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Timestamp: 2016-10-26 17:15:45+00:00

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U 243/03 (17.08.2004)
U 243/03
G.________, 1942, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Benno Lindegger, Marktgasse 20,
A.a Der 1942 geborene G.________ arbeitete bei der Firma D.________. Er war bei der SWICA Versicherungen AG obligatorisch gegen die gesundheitlichen und erwerblichen Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Wegen Schmerzen im Bereich der Halswirbels�ule begab sich G.________ am 23. November 1999 in �rztliche Behandlung. Der Hausarzt Dr. med. F.________ stellte die Diagnose eines Status nach Quetschung der HWS mit sekund�ren pseudoradikul�ren Beschwerden ausstrahlend in den linken Arm.
Am 7. Februar 2000 meldete die Firma einen Unfall ihres Arbeitnehmers. G.________ habe im August 1999 nach einem Sprung ins Bassin einen starken Schlag versp�rt. Einen Arzt habe er nicht aufgesucht. Erst rund drei Monate sp�ter habe er sich in �rztliche Behandlung begeben, weil er die Schmerzen im linken Arm und Nacken immer wieder gesp�rt habe. Am 2. M�rz 2000 best�tigte G.________ die Darstellung des Unfallherganges in der Meldung vom 7. Februar 2000. Er sei gesprungen, dabei habe er einen Zwick versp�rt. Mit Verf�gung vom 5. April 2000 verneinte die SWICA eine Leistungspflicht, weil es sich beim gemeldeten Ereignis vom August 1999 nicht um einen Unfall im Sinne des Gesetzes handle. Dagegen erhob G.________ Einsprache.
A.b Am 31. Januar 2001 wurde G.________ auf der Stadtautobahn SA1 St. Gallen in eine Auffahrkollision verwickelt. Nach einer Vollbremsung bei einem Stau im Tunnel Q.________ fuhr ein Personenwagen in das Heck seines Fahrzeuges. Wegen Nackenschmerzen suchte G.________ am folgenden Tag seinen Hausarzt auf. Dr. med. F.________ verordnete Antirheumatika und eine Schanz-Krawatte. Er attestierte eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % bis 21. Februar 2001 und von 50 % ab 22. Februar 2001. Die SWICA richtete Unfalltaggelder aus. In der Folge klagte G.________ �ber zunehmende Beschwerden im HWS- und Kopfbereich sowie �ber eine erh�hte M�digkeit bei Belastungen. Die radiologischen Abkl�rungen ergaben u.a. eine Diskushernie C3/4 rechts sowie eine medio-linksseitige Bandscheibenprotrusion C5/6. Am 9. Mai 2001 wurde G.________ von Prof. Dr. med. H.________, Chefarzt Klinik f�r Neurochirurgie Spital X.________, und am 11. und 20. Juni 2001 von Dr. med. W.________, Facharzt f�r Neurologie FMH, untersucht.
Mit Schreiben vom 23. Juli 2001 teilte die SWICA G.________ mit, es bestehe ab 1. Mai 2001 kein Anspruch auf Leistungen f�r die Folgen der Diskushernie. Mit Verf�gung vom 7. Dezember 2001 verneinte der Unfallversicherer eine Leistungspflicht f�r die Folgen des Schadenereignisses vom 31. Januar 2001. Dagegen liess G.________ Einsprache erheben.
A.c Mit Entscheid vom 9. September 2002 wies die SWICA die Einsprachen gegen die Verf�gungen vom 5. April 2000 und vom 7. Dezember 2001 ab.
Die von G.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 20. August 2003 ab.
G.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, die SWICA sei zu verpflichten, f�r die K�rpersch�digungen aus den Unfallereignissen vom August 1999 und vom 31. Januar 2001 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Beweiserhebung an das kantonale Gericht oder an den Unfallversicherer zur�ckzuweisen.
Die SWICA beantragt die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Abteilung Kranken- und Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit), verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Streitgegenstand bildet die Leistungspflicht nach UVG aus den Ereignissen vom August 1999 (Sprung ins Bassin) und vom 31. Januar 2001 (Auffahrkollision).
Der Einspracheentscheid datiert vom 9. September 2002. Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) kommt somit nicht zur Anwendung (BGE 129 V 4 Erw. 1.2).
Im angefochtenen Entscheid werden die Legaldefinition des Unfalles gem�ss alt Art. 9 Abs. 1 UVV (in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002) sowie die Rechtsprechung, wonach das Begriffsmerkmal des ungew�hnlichen �usseren Faktors in einer den normalen, �blichen Bewegungsablauf st�renden Programmwidrigkeit (�unkoordinierte Bewegung�) bestehen kann (vgl. BGE 130 V 118 Erw. 2.1), zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben werden auch die Grunds�tze zum nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall, Gesundheitsschaden und dadurch bedingter Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit insbesondere bei Schleudertraumen der HWS und bei Sch�del-Hirntraumata (BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa, 117 V 379 f. Erw. 3e; RKUV 2003 Nr. U 489 S. 358 Erw. 3.2) sowie die Rechtsprechung zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (vgl. BGE 115 V 139 ff. Erw. 6a-c; ferner BGE 123 V 99 Erw. 2a). Darauf wird verwiesen.
3.1 In Bezug auf das Ereignis vom August 1999 kann mit dem kantonalen Gericht als erstellt gelten, dass der Beschwerdef�hrer beim Sprung ins Wasser weder am Bassinrand an- noch auf dem Bassingrund aufschlug. Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ist nicht stichhaltig. Insbesondere besteht keine Notwendigkeit, beim Hausarzt �zu verifizieren, wie weit dessen medizinische Erkenntnisse als Indiz eines Unfalles gewertet werden k�nnen�.
3.2 Der Beschwerdef�hrer versp�rte gem�ss seinen Angaben nach dem Sprung ins Wasser einen starken Schlag, einen �Zwick� in der Halswirbels�ule. Dies l�sst entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht den Schluss auf eine unkoordinierte Bewegung bzw. eine nicht angepasste K�rperstellung zu, �welche als aussergew�hnlich gilt�. Die gegenteilige Auffassung bedeutete im Ergebnis, von der Ungew�hnlichkeit der Wirkung (Nackenschmerzen nach einem Kopfsprung ins Wasser von geringer H�he) auf eine ungew�hnliche Ursache (Verletzungsmechanismus) zu schliessen, was nicht zul�ssig ist (BGE 129 V 180 Erw. 2.1 in fine, 122 V 233 Erw. 1, 121 V 38 Erw. 1b; RKUV 2003 Nr. U 492 S. 372 Erw. 2.2, 1999 Nr. U 345 S. 422 oben). In diesem Zusammenhang kommt der Diagnose des Hausarztes eines �St. n. Quetschung der HWS mit sekund�ren pseudoradicul�ren Beschwerden in den linken Arm� im Arztzeugnis UVG vom 8. Februar 2000 keine Bedeutung zu. Dr. med. F.________ geht von der nicht zutreffenden Annahme aus, der Beschwerdef�hrer habe �beim Baden (...) sich den Kopf angeschlagen�.
Beschr�nkt sich sodann die Sch�digung auf das K�rperinnere und kann sie erfahrungsgem�ss auch als alleinige Folge von Krankheiten auftreten, muss die unkoordinierte Bewegung als unmittelbare Ursache unter besonders sinnf�lligen Umst�nden gesetzt worden sein (RKUV 1999 Nr. U 345 S. 422 Erw. 2b in fine mit Hinweisen). Bei Sportverletzungen im Speziellen bedarf es immer eines besonderen Vorkommnisses, damit das Merkmal der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors und damit ein Unfall im Rechtssinne bejaht werden kann (BGE 130 V 118 Erw. 2.2 mit Hinweis). Es steht fest und ist unbestritten, dass degenerative Ver�nderungen der Halswirbels�ule vorbestanden hatten. Anderseits werden Besonderheiten beim Sprung ins Wasser vom Bassinrand im August 1999 nicht geltend gemacht.
3.3 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, der hier zu beurteilende Fall sei im Resultat vergleichbar mit dem in RKUV 1992 Nr. U 156 S. 258 ff. teilweise publizierten Urteil M. vom 14. September 1992 (U 43/92). In diesem Entscheid sei das Begriffsmerkmal des ungew�hnlichen �usseren Faktors bejaht worden.
3.3.1 Im erw�hnten Fall U 43/92 ging es um eine Versicherte, die unmittelbar nach einem Hechtsprung (�saut de carpe�) im Bereich des linken Kn�chels Schmerzen versp�rte, welche in der Folge einer Sehnenscheidenentz�ndung zugeordnet werden konnten. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht bejahte wie schon die Vorinstanz einen Unfall. Zum Begriffsmerkmal des ungew�hnlichen �usseren Faktors erwog das Gericht, die erlittenen Verletzungen deuteten darauf hin, dass die betreffende �bung nicht in korrekter Weise abgeschlossen worden sei. Auch die Versicherte habe plausibel dargelegt, dass sie tats�chlich schlecht gelandet sei. F�r eine ge�bte Turnerin sei ein solcher missgl�ckter Abschluss nicht �blich, umso weniger als der Hechtsprung f�r sie nichts Aussergew�hnliches an sich habe. Die schlechte Landung �bersteige daher das, was bei einer (guten) Turnerin objektiv als �blich gelte, sodass der ungew�hnliche �ussere Faktor und damit ein Unfall im Rechtssinne zu bejahen sei (RKUV a.a.O. S. 260; vgl. auch BGE 130 V 118 Erw. 2.2.1 und RKUV 2004 Nr. U 502 Erw. 4.3.1, 1999 Nr. U 345 S. 425 Erw. 4b).
3.3.2 Es wird zu Recht nicht geltend gemacht, ein Hechtsprung und ein Kopfsprung ins Wasser von geringer H�he seien unter dem Gesichtspunkt des Verletzungsrisikos vergleichbar. Sodann unterscheiden sich der Fall U 43/92 und der hier zu beurteilende Sachverhalt auch insofern wesentlich voneinander, als die Schmerzen verschiedene K�rperteile (Kn�chel, Nacken) betreffen und die medizinisch festgestellten Sch�digungen (Sehnenscheidenentz�ndung, Nackenbeschwerden) ganz anderer Art sind. Es kommt dazu, dass vorliegend seit 1997 osteochondrotische Ver�nderungen �berwiegend im Segment C5/6 bestehen. Weiter konnte kernspintomographisch eine laterale Diskushernie C3/4 rechts sowie eine medio-linksseitige Bandscheibenprotrusion C5/6 aufgezeigt werden (Berichte Dr. med. H.________ vom 10. Mai 2001 und Dr. med. W.________ vom 13. Juni 2001). Mit diesen Befunden sind die nach dem Ereignis vom August 1999 aufgetretenen Nackenschmerzen vereinbar.
Aus RKUV 1992 Nr. U 156 S. 258 ergibt sich somit nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers. Nicht einzugehen ist daher auf die Kritik an diesem und weiteren Urteilen im Zusammenhang mit der Ber�cksichtigung pers�nlicher Eigenschaften bei der Beurteilung des Merkmals der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 62 Rz 17 zu Art. 4 und dortige Hinweise; ferner RKUV 1999 Nr. U 345 S. 426 Erw. 4b). Sie �nderte nichts am Ergebnis. Das kantonale Gericht hat somit zu Recht den Unfallcharakter des Vorfalles vom August 1999 verneint.
3.4 Dass keine unfall�hnliche K�rpersch�digung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV gegeben ist, hat die Vorinstanz einl�sslich begr�ndet. Auf die entsprechenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid wird verwiesen. Es besteht kein Anlass zu Weiterungen.
4.1 Zur Leistungspflicht aus dem Unfall vom 31. Januar 2001 hat das kantonale Gericht erwogen, aufgrund der Akten k�nne nicht ausgeschlossen werden, dass bei der Auffahrkollision im Bereich der HWS ein Beschleunigungsmechanismus stattgefunden habe. Sp�testens ab dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung auf den 1. Mai 2001 seien indessen die geklagten Beschwerden lediglich noch der degenerativ bedingten Diskushernie zuzuordnen. Insbesondere best�nden keine Anhaltspunkte f�r eine richtungweisende Sch�digung der Halswirbels�ule als Folge des Unfalles. Rein vom Zeitpunkt ihres Auftretens unmittelbar nach der Kollision bzw. im Rahmen der Erstbehandlung durch Dr. med. F.________ am 1. Februar 2001 seien die Nacken- und Kopfschmerzen als Traumafolge zwar m�glich. Gem�ss Dr. med. H.________ st�nden diese Beschwerden indessen nicht urs�chlich mit dem Unfallereignis vom 31. Januar 2001 in Verbindung. Die diagnostizierte Cervikobrachialgie rechts sei auf einen degenerativ bedingten Bandscheibenvorfall C3/4 zur�ckzuf�hren. Sie habe keine traumatische Ursache. Die degenerativen Ver�nderungen im Bereich der HWS seien auch nicht als teilweise Folge eines Unfallgeschehens zu werten. Der Bericht des Dr. med. W.________ vom 13. Juni 2001 verm�ge die Schl�ssigkeit des Berichts des Dr. med. H.________ vom 9. Juli 2001 nicht in Frage zu stellen. Aufgrund der vom erstbehandelnden Arzt Dr. med. F.________ erhobenen Befunde k�nne lediglich von einem leichten Sch�del-Hirn-Trauma oder einem leichten Trauma der HWS ausgegangen werden. Nach der Erkenntnis der medizinischen Forschung k�nne somit mit einer Erholung innert sechs bis zw�lf Wochen gerechnet werden. Angesichts des Vorzustandes erscheine daher die Feststellung des Dr. med. H.________, die �ber den 1. Mai 2001 hinaus geklagten Nacken- und Kopfschmerzen seien nicht mehr traumatisch, sondern nur noch degenerativ bedingt, durchaus schl�ssig und �berzeugend. Weitere ebenfalls geklagte Beschwerden (erh�hte M�digkeit, �belkeit, Schulterschmerzen mit Ausstrahlung in den Oberarm, gelegentlich in den Unterarm) fielen als m�gliche Traumafolgen ausser Betracht.
Im Weitern stehe auch das von Dr. med. W.________ diagnostizierte leichte bis mittelschwere neuropsychologische Defizit mit einer ausgepr�gten Konzentrationsminderung sowie einer Beeintr�chtigung der Ged�chtnisleistung eindeutig nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 31. Januar 2001. Das neuropsychologische Grundmuster w�re laut diesem Facharzt zwar mit dem Mechanismus eines HWS-Beschleunigungstraumas vereinbar. Indessen sei nicht auszuschliessen, dass eine unfallunabh�ngige, z.B. neurodegenerative, Erkrankung mit eine Rolle spiele. Entscheidend sei, dass gem�ss der Beurteilung des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 3. M�rz 2003 die St�rungen der Ged�chtnisleistungen mit Sicherheit nicht eine organische, sondern eine psychodynamische Ursache h�tten. Laut diesem Facharzt bestehe eine psychische Problematik im Sinne einer �ngstlich betonten Reaktion nach Distorsionstrauma (ICD-10 F43.22) sowie einer sekund�ren Pers�nlichkeitsver�nderung (ICD-10 F62.1). Im Sinne eines circulus vitiosus f�hre die Depression zu Ged�chtnis- und Aufmerksamkeitsst�rungen, die wiederum eine psychologische Belastung darstellten. Auch Dr. med. W.________ erw�hne die neuropsychologischen Untersuchungsergebnisse wiederholt im Zusammenhang mit einer Wesensver�nderung bzw. einer depressiven Grundstimmung. Aufgrund des Berichts des Dr. med. S.________ vom 3. M�rz 2003 sei nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen, dass es sich bei den heute vorliegenden psychischen Gesundheitsst�rungen um eine nat�rliche Folge des versicherten Unfalles handeln k�nnte. Die Frage der nat�rlichen Kausalit�t k�nne jedoch offen gelassen werden. Selbst wenn sie zu bejahen w�re, fehlte es an der Unfallad�quanz der psychischen Beschwerden.
Das kantonale Gericht hat den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 31. Januar 2001 und den psychischen St�rungen nach Massgabe von BGE 115 V 133 gepr�ft und verneint.
4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorab die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als unrichtig oder unvollst�ndig ger�gt. Es wird geltend gemacht, der Beschwerdef�hrer habe beim Auffahrunfall vom 31. Januar 2001 nicht bloss ein leichtes Sch�del-Hirn-Trauma resp. ein leichtes Trauma der HWS erlitten. Der Aufprall sei sehr heftig und die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung Delta-v des Fahrzeugs des Versicherten erheblich gewesen. Zumindest sei eine unfallanalytische und eine biomechanische Expertise einzuholen. Im Weiteren k�nne aufgrund der Berichte des Dr. med. H.________ sowie des Dr. med. W.________ nicht ausgeschlossen werden, dass die Nacken- und Kopfschmerzen teilweise auch unfallkausal und nicht bloss degenerativ bedingt seien. Zu dieser Frage sei ein Gerichtsgutachten notwendig, zumal sich die beiden Fach�rzte teilweise widerspr�chen. Schliesslich k�nne die Beurteilung der Ad�quanz der anerkanntermassen unfallbedingten psychischen Beeintr�chtigungen (Depression, Vergesslichkeit) durch die Vorinstanz nicht geteilt werden.
4.2.1 Das Vorliegen eines Sch�del-Hirntraumas oder eines Schleudertraumas der HWS wie seine Folgen m�ssen durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein. Trifft dies zu und ist die nat�rliche Kausalit�t - aufgrund fach�rztlicher Feststellungen in einem konkreten Fall - unbestritten, kann der nat�rliche Kausalzusammenhang ebenso aus rechtlicher Sicht als erstellt gelten (BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa, 117 V 379 f. Erw. 3e; RKUV 2003 Nr. U 489 S. 358 Erw. 3.2).
Aufgrund der medizinischen Akten kann weder ein Schleudertrauma noch ein Sch�del-Hirntrauma als Folge des Unfalles vom 31. Januar 2001 mit hinreichender Sicherheit angenommen werden. Dr. med. W.________ stellte zwar die Diagnose eines HWS-Beschleunigungstraumas mit Verdacht auf Commotio cerebri. Dabei ging er indessen davon aus, der Beschwerdef�hrer sei ��berrascht von nachfolgendem Fahrzeug von hinten (...) angefahren� worden. Der Versicherte schliesse eine Kopfkontusion nicht sicher aus (Bericht vom 13. Juni 2001). Diese Darstellung des Unfallhergangs steht im Widerspruch zum Polizeirapport vom 9. Februar 2001. Der Beschwerdef�hrer sagte am Unfallort aus, �als ich stillstand sah ich im R�ckspiegel, wie der mir nachfolgende PW nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und mir frontal ins Heck fuhr�. Er wurde somit vom Aufprall nicht �berrascht, wie Dr. med. F.________ im Zusatzfragebogen bei HWS-Verletzungen vom 21. Mai 2001 festhielt. Sodann fehlen im Polizeirapport Hinweise darauf, dass der Versicherte bei der Befragung schockiert oder sonstwie durcheinander gewesen war. Schon aus diesen Gr�nden ist hinter die Diagnose eines HWS-Beschleunigungstraumas ein Fragezeichen zu setzen. Damit verliert aber auch die ohnehin nur als m�glich bezeichnete Erkl�rung des Dr. med. W.________, die Progredienz C3/4 k�nnte mit dem Unfallereignis in Zusammenhang stehen, noch weiter an Aussagekraft. Schliesslich gen�gt das Auftreten von zum typischen Beschwerdebild bei einem Schleudertrauma der HWS oder einem Sch�del-Hirntrauma geh�renden Symptomen wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, erh�hte M�digkeit, Depression (BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b, 382 Erw. 4b) nach dem Unfall vom 31. Januar 2001 allein nicht f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 359 unten).
Von weiteren Abkl�rungen sind keine neuen verwertbaren Erkenntnisse zu erwarten. Davon ist daher abzusehen (BGE 124 I 211 Erw. 4a, 124 V 94 Erw. 4b). Insbesondere er�brigt sich die Einholung eines unfallanalytischen und eines biomechanischen Gutachtens. Die Schwere des Unfalles vom 31. Januar 2001 ist im �brigen ohnehin lediglich im Hinblick auf die Ad�quanzpr�fung von Bedeutung (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 359 Erw. 3.2 mit Hinweis).
Im Sinne des Vorstehenden ist der vorinstanzliche Schluss, es k�nne lediglich von einem leichten Sch�del-Hirn-Trauma oder einem leichten Trauma der HWS ausgegangen werden, nicht zu beanstanden.
4.2.2 Im Weitern divergieren die Aussagen des Dr. med. H.________ und des Dr. med. W.________ nicht derart, dass ein Gerichtsgutachten Kl�rung bringen m�sste. Dr. med. H.________ verneint klar und nachvollziehbar eine richtunggebende Verschlimmerung der vorbestandenen degenerativ bedingten Beeintr�chtigungen der Halswirbels�ule als Folge des Unfalles vom 31. Januar 2001. Dieser Beurteilung widerspricht nicht, dass Dr. med. W.________ eine unfallbedingte Progredienz C3/4 f�r m�glich h�lt.
4.2.3 Das kantonale Gericht hat die Ad�quanzpr�fung nach Massgabe von BGE 115 V 133 vorgenommen. Das ist richtig und steht nach Verneinung eines Schleudertraumas der HWS oder einer �quivalenten Verletzung und eines Sch�del-Hirntraumas ausser Frage. Die neuropsychologischen Defizite sind lediglich im Rahmen einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall von Bedeutung. Zum einen ist gem�ss Dr. med. W.________ eine (neurodegenerative) Erkrankung als Ursache der Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen nicht auszuschliessen. Zum andern sind aufgrund des Berichts des Dr. med. S.________ vom 3. M�rz 2003 die psychischen St�rungen als eine conditio sine qua non f�r die neuropsychologischen Defizite zu betrachten. Das Umgekehrte l�sst sich nicht sagen.
Die vorinstanzliche Ad�quanzbeurteilung ist nicht zu beanstanden. Es kann darauf verwiesen werden. Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind nicht stichhaltig. Insbesondere kann beim Ereignis vom 31. Januar 2001 nicht von einem schweren Unfall gesprochen werden. Diese Feststellung bedarf nicht der Best�tigung durch eine unfallanalytische und biomechanische Expertise. Zum einen kommt solchen Unterlagen beweisrechtlich nicht erh�htes Gewicht zu in dem Sinne, dass allein gest�tzt darauf die Einstufung eines Unfalles als leicht, mittelschwer oder schwer vorzunehmen w�re (Urteile S. vom 16. Juni 2004 [U 133/03], D. vom 4. September 2003 [U 371/02], Z. vom 18. M�rz 2003 [U 205/02] und P. vom 14. M�rz 2001 [U 137/00]; vgl. auch J�rg Senn, HWS/-Hirnverletzungen und Biomechanik in: AJP 1999 S. 625 ff., insbesondere S. 633 f.). Zum anderen sprechen verschiedene Umst�nde (u.a. verh�ltnism�ssig geringer Sachschaden, Fahrt�chtigkeit der am Unfall beteiligten Personenwagen, keine Verletzten, kein Anschlagen des Kopfes am Steuer oder an der Frontscheibe) gegen eine heftige Kollision.
Die SWICA beantragt die Zusprechung einer Parteientsch�digung. Diesem Begehren ist nicht stattzugeben. Obsiegende Unfallversicherer als mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Organisationen im Sinne von Art. 159 Abs. 2 OG haben grunds�tzlich keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (BGE 118 V 169 f. Erw. 7, 112 V 49 Erw. 3). Von dieser Regel abzuweichen, besteht vorliegend kein Anlass.

References: Art. 9
 BGE 
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in fine
in fine
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 Art. 4
 Art. 9
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 Art. 159