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Timestamp: 2016-10-22 05:25:29+00:00

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5P.1/2006 (18.05.2006)
B._______ (Ehemann), Beschwerdef�hrer,
Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV (Ehescheidung; g�terrechtliche Auseinandersetzung),
K.________ (Ehefrau), Jahrgang xx, und B._______ (Ehemann), Jahrgang xx, heirateten am xxxx. Sie sind Eltern einer Tochter, geboren xx, und eines Sohnes, geboren xx. Ihre Ehe wurde am 18. Dezember 2000 rechtskr�ftig geschieden. Im Rahmen des seit 7. September 1995 h�ngigen Scheidungsverfahrens sind nur mehr die g�terrechtliche Auseinandersetzung und die f�r den nachehelichen Unterhalt massgeblichen Verm�gensverh�ltnisse strittig.
In g�terrechtlicher Hinsicht stellten die Ehegatten gegeneinander Forderungsbegehren, die sie in beinahe jeder Eingabe neu bezifferten und an ihre im Verlaufe des Verfahrens immer wieder ge�nderten Rechtsstandpunkte anpassten. Das erstinstanzliche Urteil vom 18. Dezember 2000 �nderte das Kantonsgericht Schwyz (Zivilkammer) in teilweiser Gutheissung der Rechtsmittel beider Ehegatten ab. Den kantonsgerichtlichen Entscheid vom 19. August 2003 hob die II. Zivilabteilung des Bundesgerichts auf staatsrechtliche Beschwerde des Ehemannes hin auf (Urteil 5P.82/2004 vom 7. Oktober 2004). Im Neubeurteilungsverfahren verpflichtete das Kantonsgericht den Ehemann, der Ehefrau aus G�terrecht Fr. 254'894.-- zu bezahlen. Die Verm�gensgrundlagen des nachehelichen Unterhalts legte es auf 3 Mio. Franken (Ehemann) und auf Fr. 560'000.-- (Ehefrau) fest (Urteil vom 11. Oktober 2005).
Gegen das kantonsgerichtliche Urteil hat der Ehemann staatsrechtliche Beschwerde erhoben und eidgen�ssische Berufung eingelegt. Mit der staatsrechtlichen Beschwerde beantragt er dem Bundesgericht, das angefochtene Urteil aufzuheben. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Die Verfassungsr�gen des Beschwerdef�hrers betreffen die Anwendung des kantonalen Prozessrechts - die Verhandlungsmaxime (� 50), die Behauptungslast (� 102) und den Beweisgegenstand (� 115 ZPO/SZ) - und damit das Zustandekommen wie auch die Feststellung des Sachverhalts, der im Verfahren der eidgen�ssischen Berufung - von eng umschriebenen Ausnahmen abgesehen - verbindlich sein wird (Art. 63 f. OG). Der Regel entsprechend (Art. 57 Abs. 5 OG) ist deshalb die staatsrechtliche Beschwerde vor der Berufung zu erledigen. Formelle Einzelfragen werden im Sachzusammenhang zu er�rtern sein. Die Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. Auf die grunds�tzlich zul�ssige staatsrechtliche Beschwerde kann eingetreten werden.
Ein Hauptstreitpunkt der g�terrechtlichen Auseinandersetzung besteht in der Ersatzforderung des Beschwerdef�hrers gegen das Eigengut der Beschwerdegegnerin. Der Beschwerdef�hrer will f�r die Eigengutsliegenschaft der Beschwerdegegnerin zwischen 1982 und 1995 den Betrag von insgesamt Fr. 406'603.20 aus seiner Errungenschaft aufgewendet haben. Die kantonalen Gerichte haben die Ersatzforderung aus verschiedenen Gr�nden nicht zugelassen. Dagegen richtet der Beschwerdef�hrer seine Verfassungsr�gen (S. 4 ff. Ziff. 6 der Beschwerdeschrift).
2.1 Die Liegenschaft Y.________ (Tessin) geh�rt zum Eigengut der Beschwerdegegnerin, weil sie zu einem F�nftel aus ihrem Eigengut - mit einem vom Beschwerdef�hrer geschenkten Geldbetrag (Fr. 80'000.--) - und zu vier F�nfteln durch Neubegr�ndung einer Hypothek (Fr. 320'000.--) finanziert wurde. Finanzierung und g�terrechtliche Zuordnung blieben vor Kantonsgericht unangefochten. Strittig ist hingegen die Ersatzforderung von insgesamt Fr. 406'603.20 f�r Hypothekarzinsen (Fr. 228'385.70), Liegenschaftskosten (Fr. 146'429.70) und Investitionen (Fr. 31'787.80), die der Beschwerdef�hrer aus seiner Errungenschaft bezahlt haben will.
In seinem Entscheid vom 19. August 2003 hat das Kantonsgericht angenommen, eine Schenkung des Beschwerdef�hrers k�nne entgegen der Behauptung der Beschwerdegegnerin nicht bejaht werden (E. 2.3d S. 26 und E. 2.3f S. 29/30). Der Beschwerdef�hrer habe jedoch die (Eventual-) Behauptungen der Beschwerdegegnerin nicht bestritten, wonach ihr Haus im Tessin von der ganzen Familie benutzt und unentgeltlich als B�ro f�r die vom Beschwerdef�hrer daselbst betriebene K�serei zur Verf�gung gestellt worden sei (E. 2.3e S. 26 f. und E. 2.3f S. 30). Aus den "nicht hinreichend" (S. 28) bzw. "nicht n�her" (S. 30) bestrittenen Vorbringen hat das Kantonsgericht in rechtlicher Hinsicht geschlossen, die aus der Errungenschaft des Beschwerdef�hrers erbrachten Leistungen h�tten als Beitrag an den Familienunterhalt zu gelten und fielen deshalb als g�terrechtliche Ersatzforderung ausser Betracht. Das Kantonsgericht hat angef�gt, f�r den Betrag von Fr. 146'429.70 (Liegenschaftskosten) erbringe das ins Recht gelegte Schreiben des Treuh�nders keinen Beweis und bez�glich der geltend gemachten Fr. 31'787.80 (Investitionen) lege der Beschwerdef�hrer in seiner Berufungsbegr�ndung nicht dar, weshalb die Erstinstanz sie zu Unrecht nicht ber�cksichtigt habe (E. 2.3f S. 30/31 des Entscheids vom 19. August 2003).
Im Neubeurteilungsverfahren hat das Kantonsgericht - abgesehen von einer Pr�zisierung - an den detaillierten Erw�gungen seines ersten Entscheids festgehalten und darauf verwiesen. Es hat festgestellt, der Beschwerdef�hrer habe "nicht die kl�gerische Sachdarstellung, sondern nur die Rechtsfolge der Nutzung des Hauses im Tessin durch die Familie" bestritten (E. 2.2b S. 13). Das Kantonsgericht hat auch seine rechtliche Beurteilung wiederholt und in tats�chlicher Hinsicht erg�nzt, die Tochter der Ehegatten habe sich an der Zeugenbefragung dahingehend ge�ussert, dass der Beschwerdef�hrer die Familie finanziell grossz�gig gehalten habe. Sie habe den Lebensstil der Familie als "gehobene Mittelklasse" bezeichnet. Das Kantonsgericht hat daraus geschlossen, die Eheleute h�tten sich im Rahmen ihres Lebensstils das Haus im Tessin geleistet und dieses habe gleichzeitig der beruflichen T�tigkeit im Tessin gedient (E. 2.2b S. 13/14 des angefochtenen Urteils).
2.2 Bundesrecht schreibt f�r das gerichtliche Verfahren der g�terrechtlichen Auseinandersetzung weder die Offizialmaxime noch den Untersuchungsgrundsatz vor. Der G�terrechtsprozess wird - hier nicht zutreffende Ausnahmen vorbehalten - durch das kantonale Recht geregelt, das auch bestimmt, ob die Dispositions- und die Verhandlungsmaxime gelten (vgl. Steck, FamKommentar Scheidung, Bern 2005, N. 16 f. der Vorbem. zu Art. 196-220 ZGB mit Hinweisen). Von einzelnen Sondernormen abgesehen (z.B. � 30, � 82 Abs. 3, � 173, � 199 ZPO/SZ), unterstehen Ehe- und Familienrechtssachen nach der Schwyzer Zivilprozessordnung den allgemeinen Grunds�tzen des Verfahrens (�� 46 ff.). Danach ist es Sache der Parteien, dem Gericht das Tats�chliche des Rechtsstreites darzulegen. Das Gericht legt seinem Verfahren nur behauptete Tatsachen zugrunde (� 50 Abs. 1) und erhebt Beweis nur �ber erhebliche streitige Tatsachen (� 115 Abs. 1 ZPO/SZ). Tatsachenbehauptungen, die nicht bestritten werden, sind somit f�r das Gericht verbindlich und ohne Beweis dem Urteil zugrunde zu legen (statt vieler: Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3.A. Z�rich 1979, S. 159 f. Ziff. I).
F�r Tatsachenvorbringen schreibt � 102 ZPO/SZ ("Behauptungslast") vor, dass die Parteien ihre Behauptungen bestimmt und vollst�ndig aufzustellen und sich im einzelnen �ber das Vorbringen des Gegners auszusprechen haben. Das Kantonsgericht hat darauf im vorliegenden Zusammenhang hingewiesen und hervorgehoben, dass gegen�ber spezifischen und detaillierten Behauptungen eine allgemeine Bestreitung nicht gen�ge. Eine Bestreitung sei so konkret zu halten, dass sich daraus bestimmen lasse, welche einzelnen Behauptungen der Gegenpartei damit bestritten werden sollen (E. 2.3e S. 27 des Entscheids vom 19. August 2003 mit Hinweis auf Frank/Str�uli/Messmer, Kommentar zur z�rcherischen Zivilprozessordnung, 3.A. Z�rich 1997, N. 8 zu - der w�rtlich gleich lautenden Regelung in - � 113 ZPO/ZH). Die R�ge des Beschwerdef�hrers, das Kantonsgericht nenne keine Vorschrift, die eine weitere Spezifizierung der Bestreitung verlange (S. 8 lit. c der Beschwerdeschrift), entbehrt der Grundlage.
Nach dem Gesagten bestimmt das kantonale Recht, ob im gerichtlichen Verfahren der g�terrechtlichen Auseinandersetzung die Verhandlungsmaxime gilt und welchen formellen Anforderungen die Tatsachenvorbringen der Parteien zu gen�gen haben. An die inhaltliche Substantiierung von Behauptungen d�rfen dabei aber keine weitergehenden Anforderungen gestellt werden, als f�r die Subsumtion unter die massgebliche Bestimmung des materiellen Bundesrechts notwendig ist (BGE 108 II 337 Nr. 66; 127 III 365 E. 2b S. 368), und die Anforderungen an die inhaltliche Substantiierung von Bestreitungen d�rfen nicht zu einer Umkehr der Beweislast f�hren (BGE 105 II 143 E. 6a/bb S. 145/146; 117 II 113 E. 2). Dass das kantonale Recht diese Grenzen �berschreite und die Durchsetzung des materiellen Bundesrechts vereitle, ist vor Bundesgericht in berufungsf�higen F�llen - wie hier - mit Berufung geltend zu machen, die der staatsrechtlichen Beschwerde vorgeht (Art. 84 Abs. 2 OG; BGE 125 III 401 E. 3 S. 410; 122 I 351 E. 1c S. 353). Die Anwendung kantonalen Rechts hingegen kann einzig mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte der B�rger angefochten werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG; BGE 132 I 13 E. 1.2 S. 16).
2.3 Eine Verletzung der Verhandlungsmaxime erblickt der Beschwerdef�hrer darin, dass das Kantonsgericht Tatsachenvorbringen, die die Beschwerdegegnerin gegen seine Ersatzforderung f�r bezahlte Hypothekarzinsen aufgestellt habe, auch im Zusammenhang mit seiner Ersatzforderung f�r die bezahlten Liegenschaftskosten und Investitionen ber�cksichtigt habe, wo entsprechende Behauptungen der Beschwerdegegnerin indessen fehlten (S. 8 lit. c der Beschwerdeschrift).
2.3.1 In der Berufungsbegr�ndung (act. 7) hat der Beschwerdef�hrer unter Ziff. 6 S. 8 ff. eine Ersatzforderung f�r Leistungen aus seiner Errungenschaft f�r die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin geltend gemacht. Zur Diskussion gestanden ist ein Betrag von Fr. 406'603.20, zusammengesetzt aus den Teilbetr�gen "Hypothekarzinsen", "Unterhalt, Reparaturen, Versicherungen" und "Investitionen, Anschaffungen im Anschluss an den Kauf der Liegenschaft".
2.3.2 In ihrer Berufungsantwort (act. 13) hat die Beschwerdegegnerin ad Ziff. 6 S. 10 ff. eine Schenkung behauptet, und zwar sowohl hinsichtlich der Eigenmittel zum Kauf der Liegenschaft (Fr. 80'000.--) als auch mit Bezug auf "die �bernahme der Zinspflicht und des Unterhaltes der Liegenschaft" (S. 11). F�r den Fall, dass eine Schenkung verneint werden sollte, hat die Beschwerdegegnerin behauptet, "Betreffend Zinsdienst" (S. 11) sei davon auszugehen, der Zinsdienst stelle einen Beitrag an den Unterhalt der Familie dar, weil das Haus rege von der ganzen Familie benutzt worden sei und die R�umlichkeiten sogar als B�ro f�r den K�sereibetrieb im Tessin unentgeltlich zur Verf�gung gestellt worden seien. Unter "Liegenschaftsunterhalt" (S. 12) hat die Beschwerdegegnerin erkl�rt, auch hier gelte das bereits oben Gesagte. Zinsdienst und Unterhalt seien zusammen einhergegangen. Bez�glich der "Investitionen" hat die Beschwerdegegnerin behauptet, sie seien als Geschenk zu betrachten und h�tten zudem auch den Interessen des Beschwerdef�hrers gedient, da der K�sereibetrieb seine unentgeltlichen B�ros dort gehabt habe und der Beschwerdef�hrer selbst die meiste Zeit in diesem Haus verbracht habe und an dessen Instandhaltung sehr interessiert gewesen sei (S. 13 lit. c der Berufungsantwort). Ihre Sachdarstellung hat die Beschwerdegegnerin in ihrer Anschlussberufung (act. 14) "aufgrund der separaten Stellungnahmem�glichkeit" (S. 3) nochmals wiederholt. Unter den Titeln "Zinsdienst", "Liegenschaftsunterhalt" und "Investitionen" (ab S. 17 ff.) hat sie ihre Sachdarstellung praktisch w�rtlich erneuert, bei den Leistungen des Beschwerdef�hrers aus seiner Errungenschaft handle es sich um eine Schenkung, widrigenfalls sei davon auszugehen, dass das Haus rege von der ganzen Familie, insbesondere vom Beschwerdef�hrer selbst benutzt worden sei und die R�umlichkeiten sogar als B�ro f�r den K�sereibetrieb im Tessin unentgeltlich zur Verf�gung gestellt worden seien. Die vom Beschwerdef�hrer erbrachten Leistungen seien deshalb rechtlich als Beitrag an den Familienunterhalt und als Teil der ehelichen Unterst�tzungs- und Unterhaltspflicht zu qualifizieren.
2.3.3 Die Gegen�berstellung der Berufungsbegr�ndung des Beschwerdef�hrers einerseits und der Berufungsantwort und der Anschlussberufung der Beschwerdegegnerin andererseits entzieht der Willk�rr�ge des Beschwerdef�hrers die Grundlage. Die Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin umfasst alle drei Positionen, die der Beschwerdef�hrer auch nur als eine Ersatzforderung geltend gemacht hat. Eine Verletzung der Verhandlungsmaxime liegt nicht vor.
2.4 Zur Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin (E. 2.3.2) hat der Beschwerdef�hrer auf einer halben Seite der sechsundzwanzigseitigen Anschlussberufungsantwort (act. 20) Stellung genommen. Danach w�rden alle von der eigenen Sachdarstellung abweichenden Behauptungen als bestritten gelten. Insbesondere werde bestritten, der Beschwerdef�hrer habe der Beschwerdegegnerin die Hypothekarschulden, deren Verzinsung, die Investitionen ins Objekt und deren Unterhalt geschenkt. Im hier entscheidenden Punkt heisst es: "Auch ist es unzutreffend und unbelastet [recte: unbewiesen], dass die Leistungen des Beklagten ins Haus Y.________ (Tessin) auf einer Verpflichtung f�r den famili�ren Unterhalt beruhten" (S. 22).
2.4.1 Gem�ss den Feststellungen des Kantonsgerichts (E. 2.1) und auf Grund seiner Vorbringen in der Berufungsbegr�ndung (E. 2.3.1) hat sich der Beschwerdef�hrer zur Nutzung des Hauses im Tessin nicht ge�ussert. Diesbez�glich konnte die Beschwerdegegnerin somit keine abweichenden und deshalb als allgemein bestritten geltenden Behauptungen aufstellen. Gegenteiliges macht der Beschwerdef�hrer heute nicht geltend. Seine Verfassungsr�gen st�tzt er nicht auf seine General- bzw. Pauschalbestreitung, sondern auf den Einwand, seine Leistungen f�r die Eigengutsliegenschaft der Beschwerdegegnerin beruhten nicht auf einer Verpflichtung f�r den famili�ren Unterhalt.
2.4.2 Vom Wortlaut der Bestreitung her erscheint die Annahme des Kantonsgerichts nicht als willk�rlich, der Beschwerdef�hrer bestreite nicht die Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin, sondern die von ihr behauptete Rechtsfolge, wonach seine Leistungen auf einer Verpflichtung zu Unterhalt beruhten. Von einer anwaltlich vertretenen Partei darf erwartet werden, dass sie zwischen Bestreitung des Sachverhalts und Bestreitung der Rechtsfolge unterscheidet. Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Verteidigungsmittel, die eine Beklagtenpartei je f�r sich oder gleichzeitig einsetzen kann (vgl. nur Guldener, a.a.O., S. 196 Ziff. IV/2 lit. a und d). Die Bestreitung der Rechtsfolge kann sich zwar implizit auch auf die sie begr�ndende Sachdarstellung beziehen, wie das der Beschwerdef�hrer offenbar geltend machen will. Zwingend ist das jedoch nicht. Die Rechtsfolge selber kann n�mlich - unbesehen der Bestrittenheit des sie ausl�senden Sachverhalts - umstritten und unklar sein, zumal dann, wenn im konkreten Fall die Lehrmeinungen dar�ber auseinander gehen, wie die Bezahlung der Hypothekarzinsen aus Errungenschaft f�r eine von der Familie benutzte Eigengutsliegenschaft g�terrechtlich behandelt werden soll (vgl. Steck, a.a.O., N. 43 zu Art. 196 ZGB mit Hinweisen), und in Frage gestellt werden kann, inwiefern die Leistungen an die Liegenschaftskosten in quantitativer und zeitlicher Hinsicht von der Mehrwertbeteiligung ausgeschlossen werden d�rfen (vgl. Steck, a.a.O., N. 12 zu Art. 206 ZGB mit Hinweisen). Kann hier aber nicht nur der Sachverhalt, sondern auch die Rechtsfolge selbst umstritten sein, erscheint es nicht als willk�rlich, dass das Kantonsgericht eine formell eindeutige Unterscheidung zwischen Rechtser�rterung und Bestreitung von Tatsachenvorbringen verlangt hat und davon ausgegangen ist, die Prozesserkl�rung des Beschwerdef�hrers beziehe sich auf die von der Beschwerdegegnerin behauptete Rechtsfolge, nicht hingegen auf ihre Sachdarstellung.
2.4.3 Unter Willk�rgesichtspunkten durfte das Kantonsgericht aus den dargelegten Gr�nden annehmen, der Beschwerdef�hrer habe weder ausdr�cklich noch implizit oder stillschweigend die Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin bestritten, sondern deren Rechtsauffassung. Die Willk�rr�ge erweist sich als unbegr�ndet (S. 7 f. lit. c der Beschwerdeschrift).
2.5 Dass das Kantonsgericht seine Prozesserkl�rungen wohl zutreffend, sicher aber nicht willk�rlich gew�rdigt hat, belegt der Beschwerdef�hrer heute an sich selber, behauptet er doch, die R�umlichkeiten im Haus der Beschwerdegegnerin seien nicht unentgeltlich f�r den K�sereibetrieb genutzt worden. Daf�r sei ein Entgelt bezahlt worden (S. 9 lit. d der Beschwerdeschrift). Vor Bundesgericht anerkennt der Beschwerdef�hrer nun offenbar einen Teil der Sachdarstellung, die er in kantonaler Instanz klar und eindeutig bestritten haben will. Bestritten sein soll heute nur die Unentgeltlichkeit, nicht hingegen die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass ihr Haus als B�ro f�r den K�sereibetrieb zur Verf�gung gestellt worden sei. Mit diesem Vorbringen widerspricht der Beschwerdef�hrer seinem eigenen Standpunkt, er habe die Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin vollumf�nglich bestritten. Er belegt zudem nicht mit Aktenhinweisen, welche Beweismittel zur behaupteten Zahlung eines Entgelts das Kantonsgericht willk�rlich �bersehen haben soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Soweit er sich auf die Pr�zisierung im angefochtenen Urteil gegen�ber dem ersten Entscheid des Kantonsgerichts bezieht (E. 2.2b S. 13), ist klarzustellen, dass es dabei um die Entl�hnung der Beschwerdegegnerin f�r ihre Arbeit in der K�serei geht und nicht um ein Entgelt daf�r, dass R�umlichkeiten als B�ro f�r den K�sereibetrieb im Tessin unentgeltlich zur Verf�gung gestellt worden sind. Auf die R�ge kann nicht eingetreten werden.
2.6 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, bei der Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin habe es sich um deren Eventualstandpunkt neben dem Hauptstandpunkt "Schenkung" gehandelt. Die Verhandlungsmaxime verbiete es, aus einer lediglich f�r den Eventualfall unterstellten Annahme auf eine verbindliche Anerkennung dieser Tatsche zu schliessen (S. 9 lit. e der Beschwerdeschrift mit Hinweis auf ZR 2005 Nr. 80). Die Ansicht kann nicht geteilt werden. Die Substantiierungspflicht gilt auch f�r einen Eventualstandpunkt (Frank/Str�uli/Messmer, a.a.O., N. 5 zu � 113 ZPO/ZH, der mit � 102 ZPO/SZ �bereinstimmt). Tatsachenbehauptungen k�nnen f�r den Fall aufgestellt werden, dass sich die prinzipielle Sachdarstellung als unzutreffend erweist oder nicht beweisen l�sst. Der Beklagte, der aus Vertrag eingeklagt wird, kann in erster Linie den Vertragsabschluss und in zweiter Linie die Vertragserf�llung bestreiten. Dabei muss klar zum Ausdruck gebracht werden, welches der Hauptstandpunkt (z.B. Vertragsabschluss) und welches der Eventualstandpunkt (z.B. Vertragserf�llung) ist, um zu vermeiden, dass aus einer Behauptung, die nur hilfsweise aufgestellt wird, auf ein Zugest�ndnis geschlossen wird, also z.B. aus der Eventualbehauptung der Nichterf�llung des Vertrags auf das Zugest�ndnis des Vertragsabschlusses (Guldener, a.a.O., S. 262 Ziff. VII). Darauf nimmt offenbar das verwiesene kantonale Urteil Bezug, das sich insoweit zur hier unbegr�ndet in Frage gestellten Bestreitung des Eventualstandpunkts nicht �ussert.
2.7 Aus den dargelegten Gr�nden muss die staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen werden, soweit sie die Ersatzforderung f�r Leistungen betrifft, die der Beschwerdef�hrer f�r die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin erbracht haben will. Die kantonsgerichtliche Annahme erscheint nicht als willk�rlich, der Beschwerdef�hrer habe die Sachdarstellung der Beschwerdegegnerin nicht bestritten, die Liegenschaft sei von der ganzen Familie benutzt und als B�ro f�r den K�sereibetrieb unentgeltlich zur Verf�gung gestellt worden (Art. 9 BV; vgl. zum Willk�rbegriff: BGE 132 I 13 E. 5.1 S. 17). Inwiefern das Kantonsgericht den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt haben k�nnte, ist weder ersichtlich noch dargetan (S. 7 lit. b der Beschwerdeschrift). Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r folgt keine allgemeine Pflicht, eine Partei vorg�ngig auf den f�r das Urteil wesentlichen Sachverhalt hinzuweisen. Ein Beteiligter, der den entscheidenden Punkt des Tatbestandes �bersehen - hier: nicht bestritten - hat, ist in seinem �usserungsrecht nicht beschr�nkt, sofern diese wesentliche Tatsache in den Akten enthalten ist (BGE 108 Ia 293 E. 4c S. 295). Bei diesem Ergebnis kann ferner dahingestellt bleiben, ob der Beschwerdef�hrer seine Ersatzforderung in allen Teilen nachgewiesen bzw. sich mit der gegenteiligen Beweisw�rdigung auseinandergesetzt hat (E. 2.1 Abs. 2 soeben). Auf seine Verfassungsr�gen gegen diese Zusatzbegr�ndung ist nicht einzutreten (S. 5 f. lit. a der Beschwerdeschrift).
Im Neubeurteilungsverfahren hat der Beschwerdef�hrer geltend gemacht, er habe seinen eigenen und den Unterhalt der Beschwerdegegnerin w�hrend des Scheidungsprozesses aus seinem Verm�gen finanzieren m�ssen. Die f�r ihren Unterhalt verbrauchten Verm�genswerte seien seiner Errungenschaft zu belasten. Das Kantonsgericht hat festgehalten, der Einwand des Beschwerdef�hrers sei einerseits nicht rechtzeitig erhoben worden (E. 2.3c S. 16) und andererseits unbegr�ndet (E. 2.3d S. 16 ff. des angefochtenen Urteils). Die Ablehnung des Einwands beruht somit auf einer doppelten - einer prozessualen und einer materiell-rechtlichen - Begr�ndung, die beide angefochten werden m�ssen. Denn sollte sich die eine Begr�ndung als frei von Willk�r erweisen, so w�re es der angefochtene Entscheid als solcher (BGE 87 I 374 Nr. 62; 132 I 13 E. 3 S. 17 und E. 6 S. 20). Der Beschwerdef�hrer richtet seine Willk�rr�gen ausschliesslich gegen die materiell-rechtliche Abweisung seines Einwandes (S. 9 ff. Ziff. 7 der Beschwerdeschrift) und setzt sich mit dessen Unzul�ssigkeit in prozessualer Hinsicht nicht erkennbar auseinander (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Soweit seine R�ge, Art. 207 Abs. 1 ZGB sei von Amtes wegen anzuwenden (S. 12 lit. c der Beschwerdeschrift), darauf zu beziehen w�re, m�sste dem Beschwerdef�hrer entgegengehalten werden, dass der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen die Prozessparteien unter der Herrschaft der Verhandlungsmaxime nicht davon entbindet, ihre Behauptungen prozesskonform - hier: rechtzeitig - vorzubringen (vgl. BGE 115 II 464 E. 1 S. 465). Die staatsrechtliche Beschwerde bleibt auch in diesem Punkt erfolglos.
Der Beschwerdef�hrer verlangt, hinsichtlich der Feststellung des f�r den Unterhalt massgebenden Verm�gens sei auf das Ergebnis der g�terrechtlichen Auseinandersetzung abzustellen (S. 14 Ziff. 8 der Beschwerdeschrift). Ist nach dem Gesagten daran nichts zu �ndern, muss die staatsrechtliche Beschwerde auch erfolglos bleiben, soweit sie sich gegen die Feststellung der Verm�gensverh�ltnisse richtet. Verweise auf kantonale Rechtsschriften (S. 14 Ziff. 9) gen�gen den formellen Anforderungen an die Beschwerdeschrift im �brigen ohnehin nicht (BGE 130 I 258 E. 2.2 S. 263 und 290 E. 4.10 S. 302).
Die staatsrechtliche Beschwerde muss insgesamt abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird damit kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG).

References: Art. 9
 Art. 29
 Art. 196
 BGE 
 BGE 
 Art. 196
 Art. 206
 BGE 
 Art. 207
 BGE