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Timestamp: 2016-05-30 20:29:25+00:00

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BVERWG - 05.01.2005, BVerwG 7 B 135.04 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundesverwaltungsgericht > Beschluss vom 05.01.2005, Aktenzeichen: BVerwG 7 B 135.04 BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 7 B 135.04Beschluss vom 05.01.2005
Leitsatz:Die Erteilung einer Genehmigung nach § 6 Abs. 4 AtG i.d.F. des Gesetzes vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) setzt kein gesondertes individuelles Bedürfnis für die Aufbewahrung bestrahlter Brennelemente außerhalb der staatlichen Verwahrung voraus. Das erforderliche Bedürfnis für diese Zwischenlagerung wird durch § 9 a Abs. 2 Satz 3 AtG kraft Gesetzes begründet. Die in § 6 Abs. 4 Satz 7 AtG angeordnete entsprechende Geltung des § 6 Abs. 2 AtG bezieht sich deshalb nur auf die Genehmigungsvoraussetzungen gemäß Abs. 2 Nr. 1 bis 4.Rechtsgebiete:AtG (2002), StrlSchVVorschriften:§ 6 Abs. 2 AtG (2002), § 6 Abs. 3 AtG (2002), § 6 Abs. 4 AtG (2002), § 9 a Abs. 2 Satz 3 AtG (2002), § 45 StrlSchV, § 86 StrlSchVStichworte:Standort-Zwischenlager, Interimslager, Castor-Behälter, Drittschutz, Vorsorgegebot, Dosisgrenzwert, Aufbewahrung Kernbrennstoff, Aufbewahrung, nicht staatliche, Bedürfnis, individuelles, Bedürfnis, gesetzlichesVerfahrensgang:VGH Mannheim VGH 10 S 1291/01 vom 11.05.2004
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Weitere Entscheidungen vom BVERWGBVERWG – Beschluss, BVerwG 7 B 135.04 vom 05.01.2005Die Erteilung einer Genehmigung nach § 6 Abs. 4 AtG i.d.F. des Gesetzes vom 22. April 2002 (BGBl I S. 1351) setzt kein gesondertes individuelles Bedürfnis für die Aufbewahrung bestrahlter Brennelemente außerhalb der staatlichen Verwahrung voraus. Das erforderliche Bedürfnis für diese Zwischenlagerung wird durch § 9 a Abs. 2 Satz 3 AtG kraft Gesetzes begründet. Die in § 6 Abs. 4 Satz 7 AtG angeordnete entsprechende Geltung des § 6 Abs. 2 AtG bezieht sich deshalb nur auf die Genehmigungsvoraussetzungen gemäß Abs. 2 Nr. 1 bis 4.BVERWG – Beschluss, BVerwG 9 KSt 6.04 vom 29.12.20041. Die Zuständigkeit des Berichterstatters/Vorsitzenden für Entscheidungen gemäß § 87a Abs. 1, 3 VwGO (hier: über Kosten) ist nicht mehr gegeben, wenn eine mündliche Verhandlung vor dem Spruchkörper stattgefunden hat und das Verfahren darin - streitig oder unstreitig - beendet worden ist.
2. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und Behörden haben keinen Anspruch auf Entschädigung für die Zeitversäumnis wegen der Wahrnehmung eines Gerichtstermins vor den Verwaltungsgerichten durch einen Bediensteten (§ 162 Abs. 1, § 173 VwGO i.V.m. § 91 Abs. 1 Satz 2 ZPO, §§ 19 ff. JVEG).BVERWG – Beschluss, BVerwG 10 B 25.04 vom 23.12.2004Hat ein Gericht über die Änderung eines Verwaltungsakts zu entscheiden, der einen Geldbetrag festsetzt, so ist es nach § 113 Abs. 2 Satz 2 VwGO unter den in dieser Vorschrift genannten Voraussetzungen - und in Abgrenzung zur (fristgebundenen) Möglichkeit der "Zurückverweisung" der Sache an die Behörde gemäß § 113 Abs. 3 VwGO - lediglich dazu berechtigt, die Neuberechnung des Geldbetrages als solche der Behörde zu überlassen (vgl. bereits BVerwGE 87, 288 <297>); notwendige Ermittlungen zu den für die Neuberechnung maßgebenden tatsächlichen Verhältnissen hat das Gericht hingegen selbst vorzunehmen.
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References: § 6
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 § 45
 § 86
 § 6
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 § 6
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 § 87
 § 173
 § 91
 § 113
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