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Timestamp: 2016-10-22 11:48:14+00:00

Document:
8C_341/2015 (04.08.2015)
8C_341/2015 � � Urteil vom 4. August 2015
Unfallversicherung (Integrit�tsentsch�digung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 6. April 2015.
�Sachverhalt:
�Mit Verf�gung vom 8. April 2013, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2013, lehnte es die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unter anderem ab, A.________ (Jg. 1985) aufgrund der Folgen eines am 26. Januar 2009 am Arbeitsplatz erlittenen Unfalles (bei Abbrucharbeiten von der Sortierzange eines Baggers am linken Unterarm erfasst und verletzt) eine Integrit�tsentsch�digung auszurichten; ebenso verneinte sie gleichzeitig einen Rentenanspruch.
�Das Kantonsgericht Luzern wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 6. April 2015 ab, soweit es auf diese eintrat.
�A.________ l�sst mit Beschwerde ans Bundesgericht beantragen, es seien ihm - unter diesbez�glicher Aufhebung des angefochtenen Entscheides - eine Integrit�tsentsch�digung von mindestens 15 % zuzusprechen oder - eventualiter - die Sache zur Neubeurteilung an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen.
�Die vorinstanzlichen Akten wurden eingeholt. Ein Schriftenwechsel findet nicht statt.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen f�r die Beurteilung des einzig noch streitigen Integrit�tsschadens und - gegebenenfalls - dessen Ausmasses hat das kantonale Gericht richtig dargelegt, worauf verwiesen wird (Art. 24 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 36 Abs. 1 UVV; Art. 25 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV; Art. 36 Abs. 2 UVV in Verbindung mit Anhang 3 zur UVV; vgl. auch die Tabellen der von der SUVA in Weiterentwicklung der bundesr�tlichen Skala in genanntem Anhang 3 in tabellarischer Form erarbeiteten Bemessungsgrundlagen [so genannte Feinraster; in: Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der SUVA, Tabelle 17, http://www.suva.ch/startseite-suva/ unfall-suva/versicherungsmedizin-suva/integritaetsentschaedigung- suva.htm]; BGE 124 V 29 E. 1b und c S. 32 f., 115 V 147 E. 1 S. 147 sowie 113 V 218 E. 2 S. 218 f. und E. 4b S. 221 f., je mit Hinweisen).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, dass das kantonale Gericht - wie zuvor schon die SUVA - vorwiegend gest�tzt auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. B.________ vom 3. April 2013, der von Kreisarzt Dr. med. C.________ mitunterzeichnet worden war, einen 5 % �bersteigenden und damit erst entsch�digungsberechtigenden Integrit�tsschaden verneint hat, ohne zuvor die beantragte Begutachtung durch Hand-/Armspezialisten aus den Bereichen Chirurgie und Neurologie veranlasst zu haben. Wegen angeblicher Widerspr�chlichkeiten in den kreis�rztlichen Beurteilungen h�lt er daf�r, dass vor einem definitiven Entscheid �ber einen Integrit�tsschaden weitere Abkl�rungen angeordnet werden m�ssten.
3.2.�Die SUVA hat vor der beanstandeten Verneinung eines leistungsrelevanten Integrit�tsschadens mit Verf�gung vom 8. April 2013 und Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2013 - einer kreis�rztlichen Empfehlung des Dr. med. D.________ vom 15. November 2012 folgend - eine Stellungnahme der Ober�rztin Frau Dr. med. E.________, Neurologie und Neurorehabilitation am Spital F.________, vom 22. Februar 2013 eingeholt und die Sache anschliessend ihrem Kreisarzt Dr. med. B.________ vorgelegt. Dieser ist in seiner Abschlussuntersuchung vom 2. April 2013 zum Ergebnis gelangt (Bericht vom 3. April 2013), dass bei sehr guter Funktion des Arms und der Hand eine Integrit�tsentsch�digung nicht geschuldet sei. Dieser Erkenntnis hat sich Dr. med. C.________ angeschlossen und daher den Bericht dar�ber mitunterzeichnet. Damit ist das Vorliegen eines Integrit�tsschadens von �rzten verschiedenster Fachrichtungen eingehend gepr�ft worden, was als durchaus gen�gende Grundlage f�r dessen anschliessende Beurteilung durch SUVA und Vorinstanz zu werten ist. F�r den - wenn auch nur im Sinne eines Eventualantrages - geforderten Beizug weiterer, mit Problemen im Bereich der Arm- und Handchirurgie besonders vertrauter Spezial�rzte bestand unter diesen Umst�nden ganz offensichtlich kein begr�ndeter Anlass mehr. Davon konnte - in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) - abgesehen werden.
Einig waren sich die massgebend beteiligten �rzte darin, dass das Heben (und allenfalls auch Tragen) von Gewichten beim Beschwerdef�hrer angesichts der erlittenen Verletzung (Vorderarmschaftfraktur) an eine Limite, eine Obergrenze gebunden ist. Allein daraus, dass sie diese nicht durchwegs einheitlich bezifferten, kann schon deshalb nicht auf die in der Beschwerdeschrift geltend gemachte Widerspr�chlichkeit der �rztlichen Beurteilungen geschlossen werden, weil es in der Natur der Sache liegt, dass selbst �rztliche Fachpersonen die gewichtsm�ssige Angabe solcher Hebe- resp. Tragelimiten nicht ohne Weiteres exakt zu bestimmen verm�gen. Im hier zur Diskussion stehenden Fall ist indessen entscheidend, dass sowohl die von Dr. med. C.________ als auch die von Dr. med. D.________ - leicht voneinander abweichend - angegebenen Werte nicht auf eine ernsthaft ins Gewicht fallende Integrit�tseinbusse schliessen lassen. W�hrend Dr. med. C.________ anl�sslich seiner kreis�rztlichen Untersuchung vom 25. August 2011 von einer m�glichen Belastung der - im �brigen normal einsetzbaren - linken Hand mit bis zu 20 kg ausging, erachtete Kreisarzt Dr. med. D.________ am 14. November 2011 lediglich T�tigkeiten mit Tragen von Lasten bis zu 15 kg noch als problemlos zumutbar, wobei er allerdings hinzuf�gte, dass gelegentlich auch Lasten von bis zu 25 kg kurzzeitig gehoben werden k�nnten. Auch wenn die von den Dres. med. C.________ und D.________ genannten Werte nicht identisch sind, zeigen sie doch, dass der Beschwerdef�hrer durchaus in der Lage ist, auch den Umgang mit erheblichen Gewichten zu meistern. Schwerere Lasten werden im �blichen (privaten) Alltag jedenfalls kaum regelm�ssig zu verschieben sein und selbst der Beschwerdef�hrer hatte in der Firma G.________, wo er eine neue Anstellung zu erhalten versuchte, laut deren Angaben keine schwereren Lasten ohne Hilfsmittel und nie Lasten �ber 25 kg �ber Lendenh�he zu heben. Dies zeigt, dass er bez�glich Heben und Tragen von Gewichten wegen seiner Sch�digung am linken Arm auch gegen�ber gesunden Personen kaum wesentlich benachteiligt ist. Die Anerkennung eines die f�r eine Entsch�digung erforderliche Erheblichkeitsschwelle von 5 % �bersteigenden Integrit�tsschadens f�llt daher von vornherein ausser Betracht. Daran �ndert nichts, dass der Beschwerdef�hrer nach �rztlichen Angaben Vibrationen und Schl�ge auf den linken Unterarm zu vermeiden versuchen sollte. Unangebracht jedenfalls ist auch der Vergleich mit dem Verlust, der Amputation einer Hand oder eines Armes und der damit verbundene Beizug des daf�r vorgesehenen Skalenwertes, aus welchem der Beschwerdef�hrer die H�he der von ihm geltend gemachten Integrit�tsentsch�digung ableiten will. Bez�glich der Bedeutung der von Kreisarzt Dr. med. C.________ im Jahre 2010 noch anerkannten entsch�digungsrelevanten Integrit�tseinbusse wird auf die vorinstanzlichen Ausf�hrungen verwiesen.
Die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a) mit summarischer Begr�ndung (Abs. 3 Satz 1) und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3 Satz 2) - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) - erledigt. Die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) sind vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 36
 Art. 25
 Art. 36
 Art. 36
 BGE 
 Art. 109