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Timestamp: 2016-10-24 23:43:31+00:00

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6B_239/2012 (01.02.2013)
2. B.X.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin Chantal Etter,
Versuchte vors�tzliche T�tung; Strafzumessung; Willk�r,
des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 31. Januar 2012.
Am 1. Mai 2009 betrat A.X.________ unangemeldet die Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau (nachfolgend: Privatkl�gerin), als diese auf dem Sofa sass. Zun�chst kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. In dessen Verlauf soll er die Privatkl�gerin gepackt und ihr die Hand auf den Mund gelegt haben, als sie zu Schreien begonnen habe. Darauf habe diese ihm in den Zeigefinger gebissen. W�hrend des folgenden Gerangels stiess A.X.________ das Messer, das er mitgef�hrt hatte, drei Mal in ihren Oberk�rper. Dadurch f�gte er der Privatkl�gerin Verletzungen im Oberbauch, im Brustkorb (je zwei Zentimeter lang und ca. sieben Zentimeter tief) sowie auf der H�he der Lendenwirbels�ule (rund zwei Zentimeter lang und ca. f�nf Zentimeter tief) zu.
Das Bezirksgericht Uster verurteilte A.X.________ am 19. Mai 2011 wegen versuchter vors�tzlicher T�tung zu einer Freiheitsstrafe von 8 � Jahren. Es verpflichtete ihn, der Privatkl�gerin Fr. 2'020.-- Schadenersatz und eine Genugtuung von Fr. 35'000.--, je zuz�glich 5 % Zins seit dem 1. Mai 2009, zu bezahlen. Im Mehrbetrag verwies es das Schadenersatzbegehren auf den Zivilweg bzw. wies es die Genugtuungsforderung ab. Schliesslich zog das Bezirksgericht Uster das beschlagnahmte Messer ein.
Auf Berufung von A.X.________ und der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Z�rich hin best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich am 31. Januar 2012 das bezirksgerichtliche Urteil im Schuldpunkt und in Bezug auf die Zivilanspr�che bzw. stellte dessen Rechtskraft fest. Es verurteilte A.X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 9 � Jahren.
A.X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt sinngem�ss, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich sei aufzuheben. Er sei mit einer Freiheitsstrafe von 4 � Jahren zu bestrafen. Die Genugtuung sei auf Fr. 15'000.--, zuz�glich Zins von 5 % ab dem 1. Mai 2009, zu reduzieren. Eventuell sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. A.X.________ ersucht um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung.
1.1 Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz in mehrfacher Hinsicht eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung sowie Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" vor. Er macht im Wesentlichen geltend, die Privatkl�gerin habe die t�tliche Auseinandersetzung mit dem Biss in seinen Finger ausgel�st (Beschwerde S. 4 ff.).
1.2 Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; siehe auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 138 I 49 E. 7.1 mit Hinweisen). Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41 mit Hinweisen).
1.3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz w�rdige die Beweise einseitig. Sie ber�cksichtige die Zeugenaussagen von C.________ nicht, obwohl daraus hervorgehe, dass ihr die Privatkl�gerin einen anderen Tatablauf geschildert habe als den Strafverfolgungsbeh�rden. Zudem st�tzten diese Angaben seine Darstellung, die Privatkl�gerin habe ihn grundlos gebissen (Beschwerde S. 4-6 N. 4.1 und S. 10 N. 4.6).
Die R�gen sind unbegr�ndet. Die Vorinstanz erw�gt, f�r die Erstellung des angeklagten Sachverhalts seien die Aussagen des Beschwerdef�hrers und der Privatkl�gerin massgebend. Sie setzt sich mit den Zeugenaussagen von C.________ auseinander und kommt zum Schluss, es k�nne nicht ohne weiteres darauf abgestellt werden. Deren Aussage, wonach ihr die Privatkl�gerin berichtet habe, sie (die Privatkl�gerin) sei auf den Beschwerdef�hrer losgegangen, betreffe eine Handlung, die nicht einmal der Beschwerdef�hrer behauptet habe. Dieser habe lediglich ausgef�hrt, die Privatkl�gerin habe ihn gebissen (Urteil S. 7 E. 2.4). Diese Erw�gung ist zwar etwas missverst�ndlich formuliert, da ein "Losgehen auf jemanden" auch durch einen Biss erfolgen kann. Allerdings sagte die Zeugin aus, "die Privatkl�gerin habe ihr gesagt, sie sei auf den Beschwerdef�hrer losgest�rmt und dann habe er gestochen" (kant. Akten act. 13/17 S. 4). Die vorinstanzliche Feststellung, die Angaben der Zeugin w�rden weitergehen als die Schilderungen des Beschwerdef�hrers, ist angesichts des Wortlauts der Zeugenaussage nicht willk�rlich. Der Beschwerdef�hrer behauptet denn auch nicht, er habe ausgesagt, die Privatkl�gerin sei auf ihn losgest�rmt. Sein Einwand, er habe wiederholt erkl�rt, sie habe ihn grundlos gebissen, geht an der Sache vorbei. Nach dem Dargelegten ist auch die vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht zu beanstanden, es sei nicht ohne weiteres auf die Aussagen von C.________ abzustellen. Anzumerken ist, dass die Zeugin in der gleichen Einvernahme ebenso ausf�hrte, sie glaube, die Privatkl�gerin sei zuerst auf den Beschwerdef�hrer losgest�rmt, und danach habe er die Privatkl�gerin mit dem Messer gestochen (kant. Akten act. 13/17 S. 4).
1.3.2 Soweit der Beschwerdef�hrer einwendet, die Erw�gung der Vorinstanz, in seinen Darstellungen des Ablaufs des Vorfalls und denjenigen der Privatkl�gerin best�nden letztlich keine grossen Unterschiede, sei nicht nachvollziehbar, ersch�pfen sich seine Vorbringen in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik (Beschwerde S. 6 N. 4.2). Darauf ist nicht einzutreten. Dasselbe gilt, soweit er ausf�hrt, wenn er unter Krafteinsatz bzw. mit grosser Wucht zugestochen h�tte, wie die Vorinstanz annehme, w�re es zu tieferen Stichverletzungen gekommen (Beschwerde S. 11 N. 4.7).
1.3.3 Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die Feststellung der Vorinstanz, er habe die Privatkl�gerin auf ihre lediglich verbale Gegenwehr gepackt und t�tlich angegriffen, sei offensichtlich falsch. Die Vorinstanz erstelle den Tatablauf unrichtig, weil sie seinen Aussagen an der Hafteinvernahme zu Unrecht eine zentrale Bedeutung zuschreibe. Diese Befragung sei unmittelbar nach der Tat erfolgt. Er habe sich in einem miserablen psychischen Zustand befunden und sich bei der R�ck�bersetzung nicht konzentrieren k�nnen. Dies gehe aus dem Protokoll nicht hervor, da seine Aussagen �bersetzt und sinngem�ss aufgezeichnet worden seien, wodurch Unklarheiten oder wirre Angaben korrigiert w�rden. Die Vorinstanz h�tte vielmehr auf seine konstanten Aussagen an den sp�teren Einvernahmen abstellen m�ssen. Danach habe er der Privatkl�gerin nur seinen linken Zeigefinger auf den Mund gelegt, bevor diese ihn gebissen habe. Insofern sei die vorinstanzliche Feststellung, er habe die linke Hand an den Mund der Privatkl�gerin gehalten, und sie vor deren Biss an den Haaren gerissen, offensichtlich unrichtig (Beschwerde S. 7 ff. N. 4.3 f.).
Die R�gen sind unbegr�ndet. Die Vorinstanz f�hrt aus, die Schilderung des Beschwerdef�hrers unmittelbar nach der Tat zeige, dass er die Privatkl�gerin kurz nach seinem Erscheinen t�tlich angegriffen habe, indem er sie auf ihre bloss verbale Gegenwehr hin gepackt habe. Gem�ss seinen Aussagen habe die Privatkl�gerin ihn gefragt, weshalb er sich einmische, sie k�nne machen was sie wolle, worauf er sie gepackt habe. Als sie um Hilfe geschrien habe, habe er ihr den Mund zudr�cken wollen, worauf die Privatkl�gerin ihm in den linken Zeigefinger gebissen habe. Darauf habe er sie an den Haaren gerissen. Es sei eine handgreifliche Auseinandersetzung entstanden (Urteil S. 11). Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe nach der Tat zwar Stresssymptome gezeigt. Das bedeute jedoch nicht, dass seine durchwegs klar und logisch aufgebauten Aussagen in der Hafteinvernahme nicht glaubhaft seien. Es best�nden auch keine Hinweise auf wirre Angaben. Aufgrund der Tatn�he seien diese Ausf�hrungen deshalb als besonders zuverl�ssig einzustufen (Urteil S. 11 f.). Indem der Beschwerdef�hrer darlegt, wie seine Aussagen aus seiner Sicht zu w�rdigen sind, vermag er keine Willk�r darzutun. Sein Einwand, die Vorinstanz verkenne, dass unklare und wirre Angaben wegen der sinngem�ssen Protokollierung und allf�lligen Korrektur bei der �bersetzung nicht offen zutage treten w�rden, ist unbehelflich. Bereits seine peniblen, teilweise eigenh�ndigen Berichtigungen auf dem von ihm unterschriebenen Protokoll der Hafteinvernahme zeigen, dass er sich in einem aussagef�higen Zustand befand (kant. Akten act. 11/1 S. 5 ff.), selbst wenn er gem�ss Protokoll der �rztlichen Untersuchung "ausgepr�gt beeintr�chtigt" war (kant. Akten act. 19/3). Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die tatn�heren Aussagen des Beschwerdef�hrers abstellt, da sie willk�rfrei zum Schluss gelangen durfte, diese seien klar, logisch aufgebaut, enthielten keine Hinweise auf wirre Angaben und seien glaubhaft. Mithin ist auch das Vorbringen unbegr�ndet, es sei von einer Notwehrsituation auszugehen, weil der Biss nicht als Abwehr gegen seinen Angriff erfolgt sei, sondern im Gegenteil selber einen t�tlichen �bergriff darstelle (Beschwerde S. 12 N. 5.2).
1.3.4 Die Vorinstanz h�lt fest, das Messer sei durch eine Scheide gesch�tzt gewesen, die der Beschwerdef�hrer gebastelt habe. Ein um eine G�rtelspitze gewickeltes Klebeband habe den Messergriff umschlossen und das Messer durch die Klebewirkung zus�tzlich fixiert (Urteil S. 14 E. 2.6.5.2). Insofern ist es entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht willk�rlich (Beschwerde S. 9 N. 4.5), dass die Vorinstanz erw�gt, das Messer habe nur mit grosser Konzentration aus der Scheide gezogen werden k�nnen, und sie seinen Einwand, es habe unter ihm gelegen und sei so eingeklemmt gewesen, dass es beim Hervorziehen ohne Einwirkung aus der Scheide geraten sei, als lebensfremd einsch�tzt.
1.4 Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich oder der Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt sein soll.
2.1 Der Beschwerdef�hrer beanstandet, die Vorinstanz nehme zu Unrecht einen vollendeten T�tungsversuch an. Gem�ss Gutachten habe f�r die Privatkl�gerin aufgrund der Verletzungen keine konkrete Lebensgefahr bestanden. Von seinem Handeln sei er sogleich zur�ckgetreten, nachdem sie ihn angesprochen habe. Daher sei von einem unvollendeten Versuch auszugehen (Beschwerde S. 11 N. 5.1).
2.2 Ein vollendeter Versuch nach Art. 22 Abs. 1 StGB liegt vor, wenn die strafbare T�tigkeit zu Ende gef�hrt wird, aber der tatbestandsm�ssige Erfolg nicht eintritt. Die Abgrenzung des vollendeten vom unvollendeten Versuch ist auf der Grundlage des konkreten Tatplans vorzunehmen. Es ist zu fragen, ob der T�ter alle Voraussetzungen geschaffen hat, die nach seinem Plan zum Eintritt des Erfolges h�tten f�hren sollen (Urteil 6S.46/2005 vom 2. Februar 2006 E. 7.4.2, nicht publ. in: BGE 132 IV 70). F�hrt der T�ter aus eigenem Antrieb die strafbare T�tigkeit nicht zu Ende oder tr�gt er dazu bei, die Vollendung der Tat zu verhindern, so kann das Gericht die Strafe mildern oder von einer Bestrafung absehen (Art. 23 Abs. 1 StGB).
2.3 Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdef�hrer lediglich geltend macht, es liege nur ein unvollendeter Versuch vor. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung besteht angesichts der grunds�tzlich fehlenden praktischen Bedeutung der Unterscheidung zwischen unvollendetem und vollendetem Versuch kein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung des Entscheids in diesem Punkt (zum alten Recht BGE 127 IV 97 E. 1b S. 100; Urteil 6P.232/2006 vom 5. Juli 2007 E. 7.2.2, nicht publ. in: BGE 133 IV 308). Soweit der Beschwerdef�hrer indes geltend machen will, es liege ein R�cktritt i.S.v. Art. 23 Abs. 1 StGB vor, sind seine Einw�nde unbegr�ndet. Nach den Feststellungen der Vorinstanz waren die Stichwunden der Privatkl�gerin, die ihr der Beschwerdef�hrer zuf�gte, grunds�tzlich geeignet, deren Tod zu bewirken (Urteil S. 18 f. E. 2.2.2 f.). Namentlich die Verletzungen im Brust- und Bauchraum waren unmittelbar lebensbedrohend (Antworten 5 und 6 im �rztlichen Befund vom 13. Mai 2009, kant. Akten act. 15/3 S. 2). Die Vorinstanz erw�gt zu Recht, der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer die Privatkl�gerin ins Spital gefahren habe, betreffe das Nachtatverhalten, w�hrend der dem Beschwerdef�hrer vorgeworfene (vollendete) T�tungsversuch die Handlung davor, n�mlich das mehrmalige Zustechen, betreffe (Urteil S. 23 E. 2.3.3 und E. 2.4). Nach dem wiederholten Zustechen in den Oberk�rper der Privatkl�gerin, wodurch ihr der Beschwerdef�hrer unmittelbar lebensbedrohliche Verletzungen zuf�gte, kann von einem R�cktritt vom T�tungsversuch nicht die Rede sein. �berdies liess er von der Privatkl�gerin erst ab, als diese ihn ansprach, weshalb auch kein Handeln aus eigenem Antrieb vorliegt.
3.1 Der Beschwerdef�hrer kritisiert die Strafzumessung. Er macht insbesondere geltend, die Vorinstanz beachte nicht, dass lediglich ein versuchtes und eventualvors�tzliches Handeln vorliege. Sodann ber�cksichtige sie zu Unrecht gewisse strafmindernde Faktoren nicht (wie seine schwierigen pers�nlichen Verh�ltnisse und sein "Wohlverhalten" vor sowie nach der Tat) bzw. nicht angemessen (z.B. das Nachtatverhalten, sein Gest�ndnis und seine Kooperation). Daher sei die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 9 � Jahren zu hoch. Als angemessen erweise sich eine Freiheitsstrafe von 4 � Jahren (Beschwerde S. 13 ff. N. 6).
Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten, soweit der Beschwerdef�hrer der Strafzumessung seine eigene tats�chliche W�rdigung zugrunde legt. Dies ist der Fall, wenn er ausf�hrt, es sei erst aufgrund des Bisses zu einer t�tlichen Auseinandersetzung gekommen und sein Tatmotiv sei nicht Wut oder Kr�nkung gewesen, er habe nur auf den Biss reagiert bzw. diesen abgewehrt (Beschwerde S. 13 N. 6.2.a und S. 14 N. 6.2.d).
3.2 Die Grunds�tze der Strafzumessung hat das Bundesgericht wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. mit Hinweisen).
3.3 Die Vorinstanz setzt sich bei der Strafbemessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsfaktoren zutreffend. Es ist nicht ersichtlich, dass sie sich von unmassgeblichen Aspekten h�tte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte. Auf ihre Ausf�hrungen kann verwiesen werden (Urteil S. 28 ff.).
3.4.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz ber�cksichtige nicht gen�gend, dass er die Tat nur versucht habe (Beschwerde S. 13 N. 6.2.b). Der Umfang der zul�ssigen Reduktion der Strafe h�ngt unter anderem von den tats�chlichen Folgen der Tat und der N�he des tatbestandsm�ssigen Erfolgs ab (zum alten Recht BGE 127 IV 101 E. 2b S. 103; 121 IV 49 E. 1b S. 54). Die Vorinstanz stellt fest, f�r die Privatkl�gerin habe aufgrund der Verletzung des Brust- und des Bauchraums eine potenzielle [unmittelbare] Lebensgefahr bestanden. Die tats�chlichen Folgen der Tat seien betr�chtlich. Die Privatkl�gerin habe Verletzungen mit bleibenden Narben erlitten. Sie habe eine Operation und �rztliche Behandlungen �ber sich ergehen lassen m�ssen. Zudem sei ein mehrt�giger Spitalaufenthalt erforderlich gewesen. Hinzu k�men die erlittenen Schmerzen und die anhaltenden psychischen Folgen. Im Lichte dieser Umst�nde erw�gt die Vorinstanz zutreffend, die versuchte Tatbegehung f�hre nur zu einer geringen Strafreduktion (Urteil S. 30 f. E. 5.1.1 und E. 5.1.4).
3.4.2 Die Erw�gung der Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe "nur" eventualvors�tzlich gehandelt, was auch die erste Instanz ber�cksichtigt habe (Urteil S. 31 E. 5.2.1), weist darauf hin, dass auch sie diesen Umstand in die Strafbemessung einbezieht.
3.4.3 Der Beschwerdef�hrer ist nicht zu h�ren, soweit er im Zusammenhang mit dem Tatmotiv geltend macht, die Vorinstanz mache aus zwei Strafminderungsfaktoren lediglich einen und ber�cksichtige diesen �berdies zu wenig entlastend (Beschwerde S. 14 N. 6.2.e). Er setzt sich nicht mit den diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz auseinander und gen�gt damit den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht (Urteil S. 35 E. 5.2.3).
3.4.4 Zu den pers�nlichen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers erw�gt die Vorinstanz, aus dessen Biografie gehe f�r die Strafzumessung nichts Relevantes hervor (Urteil S. 35 f. E. 6.1). Es ist nicht zu beanstanden, dass sie seine pers�nlichen Verh�ltnisse trotz der famili�ren Schwierigkeiten als neutral bewertet. Ausserdem �bersieht der Beschwerdef�hrer (Beschwerde S. 15 N. 6.3.e), dass die Vorinstanz ihm aufgrund seiner psychischen Instabilit�t eine leichte Entlastung zugesteht (Urteil S. 35 E. 5.2.3).
3.4.5 Der Beschwerdef�hrer scheint zu verkennen (Beschwerde S. 16 N. 6.3.b), dass das straffreie Verhalten w�hrend des h�ngigen Verfahrens, wie auch die Vorstrafenlosigkeit (BGE 136 IV 1), grunds�tzlich nicht strafmindernd zu qualifizieren sind (Urteile 6B_572/2010 vom 18. November 2010 E. 4.4; 6B_87/2010 vom 17. Mai 2010 E. 5.4; je mit Hinweisen). Dass sich der Beschwerdef�hrer bis zur Tat wohlverhielt und sich auch danach nichts mehr zuschulden kommen liess, bewertet die Vorinstanz zutreffend als neutral (Urteil S. 36 E. 6.2 f.).
3.4.6 Die Beschwerde ist unbegr�ndet, soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Vorinstanz gewichte sein Gest�ndnis und die Reue sowie Kooperation nicht ausreichend (Beschwerde S. 16 f. N. 6.3.d). Die Vorinstanz h�lt dem Beschwerdef�hrer zugute, dass er sich von Anfang an gest�ndig und kooperativ zeigte. Indessen ber�cksichtigt sie auch, dass seine T�terschaft aktenkundig war, weshalb ein Leugnen wenig sinnvoll gewesen w�re. Ferner stellt sie zu seinen Gunsten in Rechnung, dass er auch Reue und Einsicht bekundete, obwohl er in der Untersuchung sein Tatvorgehen bisweilen zu bagatellisieren versuchte (Urteil S. 36 E. 6.3). Dass die Vorinstanz diese Strafzumessungsfaktoren weniger stark gewichtet als es der Beschwerdef�hrer f�r richtig h�lt, stellt f�r sich alleine keine Verletzung von Bundesrecht dar. Gest�ndnisse k�nnen zwar strafmindernd ber�cksichtigt werden, namentlich wenn sie Ausdruck von Einsicht und Reue des T�ters sind. Ein Verzicht auf Strafreduktion kann sich jedoch aufdr�ngen, wenn das Gest�ndnis die Strafverfolgung nicht erleichtert hat, weil der T�ter z.B. nur aufgrund einer erdr�ckenden Beweislage gest�ndig war (Urteil 6B_473/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 5.4 mit Hinweisen).
3.4.7 Die Beschwerde ist weiter abzuweisen, soweit der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz verletze ihr Ermessen, indem sie seine sofortige und umfassende Hilfestellung unmittelbar nach der Tat nicht mit einer Strafreduktion von einem Drittel der Einsatzstrafe w�rdige (Beschwerde S. 16 N. 6.3.c). Es ist nicht zu beanstanden und liegt im Ermessen der Vorinstanz, das vorbildliche Nachtatverhalten des Beschwerdef�hrers mit einer "merklichen" Strafminderung zu w�rdigen (Urteil S. 36 E. 6.3)
3.5 Die vorinstanzliche Strafzumessung h�lt insgesamt vor Bundesrecht stand.
Der Beschwerdef�hrer begr�ndet seinen Antrag auf Reduzierung der Genugtuungszahlung an die Privatkl�gerin mit der von der willk�rfreien Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz abweichenden Version, die Privatkl�gerin trage ein Mitverschulden, da sie die t�tliche Auseinandersetzung mit ihrem Biss verursacht habe (Beschwerde S. 17 N. 7). Dass die Vorinstanz die Genugtuung aus anderen Gr�nden bundesrechtswidrig bemesse, macht er nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Auf die diesbez�glichen Erw�gungen im angefochtenen Urteil kann verwiesen werden (Urteil S. 38 f.).
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Beschwerdef�hrer wird ausgangsgem�ss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Den angespannten finanziellen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Beschwerde S. 4 und act. 2; Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: in dubio
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
in dubio
 Art. 9
in dubio
 Art. 22
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 23
 BGE 
 Art. 42
e contrario
 Art. 65