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Timestamp: 2018-04-22 18:19:55+00:00

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§ 1 REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 REITG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 REITG
§ 1 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 1 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 1 Abs. 4 Satz 1 REITG
(4) 1Der Abschlussprüfer des Jahresabschlusses hat im Rahmen der Jahresabschlussprüfung festzustellen, ob die Berechnung der Streubesitzquote und des maximalen Anteilsbesitzes je Aktionär nach § 11 Abs. 1 und 4 durch die REIT-Aktiengesellschaft mit den Meldungen nach § 11 Abs. 5 zum Bilanzstichtag übereinstimmt.
§ 1 Abs. 4 Satz 2 REITG
2Er hat auch Feststellungen zur Einhaltung des § 13 zu treffen, hinsichtlich des § 13 Abs. 1 beziehen sich diese auf die im Geschäftsjahr für das vorangegangene Geschäftsjahr vorgenommene Ausschüttung.
§ 1 Abs. 4 Satz 3 REITG
3Für Zwecke des § 19 Abs. 3 und des § 19a sind auch Feststellungen zur Zusammensetzung der Erträge hinsichtlich vorbelasteter und nicht vorbelasteter Erträge zu treffen.
§ 1 Abs. 4 Satz 4 REITG
4Sofern kein Konzernabschluss aufgestellt wird, hat der Abschlussprüfer außerdem festzustellen, ob die §§ 12, 14 und 15 zum Bilanzstichtag eingehalten waren.
§ 1 Abs. 4 Satz 5 REITG
5Das Ergebnis seiner Prüfungshandlungen hat der Abschlussprüfer in einem besonderen Vermerk zusammenzufassen.
§ 1 Abs. 4 Satz 6 REITG
6Der Konzernabschlussprüfer hat im Rahmen der Konzernabschlussprüfung zu prüfen, ob die Anforderungen der §§ 12, 14 und 15 zum Bilanzstichtag eingehalten waren und darüber einen besonderen Vermerk anzufertigen.
§ 1 Abs. 4 Satz 7 REITG
7Auf den besonderen Vermerk des Abschlussprüfers oder Konzernabschlussprüfers ist § 323 des Handelsgesetzbuchs entsprechend anzuwenden.
§ 2 REITG
§ 2 Satz 1 REITG
1Ein Vor-REIT ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes, die beim Bundeszentralamt für Steuern als Vor-REIT registriert ist.
§ 2 Satz 2 REITG
2Zum Ende des auf die Registrierung folgenden Geschäftsjahres hat der Vor-REIT gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern nachzuweisen, dass sein Unternehmensgegenstand im Sinne des § 1 Abs. 1 erster Halbsatz beschränkt ist.
§ 2 Satz 3 REITG
§ 2 Satz 4 REITG
4Erfüllt der Vor-REIT zum Ende des dem Jahr der Anmeldung folgenden oder eines späteren Geschäftsjahres die Voraussetzungen des § 12 und des § 1 Abs. 1 erster Halbsatz nicht oder nicht mehr, entfällt der Status als Vor-REIT zum Ende dieses Geschäftsjahres.
§ 3 REITG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 3 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 3 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 REITG
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 REITG
§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 REITG
§ 3 Abs. XXX REITG
.(4) HILFSTÄTIGKEITEN SIND TÄTIGKEITEN, DIE DER HAUPTTÄTIGKEIT, ALSO DEM EIGENEN ANLAGEBESTAND DIENEN..
.(5) NEBENTÄTIGKEITEN SIND TÄTIGKEITEN, DIE EINEM FREMDEN ANLAGEBESTAND DIENEN..
.(6) IMMOBILIENNAH SIND SOLCHE TÄTIGKEITEN, DIE DER VERWALTUNG, PFLEGE UND FORTENTWICKLUNG VON IMMOBILIENBESTÄNDEN DIENEN (INSBESONDERE TECHNISCHE UND KAUFMÄNNISCHE BESTANDSVERWALTUNG, MIETBESTANDSVERWALTUNG, VERMITTLUNGSTÄTIGKEIT, PROJEKTSTEUERUNG UND PROJEKTENTWICKLUNG)..
.(7) VERMÖGENSGEGENSTÄNDE IM SINNE DIESES GESETZES SIND UNBEWEGLICHES VERMÖGEN IM SINNE DES ABSATZES 8, FERNER ZU DESSEN BEWIRTSCHAFTUNG ERFORDERLICHE GEGENSTÄNDE SOWIE BANKGUTHABEN, GELDMARKTINSTRUMENTE, FORDERUNGEN UND VERBINDLICHKEITEN, DIE AUS DER NUTZUNG ODER VERÄUßERUNG DES UNBEWEGLICHEN VERMÖGENS STAMMEN ODER ZUM ZWECKE DER WERTSICHERUNG, BEWIRTSCHAFTUNG ODER BESTANDSVERÄNDERUNG DIESER VERMÖGENSGEGENSTÄNDE BEREITGEHALTEN, EINGEGANGEN ODER BEGRÜNDET WERDEN, SOWIE BETEILIGUNGEN AN IMMOBILIENPERSONENGESELLSCHAFTEN, AUSLANDSOBJEKTGESELLSCHAFTEN, REIT-DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFTEN SOWIE KAPITALGESELLSCHAFTEN IM SINNE DES § 1 ABS. 1 NR. 5..
§ 3 Abs. 8 Satz 1 REITG
§ 3 Abs. 9 Satz 1 REITG
§ 4 REITG
§ 4 Satz 1 REITG
§ 5 REITG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 5 Abs. 1 Satz 2 REITG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 6 REITG
§ 6 Satz 1 REITG
§ 7 REITG
§ 7 Satz 1 REITG
§ 8 REITG
§ 8 Satz 1 REITG
§ 9 REITG
§ 9 Satz 1 REITG
§ 10 REITG
§ 10 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 10 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 10 Abs. 2 Satz 2 REITG
2Die Frist des Satzes 1 kann auf Antrag von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bis zu zwei Mal um jeweils ein Jahr verlängert werden, wenn Umstände außerhalb des Verantwortungsbereichs des Vor-REIT eine solche Verlängerung rechtfertigen.
§ 10 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 10 Abs. 3 Satz 2 REITG
§ 11 REITG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 11 Abs. 1 Satz 2 REITG
§ 11 Abs. 1 Satz 3 REITG
§ 11 Abs. 1 Satz 4 REITG
§ 11 Abs. 2 Satz 1 REITG
(2) 1Die REIT-Aktiengesellschaft hat jährlich zum 31. Dezember gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Streubesitzquote ihrer Aktionäre mitzuteilen.
§ 11 Abs. 2 Satz 2 REITG
§ 11 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 11 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 11 Abs. 4 Satz 2 REITG
§ 11 Abs. 5 Satz 1 REITG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 REITG
(1) 1Ist die REIT-Aktiengesellschaft zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 315a des Handelsgesetzbuchs verpflichtet, ist für Zwecke dieser Vorschrift oder der §§ 14 und 15 auf den Konzernabschluss abzustellen, anderenfalls auf den Einzelabschluss gemäß § 325 Abs. 2a des Handelsgesetzbuchs.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 REITG
§ 12 Abs. 1 Satz 3 REITG
§ 12 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 12 Abs. 2 Satz 1 lit. a REITG
§ 12 Abs. 2 Satz 1 lit. b REITG
§ 12 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 12 Abs. 3 Satz 1 lit. a REITG
§ 12 Abs. 3 Satz 1 lit. b REITG
§ 12 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 12 Abs. 4 Satz 2 REITG
§ 12 Abs. 4 Satz 3 REITG
§ 13 REITG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 REITG
(1) 1Die REIT-Aktiengesellschaft ist verpflichtet, bis zum Ende des folgenden Geschäftsjahres mindestens 90 Prozent ihres handelsrechtlichen Jahresüberschusses im Sinne des § 275 des Handelsgesetzbuchs, gemindert um die Dotierung der Rücklage nach Absatz 3 Satz 1 sowie einen Verlustvortrag des Vorjahres und erhöht um die Auflösung der Rücklage gemäß Absatz 3 Satz 2, an die Aktionäre als Dividende auszuschütten.
§ 13 Abs. 1 Satz 2 REITG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 13 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 13 Abs. 3 Satz 2 REITG
§ 13 Abs. 3 Satz 3 REITG
§ 13 Abs. 3 Satz 4 REITG
§ 13 Abs. 3 Satz 5 REITG
§ 13 Abs. 3 Satz 6 REITG
§ 14 REITG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 14 Abs. 2 Satz 2 REITG
2Zur Ermittlung des durchschnittlichen Bestandes ist auf die Bestände abzustellen, die im Einzel- bzw. Konzernabschluss gemäß § 12 Abs. 1 der REIT-Aktiengesellschaft am Ende jener Geschäftsjahre, die in den Fünfjahreszeitraum einzubeziehen sind, ausgewiesen werden.
§ 14 Abs. 2 Satz 3 REITG
§ 15 Satz 1 REITG
1Das am Ende eines Geschäftsjahres im Einzel- bzw. Konzernabschluss nach § 12 Abs. 1 ausgewiesene Eigenkapital der REIT-Aktiengesellschaft darf 45 Prozent des Betrages, mit dem das unbewegliche Vermögen im Einzel- bzw. Konzernabschluss nach § 12 Abs. 1 angesetzt ist, nicht unterschreiten.
§ 15 Satz 2 REITG
2Nicht dem Mutterunternehmen gehörende und als Fremdkapital ausgewiesene Anteile an in den Konzernabschluss nach § 315a des Handelsgesetzbuchs einbezogenen Tochterunternehmen gelten für die Berechnung des Mindesteigenkapitals als Eigenkapital.
§ 16 REITG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 16 Abs. 1 Satz 2 REITG
§ 16 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 16 Abs. 2 Satz 2 REITG
§ 16 Abs. 2 Satz 3 REITG
§ 16 Abs. 2 Satz 4 REITG
§ 16 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 16 Abs. 3 Satz 2 REITG
§ 16 Abs. 3 Satz 3 REITG
§ 16 Abs. 3 Satz 4 REITG
§ 16 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 16 Abs. 4 Satz 2 REITG
§ 16 Abs. 4 Satz 3 REITG
§ 16 Abs. 5 Satz 1 REITG
(5) 1Schüttet eine inländische REIT-Aktiengesellschaft bis zum Ende des folgenden Wirtschaftsjahres weniger als 90 Prozent des Jahresüberschusses gemäß der Berechnung nach § 13 Abs. 1 an die Anteilseigner aus, setzt die zuständige Finanzbehörde eine Zahlung gegen die Kapitalgesellschaft fest.
§ 16 Abs. 5 Satz 2 REITG
2Die Zahlung beträgt mindestens 20 Prozent und höchstens 30 Prozent des Betrages, um den die tatsächliche Ausschüttung hinter der Vorgabe von 90 Prozent des nach § 13 Abs. 1 berechneten Jahresüberschusses zurückbleibt.
§ 16 Abs. 5 Satz 3 REITG
§ 16 Abs. 6 Satz 1 REITG
§ 16 Abs. 6 Satz 2 REITG
§ 16 Abs. 6 Satz 3 REITG
§ 17 REITG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 17 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 17 Abs. 3 Satz 2 REITG
2Maßgebend ist der Zeitpunkt der Schlussbilanz der Aktiengesellschaft im Sinne des § 13 Abs. 1 und 3 Satz 1 des Körperschaftsteuergesetzes.
§ 17 Abs. 3 Satz 3 REITG
3Eine mittelbare Beteiligung über eine oder mehrere Personengesellschaften steht der unmittelbaren Beteiligung gleich, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes gilt sinngemäß.
§ 17 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 18 REITG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 18 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 18 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 18 Abs. 3 Satz 2 REITG
2Wird während dreier aufeinander folgender Wirtschaftsjahre gegen die Vorschrift über die Höchstbeteiligung nach § 11 Abs. 4 verstoßen, so endet die Steuerbefreiung mit Ablauf des dritten Wirtschaftsjahres.
§ 18 Abs. 3 Satz 3 REITG
§ 18 Abs. 3 Satz 4 REITG
§ 18 Abs. 3 Satz 5 REITG
§ 18 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 18 Abs. 5 Satz 1 REITG
(5) 1Sind bei einer REIT-Aktiengesellschaft für drei aufeinander folgende Wirtschaftsjahre die Voraussetzungen desselben Absatzes des § 16 Abs. 3 bis 6 erfüllt, endet die Steuerbefreiung mit Ablauf des dritten Wirtschaftsjahres.
§ 18 Abs. 5 Satz 2 REITG
§ 18 Abs. 5 Satz 3 REITG
3Die zuständige Finanzbehörde kann ausnahmsweise bestimmen, dass die Steuerbefreiung nicht entfällt; in diesem Falle setzt sie die höchstmöglichen Zahlungen nach § 16 Abs. 3 bis 6 fest.
§ 18 Abs. 6 Satz 1 REITG
§ 18 Abs. 7 Satz 1 REITG
§ 19 REITG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 REITG
(1) 1Die Ausschüttungen der REIT-Aktiengesellschaft und anderer REIT-Körperschaften, -Personenvereinigungen oder -Vermögensmassen sowie sonstige Vorteile, die neben oder an Stelle der Ausschüttungen gewährt werden, gehören zu den Einkünften aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes, wenn sie nicht Betriebseinnahmen des Anteilseigners sind.
§ 19 Abs. 1 Satz 2 REITG
2§ 20 Abs. 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes ist entsprechend, § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes ist nicht anzuwenden.
§ 19 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 19 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 19 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 19 Abs. 5 Satz 1 REITG
§ 19 Abs. 6 Satz 1 REITG
(6) 1Bezieht eine unbeschränkt steuerpflichtige Gesellschaft von einer anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse Gewinne oder Dividenden, die auf Grund eines Doppelbesteuerungsabkommens von Deutschland als Ansässigkeitsstaat freizustellen sind, ist insoweit die Doppelbesteuerung unbeschadet des Abkommens nicht durch Freistellung, sondern durch Anrechnung der auf diese Einkünfte erhobenen ausländischen Steuer zu vermeiden.
§ 19 Abs. 6 Satz 2 REITG
§ 19a REITG
§ 19a Abs. 1 Satz 1 REITG
(1) 1Abweichend von § 19 Abs. 3 sind § 3 Nr. 40 und § 3c Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes sowie § 8b des Körperschaftsteuergesetzes anzuwenden, soweit die Dividenden einer REIT-Aktiengesellschaft oder einer anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse aus vorbelasteten Teilen des Gewinns stammen.
§ 19a Abs. 1 Satz 2 REITG
2Auf die Wertminderung einer Beteiligung an einer REIT-Aktiengesellschaft oder anderen Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse ist § 8b des Körperschaftsteuergesetzes oder § 3c Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes anzuwenden, soweit sie auf Dividenden im Sinne von Satz 1 beruht.
§ 19a Abs. 2 Satz 1 REITG
(2) 1Dividenden stammen im Sinne des Absatzes 1 aus vorbelasteten Teilen des Gewinns, wenn hierfür Einkünfte der REIT-Aktiengesellschaft oder der anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse als verwendet gelten, die mit mindestens 15 Prozent deutscher Körperschaftsteuer oder einer mit dieser vergleichbaren ausländischen Steuer für den jeweiligen Veranlagungszeitraum belastet sind.
§ 19a Abs. 2 Satz 2 REITG
2Die Steuerbelastung ist dabei für jede Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft oder einer Immobilienpersonengesellschaft und für jede Immobilie im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und b getrennt zu ermitteln.
§ 19a Abs. 2 Satz 3 REITG
3Abzustellen ist für jede Beteiligung an einer Immobilienpersonengesellschaft oder jede einzelne Immobilie im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und b auf die jeweilige Steuerbelastung der Einkünfte in dem Wirtschaftsjahr, das dem Jahr der Ausschüttung der REIT-Aktiengesellschaft oder der anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse vorangeht.
§ 19a Abs. 2 Satz 4 REITG
4Dividenden oder sonstige Bezüge aus einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gelten nur als vorbelastete Teile des Gewinns, wenn sie von der Kapitalgesellschaft in dem ersten Wirtschaftsjahr, das dem Wirtschaftsjahr nachfolgt, dessen Gewinn ausgeschüttet wird, an die REIT-Aktiengesellschaft oder die andere REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse ausgeschüttet werden.
§ 19a Abs. 2 Satz 5 REITG
5Die vorbelasteten Teile des Gewinns der REIT-Aktiengesellschaft oder anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse gelten als vorrangig ausgeschüttet.
§ 19a Abs. 3 Satz 1 REITG
(3) 1Der aus vorbelasteten Gewinnen stammende Teil der Dividende oder der sonstigen Bezüge ist in der Steuerbescheinigung nach § 45a des Einkommensteuergesetzes gesondert auszuweisen.
§ 19a Abs. 3 Satz 2 REITG
2Veranlasst die REIT-Aktiengesellschaft einen zu hohen Ausweis des aus vorbelasteten Gewinnen stammenden Teils der Dividende oder der sonstigen Bezüge, ist die Steuerbescheinigung nach § 45a des Einkommensteuergesetzes nicht zu ändern.
§ 19a Abs. 3 Satz 3 REITG
3Gegen die REIT-Aktiengesellschaft ist bei einem zu hohen Ausweis des aus vorbelasteten Gewinnen stammenden Teils der Dividende von der zuständigen Finanzbehörde entsprechend dem mutmaßlichen Steuerausfall auf der Ebene ihrer Aktionäre eine Zahlung von mindestens 20 Prozent und höchstens 30 Prozent des Betrags festzusetzen, um den die tatsächlich vorbelasteten Gewinne hinter dem Betrag zurückbleiben, von dem bei der Erteilung der Bescheinigung ausgegangen worden ist.
§ 19a Abs. 4 Satz 1 REITG
(4) 1Die Absätze 1 und 2 sind bei der Besteuerung von Dividenden und sonstigen Bezügen aus anderen REIT-Körperschaften, -Personenvereinigungen oder -Vermögensmassen nur anzuwenden, wenn der Anleger nachweist, dass für die Dividenden oder sonstigen Bezüge vorbelastete Gewinne der anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse verwendet worden sind.
§ 19a Abs. 4 Satz 2 REITG
§ 20 REITG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 REITG
(1) 1Von den Ausschüttungen, sonstigen Vorteilen und Bezügen nach Kapitalherabsetzung oder Auflösung einer inländischen REIT-Aktiengesellschaft oder einer anderen REIT-Körperschaft, -Personenvereinigung oder -Vermögensmasse und von den Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien an REIT-Aktiengesellschaften oder Anteilen an anderen REIT-Körperschaften, -Personenvereinigungen oder -Vermögensmassen wird die Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer durch Abzug vom Kapitalertrag erhoben.
§ 20 Abs. 1 Satz 2 REITG
2Die für die Kapitalertragsteuer nach § 43 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 1a, 6, 9 und Satz 2 des Einkommensteuergesetzes geltenden Vorschriften des Einkommensteuergesetzes sind entsprechend anzuwenden.
§ 20 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 20 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 20 Abs. 4 Satz 1 REITG
(4) 1Für die Anrechnung der einbehaltenen und abgeführten Kapitalertragsteuer nach § 36 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes oder deren Erstattung nach § 50d des Einkommensteuergesetzes gelten die Vorschriften des Einkommensteuergesetzes entsprechend.
§ 20 Abs. 4 Satz 2 REITG
§ 20 Abs. 4 Satz 3 REITG
3Satz 2 gilt ebenfalls, wenn weniger als 10 Prozent der Aktien, der stimmberechtigten Aktien oder der Stimmrechte indirekt gehalten oder kontrolliert werden und dem Anteilseigner zugleich direkt Aktien nach Maßgabe des § 16 Abs. 2 zuzurechnen sind und bei Zusammenrechnung 10 Prozent oder mehr der Aktien, der stimmberechtigten Aktien oder der Stimmrechte gehalten oder kontrolliert werden.
§ 20 Abs. 4 Satz 4 REITG
§ 21 REITG
§ 21 Abs. 1 Satz 1 REITG
(1) 1Auf die Zahlungen nach den §§ 16 und 19a sind die für die Körperschaftsteuer geltenden Vorschriften der Abgabenordnung entsprechend anzuwenden.
§ 21 Abs. 1 Satz 2 REITG
2In öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten wegen einer Zahlung ist der Finanzrechtsweg gegeben.
§ 21 Abs. 1 Satz 3 REITG
§ 21 Abs. 2 Satz 1 REITG
§ 21 Abs. 2 Satz 2 REITG
2In dieser sind neben den Voraussetzungen für die Steuerbefreiung auch Angaben zum Einhalten der Vorgaben über die Zusammensetzung des Vermögens und der Erträge, der Erfüllung der Mindestausschüttungsverpflichtung und der Höhe des Eigenkapitals im Vergleich zum unbeweglichen Vermögen und zur Zusammensetzung der Erträge hinsichtlich vorbelasteter und nicht vorbelasteter Erträge zu machen.
§ 21 Abs. 2 Satz 3 REITG
§ 21 Abs. 2 Satz 4 REITG
4Bemessungsgrundlage im Sinne des § 152 Abs. 2 der Abgabenordnung ist der nach § 13 Abs. 1 ermittelte auszuschüttende Betrag.
§ 21 Abs. 2 Satz 5 REITG
5Eine beglaubigte Abschrift des besonderen Vermerks nach § 1 Abs. 4 ist der Steuererklärung beizufügen.
§ 21 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 21 Abs. 3 Satz 2 REITG
§ 21 Abs. 3 Satz 3 REITG
§ 21 Abs. 3 Satz 4 REITG
§ 22 REITG
§ 22 Satz 1 REITG
1Abweichend von § 7 darf eine Gesellschaft die Bezeichnung "REIT-Aktiengesellschaft" oder eine Bezeichnung, in der der Begriff "Real Estate Investment Trust" oder die Abkürzung "REIT" allein oder im Zusammenhang mit anderen Worten vorkommt, in der Firma oder als Zusatz zur Firma nur bis zum 31. Dezember 2007 führen, wenn am 23. März 2007 die zulässige Eintragung der Firma in das Handelsregister bewirkt war.
§ 22 Satz 2 REITG
2Nach dem 31. Dezember 2007 ist die Eintragung unzulässig im Sinne des § 142 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit und kann nach dieser Vorschrift gelöscht werden.
§ 23 REITG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 2 Satz 1 REITG
(2) 1Die §§ 19 und 19a sind erstmals auf Bezüge anzuwenden, die dem Anteilseigner nach dem Beginn der Steuerbefreiung der REIT-Aktiengesellschaft zufließen.
§ 23 Abs. 2 Satz 2 REITG
2Abweichend von Satz 1 sind auf Gewinnausschüttungen, die auf einem den gesellschaftsrechtlichen Vorschriften entsprechenden Gewinnverteilungsbeschluss für ein abgelaufenes Wirtschaftsjahr beruhen, im ersten Wirtschaftsjahr der steuerbefreiten REIT-Aktiengesellschaft die §§ 19 und 19a noch nicht anzuwenden.
§ 23 Abs. 3 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 4 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 5 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 6 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 7 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 8 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 9 Satz 1 REITG
§ 23 Abs. 10 Satz 1 REITG
1(10) § 20 Abs. 1 in der Fassung des Artikels 37 des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2794) ist erstmals auf Kapitalerträge anzuwenden, die dem Gläubiger nach dem 31. Dezember 2008 zufließen, und auf Veräußerungen von Aktien an REIT-Aktiengesellschaften oder Anteilen an anderen REIT-Körperschaften, -Personenvereinigungen oder -Vermögensmassen, die nach dem 31. Dezember 2008 erworben werden.
§ 23 Abs. 10 Satz 2 REITG
2§ 20 Abs. 2 in der am 1. Januar 2007 geltenden Fassung ist letztmals auf Veräußerungen von Aktien an REIT-Aktiengesellschaften oder Anteilen an anderen REIT-Körperschaften, -Personenvereinigungen oder -Vermögensmassen anzuwenden, die vor dem 1. Januar 2009 erworben werden.
§ 23 Abs. 11 Satz 1 REITG
1(11) § 10 Absatz 2 Satz 2 in der Fassung des Artikels 11 des Gesetzes vom 22. Juni 2011 (BGBl. I S. 1126) ist erstmals ab dem 1. Januar 2011 anzuwenden.
§ 23 Abs. 11 Satz 2 REITG
2§ 20 Absatz 1 Satz 2 in der Fassung des Artikels 11 des Gesetzes vom 22. Juni 2011 (BGBl. I S. 1126) ist erstmals auf Kapitalerträge anzuwenden, die dem Gläubiger nach dem 31. Dezember 2011 zufließen.

References: § 1

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 § 11
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 § 13
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 § 19
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 § 323

§ 2

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 § 12
 § 1

§ 3

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§ 4

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§ 5

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§ 6

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§ 7

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§ 8

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§ 9

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§ 10

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§ 12
 § 315
 § 325

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

§ 12

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§ 12

§ 13

§ 13
 § 275

§ 13

§ 13

§ 13

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§ 13

§ 13

§ 14

§ 14

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§ 14
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§ 14

§ 15
 § 12
 § 12

§ 15
 § 315

§ 16

§ 16

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§ 17

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 § 20

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 § 3
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 § 8

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 § 8
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 § 1

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 § 45

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 § 43

§ 20

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§ 20
 § 36
 § 50

§ 20

§ 20
 § 16

§ 20

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21
 § 152
 § 13

§ 21
 § 1

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 22

§ 22
 § 7

§ 22
 § 142

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23
 § 20

§ 23

§ 23
 § 10

§ 23