Source: http://ruegenlive.de/service/agb.html
Timestamp: 2017-10-18 16:44:32+00:00

Document:
Die Beförderungsbedingungen gelten für die Beförderung von Personen, Sachen und Tieren mit dem Miet- & Ausflugsservice Rügen (MAS Rügen) während Ausflugs-, Shuttle- und sonstigen Transferfahrten.
Der Fahrgast schließt den Beförderungsvertrag mit dem Busunternehmen Miet- & Ausflugsservice ab, in dem er das (die) Fahrzeug(e) betritt.
Mit dem Besteigen des Fahrzeugs sind die Beförderungsbedingungen Bestandteil des Beförderungsvertrages.
Ein Anspruch auf die Beförderung von Personen, Sachen und Tieren besteht nicht.
Von der Beförderung sind Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebs oder für die Fahrgäste darstellen, ausgeschlossen. Das gilt insbesondere für:
Personen, die unter übermäßigen Einfluss geistiger Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen.
Nicht schulpflichtige Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres können von der Beförderung ausgeschlossen werden, sofern sie nicht auf der ganzen Fahrtstrecke von einer erwachsenen Aufsichtsperson begleitet werden.
Über den Ausschluss von der Beförderung entscheidet der Fahrer.
Fahrgäste haben sich bei Benutzung der Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebs, ihre eigene Sicherheit und die Rücksicht auf andere Personen und Sachen gebieten.
eigene Tonwiedergabegeräte, Rundfunkgeräte, Musikinstrumente oder lärmerzeugende Gegenstände zu benutzen.
Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich im Fahrzeug stets anzuschnallen und sich einen festen Halt zu verschaffen.
Der Zugang zu freien Plätzen und zu Ausstiegen darf nicht mehr als unvermeidbar behindert werden.
Fahrgäste haben insbesondere dafür zu sorgen, dass die Kinder nicht auf den Sitzplätzen knien oder stehen.
Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung die ihm obliegenden Pflichten nach den Absätzen 1 bis 6, so kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden.
Bei mutwilligen Verunreinigungen des Fahrzeugs werden die Kosten der Reinigung dem Fahrgast in Rechnung gestellt; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt. Das Reinigungsentgelt ist an das Personal zu entrichten.
§5 Beförderungsentgelte und Fahrausweise
Mietwagenverkehr:
Entsprechend dem §49 Personenbeförderungsgesetz ist Mietwagenverkehr die Beförderung von Personen mit Personenkraftwagen, die nur im ganzen zur Beförderung gemietet werden und mit denen der Unternehmer Fahrten ausführt, deren Zweck, Ziel und Ablauf der Mieter bestimmt.
Die Beförderungsentgelte des Miet- & Ausflugsservice unterliegen keinem Tarifsystem. Sie richten sich nach der zu fahrenden Wegstrecke und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer (derzeit 19 Prozent).
Einen Pauschalpreis pro Fahrstrecke gibt es nicht. Alle Fahrpreise werden per Einzelfall entschieden und mit dem Fahrgast abgestimmt.
Eine separate oder nachträgliche Preisberechnung für Stand- oder Wartezeiten erfolgt nicht.
Für die Beförderung sind die vor der Fahrt vereinbarten Beförderungsentgelte unmittelbar nach der Fahrt als Bargeldbetrag im Fahrzeug zu entrichten.
Für die Begleichung des Entgeltes erhält der Fahrgast eine Quittung.
Die Preisliste ist im Internet unter www.ruegenlive.de ersichtlich.
Mit der Reservierung des Auflugs erkennt der Fahrgast die Preisliste und die AGB an. Beanstandungen am Beförderungsentgelt sind vor Fahrtantritt vorzubringen. Spätere Reklamationen sind nicht zulässig.
Das vereinbarte Fahrgeld soll in bar und abgezählt bereitgehalten werden. Das Fahrpersonal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 10,- EUR zu wechseln.
Das Fahrpersonal ist berechtigt, Geld ausländischer Währung sowie DM zurückzuweisen.
Eine Zahlung auf Rechnung oder per Kreditkarte ist nicht möglich.
Bei Abbruch einer Ausflugsfahrt wegen Betriebsstörung besteht ein anteiliger Erstattungsanspruch des Fahrgastes, der dem nicht gefahrenen Streckenabschnitt entspricht.
Bei Ausschlüssen von der Weiterfahrt entsprechend des §4 Abs 4 besteht kein Anspruch auf Fahrpreisermäßigung oder Fahrpreiserstattung.
§8 Beförderung von Sachen
- unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,
- Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.
Die Mitnahme von Fahrrädern kann nach vorheriger Absprache (bei der Bestellung der Fahrt) erfolgen. Einen Anspruch auf unbestellte Beförderung gibt es nicht.
§9 Beförderung von Tieren
Für die Mitnahme von Tieren gilt §8 Abs. 1 und 3 sinngemäß.
Hunde werden nur unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person befördert; sie sind kurz an der Leine zu führen.
Hunde, die Fahrgäste gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen. Der Hundehalter trägt die Verantwortung.
Hunde werden vom Maulkorb- und Leinenzwang befreit, wenn sie in geeigneten Behältern oder Tragetaschen oder als gekennzeichnete Führhunde mitgeführt werden.
Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden. Für Schäden, die durch mitgeführte Tiere verursacht werden, haftet der Fahrgast.
Fundsachen sind gemäß §978 BGB unverzüglich beim Fahrer abzuliefern. Sofortige Rückgabe an den Verlierer durch das Personal ist zulässig, wenn dieser sich als Verlierer ausweisen kann. Eine Fundsache wird ansonsten an den Verlierer durch das Fundbüro des Amtes Nordrügen zurückgegeben.
Für Fundsachen wird bis zur Ablieferung an das Fundbüro gegenüber dem Verlierer nicht gehaftet.
Der Verlierer hat sich zur Wahrung der Ansprüche des Finders bei Aushändigung des Fundgegenstandes in jedem Fall auszuweisen und seine vollständige Anschrift anzugeben.
Werden Fundsachen nicht innerhalb von 6 Monaten nach dem Verlusttag abgeholt, werden sie nach vorheriger öffentlicher Bekanntmachung versteigert.
Der MAS Rügen haftet für Unfallschäden an Fahrgästen, Sachen oder Tieren, die der Fahrgast an sich trägt bzw. mit sich führt, nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Der MAS Rügen haftet für eine sorgfältige Auswahl, Organisation und der im Internet beschriebenen Dienstleistungen.
MAS Rügen bzw. von uns beauftrage Leistungsträger haften nicht für abhanden gekommenes oder beschädigtes Gepäck.
Reklamationen müssen spätestens 2 Wochen nach Beendigung der Fahrt schriftlich beim MAS Rügen eingegangen sein, ansonsten erlischt jeglicher Anspruch.
Der Fahrgast haftet für Schäden, die von seinen mitgeführten Sachen oder Tieren verursacht werden.
Ansprüche aus dem Beförderungsvertrag verjähren nach drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit der Entstehung des Anspruchs.
Im Übrigen richtet sich die Verjährung nach den allgemeinen Vorschriften
Eine Gewähr für das Einhalten von abgesprochenen Fahrterminen kann nicht übernommen werden, wenn Verzögerungen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen, Unfall des eigenen Fahrzeugs oder Dritter sowie eines Schadens am eigenen Fahrzeug verursacht werden.
Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus dem Beförderungsvertrag ergeben, ist Stralsund.
Die AGB und ABB in der vorliegenden Fassung gelten ab 23.12.2008.

References: §5
 §49
 §4

§8

§9
 §8
 §978