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Timestamp: 2017-03-25 13:30:26+00:00

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SATZUNG DER Sport Integrationsstiftung
§ 1Name - Sitz - Rechtsform
(1) Die Stiftung führt den Namen "Sport-Integrationsstiftung".
(3) Sie hat ihren Sitz in Darmstadt.
1. Zweck der Stiftung ist die Förderung der sportlichen Integration ausländischer Jugendlicher bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres, behinderter Kinder und Jugendlicher sowie von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien.
2. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht, durch die Förderung des Angebots gemeinsamer sportlicher Aktivitäten mit dem Ziel, Aggressionen abzubauen, gewaltfreies Sozialverhalten zu vermitteln und ein Ausgrenzen einer der o. genannten Personengruppen zu verhindern. Darunter ist zu verstehen, dass spezielle, wöchentliche Verhaltensschulungen im Zusammenhang mit Sport organisiert werden.
2.1 Die Verhaltensschulung setzt sich für eine von der Achtung vor der Würde des Menschen getragene sportliche Lebensführung, mit dem Ziel der körperlichen und geistigen Gesunderhaltung.
2.2 Durch den Sport sollen die Kinder spielerisch den Umgang mit körperlich- und motorischbehinderten Kindern haben. Sie sollen lernen sich gegenseitig zu respektieren, anzuerkennen, zu tolerieren, sich gegenseitig zu verstehen und zu helfen. Motorisch behinderte Kinder soll geholfen werden ihre Bewegungsfähigkeit zu verbessern. Bestehende Konzentrationsstörungen können durch das spielerische Zuhören, Aufpassen und Nachahmen von Übungen, verbessert werden.
2.3 Ausländische Kinder und Jugendliche sollen durch den Sport die inländischen Verhaltensweisen und Verhaltensregeln erlernen und zwar sprachliche sowie körperliche. Sie sollen dabei Verhaltensregeln im Umgang mit anderen Kindern lernen, Spielregeln einhalten und gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Achtung lernen. Der Sport fördert die interkulturelle Jungendverständigung und den Aufbau nationaler und internationaler Jugendbegegnungen. Die Kinder und Jugendlichen sollen dadurch integriert werden und ein friedvolles Miteinander erlernen.
2.4 Den Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien soll die Teilnahme an sportlicher Aktivität ermöglicht werden, damit sie nicht, aus sozialen Gründen, ausgegrenzt werden. Es soll ein Umgang aller Schichten ermöglicht werden. Der Sport soll ihnen helfen, durch Erfolge, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Sie sollen lernen mit ihren Aggressionen umzugehen, niemanden zu verletzten und respektvoll miteinander umzugehen. Sie sollen soziale und pädagogische Werte, Zuwendung und Hoffnung in eine friedvolle Zukunft vermittelt bekommen. Sportpsychologisches Schulungspersonal und Schulungsräume werden von der Stiftung kostenlos zur Verfügung gestellt.
2.5 Zum Abbau von Aggressionen werden spezielle Kampfsportarten angeboten, bei denen die Kinder und Jugendlichen zusammen mit psychologisch geschulten Kampfsportmeistern lernen ihren Körper, ihre Aggression, ihre Wut, ihre Kraft und ihre Selbstbeherrschung zu kontrollieren und bewusst damit umzugehen.
2.6 Zusätzlich fördert die Stiftung den Sportverein, GKV Lotus Eppertshausen, bei der Betreuung von Kindern und Jungendlichen, finanziell.
3. Die Stiftung dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen/mildtätigen/ Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
4.Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Darüber hinaus darf der Stifter keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung erhalten.
5. Über die Vergabe von Stiftungsmitteln entscheidet der Vorstand der Stiftung.
§ 3Stiftungsmittel
1. Das Vermögen der Stiftung ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Ein Rückgriff auf die Substanz des Stiftungsvermögens ist nur mit vorheriger Zustimmung der Aufsichtsbehörde zulässig, wenn der Stifterwille anders nicht zu verwirklichen und der Bestand der Stiftung für angemessene Zeit gewährleistet sind.
2. Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen des Stifters oder Dritter erhöht werden.
§ 4Erträge des Stiftungsvermögens / Zuwendungen
Die Mittel der Stiftung (Erträge aus dem Stiftungsvermögen und sonstigen Zuwendungen) dürfen nur zur Verwirklichung des Stiftungszwecks verwendet werden.
§ 5Stiftungsorgan
2. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Er hat Anspruch auf Ersatz der ihm entstandenen Auslagen und Aufwendungen. Die Höhe der Auslagen, Aufwendungen und sonstigen Verwaltungskosten der Stiftung darf insgesamt 25 Prozent der Erträge aus Vermögensanlagen nicht überschreiten
Der Vorstand besteht aus einer Person. Nach dem Ausscheiden des jeweiligen Vorstands tritt eine von diesem bei Amtsantritt zu benennende Person an seine Stelle. Diese Person ist der Aufsichtsbehörde unter Vorlage einer von ihr unterschriebenen Einverständniserklärung zur Amtsübernahme im Fall des Ausscheidens des aktuellen Vorstands zu benennen.
§ 7Aufgaben des Vorstandes
1. Der Vorstand verwaltet die Stiftung. Seine Aufgabe ist insbesondere:
- Die Verwendung der verfügbaren Mittel
- Die Erstellung einer ordnungsgemäßen Jahresabrechnung einschließlich einer Vermögensübersicht, aus dem Stiftungsvermögen und Rücklagen hervorgehen
- Fertigung eines jährlichen Berichtes über die Erfüllung des Stiftungszwecks.
2. Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.
§ 8Geschäftsführung
2. Der Vorstand erstellt innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres eine Jahresabrechnung mit folgendem Inhalt:
- Vermögensübersicht mit Stand 1. Januar und Bestand am 31.12.
- Erträge aus dem Stiftungsvermögen
- Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks
- Eventuelle Zustiftungen zur Erhöhung des Stiftungsvermögens
- Eventuelle Zuwendungen Dritter zur Erfüllung des Stiftungsvermögens.
§ 9Stiftungsaufsicht
1. Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des jeweiligen geltenden Stiftungsrechts.
2. Die Stiftungsaufsichtsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über die Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Mitteilungen über Änderungen in der Zusammensetzung der Stiftungsorgane sowie der Jahresabschluss einschließlich der Vermögensübersicht und der Bericht über die Verwendung der Stiftungsorgane sowie der Jahresabschluss einschließlich der Vermögensübersicht und der Bericht über die Verwendung der Stiftungsmittel sind unaufgefordert vorzulegen.
1. Der Vorstand beschließt über die Änderung der Satzung.
2. Die Satzungsänderung bedarf der Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde.
§ 11Zusammenlegung, Aufhebung
1. Wird die Erfüllung des Stiftungszwecks unmöglich oder ändern sich die Verhältnisse derart, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll erscheint, kann der Vorstand die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Aufhebung der Stiftung beschließen.
2. Die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung bzw. die Aufhebung der Stiftung bedarf der Genehmigung durch die Stiftungsaufsichtsbehörde.
§ 12Anfallsberechtigter
1. Im Falle der Aufhebung der Stiftung oder bei nicht nur vorübergehendem Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den GKV Lotus Eppertshausen/Rödermark e.V., Vorsitzender Ernes Erko Kalac.
2. Der Anfallberechtigte hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.
1Hiermit errichte ich, der Unterzeichnende Michael Prinz von Anhalt, die Sport-Integrationsstiftung mit Sitz in Darmstadt als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.
Zweck der Stiftung ist die Förderung der Integration ausländischer Jugendlicher bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres, behinderter Kinder und Jugendlicher sowie von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien.
Die Stiftung erhält eine Vermögensausstattung in Höhe von 25.000,- Euro
Organ der Stiftung ist ein aus einer Person bestehender Vorstand.
Nähere Einzelheiten sind in der beigefügten Stiftungssatzung geregelt, die Bestandteil dieses Stiftungsgeschäfts ist.
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References: § 1

§ 3

§ 4

§ 5

§ 7

§ 8

§ 9

§ 11

§ 12