier angegriffenen Kostenverteilung entnommen und zur Begründung ausgeführt, bei der Neuregelung habe sich der Gesetzgeber an § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 AltZertG orientiert.
Danach ist davon auszugehen, dass dieses Gesetz nicht die materiellen Voraussetzungen oder den Rahmen für Verträge zur Altersvorsorge regelt, sondern nur die Zertifizierung zur besseren Absetzbarkeit solcher Verträge (so BGH NJW 2013, 368).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 07.11.2012, IV ZR 292/10) sei eine Kostenverteilung linear über fünf Jahre nicht zu beanstanden.
Die Klausel sei nicht an § 169 Abs. 3 VVG n.F. zu messen, sondern am gesetzlichen Leitbild des § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 AltZertG, wie dies der Bundesgerichtshof im Urteil vom 07.11.2012, Az. IV ZR 292/10 getan habe.
Dahinstehen kann, ob die angegriffenen Klauseln kontrollfähig sind oder ob dies zu verneinen wäre, weil die zeitliche Abfolge der Gesetzgebung die Anwendung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbestimmungen im Geltungsbereich des früheren InvG ausschließe (vgl. aber BGH, Urteil vom 07. November 2012 - IV ZR 292/10, MDR 2013, 220).
Die Kostenverrechnungsregelung sei im Hinblick auf das Urteil des BGH vom 07.11.2012 (Az. IV ZR 292/10) nicht zu beanstanden.
Der BGH (Urteil vom 07.11.2012, IV ZR 292/10, NJW 2013, 368) hat bereits entschieden, dass eine Kostenverteilung linear über fünf Jahre nicht zu beanstanden ist und diese Billigung mit der in § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 AltZertG vorgesehenen Kostenverteilung und der Neuregelung zum Rückkaufswert in § 169 Abs. 3 Satz 1 VVG n.F. begründet.
VerfGH Bayern, 26.10.2012 - 23-VI-11
https://dejure.org/2012,38359
VerfGH Bayern, 26.10.2012 - 23-VI-11 (https://dejure.org/2012,38359)
VerfGH Bayern, Entscheidung vom 26.10.2012 - 23-VI-11 (https://dejure.org/2012,38359)
VerfGH Bayern, Entscheidung vom 26. Januar 2012 - 23-VI-11 (https://dejure.org/2012,38359)
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Teilweise unzulässige, im Übrigen unbegründete Verfassungsbeschwerde
Bereicherungsanspruch eines Kunden gegenüber einer Bank als Vertragspartner von Aktienoptionsgeschäften
Verfahrensrecht - Keine Verfassungsbeschwerde gegen Hinweisbeschluss!
LG Hof, 23.12.2009 - 12 O 609/05
OLG Bamberg, 07.10.2010 - 5 U 9/10
OLG Bamberg, 15.11.2010 - 5 U 9/10
OLG Bamberg, 28.12.2010 - 5 U 9/10
Deshalb nimmt der Verfassungsgerichtshof hinsichtlich der Anwendung materiellen Bundesrechts primär eine Kontrolle am Maßstab des Willkürverbots vor; nur für den Fall des Erfolgs einer entsprechenden Rüge kommt eine Prüfung anhand weiterer materieller Grundrechte in Betracht (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 7.11.1997 = VerfGH 50, 219/223 f. und 226; VerfGH vom 26.10.2012 Vf. 23-VI-11).
Dieser Zwecksetzung entsprechend enthält der Hinweisbeschluss keinen Eingriff in verfassungsmäßige Rechte des Beschwerdeführers; er dient im Gegenteil der Gewährung rechtlichen Gehörs (VerfGH vom 26.10.2012 NJW 2013, 368).
Soweit in Nr. 11 des genannten Beschlusses ein Hinweis gemäß § 522 Abs. 2 Satz 2 ZPO erteilt wurde, liegt lediglich eine Absichtserklärung vor, aber keine mit der Verfassungsbeschwerde angreifbare Maßnahme im Sinn von Art. 120 BV (VerfGH vom 26.10.2012 Vf. 23-VI-11).

References: § 307
 § 125
 § 1

§ 307
 § 307
 § 125
 § 1
 § 169
 § 1
 BGH 
 § 169
 § 1
 BGH 
 BGH 
 § 1
 § 169
 § 522
 Art. 120