Source: https://www.webwide.de/legal/agb.html
Timestamp: 2020-01-23 16:44:10+00:00

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WebWide ist ein kommerzieller Dienstleister für Domain- und Webspace- (Hosting) Dienste. Art und Umfang der von WebWide zu erbringenden Leistungen werden im jeweiligen Vertrag festgelegt. Leistungspräsentationen und -darstellungen von WebWide sind keine verbindlichen Angebote, es sei denn, diese sind von WebWide ausdrücklich als solche gekennzeichnet.
Durch Absenden des Auftrages mittels elektronischer Datenübermittlung und dessen Zugang bei WebWide gibt der Kunde ein verbindliches Angebot gegenüber WebWide ab; dieses Angebot ist für den Kunden zwei Wochen verbindlich. Alle Eingaben des Kunden werden nach Klicken des Bestell-Buttons nochmals in einem Bestätigungsfenster angezeigt; durch Klicken des Zurück-Buttons können die Angaben vor der endgültigen Absendung der Bestellung nochmals korrigiert werden. Den Zugang des Auftrages bestätigt WebWide unverzüglich auf elektronischem Weg. Ein Vertrag kommt erst durch Zugang einer schriftlichen Auftragsbestätigung durch WebWide zustande; diese erfolgt ebenfalls mittels elektronischer Datenübermittlung per E-Mail. Der Vertragstext wird bei WebWide gespeichert und auf Wunsch dem Kunden jederzeit nochmals per E-Mail zugesandt. Die Vertragssprache ist Deutsch.
WebWide erbringt ihre Dienste ausschließlich auf Grundlage des jeweiligen Vertrages und der vorliegenden AGB. Andere Bedingungen gelten nicht, auch wenn die WebWide solchen nicht ausdrücklich widerspricht. Ist der Kunde Unternehmer, gelten diese AGB in ihrem jeweils aktuellen, unter www.webwide.de/agbs.html abrufbaren Stand auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen.
WebWide bietet Art und Umfang der Dienste sowie die Verfügbarkeit auf der Grundlage der aktuellen technischen, rechtlichen und kommerziellen Rahmenbedingungen des Internet an.
Auf Dienste und Leistungen, die WebWide kostenfrei zur Verfügung stellt, hat der Kunde keinen Anspruch. WebWide kann diese Leistungen und Dienste jederzeit nach Vorankündigung einstellen oder vergütungspflichtig anbieten. Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche hat der Kunde hieraus nicht. Dem Kunden steht es im Falle der Vergütungspflicht frei, WebWide einen Auftrag zur weiteren Nutzung der Leistung zu erteilen.
Tätigt ein Kunde Bestellungen für Dritte oder im Namen Dritter, so bleibt er alleiniger Vertragspartner von WebWide. Die Vertragsbedingungen, Datenschutzbedingungen und Geschäftsbedingungen von WebWide gelten auch für den Dritten; der Kunde wird insoweit den Dritten zu entsprechenden Pflichten und Handlungsweisen verpflichten und diese Bedingungen verbindlich an den Dritten weitergeben.
Das Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen ist ausgeschlossen bei Verbraucherverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, sowie für Dienstleistungen, bei denen der Vertrag auf Kundenwunsch sofort beidseitig erfüllt wurde, bzw. deren Wert dem Kunden schon zugeflossen ist. Der Kunde stimmt zu, dass WebWide nach Vertragsschluss sofort mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt. Bei der Erteilung von Dienstleistungsaufträgen in Bezug auf Domainnamen stimmt der Kunde ausdrücklich zu, dass der Auftrag unmittelbar mit Erteilung ausgeführt wird. Das Widerrufs- und Rückgaberecht ist ausdrücklich ausgeschlossen bei Kunden, die keine Verbraucher sind. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Widerrufsbelehrung.
WebWide überlässt dem Kunden den vertraglich vereinbarten Speicherplatz auf einem hierzu geeigneten Web-Server sowie die vertraglich vereinbarte Kapazität zum Datentransfer. Die Zuordnung des Speicherplatzes erfolgt nach Auswahl von WebWide auf einem virtuellen Server. Auf dem Server sind auch Daten anderer Kunden abgelegt, wobei sichergestellt ist, dass alle Systeme unabhängig voneinander erreichbar sind und genügend Systemresourcen zur Verfügung stehen.
Zu den weiteren Leistungen von WebWide gehören das regelmäßige Backup der Serverinhalte, der Betrieb einer aktuellen Sicherheitslösung und die Erstellung von Web-Statistiken soweit letzteres im vereinbarten Tarif enthalten ist.
WebWide weist den Kunden darauf hin, dass sich im Internet als einem offenen Kommunikationssystem jederzeit Sicherheitslöcher öffnen können, die bis zu ihrem Auftreten nicht bekannt waren und nach dem Stand der Technik auch nicht bekannt sein mussten. WebWide wird nach Kenntnis und Überprüfung von Sicherheitsproblemen im Rahmen des Webhosting im erforderlichen Umfang Abwehrmaßnahmen ergreifen. Der Kunde wird seinerseits auf dem in seinem Risikobereich befindlichen Server die dem Stand der Technik entsprechenden Sicherheitskomponenten installieren und regelmäßig Sicherheitsprüfungen und Datensicherungen durchführen.
WebWide ist nicht für die Verbindung von den Rechnern der Kunde und Nutzer bis zum Host-Server verantwortlich und übernimmt für die Übertragung der Daten im Internet (außerhalb des von WebWide kontrollierbaren Systems) ebenfalls keine Gewähr. Die Verantwortung für die Datenübertragung von WebWide reicht bis zur Übergabe an den Router des übergeordneten Providers. Verbindungs- und Kommunikationskosten, insbesondere die Gebühren, die für die Kommunikation zwischen dem Rechner des Kunden und der Abrufer und dem Server entstehen, trägt der Kunde oder Nutzer.
WebWide stellt dem Kunden einen passwortgeschützten Account zur Verfügung, der ihm den Zugang zum Speicherplatz ermöglicht. Der Kunde verpflichtet sich, das Passwort geheim zu halten. Er wird dieses insbesondere vor dem Zugriff Dritter schützen und dafür Sorge tragen, dass das Passwort nicht missbräuchlich genutzt wird. Der Kunde haftet für Schäden, die WebWide wegen einer schuldhaften Verletzung der Geheimhaltungspflicht in Bezug auf das Passwort durch den Kunden entstehen.
Der Kunde wird die Inhalte seiner Webpräsenz im Rahmen der technischen Vorgaben von WebWide selbst einstellen, gestalten, administrieren, ändern und erweitern (z. B. mittels File Tranfer Protocol - FTP). Die zugelassenen Techniken ergeben sich aus dem jeweiligen abgeschlossenen Vertrag. Er wird die eingestellten Inhalte stets als Datensicherung auf einem eigenen Datenträger vorhalten.
Ist WebWide beauftragt, dem Kunden eine Internet-Domain registrieren zu lassen und zu verwalten, wird WebWide im Auftrag und Namen des Kunden tätig. Die Registrierung erfolgt über eine von WebWide frei auszuwählenden Registrierungsstelle (Registrar) oder direkt bei der Vergabestelle. Der Registrierungsvertrag kommt, sofern die jeweiligen Registrierungsbedingungen nichts anderes vorsehen, ausschließlich zwischen dem Kunden und der Vergabestelle zustande. In diesem Fall wird WebWide im Verhältnis zwischen dem Kunden und der Vergabestelle zur Domain-Vergabe lediglich als Vermittler tätig. Der Kunde wird Inhaber der Domain. WebWide ist berechtigt, die Domain ohne weitere Zustimmung des Kunden auf eine andere Registrierungsstelle (Registrar) zu übertragen. Dies gilt nur, soweit die Übertragung keine nachteiligen Auswirkungen auf die Nutzung der Domain für den Kunden hat.
Registrierungsaufträge werden in der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs zeitnah von WebWide bearbeitet. Die Bearbeitung des Registrierungsauftrages erfolgt, sobald die hierfür vereinbarte Vergütung bei WebWide eingegangen ist.
Auf die Domain-Vergabe hat WebWide keinen Einfluss. WebWide schuldet nur die Übermittlung eines nach den Vorgaben der Registrierungsstelle oder der Vergabestelle ausgefüllten Antrages auf Anmeldung der vom Kunden gewünschten Domain. WebWide übernimmt keine Gewähr dafür, dass die für den Kunden beantragte Domain, obwohl zum Zeitpunkt der Antragstellung die Domaindatenbank die Verfügbarkeit bestätigt hat, dem Kunden auch tatsächlich zugeteilt wird oder auf Dauer Bestand hat, es sei denn, das Scheitern ist durch WebWide verschuldet. Die durch einen fehlgeschlagenen Anmeldeversuch verursachten Kosten gehen zu Lasten des Kunden, es sei denn, WebWide trifft hieran ein Verschulden.
WebWide prüft nicht die Berechtigung des Kunden zur Führung der Domain. WebWide steht daher nicht dafür ein, dass die vom Kunden beantragte Domain frei von Rechten Dritter ist. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er durch die Wahl der Domain nicht die Rechte Dritter verletzt und stellt bei schuldhaftem Verstoß WebWide, die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), die jeweilige Organisation für die Vergabe von Domains sowie sonstige für die Registrierung eingeschaltete Personen oder Institutionen von eventuellen Ersatzansprüchen Dritter, die auf der unzulässigen Verwendung der Domain beruhen, hiermit frei. Weitere Ansprüche von WebWide (z. B. auf Schadens- oder Aufwendungsersatz) bleiben unberührt.
WebWide weist den Kunden darauf hin, dass zum Zwecke der Vermittlung einer Domain die Registrierungsdaten, insbesondere auch personenbezogene Daten gespeichert und an der Registrierung beteiligte Dritte weitergegeben werden. Dies schließt auch die Weitergabe der Daten sowie die Veröffentlichung der Daten im frei zugänglichen Abfrageservice der jeweiligen Organisation zur Domainvergabe im Internet (Whois-Datenbank) ein.
WebWide registriert und verwaltet die Domain auf der Grundlage der vom Kunden eingereichten Registrierungsdaten und der jeweils gültigen Registrierungsbedingungen und Vergaberichtlinien der Vergabestelle (abrufbar in der jeweils offiziellen Sprachversion auf der Website der WebWide unter www.webwide.de/legal/agb.html). Jede Organisationen zur Vergabe von Domains hat unterschiedliche Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung der Domains. Die für die Registrierung der beauftragten Domain maßgeblichen Bedingungen gelten für das zwischen WebWide und dem Kunden bestehende Vertragsverhältnis jeweils ergänzend und sind Bestandteil des Vertrages.
Der Kunde erkennt an, dass Domainstreitigkeiten nach den von der jeweils zuständigen Vergabestelle zugrundegelegten Schlichtungsregeln zu klären und beizulegen sind. Wenn der Kunde z. B. eine .com-, .net-, oder .org-Domain beantragt, sind gemäß der Richtlinien der ICANN eventuelle Streitigkeiten über die Domain, insbesondere wegen einer möglichen Verletzung von Namens-, Marken- und/oder sonstiger Schutzrechte gemäß der Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP) zu entscheiden. Die jeweiligen Regeln sind auf den Webseiten von WebWide unter www.webwide.de/legal/agb.html in der jeweils offiziellen Sprachversion abrufbar. Der Kunde erkennt an, dass WebWide bzw. der zuständige Registrar den verbindlichen Regeln Folge zu leisten, insbesondere Schiedssprüchen nachzukommen hat.
Soweit Registrierungen für multilinguale Domainnamen erfolgen, weist WebWide ausdrücklich darauf hin, dass die Registrierungen und der Bestand nicht seiner Kontrolle unterliegen und dass diese ohne Vorankündigung dauerhaft unterbrochen und/oder geändert werden können. WebWide haftet daher, außer im Falle eigenen Verschuldens nicht für Unterbrechungen und/oder Änderungen, die die Nutzung oder die geplante Verwendung einer multilingualer Domain beeinträchtigen oder verhindern können. Das Bestands- und Verwendungsrisiko trägt der Kunde. Der Kunde erkennt an, dass die Funktionsweise multilingualer Domains nicht den herkömmlichen Domains entspricht. Dem Kunden ist auch bekannt, dass eine multilinguale Domain auf Grund notwendiger technischer Neuerungen nicht funktionieren muss.
WebWide sorgt für die notwendigen Einträge in Name-Servern.
Sowohl WebWide, der Registrar als auch von Dritten beauftragte Kunden gelten hinsichtlich der Verwaltung der Domain gegenüber der Registrierungsstelle und ICANN sowie anderen am Registrierungsprozess beteiligten Parteien als designierte Vertreter des Domaininhabers.
WebWide gewährleistet die Dienstleistung Webhosting mit einer Verfügbarkeit im Umfang von 99% im Jahresmittel. Ist die feste Vertragslaufzeit kürzer, ist diese maßgeblich. Die Verfügbarkeitszusage gilt nicht für die Dauer, in denen Umstände vorliegen, wie sie in Abs. 2 genannt sind oder wenn außerordentliche Wartungsmaßnahmen, wie z. B. Austausch von Zentraleinheiten oder Installation neuer Software anstehen. In diesem Fall wird WebWide die Kunden frühestmöglich per E-Mail über die Dauer der zusätzlichen Unterbrechung unterrichten. Diese Wartungszeit wird nicht in die Verfügbarkeitszeit eingerechnet. Wartungsarbeiten am Server werden außerhalb der Hauptnutzungszeiten (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr) durchgeführt. WebWide wird die Störungen des Datenabrufs so gering wie möglich halten.
Die Verfügbarkeit nach Abs. 1 kann nicht gewährleistet werden, wenn WebWide durch Umstände, die sie nicht zu vertreten hat, z. B. Arbeitskämpfe, höhere Gewalt, Verhalten Dritter, Stromausfall und Ausfall von Kommunikationsnetzen oder Gateways anderer Provider daran gehindert ist, die Leistung zu erbringen. Das gleiche gilt für den Zeitraum, in dem WebWide auf Informationen, Mitwirkungshandlungen oder Entscheidungen des Kunden wartet. Vereinbarte Leistungsfristen verlängern sich bei Vorliegen der zuvor genannten Umständen um die Dauer der Behinderung und um eine angemessene Wiederanlaufzeit.
WebWide unterhält eine Telefon-/E-Mail-Hotline montags bis freitags von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr (nicht an Feiertagen in Baden-Württemberg).
Bei kostenfreien Leistungen übernimmt WebWide keine Pflicht im Bezug auf die Leistungszeit oder die Verfügbarkeit. Ein Anspruch auf telefonische oder E-Mail-Hilfe besteht nicht.
Die Vergütung für die Leistungen von WebWide sowie die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen. Die Umsatzsteuer ist, soweit sich aus dem Vertrag nichts anderes ergibt, in den Preisen enthalten.
Soweit sich aus diesen Bedingungen nichts anderes ergibt, sind einmalig zu zahlende Vergütungen (z. B. für die Einrichtung eines Speicherplatzes) sowie nutzungsabhängige Vergütungen (z. B. für Datentransfer) nach Ausführung der Leistung oder Lieferung zu bezahlen. Monatlich zu zahlende feste Vergütungen (z. B. für das Hosting) sind monatlich im Voraus zu zahlen; liegt die Vergütung für die von WebWide regelmäßig zu erbringenden Leistungen unter einem monatlich zu zahlenden Betrag von EUR 150,00, ist WebWide berechtigt, die Vergütung für sechs Monate im Voraus zu verlangen.
Domaingebühren sind stets für die jeweilige Mindestvertragslaufzeit im Voraus zu bezahlen. Je nach Top-Level-Domain und der aktuellen Preisliste von WebWide kann dies einen Zeitraum von einem oder von zwei Vertragsjahren erfassen.
Rechnungen werden per E-Mail zugestellt. Verlangt der Kunde eine Rechnung, die ihm auf dem Postweg zugestellt werden soll, so ist WebWide berechtigt, für den Verwaltungsaufwand pro Rechnung EUR 2,50 zu verlangen.
Die Vergütung ist mit Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig und innerhalb von 14 Tagen zahlbar. Die Zahlung hat auf eines der Konten der WebWide zu erfolgen, sofern nicht eine Einzugsermächtigung erteilt worden ist. Im Falle des Verzugs ist WebWide berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen sowie für jede Zahlungsaufforderung, die nach Eintritt des Verzuges von WebWide erfolgt, einen Betrag von EUR 5,00 als Verzugsschaden zu verlangen. Dem Kunden bleibt vorbehalten, einen niedrigeren Schaden zu beweisen.
Sollte eine Einzugsermächtigung erteilt worden sein, ist WebWide bis auf Widerruf durch den Kunden dazu ermächtigt, die fälligen Beträge im Wege der Einzugsermächtigung, vom Konto / der Kreditkarte des Kunden abzubuchen. Hierzu werden von dem Kunden bei der Anmeldung alle erforderlichen Daten, insbesondere die der Bankverbindung / der Kreditkarte angegeben und erforderlichenfalls rechtzeitig aktualisiert. Sollte die Lastschrift zurückgegeben oder nicht eingelöst werden, ist WebWide berechtigt, für die entstandenen Kosten und den Bearbeitungsaufwand eine pauschale Bearbeitungsgebühr von EUR 15,00 zu erheben. Dies gilt nicht, wenn die Nichteinlösung und Rückgabe auf ein Fehlverhalten von WebWide zurückzuführen ist oder wenn den Kunden hieran kein Verschulden trifft.
Sollte das jeweilige Datentransfervolumen (der sog. Traffic) des Kunden die vereinbarte monatliche Höchstmenge übersteigen, ist WebWide berechtigt, für den jeweiligen Abrechnungszeitraum eine höhere Vergütung nach Maßgabe des tatsächlichen Leistungsumfangs und der jeweils geltenden Preisliste zu verlangen.
Bei Zahlungsverzug ist WebWide nach erfolglosem Ablauf einer Nachfrist mit Sperrungsandrohung berechtigt, den Zugang und die Abrufbarkeit der jeweiligen gehosteten Inhalte zu sperren. Weitere Rechte von WebWide bleiben unberührt.
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen und rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Dies gilt nicht, wenn die Forderung des Kunden aus einer groben Pflichtverletzung von WebWide resultiert. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur in Bezug auf solche Ansprüche von WebWide erklären, die aus demselben Vertrag resultieren, aus dem sein fälliger Anspruch besteht. Außer im Bereich des § 354 a HGB kann der Kunde Ansprüche aus einem Vertrag mit WebWide nur mit deren vorheriger schriftlichen Zustimmung an Dritte abtreten.
Für Leistungen, die auf unbestimmte Dauer erbracht werden (insbesondere Webhosting), bestimmt der jeweilige Vertrag den Zeitpunkt des Vertragsbeginns. Diese Leistungen können soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist, mit einer Kündigungsfrist von 14 Kalendertagen zum Monatsende gekündigt werden.
Für die Dienstleistung Domainverwaltung, die Bestandteil der Domainregistrierung ist, gilt die im jeweiligen Vertrag vereinbarte Mindestlaufzeit von einem Jahr oder von zwei Jahren. Der Vertrag über die Domainverwaltung kann von beiden Vertragspartnern mit einer Frist von sechs Wochen nur zum Ende der Mindestvertragslaufzeit gekündigt werden. Wird der Vertrag nicht gekündigt, läuft er auf unbestimmte Zeit weiter und kann mit einer Frist von sechs Wochen zum Ablauf eines jeweiligen Vertragsjahres gekündigt werden. Will der Kunde vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen, ist er hierzu nur berechtigt, wenn er auf die Erstattung der für die vereinbarte Vertragslaufzeit vorausgezahlten Vergütung verzichtet; dies gilt nicht, wenn der Kunde aus wichtigem Grund, den WebWide zu vertreten hat, oder im Falle einer Leistungsstörung zur Kündigung berechtigt ist.
wenn der Kunde für monatlich zu vergütende Leistungen (Webhosting) für zwei aufeinanderfolgende Termine mit der Entrichtung der Vergütung oder eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung in Verzug ist oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Vergütung in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Vergütung für zwei Monate erreicht.
wenn der Kunde mit der Vergütung für die Domainverwaltung in Verzug ist und auch eine Nachfrist mit Kündigungsandrohung ergebnislos abgelaufen ist.
wenn ein Vertragspartner eine vertragliche Pflicht (z. B. den Dienst entgegen § 11 nutzt) nicht nur unerheblich verletzt und die Vertragsverletzung auch nach Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten Frist nicht einstellt. Die Einhaltung einer Frist zur Abhilfe kann im Einzelfall entbehrlich sein, wenn die Fristsetzung nach Abwägung der beiderseitigen Interessen für den Kündigenden unzumutbar ist (z. B. gerichtliche Unterlassungsverfügung).
wenn sich die Vergaberichtlinien oder Vergabebestimmungen der Vergabestelle bestimmter Top-Level-Domains ändern und WebWide die Registrierung einer Sub-Level-Domain nicht mehr aufrecht erhalten kann, ohne dass dies von WebWide zu vertreten ist; in diesem Fall sind Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden ausgeschlossen.
Im Voraus geleistete Zahlungen können nicht, auch nicht anteilig, zurückerstattet oder mit anderen Dienstleistungen verrechnet werden. Dies gilt nicht, wenn der Kunde aus einem von WebWide zu vertretenden wichtigen Grund oder im Falle einer Leistungsstörung kündigt oder wenn WebWide kündigt, es sei denn, die Kündigung wurde durch vertrags- oder rechtswidriges Verhalten des Kunden hervorgerufen.
Rechtzeitig vor Beendigung des Vertrages über die Domainverwaltung sorgt der Kunde dafür, dass die Domain auf einen anderen Provider übergehen kann (durch Stellen eines KK-Antrages (Konnektivitätskoordination)). WebWide behält sich vor, KK-Anträge erst zu genehmigen, wenn sämtliche unbestrittenen offenen Forderungen durch den Kunden beglichen sind. Wünscht der Kunde den Fortbestand der Domain nicht, wird er WebWide rechtzeitig schriftlich die Einwilligung zur Löschung erteilen. Liegt bis zum Ende des vom Kunden vergüteten Nutzungszeitraums weder eine schriftliche Einwilligung zur Löschung der Domain vor, noch die schriftliche Mitteilung des Kunden, dass der Wechsel zu einem neuen Provider beantragt ist, so ist WebWide berechtigt, die Domain bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen. Bietet die Vergabestelle ein Verfahren über die Rückgabe oder die Übernahme solcher Domains an (wie z. B. das Transitverfahren bei DENIC e.G.) so ist WebWide verpflichtet, dieses Verfahren statt der Löschung zu wählen.
Mit Beendigung des Vertragsverhältnisses endet die Verpflichtung von WebWide zur Erbringung der vertraglichen Leistungen. WebWide ist berechtigt, sämtliche auf ihrem Server befindlichen Daten und Inhalte des Kunden, einschließlich in den Postfächern befindlicher E-Mails, zu löschen. Die rechtzeitige Speicherung und Sicherung der Daten liegt daher im Verantwortungsbereich des Kunden. WebWide wird den Kunden auf die bevorstehende Löschung hinweisen. Mit Vertragsende wird der Kunde die Nutzung von im Rahmen des beendeten Vertragsverhältnisses überlassener Software einstellen und sämtliche Original-Datenträger und überlassene Dokumentationen und sonstige Unterlagen zurückgeben oder nach Wahl von WebWide, löschen oder vernichten.
Der Kunde behält an den von ihm eingebrachten Inhalten (Bilder, Texte, multimediale Informationen) die Urheber- und sonstigen Leistungsschutzrechte. Soweit bei der Gestaltung der Inhalte Software, Strukturen und Datenbanken von WebWide verwendet wurden, bleiben deren Rechte hiervon unberührt.
Der Kunde räumt WebWide an den für ihn urheberrechtlich geschützten Inhalte für die Dauer des jeweils bestehenden Vertrages die Befugnisse ein, die sie benötigt, um die jeweils vereinbarten Leistungen zu erbringen. Zum Zwecke der Speicherung und Abrufbarhaltung der Inhalte auf dem Server ist diese berechtigt, die Inhalte nach Maßgabe des Vertrages zu vervielfältigen und zu verbreiten.
Soweit WebWide dem Kunden Software überlässt, erhält der Kunde die Befugnis, die Software für die Dauer des Vertrages für eigene Zwecke zu nutzen. Nur zu diesem Zweck darf die Software vervielfältigt werden. Darüber hinausgehende Vervielfältigungshandlungen, die Bearbeitung und sonstige urheberrechtlich relevante Handlungen sowie die Weitergabe sind untersagt. Nach Beendigung des Vertrages ist der Kunde verpflichtet, überlassene Software zurückzugeben und vorhandene Kopien zu löschen.
§ 10 Verantwortlichkeit von WebWide für Inhalte der Webpräsenz des Kunden
WebWide ist weder für die Inhalte des Kunden noch für deren korrekte Eingabe durch den Kunden verantwortlich. Die eingegebenen Inhalte werden von WebWide auch nicht auf ihre rechtliche Zulässigkeit überprüft oder in sonstiger Weise zur Kenntnis genommen.
Soweit Waren oder Dienstleistungen über den Server von WebWide angeboten werden, kommen etwaige Verträge ausschließlich zwischen dem Nutzer und dem Anbieter der Waren oder Dienstleistungen zustande.
Der Kunde trägt allein die Verantwortung dafür, dass die von ihm eingebrachten Inhalte und zur Registrierung beantragte Domain mit rechtlichen Vorschriften vereinbar sind (z. B. hinsichtlich des Strafrechts, des Urheberrechts, des Wettbewerbsrechts und des Kennzeichenrechts). Hiervon bleibt die Verpflichtung von WebWide, die eigenen Leistungen ebenfalls gesetzlichen Vorgaben entsprechend zu erbringen, unberührt. Der Kunde darf die von WebWide zur Verfügung gestellten Dienste nur sachgerecht nutzen. Insbesondere ist er verpflichtet,
keine eMails an Dritte zu versenden, die dies nicht wünschen („Spam Mail“ oder „Junk Mail“). Dies gilt auch für das Versenden solcher Mails in Chats und/oder Diskussionsforen.
die jeweils geltenden Vergabebedingungen und Richtlinien der Vergabestelle bezüglich der Domain einzuhalten, die WebWide für den Kunden betreut,
WebWide unverzüglich über Änderungen der vertraglichen Grundlagen zu informieren, die zur Einstufung des Kunden in bestimmte Nutzergruppen und zur Tarifeinordnung dienen sowie WebWide jeweils unverzüglich über Änderungen seiner Daten zu unterrichten. Dies betrifft insbesondere Name, postalische Anschrift, eMail-Adresse, Telefonnummer und Bankverbindung des Kunden.
sicherzustellen, dass seine auf dem Server von WebWide eingesetzten Inhalte, Skripts oder Programme nicht mit Fehlern behaftet sind, die die Leistungserbringung durch WebWide stören könnten,
sein Internet-Angebot so zu gestalten, dass eine übermäßige Belastung des Servers (PHP-, CGI-Skripte, Datenbankabfragen, usw.) und eine damit verbundene hohe Rechenleistung/überdurchschnittlich hohe Beanspruchung an Arbeitsspeicher oder ähnliches vermieden wird,
regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, die Nachrichten Dritter abzurufen, auf eigenen Rechnern zu speichern; WebWide behält sich vor, für den Kunden eingegangene und nicht von diesem abgerufenen Nachrichten Dritter nach vier Wochen ohne vorherige Information zu löschen. Außerdem behält sich die WebWide das Recht vor für den Kunden eingehende persönliche Nachrichten an den Absender zurück zu senden, wenn die vorgesehene Kapazitätsgrenze von 10 MB Speicherplatz überschritten wird.
bei erkennbaren Mängeln, Störungen oder missbräuchlichen Nutzungen unverzüglich Störungsmeldungen an WebWide zu schicken oder der Telefon-Hotline mitzuteilen und im zumutbaren Umfang Maßnahmen zu treffen, die die Feststellung der Störungen und ihre Ursachen ermöglichen und Schäden möglichst gering halten.
regelmäßig, mindestens einmal im Monat den ihm zugänglichen Kundenbereich unter der Adresse config.webwide.de aufzurufen, um die dort enthaltenen Angaben zu überprüfen.
Der Kunde stellt WebWide von allen Nachteilen frei, die WebWide dadurch entstehen, dass Dritte WebWide wegen schuldhafter schädigender Handlungen durch den Kunden in Anspruch nehmen oder die aus der schuldhaften Verletzung vorstehender Pflichten resultieren. Dies gilt auch im Falle der Inanspruchnahme durch Dritte wegen eines eingeschleusten Fehlers (z. B. Virus, Falschangaben), den der Kunde zu vertreten hat. Der Kunde muss nach Wahl von WebWide solche Ansprüche abwehren oder befriedigen oder WebWide bei der Rechtsverfolgung unterstützen, die Prozesskosten tragen sowie die sonstigen Schäden, die durch das schädigende Verhalten des Kunden bei WebWide entstanden sind, ersetzen.
WebWide kann einen Auftrag ablehnen, wenn dieser aus technischen Gründen nicht durchführbar ist oder wenn er gegen die Netiquette, gegen Rechtsvorschriften oder Rechte Dritter verstößt, sittenwidrig ist oder den Interessen von WebWide unzumutbar zuwiderläuft. WebWide ist jedoch nicht verpflichtet, die Inhalte vor Annahme des Angebotes zu prüfen. Erlangt WebWide nach Vertragsschluss Kenntnis von solchen Verstößen, gilt Abs. 4 entsprechend.
WebWide ist berechtigt, den Zugriff auf Inhalte ganz oder teilweise zu sperren, wenn WebWide von Umständen Kenntnis erlangt, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Inhalte rechtfertigen. Eine rechtliche Prüfpflicht hat WebWide nicht. WebWide wird den Kunden von der Sperrung und den Gründen unverzüglich informieren und die Sperrung solange aufrechterhalten, bis der Kunde den Nachweis der Rechtmäßigkeit der Inhalte erbringt. Der Vergütungsanspruch bleibt von der Sperrung unberührt, es sei denn der Kunde weist nach, dass die in Satz 1 genannten Zweifel in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht unbegründet waren. Gelingt dem Kunden auf Aufforderung von WebWide nicht zeitnah der Nachweis der Rechtmäßigkeit der Inhalte, ist WebWide zur Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt. Schadensersatzansprüche von WebWide bleiben unberührt.
Der Kunde muss Werbung und kommerzielle Angebote kenntlich machen. Der Kunde muss seine geschäftsmäßigen Angebote (Anzeigen, ePages, eShop etc.) entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen (z. B. § 6 TDG, §§ 312 b ff BGB) für den Nutzer erkennbar mit dem eigenen Namen oder dem Namen eines Vertretungsberechtigten und der Anschrift kennzeichnen. Inhalte, die aufgrund ihrer Gestaltung nicht auf den ersten Blick als Werbung oder kommerzielle Angebote erkennbar sind, kann WebWide als solche deutlich kenntlich machen oder die Kennzeichnung nachholen.
Ist die Verfügbarkeit der Leistungen nicht gegeben oder bestehen sonstige Störungen der Leistungen von WebWide, wird WebWide im Rahmen der bestehenden betrieblichen Möglichkeiten schnellstmöglich die erforderlichen Maßnahmen einleiten, um die Störungen zu beseitigen. Jede Störung ist vom Kunden konkret unter genauer Beschreibung der Beeinträchtigung schriftlich zu rügen. Jede Rüge ist unter Angabe von Name und Adresse des Kunden sowie der Vertragsnummer per E-Mail an die Internetadresse info@webwide.de oder per Fax an die Nummer +49 (0) 7245 / 919 580 zu senden. Die ladungsfähige Anschrift der WebWide GmbH ist: Wagnerstr. 25, 76448 Durmersheim. Vertretungsberechtigt ist Herr Markus Kölmel.
Falls die Störung innerhalb von zwei Werktagen nicht beseitigt ist, ist der Kunde berechtigt, die dauernd zu zahlende Vergütung angemessen zu mindern. Schlägt die Störungsbeseitigung nach mehreren Versuchen endgültig fehl oder verweigert WebWide die Störungsbeseitigung oder ist diese dem Kunden aus sonstigen Gründen nicht zumutbar, kann der Kunde unter der Voraussetzung des Abs. 3 den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen oder vom Vertrag zurücktreten und nach § 13 Schadensersatz oder Aufwendungsersatz verlangen.
Der Kunde kann die Rückabwicklung des Vertrages wegen einer Leistungsverzögerung nur verlangen, wenn WebWide diese zu vertreten hat. Dies gilt auch für die Kündigung aus wichtigem Grund.
WebWide steht nicht ein für Störungen, die durch die unsachgemäße Nutzung des Kunden oder Dritten oder durch Umstände entstehen, die außerhalb des Verantwortungsbereichs von WebWide liegen.
WebWide leistet Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund sowohl in Fällen vertraglicher als auch außervertraglicher Haftung nur bei Verschulden und nur im folgenden Umfang:
bei Vorsatz und Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos haftet WebWide in voller Höhe;
bei grober Fahrlässigkeit und bei Rechtsmängeln haftet WebWide in Höhe des typischen und vorhersehbaren Schadens, der durch die Sorgfaltspflicht oder die Eigenschaftszusicherung verhindert werden sollte;
in allen anderen Fällen der entgeltlichen Leistungserbringung haftet WebWide nur bei fahrlässiger Verletzung einer Kardinalpflicht oder einer so wesentlichen Pflicht, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist, und zwar auf Ersatz des typischen, vorhersehbaren und nicht entfernten Schadens,
begrenzt bei Störungen dauerhaft zu erbringenden Leistungen (z. B. Webhosting) für alle während eines Kalendermonats auftretenden Schadensfälle auf das 24-fache der Summe der bei WebWide für die gestörten Dauerleistungen für einen Monat zu zahlenden Vergütung;
WebWide haftet für die Wiederbeschaffung von Daten nur, wenn der Kunde sichergestellt hat, dass die Daten aus in maschinenlesbarer Form bereitgehaltenen Datenbeständen mit vertretbarem Aufwand reproduzierbar sind. Der Haftungsausschluss gilt nicht, wenn der WebWide Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann.
Der Einwand des Mitverschuldens des Kunden bleibt WebWide in jedem Fall vorbehalten.
Ansprüche auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen bei vertraglicher oder außervertraglicher Haftung verjähren in einem Jahr, soweit die Ansprüche nicht auf Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit oder der Freiheit beruhen und nicht aus Vorsatz, Garantie, grober Fahrlässigkeit oder Arglist gegeben sind. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Tatsachen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen können. Die Verjährung tritt spätestens mit Ablauf der in § 199 Abs. 3 BGB genannten Fristen ein. Die abweichend geregelten Verjährungsfristen gemäß § 12 Ziff. 6 bleiben unberührt.
Im Falle der genehmigten Nutzungsüberlassung oder des Weiterverkaufs der Produkte und Dienstleistungen von WebWide an Dritte haftet der Kunde vollumfänglich für alle Schäden, und stellt WebWide von sämtlichen Ansprüchen frei, die aufgrund eines Verstoßes gegen die Vertragsbedingungen durch den Dritten entstehen.
Die Vertragspartner verpflichten sich, alle ihnen bei der Vertragsdurchführung von dem jeweils anderen Vertragspartner bekannt werdenden Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse oder als vertraulich bezeichnete Informationen geheim zu halten. Diese Informationen werden so verwahrt und gesichert, dass ein Mißbrauch durch Dritte unwahrscheinlich ist.
Der Kunde wird hiermit davon unterrichtet, dass WebWide seine personenbezogenen Daten (sowohl Bestands- als auch Verbindungsdaten) im zur Vertragsdurchführung erforderlichen Umfang und auf der Grundlage der Datenschutzvorschriften erhebt, speichert, verarbeitet und an Dritte übermittelt. WebWide verpflichtet ihre mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betrauten Mitarbeiter gemäß § 5 Abs. 2 BDSG schriftlich auf das Datengeheimnis. Zusätzliche Informationen hierzu sind in unserer Datenschutzerklärung enthalten, die sich als Bestandteil dieser AGB versteht.
WebWide wird dem Kunden auf Verlangen jederzeit über seine gespeicherten personenbezogenen Daten unentgeltlich elektronisch Auskunft erteilen. WebWide wird diese Daten des Kunden außerhalb des zur Vertragsdurchführung erforderlichen Umfangs ohne dessen Einverständnis nicht an Dritte weiterleiten, es sei denn, dass staatliche Stellen oder international anerkannte technische Normen dies verlangen.
Der Kunde weiß, dass der Datenschutz bei Datenübertragungen in offenen Netzen wie dem Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht gewährleistet ist. Der Kunde weiß, dass der Provider und unter Umständen auch andere Teilnehmer im Internet technisch in der Lage sind, den Nachrichtenverkehr zur Kenntnis zu nehmen. Für die Sicherheit der von ihm ins Internet übermittelten Daten trägt der Kunde selbst das Risiko.
Vertragsergänzungen und Änderungen, Nebenabreden müssen schriftlich vereinbart werden. Eine Garantie muss von WebWide ausdrücklich als solche schriftlich bestätigt werden. Dies gilt auch für die Aufhebung der Schriftformklausel. Wenn in diesen Bedingungen und in den geschlossenen Verträgen die Schriftform vorgesehen ist, so entspricht die Versendung eines Telefaxes dieser Form, nicht jedoch die Versendung einer E-Mail, soweit sich aus diesen Bedingungen nichts anderes ergibt.
Änderungen und Ergänzungen der geschlossenen Verträge sowie der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Richtlinien der Domainvergabestelle oder die Einführung zusätzlicher Bedingungen wie beispielsweise Benutzungsordnungen werden dem Kunden mit einer Ankündigungsfrist von einem Monat mitgeteilt. Ist die Mitteilung erfolgt, so gilt die Änderung als genehmigt, wenn der Kunde ihr nicht spätestens acht Tage vor Wirksamkeit der Änderung schriftlich widerspricht. WebWide wird den Kunden bei der Mitteilung der Änderungen auf diese Folge besonders hinweisen. WebWide wird dann die geänderte Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingung oder die zusätzlich eingefügten Bedingungen der weiteren Vertragsbeziehung zugrunde legen. Dies gilt auch für Preisänderungen. Änderungen der Datenschutzbedingungen werden mit Mitteilung wirksam.
WebWide ist berechtigt, für die Erbringung der Leistungen Subunternehmer einzusetzen.
Gerichtsstand ist der Sitz von WebWide, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder wenn er seinen Wohnsitz oder Sitz im Ausland hat.

References: § 354
 § 11

§ 10
 § 6
 § 13
 § 199
 § 12
 § 5