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Timestamp: 2018-06-21 19:38:51+00:00

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März 2011 | TÜV SÜD GRUPPE
Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Änderung der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Kriterien zur Qualitätsbeurteilung in der radiologischen Diagnostik gemäß § 136 Abs. 2 SGB V. Vom 16. Dezember 2010
Die Änderung der Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Radiologie ist das Ergebnis einer Prüfung auf Veranlassung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Es wies darauf hin, dass unabhängig von den Stichprobenprüfungen nach § 136 Absatz 2 SGB V die Qualitätsprüfungen der ärztlichen und zahnärztlichen Stellen nach § 17a der Röntgenverordnung1 (RöV) erfolgen. Mit diesen Prüfungen wird sichergestellt, dass bei der Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen die Erfordernisse der medizinischen Wissenschaft beachtet werden und die angewendeten Verfahren und eingesetzten Röntgeneinrichtungen den nach dem Stand der Technik jeweils notwendigen Qualitätsstandards entsprechen, um die Strahlenexposition der Patientin oder des Patienten so gering wie möglich zu halten Die Prüfungen nach § 17a RöV betreffen alle Anwenderinnen und Anwender von Röntgenstrahlen in der Medizin ohne weitere Unterteilung nach stationärem oder ambulantem Einsatz. Gemäß § 285 SGB V dürfen Kassenärztliche Vereinigungen die zur Durchführung von Qualitätsprüfungen gemäß § 136 Abs. 2 SGB V erhobenen Daten an die ärztlichen Stellen übermitteln, soweit dies für die Durchführung von Qualitätsprüfungen erforderlich ist.
Den Beschlusstext finden Sie hier.
Weitere Informationen zu den tragenden Gründen finden Sie hier.
Das Bundesumweltministerium verfolgt seit dem schweren Erdbeben in Japan die Vorgänge in den dortigen Kernkraftwerken. Aufgrund der der großen Entfernung, der Wetterverhältnisse und der Art des Unfalls wird eine Gefahr für Deutschland nicht erwartet. Über den aktuellen Stand informiert der Lagebericht des Umweltministeriums.
In Deutschland können in den nächsten Tagen in der Luft Spuren radioaktiver Stoffe aus Japan gemessen werden. Damit ist je nach Wetterlage zu rechnen. Die Messwerte werden nach Angaben des BMU und den vorliegenden Erkenntnissen weit unterhalb der Konzentrationswerte bleiben, die gesundheitlich bedenklich sind.
Integriertes Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität – IMIS
Über aktuelle Ergebnisse der Umweltüberwachung kann sich die Öffentlichkeit auf der Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz jederzeit informieren. Die Umweltradioaktivität wird mit ca. 1800 Messstellen in Deutschland permanent überwacht. Seit dem Jahr 2005 ermöglicht IMIS bereits geringfügige Änderungen der Umweltradioaktivität flächendeckend schnell und zuverlässig zu erfassen und zusammenzuführen.
Die aktuellen Ergebnisse der Überwachung sind unter http://odlinfo.bfs.de/ aufzurufen. Bei den jeweiligen Standorten kann die detaillierte Angabe (Doppelklick) zur terrestrischen und kosmischen Strahlung sowie die Messergebnisse aus einer Woche eingesehen werden.
Hintergrundinformationen zum integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität finden Sie hier.
Messstation für atmosphärische Radioaktivität Schauinsland
Die Spurenmessstelle Schauinsland überwacht kontinuierlich mit hochempfindlichen Systemen die Radioaktivität in der Luft. Seit 1957 werden auf dem Schauinsland Messungen zur Überwachung der natürlichen Radioaktivität durchgeführt. Sie ist eine von 80 Messstationen für Radioaktivität weltweit, die die Einhaltung des Kernwaffenteststoppvertrags überwacht.
Aktuelle Messergebnisse finden Sie hier:
In dieser Broschüre finden Sie Informationen zur Geschichte und Aufgabe der Messstelle Schauinsland. Weitere Infos finden Sie hier.
Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung - Jahresbericht 2009
Informationen zur Umweltradioaktivität und Strahlenexposition in Deutschland werden im Jahresbericht des Bundesamtes für Strahlenschutz veröffentlicht.
Die mittlere effektive Dosis durch medizinische Untersuchungen pro Einwohner in Deutschland lag im Jahr 2009 bei ca. 1,8 mSv pro Jahr. Da jeder Einsatz von Röntgenstrahlung in der medizinischen Diagnostik mit einem gewissen, wenn auch geringen, Strahlenrisiko verbunden ist, kommt in jedem Einzelfall der Rechtfertigung durch den Arzt, also der Nutzen-Risiko-Abwägung aus medizinischer Sicht, eine zentrale Bedeutung zu. Nähere Informationen erhalten Sie hier.
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Erfahrungsbericht der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in der Radiologie Hessen 2017 [ PDF 1604 kB ]
Erfahrungsbericht der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in Hessen nach § 83 StrlSchV. Teil I (Nuklearmedizin) 2016 [ PDF 3862 kB ]
Erfahrungsbericht der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in Hessen nach § 83 StrlSchV. Teil I (Nuklearmedizin) 2017 [ PDF 1371 kB ]
Erfahrungsbericht der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in Hessen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV. Teil II (Strahlentherapie und Röntgentherapie) 2016 [ PDF 2130 kB ]
Erfahrungsbericht der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in Hessen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV. Teil II (Strahlentherapie und Röntgentherapie) 2017 [ PDF 874 kB ]

References: § 136
 § 136
 § 17
 § 17
 § 285
 § 136
 § 83
 § 83
 § 83
 § 17
 § 83
 § 17