Source: http://www.holidayreisen.com/informationen/agb/
Timestamp: 2018-10-17 02:15:11+00:00

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AGB - HOLIDAY REISEN
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1.1. Diese Allgemeinen Reisebedingungen gelten bei Abschluss eines Reisevertrages mit der Euro.Bus.Tours GmbH, Hebbelstraße 52, 14467 Potsdam, Tel. 0331 280 46 04 / Fax: 0331 280 46 07 als Veranstalter von Busreisen, Kurreisen sowie Tagesfahrten und der Holiday-Reisen GmbH, Sächsische Str. 2, 10707 Berlin, Tel. 030 884 20 777 / Fax: 030 882 55 09 als Veranstalter von Flugreisen.
1.2. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen, die als Bestätigung des Vertrages dient und § 651d Abs. 3 Satz 2 BGB entspricht. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn nicht verpflichtet.
1.3. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei Reiseanmeldung per Fax und E-Mail 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
2.1. Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten Leistungen sind wir nicht Veranstalter, sondern lediglich Reisevermittler gemäß § 651 v BGB. Bei Reisevermittlungen besteht grundsätzlich nur eine Haftung für die Vermittlung (einschließlich von uns zu vertretender Buchungsfehler gemäß § 651x BGB); nicht jedoch für die vermittelte Leistung selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Eine vertragliche Haftung ist daher ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
2.2. Für erst nach Beginn der Erbringung einer Pauschalreiseleistung vom Reisenden ausgewählte Leistungen (z.B. am Urlaubsziel) gilt ebenfalls die vorstehende Regelung gemäß Ziffer 2.1.
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EU-Staates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt/ Katalog oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen und etwaige erforderliche Reiseunterlagen mitzuführen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 500,00 EURO nicht übersteigt.
4.3. Da für die Durchführung sämtlicher Reisen die in Ziffer 13 genannte Mindestteilnehmerzahl erforderlich ist, ist der Restbetrag auf Anforderung bei Flugreisen 30 Tage – bei Busreisen, Kurreisen sowie Tagesfahrten 14 Tage – vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Fluggutschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse 30 Tage vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Fluggutschein). Bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl gilt dies entsprechend, sofern der Vertragsabschluss 2 Wochen vor Reisebeginn erfolgt.
4.5. Sofern der Reisende die fälligen Zahlungen nicht leistet, kann der Reiseveranstalter nach Mahnung und angemessener Frist vom Vertrag zurücktreten und eine Rücktrittsentschädigung gemäß Ziff. 9 (Rücktritt) verlangen.
5.3. Der Reiseveranstalter hat die nach § 651 d BGB bestehenden Informationspflichten vor Abgabe der Vertragserklärung durch den Reisenden zu erfüllen, soweit dies für die vorgesehene Pauschalreise relevant ist. Dies gilt insbesondere für wesentliche Eigenschaften der Reise, An- und Restzahlung, Mindestteilnehmerzahl, Rücktrittsentschädigungen, Formblatt für Pauschalreisen.
5.4. Der Reiseveranstalter hat über seine Beistandspflicht zu informieren und diese unter den Voraussetzungen gemäß § 651q BGB ordnungsgemäß zu erfüllen. Sollte der Reisende die ihm mitgeteilte Notruftelefonnummer missbräuchlich verwenden (insbesondere diese benutzen ohne, dass ein Notfall vorliegt), ist der Reisveranstalter berechtigt eine Vertragsstrafe in Höhe von EUR 50,00 zu verlangen.
6.1. Der Veranstalter kann Preiserhöhungen bis zu 8 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 20. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden.
6.3. Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 8 % des Gesamtreisepreises sind nur unter den Voraussetzungen gemäß § 651g BGB zulässig.
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Des Weiteren sind die Änderungen nur wirksam, sofern diese dem Reisenden vom Veranstalter vor Reisebeginn z.B. durch E-Mail, Fax, SMS oder in Papierform klar, verständlich und in hervorgehobener Weise erklärt werden.
7.2. Eine erhebliche Vertragsänderung ist nicht einseitig und ausschließlich unter den Voraussetzungen gemäß § 651g BGB wirksam.
7.3. Im Fall der erheblichen Vertragsänderung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder die angebotene Vertragsänderung bzw. Ersatzreise innerhalb der Annahmefrist des Veranstalters annehmen. Ohne fristgemäße Erklärung des Reisenden gilt das Angebot des Veranstalters als angenommen. Im Übrigen gilt § 651g Abs. 3 BGB.
Busreisen, Kurreisen und Tagesfahrten:
ab 29. bis 22.Tag vor Reisebeginn 20 %
ab 21. bis 15.Tag vor Reisebeginn 30 %
ab 14. bis 07.Tag vor Reisebeginn 40 %
ab 06. bis 2.Tag vor Reisebeginn 60 %
ab 01.Tag vor Reisebeginn, bei Nichterscheinen oder bei Reiseabbruch am Anreisetag: 90 % des Reisepreises.
Bei Hochseekreuzfahrten aller Art:
Bitte beachten Sie, dass bei sämtlichen Hochseekreuzfahrten die Holiday-Reisen GmbH oder die Euro.Bus.Tours GmbH lediglich als Reisevermittler tätig werden. Reiseveranstalter sind entweder TUI Cruises oder MSC Cruises.
Es gelten daher die Stornobedingungen des jeweiligen Veranstalters, welche unter www.msc-kreuzfahrten.de bzw. www.tuicruises.com abrufbar sind. § 651b BGB bleibt unberührt.
ab 14. bis 07. Tag vor Reisebeginn 50 %
ab 06. bis 02. Tag vor Reisebeginn 70 %
Ab 01. Tag vor Reiseantritt, bei Nichterscheinen oder Reiseabbruch am Anreisetag 90 % des Reisepreises.
Der Rücktritt gegenüber dem Vermittler ist ausreichend.
Bitte beachten Sie, dass bei Flugreisen mit FOX-TOURS Reisen GmbH, Oasis Travel GmbH und alpetour Touristische GmbH die Holiday-Reisen GmbH oder die Euro.Bus.Tours GmbH lediglich als Reisevermittler tätig werden. Reiseveranstalter sind entweder FOX-TOURS Reisen GmbH oder Oasis Travel GmbH. Es gelten daher die Stornobedingungen des jeweiligen Veranstalters, welche unter www.foxtours.de bzw. www.oasistravel.de abrufbar sind. § 651b BGB bleibt unberührt.
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle bzw. dem Vermittler. Dem Reisenden wird der Rücktritt in Textform (per E-Mail, SMS, Fax., etc.) empfohlen.
13.1. Alle Reisen werden ab 25 Personen durchgeführt.
13.2. Der Veranstalter wird die Erklärung des Reiseausfalls dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis der nicht erreichten Teilnehmerzahl bei Busreisen und Kurreisen mit einer Reisedauer ab 7 Tagen spätestens bis 20 Tage vor Reisebeginn, bei Flugreisen – unabhängig von der Reisedauer – spätestens bis 30 Tage vor Reisebeginn, zugehen lassen. Bei Bus- und Kurreisen mit einer Reisedauer von 2 bis 6 Tagen erfolgt die Erklärung des Reiseausfalles mindestens 7 Tage und bei einer Reisedauer von weniger als 2 Tagen sowie bei Tagesfahrten 48 Stunden jeweils vor Reisebeginn.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich – in jedem Fall jedoch innerhalb von 14 Tagen nach dem erklärten Rücktritt – zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge außergewöhnlicher Umstände
14.1. Der Reiseveranstalter kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrages gehindert ist und er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich im Sinne dieses Untertitels, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
14.2. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. Ist die Rückbeförderung aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände nicht möglich, hat der Reiseveranstalter die Kosten für eine notwendige Beherbergung des Reisenden für einen höchstens drei Nächte umfassenden Zeitraum zu tragen, und zwar möglichst in einer Unterkunft, die der im Vertrag vereinbarten gleichwertig ist. Im Übrigen gilt § 651k Abs. 5 BGB
14.3. Durch den Rücktritt verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reispreis, ist zur Rückerstattung verpflichtet und hat innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt den Reispreis an den Reisenden zurückzuerstatten.
15.1. Der Reisende hat dem Veranstalter einen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Wenn der Veranstalter wegen der schuldhaften Unterlassung der Anzeige durch den Reisenden keine Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen
15.2. Reisemängel sind am Urlaubsort beim Reiseleiter anzuzeigen. Ist am Urlaubsort kein Reiseleiter oder kein Vertreter des Veranstalters vorhanden oder nicht vereinbart, sind Reisemängel direkt beim Veranstalter oder der in der Reisebestätigung aufgeführten Kontaktstelle oder dem Reisevermittler anzuzeigen (Erreichbarkeiten, Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus der Reisebestätigung).
15.3. Der Reisende kann Abhilfe verlangen. Der Veranstalter hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Adressat des Abhilfeverlangens ist die Reiseleitung. Ist eine Reiseleitung nicht vorhanden gilt Ziffer 15.2. Satz 2 entsprechend. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe (Beseitigung des Mangels) gesetzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe sorgt hat. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe oder bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich. Eine Verweigerung der Abhilfe durch den Veranstalter ist nur zulässig, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Mangels und des Wertes der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis 5 BGB. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. und Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflicht gemäß § 651q BGB zu erfüllen.
15.4.1. Für die Dauer des Reisemangels mindert sich der Reisepreis gemäß § 651m BGB. Auf die Regelung gemäß Ziffer15.1. wird verwiesen.
15.4.2. Der Reisende kann nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt wird. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Die Folgen der Kündigung ergeben sich aus § 651l Abs. 2 und Abs. 3 BGB.
15.4.3. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz gemäß § 651n BGB verlangen. Wenn der Reiseveranstalter zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat er unverzüglich zu leisten. Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen den Veranstalter Anspruch auf Schadensersatz oder auf Erstattung eines infolge Minderung zu viel gezahlten Reispreises, muss er sich dasjenige anrechnen lassen, was er aufgrund desselben Ereignisses als Entschädigung oder als Erstattung nach internationaler Übereinkünfte oder von auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften gemäß § 651p Abs. 3 BGB erhalten hat.
17.1. Ansprüche gemäß § 651i Abs. 3 Nr. 2, 4 bis 7 BGB sind gegenüber dem Veranstalter oder dem Reisvermittler, der die Buchung vorgenommen hat, geltend zu machen.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. –ausgenommen Körperschäden -verjähren grundsätzlich in zwei Jahren nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von zwei Jahren beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem eigenem Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18.1. Unsere Unternehmen Holiday-Reisen GmbH und Euro.Bus.Tours GmbH nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
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References: § 651
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