Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZBau%202009,%2033
Timestamp: 2013-05-20 05:19:15+00:00

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Rechtsprechung: NZBau 2009, 33
Rechtsprechung BGH, 23.10.2008 - VII ZR 105/07 Volltextver�ffentlichungen (11)
BGB � 242; HOAI � 8 Abs. 1
BGB � 242 Cd; HOAI � 8 Abs. 1
Bindung des Architekten an die Schlussrechnung
BGB � 242; HOAI � 8 Abs. 1Eingeschr�nkte Bindungswirkung bei Schlussrechnung eines Architekten
Bindung des Architekten an die Schlussrechnung; Unzumutbarkeit einer Nachforderung
Architekten & Ingenieure - Bindung an Schlussrechnung
Bindung des Planers an seine Schlussrechnung: Neues vom BGH
Architektenrecht: Bindung an Schlussrechnung
Bindungswirkung der Honorarschlussrechnung des Architekten
Mindestsatzunterschreitung ist "heilbar" - Bindung des Planers an seine Schlussrechnung: Neues vom BGH
Wann ist Architekt an seine Schlussrechnung gebunden? (IBR 2009, 35)
wrd.de , S. 1 (Entscheidungsbesprechung)
HOAI: Bindung an die Schlussrechnung?
Bezahlung der Schlussrechnung: Bindung an die Schlussrechnung?
Im guten Glauben an die Schlussrechnung
akhonlinefortbildung.de , S. 5 (Entscheidungsbesprechung)
Nachforderung von Architektenhonorar - Allein die Bezahlung der Schlussrechnung rechtfertigt nicht die Annahme der Endg�ltigkeit der Rechnung!
Zusammenfassung von "Die neue Rechtsprechung zur Architektenbindung - BGH, Urteil v. 23.10.2008 - VII ZR 105/07 -" von RA Holger Pauly, original erschienen in: BauR 2010, 867 - 870.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.10.2008, Az.: VII ZR 105/07 (Eingeschr�nkte Bindungswirkung bei Schlussrechnung eines Architekten)" von RA Hans Christian Schwenker, RiOLG Dr. Markus Wessel, original erschienen in: ZfIR 2009, 62 - 65.
Kurznachricht zu "Architektenhonorarschlussrechnung - Bindungswirkung und Vertrauensschutz" von RA Friedrich- Karl Scholtissek, original erschienen in: NZBau 2009, 24 - 27.
LG Wiesbaden, 10.11.2005 - 9 O 451/04
OLG Frankfurt, 21.05.2007 - 10 U 229/05
BGH, 23.10.2008 - VII ZR 105/07
BGH, 26.03.2009 - VII ZR 105/07
BGH, 05.05.2009 - VII ZR 105/07
NJW 2009, 435
MDR 2009, 137
NZBau 2009, 33
BauR 2009, 262
IBR 2009, 35
ZfBR 2009, 146
Wird zitiert von ... (16) OLG D�sseldorf, 23.11.2010 - 23 U 215/09 Architekten und Ingenieure - Bindung an Pauschale bei MindestsatzunterschreitungDas Landgericht habe die - im Hinweisbeschluss des Landgerichts vom 20.04.2009 noch zutreffend erw�hnten - strengen Anforderungen (nur bei "schlechthin untragbaren Ergebnissen") verkannt, die nach der Rechtsprechung des BGH bereits im Allgemeinen an die Annahme einer unzul�ssigen Rechtsaus�bung i.S. � 242 BGB als Ausnahme gesetzlicher Formerfordernisse zu stellen seien und wie sie durch den BGH (Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, BauR 2009, 262) f�r die HOAI in weiterer Einschr�nkung der Bindungswirkung der Schlussrechnung eines Architekten und unter Hinweis auf � 4 HOAI als zwingendes, verbindliches Preisrecht konkretisiert worden seien.Der knappe Beklagtenvortrag zu ihren angeblich unumst��lichen Dispositionen sei tats�chlich weitgehend falsch und reiche rechtlich bei weitem nicht aus, um die vom BGH (Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, a.a.O.) dargestellten mehreren Voraussetzungen einer Unzumutbarkeit der Nachforderung zu begr�nden, wof�r die Beklagte die volle Darlegungs- und Beweislast trage und jedenfalls bei einem im professionellen Baugewerbe t�tigen Auftraggeber allein die H�he der Nachforderung nicht ausreiche.Denn es sind aus dem Vorbringen der Kl�gerin keinerlei Anhaltspunkte daf�r ersichtlich, dass sich die der Pauschalhonorarvereinbarung vom 15./16.11.2006 zugrunde liegende Situation erst im Nachhinein derart nachhaltig ver�ndert hat, dass solche Umst�nde eine Widerspr�chlichkeit des Verhaltens der Kl�gerin entfallen lassen k�nnten (vgl. BGH, Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, BauR 2009, 262; vgl. auch OLG Oldenburg BauR 2004, 526;… Locher u.a., a.a.O., � 4, Rn 81 mwN).Der Unzumutbarkeit der Nachforderung der Kl�gerin stehen auch nicht die vom BGH im Urteil vom 23.10.2008 (VII ZR 105/07, BauR 2009, 262; vgl. auch OLG Hamm, Urteil vom 09.06.2004, 12 U 126/03, BauR 2004, 1643; OLG K�ln, Urteil vom 16.12.2005, 20 U 204/03, BauR 2007, 132) getroffenen Feststellungen entgegen.Der Berufungseinwand der Kl�gerin, das Landgericht habe die strengen Anforderungen verkannt, die bereits im Allgemeinen an die Annahme einer unzul�ssigen Rechtsaus�brung i.S. � 242 BGB als Ausnahme gesetzlicher Formerfordernisse zu stellen seien und wie sie durch den BGH (Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, BauR 2009, 262) f�r die HOAI in weiterer Einschr�nkung der Bindungswirkung der Schlussrechnung eines Architekten und unter Hinweis auf � 4 HOAI als zwingendes, verbindliches Preisrecht konkretisiert worden seien, verkennt in rechtlicher Hinsicht die notwendige Differenzierung zwischen den verschiedenen Fallgestaltungen.
BGH, 22.04.2010 - VII ZR 48/07 Architekten & Ingenieure - Wie konkret muss Pr�fbarkeit beanstandet werden?In einer solchen Schlussrechnung liegt grunds�tzlich kein Verzicht auf die weitergehende Forderung (vgl. BGH, Urteil vom 23. Oktober 2008 - VII ZR 105/07, BauR 2009, 262, 263 = NZBau 2009, 33 = ZfBR 2009, 146, 147; Urteile vom 5. November 1992 - VII ZR 52/91, BGHZ 120, 133, 138 und VII ZR 50/92, BauR 1993, 239, 240 = ZfBR 1993, 68; Urteil vom 7. M�rz 1974 - VII ZR 35/73, BGHZ 62, 208, 211).An eine Schlussrechnung ist der Architekt gebunden, wenn der Auftraggeber auf eine abschlie�ende Berechnung des Honorars vertrauen durfte und er sich im berechtigten Vertrauen auf die Endg�ltigkeit der Schlussrechnung in schutzw�rdiger Weise so eingerichtet hat, dass ihm eine Nachforderung nicht mehr zugemutet werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 23. Oktober 2008 - VII ZR 105/07 aaO m.w.N.).
OLG D�sseldorf, 24.09.2009 - 23 U 7/09 Architekten & Ingenieure - Wann liegt eine Ausnahme gem. � 4 Abs. 2 HOAI …Die Klageforderung von rund 180.000 EUR entspreche zudem nicht einmal 10 % der Summe der (gebilligten) Baukosten�berschreitung, so dass deren Zahlung f�r den Beklagten - unter Ber�cksichtigung der neuesten und die im angefochtenen Urteil zitierten Entscheidungen �ndernden Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, BauR 2009, 262) - keine unbillige H�rte darstellen k�nne.Die von der Kl�gerin zitierte Entscheidung des BGH (Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, BauR 2009, 262) sei zur Vereinbarung eines Pauschalhonorars ergangen und daher f�r die hier getroffene variable und baukostenabh�ngige Rahmenvereinbarung unter Angabe bestimmter Prozents�tze der Leistungsphasen und Honorarzonen nicht einschl�gig.Insoweit unterscheidet sich die vorliegende kostenvariable Honorarvereinbarung grundlegend von einem Pauschalhonorar, bei dem es im Rahmen von � 242 BGB im Einzelfall auf eine nachhaltige Ver�nderung (Erweiterung) der damit abgegoltenen Leistungen ankommen kann (vgl. BGH, Urteil vom 23.10.2008, VII ZR 105/07, BauR 2009, 262; vgl. auch OLG Oldenburg BauR 2004, 526;… Locher u.a., a.a.O., � 4, Rn 81 mwN).Die Entscheidung des BGH vom 23.10.2008 (VII ZR 105/07, BauR 2009, 262) betrifft die Frage, ob ein Architekt im Rahmen einer nach Abschluss der dortigen Bauma�nahme im M�rz 2003 erteilten Schlussrechnung im Februar 2004 gestellte Nachforderung an die ca. ein Jahr zuvor erteilte Schlussrechnung gebunden ist.
BSG, 08.09.2009 - B 1 KR 11/09 R Krankenhaustr�ger - Geltendmachung einer weiteren Verg�tung gegen�ber …e) Die dargelegten Grunds�tze unterscheiden sich - bei gleichem rechtlichen Ausgangspunkt - in Nuancen von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Bedeutung der Schlussrechnung f�r Nachforderungen insbesondere im Anwendungsbereich der Honorarordnung f�r Architekten und Ingenieure (HOAI), auf die sich das LSG in der zutreffenden Erkenntnis gest�tzt hat, dass weder auf den Rechtsgedanken der �� 315, 316 BGB noch auf denjenigen der Unab�nderlichkeit konstitutiver Rechnungen abgestellt werden kann (vgl zB BGH NJW 2009, 435; BGHZ 136, 1; 120, 133 in Abkehr zu �lterer Rspr, etwa BGH NJW-RR 1990, 725; BGHZ 102, 392; BGHZ 101, 357; BGH NJW 1986, 845, alle mwN).
BGH, 27.10.2011 - VII ZR 163/10 Architekten & Ingenieure - Honorarabrede unter HOAI-S�tzen: Planer gebunden?Das ist namentlich der Fall, wenn der Auftraggeber auf die Wirksamkeit der Vereinbarung vertraut und vertrauen durfte und er sich darauf in einer Weise eingerichtet hat, dass ihm die Zahlung des Differenzbetrags zwischen dem vereinbarten Honorar und den Mindests�tzen nach Treu und Glauben nicht zugemutet werden kann (BGH, Urteile vom 22. April 2010 - VII ZR 48/07, BauR 2010, 1249 = NZBau 2010, 443 = ZfBR 2010, 568; vom 23. Oktober 2008 - VII ZR 105/07, BauR 2009, 262 = NZBau 2009, 33 = ZfBR 2009, 146; vom 22. Mai 1997 - VII ZR 290/95, BGHZ 136, 1, 9).
OLG Hamm, 26.05.2009 - 24 U 100/07 Architekten & Ingenieure - Unterschreitung der Mindests�tze und Verj�hrungAllein der Umstand, dass eine Schlussrechnung - die hier nicht einmal als solche bezeichnet ist - �ber das vertraglich vereinbarte Honorar erstellt wird, rechtfertigt - auch wenn dies in der Erwartung weiterer Auftr�ge geschieht - nicht bereits die Annahme des Angebots eines Erlassvertrags (vgl. BGH NZBau 2009, 33).Der BGH hat die grundlegende Entscheidung zum Erlassvertrag vom 09.07.1987 - VII ZR 282/86 - zwischenzeitlich mehrfach best�tigt (vgl. die Entscheidungen vom 27.02.2003 (NZBau 2003, 386) und zuletzt vom 23.10.2008 (NZBau 2009, 33)).
SG Duisburg, 11.05.2011 - S 7 KR 114/09 KrankenversicherungDies ergebe sich aus dem Urteil des BGH vom 23.10.2008 (VII ZR 105/07).Der 1. Senat des BSG hat in seiner Entscheidung auch dazu Stellung genommen, in welchem Verh�ltnis seine Entscheidung zu der Rechtsprechung des BGH steht und dabei insbesondere auch auf das von der Kl�gerin angef�hrte Urteil vom 23.10.2008 (VII ZR 105/07 = NJW 2009, 435) Bezug genommen.
OLG M�nchen, 17.02.2009 - 32 Wx 164/08 Wohnungseigentum - Auftragsvergabe ohne Einholung von Vergleichsangeboten?Da in der Regel bei Unterschreitung des Mindesthonorars mit Nachforderungen gerechnet werden muss (vgl. BGH NZBau 2009, 33), kann auch keine Ausschreibung zur Suche nach einem Architekten verlangt werden, der dieses noch weiter unterschreitet.
OLG Brandenburg, 19.08.2009 - 4 U 167/99 Bauvertrag - Mangelhafte Bau�berwachung bzgl. W�rmed�mmarbeitenAuch an eine Schlussrechnung, mit der ein Architekt die Mindests�tze unterschreitet, ist er gebunden, wenn der Auftraggeber auf eine abschlie�ende Berechnung des Honorars vertrauen durfte und er sich im berechtigten Vertrauen auf die Endg�ltigkeit der Schlussrechnung in schutzw�rdiger Weise so eingerichtet hat, dass ihm eine Nachforderung nicht mehr zugemutet werden kann (st. Rspr. des BGH, zuletzt Urteil vom 23. Oktober 2008 - VII ZR 105/07 -).
KG, 16.03.2010 - 7 U 53/08 Architekten & Ingenieure - F�hrung eines BautagebuchsSofern der Architekt an seine Schlussrechnung aufgrund der insoweit vom BGH in st�ndiger Rechtsprechung aufgestellten Grunds�tze (BGH NJW 2009, 435) nicht gebunden ist, weil der Bauherr �berhaupt nicht auf die Richtigkeit vertraut und sich darauf eingerichtet hat, sondern wegen der Unrichtigkeit gerade auch R�ckzahlung begehrt, kann dem Architekten nicht verwehrt werden, seine gesamte Berechnung und auch die Berechnungsgrundlagen zu �berpr�fen und gegebenenfalls korrigiert neu darzulegen.
OLG Hamburg, 10.02.2011 - 3 U 81/06 Architekten & Ingenieure - Verg�tungsanspruch: Wann kommt ein Auftrag zu Stande?
OLG Bamberg, 25.02.2009 - 8 U 185/08 Architekten & Ingenieure - Unterschreitung der HOAI-Mindests�tze
OLG Bamberg, 04.05.2011 - 8 U 25/10 � 2 Abs 3 HOAI, � 15 Abs 2 HOAI, � 632 BGB
OLG K�ln, 23.11.2011 - 11 U 127/11 Architekten und Ingenieure - Wann ist Architekt an die Schlussrechnung gebunden?
LG Wuppertal, 18.10.2011 - 16 S 16/11 Architekten und Ingenieure - Honorarforderung unberechtigt: Schadensersatz!
LG Wuppertal, 18.10.2011 - 16 S 17/11 Unberechtigte Geltendmachung einer Honorarforderung: Schadensersatz des …

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