Source: https://www.ktm-bikes.at/service/pedelec-45.html
Timestamp: 2017-11-20 17:31:24+00:00

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Pedelec 45 - KTM BIKE INDUSTRIES
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Pedelec 45 - Besondere Ausstattungsmerkmale
￭ Rückspiegel
￭ Versicherungskennzeichen
￭ selbsteinklappender Ständer
￭ Reifen müssen nach ECE R-75 freigegeben sein
(zu Erkennen am entsprechenden Symbol am Reifen: Kreis mit innenliegendem E und einer Zahl)
￭ Reifen Mindestprofiltiefe von 1mm
￭ zwei unabhängige Bremsen
￭ Bremshebel mit Kugelenden
￭ zusätzliche Seitenreflektoren
￭ fest montierte Pedalreflektoren
￭ fest montierte Lichtanlage (Speisung aus Akku zulässig)
Pedelec 45 – Besondere Vorsicht bei Umbauten
Die KTM Pedelec 45 wurden beim deutschen Kraftfahrtbundesamt einer Typgenehmigung unterzogen und als Kraftfahrzeug zugelassen. Dabei wurden bestimmte Bauteile spezifiziert, deren Verwendung an diesen Fahrzeugen zulässig ist. Wird das Fahrzeug mit NICHT SPEZIFIZIERTEN oder NICHT FREIGEGEBENEN BAUTEILEN betrieben, so verliert diese Typgenehmigung an Gültigkeit.
Folgende Bauteile an Ihrem Pedelec 45 dürfen…
a) nur mit Originalteilen ersetzt werden.
b) nur mit den im CoC Papier aufgelisteten Alternativen zur Erstausstattung ersetzt werden.
c) mit der Einschränkung getauscht werden, dass eine Kompatibilität zur Erstausstattung besteht.
d) ohne jegliche Einschränkung ersetzt werden.
Rücklicht inklusive Kennzeichenhalterung und Kennzeichenbeleuchtung
Pedale inklusive Rückstrahler
Reifen (Prüfung nach ECE-R75, Mindestprofiltiefe 1mm)
Ihr KTM Fachhändler ist Ihnen gerne bei der Auswahl zugelassener Ersatzteile und freigegebenem Zubehör behilflich.
FAQ Pedelec 45 in Österreich
Die Typgenehmigung ist die Anerkennung der Vorschriftsmäßigkeit eines Fahrzeugs und dient somit der Verkehrssicherheit. Kraftfahrzeuge können auf zwei verschiedene Arten typengenehmigt werden – Einzelabnahme oder EU-Typgenehmigung. KTM Produkte der Kategorie Kleinkraftrad L1e werden ausschließlich mit EU-Typgenehmigung nach Richtlinie 2002/24/EG in Verkehr gebracht. Zu jedem Produkt kann von KTM ein sogenanntes COC Papier (Übereinstimmungs-bescheinigung) mitgeliefert werden, das bei der Erstzulassung vorgelegt werden muss.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Betriebserlaubnis (Typenschein, Einzelgenehmigung)/HELP.GV.AT - Typisierung bei Import von Kfz)
Wenn es für ein Kraftfahrzeug eine EU-Typgenehmigung gibt, kann vom Fahrzeughersteller für ein neues Fahrzeug eine Übereinstimmungsbescheinigung, das so genannte COC-Papier (Certificate of Conformity) ausgestellt werden. Das COC-Papier bestätigt, dass das neue Kraftfahrzeug zum Zeitpunkt der Auslieferung der EU-Typgenehmigung für dieses Kraftfahrzeug entsprochen hat.
(weitere Details: SALZBURG.GV.AT - Was ist ein COC-Papier)
Die erstmalige Zulassung von Kraftfahrzeugen in Österreich ist aber nur möglich, wenn die entsprechenden Genehmigungsdaten in die Genehmigungsdatenbank eingetragen sind. Wenn die Daten eingetragen sind, kann auch ein Auszug aus der Datenbank als Genehmigungsnachweis für die Zulassung verwendet werden. Die erforderlichen Genehmigungsdaten werden bereits von KTM in die Genehmigungsdatenban eingebracht.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Typisierung bei Import von Kfz)
Ein Kraftfahrzeug darf erst nach der Zulassung auf Straßen mit öffentlichen Verkehr verwendet werden. Die Zulassung ist die behördliche Registrierung (Anmeldung) eines Kraftfahrzeuges.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Kfz-Zulassung)
Ein Elektrofahrrad der Kategorie Kleinkraftrad L1e muss hinten mit entsprechenden Kennzeichentafeln ausgestattet sein. Die Kennzeichentafeln werden bei der Zulassung ausgegeben.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Kennzeichentafeln)
Elektrofahrräder der Kategorie Kleinkraftrad L1e unterliegen nicht dem Kraftfahrtsteuergesetz.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Kraftfahrzeugsteuer)
Elektrofahrräder der Kategorie Kleinkraftrad L1e, müssen in regelmäßigen Abständen auf Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüft werden (sogenannte § 57a-Begutachtung).
Die Begutachtungsplakette ist außen am Fahrzeug so anzubringen, dass der Ablauftermin von außerhalb des Fahrzeuges stets leicht festgestellt werden kann. Die Anbringungsstelle bei Kleinkrafträdern ist am vorderen rechten Holm der Gabel.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Begutachtung (Pickerl))
Für Lenker von Elektrofahrrädern der Kategorie Kleinkraftrad L1e ist das Tragen eines geprüften Sturzhelmes (Prüfzeichen ECE-R 22.05) verpflichtend.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Helmfplicht)
Führerschein / Lenkberechtigung
Für Lenker von Elektrofahrrädern der Kategorie Kleinkraftrad L1e ist eine Lenkberechtigung der Klasse AM erforderlich.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Erwerb der Klasse AM/MEINSCHEIN.AT - Mopedführerschein Klasse AM)
Grundsätzlich gilt die gesetzlich erlaubte Höchstgrenze von weniger als 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut. In bestimmten Fällen wird diese Grenze jedoch auf 0,1 Promille oder weniger herabgesetzt. Dies ist abhängig von der Art der Lenkerberechtigung und berücksichtigt in manchen Fällen einen Gültigkeitszeitraum.
(weitere Details: HELP.GV.AT - Alkohol am Steuer)
Eine Radwegbenutzung mit Elektrofahrrädern der Kathegorie Kleinkraftrad L1e ist innerorts als auch außerorts nicht erlaubt. (weitere Details: RIS.BKA.GV.AT – StVO § 8 Abs 2 Fahrordnung auf Straßen mit besonderen Anlagen )
KTM Produkte der Kategorie Kleinkraftrad L1e sind für den Betrieb mit Anhängern ungeeignet.
KTM Produkte der Kategorie Kleinkraftrad L1e sind für den Transport von Kindern (auch in speziellen Kindersitzen) ungeeignet.
Die verwendeten Reifen müssen nach ECE R-75 geprüft sein (sichtbar über E Prüfzeichen an der Reifenflanke) und eine Mindestprofiltiefe von 1mm aufweisen. Die erlaubten Reifendimensionen sind im jeweiligen COC-Papier bzw. Zulassungdokument ersichtlich.
(Weitere Details: RIS.BKA.GV.AT – KDV § 4 Reifen und Schneeketten)
FAQ Pedelec 45 in Deutschland
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - § 2 FZV Begriffsbestimmungen)
Fahrzeuge dürfen auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn sie zum Verkehr zugelassen sind. Die Zulassung wird auf Antrag erteilt, wenn das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist und eine dem Pflichtversicherungsgesetz entsprechende Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung besteht. Die Zulassung erfolgt durch Zuteilung eines Kennzeichens und Ausfertigung einer Zulassungsbescheinigung.
Ausgenommen von den Vorschriften über das Zulassungsverfahren sind zwei- oder dreirädrige Kleinkrafträder.
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE – FZV § 3 Notwendigkeit einer Zulassung)
Beachten Sie jedoch dass trotz der Ausnahme bestimmte Voraussetzungen für eine Inbetriebsetzung zulassungsfreier Fahrzeuge bestehen.
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - FZV § 4 Voraussetzungen für eine Inbetriebsetzung zulassungsfreier Fahrzeuge)
Durch das Versicherungskennzeichen wird für die Kraftfahrzeuge im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe d bis f nachgewiesen, dass für das jeweilige Kraftfahrzeug eine dem Pflichtversicherungsgesetz entsprechende Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung besteht. Nach Abschluss eines Versicherungsvertrages und Zahlung der Prämie überlässt der Versicherer dem Halter auf Antrag das Versicherungskennzeichen zusammen mit einer Bescheinigung hierüber für das jeweilige Verkehrsjahr. Verkehrsjahr ist jeweils der Zeitraum vom 1. März eines Jahres bis zum Ablauf des Monats Februar des nächsten Jahres. Zur Speicherung im Zentralen Fahrzeugregister hat der Antragsteller dem Versicherer die in § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes bezeichneten Halterdaten, die Angaben zu Fahrzeugklasse, Art des Aufbaus und Marke des Fahrzeugs sowie die Fahrzeug-Identifizierungsnummer mitzuteilen und auf Verlangen nachzuweisen. Das Versicherungskennzeichen und die Bescheinigung verlieren ihre Gültigkeit mit Ablauf des Verkehrsjahres. Der Fahrzeugführer hat die Bescheinigung über das Versicherungskennzeichen mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. (weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - FZV Fahrzeug-Zulassungsverordnung)
Elektrofahrräder der Kategorie Kleinkraftrad L1e sind von der Zulassung ausgenommen und unterliegen deshalb nicht dem Kraftfahrzeugsteuergesetz.
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE – FZV § 3 Notwendigkeit einer Zulassung / GESETZE-IM-INTERNET.DE – KraftStG §3 Ausnahmen von der Besteuerung)
Elektrofahrräder der Kategorie Kleinkraftrad L1e, müssen nicht in regelmäßigen Abständen auf Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüft werden, da sie von der Zulassung ausgenommen sind.
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - StVZO § 29 Untersuchung der Kraftfahrzeuge und Anhänger)
Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen. (Dies gilt nicht, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind). Die Eignung des Schutzhelmes ist im Zweifelsfall mit der Versicherung abzuklären.
KTM empfiehlt Lenkern von Elektrofahrrädern der Kategorie Kleinkraftrad L1e das Tragen eines geprüften Sturzhelmes (Prüfzeichen ECE-R 22.05).
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - StVO § 21a Sicherheitsgurte, Schutzhelme/ VERKEHRSPORTAL.DE - Helmpflicht)
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - FeV § 4 Erlaubnispflicht und Ausweispflicht für das Führen von Kraftfahrzeugen / GESETZE-IM-INTERNET.DE - FeV § 6 Einteilung der Fahrerlaubnisklassen)
Das Lenken von Elektrofahrrädern der Kategorie Kleinkraftrad L1e mit 0,25mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut ist nicht erlaubt.
(weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - StVG § 24a 0,5 Promille Grenze)
Pedelec 45 dürfen weder innerorts noch außerorts auf Radwegen fahren.
(weitere Details: DVR.DE - Brochüre Sicher Rad fahren)
(Weitere Details: GESETZE-IM-INTERNET.DE - StVZO § 36 Bereifung und Laufflächen)

References: § 57
 § 8
 § 4
 § 2
 § 3
 § 4
 § 4
 § 3
 § 33
 § 3
 §3
 § 29
 § 21
 § 4
 § 6
 § 24
 § 36