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Timestamp: 2020-04-09 11:41:21+00:00

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VGH Hessen, 05.03.1985 - II OE 42/82 - dejure.org
VGH Hessen, 05.03.1985 - II OE 42/82
https://dejure.org/1985,19132
VGH Hessen, 05.03.1985 - II OE 42/82 (https://dejure.org/1985,19132)
VGH Hessen, Entscheidung vom 05.03.1985 - II OE 42/82 (https://dejure.org/1985,19132)
VGH Hessen, Entscheidung vom 05. März 1985 - II OE 42/82 (https://dejure.org/1985,19132)
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Mit dieser Argumentation wurde beispielsweise auch für das hessische Kommunalwahlgesetz überzeugend entschieden, dass auch ohne ausdrückliche Regelung über eine Verpflichtung zur Einspruchsbegründung nur innerhalb der Einspruchsfrist substantiiert vorgetragene Einspruchsbegründungen beachtlich seien (vgl. Hess. VGH, Urt. v. 05.03.1985 - II OE 42/82 -, ESVGH 35, 317).
Eine Unregelmäßigkeit bei dem Wahlverfahren im Sinne des § 26 Abs. 1 Nr. 2 KWG liegt vor, wenn gegen Bestimmungen des Kommunalwahlgesetzes oder der zur Ausführung dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen verstoßen wird vgl. Entscheidung des erkennenden Senats vom 5. März 1985 - II OE 42/82 -).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats kennen im gerichtlichen Wahlprüfungsverfahren Einwendungen nicht mehr Prüfungsgegenstand sein, die nicht Gegenstand auch des Einspruchsverfahrens waren (…vgl. Urteil vom 5. November 1974 - II OE 134/73 - HessVGRspr. 1975, S. 17 ff.; Urteil vom 5. März 1985 - II OE 42/82 -).
Er muß aber den Sachverhalt, auf den er den geltend gemachten Wahlfehler stützt, innerhalb der Einspruchsfrist des § 25 Abs. 1 KWG so konkret und nachvollziehbar schildern, daß das mit dem Einspruch befaßte Gremium feststellen kann, ob einer der Tatbestände des § 26 Abs. 1 KWG vorliegt (so der erkennende Senat im Urteil vom 5. März 1985, a.a.O.).
Sie können jedoch nicht zur Aufhebung der Wahlentscheidung führen, weil die Kläger ihren Einspruch nicht innerhalb der zweiwöchigen Einspruchsfrist des § 25 Abs. 1 KWG auf diesen Sachverhalt gestützt haben (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - ESVGH 35, 317 = HSGZ 1985, 377, jeweils nur Leitsätze).
Eine Unregelmäßigkeit bei dem Wahlverfahren im Sinne des § 26 Abs. 1 Nr. 2 KWG liegt vor, wenn gegen Bestimmungen des Kommunalwahlgesetzes oder der zur Ausführung dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen verstoßen wird (vgl. Hess. VGH, Urteile vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - und 3. Februar 1987 - 2 UE 1330/86 -).
Wahlen werden nicht generell auf die Einhaltung der Wahlvorschriften überprüft, sondern nur dann, wenn Einsprüche erhoben sind und jeweils nur soweit, wie der Einspruch reicht (…vgl. Seifert, Bundeswahlrecht, Rdnr. 20 zu Art. 41 GG, Anm. 1 zu § 2 Wahlprüfungsgesetz; Urteil des Senats vom 5. März 1985 - II OE 42/82 -).
Er muß aber den Sachverhalt, auf den er den geltend gemachten Wahlfehler stützt, innerhalb der Einspruchsfrist des § 25 Abs. 1 KWG so konkret und nachvollziehbar schildern, daß das mit dem Einspruch befaßte Gremium feststellen kann, ob eine der Tatbestände des § 26 Abs. 1 KWG vorliegt (so der entscheidende Senat im Urteil vom 5. März 1985, a.a.O.).
Danach liegt eine Unregelmäßigkeit bei dem Wahlverfahren im Sinne des § 26 Abs. 1 Nr. 2 KWG vor, wenn gegen Bestimmungen des Kommunalwahlgesetzes oder der zur Ausführung dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen verstoßen wird (Hess. VGH, Urteile vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - und 3. Februar 1987 - 2 UE 1330/86 - Urteil vom 6. Dezember 1990 - 6 UE 1488/90 - ESVGH 41, 126 = NVwZ 1991, 702).
Zwar ist nach ständiger Rechtsprechung bei Wahlen zu kommunalen und sonstigen Parlamenten über eine Einwendung gegen die Gültigkeit der Wahl im Wahlprüfungsverfahren nur dann sachlich zu entscheiden, wenn der Wahlberechtigte den Sachverhalt, auf den er den geltend gemachten Wahlfehler stützt, innerhalb der Einspruchsfrist so substantiiert darlegt, dass das mit dem Einspruch befaßte Gremium feststellen kann, ob einer der geltend gemachten Verstöße vorliegt (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 12. Dezember 1991 - 2 BvR 562/91 - BVerfGE 85, 148 ff., 159, 11. Oktober 1988 - 2 BvC 5/88 - BVerfGE 79, 50, 3. Juni 1975 - 2 BvC 1/74 - BVerfGE 40, 11 ff., 30 ff., 32; Hess. VGH, Urteil vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - HSGZ 1985, 377; so auch OVG Koblenz, Urteil vom 4. Juni 1991 - 7 A 12657/90 - NVwZ-RR 1991, 659).
Nach der Rechtsprechung des früher für Kommunalwahlrecht zuständigen 2. Senats des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, der der erkennende 6. Senat folgt, ist über eine Einwendung gegen die Gültigkeit einer Kommunalwahl im Wahlprüfungsverfahren nur dann sachlich zu entscheiden, wenn der Wahlberechtigte den Sachverhalt, auf den er den geltend gemachten Wahlfehler stützt, innerhalb der Einspruchsfrist des § 25 Abs. 1 KWG so substantiiert darlegt, daß das mit dem Einspruch befaßte Gremium - gegebenenfalls nach einer durch den Vortrag des Einspruchsführers veranlaßten Sachaufklärung oder Beweisaufnahme - feststellen kann, ob einer der Tatbestände des § 26 Abs. 1 KWG vorliegt (Hess. VGH, Urteil vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - HSGZ 1985, 377; so auch OVG Koblenz, Urteil vom 4. Juni 1991 - 7 A 12657/90 - NVwZ-RR 1991, 659).
VGH Hessen, 23.01.1997 - 6 UE 3118/95
Zum Vorliegen von Wahlunregelmäßigkeiten; hier: Stempel auf Wahlscheinen; …
Über Einwendungen gegen die Gültigkeit einer Kommunalwahl ist im Wahlprüfungsverfahren nur sachlich zu entscheiden, soweit der Wahlberechtigte den Sachverhalt, auf den er den geltend gemachten Wahlfehler stützt, innerhalb der Einspruchsfrist des § 25 Abs. 1 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes - KWG - so substantiiert dargelegt hat, daß sich anhand dessen feststellen läßt, ob einer der Tatbestände des § 26 Abs. 1 KWG vorliegt (Hess. VGH, Urteil vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - HSGZ 1985, 377 ; vgl. ferner Bundesverfassungsgericht, Beschlüsse vom 3. Juni 1975 - 2 BvC 1/74 - BVerfGE 40, 11 = NJW 1975, 1551 = DVBl. 1975, 626, und vom 12. Dezember 1991 - 2 BvR 562/91 - BVerfGE 85, 148 = NJW 1992, 2623 = NVwZ 1992, 257; OVG Koblenz, Urteil vom 4. Juni 1991 - 7 A 12657/90 - NVwZ-RR 1991, 659).
Nach der Rechtsprechung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist über eine Einwendung gegen die Gültigkeit einer Kommunalwahl im Wahlprüfungsverfahren nur dann sachlich zu entscheiden, wenn der Wahlberechtigte den Sachverhalt, auf den er den geltend gemachten Wahlfehler stützt, innerhalb der Einspruchsfrist des § 25 Abs. 1 KWG so substantiiert darlegt, dass das mit dem Einspruch befasste Gremium - gegebenenfalls nach einer durch den Vortrag des Einspruchsführers veranlassten Sachaufklärung oder Beweisaufnahme - feststellen kann, ob einer der Tatbestände des § 26 Abs. 1 KWG vorliegt (Hess. VGH, Urteil vom 5. März 1985 - II OE 42/82 - HSGZ 1985, 377; Urteil vom 23.01.1997 - 6 UE 3863/96 -, so auch OVG Koblenz, Urteil vom 4. Juni 1991 - 7 A 12657/90 - NVwZ-RR 1991, 659).
Zurückweisung eines Wahlvorschlages wegen fehlender Unterschrift des …

References: § 26
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 Art. 41
 § 2
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