Source: http://www.crazyartists.de/satzung.html
Timestamp: 2013-05-22 04:21:57+00:00

Document:
crazyartists e.V. - Satzung
Vereinssatzung crazyartists e.V.
BGB § 21 - § 79
Der Verein führt den Namen "crazyartists e. V.". Er hat seinen Sitz in 20257 Hamburg, Weckmannweg 3. Der Verein ist unter der Geschäfts-Nr. VR 16887 im Vereinsregister vom Amtsgericht Hamburg (20348 Hamburg) eingetragen.
§ 2 Zweck und Ziel des Vereins Der Verein Crazyartists e. V. verfolgt den Zweck, Kurse und Projekte in den künstlerischen Medien Theater, Literatur, Malerei, Musik und Tanz durchzuführen und zu organisieren. Er richtet sich sowohl an Menschen mit Behinderung als auch ohne Behinderung. Der Verein möchte damit ein spezielles Angebot für unterschiedliche Zielgruppe schaffen und somit auch eine kreative Gesundheitsförderung anbieten. Die Ergebnisse der selbst durchgeführten Kurse und Projekte sollen im Rahmen von Präsentationen der Öffentlichkeit gezeigt werden, um damit exemplarisch Berührungsängste zwischen Behinderten und Nichtbehinderten abzubauen. Die eigentliche Vereinsarbeit soll darüber hinaus noch weitere Auswirkungen haben. Sie soll die Kommunikation und Solidarität zwischen Jung und Alt, zwischen Behinderten als auch Nichtbehinderten fördern und erhalten.
Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb findet nicht statt. Die Ziele des Vereins sind nicht auf Gewinn gerichtet. Vielmehr ist er selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist gemeinnützig im Sinne der §§ 17, 19 StAnpG und der Gemeinnützig-keitsVO vom 24.12.1953.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind sowie unverhältnismäßige Vergütungen sind unzulässig.
Die Mitgliedschaft endet durch: • Austritt des Mitglieds oder
• Ausschluss des Mitglieds.
§ 4 Austritt des Mitglieds Jedes Mitglied ist zum Austritt aus dem Verein berechtigt. Der Austritt erfolgt schriftlich an den Vorstand und kann nur zum Schluss des Kalenderjahres (31.12.) mit einer dreimonatigen Frist erklärt werden.
Außerdem kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es trotz schriftlicher Mahnung des Kassenwartes mit mehr als einem Jahresbeitrag in Rückstand ist. Vorher ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief des Vorstands Gelegenheit zu einer schriftlichen Äußerung innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu geben. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist innerhalb eines Monats die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Die Frist für die Einlegung der Anrufung beginnt mit dem Zugang des Vorstandsbeschlusses. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei der nächsten Sitzung über den Ausschluss. Erforderliche Abstimmungen sind geheim. § 6 Mitgliederrechte Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und Ausübung der der Mitgliederversammlung zukommenden Rechte.
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. § 8 Vorstand Der Vorstand besteht aus: • dem/der Vorsitzenden • dem/der stellvertretenden Vorsitzenden • dem/der Kassenwart(in)
Der Vorstand verwaltet das Vermögen und die Finanzen des Vereins durch den Kassenwart. Die Kasse ist jährlich abzuschließen und der Bericht ist von dem Vorsitzenden und vom Kassenwart zu unterzeichnen. In der ordentlichen Mitgliederversammlung eines Jahres ist ein Kassenbericht zu erstatten. Alle zwei Jahre ist die Kasse durch zwei Kassenprüfer zu prüfen.
§ 10 Besonderer Vertreter (Geschäftsführer) Mit dem Geschäftsführer wird ein Arbeitsvertrag geschlossen, in dem die ihm obliegenden Aufgabenkreise und Rechtsgeschäfte festgelegt werden. Die Laufzeit beträgt mindestens 3 Jahre.
Der Geschäftsführer haftet ihm Rahmen seiner geschäftsführenden Tätigkeit für alle ihm zugewiesenen Geschäftskreise. Der Verein schließt zu Gunsten des besonderen Vertreters eine Vermögensschadenshaftpflicht versicherung ab. Die Versicherungsbeiträge trägt der Verein. Der Geschäftsführer ist verpflichtet, mindestens einmal jährlich im Rahmen der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht abzugeben, der vom Vorstand und der Mitgliederversammlung abgestimmt bzw. angenommen werden muss. Darüber hinaus hat der Vorstand das Recht, jederzeit über die aktuellen Geschäfte durch den Geschäftsführer informiert zu werden.
• die Wahl des Vorstandes für jeweils zwei Jahre • die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und des Kassenberichts sowie die Entlastung des Vorstands • die Wahl von zwei Kassenprüfern
• die Genehmigung des Haushaltsplans und die Festsetzung des Mitgliederbeitrags
• die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben sowie über die nach der Satzung ihr übertragenen Angelegenheiten • die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands einen Beirat bestellen, der dem Vorstand bei der Führung der Vereinsgeschäfte beratend und unterstützend zur Seite steht. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist alljährlich mindestens einmal einzuberufen. Ort und Zeit bestimmt der Vorstand. Die Mitgliederversammlung ist ebenfalls einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert.
Die Mitgliederversammlung hat innerhalb eines Monats nach Antragstellung stattzufinden. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor dem Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich - per E-Mail - einzuladen.
Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Anträge auf Ergänzungen zur Tagesordnung müssen spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingehen. Zu Beginn der Mitgliederversammlung hat der Vorstand die Ergänzungen bekannt zu geben. Ergänzende Anträge auf Satzungsänderung müssen den Mitgliedern jedoch vorher schriftlich zugehen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in de Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden geführt.
Im Verhinderungsfalle führt den Vorsitz sein Stellvertreter.
Bei den Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Zu einem Beschluss, der eine Änderung de Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienen Mitgliedern erforderlich. Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
Die Vertretung eines Mitglieds durch ein anderes oder durch einen sonstigen Vertreter ist zulässig. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und dem Verein betrifft.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Vereinmitglieder anwesend ist.
Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienen Mitgliedern erforderlich. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb von vier Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese kann dann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschließen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden; insbesondere zu Gunsten gemeinnütziger Einrichtungen für seelisch erkrankte Menschen. Endgültige Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamtes durchgeführt werden.
§ 16 Die Satzung tritt mit dem heutigen Tag in Kraft. Hamburg, den 11. November 2008

References: § 21
 § 79

§ 2

§ 4
 § 6
 § 8

§ 10

§ 12

§ 16