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Timestamp: 2019-12-15 13:59:25+00:00

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Landwirtschaft 14 | Rechtslupe
Für die Bestim­mung des zur Woh­nung gehö­ren­den Grund und Bodens, der bei der Abwahl der Nut­zungs­wert­be­steue­rung gemäß § 52 Abs. 15 EStG a.F. steu­er­frei ent­nom­men wer­den kann, ist auf den bis zum Ent­nah­me­zeit­punkt bestehen­den Nut­zungs- und Funk­ti­ons­zu­sam­men­hang abzu­stel­len. Der Nut­zungs- und Funk­ti­ons­zu­sam­men­hang bestimmt sich nach der tat­säch­li­chen Nut­zung sowie den
Boden­schät­ze
Ein unter der Erd­ober­flä­che befind­li­cher Boden­schatz ist als selb­stän­di­ges Wirt­schafts­gut zu bewer­ten, wenn mit sei­ner Auf­schlie­ßung oder Ver­wer­tung begon­nen wird, zumin­dest aber mit die­ser Ver­wer­tung unmit­tel­bar zu rech­nen ist. Dies ist der Fall, wenn für den Abbau des Boden­schat­zes (im jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ein Sand- und Kies­vor­kom­men) die
4. Mai 2008 Rechtslupe
Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­setz
Das Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­setz ist ges­tern in Kraft getre­ten. Mit dem Gesetz bekommt jeder­mann das Recht, bei den zustän­di­gen Behör­den Infor­ma­tio­nen zu Lebens­mit­teln und Fut­ter­mit­teln sowie Gegen­stän­den des täg­li­chen Bedarfs abzu­fra­gen. Die zustän­di­gen Behör­den ist zukünf­tig auch ver­pflich­tet, bei (ver­meint­lich) “schwar­zen Scha­fen” auf Nach­fra­ge den Namen zu nen­nen. Dabei wird für das
Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht bei einem land­wirt­schaft­li­chen Pacht­be­trieb
Der Beur­tei­lungs­zeit­raum für die Total­ge­winn­pro­gno­se bei einem land­wirt­schaft­li­chen Pacht­be­trieb erstreckt sich nur auf die Dau­er des Pacht­ver­hält­nis­ses. Dies gilt auch dann, wenn das Pacht­ver­hält­nis ledig­lich eine Vor­stu­fe zu der spä­ter geplan­ten unent­gelt­li­chen Hof­über­ga­be ist. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 11. Okto­ber 2007 – IV R 15/​05
Ber­li­ner Jagd­zei­ten­ver­ord­nung
Die Ber­li­ner Lan­­des-Jagd­zei­­ten­­ver­­or­d­­nung von 2007 ist teil­wei­se nich­tig, wie jetzt das Ber­li­ner Ver­wal­tungs­ge­richt mit einer ziem­lich deut­li­chen Begrün­dung urteil­te und damit der Kla­ge eines Jägers statt­gab, der fest­ge­stellt wis­sen woll­te, dass er nach wie vor zur Jagd auf Stein­mar­der, Bläss­hüh­ner, Rin­gel­tau­ben und Stock­enten berech­tigt ist. Die Jagd auf die­se Tie­re
Oster­zeit – recht­lich gese­hen
War­um ist Kar­frei­tag eigent­lich ein Fei­er­tag? Und Oster­mon­tag? Recht­lich gese­hen ist die Ant­wort ein­fach: weil es im Gesetz steht. Genau­er gesagt in den Fei­er­tags­ge­set­zen der Bun­des­län­der. In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len etwa im Gesetz über die Sonn- und Fei­er­ta­ge (Fei­ertG NW). Dort ist in § 2 Absatz 1 Fei­ertG NW bestimmt: Fei­er­ta­ge sind: … 2.
Klär­schlamm­aus­brin­gung in der Land­wirt­schaft
Ein Land­wirt, der auch einen Gewer­be­be­trieb für Klär­schlamm­trans­por­te unter­hält, erzielt mit den Ein­nah­men für den Trans­port und die Aus­brin­gung von Klär­schlamm auch inso­weit Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb und nicht aus Land­wirt­schaft, als er den Klär­schlamm mit Maschi­nen des Gewer­be­be­triebs auf selbst­be­wirt­schaf­te­ten Fel­dern aus­bringt. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Novem­ber 2007 – IV
Bau­land­ver­käu­fe als land­wirt­schaft­li­che Hilfs­ge­schäf­te
Grund­stücks­ver­äu­ße­run­gen sind erst dann Gegen­stand eines selbst­stän­di­gen gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels und nicht mehr land­wirt­schaft­li­che Hilfs­ge­schäf­te, wenn der Land­wirt über die Par­zel­lie­rung und Ver­äu­ße­rung hin­aus­ge­hen­de Akti­vi­tä­ten ent­fal­tet, die dar­auf gerich­tet sind, den zu ver­äu­ßern­den Grund­be­sitz zu einem Objekt ande­rer Markt­gän­gig­keit zu machen. Bedient sich der Land­wirt zur Erschlie­ßung des Bau­ge­län­des eines Drit­ten,
Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del mit land­wirt­schaft­lich genut­zen Par­zel­len
Grund­stücks­ver­äu­ße­run­gen sind erst dann Gegen­stand eines selb­stän­di­gen gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels und kei­ne land­wirt­schaftlichen Hilfs­ge­schäf­te (mehr), wenn der Land­wirt über die Par­zel­lie­rung und Ver­äu­ße­rung hin­aus­ge­hen­de Akti­vi­tä­ten ent­fal­tet, die dar­auf gerich­tet sind, den zu ver­äu­ßern­den Grund­be­sitz zu einem Objekt ande­rer Markt­gän­gig­keit zu machen. Der Hin­zu­tausch von Grund­stücks­flä­chen zur Opti­mie­rung der Bebau­bar­keit von bis­her
Umsatz­be­steue­rung im Hof­la­den
Im Juni letz­ten Jah­res hat der Bun­des­fi­nanz­hof geur­teilt, dass nur der Ver­kauf selbst erzeug­ter land­wirt­schaftlicher Pro­duk­te in einem Hof­la­den der Besteue­rung nach Durch­schnitts­sät­zen gemäß § 24 UStG unter­liegt. Damit hat der BFH sei­ne Recht­spre­chung aus dem Jahr 2001 auf­ge­ge­ben, wonach auch die in begrenz­tem Umfang vor­ge­nom­me­ne Ver­äu­ße­rung zuge­kauf­ter land­wirt­schaftlicher Pro­duk­te
Bewer­tungs­ver­fah­ren für Mast­ge­sell­schaf­ten
Für Mast­ge­sell­schaf­ten ord­net § 51 a BewG unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Zuord­nung der Tier­hal­tung zur land­wirt­schaft­li­chen Nut­zung an. Dem­zu­fol­ge ist für die betei­lig­ten Land­wir­te ein Ein­heits­wert für ihren land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb zu erstel­len, in dem auch die Tier­hal­tung zu erfas­sen ist (§ 19 BewG). Gemäß § 36 BewG bemisst sich
Waren­prä­fe­ren­zen für AKP-Staa­ten
Im EU-Amts­­blatt wur­de eine neue Ver­ord­nung ver­kün­det mit Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zu den Rege­lun­gen der Wirt­schafts­part­ner­schafts­ab­kom­men oder der zu Wirt­schafts­part­ner­schafts­ab­kom­men füh­ren­den Abkom­men für Waren mit Ursprung in bestimm­ten Staa­ten, die zur Grup­pe der Staa­ten Afri­kas, des kari­bi­schen Raums und des Pazi­fi­schen Oze­ans (AKP) gehö­ren. Nach dem am 23. Juni 2000 in Coto­nou geschlos­se­ne­nen
3. Januar 2008 Rechtslupe
Sozi­al­ver­si­che­rung 2008
Auch in die­sem Jahr tre­ten zum Jah­res­wech­sel wie­der eine Rei­he von Geset­zes­än­de­run­gen in Kraft. Die wich­tigs­ten Daten aus dem Bereich der Sozai­ver­si­che­rung fin­den Sie hier: Bei­trags­satz in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung Der Bei­trags­satz beträgt ab dem 1. Janu­ar 2008 unver­än­dert 19,9 Pro­zent in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung und 26,4 Pro­zent in der
Flucht ist kei­ne Betriebs­auf­ga­be
Wer­den betrieb­li­che Grund­stü­cke ver­kauft oder in das Pri­vat­ver­mö­gen über­führt, müs­sen die stil­len Reser­ven ver­steu­ert wer­den. Geschieht dies im Zuge einer Betriebs­auf­ga­be, kom­men Steu­er­ermä­ßi­gun­gen in Betracht. Grund­stücks­ver­käu­fe aus dem Pri­vat­ver­mö­gen unter­lie­gen dage­gen nicht der Ein­kom­men­steu­er, sofern es sich nicht um so genann­te Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te han­delt. Die Fra­ge, ob und ggf. wann ein
Pro­duk­te ande­rer Land­wir­te im Hof­la­den
Der (pau­scha­len) Umsatz­be­steue­rung nach Durch­schnitts­sät­zen gemäß § 24 UStG unter­liegt nur die Ver­äu­ße­rung selbst­er­zeug­ter land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­te. Dage­gen ist die Ver­äu­ße­rung zuge­kauf­ter land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­te sowie die Ver­äu­ße­rung sog. Han­dels­wa­ren nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des Umsatz­steu­er­ge­set­zes zu besteu­ern. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in teil­wei­se Ände­rung sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung.
Ver­si­che­rungs­pflicht für Sai­son­kräf­te in der Land­wirt­schaft
Sai­son­kräf­te in der Land­wirt­schaft kön­nen nach einem Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz trotz ihrer kur­zen Beschäf­ti­gungs­dau­er auch für die­se Tätig­keit sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig sein, soweit sie auch sonst einer Beschäf­ti­gung nach­ge­hen. Dies gilt auch für aus­län­di­sche (im Urteils­fall pol­ni­sche) Sai­son­kräf­te.
Land­wirt­schaft oder Gewer­be­be­trieb?
Schafft ein Land­wirt Wirt­schafts­gü­ter an, die er im eige­nen Betrieb nicht benö­tigt, und erbringt er damit Dienst­leis­tun­gen für Drit­te, so wird er von Anfang an gewerb­lich tätig, auch wenn er die betref­fen­den Wirt­schafts­gü­ter gele­gent­lich in der eige­nen Land­wirt­schaft ein­setzt.
Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Zwei­ten Geset­zes zur Ände­rung des Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­set­zes und ande­rer ver­si­che­rungs­recht­li­cher Vor­schrif­ten in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Das Gesetz soll den Ver­si­che­rungs­schutz im Stra­ßen­ver­kehr ver­bes­sern und für mehr Trans­pa­renz bei der Kraft­­fahr­zeug-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung sor­gen. Die vor­ge­se­he­nen Neu­re­ge­lun­gen betref­fen im Wesent­li­chen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz und das Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz. Der Gesetz­ent­wurf sieht
Ein­fuhr­vor­schrif­ten
Die Bun­des­re­gie­rung im Ver­ord­nungs­we­ge die Ein­fuhr­lis­te, eine Anla­ge zum Außen­wirt­schafts­ge­setz, an die geän­der­ten Ein­fuhr­vor­schrif­ten der EU für Stahl­wa­ren und für land­wirt­schaft­li­che Erzeug­nis­se ange­passt. Unter ande­rem wird das so genann­te "Dop­pel­kon­troll­ver­fah­ren zu Über­wa­chungs­zwe­cken", also das Sys­tem aus Aus­fuhr­li­zenz des Lie­fer­lan­des mit Ein­fuhr­ge­neh­mi­gung des Emp­fän­ger­lan­des, gegen­über Rumä­ni­en und der Repu­blik Mol­dau auf­ge­ho­ben.

References: § 52
 § 2
 § 24
 § 51
 § 36
 § 24