Source: http://esb.bezreg-arnsberg.nrw.de/druck/druck.php?site=../a_3/a_3_007
Timestamp: 2017-03-26 05:19:07+00:00

Document:
31.10.197318.43.3 III 6
Sammellisteder vom Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen nach§ 76 Abs. 2 BVOSt und § 73 Abs. 2 BVONKzugelassenen Feuerlöschgeräte und Feuerlöscheinrichtungenfür den Bergbau unter Tage (BuT) 1)
- Geschäftszeichen 18.43.3 III 6 -
Die unter den lfd. Nummern A 1 bis A 9 und B 1 bis B 13 aufgeführten Feuerlöschgeräteund Feuerlöscheinrichtungen gelten als zugelassen im Sinne der § 76 Abs. 2 BVOSt und73 Abs. 2 BVONK, sofern die in den Zulassungsbescheiden des Ministers für Wirtschaft,Mittelstand und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen enthaltenen Bedingungenund Auflagen sowie die bestehenden Überwachungsvorschriften eingehalten werden.
Die unter lfd. Nr. B 1 bis B 13 aufgeführten Feuerlöschgeräte und Feuerlöscheinrichtungendürfen, sofern sie bis zum Tage der Bekanntmachung dieser Sammelliste in Betriebeneingesetzt sind, die der bergbehördlichen Aufsicht unterstehen, dort weiterhin verwendet,jedoch nicht mehr neu beschafft und eingesetzt werden.
Erläuterungen zum Aufbau der Sammelliste
In die Sammelliste werden die zugelassenen Bergbau- Feuerlöschgeräte und Feuerlösch-einrichtungen in der Reihenfolge ihres Zulassungsdatums aufgenommen. Die zugelassenenGeräte und Einrichtungen erhalten ein Zulassungskennzeichen, das sich aus einerBuchstaben- und Ziffernfolge zusammensetzt.
Die Buchstabenfolge: LOBA NW BuT bedeutet: Zulassungsstelle LandesoberbergamtNordrhein-Westfalen, Zulassungsgegenstand Feuerlöschgerät oder Feuerlöscheinrichtungfür den Bergbau unter Tage. Der Zusatz NK bedeutet Einschränkung des Einsatzbereichesauf den Nichtkohlebergbau. Die ersten beiden Ziffern im Zulassungszeichen sind Schlüssel-zahlen für den jeweiligen Typ des Feuerlöschgeräts bzw. der Feuerlöscheinrichtung. DieBedeutung der Schlüsselzahlen ist auf Blatt 2 erläutert. Die weiteren Ziffern des Zulassungs-zeichens geben die lfd. Nr. der Zulassung des jeweiligen Typs und das Zulassungsjahrminus 1900 an.
Beispiel: LOBA NW BuT 4.1.02-73 = vom Landesoberbergamt NW zugelassene Feuer-löscheinrichtung für den Bergbau unter Tage, und zwar eine bordfeste Feuerlöscheinrichtungmit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver, zweite im Jahre 1973 zugelasseneEinrichtung dieses Typs.
1) Bis 28.02.2000 wurden für die Feuerlöschgeräte und Feuerlöscheinrichtungen Zulassungen erteilt. Seit dem wird von der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 8, Bergbau und Energie, bescheinigt, dass gegen den Einsatz der angezeigten Feuerlöscher und Feuerlöschgeräte keine Bedenken bestehen.
Einteilung der nach § 76 Abs. 2 BVOSt und § 73 Abs. 2 BVONK zugelassenenFeuerlöschgeräte und Feuerlöscheinrichtungen (BuT)
- Schlüsselzahlen -
1. Tragbare Feuerlöschgeräte1.1. Pulverlöscher1.2. Luftschaumlöscher1.3. Zumischgeräte für die Erzeugung von Luftschaum1.4. sonstige tragbare Feuerlöschgeräte
2. Ortsbewegliche (fahrbare) Feuerlöschgeräte2.1. Pulverlöscher2.2. Luftschaumlöscher2.3. Zumischgeräte für die Erzeugung von Luftschaum2.4. sonstige fahrbare Feuerlöschgeräte
3. Bordfeste Feuerlöscheinrichtungen mit Handauslösung3.1. Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Pulver3.2. Löscheinrichtungen mit sonstigen Löschmitteln
4. Bordfeste Feuerlöscheinrichtungen mit selbsttätiger Auslösung4.1. Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Pulver4.2. Löscheinrichtungen mit sonstigen Löschmitteln
5. Ortsfeste Feuerlöscheinrichtungen mit Handauslösung5.1. Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Pulver5.2. Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Wasser5.3. Löscheinrichtungen mit sonstigen Löschmitteln
6. Ortsfeste Feuerlöscheinrichtungen mit selbsttätiger Auslösung6.1. Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Pulver6.2. Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Wasser6.3. Löscheinrichtungen mit sonstigen Löschmitteln
7. Sonderlöschgeräte und Sonderlöscheinrichtungen7.1. mit dem Löschmittel Pulver7.2. mit dem Löschmittel Wasser7.3. mit sonstigen Löschmitteln
8. Bauteile für Feuerlöscheinrichtungen (Zubehör)8.1. Zubehör für Feuerlöscheinrichtungen mit dem Löschmittel Pulver8.2. Zubehör für Feuerlöscheinrichtungen mit dem Löschmittel Wasser8.3. Zubehör für Feuerlöscheinrichtungen mit sonstigen Löschmitteln.
Feuerlöschgeräte und -einrichtungen (BuT) - weitergeltende Zulassungen des Ministers -
Hersteller bzw. Antragsteller
Löschmittelinhalt
312-2/52
Total AG Förstner & Co, Ladenburg/Neckar
Total BS 15
15 l Schaummittel Komet-Extrakt
321-2/52
Total AG Förstner & Co,
LBZ 25
Total-Zumischer BF 25
25 l Schaummittel Komet-Extrakt-
312-3/52
Minimax GmbH, Stuttgart
Minimax L 15
15 l Schaummittel Nr. 1152
321-3/52
Deutsche Feuerlöscher-
Bauanstalt Wintrich & Co, Bensheim/Hessen
LBZ 30
Wintrich 30 l - BuT Zumischgerät für die Erzeugung von Luftschaum
30 l Schaummittel Wintrich-Schaummittel-
3 113-2/57
Paul Pleiger, Hammerthal
Selbsttätige Bergbau-
Feuerlöscheinrichtung (BuT) für Antriebe von Förderbändern
Selbsttätige Wasserlöscheinrichtung für Förderbandantriebe
Wasser aus dem Leitungsnetz
Nur zum Schutz von Antriebs- trommeln
316-2/58
PK 10 (U)
Total-BuT-Trocken-
löscher, PK 10 (U)
10 kg Total-Löschpulver Totalit G
316-1/59
Minimax AG, Urach/Württ.
Minimax 10 kg BuT-Trockenlöscher (U), Typ PK 10 (U)
10 kg Löschpulver- Minimax-Multitroxin
1124-1/60
Wintrich 10 kg-BuT- Trockenlöscher (U)
10 kg Löschpulver- 'Winco-Spezial'
1126-2/64
Gloria-Werke H. Schulte-Frankenfeld KG, Wadersloh i.W.
Gloria 10 kg-BuT- Trockenlöscher (U)
10 kg Löschpulver 'Glutex'
Zulassungs-Nr. des Ministers
BuT 311-1/51
Total BS 10
10 l Schaummittel Komet-Extrakt
Luftschaumlöscher mit 10 l Inhalt
BuT 311-1/52
Minimax L 10
10 l Schaummittel Nr. 1152
312-1/52
Concordia-Elektrizitäts-AG,Dortmund
CEAG HLB
15 l Schaummittel Tutogen N
Luftschaumlöscher mit 15 l Inhalt
321-1/52
LBZ 20
CEAG-Zumischer ZD 20
15 l Schaummittel Tutogen N, Konzentrat
Behälter-Zumischgerät für die Erzeugung von Luftschaum
BuT 311-2/52
CEAG HLD
10 l Schaummittel Tutogen N
Luftschaumlöschermit 10 l Inhalt
BuT 311-3/52 A
LK 10 A
Total BS 13
13 l Schaummittel Komet-Extrakt
Luftschaumlöscher mit 13 l Inhalt
BuT 311-4/52
A. Werner & Co, Spezialfabrik für Feuerlöschtechnik, Leverkusen-Küppersteg
Werner 10 l-BuT- Luftschaumlöscher
10 l Schaummittel Werner-Schaummittel
BuT 311-1/54
CEAG HLDA
3113-1/57
Selbsttätige Bergbau Feuerlöschein-richtung (BuT) für Antriebe von Förderbändern
Nur zum Schutz von Antriebstrommeln
316-3/58
Concordia BuT-Trockenlöscher P 10 G (BuT)
10 kg Löschpulver 'CEAG-Uni-Record'
Trockenlöscher mit 10 kg Inhalt
211-1/62
Concordia-Elektrizitäts-AG,Dortmund;Paul Pleiger, Hammerthal-Nord; Walther & Cie, Köln-Dellbrück
Selbsttätige Bergbaufeuer-löscheinrichtung (BuT) für Strecken
Selbsttätige Bergbau- feuerlöscheinrichtung für Strecken, Gemeinschaftsanlage CEAG-Pleiger-Walther
221-1/62
Concordia-Elektrizitäts-AG,DortmundPaul Pleiger, Hammerthal-Nord; Walther & Cie, Köln-Dellbrück
Selbsttätige Bergbau-Feuerlösch-einrichtung (BuT) für Blindschächte
Selbsttätige Bergbau-Feuerlösch-einrichtung für Blindschächte, Gemeinschaftsanlage CEAG-Pleiger-Walther
1125-1/64
CEAG 10 kg-BuT-Trocken- löscher (U), Typ PG 10
Feuerlöschgeräte und -einrichtungen (BuT)
Zul.-Nr.des LOBA
Hersteller bzw.Antrag-steller
Typen-bezeich-nung
Firmen-bezeich-nung
Lösch-mittel-inhalt
Datum u. Geschäfts-zeichen
Hin-weise
LOBA NW BuT 6.1.01-73
Schacht-anlage Friedrich Heinrich, Kamp-Lintfort
Ortsfeste Feuer-löschein-richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Selbsttätige Pulver-löschanlage für untertägige Ausblase- mündungen von Gasab-saugeanlagen, Typ Friedrich Heinrich
10 kg Lösch-pulver 'CEAG-Uni-Record' bzw. 'Favorit-Uni-Record'
28.3.1973 18.43.3. II 1
Anwend-ungsbe-schränkungen beachten!
LOBA NW BuT 3.1.01-73
Bedia GmbH & Co KG, Bonn
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit Handaus-lösung und dem Lösch-mittel Pulver
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung, System Bedia Typ B
2 x 6 kg Lösch-pulver 'Favorit-Uni-Record'
26.6.1973 18.43.3 II 17
LOBA NW BuT 4.1.01-73
BediaGmbH & Co KG, Bonn
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbst-tätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung, System Bedia Typ A
6 kg Lösch-pulver 'Favorit-Uni-Record'
26.6.1973 18.43.3 III 8
LOBA NW BuT 4.1.02-73
Ruhrthaler Maschinen-fabrik Schwarz & Dyckerhoff KG, Mülheim/Ruhr
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbst-tätiger Auslösung und dem 'Löschmittel Pulver
Bordfeste Trocken-pulver-Löschanlage für Diesel-laufkatzen HL 65 H/1 der Ruhrthaler Maschinen-fabrik Typ T 1-2BA-4H
je 6 kg Lösch-pulver'Totalit G' für Motor- und Getriebe-teil
26.6.1973 18.43.3 III 9
LOBA NW BuT 4.1.03-73
F. Rens-mann Maschinen-fabrik, Dortmund-Aplerbeck
Bordfeste Feuerlösch-anlage, Typ 73 003
6 kg Lösch-pulver'Totalit G'
26.6.1973 18.43.3 III 1
LOBA NW BuT 7.2.01-73
Walther & Cie AG, Köln-Dellbrück
Sonderlösch-gerät mit dem Lösch-mittel Wasser
Walther-Sprühwasser-Löschpistole W 150
Wasser aus dem Leitungs-netz über Schlauch-leitungen
28.6.1973 18.43.3 II 3
Verwendungs-hinweise beachten!
LOBA NW BuT8.2.01-73
P. Pleiger Maschinen-fabrik, Herbede;Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund;Walther & Cie AG, Köln-Dellbrück
Zubehör für Feuerlösch-einrichtungen mit dem Löschmittel Wasser; Steuerventil NW 50
Steuerventil ür selbsttätige Bergbau-Feuerlösch-einrichtungen (BuT)
10.9.1973 18.43.3 II 2
Bis ND 40.
LOBA NW BuT 6.2.02-73
Ortsfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbst-tätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser
Wasser-Sprüh-flutanlage für Hydraulik-anlagen unter Tage, Gemeinschaft-sanlage Favorit-Pleiger-Walther
Wasser aus dem Leitungs-netz
11.9.1973 18.43.3 III 4
LOBA NW BuT 6.2.03-73
Selbsttätige Wasser-Löscheinricht-ung für Gurtförderer (BuT); Gemeinschaft-sanlage Favorit-Pleiger-Walther
11.9.1973 18.43.3 II 18
LOBA NW BuT 8.2.02-73
P. Pleiger Maschinen-fabrik, Herbede; Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund;Walther & Cie AG, Köln-Dellbrück
Zubehör für Feuerlösch-einrichtungen mit dem Löschmittel Wasser; selbsttätiger Anreger
Selbsttätiger Anreger für selbsttätige Bergbau- Feuerlösch-einrichtungen (BuT) Type ADG, R 1/2" konisch
11.9.1973 18.43.3 II 16
Ansprech-temperatur: 55-65 °C.
LOBA NW BuT 4.1.01-73 (1. Nachtrag zu lfd. Nr. 3)
12.9.1973 18.43.3 V 4
Anwend-ungsbe-schränkungen beachten.
LOBA NW BuT 4.1.02-73 (1. Nachtrag zu lfd. Nr. 4)
Bordfeste Trocken-pulver-Löschanlagefür Diesel-laufkatzen HL 65 H/1 der Ruhrthaler Maschinen-fabrik Typ T 1-2BA-4H
je 6 kg Lösch-pulver 'Totalit G' für Motor- und Getriebe-teil
12.9.1973 18.43.3 III 14
LOBA NW BuT 6.2.01-73
P. Pleiger Maschinen-fabrik, Herbede; Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund; Walther & Cie AG, Köln-Dellbrück
Ortsfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser
Wasser-Sprüh-flutanlage für Abstellräume von Fahr-zeugen mit Verbrennungs-motoren unter Tage; Gemeinschafts-anlageFavorit-Pleiger-Walther
12.9.1973 18.43.3 I 26
Verwendungs- beschränk-ungen und -hinweise beachten.
LOBA NW BuT 3.1.01.73 (1. Nachtrag zu lfd. Nr. 2)
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit Hand-auslösung und dem Löschmittel Pulver
2 x 6 kg Löschpulver 'Favorit-Uni-Record'
13.9.1973 18.43.3 V 3
Anwendungs-beschränk-ungen beachten.
LOBA NW BuT 6.2.04-73
Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund
Selbsttätige Wasserlösch-einrichtung für Förderband-antriebe
20.9.1973 18.43.3 II 10
Nur zum Schutz der Antriebs-trommeln.
LOBA NW BuT 6.2.05-73
Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund; P. Pleiger Maschinen-fabrik, Herbede; Walther & Cie AG, Köln-Dellbrück
OrtsfesteFeuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser
Selbsttätige Bergbau- Feuerlösch-einrichtung für Strecken (BuT), Gemeinschafts-anlage Favorit-Pleiger-Walther
20.9.1973 18.43.3 II 8
Verwend-ungs-hinweise beachten!
LOBA NW BuT 6.2.06-73
Selbsttätige Bergbau-Feuerlösch-einrichtung für Blind-schächte (BuT), Gemeinschafts-anlage Favorit-Pleiger-Walther
Wasser aus demLeitungs-netz
20.9.1973 18.43.3 II 9
LOBA NW BuT 1.1.01-73
Tragbares Feuerlösch-gerät (Pulver-löscher)Trocken-löscher PK 10 (U)
Trocken-löscher P 10 G (BuT)
10 kg Lösch-pulver 'Favorit-UniRecord'
24.9.1973 18.43.3 II 14
LOBA NW BuT 1.1.02-73
Trocken-löscher PG 10 10 kg Lösch-pulver 'Favorit-Uni-Record'
24.9.1973 18.43.3 II 13
LOBA NW BuT 1.2.01-73
Tragbares Feuerlösch-gerät (Luftschaum-löscher) Luftschaum-löscher LD 15
Favorit HLB
15 l Luft-schaum-mittel Tutogen N
24.9.1973 18.43.3 II 1
LOBA NW BuT 1.3.01-73
Tragbares Feuerlösch-gerät (Zumisch-gerät für die Er-zeugung von Luftschaum) LBZ 20
Zumischer ZD 20
20 l Schaum-mittel Tutogen N, Konzentrat
24.9.1973 18.43.3 II 12
LOBA NW BuT 7.2.01-74
H. M. Widenmann Armaturen-fabrik,Giengen/Brenz; A.:Bergbau AG Niederrhein, Homberg/Ndrh.
Sonder-löschgerät mit dem Löschmittel Wasser
AWG CM-Strahlrohr, Typ Bergbau
17.4.1974 18.43.3 V 14
Verwendungs-hinweis beachten. Verwendungim Steinkohlen-bergbau u. T. nur bis zur Verschrottung, längstens bis zum 31.12.1995.
LOBA NW BuT 3.1.01-74
F. Rens-mann Maschinen-fabrik,Dortmund-Aplerbeck
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit hand-betätigter Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlösch-anlage Typ 73 003 A
6 kg Lösch-pulver 'Totalit G'
2.5.1974 18.43.3 V 13
Verwendungs-beschränk-ungen beachten.
LOBA NW BuT 3.1.01-74 (1. Nachtrag zu lfd. Nr. 23)
5.6.1974 18.43.3 V 19
Anwendungs-beschränk-ungen beachten.Schnellschluß-drosselklappe entfällt.
LOBA NW BuT 4.1.01-74
Maschinen-fabrik Scharf, Bockum-Hövel; Gewerk-schaft Eisenhütte Westfalia, Altlünen
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbst-tätiger Auslösung und dem LöschmittelPulver
Bordfeste Trocken-pulver- Löschanlage'System GEW Typ 171/74 A'
5.6.1974 18.43.2 II 19
Nur für Diesel-Zuglauf- katzen Typ 171 der Firma Scharf.
LOBA NW BuT 4.1.02-74
BordfesteFeuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Trockenpulver-- LöschanlageTyp T 2 - 1 BA-2H
5.6.1974 18.43.3 V 2
Für Ruhrthaler Grubenlok-omotiven Bauarten G 150 H undG 70/90/150 HVE.
LOBA NW BuT 4.1.03-74
Krampe & Co,Hattingen-Ruhr
Bordfeste Pulver-Lösch- einrichtung Typ BuT-72/D 1
12 kg Lösch-pulver 'Totalit G'
14.6.1974 18.43.3 V 11
Nur für Diesel-Zugwagen der Firma Krampe & Co, Typ HK-Diesel-Bulli.
MKB-Hydraulik Meuwsen und Brock-hausen GmbH & Co KG, Kamp-Lintfort
Ortsfeste Feuerlösch-ein richtung mit selbst-tätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Selbsttätige Pulverlösch-anlage für untertägige Ausblase-mündungen von Gasabsauge-anlagen, Typ Friedrich Heinrich
22.8.1974 18.43.3 V 8 (1.Nachtrag zur lfd. Nr. 1)
LOBA NW BuT 1.1.01-76
Bergbau AG Herne/Reck-linghausen,Reckling-hausen
Löschpulver für tragbare BuT-Feuer-löschgeräte (6 Typen gem. Zulassung)
Ultra-Fulgin S
20.9.1976 18.43.3-3-2
LOBA NW BuT 4.1.01-76
Bordfeste Feuerlöschein- richtung, Typ T 3 - 1BA - 2H für Diesel-Laufkatzen (HL 90H/1)
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
21.3.1977 18.43.3-7-14
LOBA NW BuT 4.1.02-76
Bordfeste Feuerlösch-anlage für Dieselzugwagen Typ 75/D
24.6.1977 18.43.3-7-12
LOBA NW BuT 4.1.01-77
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung, Typ T 4 - 1BA - 2H
15.3.1977 18.43.3-7-16
LOBA NW BuT 4.1.02-77
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung, System GEW Typ 171/75A
30.6.1977 18.43.3-7-20
Tragbares Feuerlösch-gerät (Pulverlöscher) PK 10 (U)
10 kg Lösch-pulver 'Favorit-Uni-Record'
13.6.1977 18.43.3-2-14
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 18.
Tragbares Feuerlösch-gerät (Pulver-löscher) PK 10 (U)
Trocken-löscher P 10 G
13.6.1977 18.43.3-2-13
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 19.
LOBA NW BuT 1.3.01-77
Total KG; Verkaufs-büro Rhein/Ruhr, Neuss
Zumischgerät FM 15
Preßschaum-/Zumischgerät
15 l Schaum-mittel 'Komet Extrakt S'
9.9.1977 18.43.3-8-1
Bordfeste Feuerlöschein- richtung, System Bedia Typ A
12.7.1977 18.43.3-7-6
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 3.
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit Handauslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlöschein- richtung, System Bedia Typ B
12.7.1977 18.43.3-7-5
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 2.
Bordfeste Trocken-pulver- Löschanlage 'System GEW Typ 171/74 A'
25.7.1977 18.43.3-7-7
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 25.
Ortsfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser
Wasser-Sprühflut-anlage für Abstellräume von Fahrzeugen mit Verbrennungs-motoren unter Tage
5.8.1977 18.43.3-9-1
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 13.
Wasser-Sprühflut-anlage für Hydraulik-anlagen unter Tage
5.8.1977 18.43.3-3-4 1
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 8
Max Widenmann Armaturen-fabrik,Giengen/Brenz
Sonderlösch-gerät mit dem Löschmittel Wasser
AWG CM-Strah-lrohr, Typ Bergbau
12.8.1977 18.43.3-5-14
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 22.
LOBA NW BuT 1.1.01-77
Total KG, Förstner & Co,Ladenburg
Tragbares Bergbau-Feuer- löschgerät mit dem Löschmittel Pulver
Total-BuT-Trocken-löscher PK 10 (U)
10 kg Lösch-pulver 'Totalit G'
12.9.1977 18.43.3-8-3
LOBA NW BuT4.1.02-74
Bordfeste Trocken-pulver-Löschanlage Typ T 2 - 1BA - 2H
9.3.1978 18.43.3-5-2
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 26.
Total KG, Verkaufsbüro Rhein/Ruhr, Neuss
Zumisch-gerät FM 15
3.8.1978 18.43.3-8-1
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 36.
LOBA NW BuT 3.1.01-78
Fritz Rensmann GmbH & Co, Dortmund
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit handbetätigter Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlöschein- richtung Typ 73 003 B
2.10.1978 18.43.3-9-14
Verwend-ungsbe-schränkungen beachten.
Tragbares Feuerlöschgerät (Pulverlöscher) Trockenlöscher PK 10 (U)
Trocken-löscher PG 10
23.11.1978 18.43.3-9-21
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 19.
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit handbetätigter Auslösung und dem Lösch-mittel Pulver
Bordfeste Feuerlösch-anlage, Typ 73 003 A
21.12.1978 18.43.3-5-13
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 23.
LOBA NW BuT 7.2.01-79
Absperrbare Löschdüse mit Sprüh- und Voll-strahlein- richtung aus Schwermetall
AWG C-Mehr-zweckstrahlrohr, Typ Bergbau
15.1.1979 18.43.3-9-28
Nur für Gruben-wehren.
LOBA NW BuT 7.2.02-79
Absperrbare Löschdüse mit fest eingebauter Sprühein- richtung aus Schwermetall
AWG C-Sprüh-strahlrohre, Typ Bergbau
15.1.1979 18.43.3-6-19
Mindest-wasserdruck 1 bar.
Zulassungs-Nr. des LOBA
Hersteller bzw.Antragsteller
Löschmittel-inhalt
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätigerAuslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Trocken-pulver-Löschanlage Typ T2-1BA-2H
6 kg Löschpulver'Totalit G'
20.12.197818.43.3-5-2
2.Nachtrag zur lfd. Nr. 26
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Trocken-pulver-- Löschanlage für Diesellauf- katzen HL 65 H/1 der Ruhrthaler Maschinenfabrik Typ T1-2BA-4H
6 kg Löschpulver'Totalit G' für Motor- undGetriebeteil
20.12.197818.43.3-3-9
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 4
Bordfeste Feuer-löscheinrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Trocken-pulver-- Löschanlage für Diesellaufkatzen HL 65 H/1 der Ruhrthaler Maschinenfabrik Typ T3-1BA-2H
6 kg Löschpulver'Totalit G' für Motor- und Getriebeteil
20.12.197818.43.3-7-14
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 30
LOBA NW BuT 6.3.01-78
P. Pleiger Maschinenfabrik, Herbede; Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund;Walther & Cie AG, Köln-Dellbrück
Selbsttätige, ortsfeste Feuer-löscheinrichtung mit dem Lösch-mittel Schaum für den Raum- und Objekt-schutz
BuT-Schaumanlage
Schaummittel Favorit "Mixol" Total "Komet Extrakt S"
28.12.1978 18.43.3-9-20
Wasser-fließdruck 3-8 bar
LOBA NW BuT 7.2.03-79
H. M. Widenmann Armaturenfabrik, Giengen/Brenz; A
Absperrbare Löschdüse mit fest eingebauter Sprüheinrichtung aus Schwermetall
AWG D-Sprühstrahl-rohr, Typ Bergbau
11.4.1979 18.43.3-10-3
Mindest-druck > 5 bar.!
F. Rensmann GmbH & C0, Dortmund
Bordfeste Feuer-löscheinrichtung mit Handauslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung Typ 73 003 B
31.5.1979 18.43.3-9-14
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 46.
LOBA NW BuT4.1.01-79
Maschinenfabrik Scharf,Bockum-Hövel
Typ 171/79 S
28.6.1979 18.43.3-10-8
Nur für Dieselkatzender Maschinen-fabrik Scharf und für die angegebenen Motor-Typen.
Krampe & Co, Hattingen-Ruhr
Bordfeste Feuer-löschei nrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlöschein- richtung für Dieselzugwagen,Typ 75/D
12 kg Löschpulver'Totalit G'
17.10.1979 18.43.3-10-15
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 31.
Bordfeste Feuer-öschein richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulverr
Bordfeste Feuerlöschein- richtung, Typ T 3 - 1BA - 2H für Dieselkatzen HL 90H/2 - H und HL 90 H/2 - E
7.2.198018.43.3-10-10
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 30.
F. Rensmann GmbH & C0, Dortmund;BAG Lippe, Herne
Bordfeste Feuer-löscheinrichtung, Typ 73003 B
5.9.198018.43.3-9-14
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 46.
LOBA NW BuT 4.1.01-80
Festo MaschinenfabrikGottlieb Stoll, Esslngen und BAG Lippe, Herne
Bordfeste Feuer-löscheinrichtung mit selbsttätiger pneumatischer Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Automatische HRD- Feuerlösch-einrichtung für dieselbetriebene Fahrzeuge,Typ Schlägel & Eisen
5 kg Löschmittel-behälter,1,2 kg/m3 Bruttovolumen des zu schützenden Raumes
11.12.198018.43.3-10-28
LOBA NW BuT 7.2.01-81
Aug. Hoenig GmbH & Co,Köln
Absperrbare Löschdüse mit fest eingebauter Sprüheinrichtung
Hoenig-D-Sprühstrahlrohr in Messing-ausführungTyp BuT
8.1.198118.43.3-11-2
LOBA NW BuT 7.2.02-81
Hoenig-C-Sprühstrahlrohr in Messing-ausführungTyp BuT
8.1.198118.43.3-11-3
LOBA NW BuT 4.1.02-80
Bordfeste HRD- Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Total-HRD- Feuerlöschanlage, Typ 1580.01
5 kg Lösch-mittelbehälter- "Totalit G"- , 1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahrzeug-raum (Motor-und Getrieberaum)
9.12.198018.43.3-10-12
Bordfeste Feuerlösch-ein richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Typ T 2 - 1 BA - 2 H(G 160 HDVE)
27.2.198118.43.3-5-2
3. Nachtrag zur lfd. Nr. 26.
Bordfeste HRD-Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
5 kg Lösch-mittelbehälter- "Totalit G"- , 1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahrzeug-raum(Motor- undGetrieberaum)
12.3.198118.43.3-10-12
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 64.
LOBA NW BuT 4.1.02-81
DEUGRABrandschutz-systeme GmbH, Ratingen
Selbsttätige Bergbau-Feuerlösch-einrichtung für Blindschächte (BuT), Gemeinschaftsanlage Favorit-Pleiger-Walther
4 oder 8 kg Löschmittel- behälter - "Furex 770" - 1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahrzeug-raum(Motor- undGetrieberaum)
23.6.198118.43.3-11-7
LOBA NW BuT 4.1.01-81
Bedia GmbH & Co KG,Bonn
Automatische Feuerlöschanlage, System BEDIA-C-O-Mat 1 für Grubendiesel-lokomotiven
6 kg Glutbrandpulver "Favorit 111"
29.6.198118.43.3-11-5
Einsatz auf bestimmte Lokomtiv-Typen beschränkt
LOBA NW BuT 4.1.03-81
Automatische Feuerlöschanlage, System BEDIA-C-O-Mat 2 für Grubendiesel-lokomotiven der Bauart DP 150/34 B+B
2 x 6 kg Glutbrandpulver "Favorit 111"
29.6.198118.43.3-11-8
LOBA NW BuT 4.1.04-81
Total FoerstnerGmbH & Co,Ladenburg
Bordfeste HRD-Feuerlösch- anlage mit selbsttätiger, pneumatischer Auslösung für Fahrzeuge unter Tage,Typ 1584.01
"Totalit G"1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahrzeug-raum (Motor-und Getrieberaum)
11.11.198118.43.3-12-1
DEUGRA Brand-schutzsysteme GmbH, Ratingen
Automatische Feuerwarn- und -Löschanlage - PuAG 018 -
"Furex 770"1,2 kg/m3 Brutto-volumen des zu schützenden Raumes
9.12.198118.43.3-11-7
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 67.
"Furex 770"1,2 kg/m3 Bruttovolumen des zu schützenden Raumes
31.3.198218.43.3-11-7
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 67.
Total Foerstner GmbH & Co,Ladenburg
"Totalit G"1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahrzeug-raum
15.4.198218.43.3-10-12
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 64.
15.4.198218.43.3-12-1
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 70.
21.5.198218.43.3-11-8
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 69.
H. M. Widenmann Armaturen-fabrik,Giengen/Brenz; A
Absperrbare Löschdüse mit Sprüh- und Voll-strahleinrichtung aus Schwermetall
AWG-C-Mehr-zweckstrahlrohr,Typ Bergbau
17.5.198218.43.3-9-28
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 49.Nur für Gruben-wehren oder aus-gebildete Löschmann-schaften!
LOBA NW BuT 7.2.02-82
Zulauf GmbH,Frankfurt
Absperrbare Löschdüse mit Sprüh- und Vollstrahl- einrichtung aus Rotguß/Messing
C-Mehr-zweckstrahlrohr,Typ Bergbau
6.5.198218.43.3-13-1
Nur für Gruben-wehren oder aus-gebildete Löschmann-schaften!.
LOBA NW BuT 7.2.01-82
Absperrbare Löschdüse mit fest eingebauter Sprüheinrichtung aus Rotguß/Messing
5.5.198218.43.3-12-12
1 x 6 kg Glutbrandpulver "Favorit 111"
11.6.198218.43.3-11-5
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 68.
LOBA NW BuT 4.1.01-79
Maschinen-fabrik Scharf,Bockum-Hövel
'Totalit G' 1 x 6 kg
16.7.198218.43.3-10-8
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 57.
Total-Feuerschutz GmbH,Ladenburg
Totalit G"1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahr-zeugraum (Motor-und Getriebe-raum)
24.1.198318.43.3-12-1
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 70.
Bordfeste HRD-Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Total-HRD- Feuerlösch-anlage, Typ 1580.01
5 kg Lösch-mittelbehälter- "Totalit G"- , 1,2 kg Löschpulver/ m3 Brutto-fahrzeugraum (Motor-und Getrieberaum)
24.1.198318.43.3-10-12
3. Nachtrag zur lfd. Nr. 64.
LOBA NW BuT 4.1.01-83
Typ 1581.01
Löschmittel-flaschen 5.4 oder 12,3 l;1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahr-zeugraum
26.1.198318.43.3-13-7
LOBA NW BuT 2.1.01-83
Fahrbares oder auch stationär eingebautes Feuerlöschgerät BuT mit dem Löschmittel Pulver
50 kg Totalit G
8.4.198318.43.3-13-11
LOBA NW BuT 2.1.02-83
Favorit-Feuerschutz GmbH,Urach
50 kg Uni-Record
12.4.198318.43.3-13-6
Maschinenfabrik BediaGmbH & Co KG, Bonn
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung
Sytem C-O-Mat 1,Ausführung A
1 x 6 kg Favorit 111
22.7.198318.43.3-14-2
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 68.
wie Nr. 61
19.8.198318.43.3-10-28
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 61.
LOBA NW BuT 4.1.02-83
DEUGRA Gesellschaft für Brandschutz-systeme,Ratingen
Pu AG 020 A
Furex 7701,2 kg Löschpulver/ m3 Brutto-fahrzeugraum
7.12.198318.43.3-13-10
Maschinenfabrik Bedia GmbH & Co KG, Bonn
BEDIA-C-O-Mat 2
GlutbrandpulverFavorit 1112 x 6 kg
21.11.198318.43.3-11-8
2. Nachtrag zur lfd. Nr. 69.
BEDIA-C-O-Mat 1, 1A
21.11.198318.43.3-14-2
3. Nachtrag zur lfd. Nr. 68.
LOBA NWBuT 4.1.02-81
DEUGRA Gesellschaft für Brandschutzsysteme,Ratingen
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit hoher Austoßrate und selbsttätiger Auslösung
Pu AG 018 K
Furex 7701,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahr-zeugraum
14.9.198318.43.3-11-7
3. Nachtrag zur lfd. Nr. 67.widerrufen unter lfd. Nr.95
Fahrbares Feuerlöschgerät Typ PG 50
Favorit PG 50
25.1.198418.43.3-13-6
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 85.
Total Walther-Feuerschutz GmbH,Ladenburg
Fahrbares Feuerlöschgerät Typ G 50
25.1.198418.43.3-13-11
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 84.
LOBA NW BuT4.1.02-83
wie Nr.38
14.3.1984 18.43.3-13-10
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 88.
LOBA NW BuT 4.1.01-84
Furex 770,4- oder 7,2 kg-Flaschen1,2 kg Lösch-pulver/ m3 Bruttofahr-zeugraum
18.6.1984 18.43.3-14-5
lfd. Nr. 91 widerrufen
LOBA NW BuT 1.1.01-84
a) Weinstock & Siebert, Düsseldorfb) Hermann Weber, Hilden
Löschpulver "Furex 650" für die Feuerlöscher- Favorit PK 10 (U)- Favorit PG 10- Total Walther PK 10 (U)- Preussag Minimax PK 10 (U)
Furex 650
7.8.1984 18.43.3-13-12
LOBA NW BuT 1.1.02-84
Tragbares Feuerlöschgerät BuT
9.8.1984 18.43.3-14-7
GlutbrandpulverFavorit 111
21.8.1984 18.43.3-11-8
3. Nachtrag zur lfd. Nr. 69.
BEDIA-C-O-Mat 1
21.8.1984 18.43.3-11-5
4. Nachtrag zur lfd. Nr. 68.
4.9.1984 18.43.3-14-5
1. Nachtrag zur lfd. Nr. 95.
Zulassungs-Nr.des LOBA
DEUGRA Gesellschaft für Brand-schutzysyteme,Ratingen
Bordfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung
4.9.198418.43.3-13-10
2.Nachtrag zur lfd. Nr. 88
Pu AG 018
4.9.198418.43.3-11-7
3.Nachtrag zur lfd. Nr. 67
LOBA NW BuT 8.2.01-85
Fa. August Hoenig,Köln
Sprühwasser-monitor
HOE 10, Typ BergbauBuT
29.4.198518.43.3-14-13
13.5.198518.43.3-11-7
4.Nachtrag zur lfd. Nr. 67
10.5.198518.43.3-13-10
3.Nachtrag zur lfd. Nr. 88
13.5.198518.43.3-14-5
2.Nachtrag zur lfd. Nr. 95
LOBA NW BuT7.2.01-86
H. M. Widenmann Armaturenfabrik,Giengen/Brenz; A.
Absperrbare Löschdüse mit fester eingebauter Sprühstrahl- einrichtung; Stahlausführung 2; GAI Ni 20 Zn 15
AWG-C-SprühstrahlrohrTyp Bergbau- Stahlausführung 2; GAI Ni 20 Zn 15
10.1.198618.43.3-14-16
Befristete Zulassung (31.12.88)
LOBA NW BuT 2.1.01-86
Favorit FeuerschutzGmbH, Urach
Fahrbares oder auch stationär eingebautes Feuerlöschgerät (BuT) mit dem Löschmittel Pulver und einem Lösch-schlauch bis 20 m Länge, Typ FPG 50
Favorit FPG 50
50 kg RC-Favorit111 der Fa.Erich Rühl,Friedrichsdorf/Taunus
11.3.198618.43.3-14-17
28.7.198618.43.3-13-10
4.Nachtrag zur lfd. Nr. 88
Favorit FeuerschutzGmbH, Dortmund
Tragbares Feuerlöschgerät,Trockenlöscher PK 10 (U)
Totalit G der Fa. Total- Walther Feuerschutz GmbH,Ladenburg
27.10.198618.43.3-15-2
3.Nachtrag zur lfd. Nr. 19Löschpulver "Totalit G"
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit hoher Ausstoß- rate und selbsttätiger Auslösung
19.12.198618.43.3-13-10
5.Nachtrag zur lfd. Nr. 88Kunststoff-schlauch der Fa. AEROQUIP als Steuerleitung
17.3.198718.43.3-14-17
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 108zugelassener Hochdruck-schlauch 2ST DIN 20022 bis 5 m Länge zwischen Stickstoff-Treibgasflasche und Lösch-mittelbehälter
Fahrbares oder auch stationär eingebautes Feuerlöschgerät (BuT) mit dem Löschmittel Pulver
18.3.198718.43.3-13-6
2.Nachtrag zur lfd. Nr. 85zugelassener Hochdruck-schlauch 2ST DIN 20022 bis 5 m Länge zwischen Stickstoff-Treibgasflasche und Lösch-mittelbehälter
Total Walther Feuer-schutz GmbH,Ladenburg
17.3.198718.43.3-13-11
2.Nachtrag zur lfd. Nr. 84zugelassener Hochdruck-schlauch 2ST DIN 20022 bis 5 m Länge zwischen Stickstoff-Treibgasflasche und Lösch-mittelbehälter
21.12.198718.43.3-13-10
6.Nachtrag zur lfd. Nr.881. Lösch-mitteldüse nach Zeichnung Nr. IB 01442. Kunststoff-schlauch der Fa. Uniroyal Manuli Rubber S.p.A., Ascoli, Piceno/Italien: Typ 2-ST-F
LOBA NW BuT 8.2.01-88
Fa. Röhren-werk KupferdrehCarl Hamm GmbH, Essen
Zubehörteile ortsfester Feuerlöschein-richtungen mit selbsttätiger Auslösung (Löscheinrichtungen mit dem Löschmittel Wasser)
LöschrohreRK 500-4/45RK 350-5/45RK 350-5/45-1RK-HST 100
14.6.198818.43.3-15-5
Einsatz bei den unter lfd. Nr. 9, 13 und 16 ein-getragenen selbsttätigen Feuerlösch-einrichtungen
LOBA NW BuT 6.2.01-88
Gewerkschaft Auguste Victoria Steinkohlen-bergbau,Marl
Ortsfeste Feuerlösch-einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser für ortsfeste Gurtförderer-Kehren
Löschrohr-SystemAuguste Victoria
3.10.198818.43.3-15-7
Zusätzlich zu den installierten Strecken-lösch-einrichtungen eingebaute Feuerlösch- einrichtung zur Bedüsung der Trommel und deren Lager, des Bandunterlaufs sowie der Gurtanlauf- stellen in der Kehre
Tragbares FeuerlöschgerätTrockenlöscher PK 10 (U)
PG 10 Totalit G der Fa. Total- Walther Feuerschutz GmbH,Ladenburg
9.3.198918.43.3-15-8
4.Nachtrag zur lfd. Nr. 19
Total Walther Feuerschutz GmbH,Ladenburg
Tragbares Feuerlöschgerät (BuT)
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 97
LOBA NW BuT 4.1.01-89
Steinkohlen-bergbauverein,Essen
Automatische Explosions- löschanalage Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen(System der WBK-Bergbau- Versuchsstrecke)
Tropolar forte, mindestens 8 kg je Lösch-mittelbehälter
24.5.198918.42.5-10-5
Auch zugelassen als Einrichtung zur Unterdrückung von Grubengas- und /oder Kohlen-staubexplosionen
121(zu 4)(zu 26)(zu 30)(zu 25)(zu 33)(zu 57)(zu 5)(zu 23)(zu 46)
LOBA NW BuT4.1.02-734.1.02-744.1.01-764.1.01-744.1.01-774.1.01-794.1.03-733.1.01-743.1.01-78
a) Ruhrthaler Maschinenfabrik Schwarz & Dyckerhoff KG, Mülheim/Ruhrb) Total Walther Feuerschutz GmbH, Ladenburga) Maschinenfabrik Scharf, Bockum-Hövelb) Total Walther Feuerschutz GmbH, Ladenburga) Fa. Rensmann Maschinen- fabrik, Dortmundb) Total Walther Feuerschutz GmbH, Ladenburg
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel PulverBordfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel PulverBordfeste Feuerlöschein- richtung mit handbetätigter Auslösung und dem Löschmittel Pulver
Bordfeste Trockenpulver- löschanlage für Diesel-Lauf- katzen HL 65H/1 der Ruhrtaler Maschinenfabrik Typ T1-2BA-4HBordfeste Trockenpulver- löschanlageTyp T2-1BA-2H Bordfeste Feuerlöschein- richtung, Typ T3-1BA-2H für Diesel-Laufkatzen (HL 90H/1)Bordfeste Trockenpulver- Löschanlage 'System GEW Typ 171/74 A'Bordfeste Feuerlösch-einrichtung, System GEW Typ 171/75ATyp 171/79 SBordfeste Feuerlöschanlage, Typ 73 003 Bordfeste Feuerlöschanlage, Typ 73 003 ABordfeste Feuerlöschanlage,Typ 73 003 B
je 6 kg Löschpulver "Totalit G" für Motor- und Getriebeteil6 kg Löschpulver "Totalit G"je 6 kg Löschpulver "Totalit G" für Motor- und Getriebeteil6 kg Löschpulver "Totalit G"6 kg Löschpulver "Totalit G"
31.10.198918.43.3-15-13
Änderung desLöschmittelbehälters
LOBA NW BuT 4.1.02-89
Bordfeste Feuerlösch- einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und handbetätigter Auslösung und dem Lösch-mittel Pulver
BEDIA-C-O-Mat 3HRD
Favorit 111Universallöschpulver ABC der Fa. Rühl-Chemie,Friedrichsdorf/Taunus
27.11.1989 18.43.3-15-14
Befristete Zulassung bis 30.6.1991
DEUGRA Gesellschaft für Brandschutzy-syteme mbH,Ratingen
Bordfeste Feuerlösch- einrichtung mit hoher Ausstoßrate und selbsttätiger Auslösung
Pu AG 020 B
19.3.199018.43.3-15-12
7.Nachtrag zur lfd. Nr. 88geändertes Steuergerät und pneumatisch- hydraulische oder pneumatisch-elektrische Motortstillsetzein-richtung (alternativ)
Furex 770'
4.3.1991 18.43.3-15-12
8.Nachtrag zur lfd. Nr.88Alternativer Einsatz des Motorabschalt-ventils der Fa. Ruhrtaler Maschninenfabrik, Mülheim/Ruhr, nach Zeichnungs-Nr. 1.0265.1.0726 (3)
LOBA NW BuT 8.2.01-73
Total Walther Feuerschutz GmbH, Köln;Paul PleigerHandelsgesellschaft mbH; Sprockhövel;Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund
Zubehör für Feuerlöschein- richtungen mit dem Löschmittel Wasser; Steuerventil DN 50 in Gußausführung (SV 400[GGG40, DN 50])
Steuerventil für selbsttätige Bergbau-Feuerlöscheinrich-tungen (BuT)
29.4.1994 18.43.3-2-2
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 7Erprobungseinsatz!Befristet bis 31.12.1993
Favorit Feuerschutz GmbH, Dortmund;Paul PleigerHandelsgesellschaft mbH; Sprockhövel;Total Walther Feuerschutz GmbH, Köln;
Selbsttätige, ortsfeste Feuerlöscheinrichtung mit dem Löschmittel Schaum für den Raum- und Objektschutz
Schaummittel:FAVORIT: "Mixol"Total: "Komet-Extrakt S"
22.7.199118.43.3-9-20
1.Nachtrag zur lfd. Nr. 54Verwendung des Zumischers "Favorit Z 2"
Bordfeste Feuerlösch- einrichtung mit selbsttätiger Auslösung und Handaus- lösung; Löschmittel Pulver
BEDIA-C-O-Mat 3-HRD
8.7.199118.43.3-15-14
1.Nachtrag zur lfd. Nr.122Befristet bis 30.9.1991
4.9.199118.43.3-15-14
2.Nachtrag zur lfd. Nr.122Unbefristete Zulassung
LOBA NW BuT 6.2.01-91
Ruhrkohle Niederrhein AG,Duisburg
Ortsfeste Feuerlöschein- richtungen mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser für Gurtförderer-Antriebe, -Kehren oder - Abwürfe
Löschanlage System Niederberg
11.11.1991 u.2.1.199218.43.3-15-17
LOBA NW BuT 8.2.01-92
Zubehör für ortsfeste Feuerlöscheinrichtungen mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser;Anreger Typ EA 15, 57 °C
Selbsttätiger Anreger für selbsttätige Bergbau- Feuerlösch-einrichtungen (BuT)
6.7.199218.43.3-15-21
29.8.199218.43.3-15-14
3.Nachtrag zur lfd. Nr.122Auslösetemperatur 95 °C +- 2 °C
LOBA NW BuT 6.2.01-92
Fa. Ing. H.-J. Herzog,Oschersleben/Bode;Paul PleigerHandelsgesellschaft mbH; Sprockhövel
Ortsfeste Feuerlöschein- richtung (BuT) mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser für den Raum- und ObjektschutzTyp Pleiger/HerzogLöschmittel: Wasser
Sprühwasserlöschanlage mit selbsttätiger Auslösung,Gemeinschaftsanlage TypPleiger/Herzog
9.12.199218.43.3-15-22
Vorzugsweise als Raumschutz in Wartungs- u. Tankräumen, als Objektschutz bei hydraulischen Einrichtungen
Bordfeste Feuerlösch- einrichtung, System GEW Typ 171/75A
Total-BuT-Trockenlöscher PK 10 (U)
10 kg 'Totalit G'
11.11.199318.43.3-16-6
1.Nachtrag zur lfd. Nr.43
DEUGRA Gesellschaft für Brandschutzysyteme mbH, Ratingen
2.12.199318.43.3-16-10
9.Nachtrag zur lfd. Nr.88
LOBA NW BuT 6.2.01-94
Ruhrkohle Westfalen AG,Herne
Ortsfeste Feuerlöschein- richtung mit selbsttätiger Auslösung und dem Löschmittel Wasser für Gurtfördererantriebe und - umkehren
Löschanlage SystemHeinrich Robert
10.3.199418.43.3-16-12
Minimax GmbH.Bad Urach
Trockenlöscher PG 10
10 kg Löschpulver(siehe lfd. Nr. 19 und lfd. Nr.110)
5.4.199518.43.3-16-18
5.Nachtrag zur lfd. Nr.19
KIDDE-DEUGRA Brandschutzysyteme GmbH,Ratingen
19.12.199518.43.3-15-12
10.Nachtrag zur lfd. Nr.88
26.2.199618.43.3-15-12
11.Nachtrag zur lfd. Nr.88
LOBA NW BuT 8.2.01-97
Paul PleigerHandelsgesellschaft mbH; Sprockhövel
Zubehör für Feuerlöschein- richtungen mit dem Löschmittel WasserGlassfaßanregerTyp B2A-93Z
Selbsttätiger Anreger für selbsttätige Bergbau- Feuer-löscheinrichtungen (uT)
2.4.199718.43.3-17-2
Feuerlöschgeräte und -einrichtungen (BuT) Lfd.Nr.
Prüfungder BR A, Abt.8
BuT Keine Bedenken gegen den untertägigen Einsatz
Minimax Mobile ServicesGmbH & Co. KGBad Urach
Tragbares Feuerlöschgerät,Trockenlöscher PG 9 BUT
TrockenlöscherPG 9
9 kg Löschpulver
03.11.200683.18.43.3-2006-1
Keine Bedenken gegen den untertägigen Einsatz
DSK AGHerne
FeuerlöschgerätTyp: ELSE zur Erzeugungvon Löschschaum
Schaumlösch-gerät ELSE
20.12.200683.18.43.3-2006-4
Der erforderliche Betriebsdruck des Löschgerätes ist durch einen Druckminderer vor dem Zumischer sicher zustellen.
Tragbares Feuerlöschgerät,Trockenlöscher PK 9 BUT
TrockenlöscherPK 9
11.01.200783.18.43.3-2006-5
Hochdruck-löschlanze Typ: DSK
Löschlanze DSK
19.01.200783.18.43.3-2006-6
- Mindestbetriebs- druck 5 MPa- Maximaldruck 20 MPa- Sprühwinkel der Düsen darf 90° nicht überschreiten.
a) protecfire Brandschutz- technik, Lübeckb) ESCO-European Salt Company GmbH&Co.KG Wesel
bordfeste Feinsprüh-löschanlagefür Gleislos-fahrzeuge
protecfire Feinsprüh-löschanlage
20 l Löschmittel
14.02.200883.b12-2.12-2007-1
a) protecfire Brandschutz- technik, Lübeckb) RAG AG Bergwerk Ost Herne
bordfeste Feinsprüh-löschanlagefür Diesel-katzen
27.07.200962.o7-2.11-2009-16
Wassertrogsperren der Bauart 5 (Wassertrog-Schnellsperren) nach Maßgabe der zu diesem Zulassungsbescheid gehörigen Bauartbeschreibung werden hiermit gem. § 220 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20.2.1970 zugelassen. Sie sollen für den Fall der Abdämmung von Brandherden unter Explosionsgefahr dann errichtet werden, wenn davon auszugehen ist, daß zwischen der Dammstelle und dem Brandherd eine ordnungs-
gemäße Explosionssperre nicht mehr vorhanden ist. Sie gelten als 'geeignete Wassertrog-
sperren' im Sinne des Abschnitts D V 2 c der 'Brandschutzrichtlinien' vom 9.4.1963.
Dieser Zulassung liegen zu Grunde:
Bericht der Versuchsgrubengesellschaft mbH, Dortmund, vom 3.12.1970 - Me/L/Nk - über Versuche mit Schnellsperren
Stellungnahmen der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen, Essen-Kray, vom 2.4.1971 - B 7-420 - und vom 28.8.1974 - G 3 - Bo/Le-.
Diese Zulassung erfolgt von Amts wegen; sie ist jederzeit widerruflich. Sie ersetzt nicht die für die Errichtung der Schnellsperre erforderliche betriebsplanmäßige Zulassung durch das zuständige Bergamt.
Die Rechte Dritter werden durch diesen Zulassungsbescheid nicht berührt.
Dortmund, den 12.9.1974
C o n d e r s
Bauartbeschreibung
Wassertrogsperren der Bauart 5
(Wassertrog-Schnellsperren)
gegen die Ausbreitung von Kohlenstaubexplosionen in Strecken
1. Aufbau und Wassermenge der Wassertrog-Schnellsperre
1.1 Wassertrog-Schnellsperren bestehen aus Gehängen mit Aufhängevorrichtungen und wassergefüllten Trögen, die so in die Tragrahmen eingelegt sind, daß die leeren Tröge zusammen mit den Gehängen gestapelt transportiert und am Verwendungsort am Streckenausbau befestigt werden können (Abb. 1 und 2). Die Zahl der je Gehänge verwendeten Wassertröge richtet sich nach der
Streckenhöhe; je Meter Streckenhöhe können etwa 3 Tröge untergebracht werden.
1.2 Die Wassertrog-Schnellsperre muß mindestens 60 l Wasser je m2 Strecken-
querschnitt enthalten, das entspricht etwa 1,5 Trögen je m2 Streckenquerschnitt. Anzustreben ist eine Wassermenge von 80 l/m2 entsprechend zwei Trögen je m2 Streckenquerschnitt.
2. Technische Gestaltung der Gehänge
2.1. Tragrahmen 1)
1) Abschnitt 2.1 der Bauartbeschreibung ist durch eine unveröffentlichte Verfügung vom 19.10.1978 geändert worden. Die Tragrahmen müssen so ausgebildet sein, das sie in ihren Abmaßen Wassertröge nach DIN 21576, Größe 1, eingehängt aufnehmen können. Die Tröge hängen unverschiebbar in den Tragrahmen und liegen mindestens an ihren Längsseiten in voller
Randbreite auf den Längsträgern der Tragrahmen auf. An den überstehenden Trägerenden befinden sich Bohrungen für die Führung und Befestigung der Tragseile oder Tragketten. Als Material für die Tragrahmen sollte kein Leichtmetall gewählt werden. Aus Stahlwinkel-
profilen mit 20 mm Kantenlänge lassen sich Tragrahmen ausreichender statischer Festigkeit herstellen. 2.2 Seile oder Ketten
Je nach Streckenhöhe werden sechs oder mehr Tragrahmen zu einem Gehänge zusammen-
gefügt. Durch die Bohrungen am Ende der Träger werden Seile geführt und daran die einzelnen Tragrahmen in einem Abstand von mindestens 'Troghöhe + 3 cm' mittels Seilklemmen befestigt (entsprechende Befestigung der Rahmen an Tragketten). Die Tragfähigkeit des einzelnen Seiles (Kette) soll größer sein als das Gesamtgewicht des mit Wasser gefüllten Gehänges.
2.3 Befestigung am Ausbau
Die Befestigung der Gehänge am Ausbau soll sicherstellen, daß die Längsseiten der Tröge rechtwinklig zur Streckenachse stehen. Es empfiehlt sich eine 2-Punkt-Aufhängung, wobei jeweils die beiden Seile (Ketten) der schmalen Rahmenseite über den obersten Rahmen
zusammengeführt und mit einer an die üblichen Ausbauarten passenden Schnellhalterung versehen werden. Die an der Schnellhalterung zusammgeführten Seile bzw. Ketten sollten eine ausreichende Überlänge haben, um auch bei einer außergewöhnlichen Ausbauform noch eine Aufhängung zu ermöglichen.
Bei der Montage ist zu beachten, daß der oberste Trog vor Aufhängung in den Rahmen eingelegt wird.
2.4 Auf eine Befestigung der Gehänge an der Sohle kann verzichtet werden, da die Tröge auch frei pendelnd durch den Explosionsstoß zerstört werden.
3. Wassertröge
Als Tröge für Wassertrog-Schnellsperren sind zugelassene Wassertröge nach DIN 21576, Größe 1 (Fassungsvermögen ca. 40 l), vorzusehen. Das Trogmaterial soll möglichst wärmebeständig sein.
4. Anordnung der Sperre
Eine Wassertrog-Schnellpresse soll mindestens aus drei Gehängen bestehen, die in einem Streckenabschnitt von 10 m Länge untergebracht werden müssen. Nach Möglichkeit sind die Gehänge versetzt so im Streckenquerschnitt anzuordnen, daß eine möglichst gleich-
mäßige Überdeckung des Streckenquerschnitts mit Wassertrögen erfolgt. Entsprechend ihrem Verwendungszweck (Schutz der Abdämmungsmannschaften bei der Bekämpfung von Grubenbränden mit Explosionsgefahr) soll die Wassertrogsperre möglichst nahe am Brandherd eingebaut werden, in jedem Falle mindestens 200 m vor der vorgesehenen Dammbaustelle. Es ist als günstig anzusehen, wenn sich zwischen Schnellsperre und Dammbaustelle ein Streckenknick befindet.
18.42.5 IV 2 Sammelliste "Wassertröge" A 3.7
der von den Oberbergämtern in Dortmund (DO) und in Bonn (BN) (1.1.1965 bis 31.12.1969) sowie vom LOBA NRW (1.1.1970 bis 30.4.1970) gem. § 220 Abs. 1 BVOSt vom 18.12.1964
geprüften und nicht beanstandeten bzw. vom LOBA NRW (ab 1.5.1970) gem. § 220 Abs. 1 BVOSt vom 20.2.1970 zugelassenen Kunststoffbehälter und Abdeckungen aus Kunststoff für Wassertrogsperren (Wassertröge und Deckel) 1)
Stand: 01.04.1997
Der Prüfbescheid bzw. die Zulassung für die Wassertröge und Deckel ist unter der Voraussetzung erteilt, daß die jeweilige Sperrenbauart, für die die Behälter verwendet werden sollen, von den Oberbergämtern gem. § 220 Abs. 1 BVOSt vom 18.12.1964 geprüft und nicht beanstandet bzw. vom Landesoberbergamt gem. § 220 Abs. 1 BVOSt vom 20.2.1970 zugelassen worden ist. Zur Erläuterung der in Spalte 5 der Sammelliste angegebenen Maße s. nachstehende Skizzen für Wassertröge der Form A (z.B. aus PVC) und der Form B (z.B. aus Polystyrol expandiert) 2)
Bezeichnung der Type
a) Trog
Abmessungen des Trogs (l, b, a und h in mm, V in l):
Prüfbescheids des Oberbergamts in Dortmund (DO), in Bonn (BN) und des LOBA bzw. Zulassung des LOBA
Vestische Schilderfabrik Trautwein KG,
a) VS 80 N4
PVC 'Astralit HPM 4'
l1 :760 b1 :500
l2 :690 b2 :450
a: 25 h: 280
V:ca.95
DO 4.3.1968
BN 26.8.1968
DO 112.40/7843/67
BN 18.42.5 I 32/2
Trog 2 A DIN 21576
a) VS 80 N6
PVC 'Astralit HPM 6'
DO 29.2.1968
DO 112.40/7841/67
W. Leppak GmbH, Mülheim (Ruhr)
L. Opländer, Dortmund
a) VKG 80 N4
b) OM2
b) VKG H4
Polystyrol 'Styropor F 224'
DO 28.2.1968;
10.12.1968; BN 26.8.1968.
DO 9.12.1968; BN 16.7.1969. DO 10.2.1969;
BN 18.2.1969. DO 8.12.1969
DO 112.40/7837/67; 18.42.5 II 13; BN 18.42.5 I 34. DO 18.42.5 II 8; BN 18.42.5 II 1/2;
DO 18.42.5 II 18; BN 18.42.5 I 34/5.
DO 18.42.5 III 1
Deckel wird mit Kunst- stoffschienen am Trogrand befestigt oder mit Klebe- streifen (ca. 200 x 20 mm); 1 Klebeband je Trogseite.
Deckel liegt mit einem Wulst am Trog-Innenrand an. Deckel wird auf dem Trogrand durch je einen Klebestreifen (ca. 200 x 20 mm) gehalten, der in der Mitte jeder Trogseite über Trog- und Deckelrand geklebt ist.
Deckel kann auf Trogrand mit Spezialklammern aus Bandfeder- stahl gehalten werden; 6 Klammern je Trog (an Längs- seiten je 2, an Stirnseiten je 1).
W. Leppak GmbH Mülheim (Ruhr)
a) VKG 80 N6
DO 28.2.1968
DO 112.40/7837/67
BN 18.42.5/34
Trog 2A DIN 21576
Nicolas & Co, Santex-Kunststoffe, E-Heisingen
a)80 N Norm 4
DO 27.2.1968
DO 112.40/7924/67
a)80 N Norm 6
DO 112.40/7925/67
G. Mittag Plastik, Mülheim (Ruhr)
a) M 80 N 4
DO 112.40/7839/67
a) M 80 N 6 b) -
Vestische Schilderfabrik Trautwein KG, Recklinghausen
a) VS 80 N1 Norm 4
b) VS H 4
b) VS H 4/K
l2 :690 b2 :430
DO 2.4.1968
DO 25.9.1968
DO 14.7.1969
BN 23.7.1969
DO 18.42.5 I 15
DO 18.42.5 II 4
DO 18.42.5 II 22
BN 18.42.5 II 8/5
Deckel liegt mit einem Wulst am Trog-Innenrand an; Deckel darf mit je 1 Klebestreifen (ca. 200 x 20 mm) in der Mitte jeder Trogseite am Trog oder Tragrahmen befestigt sein.
Deckel kann auf Trogrand mit Spezialklammern aus Bandfederstahl gehalten werden; 6 Klammern je Trog (an Längsseiten je 2, an Stirnsteiten je 1).
a) OP 80 S N
b) OM 1
l1 :755 b1 :495
l2 :675 b2 :415
a: 20 h: 320
V:ca.90
DO 29.5.1968
DO 8.8.1968
DO 18.42.5 I 11
BN 18.42.5 II 1
Trog 2B DIN 21576
Der Deckel faßt allseitig um den Trogrand; Anzeigevorrichtung
(Schwimmer) und Einfüllöffnung sind kombiniert.
a) N 80 N1 Norm 4
DO 17.7.1968
BN 23.7.1968
DO 18.42.5 I 5
BN 18.42.5 I 25/8
a.) N 80 N2 Norm 4
b.) OS Nicolas & Co
PVC 'Ospelon PRH' Typ PR 1019
l2 :680 b2 :430
a: 25 h: 270
DO 13.11.1968
BN 19.11.1968
DO 17.1.1969
BN 18.42.5 II 3/2
Deckel liegt mit einem Wulst am Trog-Innenrand an; Deckel darf mit je 1 Klebestreifen (ca. 100 x 20 mm) in der Mitte jeder Trogseite am Trog oder Tragrahmen befestigt sein.
a.) VS 80 N1 Norm C
b.) VS H4
b.) VS C/R
b.) VS H4/R
PVC 'Typ C Vinol H'
V:ca.91
DO 9.12.1968 BN 28.1.1969
DO 25.9.1968 9.12.1968 BN 28.1.1969
BN 17.4.1970
DO 18.42.5 II 10 BN 18.42.5 II 8/4
18.42.5 II 10 BN 18.42.5 II 8/4
BN 18.42.5 III 8
BN 18.42.5 III 7
Deckel liegt mit einem Wulst am Trog-Innenrand an; and den Trog-Längsseiten wird der Deckel mit je 2 Klebestreifen (ca. 200 x 20 mm) am Trog oder Tragrahmen befestigt bzw. mit je 1 Klebestreifen an der Mitte jeder Trogseite.
Deckel kann auf Trogrand durch Spezialklammern aus Bandfeder- stahl gehalten werden; 10 Klammern je Trog (an Längs- seiten je 3, an Stirnseiten je 2)
wie VS C/R.
L.Risse
a.) R 80 N4
b.) RH 4
l1 :760 b1 :500 l2 :720 b2 :450 a1 : 25 a2 :22,5 h: 270 V:ca.83
DO 13.1.1969
BN 28.1.1969
DO 18.42.5 II 5 BN 18.42.5 II 4/4
DO 18.42.5 II 5
BN 18.42.5 II 4/4
(Nenn-)Wasserinhalt des Trogs bei Verwendung des Deckels: 70 l, (Nenn-)Wasserinhalt des Trogs ohne Verwendung des Deckels; 65 l.
a1 : Randbreite an der Längsseite des Trogs,
a2 : Randbreite an der Schmalseite des Trogs.
Der Deckel wird in eine Nut des Trograndes eingedrückt.
a.) N Santex 80L
b.) OS 2 Nicolas & Co.
PVC, Hersteller: H. Jäckering, Hamm
l1 :720 b1 :475
l2 :675 b2 :425
a: 30 h: 300
V:ca.88
DO 10.12.1968
BN 24.1.1969
DO 17.1.1969 BN 24.1.1969
DO 18.42.5 II 12
BN 18.42.5 II 7/5
a.) Ni-N 80-St
b.) Ni-St-S
Polystytol 'Styropor F 224'
a: 17,5 h: 320
V:ca.89
DO 12.5.1969
BN 12.5.1969
DO 18.42.5 II 6
BN 18.42.5 II 5/8
Trog 2B DIN 21576.
a.) R 80 N 4/2
b.) RH 4/2
l2 :720 b2 :450
a: 20/25 h: 280
V:ca.92
18.42.5 III 6
a) OP 40SN
b.) OM 3
Polystyrol 'Styropor F224'
l1 :500 b1 :355
l2 :415 b2 :270
a: 20 h: 325
V:ca.41
18.42.5 III 4
Trog 1B DIN 21576.
(40-l-Trog)
Wilhelm Leppak GmbH, Mülheim (Ruhr)
a.) VKG 80 N OL
b.) VKG OL
PVC, Hersteller: Solvay-Werke, Materialtyp 'Solvic' Werksbe- zeichnung der VKG: 'Oliplast'
wie bei a.
18.42.5 III 16
Trog 2A DIN 21576.
Deckel liegt auf dem Trogrand lose auf. Er wird auf dem Trogrand durch je 2 Spezial- klammern aus Bandfederstahl an den Schmalseiten und je 3 Klammern an den Breitseiten gehalten.
a.) Ni-N 80-HM
b.) Ni-A-3
Hartpolyurethan-Schaumstoff Typ 'Bergbau' der Firma Technische Akustik GmbH & Co, Lemförde
a: 17 h: 320
18.42.5 IV 1
Der Deckel greift allseitig über den Trogrand, ist formverschäumt
und hat abgerundete Ecken.
a.) R 80 NP
b.) RP für R80 NP
Polystyrol 'KR 2571 und KR 2702 WU'
l2 :720 b2 :460
a: 27/25 h: 280
V:ca.91,5
18.42.5 IV 14
Der Deckel greift über den Trogrand.
Trautwein KG,
a.) Wasserstands- anzeige Typ VS 1
b.) und Klemmleisten
18.42.5 V 1
3. Nachtrag zu DO 18.42.5 II 10 v. 9.12.68 (s. lfd. Nr. 13)
Zweck: Klemmleisten
Zur Befestigung von Deckeln, Typ VS 4 R, auf Trögen, Typ VS 80 N 1 Norm C,
Anzeigevorrichtung:
Anzeige des Wasserstandes in Wassertrögen.
Zulassung des Landesoberbergamts
b) RPA für R 80 NP
Polystyrol (wie lfd. Nr. 21)
18.42.5 V 2
1. Nachtrag zu LOBA NW
18.42.5 IV 14 vom 1.9.72 (s. lfd. Nr. 21)
Gegenüber lfd. Nr. 21 geänderte Deckelform.
Oplast Gesellschaft für Kunst- stoffverarbeitung mbH & Co, Dortmund
a.) OP 40 SN1
b.) OM III/1
Styropor VF 312
18.42.5 V 16
Trog 1B DIN 21576
Wasserstandsanzeiger erforderlich.
a.) OP 80 SN1
b.) OM I/1
18.42.5 V 17
a) wie lfd. Nr. 13
b.) VS C/R 1
wie lfd. Nr. 13
18.42.5 V 11
4. Nachtrag zu DO 18.42.5 II 10 v. 9.12.68
Deckel, zugehörige Wasserstandsanzeigevorrichtung: VS 2.
Leppak GmbH, Mülheim (Ruhr)
a) wie lfd. Nr. 19
b) wie lfd. Nr. 19
18.42.5 V 22
1. Nachtrag zu 18.42.5 III 16 v. 1.9.71
Änderung der Herstellungsstätte.
a) Ri No 80 P/2
b) Ri No P/2
" KR 2572 und KR 2702 WU"
18.42.5 V 23
Deckel wird mit speziellen Ausformungen auf die im Trog befindlichen Nocken aufgedrückt.
a) Ri No 80 H 4/2
PVC HPM 4
Polystrol wie lfd. Nr. 28
wie lfd. Nr. 28
18.42.5 V 24
Montanplatik GmbH,
a) MP 40 SN b) M 3
Styropor F 312
18.42.5 V 26
Wasserstandsanzeiger erforderlich
a) MP 80 SN
b) M 1
18.42.5 V 25
a.) VS 80 N1 / A 1
b) VS/CR A 1
PVC 'Typ C Vinol H' und
Sendomer WD
18.42.5 V 27
Wasserstandsanzeiger Typen: VS 2 oder VS 1.
a) VSL 80 N1 / A 1 Norm C
b) VSL /CR A 1
a) MP 40 SN A 1 b) M 3 A 1
Styropor F 312 und Leitfarbe MPA 1
wie lfd. Nr. 30
18.42.5 V 30
a) MP 40 SN A 2
b) M 3 A 2
Styropor F 312 und Leitfarbe MPA 3
18.42.5 V 31
a) MP 80 SN A 1 b) M 1 A 1
wie lfd. Nr. 34
wie lfd. Nr. 31
18.42.5 V 32
a) MP 80 SN A 2
b) M 1 A 2
wie lfd. Nr. 35
18.42.5 V 33
a) VS 80 N 1/A 3
b) VS/CR A 3
18.42.5 V 38
a) Ri No 80 H 4/2 A 2
b) Ri No
H 4/2 A 2
PVC 'Astralit HPM 4' und
"Leitlack"
18.42.5 V 39
a) Ri No 80 P/2 A 2
b) Ri No P/2 A 2
Polystyrol "KR 2571 und KR 2702 WU" und "Leitlack"
18.42.5 V 40
a) Ri No 80 HS 4/2 A 1
b) Ri No HS 4/2 A 1
PVC der Simona GmbH,
18.42.5-5-34
a) Ri No 80 P/2 A 3
b) Ri No P/2 A 3
Polystyrol "454 HY, KR 2571 und
KR 2702 WU"
18.42.5-5-42
Werk Nortrup
a) MP 80 SN 2 A 1
b) M 4 A 1
Styropor F 312 und Leitfarbe
a: 23 h: 320
18.42.5-6-6
a) MP 80 SN 2 A 2
b) M 4 A 2
wie lfd. Nr. 43
18.42.5-6-7
a) MP 80 SN 2 A 3
b) M 4 A 3
Styropor F 312 und Antistatikum MPA 4/1
18.42.5-6-8
a) MP 40 SN 2 A 3
b) M 3 A 3
18.42.5-6-9
VKG Wilhelm Leppak GmbH, Mülheim (Ruhr)
a) VSL 80 N 1/A 3 Norm C
b) VSL CR A 1 (siehe auch lfd. Nr. 33)
18.42.5-6-1
Auf Trogseitenwänden gitterförmige, leitfähige Beschichtung
Trautwein GmbH & Co,
a) wie lfd. Nr. 32
b) wie lfd. Nr. 32
wie lfd. Nr. 32
18.42.5-5-27
1. Nachtr. zu lfd. Nr. 32
(Verlegung der Herstellungsstätte und Änderung der Firmen- bezeichnung)
a) wie lfd. Nr. 38
b) wie lfd. Nr. 38
wie lfd. Nr. 38
18.42.5-5-38
Bezeichnung der Typea) Trogb) Deckel
Zulassung des LandesoberbergamtsDatum Geschäftszeichen
L.Risse,Castrop-Rauxel
Wasserstands-anzeigevor-richtung, insbesondere für Tröge mit den Deckeln des Typs Ri No P/2 A 3
1. Nachtr. zu lfd. Nr. 42
a) Ri No 80 P/2 A 5b)
18.42.5-7-9
Leitlack mit ausgesparten Fenstern
a) Ri No 80 P/3 A 5b) Ri No P/3 A 2
l1 :758 b1 :498l2 :720 b2 :458a: 28 h: 270V:ca.87
18.42.5-7-6
Vorzugsweise für die Auslösesperre "Sytem Versuchsgrube"
a)b) Ri No H 4/3 A 4
Astralon HPM
18.42.5-7-61. Nachtrag zu lfd. Nr. 52
Trogabdeckung
Montanplatik GmbH,Mülheim (Ruhr)
a) MP 80 SN 3 A 1b) M 5 A 1
l1 :760 b1 :500l2 :720 b2 :410a: 22,5 h: 320V:ca.88
18.42.5-9-1
In den Abmessungen geringe Abweichungen von der DIN 21576
Kunststofftechnik Gerthe,Bochum
a) VS 80 N 1/A 1 Norm Cb) VS C/R A 2 mit Wasserstands-anzeigevorrichtungen Typ VS 1 oder VS 2
18.43.3-12-62.Nachtrag zu lfd. Nr. 32
Deckeländerung: Einfüllloch durch angesetzten Stutzen verlängert.
Chemische Fabrik Kalk GmbH,Köln
Calciumchloridlösung 30 %ig
18.42.2-2-17
Als Füllung für Wassertrögea) gebrauchsfertige-Chlor-calcium- Montan-Lösung (18.42.2 II 4 vom 1.2.1973)b) hergestellt aus Chlorcalcium-Montan-Pulver (18.42.2 I 24 vom 13.10.1971).
18.42.5-5-13. Nachtrag zu lfd. Nr. 13
Änderung der Klemmleiste und Sichtfenster (um 45° verschoben)
a) VS 80 N/A 3 Norm Cb) passend und zugelassen
9.2.1984 und2.3.1984
18.42.5-9-5
Keilförmige Rippen zur besseren Stapelbarkeit
a.) VS 80 N3 / A 3Norm Cb) passend und zugelassen
13.2.1984 und2.3.1984
18.42.5-9-6
a) VS 80 N1 / A 3 Norm Cb) VS CR A 1
18.43.21-78-272. Nachtrag zu lfd. Nr. 38
Verwendung von 2 Stahlklammern als Deckel-stütze
a) b) VS CR 3 A 1mit Wasserstands-anzeigevorrichtungVS 3
18.42.5-9-13
Verwendung bei den zugelassenen Wassertrögen VS 80 N 1/A 3 Norm C (lfd. Nr.60) bzw.VS 80 N 3/A 3 Norm C (lfd. Nr. 59)
Kunststoffverarbeitung Risse GmbH,Castrop-Rauxel
a) Ri No 80 P/2 A 6b) Ri No P/2 A 6
Polystyrol "KR 2571 und KR 2702 WU"; Beschichtung Leitfarbe L 20279 der Fa.Pröll GmbH, Treuchtlingen
18.42.5-9-15
Leitlackgitter
a) b) VS CR 4 A 1
18.42.5-9-131. Nachtrag zu lfd. Nr. 61
Die Maße des Deckels entsprechen denen des zugelassenen DeckelsVS CR A 1 (lfd. Nr. 32)
Antragsteller:Olidur GmbH & Co.KG,Mülheim (Ruhr)Hersteller:Ed. Brune GmbH & Co.,Lüdenscheid-Augustenthal
a) EB-VKG 80 N OLb) EB-VKG OL
PVC(Hersteller: Solvay-Werke,Materialtyp "Solvic")Beschichtungsmittel"Sendomer WD"
18.42.5-10-12
Trog und Deckel sind bauartgleich mit lfd. Nr. 19leitfähige Beschichtung
Dr. Klaus Schulte,Dortmund
a) b) DOKS-Versiegelungsfolie
Kunststoff-Folie mit Klebeband und Klebebandabdeckung
18.42.5-11-4
Abdeckung für Wassertröge der Bauart "VS 80 N 3/A 3 Norm C"
18.42.5-9-132. Nachtrag zu lfd. Nr. 61
Verkürzter Wassereinfüll-stutzen
a) EB VKG 80 N OL 1b) EB VKG OL 1 fürEB VKG 80 N OL 1
PVC-Kunststoff sowie Abtistatikum "Sendomer"
Prüfmuster 1:l1 :759 b1 :500l2 :688 b2 :427a: 25-27 h: 280V: 90Prüfmuster 2:l1 :759 b1 :498l2 :686 b2 :427a: 25-27 h: 280V: 90
18.42.5-11-8
Chemisch-Technische FabrikationDr. Klaus Schulte,Dortmund
18.42.5-11-41. Nachtrag zu lfd. Nr. 65
Auch als Abdeckung für Wassertröge der Bauart"RiNo 80 P/2 A 3"
Kunststoff-Folie mit Falz oder mit Falz und Klemmleisten
18.42.5-11-42. Nachtrag zu lfd. Nr. 65
a) RiNo 30-P1-A1b) RiNo P1-A1
Polystyrol natur-durchscheinend454 HyKR 2571 und KR 2702 WU
Prüfmuster 1:l1 :499 b1 :355l2 :416 b2 :271a: 27 h: 267V: 40Prüfmuster 2:l1 :499 b1 :355l2 :416 b2 :271a: 27 h: 269V: 40
18.42.5-11-14
Wassertrog für 35 Liter Wasserinhalt in Anleitung an DIN 21576-A 1
Kunststofftechnik Gerthe GmbH & Co,Bochum
a) VS 80 N3/A3 Norm Cb) passend und zugelassen
PVC "Typ C Vinol H" +GS 50-9458-2507
18.42.5-9-61. Nachtrag zu lfd. Nr. 59
Änderung der Bezeichnung des Beschichtungsmittels
a) b) VS - S2
18.42.5-12-1
Für Wassertröge der BauartVS 80 N3/A3 Norm C
a) RiNo 80P3/3A3b) RiNo P/3 A3
wie lfd. Nr. 42
Prüfmuster 1:l1 :760 b1 :502l2 :720 b2 :271a: 27 h: 267V: 40Prüfmuster 2:l1 :499 b1 :355l2 :416 b2 :271a: 27 h: 269V: 40
18.42.5-11-16
wie lfd. Nr. 73
18.42.5-11-161. Nachtrag zu lfd. Nr. 73
Trogboden mit Auslauföffnung
18.42.5-12-11. Nachtrag zu lfd. Nr. 72
Für Wassertröge der BauartVS 80 N 3/A 3 Norm C
Kunststoff-Folie mit Falz oder Falz und Klemmleisten
18.42.5-11-43. Nachtrag zu lfd. Nr. 69
wie lfd. Nr. 71
18.42.5-9-62. Nachtrag zu lfd. Nr. 59
Entleerungsöffnung im Trogboden
18.42.5-9-63. Nachtrag zu lfd. Nr. 59
Verklebung der Trogabdeckung
wie lfd. Nr. 75
18.42.5-12-12. Nachtrag zu lfd. Nr. 72
zwei Einfüllöffnungen mit beweglichen Verschlußkappen
18.42.5-11-162. Nachtrag zu lfd. Nr. 73
Verwendung von Klemmleisten mit integriertem Verbindungssteg
Wassertrogsperren der Bauart 3.1 (konzentrierte Wassertrogsperren) und Wassertrog-
sperren der Bauart 4.1 (aufgeteilte Wassertrogsperren) nach Maßgabe der zu diesem Zulassungsbescheid gehörigen Bauartbeschreibung werden hiermit gem. § 220 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlen-
bergwerke (BVOSt) vom 20. Februar 1970 i.d.F. vom 19.12.1986 zugelassen.
Diesem Zulassungsbescheid liegt zugrunde: Der Antrag des Steinkohlenbergbauvereins, Essen, vom 18.4.1988 - A-GS 37/88 Rö/Dü -.
Diese Zulassung setzt eine Ausnahme von den Bestimmungen des § 221 BVOSt voraus, die mit heutigem Datum bewilligt worden ist.
Diese Zulassung ist jederzeit widerruflich. Sie ersetzt nicht die für den Einsatz der ortsfesten und ortsbeweglichen Wassertrogsperren der Bauart 3.1 und der Bauart 4.1 erforderliche betriebsplanmäßige Zulassung des Bergamts nach § 51 ff. Bundesberggesetz (BBergG) i.d.F. vom 13.8.1980 (BGBl. I S. 1310) in Verbindung mit § 220 Abs. 1 BVOSt.
Die Rechte Dritter werden durch diesen Zulassungsbescheid nicht betroffen.
Dortmund, den 20.2.1989
Ruhrkohle AGPostfach 1032624300 Essen 1
Gewerkschaft Auguste VictoriaPostfach 11804370 Marl
Eschweiler Bergwerks-Verein AGPostfach5120 Herzogenrath
Bergbau AG WestfalenPostfach4600 Dortmund 1 Betr.: Ausnahmebewilligung für die Errichtung und den Betrieb von Bauarten für ortsfeste und ortsbewegliche Wassertrogsperren gegen die Ausbreitung von Explosionen in Strecken des Steinkohlenbergbaus
hier: Bauart 3.1 (konzentrierte Sperren),Bauart 4.1 (aufgeteilte Sperren)
Bezug: zu a) Ihr Schreiben vom 18.8.1988 - ZB 3.3 Au/Ke - zu b) Ihr Schreiben vom 13.9.1988 - PTB/Ly - zu c) Ihr Schreiben vom 25.8.1988 - Ka/Wi - zu d) Ihr Schreiben vom 18.1.1989 - II/17 -
Aufgrund des § 344 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20. Februar 1970 in der Fassung vom 19. Dezember 1986 bewillige ich Ihnen nach Maßgabe Ihres Antrags eine Ausnahme von den Bestimmungen des § 221 BVOSt für die Errichtung und den Betrieb von Explosionssperren der Bauart 3.1 (konzentrierte Sperren) und der Bauart 4.1 (aufgeteilte Sperren).
Diese Ausnahme ergeht unter folgenden Nebenbestimmungen:
Gegen die Ausbreitung von Explosionen unter Tage sind Explosionssperren ihrer Bauart nach als konzentrierte Sperren, als aufgeteilte Sperren oder als Sonderbauarten zu errichten.
Explosionssperren sind in Strecken an Kreuzungen und Abzweigungen nach Maßgabe der Absätze 3 und 4 so anzuordnen, daß diese nach allen Seiten hin abgeriegelt sind. Als Kreuzungen oder Abzweigungen gelten auch Einmündungen von Strecken in Tagesschächte oder in deren Füllörter sowie in Blindschächte.
Der Abstand der Explosionssperren von Kreuzungen oder Abzweigungen muß möglichst klein sein, er darf bei konzentrierten Sperren 75 m und bei aufgeteilten Sperren 30 m nicht überschreiten.
Absatz 3 gilt nicht zwischen Kreuzungen und Abzweigungen, wenn sich keine größeren Abstände als 200 m zwischen benachbarten, konzentrierten Sperren zur Abriegelung der Kreuzungs- und Abzweigungsbereiche ergeben.
Konzentrierte Sperren müssen in Strecken so angeordnet sein, daß der Abstand der Sperren untereinander 400 m nicht übersteigt. Aufgeteilte Sperren müssen in Strecken so angeordnet sein, daß der Abstand der Löschmittelanordnungen untereinander 30 m nicht übersteigt. Innerhalb einer Strecke darf der Abstand zwischen einer konzentrierten Sperre und der ersten Löschmittelanordnung einer aufgeteilten Sperre 30 m nicht übersteigen.
In Abbaustrecken sowie bei maschinellem Auffahren von Flözstrecken müssen Explosions-sperren als aufgeteilte Sperren errichtet werden.
Beim Auffahren von Strecken unter Verwendung von konzentrierten Sperren muß der Abstand von der Ortsbrust bis zur nächstgelegenen Sperre in der Strecke möglichst klein sein; er darf höchstens 320 m betragen, jedoch muß spätestens bei einer Auffahrlänge von 200 m die erste Sperre errichtet sein.
Beim Auffahren von Strecken unter Verwendung von aufgeteilten Sperren muß der Abstand von der Ortsbrust bis zur nächstgelegenen Löschmittelanordnung in der Strecke möglichst klein sein; er darf höchstens 120 m betragen, jedoch muß spätestens bei einer Auffahrlänge von 120 m die erste Troggruppe errichtet sein.
In Abbaustrecken darf der Abstand zwischen dem Übergang Streb/Strecke und der jeweils nächsten Löschmittelanordnung 120 m nicht überschreiten.
Von Absatz 9 kann abgewichen werden für den vorgesetzten Teil einer Abbaustrecke, der länger als 120 m ist. Dieser Streckenteil ist dann durch Explosionssperren abzusichern, deren Bauart und Anordnung dem Bergamt anzuzeigen sind. Die den Anzeigen beigefügten Unterlagen über Bauart und Anordnung müssen von einem Sachverständigen geprüft sein, der für die Beurteilung der Wirksamkeit von Explosionssperren anerkannt ist.
Bei maschinellem Auffahren von Strecken (Auffahrung mit Teilschnitt- oder Vollschnittmaschinen) kann das Bergamt für die in Absatz 7 bis 10 genannten Abstände Abweichungen im Betriebs-planverfahren zulassen. Für die Schachtanlagen, in denen der Kohlenstaub der erschlossenen Flöze eine Explosion nicht weiterzuleiten vermag, bedarf es keiner Ausnahmebewilligung. Die Errichtung und der Betrieb von Explosionssperren der Bauarten 3.1 und 4.1 ist in diesem Fällen entsprechend der Handhabung bei den bisherigen Explosionssperren im Betriebsplanverfahren mit dem zuständigen Bergamt zu regeln.
Es wird darauf hingewiesen, daß auf Antrag des Steinkohlenbergbauvereins eine Zulassung für die o.a. Explosionssperren mit heutigem Datum erteilt worden ist.
Die Ausnahme wird vorbehaltlich jederzeitigen Widerrufs bewilligt.
Für diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats vom Tage der Zustellung an Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen in Dortmund, Goebenstr. 25, einzulegen. Falls die Frist durch das Verschulden eines von Ihnen Bevollmächtigten versäumt werden sollte, so würde dessen Verschulden Ihnen zugerechnet werden.
Eine Ausfertigung Ihres Antrags ist wieder beigefügt.
Bauartbeschreibungfür ortsfeste und ortsbewegliche Wassertrogsperren
Bauart 3.1 (konzentrierte Wassertrogsperren)Bauart 4.1 (aufgeteilte Wassertrogsperren)gegen Ausbreitung von Explosionen in Strecken des Steinkohlenbergbaus.
1. Aufbau der Wassertrogsperren
1.1 Die Wassertrogsperren bestehen aus Trögen, die mit Wasser (ggf. einschließlich hierfür zulässiger Zusatzmittel) gefüllt und in Troggruppen (Löschmittelanordnung) angeordnet sind. Zu einer Troggruppe werden alle Tröge gerechnet, die innerhalb eines Strecken- abschnitts von 3 m Länge angeordnet sind.
1.2 Die Tröge hängen allseitig mit voller Randbreite aufliegend in Rahmen (eingehängte Tröge), oder sie stehen auf den Rahmen oder auf Trägern, gegebenenfalls unter Verwendung von Querleisten, (aufgestellte Tröge). Tröge, die unmittelbar über anderen Trögen angeordnet sind, verdecken nicht mehr als die Hälfte der Deckelfläche eines jeden darunter befindlichen Troges.
Die Rahmen bestehen aus je zwei Trägern rechtwinklig zur Streckenrichtung und aus Verbindungsstegen rechtwinklig zu den Trägern.
Die Rahmen bzw. die Träger sind unmittelbar oder mittels fester Halterungen am Gebirge, am Ausbau oder an Einbauten angebracht.
2. Wassermenge der Wassertrogsperren
2.1 Die Wassertrogsperren der Bauart 3.1 enthalten je Quadratmeter Streckenquerschnitt 1) mindestens 200 l Wasser und haben eine Länge von mindestens 20 m. Sie enthalten je Kubikmeter Rauminhalt des Streckenabschnitts zwischen dem Anfang und dem Ende von Wassertrogsperren mindestens 5 l Wasser.
2.2 Die Wassertrogsperren der Bauart 4.1 enthalten in jeder Troggruppe je Kubikmeter Rauminhalt des Streckenabschnitts bis zur benachbarten Troggruppe 2) mindestens 1 l Wasser. Der lichte Abstand zwischen benachbarten Troggruppen beträgt höchstens 30 m.
1) Streckenquerschnitt ist die durch die Streckensohle sowie durch den Verzug oder, soweit dieser nicht vorhanden ist, durch das anstehende Gebirge begrenzte Fläche.
2) Der Rauminhalt wird aus dem mittleren Streckenquerschnitt ermittelt.
3. Anordnung der Tröge im Streckenquerschnitt
3.1 Die Troggruppen überdecken die größte Breite des Streckenquerschnitts an der Einbaustelle - zwischen den streckenstoßseitigen Rändern ihrer Außentröge gemessen - bei Strecken- querschnitten
bis 10 m2 mindestens zu 35 %
bis 15 m2 mindestens zu 50 %
über 15 m2 mindestens zu 65 %. 3.2 Der waagerechte Abstand rechtwinklig zur Streckenrichtung innerhalb der Troggruppe beträgt
zwischen Streckenstoß und nächstliegendem Trog nicht mehr als 1,2 m
zwischen zwei Trögen nicht mehr als 1,5 m, jedoch beträgt die Summe der Abstände nicht mehr als 1,8 m.
Der senkrechte Abstand des Bodens eines jeden Troges von der Begrenzung des Streckenquerschnitts beträgt nach unten nicht mehr als 2,6 m, nach oben nicht mehr als 2 m. Sofern bei einem Trog der Abstand nach oben größer als 2 m sein muß, ist über diesem Trog ein weiterer Trog anzuordnen.
3.3 Sofern die in Abschnitt 3.2 genannten Abstände nicht eingehalten werden können, wird die Anordnung der Tröge unter Beteiligung des Sachverständigen der Versuchsgruben- gesellschaft mbH im Einzelfall festgelegt. Entsprechende Betriebspläne werden vorgelegt.
3.4 Die Tröge werden mit ihrer Längsseite rechtwinklig zur Streckenrichtung angebracht (Queranbringung). Davon abweichend können einzelne Tröge, jedoch nicht mehr als die Hälfte aller Tröge der Troggruppe, längs angebracht werden (Längsanbringung), soweit das zur Überdeckung der Streckenbreite oder zur Verringerung von Zwischenräumen notwendig ist.
3.5 Die Tröge werden so angeordnet, daß sie durch Ausbau oder Einbauten nicht verdeckt werden. Davon abweichend können einzelne Tröge bis zu höchstens 50% verdeckt sein.
Tröge, die in Streckenrichtung einen Abstand von weniger als 1,2 m haben, dürfen sich nicht verdecken.
4. Tröge
Für die Wassertrogsperren werden nur Wassertröge und Deckel verwendet, deren Bauart den hierfür festgelegten Anforderungen genügt.
18.42.5-10-5
Automatische Explosionslöschanlage Typ TSMfür Teilschnitt-Vortriebsmaschinen(System der WBK-Bergbau Versuchsstrecke)
An die Bergämter des Landes Nordrhein Westfalen
Betr.: Zulassung der Bauart der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM fürTeilschnitt-Vortriebsmaschinen (System der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke)
Als Anlage übersende ich den Abdruck des Zulassungsbescheides für die Bauart derAutomatischen Explosionslöschanlage Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen(System WBK-Bergbau-Versuchsstrecke) mit der zugehörigen Bauartbeschreibungzur Kenntnis.
Die Automatische Explosionslöschanlage der zugelassenen Bauart ist in der Lage,Methan- und/oder Kohlenstaubentzündungen im Vorortbereich maschineller Strecken-vortriebe automatisch zu erkennen, mit Löschpulver zu bekämpfen und abzulöschen.Sie wird daher nach § 76 Abs. 2 BVOSt als Feuerlöscheinrichtung sowie nach§ 220 Abs. 1 BVOSt im Sinne einer Explosionssperre als Explosionslöschanlage zurExplosionsunterdrückung zugelassen. Die Automatische Explosionslöschanlage sollneben den herkömmlichen Explosionssperren zusätzlich bei der Auffahrung mitTeilschnittmaschinen in bestimmten Betriebssituationen errichtet werden.
Die Errichtung und der Einsatz der Automatischen Explosionslöschanlage ist nuraufgrund von Betriebsplänen zulässig. Die Zulassung bitte ich davon abhängig zu machen,daß folgende Regelungen als Nebenbestimmungen Bestandteil des Betriebsplans sind:
Die Automatische Explosionslöschanlage Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebs-maschinen (System WBK-Bergbau-Versuchsstrecke) wird nach Maßgabe desZulassungsbescheids und der zugehörigen Bau Artbeschreibung errichtet und erhalten.
Die Auslegung der Explosionslöschanlage im einzelnen (insbesondere Umfang undAnordnung der Bauteile sowie Betriebsweise) hat nach Angaben der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke als Sachverständigenstelle zu erfolgen.
Die elektrische Zwangsverriegelung des Schrämmotors mit der Betriebsbereitschaftder Explosionslöschanlage muß ständig gegeben sein.
Die elektrische Abschaltung der Spannungsversorgung der Explosionslöschanlagedurch den Schrämmotor muß auf der Sekundärseite des Netzversorgungsgerätes erfolgen.
Durch die Auslösung der Explosionslöschanlage muß die Teilschnitt-Vortriebsmaschineautomatisch zwangsstillgesetzt werden.
Die Explosionslöschanlage ist in Abständen von längstens einem Jahr durch denSachverständigen der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke zu untersuchen.
Die Überwachung der Löschmittelbehälter hat nach den Vorschriften der Druck-behälterverordnung zu erfolgen.
Defekte Löschmittelbehälter müssen unverzüglich entfernt und gegen neueeingetauscht werden.
Nach dem Auslösen der Explosionslöschanlage sollten die kompletten Löschmittel-behälter-Magazine ausgetauscht werden.
Im Bereich des Streckenvortriebs ist ein Schild mit dem Hinweis anzubringen, daßeine automatische Explosionslöschanlage eingesetzt ist und bei betriebsbereiterLöschanlage der Aufenthalt im Ausblasbereich der Löschdüsen nicht zulässig ist.
Personen, die zur Überwachung der automatischen Explosionslöschanlage eingesetztwerden, müssen über die zu beachtenden Sicherheitsregeln unterwiesen sein. Die für denEinsatz einer Automatischen Explosionslöschanlage auf Teilschnitt-Vortriebsmaschinenzu beachtenden Sicherheitsregeln des Instituts für Explosionsschutz und Sprengtechnikder WBK-Bergbau-Versuchsstrecke vom 19.9.1988 - 32361BVS-Fa/Lo-sind in derAnlage zur Rundverfügung aufgeführt.
Als Anschlußgehäuse für die HRD-Löschmittelbehälter darf nur das Gehäuse vomTyp e KV1 (Bescheinigung BVS Nr. T 6044) der Firma B + N Bergbautechnik GmbH,Hamminkeln 3-Brünen, verwendet werden.
Die Explosionslöschanlage darf nur als zusätzliche Explosionsschutzeinrichtungverwendet werden. Die allgemein vorgeschriebenen Explosionsschutzmaßnahmensind uneingeschränkt vorzunehmen.
Besondere Vorkommnisse sind dem Bergamt unverzüglich zu melden.
Dortmund, den 24. 05. 1989
für den Einsatz einer
Automatischen Explosionslöschanlage
auf Teilschnitt-Vortriebsmaschinen
Der Aufenthalt im Ausblasbereich der Löschsysteme ist bei betriebsbereiter Explosions-
löschanlage verboten.
Bei Schichtbeginn
ist der störungsfreie Zustand der Automatischen Explosionslöschanlage an der Steuer- und Überwachungseinheit (Schauglas) zu überprüfen. Bei angezeigter Störung ist der Elektrobetrieb zu benachrichtigen.
Während des Betriebes ist bei Erlöschen der grünen Betriebsbereitschaftsanzeige an der Steuer- und Überwachungs-
einheit oder dem Fahrerstand der Elektrobetrieb zu benachrichtigen.
Nach Schneidpausen
sind die Sichtfenster der Sensoren auf Verschmutzungen (Staub, Öl, Fett) zu überprüfen und erforderlichenfalls zu reinigen (nur öl- und fettfreie Reinigungsmittel verwenden!).
sind die Sensoren auf den erforderlichen Druckluftaustritt im Bereich der Sichtfenster zu Oberprüfen.
ist zu überprüfen, ob die Gummikappen auf den Löschmitteldosen vorhanden sind. Fehlende oder beschädigte Gummikappen sind zu ersetzen und verstopfte Düsen erforderlichenfalls zu reinigen.
ist die Ausbaubühne darauf zu kontrollieren, daß die Löschmittelverteilung nicht durch Belegen der Durchtrittsöffnungen oder durch un vollständiges Einfahren der Bühne beeinträchtigt wird.
der Automatischen Explosionslöschanlage ist wie folgt zu verfahren:
sofortiges Stillsetzen der Teilschnitt-Vortriebsmaschine
Kontrolle des Vorortbereiches
Löschen von Glimmnestern mit Wasser
unverzügliche Benachrichtigung der Aufsichtsperson.
Die Bauart der "Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen (System der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke)" nach Maßgabe der zu diesem Zulassungsbescheid gehörigen Bauartbeschreibung wird hiermit gemäß § 76 Abs. 2 BVOSt als Feuer" Löscheinrichtung in Verbindung mit § 220 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20. 2. 1970 als Einrichtung zur Unterdrückung von Grubengas- und/oder Kohlenstaubexplosionen zugelassen.
Dieser Zulassung liegen zugrunde:
Antrag des Steinkohlenbergbauvereins vom 21.03.1988 Aktenzeichen - A-GS/37/88 Rö/Dü -; Bauartbeschreibung der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM für Teilschnitt-
maschinen; Baumusterprüfbescheinigung BVS Nr. GÄ 55/85 vom 21.11.1985 (mit Anhang) - A 763/85 BVS-Schu/Hi-für die eigensichere elektrische Anlage: Steueranlage Typ HALE 2-841; Baumusterprüfbescheinigung BVS GÄ 2/86 vom 17.01.1986 (mit Anhang)
-A 868/85 BVS-Schu/Hi- für die eigensichere elektrische Anlage: Mehrfachlöschanlage für Auslösesperren Typ MLA-850; Baumusterprüfbescheinigung BVS Nr. T 7158 (mit Anhang) - A 334/86 BVS-Schu/GrH -für das elektrische Betriebsmittel: Stromversorgung Typ SV-861/...; Bescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke vom 04.09.1987: Zusatz Nr. Z 8/T 5200 - A 8700490 BVS-Whn/Rog-für die Löschmittelbehälter; die Zulassung des Brückenzünders U mit der Bezeichnung "Scherkapsel TL 2" durch die Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) mit Zulassungsbescheid Nr.451 vom 04. April 1972 in Verbindung mit dem 1. Nachtrag vom 13. Dezember 1974, dem 2. Nachtrag vom 21. September 1978 und dem 3. Nachtrag vom 28. November 1978, Zulassungszeichen: BAM - SKE - 003; die Zulassung des Brückenzunders U mit der Bezeichnung "Sprengkapsel mit elektrischer Auslösung Typ So/Cu/0/schK 1/So 10 U" durch die BAM mit Zulassungsbescheid Nr. 1252 vom 20. August 1980 in Verbindung mit dem 1. Nachtrag vom 02. September 1980, Zulassungszeichen BAM - SKE - 009. Diese Zulassung erhält folgendes Zulassungszeichen:
Die Zulassung ist an folgende Nebenbestimmungen gebunden:
Der Aufbau der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM für, Teilschnittmaschinen (System der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke), ihre Errichtung, das Einschalten, Testen und Ausschalten, das Beseitigen von Störungen, die Pflege und Wartung sowie der Personenkreis für die Errichtung, Inbetriebnahme und das Prüfen der Auslösesperre richten sich nach den Angaben der zugehörigen Bauartbeschreibung, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
Bei dem automatischen Flammenerkennungssystem dürfen nur das Steuer- und Überwachungs-
gerät Typ SÜ-850, Sensoren Typ UVS-830 und das Anzeigegerät Typ SE-841 (Baumusterprüf-
bescheinigung BVS Nr. GÄ 2/86 der Bergbau-Versuchsstrecke, Dortmund, vom 17. 01. 1986 - A 868/85 BVS-Schu/Hi-) verwendet werden.
Als Löschmittelbehälter, die gleichzeitig mit der Zulassung der Automatischen Explosionslösch-
anlage durch das Landesoberbergamt NW zugelassen werden, dürfen nur die vom Technischen ÜberwachungsVerein geprüften flaschenförmigen, nahtlos gezogenen Stahlbehälter des Typs HRD 1517/3.8 verwendet werden.
Zur Auslösung der Schnellöffnungsventile dürfen nur Sprengkapseln der Dynamit Nobel AG, Troisdorf, mit dem Zulassungskennzeichen BAM-SKE-003 oder den Sprengkapseln der Sobbe GmbH, Dortmund, mit dem Zulassungszeichen BAM-SKE-009 verwendet werden. Der Ein- und Ausbau der Sprengkapseln darf nur über Tage erfolgen.
An der Einbaustelle einer jeden Automatischen Explosionslöschanlage nach Maßgabe dieses Zulassungsbescheids muß an der Teilschnittmaschine ein Typenschild angebracht sein, das mindestens folgende Angaben enthält: Feuerlöscheinrichtung (B u T)
Bauart: Automatische Explosionslöschanlage
Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen
(System der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke)
Zulassungszeichen: LOBA NW BuT 4.1.01-89
6. An jedem Löschmittelbehälter müssen auf einem Typenschild folgende Angaben enthalten sein:
Schutzart: (Sch)d
Hersteller: Total Walther Feuerschutz GmbH, Köln
Bescheinigung Nr.: BVS Nr. Z 8/T 5200
Typenbezeichnung: HRD 1517/3.8
Fertigungs-Nr.: ........................
Löschmittel: Tropolar forte, mindestens 8 kg
Gesamtgewicht: ........................ (Löschmittel + Behälter)
Mindestgewicht: ........................ (Löschmittel + Behälter)
Datum der Stückprüfung: ........................
Zeichen des Steckprüfers: ........................
Elektrische Anschlußwerte: ........................
Spannung (max.): ........................ 24 ... 27 V DC
Prüfstrom (max.): ........................ 25 mA
Auslösestrom (mind.):
........................ 1,5 A
Beim Transport Schutzverschraubung auf Ventilaustritt! Öffnen des Ventils nur durch den Hersteller! Wiederbefüllung nur durch den Hersteller!
7. An jedem eingebauten Flaschenventil (HRD-Ventil) muß ein Typenschild mit den nachfolgend aufgeführten Angaben angebracht sein:
Schutzart: (Sch) d.....................................
Typenbezeichnung: HRD 1517/3.8...........................
Bescheinigung-Nr.:
BVS Z 8/TS..............................
Fertigungs-Nr.: ...............................................
Datum der Stückprüfung:
Zeichen des Stückprüfers:
8. Der Ohm'sche Widerstand des Auslesestromkreises ist wöchentlich meßtechnisch auf Veränderungen (Kurzschluß) zu prüfen.
9. Die Folgezeit für den automatischen Test zur Kontrolle des Nutzsignalweges (siehe Bauart-
beschreibung Abschnitt 3.4.3.2) darf nur von dem Sachverständigen der WBK-Bergbau-
Versuchsstrecke festgelegt und eingestellt werden.
10. Es muß sichergestellt sein, daß die Explosionslöschanlage bei Erreichen oder Überschreiten des zulässigen CH4-Gehaltes der Wetter mit den übrigen elektrischen Anlagen des Strecken-
vortriebes abgeschaltet wird.
11. Vor der Inbetriebnahme (z.B. nach Schneidpausen, Konsolidierungsmaßnahmen o.ä.) sind die UV-Sensoren zu inspizieren und von eventuell vorhandenen Verschmutzungen auf den Sichtfenstern zu befreien.
12. Die UV-Sensoren sind mindestens alle drei Jahre einer Empfindlichkeitsuntersuchung durch den Hersteller zu unterziehen.
13. Die Löschmittelbehälter dürfen nur bei Betriebstemperaturen unter 50 °C eingesetzt werden.
14. Die Zünder der Löschmittelbehälter sind alle drei Jahre durch den Hersteller auszutauschen und die Behälter auf Dichtheit (Wägung) zu prüfen. Alle fünf Jahre sind die Löschmittelbehälter einer Grundüberholung beim Hersteller zu unterziehen.
15. Das nach einem Löschvorgang zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Löschers erforderliche Füllen und Auswechseln von Teilen der Ausleseeinrichtung darf nur vom Hersteller vorgenommen werden.
16. Für den Einsatz einer Explosionslöschanlage ist die mit der Bauartbeschreibung verbundene Betriebsanweisung zu beachten.
17. Bei erstmaliger Ausrüstung eines Typs einer Teilschnitt-Vortriebsmaschine mit der Explosions-
löschanlage (System WBK-Bergbau-Versuchsstrecke) ist die Zahl der Löschmittelbehälter sowie die Anordnung des Flammenerkennungssystems und der Löscheinrichtung nach Angaben des Sachverständigen der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke festzulegen.
18. Vor der erstmaligen Inbetriebnahme einer mit der Explosionslöschanlage (System WBK-Bergbau-Versuchsstrecke) ausgerüsteten Teilschnitt-Vortriebsmaschine ist an der Explosionslöschanlage eine Abnahmeuntersuchung durch den Sachverständigen der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke vorzunehmen.
Diese Zulassung ist jederzeit widerruflich.
Dieser Zulassungsbescheid ersetzt nicht die für den Einsatz der Explosionslöschanlage erforderliche betriebsplanmäßige Zulassung des Bergamts nach §§ 51 ff Bundesberggesetz (BBergG) i.d.F. vom 13. 8. 1980 (BGBI. I S. 1310) in Verbindung mit §§ 76 Abs. 2 und 220 Abs. 1 BVOSt.
Dortmund, den 24. 5.1989
S c h e l t e r Bauartbeschreibungder Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSMfür Teilschnitt-Vortriebsmaschinen(System der WBK-Bergbau-Versuchsstrecke)
2 Aufbau und Anordnung der Automatischen Explosionslöschanlage
3 Systemaufbau des Flammenerkennungssystems
3.1 Schlagwetterschutz3.2 Anschlußdaten3.3 Funktion der Bedienungselemente und Signalisierung3.3.1 Bedienungselemente3.3.1.1 Hauptschalter S13.3.1.2 Funktionsschalter S23.3.2 Signalisierung3.3.2.1 Optische Signalisierung3.3.2.2 Steuerausgang (Steckverbinder X5)3.4 Funktionsbeschreibung3.4.1 Versorgung3.4.2 Ansteuerung der Löschmittel3.4.2.1 Löschkreise3.4.2.2 Löschmittelmengen3.4.3 Steuer- und Überwachungseinheit SÜ 8503.4.3.1 Nutzsignalverarbeitung3.4.3.2 Sicherheitsfunktionen3.4.4 Sensor UVS-8303.4.4.1 Nutzsignal3.4.4.2 Sicherheitsfunktionen3.4.5 Signalisierung extern SE-841
4 Systemaufbau der Löscheinrichtung
4.1 HRD-Löschmittelbehälter4.1.1 Schlagwetterschutz4.1.2 Löschmittelbehälter4.1.3 Schnellöffnungsventil4.1.4 Anschlußgehäuse4.1.5 Auslösekapsel4.1.6 Löschmittel4.1.7 Wirkungsweise4.1.8 Transportsicherung4.2 Löschmittelbehälter-Magazin mit Löschpulververteileinrichtung
5 Betriebsweise und Sicherheitsverriegelungen
6 Erstmalige Ausrüstung und Inbetriebnahme
7.1 Inbetriebnahme des Flammenerkennungssystems7.1.1 Allgemeine Hinweise7.1.2 Inbetriebnahme-Vorgang7.2 Störungsbeseitigung7.2.1 Bei Inbetriebnahme7.2.2 Während des Betriebes7.3 Verhalten nach Auslösung7.4 Transportsicherung der Löscheinrichtung7.5 Pflege und Wartung
Zur Verbesserung des Explosionsschutzes in maschinellen Streckenvortrieben wurde eine Explosionslöschanlage für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen entwickelt, mit der Methanzündungen im Vorortbereich automatisch erkannt und mit Löschpulver bekämpft und abgelöscht werden. Die Entwicklung basiert auf der Auslösesperre System BVS.
Die Automatische Explosionslöschanlage Typ TSM vermag im Vorortbereich sowohl örtlich begrenzte oder flächenmäßig ausgedehnte Methanbrände als auch Methanfirstabflammungen -sowie anlaufende Schlagwetterexplosionen abzulöschen. Sie kann jedoch nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse nicht an Teilschnitt-Vortriebsmaschinentypen kleinerer Abmessungen angepaßt werden.
Die Automatische Explosionslöschanlage Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen besteht aus dem automatischen Flammenerkennungssystem mit nachgeschalteter Steuer- und Über-wachungseinheit und der Löscheinrichtung, bestehend aus einem Löschmittelbehälter-Magazin mit Löschpulververteileinrichtung. Zusätzliche Handauslöseeinrichtungen für die Löschanlage kommen hinzu.
Die Automatische Explosionslöschanlage Typ TSM wird auf Teilschnitt-Vortriebsmaschinen - wie im Bild unten schematisch dargestelIt - installiert. Zu beiden Seiten des Schrämarms wird je ein UV-Sensor des Flammenerkennungssystems in einem Abstand von 2,5 bis 3 m hinter der Spitze des Schrämkopfes parallel zum Schrämarm so eingebaut, daß die Überwachungsbereiche
Anordnung des automatischen Löschsystems an Teilschnitt-Vortriebsmaschinen
dieser Sensoren den Schneidkopf der Maschine und seine nähere Umgebung auf der Ortsbrust überdecken. Die den Sensoren nachgeschaltete Steuer- und Überwachungseinheit wird am Nachläufer der Teilschnitt-Vortriebsmaschine installiert, wobei die elektrische Verbindungsleitung eine Länge von 150 m nicht überschreiten darf.
Beim Auftreten einer Zündung wird von dem Flammenerkennungssystem die Löscheinrichtung automatisch angesteuert und ausgelöst. Die Löschmittelbehälter-Magazine sind zu beiden Seiten des Schrämarms der Teilschnittmaschine installiert. Die Verteilung des Löschpulvers erfolgt symmetrisch, radial um den gesamten Arm herum, d.h. senkrecht zur Armachse. Die Zuführung des Löschpulvers von den Löschmittelbehältern zu den Düsen erfolgt über möglichst kurze und möglichst geradlinig verlegte Hochdruckschläuche mit einer Länge von weniger als 1 m.
Die Löschmittelbehälter-Magazine und die Düsen werden an dem Schrämarm so installiert, daß die Unterkante des Schrämarms nicht unterschritten wird. Hierdurch soll der unvermeidbare Kontakt der Löschmittelbehälter-Magazine mit dem Hautwerk auf ein Minimum reduziert werden. Ferner ist es wünschenswert, daß die Oberkante des Schrämarms nicht wesentlich überschritten wird, um Komplikationen mit dort befindlichen Ausbauhilfen oder Arbeitsbühnen zu vermeiden.
Durch Installation des Flammenerkennungssystems und der Löschmittelbehälter sowie der Pulververteileinrichtung an dem Schrämarm der Maschine wird die Automatische Explosions-löschanlage Typ TSM ständig der möglichen Zündquelle nachgeführt.
Im Maschinenbereich und/oder im Bereich des Nachläufers werden zusätzlich Handauslöse-einrichtungen installiert. Es handelt sich hierbei um Einrichtungen, die unabhängig von externer Spannungsversorgung arbeiten. Diese Einrichtungen sind nicht nur redundant ausgeführt, sondern auch so konstruiert, daß unbeabsichtigtes Auslösen dieser Handauslöseeinrichtungen unmöglich ist.
Das automatische Flammenerkennungssystem basiert auf der Mehrfachlöschanlage MLA-850 1) ohne Ausnutzung der Mehrfacheigenschaften. Diese Anlage besteht aus der Steuer- und Über-wachungseinheit SÜ-850, bis zu 4 UV-Sensoren des Typs UVS-830 und der Signalisierung extern Typ SE-841 als möglicher Ersatz einer Betriebsbereitschaftsanzeige am Steuerstand.
Das Flammenerkennungssystem kann je nach Ausführung bis zu 14 Löschkreise einzeln oder in Gruppen zusammengefaßt ansteuern.
1) Hersteller: Grimm Sicherheitstechnik GmbH, Hittfelder Str. 1, 2107 Rosengarten 7
3.1 Schlagwetterschutz
Steuer- und Überwachungseinheit SÜ-850
Gehäuseteil 850-AK (Anschluß- und Koppelraum)
(Sch)i, (Sch)e, (Sch)s
Gehäuseteil 850-E (Elektronik)
(Sch)i
Sensor UVS-830
Signalisierung extern SE-841
Baumusterprüfbescheinigung BVS Nr. GÄ 2/86
3.2 Anschlußdaten
24 ... 27,5 V DC
Ruhestrom bei max. Bestückung
Überwachungsstrom der Löschkreise
rd.1 mA
Gesamtwiderstand eines Löschkreises
<= 12,8 Ohm
0,25 A/3 W
Sensor/Steuer- und Überwachungseinheit
max.150 m
_x 2 x 0,5 mm2
L-2YYC(Zg)Y 4 x 2 x 0,5 mm2
Steuer- und Überwachungseinheit/Löschmittelbehälter
Typ NSSHöu 3 x 2,5 mm2/2,5 mm2 kon
Signalisierung extern/Steuer- und Überwachungseinheit
Länge abhängig von elektrischen Leitungseigenschaften
Gesamtleitungswiderstand
max.200 Ohm
Kapazität max.100 nF
3.3 Funktion der Bedienungselemente und Signalisierung
3.3.1 Bedienungselemente
Die Steuer- und Überwachungseinheit weist nur 2 Bedienungselemente auf: den am Gehäuseteil 850-AK sitzenden Dreikant-Antrieb des Hauptschalters S1 undam Gehäuseteil 850-E den Innensechskant-Antrieb des Funktionsschalters S2.
3.3.1.1 Hauptschalter S1
Der Schalter hat die gekennzeichneten Schaltstellungen "AUS" und "EIN". "AUS" besagt, daß alle Anlagenteile spannungsfrei (allpolig abgeschaltet) sind. Die Inbetriebnahme erfolgt über "EIN".
3.3.1.2 Funktionsschalter S2
Der Schalter hat die gekennzeichneten Schaltstellungen "BETRIEB", "TEST" und "S.-QUITTIER." (S = Sensor). Nur in der Schaltstellung "BETRIEB" ist die Anlage auslösefähig.
Voraussetzung für den Gebrauch von "TEST" und S.-QUITTIER." ist der abgeschlossene Inbetriebnahmevorgang. Über "TEST" kann zugeordnet der Zustand der Zündkreise und Sensoren abgefragt und im Betrieb angefallene Veränderungsmeldungen (Störungen) von den Kreisen quittiert werden. Gleichzeitig erfolgt eine Funktionskontrolle der Sensoren mit zugeordneter Signalisierung (intermittierend) und Ereignismeldung. In Stellung "S.-QUITTIER." werden Sensoren, die nicht quittierbare Meldungen (Störungen) verursachen, abgeschaltet und betriebsbereite Sensoren und Kreise angezeigt.
3.3.2 Signalisierung
Meldungen erfolgen optisch auf der Signalisierung intern und extern und als Wechselkontakt am Steuerausgang X5.
3.3.2.1 Optische Signalisierung
Durch ein Schauglas einsehher ist die Signalisierung intern im Gehäuseteil 831-E. Zusätzlich kann die abgesetzt installierbare Signalisierung extern SE-841 (separates Gehäuse) angeschlossen werden.
Beide Signalisierungen sind gleich aufgebaut. Sie bestehen aus 25 LED's folgender Zuordnung:
1 LED gelb (5 mm)
1 LED rot (5 mm)
1 LED grün (5 mm)
4 LED's gelb (3 mm)
Sensor 1-4
4 LED's rot (3 mm)
Auslösung 1-4 14 LED's grün (3 mm)
Löschkreis 1-14
Während des Inbetriebnahmevorgangs zeigt die Signalisierung intern den Zustand der Löschkreise und Sensoren für eine Dauer von rd. 5 Sekunden automatisch an.
Im Betriebszustand werden nur die Versorgung und Bereitschaft angezeigt. Sensoren und Kreise können über den Funktionsschalter S2 ("TEST") zugeordnet auf ihren Zustand abgefragt werden, wobei durch Verlassen der Schaltstellung "Betrieb" die Meldung "Bereitschaft" erlischt. Durch die gleichzeitig erfolgende Funktionskontrolle der Sensoren werden betriebsbereite Sensoren intermittierend angezeigt. Wenn mindestens ein Sensor betriebsbereit ist, wird zusätzlich eine Ereignismeldung bewirkt.
In Stellung "S.-QUITTIER." werden betriebsbereite Sensoren und Kreise angezeigt.
Bei einer Veränderung gegenüber dem Einschaltzustand erfolgt die übergeordnete Anzeige "Ereignis" (quittierbedürftig), und falls eine Auslösung nicht mehr möglich ist (keine funktionsfähigen Löschkreise oder Sensoren), geht die Bereitschaftsanzeige aus. Bei einer erfolgten Auslösung werden zusätzlich die Nummer und der verursachende Sensor (intermittierend) angezeigt, und die Bereitschaftsanzeige geht aus.
Auf der Signalisierung extern erfolgt nach Abschluß des Inbetriebnahmevorgangs eine ständige Anzeige der Sensoren und Löschkreise.
Hinweis: Während der Ausführung des automatischen Tests erfolgt nur auf der Signalisierung extern ein Flackern (Lauflichteffekt) ohne Ereignismeldung.
3.3.2.2 Steuerausgang (Steckverbinder X5)
Für die Grundeinstellung ist die Veränderung des potentialfreien Wechslers eine Funktion der Bereitschaft. Während der Bereitschaft (Anlage auslesebereit) ist das interne Relais angezogen. Nach Absprache können die Wirkungsrichtung des Relais und/oder die Meldefunktion auf Ereignis geändert werden.
3.4 Funktionsbeschreibung
3.4.1 Versorgung
Die Versorgungsspannung beträgt 24 ... 27 V DC. Bei Einschaltwerten unter 19 V DC und Spannungseinbrüchen während des Betriebs auf Werte kleiner 19 V DC läßt sich die Anlage nicht in Betrieb nehmen bzw. schaltet sich ab (durch Ansprechen der Ladeüberwachung / Unterspannung wird der Gleichspannungswandler UO nicht mehr versorgt). Da dieser Zustand abgespeichert wird, ist die Anlage erst bei ausreichender Versorgungsspannung und erneuter Inbetriebnahme (Hauptschalter S1 auf AUS und wieder EIN) funktionsfähig.
3.4.2 Ansteuerung der Löschmittel
3.4.2.1 Löschkreise
Die Ansteuerung pro Kreis erfolgt mit einem Gleichstromimpuls von rd. 150 ms Dauer. Jeder Kreis wird während einer Betriebsphase mit Auslösungen nur einmal angesteuert.
Das Durchschalten der Leistung erfolgt durch eine Serienschaltung von zwei Halbleitern. Beide Halbleiterschalter werden im Betriebszustand der Anlage ständig auf ihren gesperrten Zustand überwacht und zyklisch auf ihr Schaltvermögen geprüft. Bei Ausfall eines Schalters (z.B. Kurzschluß) wird der Löschkreis als gestört angesehen und nicht mehr angesteuert. Die angeschlossenen Löschkreise werden ständig auf Unterbrechung überwacht (Prüfstrom rd. 1 mA). Bei Ausfall eines Kreises (Unterbrechung oder Schalterdefekt) wird dieses signalisiert und automatisch ein weiterer Kreis (falls vorhanden) zur Sicherung der ersten Löschmittelkapazitäten einbezogen.
3.4.2.2 Löschmittelmengen
Die Löschkreise können einzeln oder in Gruppen zusammengefaßt angesteuert werden. Sie werden entsprechend den vorzugebenden Anforderungen aufgeteilt. Von 14 mal 1 Kreis pro Auslösung (von der Signalisierung werden nur die ersten 4 Auslösungen direkt angezeigt) bis 14 Kreise bei einer Auslösung sind alle Gruppenvarianten möglich.
Alle Varianten werden durch Einsatz des entsprechenden Funktions-IC's (steckbar) in die Baugruppe Kreissteuerung festgelegt.
3.4.3 Steuer- und Überwachungseinheit SÜ-850
Unabhängig von den Gehäuseteilen 850-AK und -E läßt sich die Elektronik in die Funktionsbereiche Nutzsignalverarbeitung und Sicherheitsfunktionen (mit Signalisierung) unterteilen.
3.4.3.1 Nutzsignalverarbeitung
In der Sensorauswertung wird das parallel eingehende Nutzsignal ausgewertet. Bei Betrieb mit mehr als einem Sensor kann jeder vom anderen unabhängig eine Auslösung steuern (Verknüpfungen untereinander sind unter gewissen Bedingungen möglich).
Das Nutzsignal des zuerst angesprochenen Sensors wird auf eine definierte Impulslänge (rd. 150 ms) gebracht. Nur über die durch das Funktions-IC bestimmte Anzahl (Gruppe) freigegebener Kreistreiber werden die Leistungsschalter angesteuert.
3.4.3.2 Sicherheitsfunktionen
Einer ständigen Überwachung unterliegen die Löschkreise, die Sensoren einschließlich der Zuleitungen, die interne eigensichere Versorgung und die Versorgungsspannung auf größer 19 V DC. Die Impulse des Sensors werden auf Vorhandensein, Dauer und Wechsel zwischen den Meldeleitungen kontrolliert und die Steuerleitung des Testgebers außerhalb der Testphasen überwacht. Im Fehlerfall wird der Nutzsignalweg auf der Sensorauswertung automatisch gesperrt und die Versorgungsspannung des Sensors elektronisch abgeschaltet.
Die Versorgungsüberwachungen sind Schwellwertkontrollen, bei deren Unterschreiten die gesamte Anlage elektronisch abgeschaltet wird.
Der von der Zentralsteuerung gesteuerte automatische Test kontrolliert den Nutzsignalweg durch die gesamte Anlage (von der Erfassung bis zum Durchschalten der Leistungsschalter). Die Durchführung erfolgt bei der Inbetriebnahme und zyklisch während der Betriebszeit. Die Folgezeit kann in einem Bereich von rd. 50 s bis rd. 28 h (gestuft mit Faktor 2) über einen internen Kodierschalter (t = 49, 152 s * 2 ^= HEX) auf der Baugruppe Zentralsteuerung gewählt werden. Folgezeiten unter 1 h sollten durch die damit verbundene Häufung der Totzeiten nur für Testzwecke benutzt werden. Nutzsignalmeldungen und zwischenzeitliche Betätigung des Funktionsschalters S2 setzen die laufende Folgezeit zurück und der nächste automatische Test erfolgt erst nach Ablauf einer weiteren. Durch "S.-QUITTIER." und Zurückschalten auf "BETRIEB" wird sofort ein automatischer Test eingeleitet. Durch den automatischen Test erfolgt zunächst eine Kontrolle der ständigen Sensorüberwachung (mit Zuleitungen) durch Fehlersimulation und ein Vorbereiten aller betriebsbereiten Kreise. Gestörte, aber nicht abgeschaltete Sensoren werden wieder einbezogen. Nur bei positivem Abschluß der Fehlersimulation wird der jeweilige Testgeber eines Sensors angesteuert. Die einzelne Ansteuerung erfolgt bis zur ersten positiven Rückmeldung (Nutzsignal) vom Sensorbzw. Ende der max. Testgeberzeit (rd. 1,5 s). Der Nutzsignalweg bis zu den Leistungsschaltern wird durch das Signal des zuerst angesprochenen Sensors (entspricht einer realen Auslösung) kontrolliert und beinhaltet die Funktionskontrolle der Halbleiterschalter mit Überwachung und der Löschkreisüberwachung. Wenn die positiven Rückmeldungen aller bisher betriebsbereiten Sensoren und Kreise vor Ablauf der max. Testgeberzeit erfolgt, verkürzt sich diese.
Nach Ablauf der Testzeit (Testgeberzeit +- 0,5 s) stellt sich bei positivem Verlauf der Vorzustand der Betriebsbereitschaft wieder ein. Fehler werden wie üblich signalisiert.
Der automatische Test ist auf der Signalisierung intern nicht erkennbar. Auf der Signalisierung extern erfolgt ein Flackern (Lauflichteffekt) ohne Ereignismeldung.
Der bei der Inbetriebnahme durchgeführte automatische Test fragt ab, welche Sensoren und Kreise angeschlossen und betriebsbereit sind. Die hierbei erfaßten Bedingungen bilden die Bezugswerte für alle während des Betriebs anfallenden Störmeldungen (Veränderungsauswertung).
Spätere Änderungen der Bezugswerte erfolgen durch Betätigung des Funktionsschalters S2 und automatisch nach Ablauf einer Wartezeit.
3.4.4 Sensor UVS-830
Die Elektronik des Sensors läßt sich in die Funktionsbereiche Nutzsignalauswertung (mit Aufbereitung für die Übertragung zwischen Sensor und Steuer- und Überwachungseinheit) und Sicherheitsfunktionen (zur Kontrolle auf Funktionsfähigkeit und Fehlverhalten) unterteilen.
3.4.4.1 Nutzsignal
Der Sensor reagiert auf elektromagnetische Strahlung im UV-C-Bereich. Als Erfassungselemente werden zwei in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehende Fotozellen benutzt. Das Auswertprinzip kann vereinfacht als Erfassungshäufigkeit pro Zeit unter Berücksichtigung einer Wechselbeziehung der Erfassungselemente zueinander bezeichnet werden.
Auslösemeldungen werden als parallele Information definierter Dauer an die Steuer- und Über-wachungseinheit übertragen.
3.4.4.2 Sicherheitsfunktionen
Das Ansprechen der Fotozeilen und die Nutzsignalverarbeitung des Sensors werden durch Be-aufschlagung mit UV-Strahlung durch einen integrierten Testgeber kontrolliert. Die Aktivierung des Testgebers erfolgt automatisch bei der Inbetriebnahme der Anlage und in zyklischen, von der Elektronik der Steuer- und Überwachungseinheit gesteuerten Intervallen (siehe 3.4.3.2). Diese Funktionskontrolle kann auch über den Funktionsschalter ("TEST") aktiviert werden.
Die Versorgungsspannungserzeugung der Fotozellen und ihr Verhalten im Ruhezustand werden ständig überwacht, und im Fehlerfall wird ebenso wie beim Ausbleiben der Ansprechkontrollen (UV-Beaufschlagung) der Sensor intern abgeschaltet. Als Funktion des betriebsbereiten Zustands werden ständig Impulse definierter Länge generiert und im Wechsel über jeweils eine der beiden parallelen Meldewege an die Steuer- und Überwachungseinheit gegeben. Durch eine entsprechende Auswertung (Baugruppe Sensorauswertung zweifach) wird auch der Meldeweg zwischen Sensor und SÜ-850 auf Störungen (Unterbrechung oder Kurzschluß) überwacht.
3.4.5 Signalisierung extern SE-841
Voraussetzung für den Anschluß ist das Vorhandensein der Baugruppe Ansteuerungs-Signalisierung extern. Diese wandelt die intern parallel verarbeiteten Signalisierungs-informationen in ein serielles Datenformat (200 mA-Schnittstelle, nur Sender). Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 300 Baud bei einem Format 1 Start-Bit + 7 Bit + 2 Stopp-Bit. Der Informationsinhalt wird in Form von druckbaren Zeichen des 7 Bit ASCII-Codes übertragen. Die vollständige Information wird durch 8 Datenworte innerhalb von 266,7 ms (1 s: 300 x (1 + 7 + 2) x 8) übertragen und erfolgt ständig wiederkehrend.
Die Versorgung der Elektronik der Signalisierung extern wird aus dem Datenstrom gewonnen. Hierdurch wird keine weitere Hilfsenergie benötigt und die Verbindung zur Steuer- und Überwachungseinheit kommt mit 2 Adern aus.
Die Elektronik wandelt die eingehenden seriellen Daten in parallele. Diese werden abgespeichert und steuern über eine leistungssparende Treiberschaltung die 25 LED's an.
Die Löscheinrichtung besteht aus zwei Löschmittelbehälter-Magazinen mit integrierter Lösch-pulververteileinrichtung. Jedes dieser Magazine, die zu beiden Seiten des Schrämarms installiert werden, enthält je nach Teilschnittmaschinentyp mindestens drei HRD-Löschmittelbehälter.
4.1 HRD-Löschmittelbehälter
Der HRD-Löschmittelbehälter (HRD: high rate discharne) besteht im wesentlichen aus
einem Löschmittelbehälter,
zwei Schnellöffnungsventilen,
zwei schlagwettergeschützten Anschlußgehäusen und
4.1.1 Schlagwetterschutz
Löscher mit elektrischer Auslösevorrichtung
Typ HRD 1517/3.8 2)
(Sch)d
Bescheinigung BVS Nr. Z 8/T 5200
Typ eKV1
(Sch)e
Bescheinigung BVS Nr. T 6044
2) Hersteller: Total Walther Feuerschutz GmbH. Waltherstr. 51, 5000 Köln 80
4.1.2 Löschmittelbehälter
Als Löschmittelbehälter dient eine TUV-geprüfte Stahlflasche mit zwei sprengkapselbetätigten Schnellöffnungsventilen an den beiden Enden der Flasche. Der Durchmesser der Flasche ist 204 mm, die Länge 548 mm. Die Gesamtlänge einschließlich der beiden Ventil- und Anschluß-gehäuse beträgt rd. 840 mm. Der Flaschenhals hat einen Innendurchmesser von 26 mm. Das Volumen der Flasche ist 12,3 l, der Prüfdruck 156 bar und der zulässige Betriebsdruck 120 bar. Die maximale Betriebstemperatur des befüllten Löschmittelbehälters beträgt 50 °C.
4.1.3 Schnellöffnungsventil
Das Schnellöffnungsventil befindet sich in einem Ventilgehäuse, in dem der Ventilpilz über ein Stützröhrchen und einen Ventilstock durch eine Pilzverschraubung gegen die Dichtfläche des Flaschenhalses gepreßt wird. Die elektrische Auslösekapsel ist in den Kapselring, die Pilzver-schraubung sowie das Stützröhrchen eingeführt, endet vor dem Ventilstock und wird durch eine Verschraubung -die sogenannte Kapselverschraubung- gehalten.
4.1.4 Anschlußgehäuse
An das Ventilgehäuse ist ein Anschlußgehäuse geschraubt, in das die Auslösekapsel mit den beiden Zuleitungen hineinragt und in dem sich eine Vorrichtung zum Anschließen der elektrischen Zuleitung des Zünders und der Auslöseleitung befindet.
Als Anschlußgehäuse wird das Gehäuse vom Typ Klemmen- und Verbindungskasten eKV1 verwendet. Dies Gehäuse ist ein Erzeugnis der B + N Bergbautechnik GmbH, Hamminkeln 3-Brünen.
4.1.5 Auslösekapsel
Die Auslösekapsel ist ein Brückenzünder U, wahlweise Zulassungs-Nummer BAM-SKE-003 der Dynamit Nobel AG, Troisdorf, oder Zulassungs-Nummer BAM-SKE-009 der Fr. Sobbe GmbH, Dortmund. Zur Auslösung der Kapsel ist ein Mindeststrom von 1,5 A erforderlich; der maximal zulässige Prüfstrom beträgt 25 mA, die maximal zulässige Zündertemperatur 60 °C bei einer Einsatzzeit von nicht mehr als 3 Jahren.
4.1.6 Löschmittel
Der Löschmittelbehälter ist mit mindestens 8 kg Tropolar forte (Löschpulver auf Ammonphosphat-Basis) des Herstellers Rühl-Chemie, Friedrichsdorf/Taunus, gefüllt und steht unter einem Treib-mitteldruck von 120 bar Stickstoff.
Für das Löschmittel liegen folgende Beurteilung und Zulassung vor:
Hygiene-lnstitut Gelsenkirchen 2873/70,
Innenminister des Landes NRWPL-3/61 4.1.7 Wirkungsweise
Im Falle der Auslösung zerlegt die Auslösekapsel das Stützröhrchen, und das Ventil wird infolge des Überdruckes im Behälter durch die Verschiebung des Ventilpilzes geöffnet. Das Löschmittel strömt direkt und über ein Steigrohr (oberes Ventil) aus.
4.2 Löschmittelbehälter-Magazin mit Löschpulververteileinrichtung
Ein Löschmittelbehälter-Magazin besteht aus mindestens 3 Löschmittelbehältern, die auf einer speziellen Halterung montiert sind. Zum mechanischen Schutz gegen äußere Beschädigungen ist das Magazin durch eine massive Schutzhaube abgedeckt.
In das Löschmittelbehälter-Magazin ist die Löschpulververteileinrichtung integriert. Durch die der Geometrie der Schrämeinheit angepaßte Anordnung der insgesamt mindestens 6 Löschmitteldüsen (Fächerdüsen) je Magazin wird bei radial um den Schrämarm ausgeblasenem Löschpulver gewährleistet, daß sich eine gleichmäßige Löschpulverwand um den gesamten Schrämarm ausbildet.
Zusatzeinrichtungen im Ausblasbereich der Düsen auf der Oberseite des Schrämarms, wie Begebungen und Ausbauhilfen, sind so anzupassen, daß die Löschpulververteilung hierdurch nicht beeinträchtigt wird, erforderlichenfalls sind entsprechend geeignete Durchtrittsöffnungen vorzusehen.
Die Automatische Explosionslöschanlage Typ TSM für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen soll Gaszündungen vor Ort bekämpfen. Die Anlage muß betriebsbereit sein, wenn ein Zündrisiko durch den Betrieb des Schrämkopfes besteht. Daher wird die Betriebsbereitschaft der automatischen Löschanlage mit dem Betrieb des Schrämmotors zwangsverriegelt, d.h. nur wenn der Schrämmotor in Betrieb ist und der Schrämkopf sich dreht, ist das Löschsystem auch auslesebereit.
Wegen des Inbetriebnahmevorgangs (siehe 7.1.2) ist vor dem Anlaufen des Schrämmotors eine Vorlaufzeit von 10 Sekunden erforderlich. Die Außerbetriebnahme der Löschanlage wird mit Abschaltung des Schrämmotors vorgenommen, unabhängig davon, ob diese Abschaltung planmäßig oder außerplanmäßig erfolgt. Die Außerbetriebnahme erfolgt jedoch wegen des möglichen Motornachlaufes zeitverzögert um 10 Sekunden.
Durch die elektrische Sicherheitsverriegelung der Betriebsbereitschaft des Löschsystems mit dem Betrieb des Schrämmotors und durch die Installation der Löschmitteldüsen an Stellen, an denen sich während des Schneidvorganges Personen nicht aufhalten dürfen, ist die Möglichkeit der Verletzung von Personen durch das mit hoher Geschwindigkeit aus den Düsen austretende Pulver ausgeschlossen.
Durch Einbeziehung der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM in das Sicherheitskonzept vor Ort, d.h. in den konstruktiven Explosionsschutz, kann die Teilschnitt-Vortriebsmaschine in folge einer Auslösung der Löschanlage durch diese automatisch zwangsstillgesetzt werden.
Um die Funktion des optischen Systems auch in stark staubhaltiger Atmosphäre zu gewährleisten (bis zu Staubkonzentrationen von 500 g/m3) ist eine Spülvorrichtung des Sichtfensters integriert (Spülanschluß für öl- und fettfreie Druckluft, 2,5 bar, R 1/8"), die kontinuierlich betrieben werden muß.
Bei erstmaliger Ausrüstung eines Typs einer Teilschnitt-Vortriebsmaschine mit der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM werden die Zahl der Löschmittelbehälter sowie die Anordnung des Flammenerkennungssystems und der Löscheinrichtung nach den Angaben des Sachverständigen der Bergbau-Versuchsstrecke festgelegt. Dabei werden Anbauten an der Teilschnitt-Vortriebsmaschine berücksichtigt.
Eine mit der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM ausgerüstete Teilschnitt-Vortriebs-maschine wird erstmalig in Betrieb genommen, nachdem die Automatische Explosionslöschanlage Typ TSM durch den Sachverständigen der Bergbau-Versuchsstrecke abgenommen worden ist.
Zu der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM wird eine Betriebsanweisung herausgegeben, die mindestens Regelungen folgenden Inhalts enthält.
7.1 Inbetriebnahme des Flammenerkennungssystems
7.1.1 Allgemeine Hinweise
Alle Installationen oder Veränderungen sind in der Schaltstellung "AUS" des Hauptschalters S1 und bei abgeschalteter Stromversorgung vorzunehmen.
Offene Durchgangsbohrungen sind durch gesicherte Blindstopfen zu verschließen und nicht benutzte Steckverbinder durch Staubschutzkappen zu schützen.
Bei Verwendung der Stromversorgung Typ SV-861/220 ist diese primär mit 0,63 A T abzusichern.
Voraussetzung für die Inbetriebnahme angeschlossener Sensoren, Löschkreise und der Signalisierung extern ist das Vorhandensein der zugeordneten Baugruppen. Eine Über-bestückung hat keinen Einfluß auf die Funktion.
7.1.2 Inbetriebnahme-Vorgang
Wenn alle Installationen durchgeführt sind und überprüft wurde, ob der Funktionsschalter S2 in Schaltstellung "BETRIEB" steht, kann nach dem Einschalten der Stromversorgung die Anlage über den Hauptschalter S1 ("EIN") in Betrieb genommen werden.
Nach dem Einschalten wird für eine Dauer von rd. 2 s ein Test der Signalisierung intern durchgeführt, bei dem alle LED's außer der Bereitschaftsanzeige aufleuchten. Für weitere 2-3 s erfolgt nur die Anzeige "VERSORGUNG". In dieser Zeit wird der 1. automatische Test vorgenommen und alle funktionsfähigen Komponenten als Bezugswert für den weiteren Betrieb abgespeichert. Betriebsbereite Sensoren und Löschkreise werden im nächsten Schritt für rd. 5 s angezeigt. Danach geht die Anlage in den Betriebszustand über. Die Anlage ist nur betriebsbereit (auslösefähig), wenn die Anzeige "BEREITSCHAFT" erscheint (Voraussetzung mindestens je ein betriebsbereiter Sensor und Löschkreis).
7.2 Störungsbeseitigung
7.2.1 Bei Inbetriebnahme
7.2.1.1 Nach dem Einschalten erscheint keine Anzeige auf der Signalisierung intern (und extern).
Versorgungsspannung zu niedrig (kleiner 19 V DC).
Anlage über Stromversorgung mit langsam ansteigender Ausgangsspannung eingeschaltet (Ansprechen der Unterspannungsüberwachung).
Fehler in der Anlage. Abhilfe: Stromversorgung herstellen.
Hauptschalter "AUS", Versorgungsspannung von 24 V DC herstellen.
Hauptschalter kurz "AUS", dann wieder "EIN".
Rücksprache mit dem Hersteller. 7.2.1.2 Nach dem Einschalten wird für eine Dauer von rd. 2 s ein Test der Signalisierung intern durchgeführt, bei dem alle LED's außer der Bereitschaftsanzeige aufleuchten. Danach erscheint nur Anzeige "VERSORGUNG" (Signalisierung extern durchgehend nur "VERSORGUNG "). Fehler in der Anlage, Rücksprache mit dem Hersteller.
7.2.1.3 Nach dem Einschalten wird für eine Dauer von rd. 2 s ein Test der Signalisierung intern durchgeführt, bei dem alle LED's außer der Bereitschaftsanzeige aufleuchten. Danach erscheint nur Anzeige "VERSORGUNG" und "EREIGNIS" (Signalisierung extern durchgehend nur"VERSORGUNG").
Funktionsschalter S2 nicht in Schaltstellung "BETRIEB".
Sensor falsch angeschlossen.
Fehler in der Anlage. Abhilfe:
Funktionsschalter S2 auf "BETRIEB" schalten und die Anlage nimmt den Inbetrieb-nahmevorgang wieder auf.
Hauptschalter S1 "AUS", Anschluß der Sensorverbindungen (Kontaktbelegung) kontrollieren. Falls Fehler, beseitigen und erneute Inbetriebnahme.
Rücksprache mit dem Hersteller 7.2.1.4 Es werden nicht alle installierten Sensoren und Löschkreise während der rd. 5 s der automatischen Signalisierungsphase des Einschaltvorgangs angezeigt (im ungünstigsten Fall erscheint danach keine "BEREITSCHAFT"). Besteht Unsicherheit über die Anzahl der betriebs-bereiten Kreise und Sensoren, so kann eine Abfrage über den Funktionsschalter S2 auf "TEST" vorgenommen werden.
Mögliche Ursache: Zuordnung der Baugruppen nicht beachtet.
Sensorverbindung falsch angeschlossen.
Löschkreisunterbrechung.
Hauptschalter S1 "AUS", Baugruppenzuordnung kontrollieren.
Hauptschalter "AUS", Anschluß der Sensorverbindungen (Kontaktbelegung) kontrollieren. Falls Fehler, beseitigen und erneute Inbetriebnahme.
Hauptschalter "AUS", Löschkreise kontrollieren. Falls Fehler, beseitigen und erneute Inbetriebnahme.
Rücksprache mit dem Hersteller. 7.2.1.5 Es wird nach der automatischen Signalisierungsphase (rd. 5 s) des Einschaltvorgangs keine "BEREITSCHAFT" angezeigt.
kein betriebsbereiter Sensor oder Löschkreis.
Rücksprache mit dem Hersteller.
7.2.1.6 Sofort nach den rd. 5 s der automatischen Signalisierungsphase des Einschalt-vorgangs erscheint "EREIGNIS".
Fehler in der Anlage, Rücksprache mit dem Hersteller.
7.2.2 Während des Betriebes
7.2.2.1 Während des Betriebszustandes erscheint die Anzeige "EREIGNIS" (im ungünstigsten Fall auch keine "BEREITSCHAFT") ohne "SENSOR" und "AUSLÖSUNG".
Veränderung gegenüber dem Einschaltzustand von Sensor oder Löschkreis.
Meldungen "SENSOR" und "LÖSCHKREIS" können auf der Signalisierung intern über den Funktionsschalter S2 ("TEST") zugeordnet abgefragt werden (Signalisierung extern zeigt diese ständig an). Bei Verlassen der Schaltstellung "BETRIEB" erlischt die Meldung "BEREITSCHAFT". Durch die erfolgende Funktionskontrolle der Sensoren werden betriebsbereite intermittierend angezeigt. Wenn mindestens ein Sensor betriebsbereit ist, wird zusätzlich eine Meldung "EREIGNIS" bewirkt. Veränderungen der Löschkreise gegenüber dem Vorzustand können durch Zurückschalten auf "BETRIEB" quittiert werden. Die Meldung "EREIGNIS" verlöscht. Falls erforderlich (verbleibende Löschkreise werden als nicht ausreichend angesehen oder im ungünstigsten Fall keine vorhanden), siehe 7.2.1.4.Veränderungen der Sensoren gegenüber dem Vorzustand können durch Schaltstellung "S.-QUITTIER.", in der nur betriebsbereite Sensoren und Kreise angezeigt werden, und durch Zurückschalten auf "BETRIEB" quittiert werden. Die Meldung "EREIGNIS" verlöscht. Falls erforderlich (verbleibender Sensor/en wird nicht als ausreichend angesehen oder im ungünstigsten Fall keiner vorhanden), siehe 7.2.1.4.
Rücksprache mit dem Hersteller Hinweis:
Zur Störungsbeseitigung dürfen nur komplette Baugruppen getauscht, jedoch nicht repariert werden.
7.2.2.2 Hinweis:
Verschmutzungen des Sichtfensters der Sensoren, insbesondere durch Öl und Fett, sind unbedingt zu vermeiden.
7.3 Verhalten nach Auslösung
Nach dem Auslösen der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM sind die kompletten Löschmittelbehälter-Magazine auszutauschen.
Da das Löschsystem der Automatischen Explosionslöschanlage Typ TSM die offenen Flammen bekämpft, ist nach einer Auslösung des Systems möglicherweise noch vorhandene glimmende Kohle mit Wasser zu kühlen und abzulöschen, um eventuelle Rückzündungen zu verhindern.
7.4 Transportsicherung der Löscheinrichtung
Während des Transportes wird die Löscheinrichtung durch einen Verschluß gesichert, wodurch verhindert wird, daß im Falle einer unvorhergesehenen Auslösung aus der Löscheinrichtung Löschmittel direkt austritt.
7.5 Pflege und Wartung
Die Explosionslöschanlage ist mit umfangreichen selbstätigen Test- und Überwachungssystemen ausgerüstet. Diese machen eine weitergehende Pflege und Wartung mit nachstehenden Ausnahmen überflüssig:
Vor der Inbetriebnahme (z.B. nach Schneidpausen, Konsoliedierungsmaßnahmen u.ä.) sind die UV-Sensoren zu inspizieren und von eventuell vorhandenen Verschmutzungen auf den Sichtfenstern zu befreien.
Die UV-Sensoren sind mindestens alle drei Jahre einer Empfindlichkeitsuntersuchung durch den Hersteller zu unterziehen.
Die Zünder der Löschmittelbehälter sind alle drei Jahre durch den Hersteller auszutauschen und die Behälter auf Dichtheit (Wägung) zu prüfen. Alle fünf Jahre sind die Löschmittelbehälter einer Grundüberholung beim Hersteller zu unterziehen. 17.12.199018.42.5-7-4
WassertrogsperrenBauart 6 (ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren,System "Versuchsgrube Tremonia"
A 3.7 Stand: 25.01.1995 An die Bergämter des Landes NRW
Betr.: Zulassung für Wassertrogsperren *)hier: Bauart 6 (ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren, System 'Versuchsgrube Tremonia')
Als Anlage übersende ich den Abdruck des Zulassungsbescheides für Wassertrogsperrender Bauart 6 (ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren, System 'Versuchsgrube Tremonia'),mit der zugehörigen Bauartbeschreibung.Die ortsfeste Wassertrog-Auslösesperre soll neben den herkömmlichen Explosionssperren zusätzlich in bestimmten Betriebssituationen errichtet werden. Ihr Einsatz ist vor allem ingasausbruchsgefährdeten oder mit hohen Methangehalten belasteten Betriebspunkten sowiezum Abriegeln von Wetterabteilungen zweckmäßig.
Die Errichtung von ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren der Bauart 6 ist nur aufGrund von Betriebsplänen zulässig. Die Zulassung bitte ich davon abhängig zu machen,daß folgende Regelungen als Nebenbestimmungen Bestandteil des Betriebsplans sind:Die ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren der Bauart 6 werden nach Maßgabe desZulassungsbescheides und der zugehörigen Bauartbeschreibung errichtet und erhalten.
Die Funktionsfähigkeit des Detektors ist in Abständen von höchstens einem Monatdurch den Heißwassertest (siehe Bauartbeschreibung, Abschnitt 4.2) zu prüfen. DasErgebnis der Prüfung ist schriftlich festzuhalten.
Die Profilfreiheit zwischen den Wassertrögen der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperreund anderen Betriebsmitteln muß mindestens 0,50 m betragen.
Die Ausgabe, Vereinnahmung und Verwendungsstelle der Zündsysteme für dieAuslösesperre ist im Verzeichnis für explosionsgefährliche Stoffe auf einer besonderenSeite einzutragen.
Unbrauchbare Zündsysteme, die nach der Stellungnahme des Fachkundigen nochtransportfähig sind, sind dem Hersteller oder Lieferer zurückzugeben. Art und Mengeder zurückgegebenen Zündsysteme sind in das Verzeichnis für explosionsgefährlicheStoffe einzutragen.
Bei der Errichtung der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren sind die Verbindungs-leitungen so sorgfältig und geschützt zu verlegen, daß ihr frühzeitiges Zerstören durchTrogdeckel, die schon bei leichtem Winddruck wegfliegen, verhindert wird.
Im Bereich der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre ist ein Schild mit dem Hinweisanzubringen, daß es sich um eine automatische Explosionssperre handelt und keinunnötiger Aufenthalt in der Nähe der Sperre erfolgen soll.
Die Aufstellungsorte der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre sind im Wetterführungsplanbesonders zu kennzeichnen.
Dortmund, den 04.04.1985
*) (Diese Zulassung mit Bauartbeschreibung ist auch in Heftform unter der Verlagsnummer 60 bei der Verlag Glückauf GmbH, Postfach 103945, 4300 Essen 1, Tel. (0201) 172-1534, erhältlich.)
Die Geltungsdauer für die befristete Zulassung für die ortsfeste Wassertrog-AuslösesperreSystem 'Versuchsgrube Tremonia' wurde bis zum 31.3.1994 verlängert.
In Anlehung an die ortsfeste Wassertrog-Auslösesperre, Bauart 6, 'System VersuchsgrubeTremonia' darf diese in Grubenbauen, die mit einer Teilschnittmaschine aufgefahren werden,auch als ortsbewegliche Wassertrog-Auslösesperre eingebaut und als Explosionsschutzverwendet werden. Sie ist nach den Angaben der DMT-Fachstelle für Brand- undExplosionsschutz unter Tage - Versuchsgrube Tremonia - anzuordnen und von derenSachverständigen abnehmen zu lassen.
Diese Explosionssperre gilt im Sinne des § 220 Abs. 1 BVOSt als 'zugelassene Bauart'.
Der Abstand zwischen der Wassertrog-Auslösesperre und der Ortsbrust darf höchstens 120 mbetragen.
Dortmund, den 26.02.1991
Die Geltungsdauer der befristeten Zulassung für die ortsfeste Wassertrog-Auslösesperre System"Versuchsgrube Tremonia" wurde bis zum 31.3.1996 verlängert.
Dortmund, den 25.1.1995
i.A. M ö n c h
1. Nachtragzur Zulassung der Wassertrogsperren Bauart 6(ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren, System 'Versuchsgrube Tremonia')vom 4.4.1985- 18.42.5-7-4 -
Auf den Antrag der DMT (Steinkohlenbergbauverein, Essen) vom 19.2.1990 - A-GS 37/90 Rö/Dü -wird
die Geltungsdauer der am 4.4.1985 - 18.42.5-7-4 - erteilten o.a. Zulassung vorbehaltlichjederzeitigen Widerrufs bis zum 31.3.1994 verlängert,
die o.a. Zulassung in den Abschnitten 2., 7., 8. und 17. der Nebenbestimmungen undin den Abschnitten 2.1.1, 2.1.4, 2.2, 2.4.1, 2.4.2, 3.1.1, 3.1.3.4, 3.2.1.1, 3.2.2, 4.3 und6.1 der zugehörigen Bauartbeschreibung geändert bzw. ergänzt.
Die geänderten Fassungen vom 17.12.1990 der Zulassung (Anlage 1) für Wassertrogsperrender Bauart 6 (ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren System 'Versuchsgrube Tremonia') undder zugehörigen Bauartbeschreibung (Anlage 2) sind Bestandteile dieses 1. Nachtrags. DieÄnderungen sind in der Zulassung und Bauartbeschreibung durch Unterstreichung bzw.Randstriche gekennzeichnet.
Grundlage dieses 1. Nachtrags sind
- der Antrag der DMT (Steinkohlebergbauverein, Essen), vom 19.2.1990 - A-GS 37/90 Rö/Dü -,
- die Nachträge zur Baumusterprüfbescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke (vom 20.1.1984 - 327/E 0008/84 - BVS-Fds/Hi -) Nachtrag BVS Nr. II GÄ6/84 vom 10.7.1986, Nachtrag BVS Nr. III GÄ6/84 vom 9.10.1987, Nachtrag BVS Nr. GÄ6/84/N IV vom 25.4.1989,
- der Bericht der Versuchsgrubengesellschaft mbH, Dortmund, vom 10.3.1988 - Mi/pe -.
Alle übrigen Regelungen der Zulassung vom 4.4.1985 - 18.42.5-7-4 - bleiben unverändert bestehen.
Dortmund, den 17.12.1990
i.A. M a r t h
2. Nachtragzur Zulassung der Wassertrogsperren Bauart 6(ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren, System "Versuchsgrube Tremonia")vom 4.4.1985- 18.42.5-7-4 -
Auf den Antrag der Deutsche Montan Technologie für Rohstoff, Energie, Umwelt -DMT-Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH -, Essen, vom 3.2.1994- BV-FP/37/94 Be/Dü - mit Ergänzungen vom 11.7.1994 - BV-FP/37/94/Be-Lm - undvom 8.11.1994 - BV-FP/37/94/Be-Lm - wird die Geltungsdauer der am 4.4.1985- 18.42.5-7-4 - erteilten und zuletzt am 17.12.1990 weiterbewilligten o.a. Zulassungvorbehaltlich jederzeitigen Widerrufs bis zum 31.3.1996 verlängert.
Alle übrigen Regelungen der Zulassung vom 4.4.1985- 18.42.5-7-4 - und des 1. Nachtrags vom 17.12.1990- 18.42.5-7-4 - bleiben unverändert bestehen.
Dortmund, den 19.12.1994
i.A. K ö p k e
zum 1. Nachtrag vom 17.12.1990 zur Zulassung vom 4.4.1985 - 18.42.5-7-4 -.
in der Fassung des 1. Nachtrags vom 17.12.1990
- 18.42.5-7-4 -
Die Wassertrogsperren der Bauart 6 (ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren, System 'Versuchsgrube Tremonia'), nach Maßgabe der zu diesem Zulassungsbescheid gehörigen Bauartbeschreibung werden hiermit gemäß § 220 Abs. 1 der Bergverordnung des
Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20.2.1970 zugelassen.
- der Antrag des Steinkohlenbergbauvereins, Essen, vom 23.2.1984 - G 6/38/84 - 41.6.37 - Je/Dü -, und vom 19.2.1990 - A - GS 37/90 Rö/Dü,
- die Berichte der Versuchsgrubengesellschaft mbH, Dortmund, vom 8.6.1979 - Mi/Sf -, vom 27.1.1984 - Mi/Pe/Nk -, vom 25.4.1984 - R/Wb, vom 10.8.1984 - Mi/Wb -, und vom 10.3.1988 - Mi/Pe -
- die Baumusterprüfbescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke, Dortmund-Derne, vom 20.1.1984 - 327/E 0008/84 - BVS-Fds/Hi - einschließlich der Ergänzungen der Bergbau-Versuchsstrecke vom 17.4.1984 - BVS-Dr. Ri/Hi - und vom 10.8.1984 - BVS-Dr. Ri/Hi -
sowie Nachtrag BVS Nr. N I/GÄ6/84 vom 23.11.1984, Nachtrag BVS Nr.N II/GÄ 6/84 vom 10.7.1986, Nachtrag BVS Nr. III/GÄ 6/84 vom 9.10.1987, Nachtrag BVS Nr. GÄ 6/84/N IV vom 25.4.1989
- die Zulassung des Wassertrogtyps VS 80 N 2/A 3 Norm C mit Deckel VS/CR A 1 durch das Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen vom 9.2.1984 mit dem Zulassungszeichen 18.42.5-9-5, geändert am 2.3.1984 - 18.42.5-9-5 -,
- die Zulassung des Wassertrogtyps VS 80 N 3/A 3 Norm C mit Deckel VS/CR A 1 durch das Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen vom 13.2.1984 mit dem Zulassungszeichen 18.42.5-9-6, geändert am 2.3.1984 - 18.42.5-9-6 - und
- die Zulassung des Wassertrogtyps Ri No 80 P/3 A 5 mit Deckel Ri No P/3 A 2 durch das Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen vom 15.4.1980 unter dem Zulassungszeichen 18.42.5-7-6.
Mit diesem Zulassungsbescheid werden auf Grund des § 344 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20.2.1970 folgende Ausnahmen von den Bestimmungen der Abschnitte 14 und 15 BVOSt bewilligt:
- § 170 Abs. 2
Die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren brauchen nicht mit tragbaren Behältern in das Sprengstofflager befördert zu werden. Sie dürfen in der Verpackung, in der sie vom Hersteller geliefert worden sind, unter ständiger Begleitung von Sprengberechtigten in das Sprengstofflager befördert werden.
- § 173 Abs. 9
Die Anlieferpackungen der Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren brauchen nicht täglich aus dem Sprengstofflager entfernt zu werden.
- § 175 Abs. 1
Die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren brauchen nicht am Ende der Schicht im Sprengstofflager abgegeben zu werden.
- § 181 Abs. 1
Die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren brauchen nicht in verschlossenen Sprengmittelkästen mitgeführt zu werden; sie dürfen nur in der Verpackung, in der sie vom Hersteller geliefert worden sind, mitgeführt werden.
- § 193 Abs. 1
Die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren brauchen und dürfen nicht zu Sprengarbeiten verwendet werden.
- § 200
Die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren dürfen dauernd mit der Zündleitung verbunden sein.
- § 203 Abs. 1
Die Zugänge zur Einbaustelle der Wassertröge mit den Zündsystemen brauche nicht gesperrt zu werden.
- § 204
Die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren dürfen außerhalb von Bohrlöchern gezündet werden.
Alle übrigen Regelungen der Abschnitte 14 und 15 der BVOSt sind auf die Zündsysteme für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren anzuwenden.
Außerdem wird auf Grund des § 125 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für elektrische Anlagen (BVOE) vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984 als Ausnahme von § 97 Abs. 1 und 62 Abs. 3 BVOE bewilligt, daß die Auslöseein- richtung DTS 80/2 bei Erreichen oder Überschreiten des zulässigen CH4-Gehaltes der Wetter nicht entfernt zu werden braucht.
Die Zulassung ist mit folgenden Nebenbestimmungen verbunden:
1. Der Aufbau der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren, System 'Versuchsgrube Tremonia', ihre Errichtung, das Einschalten, Testen und Ausschalten, das Beseitigen von Störungen, die Pflege und Wartung sowie der Personenkreis für die Errichtung, Inbetriebnahme und das Prüfen der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre richten sich nach den Angaben der zugehörigen Bauartbeschreibung soweit nachfolgend nicht anderes bestimmt ist.
2. Als Auslöseeinrichtung für die ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren darf nur der Explosions-
detektor DTS 80/2 (Baumusterprüfbescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke vom 20.1.1984 - 327/E 0008/84 - BVS - Fds/Hi - mit Nachtrag BVS Nr. N I/GÄ6/84 vom 23.11.1984, Nachtrag BVS Nr. N II/GÄ 6/84 vom 10.7.1987, Nachtrag BVS Nr. N III/Gö 6/84 vom 9.10.1987, Nachtrag BVS Nr. GÄ 6/84/Ni vom 25.4.1989) verwendet werden.
3. Als Thermofühlerköpfe (Detektoren) zur Erfassung von Zündereignissen dürfen nur die Thermofühlerköpfe TKF 80/2 (Baumusterprüfbescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke vom 20.1.1984 - 327/E 0008/84 - BVS-Fds/Hi -, Nachtrag BVS Nr. II GÄ 6/84 vom 10.7.1987, Nachtrag BVS Nr. N III/GÄ vom 9.10.1987, Nachtrag BVS Nr. GÄ 6/84/N IV vom 25.4.1989) verwendet werden.
4. Als Testgerät für die Prüfung der Auslöseeinrichtung auf Funktionsfähigkeit darf nur das Gerät TGA 4 (Baumusterprüfbescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke vom 20.1.1984 - 327/E 0008/84 - BVS-Fds/Hi -) verwendet werden.
5. Das Zündsystem (schlagwettersichere Sprengschnur und Momentzünder) muß dem Zulassungsbescheid Nr. 1200 der BAM vom 20.7.1978 mit zugehörigem ersten Nachtrag vom 21.9.1978 und zweitem Nachtrag vom 22.2.1979, Zulassungszeichen BAM - ZEMSU/SS - 01 -, entsprechen.
6. Das Zündsystem darf nur in Wassertröge der Typenbezeichnung - VS 80 N 2/A 3 Norm C mit Deckel VS CR/A 1 (Zulassung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen vom 9.2.1984, Zulassungszeichen 18.42.5-9-5, geändert am 2.3.1984 - 18.42.5-9-5 -),
- VS 80 N 3/A 3 Norm C mit Deckel VS CR/A 1 (Zulassung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen vom 13.2.1984, Zulassungszeichen 18.42.5-9-6, geändert am 2.3.1984 - 18.42.5-9-6-) oder
- Ri No 80 P/3 A 5 mit Deckel Ri No P/3 A 2 (Zulassung des Landesoberbergamts Nordrhein-
Westfalen vom 15.4.1980, Zulassungszeichen 18.42.5-7-6)
mittig und fest eingebaut sein.
7. Die Wassertröge sind innerhalb der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren entsprechend den Regelungen der Bauartbeschreibung für Wassertrogsperren der Bauart 3.1 (Zulassung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen vom 20.2.1989 (Zulassungszeichen 18.42.5-10-6) anzuordnen.
8.1 Folgende Abweichungen von der Bauart 3.1 sind zulässig mit folgenden Festlegungen:
- spez. Löschmittelmenge: >= 80 l/m2 Streckenquerschnitt
- waagerechter Abstand
Stoß-Trog: max. 2,40 m bis 2,50 m
Trog-Trog: max. 3,00 m
- senkrechter Abstand
Sohle-Trog: max. 4,00 m
Trog-Firste: max. 2,00 m
- Verdeckung von Trögen in Streckenrichtung: >= 0,5 m
8.2 Zulässige und nicht festgelegte Abweichungen bestehen bei der
- Troggruppenbreite,
- Sperrenlänge,
- Überdeckung Streckenbreite,
- Summe aller Troggruppenabstände.
9. Mit den Zündsystemen für ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren dürfen nur solche Personen umgehen, die von den Sachverständigen der DMT-Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz unter Tage,Versuchsgrube Tremonia, Dortmund, entsprechend unterwiesen worden sind; außerdem müssen diese Personen die sprengstoffrechtlichen Voraussetzungen zum Umgang mit Sprengmitteln erfüllen. Elektrofachkräfte, die zur Errichtung und zur Überwachung der elektrischen Anlagen des Zündsystems für die ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren eingesetzt werden, müssen von den Sachverständigen der DMT-Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz unter Tage, Versuchsgrube Tremonia, Dortmund, unterwiesen sein.
10. Andere als die in der 9. Nebenbestimmung genannten Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Einsatz der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren dürfen nur von solchen Personen durchgeführt werden, die vom Bergwerksbesitzer entsprechend unterwiesen worden sind.
11. Die Batterie für die Notstromversorgung des Auslösegerätes DTS 80/2 darf unter Tage nicht ein- oder ausgebaut werden.
12. Die Zündsysteme für die ortsfeste Wassertrog-Auslösesperre dürfen in der Verpackung, in der sie vom Hersteller geliefert worden sind, nur unter ständiger Begleitung von Sprengberechtigten befördert werden.
13. Die Zündsysteme müssen nach fünf Jahren ausgewechselt und an den Hersteller zurückgegeben werden.
14. Bei Auslösung oder Störung der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperren hat ein optisches und akustisches Warnsignal an einer ständig besetzten Stelle über Tage (z.B. Sicherheitswarte) und bei Störung an der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre zusätzlich unter Tage ein optisches Warnsignal im Bereich der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre anzusprechen. Das optische Warnsignal unter Tage muß eine Störung anzeigen können, solange die ortsfeste Wassertrog-Auslösesperre aus dem elektrischen Netz versorgt werden kann.
15. Die Trogträger sind an den Halterungen so zu befestigen, daß sie bei einer unzeitgemäßen Auslösung nicht herabfallen können.
16. Zum Splitterschutz bei unzeitgemäßer Auslösung ist ein Sicherheitsnetz an der Sperre zu befestigen. Das Zündsystem ist zusätzlich in offenporigem Schaumstoff einzubetten.
17. Vor Inbetriebnahme der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre hat eine Abnahmeuntersuchung durch die DMT-Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz unter Tage, Versuchsgrube Tremonia, Dortmund, zu erfolgen.
Diese Zulassung ist bis zum 31.3.1994 befristet.
Dieser Zulassungsbescheid ersetzt nicht die für den Einsatz der ortsfesten Wassertrog-Auslösesperre erforderliche betriebsplanmäßige Zulassung des Bergamts nach § 51 ff. Bundesberggesetz (BBergG) i.d.F. vom 13.8.1980 (BGBl. I S. 1310) in Verbindung mit § 220 Abs. 1 der BVOSt.
Bauartbeschreibung für Wassertrogsperren der Bauart 6
(ortsfeste Wassertrog-Auslösesperren, System "Versuchsgrube Tremonia")
zur Zulassung vom 4.4.1985 - 18.42.5-7-4 -.
Zur Bekämpfung von Explosionen im Bergbau unter Tage wurde ergänzed zu den bestehenden Wassertrogsperren der Bauart 1 bis 5 eine automatisch arbeitende Wassertrog-Auslösesperre entwickelt, nachfolgend Auslösesperre bezeichnet, um einen besonders wirksamen Explosions-
schutz auch dort anbieten zu können, wo auf Grund der betrieblichen Gegebenheit mit den Sperrenbauarten 1 bis 5 kein ausreichender Explosionsschutz gewährleistet ist. Aufgabe der Auslösesperre ist das Aufhalten von Explosionen unter Tage. Der Unterschied zu sonstigen herkömmlichen Explosionssperren beruht darauf, daß die Wirksamkeit der Auslösesperre nicht von der Stärke der zu bekämpfenden Explosion abhängig ist. Das Löschmittel wird unabhängig vom Winddruck der Explosion mit Hilfe einer besonderen Vorrichtung im Streckenquerschnitt verteilt.
2. Beschreibung der Auslösesperre
Die Auslösesperre besteht aus einer Auslöseeinrichtung, den externen Thermofühlerköpfen und der Löscheinrichtung. Die Auslöseeinrichtung in Verbindung mit den Thermofühlerköpfen (Detektoren) - die nach dem thermoelektrischen Prinzip arbeiten - hat die Aufgabe, bei Auftreten einer Explosionsflamme den von den Thermofühlern kommenden elektrischen Impuls zu verstärken, um die notwendige Zündenergie zur Löscheinrichtung weiterleiten zu können. In der Löscheinrichtung werden dadurch die Zündsysteme ausgelöst, wodurch das Löschmittel freigesetzt wird.
2.1. Auslöseeinrichtung DTS 80/2
Die Auslöseeinrichtung DTS 80/2 ist ein Gerät, das aus 3 miteinander verschraubten Gehäusen mit den jeweils zugehörigen Einbauteilen besteht. Diese Dreierkombination setzt sich aus einem Gehäuse der Zündschutzart Eigensicherheit, einem Gehäuse der Zündschutzart Druckfeste Kapselung und einem Gehäuse der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit zusammen.
2.1.1 Gehäuse der Zündschutzart Eigensicherheit
Im dem oberen Gehäuse befinden sich 9 Einführungsstutzen für die Thermofühlerköpfe und die Meldeleitung für die Zustandsfernmeldung.
2.1.2. Gehäuse der Zündschutzart Druckfeste Kapselung
Im mittleren Gehäuse ist die Grundplatte mit nachfolgend aufgeführten Baugruppen untergebracht:
- Grundleiterplatte
- Spannungsversorgung mit Ladeteilen
- Infrarot-Platine - Energieüberwachung
- Filter-Platine
- Leuchtdiodenfeld
- Auslöseeinrichtung, Zündverstärker
- Logik-Platine
- Notstrombatterie aus 2 in Reihe geschalteten Batterien mit je 6 Volt/9,5 Ah
Weiterhin befinden sich in diesem Gehäuse:
- 24 Einzeldurchführungen und 1 Schutzleiterdurchführung aus dem druckfesten Raum in das untere Gehäuse der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit, von denen für die interne Verdrahtung 13 belegt sind;
- 24 Einzeldurchführungen und 1 Schutzleiterdurchführung aus dem druckfesten Raum in das obere Gehäuse der Zündschutzart Eigensicherheit, von denen alle belegt sind.
Im Gehäusedeckel sind 3 Schaugläser eingelassen, mit folgenden Funktionen:
- mittleres Schauglas (abgedeckt): ohne Funktion
- rechtes Schauglas (offen): Leuchtdiodenfeld für Funktionsanzeigen.
2.1.3. Gehäuse der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit
Im unteren Gehäuse sind 5 Trennklemmen untergebracht. Sie haben folgende Funktionen:
- 2 Klemmen: Gerät wird vom Netz getrennt
- 2 Klemmen: Batterie wird von der Elektronik getrennt
- 1 Klemme: Gerät EIN/AUS
Die offenliegenden Durchführungen in dem Gehäuse (Sch)e sind mit einer Pertinax-Platte abgedeckt. Auf dieser Platte befinden sich die Bezeichnungen für die Trennklemmen sowie die Aufschrift: VOR ABNEHMEN DER ABDECKUNG
ALLE TRENNKLEMMEN AUSSCHALTEN
Im Gehäuse der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit befinden sich unten 5 Einführungsstutzen PG-21 für folgende Zu- bzw. Abgänge:
- Zündleitung
- Meldeleitung.
2.1.4. Funktionsbereitschaft
Die Funktionsbereitschaft, als auch alle anderen Betriebszustände der Auslöseeinrichtung, werden unter Tage durch das Leuchtdiodenfeld im rechten Schauglas angezeigt. Dabei werden folgende Betriebszustände unterschieden:
- Betrieb: Leuchtdiode grün - Gerät in Ordnung
- Thermofühlerköpfe 1 bis 4: Leuchtdiode rot - Störung
- Thermofühlerköpfe 1 bis 4: Leuchtdiode grün
- Thermofühlerköpfe in Ordnung
- Zündkreis zu groß:
- Zündwiderstand zu hoch
- Zündkreis zu klein:
- Zündwiderstand zu klein
- Zündspannung:
- Zündspannung fehlt
- Ausgelöst:
- Auslösung durch Explosion oder Test liegt vor
- Test ein:
- Umschaltung auf Test wurde
- Test ok:
Leuchtdiode grün
- Zündspannung ausreichend
Für Zustandsmeldungen unter Tage (optisch) stehen im (Sch)e-Gehäuse Anschlußmöglichkeiten an potentialfreien Kontakten zur Verfügung.
Zur Überwachung der Anlage über Tage werden über eigensichere Meldekontakte folgende Meldesignale bzw. Betriebszustände unterschieden:
- Anlage betriebsbereit
- Anlage nicht betriebsbereit
- Zündenergie fehlt
- Zündwiderstand zu groß
- Störung der Thermofühlerkopfe TFK 80/2 und Überwachung auf Kurzschluß, Unterbrechung der Anschlußleitungen
- Netzausfall (wird auf 1 Hz getaktet)
- Auslösung (bei Test oder durch Explosion)
- Testzustand.
2.2. Thermofühlerkopf (Detektor) TFK 80/2
Zur Erfassung von Zündereignissen dienen die eigensicheren Thermofühlerkopfe TFK 80/2. In dem Gehäuse eines Thermofühlerkopfes befinden sich 2 Thermoelemente und der dazugehörige Vorverstärker. Die Thermölemente sind durch eine Schutzkappe gegen Einwirkungen mechanischer Art abgeschirmt, lassen aber Flammen ungehindert durch. Der Vorverstärker dient zur Signalanpassung und gibt Statusmeldungen wie 'Betrieb', 'Störung' und 'Auslösung' an die Auslöseeinrichtung ab.
Der Thermofühlerkopf wird mit der Auslöseeinrichtung durch zwei hellblaue doppelgeschirmte Leitungen vom Typ LiYCY-CY 2 x 2 x 0.75 mm2 verbunden (Melde- und Versorgungleitung).
2.3. Prüfgerät (Infrarot-Handsender) TGA 4
Die Überprüfung der Auslöseeinrichtung DTS 80/2 erfolgt mit Hilfe des Prüfgerätes TGA 4. Das Prüfgerät arbeitet nach dem Prinzip einer Infrarot-Fernsteuerung und wird für den Testvorgang benötigt. Da hierzu in der Auslöseeinrichtung mittels eines Schaltvorganges der Zündausgang zur Löscheinrichtung getrennt und dieser durch einen Simulationswiderstand ersetzt werden muß, ist hier ein Schaltvorgang notwendig. Dies geschieht mit Hilfe der der Auslöseeinrichtung aufgenommen und verarbeitet werden.
2.4. Kenndaten der elektrischen Geräte
2.4.1. Auslöseeinrichtung DTS 80/2
Elektrischer Anschluß: 220 V, 250 V, 50 Hz
Zündkondensator: 200 µF/350 V
Zündimpulsdauer: 2 ms
Zündspannung: 300 V
Minimale Ansprechtemperatur:
45 K Differenztemperatur gegenüber Außentemperatur
Maximaler Zündkreiswiderstand: 60 Ohm
12 V/9,5 Ah
Notstrombetriebsdauer: 24 h
(Sch)d, (Sch)e, (Sch)i
Meldekontakte: eigensicher und nichteigensicher
Gerätemaße: 700 mm x 400 mm x 175 mm
rund 75 kg
2.4.2. Thermofühlerkopf TFK 80/2
Pt - Pt/Rh
12 V Omega (eigensicher)
Anschlußleitung: 2-adrig mit Schirm vom Typ LiYCY-CY 1 x 2 x 0,75 mm2 (hellbau)
Zündschutzart: (Sch)i
Länge 390 mm; Durchmesser 70 mm
2.4.3. Prüfgerät TGA 4 (Infrarot-Fernbedienungs-Handsender)
Versorgungsspannung (Batterie): 9 V (eigensicher)
Gerätemaß: 100 mm x 60 mm x 25 mm
2.5. Löscheinrichtung
Die Löscheinrichtung setzt sich aus den Löschmittelbehältern, dem Löschmittel und den Zündsystemen zusammen.
2.5.1. Löschmittelbehälter
Als Löschmittelbehälter sind nur Wassertröge einsetzbar, die vom Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen für Auslösesperren zugelassen worden sind. Die Wassertröge sind mit einer Haltevorrichtung für das Zündsystem versehen, haben ein Fassungsvermögen von 80 l und werden mit einem Deckel verschlossen.
2.5.2. Zündsystem
2.5.2.1. Aufbau des Zündsystems
Zur Verteilung des Löschmittels Wasser wird in jedem Wassertrog ein Zündsystem eingebracht. Das Zündsystem setzt sich aus einer schlagwettersicheren Sprengschnur und einem Momentzünder zusammen. Beides ist in einem Plexiglasrohr vergossen und wird mittels einer Halterung mittig im Wassertrog eingebracht. Die Verbindung der Zündsysteme untereinander geschieht mit Kleinsteck-Verbindern.
In die Wassertröge wird nur das von der Bundesanstalt für Materialprüfung unter der Nr. 1200 am 20.7.1978 in Verbindung mit 1. und 2. Nachtrag von 21.9.1978 und 22.2.1979 unter dem Zulassungszeichen BAM-ZEMSU/SS-01 zugelassene Zündsystem eingebaut.
Der Widerstand eines Zündsystems beträgt etwa 0.75 Ohm.
2.5.2.2. Halterung für das Zündsystem
Wassertröge für die Auslösesperre haben Halterungen, in denen das Zündsystem im Wassertrog mittig eingebracht und festgesetzt wird. Die mittige Befestigung des Zündsystems im Wassertrog gewährleistet, daß beim Auslösen des Zündsystems die günstigste Wasserverteilung erzielt wird.
2.5.2.3. Ummantelung des Zündsystems
Jedes Zündsystem wird mit einer Ummantelung aus Schaumstoff versehen, deren Abmessung 500 mm x 200 mm x 200 mm beträgt. Für das Zündsystem ist eine Innenbohrung mit einem Durchmesser von 25 mm vorgesehen. Die Ummantelung dient bei einer unzeitgemäßen Auslösung der Zündsysteme zur Schalldämpfung und als Splitterschutz und ist ein offenporiger Schaumstoff.
3. Errichtung der Auslösesperre
3.1. Auslöseeinrichtung und Leitungen
3.1.1. Auslöseeinrichtung
Beim ortsfesten Einsatz der Auslöseeinrichtung unter Tage wird das Gerät wie ein elektrisches Gerät in der Strecke installiert und gehandhabt, wobei darauf zu achten ist, daß das Leucht-
diodenfeld zwecks Überprüfung und Prüfung des Gerätes stets einsehbar ist.
Der Abstand der Auslöseeinrichtung kann maximal von einer Löscheinrichtung oder einem Thermofühlerkopf 500 m betragen. Die Auslöseeinrichtung wird mit 220 V/50 Hz Wechselspannung versorgt.
Der Anschlußwert beträgt 5 W.
3.1.2. Thermofühlerköpfe
Die zum Erkennen einer Flamme notwendigen Thermofühlerköpfe, die in einem Abstand bis zu max. 500 m von der Auslöseeinrichtung entfernt in der Strecke installiert werden können, müssen möglichst unter der Firste angebracht werden. Der Abstand zur Streckenfirste darf jedoch höchstens 2 m betragen. Dabei wird der Thermofühlerkopf so ausgerichtet, daß die Schutzkappe entweder senkrecht zur Sohle oder rechtwinklig zur Strecke zeigt. Der Abstand zwischen einem Thermofühlerkopf und der dazu gehörenden Löscheinrichtung muß zwischen 35 und 50 m liegen.
3.1.3. Leitungen
3.1.3.1. Netzanschluß
Auslöseeinrichtung angebrachten Einführungen geführt und an den Trennklemmen mit der Beschriftung 'L 1' und 'N' angeschlossen Trennklemmen. Die Errichtung muß den Anforderungen der BVOE entsprechen. Nach fertiggestelltem Netzanschluß müssen sämtliche Trennklemmen geschlossen werden und das Gerät möglichst sofort an die Netzspannung angelegt werden, damit die eingebaute Notstrombatterie ihre Ladung behält.
3.1.3.2. Warneinrichtungen
Zum Anschluß untertägiger Warneinrichtungen dienen die potentialfreien Kontakte, die auf den Klemmen 11 und 12 sowie 14 und 15 im (Sch)e-Gehäuse liegen.
3.1.3.3. Meldeleitungen
Zum Anschluß der Meldeleitungen nach über Tage sind die Klemmen 3 und 6 sowie 6 und 9 im (Sch)i-Gehäuse vorgesehen. Die Meldung des Testzustandes liegt auf den Klemmen 12 und 15. Die nach über Tage übertragenen Meldesignale müssen in eine ständig besetzte Stelle geleitet werden.
3.1.3.4. Anschlußleitungen für die Thermofühlerköpfe
Der Anschluß eines jeden Thermofühlerkopfes an die Auslöseeinrichtung erfolgt über zwei je 2adrige Kabel vom Typ LiYCY-CY 1 x 2 x 0,75 mm2 (hellblau) mit doppelter Schirmung.
3.1.3.5 Zündleitung
Der Anschluß der Zündleitung erfolgt an den Klemmen 19 und 20 sowie an die Schutz-
leiterklemme im (Sch)e-Gehäuse.
Die Zündleitung ist installationsmäßig wie eine Leitung für 220 V/50 Hz Wechselspannung zu behandeln.
Das freie Ende der Zündleitung auf der Seite zur Löscheinrichtung wird in eine schlagwetter-
geschützte T-Dose (Typ 891) eingeführt. Für die T-Dose liegt eine Bescheinigung der Bergbau-Versuchsstrecke unter der Nr. 2778 i.V. mit dem Nachtrag N1 und den Zusätzen Z1 und Z2 vor.
Der Schutzleiter ist leitend mit dem Gehäuse zu verbinden. Die freien Enden der beiden Anschlußleitungen, die zur Löscheinrichtung führen, werden in die beiden freien Einführungen der T-Dose eingeführt. An den freien Enden der beiden Anschlußleitungen wird je ein 2poliger Kleinsteck-Verbinder (Typ Stas 20/Stak 20) angeschlossen.
3.2. Löscheinrichtung.
3.2.1. Zündsysteme
Die Zündsysteme werden in einer Spezialverpackung vom Hersteller angeliefert. Die Zündsysteme sind mit einem Herstellungsdatum versehen. Die maximale Verwendungszeit eines Zündsystems beträgt 5 Jahre. Nach Ablauf der Verwendungszeit werden die Zündsysteme an den Hersteller zurückgegeben. Die Zündsysteme dürfen nur für den Einbau in Wassertröge für die Auslösesperre verwendet werden.
3.2.1.1. Einbau der Zündsysteme
In jeden Wassertrog der Auslösesperre wird ein Zündsystem eingebaut. Das Zündsystem ist mittig im Wassertrog zu befestigen, nachdem es mit der Schaumstoff-Ummantelung versehen wurde. Die Haltevorrichtung im Wassertrog schließt eine Lageveränderung des Zündsystems aus. Die Zündsysteme werden mit ihren Steckverbindungen in Reihe geschaltet. Über die gemeinsame Zündleitung werden die Zündsysteme mit der Auslöseeinrichtung verbunden. Der Gesamtwiderstand der eingesetzten Zündsysteme, einschließlich der Zündleitung, darf 60 Ohm nicht übersteigen.
3.2.1.2. Ausbau der Zündsysteme
Ist der Einsatz einer Auslösesperre beendet, müssen die Zündsysteme in das Sprengstofflager wieder zurückgegeben und vereinnahmt werden. Sofern die maximale Verwendungszeit von 5 Jahren nicht erreicht ist, können die Zündsysteme bis zum Ablauf dieser Frist weiter verwendet werden.
3.2.2. Einbau der ortsfesten ausgelösten Wassertröge
Die Wassertröge sind innerhalb der ortsfesten Auslösesperre entsprechend den Regelungen der Bauartbeschreibung für Wassertrogsperren der Bauart 3.1, die am 20.2.1989 vom Landesoberbergamt Nordrhein-Westfalen unter dem Zulassungszeichen 18.42.5-10-6 zugelassen worden ist, anzuordnen. Folgende Abweichungen liegen vor:
3.2.2.1 Folgende Abweichungen sind zulässig mit folgenden Festlegungen:
Sohle-Trog:
- Verdeckung von Trögen in Streckenrichtung:
3.2.2.2 Zulässige und nicht festgelegte Abweichungen bestehen bei der
- Überdeckung Streckenbreite
3.2.3. Sicherheitsnetz
Die Wassertröge müssen mit einem Sicherheitsnetz gesichert werden. Das Sicherheitsnetz kann bei aufgestellten Wassertrögen auf den Trogträgern befestigt werden. Bei eingehängten Wassertrögen wird das Sicherheitsnetz unmittelbar unter dem Trogboden angebracht. Das Sicherheitsnetz muß aus nichtkorrodierendem Maschendraht bestehen, dessen Maschenweite nicht größer als 3/4'' ist. Die Drahtstärke darf nicht kleiner als 1 mm sein. Das Sicherheitsnetz muß mindestens so breit sein, daß die gesamte Streckenbreite in Höhe der Sperre überdeckt ist. Das Netz wird am Ausbau oder am Gebirge befestigt. Die Länge des Netzes ist so zu bemessen, daß die hochgezogenen Netzenden die Tröge um mehr als 0,5 m überragen. 4. Betriebsanweisung für die Wassertrog-Auslösesperre
4.1. Einschalten
Ist die Auslöseeinrichtung an das Netz angeschlossen, und alle Trennschalter im (Sch)e-Gehäuse geschlossen, kann die Auslöseeinrichtung in Betrieb genommen werden. Dazu muß die Schraub-
kappe am (Sch)d-Gehäuse abgenommen und mit der Kopflampe in das Schauglas hineingeleuchtet werden. Dies bewirkt den Einschaltvorgang. Auf dem Leuchtdiodenfeld (rechtes Schauglas)
leuchtet neben den Anzeigen für die Thermofühlerköpfe die Anzeige 'Zündspannung' (rot) auf, da der Zündkondensator zunächst aufgeladen werden muß. Nach max. 3 Minuten (Ladezeit des Zündkondensators) schaltet die Auslöseeinrichtung um, die Anzeige 'Betrieb' leuchtet auf (grün).
Bei allen Arbeiten an der Auslösesperre mit eingeschalteter Auslöseeinrichtung ist die Auslöse-
einrichtung auf 'Test-Ein' zu schalten.
4.2. Prüfen der Auslöseeinrichtung
Vor jeder Inbetriebnahme der Auslöseeinrichtung und in Abständen von höchstens einem Monat ist die Auslöseeinrichtung zu prüfen. Die Prüfung umfaßt auch die Feststellung der Funktionsfähigkeit (Test). In Abständen von max. 6 Monaten ist die Notstrombatterie der Auslöseeinrichtung durch Wegschalten des Netzes auf ihre Funktionsfähigkeit hin (24 Stunden Betrieb) zu prüfen.
4.2.1. Prüfgerät (Infrarot-Handsender)
Zum Testen und Prüfen der Auslöseeinrichtung wird das Prüfgerät TGA 4 und eine mit heißem Wasser gefüllte Thermosflasche benötigt (min. 45 K über Umgebungstemperatur).
4.2.2. Testablauf
Beim Test ist in folgender Reihenfolge vorzugehen:
1. Die übertägige Stelle, zu der die Meldesignale übertragen werden, ist von dem Test zu unterrichten.
2. Die Auslöseeinrichtung wird mit Hilfe des Prüfgerätes auf den abgenommen und mit dem Prüfgerät auf Test umgeschaltet, so daß auf dem Leuchtdiodenfeld 'Test-Ein' aufleuchtet. Danach wird die Schraubkappe wieder aufgesetzt.
3. Den angeschlossenen Thermofühlerkopf mit dem heißen Wasser übergießen. Sind mehrere Thermofühlerköpfe angeschlossen und zu prüfen, siehe Punkt 5.
4. Arbeitet die Auslöseeinrichtung einwandfrei, müssen auf dem Leuchtdiodenfeld zusätzlich die Anzeigen 'Ausgelöst', 'Test ok' und 'Zündspannung' aufleuchten. Gleichzeitig erlischt die Anzeige 'Betrieb'. Diese zusätzlichen Anzeigen werden so lange gespeichert, bis die Auslöseeinrichtung wieder neu aktiviert wird. Dazu ist die Schraubkappe abzunehmen, mit einer Kopflampe der Schaltimpuls zu geben und danach die Schraubkappe wieder zu schließen. Nach dem Schalten erlischt sofort die Anzeige 'Ausgelöst' und die Anzeige 'Test ok'. Nach max. 3 Minuten erlischt ebenfalls die Anzeige 'Zündspannung', und die Anzeige 'Betrieb' leuchtet grün auf.
5. Sind mehrere Thermofühlerköpfe zu testen, wird mit jedem einzelnen Thermofühlerkopf wie nach Punkt 3 und 4 verfahren.
6. Nach dem Test des letzten Thermofühlerkopfes wird das noch in der Thermoskanne verbliebene Wasser weggeschüttet.
7. Ist der Testvorgang abgeschlossen und die Auslöseeinrichtung zeigt nach Aktivierung 'Betrieb' an (siehe Punkt 4), werden zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Umschaltens der Auslöse-
einrichtung von Netz- auf Notstromversorgung im (Sch)e-Gehäuse die Trennklemmen 'L 1' und 'N' geöffnet. Danach sollte auf dem Leuchtdiodenfeld die Anzeige 'Netz' rot aufleuchten (Zeitverzögerung rund 15 Sekunden). Wird die Netzversorgung durch Schließen der Trennklemmen 'L 1' und 'N' wieder hergestellt, erlischt die Anzeige 'Netz'.
8. Nach Beendigung sämtlicher Testvorgänge wird die Auslöseeinrichtung wieder in den Betriebszustand umgeschaltet. Dazu wird die Schraubkappe abgenommen, mit dem Prüfgerät durch das Schauglas ein Impuls gegeben und die Schraubkappe wieder geschlossen. Die Anzeige 'Test-Ein' erlischt.
9. Ist auch dieser Vorgang vollzogen, wird die übertägige Stelle über die Beendigung der Prüfung benachrichtigt.
4.3. Überprüfung der Zündleitung
Die Überprüfung der Zündleitung auf Einhaltung des vorgegebenen Gesamtwiderstandes der Zündsysteme in der Löscheinrichtung, einschließlich der Zündleitung, erfolgt kontinuierlich im (Sch)d-Gehäuse. Durch die vom Hersteller vorgegebene Einstellung der unteren und oberen Grenzwerte für den Gesamtwiderstand (15 und 60 Ohm), wird eine ständige Abfrage des Zündwiderstandes vorgenommen. Werden die Grenzwerte unter- oder überschritten, erfolgt eine Meldung auf dem Leuchtdiodenfeld 'Zündkreis'. Die Fehlersuche ist dann einzuleiten (siehe Abschnitt 6).
4.4. Ausschalten der Auslösesperre
Bei jeder Außerbetriebnahme der Auslöseeinrichtung wie z.B. Reparatur, Standortwechsel, muß die Auslöseeinrichtung ausgeschaltet werden. Das Ausschalten bewirkt, daß die Elektronik des Gerätes ausgeschaltet wird, die Batterie jedoch weiterhin netzgepuffert bleibt, da das Ladegerät weiter arbeitet. Zum Ausschalten müssen der Deckel des (Sch)e-Gehäuses abgenommen und die darunter befindlichen Trennklemmen 'Ein/Aus' geöffnet werden. Solange diese Klemmen geöffnet sind, ist ein Einschalten des Gerätes mit Hilfe der Kopflampe nicht möglich.
Wenn das Gerät wieder in Betrieb genommen werden soll, ist wie unter Abschnitt 4.1 zu verfahren.
5.1. Auslöseeinrichtung
5.1.1. Wartung während des Betriebs
Für die Gehäuse sind die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Schlagwetterschutzes im Betrieb einzuhalten. Ansonsten sind keine besonderen Wartungsmaßnahmen an der Auslöseeinrichtung erforderlich. Es ist jedoch darauf zu achten, daß die eingebauten gasdichten Batterien nicht über längere Zeit entladen bleiben.
5.1.2. Wartung während der Lagerung
Wird die Auslöseeinrichtung längere Zeit (Monate) gelagert, muß sie ordnungsgemäß an die Netzspannung angeschlossen sein, damit die Batterien ihre Ladnung nicht verlieren. Die Auslöseeinrichtung braucht hierbei nicht eingeschaltet zu sein.
5.2. Löscheinrichtung
Die Löscheinrichtung ist in regelmäßigen Zeitabständen von höchstens 1 Monat auf ihren vorschriftsmäßigen Zustand zu prüfen.
5.3. Hinweis zum Umgang mit der Auslösesperre
Die Errichtung, der Um- und Ausbau sowie das Testen, die Inbetriebnahme und die Prüfung der Auslösesperre darf nur von fachkundigen Personen vorgenommen werden.
6. Störungen und ihre Beseitigung
6.1. Abbau der Zündenergie
Bei Störung eines Thermofühlerkopfes oder bei einem Fehler im Zündkreis wird der Zündkondensator entladen, d.h. die Zündenergie wird sofort abgebaut. Dadurch wird das Auslösegerät passiv eingeschaltet. Nach Beseitigung der Störung muß die Auslöseeinrichtung vor Inbetriebnahme wieder aktiviert werden.
6.2 Störungen während der Inbetriebnahme oder während des Betriebes
Vor Aufnahme der Fehlerbeseitigung ist die Auslöseeinrichtung mit Hilfe des Prüfgerätes TGA 4 auf 'Test-Ein' zu schalten, oder wenn dies nicht möglich ist, das Gerät stromlos zu schalten.
Die Fehlersuche und deren Beseitigung bei der Inbetriebnahme sowie während des Betriebes der Auslösesperre erfolgt nach nachfolgender Beschreibung:
Bei Inbetriebnahme: Fehler
Das Gerät läßt sich nicht einschalten, d.h. keine Anzeige im Leuchtdiodenfeld
a) Keine Netzspannung und Batterie leer
b) Trennklemmen im (Sch)e-Gehäuse sind offen
c) Sicherungen defekt
d) Fehler in der Auslöseeinrichtung
b) Trennklemmen schließen und Gerät einschalten (siehe oben)
c) Sicherungen erneuern (eigensicheren Lötkolben verwenden)
d) Reparatur beim Hersteller
Leuchtdiode 'Betrieb' leuchtet nicht auf und eine Leuchtdiode zeigt eine Störungsmeldung
a) Thermofühlerkopf oder Verbindungen zum Thermofühlerkopf defekt
b) Zündwiderstand zu groß oder zu klein
c) Keine Zündspannung vorhanden
a) Verbindungen zum Thermofühlerkopf überprüfen sonst
Thermofühlerkopf wechseln
b) Zündsystem und Leitungen 1. durch Inaugenscheinnahme 2. Durch Messung des Widerstandes der Zündkreise im (Sch)e-Gehäuse nach vorheriger Öffnung aller Trennklemmen überprüfen wenn das in Ordnung: Reparatur beim Hersteller
Leuchtdiode 'Betrieb' leuchtet nicht auf und es steht keine Störungsmeldung an und Anzeige Thermofühlerkopf zeigt grün
a) Fehler in der Auslöseeinrichtung
a) Reparatur beim Hersteller
Während des laufenden Betriebs Keine Anzeige auf dem Leuchtdiodenfeld
a) Auslöseeinrichtung hat über 24 h in Notstrombetrieb gelaufen, die Auslöseein- richtung hat sich ausgeschaltet (Tiefentladeschutz)
b) Ursache nicht erkennbar
a) Netzspannung überprüfen,
Auslöseeinrichtung einschalten (Kopflampe)
b) Reparatur beim Hersteller
Keine Auslösung beim Heißwassertest
a) Wassertemperatur zu niedrig oder Wassermenge zu gering
b) Fehler in der Auslöseeinrichtung
a) neuer Heißwassertest mit Wassertemperatur 45 Grad C + Umgebungstemperatur, Wassermenge je Fühlerkopf ca. 0,2 l
Nach dem Heißwassertest zeigt die Leuchtdiode "Test ok" nicht grün
a) Zünderenergie zu niedrig
wenn kein Erfolg: Reparatur beim Hersteller
Auslöseeinrichtung läßt sich mit dem Prüfgerät nicht auf "Test-Ein" schalten
a) Prüfgerät nicht in Ordnung (Kontrollampe leuchtet nicht)
b) Auslöseeinrichtung nicht in Ordnung
a) Batterie erneuern oder anderes Prüfgerät
b) Reparatur beim Hersteller.
23.05.199118.42.5-10-6
Betr.: Explosionssperren der Bauart 3.1 und 4.1
hier: 1. Nachtrag Ausnahmebewilligung vom 20.02. 1989 - 18.42.5-10-6 - (Sammelblatt LOBA NW, Gliederungs-Nr. A 3.7)
Als Anlage wird der 1. Nachtrag zur o.g. Ausnahmebewilligung von den Bestimmungendes § 221 BVOSt für die Errichtung und den Betrieb von ortsfesten und ortsbeweglichenWassertrogsperren der Bauarten 3.1 und 4.1 übersandt.
Die Regelungen in der Rundverfügung vom 20.02.1989 - 18.42.5-10-6 - werden durchdiesen 1. Nachtrag nicht berührt und gelten unverändert weiter.
Dortmund, den 23.05.1991
zur Ausnahmebewilligung dem LOBA NW vom 20. 2. 1989
- 18.42.5-10-6 -
Aufgrund des § 344 Abs. 1 der Bergverordnung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für die Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20. Februar 1970 in der Fassung vom 19.Dezember 1986 und aufgrund der Anträge der
Ruhrkohle AG vom 10. Mai 1990
Gewerkschaft Auguste Victoria vom 18. Juli 1990
werden hiermit die Nebenbestimmungen Nr. 4 und 8 zur o.g. Ausnahmebewilligung vom 20. 2. 1989 wie folgt ergänzt:
Nebenbestimmung Nr. 4
Absatz 3 gilt nicht zwischen Kreuzungen oder Abzweigungen, wenn sich keine größeren Abstände als 200 m zwischen benachbarten, konzentrierten Sperren zur Abriegelung der Kreuzungs- und Abzweigungsbereiche ergeben.
Absatz 3 gilt ebenfalls nicht zwischen Kreuzungen und Abzweigungen, wenn sich jeweils kein größerer Abstand als 120 m zwischen einer aufgeteilten und einer benachbarten aufgeteilten oder konzentrierten Sperre zur Abriegelung der Kreuzungs- und Abzweigungsbereiche ergibt. Die aufgeteilten Sperren müssen dabei aus so vielen Troggruppen bestehen, daß eine Wassermenge von mindestens 200 l/m2 Streckenquerschnitt vorhanden ist.
Nebenbestimmung Nr. 8
Beim Auffahren von Strecken unter Verwendung von aufgeteilten Sperren muß der Abstand von der Ortsbrust bis zur nächstgelegenen Löschmittelanordnung in der Strecke möglichst klein sein; er darf höchstens 120 m betragen, jedoch muB spätestens bei einer Auffahrlänge von 120 m die erste Troggruppe errichtet sein.
Abweichend hiervon darf - auch in Abbaustrecken - die Auffahrlänge bis zu 200 m betragen, ehe die erste Löschmittelanordnung eingebracht wird, sofern diese als konzentrierte Sperre ausgeführt ist.
Alle übrigen Regelungen der Ausnahmebewilligung vom 20. 2. 1989 - 18.42.5-10-6 - bleiben unverändert bestehen.
12.02.199298.7-1-12
Stand: 12.02.1992
Sammellisteder vom Landesoberbergamt NRWnach § 224 Abs.1 BVOSt zuhelassenen Gesteinstäube 1)
- Geschäftszeichen 98.7-1-12 -
a) Name (Firma) des Antragstellersb) Hersteller und Herstellungsstätte
Bezeichnung des Gesteinstaubs
a) Rheinische Kalksteinwerke GmbH, Wilhelmstr.77, 5603 Wülfrathb) Rheinische Kalksteinwerke GmbH, Betriebsabteilung Flandersbach (Steinbrüche Prangenhaus, Rohdenhaus und Dachskuhle, Aufbereitungsanlage Flandersbach)
Wülfrather Gesteinstaub,Werk Hönnetal
18.42.3 II 7(mit Nachtrag vom 05.09.1972)
a) Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG, 5601 Dornap (Bez.Düsseldorf)b) Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG, Werk Hönnetal
ARMINIA Gesteinstaub,Werk Hönnetal
18.42.3 II 4(mit 1.Nachtrag vom 31.08.1972)
a) Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG, 5601 Dornap (Bez.Düsseldorf)b) Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG, Werk Dornap (Steinbrüche Schickenberg, Voßbeck und Hanielsfeld)
ARMINIA Gesteinstaub,Werk Dornap
18.42.3 II 11(mit 1.Nachtrag vom 31.08.1972)
a) OMYA GmbH, Augustinerstr. 5, 5000 Köln 1,b) OMYA S.A., F-51 La Chaussee sur Marne, Frankreich
"Gesteinstaub BSH"
18.42.3 II 6
a) Mineralwerke Oskar Hauke u. Söhne GmbH & Co. KG, Postfach 1250, 3542 Willingen/Uplandb) Steinbrüche in Kirchloh geändert durch 1. Nachtag: Steinbruch in Brilon, Am Kirchloh
"HB-1" Type S15
18.42.3-2-16(mit 1.Nachtrag vom 07.12.1981)
a) Kalkwerke H. Oetelshofen GmbH & Co., Postfach 170130, 5600 Wuppertal 1b) Hersteller: wie a) Herstellungsstätte in Dornap-Hahnenfurth
Kalksteinmehl/GesteinstaubTyp 95/90
18.42.3-2-17
a) MINEX-Handels GmbH, Postfach 399, 4770 Soestb) Briloner Hartsteinwerke GmbH & Co. KG, Christoph-Becker-Str.7, 5790 Brilon
Typ B 905
18.42.3-2-18
a) Fritz Weiken GmbH & Co. KG, Kalksteinbrüche, Kreisstr.48, 4788 Warstein 1 / Suttropb) Hersteller: wie a) Herstellungsstätte: Werk Rüthen-Kallenhardt, Im Kliev
Kalksteinstaub 0,0-0,09 mm "E"
18.42.3-2-20
_______________1) Ersetzt die Rundverfügung mit Sammelliste des Oberbergamtes in Dortmund vom 25.08.1967 - 112.41/5491/67 - .

References: § 73
 § 76
 § 76
 § 73
 § 220
 § 220
 § 220
 § 220
 § 220
 § 220
 § 221
 § 51
 § 220
 § 344
 § 221
 § 76
 § 76
 § 220
 § 220
 § 220
 § 344
 § 170
 § 173
 § 175
 § 181
 § 193
 § 200
 § 203
 § 204
 § 125
 § 97
 § 51
 § 220
 § 221
 § 344
 § 224