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Timestamp: 2020-02-19 02:28:53+00:00

Document:
944.05
Verordnung vom 1. April 1992 über Finanzhilfen an Konsumentenorganisationen
Ordonnance du 1er avril 1992 sur l’aide financière en faveur des associations de consommateurs
Ordinanza del 1o aprile 1992 sugli aiuti finanziari alle organizzazioni di consumatori
Art. 1 Konsumentenorganisationen (Art. 5 Abs. 1 KIG)
Art. 2 Andere Organisationen (Art. 5 Abs. 2 KIG)
Art. 3 Anrechenbare Kosten
Art. 4 Umfang der Finanzhilfen
Art. 4a Voraussetzungen für die Gewährung von Finanzhilfen a...
Art. 5 Verteilung der Finanzhilfen
Art. 6 Finanzhilfen für die Durchführung vergleichender Test...
Art. 7 Vergleichende Tests
Art. 8 Testprogramme
Art. 9 Testresultate
Art. 10 Einsicht in die Testdokumentation
Art. 11 Verfahren
Art. 12 Schlussbestimmungen
Verordnung über Finanzhilfen an Konsumentenorganisationen
vom 1. April 1992 (Stand am 1. November 2015)
gestützt auf Artikel 13 des Bundesgesetzes vom 5. Oktober 19901 über die Information der Konsumentinnen und Konsumenten (Konsumenteninformationsgesetz, KIG),
1 Folgenden Konsumentenorganisationen können Finanzhilfen ausgerichtet werden:
Associazione consumatrici della Svizzera italiana (ACSI);
Fédération romande des consommatrices (FRC);
Konsumentinnenforum Schweiz (KF);
Stiftung für Konsumentenschutz (SKS).
2 Weitere Organisationen, die Finanzhilfen nach Artikel 5 Absatz 1 KIG beanspruchen, haben mit dem Gesuch an das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen (BFK) nachzuweisen, dass sie die im KIG festgelegten Anforderungen erfüllen.
Organisationen, die Finanzhilfen für ihre Konsumenteninformation beanspruchen, haben mit dem Gesuch an das BFK nachzuweisen, dass sie die im KIG festgelegten Anforderungen erfüllen.
1 Die Kosten, die für die objektive Konsumenteninformation in den Bereichen Personal, Produktion, Verteilung und Infrastruktur anfallen, sind anrechenbar.
2 Bei der Durchführung vergleichender Tests sind zusätzlich Beschaffungskosten und Fremdkosten, insbesondere für die Prüfungsvorbereitung und die Prüfung, anrechenbar.
3 Beim Aushandeln von Vereinbarungen über Deklarationen sind zusätzlich zu den in Absatz 1 genannten Kosten diejenigen für Vorabklärungen, Bearbeitung, Experten und Verhandlungen anrechenbar.
Art. 41Umfang der Finanzhilfen
1 An die anrechenbaren Kosten können Finanzhilfen von höchstens 50 Prozent gewährt werden.
2 Allfällige Einnahmen der Organisationen werden von den anrechenbaren Bruttokosten nicht abgezogen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 7. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 3957).
Art. 4a1Voraussetzungen für die Gewährung von Finanzhilfen an Konsumentenorganisationen nach Artikel 1 Absatz 1
1 Die Finanzhilfen an Konsumentenorganisationen nach Artikel 1 Absatz 1 werden in voller Höhe ausgerichtet, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Der letztjährige Gewinn beträgt höchstens 10 Prozent der Eigenmittel der Organisation, bei kleinen Organisationen höchstens 10 000 Franken.
Die Reserven betragen höchstens 50 Prozent der letztjährigen Einnahmen der Organisation.
2 Sind die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht oder nur teilweise erfüllt, so wird die Finanzhilfe um den Betrag gekürzt, um den die Ansätze nach Absatz 1 überschritten werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 7. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 3957).
Art. 51Verteilung der Finanzhilfen
1 Reichen die bewilligten Mittel nicht aus, um 50 Prozent der anrechenbaren Kosten zu decken, so werden sie wie folgt eingesetzt:
Die Konsumentenorganisationen im Sinne von Artikel 1 Absatz 1 erhalten auf Gesuch hin mindestens 90 Prozent der gesamten Summe, wobei diese wie folgt aufgeteilt werden:
Ein Viertel wird zu gleichen Teilen unter ihnen aufgeteilt und als Vorauszahlung ausbezahlt.
Drei Viertel werden im Verhältnis der anrechenbaren Kosten aufgeteilt;
Die Organisationen nach Artikel 2 erhalten höchstens 10 Prozent der gesamten Summe; sie werden im Verhältnis der anrechenbaren Kosten verteilt.
2 Das BFK erlässt eine Verfügung.
Art. 6 Finanzhilfen für die Durchführung vergleichender Tests
Finanzhilfen für die Durchführung vergleichender Tests können gewährt werden, wenn allen interessierten Konsumentenorganisationen die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich in angemessener Weise an der Erarbeitung der Tests zu beteiligen, und ihnen die Ergebnisse zur zweckmässigen Verwendung zur Verfügung gestellt werden.
Die Tests, für deren Durchführung Finanzhilfe gewährt werden kann, müssen:
Waren oder Dienstleistungen derselben Natur oder spezifische für den Konsumenten besonders interessante Eigenschaften einer vergleichenden Bewertung unterziehen;
Testobjekte betreffen, die im Zeitpunkt der Auswahl den entsprechenden Markt möglichst repräsentativ erfassen;
Testobjekte betreffen, die nach der Zufallsmethode wie von den Konsumenten auf dem Markt beschafft wurden.
1 Die Testprogramme müssen diejenigen auf Testobjekte und -verfahren anwendbaren gesetzlichen Vorschriften und anerkannten Normen berücksichtigen, die für eine aussagekräftige Testanlage und -durchführung von Bedeutung sind.
2 Die Testprogramme sind nötigenfalls unter Beizug ausgewiesener Fachleute so zu erarbeiten, dass sie eine sachgerechte Durchführung der Tests gewährleisten.
3 Können bestimmte Eigenschaften nur subjektiv beurteilt werden, ist im Testbericht darauf aufmerksam zu machen. Zudem ist durch geeignete Massnahmen (grössere Zahl von Untersuchungen, differenzierte Beurteilungskriterien) grösstmögliche Sachlichkeit zu gewährleisten.
1 Bevor Testergebnisse veröffentlicht werden, ist dem jeweiligen Hersteller, Importeur oder Anbieter das ihn betreffende Resultat zur Stellungnahme zu unterbreiten. Die Frist zur Stellungnahme wird so angesetzt, dass eventuellen Einwänden noch Rechnung getragen werden kann.
2 Testergebnisse, die offensichtlich auf einen Zufallsfehler (Ausreisser) zurückzuführen sind, dürfen nicht ohne entsprechenden Hinweis veröffentlicht werden.
Der jeweilige Hersteller, Importeur oder Anbieter ist berechtigt, nach der Testpublikation die ihn betreffende Dokumentation des Prüfungsablaufs einzusehen. Das Einsichtsrecht erlischt zwei Monate nach der Veröffentlichung.
1 Werden Finanzhilfen für die Konsumenteninformation und die Durchführung von Tests beansprucht, ist auf einem Formular des BFK ein Gesuch einzureichen, das auch Angaben über die voraussichtlichen Kosten umfasst. Das BFK entscheidet, für welche Informations- und Testtätigkeit Finanzhilfe geleistet wird, und sorgt für die Koordination.
2 Finanzhilfen für das Aushandeln von Deklarationsvereinbarungen werden nur ausgerichtet, wenn sich die um Finanzhilfe nachsuchenden Organisationen über ihre Vertretung bei den Verhandlungen und über die Aufteilung der Kosten geeinigt haben. Das BFK sorgt für die Koordination.
1 Für das Jahr 1992 werden die Finanzhilfen im Rahmen der bewilligten Mittel nach den Bestimmungen dieser Verordnung ausgerichtet.
2 Diese Verordnung tritt am 1. Mai 1992 in Kraft.
AS 1992 914
1 SR 944.0
Ordonnance sur l’aide financière en faveur des associations de consommateurs
du 1er avril 1992 (Etat le 1er novembre 2015)
vu l’art. 13 de la loi fédérale du 5 octobre 19901 sur l’information des consommatrices et consommateurs (LIC),
Art. 1 Associations de consommateurs (art. 5, al. 1, LIC)
1 Une aide financière peut être accordée aux associations de consommateurs suivantes:
Fédération romande des consommatrices (FRC)1;
2 Les autres organisations qui demandent une aide financière au sens de l’art. 5, al. 1, LIC doivent s’adresser au Bureau fédéral de la consommation (BFC) et prouver qu’elles satisfont aux exigences fixées par la LIC.
1 Actuellement: Fédération romande des consommateurs (FRC).
Art. 2 Autres organisations (art. 5, al. 2, LIC)
Les organisations qui demandent une aide financière pour leurs activités d’information des consommateurs doivent s’adresser au BFC et prouver qu’elles satisfont aux exigences fixées par la LIC.
Art. 3 Frais déterminants
1 Les frais suivants sont déterminants lorsqu’ils sont en relation avec l’information objective des consommateurs: frais de personnel, de production, de distribution et d’infrastructure.
2 Concernant l’exécution de tests comparatifs, les frais suivants sont également déterminants: achat du matériel à tester et coûts externes, en particulier pour la préparation et l’exécution des tests.
3 Concernant la négociation de conventions sur les déclarations, les frais d’élaboration et de mise sur pied des déclarations (y compris les frais d’experts et de négociation) sont déterminants outre les frais visés à l’al. 1.
Art. 41Montant de l’aide financière
1 L’aide financière s’élève à 50 % au plus des frais déterminants.
2 Les recettes des associations de consommateurs ne sont pas déduites des frais déterminants bruts.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 7 oct. 2015, en vigueur depuis le 1er nov. 2015 (RO 2015 3957).
Art. 4a1Conditions à remplir par les associations de consommateurs visées à l’art. 1, al. 1, pour obtenir une aide financière
1 L’aide financière est versée intégralement aux associations de consommateurs visées à l’art. 1, al. 1, si les conditions suivantes sont remplies:
le bénéfice de l’année précédente ne dépasse pas 10 % des fonds propres de l’association, ou 10 000 francs pour les petites associations;
les réserves s’élèvent à 50 % au plus des recettes de l’année précédente de l’association.
2 Si les conditions énoncées à l’al. 1 ne sont pas remplies ou ne le sont que partiellement, l’aide financière est réduite du montant qui dépasse les plafonds visés à l’al. 1.
1 Introduit par le ch. I de l’O du 7 oct. 2015, en vigueur depuis le 1er nov. 2015 (RO 2015 3957).
Art. 51Répartition de l’aide financière
1 Si le montant de l’aide financière ne suffit pas à couvrir 50 % des frais déterminants, il est réparti de la manière suivante:
les associations de consommateurs visées à l’art. 1, al. 1, reçoivent sur demande 90 % au moins de la somme totale, à répartir de la façon suivante:
un quart est réparti entre elles à parts égales et versé à titre d’avance,
trois quarts sont répartis au prorata des frais déterminants;
les associations visées à l’art. 2 reçoivent 10 % au plus de la somme totale, à répartir au prorata des frais déterminants.
2 Le BFC rend une décision.
Art. 6 Aide financière pour l’exécution de tests comparatifs
Une aide financière peut être accordée pour l’exécution de tests comparatifs si l’occasion a été donnée à toutes les associations de consommateurs intéressées de participer de manière appropriée à l’élaboration des tests et si les résultats ont été mis à leur disposition pour publication.
Art. 7 Tests comparatifs
Les tests pour lesquels une aide est accordée doivent:
analyser de manière comparative des produits ou des services de même nature ou des caractéristiques de produits ou de services intéressant particulièrement les consommateurs;
concerner des objets qui, au moment du choix, sont aussi représentatifs que possible du marché correspondant;
concerner des objets acquis – comme par les consommateurs – de manière anonyme sur le marché.
Art. 8 Programmes de test
1 Les programmes de tests doivent tenir compte des prescriptions légales et des normes reconnues applicables aux objets à tester et aux méthodes de tests, pour autant que celles-ci soient significatives par rapport à l’objectif du test et à son exécution.
2 Les programmes de tests doivent être élaborés de manière à garantir une exécution correcte des tests, au besoin avec le concours d’experts.
3 Lorsque certaines caractéristiques des produits ne peuvent être évaluées que subjectivement, il faut le mentionner dans le rapport de test. D’autre part, des mesures appropriées doivent être prises pour garantir la plus grande objectivité possible (augmentation du nombre d’analyses, utilisation de critères d’évaluation nuancés).
Art. 9 Résultats de tests
1 Les résultats de tests destinés à être publiés doivent auparavant être soumis individuellement au fabricant, à l’importateur ou au fournisseur concerné, afin que celui-ci puisse être entendu. Le délai imparti doit être suffisant pour que leurs objections éventuelles puissent être prises en considération.
2 Les résultats de tests dus à un défaut manifestement exceptionnel ne doivent pas être publiés sans un commentaire adéquat.
Art. 10 Consultation des documents concernant les tests
Après la publication du test, le fabricant, l’importateur ou le fournisseur est autorisé à consulter les documents relatifs au test le concernant. Ce droit s’éteint deux mois après la publication des résultats.
Art. 11 Procédure
1 Les demandes d’aide financière pour la publication d’informations et l’exécution de tests doivent être adressées au BFC de la consommation sur une formule prévue à cet effet; elles doivent contenir un budget des coûts. Le BFC décide pour quelles activités d’information et de tests l’aide sera accordée et veille à la coordination.
2 Une aide financière n’est accordée pour la négociation de conventions sur les déclarations que si les organisations requérantes se sont mises d’accord sur leur représentation lors des négociations et sur la répartition des coûts. Le BFC veille à la coordination des activités dans ce domaine.
Art. 12 Entrée en vigueur
1 Pour l’année 1992, l’aide financière sera accordée conformément à la présente ordonnance, à concurrence du budget voté.
2 La présente ordonnance entre en vigueur le 1er mai 1992.
RO 1992 914
1 RS 944.0
Ordinanza sugli aiuti finanziari alle organizzazioni di consumatori
del 1° aprile 1992 (Stato 1° novembre 2015)
visto l’articolo 13 della legge federale del 5 ottobre 19901 sull’informazione dei consumatori (LIC),
Art. 1 Organizzazioni dei consumatori (art. 5 cpv. 1 LIC)
1 Possono essere concessi aiuti finanziari alle seguenti organizzazioni di consumatori:
2 Altre organizzazioni che rivendicano aiuti finanziari ai sensi dell’articolo 5 capoverso 1 LIC devono inoltrarne domanda all’Ufficio federale del consumo (UFDC) e provare che adempiono alle esigenze fissate nella LIC.
Art. 2 Altre organizzazioni (art. 5 cpv. 2 LIC)
Le organizzazioni che rivendicano aiuti finanziari per la loro attività di informazione dei consumatori devono inoltrarne domanda all’UFDC e provare che adempiono alle esigenze fissate nella LIC.
Art. 3 Spese computabili
1 Sono computabili le spese d’informazione obiettiva dei consumatori nei settori del personale, della produzione, della distribuzione e dell’infrastruttura.
2 Per l’esecuzione di test comparativi sono inoltre computabili le spese d’acquisto del materiale da analizzare e le spese esterne, in particolare per la preparazione e l’esecuzione delle analisi.
3 Nella fase di negoziazione di accordi sulle dichiarazioni sono computabili, oltre alle spese di cui al capoverso 1, le spese per le indagini preliminari, di elaborazione, di perizia e di negoziazione.
Art. 41Importo degli aiuti finanziari
1 Gli aiuti finanziari non superano il 50 per cento delle spese computabili.
2 Eventuali entrate delle organizzazioni non sono dedotte dalle spese lorde computabili.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 7 ott. 2015, in vigore dal 1° ott. 2015 (RU 2015 3957).
Art. 4a1Condizioni per l’ottenimento degli aiuti finanziari applicabili alle organizzazioni di consumatori di cui all’articolo 1 capoverso 1
1 Gli aiuti finanziari alle organizzazioni di consumatori di cui all’articolo 1 capoverso 1 sono interamente versati se sono soddisfatte le seguenti condizioni:
l’utile dell’anno precedente non supera il 10 per cento dei fondi propri dell’organizzazione, o 10 000 franchi per le organizzazioni più piccole;
le riserve non superano il 50 per cento delle entrate dell’organizzazione dell’anno precedente.
2 Se le condizioni di cui al capoverso 1 non sono soddisfatte o lo sono solo in parte, dagli aiuti finanziari viene dedotto l’importo che supera le aliquote di cui al capoverso 1.
1 Introdotto giusta il n. I dell’O del 7 ott. 2015, in vigore dal 1° ott. 2015 (RU 2015 3957).
Art. 51Ripartizione degli aiuti finanziari
1 Nel caso in cui i mezzi stanziati non siano sufficienti a coprire il 50 per cento delle spese computabili, gli aiuti finanziari sono assegnati come segue:
le organizzazioni dei consumatori di cui all’articolo 1 capoverso 1 ottengono, su richiesta, almeno il 90 per cento dell’importo totale, da ripartire nel modo seguente:
un quarto è ripartito tra di esse in parti uguali e versato quale anticipo,
tre quarti sono ripartiti proporzionalmente alle spese computabili;
le organizzazioni di cui all’articolo 2 ottengono al massimo il 10 per cento dell’importo totale, ripartito proporzionalmente alle spese computabili.
2 L’UFDC emana una decisione.
Art. 6 Aiuti finanziari per l’esecuzione di test comparativi
Possono essere concessi aiuti finanziari per l’esecuzione di test comparativi se a tutte le organizzazioni di consumatori interessate è stata data la possibilità di partecipare in modo appropriato all’elaborazione dei test e se i risultati sono stati messi a loro disposizione per utilizzazione appropriata.
Art. 7 Test comparativi
I test per i quali si concedono aiuti finanziari devono:
valutare comparativamente merci o servizi della stessa natura o caratteristiche specifiche di merci o servizi che sono di particolare interesse per i consumatori;
concernere oggetti che, al momento della scelta, siano quanto possibile rappresentativi per il relativo mercato;
concernere oggetti acquistati a caso, come usualmente fa il consumatore sul mercato.
Art. 8 Programmi dei test
1 I programmi dei test devono tener conto delle norme riconosciute e delle prescrizioni legali applicabili agli oggetti da esaminare e ai metodi di analisi, sempre che tali norme e prescrizioni siano rilevanti per l’impostazione e l’esecuzione di test attendibili.
2 I programmi vanno elaborati in modo da garantire l’esecuzione ineccepibile dei test, se del caso avvalendosi di specialisti del ramo.
3 Nel caso in cui determinate caratteristiche possano essere valutate solo soggettivamente, si deve farne menzione nel rapporto sul test. Inoltre, per assicurare la massima obiettività, vanno adottati provvedimenti adeguati (aumento del numero di analisi, criteri di valutazione differenziati).
Art. 9 Risultati dei test
1 Prima della pubblicazione, i risultati dei test sono sottoposti al produttore, importatore o fornitore affinché presenti le proprie osservazioni. Il termine per rispondere deve essere tale da consentire di tener conto di eventuali obiezioni.
2 I risultati riconducibili manifestamente ad errori accidentali non possono essere pubblicati senza un’indicazione in merito.
Art. 10 Consultazione della documentazione relativa ai test
Il produttore, importatore o fornitore è legittimato a consultare la documentazione che lo concerne relativa allo svolgimento del test. Il diritto di consultazione si estingue due mesi dopo la pubblicazione dei risultati.
Art. 11 Procedura
1 Le domande di aiuti finanziari per le attività di informazione dei consumatori e per l’esecuzione di test devono essere inoltrate, sul relativo modulo, all’UFDC del consumo con il preventivo delle spese. L’UFDC decide quale attività finanziare e si occupa del coordinamento.
2 Gli aiuti finanziari per la negoziazione di accordi sulle dichiarazioni sono concessi unicamente se le organizzazioni che ne hanno inoltrato domanda si sono messe d’accordo sulla rispettiva rappresentanza nelle negoziazioni e sulla ripartizione delle spese. L’UFDC si occupa del coordinamento.
Art. 12 Disposizioni finali
1 Per il 1992 gli aiuti finanziari sono concessi in virtù delle disposizioni della presente ordinanza, nei limiti dei fondi stanziati.
2 La presente ordinanza entra in vigore il 1° maggio 1992.
RU 1992 914

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 41

Art. 4

Art. 51

Art. 6

Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 41

Art. 4

Art. 51

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 41

Art. 4

Art. 51

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12