Source: http://www.steinbock-partner.de/verkehrsrecht/medizinisch-psychologische-untersuchung-mpu.html
Timestamp: 2017-03-26 01:27:01+00:00

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Sicher zurück zum Führerschein trotz MPU
MPU wegen Alkohol, Drogen oder zu vielen Punkten? Egal aus welchem Grund eine MPU gegen Sie angeordnet wurde, hat diese ein drastische und dramatische Auswirkung auf Ihr Leben.
In der heutigen Zeit hat das nicht nur den Verlust der Mobilität sondern teilweise auch den Verlust der Arbeitsstätte zur Folge. Dennoch ist die Erfolgsquote bei der MPU mit ca.40 % relativ gering. Viele Menschen gehen in die MPU ohne sich fachkundiger Hilfe zu bedienen (vgl. www.vpp.de/statisti.htm). Als Kanzlei mit dem Tätigkeitsschwerpunkt „Verkehrsrecht“ unterstützen wir Sie dabei, Ihren Führerschein zu behalten. Wir übernehmen die Korrespondenz mit der Verwaltungsbehörde, damit Sie hier nicht versehentlich Angaben machen, mit denen Sie sich belasten und bereiten Sie auf das Gespräch mit dem Gutachter vor. Wir kennen die gängigen Fragen und gehen individuelle, auf Ihre Situation zugeschnittene Angaben mit Ihnen durch. Unsere langjährige Erfahrung im Bereich MPU setzen wir für Sie und Ihren Führerschein ein.
Im Nachfolgenden gehen wir auf einige der Kernfragen der MPU ein:
1. Sinn und Zweck der MPU?
Kurz gesagt ist die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) für die Wiederherstellung der Fahreignung zuständig.
MPU-Gutachten über zukünftiges Verhalten als Ergebnis der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung
Für diese Feststellung liefert das MPU-Gutachten eine Prognose der Verkehrsbewährung des Auftraggebers, also eine auf Fakten und Erfahrungswissen basierende Wahrscheinlichkeitsaussage über die Entwicklung des Verhaltens in der Zukunft. Die Fakten sind im Verkehrszentralregister und in der Führerscheinakte dokumentiert. Die Prognose ist immer dann günstig (= „positives” Gutachten), wenn die Zweifel der Fahrerlaubnisbehörde durch die verkehrsmedizinischen und verkehrspsychologischen Befunde ausgeräumt werden können, also belegbare Hinweise auf stabile Verhaltens- und Einstellungsänderungen vorliegen.
Prüfung des MPU-Gutachtens durch Fahrerlaubnisbehörde
2. Weshalb und wann kommt es zu der MPU?
2.1. Veranlassung - Verteilung der MPU-Untersuchungsanlässe
2.2. Die wichtigsten Untersuchungsanlässe
3. Ablauf der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung?
4. Kosten der MPU allgemein?
Die Kosten der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung sind in der § 1 GebOSt i.V.m. Anlage zu § 1 Nr. 451 ff. GebOST (Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr; www.gesetze-im-internet.de/stgebo_2011/) geregelt. Sie richten sich nach dem durchschnittlichen Aufwand der unterschiedlichen Fragestellungen.
Sie betragen für Alkohol- und Drogenuntersuchungen ca. 338,00 Euro netto. Bei kombinierten Fragestellungen erhöht sich die Untersuchungsgebühr um die Hälfte der jeweils höchsten Teilgebühr. Drogenuntersuchungen sind deshalb am teuersten, weil ein Drogenscreening mit einer zusätzlichen Gebühr von ca. 128,00 Euro abgerechnet wird. Hinzu kommen unter anderem Kosten für Zweitschriften und Gutachtenversand. Vielfach liegen die gesamten Gebühren für die MPU über ca. 500,00 Euro (vgl.www.mpu.de/mpu/kosten-gebost.html).
5. Kosten für die Vorbereitung auf das Gespräch?
Die Kosten bei uns betragen für die Vorbereitung auf die MPU zwischen 60 und 100 Euro pro Sitzung, je nach Schwierigkeit des Falls.
6. Rechtmäßigkeit der MPU? – rechtliche Grundlagen
Die gesetzlichen Grundlagen für eine MPU sind §§ 2,3, 6 StVG und 11 ff. FeV.
vgl. www.gesetze-im-internet.de/stvg/ vgl. www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/ § 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG) regelt die Erteilung einer Fahrerlaubnis, § 3 StVG die Entziehung. Ein Bewerber für eine Fahrerlaubnis muss – neben anderen Anforderungen wie Mindestalter etc. – zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet sein. Geeignet ist, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt und nicht erheblich oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen oder Strafgesetze verstoßen hat (§ 2 Abs. 4 StVG). Begründen Tatsachen (Verkehrsauffälligkeiten, körperliche oder geistige Mängel) Bedenken gegen die Eignung, kann die Fahrerlaubnisbehörde anordnen, dass ein Gutachten einer Begutachtungsstelle für Fahreignung beigebracht wird (§ 2 Abs. 8 StVG).
Ist jemand ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen, ist die Fahrerlaubnis zu entziehen. Mit der Entziehung erlischt die Fahrerlaubnis. Bei einer ausländischen Fahrerlaubnis kann das Recht aberkannt werden, von der Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen (§ 3 Abs. 1 StVG).
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen ist durch § 6 StVG ermächtigt, Rechtsverordnungen mit Zustimmung des Bundesrates zu erlassen, die die Anforderungen an die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, die Beurteilung der Eignung durch Gutachten und die Feststellung und Überprüfung durch die Fahrerlaubnisbehörde regeln. Diese Anforderungen sind in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) detailliert in § 11 (Eignung), § 13 (Klärung von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik) und § 14 (Klärung von Eignungszweifeln im Hinblick auf Betäubungsmittel und Arzneimittel) beschrieben. Auf der Basis der Verordnung fordert die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU und legt die jeweilige Fragestellung für die Untersuchung fest. Die Auswahl der Begutachtungsstelle (siehe oben) erfolgt durch den Bewerber.
7. Anerkannte MPU Gutachter
Wir teilen Ihnen gerne mit, mit welchen Stellen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

References: § 1
 § 1
 § 2
 § 3
 § 6
 § 11
 § 13
 § 14