Source: https://kirchenrecht-ekhn.de/document/41907
Timestamp: 2019-12-12 00:30:44+00:00

Document:
801c-2017 RVO über die Erfassung, Bewertung und Bilanzierung des Vermögens (EBBVO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
801c-2017 RVO über die Erfassung, Bewertung und Bilanzierung des Vermögens (EBBVO)
Geltungszeitraum bis: 15.12.2018
(ABl. 2015 S. 389, 408)
( 1 ) 1 Die Eintragungen in den Büchern gemäß § 44 der Kirchlichen Haushaltsordnung2# und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen sollen in deutscher Sprache erfolgen. 2 In der Buchführung dürfen Abkürzungen, Ziffern, Buchstaben oder Symbole verwendet werden, wenn ihre Bedeutung in Programmbeschreibungen, Datenflussplänen oder Ähnlichem eindeutig festliegt.
(zu § 59 der Kirchlichen Haushaltsordnung3#)
( 4 ) 1 Einzelheiten zur Durchführung der Inventur, zur Aufstellung des Inventars und zum Wertansatz der einzelnen Vermögensgegenstände werden in einem Bewertungshandbuch und in einer Handreichung zur Inventur nach Maßgabe der Kirchlichen Haushaltsordnung und dieser Rechtsverordnung dargestellt. 2 Das Bewertungshandbuch und die Handreichung zur Inventur werden von der Kirchenverwaltung erstellt und bei Bedarf aktualisiert.4#
(zu § 59 der Kirchlichen Haushaltsordnung5#)
(zu §§ 60f. der Kirchlichen Haushaltsordnung6#)
( 3 ) 1 Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit von Forderungen sind gemäß § 61 Absatz 5 der Kirchlichen Haushaltsordnung7# zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen zu unterscheiden. 2 Zweifelhafte Forderungen sind Forderungen, bei denen die finanzielle Lage des Schuldners oder anderweitige Umstände vermuten lassen, dass sie ganz oder teilweise uneinbringlich sind. 3 Uneinbringliche Forderungen sind Forderungen, die endgültig als verloren anzusehen sind. 4 Verjährte Forderungen gelten als uneinbringlich.
( 4 ) 1 Die Ermittlung der nach § 61 Absatz 6 der Kirchlichen Haushaltsordnung8# für pfarrdienst- und beamtenrechtliche Pensions- und Beihilfeverpflichtungen zu bildenden Rückstellungen erfolgt nach einem einheitlichen und fachlich anerkannten Verfahren, das von der Kirchenleitung im Einvernehmen mit dem Kirchensynodalvorstand beschlossen wird. 2 Eine Neuberechnung soll mindestens alle drei Jahre erfolgen.
(zu § 61 der Kirchlichen Haushaltsordnung9#)
(zu § 65 Absatz 5 der Kirchlichen Haushaltsordnung10#)
( 1 ) 1 Substanzerhaltungsrücklagen nach § 65 Absatz 5 der Kirchlichen Haushaltsordnung11# sollen beginnend mit der Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens angesammelt werden. 2 Für die einzelnen Gebäude soll die zu diesem Zeitpunkt bestehende Vorsorgelücke ausgewiesen werden. 3 Es ist anzustreben, die Vorsorgerückstände wenigstens in Höhe von 20 Prozent vermindert um die anteilige Höhe von Sonderposten nach § 65 Absatz 5 Satz 2 und § 67 der Kirchlichen Haushaltsordnung12# aus vorhandenen Rücklagen und erforderlichenfalls durch Erhöhung der jährlichen Zuführungen aufzuholen.
( 7 ) 1 Bebaute und unbebaute Grundstücke sind einzeln mit qualifizierten Bodenrichtwerten zu bewerten. 2 Zu Grunde zu legen sind die Ergebnisse der Bewertung durch die Kirchenverwaltung.
1 ↑ Diese Rechtsverordnung ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten.
4 ↑ Materialien zur Vereinheitlichung der Anwendungspraxis des kaufmännischen Rechnungswesens in der EKHN werden im Intranet unter http://192.168.5.6/doppik/downloads.htm veröffentlicht.

References: § 44
 § 59
 § 59
 § 61
 § 61
 § 61
 § 65
 § 65
 § 65
 § 67