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Timestamp: 2020-05-31 19:36:17+00:00

Document:
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 09.04.2004 bis 31.07.2004
§ 8 - Gymnasium 01.08.2000 bis 31.07.2004
§ 15 - Sonderpädagogische Förderung in Sonderschulen und allgemeinen Schulen 24.12.1997 bis 31.07.2004
§ 37 - Besondere Schulaufsichtsbeamte 24.12.1997 bis 31.12.2004
§ 73 - Beginn der Schulpflicht 24.12.1997 bis 31.12.2004
§ 76 - Erfüllung der Schulpflicht 24.12.1997 bis 31.12.2004
§ 79 - Erfüllung der Berufsschulpflicht 24.12.1997 bis 31.12.2004
§ 83 - Beginn und Dauer der Pflicht zum Besuch der Sonderschule 24.12.1997 bis 31.07.2004
§ 89 - Schul-, Prüfungs- und Heimordnungen 20.11.1999 bis 31.07.2004
in der Normalform auf der Grundschule auf und umfaßt acht oder neun Schuljahre;
Die Oberstufe umfasst jeweils die Klasse 11 als Einführungsphase und die Jahrgangsstufen 12 und 13. Ihr Besuch dauert in der Regel drei Jahre. Im achtjährigen Bildungsgang umfasst die Oberstufe die Klasse 10 als Einführungsphase und die Jahrgangsstufen 11 und 12, denen die gleichen Bildungs- und Lehrpläne zugrunde liegen wie den Jahrgangsstufen des neunjährigen Bildungsgangs.
Das Kultusministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere zur Ausführung der Nummern 1 bis 5 zu regeln. Dabei kann die Leistungsbewertung durch ein Punktesystem umgesetzt werden, das den herkömmlichen Noten zugeordnet ist. Die Gesamtqualifikation kann neben den Leistungen in bestimmten anrechenbaren Kursen und in der Abiturprüfung auch eine besondere Lernleistung enthalten, die in die Leistungsbewertung der Abiturprüfung einbezogen werden kann; die Kurse können unterschiedlich gewichtet werden. Die Zulassung zur Abiturprüfung kann vom Besuch bestimmter Kurse und von einem bestimmten Leistungsnachweis abhängig gemacht werden. Für die Jahrgangsstufen des achtjährigen und des neunjährigen Bildungsganges erlässt das Kultusministerium gleiche Regelungen.
Sonderschulen sind insbesondere
Das Kultusministerium und mit seiner Ermächtigung die Oberschulämter können im öffentlichen Schuldienst stehende Lehrer, welche die Voraussetzungen nach § 32 Abs. 3 erfüllen, für besondere Aufgaben der Schulaufsicht bestellen; soweit für diese Aufgaben eine schulpsychologische Beratung erforderlich ist, können auch Schulpsychologen bestellt werden.
(1) Mit dem Beginn des Schuljahres sind alle Kinder, die bis 30. Juni des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben, verpflichtet, die Grundschule zu besuchen. Dasselbe gilt für die Kinder, die bis zum 30. September des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben und von den Erziehungsberechtigten in der Grundschule angemeldet wurden.
Abweichungen von Satz 1 zulassen oder anordnen. In den Fällen von Nummer 2 und 3 hört die Schulaufsichtsbehörde vor der Entscheidung die Eltern der betroffenen Schüler an.
(3) Die Schulaufsichtsbehörde kann aus Gründen einer im öffentlichen Interesse liegenden Verbesserung der inneren oder äußeren Schulverhältnisse, zur fachgerechten Ausbildung der Berufsschüler oder aus anderen wichtigen Gründen die Schüler eines Berufsfeldes, einer Berufsgruppe oder eines Einzelberufs oder einzelne Schüler ganz oder für einzelne Unterrichtsfächer einer anderen als der örtlich zuständigen Berufsschule oder einer Bundesfachklasse zuweisen. Wenn sich die Maßnahme auf die Bezirke mehrerer Oberschulämter erstreckt, ist für die Zuweisung die Schulaufsichtsbehörde zuständig, in deren Bezirk die zunächst zuständige Berufsschule liegt. Die Schulaufsichtsbehörde hat sich vor der Zuweisung mit den beteiligten Schulträgern und nach dem Berufsbildungsgesetz für die Berufsbildung der Auszubildenden zuständigen Stellen ins Benehmen zu setzen, soweit es sich nicht um die Zuweisung einzelner Schüler handelt.

References: § 8

§ 15

§ 37

§ 73

§ 76

§ 79

§ 83

§ 89
 § 32