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Timestamp: 2016-10-23 22:19:53+00:00

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B 136/06 (09.07.2007)
Bundesrichter Lustenberger, Borella, Kernen, Ersatzrichter B�hler,
A.a H.________ war seit 1987 bei der Bank X.________ t�tig, zuletzt ab Januar 1995 als Bankleiter. Im Rahmen dieses Arbeitsverh�ltnisses war er einerseits bei der Berna Schweizerische Personalf�rsorge- und Hinterbliebenen-Stiftung (Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 1) und andererseits bei der Berna-Plus Sammelstiftung f�r Personalvorsorge (Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 2) berufsvorsorgeversichert. Die Bank X.________ l�ste den Anschlussvertrag mit der Berna Schweizerische Personalf�rsorge- und Hinterbliebenen-Stiftung (Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 1) per 1. Januar 2003 auf.
Im Jahre 2001 wurde H.________ seiner Funktion als Bankleiter enthoben und war in der Folge teilweise arbeitsunf�hig. Am 18. Oktober 2002 k�ndigte die Bank X.________ das Arbeitsverh�ltnis auf den 30. April 2003 und reichte im Dezember 2002 gegen H.________ eine Strafanzeige ein. Mit Verf�gung vom 29. Juni 2004 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Bern mit Wirkung ab 1. Oktober 2003 bei einem Invalidit�tsgrad von 50% eine halbe Invalidenrente zu.
A.b Mit Wirkung ab 1. August 1988 hatte die Bank X.________ f�r ihre Mitarbeiter bei der Berna-Plus Sammelstiftung f�r Personalvorsorge (Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 2) eine Gruppenversicherung abgeschlossen, mit der u.a. ein Todesfallkapital als Hinterlassenenleistung versichert wurde. Als versicherte Mitarbeiterin wurde der Sammelstiftung auch die Ehefrau von H.________, C.H.________, gemeldet. Sie verstarb im Sommer 2002. Die Sammelstiftung richtete hierauf H.________ am 22. August 2002 das versicherte Todesfallkapital von Fr. 200'000.-- aus. Am 11. April 2005 zedierte die Beschwerdef�hrerin 2 ihre diesbez�gliche R�ckerstattungsforderung an die Beschwerdef�hrerin 1.
A.c Am 11. April 2005 teilte die Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft H.________ mit, dass ihm aus den Berufsvorsorgeversicherungen bei den Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 Invalidenrenten von insgesamt Fr. 27'641.50 pro Jahr zustehen und die vom 20. November 2003 bis 30. Juni 2005 aufgelaufenen Rentenbetreffnisse von Fr. 44'619.30 mit der R�ckerstattungsforderung verrechnet werden. Die verbleibende R�ckerstattungsforderung belaufe sich noch auf Fr. 155'380.70.
Am 22. April 2005 liess H.________ Klage erheben mit dem Rechtsbegehren, die beiden Beklagten seien zu verpflichten, ihm die "bis dato" f�lligen Invalidenrenten von Fr. 44'619.30 nebst Zins zu 5% "seit wann rechtens" zu bezahlen und es sei festzustellen, dass er Anspruch auf Invalidenrenten von Fr. 27'641.50 pro Jahr habe; ausserdem seien die ihm zustehenden Freiz�gigkeitsleistungen gerichtlich festzustellen und die Beklagten zu verpflichten, ihm diese auf sein Freiz�gigkeitskonto zu �berweisen.
Die beiden Beklagten liessen beantragen, die gegen die Sammelstiftung Berufliche Zusatzvorsorge der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft erhobene Klage sei vollumf�nglich, diejenige gegen die Sammelstiftung BVG der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft insoweit abzuweisen, als der Kl�ger mehr als eine Invalidenrente von Fr. 8'002.-- pro Jahr verlange. Die Sammelstiftung BVG der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft erhob �berdies Widerklage mit dem Rechtsbegehren, der Kl�ger sei zu verpflichten, ihr unter Verrechnung der Rentenbetreffnisse f�r die Zeit vom 20. November 2003 bis 30. Juni 2005 in der H�he von Fr. 12'915.-- noch Fr. 187'083.05 nebst Zins zu 5% ab Einreichung der Widerklage zu bezahlen.
Mit Entscheid vom 20. September 2006 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen die Sammelstiftung Berufliche Zusatzvorsorge der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft und die Sammelstiftung BVG der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft erhobenen Klagen gut und verpflichtete erstere, dem Kl�ger ab 20. November 2003 eine Invalidenrente von Fr. 9'214.-- pro Jahr sowie letztere, eine Invalidenrente von Fr. 18'427.50 pro Jahr, je nebst Zins von 5% ab dem Zeitpunkt der "jeweiligen F�lligkeit" der Rentenbetreffnisse auszurichten. Auf die Widerklage der Sammelstiftung BVG der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft trat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern nicht ein.
Die Sammelstiftung BVG der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft und die Sammelstiftung Berufliche Zusatzvorsorge der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft f�hren Verwaltungsgerichtsbeschwerde; erstere mit dem Rechtsbegehren, die ihr gegen�ber erhobene Klage sei abzuweisen, soweit dem Kl�ger mehr als eine Invalidenrente von Fr. 8'002.-- pro Jahr ab 20. November 2003 zugesprochen worden sei. Die Streitsache sei an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit diese pr�fe, inwieweit die dem Kl�ger ab 20. November 2003 zustehenden Invalidenrenten durch Verrechnung getilgt seien. Die Widerklage sei materiell zu beurteilen.
Die Sammelstiftung Berufliche Zusatzvorsorge der Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft beantragt vollumf�ngliche Abweisung der gegen sie erhobenen Klage.
H.________ l�sst in seiner Vernehmlassung beantragen, beide Verwaltungsgerichtsbeschwerden seien, soweit darauf einzutreten sei, vollumf�nglich abzuweisen. Falls die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Beschwerdef�hrerin 2 betreffend ihre Widerklage gutgeheissen werde, sei die Widerklage vollumf�nglich abzuweisen, eventuell zur Abweisung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner stellt er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
1.2 Beim Prozess um Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorgeversicherung und die R�ckforderung/Verrechnung einer von dieser ausgerichteten Kapitalleistung handelt es sich um einen Streit um Versicherungsleistungen, weshalb sich die �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts nach Art. 132 OG richtet. Danach ist die Kognition nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung. Das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen. Ferner ist das Verfahren regelm�ssig kostenlos (Art. 134 OG; BGE 129 V 251 E. 1.2 S. 253, 126 V 163 E. 1 S. 165).
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch des Beschwerdegegners auf Invalidenrenten aus der �berobligatorischen Berufsvorsorgeversicherung bei den Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2, die Verzinsung der seit dem 20. November 2003 f�llig gewordenen Invalidenrenten sowie deren Verrechnung mit der R�ckerstattungsforderung der Beschwerdef�hrerin 1 und die (widerklageweise geltend gemachte) restanzliche R�ckerstattungsforderung der Beschwerdef�hrerin 1. Im letztinstanzlichen Verfahren nicht mehr streitig ist die dem Beschwerdegegner zustehende Freiz�gigkeitsleistung. Unter dem Vorbehalt der Verrechnung durch Anerkenntnis ausser Streit gesetzt ist sodann der Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Invalidenrente ab 20. November 2003 aus der obligatorischen Berufsvorsorgeversicherung durch die Beschwerdef�hrerin 1 in der H�he von Fr. 8'002.-- pro Jahr.
3.1 Auszugehen ist davon, dass im Bereich der weitergehenden Vorsorge das Rechtsverh�ltnis zwischen der Vorsorgeeinrichtung und dem Vorsorgenehmer durch einen privatrechtlichen Vorsorgevertrag begr�ndet wird, der rechtsdogmatisch den Innominatvertr�gen (eigener Art) zuzuordnen ist (BGE 130 V 103 E. 3.3 S. 109, 129 III 305 E. 2.2 S. 307). Als solcher untersteht er in erster Linie den allgemeinen Bestimmungen des Obligationenrechts. Das Reglement stellt den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Versicherungsbedingungen, denen sich der Versicherte in der Regel konkludent, durch Antritt des Arbeitsverh�ltnisses und unwidersprochen gebliebene Entgegennahme von Versicherungsausweis und Vorsorgereglement, unterzieht (BGE 132 V 149 E. 5 S. 150, 129 V 145 E. 3.1 S. 147, 127 V 301 E. 3a S. 306).
Die Auslegung des Reglementes erfolgt nach dem Vertrauensprinzip. Dabei sind jedoch die den Allgemeinen Bedingungen innewohnenden Besonderheiten zu beachten, namentlich die sogenannten Unklarheits- und Ungew�hnlichkeitsregeln. Nach diesen Auslegungsgrunds�tzen gilt es, ausgehend vom Wortlaut und unter Ber�cksichtigung des Zusammenhanges, in dem eine streitige Bestimmung innerhalb des Reglements als Ganzes steht, den objektiven Vertragswillen zu ermitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei hat das Gericht zu ber�cksichtigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Parteien eine unvern�nftige L�sung gewollt haben. Sodann sind nach konstanter Rechtsprechung mehrdeutige Wendungen in vorformulierten Vertragsbedingungen im Zweifel zu Lasten ihres Verfassers auszulegen (BGE 122 V 142 E. 4c S. 146 mit Hinweisen).
3.2 Im Reglement der Beschwerdef�hrerin 1 (G 31005) ist der Anspruch auf eine Invalidenrente aus der �berobligatorischen Berufsvorsorgeversicherung wie folgt geregelt:
1. a) Bei Erwerbsunf�higkeit vor dem R�cktrittsalter wird eine Invalidenrente ausgerichtet, die 30% des Jahresgehaltes betr�gt.
b) Der Invalidenrentenbez�ger hat analog zur Waisenrente Anspruch auf Invalidenkinderrenten. Diese betragen f�r jedes Kind 20% desjenigen Betrages, der aus dem Altersguthaben ohne Zins und dem Umwandlungssatz errechnet wird.
c) Bei Erwerbsunf�higkeit vor dem R�cktrittsalter wird die Befreiung von der Beitragspflicht gew�hrt.
2. Die Invalidenleistungen richten sich nach dem Grad der Erwerbsunf�higkeit. Dieser entspricht mindestens dem von der IV festgestellten Invalidit�tsgrad.
Ein Erwerbsunf�higkeitsgrad von weniger als 25% gibt keinerlei Anspruch auf Leistungen. Wenn der Grad der Erwerbsunf�higkeit 25% oder mehr betr�gt, jedoch h�chstens 40%, so wird ein Viertel der vollen Leistungen gew�hrt; betr�gt der Grad der Erwerbsunf�higkeit mehr als 40%, jedoch weniger als 66 2/3%, so wird die H�lfte der vollen Leistungen gew�hrt. Bei einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 66 2/3% oder mehr werden die vollen Leistungen gew�hrt.
Betr�gt die Invalidenrente weniger als 10% der einfachen minimalen AHV-Altersrente, so wird sie durch eine Kapitalabfindung gem�ss Kollektivversicherungs-Tarif ersetzt, womit s�mtliche reglementarischen Anspr�che abgegolten sind.
3. Der Anspruch auf Leistung entsteht in der Regel, sobald die effektive Dauer der Erwerbsunf�higkeit die Wartefrist von 24 Monaten f�r die Renten und von 6 Monaten f�r die Befreiung von der Beitragspflicht �berschritten hat. Perioden der Erwerbsunf�higkeit aus gleicher Ursache k�nnen dabei zusammengez�hlt werden, sofern die Unterbr�che gesamthaft einen Drittel der Wartefrist nicht �bersteigen.
W�hrend der Wartefrist wird die F�lligkeit des Anspruches aufgeschoben, solange die versicherte Person entweder den vollen Lohn oder Taggelder erh�lt, die mindestens 80% des entgangenen Lohnes abdecken, aus einer Kollektivkranken-Versicherung, die zumindest zur H�lfte von der Firma finanziert wurde.
Sollte dies nicht der Fall sein, so werden die Renten gew�hrt, sobald ein Anspruch auf IV-Rente besteht."
Das Reglement der Beschwerdef�hrerin 2 (G 5992 in der ab 1. Januar 2002 g�ltigen Fassung) enth�lt f�r die versicherte Invalidenrente folgende Regelung:
a) Die versicherte Person hat darauf entsprechend dem Grad ihrer Erwerbsunf�higkeit Anspruch. Dieser entspricht dem von der IV festgestellten Invalidit�tsgrad.
Ein Erwerbsunf�higkeitsgrad von weniger als 25% gibt keinerlei Anspruch auf Leistungen. Wenn der Grad der Erwerbsunf�higkeit 25% oder mehr betr�gt, jedoch weniger als 50%, so wird ein Viertel der vollen Leistungen gew�hrt; betr�gt der Grad der Erwerbsunf�higkeit 50% oder mehr, jedoch weniger als 66 2/3%, so wird die H�lfte der vollen Leistungen gew�hrt. Bei einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 66 2/3% oder mehr werden die vollen Leistungen gew�hrt.
entweder sobald die Dauer der Erwerbsunf�higkeit die Wartefrist von 24 Monaten �berschritten hat; dabei k�nnen Perioden der Erwerbsunf�higkeit aus gleicher Ursache zusammengez�hlt werden, sofern die Unterbr�che (Perioden der Erwerbsf�higkeit) gesamthaft einen Drittel der Wartefrist nicht �bersteigen;
oder sobald nach Art. 29 IVG Anspruch auf IV-Rente besteht; die F�lligkeit des Anspruchs wird jedoch aufgeschoben, solange die versicherte Person den vollen Lohn erh�lt oder Taggelder bezieht, die zumindest 80% des entgangenen Verdienstes decken und mindestens zur H�lfte von der Firma mitfinanziert worden sind
c) Der Anspruch erlischt, sobald die Erwerbsunf�higkeit unter einen Viertel sinkt, die berechtigte Person stirbt oder wenn sie das R�cktrittsalter erreicht hat."
Beide Reglemente stimmen darin �berein, dass sie abweichend von der obligatorischen Berufsvorsorgeversicherung (Art. 23 lit. a BVG) f�r das versicherte Risiko nicht an den Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunf�higkeit, sondern an die Erwerbsunf�higkeit ankn�pfen und den "Grad", d.h. das Mass der Erwerbsunf�higkeit "dem von der IV festgestellten Invalidit�tsgrad" gleichsetzen (Art. 7 Ziff. 2 Abs. 1 Reglement G 31005; Art. 9 Ziff. 1 lit. a Abs. 1 Reglement 5992). Hingegen weichen die beiden Reglemente in ihrem Wortlaut bez�glich der Regelung der Anspruchsentstehung voneinander ab. Nach Art. 7 Ziff. 3 Abs. 1 des Reglementes G 31005 der Beschwerdef�hrerin 1 entsteht der Anspruch (auf eine Invalidenrente) "in der Regel", sobald "die effektive Dauer" der Erwerbsunf�higkeit eine Wartefrist von 24 Monaten �berschritten hat, w�hrenddem im Reglement 5992 der Beschwerdef�hrerin 2 die auf einen Grundsatz hinweisenden Worte "in der Regel" und das die Dauer der Wartefrist pr�zisierende Adjektiv "effektiv" fehlen. Demgegen�ber enth�lt das Reglement G 5992 (Art. 9 Ziff. 1 lit. b Abs. 2) einen alternativen, im Reglement G 31005 nicht angef�hrten Zeitpunkt der Anspruchsentstehung, indem auf die gesetzliche Regelung des Anspruchsbeginns in Art. 29 IVG verwiesen wird: "..... oder sobald nach Art. 29 IVG Anspruch auf IV-Rente besteht.". Dem Wortsinn nach wiederum �bereinstimmend wird aber in beiden Reglementen gesagt, dass "die F�lligkeit des Anspruchs" aufgeschoben wird, solange die versicherte Person entweder den vollen Lohn oder Taggelder "erh�lt"/"bezieht", die "mindestens"/ "zumindest" 80% "des Lohnes"/"des entgangenen Verdienstes" "abdecken"/"decken" und mindestens zur H�lfte von der "Firma" mitfinanziert worden sind (Art. 7 Ziff. 3 Abs. 2 Reglement G 31005/Art. 9 Ziff. 1 lit. b Abs. 2 Reglement G 5992).
Diese beiden reglementarischen Regelungen der Anspruchsentstehung und der Wartefrist sind in ihrem Zusammenhang systematisch auszulegen und zu verstehen. Dabei wird deutlich, dass mit der Wartefrist von 24 Monaten nicht ein Aufschub der Anspruchsentstehung, sondern lediglich der Anspruchsf�lligkeit gemeint sein kann. Denn eine Forderung entsteht, sobald die Leistung dem Gl�ubiger geschuldet ist, w�hrend der Anspruch erst mit der F�lligkeit der Forderung entsteht, d.h. dann, wenn der Gl�ubiger die Leistung verlangen darf. Nicht anders kann die dargelegte reglementarische Regelung der Anspruchsentstehung und der damit verkn�pften Wartefrist verstanden werden. Der Anspruch auf eine Invalidenrente entsteht mit dem Eintritt einer (dem von der Invalidenversicherung festgestellten Invalidit�tsgrad entsprechenden) Erwerbsunf�higkeit. Lediglich die F�lligkeit des Anspruchs und damit die Rentenleistungspflicht der Beschwerdef�hrerinnen wird um h�chstens 24 Monate (oder bis zum Beginn des Anspruches auf eine Rente der Invalidenversicherung gem�ss Reglement 5992) hinausgeschoben, solange der Versicherte den vollen Lohn oder Taggelder von mindestens 80% des Validenlohnes erh�lt, sofern letztere von der Arbeitgeberfirma mindestens zur H�lfte mitfinanziert worden sind. Nur wenn die reglementarische Wartefristregelung als Leistungsaufschub und nicht als Anspruchsvoraussetzung verstanden wird, kommt ihr der Rechtssinn einer Koordinationsnorm in zeitlicher Hinsicht zu, wie sie in Art. 26 Abs. 2 BVG ausdr�cklich auch f�r den Bereich der obligatorischen Berufsvorsorgeversicherung vorgesehen ist. Nach dieser gesetzlichen Regel kann der Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen auch in der obligatorischen Berufsvorsorgeversicherung aufgeschoben werden f�r Versicherte, die nach der Entstehung des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung weiterhin den vollen Lohn erhalten. Es soll damit vermieden werden, dass dem berufsvorsorgeversicherten Invalidenrentner nach Eintritt der Invalidit�t zufolge Kumulation von Versicherungsleistungen mit Lohn- oder Lohnersatzanspr�chen mehr Geldmittel zur Verf�gung stehen, als wenn er weiterhin voll erwerbsf�hig geblieben w�re (vgl. BGE 123 V 193 E. 5c/cc S. 199). Einzig diesem Zweck dient auch die reglementarische Wartefristregelung in Art. 7 Ziff. 3 Abs. 2 des Reglementes der Beschwerdef�hrerin 1 und in Art. 9 Ziff. 1 lit. b Abs. 2 des Reglementes der Beschwerdef�hrerin 2. Entgegen der von den Beschwerdef�hrerinnen vertretenen Rechtsauffassung ist daher der Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Invalidenrente aus der �berobligatorischen Berufsvorsorgeversicherung nach dem objektiven Rechtssinn der massgebenden Reglementsbestimmungen bereits im Zeitpunkt des Eintritts seiner Erwerbsunf�higkeit und nicht erst nach Beendigung seines Anspruches auf Taggeldleistungen (20. November 2003) entstanden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist sein �berobligatorischer Invalidenrentenanspruch gegen�ber den beiden Beschwerdef�hrerinnen lediglich aufgeschoben worden.
4.1 Die Beschwerdef�hrerinnen machen geltend, das kantonale Gericht sei im vorliegenden Fall von einem falschen Begriff der Erwerbsunf�higkeit ausgegangen, indem es deren Eintritt mit dem Beginn der von der IV-Stelle des Kantons Bern auf den 1. Oktober 2002 festgesetzten invalidisierenden Arbeitsunf�higkeit gleichgesetzt habe. Im Unterschied zur Arbeitsunf�higkeit sei bei der Erwerbsunf�higkeit nicht auf die Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf, sondern auf die dem Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt als Ganzes, also auch in anderen als den bisherigen beruflichen T�tigkeiten abzustellen. Die so verstandene (teilweise) Erwerbsunf�higkeit sei beim Beschwerdegegner erst eingetreten, als er zufolge Aufl�sung des Anschlussvertrages (ab 1. Januar 2003) gar nicht mehr bei der Beschwerdef�hrerin 1 versichert gewesen und sein Arbeitsverh�ltnis mit der Bank X.________ (am 30. April 2003) beendet sowie nach Ablauf der Nachdeckungsfrist von einem Monat (Art. 10 Abs. 3 BVG) ab 1. Juni 2003 auch nicht mehr bei der Beschwerdef�hrerin 2 vorsorgeversichert gewesen sei.
4.2 Der Beschwerdegegner weist zutreffend darauf hin, dass das f�r das Vorsorgeverh�ltnis mit der Beschwerdef�hrerin 2 massgebende Reglement G 5992 in Art. 7 Ziff. 1 Abs. 2 eine vertragliche Definition der versicherten Erwerbsunf�higkeit enth�lt, die wie folgt lautet:
"Erwerbsunf�higkeit liegt vor, wenn die versicherte Person durch �rztlichen Befund objektiv nachweisbar ganz oder teilweise ihren Beruf oder eine andere ihrer Lebensstellung, ihren Kenntnissen und F�higkeiten angemessene Erwerbst�tigkeit nicht mehr aus�ben kann oder wenn sie im Sinne der IV mindestens zur H�lfte invalid ist."
Diese Begriffsumschreibung umfasst drei alternative Varianten der Erwerbsunf�higkeit: (1) die durch �rztlichen Befund nachgewiesene vollst�ndige oder teilweise Unf�higkeit, den (bisherigen) Beruf (weiter) auszu�ben; (2) die Unf�higkeit, eine angemessene andere Erwerbst�tigkeit auszu�ben; (3) die mindestens h�lftige Invalidit�t "im Sinne der IV". Es ist nicht streitig, dass die erste Variante in Form einer 50%igen Arbeitsunf�higkeit im bisherigen Beruf beim Beschwerdegegner ab 1. Oktober 2002 gegeben und damit eine teilweise Erwerbsunf�higkeit ab diesem Zeitpunkt mit Bezug auf das Vorsorgeverh�ltnis mit der Beschwerdef�hrerin 2 eingetreten war.
Demgem�ss stellt sich einzig die Frage, ob dem Vorsorgeverh�ltnis mit der Beschwerdef�hrerin 1 ein anderer Erwerbsunf�higkeitsbegriff zugrunde liegt als demjenigen mit der Beschwerdef�hrerin 2. Das massgebende Reglement G 31005 der Beschwerdef�hrerin 1 enth�lt keine diesbez�gliche Begriffsumschreibung.
4.3.1 Die L�ckenf�llung erfolgt bei reglementarisch vorformulierten Vorsorgevertr�gen in analoger Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen von Art. 1 Abs. 2 und 3 ZGB, welche f�r die richterliche Schliessung von Gesetzesl�cken gelten (BGE 129 V 145 E. 3.1 S. 148). Damit wird namentlich die analoge Anwendung von gesetzlichen Regelungen erm�glicht, welche eine Normierung der im konkreten Vorsorgevertrag offen gelassenen, aber notwendigerweise zu beantwortenden Fragen enthalten (Hans Michael Riemer, Vorsorge-, F�rsorge- und Sparvertr�ge der beruflichen Vorsorge, in: Forstmoser/ Tercier/Z�ch (Hrsg.), Innominatvertr�ge, Festgabe zum 60. Geburtstag von Walter R. Schluep, Z�rich 1988, S. 239; Riemer/Riemer-Kafka, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, 2. Aufl., Bern 2006, � 4 Rz. 19 S. 94). Bei l�ckenhafter reglementarischer Regelung der Invalidenleistungen im Bereich der �berobligatorischen Vorsorge steht dabei wegen deren engen Verbindung mit dem Recht auf eine Invalidenrente der Invalidenversicherung die analoge Anwendung der hief�r massgebenden gesetzlichen Begriffe und Regeln im Vordergrund.
Im vorliegenden Fall ist aber von ausschlaggebender Bedeutung, dass die �berobligatorische Vorsorge der Mitarbeiter der Bank X.________ in zwei Vorsorgevertr�gen mit zwei nicht identischen Reglementen geregelt ist. Es kann nicht dem Parteiwillen loyaler, redlicher Vertragspartner entsprochen haben, dass in den beiden Vorsorgevertr�gen f�r den grundlegenden Begriff der Erwerbsunf�higkeit eine unterschiedliche Begriffsbedeutung vereinbart werden sollte. Denn diesfalls st�nden den Versicherten nach dem f�r die Berufsvorsorgeversicherung bei der Beschwerdef�hrerin 2 massgebenden Reglement G 5992 Invalidenleistungen zu, die ihnen aus dem Vorsorgevertrag mit der Beschwerdef�hrerin 1 (Reglement G 31005) gerade nicht zustehen sollten. Dem hypothetischen Parteiwillen kann einzig ein einheitlicher, f�r beide Vorsorgevertr�ge g�ltiger Erwerbsunf�higkeitsbegriff nach Massgabe der reglementarischen Begriffsumschreibung in dem am 1. Januar 2002 in Kraft getretenen Art. 7 Ziff. 1 Abs. 2 des Reglementes G 5992 entsprochen haben, dessen Erwerbsunf�higkeitsbegriff bereits in dem ab 1. Mai 1995 g�ltigen Reglement G 5992 enthalten war.
4.3.2 Aber selbst wenn man den Erwerbsunf�higkeitsbegriff des Reglementes G 5992 f�r den Vorsorgevertrag des Beschwerdegegners mit der Beschwerdef�hrerin 1 nicht als analog anwendbar erachtet, sondern hief�r auf den invalidenversicherungsrechtlichen Erwerbsunf�higkeitsbegriff abstellt, ergibt sich kein anderes Ergebnis.
Zwar wurde bereits vor dem Inkrafttreten der Legaldefinition der Erwerbsunf�higkeit in Art. 7 ATSG am 1. Januar 2003 unter der Erwerbsunf�higkeit im Sinne von aArt. 4 Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 g�ltigen Fassung) das Unverm�gen der versicherten Person verstanden, auf dem gesamten f�r sie in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die ihr verbliebene Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 130 V 343 E. 3.2 S. 346 mit Hinweis). Massgebend war somit nicht nur - wie bei der Arbeitsunf�higkeit - das funktionelle Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf, sondern die Beeintr�chtigung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Arbeitskraft auch in anderen zumutbaren Verweisungst�tigkeiten.
Geht man im vorliegenden Fall von dieser weitergehenden Ber�cksichtigung der erwerblichen M�glichkeiten aus, die dem Beschwerdegegner nach seiner Ausbildung, Eignung, beruflichen Erfahrung und F�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt offen standen, nachdem er ab 1. Oktober 2002 zu 50% arbeitsunf�hig geworden war, kann nicht zweifelhaft sein, dass ihm schon damals eine mit der bisherigen vergleichbare und ungef�hr gleichwertige erwerbliche Bet�tigung verschlossen war. Denn die Bank X.________ hatte ihm bereits im Vorjahr die Funktion als Bankleiter entzogen, was schon allein seine Vertrauensw�rdigkeit f�r andere Arbeitgeber ersch�tterte und eine berufliche Ver�nderung in eine banknahe, verwandte Branche zumindest stark erschwerte. Es kam hinzu, dass die Bank X.________ ihm im Oktober 2002 k�ndigte und eine umfangreiche Strafanzeige wegen angeblicher Verm�gensdelikte einreichte. Damit war eine Wiedereinstellung des Beschwerdegegners in der Bankbranche gest�tzt auf das Gew�hrserfordernis von Art. 3 Abs. 2 lit. c BankG schon rechtlich praktisch ausgeschlossen (vgl. Schreiben der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 26. Februar 2003). Aber auch in einem der Bankbranche verwandten Wirtschaftszweig, z.B. in der Treuhand- oder Immobilienbranche, war es f�r den Beschwerdegegner aufgrund des langwierigen, zahlreiche angebliche Verm�gensdelikte betreffenden Strafuntersuchungsverfahrens realistischerweise nicht mehr m�glich, einen neuen Arbeitgeber zu finden, der ihm das f�r solche T�tigkeiten berufstypische Vertrauen entgegengebracht und entsprechende Verantwortung �bertragen h�tte. Die Vorinstanz hat daher damit, dass sie in zeitlicher Hinsicht die 50%ige Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdegegners ab 1. Oktober 2002 dem Eintritt einer gleich grossen Erwerbsunf�higkeit gleichsetzte, selbst dann kein Bundesrecht verletzt, wenn man mit Bezug auf das Vorsorgeverh�ltnis mit der Beschwerdef�hrerin 1 auf den invalidenversicherungsrechtlichen Erwerbsunf�higkeitsbegriff abstellt.
5.1.1 Die Beschwerdef�hrerin 1 st�tzt die zur Verrechnung gestellte R�ckerstattungsforderung f�r die am 22. August 2002 dem Beschwerdegegner ausbezahlte Todesfallsumme von Fr. 200'000.-- auf die Ung�ltigkeit des von der Beschwerdef�hrerin 2 im Jahre 1988 mit der Ehefrau des Beschwerdegegners abgeschlossenen Berufsvorsorgevertrages. Sie macht geltend, beim Abschluss jenes Vertrages sei Frau C.H.________ f�lschlicherweise als Arbeitnehmerin der Bank X.________ gemeldet und versichert worden, obwohl nie ein solches Arbeitsverh�ltnis bestanden habe. Von diesem Irrtum �ber die Versicherteneigenschaft von C.H.________ habe die Beschwerdef�hrerin 2 erst mit dem Schreiben des kantonalen Untersuchungsrichters vom 18. Juni 2004 erfahren.
5.1.2 Das kantonale Gericht ist auf die Widerklage, welche die R�ckerstattungsforderung der Beschwerdef�hrerin 1 zum Streitgegenstand hat, nicht eingetreten, weil es sich beim entsprechenden streitgegenst�ndlichen Versicherungsvertrag um "eine ausserhalb der beruflichen Vorsorge stehende Versicherungsvereinbarung" handle, deren materielle Beurteilung in die sachliche Zust�ndigkeit des Zivilrichters und nicht des Berufsvorsorgerichters im Sinne von Art. 73 Abs. 1 Satz 1 BVG falle. Aus demselben Grund hat die Vorinstanz auch die Verrechenbarkeit der bereits f�llig gewordenen Invalidenrentenanspr�che des Beschwerdegegners mit der R�ckerstattungsforderung - mangels rechtlicher Durchsetzbarkeit - verneint.
5.2.1 Was zun�chst die Qualifikation des von der Beschwerdef�hrerin 2 im Jahre 1988 mit der Ehefrau des Beschwerdegegners abgeschlossenen Versicherungsvertrages betrifft, kann der vorinstanzlichen Rechtsauffassung nicht beigepflichtet werden.
5.2.2 Der privatrechtliche Vorsorgevertrag ist ein Innominatkontrakt, der funktional mit dem Lebensversicherungsvertrag im Sinne des VVG verwandt ist (BGE 129 III 305 E. 2.2 S. 307). Seine vertragstypischen Merkmale bestehen darin, dass sich eine Vorsorgeeinrichtung gegen�ber ihren Destinat�ren verpflichtet, diese und ihre Familienangeh�rigen planm�ssig durch normierte Leistungen gegen die wirtschaftlichen Folgen eines versicherbaren Risikos - in aller Regel Alter, Tod und Invalidit�t - zu sch�tzen. Nicht begriffswesentlich sind Beitragsleistungen der versicherten Arbeitnehmer, doch m�ssen sich diese in der Regel zu solchen verpflichten (Hans Michael Riemer, Vorsorge-, F�rsorge- und Sparvertr�ge der beruflichen Vorsorge, a.a.O., S. 233). Beitragsschuldner der Arbeitnehmerbeitr�ge ist aber auch in diesem Fall der Arbeitgeber (Riemer/Riemer-Kafka, a.a.O., � 4 Rz. 19 S. 93).
Die Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 2 (Berna-Plus Sammelstiftung f�r Personalvorsorge) verpflichtete sich als Personalvorsorgestiftung im Sinne von Art. 89bis Abs. 6 ZGB in dem mit Wirkung ab 1. August 1988 abgeschlossenen Vertrag, den Arbeitnehmern der Bank X.________ nach dem reglementarischen Vorsorgeplan (Art. 5 des Reglementes G 5992) die versicherten Hinterlassenenleistungen im Todesfall (Art. 5 Ziff. 2 des Reglementes G 5992) sowie die Befreiung von der Beitragspflicht bei Erwerbsunf�higkeit (Art. 5 Ziff. 1 des Reglementes G 5992) zu erbringen. Dieser Vertrag enthielt damit alle Wesensmerkmale eines �berobligatorischen Berufsvorsorgevertrages, und die Beurteilung der daraus entstandenen Streitigkeiten zwischen Sammelstiftung und Destinat�ren f�llt gem�ss Art. 73 Abs. 1 BVG in die Zust�ndigkeit des Berufsvorsorgegerichts. Das kantonale Gericht hat daher seine sachliche Zust�ndigkeit zu Unrecht verneint. Die von der Beschwerdef�hrerin 1 dem Beschwerdegegner verrechnungsweise entgegengehaltene Gegenforderung ist im vorliegenden Verfahren materiell zu beurteilen.
5.3.1 Dem Rechtssinne nach macht die Beschwerdef�hrerin 1 einen wesentlichen Irrtum (Erkl�rungs- oder Grundlagenirrtum) im Sinne von Art. 23/24 OR geltend, weil ihr sowohl beim Abschluss des Vorsorgevertrages mit der Ehefrau des Beschwerdegegners als auch danach verschwiegen worden sei, dass diese gar nie Arbeitnehmerin der Bank X.________ war und ihr deshalb die erforderliche Versicherteneigenschaft von Anfang an fehlte. Die Beschwerdef�hrerin 1 st�tzt sich hief�r auf den Umstand, dass der beim Vertragsabschluss f�r die Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 2 (Berna-Plus Sammelstiftung f�r Personalvorsorge) handelnde Y.________ Vermittlungs- und nicht Abschlussagent gewesen sei, weshalb sein Wissen nicht zugerechnet werden k�nne.
5.3.2 Y.________, der die Bank X.________ beim Abschluss des Berufsvorsorgevertrages im Jahre 1988 als Mitarbeiter der Generalagentur Z.________ der Berner Lebensversicherungs-Gesellschaft beraten hat, wurde am 7. Juni 2004 in dem gegen den Beschwerdegegner gef�hrten Strafuntersuchungsverfahren als Auskunftsperson befragt. Er hat dabei zu Protokoll erkl�rt, er habe gewusst, dass Frau C.H.________ nicht "in der Bank arbeitete und auch keine Anstellung vorgesehen war". Es sei daher klar gewesen, dass sie "nicht in den BVG-Vertrag eintreten durfte". Hingegen h�tten "f�r den Beitritt in die zus�tzliche und separate Risikogruppenversicherung" keine "Probleme" bestanden. Er selbst habe den "Miteinbezug von Frau C.H.________" in diese Versicherung vorgeschlagen (".... von mir ausgehend ...."). Es habe damals zwar kein "Versicherungsmodell unter Einbezug von Ehepartnern der Angestellten" gegeben. Vielmehr sei es "dem jeweiligen Berater resp. der Generalagentur �berlassen" gewesen, "f�r entsprechende F�lle L�sungen zu suchen". Der Vertrag mit der Bank X.________ sei "kein Ausnahmevertrag" gewesen. "Die praktische Umsetzung" sei "�fters auch mit Mitarbeitern der Direktion besprochen" worden; so z.B. "mit Herrn lic. iur. M.________, Verantwortlicher der Berna-Vertr�ge".
5.3.3 Die Beschwerdef�hrerinnen haben den Wahrheitsgehalt dieser Depositionen von Y.________ in keiner Weise infrage gestellt, und es gibt auch sonst keinerlei Anhaltspunkt, der Zweifel an ihrer Richtigkeit begr�nden k�nnte. Es ist damit nachgewiesen, dass der Einbezug von Ehepartnern der Arbeitnehmer eines Arbeitgebers in einen �berobligatorischen Berufsvorsorgevertrag von jener Art, wie er im Jahre 1988 von der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 2 mit C.H.________ abgeschlossen wurde, vom Personalvorsorgeberater der Bank X.________ vorgeschlagen wurde und mit Wissen und Willen der Generaldirektion der Berner Lebensversicherungs-Gesellschaft erfolgte.
5.3.4 Gem�ss Art. 34 Abs. 1 VVG (in der bis 31. Dezember 2006 g�ltigen Fassung) gilt der Agent dem Versicherungsnehmer gegen�ber als erm�chtigt, f�r den Versicherer alle diejenigen Handlungen vorzunehmen, welche die Verrichtungen eines solchen Agenten gew�hnlich mit sich bringen, oder die der Agent mit stillschweigender Genehmigung des Versicherers vorzunehmen pflegt.
Diese Bestimmung enth�lt eine dem allgemeinen Stellvertretungsrecht (Art. 32 ff. OR) vorgehende, spezialgesetzliche Regelung der Stellvertretungsvollmacht des Versicherungsagenten. Sie entspricht im Wesentlichen einer Umschreibung der Voraussetzungen, die im Versicherungsgesch�ft erf�llt sein m�ssen, damit eine Anscheins- oder Duldungsvollmacht im Sinne von Art. 33 Abs. 3 OR (vgl. dazu BGE 120 II 197 f. E. 2b S. 200f.) vorliegt und das Handeln eines Versicherungsagenten auf Seiten des Versicherers Vertretungswirkungen erzeugt.
In Lehre und Rechtsprechung zu Art. 34 VVG hat sich die Unterscheidung zwischen Abschluss- und Vermittlungsagent durchgesetzt, welche dem Grundsatz nach besagt, dass sich der Versicherer das Wissen des Abschlussagenten ohne weiteres als eigenes zurechnen lassen muss, das Wissen des Vermittlungsagenten hingegen unter Vorbehalt unrichtiger Aufkl�rung und Belehrung nicht (BGE 96 II 204 E. 6 S. 214 f.; Alfred Maurer, Schweizerisches Privatversicherungsrecht, 3. Aufl., Bern 1995, S. 209/210).
5.3.5 Geht man im vorliegenden Fall ebenfalls von der Unterscheidung zwischen Abschluss- und Vermittlungsagent sowie davon aus, dass Y.________ beim Abschluss des Berufsvorsorgevertrages mit der Ehefrau des Beschwerdegegners im Jahre 1988 als Vermittlungsagent t�tig war, so liegt ein Ausnahmefall in dem Sinne vor, dass sein Wissen um die tats�chlichen Anstellungsverh�ltnisse bei der Bank X.________ der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin 2 zuzurechnen ist. Denn wenn er um das fehlende Arbeitsverh�ltnis zwischen der Bank X.________ und C.H.________ wusste, w�re er nach Treu und Glauben zumindest verpflichtet gewesen, ausdr�cklich darauf hinzuweisen, dass dieser Umstand dem Einbezug von C.H.________ in den Berufsvorsorgevertrag entgegenstand. Stattdessen hat er den Einschluss der Ehefrau des Beschwerdegegners in die Berufsvorsorgeversicherung der Bankmitarbeiter selbst vorgeschlagen. Abgesehen von der Aufkl�rungs- und Beratungspflicht beim konkreten Vertragsabschluss kann aufgrund der Depositionen von Y.________ im Strafuntersuchungsverfahren auch nicht zweifelhaft sein, dass ganz allgemein der Einbezug von nicht bei einer Arbeitgeberfirma angestellten Ehepartnern in die Berufsvorsorgevertr�ge der Berna-Plus Sammelstiftung f�r Personalvorsorge damals mit Wissen und Willen der Direktion der Berner Lebensversicherungs-Gesellschaft erfolgte. Die Mitversicherung der Ehepartner von (leitenden) Mitarbeitern entsprach damals einer den gesch�ftsf�hrenden Organen der Versicherungsgesellschaft bekannten und von ihnen tolerierten Praxis. Somit lag eine stillschweigende Genehmigung solcher Berufsvorsorgevertr�ge durch den Versicherer vor, was sowohl nach den allgemeinen aus Art. 33 Abs. 3 OR abgeleiteten stellvertretungsrechtlichen Regeln als auch nach dem Wortlaut von Art. 34 Abs. 1 VVG (in der bis 31. Dezember 2006 g�ltigen Fassung) zur Folge hat, dass das Handeln des Versicherungsagenten dem Versicherer zuzurechnen ist und f�r diesen Vertretungswirkungen ausl�st.
5.3.6 Ist es aber der Beschwerdef�hrerin 1 verwehrt, sich auf die Nichtkenntnis des fehlenden Anstellungsverh�ltnisses von C.H.________ im Zeitpunkt des mit ihr abgeschlossenen Berufsvorsorgevertrages zu berufen, ist auch ein wesentlicher Irrtum auf Seiten ihrer Rechtsvorg�ngerinnen (Beschwerdef�hrerin 2 und Berna-Plus Sammelstiftung f�r Personalvorsorge) ausgeschlossen, der die Ung�ltigkeit jenes Vertrages zur Folge haben k�nnte. Das dem Beschwerdegegner gest�tzt auf diesen Vertrag ausgerichtete Todesfallkapital von Fr. 200'000.-- ist nicht rechtsgrundlos im Sinne von Art. 62 Abs. 2 OR, sondern in Erf�llung des g�ltigen Vorsorgevertrages ausbezahlt worden. Es fehlt daher am Rechtsgrund f�r die von der Beschwerdef�hrerin 1 geltend gemachte R�ckerstattungs- und zur Verrechnung gestellte Gegenforderung. Soweit die Beschwerdef�hrerin 1 ihre R�ckerstattungsforderung im vorliegenden Verfahren widerklageweise (aktiv) geltend gemacht hat, ist ihre Widerklage demgem�ss abzuweisen. Insoweit ist der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und zu �ndern. Hingegen hat das kantonale Gericht die R�ckerstattungsforderung zu Recht nicht zur Verrechnung mit den f�lligen Invalidenrenten des Beschwerdegegners zugelassen.
6.1 Die Vorinstanz hat die beiden Beschwerdef�hrerinnen verpflichtet, die von ihnen dem Beschwerdegegner ab 20. November 2003 geschuldeten Invalidenrenten "ab dem Zeit (recte: Zeitpunkt) ihrer jeweiligen F�lligkeit mit 5% zu verzinsen" (Dispositiv Ziff. 5). Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen eine Verletzung von Art. 105 Abs. 1 OR.
6.2 Die Verzugszinspflicht f�r f�llige Invalidenrenten richtet sich sowohl im Bereich der obligatorischen als auch der �berobligatorischen Berufsvorsorge nach den obligationenrechtlichen Regeln von Art. 102 ff. OR, sofern eine diesbez�gliche reglementarische Regelung - wie hier - fehlt. Die Bestimmung von Art. 26 Abs. 2 ATSG ist in der Berufsvorsorgeversicherung nicht anwendbar. Massgebend ist namentlich die Bestimmung von Art. 105 Abs. 1 OR (BGE 119 V 131 E. 4c S. 135). Danach hat ein Schuldner, der u.a. mit der "Entrichtung von Renten" im Verzuge ist, erst vom Tage der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an Verzugszinsen zu bezahlen. Der Grund f�r die in dieser Bestimmung statuierte Abweichung von der allgemeinen Regel von Art. 102 Abs. 1 OR, wonach die Verzugszinspflicht mit der Mahnung des Schuldners ausgel�st wird, liegt darin, dass Renten an sich f�r den Unterhalt und nicht als zinstragende Geldanlage verwendet werden. Der Zinsenlauf auf Renten soll auch nicht un�berblickbar werden (Rolf H. Weber, Berner Kommentar, N 10 zu Art. 105 OR).
6.3 Die spezielle Verzugszinsregel von Art. 105 Abs. 1 OR ist auf die von den Beschwerdef�hrerinnen geschuldeten Invalidenrenten anwendbar. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden der Beschwerdef�hrerinnen sind daher insoweit begr�ndet. Der vorinstanzliche Entscheid ist in diesem Punkt aufzuheben und dem Beschwerdegegner Verzugszinsen erst ab Klageerhebung am 22. April 2005 zuzusprechen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die Beschwerdef�hrerinnen unterliegen vom Nebenpunkt der Verzugszinspflicht abgesehen vollst�ndig, weshalb sie dem Beschwerdegegner dessen Parteikosten vollumf�nglich zu ersetzen haben (Art. 159 Abs. 2 Satz 1 OG). Da der Beschwerdegegner im letztinstanzlichen Verfahren zu zwei Verwaltungsgerichtsbeschwerden eine Vernehmlassung zu erstatten hatte, ist es gerechtfertigt, ihm den doppelten Regelansatz f�r Parteientsch�digungen im letztinstanzlichen Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren zuzusprechen. Angesichts der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Streitsache ist es �berdies angezeigt, die Parteientsch�digung insgesamt auf den dreifachen Regelansatz, somit auf Fr. 7'500.-- (Mehrwertsteuer eingeschlossen) festzusetzen. Das Gesuch des Beschwerdegegners um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird dadurch gegenstandslos.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerden werden die Dispositiv-Ziffern 2 und 5 des Entscheides des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. September 2006 aufgehoben und es wird die Widerklage abgewiesen sowie festgestellt, dass die f�lligen Invalidenrenten ab 22. April 2005 mit 5% zu verzinsen sind.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben in solidarischer Verpflichtung dem Beschwerdegegner f�r das letztinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 7'500.-- (Mehrwertsteuer eingeschlossen) zu bezahlen.

References: BGE 
 Art. 132
 BGE 
 Art. 29
 Art. 9
 Art. 7
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 26
 BGE 
 Art. 7
 Art. 9
 Art. 7
 Art. 1
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 73
 Art. 89
 Art. 73
 Art. 23
 Art. 34
 Art. 33
 BGE 
 Art. 34
 Art. 33
 Art. 34
 Art. 62
 Art. 105
 Art. 102
 Art. 26
 Art. 105
 Art. 102
 Art. 105
 Art. 105