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Timestamp: 2018-01-24 05:26:48+00:00

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Der Augenblick im Augenschein
By rauscher,
On Februar 12, 2017.
Seien Sie Ihrer Konkurrenz stets einen Schritt voraus und lassen Sie wettbewerbs-, markenrechtliche oder ähnliche Verstöße, Beleidigungen oder Mobbing im Internet von uns beweiskräftig dokumentieren.
Die Zunahme der Digitalisierung stellt die Beweisführung vor immer weitere Probleme. Trotz der unverzichtbaren und unaufhaltbaren Ausweitung von Internetauftritten, ist die digitale Beweisführung immer noch stark umstritten und vollkommen uneinheitlich!
Unabhängig vom zu beweisenden Inhalt eines Onlineauftritts, ob es sich um wettbewerbswidriges oder markenrechtverletzendes Verhalten handelt, ist es schwierig den entscheidenden Moment rechtssicher zu archivieren. Natürlich weiß heutzutage nahezu jeder, was ein Screenshot ist und wie dieser erstellt werden kann.
Sehr viele wissen jedoch auch, wie dieser zu manipulieren ist, so dass beispielsweise die Datums- und oder Zeitangabe oder der Inhalt des Screenshots verändert dargestellt werden.
Vor Gericht ist der Screenshot ein gängiges und grundsätzlich zulässiges Beweismittel, welches vom Richter in Augenschein genommen wird. Gemäß § 371 Absatz 1 Satz 2 Zivilprozessordnung (ZPO) wird der Beweis durch Vorlegung oder Übermittlung der Datei angetreten, wenn ein elektronisches Dokument Gegenstand des Beweises ist. Andere elektronische Dokumente können sogar, sofern sie mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, wie private Urkunden behandelt werden.
Da diese Möglichkeit für Screenshots nicht gegeben ist, obliegt die Entscheidung, welches Gewicht diesem Augenscheinbeweis im Rahmen der freien Beweiswürdigung gemäß § 286 ZPO beigemessen wird dem Richter. Ein darauf aufbauender Prozess ist jedoch mit unabsehbaren Risiken behaftet. In den weit überwiegenden Fällen wird dem „normalen Screenshot“ mangels Fälschungssicherheit keine Rechtssicherheit und somit auch keine Beweiskraft beigemessen.
Es kann jedoch auch ganz anders kommen: So hatten wir kürzlich einen Fall, in dem der Richter im Rahmen einer einstweiligen Verfügung und eines Bestrafungsantrags einen ganz gewöhnlichen Screenshot als alleiniges Beweismittel zugelassen hat, obwohl dieser auch aus dem Cache des Klägers im Nachhinein erstellt worden sein kann. Worauf er diese übermächtige Beweiskraft stütze, lässt sich mir nicht erschließen, zumal kein weiterer Sachverständige dazu befragt worden ist. In Ermangelung der „Neutralität“ in dieser Sachverständigenangelegenheit, erging ein Beschluss auf Grundlage eines einfachen Screenshots und zu Lasten des Sachverständigenurteils! Der Beschluss führte zu einer unanfechtbaren Strafzahlung in einer hier nicht zu beziffernden Höhe. Neben dieser zweifelhaften Beweisführung, gibt es gegen diesen Beschluss keinerlei Rechtsmittel. Wie kann ein Beschluss auf der Grundlage eines, in der Regel nicht als rechtssicher anerkannten, Beweismittels ergehen, der dann auch noch unumstößlich ist?
DAS ist definitiv die Ausnahme!
Um die Beweiskraft eines Screenshots mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu gewährleisten sollten Sie vorbereitet sein! Das Risiko eines erfolglosen Rechtsstreits ist sehr hoch. Im Falle des Misserfolgs tragen Sie zudem die Kosten des Verfahrens! Ist das Verfahren erfolgreich, trägt die unterlegene Partei die Kosten des Verfahrens, bzw. sind die Aufwendungen im Rahmen des Schadensersatzes zu erstatten.
Die Art und Weise unserer digitalen Beweissicherung erfolgt durch das Speichern des Screenshots auf einem Server, der Erstellung detaillierter A3 Kopien, eine detaillierte und sehr ausführliche Ausarbeitung des verwendeten Servers und der Ausschluss von sogenannten Cache-, also somit ja veralteten Inhalten. Dabei werden Zeit und Ort ebenso wie die garantierte Unveränderlichkeit des Momentes gesichert und in Form eines Sachverständigengutachtens für einen eventuellen Rechtsstreit hinterlegt.
Auf diese Weise konnten schon viele Verfahren gewonnen werden!
Sprechen Sie heute mit uns, um für Morgen gewappnet zu sein!
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 § 286
 § 371
 § 2
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 § 17
 § 72