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Timestamp: 2019-08-23 14:34:24+00:00

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Seminar » Seite 3
Die Ausschreibung von IT-Leistungen ist nicht nur technisch komplex, sondern auch hinsichtlich der zu beachtenden rechtlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Für eine erfolgreiche Vergabe sind rechtliches und technisches Wissen Grundvoraussetzung. Das Seminar greift alle wesentlichen rechtlichen Fragen der IT-Vergabe auf und zeigt praxisnahe Lösungen. Es ist ausreichend Raum für die Fragen der Teilnehmer. Inhalt: Verhandlungsverfahren – wettbewerblicher Dialog – Innovationspartnerschaft: Welches Verfahren ist das Richtige? Rahmenvereinbarungen zur IT-Beschaffung Produktbezogene Leistungsbeschreibung und Direktvergabe Einsatz der EVB-IT-Verträge Datenschutz und IT-Sicherheit in der IT-Vergabe Bewertung von IT-Leistungen
Für die öffentlichen Auftraggeber ist die elektronische Akte (E-Akte) und damit ein digitales Dokumentenmanagementsystem (DMS) zukünftig gesetzliche Pflicht. Für viele Behörden und Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung macht dies weitere IT-Beschaffungen notwendig. In den IT-Ausschreibungen sind nicht nur die vergaberechtlichen Regelungen zu beachten, sondern auch die aktuellen datenschutzrechtlichen und die IT-sicherheitsrechtlichen Vorgaben. Daneben entwickelt die Rechtsprechung unter anderem zum Ersetzenden Scannen in Urteilen zusätzliche Anforderungen, die bei der Neubeschaffung zu beachten sind. Andernfalls drohen in verwaltungsgerichtlichen Verfahren Nachteile und nachträgliche Beauftragungen. Das Seminar gibt einen Überblick und Praxistipps zu den rechtlichen Anforderungen für die Beschaffung eines DMS und die Einführung der elektronischen Akte.
Die EVB-IT-Verträge sind eine wichtige Unterstützung der Beschaffer bei der Vergabe von IT-Leistungen. Der EVB-IT Systemvertrag und EVB-IT Servicevertrag sind dabei für Beschaffer in der Anwendung durchaus eine Herausforderung. Dies nicht nur wegen des Umfangs der Dokumente, sondern auch wegen der vielfältigen technischen, organisatorischen, kaufmännischen und juristischen Fragestellungen. Fehler in den Ausschreibungen von IT-Projekten ziehen meist erhebliche finanzielle Folgekosten nach sich. Das Seminar gibt einen Überblick über die wesentlichen Aspekte der beiden Musterverträge. Die Teilnehmer erhalten des Weiteren wichtige Praxistipps für die rechtssichere Verwendung dieser EVB-IT-Verträge.
Im Bereich der öffentlichen Hand werden zunehmen Hosting- und Cloud-Leistungen beschafft. Unsicherheit bestehen vielfach bei der vertraglichen Grundlage für den Einkauf der Leistungen. Zwar verweist der Mustervertrag „EVB-IT Dienstleistung“ auf „Providerleistungen“ und „Betreiberleistungen“, dieser Vertrag ist aber für die Beschaffung von Hosting- und Cloud-Dienstleistungen ungeeignet. Ein BGB-Dienstvertrag, bei dem „nur“ ein Bemühen um die Leistung geschuldet wird, ist keine stabile und brauchbare Grundlage für die Leistungserbringung. Im Seminar wird ein Mustervertrag vorgestellt und praxisorientiert erörtert. Dabei stehen die Risiken und Fallstricke in der Beschaffungspraxis im Vordergrund, die mit dem Mustervertrag als Alternative zum EVB-IT-Vertrag vermeiden werden sollen. Inhalt: • Anwendungsbereich EVB-IT Dienstleistung • Vor- und Nachteile EVB-IT …
Das IT-Sicherheitsgesetz, die Umsetzung der NIS-Richtlinie und die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beeinflussen die Vergabe und Beschaffung von IT-Leistungen. Auch die No-Spy-Regelungen in den EVB-IT-Verträgen sind ein deutliches Signal, dass IT-Sicherheit ein Thema bei IT-Vergaben ist. Um teure Nachforderungen und vom Gesetzgeber erzwungene Vertragsänderungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, bei Ausschreibungen Anforderungen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz von Anfang an zu berücksichtigen. Das Seminar gibt praktische Hinweise, welche Anforderungen bei der IT-Vergabe wichtig sind und welche Anforderungen im Einzelnen berücksichtigt werden müssen. Inhalt: Grundlagen zur IT-Sicherheit Grundlagen zur EU-Datenschutz-Grundverordnung IT-Sicherheit und Datenschutz in den bisherigen EVB-IT Anforderungen an die IT-Vergaben nach dem IT-Sicherheitsgesetz und der NIS-Richtlinie Neue …
Die EVB-IT-Verträge sind eine wichtige Unterstützung der Beschaffer bei der Vergabe von IT-Leistungen. Im April 2018 wurde ein neuer EVB-IT Dienstvertrag mit einer Kurz- und einer Langfassung veröffentlicht. In dem Seminar werden die einzelnen Regelungen des EVB-IT Dienstleistungsvertrages aus Auftraggeber- und Auftragnehmersicht erörtert und bewertet. Die Vor- und Nachteile der Anwendung dieses Vertrags im Vergleich zu den anderen EVB-IT-Verträgen sowie Gestaltungsmöglichkeiten sind Themen der Veranstaltung. Die Teilnehmer erhalten wichtige Praxistipps für die rechtssichere Verwendung des EVB-IT Dienstleistungsvertrags. Inhalt: Anwendungsfelder der EVB-IT-Verträge Abgrenzung EVB-IT Dienstleistung zu anderen EVB-IT Verträgen Typische Leistungsinhalte des EVB-IT Dienstvertrages Service- und Reaktionszeiten Vergütungsregelungen Leistungsstörungen und Haftung No-Go: Betreiber- und Providerleistungen als …
Verträgt sich modernes & mobiles Arbeiten auf unterschiedlichen Plattformen mit arbeitsrechtlichen Vorschriften? Und kann das DSGVO konform sein? Rechtsanwalt Thomas Feil gibt Ihnen praktische Tipps! Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt mit hoher Geschwindigkeit. Arbeitnehmer wünschen flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten, Arbeitgeber müssen die Digitalisierung rechtssicher gestalten und der Personalrat sieht sich mit Fragen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit konfrontiert. Die Rechtsprechung betrachtet Einzelfälle und der Gesetzgeber sieht sich außerstande, die vielfältigen neuen Anforderungen der Digitalisierung zu gestalten. Rechtsanwalt Thomas Feil gibt den Teilnehmern einen systematischen Überblick über alle aktuellen rechtlichen Aspekte der Digitalisierung. Wichtige Urteile werden in leicht verständlicher Form …
In Kategorie(n): Seminar - 19. Oktober 2018 von Rechtsanwalt Thomas Feil
Die EU-Datenschutz Grundverordnung hat in Art. 5 Abs. 2 DSGVO festgelegt, dass jeder Verantwortliche eine Rechenschaftspflicht hat und nachweisen muss, dass die gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzrechts eingehalten werden. Um entsprechende Nachweise erbringen zu können, ist es notwendig, umfangreicher als nach dem alten Datenschutzrecht Maßnahmen zum Datenschutz zu dokumentieren. Das Seminar greift die Dokumentationspflichten nach Art. 30 DSGVO auf und stellt diese im Detail vor. Neben der Strukturierung der Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten werden beispielhaft konkrete Unternehmenssituationen und die Umsetzung einer Dokumentation besprochen. Ein unvollständiges oder gar fehlendes Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ist gemäß Art. 83 Abs. 4 DSGVO ein Bußgeldtatbestand, der …
Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz sehen deutliche Änderungen im Beschäftigtendatenschutz vor. In der Veranstaltung werden die wichtigsten Regelungen vorgestellt und die praktischen Auswirkungen in der betrieblichen Arbeit aus Arbeitgebersicht erörtert. Datenschutz begleitet das Beschäftigungsverhältnis von der Bewerbung bis zur Beendigung oder Kündigung. Auch ist zu prüfen, inwieweit Betriebsvereinbarungen aufgrund der neuen Regelungen zum Beschäftigtendatenschutz überarbeitet werden müssen. Zielgruppe Geschäftsführung, Datenschutzbeauftragte, IT-Verantwortliche und auch Personalreferenten Programm Schnellüberblick DSGVO Datenschutz im Bewerbermanagement Beschäftigtendatenschutz im Arbeitsverhältnis Datenschutz bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Videoüberwachung Veröffentlichung von Arbeitnehmer-Informationen Auftragsverarbeitung und Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern Überarbeitung von Betriebsvereinbarungen Unser Seminar mit der IHK Hannover:
In Kategorie(n): Seminar - 21. September 2018 von Rechtsanwalt Thomas Feil
Die Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung an die Auftragsverarbeitung heben sich von den bisherigen datenschutzrechtlichen Vorgaben ab. Art. 28 DSGVO orientiert sich zwar in Teilen an dem „alten“ § 11 BDSG, insbesondere die Haftung des Auftragsverarbeiters wurde aber vom EU-Gesetzgeber neu justiert. Betroffene können nunmehr Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche direkt gegen den Auftragsverarbeiter geltend machen. Auch ist in Art. 83 DSGVO festgelegt, dass Bußgelder ebenfalls direkt gegen den Auftragsverarbeiter festgelegt werden können. Aus diesem Grund ist es nicht mehr nur allein im Interesse des Verantwortlichen, die gesetzlichen Anforderungen der DSGVO einzuhalten, sondern der Auftragsverarbeiter muss selbst genau darauf achten, dass keine Gesetzesverstöße …

References: Art. 5
 Art. 30
 Art. 83
 Art. 28
 § 11
 Art. 83