Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40141359
Timestamp: 2019-10-19 03:21:05+00:00

Document:
RIS - Gesundheits- und Krankenpflegegesetz § 28a - Bundesrecht konsolidiert
Gesundheits- und Krankenpflegegesetz § 28a
§ 28 am 19.10.2019
§ 28b am 19.10.2019
§ 28a gültig von 01.07.2018 bis 24.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2016
§ 28a gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2017
§ 28a gültig von 25.04.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2017
§ 28a gültig von 18.01.2016 bis 24.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/2016
§ 28a gültig von 01.01.2014 bis 17.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 185/2013
§ 28a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
§ 28a gültig von 26.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2012
§ 28a gültig von 19.08.2010 bis 25.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
§ 28a gültig von 31.12.2009 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2009
§ 28a gültig von 20.10.2007 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2008
BGBl. I Nr. 108/1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2012
EWR-Berufszulassung
§ 28a. (1) Qualifikationsnachweise im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, die einem Staatsangehörigen eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Vertragsstaat) oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft von einem EWR-Vertragsstaat oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgestellt wurden, sind nach den Bestimmungen der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen anzuerkennen.
(2) Einem Qualifikationsnachweis gemäß Abs. 1 gleichgestellt ist ein einem Staatsangehörigen eines EWR-Vertragsstaats oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgestellter Ausbildungsnachweis im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege (Drittlanddiplom), sofern sein Inhaber
über einen Aufenthaltstitel mit einem Recht auf Niederlassung gemäß §§ 45 bzw. 49 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG), BGBl. I Nr. 100/2005, verfügen,
als Angehörige von unionsrechtlich aufenthaltsberechtigten Staatsangehörigen eines EWR-Vertragsstaats oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft oder Österreichern zum Aufenthalt berechtigt sind und über eine Aufenthaltskarte gemäß § 54 NAG oder eine Daueraufenthaltskarte gemäß § 54a NAG verfügen oder
durch eine österreichische Asylbehörde oder den Asylgerichtshof den Status eines Asylberechtigten gemäß § 3 Asylgesetz 2005, BGBl. I Nr. 100, oder den Status eines subsidiär Schutzberechtigten gemäß § 8 Asylgesetz 2005 oder einen entsprechenden Status nach den vor Inkrafttreten des Asylgesetzes 2005 geltenden asylrechtlichen Bestimmungen zuerkannt erhalten haben,
über einen Aufenthaltstitel „Blaue Karte EU“ gemäß § 42 NAG verfügen.
(4) Der Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend hat Staatsangehörigen eines EWR-Vertragsstaats oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Drittstaatsangehörigen gemäß Abs. 3, denen ein Qualifikationsnachweis gemäß §§ 29 oder 30 ausgestellt wurde, auf Antrag die Zulassung zur Berufsausübung im entsprechenden gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege zu erteilen.
(6) Der Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend hat innerhalb eines Monats den Empfang der Unterlagen zu bestätigen und mitzuteilen, welche Unterlagen fehlen. Die Entscheidung über die Zulassung zur Berufsausübung hat
(7) In Fällen, in denen auf Grund der Richtlinie 2005/36/EG keine automatische Anerkennung vorgesehen ist (§ 29 Abs. 1 Z 4 bis 6 und § 30) und im Rahmen des Verfahrens wesentliche Unterschiede zwischen der nach diesem Bundesgesetz erforderlichen und der im Herkunftsstaat erworbenen Qualifikation festgestellt wurden, die die Vorschreibung von Ausgleichsmaßnahmen (Anpassungslehrgang oder Eignungsprüfung) erfordern, ist der Antragsteller berechtigt, bis zum Nachholen der fehlenden Ausbildungsinhalte ein Aussetzen des Verfahrens zu beantragen. Das Verfahren ist auf Antrag fortzusetzen. Bei einer Aussetzung des Verfahrens von länger als sechs Monaten sind bei Antragstellung auf Fortsetzung des Verfahrens zusätzlich zu den ergänzenden Qualifikationsnachweisen und Nachweisen über Berufserfahrung
neue Nachweise gemäß Abs. 5 Z 3 und 4 und
bei Änderungen aktualisierte Nachweise gemäß Abs. 5 Z 1 und 5
(8) In Fällen, in denen auf Grund wesentlicher Unterschiede zwischen der nach diesem Bundesgesetz erforderlichen und der im Herkunftsstaat erworbenen Qualifikation die Zulassung zur Berufsausübung an die Bedingung der erfolgreichen Absolvierung einer Ausgleichsmaßnahme geknüpft wird, ist die Erfüllung der vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahme vom Bundesminister für Gesundheit im Berufszulassungsbescheid einzutragen. Die Berechtigung zur Ausübung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege entsteht erst mit Eintragung.
NOR40141359
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/i/1997/108/P28a/NOR40141359

References: § 28
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 § 54
 § 54
 § 3
 § 8
 § 42
 § 30