Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19990825_OGH0002_0030OB00002_98K0000_000&IncludeSelf=True&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2019-11-13 04:22:36+00:00

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RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 3Ob2/98k - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob1203/36 2Ob276/48 3O...
RS0000870
1Ob1203/36; 2Ob276/48; 3Ob94/54; 3Ob60/82; 2Ob541/87; 3Ob16/89; 7Ob604/90; 4Ob534/95; 3Ob2/98k; 3Ob185/08i; 3Ob190/13g; 9Ob27/14g; 3Ob86/14i
EO §35 Af
Das Erlöschen der Unterhaltspflicht kann auch bezüglich bereits verfallener Unterhaltsraten wegen einer dem Entstehen des Exekutionstitels nachfolgenden Änderung der die Unterhaltspflicht bestimmenden Verhältnisse mit Klage nach § 35 EO geltend gemacht werden.
1 Ob 1203/36
Entscheidungstext OGH 29.12.1936 1 Ob 1203/36
Veröff: SZ 18/234
2 Ob 276/48
Entscheidungstext OGH 27.04.1949 2 Ob 276/48
Veröff: SZ 22/62
3 Ob 94/54
Entscheidungstext OGH 31.03.1954 3 Ob 94/54
3 Ob 60/82
Entscheidungstext OGH 23.02.1983 3 Ob 60/82
2 Ob 541/87
Entscheidungstext OGH 07.04.1987 2 Ob 541/87
Auch; Veröff: SZ 60/60 = EFSlg 24/2
Gegenteilig; Beisatz: Unterhaltsverpflichtungen können auch rückwirkend aufgehoben oder eingeschränkt werden. (T1)
Veröff: EvBl 1990/151 S 775 = ÖA 1991,139
4 Ob 534/95
Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 534/95
3 Ob 190/13g
Entscheidungstext OGH 28.11.2013 3 Ob 190/13g
9 Ob 27/14g
Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 Ob 27/14g
Vgl; Beisatz: Im Rahmen eines Oppositionsprozesses ist der Unterhalt nach den geänderten Verhältnissen - sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft - neu zu bemessen. (T2)
3 Ob 86/14i
Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 86/14i
ECLI:AT:OGH0002:1936:RS0000870
JJR_19361229_OGH0002_0010OB01203_3600000_001
Rechtssatz für 1Ob61/51 3Ob281/54 3Ob7...
RS0000824
1Ob61/51; 3Ob281/54; 3Ob73/61 (3Ob229/61); 3Ob223/61; 3Ob57/62; 8Ob348/62; 3Ob12/82; 3Ob178/88; 8Ob564/90; 3Ob77/90; 3Ob2/98k; 3Ob306/98s; 3Ob261/99z; 3Ob130/00i; 3Ob96/01s; 3Ob202/02f; 3Ob33/03d; 3Ob292/05w; 3Ob56/09w; 3Ob12/10a; 1Ob139/11i; 10Ob62/12h; 1Ob104/13w; 3Ob190/13g; 9Ob27/14g; 3Ob86/14i
Mit Oppositionsklage kann das gänzliche oder teilweise Erlöschen eines vollstreckbaren Unterhaltsanspruches geltend gemacht werden.
1 Ob 61/51
Entscheidungstext OGH 14.03.1951 1 Ob 61/51
Veröff: SZ 24/75
3 Ob 281/54
Entscheidungstext OGH 28.04.1954 3 Ob 281/54
3 Ob 73/61
Entscheidungstext OGH 30.05.1961 3 Ob 73/61
3 Ob 223/61
Entscheidungstext OGH 05.07.1961 3 Ob 223/61
3 Ob 57/62
Entscheidungstext OGH 23.05.1962 3 Ob 57/62
8 Ob 348/62
Entscheidungstext OGH 08.01.1963 8 Ob 348/62
Veröff: EFSlg 3469
3 Ob 12/82
Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 12/82
3 Ob 178/88
Entscheidungstext OGH 16.11.1988 3 Ob 178/88
Auch; Beisatz: Nach Bewilligung eines Exekutionsverfahrens ist mit einer Klage nach § 35 EO vorzugehen. Dies gilt für alle Herabsetzungsbegehren, gleichgültig, ob es sich um die Vergangenheit betreffende oder um zukünftig fällig werdende handelt, für die bereits Exekution bewilligt wurde. (T1)
3 Ob 77/90
Entscheidungstext OGH 19.09.1990 3 Ob 77/90
3 Ob 306/98s
Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 306/98s
Vgl; Beisatz: Es ist ohne weiteres möglich, dass dem Klagebegehren nur mit einem Teilbetrag stattgegeben wird, indem der Verpflichtete zwar nicht zur Leistung des ganzen, aber doch eines geringeren Unterhaltsbetrages für fähig angesehen wird. (T2) Veröff: SZ 72/140
Vgl auch; Beisatz: Auch bei der Exekution auf laufenden Unterhalt können Teilzahlungen im Umfang derselben einen tauglichen Oppositionsgrund bilden. (T3)
Auch; Beisatz: Teilzahlungen können einen tauglichen Oppositionsgrund bilden. (T4)
3 Ob 202/02f
Entscheidungstext OGH 26.02.2003 3 Ob 202/02f
3 Ob 33/03d
Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 33/03d
Beisatz: Das Recht auf Herabsetzung oder Aufhebung des Unterhaltsanspruchs wegen wesentlicher Veränderung der maßgebenden Umstände kann auch im Wege der Oppositionsklage geltend gemacht werden. (T5)
3 Ob 292/05w
Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 292/05w
Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4
Veröff: SZ 2006/44
3 Ob 56/09w
Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 56/09w
3 Ob 12/10a
Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 12/10a
Veröff: SZ 2010/26
1 Ob 139/11i
Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 139/11i
10 Ob 62/12h
Entscheidungstext OGH 19.03.2013 10 Ob 62/12h
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0000824
JJR_19510314_OGH0002_0010OB00061_5100000_001
Rechtssatz für 6Ob166/64 6Ob257/65 7Ob...
RS0017943
6Ob166/64; 6Ob257/65; 7Ob145/71; 3Ob21/72; 4Ob522/76; 7Ob615/76; 5Ob904/76; 1Ob607/78; 3Ob168/78 (3Ob170/78); 8Ob84/79 (8Ob85/79); 2Ob69/82; 5Ob768/82; 1Ob840/82; 1Ob779/83; 1Ob625/84; 8Ob609/85; 3Ob1522/91; 6Ob1665/95; 3Ob2/98k; 8Ob232/99x; 7Ob155/04a; 2Ob237/06a; 16Ok5/07; 8Ob93/11a
ZPO §204 E1
Die Auslegungsregel des § 914 ABGB gilt auch für gerichtliche Vergleiche.
6 Ob 257/65
Entscheidungstext OGH 29.09.1965 6 Ob 257/65
Veröff: ZVR 1966/155 S 156
7 Ob 145/71
Entscheidungstext OGH 06.10.1971 7 Ob 145/71
3 Ob 21/72
Entscheidungstext OGH 16.03.1972 3 Ob 21/72
4 Ob 522/76
Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 522/76
7 Ob 615/76
Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 615/76
5 Ob 904/76
Entscheidungstext OGH 26.04.1977 5 Ob 904/76
Veröff: EFSlg 31505/1
3 Ob 168/78
Entscheidungstext OGH 05.12.1978 3 Ob 168/78
Beisatz: Berücksichtigung der Umstände, die zum Vergleich führten. (T1) Veröff: ZVR 1980/161 S 160
2 Ob 69/82
Entscheidungstext OGH 11.05.1982 2 Ob 69/82
1 Ob 779/83
Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 779/83
1 Ob 625/84
Entscheidungstext OGH 11.07.1984 1 Ob 625/84
Beisatz: Dieser ist so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. (T2)
3 Ob 1522/91
Entscheidungstext OGH 20.03.1991 3 Ob 1522/91
6 Ob 1665/95
Entscheidungstext OGH 25.10.1995 6 Ob 1665/95
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0017943
JJR_19640610_OGH0002_0060OB00166_6400000_001
Rechtssatz für 5Ob233/71 8Ob6/74 1Ob22...
8 Ob 6/74
Entscheidungstext OGH 29.01.1974 8 Ob 6/74
6 Ob 173/04s
Entscheidungstext OGH 25.11.2004 6 Ob 173/04s
3 Ob 177/09i
Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 177/09i
4 Ob 73/16p
Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 73/16p
JJR_19711110_OGH0002_0050OB00233_7100000_001
7Ob191/74; 7Ob579/76 (7Ob580/76); 6Ob658/77; 1Ob607/78; 5Ob614/78; 8Ob105/79; 8Ob207/80; 8Ob518/81; 1Ob617/91; 9ObA96/92 (9OBA97/92); 3Ob2/98k; 10ObS211/99y; 4Ob21/03x; 2Ob83/06d; 2Ob150/06g; 2Ob262/08f; 1Ob224/09m; 4Ob2/11i; 2Ob70/11z; 2Ob45/12z; 3Ob37/14h; 3Ob17/15v; 9ObA22/15y; 2Ob71/16d; 1Ob198/17z; 2Ob164/17g
Rechtssatz für 4Ob546/79 6Ob509/81 7Ob...
RS0017783
4Ob546/79; 6Ob509/81; 7Ob613/82; 5Ob735/82; 6Ob599/83; 5Ob575/82; 6Ob504/83; 6Ob584/83; 5Ob693/83; 5Ob681/83; 2Ob551/83; 3Ob530/85; 9ObA64/90; 8Ob513/89; 8Ob504/92; 8Ob1661/92; 9ObA107/93; 9ObA40/94; 9ObA803/94; 8ObA261/95; 7Ob2034/96k; 9Ob2258/96s; 7Ob116/98d; 3Ob2/98k; 8ObS191/00x; 9Ob122/01h; 2Ob142/02z; 8ObA192/02x; 8Ob29/03b; 8ObA7/04v; 6Ob100/05g; 8Ob138/07p; 9Ob8/07b; 4Ob229/07s; 8Ob144/09y; 6Ob142/10s; 3Ob121/11g; 1Ob126/14g; 4Ob73/16p; 2Ob30/19d
Die Auslegung gemäß dem § 914 ABGB hat überhaupt erst dann einzusetzen, wenn die behauptetermaßen vom klaren Wortlaut der Urkunde abweichende Parteienabsicht durch Aufnahme der hiefür angebotenen Beweismittel zu erforschen versucht und diesbezügliche Feststellungen getroffen wurden. Erst wenn eine übereinstimmende Parteienabsicht nicht als erwiesen gilt, darf der Gehalt der schriftlichen Willenserklärung im Wege der rechtlichen Beurteilung durch Auslegung ermittelt werden.
Auch; Beisatz: Die Abweichung des Wortlautes vom übereinstimmenden Parteiwillen muss behauptet und unter Beweis gestellt sein. (T1)
5 Ob 735/82
Entscheidungstext OGH 09.11.1982 5 Ob 735/82
nur: Erst wenn eine übereinstimmende Parteienabsicht nicht als erwiesen gilt, darf der Gehalt der schriftlichen Willenserklärung im Wege der rechtlichen Beurteilung durch Auslegung ermittelt werden. (T2)
6 Ob 599/83
Entscheidungstext OGH 07.04.1983 6 Ob 599/83
5 Ob 575/82
Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 575/82
6 Ob 584/83
Entscheidungstext OGH 30.06.1983 6 Ob 584/83
5 Ob 681/83
Entscheidungstext OGH 22.11.1983 5 Ob 681/83
2 Ob 551/83
Entscheidungstext OGH 30.10.1984 2 Ob 551/83
8 Ob 504/92
Entscheidungstext OGH 06.02.1992 8 Ob 504/92
Veröff: SZ 65/17 = EvBl 1992/113 S 506 = WoBl 1992,119
8 Ob 1661/92
Entscheidungstext OGH 26.11.1992 8 Ob 1661/92
9 ObA 40/94
Entscheidungstext OGH 16.03.1994 9 ObA 40/94
8 ObA 261/95
Entscheidungstext OGH 24.10.1995 8 ObA 261/95
Auch; nur T2; Beisatz: § 48 ASGG. (T3)
7 Ob 2034/96k
Entscheidungstext OGH 15.05.1996 7 Ob 2034/96k
9 Ob 2258/96s
Entscheidungstext OGH 16.10.1996 9 Ob 2258/96s
8 ObS 191/00x
Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 ObS 191/00x
9 Ob 122/01h
Entscheidungstext OGH 23.05.2001 9 Ob 122/01h
Vgl auch; Beisatz: Bestand keine über den Wortsinn der Garantieurkunde hinausgehende übereinstimmende Parteiabsicht, kommt es nur auf den objektiven Erklärungswert der Urkunde, nicht aber darauf an, wie eine Partei diese subjektiv verstanden hat. (T4)
2 Ob 142/02z
Entscheidungstext OGH 27.06.2002 2 Ob 142/02z
Auch; Beisatz: Der objektive Erklärungswert einer Willenserklärung ist dort nicht maßgeblich, wo eine übereinstimmende abweichende Parteienabsicht festgestellt wird. (T5)
Auch; Beisatz: Bestand keine über den Wortlaut der Urkunde hinausgehende übereinstimmende Parteienabsicht, kommt es nur auf den subjektiven Erklärungswert der Urkunde an. Der Gehalt der schriftlichen Willenserklärung kann dann nur im Weg der rechtlichen Beurteilung durch Auslegung ermittelt werden; Energieversorgungsvertrag nach ElWOG. (T6)
8 Ob 138/07p
Entscheidungstext OGH 16.01.2008 8 Ob 138/07p
9 Ob 8/07b
Entscheidungstext OGH 07.05.2008 9 Ob 8/07b
Auch; Beisatz: Bestand keine über den Wortsinn der Vertragsurkunde hinausgehende übereinstimmende Parteiabsicht, kommt es nur auf den objektiven Erklärungswert der Urkunde, nicht aber darauf an, wie eine Partei diese subjektiv verstanden hat. (T7)
4 Ob 229/07s
Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 229/07s
nur T2; Veröff: SZ 2008/65
3 Ob 121/11g
Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 121/11g
1 Ob 126/14g
Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 126/14g
2 Ob 30/19d
Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 30/19d
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0017783
JJR_19791127_OGH0002_0040OB00546_7900000_002
Rechtssatz für 3Ob69/91 1Ob109/99g 3Ob...
RS0033385
3Ob69/91; 1Ob109/99g; 3Ob2/98k; 10Ob23/14a; 10Ob30/15g
Die Unterhaltspflicht für den Monat, in dem die Änderung eintritt, verringert sich nicht, soferne nicht der gemäß § 1418 Satz 2 ABGB am Ersten des Monats schon fällig gewesene Unterhaltsbetrag wegen der neu eingetretenen Umstände die Bedürfnisse des Unterhaltsberechtigten erheblich übersteigt.
1 Ob 109/99g
Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 109/99g
Vgl; Beisatz: Ein während eines Monats eintretender Herabsetzungsgrund führt erst zum nächsten Monatsersten zur Verringerung der Unterhaltspflicht. (T1)
10 Ob 23/14a
Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 Ob 23/14a
Auch; Beisatz: Hier: Maßgeblicher Zeitpunkt für die Einstellung von Unterhaltsvorschüssen. (T2)
10 Ob 30/15g
Entscheidungstext OGH 13.04.2016 10 Ob 30/15g
Auch; Beisatz: Erhält ein Unterhaltsberechtigter die monatliche Lehrlingsentschädigung erst im Nachhinein ausbezahlt, hat eine Anrechnung der Lehrlingsentschädigung auf seinen Geldunterhaltsanspruch erst ab dem darauf folgenden Monatsersten zu erfolgen. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0033385
JJR_19910508_OGH0002_0030OB00069_9100000_002
Rechtssatz für 4Ob506/92 1Ob529/92 (1Ob...
RS0009547
4Ob506/92; 1Ob529/92 (1Ob530/92); 5Ob522/93; 8Ob595/93; 1Ob2082/96z; 10Ob2326/96y; 1Ob2266/96h; 4Ob147/97i; 3Ob2/98k; 6Ob22/02g (6Ob23/02d); 1Ob122/11i; 5Ob113/17d; 7Ob246/18d
Der Unterhalt der geschiedenen einkommenslosen Ehegattin gemäß § 66 EheG (§ 94 ABGB) bestimmt sich nach den in der Rechtsprechung entwickelten und vom Schrifttum gebilligten Berechnungsformel mit rund 33 % des Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen; bei einer konkurrierenden Sorgepflicht für Kinder ist der genannte Prozentsatz um etwa 4 % pro Kind zu verringern.
ÖA 1992,160
Beisatz: Wurde jedoch ein von dieser Regel abweichender Unterhaltsvergleich geschlossen, der sich also nicht in der bloßen Konkretisierung des gesetzlichen Unterhaltsanspruches erschöpft, so ist bei der Neubemessung des Unterhalts aufgrund geänderter Verhältnisse an der seinerzeit festgelegten Relation zwischen Einkommen und Unterhaltsleistung im allgemeinen festzuhalten; insoweit die geänderten Verhältnisse eine Korrektur des vereinbarten Unterhaltsanspruches erlauben, ist im Wege der Vertragsauslegung zu ermitteln. (T1)
nur: Der Unterhalt der geschiedenen einkommenslosen Ehegattin gemäß § 66 EheG ( § 94 ABGB ) bestimmt sich nach den in der Rechtsprechung entwickelten und vom Schrifttum gebilligten Berechnungsformel mit rund 33 % des Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen. (T2)
10 Ob 2326/96y
Entscheidungstext OGH 20.08.1996 10 Ob 2326/96y
4 Ob 147/97i
Entscheidungstext OGH 27.05.1997 4 Ob 147/97i
nur: Bei einer konkurrierenden Sorgepflicht für Kinder ist der genannte Prozentsatz um etwa 4 % pro Kind zu verringern. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0009547
JJR_19920114_OGH0002_0040OB00506_9200000_001

References: §35
 § 35
 OGH 
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 § 35
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 §204
 § 914
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 § 914
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 § 48
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 § 1418
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 § 66
 § 66
 § 94
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