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Timestamp: 2018-01-16 19:25:14+00:00

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Aktuelles - Informationen - Info 03_2010 - Planungsbüro Wengert GmbH
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Info 03/2010 Prüfung von Elektroanlagen
Die Elektroprüfung umfasst die Prüfung der elektrischen Anlage vor Ort und die anschließende Erstellung der Prüfprotokolle. Das Ziel der Elektroprüfung ist die Erhöhung der Elektrosicherheit. Die Elektrosicherheit dient sowohl dem Brandschutz als auch dem Personenschutz.
Warum müssen Elektroanlage überprüft werden?
Die Prüfung von Elektroanlagen ist fester Bestandteil der Bereiche Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz. Die Prüfung der elektrischen Anlagen wird von den Berufsgenossenschaften (Betriebssicherheitsverordnung und BGV-A3) sowie von der Feuerversicherung (Klausel 3602 und AFB 87 - Allgemeine Feuerversicherungsbedingungen) gefordert.
Gibt es eine Prüfpflicht im Wohnungsbau?
Eine gesetzlich Verpflichtung zur Prüfung von Elektroanlagen im Wohnungsbau gibt es nicht!
Nach einem Urteil des BGH vom 15.10.2008 - VIII ZR 321/07, WuM 2008 S. 719, ist der Vermieter nicht verpflichtet, die Elektroleitungen und Elektrogeräte regelmäßig durch einen Elektrofachmann überprüfen zu lassen. Der sog. E-Check des Elektrohandwerks ist deshalb eine freiwillige Sache ohne gesetzliche Verpflichtung.
Gesetzlich vorgeschriebene Prüfpflichten!
Elektroanlagen, die der BGV-A3 und der Feuerversicherung (Klausel 3602) unterliegen und öffentliche Gebäude, die nach "Hausprüfverordnung" (HausPrüfVO) bzw. "Landesverordnung über die Prüfung haustechnischer Anlagen und Einrichtungen" zu prüfen sind.
Dies gilt für die Prüfung haustechnischer Anlagen und Einrichtungen in:
1. Versammlungsstätten ( § 2 Abs. 1 der Versammlungsstättenverordnung - VStättVO - vom 17. Juli 1972 - GVBl. S. 257, 371, BS 213-1-9 - in der jeweils geltenden Fassung) mit Bühnen oder überdachten Szenenflächen und Versammlungsstätten für Filmvorführungen, wenn die zugehörigen Versammlungsräume jeweils einzeln oder zusammen mehr als 100 Besucherinnen und Besucher fassen,
2. Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen ( § 2 Abs. 3 VStättVO), die einzeln oder zusammen mehr als 200 Besucherinnen und Besucher fassen; bei Museen und ähnlichen Gebäuden gilt diese Verordnung nur für die Prüfung haustechnischer Anlagen und Einrichtungen in Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucherinnen und Besucher fassen, und ihre Rettungswege,
3. Verkaufsstätten ( § 1 der Verkaufsstättenverordnung vom 8. Juli 1998 - GVBl. S. 229, BS 213-1-17 - in der jeweils geltenden Fassung),
4. Ausstellungsstätten für Messen und ähnliche Veranstaltungen, deren Ausstellungsräume einzeln oder zusammen eine Nutzfläche von mehr als 2 000 m² haben,
5. Mittel- und Großgaragen ( § 1 Abs. 8 der Garagenverordnung vom 13. Juli 1990 - GVBl. S. 243, BS 213-1-27 - in der jeweils geltenden Fassung),
6. Gaststätten mit mehr als 400 Gastplätzen oder mit mehr als 60 Gastbetten,
7. Hochhäusern,
8. Krankenhäusern,
9. Schulen,
10. Einrichtungen im Sinne der §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe,
11. sonstigen baulichen Anlagen und Räumen besonderer Art oder Nutzung nach § 50 Abs. 2 der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO), soweit die Prüfung durch die zuständige Bauaufsichtsbehörde im Einzelfall angeordnet worden ist.
Prüfintervalle siehe hier
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Abnahme von kompl. Elektroanlagen
Erstprüfung nach VDE 0100 Teil 610
Wiederkehrende Prüfung nach VDE 0105
Prüfung von Altanlagen
Gutachten von Elektroanlagen (öffentlich bestellt und vereidigte Sachverständige)
Abnahme von Blitzschutzanlagen nach VDE 0185 Teil 110
Abnahme von Brandmeldeanlagen nach VDE 0833 Teil 2 und DIN 14675
Geprüft wird in erster Linie auf Sicherheit und nicht auf Einhaltung von Normen!
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References: BGH 
 § 2
 § 2
 § 1
 § 1
 § 50