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Timestamp: 2016-10-23 18:13:32+00:00

Document:
A.- Die Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI hat M.________ f�r die Zeit ab 1. Februar 1999 bis Dezember 1999 Arbeitslosenentsch�digung ausgerichtet.
Mit Verf�gung vom 19. April 2000 lehnte das Amt f�r Wirtschaft und Arbeit (nachfolgend AWA), Abteilung Arbeitslosenversicherung, Z�rich, seinen Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung f�r die Zeit ab 1. Februar 1999 ab, weil er in der Rahmenfrist die Mindestbeitragszeit von sechs Monaten nicht erf�llt habe.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 24. April 2001 ab.
Beweism�ssig ersucht er das Eidgen�ssische Versicherungsgericht, bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z�rich eine Auskunft �ber die Erfassung seiner Direktor-T�tigkeit bei der Firma O.________ AG einzuholen.
Das AWA verzichtet auf eine Stellungnahme, w�hrend sich das Staatssekretariat f�r Wirtschaft nicht vernehmen l�sst.
Auf Anfrage des Gerichts hin best�tigte die Arbeitslosenkasse GBI mit Schreiben vom 29. August 2001, dass sie M.________ ab Februar 1999 bis Dezember 1999 Arbeitslosenentsch�digung ausgerichtet hatte und legte die entsprechenden Abrechnungen auf.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber die f�r den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung vorausgesetzte sechsmonatige Mindestbeitragszeit (Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AVIG), die Rahmenfristen f�r den Leistungsbezug und f�r die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG) sowie die Rechtsprechung zur Frage der Arbeitnehmereigenschaft in der Arbeitslosenversicherung (Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 5 und Art. 9 AHVG sowie Art. 6 ff. AHVV; BGE 123 V 162 Erw. 1 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
Zu erg�nzen ist, dass f�r den Leistungsbezug und f�r die Beitragszeit zweij�hrige Rahmenfristen gelten (Art. 9 Abs. 1 AVIG).
F�r die Frage der Arbeitnehmereigenschaft ist das formell rechtskr�ftig geregelte AHV-Beitragsstatut massgebend, sofern sich dieses nicht als offensichtlich unrichtig erweist. Dabei gen�gt der Nachweis, dass der Versicherte tats�chlich als Unselbstst�ndigerwerbender erfasst worden ist (in ARV 1998 Nr. 3 S. 15 publizierte Erw. 5c von BGE 123 V 234). Unter dem Gesichtspunkt der Anspruchsvoraussetzung der erf�llten Beitragszeit ist lediglich vorausgesetzt, dass der Versicherte effektiv eine gen�gend �berpr�fbare beitragspflichtige Besch�ftigung ausge�bt hat, nicht aber, dass der Arbeitgeber als Organ des Beitragsbezugsverfahrens auch tats�chlich seine Beitragsablieferungspflicht erf�llt hat (BGE 113 V 352; Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bd. 1, Rz 29 zu Art. 13 AVIG; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in:
b) Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat von Amtes wegen zu pr�fen, ob die Sachurteilsvoraussetzungen, die f�r die Beurteilung der gestellten Rechtsbegehren erf�llt sein m�ssen, gegeben sind. Sachurteilsvoraussetzung bildet unter anderem das Erfordernis, dass die Beschwerde f�hrende Partei durch die angefochtene Verf�gung ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat (Art. 103 lit. a in Verbindung mit Art. 132 OG). Die Rechtsprechung betrachtet als schutzw�rdiges Interesse im Sinne von Art. 103 lit. a OG jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von der Verf�gung betroffene Person an deren �nderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzw�rdige Interesse besteht somit im praktischen Nutzen, den die Gutheissung der Beschwerde dem Verf�gungsadressaten verschaffen w�rde, oder - anders ausgedr�ckt - im Umstand, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welchen die angefochtene Verf�gung mit sich bringen w�rde (BGE 127 V 3 Erw. 1b mit Hinweisen). Es fehlt, wenn das Sachurteil nur der Beantwortung theoretischer Rechtsfragen dienen w�rde (BGE 127 V 4 Erw. 1c mit Hinweisen).
2.- Die Kasse hat dem Beschwerdef�hrer die streitigen Taggelder f�r die Zeit ab 1. Februar 1999 bis Dezember 1999 ausgerichtet, und zwar vor Erlass der die Anspruchsberechtigung ablehnenden Verf�gung des AWA vom 19. April 2000.
Der Beschwerdef�hrer hat ein schutzw�rdiges Interesse an der Beantwortung der Frage, ob er ab 1. Februar 1999 anspruchsberechtigt ist, da er ansonsten eine R�ckforderung der ausgerichteten Taggelder durch die Kasse (Art. 95 Abs. 1 AVIG) zu gew�rtigen hat.
3.- Streitig und zu pr�fen ist, ob die T�tigkeit des Beschwerdef�hrers als Direktor bei der Firma O.________ AG zwischen 1. Juli 1998 und 31. Januar 1999 eine beitragspflichtige Besch�ftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG war.
Der vom Beschwerdef�hrer am 7. Juni 2001 eingereichte IK-Auszug zeigt, dass er von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z�rich f�r die T�tigkeit bei der Firma O.________ AG vom 1. Juli 1998 bis 31. Januar 1999 als Unselbstst�ndigerwerbender qualifiziert wurde. Nachdem weder das Statut noch die erfassten Entgelte von monatlich Fr. 10'000.-, soweit ersichtlich, je Gegenstand eines Beschwerdeverfahrens gebildet hatten und dort abweichend qualifiziert worden waren, kommt dem AHV-Beitragsstatut Bindungswirkung gegen�ber den ALV-Organen zu, zumal die Verwaltung nicht einwendet und sich auch nicht aus den Akten ergibt, dass es offensichtlich unrichtig ist.
Damit hat der Beschwerdef�hrer die Mindestbeitragszeit von sechs Monaten erf�llt, weshalb seine Anspruchsberechtigung ab 1. Februar 1999 zu bejahen ist.
Kantons Z�rich vom 24. April 2001 und die Verf�gung
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI, Sektion Z�rich,

References: Art. 13
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 13
 Art. 132
 Art. 103
 Art. 13