Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10007863
Timestamp: 2020-08-06 23:12:24+00:00

Document:
RIS - Hohlglasveredelung-Ausbildungsordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 07.08.2020
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Hohlglasveredelung-Ausbildungsordnung, Fassung vom 07.08.2020
Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über die Berufsausbildung in der Hohlglasveredelung (Hohlglasveredelung-Ausbildungsordnung)
StF: BGBl. II Nr. 267/1997
Auf Grund der §§ 8, 24 und 27 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes, BGBl. Nr. 142/1969, zuletzt geändert durch die Berufsausbildungsgesetz-Novelle 1997, BGBl. I Nr. 67/1997, wird - hinsichtlich der §§ 14, 28 und 42 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales - verordnet:
Lehrberufe in der Hohlglasveredelung
§ 1. In der Hohlglasveredelung sind folgende Lehrberufe eingerichtet:
Hohlglasveredler - Glasmalerei, mit dreijähriger Lehrzeit,
Hohlglasveredler - Gravur, mit dreijähriger Lehrzeit,
Hohlglasveredler - Kugeln, mit dreijähriger Lehrzeit.
Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Hohlglasveredler - Glasmalerei
§ 2. Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Hohlglasveredler - Glasmalerei ausgebildete Lehrling befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbständig und eigenverantwortlich auszuführen:
Auswählen und Beschaffen erforderlicher Materialien sowie Überprüfen, ob sie den gegebenen Anforderungen entsprechen,
Lesen und Anfertigen von Werkzeichnungen,
Einteilen, Anzeichnen und Skizzieren von Schriften, Dekoren, Mustern und Vorlagen,
Entwerfen von Mustern und Formen,
Auslegen mit Email- und Transparentfarben,
Anwenden von Mal-, Pinsel- und Federtechniken,
Schwemmen und Fassen,
Entwerfen und Ausführen von Dekoren.
§ 3. Für den Lehrberuf Hohlglasveredler - Glasmalerei wird folgendes Berufsbild festgelegt. Hiebei sind die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß der Lehrling zur Ausübung qualifizierter beruflicher Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere das Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließen.
Arbeitsgeräte, Maschinen, Hilfsmittel und Arbeitsbehelfe
2. Kenntnis über Transport und Lagerung von Werk- und
Hilfsstoffen, ihre Eigenschaften, Bearbeitungsmöglichkeiten,
Verarbeitungsmöglichkeiten sowie Verwendungsmöglichkeiten
3. Grundkenntnisse über die Glasveredelung wie Malen,
Gravieren, Beschriften, Drucken, Ätzen, Polieren, Trennen
4. Grundkenntnisse über die Arbeitsvorbereitung, Planung und
5. Lesen und Anfertigen von Werkzeichnungen
6. Grundkenntnisse Kenntnis über -
über Glasmalein- Glasmaleinbrenn-
brennfarben farben, Lüster,
Beizen und
7. Einteilen, Anzeichnen und Skizzieren von Entwerfen von
Schriften, Dekoren, Mustern und Vorlagen Mustern und
8. Auslegen mit Email- und Transparentfarben
9. Anwenden der Maltechniken, Pinseltechniken,
Pinseldrucktechniken und Federtechniken
10. - Lüstern, Beizen sowie Verarbeiten von
Edelmetallpräparaten
11. - Schrift, Heraldik, Schattierungs- und
Schwarzlotarbeiten
12. Schwemmen Fassen
13. Grundkenntnisse Kenntnis des Sandstrahlens
14. - Entwerfen und Ausführen von Dekoren
15. - Kenntnis über Schablonentechniken und
deren Umsetzung
16. - Kenntnis der Druck- und Umdrucktechnik
17. - Grundkenntnisse der Ätzung
18. Kenntnis über Einbrennen, Heißverformen und Kleben
19. Kenntnis über den betriebsspezifischen Umweltschutz, die
Möglichkeit der Wiederverwertung und die wesentlichen
Vorschriften zur fachgerechten Entsorgung der im Betrieb
20. Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
Verpflichtungen (§§ 9 und 10 BAG)
21. Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie
Schutze des Lebens und der Gesundheit
22. Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
§ 4. (1) Die Lehrabschlußprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.
(4) Die theoretische Prüfung entfällt, wenn der Prüfungskandidat das Erreichen des Lehrziels der letzten Klasse der fachlichen Berufsschule für einen Lehrberuf der Hohlglasveredelung oder den erfolgreichen Abschluß einer die Lehrzeit ersetzenden berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nachgewiesen hat.
§ 5. (1) Die Prüfung im Gegenstand Prüfarbeit hat folgende Arbeitsproben zu umfassen:
Schreiben und Malen von Schriften und Dekoren,
Zentrieren, Rändern, Lasieren, Polieren und Gravieren,
Schattierungs- und Schwarzlotarbeiten.
(2) Die Prüfungskommission hat unter Bedachtnahme auf den Zweck der Lehrabschlußprüfung, die Anforderungen der Berufspraxis und das Tätigkeitsgebiet des Lehrbetriebes eine Prüfarbeit zu stellen, die in sechs Stunden durchgeführt werden kann.
(3) Die Prüfarbeit ist nach sieben Stunden zu beenden.
Genauigkeit und Sauberkeit,
fachgerechtes Verwenden der richtigen Werkzeuge und Geräte.
(3) Die Themenstellung hat dem Zweck der Lehrabschlußprüfung und den Anforderungen der Berufspraxis zu entsprechen. Hiebei sind Prüfstücke, Materialproben, Demonstrationsobjekte, Werkzeuge, Zeichnungen oder Schautafeln heranzuziehen. Fragen über einschlägige Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen und Unfallverhütung sowie über einschlägige Umweltschutz- und Entsorgungsmaßnahmen sind miteinzubeziehen.
(4) Das Fachgespräch soll für jeden Prüfungskandidaten 15 Minuten dauern. Es ist nach 20 Minuten zu beenden. Eine Verlängerung um höchstens zehn Minuten hat im Einzelfall zu erfolgen, wenn der Prüfungskommission ansonsten eine zweifelsfreie Bewertung der Leistung des Prüflings nicht möglich ist.
§ 7. (1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufes möglich ist.
§ 8. (1) Die Fachkunde hat die stichwortartige Beantwortung je einer Aufgabe aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Werkstoffe und Hilfsstoffe,
(2) Die Fachkunde kann auch in programmierter Form mit Fragebögen geprüft werden. In diesem Fall sind aus jedem Bereich je vier Aufgaben zu stellen.
(3) Die Aufgaben sind so zu stellen, daß sie in der Regel in 40 Minuten durchgeführt werden können.
§ 9. (1) Das Fachrechnen hat je eine Aufgabe aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Materialbedarfsrechnung.
§ 10. (1) Das Fachzeichnen hat die Anfertigung eines Dekorentwurfes nach Angabe zu umfassen.
(2) Die Aufgabe ist so zu stellen, daß sie in der Regel in 45 Minuten durchgeführt werden kann.
(3) Das Fachzeichnen ist nach 60 Minuten zu beenden.
§ 12. Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Hohlglasveredler - Gravur oder im Lehrberuf Hohlglasveredler - Kugeln kann eine Zusatzprüfung im Lehrberuf Hohlglasveredler - Glasmalerei abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf den Gegenstand Fachgespräch. Für die Zusatzprüfung gilt § 6 sinngemäß.
Anwenden der Allgemeinen Lehrabschlußprüfungsordnung
§ 13. Im übrigen ist auf die Durchführung der Lehrabschlußprüfung und die Zusatzprüfung die Allgemeine Lehrabschlußprüfungsordnung, BGBl. Nr. 670/1995, anzuwenden.
§ 15. (1) Die Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Glasmaler, BGBl. Nr. 533/1976, in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 161/1984 treten unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 1998 außer Kraft.
(2) Die Prüfungsordnung für die Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Glasmaler, BGBl. Nr. 75/1977, tritt unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 1998 außer Kraft.
(3) Lehrlinge, die am 30. Juni 1998 im Lehrberuf Glasmaler ausgebildet werden, sind gemäß den in Abs. 1 angeführten Ausbildungsvorschriften bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit auszubilden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlußprüfung gemäß der in Abs. 2 angeführten Prüfungsordnung antreten.
Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Hohlglasveredler - Gravur
§ 16. Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Hohlglasveredler - Gravur ausgebildete Lehrling befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbständig und eigenverantwortlich auszuführen:
Einrichten und Abdrehen von Schleif- und Polierscheiben,
Gravieren von figuralen und ornamentalen Mustern,
Kleben, Fassen und Heißformen,
Drucken, Ätzen, Polieren, Trennen und Schleifen.
§ 17. Für den Lehrberuf Hohlglasveredler - Gravur wird folgendes Berufsbild festgelegt. Hiebei sind die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß der Lehrling zur Ausübung qualifizierter beruflicher Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere das Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
Hilfsstoffen, ihre Eigenschaften,
Bearbeitungsmöglichkeiten, Verarbeitungsmöglichkeiten sowie
6. Einteilen, Anzeichnen und Skizzieren Entwerfen von
von Schriften, Dekoren, Mustern Mustern und Formen
7. Grundkenntnisse Kenntnis über die zu verwendenden Schleif-
über die zu und Poliermittel
8. Einrichten und Einrichten und Abdrehen von
Abdrehen von Abdrehen von Schleifscheiben
Schleif- und Schleif- und
(Kork-, Filz- und (Stein-, Blei- und
Holzscheiben) Filzscheiben)
9. - Kleben, Fassen, -
10. Rutsch- und Schneidetechnik Schneidetechnik im
11. - - Gravieren von
figuralen und
12. Grundkenntnisse Kenntnis des Sandstrahlens
des Sandstrahlens
13. - Kenntnis über Schablonentechniken und
14. Kenntnis über den betriebsspezifischen Umweltschutz, die
15. Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
16. Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie
17. Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
§ 18. (1) Die Lehrabschlußprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.
§ 19. (1) Die Prüfung im Gegenstand Prüfarbeit hat folgende Arbeitsproben zu umfassen:
Figuraler Tiefschnitt,
Kleben, Fassen, Heißformen.
Maßgenauigkeit und Sauberkeit,
fachgerechtes Verwenden der richtigen Werkzeuge und Arbeitsgeräte.
§ 20. (1) Das Fachgespräch ist vor der gesamten Prüfungskommission abzulegen.
§ 21. (1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufes möglich ist.
§ 22. (1) Die Fachkunde hat die stichwortartige Beantwortung je einer Aufgabe aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
§ 23. (1) Das Fachrechnen hat je eine Aufgabe aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Volumsberechnung.
§ 24. (1) Das Fachzeichnen hat die Anfertigung einer Werkzeichnung nach Angabe zu umfassen.
§ 25. (1) Die Lehrabschlußprüfung kann wiederholt werden.
§ 26. Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Hohlglasveredler - Glasmalerei kann eine Zusatzprüfung im Lehrberuf Hohlglasveredler - Gravur abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf den Gegenstand Prüfarbeit. Für die Zusatzprüfung gilt § 19 sinngemäß.
§ 27. Im übrigen ist auf die Durchführung der Lehrabschlußprüfung und der Zusatzprüfung die Allgemeine Lehrabschlußprüfungsordnung, BGBl. Nr. 670/1995, anzuwenden.
§ 29. (1) Die Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Glasgraveur, BGBl. Nr. 533/1976, in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 578/1982 treten unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 1998 außer Kraft.
(2) Die Prüfungsordnung für die Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Glasgraveur, BGBl. Nr. 74/1977, tritt unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 1998 außer Kraft.
(3) Lehrlinge, die am 30. Juni 1998 im Lehrberuf Glasgraveur ausgebildet werden, sind gemäß den in Abs. 1 angeführten Ausbildungsvorschriften bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit auszubilden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlußprüfung gemäß der in Abs. 2 angeführten Prüfungsordnung antreten.
Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Hohlglasveredler - Kugeln
§ 30. Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Hohlglasveredler - Kugeln ausgebildete Lehrling befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbständig und eigenverantwortlich auszuführen:
Vorreißen, Schneiden und Polieren,
Entwerfen von Glasschliffen und Schleifen nach vorgegebenen Mustern,
Abschleifen und Säumen,
Randbearbeitung und Flächenschliff.
§ 31. Für den Lehrberuf Hohlglasveredler - Kugeln wird folgendes Berufsbild festgelegt. Hiebei sind die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß der Lehrling zur Ausübung qualifizierter beruflicher Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere das Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließen.
von Schriften, Dekoren, Mustern und Mustern und Formen
7. Kenntnis über die Kenntnis über die Auswahl der zu
Auswahl der zu verwendenden Schleifscheiben bezüglich
verwendenden Größe, Körnung, Härte und
Schleifscheiben Umlaufgeschwindigkeit im Hinblick auf
9. Vorreißen, Vorreißen, Schleifen nach
Schneiden und Schneiden und vorgegebenen
Polieren Polieren Mustern,
einfacher Muster, Tiefschliff,
Tiefschliff, Mattschliff,
Mattschliff Überschneidungs-
Randbearbeitung und
10. Abschleifen und Säumen -
11. - Kleben, Fassen, -
12. - Entwerfen von Entwerfen von
Glasschliffen Glaskörpern
13. Kenntnis über den betriebsspezifischen Umweltschutz, die
14. Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
15. Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie
16. Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
§ 32. (1) Die Lehrabschlußprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.
§ 33. (1) Die Prüfung im Gegenstand Prüfarbeit hat folgende Arbeitsproben zu umfassen:
Anzeichnen, Abschleifen,
Herstellen von Schliffen,
Randbearbeitung,
fachgerechte Arbeitsweise,
richtiges Verwenden der Arbeitsgeräte und der Werkzeuge.
§ 34. (1) Das Fachgespräch ist vor der gesamten Prüfungskommission abzulegen.
§ 35. (1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufes möglich ist.
§ 36. (1) Die Fachkunde hat die stichwortartige Beantwortung je einer Aufgabe aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
§ 37. (1) Das Fachrechnen hat je eine Aufgabe aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen:
Drehzahlberechnung.
§ 38. (1) Das Fachzeichnen hat die Anfertigung einer Werkzeichnung nach Angabe zu umfassen.
§ 39. (1) Die Lehrabschlußprüfung kann wiederholt werden.
§ 40. Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Hohlglasveredler - Glasmalerei kann eine Zusatzprüfung im Lehrberuf Hohlglasveredler - Kugeln abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf den Gegenstand Prüfarbeit. Für die Zusatzprüfung gilt § 33 sinngemäß.
§ 41. Im übrigen ist auf die Durchführung der Lehrabschlußprüfung und der Zusatzprüfung die Allgemeine Lehrabschlußprüfungsordnung, BGBl. Nr. 670/1995, anzuwenden.
§ 43. (1) Die Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Hohlglasfeinschleifer (Kugler), BGBl. Nr. 430/1972, in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 37/1981 treten unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 1998 außer Kraft.
(2) Die Prüfungsordnung für die Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Hohlglasfeinschleifer (Kugler), BGBl. Nr. 606/1974, in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 355/1976 tritt unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 1998 außer Kraft.
(3) Lehrlinge, die am 30. Juni 1998 im Lehrberuf Hohlglasfeinschleifer (Kugler) ausgebildet werden, sind gemäß den in Abs. 1 angeführten Ausbildungsvorschriften bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit auszubilden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlußprüfung gemäß der in Abs. 2 angeführten Prüfungsordnung antreten.
§ 44. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. September 1997 in Kraft.
(2) Lehrverträge in den Lehrberufen der Hohlglasveredelung können bereits vor diesem Zeitpunkt abgeschlossen werden. Sie treten jedoch frühestens mit 1. September 1997 in Kraft.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 12
 § 6

§ 13

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26
 § 19

§ 27

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40
 § 33

§ 41

§ 43

§ 44