Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-01-2010-8C_400-2009
Timestamp: 2016-10-21 23:49:55+00:00

Document:
8C_400/2009 (25.01.2010)
8C_400/2009
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, 3011 Bern, vertreten durch F�rsprecher Ren� W. Schleifer,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. M�rz 2009.
A.a Der 1962 geborene S.________ arbeitete seit dem 1. April 2001 als Versicherungsberater bei einem Generalagenten der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (im Folgenden: Mobiliar) und war bei der gleichen Gesellschaft gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 25. Januar 2002 st�rzte er beim Skifahren und zog sich dabei eine mehrfragment�re intraartikul�re Tibiakopffraktur rechts und eine Commotio Cerebri zu. Die Unfallversicherung richtete Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld aus. Das Arbeitsverh�ltnis wurde vom Arbeitgeber auf den 30. Juni 2002 gek�ndigt. Ab dem 2. September 2002 erachtete der behandelnde Arzt, Dr. med. H.________, Facharzt FMH f�r Orthop�die und Chirurgie, von der Sport Clinic, seinen Patienten in angepasstem Rahmen wieder f�r halbtags arbeitsf�hig. Gest�tzt darauf orientierte die Mobiliar den Versicherten am 10. Februar 2003, dass sie ab dem 2. September 2002 von einer 50%igen Arbeitsf�higkeit ausgehe. Trotz Entfernung des Osteosynthesematerials am 13. Juni 2003 war der Heilungsverlauf nach wie vor verz�gert. Eine MRI-Untersuchung ergab deutliche Zeichen eines Knochen�dems und eine kleine Osteonekrose zentral im medialen Tibiakopf ohne Hinweis f�r eine Algodystrophie (Schreiben Dr. med. H.________ vom 21. Oktober 2003). Gem�ss Expertise vom 10. M�rz 2004 des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, bestanden noch Restbeschwerden unsicherer Herkunft, ein Status nach m�glicher Algodystrophie sowie Verdachte auf psychische Verstimmung im Sinne einer Depression und einer Fehlverarbeitung der Unfallfolgen sowie auf Perseveration und Anspruchshaltung. F�r eine B�roarbeit mit wechselnder sitzender, respektive wenig gehender T�tigkeit scheine eine Arbeitsf�higkeit von 70 bis 80 Prozent zu bestehen. Da S.________ mit der Begutachtung nicht einverstanden war, liess er sich am Spital X.________ durch Dr. med. R.________, Chefarzt der orthop�dischen Klinik, und PD Dr. med. A.________, Chefarzt der Rehabilitation, untersuchen. Gem�ss den Berichten vom 19. Mai und 15. Juni 2004 persistiere der Verdacht auf einen Morbus Sudeck. Dr. med. R.________ attestierte eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. Mit Schreiben vom 14. September 2004 konkretisierte PD Dr. med. A.________ seine Diagnose auf ein Complex regional pain syndrome (CRPS) Typ I. Die eingeleitete medikament�se Therapie zeige bereits eine Besserung. Eine am 12. Juli 2004 im Auftrag der Invalidenversicherung durchgef�hrte psychiatrische Begutachtung ergab, entgegen des im Gutachten des Chirurgen Dr. med. M.________ ge�usserten Verdachts, keine Befunde und dementsprechend auch keine Arbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden. Dr. med. M.________ schloss sich in der Folge auf Nachfrage der Mobiliar hin der Beurteilung der �rzte am Spital X.________ an und postulierte seinerseits ab 19. Mai 2004 eine volle Arbeitsunf�higkeit, welche von der Unfallversicherung am 20. Oktober 2004 formlos verf�gt wurde.
A.b Am 20. Dezember 2004 st�rzte S.________ infolge Glatteis und zog sich dabei eine suprakondyl�re Femurmehrfragmentfrakur rechts zu. Die Mobiliar er�ffnete dem Verunfallten mit Verf�gung vom 6. April 2005, dass sie f�r diesen Unfall keine Leistungen erbringe, da die Versicherungsdeckung bereits am 2. M�rz 2003 definitiv geendet habe. Jener erhob Einsprache. Die Unfallversicherung holte bei PD Dr. med. K.________, Spezialarzt f�r Chirurgie FMH, eine aktengest�tzte Beurteilung hinsichtlich eines Zusammenhanges zwischen den beiden Unf�llen und der ohne den zweiten Unfall gesch�tzten Arbeitsf�higkeit ein (Gutachten vom 27. September 2005 und vom 24. Mai 2006). Demnach sch�tzte der Experte die hypothetische Arbeitsf�higkeit als Versicherungsberater im Aussendienst auf 75%, in einer ausschliesslichen B�rot�tigkeit auf 100%, und den Integrit�tsschaden aufgrund der Tibiakopffrakturen auf 30%. Mit Verf�gung vom 25. August 2006 teilte die Mobiliar S.________ mit, ihres Erachtens k�nnte er auf Grund der am 25. Januar 2002 erlittenen Verletzungen in einer B�rot�tigkeit bei einem vollen Pensum Fr. 60'083.- im Jahr verdienen. Bei einem Einkommen als Gesunder von Fr. 75'827.- ergebe sich ein Invalidit�tsgrad von 21%. In diesem Rahmen werde ihm ab 1. August 2006 eine Rente ausgerichtet. Der versicherte Verdienst betrage Fr. 72'450.-, die Integrit�tsentsch�digung 30%. Auch gegen diese Verf�gung erhob der Versicherte Einsprache, welche gemeinsam mit jener gegen die Verf�gung vom 6. April 2005 mit Entscheid vom 28. September 2007 abgewiesen wurde.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies mit Entscheid vom 12. M�rz 2009 die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien ihm durch die Mobiliar auch Leistungen f�r den Unfall vom 20. Dezember 2004 zu gew�hren und �ber den 31. Juli 2006 hinaus Taggeld zu bezahlen und Heilbehandlung zu erbringen. Eventualiter sei ihm f�r den Unfall vom 25. Januar 2002 eine Rente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von mindestens 38% und eines versicherten Verdienstes von Fr. 91'800.- auszurichten.
Die Mobiliar schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht beurteilt indessen grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer beantragt in erster Linie, die Mobiliar habe auch f�r den Unfall vom 20. Dezember 2004 Versicherungsleistungen zu erbringen. Da die weiteren Streitpunkte, insbesondere hinsichtlich des Zeitpunkts der Rentenzusprechung und der H�he des Invalidit�tsgrades, von der Frage der Leistungspflicht f�r diesen Unfall abh�ngen, ist diese zuerst zu pr�fen.
2.1.1 Gem�ss Art. 3 Abs. 1 UVG beginnt die Versicherung am Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder h�tte antreten sollen. Sie endet mit dem 30. Tag nach dem Tage, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufh�rt (Art. 3 Abs. 2 UVG). Als Lohn im Sinne von Art. 3 Abs. 2 des Gesetzes gelten gem�ss Art. 7 Abs. 1 UVV in der hier anwendbaren, bis zum 30. Juni 2005 geltenden Fassung "Taggelder der obligatorischen Unfallversicherung, der Milit�rversicherung, der Invalidenversicherung (IV) und der Erwerbsersatzordnung sowie jene der Krankenkassen und privaten Kranken- und Unfallversicherer, die die Lohnfortzahlung ersetzen."
2.1.2 Die Leistungspflicht einer Unfallversicherung bei einem erneuten Unfall ist in Art. 100 Abs. 1 UVV geregelt: "Wenn der Versicherte erneut verunfallt, w�hrend er wegen eines versicherten Unfalles noch behandlungsbed�rftig, arbeitsunf�hig und versichert ist, so muss der bisherige leistungspflichtige Versicherer auch die Leistungen f�r den neuen Unfall erbringen." Aus der Entstehungsgeschichte dieser Verordnungsbestimmung erhellt, dass damit nicht �ber die Versicherungsdeckung an sich, sondern lediglich �ber die Aufteilung der Leistungspflicht unter mehreren Versicherungstr�gern bestimmt werden sollte. Der Vorentwurf des BSV vom 20. M�rz 1980 zu Art. 98 (nunmehr Art. 100) der UVV sah noch vor, dass der bisher leistungspflichtige Versicherungstr�ger auch die Leistungen f�r den weiteren Unfall zu erbringen habe, wenn der Versicherte w�hrend der Heilungsdauer des Unfalls und vor der Wiederaufnahme einer versicherten T�tigkeit erneut verunfalle. Im Verlaufe der Diskussion der vorbereitenden Kommission zeigte sich ein gewisser Widerspruch zu Art. 3 Abs. 2 UVG in Verbindung mit 7 Abs. 1 UVV. Betrage der massgebende Lohn weniger als die H�lfte, so fehle eine zufriedenstellende Regelung (vgl. summarisches Protokoll zur Sitzung vom 18. Dezember 1980 S. 6). Die Kommission einigte sich auf die nunmehr geltende Formulierung, wonach eine Unfallversicherung f�r einen "Unfall im Unfall" (vgl. zu diesem Ausdruck MAURER, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 146 und N 82a, S. 71) nur dann Leistungen zu erbringen hat, wenn der Verunfallte noch im Sinne des UVG versichert ist.
2.1.3 Damit steht zusammenfassend fest, dass ein Verunfallter, der Taggelder der obligatorischen Unfallversicherung bezieht, welche mindestens dem Betrage des halben Lohnes (Art. 3 Abs. 2 UVG) entsprechen, unabh�ngig von einer allf�lligen Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers weiterhin bei diesem Versicherer gegen einen weiteren Unfall versichert ist.
2.2.1 Der Beschwerdef�hrer bezog im Zeitpunkt des zweiten Unfalles, also am 20. Dezember 2004, bereits seit sieben Monaten (seit dem 19. Mai 2004) wiederum ein 100%iges Taggeld der Mobiliar. Zuvor bestand seit September 2002 eine 50%ige Arbeitsf�higkeit. Die in diesem Zeitraum ausgerichteten Taggelder entsprachen jedoch lediglich 40% des versicherten Verdienstes (Art. 17 Abs. 1 UVG; vgl. dazu auch RKUV 1991 Nr. U 125 S. 212 und FR�SARD/MOSER SZELESS in Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 2. Auflage Rz. 32 S. 847), womit die Versicherung in Anwendung von Art. 3 Abs. 2 UVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 lit. b UVV geendet hatte und - nach Ablauf der Abredeversicherung am 31. M�rz 2003 - keine Deckung mehr bestand.
2.2.2 Es stellt sich die Frage, ob eine einmal beendete Versicherungsdeckung wieder auflebt, wenn wegen eines R�ckfalles wieder (h�here) Taggeldleistungen erbracht werden, die mindestens dem halben versicherten Lohn entsprechen.
Diese Fallkonstellation ist weder im Gesetz noch in der Verordnung geregelt. Der R�ckfall an sich - f�r welchen hinsichtlich der Leistungspflicht des urspr�nglichen Versicherers keine Meinungsverschiedenheiten bestehen (Art. 11 UVV) - ist kein erneuter Unfall (BGE 135 V 333 E. 4.5 S. 338 mit Hinweisen), sodass die Deckung des f�r den R�ckfall leistungspflichtigen Unfallversicherers nicht automatisch auch f�r einen erneuten "selbstst�ndigen" Unfall besteht (vgl. auch BGE 120 V 65 E. 2 S. 69). Ein Versicherungsschutz gem�ss UVG beginnt demnach erst wieder an dem Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder h�tte antreten sollen (Art. 3 Abs. 1 UVG), oder arbeitslos wird (Verordnung �ber die Unfallversicherung von arbeitslosen Personen [UVAL]). Beides ist hier nicht der Fall.
2.3.1 Schliesslich bringt der Beschwerdef�hrer vor, sein rechtes Bein sei wegen der Folgen des Erstunfalles im Zeitpunkt des zweiten Unfalls auf Grund der starken Sch�digung der Knochen- und Muskelsubstanz erheblich destabilisiert gewesen, sodass diese Beeintr�chtigungen die massgebliche Ursache f�r das Zustandekommen des Zweitunfalls und die dabei erlittene schwerwiegende Femurtr�mmerfraktur darstellten, was eine Haftung der Mobiliar auch f�r den zweiten Unfall ausl�se.
2.3.2 Diesen Argumenten kann nicht gefolgt werden. Gem�ss telefonischer Meldung vom 22. M�rz 2005 ist der Beschwerdef�hrer am 20. Dezember 2004 auf dem Weg zu seinem Auto infolge Glatteis ausgerutscht und gest�rzt. Damit f�llt die Verletzung durch den ersten Unfall als Ausl�ser des zweiten ausser Betracht. Die allgemeine Lebenserfahrung zeigt, dass auch ein Gesunder auf Glatteis ausrutscht. Jedenfalls ist es lediglich m�glich, nicht aber �berwiegend wahrscheinlich, dass der Versicherte ohne die Beschwerden infolge des ersten Unfalles den Sturz h�tte vermeiden k�nnen. Der Beschwerdef�hrer beruft sich denn auch insbesondere auf das Gutachten des Dr. med. E.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie FMH, vom 16. April 2007, worin ausgef�hrt wird, ein Sturzmechanismus, wie er am 20. Dezember 2004 erfolgte, h�tte bei einem 43-j�hrigen Mann mit normalem Knochenbau kaum zu einer supracondyl�ren Femurfraktur gef�hrt. Auch wenn mit diesem Arzt davon auszugehen w�re, dass der Schaden (Femurtr�mmerfraktur) durch die vom ersten Unfall herr�hrende Vorsch�digung erheblich vergr�ssert wurde, begr�ndet dies noch keine Versicherungsdeckung. �ber die H�he eines Schadens und deren kausale Verursachung kann erst bestimmt werden, wenn eine Versicherung �berhaupt besteht. Dies ist nicht der Fall (E. 2.1 + 2.2) sodass sich Kausalit�ts�berlegungen er�brigen. Damit steht fest, dass die Mobiliar f�r die Folgen des Unfalls vom 20. Dezember 2004 nicht aufzukommen hat.
3.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Rentenanspruch (Art. 18 Abs. 1 UVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), die Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen; BGE 129 V 222 E. 4.3 S. 224), die Festsetzung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) nach den vom Bundesamt f�r Statistik in der Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten Tabellenl�hnen und die von diesen zul�ssigen Abz�ge (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 und E. 4.2.3 S. 481) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Das gleiche gilt f�r die Grundlagen der Bemessung des versicherten Verdienstes bei Renten (Art. 15 Abs. 2 UVG i.V.m. Art. 22 UVV).
3.2.1 Bei der Bemessung des Invalidit�tsgrades ist einzig die H�he des Valideneinkommens umstritten. Die Mobiliar st�tzte sich auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin, wonach der Versicherte im Jahr 2001 Fr. 70'650.- verdient habe und passte diesen Betrag der Teuerung bis ins Jahre 2006 an, womit das Valideneinkommen im Einspracheentscheid vom 28. September 2007 auf Fr. 75'827.- beziffert wird. Daran wird auch im angefochtenen Entscheid festgehalten.
3.2.2 Das Valideneinkommen entspricht dem Lohn, den ein Versicherter erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 16 ATSG). Es handelt sich somit um einen hypothetischen Wert, den es auf Grund der Fakten aus der Vergangenheit und der nach dem Unfall �berwiegend wahrscheinlichen Weiterentwicklung so genau als m�glich zu sch�tzen gilt.
3.2.3 Gem�ss Unfallmeldung vom 3. Februar 2002 bezifferte sich der "garantierte Monatslohn" des Beschwerdef�hrers auf Fr. 8'000.-, was einem Jahreslohn von Fr. 96'000.- entspricht. Dieser Betrag steht auch im schriftlichen Anstellungsvertrag f�r Versicherungsberater zwischen dem Generalagenten der Gruppe Mobiliar und dem Beschwerdef�hrer vom 28. M�rz 2001. Gem�ss dessen Beilage 1 werden "pauschal Fr. 6'000.- pro Jahr sowie 8% der im laufenden Jahr bezogenen Verkaufsentsch�digung ohne Einkommensersatz" als Spesen berechnet. Der Arbeitgeber machte gegen�ber der Unfallversicherung geltend, vom angegebenen Jahreslohn von Fr. 96'000.- seien nur 75% AHV-pflichtig, weshalb die Mobiliar auch das Valideneinkommen auf die genannte Summe (erh�ht auf der Basis der bis ins Jahr 2006 aufgelaufenen Teuerung) bezifferte. Auf welche gesetzliche Grundlage sich der Arbeitgeber und die Mobiliar hinsichtlich der Beitragspflicht gegen�ber der Ausgleichskasse berufen, wird nicht ausgef�hrt. Ob der Lohn des Versicherten w�hrend seines Anstellungsverh�ltnisses korrekt mit der Ausgleichskasse abgerechnet worden war, ist vorliegend aber nicht Streitgegenstand. Konkret l�sst sich den Akten nicht entnehmen, was der Beschwerdef�hrer in seiner bisherigen T�tigkeit im Zeitpunkt des Unfalles tats�chlich verdient hatte. Auch er selbst erbringt keine Belege �ber die tats�chlichen Auszahlungen, Provisionen oder die konkreten Auslagen f�r Spesen. Auch die Lohnabrechnungen, welche der Invalidenversicherung vorgelegt wurden, ergeben kein zuverl�ssiges Bild. In den zehn Monaten vom Beginn des Arbeitsverh�ltnisses im April 2001 bis Ende Januar 2002 wurde demnach an "Lohn & Gehalt" der Betrag von brutto Fr. 68'726.40 (ohne Kinderzulagen) ausbezahlt. Auf ein Jahr umgerechnet ergibt das die Summe von Fr. 82'471.70. Im September 2002 kam es noch zu einer Nachzahlung von Fr. 11'523.60, die nicht erkl�rt wird. Zudem wird aus diesen Abrechnungen nicht deutlich, was der Beschwerdef�hrer als Lohn erhielt und was er f�r den Arbeitgeber an Spesen auslegte. So werden jeweils fixe Spesen von Fr. 500.- sowie - in gewissen Abrechnungen - zus�tzlich zwei verschiedene Sorten "variable Spesen" abgerechnet. Damit bleibt unklar, was der Beschwerdef�hrer vor seinem Unfall tats�chlich verdient hatte und was er als Gesunder im Jahre 2006 h�tte verdienen k�nnen. Die Sache wird demnach an die Mobiliar zur�ckgewiesen, damit diese die entsprechenden Sachverhaltsabkl�rungen trifft und auf Grund des Ergebnisses das Valideneinkommen und damit den Invalidit�tsgrad erneut ermittelt.
Schliesslich ist auch der versicherte Verdienst umstritten.
4.1 Die Mobiliar hat ihrer Berechnung einen versicherten Verdienst von Fr. 70'650.- zuz�glich Kinderzulagen von Fr. 1'800.-, somit Fr. 72'450.- zu Grunde gelegt. Das entspreche den Angaben des Arbeitgebers �ber das AHV-pflichtige Einkommen. Die grosse Differenz zu dem vertraglich vereinbarten Erwerbseinkommen von Fr. 97'800.- wird nicht erkl�rt.
4.2 Gem�ss Art. 15 UVG werden die Renten nach dem versicherten Verdienst bemessen (Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt f�r die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (Abs. 2). Gest�tzt auf Abs. 3 hat der Bundesrat in Art. 22-24 UVV n�here Bestimmungen zum versicherten Verdienst erlassen. Laut Art. 22 UVV, welcher den versicherten Verdienst "im allgemeinen" regelt, gilt - mit verschiedenen, hier nicht zur Diskussion stehenden Abweichungen - als versicherter Verdienst der nach der Bundesgesetzgebung �ber die AHV massgebende Lohn (Abs. 2).
4.3 Eine konkrete Abrechnung der Lohnbez�ge des Beschwerdef�hrers im Zeitraum vom 26. Januar 2001 bis 25. Januar 2002 liegt nicht vor. Wie viel der Beschwerdef�hrer genau verdient hatte, kann daher anhand der Akten nicht bestimmt werden. Die Sache ist demnach an die Unfallversicherung zur�ckzuweisen, damit diese den versicherten Verdienst neu - allenfalls auch unter Einbezug von Gratifikationen, welche bereits ausgezahlt wurden oder auf welche ein Anspruch bestand (RKUV 2003 Nr. U 483 S. 244) - ermittle.
Die Unfallversicherung wird dar�ber hinaus zu ermitteln haben, was der Beschwerdef�hrer beim fr�heren Arbeitgeber konkret verdient hatte.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten den Parteien anteilsm�ssig aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Mobiliar hat dem Beschwerdef�hrer - der mit seinem Eventualantrag weitgehend durchgedrungen ist - eine reduzierte Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. M�rz 2009 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft vom 28. September 2007 aufgehoben werden und die Sache an die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch des Beschwerdef�hrers neu verf�ge. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden den Parteien je h�lftig auferlegt.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen.

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 7
 Art. 100
 Art. 98
 Art. 100
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 7
 BGE 
 BGE 
 Art. 22
 Art. 15
 Art. 22
 Art. 22