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Timestamp: 2017-11-18 14:04:26+00:00

Document:
Hormayr, Josef von Ueber Minderjährigkeit, Vormundschaft und Großjährigkeit im österreichischen
Hormayr, Josef von:
Ueber Minderjährigkeit, Vormundschaft und Großjährigkeit im österreichischen Kaiserstaat und Kaiserhause / Von Joseph von Hormayr
Wien : Doll , 1808 - 272 S.
Schlagwort(e): Österreich / Staatsrecht;Fürstenrecht;Minderjährigkeit;Vormundschaft
Signatur: Ös 15 Fk 36
Inhaltsanzeige III
Druckfehler XV
§ 1. Genetischer Begriff der Minderjährigkeit, Vormundschaft und Großjährigkeit 1
§ 2. Klimatische Verschiedenheit dieser Begriffe im Süden und Norden, Orient und Occident. - Warum Fürsten immerdar früher großjährig werden als Privaten? 3
§ 3. Verschiedenheit nach Verschiedenheit der Regierungsform und Erbfolge, - in Erbreichen, Erbfolgereichen, Patrimonialreichen, Wahlstaaten und Republiken 6
§ 4. Analogie anderer Reiche über diesen Gegenstand... 9
§ 5. Römisches Recht. Tutel und Curatel, Gattungen derselben, Pubertät und Majorennität 13
§ 6. Unterschiede des römischen und der deutschen Rechte über diesen Gegenstand 16
§ 7. Herkommen der alten Deutschen 21
§ 8. Gesetze der Ost- und Westgothen 22
§ 9. Der ripuarischen Franken 26
§ 10. Der Burgundionen, - salisches Gesetz 26
§ 11. Capitularia regum francorum. Beyspiele aus der Dynastie der Merovinger 27
§ 12. Satzungen der Longobarden 30
§ 13. Leges Bajuvariorum 33
§ 14. Satzungen des Lehenrechts. Feuda tutelaria 37
§ 15. Sachsenspiegel 40
§ 16. Schwabenspiegel 40
§ 17. Beyspiele aus der Historie anderer europäischer und der deutschen Reichsstaaten. In den letzteren, Familienpakten und Erbverbrüderungen 41
§ 18. Vorbegriffe und allgemeine Grundsätze 47
§ 19. Vorzügliche Authorität testamentarischer Anordnungen 48
§ 20. Wo diese ermangeln, treten gesetzliche oder vertragsmässige Bestimmungen ein. (Staats- oder Familiengesetze.)... 48
§ 21. Wo aber keine Hausgesetze darüber vorhanden, oder veraltet, oder miteinander im Widerspruche sind, da hat der Souverain das Recht und die Pflicht, darüber genugthuende Erläuterungen oder neue Gesetze zu geben... 50
§ 22. Um so viel mehr hängt die venia ætatis in einzelnen Fällen einzig und allein von dem Willen des Chefs des Hauses und Staates ab 51
§ 23. Solche pragmatische Gesetze oder Dispensen für einzelne Fälle ändern nichts in der Regierungsform oder Erbfolge, sind also eine blosse Familien-Angelegenheit 51
§ 24. Daher macht es keinen Unterschied, ob der Regent, der solche Gesetze giebt, erster Erwerber sey oder nicht... 51
§ 25. Die Intimation solcher Verfügungen an die Stände und Unterthanen, ist wohl eine hergebrachte, aber nur äußere und zufällige Förmlichkeit, keineswegs aber ein gesetzliches Erforderniß der Gültigkeit solcher Akten... 52
§ 26. Vom Haupte der Familie und dessen Machtvollkommenheit. Erläuterung aus der Geschichte verschiedener deutscher Reichsstaaten. Dießfällige Observanz im österreichischen Kaiserhause 54
§ 27. Erläuterung dieser Materie aus der Geschichte Oesterreichs unter den Babenbergern, und aus den Hausprivilegien 58
§ 28. Gründung der habsburgischen Dynastie in Oesterreich durch Rudolf von Habsburg. Hausordnungen desselben. Erster Vormundschaftsfall König Albrechts I. über seines Bruders Sohn, Johannes Parricida 61
§ 29. Hausordnung der Herzoge Albrecht und Leopold von 1379, daun 68
§ 30. Eben dieses Albrechts mit den Söhnen des bey Sempach erschlagenen Leopold (1386.) 72
§ 31. Nutztheilung zu Hollenburg (1395.) 74
§ 32. Volljährigkeit Friedrichs mit der leeren Tasche (1399.) 75
§ 33. Berühmter Streit über die Vormundschaft Albrechts V. (nachhin als Kaiser des zweyten.) 75
§ 34. Vormundschaft über Friederich IV. und Albrecht nach dem Tode ihres Vaters, Ernst des eisernen (1424.) 80
§ 35. Siegmunds von Tyrol (1439.) 85
§ 36. Ladislavs Posthumus (1410.) 87
§ 37. Philipps des Schönen, Sohn Maximilians I. und der burgundischen Marie (1482.) 90
§ 38. Minderjährigkeit und Emancipation Kaiser Karls V. (1515.) 92
§ 39. Ferdinands I. Nachfolge (1519.) 95
§ 40. Eben dieses Monarchen Testamente von 1543 und 1554. Erstes Beyspiel, das die bisher im Allgemeinen auf das sechzehnte Jahr festgesetzte Großjährigkeit für einen einzelnen Fall auf das achzehnte festgesetzt wird 95
§ 41. Testament des Erzherzogs Carl von Steyermark v. 1584 96
§ 42. Testament Erzherzogs Leopold V. von Tyrol v. 1629 97
§ 43. Letztwillige Anordnung Kaiser Ferdinands II. v. 1621 98
§ 44. Merkwürdiger Fall der Nachfolge Leopolds I. (1657.) nach dem sechzehnten Jahre 99
§ 45. Joseph I. 100
§ 46. Maria Theresia, Joseph II., Leopold II., Franz I. 100
§ 47. Resultat aller dieser zusammengestellten Beyspiele. - Das gesetzliche Großjährigkeitsalter im Hause Habsburg ist unstreitig das erfüllte sechzehnte Jahr 101
§ 48. Von dieser Regel giebt es jedoch Ausnahmen... 102
§ 49. Umständlicher Beweis, warum diese Ausnahmen der Regel weder haben derogiren wollen, noch können 102
§ 50. Nach den österreichischen Hausprivilegien hatten unsere Fürsten ist solchen Angelegenheiten stets uneingeschränkte Gewalt... 105
§ 51. Böhmen. - Minderjährigkeit des Herzogs Bogen (804.) 111
§ 52. Kaiser Arnulfs Vormundschaft über die Söhne des mährischen Fürsten Swatopluck 111
§ 53. Spitignev I. (895.) 111
§ 54. Wenzel der Heilige (921.) 112
§ 55. Ordnung des ersten Königs von Böhmen Wratislav II. (1092.), Beziehung auf die Successions-Ordnung Brzetislavs I. (1055.) 112
§ 56. Ordnung Brzetislavs II. (1099.) 115
§ 57. Vormundschaft Wenzels II. nach dem Tode seines Vaters Ottokar in der Schlacht bey Laa (1278.) 115
§ 58. Wenzel III. und letzte aus der slavisch-przemyslischen Dynastie (1305.) 116
§ 59. König Johann vom Hause Luxenburg 117
§ 60. Carl IV. und dessen goldne Bulle (1356.) 117
§ 61. Sein Sohn Wenzel (1378.) 118
§ 62. Erbeinigung zwischen den Brüdern Wenzel und Sigmund (1396.) 119
§ 63. Ladislav Posthumus 120
§ 64. Nachfolge des polnischen Wladislav nach dem Tode Georgs Podiebrad (1471.) 120
§ 65. Ludwig II. der letzte Jagellone in Ungarn und Böhmen (1526.) bey Mohacz erschlagen. Merkwürdiger Streit über die Führung der böhmischen Kurstimme bey der Wahl Carl V. 120
§ 66. Leopold I. 122
§ 67. Ungarn. - dessen erster König Stephan der Heilige (997.) 122
§ 68. Salomon (1063.) 124
§ 69. Stephan II. (1114.) 124
§ 70. Geysa II. (1141.) und Stephan III. (1161.) 125
§ 71. Emmerich und Ladislav III. (1204.) 126
§ 72. Ladislav IV. der Cumaner 126
§ 73. Wenzel III. Gegenkönig Carl Robert vom anjouisch-neapolitanischem Hause (1301.) 127
§ 74. Ludwig der Grosse (1342.) 128
§ 75. Maria, Ludwigs des Grossen Tochter, und Siegmund von Böhmen-Luxemburg ihr Gemahl (1382.) 128
§ 76. Ladislav Posthumus. (1452.) 129
§ 77. Wahl Mathias Corvins (1458.), dessen grosses Gesetz v. J. 1485 de officio palatini, der zugleich dativer Vormund des jeweiligen minderjährigen Königs seyn soll 131
§ 78. Wladislav II. und Ludwig II. (1490 und 1516.) 133
§ 79. Leopold I. 134
§ 80. Galizien und Lodomerien... 135
§ 81. Hauptgrundsätze über die gesetzliche Vormundschaft im Kaiserhause... 140
§ 82. Vormundschaft und Großjährigkeits-Alter im väterlichen Stammhause Lothringen 143
§ 83. Theodorich I. (1070.) 144
§ 84. Bundesvertrag von 1268, der das Großjährigkeits-Alter auf das fünfzehnte Jahr setzt 144
§ 85. Herzog Friederich III. (1254.) 145
§ 86. Herzog Rudolph IV. (1334.) 145
§ 87. Herzog Johann 145
§ 88. Testamente und Hausordnungen Renats II. von 1506 und 1508 146
§ 89. Herzog Anton (1509.) 146
§ 90. Herzog Karl II. (1559.) 147
§ 91. Pragmatisches Gesetz Herzogs Leopold Joseph. Vater Kaisers Franz I. vom 14. July 1719, wodurch das Großjährigkeitsalter im Herzogthum Lothringen auf ewige Zeiten auf das erfüllte vierzehnte Jahr festgesetzt wird. - Testament Kaiser Franz I. aus dem lothringisch-toskanischen Stamme 147
Beweisstellen in XXIII. Urkunden
Nr. I. ff 150
Nr. VII. ff 177
Nr. X. ff 192
Nr. XVI. ff 218
Nr. XIX. f 237
Nr. XXI. ff 251

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 43

§ 44

§ 45

§ 46

§ 47

§ 48

§ 49

§ 50

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57

§ 58

§ 59

§ 60

§ 61

§ 62

§ 63

§ 64

§ 65

§ 66

§ 67

§ 68

§ 69

§ 70

§ 71

§ 72

§ 73

§ 74

§ 75

§ 76

§ 77

§ 78

§ 79

§ 80

§ 81

§ 82

§ 83

§ 84

§ 85

§ 86

§ 87

§ 88

§ 89

§ 90

§ 91