Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/15146.2
Timestamp: 2019-12-14 08:12:36+00:00

Document:
Vollzitat: Verordnung des Regierungspräsidiums Chemnitz zur Festsetzung des Naturschutzgebietes „Am Rümpfwald“ vom 11. Juni 1999 (SächsABl. S. 571), die zuletzt durch die Verordnung vom 5. April 2007 (SächsABl. SDr. S. S 289) geändert worden ist
Auffüllungen oder Ablagerungen vorzunehmen sowie Abfälle oder sonstige Materialien einzubringen;
Entwässerungsmaßnahmen oder Veränderungen an Gewässern, einschließlich Tümpeln und Gräben, vorzunehmen oder den Grundwasserstand sowie den Zu- und Ablauf des Wassers zu verändern;
das Gebiet außerhalb der markierten Wege zu betreten, dort Rad zu fahren oder zu reiten;
Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel sowie sonstige Chemikalien einzusetzen, zu düngen oder zu kalken;
Erstaufforstungen vorzunehmen oder Weihnachtsbaum- oder Schmuckreisigkulturen anzulegen.
die umweltgerechte landwirtschaftliche Nutzung in ihrer bisherigen Art und in ihrem bisherigen Umfang;
den Bau und die Benutzung einer Verbindungsstraße aus Richtung des Glauchauer Ortsteils Rothenbach als geradlinige Verlängerung der ehemaligen Panzerstraße in Richtung Klengelhain mit der Maßgabe, dass zuvor die Notwendigkeit der Baumaßnahme durch Vorlage von Aufkommenszahlen und Belegungsprognosen im Rahmen eines mit dem Flächennutzungsplan erarbeiteten ganzheitlichen Verkehrskonzeptes der Großen Kreisstadt Glauchau nachgewiesen sein muss und mit der Verpflichtung zur naturschutzrechtlichen Kompensation der Eingriffsfolgen des Straßenbaus; § 4 Abs. 2 Nr. 2 gilt insoweit nicht.
im Übergangsbereich zwischen Offenland und südlichem Waldbereich soll ein bis 10 Meter tiefer Saum unter Verwendung standortgerechter und gebietstypischer Gehölze zum Aufbau eines stufigen und reichgegliederten Waldrandes aufgeforstet werden. Zur Verbindung der am Schutzgebietsnordwestrand vorhandenen Feldgehölze mit den Waldflächen bei Rothenbach kann eine bis zu 5 Hektar große Waldfläche aufgeforstet werden; § 4 Abs. 2 Nr. 15 gilt insoweit nicht.
Einzelheiten zu Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen werden in einem Pflege- und Entwicklungsplan geregelt.
entgegen § 4 Abs. 2 Nr. 4 Auffüllungen oder Ablagerungen vornimmt sowie Abfälle oder sonstige Materialien einbringt;
entgegen § 4 Abs. 2 Nr. 5 Entwässerungsmaßnahmen oder Veränderungen an Gewässern, einschließlich Tümpeln und Gräben, vornimmt oder den Grundwasserstand sowie den Zu- oder Ablauf des Wassers verändert;
entgegen § 4 Abs. 2 Nr. 6 das Gebiet außerhalb markierter Wege betritt, dort Rad fährt oder reitet;
entgegen § 4 Abs. 2 Nr. 14 Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel sowie sonstige Chemikalien einsetzt, düngt oder kalkt;
entgegen § 4 Abs. 2 Nr. 15 Erstaufforstungen vornimmt oder Weihnachtsbaum- oder Schmuckreisigkulturen anlegt.
§ 6a eingefügt durch § 2 der Verordnung vom 6. November 2001 (SächsGVBl. S. 1132)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/15146.2 Stand vom 14.12.2019

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