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Timestamp: 2020-02-21 15:35:06+00:00

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§ 537 ZPO: Vorläufige Vollstreckbarkeit
§ 538 ZPO
BGH, URTEIL vom 2.1.2005, Az. VII ZR 140/87 a)	Als Ausnahme von der dem Berufungsgericht in § 537 ZPO a.F. aufgegebenen Verpflichtung zu eigener Sachentscheidung ist § 539 ZPO a.F. eng auszulegen (BGH, Urt. v. 03.04.2000 - II ZR 194/98, NJW 2000, 2099, m.w.N.), wobei die Entscheidung zwischen der Zurückverweisung nach § 539 ZPO a.F. und der eigenen Sachentscheidung gemäß § 540 ZPO a.F. im pflichtgemäßen Ermessen des Berufungsgerichts steht.
BGH, URTEIL vom 2.10.2003, Az. X ZR 159/00 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat das Berufungsgericht nach dem für das vorliegende Verfahren noch maßgebenden Recht (§ 537 ZPO in der vor dem 1. Januar 2002 geltenden Fassung) den Prozeßstoff bei seiner Entscheidung selbständig und ohne an die rechtlichen Gesichtspunkte der Parteien oder des ersten Richters gebunden zu sein nach allen Richtungen von neuem zu prüfen (Sen.Urt. v. 18.03. 2003 - X ZR 209/00, BGHRep.
BGH, URTEIL vom 2.2.2003, Az. X ZR 209/00 Eine ausreichend begründete, zulässige Berufung eröffnete deshalb eine erneute sachliche und rechtliche Prüfung des Streitgegenstands im Rahmen der gestellten Anträge; deshalb war die Verhandlung und Entscheidung des Berufungsgerichts nicht nur auf die in der Be- rufungsbegründung angeführten oder auf die in der mündlichen Verhandlung vorgebrachten Berufungsgründe zu erstrecken, sondern es war gemäß § 537 ZPO a.F. der gesamte Streitstoff im Rahmen der gestellten Anträge vom Berufungsgericht selbständig und nach allen Richtungen hin zu würdigen (BGH, Urt. v. 10.7.1985 - IVa ZR 151/83, NJW 1985, 2828, insoweit nicht in BGHZ 99, 222, unter Bezugnahme auf Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 20. Aufl. §519 Rdn. 2).
BGH, Urteil vom 2.10.1992, Az. VI ZR 362/91 Ein Berufungsgericht muß im Rahmen seiner Sachentscheidungskompetenz nach § 537 ZPO diese rechtliche Relevanz umfassend prüfen, wobei es auch solche Streitpunkte des Anspruchs zu berücksichtigen hat, über die im ersten Rechtszug nicht entschieden worden ist (vgl. BGHZ 71, 226, 230).
BGH, URTEIL vom 4.9.1989, Az. I ZR 22/88 Ob dies der Fall ist, hat das Berufungsgericht im Rahmen seiner umfassenden Zuständigkeit nach § 537 ZPO zu prüfen, wobei es auch solche Streitpunkte des Anspruchs zu berücksichtigen hat, über die im ersten Rechtszugs nicht entschieden worden ist (vgl. BGHZ 71, 226, 230).
BGH, URTEIL vom 5.2.1987, Az. V ZR 200/85 Nach der Regelvorschrift des § 537 ZPO mußte das Berufungsgericht hierüber selbst entscheiden (BGH Urt. v. 21. November 1961, VI ZR 87/61, VersR 1961, 252, 253 unter 4.).
BGH, vom 3.5.1986, Az. IVb ZR 50/85 Deshalb ist über die' Revision des Klägers durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 537, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 2.0.1977, Az. VI ZR 166/74 Wie der Senat schon im Urteil vom 16. Juni 1959 (BGHZ 30, 213 ff) ausgeführt hat, darf nach § 537 ZPO im zweiten Rechtszug grundsätzlich nur Über Ansprüche entschieden werden, die schon Gegenstand des erstinstanzlichen Urteils waren.
BGH, URTEIL vom 2.0.1977, Az. VI ZR 166/74 Auch den weiteren, von der Rechtsprechung zu § 537 ZPO entwickelten, in BGHZ 30, 213, 215 ff im einzelnen angeführten Ausnahmen (Inzidentenfeststellungs-urteil; Abweisung des ersten Anspruchs einer Stufenklage) liegt ebenso wie den Urteilen BGHZ 8, 383, 386 und vom 27. Juni 1956 aaO sowie dem Beschluß vom 3. Juli 1959 -I ZR 169/55 = NJW 1959, 1827; vgl. auch BGHZ 42, 340,
BGH, Urteil vom 3.3.1976, Az. VIII ZR 253/74 Gleichwohl war der Senat durch § 537 ZPO nicht gehindert, die Klagabweisung des Landgerichts auch insoweit zu bestätigen, weil hier ein Fall der Stufenklage nach § 254 ZPO gegeben ist (vgl. BGH LM ZPO § 537 Nr. 8; BGHZ 30, 213, 215).
BGH, URTEIL vom 5.1.1976, Az. I ZR 129/74 IV« Aufzuheben war auch die Entscheidung zur Widerklage, well dazu im ersten Rechtszug keine Anträge mehr gestellt worden sind, das Landgericht hierüber auch nicht entschieden hat und somit dieser Teil des Rechtsstreits nicht in die Berufungsinstanz gelangt war (§ 537 ZPO; vgl. BGHZ 30, 213, 214 f).
BGH, URTEIL vom 1.3.1970, Az. II ZR 20/69 Die Entscheidung war im Hinblick auf die Säumnis des Revisionsbeklagten auf den Antrag der Revisionsklägerin durch Versäumnisurteil zu erlassen (§§ 537, 331 ZPO; vgl. BGHZ 37, 79)* Von einer Vollstreckbarerklärung des Urteils war wegen seines nur zurückverweisenden Inhalts trotz § 708 Nr. 3 ZPO abzusehen (BGHZ aaO S. 94).

References: § 538
 § 537
 § 539
 § 539
 § 540
 § 537
 §519
 § 537
 § 537
 § 537
 § 537
 § 537
 § 537
 § 254
 BGH 
 § 537
 § 708