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Timestamp: 2019-12-05 21:41:42+00:00

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VerfGH Bayern, 13.07.2010 - 98-VI-09 - dejure.org
https://dejure.org/2010,32453
VerfGH Bayern, 13.07.2010 - 98-VI-09 (https://dejure.org/2010,32453)
VerfGH Bayern, Entscheidung vom 13.07.2010 - 98-VI-09 (https://dejure.org/2010,32453)
VerfGH Bayern, Entscheidung vom 13. Juli 2010 - 98-VI-09 (https://dejure.org/2010,32453)
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Aufhebung eines zivilgerichtlichen Berufungsurteils wegen Verletzung des Grundrechts auf den gesetzlichen Richter, weil die Revision nicht zugelassen wurde.
Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen Richter (Art 86 Abs 1 S 2 Verf BY) durch pauschal begründete Nichtzulassung der Revision trotz unklarer Rechtslage ohne hinreichende Auseinandersetzung mit § 543 Abs 2 S 1 Nr 1 ZPO und § 543 Abs 2 S 1 Nr 2 Alt 1 ZPO - zur Frage, ob ...
VerfGH 63, 119
Ob daneben, was aus Sicht des Senats schon zweifelhaft ist, noch Raum für eine Anwendung der Kostenminderungsobliegenheit nach § 15 Abs. 1 d) cc) ARB 75 bleibt (…so wohl Bauer , in: Harbauer, Rechtsschutzversicherung, 8. Aufl., ARB 2000, Vor § 18 Rz. 29; vgl. auch VerfGH München, Entsch. v. 13.07.2010 - Vf. 98-VI-09, Juris), bedarf keiner abschließenden Entscheidung.
Die vom Kläger in diesem Zusammenhang angeführte Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom 13.07.2010 - Vf. 98-VI-09 - (vorgelegt als K 97 Bl. 452 ff. d.A.), wonach der Anwendungsbereich des § 158 n VVG a.F. seinerzeit noch nicht eindeutig geklärt war, ist damit überholt.
Eine Grundrechtsverletzung ist insoweit aber nur gegeben, wenn einer Partei der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (vgl. VerfGH 13.7.2010 VerfGHE 63, 119/126).
Überprüfung zivilgerichtlicher Entscheidungen zu Werklohnanspruch
Zudem kann die Beschwerdeführerin sich nicht darauf berufen, Art. 91 Abs. 1 BV sei dadurch verletzt, dass Beweisanträge der Klägerin zu Unrecht nicht beachtet worden wären; das Grundrecht auf rechtliches Gehör gewährt nämlich keinen Anspruch auf Berücksichtigung gegnerischen Vorbringens (VerfGH vom 13.7.2010 Vf. 98-VI-09; VerfGH vom 4.12.2012).
Eine Grundrechtsverletzung ist insoweit jedoch nur gegeben, wenn einer Partei der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.9.1989 VerfGHE 42, 122/129 f.; vom 14.7.1998 VerfGHE 51, 126/128; vom 13.7.2010 VerfGHE 63, 119/126;… vom 27.6.2017 - Vf. 42-VI-16 - juris Rn. 42).
Zwar kann ein Eingriff in das Grundrecht auch darin liegen, dass das Gericht des Ausgangsverfahrens ein Rechtsmittel in willkürlicher, offensichtlich unhaltbarer Weise nicht zulässt und dadurch eine Entscheidung in der Rechtsmittelinstanz verhindert (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.9.1989 VerfGHE 42, 122/129 f.; vom 14.7.1998 VerfGHE 51, 126/128; vom 13.7.2010 VerfGHE 63, 119/126;… vom 17.7.2013 - Vf. 65-VI-12 - juris Rn. 56;… vom 14.7.2014 BayVBl 2015, 102 Rn. 18).
Eine Grundrechtsverletzung ist insoweit jedoch nur gegeben, wenn einer Partei der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (ständige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 29.9.1989 = VerfGH 42, 122/129 f.; VerfGH vom 14.7.1998 = VerfGH 51, 126/128; VerfGH vom 13.7.2010 = VerfGH 63, 119/126 m. w. N.).
VerfGH Bayern, 04.12.2012 - 17-VI-12
Unbegründete Verfassungsbeschwerde
Das Recht auf rechtliches Gehör gewährt jedoch keinen Anspruch darauf, dass gegnerisches Vorbringen berücksichtigt wird (VerfGH vom 13.7.2010 Vf. 98-VI-09).
VerfGH Bayern, 27.06.2017 - 42-VI-16
Zahlung einer Vergütung am am Maßstab des Rechts auf rechtliches Gehör
VerfGH Bayern, 13.02.2015 - 7-VI-14
Nichtzulassung der Revision gegen wettbewerbsrechtlichen Gewinnabführungsanspruch …

References: § 543
 § 543
 § 15
 § 18
 § 158
 Art. 91