Source: http://www.freelancer-international.de/satzung
Timestamp: 2017-08-18 18:23:50+00:00

Document:
SATZUNG des Verbands Freelancer International e. V.
1. Der Verband trägt den Namen »Freelancer International e. V.«
2. Er hat seinen Sitz in Stuttgart und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen.
§ 2 Ziel des Verbands
1. Ziel des Verbandes ist es, die Interessen von Selbständigen und Freiberuflern zu vertreten im Sinne der berufspolitischen Arbeit. Er nimmt die allgemeinen, aus der beruflichen, fachlichen oder unternehmerischen Tätigkeit erwachsenen ideellen und wirtschaftlichen Interessen der Berufsstände der Selbständigen und Freiberufler wahr. Darüber hinaus verfolgt der Verband sozial-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Interessen seiner Mitglieder.
2. Der Verband ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und nicht auf die Wahrnehmung einzelwirtschaftlicher Geschäftsinteressen seiner Mitglieder gerichtet.
3. Der Verband ist unabhängig und überparteilich. Er wird nur dann zum politischen Geschehen öffentlich Stellung beziehen, wenn die Interessen der im Verband erfassten Berufs- und Fachgruppen direkt oder indirekt von politischen Maßnahmen oder Vorhaben betroffen sind.
4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für Verbandszwecke verwendet werden.
1. Unterstützung bei der Existenzgründung und -sicherung des Unternehmens.
2. Förderung durch den Erfahrungsaustausch im Bereich der fachlichen Kompetenzen.
3. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Verbänden und Vereinen.
4. Zusammenarbeit mit internationalen Vereinen und Verbänden.
5. Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen.
6. Der Verband versteht sich als Berufsverband.
1. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die Bereitschaft, die Ziele des Verbands anzuerkennen und zu fördern.
2. Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die die Interessen von Selbständigen und/oder Freiberuflern vertreten. Juristische Personen und Personen-handelsgesellschaften können ebenfalls Mitglied werden.
3. Die Mitgliedschaft muss schriftlich beim Präsidium beantragt werden.
4. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium.
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen und Personenhandelsgesellschaften auch durch Verlust der Rechtsfähigkeit.
6. Sollte ein Mitglied gegenüber dem Verband in irgendeiner Form schädigend handeln, kann es aus dem Verein durch einen mit der einfachen Mehrheit aller Mitglieder des Präsidiums gefassten Beschluss ausgeschlossen werden.
7. Zum Ehrenmitglied können Mitglieder ernannt werden, die sich in besonderer Weise und über einen langen Zeitraum um den Verband verdient gemacht haben. Hierfür ist ein einstimmiger Beschluss des Präsidiums erforderlich. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder.
1. Die Mitgliederversammlung bildet das oberste Organ und findet mindestens einmal im Jahr statt.
2. Sie wird vom Präsidium schriftlich einberufen. Den Mitgliedern wird sechs Wochen vorher Termin, Ort und Tagesordnung mitgeteilt. Die Schriftform ist auch durch die e-Mail-Form gewährt. Sollte die e-Mail-Form angewendet werden, dann erfolgt rechtzeitig vorher ein Hinweis darauf in einem elektronischen Newsletter.
3. Satzungsänderungen können nur durch eine Mitgliederversammlung erfolgen. Dabei müssen mindestens 2/3 der erschienenen Mitglieder zustimmen.
4. Bei Wahlen gilt als gewählt, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält.
5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitgliedern beschlussfähig.
6. Juristische Personen und Personenhandelsgesellschaften haben bei Abstimmungen eine Stimme, unabhängig von Betriebsgröße und Beitragshöhe.
3. Genehmigung der Jahresrechnung, Entlastung des Präsidiums
4. Festlegung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
7. Diskussion über Grundsatzfragen
Das Präsidium ist verpflichtet, die Geschäfte in Übereinstimmung mit den Gesetzen, der Vereinssatzung und der Geschäftsordnung zu führen.
1. Das Präsidium besteht aus mindestens 2 Personen (Präsident und einem Vizepräsident). Es können gewählt werden: Präsident, ein oder bis zu 2 Vizepräsidenten und bis zu 3 Beisitzer. Diese werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die zur Wahl stehenden Präsidiumsmitglieder sollten mindestens schon seit einem Jahr Verbandsmitglied sein. Eine Wiederwahl der Präsidiumsmitglieder ist möglich.
2. Der Verband wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand i. S. d. § 26 BGB vertreten. Vorstand i. S. d. § 26 BGB sind der Präsident und bis zu zwei Vizepräsidenten. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.
3. Das Präsidium gibt sich seine Geschäftsordnung selbst. Es führt die Geschäfte des Verbands entsprechend der Satzung. Die Präsidiumsmitglieder bleiben nach Ablauf im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und die Amtstätigkeit aufnehmen.
4. Das Präsidium ist verpflichtet, in alle namens des Verbands abzuschließenden Verträgen aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.
1. Information der Mitglieder.
2.Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing.
3. Einladung der Mitgliederversammlung.
4. Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.
5. Vorbereitung der Mitgliederversammlung, Erstellen der Tagungsordnung.
6. Leiten der Mitgliederversammlung.
7. Durchführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
8. Ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens.
9. Budgetplanung, Budgetdarstellung.
10. Delegation anfallender Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
11. Beurkundung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung, wobei ein Präsidiumsmitglied die Protokolle zu unterschreiben hat.
12. Entscheidung über die Gründung und Auflösung von regionalen Gruppen, Projekt- und Arbeitsgruppen.
13. Ernennung von Regionalleitern.
§ 10 Regionalgruppen (RG)
1. Regionalgruppen bilden die Präsenz vor Ort.
2. Jeder Regionalgruppe steht ein Leiter vor, optional zusätzlich ein Stellvertreter.
3. Das Präsidium gibt die Rahmenbedingungen vor. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen können die Regionalleiter die Umsetzung selbst gestalten.
4. Die Regionalgruppen sind keine eigenständigen Organe.
5. Vorschläge für regionale Kooperationen und Zusammenarbeit sind an das Präsidium zu richten.
6. Organisation und Durchführung von regelmäßigen Gruppentreffen für Mitglieder und Interessenten sind fester Bestandteil jeder Regionalgruppe.
§ 11 Projekt- und Arbeitsgruppen (PG)
1. Projekt- und Arbeitsgruppen verstärken die Leistungsfähigkeit des Verbandes für Sach- und Branchenthemen sowohl für die Regionalgruppen als auch für den Gesamtverband.
2. Jeder Projekt- und Arbeitsgruppe steht ein Leiter vor. Optional zusätzlich ein Stellvertreter. Beide müssen mit Mehrheitsbeschluß des Präsidiums bestätigt werden.
3. Die Aufgaben- und Rahmenbedingungen müssen mit dem Präsidium abgestimmt werden.
4. Organisation und Durchführung der Gruppenarbeit erfolgen selbständig.
5. Projekt- und Arbeitsgruppenleiter informieren Präsidium und Mitglieder mindestens einmal jährlich über ihre Arbeit.
1. Der Beirat besteht aus bis zu fünf Mitgliedern. Davon können bis zu zwei Personen Nicht-Mitglieder sein. Diese Personen müssen zuvor ihr Einverständnis für eine mögliche Wahl schriftlich erklärt haben.
2. Jedes Beiratsmitglied ist einzeln von der Mitgliederversammlung zu wählen und kann auf zwei Jahre gewählt werden. ie zur Wahl stehenden Beiratsmitglieder müssen mindestens schon seit einem Jahr mit dem Verband verbunden sein. Wiederwahlen sind möglich.
3. Präsidiumsmitglieder können nicht Mitglied des Beirats werden.
4. Der Beirat hat die Aufgabe, das Präsidium in allen Angelegenheiten des Verbandes zu beraten und zu unterstützen.
5. Beschlüsse des Beirats werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst und dienen als Entscheidungsgrundlage für das Präsidium.
6. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung wird ein Jahresbericht abgegeben.
§ 13 Finanzierung/Beiträge
1. Der Haushalt des Verbands wird durch Spenden, Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Einnahmen bestritten.
2. Es wird ein Mitgliedsbeitrag pro Kalenderjahr erhoben.
Im Eintrittsjahr wird ein anteiliger Beitrag in Höhe von 1/12 Jahresbeitrag pro Monat erhoben, gerechnet ab dem auf den Eintritt folgenden vollen Monat.
Bei juristischen Personen und Personenhandelsgesellschaften ist die Beitragshöhe von der Umsatzhöhe von dem vorausliegenden Geschäftsjahr vor der Aufnahme abhängig. Der Maximalbetrag darf EUR 1.000,-- nicht überschreiten.
3. Es wird eine einmalige Aufnahmegebühr erhoben.
4. Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
5. Das Geschäftsjahr des Verbands ist das Kalenderjahr.
6. Das Mitgliedseintrittsdatum ist immer der Erste des Folgemonats nach Aufnahme. Die Mitgliedschaft gilt immer bis Ende des Kalenderjahres und verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn nicht bis spätestens 1 Monat vor Ende des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wurde.
§ 14 Rechnungsführung und Revision
1. Die Jahresrechnung wird durch den Kassierer erstellt. Die Rechnung wird durch 2 Revisoren geprüft, die die Mitgliederversammlung gewählt hat. Eine Wiederwahl ist möglich.
1. Die Auflösung des Verbands kann nur von einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorstand im Sinne des § 26 BGB als Liquidator ernannt.

References: § 2
 § 26
 § 26

§ 10

§ 11

§ 13

§ 14
 § 26