Source: https://politikprofiler.blogspot.com/2012/04/bge-die-hirnwasche-der-neoliberalen-ist.html
Timestamp: 2017-10-17 05:50:24+00:00

Document:
Politprofiler: BGE: Die Hirnwäsche der Neoliberalen ist längst in die Köpfe gepflanzt - freiwillige freie Sklaven
Anonym 10. April 2012 um 13:15
Warum sollen durch ein BGE die "Arbeiter" abhängig werden bzw. bleiben?! Durch ein BGE werden sie ja gerade vom ZWANG (!) zur Erwerbsarbeit befreit und das passt nunmal so gar nicht zum neoliberalen Dogma. Zudem prangern sie die Befreiung der Unternehmen von Steuerzahlungen an. Dabei übersehen Sie aber die wirtschaftliche Realität: Unternehmen zahlen durch Einkalkulation der Steuern in ihre Verkaufspreise NIEMALS Steuern, sondern diese trägt schlussendlich IMMER der Endverbraucher. Das Unternehmensbesteuerung in einigen Fällen zur staatlichen Lenkung von Wirtschaftstätigkeiten trotzdem sinnvoll sein kann, steht wieder auf einem anderen Blatt. Doch als Gegenargument gegen ein BGE taugt das keinesfalls.
Wenn man ein BGE mit einer sinnvollen staatlichen (!) Geldschöpfung verbände (www.monetative.org), würden sich viele ihrer (unberechtigten) Kritikpunkte gar nicht erst zur Debatte stellen.
P.S.: Inwieweit ein Andreas Popp der neoliberalen Denkschule angehören soll, erschliesst sich mir ebenfalls nicht. Allein durch seine inhaltliche Nähe z.B. zu einem Bernd Senf, dem man alles nachsagen kann, aber keinesfalls ein Neoliberaler zu sein, schliesst sich das schon nahezu aus.
Anonym 10. April 2012 um 13:57
Mein Oppa sachte immer, vertrau keinem, der als und wie nitt kann.
Bunny 10. April 2012 um 17:23
Deutschland ist entlang eines sterbenden Modell - der Industrie - organisiert. Die Denke ist in der Gesellschaft ganz tief verankert. Es wäre Zeit diese Denke aufzugeben. Wenn aber eine ganze Gesellschaft über diesen speziellen Arbeitsbegriff zu einem Kollektiv zusammengeschweißt wurde ... dann wird es schwer.
Eure Neoliberalen hängen am Rockzipfel vom Staat, damit sind sie noch nicht mal liberal in Wahrheit. Whining Puppies ...
Mögt ihr mal darüber nachdenken, dass im Moment ein Sekretärin in St. Petersburg (Metropolen) in Russland mit bis 4500 EUR wird entlohnt. Und wo steht .de? Nach vorauseilender Austerity am Abgrund ... aber im Moment tanzt ihr dort noch ganz frisch und fröhlich dahin, aber es dauert nicht mehr lange und ihr seid einen wesentlichen Schritt weiter.
Anonym 11. April 2012 um 07:57
Ich wette, dass die Politgangster in Berlin und Brüssel schon die Pläne in den Schubladen liegen haben:
Anonym 11. April 2012 um 08:10
Und der noch: Im Krankenhaus droht nach BGE auch den Deutschen der Ruin
Old Europe 11. April 2012 um 09:02
Politprofiler 11. April 2012 um 11:31
Selbstverständlich ist auch unser "Gesundheitssystem" (komischer Name?) nicht das Optimum. Ich bin auch der Meinung, dass mit der Gesundheit bzw. Krankheit kein Profit gemacht werden darf. Ich bin allgemein gegen diese lästige Fliege. Sie macht die Welt nur unglücklich und ungerecht.
Doch ich werde mich trotz aller Behauptungen nicht gegen ObamaCare stellen. Ich bin der Meinung, auch ein Amerikaner hat ein Recht auf Versorgung im Krankheitsfall, durch ein Solidarsystem.
Es kann nicht sein, dass sich bequeme Reiche nicht gegen die Pharmalobby wehren, sondern lieber einen großen Teil der eigenen Gemeinschaft dafür im wahrsten Sinne des Wortes, verrecken lassen.
Daher sollte sich der Protest der Amerikaner nicht gegen ObamaCare richten, sondern gegen die Pharmalobby, die sie bereits ausbeutet.
Das ist die ganze Perversion dieses Aktionismus aus den USA, der auch in Europa immer mehr Freunde findet.
Man verlangt ein BGE, anstatt sich gegen die Ungerechtigkeit im System zu richten. Man fordert ein BGE als Solidarsystem, damit man die Gewinne und Profiteure unseres System nicht kritisieren muss.
Im weitesten Sinne ist das tatsächlich SOZIAL. :-D
ForMoreDemocracy 11. April 2012 um 20:52
In diesem Videobeitrag schmeißt du nun alles in einen Topf, rührst es kräftig rum und würzt es mit einem Hauch Verschwörungstheorien.
Ich versalze dir nur ungern deine Suppe, aber da ich einer bin, der bestimmt nicht applaudiert, wenn jemand die Dinge völlig aus dem Zusammenhang reißt und daraus irgend welche Theorien spinnt, habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein Antwortvideo zu deinem zu machen.
Nichts desto trotz habe ich mich köstlich über dein Beitrag amüsiert. ^^
Vielleicht gelingt es mir ja auch, dass dich mein Video amüsiert.
http://www.youtube.com/watch?v=4MASZYAIJt8
Hand auf’s Herz - was du als (Zitat) "Fakten" bezeichnest entspricht weniger der Wahrheit als viel mehr mit deiner (Gedanken-)Welt... ;-)
Ich denke, ich konnte mit meinem Videobeitrag die Fehler in deinem Beitrag weitesgehend richtig stellen.
LG FMD :-)
Wir wärs wenn wir bei YouTube das Pendant zu Augstein & Blome werden? :-D
Politprofiler 11. April 2012 um 21:59
@ ForMoreDemocracy
Hast Du noch nicht gemerkt, dass ich mich über das BGE unterhalten und nicht mit DIR!!
Nimm Stellung zu den Aussagen von Götz Werner und der "Stiftung Marktwirtschaft".
ODER BIST DU EIN WEICHEI?
Leg einfach in Deinem nächsten Video klar, dass Götz Werner log, als er sagte: Schule muss was kosten!
ForMoreDemocracy 11. April 2012 um 23:01
"Hast Du noch nicht gemerkt, dass ich mich über das BGE unterhalten und nicht mit DIR!"
Du willst dich über das BGE unterhalten?
Ok - dann mein Tipp:
Befass dich erst mal damit.
Du hast immer noch nicht gerafft was ein BGE überhaupt ist.
Du wirfst im Video alles zusammen.
- Das was Raffelhüschen vorschlägt ist kein BGE
- Das was Althaus vorschlägt ist nicht das BGE worum es mir (und den meisten BGE-Befürwortern geht)
- Die Konsumsteuer ist nur ein VORSCHLAG und nur eine (!) von diversen Finanzierungsmöglichkeiten eines BGEs;
Du siehst nur Nachteile einer K.Steuer und dichtest noch Ding hinzu die schlicht und ergreifend falsch sind.
Den eigentlichen Sinn der K.Steuer verstehst du entweder nicht oder ignorierst ihn
- die emanzipatorische Linke fordert ein BGE - dir scheißegal, ignorierst du weil passt nicht in deine Verschwörungsgedankenwelt.
Dass du mich nicht falsch verstehst:
Mir geht es nicht darum (wie du als Verschwörungsparanoia-Fetischistin offenbar glaubst), ich wollte dich "hirnwaschen", damit du "endlich" für ein BGE bist.
Mir ist es so was von scheißegal ob du für oder gegen ein BGE oder für oder gegen eine Konsumsteuer oder whatever bist.
Meinetwegen kannst du für Arbeitshäuser, die Einführung der Sklaverei und den Arbeitsfetisch als Grundwert sein.
Ist mir vollkommen gleich.
Aber wenn du Märchen über das BGE verbreitest, dann werde ich dich immer wieder korrigieren.
Bis in alle Ewigkeit. :-) Amen.
Politprofiler 12. April 2012 um 00:06
@moredemocracy
Komisch, immer wenn man die Menschen vor Arbeitslagern und Abhängigkeit bewahren will, wird man beschimpft.
Das BGE ist das freiwillige Arbeitshaus, das der Demokrat nach bestem Wissen und Gewissen durch Anleitung der Neoliberalen fordert.
Wer seine Präsentationen von "Stiftung Marktwirtschaft" - Vorstand Raffelhüschen - finanzieren lässt, ist mit denen einer Meinung.
Wenn Götz Werner mit Althaus (CDU) das BGE der Masse vorstellt, sind sich einig.
... oder hast Du jemals erlebt, dass Merkel und Lafontaine ein gemeinsames Projekt vorgestellt haben?
ForMoreDemocracy 12. April 2012 um 00:37
Zit.: „Komisch, immer wenn man die Menschen vor Arbeitslagern und Abhängigkeit bewahren will, wird man beschimpft.§“
Ich beschimpfe dich nicht; Keuro. Jedenfalls war es nicht meine Absicht.
Du kannst wie gesagt für das sein, was du willst. Mir egal.
Aber wenn du Märchen erzählst oder Irrtümer über das BGE verbreitest, korrigiere ich es halt. ^^
Zit.: „Das BGE ist das freiwillige Arbeitshaus, das der Demokrat nach bestem Wissen und Gewissen durch Anleitung der Neoliberalen fordert.“
Eben nicht. Das DENKST du.
Das BGE ist gerade eine Idee für mehr Freiheit, Demokratie und Menschenwürde.
Siehe Definition des Netzwerk Grundeinkommen.
(Bitte nicht wieder falsch verstehen – mit „mehr“ ist nicht gemeint, „wir geben den Menschen mal ein bisschen Freiheit, Demokratie und Menschenwürde mit dem BGE“, sondern wir geben ihnen mehr als es in unserem jetzigen System der Fall ist.)
Aber die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens kann natürlich missbraucht werden – indem man es zu niedrig ansetzt (siehe Althaus), alle Sozialleistungen streicht und oder es dann doch an Bedingungen knüpft.
Das ist eben so, weil das BGE eine Idee und keine urheberrechtich geschütze Marke ist. Wenn dem so wäre, hättest du wahrscheinlich auch wieder was dagegen weil du ja gegen ein Eigentumsrecht (und somit auch Urheberrecht) bist.
Das BGE ist „nur“ eine Idee und sie wird in allen Lagern aufgegriffen.
Von den Linken, von den Liberalen, von den Konservativen, auch von ein paar Sozialdemokraten.
Aber du siehst nur eine böse Verschwörung von Neoliberalen / Libertären hinter der Idee.
Zit: „Wer seine Präsentationen von "Stiftung Marktwirtschaft" - Vorstand Raffelhüschen - finanzieren lässt, ist mit denen einer Meinung.“
Ok. Dann kannst du auch nicht mehr der Linken vertrauen, denn KATJA KIPPING, STELLV. PARTEIVORSITZENDE DER LINKEN; saß bei dieser „Präsentation“ neben Werner und Althaus und hat ebenso für ein BGE geworben. Hast es nur (bewusst oder unbewusst?) ausgeblendet.
Aber wahrscheinlich wirst du dir jetzt wieder was neues ausdenken – z. B., „na ja dann fällt Katja Kipping eben auch auf die Pläne der Neolibralen rein“ oder so.
Aber du stellst es dir ja immer so hin wie du es gerne hättest. ;-)
Zit.: „Wenn Götz Werner mit Althaus (CDU) das BGE der Masse vorstellt, sind sich einig.“
Das ist deine gekürzte Sicht der Dinge. Werner und Althaus sind sich nur in einer Sache einig:
Ein Grundeinkommen bedingungslos für alle.
Werner will es jedoch in einer Höhe, in der jeder auf Erwerbsarbeit verzichten kann (1000 – 1500 €), finanziert durch eine (von dir gehasste) Konsumsteuer.
Althaus will ein BGE in einer Höhe (600€ netto), die eben nicht zum Leben reicht und deshalb sein Modell auch kein wirkliches BGE ist, weil ein zentrales Kriterium des BGEs ist, dass man eben auch auf Erwerbsarbeit verzichten kann um nicht mehr lohnabhängig und durch Arbeitgeber nicht mehr erpressbar ist.
Und Althaus will es durch eine negative Einkommenstuer finanziert haben, nicht durch eine Konsumsteuer wie Werner.
„... oder hast Du jemals erlebt, dass Merkel und Lafontaine ein gemeinsames Projekt vorgestellt haben?“
Katja Kipping von der LINKEN mit
Götzer Werner und Dieter Althaus.
Die drei sind sich NUR IN EINEM PUNKT EINIG:
Für die Bedingungslosigkeit eines Grundeinkommens / Bürgergeldes.
Eigentlich brauch ich mir gar nicht hier den „Mund fusselig“ zu reden, weil ich bereits alles in (mittlerweile) 3 Videobeiträgen deine Irrtümer klargestellt habe.
Schau dir wenigstens den letzten an, dann verstehst du vielleicht, wo du falsch liegst in deiner Argumentation.
Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=4MASZYAIJt8
Anonym 16. April 2012 um 09:37
Politprofiler ist hoffnungslos.
Sie wird nie das bGe verstehen, sie will es auch garnicht. Sie möchte nur weiter negativ denken.
Das das bGe nicht "die" Lösung ist, wissen fast alle die für das bGe sind, aber es ist ein Anfang.
Wenn man nie den ersten Schritt wagt dann werden keine weitere folgen. Ich mache mich nicht mit schuldig weil ich es zulasse, das das heutige System Menschen kaputt macht. Ich nicht.
@ FMD :-).... und du auch nicht, danke schön.
Es sind schon so viele hier gewesen, die Politprofiler das selbe wie du gesagt haben, aber sie ist und bleibt hoffnungslos.
Nichts ist wie es scheint 14. Mai 2012 um 21:19
Eigentlich müsste dir das Konzept der Konsumsteuer gefallen, denn Leistung würde nicht länger besteuert, sondern nur noch die Inanspruchnahme einer Leistung.
Mit anderen Worten - Leistung würde erstmals in Gänze wertgeschätzt.
Wenn Leistung Grundwert sein soll, kommt die Idee von Götz Werner, den "Knospenfrevel" an der Leistung in Gänze abzuschaffen (durch die Konsumsteuer) deiner Forderung nur zugute.
Übrigens - Althaus von der CDU schlägt kein Bürgergeld vor, das über Konsumsteuer (=ENTlastung der Leistung) finanziert wird, sondern über Einkommensteuer (=BElastung der Leistung).
Denk mal drüber nach, und nichts für ungut - befass dich doch bitte erst mal wirklich mit dem Konsumsteuermodell, anstatt irgend welche Fragmente aus Werner's Vorträgen rauszupicken, aus dem Zusammenhang zu reißen und dir irgend was hanebüchenes zusammenzreimen.
BGE und seine fast 30 Finanzierungsmodelle sollte man etwas differenzierter betrachten als es pauschal als neoliberale Idee zu verteufeln.
FMD 18. Oktober 2015 um 21:50
"Straubhaar will das Grundeinkommen möglichst tief halten und damit am liebsten gleich alle bestehenden Sozialleistungen streichen. Das erachte ich als neoliberalen Missbrauch der Idee."
- Daniel Häni in "Brennpunkt Grundeinkommen"
http://www.grundeinkommen.ch/brennpunkt-grundeinkommen/

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