Source: http://wzs.ch/ueberuns_statuten.htm
Timestamp: 2020-06-01 09:37:19+00:00

Document:
WZS - Statuten
Wildparks und Zoos der Schweiz
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Verein Wildparks und Zoos der Schweiz (WZS)
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Statuten des Vereins der Wildparks und Zoos der Schweiz (WZS)
Unter dem Namen „Verein der Wildparks und Zoos der Schweiz“ (WZS) besteht ein Verein im Sinn von ZGB Art. 60 ff. mit Sitz in St.Gallen.
Der Vereinszweck besteht insbesondere in:
der Absicht möglichst gemeinsam aufzutreten um berufsgegegebene Interessen gegenüber Dritten vertreten zu können
der Befürwortung einer tierschutzgerechten Haltung unter Einhaltung aller geltenden gesetzlichen Vorschriften
dem Bestreben praktische Erfahrungen auszutauschen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen
der Umsetzung einer fundierten Informationsübermittlung an die Besucher und damit Sensibilisierung für natur-, tierschutz- und artgerechte Haltung
einer sinnvollen Zusammenarbeit zur Förderung und Erhaltung der Zucht der Tiere die den Mitglieder des Vereins anvertraut sind unter Führung der notwendigen Datenbanken
einer sinnvollen Zusammenarbeit mit gleich gesinnten Organisationen
Wildparks und Zoos als Organisation die öffentlich zugänglich sind
Betriebsleiter der Wildparks und Zoos
Ehrenmitglieder, befreit vom Jahresbeitrag
Alle Personen die beruflich mit Tieren in Wildparks und Zoos arbeiten
Ehemalige Mitglieder des Vereins können dem Verein weiterhin als Passivmitglieder ohne Stimmrecht angehören. Über die Aufnahme von neuen Mitgliedern und den Übertritt zur Passivmitgliedschaft entscheidet der Vorstand.
Art. 4: Beendigung
Die Mitgliedschaft erlischt wenn ein Mitglied seinen Austritt auf Jahresende bekannt gibt, den Jahresbeitrag zwei Jahre nicht bezahlt, oder durch Ausschluss.
Der Ausschluss kann vom Vorstand durch Mehrheitsbeschluss ohne Begründung, gegenüber Mitgliedern beschlossen werden, die den Vereinsgrundsätzen zuwiderhandeln oder die dem Verein Schaden zufügen.
Die Organge des Vereins sind:
Art. 7: Einberufung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal pro Jahr im ersten Semester einberufen (= ordentliche Mitgliederversammlung).
Sie tritt zu weiteren Versammlungen zusammen, wenn der Vorstand es beschliesst oder innert Monatsfrist, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder die Einberufung verlangt (= ausserordentliche Mitgliederversammlung).
Mit dem Begehren um Einberufung einer ausserordentlichen Mitglieder-versammlung muss gleichzeitig die Bezeichnung von zu behandelnden Traktanden verbunden werden. Es darf nur die Behandlung solcher Geschäfte verlangt werden, die in die Kompetenz der Mitgliederversammlung fallen.
Die Mitglieder sind in jedem Fall schriftlich und unter Bekanntgabe der Traktanden einzuladen. Dabei ist eine Frist von 14 Tagen einzuhalten. Es darf nur über traktandierte Geschäfte Beschluss gefasst werden.
Art. 8: Kompetenzen
den Erlass und die Revision der Statuten
die Rechenschaftsberichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfungskommission
die Jahresrechnung und den Voranschlag
die Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes und der Rechnungsprüfungskommission
die weiteren angekündigten Traktanden
die Vereinspräsidentin oder Präsident
Es wird offen gewählt und abgestimmt. Auf Verlangen eines Viertels der stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer erfolgt geheime Wahl / Abstimmung.
Jedes anwesende Aktivmitglied hat nur eine Stimme.
Jeder Wildpark und Zoo hat als Organisation eine Stimme die jeweiligen Betriebsleiter sind ebenfalls mit einer Stimme vertreten. Durch schriftliche Vollmacht können die Stimmen übertragen werden. Dies ergibt pro Organisation höchstens zwei Stimmen.
Die Beschlussfassung erfolgt mit dem einfachen Mehr der anwesenden Mitglieder, bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Präsident/In.
Art. 10: Organisation
Der Vorstand setzt sich aus mindestens drei Aktivmitgliedern zusammen, wobei eine Ausgeglichenheit der verschiedenen Mitglieder angestrebt wird.
Sie werden von der Mitgliederversammlung für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt.
Er konstituiert sich – mit Ausnahme des/der Präsidenten/In – selbst.
Bei Bedarf bestimmt der Vorstand Arbeitsausschüsse und legt deren Kompetenz fest.
Art. 11: Einberufung
Der Vorstand wird durch den/die Präsidenten/in mindestens einmal pro Jahr schriftlich und unter Bekanntgabe der Traktanden einberufen. Er/sie beachtet dabei eine Einladungsfrist von wenigstens sieben Tagen.
Jedes Vorstandsmitglied kann von dem/der Präsidenten/in verlangen, dass der Vorstand innert Monatsfrist einberufen wird.
Art. 12: Aufgaben und Kompetenz
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen sämtliche Aufgaben, die nicht anderen Vereinsorganen übertragen sind. Der Vorstand entscheidet in dringenden Fällen, in denen umgehend gehandelt werden muss, anstelle der Mitgliederversammlung. Er beschließt die Neuaufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern sowie den Übertritt zum Passivmitglied. Er hat an der nächsten Mitgliederversammlung über seine Beschlüsse und Massnahmen zu informieren.
Der Vorstand beschliesst mit dem einfachen Mehr der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Präsident/in.
Art. 13: Vertretung und Unterschrift
Der Vorstand vertritt den Verein gegen aussen. Der Vorstand regelt die Unterschriftsberechtigung für den Verein.
Art. 14: Berichterstattung
Der Vorstand legt den Mitgliedern an der ordentlichen Mitgliederversammlung jährlich einen Rechenschaftsbericht über seine Tätigkeit vor.
3.3. Die Rechnungsprüfungskommission
Art. 15: Funktion
Die Rechnungsprüfungskommission ist das Kontrollorgan des Vereins. Sie besteht aus zwei Mitgliedern und wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes sind nicht in die Rechnungsprüfungskommission wählbar.
Die Rechnungsprüfungskommission prüft die Jahresrechnung und erstattet der Mitgliederversammlung Bericht und Antrag.
Art. 16: Delegation der Rechnungsprüfung
Die Mitgliederversammlung kann auf die Wahl einer Rechnungsprüfungskommission verzichten und ein anerkanntes Treuhandbüro mit der Rechnungsprüfung beauftragen.
4. Finanzen / Haftung
Art. 17: Beschaffung finanzieller Mittel
Die zur Erreichung des Vereinszwecks nötigen Finanzen werden beschafft durch:
Zuwendungen öffentlicher rechtlicher Körperschaften
Gönnerbeiträge, Spenden und Legate
Art. 18: Revision der Statuten
Die Revision der Statuten muss unter Angabe der Änderungsvorschläge mindestens 4 Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand eingereicht werden. Sie werden mit der Einladung an die Mitglieder schriftlich vorgelegt.
Ebenso kann die Revision durch den Vorstand eingeleitet werden, von einem Zehntel der Vereinsmitglieder und durch die Mitgliederversammlung selbst.
Einer Statutenrevision haben zwei Drittel der anwesenden Vereinsmitglieder zuzustimmen.
Art. 19: Auflösung des Vereins
Ein Auflösungsbeschluss kann nur an einer ausdrücklich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung gefasst werden. Der Auflösung des Vereins haben drei Viertel der an der Versammlung anwesende Mitglieder zuzustimmen. Anstelle einer Mitgliederversammlung kann der Verein auch durch schriftliche Urabstimmung über die Auflösung beschliessen. Der Verein ist aufgelöst, wenn drei Viertel sämtlicher abgegebener Stimmen die Auflösung befürworten.
Art. 20: Verwendung des Vereinsvermögens bei einer Auflösung
Das bei der Auflösung noch vorhandene Vereinsvermögen wird einer gemeinnützigen Organisation mit der Zielsetzung Natur- und Artenschutz übergeben.
St. Gallen, den 17. April 2008
Der Präsident: Ernst Federer
Der Aktuar: Walter Signer

References: Art. 60

Art. 4

Art. 7

Art. 8

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 20