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Timestamp: 2020-04-08 12:18:08+00:00

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» § 2 WpHG
Abschnitt 1 - Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
§ 2 WpHG
sonstige Wertpapiere, die zum Erwerb oder zur Veräußerung von Wertpapieren nach den Nummern 1 und 2 berechtigen oder zu einer Barzahlung führen, die in Abhängigkeit von Wertpapieren, von Währungen, Zinssätzen oder anderen Erträgen, von Waren, Indices oder Messgrößen bestimmt wird.
Wertpapiere sind auch Anteile an Investmentvermögen, die von einer Kapitalanlagegesellschaft oder einer ausländischen Investmentgesellschaft ausgegeben werden.
Termingeschäfte mit Bezug auf die in Artikel 39 der Verordnung (EG) Nr. 1287/2006 genannten Basiswerte, sofern sie die Bedingungen der Nummer 2 erfüllen.
(2b) Finanzinstrumente im Sinne dieses Gesetzes sind Wertpapiere im Sinne des Absatzes 1, Geldmarktinstrumente im Sinne des Absatzes 1a, Derivate im Sinne des Absatzes 2, Rechte auf Zeichnung von Wertpapieren und Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes mit Ausnahme von Anteilen an einer Genossenschaft im Sinne des § 1 des Genossenschaftsgesetzes sowie Namensschuldverschreibungen, die mit einer vereinbarten festen Laufzeit, einem unveränderlich vereinbarten festen positiven Zinssatz ausgestattet sind, bei denen das investierte Kapital ohne Anrechnung von Zinsen ungemindert zum Zeitpunkt der Fälligkeit zum vollen Nennwert zurückgezahlt wird, und die von einem Einlagenkreditinstitut im Sinne des § 1 Absatz 3d Satz 1 des Kreditwesengesetzes, dem eine Erlaubnis nach § 32 Absatz 1 des Kreditwesengesetzes erteilt worden ist, ausgegeben werden, wenn das darauf eingezahlte Kapital im Falle des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Instituts oder der Liquidation des Instituts nicht erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt wird.
das kontinuierliche Anbieten des Kaufs oder Verkaufs von Finanzinstrumenten an einem organisierten Markt oder in einem multilateralen Handelssystem zu selbst gestellten Preisen, das häufige organisierte und systematische Betreiben von Handel für eigene Rechnung außerhalb eines organisierten Marktes oder eines multilateralen Handelssystems, indem ein für Dritte zugängliches System angeboten wird, um mit ihnen Geschäfte durchzuführen, oder die Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung als Dienstleistung für andere (Eigenhandel),
Als Wertpapierdienstleistung gilt auch die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung, die keine Dienstleistung für andere im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 darstellt (Eigengeschäft). Der Finanzportfolioverwaltung gleichgestellt ist hinsichtlich der §§ 9, 31 bis 34 und 34b bis 36b dieses Gesetzes sowie der Artikel 7 und 8 der Verordnung (EG) Nr. 1287/2006 die erlaubnispflichtige Anlageverwaltung nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 des Kreditwesengesetzes.
die ihren Sitz in einem Staat haben, der weder Mitgliedstaat der Europäischen Union noch Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist (Drittstaat), und deren Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sind, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland als Herkunftsstaat nach § 2b Absatz 1a gewählt haben; wurde kein Herkunftsstaat gewählt, müssen sich diejenigen Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt im Inland zugelassen sind, so behandeln lassen, als hätten sie die Bundesrepublik Deutschland als Herkunftsstaat gewählt, bis sie eine Wahl getroffen haben,
und sie die Bundesrepublik Deutschland nach Maßgabe des § 2b Absatz 1 als Herkunftsstaat gewählt haben. Für Emittenten, die unter Buchstabe a fallen, aber keine Wahl eines Herkunftsstaates getroffen haben, ist die Bundesrepublik Deutschland der Herkunftsstaat; Emittenten, die unter Buchstabe c fallen, aber keine Wahl getroffen haben und deren Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt im Inland zugelassen sind, müssen sich bis sie eine Wahl getroffen haben, so behandeln lassen, als ob sie die Bundesrepublik Deutschland als Herkunftsstaat gewählt hätten.
Inhaltsübersicht WpHG
§ 1 WpHG - Anwendungsbereich
§ 2 WpHG- Begriffsbestimmungen
§ 2a WpHG - Ausnahmen
§ 2b WpHG - Wahl des Herkunftsstaates
§ 3 WpHG
§ 4 WpHG - Aufgaben und Befugnisse
§ 4a WpHG - Befugnisse zur Sicherung des Finanzsystems
§ 5 WpHG - Wertpapierrat
§ 6 WpHG - Zusammenarbeit mit anderen Behörden im Inland
§ 7 WpHG - Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen im Ausland
§ 7a WpHG - Zusammenarbeit mit der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde
§ 7b WpHG - Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission im Rahmen des Energiewirtschaftsgesetzes
§ 8 WpHG - Verschwiegenheitspflicht
§ 9 WpHG - Meldepflichten
§ 10 WpHG - Anzeige von Verdachtsfällen
§ 11 WpHG - Verpflichtung des Insolvenzverwalters
§ 12 WpHG - Insiderpapiere
§ 13 WpHG - Insiderinformation
§ 14 WpHG - Verbot von Insidergeschäften
§ 15 WpHG - Mitteilung, Veröffentlichung und Übermittlung von Insiderinformationen an das Unternehmensregister
§ 15a WpHG - Mitteilung von Geschäften, Veröffentlichung und Übermittlung an das Unternehmensregister
§ 15b WpHG - Führung von Insiderverzeichnissen
§ 16 WpHG - Aufzeichnungspflichten
§ 16a WpHG - Überwachung der Geschäfte der bei der Bundesanstalt Beschäftigten
§ 16b WpHG - Aufbewahrung von Verbindungsdaten
§ 17 WpHG - Überwachung von Ratingagenturen
§§ 18 bis 20 WpHG - (weggefallen)
§ 20b WpHG
§ 21 WpHG - Mitteilungspflichten des Meldepflichtigen
§ 22 WpHG - Zurechnung von Stimmrechten
§ 23 WpHG - Nichtberücksichtigung von Stimmrechten

References: § 2

§ 2
 § 1
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 § 32
 § 1
 § 2
 § 2

§ 1

§ 2

§ 2

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§ 3

§ 4

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§ 5

§ 6

§ 7

§ 7

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§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 15

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§ 16

§ 16

§ 16

§ 17

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23