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Timestamp: 2016-10-23 01:21:54+00:00

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2C_895/2012 � � Urteil vom 5. Mai 2015
Verrechnungssteuer (R�ckerstattung
gem�ss Doppelbesteuerungsabkommen),
Die X.________ Bank (nachfolgend X.________ Bank oder die Bank) mit Sitz in Kopenhagen beantragte bei der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer im Zusammenhang mit Dividendenzahlungen von schweizerischen Gesellschaften in den Jahren 2006 und 2007. Sie machte geltend, als in D�nemark ans�ssige Gesellschaft, Empf�ngerin und effektive Nutzungsberechtigte der genannten Dividenden gem�ss dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der schweizerischen Eidgenossenschaft und D�nemark zur R�ckerstattung berechtigt zu sein.
Mit Entscheid vom 15. Januar 2010 wies die Eidgen�ssische Steuerverwaltung drei R�ckerstattungsantr�ge der Bank (vom 3. Mai 2007 �ber Fr. 20'249'086.97, vom 27. September 2007 �ber Fr. 502'608.12 und vom 27. September 2007 �ber Fr. 5'646'009.97) im Gesamtbetrag von Fr. 26'397'705.06 ab. Am gleichen Tag forderte die EStV gegen�ber der X.________ Bank eine Gesamtsumme von Fr. 34'570'678.59 (zuz�glich eines Verg�tungszinses von 5%) zur�ck, die f�r vier andere���Antr�ge (�ber Fr. 7'724'620'57 vom 15. M�rz 2007, �ber Fr. 16'499'914.38 vom 4. Juli 2006, �ber Fr. 843'015.32 vom 5. September 2006 und �ber Fr. 9'503'128.32 vom 15. M�rz 2007) zu Unrecht zur�ckerstattet worden seien. In allen F�llen sei die X.________ Bank nicht die effektive Nutzungsberechtigte gewesen und habe deshalb nicht Anspruch auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer gem�ss dem Doppelbesteuerungsabkommen. Dieses werde zudem missbr�uchlich in Anspruch genommen.
Am 15. Februar 2010 erhob die X.________ Bank Einsprache, welche von der EStV als Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht �berwiesen wurde. Dieses hiess das Rechtsmittel der Bank mit Urteil vom 23. Juli 2012 gut: Im von der Bank beantragten Gesamtbetrag von Fr. 26'397'705.06 sei die Verrechnungssteuer zur�ckzuerstatten: Die Bank habe die effektive Nutzungsberechtigung an diesen Dividenden gehabt und sich auch nicht missbr�uchlich auf die Garantien des Doppelbesteuerungsabkommens berufen. Somit k�nne offen bleiben, ob sich die anwendbare Bestimmung dieses Abkommens implizit auf das Kriterium der effektiven Nutzungsberechtigung st�tze oder ob diese Bestimmung die Abkommensberechtigung nur von der Ans�ssigkeit des Dividenden-Empf�ngers in D�nemark abh�ngig mache. Im Weiteren sei die in den vier anderen F�llen gew�hrte R�ckerstattung der Verrechnungssteuer �ber insgesamt Fr. 34'570'678.59 zu Recht erfolgt und d�rfe von der EStV nicht zur�ckgefordert werden.
Am 14. September 2012 hat die EStV Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Juli 2012 aufzuheben und ihren Entscheid vom 15. Januar 2010 zu best�tigen.
Das Bundesgericht hat die Sache am 5. Mai 2015 �ffentlich beraten.
1.1.�Angefochten ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in einem Verrechnungssteuerstreit, somit in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gem�ss Art. 82 lit. a BGG zul�ssig, zumal keine Ausschlussgr�nde nach Art. 83 BGG vorliegen. Die Beschwerdef�hrerin ist gest�tzt auf Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG zur Beschwerde legitimiert. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 100 BGG).
1.2.�Mit Beschwerde an das Bundesgericht kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (vgl. Art. 95 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder sie mit einer vom angefochtenen Entscheid abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen nur dann berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG).
2.1.�Der Bund erhebt gest�tzt auf Art. 132 Abs. 2 BV eine Verrechnungssteuer u.a. auf dem Ertrag beweglichen Kapitalverm�gens (Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 �ber die Verrechnungssteuer [VStG, SR 642.21]). Art. 21 Abs. 1 lit. a VStG bestimmt, dass ein nach Art. 22-28 VStG Berechtigter Anspruch auf R�ckerstattung der ihm vom Schuldner abgezogenen Verrechnungssteuer hat, wenn er bei F�lligkeit der steuerbaren Leistung das Recht zur Nutzung des den steuerbaren Ertrag abwerfenden Verm�genswertes besass. Die Steuer betr�gt 35 Prozent der steuerbaren Leistung (Art. 13 Abs. 1 lit. a VStG).
2.2.�Die Verrechnungssteuer f�hrt bei ausl�ndischen Empf�ngern schweizerischer Dividenden grunds�tzlich zu einer endg�ltigen, an der Quelle erhobenen steuerlichen Belastung (Art. 22 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 2 VStG). Personen, die bei F�lligkeit der steuerbaren Leistung Sitz oder Wohnsitz im Ausland hatten, k�nnen die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer nur insoweit verlangen, als ihnen ein zwischenstaatliches Abkommen Anspruch darauf vermittelt (vgl. u.a. das Urteil 2C_818/2011 vom 18. Januar 2012 E. 2.2 in: ASA 81 S. 402).
2.2.1.�Gem�ss Art. 10 Abs. 1 des Abkommens vom 23. November 1973 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem K�nigreich D�nemark zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete���der���Steuern���vom Einkommen und vom Verm�gen (DBA-DK, SR 0.672.931.41, in der hier anwendbaren urspr�nglichen Fassung, AS 1974 1720) k�nnen Dividenden, die eine in einem Vertragsstaat ans�ssige Gesellschaft an eine in dem anderen Vertragsstaat ans�ssige Person zahlt, nur in dem anderen Staat besteuert werden. Laut Art. 4 Abs. 1 DBA-DK ist mit dem Ausdruck "eine in einem Vertragsstaat ans�ssige Person" eine Person gemeint, die nach dem Recht dieses Staates dort auf Grund des Wohnsitzes, ihres st�ndigen Aufenthaltes, des Ortes ihrer Gesch�ftsleitung oder eines anderen �hnlichen Merkmals steuerpflichtig ist.
2.2.2.�Nach Massgabe von Art. 26 Abs. 1 DBA-DK darf die Schweiz die Dividenden an der Quelle besteuern; die so einbezogene Steuer ist aber auf Antrag hin zu erstatten, soweit ihre Erhebung durch das Abkommen eingeschr�nkt wird (Art. 26 Abs. 2 DBA-DK). Art. 1 der Verordnung zum schweizerisch-d�nischen Doppelbesteuerungsabkommen vom 18. Dezember 1974 (Vo DBA-DK; SR 672.931.41) f�hrt dazu aus, dass die in Art. 10 DBA-DK vorgesehene Entlastung von Steuern von Dividenden und Zinsen von Schweizer Seite durch die volle Entlastung der Verrechnungssteuer gew�hrt wird. Laut Art. 26 Abs. 4 DBA-DK m�ssen die Antr�ge auf Entlastung stets eine amtliche Bescheinigung des Staates enthalten, in dem der Steuerpflichtige ans�ssig ist, �ber die Erf�llung der Voraussetzungen f�r die unbeschr�nkte Steuerpflicht in diesem Staat (vgl. u.a. das Urteil 2A.239/2005 vom 28. November 2005 E. 2.3 in: StR 61/2006 217).
Zu pr�fen ist vorab die - vom Bundesverwaltungsgericht offen gelassene - Frage, ob das Beurteilungskriterium der "effektiven Nutzungsberechtigung" implizit im DBA-DK enthalten ist. Das hat das Bundesgericht in seinem Grundsatzurteil 2C_364/2012 vom 5. Mai 2015 bejaht (vgl. dort ausf�hrlich E. 4).
3.1.�Diese Beurteilung steht im Einklang mit der grossen Mehrheit der schweizerischen Lehre. Demgem�ss ist es namentlich mit Blick auf eine m�glicherweise ungerechtfertigte Inanspruchnahme von Abkommensvorteilen statthaft und sogar notwendig, wenn bei der Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen auf ein implizites Beurteilungskriterium der effektiven Nutzungsberechtigung zur�ckgegriffen wird; nur der wahre Berechtigte (d.h. der nutzungsberechtigte Empf�nger oder Eigent�mer) kann die DBA-Vorteile beanspruchen; einige DBA enthalten den entsprechenden Grundsatz ausdr�cklich; aber auch ohne ausdr�ckliche Bestimmung gilt das generell f�r alle DBA, da es sich um die Verdeutlichung eines Punktes handelt, welcher der st�ndigen Auffassung aller Abkommensstaaten entspricht (vgl. dazu im Einzelnen E. 4.1-4. 3 des Urteils 2C_364/2012).
3.2.�Soweit es um das Doppelbesteuerungsabkommen mit D�nemark geht, entspricht die vom Bundesgericht festgehaltene Beurteilung, wonach die Nutzungsberechtigung Voraussetzung f�r die Quellensteuerentlastung ist, in beiden Vertragsstaaten der Meinung der zust�ndigen Instanzen (vgl. dazu eingehend E. 4.4 des Urteils 2C_364/2012).
4.1.�Wie das genannte bundesgerichtliche Grundsatzurteil n�her ausf�hrt und begr�ndet, ist die "effektive Nutzungsberechtigung" als Anspruchsvoraussetzung f�r die Geltendmachung von Abkommensvorteilen zu verstehen. Massgeblich ist die Intensit�t der Beziehung zwischen einem Steuersubjekt und einem Steuerobjekt gem�ss dem Umfang der Entscheidungsbefugnisse hinsichtlich der Verwendung der Eink�nfte. Es geht also um Merkmale des Eigentums und der wirtschaftlichen Kontrolle bzw. der tats�chlich ausge�bten Befugnisse, und zwar nicht in einem engen technischen bzw. formaljuristischen Sinn, sondern unter Einbezug der wirtschaftlichen Umst�nde ("substance over form"). Das Beurteilungskriterium soll verhindern, dass eine Person oder Gesellschaft mit nur beschr�nkten Befugnissen zwischengeschaltet wird, um in den Genuss der Vorteile des Doppelbesteuerungsabkommens zu kommen (vgl. E. 5.1 u. 5.2 des Urteils 2C_364/2012).
4.2.�Im besagten Grundsatzurteil hat sich das Bundesgericht - wie vor ihm das Bundesverwaltungsgericht - wesentlich auf die k�rzlich durch BAUMGARTNERerarbeitete bzw. dargestellte Begriffsbestimmung gest�tzt: Die effektive Nutzungsberechtigung ist einer Person dann abzusprechen, wenn sie die Eink�nfte aufgrund von bereits im Zeitpunkt der Zahlung bestehenden vertraglichen Leistungsverpflichtungen oder tats�chlichen Einschr�nkungen weiterleiten muss. Eine tats�chliche Einschr�nkung ist anzunehmen, wenn die beiden folgenden Merkmale kumulativ gegeben sind: Einerseits muss die Erzielung der Eink�nfte von der Pflicht zur Weiterleitung dieser Eink�nfte abh�ngig sein; andererseits muss die Pflicht zur Weiterleitung der Eink�nfte von der Erzielung dieser Eink�nfte abh�ngen (vgl. E. 5.2.2 des Urteils 2C_364/2012; Beat Baumgartner, Das Konzept des beneficial owner im internationalen Steuerrecht der Schweiz, Diss. Z�rich 2010, S. 130 ff., insb. S. 150; siehe auch E. 4.3.2 des angefochtenen Urteils).
5.1.�Wenn auf die allf�llige R�ckerstattung der schweizerischen Verrechnungssteuer an einen im Ausland ans�ssigen Leistungsempf�nger ein Doppelbesteuerungsabkommen anwendbar ist, so ist die Frage der Auskunfts- und Mitwirkungspflicht des Antragsstellers grunds�tzlich ebenfalls vom betreffenden Abkommen zu regeln (vgl. HANS PETER HOCHREUTENER, Die eidgen�ssischen Stempelabgaben und die Verrechnungssteuer, Bern 2013, Rz 1588 f. S. 459). Eine solche Regelung enth�lt das hier massgebliche Abkommen von 1973 jedoch nicht. Deshalb hat die Schweiz auf ihr Landesrecht zur�ckzugreifen (vgl. HOCHREUTENER, a.a.O., Rz 1193 S. 413; Rz 190 f. S. 459).
5.2.�Art. 3 Abs. 1 Vo DBA-DK bestimmt, dass die EStV den (R�ckerstattungs-) Antrag auf seine Berechtigung und Richtigkeit pr�ft; notwendige erg�nzende Ausk�nfte und Beweismittel holt sie direkt beim Antragssteller ein. Aus dieser Bestimmung ergibt sich einerseits die Pr�fungsbefugnis bzw. -pflicht der EStV in Bezug auf die R�ckerstattungsantr�ge d�nischer Antragssteller, mit Einschluss der Einholung erg�nzender Ausk�nfte und Beweismittel beim Gesuchsteller. Andererseits ordnet die Vorschrift eine Auskunfts- und Mitwirkungspflicht des Antragsstellers an, soweit die von der EStV eingeforderten erg�nzenden Ausk�nfte und Beweismittel "notwendig" sind. In der Vo fehlt eine �ber diese beiden Punkte hinausgehende Regelung. Diesbez�glich kann auf allgemeine Grunds�tze zur Auskunfts- und Mitwirkungspflicht zur�ckgegriffen werden, wie sie f�r die R�ckerstattungsantr�ge im innerschweizerischen Verh�ltnis und in anderen Bereichen des Steuerrechts gelten:
5.2.1.�Gem�ss einem ersten Grundsatz findet die Pr�fungs- und Untersuchungspflicht der R�ckerstattungsbeh�rde ihre Grenze in der Auskunfts- bzw. Mitwirkungspflicht des Antragsstellers (vgl. zum Verh�ltnis zwischen Untersuchungs- und Mitwirkungspflicht allgemein u.a. die Urteile 2C_678/2012 vom 17. Mai 2013 E. 3.3 u. 3.5 in: ASA 82 S. 311; 2C_835/2012 vom 1. April 2013 E. 7.2.3 in: RDAF 2013 II S. 399; mit weiteren Hinweisen). Bei der �berpr�fung der R�ckerstattungsantr�ge kommt der EStV ein Ermessensspielraum zu, der aber pflichtgem�ss auszu�ben ist (vgl. das Urteil 2C_732/2013 vom 7. M�rz 2014 E. 3.2 in: StR 69/2014 S. 386 mit weiteren Hinweisen).
5.2.2.�Laut einem zweiten Grundsatz steht die Auskunfts- und Mitwirkungspflicht eines R�ckerstattungsantragsstellers unter dem allgemein g�ltigen Vorbehalt der Verh�ltnism�ssigkeit gem�ss Art. 5 Abs. 2 BV. Der Antragssteller hat die an ihn gerichtete Aufforderung zur Offenlegung nur insoweit zu erf�llen, als sie im Rahmen des Zumutbaren bleibt (vgl. das Urteil 2C_708/2007 vom 19. Mai 2008 E. 4.2 in: StR 63/2008 S. 889; MARKUS K�PFER/EVA OESCH-BANGERTER, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, 2. Aufl. 2012, Rz 3 u. 19 zu Art. 48 VStG; siehe zum Erfordernis der Zumutbarkeit allgemein: BGE 120 Ib 417 E. 1c S. 424 f.; DANIEL SCH�R, Normentheorie und mitwirkungsorientierte Beweislastverteilung in gemischten Steuerveranlagungsverfahren, ASA 67 S. 442 ff.). Das bedeutet in erster Linie, dass die Beschaffung der einverlangten Ausk�nfte oder Aufstellungen dem Antragssteller keine unvern�nftigen Kosten verursachen darf (vgl. dazu allgemein BGE 133 II 114 E. 3.3 S. 117 u. E. 3.5 S. 118; Urteil 2C_819/2009 vom 28. September 2010 E. 2.2 in: RDAF 2010 II S. 605).
5.3.�Zur Frage, welche Auswirkungen die Verletzung der Mitwirkungspflicht durch den R�ckerstattungsantragssteller haben muss, �ussert sich Art. 3 Vo ebenfalls nicht. Der in F�llen mit DBA-Bezug nicht direkt anwendbare Art. 48 Abs. 2 VStG bestimmt: "Kommt der Antragssteller seinen Auskunftspflichten nicht nach und kann der R�ckerstattungsanspruch ohne die von der Beh�rde verlangten Ausk�nfte nicht abgekl�rt werden, so wird der Antrag abgewiesen" (vgl. dazu u.a.���auch das Urteil 2C_551/2009 vom 13. April 2010 E. 3.4 in: StR 65/2010 S. 876 sowie�K�PFER/OESCH-BANGERTER, a.a.O., Rz 19 zu Art. 48 VStG). Diese Rechtsfolgen kommen dann zur Anwendung, wenn der R�ckerstattungsanspruch ohne die zus�tzlich verlangten Angaben bzw. Unterlagen nicht abgekl�rt werden kann. Es geht also darum, dass der Antragssteller mit seinem pflichtwidrigen Verhalten einen Untersuchungsnotstand und eine nicht mehr zu behebende Ungewissheit bez�glich des rechtserheblichen Sachverhalts schafft (vgl. das Urteil 2C_551/2009 vom 13. April 2010 E. 3.4 in: StR 65/2010 S. 876 und�K�PFER/OESCH-BANGERTER, a.a.O., Rz 19 zu Art. 48 VStG; siehe allgemein u.a. auch das Urteil 2C_819/2009 vom 28. September 2010 E. 3.4 in: RDAF 2010 II S. 605). Die von Art. 48 Abs. 2 VStG vorgesehenen Rechtsfolgen stehen im Einklang mit dem allgemeinen Grundsatz, dass dem Steuerpflichtigen aus seiner mangelhaften Mitwirkung keine Vorteile erwachsen d�rfen (vgl. dazu u.a. das Urteil 2C_819/2009 vom 28. September 2010 E. 3.4 in: RDAF 2010 II S. 605; siehe auch�SCH�R, a.a.O., S. 452, 456).
6.1.�Die X.________ Bank kaufte am 19. Februar 2007 40'000 Aktien, die Komponenten des SMI-Indexes waren, f�r Fr. 3'745'000'000.--. Ebenfalls am 19. Februar 2007 verkaufte sie SMI Index Futures in derselben H�he und mit Verfall am 15. M�rz 2007 an nicht in D�nemark oder der Schweiz ans�ssige Personen bzw. Gesellschaften. Am Verfallstag saldierte die Bank die Futures nicht, sondern nahm einen sog. "Roll" vor, d.h. eine entgeltliche Verl�ngerung durch erneuten Verkauf bis zum 15. Juni 2007. Dann rechnete die Beschwerdegegnerin �ber die Futures ab und verkaufte am gleichen Tag auch ihren Aktienbestand mit Komponenten des SMI-Indexes. Die mit diesem Aktienbestand verbundenen Dividenden 2007 waren der X.________ Bank unter Abzug von 35% Verrechnungssteuer ausbezahlt worden, worauf sie bei der EStV Antrag auf R�ckerstattung der Verrechnungssteuer stellte (vgl. E. 7.1 des angefochtenen Urteils).
6.2.�Um zu pr�fen, ob die Beschwerdegegnerin zur Weiterleitung der von ihr vereinnahmten Dividenden verpflichtet war, ist von den durch die EStV und die Vorinstanz �bereinstimmend zugrunde gelegten Betr�gen auszugehen:
6.2.1.�In der ersten hier massgeblichen Phase wurden die Futures am 19. Februar 2007 f�r Fr. 3'734'000'000.-- verkauft. Deren Preis betrug am 15. M�rz 2007 Fr. 3'475'400'000.--. Daraus ergab sich also ein Gewinn von Fr. 258'600'000.--. Gleichzeitig betrug aber per 15. M�rz 2007 der Wertverlust in Bezug auf die ebenfalls am 19. Februar gekauften Wertschriften des SMI Aktienkorbes Fr. 270'800'000.-- Daraus folgte demzufolge ein Gesamtverlust von Fr. 12'200'000.--, zu dem Finanzierungskosten von Fr. 5'462'916.67 und Transaktionskosten (per 19.2. und 15.3.2007) von total Fr. 250'000.-- kamen. Bei einem Dividendenertrag von Fr. 19'700'000.-- f�hrte das zu einem Gesamtgewinn von letztlich Fr. 1'787'083.33.--.
6.2.2.�In der zweiten Phase wurden die Futures am 15. M�rz 2007 f�r Fr. 3'446'200'000.-- verkauft. Am 15. Juni 2007 betrug ihr Preis Fr. 3'724'032'000.--, was einem Verlust von Fr. 277'832'000.-- gleichkam. Daneben entstand aber f�r die gleiche Zeitspanne auf dem SMI-Aktienkorb ein Gewinn von Fr. 248'800'000.--. Gesamthaft belief sich der Verlust also auf Fr. 29'032'000.-- Dazu kamen angegebene Finanzierungskosten von Fr. 20'426'453.33 und Transaktionskosten von erneut Fr. 250'000.-- Bei einem Dividendentotal von Fr. 52'700'000.-- betrug also der Gesamtgewinn zwischen dem 15. M�rz und dem 15. Juni 2007 Fr. 2'991'546.67.
6.2.3.�Aus dem gesamten Future-Gesch�ft vom Februar bis zum M�rz 2007 verblieben der X.________ Bank also - wie eben festgehalten - Fr. 1'787'083.33, d.h. ca. 9% des Dividendenertrags von Fr. 19'700'000.--, bzw. ca. 0,04 Prozent des Gesamtbetrags der betroffenen Transaktion. Im Juni 2007 behielt die Beschwerdegegnerin einen Gewinn von Fr. 2'991'546.67 des gesamten Future-Gesch�fts f�r sich selber, was ca. 6,6% des Dividendenertrags von Fr. 52'700'000.-- und ca. 0,08 Prozent des Transaktions-Gesamtbetrags ausmachte.
6.3.�Von den jeweils ausgesch�tteten Dividenden behielt die X.________ Bank somit im M�rz 2007 wie im Juni 2007 einen geringen Prozentsatz f�r sich. Das ist f�r sich allein nicht geeignet, eine sch�dliche Weiterleitung als solche auszuschliessen. Entgegen einer in der Lehre vereinzelt vertretenen Auffassung vermag nicht nur eine vollumf�ngliche Weiterleitung die effektive Nutzungsberechtigung auszuschliessen, sondern auch eine solche, die - wie hier - den gr�ssten Teil der vereinnahmten Dividendenertr�ge umfasst (vgl. E. 5.2.4 des Urteils 2C_364/2012 mit weiteren Hinweisen).
In Zusammenhang mit der ersten Abh�ngigkeit gem�ss BAUMGARTNER (vgl. oben E. 4.2) ist zuerst zu kl�ren, ob hier eine allenfalls sch�dliche Weiterleitung der vereinnahmten Dividenden mittels der konzernintern geschuldeten Finanzierungskosten erfolgte.
7.1.�Die Vorinstanz hat den Finanzierungsaspekt wohl erw�hnt, aber hinzugef�gt, aus einer solchen Fremdfinanzierung lasse sich nicht zwingend ableiten, dass der Zinsaufwand durch den Dividendenertrag beglichen worden sei (vgl. E. 7.3.1 des angefochtenen Urteils); zudem verm�ge allein die Konzernzugeh�rigkeit den Verlust des Nutzungsrechts zugunsten der Muttergesellschaft noch nicht zu begr�nden; daran �ndere auch die 100%-ige Beherrschung durch die schwedische X.________ Bank nichts (vgl. E. 7.3 einleitend).
7.2.�Die Beurteilung des Bundesverwaltungsgerichts vermag aber zumindest zwei Aspekte nicht gen�gend zu ber�cksichtigen:
7.2.1.�Einerseits hat die EStV zu Recht mehrere Auff�lligkeiten hervorgehoben, welche im konkreten Zusammenhang auf eine sch�dliche Weiterleitung mittels der Finanzierungskosten hinweisen: So ist zwar richtig, dass selbst Transaktionen dieser Gr�ssenordnung gegebenenfalls fremdfinanziert werden; massgeblich ist hier aber, dass die Finanzierung vollumf�nglich durch einen einzigen Geldgeber erfolgte und dieser der eigene Konzern bzw. die schwedische Muttergesellschaft war (vgl. Ziff. 62 S. 16 der Replik der Beschwerdegegnerin vor dem Bundesverwaltungsgericht; siehe auch E. 7.3.1 des angefochtenen Urteils). Unter solchen Umst�nden fragt sich, inwiefern die Tochtergesellschaft bei den zu beurteilenden Transaktionen �berhaupt eigenst�ndig handeln konnte.
Gegen�ber schwedischen Gesellschaften wird die schweizerische Verrechnungssteuer nicht vollumf�nglich zur�ckerstattet, sondern eine residuale und im Ans�ssigkeitsstaat anrechenbare Sockelbelastung von 15% einbehalten (vgl. Art. 10 Abs. 1 u. 2 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem K�nigreich Schweden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm�gen, SR 0.672.971.41). Gem�ss Auffassung der EStV verleiht dieser Umstand der schon gestellten Frage zus�tzliches Gewicht, ob die Tochter-Bank die hier wesentlichen Gesch�fte nicht in Wirklichkeit zu Gunsten ihrer Muttergesellschaft get�tigt habe, mit den entsprechenden Steuervorteilen.
7.2.2.�Andererseits hat die Beschwerdegegnerin selber einger�umt, dass ihre tats�chlichen Finanzierungskosten deutlich geringer waren als die von ihr gegen�ber der EStV angegebenen (vgl. u.a. Ziff. 141 f. S. 36 u. Ziff. 157 S. 39 der Replik vor dem Bundesverwaltungsgericht; siehe auch Ziff. 7 S. 7 u. Ziff. 2.9.3 S. 11 der Beschwerdeschrift der EStV vor Bundesgericht). Sie hat die wirklichen Auslagen aber im ganzen Verfahren nicht nachgewiesen bzw. genau beziffert, obwohl die diesbez�glichen Angaben von der EStV eingefordert und auch im weiteren Verfahrensverlauf immer wieder thematisiert wurden. Insoweit ist���von einer Verletzung der Mitwirkungspflichten auszugehen (vgl. oben E. 5.2.2). Diese Verletzung wiegt noch nicht schwer genug, um - f�r sich allein betrachtet - schon die Verweigerung der R�ckerstattung zu rechtfertigen (vgl. dazu oben E. 5.3 in Zusammenhang mit Art. 48 Abs. 2 VStG). Aufgrund der von der EStV hervorgehobenen Indizien kann und muss jedoch angenommen werden, dass die �ber den effektiven Finanzierungskosten liegenden Betr�ge dazu dienten, Teile der vereinnahmten Dividenden konzernintern bzw. an die Muttergesellschaft weiterzuleiten.
Weiter fragt sich, ob eine sch�dliche Weiterleitung der durch die X.________ Bank vereinnahmten Dividenden �ber den Ankaufs- und Verkaufspreis der Aktien erfolgte. Dazu hat die Beschwerdegegnerin geltend gemacht, sie habe �ber die vereinnahmten Dividenden selbst�ndig verf�gen k�nnen. Hingegen hat die EStV in Bezug auf die abgeschlossenen Aktien- und Future-Transaktionen zu Recht auf mehrere weitere Auff�lligkeiten hingewiesen, die hier von standardisierten und anonymen B�rsengesch�ften gem�ss dem �blichen Marktmechanismus entscheidend abwichen.
8.1.�Wie die EStV zutreffend unterstreicht, war vorab aussergew�hnlich, dass die Bank im Februar 2007 an einem einzigen Tag SMI-Future-Vertr�ge im Wert von 3,7 Mia. Franken verkaufte, womit sie einen Future-Umsatz generierte, der ein Drittel �ber dem t�glichen Gesamtvolumen der betreffenden B�rse im Februar 2007 (2,7 Mia. Franken pro Tag) lag.
8.1.1.�Zu Recht hebt die EStV hervor, dass eine Transaktion dieser Dimension nicht nur bekannte Gegenparteien, sondern auch klare Abmachungen zwischen den Parteien voraussetzt; diese Transaktion w�re unter unabh�ngigen Drittpersonen so nicht durchgef�hrt worden, insbesondere in Bezug auf die Preisgestaltung (vgl. dazu unten E. 8.2.2, 8.4.3 u. 8.5).
8.1.2.�Die EStV legt weiter dar, der von der X.________ Bank aufgrund des Aktiengesch�fts realisierte und vereinnahmte Gewinn habe bereits bei Abschluss der Transaktion festgestanden; der von der Bank erzielte Ertrag ergebe sich nicht aus marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern aufgrund von Absprachen mit bekannten Gegenparteien. Dass die X.________ Bank daf�r �ber zwei verschiedene Broker und zwei unterschiedliche B�rsen gegangen sei, schliesse nicht aus, dass zwei Parteien vereinbarten, vor und nach der Dividendenf�lligkeit zu ganz bestimmten Zeitpunkten gegenl�ufige, aufeinander abgestimmte Order f�r eine bestimmte Aktiengattung ins System einzugeben; damit sei nach aussen hin die Anonymit�t gewahrt und der Anschein eines Gesch�fts zwischen unabh�ngigen Dritten erweckt worden, obwohl die Transaktion zwischen bekannten Parteien stattgefunden habe (vgl. dazu n�her unten E. 8.2.2, 8.4 u. 8.5).
8.2.�Eine Absprache in dem von der EStV angenommenen Sinne erfolgte in erster Linie mit dem f�r die Aktiengesch�fte zwischengeschalteten Broker Y.________.
8.2.1.�Als weitere Auff�lligkeit (neben dem aussergew�hnlichen Volumen der hier zu beurteilenden Transaktionen, vgl. oben E. 8.1) hat die EStV die zeitliche N�he zwischen dem Kauf der Wertschriften am 19. Februar 2007, den Ertragsf�lligkeiten in der massgeblichen Zeitspanne (zwischen dem 9. M�rz 2007 und dem 22. Mai 2007) und dem erneuten Verkauf der Wertschriften am 15. Juni 2007 hervorgehoben.
Diesbez�glich hat die Bank nicht nur ausgef�hrt, dass sie einen einzigen Broker f�r jeden der beiden Gesch�ftstypen verwendete (Y.________ f�r die Aktien-Transaktionen, Z.________ [sp�ter W.________] f�r die Future-Gesch�fte), sondern auch jeweils den gleichen f�r die beiden Transaktionen vom 19. Februar 2007 und 15. Juni 2007. F�r die hier vorrangig wesentlichen Aktien-Transaktionen hat die X.________ Bank weiter einger�umt, dass Y.________ nicht als blosser Vermittler bzw. Agent handelte, sondern als sog. Prinzipal. Beim ersten Gesch�ft erwarb Y.________ die Aktien in verschiedenen Transaktionen von Drittparteien; der Broker nahm die Wertschriften auf die eigenen B�cher und seinen eigenen Handelsbestand, um sie unmittelbar danach als tats�chliche Gegenpartei an die X.________ Bank weiterzuver�ussern. Auch beim R�ckkauf der Aktien trat Y.________ als Gegenpartei auf und kaufte bzw. verkaufte die Aktien in eigenem Namen und auf eigene Rechnung (vgl. zum Ganzen insbesondere die Ausf�hrungen in Ziff. 23 S. 7 und Ziff. 35-37 S. 10 der Einsprache sowie Ziff. 25-29 S. 8-9 der Replik vor dem Bundesverwaltungsgericht; siehe auch Sachverhalt/B.c des angefochtenen Urteils). Y.________ war weder in D�nemark noch in der Schweiz ans�ssig, sondern in Grossbritannien, d.h. einem Staat, dessen Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz eine Sockelbelastung von 15% vorsah.
8.2.2.�Die beiden zwischen der X.________ Bank und Y.________ vereinbarten Transaktionen vom 19. Februar 2007 und vom 15. Juni 2007 stellten somit - wie von der EStV angenommen - ein Kreisgesch�ft dar, und zwar unter Bekannten. Es wird von der X.________ Bank denn auch nicht in Abrede gestellt, dass Y.________ f�r sie seit Jahren ein regelm�ssiger Gesch�ftspartner ist.
Diese spezifische Ausgestaltung als singul�r abgesprochenes Kreisgesch�ft unter Bekannten hat auch unmittelbare Auswirkungen auf den dabei zustande gekommenen Preismechanismus: Es mag wohl von der formalen Abwicklung her zutreffen, dass die zwischen der X.________ Bank und Y.________ vereinbarten Aktien-Transaktionen keine ausserb�rslich und bilateral ausgehandelten, sog. "Over-the-Counter" (OTC) -Gesch�fte bildeten (vgl. dazu insb. Ziff. 15 S. 6 bis Ziff. 21 S. 8 der Replik der Beschwerdegegnerin vor dem Bundesverwaltungsgericht), sondern b�rsliche "Block-trades", teilweise auch als "OTC-type" bezeichnet (vgl. u.a. Ziff. 19 S. 7 der Replik). Somit erweist es sich zwar nicht als falsch, jedoch als missverst�ndlich, wenn die X.________ Bank ausf�hrt, dass der "b�rslich �ber einen Broker" abgewickelte Kauf der Aktien "zum Marktpreis" erfolgt sei (vgl. Ziff. 7 S. 4 der Replik). In diesem Preis trafen sich tats�chlich eine Form von Angebot und Nachfrage; insofern wurden auch "Marktpositionen zueinander gebracht" (vgl. Ziff. 25 S. 8 der Replik; siehe auch Ziff. 22 S. 7 der Einsprache und Sachverhalt/D. des angefochtenen Urteils).
Massgeblich ist jedoch, dass es sich unter den konkret gegebenen Umst�nden beim Kauf und dem nachmaligen Wiederverkauf nicht um standardisierte und anonymisierte Gesch�fte handelte, welche dem �blichen unpers�nlichen Marktmechanismus der B�rse unterlegen h�tten (vgl. dazu schon oben E. 8 einleitend). Vielmehr ging es um spezifisch ausgehandelte Einzeltransaktionen gr�sseren Umfanges, mit entsprechend singul�r vereinbarter Preisbildung, welche zuerst einmal zwischen der X.________ Bank und Y.________ - d.h. regelm�ssigen Gesch�ftspartnern - ausgehandelt wurden und �ber welche die vereinnahmten Dividenden im vollumf�nglichen Ausmass, in dem sie nicht bei der X.________ Bank verblieben, an den Broker Y.________ weitergeleitet werden konnten.
8.3.�Die wesentlichen Umst�nde sprechen daf�r, dass die von der EStV hervorgehobenen Absprachen der X.________ Bank nicht nur mit dem Broker Y.________ vereinbart wurden, sondern sich von diesem weiter auf dessen Gegenparteien erstreckten.
8.3.1.�Am 19. Mai 2009 informierte X.________ Bank die Veranlagungsbeh�rde, dass die Aktien-Transaktionen mit - nicht n�her offengelegten - acht Gegenparteien aus drei verschiedenen L�ndern (Schweden, USA und Niederlande) abgewickelt worden seien. Diesbez�glich hebt die Beschwerdef�hrerin hervor, in Anbetracht der vorliegenden Handelsvolumina (vgl. oben E. 8.1) spreche zumindest zweierlei gegen eine strikt standardisierte und anonyme Abwicklung der Gesch�fte: Einerseits erstaune, dass derart umfangreiche Transaktionen nicht mit mehr Parteien und aus weiteren L�ndern abgeschlossen wurden. Auff�llig sei andererseits, dass die Aktien wieder in die paar wenigen gleichen L�nder zur�ckverkauft worden seien, deren Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz ausnahmslos eine Sockelbelastung von 15% aufweisen w�rden.
Daraus zieht die EStV folgenden Schluss: Um den an sich nicht anspruchsberechtigten acht Personen oder Gesellschaften ausserhalb von D�nemark oder der Schweiz eine ungerechtfertigte Entlastung von der schweizerischen Verrechnungssteuer zu verschaffen, sei zu deren Vorteil ein sog. "Dividenden-Stripping" konstruiert worden. Dementsprechend h�tten diese Aktieneigent�mer, denen an sich nur ein beschr�nkter Anspruch auf Steuerentlastung in der Schweiz zugekommen w�re, kurz vor dem Auszahlungstermin der Dividenden ihre gegen�ber b�rsenkotierten Schweizer Gesellschaften gehaltenen Aktienpakete an den Broker und von dem weiter an die X.________ Bank abgetreten; diese sei vor�bergehend Eigent�merin dieser Aktien geworden und habe sich von den Schweizer Gesellschaften die Dividenden �berweisen lassen; nach dem Dividendenauszahlungstermin habe die Bank die Pakete an den Broker und von diesem jeweils wieder an die urspr�nglichen Eigent�mer im Ausland zur�ckverschoben, bei gleichzeitiger Weiterleitung des gr�ssten Teils der Dividenden an diese Eigent�mer.
8.3.2.�Die Vorinstanz hat das von der EStV geltend gemachte "Dividenden-Stripping" anhand von Kreisgesch�ften hier als nicht rechtsgen�glich erwiesen erachtet, genauso wenig wie etwaige Absprachen, welche �ber die jeweiligen Einzelkontrakte in Bezug auf die Aktien oder die Futures hinausgehen w�rden (vgl. E. 7.3.1 u. 7.3.2 des angefochtenen Urteils). In Anlehnung an die Argumentation der Beschwerdegegnerin hat das Gericht hervorgehoben, es ergebe sich einzig, dass Kaufs- und Verkaufstransaktionen f�r die X.________ Bank mit Investoren aus Schweden, den Vereinigten Staaten und der Niederlande erfolgt seien; damit sei aber nicht gleichzeitig gesagt, dass Aktien, die von Investoren aus einem der drei L�nder erworben wurden, sp�ter wieder in dieses Land zur�ckverkauft worden seien; ebenso gut h�tten alle Verk�ufe mit Verk�ufern aus den USA und alle K�ufe mit K�ufern aus Holland und Schweden get�tigt worden sein k�nnen (vgl. E. 7.3.2 des angefochtenen Urteils).
Die Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts vermag indessen aus zwei Gr�nden nicht zu �berzeugen: Einerseits stellten die Aktien-Transaktionen hier schon im Verh�ltnis zwischen X.________ Bank und dem Broker Y.________ Kreisgesch�fte dar, was denn auch von der Beschwerdegegnerin selber einger�umt worden ist (vgl. oben E. 8.2); es dr�ngt sich auf, f�r die Anschlussvereinbarungen zwischen Y.________ und dessen sehr wenigen Gegenparteien die gleiche Art von Absprachen anzunehmen. Andererseits hat die Vorinstanz sich bei ihrer Beurteilung der Transaktionen zwischen dem Broker und dessen Gegenparteien auf denjenigen Informationsstand gest�tzt, den die Beschwerdegegnerin bereit war offenzulegen; es hat die von der Bank namentlich in Bezug auf die jeweiligen Gegenparteien der Broker durch den gesamten Instanzenzug verweigerte Offenlegung weder problematisiert noch einer genaueren �berpr�fung unterzogen. Gerade diese Frage der Auskunfts- und Mitwirkungspflicht sowie deren allf�llige Folgen sind hier jedoch vorab zu pr�fen.
8.3.3.�In Anwendung von Art. 3 Vo ist hier eine Verletzung der Auskunfts- und Mitwirkungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin zu bejahen.
Vorab steht ausser Zweifel, dass die von der EStV eingeforderten Angaben hinsichtlich der Gegenparteien des Brokers Y.________ nicht nur beil�ufig oder allenfalls zweckdienlich waren, sondern notwendig und sogar entscheidwesentlich f�r eine sachgerechte Abkl�rung des von der X.________ Bank abgeschlossenen Transaktionen-Gesamtkonstrukts (vgl. oben E. 5.2 einleitend u. 5.2.1). Das gilt namentlich f�r die Tatsache und die allf�lligen Modalit�ten einer Verpflichtung zur Weiterleitung der vereinnahmten Dividenden an den Broker Y.________ und �ber diesen hinaus an dessen Gegenparteien.
Dar�ber hinaus fragt sich, ob die verlangten Angaben von der Bank durch sie mit zumutbarem Aufwand beigebracht werden konnten (vgl. oben E. 5.2.2). Die Beschwerdegegnerin argumentierte hinsichtlich ihrer Weigerung, ihre jeweiligen Transaktionsgegenparteien offenzulegen, es sei dem f�r sie t�tig gewordenen Broker untersagt, derartige Informationen preiszugeben. Das Bundesverwaltungsgericht hat diese Sichtweise nicht in Frage gestellt.
Es ist der Vorinstanz zwar beizupflichten, dass von der Bank bzw. vom Broker nicht verlangt werden kann, gegen (insbesondere) strafrechtliche Vorschriften ausl�ndischen Rechts zu verstossen. Es ist aber durchaus denkbar, dass gegen�ber den schweizerischen Steuerbeh�rden die Folgen der verweigerten Offenlegung trotzdem zu tragen sind. Gem�ss einer mehrfach best�tigten Praxis des Bundesgerichts, die in verschiedenen Teilbereichen des Steuerrechts erarbeitet worden ist, wird der Antragssteller bzw. der Steuerpflichtige von seiner Auskunfts- bzw. Mitwirkungspflicht unter Umst�nden selbst dann nicht entlastet, wenn deren Nichterf�llung durch Drittpersonen verursacht wird oder auf einer Geheimhaltungspflicht ihnen gegen�ber beruht (vgl. dazu allgemein u.a. die Urteile A.163/1987 vom 30. August 1988 E. 2b in: ASA 57 S. 514; A.132/1985 vom 31. Oktober 1986 E. 4b in: ASA 56 S. 431; siehe auch 2A.318/1990 vom 6. Juni 1991 E. 2e in: ASA 60 S. 558).
Das hat auch f�r den vorliegenden Fall zu gelten. Aufgrund mehrerer zusammenh�ngender Indizien hatte die EStV begr�ndeten Anlass zur Annahme, dass die hier zu beurteilenden Transaktionen auch insofern Kreisgesch�fte darstellten, als es um die Vereinbarungen zwischen dem Broker Y.________ und dessen Gegenparteien ging (vgl. oben E. 8.3.1). Die getroffenen Absprachen konnten unter den gegebenen Umst�nden systematisch auf eine ungerechtfertigte Inanspruchnahme der spezifischen Vorteile von Art. 10 DBA-DK hinauslaufen. Durch die konkrete Ausgestaltung der massgeblichen Transaktionen hatte die Antragsstellerin einen besonderen Abkl�rungsbedarf geschaffen, hinsichtlich dessen sie sich nicht einfach pauschal auf das Berufsgeheimnis des f�r sie t�tig gewordenen Brokers berufen konnte.
Das rechtfertigt sich hier umso mehr, als die Nichtoffenlegung der Gegenparteien des Brokers Y.________ bewusster und wesentlicher Bestandteil des Transaktionen-Gesamtkonstrukts war, wie die Beschwerdegegnerin selber einr�umt: Da die Beiziehung eines Brokers mit zus�tzlichen Kosten verbunden ist, was die Transaktion verteuert, werden sich K�ufer bzw. Verk�ufer nur dann entscheiden, b�rslich via einen Broker (d.h. mittels "Block Trade") zu kaufen bzw. zu verkaufen, wenn sie ihre Interessen und ihre Identit�t im Markt nicht offenlegen wollen. Zu diesem Mittel wird insbesondere dann gegriffen, wenn gr�ssere Volumina gekauft oder verkauft werden sollen. Da die mit der gew�hlten Vorgehensweise verbundene Anonymit�t der eigentliche Grund ist, weshalb b�rslich �ber einen Broker gehandelt wird, wird ein Broker die Identit�t der Gegenparteien nicht offenlegen; w�rde er anders agieren, w�rde er sich selbst �berfl�ssig machen (vgl. Ziff. 30 S. 9 f. der Replik der Beschwerdegegnerin vor dem Bundesverwaltungsgericht; siehe auch Ziff. 65 S. 16 dieser Replik).
8.3.4.�Es fragt sich weiter, welche Auswirkungen die durch die X.________ Bank in Zusammenhang mit den Aktiengesch�ften begangene Verletzung der Auskunfts- und Mitwirkungspflicht nach sich ziehen muss (vgl. dazu schon oben E. 5.3 u. E. 7.2.2).
Im vorliegenden Fall kann offen bleiben, ob die Rechtsfolgen gem�ss Art. 48 Abs. 2 VStG in ihrer ganzen H�rte auf den hier massgeblichen Regelungsbereich von Art. 3 Vo �bertragen werden m�ssen. Es ist unbestreitbar, dass die Beschwerdegegnerin in Bezug auf wesentliche Aspekte des Sachverhalts einen nicht mehr zu behebenden Abkl�rungsnotstand verursacht hat. Es steht auch ausser Zweifel, dass ihr aus den von ihr bewusst geschaffenen Ungewissheiten kein Vorteil erwachsen darf. Es gen�gt aber festzuhalten, dass die EStV f�r die von ihr angenommene sch�dliche Weiterleitung mittels der vereinbarten Aktien-Transaktionen mehrere schl�ssige Indizien vorgelegt hat, denen die Beschwerdegegnerin nicht zuletzt aufgrund der von ihr gew�hlten Nichtoffenlegungen keine abweichende Darstellung entgegenzusetzen vermag, welche die Vorgehensweise s�mtlicher Betroffenen mindestens ebenso plausibel erkl�ren w�rde.
8.4.�Vor dem Hintergrund der genannten Zusammenh�nge ist n�her auf den Ablauf der Aktien-Transaktionen und die damit verbundene Weiterleitung der vereinnahmten Dividenden an den Broker Y.________ (bzw. von diesem weiter an dessen Gegenparteien) einzugehen:
8.4.1.�Die Beschwerdegegnerin macht im Wesentlichen folgenden Ablauf der Transaktionen geltend: Ihre H�ndler h�tten am 19. Februar 2007 eine Arbitrage-M�glichkeit bzw. einen "Spread" auf den Futures festgestellt, d.h. eine Gewinn-Perspektive dadurch, dass der an der B�rse f�r die Futures gehandelte Preis h�her gewesen sei als derjenige f�r die entsprechenden Aktien (Underlying); deshalb habe die Bank zun�chst die Futures verkauft und den Verkauf noch am gleichen Tag mit dem Kauf der entsprechenden Basiswerte abgesichert.
Die am 19. Februar 2007 verkauften Future-Kontrakte seien am 15. M�rz 2007 ausgelaufen. Weil die SMI-Futures nach Ansicht der X.________ Bank gegen�ber dem Underlying in diesem Zeitpunkt noch immer �berbewertet waren, habe die X.________ Bank die M�rz-Futures zur�ckgekauft und eine gleiche Anzahl Juni-Futures (erneut) verkauft; die M�rz-Futures seien also durch Juni-Futures abgel�st worden, im Sinne eines sog. "Rolling". Am 15. Juni 2007 seien diese Futures ausgelaufen. Da sich die Preise zwischen Derivat (Future) und Underlying (Aktien) im Juni 2007 wieder angen�hert hatten und ein Arbitragegesch�ft nicht mehr l�nger lukrativ erschienen sei, habe die X.________ Bank entschieden, dass kein erneutes Rolling stattfinden solle. Vielmehr habe sie die Futures beim Auslaufen am 15. Juni 2007 wieder zur�ckgekauft. In der Folge habe sie auch die am 19. Februar 2007 erworbenen Aktien am 15. Juni 2007 wieder verkauft, zumal nach dem R�ckkauf der Futures eine Absicherung durch Aktien �berfl�ssig geworden sei. Dieser Verkauf sei ebenfalls zum Marktpreis b�rslich �ber einen Broker erfolgt (vgl. zum Ganzen E. 7.1 des angefochtenen Urteils).
8.4.2.�Diese Vorbringen der X.________ Bank stehen aber schon im Widerspruch zur eigenen Schilderung des Transaktionen-Ablaufs, wie die Beschwerdegegnerin ihn durch ihren urspr�nglichen Rechtsvertreter dargestellt hat: Demgem�ss schloss sie zuerst die Aktien-Gesch�fte ab, welche sie dann durch den Verkauf der Futures abgesichert habe. Von derselben Abfolge der massgeblichen Gesch�fte geht auch die EStV in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht aus.
Zum genannten Widerspruch macht die Beschwerdegegnerin geltend (vgl. u.a. Ziff. 13 S. 5 f. ihrer Replik vor dem Bundesverwaltungsgericht), ihr fr�herer Rechtsvertreter habe die Reihenfolge der abgeschlossenen Vereinbarungen rein versehentlich vertauscht. Es ergibt sich jedoch aus der Gesamtheit der Umst�nde, dass die konkrete Ausgestaltung der Transaktionen aus der Sicht aller wesentlichen Beteiligten erst dann wirklich plausibel wird, wenn zugrunde gelegt wird, dass zuerst der Aktienkauf vereinbart wurde und er auch die Motivation des ganzen Konstrukts war (vgl. unten E. 8.4.3 u. 8.5).
8.4.3.�Wird von dem durch die X.________ Bank geltend gemachten Ablauf der Ereignisse ausgegangen, so l�sst sich namentlich nicht �berzeugend erkl�ren, was die konkrete Vorgehensweise von Y.________ bzw. der dahinter stehenden acht Gegenparteien motiviert haben sollte. Nicht ersichtlich ist in erster Linie, warum der Broker und dessen Gegenparteien (sehr) kurz vor der jeweiligen Dividendenaussch�ttung Aktien nicht kauften, sondern sie gegenteils ver�usserten, bevor sie - ebenfalls (sehr) kurz nach der Aussch�ttung und somit noch weniger nachvollziehbar - die besagten Aktien wieder erwarben. Eine solche Vorgehensweise macht insbesondere dann wenig Sinn, wenn die betreffenden Aktien zuvor und danach l�ngerfristig gehalten worden sein sollten.
Dagegen l�sst sich unter den konkret gegebenen Umst�nden nicht einwenden, dass sich die Vorgehensweise des Brokers und der hinter���diesem stehenden Gegenparteien durch die Entwicklung der Aktienwerte ergebe und die zu erwartenden Dividenden gegen�ber dieser Entwicklung unbedeutend seien: In der ersten hier massgeblichen Phase zwischen dem 19. Februar 2007 und dem 15. M�rz 2007 (vgl. oben E. 5.2.1) betrug der Wertverlust in Bezug auf die hier massgeblichen Aktien des SMI-Korbes Fr. 270'800'000.--, bei einem in���der gleichen Zeitspanne ausgesch�tteten Dividendenertrag von Fr. 19'700'000.--. Per Mitte M�rz h�tte ein Wiederkauf der besagten Aktien durch Y.________ bzw. dessen Gegenparteien somit aus zwei verschiedenen Gr�nden durchaus Sinn gemacht: Einerseits w�ren ihnen nur ca. 20 Mio. Franken Dividendenertr�ge entgangen, andererseits h�tte der inzwischen eingetretene Wertverlust ihnen erlaubt, die bei einem deutlich h�heren Kurs verkauften Aktien f�r einen entsprechend g�nstigeren Preis wieder zu erwerben.
Nun erfolgte aber der genannte Wiederkauf nicht Mitte M�rz, sondern erst drei Monate sp�ter. In der Zwischenzeit nahm der Wert der Aktien wieder um Fr. 248'800'000.-- zu, bei einem Dividendentotal von Fr. 52'700'000.-- (vgl. oben E. 5.2.2). So entgingen ihnen also weitere 53 Mio. Franken Dividendenertr�ge, zudem hatten sie f�r ihren Wiederkauf ca. 249 Mio. Franken mehr aufzuwenden als noch drei Monate zuvor. Gesamthaft hatte sich die Situation unter diesen zwei Gesichtspunkten um mehr als 300 Mio. Franken zu ihren Ungunsten ver�ndert. Selbst wenn beide Perioden zusammen betrachtet werden, erfolgte der Wiederkauf f�r einen nur um 22 Mio. Franken tieferen Preis als die urspr�ngliche Ver�usserung, bei einem zwischenzeitlich entgangenen Totalbetrag von mehr als 72 Mio. Franken an ausgesch�tteten Dividenden.
Durchaus nachvollziehbar wird die ganze Vorgehensweise hingegen, wenn mit einberechnet wird, dass die genannten mehr als 72 Mio. Franken an vermeintlich entgangenen Dividenden zum gr�ssten Teil an den Broker Y.________ bzw. �ber diesen an dessen Gegenparteien weitergeleitet wurden. Dann wird das gesamte Vorgehen schl�ssig, insbesondere auch der Wiederkauf erst per Mitte Juni 2007. An diesem Ergebnis �ndert sich selbst dann nichts Wesentliches, wenn angenommen wird, dass der Broker Y.________ und die hinter ihm stehenden acht Gegenparteien sich ebenfalls mit dem jeweiligen Kauf bzw. Wiederverkauf der entsprechenden Futures absicherten. Im �brigen hat die Beschwerdegegnerin w�hrend des ganzen Verfahrens mit Nachdruck in Abrede gestellt, mit den Gegenparteien der Aktien-Transaktionen auch Gesch�fte hinsichtlich der Futures get�tigt zu haben (vgl. dazu auch oben E. 8.3.2).
8.5.�Gesamthaft ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die hier massgeblichen Aktien nur (sehr) kurzfristig hielt und dann wieder an den urspr�nglichen Verk�ufer (bzw. von diesem weiter an dessen Gegenparteien) zur�ckver�usserte, im Rahmen des von ihr geschaffenen Transaktionen-Gesamtkonstruktes (inkl. Finanzierungs- und Absicherungsgesch�ft). Als dessen Ergebnis wurde der gr�sste Teil der vereinnahmten Dividenden - nebst der Weiterleitung �ber die Finanzierungskosten (vgl. oben E. 7.2.2) - �ber die Preisgestaltung bei den Aktiengesch�ften ausserhalb von D�nemark oder der Schweiz abgef�hrt, und zwar im Sinne des sog. "stepping stone"-Modells. Danach geschieht die Weiterleitung aus dem Ans�ssigkeitsstaat nicht in der Form von Ertrag, sondern von Aufwand; der im Ans�ssigkeitsstaat eingenommene Ertrag wird durch an Nichtans�ssige gezahlte Ausgaben sofort wieder gemindert oder annulliert (vgl. E. 5.2.3 des Urteils 2C_364/2012). Das Ganze geschah unter Umst�nden, die darauf schliessen lassen m�ssen, eine sch�dliche Weiterleitungspflicht und somit die erste Abh�ngigkeit gem�ss BAUMGARTNER (vgl. oben E. 4.2.2) als erf�llt zu erachten.
Dar�ber hinaus fragt sich, ob neben der eben festgestellten Verpflichtung zur Weiterleitung der vereinnahmten Dividenden auch die zweite Abh�ngigkeit erf�llt war, dass n�mlich nur diejenigen Ertr�ge weiterzuleiten waren, welche auch tats�chlich vereinnahmt wurden (vgl. oben E. 4.2).
9.1.�Das Bundesverwaltungsgericht hat sich mit dieser zweiten Abh�ngigkeit bloss am Rande befasst und dazu nur Folgendes festgehalten: "Auch wenn die Finanzierung der Aktienk�ufe (...) gruppenintern (...) erfolgte, ist damit noch nicht gesagt, dass die (Beschwerdegegnerin) zur Begleichung des daraus resultierenden Zinsaufwands die vereinnahmten Dividenden an die Muttergesellschaft h�tte weiter leiten m�ssen. Kommt hinzu, dass der Zinsaufwand unabh�ngig davon zu begleichen war, ob ein Dividendenertrag generiert wurde oder nicht. Insofern trifft es zu, dass die (Beschwerdegegnerin) sowohl das Dividendenrisiko als auch das Zins- und Finanzierungsrisiko trug." (vgl. E. 7.3.1 des angefochtenen Urteils). Die X.________ Bank sieht in diesen Ausf�hrungen der Vorinstanz eine f�r das Bundesgericht verbindliche Sachverhaltsfeststellung (vgl. oben E. 1.2), welche schon f�r sich gen�ge, um ihr die effektive Nutzungsberechtigung zugestehen zu m�ssen.
9.1.1.�In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine rechtliche W�rdigung. Diese ist zudem nur auf den Aspekt der Finanzierungskosten beschr�nkt und erstreckt sich selbst insoweit bloss auf denjenigen Teil des angegebenen Aufwandes, mit dem tats�chlich die durch den Konzern bzw. die Muttergesellschaft gew�hrte Fremdfinanzierung abgegolten werde. Dar�ber hinaus kann den Ausf�hrungen der Vorinstanz keine verbindliche Aussagekraft beigemessen werden.
9.1.2.�Die Vorinstanz hat es unterlassen, die Frage der zweiten Abh�ngigkeit im hier massgeblichen umfassenden Zusammenhang des vereinbarten Transaktionen-Gesamtkonstrukts zu pr�fen. Zudem hat sie sich mit dem Informationsstand begn�gt, den die Beschwerdegegnerin bereit war offenzulegen (vgl. dazu schon oben E. 8.3.2); deshalb hat sie die - auch f�r die zweite Abh�ngigkeit (mit) entscheidende - Dimension der hinter dem Broker Y.________ stehenden acht Investoren ausser Acht gelassen und somit insbesondere auch die hinsichtlich der Risikoverteilung getroffenen Absprachen nicht ber�cksichtigt.
9.2.�Stattdessen dr�ngt es sich auf, die Frage der zweiten Abh�ngigkeit auf eine Weise zu pr�fen, die mit den Erw�gungen �bereinstimmt, welche zur ersten Abh�ngigkeit ergangen sind. Dazu ist festgehalten worden, dass das genannte Transaktionen-Gesamtkonstrukt darauf hinauslief, die Beschwerdegegnerin mit (sehr) kurzfristigen Kreisgesch�ften bloss vorzuschieben, um die Dividenden der betroffenen Schweizer Aktien zu vereinnahmen und dann zum gr�ssten Teil an den bzw. die vormaligen sowie nachherigen Eigent�mer dieser Wertschriften weiterzuleiten, unter vollumf�nglicher R�ckerstattung der schweizerischen Verrechnungssteuer.
9.3.�Es steht im Einklang mit diesen komplexen Mehrparteien-Absprachen im kleinen Kreis und mit einem blossen Vorschieben von X.________ Bank, dass die Beschwerdegegnerin auch nicht die mit dem Transaktionen-Gesamtkonstrukt verbundenen Risiken zu tragen hatte. Das trifft in erster Linie f�r allf�llige Kursverluste auf den Aktien zu, gegen welche sich die d�nische Bank aufgrund der gleichzeitig abgeschlossenen Future-Gesch�fte vollumf�nglich absicherte. Es gilt soweit ersichtlich aber namentlich auch f�r das f�r die zweite Abh�ngigkeit wesentliche Risiko einer fehlenden oder nur teilweisen Aussch�ttung der erwarteten Dividenden; Endg�ltiges l�sst sich dazu nicht sagen, weil die Beschwerdegegnerin nicht nur zur Identit�t der hinter dem Broker Y.________ stehenden Gegenparteien die notwendige Offenlegung verweigerte, sondern auch in Bezug auf die mit diesem bzw. diesen vereinbarte Risikoverteilung (vgl. dazu schon oben E. 8.3.3). Aus der Gesamtlogik der hier festzuhaltenden Absprachen heraus unterstreicht die EStV denn auch �berzeugend, dass der Bank aus diesem Gesch�ft, das angeblich mit zahlreichen Risiken verbunden war, nur ein sehr kleiner Ertragsteil verblieben ist; keine Gesellschaft ist aber bereit, hohe Risiken einzugehen, wenn der Ertrag derart klein ist (0,04 Prozent des Gesamtvolumens der Transaktionen f�r M�rz 2007, 0,08 Prozent f�r Juni 2007; vgl. dazu oben E. 6.2.3).
Auch vor Bundesgericht hat die Bank keine (nennenswerten) Risiken geltend machen k�nnen, die eine andere Beurteilung rechtfertigen w�rden als diejenige, dass ihre Pflicht zur Weiterleitung sich nur auf Eink�nfte erstreckte, die sie auch tats�chlich erzielte. Insofern war auch die zweite Abh�ngigkeit gem�ss BAUMGARTNER (vgl. oben E. 4.2) erf�llt und die effektive Nutzungsberechtigung an den vereinnahmten Dividenden der Beschwerdegegnerin unter diesem Gesichtspunkt ebenfalls abzusprechen.
Nach dem Gesagten muss der Beschwerdegegnerin die R�ckerstattung der Verrechnungssteuer schon aufgrund der ihr abzusprechenden Nutzungsberechtigung verweigert werden. Somit kann offen bleiben, ob der R�ckerstattungsanspruch auf anderer Grundlage ebenfalls zu verneinen w�re. Das gilt vorab f�r eine missbr�uchliche Berufung auf das Doppelbesteuerungsabkommen.
11.1.�Neben den drei verweigerten R�ckerstattungen erstattete die EStV der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit vier anderen Antr�gen Verrechnungssteuerbetr�ge von insgesamt Fr. 34'570'678.59 zur�ck, nachdem sich die Bank auch diesbez�glich als nutzungsberechtigt bezeichnet hatte. Die EStV macht geltend, es gehe bei diesen Antr�gen um Transaktionen "nach dem gleichen Gesch�ftsmodell" (vgl. Ziff. 5 S. 16 ihres Schreibens vom 16. Februar 2009) bzw. nach einem "analogen Gesch�ftsmodell" (vgl. die Beschwerde-Antwort der Beschwerdef�hrerin vor dem Bundesverwaltungsgericht, Ziff. 3.4.4 S. 14). Mit ihrem Entscheid vom 15. Januar 2010 stufte die EStV diese R�ckerstattung als unbegr�ndet ein und verf�gte, der ausbezahlte Betrag sei (zuz�glich Verzugszins ab dem Zeitpunkt der jeweiligen Auszahlung) zur�ckzuerstatten.
11.2.�Anl�sslich der R�ckerstattung hinsichtlich der vier Antr�ge traf die EStV jeweils einen form-, aber auch vorbehaltlosen Entscheid: Aus den Akten geht zumindest kein f�rmlicher Entscheid hervor. Es befinden sich dort die R�ckerstattungsantr�ge der Beschwerdegegnerin, jeweils versehen mit einem Stempel: "EStV [Datum]". Das bedeutet aber offenbar keinen Entscheid �ber die R�ckerstattung, denn den gleichen Stempel tragen auch die sp�teren Formulare, deren R�ckerstattung verweigert wurde.
11.3.�Zu dieser Frage der form- und vorbehaltlosen R�ckerstattungsentscheide der EStV hat das Bundesgericht in seinem Grundsatzurteil vom 5. Mai 2015 mehrere Punkte festgehalten und eingehend begr�ndet: Solche Entscheide sind mit der Konzeption nicht in Einklang zu bringen, welche dem hier anwendbaren Art. 3 Vo zugrunde liegt (vgl. dort E. 8.2 u. 8.3); sie lassen sich auch nicht auf Art. 51 VStG oder auf Art. 12 VStrR abst�tzen (vgl. E. 8.3 u. 8.4). Eine R�ckforderung seitens der EStV kann aber auf dem allgemeinen Rechtsgrundsatz der ungerechtfertigten Bereicherung gr�nden (vgl. E. 8.5.1); f�r die Frage der Verj�hrung eines solchen Anspruchs aus ungerechtfertigter Bereicherung kommt nicht die privatrechtliche Einjahresfrist zum Tragen, sondern die dem Verrechnungssteuerrecht eigene, hier n�herliegende Frist von drei Jahren (vgl. E. 8.5.2). Im �brigen l�sst sich eine Verzinsungspflicht der d�nischen Bank nicht ab dem Zeitpunkt der jeweils ungerechtfertigt erfolgten Auszahlung rechtfertigen, sondern erst ab demjenigen des f�rmlichen R�ckforderungsentscheids der EStV (hier vom 15. Januar 2010; vgl. E. 8.7 des Urteils 2C_364/2012).
11.4.�Nach diesen auch hier anwendbaren Grunds�tzen steht dem R�ckforderungsanspruch der EStV somit - mit der eben hinsichtlich der Verzinsungspflicht gemachten Einschr�nkung (vgl. oben E. 10.3) - rechtlich an sich nichts entgegen. Indessen steht aufgrund des bisherigen Verfahrensablaufs nicht fest, ob der Anspruch sich auf Transaktionen bezieht, die wirklich nach dem gleichen Gesch�ftsmodell get�tigt wurden. Aus den verschiedenen Stellungnahmen der EStV, aus ihrem Entscheid vom 15. Januar 2010 und aus ihrer Beschwerdeschrift vor Bundesgericht wird nicht restlos klar, ob es sich um ein vollumf�nglich �bereinstimmendes oder nur ein analoges Modell handelte. Das Bundesverwaltungsgericht hat aufgrund seiner Auffassung zur Sach- und Rechtslage diesbez�glich keine Feststellungen getroffen. Es liegt ein unvollst�ndig ermittelter Sachverhalt (vgl. oben E. 1.2) vor, der es dem Bundesgericht auch nicht erm�glicht, seine eigene Beurteilung anstelle derer der Vorinstanz zu setzen. Es dr�ngt sich also eine Neuerfassung im Sinne der vorstehenden Erw�gungen auf, und zwar durch die EStV, nicht durch das Bundesverwaltungsgericht.
12.1.�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde nahezu vollumf�nglich gutzuheissen und das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Juli 2012 insoweit aufzuheben. In Bezug auf die verweigerten drei R�ckerstattungsantr�ge im Gesamtbetrag von Fr. 26'397'705.97 ist der Entscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 15. Januar 2010 zu best�tigen. Betreffend die vier Antr�ge, denen gem�ss der EStV im Gesamtbetrag von Fr. 34'570'678.59 zu Unrecht stattgegeben worden ist, ist die Sache zur Neuerfassung im Sinne der vorstehenden Erw�gungen an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung zur�ckzuweisen, mit Ausnahme einer Verzinsung der massgeblichen Ertr�ge zwischen dem Zeitpunkt der Auszahlung und demjenigen des R�ckforderungsentscheids; insoweit ist die Beschwerde abzuweisen.
12.2.�Wenn die EStV in Zusammenhang mit allen sieben R�ckerstattungsantr�ge nahezu vollumf�nglich obsiegt, rechtfertigt es sich, die gesamten Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen; diese hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (vgl. zum Ganzen Art. 65 f. u. Art. 68 BGG). Im gleichen Sinne ist die Sache zur Neuverlegung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Juli 2012 aufgehoben und der Entscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 15. Januar 2010 best�tigt, soweit durch diesen Entscheid die R�ckerstattungsantr�ge 2007 abgewiesen werden. Soweit die f�r die vier Antr�ge 2006 und 2007 bereits ausbezahlten Betr�ge zur�ckgefordert werden (inkl. Verzinsung ab dem 15. Januar 2010), wird die Sache zur Neuerfassung an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung zur�ckgewiesen. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit damit eine Verzinsung der bereits ausbezahlten Betr�ge f�r 2006 und 2007 zwischen dem jeweiligen Auszahlungszeitpunkt und dem 15. Januar 2010 beantragt wird.
Zur Neuverlegung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des vorangegangenen Verfahrens wird die Sache an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckgewiesen.

References: Art. 82
 Art. 83
 Art. 89
 Art. 95
 BGE 
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 132
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 10
 Art. 4
 Art. 26
 Art. 1
 Art. 10
 Art. 26
 Art. 5
 Art. 48
 BGE 
 BGE 
 Art. 3
 Art. 48
 Art. 48
 Art. 48
 Art. 48
 Art. 10
 Art. 48
 Art. 3
 Art. 10
 Art. 48
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 51
 Art. 12
 Art. 65
 Art. 68