Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2001/01'7'04.htm
Timestamp: 2018-01-20 04:43:05+00:00

Document:
11. Jahrgang, Nr. 7 vom 20. November 2001, S. 21
Studienordnung für den Bachelor-Studiengang in Volkswirtschaftslehre
Aufgrund des § 11 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300) zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 3. April 2001 (GVBl. LSA S. 141) hat die Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg die folgende Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Volkswirtschaftslehre der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erlassen:
Anlage: Übersicht zum Aufbau des Studiums im Bachelor-Studiengang in Volkswirtschaftslehre
(1) Die vorliegende Studienordnung regelt auf der Grundlage der Prüfungsordnung für den englischsprachigen Bachelor-Studiengang in Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg vom 20.02.2001 (im folgenden zitiert als Prüfungsordnung) das Bachelor-Studium der Volkswirtschaftslehre.
(2) Die Prüfungsordnung regelt das Prüfungsgeschehen für das volkswirtschaftliche Bachelor-Studium. Es wird den Studierenden empfohlen, sich möglichst frühzeitig mit dem Inhalt der Prüfungsordnung vertraut zu machen. Exemplare der Prüfungsordnung sind über das Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erhältlich.
(1) Die Qualifikation für das Studium der Volkswirtschaftslehre wird durch die Berechtigung zum Studium an einer Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt nachgewiesen (§ 14 Abs. 1 Prüfungsordnung und § 34 HSG LSA).
(4) Für Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, entfällt bei der Einschreibung zum Studium im englischsprachigen Bachelor-Studiengang in Volkswirtschaftslehre der Nachweis von Deutschkenntnissen. Für diese Studentinnen und Studenten ist allerdings bei der Sprachausbildung im Rahmen des Bachelor-Studienganges das Fach „Deutsch als Fremdsprache“ zwingend.
(1) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums der Volkswirtschaftslehre setzt fundierte Kenntnisse in der Mathematik voraus. Unzureichende Kenntnisse können durch Brückenkurse vor und während des Grundstudiums ausgeglichen werden. Der dafür erforderliche Stundenumfang ist nicht Bestandteil der in § 3 Abs. 2 Prüfungsordnung ausgewiesenen Semesterwochenstundenzahl. Brückenkurse werden nur bei Bedarf und nur nach Maßgabe bestehender Lehrkapazitäten angeboten. Fähigkeiten der Nutzung von Computern können den Studienerfolg befördern. Ein Praktikum in Wirtschaft und Verwaltung können im Hinblick auf den Berufseinstieg nach dem Studium von Nutzen sein.
(2) Für den beruflichen Erfolg nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre sind die Beherrschung wenigstens einer weiteren lebenden Fremdsprache in Wort und Schrift sowie Kenntnisse in Rhetorik und Präsentationstechniken besonders förderlich.
(1) Die Tätigkeit einer Volkswirtin bzw. eines Volkswirts mit Bachelor-Abschluss erstreckt sich im Normalfall auf solche Berufe, bei denen das Verständnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge gefordert ist. Aufgaben stellen sich für sie bzw. ihn insbesondere dann, wenn Unternehmen, Verbände oder staatliche Organisationen betriebsübergreifende wirtschaftliche Probleme zu lösen haben. Ziel des Studiums der Volkswirtschaftslehre ist es, die Fähigkeit zu erlangen, mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden ökonomische Prozesse oder wirtschaftliche Institutionen zu analysieren.
(4) Den Studierenden wird empfohlen, ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg unterhält mit mehreren Hochschulen im Ausland Partnerschaften, die einen Austausch von Studierenden einschließen. Einzelheiten darüber werden durch Aushang bekanntgegeben. Studierende können Auslandsaufenthalte auch in eigener Initiative organisieren und gestalten. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ernennt Beauftragte, die die Studierenden über ein geplantes Auslandsstudium beraten und die mit den Partneruniversitäten den Austausch organisatorisch begleiten. Gemäß § 11 Abs. 2 der Prüfungsordnung können an einer ausländischen Universität erbrachte Studienleistungen für den Bachelor-Studiengang anerkannt werden. Zwecks Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen ist eine Absprache mit den zuständigen Prüferinnen und Prüfern und dem Prüfungsausschuss vor Aufnahme des Auslandsstudiums anzuraten.
Grundzüge der Volkswirtschaftslehre und der Europäischen Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in einem Stundenumfang von insgesamt 37 Semesterwochenstunden,
Betriebswirtschaftslehre in einem Stundenumfang von insgesamt 27 Semesterwochenstunden,
(2) Die Fremdsprachenausbildung im Sinne des Abs. 1 Ziffer 4 besteht aus dem Erwerb vertiefter Kenntnisse der englischen Sprache (einschließlich Fachübersetzen). Bei Studentinnen und Studenten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, tritt an die Stelle vertiefter Kenntnisse der englischen Sprache Deutsch als Fremdsprache. Auf Antrag kann die Fremdsprachenausbildung in Englisch auch durch eine Ausbildung in einer anderen Sprache ersetzt werden, wenn die Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg dafür ein ausreichendes Lehrangebot zur Verfügung stellen kann.
- Seminar in economics 2 hours per week 4 credits
(4) Darüber hinaus müssen im fünften und sechsten Fachsemester noch weitere volkswirtschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 18 Semesterwochenstunden besucht werden, in denen mindestens 36 Leistungspunkte (credits) im Sinne von § 10 der Prüfungsordnung erworben werden müssen. Der Prüfungsausschuss legt die wählbaren Lehrveranstaltungen fest und kann Lehrveranstaltungen für obligatorisch erklären. Die übrigen Lehrveranstaltungen sind frei wählbar (Wahlveranstaltungen).
Nach dem Ende des vierten Fachsemesters, spätestens aber bis zum Ende des sechsten Fachsemesters muss sich eine Studentin bzw. ein Student einer mündlichen Fachprüfung unterziehen, deren Gegenstand der Inhalt der volkswirtschaftlichen Lehrveranstaltungen in den ersten vier Fachsemestern ist. Näheres regeln § 13 Abs. 2 und 3 der Prüfungsordnung.
In Anlage zu dieser Studienordnung ist der Aufbau des Studiums in tabellarischer Form dargestellt.
(1) Eine fachbezogene und studienbegleitende Studienberatung im Studiengang Volkswirtschaftslehre wird von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg durchgeführt. Sie unterstützt die Studierenden insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechniken und der Wahl der Wahlpflichtfächer. Dazu werden gesonderte Orientierungsveranstaltungen angeboten. Auf Einzelnachfrage stehen für die fachbezogene und studienbegleitende Beratung die von der Fakultät beauftragten Personen sowie im Rahmen des Möglichen auch jede Hochschullehrerin bzw. jeder Hochschullehrer der Fakultät und deren bzw. dessen wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sprechstunden zur Verfügung.
Übersicht zum Aufbau des Studiums im Bachelor-Studiengang in Volkswirtschaftslehre
wochenstunden Leistungs
Seminar in economics 2 4
Obligatorische Veranstaltungen insgesamt
Zusätzliche volkswirtschaftliche Lehrveranstaltungen (Wahl) 10 20
Zusätzliche volkswirtschaftliche Lehrveranstaltungen (Wahl) 8 16

References: § 11
 Art. 2
 § 34
 § 3
 § 11
 § 10
 § 13