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Timestamp: 2020-05-29 19:51:32+00:00

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Glossar C - E - Landeshauptstadt Düsseldorf
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Im Computerraum der der Schule befinden sich mehrere untereinander vernetzte Rechner mit Internetzugang.
Der Raum wird von Schülern, Schülergruppen oder Klassen genutzt, um den Umgang mit dem PC zu lernen und Medienkompetenz zu erwerben.
Der aktuelle Trend geht weg vom festinstallierten Computerraum zum mobilen Lernen. Mobiles Lernen ist keinesfalls ein Ersatz für traditionelle Lehr- und Lernkonzepte, sondern bietet eine Ergänzung. Ob das Angebot von digitalen Angeboten in der gegebenen Lehrsituation sinnvoll ist, hängt von den Rahmenbedingungen, der Zielgruppe und den Lernzielen ab.
Mobiles Lernen ist im Unterricht nur sinnvoll einsetzbar, wenn die digitalen Angebote in einem klar gesteckten Rahmen zum Einsatz kommen und integriert sind in umfassendere Lehr-/Lernszenarien. Ein gutes Medienkonzept ist hierfür eine zwingende Grundlage.
Eine entsprechende Entscheidung ist in der Schulkonferenz abzustimmen und im Medienkonzept zu verankern
Information der Medienberatung zu Clouddiensten wie Office365 etc.:
Bei Clouddiensten oder webbasierten Lösungen ist immer die Frage nach dem Datenschutz und der Datensicherheit zu stellen. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass alle Services, in denen die Daten außerhalb Deutschlands gehostet bzw. an internationale Server gesendet werden, nicht mit dem Datenschutzrecht NRWs vereinbar sind. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob die Benutzung datenschutzrechtlich bedenklich ist. Die für die Schulen zuständigen behördlichen Datenschutzbeauftragen und die Landesdatenschutzbeauftragte sind hier die Ansprechpartner.
Über die Basisinfrastruktur LOGINEO NRW wird allen Schulen in NRW eine geschützte Webapplikation und Kommunikationsplattform, die mit dem Landesdatenschutzgesetz konform ist, angeboten. Auch andere Clouddienste, beispielsweise von kommunalen IT-Dienstleistern, sind mit den Vorschriften in NRW konform. Ein Merkmal für diese Sicherheitsaspekte ist die angestrebte Zertifizierung nach ISO 27001 IT-Grundschutz vom BSI (ISO 27001).
Info des Datenschutzbeauftragten zu Office 365 (eine Klärung hierzu beim LDI ist angefragt):
Bei der Verwendung des Produktes Office 365 handelt es sich um eine Datenverarbeitung im Auftrag. Da sich der Server in den USA befindet, unterliegt er nicht den europäischen Datenschutzbestimmungen. Somit kommt das Produkt nicht infrage. Unter der Voraussetzung, dass das LDI das Produkt einer datenschutzrechtlichen Vorabkontrolle unterzogen hat, und falls Sie eine Anwendung finden, die in Deutschland gehostet wird, müsste die Schule mit dem Anbieter einen Vertrag abschließen, in der alle datenschutzrechtlichen Vorkommnisse vereinbart wären. Diese Vereinbarung müsste dann jede Schule einzeln übernehmen. Der Auftraggeber wäre dann die Schulleitung (nach Abklärung mit dem Schulträger als die rechtsgeschäftliche Vertretung), der Auftragnehmer der Betreiber von Office 365
Vor einer derartigen Nutzung muss nach Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten der Schulen auch die Schulkonferenz zustimmen
Für Logineo wurden die Vorgaben entsprechend vom LDI geprüft. Bei der Einführung von Logineo hat der Gesamtpersonalrat zugestimmt sowie die einzelnen Personalräte der entsprechenden Schulformen. Bei der Einführung von Logineo muss weiterhin die Schulkonferenz zustimmen.
Rückantwort des LDI (Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit) zur Telekom-Cloud:
Die Cloud der Telekom „Telekom@school“ ist von der LDI NRW nicht geprüft worden und kann daher auch nicht detailliert bewertet werden.
Zur Datenverarbeitung an Schulen durch Dritte folgende – allgemeine – Hinweise geben:
Der Regelfall ist die Verarbeitung der personenbezogenen Daten innerhalb der Schule. Sollen Daten durch externe Dritte verarbeitet werden, ist wie folgt zu unterscheiden:
Eine Übermittlung (§ 3 Abs. 2 Nr. 4 Datenschutzgesetz NRW - DSG NRW -; vgl. § 5 Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten von Schülerinnen, Schülern und Eltern - VO-DV I -; § 8 Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten der Lehrerinnen und Lehrer - VO-DV II -) personenbezogener Daten an Stellen außerhalb des öffentlichen Bereichs ist grundsätzlich nur mit wirksamer – jederzeit widerrufbarer – Einwilligung der Betroffenen zulässig und dürfte daher in der Praxis als Rechtsgrundlage ausscheiden.
Nach § 2 Abs. 3 VO-DV I ist die Schule aber berechtigt, unter Beachtung der Voraussetzungen des § 11 DSG NRW, eine die Datensicherheit gewährleistende und zuverlässige Institutionen mit der Verarbeitung ihrer Daten zu beauftragen. Ein Fall der sog. Auftragsdatenverarbeitung liegt vor, wenn die personenbezogenen Daten an einen Dienstleister übermittelt werden, der diese Daten nach Weisung des Auftraggebers verarbeitet.
Die Datenverarbeitung im Auftrag ist nur zulässig nach Weisung der Schule und ausschließlich für deren Zwecke (vgl. § 2 Abs. 3 VO-DV I, § 3 VO-DV II). Für diese Form der Verarbeitung trägt die Schule als verantwortliche Stelle die datenschutzrechtliche Verantwortung. Das bedeutet, dass die Schule mit dem jeweiligen Anbieter einen schriftlichen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung schließen muss, der den Anforderungen des § 11 DSG NRW genügt und insbesondere sicherstellt, dass von dem Anbieter die in § 10 DSG NRW aufgeführten technischen und organisatorischen Maßnahmen eingehalten werden. Diese Prüfung hat die Schule vor der Vertragsschließung durchzuführen.
Auf der Basis der eingeholten Informationen muss die Schule dann ein Verfahrensverzeichnis gemäß § 8 DSG NRW erstellen. Die dafür benötigten Unterlagen sollten vom Dienstleister der Schule zur Verfügung gestellt werden, da nur der Dienstleister über die überwiegend technischen Aspekte kompetent Auskunft geben kann. Aufgabe der Schule ist es jedoch dann über den einzuhaltenden Datenschutz beim Dienstleister vorab und regelmäßig zu vergewissern.
Vor dem Hintergrund, dass Cloud-Systeme wie jenes der Telekom meist auch Telekommunikationsdienstleistungen wie Internetzugang und E-Mail-Dienste bereithalten, verweise ich zudem darauf, dass die Einhaltung der Datenschutzregelungen der §§ 12 ff. Telemediengesetz sowie des Fernmeldegeheimnisses nach § 88 Telekommunikationsgesetz zu gewährleisten ist, sofern den Lehrkräften die private Nutzung der Dienste erlaubt bzw. nicht explizit untersagt wird.
Hinweise zur Nutzung von Cloud-Systemen bietet die Orientierungshilfe des LDI zum Cloud Computing an: https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Service/submenu_Entschliessungsarchiv/Inhalt/Entschliessungen_Datenschutzkonferenz/Inhalt/82__Konferenz/Cloud/Cloud.php
xyz, Schulleitung
xyz, stellvertretende Schulleitung
Telefon: (0 211) xxxxxxxxx (Sekretariatstelefonnummer)
[Telefax: (0 12 34) 56 78 90 99] (gesetzlich nicht erforderlich)
E-Mail: sekretariat.xxxxx@schule.duesseldorf.de
c/o. Geschwister-Scholl-Gymnasium
3D-Drucker gehören nicht zur Standardausstattung in Schulen.
Informationen zur Nutzung von 3D-Druckern in Schulen
Durch ein digitales schwarzes Brett (DSB) werden Vertretungspläne und andere wichtige Aushänge über zentral platzierte Bildschirme alle Beteiligten zur Verfügung gestellt. Da es für klassische Verwaltungstätigkeiten genutzt wird, befindet sich die Zuständigkeit nicht bei eSchool, sondern im Bereich der Verwaltungs-IT. Bitte sprechen Sie daher hierzu Ihren Verwaltungs-IT-Ansprechpartner an.
Wird auch Visualizer genannt und kann als technische Weiterentwicklung des weithin bekannten Tageslichtprojektors betrachtet werden.
Es erfolgt hiermit die Aufnahme eines beleuchteten Gegenstands oder Dokuments. Diese kann - mit entsprechender Vergrößerungsmöglichkeit - an einen Beamer geliefert werden.
Auch Tablets können als Dokumentenkameras eingesetzt werden. Hierzu ist als Zubehör eine entsprechende Halterung als Stativ notwendig. Sie bieten aber daneben eine Vielzahl anderer Anwendungsmöglichkeiten.
Druckerpatronen werden nicht über das eSchool Budget beschafft, sondern über den sächlichen Aufwand. Weitere Informationen erhalten Sie in Ihrem Schulsekretariat.
Informationen zur Entsorgung von veralteter pädagogischer IT finden Sie unter Altgerät.
Informationen zur Entsorgung von defektem Mobiliar für die pädägogische IT finden Sie unter Mobiliar.
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References: § 5
 § 8
 § 2
 § 11
 § 2
 § 3
 § 11
 § 10
 § 8
 § 88