Source: http://wedebruch.de/gesetze/beruf/eibvo_2004.htm
Timestamp: 2019-02-18 08:19:32+00:00

Document:
Wedebruch.de: Betriebsdiensteisenbahner-Ausbildungsverordnung
[Verkündet am 20. Juli 2004; BGBl. I S. 1626]
§ 3 - Zielsetzung der Berufsausbildung
§ 4 - Ausbildungsberufsbild
§ 5 - Ausbildungsrahmenplan
§ 6 - Ausbildungsplan
§ 7 - Berichtsheft
§ 8 - Zwischenprüfung
§ 9 - Abschlussprüfung Fachrichtung Fahrweg
§ 10 - Abschlussprüfung Fachrichtung Lokführer und Transport
§ 11 - Übergangsregelung
Anlage - Ausbildungsrahmenplan
Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang einschließt. Die in Satz 2 beschriebene Fähigkeit ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 bis 10 nachzuweisen.
(2) Die im Abschnitt I der Anlage genannten Ausbildungsinhalte sind aus den Arbeits- und Geschäftsprozessen der gewählten Fachrichtung zu erweitern, um zur Durchführung komplexer ganzheitlicher Arbeitsaufgaben zu befähigen.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und für das dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Qualifikationen sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Abschlussprüfung Fachrichtung Fahrweg
Prüfungsbereich Arbeitsaufträge im Stellwerk: 30 Prozent,
Prüfungsbereich Betriebsdienst: 25 Prozent,
Prüfungsbereich Abweichungen vom Regelbetrieb: 25 Prozent,
Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde: 20 Prozent.
Abschlussprüfung Fachrichtung Lokführer und Transport
Prüfungsbereich Zugfahrt: 30 Prozent,
Prüfungsbereich Betriebsdienst: 30 Prozent,
Prüfungsbereich Prüfen von Triebfahrzeugen: 20 Prozent,
Diese Verordnung tritt am 1. August 2004 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst / zur Eisenbahnerin im Betriebsdienst vom 2. April 1997 (BGBl. l S. 752) außer Kraft.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung
zum Eisenbahner im Betriebsdienst/
zur Eisenbahnerin im Betriebsdienst
Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und im Team situationsgerecht führen, Sachverhalte zielgruppengerecht aufbereiten, deutsche und fremdsprachliche +) Fachausdrücke anwenden
4 +)
fremdsprachliche Standardtexte anwenden
6 +)
vorgegebene Bremsvemältnisse herstellen
Soll-lst-Vergleiche mit Planungsdaten durchführen, Arbeitsergebnisse und -durchführungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Qualität bewerten
+) Im Zusammenhang mit anderen im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Qualifikationen zu vermitteln.
2 Bedienen von Stellwerkseinrichtungen und Leiten des Fahrdienstes im Regelbetrieb
(§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b)
fahrdienstliche Aufgaben bei Sonderzügen, beim Ausfall von Zügen, bei Verwendung von Schiebelokomotiven sowie bei der Beförderung von außergewöhnlichen Sendungen wahrnehmen
3 Bedienen von Stellwerkseinrichtungen, Leiten des Fahrdienstes bei Abweichungen vom Regelbetrieb
(§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe c)
cc) beim unzulässigen Vorbeifahren an Haltsignalen.
4 Bedienen von Stellwerkseinrichtungen, Leiten des Fahrdienstes bei Störungen
(§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe d)
technische Unregelmäßigkeiten erkennen und Maßnahmen zur einleiten
bb) an Einrichtungen von Bahnhofs- und Streckenblöcken,
5 Ergreifen von Maßnahmen bei gefährlichen Ereignissen
(§ 4 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe e)
cc) Abschaltung der Energiezufuhr veranlassen,
1 Prüfen von Triebfahrzeugen
(§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe a)
2 Bedienen von Triebfahrzeugen
(§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b)
3 Durchführen von Fahrten im Regelbetrieb
(§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe c)
Regelungen bei der Verwendung von Schiebe- und Vorspannlokomotiven beschreiben
4 Durchführen von Fahrten bei Abweichungen vom Regelbetrieb und bei Störungen
(§ 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe d)
Zugfahrten bei Abweichungen vom Regelbetrieb und bei Störungen durchführen, insbesondere Fahrten ohne Hauptsignal, ohne Signalbedienung und Fahrten gegen die gewöhnliche Fahrtrichtung sowie Sperrfahrten
Zum Anfang dieser Seite Bis zum 31. Juli 2004 gültig gewesene Vorläufer-Verordnung

References: § 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11
 § 1