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Timestamp: 2020-08-12 07:50:23+00:00

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Die Verleihung Krperschaftsrechte der an
o Religionsgemeinschaften
Grundsuliche und akruelle Probleme Von Herm an n Weber
Gliederung l. Einleitung- T hemenabgrenzurg 1. Au.grenzungen a) Beschrnkung die Verieihung Korporationsrechte An. 137 auf der oach VS.2WRV b) Ausklammerung personelJeo der Reichweite Korporarionsqualitt der tm Bereich alrkorporierten der ReLgionsgemeinschafren c) KeineBehandlung sachlichen der Reichweite Korporationsqualitt der 2. Det Sachund Streian,l a) Der Normenbestand b) Rechrsprechung c) Der Srreirsrand der Lireratur in J. DasProgramm Untersuchung der lI Der bundesrechtliche Rahmm 1' Voraussetzungen fr die Verleihungder Krperschaftsrechte a) ReliBionsbzw.Welranschauungsgemeinschaft b) Anrrag c) Gewhrder Dauer (1) Verfassung (2) Zahl der Mitglieder _ d) Sonstige Voraussetzungen (1) Anerkennung gelteoden des Rechts (2) KeineFhigkeir Inanspruchnahme ffentlichen Gestaltungsallet zur formen (3) Ksioe Prfungeiner besonderen ,,Dignirdt"oder ,Anetkennungs' wrdigkeit" -,Vorrra8 am Zeitschrift 29. April 1989in irertagung dieser lr. , v < t D e r . auf dcr Mitarbe .,
2 Rechrsfolgen Erflrungder bei voraussetzungen Arr. 137v s.2 wRV des Jr tlrcntsan\pruch.ruf Gewahrung der Krperschaftsrechre Di r.tnra umung ,,gleicher,. Rechre c) Un^tergliederungen Zusammenschlsse und als Adressaten Art.l37 des V S. 2 'r)yRV? 3. Form, Vedahren und rumliche lfirkung der Verleihung a) Form und Verfahren der Verleihung b) Rumliche Virkung der verliehenen Rechre , {, Lnrzugder K<irpcrscha frsrechte III' Die Ausfiitttu,g des bundesrechtlichen Rahmens durch das Laadesrecht 1. Allge meines 2, Dre-Regelungen Landesrechrs des lm elnzclnen at iorm der Verlerhuns b) Verleihungsverfahre"n c) Marrriellrechtliche Regelungcn ( l ) S o g , - Z w e i r v e r lh u n e . . er dcr Korpoiarronsrechtean se]bstndige Gtiederungen ,,/ lrlm];.rli]!"", g e n s E p l et u n h derKultusministerkonferenz lY. Aktuelle problene 1. .Neue Religiooen., oder Wehanschauungsgemernschaft il Uewhr DJ 1.,,q,:nt. Dauer der c). Erwanungder Rechrsrreue Z. lslam Cruppierungen Religionssemeinscha als fren i] r l:3.1,:"1d e r u uewah r Dauer c) Kcin. Erfordernis einer ,,amrlichensrruktur., oder .Gemeinwohlvcrplrtchrung" Y. Schlu
Einlei t utl Tb!*ero bgrenzw g. g t;":?l Verleih.ung der Krperschaftsrechte Religionsgemeinschafrcn' an n'* zu behandelnde Til.-o - machr Abg.enz."unge in mehrfacher o-, -o.lt Ktchrung erforderlich: .Verleihung Krperschaftsrechcc,, dcr als ist etwasanderes Fesrtellung - _a) *".ndenen Korporationsstatus: gehtesdahcr Im folgenden :::l;: :]t'j: ""' ":' - angesrchrs Zeitablaufsseit Inkrafttrctender Veimarcr des ,;-'; vcrtassunB diePraxis fur weithin gekldrte Frage, Religionsgemeinwelchen schaltender srarusals Krpersaltendes ffentlichenRechts zukomdt,
Vetleihungder Krperschaftsrechte
weilsie,,solche bisherwaren,,(An. 140 GC i.Vm. An.13ZVS,l WRV; sog. -alrkorporierre',Religionsgesellschaften)und ersr 1, rechtni.t , u_li. _ in ao ver8a ngenhert.rn.L inzelfllen geJegenrlich umsrrirtenc_ Frage,ob besrrmmren \Jroenoder hnlrchenGemernschaften innerhalbder altkorporiertenReli_ gionsgesellschaften Grund lteren auf durch Art. 137VS. 1 WRV nicht abge_ sicherten- Rechts der Status als Krpcrschaft des ffentlichen R".ht, kommt2.Zu behandelnist vielmehrdasvon "r. diescnFragenzu unterscheidende Problem,unrer welchenVorausseczungen Religions-und Weltanschausngsge. rncinschafren, bisher keinc Krperschafrcr:-dcs die ffenrrichcnRechrswarcn, 6em.An. l37V S.2, VII WRV,,glciche Rechte,.zu gewjhren sind. b) Ausgeklammerrsind damit auch alle problerne der personcllenReichweite des Krperschaftsstatusim Bereich der alrkorporierten Religionsge_ meinschaften:Genannt seien hier nur die - in vieien Einzelhei noch unausgetragenen Fragen, welchen Gliederungenim Bereich dieser Rcligtonsgeneinschaften Grund auf des Art.137V S.1 lfRV dic Korporadons_ rechre zustehen.l! unter welchenVoraussetzungen entstehende neu Einheiten solcherReligionsgemeinschalten neugebildere Kirchengcmeinden) 1er*a die nechte einer Krperschafr des ffentlichen Rechrs erwerbenaund ob und unrer_welchen Voraussetzungen altkorporienen Religionsgemeiischaften die mrt wrrkung auch fr daswelrliche Recbt.selbstndige rechtsfhige Anstalten und Stiftungen errichten knnen, die auch fr das staatljche Rechr an dem ffentlichrechtlichenStatusder Kirche teilnehmen"s.Nicht zu errtcrn sind weiter die Fragen, die sich aus der verfassungsunmittclbarcn Zuerkcnnung des Krperschafisstatusan Zusammcnschlsse altkorporiener ReliStonsgemeinschaftcn (Art. 137Y S.3 IFRV) crgcben6. r..V8f. in'owerr ausfhrlich Ruppel,Die Behandlung Reljeionrsesellschafren der ,, o'sttorp-erschrlten ffenrtrchn des Rechrs der neueien in Ceserrgebring, AevKR 5 '+ I ) 5. I l2lt.); zu im Bereich evanselischen ir der Freikirchen uch heutenoch oc!(ehenden Unklarhciten Doosa. rcchtliche Dic der FreikirSrellune evaneelischen cntn rir^Deurschlrnd. jur. tarburg Diss. 196J,S-14Jftf, Mrinihcn, VG ZevKR?9 l r Y E 4 ) . S . 6( 6 2 9 ) . 28 -, vgl. - zu einem Kirchc- LG Berlin,KirchE Ordender karholischen 3,45, . KirchE12,319 = DV il9-- ,lr. evangelischen fohannircrorden BVerwG, -LS), gcm. gg3atll und-BVerfG,Berchlu vom 29.11.1977 ll.'r;^188 {nur o rerltG - I BvR l4172- (nrchr dcs verffentlichr); Rcchtsrratus Johannirerzum ferner undieevangeflllfnt.-YSl' h e ,dieNachw.hei -Johanniterorden t t s c h e . K i r cZ e v K R 3 ( 1 9 S 8 )Christoph,Der j S.270ff. Dic , .r'Sl hierzu zulcrzt ausfhrlichFriesenhabn, Kirchcnals Krperschaften ocso,tfenrlichen (565tt.Ji Rechrs, HdbSrKirchR, Voll, in: Bd.l, Berljn1974,5.545 '1985, nandbuch bayerrschcn jeweils dei S.78ff., Mnchen Sraarskrrchenrechts, a Y.glL. Friessnhahz. S.567ff.m.w.N. aaO, kirchlichen Stifcungen sowie- zu ffrntiich-rechrlichen ,.- vgLebd.,S.569f., ure auslhrlichen berdiekirchlichen Nachweise rlilles,DieAufsichr Siiftunbei Tiibingen gtnt.t eu"ngulir.h.n Deurschland, Kirchen derBundesrepublik in 1986, o Friesenbahn. aaO.S.i57ff m.w.N.
Heruann
\\teber
c) Eine drine Eingrenzung ntig hinsichtlichder sachlichen isr Reichweite der Korporarionsqualirt: vorliegendemZusammenhang In kann es nicht um eine Neuaufnahme der Diskussionber die Fragegehen,ob der Status der Kirchenund ReligionsgemeinschafrenKrperschaften ffentlichen als des Rechtsals .,ffenrlicher Gesamrstatus", ,,Schlsselbezeichnung die als fr Anerkennungder Religionsgemeinschafren ihrer Bedeutungals geistigin sozialeFaktoren des ffentlichcn Lebens" (Scheuner)'oder - nchternerals ,,KurzformeL die Geu'hrleistung fr staatsund Absicherung einerReihe rbgeleiteter Befugnisse zugunsten (alr- und neukorporierten) der Religonsgemeinschaften"8 verstehen zu iste und welche Befugnisse der begnsrigren Religionsgemeinschaften einzelnen im verfasmit der Korporationsqualirt sungsrechtlich abgesichert des sind10. Zusammenhang der Auslegung Im mit Begriffs,,gleiche Rechte" in An.117V S.2 WRV 6,irJ auf dresen Problemkreisallerdings noch einmal kurz zurckzukommen sein. 2 Bei Musterungder einschlgigen da Literarur stellt sich raschheraus, dte Verleihung Krperschtftsrechte Religionsgemeinschaften zu der nicht an den Problembereichen gehrr,die in den erstenvier Jahrzehnten verfassungsrechrlicherEnrw'icklungunter dem Crundgesctzim lv rtelpunkt dei sraatskirchenrechtlichen Diskussion gestanden verwundert haben.DieseFeststellung nicht zuletzrim Hinbiick auf den drfrigenNornrenbestand, jedenfalls der ruf den erstcnBlick einen erheblichen DiskusBedarf an rvissenschaftlicher sion, praktischcrAusgestahung geltenden und richrerlicher Fortbildungdes Rechts vermutenIr;die Praxisscheintaber - nicht zuletztwohl alsFolge einergroztigigen, vielleichtaLlzugrozgigen Verleihungspraxis mit der Anrvendung geltenden dcs Rechts gehabt h,rbentt. zu kaum Schwierigkeitcn a) MageblicheRechtsgrundlage die Ve;leihung der Korporaionsfr rechteist, wie bereitserwhnt, der - durch Art.140GG ins Grundgesen inkorporierre- Art. 137V WRV: Danach bleibendie Religionsgesellschaften ,,Krperschaften ffentlichenRechtes, des soweit sie solchebisherrvaren"; rrch er ZRp i l/ w"b"tJ,"., en.teu und VerfassLrng, 1969.l9i, lc,hy,n,er,l Ktcche u".t xi,.it"n ii'i.r a.'cir"al. 'etz-in' Brockmann, -t, o t , n . ,**t C e . c l l : c h r t t 9 - 6 . S . 8 4( r 0 i ) . r. 24 ruletzrkn.rpp,u',.rni*"nf...endH. tVe6er, Rezensron , cevKk , ,l-fsl; h-t91,r,
Vgl._d.rzu .i"t.h.; ;';;;;: i. R.lin,o.,,o.-"ins. hriren els Kdrpeochaf' ten dcs oflentlichenRcchrsrm Syqtemd., Cr'undcs.tz.s. Berlin 1966.5. lort' tt
p."tr!,i'. ili'i'i'ii'9jt;',1;!'r',;;i*:illj*$J.,iJ *l'""t'ii't''o"'r'a' to,
Ernc darnels).vnllrr:"aig. die denen Rcchte ri,,.,i.i"tiil;.;;;",n;;f*n, erner ^orpcrschrlr cjffentlichen ber des zulerzt n(I"' Rechts ucrliihen worden5ind,
Ygl. lriesenhahn. ia*i,. lr. s.iji, lri"i.i'".-."rL., aieser VerleihunS:aro p.xi' R.M4\e,. K,,.h.. i,;;k,;:h;, i;li;;.'2.;[il'tii;jriibi'j. iserrsoi.t.
uo llli',11i'.';'"l';:l,li,:,*;"li:-,m"t 8fi ""' ll I *m,ti,:iaile
l\:uoicrlejt. seitheiftr 6aden.vrrremberg
ll:ll:it"l:Ir:"1'*."..L;;;; R;i;,;:;;i;;h;;;;,;.ntti.hcn_R..h.!r' r714:s l49ff.r v8l. die Lrem,
Verleihtng der Kr pcrsch srechte aft
-)+ I
anderen Religionsgesellschaften ,,sind auf ihren Anrag gleiche Rechte zu gewhren, und wenn siedurch ihreVerfassung die Zahl ihrer Mitgliederdie Gewhr der Dauer bieten".Den Religionsgemeinschaften werdenin Art. 1-37VII WRV..die\/ereinigungen gleichgestel)r, sich die gemeinschafdiche die Pflege einerV/eltanschauung Aufgabemachen".Die nherenRegelungen berzur It Art. 137VIII WRV der Landesgeserzgebung. Einschlgigcs erLandesrechtexistiert kaum: Einige Landesverfassungen (Art.5 Verf. BW; klrenArt. 140 GG zum Bestandteil jeweiligenVerfassung der die Art.22 Verf.NW); andercenthalten Regelungen, z.T. mit Art.l37V S.2 \fRV inhaldichbereinstimmen (Art.43ll S.1 2. Hs. Verf.RP),z.T. aberauch in Einzelheiten Zu von ihm abweichenr nennensind hier Art.61 S.2 Brem. Verf., Verf.,die bereinstimmend Art.51 I S.2 Hess.Verf.und Art. 37ll Saarl. die Verleihungder Krperschaftsrechtc auch bci Vorliegender Vorausserzun(dieKorporagendesArt. 137V 5. 2 WRV ins Ermessen Verwaltung stellen der ist weiterArt.143II Bay. tionsqualitr zu werden); erwhnen ,,kann"verliehen sowie solVerf., nach dem ,,anderenanerkannten Religionsgemeinschaften den allgemein chenweltanschaulichenGemeinschaften, deren Bestrebungen von fnf geltenden Gesetzen nicht widersprechen..., nach einer Bestandszeit Durch Landesgesind12. zu auf Antrag die gleichen Rechte geu'hren" Jahren in seugeregelt dieVerleihung KrperschaftsrechteHamburgrr'Fr die ist der gilt ehemals Baden-1rttemberg nochrlie Landes wrtrembergischen des Teile Reliber die neueren wrtrembergische desKultministeriums ,,V.ro.dnong gionsgesellschaften ffentlichen Rechts"r!, die zwar in erster l-inie den des in Rechtsstatus neukorporiertenReligionsgemeinschaften, diesemZusamder menhangaber in einigen Vorschriften (z.T' direkt, z.T' mittelbar) auch die regelt' Voraussetzungen clieVerleihungder Krperschaftsrechte fr Die Praxis iichtet si.h im wesentlichennach den ',Empfehlungender Kultusministerkonferenzber die Verleibung der ffendichen Krperschaftsaus rechtean Religionsgesellschafien Weltanschauungsvereinigungen" und der demJahr1954isun d.n drru..g"ng.nen ,,Erluterun6len fr kirchliche
12 Alle zitierten Verfassunqstexte abgedruckrbei H' webe4 Staatskirchen' sind r errragc. tf Tertr.rmmlune.M'nchen19 67. S. 197 . des lfentlirhen Krperschafi a.' R.''hi' " .'.i; i';"; ;;;'V:'r.'l-""* vom "in" Rechrs rn ReLeionseesellschairen und Weltanschxuungsverelnrgungen
s'"'. ri' rl,'.ii";'i;"5;; i.ii;if.
d. l;h; 'i"'liiititl3 ; . " N ; i t i.;.1 "; N..- -r?)!rl, di" kl'in'n ReliEionsBesellsch.aften i'ilt^"i,, 1959' Oldenstadr s l36f ' a* otr"tiii.r'"i'n".1l'it"rrig.ts,"""tirchenrechr,
und unten als,4/,lde?2.
! j; *,\*l:,i,'"'*lli.'#$[!:"'ld-i ""fj:li',.1; i;:*:j*,bj':ii "', iI*;'li:J:i'J;:liif.,,, 1?s e k r 'v o "'r;ii?,n; :y;'afil';lil:l;;i:;:g",,:ilm r 2 r ' ,1 e 5 4 ' Rs r 4 5 / 5 4 iR q d
,:l;:::f,:;.).,(irchenund ";J0;jfl'f ; j:tyj;i";ili:{",1',":;i::X'":,'f gvplantt' 'nt'n alsAntage -,D'r,s u-nd
Hetmaxn \Yeber zustndigen Angelegenheiten Lndcrressorts" aus dem Jahr 196216 Norinner' mierungen, die Obermayer nicht ganz zu Unrecht als "apokryphe Rcgelung dienstliche Richrlinien" bezeichnerund denen gegenber er eine der ,.in klaren - inhaltlich bereinstimmenden- Rechtsvorschriften einzelnen Bundcslnder' geforder': hatt7. b) Die Rechtsprechung diesen Vorschriften ist drftig: Soweit ersicht' zu lich, haben seit lnkrafttreten des Grundgesetzes lediglich vier Flle, in dtnen die Verleihung der Krperschaftsrechteabgelehnt wurde, zu gerichtlichen Auseinanderserzungen gefhrt: (1) Im Urteil des LVG Hannover vom 8. Mrz 195718ging es um die Concordiagemeinde in Celle - eine selbstndige evangelischJutherischc Gemeinde,die 1880 als Folgevon useinanderseoungen der Landeskirche in ber die obligatorische hanein Ziviltrauung entsranden Die Gemeindc war. den erstenJahrzehntenihres Bestehens Mitglieder.Erst kaum mehr als 100 im Zusammenhang der ltahl einesneuenPfarrers Jahr 19J1 war die mit im Zabl ihrer Mitglieder rasch auf rund 3.000 angestiegen. Kurz vor der Pensiq' nierungdes Pfarrers zur beantragte 1954 die Korporationsrechte; Darlcsie gung ihrer Aussichtauf Kontinuitr berief sie sich auf die Zahl ihrer Mitgltcder und auf die Tarache. da der Sohn des Pfarrers - der inzwischenin Tbingen Theologie der studierthatte - demnchst Pfarrsrelle Gemeinde die bernehmenwerde. Der Antrag wurde vom Niederschsischen Krrltusminister abgelehrt. Auch die Klage der Gemeinde blieb ohne Erfolg; zur Begirn' dung fhrte das LVG in erster Linie aus, eine fr die Verleihungder Korporationsrechte ausreichende Mitgliederzahlhabe die Klgerin erst mit dem Amtsantrin dcs amtiercnden Amzeit Pastors erreicht;der Zeitraum seiner der alleinaber reichenicht aus, ,,um die Gewhr einesdauerndcn Bestandes Klgerinanzunehmen.,. der (2) In die Berufungsinstanzgelangt ist nur die Klage der "Dizeseder russisch-orthodoxen Kirche" in erlin"* die 1961 auf Giund des.sratuts F' Verwaltungder Russisch-Orrhodoxen Kirche,, vom 31. Januar 1945i d Bcrvom 18.Juli 1961 als Dizese fr (Exarchat) desMoskaucr Patriarchars lin und Mitteleuropageschaffen - gegendie Versagung Korporrder wurde har tionsrechte durch den Senatvon Berlin.Mii rteil vom 17. April 1969te
r6 vom 12. 10. 1962; bisher - soweit ersichtlich unt_en^rls Azlage J). (ab8dr' unverI{endichr
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ran ken des Grundrechrs Religionsf r' zetKR27 reihei der rl:h
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rvrtnoernert(nrellg'onen Aktuelle verfassungsrechrliche probleme.J4..,.
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j:ry:1ffi #r\##irin', i+ww*; Enrrcheiduns' in: 13r) pubrizierr ist
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Verleihungder Krperschaftsrechte
dasOVG Berlin die Klage unter Aufhebung des Uneils delVorinstanz2oabgewiesen.Die Begrndung verweist im wesentlichenauf die Konkurrenz des Exarchatsmit d,en - z.T. als Krperschaftendes ffentlichen Rechts anerkannten - russisch-orthodoxen Exilkirchen in Deutschland2r;unter Bercksichtigungder Tarsache, da das Moskauer Patriarchat in Deutschland nach 1927 erct ab 1945 wieder nennenswertin Erscheinunggetretensei, und weil die Klgerin wegen ihres Gegensatzes Auslandskircheund fehlenderMitzur gliederregistrierung sich nur die Glubigen russisch-orthodoxenBekenntnis'Weise seszurechnendrfe, deren Mitgliedschaft .io irgendeiner nach auen - aus den genanntenGrnerkennbarhervorgetretensei", bten wede! die denerst ab 1945 zu rechnende, also im Zeitpunkt der Entscheidungrund 25 noch die Mitgliederzahl der Klgerin eine fr Jahrelaufende - Bestandszeit Art.137V S.2 YrRV ausreichende -Gewhr der Dauer'. (3) Meist bersehenwird das Urteil desVG Hannover vom 6. Dezember 19722a. Unitarier-ReligionsgemeinIJrer gir'g es um die Klage der deutschen schaft,Landesgemeinde e.V, gegendieVerweigerungder KorNiedersachsen porationsrechte wiederum durch den NiederschsischenKultusminisrer' Kammer sttzte Auch hier wurde die Klage abgewiesen;die enmcheidende der sich dabei auf die ,,noch nicht berzeugende' Gemeindeorganisation (zut Zeit Bestandszeit Klgerinin Niedersachsen, die nicht ausreichende auf der Entscheidungrund zwanzigJahre) und auf eine zu kleine Mitgliederzahl (knapp2.000 Vollmitglieder gegenber einer EinwohnerzahldesLandesNiedersachsen von rund siebenMillionen). (4) Erfolg hatte nur die Klage des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeindenin Deutschland (Baptisten) gegen die Versagungder Korporationsrechtedurch das Bayerische Staatsministeriumfr Unterricht und Kultus. Mit Urteil vom 13. Dezember 198223gab das VG Mnchen der Klage statt: Die Kamme! kam zu dem Ergebnis,da die - von ihr in Ubereinstimmung mit der ganz herrschendenLehre als .qualitativer Gesamtzusrand" Gewhr der Dauer definierte2a Verfassungdes Klgers eine ausreichende biete; im Hinblick auf die groe intemationale Bedeutungder baptistischen Kirche - mit der die klagendeKirche identischsei - knne auch die verhltnismiggeringeMitgliederzahl in Bay err (zut Tett det Enrschtidungknapp 3.J00 Mi;died;r) nit die Ablehnung des Antrags auf Verleihungder Krperschaftsrechte rechtfertigen. Die Enrscheidungist rechskrftig geworden; ru VC Berlin. Urteilvom 23.2.1967 VC lll A 164'65 (unverffenrlichtl' '" vci.l;;;;; Ji" J.,"' i.". o"it,.llung derhistorischen bei Entwicklung Lina' a a o ,S . 9 0 f f . wird (unverffentlicht). Die EntscheidLrng- bei Voll' aao "'r.ii'l.45/72 urteil dcs 'A"-. ti. i.Z li;;. i;: ;;,*;";i - mii demobenin Anm' l8 zitierten L V G a n n o v e ro m8 . 3 .1 9 5 7 . H v
t vc uii'.rr*.'L'ii ra
Vgl. dazu noch unten S.350ff.
v' m.Anm sttle,s'632fi' ir trsscls.528
Hernann \Yeber
dem KIgerwurden auf siehin die Rechte einerKrperschafr ffenrlichen des Rechrs verliehen. c) Auch in der Lirerrtur sind die probleme der Verleihungdes Krperschaftsstatus seit langem nicht mehr intensiv diskuriert worden: Eine monogr:phischeBehandlung fehlr ganz. GrereAufstzezum Thema sindfast ausschlielich der Zeit unmittelbarnach Inkrafnreten des Grundseseves in publiziertworden?s. Seitherist <lieproblemarik rm wesenrlichen noch nur im Rahmenbreiter angelegter Monographienz6 und in einigenHand- und Lehrbuchbeirrgenr7 tusfhrlichererrterrworden. Neue Akrualittgewonnen hat sie durch dasAuftretender sog. ,,neuen Religionen., oder,,Jugendreligionen"urund durch das Bemhenislamischer um Gruppierungen dieKorporationsrechtc2e. juristische Das Schrifttum ist in diesemZusammcnhang ber erste- z,T. eher abwehrcnde30, eher befrwonende3l- Stellungz.T. nahmennicht hinausgekommen.
Vgl. vur^rllcm \. Miiller, Dre Gewhrung der Rechreeiner Krperschafr des ,:( ollcn-rlr\hcnRcrhrs .rn Relrgionsgemeinschrrfr'cn Arr. 137 Abs.V S.2 WRV, gcm. z e r K R , 2 1 9 5 2 / 5 t ,s . I l q f i " 3 8 i s m e n d - Z u r c i w . i h r u n e d c r R e c h r e i n e rK r ' de\ Per\.r_h3ft .rffenrlichcnRechtr .rn Relicronscesellrch.rftn sem. Arr.137 WRY auf -zevt R 2 Ic5)/J i: s. r?4rf.i Boft. Der nrorich der Rel,cionseerellsch.rfien v ( r l r r h u n t d e r R c c h r , s r e l l u n gn i r o f t c n r l i c h e n r o c r r c h i l rn a i h A r ( . l 1 7 W R V ei K r . v m . 4 f l . l 4 0 B C C . l ) O V i q s 2 , r l 6 , f f . ;d e r s . , u r ' O e * J h r u n gd c r R e c h r e i n e r Z Jet. fierrrlichen Rethtr.rn Retisionsgc.ellrchafcin.gem. IJ7 Arr. l)9j1.",;.hjl:K { wKv. zcvK i l 9 5 l / 5 4 ) : . l E 4 f f . l c u s d e r s p d r e r e n -e i t n u r n o c h z u r r w h n e n Z o r ( ,D e r e l 1? l r c r r eU r r e i l sn m e r k u q v o n g i r [ e ( A n m . 2 ] ) . 5 a )6 Ygl. Lehmann,ato tAnm. n t5):S.42fi., Otor". rnrrn. l), S. lj0ff.; Htld, xru (Anm..l t). 5. l0cff.r Engelhtdt, Die Kirchenrceurrin der Bunderrepubltk ""O u e ! t \ ( l r l 3 n d ,B . r dH o m b L r r v . d . H . u . a . I 9 6 7 , . g S..l0ff. l . : - . , Y s l . . l n t s e t h a b r . r . r 1 A n m .f , s . s s i f i . , s g r . s 7 : r f f . ;v o l l , a a o ( A r m . 3 ) . rProrrr, LIunJlJgcn des Sr.ratskir.henrecht., in: lsenseell(irchhollHrsg.J,rlano'
\.7,41fA.u. c.-p""i'ou*n, sii",ir.i'..r,""r..i,,',. : v,;*1,." ioslr, S.t02ff.r_Hol'
une"r8rcDrt.detnBcgenher elle Kommentarc Grundqcserz, zum Vgl.d:zu iusamm"" als r",,';;'t;;;;. i. i"".r,i"i." ,rr r"*"ndrctigionen
buch dcs.srr:tsreiht:, K";i;"r'';I til i.4tiil3'8ii.,i;,ulsi:r.i;,i.rI.r, B.l. \,r,
nen Abcndrand. im ZerKR'23,ad;dii.ij; rl i?i..-i+ I I dlrl; ittter-votbenr, i "u-nJ r 46' i'9 "i" rer..5 n,'-,,.i.t,,n ti'i,ali"),' ,,'t'tii ii. ,"lig;on"ect't l-*_9i91,"e (t62tt')'
Beratrgung^mu_rrrmr,ch.,Au.'i;";;l;d";';';;;;;;ii,;,;;;ilhi"nd,pi" uu'd2t.te!?1ch, aao (Anm. t7), S. 5aJf. Vgl. - zum Irlam - s,"irp"i. Zwischcn Rc)i8iose ^ " Koran und Grundgesctz.
/" Vgl..rJrzLr ,4bdr.ril"rl. Einlerrunq,n: \\,tnuralRios. Der lsl.rm, Kcirperschah , oe' o!rentf rchcnRechrr. rllrenberss Igt l. s. yf ,. xholi,l.Der l5lrm in der DiJrPora: :,".1:iJ l".d^lT.j,k a, Ln: Lndelstenbncl lHrsg-), Der Isl:m in dcr Cegenwarr, Mu-ncnen >y:i 5.440 (4.57ff.). I '".Vsl.Neuc ReliSio' 1l l.l.rm und Juendrelirionen- A,r,. CamDenh,nscn.
i:lqi?l; K,
ge.euschrfirichc Bd. nhi;;;;;;. a,;;;;i"..p,i.r'''., ie, I e8r,
*'!,;"ds.;;;;,:t,,.;a;;;;;;;. ri i,i;r., s.t4s
bur1l r*6. s-2e6ra,'r;j'.-i,i"',i,i,'.r.l.l ll, :i;il;,",;
dcrA,erkcnnu"s Rechrs ,1".'r,i;;';i;k;;*;l;i;;;; dir.;;i,chen in Bundcsrepubtik s.ert; l.ut,ir,i,na,'ln, rljo,;;,;;:."i,i;'iirn. zar, v'" _., oen
Jugendrel,glonen Gaer. ,.Jugendreligionen" der grundgeserzlicnen in
L"' Ien In oer undesrepublrk Deurschl.rnJ. DV 19g l. 20j eO6); WanzurltlRtpt, dcr Frage
s.hu;;;,n ir.n,li.t'.n
Yer i h utg der Krp erscb srechte le aft
J+-)
3. Alles in allem gilt daher auch heurenoch der Satzvon Bopp aus dem Jahr1953,nach dem ,,diein Art.137IVRV enthalrene Anweisunszur Verleihung der Rechtsstellung einer ffenrlichenKrperschafr... bisher weder durch das Schrifttum noch durch die Praxis gengend konkretisiert worden"r2ist - Grund genug,deneinschlgigen Problemen folgenden im erneut nachzugehen. Dabei wird zunchst der bundesrechtlicheRahmen errterr, denArt. 137VRV im Bereichder hier errterrenFragestellungen zieht (U). Anschlieendwird dargesrellt, welche Regulierungsmglichkeirendanach demLandesrecht verbleiben und wie dasRechtder einzelnen Lnderdie hier bestehenden Regelungsspielrume konkret ausgefllr hat (III). Damit sind die Grundlagen gelegr, auf denen die akruellen Probleme einer Verleihung der Krperschaftsrechte Organisationenaus dem Bereich des Islam uld an der sog,Jugendreligionenerrtert und einer Lsung zugefhrt werden knnen(IV).
Rahmett Der bundesrechtliche Vie dargelegt,beschrnktsich das Bundesrecht die drren Vorschriften auf in Art.140GG i.Vm. Art.137V-VIII V'/RV Ausdrcklichangesprochen werdenhier lediglich zwei Problemkreise: Voraussetzungen die Verleifr die hung der Krperschaftsrechte (Religions- bzw. Veltanschauungsgemeinschaft, Antrag, Gewhr der Dauer) und die Rechrsfolgen einer solchenVerleihung(Gewhrung geregelt "gleicherRechre"). Zumindestnicht ausdrcklich sindzwei weitere Problembereicher Form, das Verfahrenund die rumhdie cheVirkung der Verleihung sowie die Frage,ob und unter welchen Voraussetzungen durch actus contrarius wieeinmal verlieheneKrperschaftsrechte qerentzogen werden knnen, 1. Voraussetzutlgen die Ve eihung der Krperschaftsrechte fh a) Nach Art.137V S.2 V/RV kommen fr die Verleihungder Krperschaftsrechte nur ,,andere" (gemeint: nicht altkorporierte) ,,Religionsgesellschaften" in Betracht. Art.137VII WRV stellt diesen die ,,Vereinigungen" zur AufSleich,,,die sich die gemeinschaftliche Pflegeeiner !0eltanschauung aus und Sozialschadlichkeit Frderungswrdigkeit ver!un8.Virtschafrseebaren. l'rs5unBsrechrljche; Drss. Mrinch 1987,5.14211.; bleibr ausgcklammert en sichr. iur. d]eProblematrk. der bei dem'lhema e;t'prechend, Abpl'lnhelrund Crenzen ReliSlon!freihcit Bczue Eine .ru' in aur die ..nuen Iugendreligionen'. Untersuchung rertacsun8rrechrlichei Diss.jur. ilimburg I 1981,und Mller-volbchr. Die 5ichr, sogensnnten Essener der Religionslreiheit, und Jugendreligionen die Grenzen u e r p r J c h8 d .1 9 , 1 9 8 . s . t I I f f . e, 5 'z Bopp,ZDt (A S G e w h r u n g n m . 2 5 ) . .1 8 4 f .
Hcrmant Weber
gabe machen". Erste Vorrussetzung fr die Verleihungdcr Korporattonsrechte ist danach das Vorliegen einer Religions- bzw. !(eltanschauungsgemeinschsft. Dieseist mit Obennayerzu definieren ,,einZusammenschlu als des voo Personen mit gemeinsamen Auffassungenvon Sinn und Bewltigung - bei ReligionsgemeinschafmenschlichenLebens", der diesengerneinsamen ten religisen, bei Weltanschauungsgemeinschaften nichtreligis-weltanschaulichen- ,.Konsensin umfassenderWeise bezeugt"33;durch die umfassendeZielsezung unterscheiden Weltanschauungsgesich die Religions- bzw., meinschaften von den religisen bzw weltanschauliche Vereinen un0 n Zusammenschlssen, ,,der gemeinsamenPflege panieller religiserbzw. die ist weltanschaulicher Aufgaben" dienen3a. konkreten Fall entscheidend lm Bezeudamir die Frage,ob die antragstellendeGruppierung der umfassenden gung eines religisen oder weltanschaulichen Konsensesdient. Den Versuchen, Religion oder Weltanschauungim Sinne der Verfassungabschlieend kommles zu definieren (auf die Abgrenzung beiderBegriffeuntereinander35 der im vorliegenden Zusammenhang Hinblick auf die Gleichstellung weltim anschauungsgemeinschaften den Religionsgesellschaften durch Art' mit 137VII IVRV nicht an), soll hier kein neuer hinzugefgtwerden.Es mag gengen,auf die Definition von Starck zu verweisen, nach der "Religion aus oder relranschauung" vorliegr,,,wennGedanken oder Handlungen nur (wenn einer Gesamtsicht Velt oder aus einer hinreichendkonsistenten der auch wandelbaren)Gesamthaltung zur \/elt entspringen"35i mit Herzog tst auch fr das Vorliegeneiner nicht-ieligiren W.lt*r.li"uun gzt fordetn,da vertugr ihr Gedankensysrem ,,einehnlicheGeschlossenheit Breite ber und wie die im abendlndischen ohnedaes Kulturkreisbekanrrren Religionen, anauf ihre Einstellungzu der fr dre RelrgionenprgendenGottesidec kme"37. Wichtiger als solcbe - norwendig allgemeine - Delinitionen irs si16Reihc konkreterAbgrcnzungen: uno (1) Was Religionund !(/eltanschauung (und damit auch Religionsr{reltanschauunigemeinschaft) ergbt Sinne ist, i. "..f"ir"r*t.*frtlichen sich aus der Verfassung(und nichr aus dem Sel-bsrversrndnis betroffcncn der Gruppierungen).Jede andere Auffassung wlde bedeuten,den Garantieumfang der einschieiigen c"*at rt"rronc;i d., v.rf"rrung.r..hts der Selbstde-
finiiiondurch ogtcl'en ai." a.;;il;;;;,;;;";;.;
(und berlassen
t\. Obetmayer. BK, Arr.140 -, in: Zweirbearbeirr.rngRdnr.43. r r E b d .R d n r . 4 8 . , rr V,gl. d.rzu z,.riirztausfuhriich (Anm 3l)' Mller-volbehr,Jugendreligionen S .I l 6 f f . m . N to u- MtngoldtlKlenlStarck, CG,Bd.l. 1985'. Arr.4, Rdnr.t8 (Hervorhebung im Originrl);ihnlich auchMiitler-Volbehlr. S.114 Iueendrelieionen, m..rr',-ttr". r,
vo(nebungfrh (Jfl8rnal);zustimmendp. MaapoldtlKleinlSt4t.k, aa\).
nTni.s', ti";,;;i;:;;;'.';#:ii::i::i, nan,.ez a-,..r.
Ver ih ung der Krpetschaftsre le chte
damitdie Anwendbarkeitvon Verfassungsvorschriftenhier desArt.137V S.2WRV - ins Belieben Gruppierungen stellen)r8. zu der betroffenen Religions-bzw Weltanschauungsgemeinschaft also nicht ohne rveiteres,wer ist sichals solche bezeichnet, sondernnur, rver die - in den oben zitienen Definitionenumschriebeqen- verfassungsrechtlicheI Anforderungen erftillt. (2) Das grundgeserzliche Prinzip strikter Religionsneutralitt schliet es auf der anderen Seite aus, Begriffe des Grundgesenes vom Boden eines bestimmtenreligisenVorverstndnisses zu interpretieren,etwa die Veraus aber fassungsbegriffe,,Religion",,,Religionsausbung', auch ,,Religionsund Veltanschauungsgemeinschaft" vom christlichsn Herkommen her zu definieren3e. Das Gegenteilist richtig: Ve M ller^Volbehrzureffend dargelegt had0, darf .der'Wertgehalr der religisen und weltanschaulichenFreiwerden und heitsgarantien" nicht restriktiv, sondernmu "extensiv ausgelegt ambivalcnte alle Kulturbereicheder Welt umfassen"; daraus folgt' da "der Begriffder Religions- und Weltanschauungsfteiheit Sinnedes Grundgesetim zes fr eine Bindung und Erfllung durch ganz anders geartere, frcmde alle inhaltlichen AnfordeGemeinschaften offensteht". Von hier aus scheiden aus, die ber rungenan das Vorliegen einer Religion oder Weltanschauung Konzept vom Sinn die bereitserwhnte Forderung nach einem einheitlichen der dermenschlichen Existenz,nach einer Gesamtsicht Velt hinausgehenar' (3) Schon der Begriff der Religions- und Wekanschauungsgemeinschaft setztvoraus,da ein gcwisses persnliches Substratvorhandenist; herkmmlich wird verlangt, da .eine Vereinigung", d.h ein -freiwilliger Zvsammenschluvon mindestenszwei oder mehrerennatrlichen Personen' mir Wie die Organieinem.Minirirum organisatorischer Strukturen' vorliegta2' sationsstrukturim einzelnenbeschaffenist und in welcher Form die Verbinduog zwischen der re)igisenOrganisarion und ihren Anhngernhergestellt der wird, bleibt G.genstan freier Selbstbestimmung ieweiligenReligionsgemeinschaft.Von dahe. sind Versuche,eher anstaltlich organisiertereligise herauszudefiOrganisationen dem Begriffder,,Religionsgemeinschaft" aus weil sie bersenieten43, zum Scheitern veruneilt; sie sind auch ahistorisch,
d ic Friheirsri lm Ansatz wie hier allgemein vor .rllem lsezsee,' r .defin ic-rt
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ljb,.-3:l;',8,si,';::v;;:;;. ;::lnl,i;:iljj"#,.*: l"i !':'li';:':,';;r:;,::3'
s.r56, (Anm.30), ijf;:,',-:'?,T;,L);aao 'n:lng;r,t',tJ,i:i,1rg'":'"%::il:';f ii'"l3ii';."'. 'Ti'!:!Ti ,{[,;frtlil''u:iif tt'51'u:#;'i':T"i.u'l'.'iiil,'i', *:
ar Auch ) insoqeit zuitltend l'llllenVolbehr' Jtgendte.lrgronen' ll3' d^gc$en Steftpel,aao iAnm.31), S.300,
den zu mgri-
^:\' sach h r d3 3 );3'ti;m.0),s.1 ; inder ewieie ff lliJ i'?r. :; n?,liilT;.' I'l
Hernann We ber
hen,da sichenvadie rmisch-katholischen Kirche zumindesr zumZw.ibis ten Vaticanun innerkirchenrechrlich anstaltlichverstanden rein hat44. (4) Nicht erforderlich fiir den Begriff der Religions- und Weftanschauungsgemeinschaft nach heute fast einhelligerAuffassungas ist auch, da slerrt andetensich unterscheidendes wi ,,von auflveisr, das Glaubensbekennrnis" noch in Nr.l a der zitiertenEmpfehlungen aus der Kultusministerkonferenz dem Jahr 1954a6 verlangr$'ordenist. Da dieseForderung nicht richtigsein kann, zeigt etwa dic crwhnteKonkurrenzunterschiedlicher Kirchenorganisationende. russisch-orthodoxen Kirche in Deutschland,aber auch das Nebeneinander Landeskirchen von oderdoch und Freikirchenmir gleichem verwandtem Claubensbekenntnisim Bcreich der evangelischenKirchenaT. Unabhngig davon wre der skulareStaat wohl auch ,,kaum in der Lage, mir letzter Sichcrheitzu enrscheiden, ob und inrviefern zwischenzwci Bekennmissen zu Unterschiede bestehen"as. Nr,1 der Erlurerungen den In Empfehlungen Kultusministerkonferenz dem Jahr 1962ae dieForist der aus derung der Konferenz denn auch dahin relativicrt rvorden, ,,da eine Religronsgeselischa{r, die Verleihung der Krperschaftsrechte nachsucht, die Eigenrmlichkeiten spezielie zu anderen und Gegenstze wichrigenDingen in dle Religionsgesellschaften aufrveisen mu, und zwar in einer Ausprgung, lvie Held zu Recht ausgefhrthat, zu einer eigenen Organisation fhrt". mag dic Empfchlung diesem lichs Faf in Verstn{nis,,zwar mglicherweise cs sches"enthalten;sie ist ,,dannaber vllig nichtssagend, sich,solange da auchnur zwei verschiedene mir (zu ergnzen: unterReligionsgemeinschafren schiedlichem zuminBekenntnis) gibr, die Lehre iederdritten von derjenigen desteinerder beidenanderenunterscheidet.,50. (5) Nicht erlbrderlich fiirden Begriffder Religions und WeltaDschauungsdern gemeinschaftisr schlielichorganisatorischeSelbsrrrdigkeit gegenber (inlndischen od., auslndi..hen) sraatlichen Machr- und Rechrsbercich5r' 'Wie lurina zutreffend dargelegr hat, verwechselt eine solche Forderung ,'Ursache und Folge": Verfassungsrechtlichist es Fo,lgeder Zugehrigkerr
''" vgl; (Anm. 10), S. 105f. m.N.; /eis., Dts, I weer,Rcligionsgemeinschaften K u s s r o n s F e r r rfJ ge n e r c e : n r r c h r , 8 d . 2 0 . t g g 6 . s . l q l \ 1 9 2 ) . r: , a ' L r h m 4 4 r ,t ^ 6 , 6 n m . l I 5 1 ,\ l c f f . r D o o s r . . r r o ( A n m . I ) , S . 1 0 1 f f . , J l i n r ' " ' .r.ro (Anm. l l,. s. r l0f.; ^t;t,,;. K;r;h;,",il'i;;;;;;;;meinschafren. in, Betrrr'
MffitNrype:dqts.h",,",. s-rrr rji.:'c.""',l'.iii:: il:r"i:'ili;; i-sorj. trszl' r,.5.-3r oVCBerlin. 10. (107). AS r05 llL,:..".i.Y_(,4"":, lg".'J: l^uI aDv6arcnrnden tlteren Literaturi nicht grnz eindeurigEngelhardt,T:A;f""o',.26). JIU
16 Vgl. obcn Annr. 1S. { - D o n s e ,a e O , r n s b .S . 2 g f f . .j 9 f f . 4 3 E b d . .5 . l 0 t . 're Vgl. oben Anm. t6.
j;iL'*'^l',il'j';g
il l"l{:to-il.
rrr-s.ilr.
, _, .q Kciln aber Vereinsrecbt't -ua' sraor1 ffenrl;cher
1e65.
\b eihung der KrPerschaftsrechte
da zum Kreisder Religionsgemeinschaften, sieorganuaeiner Organisation besitzt; die 'Freigabe desinterdem Staat torischeUnabhngigkeitgegenber kann daher nicht Merkmal desBegriffs Entscheidung n.n Be.eicl,s2., "i!ener Auffassung wrde sein"s2 Jede gegenteilige der Religionsgemeinschafr Religionsgemeinschafauslndischer b.deuten,inlndischeGruppierungen an weitgehend den Staatanlehnenlerwa rcn,die sich in ihrer Organisation Staatskirchen)' Kirche in England oder die skandinavischen dieanglikanische und drmit zu heratrszudefinieren' ausd Begriff der Religionsgeneinschaft fhren53. unhaltbaren Ergebnissen ist der Korporatio-nsrechte fr b) WeitereVorJusserzunF die Verleihung oder Weltanschaud"r'V*ii.g* eines Antrags der betroffenen Religionses entspricht dem ungsgemeiischait. Dies Erfordernis ist nicht erwa zufllig; Ordnung des ,p.ir.tr iil.tut* Grundzug der staatskirchenrechtlichen gestellzurry'erfgung G.undgererzes, der die den Religionsgemeinschafien in urupprerunden organisationsformen betroftenen tenofflntlich-iechtlichen gtb**,T:Lt-":l lediglich..an gen nicht aufgezwungen,sondern ihnen -11: von Marttn'nPcPel Verfas>ung herlir es dumir - nacheinerFormulierung und flkrisch machen"'" tlne verstrltskirchcnrechtlichen !ormen recbrlich daher aus; das gilr leihungder Krperschaftsrecht.uott Arnt' *tgttt 'cheidet KrPetschatt dcs auch fr die Lnder, in denen die Rechtsstellungeiner verliehenwird551 .. . ffentlichenRechtsdurch Parlamentsgesetz einer ReligionsgeseliAntragsberechtigtist ,,nicht a" tin"tnt Mitglied it"fi' Damit wird pt"on**tttthe schaft,sondern nur die Gemeinschait "i' .rio.d.rllct, tt"t fr diesePersoncnmehrim konkreten Fall eine Feststellung heit - die Religions-oder weltanschauung:gemeinschafr :l:"n* ,.1i o::tn*t berechtigt ist - eine Frage, d.reo B"anr*o'iunt- '.t :lTlt:]: der.]i:,t*nnt ,.t *i.rii r.in 1"nnsz unilunebhngig von dem Erfordernis Strukrur der der Dauer") ein gervisses fulnat"rn"" an organisltorischer voraussetzt' antrasstellenden Gemeinschaft
s) . l u r i n , t ,a a , o ( A n m . 4 2 )S . 5 9 0{ H e r v o r h e b u n g c i m c r i B i n r l ) '
- denReligionsgemeinschaften, aus sic ,,was 9tt,t'"'tltn .11*:!:ji-t:
s soi'i]"tiii'iii7+' rechrliche Parirr, Haus,ri,.r,n, in:
+'errci'Rcri-srons' iii.r.*.,'r zu li il,19:t*ll.:i:H"i:f3:J;::Y.LtJ,Iii,,'i'i (4e3); deneinzell+s
verount'"rii'tg'-t';lichkeiren nenmir der Korporati<,nsqualitt ( A n m 1 0 ) .S . 9 5 f . . s5 M. Heckel,aao, S.490. 15' Dazu unten S.364f.
$iil:i i#:r\#," "tf::sd*:1,?;:;l'?lui;'Y;x};l' ::"'Jf J
Rnerkennuns. l3f. S.
::yri*litt,1ffi;;;#.Jl,,lJili,l'0.::{:.*:_"":'",.".;:T:,;-o
Hermaxt Wbber
c) WichrigsreVorausserzung die Verleihung fr der Korporationsrechte ist, , .!/eltanschauungsgemeinschaft oJA ore antragsrellende Religions_ oder ,durch ihreVerfassung und dic Zahl !hrer Mirgliederdie G.*ih-. d.. D"o.r. bietet (Art.137V S.2 !qRV). (l) Nach heurewohl einhelliger Meinung ist unter .Verfassung. Sinne im , dreser Eesrimmung .nichr nur die sarzungsmige Organisadonizu vcrsrc_ hen, sondernder .Cesamtzusrand Gemeinsclaft", der a. n. al. ,,Summe der Lebensbcdingungen, denen die Religionsgemeinschaftunterworfeo ist"Js. DieseAudegung ist nicht ganz unproblematisch: Die Verhandlungen Wc! dcr marer Nrtionalversammlung (auf die sich etwaHeld in djesernZusamm.n_ sind keineswegs eindeutig60. Auch der'r)Tortlaut fut.137V des lTq_!::"f,ttt t:,, *RY mu keineswegsin dem genannten interpretiert werden; Sinne nrcht uninteressantin diesem Zusammenhang ist die Tatsache, da einige Landesverfassungen Gewhr der die Dauer nicht von der ,,Verfassung., sondern von_den ,,Satzungen,,der antragstellenden Gemeinschaft abhngig gemaclt haben(An.43It 5.1 Verf. Rp; Art.3ZII S.2 Saarl.Vcrf.). Troczdem halte ich die herrschende Lehre fr richrig, weil die Zahl der Mitglieder unrl das.Organisarionsstatur anrragstellenden der Gemeinschaft alleinkeineausrerchende Pragnose -Cewlhr der Dauer. ermglichcn. der (a)..Eine hinreichende rechtlicheOrganisationisi danach einezwar notwendige6l,aber allein nicht ausreichende Bedingung fr die Erwartungeines o11e1den Bcstands. Nr.2 b der Richtlinien der kult-usministerkonferenz von 195462 in _verlangt diesernZusammenhang,,das Vorliegeneiner organisationsordnung (Satzung,Verfassung), der die in Form und Inhalr mindestens erneseingetragenen Vereins entspricht.,. Eingehendgeregcltsind die :aTun,8 Antorderungen die Satzung an in $ I der zitienen wirt"mb.igis"h.n Verordnlng6r; dieseRegelung umschreibr auch heute noch im gro"en ganzeD und zurrcltendden Mindestinhalt der Satzungder antragstell-enden Religionsgemeinschaft.Auf der andercn Seite drfen i.r" Anfor.rungen nichr Jberstci so tann nichr ucrlangt u,erden, da die Religronsgemeinschaft 9:tt.Ytll:", vor verlerhung der Krperschafrsrechte bereitseinigeZeit als ingetragene(
v.f"fi+ht-,:'::r',',:#Hiir, *iii:,lfi liltii,ti#Fr'iifl
'"i;'"":: "", 5o,zr'r,treffend
, ,0r Oben Anm.14.
d (Ano.2J), S.tS3. Smend,aaO . l',"Ytf:,q::,l9llg."K. Mtller,aaO1Anm.25), t:.tl:r Mihlt' aao(Anm.45),5. iszi.,i ?t. 2i,"i"1,Heil, tr"m 11)' i'rt:l' "ao
- B,PP'zur 2r)' cewihrung {Anm s r8r ;:.ii:l''* o'.oirsretluns rtlrtler, (Anm.25),tl4tf.;ftr,er Held, ber,(. S . aao Y:llor:."
Mihar, no K. {Anm.4 j), S. 157 m, Anm.207, gegen Mllet'
Meinung, volt, 5.7S. "'.Y' U."t;l#jir"llgemeine 'sr. iAnrrl..tt, "oO 6r
Vetlei ung der Krpersch h aftsrcch te
Verein bestanden hat6a; es gengt, da die Gemeinschaft den Status der fabaren, religisenVerwaltungsgemcinschaft"6J crreicht hat und "rechtlich - wie bereits bcim Antragserfordernis dargelegt - der ,venretungsberechtigte Gesprchspartner den Staar erkennbar ist,.66. fr (b) Zu dem erforderlichen ,,qualitativen Gesamtzustand" gehrt weiter eme ausreichendeFinanzausstatrung:Die Gemeinschaft mu ber ausrei_ chende Einknfr und ber ein schuldenfreies Vermgenverfgen, ihre "um Aufgabenund Ziele finanzieren und eine ausreichendgroe Organisation unterhalten knnen"57-DieseVorausserzung an Bedeutunggcwonnen, zu hat seitdemdas BVerfG festgesrellt hat, da ein Konkurs bei kirchlichen Krperschaftendes ffendichen Rechrskraft Verfassungsrcchts ausgeschlossen ist: Das Gerichr verlangr denn auch ausdrcklich, bei jeder Enrscheidung,die ,,dieAnerkennung einer Religionsgesellschaft Krperschaft des ffentlials chenRechtszum Inhalt hat", besonders sorgfltigzu prfen, ob diese,nach threr Bedeurung im ffendichen Leben, von ihrem Mitgliederbesrandund rhrenVermgensverhltnissen in der Lage'ist, ,,ihren finanzicllen Verher pflichtungen Dauer nachzukommen"6s. auf (c) Zu fordern ist weiter ein gewisserZeitraum des Bestehens, eine da gegrndete Religionsgemeinschafr aller Regel nicht sofort die in "neu Cewhr der Dauer bicter"6e. Velche Zeitspanne im Einzelfall erforderlich ist, richtet sich ..nach den konkreten Umstnden des einzelnenFalles"To, Nicht abschlieendgeklrt ist in Literatur und Rechtsprechung, cine ob bestimmteMindestbestandszeir geforden werden kann: Whrend auf der einenSeiteMindestwerte von 30 bis 80 Jahrengenanntlverden7l,geht etwa Held davon aus, da eine .Religionsgemeinschaft bereitswenigeJahrenach 6a RichtigHeld, aao (Anm.1),S.lS2f.;Leh' aaO (Anm.11), 5.117i Doose, ma.nh, (Anm.15).5.51fi.;Mllet-Volbelz, (Anm.l9)' aao Minderheitenreligionen S . 4 7 Srcmpel,ano (Anm.3l). S.J07, gegenber einer frher weir vetbreitcten ).47] ;
s.t6JJf.).
Lehre h.re (vgl. (. ^ttli e/, aao JAn;. 2j l, s. I i l-ff.,und die N. bei Held. aao. Anm. l2). \,tgl.K. l\Ille\ aaO lAnm. 251.S. l5l ff.. r 6r 5 o H e l d . " ' So Held, a a O . S . I 1 7 . i n b e r n a h m e r n e r m,,erung Friedrich Noumanns aaO. S. t tz. ;n bernahme einer For aus-den verhendlungen der NeimarerNarionalversammlung (Prot. 8d 328'
lrl)1.) , . 6 e H e l d , a a O , S . l l T i v s l . f e r n c r D o o s e a a O( A n m .l ) , S .l S T , s o w i e N t . 2 d d e r Emplehlungen Kuftusi-rinisrerkonferenz (Anm. I 5) der '" tletd, ^aO. S.lt7f. .-" Vgl erwa OVG Berlin. A5 10. 105 (110) (30-40 Jahre);Bopp, DerAnsPruch (Anrh25), S.JlE. unJ im Anschiu an ihn LVG Hannover, KirchE 4,28 (36) 'l-0-60 Jahre)rVC Hannover (Anm.22), Urndruck5. t3 (mchr als 30 Jahre); K. ^lktlet, aao 1Anm.25), S. t66 (30-j0 Jzhtcli Lehmann, arO (Anm. l5). 5,50 (/ u - 0 Jahre).
66 Voll,arO (Anrn.3). 6. l1ller-Volbehr. S.75, rt lrlinderheircnrelisionen {Anm.19),S.47 (do dasZirar); terner Held,aao, 5. | 17;Vot!,aaO,5.7 Srrle, 23),S.631;OVGBerlin' aao (Anm. 6; ^) lu, l0J 1107). = 5e, ,.:1-BVerfGE 1 \24) = ZevKR29 (1984)s.481 (486) KirchE21' 307
llernunn lYeber
ihrer Konstituierung dauernden Bestand versprechen,. kann72. Richtiedrfte einevcrmittelnde Lsungsein,die zwar .ruf die Fesrlegung.,n.. geltenden Mindestbestandsze verzichtr.t, im Regelfall aber -"urnr-hmslo, it also wenn keine besonderen Umstndevor)iegcn - zumindestden Besrand uber oen erstenGenerarionswechsel hinaus verlangtTl:,,Erstdieserkann ... erwersen, ob die Gemeinschaft nicht nur von der aktiven Grndergeneration. sondern auch von den in die Gemeinschafi Ki-ndern der Crnder ,hinerngeborencn. dauerhafr forrgefr.ihrr ird... . Frir den Reeelf.lllkommt nran damit zu erner n Mindestbestandsze it von rund 30 Jahren-s. Ausnahmeflle knnenvorliegen, rvenn die anrragstellende Gemeinschaft sich als rieutsche Unterglieoerung einerim Auslandfestetablierten Religionsgemeinschaft (erwader griechischorthodoxenKirche)versteht- und von dieserals wird solcheanerkannr oder wenn es sich um die Teilgliederung einer Religionsoder Weltanschau, ungsgemeinschaft handelt, die in anderen Lndern der Bundesrepublik Deutschland bereirrbcr eine fesrgefgre ffenrlich-rechrlrche Org"nisarion verfst75Erforderlich u,eirer isr eincgewisse (bzw. nicht[ntensitt desreligisen .(d) reltgtos-weltanschaulrchen) Lebens77. Dazu gehrenrcgelmige Zusammenknfreder Mrrglieder(bcr Religionsgemeinschaften Gottesdienrelelmige ste)'ber uberrtlichen Cemeinschaften wohl auch ein Mindestma fesrcr an lokaler GemeindeorganisationTs. weit geht yon der GemernZu es dagegen, sch.rfieine Jngemes\cne Versorgung mit gottesdienstlichen seelsorgerliund chenlJtensten ,,durchar.rsreichend ausgebildete ordentlichbeaufsichtig! und Religionsdiensl,,zr fordern, zu M,., dem Angebot der Korporationsqualittan alle Religionsund ....(:) Weltanschauungsgemeinschafrcn, die die fr Art..t3ZV S.2 VRV erforderliche -Ce',tihr der D,ruer" breren. rst das Bekennrnis solches als ,endgltig als Drlterenzr.rungsgrundusgeschieden,,s0. e Der Staat hat ,grundstzlich Kernc tsetugnis, Liberdic voraussichtliche Dauerhaftiskeiteiner bestimmten -: Hcld,:rO, S.I 18. Gesi.hrspunkr wcisen berinsrimmend in Aom,71zitierren die .-'1-Arrf,diesen irnrscncrdun8cn krrrrsch hin; zu dicsem lrgi"t Eigrli-dt, aao (Anm.26l'
oii!;'f;r9i''' vgl Mn.n,'punt ii,ui,^..n,reten, VG .r,.".'zl,liiJ'"1;;X
(A..:i;i] s.i'rti (Annr'll)' \'118; Mitller'volb.lr, Minderheitenreligioncn
. t l l " " : ' . . . A n m . 2 2 ,U n r d r u c5 . k B. , - Yg l . o ' e l ! 9 o h ^ e n .An m . 7 l z i t i c r t e E n t s c h e i d u n s e n . in n
bii,''Jk{,ii 1.',1iti,8'iji;p-l1lT,i 1tii,"f;"f"1"i;;;T.?''3,?l';.1,'Ji.:;f
r'-".it Kirchen Religionsgemein' und von ,.i1,#i"ff"1:1"1;13'u"ig"i.ii"ulii
dagegen Neue (Anm.30),S.145; Bedenken .,,'i j;,. D,9,"fpirr",ser, ( A n m .Religionen z u K e c b e rC b e \ d O r I I , i. l4g.
Ve let hung der Rtpers hat'tsrec te r c h
Glaubenslehrc unrer theologischn Gesichtspunkten urceiln, zu weil darin im Prinzipeine Beurreilung Vahrheitsgehaltes des lge'81.Von daher ist es unzulssig, Reiigionsgemeinschaften Korporationsrechte verweigern, die zu weil ihr Bekennrnisoder ihre Weltanschauung ernster Kritik entzieht', ,,sich ,,nochunausgegoren"s2 oder ist. Erst recht nicht kann ver"chaotisch"83 langtwerden, da die Theologie (bzw. die Veltanschauung)der antragstellenden Cemeinschaft,,in wissenschaftlich Konrakt mit der selbstkritischem Theologie der Kirchen steht"8a,Das Bckenntnis kann daher nur insoweir eineRolle spielen, aus ihm ohne theologische BewertungRckschlsse als fr den Bestandder Gemeinschaft gezogenu'erdenknnen, weil erwa ,,schon ausdem Selbstverstndnis Religionsgcmeinschaft heraus mit einerlngeder renDauernicht zu rechnen wenn ,,dieAnhngerder ist"85.Das mag geiten, neuenLehre das Ende der Welt zu Lebzeitendes Grnders erwarten"86oder aber das Bekenntnis der antragstellendenReligionsgemeinschaft sich nur wenig von dem einer anderen Religionsgemeinschaft lad die unterscheider Gemeinschaftsich deshalb ,,mit dem Gedankentrgt, sich unter Aufgabe ihrer eigenstindigen Organisation einer groen Kirche anzuschlieen"87' Eine solche Bercksichtigung des Bekenntnisses bei der Beurteilung der bleiben Ausnahme ,,Gewhr der Dauer" rvird aber immer die seltene (f) Nicht ganz deutlich ist die Tragweiteeiner AuerungdesBVerfG in der bereits der zitierrenEntscheidung Konkursunfhigkeit ffentlich-rechtlizur - wie bereitszitiert - deren chen Religionsgemeinschaften. Danach setzt 'Sratusals Krperschaft desffendichen Rechts... voraus, da sienach ihrer Bedettung ittt ffertlichen Lebex, vor- ihrem Mitgliederstand und ihrcn VermSensverhlmissn in der Lage sind, ihren finanziellenVerpflichtungen her attfDauernachzukommen Trotzgewisser Zweifel im Hinblick auf dretn "ss. dieserFormulierung enthalteneVefknpfung der .Bedeutungim ffenrlichen Leben" mit der Fhigkeit zLrr Erfllung der .finanziellen Verpflichtungen" det Gtmeinschaft u'ird man wohl davon ausgehenknnen, da sich das vertletenen BVerfGmit dieserAuerung der in der Literatur verschiedentlich die Ve.rleihung fr Auffassunganschliet, nach der weitete Voraussetzung desKorporationsstatusist, da die antragstellende Gemeinschaft der Zeit ,,in
3 I l i a r a a O ( A n m . 4 5 ) ,S . 1 5 7 . , q 3 r S o . r b e rL . M i i l / p a r r O ( . q n m . 2 5 )\,. I "'i"'"it*vlteusstrlschu'ctgerl
Zacbrr' Brv Verf ' ii " t'-i.--t,ri"r'ii'ii." 1976r, t43 V. Rdnr. Art. to. 3' so x. trli;ttr'5 nO (Anm.25). J78r d-rgegcn.rchon S, rsa, Smend, tltar..r.ro i;; {j,. j. ij;i.; Lehnzann. ".i1. aJo tAnnr'l5) s 48f: Heid' tto Anm. 1,. S.I l 9; M,tyetkheu, eaOrAnm.80).S 229. t " M r & a t..r r O .5 .1 5 7 . eaO (Anm 26)' schonMikat' aaO;Engelhardt' ebenso ,..Hrr,""o,'S.rrsf.; 8 7H e l d ,a a O .S . 1 1 9 . 88Vgl oben nicht Anm.68 (Hervorhebung im original)'
Hetmann Weber
ihres Bestehens eine gervisse ffenrliche Bedeutungerlangt hat"89.Auch wenn man dasmir dem BVerfGbejahenwill, drfen die insoweirbesrehenden Anforderungennicht zu weit gespannrrverden;jedenfallsdie Forderung einer .erheblichen"eo oder -besonderen.,er sozialenBedeutungder Religionsgcnreinschaftfhrt zu weit. Darber hinaus darf die zitierte Forderungnichr dazu dienen, auf dem Urnweg ber eine ,,eualittskontrolle,. doch wieder zu einer Bewertung des Bekenntnisses oder der Weltanschauuneder beoffenen Religions-oder Weltanschauungsgemeinschafr kommene2; mu zu es gengen, da ,,die Religionsgesellschaft schon - und sei es nur in einem beschrnktenBereich - ein Faktor im ffentlichen Leben eewordcn. ist9l. (2) Ob die Zahl der Mitglieder bereirsBesrandreil der der ,.Verfassung,, Gemeinschaft (und damit ihre gesonderte Erwhnuns in A!r. 137V S.2VRV berflssig) istea, mag hier - da im Ergebnisbedeur-ungslos dahingestellt bleiben. Die Empfehlungen Kultusministerkonferenz 1954e5 der verlanvon gen in Nr.2c, da .die .lvlirgliederzahl in rJemeinzelnen Lande so gro isr, da die Organisation eine gewisseBedeutung im ffentlichcn Lebcn erlangt hat" (siedefinierenalso das ebenernerte Merkmal der ..ffentlichenBedeutung" ausschlielichquantitativ). Eine fr alle Flle geltende Mindesrzahl lt sich ebensowenigfestlegenwie eine genau definierte Mindestbestandszeito6. bercksichtigen dabei,da Zu ist Zahl es nichr nur auf dje absolute der Mitglieder, sondern auch auf zusrzliche Faktoren (etwa Alterszusammenserzung und rrlrcheVerceilung Mitglieder) ankommttT.Dic Verleider nung5praxrs Lnderorientierrsich an der Tau_ von einem eine! Untersrenze sendstel der Einwohnerzahl des jeweils diesc berroffenen i3n6s5rr lwelsi D - o o s e , . r . r _n m l.) , \ . 1 5 g ; S n e r da a O( A n m . 2 5 ) . S . 3 j g ; E n p e l h a r d t , a a O rA O . . ^3e A l. Ne n i t n . . , r . o14rller._raOC a m p e n h a u s e n ,u el i e l i g i o n e ( A n m . J O ) : S6 8 i a . A . tt,111z' .v. schon ^ j), {Anm.2 S. Isd., Bopp,ZuiCi*et,i"ng (A;.2J)..5.185r
jft. ijli
undzulerzt *xai, ,irie,-vii6,,' Min?irheiren.eligioncn
S. 187f.; zu ."il_Ej:::: 1:O to"m.57),(Anm. vgl. fcrnerdie Begrndung dempreui\cncnFuesetzesenrwufl, JO l4),-S.I l.
uewant oer uauer durch Mireliederi.rhl (und nicht umgcun dYe assung xcnart,al!!-zu-stzliche Veileihungsuoroyssetzrrp abgeleir?f wrro). betrachret
;'i,:,itr'i.:;iii;f,,lTr;if,l;,iJ,'a,:'i::.',"j],?:',,#llX:'{:*#Jl:
dl!:. Richrnng r. canpe;ha;s;n-,-;i;;. A. ir.t,il."i" ia"r',.:0).s.t68ff.; - _',ll ein< rolchi -Qualiratskontrolle"" schranken obe;n'aver, iI:H:ilj:'f.riT"
s 4e' '"ch a^o ;; fJl';f.""if,lir1 I )' s.t t s, vst. Ensethardt, (A^m.26),
(;".::r;:;:r1,r, aao, s.120;Doose, aao (Anm. s. 162;K. Mltetaao 1), S 120r Minderhirrnreaao,s. 162; Mller-votbehr, ,,^].-vcll .H"Id.."-"-o^' Doose, Ber-
? o o s e .a a O ( A n m .t l . S , l j 9 .
in Ji.-.,",pi*i.i"" rirt"nsenoVG i]i]T["'f i;',]';i;i,l' '^.,"ptiiiiit' ta
Vgl.Voll,aaO (Anm.3),5.76i St e, iao {Anm.23),S.617.
Ver hung det Krpersch lei aftsrecb te
freilich hufig unterschrinenwirdee). Fr eine Abweichung nach "Richtzahl" unten kann - hnlich wie bei der Mindestbesandszeit - eine grereMitI g)iederzahlder Religionsgemeinscha.fr anderen Bundeslndern oo, aber in auch die Tatsachesprechen,da die Religionsgemeinschaft auslndischen in Staateneine grere Bedeutunghat101.Eine zu starke Minimalisierung der in der Verfassunggeforderten ,Gewhr dcr Dauer" drfte allerdings in der Formulierungliegen,nach der in solchenFllen die Zahl der Mitglieder .sehr klein" seinkannr02. Zahl der Mitgliederdarf nichr nur vorDie notwendige bergehend vorhanden sein; erforderlich ist eine Bcstndigkitder Zahl ber einegewisse Dauer103. Bei Festsrellung Zabl der Mitglieder sind nur Vollmirglieder (nicht aber der Symparhisanten oder ein der Religronsgemcinschaft) "Freundeskreis" 'Weise zugrundezu legcnloa; Mitglied ist nur, wer sich ,in irgendeine r nach auenerkennbar zu dcr organisicrten Gemeinschaft,.. bekennt und dtcscs auch uelt"105.Da das Staatskirchenrecht in Doppelmitgliedschaften Religionsgemeinschaften ausschliet106 im Hinblick auf An'4I, II GG (und nicht undArt.140GG i.V.m. Art.137lll WRV auchnicht ausschlieen dar$, sind Mitglieder der antragstellendenReligions- oder Weltanschauungsgcmeinschaftmitzuzhlen,die gleichzeitig Mitglied in einer weiterenderanigen Gemeinschafrsind; ein groer Prozentsatzsolcher DoPpelmitglicder kann aber Bedenkenim Hinblick auf riie -Gewhr der Dauer" begrnden Ohne Bedeurung die Staatsangehrigkeic MitgJiederl0T; das schlietcs allerder ist dings nicht aus, bei der Bewenung des Gesamnustandseiner Religionsgc' meinschaftzu bercksichtigen,,,ob die audndischenMitglieder auf Daucr e' Vel.Held.a.ro.S.120:S,rle, Bayern 1949- damals aao. S.637; sohatetwa - dieRechte Korpenchrft einer \trf. nochauiiiund ,lesArr.l4I V Bay. "ll.rdinsr nur des obwohlsiedamals vcrlichcn' oflen(li.hen Screncc Rechts dieChristirn an 400Vollmitqliedcr (vgl.Held,arO. Anm.37). hale ''" ovc';li;. s'ib. r'ostr r ri; vc vilnchen'ZevKR (1e84) 628(632)r s 2e genn' 5ehr zurckhaltend nachdem"bci iner aaO,S.635f., Slorle. demeeeenber g* I'ti,ei";;zJii;V",f.iirrn*rtrtJ...'"uch Mitgliedcrbesrand ein beachrlichcr ;uA..l"is a.r-v"iLirruniiirna.t"nrctt, dcr die,Gewhr Dauer'imVerleihungsland oegrndcn kann,.. tot VC tll,in.tt.n. ZevXR 29 11984) 3.62g (631); Maunz, in MaunzJDtig' a d o ( A n m . 3 7 ) . r t .1 4 0G G i . V . m .A r r .l 1 7 W R V R d n r . 2 9 . ' A ro2M.:lnz. aaO: VG lVnchen, ZevKR29 (198a)S 628-(5ll); zuslrmmrnd ' st/le,aao,s 617 Abdrtl"b:;;1A";. zgr, i. J; im t'i* aagegen Ergebnis '" Do;;;.:;o'in;. i i. sllei' LVGH-annovcr, K ",. 4, KirchE 28 136)i Mttet a a o ( A n m . 2 5 ) , . l 5-(nm.22), S 6ff. '"' VC H;;;;;;; S. Umdrr.rck 14r hnlichG!b:'' llo. (Anm 3l)' s l45 (";;;;;l;"-;\4ii*tl.li. Doore'aao.5. 164.derarch auf r abweichend Personen' abstellcn i; ;';;1";;.;;;'Bi"* ,l'1ii,!ti.a.'. zu berrachtenden "di. toi OVG Berlin.AS 10, 105 (11t). ' o oR . M o y " r , a O a n m l ) , S .1 7 3 . '' n.ia, "la".t Aiil, . l aao (Anm 26), S'50f ; vo( aao s.iio; Engelhadt, ( A n r n . 3 S,. 7 5 . )
Hermann \Yeber
srepublikDeutschland ihrenAufenthaltin der Br'rnde oder nur vorbergehend l h a b e n "o 8 . rverden in Art,137V S,2 WRV nicht ausd) Veitere Voraussetzungen genannt. prfen bleibt,ob siesich mittelbar ausden einschlgidrcklich Zu gen Verfassungsnormen ergeben: (1) $18 der Badischen vom 21' Mrz 1919toe- der unmtnelVerfassung der bare VorluferdesAn.137V S.2 \qRVr10 - macht die Verleihung Kr' perschaftsrechte ausdrcklich davon abhngig, da die Ziele der antragstellendenGemeinschaft und ,,denStaatsgesetzen der Sittlichkeitnicht zuwider sind". Von diesenVoraussetzungen mu zumindest das Erfordernisder VerleihungsvoraussetRechtstreue auch dem Grundgeserzals ungeschriebene zung zugrunde gelegt werden. Der Staat ist nicht verpflichtet, den Statusals Krperschaft des ffentlichen Rechts an Religions- oder ri(eltanschauungsgemeinschaftenzu verleihen,die ,,sich in erheblichem Umfang gcgendic bestehendestaatliche Ordnung auflehnen"oder ,,derenBettigungmir dem gel' tendenRechtunvereinbar ist ist"111. Ergebnis dasheuteganzherrschendt lm Meinungrlr; begrnden lr es sich bereitsmit dem Grundsatzder Einhert des der Verfa.rung.der r' ru:schliet.Gruppierungenals Krpcrscbaften ffentlichen (und iinen damit stratlich-ffendichrechtRechts anzuerkennen eincBinliche Gestaltungsmglichkeiten zu zugnglich machen),die bereits dung an einfaches staatliches Recht ablehnen,bei denen daher ersl recnr nicht vorausgesetzt u'erden kann, da sie die verstrkte Rechtsbindungdes ist ffenrlichenRechtsrespektieren. Von vornhcrein ausgeschlossen damit telranschauungseine Verleihung der Korporarionsrecbrean Religions- und gemeinschaften, denin die Verborsvoraussetzungen Art.gll GG votdes bei lieeenlll.
rN V6,/1, Gesprcht' Essener aeO; vgl. euch den Diskussionsbeirrag von Sttttck, 8 d . 2 0 ,t 9 8 6 ,S . l S { 1 9 0 ) . r r B a d . G V B I . S ; 7 q ; d i e ' r . r e r . k i r c h e n r e c h t l i c hB e s r i m m u n g ed e r v e r t a t n en
sung sindabge<ir. HubertHuber bei (d:j;:il!U:l;;
,nii. ;"t"t'una""'
Bd.lV. Berlin 1988- S. 142f. t t 0 K . M l l e r , . 1 a OA n m , 2 5 ) .5 . 1 5 4 A n m . 4 4 . ( r r r H e i d ,a a o ( A n m . 1 l ) , S . 1 2 2 . rr] v*1. n"6.n i-ti;, ;,;;;;b'ora, rao (Anm. l), 5.154 Anm.r; Lehmann' d e r h e i t e n r e l i g i o n(c nn m , l 9 ) . 5 . 4 ; t 5 ! t n o e l . . r r O ( A n m . l l ) , 5 . 3 0 E 1 w o n t ' ^ " A
,ao (Anm. S.s:t.: i"ir"",i)i,,;,--{4";. il: i.'iie ; e.u. cd.mpenhausen' 15), N c n r { e l i g i o n1 A n . i l ' , i . i i i , . i [ ] , c i , ' , n 1 . j L s . z z ' , t r l k r ' Y o l b c h ' ; M . i n ' l en e , H o l l e t b a c h , " r " o , n ' " ' . ! ; i , " s . s l i , - i a r i - r l r i . . " r . t ' " t r -irn s c h ' n k e n o
C u b e 4a a O( A n m . 3 1 ) , .l 5 l { f . -"t"'.i'ei.rtS rr; 7u,n y.rtof und weltanscheuungs6emrjnsch'ftet-rgr. B V e r w E J 7 . 3 4 4 = Z e v K R1 6 r l 9 1 l l 5 . 4 1 9 1 f . K i r c h EI 2 , 6 4 ra u ! n ( u e r r ' ! 4 " = C rerncrobermaler,schranken (Anm.l7r. 5.25gff.rMllu-volbehr, luqenorr".t;it nen (Anm.3'l), 130ff., Gcmeinschafren, die Vorausserzung",l.lFutr**", S. die Jie den (also CC erfllen vcr{3c\unqswidriq m.E. unzurreffend brrei15 Ln' sind). wollen' cinerReligiorsbrw. Weltan:chaunsgemeinschafr Jbsprechn
afts ung der Krp etscb rechte Verleih
die (2) Im Gegensatz dazu wre es unzulssig, Verleihungdes Statusals Rechtsdavon abhngigzu machen,da die Krperschaft ffentlichen des Gemeinschaft in der Lage (oder auch nur willens) ist, die antragstellende der Korpodie auszuben, ihr mit der Zuerkennung hoheitlichen Befugnisse retionsqualittzur Verfgung gestelltwe tden:Vie Held zutreffend dargelegt nur das hat, foigt das bereits aus der Tatsache,da der Krperschaftsstatus Angebot (nicht aber eine Verpflichtung) enthlt' von diesen Rechten die Erwartung, da die Norwendig ist dagegen Gebrauchzu machen114. fr den Fall einer Inanspruchnahme der antragstellendeGemeinschaft als der Korporationsqualitt (die Hoheitsbefugnisse ihr nach Verleihrrng arrf auchwenn siezunchst stehen, jederzeit Verfgung zur deren Bcstandteil rechtlichen die mit diesenverbundenen ihre Inanspruchnahme verzichtet) Hoheitsgewalt Bindungenrespektiert und beachter,von der ihr verliehenen alsoverantwortlichen Gebrauchmachtl15. (3) Unzulssig ist es schlielich, die Verleihung der Krperschaftsrechte im Anforderungen brigenzustzbei Erfllung,l.t uerfassungsrechtlichen besonderen'Anerkennungsrvrdigkeit" lich abhngig zu machen von einer oder WtlranschauungsgeReligionsode, ..Dlgniiit" der anrragstellenden jeder Anhaltsptnkt fr die fehlt mcinschaftl16: Tert des Grundgeserzes Im I '' sie wrde Zulssigkeit solchenzusrri;hen ,,Qualittskontrolle"r einer ReliSiozu den Staat auch unausrveichlich einer inhaltlichen Bewertungvon zwingenund damit.den U1*yf"i *i nen und Religionsgemeinschaften 5elosrerw'r der tholog-ischen zicht der Verfssun'g inhaltliche \t0errung auf ttundDignittuo'ns.k..nimEinzelfal|"|MartinHeckel)ll3inFragestel. tn119 S'2 des 2. Rechtsfolgen beiErflluttg der Voraussetzungen Art'137V WRV bei Genreinschaft Erfllung der a) Unstreitig ist, da der antragstellenden wegen ein \braussetzung"en Art.137V s.z wnv von Vellassungs es gerichtlichdurchserzbarer- Anspruch auf Vedeihung der Krperschafts-ilI"ta. Ml-ler-volbehr' AS l0' 105 -l.t'og): tnnm.I l), s.l22r oVG Berlin' KirchE "ro Minderheitenrelisionen lgt' s ii 'i '"ttfttitt"a lvc Hannover' (Anm
zir.s.:zst' +.tsI i;i ;;'hi";;.;'i-*,,a, r r 5\ ! r eh i e rC u b e r .O ( A",o-ra' r ' nm l)' s l5 3 u
A ' Ca-penly,s11,Neue r15soaber snerd.a^o, s.:72f.;ai',,ii'i'tzt*ieJ..t cewahrun(Anm25)' g Zut R.lii#;"i;;:ii, i'er.' d";#;';;ti;;t"tp' s.185f.
S ii A t. Cattoenhatrsez' Religionen' 159' Neue r r 8 M . H e c A eri a o i A n m . 5 - { 1 .4 q ^ . 5 tle seht zurckhalrend aao (Anm 23)',5 637f ' 9;l..ti::"t*'o auch Jror/-el des zulssige betont. sicheine verfassungsrechtlich -"Qualititskontrolte- "qua_ da nur jl'-,rl]rir;;;-;i i; R.liglon'g'm'i""'<h'[( ruf 'Merkmrlebe'rc ri,"'i"J"*" h."': ;;'i .; ;;..,g.n i,L;' ai. ci'";t'; der Duer"zuliq(en'
rechteztrsteht(daalso der fr die Verleihung zustndigen Srelle Ermesein sennicht eingerumt und da es ist) sich bci dln egrif,,il-I,";;r.r. schaft" und ,,Gervhr der Dauer,, rn Art. l37V S.2 !(RV um unbesrirnmte
Recl.rtsbegriffe handelr, uneingeschrnkter die g".i.i,,fi.i., N".iffing
terliegsn:20.
an di betroffenen Religionsge"meinschaften, das angenommen, aber auch
rro 5o einheitlch
Anspruch antragsrellen. der ,-l)-l::l,O1r. lrtV qenuemeinschJfi die auf Ceuihrung gleicher Rechic. (1) Die Vorschrjft als isr ,,MeisrbJginsrigungsklausel,, jedenfalls dern -. in auszuleSen,.da neukorporrerten den ReligionsgemeinschaftenVer. von l]11e wegen rassungs alle diejcnigen ffentrich-rechtiche.,-Befugnisse Gestalund zur Verfgung stehen, i,, a.. u.rfr'"rrng*.rti.t rn die :::tl:9]l:nk',:, u_ewahrlerstu.ng. llTV S. desArr. MRV abgesichert, ,,E"sscntiale.rzr also uc\ \orperscha tussind122, hs\ra Enrgegen einergelegeDtlichderLiterarur iD .. beschrnken die .gleiJen-Rechrenichtaufeinen sich ":::1",:":" Meinung -olrenrlrchrechtlichen Minrrnalstatus bestehend ffentlich-rechtlicher aus Besreuerungsrechr" r2r; den neukorporierren Religionsgemein' :::l::9 :lt scnalten.kommen vielmehr auchRechte Dienstherrnfhiglielt, wie irziplund ffenrlich-rechtliche 2a zu. Organisationsgewaltr Da die ::_*:.:",, Gr.,nr.h"fr.n von diesenRechtenh'ufigkeinenGebrauch :."t::lt:|"" macnen (undihrerorganisctronssrrukrur nachvierfach ihnen bervn auch *.il:n. Cebrauch machen knnen), nderthierannichts:Me oben 1"rp: oargelegtr/r. handelt sichberdenmit der es Korporationsqualitt gewhrleinichtum Zwangsrechte, sondern .in Aig.bot d".,Stu"t., ulT,ll-^j:-h,":
S- VRV richtet 2 sichder
diein Anm tn_ . zitierten Enrscheid'nsen diegesamc und r-u"tn ii*" ,,iil,ll ,'o",*t' 5'I55r'Hed'a (Anm)'s'I23; "', "gr. r1 ' ; t a ?t:
li t:*,-l;:
i.t.",rl .)' ilT.
il;t:i#lxly,i?i"i;l'ja:i;3,,,1i,,;'hf :l"i,il: i,'li ):1.y:""fi "
t:s Vgl.oben beiAnn. I l4_
Y;f+i"i:l'""g:ruft;:ii:rit$rfl,\"lfiif!'!o ,fi'1$'.,i:li!il
jH*i',l e T.']: lli,ll:l[a;,l],,,,ij| iitj',T,t""11'r',il"i:""",1;:, :*;:i:,::l:,:::li;:.':i;ill"jJ:;i"br,,*?;,i:*1i.r,",'r.',.,1**,J,r::i::. y$_llildjli'0".";t',;",,i1;.,:f X'".,'","1y",; ::Ifm;.?,:l;::;i
(,^!,^:;f:{.:rit?, Itai,iiil,,',,pj,ir:**t!::";;1,;k*n"jJH;,:,i;.,lL"
ali#.di;#*.";n"3li,:"N:"0;:,'"::;:;12:'i;:iai,I;"Y
Ver ei hung det Krperschalts chte I te
ausgeschlagen werden kann. Da auch die Staatspraxiszumindest der rVeimarerZeit von dieserAuslegungder .gleichen Rechtc" ausgegangen zeigr isr, die bereits wiederhok ziciercewrrrembergischeVerordnung aus dem Jahr 1928: In g 3 (Errichtung ffentlicher Stiftungen)und g 5 (ffentlicher Dienst) setztsie ganz unbefangendasVorhandensein von ffentlich-rechtlicherOrganisationsgewaltund Dienstherrnfhigkeit bei den,,neueren Religionsgesellschaften ffentlichen des Rechts"vorausr26. (2) Eine Ausnahmegilt - entgegen RudoIf SmetdtzT - auch nicht fr das nach herrschenderLehrelzs ebenfallsaus der Korporationsqualitt abzuleitendeParochialrecht,das Recht nmlich der ffentlich-rechdichenReligionsgemeinschaften, Gliederder Landesals und Ortsgliederungen Virkung mir auch fr das staatliche Recht ,alle Konfessionsgenossen Gebiet der entim sprechenden in Gliederung ipso iure kraft Wohnsitzbegrndung Anspruch zu tehmen( 129.Zwar werden viele der neukorporiencn Religionsgemeinschaften auch dies Recht schon ihrer Organisationsstrukrur nach nicht in Anspruch aberkein Grund Seite besteht nehmenknnenlJ0. Auf der anderen dafilt, das Parochialrechrsolchen neukorporienen Religionsgemeinschaften vorzuenthalren, ber eine {lchendeckende Organisation mit Landesgliedie derungenund Unterverbndenverfgen, Vorausserzung die Inanspruchfr nahmedes Parochialrechrs im brigen, da es durch entsprechende Regist lungen im Mitgliedschaftsrechtder fraglichen Rcligionsgemeinschaft innerkirchlich,,abgedeckt" rrr. Darausfolgt: ist (a) Innerhalb einer einheitlichen ffentlich-rechtlichenReligionsgemeinschaftmit Ober- und Unterverbndengengt eine innerkirchlicheRegelung, kraft derer Mitglieder der Gemeinschaft(seies der Gesamrorganisation oder einerTeilgemeinde) nach einem Umzug ohne weiteresMitglied der Untergliederung(Teilgemeinde) zustndig werden,die fur ihre neueWohnsirzgemeinde
(b) Im Verhlmis mehrerer rechtlich selbstndiger ffentlich-rechtlicher Religionsgerneinschaften - etwa verschiedener, nicht in einem Gesamtverband zusammengefater LandesorganisatioDen einer Religionsgemeinschafr - untereinander setzt die Inanspruchnahme des Parochialrechts entspretro Vel, ob.n Anm. 14: ebensozur Dienstherrnfhigkeit des preuischen $3 Gesetze'-enrwurfs bersiehtRrpp?l, aao (Anm. ll' lAnm. l4). Beide Reqclungen -der 5.,14ft..dcr die iensrherinfrhigkeir des LleinerenReligionsgesellschaften ffentlr.henRechrsbezweifelt, insoweitreinem kl;ren Ergebnis atlerdirlgs oh"ne zu kommen. t 2 1S m t n d . a a O t A n m . 2 5 ) .S . 3 7 8 . 123H. Weber, (Anm. 10), S. 1 l0f.; A . u' Campenhatsen' schaften Reiigionssemein 5trarskirchenrecht {nm.t7). 5. I40f. t2' H. \leber. S. Relieionreeinschaftcn, ll0. -smend. rr0 fnsor'reit aao {Anm'25), S 378' zurreiLnd Ilr Vcl. das KG der EKD ber die Kirchenmitglicdin diesemZusammenhans schafr Gelsteund ungevm 10.1t. tg7 6 (ABl. EKD Si 3891,und dazo H. Weer, ldsteProbleme(Anm. 9), 5.2546.
Llermatn \yeber
chendeRegelungen Recht belder Religionsgemeinschaften im (erwaeineenrsprechende vertrogliche Vereinbarung) voraus, (c) Im Geltungsbereich Grundgesetzes ffenrlich-rechtliche dcs als Krperschaften organisierte Gruppierungen solcher Religionen, die ihren Schwerpunkt im Auslandhaben,knnen nach Deutschland zuziehendc Religionsgenossennur dann kraft Parochialrechtsals Mitglieder in Anspruch nehmen, wenn eine solcheInanspruchnahme innerkirchlichdurch bereinstimmende Regelungen sowohl der deutschen Gruppierungals auch der auslndischcn Zentralorganisation abgedeckt ist; im Regelfall wird das nur der Fall sein, wenn die auslndische Zentralkirche in Deurschhndexisrierende die Organisation als ihre Teilgliederung betrachtet. Im Hinblick hierauf rvre es erwa unzulssig,den in Deurschland als Kcirperschafrendes ffentlichen Rechrs anerkannten russisch-orthodoxen Emierantenkirchen ein parochialrecht gegenber Zuziehenden dem Bereich neu aus Kirche der russisch-orrhodoxen des Moskauer Patriarchats zuzuerkennen; einem solchenFall bedarfes in stetseinesausdrcklichen Eintrins als Mitglied. c) Nicht geregelt im Grundgeserz ist im die Frage, welchcn Verbnden Bereich der begnstigten ReligionsgemeinschaftJn Krperschaftsrechre die nachArt. 137V S.2 VRV verliehen werdenknnen.Unbesrinen ist, dafr eine solcheVerleihung primr der Oberverband(enva der Landesverband) einer Religionsbzw.\0elrarschauungsgemeinscbaftBeracht kommt; die in Ldnderpraxisschliet aber auch die Verleihung an von Krperschafrsrechten Ortsverbnde (erwaeinzelne Gemeinden) nichr ausri2.Nach Nr.2d derEmpfehlungen Kultusministerkonferenz der der von l954rrr soll die -Verleihung ffentlichen Krperschaftsrechte rtfiche Gemeinden in der Regel nur an ,,. erlolgen' wenn der betreffende bergeordnete Landesverband bereirsdie ffentlichenKrperscha ftsrechrebesitzi,,. Schon daraus folgt, da die Kulrusmrnistei zu Recht davon ausgehen, da eine Verleihung der Krperschaftsrechtean.dte Untergliederung eincr Religionsgemeinschaft auch dann nicht von vornherein ousgeschlossen wenn der Oberverband, ist, dem die GliederuDgangehrr, noch nichr ffcntlich korporiert isrr3a. Mir der Verleihung der Krperschaftsrechre den oberverbandwerden an die I lnre1gl1.6..un*en (crwr orrsgemeinden) auchihrernicht ohne weiteres seitsKrperschaften ffenrlich--en des - im einzelnen umstritRechts. Auf die tene und auch in der Staatspraxis nicht einheitlichbeantwortetells Fr8e d i eD jii b . , Yt,ll.l ! :b"e nA n r nr.r : t c l l u n g e rH . , / d . O \ A n m .j r ) , s . l i t r . . r i 6 f t . v o' 15. insoweir Held,rao, S.I 13, 137f.,derEinzelgemeinden als nichr "Reli' ,.,]li^111 tlon\8melnschJlKnS. desStlrrrlirrchenrechtsi. rnrieirt. reoi ferner glll der Hambureirchen von l97J Geserzes ^:'-- Ygl I"//' preus I dcr wnrembersi.ihen ,"n ig.zsin-. l4) uflJ S l ll dc5 vo ;lif ]:'use(z(srnr\,t,rrfs rrrcnen von l92q (Anm.14),
Ver i h ung der Krperscb t'tsre te Ie a ch
desErwerbs des Krperschaftsstatus durch die Einzelgemeindenneur(orporierterReligionsgemeinschaften hier nicht detaillierteingegangen kann wer_ den;es handelt sich um ein Parallclproblem der oben ausgeklammerren zu FragedesEr*'erbs des Krperschaftssrarus durch neu enrst.h.,ide Gli.d.rungen altkorporierter Religionsgemeinschaften. EiDdeutig im ist eineandere Frager Schlieen 8elegelt Grundgeserz dagegen sichmehrere ffentlich-rechrliche Religionsgemernschafren zu einemVerband zusammen, ist dieser Vcrband auch seinerseits so ohne weirereskraft Verfassungsrechts eine ffentlich-rechtliche Krperschafr (Art. 137V S.3 WRV); ausWortlaut und systemarischer Srellungder Vorschrift im Gesetzesrexr folgt eindeutig,da sie auch auf neukorporierte Religionsgemeinschaften anzuwendenlst.
3. Form, Verfahrenutld rAutnliche Wirhung d.er Verleihung a) Form und Verfahren der Verleihungsind in Art.137V I(RV nicht geregelt,Auch mitelbar ergeben bierzu sichfr die Lnderausdem Grundgeserz ketneVorgaben:Weder verlangt die Verfassung, da die Verleihungder Krperschaftsrechte durch Rechtsverordnung erfolgen murr5, noch lassensich aur ihr Bedenken gegen Schliclich eineVedeihung durchGesetz ableitenr3T. ergeben sich aus dem Grundgesetz keine Mirwirkungs- oder Einspruchsrechre Dritter - erwa der brigen Lnder oder aber der bercits korporierten Religionsgemeinschaften, insbesondere traditionellen Grokirchen138 der im Verfahren ber die Verleihung der Krperschaftsrechte. b) Problematisch ob der Verleihung Krperschaftsrechre Wirkung der isr, nur im Bereichdesverleihenden Landesoder darberhinauszukommt.Bei rtchtigerAuslegungder Verfassung wird man bereitsausArt. l37V S.2 WRV ableitenmssen,da die ,,in der Krperschaftsqualitt enthakeneallgemeirc Recbtsfhigkeit fr die gesamteRechtsordnung' giltr3eund da Religrons... und Weltanschauungsgemeinschaften, in einem Land als Krperschaften die r' Anders verauf Held- aaOS.130ff.. unterBerufung diemir derVerleihung . bund<ne da Ubcrrr:reuns Hoheicsrechten. ;ird bersehen, diel\{glichDabei von keirderVerleihun'e Hoheitsbefusnisse ihr Inhaltbereits durchGesetz die und dr vetfrssung gereielt wrrd der Durch Verleihung Korperschattrrechte nur d'ie sind. 'eln Tarbrstrnd5;erkmrlfr die Hohcirsrechte Rechtsnormcn begrndenden 8 e \ F r z ( \ o z u r r ( l f e nS t o r / e .a O l A n m . 2 3 l , 5 . 5 1 4 ) . r" d r )'- Solche B e d e n l e n . r u Hr rl i . a a O , 5 1 2 9 f .r, m H i n b l i c lr u f d i em i t e i n e r ee verlerhung wie Rechrsschutzprobleme;Held selbst durrh Gescrz verbundenen (ebd., 130) aberzutref(end lsen, wennnan S. Probleme sichdiese lassen siehr. (lne..Notkomperenz" Recierunq dieVerleihung annimmt. fr der r'F fnsoweii Kth' DvI 1958, :t.A. SmendiaO (Anm 25). 5.374L' 379f1.; a i 8 9 i * o h l a u c hR . M a v e r . a Oi A n m .l 1 ) , S . 1 8 0 f ;w i e h i e r z B H e l d ,a e O . \ ' l 2 l f . ,m r tD J r s t r l l u n e , l e r a a t s o r a x i s . St t\o Frtesenhahn, nicht S.576{Hervorhebung im Originrll. aaO-(Anrn.J),
Hennann \Yeber
als des ffentlichenRechtsanerkanntsind, im ganzenBundesgebiet juristi' anzusehen5indta0; lsdiglich dic mir sche Personendes ffentlichen Rechts der Korporationsqualitt gewhrleisterenHoheitsrechte - etwa dasBesreueeinesLandesnur fr dasGebiet rungsrecht knnen durch Verleihungsakr t d i e > e L a n d e rz u e r k a n nu e r d e n l a l . s
4. Entzug tler K/perschaftsrechte KrperNicht geregelt im Grundgesetz ist auch, ob die einmalverliehenen durch actus contrlrius wieder entzogen werden knnen.Nach schaftsrechre ganz herrschender Meinung ist die Ftage auch ohne ausdrcklicheRegelung der zu bejahenl{2. Relativunproblematisch sind dabei drei Fallgruppen: Entbzt' Veltzug der Krperschaftsrechre Antrag der betroffenen Religionsauf weil sie von anschauungsgemeinschaft, Entzug der Krperschaftsrechte, der dcr berroffenenGemeinschafterschlichenworden sind oder ihre Verlcihung - wenn auch unverschuldet - gesetz*id.ig herbeigefhrt worden ist, und schlielich der Entzug der Krperschafrsrechte,weil bei der bcro{fenen Gemeinschaft die Voraussetzungenvorliegen, dis bei einer privarechdich organisienen Religionsgemeinschafr Verbot nach Art.gll GG rechtfeniein gen *'rden11l,Problemarischer der Fail, da die Verleihungsvoraussetist zungen nachtrglichweggefallen sind, die Gemeinschrftalso z.B' wegcn Anderun8 einesnachhaltigen Mitgliederschwunds oder einer grundlegenden ihrer Vcrfassungnichr mehr dic Gewih, der Da.rer Lietet. Mir der herrschenden Meinung wird man einen Entzug der Krperschaftsrechteauch in solda chen Fllenfr zulssig Dafr spricht insbcsonderc, hrtt.n .tirr.'ni. nicht mehr es nicht Sinn desArt. 137V S.2'!(RV sein k"nn, uu. sich heraus des ffentlichen lebensfhige Religionsgemeinschafren Krperschalren als dcm Rechtsknstlich L.b.n zu erhaltenund., ihn.n zu ermglichen' "m (mehr) Rechtsverkchr einenicht durch die Fassade Korporarionsqualitt der sel vorhandene Zusammcnhan8 Subsranz vorzutuschenlaJ. Auch in diesem
r40 Ebd. rar vG Mnchen,ZevKR 29 (1984) 5,528 (630). unrer Berufungauf Hel4 aaO (hn ( A n m , l l ) , 5 . l l j l f . ; . r . C a m D e n h a u s e S .r . r a r s k i r c h e n r e c A t m ' . : t l ' t ' " - ' n
jr,,ii.r
",1.[' k o n i e r e n ? u \ d e m l a h r 1 9 5 2 { A n m .1 6 ) . a , , ^^(-\ rat Ygl. Held, arO.5. l++ff. m. zrhlr. "'" N,; seirheretwa noch Friesennann' ( A n m J J !s . ) ) / . . v.orlirgrn 'o' vgi. ru-d* genrnnten Fillen Held..raO, S. l4sff. -.N.; dr,ein ,
der vcrborsvoraurserzunsen im z.up,il"k,.Y'r"ill"i.'e tit.i al" vtat't';;t rar im rgebnis .rao. lqd,Held sich berutt eufd':f Held, sl
N-. ;;;"i,ff;:l;;;:;';'a'.',iti?i'ii,;i;; i"
deiK,.rrr,,sminrsrer'
oer Korperschah\rechtr bereits deren Verlerhung Jusschlrlst,rsr ""_' Anm. I l3) dargelegt worden. rao Vgl. dic N. bei Held, aro, S, 14., tJ'#lrl
,Anders .E f'f '-1jl.nder von llt' und neu\orporierrrn Religionrgemeinschrfren durch lrl,lr' "EnrzJg wegenrt" dabei geht er drvon-rus. d.r ein der Korporationsrechre
Verleibungder Krperschaftsrechte
noch einmal ausdrcklich an die Formulierungen ds BVerfG in dem Urteil riber die Konkursunfhigkeit der ffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften erinnertra6,In der Praxis haben sich Flle des Enrzugs der Krperschaftsrechte bisher (mit Ausnahmedes rechtswidrigenEntzugs der Krperschaftsrechte israelitischenKultusgemeinden der durch das Reichsgeserz ber die Rechtsverhltnisse der jdischen Kultusvereinigungenvom 28. Mrz l 9 J 8r 4 - )n i c h te r e i g n e r r a s . Unabhngigdavon bleibt es dem Staat unbenommen,durch eine Verfassungsnderung Krperschaftsstellung Religionsgemeinschaften die der insgesamtzu beseitieenl49.
III Die Ausfllung des bundesrechtlichen Rahmets durch das Landesrecht 1. Allgemeines Art. 137VIII WRV sieht ausdrcklichvor, da die zur ,,DurchfhrungdieserBestimmungen' Regelungen (gemeint:Art. 1371-MI'iRV) erforderlichen derLandesgesetzgebung ebenumschrieDie Lndersind dabeian den obliegen. benenbundesrechtlichenRahmen gebunden.AbweichendeRegelungen des Landesrechts aus scheitern Art.31 GG; dasgilt - Umkehrschlu Art. 142 an GG - auch fr Landesrecht,das mit dem Grundgeserz bereinstimmt,da es hiernicht urn die Gewhrungvon Grundrechtengeht. gebung DerLandesgeserz bleibt danachim Ergebnis des es denRahmen Art. 137VS.2WRV vorbehalten, auszufllen und tatbestandlichnher zu umgrenzen;sie ist dabei in Anlehnungan eineFormulierungdesBVerwGzur geserzgeberischen Konkretisierung desAsylgrundrechts- auch befugt,die ,,tatbestandlichen Voraussetzungen' und die Grenzen des Schuubereichs" der Verfassungsgewhrleistung "im 1Jo' V/ege legislatorischer Konkretisierung verlautbarend nachzuzeichnen" rflRV) denaltkorporierten Religionsgesellbei 4., "Gewfi1 p"u.." (Art, 137V S.2 schaften jedcmFaliausscheider, lehntdeshalb der Enrzug KorPoraeinen in und tionsrechre auchfr J.r v.rleihungsvoraussetzungen die ;;; ;;;;.;;V;;taiis setn' nculorporierre-n drfteer demgegenub.e.r ab. Reiieion'ee.elirchaftcn Richtig dte Cleich andlu dcurchherzustellen, man den t'nlzugder.[orPerda beh n rchaft:rechte deniier fraelichen Kel'Eronsgeauchbei altkorporietten Fdllen in rneincchrlten lebensiahrgen kein Anla' nich! mehr. zul.rrl.ruchliier besteht scnonrt' t'emeinschaften Korpor.rtionsrechte ethallen{so lm trgeDnls zu dic web"t, ReliBron5Semeinl;hafren l0J. S.100). lAnm. " v g l .o b e n t 4 ' R G B l . s . Atn m . 6 8 . l 3 8. ' staat'ki.' '"r F'i;t;;i;;;.-;^o (Anm 3),5'557 Anm 33i a Campenhausen .t'."-r..tr in'..1)t, iri'""i.sri; l), aao (Anm. S.24ff. Ruppel, aych ''" u. w"I"i. (Anm l l)' "0. i.it"i"r"n.r.lnt.ttr,!n (Anm l0t, s 97i Held,ato ) . 1 4 7 , e w e i lm .N . j s und GesetzesSendler, 1988,ll36 (LS l); hnlichschon ^tt Bt .;,'i\v;z Rich-re*o.behili a-rvi...t'i,ln,ri 2eiite., 1987, Bd.l, s.871ff, in:b' S 875ff. inr
Hernann \Ybber
Auf welcher Ebene der Landesgeserzgebung (Verfassungsrecht, einfaches Recht, ordnungsgemermchtigte Rechtsverordnung)die Konkretisierung zu gescheheo hat, wird vom Grundgesetz nicht prjudiziert. Auch Normen, die in Lnderverfassungen enthaltensind, knnen deshalb,,Durchfhrungsgeseizgebung" i.S.d. Art.137VIII WRV sein: Das gilt erwa fr die Regeiung tn Art.61 S.2 Brem.Verf., nach der die Krperschaftsrechre ,,durchGesetz" verliehen r,r.erden, aber auch fr die Fnfjahresfrist des Aff. l43ll S.2 Bay. Verf.,die in grundgeserzkonformer Auslegung - absolurge)tende Minals destbestandszeir die ,,Gewhr der Dauer,. aufrechre fr rhalten werden kann15r.Nach Art.31 GG aufgehoben sind dagegen die bereitserwhnten Regelungen der Landesverfassungen, welche die Verleihung der Korper, schaftsrechte das Ermessen in der Vcrleihungsbehrden srellen(Arr.51 S.2 Brem.Verf.,Arr.51l S.2 Hess. Verf.. Art.37ll Saarl.Verf.)oder aber die Gewhr der Dauer sraft von der Verirssungim dargelegren umfJssenden Sinneals Gesirmtzusrand von den Sarzungen beiroffenen nur Religionsgcder meinschaftabhngigmachen (rr.43ll S.1 2.Hs. Verf.Rp; Art.37II S.2 Saarl.Verf.), aber auch Art.143ll S.2 Bay.Verf..soweir er die Verleihung ohne Rcksichtauf die ,,Gewhrde. Dauer.. bereirsnach fnf Jchren zwrngendvorschreibtl52,
2. Die Regeltotgen des Landesrecbtsim einzelnett Wie bereits er*hnt, gibr esein besonderes der Gesetz ber die Verleihung Korporationsrechtenur in Hamburgrs3. In Bayern sich und Bremen ergeben Teilregelungen aus den zitierten Verfassungsvorschriften. brigen ist auf Im allgemeines OrganisationsDanach und Verfahreisrechtzurckzugreifen. ergibtsich folgendes Bild: a) Die Form der Ver)eihung ausdrcklich isr nur in Art.51 S.2 Brem.Verf. {Gesetz)und $ I t des HamLurgischen (RechtsverordVerleihungsgeserzes nung desSenats) geregelr. auch Geserzesform die VerleihuDs tradirionell hat in Nordrhein-rVestfalen In den r 54. anderenBundeslinderi erfolgrsie durch
^ilff .i,.f#,'ol; i]li'"li,l;lt i:1i'i:','[:ffiT,1 ii;l[r::1:]h,r.,s:f iitil'i;i,:l:. l';fi ::i^t*l,lz:lii*,f;*k,A.,',".*r",:;llrull,il,
, rvohl tuch Friesenhahn.aao {Anm.J). S.Jj6r A. u. Cdrnpeflhausen, IYbr.rlJ)=!'ets.._AblrnJlungenzumKirchenrechr,Klnu..r.1969,S.4l!?11!;
trr5o
s..157. B i:li:,,i1Y.{1"rr nochMeder, r!1: ;i;;;l " rucn ^, r"-r;;'i::i,::;.*l*r'1,:lll;*: ali"'Xl: rbl,
15aEbensoauch (Anm. 14). $ 1l des preuischen Gesetzesentwurfs
oben Aom.151 Lirerarur. in zirierre lii fg;5X';fff1a die
Verlehtn g der Krp ersch srechte aft i
Verwaltungsakt Landesregierung Ministers bzrv. der bzw des zusandigen l5J, lvtinisteriums b) AusdrcklicheRegelungenber dasVerleihungsverfahren fehlen so gut wie ganz: Zu nennen ist hier allenfalls $ l lII der zitierten wrttembergischen Verordnungls5. Die aus dieser Norm abzuleitende Rechtsfolge, da die antragstellendeReligionsgemeinschafiim Verleihungsverfahreneine den gengende Sarzung vorzuleAnforderungen $ 1l und II der Verordnung des genhrr, gilt aber auch fr die brigen Lnder: Sie ist dort aus der Tatsache abzuleiten,da die fr die Religionsgemeinschaft handelndenPersonenihre Antragsbefugnis inschaft als solche eine fr dic und die Religionsgeme nachzurveiOrganisarion sarzungsmige ,,Gervhr Dauer" ausreichende der senhaben.[n den BereichdesVerfahrens gehrt auch Nr.4 der Empfehlungen det Kultusministerkonferenz 19541J7' empfohlenwird' ,,in jedem wo von Einzelfall vor der Entscheidung Fhlungmit den anderenLndcrn des ... Bundesgebiets aufzunehmen,da die Verleihung in einem Land die andelen in Lnderzuar nrcht rechrlichbindet, aber tarschlich ihrer Freiheireinschrnkr". folgt, handeltessichdabeinicht \Vie bereits der Formulierung aus nur um eineunverbindum einedie Lnderbindende sondern Verpflichtung, befolgtr'r'ird' llcheEmpfehlung, aber in der Lnderpraxis allgemeinen im <iie lm brigcnisr aLrfdie allgemeinen ber dasVerwalrungsverfahVorschriften Grundsatze ren und - sofernsolchenichr existieren auf die allgemeinen desVcrwaltungsrechts zurckzugreifen. der Korporationsc) Niateriellrechtliche ber die Verleihung Regelungen Dabei qualitr Verleihungsgesetz. gehtesum das enthltnur dasHamburger von KorporaProblem sog, ,,Zweitverleihungen" um die Verleihung und der tionsrechlenan- selbstndigegebietliche Gliederungenvon Religionsgesellcchafien und !elt.rnschauungsvereinigungen. der ciner Reli' (1) Unter ,,Zweinerleihung"versreht man die Verleihung der Verlcihung Kiir' gionsgesellschafr ffentlichen Rechtsauf Grund der des nochnichr zustehenperschaftsrcchte ch eitr Ltnd in denarderen Lndern dur Nach $ 1[l desHambur' denRechte Lndcrfr derenBereichrrs' durch diese 'auf Religionsgesellschaft Sischen Gesetzes verleihtder Senateiner solchen Anrrag die Rechte einer Krperschaft des ffentlichen Rechts auch fr das die Gebiet Freienund Hansestadt Hamburg,wenn im brigen Voraussetder hlt vorliegen" DieseRegelung O.t Absatzes (Gewhrder Dauer) 1 It* ( A n m 2 3 ) ,S 6 3 3 f m A n m 4 r f e r n e r k , . r r { V g l .d e n b e r b l i c b e i S t / i e , 3 a o oerrt, raO tAnm.I l t_S.128, 156 Vsl.obcnAnm.14. trt Vgl,oben Anm.15. dcr zu denEmpfehlungen Kultusministerkon' . "' \';i'N;-;;';;;'ill:'rr..rng.n rerenz 1962(Anm.15). von
Hernunn Weber
sich im Rahmendes Bundesrechts; vertretbardrfte es sein, mit Nr.4e der Erluterungen zu den Empf.ehlungender Kultusminisrerkon{erenzaus dem bei lahr 19521se Zwirverleihungen die ,,Gewhrder Dauer,,eine fr klei nere. Mitgliedcrzahl der Religions- bzw. !(eltanschauungsgemeinschaft im Bereich verleihenden des Landes in sonsrigen als Fllenau;ichen zu lassen. Fr selbstndige gebietliche Gliederungen von Religions- und Veltan.(2) schauungsgemeinschaften, insbesondere Gemeindenund Gemeindeverfr bnde,ordnet $ l III desHamburgcr Gesetzes entsprechende die Anwendung der Grundstzean, die fr die Religions- und Weltanschauungsgemeinschafter als solche geltenr6o.Auch das drfte dem bundestechtlichenRahmen entsprechen. Von besonderemInteressein diesem Zusammenhangist 1IV $ des Gesetzes: Danachentstehen nicht nur - was wohl schonausAn.l37V S.3 V/RV folgen wrde - beim Zusammenschlu. sondern auch ber der Teilung solcher Gliederungenohne weiteres Krperschafrendesffentlichen Rechts; der Senatste,/lrin diesen Fllen lediglich ldurch Rechtsverordnung) /est, da die genanntenGliederungenKrperschaften desffentlichenRechts slno. d) lnr brigen werden in der Staatspraxis bei der Verleihung dcr Krpcrsch_aflsrechte durchwegdie Empfehlungen von der Kultusministerkonferenz und die-dazuergangeD(nLrlut.runge., uon geleg.Bei 1962 zugrund.e ,19-{4 oetcen hcndelressich um unverbindliche die Verwaltungsempfehlungen, den verfassungsrechtlichen Seschilderterr Rahmen (und die wenigen einfachrechtlich^en Vorschriften) weder ndern noch authentisch knnen; interp-retieren Auenbindung gewinnensie allenfalls Einzelfallber Art.3I GG und cine im stndige Verwaftungspraxis. \.r,esentlichen Die sind obenim Bestimmungen systematischen Zusammenhang weidargestellt wordenqauf die Wiedergabe terer btnzelheiren kann hier verzichtetwerdenr6r.
eptu,il)f,,out"*,
Damicist der Grund gelegt, auf dem - in der gebotenen Krze- aunmeh,r ,. drc aktuRllen Probleme einerVerleihrrng Kr"perschafrsrechre an Cruppieder rungen aus dem Bereichder sog. Religionen,,(,,Jugendreligionen") und - auf Dauer sichersehr vi;l "neuen bedeutsamer desIslam errtertwerden knnenor.n nn..,. VBL ruch $21. ll der mchrfach Yo zitierten wrnembergischen wn 1928 ,^reo
l^nm. l.t). 16I Vgl. dazu den Worrlaut unren in Antage 2 \)^d 3.
,;[.
Yer ih ung der Krpers ftsrech le cha te 1. ,,NeueReligionen"
Stellungnahmen der Frage,ob eine Verleihung der Krperschaftsrechte zu an Gruppierungen dem Kreis der ,,neuen aus Religionen"in Betrachtxommen kann, beschrnken sich nicht selten auf kategorische Feststellungen, nach denen deren ,,Anerkennungals Krperschaftendes ffentlichen Rechts .,. ernsthaftnicht erwogen werden' kannr62oder,,die meisten... neuen Gemeinschaften die ... Vorausserzungen ... kaum erfllen" drftenl63.Das mag im Ergebnisjedenfallsnach heutigemStand (noch) zutreffen;ohne Auseinandersctzung den im einzelnenin der VerfassunggeregeltenVermit lcihungsvoraussetzungen bleiben derartigeThesenaber bloe Behauptungn. a) Venig Erfolg versprechen Versuche, einen Anspruch auf Vedeihung der Krperschaftsrechte bereits am Merkmal der Religions- und Veltanschauungsgemeinschaft wie Miiller-Volbehr und Guber im scheiternzu lassenr64: einzelnendargelegt haben, entsprechcnLehren und Praktiken der ,,neucn Religionen" in ihrem Kern durchwegden Kriterien, von denendas GrundgesetzdasVorliegeneiner Religion bzw Veltaoschauung(und damit auch ciner Religions-bzw. Weltanschauungsgemeinschaf.) abhngig machtl5J Da die ,,gcisrige Wirklichkeit" dieser Gemeinschaften,vor allem im Vergleich zu herkmmlichen Lebenzum Tcil von Religionund re)igisem Vorstellungen vlligatypisch, kann an dicserBeurtcilung mag'165, weil neuacigerscheinen nichts ndern: Vie dargelegtl57,schliet das Grundgesez jedc inhaltliche Bewertung von Religionen und Weltanschauungenund damit auch iede IVeltanschauungsgemeinschaften "Qualitdtskontrolle" von Religions- und aus,die ber die Prfung der Anforderungen fr die der Dauer" "Gewhr nach Art.137V S.2 WRV hinausgeht. die Eine Gemeinschaft, nach dem 'WeltanschauungsgeGesagten Voraussetzungen eine Religions- oder ftir die meinschafterflh, verliert dieseEigenschaftauch nicht dadurch' da sie die Mittel fr ihre religis-weltanschauliche BettiSung durch wirtschaftliche Hilfsgeschifte (etwa den Betrieb von Diskotheken bei der Bhagwan-Bewe162 (Anm J0), S.149. A.u. Camoenh,tusea, ReLgionen Neue to! Mlle,-vo;lbehL (Anm Minderheirenreirgioncn 19).5.46' ^ r6' ln dre:eRichtLrnq tllemAltnunn,Diskus\ionsbellrtge' uesprrLssener vor gd. che, 19, r985, S.88-f.,n G i i c i o * n - t u i162ff. . '- U'iU'"r-voiiJi. ( A n m . 3 l ) S . t 1 4 f f - i n s b S - 1 l 8 f; . / e r s ' ' ' Minderheit6n religion 5.+ t; Cib"r, aeO (Anrn.3l).S.l6ff.' Insb'5 16i ebenso ,i, 'J" E'B.b;i;'1.;: tii,i, i". aul (Hrss.),Grundscsetl8d.1, l9-85r' Art 4, nant.is, ,l';e-tp.ri; di.' 'rr,tr.nd.nt"li Med;ration'(TM) einewelranschauu1g'g.riln'ih"?i i.'i. Ji. rundg.r.rt.t ist, wird in BVerwG' NJw. 1989.2272 aber unterstellt' nichlab(chlie.uguntr"nd.t Anhnger TM Bewegung dir 1221jt. ucnd
cntschieden. 166Mller-Volbehr. 5. luq.endreligionen, 118. 'o' vel. ob..' bei A;m:8off.. it5ff.
Hermqnn Weber
gung166) erwirbt oder da13 ibre religis-weltanschaulichen sie Dienstlejsrungen - wie die Scientology Churchl6e - von finanziellen Gegenleistungcn abhngig macht: Das Crundgeserzkennt neben den positivvoraussetzungen geschtzterReligionsfreiheir kein,,Negativmerkmal fehlenderVermarktung"l7c. Damit mag es vereinbarscin. Religion sgemeinscha die ihre ften, Dienstleistungen breitem Umfang vermarkten, beim Erwerb der Rechtsfin higkeit ,,nach den allgerneinen Vorschriften des breerlichen Rechts,, (An. 137IV \X;RV)sratt auI das allgcmeine Vereinsrechr 2l BCB) auf dic (S Rechtsform eines.wirtschaftlichen (S Vereins,, 22 BGB) zu verweisenrTr. Im Bereichdes ffentlichenRechtsfehlr die Mglichkeit einer entsprechenden Differenzierungr Erfllt einesoicheGemeinschaft daherdie Voraussezungen desArt. l37V S.2 WRV, stehrihr trotz Vermarkcung ihrer religisen Dienstlerstungen Anspruch auf Einrumung der Krperschaftsrechte Eine ein zu. Grenze erstdort zu ziehen, essichin riirklichkeit ist wo ..umein auf Gewrnnerzielung gerichtetes wirtschafiliches (und damit nicht mehr Unternehmen., um eineReligionsT2. und V/eltanschauungsgemeinschaft) handelrl .Enrscheidend fr die Abgrenzungist, ob Enrseltebestimmten ,,die vereinnahmten privilegierten Kirchenmirgliedern zuflicenund drese sichprivar bereicbern" - dann !(/iffschaftsunternehmenoder aber ,,letztlich der religis-weltanschrulrchen Betrigungzugure kommen., - dann Religions,bzw. VeltanrchauungsgenreiDschrftltr. rm Einzelfall Ob und Wehanein als Relieions_ schauttngsgemeinschafr ,.getarntes" \yirrscha u n terne men vorliegt, Tarist frs h bestandsfrage;tn der Rechtsprechung ist diese Frage - wohl zu Recht auch fr die Scientology Church durchweeverneint wordenlT4.
r'q v ,\8l.,dre .'rspielsf.rlle VCH iVlnchen, her GcwArch. 1987,S. 130 (Vorinsrarz
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rle Ve ih ung der Krp ersch aftsrech te
b) Die entscbeidcndeHiirde fr die Verleihung der Krperschafrsrechte bleibendahet die oben im einzelnen fr behandelten Voraussetzungen die Gewhrder Dauen Bei keiner der ,,neuen Religionen"handelt es sich um eineim In- oder Auslandbereits festetablierte so Religionsgemeinschaft, da von dem Erfordernis eines Bestandsber mindestenseine Generation (also rund .30 Jahre) hinwegl7s ausnahmsweise Abstand genommen werden knnte. Damit scheitert eine Verleihung der Korporationsrechtezum heutigen Zcitpunkt bereitsim Hinblick auf die Krze der ExistenzdieserReligionsgerneinschaftenlT6. In vielenFllenrvird es auch an einergengenden rechtlichen Organisatton Zahl von MitgliedernrTT, einet hinreichenden an die Reliund an einerausreichenden fehlcn,Soweit ,,ncuen Finanzausstanung gionen"auf bestimmte autoritreFhrungsfiguren einen.Fhrer-Guru", einen.,Heiligen Messias"- orientien sindr78, Meister" oder einen ,,neuen der knnen gegen ,,Gewhr Dauer" ergeben. die sichauchinsofernBedenkcn Nach alledem drften im gegenwrtigen Zeitpunkt bei keiner der fraglichen Gruppierungendie Voraussetzungen eine Verleihung der Krperschaftsfr rechtevorliegen; der einzige einschlgige Antrag - der Vereinigungskirche in Hessen- ist denn auch ohne groeProblememit der Begrndungzurckgeforgewiescn Vereinigungnicht die von der Verfassung rvorden, da ,,diese derreGewhr der Dauer bietet"rTe. nichrnur in Einzclfllen c) Soweiteinzelne betroffenen Cruppierungen der fehlt es darberhinaus mir gesetzlichen in Vorschriften Konflikt geratenl80, an den ungeschriebenen Merkmalen der Rechtstreueund der Erwartung, der Bindungen ihr als da die antragstellende die Gemeinschaft rechtlichen HoheilsbefugBestandreil verfgbargemachten der Korporationsqualitt werden darf in diesem nisserespektierrund beachtetlsl. Nicht verschwiegen den ,neuen Religegenber Zusammenhang freilich, da sich viele Vorwrfe Auch besteht lassenl82' gionen" in Gerichtsverfahren nicht habenverifizieren TendenAnla zu der Feststellung, da allein autoritre Fhrungsstrukturen, und damir verbunzenzur Reduzierung Auenkonrakte Mitglieder der dei rrr Vgl.obcnbeiAnm.75. ''" Ri.;ii;;.;.';;;;iiio,,r"n, (Anm 3-0)'s l4e Anm 55' N"u, Relisioncn l-- Vgf.die Zrhlenrng.rben Hummel, aaO(AnmzU)'5 /l' bei r ' 3 t 5 d . , s . 7 tf . , 7 i f . LT'" ui,iiir."'J.,-riess. Kulrusminrsteriumsden Ver/;-v-gl auch.Hcss an aao-(Anm3r)' s r41 A.rm'3' D'"'k;';7i;;";; odGaber' fi'.;.'$;;:t'i: raO' 5 69f{' 't' Vcf rr"*hiiaie.n Vo,*ij,f.n dteDantellung Hummel' bei . ' r v e l .o s e nb iA ; ; . 1--'t".*5 . 0 9 f f .l.l t' v;i. ;;'i;;i;:; ".. i.g."a unverffentlichrer Rechrsprtchuns onnrr E'eweguient berH. Ui"bpr- Rechtsorechungdenneuen religisen zu Die Krrchrndrcnst Rechl aus r 1985)r erverffenrlichten sPrechuJlg.s,YLt.Yintt"' l:.l 185'18.:: aber w*z ;.'ij;, N*7lss, a-00'vcl-i rlannhei;. vBlBv I e89' (l durth^BVerfG K;m '",h B\!';t, Niv'i d's,'ziii tZ,Stt l - TIrt - besrtigt ^.' a.t itrrin'n"rtl. s"..htuuornI5 8 1989- I BvR881/89-
Vlcber
deneEntfremdungcn von Elternhausund Familie nichr ausreichen. den um Vorwurf mangeindet Rechrstreue begrnden;zu Rechrisr hier aur pararzu lele Erscheinungen Bereichetwa von ordensgemeinschaften im traditionelrer ReJigionen hingewiesen wordenl8 I
2. Islanr Ganz anders liegen die Probleme im Bercich des Islamr Sie ergeben sich . daraus,da der Islam - andersals die rraditionellen christlichen KirchenkeineHierarchien ausbilderlEr. ist eine ,,rl,elrurnsoannende Er Gemeinschafr (Ummah) ohne religiseOberhupter( 8i. r clie ,,.inr.ln.n Zenrrenoder Gemeinden sind selbstndig und unterstehen keinem Oberen,,rs6. Daraus .,;.:ulri." dj: -weirereSchwierigkeir..., da das Verhlrnisvon Staatund Nrrcnerm )rnne ernes geordneten Gegenbers von weltlichenGemeinwesen und rechrlich selbsrndigen Religionsverbnden Besonderheit christeine des ttchenAbendlandes ist"I8'. Dem enrspricht, da der Islam in seiner Gesamthert srch in der Bundesrepublik Deurschland bis heute weder ,,aufLandesoder Bu,ndesebene verbandsmaig organisiert,. Dachoder einen "zumindest verbJnd tiir die einzelnenrrlichen gcbiloder regionalenGemeinschaften der".harrsx Die ..Anhnger des Islam haben sich vielmehrin Deutschland In,zahlrerchrn Vereinigungen unterschiedlicher mit Zielsetzung zusammengeschlossen",die nur ,,teilweise als eingerragene Vereine echtsfhigkeit erlangt haben"rre. Daraus ergeben fr sich .rheliche Schwierigkeiten die vtrlelhunB der Korporarionsrechte; im u,o dieseSchwierigkei rechtlich etnzelnen ,,verorten,, zu sind, ist in der Literatur ungeklrt: a) Zu.Recht vllig auer Diskussion stehr,da der lslam ein ,,Glaube", . e i n e , . R e l i g i o ni". S . v .A r r . 4 l , ll GC istreoFr Art.137V S.2WRVreicht . oasallerdtngs nicht aus: Die Vorschrrft einer verlangrnichr nur dasVorligen ^(rrgfon' sondern darber hinaus eir.rer Religiotsgemeinschaft..Der lslam" al\ solcherist ebensowenrg eine Religionsgemein"schaft -das Chrisrenwie .-ltl. !::!*"!'
uJ fiill.' ::i.i'-l[T,1ii;;1X;l]'B::'i:ll;'";;;'i''t'i; rr'iiJi J" "p'v'hi
(Anm. s. r4i. ",:!'!'{,i;';;::i:^:3:c c"^c*t '"sen, Neue Relisioaen, s.142. 1 f;oi;
aro rAnm.28), 72t.,der rllerdrnqs 5. -nur wenis' ccmernsrmk.r'
aau s.205, ,._.,f,,sc,,, iAn-.31), j,';:i::ljiiffi:jl; Reridonen j0).
i'$i; "gr. .,,. "uch
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','" A,.r. Co.P"nluuser, urO; vsl. Joch Wan:unlRins..uO IAnrn.Jl), S. 13f..
s. l;9."ot"''o""
aro tAnm. S.t s.l.; ,. c'iiiiiZ"i"i. J0), ,q.
N*e Religionrn'
der Verleibtrng Ktperschaltvechte
kommendahernur von KorPorationsrechten. tum'1el;fr eineVerleihung in Gemeinschaften Betracht'bei existierende"muslimische ;';.",;"hi;; fr eineReligionsgeMind"wo'"usserzunBen ;;;;"t;,.hen il;;i; k'rum-T:ll"tt' insoweit ergeben-sich ln derPraxis s,nd. r.,"r.n"f, g.'g.b.n o"'gat' da "der religionsgemcinschaftlihat Zu Recht !. Caffipenhavsett att Mrrslime "auer'Zwerftf che Charakter" d., zu."m*"n'iitttie '*' sinduniv:t:."1-ttll911t Sinne rn diesem Religionsgemeinschsften steht1e2. organtsrert d'nn' wenn sie eheranstaltlich t rt.n"ti't".tot"t.t*g.n ,u.h rst' abervorhanden mages Subsrrat ii"a,It o*toiiiat-migliedschaftliches Ir Leirungsgremium einen.flulT::::::"ilT: sich auchum ein au "elitres an wcrden elnem.l1lnwcr5 deurlich Das zerkrerr.. handelnro.: mag m nachrraditionelle \*",TtI: Kirch."*Jt"'a" Pfarrei katholischen des 8:nilr;:r"! "".' den Staatntemats rein Rechr anstaklichkonsrruiertisr, was - RechtsfiSur -Krrchender ursprngiti sie der - zumindest in orpe!"""ti"ft* hinausaucha1s g.t.ina"" oi, R"liglonrg.;.ln,chaft (und darber ichaftdesoffentlicieniechts) zu behandelnlta'
gionrgemc,nschaft, sie cin ron anderen ia
di:J::l]:T: ir, Vieoben dargelegt,., "i.f"Vt'"u"tttl",t fut ffi*:l\,:'-,: sich unterschetdenoe:
konkurricrendi::lTi:ff bckennrnis Solange rurnLeistre5. mehrere ;::t:; rsr'. exrstleren' ucvrdrui\-
Deurschland rungen der Bundcsrepublik in bean:'1t,1-:':t u"n irn sinn" dts Grundgesecz-es; ,r,nin nrrigi.n;*.inr.h"f, Vordtt dafiir erlordtrlichtn rhnen Korporarionsrechte,i,t d;;;;;;gt" die dt-
tt'' ptuft"':nT^o-1 r, aussezungen ausschrl.ti.rt al"t i*'t-i'n*l"r' und staat Recht ,"tt""t J* auf ein zukme, erne ""ttim-orgrnisationen gtl'otttt "i,1::f"t o* Vereine untereinand"r" drtgtn;;'';;i*t^'tnig ," isceT; Religions gemeinschar,, r," uon(";'"h;ii'-tittr s"t" """bhnsu Ge' a"s bTtilmj:r,l:l:T::ler ffi"d' eine mglicherweise bestehende meinden der(st.",ri.n.ntorxl,ti"t"tlfigionsbehrde aus'von !*:-::1;l.t')ttt nrcht daher ';i"d;;i;;;;r, n.tieion'et'ncinschafr "t unter N{uslime dem-,9i::d::i:r;il,' rerso zurreffend cddpent r)usen, cP' A.u. mi!1us'men' z"' i;',;;;i;'i:,'i,i;.:';;'J'"-niiammenleben
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3I ' il"' if;'.1':li:15"10#;i (Ann )'s r Irr' *o
't' vel..n-.tnrnlqstf. 1f'nm30)' Religioncn Canrpenharsen,-Netc
''P-ttfi 'Iil:,\'#;"ill jir'iilt;. 2ee Anm r',. S. m. I1
in g riirImane Deutschland' il VFI "1,:::l !i',*?fi ,i,tlri,r'"'r'"t"g'n'hmigun
Hern,tnn Weber
b) Entscheidender Gesichtspunkt damit auch im Bereichislamischer ist Cruppierungen, die antragsrellende ob Gemeinschaft Voraussetzungen die fr die Gewhrder Dauererfllr. Die Gemeinschaft mu ber eineausreichendc rechtliche Organisation, Finanzaussrartung Mitgliederzahl und und verfgen eineden Erfordernissen Art. 137V S.2IRV gengende des nachBestandszeit rveisen.Wenn die Mirglieder berwiegendAuslnder sind, ist das ohne BeJi:rngloo. Unzutreffend erscheintmir - auch unrer Bercksichtigung der Auslnderpolitik Bundcsrepublik,, die Annahme,dadiein ,.erklrten der der Bundesrepublik Deurschland lebenden,.einzelnen Muslime in der Regel nur vorbergehend anrvesend sind..r0l: Richtigerweise mswird mrn sehen sen,da ein Groteilder in Deutschlaqd lebeiden Auslandermuslimischcn (ilaubens,,Deutschland bewutoder unbewutals ihre neueHeimarbetrachten" und daher,,mit einemdie Gewhrder Dauer beeintrchdgenden Forrzug dcr von Kindesbeinen hier lebenden an istl0l. Muslime nicht zu rechnen,, Von erheblicher Relevanzfr die der Dauer,, ist nun allerdings "Gewhr - andersals fr das Vorliegen ciner ,,Religionsgemeinschaft., die Konkurrenz mehrerer,unterschiedlich ausgerichteterislamischer Gruppierungenin der Bundesrepublik: Solange es einesolcheKonkurrenzbesteht, solange also an einer von allen Muslimen anerkanntenOrganisationfehlt, kann fr die ',Gervhr der Dauer" nur auf die Verhlrnrsse je*eils anrrcgsrellenden der Gruppierung abgestellt Mitwerden,Es kommt also ausschlielich deren auf gliederzahl, ausschlielich deren Bestandszeit, auf auf ausschlielich dercn Finanzausstattung ausschlielich deren Organisarionsgrad das und an; auf Vorliegen dieserVoraussetzungen insbesondere Zahl einer ausreichenden von Personen, der konkreten Cemeinschaft die auf Grund entsprechender Willensuerung Mitglieder (und nichr lediglich els Sympathisanten) als zugerechnet werden knnen - ist von der Gemeinschaftnachzuweisen, Eine Bercksichtigung Tatsache, der da es sich um die deutscheGruppierung einerWeltreligion handelt,scheidet Religion aus,solange Anhngerdieser die in Deutschlandin mehrere, nichr allgemein Gruppierungen anerkannte gespalten sind; soJange der Fall ist, ist von das dah., auch nichr mglich, "s den Regelanforderungen Besrandszeir zur ausnahmsund zur Mireliederzahl weisenach unten abzuweichen20s: Erfortlerlichist, da- geradedie konkrcte
:3::ri:,-f:r;,it;;;;"!1.j,ilj,,:;,f: {.\T,oi#:iil.';. oril!,.""i!',f,",1
rvrdltet ursku(\ron)beirreg. Esrcnrr Cespiacic, Bd:20, lcg6, S. 196f.
::,j'L"]l9ll: austeichen kle;neMitgtiiJ.ir.rht f, die ve.l.ihuig der 5cnrrtsrechte lassen.
*"","-l;lil#*,i; l,;;!:::;.i:;;tiii.j;'.\",",:,1,',#,,!,.;'f:i *'"itil?; ,^,,"1;i'l:,1':lo;i::13;.';ll.lrir,,l,iiLl^mr::U":",,n:,!u!: eine besondrrs Korpcr.1.,r,r/cup,'r. ur\kussronsbeir13g (Anm. 44). S. 193.
, . ; ; ; " " : - i ? 9),r . l , a a o r A n m1 0 8 )s : 1 9 0 .
Vet i hung der Krpetsch t'tstechte Ie a Gemeinschafr .Gewhr der Dauer., bietet; geradesie mu die daher jn Deutschland eineausreichende Zeit (nachdem oben Gesagten mindestens eine Ceneration) besranden haben,und gerade mu eineausreichende sie Zahl ihr ernsthaftzuzurechnender Mitglicder (Richnven: ein Tusendstel Einwoh_ der nerzahldes jeweils betroffenenLandes)2oa haben, ber die erforderliche Mir_ gliederstrukturund ber den erforderlichenOrganisationsgrad verfgen.Fr die Beurteilungdieser Fragenist die ExistenzdesIslam als lqeltrelieion onne Belang, Eine weitereFolge aus der Konkurrenzunrerschiedlichermuslimisclrer Gruppierungen der Bundesrepublik in Deutschland da auchim Fall ist, einerVer)eihungder Korporationsrechre keiner der begnstigren Gemein_ schaften Parochialrecht ein gegenber dem Auslandzureisenden aus Muslimen zukommenkann2oJ; innerhalbder Bundesrepublik Deutschland ern ist soichesRecht nur im Verhltnis verchiedener Untergliederungeneiner als Krperschaft des ffentlichen Rechts anerkannten muslimischen Gemernschaft (oderaberverschiedener solcher Gruppierungen Vorhandensein bei entsprechender Regelungen Rechtaller betroffenenGruppierungen) im denkbar. Nach dem bisher Cesagtendrfte eine Verleihungder Korporationsrechte an muslimischeGruppierungenzur Zeit in aller Regelschonam Fehleneiner ausreichendenBestandszeit der fraglichen Gemeinschaft scheitern. Alle AntrgemuslimischerGruppierungenauf Verleihungder Krperschaftsrechte sind denn auch in der Vergangenheit Hinblick auf das Erfordernis im der ,'Gewhrder Dauer" abgelehnttvorden (oder im Verfahrenversander)205. c) Unzulssig ist es dagegen, islamischen Gruppierungen die Krperschahsrechte unter Berufung auf ein angebliches Fehlenamtlicher Strukturen oder einer ausreichenden von vornhereinzu versaGemeinwohlverpflichtung DieseThesebersiehr 8en?07. nichr nur, da schoneineReihealt- und ncuto' Vgl. ob.n hei Anm.98. 205Da eine auf muslimische Zenrralorganisation Gruld desgeschilderreligise r(n Selbstver\tndnisses Islam ruch in den islamischen Sca3ren nrchrrxi5tierr, des tst auch erneAnerkennungbestimmter in islamischer OrgaDisationen Deutschland ourcheinerolchc Zent13lorganrsa!ion nicht mglich.Denkbarwre als Ersatzu. U. crnc A nerkenn ung d urch d r meisren (oder allel islaaiscben Staaten; die Fge, oD etnesolche Anerlennung rusreichenwrde, um die so anerkannteGemeinschaft lls dcutscheTerlorg:nrsirrondes Islam anzusehen (und ihr nach Gcrvhnrng der Korperschaftrrechr Parochialrechr Zureisenden aL-rs den zumindestgegenber ein rta;ten zuzuerkennen. denensie.rnerkannt rvordenist), kann hrernichr wcirer. von verfolgtwerden. tot Vgl. d"r, (Anm. 30), Neue Religioncn die Hinweisebei A. u. Campenhausen, ^ >t 143: Abdullab, no (Anm.29), S.3!.; im Ar-rgenblick noch anhngigisr lediglich ernAntrig desIslrrnrarsSchleswig.Holstein Verleihung Korper:chiftsrc\htr det ruf rn Schleswrg-Holscern (MitreilLrricdes Mioisteriums /i Bildung, Visseoschcfi, lugendund kulrur des LandesSch'lecwig-Hol.rein den vet[.). ,n cro (Anm. l), S. 165ff., insb. S. 156 (Gemeinwohlver-{7 So rher Loschelder, pllrchrung),S.t67 ("Amrli(hl(ei!'); im ErgebniszustimmendTertirgel, Diskussronsbeitrag, Rd.Z0, 1986,5.198fl' Isetsee,DiskussionsbeiEssenerCesprche. t t r g . e b d . , 5 .t 9 7 : H o l l e r i a c h , c O i A n m , 2 7 ) , 5 . 5 4 4 , a
Hernann Weber
korporierrer Re)igionsgemeinschaften insbesondere _ manche Freikirchen speziell einem Gebot der ,,Amtlichkeit,. ihrer Organisationsstrukrurenvon ihrem Selbsrverstndnis kaum gengen her knnen208. genannten Die Forderungen stehendarber hinaus in dismerralemGeeensarz zum freiheitlichparittischen Gehalt des fut. t37V S.2 ',}?RV. Ihnen fehlt denn auch iede Verankerungim Vortlaut desGrundgeserzes: Insbesondere aus dcm Erfordernis der ,,Gewhr der Dauer', durch die der erge,,Verfassung,, Gemeinschaft ben sich keine Anforderungen an die Organisationsstruktur der betroffencn Gemeinschaften,die ber das oben bezerchnete Mindestma an rechtlichcr Organisation20e hinausgehen. Forderung Die nach ,,Amtlichkeit-der Organisationsstrukturender antragsrellendenReligionsgemeinschaft lt sich auch nicht mit einem Rckgriff auf den Krperschaftsbegriff als ,,rradidonelle Rechtsfigurdes deutschenStaatsorganisationsrechts,, rechtfertigen,ausdcm sich die Forderung nach ,,struktureller Homoeenitt,, der ffentlich-rechrlichen Religionsgesellschaften den sraarlich mit Kroerschaftendesffcntlichen Rechtsergebe2ro. einer solchenArgu-"nt"ttn Bei da *ird bersehen, es bei dem Begriff der .,Krperschaft cles l37V ffentlichen Rechts,.in Art WRV nach heute unbestrittener Auffassung eben nicht um den allgemeinen Begriff der Krperschaftdes ffentlichen und VcrRechtsim Sinne desStaatswaltungsrechts gcht211, ausdemBegriffeineForderung da nachorganisatorrscber Honogenirtstaatlicher kirchlicher nicht und gerade Strukturen deshalb abgeleitet werdenkann:r2. Ein Abhngigmachen Verleihung Krperder der schaftsrechte von einer - wie auch immir zu definierenden "Amrlichkeit' der Orgenisarionder antragsrellenden Ccmeinschaftscheiderdamir aus; selbsrverstndlich schliet nicht aus,auch bei islamischen das Gruppierungen u ie.bei - die allenrnderenReligions- Weltanschauungsgemcinschafren und ,verleihung der Krperschaftsrechte und in an die Erwartung der Rechtstreue diesemRahmen insbesondere an die Erwarrung ,u"knpfrn, da die Religronsgemeinschaft rcchtliche die Bindung der ihr mit der Korporarionsqualitt verfgbargemachten Hohcitsbefuenisse beachten wirdz13.
t. ilt, i?r';;lj"
sclaic' Diskussionsbeitrag, Bd'20,1986' Essener Gesprche,
qtt*,'ffi,.li;,i,Ji*x;lfr*ht{#'
"';it,.t":if:ilj;ii:hi'(-s.iJ(r, r,,,:,,J3',;lill.Rl'.fll';,".,i"T r.,"11"i,1,13'13i-"1il:r"".""j,:#lfT,xfl schen, Rechtsaulfarsung.n u..!iJ".-iL,,'iJi beirssen
t'll"'i"",i" eir agtn. u;; ilif:!. I';iill*t" n.ilgi"n,un,ii.hr';;i;;;;. ;;Ri-iges.
:or Vgl. oben beiAnm.62ff. ;j: :l-,"q.I Tettq|et,aao (Anm.207).
H' ;aoi'.:r, r.i..i schonweber' Jli
Verleihungder Krperschaftstechte
Schonim Ansatzverfehltist aucheinepetitio principii,nach der die,,deutscheRechtsfigur der Krperschaft des ffentlichen Rechts dem Islam nicht an adquatist", weshalb eine Vergabedes Krperschaftsstatus muslimische Der Krperschaftsstatusist Organisationen von vornherein ausscheide2ra. das ein Angebot des Staatesan die Religionsgemeinschaften, diesenzur Verwird. Ob die Relifgunggestellt, nicht aber (so lsensee).bergestlpt"2r5 gionsgemeinschaften dem Angebot desStaatesGebrauchmachen,ob sie von den AnforderungendesArt' 137V insbesondere ihre Organisationsstrukturen S.2 WRV anpassenwollen, bleibt in ihr Ermessengestellt; tun sie es (und des erfllensie auch im brigendie Voraussetzungen Art.137V S.2 WRV), einzuruwegenden Krperschaftsstatus hat der Staatihnen von Verfassungs Religionsgemen; eine Prfung, ob dieseStrukturen fr die antragstellende kommt ihm nicht zu' meinschaftpassen,ob sie fr diesefremdartig sind216, Auch in diesem Zusammenhang darf auf Parallelen zur Einpassung der hingewiesen katholischen Kirche in die Strukturen des Staatskirchenrechts dem traditionellen kanonischen werdenr Wie bereits erwhnt, war auch Recht die Rechtsfigur der .Krperschaft' (und der ,,Kirchengemeinde") durchausfremd2l7; die Kirche hat das niemals gehindert, von diesen ihr - Gebrauchzu machen (und den Staatdrfte an sich fremden Rechtsfiguren vorzuenthalten)' esniemals der veranlassen, Kirchedie Korporationsqualitt
so berblickt man zum Schludie Ergebnisse, zeigt sich,da alle aktuellen auf Problemeder Verleihungder Krperschaftsrechte dem Bodeneinerdurchaustraditionellen AuslegungdesArt. 137V S.2 VRV zu lsensind Erforderlich ist es lediglich, unter Rckgriff auf Wortlaut und Sinn der Verfassung de! strenge Anforderungen an die Voraussetzungen ,,Gewhr der Dauer* zu der Nachkriegszeir stelle;2rs (und dam]t die eher zu laxe Verleihungspraxis die zu korrigieren): Fr eine solcheKorrektur spricht insbesondere Judikatur der ffentlich-rechtlichenReligionsgedes SVerfG zur Konkursunfhigkeit sorgflmeinschaften, - wie das Gericht selbstsieht2lg - eine besonders die von Religionsgeselltige Prfung i., Vor"urrerrung"n fr die Anerkennung
21aSo aber Isezsee, (Anm'207), S 197' Diskussionsbeitrag urJ Ebd. 216 In diese Richtung aber /sensee,ebd. r" Vnt. J.',l iochals Lammevet, aao (Anm'194)' insb 5'116; ferner H
m wo-t, R.rieL*s.;.i*chafr.n (A;m:l0).S.105f. w N' 'F;;';ft;#:;;f.ig.i rchonLVG zu ;i; der Jii ewhr Dauer Recht "" (l.if,E +' 2s (J4): DvBI'1958, (387) 186 H"nnou..' = 21, .,;;;l;. ili,ii.i'= z.,xn ze tieq4)s.481(486) KirchE 307 (3lJf.).
Hertnatn
\Yeber
schaftenals Krperschaftendesffentlichen Rechtsverlangt. Bei eirer solchen Zeitpunkrweder Auslegung Art. 137V 5. 2 VRV drfte im gegenrvrtigen des Gruppierungen aus dem Bereichder sog. ,,neuenReligionen" (,,Jugendreli' gionen") noch den in Deutschland Organisationen exisrierenden islamischen ohnedaes zustehen, ein AnspruchaLrf Verleihungder Krperschaftsrechte hierfrdesRckgriffs auf {ragwrdige Konstruktionen(erwaein.Qualittskontrollc" der antragstellenden einen Rekursauf ErforderOrganisationen, der fraglichen nissewie,,Amtlichkeit" und,,Allgemeinwohlbezogenheit" Religionsgemeinschaft oder aber das Verlangen nach,,kirchen-analogen Strukturen" ais lbrausserzungfr die Verleihungder Krperschaftsqualrtt220) bedarf.Umgekehrt mit wird - in bereinstimmung dcm striktpartttischenAnsatz desArt.137V S.2 \RV - vermieden,da Gemeinschaften auf ausdem Bereich genannren der Religionen der Korporationssratus Dauer organisaauch dann verschlossen bleibr, wenn sie sich nach Mirgliederzahl, torischer Struktur und in ihrem Verhltniszur Rechrsordnung konsolidieso end' ren, da es mglich wird, sie durch Verleihung der Krperschaftsrechte gltig,,in den engeren zu Bereichdes Sraltskirchenrechts integrieren"22l Anlage1 Hanburgisches Gesetz ber die Verlcibtmg der Rechteeinel Kryechaft des ffentlichen Recbtsau Religiortsgesellscbaften und \YehanschauuttgsveretnlSungen V o t u 1 5 . O k t o b e r 1 9 7 3 ,C V B I . 5 . 4 3 4 (Auszug)
Hemburg habenund durch ihre Verfrssunt; (sarzung)und dre Zahl ihrer Mtrgtteu'' die Gewhr der Dauer bieten_ igung mit 5irr 1l) Sind einer n.fig,.;-H";.ffr.h.'f, oder V elanrch.ru.rng:verein eufierhalb,Hambrrg'ln einsm .rnderenunderl.rndrlie Rechreeiner Kfll:.., -' der llentlichen Rechrsverliehenworden. so verleihr rhr der SenJtaul ^ntrrt d,e Rechteetner Korperrch.rfidrr tiffenrlichenRechr, .ruch fjr dr5 Gcbiet der trnd Haosertadt Hamburg. rvenn rm Librigendic Vor.russetzungen Abs'rzc' ' de5 vorlregen. uno 'i","rJ",""'. von Rclrgronrgesellschafren Cliederungen -- iJ) Fr rrlb\tindrge gebrerlrche vcltr nrchauunErver"i"t[, und Gemeindever' ..t"?* oJnoe.gerfendre Absrze"f.", 2 entsorechend. I und rschat('l) 5oweit vorhandeneselbsrndree'cebierliche die KrirPe Gliederungen, n dte
;i;;;l;';""';;;;: .in.7 ko."p..'.t "diJl;;; rr",,ri.h;; ;; ;;;i;;f,;;:;;;;',;'i;," ;;t;; i;;l.nuniH,n'.",d,
unrt \,xrerr.rns. nl.;;;;;",;;;;;',;? ireuu
tl, Der 5en.rrwird ermrchtrqr.durch Rechrsrerordnung Religionsgcsellschafrcn
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un r"".Diskursionsbeirrag (Anm. 207). t ) 1 G u b e ra r O ( A n m . 3 l ) , . i + t , S Anm,6.
Ver i huxg der K rp erschaftsre te le ch
neu enrtr{henJcnC_lrederungen drmir l(rperschaften desffentlichenRechts.Der Jenrt ltetlt d.urchRechrsverordnung, dieseGliederungenfest, da sie Krper_ fr 5cnJlren OsoltDrlrchen Rechtsitnd. -
I . Drc Krp<rsch.rften n.rch$ I ordnen und r'errvalren ihre Angelegenheiren selb_ \trndlg rnnerhJlh der Schrrnken des fr alle clrcndenGejerzis nach Magabe ih rer Verfassunsen. sowrederen Anderung bedrfender Genehmiqunsuurcn . r2r Dic VerfJrsungen dre,,u-\tindigeBehrdc,so\aeirsie die Vor.rurqetzungen Verleihurir o?er tJje Jcr gesetzliche Verrrerung berreffcn. sind insoweirim mtiichenAnzeigei zu verdl_ Sie fentlichen. l l ' D r e G e n e h r n i g u nq r l r a I e r t e i h .w e n n d i e z u r r J n d i g e e h r d e i c h r i n n e r g B n , trrlh !on drci Ilonrten ncch Einglng des Antregesausdrcklich u,iderspricht. $J (l) Religionsge.ellschrftenundWelranschauungsvereinigungensowiederenselb5trndrge. bleibenKcirperschafien flenrlichenRechts, dcs Bebic(li.heCltederungen sowtLrsie cs bisherwrrcn. $ 2 giit auch fr dieseKrperschaften ffentlichen des xechr5iihrc gclrcndenverfr\sungenbedrfenleiner Cenehmigung. (21 Der Sen.rr wird crmchtrgrldurch Rechtsverordnung iac[ AbsatzI bcstedie , hrnden Kdroerschrfren festzusiellen.
I,b tli f /t Au fh ebu ng lterer Recht e chtiftex) suars
Dieses Cesetz 197Jin Krafr. trirt em 1. November
Anlage2 Enpfehluxgen der Kultusmiristerkont'ercnz ber die Verleihtng der ffenthchen Krperschdftsrechte Religionsgesellschaften und Wehartschquutlgsan ucreinigungen Beschlufl der Kuhusntiisterkonfercnz L,orn12. Mirc 1954 (Schriftuerfahren: RSd. Scbr.uom 1. Februar1954,Nr.lV-345154; RS d. Sekr. votn 12.Mrz 1954,Nr. tV- 836/54) t'',r+ cmpfohlen. dcr Verleihr.rng offenllichrn IriJ eine horpcrschrlrsrechre-an der ber Religion.semeinrch:fr von odi:r eine Welranschauungs"ereinigungfolgen,Jen \,eslchrspunkren auszugehen : l' at ReliRionseementsdlt im Sinne Art l37 WRV rst eincCemerndes IRC) schalr, einbesrimnr(es, endero unterschidendes religises Glausich di von bensbekcuntnii eiener und brtti8!. Orrni.etionslotm in Pflegr bt \MtltanscbauutRsuernigung ist eine Cemeinschafr, (WV) die ernc bestjmmre, andern"sici Anschauung Weltganzen des vonunterscheidende tundder Srellunc Menschcn diesem eigener in in Organisationsform des pflegtund bertigt.
Herntann Webet
2 . t) Die Vetleihung der ffentlichen Krperscbaftsrechte an eine RG (WV) ist
(Art. 137 Abs.5 WRV) vorzunehmen. nur nach rechtlichen Gesichtspunkten Die bloe Erlrngung steuerlichet Voieile rechtfertigt die Anerkennung nlcht. b) Eine RG (\J?V) bietetnach ihrer Ver(assung Cewdhr der Dauet,wennsie die sich in cinem Cesrmrzusrand Dazu befinder,deidie Verleihungrechrfertrgt. die gehrt dasVorliegeneiner Organisationsordnung (5arzung, VerfassuDt), cnt' in Form und Inhalt mindestens der Sarzung einescintrtragenenVereins sprichr. c) Eine RG (WV) bietet nach der Zahl ihrcr Mitglleder die Gewhr der Dauer, wenn die Mitgliederzahlin dem einzelnenLaid so gro ist, da die Organisation einc sewir'e Bedeutunr im <itfentlichen Lebin erlangr har. Dlbri ist Jie roziolog'r:che Scrukrur ihies ltlirglrcderbestandcr tz.B. ihre raumlichc "und Veneilung rtliche Dichre, ihri Zussmmensetzungnach Alter und Ceqchlccht, ihre roziale Cliederung)von Bedeurung. d) Eine RG (W\') bietet aufgrund jhier Mirsliederzahl und ihrer Verfassung erst dann dre Cewtihr dcrbauer, wenn sie-sichim allgemeinen Rechtsleben des Landesels gefqreOrernisation zeirlich bewhrt har. c) Die Verleihung-der 6ffcnrlichenKrperschaltsrechte rtliche Gemeindcn ln Landcssoll in der Relel nur erfolgen,w<nn der betreffendebergeordnete verband bereitsdie ffenrlichenKrperschafrsrechte besirzr. Dre Fottn der Yerlcihung regelr sich nach Landesrecht. E< wird in iedemEinzeli.rllempfohlen,vor der Enrscheidung Fhlungmrl den anderenLndernde: Bundesceticres in da aufzunehmen. die Verleihung etnem in Land die anderenLnder zwr nichr rechrlichbinder, aber tarschltch ihrel Freiheireinschrnkr. t r v r r r d m p f o h t e n , . r n e n u n d e r [ r n . r n r m r n i s ue rd J n d i e L a n d e s f i n a n z m i n i _ r d tn 'rcr mit dei Bine h",.rnru,..r.n, dii ir die dre .rlsffenrlich-rechtlt"r"rroitiit", che Korpersr,haften gemeiDtchallen anerkannten Relrgions-(VelranschJuungs-)
b.,i,."n,,u.hl,i,. ;;";i,;;;;;;J;;;;";'i;;;:;;;;iecite
crhalnichr
ren Daoen,
Anlage3 Erlutel ngen der fiir hirchlicheAtgelegetheiten zustndigenLnderressons Mtz 1954, zu den Empfehlungen der Kuhusinistet-Konferenz !o;12. bet die Verleihungder ffentlichen Krperschaftsrechteax Religionsgeseu' sch.t en und We sc auur gsuerein ltan h ft igutgen Yon 12. Oktobet i962 l. Zu Ziffet la uttd b) nicht' Zum.tiegriff einir (eligionsgesellschafr im Sinne Arr. 137VRV gehrt des dadie; ein Ci;J.;il;k;"";,;r;;n;;;;; ;;;i-;:'J.rs .ich von demieniscn 'J;,:;;iil;.
,nae'.n eiigio;;;;;;;:ili ;ea.. :;8.*;,tait.sBekenntnisrcs rsrnichr ,t'.oto"git.t'i" ;" im ii;n; i. r.ofii't""s.a.1 f,ilt^S',ii_ rter-Konlerenz ".,.t'... dte.ote bedeurer vielmehr.da cine RelisionsceseJlschalr' r un a., i<0,p.i;r';;;;;';*.fi ;;;. "i;;iiri,il ;h r:;;i.n und spezicrre g uf*c'rcn Geginsrue;" *i.t,iii" rji"e."'l,i'ii,a-.,11" sch"ften.a riEi"iJlisge;c fhrr' ji. mu?, zw.rr .t'i*'a,"to?e"r". ;;'.;;;;";i#;n orsanisarion und i"
ng Enrsprechendes frir den'legi;ffer Weltansch u-ungrr gilc ereinigu a
Vet leibung der Krpetscha ftsrcchte
2. Zr Ziffer 2 b)
Bei jeder Verleihungvon Krperschafrsrecht.n nicht nur zu prfen. ob die isr S.rtzung den Erfordernissen gengt.sondernauch, ob die Religinssesellschafr tarsichlicheine der 5arzungenrrprechende Organisation har, insbesndere eine ordnungcmallige Verwalrunggewhrleistet. 3. Z| Ziffet 2 e) Die Erflltrng det Voraussetzungen, nach Zif(er 2 b) zu fordern isr, wird die ohne slrengere Prfung angenommen werden knnen, wenn der Antrag von einerGemeinde gesrrlk wird, die einem bergeordneren Verbandangehri,der seinerseits bereirs Krperschaftsrechte die besitzr, und diesernachden Erlahrungen Sicherhei! auch fr eine geordnereVerwalrunq in der Gemeinde bieter.I0elche Erfordernisse dabei zu veilangen sind, rnu jeweils im Einzelfall entschieden 4. Zu Ziffu 4 a) Die Verleihung der Krperschaftirechte an einc Religionsgcscllschafr (Veftaoschauungsverinigung)in einem Land macht diese Religionsgesellschafr zu einer iuristischenPerson.die als solcheauch in allen andcrenLndern au{treten kann. Lediglich die besondercn Rechrc und Privilegien, die ciner mit Krperschaftsrch!en ausges!atteren Religionsgesellschaft zusrehen, besitzteineReligionsgesellschalr in demjeriigen nur Land, dasihr die Krperschafrsrcchte vetliehenhat. (![elranschaub) Es soll angestrebtwerden, da sich eine Religionsgesellschaft ungsveteinigung), die Korperschaftsrechte beanlra8t, ihrer Organisain die tionsform den LandeserenzenanDa!. Ist dies zu erreichen, so werden die Krperschafisrechtedrirch das in Fragekommende Land der Religionsgesclldjeses Landesverliehen. sch.rftlVeltansch.ruungsvereinigung) "der (WelrlnschauunssvercinP c) Ist eine Organisation Religionsgesellschaft niclt zu errrichen.!o werdendie KrperBung)innerh;lb dcr Landergrenze icha-ftsrechtezunchst yon dem Land verliefien, in dem die Gesellschafr tcchtDabei bleibt es dcm Land berlassen, ihren Srrzhet lErstvcrlerhune), zu lich zulissiee Auflacen oder-BedingungeD den Verleihungsbeschlu an Ver' rcchtlicheD knpfen, dii geejgn;rsind, spterwomlglich au[trer.nden wiciluigen zi biseenen. Di; brigen Lnder verleihen die Krperschafts' hat. rechtee- t dann. wenn drs Sitzlandsie verliehen alr d Die einer Relisron'e'ellrchaft 1V'ekanschruungsvereinigung) Krperschafi des i;ffenllichan Rechtsin den einzelnenLndern zustehendenRechte rverden, soweit sie durch die Erstverleihungnoch nichr erlangt sind, von den (Zweiwcrlei' verliehen gesondert brigen Lndcrn jeweilsftir ihren Bereich otrngl. e) Fiir die Zwein'erleihung werden grundstzlich dieselbtn Voraussetzungcn geforderr wie fr eine irsrverleih'ung' Fr die Gewihr der Dauer kann werden ledoch auch eine kleinere Mitgliederzhl als ausreichendangesehen als in sonsrigen Fllen.
Anlage 4 Verordnung des u rttembergischen Ktltmittisteriums giotrsgesellschaften des ffentlicher Recbts ber die,teuerett Reli'
Vou 14.luli 1928(Reg.Bl. 5.216)
Uber dre staarsrechtlichen die dct Verhltnisse Religionsgesellscha[ten, auf Crund des An. 137 Abs.5 Satz 2 der Reichsverfasrung Rrchtssrellung einrr Krperdie
llerntann \Yeber
schaft desffenrlichenRechtserh:rlren, wird gem $ $ 64 und 65 Abs. I desGesetzes ber die Kirchen vom 3. Mrz 1924 (Reg.Bt.S. ij) im Einvernehmen dem mrt InnennrinisrcriLrm Finanzmilisterium folqendes Justizministeriunt, und verordner. S I Sarzung ( | ) Drt Satzurrg dcr Religronsgt scllschafrelmu Bes!immungen enrhalren: I. riber N.rmen,Srrz und r:umlichen Bereichder Religionsgesellschafr; 2. ber die Organel 1 . b e r J e n L r w e r hd e r M r r g l i c t l ,h . r f r ; e 4 . u h e rd i e S r r z u n g r . r n d e r u u n d J i r A r r i h r e r V e r l u n d u n g . ng , tzr rn enilt/unt\he\Ummungen bcrdie Org.rne ind zu regeln: u , l. Jie BilJungdrr Org.rne.-die Vermgsvcrw.rlrung zur d-er Religionrgesell\ c n J t t l l n r l t h r e rU n l c r t e r h l n d <b c r u f e ns i n J : 2. die Bildung der Sreuervcrtrcrunq der Relieionseuselisch.rfr ihrer und rechtsfahigenGemeinden, *enn-nichr die Satzuirg die AusLibung des tsesteuerungsrechts ausschlier; -j. die.Btfugniise,dic dcn einzclnenOrganen bei der \tenngensverwahung und e(teuerunE, insbesondere dir Feststellung bei des Iiaushaltsplanes und der Abn;hme der Jrhresrechnung zusrehen, so;ie das Rechtdei Mirglieder .ruf Einsrchrnrhme den Hr'ushaltsplanund die Rechnung in ihrer Gemeinde; 4. die Art der cschlufassung genannrenOrganc und die Beurkundung det ihrer Beschlsse; 5. die Vcrrretungdcr Relrgronsgesellschrft ihrer rechtsfhigen Unrerverund blnde rr.r airtien ch l 3 ) D r eS J t T u n ] { r d ( t n K u l r m i n , 5 r e r i u z u r K e n n t n i . n a h n lv o r / u l c g e n . ;\ m e gen k , l ' + r l ' e g c nd r c . \ . 1 t / . l n g ' b c s t i r n m u n b c r d i e O r g . r n e r n n d a sK u l t m i n i r t e r i u m frlnn.'fung erhebcn.uenn :ic cine .rusreichenJe Veirreruncdcr l\lirgliederbei dcr \ e r m o g r n \ \ e r $ J I r u n g c r R e l i g i o n s g e : e l l . c h .u f t d i h r i r U n t e r v i r b n d e i . h t d rn n gewhrlcisrcn. (5). Die.Besrimmungcn ber die Sreuervertrerunqen bedrfen der Anerkennung , de\ Ku mlnt\rerjumr. Stek.r:rn ni(hr rneilr wrrJen-,wenn nirhl nach de, SarTung m r n d e s r c n s v e iD r i t r < r l e e r M r t g l r e d ed u r c h , r l l q e m e i n c. r h l d e r S r c u e r p f l i c h r i rr d r V gen au( den Pflrclrtigcn beruien sind, zu die nichiirn besolderen Diensr dir ReliglonsgenlernschJfr olier lhrer lJntcrrerbndestehen. Wird die Anerkennung cLrs ernclnsnJercnGrund rsr<Jgt, so Lann die das Rcligionsgesellschafr Staatsminislertum anruten. (6) Dic Religi,'n"gc'ellrch.rft k.rnn die S.rrzunqrbecrimmungen ber dic Organe uno.spJtere. Anderungendrc,cr Bertimmunecnerit verkiindenl wenn d.rr Kulrminr_ trerlum erklirl h.rt. d.res krine Errnncrung Erinnerung erhebe,oder die erhobene crtedls!lst. $ 2 Unterverbode (l) GemeinJen nd Gemeindevc d u r b j n d e d c r R e l i e i o n s s e s e l l s c he rflr n g e n r c e a ^ llecntslahrgkelr Antr.g der obcrsten Jul der inl.rndische"n Beh"rdc Religionsgesetr ..n-a:r V e r l e i h u nds r K u l t m r n r : t e r i u m r . te !y. (ll ure! lUnterverb_ndc, is!, denenn;rchAbs. I die Rccbrsfhigkeit verliehen slno u des ciffenrlrchen Rechrs. "9ll.t-.:n1t,*n (3) FLirAndtrungen jn dcm Besrand der.echtsfhr oder dem rumlichenBerich 8en !rmc,ndefl gilt $ 3 des Kirchengcsctze. .rnnem;G. $ 3 Srifrungen t,lr ftentl <he Stiltungen der Rclieionsresellschait soweir Ahs z unrerlieefl, nrcnt ander\ besrimmr,den Grundsarien, tm i" fti. di. offentlichen Sriftungen ueschrlrskrets des Kulrminisreriums gelren.
Ve i hung der K rp etschaftsrech t e rle
(2) Erlischt eine rechtsfhige Stifrungder Religionsgesellschaft, fjllr ihr Verso mgen^n die inlndischeRechtsperson ciffenrlrchen dcs Rechts,die von der obersten inlndischenBehrde der Religionsgesellschaft bezeichner wird. Diese Vorschrrfrgilt nrchr, wenn dic Srifrungiurkunde eine Bestimmungber die Anfallberechtrgung enthjlr. Der Anfallberechtigte das Vermgenru;lichst in einer dem hat Zweck dcr Stiftung entsprechenden!eise zu verwenden. $ 4 Mirglieder (1) Mll ein Mirgiied eincr anderenRelrgionsgesellscf;fr ffenrlichen dcs Rcchts ztrder Religionsgesellscha(r vor der Aufnahme berrreren, ist dieseverpflichtet, so die Vorlcgungeiner Ausrrirtsbescheinigung Standesbeamren verlangen, zu des falls rlic .lndcreReliqronsgesell\chafr durch eine bei dem Kr:ltminisreriumeingereichte Erklrungdie Glgenieitigkeitge*hrleisrer hrt. Ausgenommen der birtritt in isr lodeseel.lhr. mit . (2) Die Mirglieder knnen aus der Religionsgesellschaft brgerlicherVirkung durch Erklrungvor dem Srandesbeamten austreten. S$ 11 bis 13, l5 und Die 16 des Kirchcngeserzis bei sind rinngemJanzuwenden; der Anwendungdes $ 12 trirt en die 5rec de. Vertreter.er Kirchengemeinde zustndige der Prdigerder Religionsgescllschaf r. $5 ffentlicher Dienst (1) Der ffentliche Diensr der Religionsgesellschaft ihrer Unterverbnde und tumfat den Dienst: l. der in $ 1 Abs.2 bezeichneren Organe, 2. der von der Religionsaesellschaft Prediger. bestellten I der .on,tieen Peione;. die die Relrgionsgesell'ch;[r ihte Untcrverbnde oder fiir gotte.ienstli.he 2wecke (vgl. S8 Abs.5 des.Kirchenoder gleichgesiellte instellen Vrrrsch:ftliche Dienstverhelrnis in Sese'tzes) ffentlich-rech;liche; der Predigermit Bctriebe,Erziehungsund Unterrichtsanstalren, Ausnahme von 'eminere,und Wohif.lhrt.einrrchtungen, Ausnehme-der der Religionsmit der gesellschaft errichfetenKassenfr-die Vcrsorgungoder-Untersrtzun.g zjhlen nichr zu diesen irediser oder Bcamtenund ihrer Hinterbliebenen, (2 Fr Jie I'rcdigerund Bermten der Religionsgesellsch:ft ihrer Unrerverund brndc geltenrinngem; die Vorschrifrcn berdJ) -Lrlordernls de' Kirchengesetzes strJf\erfahder dcu'rschen gerrchtlichen und Reifh'angehcirigkeir dre Wirlung eines r e n s( g g5 5 u n d 5 4 ) . $5 Sammlungen in (l) Dic Relieionscesellsch,rft ihre Unterverbnde sind berechtigt, und vor und den Rjumen, i. -"fJft Veranstaltungen besrimmrsind, bei ihren Fejernoder t', ih,. a"..tt ,;ff".i.i." oder sonstigemilde ai" z*..k". ihres Corresdiensres Zweckezu sammeln. ge\erzlichen ,.zr H"ut--..i i,rrensrmmlungen unterliegenden allgemeinen 'und vom Vorschriften;;i. A;,. ii ilr. I. 2 4 des LinderpolireisrrafgeselTe\ '2?' vom 15' Dezemberl8)i, n.g.St. S.:Sl, und $ 1 der Verordnungdes Bundesrats tebruar 1917, Reichsgesetzbl. 143). S. $ 7 Besteuerung sind berechtigt' Gemeinden (1J Die Relieionsqesellschaft ihre rechtsfhigen und ru. ittr. sJ;?;..J""i ihrer Steueruertrctungvon den Ci""a eines Beschlusses einerordnungsMitgliedernSteueinzu erheben, wenn nichr nach den Grundstzen migen werdenknnen VerwalruneandereMinel beschaf(r tzioi. s,."".u.?.frlr* Ledr'i.fende. staatlichenGenehmigung;die fr die Cenehmigung wird von dcm Kultministeriumim EinverSraarsbehrde zustdndige nehmenmil dem Finanzministerium best,mflt.
Hermaxn Weber
(3) Die Verwendungder erhobenenSteuernisr auf Verlangender Staatsbehrdc nacnzuwelsen, (4) Die staadichen Vorschrifien ber das Besteuerungsrecht Kirchengelten der sof filr sinngem den Begionund das Ende der Steuerpflicht;die Velpflichtungen cher Personen,die zu brgerlichen Sreuern zusimmen veranltgt wcrden; die Steuern; Bekanntmachung des Mastibs; die vorlufige For!e!hebung geneh-migter dre Beitreibuneund Ersrartunqvon Sceuetnidie Auskunftspflichtde! S!ar!s-und Cemeindebehrirdenq Wahrine des Ster.rerqeheimnis.esl Rech::mirrclverfahdie d-rs -und und reol die Vtriahruns der S?euer. Ersr.rrrLinsran:prche. Steuerpflichr Die der den Mrsrab der Bisreueruns k.rnn die Relicioi,cerllsch.rfr R.rhmen staatim bedarfder lichenVorschriften durch eini Steuerordnun"g reglnl die Steuerordnung Genehmigung des KuLt-und Finanzminisreriums. (51 Den Steuernstehenim Srnn dieserVerordnurrg Uml:rgender Religionsgesell' rchaftauf rhrerechr:f.rhisen der Gemernden eleich.wenn nicht die Sa(7ung ReliSionsgesellschaft Ar:sbun"g Besteuerun"gsrechrs die Gemeindn russchliet. die des durch von Beschlssen $ 8 Bean:randung Das Kulrministerium kann Beschlsse oder Verordnungender Krperschaften oder Behrdcnder Religionseesellschaft unwirksam erLlrn,werrnsiemit den ft Geserzen, auf Grunid", ..crr. ..la.senenalicemeinen Vorschriften den staatiichen oderdenvondcrRcli*ionssesellsch.r[rnach\lAbi2und4bis6oder$7Abs.4Satz 2 erl.rsrenen Ordnunriu im-\Vider(Dru.h ns srehen, Verfrisu desKultministeliums Die dte wird der obersten erffnet;gegen inlndischen Behrdeder Relieionsqesejiscliafr zu. Verfgung steht ihr die Rechtsbeschwcrde din Veiwalrungrgerichtshot en zur $ 9 Vereinigungen Pflegeeiner Velranschauung Fr die Vereinigungen, denenruf Crund des4ff. 137 Abs.7 der Reichsverfassung
dieRechrc 6ffe"n,li.h.; riner ao,r;;h;f,i.*e-rtii*.Jir,
bis 3 und 5 bis 8 dieserVerordnunq.
5$1 sinngcm g"lreo
S 10 Allere Religionsgemeinden sou'eirfr die Brdergemeinden Korntal und wilhelmsdorf und fr die Reforin
die mierte Cemcinde S,"ire"iini.hi-.r*rl ,"a.i", U".ii..i wird,gehen $! 1' i.
3 und 5 bis 8 der Verordnluns cuch fr djeseGemeinden.
Die Bedeutung Grundgeserzes die Kirche, des fr insbesondere Grundrechte der Kirche in
V o n H e r b er t E h n e s
Im Jahr1985erschien sog.Demokrarie-DenkschriftEvangelischen der die RatsvorsttKirchein Deutschlandl. seinem In Vonvortweistder damalige zende darauf Jer hin,d" ,11. .u-g.iir"h.-KirchenachErkenntnis Mitschuld 'DicserAbhandlungliegreinVorrraezucrunde.dcrimKirchenrechrlichenSemiam nrr vonProf. F;t';;';;; i;*'i3.;:'. ;;i;i; D,. i.,.i".,'i,", Mnster
3 1 . J a n u a r1 9 8 9 g e h a h e n u r d e . 'ifin;;i.f w urunogesetzcs Angebor und Aufgabe,Grersloh 1985. ""a ats
il"l'ig;r;JliJiii.r,"
des Der Demokratie. sraat freiheitliche
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References: Art. 137
 Art.137
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 Art. 137
 Art. 1
 Art. 137
 Art.22
 Art.61
 Art.51
 Art. 37
 Art.137
 Art.137
 Art.140
 Art.137
 Art.137
 Art.137
 Art.3
 Art.137
 Art.137
 Art.137
 Art. 137
 Art.31
 Art. 142
 Art. 137
 Art.137
 Art.61
 Art.31
 Art.37
 Art.37
 Art.143
 Art.51
 Art.3
 Art.137
 Art.137
 Art. 137
 Art.137
 Art. 137