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Timestamp: 2017-01-20 14:42:54+00:00

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⭐LEITFADEN ZU DEN STEUERBEGÜNSTIGUNGEN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG
LEITFADEN ZU DEN STEUERBEGÜNSTIGUNGEN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG
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1 LEITFADEN ZU DEN STEUERBEGÜNSTIGUNGEN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG Die letzten Neuigkeiten Verlängerung bis zu 31. Dezember 2015 der höher absetzbaren Irpef für die Abschaffung der architektonischen Barrieren Begünstigung beim Kauf von Fahrzeugen Absetzung für zu Lasten lebende Kinder Letzter Stand JANUAR 2015 Begünstigte MwSt. 4% für die Inanspruchnahme der Begünstigung erforderliche Unterlagen Befreiung der Kraftfahrzeugsteuer technische und informatische Hilfsmittel Absetzung für Betreuungsdienste aggiornamento MAGGIO 20142 LEITFADEN ZU DEN STEUERBEGÜNSTIGUNGEN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG INHALT 1. WELCHE BEGÜNSTIGUNGEN GIBT ES DIE BEGÜNSTIGUNGEN FÜR KRAFTFAHRZEUGE... 4 >>Wer Anspruch darauf hat... 4 >>Für welche Fahrzeuge?... 5 >>Die IRPEF-Absetzung für die Mittel der Fortbewegung... 5 >>Die MwSt.-Begünstigung... 7 >>Die dauerhafte Befreiung von der Zahlung der Kfz-Steuer... 9 >>Die Befreiung von der Übertragungssteuer bei Eigentumsübertragungen >>Wann die Begünstigungen dem Familienangehörigen des Behinderten zustehen >>Die Unterlagen >>Besondere Regeln für Behinderte mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit DIE SONSTIGEN BEGÜNSTIGUNGEN >>Die IRPEF-Absetzung für Kinder mit Behinderung >>Die IRPEF-Begünstigungen für Gesundheitsausgaben und Hilfsgeräte >>Die IRPEF-Absetzung für die Pflegekräfte (pflegebedürftige Behinderte) >>Die MwSt.-Ermäßigungen für den Kauf technischer und elektronischer Hilfsmittel >>Die sonstigen Begünstigungen für Sehbehinderte >>Die Absetzung für die Beseitigung architektonischer Barrieren >>Die Begünstigung für die Erbschafts- und Schenkungssteuer >>Die Befreiung von der Bootssteuer SPEZIELLE BERATUNG FÜR STEUERZAHLER MIT BEHINDERUNG ZUSAMMENFASSENDE ÜBERSICHT ÜBER DIE BEGÜNSTIGUNGEN >>ANMERKUNGEN ZUR ZUSAMMENFASSENDEN ÜBERSICHT DER BEGÜNSTIGUNGEN WEITERE INFORMATIONEN Letzter Stand Januar3 1. WELCHE BEGÜNSTIGUNGEN GIBT ES Die Steuergesetzgebung zeigt besondere Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung und ihre Familienangehörigen, indem sie ihnen zahlreiche Steuerbegünstigungen bietet. Dieser Leitfaden erläutert den aktualisierten Überblick über die verschiedenen Situationen, in denen den Steuerzahlern mit Behinderung Steuervorteile zuerkannt werden, unter eindeutiger Angabe der anspruchsberechtigten Personen. Insbesondere werden die Regeln und die Modalitäten erklärt, die für den Antrag der folgenden Begünstigungen zu befolgen sind: UNTERHALTSBERECHTIGTE KINDER Für jedes Kind mit Behinderung, das in steuerlicher Hinsicht unterhaltsberechtigt ist, stehen folgende Absetzungen von der Einkommenssteuer (im folgenden IRPEF- Absetzungen) zu: Euro, wenn es weniger als drei Jahre alt ist Euro, für die anderen Kinder Mit mehr als drei unterhaltsberechtigten Kindern erhöht sich der Abzug auf 200 Euro für jedes Kind ab dem ersten. Die Absetzungen hängen vom Gesamteinkommen ab, das im Steuerzeitraum bezogen wurde, und ihr Betrag vermindert sich mit dem Ansteigen des Einkommens, bis der Betrag bei Erreichen eines Gesamteinkommens von Euro gleich Null ist (vgl. Kapitel 3). FAHRZEUGE IRPEF-Absetzung i.h.v. 19% der für den Kauf getragenen Ausgaben Ermäßigte MwSt. von 4% auf den Erwerb Befreiung von der Kfz-Steuer Befreiung von der Übertragungssteuer bei Eigentumsübertragungen SONSTIGE HILFSMITTEL SOWIE TECHNISCHE UND ELEKTRONISCHE HILFSGERÄTE IRPEF-Absetzung i.h.v. 19% der für technische und elektronische Hilfsgeräte getragenen Ausgaben Ermäßigte MwSt. von 4% auf den Erwerb technischer und elektronischer Hilfsgeräte Absetzungen der Ausgaben für den Erwerb und die Haltung des Blindenführhundes für Sehbehinderte IRPEF-Absetzung i.h.v. 19% der Ausgaben für Dolmetscherdienste zugunsten Gehörloser 24 BESEITIGUNG VON ARCHITEKTONISCHEN BARRIEREN IRPEF-Absetzung der Ausgaben zur Realisierung von Maßnahmen, die auf die Beseitigung architektonischer Barrieren abzielen GESUNDHEITSAUSGABEN Abzug des gesamten Betrags der Gesundheitsausgaben und Ausgaben für spezifische Betreuung vom Gesamteinkommen PERSÖNLICHE BETREUUNG Abzug der Beitragsaufwendungen vom Gesamteinkommen (bis zu einem Höchstbetrag von 1.549,37 Euro), die für Haushaltshilfen und persönliche oder familiäre Pflegekräfte gezahlt wurden Absetzung i.h.v. 19% der Ausgaben für persönliche Pflegekräfte, die bis zu einem Höchstbetrag von Euro zu berechnen sind, sofern das Einkommen des Steuerzahlers nicht mehr als Euro beträgt (vgl. Kapitel 3). 35 2. DIE BEGÜNSTIGUNGEN FÜR KRAFTFAHRZEUGE >>Wer Anspruch darauf hat Anspruchsberechtigte: 1. Sehbehinderte und Gehörlose 2. Psychisch oder geistig Behinderte, die Anspruch auf Begleitungsgeld haben 3. Behinderte mit schwerer Einschränkung der Gehfähigkeit oder mit Mehrfachamputationen 4. Behinderte mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit. Die Sehbehinderten sind Personen, die vollkommen blind sind oder auf beiden Augen ein eingeschränktes Sehvermögen von einem Zehntel mit eventueller Korrektur haben. Artikel 2, 3 und 4 des Gesetzes Nr. 138/2001 ermitteln die Kategorien der Sehbehinderten und geben eine Definition für Vollblinde, Teilblinde und hochgradig Sehbehinderte. Was die Gehörlosen betrifft, definiert Art. 1 des Gesetzes Nr. 68/1999 als solche die Personen, die von Geburt an taub sind oder vor dem Erlernen der gesprochenen Sprache taub geworden sind. Die unter den Punkten 2 und 3 aufgeführten Behinderten gelten als Schwerbehinderte (Gesetz Nr. 104/1992, Art. 3, Abs. 3), was durch ein Protokoll des Ausschusses zur Anerkennung der Behinderung beim lokalen Sanitätsbetrieb (ASL) bescheinigt wird. Insbesondere die Behinderten laut Punkt 3 sind diejenigen, die eine schwere Behinderung aufgrund von Pathologien (einschließlich der Mehrfachamputationen) aufweisen, die zu einer dauerhaften Einschränkung der Gehfähigkeit führen. Die Behinderten laut Punkt 4 sind diejenigen, die reduzierte oder verhinderte Bewegungsfähigkeiten, aber gleichzeitig keine schwere Einschränkung der Bewegungsfähigkeit aufweisen. Nur für diese letzte Kategorie von Behinderten hängt das Recht auf Begünstigungen von der Anpassung des Fahrzeugs ab. ZUR BEACHTUNG Die Begünstigungen werden nur dann anerkannt, wenn das Fahrzeug ausschließlich oder vorwiegend zugunsten der Behinderten benutzt wird. Wenn die Person mit Behinderung steuerrechtlich gegenüber einem ihrer Familienangehörigen unterhaltsberechtigt ist (d.h. sie hat ein Jahreseinkommen von nicht mehr als 2.840,51 Euro), kann der Familienangehörige, der die Ausgabe im Interesse der Person mit Behinderung getragen hat, die Begünstigungen in Anspruch nehmen. 46 >>Für welche Fahrzeuge? Die Begünstigungen im Kfz-Bereich gelten je nach Fall für folgende Fahrzeuge: Personenkraftwagen (*) Kombifahrzeuge (*) Spezifische Kraftfahrzeuge (*) Fahrzeuge zur Beförderung von Personen mit höchstens neun Sitzplätzen einschließlich des Fahrersitzes Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 Tonnen (oder 4,5 Tonnen bei Elektro-oder Batterieantrieb) für die Beförderung von Sachen und Personen, die höchstens neun Sitzplätze einschließlich des Fahrersitzes aufweisen Fahrzeuge zur Beförderung bestimmter Sachen oder Personen für Transporte unter besonderen Bedingungen, die ständig mit speziellen Ausrüstungen für diesen Zweck versehen sind Wohnmobil (*) (1) Motorradgespann Motorfahrzeuge für gemischten Transport Motorfahrzeuge für spezifische Beförderungen Fahrzeuge mit einer speziellen Karosserie und dauerhaft für die Beförderung und Unterbringung von höchstens 7 Personen einschließlich des Fahrers ausgerüstet Dreirädrige Fahrzeuge zur Beförderung von Personen mit höchstens 4 Sitzplätzen einschließlich des Fahrersitzes und mit geeigneter Karosserie Dreirädrige Fahrzeuge zur Beförderung von Personen und Sachen mit höchstens vier Sitzplätzen einschließlich des Fahrersitzes Dreirädrige Fahrzeuge zur Beförderung bestimmter Sachen oder Personen für Transporte unter besonderen Bedingungen, die ständig mit speziellen Ausrüstungen für diesen Zweck versehen sind (*)Die für Sehbehinderte und Gehörlose begünstigten Fahrzeuge sind mit einem Asteriskus versehen (1)Für diese Fahrzeuge kann nur der IRPEF-Abzug i.h.v. 19% in Anspruch genommen werden Keinen Anspruch auf Begünstigungen hat der Erwerb von Leichtkabinenvierrädern, d.h. die sogenannten "Minicars", die ohne Führerschein gefahren werden können. >>Die IRPEF-Absetzung für die Mittel der Fortbewegung Anschaffungskosten Für den Erwerb von Fortbewegungsmitteln hat die Person mit Behinderung Anspruch auf eine IRPEF-Absetzung. Unter Fortbewegungsmitteln versteht man Personenkraftwagen ohne Hubraumbegrenzung und die anderen oben aufgeführten Fahrzeuge, die gebraucht oder neu sein können. Die Absetzung beträgt 19% der getragenen Kosten und ist bis zu einer maximalen Ausgabe von ,99 Euro zu berechnen. 57 Die Absetzung steht nur einmal (d.h. für ein einziges Fahrzeug) in einem Zeitraum von vier Jahren zu (ab Kaufdatum). Die Vergünstigung kann für Käufe innerhalb des Vierjahreszeitraums nur dann in Anspruch genommen werden, wenn das zuvor erworbene Fahrzeug wegen Verschrottung beim öffentlichen Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) abgemeldet wird. Die Vergünstigung steht hingegen nicht zu, wenn das Fahrzeug wegen Auslandsexport beim Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) abgemeldet wurde (Rundschreiben der Agentur der Einnahmen Nr. 19/E von 2012). Bei Diebstahl kann die Absetzung für das innerhalb des Vierjahreszeitraums neu erworbene Fahrzeug nach Abzug der eventuellen Erstattung durch die Versicherung in Anspruch genommen werden und ist für eine maximale Ausgabe von ,99 Euro zu berechnen. Falls es zur Inanspruchnahme der Absetzung nicht notwendig ist, das Fahrzeug anzupassen, gilt der Schwellenbetrag von ,99 Euro nur für die Anschaffungskosten des Fahrzeugs: davon ausgeschlossen bleiben die weiteren Ausgaben für Anpassungen, die zur Benutzung des Fahrzeugs notwendig sind (z.b. Hebebühne). Für diese Ausgaben kann allerdings eine andere Art von Absetzung in Anspruch genommen werden, und zwar immer i.h.v. 19%, wovon weiter unten die Rede sein wird. Die Absetzung kann für den gesamten Steuerzeitraum in Anspruch genommen werden, in dem das Fahrzeug gekauft wurde, oder alternativ dazu in vier gleichhohen Jahresraten. Der Erbe, der die Einkommenssteuererklärung für den verstorbenen Behinderten vorlegen muss, kann die verbliebenen Raten auf einmal abziehen. Verlust der Steuerbegünstigung Bei entgeltlicher oder unentgeltlicher Übertragung des Fahrzeugs vor Ablauf von zwei Jahren ab dem Kaufdatum ist die Differenz zwischen der Steuer, die ohne Vergünstigungen zu zahlen ist, und der Steuer zu zahlen, die sich aus der Anwendung der Vergünstigung ergibt. Diese Bestimmung wird nicht angewendet, wenn der Behinderte aufgrund veränderter Bedürfnisse im Zusammenhang mit seiner Behinderung das Fahrzeug veräußert, um ein anderes zu kaufen, an dem neue und andere Anpassungen vorgenommen werden. Reparaturkosten Außer für die Anschaffungskosten steht die IRPEF-Absetzung auch für die Reparaturkosten des Fahrzeugs zu. Davon ausgenommen sind allerdings die Wartungs- und Betriebskosten (Kfz- Versicherung, Kraftstoff, Schmiermittel). Auch in diesem Fall wird die Absetzung bis zu einer Ausgabengrenze von ,99 Euro anerkannt, worin sowohl die Anschaffungskosten für das Fahrzeug als auch die für das Fahrzeug anfallenden Reparaturkosten enthalten sind. ZUR BEACHTUNG Die Reparaturkosten können nur dann abgezogen werden, wenn sie innerhalb von 4 Jahren ab dem Kauf des Fahrzeugs getragen werden. 68 >>Die MwSt.-Begünstigung Es kann die MwSt. von 4% statt 22% auf den Kauf neuer oder gebrauchter Personenkraftwagen mit folgendem Hubraum angewendet werden: bis zu cm³ bei Benzinmotoren bis zu cm³ bei Dieselmotoren. Die ermäßigte MwSt. von 4% ist auch anwendbar: auf den gleichzeitigen Erwerb von optionalen Zusatzvorrichtungen auf die Leistungen zur Anpassung von nicht angepassten Fahrzeugen, die sich bereits im Besitz der Person mit Behinderung befinden (auch wenn sie die genannte Hubraumgrenze überschreiten) auf die Veräußerungen von Instrumenten und Zubehörteilen, die für die Anpassung verwendet wurden. Der vergünstigte Steuersatz gilt nur für Anschaffungen, die direkt von der Person mit Behinderung oder von dem Familienangehörigen gemacht werden, der ihr gegenüber steuerrechtlich unterhaltspflichtig ist, bzw. für die ihnen gegenüber durchgeführten Anpassungen. Von der Vergünstigung ausgenommen sind die Fahrzeuge, die auf andere Personen, auf Wirtschaftsunternehmen, Genossenschaften, öffentliche oder private Körperschaften lauten (auch wenn sie spezifisch für die Beförderung von Personen mit Behinderung bestimmt sind). Die ermäßigte MwSt. für den Erwerb von Fahrzeugen wird ohne Wertbeschränkung einmal im Verlauf von vier Jahren (ab Kaufdatum) angewendet. Die Vergünstigung kann für Käufe innerhalb des Vierjahreszeitraums nur dann erneut in Anspruch genommen werden, wenn das betroffene Fahrzeug wegen Verschrottung beim öffentlichen Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) abgemeldet wird. Die Vergünstigung steht hingegen nicht zu, wenn das Fahrzeug wegen Auslandsexport beim Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) abgemeldet wurde (Rundschreiben der Agentur der Einnahmen Nr. 19/E von 2012). Mit dem Rundschreiben Nr. 11/E vom 21. Mai 2014 hat die Agentur der Einnahmen präzisiert, dass wie für die Irpef-Absetzung, auch für die MwSt., im Zeitraum von vier Jahren erneut die Möglichkeit einer Inanspruchnahme auf Begünstigung für den Kauf eines Fahrzeuges besteht, wenn das vorher in Anwendung der Steuerbegünstigungen gekaufte Fahrzeug gestohlen und nicht wiedergefunden wurde. In diesem Fall muss die Person mit Behinderung dem Autohändler die Verlustanzeige des Fahrzeuges und die vom Öffentlichen Fahrzeugregisteramt (PRA) erfolgte Registrierung des Besitzverlustes vorweisen. Verlust der Steuerbegünstigung Wird das Fahrzeug vor Ablauf von zwei Jahren ab dem Kaufdatum veräußert, muss die Differenz zwischen der Steuer, die ohne Vergünstigungen (22%) zu zahlen ist, und der Steuer gezahlt werden, die sich aus der Anwendung der Ermäßigung (4%) ergibt, außer wenn die Person mit Behinderung aufgrund veränderter Bedürfnisse im Zusammenhang 79 mit ihrer Behinderung das Fahrzeug veräußert, um ein anderes zu kaufen, an dem neue und andere Anpassungen vorgenommen werden. ZUR BEACHTUNG Der Erbe kann das vom Behinderten geerbte Fahrzeug auch vor Ablauf der zwei Jahre ab dem Kaufdatum mit einer MwSt. von 4% veräußern, ohne dass die Pflicht entsteht, die Steuerdifferenz zu zahlen. Die Pflichten des Unternehmens Das Unternehmen, das das Fahrzeug mit dem ermäßigten MwSt.-Satz verkauft, muss: eine Rechnung ausstellen mit der Angabe, dass es sich - je nachdem - um einen Vorgang im Sinne des Gesetzes 97/86 und des Gesetzes 449/97 bzw. des Gesetzes 342/2000 oder des Gesetzes 388/2000 handelt. Für die Einfuhren muss der Hinweis auf Gesetz 97/86 auf dem Zollbegleitschein vermerkt werden der Agentur der Einnahmen das Datum des Vorgangs, das Kennzeichen des Fahrzeugs, die Personalien und den Wohnsitz des Käufers mitteilen. Die Mitteilung ist an die zuständige Dienststelle der Agentur der Einnahmen, die für den Wohnsitz des Käufers zuständig ist, innerhalb von 30 Tagen ab dem Verkaufs- oder Einfuhrdatum zu übersenden. Kauf von geleasten Fahrzeugen Die ermäßigte MwSt. von 4% ist auch für den Kauf geleaster Fahrzeuge vorgesehen, vorausgesetzt jedoch, dass es sich um ein Übertragungsleasing handelt. Es ist im Wesentlichen unerlässlich, dass aus den Vertragsklauseln der Wille der Parteien hervorgeht, dem Nutzer das Eigentum am Auto durch Rückkauf zu übertragen, was nach Ablauf des Finanzleasings auszuüben ist. In diesem Fall kann, wie von der Agentur der Einnahmen mit dem Beschluss Nr. 66/E vom 20. Juni 2012 näher erläutert, die Leasinggesellschaft den ermäßigten Steuersatz sowohl auf den Rückkaufpreis als auf die Leasingraten anwenden. Zur Anwendung der MwSt. i.h.v. 4% ist es beim Abschluss des Leasingvertrags außerdem notwendig: dass der Begünstigte der Gesellschaft die vorgesehenen Unterlagen aushändigt (vgl. weiter unten den entsprechenden Abschnitt) dass die anderen gesetzlich vorgeschriebenen Bedingungen vorliegen (z.b. Vermerk der eventuellen Fahrzeuganpassungen im Kraftfahrzeugschein). Die Leasinggesellschaft muss ihrerseits der Agentur der Einnahmen die Kenndaten des Vorgangs mitteilen. Mit dem Datum des Vertragsschlusses beginnt: der Zeitraum von vier Jahren, in dessen Verlauf der Begünstigte die Begünstigung nicht erneut in Anspruch nehmen kann der Zeitraum von zwei Jahren, in dessen Verlauf er die Verfügbarkeit des Fahrzeugs aufrechterhalten muss. 810 Die Nichteinhaltung der letzten Bedingung führt zum Verfall der Vergünstigung (außer wenn die Abtretung durch die Notwendigkeit neuer oder anderer Fahrzeuganpassungen erfolgt). >>Die dauerhafte Befreiung von der Zahlung der Kfz-Steuer Für die in der Tabelle auf Seite 5 angeführten Fahrzeuge mit dem für die Anwendung eines begünstigten MwSt.-Satzes vorgesehenen begrenzten Hubraum (2.000 cm³ für die Benzin- und cm³ für Dieselfahrzeuge) besteht auch die Möglichkeit auf Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer. Die Befreiung steht sowohl dann zu, wenn das Auto auf die Person mit Behinderung lautet, als auch dann, wenn es auf den Familienangehörigen lautet, demgegenüber der Behinderte steuerrechtlich unterhaltsberechtigt ist. Für die Gewährung der Befreiung ist das Steueramt der Körperschaft Region zuständig. In den Regionen, in denen keine Steuerämter eingerichtet wurden, kann sich der Betreffende an die örtliche Dienststelle der Agentur der Einnahmen wenden. Zur Bearbeitung der Befreiungsvorgänge bedienen sich einige Regionen des ACI. ZUR BEACHTUNG Die Regionen können die Begünstigung auch auf andere Behindertenkategorien als die in Abschnitt 1 genannten ausweiten. Wenn die Person mit Behinderung mehrere Fahrzeuge besitzt, steht die Befreiung nur für eines von ihnen zu: bei der Vorlage der Unterlagen wird sie selbst das Kennzeichen des gewählten Autos angeben. Ausgenommen von der Befreiung bleiben die Fahrzeuge, die auf andere öffentliche oder private Rechtspersonen lauten (wie lokale Körperschaften, Genossenschaften, Transportgesellschaften, Mehrzwecktaxis usw.). Um die Befreiung in Anspruch zu nehmen, muss die Person mit Behinderung nur für das erste Jahr die vorgesehenen Unterlagen (vgl. weiter unten den entsprechenden Abschnitt) bei der zuständigen Dienststelle vorlegen oder per Einschreiben mit Rückschein schicken). Die Dokumente sind innerhalb von 90 Tagen ab dem Ablauf der Frist vorzulegen, innerhalb derer die Zahlung hätte vorgenommen werden müssen. Nach ihrer Anerkennung gilt die Befreiung auch für die nachfolgenden Jahre, ohne dass der Betreffende den Antrag und die Unterlagen erneut vorlegt. Wenn allerdings die Bedingungen für die Inanspruchnahme der Vergünstigung fortfallen (z.b. Verkauf des Autos), muss der Betreffende diesen Umstand derselben Dienststelle mitteilen, bei der er die Befreiung beantragt hat. Die Dienststellen, die den Antrag erhalten, übermitteln die darin enthaltenen Daten (Aktenzeichen und Datum, Steuernummer des Antragstellers, Kennzeichen und Typ des Fahrzeugs, eventuelle Steuernummer des Eigentümers, demgegenüber der Antragsteller unterhaltsberechtigt ist) an das Informationssystem des Steuerregisters. 911 Sie müssen außerdem die Betreffenden über die Eintragung des Fahrzeugs unter die befreiten Fahrzeuge sowie die eventuelle Ablehnung des Antrags benachrichtigen. Es ist nicht notwendig, am Auto einen Hinweis oder eine Markierung anzubringen, woraus hervorgeht, dass für das Fahrzeug keine Kfz-Steuern zu zahlen sind. >>Die Befreiung von der Übertragungssteuer bei Eigentumsübertragungen Für die Fahrzeuge, die dem Transport oder dem Eigenbedarf der Personen mit Behinderung dienen (und einer der in der Tabelle auf Seite 5 angeführten Kategorien angehören) ist die Befreiung von der Überschreibungssteuern vorgesehen, die ansonsten bei Registrierung der Besitzübertragung im Öffentlichen Fahrzeugregisteramt (PRA) geschuldet sind. Die Befreiung ist nicht vorgesehen für die Fahrzeuge der Sehbehinderten und Gehörlosen. Die Vergünstigung wird sowohl für die erste Anmeldung eines Neuwagens beim Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) als bei der Eigentumsübertragung eines Gebrauchtwagens anerkannt. Die Befreiung muss ausschließlich beim gebietsmäßig zuständigen Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) beantragt werden und steht auch dann zu, wenn das Fahrzeug auf den Familienangehörigen lautet, dem gegenüber die Person mit Behinderung steuerrechtlich unterhaltsberechtigt ist. >>Wann die Begünstigungen dem Familienangehörigen des Behinderten zustehen Die oben angeführten Begünstigungen (Irpef, MwSt., Kfz-Steuer, Überschreibungssteuer) können anstatt von der Person mit Behinderung, auch von einem Familienmitglied, das die Spesen getragen hat, unter der Voraussetzung in Anspruch genommen werden, dass die Person mit Behinderung steuerlich zu dessen Lasten lebt. In diesem Fall kann das Dokument, das die Ausgabe nachweist, unterschiedslos auf den Behinderten oder den für ihn unterhaltspflichtigen Familienangehörigen lauten. Um als steuerrechtlich unterhaltsberechtigt zu gelten, darf das gesamte Jahreseinkommen des Behinderten nicht über 2.840,51 Euro liegen. Für das Erreichen dieser Einkommensgrenze sind die befreiten Einkommen nicht zu berücksichtigen, wie z.b. Sozialrenten, Entschädigungen (einschließlich Begleitungsgeld), die den Zivilblinden, Gehörlosen und Zivilinvaliden gezahlten Renten und Zuwendungen. Nach Überschreiten der Einkommensgrenze stehen die Begünstigungen einzig dem Behinderten zu: um sie daher in Anspruch zu nehmen, müssen die Ausgabenbelege auf seinen Namen lauten und nicht auf den seines Familienangehörigen. 1012 ZUR BEACHTUNG Wenn mehrere Behinderte gegenüber ein und derselben Person steuerrechtlich unterhaltsberechtigt sind, kann diese Person im Verlauf des Vierjahreszeitraums die Steuervorteile für den Kauf von Fahrzeugen für jeden der ihm gegenüber unterhaltsberechtigten Behinderten in Anspruch nehmen. >>Die Unterlagen Nachstehend sind die Dokumente angegeben, die der Behinderte vorlegen muss, wenn keine Anpassung des Fahrzeugs erforderlich ist. Hinsichtlich der Unterlagen und der sonstigen spezifischen Voraussetzungen, die für Behinderte mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit gelten (die jedoch keine Einschränkung der Gehfähigkeit aufweisen), wird auf den folgenden Abschnitt verwiesen. Zur Beantragung der Begünstigungen sind folgende Dokumente notwendig. 1. Bescheinigung der Behinderung: für Sehbehinderte und Gehörlose, ist die Bescheinigung eines öffentlichen Ärzteausschusses erforderlich, die ihren Zustand attestiert für psychisch und geistig Behinderte ist o o das Protokoll zur Feststellung der Behinderung seitens der Ärztekommission beim lokalen Gesundheitsbetrieb (ASL) erforderlich, aus dem hervorgeht, dass der Betreffende schwer behindert ist (Art. 3, Absatz 3, des Gesetzes Nr. 104 von 1992), was auf eine psychische Behinderung zurückzuführen ist die Bescheinigung über die Zuweisung des Begleitungsgeldes (Gesetz Nr. 18/1980 und Gesetz Nr. 508/1988), und das von dem hierfür zuständigen Ausschuss (Ausschuss zur Feststellung der Zivilinvalidität laut Gesetz Nr. 295/1990) ausgestellt wurde für Behinderte mit schwerer Einschränkung der Gehfähigkeit oder mit Mehrfachamputationen, ist das Protokoll zur Feststellung der Behinderung der Ärztekommission beim lokalen Gesundheitsbetrieb (ASL) erforderlich, aus der hervorgeht, dass der Betreffende schwer behindert ist (Art. 3, Absatz 3, des Gesetzes Nr. 104 von 1992), was auf Pathologien (einschließlich der Mehrfachamputationen) zurückzuführen ist, die zu einer dauerhaften Einschränkung der Gehfähigkeit führen. Hinsichtlich der ärztlichen Bescheinigung hat die Agentur der Einnahmen mit dem Rundschreiben Nr. 21 vom 23. April folgende Hinweise gegeben. a) Wie für die anderen Behindertenkategorien vorgesehen, bewahren die psychisch oder geistig Behinderten das Recht, Steuervergünstigungen für den Kauf von Fahrzeugen auch dann zu beantragen, wenn der Zustand der schweren Behinderung (statt durch den ASL-Ärzteausschuss) durch eine Bescheinigung attestiert wird, die vom öffentlichen Ärzteausschuss ausgestellt wurde, der für die 1113 Feststellung der Invalidität zuständig ist, sofern sie ausdrücklich den Schweregrad der Pathologie und deren psychische und geistige Natur hervorheben. Als ungeeignet gilt dagegen die Bescheinigung, die ganz allgemein attestiert, dass die Person Invalide ist. Es kann z.b. eine Bescheinigung nicht als gültig angesehen werden, die folgende Attestierung enthält: mit vollständiger und dauerhafter Arbeitsunfähigkeit und kontinuierlicher Pflegebedürftigkeit, da er nicht in der Lage ist, die normalen Alltagshandlungen zu vollführen. Denn auch wenn sie von einem öffentlichen Ärzteausschuss ausgestellt wurde, kann in diesem Fall anhand der Bescheinigung nicht das Vorhandensein der spezifischen Behinderung festgestellt werden, die von der Steuergesetzgebung gefordert wird. b) Die Behinderten mit schwerer Einschränkung der Gehfähigkeit oder mit Mehrfachamputationen können ähnlich zu dem, was im vorstehenden Punkt gesagt wurde, ihre schwere Behinderung durch eine Invaliditätsbescheinigung nachweisen, die vom öffentlichen Ärzteausschuss ausgestellt wurde und ganz spezifisch die Unfähigkeit, selbständig oder ohne die Hilfe eines Begleiters zu gehen attestiert. Es ist jedoch notwendig, dass die Invaliditätsbescheinigung sich ausdrücklich auch auf die Schwere der Pathologie bezieht. c) Für die Personen mit Downsyndrom, die in die Kategorie der psychisch oder geistig Behinderten fallen, gilt auch die Bescheinigung des Hausarztes, die somit anstelle des Feststellungsprotokolls des ASL-Ärzteausschusses vorgelegt werden kann, um die Steuerbegünstigungen zu beantragen. d) Die Möglichkeit zur Inanspruchnahme der Steuerbegünstigungen für den Kauf eines Autos ist in den Fällen nicht ausgeschlossen, in denen das vom zuständigen Ausschuss zur Feststellung der Invalidität anerkannte Begleitungsgeld durch andere Betreuungsformen ersetzt wurde (z.b. die Einlieferung in ein Krankenhaus, wobei die Kosten vollständig zu Lasten einer öffentlichen Körperschaft gehen). 2. Ersatzerklärung der Offenkundigkeitserklärung (nur zur Inanspruchnahme der Mw- St. von 4%) Mit der Erklärung muss attestiert werden, dass im Vierjahreszeitraum vor dem Kaufdatum kein analog vergünstigtes Fahrzeug gekauft wurde. Für den Erwerb innerhalb des Vierjahreszeitraums muss die vom öffentlichen Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) ausgestellte Streichungsbescheinigung vorgelegt werden. 3. Fotokopie der letzten Einkommenssteuererklärung oder Selbstbescheinigung Wenn das Fahrzeug auf den Familienangehörigen des Behinderten lautet, muss sich aus der Steuererklärung ergeben, dass er in steuerlicher Hinsicht dem Fahrzeuginhaber gegenüber unterhaltsberechtigt ist. 1214 ZUR BEACHTUNG Hinsichtlich der Bescheinigungen der Personen mit Behinderung hat das Gesetzesdekret Nr. 5/2012 wichtige Vereinfachungen eingeführt. Insbesondere wurde folgendes vorgesehen: die Protokolle der Ärzteausschüsse zur Feststellung der Invalidität müssen auch das Bestehen der gesundheitlichen Anforderungen wiedergeben, um die Steuerbegünstigungen für die Fahrzeuge beantragen zu können (sowie für die Ausstellung des Invalidenparkscheins) die rechtsmedizinischen Bescheinigungen (unerlässlich zur Inanspruchnahme der Steuerbegünstigungen) können durch das Protokoll des Ärzteausschusses ersetzt werden. Dieses Protokoll muss als Kopie zusammen mit einer Ersatzerklärung der Offenkundigkeitserklärung über die Übereinstimmung mit dem Original, die vom Betreffenden abzugeben ist, vorgelegt werden. Er muss außerdem erklären, dass der Inhalt der Bescheinigung weder widerrufen noch aufgehoben oder geändert wurde. >>Besondere Regeln für Behinderte mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit Für Behinderte mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit (aber ohne schwere Einschränkung der Gehfähigkeit) hängt das Recht auf Begünstigungen von der Anpassung des Fahrzeugs an die motorische Behinderung ab, von der sie betroffen sind (auch wenn sie befördert werden). Es ist nicht notwendig, dass der Behinderte das Begleitungsgeld in Anspruch nimmt. Die motorische Natur der Behinderung muss ausdrücklich auf der Bescheinigung des ASL- Ärzteausschusses oder von andern öffentlichen Ärzteausschüssen zur Anerkennung der Invalidität vermerkt sein. ZUR BEACHTUNG Für Minderjährige, denen eine schwere Behinderung (Art. 3, Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104/1992) mit einer Verminderung oder dauerhaften Einschränkung der Bewegungsfähigkeit, ohne weitere Angaben, anerkannt wurde, wird beim Kauf eines Fahrzeuges die Steuerbegünstigung des verminderten MwSt.-Satzes angewandt und zwar auch dann, wenn am Fahrzeug keine Anpassungsarbeiten durchgeführt werden (Rundschreiben der Agentur der Einnahmen n. 11/E vom 21. Mai 2014). Für welche Fahrzeuge? Außer für Autos und Wohnmobile (für letztere Fahrzeuge kann nur die IRPEF-Absetzung zuerkannt werden) können die Personen dieser Behindertenkategorie Begünstigungen auch für die folgenden Fahrzeuge in Anspruch nehmen: Motorradgespann Kraft- oder Motorfahrzeuge für gemischten Gebrauch oder zur spezifischen Beförderung des Behinderten. Die begünstigten Fahrzeugkategorien sind in der Tabelle auf Seite 5 genau angeführt. 1315 Fahrzeuganpassung Die Anpassung des Fahrzeugs für Behinderte mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit ist eine notwendige Voraussetzung, um alle Begünstigungen beantragen zu können (MwSt., IRPEF, Kfz-Steuer und Übertragungssteuer). Die Anpassungen müssen auf dem Kraftfahrzeugschein vermerkt werden und können Änderungen sowohl an den Schaltvorrichtungen als auch lediglich an der Karosserie oder der Inneneinrichtung des Fahrzeugs betreffen, um den Behinderten in die Lage zu versetzen, Zugang ins Innere zu haben. Für die Behinderten, die Inhaber eines Sonderführerscheins sind, gilt auch das Auto als angepasst, das nur mit einer serienmäßigen Automatikschaltung versehen ist, sofern dies vom lokalen Ärzteausschuss vorgeschrieben wurde, der für die Feststellung der Fahrtauglichkeit zuständig ist. Zu den als geeignet geltenden Karosserieanpassungen werden zur Vereinfachung folgende angeführt: Hebebühne mit mechanischem/elektrischem/hydraulischem Antrieb versenkbare Auffahrrampe mit mechanischem/elektrischem/hydraulischem Antrieb Flaschenzug mit mechanischem/elektrischem/hydraulischem Antrieb Hebearm mit mechanischem/elektrischem/hydraulischem Antrieb Schiebe-/Drehsitzplatz zur leichteren Unterbringung des Behinderten im Innenraum Befestigungssystem für Rollstühle mit Rückhaltesystem für den Behinderten (Sicherheitsgurte) Schiebetür sonstige, hier nicht aufgeführte Anpassungen, sofern ein funktioneller Zusammenhang zwischen Behinderung und Anpassungsart besteht. Als Anpassung kann nicht das Anbringen von Zubehör mit Optional -Funktion angesehen werden, oder das Anbringen von Vorrichtungen, die bereits bei der Typenzulassung der Fahrzeuge vorgesehen sind sowie alternativ und auf einfache Anfrage des Käufers montiert werden können. Ermäßigte MwSt. auf Einkäufe Für die MwSt.-Ermäßigungen auf den Fahrzeugkauf durch Behinderte mit reduzierter Bewegungsfähigkeit gelten folgende Regeln: 1. der Erwerb kann - außer Personenkraftwagen - auch Motorradgespanne, Kraft- oder Motorfahrzeuge zum gemischten Gebrauch oder zur spezifischen Beförderung des Behinderten betreffen 2. das Fahrzeug muss vor dem Kauf an die reduzierte Bewegungsfähigkeit des Behinderten angepasst werden (entweder weil so in Serie hergestellt oder aufgrund von Änderungen, die der Verkäufer eigens hat ausführen lassen) 3. die ermäßigte MwSt. von 4% wird auch auf die Werkstattleistungen zur Anpassung der genannten Fahrzeuge angewendet, auch wenn sie nicht fabrikneu sind, sowie auf die entsprechenden Käufe von Zubehör und Instrumenten. 1416 Die Pflichten des Unternehmens Zur Anwendung der ermäßigten MwSt. muss das Unternehmen, das Zubehör und Instrumente für angepasste Fahrzeuge verkauft oder das die entsprechenden Leistungen erbringt, eine Rechnung (auch wenn nicht vom Kunden angefordert) mit dem Vermerk ausstellen, dass es sich um einen Vorgang im Sinne des Gesetzes Nr. 97/86 und des Gesetzes Nr. 449/97 bzw. des Gesetzes Nr. 342/2000 handelt. Für den Verkauf von Zubehör oder für die von der Werkstatt erbrachten Leistungen ist es ausreichend, das Gesetz Nr. 449/97 zu erwähnen. Bei Einfuhren ist der Verweis auf das Gesetz Nr. 97/86 auf dem Zollbegleitschein zu vermerken. Die Unterlagen Außer den Dokumenten, die im vorhergehenden Abschnitt angegeben wurden, müssen die Behinderten mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit (die jedoch keine schwere Einschränkung der Gehfähigkeit aufweisen) folgendes vorlegen: 1. Fotokopie des Sonderführerscheins, oder Fotokopie des Sonderfahrübungsscheins (nur für Behinderte, die ein Fahrzeug führen). Für die IRPEF-Absetzung wird vom Besitz eines Führerscheins abgesehen. Das gilt für den Behinderten wie für die Person, gegenüber der er unterhaltsberechtigt ist 2. nur für die MwSt.-Ermäßigung beim Erbringen von Leistungen und zum Kauf von Zubehör: Selbstbescheinigung, aus der hervorgeht, dass es sich um eine Behinderung mit dauerhafter reduzierter Bewegungsfähigkeit handelt, wie von der ärztlichen Bescheinigung attestiert. In derselben Bescheinigung ist eventuell darauf hinzuweisen, dass der Behinderte in steuerlicher Hinsicht gegenüber dem Käufer oder Auftraggeber (falls ein solcher Umstand vorliegt) unterhaltsberechtigt ist 3. Fotokopie des Kraftfahrzeugscheins, aus dem hervorgeht, dass das Fahrzeug über die Vorrichtungen verfügt, die für das Führen von Fahrzeugen durch Behinderte mit Sonderführerschein vorgeschrieben sind, oder dass das Fahrzeug in Abhängigkeit der körperlichen/motorischen Behinderung angepasst wurde 4. Fotokopie der Bescheinigung der Behinderung oder der Invalidität seitens eines öffentlichen Ausschusses, der für deren Feststellung zuständig ist. Darin muss ausdrücklich die motorische Natur der Behinderung angegeben sein. 1517 3. DIE SONSTIGEN BEGÜNSTIGUNGEN >>Die IRPEF-Absetzung für Kinder mit Behinderung Der Steuerzahler, der gegenüber Familienangehörigen unterhaltspflichtig ist, hat Anspruch auf eine IRPEF-Absetzung, deren Betrag von seinem Gesamteinkommen abhängt. Das Gesetz hat Basisabzüge (oder theoretische Abzüge) festgelegt: der tatsächlich zustehende Betrag vermindert sich mit steigendem Einkommen, bis er gleich Null ist, wenn das Gesamteinkommen Euro erreicht. ZUR BEACHTUNG Eine Person gilt steuerrechtlich als unterhaltsberechtigt gegenüber einem Familienangehörigen, wenn sie über ein Gesamteinkommen von nicht mehr als 2.840,51 Euro verfügt. Die Basisabsetzung für die unterhaltsberechtigten Kinder wurde wie folgt festgelegt: Euro, für das Kind im Alter von unter drei Jahren 950 Euro, wenn das Kind drei Jahr alt oder älter ist. Sind in der Familie mehr als drei unterhaltsberechtigte Kinder, erhöhen sich diese Beträge um 200 Euro für jedes Kind ab dem ersten. Der höhere Abzug für das Kind mit Behinderung Für das als solches im Sinne des Gesetzes Nr. 104 von 1992 anerkannte Kind besteht Anspruch auf einen weiteren Betrag von 400 Euro. Kind im Alter von unter 3 Jahren DIE BASISABZÜGE FÜR DIE UNTERHALTSBERECHTIGTEN KINDER Kind im Alter von 3 und mehr Jahren Kind mit Behinderung von unter 3 Jahren von 3 und mehr Jahren mit mehr als drei unterhaltsberechtigten Kindern erhöht sich die Absetzung um 200 für jedes Kind ab dem ersten Euro 950 Euro Euro Euro 1618 Die tatsächlichen Absetzungen Zur Festlegung der tatsächlichen Absetzung muss die theoretische Absetzung mit dem Koeffizienten multipliziert werden, den man aus dem Verhältnis zwischen minus Gesamteinkommen und erhält. Die Hauptwohnung und die dazugehörenden Einheiten zählen nicht zum Gesamteinkommen. Andererseits ist das Einkommen aus vermieteten Gebäuden, das der Ersatzsteuer auf Mieteinnahmen unterliegt, in das Gesamteinkommen einzuschließen Gesamteinkommen Die Formel für die Berechnung: theoretische Absetzung X Als Koeffizient der Formel sind die vier ersten Dezimalstellen ohne Auf- oder Abrundung zu berücksichtigen. BEISPIEL Steuerzahler mit einem jährlichen Gesamteinkommen von Euro und einem zu Lasten lebenden Kind mit Behinderung im Alter von 10 Jahren. Die tatsächliche Absetzung für das unterhaltsberechtigte Kind beträgt 923,67 Euro und ist wie folgt zu berechnen: (Basisabsetzung) X = x 0,6842= 923, Wenn mehrere Kinder vorhanden sind, ist der in der Formel angegebene Betrag von Euro um Euro für jedes Kind ab dem ersten zu erhöhen. Der Betrag entspricht daher Euro bei zwei unterhaltsberechtigten Kindern, bei drei Kindern, bei vier Kindern usw. Die Aufteilung der Absetzung zwischen den Elternteilen Die Absetzung für die Kinder ist zu 50% unter den Elternteilen aufzuteilen, die nicht gerichtlich und tatsächlich getrennt sind. Wenn zwischen den Eltern Einvernehmen darüber besteht, kann alternativ dazu die gesamte Absetzung dem Elternteil zugewiesen werden, der das höchste Einkommen hat. Bei unzureichender Absetzungsmöglichkeit der Steuer beim Elternteil mit dem niedrigeren Einkommen erlaubt diese Möglichkeit dem Besserverdienenden, die Absetzungen vollständig in Anspruch zu nehmen. Was bedeutet unzureichende Absetzungsmöglichkeit? Man spricht von unzureichender Absetzungsmöglichkeit, wenn der Gesamtbetrag der Absetzungen, die ein Steuerzahler in Anspruch nehmen kann, höher ist als die Bruttosteuer. In diesen Situationen kann für den darüber liegenden Betrag keine Erstattung oder Verrechnung mit anderen Steuern beantragt werden, außerdem ist es nicht möglich, ihn in die nächste Einkommenssteuererklärung zu übertragen. Mit anderen Worten: man verliert einen Teil der Absetzungen. 1719 >>Die IRPEF-Begünstigungen für Gesundheitsausgaben und Hilfsgeräte Abziehbare Ausgaben Vom Gesamteinkommen des Behinderten können vollständig abgezogen werden: die allgemeinen Arztkosten (z.b. für Leistungen des Arztes für Allgemeinmedizin, der Erwerb von Arzneimitteln) die Ausgaben für spezifische Betreuung. Als spezifische Betreuung gelten die Ausgaben für die krankenpflegerische und rehabilitative Betreuung die Leistungen des Personals mit der beruflichen Qualifikation als Pfleger der Basisversorgung oder als Fachpfleger (wenn dies ausschließlich der direkten Betreuung der Person dient) die Leistungen des Personals zur Koordinierung der Betreuungstätigkeiten, des Personals mit der Qualifikation als Berufserzieher, des qualifizierten Personals für Animation und Beschäftigungstherapie. ZUR BEACHTUNG Diese Ausgaben sind auch dann abziehbar, wenn sie für einen Familienangehörigen mit Behinderung getragen werden, der steuerrechtlich nicht unterhaltsberechtigt ist. Bei Einlieferung des Behinderten in ein Krankenhaus ist es nicht möglich, die gesamten Krankenhauskosten abzuziehen, sondern nur den Teil, der die Arztkosten und die Ausgaben für die spezifische Betreuung durch medizinisches Hilfspersonal betrifft. Deshalb ist es notwendig, dass in den vom Krankenhaus ausgestellten Unterlagen die Ausgaben getrennt ausgewiesen werden. Die von der IRPEF absetzbaren Ausgaben Für bestimmte Gesundheitsausgaben und für den Erwerb von Hilfsgeräten wird eine IRPEF-Absetzung von 19% anerkannt. Insbesondere kann von der Steuer der Teil der fachärztlichen Gesundheitsausgaben (z.b. Analysen, chirurgische und fachärztliche Leistungen) abgesetzt werden, der über 129,11 Euro liegt. Die Absetzung kann auch vom Familienangehörigen in Anspruch genommen werden, dem gegenüber der Behinderte steuerlich unterhaltsberechtigt ist. Die Absetzung von 19% kann dagegen vollständig ohne Berücksichtigung des Freibetrags von 129,11 Euro für Ausgaben vorgenommen werden, die folgendes betreffen: Transport des Behinderten im Krankenwagen (die fachärztlichen Leistungen während des Transports gehören dagegen zu den Gesundheitsausgaben, für die nur der Teil abgesetzt werden kann, der über 129,11 Euro liegt) 1820 Kauf von Sesseln für bewegungsbehinderte und gehunfähige Personen und Stützvorrichtungen für Knochenbrüche, Hernien und zur Korrektur der Wirbelsäulenschäden Kauf von künstlichen Gliedmaßen zum Gehen Bau von Rampen zur Beseitigung architektonischer Barrieren außerhalb und innerhalb der Wohnungen. Für diese Ausgaben kann die Steuerabsetzung nicht gleichzeitig mit der Vergünstigung in Anspruch genommen werden, die für Maßnahmen der Bausanierung vorgesehen sind (bekannt als Absetzung i.h.v. 36%). Die Absetzung von 19% steht nur auf den Anteil der Ausgaben zu, der die für Umbauarbeiten getragenen Spesen, für die bereits die Absetzung von 36% beantragt wurde, überschreitet (die Absetzung der Spesen für Umbauarbeiten beträgt bis 31. Dezember %, für % und ab %) Anpassung des Aufzugs für die Beförderung eines Rollstuhls Kauf technischer und elektronischer Hilfsmittel, um die Selbständigkeit und die Integrationsmöglichkeiten der Behinderten zu verbessern (in diesem Sinne anerkannt durch Art. 3 des Gesetzes Nr. 104 von 1992). Dies sind z.b. Ausgaben für Faxgeräte, Modems, Computer, Freisprechtelefone, Touchscreens, erweiterte Tastaturen die zur Begleitung, zum Gehen und zum Anheben des Behinderten notwendigen Mittel. Auch für die von Gehörlosen für Dolmetscherdienste getragenen Ausgaben (als solche anerkannt aufgrund des Gesetzes Nr. 381 vom 26. Mai 1970) ist die Absetzung von 19% vorgesehen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie sich im Besitz der von den Anbietern der Dolmetscherdienste ausgestellten steuerlichen Belege befinden. Es ist wichtig alle Bescheinigungen und Spesenbelege aufzubewahren, da diese von den Ämtern der Agentur der Einnahmen angefordert werden können. Die Absetzung von 19% des gesamten Betrags für alle oben aufgeführten Ausgaben kann auch vom Familienangehörigen des Behinderten in Anspruch genommen werden, sofern der Behinderte ihm gegenüber steuerrechtlich unterhaltsberechtigt ist. Die Unterlagen Hinsichtlich der Unterlagen, die der Behinderte besitzen muss, um die Steuerbegünstigungen zu beantragen (Absetzung oder Abzug) ist zunächst darauf hinzuweisen, dass als Behinderte außer den Personen, die die Bescheinigungen der im Sinne von Artikel 4 des Gesetzes Nr. 104 von 1992 eingerichteten Ärzteausschüsse erhalten haben, auch die Personen gelten, die von anderen öffentlichen Ärzteausschüssen als Invaliden eingestuft wurden, die mit der Anerkennung der Zivil-, Arbeits-, Kriegsinvalidität usw. beauftragt sind. Auch die Schwerkriegsbeschädigten (Artikel 14 des Einheitstextes Nr. 915 von 1978) und die ihnen gleichgestellten Personen gelten als Behinderte und unterliegen nicht den gesundheitlichen Ermittlungen durch den Ärzteausschuss, der im Sinne von Artikel 4 des Gesetzes Nr. 104 von 1992 eingerichtet wurde. 1921 Für sie reicht es aus, die von den zuständigen Ministerien zum Zeitpunkt der Rentengewährung der Renten ausgestellten Unterlagen zu besitzen. Die im Sinne von Artikel 3 des Gesetzes Nr. 104 von 1992 anerkannten Behinderten können das Bestehen ihres persönlichen Zustands auch durch eine Selbstbescheinigung attestieren (Ersatzerklärung der Offenkundigkeitserklärung, deren Unterzeichnung nicht beglaubigt werden muss, falls eine Kopie des Ausweispapiers der betreffenden Person beiliegt), wobei auf die vorherigen gesundheitlichen Feststellungen durch die Organe, die für die Feststellung der Invalidität zuständig sind, Bezug zu nehmen ist. Was die Ausgabenbelege für die Aufwendungen, für die IRPEF-Absetzung anerkannt ist, sowie für die Gesundheitskosten betrifft, die vom Gesamteinkommen abgezogen werden können, ist der steuerrechtlich gültige Beleg aufzubewahren, der von dem ausgestellt wurde, der die Leistung erbracht oder das Gut verkauft hat (Rechnung, Quittung). Dieses Dokument könnte von den Dienststellen der Agentur der Einnahmen angefordert werden. Im Einzelnen: für Prothesen muss außer den entsprechenden Rechnungen (Quittungen) auch die Verschreibung des behandelnden Arztes aufbewahrt werden, es sei denn, es handelt sich um Tätigkeiten, die aufgrund der spezifischen Regelung von denen ausgeführt werden, die medizinische Hilfsberufe ausüben und die befugt sind, direkte Beziehungen zum Patienten zu unterhalten. Falls die Rechnung nicht direkt von der Person ausgestellt wird, die den medizinischen Hilfsberuf ausübt, muss sie auf dem Ausgabenbeleg bescheinigen, dass sie die Leistung erbracht hat. Alternativ zur ärztlichen Verschreibung kann der Steuerzahler auf Anfrage der Dienststellen der Agentur der Einnahmen eine Selbstbescheinigung vorlegen (auch mit nicht beglaubigter Unterschrift, falls eine Kopie des Ausweispapiers beiliegt). Die Erklärung ist zusammen mit dem Ausgabenbeleg aufzubewahren und muss die Notwendigkeit der Prothese (für den Steuerzahler oder für den unterhaltsberechtigten Familienangehörigen) sowie den Grund attestieren, wofür sie gekauft wurde für die technischen und elektronischen Hilfsmittel ist außer der Rechnung (Quittung) auch eine Bescheinigung des behandelnden Arztes aufzubewahren, die attestiert, dass das Hilfsmittel dazu dient, die Selbständigkeit und die Integrationsmöglichkeit des Behinderten zu verbessern um den Kauf von Arzneimitteln zu belegen, gilt als einziger Nachweis der sprechende Beleg, der die Art (Arzneimittel oder Medikament), die Zulassungsnummer, die Menge sowie die Steuernummer des Arzneimittelempfängers angeben muss. >>Die IRPEF-Absetzung für die Pflegekräfte (pflegebedürftige Behinderte) Von der IRPEF können i.h.v. 19% die Ausgaben abgesetzt werden, die für die Pflegekräfte zur persönlichen Betreuung bei Pflegebedürftigkeit (Unfähigkeit zur Verrichtung alltäglicher Handlungen) des Behinderten getragen wurden. Die Absetzung ist auf einen Ausgabenbetrag von nicht mehr als Euro zu berechnen und steht nur dann zu, wenn das Gesamteinkommen des Steuerzahlers Euro 2022 nicht übersteigt. Bei Bestimmung des Gesamteinkommens ist auch das Einkommen aus den vermieteten Gebäuden einzuschließen, das der Ersatzsteuer auf Mieteinnahmen unterliegt. Die Pflegebedürftigkeit muss sich aus einer ärztlichen Bescheinigung ergeben. Als pflegebedürftig gelten z.b. Personen, die nicht in der Lage sind, Speisen zu sich zu nehmen, den physiologischen Funktionen nachzukommen oder für die persönliche Hygiene zu sorgen, zu gehen, sich anzukleiden. Als pflegebedürftig muss auch die Person angesehen werden, die eine kontinuierliche Überwachung benötigt. Die Steuerbegünstigung kann nicht anerkannt werden, wenn die Pflegebedürftigkeit nicht im Zusammenhang mit bestehenden Pathologien besteht. Die Absetzung steht auch für die Ausgaben zu, die für den pflegebedürftigen Familienangehörigen getragen wurden (sofern sie abzugsfähig sind), auch wenn er in steuerlicher Hinsicht nicht unterhaltsberechtigt ist. Die Ausgaben müssen sich aus geeigneten Unterlagen ergeben, die auch aus Quittungen mit der Unterschrift der Pflegekraft bestehen können. Die Unterlagen müssen die Steuernummer und die Personalien des Zahlenden und der Pflegekraft enthalten. Wenn die Ausgaben zugunsten eines Familienangehörigen getragen werden, sind auf dem Beleg auch dessen Personalien und Steuernummer anzugeben. Sonstige Hinweise Der Betrag von Euro muss mit Bezug auf den einzelnen Steuerzahler berücksichtigt werden, abgesehen von der Anzahl der Personen, auf die sich die Betreuung bezieht. Mit anderen Worten: Wenn ein Steuerzahler die Ausgaben für sich und einen Familienangehörigen getragen hat, ist bei der Berechnung der Absetzung immer nur der Betrag von höchstens Euro zu berücksichtigen. Wenn mehrere Steuerzahler die Betreuungskosten für ein und denselben Familienangehörigen getragen haben, ist der Betrag unter ihnen zu teilen. Kumulierbarkeit mit den Sozialbeiträgen der Haushaltshilfen Die Absetzung der Ausgaben, die für die Betreuung pflegebedürftiger Personen getragen wurden, beeinträchtigt nicht die Möglichkeit, eine weitere Begünstigung in Anspruch zu nehmen: nämlich die Möglichkeit, die sozialen Pflichtbeiträge, die für die Haushalts- und Familienhilfen (z.b. Haushaltshilfe, Babysitter und Altenbetreuer) gezahlt wurden, vom Gesamteinkommen abzuziehen. Diese Beiträge sind für den Anteil, der zu Lasten des Arbeitgebers geht, bis zu einem Höchstbetrag von 1.549,37 Euro abziehbar. >>Die MwSt.-Ermäßigungen für den Kauf technischer und elektronischer Hilfsmittel Der ermäßigte MwSt.-Satz für die Hilfsmittel Der ermäßigte MwSt.-Satz von 4% (statt der üblichen 22%) wird auf den Kauf von Hilfsmitteln angewendet, die für die Begleitung, das Gehen und das Anheben der Behinderten notwendig sind. 2123 Dem ermäßigten MwSt.-Satz von 4% unterliegen z.b.: Treppenlift und ähnliche Hilfsmittel, mit deren Hilfe die Personen mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit architektonische Barrieren überwinden können (hierzu gehören auch die Hebebühnen, wenn sie technisch so konzipiert sind, dass sie es ermöglichen, die Mobilität der Behinderten mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit zu gewährleisten) Prothesen und Hilfsmittel für dauerhafte funktionelle Beeinträchtigungen Zahnprothesen, orthopädische Vorrichtungen und Sehhilfen Hörgeräte für Hörgeschädigte Sessel und ähnliche bewegliche Vorrichtungen für gehunfähige Behinderte, auch wenn sie mit einem Motor oder einem anderen Antriebsmechanismus versehen sind Das Erbringen von Dienstleistungen in Abhängigkeit von Werkverträgen, deren Gegenstand die Realisierung von Werken zur Überwindung oder Beseitigung architektonischer Barrieren ist. Der ermäßigte MwSt.-Satz für technische und elektronische Hilfsmittel Außer der IRPEF-Absetzung von 19% wird der vergünstigte MwSt.-Satz von 4% (statt der üblichen 22%) für den Erwerb technischer und elektronischer Hilfsmittel angewendet, die der Selbständigkeit und Integration der Behinderten laut Artikel 3 des Gesetzes Nr. 104 von 1992 dienen. Anspruch auf die Vergünstigung haben die Geräte und Vorrichtungen, die auf mechanischen, elektronischen und informatischen Technologien beruhen, die handelsüblich sind oder speziell angefertigt werden. Anspruch auf die Vergünstigung hat z.b. der Erwerb eines Faxgeräts, eines Modems, eines Computers, eines Freisprechtelefons usw. Es muss sich auf jeden Fall um Hilfsmittel handeln, die zugunsten von Personen zu benutzen sind, die durch dauerhafte Bewegungs-, Seh-, Gehör- oder Sprachbehinderungen beeinträchtigt sind, und die folgenden Zwecken dienen: Begünstigung der zwischenmenschlichen Kommunikation schriftlicher und grafischer Ausarbeitungen der Kontrolle der Umgebung des Zugangs zur Information und Kultur Betreuung der Rehabilitation. Die erforderlichen Unterlagen Um den ermäßigten MwSt.-Satz in Anspruch zu nehmen, muss der Behinderte dem Verkäufer vor dem Erwerb folgende Unterlagen übergeben: spezifische Verschreibung des Facharztes des zuständigen lokalen Gesundheitsbetriebs (ASL), aus der der funktionelle Zusammenhang zwischen der Beeinträchtigung und dem technischen/elektronischen Hilfsmittel hervorgeht vom zuständigen lokalen Gesundheitsbetrieb (ASL) ausgestellte Bescheinigung, die das Bestehen einer funktionellen Invalidität attestiert, die zu den vier zugelassenen Formen gehört (Bewegungs-, Seh-, Gehör- oder Sprachstörung) sowie deren dauerhaften Charakter. 2224 >>Die sonstigen Begünstigungen für Sehbehinderte IRPEF-Absetzung i.h.v. 19% der Ausgaben für den Erwerb des Blindenführhundes Die Absetzung steht nur einmal in vier Jahren zu, außer bei Verlust des Tieres, und kann auf den gesamten Kaufpreis berechnet werden (Rundschreiben der Agentur der Einnahmen Nr. 238/2000). Die Absetzung kann vom Behinderten oder vom Familienangehörigen in Anspruch genommen werden, dem gegenüber der Sehbehinderte in steuerlicher Hinsicht unterhaltsberechtigt ist, und kann nach Wahl des Steuerzahlers einmalig oder aufgeteilt in vier gleichen Raten abgezogen werden. Absetzung des Pauschalbetrags von Euro für die Unterhaltskosten des Blindenführhundes Die Absetzung für den Unterhalt des Hundes steht zu, ohne dass die tatsächlich getragenen Ausgaben belegt werden müssen. Dem Familienangehörigen des Sehbehinderten ist die Absetzung des Pauschalbetrags nicht erlaubt, wenn der Sehbehinderte gegenüber diesem Familienangehörigen unterhaltsberechtigt ist. Ermäßigter MwSt.-Satz von 4% für den Kauf von Verlagserzeugnissen Die Anwendung des MwSt.-Satzes von 4% ist für den Kauf besonderer Verlagserzeugnisse vorgesehen, die zum Gebrauch durch Sehbehinderte (Blinde oder Sehschwache) bestimmt sind, auch wenn sie nicht direkt von ihnen gekauft werden: Tageszeitungen, Bücher, Zeitschriften, mit Ausnahme der pornographischen Zeitungen und Zeitschriften sowie anderer Kataloge als Buchkataloge, die in Braille-Schrift oder auf audiomagnetischen Trägern realisiert sind. Die Vergünstigung erstreckt sich auf die Leistungen des Setzens, Bindens und Druckens der Verlagserzeugnisse, auf die Leistungen der Montage und Vervielfältigung dieser Erzeugnisse, auch wenn sie in Braille-Schrift und auf audiomagnetischen Trägern realisiert sind. >>Die Absetzung für die Beseitigung architektonischer Barrieren Für Umbauarbeiten an Immobilien können folgende Irpef-Absetzungen in Anspruch genommen werden und zwar: 50%, bis zu einem Höchstbetrag von Euro für Spesen im Zeitraum zwischen 26. Juni 2012 und 31. Dezember %, bis zu einem Höchstbetrag von Euro für die ab 1. Jänner 2016 getragenen Spesen. 2325 In die Kategorie der vergünstigten Maßnahmen gehören: die Maßnahmen zur Beseitigung architektonischer Barrieren (z.b. Fahrstühle und Lastenaufzüge) die Arbeiten zur Realisierung von Instrumenten, die über die Kommunikation, die Robotik oder andere technologische Mittel in der Lage sind, die interne und externe Mobilität der Schwerbehinderten im Sinne von Art. 3, Absatz 3, des Gesetzes Nr. 104 von 1992) zu erleichtern. Die Absetzung kann nicht gleichzeitig mit der Absetzung von 19% in Anspruch genommen werden, der für die Gesundheitskosten in Bezug auf die Hilfsmittel vorgesehen ist, die für das Anheben des Behinderten notwendig sind. Die Absetzung ist nur für Maßnahmen an Immobilien vorgesehen, die zugunsten der internen und externen Mobilität des Behinderten durchgeführt wurden. Sie findet dagegen keine Anwendung auf den einfachen Kauf beweglicher Instrumente oder Güter, auch wenn sie der Kommunikation und Mobilität des Behinderten dienen. Zur Vergünstigung gehört z.b. nicht der Kauf von Freisprechtelefonen, Touchscreens, Computern oder erweiterten Tastaturen. Für diese Güter ist jedoch bereits die IRPEF- Absetzung i.h.v. 19% vorgesehen, da sie zur Kategorie der technischen und elektronischen Hilfsmittel gehören. Zu den absetzungsfähigen Maßnahmen gehören: die Realisierung eines externen Aufzugs zur Wohnung der Ersatz der Stufen durch Rampen sowohl in Gebäuden als in einzelnen Immobilieneinheiten, wenn sie mit den technischen Vorschriften übereinstimmen, die vom Gesetz über die Beseitigung der architektonischen Barrieren vorgesehen sind. >>Die Begünstigung für die Erbschafts- und Schenkungssteuer Die Personen, die als Erbschaft oder Schenkung unbewegliche Sachen und dingliche Rechte an unbeweglichen Sachen erhalten, müssen die Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer zahlen. Zur Berechnung der Steuer sind unterschiedliche Steuersätze vorgesehen, die vom Verwandtschaftsgrad zwischen dem Verstorbenen und dem Erben (oder dem Schenkenden und dem Beschenkten) abhängen. Die Steuergesetzgebung erkennt eine vergünstigte Behandlung an, wenn der Empfänger der Übertragung eine schwerbehinderte Person ist und als solche im Sinne des Gesetzes Nr. 104 von 1992 anerkannt ist. Denn in diesen Fällen ist vorgesehen, dass die vom Erben oder vom Beschenkten zu zahlende Steuer nur auf den Teil des geerbten (oder geschenkten) Anteils anzuwenden ist, der den Betrag von Euro übersteigt. 2426 >>Die Befreiung von der Bootssteuer Die Personen, die ihren Wohnsitz in Italien haben und ein Freizeitboot von mehr als 10 Meter Länge besitzen, sind zur Zahlung einer Jahressteuer verpflichtet. Die zu zahlende Steuer variiert je nach der Länge des Bootes und muss bis zum 31. Mai eines jeden Jahres entrichtet werden. Es wurden jedoch einige Sondersituationen ermittelt, in denen der Bootsbesitzer von der Zahlung der Steuer ausgeschlossen ist. Zu den Freizeitbooten, für die die Befreiung anerkannt wurde, gehören diejenigen, die von Behinderten benutzt werden, die an Pathologien erkrankt sind, die eine dauerhafte Benutzung der Boote erfordern. 2527 4. SPEZIELLE BERATUNG FÜR STEUERZAHLER MIT BEHINDERUNG Während der Zeit, in der die Einkommenssteuererklärung vorzulegen ist, aktiviert die Agentur der Einnahmen einen Beratungsdienst für Steuerzahler mit Behinderung. Der Service gibt dem Behinderten die Möglichkeit, die Steuerberatung direkt bei sich zu Hause zu erhalten. Qualifizierte Mitarbeiter der Agentur der Einnahmen helfen den Steuerzahlern, die sich nicht zu den Schaltern der Dienststellen begeben können oder die auf jeden Fall Schwierigkeiten haben, andere Beratungsdienste der Agentur der Einnahmen in Anspruch zu nehmen. Personen, die diesen Service nutzen möchten, können sich an folgende Stellen wenden: an die Vereinigungen, die im Bereich der Behindertenbetreuung arbeiten an die Sozialdienste der lokalen Körperschaften an die Patronate an die Koordinatoren des Beratungsdienstes bei den Regionaldirektionen der Agentur der Einnahmen. Die Vereinigungen und Körperschaften, die daran interessiert sind, eine Verbindungsrolle zwischen den Steuerzahlern mit Behinderung und der Agentur zu übernehmen, müssen sich bei den Koordinatoren der jeweiligen Regionaldirektion akkreditieren Aktualisierte Informationen über diesen Beratungsservice finden Sie auf der Website im Abschnitt: Contatta l'agenzia. Informationen und Klärungen können außerdem bei folgenden Stellen eingeholt werden: bei den telefonischen Beratungsstellen unter der Nummer (montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr) direkt bei den Schaltern der örtlichen Dienststellen der Agentur. An die telefonischen Beratungsstellen ( ) kann man sich auch wenden, um die Namen der regionalen Koordinatoren der Agentur der Einnahmen und die Liste der Dienststellen zu erfahren. 2628 5. ZUSAMMENFASSENDE ÜBERSICHT ÜBER DIE BEGÜNSTIGUNGEN Art der Behinderung (vgl. Anmerkungen 1 und 2) Ermäßigte MwSt. von 4% Vollständige IRPEF- Absetzung von 19% Feste IRPEF- Absetzung Vollständiger Abzug vom Gesamteinkommen 1.Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos oder Motorfahrzeugs (für die Befreiung von der Kfz-Steuer vgl. Anmerkung 3) 2. Werkstattleistungen zur Anpassung der Fahrzeuge, auch wenn sie gebraucht sind, an die Beeinträchtigung des Behinderten und Kauf von Zubehör und Instrumenten für diese Leistungen B e C Ja (4) Ja (5) = = C Ja (4) Ja (5) = = 3. Ausgaben für Reparaturen, die über die ordentliche Wartung hinausgehen (somit unter Ausschluss z.b. der Versicherungsprämie, des Kraftstoffs und der Schmiermittel) 4. Ausgaben für die Hilfsmittel, die für die Begleitung, das Gehen und das Anheben notwendig sind (wie z.b. Transport des Behinderten im Krankenwagen, Kauf von Sesseln für gehunfähige Beeinträchtigte und Behinderte und Stützvorrichtungen für Knochenbrüche, Hernien und zur Korrektur der Wirbelsäulenschäden, Kauf künstlicher Gliedmaßen zum Gehen, Bau von Rampen zur Beseitigung architektonischer Barrieren außerhalb und innerhalb der Wohnungen, Umbau des Fahrstuhls zur Aufnahme von Rollstühlen) 5. Kauf von technischen und elektronischen Hilfsmitteln (z.b.: Computer, Faxgerät, Modem oder ähnliche telematische Hilfsmittel) 6. Allgemeine Arztkosten und Ausgaben für spezifische Betreuung in Fällen schwerer und dauerhafter Invalidität oder Beeinträchtigung. Als Ausgaben für spezifische Betreuung gelten diejenigen in Bezug auf krankenpflegerische und rehabilitative Betreuung: für das Personal mit der beruflichen Qualifikation als Pfleger der Basisversorgung oder Fachpfleger, das sich ausschließlich der direkten Personenbetreuung widmet; für das Koordinierungspersonal der Pflegedienste; für das Personal mit der Qualifizierung als Berufserzieher; für das qualifizierte Personal der Animationsaktivitäten und/oder Beschäftigungstherapie 7. Allgemeine Arztkosten und Ausgaben für medizinisches Hilfspersonal zur spezifischen Betreuung während Aufenthaltes eines Behinderten in einem Krankenhaus. Hinsichtlich der gezahlten Krankenhauskosten steht die Absetzung nur für diese Arztkosten und Ausgaben für medizinisches Hilfspersonal zu, die in den Unterlagen des Krankenhauses getrennt auszuweisen sind B e C Nein Ja = = A Ja Ja = = A Ja (6) (7) Ja = = A = = = Ja A = = = Ja 2729 Art der Behinderung (vgl. Anmerkungen 1 und 2) Ermäßigte MwSt. von 4% Vollständige IRPEF- Absetzung von 19% Feste IRPEF- Absetzung Vollständiger Abzug vom Gesamteinkommen 8. Arztkosten nach Einlieferung einer älteren Person (falls behindert, gilt vorstehende Zeile 7) in Krankenhäusern (hinsichtlich der gezahlten Krankenhauskosten steht die Absetzung nur für die Arztkosten und Ausgaben für die spezifische Betreuung zu, die in den Unterlagen des Krankenhauses getrennt auszuweisen sind D = Für den Betrag, der 129,11 Euro übersteigt = = 9. Kauf oder Miete von Prothesen (z.b.: Zahnprothesen und Zahnspangen, einschließlich Gebisse und Kapseln; künstliche Augen oder Hornhäute; Brillen, Kontaktlinsen und entsprechende Flüssigkeit; Hörgeräte, einschließlich Taschenhörgeräte und Hörbrillen; orthopädische Vorrichtungen, einschließlich medizinisch chirurgischer Gürtel, nach Maß gefertigter orthopädischer Schuhe und Schuhabsätze; künstliche Gliedmaßen, Gehhilfen, Unterarmgehstützen und ähnliches; in den Organismus einzufügende Apparate wie Herzschrittmacher, Herzprothesen und ähnliches) oder von Gesundheitsgeräten (z.b.: Aerosolgeräte und Geräte zum Messen des Blutdrucks) 10. Chirurgische Leistungen, Analysen, radioskopische Untersuchungen, Nachforschungen und Anwendungen; fachärztliche Leistungen; Leistungen eines Arztes für Allgemeinmedizin; Kauf von Arzneimitteln; Bettlägerigkeit oder Krankenhauseinlieferung im Zusammenhang mit chirurgischen Operationen, Organverpflanzungen. Wurden die Ausgaben laut Zeile 9 und 10 im Rahmen des nationalen Gesundheitsdienstes getragen, ist die Selbstbeteiligung (Ticket) abzugsfähig 11. Ausgaben der im Sinne des Gesetzes Nr. 381 v. 26. Mai 1970 als Gehörlose anerkannten Personen für Dolmetscherdienste 12. Obligatorische Sozialversicherungsbeiträge für Haushaltshilfen und Pflegekräfte zur persönlichen und familiären Betreuung (bis 1.549,37 Euro) 13. Ausgaben für den Kauf eines Blindenführhundes D (8) D = Für den Betrag, der 129,11 Euro übersteigt Für den Betrag, der 129,11 Euro übersteigt = = = = B = Ja = = D = = = Ja (*) = Ja (9) = = 14. Unterhaltskosten für den Blindenführhund (*) = = (*) Die Begünstigung steht nur den Sehbehinderten zu I.H.v Euro = 2830 >>ANMERKUNGEN ZUR ZUSAMMENFASSENDEN ÜBERSICHT DER BEGÜNSTIGUNGEN (1) ART DER BEHINDERUNG A - Die in dieser Zeile angegebene steuerliche Behandlung betrifft den Behinderten im allgemeinen Sinn, unabhängig vom Umstand, dass er Begleitungsgeld in Anspruch nimmt. Für das Gesetz gilt als behindert die Person, die eine körperliche, psychische oder sensorielle Beeinträchtigung aufweist, die stabilisiert oder progressiv ist und die Schwierigkeiten beim Lernen, in den Beziehungen oder bei der Eingliederung in die Arbeitswelt solcher Art verursachen, dass sie zu einem Prozess sozialer Benachteiligung oder der Ausgrenzung führen. B - Die in dieser Zeile angegebene steuerliche Behandlung betrifft den Sehbehinderten, den Gehörlosen, die Personen mit psychischer oder geistiger Behinderung (deren Schwere zur Anerkennung des Begleitungsgeldes geführt hat) und die Behinderten mit schwerer Beeinträchtigung der Gehfähigkeit (oder mit Mehrfachamputationen), für die eine Schwerbehinderung anerkannt ist, im Sinne von Art. 3, Absatz 3,m des Gesetzes Nr. 104 von C - Die in dieser Zeile angegebene steuerliche Behandlung betrifft den Behinderten mit verhinderter oder reduzierter Bewegungsfähigkeit, die jedoch keine Schwerbehinderung darstellt, unabhängig vom Umstand, dass er das Begleitungsgeld in Anspruch nimmt. Für diese Behinderten muss das Fahrzeug (hinsichtlich der Schaltvorrichtungen oder der Karosserie) angepasst oder mit einer Automatikschaltung (vom ASL-Ausschuss vorgeschrieben) versehen werden. D - Die in dieser Zeile genannte steuerliche Behandlung betrifft unterschiedslos jeden Steuerzahler, abgesehen davon, ob es sich um einen Behinderten handelt oder nicht. (2) FAMILIENANGEHÖRIGER DES BEHINDERTEN Die Begünstigungen (MwSt., Kfz-Steuer usw.) können immer auch von einem Familienangehörigen des Behinderten in Anspruch genommen werden (Ehegatte, Bruder, Schwester, Schwiegereltern, Schwiegertochter und Schwiegersohn, Adoptiveltern, sowie Kinder und Eltern, an deren Stelle die nächsten Verwandten in auf- oder absteigender Linie treten), wenn der Behinderte ihnen gegenüber unterhaltsberechtigt ist (d.h., wenn sein Bruttogesamteinkommen nicht mehr als 2.840,51 Euro) beträgt. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen die Ausgaben der Zeilen 6 und 7 dar; sie sind vom Gesamteinkommen abziehbar, wenn sie für die oben aufgeführten Familienangehörigen getragen wurden, auch wenn sie steuerrechtlich nicht unterhaltsberechtigt sind. Die Pauschalabsetzung für den Unterhalt des Blindenführhundes steht ausschließlich dem Sehbehinderten zu (und nicht auch den Personen, denen gegenüber er unterhaltsberechtigt ist) und abgesehen von den Belegen für die tatsächlich getragenen Ausgaben. Was die Anwendung des ermäßigten MwSt.-Satzes betrifft, gilt für die Fälle, in denen die Vergünstigung dem Umstand unterliegt, dass der Verkauf oder die Leistung direkt gegenüber dem Behinderten erfolgt ist (d.h. für die Begünstigungen von Zeile 1 und 2), und beschränkt auf die Kfz-Begünstigungen, dass der Begünstigte des Vorgangs auch ein Familienangehöriger des Behinderten sein kann, demgegenüber er steuerrechtlich als unterhaltsberechtigt gilt. 2931 (3) BEFREIUNG VON DER KFZ-STEUER UND VON DER ÜBERTRAGUNGSSTEUER BEIM KRAFTFAHRZEUGREGISTERAMT (PRA) Wenn der Behinderte eine Beeinträchtigung körperlicher/motorischer Art aufweist, muss zur dauerhaften Befreiung von Kfz-Steuer das Auto angepasst werden. Für Behinderte mit einer Behinderung laut Buchstabe B der Anmerkung Nr. 1 steht die Vergünstigung auch dann zu, wenn das Fahrzeug nicht angepasst wird. Es sind dieselben Hubraumgrenzen wie für die MwSt.-Ermäßigungen vorgesehen (2.000 cm³ bei Benzinmotoren bzw cm³ bei Dieselmotoren). Wenn der Behinderte mehrere Autos besitzt, steht die Befreiung nur für eines davon nach der Wahl des Betreffenden zu. Er muss in der Mitteilung an die Dienststelle nur das Kennzeichen des gewählten Fahrzeugs angeben. Die Befreiung von der Übertragungssteuer zur Eintragung in das öffentliche Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) steht für den Kauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge zu, kann jedoch nicht für Behinderte anerkannt werden, die in die Kategorie der Gehörlosen und Sehbehinderten fallen. (4) ERMÄSSIGTE MWST. VON 4% FÜR AUTOS Der ermäßigte MwSt.-Satz steht für Neu- und Gebrauchtwagen zu. Hinsichtlich der MwSt. gibt es keine Wertgrenzen, wohl aber Hubraumgrenzen (bis zu cm³ bei Benzinmotoren, bis zu cm³ bei Dieselmotoren). Die Ermäßigung steht nur für ein Fahrzeug im Verlauf von vier Jahren zu. Es ist möglich, sie im Vierjahreszeitraum erneut zu beanspruchen, wenn das erste begünstigte Auto wegen Verschrottung zuvor beim Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) abgemeldet wird. Für die Behinderten mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit, die jedoch keine Schwerbehinderung aufweisen, müssen die Fahrzeuge vor dem Kauf an die besondere motorische Beeinträchtigung des Behinderten angepasst werden (oder so in Serie gefertigt worden sein, oder durch Änderungen, die eigens vom Verkäufer veranlasst wurden). In diesen Fällen ist der Besitz eines Sonderführerscheins erforderlich (der auch innerhalb eines Jahres ab dem Kauf erworben werden kann), es sei denn, der Behinderte ist nicht in der Lage, einen solchen zu erwerben (weil minderjährig oder durch die Behinderung verhindert). Zur Anpassung von Fahrzeugen, die bereits im Besitz der Behinderten sind, wird der ermäßigte MwSt.-Satz unabhängig von den genannten Hubraumgrenzen angewendet. (5) IRPEF-ABSETZUNG FÜR AUTOS Im Unterschied zur MwSt.-Ermäßigung sind keine Hubraumgrenzen vorgesehen. Die Absetzung steht nur für ein Fahrzeug im Verlauf von vier Jahren und bis zu einem Höchstbetrag von ,99 Euro sowie unabhängig vom Besitz eines Führerscheins zu. Man kann die gesamte Absetzung für das erste Jahr in Anspruch nehmen oder in vier gleichhohe Jahresraten aufteilen. Es ist möglich, die Absetzung für Käufe im Vierjahreszeitraum erneut in Anspruch zu nehmen, wenn das erste begünstigte Fahrzeug wegen Verschrottung beim Kraftfahrzeugregisteramt (PRA) abgemeldet wird. Bei Diebstahl steht die Absetzung für das neue, im Vierjahreszeitraum gekaufte Fahrzeug innerhalb der genannten Grenze nach Abzug der eventuellen Rückerstattung durch die Versicherung zu. 3032 (6) KUMULIERUNG DER MWST.-/IRPEF- BEGÜNSTIGUNGEN Grundsätzlich fällt die vollständige IRPEF-Absetzungsfähigkeit fast immer mit der Anwendbarkeit der ermäßigten MwSt. von 4% zusammen. Hinsichtlich der MwSt.- Ermäßigung vgl. auch Anmerkung (8) mit der Liste der Güter, die dem ermäßigten Satz unterliegen. (7) TECHNISCHE UND ELEKTRONISCHE HILFSMITTEL Die technischen und elektronischen Hilfsmittel, für die der ermäßigte MwSt.-Satz von 4%in Anspruch genommen werden kann, sind (handelsübliche oder eigens gefertigte) Geräte, die auf mechanischen, elektronischen und informatischen Technologien beruhen und zum Vorteil der Personen zu benutzen sind, die durch dauerhafte Beeinträchtigungen der Bewegung, der Sicht, des Gehörs oder der Sprache verhindert oder eingeschränkt sind. Die Hilfsmittel müssen die Rehabilitation unterstützen oder die zwischenmenschliche Kommunikation, die schriftliche oder grafische Ausarbeitung, die Kontrolle der Umgebung, den Zugang zu Information und Kultur erleichtern. (8) ERMÄSSIGTE MWST. FÜR DEN KAUF SONSTIGER GÜTER Zu den sonstigen Gütern mit ermäßigter MwSt. von 4% gehören: Prothesen und Hilfsmittel für dauerhafte funktionelle Beeinträchtigungen (einschließlich Windeln bei Inkontinenz, Bettschutz, orthopädische/anti-dekubitus- /therapeutische Betten und Matratzen, Wechseldruckmatratzen, Anti-Dekubitus- Kissen für Rollstühle und Schieberollstühle, Katheter usw.); der Behinderte muss im Besitz der Unterlagen sein, die den dauerhaften Charakter der Beeinträchtigung attestieren orthopädische Vorrichtungen (einschließlich der medizinisch-chirurgischen Gürtel), Gegenstände und Vorrichtungen für Knochenbrüche (Duschen, Schienen und ähnliches), Gegenstände und Vorrichtungen der Zahnprothetik, der Augenheilkunde usw Hörgeräte für Gehörlose und sonstige mit der Hand oder am Körper zu tragende oder in den Organismus einzufügende Geräte, um einen Mangel zu kompensieren oder in Krankheitsfällen Sessel und ähnliche Fahrzeuge für Invaliden, auch motorisiert und mit einem anderen Antriebsmechanismus, einschließlich der Sessellifte und ähnlicher Vorrichtungen, mit deren Hilfe die Behinderten mit reduzierter oder verhinderter Bewegungsfähigkeit architektonische Barrieren überwinden können von Werkverträgen abhängige Dienstleistungen, deren Gegenstand die Realisierung von Werken zur Überwindung oder Beseitigung architektonischer Barrieren sind. (9) KAUF VON BLINDENFÜHRHUNDEN Die Absetzung steht nur einmal im Zeitraum von vier Jahren zu, ausgenommen bei Verlust des Tieres. Sie kann vom Sehbehinderten oder vom Familienangehörigen beantragt werden, dem gegenüber er steuerrechtlich unterhaltsberechtigt ist, und kann je nach Wahl des Steuerzahlers einmalig oder in vier gleichhohen Raten vorgenommen werden. 3133 6. WEITERE INFORMATIONEN Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 917 vom 22. Dezember 1986 (Einheitstext der Steuern auf das Einkommen) Gesetz Nr. 30 vom 28. Februar 1997 (Abs. 1, Art. 1 und Abs. 9, Art. 21) Gesetz Nr. 449 vom 27. Dezember 1997 (Art. 8) Dekret des Finanzministeriums vom 14. März 1998 Gesetz Nr. 448 vom 23. Dezember 1998 (Art. 39) über die Möglichkeit der Selbstbescheinigung durch den Behinderten in Bezug auf seinen persönlichen Zustand Gesetz Nr. 488 vom 23 Dezember 1999 (Art. 6, Abs. 1, Buchst. e-g) Gesetz Nr. 342 vom 21. November 2000 (Art. 50) Gesetz Nr. 388 vom 23. Dezember 2000 (Art. 30, Abs. 7; Art. 31, Abs. 1; Art. 81, Abs. 3) Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 445 vom 28. Dezember 2000 (Einheitstext der Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Sachen Verwaltungsunterlagen) Gesetz Nr. 448 vom 28. Dezember 2001 (Art. 2, Abs. 1 und 3) Gesetz Nr. 200 vom 1. August 2003 (Art. 1-bis, Abs. 1) Gesetz Nr. 311 vom 30. Dezember 2004 (Art. 1, Abs. 349) Gesetz Nr. 296 vom 27. Dezember 2006 (Art. 1, Abs. 6, 36, 37, 319, 387, 388 und 389) Gesetzdekret Nr. 159 von 2007, mit Änderungen umgewandelt durch das Gesetz Nr. 222 von 2007 Gesetzdekret Nr. 5 vom 9. Februar 2012 (Art. 4), mit Änderungen umgewandelt durch das Gesetz Nr. 35 von 2012 Gesetz Nr. 228 vom 24. Dezember 2012 (Art. 1, Abs. 483) Gesetz Nr. 190 vom 23. Dezember 2014 (Art. 1, Abs. 47) Rundschreiben Nr. 186/E vom 15. Juli Nr. 197/E vom 31. Juli Nr. 74/E vom 12. April Nr. 207/E vom 16. November Nr. 238/E vom 22. Dezember Nr. 1/E vom 3. Januar Nr. 6/E und 7/E vom 26. Januar Nr. 13/E vom 13. Februar Nr. 46/E vom 11. Mai 2001 Nr. 55/E vom 14. Juni 2001 Nr. 72/E vom 30. Juli Nr. 2/E vom 3. Januar Nr. 15/E vom 20. April Nr. 6/E vom 13. Februar Nr. 10/E vom 13. März Nr. 28/E vom 4. August Nr. 15/E vom 16. März Nr. 30/E vom 28. März Nr. 34/E vom 4. April Nr. 21/E vom 23. April Nr.19/E vom 1. Juni 2012 Beschlüsse Nr. 113/E vom 9. April Nr. 169/E vom 4. Juni Nr. 306/E vom 17. September Nr.117/E vom 8. August Nr. 66/E vom 16. Mai Nr. 4/E vom 17. Januar Nr. 8/E vom 25. Januar Nr. 397/E vom 22. Oktober Nr. 136/E vom 28. Mai Nr. 66/E vom 20. Juni Nr. 70/E vom 25. Juni 2012 Anweisungen zum Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung (Vordruck Unico natürliche Personen und Vordruck 730) Die oben aufgeführten Regelungen können auf der Website der Agentur der Einnahmen eingesehen werden: 32 Mehr anzeigen
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