Source: https://aporisk.de/versicherungslexikon-sicherheit.html
Timestamp: 2017-06-27 07:03:43+00:00

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Abgaberecht Gesamtheit der Rechtsvorschriften, die Abgaben (wie z.B. Steuern, Gebühren, Beiträge, Zölle) an Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts (d.h. z.B. an Gemeinden. Länder, den Bund) regeln.
Gemäß den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB) 75 ist die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in ursächlichem Zusammenhang mit dem Steuer- und Abgabenrecht vom Versicherungsschutz in der Regel ausgeschlossen, wobei aber (mittels Klauselregelung) ein solcher Steuer-Rechtsschutz (beschränkt auf deutsche Finanz- und Verwaltungsgerichte) möglicherweise dann doch mitversichert wird. weiterlesen...
Abhandenkommen Wenn Ihnen Sachen abhanden kommen, so ist dies grundsätzlich nicht versichert.
Sollte die versicherte Sache aber infolge eines versicherten Schadenereignisses abhanden kommen, liegt ein ersatzpflichtiger Schaden vor. weiterlesen...
Ablehnung Weil die Privat-Haftpflicht keine Pflichtversicherung ist, kann das Versicherungsunternehmen einen Versicherungsantrag ablehnen. Eine Vertragsänderung können Sie als Versicherter ablehnen - etwa wenn Sie mit einer Beitragserhöhung nicht einverstanden sind. weiterlesen...
Abmeldung des Fahrzeuges Eine Rechtsschutzversicherung ist ein privatrechtlicher Versicherungsvertrag, bei dem der Versicherer gegen Prämienzahlung des Versicherungsnehmers verpflichtet ist, die erforderlichen Leistungen für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten im vereinbarten Umfang zu erbringen. weiterlesen...
Abmeldung eines Fahrzeuges Ist bei der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle oder für Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen beim jeweiligen Kraft-Haftpflichtversicherungs-Anbieter vorzunehmen.
Sollte für das Fahrzeug eine Rechtsschutzversicherung bestehen und keine Absicht vorliegen, sich ein anderes Fahrzeug anzuschaffen, kann der Beitrag reduziert oder auf Wunsch des Versicherungsnehmers der Vertrag auf den Fahrer-Rechtsschutz umgestellt werden. weiterlesen...
Absturz eines Luftfahrzeuges Mitgeschützt sind auch Schäden, die durch den Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder Ladung entstanden sind. Hinweis: Der Begriff "Luftfahrzeug" wird in §1(2) des Luftverkehrsgesetzes wie folgt definiert:
Luftfahrzeuge sind Flugzeuge, Drehflügler, Luftschiffe, Segelflugzeuge, Motorsegler, Frei- und Fesselballone, Drachen, Fallschirme, Flugmodelle und sonstige für die Benutzung des Luftraums bestimmte Geräte, insbesondere Raumfahrzeuge, Raketen und ähnliche Flugkörper. In der Regel sind solche Schäden durch die Haftpflichtversicherung des Betreibers des Flugkörpers versichert.
Abtretung In der Regel können Ansprüche auf Leistungen aus einer Rechtsschutzversicherung nur mit schriftlichem Einverständnis des Anbieters abgetreten werden. Dies bedeutet, daß keine Möglichkeit besteht, solche Ansprüche an einen Dritten (z.B. eine Reparaturwerkstatt oder einen Mietwagen-Verleih) ohne o.g. Einverständnis abzugeben. weiterlesen...
Abtretung Ansprüche auf eine Rechtsschutzleistung können ohne schriftliche Genehmigung der Rechtschutz-Versicherung nicht abgetreten werden. weiterlesen...
Abwasserschäden Abwasser ist durch Gebrauch verunreinigtes oder durch eine chemische Veränderung bzw. physikalische Einwirkung in seiner Brauchbarkeit gemindertes Wasser.
Reines Regenwasser, Wasser aus einer Heizungsanlage oder andere Flüssigkeiten (wie Hühnergülle) sind kein Abwasser. weiterlesen...
Adäquater Kausalzusammenhang Wenn zwischen der Handlung (Tun oder Unterlassen) eines Schädigers und dem eingetretenen Schaden ein unmittelbarer (direkter) Ursachenzusammenhang besteht, nennt man das adäquaten Kausalzusammenhang. weiterlesen...
Alarmanlage Wenn Sie Einbruch-Melde-Anlagen (EMA) installiert haben, wird dadurch das Einruchsrisiko verringert. Sie erhalten einen Beitragsnachlass bei Ihrer Versicherung. weiterlesen...
Alles-oder-nichts-Prinzip Das Gesetz sieht für die Leistungsfreiheit bei Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit (§ 28) und bei Gefahrerhöhung (§ 26) ein abgestuftes Modell nach dem Grad des Verschuldens vor (Quotenregelung). Das „Alles-oder-nichts-Prinzip“ entfällt. Bei vorsätzlichen Verstößen bleibt es dabei, dass der Versicherer leistungsfrei wird. Einfache Fahrlässigkeit bleibt für den VN folgenlos. weiterlesen...
Allgemeiner Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz Rechtsschutz besteht beim Vorwurf einer allgemeinen Ordnungswidrigkeit. Dazu gehören Steuerordnungswidrigkeiten, aber nicht Verstöße gegen das Verkehrsrecht. weiterlesen...
Allgemeiner Straf-Rechtsschutz In diesem Fall wird Rechtsschutz gewährt zur Verteidigung wegen des Vorwurfs der Verletzung einer Vorschrift des Strafrechtes. Für Steuer-Straftaten besteht kein Rechtsschutz, weil diese nur vorsätzlich begangen werden können (z.B. Steuerhinterziehung). Sie fallen damit unter den generell geltenden sog. Vorsatz-Ausschluss. Für Steuer-Ordnungswidrigkeiten (siehe dort) gilt dies nur eingeschränkt. weiterlesen...
Allmählichkeitsschaden In der Privathaftpflichtversicherung sowie in der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung sind je nach Tarifbedingungen auch Haftpflichtansprüche aus Sachschäden, die durch allmähliche Einwirkung von Temperatur, Dämpfen, Gasen oder Feuchtigkeit entstehen, eingeschlossen. weiterlesen...
Anhänger Kraftfahrzeuge aller Art und ihre Anhänger sind innerhalb der Hausratversicherung nicht versichert.
Als Anhänger (umgangssprachlich auch: Hänger) werden Fahrzeuge bezeichnet, die in der Regel über keinen eigenen Antrieb verfügen und hinter Zugfahrzeugen – beispielsweise Pkw, LKW, Omnibus, Krafträdern (z. B. Einradanhänger) oder Fahrrad (siehe Fahrradanhänger) – mitgeführt werden. Schienengebundene Anhänger bezeichnet man als Waggon oder Lore. In der Regel werden Anhänger gezogen, im Schienenverkehr werden Anhänger jedoch auch geschoben.
Anpassung der Versicherungssumme Eine Anpassung der Versicherungssumme erfolgt nach automatisch zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres gemäß dem amtlichen Preisindex für Lebenshaltungskosten des Statistischen Bundesamtes. Dies ist notwendig, damit der Hausrat immer zum Neuwert versichert ist und somit der Ersatz der beschädigten, zerstörten oder gestohlenen Sachen in vollem Umfang gewährleistet ist.
Anpassung des Prämiensatzes Der Prämiensatz für Ihre Versicherung, also der Beitrag pro Tausend EUR Versicherungssumme kann sich erhöhen. Die Anpassung des Prämiensatzes kann jeweils zu Beginn eines Versicherungsjahres erfolgen. Sollte Ihre Versicherung den Prämiensatz erhöhen, wird Ihnen ein Kündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Erhalt der Mitteilung zum Zeitpunkt der Prämienerhöhung eingeräumt. weiterlesen...
Antiquitäten Antiquitäten gelten als Wertsachen. Antiquitäten sind alle Sachen, die über 100 Jahre alt sind, z. B. antiquarische Bücher, altes Zinn (Geschirr, Krüge, Zinnsoldaten etc.), altes Porzellan (Geschirr, Puppen etc.), Spielzeug aus dem 19. Jahrhundert, Sammlungen von alten Waffen und Musikinstrumenten, Mineralien und frühgeschicahtliche Fundgegenstände. Antike Möbelstücke zählen immer zu den Einrichtungsgegenständen und nicht zu den Wertsachen.
Sie können die Entschädigungsgrenze Ihrer Wertsachen erhöhen. weiterlesen...
Aquarien Das bestimmungswidrige Austreten von Wasser aus Ihren Aquarien ist nicht versichert.
Es kann jedoch aufgrund besonderer Vereinbarung in die Hausratversicherung eingeschlossen werden. weiterlesen...
Aufräumungskosten Nicht nur Ersatz bzw. Reparatur versicherter Sachen werden über die Hausratversicherung ersetzt, sondern der Hausratversicherer leistet auch für bestimmte Kosten Ersatz.
Beispiel: weiterlesen...
Aufsichtspflicht Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres haften gemäß BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) nicht. Solange sie minderjährig sind - also vom 7. bis 18. Lebensjahr - haften sie nur beschränkt. Sind Kinder an einem Unfall oder Schadenfall beteiligt, kann daraus für einen Geschädigten ein besonderer Härtefall werden. Um dies auszugleichen, kann auch derjenige haftbar gemacht werden, der die Aufsichtspflicht über das Kind hatte. In der Regel sind das die Eltern. Aber auch Großeltern, Pflegeeltern, das Kindermädchen oder die Nachbarn können mit der Aufsicht über Kinder betraut sein. weiterlesen...
Auskunftspflicht Als Versicherungsnehmer sind Sie gesetzlich verpflichtet, im Zusammenhang mit einem Versicherungsvertrag Auskunft zu erteilen. Im Schadenfall müssen Sie dem Versicherer jede Auskunft geben, die dieser zur Feststellung seiner Leistungspflicht für erforderlich hält. weiterlesen...
Aussenversicherung Ihre versicherten Sachen oder die Sachen Ihrer in häuslicher Gemeinschaft lebenden Partnerin bzw. Ihres Partners sind versichert, wenn Sie sich für maximal drei Monate vorübergehend außerhalb Ihrer Wohnung befinden, z. B. während des Urlaubs, z. B. im Hotel, während der Arbeit am Arbeitsplatz, während eines Besuchs, z. B. bei Bekannten, während der Ausbildung, z. B. im Studentenwohnheim, während des Wehrdienstes, z. B. in der Kaserne.
Wenn Sie sich nur vorübergehend wegen Ausbildung oder zur Ableistung des Wehr- oder Zivildienstes an einem anderen Ort aufhalten, gilt diese Zeitgrenze nicht, solange Sie dort keinen eigenen Haushalt gründen.
Für Wertsachen einschließlich Bargeld gelten Entschädigungsgrenzen. Bei einzelnen Versicherungen ist eine Erhöhung dieser Grenzen möglich. Geltungsbereich für die Aussenversicherung ist die ganze Welt. weiterlesen...
Auszahlung der Entschädigung Bei Auszahlung einer Entschädigung sind folgenden Punkte zu beachten:
Ist die Versicherung zur Leistung verpflichtet, müssen Sie die Zahlung der Entschädigung innerhalb von zwei Wochen erhalten. Sie können einen Monat nach Eingang der Schadenanzeige bei Ihrer Versicherung eine Abschlagszahlung verlangen. Die Entschädigung muss von dem Zeitpunkt der Anzeige des Schadens mit 1 % unter dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank verzinst werden, mindestens mit 4 % höchstens mit 6 %. Die Verzinsung entfällt, wenn die Entschädigung innerhalb eines Monats nach Schadenanzeige gezahlt wird. Zinsen werden von dem Zeitpunkt an fällig, wenn die Entschädigung fällig ist. weiterlesen...
Bankschließfach Hausratgegenstände, die Sie in einem Bankschließfach untergebracht haben (Wertpapiere, Sammlungen...), sind in der Regel durch die Bank versichert. Dies jedoch zu einem relativ geringen Wert (oft maximal bis zu 15.000 ).
Deshalb sollte man diese Hausratgegenstände mit in die Hausratversicherung einschließen. Dies erfordert einen Mehrbeitrag und ist nur bei sehr wenigen Versicherungsgesellschaften möglich.
Über die Nutzung des Bankschließfachs wird ein Mietvertrag zwischen Bank und Kunde abgeschlossen. Dieser enthält meist eine Versicherung des Schließfachinhalts, deren Versicherungshöhe mittels einer Zusatzversicherung erweitert werden kann. Die in der jährlichen Pauschalen enthaltene Versicherungssumme ist zumeist nicht sehr hoch.
Der Mieter (oder von ihm hierzu Bevollmächtigte) erhält Zugang zu seinem Schließfach unter Nutzung seines Schlüssels (Codes). Um die notwendige Sicherheit zu erreichen, verfügt auch die Bank über einen Schlüssel (Code). Nur unter Nutzung beider ist ein Zugriff möglich. weiterlesen...
Bargeld Bargeld zählt im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen. Wenn Sie Ihr Bargeld nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauerter Stahlwandschrank mit mehrwandiger Tür) aufbewahren, gilt eine besondere Entschädigung.
Bauartklasse Bei der Beitragskalkulation durch Ihre Versicherung spielt die Bauartklasse eine wichtige Rolle für die Kalkulation des Feuerrisikos. Es gibt fünf Bauartklassen (BA-Klassen). Entscheidend für die Einstufung in die Bauartklassen sind die Bauweise der Außenwände und des Daches. Keine Rolle spielen hingegen die Art der Beheizung oder die sonstige Nutzung des Gebäudes. Einige Versicherungen verzichten auf die Unterteilung des Tarifes nach Bauartklassen. Andere erheben nur einen Zuschlag für Ried- , Stroh- oder Holzdach. weiterlesen...
Bauherr Bauherr ist derjenige, der eine bauliche Maßnahme an einem Gebäude vornimmt oder vornehmen lässt. Der Bauherr handelt dabei auf eigene Rechnung und Gefahr, er trägt also das sogenannte Bauherrenrisiko. Ein Bauherr sollte seinen Haftpflichtversicherungsschutz in jedem Fall auf diesen Bereich hin überprüfen und ggf. ausdehnen. weiterlesen...
Baurisiko Das Baurisiko, d.h. alle Rechtsstreitigkeiten in ursächlichem Zusammenhang mit dem Bau, Erwerb oder der Veräußerung einer Immobilie, ist in der Rechtsschutzversicherung auf Grund des hohen Risikos für den Versicherer nicht versicherbar und fällt daher unter den wichtigsten Ausschlüssen. weiterlesen...
Beamter Für Beamte gibt es auch in der Rechtschutzversicherung günstige Tarife. Diese Beamtentarife können Beamte, Richter, Angestellte und Arbeiter von Behörden und überstaatlichen sowie zwischenstaatlichen Einrichtungen in Anspruch nehmen, sofern die Tätigkeit für diese mindestens 50% ihrer normalen Arbeitszeit beansprucht und sie eine Entlohnung erhalten. weiterlesen...
Beendigung des Versicherungsschutzes Versicherungsverträge werden in der Regel für eine längere Zeit abgeschlossen. Eine vorzeitige Beendigung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen: weiterlesen...
Beitragsanpassung Wie ermitteln Versicherungen ihren Prämienbedarf? Die Höhe des Prämienbedarfs hängt von der Schadenhäufigkeit (Verhältnis zwischen Anzahl der Schäden und Anzahl der Risiken) und den durchschnittlichen Aufwendungen pro Schadenfall (Schadenumfang) ab. Auch können sich Faktoren wie etwa das steigende Preis- und Lohnniveau auf die kalkulatorischen Größen des Versicherers auswirken. Gleichzeitig muss dieser aber jederzeit seinen Verpflichtungen nachkommen. Darum gibt es die Möglichkeit der Prämienangleichung. weiterlesen...
Beitragsberechnung Die Beitragsberechnung erfolgt bei fast allen Versicherungen nahezu identisch. Der Tarifbeitrag wird in Promille der Versicherungssumme ausgewiesen. Hierzu können Zuschläge für Gefahrerhöhungen (z. B feuergefährlicher Betrieb im Gebäude) kommen. Für das Versichern von Überspannungsschäden oder Fahrraddiebstahlschäden sowie für die Erhöhung der Entschädigungsgrenzen für Wertsachen können ebenfalls Zuschläge fällig werden. weiterlesen...
Bergungskosten Vereinbarte Bergungskosten sind üblicherweise beitragsfrei mitversichert und ersetzen die Aufwendungen für Suchaktionen von Unfallverletzten und Toten sowie den Transport in das nächste Krankenhaus oder die Überführung zum Heimatort. weiterlesen...
Berufliche Räume Hierzu zählen Räume, die nicht zu Ihrer Wohnung gehören und die Sie ausschließlich beruflich oder gewerblich nutzen. Solche Räume zählen nicht zum Versicherungsort. Der Inhalt eines rein gewerblich genutzten Büroraumes wird über die Geschäftsversicherung versichert. weiterlesen...
Berufs-Rechtsschutz Rechtschutz für den beruflichen Bereich: Gilt für Selbstständige, Firmen und Nichtselbstständige. weiterlesen...
Berufsgenossenschaft Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften. Die Beiträge zur GUV (Gesetzliche Unfallversicherung) zahlt der Arbeitgeber. weiterlesen...
Berufskrankheiten Berufskrankheiten müssen von der Berufsgenossenschaft als solche anerkannt werden. Dazu zählen beispielsweise Asbestose, Staublunge (§ 9 SGB VII). Krankheiten sind nicht Gegenstand der PUV (Private Unfallversicherung). weiterlesen...
Berufsunfähigkeit im Sinne der Gesetzlichen Rentenversicherung (§ 43 SGB VI) sind Versicherte berufsunfähig, deren Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit und Behinderung auf weniger als die Hälfte derjenigen von körperlich, geistig und seelisch gesunden Versicherten mit ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten gesunken ist. weiterlesen...
Besitzer Besitz ist die tatsächliche Herrschaft einer Person über eine Sache. Anders als beim Eigentümer erhält der Besitzer keine rechtliche Zuordnung der Sache, sondern lediglich eine Beziehung. Anschauliches Beispiel: Ein Dieb erlangt Besitz über eine Sache, die nicht sein Eigentum ist. weiterlesen...
Bestimmungswidriger Wasseraustritt Der Austritt von Leitungswasser ist immer dann bestimmungswidrig, wenn es an nicht dafür vorgesehenen Stellen austritt oder keine bestimmungsgemäße Verwendung vorliegt, z. B. undichter Heizkörper, aus dem Wasser austritt oder eine überlaufende Badewanne. weiterlesen...
Betriebserlaubnis des Fahrzeuges Voraussetzung für die Zulassung eines Kraftfahrzeuges ist die Erteilung einer Betriebserlaubnis. Das Fahrzeug muss den technischen Vorschriften entsprechen. Das bezieht sich auf alle für den Betrieb des Fahrzeuges wichtigen Einzelteile. weiterlesen...
Bewachungskosten Mit einem Schaden, der durch die Hausratversicherung gedeckt ist, ist oftmals das Problem verbunden, dass der "Rest-Haushalt" nicht genügend gesichert ist. Nach einem Brand können z.B. Fenster und Türen fehlen, oder nach einem Einbruch können die Schlösser beschädigt sein. Wenn dann eine Bewachung Ihrer Wohnung notwendig ist, übernimmt Ihre Hausratversicherung diese, sofern Sie Bewachungskosten eingeschlossen haben. weiterlesen...
Bezugsgröße Die Bezugsgröße ist ein Orientierungswert für viele Entgeltgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung. Als Ausgangswert für die Berechnung von Leistungen und Einkommensgrenzen in der Sozialversicherung wird u.a. die Bezugsgröße im Sinne des § 18 Sozialgesetzbuch IV verwendet. weiterlesen...
Blitzschlag Blitzschlag ist der unmittelbare Übergang eines Blitzes auf Sachen. Daraus resultierende Feuerschäden werden als Brandschäden ersetzt. Versichert ist aber auch der so genannte "kalte Schlag", durch den Trümmer- oder Sengschäden verursacht werden. Mitversichert sind auch mittelbare Schäden durch Blitzschlag, z. B. wenn der Blitz in einen Baum einschlägt und der dadurch abgebrochene Ast z.B. Ihre versicherte Markise beschädigt. Damit besteht Versicherungsschutz bei Blitzschlag für: weiterlesen...
Brand Nicht immer muss ein Haus oder eine Wohnung brennen. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für einen Brandschaden. Eine genaue Definition, was versicherungstechnisch unter den Begriff Feuer fällt, gibt der § 4 Nr. 1 VHB 2001: "Ein Feuer ist ein Verbrennungsvorgang mit Lichterscheinung (Flamme, Glut, Funken). Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Feuer ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und sich aus eigener Kraft auszubreiten vermag. Als bestimmungsgemäße Herde bezeichnet man z. B. Öfen aller Art, Kamine, Kerzenflammen, Feuerzeuge, Zigarettenglut etc. Unter den Versicherungsschutz Brand fällt das Verbrennen oder Anbrennen, Verrußen, Versengen durch Funkenflug eines Schadenfeuers,
Verformung von Sachen, Rauchschäden (Wäsche/Bücher), also alle mittelbaren und unmittelbaren Schäden eines Feuers. weiterlesen...
Briefmarken Ihre Briefmarkensammlung zählt im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen und unterliegt damit der Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Sollten Sie Ihre Briefmarken nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauerter Stahlwandschrank. weiterlesen...
Bruchschaden Versichert sind auch Frostschäden an Leitungswasser führenden Installationen, ebenso Frost- und sonstige Bruchschäden an deren Zu- und Ableitungsrohren, sofern diese von Ihnen als Mieter auf eigene Kosten angeschafft wurden und Sie die Gefahr dafür tragen.
Da über die Hausratversicherung das Risiko des einfachen Glasbruchs nicht abgedeckt ist, es sei denn, das Glas ist durch eine in der Hausratversicherung versicherten Gefahr wie Brand oder Sturm zerbrochen, empfiehlt es sich für Sie, eine separate Haushaltsglasversicherung abzuschließen. weiterlesen...
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (BAFin) Bundeseinheitliche, staatliche Aufsichtsbehörde für die privaten Versicherungsunternehmen. Sitz ist Bonn. Die BAFin erteilt die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb und überwacht diesen. Ziel der staatlichen Aufsicht ist, zu gewährleisten, dass die Versicherungsunternehmen ihre Leistungsversprechen gegenüber den Versicherten einhalten. Die Aufsicht erstreckt sich daher in erster Linie auf eine ständige Überprüfung der finanziellen Situation der Versicherungsunternehmen. weiterlesen...
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) Wer kennt es nicht: Das gute alte BGB. Es ist schon seit dem 1.1.1900 in Kraft. Es regelt einen Teil des Zivil- oder Privatrechts. Genauer gesagt das Recht des täglichen Lebens, das jeden in seinen rechtlichen Beziehungen zur Umwelt betrifft. weiterlesen...
Bürgschaftsvertrag Schriftliche Verpflichtung des Bürgen gegenüber einem Gläubiger, für die Erfüllung der Schuld eines Dritten einzustehen. weiterlesen...
Dampfheizung Die Dampfheizung ist eine nicht mehr zeitgemäße Heizungsart. Heute trifft man in der Regel die Warmwasserheizung an. Für die Hausratversicherung gilt jedoch, dass der Austritt von Wasserdampf aus dem Heizungssystem dem Austritt von Leitungswasser gleichgestellt wird. weiterlesen...
Dauernd Pflegebedürftige Dauernd pflegebedürftig ist, wer für die Verrichtungen des täglichen Lebens überwiegend fremder Hilfe bedarf, d.h., dass die Verrichtungen des täglichen Lebens, wie z.B. Waschen, Anziehen und Essen, überwiegend nicht ohne fremde Hilfe bewältigt werden können (§ 3 I AUB). weiterlesen...
Deckung Deckung bezeichnet das Vertragsverhältnis zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer. Dabei übernimmt die Versicherung die Deckung für das versicherte Risiko. Es gibt eine Sonderform: die vorläufige Deckung. Dabei erhält der Versicherungsnehmer den Versicherungsschutz schon vor Abschluss der Prüfung durch die Versicherung, also bevor sein Antrag angenommen worden ist. Die vorläufige Deckung ist aber kein Vorvertrag, da die Vertragspartner damit nicht automatisch zum Abschluss eines Hauptvertrages verpflichtet sind. weiterlesen...
Deckungssumme Die Deckungssumme ist der Maximalbetrag, den die Versicherung im Schadenfall laut Vertrag aufzubringen hat. Es gibt übrigens zwei Arten von Versicherungen: die Schaden- und die Summenversicherungen. weiterlesen...
Deliktsfähigkeit Deliktsfähig ist eine Person, die nach dem Privatrecht für einen von ihr vorsätzlich oder fahrlässig angerichteten Schaden Ersatz leisten muss. Die Frage der Schadensersatzpflicht wird in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch durch den § 823 BGB geregelt. weiterlesen...
Deutscher Luftpool Im Deutschen Luftpool (DLP) haben sich Versicherungsunternehmen zusammengeschlossen, um die von ihnen gezeichneten Luft- und Raumfahrtrisiken gemeinsam zu tragen. Der Pool wurde bereits 1924 gegründet und besteht in seiner heutigen Form seit 1950. Die Geschäftsführung des Pools obliegt seit der Gründung der Allianz Versicherungs-AG. weiterlesen...
Diebstahl Im Rahmen der Hausratversicherung ist die Gefahr Einbruchdiebstahl versichert. Werden Ihnen Sachen gestohlen, in deren Besitz man durch leichten Zugriff kommt, spricht man von einfachem Diebstahl. weiterlesen...
Dienstherr Im Rahmen der Privat-Haftpflicht ist ein Versicherungsnehmer Dienstherr der in seinem Haushalt tätigen Personen, z.B. Kindermädchen, Putzfrau oder Gärtner. weiterlesen...
Direktanspruch Kurzbezeichnung für die gesetzliche Möglichkeit, Schadenersatzansprüche auf Grund eines Verkehrsunfalls direkt gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung des Schädigers - und nicht nur gegen den Schädiger selbst - geltend zu machen und einzuklagen. weiterlesen...
Disziplinarrecht Betraft werden können diese mit Verweis, Geldbuße, Gehaltskürzung, Versetzung oder Entfernung aus dem Dienst. "Disziplinar"- Maßnahmen gegen Studenten und Schüler sind keine Disziplinar-Verfahren im Sinne der ARB (Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen).Bundeswehrangehörige u.a., denen Dienstvergehen zum Vorwurf gemacht werden. Als Dienstvergehen bezeichnet werden schuldhafte Verletzungen der typischen, mit dem Beamtenstatus verbundenen Pflichten. weiterlesen...
Doppelversicherung Sie sind doppelt versichert, wenn Sie das gleiche Risiko gegen die gleiche Gefahr bei mehreren Versicherungen versichert haben. In der Schadenversicherung (z. B. Hausrat) liegt eine Doppelversicherung nur dann vor, wenn die Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert übersteigen. Wer haftet im Schadenfall? Beide Versicherungen haften gesamtschuldnerisch bis zur Höhe des eingetretenen Schadens. In der Lebensversicherung gelten diese Regeln nicht. Hier erhalten Sie als sog. Bezugsberechtigter die volle Leistung aus allen Verträgen. weiterlesen...
Eigentümer Sie sind Eigentümer einer Sache, wenn Sie das grundsätzliche und unbeschränkte Herrschaftsrecht über diese haben. Sie dürfen damit nach Belieben verfahren.
Eigentum ist das umfassendste dingliche Recht an einer Sache. weiterlesen...
Einbruchdiebstahl Einbruchdiebstahl gehört zu den versicherten Gefahren in der Hausratversicherung. Bei Verlusten durch einfachen Diebstahl besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz durch die Hausratversicherung, es muss ein Einbruchdiebstahl vorliegen. Einbruchdiebstahl ist gebäudegebunden. Es muss also ein Einbruch in einen Raum Ihres Wohngebäudes erfolgen oder in einem Raum Ihres Wohngebäudes ein Behältnis widerrechtlich geöffnet werden. Werden von Ihrem Balkon, Ihrer Loggia oder Veranda Hausratgegenstände entwendet, dann liegt kein ersatzpflichtiger Einbruchdiebstahlschaden vor, da der Täter nicht in den Raum Ihres Gebäudes eingedrungen ist. weiterlesen...
Einstweilige Verfügung Gerichtliche Maßnahme, die einen Rechtsanspruch sichern soll, wenn dessen Verwirklichung vereitelt oder erschwert zu werden droht.
Beispiel : Bei Ausschachtungsarbeiten im Tunnelbau droht ein benachbartes Gebäude einzustürzen. Wenn der befürchtete Einsturz tatsächlich eintritt, kann die Ursache (der Tunnelbau) nicht mehr oder nur noch schwer nachgewiesen werden. Dann ergeht eine einstweilige Verfügung. weiterlesen...
Einwirkungsschäden Unter Einwirkungsschäden versteht man in der Sachversicherung Schäden, die durch die unmittelbare Einwirkung einer versicherten Gefahr entstanden sind.
Beispiel: Austretendes Leitungswasser beschädigt unmittelbar einen wertvollen Teppich in Ihrer Wohnung. weiterlesen...
Elementarschäden Als Elementarschäden bezeichnet man Schäden, die durch Überschwemmung, Lawinen, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck verursacht wurden. In der Hausratversicherung sind Elementarschäden generell ausgeschlossen. Es gibt allerdings Versicherungsunternehmen, die hier eine spezielle Elementarschadenversicherung anbieten. weiterlesen...
Enteignung Als Enteignung (im 19. Jahrhundert entlehnt aus frz. expropriation, zu lat. proprius „eigen, eigentümlich“) bezeichnet man juristisch den Entzug des Eigentums an einer unbeweglichen oder beweglichen Sache durch den Staat, im Rahmen der Gesetze und gegen eine Entschädigung. weiterlesen...
Entschädigungsgrenze Die allgemeine Entschädigungsgrenze für Wertsachen ist marktüblich je Versicherungsfall auf insgesamt 20% der Versicherungssumme begrenzt. Sie können diese aber auf Antrag bei den meisten Versicherern gegen Beitragszuschlag erhöhen. Zusätzlich gelten für bestimmte Wertsachen besondere Entschädigungsgrenzen. Diese Grenzen können je nach Versicherung unterschiedlich sein. weiterlesen...
Erhöhung Ändert sich die Qualität des versicherten Risikos, bezeichnet man das als Risikoerhöhung. In der Haftpflichtversicherung sind Risikoerhöhungen von Anfang an mitversichert. weiterlesen...
Erweiterung In der Haftpflichtversicherung sind auch Erweiterungen des versicherten Risikos von Anfang an mitversichert. weiterlesen...
Erweiterung des Unfallbegriffes Als Unfall gilt auch, wenn Sie sich durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenken oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln zerren oder zerreißen. weiterlesen...
Explosion Eine Explosion ist eine "auf dem Ausdehnungsbestreben von Gasen oder Dämpfen beruhende, plötzlich verlaufende Kraftäußerung". Eine Explosion kann durch Entzündung explosiver Gase oder Dämpfe erfolgen oder durch das Bersten von Gefäßen, die unter Druck von Gasen oder Dämpfen stehen. Explosionen sind grundsätzlich in der Hausratversicherung mitversichert. weiterlesen...
Fahrlässigkeit Man unterscheidet zwischen Straf- und Zivilrecht: Im Strafrecht wird der Begriff der Fahrlässigkeit auf die Person des Schuldners bezogen. Beurteilt wird, in welchem Maße jemand Einsicht und Fähigkeit in sein Handeln hatte. Zivilrechtlich handelt lt. § 276 BGB fahrlässig, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. weiterlesen...
Fahrraddiebstahl Fahrraddiebstahl müssen Sie nach Klausel 7110 "Einschluss Fahrraddiebstahl" zusätzlich auf besonderen Antrag in Ihre Hausratversicherung einschließen. Wird Ihr Fahrrad aus einem verschlossenen Keller oder Schuppen auf dem Versicherungsgrundstück gestohlen, liegt ein Einbruchdiebstahl vor. Das Fahrrad ist als Hausrat zum vollen Wert mitversichert. Wird Ihr Fahrrad aber auf der Straße, aus offenen Fahrradständern oder aus gemeinschaftlichen Fahrradabstellräumen gestohlen, liegt nur ein einfacher Diebstahl vor, selbst wenn das Fahrrad abgeschlossen war. weiterlesen...
Fahrzeuge Dies sind: alle Motorfahrzeuge zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie Anhänger. Sämtliche nicht motorangetriebene Fahrzeuge (außer Anhänger) fallen demnach nicht unter den Fahrzeugbegriff. weiterlesen...
Familienrecht Für das Familienrecht, das sämtliche Rechtsvorschriften über die Rechtsverhältnisse der durch Ehe oder Verwandtschaft verbundenen Personen zum Inhalt hat, gibt es nur Beratungs-Rechtschutz. Familienrecht regelt z.B. Eheschließung, Ehescheidung, eheliches Güterrecht, Unterhaltspflicht, Recht des nicht ehelichen Kindes. weiterlesen...
Familienvorstand Familienvorstand ist immer der Privathaftpflicht-Versicherte, der für die Aufsicht der Kinder verantwortlich ist. Vor allem im Hinblick auf eine mögliche Verletzung seiner Aufsichtspflicht nach § 832 BGB genießt der Versicherte Versicherungsschutz. weiterlesen...
Ferienhaus Wenn Sie ein nicht ständig bewohntes Ferien-, Jagd- oder Wochenendhaus in unbewohnten Gebieten besitzen, müssen Sie beachten, dass diese wegen des erhöhten Einbruchrisikos für die Hausratversicherung ein besonderes Gefahrenmerkmal darstellen. Wenn Sie Ihr Ferienhaus mitversichern möchten, ist ein Beitragszuschlag erforderlich. weiterlesen...
Flurbereinigung Zusammenlegung von zersplittertem oder unwirtschaftlich geformtem ländlichem Grundbesitz nach modernen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Flurbereinigungsverfahren fallen nicht unter den Rechtsschutz. weiterlesen...
Folgeschäden In der Hausratversicherung sind auch Folgeschäden versichert. Ein Folgeschaden besteht beispielsweise dann, wenn durch Sturmeinwirkung Ihr Hausdach abgedeckt wird und nachfolgender Regen Ihre Hausratgegenstände beschädigt bzw. zerstört. weiterlesen...
Freiheitsstrafe Anordnung eines Freiheitsentzuges - erfolgt durch das Strafgericht. Mindestmaß: 1 Monat; Höchstmaß: Lebenslänglich. Ersatzfreiheitsstrafe wird für den Fall einer uneinbringlichen Geldstrafe verhängt. weiterlesen...
Fremdes Eigentum Fremdes Eigentum, das Sie gerade benutzen, ist grundsätzlich mitversichert. Dazu gehört beispielsweise die vom Freund geliehene Stereoanlage. Die Anlage des Freundes fällt als fremdes Eigentum mit unter die versicherten Sachen. Aber es gilt hier das Prinzip:
"Eigenversicherung/Außenversicherung vor Fremdversicherung", d. h., hat Ihr Freund eine eigene Hausratversicherung, so wird die Stereoanlage im Schadenfall von seiner Versicherung im Rahmen der Außenversicherung übernommen. weiterlesen...
Frost Mitversichert sind auch Frostschäden an Leitungswasser führenden Installationen (z. B. Toilettenbecken) sowie Frost- und sonstige Bruchschäden an deren Zu- und Ableitungsrohren, soweit diese Dinge von Ihnen als Mieter auf eigene Kosten eingebracht wurden und Sie die Verantwortung dafür tragen.
Es ist anzumerken, dass Schäden, die auf Frost zurückzuführen sind, nur dann reguliert werden, wenn der Versicherungsnehmer nicht fahrlässig gehandelt hat. Dies klingt einleuchtend, jedoch treten solche Fälle in der Praxis häufiger auf. Wenn zum Beispiel ein Versicherungsnehmer sein Heim für mehrere Tage oder gar Wochen verlässt und sehr niedrige Außentemperaturen vorherrschen, so kann ihm Fahrlässigkeit unterstellt werden, wenn er die Heizung für den Zeitraum der Abwesenheit abdreht. Um entsprechende Schäden zu verhindern, müssen die Wohnräume in ausreichendem Maße auch in Abwesenheit beheizt sein. weiterlesen...
Führerschein Amtliche Bescheinigung über das Bestehen der Fahrerlaubnis. Muss beim Führen von Kraftfahrzeugen stets mitgeführt werden. Bei Verstößen (z.B. Vergessen oder Verlegen des Führerscheins) wird Rechtsschutz im Rahmen des Verkehrs-Straf-Rechtsschutzes gewährt. weiterlesen...
Gebäudebestandteile Versichert sind Gebäudebestandteile wie Täfelungen, Teppichböden, sanitäre Anlagen und sonstige in das Gebäude eingefügte Sachen, die Sie als Mieter auf Ihre Kosten beschaffen oder vom Vormieter übernommen haben und für die Sie die Gefahr tragen. weiterlesen...
Gebäudeverglasung Zur Gebäudeverglasung gehören Scheiben von Fenstern, Türen, Wintergärten usw. aus Normalglas, Isolierglas, sowie aus Kunststoff. Diese sind grundsätzlich nicht versichert. Gebäudeverglasungen können ebenso wie Mobiliarverglasungen und Glaskeramik-Kochplatten über eine separate Glasversicherung versichert werden. weiterlesen...
Gebündelte Versicherung Von einer Gebündelten Versicherung spricht man, wenn zwei selbstständige Verträge, wie die Hausrat- und die Glasversicherung, in einer einzigen Police dokumentiert werden. Es handelt sich dabei trotzdem um zwei rechtlich selbstständige Verträge.
Für jeden einzelnen Vertrag wird eine gesonderte Prämie ausgewiesen und Sie können die Verträge einzeln kündigen. weiterlesen...
Gefahr Versicherungstechnischer Ausdruck für die Möglichkeit, im Versicherungsfall materielle Verluste tragen zu müssen. Diese Gefahr übernimmt der Versicherer entsprechend seinem im Versicherungsvertrag gegebenen Leistungsversprechen. weiterlesen...
Gefährdungshaftung Zum Schutz der Allgemeinheit hat der Gesetzgeber eine besondere Form der Haftung festgeschrieben - die Gefährdungshaftung. Dabei geht es darum, Schadenersatz zu leisten, wenn aufgrund einer bestimmten Gefahrenlage auch ohne persönliches Verschulden ein Schaden eintritt. weiterlesen...
Gefahrengruppen Im Bereich der Allgemeinen Unfallversicherung wird in zwei Gefahrengruppen (A und B) unterschieden. Unter der Gefahrengruppe A fallen alle Erwerbstätigen ohne körperliche oder handwerkliche Berufsarbeit bzw. alle, die einer kaufmännischen oder verwaltenden Tätigkeit im Innen- oder Außendienst nachgehen, z.B. leitend oder aufsichtsführend im Betrieb oder auf Baustellen, tätig im Laden, Labor, im Gesundheitswesen (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker etc.) oder in der Schönheitspflege, auch Fotografen, Künstler, Optiker, Rechtsanwälte, Reporter, Schneider, Studenten und Uhrmacher. weiterlesen...
Gefahrerhöhung Sie müssen als Versicherungsnehmer alle Antragsfragen wahrheitsgemäß beantworten, da diese Angaben für die Übernahme der Gefahr durch Ihre Versicherung erheblich sind. Aber auch spätere Erhöhungen von Gefahren müssen Sie unverzüglich schriftlich Ihrem Versicherungsunternehmen mitteilen. weiterlesen...
Geisteskranke In der PUV (Private Unfallversicherung) gehören Geisteskranke zu den nicht versicherbaren Personen. Geisteskrank sind Personen, die länger andauernde schwere Störungen der Verstandstätigkeit, des Willens, des Gefühls oder Trieblebens haben. weiterlesen...
Gemeiner Wert Wenn die von einem Schaden betroffene Sache in Ihrem Haushalt nicht mehr verwendet werden kann oder nicht mehr verwendet wird, zahlt die Versicherung dafür nur noch den gemeinen Wert. Das ist der erzielbare Verkaufspreis für diese Sache, z. B. für einen alten Schwarzweißfernseher auf dem Dachboden oder ein altes Fahrrad, das nicht mehr genutzt wird. weiterlesen...
Genesungsgeld Genesungsgeld erhalten Sie für die gleiche Anzahl von Kalendertagen, für die Krankenhaustagegeld geleistet wird, längstens jedoch für 100 Tage und zwar:
für den 1. - 10. Tag 100 % ... weiterlesen...
Gerichtsstand Auch Gerichtsort genannt: Ist der Sitz des für eine gerichtliche Auseinandersetzung zuständigen Gerichtes. Er richtet sich nach den jeweiligen Vorschriften (deutschen oder ausländischen). weiterlesen...
Geschädigter Geschädigter ist derjenige, der durch einen anderen (Dritten) zu Schaden gekommen ist. weiterlesen...
Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung Hier ist Ihre gesetzliche Haftpflicht als Inhaber eines Heizöltanks (Anlagenrisiko) versichert. Dieses Risiko muss separat versichert und kann nicht in die Privat-Haftpflicht eingeschlossen werden. Mitversichert sind dabei auch Schäden an so genannten unbeweglichen Sachen, z.B. Gemäuer, Fußboden - wenn Sie Ihnen gehören. weiterlesen...
Gliedertaxe Die Kernleistung der Unfallversicherung zielt auf die finanzielle Absicherung im Falle einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit als Unfallfolge (Invalidität) hin. weiterlesen...
Grobe Fahrlässigkeit Sowohl in der Hausrat- als auch in der Glasversicherung sind Schäden, die Sie grobfahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt haben, nicht versichert.
Die Bedeutung der groben Fahrlässigkeit lässt sich am besten mit Hilfe eines Beispiels hervorheben: Eine Person verlässt für mehrere Stunden das Haus und lässt dabei die Haustür sperrangelweit offen stehen. In solch einem Fall liegt eine grobe Fahrlässigkeit vor, schließlich wird es Einbrechern besonders leicht gemacht, sich Zugang zum jeweiligen Gebäude zu verschaffen. Ebenso kann von einer groben Fahrlässigkeit gesprochen werden, wenn jemand sein Fahrrad an einem hoch frequentierten Ort abstellt, ohne es abzuschließen. weiterlesen...
Grundwasser Schäden durch Grundwasser sind in der Hausratversicherung nicht versichert.
Grundwasser ist die Ansammlung von Wasser im Boden, das durch Versickern der Niederschläge oder teilweise auch aus Seen und Flüssen in den Erdboden gelangt. Das Fachgebiet, das sich mit Grundwasser befasst und erforscht ist die Hydrogeologie. weiterlesen...
Haftpflichtversicherung Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist in einigen Sparten vom Gesetzgeber als Pflichtversicherung (PflVersG) vorgegeben. Die bekannteste gesetzliche Versicherungspflicht besteht für Kraftfahrzeuge. weiterlesen...
Haftung Der Begriff Haftung wird vielseitig verwendet: Normalerweise ist damit gemeint, dass Sie für eine Schuld einstehen müssen, die aus einem Schuldverhältnis folgt. Sie haften beispielsweise, indem Sie Schadenersatz leisten müssen. weiterlesen...
Hagel Durch Hagelschlag können schlimme Schäden verursacht werden. Hagelschäden sind grundsätzlich mitversichert. Gleichzeitiger Sturm ist dabei nicht Voraussetzung.
Wenn Sie als Schadenursache Hagel nachweisen müssen, gilt dasselbe wie beim Nachweis von Sturmschäden.
Hagel ist eine Form von Niederschlag, der aus Eisklumpen besteht und überwiegend in warmen Jahreszeiten und Gegenden auftritt. Zur Abgrenzung spricht man erst bei einem Durchmesser von über 0,5 Zentimetern von Hagel bzw. Eishagel, darunter von Graupel. Bei Aggregaten von Schneeflocken mit einem Durchmesser unter einem Millimeter spricht man von Griesel. weiterlesen...
Halter (Fahrzeughalter) Halter ist derjenige, der das Fahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt über das Fahrzeug besitzt. weiterlesen...
Hausrat Der Versicherungsschutz der Hausratversicherung umfasst Ihren gesamten Hausrat. Dazu zählen alle Sachen, die Ihrem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder Verbrauch dienen; außerdem Bargeld. Einrichtungsgegenstände sind Möbel, Gardinen, Teppiche, Pflanzen, Bilder, Gobelins etc.
Gebrauchsgegenstände sind Kleidung, Wäsche, Geschirr, Besteck, Haushaltsgeräte, Radio, TV, Video, Sammlungen, Schmuck etc. Verbrauchsmittel sind Lebensmittel, Putz- und Waschmittel, Vorräte, Heizmaterial, Bargeld etc. weiterlesen...
Hausratversicherung Ihr bewegliches Hab und Gut ist Gefahren ausgesetzt: Durch Feuer, Blitz, Sturm, Wasser und Einbruchsdiebstahl kann großer Schaden entstehen. Die Hausratversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen. Sie übernimmt übrigens auch Kosten, um den Schaden gering zu halten oder zu beseitigen - Aufräumungskosten zum Beispiel.
Die Hausratversicherung schützt das Eigentum des Versicherungsnehmers gegen die oben aufgeführten Gefahren, die eine Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen zur Folge haben. Anschaulich gesprochen sind nahezu alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmers über die Hausratversicherung versichert. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Haushaltselektronik, Kleidung und auch Nahrungsmittel und Fahrräder. weiterlesen...
Hotelkosten Hotel- oder ähnliche Unterbringungskosten werden nach einem Schaden für max. 100 Tage und üblicherweise höchstens bis 1 Promille der Versicherungssumme je Tag erstattet, wenn Ihre Wohnung unbewohnbar ist. weiterlesen...
Innere Unruhen Schäden, die durch innere Unruhen verursacht wurden, gehören zu den allgemeinen Ausschlüssen.
Auch durch eine Erweiterung des Versicherungsumfangs ist es nicht möglich, einen entsprechenden Schutz zu erhalten. weiterlesen...
Invalidität Invalidität ist eine dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit.
Die Kernleistung der Unfallversicherung zielt auf die finanzielle Absicherung im Falle einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit als Unfallfolge (Invalidität) hin. weiterlesen...
Invaliditätsleistung Wenn Sie einen Unfall erleiden, der zu einer dauernden Beeinträchtigung hrer körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) führt, haben Sie Anspruch auf Kapitalleistung aus der für den Invaliditätsfall versicherten Summe. Haben Sie bereits das 65. Lebensjahr vollendet, wird die Leistung als Rente erbracht. weiterlesen...
Jagdhaftpflichtversicherung Sie deckt die bei der Jagd entstehenden Haftpflichtrisiken ab. Eingeschlossen sind Schäden, die durch die Jagdtätigkeit und beim erlaubten Besitz und Gebrauch von Schusswaffen entstehen. Mitversichert ist auch das Halten und Führen von bis zu drei Jagdhunden. Diese Versicherung ist eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflichtversicherung.
Kausalität Kausalität bedeutet "ursächlicher Zusammenhang": Gemeint ist, dass zwischen Schadenereignis und eingetretenem Schaden ein Zusammenhang bestehen muss. Ist dies der Fall, muss derjenige, der den Schaden verursacht hat, auch haften. weiterlesen...
Kinderklausel Weil Ihr Kind noch unter sieben Jahre alt ist, kann es nicht haftbar gemacht werden. Die Prüfung auf Deliktsfähigkeit entfällt, wenn Sie die Kinderklausel eingeschlossen haben. weiterlesen...
Kinderunfallversicherung Bei den meisten Versicherungen können Sie für Ihre Kinder von Geburt an bis zum Alter von 16 Jahren eine Kinderunfallversicherung abschließen.
Hierfür gibt es einen besonderen Kindertarif, der aber mit Vollendung des 18. Lebensjahr endet. Mit Ablauf des Versicherungsjahres wird dieser Kinderunfalltarif dann auf einen Erwachsenenunfalltarif umgestellt. weiterlesen...
Klausel Klauseln sind die allgemeinen Einzelbestimmungen in einem Versicherungsvertrag. Sie konkretisieren, erweitern oder beschränken die Allgemeinen (AVB) und Besonderen Versicherungsbedingungen (BVB). In der Regel werden Sie zusätzlich vereinbart. In einigen Fällen haben Klauseln den Status genereller und allgemein anerkannter Zusatzvereinbarungen. Dann werden sie als Allgemeine Vertragsbedingungen im Sinne von Allgemeinen Geschäftsbedingungen bezeichnet. weiterlesen...
Kosmetische Operation Wenn Sie einen Unfall erleiden, der nach Abschluss der Heilbehandlung eine kosmetische Operation erfordert, übernimmt die Versicherung die hierdurch entstehenden Kosten für Arzthonorare weiterlesen...
Kraftfahrzeugbestandteile Kraftfahrzeugbestandteile, wie z. B. Winterreifen, die Sie in einer verschlossenen Garage lagern, sind in der Hausratversicherung versichert. weiterlesen...
Krankenhaustagegeld Krankenhaustagegeld (KHT) wird für jeden Kalendertag gezahlt, an dem Sie sich wegen des Unfalls in medizinisch notwendiger, vollstationärer Heilbehandlung befinden. Dies jedoch längstens für zwei Jahre vom Unfalltag an gerechnet. Dabei zählen Aufnahme- und Entlassungstag als je ein Tag. weiterlesen...
Kündigung Die Kündigung beendet einen Versicherungsvertrag. Sie ist eine sog. einseitige und zugangsbedürftige Willenserklärung. In der Regel erfolgt sie auf dem Postweg und ist wirksam, sobald sie beim Vertragspartner eingegangen ist. Also ab dem Zeitpunkt, an dem dieser die Möglichkeit zur Kenntnisnahme hatte. Rechtlich genügt das Absenden per Einschreiben, auch wenn es nach dem Eingang vom Vertragspartner nicht zur Kenntnis genommen wird. Man unterscheidet zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung. weiterlesen...
Leitungswasser Versicherungstechnisch umfasst der Umfang der Leitungswasserversicherung den Ersatz von
Schäden, die dadurch entstehen, dass Leitungswasser aus den Zu- oder Ableitungsrohren der Wasserversorgung oder damit verbundenen Schläuchen,
den mit dem Rohrsystem verbundenen Einrichtungen oder
deren Wasser führenden Teilen,
Anlagen der Warmwasser- oder Dampfheizung oder
Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen bestimmungswidrig austritt.
Loggien Loggien gehören zum Versicherungsort, werden jedoch bei der Berechnung der Wohnfläche nicht mitgerechnet.
Als Loggia (aus dem Italienischen) wird in der Architektur ein Raum in einem Gebäude bezeichnet, der sich mittels Bögen oder anderer Konstruktionen zum Außenraum öffnet. Auf der Erdgeschossebene schaffen Loggien einen Übergangsbereich zwischen Außen- und Innenraum, im Obergeschoss werden sie als Verbindungsgang oder Freisitz genutzt. weiterlesen...
Luftfahrthaftpflicht Die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung für den Betrieb von Luftfahrzeugen. Diese Versicherungspflicht besteht für alle Motor- und Segelflugzeuge, für Flugdrachen, Schirmdrachen und Fallschirme sowie für alle motorbetriebenen Flugmodelle ab 5 kg. weiterlesen...
Mallorca-Police Sie bezieht sich auf alle versicherungspflichtigen Kraftfahrzeuge (Auto, Motorrad, Moped) innerhalb Europas und erhöht die Haftpflicht-Deckungssummen für das jeweilige Kfz auf das in Deutschland übliche Niveau. In vielen europäischen Urlaubsländern sind die geltenden Deckungssummen nämlich nicht für einen Schaden ausreichend. Ohne eine Mallorca-Police besteht ein hohes finanzielles Risiko. weiterlesen...
Meldepflicht Als Versicherter haben Sie die Pflicht, einen Versicherungsfall unverzüglich zu melden. In einigen Sparten bestehen besondere Fristen. Bei der Privat-Haftpflichtversicherung müssen Sie den Schaden unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche anzeigen. weiterlesen...
Mietereinbauten In das Gebäude eingefügte Sachen, die Sie als Mieter auf eigene Kosten beschafft oder übernommen haben und für die Sie auch die Verantwortung tragen, sind versichert. Sie tragen also immer dann die Gefahr für eingefügte Sachen, wenn Sie diese selbst angeschafft und mit dem Vermieter vereinbart haben, dass Sie dafür verantwortlich sind und sie nach Beendigung des Mietverhältnisses aus der Wohnung wieder entfernen. weiterlesen...
Mietsachschäden Im Rahmen der Privaten Haftpflicht sind Mietsachschäden mitversichert. Das können sein: Schäden an gemieteten Wohnräumen und sonstigen zu privaten Zwecken gemieteten Räumen in Gebäuden. Etwa die Beschädigung von Badkeramik, Türen, Wänden und Fußböden. weiterlesen...
Minderjährigkeit Minderjährig sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.Minderjährige stehen unter einem besonderen gesetzlichen Schutz und haben eingeschränkte Rechte und Pflichten.
Minderungspflicht Als Haftpflichtversicherter sind Sie - oder eine mitversicherte Person - gesetzlich verpflichtet, einen Schaden so gering wie möglich zu halten, also zur Schadenbegrenzung. Sie sollten zum Beispiel ein kleines Feuer zuerst versuchen zu löschen, bevor Sie die Feuerwehr holen. Oder: Wertsachen retten, wenn dies möglich ist. weiterlesen...
Mitversicherte Person Mitversicherte Personen genießen in der Regel den gleichen Versicherungsschutz wie der Versicherte selbst. Wer mitversichert werden kann, ist in den Vertragsbedingungen genau definiert. Üblicherweise sind dies die Kinder, der Ehe- oder Lebenspartner. weiterlesen...
Mobiliarverglasung Zur Mobiliarverglasung zählen Scheiben aus Glas und Kunststoff von Bildern, Schränken, Spiegeln usw. Dazu zählen auch Glastischplatten.
Die Glasversicherung (auch: Glasbruchversicherung) ist eine eigenständige Sachversicherung und wird üblicherweise zusammen mit einer Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. weiterlesen...
Münzen Münzen zählen im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen und unterliegen damit der allgemeinen Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Für Münzen, die Sie nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauet. weiterlesen...
Natürliche Person Laut Grundgesetz ist jeder Mensch eine natürliche Person. Damit ist jeder ab Geburt auch rechtsfähig. Das bedeutet, dass Sie damit theoretisch Geschäfte oder Kaufverträge abschließen könnten.
Neuwert Unter Neuwert versteht man den Wiederbeschaffungspreis von Sachen gleicher Art und Güte in neuwertigem Zustand zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles. Im Gegensatz dazu würden Sie bei Erstattung zum Zeitwert durch Alter, Abnutzung und Gebrauch eine sehr viel geringere Entschädigung bekommen. weiterlesen...
Notstand Wenn Sie sich in einer Not(stands)situation befinden und fremde Sachen zerstören bzw. beschädigen, um eine durch sie drohende Gefahr von sich oder anderen abzuwenden, handeln Sie nicht widerrechtlich. Sie sind dann auch nicht zum Schadenersatz verpflichtet. Es sei denn, Sie haben die Gefahr selbst verschuldet. weiterlesen...
Notwehr In Notwehr handelt jeder, der beispielsweise eine andere Person verletzt, um einen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen zu verhindern. Eine durch Notwehr erforderliche Handlung ist nicht widerrechtlich. Es besteht dann auch keine Schadenersatzpflicht. weiterlesen...
Obliegenheiten Obliegenheiten sind besondere Pflichten, die Ihnen gesetzlich oder vertraglich auferlegt werden. Welche Pflichten zählen dazu? Sie müssen zum Beispiel Ihre Prämie zahlen. Oder: jederzeit Auskunft über den Hergang eines Schadenfalls geben. Auch die Wahrheitspflicht gehört dazu.
Kommen Sie diesen Pflichten nicht nach (sog. schuldhafte Verletzung), kann das folgende Konsequenzen haben: Leistungsfreiheit (die Versicherung stellt die Leistungen ein), Rücktritt oder Kündigung durch die Versicherung. Einige Obliegenheiten müssen vor dem Versicherungsfall erfüllen werden: etwa die vorvertragliche Anzeigepflicht. Andere müssen erfüllt werden, nachdem ein Versicherungsfall eingetreten ist - wie die Schadenminderungspflicht. weiterlesen...
Obliegenheiten Unter Obliegenheiten versteht man die vertraglichen oder gesetzlichen Pflichten, denen Sie als Versicherungsnehmer unterliegen. Dazu gehört, dass Sie:
Ihrer Versicherung den Schaden unverzüglich anzeigen müssen,
Einbruchdiebstahl- , Vandalismus- und Raubschäden der Polizei melden,
der Polizei ein Verzeichnis der abhanden gekommenen Sachen einreichen,
abhanden gekommene Sparbücher oder andere Urkunden sperren lassen,
Ihrer Versicherung ein Verzeichnis der vom Schaden betroffenen Sachen mit Angabe des Versicherungswertes oder des Anschaffungspreises und -jahres einreichen.
Ordnungswidrigkeit Ordnungswidrigkeiten sind Rechtsverstöße ohne kriminellen Gehalt. Sie werden nicht mit Strafe, sondern nur mit Geldbuße geahndet. Soweit es sich nicht um grob fehlerhaftes Verkehrsverhalten handelt, sind die meisten Verstöße im Straßenverkehr Ordnungswidrigkeiten.
Nach deutschem Recht ist eine Ordnungswidrigkeit eine Gesetzesübertretung (genau: eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung), für die das Gesetz als Ahndung eine Geldbuße vorsieht (§ 1 Abs. 1 des „Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten“ OWiG). Bei manchen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung kann neben dem Bußgeld auch ein Fahrverbot von maximal drei Monaten verhängt werden. weiterlesen...
Personenschaden Ein Personenschaden ist laut AHB § 1 (Allgemeinen Haftpflicht-Bedingungen) ein ersatzpflichtiger Schaden, der den Tod, die Verletzung oder eine Gesundheitsschädigung von Menschen zur Folge hat. weiterlesen...
Pflichtversicherungsgesetz (PflVersG) Das PflVersG regelt die gesetzliche Versicherungspflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter. Dies gilt auch für Luftverkehrsunternehmen, den Betrieb von Atomanlagen, den Güterkraftverkehr und für bestimmte Berufsgruppen (z. B. Notare, Steuerberater). Ursprünglich wurde das Gesetz als „Gesetz über die Einführung der Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ (Gesetz vom 7. November 1939, RGBl. I S. 2223) verkündet. weiterlesen...
Planschwasser Planschwasser ist ebenso wie Reinigungswasser im Rahmen der Leitungswasserversicherung ausgeschlossen.
Obwohl Planschwasser im eigentlichen Sinne auch Leitungswasser ist, schließt die Hausratversicherung Schädigungen allerdings aus. Es gibt einige Versicherungen, die Planschwasser-Schäden ohne zusätzliche Beitragskosten mit in die Hausratversicherung aufnehmen. Diese sind jedoch die Ausnahme. weiterlesen...
Produkthaftpflichtversicherung Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung ist eine Zusatzdeckung innerhalb der Betriebshaftpflichtversicherung, welche mit besonderen Versicherungssummen und Selbstbeteiligungen belegt ist. Diese Erweiterung ist insbesondere für Hersteller bzw. Quasihersteller von Roh- oder Zwischenprodukten erforderlich. Versichert werden Schadenersatzansprüche Dritter auf reine Vermögensschäden (sog. Kostenschäden) aus weiterlesen...
Rechtsfähigkeit Rechtsfähig sind alle natürlichen und juristischen Personen. Die Rechtsfähigkeit beginnt bei natürlichen Personen mit der Geburt. Rechtsfähigkeit bedeutet, selbstständiger Träger von Rechten und Pflichten sein zu können. weiterlesen...
Rechtsgutverletzung Damit bezeichnet man die Verletzung der im § 823/1 BGB genannten Rechtsgüter.
Als geschützte Rechtsgüter können konkret genannt werden: Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit und Eigentum. Mit dem § 823 BGB wird also der Einzelne und sein Recht an Sachen geschützt. weiterlesen...
Rechtskraft Der Begriff Rechtskraft bezeichnet bestimmte Rechtswirkungen, die von einem gerichtlichen Urteil oder Beschluss ausgehen, sowie die Voraussetzungen, unter denen diese Wirkungen eintreten. weiterlesen...
Reinigungswasser Reinigungswasser ist ebenso wie Planschwasser im Rahmen der Leitungswasserversicherung ausgeschlossen.
Die Hausratversicherung deckt die meisten durch Leistungswasser verursachten Schäden am Hausrat ab. Nicht berücksichtigt werden vorsätzlich verursachte Beschädigungen, die beim Verbrauch oder der Verwendung von Wasser auftreten. weiterlesen...
Reparaturkosten Wenn Ihre beschädigten Sachen noch reparaturfähig sind, werden die notwendigen Reparaturkosten zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles übernommen. Verbleibt nach der Reparatur eine Wertminderung, so erhalten Sie auch dafür Entschädigung. weiterlesen...
Repräsentant Als Repräsentanten gelten in der Regel Ihr Ehepartner/Ihre Ehepartnerin oder auch Ihr Lebensgefährte/Ihre Lebensgefährtin. Außerdem zählen dazu andere volljährige Personen, die mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft wohnen. weiterlesen...
Risikozuschläge Zuschläge gibt es für Gefahrerhöhungen, z. B. wenn Sie ein Wochenendhaus oder eine Ferienwohnung besitzen, die Sie nicht ständig bewohnen. Für die Erhöhung der Entschädigungsgrenzen für Wertsachen müssen Sie möglicherweise ebenfalls mit Zuschlägen rechnen. weiterlesen...
Rückstau Rückstau ist durch Hochwasser oder Verstopfung durch die Kanalisation in den Keller gelangendes Abwasser. Es handelt sich hierbei nicht um einen ersatzpflichtigen Schaden im Rahmen der Hausratversicherung. In modernen Häusern wird dem Rückstaurisiko durch den Einbau eines Rückschlagventils begegnet. Ist ein solches Ventil eingebaut, kann man sich bei einigen Versicherern auch gegen die Folgen eines Rückstaus versichern. weiterlesen...
Rücktritt Der Rücktritt gemäß § 5b VersVG beendet den Versicherungsvertrag rückwirkend mit Vertragsbeginn. Das Rücktrittsrecht des Versicherungsnehmers ist allerdings nur möglich, sofern er innerhalb einer Frist von zwei Wochen keine Kopie seiner Vertragserklärung oder keine Versicherungsbedingungen erhalten hat. Dem Versicherungsunternehmen steht ebenfalls ein Rücktrittsrecht zu, wenn der Versicherungsnehmer vorvertragliche Anzeigepflichten verletzt hat. Gemäß § 16 VersVG hat der Antragsteller alle ihm bekannten gefahrerheblichen Umstände wahrheitsgemäß anzuzeigen. weiterlesen...
Sachschäden Ein Sachschaden ist die Beschädigung oder Zerstörung von Gebäuden, Straßen, Kraftfahrzeugen, Gegenständen und sonstigen Dingen unbelebter Natur.
Sachverständigenkosten Wenn der Schadenfall eingetreten ist, ist es oft schwierig die genaue Schadenhöhe zu bestimmen. Hier kann ein Sachverständiger helfen. Die Kosten, die hierdurch entstehen, sollten in der Hausratversicherung eingeschlossen sein. weiterlesen...
Schadenersatz Die Pflicht zum Schadenersatz ist gesetzlich geregelt. Sie kann aber auch vertraglich geregelt sein. Schadenersatz müssen Sie leisten, wenn Sie Ihre Vertragspflichten verletzt haben oder wenn Sie wegen unerlaubter Handlungen bzw. Gefährdung haftbar sind.
Unter Schadensersatz (häufig auch, und in Österreich grundsätzlich nur, in der Schreibweise Schadenersatz anzutreffen) versteht man den Ausgleich eines Schadens. Beim Ersatz von Schäden durch die öffentliche Hand spricht man auch häufig von Entschädigung. weiterlesen...
Schadenersatzanspruch Als Geschädigter haben Sie Anspruch auf Schadenersatz. Dabei muss der Schadenverursacher den Zustand, der vor dem Schaden bestand, in wirtschaftlich gleichwertiger Weise wiederherstellen Es gilt in erster Linie der Grundsatz der Naturalherstellung, § 249 BGB. Wenn eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt wurde, hat der Geschädigte ein Wahlrecht zwischen der Wiederherstellung des alten Zustandes und Geldersatz. weiterlesen...
Schadenversicherung Die Schadenversicherung ist eine Privatversicherung gegen konkrete Vermögensschäden. (Siehe hierzu auch Sachversicherung., Haftpflichtversicherung). Hier gilt das Prinzip der konkreten Bedarfsdeckung. Mit anderen Worten: Als Versicherter dürfen Sie sich durch die Versicherungsleistung nicht bereichern.
Die Versicherungsleistung ist der Höhe nach dreifach begrenzt: Durch die Versicherungssumme, den Versicherungswert und die Schadenhöhe. Im Gegensatz dazu gilt bei den Summenversicherungen (Lebens- und Unfallversicherung, Krankentagegeld), dass die Versicherungssumme nicht die maximale Haftungssumme, sondern die festgelegte Versicherungsleistung bezeichnet. weiterlesen...
Schädiger Wer einen Schaden verursacht, wird im Versicherungsrecht als Schädiger bezeichnet. Im Rahmen der sog. Verschuldenshaftung muss der Geschädigte dem Schädiger übrigens beweisen, dass er den Schaden auch tatsächlich verursacht hat. weiterlesen...
Schlossänderungskosten Versichert sind Schlossänderungen, wenn Schlüssel für Türen, die zur versicherten Wohnung gehören, durch einen Versicherungsfall abhanden gekommen sind. weiterlesen...
Schmuck Schmuck zählt im Sinne der Hausratversicherung zu Ihren Wertsachen und unterliegt damit der allgemeinen Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Sollten Sie Ihren Schmuck oder Ihre Perlen nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg. weiterlesen...
Schwamm Als Schwamm wird ein allmählicher, durch Pilzbefall bedingter Verfall des Gemäuers bezeichnet. Er wird durch Feuchtigkeit und schlechte Belüftung begünstigt. Derartige Schäden werden von der Hausratversicherung nicht übernommen. weiterlesen...
Sicherheitsvorschriften Unter Sicherheitsvorschriften versteht man die gesetzlichen oder vertraglichen Obliegenheiten, denen Sie als Versicherungsnehmer nachkommen müssen. Eine Verletzung dieser Sicherheitsvorschriften kann zur Kündigung durch Ihre Versicherung oder zur Leistungsfreiheit im Schadenfall führen.
Zu den Sicherheitsvorschriften gehören alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften sowie ggf. der Einbau mechanischer oder elektronischer Sicherungen. Sie sind weiterhin verpflichtet, eine Gefahrerhöhung unverzüglich anzuzeigen, wenn die ansonsten ständig von Ihnen bewohnte Wohnung länger als 60 Tage unbewohnt bleibt und auch nicht beaufsichtigt wird. Eine Wohnung gilt nur dann als beaufsichtigt, wenn sich während der Nacht eine dazu berechtigte volljährige Person darin aufhält. weiterlesen...
Sicherungsmaßnahmen Sicherungsmaßnahmen können Einfluss auf den Prämiensatz in der Hausratversicherung haben. Bei einigen Versicherungsgesellschaften können Sie wegen günstiger Gefahrenlage bzw. wegen besonderer Sicherungsanlagen einen Risikorabatt erhalten. Dies kann z. B. der Fall sein, weiterlesen...
Sparbücher Sparbücher zählen im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen und unterliegen damit der allgemeinen Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Wenn Sie Ihre Sparbücher nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg. weiterlesen...
Stahlschränke Ein Tresor (von griech. θήσαυρος thésauros ‚Schatzkammer‘) ist ein besonders gesichertes Behältnis für Geld, Wertsachen oder sonstige Gegenstände, z. B. Waffen oder Datenträger, um sie vor Diebstahl und Feuer zu schützen.
Wenn Sie Ihre Wertsachen, wie
Urkunden, Sparbücher und Wertpapiere,
Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Briefmarken, Telefonkartensammlungen,
Münzen, Medaillen, Gold, Platin
außerhalb verschlossener mehrwandiger Stahlschränke mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauerter Stahlwandschränke mit mehrwandiger Tür und zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen aufbewahren, gelten besondere Entschädigungsgrenzen. weiterlesen...
Strafrecht Das Strafrecht dient dazu, die sog. allgemeine Friedensordnung aufrecht zu halten. Mit Hilfe von Sanktionen (Strafen) werden für die Existenz des Einzelnen und für das Zusammenleben der Menschen bestimmte wichtige Rechtsgüter geschützt. Das Strafrecht ist im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Außerdem gelten zahlreiche andere Gesetze wie Straßenverkehrsgesetz, Gewerbeordnung, Abgabenordnung etc. weiterlesen...
Sturmflut Sturmflut ist im Rahmen der Hausratversicherung nicht mitversichert. Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,50 Meter oder mehr übersteigt. Ab 2,50 Meter wird von einer schweren Sturmflut und ab 3,50 Meter wird von einer sehr schweren Sturmflut gesprochen. Sturmfluten treten verstärkt im Frühjahr und im Herbst auf. Die Deutsche Bucht ist nach Ansicht des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie eines der am stärksten von Sturmfluten bedrohten Gebiete weltweit. Bedingt durch die Geographie der Nordseeküste und den Trichtereffekt der Elbmündung tritt dieses Phänomen dort häufiger auf als anderswo. weiterlesen...
Taschengeldparagraf Der § 110 BGB bestimmt den Taschengeldparagraph. Er besagt, dass der von einem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossene Vertrag wirksam ist, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt hat, die ihm zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind (z.B. regelmäßiges Taschengeld). weiterlesen...
Tierhalterhaftpflicht-Versicherung Gemäß § 833 BGB haftet der Tierhalter für Schäden, die seine Tiere Dritten zufügen. Während die gesetzliche Haftpflicht aus dem Halten und Hüten von zahmen Haustieren und gezähmten Kleintieren wie Katzen, Kanarienvögeln, Wellensittichen, Papageien, Meerschweinchen usw. in der Privaten Haftpflichtversicherung versichert ist, gilt das nicht für Hunde, Pferde, Ponys, Esel und Rinder. Für diese Risiken muss eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, die ihre gesetzliche Haftpflicht als Tierhalter absichert. Falls Sie Tiere zu landwirtschaftlichen oder gewerblichen Zwecken halten (Schweine, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Tauben, Hühner, Bienen), müssen Sie ebenfalls eine gesonderte Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen. Kampfhunde müssen extra deklariert werden und sind nur noch bei wenigen Versicherer zu versichern. weiterlesen...
Todesfallleistung Führt der Unfall innerhalb eines Jahres zum Tode, so entsteht ein Anspruch auf die vereinbarte Todesfallleistung (§ 7, 4 AUB). weiterlesen...
Übergangsleistung Wenn bei Ihnen nach Ablauf von sechs Monaten seit Eintritt des Unfalls ohne Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen noch eine unfallbedingte Beeinträchtigung der normalen körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit von mehr als 50 % besteht und hat diese Beeinträchtigung bis dahin ununterbrochen bestanden, so wird die im Vertrag vereinbarte Übergangsleistung erbracht (§ 7 II AUB). weiterlesen...
Überschwemmung Schäden durch Überschwemmung sind im Rahmen der Hausratversicherung nicht mitversichert.
Als Überschwemmung bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine normalerweise trockenliegende Bodenfläche vollständig von Wasser bedeckt ist. weiterlesen...
Überspannung Schäden durch Blitzschlag sind mitversichert. Jedoch sind Kurzschluss- und Überspannungsschäden an elektrischen Einrichtungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Gerade solche Schäden sind aber häufig die Folge von Gewittern. Entlädt sich der Blitz in der Luft oder schlägt er in ein Stromkabel ein, kann ein hoher Stromstoß in elektrische Geräte gelangen. Kommt es dann zum Brand, so ist dieser als Brandschaden ersatzpflichtig. Bleibt es beim reinen Überspannungsschaden, so erhalten Sie nur eine Entschädigung, wenn Sie solche Schäden gemäß Klausel 7111 (92) in Ihren Vertrag eingeschlossen haben. weiterlesen...
Umwelthaftpflichtversicherung Während das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) auf die Verunreinigung von Gewässern begrenzt ist, wird im Umwelthaftungsgesetz die Haftung für die Verschmutzung von Boden, Luft und Wasser geregelt. Es gilt stets die Gefährdungshaftung. Haftungsentlastung findet allein bei höherer Gewalt Anwendung. Berücksichtigt wird weder ein Verschulden des Anlagebetreibers noch eine Rechtswidrigkeit des Betriebes. Weiterhin gilt das Prinzip der Verursachervermutung. Das bedeutet: Als Betreiber einer Anlage sind Sie nach dem Umwelthaftungsgesetz bereits Schadenverursacher, wenn die Anlage geeignet ist, einen Umweltschaden zu verursachen. Die Höchsthaftungsbegrenzung liegt bei bis zu 80 Mio. ? für Personen- und Sachschäden. weiterlesen...
Unfallversicherung Die meisten Unfälle passieren leider in der Freizeit: Und da zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. weiterlesen...
Vandalismus Vandalismus liegt vor, wenn der Täter in Ihre Wohnung eindringt und versicherte Sachen vorsätzlich zerstört oder beschädigt. Dabei ist zu beachten, dass der Versicherungsschutz an wesentliche Voraussetzungen gebunden ist: weiterlesen...
Verband der Schadenversicherer Der Verband der Sachversicherer (ehemals HUK-Verband) vertritt die gemeinsamen Interessen der privaten und öffentlich-rechtlichen Versicherungsunternehmen in Deutschland, soweit sie die Haftpflicht-, Unfall-, Kraftfahrt- sowie Rechtsschutzversicherung betreffen. Sitz ist Hamburg. weiterlesen...
Vereinshaftpflichtversicherung Als Mitglied eines Vereins sind Sie damit insbesondere bei Veranstaltungen wie Versammlungen, Festlichkeiten oder Wettbewerben versichert.
Verjährung Ein privatrechtlicher Anspruch unterliegt grundsätzlich der Verjährung. Ausnahmen können sein: Grundbuchangelegenheiten, einige nachbarrechtliche Ansprüche oder Ansprüche bei Auseinandersetzung innerhalb einer Gemeinschaft (z. B. Erbengemeinschaft). Die allgemeine Verjährungsfrist beträgt 30 Jahre. Abweichungen hierzu können Sie in § 195 BGB nachlesen. weiterlesen...
Verkehrssicherungspflicht Dies bedeutet, dass derjenige, der eine Gefahr schafft, auch die notwendigen Vorkehrungen treffen muss, um Dritte vor Schäden zu schützen. Im Einzelnen folgt daraus weiterlesen...
Vermögensschaden Ein Vermögensschaden ist weder auf einen Personen- noch auf einen Sachschaden zurückzuführen. Man bezeichnet diese Schäden auch als echte Vermögensschäden.
Vermögensschäden, die mit einem Personen- oder Sachschaden zusammenhängen, bezeichnet man als unechte Vermögensschäden. Unechte Vermögensschäden regelt die Haftpflichtversicherung durch die im Vertrag festgelegten Deckungssummen für Personen- oder Sachschäden. Soll der Versicherungsschutz auf echte Vermögensschäden oder auf das Abhandenkommen von Sachen ausgedehnt werden, bedarf es einer besonderen Vereinbarung mit dem Versicherer. weiterlesen...
Vermögensschadenhaftpflicht- Versicherung Dabei geht es um Versicherungsschutz für alle Personen und Firmen, bei denen ein Berufsversehen in der Regel nicht Personen- oder Sachschäden, sondern echte Vermögensschäden zur Folge hat. Beispiel: Wenn ein Unternehmen einen beträchtlichen Schaden durch fehlerhafte Beratung erleidet. Sie wird als eigenständiger Vertrag abgeschlossen. Zielgruppen sind Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare usw. weiterlesen...
Verschulden Von Verschulden spricht man, wenn man einer Person rechtswidriges Handeln oder Unterlassung vorwerfen kann. Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Nachweisbares Verschulden ist eine Grundvoraussetzung für den Anspruch auf Schadenersatz. weiterlesen...
Verschuldenshaftung § 823 im BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch) liefert die Hauptgrundlage für die sog. Verschuldungshaftung. Dort sind die Tatbestände beschrieben, die eine Schadenersatzpflicht zur Folge haben. weiterlesen...
Versicherte Kosten In der Hausratversicherung werden auch die durch einen Versicherungsfall entstandenen Kosten ersetzt, wie Aufräumkosten, Bewegungs- und Schutzkosten, Transport- und Lagerkosten, Schadenabwendungs- oder Schadenminderungskosten, Schlossänderungskosten, Reparaturkosten für Gebäudebeschädigungen und Hotelkosten. Darüber hinaus sind durch zahlreiche Klauseln weitere Kosten versicherbar. Je nach Ihrem individuellen Versicherungsbedarf sollten Sie spezielle Einschlüsse beachten. weiterlesen...
Versicherungsfall Der Versicherungsfall hat immer einen Schaden zur Folge, für den das Versicherungsunternehmens objektiv eine Leistung erbringen muss. Der Versicherungsfall wird in den AVB (Allgemeinen Versicherungsbedingungen) festgelegt. Für einzelne Versicherungszweige gilt auch das VVG (Versicherungsvertragsgesetz). In der Haftpflichtversicherung kann ein Schadenereignis Haftpflichtansprüche gegen den Versicherten zur Folge haben. weiterlesen...
Versicherungsnehmer VN ist der Versicherungsnehmer, also der Vertragspartner der Versicherungsunternehmen im Rahmen eines abgeschlossenen Versicherungsvertrages. Das VU (Versicherungsunternehmen) übernimmt das vereinbarte Risiko. Der VN zahlt dafür die jeweilige Prämie.
Der Versicherungsnehmer kann sowohl eine natürliche wie auch eine juristische Person sein.
Der Versicherungsnehmer schließt den Versicherungsvertrag mit dem Versicherer und entscheidet damit mit über den Vertragsinhalt. Bei der Vereinbarung des Vertragsinhaltes sind beide Parteien weitgehend frei, soweit dem nicht gesetzlich, insbesondere durch das Versicherungsvertragsgesetz (Deutschland) Grenzen gezogen sind. Normalerweise gibt allerdings der Versicherer weitestgehend die Vertragsbestimmungen vor, da die Natur einer Versicherung in dem Risikoausgleich einer Vielzahl gleichartiger Risiken aus dementsprechend auch gleichartigen Verträgen besteht. Demzufolge müssen Versicherer, um diesen Risikoausgleich zu erreichen, alle Verträge zu einem Risiko gleichartig ausgestalten. Nur so sind die üblicherweise gravierenden Risiken beherrschbar, die versichert werden.
Versicherungsschein (Police) Der Versicherungsvertrag zwischen Versicherung und Versichertem wird durch den Versicherungsschein oder die Versicherungspolice beurkundet. Dort sind die getroffenen Vereinbarungen festgehalten. Damit ist der Versicherungsschein stets Beweisurkunde für einen bestehenden Vertrag. Er ist gleichzeitig Schuldschein, in dem die geschuldete Leistung dokumentiert ist. weiterlesen...
Versicherungssteuer Ihre Versicherungsbeiträge sowie sonstige vom Versicherer erhobene Gebühren unterliegen der Versicherungssteuer. Das ist eine öffentlich-rechtliche Abgabe, ähnlich der Umsatzsteuer beim Verkauf von Waren. Sie beträgt zurzeit 19 %. weiterlesen...
Versicherungsvertragsgesetz (VVG) Das VVG ist die wichtigste Rechtsgrundlage für den Versicherungsvertrag. Als Spezialgesetz gilt es noch vor den allgemeinen Rechtsvorschriften (z. B. BGB) und ergänzt sie. Das VVG ist gegliedert in vier Teile: den allgemeinen Teil für sämtliche Versicherungszweige, die Vorschriften für die gesamte Schadenversicherung, die Vorschriften zu einzelnen Schadenversicherung wie Feuer, Hagel, Tier, Transport, Haftpflicht und Rechtsschutz sowie die Vorschriften zu den Personenversicherung wie LV (Lebensversicherung), KV (Krankenversicherung) und Unfallversicherung. weiterlesen...
Versicherungswert Versicherungswert ist der Wiederbeschaffungspreis Ihrer Sachen gleicher Art und Güte in neuwertigem Zustand (Neuwert) zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles. Der Versicherungswert bezeichnet also Kosten, die Sie hätten, wenn Sie sich z.B. nach einem Brand Ihr komplettes Hab und Gut heutzutage wieder kaufen müssten.
Der Neuwert ist ein Begriff aus dem Versicherungsrecht, der Neuwert ist der Betrag, der "zur Wiederbeschaffung aufgebracht werden muss, um eine neue Sache gleicher Art, Güte und Funktion zu erhalten", also der Wiederbeschaffungswert am Tag des Schadens. weiterlesen...
Vorsatz Vorsatz ist das Wissen und Wollen einer Person, dass ihre Handlung einen gewünschten rechtswidrigen Erfolg bringt. Es genügt bereits, dass die Person den für möglich gehaltenen Erfolg billigend in Kauf nimmt (bedingter Vorsatz). weiterlesen...
Vorvertragliche Anzeigepflicht Sie sind verpflichtet, alle Antragsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten, da diese Angaben für die Übernahme der Gefahr durch die Versicherung erheblich sind.
Gerade weil die Angaben einen Einfluss auf den Beitrag nehmen können, unterliegen einige Antragsteller der Versuchung, sich ein wenig besser darzustellen. weiterlesen...
Wasserhaushaltsgesetz Im WHG ist die Haftung derjenigen Personen festgelegt, die Tätigkeiten ausüben, die mit den Gefahren für den Wasserhaushalt verbunden sind. Das betrifft in erster Linie das Einleiten von Stoffen in ein Gewässer (auch Grundwasser). Hier gilt die Gefährdungshaftung, nach der z. B. der Besitzer eines Öltanks auch ohne Verschulden haftet, wenn Öl aus seiner Anlage Grundwasser verunreinigt. weiterlesen...
Wertsachen Für die oben genannten Wertsachen gelten die allgemeinen sowie die besonderen Entschädigungsgrenzen. Darunter fallen unter anderem Bargeld, Sparbücher, Schmucksachen, Briefmarken, Pelze, Gemälde, Antiquitäten (Gegenstände mit einem Alter von mehr als 100 Jahren mit der Ausnahme von Möbelstücken) sowie Sachen aus weiterlesen...
Wohnfläche Als Wohnfläche gilt in der Hauratversicherung die Grundfläche Ihrer Wohnung einschließlich Hobbyräume. Treppen, Keller- und Speicherräume. Balkone, Loggien und Terrassen fallen jedoch nicht darunter. weiterlesen...
Zivilrecht Das Zivilrecht - auch Privatrecht genannt - ist die Gesamtheit aller Rechtsnormen. Sie regeln die Beziehungen einzelner Personen untereinander. Damit grenzt sich das Zivilrecht vom öffentlichen Recht ab. Wichtigste Gesetzesgrundlage ist das BGB. weiterlesen...

References: §1
 § 18
 § 4
 § 823
 § 276
 § 832
 § 1
 § 823
 § 823
 § 5
 § 16
 § 249
 § 110
 § 833
 § 195
 § 823