Source: https://www.unger-rechtsanwaelte.at/aktuelles/archiv/select_category/1.html
Timestamp: 2020-02-24 20:45:40+00:00

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Frist zur Anfechtung einer Kündigung versäumt? Arbeitnehmer kann sich nicht auf Unwissenheit berufen (OLG Linz 29.07.2019, 12 Ra 49/19s)
Will ein Arbeitnehmer (AN) die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses gerichtlich anfechten, so muss er die Anfechtungsklage innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Zugang der Kündigung bei Gericht einbringen. Verpasst der AN diese Frist, da er nichts von dieser Rechtsvorschrift wusste, kann er sich nicht auf seine Unwissenheit berufen. Begründung des Gerichts: Ein durchschnittlicher, ordentl
Keine hohen Strafen für Manager bei Verstoß gegen das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz?
Mein Artikel "Keine hohen Strafen für Manager bei Verstoß gegen das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz?" wurde in der Fachzeitschrift TGA - Technische Gebäude Ausrüstung, Ausgabe 10/2019, veröffentlicht.
Erhebliche Ehrverletzung: Wunschzettel ans Christkind führt zu Entlassung
Der OGH hat bereits wiederholt ausgesprochen, dass auch eine einmalige empfindliche Beleidigung einen Entlassungsgrund darstellen kann (RIS-Justiz RS0028819). Auch im vorliegenden Fall folgte der OGH dieser Rsp und qualifizierte eine Wunschzettel eines Dienstnehmers ans Christkind, mit dem er einem Personalleiter und einem Vorstandsmitglied den Tod wünschte, als ausreichende Entlassungsgrundlage (
Am 24. Oktober 2019 findet im Hilton Vienna Plaza wieder das spannende Praxisseminar zu "Arbeitsrecht für Führungskräfte" statt.
Ein "persönlicher Feiertag" - was steckt dahinter?
Mein Artikel "Ein "persönlicher Feiertag" - was steckt dahinter?" wurde in der Fachzeitschrift TGA - Technische Gebäude Ausrüstung, Ausgabe 05/2019, veröffentlicht.
Arbeitszeitaufzeichnung notwendig. Die Vertrauensarbeitszeit ist vom Tisch!
Sachverhalt Eine spanische Gewerkschaft klagte die Deutsche Bank SAE vor einem spanischen Gericht, dass diese ein Arbeitsaufzeichnungssystem einzurichten habe. Nur so könne die Einhaltung der vorgesehenen Arbeitszeit und der rechtlichen Verpflichtungen überprüft werden. Zusammengefasst entschied der EuGH (Rs C-55/18): Die Mitgliedstaaten müssen Arbeitgeber (AG) verpflichten, ein objektiv
Am 05. Juni 2019 findet im Hilton Vienna Plaza wieder das spannende Praxisseminar zu "Arbeitsrecht für Führungskräfte" statt.
Brennpunkt Rufbereitschaft: Anspruch des Dienstnehmers auf angemessenes ortsübliches Entgelt
Laut OGH (8ObA61/18f) ist eine vereinbarte „Erreichbarkeit am Handy“ eine Einschränkung des Dienstnehmers. Der Dienstgeber, der Rufbereitschaft verlangt, macht wenigstens zum Teil von der Arbeitskraft des Dienstnehmers Gebrauch. Für diese Arbeitsleistung steht dem Dienstnehmer angemessenes ortsübliches Entgelt zu.
Karfreitag wird zum „persönlichen Feiertag“
Anstoß für die hitzig diskutierte Debatte zum Karfreitag ist eine Entscheidung des EuGH (C-193/17; siehe im Detail unseren Newsletter 01/2019). Dieser entschied, dass die österreichische Rechtslage, in der der Karfreitag nur für Angehörige von bestimmten Religionsgemeinschaften ein arbeitsfreier Tag ist, eine unmittelbare, nicht gerechtfertigte Diskriminierung auf Grund der Religion darstellt.&n
Konventionalstrafe bei gemeinsames Abwerben eines Kollegen durch zwei Arbeitnehmer
Abwerbeverbot: Wird im Arbeitsvertrag ausdrücklich die Verpflichtung geregelt, Abwerbungen zu unterlassen und für den Fall eines Verstoßes eine Konventionalstrafe vorgesehen, so ist der Zweck der Konventionalstrafe, auf den Arbeitnehmer zusätzlichen Erfüllungsdruck zur Einhaltung dieser Verpflichtung auszuüben. Der Eintritt eines materiellen Schadens ist keine Voraussetzung der Konventionalstraf
Anspruch des Arbeitnehmers auf Übermittlung seiner Arbeitszeitaufzeichnungen
Der OGH entschied erstmals zum Anspruch des Arbeitnehmers auf Übermittlung der Arbeitszeitaufzeichnungen gem § 26 Abs 8 AZG.
1. Mobbing (auch Bossing) ist eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet. Wesentlich ist also – unabhäng
Zahlungsstopp und Sicherheitsleistungen bei Verdacht auf Lohndumping unionsrechtswidrig
Mein Artikel zu "Zahlungsstopp und Sicherheitsleistungen bei Verdacht auf Lohndumping unionsrechtswidrig" wurde in der Fachzeitschrift TGA - Technische Gebäude Ausrüstung, Ausgabe 12/2018, veröffentlicht.
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References: OGH 
 OGH 
 EuGH 
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 EuGH 
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 § 26