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Timestamp: 2020-08-10 00:27:53+00:00

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Rz. 154 Voraussetzung für die Steuerbefreiung der Lieferungen, Instandsetzungen, Wartungen und Vermietungen von Ausrüstungsgegenständen ist, dass sie für Luftfahrzeuge bestimmt sind, die von Unternehmern der entgeltlichen internationalen Luftfahrt betrieben werden. Wird das betreffende auszurüstende Luftfahrzeug im grenzüberschreitenden Verkehr nicht eingesetzt, ist die Steu...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 6.2.1 Lieferungen, Umbauten, Instandsetzungen, Wartungen, Vercharterungen und Vermietungen von Luftfahrzeugen (§ 8 Abs. 2 Nr. 1 UStG)
Rz. 152 Nach § 4 Abs. 2 i. V. m. § 8 Abs. 2 Nr. 1 UStG sind die aufgeführten Leistungen nur steuerfrei, wenn die Luftfahrzeuge zur Verwendung durch einen Unternehmer bestimmt sind, der die o. a. allgemeinen Voraussetzungen erfüllt, nämlich im entgeltlichen Luftverkehr überwiegend grenzüberschreitende Beförderungen oder Beförderungen auf ausschließlich im Ausland gelegenen St...mehr
Rz. 88 Aufgrund von § 4 Nr. 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 2 UStG sind Lieferungen, Instandsetzungen, Wartungen und Vermietungen von Ausrüstungsgegenständen steuerfrei, die für Seeschiffe der Erwerbsseeschiffahrt oder der Seenotrettung bestimmt sind. Für die Lieferung dieser Ausrüstungsgegenstände war eine entsprechende Steuerbefreiung bereits nach § 4 Nr. 3 i. V. m. § 8 Abs. 1 N...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.5.3 Wartungen
Rz. 78 Wartungsleistungen dienen der Erhaltung des Wasserfahrzeugs. Es handelt sich um Instandhaltungsmaßnahmen, die bisher nach großzügiger Verwaltungspraxis als steuerfreie Instandsetzungsmaßnahmen beurteilt worden waren (Rz. 77).mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 4 Unternehmer und Leistungsempfänger
Rz. 27 Die Steuerbefreiungen in § 8 UStG sind ebenso wie in Art. 148 Buchst. c MwStSystRL dem Wortlaut dieser Bestimmungen nach an keine Voraussetzungen in Bezug auf den leistenden Unternehmer oder den Leistungsempfänger geknüpft. Der jeweilige Steuerbefreiungstatbestand stellt vielmehr auf bestimmte nach Beschaffenheit und Zweckbestimmung bezeichnete Gegenstände und sonstig...mehr
Der Zeitpunkt des Abzugs der Betriebsausgaben ist abhängig von der Aufwendungsart und der Gewinnermittlungsart. Bei Einnahmenüberschussrechnern ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Zahlung maßgebend, d. h. der Verlust der tatsächlichen Verfügungsmacht. Bei bilanzierenden Unternehmen richten sich die Aufwendungen nach der wirtschaftlichen Verursachung. Der Betriebsausgabenabzu...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.5.1 Umbauten
Rz. 74 Steuerbefreit sind Umbauten von Seeschiffen, die dem Erwerb durch die Seeschifffahrt oder der Rettung Schiffsbrüchiger zu dienen bestimmt sind. Unter Umbauten wird man jede Veränderung oder Umgestaltung eines bereits vorhandenen Wasserfahrzeugs, deren Kosten aktivierungspflichtigen Herstellungsaufwand darstellen, verstehen müssen. Darunter fallen insbesondere alle Lei...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.1 Wasserfahrzeuge für die Seeschifffahrt
5.1.1.1 Wasserfahrzeuge nach dem Zolltarif Rz. 32 Die Steuerbefreiung des § 4 Nr. 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 1 UStG gilt nur für Seeschiffe, d. h. für Wasserfahrzeuge, die für die Seeschifffahrt geeignet sind. Voraussetzung für die Anwendung des § 8 Abs. 1 UStG ist somit die objektive Seetauglichkeit des betreffenden Wasserfahrzeugs. Nach Abschn. 8.1. Abs. 2 UStAE gehören zu d...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.4 Lieferung von Wasserfahrzeugen
Rz. 69 Befreit ist gem. § 8 Abs. 1 Nr. 1 UStG zunächst die Lieferung der in dieser Vorschrift genannten Wasserfahrzeuge. Es handelt sich vor allem um den Neubau eines Seeschiffes. Dieser stellt für gewöhnlich eine Werklieferung dar; denn die Werften bauen im Auftrag eines Bestellers das Schiff aus von ihnen selbst beschafften Stoffen. Auch Werklieferungen sind Lieferungen i....mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.3 Rettung Schiffbrüchiger
Rz. 66 Die spätere Ausdehnung (Rz. 12) der in § 8 Abs. 1 UStG genannten steuerfreien Leistungen auf Wasserfahrzeuge, die der Rettung Schiffbrüchiger zu dienen bestimmt sind, hat nichts daran geändert, dass von der Steuerbefreiung nur Wasserfahrzeuge erfasst werden, die ihrer Beschaffenheit nach Wasserfahrzeuge aus Unterpos. 8906 90 10 des KN für die Seeschifffahrt sind (Rz. ...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.5 Bau eines Seeschiffs
Rz. 71a Beim Bau eines Seeschiffs liegen zunächst, auch wenn die endgültige Zweckbestimmung des Einsatzes für die Erwerbsseeschifffahrt bereits feststeht, noch keine nach § 8 Abs. 1 UStG steuerbefreiten Umsätze auf den Vorstufen vor, da es sich bei dem Seeschiff um ein "bereits vorhandenes" Wasserfahrzeug handeln muss, das nach seiner Bauart dem Erwerb durch die Seeschifffah...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 8 Umsätze für die Seesc ... / 5.1.1.1 Wasserfahrzeuge nach dem Zolltarif
Rz. 32 Die Steuerbefreiung des § 4 Nr. 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 1 UStG gilt nur für Seeschiffe, d. h. für Wasserfahrzeuge, die für die Seeschifffahrt geeignet sind. Voraussetzung für die Anwendung des § 8 Abs. 1 UStG ist somit die objektive Seetauglichkeit des betreffenden Wasserfahrzeugs. Nach Abschn. 8.1. Abs. 2 UStAE gehören zu diesen Wasserfahrzeugen insbesondere Seesch...mehr
Abschreibungen, sonstiges Anlagevermögen / 2 Abschreibungsberechtigung
Abschreibungen darf grundsätzlich nur derjenige Steuerpflichtige vornehmen, der ein Wirtschaftsgut zur Erzielung von Einkünften einsetzt. Daher scheidet eine Abschreibung bei unentgeltlicher Nutzungsüberlassung stets aus. Praxis-Beispiel Keine Abschreibung bei unentgeltlicher Nutzungsüberlassung Der Vater erwirbt für seinen Sohn, der sich selbstständig gemacht hat, aber nicht ...mehr
Wirtschaftsgut/Vermögensgegenstand/Schuld / 2.2 Begriff des negativen (passiven) Wirtschaftsgutes
Rz. 21 Das steuerliche Betriebsvermögen setzt sich aus positiven und negativen Wirtschaftsgütern zusammen, wobei die negativen Wirtschaftsgüter – ersatzweise wird häufig der zutreffendere Begriff "wirtschaftliche Last" verwendet – grundsätzlich mit den Schulden gleichgestellt werden. Da der handelsrechtliche Begriff der Schulden ebenfalls wirtschaftliche Einflussfaktoren bei...mehr
Betriebskosten – Definition und Umlage auf den Mieter / Zusammenfassung
Überblick Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer durch das Eigentum am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Die Verwaltungskosten sowie die Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten zählen nicht zu den Betriebskosten. Gesetze, Vorschriften und Rechtspre...mehr
Einnahmen-Überschussrechnung: Anlage EÜR für 2019 / 5.6.1 Neue Positionen im Überblick
Ab VZ 2019 wurde der Katalog der gesondert auszuweisenden Aufwendungen um folgende Positionen erweitert: Zeile 54: Erhaltungsaufwendungen, ausgenommen Aufwendungen für Gebäude (Zeile 48), für Kraftfahrzeuge (Zeile 83) und für EDV (Zeile 56), so dass hier vor allem Aufwendungen für die Reparatur und Wartung von technischen Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstatt...mehr
Verwaltervertrag / 2.4.4 Sonderhonorar für Betreuung von Instandhaltungsmaßnahmen
Grundsätzlich kann sich der Verwalter im Verwaltervertrag nicht wirksam Sonderhonorare für Tätigkeiten ausbedingen, die ohnehin bereits zu seinen gesetzlichen Grundpflichten gehören. Im Hinblick auf Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung ist andererseits anerkannt, dass er sich Sonderhonorare für den Fall versprechen lassen kann, wenn er eigene Tätigkeiten eines Son...mehr
Einnahmen-Überschussrechnung: Anlage EÜR für 2019 / 5.4 Raum- und Gebäudekosten
Bei Raum- und Gebäudekosten ist wie folgt zu unterscheiden: Kosten für gemietete oder gepachtete Räumlichkeiten sind einschließlich Nebenkosten in Zeile 46 einzutragen. Kosten für zum Betriebsvermögen gehörende Gebäude – ausgenommen Schuldzinsen und Abschreibungen – sind in Zeile 48 zu erfassen. In Zeile 47 sind (Miet-) Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung mit Ausnah...mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 5.5 Technische und hygienische Wartung
Bei der technischen Wartung sind die Funktion und der Zustand zu prüfen. Es wird außerdem festgelegt, ob und welche Instandhaltungsarbeiten notwendig sind. Die hygienische Wartung beinhaltet zumindest die jährliche Prüfung auf Verschmutzung, Beschädigung und Korrosion sowie die mindestens halbjährliche Überprüfung auf Tropfenbildung.mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 5.3 Wartung und Pflege
Personen, die eine Luftbefeuchtungsanlage warten und reinigen, haben Kontakt zu Mikroorganismen, Reinigungs- bzw. Desinfektionsmitteln oder Bioziden. In einer Gefährdungsbeurteilung müssen deshalb sowohl mögliche chemische Gefährdungen (nach GefStoffV) als auch biologische Gefährdungen (nach BioStoffV) berücksichtigt werden. Die Gefährdungsbeurteilungen sind schriftlich zu d...mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 5.7 Entscheidungskriterien beim Kauf
Am Markt existiert mittlerweile eine Vielzahl von Systemen. Der Kaufpreis allein sollte nicht ausschlaggebend sein. Denn zu den Investitionskosten kommen noch laufende Kosten, wie Betriebs-, Wartungs-, Energiekosten, und evtl. die Kosten für Verbrauchsstoffe. Im Angebot sollten bereits genaue Angaben über den Umfang erforderlicher Wartungs- und Reinigungsarbeiten stehen. Für ...mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 4.4 Zerstäuber
Bei dieser Methode wird mechanisch oder per Ultraschall Nebel erzeugt und im Raum verteilt. Der Nebel ist kalt und bei älteren Geräten oft sehr feucht und gut sichtbar.mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 5 Raumlufttechnische Anlagen
Mit raumlufttechnischen Anlagen lassen sich Temperatur, Feuchte und Reinheit der Luft beeinflussen. Vom Prinzip her ideal. Doch diese 3 Faktoren verlangen technische Präzision, hygienische Sorgfalt sowie regelmäßige intensive Wartung und 14-tägliche Reinigung. Für ein gesundes Raumklima kann die Anlage nur sorgen, wenn sie fachmännisch geplant, installiert und eingestellt wu...mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 5.2.2 Hersteller
Die Hersteller von Luftbefeuchtungsanlagen sind verpflichtet, bei der Planung und Ausführung alles Notwendige zu berücksichtigen, dass beim Betrieb eine Vermehrung von Mikroorganismen vermieden werden kann. Nachteile sind nur mit einem Full-Service-Paket vermeidbar. Unternehmen, wie z. B. Drabbe, verkaufen deshalb das Produkt immer inklusive der entsprechenden Dienstleistung....mehr
Luftbefeuchtung: Feuchte Luft gegen trockene Arbeit / 5.2.1 Betreiber
Der Betreiber, also der Unternehmer, ist gemäß Arbeitsstättenverordnung für den hygienischen Betrieb und die Instandhaltung der raumlufttechnischen Anlagen zuständig.mehr
Stellplatz / 2.1 Ausgangspunkt
Häufiger Streitpunkt in Wohnungseigentumsanlagen ist die Kostenverteilung im Hinblick auf Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen von Teilen des gemeinschaftlichen Eigentums, deren Nutzung nur einem Teil der Wohnungseigentümer möglich ist (vgl. Kostenverteilung des Aufzugbetriebs in einer Mehrhausanlage, in der nur ein Teil der Häuser über einen Aufzug verfügt oder abe...mehr
Nach der vom Gesetzgeber vorgenommenen Festlegung der ersten Tätigkeitsstätte kommen hierfür nur ortsfeste betriebliche Einrichtungen infrage. Ortsfeste Einrichtungen sind räumlich zusammengefasste Sachmittel, die der Tätigkeit des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten dienen und mit dem Erdboden fest verbunden bzw. dazu b...mehr
Stellplatz / 2.2 Umfangreiche Beschlusskompetenzen
Ganz grundsätzlich können die Wohnungseigentümer über die Verteilung der "Betriebskosten" des gemeinschaftlichen Eigentums entsprechend § 556 Abs. 1 BGB sowie der "Kosten der Verwaltung" gemäß § 16 Abs. 3 WEG abweichend vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel mit einfacher Mehrheit beschließen. Bedeutung hat diese Beschlusskompetenz grundsätzlich im Hin...mehr

References: § 8
 § 4
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 Art. 148
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 § 8
 § 556
 § 16