Source: https://issuu.com/immobilienzeitung/docs/messezeitung-exporeal-05102009
Timestamp: 2017-01-18 10:55:53+00:00

Document:
Expo Real Messezeitung 05.10.2009 by Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH - issuu
Dienstleistungen, Messehilfe,
Taxis, Stadtplan – Seiten 50-54
Tanzende Türme:
hat nun den Betreibervertrag für
Wo es die schönsten Köchinnen gibt,
wissen wir nicht. Wo man in München gut
essen kann aber schon.
Kann man mit Denkmälern
Geld verdienen? Die Bremer
haben es untersucht und
Um über 25% ist nach Berechnung
der Immobilien Zeitung die verkaufte Standfläche bei der diesjährigen
Expo Real eingebrochen.
Waren laut IZ-Recherchen im vorigen
Jahr 25 Tage vor Messestart geschätzte
39.000 m 2 Standfläche verkauft,
kamen wir dieses Jahr nur noch auf
29.000 m2 und damit gut 25% weniger. Bis kurz vor Messestart stieß offenbar nur noch Fulda mit etwa 30 m2
hinzu. In dieser Hochrechnung ist der
Einnahmeausfall aus der im Jahresvergleich vermutlich sinkenden Zahl von
zweistöckigen Standbauten noch nicht
berücksichtigt. Eigene Netto-Berechnungen veröffentlicht die Messe nicht,
denn die Zahlen unterlägen bis kurz
vor Messe in der jetzigen wirtschaftlichen Situation einem ständigen Wechsel, heißt es.
Sicher ist: Der Schwund an Nettofläche ist etwa doppelt so groß wie der
offiziell kommunizierte Rückgang der
Bruttofläche. Die Reduzierung von sieben auf sechs Hallen ergibt nur eine
Reduzierung um 13,6%. Zum Vergleich: Die Reed Midem erklärte für
die Mipim 2009 einen Rückgang der
Ausstellungsfläche von 25%. Dort ist
die Abnahme womöglich aber noch
größer, da im Gegensatz zur Expo Real,
die konzentriert in den Messehallen
stattfindet, in Cannes viele externe Flä-
chen (Boote
oder Restaurants) 2009
zur Präsentation genutzt worden sind.
selbst vor prominenten Namen wie
DTZ, VR
jetzt untergeschlüpft an Regioständen sind z.B. Vivico und Corpus Sireo.
Andere sparen an der Fläche. Multi
Development und ING z.B. haben ihre
Standpräsenz in diesem Jahr halbiert.
Bei ING ist zusätzlich der zweite Stock
weggefallen. Die Hypo Real Estate alias
Deutsche Pfandbriefbank begnügt sich
sogar mit weniger Standfläche als der
BILD: FOTOLIA.DE/SEBASTIAN KAULITZKI/MONTAGE: IZ
Daddler, Bowler und Spielsüchtige aufgepasst:
Gauselmann- und Schmidt-Gruppe sind ebenfalls auf der Expo Real.
EXPO REAL – 5.10.2009
TÜV Süd oder die Region Nordhessen.
Spannend bleibt die Frage der Teilnehmerentwicklung. Bei der Mipim hieß
es 2009: 27% weniger Deutsche als im
(mol/tp)
Lesen Sie zum Thema auch „Liebe
Leser“ auf Seite 3.
ACT F O C USSE D
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Koblenz: Kultur trifft Shopping.
Eine perfekte Symbiose aus Shopping und Kultur: das Forum Mittelrhein Koblenz. Ab 2012
vereint es eine moderne ECE-Einkaufsgalerie mit dem Mittelrhein-Museum, der Mediathek,
dem neuen Präsentations- und Informationszentrum und einer großen Piazza.
Der neueste Beleg für die konzeptionelle Stärke der ECE – in der Stadt,
in der wir bereits vor 25 Jahren mit dem Löhr-Center unser
erstes Innenstadt-Center eröffneten.
z u m St a n d
Günther H. O
mit Ministe
tto, CEO ECE
e-Wisserma
rhard Schult
Oberbürgerm
häftsführer S
d B2.340
5 Uhr, Stan
HEUTE, 5.
Die vier Quartiere der Frankfurter
Gateway Gardens suchen Nutzer
Die Wohnungswirtschaft verzichtet auf
Stände, hofft aber auf Aufträge
Der Berliner Solaratlas zeigt, für wen
sich Fotovoltaik & Co. lohnt
In München soll auf 42.000 m2 das
Projekt Schwabinger Tor entstehen 16
Das Großprojekt Q6/Q7 verändert die Mannheimer City.
Mannheims City erhält ein neues
Ensemble aus Einzelhandel, Hotel,
Gastronomie und Wohnungen. Auf
der Messe stellt Projektentwickler
Diringer & Scheidel (C1.030) erstmals das Modell dazu vor.
Im Quadrat Q6/Q7 soll für 250 Mio.
Euro eine Bruttogeschossfläche von
115.000 m2 entstehen. Damit wird das
bebaute Gelände ungefähr genauso
groß ausfallen wie die parallel gelegene
bekannte Fußgängerzone Planken. Ankermieter der 19.000 m2 Einzelhandelsflächen ist die Mannheimer Engelhorn-Gruppe. Deren Tochterunternehmen, die ecm Einzelhandelskonzeptund Centermanagement, übernimmt
Vermietung und Centermanagement.
Zu den weiteren geplanten Nutzungen gehören auf 5.000 m2 ein Bereich
FM-Riese: Wisag kauft Industrieservices-Geschäft von ThyssenKrupp
Etabliert sich die
Immobilien-AG in
nach hochqualifizierDeutschland langtem Nachwuchs?
fristig als Konkurrent
zu offenen Fonds und
Spezialfonds?
Unser Montagsrätsel: Wer weiß, welches Center wir suchen?
Sehen Sie Handlungsbedarf bei Ihrer
internen Kostenstruktur?
Das Messeteam der Immobilien
etwa ein Viertel weniger Ausstellungsfläche auf der Expo Real haben
unsere nicht-offiziellen Schätzungen
ergeben. Das klingt dramatisch, vor allen Dingen weil nach offizieller Lesart
und in allen Fachmedien bislang von
nur einer Halle weniger die Rede war.
Dies hätte nach reiner Hallenfläche lediglich ein Minus von etwa 13% ergeben, also nur halb so viel, wie von der
Redaktion der Immobilien Zeitung
(B2.121) berechnet.
Doch sind 25% Rückgang tatsächlich
so dramatisch? Ich denke nicht. Viele
von Ihnen werden beim Blick in die eigene Bilanz an der ein oder anderen
Stelle ein Minus entdecken, welches genauso hoch oder noch höher ist. Beim
Auftragseingang, beim Umsatz, beim
Personal oder sonstwo. 25% weniger
sind in den vergangenen Monaten eher
„Normalmaß“. Es wäre schon sehr verwunderlich, wenn die Messe München
hier eine Ausnahme darstellen würde.
Die Aussteller der Expo Real bilden
einen sehr repräsentativen Querschnitt
der marktaktiven Firmen der gewerblichen Immobilienwirtschaft. Das Herz
der Messe schlägt damit im gleichen
Rhythmus wie das Herz der Branche
selbst. Und das bedeutet: Es schlägt etwas weniger aufgeregt als in den vergangenen paar Jahren. Ein etwas niedrigerer Blutdruck ist jedoch allemal gesünder, als permanent auf Hochtouren
Wichtig ist nur, dass der Kreislauf
nicht zum Stillstand kommt. Die
jüngs ten Signale von verschiedenen
Marktteilnehmern lassen jedoch hoffen, dass dies nicht passieren wird.
Ihr Thomas Porten, Chefredakteur Immobilien Zeitung
fortgeführt. Die Ergebnisse lesen Sie täglich exklusiv an dieser Stelle in IZ Messe aktuell.
für Wellness und Gesundheit inklusive
eines Fitness-Centers. Büros und Praxen sollen sich ebenfalls auf 5.000 m2
niederlassen können. Für Gastronomie
im Innen- und Außenbereich sind
2.500 m2 vorgesehen. 80 Eigentumswohnungen werden im Quadrat Q6
auf 10.000 m2 entstehen. Unter dem
Gelände bietet eine Tiefgarage zukünftig 1.375 Stellplätze. Nicht nur Alexander Langendörfer, Geschäftsführer von
Diringer & Scheidel, sondern auch die
Stadt wollen auf dem Gelände von Q7
ein Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 200
Zimmern ansiedeln.
Die Pläne stammen von den Architekten Blocher Blocher Partners. Das
Modell wird heute erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Zertifizierung
des Gebäudeensembles nach DGNB ist
Gazeley baut
Archiv-Center
Ingo Steves, Geschäftsführer von Gazeley Germany, informiert am Messestand (B1.300) über das neueste
Projekt des Logistikimmobilienentwicklers im hessischen Butzbach.
Gazeley hat kürzlich den Grundstein
für ein Archivierungszentrum der Iron
Mountain Deutschland im Magna Park
Rhein-Main gelegt. Das Projekt mit einer Mietfläche von 7.500 m2 hat Gazeley im Vorfeld an die britische
Marshgate verkauft. Die Zwischen- und
Endfinanzierung übernimmt die Landesbank Berlin. Im Mai 2010 wird die
Immobilie an den Mieter übergeben.
Das 100 ha große Gelände gehörte vor
einigen Jahren noch der US-Army.
Dann erwarb es das Speditionsunternehmen Bork, das Gazeley für sämtliche Grundstücke eine Kaufoption einräumte. „Wir übernehmen die Grundstücke je nach Bedarf“, erklärt Steves.
Das erste Gebäude im Magna Park ist
schon fertig und wurde von der Möbel(law)
kette Sommerlad bezogen.
Holz ist der Hauptenergieträger für die
östliche Hafencity Hamburg
Die TLG macht Berliner Fabrikhöfe zu
Büro-, Wohn- und Handelsflächen 26
Hotelketten: Nur Motel One und B&B
Hotels haben einen eigenen Stand 28
Rhomberg Bau plant ein Hochhaus
aus Holz mit 20 Geschossen
Welcher Politiker ist auf der Messe? 34
In Zagreb eröffnet Projektentwickler
Redserve ein Mega-Shoppingcenter 36
Der Bremer Baudenkmal Report zeigt,
wie Denkmäler sich lohnen
Der große Personalabbau scheint vorbei, vereinzelt gibt es wieder Jobs 42
BGH gleicht das Mietrecht für Gewerbe und Wohnen immer mehr an
Green Buildings taugen derzeit nicht
für Fonds, wie eine Umfrage zeigt 48
Mobil in München mit Taxi,
S-Bahn, U-Bahn und Shuttle
Wo finde ich …? Ein Wegweiser
Die Region Stuttgart will einen Gewerbepark am Stuttgarter Flughafen
Die Hamburger Reeperbahn bekommt
ein Doppelhochhaus mit Hotel
Die Rreef investiert von London aus in
Häfen, Raststätten und Bahnhöfe
In Rostock entsteht ein neues Viertel
mit Wassergräben à la Venedig
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Kompetent in Immobilien
Hannover Leasing auf der EXPO REAL 2009
Top-Standorte in Deutschland, Europa, USA oder auch Asien - Hannover Leasing initiiert seit nahezu 30 Jahren erfolgreich Geschlossene Immobilienfonds im In- und Ausland. Mit 81 Fonds und einem Investitionsvolumen von über 6,3 Milliarden Euro gehören Immobilien zum Kerngeschäftsfeld von Hannover Leasing. Selbstverständlich betreuen wir seit Jahren auch institutionelle Investoren und legen vor diesem Hintergrund z. B.
Spezialfonds nach Investmentgesetz auf. Setzen Sie auf die Kompetenz von Hannover Leasing – Sie ﬁnden
uns als Konzernunternehmen der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale am Stand 432 in Halle C1.
Frühstück mit einem Glas Henkell
trocken, Landeshauptstadt Wiesbaden
B2.240 Empfang der Freien Hansestadt Bremen mit musikalischer Untermalung der Hafenschlager-Gruppe „Ariolas“,
Festliches Treffen mit polnischen Köstlichkeiten und
Wein, Warmia & Mazury
B2.340 Standempfang, ECE
Eröffnung des Gewerbeimmobilienportals Bodensee von
Ministerpräsident Günther H.
Oettinger. Genießen Sie dazu
der Bodenseeregion.
Weinseminar mit der
Ahr-Gebietsweinkönigin.
verschiedener Rebsorten aus allen
Anbaugebieten in
Rheinland-Pfalz, Investitions- und Strukturbank
Red, Hot & Blue, genießen Sie
nach dem ersten Messetag bei
Jazz- und Swingmusik kühle
Drinks und Snacks, Bilfinger
B2.430 Happy Hour auf
dem HamburgStand mit Caipirinha und Live-Musik,
B2.041
Sektempfang für Kunden
und Interessenten, IPD Investment
Regensburg für die Studierenden und Ehemaligen mit
Imbiss und Getränken, Irebs
Alle Jahre wieder fragen wir in der
Montagsausgabe der Messezeitung:
Wo entsteht dieses Shoppingcenter?
Dieses Jahr stellt sich ein Projekt
der Essener mfi (B1.240) vor.
Mit dem gezeigten Entwurf bewerben sich die Essener in einer großen
nordrhein-westfälischen Stadt um den
Zuschlag nach einer europaweiten Ausschreibung. Auf einem rund 16.000 m2
großen Grundstück in absoluter Innenstadtlage will die mfi rund 32.900 m2
Mietfläche für Einzelhändler errichten.
Hinzu kommen weitere 4.250 m2 für
eine neue Stadtbibliothek sowie Gastronomie- und Dienstleistungsflächen.
Außerdem ist ein Parkhaus mit 930
Pkw-Stellplätzen geplant, das in das
Center integriert werden soll. Es wäre
das größte in der Stadt. Unter dem
Strich rechnen die Essener Entwickler
damit, dass ihr Projekt zwischen 160
Mio. und 165 Mio. Euro kosten wird.
Als Eröffnungstermin hat man das
Frühjahr 2013 ins Auge gefasst.
Die Geschichte des geplanten Centers in dieser Stadt ist schon sehr lang.
Bereits in den 1990er Jahren wollte die
frisch nach Deutschland gekommene
Multi Development (B2.311) an genau
dieser Stelle ein Einkaufszentrum errichten. Doch die damaligen Eigentümer einer benachbarten Passage stellten sich quer. Nach etlichen Monaten
Bereits seit vielen Jahren versuchen sich Entwickler in der gesuchten Stadt.
und schmerzhaft hohen Planungskosten verabschiedete sich Multi Development aus der Stadt.
Mittlerweile haben sich die damaligen Eigentümer jedoch von der Immobilie getrennt, und ihr derzeitiger Besitzer kann sich gut vorstellen, sein Objekt an die mfi zu verkaufen, sollte sie
Das wird sich frühestens in der ersten Ratssitzung im Jahr 2010 entscheiden. Vor wenigen Wochen endete die
Auch an den Standorten Berlin
und München ist nun der Studiengang Immobilienökonomie der
ADI Akademie der Immobilienwirtschaft (B1.222) von der Royal
Institution of Chartered Surveyors (A1.010) akkreditiert.
Jürgen Büllesbach wird erstmals
in seiner Funktion als Geschäftsführer der Bayerischen Bau und
Immobilien (A1.212) auf der Expo Real sein – und dort eine Lanze für Projektentwicklungen auch
in Krisenzeiten brechen.
Reif für eine Insel in Berlin
Den Schönen und wirklich Reichen
bietet der Liegenschaftsfonds Berlin
am Stand Berlin-Brandenburg
(B2.420) jetzt vier zusammen 48.000
m2 große Baugrundstücke für repräsentative Häuser direkt am Ufer des
Großen Wannsees an.
Bewerbungsfrist der europaweiten Ausschreibung. Von den ursprünglich fünf
Bewerbern gaben jedoch nur zwei ihre
Unterlagen bei der lokalen Wirtschaftsförderung ab, die den Wettbewerb koordiniert.
Neben der mfi ist demnach noch die
Hamburger ECE Projektmanagement
(B2.340) mit einem völlig anderen
Konzept im Rennen. Bei der mfi ist
man jedoch ziemlich siegesgewiss.
Herr Crofts, als Sie diesen Sommer die
Präsidentschaft der Berufsorganisation
RICS übernahmen, kündigten Sie an,
man werde sich im kommenden Jahr
wieder darauf konzentrieren, den Mitgliedern „Value for Money“ zu bieten.
Haben Sie ein paar Beispiele, was die
RICS-Mitglieder da erwartet?
Berichten zufolge werden RICS-Mitglieder außerhalb Englands im kommenden Jahr zwischen 6% und 25% höhere laufende Beiträge zahlen müssen,
während die Belastung für reguläre britische Mitglieder gleich bleibt. Warum
B2.330 Kochshow mit dem Doppelolympiasieger im Vielseitigkeitsreiten Hinrich
Standparty, Savills
Sundowner, Fingerfood
und Getränke am GBI-Stand
Im Gepäck hat der Liegenschaftsfonds als Vermarkter landeseigener
Grundstücke vier zwischen 10.000 und
13.000 m2 große Gelände mit bis zu
100 m langen Ufern. Der Bebauungsplan wird derzeit aufgestellt.
In Anlehnung an den baulichen
Charakter der Insel Schwanenwerder,
die seit Ende des 19. Jahrhunderts zu
einem der hochwertigsten Wohnstandorte Berlins ausgebaut wurde, kann auf
jedem Grundstück eine zweistöckige
repräsentative Villa, bestehend aus
Haupthaus und Nebengebäuden, mit
einer Geschossfläche von jeweils rund
800 bis 1.300 m2 errichtet werden.
Auf der Berliner Nobel-Insel Schwanenwerder stehen 48.000 m2 zum Verkauf.
Das Bieterverfahren beginnt Anfang
2010 und endet regulär nach zwei Monaten. Um möglichst viel Geld in die
Landeskasse zu holen, werden die Areale auf der 1882 vom Berliner Kommerzienrat Friedrich Wilhelm Wesel
angeblich für 27.000 Mark erworbenen
Insel an den Meistbietenden verkauft.
Der Liegenschaftsfonds möchte über
das Verfahren mindestens 2.000
EUR/m2 einnehmen.
In Großbritannien haben die steigenden Kosten der RICS-Organisation im
Allgemeinen und die Gesamt-Jahresbezüge von 406.000 GBP für den Chief
Executive Officer Louis Armstrong für
Unmut gesorgt. Denkt man bei der
RICS darüber nach, in diesen für normale RICS-Mitglieder recht harten Zeiten, diese Bezüge zu senken?
Max Crofts ist Präsident der Royal Institution of Chartered Surveyors (A1.010). Die
RICS hatte explizit ein Messe-Interview angeboten. Nach Bekanntwerden der Fragen
war aus „Zeitgründen“ die Beantwortung
nicht mehr möglich. Fünf Tage wären Zeit
0 5 . – 0 7 . 1 0. 2 0 0 9
Telefon: 0201 824-2613
Telefax: 0201 824-2389
Telefon: 0201 824-2282
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Stephan Gahm
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Immobilienentwicklung zur Verfügung.
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Russland und in der Schweiz. Besuchen
Sie uns an unserem Messestand oder bei
einem unserer vielen kommunalen Partner.
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Ferenc Daróczi
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020053 Bukarest
Telefon: +40 31 42308-11
Telefax: +40 31 42308-25
Standparty, Merkur-Spielothek
C2.240 Standparty der Region
Leipzig/Halle gemeinsam mit
dem Freistaat Thüringen und
Alumnitreffen der Berufsakademie Sachsen
BILDER: GATEWAY GARDENS
Gourmet-Tipp Neue Gateway-Gardens-Quartiere
astra(ine) Retailparty,
mit Frikadellen und Astra Bier,
C2.220 Altbierabend,
Das Frankfurter Gewerbegebiet Gateway Gardens wurde nun in vier Quartiere aufgeteilt. Eines davon ist das Quartier Cortes.
Die Vermarktung des Gewerbegebiets Gateway Gardens (C1.230) am
Frankfurter Flughafen konnte in diesem und im vergangenen Jahr einige
Fortschritte erzielen. Nun wurde das
insgesamt 35 ha große Areal in vier
Quartiere aufgeteilt, um verschiedene Nutzer anzusprechen.
B2.220 Messe Chill-out,
mit bayerischen Leckereien,
Standparty mit kühlen
Getränken und regionalen
Leckerbissen. Dazu Pop-,
Rock- und Soul-Musik der
Live-Band „maxxOut“,
Empfang, ISB
Das Quartier Alpha gibt es schon
länger. Nun hat Gateway Gardens drei
weitere Quartiere erhalten: Das Quartier Mondo soll ebenso wie das Quartier Alpha für Urbanität stehen, was
unter anderem durch die Ansiedlung
von Einzelhändlern und Gastronomen
neben den Büronutzern gewährleistet
werden soll. Dagegen will das Quartier
Verde mit seiner ruhigeren Lage am
Metropolparty FrankfurtRhein-Main, Cocktails und LiveMusik der „Oscar-CantonBand“, Stadt Frankfurt am
zentralen Park punkten. Das Quartier
Cortes wird dagegen voraussichtlich
ein reines Businessquartier. Dessen
Motto ist „Die Welt schaut auf sie.“ Die
Lage direkt an der Autobahn A 3 soll
dabei für eine werbewirksame Sichtbarkeit der Gebäude sorgen.
Als bisher letzte größere Ansiedlung
kann Gateway Gardens die im vergangenen Monat erfolgte Vertragsunterzeichnung mit der Hamburger LIP
(B2.430) vorweisen. Diese baut im
Quartier Cortes auf einem 4.300 m2
großen Grundstück für den technischen Gebäudeausrüster Imtech die
Frankfurter Hauptniederlassung. Das
siebengeschossige Bürogebäude verfügt
über 16.000 m2 Mietfläche und 224
Tiefgaragenplätze. Zudem wurde 2009
die Geschäftsstelle für das geplante
Wissenschaftszentrum House of Logistics and Mobility eröffnet und Richtfest für ein Park-Inn-Hotel gefeiert.
Teilhaber von Gateway Gardens sind
Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft (C1.221), Fraport
(C1.230), ING Real Estate (B2.310),
OFB (C1.432) und die Stadt Frankfurt
(C1.230). Groß-&-Partner-Geschäftsführer Jürgen Groß zeigt sich nach einer „erfolgreichen Weiterentwicklung
im Jahr 2009“ auch für die Zukunft optimistisch: „Für das kommende Jahr erwarten wir, dass das Interesse an Gateway Gardens weiter zunimmt, und
sind zuversichtlich, was die Vermarktung betrifft.“
Strabag Real Estate Party,
mit Musik von DJane Edyta,
leckerem Fingerfood und
frischen Getränken in der
Brasserie München,
Nivea-Immobilien neu gemanagt
Beiersdorf (Nivea, Labello) hat
sein Corporate-Real-Estate (CRE)Management neu aufgestellt. Die
neue Zielvorgabe: Noch 2009 die
beeinflussbaren Kosten um 10%
senken, bis 2011 um 20%. Ulrich
Kerber, Global Head Real Estate
Management bei Beiersdorf, diskutiert u.a. mit Joachim Ott von Bilfinger Berger Facility Services
(B1.214) über „Trends im CRE“
heute um 14:30 Uhr in Halle A2,
Raum A22.
Der Entwurf für den Signal Tower in La
Défense stammt von Jean Nouvel.
Das Pariser Geschäftsquartier La
Défense hofft auf frisches Kapital
internationaler Anleger. Raphael Penciolelli, Program Officer der Quartiersentwicklungsbehörde Epad
(C2.120), hat dabei besonders die
deutschen Anleger im Blick.
„Natürlich möchten wir auf der Messe alle möglichen Investoren ansprechen, besonders aber die Käufer aus
Deutschland“, räumt Penciolelli ein,
„denn die sind heute schon Schlüsselfiguren für das Geschehen in La Défense.“ Im Jahr 2008 seien hier nur
vier Transaktionen im Volumen von
jeweils über 100 Mio. Euro über die
Bühne gegangen, eine davon war der
Kauf des CB16 durch die Fondsgesellschaft Degi. „Wir möchten am Markt
jetzt auf weitere Kaufchancen aufmerksam machen.“
Zwar habe die Finanzkrise dem neuen Entwicklungsplan des Quartiers –
er umfasst 14 Projekte, darunter einige
spektakuläre Hochhäuser – nichts anhaben können. Allerdings sei der Epad
daran gelegen, „die Investorenbasis zu
verbreitern“ und vor allem das Wachstumssegment der gehobenen Hotellerie in dem Geschäftsviertel zu pro moten.
Nach Berechnung des Maklerhauses
Savills (A1.230) entfiel ein Fünftel des
französischen Gewerbeimmobilienumsatzes im ersten Halbjahr 2009 auf
deutsche Investoren. Im Vergleichzeitraum 2008 waren es 14%. Laut Epad
stellen in La Défense deutsche Käufer
nach Franzosen derzeit die zweitstärkste Investorengruppe. Fast jeder zweite
Euro, der in französische Gewerbeimmobilien fließt, wird aktuell von Ausländern ausgegeben. Zu Jahresbeginn
lag die Quote erst bei 34%.
Ein Knast, eine Burg
und eine Kaserne
Die Region Südwestfalen (B1.441)
hat den Zuschlag für die Regionale
2013 bekommen. Auf der Expo Real
zeigt man verschiedene Projekte, die
„die Seele streicheln“ sollen.
So soll aus der ehemaligen Adam-Kaserne in Soest ein KreAktiv Center werden, in dem nachhaltiges und experimentelles Leben getestet wird. Das Siegener Schloss, derzeit noch als Jugendknast genutzt, will man zur Mittelstandsakademie der Uni umbauen. Ein
Ringlokschuppen wird zum Kulturzentrum, und die 900 Jahre alte Burg Altena an der Lenne soll zu einem Touristenmagnet werden.
BILD: REDAKTIONSBÜRO HELLWEG
BILD: EPAD
B2.440 Standparty mit Verlosung von
attraktiven Preisen wie einem
hochwertigen Outfit der Marke TED für den Herrn und für
die Dame vom Designer Miro
Craemer. Des Weiteren erwartet Sie ein Kölsches Buffet.
Die Rockabilly-Band
„RaceCats“ sorgt für
Stimmung, Immobilienmanager
Weiteres Projekt: Ein unterirdischer Saal
für das Sauerlandmuseum.
Die erste iPhone Applikation für die Bau- und Immobilienbranche
Und was haben Sie davon? In 5 Sekunden alle Daten parat. Kein Laptop öffnen, nicht im Vorzimmer
nachfragen. Ein Klick und Sie sind drin. Ein Blick und Sie sind im Bilde.
Egal, wo Sie eilig nach aktuellen Infos fahnden – ob auf der Messe, am Flughafen, im Urlaub oder
auf der Baustelle: Sie haben alles dabei, was wichtig ist. Sie nehmen nur Ihr iPhone, starten die
kostenlose conject App, das war’s. Mit einem Klick ist das gewünschte Dokument geöffnet, zwei
Klicks später per Mail verschickt. Nachweisbar. Und just in time, eben konsequent conject.
Noch kein iPhone?!?
Gewinnen Sie ein iPhone bei conject Auf der EXPO REAL A1.330 (Vienna Region)
www.conject.com/iphone
Dieses Modell verrät’s: So sollen die
Dern’schen Höfe aussehen.
Ein Modell für das Wiesbadener Büro- und Handelsprojekt Dern’sche
Höfe hat das Architekturbüro Zaeske
+ Partner (C1.332) im Gepäck.
Investor ist Quantum Immobilien,
Hamburg (B2.430).
„Es bleibt dabei: Ende nächsten Jahres wollen wir das Projekt fertigstellen“, bekräftigt Quantum-Geschäftsführer Frank Bohlander. Insgesamt
entstehen in dem Gebäudekomplex
des ehemaligen Wiesbadener Polizeipräsidiums zwischen Friedrichstraße,
Mauergasse und Marktstraße 9.500 m2
Büro- und 4.200 m2 Einzelhandelsfläche. Mit der Vermarktung ist Steinbauer Immobilien, Wiesbaden (C1.332),
betraut. Im Vorfeld hatte es viele Diskussionen mit Nachbarn und Stadtpolitik gegeben, was die Ausmaße des
Projekts angeht. Zudem musste die
Planung auf Wunsch der Wasserbehörde geändert werden. Inzwischen ist
laut Bohlander etwas Ruhe eingekehrt.
Mietverträge könne er aber noch keine
auf der Messe präsentieren.
Am Freitagabend wurde unterschrieben. Wisag (B1.324) übernimmt die
Industrieservice-Gesellschaft von
ThyssenKrupp. Die Frankfurter gehören künftig zu den Umsatzmilliardären der FM-Branche.
Die ehemalige Gebäudereinigungsgröße Wisag geht konsequent ihren
Weg. Technik-Know-how und Industrie
lauten die Zielmarken, die mit Ausdauer angesteuert werden. Und wieder haben sich die Frankfurter auf diesem
Weg bei ThyssenKrupp bedient. Mit der
Übernahme der damaligen ThyssenKrupp-Tochter HiServ begann 2004
mit einem großen Schritt der Aufstieg
in die Technik-Oberklasse der FMBranche. Der Zukauf der ehemaligen
ABB-Tochter GTE unterstrich gut zwei
Jahre später die Ambitionen.
Und nun setzt die Führungsmannschaft um Michael Wisser noch einen
drauf: Gut 300 Mio. Euro Umsatz und
äußerst respektable Kundenadressen
dürften mit dem Deal eingekauft worden sein. Dazu kommen die rund
12.000 Mitarbeiter der ThyssenKrupp
Industrieservice GmbH. Wisag wird
zum Umsatzmilliardär. In der FM-
BAK sagt ja zur EnEV 2009
(A2.133) moniert aber: Schon die
EnEV 2007 hat gezeigt, dass die
Nachweismethode (DIN V 18599)
nicht ausgereift ist und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen
evaluiert werden muss.
Dern’sche Höfe
Wiesbaden im Plan
Wisag-Chef Michael Wisser, seit Jahresbeginn im Amt, landet seinen ersten Coup.
Branche gab es davon bislang nur zwei
– Dussmann und Bilfinger Berger Facility Services (B1.214).
Das ThyssenKrupp-Ziel, den Konzern
radikal neu zu ordnen und sich von
Geschäftsfeldern zu trennen, spielten
Wisag in die Hände und drückten den
Preis. Und zweifellos hat die Arbeit-
Der Hamburer GebäudetechnikRiese Imtech (B1.230) kommt
mit seinem neuen ContractingChef, Oliver Königseder, an die
Isar. Vorgänger Peter Eilers war
kürzlich in die Imtech-Geschäftsleitung berufen worden.
nehmervertretung bei der Wahl des
neuen Eigentümers ihren Einfluss geltend gemacht. Wisag gilt eher als Good
Fellow denn als Bad Guy.
Der Deal ist perfekt. Heute steht die
Presse auf der Matte, doch schon morgen steht die Neuorganisation des eigenen Industriegeschäfts ins Haus. (ae)
Zum Testen ihrer Immoscorecard
lädt die Südhausbau (C1.212)
ein. Mit einem „Quick Check“ erhalte man anhand weniger Eckdaten einen Überblick darüber, ob
die Immobilie etwas taugt, versprechen die Münchner.
Wer zieht mit seinen Büroflächen
warum um und wohin? Dieser Frage
hat der Lehrstuhl für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der TU München (A1.320) eine
ausführliche Studie gewidmet. Morgen präsentiert er das Ergebnis von
11:00 Uhr bis 11:20 Uhr am eigenen
Gespräch und Autogrammstunde
mit Paul Breitner, ehemaliger
Fußball-Nationalspieler und
Weltmeister 1974, 14:00, B1.422
Wer in diesem Jahr noch einmal
richtig Fahrt aufnehmen will, sollte am Stand der Region Südwestfalen (B1.441) vorbeischauen. Die
verlost am Mittwoch um 11 Uhr
drei Bobfahrten auf der Bobbahn
Warum ziehen Unternehmen innerhalb der Stadt München um? Sind sie
unzufrieden mit dem bisherigen Standort? Wollen sie lieber in einer Gegend
beheimatet sein, in der ähnliche Branchen vertreten sind? Sind es Kostengründe oder brauchen die Firmen einfach mehr Platz?
Solche und ähnliche Fragen hat der
Lehrstuhl zum Anlass für eine Studie
genommen. Auf Basis einer von Colliers Schauer & Schöll (B2.320) gelieferten Datensammlung haben die Wissenschaftler rund 5.500 Fragebögen an
in München ansässige Unternehmen
verschickt. Das Ergebnis dieser Aktion
lässt auf eine Konjunkturbelebung hoffen. Denn konjunkturabhängiges Fir-
menwachstum ist für das Gros der analysierten Münchner Unternehmen der
Hauptgrund für eine Verlagerung bzw.
Erweiterung des Firmensitzes. Auch firmenstrategische Gründe spielen eine
große Rolle. Der konjunkturabhängige
Zwang zur Verkleinerung stellte hingegen nur für eine der befragten Gesellschaften die Ursache für den Umzug
Warum Büro-Mieter in München umziehen
Standort-/Objektunzufriedenheit
11,87% (26)
Umzugsgründe unbekannt 0,46% (1)
Firmenstrategische Gründe 20,55% (45)
Besseres PreisLeistungs-Verhältnis
19,18% (42)
Flächenerweiterung,
Flächenverkleinerung,
bedingt 6,39% (14)
konjunkturunabhängig 0,46% (1)
Flächenerweiterung, konjunkturell bedingt 37,44% (82)
© Immobilien Zeitung; Quelle: TU München
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ag, 06.1
Einige in der Wohnungsbranche tätige Unternehmen haben keinen
Stand gebucht, lassen aber ihre Mitarbeiter über die Messe schwärmen:
Bouwfonds gehört dazu und die
ASA-Gruppe, die fünf Besucherkarten
gezogen hat. Die Berliner Wohnungsgesellschaft GSW rückt gar mit
zehn Chefs und Mitarbeitern an. Wohin geht’s? Und warum kein Stand?
18 Termine für zwei Tage hat Dirk
Steinbach, Projektmanager beim Asset-Manager ASA, im Kalender stehen.
In etwa zu gleichen Teilen sind das Gespräche mit Wohnungsinvestoren,
Banken, die Steinbach zufolge bei einigen Unternehmen mit Beständen in
Schieflage das Heft in die Hand nehmen (sollten), und mit Wettbewerbern. „Sicher, oberstes Ziel hier ist die
Auftrags-Akquisition. Aber in diesem
Jahr wichtiger denn je ist auch das
Sehen und Gesehen-Werden“, sagt er
und ist sich sicher: Er wird etliche Messebesucher treffen, die jetzt andere
Adressen auf ihren Visitenkarten stehen haben.
Bouwfonds hat sechs Besucherkarten
gelöst. Auch hier geht es ums Suchen
und Finden – von Kapital und Wohnungen, sagt Michael Haupt, Geschäftsführer von Bouwfonds Deutschland. „Es werden ziemlich harte Arbeitstage, denn diesmal haben wir kei-
er-Borj
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Dr. Norb t für Wir tsch t Köln
BILD: MACHLEIDT + PARTNER
Stadt Köln & Partner
Halle B.2, Stand B2.440-541
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Bernd S t für Stadten adt Köln
Dezern d Bauen der
Tor zur Bahnstadt: Campus II
Der Heidelberger Campus II soll zur
Wissenschaftsadresse im neuen
Stadtteil Bahnstadt werden. Erstmals
zeigt ein Modell dazu die Planungen
(C1.130).
Auf dem 20 ha großen Gelände
Campus II sollen sich Unternehmen
und Forschungseinrichtungen aus den
Bereichen Bio- und Umwelttechnologie, Medizin und Life-Sciences niederlassen. Der Entwurf stammt vom Berliner Architekturbüro Machleidt + Partner. Der Campus II soll ein prägendes
Element des neuen Stadtteils Bahnstadt
werden und sich zwischen Wohn-, Gewerbe und Dienstleistungsbereichen
als lebendiges urbanes Zentrum positionieren. Das Stadtentwicklungsprojekt Bahnstadt umfasst insgesamt eine
Fläche von 116 ha und ist damit größer
als die Heidelberger Altstadt.
BILDER: BOUWFONDS, ASA-GRUPPE, GSW
Messeschwärmer ohne Stand
Ohne Stand-Station, von links: Michael
Haupt (Bouwfonds), Dirk Steinbach
(ASA) und Thomas Rücker (GSW).
nen Stand – wir werden viel herumlaufen.“ Warum kein Stand? Zum einen
aus Kostengründen, zum anderen weil
sich keine großen Geschäfte mit Wohnungen abzeichnen, sagt Haupt. „Derzeit sind viele Verkäufer Private, und
die sind nicht auf der Expo zu finden.“
Für die GSW sind zehn Mitarbeiter
und Führungskräfte unterwegs. Auch
hier gilt: Kein Wohnungshandel, kein
Anlass, mit einem Stand präsent zu
sein und für Rückzugsmöglichkeiten
zu sorgen. Wie die ASA-Gruppe sieht
man sich nicht am Berlin-Brandenburg-Stand (B2.420): „Zu voll – man
hat keine Ruhe“, erklärt GSW-Sprecher
Thomas Rücker. Die GSWler schwärmen lieber aus, um Neuigkeiten zu
streuen, zum Beispiel diese: Die Tochter BGW wird neben der Verwaltung
künftig auch Asset Management anbieten; die Facilita, die bislang nur mit
dem Facility-Management der GSW betraut war, will ab nächstem Jahr auch
Dienste für Dritte übernehmen.
Die Bewertungsgesellschaft BIIS
AG (A1.430) hat einen Rahmenvertrag mit der österreichischen
Raiffeisen Kapitalanlagegesellschaft geschlossen. Damit werden
die BIIS-Sachverständigen zukünftig erstmals Objekte eines ausländischen offenen Immobilienfonds
Unter dem Titel „Transparency
International“ lädt Anteon heute
um 16:30 Uhr am DüsseldorfStand (B1.210) zu einer Diskussion über den Investment-Markt
ein. Bei Anteon wusste keiner, dass
Transparency International eine
Organisation ist, die weltweit gegen Korruption kämpft.
Aurelis Real Estate (B2.430) stellt
auf dem Hamburger Stand (B2.430)
unter anderem das Projekt HafenCampus vor. Seit über zehn Jahren
wird für das 70.000 m2 große Areal
des früheren Güterbahnhofs am Harburger Binnenhafen nach
Am Östlichen Bahnhofskanal wird
seit Ende der 1990er Jahren das Konzept HafenCampus verfolgt. Aurelis
bietet am Schellerdamm 70.000 m2 des
früheren Güterbahnhofs an sowie weitere 19.000 m2 an der Hannoverschen
Der B-Plan weist für das Areal am
Schellerdamm eine Nutzung für Büro-,
Gewerbe- und Wohnzwecke aus, während an der Hannoverschen Straße Industrienutzungen zugelassen sind. Insgesamt können 98.000 m2 BGF entste-
Grüne Idylle auf dem früheren Güterbahnhof – hinten das NYH-Areal.
hen, die sich nach dem aktuellen Konzept auf 65.000 m2 Büro- und 33.000
m2 Gewerbefläche verteilen sollen.
In direkter Nachbarschaft liegen das
erfolgreiche Channel Harburg, das IBAProjekt Schlossinsel Harburg und das
frühere Areal der New York Hamburger
Gummi-Waaren Compagnie (NYH),
die zur Eco-City werden soll.
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und Logistikzentrum
Größe: 169.300 m²
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Tuchlau Wien
Typ: Büro l und Wohnung
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+ Parkfläche in
Typ: Bürokomplex
Größe: 92.000 m
Mandated Joint
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auf de en Sie uns
Nächste Woche ist Grundsteinlegung
für das Motel One Berlin-Spittelmarkt.
Hauptsächlich im Billigsegment ist
der Hotelentwickler GBI (C2.012)
derzeit unterwegs. Um nicht zu
monostrukturell aufgestellt zu sein,
sucht das Unternehmen jetzt Alternativen außerhalb des Hotelsegments.
Über Arbeitsmangel kann sich GBIVorstand Reiner Nittka nicht beklagen.
Projekte für 124 Mio. Euro sind im Bau,
weitere für 80 Mio. Euro sind gebunden
– allerdings handelt es sich fast ausschließlich um die Budgethotels und
Boardinghäuser. Um ein zweites Standbein aufzubauen, setzt Nittka neben Seniorenimmobilien vor allem auf Studentenwohnheime. Hier ist in Hamburg ein Projekt für eine zur GBI-Mutter
gehörende gemeinnützige Stiftung in
Planung. „Wir prüfen derzeit, ob man
solche Produkte auch verkaufen kann“,
sagt Nittka und verweist auf einen regen
Markt in Großbritannien.
Mit einem Mausklick herausfinden,
ob das Dach des eigenen Hauses für
eine Fotovoltaik- oder SolarthermieNutzung geeignet ist, macht der Berliner Solaratlas möglich, der von der
Marketinggesellschaft Berlin Partner
morgen um 10:30 Uhr am Stand
Berlin-Brandenburg (B2.420) vorgestellt wird.
Welches Dach ist geeignet? Wie viel
Strom lässt sich produzieren? Wie
hoch ist die Investition? Berliner Gebäudeeigentümern zeigt der ins Berliner 3D-Stadtmodell integrierte Solaratlas gebäudescharf und dreidimensional, auf welchen Dächern der Stadt
Verdienstmöglichkeiten schlummern.
Der Solaratlas visualisiert das Solarpotenzial, die mögliche Stromerzeugung,
die CO2-Einsparung und die Investitionskosten. Technische Grundlage ist
das vor zwei Jahren online gegangene
3D-Stadt-Modell Berlins (www.3dstadtmodell-berlin.de). „Für Solarenergie geeignete Dächer sind rot markiert“, erklärt der Geschäftsführer von
Berlin Partner, René Gurka.
Im ersten Schritt sind die Angaben
zu zwei Pilotgebieten mit zusammen
19 km2 ins Netz gestellt – ein innerstädtisches, dicht besiedeltes Areal und
eine locker bebaute Wohnsiedlung. In
einer zweiten Phase wird bis zum
Frühjahr 2010 ganz Berlin mit 500.000
GBI setzt auf Studis
Auf dem Dach des Hotel Adlon ließen sich 138,84 MWh Strom per anno erzeugen.
Dächern dargestellt. Das genaue Hinsehen lohnt, zeigt ein Blick auf die Preise. Experten zufolge sind Fotovoltaikanlagen deutlich billiger geworden und
derzeit bereits ab 3.000 Euro pro Kilowatt (inklusive Montage und Netzanschluss) zu haben.
Den Investitionen steht nach dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Einspeisevergütung von 0,43 Euro
pro Kilowattstunde gegenüber, staatlich garantiert über 20 Jahre. So lässt
sich nach Angaben des Bundesver-
bands Solarwirtschaft eine jährliche
Betreiberrendite von 6% und mehr erwirtschaften.
Eine 5 m2 große solarthermische Anlage für den Warmwasserverbrauch eines vierköpfigen Haushalts kostet etwa
4.000 bis 6.000 Euro. Und: Hauseigentümer, die nicht selbst investieren
wollen, können mit Hilfe des Solaratlas ausloten, ob es sich lohnt, die
brachliegenden Dächer ihrer Immobilien an Solarenergie-Investoren zu
Ia-Lagen: Osten holt auf
Die Mieten für Ladenlokale in IaLagen stagnieren. Im Fünf-JahresVergleich schneiden die ostdeutschen Städte deutlich besser ab als
Nach zum Teil satten Steigerungsraten in den vergangenen Jahren (plus
17% zwischen 2004 und 2009) haben
die Einzelhandelsmieten in den vergangenen zwölf Monaten nicht mehr
zugelegt. Im Gegenteil. Die Durchschnittsmiete in den Ia-Lagen fiel
gegenüber der Jahresmitte 2008 leicht
um 0,2%. Das geht aus dem heute veröffentlichten Marktbericht 2009/2010
des Düsseldorfer Maklers Comfort
(B1.244) hervor. Comfort beobachtet
darin die Entwicklung der Einzelhandelsmieten in 60 wichtigen deutschen
Steigerung der Ladenmieten in
Ia-Lagen zwischen 2004 und 2009
© Immobilien Zeitung; Quelle: Comfort
Stabil bis leicht steigend waren die
Mieten in den süddeutschen und in
den meisten ostdeutschen Städten.
Nördlich der Mainlinie und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gingen
die Preise eher zurück. Bemerkenswert:
Versteht man unter Westdeutschland
nur Nordrhein-Westfalen, Hessen,
Rheinland-Pfalz und Saarland, liegt die
Durchschnittsmiete in den neuen
Bundesländern (65,95 Euro/m2) mittlerweile höher als in den westdeutschen Kommunen (62,13 Euro/m 2).
„Das liegt an der großen Zahl von
nordrhein-westfälischen Städten mit
Niedrigstmietniveau“, erklärt Manfred
Schalk, Geschäftsführer von Comfort
München. Außerdem werden im Osten
deutlich weniger Städte erfasst.
Die Mietentwicklung in den Ia-Lagen
der ostdeutschen Städten zeigt deren
Aufholprozess. Sie legten zwischen
2004 und 2009 im Schnitt um 26,8%
zu. Dagegen wurden Ladenlokale in
den genannten vier westlichen Bundesländern nur um 9,4% teurer. In Bayern
und Baden-Württemberg legten die
Mieten im selben Zeitraum um 27,7%
zu. Die Stadt mit den höchsten Ladenmieten war gemessen an Neuabschlüssen 2009 bisher München (310 Euro/m2), gefolgt von Berlin (260), Köln
(250), Hamburg (245), Stuttgart (240)
und Frankfurt am Main (230).
Sodexo kommt
Zur Expo Real 2008 war die Übernahme perfekt; nun zeigt die Mutter
Sodexo (A1.243), was sie an ihren
Töchtern Zehnacker und GA-tec hat.
„Wir zeigen, was wir können“ – unter diesem Motto präsentiert sich der
Hochheimer Cateringriese und Multidienstleister in München. Schließlich
rangiert man mittlerweile unter den
Top Ten der FM-Branche.
Am ersten Messetag stehen drei Vorträge auf dem Programm: Sodexo-Chef
Horst de Haan moniert um 11:00 Uhr
Defizite der klassischen Wertermittlung
und verweist auf Wertsteigerungspotenziale durch Facility-Management, während GA-Tec-Geschäftsführer Berhard
Dürheimer ab 13:00 Uhr Trends auf
der Spur ist und dem Wettbewerb sowie Kundenerwartungen auf den Zahn
fühlt. Thomas Kott, Geschäftsführer
der Zehnacker-Beteiligung DGIM,
kümmert sich schließlich um 15:00
Uhr ums Property-Management. (ae)
Die Möglichmacher im Film
Die FM-Brancheninitiative „Die
Möglichmacher“ gibt’s nun auch
als Film, zu sehen z.B. bei Strabag
(C1.120) und Wisag (B1.324). (ae)
Herr Beyerle, Sie diskutieren mit Wohnungswirtschaftlern, GdW-Präsident
Lutz Freitag und BFW-Präsident Walter
Rasch, über ein Immobilien-Konjunkturpaket? Braucht es eines?
Nein – warum? Gleichwohl ist unter dem
Stichwort Finanzierbarkeit über Folgendes
nachzudenken: einen zeitlich befristeten
Anreiz für energetische Sanierungen, der
auch Abschreibungen beinhalten kann,
und Instrumente zum Zügeln der in Ballungsgebieten zu erwartenden Bodenpreisexplosion. Letzteres auch, um den
sozialen Wohnungsbau in Gang zu bringen. Grundsätzlich gilt: Objekt- und Regionalförderung statt Gießkanne.
Mit Schwarz-Gelb kommt ...
... hoffentlich die massive
Entrümpelung des Baugesetzbuchs und eine
die Eigentümer stärkende Mietrechtsreform.
... ein Profi von außen, kein Berufspolitiker. Miss
oder Mister
Thomas Beyerle ist Leiter Research bei der
Degi (A1.234). Die Diskussion zum Immobilien-Konjunkturpaket
Dienstag, 11:30 Uhr, statt (A1.440).
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Interdisziplinäres Wissen für
lebenszyklusorientiertes
quali¿ziert
Architektur, Stadt- und Reginonalentwicklung
Projektentwicklung / Immobilienbewertung
Immobilienmarketing und Kommunikation
Nachhaltige Gebäude- und
Studienstart 12.04.2010
... denn auf die Inhalte kommt es an
Die Jost Hurler Beteiligungs- und
Verwaltungsgesellschaft (A1.320)
entwickelt das Gelände zwischen
Leopoldstraße und Berliner Straße
in München neu. In einer Diskussionsrunde am morgigen Dienstag
um 14:00 Uhr stellen die Projektbeteiligten das Vorhaben vor.
Die Stadt München (A1.320) vertritt
Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth
Merk. Andreas Garkisch vom Architekturbüro 03 München erklärt die
Entwurfsvorstellungen der Planer. Prof.
Christoph Achammer, Vorstandsvorsitzender ATP Architekten und Ingenieure, beleuchtet den ökologischen und
energetischen Hintergrund des Bauvorhabens. Lars Johannsen, Geschäftsführender Gesellschafter des mit dem Vorhaben betrauten Projektentwicklers
Münchner Grund (A1.320) präsentiert
die Vorstellungen des Bauherrn.
Das Baugelände besteht aus 42.000
m2 Gesamtfläche und ist entlang der
Leopoldstraße mehr als 500 m lang.
Das Architekturbüro 03 München gewann 2007 den städtebaulichen Wettbewerb für die Gestaltung des bis dato
vom Großmarkt Metro und einem Holiday Inn genutzten Areals. Der Ent-
Ein Hotelturm markiert künftig die Grenze von Schwabing.
wurf der Planer verbindet alle Facetten
des Lebens in der Großstadt: Wohnen,
Arbeiten, Einkaufen, Kultur und Entspannung.
Die Erdgeschosse der einzelnen Gebäude werden einen stark öffentlichen
Charakter haben und etwa Läden oder
Restaurants beheimaten. Die unteren
Das auf „innovative Lösungen mit
Energie“ spezialisierte Trossinger
Beratungsunternehmen KRE 2
(B2.242) ist erstmals auf der Expo Real vertreten. Die Energiegewinnung aus Abwasser steht dabei im Vordergrund.
Rolf-Jürgen Merz, seit Juli Sprecher der Geschäftsführung von
YIT Germany (B1.444), ehemals
Stangl, ist nicht zum ersten Mal
auf der Messe. Er war schon als
Topmann von Johnson Controls
und Imtech in München.
Stockwerke sind für Büros vorgesehen,
während die oberen Geschosse überwiegend dem Wohnen vorbehalten
sein sollen. Grünflächen und ein Spielplatz bieten Gelegenheit zum Entspannen. Die im Bau befindliche Straßenbahnlinie 23 wird das neue Stadtquartier an die Innenstadt anbinden. (cry)
2014 in der Schwarzmeerregion
Sotschi soll insgesamt rund 24
Mrd. Euro kosten. Nähere Auskünfte erteilt das zuständige Ministerium (A2.422).
Nur der Eigenheimbedarf steigt
Einer empirica-Studie zufolge werden bis zum Jahr 2040 fast drei
Millionen neue Einfamilienhäuser
benötigt. Bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien stagniert die Nachfrage dagegen; dramatische Leerstände sind aber nicht zu erwarten.
Im Auftrag der BayernLB (A1.312)
haben die Berliner Marktforscher in einer Langzeitprognose die Teilsegmente
des deutschen Immobilienmarkts unter die Lupe genommen. Die angenommene hohe Nachfrage nach Einfamilienhäusern bildet dabei eine Ausnahme. Insgesamt sind die Immobilienmärkte gesättigt, lautet das Fazit.
Trotz schwindender Nachfrage werden künftig neue Büros gebaut, und
zwar dort, wo der vorhandene Bürobestand nicht mehr den Anforderungen
der Nachfrager entspricht. Von Leerständen bedroht sind daher Standorte mit
funktionalen und städtebaulichen Defiziten aus den 1960er und 70er Jahren.
Auch bei Einzelhandelsimmobilien
kommt es zu einem Verdrängungswettbewerb: Gewinner sind die dezentralen
BILD: FOTOLIA.DE/PHOTOCREO
Schwabinger Tor wird diskutiert
Für viele Familien steht das eigene Häuschen ganz oben auf der Wunschliste.
verkehrsgünstigen Lagen. Die Ia-Lagen
können sich dank steigendem Filialisierungsgrad halten; die B-Lagen verlieren.
Insgesamt wird der objektübergreifende Nachfragerückgang aber selbst in
schwächeren Regionen moderat ausfallen, mit Ausnahme von einigen ländlich
geprägten Standorten in Ostdeutschland. „Es ist also vielmehr mit einer
Stagnation der Nachfrage als mit einer
dramatischen Zunahme der Leerstände
zu rechnen“, sagt Ernst Holland, Bereichsleiter Immobilien BayernLB. (nik)
stellen die BayernLB und empirica heute
um 15:30 Uhr in der Media Lounge,
Halle A1, vor.
Die Konzern- und Messestadt Essen ist eine der größten Städte Deutschlands.
9 der 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen haben hier ihren Hauptsitz.
Universitätsviertel Essen mbH
• RAG Montan Immobilien GmbH
• EUROPA-CENTER AG
• EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
• ThyssenKrupp Real Estate GmbH
• VALOVIS BANK AG
• Heinemann & Partner, Rechtsanwälte
www.valovisbank.com
Niederlassung Rhein Ruhr
• WOLFF GRUPPE Holding GmbH/
• Kölbl Kruse GmbH
• Prof. Kuhne, Prof. Kattenbusch & Partner
www.kkp-ingenieure.de
• Lehmkühler Immobilien GmbH
• Nattler Architekten
Lindenallee 55, D-45127 Essen
+49 201 82024-92
EXPO REAL • Stand B1.330/530
Die große Anzahl der Bau- und Immobilienservice-Unternehmen begründet Essens
Ruf als einen der bedeutendsten Standorte der Immobilienwirtschaft.
Natürlich – frisch – kreativ: So lautet
das Credo des Teams im Werneckhof.
Es überrascht seine Gäste mit Köstlichkeiten wie gebackenem Ziegenfrischkäse mit Thymian-Honigsauce,
Wachteln mit sommerlichem Gemüse
oder halbgebackenem Schokoladenkuchen mit Limonen-Joghurt Eis.
Grund genug für die Juroren des
jüngsten Wettbewerbs für den
Gastronomiepreis Oberbayern, den
Köchen den ersten Preis in der Kategorie edle Küche zu verleihen.
Schwabing, Werneckstr. 11, Tel. 08938879568; Mo-Sa 18:00 bis 23:00
Das Publikum im Münchner Stadtteil
Bogenhausen gilt als finanzstark und
überaus kritisch. Wer in dieser Umgebung bestehen will, muss einfach gut
sein. Das Restaurant Huber ist es.
Bogenhausen, Newtonstr. 13, Tel. 089985152; Di-Fr 11:30 bis 14:30 Uhr
und 18:30 bis 24:00 Uhr, Sa 18:30
bis 1:00 Uhr.
Raus aus der Expo Real, rein ins Essvergnügen. Das Restaurant Prinzregent macht dies auf kürzestem Weg
Riem, Riemer Str. 350, Tel.
089/94539-0, tgl. 11:30 bis 14:30
Uhr und 17:30 bis 24:00 Uhr.
Röcklplatz – Das Ausbildungsrestaurant heißt dieses ungewöhnliche
Lokal. Wer hier einkehrt, unterstützt
die Ausbildung von Jugendlichen aus
schwierigen sozialen Verhältnissen in
gastronomischen Berufen – und wird
dafür reichlich belohnt: Zum einen
verwöhnt ihn extrem eifriges Servicepersonal, das vielleicht noch fehlendes Wissen durch umso größeren
Fleiß spielend wettmacht. Zum anderen erwartet ihn ein Reigen an köstlichen Gerichten, die besser schmecken als in so manchem Edellokal. Es
lohnt sich einfach doch, die eigene
soziale Ader zu entdecken.
Isarvorstadt, Isartalstr. 26, Tel. 08945217129; Mo-Sa 18:00-1:00 Uhr.
Im Georgenhof treffen Tradition auf
Moderne, bayerisch-deftige Spezialitäten auf leichte mediterrane Küche
und urbanes Leben auf urbayerische
Gemütlichkeit. Na, wenn das keinen
schönen Abend verheißt.
Schwabing, Friedrichstraße 1, Tel. 08934077691; tgl. 8:00 bis 1:00 Uhr.
Das Porta Capuana sieht dank roter
Lederstühle und Fototapete vom
Piazza del Plebiscito nicht nur aus
wie ein gehobenes neapolitanisches
Restaurant. Es schmeckt auch so.
Lehel, Thierschstr. 14, Tel. 08963893041; Mo-Sa 12:00 bis 14:30
Uhr und 18:00 bis 24:00 Uhr.
Küchenchef Bernd Arnold liebt es,
Fisch, Fleisch und Beilagen wild
durcheinander zu kombinieren. Das
Ergebnis nennt sich zum Beispiel Pulpopestopoppente mit Topinamburbanane oder Rinderfiletpapagei auf
Süßkartoffelpomelo und Gnocci. Klar,
solche Namen sind kaum zu entziffern, doch was auf den Teller kommt,
ist den Ausflug ins Risiko allemal
Maxvorstadt, Augustenstr. 7, Tel. 08955077793; Di-Sa 18:00 bis 24:00
Das Konzept des Broeding ist seit
nun fast 20 Jahren gleich geblieben.
Es gibt ein festes Menü und nur
österreichische Weine. Trotzdem ist
es auch nach so langer Zeit immer
noch ein kulinarisches Erlebnis, diesen Weg einen Abend lang selbst zu
Neuhausen, Schulstr. 9, Tel. 089164238; Di-Sa 19:00 bis 1:00 Uhr.
Frisch renoviert und mit einem neuen Wirt beweist der Löwenbräukeller tagtäglich, wie gut bayerische Küche schmecken kann. Für das Flair sorgen
geschichtsträchtige Räume, für das Ambiente Wiesenwirt Christian Schottenhamel und für den guten Geschmack der engagierte Küchenchef Josef Fleischmann. Alles in allem kaum zu toppen.
Maxvorstadt, Nymphenburger Str. 2, Tel. 089-526021; tgl. 10:00 bis 24:00 Uhr.
Wer unter bayerischer Küche mehr
versteht als nur Schweinebraten und
Kalbshaxe, der ist hier an der richtigen Stelle. Beim Sedlmayr gibt es
vieles, das es sonst nirgends mehr
gibt. Die Speisekarte reicht von
gebackenen Kalbsbackerln über
ebenfalls gebackene Kälberfüße bis
hin zur gesottenen Kalbsbriesmilzwurst mit Meerrettich und Kartoffelsalat, und alles schmeckt so, als ob
es direkt aus Omas Küche käme.
Zentrum, Westenriederstr. 14, Tel. 089226219; Mo-Fr. 9:00 bis 23:00 Uhr,
Sa 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Die Auswahl: reduziert und täglich
frisch. Das Versprechen: Nur
ursprüngliche, ehrliche und frische
Produkte aus der Regionalküche Italiens kommen auf den Tisch.
Gärtnerplatz, Gärtnerplatz 1, Tel. 0892021649; Tgl. 9:30 bis 1:00 Uhr.
Almochsenfilet mit Kräuterkruste auf
Butterlauch, Burgunderjus und Rosmarinkartoffeln? Oder der ausgelösten, knusprig gebratenen Landente
mit Apfelblaukraut, Kartoffelknödel
und Maroni? Beides gibt es im Nymphenburger Hof, und beides ist gut.
Maxvorstadt, Nymphenburger Str. 24,
Tel. 089-1233830; Mo-Fr 12:00 bis
15:00 Uhr und 18:00-1:00 Uhr, Sa
18:00-1:00 Uhr.
Jeden Samstag wird es beim Pauls
eng. Denn an diesem Tag gibt es
halbe Meter lange Portionen mit
Spareribs. Doch auch an den anderen Wochentagen lohnt sich der
Besuch der jungen bayerischen Wirtschaft, die Klassiker gekonnt mit neuen Ideen mischt. Das Repertoire
reicht vom Schweinebraten bis zum
marinierten Rindfleisch. Na dann:
Maxvorstadt, Augustenstraße 53, Tel.
089-57954434; Mo-Fr 11:00 bis
24:00 Uhr, Sa 17:00 bis 1:00 Uhr.
Leckere italienische Hausmannskost,
frisch serviert, dazu ein hervorragendes Weinangebot und nettes Publikum: Das alles ist das Mugolone.
Neuhausen, Mailingerstr. 12, Tel. 08912739836; Mo-Sa 12:00 bis 14:30
Stand 214/220
Wir stemmen auch große Vorhaben.
Dienstleistung ist unsere Berufung. Europaweit und nah –
wir stehen für innovative FM-Systemdienstleistungen.
Kommen Sie auf unseren Stand und führen ein Gespräch mit unseren Spezialisten.
Über die neuesten Entwicklungen und Trends im Facility Management und gerne
über die Themen, die Sie persönlich bewegen.
P.S.: Falls ein Standbesuch nicht möglich ist, können Sie sich auch im Internet über
unsere Leistungen als FM-Systemdienstleister informieren: www.hsgzander.com
Das Geheimnis eines perfekten Essens
ist: dass es aus sich kein Geheimnis
macht. Ein Fisch sollte rein und klar
nach Fisch schmecken und an das
Gewässer erinnern, aus dem er
kommt. Gemüse sollte nach reifem
Gemüse duften und Fleisch von
einem natürlichen Leben erzählen
und ein Steinpilz nach dem Waldboden schmecken, auf dem er gewachsen ist. Der Blaue Bock hält das Versprechen, das er seinen Gästen gibt,
Zentrum, Sebastianplatz 9, Tel. 08945222333; tgl. 12:00 bis 14:30 Uhr
und 18:30 bis 24:00 Uhr.
Manche Freuden sind einfach ein
wenig exquisiter als andere. Ein ausgedehnter Besuch in Münchens
gekröntem Nobelrestaurant Tantris
Schwabing, Johann-Fichte-Str. 7, Tel.
089-3619590; Di-Sa 12:00 Uhr bis
15:00 Uhr und 18:30 bis 1:00 Uhr.
Eine Auswahl aus 100 exquisiten Weinen, köstliche Speisen aus aller Welt
und eine Umgebung, in der Essen
Spaß macht. So sieht eine gelungene
Liaison aus.
Schwabing, Bauerstr. 2, Tel. 08927312288; Mo-Sa 12:00 bis 1:00 Uhr.
Klein aber fein: Im Schweiger2 darf
man diese Aussage ruhig wörtlich
nehmen. Eine Speisekarte gibt es
allerdings nicht. Stattdessen spielt
der Chef selbst Speisekarte und stellt
das Menü im Gespräch persönlich
zusammen. Wem es so sehr mundet,
dass er die Köstlichkeiten gerne
nachkochen möchte, dem gibt der
Maestro Tipps – und versorgt den
Kochfan auf Wunsch sogar noch mit
etwaigen nicht vorhandenen Spezialgewürzen oder Ölen.
Au, Lilienstr. 6, Tel. 089-44429082;
Mo-Fr 17:00 bis 1:00 Uhr, Sa/So auf
GUTES AUS DER FERNE
Raffinierte Küche für Weltenbürger,
dafür ist das Prinz Myshkin in der
Münchner City seit Jahrzehnten
bekannt. Wie wäre es einmal mit Ko
Samui oder Nomiraki? Es lohnt sich.
Zentrum, Hackenstr. 2, Tel. 089265596; tgl. 11:00 bis 0:30 Uhr.
Uhr und ab 18:00 Uhr bis open end.
Bengalisch klingt zwar wie indisch,
schmeckt aber trotzdem anders –
und ist auf jeden Fall eine Bereicherung auf der persönlichen Speisekarte.
Maxvorstadt, Theresienstr. 138, Tel.
089-57957561; tgl. 11:30 bis 14:30
Uhr und 17:30 bis 23:00 Uhr.
Dicke rote Samtvorhänge, Fotos, in
denen das Pariser Flair lebendig wird,
ein gut gefülltes Weinregal, nette,
schlichte Holztischchen ... Fehlt da
noch etwas? Ach ja, das wichtigste:
eine Küche, die es sonst nur in französischen Träumen gibt.
Haidhausen, Rablstr. 37, Tel. 08962232119; Di-So ab 18:00 Uhr.
steif und fest, an der Fischsuppe könne man erkennen, ob ein französisches Restaurant gut ist oder eben
nicht. Dieses hier ist es zweifellos.
Zentrum, Stollbergstr. 2, Tel. 08924243450; Mo-Fr 11:30 bis 14:30
Uhr und 17:30 bis 1:00 Uhr; Sa.
18:00 bis 1:00 Uhr.
Es muss ja nicht immer Schnitzel mit Pommes sein, vor allem dann, wenn
vegetarische Küche so himmlisch schmeckt wie im Vegelangelo. In exklusivem
Ambiente serviert die Chefin des Hauses Köstlichkeiten, die einen vergessen
lassen, dass man Fleisch überhaupt essen kann.
Lehel, Thomas-Wimmer-Ring 16, Tel. 089/28806836, Mo ab 18 Uhr mit open
end, Di-Sa 12:00 bis 14:00 Uhr.
Wem Vegetarisch noch zu viel Tier
beinhaltet, der fühlt sich im Zay im
siebten Himmel. Zay, das heißt vegane Küche, frisch, punktgenau zubereitet und meist mit asiatischem
Hintergrund. Wen es nicht stört, dass
es im Zay nur alkoholfreies Bier und
alkoholfreien Wein gibt, der wird sich
daher in den zurückhaltend und stilvoll gestalteten Räumen bei ganz
und gar untierischer Kost einfach tierisch wohl fühlen.
Schwabing, Occamstr. 13, Tel. 08933056948; Mo-Fr 11:30 bis 22:30
Uhr, Sa/So 13:00 bis 22:30 Uhr.
In München heimische Japaner wissen es schon lange: Das Mitani ist
einen zweiten Besuch wert, und
einen dritten, vierten ...
Haidhausen, Rablstr. 45, Tel. 0894489526; Mi-Sa 12:00 bis 14:30 und
ab 18:00 Uhr; Di/So ab 18:00 Uhr.
gibt es hier vollmundige Waldpilze
mit Kräutern aus der Pfanne, hervorragende Lammsouvlaki, köstliches
Neuhausen, Maistr. 26, Tel. 08954880756; tgl. 17:00 bis 1:00 Uhr.
Exzellente Küche muss nicht immer
französisch oder italienisch sein. Wie
wäre es stattdessen einmal mit Crevettencremesuppe, Coxinha de galinha und Escalopes de vaca in Madeirasauce? Portugal lässt grüßen.
Haidhausen, Breisacher Str. 22, Tel.
089-4482274; Mo-Do 17:00 bis 1:00
Uhr, Fr/Sa 17:00 bis 3:00 Uhr, So
10:00 bis 1:00 Uhr.
Yum-Thai
Thailand lässt grüßen, authentisch,
exzellent und gemütlich. Das wissen
auch die Münchner, daher bitte:
Zentrum, Utzschneiderstr. 6, Tel. 08923230660; tgl. 18:00 bis 1:00 Uhr.
Die östliche Hafencity Hamburg
(B2.430) wird künftig von der Dalkia Energie Service mit Wärme versorgt. Das Unternehmen aus NeuIsenburg konnte den europaweiten
Wettbewerb mit einer maximalen
CO2-Emission von 89 g/kWh für
2003 war die Wärmeversorgung der
westlichen Hafencity noch vor Baubeginn nach einem Ausschreibungsverfahren an Vattenfall (B2.430/B2.220)
gegangen. Der Grenzwert von 175
g/kWh CO 2 wurde vor allem durch
Fernwärme erreicht, die im Heizkraftwerk Hafencity mit Gas erzeugt wurde.
Solarthermie auf den Dächern sowie
eine Brennstoffzelle, die aus Gas gewonnenen Wasserstoff nutzt, ergänzt
den Energiemix.
Das aktuelle Wettbewerbsverfahren
für die Wärmeversorgung der östlichen
Hafencity erfolgte ohne technische
Vorgaben, jedoch mit deutlich erhöhten ökologischen Standards. Ausgeschrieben wurde ein CO2-Grenzwert
von 120 g/kWh, den Dalkia mit 89
g/kWh deutlich unterschreitet.
Das Energiekonzept von Dalkia
gründet auf einem Nahwärmeversorgungsnetz mit drei dezentralen Erzeugungseinheiten innerhalb und außer-
Dalkia heizt Hafencity mit Holz
Zur Hafencity Ost gehört auch das Elbtorquartier mit dem Greenpeace-Neubau.
halb der Hafencity. Hauptenergieträger
wird Holz sein, ergänzt durch eine
Hochtemperatur-Brennstoffzelle und
Wärmepumpen, die Elbwasser nutzen
und deren Stromversorgung wiederum
durch regenerative Energien erfolgt. Lediglich die Spitzenlast wird fossil abgedeckt.
15 Mio. Euro plant Dalkia bis 2025
in die Energieerzeugungstechnologie
und den Netzausbau zu investieren.
Voraussichtlich mehr als 1 Mio. m 2
BGF können so mit dezentral erzeugter
Wärme versorgt werden. Positiv hervorgehoben wurde, dass die Kombination
verschiedener Systeme die gewünschte
Versorgungssicherheit gewährleiste, lokale Ressourcen nutze und ökonomisch wettbewerbsfähig sei. Die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit beziehe sich auf die Hamburger Marktpreise, so Inka Becker, Sprecherin von Dalkia. „Es ist sportlich, aber wir versuchen, drunter zu bleiben.“
BILD: ANDERSCH
„Es gibt grundsätzlich kein gesetzliches Recht zur Stornierung“, muss die
Reiserechtsexpertin enttäuschen. Die
Hotelresevierung ist ein Vertrag, den
beide Seiten erfüllen müssen. Aber viele Hotels gestehen ihren Gästen in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen
(AGB) ein Recht zur Stornierung zu.
Die Anwältin rät: „Sehen Sie Ihre Buchungsbedingungen durch, und klären
Sie die Sache kurz am Telefon.“
Manche Hotels kommen den Gästen
auch entgegen, indem sie die Stornierungen einfach akzeptieren. Rechtlich
ist die Hotelbuchung als besondere
Form des Mietvertrags für eine kurzzeitige Nutzung einzuordnen. Die HotelAGB gelten übrigens nicht automatisch, sondern nur, wenn der Gast bei
Grit Andersch.
Vertragsabschluss informiert wurde,
dass sie Anwendung finden sollen –
und er damit einverstanden gewesen
ist. „Manchmal sind sie sogar von Vorteil, wenn sie zum Beispiel dem Gast
ein Stornierungsrecht einräumen, das
das BGB im Mietrecht nicht kennt“, so
Prinzipiell ist der Stornierende verpflichtet, den vollen Zimmerpreis zu
zahlen. Der Hotelier muss sich aber
seine eigenen Ersparnisse anrechnen
lassen. Andersch: „Das Hotel muss keine Handtücher waschen und das Zimmer nicht reinigen, es wird kein Strom
und Wasser verbraucht – das sind so
genannte ersparte Aufwendungen.“ Im
Ergebnis liegt der zu zahlende Betrag
dann bei 60% bis 90% des vereinbarten Preises.
Wenn es das Zimmer anderweitig
vergeben kann, muss das Hotel sich
das ebenfalls anrechnen lassen. Aber
das muss der Stornierende nachweisen.
Andersch kennt dafür einen Trick:
„Lassen Sie noch am gleichen Abend
jemandem im Hotel anrufen und nach
einem Zimmer in der von Ihnen gebuchten Kategorie fragen.“ Der Anrufer
kann so erfahren, ob noch ein Zimmer
frei ist. „Bekommt er eine abschlägige
Antwort, haben Sie ein Beweismittel
für einen möglichen Prozess.“ In der
Regel kommt es aber nicht so weit,
denn: „Den meisten Hotels ist Kundenbindung wichtiger als eine getreue Einhaltung von Gesetz und AGB.“
In Krisenzeiten muss jeder sehen,
wo er bleibt. Ein Glück, dass es bei
zahlreichen Preisausschreiben auf
der Messe etwas abzustauben gibt.
BILD: FOTOLIA.COM/NERLICH IMAGES
Plötzlich stellt man fest, dass das
bestellte Hotelzimmer doch nicht
gebraucht wird. Die Berliner Rechtsanwältin Grit Andersch erklärt, was
der verhinderte Gast tun sollte.
„Gewinnen
Sie ein Mammut!“
Wenn man clever ist, kann man sich
einen kleinen Urlaub zusammenspielen. Ein Traumwochenende in Potsdam wird verlost am 5.10, 17:30 bis
19:00 Uhr am Stand B2.420. Wem
Dresden übers Wochenende mehr
liegt, kann es am 6.10. um 15:30 Uhr
am Stand B2.140 probieren. Und
Münsterländer Fans haben eine entsprechende Chance am 5. und 6.10.
um 17:00 Uhr am Stand B2.424.
Keine adäquate Kleidung für einen
Ausflug? Während der Standparty der
Kölner am 5.10. ab 19:00 Uhr
(B2.440) gibt es Designer-Outfits für
die Dame und den Herrn zu gewinnen.
Den urzeitlichen Vogel schießt aber der
Kreis Mettmann (B1.422) ab: „Gewinnen Sie ein Mammut“, heißt es am
5.10. um 15:00 Uhr.
Montag, 5. Oktober 2009, 15–16 Uhr
Halle C2, Stand 322
„Sterne(n)himmel. Der Hotelmarkt in der
Metropolenregion Berlin/Potsdam“
Dienstag, 6. Oktober 2009, 11–13 Uhr
Messetalk mit Katarina Witt:
„Seit Langem ganz oben“
Wir sind mit unserem ausgewogenen Angebot in den Marktsegmenten
Gewerbe, Büro, Einzelhandel und Wohnen die Nr. 1 für Immobilien in
Ostdeutschland. Nutzen Sie unsere Vor-Ort-Kompetenz, unsere exakten
Marktkenntnisse und die entscheidenden Kontakte zu Wirtschaft, Ländern
und Kommunen. www.tlg.de
beim Besuch der Frauenkirche
in Dresden am 5. Juni 2009
Lange Zeit waren die Fabrikhöfe in
der Berliner Chausseestraße 42 ungenutzt. Jetzt will die TLG Immobilien (C2.322) den entkernten Altbestand sanieren und durch Neubauten ergänzen. 2011 könnten die ersten Mieter in die künftigen Feuerland-Höfe einziehen.
Die Lage ist genial zentral. Dennoch
ist die Gegend um die Berliner Chausseestraße im Bezirk Mitte noch eines
der Entwicklungsgebiete im Zentrum
der Hauptstadt. Doch spätestens seit
2006 der erste Spatenstich für den
BND-Neubau an der Chausseestraße
gefeiert wurde, hat sich hier einiges getan. Investoren wie Chamartín Meermann (B2.240) haben sich vorsorglich
manches Grundstück im einst von der
Mauer geteilten Gebiet gesichert oder
sind schon fleißig am Bauen.
Auch die TLG Immobilien will sich
jetzt an die Entwicklung ihrer brachliegenden Fabrikhöfe auf dem knapp
15.000 m2 großen Grundstück gegenüber dem künftigen BND-Hauptquartier wagen, das 2013 fertig sein soll. Bereits zwei Jahre früher könnten die ersten Flächen in den Feuerlandhöfen
fertig sein. Auf insgesamt 41.000 m2,
davon 16.000 m2 im Bestand, sollen
FM-Tag lädt alle
Das Miteinander von Asset-, Property- und Facility-Management steht
diesmal im Mittelpunkt des FM-Tags.
Eingeladen haben wiederum die Verbände Gefma und RealFM. Ab 10:00
Uhr wird im Planning & Partnerships Forum (A2) informiert.
HOCHTECHNOLOGIE TRIFFT
BEIM SPITZENTREFFEN
Expo Real 2009 . Halle B2 . Stand 140
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Nach der Begrüßung durch die Verbandsoberen Géza-Richard Horn und
Otto Kajetan Weixler wird sich der
Dortmunder Hochschulprofessor Mike
Gralla an einer Definition der drei erwähnten Dienstleistungs- und Managementdisziplinen versuchen. Dann
kommen wirkliche Probleme auf den
Tisch: Die Geschäftsführer von IVG
(B2.130), Degi (A1.234) und Generali Deutschland – Peter Forster, Roger
Welz und Barbara Deisenrieder – werden ihre Strategien der Bewirtschaftung
sowie das Miteinander von Asset- und
Property-Management bzw. von Property- und Facility-Management thematisieren. Dezidierte Pro-und-ContraArgumente sollen zwischen Oliver
Arnemann (Hochtief, B1.134) und
Tobias Wagner (AIS Management)
ausgetauscht werden: Ist die gemeinsame Vergabe von Property- und FacilityManagement sinnvoll? Zum Abschluss
des FM-Tags werden am späteren
Nachmittag Benchmarkingprojekte
vorgestellt und von Quirin Wydra Krisenerfahrungen aus Russland zum Besten gegeben.
Sanierung des Berliner Feuerland
Qualmende Köpfe statt qualmender Schornsteine: Die Feuerland-Höfe.
Flächen für Büros, Wohnungen, Einzelhandel und ein Hotel oder Boardinghouse entstehen. Entwürfe für das Projekt liegen schon auf dem Tisch. Sie
stammen vom Büro BSP Braun &
Schlockermann und Partner, Frankfurt am Main/Berlin, und versprechen
lichtdurchflutete Atrien und luftige
Gartenhöfe, wo jetzt etwas einsam die
1910 erbaute Bromsilber-Fabrik vor
sich hinbröckelt.
Doch das soll sich bald ändern. Sobald eine Vorvermietungsquote von
50% erreicht ist, wird gebaut. Gespräche mit ersten Interessenten laufen,
und von der Expo Real verspricht sich
die TLG Immobilien weiteren Aufwind
für das 90-Mio.-Euro-Vorhaben. – Das
verdankt seinen Namen übrigens der
Historie des Gebiets, das ob seiner
qualmenden Fabrikschlote früher Feuerland genannt wurde.
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (B2.220) stellt das
Immobilien Factbook „Professionelles Immobilien Banking – Fakten und Daten 2009/2010“ vor, das
u.a. Hilfestellungen bei In ves titions- und Finanzierungsentscheidungen liefern soll. Zudem
hat der Verband die Broschüre
„Internationale Immobilienmärkte
und ihre Bewertungsverfahren“ zur
Expo Real herausgebracht.
Ein Exot unter den Ausstellern ist
der Eigenheimhersteller Heinz von
Heiden (A1.013), der in diesem
Jahr erstmals mit einem Stand vertreten ist. Das Unternehmen sucht
auf Provisionsbasis tätige Vertriebspartner, die aus dem Verkauf, aber
auch aus anderen Segmenten kommen können. Aus der entlassungsgeplagten Maklerbranche zum Beispiel? Ja, auch aus der, sagt Marketingleiter Jochen Winkler.
Frau Kuhlmann, Gefma war 2008 mit einem
eigenen Messestand auf der Expo Real vertreten. Warum sind sie diesmal nicht dabei?
Wir hatten zu wenige feste Zusagen für einen
der Messe angemessenen Gemeinschaftsstand. Einige Spätentscheider bedauern nun
ihr Zögern. Aller Voraussicht nach werden wir
2010 das Projekt erneut angehen.
Wo sind die im Vorjahr beteiligten Unternehmen und Initiativen untergekommen?
Die meisten werden in diesem Jahr nur als Besucher in München sein. Es ist schade, dass
wir einige neue Gefma-Initiativen, z.B. zu FM
Excellence oder unser Benchmarkingprojekt,
nicht präsentieren können. Das gilt besonders
auch für unsere Initiative „FM – Die Möglichmacher“; aber die ist ja zumindest auf dem
Weg zwischen U-Bahn-Station und Messeeingang unübersehbar präsent.
Wie sieht Ihr persönlicher Messeplaner für
die drei Münchner Tage aus?
Der Montag ist für den FM-Tag reserviert. Besuche unserer ca. 100
ausstellenden Mitgliedsunternehmen stehen auf
dem Plan, auch
Gefma-HerbstEvent nach
Aussteller, die
Dr. Elke Kuhlmann ist Geschäftsführerin des FM-Branchenverbands Gefma.
. O 1,
– 7 B .2
5. lle B1
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Budget-Hotels zeigen Präsenz
Bei Hotelentwicklungen gehen derzeit vor allem Budgethotels, das
zeigt sich auch auf der Expo Real.
Nur die Budgetketten Motel One
(C2.010) und B&B Hotels (C2.013)
sind mit eigenem, wenn auch kleinem Stand vertreten. Der europäische und deutsche Marktführer
Accor ist dagegen dieses Jahr nicht
mehr als Aussteller dabei.
„Wenn man zehn Immobilien pro
Jahr baut, wird man zu einem ernsthaften Akteur am Immobilienmarkt“, erklärt B&B-Deutschlandchef Mark
Thompson, warum die französische Billigkette in München Flagge zeigt. In diesem Jahr wird sich die Zahl der deutschen Häuser auf 31 fast verdoppeln, bis
2011 sollen es rund 60 sein. Den Großteil der Hotels entwickelt B&B fürs eigene Portfolio oder den Franchise-Partner
Tank & Rast. Thompson sucht auf der
Die TÜV Süd Immowert (C1.121)
stellt eine Wohnungsmarktanalyse
vor. Darin untersucht sind alle 428
Städte und Landkreise Deutschlands auf ihre Preisentwicklung
und künftige Standortstärke hin.
Tiefergehende Infos gibt es kostenfrei für 21 Wirtschaftsräume. (cr)
EA4L40
XP S t and
Nach der erfolgreichen Expo-Premiere 2008 ist B&B auch 2009 wieder dabei.
Expo neben neuen Standorten auch Finanzierungs- und Investmentpartner.
Ebenfalls sehr expansiv unterwegs ist
Motel One, die bereits seit 2001 einen
Stand auf der Expo haben. Geschäftsführer Philippe Weyland sieht die
Messe als ideale Gelegenheit, um die
Entwicklung der Kette in Deutschland
und Europa weiter voranzutreiben.
Am Stand der Muttergesellschaft, der
(A1.212), ist die Arabella Hospitality
untergekommen und firmiert dabei in
diesem Jahr erstmals als Mitaussteller.
Firmenchef Wolfgang Neumann will
auf der Expo Investitionen für die Zeit
nach der Krise vorbereiten.
Die Standpräsenz von Accor ist dagegen vermutlich dem Sparprogramm
des Unternehmens zum Opfer gefallen
– eine Begründung nannte Accor allerdings nicht.
Mehr Umsatz und mehr Leerstand
verzeichnet der Logistik Report 2009
für Bremen, der heute, um 12:30
Uhr am Bremer Stand (B2.240) vorgestellt wird. Mit 200.900 m2 erreicht der Flächenumsatz fast das
Rekordergebnis von 2007. Die
Durchschnittsmiete stieg leicht auf
3,30 Euro/m2.
Rüsselsheim mbH & Co. KG
Ein Unternehmen der Stadt Rüsselsheim
www.blauer-see-ruesselsheim.de
Telefon 0 61 42 - 83 20 50
Der von der Wirtschaftsförderung
Bremen (WFB) (B2.240) herausgegebene „Logistik Report 2009“ zeichnet
ein positives Bild vom Logistikimmobilienmarkt der Stadt Bremen. Zwar
gibt es in Bremen und Bremerhaven
(B2.240) deutliche Rückgänge im Container-, Stückgut- sowie Autoumschlag,
doch ist diese Entwicklung im Betrachtungszeitraum 2009 (zum Teil prognostiziert) nicht unmittelbar auf dem
Logistikimmobilienmarkt der Stadt
Bremen spürbar geworden.
Der Flächenumschlag hat sich gegenüber dem Vorjahr gar von 187.600 m2
auf 200.900 m2 erhöht. Dabei ist vor
allem die Vermietung neuer Flächen
wirksam geworden. Hier gab es ein
Plus von 23% auf 110.000 m2, während
der Umsatz bei den Bestandsflächen
gegenüber 2008 um knapp 8% auf
90.900 m2 zurückging.
Mehr als die Hälfte des Umsatzes
(105.900 m2) entfiel auf das Güterverkehrszentrum (GVZ) in der Nachbar-
Das BLG Logistikzentrum am GVZ zählt zu den größten in Europa.
schaft des Neustädter Hafens. Das entspricht dem Anteil des GVZ (54%) an
der Gesamtfläche der Bremer Logistikimmobilien (2,15 Mio. m2). Mit dem
Anschluss an die neue A 281 hat sich
die Fahrzeit zur A 1 halbiert. An der A 1
befindet sich das Gewerbegebiet Hansalinie mit 227.000 m2 Logistikflächen.
Hier wurden 2009 durch das neue Mercedes-Logistikzentrum 50.000 m2 umgesetzt.
Die WFB verweist auf einen „ungewöhnlich niedrigen Leerstand“, der
sich nur leicht auf 3,6% bzw. 78.000
m2 erhöht habe. Allerdings stieg der
Leerstand von 1% im Jahr 2006 über
1,7% im Jahr 2007 und 3% im Jahr
2008 auf das jetzige Niveau. Zudem
wird auf Leerstand bei „Selbstbewirtschaftungsflächen“ verwiesen, die noch
nicht dem Markt zur Verfügung gestellt
Das Preisniveau in Bremen ist auf
immer noch moderate 3,30 Euro/m2
durchschnittlich gestiegen. Entwick lungspotenzial bieten die 10% der Hallen, die für unter 2 Euro/m2 vermietet
'HU%RXOHYDUG%HUOLQHQWVWHKWLQGHU0LWWHGHU6WHJOLW]HU6FKORVWUDHHLQHUGHUZLFKWLJVWHQ(LQNDXIVVWUDHQ%HUOLQV0LWFLUFD0LHWHLQKHLWHQXQGHWZDPñ*HVDPWPLHWÁlFKHLVWGHU
%RXOHYDUG%HUOLQGLHJU|WHLQQHUVWlGWLVFKH(LQ]HOKDQGHOVHQWZLFNOXQJ%HUOLQV'LHTXDUWLHUVELOGHQGHDXVPHKUHUHQXQWHUVFKLHGOLFKHQ%DXN|USHUQEHVWHKHQGH$UFKLWHNWXUGLH]HQWUDOH/DJHHLQ
KDXVLQWHUQHU8%DKQDQVFKOXVVVRZLH3.:6WHOOSOlW]HZHUGHQGHQ%RXOHYDUG%HUOLQRSWLPDOLQWHJULHUHQ(UZLUGGDV.HUQTXDUWLHUDXIGHU6FKORVWUDHELOGHQ
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| BULGARIA | CZECH REPUBLIC | FRANCE | GERMANY | ITALY | LUXEMBOURG | POLAND | PORTUGAL | SLOVAKIA | SPAIN | SWITZERLAND | TURKEY | UKRAINE | UNITED KINGDOM
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Das Projekt wird von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
sowie dem österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und
Technologie (BMVIT) gefördert. Neben
Rhomberg sind der für nachhaltiges
Bauen bekannte Vorarlberger Architekt
Hermann Kaufmann, das international tätige Ingenieurbüro Arup, das
oberösterreichische Holzbauunternehmen Wiehag sowie die Technische
Universität Graz beteiligt.
Die Idee ist einfach: Die Experten
greifen auf ein Holz-Baukastensystem
zurück. Die Tragstruktur des Gebäudes
bildet eine modulare, industriell herstellbare Holzverbundweise. Damit ist
der Bauherr von den steigenden Preisen für Stahl, Dämmstoffe und Beton
unabhängig. Außerdem soll das Hochhaus ein Plus-Energie-Haus mit ent-
sprechendem Energiedesign werden –
und bis zu 20 Geschosse umfassen.
Vorgestellt wird das Projekt heute abend
auf Einladung von CompEtencE Circle
zwischen 18:00 und 19:30 Uhr in der Sinalco Lounge (Eingang West, Übergang
Halle B1). Ein fast 2 m hohes Modell des
LifeCycle Tower können Messebesucher am
Stand der Bodensee Standort Marketing
GmbH (C2.221) begutachten.
Wer investiert in Schulen?
Über Investitionen in Kindergärten, Schulen und andere öffentliche Gebäude diskutieren Immobilienexperten am Dienstag, 10:00
Uhr, im Planning & Partnerships
Forum, Halle A2.
Die Investment Property Databank (IPD; B2.041) verrät an ihrem Stand am Dienstag, 11:00 Uhr,
anhand der Indizes Ofix und Sfix,
wie offene Publikums- und Spezialfonds zuletzt performten.
Der LifeCycle Tower aus Österreich ist
(fast) ganz aus Holz.
Ihren zweiten geschlossenen London-Immobilienfonds dieses Jahres präsentiert die KG Allgemeine
Leasing (KGAL; A1.221) auf der
Expo Real. Er soll zu Beginn
5,75% p.a. ausschütten.
Ratingagenturen stehen in der Kritik. Ihre viel zu positiven Bewertungen hochriskanter Anlageprodukte
gelten als einer der Wegbereiter der
Finanzkrise. Roger Schneider von
Fitchratings zeigt auf der Messe (Expo Real Forum, Montag, 17:00 Uhr)
und im Interview dennoch Flagge.
Immobilien Zeitung: Herr Schneider,
gehen Sie im Büßerhemd auf die Messe?
Roger Schneider: Nein, ich gehe im
normalen Geschäftsanzug, aber sehr
wohl in dem Bewusstsein, dass die vergangenen Monate große Herausforderungen an die Marktteilnehmer im Immobiliengeschäft gestellt haben. Das
betrifft als Ratingagentur auch uns.
IZ: Sie sitzen auf dem Podium zum
Thema „Treiber und Getriebene – Die Rolle von Analysten und Ratingagenturen“. Ist
Fitch Treiber oder Getriebener?
Schneider: Weder noch, ganz einfach deshalb, weil es nicht unserem
Rollenverständnis entspricht. Wir
möchten den Marktteilnehmern transparente und zeitnahe Ratings zur Ver-
BILD: FITCHRATINGS
Fitch – Treiber oder Getriebener?
Roger Schneider von Fitch kommt im
Anzug und nicht im Büßerhemd.
fügung stellen. Ein Rating kann aber
nur ein Baustein in einem umfangreichen Risikobewertungsprozess sein.
IZ: Haben zu positive Ratings auch von
Fitch eine Mitschuld an der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise?
Schneider: Unsere Agentur war zu
allen Zeiten diejenige, die das kleinste
Portfolio im Bereich Verbriefungen
hatte, wo es die größten Verwerfungen
am Markt gegeben hat. Dennoch hat
man auch bei uns aufgrund extremer
Marktentwicklungen Herabstufungen
im Verbriefungsbereich über mehrere
Rating stufen hinweg gesehen. Hier
mussten auch wir unsere Lektion lernen, und wir haben Konsequenzen aus
diesen Fehlentwicklungen gezogen.
IZ: Fitch arbeitet jetzt also anders?
Schneider: Ja. Die Änderungen umfassen auf Analyseseite eine Überprüfung und Weiterentwicklung der Ratingmodelle sowie in Teilen Änderungen an den Prozessen und Organisationsstrukturen der Agentur.
IZ: Ratingagenturen werden von ihren
Auftraggebern bezahlt. Können Unternehmen wie Fitch da überhaupt unabhängig
Schneider: Ja, bei uns gibt es eine
klare Abgrenzung zwischen der Analyse und der Geschäftsentwicklung. Das
Business-Development ist verantwortlich für die kommerziellen Aspekte mit
den Emittenten, die Analysten sind
hiervon komplett ausgeschlossen. (bb)
Der bisherige Rekord liegt bei neun.
„Wir wollen aber nicht einfach einen
Weltrekord aufstellen, sondern ein Businessmodell entwickeln“, sagt Michael
Zangerl von Rhomberg Bau. „Mit den
Vorteilen einer schnelleren Bauzeit und
eines geringeren Platzbedarfs beim Bau
haben wir eine attraktive Nische für
Nutzer und Investoren gefunden.“
Der Turmbau soll eine Vorreiterrolle
für nachhaltige Bauweise einnehmen,
wünschen sich die Projektbeteiligten.
Momentan arbeiten sie auf Hochtouren, denn bis zum Ende des Jahres soll
die einreichfähige Planung stehen. Probleme gibt es noch beim Brand- und
Schallschutz – „die können wir aber lösen“, gibt sich Zangerl zuversichtlich.
Ein Standort für das Bauwerk, dessen
Konzept eine Nutzung als Hotel, Büro
oder Wohnungen vorsieht, ist allerdings noch nicht gefunden.
Rhomberg Bau (B2.110) entwickelt
ein energieeffizientes Holzhochhaus
mit 20 Geschossen. Der LifeCycle
Tower soll ein internationales
Leuchtturmprojekt für den Holzbau
werden. Bis zum Jahresende soll die
Planung stehen. Ein Standort ist
im GVZ Augsburg
Das GVZ Augsburg dehnt sich ständig
Der Wirtschaftsraum Augsburg zählt
gemeinsam mit Ulm zu den Top-18Logistikstandorten in Deutschland.
Auf der Expo Real stellt sich sich das
GVZ Region Augsburg (A1.414) als
Top-Investition für Logistikimmobilien vor.
Mit 112 ha im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß bietet das
GVZ zusammenhängende Flächen zwischen 2.000 und 95.000 m2. Seit dem
Spatenstich im September 2007 sind
bereits 28% der Flächen vermarktet. Zu
den Investoren zählen der Logistik- und
Serviceanbieter ProLogis Germany Management, der auf einem Areal von
93.000 m2 Lager- und Serviceflächen bis
zu einer Größe von 10.310 m2 vermietet,
die Honold Logistikgruppe, GKM Objekt A und die Hermes Logistikgruppe.
In Planung ist zudem ein Umschlagterminal der TIA Terminalinvestitionsgesellschaft Augsburg in Kooperation mit
der Deutschen Umschlaggesellschaft
Schiene-Straße Duss. Der Baubeginn
ist 2011 geplant.
Die neue Wertermittlungsverordnung
(ImmoWertV) wird demnächst in
Kraft treten. Der Bewerterverband
BVS (C1.531) stellt die Neuerungen
in zwei Kurzvorträgen vor.
„Die neue ImmoWertV steuert endlich eine qualifizierte Immobilienbewertung. Sie kann zwar fachlich falsche
und nicht ausreichend begründete
Wert ermittlungen nicht verhindern,
aber deutlich als Schlechtgutachten erkennen lassen. Und sie klärt die Diskussion, ob im Rahmen der Wertermittlung eine Prognose und unbegründete Schätzung zukünftiger Entwicklungen nicht zum Verkehrswert führt“, sagt
Gutachter Bernhard Bischoff, der als
BVS-Repräsentant die Gestaltung der
ImmoWertV durch das Bundesbauministerium eng begleitet hat.
Heute und morgen weist Bischoff jeweils von 12:00 Uhr bis 12:15 Uhr am
BVS-Stand auf die wichtigsten Änderungen hin, darunter die Aufnahme einer Variante des Ertragswertverfahrens,
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Politprominenz auf der Messe
Auch Politiker geben sich auf der
Expo Real die Ehre. Oberbürgermeister
werben für ihre Städte, Minister
repräsentieren die Länder und
das Bundesbauministerium schickt
ebenfalls Vertreter nach München.
Lesen Sie hier, welchen Politpromi Sie
wann und wo antreffen können.
5.10., 14:00 Uhr
5.10., 12:00 Uhr
5.10., 12:30 Uhr
5.10., 10:00 Uhr
5.10., 13:00 Uhr
6.10., 14:15 Uhr
5.10., 11:00 Uhr
5.10., 16:00 Uhr
5.10., 18:00 Uhr
6.10., 14:00 Uhr
6.10., 13:00 Uhr
6.10., 16:00 Uhr
Volker Schlotmann, Minister für Verkehr,
6.10., 10:30 Uhr
Prof. Dr. Engelbert Lütke-Daldrup,
5.10., 16:00 Uhr und 18:00 Uhr C2.240
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident
5.10., 15:00 Uhr
5.10., 15:45 Uhr
5.10., 17:00 Uhr und 18:00 Uhr
B1.120/222
Wolfgang Ornth,
Referatsleiter Energieeffizienz und
Klimaschutz im Gebäudebereich,
6.10., 12:00 Uhr
A2, Raum A22
Dr. Ute Redder,
Leiterin der Unterabteilung „Wohnen“,
7.10., 10:00 Uhr
Robert Scholl,
Ministerialdirektor im Bundesministerium
5.10., 17:00 Uhr
B1, Raum B11
Staatssekretärin Bauen und Wohnen
Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft
5.10., 14:30 Uhr und 15:30 Uhr B2.420
Dieter Posch, Minister für Wirtschaft,
6.10., 15:30 Uhr
Dr. Walter Döllinger,
Staatssekretär im Ministerium für Arbeit,
5.10., 14:30 Uhr
B1.330/430
Lutz Lienenkämper,
Minister für Bauen und Verkehr
5.10., 17:30 Uhr
Staatssekretär, Ministerium für Wirtschaft,
5.10., 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und
5.10. und 6.10., 14:00 Uhr
7.10., 11:00 Uhr
Oberbürgermeister Stefan Gieltowski
6.10., 10:00 Uhr
Hendrik Hering, Wirtschaftsminister
5.10., 15:00 Uhr und 18:00 Uhr C1.140
Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann
Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister
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Das triangelförmige Einkaufszentrum West Gate Shopping Center direkt an der Mautstation der Autobahn
2 ist erst der erste Streich. Das Einkaufs zentrum, das von dem Wiener
Projektentwickler Redserve gebaut und
von einer österreichischen Investorengruppe finanziert wird, ist mit seinen
93.000 m2 Verkaufsfläche auf 150.000
m2 BGF der erste Bauabschnitt einer gigantischen Einkaufsdestination Kroatiens auf rund 1 Mio. m 2 Bruttogesamtfläche.
92% der Mietflächen sind nach Auskunft von Redserve-Geschäftsführer Jochen Seibert gut fünf Wochen vor der
Eröffnung am 11. November vermietet,
26 von 218 Shops noch frei. Ob die
Vollvermietung noch zu schaffen ist?
„Es ist die Frage, ob wir das wollen“,
sagt Seibert. Schließlich erwartet der
Entwickler eine Beitrittsempfehlung
Kroatiens zur EU für 2011, wodurch
Zollbeschränkungen für Einzelhändler
aus dem EU-Raum wegfielen und das
Interesse somit steige. „Wenn die
Händler dann nachfragen, wollen wir
Das West Gate Shopping Center ist der erste Teil der Shopping City Zagreb.
noch Flächen zu bieten haben“, so Seibert weiter. Ankermieter sind u.a. die
deutschen Textilketten Peek & Cloppenburg und C&A, das österreichische
Schuhhandelsunternehmen Humanic,
sowie der slowenische Lebensmittelmarktführer Mercator und die InditexGruppe mit mehreren Marken.
Südlich des West Gates sollen in den
kommenden zwei Jahren großflächige
Fachmärkte mit insgesamt 250.000 m2
Verkaufsfläche entstehen sowie auf einer Reservefläche nochmals 200.000
Konditionen zu erwerben, die in besseren Marktphasen überhaupt nicht gehandelt werden“.
In Paris kaufte der Fonds mit einem
„klassischen grundpfandrechtlichen
Kredit“ und zu Finanzierungskosten
auf gleicher Höhe wie 2007. „Die höheren Margen und Liquiditätskosten
der Banken werden durch das deutlich
gesunkene Zinsniveau weitgehend aufgefangen“, erklärt sich Kutscher seine
komfortable Situation auf dem Kreditmarkt. Wenn seine Fonds mit Fremdkapital arbeiten wollten, hätten sie bisher immer ein „adäquates Angebot von
Bankenseite erhalten“.
Während andere unter der Kreditklemme ächzen, gehen EigenkapitalInvestoren wie die Union Investment
Real Estate (B2.142) weiter ihrem
Tagesgeschäft nach: kaufen und verkaufen. Nur der Messeauftritt fällt
dieses Jahr etwas bescheidener aus.
Mit neuem, kleinerem Stand und ohne den früheren Standpartner VR Leasing treten die Hanseaten in München
an. Präsentiert wird u.a. das neue Modell des innerstädtischen Quartiersprojekts Emporio. Den Grundstücksanteil
am Valentinskamp, der für eine Bebauung mit 38 Wohnungen plus Laden
vorgesehen ist, hat die Fondsgesellschaft soeben an die Wulff Hanseatische Bauträger verkauft. Das EmporioProjekt umfasst außerdem die Entwikklung eines Scandic-Hotels plus Büroflächen sowie die Revitalisierung eines
24-geschossigen Hochhauses und soll
In den letzten Wochen haben die
Union-Immobilienfonds mit zwei
Großtransaktionen von sich Reden gemacht: Gekauft wurden das Mercado
Einkaufszentrum (164 Mio. Euro ) in
Hamburg und das Pariser Bürohaus
A4C (177 Mio. Euro). Vorstandssprecher Reinhard Kutscher sieht derzeit
„gute Chancen, Spitzenobjekte mit
langfristigen Mietverträgen zu guten
Reinhard Kutscher diskutiert über die
neue Stärke der Eigenkapitalinvestoren am
Mittwoch um 10:00 Uhr im Expo Real
Forum, Halle A1.
Jf]knXi\cjle^\eqli]`eXeq`\cc\e
Fgk`d`\ile^mfe@ddfY`c`\egifa\bk\e
Der österreichische Projektentwickler Redserve (A2.110) eröffnet am 11.
November 2009 mit dem West Gate
Shopping Center den ersten Teil eines 1 Mio. m2 BGF großen Einkaufsareals vor den Toren der kroatischen
Der Emporio-Neubau am Valentinskamp.
m2, die für weitere Einzelhandels-, Logistik- und Büroflächen vorgesehen
sind. In den kommenden fünf bis sieben Jahren könnten weitere 400.000 m2
Handelsflächen aus dem Boden gestampft werden. Mit dem Bau von West
Gate für 230 Mio. Euro hat Redserve
auch gleich die Infrastruktur für die Gesamtanlage (50 Mio. Euro) erstellt.(ma)
Das Projekt wird am Dienstag, 11:00
Uhr, am Redserve-Stand (A2.110) vorgestellt.
Den besten Golfer auf der Expo
Real belohnt Drivers Jonas
(B1.131) am Stand mit einer Flasche Champagner. Gespielt wird
auf einer Wii und dort auf drei verschiedenen (virtuellen) Plätzen
und mit drei Schlägern.
Mehr Marktbezug
bei Fair-Value-Ansatz
Nachhaltige Fair Values können
nach Meinung von Gutachter
Hermann Altmeppen (C1.412) nur
durch ein verbessertes Bewertungsmodell ermittelt werden.
Das deutsche Ertragswertverfahren ist
für die Fair-Value-Ermittlung nach den
Bilanzierungsvorschriften IAS 40 nicht
geeignet. Zum einen seien wirtschaftliche Nutzungsdauern von 60 bis 80 Jahren bei Renditeimmobilien keineswegs
marktgerecht. Zum anderen sei die klare Trennung von Boden und Gebäude
unsachgemäß. „Für die Ermittlung eines
nachhaltigen Fair Values ist ein verbessertes marktkonformes Bewertungsmodell erforderlich“, sagt Altmeppen. (nik)
Hermann Altmeppens Vortrag zur
aktuellen Fair-Value-Diskussion beginnt
um 14:00 Uhr, Halle B2, Raum B22.
xpoReal
Halle C1, Sta
// ECO2LOGISCH.
DIE NEUE FILIALGENERATION VON LIDL.
Lidl wird mit DGNB Siegel für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet
„Auf dem Weg nach Morgen“ – Unter diesem Motto sind wir ständig aktiv und
suchen besonders in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung nach Möglichkeiten der Verbesserung. Aus diesem Grund haben wir in
Zusammenarbeit mit dem Auditor Drees & Sommer ein Gesamtkonzept für unsere zukünftigen Filialen entwickelt, das verschiedene Strategien verbindet um
einen klimafreundlichen und ressourcensparenden Betrieb unserer Filialen zu
ermöglichen. Durch Einsatz der hierbei entwickelten Integralanlage können wir
pro Jahr und Filiale ca. 55 Tonnen CO2 einsparen.
Auf dieser Grundlage sind wir als erster Lebensmitteleinzelhändler im Discountbereich in der Lage, nicht nur eine Filiale, sondern gleich unsere gesamte
Baubeschreibung für alle künftigen Filialen mit dem deutschen Gütesiegel Nach-
haltiges Bauen zertiﬁzieren zu lassen. Passend zu dem wegweisenden technischen Konzept haben wir einen neuen und modernen Gebäudetypus entwickelt,
der hochwertige Materialien mit einer ansprechenden Pultdachoptik verbindet.
Im Rahmen der ExpoReal 2009 wird Lidl die Vorzertiﬁzierung des DGNB
Siegels in Silber verliehen. Die Verleihung ﬁndet morgen um 16.00 Uhr in
Saal 5 des ICM Kongresszentrums statt. Neugierig geworden? Am Montag und
Dienstag um 14.00 Uhr sowie am Mittwoch um 11.00 Uhr ﬁndet an unserem
Messestand eine kurze Informationsveranstaltung mit den Referenten von Drees &
Sommer Dr. Michael Bauer und Norbert Otten statt.
hunderts (Historismus) entstammen,
27% um die Jahrhundertwende (Jugendstil, Deutscher Werkbund, Englischer Landhausstil etc.) und 11% zu
Zeiten des Klassizismus entstanden
(1820 bis 1860), sind die Stadtteile
sehr unterschiedlich vertreten. In den
gefragten Wohnquartieren der Östlichen Vorstadt (Steintor- und Os tertorviertel) sind 78% der Denkmale
im Stil des Historismus entstanden,
während in Schwachhausen 80% um
die Jahrhundertwende errichtet wurden. In Mitte gibt es wiederum relativ
viel klassizistische Bauten (20%).
Der Report stellt dar, dass Häuser aus
der Zeit des Historismus oder der
Zwischenkriegszeit von 1920 bis 1939
bei Vollmodernisierungen mit maximal 1.200 Euro/m2 deutlich günstiger
liegen als Fachwerkhäuser, für die in
schlechtem Zustand bis zu 3.400 Euro/m2 aufgebracht werden müssen.
Das Makler- und Beratungsunternehmen Robert C. Spies bietet im Kontext
mit dem Report ein neues Beratungsmodell an, das die authenische Sanierung eines Denkmals mit einer Optimierung des Verkehrswerts verknüpfen
Das Bremer Maklerunternehmen Robert C. Spies (B2.240/B1.410) hat einen „Bremen Baudenkmal Report”
herausgebracht. Der Report listet
nicht nur auf, wo in Bremen
(B2.240) wie viele Baudenkmale
welcher Stilepochen zu finden sind,
sondern auch, welche Abschreibungsbedingungen den bürokratischen Ballast eines Denkmals kompensieren.
Zu den bekanntesten Büroimmobilien der vergangenen Jahre in Bremen
zählt der denkmalgeschützte Speicher
1 in der Überseestadt. Wie bei diesem
Bau aus den 1950er Jahren zählt für
die Eigentümer von Baudenkmalen die
Unverwechselbarkeit seines Objekts.
Dieser spezifische Charaker ist für
Selbstnutzer charmant und kann für
Vermieter einen handfesten finanziellen Vorteil bedeuten.
Es gibt 1.496 Baudenkmale in Bremen (Stand Februar 2009), davon allein 36,4% in Bremen-Mitte mit der
Altstadtinsel. Die Östliche Vorstadt mit
19,1% und Schwachhausen mit 16,2%
sind weitere Stadtteile mit höheren Anteilen historischer Bausubstanz. 71,7%
Baudenkmäler in Bremen.
der denkmalgeschützten Objekte befinden sich in zentralen Bremer Lagen,
die in den kommenden Jahren weiter
Während insgesamt 40% aller Denkmale der zweiten Hälfte des 19. Jahr-
Klein-Klein gegen Leerstand
len und bei einem Verzicht auf feste
Vertragslaufzeiten mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten auf den
Markt zu bringen. Flächen könnten so
schnell dazugemietet oder abgegeben
werden, heißt es. „Interessant ist das
unter anderem für Existenzgründer“,
sagt Lorenz. Die Rechnung scheint aufzugehen: Das Pilotobjekt am Zeilweg
44 in Frankfurt mit seinen 2.000 m2 war
nach vier Monaten voll vermietet und
ist es nach drei Jahren noch immer. Im
dortigen BASF-Haus in der Kennedyallee sind nach sechs Monaten 50% der
ca. 2.800 m2 vermietet.
Nicht um 500 m2 oder 1.000 m2 Bürofläche geht es dem Maklerbüro
ImmoXpert (C1.230), sondern vermietet wird ab etwa 15 m2. Die Idee:
Leerstandsabbau durch Kleinstflächenangebote und Flexibilität.
Das Ofedis getaufte Konzept hat ImmoXpert, Frankfurt, bislang über vier
Büroimmobilien in der Bankenstadt
und Neu-Isenburg gestülpt. Nun will
man es auf der Expo Real bundesweit
anbieten. Das Rezept gegen Leerstand
sieht Geschäftsführer Matthias Lorenz
darin, große Flächen in kleine aufzutei-
Wir stehen für umfangreiche
ImmobilienﬁnanzierungsExpertise und entwickeln
gemeinsam mit Ihnen innovative Finanzierungslösungen.
Flexibilität, persönliche Ansprechpartner, Zuverlässigkeit
bilden dabei das Fundament
Stand B2.134.
Weinseminar mit der Ahr-Gebietsweinkönigin Mandy Großgarten,
16:00, C1.140. Sie wohnt auch
dem Empfang auf dem RheinlandPfalz-Stand bei, 18:00, C1.140
Apcoa-Parken in der Wüste
Apcoa (B1.324) ist nun auch für
die Messegesellschaft Abu Dhabi
tätig. Die Stuttgarter betreiben die
Parkhäuser des Messezentrums mit
über 7.600 Stellplätzen.
Franzosen entwickeln für VW
Der internationale Developer GSE
(C2.531), Avignon, informiert
über aktuelle Projekte – darunter
auch deutsche. GSE hat hierzulande seit 1991 rund 550.000 m2 entwickelt, u.a. für VW.
Mit der Villa Bennewitz im Herzen
Magdeburgs präsentiert die IMG Investitions- und Marketinggesellschaft
Sachsen-Anhalt (C2.134) den Besuchern dieses Jahr ein ganz besonders
luxuriöses Schmuckstück.
Auf den ersten Blick wirkt das Haus
wie ein hochherrschaftliches Barockpalais. In Wirklichkeit jedoch stammt es
aus der Gründerzeit. Die Eingangstreppe des zweistöckigen Gebäudes führt
hinauf in ein großes Foyer, das in eine
offene Galerie übergeht. Damen- und
Herrenzimmer sowie Spiegelsaal und
Wintergarten erstrahlen in neuem
Glanz, seitdem das denkmalgeschützte
Gebäude vom heutigen Eigentümer,
der Thalen Grundstücksgesellschaft,
saniert wurde. Das Erdgeschoss des ins-
Die Magdeburger Villa Bennewitz.
gesamt rund 1.200 m2 Nutzfläche umfassenden Gebäudes nutzt das Magdeburger Hotel Maritim für Veranstaltungen. Der am Messestand prominent
platzierte Prachtbau wird als Firmenrepräsentanz angeboten.
Innovative Gebäudetechnik bedeutet:
Energieverbrauch nachhaltig senken!
Den Energieverbrauch von Gebäuden nachhaltig zu minimieren – das ist das Ziel von Imtech.
Wir planen, bauen und betreiben technisch anspruchsvolle, innovative Anlagen im Bereich
der Technischen Gebäudeausrüstung unter anderem für Gewerbeimmobilien, Industrieliegenschaften, Stadien, Flughäfen, Krankenhäuser und Rechenzentren. Dabei berücksichtigen wir
auch Zertiﬁzierungsstandards für nachhaltiges Bauen wie z.B. LEED und DGNB.
Imtech übernimmt Verantwortung – Energie-Einspar-Garantie
Durch die Ermittlung von Energieeinsparpotenzialen und die energetische Optimierung der
technischen Anlagen und Systeme helfen wir unseren Kunden, bis zu 30 Prozent weniger
Energie zu verbrauchen. Imtech garantiert diese Energieeinsparung – ein verlässlicher wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen.
Imtech ist Deutschlands führendes Unternehmen in der Technischen Gebäudeausrüstung mit
Schwerpunkt Energiemanagement und beschäftigt über 4.500 Mitarbeiter an mehr als 60
Standorten in Deutschland, Österreich und Osteuropa.
Kraftwerks- & Energietechnik
Umweltsimulation/Prüfstandtechnik
Personal – vereinzelt gesucht
Als Jobmotor fungiert die Immobilienwirtschaft ein Jahr nach dem
Schnüren des Rettungspakets für die
Hypo Real Estate (nun Deutsche
Pfandbriefbank, B1.211) nicht mehr,
aber der große Personalabbau
scheint auch vorbei. Nun stehen die
Zeichen vornehmlich auf „Halten“,
wie die Ergebnisse der Online-Umfrage unter Unternehmen der Immobilienwirtschaft im Rahmen der Joboffensive 2009 zeigen. Es wird auch
noch aktiv Personal gesucht, allerdings eher vereinzelt.
DAS 1x1 FÜR
Die Erfolgsformel für mehr
Rendite: YOUNIQ Studentenwohnungen sind möbliert,
proﬁtieren von der Wohnraumknappheit in Universitätsstädten.
HALLE C, STAND C2.422
Auf dem Stand Baden-Württemberg
International (B1.222) lockt die Region Heilbronn-Franken mit neuen
In Heilbronn soll auf 13 ha Fläche
unter dem Slogan „wohlgelegen – Zukunft am Neckar“ ein Technologiepark
für forschungs- und entwicklungsorientierte Unternehmen entstehen,
die sich ohne Förderung nicht in Heilbronn niederlassen würden. Die Stadt
und das kommunale Unternehmen
Stadtsiedlung Heilbronn investieren
in die Bauabschnitte rund 18 Mio. Euro. Neben der Nähe zum Stadtzentrum, zur Autobahn und zum Neckar
locken EU-Fördermittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung
Die Business Area Külsheim (MainTauber-Kreis) entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände mit 52 ha, das
die Stadt erworben hat. Die gesamte
Infrastruktur mit Büroflächen, Wirtschaftsgebäude, Produktions- und Lagerhallen, Apartments und Sportanlagen ist bereits vorhanden, ebenso wie
ein dichtes Schienen- und Straßennetz.
Damit sollen Dienstleistungsunternehmen genauso wie produzierendes Gewerbe oder Logistiker in die Region gelockt werden.
men hat etwa zehn bis 15 offene Stellen im Bereich Projektmanagement
und sucht vor allem qualifizierte Praktiker. Deswegen präsentiert sich Drees
& Sommer erstmals auf der Expo Real
als Arbeitgeber und informiert am Mittwoch um 11:00 Uhr am eigenen Stand
über die Karrierechancen im Unternehmen. Um Karrierewege und Qualifikationen geht es auch auf dem diesjährigen Career Day am Messemittwoch
(A2, Planning & Partnerships Forum,
10:00 Uhr bis 12:50 Uhr).
Top 5 der gesuchten
Stellenangebote**
1. Projektentwickler/-ung
1. Verwaltung und
2. Asset-Manager
2. Asset-Management 46
Expansionslei637
ter/Expansion
* Erfassungszeitraum 1 Jahr
**Erfassungszeitraum: 23.6.2009 bis 23.9.2009
© Immobilien Zeitung;
Quelle: eigene Recherche auf www.iz-jobs.de
Billige Büros in Rüsselsheim
Bernd Dillmann und Dirk Wiedenhues, die Gründer von Office twenty-M, Rüsselsheim, präsentieren
morgen um 10:00 Uhr gemeinsam
mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Rüsselsheim (STEG; C1.440)
ihr zweites Revitalisierungsprojekt.
Mit Kampfpreisen ab 5,95 Euro/m2
will Office twenty-M in Rüsselsheim an
den Start gehen. „Wir kaufen die Gebäude eben sehr günstig ein“, erklärt
Dillmann. Beim neuesten Schnäppchen handelt es sich um die ehemalige
Europazentrale von General Motors an
der Eisenstraße 2-4 im Rüsselsheimer
Gewerbegebiet Hasengrund. Diese
wird in ein Büro- und Gesundheitszentrum umgebaut. Das Gebäude verfügt
über rund 10.000 m2 Mietfläche. Verträge konnte der Projektentwickler unter anderem mit der Berlitz Sprachschule (400 m2) und dem Softwareunternehmen Evas (400 m2) abschließen. Ein besonderes Highlight ist eine
Drive-in-Filiale der Westerwälder Apotheke.
Vor zwei Monaten hat Office twentyM direkt an der Autobahn A 66 bei
Kriftel nahe Frankfurt am Main ein Bürohaus mit 11.000 m2 Mietfläche fertiggestellt. Das Gebäude war binnen weniger Monate voll vermietet.
BILD: OFFICE TWENTY-M
Mit durchschnittlich 4,85 zu besetzenden Stellen haben die 94 Teilnehmer an der Joboffensive, einer Initiative der Immobilien Zeitung (B2.121),
nur noch halb so viele offene Stellen
gemeldet wie im letzten Jahr. Auf ihr
eigenes Unternehmen bezogen rechnen aber 35% mit einem Personalaufbau bis Mai/Juni 2010. Besonders häufig geben die Immobiliendienstleister
(Consultants/Research/Gutachter) sowie Unternehmen aus den Bereichen
FM, Entwicklung/Planung/Bau sowie
Immobilienmanagement/Verwaltung
an, sich vergrößern zu wollen.
Das deckt sich teilweise auch mit den
Stellenangeboten, die in den letzten
drei Monaten auf www.iz-jobs.de geschaltet wurden: Am meisten werden
dort derzeit Verwalter- und Mieterbe-
treuer sowie Asset-Manager und Ingenieure gesucht (s. Grafik). Doch den Bewerbern steht vor allem der Sinn nach
einer Tätigkeit im Bereich Projektentwicklung, wie ein Blick auf die Suchstatistik des Portals zeigt. Immerhin landet
der Asset-Manager auf Platz zwei. Stark
nachgefragt werden auch Tätigkeiten
für Architekten und Bauingenieure.
Die seien auch in der Krise nicht einfacher zu finden als zuvor, sagt Martin
Schmidt, Personalreferent bei Drees &
Sommer (C1.430/422). Das Unterneh-
Die ehemalige General-Motors-Zentrale in Rüsselsheim stand lange leer.
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· Fondsmanager/-in
Fondsrechnungswesen:
· Internationale/r Bilanzbuchhalter/-in
· Bilanzbuchhalter/-in Fondsrechnungswesen
Zeichnerverwaltung:
· Zeichnermanager/-in für Auslandsfonds (UK, USA, Niederlande)
Auf der Expo Real ﬁnden Sie uns in Halle B2,
Stand 420/520 direkt neben Tor 6.
RA Dr. Michael
Stand C2.023
michael.fritzsche
Im Anschluss an seine Entscheidung vom
11. Mai 2009 (Az. VII ZR 11/08), nach der
sowohl Bauzeit- als auch Preisrisiko infolge
einer aus der Sphäre des Auftraggebers
rührenden verzögerten Vergabe bei der
öffentlichen Hand liegen, hat der BGH
nunmehr präzisiert, dass kein Mehrvergütungsanspruch besteht, sofern die verzögerte Vergabe nicht zu einer Änderung
der vertraglichen Ausführungsfristen führt
(Urteil vom 10. September 2009, Az. VII
ZR 82/08). Auch in diesem Fall war es
durch ein Nachprüfungsverfahren zu einer
Verzögerung des Zuschlags gekommen,
nicht aber zu einer Änderung der Ausführungsfristen. Der bezuschlagte Bieter
machte gestiegene Energiekosten zwischen dem ursprünglichen und dem
eigentlichen Zuschlagstermin geltend.
Damit hatte er jedoch keinen Erfolg. Führe der spätere Zuschlag nicht zu einer
Änderung der vertraglichen Ausführungsfrist – was häufig der Fall sei –, müsse der
Vertrag nicht angepasst werden, befanden die Richter. Der Zuschlagstermin
selbst werde nicht Vertragsbestandteil,
sodass keine Regelungslücke bestehe. Eine
Preisanpassung nach § 313 BGB komme
nicht in Betracht, da der Bieter der Verlängerung der Bindung an sein Angebot
zugestimmt habe und damit das Risiko
unveränderter Preise trage.
Großen Senat des BGH be mühen.
Ebenfalls möglich wäre, dass der BGH
als Gewerbemieter nicht etwa Banken,
Versicherungen oder andere Großmieter im Blick hat, sondern eher die kleinen Läden in der Einkaufstraße.
Im deutschen Recht wird kein Unterschied nach Mietfläche oder Miethöhe
gemacht, alle Gewerbemieter werden
gleich behandelt. Das führt dazu, dass
einem Dax-30-Unternehmen, welches
bei Verhandlungen über Mietverträge
üblicherweise umfassend beraten wird,
derselbe Schutz zuteil wird wie einem
Kleingewerbetreibenden. Dass die
Gewerbemieter, insbesondere die
RA Dr. Matthias
m.jenn
Gerade in Krisenzeiten versuchen Vermieter, attraktive Mieter u.a. mit mietfreien
Zeiten zu locken. Weist dann das Mietobjekt während der mietfreien Zeit einen
Mangel auf, stellt sich für den Mieter die
Frage, ob und ggf. in welcher Höhe er die
Miete mindern kann. Fehlen hierzu vertragliche Regelungen, ist diese Thematik
mangels gesetzlicher Vorschriften durch
ergänzende Vertragsauslegung zu lösen.
Dabei kommt es auf die konkreten
Umstände des Einzelfalls an, insbesondere
auf die Interessen der Vertragsparteien.
Üblicherweise wird man aber die in einem
ersten Schritt zu bestimmende Minderungsquote auf die vom Mieter durchschnittlich zu zahlende Miete anwenden
müssen. Der sich daraus ergebende absolute Betrag ist dann von den Nebenkosten, die der Mieter gegebenenfalls auch
während der mietfreien Zeit tragen muss,
abzuziehen. Einen möglicherweise verbleibenden Restbetrag kann der Mieter in
aller Regel von der ab dem Ende der mietfreien Zeit zu zahlenden Miete abziehen.
Da aber eine allgemeingültige Betrachtung dieser Thematik nicht möglich ist,
empfiehlt es sich dringend, im Fall einer
mietfreien Zeit auch die Rechtsfolgen
eines Mangels des Mietobjekts während
der mietfreien Zeit bereits im Mietvertrag
Großmieter, gerade in den Zeiten der
wirtschaftlichen Rezession, am längeren Hebel sitzen, berücksichtigt der
BGH nicht.
Was heißt das für die Zukunft? Der
Gewerbevermieter sollte ein wachsames Auge auf die Rechtsprechung im
Wohnraummietrecht haben und daraus für das Gewerbemietrecht folgern.
Auch die Entscheidung, nach der dem
Wohnraummieter ein Rückzahlungsanspruch zusteht, wenn er aufgrund einer
unwirksamen SchönheitsreparaturKlausel renoviert hat, stellt ein erhebliches finanzielles Risiko für Vermieter
dar (Az. VIII ZR 302/07). Bei Wohnungsmietverträgen sind dann die
meist vom Mieter oder dessen Freunden erbrachten Leistungen zu vergüten.
Für den Gewerbevermieter würde es
bedeuten, dass er dem Mieter die Kosten der Renovierung ersetzen muss.
Daher sollte jeder Vermieter außerhalb
des Mietvertrags, etwa in einem Übergabeprotokoll, individuell vereinbaren,
welche Endrenovierungsmaßnahmen
der Mieter durchzuführen hat. Nach
der jüngsten Entscheidung des BGH
(Az. VIII ZR 344/08) sollte zudem eine
Farbwahl für den Anstrich getroffen
werden. Denn die formularmäßige
Festlegung „Weißen der Decken und
Oberwände“ wurde jetzt in Fortführung der Rechtsprechung zu unzulässigen Farbwahlklauseln gekippt.
RA Dr. Thomas
Lüttgau, Lenz und
Johlen Rechtsanwälte
Stand B2.241
t.luettgau
@lenz-johlen.de
Klaus Beine (beine@buse.de).
Prominente Beispiele sind die BGHUrteile zur Unwirksamkeit der formularmäßigen Vereinbarung über die
Übertragung einer Endrenovierungspflicht neben einer Verpflichtung zur
laufenden Schönheitsreparatur (Az. XII
ZR 308/02) und zur formularmäßigen
Vereinbarung starrer Renovierungsfristen (Az. XII ZR 84/06). Die Urteile
erscheinen nicht interessengerecht.
Warum kommt es zu dieser Gleichsetzung, obwohl Wohnraum- und Gewerbemietverhältnisse auf den ersten Blick
unterschiedlich zu beurteilen sind?
Eine Erklärung wäre, dass der für
Gewerbemietrecht zuständige XII.
Senat des BGH mit seinen Entscheidungen hinter dem VIII. Senat, der
über das Wohnraummietrecht urteilt,
zurückliegt. Denn der XII. Senat ist
auch für Familienrecht zuständig, dort
sind wegen der umfangreichen Gesetzesänderungen im Familienrecht mehr
Verfahren anhängig. Die erste Entscheidung fällt daher zurzeit stets der VIII.
Senat, und der XII. Senat müsste bei
einer abweichenden Auffassung den
Immer häufger finden BGH-Entscheidungen aus dem Wohnraummietrecht auch für Gewerbeimmobilien Anwendung. Rechtsanwalt Klaus
Beine von der Frankfurter Kanzlei
Buse Heberer Fromm (C1.230) hinterfragt diese Entwicklung.
Die Rechtsprechung hat die Anwendung
des § 34 Abs. 3 BauGB weiter konkretisiert. Bei der Frage, ob von einem Einzelhandelsvorhaben schädliche Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche
ausgehen, spielt die Vermutungsregel des
§ 11 Abs. 3 Satz 3 BauNVO keine Rolle
(BVerwG, Beschl. v. 12. Februar 2009, Az.
4 B 3.09). Städtebauliche Zentrenkonzepte können auch nicht die Wirkung entfalten, einen tatsächlich vorhandenen zentralen Versorgungsbereich abweichend
von der tatsächlich vorgefundenen Situation einzugrenzen oder auszuweiten
4 B 5.09). Liegt ein Vorhaben innerhalb
eines tatsächlichen Versorgungsbereichs,
greift § 34 Abs. 3 BauGB nicht. Kommunale Einzelhandelskonzepte sind indes die
entscheidende Grundlage für die städtebauliche Rechtfertigung einer Bauleitplanung, mit der Einzelhandelsansiedlungen
gesteuert werden sollen (BVerwG, Urt. v.
26. März 2009, Az. 4 C 21.07). Bei Erweiterungen von Einzelhandelsvorhaben ist
bei der Prognoseentscheidung über
schädliche Auswirkungen zu berücksichtigen, dass der zu erweiternde Betrieb mit
seiner bisherigen Größe am Erweiterungsstandort bereits vorhanden ist (OVG
Münster, Urt. v. 6. November 2008, Az.
10 A 1417/07).
RA Dr. Clemens
Am 1. Oktober 2009 ist die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 in Kraft getreten. Müssen nun öffentliche Auftraggeber
die Anforderungen der EnEV 2009 in der
Leistungsbeschreibung berücksichtigen?
Das LG Kleve meint: Nein. Nach dem
Urteil des LG Kleve vom 16. Juli 2009 (Az.
1 O 212/09) ist eine Leistungsbeschreibung, die die Anforderungen der EnEV
missachtet, nicht vergaberechtswidrig.
Das Urteil ist falsch. Es widerspricht dem
Urteil des LG Frankfurt/Oder vom 14.
November 2007 (Az. 13 O 360/07). Dieses hatte klargestellt, dass eine willkürliche Diskriminierung von Bietern dann
vorliegt, wenn die Leistungsbeschreibung
in einem solchen Maße fehlerhaft ist, dass
eine Vergleichbarkeit der Angebote
schlechterdings ausgeschlossen erscheint.
Das ist der Fall, wenn ein Gebäude nach
der Leistungsbeschreibung nicht so
gebaut werden kann, dass es die Anforderungen der EnEV 2009 einhält. Beabsichtigt der Auftraggeber gleichwohl,
einen Zuschlag zu erteilen, handelt er
willkürlich. Dagegen können sich die Bieter bei Aufträgen unterhalb der Schwellenwerte (5,278 Mio. Euro bei Bauaufträgen und, von Ausnahmen abgesehen,
211.000 Euro bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen) mittels einer einstweiligen Verfügung wehren.
RA Dr. Peter Vocke,
Orrick Hölters &
pvocke
@orrick.com
BILD: ORRICK
Bei der Abrechnung von Mietnebenkosten sind besondere Vorgaben zu beachten. In seinem Urteil vom 19. November
2008 (Az. VIII ZR 295/07) hat der BGH
die an eine wirksame Nebenkostenabrechnung gestellten Anforderungen präzisiert. Er bekräftigt erneut die Bedeutung
der Abgrenzung der formellen Wirksamkeit von der inhaltlichen Richtigkeit einer
Nebenkostenabrechnung. Die Fälligkeit
des Nachzahlungsanspruchs richtet sich
nach der formellen Wirksamkeit. Fehlt
diese, läuft der Vermieter Gefahr, die
gesetzliche Abrechnungsfrist zu verpassen, und wäre mit seinem Anspruch ausgeschlossen. Ist der durchschnittliche
Mieter in der Lage, die Art des Verteilerschlüssels der einzelnen Kostenpositionen
zu erkennen und den auf ihn entfallenden Anteil an den Gesamtkosten rechnerisch nachzuprüfen, ist die Abrechnung
formell wirksam. Ob Nebenkosten dem
Ansatz und der Höhe nach zu Recht auf
den Mieter umgelegt wurden oder sonstige Mängel bestehen, betrifft die inhaltliche Richtigkeit der Abrechnung. Fehler
in beiden Bereichen führen zur Rechtswidrigkeit der Abrechnung und gefährden den Anspruch des Vermieters. Es ist
ratsam, die Abrechnung mit besonderer
Sorgfalt vorzunehmen und professionellen Rat einzuholen.
Die Märkte ändern
sich. Umso wichtiger
ist Verlässlichkeit.
Als einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten sind wir auf drei Kontinenten tätig. Wir begleiten Immobilienfinanzierungen in mehr als 25 Ländern.
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Mit einem eigenen Nachhaltigkeitszertifikat für Bestandsbauten verlängert TÜV Süd (C1.121) die Reihe der
Green-Building-Labels. SCoRE heißt
das Kind, Sustainability Certification
Green Buildings sind gut für die
Umwelt, nachhaltig und liegen ganz
allgemein im Trend. So weit die Theorie. Macht man aber aus ihnen ein
Anlageprodukt, zählen doch wieder
vor allem Lage und Ertrag. Das ist
eines der Ergebnisse einer Umfrage
Immobilienfonds (A1.234) unter 40
deutschen Fondsmanagern.
Die Übergabe der Zertifikate findet
heute am späten Nachmittag, etwa um
17:30 Uhr am Messestand der Landeshauptstadt München (A1.411) statt.
Colonia sucht
Workout-Kunden
Obwohl sie damit in diesem Jahr
noch kaum Geld verdient, konzentriert sich die Colonia Real Estate
(B2.440) auf der diesjährigen Messe
auf das Geschäftsfeld Workout-AssetManagement.
Die Colonia-Tochter CRE Resolution stellt in München ihre „German
Workout Platform“ vor. Fester Partner
ist dabei der NPL-Dienstleister Situs,
außerdem will man potenziellen Kunden ergänzende Services von RGM
(B1.232), Paul Hastings oder Curanis
(B2.100) anbieten. „Die Banken bereiten zurzeit zahlreiche Ausschreibungen
für Asset- und Property-ManagementAufträge von Portfolios vor, deren Eigentümer ihr Eigenkapital bereits verloren haben“, weiß Colonia-Chef Stephan Rind. „Die Banken erkennen,
dass die Verwertungsmöglichkeiten für
diese Immobilien eher schlechter werden, wenn die Objektgesellschaft
schon insolvent ist.“
Zwar setzt die Colonia auf das
Workout-Geschäft viele Hoffnungen,
das schnelle Geld verdient sie damit
nicht. Die CRE Resolution erwartet für
das Gesamtjahr 2009 einen Umsatz
von 7 Mio. bis 8 Mio. Euro. Rind
schätzt, dass davon gerade mal 10%
durch Workout-Dienstleistungen hereinkommen. Für die kommenden Jahre hofft Rind auf einige ManagementGroßaufträge – „damit können wir unsere Assets under Management von
derzeit ca. 2 Mrd. Euro in ein paar Jahren verdoppeln“.
Die Mehrheit der Fondsmanager ist
ohnehin nicht der Meinung, dass das
momentane Angebot an „grünen“ Immobilien ausreicht, um einen Fonds
füllen zu können, der sich ausschließlich auf diese Immobilienart konzentriert. Übrigens halten fast ebenso viele Entscheider auch die Nachfrage nach
solchen Produkten für zu gering.
Ganze 73 Immobilien in Deutschland hat Degi Research gezählt, die
sich mit einem Umweltsiegel schmücken können – mehr nicht. Das reicht
nicht aus, um damit einen eigenen
Fonds aufzulegen, schätzen die DegiExperten. Dies sei erst dann möglich,
wenn auch Bestandsimmobilien in
großer Zahl ein Green-Building-Siegel
besitzen. Die meisten der derzeit zertifizierten Gebäude (49) tragen das EUGreenBuilding-Siegel, weitere 19 das
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB (A2.133). In
den Fonds der Befragten fanden sich
16 zertifizierte Objekte.
Die Degi-Immobilie Westend Gate ist als „EU-GreenBuilding“ zertifiziert.
Trotz der momentanen Dominanz
des EU-Siegels in Deutschland glauben
nur 16% der Manager, dass es sich
langfristig durchsetzen wird. 23% setzen auf das DGNB-Zertifikat und 19%
sogar auf die US-Norm Leed.
Wären die Fondsmanager beauftragt,
einen Green-Building-Fonds aufzubauen, würde sich eine Mehrheit trotz der
„grünen“ Vorgabe als erstes für die
ökonomische Qualität der geprüften
Objekte interessieren (67%) und erst
sehr viel später für deren ökologische
Herr Kania, liegt es am gestiegenen Kostenbewusstsein der Unternehmen, dass sich
unter dem Dach der Stadt Frankfurt am
Main mit 27 Unternehmen mehr als je zuvor auf der Expo Real präsentieren?
Sicher spielt das Kostenbewusstsein eine Rolle,
ein gemeinsamer Messeauftritt ist immer kostengünstiger als die Organisation und Umsetzung eines eigenen Messeauftritts. Andererseits haben wir dieses Jahr Partnerunternehmen dabei, die das erste Mal überhaupt auf
der Expo Real auftreten. Das sind kleine Unternehmen, die offenbar die wirtschaftlich kritische Phase als Chance verstehen, um sich auf
dem Markt zu
auch entscheidend,
Frankfurter Stand
ein zentraler Anlaufpunkt für
Eigenschaften (12%). In der Außenwirkung sieht die Sache anders aus. Über
70% der Befragten wurden persönlich
oder als Unternehmen von Anlegern
bereits direkt auf das Thema Nachhaltigkeit angesprochen. So sehen sie den
größten Vorteil von Green-BuildingFonds nicht in der Rendite, sondern im
positiven Marketingeffekt.
Degi-Chefresearcher Thomas Beyerle
präsentiert die Ergebnisse der Umfrage
heute um 14:00 Uhr in A1, Raum A11.
BILD: WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG FRANKFURT
Das Label wird heute auf der Expo
Real erstmals präsentiert – und gleich
am lebenden Objekt: Zwei Münchner
Immobilien der KGAL (A1.221), die
selbst genutzten Verwaltungsbauten in
Grünwald, werden mit dem Zertifikat
ausgezeichnet. Das eine Bürogebäude
erhält Gold, das andere Silber. Die Zertifikate sind grundsätzlich nur drei Jahre lang gültig.
TÜV Süd will mit SCoRE nicht weniger, als „einen neuen und richtungsweisenden Bewertungsstandard für Büro- und Verwaltungsbauten im Bestand“ schaffen. Die KGAL versteht
sich dabei selbst als „Sparringspartner
und Ideengeber“.
BILD: DEGI
Noch’n Zertifikat?
TÜV Süd: Aber ja!
alle wichtigen Akteure der Immobilienwirtschaft ist, wovon alle Unternehmen, egal ob
groß oder klein, profitieren. Wir promoten dieses Jahr das Europaviertel, die Neugestaltung
des Dom-Römer-Areals und zahlreiche weitere
Projekte, wie beispielsweise das Maintor.
Frankfurt ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft hervorragend aufgestellt, das spiegelt sich auch in den
Projekten und Dienstleistungen wider, die auf
unserem Stand präsentiert werden.
Erhoffen Sie sich Interesse vorrangig von
inländischen Investoren, oder rechnen Sie
mit einer Rückkehr des internationalen Geldes nach Frankfurt trotz der Finanzkrise?
Für Frankfurt sind aus- und inländische Investoren gleichermaßen von Bedeutung. Frankfurt ist einer der wichtigsten Standorte Europas, gerade weil die Stadt so international ist
und aus allen Teilen Deutschlands, Europas
und der ganzen Welt hervorragend erreichbar
ist. Dies garantiert einen sehr raschen Zugang
zu allen Schlüsselmärkten, und daher wird
Frankfurt immer auch für ausländische Investoren von großer Bedeutung sein. Dieses
Marktpotenzial, aber auch die Kaufkraft im
Frankfurter Raum selbst, machen Frankfurt in
jeder Konjunkturphase zu einem attraktiven
Waren Sie in diesem Jahr eigentlich auf
dem Münchner Oktoberfest, bzw. wann
waren Sie das letzte Mal auf der Wiesn?
Leider finde ich im Vorfeld der Expo Real gar
nicht die Zeit, das Münchner Oktoberfest zu
(mol/law)
Peter Kania ist Geschäftsführer bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt (C1.230).
englisch – deutsch /
3., überarbeitete Auﬂage,
Juni 2007, 756 Seiten
STICHWÖRTERBUCH
kartoniert, 2., überarbeitete Auﬂage,
Juli 2006, 687 Seiten
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Kühni macht jetzt Fonds
Christian Kühni ist neuer Geschäftsführer bei der HVB-Fondstochter Wealth Cap. Glückwünsche nimmt er am Unicredit-Stand
A1.121 entgegen.
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Die Ems-Achse hat
den größten Touch
BILD: WACHSTUMSREGION EMS-ACHSE
Die Wirtschaftsförderung Region
Stuttgart stellt erstmals in einer gemeinsamen Lounge (B1.120) mit der
baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart und der Stadt
Leinfelden-Echterdingen das Konzept für einen interkommunalen
Gewerbepark vor.
In direkter Nachbarschaft zum Flughafen Stuttgart und zur Landesmesse
soll der Gewerbepark Echterdingen-Ost
entstehen, auf dem insgesamt bis zu
400.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert werden können. Um die Vermarktung anzukurbeln, beteiligt sich die
Stadt Leinfelden-Echterdingen am Gemeinschaftsstand der Region Stuttgart.
„Ziel ist es, ein funktionsfähiges,
hochwertig gestaltetes Nutzungsumfeld
rund um Flughafen, Messe und den
durch das Bahnprojekt Stuttgart 21 entstehenden Filderbahnhof zu entwerfen“, betont Klaus Vogt, Leiter der
Wirtschaftsförderung Stuttgart. Dabei
soll auf eine besonders hohe städtebauliche Qualität Wert gelegt werden,
da das Gebiet ein „internationales
Schaufenster der Region und für ganz
Baden-Württemberg ist“, so Vogt.
Denn auf das Gelände hat man die
fünfte Ansicht: Von oben erhalten Besucher bei Start- und Landebewegungen des Flugverkehrs einen ersten Eindruck von der Region. Das Gebiet teilt
Das Motto des Messestands: „EmsAchse – Freiraum für gute Geschäfte“.
Die Region Ems-Achse (C1.313) hat
den nach eigenen Angaben „größten
Multi-Touchtable Europas“ im Messegepäck.
Entwickelt von der Werbeagentur
Menke aus Meppen und insgesamt
drei Meter lang bildet der interaktive
Erlebnistisch das Herzstück des Standes. Er zeigt die Region aus der Vogelperspektive und lädt dazu ein, anhand
diverser Bedienelemente spielerisch Informationen abzurufen über Industriegebiete, Verkehrsinfrastuktur und Bildungseinrichtungen der Region.
Finanziert wird der Messeauftritt von
den Landkreisen Aurich, Emsland,
Leer, Grafschaft Bentheim sowie der
kreisfreien Stadt Emden und der Stadt
Lingen zusammen mit den Sparkassen
und den Volks- und Raiffeisenbanken
Standortvorteil: Ein Gewerbepark zwischen Messe und Flughafen.
sich in einen nördlichen und südlichen
Bereich. Der vorläufige Rahmenplan
der Stadt Leinfelden-Echterdingen sieht
im nördlichen Teil unter anderem
hochwertige Nutzungen in den Bereichen Büro, Zulieferung Messe und
Flughafen, Messebau, Druck, Lager
und Logistik vor. Im südlichen Teil
sind weniger kunden- und beschäftigungsintensive Nutzungen wie Büros,
Lager und Produktion angedacht. Nach
ersten Berechnungen entstehen dadurch knapp 3.000 Arbeitsplätze, dazu
ab vier Sternen
Klassische Hotelprojekte im Vierund Fünf-Sterne-Bereich haben es
derzeit schwer bei den Banken, berichtet Olaf Steinhage, geschäftsführender Gesellschafter der Berliner
hcb hospitality concepts.
Ausnahmen gebe es nur in München
und teilweise Hamburg, ansonsten gelte der Markt weitgehend als gesättigt,
betont Steinhage, der beim heutigen
Hospitality Industry Dialogue (B2,
Special Real Estate Forum) ab 11:00
Uhr über „Projektentwicklung in der
Gunst der Banken“ diskutiert. Finanzierungen bekommen könnten dagegen neben den Trendprodukten Budgethotels und Hostels interessante Nischenangebote wie 25hours oder das
Roomers in Frankfurt. Durch ihre starke Zielgruppenspezifizierung seien solche Hotels nicht so stark von Umsatzrückgängen betroffen.
wird mit rund 2.300 Besuchern täglich
gerechnet. Der Bedarf an modernen
Gewerbeflächen ist bei Unternehmen
und Investoren vorhanden, sind die
beiden Städte überzeugt.
Geplant ist auch die Neuordnung
des Individual- und öffentlichen Nahverkehrssystems. Zur Entlastung der
Bundesstraße 27 ist eine Osttangente
angedacht, die im Bereich des Gewerbeparks überdeckelt werden soll. Das
schüfe Platz für einen ausgedehnten
Grün- und Erholungsbereich.
Architekten sauer wegen ECE
Als einzige Kanzlei bietet Rotthege
Wassermann & Partner (B1.210)
Vorträge. Die Themen: die HOAI,
das NRW-FOC-Urteil und die EURichtline AIFM (Dienstag, 16:00
Uhr, B1, Raum B 12).
Beispiel für eine Kooperation von ECE und freien Architekten: An der Innenarchitektur der Stadtgalerie Heilbronn arbeitete das Büro Blocher Blocher mit.
Die Tatsache, dass ECE (B2.340) als
Standpartner der Bundesarchitektenkammer (A2.133) auftritt, sorgt bei
einigen Architekten für Unmut.
Zum vierten Mal sind die Architekten in München dabei. Umstritten ist
die Expo-Teilnahme bei den freien Planern von jeher. So schließt sich die
größte Landeskammer, NordrheinWestfalen, nach wie vor nicht dem Ge-
meinschaftsstand von Bundesarchitektenkammer und Landeskammern an,
sondern geht auf der Messe eigene Wege. Diesmal gab es außerdem Ärger,
weil der Shoppingcenterentwickler ECE
einer von zehn Standpartnern ist. Die
Hamburger sind nicht gerade als große
Auftraggeber für freie Büros bekannt,
zudem sind die ECE-Produkte in der
Architektenzunft höchst umstritten.
„Die ECE-Projekte haben mit Stadtent-
wicklung nichts zu tun“, schimpft ein
führender Vertreter einer Landeskammer. Dass Architekten und ECE bei der
Expo an einem Stand auftreten, hat folgenden Grund: ECE ist Mitglied der
Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die wiederum
den Messestand gemeinsam mit den
Architekten betreibt.
Einen angeblichen Verdruss der Architekten kann ECE nicht nachvollziehen. „Zum einen sind wir ja selber ein
großes Architekturbüro, zum anderen
arbeiten wir bei sehr vielen Projekten
mit freien Architekten zusammen“,
sagt ECE-Sprecher Christian Stamerjohanns. Als Beispiele nennt er Bauprojekte in Essen, Heilbronn, Hameln, Leverkusen, Braunschweig, Mannheim,
Bremen, Essen, Klagenfurt oder Sofia.
Wie es um das Verhältnis der freien
Architekten zu ECE tatsächlich bestellt
ist, könnte sich am Dienstag zeigen.
Dann wird am Stand das ThyssenKrupp Quartier in Essen vorgestellt.
ECE ist bei dem Bauvorhaben Generalplaner und Projektmanager. „Das wird
keine Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung“, verspricht ein Architekt. (cvs)
ECE präsentiert sich am Stand der
Bundesarchitektenkammer (A2.133) mit
dem ThyssenKrupp-Quartier am Dienstag
Besuchen Sie uns auf d
f체r Ihr neues
B체rogeb채ude.
X Individuelle
X Schnelle
Die Krone der Baufinanzierung
Im FinanzVerbund der
Strabag baut „Tanzende Türme“
Das Hotel ist Teil des Ensembles
Tanzende Türme am Eingang der Reeperbahn, das für 180 Mio. Euro bis
2012 realisiert werden soll. Bereits
2003 hatten sich die Hamburger Archi-
tekten BRT mit dem Entwurf für das
spektakuläre Doppelhochhaus in einem Wettbewerb durchgesetzt. Im Juni
2008 hatte Züblin Development (heute: Strabag Real Estate) die Projektentwicklung einem Joint Venture von Pirelli RE (B1.113) und Morgan Stanley
abgekauft. Im Juli 2009 begannen auf
dem 5.400 m2 großen Areal die ersten
Geplant ist ein Doppelhochhaus mit
33.357 m 2 Bruttogrundfläche. Der
Nordturm soll mit 22 Geschossen
noch vom Südturm mit 24 Stockwerken überflügelt werden. 15.000 m2 in
den unteren Etagen sind von den
Hamburger Gesellschaften des StrabagKonzerns reserviert. Ein zwei Meter hohes Modell ist auf dem Stand der Strabag zu sehen.
Das achtgeschossige Vier-Sterne-Arcotel-Onyx soll für 45 Mio. Euro als
Anbau der Tanzenden Türme bis Anfang 2012 bezugsbereit sein. Das
10.326 m2 BGF große Hotel ist mit 217
Zimmern und Suiten geplant sowie einem Wellnessbereich.
(WiREG)
(B2.330) bietet die 1998 errichtete
Motorola-Fabrik an. Der Verkehrswert der auf einem 17 ha großen
Grundstück stehenden Halle liegt
bei 4,3 Mio. Euro.
Neuling iMS trägt vor
Softwaregestütztes Vertrags- und
Kostenmanagement empfiehlt die
Mainzer iMS (C1.140). Wer’s genauer wissen will, ist zu einem
Vortrag am morgigen Dienstag,
14:00 Uhr, C1, Raum C12 eingeladen.
Die Tanzenden Türme am Eingang der Hamburger Reeperbahn.
Kurz vor der Messe unterschrieben
die österreichische Arcotel HotelGruppe und Strabag Real Estate
(C1.120) den Betreibervertrag für
das Arcotel Onyx in Hamburg.
Herr Gotzi, Glückwunsch zum Preis für
Immobilienjournalismus 2009. In welchen Fonds legen Sie die 10.000 Euro
Preisgeld an?
Ich wüsste zwar das eine oder andere viel
versprechende Angebot, zähle mich aufgrund meiner Vermögensstruktur aber leider nicht zur typischen Zielgruppe für geschlossene Fonds. Tatsächlich werde ich
einen Teil des Preisgeldes spenden – unter anderem dem Finanzamt.
Markus Gotzi, freier Journalist und Chefredakteur des Fondsbriefs, erhält den
Deutschen Preis für Immobilienjournalismus am Montag, 17:00 Uhr, im Konferenzraum B11 in Halle B1.
Immobilien Zeitung Messe aktuell wird
Die Messeausgabe der Immobilien Zeitung
entstand mit freundlicher Unterstützung
durch Hochtief Development, Essen.
Fotos (soweit nicht anders vermerkt):
Redaktionsleiter Online:
Eines der spannendsten Entwicklungsgebiete in Dresden (B2.140) ist
das Quartier am Neustädter Hafen
in der Leipziger Vorstadt. Dort gilt
es in den nächsten Jahren ein früher
industriell genutztes Gebiet neu zu
ordnen und auszubauen. Besonders
attraktiv sind die Areale in unmittelbarer Hafennähe, wo ein neuer
Wohnstandort entstehen soll.
BILD: GOTZI
Der Canaletto-Blick auf die Silhouette der Dresdener Altstadt ist viel gerühmt. Im künftigen Wohnviertel am
Neustädter Hafen werden die Bewohner ihn genießen können. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Derzeit
wird die Verabschiedung des Masterplans für das 51 ha große Gebiet zwischen Elbe und Bahntrasse im Westen
und Osten und zwischen AlexanderPuschkin-Platz und dem Neustädter
Hafen im Norden und Süden vorbereitet. Damit sollen Teilbereiche des bisher noch ziemlich wüsten Gebiets für
künftige Nutzungen definiert werden.
Derzeit prägen Brachflächen und teils
marode Altbestände wie der alte Zollhof oder der frühere Schlachthof das
Quartier. Letzterer hat sich in den vergangenen Jahren als alternativer Kulturstandort in Dresden etabliert und
Eine Hafencity für Dresden
Sie sind bekennender Schalke-Fan. Wäre es da nicht angemessen, das Geld in
einen vernünftigen Spieler zu investieren, damit Schalke Meister wird?
Grundsätzlich eine gute Idee. Vernünftige
Spieler kann Schalke nie genug haben.
Ich kenne da einen hoffnungsvollen
Nachwuchsspieler aus der F-Jugend des
SC Schwarz-Weiß Friesheim. Vielleicht
sollte ich den in Schalke mal anbieten.
Wobei der Höhepunkt der Saison eigentlich schon vorüber ist – mit dem 1:0-Auswärtssieg in Dortmund.
Sie analysieren nicht nur Immobilienfonds, sondern auch Angebote mit
Schiffen, Wäldern und
Windrädern. Peilen
Sie 2010 den Preis
für Schiffs-, Waldoder Windradjournalismus an?
Klar, immer her damit. Und wo wir gerade beim Thema
sind: Da gibt es auch
noch Flugzeugfonds,
Gamesfonds, Solarfonds, Eisenbahnfonds ...
mich@immobilien-zeitung.de
Noch ist Dresdens Hafencity Zukunfsmusik, doch das soll sich bald ändern.
soll als solcher erhalten bleiben. Mehr
noch: Der Masterplan sieht eine Kulturspange vor, die bis zur Elbe führen soll.
Im Bereich zwischen Ufer und der Leipziger Straße, die das Gebiet durchquert,
sind Wohnungen für bis zu 1.000 Menschen geplant, während östlich der Magistrale ein gemischt genutztes Gebiet
mit Gewerbe entstehen könnte.
Auf der Expo stellt die Stadt Dresden
erstmals die Pläne für das Gebiet vor
und sucht nach potenziellen Investoren. Eigene Grundstücke in der neuen
Dresdner Hafencity hat die Stadt dagegen nicht im Angebot. Ein Großteil der
Fläche im Hafenbereich gehört der
Sächsischen Binnenhäfen GmbH, die
bereit ist zu verkaufen.
schmidt@immobilien-zeitung.de
© 2009 für Texte und gestaltete Anzeigen
Quellenangabe und mit schriftlicher Genehmigung gestattet.
Besuchen Sie Hamburg auf der Expo Real
05. - 07.10.2009 M端nchen Stand B2.430 + B2.530 + B2.333
Mo. 05. Okt. 2009 von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr
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Hamburg / HafenCity - Empfang
Di. 06. Okt. 2009 von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Um Rreef (A2.211) in Deutschland
ist es auffallend ruhig geworden.
Aber es gibt ja noch Rreef in London. Von dort aus wird auch hierzulande kräftig investiert. In Häfen
und Raststätten, zum Beispiel. Auch
Bahnhöfe kommen in Betracht.
Es ist kein Zufall, dass RreefDeutschland-Chef Georg Allendorf am
Dienstag, 11:00 Uhr, beim Planning &
Partnerships Forum (Halle A2) erklärt, worauf der Ableger der Deutschen Bank dabei achtet. Allendorf
sitzt im Anlageausschuss des Fonds.
Mit ihm diskutieren Vertreter des Flughafenbetreibers Fraport und des
Bundesverkehrsministeriums.
Der Infrastrukturfonds der Londoner
Rreef-Einheit wurde 2007 aufgelegt, investiert in diversen Ländern Europas,
soll 2,1 Mrd. Euro schwer werden und
das Geld in etwa 30 Objekte anlegen –
macht im Schnitt eine ganz üppige
Losgröße von 70 Mio. Euro. Das Eigenkapital stammt von 40 Investoren
aus elf europäischen Ländern. Jeder
vierte Geldgeber kommt aus Deutschland. Insbesondere Versicherungen setzen auf Infrastruktur-Objekte und erhoffen sich eine durchschnittliche IRRRendite von 7% bis 10% im Jahr.
In Deutschland hält der als Private
Placement konzipierte paneuropäische
Fonds eine 25,1%-Beteiligung an der
25,1% der Lübecker Hafengesellschaft gehören einem Infrastrukturfonds von Rreef.
Lübecker Hafengesellschaft (LHG).
Und er ist mit 49% an der Autobahnraststätten-Betreibergesellschaft Tank &
Rast beteiligt, die 2004 von der Private-Equity-Gesellschaft Terra Firma,
London, gekauft worden war. Seinerzeit wurde kolportiert, Terra Firma hätte sich den Kauf rund 1 Mrd. Euro kosten lassen. Stimmt die Größenordnung, wäre das Infrastruktur-Vehikel
von Rreef ganz beträchtlich in
Deutschland investiert. Konkrete Zahlen nennt die Gesellschaft nicht.
Während der Einzelhandel mit eigenen Messe-Ständen in diesem Jahr
eher verhalten ist, präsentieren sich
gleich zwei große Spielstätten-Betreiber in München, die beide mit großen Entertainment-Centern wachsen.
BILD: LÖWEN PLAY
Noch ist das Geschäft mit den Spielhöllen kleinteilig: Von den 9.000 Spielhallen hierzulande werden nur rund
1.000 von großen Ketten betrieben.
Mit der Gauselmann-Gruppe (Merkur,
C1.220) und der Schmidt-Gruppe
(Spiel-Station, A2.321) sind gleich
zwei der drei größten Betreiber auf der
Expo Real mit einem Stand präsent.
Merkur betreibt rund 200 Casinos, die
Schmidt-Gruppe ist mit 170 der dritte
Großbetreiber im Bunde. Marktführer
nach der Anzahl der Spielstätten ist
Löwen Play mit 274 Betrieben.
Um weitere großflächige Spielhallen
(ab 800 m2) in Gewerbegebieten und
an Autohöfen betreiben zu können,
lassen sich Merkur und die SchmidtGruppe mittlerweile auch auf Forderungen der Kommunen ein, kombinierte Spaßanlagen mit Bowling-Bahnen und Spielhallen zu errichten. So
hat Merkur etwa in Monheim 8 Mio.
Euro in ein Entertainmentcenter mit
Bowlingbahn, Dart- und Billardräumen investiert und eröffnet bis Jahresende drei weitere dieser Art in Her-
brechtingen, Düsseldorf und Petersberg bei Fulda. Auch die SchmidtGruppe hat sich darauf eingelassen,
um ihr Expansionsziel von 24 neuen
Spielstätten pro Jahr zu erreichen, und
revitalisiert etwa ein leer stehendes
Möbelhaus in Emmerich. Löwen Play
hingegen verhandelt gerade mit der SBWarenhauskette Real, von der man
überschüssige Flächen abteilen, mit
Außenzugang versehen und übernehmen will.
Löwen Play – Der einzige der großen
Drei, der nicht mit einem Stand auf der
Expo präsent ist.
Dass Rreef Deutschland keinen Infrastrukturfonds etwa für Public-Private-Partnership-Projekte auflegt, begründet Allendorf so: Es gehe bei PPP meist
um soziale Infrastruktur, also Schulen
oder Kliniken, in öffentlicher Hand.
Da hält er die Planungszeiträume für
viel zu lang. Zudem seien die Vorlaufkosten hoch und die Objekte oft so
teuer, dass man einen Milliardenfonds
brauche, um diversifizieren zu können.
Allendorf: „Das ist über ein internationales Vehikel leichter.“
Gestern Abend wurden in München
die „wertvollsten Immobilienmarken
2009“ gekürt.
Mittels einer Onlinebefragung, an der
446 Personen teilgenommen hatten,
wurden mehr als 300 Marken aus verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft bewertet. Durchgeführt wurde die Befragung von Premise Brand+,
MPG Solutions und dem Property Magazine. Die kompletten Ergebnisse werden anlässlich der Buchpräsentation
„Die wertvollsten Immobilienmarken“
(www.immobilien markenaward.de). Das Rating hat eine
Punktspanne von 1 bis 5 (hoher Markenwert). Die Ergebnisse lauten:
• Fonds/Investoren: Degi (A1.234)
• Projektentwickler: Hochtief Projektentwicklung (B1.134) (4,57)
• Asset Management: Degi (4,53)
• Architekten: Norman Foster (4,14)
• Immobilienmakler: Jones Lang
LaSalle (A2.210) (4,12)
• Online-Portale: ImmobilienScout
24 (3,83)
• Wirtschaftsregionen: Hamburg
HafenCity (B2.430) (3,71)
• Facility-Management: Hochtief Facility Management (B1.134) (3,68)
• Banken: SEB (B1.245) (3,53) (tp)
Unter der Federführung der RGS Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (B2.141), die das Bauvorhaben
als Sanierungsträger treuhänderisch für
die Stadt Rostock betreut, ist das Petriviertel entwickelt worden. Das Gebiet
südlich der Holzhalbinsel, zwischen
der Straße Am Strande und dem Mühlendamm, ist heute weitgehend beräumtes Brachland und war zuletzt vor
allem gewerblich genutztes Gelände
mit zahlreichen Baracken. Lediglich
zum Mühlendamm gibt es eine Wohnbebauung.
Die soll nun bis hinauf zur Straße
Am Strande fortgesetzt werden, denn
die Nachfrage nach innerstädtischem
Wohnraum in Rostock wächst beständig, wie Anja Brandenburg, Pressefrau
der RGS, bestätigt: „Vor allem Familien
zieht es in die Stadt“, sagt sie und so
Anlagemarkt Berlin
Die Reihen haben sich gelichtet. Am
Berliner Anlagemarkt sind opportunistisch agierende Käufer und Ausländer verschwunden. Fonds, Private,
Versicherer und Pensionskassen dominieren das Geschehen.
Nachzulesen ist dies im jüngsten Immobilienmarktbericht des Berliner
Unternehmens Rohrer, der heute um
10:00 Uhr am Messestand des Deutschen Anlage-Immobilien-Verbunds
Dave (C2.512) vorgestellt wird. Demzufolge kosten Wohn- und Geschäftshäuser in der Hauptstadt derzeit das
12- bis 18fache der Jahresnettokaltmiete. Reine Gewerbeobjekte sind mit dem
11- bis 16fachen etwas preiswerter.
Besonders begehrt sind Wohn- und
Geschäftshäuser, die zwischen 0,5 Mio.
und 3 Mio. Euro kosten mit einer Renditeerwartung von mindestens 6%. Bei
reinen Gewerbeobjekten sind sichere,
langfristig vermietete Immobilien in
guten Lagen gefragt.
Neben den Berliner Zahlen präsentieren die sechs im Dave-Verbund zusammengeschlossenen Unternehmen
weitere zehn aktuelle Reports. Ebenfalls beleuchtet wird das Marktgeschehen auf den Anlagemärkten in München, Nürnberg, Bonn, Köln, Düsseldorf, Leipzig, Hannover, Schwerin,
Düsseldorf startet
Die Stadt Düsseldorf (B1.210) hat
ein Herz für die Daheimgebliebenen. Wer nicht mit auf die Expo
Real darf, kann sich über alles, was
die Düsseldorfer auf der Messe zeigen, auf einem nagelneuen Gewerbeimmobilienportal informieren.
Grünes Idyll in zentraler Lage und am Wasser: das künftige Petriviertel.
erscheint es kaum verwunderlich, dass
es schon jetzt die ersten Interessensbekundungen für das neue Bauland gibt.
Rostocker Wohnungsunternehmen gehören ebenso dazu wie Leute, die als
Baugruppe ein Wohnhaus errichten
wollen. Für Letztere sollen Anja Brandenburg zufolge ein bis zwei Grundstücke reserviert werden.
Vorerst aber werden drei zwischen
4.600 m² und 6.600 m2 große Baufelder südlich der Straße Am Strande vermarktet. Miet- oder Eigentumswohnungen im Geschosswohnungsbau sol-
len hier entstehen. Der B-Plan, der voraussichtlich Anfang 2010 verabschiedet
wird, sieht eine Blockrandbebauung
mit drei- bis fünfstöckigen Gebäuden
vor. Allerdings dürfen Wohnräume erst
ab einer Höhe von 3,10 m gebaut werden, um die zukünftigen Bewohner vor
Hochwasserschäden zu schützen.
Wegen der Hochwassergefahr in diesem Gebiet werden übrigens auch die
alten Wassergräben wieder ausgebaggert. Was eigentlich praktische Gründe
hat, wird dem neuen Petriviertel einen
Hauch von Venedig verleihen.
Ist er’s oder ist er’s nicht? – Das hat
sich mancher Leser der IZ 38/09 gefragt. Dort posierte Dirk Lührmann
als DJ mit Fluppe auf einer großflächigen Anzeige, mit der das Maklerhaus zur Astra-Party einludt.
„Er ist es“, bestätigte man bei Lührmann (C2.210), nicht ohne zu betonen, dass Dirk Lührmann nicht mit
uns sprechen wollte, wenn es nur um
den Auftritt in den Anzeigen gehen
sollte. Schließlich wolle man nicht nur
als Spaßtruppe wahrgenommen werden. Nee, im Ernst, äh Bierernst: Über
der Astra-Party-Einladung warb Lührmann nämlich, ebenfalls höchstselbst,
und großflächig umrahmt von Mitarbeitern mit dem Slogan „Back to the
roots“ – und zwar bekleidet nur mit
Ursprünglich sollte Lührmann im
Handstand auf einem Barren stehend,
Realogis lagert Logistikzahlen
Die Makler von Realogis (A1.320)
haben pünktlich zur Messe ihren
Marktbericht 2009 zu Logistikimmobilien in Deutschland vollendet. Auffallend: Die Mieten an
Top-Standorten sollen in diesem
und dem nächsten Jahr stabil bleiben. Details gibt’s am Stand. (bb)
Zwischen der östlichen Altstadt und
dem Westufer der Warnow soll nach
den Plänen der Hansestadt Rostock
(B2.141) auf einem 16 ha großen
Areal ein neues Wohngebiet für bis
zu 1.000 Menschen entstehen. Im
November dieses Jahres werden die
ersten drei Baufelder für Geschosswohnungsbau europaweit ausgeschrieben. Der besondere Clou des
künftigen Petriviertels: Das alte
Wassergrabensystem wird im Zuge
der Erschließung wieder freigelegt.
BILD: RGS
Die URL, unter der man ab sofort alle Informationen über den Gewerbeimmobilienmarkt der Landeshauptstadt von NRW finden kann, lautet
www.duesseldorf-realestate.de. So gibt
es die obligatorischen Büromarktberichte (Quelle: gif), Analysen zu Einzelhandels- und Hotelmarkt, zu Bauflächen und zum Büroinvestmentmarkt. Hinzu kommen Links zu den
großen Düsseldorfer Büromaklern.
Darüber hinaus nutzt die Stadt das
Portal aber auch, um die Daheimgebliebenen über ihre Aktivitäten und
die ihrer Standpartner auf der Expo Real und später der Mipim zu informieren. In einem Kalender kann man sich
alle Veranstaltungen zu wichtigen immobilienwirtschaftlichen Themen auflisten lassen.
Herausgeber der deutsch und englisch abrufbaren Homepage ist die
rheincity düsseldorf + partner, eine
Tochter der Messegsellschaft, die auch
den Auftritt der Stadt und ihrer Partner
auf der Expo und der Mipim koor diniert.
Frankfurter Maintor
(DIC; C1.230), hat für zwei Türme
des Frankfurter Projekts Maintor einen Architekturwettbewerb gestartet.
Nein, die Küche des Praktikanten musste nicht herhalten.
gestützt von seinen Mitarbeitern zu sehen sein, garniert mit dem Spruch „Für
Sie machen wir Vieles möglich“. Warum das geplante Motiv dann verworfen wurde, ist nicht überliefert, dafür
aber, dass sich in eben jener Turnhalle
die hübsche Küche fand, in der Lührmann schließlich den DJ gab. Nein, die
Küche des Praktikanten musste nicht
herhalten, wir sind beruhigt.
Viel interessanter fanden wir allerdings die Frage, ob denn die Lührmänner wieder wie früher in demselben
Outfit auf der Messe aufkreuzen, in der
sie sich in der Anzeige präsentiert hatten. Lührmann on the socks, quasi?
Nein, wo denken Sie hin.
Lührmann lädt am heutigen Montag ab
18 Uhr zu Frikadellen und Astra Bier an
Es geht um den 100 m hohen Büroturm WinX (31.000 m2 Bruttogrundfläche) und das 64 m hohe Bürohaus
MainTor Panorama (15.700 m2 BGF).
Eingeladen sind sieben Architektenteams: Allmann Sattler Wappner,
München, David Chipperfield, London, KSP Jürgen Engel, Frankfurt,
HPP Hentrich Petschnigg, Düsseldorf,
Kleihues + Kleihues, Berlin, Christoph Mäckler, Frankfurt, sowie Happ,
Frankfurt, gemeinsam mit Max Dudler, Berlin. DIC-Vorstandschef Ulrich
Höller wünscht sich einen klassischen
Baustil: „Es wird kein Architekturpark
entstehen“.
Stefan Blümm von DIC-Projektentwicklung zeigt das Maintor-Modell.
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Auch in schlechten Zeitenâ&#x20AC;Ś
...Party geht immer!
Mit Frikadellen und Astra Bier (back to the roots) feiern wir auch in diesem Jahr, heute, am ersten Abend der
Expo Real unsere astra(ine) Retailparty. Freuen Sie sich auf gute Kontakte und eine entspannte AtmosphĂ¤re.
Feiern Sie mit uns ab 18:00 Uhr auf unserem Stand
EXPO REAL 2009,
Halle C2, Stand 210,
Montag, 05.10.09, ab 18 Uhr.
Expo Real Messezeitung 05.10.2009
Seit 2002 ist die Immobilien Zeitung mit einer eigenen Messezeitung auf der jährlich stattfindenden Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München präsent. Die Messezeitung erscheint an jedem der drei Messetage mit einer aktuellen Ausgabe und wird in der "gläsernen Redaktion" direkt am Stand der Immobilien Zeitung erstellt. Mit einer Auflage von täglich 12.000 Exemplaren informiert die Messezeitung brandaktuell über während der Expo Real getätigte Geschäftsabschlüsse, bekannt gegebene Projekte, Personenmeldungen, Standevents und sonstige Messe-Nachrichten. Fast die komplette Redaktion der Immobilien Zeitung samt Fotografen ist auf der Expo Real präsent, um für die Messezeitung zu recherchieren, zu interviewen, zu fotografieren und zu schreiben und somit alle Nachrichten für den Messebesucher einzufangen.

References: BGH 
 BGH

 § 313
 BGH 
 BGH

BGH 
 BGH

 BGH 
 § 34

§ 11
 § 34
 BGH