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Timestamp: 2020-07-13 04:04:30+00:00

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Werbeagentur Artrevolver | Werbe-, Kreativ-, Digital- und SEO-Agentur aus Frankfurt am Main
In der Bar um halb 8. Mehr hatte der Kerl am Telefon nicht gesagt. Und hier saß ich nun. Einer unter einem Dutzend zwielichtiger Gestalten, die nach und nach die Bar füllten, während meine Flasche sich leerte. Der billige Bourbon und die mit Zigarrenrauch gesättigte Luft vernebelten mir die Sicht. Und das einzig klare war, dass ich nur eine Chance hatte, ihm das Handwerk zu legen.
Gegen halb neun ging die Tür erneut auf und ließ neben den letzten Sonnenstrahlen einen hageren Mann herein. Mit den Händen in seinem Trenchcode schlängelte er sich durch die Menschen zur Bar und setzte sich neben mich. Sein Gesicht lag verdeckt hinter einer Schirmmütze, wie sie die Buchhalter trugen und ich dachte nicht im entferntesten daran, dass er derjenige war, wegen dem ich seit Wochen meine Zeit in diesem Loch verbracht hatte.
Dann aber drehte er sich zu mir um und musterte mich mit seinen schwarzen Augen, die hinter den dicken Brillengläsern winzig erschienen. "Tut mir Leid.", sagte er. "Auch ich komme mal zu spät." Er begann heftig zu lachen und bekam sich kaum wieder ein, während ich mit aller Kraft gegen den Drang ankämpfte, ihm meine Handschellen anzulegen.
Als mein Gegenüber bemerkte, dass ich seinen Humor nicht teilte, wurde er ernst, griff in seine Jackentasche und zog einen Gegenstand heraus, der in dieser Stadt genauso verboten war, wie der Alkohol. Obwohl ich nicht zum ersten Mal ein Schießeisen vor der Nase hatte, löste dieses Exemplar ein besonders starkes Gefühl bei mir aus.
Wahrscheinlich war es die Gravur am Griff des Revolvers, die es mir schwer machte, mich darauf zu konzentrieren, wozu ich hier war. Mit bebendender Hand schob ich dem Mann ein daumendickes Geldbündel unter dem Tresen entgegen. Greif zu, du Scheißkerl!, dachte ich und sah, wie seine Hand sich langsam in meine Richtung bewegte. Dann aber verharrte er und blickte zu mir auf. "Bist du sicher, dass du das tun willst, mein Freund?"
Ich starrte ihn an und versuchte noch zu verstehen, wie er mich durchschaut haben konnte, als er schon nach dem Revolver griff. "Es gibt von hier aus zwei Wege, die du gehen kannst.”, sagte er mit ruhiger Stimme und drehte den Lauf im schummrigen Licht der elektrischen Lampen. “Du nimmst mich hier und jetzt fest und gehst als Held nach Hause zu deiner Frau und deinen beiden Töchtern und zurück in einen aussichtslosen Kampf für eine Stadt, die schon längst von ihm verlassen wurde.” Er zielte in Richtung Decke.
“Oder du gehst den einfachen Weg.”, sagte er dann, legte den Revolver auf meinen Notizblock und drehte den Lauf zu mir. Mit einem seltsam befriedigenden Gefühl beobachtete ich, wie meine Hand langsam über den schweren Stahl fuhr, der mir die Wärme aus den Fingerspitzen zu saugen schien. “Du hast selbst gesehen, zu was er fähig ist.”, sagte der Mann nach einer Weile und tippte auf die Notiz, die neben dem hölzernen Griff auf dem Papier stand.
Dann stand er auf, zog sich die Schirmmütze tief ins Gesicht und lies das Geldbündel in der Tasche seines Parkers verschwinden. Bevor er zwischen den Menschen im Nebel verschwand, drehte er sich noch ein letztes Mal zu mir um. “Es geht nicht immer um Fairness, mein Freund, oder Moral. Wenn du ihn nicht nimmst, wird es jemand anderes tun.” Er ging und ich blieb alleine mit dem Revolver und einer Notiz, die mich daran erinnerte, zu was er fähig war.
Wieso sollte man auf einen Revolver
verzichten, der Probleme löst?
In der Bar gab es zwei Damen, die noch weniger hierher passten, als ein Streifenpolizist während der Prohibition. Ihre feinen Kleider, der Schmuck und die Pelze zeigten, dass sie aus einer Gesellschaftsschicht stammten, von der das Gesindel hier nur träumen konnte. Trotzdem kamen sie fast jeden Abend her, um zwischen Hafenarbeitern und Kriminellen ihren Whiskey zu trinken.
Niemand konnte so recht sagen, wer die beiden waren und was sie hier wollten und jeder der fragte, wurde von ihren Blicken eingefroren. Irgendwann sprach sich in der Bar herum, dass die beiden Frauen ein besonderes Interesse an Männern mit schweren Revolvern hätten. Daraufhin versuchte jeder in der Bar ihnen mit seiner Kanone zu imponieren. Doch mehr als ein müdes Lächeln konnte ihnen niemand abringen.
Nachdem selbst der Don mit seiner Tommy-Gun an ihnen gescheitert war, blieb nur noch der junge Pip übrig, ein mutterloser Streuner, den der Barmann vor vielen Jahren adoptiert hatte. Genauer gesagt half er ihm hier und da aus, schrubbte die Toiletten, leerte die Aschenbecher und warf Trunkenbolde vor die Tür. Dafür bekam er ein paar Mark, Essen und einen Platz zum Schlafen.
Pip war nicht gerade ein großer Redner und hatte manchmal diesen Blick, als wäre er im stehen eingeschlafen. Alles in allem also kein Pferd, auf das jemand freiwillig gesetzt hätte, wenn es darum ging, bei den Frauen das Rennen zu machen. Mancheinem schien das alleine aber nicht zu reichen. Und so traf den Jungen jedes Mal ein Hagel aus Bierdeckeln, wenn er versuchte, den Aschenbecher der Frauen zu leeren.
Irgendwann kam Pip nicht mehr zur Arbeit. Schon nach einem Tag wurden die Toiletten beinahe unerträglich, die Zigarettenstummel türmten sich neben den Aschenbechern und die Trunkenbolde blieben, genau wie später ihr Mageninhalt. Da entschied der Barmann sich dazu, Pip ein besonderes Geschenk zu machen. Etwas, das allen zeigen sollte, wie wertvoll der Junge für die Bar war, in der Hoffnung, er würde zurückkehren.
Ein paar Tage später trat ein Herr durch die Tür mit pomadisiertem Haar, aufrechter Haltung und einem feinen Anzug, der so gut saß, dass man glaubte, sein Träger wäre in ihm geboren worden. Mit aufrechtem Gang lief er an der staunenden Menge vorbei und blickte auf seine Taschenuhr. Alleine das gutmütige Lächeln, das er daraufhin in die Runde warf, lies noch erkennen, dass es sich bei dem Herrn um Pip handelte.
Wortlos ging er auf die beiden Damen zu, kurbelte ein paar Mal kräftig am Grammophon und öffnete vor der blechernen Jazzmusik sein Jackett. In dem Moment wurden die Gesichter der Frauen in einen hellen Schein gehüllt. Mit großen Augen betrachteten die beiden den goldenen Lauf des Revolvers, die aufwendige Gravur und den wertvollen Perlmuttgriff und schenkten dem jungen Pip ein Lächeln.
Ein Revolver, mit dem man Blicke auf
sich zieht und zeigt, was in einem steckt
Natürlich sind es die inneren Werte, die zählen; was man kann und wer man ist. Trotzdem kann es nicht schaden, das eigene Aushängeschild ein wenig aufzupolieren, um auch nach außen zu glänzen.
Corporate-Design / Logodesign / Rebranding
Unsere Kommunikation wird immer digitaler, bunter und schneller. Darum werden wir immer etwas brauchen, das entschleunigt. Etwas, das bleibt und berührt werden kann. Etwas Echtes.
Geschäftspapiere / Werbemittel / Editorial
Heute kann man Bilder und Filme nicht mehr nur sehen, man kann sie berühren, mit ihnen kommunizieren, sie verändern. Die Verschmelzung von Kunst und Technik, die alles möglich macht.
Responsive-Webdesign / Display-Advertising / User Interface Design
Ab und zu bekam die Bar hohen Besuch von einem Mann, der in den dunklen Kreisen der Stadt genauso gut vernetzt war, wie in der Politik, was ihn besonders gefährlich machte. Er war zudem das Oberhaupt der Türken und wurde von seinen Landsleuten nur Maskarath genannt. Möglicherweise lag das daran, dass man ihn niemals lachen sah. Und wer ihn einmal wütend gesehen hatte, war wohl nicht mehr in der Lage, davon zu erzählen.
Die Bar war einer der wenigen Orte, die Maskarath nicht zu beruflichen Zwecken aufsuchte. Hier ging er seiner liebsten Freizeitbeschäftigung nach: Poker. Er liebte das Spiel und hasste es, zu verlieren. Der Grund, warum letzteres noch nie vorgekommen war, lag nicht etwa an der Qualität seines Spiels, als an seinen beiden Begleitern. Diese ließen die Gewinner nie weiter kommen, als in die schmale Gasse hinter der Bar, bevor sie für einen weiteren Sieg eine Kerbe im Pokertisch machten.
Diese Spielweise sprach sich recht schnell herum und so blieb der vierte Stuhl am Tisch lange Zeit leer. So lange, bis wieder eine Motte auf das Netz der Spinne zuflog. Obwohl man in diesem Fall eher von einem Schmetterling sprechen sollte, mit einem hübschen, kindlichen Gesicht und blonden Haaren, die unter einem damenhaften Hut verschwanden. Sie trug eine kostbare Kette und eine Ledertasche, die viel zu groß für sie war und deren Gurt sich tief in ihre Schulter Schnitt.
Die junge Frau ragte gerade mal einen Kopf über die Bar und stakste mit kurzen, aber zielstrebigen Schritten auf den Pokertisch zu. Unter den überraschten Blicken der anderen Gäste blieb sie neben den drei Männern stehen und zog mit einem ohrenbetäubenden Schaben einen vierten Stuhl heran. Sie setzte sich mit einem freundlichen Lächeln zwischen die beiden Schergen, die sie grinsend musterten, während Maskarath mit apathischem Blick die Karten verteilte.
In den folgenden Stunden war alle Aufmerksamkeit auf den Pokertisch gerichtet. Nur vereinzeltes Tuscheln, das Schaben der Gläser und das Klicken der Pokerchips war zu hören. Diese hatten sich recht ungleich auf dem Tisch verteilt. Und nachdem die junge Frau nach einem weiteren Sieg hinter ihren Türmen zu verschwinden drohte, füllte ein weiteres Geräusch die Stille: Das langsame, regelmäßige Kratzen einer Messerspitze auf Holz.
“All In”, sagte die Frau und die Männer gingen mit. Sie schienen ohnehin nicht mehr warten zu wollen, das Spiel auf die übliche Art zu beenden. Doch bevor die Frau ihre Karten auf den Tisch legte, griff sie in ihre Tasche, zog einen Revolver heraus, der in etwa so groß war, wie ihr Unterarm und lies ihn neben ihrem Glas auf den Tisch rumpeln. Es war das erste Mal, dass Maskarath als Verlierer den Pokertisch verließ und das letzte Mal, dass er sein geliebtes Spiel spielte.
Ein Revolver, der einem dabei hilft, auch
gegen die größten Gegner zu gewinnen
In den großen Spielen dominieren die mit den meisten Ressourcen. Erkennt man aber seine eigenen Stärken, reicht ein gutes Blatt, um das Spiel für sich zu entscheiden.
Marktanalyse / Copystrategie / Cross-Media-Strategie / Kampagnenabwicklung
In einem Universum aus Informationen, die sich in Sekundenbruchteilen verändern, besteht die Kunst darin, die Aufmerksamkeit lange genug auf sich zu lenken.
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Der Markt ist ein sozialer Treffpunkt. Wer bei seinen Kunden Vertrauen erweckt und mit ihnen kommuniziert, kann nicht nur besser verkaufen, sondern sich und sein Produkt weiterentwickeln.
PR-Strategie / Unternehmensberatung / Kommunikationsstrategien / Schadensprävention/-regulierung
Wer in der Stadt einen Laden, oder eine Bar eröffnen wollte, musste bei gewissen Unternehmen eine Art Versicherungsbeitrag zahlen. Dieser deckte zwar keinen Diebstahl, Brandschäden oder Rohrbrüche ab, aber er schützte vor dem Unternehmen, was definitiv eine Investition wert war. Einmal im Monat kamen zwei Vertreter vorbei, um den Beitrag zu kassieren.
Nun füllte schon seit ein paar Monaten die Weltwirtschaftskrise die Titelseiten der Zeitungen, von der scheinbar auch das Unternehmen betroffen war. So hatte man sich dazu entschlossen, den Beitrag ein kleines bisschen zu erhöhen. Der Barmann aber wusste, dass dieses “kleine bisschen” ihm finanziell das Genick brechen würde. Als wieder ein Versicherungsvertreter vor der Tür stand, griff er deshalb neben dem Geldbündel nach der Schrotflinte.
Jeder in der Bar wusste, dass er mit dieser Aktion höchstens eine Woche gewonnen hatte, bevor die Firma wieder bei ihm anklopfen würde. Dieses mal aber nicht, um einfach nur Schutzgeld zu kassieren, sondern eine persönliche Angelegenheit zu klären. Wenn es persönlich wurde, schickte sie keine Laufburschen vorbei, sondern die Männer, die sich seit der Rückkehr aus dem Krieg nicht mehr von Schrotflinten beeindrucken ließen. Jene, die man in Polizeikreisen Golem nannte.
Die Geschichten, die über die beiden kursierten waren mitunter dafür verantwortlich, dass die Polizei in dieser Stadt erhebliche Nachwuchsprobleme hatte. Es hieß, sie würden sich nach ein paar Flaschen Whiskey gegenseitig anschießen, um sich für den Ernstfall abzuhärten. Zu Schießereien aber gingen sie dagegen bewaffnet mit Baseballschlägern und Rohrzangen. Kurz gesagt: Sie hatten den verdammten Krieg mit nach Hause gebracht.
Eines abends klopfte er auch an diesem Haus und zwei Männer betraten die Bar durch die Glasscheibe neben der Tür. Gemächlich spazierten sie durch die knackenden Glassplitter und ließen ihre Werkzeuge über die Tische scharren, wobei sie das Glas des ein oder anderen betrübt dreinblickenden Gastes abräumten. Sie selbst aber machten einen überraschend gut gelaunten Eindruck, so als gingen sie gerade ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nach.
Nervös drehte ich mein Whiskeyglas zwischen den Händen und beobachtete, wie der Barmann mit gefasstem Blick unter die Theke griff. Es war wieder kein Geld, das er hervorholte, sondern ein Ding, das nur entfernt an einen Revolver erinnerte. Noch im selben Moment begann es elektrisch zu surren und gab einen roten Lichtstrahl ab, der den Baseballschläger des linken in eine zu kurz geratene Fackel verwandelte. “Danke, dass ihr vorbei gekommen seid.”, sagte der Barmann, während die Männer durch die zweite Glasscheibe neben der Tür verschwanden.
Ein Revolver, der einen Schritt voraus ist und funktioniert, wenn’s drauf an kommt.
Um in der Geschäftswelt die Oberhand zu behalten, braucht man zuverlässige Technik, die immer auf dem neuesten Stand ist und so flexibel, dass sie sich ständig weiterentwickeln kann.
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Die digitale Geschäftswelt wird jeden Tag komplexer. Wer an ihr teilhaben will, braucht ebenso komplexe Systeme, die dank globaler Standards jedoch für jeden erschwinglich bleiben.
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Manchmal reichen Standartlösungen nicht aus. Wer etwas Neues haben will, etwas Einzigartiges, etwas, das die Grenzen des Möglichen neu definiert, braucht eine Maßanfertigung.
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Wirkungsvolle Details
Wo einsame Herzen und Alkohol zusammenkamen, war auch das älteste Gewerbe der Menschheit nicht weit. Denn die Wärme und Sicherheit der Bar bot den Huren der Stadt eine willkommene Alternative zu den Gefahren, die auf der Straße lauerten. Und da die Frauen wiederum trinkfreudige Kundschaft anlockten, waren sie hier eine gern gesehene Klientel. Ihr Oberhaupt war eine Frau, die in der Stadt bekannt war als die Königin der Diebe.
Ihre Geschichte, insofern sie wahr ist, erzählte mir ein Hafenarbeiter, der sich eines Abends nach ein paar Drinks an mein Ohr heftete. Er erzählte mir von Sara, der einzigen Tochter eines Unternehmers, der sich mit Tonfilmen eine goldene Nase verdient hatte und Sara das Leben der Reichen und Schönen ermöglichte. Doch die Krise machte auch vor den Lichtspielhäusern nicht halt und so verlor er in kürzester Zeit sein angehäuftes Vermögen.
Saras Mutter, die sich schon zu sehr an das Leben der reichen und schönen gewöhnt hatte, verließ das sinkende Schiff. Und wie so oft wurde der Alkohol für den Vater zum vermeintlich rettenden Ufer, was seinen Untergang aber nur beschleunigte. Irgendwann war es Sara, die für die Familie sorgte.Von da an begann für sie ein steiniger Weg, der all ihre Kraft und Geschicklichkeit erforderte. Und irgendwann auch ihren jungen Körper.
Die meisten der Männer, die zu ihr kamen hatten ein warmes Herz und wollten nicht mehr, als sich für ein paar Kröten einen Moment der Geborgenheit kaufen in einer Welt, die mittlerweile nur noch aus qualmenden Schornsteinen und Dampfmaschinen zu bestehen schien. Leider gab es aber auch schwarze Schafe, die mehr von ihr verlangten, als sie geben wollte. Um ihrer verletzten Seele ein wenig Linderung zu verschaffen, begann sie von den Männern zu stehlen.
Sie fand ihre eigentliche Berufung und schon bald darauf ihren Meister. Ein Junge, nicht viel älter als sie mit wildem blonden Haar und dunklen Augen erwischte sie bei dem Versuch, ihm eine silberne Taschenuhr zu stehlen. Als seine Hände sich wie Schraubstöcke um ihre Handgelenke zogen und er sie mit dem Akzent eines Zigeuners zur Rede stellte, wusste sie, dass sie sich mit dem falschen angelegt hatte. Doch statt sie zu bestrafen, nahm er sie mit und zeigte ihr seine Welt.
So lebte sie einige Zeit mit dem jungen in den sie sich verliebte im Schutz von Dieben und Betrügern und lernte ihre Künste. Doch Zigeuner blieben nie lange an einem Platz und der von Sara war an der Seite ihres Vaters. Bevor der Junge ging, um ihr das Herz zu brechen, machte er ihr ein letztes Geschenk. Ein Revolver, der so klein war, dass er unsichtbar in ihrer Kleindung verschwand und von diesem Moment an dafür sorgte, dass sie nie wieder an die falschen Männer geriet.
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an die richtigen Kunden gerät
Wer versucht, alle Menschen anzusprechen, verbraucht viel Zeit und Energie. Wer sein Produkt und seine Kunden kennt, braucht dagegen nur die an zu sprechen, die ohnehin zu einem wollen.
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Die beste Werbung ist die Empfehlung durch andere. Wer gut vernetzt ist und immer im Gespräch bleibt, braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, dass die Kunden den richtigen Weg finden.
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Oleg Mutzenberger
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10 . Geheimhaltungspflicht
10.1. Artrevolver verpflichtet sich, sämtliche ihr im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss zugänglichen Informationen und Unterlagen, die als vertraulich bezeichnet werden, oder nach sonstigen Umständen eindeutig als Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse des Kunden erkennbar sind, geheim zu halten und sie – soweit nicht zur Erreichung des Vertragszweckes geboten - weder aufzuzeichnen noch weiterzugeben.
10.2. Artrevolver hat durch geeignete vertragliche Abreden mit den für sie tätigen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und / oder Beauftragten sichergestellt, dass auch diese jede eigene Verwertung, Weitergabe oder unbefugte Aufzeichnung solcher Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse unterlassen.
10.3 Entsprechende Verpflichtungen treffen den Kunden in Bezug auf Geschäfts – und Betriebsgeheimnisse von Artrevolver, dies gilt insbesondere auch für die während der Entwicklungsphase / Zusammenarbeit zur Kenntnis gebrachten Ideen und Konzepte.
10.4. Der Kunde ist damit einverstanden, dass persönliche Daten (Bestandsdaten) und andere Informationen, die sein Nutzungsverhalten betreffen (Verbindungsdaten), wie z. B. der Zeitpunkt, die Anzahl und Dauer der Verbindungen, Zugangswörter, Up- und Downloads, von Artrevolver während der Dauer des Vertrages gespeichert werden, soweit dies zur Erfüllung des Vertragszweckes erforderlich ist. Mit der Erhebung und Speicherung erklärt der Kunde sein Einverständnis. Die erhobenen Bestandsdaten verarbeitet und nutzt Artrevolver auch zur Beratung seiner Kunden, zur Eigenwerbung und zur Marktforschung für eigene Zwecke und zur bedarfsgerechten Gestaltung seiner Leistung. Der Kunde kann einer solchen Nutzung der Daten widersprechen. Artrevolver wird diese Daten ohne dessen Einverständnis nicht an Dritte weiterleiten. Dies gilt nur insoweit nicht, als die Daten ohne hin öffentlich zugänglich sind oder Artrevolver gesetzlich verpflichtet ist, Dritte insbesondere Strafverfolgungsbehörden, solche Daten zu offenbaren oder soweit international anerkannte technische Normen dies vorsehen und der Kunde nicht widerspricht.
11.1. Der Kunde stellt Artrevolver alle für die Durchführung des Projekts benötigten Daten und Unterlagen unentgeltlich zur Verfügung. Alle Arbeitsunterlagen werden von der Artrevolver sorgsam behandelt, vor dem Zugriff Dritter geschützt, nur zur Erarbeitung des jeweiligen Auftrages genutzt und nach Beendigung des Auftrages an den Kunden zurückgegeben.
11.2. Der Kunde wird im Zusammenhang mit einem beauftragten Projekt Auftragsvergaben an andere Agenturen oder Dienstleister nur nach Rücksprache und im Einvernehmen mit Artrevolver erteilen.
12.1. Von Artrevolver gelieferten Arbeiten und Leistungen hat der Kunde unverzüglich nach Erhalt, jedenfalls jedoch binnen drei Werktagen und in jedem Falle aber vor einer Weitergabe, zu prüfen und Mängel unverzüglich nach Entdeckung zu rügen, Unterbleibt die unverzügliche Überprüfung oder Mängelanzeige, bestehen keine Ansprüche des Kunden.
12.3 Das Risiko der rechtlichen Zulässigkeit der durch Artrevolver erarbeiteten und durchgeführten Maßnahmen wird vom Kunden getragen. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Aktionen und Maßnahmen gegen Vorschriften des Wettbewerbsrechts, des Urheberrechts und der speziellen Werberechtsgesetze verstoßen. Artrevolver ist jedoch verpflichtet, auf rechtliche Risiken hinzuweisen, sofern ihr diese bei ihrer Tätigkeit bekannt werden. Der Kunde stellt Artrevolver von Ansprüchen Dritter frei, wenn Artrevolver auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden gehandelt hat, obwohl sie dem Kunden Bedenken im Hinblick auf die Zulässigkeit der Maßnahmen mitgeteilt hat. Die Anmeldung solcher Bedenken durch Artrevolver beim Kunden hat unverzüglich nach bekannt werden in schriftlicher Form zu erfolgen. Erachtet Artrevolver für eine durchzuführenden Maßnahmen eine wettbewerbsrechtliche Prüfung durch eine besonders sachkundige Person oder Institution für erforderlich, so trägt nach Absprache mit Artrevolver die Kosten hierfür der Kunde.
12.4 Mit der Genehmigung von Entwürfen, Reinzeichnungen oder Werkzeichnungen durch den Kunden übernimmt dieser die Verantwortung für die Richtigkeit für Bild und Text.
12.5.Für die von Kunden freigegebene Entwürfe, Reinzeichnungen oder Werkzeichnungen entfällt jede Haftung durch Artrevolver
12.6. Für die wettbewerbs- oder warenzeichenrechtliche Zulässigkeit und Eintragsfähigkeit der Entwürfe haftet Artrevolver nicht.
12.7. Artrevolver übernimmt keine Haftung für die von Kunden gestellten Bilder, Daten und Schriften.
12.8. Artrevolver haftet in keinem Fall wegen der in den Werbemaßnahmen enthaltenen Sachaussagen über Produkte und Leistungen des Kunden. Artrevolver haftet auch nicht für die patent-, urheber- und markenrechtliche Schutz- oder Eintragungsfähigkeit der im Rahmen des Auftrages gelieferten Ideen, Anregungen, Vorschlä- ge, Konzeptionen und Entwürfe.
12.9. Artrevolver haftet nur für Schäden, die sie oder ihre Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben. Die Haftung durch Artrevolver wird in der Höhe beschränkt auf den einmaligen Ertrag von Artrevolver der sich aus dem jeweiligen Auftrag ergibt. Die Haftung durch Artrevolver für Mangelfolgeschäden aus dem Rechtsgrund der positiven Vertragsverletzung ist ausgeschlossen, wenn und in dem Maße, wie sich die Haftung durch Artrevolver nicht aus einer Verletzung der für die Erfüllung des Vertragszweckes wesentlichen Pflichten ergibt.
12.10. Soweit Artrevolver notwendige Fremdleistungen in Auftrag gibt, sind die jeweiligen Auftragnehmer/Vertragspartner keine Erfüllungsgehilfen von Artrevolver. Eine Haftung für die Leistungen und Arbeitsergebnisse solcher Auftragnehmer/Vertragspartner wird ausgeschlossen, soweit den gesetzlichen Vorschriften nichts entgegensteht.
13.1.Der Kunde verpflichtet sich, eventuell anfallende Gebühren an Verwertungsgesellschaften wie beispielsweise an die Gema abzuführen. Werden diese Gebühren von Artrevolver verauslagt, so verpflichtet sich der Kunde, diese Artrevolver gegen Nachweis zu erstatten. Dies kann je nach Absprache sofort oder auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses erfolgen.
13.2. Der Kunde ist darüber informiert, dass bei der Auftragsvergabe im künstlerischen, konzeptionellen und werbeberaterischen Bereich an eine nicht-juristische Person eine Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse zu leisten ist. Diese Abgabe darf vom Kunden nicht von der Agenturrechnung in Abzug gebracht werden. Für die Einhaltung der Anmelde- und Abgabepflicht ist der Kunde zuständig und selbst verantwortlich.
14.1. Von Artrevolver eingeschaltete Freie Mitarbeiter oder Dritte sind Erfüllungsgehilfen- oder Verrichtungsgehilfen von Artrevolver. Der Kunde verpflichtet sich diese, im Rahmen der Auftragsdurchführung von Artrevolver eingesetzten Mitarbeiter, im Laufe der auf den Abschluss des Auftrages folgenden 12 Monate ohne Mitwirkung von Artrevolver weder unmittelbar noch mittelbar mit Projekten zu beauftragen.
15.1. Alle Arbeitsunterlagen, elektronische Daten und Aufzeichnungen, die im Rahmen der Auftragserarbeitung auf Seiten von Artrevolver angefertigt werden, verbleiben bei Artrevolver. Die Herausgabe dieser Unterlagen und Daten kann vom Kunden nicht gefordert werden. Artrevolver schuldet mit der Bezahlung des vereinbarten Honorars die vereinbarte Leistung, nicht jedoch die zu diesem Ergebnis führenden Zwischenschritte in Form von Skizzen, Entwürfen, Produktionsdaten etc..
16. Media-Planung und Media-Durchführung
16.1. Beauftragte Projekte im Bereich Media-Planung besorgt Artrevolver nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis der ihr zugänglichen Unterlagen der Medien und der allgemein zugänglichen Marktforschungsdaten. Ein bestimmter werblicher Erfolg schuldet Artrevolver dem Kunden durch diese Leistungen nicht.
16.2. Bei umfangreichen Media-Leistungen ist Artrevolver nach Absprache berechtigt, einen bestimmten Anteil der Fremdkosten dem Kunden in Rechnung zu stellen und die Einbuchung bei den entsprechenden Medien erst nach Zahlungseingang vorzunehmen. Hierfür wird eine Handlingspauschale in Rechnung gestellt. Für eine eventuelle Nichteinhaltung eines Schalttermins durch einen verspäteten Zahlungseingang haftet Artrevolver nicht. Ein Schadensersatzanspruch vom Kunden gegen Artrevolver entsteht dadurch nicht.
17. Vertragsdauer, Kündigungsfristen
17.1. Der Vertrag tritt mit seiner Unterzeichnung in Kraft. Er wird für die im Vertrag genannte Vertragslaufzeit bzw. für ein bestimmtes Projekt abgeschlossen. Ist der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen, kann dieser mit einer Frist von drei Monaten von beiden Seiten zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt von dieser Regelung unberührt. Eine Kündigung bedarf der Schriftform.
18.1. Kommt es im Laufe oder nach Beendigung eines Auftrages zu einem Streitfall bezüglich des beauftragten Projektes, so ist vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens ein außergerichtliches Mediationsverfahren zu durchlaufen. Bei Streitigkeiten in Fragen der Qualitätsbeurteilung oder bei der Höhe der Honorierung werden externe Gutachten erstellt um möglichst eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Die Kosten hierfür werden von Kunden und Artrevolver geteilt.
19. Hosting, Domain und E-Mail
19.1 Ein Anspruch des Kunden auf die Verfügbarkeit ganz bestimmter Verbindungswege oder Server besteht nicht. Artrevolver garantiert außerhalb der Wartungsfenster eine mittlere Verfügbarkeit aller Dienste von 97 % bezogen auf ein Jahr. Artrevolver übernimmt keine Gewähr für die ununterbrochene Verfügbarkeit von Daten und kann die restliche Zeit für technische Arbeiten verwenden. Werden die Verfügbarkeitswerte unterschritten, kann der Kunde eine zeitanteilige Rückerstattung der betreffenden Gebühren für den Nichtverfügbarkeits-zeitraum verlangen. Eine Nichtverfügbarkeit liegt vor, wenn der Kunde die vereinbarten Dienste nicht mehr nutzen kann oder die Nutzung dieser Dienste unzumutbar erschwert ist, und die zugrundeliegende Störung im Verantwortungsbereich von Artrevolver liegt. Eine Haftung von Artrevolver für durch technisch bedingte Ausfälle verursachte Datenverluste, abgebrochene Datenübertragungen oder sonstige Probleme in diesem Zusammenhang ist ausgeschlossen. Planbare Wartungsarbeiten werden im Rahmen vorangekündigter Wartungszeitfenster, die normalerweise in den Abendstunden liegen, durchgeführt. Während der Wartungszeitfenster kann es zu einer zeitweisen Nichtverfügbarkeit der vereinbarten Leistungen kommen, ohne dass dies einer besonderen Ankündigung bedarf. Ist eine solche zeitweise Nichtverfügbarkeit vorhersehbar, wird Artrevolver den Kunden rechtzeitig vorab darüber informieren. Tritt eine Nichtverfügbarkeit aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund von Ereignissen, die Artrevolver die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, ein – insbesondere durch Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, der Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber, Störungen im Bereich der Betreiber von Datenverbindungen, die Artrevolver nutzt, auch wenn sie bei Lieferanten oder Unterauftragnehmern von Artrevolver eintreten – hat Artrevolver auch bei verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen die Störungen nicht zu vertreten.
19.2. Artrevolver behält sich vor, den Internet-Zugang zu beschränken, sofern die Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software oder gespeicherter Daten, die Interoperabilität der Dienste oder der Datenschutz dies erfordern. Der Kunde ist verpflichtet, keine technischen Störungen auf den Servern zu verursachen. Über Wartungsarbeiten wird der Kunde vorab benachrichtigt.
19.3. Dem Kunden ist bekannt, dass für alle Teilnehmer im Übertragungsweg des Internets in der Regel die Möglichkeit besteht, von in Übermittlung befindlichen Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu erlangen. Das Risiko nimmt der Kunde in Kauf.
19.4. Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine eigene IP-Adresse oder einen eigenen physischen Server für seine Inhalte. Der Betrieb erfolgt zur notwendigen Kostenreduktion auf leistungsfähigen Zentralrechnern (Servern) mit einer IP-Adresse und einer insgesamt für den jeweiligen Server verfügbaren Bandbreite, wodurch Schwankungen in der tatsächlich dem Kunden zur Verfügung stehenden Bandbreite möglich sind.
19.5. Diverse kundenspezifische Einstellungen des Artrevolver-Webhosting werden online festgelegt. Die Übertragung solcher Daten erfolgt auf Gefahr des Kunden ohne Gewähr von Artrevolver über das Internet. Die Mitteilungen sind nach deren Eingang gültig und werden von Artrevolver bis zum Eingang neuer Daten per Internet als verbindlich zur Leistungsdurchführung verwendet. Hierbei auftretende Verzögerungen sind technisch bedingt und stellen keinen Mangel dar.
19.6. Zugangsmodalitäten werden dem Kunden per E-Mail zugänglich gemacht. Mitteilungen gelten mit dem Eingang und der damit hergestellten Verfügbarkeit auf dieser Adresse als zugestellt ungeachtet des Datums, an dem der Kunde derartige Nachrichten tatsächlich abruft.
19.7. Artrevolver steht es frei, zur Erbringung der Leistungen im Zuge des technischen Fortschritts auch neuere bzw. andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards zu verwenden, als zunächst angeboten, insofern dem Kunden hieraus keine Nachteile entstehen.
19.8. Die Einrichtung eigener Sub-Domains ist auf Wunsch in angemessenem Umfang möglich. Über die Angemessenheit entscheidet Artrevolver in Abstimmung mit dem Kunden.
19.9. Artrevolver erteilt per Telefon oder Internet grundsätzlich nur unverbindlich Auskunft über die Verfügbarkeit einer Domain. Zwischen Auskunft und Anmeldung kann eine Vergabe an eine dritte Partei durch die DENIC oder eine andere Stelle erfolgen, ohne dass Artrevolver hierauf Einfluss nimmt oder davon Kenntnis erlangt.
19.10. Die Anmeldung einer Domain erfolgt, sofern nichts abweichendes vereinbart wurde, als deutsche „de“- Domain. Die Daten zur Registrierung werden in einem automatisierten Verfahren ohne Gewähr an die DENIC oder an eine andere zuständige Stelle weitergeleitet. Der Kunde kann von einer tatsächlichen Zuteilung erst ausgehen, wenn der Internet-Service von Artrevolver unter dem bzw. den gewünschten Namen bereitgestellt wurde.
19.11. Jegliche Haftung und Gewährleistung für die Zuteilung von bestellten Domainnamen sowie für die zwischenzeitliche Vergabe an eine andere Partei sind von Artrevolver ausgeschlossen.
19.12. Artrevolver betreut während der Dauer des mit dem Kunden geschlossenen Vertrages sämtliche Domains auf der Grundlage der jeweils gültigen Richtlinien der Vergabestellen, insbesondere auf Grundlage der Regelungen der DENIC (einsehbar unter www.denic.de). Sollten sich diese Richtlinien ändern oder sollten sich die Rahmenbedingungen für die Registrierung und Aufrechterhaltung von Domains aus anderen Gründen verändern, sind Artrevolver und der Kunde bereit, ihr Vertragsverhältnis entsprechend anzupassen.
19.13.. Artrevolver führt die Anmeldung bzw. Registrierung von Domains im Namen und im Auftrag des Kunden durch und trägt Artrevolver als Nutzungsberechtigten (also „admin-c“) der jeweiligen Domain ein. Der Kunde ist Eigentümer der Domain mit allen Rechten und Pflichten. Bei einzelnen Services kann ein vom Kunden abweichender Nutzungsberechtigter benannt werden, der anstatt des Kunden Berücksichtigung findet. Dem Kunden ist bekannt, dass Name und Adresse des jeweiligen Nutzungsberechtigten bei der DENIC sowie in der RIPE-Datenbank zwingend und dauerhaft gespeichert werden und in der sogenannten „whois“-Abfrage im Internet (z.B. über www.denic.de) für ihn selbst und Dritte jederzeit einsehbar sind.
19.14. Im Falle der Beendigung des Vertragsverhältnisses ist es Artrevolver freigestellt, die dem Vertragsverhältnis zugeordneten Domainnamen zu löschen, auch wenn vom Kunden ein abweichender Nutzungsberechtigter benannt wurde. Sollte der Kunde bzw. der sonstige Nutzungsberechtigte nach Vertragsende jedoch die Weiternutzung einer Domain über einen anderen Anbieter wünschen, so wird Artrevolver hierzu die notwendige Freigabe erteilen, sofern die vertragsgemäßen Entgelte bezahlt wurden.
19.15. Es besteht bei einzelnen Services die Möglichkeit, vorhandene Domains, die zur Zeit von einem anderen Anbieter betreut werden, zukünftig als Bestandteil des Vertragsverhältnisses bei Artrevolver betreuen zu lassen. Dem Kunden ist bekannt, dass zur erfolgreichen Ummeldung eine Freigabe des bisher die Domain betreuenden Anbieters erforderlich ist. Artrevolver wird daher in angemessenem Umfang auch mehrfach versuchen, die Ummeldung erfolgreich durchzuführen. Artrevolver kann jedoch bei ausbleibender Freigabe des dritten Anbieters keine Gewähr für die erfolgreiche Ummeldung übernehmen. Sollte für die Ummeldung ein Entgelt vereinbart worden sein, so ist der Kunde auch bei Ausbleiben dieser Freigabe gegenüber Artrevolver hierfür leistungspflichtig. Eine erfolgreich umgemeldete Domain wird im Verhältnis zwischen Artrevolver und dem Kunden ansonsten wie eine neu registrierte Domain gemäß den hier getroffenen Regelungen behandelt.
19.16. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass Artrevolver an seine E-Mail-Adresse, E-Mails zur Information im zumutbaren Umfang versendet. Zur Unterscheidung solcher E-Mails sind diese auf geeignete Weise gekennzeichnet.
19.17. Sollte Artrevolver bekannt werden, dass der Kunde Emails unter Angabe seines Domainnamens rechtswidrig oder entgegen allgemein anerkannter Regeln der Kommunikation im Internet verschickt, behält sich Artrevolver vor, den Service vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Dies gilt ebenfalls für Übertragungen („Postings“) von werblichen oder rechtswidrigen Botschaften in öffentliche Newsgroups des Internets. Sollte Artrevolver aus diesen Gründen eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber Artrevolver Leistungpflichtig.
19.18. Der Kunde ist verpflichtet, den Speicherplatz für die bereitgestellten E-Mail Accounts selbst zu überwachen und gegebenenfalls eingegangene E-Mails zu löschen.
19.19. Artrevolver überprüft die Inhalte des Kunden nicht dahingehend, ob Ansprüche Dritter berechtigt oder unberechtigt erhoben werden. Im Internet ist es insoweit üblich, dass bis zu einer gerichtlichen Klärung Daten auf glaubhaftes Verlangen jedes Dritten gesperrt werden (siehe auch die „Dispute Police“ des InterNic unter www.internic.net). Der Kunde erklärt sich daher einverstanden, den Zugriff auf seine Inhalte in dem Fall zu sperren, dass Ansprüche Dritter glaubhaft erhoben werden.
19.20. Der Kunde versichert, dass nach seinem besten Wissen durch Registrierung bzw. Konnektierung eines Domainnamens keine Rechte Dritter verletzt werden. Der Kunde erkennt an, dass er für die Wahl von Domainnamen allein verantwortlich ist. Für den Fall, dass Dritte Rechte am Domainnamen glaubhaft geltend machen, behält sich Artrevolver vor, den betroffenen Domainnamen bis zur gerichtlichen Klärung der Streitfrage zu sperren.
19.21. Sollte Artrevolver eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber Artrevolver Leistungpflichtig. Der Kunde erklärt sich mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden, die Artrevolver zutreffen hat, um vollziehbaren Anordnungen oder vollstreckbaren Entscheidungen nachzukommen. Der Kunde hält Arrevolver ferner von Forderungen Dritter, sämtlichen entstehenden Kosten und nachteiligen Folgen frei.
19.22. Der Kunde gewährleistet, dass die gespeicherten Daten und Inhalte nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Insbesondere ist das Hinterlegen von strafrechtlich relevanten, erotischen oder pornographischen Inhalten – einschließlich Hyperlinks und Metatags – im Rahmen des Webhosting nicht gestattet. Artrevolver ist berechtigt, rechtswidrige Inhalte sofort, ohne gesonderte Mitteilung, zu sperren und zu löschen. Die Vergütungspflicht des Kunden bleibt in diesem Fall unberührt. Verstößt ein Kunde wesentlich oder trotz Abmahnung gegen diese Bedingungen, ist Artrevolver darüber hinaus berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Gleiches gilt bei der Verschickung rechtswidriger E-Mails oder „Postings“.
20.1. Der Kunde ist nicht dazu berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.
20.2. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil.
20.3. Eine Aufrechnung oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts durch den Kunden ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig.
20.4. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Frankfurt am Main.
20.5. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit zu einem späteren Zeitpunkt verlieren, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll im Wege der Vertragsanpassung eine andere angemessene Regelung gelten, die wirtschaftlich dem am Nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt hätten, wenn ihnen die Unwirksamkeit der Regelung bekannt gewesen wäre.
Es kann nicht falsch sein, einen Revolver zu haben, der für einen starken Auftritt sorgt, dessen Technik einen Schritt voraus ist und der so präzise ist, dass man immer ins Schwarze trifft.

References: Art. 6
 Art. 9
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 8
 Art. 17
 Art. 89
 §1