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Timestamp: 2020-07-09 23:20:43+00:00

Document:
Satzung | TuS Lachen-Speyerdorf 1910 e.V
Die aktuelle Satzung können Sie in den Downloads als PDF- Datei runterladen.
Die Turn und Sportgemeinschaft Lachen-Speyerdorf 1910 e.V. gibt sich folgendes Leitbild, an dem sich das Vereinsleben und die Arbeit der Organe, der Amts- und Funktionsträger sowie aller sonstigen Mitarbeiter orientieren:
Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und ethnischer Toleranz und Neutralität.
Der im Jahre 1910 gegründete Verein führt den Namen Turn und Sportgemeinschaft Lachen-Speyerdorf 1910 e.V.
Er hat seinen Sitz in 67435 Neustadt und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen unter der Nr. VR 40782 eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports der Kultur, Erziehung und der Jugendhilfe.
die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen, die Durchführung von allgemeinen sportorientierten Jugendveranstaltungen und –Maßnahmen;
Angebote der bewegungsorientierten Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit;
Träger beim Sport im Ganztag;
Der Verein ist Mitglied im Sportbund Pfalz und Stadtverband Neustadt
Ferner ist der Verein Mitglied in den Fachverbänden die für die betriebenen Sportarten zuständig sind.
Der Verein und seine Mitglieder erkennen die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände bzw. Sportfachverbände in ihrer jeweiligen Fassung als verbindlich an.
Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der geschäftsführende Vorstand den Eintritt in Verbände bzw. Sportfachverbände und den Austritt aus Verbänden bzw. Sportfachverbänden beschließen.
Der Aufnahmeantrag eines Minderjährigen bedarf der schriftlichen Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. Mit der Einwilligung wird die Zustimmung zur Wahrnehmung der Mitgliederrechte und –pflichten durch das minderjährige Mitglied erteilt.
Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit der Unterzeichnung des Aufnahmegesuchs für die Beitragspflichten des Minderjährigen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs persönlich gegenüber dem Verein zu haften.
Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit.
Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft.
Mit der Abgabe des unterzeichneten Aufnahmeantrages erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
Aktiven/passiven ordentlichen Mitgliedern
Außerordentliche/Fördernde Mitgliedern
Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote sowie die Infrastruktur des Vereins nicht.
Jugendliche sind Mitglieder die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Außerordentliche/Fördernde Mitglieder sind juristische Personen.
Ehrenmitglieder werden per Beschluss mit einfacher Mehrheit des Gesamtvorstands ernannt.
Die Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt, über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
durch Ausschluss aus dem Verein (§ 8, Abs. 1);
durch Streichung aus der Mitgliederliste (§8, Abs. 9);
Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung an die Geschäftsadresse des Vereins.
Der Austritt kann zum Ende eines Kalenderhalbjahres (30.06. oder 31.12.) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen erklärt werden.
Ab dem Antragszeitpunkt ruhen die Mitgliedsrechte des Mitgliedes.
Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss schriftlich Stellung zu nehmen.
Nach Ablauf der Frist ist vom Gesamtvorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
Ein ausgeschlossenes Mitglied kann erst nach einer Wartezeit von 4 Jahren wieder aufgenommen werden.
Die Wartezeit beginnt mit der Zustellung des Ausschließungsbeschlusses.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Zahlungsverpflichtungen (Beiträge, Umlagen, Gebühren etc.) in Verzug ist.
Der Beschluss über die Streichung darf durch den Gesamtvorstand erst dann gefasst werden, wenn nach Versendung der zweiten Mahnung drei Wochen verstrichen sind und dem Mitglied in der zweiten Mahnung die Streichung bei Nichtzahlung angekündigt worden ist. Der Beschluss über die Streichung ist dem betroffenen Mitglied per Brief mitzuteilen.
Es können zusätzlich Umlagen, Gebühren für besondere Leistungen des Vereins sowie abteilungsspezifische Beiträge erhoben werden.
Über Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge und Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss. Umlagen können bis zur Höhe des Zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden.
Über Aufnahmegebühren, Gebühren für besondere Leistungen des Vereins, sowie abteilungsspezifische Beiträge entscheidet der Gesamtvorstand durch Beschluss.
Die weiteren Einzelheiten zu den Mitgliedsbeiträgen werden in einer Beitragsordnung geregelt. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
Mitglieder, die nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Gesamtvorstand in einer Beitragsordnung durch Beschluss festsetzt.
Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen. Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
Befristeter bis maximal 6 monatiger Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb.
Dem betroffenen Mitglied steht gegen den Beschluss über die verhängte Vereinsstrafe kein Beschwerderecht zu.
der Hauptausschuss (Gesamtvorstand);
Eine Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Kalenderjahr statt. Die Mitgliederversammlung sollte im 1. Halbjahr eines Kalenderjahres durchgeführt werden.
Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen per Textform (E-Mail, Fax oder Brief), der Veröffentlichung über die Vereinshomepage www.tus1910.de, oder in einem lokalen Presseorgan unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss fest.
Einberufungsform und Einberufungsfrist ergeben sich aus Absatz 4.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes geleitet.
Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. Der Versammlungsleiter kann die Leitung der Versammlung für die Dauer eines Wahlgangs auf eine andere Person übertragen.
Zur Änderung der Satzung und zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung ein Stimmrecht. Wählbar ist jedes Mitglied mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und des Gesamtvorstands werden einzeln gewählt.
Es ist der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat (absolute Mehrheit).
Gewählt ist im 2. Wahlgang der Kandidat, der die meisten Stimmen erhält (relative Mehrheit). Bei gleicher Stimmenzahl ist keiner der Kandidaten gewählt.
Die Wahl ist geheim durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/5 der erschienenen Stimmberechtigten verlangt wird. Die Vorstandsmitglieder sind wirksam gewählt, wenn die gewählten Kandidaten das Amt angenommen haben.
Alle Mitglieder können bis 8 Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim 1. Vorsitzenden einreichen. Für die Berechnung der Acht-Tage-Frist ist der Eingang des Antrages maßgebend. Eingegangene Anträge sowie die ergänzte endgültige Tagesordnung werden im Informationskasten an der Sportstätte des Vereins veröffentlicht.
Wahl und Abberufungen der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands;
dem Mitgliederverwalter;
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter (2. Vorsitzender). Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im lnnenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.
Der Vorstand bedarf im Innenverhältnis zu folgenden Handlungen der Zustimmung des Hauptausschusses:
Bewilligung von Ausgaben und Kreditgeschäften über 10 000 Euro,
Der Hauptausschuss ist über die Tätigkeit des Vorstandes zu informieren.
Der Vorstand hat das Recht an allen Sitzungen der Abteilungen und den Ausschüssen beratend teilzunehmen und ist dazu einzuladen.
Der geschäftsführende Vorstand kann Ausschüsse bilden und auflösen.
Die Ausschüsse organisieren sich im Bedarfsfall selbst.
Personalunion zwischen den einzelnen Ämtern des geschäftsführenden Vorstands ist nur in Ausnahmefällen zulässig.
Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der laufenden Amtszeit vorzeitig aus, so kann der Hauptausschuss für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen durch Beschluss einen kommissarischen Nachfolger bis zur nächsten Wahl bestimmen.
§ 16 Der Hauptausschuss (Gesamtvorstand)
dem Vorsitzenden der Vereinsjugend,
dem Beisitzer mit dem Themenschwerpunkt Bau- u. Liegenschaft
dem Beisitzer mit dem Themenschwerpunkt Wirtschaft- und Veranstaltungen
Ausschluss von Mitgliedern gem. § 8 und Verhängung von Sanktionen gem. § 11.
Kommissarische Bestellung von ausgeschiedenen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes.
Beschlussfassung/Aufhebung von Abteilungsbeiträgen, Aufnahmegebühren sowie Gebühren für besondere Leistungen gem. § 9.
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist.
Der Gesamtvorstand kann sich durch Beschluss eine Geschäftsordnung geben
Der Verein verfügt über zahlreiche Abteilungen. Innerhalb des Vereins werden für unterschiedliche sportliche Aktivitäten gesonderte Abteilungen eingerichtet. Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins.
Der Gesamtvorstand kann die Gründung und Auflösung von Abteilungen beschließen.
Jede Abteilung wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Abteilungsleiter. Der geschäftsführende Vorstand bestätigt die Abteilungsleiter durch Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Wird der abgelehnte Abteilungsleiter erneut gewählt, bestätigt die Mitgliederversammlung den Abteilungsleiter. Lehnt die Mitgliederversammlung den gewählten Abteilungsleiter ab, muss die Abteilung einen neuen Abteilungsleiter wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes.
Die Abteilungen geben sich eine Abteilungsordnung.
Die Abteilungsordnung bedarf der Genehmigung des Gesamtvorstandes.
der Vorsitzender der Jugend und
§ 19 Vergütung Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit
Einzelheiten regelt die Finanzordnung.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und einen stellvertretenden Kassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder Gesamtvorstand angehören dürfen.
Die Amtszeit der Kassenprüfer und des Ersatzkassenprüfers beträgt 2 Jahre.
Die Mitgliederversammlung kann stattdessen, oder zusätzlich, qualifizierte Dritte mit der Prüfung der Ordnungsgemäßheit der Geschäftsführung durch den Gesamtvorstand beauftragen.
Die Kassenprüfer beantragen in der Mitgliederversammlung die Entlastung des Gesamtvorstands.
Geschäftsordnung für den geschäftsführenden Vorstand
Die Abteilungen beschließen Abteilungsordnungen; die Jugendversammlung beschließt eine Jugendordnung.
Abteilungsordnungen und die Jugendordnung bedürfen der Genehmigung des Gesamtvorstands.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Neustadt an der Weinstraße, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 22.11.2017 beschlossen.
Neustadt, den 22.11.2017
gez. Tobias Weisenburger gez. Horst Gabelmann

References: § 288
 § 247
 § 26

§ 16
 § 8
 § 11
 § 9

§ 19