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Timestamp: 2020-06-03 09:22:56+00:00

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BGH, 28.01.2003 - VI ZR 139/02 - dejure.org
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BGH, 28.01.2003 - VI ZR 139/02 (https://dejure.org/2003,37)
BGH, Entscheidung vom 28.01.2003 - VI ZR 139/02 (https://dejure.org/2003,37)
BGH, Entscheidung vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 (https://dejure.org/2003,37)
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ZPO § 286 B
Kausalität eines Verkehrsunfalls für ein HWS-Syndrom (Schleudertrauma) - Schadensersatzanspruch und Schmerzensgeldanspruch bei einem Verkehrsunfall - HWS-Distorsion "nach Erdmann I" - Pflicht zur Heranziehung eines Sachverständigen
Höchstrichterliche Klarstellung zur sog. Harmlosigkeitsgrenze bei HWS-Verletzungen.
HWS-Syndrom - Der Einzelfall entscheidet
HWS-Syndrom - Klarstellung vom BGH zu den Anforderungen
Ursächlichkeit für eine HWS-Verletzung anlässlich eines Verkehrsunfalles
Verkehrsrecht - Ursächlichkeit für eine HWS-Verletzung
Geschwindigkeitsänderung - Annahme der Kausalität ohne Rücksicht auf die Harmlosigkeitsgrenze auf Grund feststehender Beschwerden
Verkehrsrecht - Halswirbelsäulenverletzung bei Bagatellgeschwindigkeit
Unfallschadensregulierung - BGH zur HWS-Problematik
Zusammenfassung von "Psychisch vermittelte und überlagerte Schäden" von Dr. Ulrich Staab, original erschienen in: VersR 2003, 1216 - 1226.
Zusammenfassung von "Die HWS-Verletzung im Niedriggeschwindigkeitsbereich - insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung des BGH vom 28.1.2003" von RAe Michael Frhr. v. Hadeln u. Karl Heinz Zuleger, original erschienen in: NZV 2004, 273 - 278.
Zusammenfassung von "Das - ewige - HWS-Trauma" von RAe Dr. Rainer Heß und Dr. Michael Burmann, FAfVersR, original erschienen in: NJW Spezial 2004, 303 - 304.
Kurznachricht zu "Eigentlich nichts Neues?" von Prof. Dr. med. W. H. M. Castro, Dr. med. U. Lepsien und Dr. med. I. Mazotti, original erschienen in: SVR 2008 Heft 4.
NJW 2003, 1116
MDR 2003, 566
NZV 2003, 167
VersR 2003, 474
Wird zitiert von ... (239)
Im Rahmen der freien Beweiswürdigung des § 286 ZPO ist nämlich für die erforderliche Überzeugung des Richters keine absolute oder unumstößliche Gewissheit und auch keine "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit" erforderlich, sondern nur ein für das praktische Leben brauchbarer Grad von Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet (BGH, NJW 2003, Seite 1116; BGH, NJW 1970, Seite 946; BGH, VersR 1977, Seite 721; KG Berlin, NJW 1989, Seite 2948).
Zur "Harmlosigkeitsgrenze" bei einer Frontalkollision (Fortführung des Senatsurteils vom 28. Januar 2003 VI ZR 139/02 VersR 2003, 474 ff.).
Es hat die Revision wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache zur Klärung der Frage zugelassen, ob auch bei einer Frontkollision die Grundsätze des Senatsurteils vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - VersR 2003, 474 ff., dem ein Heckanstoß zugrunde lag, Anwendung finden können.
Die Einholung eines unfallanalytischen und eines biomechanischen Gutachtens zu der Frage, ob der Unfall generell geeignet gewesen sei, eine HWS-Verletzung hervorzurufen, sei nach den Grundsätzen des Urteils des Bundesgerichtshofs vom 28. Januar 2003 (VI ZR 139/02) nicht erforderlich.
Die nach § 286 ZPO erforderliche Überzeugung des Richters erfordert keine absolute oder unumstößliche Gewissheit und auch keine "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit", was die Revision meint, sondern nur einen für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet (vgl. BGHZ 53, 245, 256; Senatsurteile vom 9. Mai 1989 - VI ZR 268/88 - VersR 1989, 758, 759 und vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO sowie BGH, Urteil vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 - VersR 1977, 721).
a) Der erkennende Senat hat eine "Harmlosigkeitsgrenze" in Form einer geringen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung für ungeeignet erachtet, um eine Verletzung der Halswirbelsäule trotz entgegenstehender konkreter Hinweise auf eine entsprechende Verletzung generell auszuschließen (vgl. Senatsurteil vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO).
Bei der Prüfung, ob ein Unfall eine HWS-Verletzung verursacht hat, sind vielmehr stets die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen (Senatsurteile vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO und vom 3. Juni 2008 - VI ZR 235/07 - zur Veröff. best.).
Gegen die schematische Annahme einer "Harmlosigkeitsgrenze" spricht, dass die Beantwortung der Kausalitätsfrage nicht allein von der kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung, sondern daneben von einer Reihe anderer Faktoren abhängt, wobei u.a. auch der Sitzposition des betreffenden Fahrzeuginsassen Bedeutung beizumessen sein kann (Senatsurteil vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - VersR 2003, 474, 475 m.w.N.).
Derartige gesundheitliche Beeinträchtigungen kann ein Geschädigter zwar auch mittels - im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehender, aufgrund einer ärztlichen Diagnose erstellter - ärztlicher Atteste, in denen entsprechende Befunde von den jeweils behandelnden Ärzten dargelegt worden sind, ggf. nachweisen und/oder als Indiz belegen ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff. = DAR 2003, Seiten 218 ff. = VersR 2003, Seiten 474 ff. = MDR 2003, Seiten 566 f. = ZfSch 2003, Seiten 287 ff.; OLG Bamberg , DAR 2001, Seite 121; LG Stuttgart , DAR 2001, Seite 368, Nr.: 296; AG Oberhausen , Schaden-Praxis 2005, Seiten 50 f.; AG Bremen , DAR 2003, Seiten 76 ff.; AG Brandenburg an der Havel , Urt vom 01.04.2003, Az.: 32 C 124/02; ; Richter am OLG a. D. Lothar Jaeger , ZAP Fach 9, Nr. 23 vom 26.11.2008, Seiten 795 ff. ), so dass die hier vorliegenden schriftlichen ärztliche Atteste zunächst auch grundsätzlich als ein zulässiges Beweismittel sowohl hinsichtlich "oberflächliche Verletzung des Kopfes" und der nicht näher bezeichnete "Prellungen" als auch bezüglich der HWS anzusehen sind.
Aus der Entscheidung des BGH, dass der medizinische Sachverständige sich alleine auf die Feststellungen der erstbehandelnden Ärzte stützen kann ( BGH , VersR 2003, 474 = NJW 2003, 1116 = DAR 2003, 217 ), folgt also noch nicht , dass auf das biomechanische Gutachten verzichtet werden kann.
Der medizinischen Begutachtung kommt rechtlich die sachverständige Letztentscheidung zu ( BGH , VersR 2003, Seite 474 = NJW 2003, Seiten 1116 = DAR 2003, Seite 217 , wonach eine ordnungsgemäß medizinisch festgestellte HWS-Distorsion nicht durch ein biomechanisches Gutachten widerlegt werden kann; ausdrücklich nun auch: BGH , VersR 2008, Seite 1126; BGH, VersR 2008, Seite 1133; KG Berlin , VersR 2006, Seiten 1233 f. ).
Die Frage, ob sich eine vermeintlich Geschädigte bei einem Unfall überhaupt eine Verletzung zugezogen hat, betrifft nämlich die haftungsbegründende Kausalität und unterliegt damit den strengen Anforderungen des Vollbeweises gemäß § 286 ZPO ( BGH , BGHZ 4, Seiten 192 ff.; BGH , VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH , VersR 1975, Seiten 540 f.; BGH , VersR 1987, Seite 310; BGH , VersR 2003, Seiten 474 f.; BGH , NJW 2008, Seiten 2845 f. = MDR 2008, Seiten 1093 f. = DAR 2008, Seiten 587 f. = VersR 2008, Seiten 1126 ff.; BGH , VersR 2008, Seite 644 ; OLG Saarbrücken , ZfSch 2008, Seite 283; OLG Frankfurt/Main , ZfSch 2008, Seiten 264 ff. = VRR 2008, Seite 282; LG Dortmund , Urt vom 22.01.2009, Az.: 2 O 255/06; Richter am OLG a. D. Lothar Jaeger , ZAP Fach 9, Nr. 23 vom 26.11.2008, Seiten 795 ff. ).
Die nach § 286 ZPO erforderliche Überzeugung des Gerichts erfordert aber keine absolute oder unumstößliche Gewissheit und auch keine "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit", sondern nur einen für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet ( BGH , BGHZ 4, Seiten 192 ff.; BGH , VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH , BGHZ 53, Seiten 245 ff.; BGH , VersR 1989, Seiten 758 f.; BGH , VersR 1977, Seite 721; BGH , VersR 2003, Seiten 474 ff. = NZV 2003, Seiten 167 ff. = r + s 2003, Seiten 172 ff. = Schaden-Praxis 2003, Seiten 162 f. = MDR 2003, Seiten 566 f. = ZfSch 2003, Seiten 287 ff. = VRS Band 104, Seiten 426 ff. = VerkMitt 2003, Nr. 79 = DAR 2003, Seiten 218 ff. = NJW 2003, Seiten 1116 ff. ; BGH , VersR 2008, Seiten 1126 ff. = NJW 2008, Seiten 2845 f. = Schaden-Praxis 2008, Seiten 321 ff. = r + s 2008, Seiten 397 ff. = MDR 2008, Seiten 1093 f. = DAR 2008, Seiten 587 f. = ZfSch 2008, Seiten 565 ff. = NZV 2008, Seiten 501 f. = VRS Band 115 { 2008 } , Nr. 31, Seiten 103 ff.; OLG Frankfurt/Main , ZfSch 2008, Seiten 264 ff. = VRR 2008, Seite 282; KG Berlin , Schaden-Praxis 2007, Seiten 355 ff. = VersR 2008, Seiten 837 ff. ).
Es ist dementsprechend eine nach § 286 ZPO erforderliche Überzeugung des Gerichts notwendig, aber keine absolute oder unumstößliche Gewissheit und auch keine "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit", sondern nur einen für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet, demnach die Zeugin S. hier die behaupteten Verletzungen durch den streitigen Unfall auch tatsächlich erlitten hat ( BGH , VersR 2008, Seiten 1126 ff.; BGH , NJW 2003, Seite 1116; OLG Frankfurt/Main , ZfSch 2008, Seiten 264 ff. = VRR 2008, Seite 282; KG Berlin , KG-Report 2006, Seite 126, KG Berlin , Urt vom 04.06.2007, Az: 12 U 173/02; AG Saarbrücken , Urt vom 31.08.2006, Az.: 5 C 152/06 ).
Die strengen Anforderungen des § 286 Abs. 1 ZPO sind nämlich bezüglich des Beweises der haftungsbegründeten Kausalität durch die Klägerseite unter Berücksichtigung aller Umstände zu beweisen, weil für den Beweis der Behauptung, die geschädigte Zeugin R. S. habe sich durch den streitgegenständlichen Verkehrsunfall diese Verletzungen zugezogen, die strengen Beweismaßstabsregeln des § 286 ZPO gelten ( BGH , VersR 2008, Seiten 1126 ff.; BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; OLG Brandenburg , Urt vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, NJW-Spezial 2008, Seite 682 = BeckRS 2008, Nr.: 20922 und in "juris"; OLG Saarbrücken , ZfSch 2008, Seite 283; OLG Frankfurt/Main , ZfSch 2008, Seiten 264 ff. = VRR 2008, Seite 282; OLG Brandenburg , VRS Band 107, Seiten 85 ff.; KG Berlin , Urt vom 04.09.2006, Az.: 12 U 204/04; KG Berlin , NZV 2006, Seiten 146 f.; KG Berlin , NJW 2000, Seiten 877 f.; KG Berlin , NZV 2006, Seiten 145 f. = VersR 2006, Seiten 1233 f.; KG Berlin , NZV 2005, Seiten 470 ff. = DAR 2005, Seiten 621 ff.; LG Dortmund , Urt vom 22.01.2009, Az.: 2 O 255/06; LG Berlin , Schaden-Praxis 2005, Seiten 194 f.; AG Berlin-Mitte , Schaden-Praxis 2005, Seite 122 ; Michael Frhr.
Insoweit genügt - je nach Lage des Einzelfalls - eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für die Überzeugungsbildung des Gerichts ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH , VersR 1987, Seite 310; KG Berlin , NZV 2003, Seite 239; OLG Hamm , r + s 2000, Seite 155; OLG Karlsruhe , NZV 2001, Seite 511; OLG Brandenburg , VRS Band 107, Seiten 85 ff. ).
Es gibt in den Fällen der vorliegenden Art dementsprechend zwar keine allgemeine Lebenserfahrung, das Unfälle mit einer Geschwindigkeitsänderung bis ca. 5 km/h grundsätzlich nicht zu einer Verletzung der Halswirbelsäule führen ( KG Berlin , NZV 2006, Seiten 146 f. = VRS Band 110, Seiten 1 ff. = KG-Report 2006, Seiten 126 f. ), noch eine sogenannte "Harmlosigkeitsgrenze" in diesem Bereich, wonach eine Verletzung in diesen Fällen grundsätzlich ausgeschlossen wäre ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; KG Berlin , NZV 2005, Seiten 470 ff. = DAR 2005, Seiten 621 ff. ), jedoch hat der medizinische Sachverständige Dr. med.
Nur wenn ein untersuchender Arzt noch am Unfalltag oder einen Tag danach deutliche und typische Symptome erstmals diagnostiziert hätte und diese Diagnose dann in einen ärztlichen Attest ausreichend begründet dargelegt worden wäre, hätte das Gericht auf der Grundlage der Primärsymptomatik ggf. auch von einem unfallnah erhobenen klinischen (und radiologischen) Befund ausgehen und insoweit dann auch evtl. die Überzeugung gewinnen, das sich die Geschädigte bei den streitbefangenen Verkehrsunfall auch wirklich eine solche Verletzung zugezogen hat ( OLG Hamm , r + s 2000, Seite 155; BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; OLG Bamberg , DAR 2001, Seite 121; LG Stuttgart , DAR 2001, Seite 368; AG Bremen , DAR 2003, Seiten 76 ff. ).
Es spricht zwar bei einer Geschwindigkeit ab 15 km/h eine höhere Wahrscheinlichkeit und sogar ggf. ein widerlegbarer Anscheinsbeweis für die Ursächlichkeit einer HWS-Distorsion - wie bereits dargelegt - und gibt es aus Sicht des erkennenden Gericht derzeit wohl keine gesicherten wissenschaftlichen Nachweise dafür, dass derartige Verletzungen bei einer kollisionsbedingten Geschwindigkeit von 5 km/h bis 15 km/h gänzlich ausgeschlossen werden können ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff. = DAR 2003, Seiten 218 ff. = VersR 2003, Seiten 474 ff. ), da allein der Umstand, dass sich ein Unfall mit einer geringen kollisionsbedingten Geschwindigkeit als 15 km/h ereignet hat, die tatrichterliche Überzeugungsbildung nach § 286 ZPO von seiner Ursächlichkeit für eine HWS-Verletzung noch nicht ausschließt.
Bei realen Verkehrsunfällen verhält es sich jedoch ganz im Gegenteil so, dass die Fahrzeuginsassen von der Kollision in der Regel überrascht werden und sich zumeist nicht in einer optimalen Sitzposition befinden ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; LG Lübeck , ZfSch 2000, Seite 436; OLG Frankfurt/Main , NZV 2002, Seite 120; LG Saarbrücken , ZfSch 2002, Seiten 131 f.; LG Bonn , DAR 2003, Seite 72; AG Brandenburg an der Havel , Urt vom 01.04.2003, Az.: 32 C 124/02 ) auch wenn in der Literatur weiterhin - soweit dem Gericht ersichtlich - keine Studien vorliegen, die die Hypothese der erhöhten Verletzungsanfälligkeit der HWS bzw. LWS eines Insassen in einer sogenannten "Out of Position" (abweichende Sitz- oder Kopfposition) zum Zeitpunkt einer Heckkollision beweisen und die hierzu veröffentlichten Untersuchungen - die diese Thematik betreffen - teilweise sogar gegen einen solchen Zusammenhang sprechen ( vgl. u. a.: Dr. med. M. Domes , NZV 2009, Seiten 166 ff.; I. Mazzotti, T. M. Kandaouroff, W. H. M. Castro , NZV 2004, Seiten 561 ff. ).
Es ist nämlich nicht auszuschließen, dass die Wirkung und Auswirkung einer Kollision gegebenenfalls doch von der konkreten Haltung des Betroffenen im Unfallzeitpunkt und damit evtl. verbundenen abrupten Reaktionen, aber auch von dem körperlichen Zustand des Betroffenen, dass heißt insbesondere von Vorschäden abhängen, so dass es auf eine Wertung im jeweils konkreten Einzellfall ankommt ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; LG Saarbrücken , ZfSch 2002, Seiten 131 f.; AG Brandenburg an der Havel , Urt vom 01.04.2003, Az.: 32 C 124/02 ).
Nur wenn die insoweit beweisbelastete Klägerseite konkrete Umstände nachweisen kann, dass in dem konkreten Fall eine individuelle Belastbarkeit herabgesetzt war (z. B. durch Voroperationen, sonstige potentiell die Verletzung fördernde Faktoren), kann somit eine Unfallverletzung grundsätzlich auch bei einer Delta-V von 6 km/h bis 14 km/h ggf. verursacht worden sein, wenn hieran keine erheblichen Zweifel mehr bestehen, da nur bei einer kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung von 6 km/h bis 14 km/h weder zu Lasten des Geschädigten noch zu Lasten der Beklagten als Unfallverursacher ein Anscheinsbeweis besteht ( BGH , NJW 2003, Seiten 1116 ff.; KG Berlin , VRS Band 110, Seiten 1 ff. = NZV 2006, Seiten 146 f. = KG-Report 2006, Seiten 126 f.; LG Aachen , SP 2001, Seiten 92 f.; Clausen , DAR 2001, Seiten 337 ff.; Richter am OLG a. D. Lothar Jaeger , ZAP Fach 9, Nr. 23 vom 26.11.2008, Seiten 795 ff. ).
Die Ausführungen des BGH hierzu (vgl.: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; vgl. auch: OLG Schleswig , Url vom 06.07.2006, Az.: 7 U 148/01 ) sind mittlerweile ständige Rechtsprechung, die die Erkenntnis gewonnen hat, das kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung nur eine von vielen Faktoren zur Beurteilung der Frage ist, ob ein Unfallbeteiligter bei einer Kollision eine Verletzung im Bereich der Halswirbelsäule erlitten hat oder nicht ( OLG Schleswig , Urt vom 06.07.2006, Az.: 7 U 148/01 ).
(vgl. Helmut Krumbholz , DAR 2004, Seiten 434 ff. ), so dass auch nach dem Urt des BGH vom 28.01.2003 ( NJW 2003, Seiten 1116 ff. = VersR 2003, Seiten 474 ff. ) im Prozess auch alle anderen angebotenen und - im Rahmen des § 139 ZPO - zur Verfügung stehenden Beweismittel gegeben sind, um zu einer eigenverantwortlichen (möglicherweise durchaus subjektiv bezogenen) Überzeugung des Gerichts gemäß § 286 ZPO zu gelangen (vgl. Helmut Krumbholz , DAR 2004, Seiten 434 ff. ).
LG Frankenthal, 24.11.2010 - 2 S 193/10
Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer einen Fußgängerüberweg …
Hier genügt je nach Lage des Einzelfalles, eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für die Überzeugungsbildung (BGH NJW 2003, 1116 : BGH VersR 1970, 924).
BGH, 04.11.2003 - VI ZR 28/03
Feststellung der haftungsbegründenden Kausalität bei Auftreten einer Krankheit …
Diese verlangt zwar keine absolute oder unumstößliche Gewißheit und auch keine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit; ausreichend ist vielmehr ein unter Berücksichtigung des gesamten Inhalts der Verhandlung und des Ergebnisses der Beweisaufnahme nach freier Überzeugung gewonnener für das praktische Leben brauchbarer Grad von Gewißheit, der den Zweifeln Schweigen gebietet (Senatsurteil vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - VersR 2003, 474, 475 m.w.N.).
Dabei werden lediglich geringere Anforderungen an die Überzeugungsbildung gestellt; es genügt, je nach Lage des Einzelfalls, eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit (Senatsurteil vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - VersR 2003, 474, 476 m.w.N.).
Bei der Feststellung von Kausalbeziehungen ist der Tatrichter nach § 287 ZPO insofern freier gestellt, als er in einem der jeweiligen Sachlage angemessenen Umfang andere, weniger wahrscheinliche Verlaufsmöglichkeiten nicht mit der sonst erforderlichen Wahrscheinlichkeit ausschließen muß (vgl. Senatsurteile vom 7. Juli 1970 - VI ZR 233/69 - VersR 1970, 924, 926; vom 27. Februar 1973 - VI ZR 27/72 - VersR 1973, 619, 620; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO).
Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats unterliegt der Nachweis des Haftungsgrundes (die haftungsbegründende Kausalität) den strengen Anforderungen des § 286 ZPO, während der Tatrichter nur bei der Ermittlung des Kausalzusammenhangs zwischen dem Haftungsgrund und dem eingetretenen Schaden (der haftungsausfüllenden Kausalität) nach Maßgabe des § 287 ZPO freier gestellt ist (vgl. etwa Senatsurteile vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85 - VersR 1986, 1121, 1122 f.; vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - VersR 1987, 310; vom 21. Juli 1998 - VI ZR 15/98 - VersR 1998, 1153, 1154; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO, S. 475, jew. m.w.N.).
Das Gericht darf und muss sich nach § 286 ZPO in tatsächlich zweifelhaften Fällen nur mit einem für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit begnügen, der den Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (BGH, BGHZ 53, Seiten 245 ff.; BGH, BGHZ 61, Seiten 165 ff.; BGH, VersR 1989, Seiten 758 f.; BGH, NJW 1993, Seite 935; BGH, NJW-RR 1994, Seite 567; BGH, VersR 2003, Seiten 474 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u. a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f.; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2010, Seiten 326 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14 = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u. a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u. a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u. a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.
OLG München, 27.01.2006 - 10 U 4904/05
Ersatzanspruch bei deckungsgleichem Vorschaden trotz Verschweigens
Diese Überzeugung des Richters erfordert keine - ohnehin nicht erreichbare (grdl. RGZ 15, 338 [339];… ferner Senat, Urt. v. 01.07.2005 - 10 U 2544/05) - absolute oder unumstößliche Gewißheit und auch keine "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit", sondern nur einen für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewißheit, der Zweifeln Schweigen gebietet (grdl. BGHZ 53, 245 [256] = NJW 1970, 946 [948], stRspr., zuletzt NJW 2003, 1116 [1117];… Senat a.a.O.).
Hier genügt, je nach Lage des Einzelfalls, eine höhere oder deutlich höhere oder überwiegende Wahrscheinlichkeit für die Überzeugungsbildung (ausführlich dazu BGH VersR 1970, 924 [926 f.]; BGHZ 126, 217 ff. = NJW 1994, 3295 [3297]; NJW 2003, 1116 [1117]; Senat, Beschl. v. 25.11.2005 - 10 U 2378/05).
Der Tatrichter unterliegt insoweit nicht den strengen Anforderungen des § 286 ZPO, sondern ist nach Maßgabe des § 287 ZPO freier gestellt (st.Rspr., vgl. Senatsurteile vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - VersR 1987, 310; vom 20. November 2001 - VI ZR 77/00 - VersR 2002, 200, 201; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - VersR 2003, 474, 476; vom 4. November 2003 - VI ZR 28/03 - VersR 2004, 118, 119).
Es genügt je nach Lage des Einzelfalles eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit (vgl. Senatsurteile BGHZ 149, 63, 66;… vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - aaO; vom 22. September 1992 - VI ZR 293/91 - VersR 1993, 55, 56; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO).
OLG Saarbrücken, 08.05.2014 - 4 U 393/11
Voraussetzungen der Vermutung des § 1006 Abs. 1 BGB ; Umfang der Darlegungslast …
OLG Koblenz, 02.08.2004 - 12 U 924/03
Entscheidung über die Höhe des dem Grunde nach bestehenden …
BGH, 16.04.2013 - VI ZR 44/12
Arzthaftungsprozess wegen Querschnittlähmung nach Bandscheibenoperation: Grenzen …
OLG Saarbrücken, 28.02.2013 - 4 U 587/10
Anforderungen an die richterliche Überzeugungsbildung hinsichtlich …
BGH, 14.10.2008 - VI ZR 7/08
Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren; Recht einer Partei auf Ladung …
OLG München, 23.01.2015 - 10 U 1620/14
Ersatzfähiger Schaden des Leasingnehmers bei der Beschädigung des …
OLG Frankfurt, 28.02.2008 - 4 U 238/06
Schadenersatz bei Kfz-Unfall: Nachweis einer HWS-Verletzung durch Auffahrunfall …
KG, 28.08.2003 - 12 U 88/02
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Beweisfälligkeit für eine unfallbedingte …
OLG Saarbrücken, 20.02.2014 - 4 U 411/12
KG, 12.02.2004 - 12 U 219/02
Schadenersatz bei Kfz-Unfall: Beweis für streitige unfallbedingte HWS- und …
OLG München, 19.03.2010 - 10 U 3870/09
Schadenersatz bei Kfz-Unfall: Zurückverweisung wegen fehlerhafter Schätzung von …
OLG Saarbrücken, 21.10.2008 - 4 U 454/07
Zum Beweismaß für die Kausalität eines Unfalls für dauerhafte psychische …
LG Saarbrücken, 04.01.2008 - 13 A S 31/07
Geschwindigkeitsänderung - Annahme einer Harmlosigkeitsgrenze
OLG Stuttgart, 05.10.2004 - 1 U 59/04
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Tatrichterliche Überzeugungsbildung von der …
OLG Düsseldorf, 29.03.2004 - 1 U 176/03
OLG Frankfurt, 19.03.2008 - 4 U 167/05
Gewerberaummietvertrag: Schutzwirkung für Arbeitnehmer des Mieters; …
OLG Saarbrücken, 08.06.2010 - 4 U 468/09
Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts hinsichtlich der …
KG, 19.09.2005 - 12 U 288/01
Beweiserhebung: Beweismaß bei Behauptung einer unfallbedingten …
OLG Karlsruhe, 16.10.2018 - 12 U 69/18
Ausgleich zwischen Gebäudeversicherer und Haftpflichtversicherer eines Mieters
LG Nürnberg-Fürth, 27.11.2015 - 8 S 1900/15
Nachweis einer unfallbedingten HWS-Verletzung bei Entgeltfortzahlungsansprüchen
OLG München, 23.10.2008 - 10 U 4382/08
Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall: Grundsätze der Beweislast und der …
OLG Düsseldorf, 29.08.2005 - 1 U 11/05
HWS-Distorsion durch Auffahrunfall im Niedergeschwindigkeitsbereich
LG Leipzig, 30.09.2011 - 5 O 4189/06
Verkehrsunfall mit Personenschaden - psychischer Fehlverarbeitung
Beweiswürdigung hinsichtlich der Kausalität eines mehr als 30 Jahre …
OLG Saarbrücken, 28.06.2005 - 4 U 236/04
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Beweismaß der Unfallursächlichkeit eines …
OLG Köln, 14.03.2013 - 18 U 180/10
Schadensersatzbegehren des Geschädigten bzgl. des materiellen und immateriellen …
OLG Koblenz, 30.07.2012 - 12 U 1089/10
Schadenersatzanspruch aufgrund eines Verkehrsunfalls: Erwerbs- bzw. …
OLG Schleswig, 06.07.2006 - 7 U 148/01
HWS-Verletzung beim Kfz-Unfall: Keine Harmlosigkeitsgrenze beim HWS-Syndrom und …
OLG Düsseldorf, 06.10.2009 - 1 U 23/07
Anspruch auf Schmerzensgeld wegen anhaltender Beschwerden mit …
OLG Naumburg, 30.12.2010 - 10 U 16/10
Rückabwicklung eines Kaufvertrages: Rückgewähr angefallener Umsatzsteuer; Ersatz …
OLG Celle, 23.10.2003 - 5 U 196/02
Haftung und Schadensersatz bei Kfz-Unfall: HWS-Verletzung bei geringer …
LAG Düsseldorf, 26.08.2010 - 13 Sa 337/10
Sozialauswahl; Altersgruppen; Unterhaltspflicht gegenüber Ehegatten
LG München I, 15.10.2003 - 9 O 5889/99
Behandlungsfehler: nicht rechtzeitig diagnostizierter Schlaganfall
LG Berlin, 19.01.2018 - 66 S 230/17
Wohnraummiete: Fristlose Kündigung bei Verdreckung und Vermüllung der Wohnung …
OLG München, 01.07.2005 - 10 U 2544/05
Ersatz eines fiktiven Haushaltsführungsschadens und nutzlos aufgewendeter …
OLG Köln, 25.10.2005 - 4 U 19/04
Zur Frage der Zurechenbarkeit einer unmittelbar nach einem Verkehrsunfall mit …
OLG Brandenburg, 17.05.2018 - 12 U 169/16
Verkehrsunfallhaftung: Geltendmachung unfallbedingt entgangener Bonuszahlungen …
LAG Hamm, 27.03.2014 - 16 Sa 1629/13
Fristlose Kündigung - Videokamera hält Zigarettendiebstahl fest
OLG Brandenburg, 15.01.2004 - 12 U 117/03
Anspruch auf materiellen und immateriellen Schadensersatz aufgrund eines bei …
LG Landau/Pfalz, 23.05.2003 - 1 S 24/03
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Anforderungen an den Nachweis einer …
OLG Celle, 07.12.2006 - 14 U 99/06
Schadenersatzprozess nach Verkehrsunfall mit Personenschaden: Bindungswirkung …
AG Gemünden/Main, 18.08.2016 - (K) 11 C 420/14
Nachweis einer HWS-Distorsion infolge eines Verkehrsunfalls
LG Darmstadt, 06.11.2015 - 1 O 296/11
Haushaltsführungsschadens -Fahrtkosten für Arztbesuche und Schmerzensgeld einer …
AG Haßfurt, 12.02.2013 - 2 C 115/12
Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Beweis des Ursachenzusammenhangs zwischen …
OLG Düsseldorf, 21.07.2010 - 1 U 69/09
Ersatzfähigkeit der Aufwendungen für die Pflege eines Angehörigen
OLG Saarbrücken, 11.10.2005 - 4 U 566/04
Haftung bei Auffahrunfall: Gesundheitsbeeinträchtigungen bei geringer …
OLG Saarbrücken, 30.05.2007 - 5 U 704/06
Verlängerung eines Risikolebensversicherungsvertrages: Schadenersatzanspruch …
OLG Schleswig, 29.06.2006 - 7 U 94/05
Kfz-Unfall: Schadensersatz bei HWS-Verletzung
AG Witten, 12.04.2018 - 2 C 684/17
Fenster anbohren geziemt sich nicht!
KG, 16.11.2006 - 22 U 267/04
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Nachweis einer unfallbedingten HWS-Verletzung …
OLG Koblenz, 29.05.2006 - 12 U 1784/01
Verkehrsunfall: Ursächlichkeit eines Verkehrsunfalls über eine Primärverletzung …
KG, 21.11.2005 - 12 U 285/03
Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Schmerzensgeld für …
OLG München, 25.09.2009 - 10 U 5684/08
Verfahrensmangel: Berücksichtigung eines nach Schluss der mündlichen Verhandlung …
OLG Stuttgart, 31.01.2013 - 19 U 148/12
Personenschaden durch Kfz-Unfall: Haushaltsführungsschaden durch Wegfall der …
VG Düsseldorf, 07.05.2012 - 23 K 2582/09
Dienstunfall Unfallruhegehalt Dienstunfähigkeit Zurruhesetzung …
OLG Saarbrücken, 13.07.2011 - 1 U 32/08
Einholung eines aussagepsychologischen Gutachtens im Zivilprozess
LAG Hamm, 17.03.2005 - 16 Sa 912/04
Beweiskraft einer Urkunde Zugang eines Kündigungsschreibens
OLG Brandenburg, 08.04.2004 - 12 U 3/03
Umfang der Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche nach einem Verkehrsunfall
OLG Frankfurt, 09.07.2003 - 4 U 2/97
Verkehrsunfall: Schmerzensgeld für schwere HWS-Distorsion, Schädel-Hirn-Trauma …
OLG Hamm, 27.07.2018 - 14 U 27/13
OLG Naumburg, 21.01.2013 - 1 U 90/12
Schmerzensgeldanspruch nach Verkehrsunfall: Schädelkontusion und …
VG Düsseldorf, 07.05.2012 - 23 K 2583/09
Dienstunfall Unfallfolge Behandlungsmaßnahmen Behandlungskosten Kosten …
OLG Koblenz, 22.12.2003 - 12 U 1295/02
Zurückverweisung wegen Nichteinholung eines ärztlichen Sachverständigengutachtens …
VerfGH Berlin, 16.12.2008 - VerfGH 121/03
(Keine) Verletzung des rechtlichen Gehörs - angebotener Zeugenbeweis ungeeignet
OLG Karlsruhe, 28.10.2019 - 9 U 152/17
Invalidität in der privaten Unfallversicherung nach einer HWS-Distorsion
AG Aurich, 12.05.2017 - 12 C 842/16
Wohnraummiete: Außerordentliche fristlose Kündigung wegen übler Nachrede des …
OLG Hamm, 01.08.2016 - 6 U 170/14
OLG Frankfurt, 12.02.2014 - 13 U 199/12
Eintrittspflicht des Schädigers bei einem Verkehrsunfall für eine …
OLG München, 20.10.2008 - 10 U 4048/08
HWS-Verletzung beim Kfz-Unfall: Anforderungen an die Begutachtung
AG Nettetal, 11.10.2007 - 17 C 229/05
KG, 09.05.2005 - 12 U 14/04
Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall: Anforderungen an den Nachweis einer …
OLG Celle, 10.06.2004 - 14 U 37/01
Zurechnung psychischer Fehlverarbeitung von Unfallfolgen
LG Landau/Pfalz, 23.05.2003 - 1 S 24/02
Zum Nachweis einer HWS - Verletzung nach einem angeblich leichten Verkehrsunfall.
AG Erkelenz, 10.03.2009 - 6 C 93/07
Schadensersatz und Schmerzensgeld für die Verursachung eines Verkehrsunfalls ohne …
LG Ravensburg, 12.10.2006 - 1 S 10/06
LG Leipzig, 09.03.2004 - 16 S 5941/03
OLG Saarbrücken, 19.04.2018 - 4 U 137/16
AG Nettetal, 24.11.2006 - 17 C 229/05
Anspruch eines Bundeslandes wegen eines Verkehrsunfallereignisses gem. §§ 99 LBG …
AG Leipzig, 19.08.2003 - 48 C 11995/02
OLG München, 25.01.2019 - 10 U 441/18
Anspruch auf Ersatz von Mietwagenkosten
OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 1 U 1/18
KG, 02.07.2009 - 12 U 113/09
Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Verwertung der Feststellungen eines …
KG, 06.06.2005 - 12 U 55/04
Nachweis der Unfallursächlichkeit von HWS-Beschwerden: Antrag auf Ladung …
LG Berlin, 19.02.2018 - 65 S 241/17
Plausibilität der Eigenbedarfskündigung des Vermieters: Beweiswürdigung der …
KG, 13.06.2005 - 12 U 65/04
Haftung bei Kfz-Unfall: Feststellung einer erheblichen Wahrscheinlichkeit für …
AG Euskirchen, 31.05.2005 - 4 C 282/04
OLG Frankfurt, 10.09.2003 - 4 U 153/00
Nachweis der Kausalität einer unfallbedingten Wirbelsäulenverletzung für weitere …
AG Köln, 13.01.2015 - 272 C 204/13
Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen aus übergegangenem Recht durch den …
OLG Schleswig, 08.06.2006 - 7 U 94/05
Schadensersatz bei HWS-Verletzung
KG, 17.04.2003 - 12 U 272/01
Verkehrsunfallklage: Erhebliche Wahrscheinlichkeit für eine Unfallmanipulation
VG Düsseldorf, 21.01.2013 - 23 K 2501/08
Dienstunfall; Wegeunfall; Fahrradunfall; Unfallruhegehalt; Ursachenzusammenhang; …
OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18
Zur Haftung des Gefangenen für Schäden durch Verletzung eines …
OLG Köln, 11.07.2014 - 3 U 31/13
Erstattungsbegehren eines Verdienstausfallschadens aufgrund eines …
OLG Frankfurt, 30.11.2011 - 7 U 278/08
Verkehrsunfall: Vorliegen einer HWS-Distorsion 2. Grades
LAG Düsseldorf, 06.05.2010 - 13 Sa 70/10
Berechnung anrechenbaren anderweitigen Verdienstes nach Zeitabschnitten des …
LG Heidelberg, 11.09.2009 - 3 S 9/09
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Nachweis unfallbedingter Verletzungsfolgen; …
OLG Schleswig, 08.06.2006 - 7 U 148/01
KG, 12.05.2005 - 12 U 187/04
LG Stade, 08.06.2015 - 1 S 19/14
HWS-Schleudertrauma - Nachweis
KG, 07.06.2010 - 12 U 161/09
Schadensersatzklage nach Verkehrsunfall: Anforderungen an den Nachweis einer …
KG, 02.03.2006 - 22 U 234/04
Schadenersatz bei Verkehrsunfall mit Personenschaden: Beweiswert der Ergebnisse …
LG Kiel, 04.05.2005 - 6 O 228/03
Unfallverursachung durch Überholen in einer nicht einsehbaren Linkskurve; …
LG Berlin, 12.08.2015 - 65 S 531/14
Wohnraummiete in Berlin: Eigenbedarfskündigung bei beabsichtigter Nutzung für …
OLG Frankfurt, 31.08.2012 - 19 U 68/02
Verkehrsunfall: Schmerzensgeld für HWS-Symptomatik nach Auffahrunfall
OLG Brandenburg, 18.02.2009 - 12 W 18/08
Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Nachweis einer unfallbedingten …
LG Münster, 14.09.2018 - 8 O 188/16
AG Hamburg-Altona, 04.04.2014 - 315b C 308/12
Bauzäune sind stand- und kindersicher aufzustellen!
OLG Köln, 02.03.2004 - 9 U 188/00
Anforderungen an die Darlegungslast und Beweislast an die …
LSG Bayern, 28.08.2003 - L 15 VS 10/02
Anspruch auf Rentenleistungen nach dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG); …
OLG München, 05.04.2019 - 10 U 1389/18
Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls
LG Deggendorf, 30.03.2015 - 23 O 382/13
OLG Frankfurt, 07.01.2015 - 13 U 154/13
Auf den Hinweis wurde die Berufung zurückgenommen.
LG Berlin, 11.07.2013 - 67 S 117/13
Miete nicht geringer als Vergleichsmiete: Erhöhungsverlangen unbegründet!
OLG Düsseldorf, 27.03.2009 - 1 W 13/09
Beurteilung der Erfolgsaussicht im Prozesskostenhilfeverfahren
KG, 07.01.2008 - 12 U 111/07
Anforderungen an den Nachweis einer unfallbedingten HWS-Verletzung
OLG Stuttgart, 28.02.2007 - 3 U 209/06
OLG München, 17.03.2006 - 10 U 4632/05
OLG Schleswig, 11.09.2003 - 7 U 178/01
Schadensersatz aufgrund erheblicher Beschwerden im Schulterbereich und …
OLG Hamm, 29.10.2019 - 9 U 199/18
Grundsatz des rechtlichen Gehörs; Sachaufklärung; medizinisches und technisches …
OLG Koblenz, 23.12.2010 - 5 U 1199/09
Anforderungen an den Nachweis ordnungsgemäßer Lagerung im Arzuthaftungsprozess
OLG Hamm, 13.07.2010 - 9 U 11/10
Rechts-konvexe Skoliose im Thorakolumbalbereich als Folge eines Autounfalls; …
LG Wuppertal, 09.07.2004 - 10 S 1/04
LG Itzehoe, 18.03.2004 - 4 S 143/02
LG Bonn, 14.01.2004 - 5 S 210/03
Zurechnung einer lediglich psychisch vermittelten Kausalität zwischen einem …
KG, 19.12.2003 - 6 U 125/03
Unfallversicherung: Nachweis der Kausalität eines Anstoßes an die Autotür für …
AG Witten, 11.04.2019 - 2 C 670/17
Haftung bei Einbiegen in Grundstückseinfahrt
LG Bonn, 30.06.2016 - 7 O 11/13
AG Bonn, 09.08.2013 - 108 C 504/12
Festhaltepflicht des Fahrgastes und Sorgfaltspflichten des Fahrers eines …
VG Düsseldorf, 16.01.2012 - 23 K 5294/09
OLG Stuttgart, 09.06.2011 - 13 U 26/09
Haftung bei Verkehrsunfall: "Harmlosigkeitsgrenze" bei einer HWS-Verletzung; …
LG Augsburg, 29.01.2008 - 4 S 2240/07
Beweiswürdigung bei einer HWS-Distorsion
OLG Hamburg, 18.10.2006 - 14 U 83/06
Haftung bei Kfz-Unfall: Kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung als …
LG Hof, 19.01.2005 - 34 O 448/03
LG Hof, 15.11.2004 - 34 O 448/03
Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Auffahrunfalls; Geltendmachung von …
OLG Karlsruhe, 16.07.2004 - 10 U 21/04
Schadensersatzklage nach Verkehrsunfall: Beweisfälligkeit für die Kausalität …
AG Bergheim, 10.04.2012 - 21 C 227/10
Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld aufgrund eines Verkehrsunfalls …
LG Düsseldorf, 31.10.2011 - 14d O 116/08
Anwendung des gegenüber § 286 ZPO erleichterten Maßstabes des § 287 ZPO für die …
LG Kaiserslautern, 04.01.2006 - 1 T 318/05
Darlegungslast und Beweislast für die Feststellung behaupteter unfallbedingter …
LG Darmstadt, 12.08.2005 - 2 O 94/03
Geltendmachung von Schmerzensgeldansprüchen und Schadensersatzansprüchen sowie …
LG Bremen, 11.03.2004 - 6 O 277/03
Anspruch des Geschädigten aus einem Verkehrsunfall auf Geltendmachung von …
LG Essen, 26.06.2013 - 20 O 247/11
Indizien für die Herbeiführung einer HWS-Verletzung auf Grund eines …
AG Rosenheim, 04.09.2012 - 15 C 422/10
Verkehrsunfall - Harmlosigkeitsgrenze bei HWS-Verletzung
LG Offenburg, 15.02.2005 - 1 S 167/04
AG Berlin-Mitte, 28.06.2004 - 113 C 3387/02
LG Zweibrücken, 12.04.2004 - 3 S 179/03
LG Bonn, 27.02.2004 - 10 O 417/02
LG Stuttgart, 10.07.2003 - 27 O 336/02
Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach cessio legis im Prozeß gegen …
AG Aschaffenburg, 06.07.2017 - 125 C 1248/15
Verkehrsunfall, Schmerzensgeld, Unfall, Reparaturkosten, Haftpflichtversicherer, …
LG Berlin, 31.10.2013 - 67 S 166/13
AG Mayen, 18.03.2009 - 2 C 1237/06
Schmerzensgeld für die Verursachung eines Verkehrsunfalls ohne Mitverschulden des …
AG Göppingen, 30.05.2008 - 7 C 1932/07
AG Erkelenz, 16.05.2006 - 6 C 184/03
AG Rheda-Wiedenbrück, 11.03.2004 - 4 C 180/03
AG Neustadt/Aisch, 28.01.2004 - 1 C 678/02
AG Neustadt/Aisch, 28.01.2003 - 1 C 678/02
AG Dinslaken, 19.09.2019 - 30 C 97/17
AG Lübeck, 24.09.2014 - 27 C 2333/13
Verkehrsunfall: unfallbedingte HWS-Verletzung - Beweiswert einer Zeugenaussage …
AG Mülheim/Ruhr, 02.06.2005 - 27 C 1253/03
Für den Nachweis einer Verletzung der Aufklärungspflicht durch Unfallflucht …

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