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Timestamp: 2016-10-23 22:10:44+00:00

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122 III 99
122 III 9920. Urteil der II. Zivilabteilung vom 5. M�rz 1996 i.S. W. (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Inscription d'une reconnaissance de paternit� dans le registre de l'�tat civil (art. 260 al. 3 CC; art. 102 OEC [RS 211.112.1]). La reconnaissance par d�claration devant l'officier de l'�tat civil est exclue lorsqu'il a �t� constat�, par jugement entr� en force, que le d�clarant n'est pas le p�re de l'enfant. Faits � partir de page 100
BGE 122 III 99 S. 100
Am 22. Mai 1990 gebar die damals mit W. verheiratete V. die Tochter S. In Gutheissung einer Klage von W. stellte das Bezirksgericht X. mit Urteil vom 15. Oktober 1991 (rechtskr�ftig seit 12. November 1991) fest, dass dieser nicht Vater des Kindes S. sei, und mit Urteil des gleichen Gerichts vom 15. Februar 1994 wurde die Ehe der Ehegatten W.-V. geschieden.
W. erkl�rte im August 1994 gegen�ber dem Zivilstandsamt X., er anerkenne S. als sein Kind, und verlangte, dass diese Anerkennung in das Zivilstandsregister eingetragen werde. Mit Verf�gung vom 9. Dezember 1994 lehnte es das Zivilstandsamt ab, dem Begehren stattzugeben.
Die von W. gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies die Direktion des Innern des Kantons Z�rich am 15. Dezember 1995 ab.
W. f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, das Zivilstandsamt X. sei anzuweisen, seine Vaterschaftsanerkennung bez�glich S. zu beurkunden.
aus folgender Erw�gung:
Wie die Direktion des Innern (namentlich unter Hinweis auf HEGNAUER, Berner Kommentar, N. 64 zu Art. 260 ZGB, TUOR/SCHNYDER/SCHMID, Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 11. A., S. 289 mit Anm. 31, und VPB 44/1980, Nr. 77) zutreffend festh�lt, steht einer Gutheissung des vom Beschwerdef�hrer beim Zivilstandsamt eingereichten Eintragungsbegehrens das von ihm selbst aufgrund von Art. 256 ZGB erwirkte Anfechtungsurteil des Bezirksgerichts X. vom 15. Oktober 1991 entgegen (vgl. auch STETTLER, Das Kindesrecht, in: Schweizerisches Privatrecht, Bd. III/2, S. 42, zum vergleichbaren Fall der Anerkennungserkl�rung im Anschluss an die erfolgreiche Anfechtung einer ersten Anerkennung). Die Begr�ndung einer rechtlichen Verwandtschaftsbeziehung zwischen Vater und Kind durch die blosse Anerkennungserkl�rung vor dem Zivilstandsbeamten (Art. 260 Abs. 3 ZGB) ist nach Systematik und Sinn des Gesetzes ausschliesslich f�r den Fall der (erstmaligen) rechtlichen Bekr�ftigung der bis dahin lediglich nat�rlichen Verwandtschaft gedacht. Die erw�hnte Form der Anerkennung des Kindes kann nicht dazu dienen, dem Erkl�renden die Beseitigung der von ihm selbst erwirkten gerichtlichen Aufhebung eben dieser rechtlichen Beziehung zu erm�glichen, und zwar ungeachtet der Gr�nde, die einem solchen Bestreben zugrunde liegen m�gen.
art. 260 al. 3 CC,
art. 102 OEC,
Art. 256 ZGB

References: art. 102

BGE 
 Art. 260
 Art. 256

art. 260

art. 102

Art. 256