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Timestamp: 2016-10-23 08:03:15+00:00

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9C_15/2012 (11.06.2012)
9C_15/2012
H.________, geboren 1980, verf�gt �ber eine im Jahr 2000 abgeschlossene Ausbildung als Autolackierer. Noch w�hrend seiner Ausbildung war er am 20. Juni 1999 als Beifahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei welchem seine das Auto lenkende Schwester ihr Leben verlor. H.________ zog sich lediglich leichte k�rperliche Verletzungen zu (Unfallaufnahmeprotokoll der Kantonspolizei Z�rich vom 23. Juni 1999). Am 10. Februar 2001 erlitt H.________, diesmal als Lenker, einen weiteren Autounfall (Auffahrunfall), bei dem er sich eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) zuzog. Eine Arbeitsunf�higkeit wurde nicht attestiert (Arztzeugnis UVG des Dr. med. F.________, Innere Medizin FMH, vom 8. M�rz 2001). Ein dritter Unfall ereignete sich am 9. Juni 2005, erneut zog sich H.________ eine - leichte - Distorsion der HWS zu (Arztzeugnis UVG des Dr. med. F.________ vom 24. Juni 2005). Zuletzt arbeitete H.________ vom 1. Oktober 2003 bis 31. Juli 2007 (letzter effektiver Arbeitstag: 8. Dezember 2006) bei der Firma T.________ AG, als Schichtf�hrer/Maschinist. Am 16. April 2008 meldete sich H.________ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an, unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung mit Beginn im August 1999. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich f�hrte erwerbliche Abkl�rungen durch und zog die Akten bei der Taggeldversicherung AXA Winterthur, Z�rich (namentlich Berichte des Ambulatoriums X.________ vom 14. Mai 2007, des Dr. med. F.________ vom 19. Mai [UVG-Zeugnis] und 6. August 2007, des Zentrums Z.________ vom 17. April 2008; Gutachten des Dr. med. U.________, Innere Medizin und Rheumaerkrankungen FMH, vom 15. M�rz 2007 und des Dr. med. W.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 17. Mai 2007). Sie holte Berichte ein des Zentrums Z.________ vom 19. Mai 2008, des Dr. med. S.________, prakt. Arzt/Facharzt f�r Allgemeinmedizin, vom 18. Juni 2008, und veranlasste eine Abkl�rung im Institut Y.________, (Gutachten vom 9. Februar 2009). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens liess H.________ Einw�nde erheben und weitere Akten (der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt SUVA) betreffend die Verkehrsunf�lle sowie Berichte der Frau Dr. med. G.________, Neurologie FMH, vom 24. Februar und 10. M�rz 2000, ins Recht legen. Die IV-Stelle holte hiezu eine Stellungnahme des Instituts Y.________ vom 26. Oktober 2009 ein und verf�gte am 1. und 16. April 2010 die Zusprechung einer Viertelsrente ab 12. Dezember 2007 (bei einem Invalidit�tsgrad von 43 %).
Die hiegegen erhobene Beschwerde des H.________, mit welcher er die Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Dezember 2007 beantragte, eventualiter die R�ckweisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abkl�rung, hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 29. November 2011 teilweise gut und �nderte die Verf�gungen vom 1. und 16. April 2010 insofern ab als es feststellte, dass H.________ ab 1. Dezember 2007 Anspruch auf eine ganze und ab 1. Mai 2009 auf einer Viertelsrente habe.
H.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Antr�gen, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm eine ganze Rente ab 1. Dezember 2007 zuzusprechen, eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle bzw. die Vorinstanz zur�ckzuweisen zur Vornahme einer psychiatrischen und eventuell einer neuropsychologischen Abkl�rung.
1.1 Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG), die Feststellung des Sachverhalts nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2 Tats�chlicher Natur und somit f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich sind insbesondere die Feststellungen zur Arbeits(un)f�higkeit, welche das kantonale Gericht gest�tzt auf medizinische Untersuchungen trifft (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Soweit die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird, geht es um eine Rechtsfrage; dazu geh�ren auch Folgerungen, die sich auf die medizinische Empirie st�tzen, zum Beispiel die Vermutung, dass eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung oder ein vergleichbarer �tiologisch unklarer syndromaler Zustand mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbar sei (BGE 131 V 49 mit Hinweisen; SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, I 649/06 E. 3.2). Zu den vom Bundesgericht nur eingeschr�nkt �berpr�fbaren Tatsachenfeststellungen z�hlt, ob eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung vorliegt, und, bejahendenfalls, ob eine psychische Komorbidit�t oder weitere Umst�nde gegeben sind, welche die Schmerzbew�ltigung behindern. Als Rechtsfrage frei �berpr�fbar ist dagegen, ob eine festgestellte psychische Komorbidit�t hinreichend erheblich ist und ob einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in gen�gender Intensit�t und Konstanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbare Schmerzst�rung und somit auf eine invalidisierende Gesundheitssch�digung zu gestatten (Urteil 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 137 V 64; SVR 2008 IV Nr. 23 S. 71, I 683/06 E. 2.2).
Die f�r die Beurteilung des geltend gemachten Rentenanspruchs massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grunds�tze, namentlich hinsichtlich des Beweiswertes und der Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352), legt die Vorinstanz zutreffend dar. Darauf wird verwiesen.
3.1 Die Vorinstanz erwog, das Gutachten des Instituts Y.________ sei f�r die streitigen Belange umfassend. Der Kopfschmerz-Problematik werde im Rahmen der Arbeitsf�higkeitsbemessung angemessen Rechnung getragen. Dem Beweiswert sei nicht abtr�glich, dass den Gutachtern die SUVA-Akten betreffen die Verkehrsunf�lle nicht vorgelegen h�tten, zumal sie den Versicherten hiezu befragt h�tten und sich auch in den medizinischen Vorakten entsprechende Informationen f�nden. Gest�tzt auf die Beurteilung des neurologischen Teilgutachters Dr. med. L.________ sei nicht davon auszugehen, die bei den Verkehrsunf�llen erlittenen Verletzungen wirkten sich weiterhin auf die Arbeitsf�higkeit aus. Auch in Anbetracht der Untersuchungsergebnisse der Neuropsychologin Dr. med. G.________ h�tten die Gutachter nachvollziehbar, �berzeugend und zu Recht ohne weitere neuropsychologische Abkl�rung eine organische Sch�digung verneint. Voller Beweiswert komme auch der psychiatrischen Beurteilung des Dr. med. A.________ zu, dergem�ss vor dem Hintergrund des t�dlichen Unfalls der Schwester (1999) und dem krankheitsbedingten Tod der Mutter (2006) von einer psychischen �berlagerung auszugehen sei, bei Fehlen eines ausgepr�gten depressiven Leidens und einer posttraumatischen Belastungsst�rung im Begutachtungszeitpunkt. Das kantonale Gericht erwog, der Psychiater Dr. med. A.________ habe nachvollziehbar dargelegt, dass neben einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung einzig eine �ngstlich-depressive St�rung vorliege und eine schwere Regression im Vordergrund stehe, welche die Arbeitsf�higkeit nicht beeintr�chtige. Ebenfalls nachvollziehbar dargelegt werde die H�he der Arbeitsf�higkeit, zumal dem Versicherten die n�tige Willensanstrengung zur Schmerz�berwindung zugemutet werden k�nne, da sp�testens ab dem Zeitpunkt der Begutachtung (Januar 2009) lediglich das Kriterium des mehrj�hrigen chronifizierten Krankheitsverlaufs mit unver�nderter oder progredienter Symptomatik erf�llt sei. Indes verm�ge das Gutachten des Instituts Y.________ hinsichtlich des der Begutachtung vorangehenden Zeitraumes nicht zu �berzeugen, diesbez�glich sei den echtzeitlichen Beurteilungen der �rzte am Zentrum Z.________ und des Psychiaters Dr. med. W.________ h�herer Beweiswert zuzuerkennen. Es sei somit davon auszugehen, dass nach Ablauf der einj�hrigen Wartezeit im Dezember 2007 ein schweres depressives Leiden und eine dadurch bewirkte vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit vorgelegen h�tten. Somit bestehe zwischen 1. Dezember 2007 und 30. April 2009 (drei Monate nach Eintritt der Verbesserung im Januar 2009) Anspruch auf eine ganze Rente.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt wie bereits im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren, das Gutachten des Instituts Y.________ sei aus verschiedenen Gr�nden nicht beweistauglich. Namentlich wiederholt er, das Gutachten beruhe auf einer falschen Diagnose, weil der psychiatrische Gutachter Dr. med. A.________ eine ausgepr�gte Suizidalit�t im Widerspruch zur ICD-10-Klassifikation als notwendige Voraussetzung f�r eine depressive St�rung erachte, und bez�glich des Gesundheitszustandes vor der Begutachtung von einem offensichtlich falschen Sachverhalt ausgehe. Erneut stellt er die Kompetenz des Dr. med. A.________ in Frage und bringt vor, den Gutachtern seien nicht alle relevanten Vorakten zug�nglich gewesen, namentlich nicht jene bez�glich der verschiedenen (Verkehrs-) Unf�lle. Er r�gt, soweit die Vorinstanz den aktuellen psychischen Gesundheitszustand gest�tzt auf das Gutachten des Instituts Y.________ beurteile, beruhe ihr Entscheid auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung und einer willk�rlichen Beweisw�rdigung. Offensichtlich unzutreffend sei, dass die Kopfschmerzen wegen fehlendem Nachweis eines Cervikalsyndroms nicht als cervikogen interpretiert werden k�nnten. Ebenfalls willk�rlich sei die vorinstanzliche Beweisw�rdigung hinsichtlich der neuropsychologischen Defizite (zumal den Gutachtern des Instituts Y.________ die Ergebnisse der Untersuchungen durch die Neuropsychologin Dr. med. G.________ nicht vorgelegen h�tten). Willk�rlich verneine das kantonale Gericht die andauernden Folgen des Verkehrsunfalls von 1999. Angesichts der Krankengeschichte sei zum einen nicht nachvollziehbar, dass er weder an einer mittelgradigen depressive Episode noch an einer posttraumatischen Belastungsst�rung leide und zum andern die Arbeitsf�higkeit 80 % betrage. Es fehle eine sorgf�ltige Auseinandersetzung mit den sog. F�rster-Kriterien. Allein schon die schwere, seit mindestens 2006 bestehende depressive St�rung verm�ge die Un�berwindbarkeit der Schmerzst�rung zu begr�nden. Schliesslich k�nne bereits aus Gr�nden der Verfahrensfairness nicht auf das Gutachten des Instituts Y.________ abgestellt werden.
4.1 Zum vornherein unbehelflich sind die R�gen am Gutachten des Instituts Y.________ betreffend den Zeitraum vor der Begutachtung im Januar 2009, nachdem das kantonale Gericht den Beweiswert der echtzeitlichen �rztlichen Beurteilung als h�her einstufte als die retrospektive Einsch�tzung der Experten des Instituts Y.________ (E. 3.1 hievor).
4.2 Die Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts, einschliesslich der antizipierten Schlussfolgerung, wonach keine weiteren medizinischen Abkl�rungen erforderlich seien, beschl�gt Fragen tats�chlicher Natur und ist daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich bindend (E. 1.2 hievor). Eine Bindungswirkung fehlt, wenn die Beweisw�rdigung willk�rlich ist, was nicht bereits dann zutrifft, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f). So verh�lt es sich hier nicht, denn das kantonale Gericht setzte sich hinsichtlich des Gesundheitszustandes im Januar 2009 einl�sslich mit den im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen Einwendungen des Versicherten auseinander und legte in Nachachtung seiner Pflicht zu umfassender, sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweisw�rdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) willk�rfrei dar, weshalb das Gutachten des Instituts Y.________ vom 9. Februar 2009 als voll beweiskr�ftig einzustufen ist.
4.2.1 In der Tat f�hrte der psychiatrische Gutachter Dr. med. A.________ mit ausf�hrlicher Begr�ndung nachvollziehbar aus, dass seit der Untersuchung durch Dr. med. W.________ im Mai 2007 in psychischer Hinsicht insoweit eine Verbesserung eingetreten war, als das von Dr. med. W.________ beschriebene depressive Syndrom unklarer �tiologie, das schwerste Hemmungen bewirkte und "mit einer in der klinischen Untersuchung imponierenden Pseudodemenz" einherging, sich weitgehend zur�ckgebildet hatte. Im Unterschied zu den schweren Beeintr�chtigungen, welche eine psychiatrische Untersuchung im Mai 2007 praktisch verunm�glicht und Dr. med. W.________ lediglich das Stellen von Differenzialdiagnosen erlaubt hatten, war der - einen gepflegten Eindruck hinterlassende - Beschwerdef�hrer im Januar 2009 in der Lage, einen guten affektiven Kontakt zum Untersucher aufzunehmen. Wenngleich der Antrieb als leichtgradig vermindert, die Sprechweise als eher langsam, leise und monoton und die Stimmung als herabgesetzt und leicht depressiv beschrieben wurde, war der Beschwerdef�hrer in der Lage, die Fragen ad�quat zu beantworten, ohne dass den Gutachtern etwa Einschr�nkungen der Auffassungsgabe, der Konzentrationsf�higkeit, der Merkf�higkeit oder des Ged�chtnisses aufgefallen w�ren. Diese Beobachtung l�sst eine wesentliche Ver�nderung gegen�ber seinem Zustand anl�sslich der Begutachtung durch Dr. med. W.________ erkennen, als der Versicherte nicht oder nur unter grossen Schwierigkeiten und mit langen Verz�gerungen die Fragen des Experten zu beantworten vermochte, sich weder an Daten noch an sonstige Ereignisse, Traumatisierungen oder Schwierigkeiten erinnern konnte und eine ausgesprochene Verdr�ngungstendenz erkennen liess. Dass die Vorinstanz auf die Beurteilung des psychiatrischen Gutachters Dr. med. A.________ abstellte, der eine Angst und depressive St�rung gemischt (ICD-10 F41.2) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert und nachvollziehbar dargelegt hatte, die nunmehr im Vordergrund stehende regressive Entwicklung habe keinen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit, verletzt kein Bundesrecht. Der Einwand, Dr. med. A.________ vertrete mit seiner Ansicht, wonach eine "eigentliche Suizidalit�t" bei einer schweren depressiven St�rung "eigentlich zwingend vorhanden sein" m�sse, eine aus medizinischer Sicht eindeutig falsche Meinung, weshalb seine Fachkompetenz ernsthaft in Frage zu stellen sei, �berzeugt nicht, zumal Suizidgedanken und -handlungen im Rahmen einer schweren depressiven Episode (ICD-10 F32.2) h�ufig auftreten (vgl. WHO/DMIDI, Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundeitsprobleme, 10. Revision - German Modification - Version 10 [ICD-10-GM 2010], 2011, S. 181). Was die letztinstanzlich wiederholte R�ge betrifft, der Gutachter sei hinsichtlich der Verkehrsunf�lle unvollst�ndig dokumentiert gewesen, kann auf die korrekten Erw�gungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, das einl�sslich dargelegt hatte, weshalb selbst eine diesbez�gliche L�cke in den Vorakten dem Beweiswert der Expertise nicht abtr�glich w�re (E. 3.1 hievor). Generell vermag das Fehlen eines �rztlichen Berichts den Beweiswert der Expertise nur dann entscheidend zu mindern, wenn dieser wenigstens Zweifel an deren Schl�ssigkeit zu wecken vermag, was von der versicherten Person darzutun ist (Urteil 9C_802/2008 vom 22. Dezember 2008 E. 3.2.1) und hier nicht zutrifft. Nicht zu beanstanden ist sodann die einl�ssliche und sorgf�ltige Pr�fung der sog. F�rster-Kriterien im angefochtenen Entscheid, die das kantonale Gericht zum letztinstanzlich nicht zu beanstandenden Schluss f�hrte, dem Beschwerdef�hrer w�re nunmehr die Willensanstrengung zur Schmerz�berwindung zumutbar. Nicht bundesrechtswidrig ist schliesslich die vorinstanzliche W�rdigung der neuropsychologischen Beurteilungen und namentlich das Abstellen auf die Beurteilung des Dr. med. L.________, der gest�tzt auf umfangreiche eigene Abkl�rungen die Kopfschmerzen nicht objektivieren konnte (deren Vorhandensein aber als plausibel erachtete). Dies gilt umso mehr, als zum einen Dr. med. L.________ bereits vor der Einsichtnahme in die Befunde der Neurologin Dr. med. G.________ eine beim Verkehrsunfall im Jahre 1999 erlittene milde traumatische Hirnverletzung als wahrscheinlich erachtete und damit zu einer mit Frau Dr. med. G.________ �bereinstimmenden Einsch�tzung gelangte (welche im �brigen ebenfalls kein Zervikalsyndrom feststellte). Zum andern legten die Gutachter mit nachtr�glich von der IV-Stelle beantragter Stellungnahme vom 26. Oktober 2009 �berzeugend dar, dass die ihnen erst im Nachgang zur Exploration vorgelegten Befunde der Frau Dr. med. G.________ die neurologische Beurteilung des Dr. med. L.________ vollumf�nglich best�tigten. F�r beweisrechtliche Weiterungen besteht kein Anlass.
Das Bundesgericht hat sich in BGE 137 V 210 einl�sslich zu den Begutachtungen durch die MEDAS ge�ussert und unter anderem erwogen, das Gebot der Verfahrensfairness k�nne nicht allein durch den Umstand verletzt sein, dass gutachtliche und andere medizinische Erkenntnisse aus dem Administrativverfahren die wesentliche tatsachenbezogene Entscheidungsgrundlage f�r die gerichtliche �berpr�fung des Verwaltungsaktes bilden (BGE a.a.O. E. 2.3 S. 236 f.). Das Bundesgericht hat sich im Weiteren zu den latenten Gef�hrdungen der Verfahrensgarantien, wie sie sich aus dem Ertragspotential der T�tigkeit der MEDAS zuhanden der Invalidenversicherung ergeben, ge�ussert (BGE a.a.O. E. 2.4 S. 237 ff.) und die Notwendigkeit von Korrektiven gepr�ft (BGE a.a.O. E. 2.5, 3 und S. 240 ff.). Das Bundesgericht erkannte, dass die festgestellten Defizite durch die dargestellten Korrektive insgesamt ausgeglichen werden k�nnen und der Beizug von Administrativexpertisen der MEDAS und deren Verwendung auch im Beschwerdeverfahren in dieser Sicht nicht gegen die einschl�gigen Verfahrensgarantien verst�sst (BGE a.a.O. E. 5 S. 266). Dar�ber hinaus verlieren nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten ihren Beweiswert auch mit R�cksicht auf die in BGE 137 V 210 erl�uterten Korrektive nicht, sondern es ist im Rahmen einer gesamthaften Pr�fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen R�gen entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen im angefochtenen Entscheid vor Bundesrecht standh�lt (BGE a.a.O. E. 6 S. 26). Mit Blick darauf, dass der Beschwerdef�hrer lediglich allgemein gehaltene Vorbehalte geltend macht und unter Ber�cksichtigung, dass nach dem Gesagten die gesundheitlichen Verh�ltnisse medizinisch gutachterlich umfassend abgekl�rt worden sind, er�brigen sich diesbez�gliche Weiterungen. Dass die Vorinstanz nicht explizit auf die bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren ger�gte Verletzung der Verfahrensfairness eingegangen ist, bedeutet keine Verletzung der Begr�ndungspflicht, war es doch dem Beschwerdef�hrer m�glich, das vorinstanzliche Erkenntnis - unter Ber�cksichtigung der Kognition des Bundesgerichts - sachgerecht anzufechten (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 124 V 180 E. 1a S. 181; Urteile 9C_472/2010 vom 5. Juli 2010 E. 3.1 und 9C_215/2010 vom 20. April 2010 E. 3).
Die Invalidit�tsbemessung der Vorinstanz wurde nicht angefochten. Es kann daher auf die diesbez�glichen Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Ein h�herer Rentenanspruch ist somit nicht ausgewiesen.
Die Beschwerde ist damit abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
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