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Timestamp: 2020-07-09 03:04:18+00:00

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Verbraucherkredit | Rechtslupe
Klein­kre­dit auf­neh­men: Rech­te und Pflich­ten des Kre­dit­neh­mers
Nicht immer ist die Haus­halts­kas­se der­art prall gefüllt, dass unvor­her­ge­se­he­ne Anschaf­fun­gen pro­blem­los getä­tigt wer­den kön­nen. In die­ser Situa­ti­on hilft nur noch ein Kre­dit, um den finan­zi­el­len Eng­pass zu über­win­den. Beson­ders beliebt sind Klein­kre­di­te, die in der Regel nicht höher als 10.000 € lie­gen und mit eini­gen Vor­tei­len auf­war­ten. Wie so oft
Der Ein­wen­dungs­durch­griff gemäß §§ 358, 359 BGB in der bis zum 3.08.2011 gel­ten­den Fas­sung setzt einen ent­gelt­li­chen Dar­le­hens­ver­trag vor­aus. Ein ent­gelt­li­cher Dar­le­hens­ver­trag liegt nicht des­halb vor, weil der Dar­le­hens­ge­ber das zins­los gewähr­te Dar­le­hen auf­grund einer Ver­ein­ba­rung mit dem Unter­neh­mer nur teil­wei­se an die­sen aus­zahlt. Damit kann ein Ver­brau­cher, der einen
Ein Ver­brau­cher, der einen Kauf durch einen ver­bun­de­nen, unent­gelt­li­chen Dar­le­hens­ver­trag – eine soge­nann­te "0%-Finanzierung" – finan­ziert, kann dem Anspruch des finan­zie­ren­den Kre­dit­in­sti­tuts auf Rück­zah­lung des Dar­le­hens nicht die Gewähr­leis­tungs­rech­te ent­ge­gen­hal­ten, die ihm wegen Män­geln der gekauf­ten Sache gegen den Ver­käu­fer zuste­hen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für einen in der
Bear­bei­tungs­ent­gel­te für Ver­brau­cher­kre­di­te
Die in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Kre­dit­in­sti­tuts für den Abschluss von Pri­vat­kre­dit­ver­trä­gen ent­hal­te­ne Bestim­mung "Bear­bei­tungs­ent­gelt ein­ma­lig 1%" unter­liegt nach § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB der rich­ter­li­chen Inhalts­kon­trol­le und ist im Ver­kehr mit Ver­brau­chern gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirk­sam. Die Wirk­sam­keit for­mu­lar­mä­ßi­ger Bear­bei­tungs­ent­gel­te in Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­gen wird
Eine in all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ent­hal­te­ne Klau­sel über ein geson­der­tes Bear­bei­tungs­ent­gelt stell­lt bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen eine unan­ge­mes­se­ne Benach­tei­li­gung dar und ist daher unwirk­sam. Es han­delt sich bei der im Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trag ent­hal­te­nen Ver­ein­ba­rung über das Bear­bei­tungs­ent­gelt um eine All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gung im Sin­ne des § 305 BGB. Nach § 305 Abs.1 BGB sind All­ge­mei­ne
Die ver­trag­lich ver­ein­bar­te unter­jäh­ri­ge Zah­lung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en mit Raten­zah­lungs­zu­schlä­gen ist kein ent­gelt­li­cher Zah­lungs­auf­schub und damit kei­ne Kre­dit­ge­wäh­rung im Sin­ne der für Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­ge gel­ten­den Vor­schrif­ten des Ver­brau­cher­kre­dit­ge­set­zes bzw. des BGB. Bei dem jetzt vom dem Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall han­delt es sich um einen von vie­len, die dem Bun­des­ge­richts­hof enat zur Klä­rung
Bank­pro­vi­sio­nen bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen
Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat den Umfang des Ver­brau­cher­schut­zes bei Kre­dit­ver­trä­gen prä­zi­siert: Ein Mit­glied­staat kann die Bank­pro­vi­sio­nen beschrän­ken, die ein Kre­dit­ge­ber erhe­ben darf. Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat auf der Grund­la­ge der Ver­brau­cher­kre­dit­richt­li­nie bestä­tigt, dass ein Mit­glied­staat die Bank­pro­vi­sio­nen beschrän­ken kann, die ein Kre­dit­ge­ber erhe­ben darf. Die Ver­brau­cher­kre­dit­richt­li­nie
Ein Kre­dit mit ver­än­der­li­chen Bedin­gun­gen, bei des­sen Abschluss der Gesamt­be­trag aller vom Ver­brau­cher zur Til­gung des Kre­dits sowie zur Zah­lung der Zin­sen und Kos­ten zu ent­rich­ten­den Teil­zah­lun­gen auf der Grund­la­ge der bei Ver­trags­ab­schluss maß­geb­li­chen Bedin­gun­gen anzu­ge­ben ist, liegt auch dann vor, wenn bei einer unech­ten Abschnitts­fi­nan­zie­rung ein end­fäl­li­ger Fest­kre­dit mit
Der Deut­sche Bun­des­tag hat das "Gesetz zur Umset­zung der Ver­brau­cher­kre­dit­richt­li­nie, des zivil­recht­li­chen Teils der Zah­lungs­diens­te­richt­li­nie sowie zur Neu­ord­nung der Vor­schrif­ten über das Wider­­rufs- und Rück­ga­be­recht" ver­ab­schie­det. Ver­brau­cher sol­len dadurch künf­tig bes­se­re Infor­ma­tio­nen bei Kre­dit­ver­trä­gen erhal­ten und bes­ser vor unse­riö­sen Lock­vo­gel­an­ge­bo­ten geschützt wer­den. Zugleich bezweckt das jetzt beschlos­se­ne Gesetz, den bar­geld­lo­sen
Die im Dar­le­hens­ver­trag ent­ge­gen § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1b Ver­brKrG feh­len­de Gesamt­be­trags­an­ga­be hat bei ver­ein­ba­rungs­ge­mä­ßer Aus­zah­lung der Dar­le­hensva­lu­ta zur Fol­ge, dass der Dar­le­hens­neh­mer die Neu­be­rech­nung der monat­li­chen Leis­tungs­ra­ten unter Berück­sich­ti­gung der auf den gesetz­li­chen Zins­satz ver­min­der­ten Zin­sen und gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB die Rück­zah­lung über­zahl­ter Zin­sen ver­lan­gen
Umset­zung von Ver­brau­cher­kre­dit­richt­li­nie und Zah­lungs­diens­te­richt­li­nie
Im Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren steht die Umset­zung der Zah­lungs­diens­te­richt­li­nie und der Ver­brau­cher­kre­dit­li­nie der EU an. Der hier­zu von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Geset­zes­ent­wurf sieht umfang­rei­che Ände­run­gen im Bür­ger­li­chen Gesetz­buch vor. Mit der Zah­lungs­diens­te­richt­li­nie (Richt­li­nie 2007/​64/​EG über Zah­lungs­diens­te im Bin­nen­markt) soll ein har­mo­ni­sier­ter Rechts­rah­men für unba­re Zah­lun­gen im euro­päi­schen Bin­nen­markt geschaf­fen wer­den. Zur Umset­zung
Ver­brau­cher­dar­le­hen vom Unter­neh­mer
Für ent­gelt­li­che Dar­le­hens­ver­trä­ge zwi­schen einem Unter­neh­mer als Dar­le­hens­ge­ber und einem Ver­brau­cher als Dar­le­hens­neh­mer (Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trag) gel­ten ergän­zend zu den "nor­ma­len" Dar­le­hens­vor­schrif­ten gemäß § 491 BGB noch eini­ge beson­de­re ver­brau­cher­schüt­zen­de Vor­schrif­ten. Die­se Ver­brau­cher­schutz­vor­schrif­ten gel­ten nicht nur für Dar­le­hen, die von einer Bank ver­ge­ben wer­den. Dar­le­hens­ge­ber im Sin­ne des § 491 Abs. 1 BGB
Der Rat der Euro­päi­schen Uni­on für Ver­kehr, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und Ener­gie hat am gest­ri­gen Abend die neue Ver­­­brau­cher­­kre­­dit-Rich­t­­li­­nie end­gül­tig gebil­ligt. Ziel der Richt­li­nie ist es, den Ver­brau­cher­schutz euro­pa­weit durch mehr Trans­pa­renz zu ver­bes­sern. Die neue Richt­li­nie ent­hält abschlie­ßen­de Vor­ga­ben für die Gesetz­ge­bung der Mit­glied­staa­ten (Grund­satz der Voll­har­mo­ni­sie­rung). Künf­tig wer­den auch Über­zie­hungs­kre­di­te

References: § 307
 § 307
 § 305
 § 305
 § 4
 § 812
 § 491
 § 491