Source: https://www.deubner-steuern.de/produkte/bwl-beratung/p/angebot-auf-abschluss-eines-maklervertrags-durch-die-uebermittlung-eines-ein-eindeutiges-provisionsverlangen-851393
Timestamp: 2020-07-16 17:50:29+00:00

Document:
BGH - Urteil vom 07.07.2016
BGB § 312d Abs. 1 S. 1; BGB § 652;
MietRB 2017, 41
LG Itzehoe, vom 30.05.2014 - Vorinstanzaktenzeichen 6 O 379/13
SchlHOLG, vom 22.01.2015 - Vorinstanzaktenzeichen 16 U 89/14
BGH, Urteil vom 07.07.2016 - Aktenzeichen I ZR 30/15
DRsp Nr. 2017/185
EGBGB Art. 229 § 32 Abs. 2 Nr. 3 Richtlinie 97/7/EG Art. 2 Nr. 1, Art. 3 Abs. 1 Richtlinie 2011/83/EU Erwägungsgrund 26, Art. 2 Nr. 6, Art. 3 Abs. 3 Buchst. e und f a) Übermittelt der Immobilienmakler einem Kaufinteressenten ein Exposé, das ein eindeutiges Provisionsverlangen enthält, liegt darin ein Angebot auf Abschluss eines Maklervertrags. Dieses Angebot nimmt der Kaufinteressent bereits an, wenn er den Makler um die Vereinbarung eines Besichtigungstermins bittet. Der Vertragsschluss erfolgt in einem derartigen Fall nicht erst, wenn der Kaufinteressent den Besichtigungstermin mit dem Makler wahrnimmt.

References: § 312
 § 652
 Art. 229
 § 32
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 2
 Art. 3