Source: http://www.jurablogs.com/2014/09/09/der-bunker-aus-dem-2-weltkrieg-und-die-heutige-folgenbeseitigung
Timestamp: 2017-01-20 03:58:14+00:00

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Bunker 2.Weltkrieg Deutschland | Der Bunker aus dem 2. Weltkrieg – und die heutige Folgenbeseitigung
BlogsRechtslupeSeptember 2014Der Bunker aus dem 2. Weltkrieg – und die heutige FolgenbeseitigungAbwehr- und Beseitigungsansprüche nach § 1004 BGB, § 19 Abs. 2 Nr. 1 AKG entstehen im Sinne von § 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AKG mit der Beeinträchtigung des Grundstückseigentums und dem ersatzlosen Fortfall der bisherigen öffentlichrechtlichen Widmung.Der ersatzlose Fortfall der bisherigen Widmung des Grundstücks als Schutzbau liegt nicht schon in der Aufgabe dieser Nutzung, sondern erst in der Entscheidung, dass der Schutzbau nicht mehr wiederverwendet werden soll. Beides muss dem Grundstückseigentümer bekannt gemacht werden. Daran fehlt es vorbehaltlich anderer eindeutiger Hinweise der Behörde, wenn diese den Grundstückseigentümer im Zusammenhang mit der Aufgabe des Schutzbaus zur Einhaltung der Beschränkungen des § 19 SchBauG auffordert.In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall befindest sich auf dem Grundstück der Klägerin ein Felsen mit einer ehemaligen Stollenanlage, die während des Zweiten Weltkriegs als Luftschutzraum genutzt wurde. Diese hat mehrere Eingänge. Einer davon befindet sich auf einem anderen Grundstück und war verschlossen. Vor einem auf dem Grundstück der Klägerin befindlichen weiteren Eingang wurde in den 1960er Jahren eine Mauer errichtet, um ein Betreten der Anlage von dort aus zu verhindern. Nachdem die Klägerin Anfang 1983 ein Angebot zur Besitzübergabe wegen eines darin enthaltenen Anspruchsverzichts nicht annehmen wollte, erklärte die Bundesrepublik Deutschland mit einem Schreiben an die Klägerin vom 26.04.1983, sie gebe den Besitz an der Anlage auf. Ende 2006 stellte die Klägerin schwere Bauschäden an einem 1954 vor der Wand des Felsens errichteten Lagergebäude fest, die auf einen Felsabbruch oberhalb des Zugangs zu der Stollenanlage zurückzuführen sind. Die Klägerin verlangt von der beklagten Bundesrepublik Deutschland als Ersatz für Sicherungs- und Abtragungsarbeiten Zahlung von zuletzt 215.261, 38 € nebst Zinsen ...Zum vollständigen Artikel72 LeserCMS Hasche Sigle:Zoom oder nicht Zoom? – Zum Verwertungsrecht für Fotos von einem Grundstück10 verwandte ArtikelWeltkriegs-Spätfolgen durch schadhafte LuftschutzräumeBGH: § 1004 Abs.1 BGB nicht nach § 902 Abs.1 S.1 BGB unverjährbarBGH: Wer Zugang zu seinem Grundstück “zu privaten Zwecken” erlaubt, gibt damit noch nicht die Erlaubnis zur Anfertigung und kommerziellen
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References: § 1004
 § 19
 § 28
 § 19
 § 1004
 § 902