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Timestamp: 2016-10-25 11:57:24+00:00

Document:
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter R�edi und Lustenberger; Gerichtsschreiberin Amstutz
M.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten
durch F�rsprech R�my Wyssmann, Hauptstrasse 36, 4702 Oensingen,
Der 1954 geborene M.________ arbeitete seit Juli 1996 als angelernter Baufacharbeiter in der Firma Q.________ AG und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 20. M�rz 1997 wurde er w�hrend der Arbeit von einer aus f�nf Metern H�he zu Boden fallenden Schaltafel am Kopf getroffen, worauf er st�rzte und w�hrend einiger Minuten bewusstlos war. M.________ setzte die Arbeit gleichentags fort, versp�rte jedoch nach einer schmerzarmen Latenzzeit ab dem 25. M�rz 1997 zunehmend Kopf- und R�ckenschmerzen sowie Schwindelgef�hle. Am 9. April 1997 konsultierte der Versicherte den Hausarzt Dr. med. H.________, welcher eine Lendenwirbels�ule- und Sch�delkontusion mit Verdacht auf eine Commotio cerebri diagnostizierte und ab sofort volle Arbeitsunf�higkeit bescheinigte (Bericht vom 1. Mai 1997). In Anerkennung ihrer Leistungspflicht kam die SUVA f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus, stellte jedoch ihre Leistungen ab Wiederaufnahme der Arbeit am 12. Mai 1997 ein. Nach der per 30. Juni 1997 "infolge Mitarbeiterabbau" erfolgten K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses mit der Firma Q.________ AG kam es vom 1. bis 17. Oktober 1997 zu einem kurzfristigen Einsatz als Kranf�hrer in der Firma P._________; seither ist M.________ stellenlos.
Im Juni 1997 liess Muzaqi der SUVA unter Hinweis auf erneut starke R�ckenbeschwerden einen R�ckfall zum Unfall vom 20. M�rz 1997 melden. Dr. med. N.________, Orthop�dische Klinik am Spital X.________, diagnostizierte im Bericht vom 26. November 1997 ein lumbovertebrales Syndrom mit Lumboischialgie linksseitig bei Verdacht auf Morbus Baastrup L4/5. Im Wesentlichen gest�tzt auf die abschliessende �rztliche Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 13. M�rz 1998 verneinte die SUVA mit Verf�gung vom 18. M�rz 1998 ihre Leistungspflicht f�r die im Juni 1997 gemeldeten Beschwerden mangels Unfallkausalit�t. Daran hielt sie - unter Ber�cksichtigung der zus�tzlich eingeholten medizinischen Beurteilung des Dr. med. E.________, SUVA-�rzteteam Unfallmedizin, vom 11. Mai 1998 - mit Einspracheentscheid vom 31. Juli 1998 fest; namentlich die beantragte Anordnung einer neurologischen Untersuchung wurde mit der Begr�ndung abgelehnt, hieraus w�rden keine neuen, rechtserheblichen Erkenntnisse zu gewinnen sein.
Hiegegen liess M.________ Beschwerde erheben mit dem Antrag, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 31. Juli 1998 seien ihm ab 10. April 1998 Taggelder nach Massgabe einer 100 %igen Arbeitsunf�higkeit sowie eine Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen. Eventualiter sei die Streitsache zwecks Pr�fung des Anspruchs auf eine Integrit�tsentsch�digung sowie eine Invalidenrente an die SUVA zur�ckzuweisen. Zur Begr�ndung seines Rechtsbegehrens legte er ein eigens veranlasstes medizinisches Gutachten des Dr. med. J.________, Chefarzt Neurologie und Neurorehabilitation, und der Frau Dr. phil. G.________, leitende Neuropsychologin SVKP, beide Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________, vom 21. Oktober 1998 ins Recht. Mit Entscheid vom 24. Mai 2000 wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Beschwerde ab.
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zur vollumf�nglichen Erbringung der gesetzlichen Leistungen f�r die Folgen des Unfalls vom 20. M�rz 1997 sowie zur R�ckerstattung der Kosten f�r das privat in Auftrag gegebene Gutachten vom 21. Oktober 1998 zu verpflichten. Ferner wird die Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung beantragt.
In formeller Hinsicht ist festzuhalten, dass sich aus dem antragsgem�ss erfolgten Beizug der Akten der Invalidenversicherung f�r die vorliegende Streitsache keine neuen, rechtserheblichen Gesichtspunkte ergeben haben, zumal darin keine zus�tzlichen medizinischen Unterlagen enthalten sind, welche nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren verf�gbar gewesen waren. Da dem Beschwerdef�hrer die Akten der Invalidenversicherung, auf die er sich beruft, bekannt sind, kann von der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs abgesehen werden.
2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 31. Juli 1998) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
2.2 Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 102 f. Erw. 5b, 125 V 461 ff. Erw. 5a und c) Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischer Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit nach Unf�llen ohne Schleuderverletzungen der Halswirbels�ule (HWS) (BGE 115 V 133 ff., insbesondere 135 ff.) richtig wiedergegeben. Unter Hinweis auf die Leistungspflicht bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen (Art. 11 UVV) ebenfalls zutreffend dargelegt hat das kantonale Gericht die Rechtsprechung zu den Begriffen "R�ckfall" und "Sp�tfolgen" (BGE 118 V 296 Erw. 2c mit Hinweisen). Entsprechendes gilt ferner f�r die Erw�gungen zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3a und b, 122 V 160 f. Erw. 1c, AHI 2001 S. 113 ff.) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
2.3 Zu pr�zisieren ist, dass die mit Bezug auf Verletzungen nach klassischem Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung zum nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 119 V 335, 117 V 359) auch auf Verletzungen nach einem dem Schleudertrauma "�quivalenten" Mechanismus (Kopfanprall mit Abknickung der HWS; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder bei Vorliegen eines Sch�del-/ Hirn-Traumas anwendbar ist, wenn und soweit sich dessen Folgen mit jenen des Schleudertraumas vergleichen lassen (BGE 117 V 382 f. Erw. 4b; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3). Sind die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas oder eines '�quivalenten Verletzungsmechanismus' geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben, im Vergleich zur vorliegenden ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund getreten, ist die ad�quate Kausalit�t praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach dem Unfall gem�ss BGE 115 V 135 ff. vorzunehmen (BGE 123 V 99 Erw. 2a; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437).
Streitig und zu pr�fen ist die Leistungspflicht der SUVA bez�glich der im Juni 1997 als R�ckfall gemeldeten Beschwerden, insbesondere deren Unfallkausalit�t.
3.1 Mit Blick auf die - gem�ss Angaben des Beschwerdef�hrers im Vordergrund stehenden - R�ckenbeschwerden hat die Vorinstanz in umfassender W�rdigung der �rztlichen Unterlagen zutreffend erwogen, ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zum Unfall vom 20. M�rz 1997 sei zwar nicht g�nzlich auszuschliessen, doch mangels eines objektivierbaren somatischen Befundes der behandelnden �rzte nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. In der Tat war Dr. med. E.________ im Bericht vom 11. Mai 1998 zum Schluss gelangt, es sei "unwahrscheinlich", dass der Versicherte sich beim Unfall "die Lumbalwirbels�ule mit daraus resultierenden Beschwerden oder gar einer fassbaren L�sion verletzt (habe)". Es besteht kein Anlass, diese die Lumbalbeschwerden betreffende Einsch�tzung, welche sich widerspruchsfrei in die Reihe vorangegangener �rztlicher Diagnosen einf�gt und im �brigen auch durch das vom Beschwerdef�hrer in Auftrag gegebene Privatgutachten der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 best�tigt wird, in Zweifel zu ziehen.
3.2 Hinsichtlich der einige Zeit nach dem Unfall aufgetauchten Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden und Schwindelgef�hle (Angaben des Versicherten gegen�ber der SUVA vom 11. Februar 1998; Berichte des Dr. med. R.________, Orthop�dische Klinik am Spital X.________ vom 20. Januar 1998 und des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 1. Mai 1997 sowie vom 27. Februar und vom 10. M�rz 1998) sowie der - erstmals im Gutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 angegebenen - Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, zeitweiliges Augenflimmern, subjektiv deutliche H�reinbusse, Summen in den Ohren (linksbetont), hohe Wetterf�hligkeit und K�lteempfindlichkeit ist ein (zumindest teilweiser) nat�rlicher Kausalzusammenhang zum Unfall vom 20. M�rz 1997 nach Lage der Akten nicht auszuschliessen, wobei als Ursache einzig ein beim Unfall vom 20. M�rz 1997 allenfalls erlittenes Sch�del-Hirn-Trauma in Betracht f�llt (Bericht des Dr. med. E.________ vom 11. Mai 1998). Ob es tats�chlich zu einer solchen Verletzung kam und - bejahendenfalls - diese nat�rliche (Teil-Ursache) des aktuellen Beschwerdekomplexes ist, bleibt aufgrund der verf�gbaren medizinischen Unterlagen unklar; die Frage bedarf indes keiner weiteren Abkl�rung und abschliessenden Beantwortung. Denn selbst wenn der Nachweis eines unfallbedingten, f�r die vielf�ltige Symptomatik urs�chlichen Sch�del-/Hirn-Traumas hinreichend erbracht w�re, fehlt es, wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen, an der f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (Erw. 2.2 hievor; siehe auch SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c).
4.1 Die Vorinstanz hat die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs angesichts der im Gutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 festgestellten Chronifizierung und psychischen �berlagerung des Beschwerdebildes (massive Beeintr�chtigung der Lebensqualit�t, dyshorische Stimmungslage mit wahrscheinlich reaktiver Depression, affektive Labilit�t, erh�hte Reizbarkeit und starke Beeintr�chtigung des Selbstwertgef�hls) mit entsprechender Behandlungsbed�rftigkeit (antidepressive/antriebssteigernde Medikation; Therapie) nach Massgabe der Rechtsprechung zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen beurteilt (BGE 115 V 133 ff. sowie 123 V 99 Erw. 2a; vgl. Erw. 2.3 hievor). Diesem Vorgehen w�re nur dann beizupflichten, wenn die psychischen Leiden bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz erlangt oder die somatischen Beschwerden zumindest im Verlaufe der ganzen Entwicklung bis zum Beurteilungszeitpunkt im Juli 1998 (Einspracheentscheid) gesamthaft ganz in den Hintergrund gedr�ngt haben (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437). Wie es sich damit tats�chlich verh�lt, kann offen gelassen werden. Denn selbst wenn die Ad�quanzbeurteilung nicht gem�ss der in BGE 115 V 133 ff. dargelegten Rechtsprechung, sondern im Sinne der Vorbringen des Beschwerdef�hrers gest�tzt auf die Schleuder- bzw. Sch�del-/Hirntrauma-Praxis nach BGE 117 V 359 vorgenommen wird, bleibt dies ohne Einfluss auf das Ergebnis, wie aus folgenden Erw�gungen erhellt.
4.2 Das kantonale Gericht hat den Arbeitsunfall vom 20. M�rz 1997 ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf zutreffend dem mittleren Bereich zwischen schweren Unf�llen einerseits und banalen bzw. leichten Unf�llen andererseits zugeordnet. Daran vermag auch die gegen�ber den Ausf�hrungen der Vorinstanz (leicht) abweichende Darstellung des Unfallhergangs durch den Beschwerdef�hrer sowie dessen Rechtsvertreter nichts zu �ndern. Danach wurde der Versicherte - ohne Schutzhelm - von einer aus rund f�nf Metern H�he fallenden 2,5 Meter langen, 0,5 Meter breiten und 15,6 kg schweren Beton-Schaltafel mit einer Aufprallgeschwindigkeit von rund 20 km/h am Kopf getroffen, worauf er sogleich bewusstlos wurde und aus rund 1,5 Metern von einem Dumper auf den harten Betonboden st�rzte; die Bewusstlosigkeit dauerte zwei bis drei Minuten; nach einer Ruhephase nahm er kurz darauf seine Arbeit wieder auf und konsultierte erst rund 20 Tage sp�ter einen Arzt. Bei objektiver Betrachtungsweise (vgl. BGE 115 V 139 Erw. 6) und im Lichte der bisherigen Kasuistik (RKUV 1995 Nr. U 215 S. 91 Erw. 3b mit weiteren Hinweisen) handelt es sich hier entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers weder um einen schweren Unfall noch um einen solchen im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen. F�r die Anordnung weiterer Sachverhaltsabkl�rungen besteht kein Anlass.
4.3 Die Frage des ad�quaten Kausalzusammenhangs l�sst sich bei Unf�llen, welche bez�glich des Schweregrades dem mittleren Bereich zuzuordnen sind, nicht aufgrund des Unfalls allein schl�ssig beantworten; vielmehr sind weitere, objektiv fassbare Umst�nde, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtw�rdigung einzubeziehen. Die gem�ss Rechtsprechung hief�r massgebenden Kriterien (siehe BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa; BGE 117 V 366 ff. Erw. 6) wurden vom kantonalen Gericht richtig dargelegt, weshalb darauf verwiesen wird.
4.3.1 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz hat sich der Arbeitsunfall vom 20. M�rz 1997 objektiv betrachtet weder unter dramatischen Begleitumst�nden ereignet noch ist er durch besondere Eindr�cklichkeit gekennzeichnet; von einer schweren oder besonders gearteten Verletzung kann mit Blick auf das allenfalls erlittene leichte Sch�del-Hirntrauma ebenfalls nicht die Rede sein. Des Weitern ist sowohl hinsichtlich der physisch als auch der psychisch bedingten Beschwerden eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, zu verneinen.
4.3.2 Erf�llt ist hingegen das Kriterium der Dauerbeschwerden. Ausschlaggebendes Gewicht kann ihm jedoch nicht beigemessen werden, nahmen doch zumindest die Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schwindelgef�hle in den Monaten nach dem Unfall zumindest vor�bergehend merklich ab (Angaben des Versicherten gegen�ber der SUVA vom 11. Februar 1998; Bericht des Hausarztes vom 27. Februar und vom 10. M�rz 1998; Gutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998), wogegen die mangels nat�rlichem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis hier unbeachtlichen Lumbalbeschwerden (vgl. Erw. 3.1 hievor) allm�hlich in den Vordergrund traten; von psychischen Problemen war bis zum Vorliegen des Gutachtens der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 in keinem der Arztberichte die Rede.
4.3.3 Bez�glich der Dauer der �rztlichen Behandlung ist festzuhalten dass die Dauerbeschwerden wohl Anlass zu wiederholten Konsultationen des Hausarztes gaben (Berichte des Dr. med. H.________ vom 1. Mai 1997 sowie vom 7. Januar und 10. M�rz 1998), sodann nebst medikament�ser Schmerztherapie am 22. Juli und am 26. November 1997 im Spital X.________ interspinale Infiltrationen durchgef�hrt wurden und ferner im M�rz 1998 eine ambulante Physiotherapie in Gang war (Bericht des Dr. med. H.________ vom 10. M�rz 1998). Soweit jedoch diesen Massnahmen die Qualit�t einer eigentlichen �rztlichen Behandlung zugesprochen werden kann, beziehen sie sich nahezu ausschliesslich auf die Linderung der nicht als unfallbedingt einzustufenden R�ckenbeschwerden (vgl. Erw. 3.1 hievor). Die Behandlungsbed�rftigkeit des psychischen/psycho-physischen Leidens (mittels Antidepressiva, Psychotherapie) wurde dagegen erstmals im Privatgutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 festgestellt, welches in erster Linie den aktuellen psychischen Zustand ins Auge fasste. Das Gutachten enth�lt - ebenso wie die vorangehenden Arztberichte - keine Hinweise darauf, dass eine Psychotherapie bereits zu einem fr�heren Zeitpunkt indiziert gewesen w�re. Es muss daher angenommen werden, dass sich eine �rztliche Hilfe mit Bezug auf die seelische Belastung nicht vor Herbst 1998 aufdr�ngte; eine erstmalige Therapie wurde schliesslich erst im Mai 1999 begonnen (Arztzeugnis des Dr. med. A.________; Psychiatrische Dienste, vom 7. Januar 2000). Gesamthaft betrachtet ist - abgesehen von den hier unbeachtlichen R�ckenschmerzen - eine kontinuierliche, mit gewisser Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des (objektiven) Gesundheitszustands ausgerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer nicht ersichtlich, was umso mehr gilt, als eine w�hrend zwei bis drei Jahren dauernde Behandlungsbed�rftigkeit (im Sinne medikament�ser Schmerz- sowie Physiotherapie) nach Schleudertrauma der HWS oder �hnlichen Verletzungsmechanismen mit vergleichbarem Beschwerdebild durchaus �blich ist (vgl. Urteil H. vom 30. Mai 2003 [U 353/02] Erw. 3.3).
4.3.4 Nicht durchzudringen vermag der Beschwerdef�hrer mit dem Einwand, entgegen den vorinstanzlichen Erw�gungen seien mit Blick auf die "neurologischen resp. neuropsychologischen Beschwerden" der schwierige Heilungsverlauf sowie erhebliche Komplikationen zu bejahen. Namentlich l�sst der Umstand, dass nach dem Unfall eine gewisse psychische �berlagerung - mit Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, zeitweiliges Augenflimmern, (subjektiven) H�reinbussen und Ohrensummen (linksbetont), M�digkeit, Wetterf�hligkeit und K�lteempfindlichkeit sowie eine disphorische Stimmungslage mit reaktiver Depression, affektiver Labilit�t und erh�hter Reizbarkeit - einsetzte, welche zu einer Schmerzchronifizierung und fortdauernden Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit beitrug sowie medikament�se Behandlung erforderte, nicht ohne weiteres auf einen schwierigen Heilungsverlauf schliessen. Die genannten Leidenskomponenten, einschliesslich die depressive Problematik, geh�ren zum typischen Beschwerdebild nach HWS-Traumen oder vergleichbaren Verletzungsmechanismen (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b; Urteil A. vom 21. M�rz 2003 [U 335/02] Erw. 3.2). Allein ihr Vorhandensein mitsamt den damit verbundenen negativen Auswirkungen f�r die Bejahung eines schwierigen Heilungsverlaufs gen�gen zu lassen, hiesse die Eigenst�ndigkeit eines jeden f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Beurteilungsfaktors zu verkennen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer wiederholt die hier nicht als unfallkausal eingestuften R�ckenbeschwerden als sein Hauptproblem bezeichnet hat; im Zusammenhang mit einem allenfalls erlittenen Sch�del-/Hirntrauma wurden lediglich "leichte kognitive Minderleistungen" festgestellt, die zumindest teilweise psychisch �berlagert seien (Gutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998); die erstmals im Herbst 1998, also eineinhalb Jahre nach dem Unfall, �rztlich diagnostizierten psychischen Leiden sind gem�ss Gutachten der Rheumaklinik Y.________ vom 21. Oktober 1998 nicht nur im Kontext der eigentlichen Schmerzsymptomatik zu sehen, sondern r�hren auch von der gesamten beruflichen und sozialen Belastungssituation des Beschwerdef�hrers (Arbeitslosigkeit, Geldschwierigkeiten, Gef�hl mangelnder Unterst�tzung durch Dritte, Zukunfts�ngste, famili�re Spannungen) her. In Anbetracht dieser Umst�nde ist ein schwieriger Heilungsverlauf bez�glich der als nat�rliche Ursache des Unfalls vom 20. M�rz 1997 in Betracht fallenden Beschwerden zu verneinen.
4.3.5 Zu pr�fen bleiben Grad und Dauer der Arbeitsf�higkeit. Diesbez�glich ist den Akten zu entnehmen, dass die �rzte den Beschwerdef�hrer nach dem Unfall zumindest phasenweise im angestammten Beruf als Kranf�hrer als (teil-) arbeitsf�hig erachteten (Bericht des Dr. med. K.________, Orthop�dische Klinik am Spital X.________, vom 26. Juni 1997 [volle Arbeitsf�higkeit]; Bericht des Dr. med. R.________, Chefarzt der orthop�dischen Klinik am Spital X.________, vom 20. Januar 1998 [gr�sseres Teilpensum als Kranf�hrer medizinisch zumutbar]) und ihm im November 1997 volle Leistungsf�higkeit bei k�rperlich leichteren T�tigkeiten attestiert wurde (Bericht des Dr. med. N.________, Orthop�dische Klinik am Spital X.________, vom 26. November 1997; best�tigt von Dr. med. H.________ im Bericht vom 27. Februar 1998). Wenn im Gutachten der Rheumaklinik vom 21. Oktober 1998, auf welches sich auch die IV-Stelle st�tzte, von einer seit dem 10. April 1997 durchgehend bestehenden (vollen) Arbeitsunf�higkeit die Rede ist, vertr�gt sich dies zum einen nicht mit den vorangehenden �rztlichen Stellungnahmen, zum andern wird die Aussage durch die Feststellung der Gutachter in dem zuhanden der Invalidenversicherung erstellten Zusatzbericht vom 17. Dezember 1998 relativiert, "zur Zeit" der neurologischen/neuropsychologischen Untersuchung (1. Oktober 1998) sei der Beschwerdef�hrer "vorl�ufig" nicht arbeitsf�hig. Wird das Kriterium einer erheblichen Arbeitsunf�higkeit in der bisherigen T�tigkeit als Kranf�hrer trotz gewisser Ungereimtheiten gleichwohl bejaht, so kommt ihm in W�rdigung der gesamten Aktenlage jedenfalls nicht ausschlaggebendes Gewicht zu.
4.4 Nach dem Gesagten sind lediglich Dauerbeschwerden und eine hinsichtlich Grad und Dauer ins Gewicht fallende Arbeitsunf�higkeit zu bejahen. Da im �brigen keines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist, reicht dies nicht aus, um dem Arbeitsunfall vom 20. M�rz 1997 eine rechtlich massgebende Bedeutung f�r die physisch und psychisch bedingte Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit ab Juni 1997 zuzuschreiben. Mangels eines ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfallereignis und den seit der R�ckfallmeldung geklagten Beschwerden haben Vorinstanz und SUVA somit eine ab jenem Zeitpunkt bestehende Leistungspflicht des Unfallversicherers zu Recht verneint.
Im Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht erneuert der Beschwerdef�hrer sein vorinstanzlich abgelehntes Rechtsbegehren um R�ckerstattung der Kosten f�r das bei der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ in Auftrag gegebene Privatgutachten vom 21. Oktober 1998 (Honorarrechnung von Fr. 1'428.--).
5.1 Nach der Rechtsprechung k�nnen die Kosten eines Privatgutachtens, auf das sich der Entscheid einer Rechtsmittelinstanz st�tzt, im Rahmen der Parteientsch�digung zur�ckerstattet werden (BGE 115 V 62). Anspruch auf Parteientsch�digung hat gem�ss Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG grunds�tzlich nur der obsiegende Beschwerdef�hrer. Das in dieser Bestimmung und in der Verwaltungsrechtspflege allgemein zum Tragen kommende Unterliegerprinzip (vgl. Art. 159 Abs. 1 OG) wird gelegentlich vom Verursacherprinzip durchbrochen. So entspricht es einem allgemeinen, auch im Bereich der Unfallversicherung anwendbaren Prozessrechtsgrundsatz, dass unn�tige Kosten zu bezahlen hat, wer sie in schuldhafter Weise selbst verursacht hat (vgl. Art. 159 Abs. 5 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 6 OG; BGE 125 V 373; SVR 2003 ALV Nr. 2 S. 5 Erw. 1d; ZAK 1989 S. 283 Erw. 2b, 1988 S. 400; Urteile G. vom 22. April 2003 [U 307/01] Erw. 9.3, N. vom 24. Juni 2002 [U 262/01] Erw. 5; Bernet, Die Parteientsch�digung in der Schweizerischen Verwaltungsrechtspflege, Diss. Z�rich 1986, S. 137; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, Bern 1997, N 13 ff. zu Art. 108 VRPG). Im Lichte dieses Grundsatzes ist unter Umst�nden die Verwaltung zum Ersatz jener Kosten verpflichtet, die einer Partei daraus entstanden sind, dass der Verwaltungstr�ger seiner ihm aufgrund des Untersuchungsprinzips obliegenden Pflicht zur rechtsgen�glichen Abkl�rung des Sachverhalts (vgl. BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a) nicht hinreichend nachgekommen ist und dadurch den nicht zur Abkl�rung verpflichteten Instanzen bzw. Personen unn�tige Kosten verursacht hat (vgl. Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Z�rich 1999, S. 258 Rz 534 f.). In diesem Sinn hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht - allerdings ohne Verweis auf den allgemeinen Untersuchungsgrundsatz, sondern in sch�pferischer Auslegung von Art. 57 UVV - entschieden, dass die Kosten einer vom Versicherten privat veranlassten Untersuchung von der Unfallversicherungsanstalt zu �bernehmen sind, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des beigebrachten Untersuchungsergebnisses schl�ssig feststellen l�sst (RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47 f. Erw. 3).
5.2 Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers verletzte die Beschwerdegegnerin, indem sie von der einspracheweise beantragten Einholung eines neurologischen/neuropsychologischen Gutachtens absah, den Untersuchungsgrundsatz nicht. Selbst wenn sie - richtigerweise (Erw. 3.2 hievor) - ein beim Unfall vom 20. M�rz 1997 erlittenes Sch�del-Hirn-Trauma als nat�rliche Ursache der geklagten (nicht-lumbalen) Beschwerden nicht ausgeschlossen h�tte, dr�ngten sich zus�tzliche medizinische Abkl�rungen zum Zeitpunkt des Einspracheentscheids nicht auf, nachdem den Akten keine Anhaltspunkte f�r ein neurologisches Defizit oder neuropsychologische Funktionsst�rungen von erheblichem Gewicht zu entnehmen waren und zudem weder die verf�gbaren medizinischen Unterlagen noch die Vorbringen des Beschwerdef�hrers in seiner Einsprache vom 14. April 1998 eine psychische Fehlentwicklung vermuten liessen; vielmehr durfte von einer objektiv hinreichenden Beweisgrundlage f�r eine abschliessende Sachverhaltsw�rdigung und rechtliche Beurteilung ausgegangen werden. Auch angesichts des Umstands, dass im vorliegenden Fall die Frage nach dem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen einem allf�lligen Sch�del-Hirn-Trauma und den geklagten Beschwerden keiner abschliessenden Beurteilung bedarf (Erw. 3.2 hievor) und das Ergebnis der Ad�quanzpr�fung sowohl mit als auch ohne Ber�cksichtigung der psychischen Leiden zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers ausf�llt (Erw. 4 hievor), kann nicht gesagt werden, der Versicherer habe ihm zufolge mangelhafter Sachverhaltsabkl�rung unn�tig Kosten verursacht.
Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist damit gegenstandslos.
Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung ist stattzugeben (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a mit Hinweisen). Die Entsch�digung ist aufgrund der vom Rechtsvertreter eingereichten Kostennote festzusetzen. Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird F�rsprech Remy Wyssman f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'500.-- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der Kolping Krankenkasse zugestellt.

References: Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 108
 Art. 159
 Art. 159
 Art. 156
 BGE 
 Art. 108
 BGE 
 Art. 57
 Art. 134
 Art. 135
 Art. 152