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Timestamp: 2019-06-24 16:28:26+00:00

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Keine Teilumqualifizierung eines einheitlichen Gesellschafterdarlehens in Eigenkapitalersatz (OLG München, Beschl. v. 07.03.1997 – 23 W 642/97) – ZIP 1997, 1118 | ZIP online
ZIP 1997, 1118
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP1997RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtZPO § 116 Satz 1 Nr. 1; GmbHG § 32a Abs. 1Keine Teilumqualifizierung eines einheitlichen Gesellschafterdarlehens in EigenkapitalersatzZPO§ 116GmbHG§ 32aOLG München, Beschl. v. 07.03.1997 – 23 W 642/97 (rechtskräftig)OLG MünchenBeschl.7.3.199723 W 642/97rechtskräftig
1. Es ist früheren Arbeitnehmern eines Gemeinschuldners nicht zuzumuten, die Kosten für einen Aktivprozess des Konkursverwalters aufzubringen, auch wenn sich dadurch im Wesentlichen nur die Aussichten dieser Arbeitnehmer verbessern, zugesprochene Abfindungen nach §§ 9, 10 KSchG realisieren zu können.
2. Eine nur teilweise Umqualifizierung eines einheitlichen Gesellschafterdarlehens in Eigenkapitalersatz ist nach § 32a GmbHG nicht möglich; wegen der dynamischen und damit unteilbaren Verantwortung für die Folgen der gewählten Finanzierung und der daraufhin erfolgten Fortführung der Gesellschaft ist ein solches Gesellschafterdarlehen insgesamt eigenkapitalersetzend.
3. Die Erhöhung eines Rückgewähranspruchs nach § 37 KO ist auch nach Ablauf der Anfechtungsfrist nach § 41 Abs. 1 KO in den Grenzen des § 264 Nr. 2 ZPO möglich.

References: § 116
 § 32
 § 32
 § 37
 § 41
 § 264