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Timestamp: 2019-12-11 05:13:27+00:00

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CMR | Rechtslupe
Schlagwort: CMR
Der Gerichts­stand gemäß Art. 31 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b CMR ist auch für den gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Fracht­füh­rers nach dem inso­weit anwend­ba­ren natio­na­len Recht (hier: Art. 822 § 4 des Pol­ni­schen Zivil­ge­setz­buchs) gege­be­nen Direkt­an­spruch des Absen­ders oder des Emp­fän­gers oder aus über­ge­gan­ge­nem Recht ihres Ver­si­che­rers eröff­net. Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der deut­schen
Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen – und die Anfor­de­run­gen an den Buch- und Beleg­nach­weis
Soll der Unter­neh­mer bei der inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­rung den Nach­weis der Lie­fe­rung in das übri­ge Gemein­schafts­ge­biet gemäß § 17a Abs. 2 Nr. 2 USt­DV a.F. u.a. durch einen han­dels­üb­li­chen Beleg füh­ren, aus dem sich der Bestim­mungs­ort ergibt, so rei­chen hier­für all­ge­mei­ne Anga­ben, wie die Bestä­ti­gung, den Lie­fer­ge­gen­stand ord­nungs­ge­mäß aus Deutsch­land oder in ein
Die wert­vol­le Fracht
Der Hin­weis an den Fracht­füh­rer auf den unge­wöhn­lich hohen Wert des Trans­port­guts braucht nicht grund­sätz­lich bis zum Abschluss des Fracht­ver­trags zu erfol­gen. Er muss nur so recht­zei­tig erteilt wer­den, dass der Fracht­füh­rer noch im nor­ma­len Geschäfts­ab­lauf eine Ent­schei­dung dar­über tref­fen kann, ob er ange­sichts des Werts des Trans­port­guts den Fracht­ver­trag
Die wäh­rend des Trans­ports geöff­ne­te Ver­pa­ckung
Der im Trans­port­recht für Ver­lust­fäl­le ent­wi­ckel­te Grund­satz, dass den Fracht­füh­rer eine sekun­dä­re Dar­le­gungs­last trifft, wenn der Vor­trag des Geg­ners ein vom Fracht­füh­rer zu ver­tre­ten­des scha­dens­ur­säch­li­ches qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den mit gewis­ser Wahr­schein­lich­keit nahe­legt oder sich Anhalts­punk­te dafür aus dem unstrei­ti­gen Sach­ver­halt erge­ben, gilt auch für Fäl­le, in denen das Fracht­stück zwar abge­lie­fert,
Sorg­falts­pflich­ten des Fracht­füh­rer bei dieb­stahl­ge­fähr­der­ter Ware
Auf­grund des all­ge­mei­nen Hin­wei­ses in einem Fracht­ver­trag "ACHTUNG: Dieb­stahl­ge­fähr­de­te Ware! Wagen wird ver­plombt!" muss der Spediteur/​Frachtführer grund­sätz­lich nicht davon aus­ge­hen, dass bei der Durch­füh­rung der Beför­de­rung eine "beson­de­re Gefah­ren­la­ge" besteht, die das Ergrei­fen beson­de­rer Siche­rungs­maß­nah­men (ins­be­son­de­re den Ein­satz eines Kas­ten­wa­gens anstatt eines Pla­­nen-Lkw sowie gege­be­nen­falls den Ein­satz eines zwei­ten Fah­rers)
11. September 2009 Rechtslupe
Aus­ge­schlos­se­ne Fracht­gü­ter im grenz­über­schrei­ten­den Ver­kehr
Eine Klau­sel in Beför­de­rungs­be­din­gun­gen, die regelt, wel­che Art von Gütern der Spediteur/​Frachtführer nicht beför­dern will, ist nicht wegen Ver­sto­ßes gegen Art. 41 Abs. 1 Satz 1 CMR nich­tig. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. März 2009 – I ZR 120/​07
5. August 2009 Rechtslupe
Beleg- und Buch­nach­wei­se bei Aus­fuhr­lie­fe­run­gen und inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen
Mit drei Urtei­len hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt meh­re­re bis­her strit­ti­ge Fra­gen zur Umsatz­steu­er­be­frei­un­gen bei Aus­fuhr­lie­fe­run­gen und inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen ent­schie­den. Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen sind gemäß § 6a UStG Lie­fe­run­gen von Waren in ande­re EG-Mit­­­glie­d­­staa­­ten, Aus­fuhr­lie­fe­run­gen sind gemäß § 6b UStG Waren­lie­fe­run­gen in (nicht der EU ange­hö­ri­ge) Dritt­staa­ten. Ins­be­son­de­re die inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen gel­ten
Die CMR und der Gerichts­stand des Unter­fracht­füh­rers
Bei der Fra­ge, ob eine Strei­tig­keit aus einer dem Über­ein­kom­men über den Beför­de­rungs­ver­trag im inter­na­tio­na­len Stra­ßen­gü­ter­ver­kehr (CMR) unter­lie­gen­den Beför­de­rung resul­tiert, ist auf den zwi­schen dem Haupt­fracht­füh­rer und sei­nem Auf­trag­ge­ber geschlos­se­nen Gesamt­be­för­de­rungs­ver­trag und nicht auf das Ver­trags­ver­hält­nis zwi­schen dem Haupt-/Un­­­ter­frach­t­­füh­­rer und einem (wei­te­ren) Unter­fracht­füh­rer abzu­stel­len. Für Kla­gen aus einem sol­chen, der
12. März 2007 Rechtslupe
Fracht­füh­rer­haf­tung und Trans­port­ver­si­che­rung
Eine Leis­tung des Trans­port­ver­si­che­rers auf den sei­nem Ver­si­che­rungs­neh­mer (Absen­der) wegen Ver­lus­tes des Trans­port­gu­tes ent­stan­de­nen Scha­den führt nicht zum Erlö­schen der Ansprü­che des fracht­brief­mä­ßi­gen Emp­fän­gers der Ware gegen den Fracht­füh­rer aus Art. 13 Abs. 1 Satz 2 CMR.
6. Dezember 2006 Rechtslupe
CMR-Fracht­brief ohne Unter­schrift
Eine Aus­fuhr­er­stat­tung ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht mög­lich, wenn auf dem CMR-Frach­t­brief die Unter­schrift des Fracht­füh­rers fehlt.

References: Art. 31
 Art. 822
 § 4
 § 17
 Art. 41
 § 6
 § 6
 Art. 13