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Timestamp: 2019-10-21 08:55:18+00:00

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BGH, 24.06.1986 - VI ZR 21/85 - dejure.org
https://dejure.org/1986,84
BGH, 24.06.1986 - VI ZR 21/85 (https://dejure.org/1986,84)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1986 - VI ZR 21/85 (https://dejure.org/1986,84)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85 (https://dejure.org/1986,84)
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Verletzungen auf Grund eines Sturzes in einem Treppenhaus - Vereitelung einer operativen Behandlung - Schmerzensgeld und Schadensersatz sowie Feststellung von Zukunftsschäden
BGB § 276; ZPO §§ 286, 287
NJW 1987, 705
VersR 1986, 1121
VersR 1987, 310
Sowohl § 252 S. 2 BGB als auch § 287 ZPO, der auf die Frage der haftungsausfüllenden Kausalität angewandt wird ( BGH NJW 1987, 705), gewähren eine Beweiserleichterung gegenüber dem allgemeinen Grundsatz, wonach für die Entstehung des Schadens der volle Beweis erforderlich ist.
Bei deliktischen oder vertraglichen Schadensersatzansprüchen, die die Verletzung eines Rechtsguts voraussetzen, gehört die primäre Rechtsgutverletzung zur haftungsbegründenden Kausalität (…BGH, NJW 2008, 1381 Rn. 9; BGH…, Urteil vom 6. Mai 2015 - VIII ZR 161/14, NJW 2015, 2111 Rn. 10; Urteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85, NJW 1987, 705, 706).
Das Handeln des Schädigers als solches ohne festgestellte Rechtsgutverletzung (hier Körperverletzung) scheidet als Haftungsgrundlage aus (vgl. Senatsurteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85 - aaO).
Deshalb trägt der Patient - wie bei jedem anderen Behandlungsfehler auch - grundsätzlich die Beweislast für den Ursachenzusammenhang zwischen der unterlassenen Behandlung und dem Gesundheitsschaden (Senatsurteil vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85 - VersR 1986, 1121, 1122).
Sowohl § 252 S. 2 BGB als auch § 287 ZPO, der auf die Frage der haftungsausfüllenden Kausalität angewandt wird (BGH NJW 1987, 705), gewähren eine Beweiserleichterung ggü.
Die Feststellung der haftungsausfüllenden Kausalität und damit der Ursächlichkeit der Rechtsgutverletzung für alle weiteren (Folge-)Schäden richtet sich hingegen nach § 287 ZPO; hier kann zur Überzeugungsbildung eine überwiegende Wahrscheinlichkeit genügen (…vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2008 - VI ZR 221/06, VersR 2008, 644 Rn. 9 mwN;… vom 22. Mai 2012 - VI ZR 157/11, VersR 2012, 905 Rn. 10 mwN;… vom 2. Juli 2013 - VI ZR 554/12, VersR 2013, 1174 Rn. 15; näher Senatsurteile vom 24. Juni 1986 - VI ZR 21/85, VersR 1986, 1121, 1122 f.; vom 4. November 2003 - VI ZR 28/03, VersR 2004, 118, 119 f.;… siehe auch Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 6. Aufl., Rn. B 189 ff.;… Steffen/Pauge, Arzthaftungsrecht, 12. Aufl., Rn. 626 ff.).
Sowohl § 252 Satz 2 BGB als auch § 287 ZPO, der auch auf die Frage der haftungsausfüllenden Kausalität angewandt wird (BGH NJW 1987, 705; VersR 1987, 310), gewähren eine Beweiserleichterung gegenüber dem allgemeinen Grundsatz, wonach für die Entstehung des Schadens der volle Beweis erforderlich ist.
OLG Hamm, 04.06.1998 - 6 U 200/96
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AG Wetzlar, 25.10.2001 - 32 C 804/00
Substanziierung eines weitergehenden Schmerzensgeldanspruchs und …

References: § 276
 § 252
 § 287
 BGH 
 § 252
 § 287
 § 287
 § 252
 § 287