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Timestamp: 2019-09-16 04:31:26+00:00

Document:
Tischlereitechnik-Ausbildungsordnung (Austria)
Tischlereitechnik-Ausbildungsordnung
22. Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Berufsausbildung im Lehrberuf Tischlereitechnik (Tischlereitechnik-Ausbildungsordnung)
Auf Grund der §§ 8, 24 und 27 des Berufsausbildungsgesetzes, BGBl. Nr. 142/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 79/2003, wird verordnet:
§ 1. (1) Der Lehrberuf Tischlereitechnik wird mit einer Lehrzeit von vier Jahren als Ausbildungsversuch eingerichtet.
(2) In die Ausbildung im Lehrberuf Tischlereitechnik kann bis zum Ablauf des 30. Juni 2009 eingetreten werden.
(3) Der Lehrberuf wird mit folgenden zwei Schwerpunkten eingerichtet
(4) In den Lehrverträgen, Lehrzeugnissen, Lehrabschlussprüfungszeugnissen und Lehrbriefen ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrlings entsprechenden Form mit dem Ausbildungsschwerpunkt (Tischlereitechniker/Produktion bzw. Tischlereitechnikerin/Produktion sowie Tischlereitechniker/Planung bzw. Tischlereitechnikerin/Planung) zu bezeichnen.
Werkzeichnungen und technische Unterlagen lesen und anwenden,
Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen,
technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen, dokumentieren und beurteilen,
erforderliche Materialien auswählen, überprüfen und bearbeiten,
Maschinen und Anlagen nach Vorgabe rüsten, prüfen und in Betrieb nehmen,
Oberflächenbehandlung und Oberflächenveredlung durchführen,
Mängel erkennen und beheben,
Restprodukte verwerten und fachgerecht entsorgen,
Funktionsprüfung und Qualitätskontrolle,
Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsstandards ausführen.
Pläne, Werkzeichnungen und Skizzen erstellen und bearbeiten,
Mitwirken an der Produkt- und Fertigungsentwicklung, Design,
Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden planen und festlegen,
Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsstandards planen,
§ 3. (1) Für die Ausbildung in den Schwerpunkten Produktion bzw. Planung werden folgende Berufsbilder festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
Grundkenntnisse über fachgerechtes ergonomisches Vorbereiten des Arbeitsplatzes
Kenntnis der Arbeitsplatzgestaltung
Grundkenntnisse der Evaluierung
Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe unter fachgerechter Verwendung von Schutzausrüstung
Kenntnis über produktionsbezogene Einsatzmöglichkeiten, Auswahl und Auslastung der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Vorrichtungen und Arbeitsbehelfe unter fachgerechter Verwendung von Schutzausrüstung
Produktionsbezogenes Auswählen der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe unter Berücksichtigung von Schutzausrüstung
Rüsten, Einstellen, Bedienen und Überwachen von Holzbearbeitungsmaschinen, Zusatzgeräten und Anlagen, auch unter Verwendung rechnergestützter Systeme
Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs-, Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten sowie deren fachgerechte Lagerung
Auswählen der Werk- und Hilfsstoffe sowie Erkennen von Mängeln und Fehlern
Grundkenntnisse über die Bearbeitung von Kunststoffen und Metallen
Grundkenntnisse über designorientierte Werk- und Hilfsstoffe (insbesondere Glas, Stein, Textilien, Papier, Keramik)
Grundkenntnisse über Materiallogistik
Kenntnis über Materiallogistik
Grundkenntnisse über Baustoffe
Grundkenntnisse über Baustoffe und Bauökologie
Bestimmen von Hölzern
Grundkenntnisse über konstruktiven und chemischen Holzschutz
Kenntnis über konstruktiven und chemischen Holzschutz
Grundkenntnisse der Arbeitsvorbereitung, Erstellen von Stücklisten, einfache Zuschnittsoptimierung
Arbeitsvorbereitung, Erstellen von Stücklisten, einfache Zuschnittsoptimierung
Kenntnis der Anwendungsmöglichkeiten der CNC-Bearbeitung
Anwenden der CNC-Technologie
Erstellen von einfachen CNC-Programmen
Grundkenntnisse über den Umgang mit Kunden
Grundkenntnisse über die Kommunikation
Grundkenntnisse über Kooperationsmöglichkeiten
Grundkenntnisse über Baustellenkoordination
Grundkenntnisse der Organisation und Kooperation auf der Baustelle
Kenntnis der Organisation und Kooperation auf der Baustelle
Messen, Anreißen, Hobeln, Sägen, Stemmen, Bohren, Putzen, Schleifen, Schweifen, Schlitzen, Zinken, Dübeln
Messen, Anreißen, Aufreißen, Hobeln, Sägen, Stemmen, Bohren, Putzen, Schleifen, Schweifen, Fügen, Schlitzen, Zinken, Dübeln, Fräsen, Graten, Lamellieren, Leimen, Kleben
Kenntnis über das Lagern, Auswählen, Fügen, Zusammensetzen und Pressen der Furniere
Kenntnis über das Aufbringen von Belägen
Grundkenntnisse über Beschläge
Kenntnis über Verwendung und Einlassen von Beschlägen
Auswählen von Beschlägen
Einlassen von Beschlägen
Zusammenbauen von Werkstücken, Prüfen der Funktion
Grundkenntnisse über die Oberflächenbehandlung
Kenntnis der Oberflächenbehandlung zur Konservierung und Verschönerung
Kenntnis der Oberflächentechnologie
Behandeln der Oberfläche zur Konservierung und Verschönerung
Lesen von Zeichnungen und Skizzen
Lesen von Plänen, Zeichnungen und Skizzen
Grundkenntnisse über die Organisation und innerbetriebliche Struktur eines Tischlerbetriebes
Kenntnis der Produktionsorganisation unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit
Anwenden der Kenntnis der Produktionsorganisation unter dem Aspekt der Wirtschaftlickeit
Kenntnis über Qualitätsmanagement
Kenntnis der Messtechniken
Anwenden der Messtechniken
Grundkenntnisse über die gängigen Konstruktionen, insbesondere in den Bereichen Möbel- und Innenausbau, Türen, Tore, Portale, Fenster, Fensterbalken, Rollläden, Jalousien, Wand- und Deckenverkleidungen, Holzfußböden sowie Trockenausbau
Kenntnis über die gängigen Konstrukionen, insbesondere in den Bereichen Möbel- und Innenausbau, Türen, Tore, Portale, Fenster, Fensterbalken, Rollläden, Jalousien, Wand- und Deckenverkleidungen, Holzfußböden sowie Trockenausbau
Anwenden der Kenntnis über die Konstruktionen der Tischlerprodukte
Grundkenntnisse über den Umgang mit
Kenntnis und Anwenden facheinschlägiger Montage- und Befestigungstechnik auch unter Berücksichtigung bauphysikalischer Gegebenheiten
Grundkenntnisse über die einschlägigen Normen und Bauvorschriften
Grundkenntnisse über facheinschlägige bauphysikalische Grundlagen und Raumklima
Grundkenntnisse des Wärme-, Schall- und Brandschutzes
Kenntnis des Wärme-, Schall- und Brandschutzes
Grundkenntnisse über Garantie, Gewährleistung und Schadenersatz
Grundkenntnisse über Mängelbehebung
Kenntnis über Mängelbehebung
Grundkenntnisse über Wartung
Kenntnis über Wartung
Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, insbesondere über den Brandschutz, so wie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit, insbesondere Erste-Hilfe-Maßnahmen
Produktionsbezogenes Auswählen der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe unter Berücksichtigung von Schutzausrüstung und Planen der Auslastung
Auswählen der Werk- und Hilfsstoffe
Grundkenntnisse über die Bearbeitung von Kunststoffen und Leichtmetallen
Kenntnis über designorientierte Werk- und Hilfsstoffe (insbesondere Glas, Stein, Textilien, Papier, Keramik)
Kenntnis der EDV-unterstützten Arbeitsvorbereitung
Anwenden der Kenntnis der EDV-unterstützten Arbeitsvorbereitung
Erstellen von Stücklisten, einfache Zuschnittsoptimierung
Erstellen von Stücklisten, Zuschnittsoptimierung, Zuschnittspläne, komplizierte Detaillösungen
Kenntnis der Anwendungsmöglichkeiten von Branchensoftware
Anwenden von Branchensoftware
Kenntnis der Schnittstellenproblematik
Anwenden derKenntnis der Schnittstellenproblematik
Grundkenntnisse über die Kommunikations-, Präsentations- und Verkaufstechniken
Kenntnisse über die Kommunikations-, Präsentations- und Verkaufstechniken
Kenntnis über Kooperationsmöglichkeiten
Messen, Anreißen, Aufreißen, Hobeln, Sägen, Stemmen, Bohren, Putzen, Schleifen, Schweifen, Fügen, Schlitzen, Zinken, Dübeln, Fräsen, Graten, Lamellieren, Leimen und Kleben
Grundkenntnisse über das Aufbringen von Belägen
Anfertigen von einfachen Werkzeichnungen
EDV-unterstütztes Anfertigen von Werkzeichnungen und Plänen (CAD)
Anfertigen von Entwürfen und Perspektiven
Kenntnis der Grundlagen der Raumgestaltung
Grundkenntnisse der Produktgestaltung, der Formgebung und der Funktionalität
Kenntnis der Produktgestaltung, der Formgebung und der Funktionalität
Anwenden der Kenntnis der Produktionsorganisation unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit
Kenntnis über die Durchführung von Qualitätskontrollen
Kenntnis über die gängigen Konstruktionen, insbesondere in den Bereichen Möbel- und Innenausbau, Türen, Tore, Portale, Fenster, Fensterbalken, Rollläden, Jalousien, Wand- und Deckenverkleidungen, Holzfußböden sowie Trockenausbau-
Grundkenntnis über facheinschlägige bauphysikalische Grundlagen und Raumklima
Grundkenntnisse der Kostenrechnung und Kalkulation
Kenntnis der Kostenrechnung und Kalkulation
§ 4. (1) Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine praktische (Teil A und Teil B) und in eine theoretische Prüfung.
(2) Die praktische Prüfung umfasst im Teil A die Gegenstände Prüfarbeit und Fachgespräch und im Teil B (freiwilliger Teil) eine fachlich schriftliche Prüfung auf höherem Niveau
(3) Teil B der Lehrabschlussprüfung kann freiwillig absolviert werden, wenn eine Anerkennung der praktischen Prüfung im Rahmen der Berufsreifeprüfung als Teilprüfung Fachbereich angestrebt wird.
(4) Für das Gesamtergebnis gemäß § 25 Abs. 5 des Berufsausbildungsgesetzes ist der Teil B (freiwilliger Teil) nicht zu berücksichtigen. Teil B ist getrennt zu benoten. Das Zeugnis über Teil B kann nur im Zusammenhang mit einem positiven Zeugnis über Teil A ausgefolgt werden.
(3) Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände angewandte Mathematik, Fachkunde und Fachzeichnen.
Teil A: Prüfarbeit
§ 5. (1) Die Prüfarbeit hat nach Angabe der Prüfungskommission, unter Berücksichtigung des Ausbildungsschwerpunktes, nachstehend genannte Bereiche zu umfassen. Die Durchführung soll projektartig in der Form erfolgen, dass der Prüfling zuerst die Aufgabenstellung, die Begründung der gewählten Formgebung und Gestaltung, der Konstruktion, des eingesetzten Materials und der Arbeitsmittel (Maschinen, Geräte, Werkzeuge usw.) erläutert und anschließend die Prüfarbeit durchführt. Folgende Arbeiten sind hierbei auszuführen:
Rüsten von Maschinen,
Maschinelles Bearbeiten mit CNC unter Verwendung der Schutzvorrichtungen und von persönlicher Schutzausrüstung,
Behandeln der Oberfläche,
Anschlagen und einpassen,
Prüfen der Funktion,
(2) Die Prüfungskommission hat unter Bedachtnahme auf den Zweck der Lehrabschlussprüfung, die Anforderungen der Berufspraxis und das Tätigkeitsgebiet des Lehrbetriebs eine Prüfarbeit zu stellen, die in der Regel in 7 Stunden durchgeführt werden kann.
(3) Die Prüfarbeit ist nach 8 Stunden zu beenden.
Richtige Auswahl der Werk- und Hilfsstoffe,
Maßhaltigkeit, Winkeligkeit und Ebenheit,
Verwenden der richtigen Werkzeuge und Maschinen,
Funktion und Qualität,
Teil A: Fachgespräch
§ 6. (1) Das Fachgespräch ist vor der gesamten Prüfungskommission abzulegen
(3) Die Themenstellung hat dem Zweck der Lehrabschlussprüfung und den Anforderungen der Berufspraxis zu entsprechen. Hierbei können Unterlagen über Maschinen, Geräte, Werkzeuge und Werkstoffe (z.B. Sicherheitsdaten- und Verarbeitungsblätter) herangezogen werden. Die Prüfung ist in Form eines möglichst lebendigen Gesprächs mit Gesprächsvorgabe durch Schilderung von Situationen oder Problemen durchzuführen und beginnt mit der Präsentation der Projektarbeit durch den Kandidaten.
(4) Das Fachgespräch soll für jeden Prüfungskandidaten 30 Minuten dauern. Es ist nach 45 Minuten zu beenden. Eine Verlängerung um höchstens zehn Minuten hat im Einzelfall zu erfolgen, wenn der Prüfungskommission ansonsten eine zweifelsfreie Bewertung der Leistung des Prüflings nicht möglich ist.
Teil B: Fachlich schriftliche Prüfung
§ 7. (1) Die Aufgabenstellung der schriftlichen Prüfung hat auf höherem Niveau zu erfolgen.
(2) Die Aufgabenstellung hat die fachlich und betrieblich notwendigen Kenntnisse aus den Gegenständen
1. Fachtechnologie,
2. Technische und Angewandte Mathematik und,
(3) Bei der Aufgabenstellung in den Gegenständen Fachtechnologie und Fachzeichnen ist von der Prüfungskommission auf den Ausbildungsschwerpunkt (Produktion bzw. Planung) Bedacht zu nehmen.
(4) Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie in der Regel in fünfeinhalb Stunden durchgeführt werden können.
§ 8. (1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufes möglich ist. Die theoretische Prüfung kann auch in rechnergestützter Form erfolgen, wobei jedoch alle wesentlichen Schritte für die Prüfungskommission nachvollziehbar sein müssen.
§ 9. (1) Die Prüfung hat eine einfache rechnergestützte Kalkulation nach vorgegebenen Angaben zu umfassen, wobei folgende Berechnungen durchzuführen sind:
Flächen- und Längenberechnung,
Grundlegende Rechnungen aus der Maschinenkunde,
Rechnungen aus der Bauphysik.
(2) Das Verwenden von Formeln, Tabellen und Rechenbehelfen ist zulässig.
§ 10. (1) Die Prüfung hat im Ausbildungsschwerpunkt Produktion die stichwortartige Beantwortung je einer Frage aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Lösbare und unlösbare Verbindungen,
Transport, Montage, Baustelle,
Einschlägige Normen- und Bauvorschriften,
Qualitätskontrollen und Qualitätsmanagement,
Bauphysikalische Grundlagen,
Branchensoftware, CAD und CNC,
Innerbetriebliche Organisation, Produktionsüberwachung,
Grundlagen des Arbeitnehmer- und Umweltschutzes, insbesondere die Entsorgung von Altteilen und Abfällen.
(2) Die Prüfung hat im Ausbildungsschwerpunkt Planung die stichwortartige Beantwortung je einer Frage aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Gestaltungskriterien,
Branchensoftware, CAD und CNC.
(3) Die Fachkunde kann auch in programmierter Form mit Fragebögen erfolgen. In diesem Fall sind aus jedem Bereich je drei Aufgaben zu stellen.
(4) Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie in der Regel in 90 Minuten durchgeführt werden können.
(5) Die Prüfung ist nach 105 Minuten zu beenden.
§ 11. (1) Die Prüfung hat im Ausbildungsschwerpunkt Produktion die Anfertigung einer Freihand-Detailskizze sowie einer CAD-Werkzeichnung nach vorgegebenen Angaben zu umfassen.
§ 12. (1) Die Prüfung hat im Ausbildungsschwerpunkt Planung die Anfertigung einer Entwurfskizze, einer Freihandzeichnung sowie einer CAD-Werkzeichnung in 3D nach vorgegebenen Angaben zu umfassen.
(2) Die Aufgabe ist so zu stellen, dass sie in der Regel in 150 Minuten durchgeführt werden kann.
§ 13. (1) Die Lehrabschlussprüfung (unter Nichtbeachtung des Teils B der schriftlichen Prüfung) kann wiederholt werden.
(4) Teil B der praktischen Prüfung kann ebenfalls wiederholt werden.
§ 14. Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung in den Lehrberufen, Tischlerei, Tischler, Binder, Bootbauer, Drechsler, Fertigteilhausbauer, Holz- und Sägetechniker, Leichtflugzeugbauer, Modellbauer, Wagner und Zimmerer kann eine Zusatzprüfung im Lehrberuf Tischlereitechnik mit Ausbildungsschwerpunkt Produktion oder mit Ausbildungsschwerpunkt Planung abgelegt werden. Sie erstreckt sich auf die Gegenstände „Prüfarbeit“ und „Fachgespräch“. Für die Zusatzprüfung gelten die §§ 5 und 6 sinngemäß.
§ 15. (1) Für die Ausbildung im Lehrberuf Tischlereitechnik gelten die Verhältniszahlregelungen des § 8 des Berufsausbildungsgesetzes mit den nachfolgend festgelegten abweichenden Bestimmungen hinsichtlich § 8 Abs. 1 und 2 des Berufsausbildungsgesetzes:
(2) Für die Ausbildung im Lehrberuf Tischlereitechnik werden folgende Verhältniszahlen betreffend das Verhältnis der Anzahl der Lehrlinge zur Anzahl der im Betrieb beschäftigen fachlich einschlägig ausgebildeten Personen festgelegt:
eine bis zwei fachlich einschlägig ausgebildete Personen
je eine weitere fachlich einschlägig ausgebildete Person
ein weiterer Lehrling
(3) Auf die Verhältniszahlen sind Lehrlinge im letzten Jahr ihrer Lehrzeit und Lehrlinge, denen mindestens zwei Lehrjahre ersetzt wurden, sowie fachlich einschlägig ausgebildete Personen, die nur vorübergehend oder aushilfsweise im Betrieb beschäftigt sind, nicht anzurechnen.
§ 16. Der Bundes-Berufsausbildungsbeirat hat bis zum Ablauf des 31.12.2008 ein Gutachten (Befund, Motivenbericht und Schlussfolgerungen) über die Überführung des Lehrberufs Tischlereitechnik in die Regelausbildung an den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit zu erstatten. Sofern bei der Erarbeitung eines Gutachtens keine Stimmeneinhelligkeit zustande kommt, ist gemäß § 31 Abs. 7 des Berufsausbildungsgesetzes vorzugehen.
§ 17. Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2004 in Kraft und mit Ablauf des 30. Juni 2013 außer Kraft.
2009 Carpentry Technology Training Regulations
2008 Food Technology Training Regulations
2012 Track Construction Technology Training Regulations
2010 Glass Technology Training Regulations

References: § 1

§ 3

§ 4
 § 25

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15
 § 8
 § 8

§ 16
 § 31

§ 17