Source: https://www.hartz4.org/zuzahlungsbefreiung/
Timestamp: 2019-03-19 03:52:56+00:00

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Zuzahlungsbefreiung für Hartz-4-Empfänger: Wie geht das?
Viele Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse sind im monatlichen Beitrag inbegriffen. Allerdings gibt es zahlreiche weitere Beiträge, die der Versicherte trotzdem aus eigener Tasche aufbringen muss. Diese sogenannten Zuzahlungen können beispielsweise für Medikamente, diverse Untersuchungen oder Krankengymnastik eingefordert werden.
Die Zuzahlung darf jedoch gewisse monatliche Beiträge nicht überschreiten und ist deshalb gesetzlich geregelt, damit die finanzielle Belastung für Kranke nicht allzu hoch wird. Ist diese Grenze erreicht, können nicht nur Hartz-4-Empfänger bei der Krankenkasse die Befreiung von der Zuzahlung beantragen.
Ist die Belastungsgrenze erreicht, können Hartz-IV-Empfänger die Zuzahlungsbefreiung beantragen.
Aber wie hoch ist diese Grenze, ab der die Zuzahlungsbefreiung erfolgen kann? Wie kann für Hartz-4-Empfänger oder andere Personen eine Befreiung von der Zuzahlung erfolgen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir mit dem folgenden Ratgeber zur Zuzahlungsbefreiung – nicht nur für Sozialhilfeempfänger – auf den Grund.
Nutzen Sie den kostenlosen Zuzahlungsrechner
1 Nutzen Sie den kostenlosen Zuzahlungsrechner
2 Wozu müssen Zuzahlungen geleistet werden?
2.1 Zuzahlung der Krankenkasse: Wer zahlt wie viel?
3 Begrenzung der Zuzahlungen: Ab wann kann eine Zuzahlungsbefreiung beantragt werden?
3.1 Belastungsgrenze nach § 62 SGB V
4 Wie hoch ist die Hartz-IV-Belastungsgrenze?
4.1 Zuzahlungsbefreiung beantragen bei Hartz IV: Wie geht das?
4.2 Gibt es Ausnahmen bei der Belastungsgrenze, die eine Zuzahlungsbefreiung laut § 62 SGB V unmöglich machen?
4.2.1 Wie lange gilt die Befreiung bei der Krankenkasse? Wann die Zuzahlung wieder beginnt
4.2.2 Die Zuzahlung bei der Krankenkasse: Ist eine Befreiung auch rückwirkend möglich?
Wozu müssen Zuzahlungen geleistet werden?
Die Befreiung von der Zuzahlung kann bei der Krankenkasse eingereicht werden, wenn die Belastungsgrenze (z. B. für Medikamente) erreicht ist.
Zuzahlungen bei Ihrer Krankenkasse können für viele verschiedene Dinge geleistet werden. Dazu gehören zum Beispiel folgende:
Arzneimittel, die verschreibungspflichtig sind,
Heilmittel sowie häusliche Krankenpflege,
Krankenhausaufenthalte oder stationäre Vorsorge,
Hilfsmittel wie z. B. Rollstühle oder Rollatoren,
Kuren und Rehas.
Allerdings gibt es auch Bereiche, die komplett vom Versicherten übernommen werden müssen. Dazu gehören in der Regel nicht verschreibungspflichtige Medikamente, Brillen oder Fahrkosten zur ambulanten Behandlung.
Bezüglich dieser Leistungen für die Gesundheit ist im Normalfall eine alleinige Finanzierung durch den Patienten nötig. Die Versicherung kommt nicht auf.
Das ist besonders dann der Fall, wenn die Maßnahmen nicht vom Arzt verschrieben wurden, nicht als nötig angesehen werden oder lediglich kosmetischer Natur sind.
Zuzahlung der Krankenkasse: Wer zahlt wie viel?
Grundsätzlich gilt, dass Kinder und Jugendliche, die noch nicht volljährig sind, keine Zuzahlungsbeiträge leisten müssen. Die Befreiung von der Zuzahlungspflicht existiert auch in gewissen Bereichen für Schwangere. Hinsichtlich aller anderen Personengruppen ist wichtig: Maximal zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens dürfen die Zuzahlungen in Anspruch nehmen.
Sind Personen chronisch krank, so darf die Ein-Prozent-Grenze nicht überschritten werden. Wurde diese überschritten, kann ein Antrag auf Zuzahlungsbefreiung gestellt werden.
Begrenzung der Zuzahlungen: Ab wann kann eine Zuzahlungsbefreiung beantragt werden?
Die Befreiung von Zuzahlungen ist ab einer Belastungsgrenze von mindestens 1 % des Bruttoeinkommen möglich.
In § 61 des Fünften Sozialgesetz­buchs (SGB V) ist festgelegt, wie hoch diese sein dürfen.
Demnach gilt, dass Zuzahlungen 10 % des Abgabepreises betragen, sich jedoch auf nicht weniger als 5 Euro bzw. mehr als 10 Euro belaufen dürfen. Bei stationären Aufenthalten werden pro Tag 10 Euro an Zuzahlungen erhoben.
Gleicher Betrag gilt auch bei Heilmitteln oder häuslicher Pflege: Hier werden 10 Euro pro Verordnung bzw. 10 % der Kosten vom Versicherten selbst eingefordert.
Wichtig ist: Diese Zahlungen dürfen die jährliche Belastungsgrenze nicht überschreiten. Aber wie hoch ist diese genau?
Belastungsgrenze nach § 62 SGB V
In § 62 des SGB V ist niedergeschrieben, wie hoch die Belastungsgrenze für einen Versicherten maximal sein darf und in welcher Höhe Leistungen zugezahlt werden dürfen. Wie bereits erwähnt, liegt diese Grenze bei mehr als 2 % des jährlichen Bruttoeinkommens bzw. bei 1 %, wenn der Versicherte chronisch krank ist. Darüber hinaus kann eine Zuzahlungsbefreiung beantragt werden.
Um diese Belastungsgrenze zu ermitteln, wird das Bruttoeinkommen aller im Haushalt lebenden Personen zusammengerechnet. Das bedeutet: Nicht nur die Einnahmen des Versicherten selbst, sondern auch die Einkommen des Partners und der Kinder werden zusammengezählt und dienen als Berechnungsgrund­lage. Allerdings nicht in voller Höhe.
Denn: Für jedes Familienmitglied werden zunächst Abschläge vom Bruttolohn abgezogen und zwar für den Versicherten 15 % der jährlichen Bezugsgröße, für jedes weitere Mitglied 10 %. Für Kinder innerhalb einer Haushaltsgemeinschaft gelten andere Freibeträge nach § 32 des Einkommenssteuergesetzes: Zusätzlich zum Freibetrag von 2358 Euro wird ein Betrag für die Betreuung und Erziehung in Höhe von 1320 Euro gewährt.
Eine Zuzahlung zur Krankenkasse ist zum Beispiel beim Krankenhausaufenthalt möglich.
Sind beide Elternteile einkommenssteuerpflichtig, so wird dieser Betrag verdoppelt. Entsprechend ergeben sich für das Jahr 2017 folgende Freibeträge für die Personen in einem Haushalt:
Versicherter: 5.355 Euro
Pro Familienmitglied/Partner: 3.570 Euro
Pro Kind: 7.356 Euro
Dieser Betrag wird vom gesamten Bruttolohn aus dem entsprechenden Haushalt abgezogen. Von dem neu errechneten Lohn wird dann der oben genannte Prozentsatz zur Ermittlung der Belastungsgrenze herangezogen. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:
Familie Schepers möchte ihre Belastungsgrenze errechnen. Der Vater verdient 35.000 Euro im Jahr, die Mutter etwa 26.000 Euro. Zudem haben die beiden ein Kind. Demnach gilt:
Freibetrag Ehemann: 5.355 Euro
Freibetrag Ehefrau: 3.570 Euro
Freibetrag Kind: 7.356 Euro
Insgesamter Freibetrag: 16.281 Euro
Rechnung: 35.000 Euro + 26.000 Euro = 61.000 Euro
Einkommen – Freibetrag = 61.000 Euro – 16.281 Euro = 44.719 Euro
Grenze der Belastung von 2 %: Ein jährlicher Zuzahlungsbeitrag von 894,38 Euro für Leistungen der Gesundheit ist möglich.
Grenze der Belastung von 1 %: Jährlich können Zuzahlungen für die Versicherung bis zu 447,19 Euro geleistet werden, wenn Versicherte chronisch krank sind.
Ab diesen Grenzwerten kann dann eine Zuzahlungsbefreiung beantragt werden.
Wie hoch ist die Hartz-IV-Belastungsgrenze?
Bei Hartz IV-Empfängern wird die Belastungsgrenze auf der Grundlage der Regelleistung des jeweiligen Jahres berechnet. Das ist in § 62 des SGB V zur Zuzahlungsbefreiung festgelegt. Demnach gilt für Empfänger von Grund­sicherung oder Arbeitslosengeld II: Für die gesamte Bedarfsgemeinschaft ist hinsichtlich der Belastungsgrenze nur der Regelbedarf der Stufe 1 maßgeblich.
Die Grenze von 2% (für chronisch Kranke liegt diese Grenze bei 1%) der Versicherung bezieht sich auf das Jahreseinkommen eines Hartz-4-Empfängers und beträgt nach heutigem Stand (2017): 12 x 409 Euro = 4.908 Euro. Freibeträge gibt es dabei nicht. Demnach ist die Belastungsgrenze bei 98,16 Euro bzw. bei chronisch Kranken bei 49,08 Euro erreicht. Aber was passiert, wenn dieser Betrag überschritten wird?
Die Zuzahlungsbefreiung kann Sie z. B. von den Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente entbinden.
Wenn die Grenze erreicht ist, können ALG-II-Empfänger unter anderem die Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung (eine sogenannte Zuzahlungsbefreiung) zu folgenden Leistungen beantragen:
Eigenanteil bei stationärer Krankenhausbehandlung,
Eigenanteil bei stationärer Reha,
Auch bei einer Kur kann die Zuzahlung durch eine Befreiung wegfallen.
Dazu ist allerdings ein Antrag auf die Erstattung der Zuzahlung bei der Krankenkasse, bei der Sozialhilfeempfänger versichert sind, nötig.
Hartz-4-Empfänger sollten beachten, dass die Krankenkasse die Befreiung von Zuzahlungen nicht von allein gewährt und auch kein Hinweis erfolgt, dass die Grenze erreicht ist.
Zuzahlungsbefreiung beantragen bei Hartz IV: Wie geht das?
Ist bei Hartz-IV-Empfängern die Belastungsgrenze von jährlich 98,16 Euro – bzw. bei chronisch Kranken 49,08 Euro – erreicht, so kann ein Antrag auf die Befreiung von gesetzlichen Zuzahlungen gestellt werden. Dazu müssen sie einen entsprechenden Vordruck zur Befreiung für die gesetzliche Zuzahlung ausfüllen, den sie bei Ihrer Krankenkasse einfordern bzw. herunterladen können.
In dieser Befreiung von der Zuzahlung der Krankenkasse müssen Sozialhilfe­empfänger einige persönliche Angaben machen – auch über die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft sowie deren Einkommensverhältnisse. Nur so kann ermittelt werden, ob die jährliche Belastungsgrenze bei der Versicherung bereits erreicht wurde.
Darüber hinaus müssen der Hartz-4-Zuzahlungsbefreiung für die Krankenkasse einige Nachweise beiliegen. Dazu gehören unter anderem folgende:
Nachweise über bereits geleistete Zuzahlungen (z. B. Quittungen),
Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder in Kopie,
bei Vorliegen einer chronischen Krankheit Bescheinigung des Arztes.
Wichtig ist, dass Hartz-4-Empfänger bei ihrer Krankenkasse die Zuzahlungsbefreiung beantragen. Denn: Geht kein Antrag bei der Krankenkasse ein, obwohl die Belastungsgrenze der Sozialhilfeempfänger bereits erreicht bzw. überschritten wurde, kann auch keine Freistellung für die Zuzahlung bei der Krankenkasse erfolgen.
Gibt es Ausnahmen bei der Belastungsgrenze, die eine Zuzahlungsbefreiung laut § 62 SGB V unmöglich machen?
Eine Befreiung von der Zuzahlung hinsichtlich Ihrer Krankenversicherung wird nur auf Antrag gewährt.
Einige Leistungen für die Gesundheit, die Versicherte bezahlen, zählen nicht in das Erreichen der Belastungsgrenze hinein. Die folgende Liste soll aufzeigen, welche Leistungen nicht bei der Grenze berücksichtigt werden und demnach keine Erstattung für die Zuzahlung bei der Krankenkasse rechtfertigen:
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL),
Inanspruchnahme von Leistungen ohne ärztliche Verordnung,
Eigenanteil zum Zahnersatz,
Eigenanteil für Alltagsgegenstände (zum Beispiel orthopädische Schuhe).
In letzterem Fall gibt es für Hartz-4-Empfänger allerdings die Möglichkeit statt einer Zuzahlungsbefreiung, einen einmaligen Bedarf nach § 24 des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB II) anzumelden.
Wie lange gilt die Befreiung bei der Krankenkasse? Wann die Zuzahlung wieder beginnt
Stellen Empfänger von Sozialhilfe einen Antrag auf die Erstattung von weiteren Zuzahlungen, so gilt diese für das gesamte Kalenderjahr. Da sich die Belastungsgrenze aufgrund der sich ändernden Regelsätze jedes Jahr auch für ALG-2-Empfänger aufgrund der Erhöhung neu zusammensetzt, kann die Erreichung dieser im nächsten Kalenderjahr auch früher erfolgen. Hartz-4-Empfänger können – wenn sie bereits wissen, dass sie im folgenden Jahr die Belastungsgrenze erreichen werden – direkt für das nächste Jahr im Voraus bezahlen.
Das ist natürlich nur dann möglich, wenn vom Regelsatz so viel überbleibt, dass dieser Vorschuss gezahlt werden kann. Somit ersparen sie sich Mühe, die Quittungen der Leistungen zu sammeln und aufzuheben. Erreichen Sozialhilfeempfänger die Belastungsgrenze allerdings im folgenden Kalenderjahr nicht, kann es zu Schwierigkeiten bei der Rückerstattung kommen.
Die Zuzahlung bei der Krankenkasse: Ist eine Befreiung auch rückwirkend möglich?
Eine Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse zu beantragen, ist auch rückwirkend bis zu vier Jahren möglich.
Hartz-4-Empfänger – und auch andere Personen – deren Belastungsgrenze erreicht ist, können, wie bereits erwähnt, bezüglich ihrer Krankenver­sicherung eine Zuzahlungs­befreiung beantragen. Aber wie sieht es aus, wenn zu viele Beiträge bereits bezahlt wurden, die eigentlich nicht mehr hätten geleistet werden müssen?
Die gute Nachricht: Auch nachträglich kann bei den meisten Krankenkassen die Befreiung von der Zuzahlung eingereicht werden. Hier muss ebenfalls ein entsprechender Antrag auf Zuzahlungsbefreiung gestellt werden, um bis zu vier Jahre rückwirkend überschüssige Zahlungen zurückzuerhalten. Bei der Krankenkasse eine Freistellung von der Zuzahlung zu beantragen, muss demnach aus eigenem Antrieb erfolgen.
Ein Hinweis seitens der Krankenkasse, dass die Belastungsgrenze eines Hartz-4-Empfängers oder einer anderen Person bereits erreicht und für das laufende Kalenderjahr demnach ausgeschöpft ist, kann normalerweise nicht erwartet werden.
61 Gedanken zu „Zuzahlungsbefreiung für Hartz-4-Empfänger: Wie geht das?“
Mombi 13. November 2016 um 10:56
? Danke, für diese Seite
Hasi 10. Dezember 2016 um 1:30
-Wird eine Rückzahlung als Einkommen durch das Jobcenter gewertet??
-Wie wird berechnet wenn man unterm Jahr Harz 4 Empfänger wird und vorher gearbeitet hat bzw. Krankengeld bis zur Aussteuerung bekam? Wird dann das Jahreseinkommen mit Krankengeld gerechnet oder der aktuelle Harz4 Satz?
-Wie berechnet sich das wenn man nächstes Jahr nicht mehr Bedürftig ist?? Muß ich dann die Befreiung irgendwie rückgängig machen oder der Krankenkasse etwas hierzu melden?
hartz4hilfthartz4.de 15. Dezember 2016 um 10:32
1. In der Regel wird die Rückerstattung von zu viel gezahltem Geld nicht als Einkommen gewertet. Es handelt sich ja um Geld, das Sie vorher aus Ihrem Regelsatz gezahlt haben und nun zurückerstattet bekommen.
2. Es wird immer das gesamte Bruttoeinkommen des Kalenderjahrs als Grundlage genommen – egal, wie es sich zusammensetzt. Auch Krankengeld zählt zum Einkommen hinzu.
3. Die Zuzahlungsbefreiung ist nicht nur Hartz-4-Empfängern vorbehalten. Jeder kann einen entsprechenden Antrag bei seiner Krankenkasse stellen. Da sich die Belastungsgrenze immer aus dem aktuellen Einkommen des Kalenderjahres bemisst und Sie den Antrag eigenständig einreichen müssen, ist eine Benachrichtung der Krankenkasse normalerweise nicht nötig.
Silke 10. Dezember 2016 um 7:53
Wie sieht aus, wenn man statt Hartz. 4 Wohngeld bekommt? Kann man dann auch eine Zuzahlungsbefreiung bekommen?
hartz4hilfthartz4.de 15. Dezember 2016 um 10:15
jeder kann einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung stellen. Haben Sie durch Zuzahlungen im laufenden Kalenderjahr die 2 %-Grenze Ihres jährlichen Bruttoeinkommens überschritten, so können Sie die Befreiung beantragen.
Roman 29. Dezember 2016 um 23:20
ich habe eine Frage zur Berechnung und beziehe mich auf diesen Satz von oben:
Zitat: “Das ist in § 62 des SGB V zur Zuzahlungsbefreiung festgelegt. Demnach gilt für Empfänger von Grund­sicherung oder Arbeitslosengeld II: Für die gesamte Bedarfsgemeinschaft ist hinsichtlich der Belastungsgrenze nur der Regelbedarf der Stufe 1 maßgeblich.”
Bedeutet dies, dass eine unverheiratete Bedarfsgemeinschaft max. 98,16 Euro bezahlen muss, oder bedeutet dies das jeder über 18 Jahre diesen Betrag bezahlen muss?
Speziell in unserem Fall ist es so, dass meine chronisch kranke Partnerin bereits 1% für das nächste Jahr bei der AOK bezahlt hat.
Ich bei der Barmer hingegen muss 2% bezahlen. Bedeutet dies, dass ich nur noch die Differenz von 49,08 Euro bis zum max. 98,16 Euro bezahlen muss, oder wird mir die komplette Summe von 98,16 Euro aufgebrummt?
Das wäre gerade bei ALG2 Bezug eine üble Summe zumal man auch noch so ungerecht bei der Zuzahlungsbefreiung im Gegensatz zu verheirateten behandelt wird, obwohl das Einkommen bei ALG2 immer gleich bleiben würde.
hartz4hilfthartz4.de 5. Januar 2017 um 9:15
normalerweise muss der Betrag von 98,16 € nur einmal in einer Bedarfsgemeinschaft gezahlt werden. Ob Sie verheiratet sind oder nicht, spielt in der Regel keine Rolle.
Roman 17. Februar 2017 um 20:43
Hallo hartz4hilfthartz4 Team,
danke für Ihre Antwort! Ich habe das versucht meiner Krankenkasse (Barmer) so zu schildern, sie behauptet aber es ist nicht so weil wir nicht verheiratet oder eine eingetragene Lebensgemeinschaft sind. Worauf könnte ich mich berufen um das zu verdeutlichen?
hartz4hilfthartz4.de 20. Februar 2017 um 11:01
bilden Sie laut SGB 2 eine Bedarfsgemeinschaft, so ist auch nur einmal innerhalb dieser Bedarfsgemeinschaft der Beitrag an die Krankenkasse zu zahlen. Sind Sie allerdings als Haushaltsgemeinschaft eingetragen, kann dieser Anspruch nicht geltend gemacht werden. Maßgeblich für diesen Sachverhalt ist § 62 Absatz 2 des Fünften Sozialgesetzbuhces (SGB 5). Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt für Sozialrecht, um das Problem zu klären.
Claudia K. 20. September 2017 um 5:20
Lieber Ronan
also wie ich weiß, wenn man nicht verheiratet ist, muss jeder eine Zuzahlungsbefreiung leisten. Ihre Partnerin ist chronisch krank bezahlt 1% und sie sind nicht chronisch krank bezahlen 2%. Jeder möchte Gesundheitsversorgung und nichts bezahlen. Ist doch nun kein Betrag, die 98 und noch was Euro, wenn man bedenkt das Jahr ist lang und was alles passieren kann. Dann bezahlen sie nichts und tragen dann alle Kosten welche auf sie zukommen, in Vorkasse. Das ist dann härter, als die 98 Euro einmalig zu zahlen.
Mike 7. Januar 2017 um 17:28
Wenn die Befreiung erreicht ist, wird Krankenhaus Aufenthalt vom Regelsatz abgezogen?
hartz4hilfthartz4.de 12. Januar 2017 um 9:21
wenn Sie die Zuzahlungsgrenze bereits erreicht und eine Befreiung beantragt haben, ist der Krankenhausaufenthalt normalerweise nicht von Ihnen zu bezahlen und wird auch nicht vom Regelsatz abgezogen.
Sophie 24. Januar 2017 um 10:00
wie sieht es aus bei einem Bandscheibenvorfall, zählt der zu den chronische Krankheiten?
Und bei Heilmaßnahmen für psychische Erkrankungen (zB Ergotherapie zur Wiederherstellung/ Stabilisierung der psych. Gesundheit), fallen die auch unter die Zuzahlungsbefreiung? Bzw. wenn man sich im Zuge der Therapiemaßnahme Materialien besorgen muss (STEPPS)?
hartz4hilfthartz4.de 26. Januar 2017 um 10:57
ein Bandscheibenvorfall zählt in der regel nicht zu chronischen Erkrankungen, es sei denn, Sie müssen regelmäßig und kontinuierlich durch einen Arzt versorgt werden, da sich sonst die Krankheit verschlimmern oder Ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt werden könnte. Dies muss zudem von einem Arzt bescheinigt werden.
Wurden die Maßnahmen von einem Arzt angeordnet, so können auch diese unter die Zuzahlungsbefreiung fallen. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihre Krankenkasse.
Susanne 26. Januar 2017 um 20:14
Meine Nachbarin bekommt Hatz IV. Sie arbeiten stundenweise um ein zusätzliches “Einkommen” zu haben. Nebenbei pflegt sie ihre 85-jährige Mutter. Nun braucht meine Nachbarin Ergotherapie, da sie irgendwie nix mehr im Griff hat. Der Arzt (Neurologe) könne ihr dies jedoch nicht verordnen, da er ein Regressverfahren mit der KK am laufen hat. Wie kann meine Nachbarin nun ihre Ergotherapie bekommen??
hartz4hilfthartz4.de 2. Februar 2017 um 10:28
Ihre Nachbarin könnte sich an einen anderen Arzt wenden bzw. sich von ihrem Arzt an einen anderen Facharzt überweisen lassen, um die Ergotherapie verschrieben zu bekommen.
kseitz 18. März 2017 um 3:05
Ich bin alleinstehend beziehe den Regelsatz zur Grundsicherung.Habe noch nie Befreiungsantrag gestellt da ich keine Kenntnis habe welche Einstufung gehört zur Chronischen Erkrankung ist eine Substitution inbegriffen? Wie erfahre ich dieses
hartz4hilfthartz4.de 20. März 2017 um 10:14
Hallo kseitz,
als chronisch krank gelten Sie, wenn Sie mindestens ein Jahr lang einmal pro Quartal wegen der gleichen Krankheit in Behandlung waren und zusätzlich entweder pflegebedürftig (Stufe 2 oder 3) sind, aufgrund der Erkrankung einen GdB von mindestens 60 haben bzw. mindestens eine 60-prozentige Erwerbsminderung vorliegt oder Sie durchgehend medizinisch versorgt werden müssen, damit sich Ihr Gesundheitszustand nicht verschlimmert. Wenden Sie sich auch an Ihre Krankenkasse, um mehr zur Zuzahlungsbefreiung zu erfahren.
Astrid F. 4. April 2017 um 7:28
Übernimmt das Jobcenter die 1%regelung also 49;08 Euro die fehlen mir ja sonst zum Leben. In der Tabelle findet Hartz IV werden sie nicht aufgeführt.
hartz4hilfthartz4.de 10. April 2017 um 10:37
normalerweise werden die Kosten nicht erstattet und müssen aus dem Regelbedarf geleistet werden. In Einzelfällen ist eine Übernahme von Medikamenten nötig, wenn diese ärztlich verordnet wurden. Fragen Sie dazu bei Ihrem Sachbearbeiter nach.
Höller 13. April 2017 um 14:19
Hallo Harzt vier Team,
eine kurze Frage, werden die Leistungen vom Jobcenter bei mehrwöchiger stationären Behandlung, Krankenhaus, REHA, gekürzt?
hartz4hilfthartz4.de 19. April 2017 um 14:40
Hallo Höller,
normalerweise erhalten Sie auch bei einer stationären Behandlung oder Rehabilitationsmaßnahme weiterhin ALG 2. Fragen Sie jedoch auch noch einmal bei Ihrem Sachbearbeiter nach, um sicherzugehen.
Melly B. 18. April 2017 um 21:09
Bei meinem Sohn 13 wurde ADHS festgestellt.
Da die Lehrer nicht mehr mit seinem Verhalten klar kommen, haben wie ihn für die Tagklinik, also zur teilstationären Behandlung angemeldet.
Da wir ALG2 beziehen, würde die Krankenkasse zwar Fahrtkosten erstatten, aber 0,20 Cent pro Kilometer und zur Klinik sind es 35 KM.
Können wir das Jobcenter dabei um Unterstützung bitten und würde das Jobcenter uns da unterstützen?
hartz4hilfthartz4.de 19. April 2017 um 10:53
da Sie bereits von der Krankenkasse die Fahrtkosten erhalten, wird Ihnen das Jobcenter normalerweise keine weiteren Kosten erstatten. Wenden Sie sich mit Ihrer Frage jedoch noch einmal an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter.
Mario Z. 1. Mai 2017 um 8:23
Denn: Für jedes Familienmitglied werden zunächst Abschläge vom Bruttolohn abgezogen und zwar für den Versicherten 15 % der jährlichen Bezugsgröße, …
Versicherter: 5.229 Euro
Wie hängt das zusammen? Wie ergibt sich für den Versicherten ein Freibetrag hier von 5229,- €, wenn die Grundlage der Berechnung 15% des Einkommens ist? Verstehe ich nicht ganz.
hartz4hilfthartz4.de 2. Mai 2017 um 13:56
die jährliche Bezugsgröße ist eine feststehende Summe, die sich aus dem Durchschnittseinkommen aller gesetzlich Rentenversicherten ergibt. Für das Jahr 2017 beträgt dieses 35.700 Euro, 15 % davon sind 5.355 Euro. In der oben genannten Rechnung war noch der alte Wert von 2016 angegeben, das tut uns leid. Die Angaben wurden korrigiert.
Gisela D. 3. September 2017 um 13:04
Ich bin zwar berufstätig, stocke aber auf da mein Gehalt nur knapp 800€ beträgt. Ich lebe allein und bei mir steht in Kürze eine Knie TEP an. Frage mich schon jetzt wovon ich den Klinikaufenthalt bezahlen soll. Jetzt sagte mir jemand ich solle doch die Befreiung beantragen. Weiterhin nehme ich regelmäßig Medikamente ein, zum einen L Tyroxin und Citalopram. Zählt das als kronisch krank?? Bedanke mich schon mal im Voraus. Lg Gisela
hartz4hilfthartz4.de 4. September 2017 um 9:15
dies können wir nicht beurteilen. Durch ein ärztliches Attest können Sie dem Jobcenter beweisen, dass bei Ihnen eine Krankheit vorliegt.
Josef B. 16. September 2017 um 19:04
Hallo Hartz4 Team.
Ich habe einen Schwerbehinderten Ausweis mit GDB 70 und Merkmal G. Gibt es die Möglichkeit einen Mehraufwand für Schwerbehinderte zu beantragen oder sind noch andere Voraussetzungen notwendig?
hartz4hilfthartz4.de 4. Oktober 2017 um 15:05
Sie können durchaus einen Antrag stellen. Dieser wird in der Regel bewilligt, wenn Sie in das Arbeitsleben eingegliedert werden oder an einer Maßnahme teilnehmen.
Peter B. 8. Oktober 2017 um 0:25
Hallo H4hH4,
mein Name ist Peter, ich bin Hartz VI Empfänger, und chronisch Krank.
Im Juli war ich neun Tage im Krankenhaus, danach habe ich bei meiner Krankenkasse der DAK den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung gestellt. Diesen habe ich im August bewilligt bekommen. Auf der Karte ist eingetragen “Befreiung gilt vom: 18.08. – 31.12.” Es wurden mir die zu viel gezahlten Beträge über die 1% als chronisch Kranker von der DAK erstattet. Jetzt im Oktober will das KH von mir die 10,-€ pro Tag für die neun Tage Aufenthalt = 90,-€ erstattet haben.
Ist das KH Tagegeld nicht mit der Bewilligung der Zuzahlungsbefreiung abgegolten?
hartz4hilfthartz4.de 16. Oktober 2017 um 10:06
bitte wenden Sie sich dazu an die zuständige Krankenkasse. Wir können Ihnen darüber leider keine Auskunft erteilen.
martina 16. Oktober 2017 um 23:50
ich bin Hartz 4 Empfängerin und werde in den nächsten Tagen 3-4 Wochen in die Reha kommen . Muss ich den Tagessatz von 10,00 Euro zahlen ? Ich habe dieses Jahr schon eine Zahlungsbefreiung beantragt ,dies ist bis Dezember genehmigt worden.
hartz4hilfthartz4.de 27. Oktober 2017 um 8:03
wenn Sie eine Zahlungsbefreiung haben und der Tagessatz inbegriffen ist, müssen Sie nichts zahlen.
Gerlinde D. 13. November 2017 um 10:21
fällt die gesetzliche 1%ige Zuzahlungspflicht nicht unter die atypischen Bedarfe und können beim Jobcenter geltend gemacht werden?
hartz4hilfthartz4.de 20. November 2017 um 7:42
fällt der Bedarf unter die 1- bis 2-Prozent-Grenze, kann eine Befreiung beim Jobcenter beantragt werden. Wie hoch die Zuzahlungsgrenzen sind, lesen Sie oben.
enrico 23. November 2017 um 14:29
habe ich auch ein Recht bei Zahnersatz auf die Befreiung von Gestzlichen Zulagen zu hoffen,oder sollte ich einen eimaligen Bedarf nach p.24 SGB2 anmelden.
Bin auch Hartz4 Empfaenger und habe einen Eigenanteil von ca.1000Euro
hartz4hilfthartz4.de 27. November 2017 um 9:07
das Jobcenter übernimmt beim Zahnersatz nur die medizinische Grundversorgung. Haben Sie höhere Ansprüche, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Die Kosten können Sie über die Härtefallregelung geltend machen. Sprechen Sie dies am besten mit Ihrem Sachbearbeiter ab.
Julia 29. November 2017 um 6:20
Ich wohne auf dem Land und habe deshalb weite Fahrwege. Ich bin diesen Monat 272km nur zur Krankengymnastik gefahren. Verordnete Wassergymnastik 128 km. Zusätzlich musste ich eine Zuzahlung zum KG Rezept von 40€ leisten. Da ich zur Zeit viele Arzttermine habe frage ich mich ob ich irgendwo eine Zuzahlung zu den Fahrtkosten beantragen kann?
Harz4 Empfänger bin ich erst seid diesem Monat, aber ich merke das da nichts übrig bleibt wenn das so weiter geht.
hartz4hilfthartz4.de 4. Dezember 2017 um 8:52
sofern die Krankenkasse die Fahrtkosten nicht übernimmt, kommt das Jobcenter in der Regel dafür auf.
Andrea S. 10. Dezember 2017 um 3:57
Ich habe von Januar 2017 bis November 2017 Rezeptgebühren für Medikamente, Hilfsmittel, Lymphdrainage und Krankengymnastik in höhe von ca 1400,00 Euro bezahlt und muss noch einige Rezepte bezahlen da die Rezeptgebührenbefreiung erst nach Ausstellungsdatum der Rezepte erfolgt ist. Kann mir das Jobcenter die Rückerstattung auf mein ALG II anrechnen. Ich habe eine Chronische Erkrankung und eine Schwerbehinderung von 60 % / Grad.
hartz4hilfthartz4.de 11. Dezember 2017 um 10:48
dabei handelt es sich um zu viel gezahlte Leistungen Ihrerseits. Die Rückerstattung sollte Ihnen in der Regel nicht als Einkommen angerechnet werden. Im Zweifelsfall lohnt sich ein Gang zum Anwalt.
Angelika 21. Dezember 2017 um 1:00
Hallo liebes Hartz 4-Team,
ich bekomme ALG II und mein Ehemann bekommt Arbeitsentgelt. Ich möchte eine Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse beantragen. Wo von wird die Zuzahlungsgrenze berechnet? Wird für die Berechnung mein Einkiommen (ALG II) oder das Gehalt meines Ehemannes zugrundegelegt?
hartz4hilfthartz4.de 2. Januar 2018 um 13:15
wie im Text zu lesen, wird nicht nur Ihr Einkommen sondern auch das Ihres Mannes bei der Berechnung berücksichtigt.
Stephan 8. Januar 2018 um 18:10
Hallo, ich empfehle jedem der schon weiß, dass er die Belastungsgrenze der Zuzahlung erreicht, sich einen Befreiungsantrag von seiner Krankenkasse zuschicken zu lassen und den Betrag im voraus zu zahlen. Das erspart das sammeln ( und einschicken zur Krankenkasse ) der Quittungen. Außerdem besteht nicht mehr die Gefahr, dass die Quittungen abhanden kommen. Wenn die weg sind ( bei den KK geht auch gerne mal was verloren ! ) gibt’s kein Geld zurück.
Nicole 18. März 2018 um 17:34
Wichtig ist sämtliche Anträge bei der Krankenkasse zu bestätigen zu lassen. Genauso wie beim jobcenter.
Moritz P. 23. Mai 2018 um 14:57
hallo, wie sieht es den mit der sportmedizinischen untersuchung sowie die darauf folgende mit belastungs ekg usw aus? diese soll ich komplett aus eigener tasche bezahlen und würde dann nach mehreren monaten 80% zurückbekommen, aber ich kann weder den kompletten betrag vorstrecken, noch 20% bezahlen. ich habe mir von meinem hausarzt bestätigen lassen das diese untersuchungen nötig sind. auch habe ich eine chronische erkrankung des rückens, und bin hartz 4 empfänger. eine befreiung habe ich dieses jahr noch nicht beantragt, ist aber kein problem.
hartz4hilfthartz4.de 4. Juni 2018 um 10:37
Ihren konkreten Fall können wir nicht beurteilen. Wenn die im Artikel genannten Bedingungen erfüllt sind, ist aber eine Zuzahlungsbefreiung in der Regel möglich.
Mika 23. Mai 2018 um 16:36
ich bin Sozialhilfeempfänger und zwangsweise privatversichert im Basistarif. Die Beiträge teilen sich PKK und Jobcenter. Ich bleibe allerdings regelmäßig auf Kosten sitzen, die die Kasse nicht übernimmt, die aber nicht als Zuzahlungen deklariert sind, sondern als ‘über den Sätzen des Tarifs’. Ich nehme keine Sonderbehandlungen oder Ähnliches in Anspruch, und habe sämtlichen Ärzten meinen Versicherungsstatus (PKK im Basistarif, also nach gesetzlichen Sätzen) mitgeteilt. Wie kann ich nun mit diesen Kosten umgehen, die ich aus eigener Tasche zahlen muss? Zählen diese auch als Zuzahlungen? Kann ich mir dieses Geld auf anderem Wege wiederholen?
hartz4hilfthartz4.de 4. Juni 2018 um 10:42
es ist möglich, dass die Faktoren, die Ihre Ärzte ansetzen, für Ihre PKV zu hoch sind. In Ihrem Vertrag sind die abgedeckten Faktoren aufgelistet. Sie sollten sich Ärzte suchen, die entsprechend dieser Faktoren berechnen.
Jessi 13. Juni 2018 um 11:15
Ich habe nun meine REHA genehmigt bekommen vom DRV, beziehe ALG2-Leistungen. Ich habe dem Jobcenter seit etwa über einem Jahr versucht klar zu machen, dass ich nicht in eine Maßnahme kann, wo ich von 8 bis 15 oder 16 Uhr nur sitzen muss, wenn ich “Unterricht” habe, da ich wegen meiner Gesundheit sonst schmerzen bekomme. Das JC allerdings ist der Auffassung, ich würde mich dagegen lehnen und die Maßnahme ablehnen, nannte allerdings auch keine richtigen Gründe, was mir diese Maßnahme bringen soll. Dann wurde ich sanktioniert bis 60% und habe mir daraufhin einen Anwalt gesucht, der mich auch vertritt.
Was kann ich noch alles beantragen und muss ich dieses Schreiben, was von der DRV ist und wo drauf steht. dass ich das dem Arbeitgeber vorlegen muss in meinem Fall dem Jobcenter vorlegen?
hartz4hilfthartz4.de 18. Juni 2018 um 9:10
diese Fragen sollten Sie mit Ihrem Anwalt klären.
Wittke 25. Juni 2018 um 13:07
Meine Frau und ich sind Rentner und werden wegen einer kleinen Rente
durch die Grundsicherung unterstützt.Wir besitzen beide eine Zuzahlungsbefreiung der Krankenkasse.Ich brauche nun dringend eine neue Brille ( über 7 Dioptrin).Die Brillengläser sind sehr teuer.Zudem müssen es leichte Gläser sein, da schwere mir durch den Druck chronische Druckstellen
an den Nasenrücken verursachen.Kann ich davon ausgehen, dass alle Kosten, außer dem Brillen-Gestell, übernommen werden?
Attest des Augenarztes liegt vor.
hartz4hilfthartz4.de 2. Juli 2018 um 8:19
Hallo Wittke,
Andreas 23. Oktober 2018 um 2:28
Ich bekomme Harz 4 seid ca 1,5 Jahre und eine Befeiu g von der Krankenkasse habe ich auch.
Habe letotes Jahr 1 Lese und 1 fern Brille erneut bekommen weil meine Augen sich schon wieder verschlechtert haben kann ich es immer noch beim Jobcenter nachträglich einreichen wegen erstatung?
hartz4hilfthartz4.de 5. November 2018 um 9:18
in der Regel können Leistungen nicht rückwirkend geltend gemacht werden. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Sachbearbeiter.
Patrick F. 1. November 2018 um 20:54
ich bin chronisch krank und habe einen GdB von 60, also habe ich einen Anspruch auf Befreiung von Zuzahlungen. Von Jan. bis Sept. 2018 erhielt ich Gehalt vom Arbeitgeber. Ich hatte keinen Befreiungsausweis für 2018 im Voraus beantragt, sondern bis jetzt alle Nachweise über die Zuzahlungen gesammelt. Nach der Entlassung zum 30.09. musste ich ab dem 01.10. Hartz IV beantragen.
Wenn ich nun einen Befreiungsausweis erhalte, meine geleisteten Zuzahlungen über dem einen Prozent liegen, die ich zur Erreichung der Belastungsgrenze bezahlen müsste, und ich eine Erstattung der Krankenkasse erhalte, wird sie vom Jobcenter als Einkommen gewertet oder darf ich sie anrechnungsfrei behalten? Für 2019 stelle ich den Antrag auf Befreiung im Voraus, in diesem Jahr hatte ich meine Gründe, warum ich so lange mit einem Antrag auf Befreiung gewartet habe.
Andreas 11. Dezember 2018 um 11:38
Hallo zusammen! Ist ja eigentlich nicht gerecht das ich als Kranker( Cronisch) Alg2 Empfänger soviel zuzahlen muss und ein gesunder Leistungsempfänger bekommt genausoviel Regelleistung wo Alg2 sich aus Pauschalen zusammensetzt !
Kann ich diese Zuzahlungskosten beim Jobcenter geltendmachen bzw erklagen ?
Frank R. 30. Dezember 2018 um 16:46
Leider wird bei der Zuzahlung bei Rentnern mit kleiner Rente und Hartz4-Empfänger mit zweierlei Maß gemessen.
Beim Rentner werden 1 bzw. 2% von der Brutto-Rente zugrunde gelegt.
Bei Hartz4 werden 1 oder 2% vom jeweiligen Regelsatz berechnet. Kosten der KDU, Mehrbedarf oder Hinzuverdienst spielen keine Rolle.
Damit will ich verdeutlichen, dass beide bei gleichem Geldeingang u. U. unterschiedlich belastet werden.
Herr P. 5. Februar 2019 um 13:40
Ich bin chronisch krank und bekomme eine Zuzahlungsbefreiung (49,80). Übernimmt diese Kosten das Jobcenter ?
Und wenn nicht, wer könnte diese Kosten übernehmen?
Tilo v. K. 14. Februar 2019 um 13:49
Wegen Stromschulden für die mir das Jobcenter einen Kredit gewährt hat ist mein ALG II zur Zeit dauerhaft um 10% gekürzt, wie folglich auch mein Bruttoeinkommen. Wirkt sich das auf die Berechnung der Befreiungsgrenze aus, oder berechnet die sich trotzdem nach dem vollen Satz?

References: § 62
 § 62
 § 61
 § 62
 § 62
 § 32
 § 62
 § 62
 § 24
 § 62
 § 62