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Timestamp: 2017-08-24 04:19:44+00:00

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Statuten Statuten des Schweizerischen Städteverbandes by artasio Media & Communiction - issuu
Statuten Schweizerischer St채dteverband
Kontakt Schweizerischer St채dteverband Monbijoustrasse 8 Postfach 8175 3001 Bern Telefon	031 356 32 32 Telefax	031 356 32 33 info@staedteverband.ch www.staedteverband.ch
Art. 1 Name und Sitz Unter dem Namen «Schweizerischer Städteverband» («Union des villes suisses», «Unione delle città svizzere») besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Bern. Art. 2 Zweck und Aufgaben 1 Der Schweizerische Städteverband hat den Zweck, die gemeinsamen Interessen der schweizerischen Gemeinden mit städtischem Charakter zu wahren und den Mitgliedern Dienstleistungen zu erbringen.
Zu den Aufgaben des Schweizerischen Städteverbandes gehören insbesondere: a	die sachbezogene, politische Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber den Behörden, insbesondere den Bundesbehörden; b	die Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, nationalen und internationalen Organisationen; c	die Erleichterung des Erfahrungsaustausches zwischen den Mitgliedern; d	die Erarbeitung und Publikation von Grundlagenmaterial sowie die Herausgabe regelmässiger Publikationen; e	Dienstleistungen sowie die Durchführung von Tagungen, Schulungskursen und Ausstellungen; f	die Auslösung und Förderung von Studien über Stadtprobleme; g	die Publikation von Empfehlungen.
Art. 4	Mitglieder mit Stimmrecht 1 Jede schweizerische Gemeinde, die infolge ihrer Tradition oder ihrer Entwicklung städtischen Charakter aufweist, kann Mitglied des Schweizerischen Städteverbandes werden.
Kantonshauptorte und Gemeinden mit mehr als 5‘000 Einwohnern gelten als Gemeinden mit städtischem Charakter.
Art. 5	Mitglieder ohne Stimmrecht 1 Öffentlichrechtliche oder privatrechtliche Organisationen der interkommunalen Zusammenarbeit mit eigener Rechtspersönlichkeit können Mitglieder ohne Stimmrecht werden, wenn ¾ der in ihrem Gebiet liegenden Gemeinden mit über 10‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern Mitglied des Schweizerischen Städteverbandes sind.
Die Mitglieder ohne Stimmrecht werden zu den Delegiertenversammlungen eingeladen und haben dort beratende Stimme und Antragsrecht.
Art. 6	Gönnermitglieder 1 Wer die Bemühungen des Schweizerischen Städteverbandes finanziell unterstützen will, kann Gönnermitglied ohne Stimmrecht werden.
Die Gönnermitglieder werden allen Mitgliedern des Schweizerischen Städteverbandes bekanntgegeben und mit wesentlichen Informationen bedient.
Art. 3 Kategorien Der Schweizerische Städteverband kennt die folgenden Mitgliedschaften: a	Mitglieder mit Stimmrecht, b	Mitglieder ohne Stimmrecht, c	Gönnermitglieder.
Art. 7 Aufnahme und Abweisung Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. 1
Bei Abweisung eines Gesuches kann ein Entscheid an der nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung verlangt werden. Dieser ist definitiv.
Art. 8 Austritt und Ausschluss Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder wenn die Aufnahmebedingungen nicht mehr erfüllt sind.
Ausserordentliche Delegiertenversammlungen werden auf schriftlich begründetes Begehren von mindestens 5 Mitgliedern oder auf Beschluss des Vorstandes einberufen.
Art. 12	Zuständigkeiten
Der Austritt kann nur auf Ende eines Kalenderjahres erfolgen und ist dem Vorstand sechs Monate zum Voraus schriftlich anzuzeigen.
Der Ausschluss erfolgt durch die Delegiertenversammlung, wenn ein Mitglied die Arbeiten des Schweizerischen Städteverbandes schädigt. 3
Die ordentliche Delegiertenversammlung hat insbesondere folgende Befugnisse: a	Wahl der Präsidentin/des Präsidenten des Städteverbandes und der Mitglieder des Vorstandes sowie der Kontrollstelle, b	Abnahme des Geschäftsberichts, c	Abnahme der Jahresrechnung, d	Festsetzung des Jahresbeitrages, e	Bestimmung des Tagungsortes der nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung, f	Beratung und Beschlussfassung über die auf der Tagesordnung stehenden Geschäfte.
Art. 13	Traktandierung
Die Organe des Schweizerischen Städteverbandes sind: a	die Delegiertenversammlung, b	der Vorstand und die Geschäftsleitung, c	die Kontrollstelle.
Über Geschäfte, die nicht auf der Traktandenliste stehen, dürfen keine Beschlüsse gefasst werden.
Art. 10	Weitere organisatorische Einheiten Weitere organisatorische Einheiten sind: a	Bundespolitische Arbeitsgruppe, b	Kommissionen, Fachorganisationen und Sektionen, c	Geschäftsstelle.
Die Delegiertenversammlung Art. 11	Einberufung Die ordentliche Delegiertenversammlung tritt jährlich zusammen und wird durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden schriftlich einberufen. 1
Art. 14	Stimmkraft 1 Die Mitglieder bezeichnen die Delegierten, die das Stimmrecht ausüben.
Die Zahl der stimmberechtigten Delegierten bemisst sich nach der Wohnbevölkerung des Mitglieds gemäss Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes (ESPOP) des Bundesamtes für Statistik, Stand 31.12. Sie beträgt bei einer Wohnbevölkerung von:
a	unter 10‘000 = 2 Stimmen b	10‘000 − 20‘000 = 3 Stimmen c	20‘000 − 50‘000 = 4 Stimmen d	mehr als 50‘000 = 5 Stimmen Die Mitglieder haben die Namen ihrer stimmberechtigten Delegierten mindestens eine Woche vor der Delegiertenversammlung der Geschäftsstelle schriftlich mitzuteilen. 3
4 Eine delegierte Person kann gleichzeitig alle Stimmen ihrer Gemeinde vertreten, nicht aber die Stimmen anderer Mitglieder. 5 Die Mitglieder können beliebig weitere Delegierte ohne Stimmrecht an die Delegiertenversammlungen abordnen, sofern der Vorstand nichts anderes bestimmt.
Der Vorstand vertritt den Schweizerischen Städteverband nach aussen.
Er kann Aufgaben Vorstandsmitgliedern, der Geschäftsstelle oder Dritten übertragen. 3
Art. 18	Zusammensetzung Der Vorstand besteht aus der Präsidentin/dem Präsidenten sowie 15 weiteren Mitgliedern. 1
Mitglieder des Vorstandes sind Exekutivmitglieder einer Stadt oder Gemeinde.
Tritt ein Vorstandsmitglied aus städtischen Diensten aus, so hat dies automatisch das Erlöschen der Vorstandsmitgliedschaft auf die nächste Delegiertenversammlung hin zur Folge. 3
Art. 19	Wahl Bei den Vorstandswahlen ist die Mitgliederstruktur angemessen zu berücksichtigen. 1
Art. 15	Mehr Bei Abstimmungen und Wahlen entscheidet die Mehrheit der von den Delegierten abgegebenen Stimmen.
Art. 16	Vorsitz Die Delegiertenversammlung wird von der Präsidentin/dem Präsidenten, einer Vizepräsidentin/einem Vizepräsidenten oder einem Vorstandsmitglied geleitet.
Vorstand und Geschäftsleitung Art. 17	Aufgaben
Mit Ausnahme der Präsidentin/des Präsidenten konstituiert sich der Vorstand selbst.
Art. 20	Entschädigung 1 Die Vorstandsmitglieder haben Anspruch auf ein Taggeld.
Der Vorstand legt die Entschädigung der Präsidentin/ des Präsidenten fest.
Der Vorstand leitet den Schweizerischen Städteverband, bereitet die Durchführung der Delegiertenversammlung vor und führt deren Beschlüsse aus. 1
Art. 21	Einberufung und Beschlussfähigkeit
Art. 24	Bundespolitische Arbeitsgruppe
Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 7 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt die/der Vorsitzende den Stichentscheid.
Zur Behandlung bundespolitischer Fragen kann der Vorstand eine aus eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie insbesondere Vorstandsmitgliedern bestehende bundespolitische Arbeitsgruppe einsetzen. Art. 25	Kommissionen, Fachorganisationen und Sektionen
Der Vorstand bildet eine Geschäftsleitung.
Die Geschäftsleitung besteht aus maximal fünf Mitgliedern des Vorstandes.
Art. 26	Kommissionen
Die Geschäftsleitung bereitet die Vorstandssitzungen vor und kann in zeitlich dringenden Fällen sowie gemäss Art. 29 der Statuten Entscheide fällen. Grundsatzentscheide bleiben dem Vorstand vorbehalten. 3
Kontrollstelle Art. 23	Rechnungsprüfung
Die Kommissionen dienen der internen Meinungsbildung des Städteverbandes. 1
Der Vorstand bestimmt ihre Zuständigkeiten im Einsetzungsbeschluss.
Geschäftsführung und Vertretung gegen aussen erfolgen durch den Städteverband. 3
Art. 27	Fachorganisationen Die Fachorganisationen legen ihren Zweck, ihre Zuständigkeiten, ihre Organisation und ihre Finanzierung in einem Reglement fest, welches der Genehmigung durch den Vorstand unterliegt. 1
Den Fachorganisationen können auch Organisationen angehören, die nicht Mitglied des Städteverbandes sind.
Art. 28	Sektionen 1 Die Sektionen konstituieren sich als rechtlich selbständige Vereine im Sinn von Art. 60 ff. ZGB.
Sie legen ihren Zweck, ihre Zuständigkeiten, ihre Organisation und ihre Finanzierung in Statuten fest, welche der Genehmigung durch den Vorstand des Städteverbandes unterliegen.
b	Für die Wahl der Kadermitarbeiterinnen/Kadermitarbeiter und deren Arbeitsverhältnis ist die Geschäftsleitung auf Vorschlag der Direktorin/des Direktors zuständig; c	Für die Wahl der Mitarbeiterinnen/der Mitarbeiter ohne Kaderfunktion und deren Arbeitsverhältnis ist die Direktorin/der Direktor zuständig.
IV.	Unterschriftsberechtigung Art. 30	Zeichnungsberechtigung Die Unterschriftsberechtigung steht der Präsidentin/ dem Präsidenten, der Vizepräsidentin/dem Vizepräsidenten und der Direktorin/dem Direktor zu, die jeweils zu zweien zeichnen. 1
Den Sektionen können auch Organisationen angehören, die nicht Mitglied des Städteverbandes sind. 3
Die Sektionen treten in ihrem Fachbereich selbständig nach aussen auf und begründen Rechte und Pflichten in ihrem eigenen Namen; die Vertretung grundsätzlicher politischer Positionen sowie die Herausgabe von Abstimmungsparolen obliegen dem Städteverband. 4
Art. 29	Geschäftsstelle 1 Die Geschäftsstelle erfüllt die Verbandsaufgaben gemäss den Weisungen des Vorstandes.
Sie ist für die Rechnungsführung verantwortlich.
Der Vorstand kann weiteren Personen die Zeichnungsberechtigung erteilen.
V.	Finanzen Art. 31	Mittel 1 Die Einnahmen des Städteverbandes bestehen aus den Mitgliederbeiträgen, den Erträgen aus Dienstleistungen sowie allfälligen Zuwendungen.
Die Direktorin/der Direktor ist zuständig für die Leitung der Geschäftsstelle. Die Direktorin/der Direktor hat in den Delegiertenversammlungen, im Vorstand, in der Geschäftsleitung sowie in Kommissionen und Fachorganisationen beratende Stimme.
Art. 32	Mitgliederbeiträge
Die personellen Verantwortlichkeiten sind wie folgt geregelt: a	Für die Wahl der Direktorin/des Direktors und deren/dessen Arbeitsverhältnis ist der Vorstand zuständig;
1 Die von der Delegiertenversammlung festgesetzten Mitgliederbeiträge sind Bestandteil der Statuten und werden in einem besonderen Anhang aufgeführt. Änderungen werden in Abweichung von Art. 34 Abs. 1 mit einfachem Mehr beschlossen.
Der obligatorische jährliche Mitgliederbeitrag der Mitglieder mit Stimmrecht wird aufgrund der Wohnbevölkerung pro Mitglied festgelegt. Massgebend für die Bevölkerungszahl ist die Statistik des jährlichen
Bevölkerungsstandes (ESPOP) des Bundesamtes für Statistik, Stand jeweils am 31. 12. Die Beiträge der Mitglieder ohne Stimmrecht und der Gönnermitglieder werden durch die Delegiertenversammlung als Pauschale festgelegt.
VII.	Schlussbestimmungen Art. 35 Auflösung und Zusammenschluss
Die Mitgliederbeiträge basieren auf dem Stand des Landesindexes der Konsumentenpreise von 103,9 Punkten (Stand November 2008, Basis Dezember 2005 : 100 Punkte). Die Mitgliederbeiträge werden der Teuerung angepasst, wenn sich der Index jeweils im November um mindestens fünf Punkte verändert hat. 4
Bei einer Auflösung sind die Verpflichtungen gegenüber dem Personal der Geschäftsstelle sowie gegenüber Dritten zu erfüllen.
Diese Statuten ersetzen die Statuten des Schweizerischen Städteverbandes vom 27. August 2004. 1
Sie traten mit der Genehmigung der ordentlichen Delegiertenversammlung vom 27. August 2009 in Kraft.
Art. 34	Mehr, Anträge 1 Die Änderung der Statuten ist von der Delegiertenversammlung mit Zweidrittelsmehrheit der abgegebenen Stimmen zu beschliessen.
Anträge auf Änderung der Statuten sind dem Vorstand spätestens vier Wochen vor der Delegiertenversammlung schriftlich einzureichen.
FÜR DEN SCHWEIZERISCHEN STÄDTEVERBAND Der Präsident	Dr. Marcel Guignard	Stadtammann, Aarau	Bern, 27. August 2009
Die Direktorin Renate Amstutz
Statuten Statuten des Schweizerischen Städteverbandes

References: Art. 1
 Art. 60
 Art. 2

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 3

Art. 7

Art. 8

Art. 12

Art. 13

Art. 10
 Art. 11

Art. 14

Art. 18

Art. 19

Art. 15

Art. 16
 Art. 17

Art. 20

Art. 21

Art. 24
 Art. 25

Art. 26
 Art. 29
 Art. 23

Art. 27

Art. 28
 Art. 60
 Art. 30

Art. 29
 Art. 31

Art. 32
 Art. 34
 Art. 35

Art. 34