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Timestamp: 2019-06-25 04:16:30+00:00

Document:
Drucksache - [ID2355]/XVII
Betreff: Umsetzung der Globalrichtlinie zur Ausweisung von Hundeauslaufzonen nach § 9 Abs. 3 HundeG
Empfehlungen der Regionalausschüsse und des GUG vom 12.06.2007
Drs. 3456.1/XVII
Empfehlung des Ortsausschusses Lokstedt vom 25.06.2007
Drs. 1056/XVII
Umsetzung der Globalrichtlinie zur Ausweisung von Hundeauslaufzonen nach § 9 Abs. 3 HundeG
Um die Globalrichtlinie in Bezug auf die Ausweisung von Hundeauslaufzonen nach § 9 Abs. 3 des HundeG angemessen umzusetzen und Hundehalterinnen und Hundehaltern im Bezirk weitere Auslaufmöglichkeiten für ihre Hunde zu bieten, soll vor Ort in den Regionalausschüssen geprüft werden, welche Flächen zur Ausweisung in Frage kommen. Insbesondere können bei diesem Verfahren alle beteiligten Akteure vor Ort einbezogen werden. Eine abschließende Beschlussfassung wird dem zuständigen Ausschuss, dem Ausschuss für Grün, Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vorbehalten.
Um möglichen Nutzungskonflikten vor Ort präventiv entgegenzuwirken, sollen die oben genannten Kriterien bei der Auswahl angewandt werden.
Es wird so zudem sichergestellt, dass wie im Gesetz gefordert, Hunde von Spielplätzen und -flächen, als Liegewiesen genutzte Rasenflächen, Blumenbeeten, Unterholz, Uferzonen und Biotopen ferngehalten werden.
Außerdem wird ein Schutz von Natur und Wildtieren gewährleistet.
Um der Umsetzung des Hamburgischen Hundegesetztes entsprechend der Globalrichtlinie zur Ausweisung von Hundeauslaufzonen nach § 9 Abs. 3 des HundeG nachzukommen werden solche Flächen ausgewiesen, die nicht durch folgende einschränkende Konkurrenznutzungen betroffen sind:
? Flächen die Bereiche beinhalten, in denen natürliche Biotope, Uferzonen und Wildtiere wie Bodenbrüter, Schwäne etc. gestört werden könnten Flächen mit empfindlicher Bepflanzung wie z.B. Blumenbeeten;
? Flächen mit angestammten Freizeitnutzungen wie z.B. Liegewiesen und Flächen auf denen z.B. regelmäßig gespielt oder gerodelt wird;
? Flächen mit nicht klar abgegrenzten Kinderspielplätzen und Sportflächen.
Der GUG empfiehlt der Bezirksversammlung die Kenntnisnahme und Zustimmung
zu den nachstehend aufgelisteten Empfehlungen der Regionalausschüsse.
Empfehlung des KGA am 07.05.2007 und 04.06.2007
Vorschlag der Verwaltung zur Umsetzung des Hamburgischen Hundegesetzes in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen in Eimsbüttel (Kerngebiet)
Unter Bezug auf die im KGA am 07.05.2007 erfolgte Abstimmung zum Vorschlag der Verwaltung über die „Generelle Freigabe der öffentlichen Grünanlagen mit folgenden Ausnahmen: Alsterpark mit Eichenpark, Teile des Lindenparks, Park am Weiher, ergänzt um den Unna-Park „ wird diese hinsichtlich der Position „Unna-Park“ einstimmig und interfraktionell dahin gehend geändert, dass der Beschluss des KGA aus dem Jahr 1992 – wonach der Unna-Park grundsätzlich Hundefrei gehalten werden solle- Bestand haben solle.
Generelle Freigabe aller öffentlichen Grünflächen.
Alsterpark mit Eichenpark Keine Freigabe
Teile des Lindenparks Keine Freigabe
Park am Weiher Keine Freigabe
Unnapark Keine Freigabe (grundsätzlich Hundefrei)
Empfehlung des Regionalausschusses Lokstedt vom 7.5.2007
Bewertung der Parkanlagen und Grünwegeverbindungen im
Ortsamtsbereich Lokstedt hinsichtlich der Ausweisung
von Hundeauslaufzonen nach § 9 Abs. 3 HundeG
Nachstehend eine Auflistung der einzelnen Belegenheiten im Ortsamtsbereich mit der jeweiligen Empfehlung, ob hier eine Hundeauslaufzone nach § 9 HundeG eingerichtet werden sollte:
Deelwisch – Teile davon
Nein, aufgrund nicht abgegrenzter Spielbereiche
Stellinger Chaussee 34
Nein, Kleingartenanlage
Nein, wegen Biotopen, etc.
Julius-Vosseler-Straße – Grelckstraße
Grelckstraße – Feldhoopstücken
Julius-Vosseler-Straße – Döhrnstraße
(317035.5001057)
Nein, aufgrund nicht abgegrenzter Spielbereiche; Kleingartenanlage
(317035.5002057)
Grandweg/ Bei der Lutherbuche
Julius-Vosseler-Straße – Schillingsbektal
Lohkoppelweg – Emil-Andresen-Straße
Eidelstedter Weg – Wiesingerweg
Nordalbingerweg – Ernst-Mittelbach-Ring
Nordalbingerweg – Märkerweg
Grootseepark
Bayernweg, Tarpenbek
Ostfalenweg, Tarpenbek
Schippelsmoorgraben, nördl. Vielohweg
Schippelsmoorgraben, Krähenweg-Bansgraben
Schippelsmoorgraben, Bansgraben-Johannkamp
Hasenheide – Reitbahn
Broockkampsweg – Hainholz
Herzog-Bruno-Weg/ Wendlohstraße
Paul-Sorge-Straße 36-38
König-Heinrich-Weg – Garstedter Weg
König-Heinrich-Weg – Garstedter Weg 19f
Garstedter Weg – Fuhlsbütteler Weg
Friedrich-Ebert-Straße – Wildgrund
Friedrich-Ebert-Straße – Ordulfstraße
Wendlohstraße/ Hadermannsweg
Garstedter Weg 9-11
Hainholz – Tarpenbek
Wildgrund, Niendorfer Gehege
Kollaustraße – Niendorfer Straße
Mölenwisch – Tarpenbek
Auf dem Kollauer Hof – Bei der Pulvermühle
Schleswiger Damm – Holsteiner Chaussee
Fläche mit Spielgeräten
Ø nein, aufgrund nicht abgegrenzter Spielbereiche
Fläche neben dem AKN-Bahnhof
Königskinderweg – Anna-Susanna-Stieg
Nein, aufgrund nicht abgegrenzter Spielbereiche und wegen Biotopen, etc.
Burgwedel – Voßkamp
Nein, aufgrund nicht abgegrenzter Spielbereiche (Spielplatz, Kindergarten)
Wendlohstraße – Vielohweg
Kollaugrünzug
Nein, wegen Biotopen, etc./ Spielplatz
Kriegerdankweg – Von-Herslo-Weg
(Bolz- und Spielplatz)
Frohmestraße 141
Dachsberg – Frohmestraße
Nein, wegen Biotopen, etc. und aufgrund nicht abgegrenzter Spielbereiche
Über folgende Belegenheiten wird der Ortsausschuss Lokstedt zu einem späteren Zeitpunkt Empfehlungen aussprechen, da hier teilweise noch offene Fragen zu klären sind:
( siehe hierzu auch Drs. 1056/XVII – Empfehlung des OA Lokstedt vom 25.06.2007 )
Stresemannallee – Rimbertweg
Burgunderweg – Tarpenbek
Auf dem Vossbarg
Grünanlage Voßbarg
Jütenweg – Reinhold-Meyer-Straße
Rahweg – Burgunderweg (Teile davon)
Wernigeroder Weg 33
Wendlohstraße - Schippelsmoorgraben
Schippelsmoorgraben, Friedrich-Ebert-Str.
Lütt Kollau – Auf dem Kollauer Hof
Alwin-Lippert-Weg – Garstedter Weg
Willhoop, östl.
Vielohweg – Jütenweg
Grothwisch – Hans-Adolf-Weg
Schleswiger Damm, östl.
Empfehlung des Regionalausschusses Stellingen vom 11.06.2007
Bewertung der Parkanlagen und Grünwegeverbindungen im Ortsamtsbereich Stellingen hinsichtlich der Ausweisung von Hundeauslaufzonen nach § 9 Abs. 3 des HundeG
Unter Zugrundelegung der Kriterien empfiehlt der Ortsausschuss den Kollau-Grünzug nicht freizugeben. Diese Empfehlung gilt auch für den Bereich der Eidelstedter Feldmark.
Zudem folgt der Ortsausschuss Stellingen dem Anliegen des Landesbundes der Gartenfreunde e.V., dass der Leinenzwang für Hunde unabhängig vom Führen eines Hundeführerscheins in den Hamburger Kleingartenanlagen aufrecht erhalten wird.
Nachstehend eine Auflistung der einzelnen Belegenheiten im Ortsamtsbereich mit der jeweiligen Empfehlung, ob hier eine Hundeauslaufzone nach § 9 HundeG erfolgen sollte:
Ortsteil 320 (Eidelstedt)
Brookgraben-Röthmoorgraben
Nein, Kollau-Grünzug
Niendorfer Gehege-Amerkamp
Baumacker-Muldenweg
Nein, 3 Spielplätze
Pflugacker südl.
Niendorfer Gehege (Schumann-Park)
Ja, temporär bis zu einer evtl. Umgestaltung
Jaarsmoor-Redingskamp
Jaarsmoor-Haldesdorfer Weg
Nein, Klgv.
Elbgaustr.-Furtweg
Karkwurt/Eidelstedter Dorfstr.
Kieler Str. (Sola-Bona-Park)
Nein, Spielplatz
Mühlenau-Niendorfer Gehege
Olloweg-Wegenkamp
Vogt-Kölln-Str.-Mühlenau
Föhrwisch-Vogt-Kölln-Str.
Nein, Kollau-Grünzug, Klgv.
Möhlenort-Lampestr.
Sylvesterallee-Farnhornstieg
Ortsteil 321 (Stellingen)
Bollweg-Kronsaalsweg
Nein, Kgv.
Kronsaalsweg (Rückhaltebecken)
Gazellenkamp/Deelwisch (alle Teilflächen)
Nein, Spielplatz, Kgv.
Koppelstr./Lokstedter Grenzstr.
Nein, Haupteingang Tierpark
Hagenbeckstr. westl
Hagenbeckstr. östl.
Hagenbeckstr./Lenzweg
Holstenkamp, Ziegelteich
Spannskamp-Ortsamt Stellingen
Drs. 1056/XVII - OA Lokstedt vom 25.06.2007

References: § 9
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