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Timestamp: 2019-07-20 11:38:57+00:00

Document:
Landesrecht BW § 315 SGB 5 | Bundesnorm | Standardtarif für Personen ohne Versicherungsschutz | Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) | gültig ab: 01.01.2017
§ 320 Übergangsregelung zur befristeten Weiteranwendung aufgehobener...
§ 321 Übergangsregelung für die Anforderungen an die strukturierten...
§ 322 Übergangsregelung zur Beitragsbemessung aus Renten...
§ 324 Übergangsregelung für ehemalige Soldatinnen und Soldaten...
§ 325 Übergangsregelung zur Neuregelung der Verjährungsfrist...
§ 326 Übergangsregelung zur Vergütung der Vorstandsmitglieder...
(1) Personen, die weder
über eine private Krankheitsvollversicherung verfügen,
einen Anspruch auf freie Heilfürsorge haben, beihilfeberechtigt sind oder vergleichbare Ansprüche haben,
Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben noch
Leistungen nach dem Dritten, Vierten, Sechsten und Siebten Kapitel des Zwölften Buches beziehen,
können bis zum 31. Dezember 2008 Versicherungsschutz im Standardtarif gemäß § 257 Abs. 2a verlangen; in den Fällen der Nummern 4 und 5 begründen Zeiten einer Unterbrechung des Leistungsbezugs von weniger als einem Monat keinen entsprechenden Anspruch. Der Antrag darf nicht abgelehnt werden. Die in § 257 Abs. 2a Nr. 2b genannten Voraussetzungen gelten für Personen nach Satz 1 nicht; Risikozuschläge dürfen für sie nicht verlangt werden. Abweichend von Satz 1 Nr. 3 können auch Personen mit Anspruch auf Beihilfe nach beamtenrechtlichen Grundsätzen, die bisher nicht über eine auf Ergänzung der Beihilfe beschränkte private Krankenversicherung verfügen und auch nicht freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, eine die Beihilfe ergänzende Absicherung im Standardtarif gemäß § 257 Abs. 2a Nr. 2b verlangen.
(2) Der Beitrag von im Standardtarif nach Absatz 1 versicherten Personen darf den durchschnittlichen Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung gemäß § 257 Abs. 2a Satz 1 Nr. 2 nicht überschreiten; die dort für Ehegatten oder Lebenspartner vorgesehene besondere Beitragsbegrenzung gilt für nach Absatz 1 versicherte Personen nicht. § 152 Absatz 4 des Versicherungsaufsichtsgesetzes, § 26 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 des Zweiten Buches sowie § 32 Absatz 5 des Zwölften Buches gelten für nach Absatz 1 im Standardtarif versicherte Personen entsprechend.
(3) Eine Risikoprüfung ist nur zulässig, soweit sie für Zwecke des finanziellen Spitzenausgleichs nach § 257 Abs. 2b oder für spätere Tarifwechsel erforderlich ist. Abweichend von § 257 Abs. 2b sind im finanziellen Spitzenausgleich des Standardtarifs für Versicherte nach Absatz 1 die Begrenzungen gemäß Absatz 2 sowie die durch das Verbot von Risikozuschlägen gemäß Absatz 1 Satz 3 auftretenden Mehraufwendungen zu berücksichtigen.
(4) Die gemäß Absatz 1 abgeschlossenen Versicherungsverträge im Standardtarif werden zum 1. Januar 2009 auf Verträge im Basistarif nach § 152 Absatz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes umgestellt.
§ 315: Eingef. durch Art. 1 Nr. 213 G v. 26.3.2007 I 378 mWv 1.7.2007
§ 315 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 3 Abs. 1 G v. 26.7.2016 I 1824 mWv 1.1.2017
§ 315 Abs. 4: IdF d. Art. 2 Abs. 21 Nr. 5 Buchst. b G v. 1.4.2015 I 434 mWv 1.1.2016
§ 315 SGB 5, vom 01.04.2015, gültig ab 01.01.2016 bis 31.12.2016
§ 315 SGB 5, vom 26.03.2007, gültig ab 01.07.2007 bis 31.12.2015
§ 315 SGB 5 wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 75 SGB 5, gültig ab 01.01.2016 bis (gegenstandslos)
§ 75 SGB 5, gültig ab 01.01.2016 bis 10.05.2019
§ 75 SGB 5, gültig ab 23.07.2015 bis 31.12.2015
§ 6 BBhV, gültig ab 26.07.2014 bis 05.06.2015
Anlage BVO, gültig ab 01.04.2014 bis 30.06.2015
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References: § 315

§ 320

§ 321

§ 322

§ 324

§ 325

§ 326
 § 257
 § 257
 § 257
 § 257
 § 152
 § 26
 § 32
 § 257
 § 257
 § 152

§ 315
 Art. 1

§ 315
 Art. 3

§ 315
 Art. 2

§ 315

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§ 75

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§ 6