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Timestamp: 2019-10-17 15:49:10+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:15.10.1984 Inkrafttreten28.02.1986
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 28.02.1986 bis 04.08.2002Außer Kraft
Zuletzt geändert durch:Anlage 1 und Anlage 2 eingefügt und § 2 neu gefasst durch Artikel 1 der Verordnung vom 27.02.1986 (Brem.GBl. S. 57)
FundstelleBrem.GBl. 1984, 243
Zitiervorschlag: "Verordnung zum Nachweis der Erfüllung der Lehrverpflichtung der Lehrenden an den Hochschulen (LNVO) vom 18. September 1984 (Brem.GBl. 1984, 243), zuletzt Anlage 1 und Anlage 2 eingefügt und § 2 neu gefasst durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. Februar 1986 (Brem.GBl. S. 57)"
juris-Abkürzung: LNVO
Amtliche Abkürzung: LNVO
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 28.02.1986 bis 04.08.2002
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage 1 und Anlage 2 eingefügt und § 2 neu gefasst durch Artikel 1 der Verordnung vom 27.02.1986 (Brem.GBl. S. 57)
Aufgrund des § 29 Abs. 1 Satz 4 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Mai 1982 (Brem.GBl. S. 183 - 221-a-1), geändert durch Gesetz vom 15. Mai 1984 (Brem.GBl. S. 109), verordnet der Senator für Bildung, Wissenschaft und Kunst:
Diese Verordnung gilt für die an den bremischen Hochschulen gemäß § 1 Abs. 2 BremHG hauptberuflich tätigen Professoren, Hochschulassistenten und Lehrkräfte für besondere Aufgaben.
Die Lehrenden haben zum Ablauf des Sommersemesters unter Bezeichnung der einzelnen Lehrveranstaltungen und an Fachhochschulen auch der einzelnen Betreuungstätigkeiten eine schriftliche Erklärung gemäß Anlage 1 an der Universität und gemäß Anlage 2 an Fachhochschulen über Art und Umfang ihrer Lehrtätigkeit in den beiden vorangegangenen Semestern abzugeben. Die Erklärung ist über den Fachbereich dem Rektor vorzulegen.
Der Rektor hat dem Senator für Bildung, Wissenschaft und Kunst jeweils zum 30. November eines Jahres eine Bestätigung darüber abzugeben, daß die individuellen Lehrverpflichtungen in der Hochschule in den beiden vorangegangenen Semestern erfüllt worden sind; über Abweichungen gemäß § 2 Abs. 2 der Verordnung über den Umfang der Lehrverpflichtung an Hochschulen (LVVO) hat er dabei zu berichten.
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Sie findet erstmals Anwendung für das Wintersemester 1984/85.
Bremen, den 18. September 1984
Betr.: Erklärung über Art und Umfang der Lehrtätigkeit der Lehrenden an der Universität Bremen im WS ......... und SS .........(Studienjahr)
An den Rektor über den Fachbereichssprecher
1. Umfang der Regellehrverpflichtung (im Studienjahr)
o als Professor 16 LVStd.
o als Hochschulassistent 8 ”
o als Lehrkraft für besondere Aufgaben entsprechend der Ausgestaltung des Dienstverhältnisses ... ”
o aufgrund besonderer Vereinbarung ... ”
2. Reduzierung bzw. Befreiung von der Lehrverpflichtung
a) Beurlaubung ... ”
b) Forschungssemester gem. § 29 Abs. 2 BremHG ... ”
c) Ermäßigung nach § 6 Abs. 4, 5 und 6 LVV.O (für besondere Aufgaben) ... ”
d) Ermäßigung nach § 2 Abs. 2 LVVO (fehlender Bedarf, höchstens 25 % der Regellehrverpflichtung pro Semester) ... ”
d) Ermäßigung nach § 6 Abs. 2 LVVO (wegen Übernahme von Funktionen in der Selbstverwaltung:) ... ”
Summe LVStd.
3. Umfang der Lehrverpflichtung nach Abzug der Reduzierungen ... LVStd.
4. Art und Umfang der Lehrtätigkeit
Veranstaltungsplanung (Soll) Erfüllung der Lehrverpflichtung (Ist)
VA Nr. Kurzbezeichnung der VA Art der VA Vorgesehene Wochen (W) oder Tage (T) der Veranstaltung Vorgesehene
stunden Anrech-
faktor Vorgesehene
stunden Tatsächlich ge-
leistete Wochen
(W) oder Tage
(T) Tatsächlich geleistete
anrechenbare Lehrver-
anstaltungsstunden
a) Vorlesungen,
b) andere (Art
eintrag Mathematik U 1 14 W 2 1 2 14 W 2
Die Richtigkeit der Angaben wird hiermit erklärt.
Bremen, den Summe___________________
insges. zu berücksichtg.
(Unterschrift) Umfang der Lehrverpflichtung gem. Ziff. 3
Differenz, zu übertragen auf das kommende Jahr
Zu Ziff. 4, Spalte 7:
Eine Lehrveranstaltungsstunde umfaßt mindestens 45 Minuten Lehrzeit je Woche der gemäß § 48 Abs. 1 BremHG festgelegten Lehrveranstaltungszeit des Semesters (§ 2 Abs. 1 LVVO).
Lehrveranstaltungen, die nicht in Wochenstunden je Semester ausgedrückt sind, sind entsprechend umzurechnen (§ 3 Abs. 6 LVVO).
Zu Ziff. 4, Spalte 6:
Voll anrechenbare Lehrveranstaltungsarten (§ 3 Abs. 3 LVVO):
Lehrveranstaltungsart U 1
Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von wissenschaftlichem oder künstlerischem Grund- und Spezialwissen und von methodischen Kenntnissen; Lehrender trägt vor; Studenten verhalten sich vorwiegend rezeptiv; z.B. Vorlesungen.
Lehrveranstaltungsart U 2
Durcharbeitung von Lehrstoffen, Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, Schulung in der Fachmethodik; Lehrender leitet die Veranstaltung, stellt Aufgaben, kontrolliert die Tätigkeit der Studenten, leitet die Diskussion; Studenten üben Fertigkeiten und Methoden, erarbeiten Beiträge, tragen die Beiträge vor, diskutieren, lösen Übungsaufgaben; z.B. Übungen.
Lehrveranstaltungsart U 3
Erarbeitung komplexer Fragestellungen, Erarbeitung wissenschaftlicher oder künstlerischer Erkenntnisse, Beurteilung, vorwiegend neuer Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden im Wechsel von Vortrag und Diskussion; Lehrender leitet die Veranstaltung, führt die Diskussion; Studenten erarbeiten selbständig längere Beiträge, tragen die Ergebnisse vor, intensive Behandlung der Thematik der Beiträge in der Diskussion; z.B. Seminare.
Nicht voll anrechenbare Lehrveranstaltungsarten (§ 3 Abs. 4 LVVO):
Die nicht unter § 3 Abs. 3 LVVO fallenden Lehrveranstaltungsarten werden bei Professoren und Hochschulassistenten zur Hälfte oder, soweit nach Art der Lehrveranstaltung eine ständige Betreuung der Studenten nicht erforderlich ist, zu 3/10 auf die Lehrverpflichtung angerechnet. Auf Antrag des Veranstalters kann der Fachbereichsrat auch die volle Anrechnung einer nicht unter die Lehrveranstaltungsarten nach Absatz 3 fallenden Lehrveranstaltung im Einzelfall für ein Semester beschließen, wenn sie nachweislich einschließlich der Vor- und Nachbereitung mit der gleichen zeitlichen Belastung der Professoren bzw. Hochschulassistenten verbunden ist. Der begründete Beschluß bedarf der Genehmigung des Rektors und ist dem Senator für Bildung, Wissenschaft und Kunst zur Kenntnis zu geben.
Anrechnung von Lehrveranstaltungen, an denen sich mehrere Lehrende beteiligen (§ 3 Abs. 7 LVVO):
Gemäß Studienordnung, Studienplan oder, solange diese nicht vorliegen, gemäß Beschluß des Fachbereichsrats notwendige interdisziplinäre oder fachbereichs- bzw. fachübergreifende Lehrveranstaltungen, an denen zwei oder mehr Lehrende beteiligt sind, können durch Beschluß des Fachbereichsrats mit einem Anrechnungsfaktor 1,5 insgesamt angerechnet werden. Sie werden den einzelnen Lehrenden nach dem Maß der jeweiligen Lehrbeteiligung höchstens einfach angerechnet. Die Beteiligung und Anrechnung ist zwischen den Lehrenden abzusprechen und vor Beginn der Lehrveranstaltung dem Fachbereichsrat schriftlich anzuzeigen.
Die Voraussetzungen für diese Höchstanrechnung liegen in jedem Fall vor, wenn zwei oder mehr Lehrende an einer Lehrveranstaltung beteiligt sind.
Zu Ziffer 4, Spalte 8
Eine Reduzierung der in Spalte 4 ausgewiesenen Wochen oder Tage ist in jedem Fall des Ausfalls von Veranstaltungen vorzunehmen, egal ob dies vom Lehrenden zu vertreten ist oder nicht.
Zu Ziffer 4, Spalte 9
Eine Reduzierung der in Spalte 7 ausgewiesenen Lehrveranstaltungsstunden ist nur dann vorzunehmen, wenn der Ausfall von Lehrveranstaltungen vom Lehrenden zu vertreten ist und kein Ausgleich erfolgt ist.
Betr.: Erklärung über Art und Umfang der Lehrtätigkeit der Lehrenden an Fachhochschulen im WS ......... und
SS ......... (Studienjahr)
o als Professor 36 LVStd.
c) Ermäßigung nach § 2 Abs. 2 LVVO (fehlender Bedarf, max. 25 % der Regellehrverpflichtung pro Semester) ... ”
d) Ermäßigung nach § 6 Abs. 2 LVVO (wegen Übernahme folgender Funktion in der Selbstverwaltung:) ... ”
e) Ermäßigung nach § 6 Abs. 3, Satz 1 LVVO (wegen folgender Forschungs-/Entwicklungstätigkeiten bzw. Aufgaben/Funktionen) ... ”
f) Betreuungstätigkeiten nach § 6 Abs. 3 Satz 2 LVVO ... ”
g) Ermäßigung nach § 6 Abs. 4, 5 und 6 LVVO (wegen folgender besonderer Aufgaben) ... ”
VA Kurzbezeichnung der VA Art der VA Vorgesehene Vorgesehene Anrech- Vorgesehene Tatsächlich ge- Tatsächlich geleistete
Nr. Wochen (W) Lehrveran- nungs- anrechenbare leistete Wochen anrechenbare Lehrver-
oder Tage staltungs- faktor Lehrveran- (W) oder Tage anstaltungsstunden
(T) der stunden staltungs- (T)
a) Vorlesungen, Veranstal- stunden
Übungen, tung
Muster- Mathematik F 1 19 W 2 1 2 19 W 2
Die Richtigkeit der Angaben wird hiermit erklärt. Summe___________________
Bremen, den Übertrag aus dem Vorjahr
(Unterschrift) Umfang der Lehrverpflichtung
Differenz, zu übertragen
Zu Ziffer 4, Spalte 6:
Lehrveranstaltungsart F 1
Zusammenhängende Darstellung eines Lehrstoffes, Vermittlung von Fakten und Methoden; Lehrender trägt vor, beantwortet Fragen; Studenten verhalten sich überwiegend rezeptiv, stellen Informationsfragen; z.B. Vorlesungen.
Lehrveranstaltungsart F 2
Systematische Durcharbeitung von Lehrstoffen und Zusammenhängen, Anwendung auf Fälle aus der Praxis; Lehrender leitet die Veranstaltung, gibt Einführung, stellt Aufgaben, gibt Lösungshilfen; Studenten arbeiten einzeln oder in Gruppen mit, lösen Aufgaben teilweise selbständig, aber in enger Rückkopplung mit dem Lehrenden; z.B. Übungen.
Lehrveranstaltungsart F 3
Erarbeitung von Fakten, Erkenntnissen, komplexen Problemstellungen im Wechsel von Vortrag und Diskussion; Lehrender leitet die Veranstaltung, führt die Diskussion; Studenten erarbeiten Beiträge, diskutieren die Beiträge; sind z.B. Seminare.
Lehrveranstaltungsart F 4
Erarbeitung von Lehrinhalten im Zusammenhang eines Geltungsbereichs und Anwendungsbereichs durch enge Verbindung des Vortrags mit dessen exemplarischer Vertiefung, findet weitgehend im Klassenverbund statt; Lehrender vermittelt und entwickelt den Lehrstoff unter Berücksichtigung von ihm veranlaßter Beteiligung der Studenten; Studenten beteiligen sich nach Maßgabe der Initiative des Lehrenden; z.B. seminaristischer Unterricht.
Lehrveranstaltungsart F 5
Erwerb und Vertiefung von Erkenntnissen durch Bearbeitung praktischer, experimenteller Aufgaben; Lehrender leitet die Studenten an, überwacht die Veranstaltung; Studenten führen praktische Arbeiten und Versuche durch; z.B. Praktika.
Gemäß Studienordnung, Studienplan oder, solange diese nicht vorliegen, gemäß Beschluß des Fachbereichsrats notwendige interdisziplinäre oder fachbereichs- bzw. fachübergreifende Lehrveranstaltungen, an denen zwei oder mehr Lehrende beteiligt sind, können durch Beschluß des Fachbereichsrats mit einem Anrechnungsfaktor 3 insgesamt angerechnet werden. Sie werden den einzelnen Lehrenden nach dem Maß ihrer jeweiligen Lehrbeteiligung höchstens einfach angerechnet. Die Beteiligung und Anrechnung ist zwischen den Lehrenden abzusprechen und vor Beginn der Lehrveranstaltung dem Fachbereichsrat schriftlich anzuzeigen.
Eine Reduzierung der in Spalte 4 ausgewiesenen Wochen oder Tage ist in jedem Fall des Ausfalls von Veranstaltungen vorzunehmen, egal ob diese vom Lehrenden zu vertreten ist oder nicht.
Verordnung zum Nachweis der Erfüllung der Lehrverpflichtung der Lehrenden an den Hochschulen (LNVO) vom 18. September 1984 16.10.1984 bis 04.08.2002
Eingangsformel 16.10.1984 bis 04.08.2002
§ 1 16.10.1984 bis 04.08.2002
§ 2 28.02.1986 bis 04.08.2002
§ 3 16.10.1984 bis 04.08.2002
§ 4 16.10.1984 bis 04.08.2002
Anlage 1 28.02.1986 bis 04.08.2002
Anlage 2 28.02.1986 bis 04.08.2002

References: § 2
 § 2
 § 2
 § 29
 § 1
 § 2
 § 29
 § 6
 § 2
 § 6
 § 48
 § 3
 § 2
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4