Source: http://kjn-neustadt.de/index.php/Satzung.html
Timestamp: 2018-09-19 20:50:42+00:00

Document:
Satzung - Kinder und Jugend Netzwerk Neustadt in Holstein e. V
§ 2 Darstellungen, Gemeinnützigkeit
Name, Sitz, Zweck, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Kinder und Jugend Netzwerk Neustadt in Holstein“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung erhält der Vereinsname den Zusatz „e. V.“.
Der Verein hat seinen Sitz in Neustadt in Holstein.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Entsprechen der Darstellungen des § 2
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Vereinsjahr beginnt mit der Eintragung des Vereins und ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
Darstellungen, Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Neustadt und Umgebung in ihrer allseitigen und individuellen Entwicklung. Schwerpunkt der Arbeit des Vereins sind die Durchführung und Unterstützung von Projekten zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Sie sollen folgende Zielsetzungen verfolgen:- Vorteile von Vielfalt erfahrbar machen
- Demokratie erleben / fördern
- Integration und Chancengleichheit fördern
- Antirassistische Bildung und soziale Integration von Migranten stärken
- Kooperation der Akteure stärken und ausbauen
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Neustadt in Holstein mit der Auflage, es für die Stadtjugendpflege zu verwenden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Bei Kindern und Jugendlichen, die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, bedarf es der Zustimmung der Personensorgeberechtigten.
Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag ist an den Vorstand zu richten.
Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, diese zu begründen.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.
Von den Mitgliedern werden die Jahresbeiträge erhoben.
Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Die Organe können sich eine Geschäftsordnung geben.
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden, dem/der Kassenwart/in, dem/der Schriftführer/in sowie dem/der 1. Beisitzer/in und dem/der 2.Beisitzer/in.
Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der / die 1. Vorsitzende sowie der/die Kassenwart/in. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung oder Beschluss der Mitgliederversammlung anderweitig übertragen sind. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wiederwahl ist zulässig. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Bei der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds.
Die Vollversammlung wählt den/die erste/n Vorsitzende/n, den/die erste/n Beisitzer/in und den/die Schriftführer/in in jedem geraden und den/die zweite/n Vorsitzende/n, den/die Kassenwart/in und den/die zweite Beisitzer/in in jedem ungeraden Jahr.
Der Vorstand trifft seine Beschlüsse in Sitzungen, die von dem/der Vorsitzenden, bei seiner/ihrer Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich einberufen und geleitet werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufungsfrist beträgt fünf Werktage. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der ersten Vorsitzenden/in, bei dessen Abwesenheit die des/der stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
Jedes Mitglied kann spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzung zur Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn 2/3 der Mitglieder dies beim Vorstand schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zwecks verlangt.
Die Mitgliederversammlung wird von dem/der ersten Vorsitzenden/in, bei dessen Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung durch den/die Kassenwart/in geleitet. Ist keiner von diesen anwesend, bestimmt die Versammlung den/die Versammlungsleiter/in. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ¼ sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches von dem/der jeweiligen Schriftführer/in und von dem/der Versammlungsleiter/in zu unterzeichnen ist.
Der Verein hat zwei Kassenprüfer/innen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
Die Wahl der Kassenprüfer/innen erfolgt im Wechsel für die Dauer von zwei Jahren. Bei der Erstwahl wird der/die erste Kassenprüferin für zwei Jahre, der/die zweite Kassenprüfer/in nur für ein Jahr gewählt. Danach erfolgt die Wahl jährlich im Wechsel für jeweils zwei Jahre.
Kassenprüfer/innen haben die Pflicht, die Vereinskasse und die Buchführung zu überprüfen und das Ergebnis der Prüfung der Mitgliederversammlung im Rahmen der ordentlichen Sitzung mitzuteilen. Erforderlichenfalls haben Sie in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einen Zwischenbericht zu erstatten.
Die Kassenprüfer/innen haben das Recht der jederzeitigen Überprüfung der Vereinskasse und der Buchführung.
Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die 1. Vorsitzende und der/die Kassenwart/in gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen wird gemäß § 2 Abs. 4 dieser Satzung verwendet.
Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung des Kinder und Jugend Netzwerk Neustadt in Holstein am 26.09.2011 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Die 1. Satzungsänderung zum § 1 Abs. 3, 4 und 5 sowie zum § 2 Darstellungen wurde auf der Jahreshauptversammlung am 31.01.2012 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

References: § 2
 § 2
 § 26
 § 2
 § 1
 § 2