Source: https://www.akademie-aknw.de/veranstaltungsangebot_seminarkalender/mitglieder_gaeste/detail.html?vid=6103
Timestamp: 2020-01-19 13:32:45+00:00

Document:
Zulässigkeit von Vorhaben nach § 34 BauGB
V.-Nr.: 20 001 022
Termin: Mi., 05.02.2020
V.-Nr.: 20 001 086
Termin: Di., 31.03.2020
Im Bauplanungsrecht ist § 34 BauGB weiterhin die zentrale Norm. Dies liegt zum Teil daran, dass es für eine Gemeinde schwierig ist, bestehende Gemengelagen abwägungsfehlerfrei mit einem Bebauungsplan zu überplanen oder § 34 BauGB deshalb Anwendung findet, weil sich bestehende Bebauungspläne in einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren als unwirksam erweisen.
Das Seminar vermittelt u. a. einen Überblick darüber, wann Bauvorhaben überhaupt planungsrechtlich zu bewerten sind, wie der Innen- vom Außenbereich abzugrenzen ist, wie die einzelnen Kriterien des § 34 BauGB zu beurteilen sind und welche Kriterien dabei auch Nachbarschutz vermitteln. Dies erfolgt insbesondere anhand der Darstellung konkreter Gerichtsverfahren (mit entsprechenden Plänen und Luftbildern), so dass ein enger Bezug zur Praxis gewährleistet ist und hierdurch ein optimaler Wissenstransfer erfolgen kann.
Welche Bauvorhaben werden planungsrechtlich bewertet?
Anwendbarkeit von § 34 BauGB aufgrund unwirksamer Bebauungspläne
Abgrenzung Innen- zum Außenbereich (§ 35 BauGB)
Eingrenzung der „näheren Umgebung"
Welche Bebauung prägt im Sinne von § 34 BauGB
Das Einfügensgebot
Schädliche Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche (§ 34 Abs. 3 BauGB)
Baunachbarrecht im Sinne von § 34 BauGB
Dr. M. Johlen, Rechtsanwalt

References: § 34
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