Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%202000,%20333
Timestamp: 2020-07-10 13:13:45+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 2000, 333 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Düsseldorf, 06.04.2000 | OLG Hamm, 08.05.2000 | OLG Koblenz, 06.12.1999
https://dejure.org/2000,1533
OLG Dresden, 14.04.2000 - WVerg 1/00 (https://dejure.org/2000,1533)
OLG Dresden, Entscheidung vom 14.04.2000 - WVerg 1/00 (https://dejure.org/2000,1533)
OLG Dresden, Entscheidung vom 14. April 2000 - WVerg 1/00 (https://dejure.org/2000,1533)
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Anfechtung der das Vergabeverfahren aufhebende Anordnung der Vergabekammer durch den beigeladenen Mitbieter durch sofortige Beschwerde; Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes durch Verlängerung der Angebotsfrist; Anforderungen an die Rechtsverletzung eines Bieters; ...
GWB § 97, 107 ; VOB/A §§ 8 18
Ausschreibungsaufhebung zwecks Gleichbehandlung
VOB/A §§ 8, 18 Nr. 2, 22 Nr. 6; GWB §§ 97, 107
GWB § 97 Abs. 2 ; VOB/A § 8 Nr. 1 S. 1 § 18 Nr. 2
Verlängerung der Angebotsfrist bei einzelnen Bietern unzulässig? (IBR 2000, 351)
VK Sachsen, 14.02.2000 - 1/SVK/04-00-g WVerg 1/00
VK Sachsen, 14.02.2000 - 1/SVK/04-00g
VK Sachsen, 14.02.2000 - 1/SVK/4-00
VK Sachsen, 22.02.2000 - 1/SVK/04-00
BB 2000, 1376
BauR 2000, 1591
Denn es entspricht einhelliger Rechtsprechung, dass die Bindefrist im Einvernehmen des Bieters mit dem Auftraggeber verlängert werden olgdue22-01 kann (vgl. OLG Jena NZBau 2001, 39, 40; OLG Dresden BauR 2000, 1591, 1593; BayObLG NZBau 2000, 49, 50 f.).
Nach allgemeinen Grundsätzen setzt die Anfechtungsberechti-gung eine Beschwer voraus; für die Anfechtungsberechtigung eines Beigeladenen, der im Verfahren vor der Vergabekammer keinen Antrag gestellt hat, genügt eine materielle Beschwer (vgl. OLG Naumburg, Beschlüsse v. 17.06.2003, 1 Verg 9/03 "Betonpflaster" - zitiert nach juris, Tz. 34; v. 05.05.2004, 1 Verg 7/04 "Medizintechnik - Festeinbau" - OLGR 2004, 403, zitiert nach juris, Tz. 26 m.w.N.; sowie v. 05.02.2007, 1 Verg 1/07 "Trink- und Abwasserleitungen" - VergabeR 2007, 554; ebenso u.a. OLG Dresden, Beschlüsse v. 14.04.2000, WVerg 0001/00 - OLGR 2000, 333, sowie v. 05.01.2001, WVerg 0011/00 und 0012/00 - VergabeR 2001, 41; zuletzt: OLG München, Beschluss v. 21.05.2010, Verg 2/10 "Straßenreinigung" - VergabeR 2010, 992;… vgl. auch Stickler in: Reidt/ Stickler/ Glahs, Vergaberecht, 3. Aufl. 2011, § 116 Rn. 24 m.w.N.;… sowie Summa in: jurisPK-VergR, 2. Aufl. 2008, § 116 GWB Rn. 49 und 52;… und Kuhlig in: Willenbruch/ Wieddekind, Kompaktkomm. Vergaberecht, 2. Aufl. 2011, Los 12, § 116 Rn. 43).
Das OLG Dresden (BauR 2000, 1591, 1593) hat zudem auf die Möglichkeit des § 28 Nr. 2 Abs. 2 VOB/A hingewiesen, wonach auch nach Ablauf der Bindefrist auf das Angebot noch ein Zuschlag erfolgen kann, wofür ihm Hinblick auf die länger dauernden Nachprüfungsverfahren auch ein Bedürfnis bestehe.
Das Gebot der Chancengleichheit aller Bieter verpflichtet die Vergabestelle, alle beteiligten Bieter über das Versehen bei der Terminangabe in den Bieterrundschreiben zu informieren und auf den unverändert fortbestehenden ursprünglichen Submissionstermin hinzuweisen (vgl. OLG Dresden, Beschl. vom 14.04.2000, WVerg 0001/00).
Aus § 28 Nr. 2 Abs. 2 VOB/A folgt indessen, dass er es indes durchaus noch annehmen kann (OLG Dresden, Beschl. v. 14. April 2000, BauR 2000, 1591, 1593).
Voraussetzung für die Feststellungsentscheidung ist, dass sich das Nachprüfungsverfahren erledigt hat (so auch OLG Celle NZBau 2000, 105 ((106); OLG Dresden WVerg 1/00 vom 14.04.2000;… Summa in jurisPK Vergaberecht, § 123 GWB Rn. 30;… Stickler in Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, 2. Aufl. 2003, § 123 GWB Rn. 11 und 13;… Weyand, Vergaberecht, a.a.O., § 123 GWB Rn. 2695).
Es entspricht vielmehr ständiger Rechtsprechung der Vergabesenate, dass der Ablauf dieser Frist allein nicht automatisch das Vergabeverfahren beendet (so schon BayObLG, Beschluss vom 21.05.1999, Verg 1/99, NZBau 2000, 49, 51; vgl. auch den Senatsbeschluss vom 14.04.2000, Wverg 1/00, BauR 2000, 1591, 1593; olgdresden-wverg0009-01 Jaeger, NZBau 2001, 289, 299 m.w.N.; zuletzt BayObLG, Beschluss vom 01.10.2001, Verg 6/01, Umdruck S. 12), weil einerseits interessierte Bieter einer Fristverlängerung zustimmen können, andererseits § 28 Nr. 2 Abs. 2 VOB/A von der Möglichkeit eines Zuschlags nach Fristablauf selbst ausgeht.
OLG Dresden, 13.07.2000 - WVerg 3/00
Beendigung des Vergabeverfahrens durch Aufhebung
Das Vergabeverfahren ist ein streitiges Verfahren vor einem Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit (vgl. Beschluss des Senats vom 14.04.2000, WVerg 0001/00).
OLG Dresden, 05.04.2001 - WVerg 8/00
Anfechtbarkeit des Kostenfestsetzungsbescheids, Auftragssumme
Der Begriff der Auftragssumme ist gesetzlich allerdings nicht definiert; der Senat hat insoweit in ständiger Rechtsprechung - entsprechend der mit der Beschwerde angegriffenen Festsetzung der Vergabekammer - auf den Bruttobetrag des Angebots abgestellt, das der Antragsteller des Vergabenachprüfungsverfahrens abgegeben hat (vgl. etwa Beschl. vom 14.04.2000, WVerg 1/00; ebenso Thüringer OLG, Beschl. vom 19.10.2000, 6 Verg 3/00; wohl auch OLG Koblenz, Beschl. vom 11.09.2000, 1 Verg 1/99).
Ein Verstoß gegen die Chancengleichheit liegt immer dann vor, wenn der Auftraggeber sich an ein von ihm selbst vorgegebenes Teilnahmekriterium im Nachhinein nicht mehr hält (OLG Dresden, Beschl. WVerg 0001/00 v. 14.04.2000, VK Sachsen Beschl. 1/SVK/4-00 v. 22.02.2000, BayObLG Beschl. Verg 8/99 v. 20.12.2000).
Dieser Spielraum besteht jedoch nur innerhalb der selbst gesetzten Grenzen und Kriterien, die sie als maßgeblich für die Eignung und Leistungsfähigkeit der Bieter vorgegeben hat (OLG Dresden, Beschl. WVerg 0001/00 v. 14.04.2000, VK Sachsen Beschl. 1/SVK/4-00 v. 22.02.2000, BayObLG Beschl. Verg 8/99 v. 20.12.2000).
VK Mecklenburg-Vorpommern, 09.11.2018 - 2 VK 5/18
Zu früh gestellter Nachprüfungsantrag ist unzulässig!
VK Thüringen, 08.09.2000 - 216-4002.20-014/00-SLF
Erledigung des Nachprüfungsverfahrens auf Grund wirksamer Zuschlagserteilung; …
VK Mecklenburg-Vorpommern, 10.12.2007 - 3 VK 10/07
Entscheidung über die Kosten eines Nachprüfungsverfahrens nach Antragsrücknahme; …
VK Mecklenburg-Vorpommern, 08.12.2006 - 3 VK 11/06
Kostentragung bei Erledigung des Verfahrens vor der Vergabekammer ohne …
VK Mecklenburg-Vorpommern, 23.08.2006 - 2 VK 7/06
Rücknahme eines Nachprüfungsantrags; Entscheidung über die Kosten; Gebühr der …
VK Mecklenburg-Vorpommern, 31.01.2006 - 3 VK 13/05
Kostentragungspflicht bei Rücknahme eines Antrags auf Durchführung eines …
VK Bund, 02.12.2004 - VK 2-181/04
Dienstleistungen zur Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung
VK Mecklenburg-Vorpommern, 24.08.2006 - 1 VK 4/06
Kostentragungspflicht und Kostenerstattung bei Erledigung eines Verfahren vor der …
VK Mecklenburg-Vorpommern, 14.06.2006 - 3 VK 3/06
VK Mecklenburg-Vorpommern, 12.05.2005 - 2 VK-03/05
Anforderungen an die Konkretisierung und Rücknahme eines Nachprüfungsantrags
VK Mecklenburg-Vorpommern, 08.05.2002 - 2 VK 1/01
VK Mecklenburg-Vorpommern, 24.09.2001 - 1 VK 23/00
Grundlage der Kostenentscheidung im Nachprüfungsverfahren
Antrag auf Nachprüfung eines Vergabeverfahrens; Einstellung eines …
VK Mecklenburg-Vorpommern, 11.04.2005 - 3 VK-01/05
Kostenentscheidung nach Erledigung des Verfahren vor der Vergabekammer ohne …
VK Brandenburg, 25.09.2002 - VK 51/02
Rüge: auch eine telefonische Rüge ist zulässig
VK Düsseldorf, 21.10.2008 - VK-34/08
https://dejure.org/2000,7008
OLG Hamm, 08.05.2000 - 22 U 25/00 (https://dejure.org/2000,7008)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08.05.2000 - 22 U 25/00 (https://dejure.org/2000,7008)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08. Mai 2000 - 22 U 25/00 (https://dejure.org/2000,7008)
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ZPO § 117 Abs. 2 § 119 § 233
Prozeßkostenhilfe; Berufung; Ablauf; Rechtsmittel; Rechtsmittelfrist; Frist; Unterlagen; Unvollständig; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
LG Dortmund - 7 O 353/99
MDR 2000, 1094
Einen Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung der Berufung hat der erkennende Senat mit Beschluss (22 U 25/00) vom heutigen Tage - auf dessen Gründe Bezug genommen wird - mangels Erfolgsaussicht zurückgewiesen, weil der Beklagte zu 1) innerhalb der Rechtsmittelfrist nur einen unvollständigen, den gesetzlichen Erfordernissen nicht entsprechenden Prozesskostenhilfeantrag gestellt hat.
Diese Erwartung ist nur gerechtfertigt, wenn die Partei davon ausgehen durfte, auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Prozesskostenhilfe vor Ablauf der Rechtsmittelfrist hinreichend dargetan zu haben (BGH, NJW-RR 2000, 879 , den Beschluss des Senats vom 21. Juli 1999 - 10 UF 294/99 - bestätigend; BGH, NJW 1998, 1230 ; OLG Hamm, MDR 2000, 1094 ; Beschlüsse des Senats vom 21. Dezember 2000 - 10 UF 618/00 - und vom 23. Januar 2001 - 10 UF 651/00 -).
https://dejure.org/1999,5756
OLG Koblenz, 06.12.1999 - 13 UF 340/99 (https://dejure.org/1999,5756)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06.12.1999 - 13 UF 340/99 (https://dejure.org/1999,5756)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06. Dezember 1999 - 13 UF 340/99 (https://dejure.org/1999,5756)
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Trennungsunterhalt; Unterhaltsanspruch; Unterhaltsrückstand; Prozeßvergleich; Prozeßkostenvorschuß
Rückzahlung eines gewährten Prozeßkostenvorschusses; Aufrechnung mit Unterhaltsansprüchen
AG Lahnstein - 5 F 358/98
FamRZ 2000, 1219 (Ls.)

References: § 97
 § 97
 § 8
 § 18
 § 116
 § 116
 § 116
 § 28
 § 28
 § 123
 § 123
 § 123
 § 28
 § 117
 § 119
 § 233