Source: http://irenevarga.blogspot.ch/
Timestamp: 2013-06-18 05:05:32+00:00

Document:
Sehr schöne, sachliche Aufstellung zu den unterschiedlichen Grundeinkommens Modellen – neoliberal bis sozial-emanzipatorisch – jenseits der vordergründigen Rhetorik:
(neo)liberales
bGE kritisch hinterfragt: AUFKLÄRUNGSFILM
http://www.youtube.com/watch?v=jwmJLps1Rv0
/ Götz Werner : Bildung muss bezahlt werden ... Was sie immer schon wissen
VISION: Existenz und Entfaltung
des Potentials eines Menschen ist durch ein bGE gewährleistet. Ein bGE ist an
keinerlei Gegenleistungen geknüpft.
(neo)liberales bGE
bGE an alle unter
Verrechnung an einzelne = „wächst in den Lohn und in die Sozialleistungen hinein
(wo vorhanden)“, d.h. Arbeitgeber/innen halten einen Lohnanteil zurück für
Preissenkung ODER Gewinnmaximierung. Bei Reichen kommt das bGE „oben drauf“.
Finanzierungsziel: „kostenneutral“, wirtschaftsfördernd z.B. MWST statt direkte
BIEN Buch: „Die Finanzierung
eines bedingungslosen Grundeinkommens“
Soziales bGE
Verrechnung an alle = „netto bekommen es alle, die es brauchen“.
Finanzierungsziel: korrigierender Rückfluss von akkumulierten Kapitalien und
gravierenden Einkommens- und Ertragsungleichheiten z.B. via progressiven
Erbschaftssteuern, Vermögenssteuern, Ertragssteuern etc. mit grosszügigen
Freigrenzen im unteren Bereich.
Attac / Werner Rätz
Ein soziales bGE wird u.a. unterstützt von:
Einigen Mitgliedern vom BGE STAMM ST.GALLEN und
Unpopulär aber fair Unpopulär aber fair nennt SVP Präsident Herbert Huser die
geplanten EL Kürzungen. Unpopulär aber fair hingegen wäre, wenn die Politiker
und die Bevölkerung den Mut und Grossmut hätten, Geld dort zu holen, wo es
wegen Übervorteilung von Natur, Arbeitnehmer, Kreditnehmer und Konsumenten hin gerutscht
ist. Die Krise ist eine Krise von zu viel Kapitalakkumulation bei einigen und
ihre Verzweiflung darüber, dass die Guthaben nicht jene Renditen abwerfen, die
sie sich erhoffen. Wie sollte das auch gehen, wenn viele Menschen stagnierenden
Löhnen, Dumpinglöhnen, Sozialabbau, Prämienexplosionen und unsozialen Steuern ausgeliefert werden.
Ohne gesunde Rückverteilung von Reich
nach Fleissig fehlen der Basisbevölkerung die Mittel, um die Wachstumshungrigen
mit Konsum zu beglücken. Tüchtig nennt sich, wer viel Geld zu sich umleiten kann.
Wahrhaftig tüchtig sind aber jene, die Leistungen – auch unbezahlte – für
Menschen und die Natur erbringen oder erbracht haben. Viele von ihnen sitzen
jetzt in Alters- und Invalidenheimen und sollen im Namen einer Gerechtigkeit,
die keine ist, weiter geplündert werden. Wo bleibt die Opfersymmetrie auf
Seiten der Reichen und Superreichen bezüglich der Gesamtkrise, die der Staat
durch falsch platzierte Geschenke und unglücklich gewählter Abbaumassnahmen immer
weiter anheizt?
Wo „Freiheit“ drauf steht ist meist „Lizenz zum Übervorteilen“ drin.
„Sich Impfen“ mit Information und Analyse hilft, Drohungen (Arbeitsplatz- und Wohlstandsverlust) im Wahlkampf zu durchschauen.
Gut wählen statt schimpfen – die Wahlvorbereitungen beginnen JETZT !
… Jeder braucht saubere Luft, Wasser und gesunde Nahrung am dringendsten.
… Jeder kann aus dem Leistungsprozess herausfallen. JETZT soziale Sicherheit und Natur retten ! Rot-Grün stärken ! Rot-Grün wählen !
Soziallyrik von Irene Varga, 8.11.2010
Genügsamkeit Genügsamkeit ist eine Tugendso lernen wirsie hält Dein Herz stets hell und freundlich
Genügsame haben Vertrauenin die Welt, in die Wirtschaftsordnung, in die Medizin, in die Technik, in die Chemie,in den Staat und in die Zukunft
Genügsame sind glücklichegal wie schnell gute Arbeitsbedingungen erodierensich Recht im Staat gegen die Machtlosen wendet
Genügsame sind unberührtwenn Freizügigkeitskapitalien gekürzt aber ohne Verlustschein ausbezahlt werdenwenn der Lohn pro Arbeitsstunde schmilztwenn unbezahlte Überstunden sich häufenwenn Kollegen und Betriebsteile ausgelagert werdenwenn Arbeitsgerichte zu Geschichte gemacht werdenwenn Richter die Schwere von Krankheiten verneinenWenn Schleudertraumatas nichts mehr geltenWenn Invalide Renten verlierenWenn Arbeitslosenbezugstage gestrichen werdenWenn das Renteneintrittsalter ständig älter wirdWenn die Steuerprogression erodiert
Genügsame sind glücklich mit den Resten, die Ihnen die Mächtigen übrig lassenegal, wer wie viel zur Beute beigetragen hat
Sei weiter genügsam, wenn Dich Genügsamkeit glücklich machtAber kämpfe wenigstens für die Rechte derer, die auf dieser Weltin Deinem Landin Deiner Stadtin Deinem Betriebunnötig zu kurz kommen
Kunstwerke - Der Weg zum fairen Preis
Sehr geehrte Erwerber von Kunst
Kunst ist unbezahlbar. Kunst ist eine intime Offenbarung aus der Gefühls-, Denk- und Erfahrungswelt des Künstlers.
Mit dem Erwerb eines Kunstwerkes:- leisten Sie einen wertvollen Beitrag an die Entstehung von unbezahlbarer Kunst, - ermöglichen sich selbst, sowie dem Kunstschaffenden eine innige Reflexion über Leben, Erfahren, Fühlen und Sehen.
Niemand kann dem Künstler das zahlen, was das Kunstwerk wirklich wert ist, aber alle können im Rahmen ihrer Möglichkeit ein Stück Wertschätzung ausdrücken.
Der faire Preis reflektiert deshalb einerseits die Wertschätzung des Künstlers andererseits den Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Der faire Preis lässt sich meist nur durch freundschaftlichen Dialog zwischen Künstler und Kunstliebhaber finden.
Irene Varga, Berg SG, 24.12.2010
„Ich lebe für Kunst, Kultur, Fortschritt und Menschlichkeit – und bin gegen jede Ausbeutung & Manipulation von Schwächeren.
Ich bin für das Sprengen aller Kastengrenzen.
Die wichtigste Elite ist das Individuum.
Jedes Individuum ist kunstfähig“
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Sehr schöne, sachliche Aufstellung zu den untersch...

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