Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=10.03.2005&Aktenzeichen=III%20ZR%20224%2F04
Timestamp: 2019-02-17 02:41:17+00:00

Document:
BGH, 10.03.2005 - III ZR 224/04 - dejure.org
BauGB § 45, § 222 Abs. 1 Satz 1, § 226 Abs. 2
BauGB § 222 Abs. 1 S. 1 § 45 § 226 Abs. 2
Fehler im Umlegungsplan
Aufhebung eines Umlegungsplanes bei erheblichen Fehlern; Grundlagen für die Ermittlung des Verkehrswertes bei Einwurfsgrundstücken unter dem Aspekt des erheblichen Zeitpunktes; Bezugspunkte für die Verkehrswertermittlung insbesondere der Verkehrsanbindung eines Grundstücks; Qualitätsgrundlagen bei der Erschließungsumlegung bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen; Qualifizierung eines Grundstücks als baureifes Land bei der Ermittlung des Verkehrswertes nach der Wertermittlungsverordnung (WertV)
Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 10.03.2005, Az.: III ZR 224/04 (Umlegungsverfahren: Möglichkeit der Teilaufhebung eines fehlerhaften Umlegungsplans)" von Dr. Dr. Not. Herbert Grziwotz, original erschienen in: ZfIR 2005, 664 - 665.
NVwZ 2006, 734
BauR 2005, 1450
ZfBR 2005, 472
Dabei nimmt die Praxis allerdings bei Erschließungsumlegungen bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen in der Regel die Qualität von Rohbauland - hier: Gewerberohbauland - an (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2005- III ZR 224/04, in BauR 2005, 1450-1452 unter Hinweis auf BGHZ 72, 51, 54; m.w.N.; Dieterich, Baulandumlegung, 2006, Rn 192/232 e).
Vor einer Gesamtaufhebung hat das Gericht Änderungen oder Teilaufhebungen eines Umlegungsplanes zu prüfen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2005 - III ZR 224/04, in ZfBR 2005, 473).

References: § 45
 § 222
 § 226
 § 222
 § 45
 § 226
 BGH