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Timestamp: 2016-10-27 15:16:47+00:00

Document:
1E.5/2000 (25.04.2001)
Aeschlimann, F�raud, Catenazzi, Favre und Gerichtsschreiberin Schilling.
S chweizer Heimatschutz (SHS), Merkurstrasse 45, Postfach, Z�rich, vertreten durch Z�rcher Heimatschutz, Grosswiesenstrasse 153/35, Z�rich, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Dr. Bruno Kl�usli, Grosswiesenstrasse 153/35, Z�rich,
Kanton Z�rich, vertreten durch den Regierungsrat, dieser vertreten durch die Baudirektion, Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung,
Nationalstrassen-Ausf�hrungsprojekte
N 4.1.7 (Knonau bis �etliberg West),
Kanton Z�rich, vertreten durch den Regierungsrat, dieser vertreten durch die Baudirektion, Regierungsrat des Kantons Z�rich, vertreten durch die Baudirektion,
Nationalstrassen-Ausf�hrungsprojekt N 4.1.6,
�etliberg West bis Knonau,
Bereinigung Abschnitt Jonentalbr�cke-Lochhof,
N4/A4 - Ausf�hrungsprojekt im Z�rcher Knonauer Amt, hat sich ergeben:
A.- Die Nationalstrasse N 4 Bargen (Grenze) - Altdorf soll nach dem Beschluss der Bundesversammlung vom 21. Juni 1960 (AS 1960 S. 872, heute: Bundesbeschluss �ber das Nationalstrassennetz, vgl. AS 1984 S. 1118, SR 725. 113.11) ab Z�rich-Brunau als Nationalstrasse 1. Klasse durch den �etlibergtunnel und anschliessend �ber Knonau und Cham nach Holzh�usern f�hren. Gem�ss dem weiteren Bundesbeschluss vom 23. Juni 1971, durch den das Nationalstrassennetz um die Stadtumfahrung von Z�rich erg�nzt wurde (AS 1971 S. 952), ist die westliche Umfahrungsstrasse N 1c im Gebiet �etlibergtunnel West/Wettswil an die N 4 anzuschliessen. Diese Linienf�hrungen sind auch nach den eingehenden Debatten der Eidgen�ssischen R�te, die der �berpr�fung von Nationalstrassenabschnitten durch eine ausserparlamentarische Expertenkommission folgten, im Netzbeschluss vom 19. Dezember 1986 beibehalten worden.
F�r die weitere Projektierung wurde die Strecke Kantonsgrenze Zug - �etliberg West in die beiden Abschnitte N 4.1.7 Kantonsgrenze Zug - Knonau und N. 4.1.6 Knonau - �etliberg West unterteilt.
a) Das Generelle Projekt f�r den Abschnitt N 4.1.7, Kantonsgrenze Zug - Knonau, wurde vom Bundesrat am 17. Juni 1968 genehmigt. Dem Ausf�hrungsprojekt stimmten der Regierungsrat des Kantons Z�rich am 2. Oktober 1969 und das Eidgen�ssische Departement des Innern am 29. Januar 1970 zu.
Anschliessend wurde der Abschnitt Cham - Knonau, zusammen mit der Umfahrungsstrasse Knonau, vorzeitig erstellt. Das Nationalstrassenst�ck wurde jedoch noch nicht in Betrieb genommen, da es nach urspr�nglicher Meinung gemeinsam mit dem Abschnitt N 4.1.6 er�ffnet werden sollte. Am 7. Dezember 1987 beschloss allerdings der Bundesrat, die Strecke Cham - Knonau vorweg in Betrieb zu setzen. Mit Beschl�ssen vom 26. Januar 1994 stimmte der Regierungsrat dem bereinigten Ausf�hrungsprojekt f�r die provisorische Er�ffnung des Nationalstrassenabschnitts zu und genehmigte gleichzeitig die im Hinblick auf die Autobahner�ffnung geplanten sog. flankierenden Massnahmen an den Staatsstrassen des Knonaueramtes.
Gegen die regierungsr�tlichen Beschl�sse erhob der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde (E.15/1994), die zu einl�sslichen Augenscheins- und Parteiverhandlungen f�hrte.
In der Folge einigten sich die Kantone Zug und Z�rich, auf das Provisorium im Kanton Z�rich zu verzichten.
Stattdessen sollte zur Entlastung der Gemeinden Steinhausen und Cham eine nur teilweise Inbetriebnahme der N 4 auf Zuger Boden realisiert und hief�r eine provisorische Auffahrtsrampe im Gebiet Bibersee erstellt werden. Am 10. M�rz 1997 kam der Bundesrat auf seine fr�heren Entscheide zur�ck und erkl�rte sich damit einverstanden, dass der Kanton Z�rich auf den provisorischen Anschluss in Knonau samt flankierenden Massnahmen im Knonaueramt verzichte. Gleichzeitig erm�chtigte er den Kanton Zug, die redimensionierte Variante zu verwirklichen. Der Regierungsrat des Kantons Z�rich zog das Ausf�hrungsprojekt f�r die provisorische Er�ffnung des Autobahnabschnittes am 2. April 1997 zur�ck. Hierauf wurde das bundesgerichtliche Verfahren als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
Im Fr�hjahr 1997 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Zug das Ausf�hrungsprojekt f�r die einseitige Er�ffnung der Autobahn auf seinem Kantonsgebiet, w�hrend das Ausf�hrungsprojekt f�r die Fertigstellung der N 4.1.7 auf Z�rcher Boden f�r die Auflage vorbereitet wurde.
b) Das Generelle Projekt f�r den Abschnitt N 4.1.6, Knonau - �etliberg West, wurde in der urspr�nglichen Fassung am 22. April 1970 vom Bundesrat genehmigt. 1976 lag ein erstes Ausf�hrungsprojekt in den betroffenen Gemeinden �ffentlich auf, doch wurde die weitere Projektbearbeitung im Zusammenhang mit der bereits erw�hnten �berpr�fung von Nationalstrassenabschnitten sistiert. Nach dem Beschluss der Bundesversammlung, das Teilst�ck N 4.1.6 im Nationalstrassennetz zu belassen, lehnte das Volk im Jahre 1990 auch die sog. Kleeblatt-Initiative ab, die den Verzicht auf die N 4 im Knonaueramt verlangt hatte.
Nach verschiedenen Studien �ber eine unterirdische F�hrung der N 4 ab Verzweigung Filderen bis Hedingen West wurde ein neues Generelles Projekt f�r den Abschnitt N 4.1.6 mit dem Islisbergtunnel vorgelegt. Diesem stimmte der Z�rcher Regierungsrat am 12. Januar 1994 und der Bundesrat am 15. November 1995 zu. Anschliessend wurde das Ausf�hrungsprojekt entsprechend �berarbeitet.
B.- Die Ausf�hrungsprojekte f�r die Nationalstrassenabschnitte N 4.1.6 und N 4.1.7 wurden in den betroffenen Gemeinden vom 14. April bis 13. Mai 1997 �ffentlich aufgelegt.
Gleichzeitig wurde der die beiden Abschnitte behandelnde Umweltvertr�glichkeitsbericht den kantonalen Umweltschutzfachstellen zur Pr�fung unterbreitet. Die Koordinationsstelle f�r Umweltschutz �bermittelte deren Stellungnahmen anschliessend dem Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft. Dieses erstattete seinen Bericht am 4. November 1997, mit einer Erg�nzung vom 5. Dezember 1997.
Das Ausf�hrungsprojekt f�r den Abschnitt N 4.1.7 legt neben den baulichen L�rmschutzmassnahmen die Ausgestaltung des Rastplatzes im Gebiet Binzmatten fest und sieht die Erg�nzung der Entw�sserungsleitungen sowie die Sanierung des zementstabilisierten Oberbaus bis zur Gemeindegrenze Mettmenstetten vor. Nach den Pl�nen sollen l�ngs der dicht am Dorf Knonau vorbeif�hrenden N 4 - je nach der erforderlichen Abschirmh�he und dem zur Verf�gung stehenden Platz - unterschiedlich hohe L�rmschutzd�mme und -w�nde errichtet werden.
Gem�ss dem Technischen Bericht sind die Schallschutzkonstruktionen so auszulegen, dass eine dichte und artenreiche Bepflanzung angeordnet werden kann, um eine m�glichst gute Einpassung ins Landschaftsbild zu erreichen. Im Bereich des Aussenperrons der Station Knonau bestehe die M�glichkeit, die Schallschutzwand zur optischen Auflockerung teilweise transparent zu gestalten.
Das Ausf�hrungsprojekt N 4.1.6 umfasst beim Verkehrsdreieck Filderen den Anschluss Wettswil a.A., soweit dieser nicht Bestandteil des Abschnittes N 20.1.4 bildete.
Zwischen Filderen und dem Jonentobel verl�uft die N 4 im 4,95 km langen Islisbergtunnel. Der Tunnel weist eine L�ngsl�ftung mit Strahlventilatoren auf. Beide Tunnelr�hren sind bei Normalbetrieb infolge der Kolbenwirkung des Verkehrs selbstl�ftend. Aus Immissionsschutzgr�nden wird die Tunnelluft jedoch beim Nordportal �ber ein Abluftkamin weggeblasen.
Das S�dportal des Tunnels ist gegen�ber dem generellen Projekt um rund 100 m gegen Osten verschoben worden. Dementsprechend ist auch die Linienf�hrung der Jonentalbr�cke und des anschliessenden Trassees beim Wiler Lochhof ge�ndert worden. An die Stelle der dort vorgesehenen �berdeckung soll eine St�tzkonstruktion mit einer �ber die Standspur auskragenden Platte treten. Eine ebenfalls urspr�nglich geplante �berdeckung von 150 m L�nge am �stlichen Hang des Isenbergs wird durch eine 50 m breite Wildtier�berf�hrung ersetzt.
Zwischen dem weiter s�dlich liegenden Anschluss Affoltern a.A. und der Gemeindegrenze Knonau sind im Ausf�hrungsprojekt zwei �berdeckungen verblieben, die 120 m lange �berdeckung Eigi und die 400 m lange �berdeckung R�teli. In N�he des Anschlusses Affoltern a.A. soll das Trassee angehoben werden, um den Bau einer Wildtierunterf�hrung zu erm�glichen.
Gem�ss Ausf�hrungsprojekt werden im �brigen w�hrend der Bauphase verschiedene Fl�chen f�r Installations- und Deponiepl�tze sowie f�r Bauzufahrten beansprucht. Die l�ngste Zufahrt wird von der Z�rcherstrasse bei Hedingen teils auf bestehenden Flurwegen bis zum S�dportal des Islisbergtunnels f�hren, wobei die SBB-Linie im Bereich des Andresenweihers unterquert werden soll.
C.- Gegen die beiden Nationalstrassen-Ausf�hrungsprojekte wurden zahlreiche Einsprachen erhoben. Zu den Einsprechern z�hlte auch der Schweizer Heimatschutz (SHS), der sich durch den Z�rcher Heimatschutz vertreten liess und gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Pro Amt handelte. Die beiden Vereinigungen stellten in ihren Eingaben vom 15. und
18. Mai 1997 folgende Antr�ge:
A4 von Knonau bis S�dportal Islisbergtunnel sei
2. Energiebedarf f�r die Tunnelbauten
Der Energiebedarf f�r Licht, L�ftung usw. sei
soweit als m�glich durch Alternativenergien
3. Baustellenzufahrt von der Z�rcherstrasse bei
Hedingen bis zum S�dportal des Islisbergtunnels:
Bonstetten - Hedingen bis zum S�dportal
mit einer 9 m breiten Bahnunterf�hrung
f�r ein Provisorium eine redimensionierte
Strassen und Feldwege und mit einem Niveau�bergang
Niveau�bergang zu ben�tzen.
zum S�dportal des Islisbergtunnels zur Z�rcherstrasse
gem�ss fr�heren Projekten f�r die N4 sei
4. Die im generellen Projekt vorgesehene �berdeckung
und die A4 wieder auf die Linienf�hrung gem�ss
dem generellen Projekt zur�ckzuverlegen.
5. Der im Bauprojekt gegen�ber dem generellen Projekt
verk�rzte Wild�bergang Isenberg sei wieder
zu verbreitern und die �berdeckung zu verl�ngern.
6. �berdeckung Dachlissen
Die �berdeckung und der Wild�bergang Dachlissen
7. Flankierende Massnahmen besonders in den D�rfern
Auf den Zeitpunkt der Er�ffnung der Autobahn
D�rfern Wettswil und Obfelden flankierende
8. L�rmschutz f�r Knonau
Es sei zu pr�fen, ob die Linienf�hrung der A4
werden k�nnte.. "
Mit Beschluss Nr. 237 vom 28. Januar 1998 stimmte der Regierungsrat des Kantons Z�rich den bereinigten Ausf�hrungsprojekten f�r die Nationalstrassenabschnitte N 4.1.6 und N 4.1.7 zu. Auf die Einsprache der Arbeitsgemeinschaft Pro Amt trat er wegen fehlender Legitimation nicht ein. Den Begehren des Schweizer Heimatschutzes entsprach er insofern, als er die Baustellenzufahrt Hedingen wesentlich reduzierte.
Im �brigen wies er die Einsprache ab, soweit darauf einzutreten war.
In seinem Entscheid erwog der Regierungsrat zur Bauzufahrt Hedingen bzw. zur geplanten SBB-Unterf�hrung, dass diese allein f�r die Baustellenzufahrt nicht erforderlich sei und ein Niveau�bergang gen�ge. Die Unterf�hrung sei nur zu erstellen, falls das Kreuzungsbauwerk sp�ter beibehalten werde. Das bereinigte Ausf�hrungsprojekt enthalte daher beide Varianten. Der Entscheid �ber diese werde der Gemeindeversammlung Hedingen vorbehalten. Damit erweise sich auch die Bef�rchtung zahlreicher Einsprecher, die Bauzufahrt werde bis zur Fertigstellung des Islisbergtunnels zum provisorischen Autobahnzubringer umfunktioniert, als gegenstandslos.
Auf das Begehren betreffend den Bauablauf trat der Regierungsrat nicht ein, da dieser nicht Einsprachegegenstand sein k�nne. Zur �nderung der Linienf�hrung bei der Jonentobelbr�cke wird im Einspracheentscheid ausgef�hrt, es sei ausgehend von den Antr�gen des Bundesamtes f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) versucht worden, die Waldrodungen zu verringern und die Nebenanlagen des Tunnels ausserhalb des Waldes anzuordnen. Das sei durch die Verschiebung der Autobahnachse nach Osten gelungen. Dadurch werde auch die Immissionsbelastung des Tales vermindert. Der Einschnitt beim Widerlager S�d werde verkleinert und es k�nne als Folge davon auf die �berdeckung beim Weiler Lochhof verzichtet werden.
Die h�heren Baukosten f�r die l�ngere Br�cke w�rde durch die Einsparung, die durch den Verzicht auf die �berdeckung und dank der einfacheren Baustellenzufahrt zum Tunnelportal m�glich sei, bei weitem kompensiert. Unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Gesichtspunkte sei die neue Linienf�hrung klar vorzuziehen. Zur Reduktion der im Generellen Projekt vorgesehenen 150 m langen �berdeckung Isenberg auf eine Wildtier�berf�hrung von 50 m Breite h�lt der Regierungsrat fest, dass mit dieser �berf�hrung die l�ngerfristigen wildbiologischen Ziele, n�mlich die Aufrechterhaltung eines grossr�umigen Populationsaustausches der wildlebenden S�ugetiere, gew�hrleistet werden k�nne. Auf ausdr�ckliches Verlangen der Fachstellen sei aus wildbiologischen Gr�nden auf Flurwege auf der Wildpassage verzichtet worden. Den Antrag des Schweizer Heimatschutzes auf Verwendung von Alternativenergien f�r den Tunnelbetrieb wies der Regierungsrat schliesslich zur�ck, da der Einsatz entsprechender Anlagen aus betrieblichen, wirtschaftlichen und landschaftsch�tzerischen Gr�nden ungeeignet sei.
D.- Gegen den Einspracheentscheid des Regierungsrates erhob der Schweizer Heimatschutz beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde mit folgenden Begehren:
"1 bzgl. Baustellenzufahrt von der Z�rcherstrasse
S�dportal des Islisbergtunnels:
Bonstetten-Hedingen bis zum S�dportal des
Islisbergtunnels sei in ihrer ganzen L�nge,
soweit nicht bestehende Strassen zur Verf�gung
den urspr�nglichen Zustand zur�ckzuversetzen.
Die Feldstrassen und -wege seien zu verst�rken
und mit Ausweichstellen in gewissen Abst�nden
Bahnunterf�hrung bis in die Industriezone
und mit einem Niveau-Bahn�bergang vorzusehen,
resp. es sei der bestehende Niveau-Bahn�bergang
zu ben�tzen.
S�dportal des Islisbergtunnels zur Z�rcherstrasse
bei Hedingen oder auf dem Trassee gem�ss
fr�heren Projekten f�r die N 4 sei in
1.4 Die Gel�ndekammer des Gletscherzungenbeckens
zwischen der Mor�ne im Zil bei Bonstetten und
der Mor�ne Hedingen sei m�glichst unbeeintr�chtigt
2 bzgl. Jonentalbr�cke und �berdeckung Lochhof
2.1Die N 4 sei wieder auf die Linienf�hrung gem�ss
dem genehmigten generellen Projekt zur�ckzuverlegen.
2.2Die Jonentalbr�cke sei wie im generellen Projekt
2.3Die im generellen Projekt vorgesehene �berdeckung
Lochhof sei ins Ausf�hrungsprojekt aufzunehmen.
m�glichst unbeeintr�chtigt zu erhalten.
3 bzgl. Wild�bergang Isenberg
3.1Der im Ausf�hrungsprojekt gegen�ber dem
generellen Projekt verk�rzte Wild�bergang
�berdeckung auf die L�nge gem�ss generellem
Projekt zu verl�ngern.
4 bzgl. Linienf�hrung und �berdeckung Knonau
4.1Die Linienf�hrung der N 4 bei Knonau sei mit
und aus landschaftlichen Gr�nden, wegen der
L�rmimmissionen sowie wegen der Abgasimmissionen
zu �berdecken.
Antr�ge zur Luftreinhaltung:
5.1Es sei zu gew�hrleisten, dass die Kaltluftseen
Knonau, in welchen unzul�ssige Schadstoffgehalte
gem�ss angefochtenem Ausf�hrungsprojekt
w�hrend ca. 50 Tagen pro Jahr h�ngen bleiben,
durch �nderungen und landschaftsschonende Massnahmen
beim Ausf�hrungsprojekt sich nicht mit
Schadstoffen �berm�ssig anreichern.
5.2Die UVP sei bzgl. Antrag 5.1 zu erg�nzen.. "
Nach Vornahme eines Augenscheines hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde des Schweizer Heimatschutzes am 23. Juni 1999 teilweise gut und hob den angefochtenen Regierungsratsbeschluss mit Bezug auf den Nationalstrassenabschnitt N 4.1.6 im Bereich Lochhof bis und mit S�dportal des Islisbergtunnels (ca. km 22.100 bis km 22.750) auf. Die Sache wurde zu neuem Entscheid �ber diesen Strassenabschnitt an den Regierungsrat zur�ckgewiesen.
Im �brigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten werden konnte.
Das Verwaltungsgericht stellt in seinen Erw�gungen zun�chst fest, der Beschwerdef�hrer habe in seiner Beschwerdeschrift unzul�ssigerweise weiter gehende Begehren gestellt als in der seinerzeitigen Einsprache. Auf den Beschwerdeantrag Nr. 1.4, den Antrag Nr. 4 mit Bezug auf die verlangte �berdeckung der Autobahn bei Knonau und den Antrag Nr. 5 betreffend die Luftbelastung in Knonau und Wettswil k�nne daher nicht eingetreten werden. Im Weiteren weist das Verwaltungsgericht die gegen die Baustellenzufahrt erhobenen Einwendungen zur�ck, da eine noch weiter gehende Redimensionierung nicht zweckm�ssig erscheine. Ebenso w�re ein R�ckbau der beanspruchten Flurwege und der �brigen Strassenstrecken unverh�ltnism�ssig. Was die Kreuzung der Zufahrtsstrasse mit der SBB-Linie betreffe, so habe die Gemeindeversammlung Hedingen am 16. April 1998 beschlossen, den Niveau�bergang Moosstrasse durch eine Unterf�hrung zu ersetzen. Diese sei zwar nicht rein nationalstrassenbedingt, doch heisse das nicht, dass das Projekt deshalb unzul�ssig w�re. Wohl w�re die Projektierung eines den kommunalen Interessen dienenden Strassenbauwerks im Verfahren gem�ss kantonalem Gesetz �ber den Bau und Unterhalt der �ffentlichen Strassen vom 27. September 1981 vorzunehmen. Die Durchf�hrung von zwei parallelen Projektierungsverfahren f�r dasselbe Objekt sei jedoch wenig sinnvoll und mit dem Koordinationsgebot unvereinbar.
Es m�sse daher zul�ssig sein, die Bed�rfnisse der Gemeinde im Rahmen des nationalstrassenrechtlichen Projektierungsverfahrens mitzuber�cksichtigen und in die Interessenabw�gung miteinzubeziehen. Da allerdings nicht in dieser Weise vorgegangen worden sei und der Regierungsrat die Variantenwahl der Gemeinde �berlassen habe, leide das Ausf�hrungsprojekt insofern an einem Mangel. Der Beschwerdef�hrer sei jedoch zur R�ge dieses Mangels nicht befugt, weil er nach Art. 55 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz und nach Art. 12 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz zur Anfechtung eines nach kantonalem Recht projektierten Strassenbauwerks nicht legitimiert sei. Auch in diesem Punkt sei daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Zur beanstandeten Projekt�nderung im Bereich Jonentobel/Lochhof f�hrt das Verwaltungsgericht im Wesentlichen aus, dass die ge�nderte Linienf�hrung der Br�cke �ber das Jonentobel und der Verzicht auf die �berdeckung Lochhof eine wesentliche Abweichung vom Generellen Projekt darstelle.
Durch die ge�nderte Lage der Br�cke werde diese nicht nur f�r Wanderer im Tobel, sondern f�r eine weitere Umgebung sichtbar. Durch die offene Linienf�hrung im Bereich Lochhof werde ferner eine sch�tzenswerte Landschaft in einer Weise beeintr�chtigt, welche das Generelle Projekt mit der vorgesehenen �berdeckung habe vermeiden wollen. Diese Abweichung vom Generellen Projekt gehe �ber das Mass hinaus, welches bei der Ausgestaltung des Ausf�hrungsprojekts aufgrund der planerischen Stufenfolge noch m�glich sei. Die Entstehungsgeschichte des Generellen Projektes zeige, dass die vorgesehene �berdeckung im Bereich Lochhof und die damit zusammenh�ngende Lage der Jonentobelbr�cke im damaligen Verfahrensschritt gepr�ft und - unter anderem aus Gr�nden des Landschaftsschutzes - bewusst gew�hlt worden sei. Die vom Regierungsrat vorgebrachten Gr�nde f�r das Abweichen vom Generellen Projekt verm�chten weder aus der Sicht des Wald- und Landschaftsschutzes noch aus jener des Immissionsschutzes zu �berzeugen. Finanzielle Gr�nde w�rden f�r die Abweichung vom Generellen Projekt nicht vorgebracht. Das Ausf�hrungsprojekt erweise sich demnach im Abschnitt Lochhof bis und mit S�dportal des Islisbergtunnels als mit dem Generellen Projekt unvereinbar. Der angefochtene Entscheid sei insofern aufzuheben. Der Regierungsrat habe die M�glichkeit, entweder das Ausf�hrungsprojekt dem Generellen Projekt anzupassen oder beim Bundesrat um eine �nderung des Generellen Projekts nachzusuchen. Im Falle einer wesentlichen �nderung des Ausf�hrungsprojekts werde dieses f�r den fraglichen Teilabschnitt erneut aufzulegen sein. Bei �nderung des Generellen Projekts sei eine nochmalige Auflage des Ausf�hrungsprojekts nicht erforderlich; in diesem Fall gen�ge es, den neuen Entscheid, mit welchem der Regierungsrat dem Ausf�hrungsprojekt f�r den fraglichen Streckenabschnitt zustimme, dem Beschwerdef�hrer zu er�ffnen.
Den Antrag des Schweizer Heimatschutzes auf Verbreiterung des Wild�berganges Isenberg wies das Verwaltungsgericht schliesslich ab, da nach Auffassung der Fachstellen eine Breite von 50 m f�r eine Tier�berf�hrung der fraglichen Art gen�ge. Zudem stelle der Verzicht auf die urspr�nglich geplante �berdeckung - die nicht in erster Linie dem Landschaftsschutz h�tte dienen sollen - keine wesentliche Abweichung vom Generellen Projekt dar.
E.- Gegen den Entscheid des Z�rcher Verwaltungsgerichtes vom 23. Juni 1999 hat der Schweizer Heimatschutz am 6. September 1999 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Der Beschwerdef�hrer stellt folgende Antr�ge:
"I. Formelle Antr�ge
Antr�ge zufolge Nichtber�cksichtigung der
�rtlichen Situation aufzuheben, indem folgende
fachlich und rechtlich verlangte Projekt�nderungen
materiell ber�cksichtigt werden.
II. Antr�ge zum Landschaftsschutz
(5) Bez�glich Baustellenzufahrt von der Z�rcherstrasse
Bonstetten-Hedingen bis zum S�dportal des Islisbergtunnels
in ihrer ganzen L�nge, soweit nicht
bestehende Strassen zur Verf�gung stehen, lediglich
zu erstellen und nachher wieder in den urspr�nglichen
Zustand zur�ckzuversetzen.
Die Feldstrassen und -wege seien dazu zu verst�rken
von der Kantonsstrasse Bonstetten- Hedingen sei mit oder ohne der 9 m breiten Bahnunterf�hrung
sowie der Feldwege und mit einem Niveau- Bahn�bergang vorzusehen, resp. es sei der bestehende
Niveau-Bahn�bergang zu ben�tzen.
Die Gel�ndekammer des Gletscherzungenbeckens
zwischen der Mor�ne bei Zil bei Bonstetten und
der Mor�ne Hedingen sei durch den Verzicht auf
die unn�tig grossen Neubauten der Baustellenzufahrt
(6)Bez�glich Wild�bergang Isenberg
6.1Der im Bauprojekt gegen�ber dem Generellen
Projekt verk�rzte Wild�bergang Isenberg sei
wieder zu verbreitern und die �berdeckung auf
die L�nge im Generellen Projekt zu verl�ngern.
(7)Bez�glich Linienf�hrung und �berdeckung bei
7.1Die Linienf�hrung der N 4 bei Knonau sei mit
und aus landschaftlichen Gr�nden wegen der L�rmimmissionen
zu �berdecken. Das vor Jahrzehnten
projektierte Teilst�ck sei neu zu studieren.
III. Antr�ge zur Luftreinhaltung
(8)Bez�glich Abluftsituation in Wettswil und Knonau
8.1 Es sei zu gew�hrleisten, dass die Kaltluftseen
durch �nderungen und schonende Massnahmen beim
Ausf�hrungsprojekt nicht entstehen.
8.2 Die UVP sei bzgl. Antrag 8.1 zu erg�nzen. "
Auf die Beschwerdebegr�ndung wird, soweit erforderlich, in den Erw�gungen eingegangen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 11. Oktober 1999 ist das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen worden.
Die Baudirektion des Kantons Z�rich ersucht im Namen des Regierungsrates um Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich und das Eidgen�ssische Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) stellen den gleichen Antrag.
Dem Schweizer Heimatschutz ist Gelegenheit gegeben worden, sich zur Vernehmlassung des UVEK und die von diesem eingereichten Unterlagen zu �ussern. Der Beschwerdef�hrer hat davon mit Eingabe vom 22. Januar 2000 Gebrauch gemacht und den zus�tzlichen Antrag gestellt, bei Dachlissen und in der N�he von Uttenberg seien zwei Gr�nbr�cken neu in die Nationalstrassenplanung aufzunehmen.
F.- Mit Beschluss Nr. 1901 vom 20. Oktober 1999 ersuchte der Regierungsrat des Kantons Z�rich den Bundesrat um �nderung des Generellen Projekts im Bereich Lochhof bis und mit S�dportal des Tunnels Islisberg. Der Bundesrat stimmte dem Antrag des Regierungsrats am 6. Dezember 1999 zu und genehmigte den fraglichen Teilabschnitt des Ausf�hrungsprojektes zugleich als Generelles Projekt. Der Z�rcher Regierungsrat stellte hierauf mit Beschluss Nr. 119 vom 19. Januar 2000 fest, dass nach der Anpassung des Generellen Projekts an das Ausf�hrungsprojekt Letzteres best�tigt werden k�nne.
Den Regierungsratsbeschluss vom 19. Januar 2000 hat der Schweizer Heimatschutz mit Eingaben vom 29. Februar 2000 sowohl beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich als auch beim Bundesgericht angefochten. Die Vereinigung verlangt in formeller Hinsicht, dass ihr die abge�nderten Pl�ne und deren Genehmigung durch den Bundesrat er�ffnet w�rden und ihr hernach eine Nachfrist zur Beschwerdeerg�nzung einger�umt werde. Materiell beantragt der Schweizer Heimatschutz dem Sinne nach, es sei an der Linienf�hrung gem�ss dem erstgenehmigten Generellen Projekt festzuhalten.
Mit Verf�gung vom 2. M�rz 2000 hat der Instruktionsrichter das bundesgerichtliche Verfahren bis zum Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Z�rich �ber seine Zust�ndigkeit sistiert. Zur Begr�ndung wird angef�hrt, dass die Kompetenz zum Entscheid �ber Beschwerden, die sich gegen ein im Einspracheverfahren bereinigtes Nationalstrassen-Ausf�hrungsprojekt richten, aufgrund der Rechtsprechung und Art. 98a OG bisher bei den kantonalen Verwaltungsgerichten gelegen habe. Mit der �nderung des Nationalstrassengesetzes, die durch das Bundesgesetz �ber die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren vom 18. Juni 1999 vorgenommen worden und am 1. Januar 2000 in Kraft getreten sei, sei jedoch die Zust�ndigkeit zur Genehmigung der Ausf�hrungsprojekte von den Kantonen auf den Bund bzw. das Eidgen�ssische Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) �bertragen worden; gleichzeitig sei ein neuer Rechtsweg an die Rekurskommission UVEK er�ffnet worden (Art. 28 Abs. 5 des Nationalstrassengesetzes in der Fassung vom 18. Juni 1999). Die Tragweite der �bergangsbestimmungen zur �nderung vom 18. Juni 1999 sei in F�llen wie dem vorliegenden nicht v�llig klar. Es rechtfertige sich deshalb, das beim Bundesgericht anh�ngig gemachte Verfahren einstweilen einzustellen.
G.- Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich nahm die Beschwerde des Schweizer Heimatschutzes an die Hand und wies diese mit Entscheid vom 6. Juli 2000 ab, soweit darauf eingetreten werden konnte.
Das Gericht erwog zun�chst, dass Ausf�hrungsprojekte, f�r welche die Planauflage noch vor Ende 1999 stattgefunden habe, weiterhin nach der bis Ende 1999 g�ltigen Zust�ndigkeitsordnung und im damals geltenden Verfahren zu beurteilen seien. Das treffe im vorliegenden Fall zu, da das im Mai 1997 aufgelegte Ausf�hrungsprojekt nach der R�ckweisung an den Regierungsrat von diesem schliesslich in unver�nderter Fassung best�tigt worden sei. Eine nochmalige �ffentliche Auflage habe sich er�brigt; der Rechtsschutz des Beschwerdef�hrers sei durch die direkte Er�ffnung des Entscheides gew�hrleistet worden. Soweit der Beschwerdef�hrer Antr�ge betreffend das Generelle Projekt bzw. das entsprechende Genehmigungsverfahren stelle, sei darauf nicht einzutreten.
Das Generelle Projekt sei nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens; es k�nne nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur indirekt beanstandet werden, soweit sich die geltend gemachten M�ngel im Ausf�hrungsprojekt selbst niedergeschlagen h�tten.
Zur Hauptfrage der neuen Linienf�hrung h�lt das Verwaltungsgericht im Wesentlichen fest, dass gem�ss der Bundesgesetzgebung bei der Ausgestaltung der Nationalstrassen eine Interessenabw�gung vorzunehmen sei, in die einerseits die verkehrstechnischen Anforderungen sowie die wirtschaftlichen Gesichtspunkte und andererseits die Interessen des Natur-, Landschafts- und Heimatschutzes einzubeziehen seien. Nun erweise sich - wie sich auch aus den Vernehmlassungen der Fachstellen ergebe - die ge�nderte Linienf�hrung unter den Gesichtspunkten des Landschafts- und Umweltschutzes insgesamt als nachteilig. Die geltend gemachten Vorteile bez�glich Walderhaltung und Immissionsschutz seien, wie das Verwaltungsgericht bereits in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 ausgef�hrt habe, von untergeordneter Bedeutung und w�gen den gr�sseren Eingriff in die Landschaft nicht auf. Daraus ergebe sich jedoch noch nicht, dass die vorgenommene �nderung des Generellen Projekts den Anforderungen des Landschaftsschutzes gem�ss Art. 5 des Nationalstrassengesetzes, Art. 9 des Enteignungsgesetzes und Art. 3 des Natur- und Heimatschutzgesetzes nicht gen�ge. Diese Vorschriften verlangten nicht den gr�sstm�glichen Schutz der Landschaft, sondern eine Abw�gung der Schutzinteressen gegen�ber den anderen mitzuber�cksichtigenden Anliegen. Der Regierungsrat habe in der Begr�ndung seines Beschlusses vom 20. Oktober 1999 darauf hingewiesen, dass mit der �nderung des Projekts sowohl eine verkehrstechnische Verbesserung als auch erhebliche Einsparungen erzielt werden k�nnten. Die Gewichtung der sich gegen�ber stehenden Interessen sei eine Rechtsfrage, die vom Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren zu �berpr�fen sei. Es sei jedoch nicht Sache des Gerichts zu untersuchen, ob eine von der zust�ndigen Beh�rde getroffene L�sung unter mehreren m�glichen die beste sei. Ebenso wie das Bundesgericht, das sich bei der �berpr�fung von Interessenabw�gungen dieser Art eine gewisse Zur�ckhaltung auferlege, habe auch das Verwaltungsgericht nur zu pr�fen, ob die Vorinstanz durch eine unrichtige Gewichtung oder Nichtbeachtung massgeblicher Interessen das Recht verletze oder das ihr zustehende Ermessen missbrauche oder �berschritten habe.
Im vorliegenden Fall seien keine massgeblichen M�ngel bei der f�r die Anpassung der Linienf�hrung getroffenen Interessenabw�gung erkennbar. Zun�chst k�nne nicht davon ausgegangen werden, dass die im urspr�nglichen Generellen Projekt gew�hlte Variante die einzig vertretbare gewesen sei. Das Verwaltungsgericht habe diese in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht materiell beurteilt, sondern lediglich festgestellt, dass das Ausf�hrungsprojekt in unzul�ssiger Weise vom Generellen Projekt abweiche. Eine �nderung der Linienf�hrung aufgrund neuer Gesichtspunkte oder zufolge einer neuen Beurteilung der in Frage stehenden Interessen sei grunds�tzlich jederzeit zul�ssig gewesen. Sodann sei zu ber�cksichtigen, dass gem�ss der Darstellung des Regierungsrates sachgerechte Gr�nde f�r eine �nderung des Generellen Projekts vorgelegen h�tten. Die von ihm erw�hnten verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte h�tten bei der Interessenabw�gung ber�cksichtigt werden d�rfen. Insgesamt erscheine bei dieser Sachlage die vom Bundesrat mit der Anpassung des Generellen Projekts vorgenommene neue Interessenabw�gung als haltbar. Daran �nderten auch die Einw�nde des Beschwerdef�hrers nichts. Dass durch den Verzicht auf die �berdeckung Lochhof das Volumen des Aushubmaterials, das weggef�hrt werden m�sse, erh�ht werde, treffe zwar zu, sei jedoch im Vergleich zu den �brigen auf dem Spiel stehenden Interessen unmassgeblich. Ob eine �berdeckung dem Wild als �bergang dienen w�rde, stehe nicht fest; der Beschwerdef�hrer substanziere jedenfalls in keiner Weise, weshalb an dieser Stelle eine solche Verbindung erforderlich sei. Dass die im urspr�nglichen Projekt vorgesehene k�rzere Br�cke f�r sich allein g�nstiger zu stehen gekommen w�re, m�ge zutreffen; diese Einsparung werde jedoch durch die insgesamt erzielbare Kostenreduktion kompensiert. Die Beschwerde erweise sich damit insgesamt als unbegr�ndet, soweit auf sie einzutreten sei.
H.- Der weiterhin durch den Z�rcher Heimatschutz vertretene Schweizer Heimatschutz hat gegen das Urteil des Z�rcher Verwaltungsgerichtes vom 6. Juli 2000 ebenfalls Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben und um Aufhebung des angefochtenen Entscheides ersucht. Der Beschwerdef�hrer stellt die gleichen Begehren wie in seiner Beschwerdeschrift vom 29. Februar 2000, n�mlich:
"1.2Der angefochtene Entscheid des Z�rcher Regierungsrates
hinsichtlich nachstehender Antr�ge zufolge
Nichtber�cksichtigung der UVP sowie der Empfehlungen
des BUWAL und der �rtlichen Situation
aufzuheben, indem die in den nachstehenden Antr�gen
zum Landschaftsschutz aufgef�hrten Projekt�nderungen
2. Die abge�nderten Pl�ne und deren Genehmigung
durch den Bundesrat seien zu �berpr�fen und dem
Schweizer Heimatschutz zu er�ffnen.
Es sei f�r die Erg�nzung dieser vorliegenden
Er�ffnung der Pl�ne und der bundesr�tlichen Genehmigung
die N 4: Nationalstrassenausf�hrungsprojekt
Materielle Antr�ge zum Landschaftsschutz:
2. Bez�glich Jonentalbr�cke und �berdeckung
2.1Die beiden Varianten a) kurze Jonentalbr�cke -
�berdeckung Lochhof und b) lange Jonentalbr�cke
- offene Strassenf�hrung beim Lochhof seien
materiell auf ihre landschaftliche Qualit�t zu
2.2Die N 4 sei wieder auf die Linienf�hrung gem�ss
dem erstgenehmigten Generellen Projekt zur�ckzuverlegen.
2.3Die Jonentalbr�cke sei wie im erstgenehmigten
�berdeckung Lochhof sei ins Bauprojekt
m�glichst unbeeintr�chtigt zu erhalten.. "
In formeller Hinsicht beantragt der Beschwerdef�hrer im Weiteren, es sei ein Augenschein vorzunehmen und ein zweiter Schriftenwechsel zu er�ffnen. Zudem wird in der Beschwerdebegr�ndung verlangt, dass ein Gutachten der Eidgen�ssischen Natur- und Heimatschutzkommission eingeholt werde. Auf die weiteren Vorbringen wird, soweit notwendig, in den nachfolgenden Erw�gungen eingegangen.
Die Baudirektion des Kantons Z�rich stellt den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen und es sei auf einen weiteren Schriftenwechsel zu verzichten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich und das UVEK ersuchen um Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
1.- Die drei vom Schweizer Heimatschutz eingereichten Verwaltungsgerichtsbeschwerden richten sich alle gegen Entscheide, die im Einsprache- und Beschwerdeverfahren betreffend die Nationalstrassen-Ausf�hrungsprojekte N 4.1.6 und N 4.1.7 gef�llt worden sind. Die inhaltlich zusammenh�ngenden Beschwerden sind gemeinsam zu behandeln und zu beurteilen.
2.- Der Beschwerdef�hrer hat den Beschluss des Z�rcher Regierungsrates vom 19. Januar 2000 mangels Rechtsmittelbelehrung am 29. Februar 2000 sowohl beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich als auch beim Bundesgericht angefochten.
Das Bundesgericht hat das Verfahren sistiert, w�hrend das Verwaltungsgericht die bei ihm erhobene Beschwerde an die Hand genommen und materiell behandelt hat, soweit darauf eingetreten werden konnte. Das Urteil des Z�rcher Verwaltungsgerichts vom 6. Juli 2000 ist mithin der in der Sache ergangene letztinstanzliche kantonale Entscheid und bildet als solcher allein Anfechtungsobjekt der eidgen�ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 98 lit. g OG). Auf die gegen den Regierungsratsbeschluss gerichtete Beschwerde vom 29. Februar 2000 ist daher - unter Wiederaufnahme des bundesgerichtlichen Verfahrens - nicht einzutreten.
Zu behandeln bleiben die Verwaltungsgerichtsbeschwerden vom 6. September 1999 und vom 11. September 2000, die sich gegen die Urteile des Z�rcher Verwaltungsgerichtes vom 23. Juni 1999 bzw. vom 6. Juli 2000 richten.
3.- a) Die Zul�ssigkeit der eidgen�ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde steht ausser Frage.
b) Unbestritten ist grunds�tzlich auch die Beschwerdelegitimation des Schweizer Heimatschutzes als ideelle Vereinigung im Sinne von Art. 55 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814. 01) und Art. 12 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG, SR 451). Die Beschwerdelegitimation einer solchen Organisation reicht allerdings nur so weit, als diese das vorgelegte Projekt bereits im Einspracheverfahren als rechtswidrig oder unzweckm�ssig bezeichnet hat. Wie das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 zu Recht bemerkt, sind neue, den Streitgegenstand erweiternde Begehren im Beschwerdeverfahren unzul�ssig.
Das Verwaltungsgericht ist dementsprechend auf die Beschwerdeantr�ge 4 (�berdeckung der Autobahn bei Knonau) und 5 (lufthygienische Massnahmen in Knonau und Wettswil) nicht eingetreten. Ebenfalls nicht eingegangen wurde auf den Antrag 1.4 betreffend die Erhaltung der Gel�ndekammer zwischen Bonstetten und Hedingen, soweit dieser nicht mit den im Einspracheverfahren gestellten Begehren zusammenfiel.
Dessen ungeachtet hat der Beschwerdef�hrer die genannten Antr�ge vor Bundesgericht wiederholt, ohne auch nur zu behaupten, dass das Verwaltungsgericht diese h�tte behandeln m�ssen. Auf die Beschwerde vom 6. September 1999 ist hinsichtlich dieser Begehren von vornherein nicht einzutreten.
4.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a OG). Hat - wie hier - ein Gericht als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt, so ist das Bundesgericht nach Art. 105 Abs. 2 OG an die dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegenden tats�chlichen Feststellungen gebunden.
�ber die Angemessenheit des angefochtenen Entscheides ist nicht zu befinden, da das Bundesrecht die R�ge der Unangemessenheit in der fraglichen Materie nicht zul�sst (Art. 104 lit. c OG).
Der Beschwerdef�hrer bringt nicht vor, dass das Verwaltungsgericht den Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt h�tte. Es besteht daher kein Anlass, dem Begehren um Vornahme eines Augenscheines stattzugeben.
Wie sich aus dem Folgenden ergibt, kann auch von der Durchf�hrung eines weiteren Schriftenwechsels abgesehen werden.
5.- Der Beschwerdef�hrer verlangt vor Bundesgericht erneut, dass die Baustellenzufahrt ab Kantonsstrasse Bonstetten - Hedingen bis zum S�dportal des Islisbergtunnels nur als Provisorium erstellt werde. Insbesondere soll auf das geplante, neu zu erstellende Teilst�ck zwischen der Kantonsstrasse (Z�richstrasse) und der Industriezone Hedingen verzichtet werden.
Die insgesamt rund 3 km lange Baustellenzufahrt soll nach den Pl�nen n�rdlich von Hedingen von der Z�richstrasse abzweigen und bis zur Industriezone Hedingen f�hren, wobei sie im Wesentlichen der SBB-Linie folgen und diese queren wird; als Kreuzungsbauwerk soll entweder der auszubauende Niveau-�bergang Moosstrasse oder eine neue Unterf�hrung dienen. Ab der Industriezone verl�uft die Bauzufahrt auf den bestehenden und teilweise zu verst�rkenden Strassen und Flurwegen. Die an das Industriegebiet anschliessende Litzistrasse soll zum Schutze der Schulkinder mit einem 1,5 m breiten Gehsteig versehen werden. Zudem wird f�r die Fussg�nger ein neuer Steg �ber den Hofibach gebaut.
Der zun�chst vorgesehene Ausbau der Baustellenzufahrt ist, wie bereits erw�hnt (Sachverhalt lit. C), im Einspracheverfahren generell redimensioniert worden. Die Breite der zu verst�rkenden Flurwege ist von urspr�nglich 6 m auf 3,5 m reduziert worden; das Kreuzen der Lastwagen wird durch drei Ausweichstellen erm�glicht. Vom bestehenden Trassee der Litzistrasse soll nicht abgewichen werden. Auch die Breite der geplanten neuen Zufahrt von der Z�richstrasse bis zur Maienbrunnenstrasse (Industriezone) soll verringert werden (von 6,5 m auf 6 m). Der Beschwerdef�hrer anerkennt, dass die Teilstrecke Maienbrunnenstrasse - S�dportal Islisbergtunnel durch diese �nderungen aus Sicht des Landschaftsschutzes wesentlich verbessert worden ist. Er verlangt, dass f�r das Teilst�ck Z�richstrasse - Maienbrunnenstrasse die gleiche L�sung getroffen und nur eine provisorische Zufahrt �ber die bestehenden Flurwege hergestellt werde. Derart k�nnte auf die kostspielige SBB-Unterf�hrung verzichtet und eine weit landschaftsschonendere Linienf�hrung gew�hlt werden.
Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 den vom Beschwerdef�hrer verlangten R�ckbau der beanspruchten Flurwege und weiteren Strassenst�cke als unverh�ltnism�ssig abgelehnt. Es hat weiter ausgef�hrt, es m�sse m�glich sein, im Rahmen des nationalstrassenrechtlichen Verfahrens auch die Interessen der Gemeinden mitzuber�cksichtigen.
Ob hierzu richtig vorgegangen worden sei, sei fraglich, spiele aber im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Rolle. Soweit n�mlich die Gemeinde Hedingen beschlossen habe, dass eine Bahnunterf�hrung zu erstellen sei und die Bauzufahrt zur N 4 teilweise als Quartierstrasse bestehen bleiben solle, sei der Schweizer Heimatschutz zu Einwendungen nicht befugt, da er nach den bundesrechtlichen Legitimationsbestimmungen zur Anfechtung eines nach kantonalem Recht projektierten Strassenbauwerks nicht berechtigt sei. Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit diesen Erw�gungen in keiner Weise auseinander und legt insbesondere nicht dar, dass sie mit dem Bundesrecht unvereinbar w�ren. Eine Bundesrechtswidrigkeit ist auch nicht ersichtlich. Auf die Kritik des Beschwerdef�hrers am Ausbaustandard der Zufahrtstrasse, wie er auf Beschluss der Gemeinde festgelegt worden ist, ist daher nicht weiter einzugehen.
6.- Das Generelle Projekt sah im Bereich des Isenberges eine �berdeckung der Nationalstrasse auf einer L�nge von rund 150 m vor, die unter anderem als Wildtier�berf�hrung bzw. dem Austritt des Wildes vom Wald auf die Wiesen dienen sollte. Im Rahmen der Ausf�hrungsprojektierung ist das Trassee der N 4 leicht nach Osten verschoben und die �berdeckung durch eine zun�chst bloss 35 m breite Wildbr�cke ersetzt worden. Auf Begehren des kantonalen Amtes f�r Raumplanung sowie des BUWAL ist die Breite des Wild�bergangs Isenberg im bereinigten Ausf�hrungsprojekt schliesslich auf 50 m festgelegt worden.
Wie sich aus den Pl�nen ergibt, sieht das Ausf�hrungsprojekt der N 4.1.6 verschiedene im Generellen Projekt nicht enthaltene Wildpassagen vor. So wird im Gebiet Schliffi s�dlich des Anschlusses Affoltern a.A. eine 35 m breite Wildtierunterf�hrung f�r den talquerenden Wildwechsel erstellt werden. Zudem soll die Zufahrtsstrasse West zum Anschluss Affoltern angehoben werden und derart ein Durchlass f�r die Wildunterf�hrung Chilchmatt entstehen, welche die Nord-S�d-Wanderung vom Toussenholz zum Isenbergwald weiterhin erm�glichen wird. Im Einspracheentscheid des Regierungsrates wird ferner in Aussicht gestellt, dass je nach den weiteren Abkl�rungen �ber die �berregionalen Wildtierkorridore eine zus�tzliche Wildtierverbindung zwischen Affoltern und Mettmenstetten geschaffen werden k�nnte.
Der Beschwerdef�hrer hat sowohl im Einsprache- als auch im Beschwerdeverfahren verlangt, dass der im Ausf�hrungsprojekt gegen�ber dem Generellen Projekt verk�rzte Wild�bergang Isenberg wieder verbreitert werde. Das Verwaltungsgericht hat eine Verbreiterung abgelehnt, da der vorgesehene �bergang nach Auffassung der Fachstellen den Anforderungen an eine Wildtierpassage gen�ge. Im �brigen stelle der Verzicht auf die �berdeckung Isenberg weder vom r�umlichen Umfang her noch hinsichtlich deren Funktion eine wesentliche Abweichung vom Generellen Projekt dar.
In seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht der Beschwerdef�hrer geltend, dass der Verzicht auf die urspr�nglich geplante �berdeckung Isenberg mit dem Generellen Projekt unvereinbar sei und diese zugunsten der Wildtiere und der Landschaft wieder vorgesehen werden m�sse. Beim Wildwechsel Isenberg handle es sich um eine ausserordentlich sch�ne, �kologisch wertvolle Naturlandschaft, die den Wald am Isenberg �ber die offenen Fl�chen mit den Waldinseln und Landwirtschaftsfl�chen in der Ebene zwischen Affoltern und Zwillikon verbinde. Die offene Linienf�hrung mit einer �berdeckung von lediglich 50 m L�nge f�hre zu einer argen Beeintr�chtigung der Fauna. Auch die Natur- und Heimatschutzkommission habe einen Wildwechsel in der urspr�nglich vorgesehenen Breite verlangt.
Das UVEK hat in seiner Vernehmlassung vom 14. Dezember 1999 darauf hingewiesen, dass sich die Wissenschaft erst in j�ngster Zeit intensiv mit den Fragen des Standortes und der Dimensionierung von Wild�berg�ngen und Gr�nbr�cken �ber Autobahnen auseinandergesetzt habe. Aus mehreren aussagekr�ftigen Studien ergebe sich, dass keine allgemein g�ltigen baulichen Normen f�r �ber- oder Unterf�hrungswerke best�nden.
Zentral sei vielmehr, dass die Bauwerke gest�tzt auf die erforschten Bewegungen und Korridore an optimalen Standorten realisiert und entsprechend der Bedeutung des Korridors dimensioniert w�rden. Diese wildbiologisch wesentlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse seien derart neu, dass sie bis anhin noch nicht h�tten vollst�ndig umgesetzt werden k�nnen und nachtr�gliche planerische Anpassungen erforderten.
So sei hier der �bergang Isenberg auf schliesslich 50 m reduziert worden, da er in eine mehr oder weniger geschlossene Gel�ndekammer f�hre und daher nur von lokaler Bedeutung sei. Dagegen bestehe zwischen Affoltern und Mettmenstetten ein Wildkorridor von �berregionaler Bedeutung, der das Reusstal mit den Ausl�ufern des Albis verbinde. Diesem viel bedeutenderen Korridor werde durch die zus�tzliche Unterf�hrung s�dlich von Affoltern Rechnung getragen. Die gegen�ber dem Generellen Projekt im Ausf�hrungsprojekt vorgesehenen �nderungen seien aus wildbiologischer Sicht insgesamt positiv.
In seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung des UVEK bestreitet der Beschwerdef�hrer, dass dem Wild�bergang Isenberg bloss lokale Bedeutung zukomme, und h�lt an seinem Verbreiterungsbegehren fest. Zus�tzlich stellt er den Antrag, dass bei Dachlissen und in der N�he von Uttenberg zwei weitere Gr�nbr�cken neu in die Nationalstrassenplanung aufzunehmen seien. Die erg�nzend in das Ausf�hrungsprojekt aufgenommene Wildtierunterf�hrung bei Schliffi gen�ge angesichts der Bedeutung des zwischen Affoltern und Mettmenstetten bestehenden Wildkorridors nicht.
a) Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 23. Juni 1999 die Abweichung des Ausf�hrungsprojektes vom Generellen Projekt im Bereich des Isenbergwaldes als gering bezeichnet und demgem�ss die Vereinbarkeit der beiden Projekte bejaht. Der Beschwerdef�hrer h�lt vor Bundesgericht die R�ge der Verletzung des Generellen Projektes aufrecht, ohne sie jedoch n�her zu begr�nden. Damit ist er der sich aus Art. 108 Abs. 2 OG ergebenden Begr�ndungspflicht nicht nachgekommen. Auf die Beschwerde ist somit in dieser Beziehung nicht einzutreten.
Beigef�gt werden kann, dass der Vorwurf der Verletzung des Generellen Projekts, w�re auf ihn einzutreten, zur�ckgewiesen werden m�sste. Nach Art. 12 des Bundesgesetzes �ber die Nationalstrassen vom 8. M�rz 1960 (NSG, SR 725. 11) sind die Nationalstrassen in den Generellen Projekten nur in ihren wesentlichen Z�gen darzustellen; insbesondere m�ssen die Linienf�hrung der Strassen, die Anschlussstellen und die Kreuzungsbauwerke ersichtlich sein.
Diese Projektbestandteile d�rfen bei der Ausf�hrungsprojektierung nicht wesentlich ge�ndert werden, doch sind kleinere Abweichungen nicht ausgeschlossen (BGE 112 Ib 543 E. 3 S. 554). Nun geht es hier weder um die Linienf�hrung der Nationalstrasse noch um eine Anschlussstelle oder um ein Kreuzungsbauwerk, sondern lediglich um eine Gr�nbr�cke bzw.
deren Breite. Die Ausgestaltung und Dimensionierung eines solchen Bauwerks bilden offensichtlich nicht Gegenstand des Generellen Projekts. Wohl pr�zisiert Art. 10 Abs. 1 der Verordnung �ber die Nationalstrassen vom 18. Dezember 1995 (NSV, SR 725. 111) in der Fassung vom 13. Dezember 1999, dass die Linienf�hrung, "einschliesslich der ober- und unterirdischen Strassenf�hrung", im Generellen Projekt festzuhalten sei. Mit "unterirdischer Strassenf�hrung" k�nnen jedoch nur eigentliche Tunnelstrecken gemeint sein. Eine andere Auslegung - n�mlich dass auch kleinere �berdeckungen bereits im Generellen Projekt festgelegt werden m�ssten - liesse sich mit der im Gesetz festgelegten Stufenfolge der Projektierung nicht vereinbaren.
b) Gem�ss den vom UVEK wie auch vom Beschwerdef�hrer nachgereichten Unterlagen verl�uft ein Wildtierkorridor von �berregionaler Bedeutung zwischen Affoltern a.A. und Mettmenstetten. Ein weiterer talquerender Korridor besteht zwischen Bonstetten und Hedingen, wo die N 4 im Islisbergtunnel verlaufen und daher die Wildwanderungen nicht beeintr�chtigen wird. Im hier umstrittenen Gebiet Isenberg sind die Wildbewegungen quer zur Achse der N 4 auch nach den neusten Erkenntnissen lediglich von lokaler Bedeutung (vgl.
den im Auftrag des BUWAL erstellten Bericht "Wildtierkorridore Schweiz - R�umlich eingeschr�nkte, �berregionale wichtige Verbindungen f�r terrestrische Wildtiere im �kologischen Vernetzungssystem der Schweiz", Schweiz. Gesellschaft f�r Wildtierbiologie und Schweiz. Vogelwarte Sempach, 1999, Abbildung 13 und Anhang 10.4-39, sowie den Bericht "Wildtierkorridore im Kanton Z�rich", Schweiz. Vogelwarte Sempach, 1999, Abbildungen 6 und 7 sowie Tabellen 2 und 3). Es besteht daher kein Anlass, die �berdeckung Isenberg aus wildbiologischen Gr�nden zu verbreitern.
c) Das vom Beschwerdef�hrer mit Eingabe vom 22. Januar 2000 gestellte Begehren um den Bau zus�tzlicher Wildtier�berf�hrungen zwischen Affoltern und Mettmenstetten ist neu und sprengt den Rahmen des heutigen Beschwerdeverfahrens.
Wie bereits erw�hnt hat der Regierungsrat in seinem Beschluss erkl�rt, er wolle mit dem Entscheid �ber eine allf�llige weitere Wildtierverbindung bis zum Vorliegen erg�nzender Unterlagen zuwarten. Der Beschwerdef�hrer h�tte den Aufschub einer Entscheidung vor Verwaltungsgericht anfechten m�ssen, falls er zus�tzliche Wildtierpassagen von vornherein f�r geboten hielt. Er kann nicht erst im bundesgerichtlichen Verfahren auf diese Frage zur�ckkommen. Auf den Antrag ist mithin nicht einzutreten.
7.- Zur Linienf�hrung der Nationalstrasse N 4 im Bereich Jonentalbr�cke - Lochhof stellt der Beschwerdef�hrer die gleichen Begehren wie im vorinstanzlichen Verfahren. In verfahrensm�ssiger Hinsicht fordert er wiederum, dass ihm die Pl�ne des Generellen Projektes und dessen Genehmigung durch den Bundesrat - unter Ansetzung einer Beschwerdefrist - zu er�ffnen seien. Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 6. Juli 2000 darauf hingewiesen, dass das Generelle Projekt nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bilde und nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur indirekt beanstandet werden k�nne; auf das Begehren um nachtr�gliche Er�ffnung des Generellen Projektes sei daher nicht einzutreten. Der Beschwerdef�hrer setzt sich auch mit diesen Erw�gungen nicht auseinander, sondern beschr�nkt sich darauf zu behaupten, die vom Bundesrat und seinen Fachinstanzen vorgenommene Interessenabw�gung sei nunmehr vor Bundesgericht �berpr�fbar. Das trifft jedoch nicht zu.
a) Nach st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die Generellen Projekte f�r den Bau der Nationalstrassen der �berpr�fung durch das Bundesgericht entzogen, da sie vom Bundesrat genehmigt werden (Art. 20 NSG) und Bundesratsentscheide - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - der Verwaltungsgerichtsbarkeit nicht unterstehen (vgl. Art. 98 lit. a OG). Eine direkte Anfechtung des bundesr�tlichen Genehmigungsbeschlusses ist deshalb ausgeschlossen, und zwar nicht nur hinsichtlich seines Inhaltes, sondern auch in Bezug auf das Zustandekommen, das heisst auf das vor dem Bundesrat durchgef�hrte Bereinigungs- und Genehmigungsverfahren.
Das genehmigte Generelle Projekt kann nur indirekt und insofern beanstandet werden, als sich die geltend gemachten M�ngel im Ausf�hrungsprojekt, das allein Objekt der Anfechtung bildet, niedergeschlagen haben (BGE 117 Ib 285 E. 6 und 7, 118 Ib 206 E. 8, 119 Ib 458 nicht publ.
E. 5 und 6, 122 II 165 nicht publ. E. 6a). Auf das Begehren um formelle Er�ffnung des bundesr�tlichen Genehmigungsbeschlusses und Einr�umung eines Rechtsmittels ist somit nicht einzutreten.
b) Nach dem Gesagten erweist sich das Begehren um Beizug eines Gutachtens der Eidgen�ssischen Natur- und Heimatschutzkommission �ber die Landschafts- und Umweltvertr�glichkeit des Generellen Projekts gleichfalls als unzul�ssig.
Ebenso wenig ist auf die R�ge der mangelnden Begr�ndung des bundesr�tlichen Genehmigungsbeschlusses einzugehen.
c) Soweit schliesslich der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit seinen Einwendungen gegen das Generelle Projekt r�gt, dass das Verwaltungsgericht in seinem Urteil vom 23. Juni 1999 sowohl die Anpassung des Ausf�hrungsprojekts an das Generelle Projekt als auch die Anpassung des Generellen Projekts an das Ausf�hrungsprojekt als m�glich bezeichnet hat, erscheint diese Kritik als versp�tet. Sie h�tte im Anschluss an den Entscheid vom 23. Juni 1999 erhoben werden m�ssen und kann im Beschwerdeverfahren, das sich gegen den Verwaltungsgerichtsentscheid vom 6. Juli 2000 richtet, nicht mehr vorgebracht werden.
8.- In der Sache selbst bringt der Beschwerdef�hrer vor, die nunmehr geplante offene Linienf�hrung im Gebiet Lochhof beeintr�chtige die beiden kantonalen und regionalen Landschaftsschutzgebiete Affoltern 101 und 105 massiv und gef�hrde die Wohnqualit�t sowie die Erholungsfunktion der fraglichen Gegend. Durch eine �berdeckung der Autobahn w�rde der Eingriff wesentlich gemildert und zudem den Wildtieren ein �bergang geboten. Die �berdeckung h�tte ausserdem zur Folge, dass weniger Aushubmaterial abtransportiert werden m�sste. Schliesslich w�re die Jonentalbr�cke - w�rde sie wie urspr�nglich vorgesehen an der engsten Stelle des Tales gebaut - erheblich k�rzer, weniger einsehbar und erst noch kosteng�nstiger. Die Linienf�hrung und �berdeckung der N 4 gem�ss dem erstgenehmigten Generellen Projekt stelle daher eindeutig die bessere L�sung dar.
Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 6. Juli 2000 kein Hehl daraus gemacht, dass die nachtr�gliche �nderung der Linienf�hrung im Bereich Lochhof aus Sicht des Landschafts- und Umweltschutzes im Vergleich zum urspr�nglichen Generellen Projekt insgesamt nachteiliger ist.
Das heisse jedoch noch nicht, dass das Ausf�hrungsprojekt gegen Bundesrecht verstosse. Die anwendbaren Vorschriften verlangten nicht den gr�sstm�glichen Schutz der vom Strassenbau betroffenen Landschaft, sondern nur die Mitber�cksichtigung der Landschaftsschutzanliegen bei der Abw�gung aller auf dem Spiele stehenden Interessen, zu denen auch die verkehrstechnischen Anforderungen und die wirtschaftlichen Gesichtspunkte z�hlten. Wenn nun bei der Ausarbeitung des Ausf�hrungsprojekts den verkehrstechnischen und finanziellen Gesichtspunkten mehr Gewicht beigelegt worden sei als den Landschaftsschutzbelangen, so sei darin - insbesondere bei der in solchen Fragen �blichen Zur�ckhaltung der Gerichte - weder eine rechtsverletzende unrichtige Gewichtung der massgeblichen Interessen noch ein Ermessensmissbrauch zu sehen (vgl. auch Sachverhalt lit. G).
In der Tat ist es nicht Sache des Gerichts zu untersuchen, ob die von den verantwortlichen Planungsbeh�rden getroffene L�sung die beste unter mehreren m�glichen sei.
Das Bundesgericht ist auch nicht Aufsichtsbeh�rde in Umweltschutz- und Landschaftsschutzbelangen. Es hat vielmehr - gleich wie die richterliche Vorinstanz - nur zu pr�fen, ob bei der Genehmigung des Ausf�hrungsprojekts in dem Sinne entgegen den Vorschriften von Art. 5 NSG, Art. 3 NHG und Art. 9 des Bundesgesetzes �ber die Enteignung (EntG, SR 711) vorgegangen worden sei, als wichtige Interessen unber�cksichtigt geblieben seien, �ffentliche Anliegen klar unrichtig gewichtet worden seien oder die Planungsbeh�rden das ihnen zustehende Ermessen missbraucht oder �berschritten h�tten.
Im vorliegenden Zusammenhang ist einerseits in Betracht zu ziehen, dass die Qualit�t des Ausbaus der durch das Knonaueramt f�hrenden Nationalstrasse im Laufe der jahrzehntelangen Projektierung aus Sicht des Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzes wesentlich verbessert worden ist. Durch die nachtr�gliche Verlegung des Trassees in den Islisbergtunnel werden betr�chtliche Teile der Bev�lkerung und der Landschaft von autobahnbedingten Beeintr�chtigungen verschont; die �berdeckungen R�teli und Eigi sowie die Tieflage des Trassees in gewissen Bereichen bieten ebenfalls zus�tzlichen Schutz. Andererseits darf nicht vergessen werden, dass solche baulichen Verbesserungen ihren Preis haben und die f�r den Nationalstrassenbau zur Verf�gung stehenden Mittel nicht unbegrenzt sind. Wie im (bei den Akten liegenden) Schlussbericht der Arbeitsgruppe "Standards im Nationalstrassenbau" festgehalten wird, haben in den vergangenen rund dreissig Jahren die Anspr�che des Gew�sser-, Natur- und Umweltschutzes an den Nationalstrassenbau zugenommen, w�hrend gleichzeitig - auch unter dem Druck vermehrter Opposition gegen den Autobahnbau - die finanziellen �berlegungen in den Hintergrund gedr�ngt worden sind. Angesichts des starken Kostenanstiegs hat schliesslich der Bundesrat im Mai 1996 den Auftrag zur Einsetzung einer Arbeitsgruppe erteilt, die vor allem die Frage zu untersuchen habe, wie Kostensteigerungen im Nationalstrassenbau insk�nftig vermieden werden k�nnen. Diese Arbeitsgruppe hat in ihrem Schlussbericht neue "Standards" f�r den Nationalstrassenbau festgelegt, die eine Ausgewogenheit von Kosten und Nutzen gew�hrleisten sollen.
Danach sind auch die Umwelt- und Landschaftsschutzanliegen in die Nutzen- und Kostenbewertungen einzubeziehen und soll der bisherige Trend zu grossz�gigen, �ber die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehenden baulichen L�sungen zur�ckgebunden werden. Als Folge dieser neuen Grunds�tze und der Kostenvorgaben des Bundesrates ist unter anderem, wie sich aus dem erw�hnten Schlussbericht ergibt (Schlussbericht der Arbeitsgruppe an den Bundesrat vom 9. Dezember 1997 S. 47), die Linienf�hrung der N 4 im umstrittenen Gebiet ge�ndert und auf die �berdeckung Lochhof verzichtet worden.
Das Bundesgericht hat zur neuen Kostenpolitik des Bundes im Nationalstrassenbau, die mit Art. 5 NSG grunds�tzlich im Einklang steht und zur Aufnahme neuer Bestimmungen ins Verordnungsrecht gef�hrt hat (vgl. Art. 15a NSV), keine Stellung zu beziehen. Es h�tte nur dann einzugreifen, wenn die neue Praxis im konkreten Fall zu L�sungen f�hrte, die sich mit den Normen des Umwelt-, Natur- und Heimatschutzrechts nicht vereinbaren liessen. Das ist hier jedoch nicht der Fall. Der Beschwerdef�hrer behauptet selbst nicht, dass infolge der ge�nderten baulichen Ausgestaltung auf dem fraglichen Abschnitt die massgeblichen Grenzwerte der L�rmschutz-Verordnung nicht mehr eingehalten werden k�nnten oder sich die lufthygienische Situation wesentlich verschlechtere.
kantonaler Bedeutung geh�ren, die Gegend aber nicht zu den Landschaften nationaler Bedeutung z�hlt und daher kein Anspruch auf ungeschm�lerte Erhaltung im Sinne von Art. 6 NHG erhoben werden kann. Schliesslich l�sst sich auch nicht sagen, dass bei der Ausf�hrungsprojektierung f�r den umstrittenen Abschnitt den Anliegen des Landschaftsschutzes keine Rechnung getragen worden w�re. Zum einen kann das Trassee dank der Verschiebung nach Osten zwischen die Mor�nenz�ge gelegt werden und wird dadurch weniger in diese eingegriffen.
Zum andern soll f�r die endg�ltige Gestaltung des S�dportals Islisbergtunnel, der Jonentalbr�cke und der St�tzmauer beim Lochhof ein Wettbewerb durchgef�hrt werden, um das Strassenbauwerk bestm�glich in die Landschaft einzugliedern.
Eine Missachtung erheblicher Interessen oder eine rechtsverletzende Aus�bung des den Planungsbeh�rden zustehenden Ermessens ist somit nicht festzustellen. Die Beschwerde des Schweizer Heimatschutzes ist daher auch in diesem Punkte abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.
9.- Die Kosten der bundesgerichtlichen Verfahren sind in Anwendung von Art. 116 EntG dem Kanton Z�rich als Enteigner und Werkeigent�mer aufzuerlegen. Parteientsch�digungen sind dem Beschwerdef�hrer nicht zuzusprechen, da solche nicht verlangt worden sind und sich der Beschwerdef�hrer auch nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen hat.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 5'000.-- wird dem Kanton Z�rich auferlegt.
5.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Baudirektion, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, sowie dem Eidgen�ssischen Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und dem Bundesamt f�r Strassen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 55
 Art. 12
 Art. 98
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 3
 Art. 55
 Art. 12
 Art. 105
 Art. 108
 Art. 12
 Art. 10
 Art. 98
 Art. 5
 Art. 3
 Art. 9
 Art. 5
 Art. 15
 Art. 6
 Art. 116