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Timestamp: 2016-10-26 04:03:07+00:00

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1C_301/2009 (01.02.2010)
1C_301/2009
Dachsanierung und Dachgeschossausbau,
Beschwerde gegen das Urteil vom 27. M�rz 2009 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht.
A und B X.________ ersuchten am 12. Juli 2004 um eine Bewilligung f�r bauliche Ver�nderungen an der Liegenschaft Y.________strasse in Basel. Sie planten den Umbau des Dachgeschosses, die Eindeckung des Daches mit blauen Biberschwanzziegeln, die Installation einer Fotovoltaikanlage sowie den Einbau von drei Dachfenstern auf der Gartenseite.
Mit Zwischenbericht vom 20. August 2004 teilte das Bauinspektorat des Kantons Basel-Stadt A X.________ mit, dass der Ersatz der bestehenden Ziegel durch blaue Biberschwanzziegel sowie eine Gruppe von drei Dachfenstern aus Sicht der Stadtbildkommission nicht m�glich sei. Im �brigen wurde festgehalten, dass in den Plandarstellungen "Fassaden sowie Schnitt" gewisse Zeichnungen wie Dachaufbau, Schnitt, Fenstergr�sse nicht �bereinstimmten und nicht alle baulichen Massnahmen eindeutig ablesbar seien. Das Bauinspektorat forderte A X.________ auf, bis am 18. November 2004 ein �berarbeitetes Baugesuch zu erstatten. Am 6. September 2004 reichten A und B X.________ ein revidiertes Gesuch mit Detailpl�nen und verschiedenen Varianten ein. Mit Schreiben vom 13. September 2004 hielt A X.________ das Ergebnis einer Besprechung mit der Stadtbildkommission fest und best�tigte den Verzicht auf die Dacheindeckung mit blauen Ziegeln sowie den Einbau von zwei statt drei Dachfenstern. Mit Zwischenbericht 2 vom 27. September 2004 forderte das Bauinspektorat A X.________ auf, den Vorgaben der Stadtbildkommission entsprechende, abge�nderte Pl�ne bis am 27. Dezember 2004 einzureichen. Mit Eingaben vom 14. Oktober und 2. November 2004 kamen A und B X.________ dieser Aufforderung nach. Am 5. November 2004 erging ein vereinfachter Bauentscheid. Bewilligt wurden damit zwei Dachfl�chenfenster, der Umbau des Dachgeschosses sowie der Einbau einer westseitigen Fotovoltaikanlage. In Ziff. 14/15 des Bauentscheids verf�gte das Bauinspektorat, dass gem�ss der Eingabe vom 13. September 2004 und den Planskizzen vom 14. Oktober 2004 zu bauen sei; das Solardach m�sse als dachb�ndige Indachmontage ausgef�hrt werden. Dabei stempelte das Bauinspektorat den Querschnittplan vom 18. Juli 2004, einen Plan vom 13. September/14. Oktober 2004, einen Plan vom 6./14. Oktober 2004, einen undatierten Grundrissplan sowie einen vom 14. August 1981/21. Juli 2004 datierten Plan �ber die Zonenzugeh�rigkeit als "g�ltig" ab. S�mtliche anderen Pl�ne wurden hingegen als "ung�ltig" abgestempelt, darunter auch die Pl�ne vom 3./4. resp. 18. Juli 2004, die einen Dachausstieg und ein Gel�nder vorsahen.
In der Folge erstellten A und B X.________ auf der Westseite des Daches eine Fotovoltaikanlage sowie zwei Dachfenster mit einem Ausstieg auf das Dach der Dachgaube. Diese umfassten sie mit einem Gel�nder aus Glas. Sodann liessen sie auf der Ostseite des Daches eine grosse dachb�ndige Fotovoltaikanlage einbauen. Am 27. September 2006 verf�gte das Bauinspektorat die Baufreigabe.
Mit Schreiben vom 26. Oktober 2006 setzte das Bauinspektorat aufgrund der zwischenzeitlich festgestellten Diskrepanz zwischen Bewilligtem und Ausgef�hrtem Frist zur Einreichung eines Baubegehrens, um ein nachtr�gliches Baubewilligungsverfahren durchzuf�hren. Mit Entscheid vom 17. April 2007 wies das Bauinspektorat das nachtr�gliche Baubegehren vom 27. November 2006 ab und verf�gte den R�ckbau des Dachausstieges mit Gel�nder auf den 31. Oktober 2007 ebenso wie die Modifikation der ostseitigen Fotovoltaikanlage. Dagegen gelangten A und B X.________ an die Baurekurskommission des Kantons Basel-Stadt, welche mit Entscheid vom 25. September 2007 den Rekurs teilweise guthiess. Sie entschied, dass die Fotovoltaikanlage auf der Ostseite des Daches bestehen bleiben k�nne, hingegen sei der Dachausstieg mit Gel�nder bis zum 28. Februar 2009 zur�ckzubauen.
Gegen diesen Beschluss rekurrierten A und B X.________ am 11. Juli 2008 an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht. Dieses wies den Rekurs mit Entscheid vom 27. M�rz 2009 ab.
Gegen diesen Entscheid f�hren A und B X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sowie subsidi�re Verfassungsbeschwerde. Sie beantragen im Wesentlichen, die Freigabe des Bauentscheids vom 5. November 2004 durch die von den zust�ndigen Beh�rde vorgenommene Abnahme des Objekts sei als rechtsg�ltig zu best�tigen. Die "durch arglistige N�tigung zustande gekommene" nachtr�gliche Baubewilligung vom 17. April 2007 sei als rechtswidrig aus dem Recht zu weisen. Es sei zu ermitteln, wer aus welchen Motiven das Schreiben vom 26. Oktober 2006 veranlasst habe, in dem verlangt werde, dass der Dachausstieg, das Gel�nder und die gesamte Fotovoltaikanlage innerhalb eines Monats zu entfernen seien. Gegen den oder die T�ter sei ein Verfahren einzuleiten wegen Amtsanmassung, N�tigung und Willk�r. Die Stadtbildkommission sei abzuschaffen. Schliesslich sei das Verwaltungsgericht als Willk�rgericht zu qualifizieren.
Das Appellationsgericht Basel-Stadt stellt den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Baurekurskommission hat auf eine Stellungnahme verzichtet.
1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), der in einer Bausache und damit in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG ergangen ist. Ein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG besteht nicht. Das als "Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde" bezeichnete Rechtsmittel ist somit als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen.
1.2 Zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung besitzt (Art. 89 Abs. 1 BGG). Verlangt ist somit neben der formellen Beschwer (Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG), dass der Beschwerdef�hrer �ber eine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache verf�gt (Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG) und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids zieht (Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG; BGE 133 II 353 E. 3 S. 356 f. sowie 400 E. 2.2 S. 404 f.). Diese Voraussetzungen sind sowohl bei der Beschwerdef�hrerin als Baugesuchsstellerin und Miteigent�merin der fraglichen Liegenschaft als auch beim Beschwerdef�hrer gegeben, zumal dieser schon im Baubewilligungsverfahren als verantwortliche Fachperson aufgetreten ist. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers spielt es somit keine Rolle, dass er nicht - wie die Vorinstanz irrt�mlich angenommen hat - (Mit-) Eigent�mer der fraglichen Liegenschaft ist. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - vorbeh�ltlich der Ausf�hrungen in E. 1.3-1.9 sowie E. 2-6 hiernach - grunds�tzlich auf die Beschwerde einzutreten.
1.3 Der angefochtene Entscheid st�tzt sich in der Sache auf kantonales Planungs- und Baurecht. Da dessen Verletzung keinen Beschwerdegrund nach Art. 95 BGG darstellt, kann der Entscheid nur darauf �berpr�ft werden, ob er auf willk�rlicher Gesetzesanwendung beruht oder sonstwie gegen �bergeordnetes Recht verst�sst (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.1 S. 251 f.).
1.4 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich die Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen. Gen�gt die Beschwerdeschrift diesen Begr�ndungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG); dies setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde �berhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die minimalen Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erf�llt. Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten geltend gemacht wird. Dies pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). F�r derartige R�gen gelten die gleichen Begr�ndungsanforderungen, wie sie gest�tzt auf Art. 90 Abs. 1 lit. b OG f�r die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen).
Die vorliegende Beschwerdeschrift vermag den Begr�ndungserfordernissen indessen nur in begrenztem Ausmass zu gen�gen. In ihrer weitschweifigen Eingabe beschr�nken sich die Beschwerdef�hrer weitgehend darauf, die schon vor den kantonalen Instanzen vorgebrachten Argumente (nur wenig substantiiert und weitgehend appellatorisch) so zu wiederholen, dass dem Urteil des Verwaltungsgerichts bloss ein weiteres Mal die eigene Sichtweise entgegengehalten wird. Nur ganz am Rande nehmen die Beschwerdef�hrer zu den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts kurz Stellung, so dass ansatzweise ersichtlich wird, was sie beanstanden. Angesichts des Umstandes, dass es sich um eine von Laien abgefasste Beschwerdeschrift handelt, erf�llt diese jedoch die Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gerade noch knapp (wie erw�hnt vorbeh�ltlich der nachfolgenden Einschr�nkungen).
1.5 Im Streit liegt hier wie im kantonalen Verfahren die Frage, ob die Verweigerung der Bewilligung f�r den Dachausstieg und die Dachterrasse mit Gel�nder sowie deren Entfernung und R�ckbau vor kantonalem/kommunalem bzw. eidgen�ssischem Recht standhalten. Soweit die Beschwerdef�hrer im Verfahren vor Bundesgericht Fragen aufwerfen und Antr�ge stellen, welche ausserhalb des Prozessgegenstandes liegen, ist darauf nicht einzutreten.
Dies gilt vorab f�r den Antrag der Beschwerdef�hrer, die Stadtbildkommission sei als "amtsanmassende Willk�rkommission" abzuschaffen. Gleiches gilt f�r den Antrag, es sei zu ermitteln, wer aus welchen Motiven das Schreiben vom 26. Oktober 2006 veranlasst habe, in dem verlangt werde, dass der Dachausstieg, das Gel�nder und die gesamte Fotovoltaikanlage innerhalb eines Monats zu entfernen seien. Ebenso ist auf den Antrag nicht einzutreten, gegen den oder die T�ter sei ein Verfahren einzuleiten wegen Amtsanmassung, N�tigung und Willk�r.
1.6 Soweit sich die Beschwerdef�hrer darauf beschr�nken zu behaupten, der hier massgebende Streitgegenstand umfasse auch die Fotovoltaikanlage, haben sie es unterlassen darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Begr�ndung Recht verletzen soll. Insoweit erwog das Appellationsgericht, dass nicht der Bauentscheid vom 5. November 2004 Anfechtungsobjekt des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens sei, sondern nur der nachtr�gliche Bauentscheid vom 17. April 2007; in diesem sei aber die Frage, ob die Anlage auf das Dach aufgesetzt oder eingelassen, also dachb�ndig zu erstellen sei, nicht mehr zur Debatte gestanden, weil die Anlage zu diesem Zeitpunkt bereits dachb�ndig ausgef�hrt gewesen sei. Da die insoweit vorgebrachten Ausf�hrungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Urteils darstellen, ist mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten.
1.7 Ferner beantragen die Beschwerdef�hrer, die "durch arglistige N�tigung" zustande gekommene nachtr�gliche Baubewilligung vom 17. April 2007 sei als rechtswidrig aus dem Recht zu weisen. Dieser Antrag ist unzul�ssig, da der erstinstanzliche Entscheid des Bauinspektorats durch das Urteil des Verwaltungsgerichts ersetzt worden ist (Devolutiveffekt) und als inhaltlich mitangefochten gilt (BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144; 129 II 438 E. 1 S. 441 mit Hinweisen).
1.8 Die Beschwerdef�hrer reichen vor Bundesgericht neue Fotografien ein, auf denen die streitbezogene Liegenschaft mit den fraglichen Dachaufbauten, die Aussicht von der Dachterrasse, weitere Dachaufbauten sowie Ansichten weiterer Dachterrassen mit Gel�nder in Basel zu sehen sind.
Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Es mag dahingestellt bleiben, ob die neu eingereichten Fotografien zul�ssige Beweismittel im Sinne dieser Bestimmung bilden, denn sie verm�gen ohnehin nichts am Ausgang des Verfahrens zu �ndern.
1.9 Nach Art. 105 BGG ist der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt f�r das Bundesgericht verbindlich (Abs. 1). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2; s. in diesem Zusammenhang etwa BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus dem angefochtenen Urteil. Soweit die Beschwerdef�hrer Ausf�hrungen zum Sachverhalt machen, ohne im Einzelnen darzulegen, inwiefern der vom Verwaltungsgericht festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder erg�nzungsbed�rftig sein soll, ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten. Dies gilt insbesondere auch in Bezug auf ihr pauschales Ansinnen, eine unabh�ngige Fachperson habe alle eingereichten Planskizzen auf ihre Korrektheit und auf ihren Aussageinhalt hin zu �berpr�fen.
Die Beschwerdef�hrer halten sodann daf�r, das Verwaltungsgericht sei als "Willk�rgericht" zu qualifizieren.
Auch die damit allenfalls sinngem�ss erhobene Befangenheitsr�ge ist mangels Substantiierung nicht einzutreten (Art. 106 BGG). Mit der von den Beschwerdef�hrern insoweit vorgetragenen Kritik am Verwaltungsgericht (dieses sei ein Willk�rgericht, parteiergreifend, korrupt u.a.m), die zumindest teilweise geeignet ist, die prozessualen Anstandsregeln zu verletzen (vgl. Art. 33 BGG), ist die R�ge nicht rechtsgen�glich zu begr�nden.
3.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen eine "willk�rliche Verf�lschung des Sachverhalts" in Bezug auf die G�ltigkeit der eingereichten Pl�ne.
3.2 Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass der Dachausstieg und die Dachterrasse mit dem Gel�nder bisher nicht bewilligt worden seien. Entscheidend sei, dass das Bauinspektorat mit dem Anbringen der Stempelung "bewilligt" bzw. "ung�ltig" unmissverst�ndlich gekl�rt habe, was es mit dem Bauentscheid vom 5. November 2004 bewilligt habe und was nicht. Klar sei sowohl beim Plan der Dachaufsicht als auch beim Plan des Dachgeschosses, dass diese keinen Ausstieg enthalten w�rden, so dass auch aus der Bedeckung des Daches der Dachgaube mit Platten nicht auf eine Terrasse geschlossen werden k�nne.
3.3 Die Beschwerdef�hrer wenden ein, dass alle eingereichten und erforderlichen Planskizzen, ausser der nachgereichten Erg�nzungsskizze, willk�rlich mit einem Ung�ltigkeitsstempel versehen worden seien. Daher habe die Stempelung keinerlei Orientierung und Vertrauen geschaffen, weshalb die willk�rlichen Abstempelungen mit Recht als Fehlleistungen zu ignorieren gewesen seien. Entsprechend seien die eingereichten Planskizzen sowie die schriftlichen Absprachen und Auflagen massgebend gewesen. Sowohl die Fotovoltaikanlagen auf dem West- und Ostdach als auch der Dachausstieg und das Gel�nder seien somit als bewilligt zu beurteilen.
3.4 Die Vorbringen der Beschwerdef�hrer sind nicht geeignet, eine Verfassungsverletzung darzutun. Das Verwaltungsgericht hat ausf�hrlich dargelegt, welche der eingereichten Pl�ne genehmigt und damit Bestandteil der Baubewilligung vom 5. November 2004 wurden. Die Beschwerdef�hrer anerkennen, dass die Pl�ne, welche einen Dachausstieg aufweisen, vom Bauinspektorat als ung�ltig abgestempelt wurden. Es reicht nicht aus, wenn sie die Ung�ltigstempelung pauschal als "schwachsinnig und willk�rlich" bezeichnen, um die vom Verwaltungsgericht bejahte Ung�ltigkeit zu entkr�ften, ohne dabei im Einzelnen eine willk�rliche Anwendung der massgebenden kantonalen Normen oder eine Verfassungswidrigkeit aufzuzeigen. Auch auf diese R�ge ist daher nicht einzutreten (vgl. vorstehende E. 1.4).
4.1 Die Beschwerdef�hrer machen weiter sinngem�ss eine willk�rliche Anwendung der �sthetikbestimmungen des baselst�dtischen Bau- und Planungsgesetzes geltend.
4.2 Gem�ss dem angefochtenen Entscheid ist die nachtr�gliche Bewilligung f�r den Dachausstieg und die Dachterrasse mit Gel�nder in Anwendung von � 58 des baselst�dtischen Bau- und Planungsgesetzes vom 17. November 1999 (BPG) zu Recht verweigert worden. Nach dieser Bestimmung sind Bauten, Anlagen, Aufschriften und Bemalungen mit Bezug auf die Umgebung so zu gestalten, dass eine gute Gesamtwirkung entsteht. Mit Blick darauf beurteilte das Verwaltungsgericht die Gesamtwirkung der ausgef�hrten Dachgaube mit Gel�nder nicht nur als nicht gut, sondern als ausgesprochen schlecht. Gest�tzt auf den vor Ort durchgef�hrten Augenschein teilte das Verwaltungsgericht die Einsch�tzung der unteren Instanz, wonach aus typologischer Sicht ein zus�tzliches Gel�nder auf einer Dachgaube nicht m�glich sei; es handle sich um architektonischen Unsinn und wirke als fremdes und st�rendes Element.
4.3 Nach Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willk�r behandelt zu werden. Nach der st�ndigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willk�r in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148; 132 I 13 E. 5.1 S. 17 f.; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung steht der Baubewilligungsbeh�rde bei der Auslegung und Handhabung von �sthetikklauseln regelm�ssig ein besonderer Ermessensspielraum zu, der im Rechtsmittelverfahren zu beachten ist. Erweist sich die �sthetische W�rdigung im Rahmen der geltenden Zonenordnung als vertretbar, so darf die Rechtsmittelinstanz nicht mit einer abweichenden W�rdigung in das Ermessen der Baubewilligungsbeh�rde eingreifen (Urteil 1P.678/2004 vom 21. Juni 2005 E. 4, publiziert in ZBl 107/2006 S. 430).
4.4 Zwar trifft es - wie die Beschwerdef�hrer zu Recht geltend machen - zu, dass bei der Beurteilung der �sthetik von Bauvorhaben zwangsl�ufig pers�nliche Anschauungen und subjektive Empfindungen mitspielen. Die Einsch�tzung des Verwaltungsgerichts basiert indessen aufgrund der am Augenschein vor Ort gewonnenen Erkenntnisse und deckt sich mit der von der Stadtbildkommission als Fachbeh�rde vorgenommenen Beurteilung. Das Verwaltungsgericht erachtete das Gel�nder und den Dachausstieg als orts- und typenfremde Elemente im Strassenzug, die im Wortsinne aufgesetzt wirken w�rden. Diese Ausf�hrungen lassen keine Willk�r erkennen. Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Beurteilung des Verwaltungsgerichts nicht auf einer vollst�ndigen und richtigen Ber�cksichtigung der massgeblichen Sachumst�nde beruht. Die R�ge der willk�rlichen Anwendung von � 58 BPG erweist sich damit als unbegr�ndet.
4.5 Die Vorbringen der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der Notwendigkeit des Dachausstiegs zur Reinigung des Kamins des neuen Heiz-Chemin�es stellen wiederum bloss appellatorische Kritik dar. Dies gen�gt indessen - wie schon ausgef�hrt - nicht, um eine willk�rliche Anwendung der kantonalen Normen oder eine Verfassungsverletzung aufzuzeigen (s. vorstehende E. 1.4).
Soweit die Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Vertrauensschutzes r�gen, ist nicht einzusehen, inwiefern das Verwaltungsgericht diesbez�glich bundesrechtswidrig gehandelt haben soll. Gem�ss den dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Erw�gungen konnten die als "ung�ltig" gestempelten Pl�ne von vornherein kein Vertrauen begr�nden; dies auch darum, weil die Beschwerdef�hrer die Gelegenheit nicht ergriffen h�tten, den der Ung�ltigerkl�rung zugrunde liegenden Bauentscheid vom 5. November 2004 anzufechten. Auch die am 26. Oktober 2006 erfolgte Bauabnahme begr�nde keinen Vertrauensschutz, weil die Beschwerdef�hrer gest�tzt auf diese keine Dispositionen getroffen h�tten. Zudem habe sich am Augenschein gezeigt, dass die Ausf�hrung des Projekts noch im Gange sei und von einer Bauvollendung nicht gesprochen werden k�nne. Wenn die Beschwerdef�hrer also unzutreffenderweise die Bauvollendung gemeldet und damit das Bauinspektorat in die Irre gef�hrt h�tten, so erscheine die nachtr�gliche Berufung darauf als rechtsmissbr�uchlich. Diese W�rdigung erweist sich als verfassungskonform; der gegenteiligen Auffassung der Beschwerdef�hrer kann nicht gefolgt werden, soweit ihre R�ge �berhaupt als rechtsgen�glich begr�ndet erachtet werden kann.
6.1 Das Verwaltungsgericht pr�fte sodann die Verh�ltnism�ssigkeit der angeordneten Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands. Dazu hielt es ausdr�cklich fest, aufgrund der Tatsache, dass die Architektur des neuen Dachausbaus jegliche R�cksichtnahme auf die bestehende bauliche Struktur vermissen lasse, k�nne nicht von einer bloss geringf�gigen Missachtung von � 58 BPG gesprochen werden. Weiter k�nnten die Beschwerdef�hrer nicht als gutgl�ubig gelten; von einer Person, die im Baubewilligungsverfahren sowohl als Gesuchstellerin als auch als verantwortliche Fachperson auftrete, k�nne erwartet werden, dass sie ihre Bauvorhaben gem�ss "g�ltig" und "ung�ltig" gestempelten Pl�nen ausf�hre und bei allf�lligen Unklarheiten R�cksprache mit dem Bauinspektorat nehme. Die Beschwerdef�hrer h�tten die zu erwartenden Kosten nicht substantiiert. Einen allzu gewaltigen Umfang w�rden diese Kosten allerdings nicht annehmen. Diesem finanziellen Interesse der Beschwerdef�hrer stehe das �ffentliche Interesse an der gesetzeskonformen Ausf�hrung der Baute entgegen. Dabei sei namentlich zu ber�cksichtigen, dass nicht eine leichte Abweichung von der gesetzlichen Vorschrift zu beurteilen sei, sondern dass die Ausf�hrung jegliche R�cksichtnahme auf die bauliche Struktur vermissen lasse. Damit sei festzustellen, dass die �ffentlichen Interessen am R�ckbau des Dachausstiegs und des Gel�nders das private Interesse der Beschwerdef�hrer �berwiegen w�rden.
6.2 Auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit kann sich auch ein Betroffener berufen, der nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, so zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die dem Betroffenen allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f. mit Hinweis).
6.3 Soweit die Beschwerdef�hrer bestreiten, b�sgl�ubig gehandelt zu haben, lassen sie es bei einer appellatorischen Kritik am vorinstanzlichen Urteil bewenden und bringen sie nichts vor, was geeignet w�re, die verwaltungsgerichtlichen Erw�gungen verfassungswidrig erscheinen zu lassen. Darauf ist nicht einzutreten (oben E. 1.4).
6.4 Wenn das Verwaltungsgericht und seine Vorinstanzen in Anbetracht der massiven Abweichung von den gesetzlichen Vorschriften auf dem R�ckbau des Gel�nders und des Dachausstieges bestehen, liegt darin weder Willk�r noch eine sonstwie bundesrechtswidrige Anwendung des kantonalen Rechts. Die diesbez�glichen R�gen der Beschwerdef�hrer erweisen sich, soweit �berhaupt auf sie einzutreten ist, als unbegr�ndet.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 65 f. Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Baurekurskommission sowie dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 83
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 90
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 99
 Art. 105
 Art. 95
 BGE 
 Art. 33
 Art. 9