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Timestamp: 2017-06-24 18:48:58+00:00

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Betriebsräte	§ 92a BetrVG - Beteiligung des Betriebsrats an der unternehmerischen Planung	Beschreibung
Die Betriebsräte der großen Konzerne treten immer wieder mit konkreten Forderungen zu unternehmerischen Entscheidungen an die Öffentlichkeit. Woher nehmen sie die Legitimierung für ihr Handeln? Der § 92a BetrVG bildet die Grundlage für solche Forderungen, die, wenn sie Erfolg haben sollen, vom Betriebsrat eine sorgfältige Vorbereitung fordern. Eine wichtige Grundlage bilden dabei die Zahlen und Fakten aus dem Wirtschaftsausschuss. Nur auf der Basis einer umfangreichen Informationssammlung und -auswertung und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik innerhalb des Gremiums kann der Betriebsrat einen inhaltlich ernst zu nehmenden, konstruktiven Beitrag zur unternehmerischen Planung leisten. Unser Praxisseminar zeigt die Möglichkeiten des § 92a BetrVG in Verbindung mit den Informations- und Beteiligungsrechten in wirtschaftlichen und personellen Angelegenheiten auf. In der Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden durchführbare Strategien erarbeitet.
Mitsprache des Betriebsrats bei unternehmerischen Entscheidungen – eine diffizile Angelegenheit
Wann greift der § 92a BetrVG und welche Pflichten ergeben sich für den Arbeitgeber?
Informationen als Grundlage zur Vorbereitung eines eigenen Entwurfs
Fachwissen aneignen, externen Sachverstand hinzuziehen
Erarbeitung eines qualifizierten Vorschlags durch das Gremium
Strategische Vorbereitung der Gespräche mit dem Arbeitgeber
Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG. Unser Seminar wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und -mitglieder, deren Gremium sich mit eigenen Forderungen in die unternehmerische Planung einbringen will.
unverbindliche Anfrage	Der Betriebsrat im Spannungsfeld zwischen Informationsrecht und Datenschutz	Beschreibung
Der Gesetzgeber hat den Betriebsrat zur Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags mit vielfältigen Informationsrechten in personellen, sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten ausgestattet. Soweit die Theorie. In der Praxis stellt sich immer wieder die Frage, ob, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Gremium die gesammelten Informationen verwerten darf. Bei der Beantwortung spielen die Schweigepflicht ebenso eine wichtige Rolle wie die Vorgaben des Datenschutzrechts.
Unser Seminar zeigt, welche gesetzlichen Vorgaben und welche strategischen Überlegungen der Betriebsrat zu einem rechtlich einwandfreien, zweckdienlichen Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Daten beachten sollte.
- Informationsrechte des Betriebsrates
- Wie werden Informationen gewonnen?
- Welche Rolle spielen Informationen im Rahmen der Arbeit des Gremiums?
- Grenzen des Informationsrechts
- Datenschutzrechtliche Bestimmungen
- Datenschutz gegenüber dem Betriebsrat
- Die „Datenschutzwaffe“ des Arbeitgebers und ihre Abwehr Informationsrecht im Licht des Datenschutzes
Unser Seminar wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und -mitglieder, die sich kritisch mit Fragen des Datenschutzes auseinandersetzen. Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 37 Abs. 6 u. § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Die Betriebsratssitzung rechtswirksam gestalten - Einladung, Beschlussfassung, Protokoll	Beschreibung
Das Leben als Betriebsrat könnte so einfach sein: Man trifft sich regelmäßig und bespricht die anstehenden Probleme, einigt sich auf ein bestimmtes Vorgehen und macht sich an die Arbeit. Ganz so unkompliziert ist es natürlich in der Praxis nicht. Denn die Entscheidungen des Betriebsrats nehmen Einfluss auf die Arbeitsabläufe, die Ordnung im Betrieb und auf das Verhalten der Beschäftigten und des Arbeitgebers. Diese Verantwortung verlangt nach verbindlichen Regeln. Deshalb haben Gesetzgeber und Arbeitsgerichte den Sitzungen des Betriebsrats ein straffes formales Korsett verordnet. Von der Einladung über die Beschlussfassung bis zur Protokollierung der gefassten Beschlüsse sind zahlreiche Formalien zwingend zu beachten. Unterlaufen dem Gremium dabei Fehler, führen sie im schlimmsten Fall nicht nur zur Unwirksamkeit der Beschlüsse, sondern auch zur Unwirksamkeit der daraus resultierenden Vereinbarungen.
In unserem Workshop erarbeiten wir an Beispielen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer den rechtswirksamen Ablauf einer Betriebsratssitzung.
Wer ist für die ordnungsgemäße Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Betriebsratssitzung verantwortlich?
Pflichten aller Betriebsratsmitglieder im Bezug auf die Sitzung
Einladung zur Betriebsratssitzung: rechtzeitig, schriftlich
Tagesordnung: Punkte zur Beschlussfassung aufführen, Erweiterung der Tagesordnung
Teilnahme: Pflicht; Voraussetzungen für die Nichtteilnahme; Ersatzmitglied laden
Beschlussfassung: Abstimmung, Protokollierung
Protokollführung: Pflicht und Kür, Genehmigung durchs Gremium
Unser Workshop wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsmitglieder. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
26.09.2017in Fulda	Javier Davila Cano
390,00 € zzgl. MwSt
Seminarinfo zum Download	Mehr herausholen!? Sozialplanverhandlungen optimieren	Beschreibung
Ein Sozialplan ist die schwierigste Vereinbarung, die ein Betriebsrat zu verhandeln hat, denn meist geht es um Personalabbau und damit um den Verlust von Arbeitsplätzen und Einkommen für viele Kolleginnen und Kollegen. Da gilt es keine Fehler zu machen und möglichst optimale Regelungen für die Betroffenen zu erreichen. Weil vielen Beschäftigten nach einer Kündigung Arbeitslosigkeit droht, muss ein wirtschaftlicher Nachteilsausgleich diesen Verlust bestmöglich auffangen. Zum Glück haben die meisten Betriebsräte mit Sozialplänen während ihrer Amtszeit nicht oft oder gar nicht zu tun. Aber diese fehlende Erfahrung wird zum Problem, wenn eine Vereinbarung ansteht. Wir möchten Ihnen helfen, Fehler zu vermeiden und kreative Lösungen zu finden, um ein optimales Verhandlungsergebnis zu erzielen. Doch wir werden es nicht bei theoretischen Erläuterungen belassen, sondern mit der Unterstützung routinierter Praktiker die Vorgehensweise konkret erarbeiten.
Dazu haben wir den erfahrenen Einigungsstellenvorsitzenden und ehemaligen Präsidenten des Arbeitsgerichts Bonn, Peter Friedhofen und den auf Sozialplanverhandlungen spezialisierten Rechtsanwalt Achim Thannheiser gewinnen können. Beide Experten werden mit Ihnen üben, üben, üben. Denn nur in der aktiven Auseinandersetzung mit den Anforderungen eines Einigungsstellenverfahrens sind Sie dieser Aufgabe gewachsen. In unserem Seminar wird verhandelt, gefeilscht, gerungen und gearbeitet! So erlangen Sie die Kompetenz für ein erfolgreiches Vorgehen bei Sozialplanverhandlungen – und jeder anderen Verhandlung.
Volumen – was darf ein Sozialplan kosten?
- bei Rationalisierungsmaßnahmen, Ausgliederungen und Organisationsänderungen
- bei Personalabbau wegen Auftragseinbrüchen und in der Insolvenz
- Leistungen bei Versetzungen (Umzugskosten etc.)
- Kurzarbeit, Transferkurzarbeit
- Teilzeit und Altersteilzeit
- Outplacement (Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit sichern)
- Transferleistungen (Transfergesellschaft und BA)
- Abfindungen (Systeme zur Bestimmung der Höhe)
- Auswahlrichtlinien
- Kündigungsschutz (Gesetz, Tarifvertrag etc.)
- Vorbereitung von Verhandlungen
- Begleitung durch Sachverständige - Verhandlungsführung (Strategien und Taktiken)
- Verhandlungsdauer
- Verhandlungsabschluss
Methoden: Wissensinput, Gruppenarbeit, Rollenspiele mit Feedback, Plenumsdiskussion.
Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
Unser Seminar wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und -mitglieder, die sich auf Sozialplan-
verhandlungen vorbereiten.
unverbindliche Anfrage	Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei Eingruppierung, außertariflicher Vergütung, Sonderzahlungen	Beschreibung
Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung besteht, kein Mitbestimmungsrecht bei der betrieblichen Lohngestaltung. Soweit, so gut. In vielen Betrieben wird zwar auf der Grundlage von Tarifverträgen bezahlt, aber zusätzlich gibt es eine Vielzahl von leistungsbezogenen, außertariflichen Vergütungen. Hinzu kommen Öffnungsklauseln in Tarifverträgen, die es den Betriebsparteien erlauben, die tariflichen Entgeltregelungen individuell zu gestalten. Somit hat der Betriebsrat, soweit keine tarifliche Regelung besteht, ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 und 11 BetrVG. Damit ist er aber auch in der Verantwortung im Bezug auf eine gerechte Entlohnung der Kolleginnen und Kollegen. Diese Einbeziehung des Betriebsrats in die betriebliche Lohn- und Gehaltsgestaltung erfordert ein hohes Maß an Fachkompetenz. In diesem Seminar werden die Fälle der Mitbestimmung aufgezeigt und die Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats erarbeitet. Unser Referent geht dabei auch auf typische Probleme in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber und auf die widersprüchlichen Interessenlagen der Beschäftigten ein.
Die Mitbestimmung des Betriebsrats bei Lohn- und Gehaltsfragen, sowie außertariflichen Zuwendungen
Wann mische ich mich ein? – Taktische Überlegungen zur Mitbestimmung
Von der leistungsbezogenen Vergütung bis zum geldwerten Vorteil – die verschiedenen außertariflichen Gehaltsanteile und ihre Umsetzung
Sonderfall – Betriebe ohne tarifliche Bindung
Verfahren zur Änderung bestehender Betriebsvereinbarungen und zum Abschluss neuer Betriebs-vereinbarungen zu Entgeltregelungen
Das Seminar wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsmitglieder, die sich Lohn- und Gehaltsfragen auseinandersetzen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Professionelle Geschäftsführung zwischen Beruf und Ehrenamt	Beschreibung
Die Rolle der Betriebsratsvorsitzenden ist oft undankbar: das Lob für erfolgreich geleistete Arbeit gebührt dem Gremium, Misserfolge werden ihnen angelastet. Ob es sich dabei um für den Arbeitgeber ärgerliche Betriebsratsbeschlüsse, Unzufriedenheit der Belegschaft oder Uneinigkeit im Gremium handelt: die Vorsitzenden sind häufig Zielscheibe der Kritik. Hinzu kommt – insbesondere bei nicht freigestellten Betriebsratsvorsitzenden – der Konflikt zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Gremienarbeit.
Unser Seminar zeigt Wege aus diesem Dilemma auf. Auf der Basis der gesetzlich fixierten Rechte und Pflichten der Vorsitzenden erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Rollenverständnis. Zusammen mit einer Zeitplanung, die auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist, und der effektiven Aufgabenteilung im Gremium trägt diese Positionsbestimmung zum Stressabbau bei. Ziel des Seminars ist es, Voraussetzungen für eine erfolgreiche Geschäftsführung mit mehr Arbeitszufriedenheit zu schaffen.
Prioritäten setzen – die eigene Position festigen
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sitzungen und Betriebsversammlungen
Der rechtliche Rahmen für Gespräche und Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber
Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit externen Stellen
Geheimhaltungspflicht – wer bestimmt, was geheim ist?
Arbeitsplanung und Zeitmanagement als Schlüsselkompetenzen einer effektiven Geschäftsführung
Einbeziehung des Gremiums und systematische Delegation der Aufgaben
Informationsnetze aufbauen und pflegen
Mit Konflikten leben und Konflikte lösen
Das Seminar richtet sich an Betriebsratsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach von § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Rechtliche Grundlagen der Betriebsratsarbeit	Beschreibung
Nach dem Motto 'das Wichtigste zuerst' bietet dieses Seminar einen fundierten Überblick über die Palette der gesetzlichen Vorgaben, die die Rechte und Pflichten der Betriebsratsmitglieder und des Gremiums regeln. Die intensive Beschäftigung mit diesen Rechten und Pflichten und der damit verbundenen besonderen Position gegenüber Belegschaft und Arbeitgeber erleichtert den Einstieg in die Gremienarbeit. Die Seminardiskussion dreht sich dabei unter anderem um die spannende Frage, welche Qualität dem einzelnen Rechtsanspruch für die Praxis der betrieblichen Interessenvertretung zukommt.
Ziel unseres Einführungsseminars ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Zugang zu ihrem rechtlichen Handwerkszeug zu vermitteln, das die unverzichtbare Grundlage für ein erfolgreiches Engagement als Betriebsrat bildet.
Mit Gesetzen arbeiten – Aufbau und Kernaussagen des BetrVG Aufgaben und Rechte des Betriebsratsmitglieds
Geschäftsgrundlagen der Betriebsarbeit
Die allgemeinen Aufgaben des Betriebsrats Überblick über die Informations- und Beteiligungsrechte
Beteiligungsrechte bei personellen Maßnahmen – Einstellung, Eingruppierung, Versetzung, Kündigung und Personalplanung
Instanzen zur Regelung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber – Einigungsstelle, Arbeitsgericht
Unser Seminar wendet sich an Betriebsmitglieder, die noch keine entsprechende Schulung besucht haben, insbesondere an neu gewählte Mitglieder.
unverbindliche Anfrage	Standortbestimmung und Rollenfindung für Betriebsratsmitglieder	Beschreibung
Zu den Anforderungen der Einarbeitungszeit – wie der Erschließung der rechtlichen Grundlagen und der Klärung vieler inhaltlicher und organisatorischer Fragen – kommen manchmal Belastungen anderer Art hinzu. Denn nicht immer treffen die neu gewählten Betriebsratsmitglieder auf Unterstützung für ihr Engagement, sondern sind möglicherweise mit Widerstand, Gleichgültigkeit oder Unverständnis konfrontiert.
Standortbestimmung, individuelle Werte und Antreiber
- Was treibt mich an? Was sind meine Erwartungen an mich, an meine Umwelt?
- Was macht mir in meiner Rolle als BR-Mitglied Freude?
- Wie definiere ich Erfolg in meiner Aufgabe als BR-Mitglied? Was empfinde ich als belastend?
- Was möchte ich erreichen, was sind meine Stärken?
- Was würde ich gerne anders machen, was würde ich gerne lernen?
Umgang mit meinen eigenen Aggressionen und mit den Aggressionen anderer
'Nein' sagen (intern und extern)
Umgang mit der eigenen Zeit und den eigenen Ressourcen
- Dominanzhierarchie bei 'Männern', Geltungshierarchie bei 'Frauen'
- Stufen der Kommunikation
Wie anders ist der andere/die andere? – Unterschiedlicher Umgang mit Themen wie z. B.: Arbeitsverteilung bzw. Arbeitslast, Führung und Motivation, Kontrolle/Kritik, Durchsetzungswille
Kollegiale Beratung – Das BR-Mitglied als AnsprechpartnerIn der Beschäftigten
Der Workshop wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsmitglieder. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Starter-Workshop: Big Five für Betriebsratsvorsitzende - Schnell fit für die praktische Arbeit	Beschreibung
Es ist geschafft: Betriebsratswahl und konstituierende Sitzung sind gelaufen. Für die Vorsitzenden beginnt jetzt mit einem Mal der Alltag. Betriebsratssitzungen müssen einberufen werden, erste Gespräche mit dem Arbeitgeber stehen an, Betriebsversammlungen sind vorzubereiten. Das Betriebsverfassungsgesetz schreibt diese und weitere Aufgaben vor, bietet aber keine Handlungsanleitungen. Damit Sie als Betriebsratsvorsitzende(r) nicht im Trüben fischen, bieten wir Ihnen mit dem Starter-Workshop einen kompakten, zeitnahen Einstieg in die praktische Umsetzung der rechtlichen Vorgaben. Erfahrene ReferentInnen unterstützen Sie bei der Eingewöhnung in die verantwortungsvolle Rolle der/des Betriebsratsvorsitzenden. In kleinen Gruppen mit maximal 12 Personen erarbeiten sich die TeilnehmerInnen die wichtigsten fünf Punkte einer erfolgreichen Betriebsratsarbeit an Praxisbeispielen, die sich gut auf die eigenen betrieblichen Bedingungen übertragen lassen.
Den Starter-Workshop bieten wir (neu gewählten) Betriebsratsvorsitzenden in unseren DenkRäumen in Essen und Hannover an, bereits ab März 2014!
Die großen Fünf:
1. keine Alleingänge: - die Rolle der/des Vorsitzenden - Umsetzung der Betriebsratsbeschlüsse
2. wasserdichte Beschlüsse: - was muss alles bedacht werden? - Unterlagen und Formulare für die Praxis
3. Wissen ist Erfolg:
- ohne Schulungen müssen Sie glauben, was der Arbeitgeber sagt
- qualifizieren Sie sich für Ausschüsse und Arbeitsgruppen
4. Wo nehme ich die Zeit her?
- Freistellungsanspruch und Wirklichkeit
- Selbstorganisation im Gremium
5. Tue Gutes und rede darüber:
- Verschwiegenheitspflicht und Transparenz der Arbeit
- alle Kommunikationskanäle optimal nutzen
Unser Starter-Workshop wendet sich an (neu gewählte) Betriebsratsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Von der Gefährdungsbeurteilung zu einem modernen Gesundheitsmanagement - Handlungshilfen für den Betriebsrat	Beschreibung
Mit dem Wandel der Arbeitswelt haben sich auch die gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten grundlegend verändert. Standen früher körperliche Gefährdungen im Vordergrund, sind es heute in den meisten Branchen die psychischen Belastungen, die zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen und den Gesundheitsschutz vor neuen Anforderungen stellt. Gefahren durch Stress, Über- und Unterforderung, Arbeitsverdichtung, Konkurrenzdruck und Existenzangst sind allerdings oft schwerer zu erfassen und abzustellen als körperliche Belastungen. Hinzu kommt, dass Betroffene und Arbeitgeber seelische Probleme häufig herunterspielen oder ignorieren. Das macht es für den Betriebsrat trotz eindeutiger Mitbestimmungsrechte schwierig, mit dem Arbeitgeber geeignete Schutzmaßnahmen zu vereinbaren. Was ist zu tun?
Im Rahmen unseres Seminars werden Strategien, Modelle und Instrumente eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) vorgestellt und Handlungshilfen zu ihrer Umsetzung gegeben.
Unser Referent Markus Neuhaus erläutert die Informations- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats und erarbeitet mit der Seminargruppe einen Leitfaden zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung. Im zweiten Teil stellt Monika Möhlenkamp Ziele und Maßnahmen einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitspolitik vor. Auf dieser Basis werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Prozess der Konzeption und Planung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements an praktischen Beispielen nachvollziehen.
Grundlage für den betrieblichen Gesundheitsschutz – Betriebsverfassungsgesetz, Arbeitsschutzgesetz
Pflichten des Arbeitgebers aus dem Arbeitsschutzgesetz
Aufgaben des Betriebsrats aus dem Betriebsverfassungsgesetz
Gefährdungsbeurteilung und die Mitbestimmung des Betriebsrats – zwei Gesetze für einen Vorgang
Wichtige Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung
Daten, Fakten und Erfahrungen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement
Rahmenbedingungen, Handlungsstrategien und Umsetzung einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitspolitik
Mögliche Hürden bei der Umsetzung
Praxis: Konzeption und Planung eines BGM-Prozesses im Betrieb
Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG sowie von § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX. Unser Seminar wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsmitglieder sowie an Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen.
unverbindliche Anfrage	Wirtschaftsausschuss 1: Rechtliche Grundlagen für die Arbeit des WA	Beschreibung
Damit der Betriebsrat auf mögliche Rationalisierungsmaßnahmen, Umstrukturierungen, Stellenabbau und Outsourcing rechtzeitig und kompetent reagieren kann, ist es notwendig, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu kennen. Der Gesetzgeber hat dieser Notwendigkeit Rechnung getragen, in dem er ihm den Wirtschaftsausschuss an die Seite stellt, dessen Aufgabe es ist, wirtschaftliche Daten zu beschaffen, auszuwerten und dem Betriebsrat zu erläutern. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen sich die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses mit ihren rechtlichen und praktischen Möglichkeiten vertraut machen. Unser Seminar informiert über die rechtlichen Grundlagen für die Arbeit des Wirtschaftsausschusses und bietet zahlreiche Handlungshilfen zur konkreten Umsetzung des gesetzlichen Auftrags.
Bestellung und Zusammensetzung des Wirtschaftsausschusses (WA)
Die Auskunfts- und Informationsansprüche des WA
Sitzungen des WA
Informations- und Beratungsauftrag gegenüber dem Betriebsrat
Die Durchsetzung der Rechte des Wirtschaftsausschusses
Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG. Unser Seminar wendet sich an die Mitglieder von Wirtschaftsausschüssen und Betriebsräten.
unverbindliche Anfrage	Wirtschaftsausschuss 2: Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Arbeit des WA	Beschreibung
Will der Betriebsrat seine Rechte in wirtschaftlichen und personellen Angelegenheiten nachhaltig und konstruktiv wahrnehmen, muss er mit den Bilanzen, Kennzahlen und Planungen des Unternehmens vertraut sein. Dazu reicht es nicht, dass der Wirtschaftsausschuss die entsprechenden Zahlen vom Arbeitgeber einfordert, er muss sie auch lesen und auswerten können. Eine kontinuierliche, sachkundige Erfassung und Auswertung der vom Arbeitgeber vorgelegten Unternehmenszahlen ermöglicht es dem Betriebsrat frühzeitig auf Entwicklungen und Planungen Einfluss zu nehmen.
In unserem Seminar werden die betriebswirtschaftlichen Grundlagen für die Tätigkeit des Wirtschaftsausschusses erarbeitet. Darauf aufbauend machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand eigener Jahresabschlüsse mit der Kennzahlenanalyse und der Auswertung eines Jahresabschlusses vertraut.
Externes Rechnungswesen – Bilanzanalyse
Internes Rechnungswesen – Controlling
Kennzahlen aus dem Rechnungswesen
Gesamtwirtschaftliche Beurteilung
unverbindliche Anfrage	Workshop Mitbestimmung – praktische Umsetzung der Initiativrechte des Betriebsrats	Beschreibung
Mitbestimmung einmal anders – wir setzen auf die Wirksamkeit eigener Erfahrung!
Statt langer theoretischer Erläuterungen der gesetzlichen Vorgaben erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Workshops die Mitbestimmungsrechte anhand praktischer Beispiele aus der Gruppe. So lernen sie praxisnah den Umgang mit den Mitbestimmungsrechten kennen und erproben die Möglichkeiten, die sich aus dem Initiativrecht des Betriebsrats ergeben. Dabei geht es vor allem darum, die Gremienarbeit aktiv zu gestalten, denn Mitbestimmung heißt nicht nur, auf die Themen, die die Geschäftsleitung vorgibt, angemessen zu reagieren. Mitbestimmung beinhaltet darüber hinaus, dass das Gremium initiativ wird und selbst Themen benennt. Schließlich gehört zu einer gestaltenden Betriebsratsarbeit das Recht, sich zunächst umfassend in die Materie einzuarbeiten, bevor das Gremium seine Entscheidungen trifft.
In der Praxis setzt das unbedingt voraus, dass der Arbeitgeber den Betriebsrat so früh wie möglich und so umfassend wie möglich informiert. Nur so können die Betriebsratsmitglieder kompetent Position beziehen und bestehende Informationsdefizite ausgleichen.
- Mitbestimmungsrecht, Initiativrecht – was heißt das genau?
- Wie weit geht das Recht des Betriebsrats?
- Pflichten der Geschäftsleitung
- Praktische Erarbeitung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
- Informationsrecht und Informationsbeschaffung
- Prüfung von Unterlagen
- Anforderung weiterer Informationen
- Prüfung des Wissensstandes zur Klärung der Frage nach Schulungsbedarf; Hinzuziehung von Sachverständigen
- Gegenvorschläge erarbeiten
- Einladung zur Betriebsratssitzung; Beschlussfassung
Der Workshop wendet sich an Betriebsratmitglieder, die bisher keine Schulung zum Thema besucht haben oder die Auffrischungsbedarf haben. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Arbeitszeit im Brennpunkt - Der Betriebsrat zwischen gesetzlichen Regelungen und betrieblichen Anforderungen	Beschreibung
Arbeitszeit, Mehrarbeit, Überstunden, Flexibilisierung – das sind Dauerthemen in allen Branchen. Und der Betriebsrat ist bei der Regelung immer mitten drin. Schaut man in die einschlägigen Gesetze (BetrVG, Arbeitszeitgesetz) scheinen die Bestimmungen zur Arbeitszeit und die Rolle des Betriebsrats klar geregelt. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass das ein Trugschluss ist. Die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle durch Betriebsvereinbarungen schien für viele die Lösung aller Probleme. Das Gegenteil ist häufig der Fall. Knappe Personaldecken und überhöhte Leistungsvorgaben führen bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Hilfe der neuen Freiheit zu einer Selbstausbeutung ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Regelungen in Betriebsvereinbarungen werden dabei ebenso außer Acht gelassen, wie die gesetzlichen Vorgaben. Diese gelten bei den Arbeitgebern, aber leider auch bei vielen Beschäftigten als überholt und auf die moderne Leistungsgesellschaft nicht anwendbar. Das fehlende Problembewusstsein macht es für den Betriebsrat schwer, regulierend einzugreifen. Doch die steigende Zahl psychischer Erkrankungen infolge beruflicher Überlastung – bis hin zum Burnout – zeigt, wie notwendig ein kritischer Umgang mit dem Thema Arbeitzeit ist. In diesem Workshop setzen wir uns mit den Richtlinien des Arbeitszeitgesetzes und anderen gesetz-lichen Bestimmungen auseinander und entwickeln Ansatzpunkte für ein verantwortungsbewusstes Handeln des Betriebsrats.
Das Arbeitszeitgesetz – Schnee von gestern oder wichtiger denn je?
Neue Arbeitszeitmodelle – Fluch oder Segen?
Die Rolle des Betriebsrats bei der Arbeitszeit – Kontrolleur und Akteur
Regelungsmöglichkeiten nach dem BetrVG
Informationsbeschaffung zum Arbeitszeitverhalten der Kolleginnen und Kollegen – Arbeitszeiten erfassen, auswerten und bewerten
Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz und Betriebsvereinbarungen – und die Konsequenzen
Durchsetzung der Einhaltung von Betriebsvereinbarungen und gesetzlichen Vorgaben
Externe Stellen zur Kontrolle der Einhaltung gesetzlicher Regelungen
Der Betriebsrat bei der Arbeitszeit zwischen allen Stühlen: Argumente für Arbeitszeitregelungen und praktische Vorgehensweise bei der Einführung von gesunden Arbeitszeiten
Das Seminar wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsmitglieder, die sich kritisch mit dem Thema Arbeitszeit auseinandersetzen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Leistungsbewertung, Leistungskontrolle - Welche Arbeitsleistung kann der Arbeitgeber verlangen?	Beschreibung
Leistungsbezogene Vergütung, das ist für viele Geschäftsführer ein Synonym für mehr Erfolg und Umsatz ihres Unternehmens. Aber wie misst man Leistung und welche Leistung verdient ein Mehr an Entgelt für ihren Erbringer? Was versteht man unter Normleistung und wie ist sie zu ermitteln? In den meisten Unternehmen wird die leistungsabhängige Bezahlung an den Umsätzen festgemacht, die einzelne Mitarbeiter oder Teams erzielen. Aber ist Umsatz wirklich die angemessene Bezugsgröße für Leistung? Die Commerzbank scheint inzwischen zu der Erkenntnis gelangt zu sein, dass andere Kriterien wichtiger sind. Aber auch bei ihrem System stellt sich die Frage nach der Messlatte. Mit der Beantwortung dieser Fragen ist die Problematik leistungsbezogener Vergütung, Leistungsbewertung und Leistungskontrolle aber noch längst nicht abschließend geklärt. Weitere Fragen schließen sich an: Wer hat Zugriff auf die Leistungsdaten, wer darf sie auswerten? Werden sie in einem internen Wettbewerb zur Leistungssteigerung der Betriebsöffentlichkeit zugänglich gemacht? Was geschieht mit denen, die den Anforderungen nicht gerecht werden? Und schließlich: wer definiert die Begriffe und bestimmt, ob die Besserleistung von heute nicht schon morgen eine Minderleistung ist? Diese Fragen sind Thema unseres Workshops. Auf der Erfahrungsgrundlage der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und unseres Referenten werden wir – im Anschluss an eine Situationsanalyse – Denkanstöße für einen konsensfähigen Leistungsbegriff formulieren.
Diskussion: Wie wird Arbeitskraft gemessen – was ist die Durchschnittsleistung?
Steuerung von Verhalten und Leistung – Leistungskontrolle, Leistungsauswertung, Leistungsbewertung
– interner Wettbewerb, Leistungsvergleich
Datengewinnung zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle Regelung von Zugriffsrechten – Wer darf was wissen und auswerten?
Überlastungsanzeige und die Folgen
’Low Performer’ – Abmahnung wegen Minderleistung
Elemente eines konsensfähigen Leistungsbegriffs
Der Workshop wendet sich an Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsmitglieder. Die Freistellung und Kostentragung ergeben sich aus § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG.
unverbindliche Anfrage	Personalräte	Basiswissen 1 - Grundlagen der Personalratsarbeit	Beschreibung
Nach dem Motto 'das Wichtigste zuerst' vermittelt Basiswissen 1 die Kernaussagen des BPersVG bzw. der Landespersonalvertretungsgesetze zur Rechtsstellung und zu den Aufgaben des Personalrats und seiner Mitglieder.
Die intensive Beschäftigung mit diesen Rechten und Pflichten und der damit verbundenen besonderen Position gegenüber Belegschaft und Arbeitgeber erleichtert den Einstieg in die Gremienarbeit. Ziel des Seminars ist es deshalb, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem rechtlichen Handwerkszeug und ihrem Aufgabenfeld vertraut zu machen, um so ihr Selbstbewusstsein als (neu gewählte) Personalratsmitglieder zu stärken.
Selbstverständnis, Stellung und Funktion des Personalrats und seiner Mitglieder
Mit Gesetzen arbeiten – die Personalvertretungsgesetze im System der Rechtsordnung
Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen Dienststellenleitung und Personalrat
Formalien der Personalratssitzung
Allgemeine Aufgaben, Rechte und Pflichten
Informations- und Beteiligungsrechte Öffentlichkeitsarbeit des Personalrats
Das erste von drei Basisseminaren wendet sich an Personalratsmitglieder, die noch keine Grundlagenschulung besucht haben, insbesondere an die neu gewählten Mitglieder. Die Gruppengröße ist auf 18 Personen begrenzt.
Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 46.6 BPersVG vom 04/08.
unverbindliche Anfrage	Basiswissen 2 - Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Personalrats	Beschreibung
Basiswissen 2 bietet einen fundierten Überblick über die Palette der Informations-, Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Personalrats. Die Seminardiskussion dreht sich dabei auch um die Frage, welche Qualität dem einzelnen Rechtsanspruch für die Praxis der betrieblichen Interessenvertretung zukommt. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen kommen so auch Überlegungen zum Umgang mit den Mitbestimmungsansprüchen in den Blick. Die Bedeutung sinnvoll genutzter Initiativrechte für den Erfolg der Personalratsarbeit ist nicht zu unterschätzen. Viel zu oft ist die Praxis der Gremienarbeit davon geprägt, auf Entscheidungen der Dienststellenleitung lediglich zu reagieren.
Die Auseinandersetzung mit den gesetzlichen wie mit den informellen Instrumenten zur Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte rundet das Seminar ab.
Beteiligungsrechte bei personellen Maßnahmen: Einstellung, Eingruppierung, Versetzung, Kündigung, Personalplanung, Fortbildung, Auswahlrichtlinien
Die Mitbestimmungsrechte / Initiativrechte des Personalrats, insbesondere in sozialen Angelegenheiten: Arbeitszeitgestaltung, Lohn- und Gehaltsfragen, Ordnung in der Dienststelle, technische Überwachungseinrichtungen, Gesundheitsschutz
Zuständigkeit und Zusammenarbeit von ÖPR und GPR
Das zweite von drei Basisseminaren wendet sich an Personalratsmitglieder, die noch keine vergleichbare Grundlagenschulung besucht haben, insbesondere an die neu gewählten Mitglieder. Die Gruppengröße ist auf 18 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Der Personalrat im Spannungsfeld zwischen Informationsrecht und Datenschutz	Beschreibung
Der Gesetzgeber hat den Personalrat zur Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags mit vielfältigen Informationsrechten vor allem in personellen Angelegenheiten ausgestattet. Soweit die Theorie. In der Praxis stellt sich immer wieder die Frage, ob, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Gremium die gesammelten Informationen verwerten darf. Bei der Beantwortung spielen die Schweigepflicht ebenso eine wichtige Rolle wie die Vorgaben des Datenschutzrechts.
Unser Seminar zeigt, welche gesetzlichen Vorgaben und welche strategischen Überlegungen der Personalrat zu einem rechtlich einwandfreien, zweckdienlichen Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Daten beachten sollte.
- Datenschutz gegenüber dem Personalrat
Unser Seminar wendet sich an Personalratsvorsitzende und -mitglieder, die sich kritisch mit Fragen des Datenschutzes auseinandersetzen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der LPersVG.
unverbindliche Anfrage	Die Rolle des Personalrats bei Personalgesprächen	Beschreibung
Zu einer modernen Personalführung gehören regelmäßige Einzel- oder Gruppengespräche mit den Beschäftigten. In deren Rahmen kommen relevante Themen des Arbeitsalltags ebenso zur Sprache, wie Zielvereinbarungen, Beurteilungen oder ungelöste Konflikte. Gut vorbereitet fördert das Personalgespräch die Motivation und die Zufriedenheit des Einzelnen und steigert die Produktivität des Teams.
In der Praxis werden Mitarbeitergespräche leider häufig aus dem Bauch heraus geführt. Emotionen ersetzen dann Sachargumente, eine Verständigung über die Gesprächsziele findet nicht statt. Wenn Sie als Personalratsmitglied zu einem Gespräch gebeten werden, sollten Sie sich sorgfältig vorbereiten. Klären Sie im Vorfeld die Erwartungen des Mitarbeiters/des Mitarbeiterin, der/die Sie dazu gebeten hat und wenn möglich auch die Zielsetzung der Arbeitgeberseite. Auf dieser Informationsbasis können Sie Ihre eigene Rolle definieren und sich konstruktiv in das Gespräch einbringen. Unser Seminar vermittelt das dazu erforderliche Handwerkszeug. Ausgehend von den notwendigen rechtlichen Grundlagen fassen wir die wichtigsten Anlässe für Personalgespräche zusammen. Im Mittelpunkt stehen anschließend konkrete Hilfestellungen für eine strukturierte Vorbereitung auf das Gespräch sowie Anregungen für Verhaltensstrategien in beispielhaften Gesprächssituationen.
– Informations-, Mitwirkungs-, Mitbestimmungsrechte
– Initiativrecht
– Durchsetzung / Beteiligung des Personalrats
typische Anlässe für Personalgespräche (= Mitarbeitergespräche)
– Ende der Probezeit
– Vertragsbeendigung, Auflösung, Kündigung
– Lob und Kritik
– Rückkehr aus Arbeitsunfähigkeit / BEM
Struktur des Mitarbeitergespräches
– Was macht ein konstruktives Gespräch aus?
– Wie haben Sie als Personalratsmitglied Mitarbeitergespräch erlebt? Gesprächsvorbereitung und Gesprächsverlauf
– Was ist der Anlass, wer ist beteiligt, in welchem Rahmen findet das Gespräch statt?
– Klärung des eigenen Auftrags (vermitteln, schützen, Waden-beißen, …)
– Ihre Rolle als Personalratsmitglied während des Gesprächs
– Worauf Sie achten sollten: aktives Zuhören, Ich-Botschaften, …
– Verhaltensstrategien in schwierigen Gesprächssituationen
– Methoden erfolgreicher Gesprächsführung im Überblick
Unser Seminar wendet sich an Personalratsvorsitzende und Personalratsmitglieder. Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG.
unverbindliche Anfrage	Einführung in das Beamtenrecht für Personalratsmitglieder	Beschreibung
Das Bundespersonalvertretungsgesetz und die entsprechenden Gesetze der Länder unterscheiden in ihren gesetzlichen Regelungen nach Arbeitnehmern und Beamten. Für die Personalräte bedeutet das, sich in zusätzliche rechtliche Vorgaben einzuarbeiten. Um in mitbestimmungsrelevanten Fällen, die die Beamten unter den Beschäftigten betreffen, qualifiziert entscheiden zu können, ist es für Personalratsmitglieder unerlässlich, sich mit den Grundlagen des Beamtenrechts auseinander zu setzen. Unser Seminar gibt einen Einblick in die wichtigsten beamtenrechtlichen Regelungen und die aktuelle Rechtsprechung.
Grundlagen und Grundbegriffe des Beamtenrechts
Grundsätze von Personalauswahlverfahren
Pensionierung wegen Dienstunfähigkeit; Versorgungsregelungen
Versetzung, Abordnung und andere personelle Maßnahmen
Das Seminar wendet sich an Personalratsvorsitzende und Personalratsmitglieder. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Grau ist alle Theorie - Einfluß gewinnen, Verantwortung übernehmen	Beschreibung
Theorie und Praxis sind bekanntlich zweierlei. Geht es um die Beteiligung des Personalrats, sieht die betriebliche Praxis meist so aus: Informationen über anstehende Maßnahmen treffen erst kurz vor deren Umsetzung ein. Infolge dessen muss das Mitbestimmungsverfahren im Schnelldurchgang abgespult werden. Abläufe dieser Art sind bei personellen Maßnahmen oder Überstundenanträgen ärgerlich, aber noch zu verschmerzen. Bei Fusionen und Umstrukturierungen können sie jedoch zu ernsthaften Nachteilen für die Mitbestimmung des Personalrats führen. Die vielschichtigen Probleme, die diese Veränderungsprozesse mit sich bringen, erfordern Zeit für die sorgfältige Vorbereitung des Gremiums. Um rechtzeitig ein eigenes Konzept zu erarbeiten, ist eine offensive Informationsbeschaffung erste Voraussetzung. Sie garantiert eine solide Datenbasis, auf deren Grundlage alle Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte ausgereizt werden sollten. Unser Seminar zeigt, wie das gelingen kann.
Die Informations-, Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Personalrats
Fachwissen rechtzeitig aneignen
Offensive Informationsbeschaffung – gewusst wie!
Frühzeitige Einforderung der Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte
Eigene Konzepte entwerfen und regelmäßig aktualisieren
Die Einbeziehung externen Sachverstands
Taktische Maßnahmen zur Durchsetzung der eigenen Positionen
Das Seminar wendet sich an Personalratratsvorsitzende und -mitglieder. Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
Die Rolle der Personalratsvorsitzenden ist oft undankbar: das Lob für erfolgreich geleistete Arbeit gebührt dem Gremium, Misserfolge werden ihnen angelastet. Ob es sich dabei um für den Arbeitgeber ärgerliche Personalratsbeschlüsse, Unzufriedenheit der Belegschaft oder Uneinigkeit im Gremium handelt: die Vorsitzenden sind häufig Zielscheibe der Kritik. Hinzu kommt – insbesondere bei nicht freigestellten Personalratsvorsitzenden – der Konflikt zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Gremienarbeit.
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sitzungen und Personalversammlungen
Das Seminar richtet sich an Personalratsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der LPersVG.
unverbindliche Anfrage	Von der Gefährdungsbeurteilung zu einem modernen Gesundheitsmanagement - Handlungshilfen für den Personalrat	Beschreibung
Mit dem Wandel der Arbeitswelt haben sich auch die gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten grundlegend verändert. Standen früher körperliche Gefährdungen im Vordergrund, sind es heute in den meisten Branchen die psychischen Belastungen, die zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen und den Gesundheitsschutz vor neuen Anforderungen stellt. Gefahren durch Stress, Über- und Unterforderung, Arbeitsverdichtung, Konkurrenzdruck und Existenzangst sind allerdings oft schwerer zu erfassen und abzustellen als körperliche Belastungen. Hinzu kommt, dass Betroffene und Arbeitgeber seelische Probleme häufig herunterspielen oder ignorieren. Das macht es für den Personalrat trotz eindeutiger Mitbestimmungsrechte schwierig, mit dem Arbeitgeber geeignete Schutzmaßnahmen zu vereinbaren. Was ist zu tun?
Unser Referent Dietrich Manstetten erläutert die Informations- und Mitbestimmungsrechte des Personalrats und erarbeitet mit der Seminargruppe einen Leitfaden zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung. Im zweiten Teil stellt Monika Möhlenkamp Ziele und Maßnahmen einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitspolitik vor. Auf dieser Basis werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Prozess der Konzeption und Planung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements an praktischen Beispielen nachvollziehen.
Grundlage für den betrieblichen Gesundheitsschutz – Personalvertretungsgesetze, Arbeitsschutzgesetz
Aufgaben des Personalrats aus den Personalvertretungsgesetzen
Gefährdungsbeurteilung und die Mitbestimmung des Personalrats – zwei Gesetze für einen Vorgang
Wichtige Eckpunkte einer Dienstvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung
Praxis: Konzeption und Planung eines BGM-Prozesses in Unternehmen und Dienststelle
Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Basis von § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze sowie von § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX. Unser Seminar wendet sich an Personalratsvorsitzende und Personalratsmitglieder sowie an Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen.
unverbindliche Anfrage	Workshop Mitbestimmung - praktische Umsetzung der Initiativrechte des Personalrats	Beschreibung
Statt langer theoretischer Erläuterungen der gesetzlichen Vorgaben erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Workshops die Mitbestimmungsrechte anhand praktischer Beispiele aus der Gruppe. So lernen sie praxisnah den Umgang mit den Mitbestimmungsrechten kennen und erproben die Möglichkeiten, die sich aus dem Initiativrecht des Personalrats ergeben.
Dabei geht es vor allem darum, die Gremienarbeit aktiv zu gestalten, denn Mitbestimmung heißt nicht nur, auf die Themen, die die Dienststellen- oder Geschäftsleitung vorgibt, angemessen zu reagieren. Mitbestimmung beinhaltet darüber hinaus, dass das Gremium initiativ wird und selbst Themen der Mitbestimmung benennt. Schließlich gehört zu einer gestaltenden Personalratsarbeit das Recht, sich zunächst umfassend in die Materie einzuarbeiten, bevor das Gremium seine Entscheidungen trifft.
In der Praxis setzt das unbedingt voraus, dass die Dienststelle den Personalrat so früh wie möglich und so umfassend wie möglich informiert. Nur so können die Personalratsmitglieder kompetent Position beziehen und bestehende Informationsdefizite ausgleichen.
Mitbestimmungsrecht, Initiativrecht – was heißt das genau?
Wie weit geht das Recht des Personalrats?
Pflichten der Dienststellen- bzw. Geschäftsleitung
Praktische Erarbeitung der Mitbestimmungsrechte des Personalrats
Informationsrecht und Informationsbeschaffung
Prüfung des Wissensstandes zur Klärung der Frage nach Schulungsbedarf; Hinzuziehung von Sachverständigen
Gegenvorschläge erarbeiten
Einladung zur Personalratssitzung; Beschlussfassung
Der Workshop wendet sich an Personalratsmitglieder, die bisher keine Schulung zum Thema besucht haben oder die Auffrischungsbedarf haben. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Arbeitszeit im Brennpunkt - Der Personalrat zwischen gesetzlichen Regelungen und betrieblichen Anforderungen	Beschreibung
Arbeitszeit, Mehrarbeit, Überstunden, Flexibilisierung – das sind Dauerthemen in allen Branchen. Und der Personalrat ist bei der Regelung immer mitten drin. Schaut man in die einschlägigen Gesetze (BPersVG, Arbeitszeitgesetz) scheinen die Bestimmungen zur Arbeitszeit und die Rolle des Personalrats klar geregelt. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass das ein Trugschluss ist. Die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle durch Dienstvereinbarungen schien für viele die Lösung aller Probleme. Das Gegenteil ist häufig der Fall. Knappe Personaldecken und überhöhte Leistungsvorgaben führen bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Hilfe der neuen Freiheit zu einer Selbstausbeutung ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Regelungen in Dienstvereinbarungen werden dabei ebenso außer Acht gelassen, wie die gesetzlichen Vorgaben. Diese gelten bei den Arbeitgebern, aber leider auch bei vielen Beschäftigten als überholt und auf die moderne Leistungsgesellschaft nicht anwendbar. Das fehlende Problembewusstsein macht es für den Personalrat schwer, regulierend einzugreifen. Doch die steigende Zahl psychischer Erkrankungen infolge beruflicher Überlastung – bis hin zum Burnout – zeigt, wie notwendig ein kritischer Umgang mit dem Thema Arbeitzeit ist. In diesem Workshop setzen wir uns mit den Richtlinien des Arbeitszeitgesetzes und anderen gesetz-lichen Bestimmungen auseinander und entwickeln Ansatzpunkte für ein verantwortungsbewusstes Handeln des Personalrats.
Die Rolle des Personalrats bei der Arbeitszeit – Kontrolleur und Akteur
Regelungsmöglichkeiten nach dem BPersVG
Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz und Dienstvereinbarungen – und die Konsequenzen
Durchsetzung der Einhaltung von Dienstvereinbarungen und gesetzlichen Vorgaben
Der Personalrat bei der Arbeitszeit zwischen allen Stühlen: Argumente für Arbeitszeitregelungen und praktische Vorgehensweise bei der Einführung von gesunden Arbeitszeiten
Das Seminar wendet sich an Personalratsvorsitzende und Personalratsmitglieder, die sich kritisch mit dem Thema Arbeitszeit auseinandersetzen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Länder-gesetze.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Handlungsmöglichkeiten des Personalrats in Personalangelegenheiten - - von der Einstellung bis zur beruflichen Qualifizierung	Beschreibung
Beim Stichwort ’personelle Angelegenheiten’ denken die betrieblichen Akteure zunächst an die Mitbestimmung des Personalrats bei personellen Einzelmaßnahmen. Dabei gehen die Informations- und Beteiligungsrechte des Gremiums weit über diese enggefasste Mitbestimmung hinaus. Der Personalrat ist bei allen die Kolleginnen und Kollegen betreffenden Maßnahmen zu beteiligen – angefangen bei der Personalplanung über Auswahlrichtlinien, Beurteilungsgrundsätzen, Förderung der Berufsbildung, bis zur Beschäftigungssicherung. In all diesen Punkten geht es um die vorausschauende Planung der Fortentwicklung der Dienststelle oder des Betriebes und um den Erhalt der Arbeitsplätze. In unserem Workshop werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur mit den rechtlichen Vorgaben vertraut gemacht, sondern erarbeiten sich an Praxisbeispielen Strategien zur Umsetzung ihrer Informations- und Beteiligungsrechte im Gremienalltag.
Vom Informationsrecht bis zum Vorschlagsrec - Die Beteiligung des Personalrats bei personellen Angelegenheiten
Personalangelegenheite Einstellung, Versetzung, Abordnung, Weiterbeschäftigung, Nebentätigkeit, Urlaubsplanung, Berufsausbildung, Fortbildung, Personalfragebögen, Beurteilungsrichtlinien
Informationen einholen, Maßnahmen prüfen, eigene Vorschläge erarbeiten die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben
Interne und externe fachliche Unterstützung
unverbindliche Anfrage	Workshop: Standortbestimmung und Rollenfindung für Personalratsmitglieder	Beschreibung
Zu den Anforderungen der Einarbeitungszeit – wie der Erschließung der rechtlichen Grundlagen und der Klärung vieler inhaltlicher und organisatorischer Fragen – kommen manchmal Belastungen anderer Art hinzu. Denn nicht immer treffen die neu gewählten Personalratsmitglieder auf Unterstützung für ihr Engagement, sondern sind möglicherweise mit Widerstand, Gleichgültigkeit oder Unverständnis konfrontiert.
Unser Workshop gibt diesen und weiteren Fragen Raum. Unsere Referentin Petra Kastenholz unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ihrer Standortbestimmung und bei der Suche nach individuellen Handlungsalternativen.
- Was macht mir in meiner Rolle als PR-Mitglied Freude?
- Wie definiere ich Erfolg in meiner Aufgabe als PR-Mitglied? Was empfinde ich als belastend?
- Umgang mit meinen eigenen Aggressionen und mit den Aggressionen anderer
- 'Nein' sagen (intern und extern)
Kollegiale Beratung – Das PR-Mitglied als Ansprechpartner/in der Beschäftigten
Methodik: Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen mit Feedback, Vortrag, Diskussion und kollegialer Austausch. Ihre Kreativität ist erwünscht, Ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit (auch bei praktischen Übungen) erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Der Workshop wendet sich an Personalratsvorsitzende und -mitglieder. Die Gruppengröße ist auf maximal zwölf Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte	Aufbauseminar Tarifrecht für Gleichstellungsbeauftragte	Beschreibung
Das 'Aufbauseminar Tarifrecht für Gleichstellungsbeauftragte' schließt inhaltlich an die Grundlagenschulung zum TVöD/TV-L an, so dass bisher nicht behandelte Themen besprochen, Fragen erörtert und Vertiefungen ergänzt werden. Dabei wird der Fokus wieder auf den für die Gleichstellungsbeauftragten relevanten tarifrechtlichen Fragestellungen liegen, z. B. - Was ist bei Versetzungen, Abordnungen, Zuweisung und Personalgestellung zu beachten?
- Welche Besonderheiten gibt es bei Mutterschutz und Elternzeit für die Angestellten im öffentlichen Dienst?
-Welche Pflichten bestehen gegenüber erkrankten Tarifbeschäftigten?
- Beendigung des Arbeitsverhältnisses im öffentlichen Dienst
Es besteht für die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, über die genannten Inhalte hinaus Aspekte oder Fragen einzubringen, die im Vorfeld der Schulung benannt werden können.
Unser Aufbauseminar wendet sich die Gleistellungsbeauftragten, ihre Stellvertreterinnen und an Vertrauensfrauen, die die Schulung 'Tarifrecht für Gleichstellungsbeauftragte - rechtssicherer Umgang mit TVöD und TV-L' besucht haben oder die andernorts bereits Basiswissen zum Tarifrecht erworben haben. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
Anmeldeschluss: Um für die SeminarteilnehmerInnen eine frühzeitige Planungssicherheit zu gewährleisten, haben wir einen Anmeldeschluss eingeführt. Er liegt 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn. Spätestens dann erhalten Sie eine Terminbestätigung (oder eine Absage, sollte die Zahl der Anmeldungen zu gering sein). Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen die Seminardurchführung eher, wenn die Buchungssituation das erlaubt. Sollte Ihnen bis zum Anmeldeschluss keine Kostenzusage Ihrer Dienststelle vorliegen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sofern freie Seminarplätze zur Verfügung stehen, reservieren wir Ihnen gerne unverbindlich einen Platz.
25.09. - 26.09.2017in Dortmund	Petra Woocker
Seminarinfo zum Download	Basiswissen 1 - Rechtsposition und Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten	Beschreibung
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte verfügt als Streiterin für die Gleichberechtigung von Frauen im Arbeitsleben über einen konkret formulierten Auftrag, den der Gesetzgeber im Bundesgleichstellungsrecht bzw. in den Bestimmungen der entsprechenden Ländergesetze formuliert hat. Die Kenntnis dieses Auftrags ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit und ein wirkungsvolles Gleichstellungscontrolling. Im Mittelpunkt des Seminars steht daher ein detaillierter Überblick zur Rechtsstellung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. Konkret geht es um die daraus resultierenden Kompetenzen und Aufgaben sowie um die Rolle der Gleichstellungsbeauftragten gegenüber Arbeitgeber und Belegschaft. Potentielle Konfliktfelder, aber auch Kooperationsmöglichkeiten mit anderen sind weitere Themen der Seminardiskussion, in die die praktischen Erfahrungen der Teilnehmerinnen einbezogen werden.
Die Gleichstellungsbeauftragte: ihre Funktion, ihre Rechtsstellung, ihre Aufgaben
Informations-, Beteiligungs-, Mitwirkungs- und Initiativrechte Einspruchsrecht
Das Seminar wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen und Vertrauensfrauen, die noch keine entsprechende Grundlagenschulung besucht haben und die neu in das Amt gewählt bzw. bestellt wurden. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
05.09. - 07.09.2017in Braunschweig	Ute Wellner
880,00 € zzgl. MwSt
Seminarinfo zum Download	Basiswissen 2 - Umsetzung der Gleichstellung in der Praxis	Beschreibung
Gleichstellungsrecht basiert auf unterschiedlichen Rechtsgrundlagen. Bund und Länder haben eigene Regelungen geschaffen, die die Umsetzung der Gleichstellung in der Praxis festschreiben. Die Kenntnis dieser Regelungen durch fallbezogene Bearbeitung zu vertiefen, ist ein Schwerpunkt des Seminars. Darüber hinaus widmet es sich der Funktion von Frauen- und Gleichstellungsplänen für die wirksame Förderung von Frauen in ihrem beruflichen Fortkommen, dem Abbau diskriminierender Strukturen und dem Gleichstellungscontrolling. Der Zusammenhang zwischen den Normen der Geschlechtergleichstellung einerseits und den konkreten Umsetzungsmaßnahmen andererseits wird mit Blick auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Teilnehmerinnen diskutiert.
Geschlecht und Recht – Grundlagen
Konkrete Maßnahmen zur Gleichstellung
Der Gleichstellungs- oder Frauenförderplan
Kriterien zur Effizienzkontrolle der getroffenen Maßnahmen
Das Seminar richtet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen, die noch keine Grundlagenschulung zur praktischen Umsetzung der rechtlichen Vorgaben besucht haben und die neu in das Amt gewählt bzw. bestellt wurden. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
27.09. - 28.09.2017in Fulda	Ute Wellner
680,00 € zzgl. MwSt
Seminarinfo zum Download	Basiswissen 3 - Arbeitsrecht und Gleichstellung	Beschreibung
Wer sich zum ersten Mal mit arbeitsrechtlichen Problemen konfrontiert sieht, stellt fest, dass es 'das Arbeitsrecht' nicht gibt. Regelungen zum Arbeitsrecht finden sich in verschiedenen Gesetzen, deren Zusammenwirken oft schwer durchschaubar ist. Unsere Referentin erläutert die wichtigsten Regelungen zur Einstellung, zu den Vertragsinhalten, zum geschlechtsbezogenen arbeitsrechtlichen Diskriminierungsverbot sowie zur Kündigung und arbeitet die gleichstellungsrechtlichen Implikationen heraus. Das Seminar setzt sich zum Ziel, die Teilnehmerinnen zu kompetenten Ansprechpartnerinnen bei arbeitsrechtlichen Fragen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu machen.
Das geschlechtsbezogene Diskriminierungsverbot im Arbeitsrecht
Arbeitsrechtliche Aufgaben der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten
Die Zusammenführung von Arbeits- und Gleichstellungsrecht in der Praxis
Das Seminar wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre StellvertreterInnen und Vertrauensfrauen, die über wenige oder keine Kenntnisse des Arbeitsrechts verfügen. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
14.11. - 15.11.2017in Berlin	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Die Stellvertreterin - Die Stellvertretung der Gleichstellungsbeauftragten	Beschreibung
Jede Gleichstellungsbeauftragte soll (muss) eine Stellvertretung haben. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten im Vertretungsfall, so steht es im Gesetz.
Was bedeutet das für die Umsetzung der konkreten Gleichstellungsaufgabe im Haus? Welche Gestaltungsmöglichkeiten können sich vor Ort ergeben und miteinander vereinbart werden? Wie sieht der Alltag der Stellvertreterin aus?
Unser Seminar greift diese Fragen auf. Die Teilnehmenden arbeiten an der Gestaltung der Stellvertretung oder möglichen Veränderungen für die Zukunft.
Gesetzliche Vorgaben, Rechte und Pflichten der Stellvertreterin
Aufgabenübertragung: Voraussetzungen – Konsequenzen
Gestaltung der Stellvertretung vor Ort
Das Verhältnis der Stellvertreterin zu: Gleichstellungsbeauftragter, Leitung, Interessenvertretung
Umgang mit 'Schwierigkeiten'
Das Seminar wendet sich an die Stellvertretung der Gleichstellungsbeauftragte, an Gleichstellungsbeauftragte und an Mitarbeitende des Gleichstellungsbüros. Die Personenzahl ist auf maximal 16 begrenzt.
Dieses Seminar ist keine Grundlagenschulung im engeren Sinne und kann daher Basiswissen 1 (oder eine vergleichbare Schulung) nicht ersetzen. Sollten Sie dazu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
08.11. - 09.11.2017in Dortmund	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Die Vertrauensfrauen: Ihre Stellung, Aufgaben, Rechte und Pflichten	Beschreibung
Auf Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten sind in kleinen Dienststellen, in Nebenstellen oder Teilen einer Dienststelle, die räumlich weit von dieser entfernt liegen, Vertrauensfrauen zu bestellen. (Nicht zu verwechseln mit den Vertrauenspersonen des Personal- oder Betriebsrats.)
Die Vertrauensfrauen haben eine wichtige Funktion: sie sind vor Ort die direkten Ansprechpartnerinnen für die Beschäftigten und für die zuständige Gleichstellungsbeauftragte. Wie sehen ihre Aufgaben konkret aus und zu welchen Themen können sie angesprochen werden? Wie gestaltet sich ihre 'Tätigkeit' – rechtlich und praktisch.
Ziel des Seminars ist, die Vertrauensfrauen zu sachkundigen Ansprechpartnerinnen für die Dienststelle und die weiblichen (männlichen) Beschäftigten zu machen – und zu kompetenten Unterstützerinnen der Gleichstellungsbeauftragten.
Ziele des Gesetzes; wo steht die Gleichberechtigung aktuell?
Die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Aufträge
Aufgaben der Vertrauensfrau als Unterstützerin
Ihre Rechte und ihre Pflichten
Verhältnis Gleichstellungsbeauftragte – Vertrauensfrau – Dienststelle
Die Vertrauensfrau als Ansprechperson für Beschäftigte
Das Seminar wendet sich an die Vertrauensfrauen sowie an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
18.10. - 19.10.2017in Hannover	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Etikette am Arbeitsplatz - Grenzverletzende Verhaltensweisen und der Umgang mit ihnen	Beschreibung
Theorie und Praxis sind oft zweierlei. Trotz AGG sind immer noch viele Frauen (aber auch Männer) Opfer grenzverletzender Verhaltensweisen am Arbeitsplatz. Sexuelle Diskriminierungen, entwürdigende Angriffe auf die persönliche Sphäre einzelner Kolleginnen und Kollegen kommen in fast allen Verwaltungen, Betrieben und Krankenanstalten vor, in denen Frauen und Männer zusammenarbeiten. Am Arbeitsplatz gehören sie zu den Tabu-Themen in Personalangelegenheiten. Werden Einzelfälle bekannt, tun sich die zuständigen Ansprechpersonen häufig sehr schwer bei der Entwicklung von Lösungen. Zudem erschwert das subjektive Empfinden von Frauen und Männern eine klar abgrenzbare Definition bestimmter Verhaltensweisen.
Ziel des Seminars ist es, mehr Hintergrundwissen und Handlungssicherheit zu erwerben, um im Bedarfsfall Unsicherheiten bei der Lösung dieser Konflikte zu überwinden.
Definitionen, §§ 1, 3 Abs. 4 AGG
Formen, Ausmaß, Konsequenzen
individuelle Handlungsmöglichkeiten im akuten Fall präventive Maßnahmen
Unser Seminar wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre StellvertreterInnen, an Vertrauensfrauen sowie an Beauftragte nach dem AGG. Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze sowie nach § 12 Abs. 1 AGG. Die Gruppengröße ist auf 16 Personen begrenzt.
11.09. - 12.09.2017in Dortmund	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Gleichstellungsrelevante Mitwirkungstatbestände	Beschreibung
Bei 'personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen' hat die Gleichstellungsbeauftragte ein Informations- und Mitwirkungsrecht. So bestimmt es nicht nur § 25 BGleiG.
Der Gesetzgeber erwartet von der Dienststelle, dass sie die Gleichstellungsbeauftragte dafür unverzüglich und umfassend unterrichtet, ihr erforderliche Unterlagen so früh wie möglich zur Verfügung stellt und erbetene Auskünfte erteilt.
Auf beiden Seiten besteht nicht immer Einverständnis darüber, um welche Mitwirkungstatbestände es sich dabei im Einzelnen handeln könnte. Auch über den Zeitpunkt der tatsächlichen Einbindung gibt es immer wieder Kontroversen. Das muss nicht so sein und ist wenig hilfreich für die gemeinsame Zielvorgabe aus §1 BGleiG, (ebenso den LGGs) der 'Umsetzung der Gleichstellung im Arbeitsleben'.
Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung erarbeitet unsere Referentin mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die gleichstellungsrelevanten Mitwirkungstatbestände.
Was sind: - personelle Mitwirkungstatbestände
- organisatorische Mitwirkungstatbestände - soziale Mitwirkungstatbestände Rechtsprechungsüberblick, Kommentierung, Literatur zum Thema
Zeitpunkt und Umfang der Einbindung der Gleichstellungsbeauftragten
Konkrete Umsetzung vor Ort
Das Seminar wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertretungen, an Vertrauensfrauen sowie an MitarbeiterInnen gem. § 29 Abs. 2 BGleiG. Die Gruppengröße ist auf 16 Personen begrenzt.
Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
30.11.2017in Hannover	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Konfliktmanagement für Gleichstellungsbeauftragte - Individueller Umgang mit Konflikten und mögliche Lösungswege	Beschreibung
Wenn Sie sich in der Gleichstellungsarbeit stark engagieren, bleiben Konflikte zumeist nicht aus. Doch was sind mögliche Ursachen und Anzeichen im Arbeitsalltag? Über welche Stufen hinweg entwickelt sich eigentlich ein Konflikt? Und welche Lösungswege bieten sich an? In einem ersten Schritt ist es hilfreich, das eigene Konfliktverhalten zu analysieren und zu hinterfragen. Zugleich wird so der Blick auf das Verhalten der anderen Konfliktbeteiligten geschärft. Hierfür werden wir uns in diesem Seminar ausreichend Zeit nehmen.
In der Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren, liegt ein wichtiger Schlüssel zur Klärung von Konflikten. Doch wie sieht ein lösungsorientiertes Konfliktgespräch aus, und welche Phasen beinhaltet es? Für die praktische und erfolgreiche Umsetzung eines solchen Gesprächs sind verbale und nonverbale Kommunikationstechniken förderlich, die wir in diesem Seminar ausführlich einüben werden. Im Erfahrungsaustausch untereinander bearbeiten die TeilnehmerInnen Konfliktsituationen aus ihrem eigenen Arbeitsalltag. So können sie alternative Verhaltensweisen ausprobieren und vom kollegialen Feedback der anderen profitieren.
All das trägt zu einer bewussteren Kommunikation bei, so dass Sie neue Perspektiven für Lösungen sehen, und im besten Fall Konflikte zukünftig erst gar nicht entstehen.
Typische Konfliktfelder der Gleichstellungsarbeit Analyse von Konflikten und deren Ursachen
Konkrete Schritte zur Klärung von Konfliktsituationen im Arbeitsalltag
Kommunikationsstrategien Denk-, Sprach- und Handlungsmuster
Methoden: theoretische Impulse, praktische Übungen, in denen das Gelernte umgesetzt und gefestigt wird, kollegiales Feedback, Diskussionsrunden im Plenum. Bitte bringen Sie Beispiele für Konfliktsituationen aus Ihrer Gleichstellungsarbeit mit. Ihre Kreativität ist erwünscht, Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei praktischen Übungen) unbedingt erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Unser Praxisseminar wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre StellvertreterInnen sowie an Vertrauensfrauen. Die Gruppengröße ist auf maximal 12 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach nach § 10 Abs. 5 i. V. mit § 29 Abs. 1 BGleiG bzw. den entsprechenden Paragraphen der Ländergesetze.
Anmeldeschluss: Um für die SeminarteilnehmerInnen eine frühzeitige Planungssicherheit zu gewährleisten, haben wir einen Anmeldeschluss eingeführt. Er liegt 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn. Spätestens dann erhalten Sie eine Terminbestätigung (oder eine Absage, sollte die Zahl der Anmeldungen zu gering sein). Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen die Seminardurchführung eher, wenn die Buchungssituation das erlaubt. Sollte Ihnen bis zum Anmeldeschluss noch keine Kostenzusage Ihrer Dienststelle vorliegen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sofern freie Seminarplätze zur Verfügung stehen, reservieren wir Ihnen gerne unverbindlich einen Platz.
13.11. - 16.11.2017in Fulda	Dr. Sylvia Lorenz
Seminarinfo zum Download	Mediation für Gleichstellungsbeauftragte	Beschreibung
Konflikte sind in der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten das ’tägliche Brot’. Um den ihnen übertragenen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, setzen sie sich oftmals zwischen alle Stühle. Gleichzeitig entwickeln die Gleichstellungsbeauftragten Beratungskompetenzen oder bilden diese fort – im Kontakt mit den Beschäftigten und dem Arbeitgeber/Dienstherrn im Rahmen ihrer vielfältigen Aufgaben. Ob Sie nun gebeten werden, Ihre Kompetenzen zur Konfliktklärung einzusetzen oder wieder mal zwischen den Stühlen sitzen: Mediation bzw. Grundgedanken der Mediation können bei der Bearbeitung eines Problems hilfreich sein. In dieser Qualifizierung werden wir mit Blick auf die Rolle und die rechtliche Stellung der Gleichstellungsbeauftragten prüfen, wo und wie Mediation genutzt werden kann.
Mediation heißt übersetzt Vermittlung in Konflikten durch eine allparteiliche Person, die sich konstruktiv und unterstützend mit den Parteien auf den Weg begibt, eine gemeinsame Vereinbarung zu erarbeiten. Genutzt wird dazu ein Phasenmodell. Die Teilnehmenden werden dieses 5-Phasen-Modell kennenlernen und seine Wirkungsweise an Beispielen ausprobieren. Konflikten aus der eigenen Arbeit können dabei eingebracht werden. Darüber hinaus stellt unsere Referentin Ute Wellner Modelle zum Verständnis von Konflikten sowie Kommunikationsmethoden vor, die ebenfalls praktisch erprobt werden.
Ziel der Qualifizierung ist es, ein kleines Handwerkzeug für den Gleichstellungsalltag zu erwerben.
Schulungsinhalte: Konflikte sind normal!
Vermittlung: was heißt das?
Das Mediationsgespräch: 5-Phasen der Mediation
- Einführungsphase: Motivation und Regeln
- Bestandsaufnahme: Sichtweise der Konfliktparteien
- Konflikterhellung: Verhandlung und Konfliktbearbeitung
- Entwicklung von Lösungsideen und Alternativen
- Übereinkunft, Abschlussphase und Umsetzung
Kommunikationsmethoden kennenlernen und nutzen
Konfliktkompetenzen erwerben
Methoden: Gearbeitet wird mit Lehrvortrag, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, Fish-Bowl, Rollenspiel.
Die Qualifizierung richtet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen; Mitarbeitende des Gleichstellungsbüros und Vertrauensfrauen. Die Qualifizierung ist auch für Gleichbehandlungsbeauftragte bzw. Beauftragte nach AGG geeignet. Die Gruppengröße liegt bei mindestens fünf und maximal zwölf Personen.
Ihre Kreativität ist erwünscht, Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei Rollenspielen) erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze sowie nach § 12 Abs. 1 AGG.
28.08. - 01.09.2017in Gotha	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	04.12. - 08.12.2017in Fulda	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Moderation und Präsentation für die Gleichstellungsarbeit - Zielorientiert Besprechungen leiten und Themen einprägsam vorstellen	Beschreibung
In der heutigen Zeit arbeiten wir verstärkt in Teams und Gremien. Koordiniert wird diese Zusammenarbeit häufig in Besprechungen. Doch welche Erfahrung haben Sie bisher damit gesammelt? Erleben Sie sich lang hinziehende Sitzungen, die ohne klare Ergebnisse enden oder zügige Treffen, in denen sich alle auf das Wesentliche konzentrieren und ergebnisorientiert arbeiten? Vielleicht dürfen (oder müssen) Sie in dabei immer wieder die Leistungsrolle übernehmen? Doch wie gelingt es Ihnen, souverän und zielorientiert eine Besprechung zu moderieren? Diese Fragen bestimmen die erste Hälfte unseres Praxisseminars. Die Grundlage für eine erfolgreiche Gesprächsmoderation legen Sie in einer guten Vorbereitung und einer realistischen Zeitplanung. Während der Moderation fördern Sie den Arbeitsprozess, in dem Sie die besprochenen Inhalte passend veranschaulichen. Unsere Referentin Dr. Sylvia Lorenz stellt Ihnen geeignete Visualisierungsmethoden vor, die in der Gruppe sofort ausprobiert und reflektiert werden.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Präsentation. Sie wissen, dass es in der Gleichstellungsarbeit nicht nur auf die fachliche Qualität Ihrer Konzepte und Ergebnisse ankommt, sondern auch auf die Art und Weise, wie Sie diese darstellen. Es ist auch hier wichtig, Ihre Zahlen und Argumente einprägsam zu visualisieren, sich klar auszudrücken und durch Ihre Körpersprache Souveränität zu vermitteln.
In unserem Praxisseminar werden wir diese und weitere Aspekte ausführlich besprechen und einüben. Sie erhalten die Gelegenheit, auf verschiedene Weise Ihre Themen der Gleichstellungsarbeit zu präsentieren und vom kollegialen Feedback der anderen TeilnehmerInnen zu profitieren.
Bitte bringen Sie – sofern vorhanden – eine bereits erstellte Computerpräsentation auf Ihrem Laptop mit.
Sprachmuster, Fragetechniken
Umgang mit kritischen Einwänden Feedbackkultur
Methodik: Inhaltliche Impulse, Einzel- und Kleingruppenarbeit, moderierte Plenumsrunden, praktische Übungen mit Feedback. Ihre Kreativität ist erwünscht, Ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit (auch bei praktischen Übungen) erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Unser Praxisseminar wendet sich an Frauen-und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen sowie an Vertrauensfrauen. Die Gruppengröße ist auf 12 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
Anmeldeschluss: Um für die SeminarteilnehmerInnen eine frühzeitige Planungssicherheit zu gewährleisten, haben wir einen Anmeldeschluss eingeführt. Er liegt 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn. Spätestens dann erhalten Sie eine Terminbestätigung (oder eine Absage, sollte die Zahl der Anmeldungen zu gering sein). Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen die Seminardurchführung eher, wenn die Buchungssituation das erlaubt. Sollte Ihnen bis zum Anmeldeschluss keine Kostenzusage Ihrer Dienststelle vorliegen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sofern freie Seminarplätze zur Verfügung stehen, reservieren wir Ihnen gerne unverbindlich einen Platz.Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze.
23.10. - 26.10.2017in Dresden	Dr. Sylvia Lorenz
Seminarinfo zum Download	Tarifrecht für Gleichstellungsbeauftragte - rechtssicherer Umgang mit TVöD und TV-L	Beschreibung
In der täglichen Praxis werden Gleichstellungsbeauftragte immer wieder auch mit tarif- und arbeitsrechtlichen Problemen und Fragestellungen konfrontiert. Hier heißt es zu erkennen, welche Normen anzuwenden sind und welche rechtlichen Handlungsmöglichkeiten und Grenzen in der konkreten Situation bestehen.
Unser Seminar bereitet durch Fallbesprechungen auf den Umgang mit tarif- und arbeitsrechtlichen Normen im öffentlichen Dienst vor und legt den Fokus auf die Themenbereiche, die vornehmlich in der Gleichstellungsarbeit eine Rolle spielen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fälle aus der Praxis einzubringen und zu besprechen.
Tarifvertrag und Tarifrecht
- Wie gehe ich an ein rechtliches Problem heran?
- Verhältnis Tarifrecht – Gesetz – Dienstvereinbarung: Wann gilt der Tarifvertrag? Wann nicht?
Arbeitsvertrag, Arbeitsbedingungen § 2, 3 TVöD/TV-L
- Benachteiligungsverbot des AGG
- Schriftform, mehrere Arbeitsverhältnisse
- Probezeit / Nebentätigkeit / ärztliche Untersuchungen / Personalakten - § 30 TVöD/TV-L: Besonderheiten befristeter Arbeitsverträge
§ 4 TVöD/TV-L, Versetzung, Abordnung, Umsetzung, Personalgestaltung
Tarifliche Regelungen der Arbeitszeit; §§ 6 ff. TVöD/TV-L
Entgeltregelungen, §§ 12 – 25 TVöD/TV-L
- Eingruppierung und Entgeltgleichheit
- Beruflicher Aufstieg/Übertragung höherwertiger Tätigkeiten
- § 11 TVöD/TV-L, tariflicher Teilzeitanspruch
- Tarifliche Ansprüche auf Urlaub, Sonderurlaub, Arbeitsbefreiung: §§ 26, 28, 29 TVöD/TV-L
- Tarifvertragliche Ansprüche bei Krankheit im Arbeitsverhältnis, §§ 21 ff. TVöD, TV-L
§§ 33, 34, 35 TVöD, TV-L, Beendigung des Arbeitsverhältnisses
- Beendigung bei Rentenbezug
Das Seminar wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertretung sowie an Vertrauensfrauen. Die Gruppengröße ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
20.11. - 21.11.2017in Fulda	Petra Woocker
Seminarinfo zum Download	Verhandlungstraining für Gleichstellungsbeauftragte	Beschreibung
Jede Kommunikationssituation, in der zwei oder mehrere Personen mit (teilweise) unterschiedlichen Interessen eine gemeinsame Vereinbarung anstreben, ist eine Verhandlung.
Verhandlungen gehören zum Arbeitsalltag der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. In manche gehen wir entspannt hinein und erreichen ohne große Anstrengung das angestrebte Wunschergebnis. In anderen Fällen will es uns nicht gelingen, mit der Gegenseite einen produktiven Dialog zu führen. Anstatt unserem eigenen Weg zu vertrauen und eine für alle zufriedenstellende Lösung anzustreben, steigen wir dann allzu oft in den Kampf um die Durchsetzung von Positionen ein. Oder wir versuchen, durch freundliches Entgegenkommen unser Gegenüber zu Zugeständnissen zu bewegen. Keine dieser Lösungsalternativen verspricht mittelfristig eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Sach- und interessenorientierte Verhandlungen führen in der Regel zu zufriedenstellenden, von allen Beteiligten anerkannten Ergebnissen, die nachhaltig wirken.
Welche Voraussetzungen sind erforderlich, um in dieser Weise produktiv zu verhandeln? Zentrale Kompetenzen sind vertiefte Kenntnisse moderner Verhandlungstechniken und ein souveränes Vertrauen in die eigenen Interessen und Ziele. Unsere Trainerin Petra Kastenholz vermittelt theoretische Grundlagen, gibt zahlreiche Anregungen und unterstützt Sie bei praktischen Übungen. Was sind Ihre persönlichen Vorteile?
- In diesem Workshop reflektieren Sie Ihren eigenen Verhandlungsstil und können erfolgreiche neue Verhandlungstechniken erproben. - Sie trainieren das Überwinden interner und externer Widerstände im Verhandlungsprozess und erarbeiten sich individuelle Möglichkeiten zur souveränen Verhandlungsführung.
- Sie haben die Gelegenheit eine Verhandlungssituation aus ihrem Arbeitskontext vorzubereiten oder den Umgang mit einem/einer schwierigen Verhandlungspartner/in zu üben.
Die Alternative zum Positionsgerangel bzw. dem 'Feilschen' um Positionen: Verhandlungsführung nach dem 'Harvard-Konzept'
Entwickeln von Entscheidungsalternativen
Wie Sie Ihr Gegenüber motivieren, Ihnen und Ihren Interessen zu folgen
Methoden: visualisierte Kurzreferate, kollegialer Austausch, Übungen zu zweit, Gruppenarbeiten, lernen an konkreten Beispielen.
Unser Workshop wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre StellvertrterInnen sowie an Vertrauensfrauen und ist auch für Beauftragte nach AGG geeignet. Ihre Kreativität ist erwünscht, Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei praktischen Übungen) erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne. Die Gruppengröße liegt bei mindestens sechs und maximal 12 Personen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze sowie nach § 12 Abs. 1 AGG.
11.12. - 14.12.2017in Dresden	Sonja Geiger
Seminarinfo zum Download	Workshop: Coaching	Beschreibung
Als Gleichstellungsbeauftragte unterstützen Sie Frauen bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Sie organisieren, streiten, netzwerken, verhandeln, initiieren, Sie machen Mut und stehen Ihren Kolleginnen (und Kollegen) mit Rat und Tat zur Seite. Doch manchmal wird Ihnen die Kraft fehlen an einer weiteren Stelle für die Ratsuchenden zu kämpfen. Ein anderes Mal werden Sie möglicherweise wahrnehmen, dass Sie mit Ihrem ’Latein’ am Ende sind. Was tun?
In unserem Workshop möchten wir Ihre Beratungskompetenz um eine klienten- und lösungsorientierte Form der Beratung erweitern, dem Coaching. Beim Coaching geben die beratenden Personen keine Lösung vor. Stattdessen unterstützen sie die Ratsuchenden dabei, sich die individuell passenden Lösungswege zu erarbeiten, und begleiten sie auf diesen Wegen bis zum Ziel. Die Ratsuchenden übernehmen dabei die Verantwortung für ihre Themen bzw. Probleme. Mit den eigenverantwortlich erarbeiteten Lösungen können sie sich stärker identifizieren und für deren Umsetzung besser engagieren, als für vorgegebenen Strategien.
Was sind Ihre persönlichen Vorteile?
Sie lassen die Probleme anderer nicht mehr so nahe an sich heran (Work-Life-Balance);
Sie finden hinter den genannten (vordergründigen) Problemstellungen schneller das ursächliche Thema heraus;
Sie werden eher zu Lösungen kommen, die die Ratsuchenden umsetzen können;
Sie werden entspannter im Umgang mit 'schwierigen' Menschen;
es wird weniger Missverständnisse und Grabenkämpfe mit beratungsresistenten Kolleginnen (und Kollegen) geben;
Sie finden mit weniger Aufwand nachhaltige Lösungen und erzielen bessere Verhandlungsergebnisse;
Sie sind in der Lage, sich und andere auf eine Metaebene (’Vogelperspektive’) zu führen, um so die verschiedenen Facetten zu betrachten und alternative (Lösungs-) Wege zu entwickeln,
Sie erweitern Ihre Beratungskompetenz und Methodenvielfalt.
Kommunikations- und Fragetechniken
Entwickeln von Visionen – Zielen – Handlungsoptionen
Wie anders ist der oder die andere?
Vorgehensweise: Nach den theoretischen Einheiten folgen praktische Übungen, in denen die Theorie umgesetzt und gefestigt wird. Sie erhalten die Möglichkeit, in einem offenen Lernklima Methoden und Verhaltensoptionen auszuprobieren und zu trainieren.
Der Workshop richtet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen, Beauftragte für Chancengleichheit und Vertrauensfrauen. Die Gruppengröße ist auf maximal zwölf Personen begrenzt.
18.09. - 21.09.2017in Berlin	Petra Kastenholz
Seminarinfo zum Download	Workshop: Das Auswahlverfahren: Stellenausschreibung, Auswahlgespräch, Entscheidung	Beschreibung
Gleichstellungsbeauftragte verbringen viel Zeit mit und in Auswahlverfahren. Es handelt sich dabei um personelle Angelegenheiten, an denen Gleichstellungsbeauftragte nach jeder gesetzlichen Regelung (BGleiG, LGG) mitzuwirken haben.
In diesem Workshop werden unter Einbeziehung der rechtlichen Rahmenbedingungen die einzelnen Schritte der Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten dargestellt und anhand der 'üblichen' Verfahrensweisen ihrer Einbindung im Haus diskutiert. Auf dieser Basis tauschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer strategischen Überlegung darüber aus, wie die Umsetzung gelingen kann. Ein weiteres Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Verhaltensweisen von BewerberInnen.
Rechtliche Rahmenbedingungen: BGleiG, LGG, AGG
Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten im Verfahren
Das Bewerbungsgespräch und die Gleichstellungsbeauftragte Aspekt 'geschlechtsspezifisch'
Der Workshop wendet sich an Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen, Vertrauensfrauen, Mitarbeitende des Gleichstellungsbüros sowie an Mitarbeitende der Personalverwaltung. Die Gruppengröße ist auf maximal zwölf Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
06.11. - 07.11.2017in Dortmund	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Workshop: Der Gleichstellungsplan: Ziele und Maßnahmen	Beschreibung
Gleichstellungspläne sind Personalentwicklungspläne. Personalverantwortliche müssen sich gemeinsam mit ihren Gleichstellungsbeauftragten der Aufgabe stellen, vorausschauend in die kommenden (meist vier) Jahre zu blicken. Es gilt konkrete Ziele zu formulieren: Wo möchte/muss sich die eigene Institution in der Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau und beim Thema Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie dann wiederfinden?
Die dafür notwendige Erstellung einer Bestandsaufnahme mit anschließender Analyse der Ergebnisse ist die Basis. Darauf aufbauend gilt es Ziele zu bestimmen und zu formulieren. Sind die Ziele gesetzt, heißt es zu klären, welche begleitenden Maßnahmen zum Ziel führen. Wie können sie im Plan festgeschrieben, wie konkret umgesetzt werden? Zu diesen und weiteren Fragen ist die Mitwirkung der Gleichstellungsbeauftragten in der Regel unerlässlich. Von ihren Erfahrungen und Ideen profitiert das Haus.
In unserem Workshop können Ziele und konkrete Maßnahmen aus den Gleichstellungsplänen der Teilnehmenden in kollegialer Runde zur Diskussion gestellt werden. Gemeinsam sollen Maßnahme-Ideen für mögliche Ziele entwickelt werden. Unsere Referentin Ute Wellner stellt best practice Beispiele vor.
Bestimmung von Zielen nach Gleichstellungsrecht
Entwicklung von Maßnahmen zu den verschiedenen Handlungsfeldern
best practice Beispiele Erfahrungsaustausch
Der Workshop wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen, an Vertrauensfrauen sowie alle Personen, die darüber hinaus am Gleichstellungsplan mitarbeiten. Die Gruppengröße ist auf zwölf Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
29.11.2017in Hannover	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Workshop: Die Frauenversammlung	Beschreibung
Jedes Jahr finden überall im öffentlichen Dienst wie auch in der Privatwirtschaft, den Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen Versammlungen der weiblichen Beschäftigten statt – eingeladen von der Gleichstellungsbeauftragten, dem Gleichstellungs- oder Frauenbüro. Die Versammlung soll mindestens einmal im Jahr stattfinden und den weiblichen Beschäftigten die Gelegenheit geben, sich miteinander über den Umgang mit Gleichstellung vor Ort auszutauschen.
Dazu gibt es viele Möglichkeiten: ob es ein Bericht der Gleichstellungsbeauftragten über Erreichtes und zukünftige Aufgaben ist, ein Vortrag zu einem Spezialthema oder anstehende Veränderungen vor Ort, die unter einem weiblichen Gesichtspunkt angeschaut werden – das hängt von verschiedenen Gegebenheiten ab. Die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team stellen sich jedes Mal auf’s Neue die Frage: was macht Sinn? Und dann gilt es, die Veranstaltung zu organisieren. Wer macht was, wann und wo – und eben wie? Eine gelungene Frauenversammlung gibt dem Gleichstellungsteam Input und Stärke für die weitere Umsetzung des Gleichstellungsauftrags vor Ort.
Ziel des Workshops: Die Teilnehmerinnen begeben sich auf die Suche nach Themen und dem möglichen Setting. Für die zu berücksichtigenden Formalien erarbeiten sie sich eine To-Do-Liste. Erfahrungsaustausch, best practice Beispiele, ergänzt um visualisierende Arbeitstechniken begleiten die Teilnehmerinnen durch den Workshop.
Rückblick – was war, was ist, wie geht es weiter? Was gibt es andernorts?
Themencluster: Aktuelles, Attraktives, Gewichtiges
To-Do-Liste: welche Formalien sind zu beachten?
Unser Workshop richtet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen, an Vertrauensfrauen und Mitarbeitende des Gleichstellungsbüros. Die Gruppengröße ist auf maximal zwölf Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
16.10. - 17.10.2017in Hannover	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Workshop: Es könnte Mobbing sein ...	Beschreibung
Formal betrachtet sind die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten nicht Ansprechpersonen bei Mobbing. Die Praxis sieht oft anders aus. Ein Beispiel: Eine Beschäftigte bittet um ein Beratungsgespräch zum Thema Teilzeit. Im Gespräch kommen Probleme zur Sprache, die auf Mobbing hindeuten. Entscheidet sich die Gleichstellungsbeauftragte dafür, die Ratsuchende zu begleiten, sollte sie sich mit der Thematik bereits auseinandergesetzt haben. Mobbing wird nicht zu unrecht häufig als das Phänomen Mobbing betitelt, denn der Begriff beschreibt einen komplexen Sachverhalt, der schwer zu fassen ist. Wie erkenne ich, dass es sich bei Verhaltensweisen, die von ratsuchenden Personen beschriebenen werden, um Mobbing handelt? Was kann in diesem Fall getan werden? Welche Handlungsmöglichkeiten haben die Betroffenen selber und welche die AnsprechpartnerInnen mit einer dienstlichen oder betrieblichen Funktion, bei denen sie Rat suchen – wie die Gleichstellungsbeauftragte? Unser Workshop bietet Hintergrundwissen und Orientierungshilfen.
Was beinhaltet der Begriff Mobbing? Typische Verlaufsformen von Mobbing
Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten
Welche Hilfestellung bieten rechtliche Vorschriften?
Besser Prävention! - Welche Maßnahmen sind sinnvoll?
Unser Workshop wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen, an Vertrauensfrauen sowie an Ansprechpersonen in der Beschwerdestelle nach AGG. Die Gruppengröße ist auf maximal zwölf Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze bzw. nach § 12 Abs. 1 AGG.
13.09. - 14.09.2017in Dortmund	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Workshop: Gleichstellungsplan von A bis Z	Beschreibung
'Der Gleichstellungsplan dient der Erreichung der Ziele dieses Gesetzes und ist ein wesentliches Instrument der Personalplanung, insbesondere der Personalentwicklung' heißt es in § 11 des BGleiG.
Alle Gleichstellungsgesetze beinhalten die Verpflichtung zur Aufstellung eines Gleichstellungsplans. Seine Erstellung berücksichtigt vier Ebenen: auf der Grundlage eines zu erstellende Datenteils, der die Situation der Beschäftigten wiedergibt, macht die anschließende Interpretation die Gleichstellungsdefizite sichtbar. Im nächsten Schritt werden Zielvorgaben für die Zukunft formuliert und schließlich Maßnahmen für deren Umsetzung vereinbart.
Der Gleichstellungsplan bildet so die Basis für den Arbeitsauftrag der Gleichstellungsbeauftragten und liefert die Kriterien für das Gleichstellungscontrolling. Der ’eigene’ Frauenförder- oder Gleichstellungsplan ist ein wichtiges Planungs- und Kontrollinstrument für die Umsetzung der Gleichstellung vor Ort. Die Teilnehmerinnen erschließen sich dieses Instrument der Gleichstellungsarbeit anhand aktueller Pläne – gerne auch an den eigenen, die zum Workshop mitgebracht werden können.
Struktur des Gleichstellungsplans
Umsetzung von Gleichstellungsplänen
Anpassung an aktuelle Entwicklungen Funktion der Gleichstellungsbeauftragten
Der Workshop richtet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen, Vertrauensfrauen, Mitglieder des Personalrats sowie an alle Personen, die darüber hinaus an einem neu zu erstellenden Gleichstellungsplan mitarbeiten oder die regelmäßigen Anpassungen kontrollieren. Die Gruppengröße ist auf 12 Personen begrenzt.
Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. mit § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze sowie nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den Vorschriften der LPersVG.
21.09.2017in Magdeburg	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Workshop: Gleichstellungsrelevant - die Lösung! - Fallreflektion nach Bundesgleichstellungsgesetz und Landesgleichstellungsgesetzen	Beschreibung
'Zuständig in personellen, sozialen, organisatorischen (…) Angelegenheiten' - so beschreibt der Gesetzgeber die Aufgaben, die er den Gleichstellungsbeauftragten zur Mitwirkung bestimmt. Dieser bewusst sehr weit gefasste Arbeitsauftrag stellt Gleichstellungsbeauftragte ab und an vor Fragen wie: Was muss/sollte/kann ich in diesem Fall tun? Wie sieht der rechtliche Weg aus? Wie wird im Hause üblicherweise in einem solchen Fall verfahren? Und: was ist strategisch sinnvoll?
Unser Workshop in kleiner Runde bietet die Möglichkeit mit Unterstützung der Referentin und den Kolleginnen (Kollegen) Lösungen zu erarbeiten, zu diskutieren und zu reflektieren. Wichtiger Hinweis: Der Workshop ersetzt nicht die anwaltliche Beratung im Einzelfall.
Die Arbeit an den Fallgestaltungen und Fragestellungen der Teilnehmenden bedingt, dass die Themen, Fälle oder Fragen bis 14 Tage vor dem Workshop einzureichen sind – bitte unter Angabe des Gesetzes (Regelungen) nach dem gearbeitet wird.
Vorstellung der Themen und Klärung der Bearbeitung
Bearbeitung Thema/Fall: Fragestellung - Sachverhalt - Darstellung der gesetzlichen Bestimmungen aus BGleiG, LGG oder Vereinbarungen
je nach Problematik können vier Fälle bearbeitet werden
Der Workshop wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen und an Vertrauensfrauen. Die Gruppengröße ist auf zwölf Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
23.11.2017in Dortmund	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Workshop: Standortbestimmung und Rollenfindung für Gleichstellungsbeauftragte	Beschreibung
Zu den Anforderungen der Einarbeitungszeit – wie der Erschließung der rechtlichen Grundlagen und der Klärung vieler inhaltlicher und organisatorischer Fragen – kommen manchmal Belastungen anderer Art hinzu. Denn nicht immer treffen die neu bestellten oder gewählten Amtsinhaberinnen auf Unterstützung für ihr Engagement, sondern sind möglicherweise mit Gleichgültigkeit oder Unverständnis konfrontiert.
Unser Workshop gibt diesen und weiteren Fragen Raum. Unsere Referentin Petra Kastenholz unterstützt die Teilnehmerinnen bei ihrer Standortbestimmung und bei der Suche nach individuellen Handlungsalternativen.
Petra Kastenholz, Dipl.-Ing., zertifizierte Wirtschafts-/Mediatorin, NLP und Business Coach. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen u. a. in Teamentwicklung, Konfliktauflösung und Konfliktmanagement, im Ausbau individueller Handlungsalternativen und der Verankerung von Frauenqualifikation in einem heute noch eher männlich geprägten Arbeitsumfeld.
- Was treibt mich an? Was sind meine Erwartungen an mich / an meine Umwelt?
- Was macht mir in meiner Rolle als Gleichstellungsbeauftragte (= GlStB) Freude?
- Wie definiere ich Erfolg in meiner Aufgabe als GlStB? Was empfinde ich als belastend?
- Was würde ich gern anders machen, was würde ich gerne lernen?
- Wie gehe ich mit meiner eigenen Zeit um?
- Wie gehe ich mit meinen Ressourcen um?
Kollegiale Beratung – Die Rolle der GlStB als Coach
Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen mit Feedback, Vortrag, Diskussion, kollegialer Austausch. Ihre Kreativität ist erwünscht, die Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei praktischen Übungen) erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Es besteht die Möglichkeit, den Workshop mit Einzelcoaching-Stunden bei Petra Kastenholz zu kombinieren. Bitte nehmen Sie bei Internesse Kontakt mit uns auf.
Der Workshop wendet sich an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und ihre StellvertreterInnen im ersten oder zweiten Jahr ihrer Amtszeit. Die Gruppengröße ist auf zwölf Personen begrenzt.
11.09. - 14.09.2017in Gotha	Petra Kastenholz
Seminarinfo zum Download	Workshop: Widerspruch, Einspruch, Beanstandung - rechtssicher und überzeugend formulieren	Beschreibung
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte werden in der täglichen Praxis immer wieder damit konfrontiert, dass Leitungskräfte die gesetzlichen Bestimmungen nicht kennen, nicht beachten oder Beteiligungsrechte ignorieren. Im Bundesgleichstellungsgesetz ebenso wie in den Landesgesetzen wurden Regelungen zur Kontrolle und Gegenwehr getroffen. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sind verpflichtet, diese zur Durchsetzung der Gleichberechtigung am Arbeitsplatz anzuwenden. Um dies wirksam zu tun, benötigen sie Rechtskenntnisse ebenso, wie strategisch-praktische Erfahrung. Hier setzt unser Workshop an. Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen werden Beispiele aus der Praxis bearbeitet. Ziel des Seminars ist es, die Rechtssicherheit der Teilnehmerinnen bei der Formulierung von Widerspruch, Einspruch und Beanstandung zu stärken.
Rechtliche Grundlagen für Widerspruch, Einspruch und Beanstandung
Strategische Überlegungen – wann lohnt sich der Einsatz?
Formalien einer ordnungsgemäßen Umsetzung
Typische Fehler kennen und vermeiden
Begleitende Maßnahmen zur Durchsetzung der Rechte
Der Workshop wendet an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen und Vertrauensfrauen, die die Instrumente der Rechtsdurchsetzung kennenlernen wollen (müssen) oder die ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Die Gruppengröße ist auf 12 Personen begrenzt. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 10 Abs. 5 i. V. m. § 29 Abs. 1 BGleiG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze
22.11.2017in Dortmund	Ute Wellner
Seminarinfo zum Download	Personalräte Betriebskrankenkassen	Basiswissen 2 - Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Personalrats	Beschreibung
Basiswissen 2 bietet einen fundierten Überblick über die Palette der Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Personalrats. Die Seminardiskussion dreht sich dabei auch um die spannende Frage, welche Qualität dem einzelnen Rechtsanspruch für die Praxis der betrieblichen Interessenvertretung zukommt.
Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen kommen so auch strategische Überlegungen zum Umgang mit den Mitbestimmungsansprüchen in den Blick. Die Auseinandersetzung mit den gesetzlichen wie mit den informellen Instrumenten zur Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte rundet das Seminar ab.
- Überblick über die Beteiligungsrechte des Personalrats
- Beteiligungsrechte bei personellen Maßnahmen: Einstellung, Eingruppierung, Versetzung, Kündigung und Personalplanung
- Die Mitbestimmungsrechte = Initiativrechte des Personalrats
- Instanzen zur Regelung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Personalrat und Dienststelle: Einigungsstelle, Arbeitsgericht, Verwaltungsgericht
Dieses Basisseminar wendet sich an Personalratsmitglieder der Betriebskrankenkassen und ihrer Verbände, die noch keine Grundlagenschulung besucht haben, insbesondere an die neu gewählten Mitglieder.
Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
15.11. - 16.11.2017in Fulda	Volker Mischewski
Seminarinfo zum Download	Betriebliche Interessenvertretungen (BR, PR, GlStB, Beauftragte nach AGG)	Arbeitnehmerdatenschutz - Datenerhebung, -auswertung und -sicherheit	Beschreibung
In Unternehmen und Dienststellen aller Branchen kommen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz. Neben vielen praktischen Erleichterungen bieten diese Technologien umfangreiche Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle der Beschäftigten. Da eine Ablehnung neuer Technologien weder im Sinne der Arbeitgeber noch der Beschäftigten ist, sollten Betriebs- und Personalräte von ihrem Mitbestimmungsrecht Gebrauch machen, um die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, die Erfassung, Speicherung und Auswertung von Daten sind mit diesem Ziel in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung zu regeln. Damit diese Vereinbarungen wirksam werden können, sind Kenntnisse der Mitbestimmungsrechte und des Datenschutzes ebenso erforderlich wie ein Grundverständnis für die Arbeitsweisen der EDV-Systeme. Das Know-how einzelner Gremienmitgliedern, externer Sachverstand und Schulungen helfen dabei sich sachkundig zu machen.
Arbeitnehmerdatenschutz – rechtliche Grundlagen und Vorgaben der Rechtsprechung
Relevante Spezialnormen - Telekommunikationsrecht, Videoüberwachung, Auftragsdatenschutz
Datenschutz auf Grundlage des Betriebsverfassungs- und Bundespersonalvertretungsgesetzes
Die Informations- und Mitbestimmungsrechte des Betriebs- und Personalrats
Betriebs- und Dienstvereinbarungen zum Datenschutz - Überprüfung bestehender Vereinbarungen, Neukonzeption, Wechselwirkungen mit anderen kollektivrechtlichen Regelungen
Datenschutz im Betriebs-, Personalratsbüro - Verarbeitung von Beschäftigtendaten, Kontrolle des Betriebs-/Personalratsbüros durch interne und externe Datenschutzinstanzen
Unser Seminar wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten, die sich kritisch mit Fragen des Datenschutzes auseinandersetzen. Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 37 Abs. 6 u. § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG.
unverbindliche Anfrage	Arbeitnehmerüberwachung in Betrieben und Dienststellen - Datenschutz als Aufgabe von Betriebs- und Personalrat	Beschreibung
Die Personaldatenverarbeitung der Beschäftigten nimmt in Unternehmen und Behörden ständig zu. Preiswerte Speichermedien ermöglichen riesige Datensammlungen mit einer Vielzahl von Angaben zu jedem Beschäftigten. Dass diese Datenmengen Missbrauch befürchten lassen, hat sich in etlichen Datenschutzskandalen der letzten Jahre bestätigt. Datenschutz ist ein gesellschaftliches Anliegen von steigender Bedeutung. Für den Beschäftigtendatenschutz sind außer den Datenschutzbeauftragten die betrieblichen und behördlichen Interessenvertretungen in der Pflicht. Betriebs- und Personalräte haben auf die Einhaltung verschiedener Rechtsbestimmungen zu achten und sie im Rahmen ihrer Beteiligungsrechte anzuwenden. Unser Seminar bietet zu den unterschiedlichen Anwendungsgebieten des Beschäftigtendatenschutzes Informationen und Umsetzungshilfen mit Praxisbezug.
Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung nach dem BDSG, Datenschutzgesetze der Länder und in weiteren Gesetzen
Zulässigkeit und Verbot der Datenspeicherung, -verarbeitung und -nutzung
Technische Einrichtungen der Beschäftigtenüberwachung
Datenschutz im Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrechte der betrieblichen Interessenvertretungen Dateien – Datensicherung – Personenbeziehbarkeit – Kontrollmaßnahmen Datenzugriffe, Datenübermittlungen und Weitergabe von Dateien
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte – Stellung, Aufgaben und Befugnisse
Aufsichtsbehörden, Bundes- bzw. Landesbeauftragte für den Datenschutz
Ordnungswidrigkeiten und Straftatbestände nach BDSG und anderen Gesetzen
Vorstellung und Beratung einer Rahmen-Betriebs- bzw. -Dienstvereinbarung zum Datenschutz
Unser Seminar richtet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Auf das Drehbuch kommt es an - Betriebs- und Personalversammlungen kompetent, spannend und aktuell gestalten	Beschreibung
Viele Gremien kennen das Dilemma: Der Gesetzgeber schreibt vier Betriebs- bzw. Personalversamm-lungen pro Jahr vor, verrät aber nicht, wie man die Beschäftigten für diese Veranstaltungen begeistern kann. Desinteresse der Belegschaft, die negative Einstellung des Arbeitgebers und fehlende Themen machen die Versammlungen dann meist zu einem ungeliebten Pflichtprogramm. Dabei ist die Vorgabe des Gesetzgebers sehr richtig, denn die Versammlungen bieten die seltene Möglichkeit, mit einem großen Kreis von Kolleginnen und Kollegen die aktuellen Probleme zu besprechen. So werden den Anwesenden die Positionen und die Arbeit des Betriebs- bzw. Personalrats klarer, dem Gremium liefert die gemeinsame Diskussion wichtige Hinweise, wo den Beschäftigten der Schuh drückt. Vorschläge und Ideen aus dem Plenum können gleich aufgegriffen und mögliche Strategien für ihre Umsetzung an Ort und Stelle diskutiert werden. In diesem Workshop geht es um das richtige Know-how. An praktischen Beispielen aus dem Erfahrungs-schatz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln wir Strategien für die Vorbereitung und Durch-führung einer inhaltlich fundierten, abwechslungsreichen Versammlung, die Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch bringt.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – Wann erreichen wir möglichst viele Kolleginnen und Kollegen; wie gestalten wir den Versammlungsraum ansprechend ('Wohlfühlfaktor')?
Pflicht und Kür – Was stellen wir im Rahmen des Tätigkeitsberichtes vor, was präsentieren wir als gesonderten Punkt? Gibt es aktuelle oder ’heiße’ Themen, die die Diskussion befeuern?
Marketing – Neugier erzeugen; die Einladung ansprechend gestalten
Das Drehbuch der Versammlung – Themen- und Aufgabenverteilung festlegen, das ganze Gremium ist präsent; die Rollenverteilung verbindlich klären, Wechsel der Vortragenden
Inhaltliche Vorbereitung – Zeitrahmen für die einzelnen Tagesordnungspunkte; Aufbereitung der Inhalte; interessante Präsentationstechniken nutzen, um die Aufmerksamkeit wach zu halten
Spannungsbogen erzeugen – öfter etwas Neues; Einbeziehung der Anwesenden; Diskussionen anstoßen; Probleme und Konflikte mit dem Arbeitgeber benennen und erläutern; lebhafter Vortragsstil
Methodik: Theoretischer Input, praktische Übungen mit Feedback, kollegialer Austausch.
Unser Workshop wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten. Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG.
unverbindliche Anfrage	Darf ich mich bei der Arbeit wohlfühlen? - Wie Betriebs- und Personalrat Strukturen für ein gesundes Arbeiten schaffen	Beschreibung
Physische und psychische Erkrankungen der Beschäftigten aller Branchen, die durch berufliche Belastungen (mit)verursacht werden, nehmen erwiesenermaßen zu. Vor diesem Hintergrund ist die Frage Darf ich mich bei der Arbeit wohlfühlen? beinah eine Provokation, geht es doch für viele nur noch darum, ihren Arbeitstag zu überstehen. Konkurrenzdruck, Arbeitsverdichtung oder Leistungskontrolle sind einige Eckpunkte eines Strukturwandels, der vielen Menschen das Berufsleben gründlich verleidet.
Aber es gibt Gegenbeispiele: Firmen, Institutionen oder Kliniken, die diesem Trend ein anderes Wirtschaften und Arbeiten entgegensetzen. Wir möchten Ihnen ein Beispiel vorstellen:
Das Alice-Hospital in Darmstadt blickt auf eine über 125-jährige Tradition zurück. Vor allem in den letzten zehn Jahren spielt die Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine bedeutende Rolle. So erhielt das Alice-Hospital 1998 als eines der ersten Krankenhäuser die Auszeichnung Gesundheitsförderndes Krankenhaus der WHO. Grundlage für diese Auszeichnung war neben den gesundheitsfördernden Angeboten für Patienten und Bevölkerung vor allem das umfangreiche Angebot für die Beschäftigten. Alle Projekte wurden konsequent weiterentwickelt und fanden ihren Höhepunkt in der Durchführung eines internationalen Forschungsprojektes, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird: 3P – Pflege dich selbst! Gesundheitskompetenzen entwickeln. 3P steht dabei für Partizipative Prävention in der Pflege. Ziel des Projektes ist, die Gesundheit der Pflegekräfte durch die Entwicklung von Gesundheitskompetenzen zu fördern, zu erhalten und gegebenenfalls wiederherzustellen. Manfred Fleck, Geschäftsführer Alice-Service-GmbH, und Hubert Steinert, Betriebsratsvorsitzender stellen ihr Forschungsprojekt vor und zeigen Möglichkeiten zur Implementierung in andere Betriebe - auch außerhalb des Gesundheitswesens.
Arbeitsschutz neu denken: präventiv-alternative Arbeitsschutzangebote als sinnvolle Ergänzung im Bereich des bekannten, klassischen Arbeitschutzes
Wege aus dem Hamsterrad – am Beispiel des Alice Hospitals
Innovative, erprobte Wohlfühlstrategien für MitarbeiterInnen, als gesunde und nachhaltige Unternehmenskultur
Wohlfühlen im Arbeitsalltag ist möglich! Ein Konzept gegen Burnout, Präsentismus, Absentismus und Demotivation.
Das Konzept Der Wohlfühlbote im Unternehmen für mehr betrieblichen und persönlichen Erfolg fördert eine ausgeglichene Work-Life-Balance.
Geht das auch woanders? – Anpassung des Konzeptes an die betrieblichen Abläufe
Unser Seminar wendet sich an Betriebs- und Personalratsvorsitzende und -mitglieder sowie an die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG, nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der LPersVG, sowie nach § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
unverbindliche Anfrage	Datenschutz und Mitbestimmung	Beschreibung
Aktuelles Datenschutzrecht – wichtige Richtlinien für den Schutz von Arbeitnehmerdaten
Datenschutz im Betriebsverfassungsgesetz und Bundespersonalvertretungsgesetz
Betriebs- und Dienstvereinbarungen zum Datenschutz
unverbindliche Anfrage	Deeskalationstraining - Individueller (und spontaner) Umgang mit Konflikten	Beschreibung
Die individuellen Bewältigungsstrategien in Konfliktsituationen sind unterschiedlich. Sie fallen offensiv oder defensiv aus, werden als entlastend oder als wenig hilfreich erlebt. Im Alltag erhalten wir selten eine Rückmeldung zu unserem Verhalten, sondern grübeln auf uns selbst gestellt darüber nach, ob wir alles richtig gemacht haben.
Die Seminarsituation macht da eine Ausnahme. Hier werden Konflikte und das dazugehörige Verhalten genau beschrieben, die Wahrnehmung für unser eigenes Fühlen, Denken und Handeln trainiert und der Blick auf das Verhalten der Konfliktpartner geschärft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reflektieren ihre individuellen Stärken und Schwächen und können – ohne Angst vor negativen Konsequenzen – alternative Verhaltensweisen erproben. Dabei wird jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer das Seminar anders erleben: Eher aufbrausende Menschen können daran arbeiten, sachliche Themen in den Vordergrund zu stellen; zurückhaltende probieren dominante Verhaltensweisen aus. Im Erfahrungsaustausch bearbeiten wir Konfliktsituationen aus der Praxis, um ihnen in Zukunft gelassener und effektiver begegnen zu können.
Typische Konfliktfelder der betrieblichen Interessenvertretung
Definitionen von Konflikt und Konfliktverständnis Verhaltensweisen in Konfliktsituationen – wahrnehmen, analysieren, verändern
Der Umgang mit schwierigen Gesprächspartnerinnen und -partnern
Methoden: theoretischer Input, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele mit Feedback, Plenumsdiskussion.
Bitte bringen Sie Beispiele für Konfliktsituationen aus Ihrer Gremienarbeit mit. Ihre Kreativität ist erwünscht, die Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei Rollenspielen) unbedingt erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Das Seminar richtet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten sowie an Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen. Die Gruppengröße ist auf zwölf Personen begrenzt.
Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG oder § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG sowie auf der Grundlage von § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
unverbindliche Anfrage	Delegation ärztlicher Aufgaben an nicht-ärztliche Mitarbeiter - Haftungsfragen und Mitbestimmungsrechte des Betriebs- und Personalrats	Beschreibung
Im Berufsalltag in Kliniken, medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen werden viele Aufgaben der Ärzte oder anderer Mitarbeiter von Pflegenden selbstverantwortlich durchgeführt. Die Übernahme von Tätigkeiten geschieht durch Übertragung von Zuständigkeiten und Befugnissen an nachgeordnete Personen. Diese Delegation hat weitreichende Konsequenzen, nicht zuletzt haftungsrechtliche.
Unser Seminar analysiert wie Delegation konkret geschieht, wo die Grenzen des Vertretbaren liegen und welche Vorgaben der Gesetzgeber macht. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, wie die MitarbeiterInnen und ihre Vertretungen an dieser Aufgabenübertragung beteiligt werden und worauf sie dabei achten müssen. Was ist in Konfliktfällen zu tun? Und was geschieht, wenn eine delegierte Aufgabe - aus welchen Gründen auch immer - schlecht erfüllt wurde und es zu Haftungsansprüchen kommt? Gemeinsam mit unserem Referenten entwickeln die TeilnehmerInnen Strategien für den verantwortungsbewussten Umgang des Betriebs- oder Personalrats mit der Delegation ärztlicher Aufgaben.
- Theorie und Praxis der Delegation ärztlicher Aufgaben
- Rechtssichere Delegation
- Welche Aufgaben dürfen delegiert werden?
- Recht und Pflichten der Beteiligten
- Wer wird bei Fehlern in die Haftung genommen - und in welchem Umfang?
- Die Rolle des Betriebs- und Personalrats bei der Delegation
Freistellung und Kostentragung erfolgt nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze. Unser Seminar wendet sich an Betriebs- und Personalratsvorsitzende und -mitglieder an Kliniken, Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen, die sich mit Voraussetzungen und Folgen der Delegation ärztlicher Aufgaben befassen.
unverbindliche Anfrage	Grau ist alle Theorie: Einführung in die Praxis der Schwerbehindertenvertretung	Beschreibung
Im Sozialgesetzbuch IX finden sich im Wesentlichen vier Paragraphen zur Wahl und zu den Rechten und Pflichten der Schwerbehindertenvertretung. Daraus den Schluss zu ziehen, dieses Amt biete wenige Möglichkeiten zur Einflussnahme, ist unzutreffend. Denn in diesen wenigen Paragraphen finden sich zahlreiche Aufgaben, die allerdings nur sehr allgemein gehalten sind und somit viel Raum zur Interpretation und Ausgestaltung lassen. Aus diesem Grund beschäftigt sich unser Seminar weniger mit den formalen Bestimmungen des Gesetzes als vielmehr mit der praktischen Arbeit der Schwerbehindertenvertretung.
Welche Rolle spiele ich als Vertrauensperson der Schwerbehinderten und was darf ich?
Wer sind meine Ansprechpartner und wo finde ich Unterstützung?
Wie gestalte ich die Kooperation mit Betriebs- oder Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten?
Welche Rechte haben schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?
Was kann ich für Menschen mit Behinderungen positiv bewirken?
Wie schaffe ich ein Betriebsklima, in dem Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Normalität ist?
Was ist beim Abschluss einer Integrationsvereinbarung zu beachten?
Wie arbeite ich sinnvoll auf der Grundlage einer bestehenden Integrationsvereinbarung?
Methoden: Gruppenarbeit, Rollenspiele, Plenumsdiskussion.
Freistellung und Kostentragung erfolgt auf der Grundlage von § 96 Abs. 8 SGB IX. Unser Praxisseminar wendet sich an Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten, die noch keine entsprechende Schulung besucht haben, insbesondere an neu gewählte Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung.
unverbindliche Anfrage	Mitbestimmung des Betriebs- und Personalrats bei der Einführung und Nutzung elektronischer Kommunikationssysteme	Beschreibung
In Unternehmen und Dienststellen aller Branchen kommen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz. Neben vielen praktischen Erleichterungen bieten diese Technologien umfangreiche Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle der Beschäftigten. Da eine Ablehnung neuer Technologien weder im Sinne der Arbeitgeber noch der Beschäftigten ist, sollten Betriebs- und Personalräte von ihrem Mitbestimmungsrecht Gebrauch machen, um die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, die Erfassung, Speicherung und Auswertung von Daten sind mit diesem Ziel in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung zu regeln. Damit diese Vereinbarungen wirksam werden können, sind Kenntnisse der Mitbestimmungsrechte und des Datenschutzes ebenso erforderlich wie ein Grundverständnis für die Arbeitsweisen der EDV-Systeme. Das Know-how einzelner Gremienmitglieder, externer Sachverstand und Schulungen helfen dabei sich sachkundig zu machen.
Möglichkeiten des Arbeitgebers zur Verhaltungs- und Leistungskontrolle durch elektronische Informations- und Kommunikationssysteme
Betriebs- und Dienstvereinbarungen zum Datenschutz – worauf Sie achten sollten
Unser Seminar wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Moderationstraining für Betriebs- und Personalräte - Besprechungen, Sitzungen und Versammlungen professionell vorbereiten und leiten	Beschreibung
Ob bei Sitzungen, Besprechungen oder Versammlungen: Betriebs- und Personalvorsitzende und ihre StellvertreterInnen stehen im Rampenlicht. Sie müssen Themen und Abläufe strukturieren und die Fäden in der Hand behalten.
Das ist eine anspruchvolle Aufgabe, die schwer zu bewältigen ist, wenn man bislang wenig Erfahrung mit solchen Gesprächskonstellationen oder öffentlichen Auftritten sammeln konnte. Hinzu kommt bei den meisten Menschen Lampenfieber, das selbst erfahrene Redner(innen) plagt. Fehlende Routine und Lampenfieber machen es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Folgen sind ausufernde Diskussionen, unsachliche Beiträge und fehlende Zeitdisziplin der Beteiligten. Schlimmstenfalls wird das Verhandlungsziel verfehlt, Sitzungen verlaufen ergebnislos, die Betriebs- oder Personalversammlung wird ein Misserfolg und schadet mehr als sie nutzt.
Was ist zu tun? Unser Workshop stellt die technischen und persönlichen Voraussetzungen für eine professionelle Moderation vor und bietet in praktischen Übungen aktives Moderationstraining. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, sich methodisch auf Besprechungen und Versammlungen vorzubereiten und üben auch den Umgang mit schwierigen Situationen.
Vorbereitung auf die Moderation
– erforderliche Medien, – fachliche, methodische und persönliche Einarbeitung
Sprache und Auftreten: Körpersprache, Stimme und Ausdruck, Atemtechnik
– Einbeziehen aller Anwesenden in Diskussion und Entscheidung
– Aufbrechen von Denkblockaden
– Prioritäten festlegen
– Arbeitsergebnisse sichern
– Stimmungen sichtbar machen
Einsatz von Moderationsmethoden bei Besprechungen mit dem Arbeitgeber
Visualisierungs- und Präsentationsregeln
Methoden: theoretischer Input, praktische Übungen mit Feedback, kollegialer Austausch.
Unser Workshop wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG
unverbindliche Anfrage	Personalverwaltungssysteme - Schutz von Arbeitnehmerdaten	Beschreibung
Die Personalwirtschaft in Behörden und Unternehmen kommt heute ohne IT-Systeme wie z.B. SAP, LOGA und PERSIS nicht mehr aus. Die Beschäftigteninteressen sind beim Einsatz dieser Systeme in vielfältiger Weise betroffen: von Profilabgleichen der Arbeitszeit, über das Entgelt, zur Leistungsmessung, Personalentwicklung bis zur Überwachung. Betriebs- und Personalräte sind daher gefordert, sich mit den komplexen Funktionsweisen von Personalverwaltungssystemen und den damit verbundenen Erfordernisse des Datenschutzes auseinanderzusetzen.
Unser Referent Norbert Warga bietet Ihnen die notwendigen rechtlichen und technischen Hintergrundinformation, um in Zukunft die richtigen Fragen stellen zu können. Die fundierte Einschätzung Ihrer Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten beim Einsatz von Personalverwaltungssystemen ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt unseres Seminars.
Eine Einführung in Personalverwaltungssysteme am Beispiel SAP HR bzw. HCM
Personalwirtschaft – Komponenten
Informationssysteme – Datenverknüpfungen – Auswertungsmöglichkeiten Zugriffsberechtigungskonzept Employee-Self-Service (Mitarbeiterselbstbedienung) und Manager-Self-Service (MSS)
Workflow-Prozesse und Nutzung für Betriebs- und Personalräte
Datenschutz bei Einführung und Anwendung eines Personalverwaltungssystems
Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebs- und Personalräte Entwurf einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung
unverbindliche Anfrage	Professionelle Rhetorik in der Gremienarbeit	Beschreibung
Sprache und Körpersprache sind unsere wichtigsten Kommunikationsmittel. Wir transportieren darüber Gefühle, Meinungen, Informationen, versuchen andere für uns zu gewinnen oder mit unserem Standpunkt zu konfrontieren. Meist denken wir nicht darüber nach, wie wir reden, sondern benutzen die Sprache als selbstverständliches Werkzeug. Erst wenn wir auf der 'Bühne' stehen, wenn wir z. B. bei einer Personal- oder Betriebsversammlung das Wort ergreifen, zweifeln wir an unseren Fähigkeiten. Dann stellt sich Lampenfieber ein und es fehlen geeignete Strategien, um die Sprache bewusst für unsere Ziele einzusetzen. In diesem Seminar analysieren wir Sprache und Körpersprache unter folgenden Aspekten: Wie werden Informationen am besten transportiert, wie verdeutliche ich Emotionen, wie kann ich gelassen und sicher erscheinen - und mich auch so fühlen? Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, sich entsprechend der eigenen Erwartungen und Voraussetzungen weiterzuentwickeln und unmittelbar für die praktische Arbeit zu profitieren.
Selbstsicherheit, Entspannung, Umgang mit Lampenfieber
Stimme und Atmung, Sprache und Sprechweise
Zuhören erleichtern
Spontane Reden
Methoden: Analyse vorbereiteter und spontaner Reden auf Formulierungen und Verständlichkeit, Atem- und Stimmtraining, Entspannungsübungen, praktische Übungen mit Feedback.
Bitte bringen Sie Themen für Reden aus Ihrer Gremienarbeit mit. Ihre Kreativität ist erwünscht, die Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei den praktischen Übungen) unbedingt erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.
Das Seminar richtet sich an Vorsitzenden und Mitglieder von Betriebs- und Personalräte sowie an die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten. Die Gruppengröße ist auf zwölf Personen begrenzt.
unverbindliche Anfrage	Smartphone & Co. - die elektronischen Fußfesseln der Beschäftigten - Ständige Erreichbarkeit als Thema der Mitbestimmung durch Betriebs- und Personalrat	Beschreibung
Der Einsatz moderner Kommunikationsmittel ermöglicht heute selbstbestimmte Arbeitsformen, die unter anderem durch flexible Anwesenheitszeiten und wechselnde Arbeitsorte gekennzeichnet sind und für viele Beschäftigte als die Befreiung von der Stechuhr erlebt werden.
Doch diese Freiheit erweist sich zunehmend als Trugschluss. Ständige Erreichbarkeit dank Smartphone, iPad und Co. bestimmt den Terminkalender und erschwert die Planung privater Verpflichtungen und Erholungszeiten. Selbst im Urlaub werden Mails abgerufen und Kontakt zu Kunden und Kollegen gehalten, um auf dem Laufenden zu bleiben. Die elektronische Fußfessel, für Strafgefangene eher die Ausnahme, ist für viele Beschäftigte auf diese Weise längst Wirklichkeit geworden.
Vermehrt suchen von der Dauererreichbarkeit gestresste Arbeitnehmer nach Aufenthaltsorten, an denen die elektronischen Begleiter keinen Empfang haben. Geschäftsführungen, die sich ihrer Fürsorgepflicht bewusst sind, haben inzwischen erkannt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Aber auch Betriebs- und Personalräte sind gefordert, die berufliche Erreichbarkeit zeitlich zu begrenzen. Die gesetzlichen Grundlagen zur Mitbestimmung in diesem Punkt sind bereits vorhanden. Unser Workshop zeigt, wie die betrieblichen Interessenvertretungen praktikable Regelungen für eine klare Trennung von Beruf und Privatleben entwickeln und umsetzen können.
Analyse der geänderten Arbeitsabläufe
Folgen dauernder Erreichbarkeit und fehlender Trennung von Arbeit und Freizeit
Gesetzliche Regelungen zu Arbeitszeit und Gesundheitsschutz
Welche Aufgaben und Rechte haben Betriebs- und Personalrat nach dem BetrVG und dem BPersVG?
Wie lassen sich betriebliche Erfordernisse, gesundheitliche Aspekte, private Wünsche und rechtliche Vorgaben in Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zusammenführen?
Zielgruppe: Unser Seminar wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten sowie an Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen. Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 37 Abs. 6 u. § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG sowie von § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
unverbindliche Anfrage	Wenn Arbeit krank macht - psychische Belastungen als Krankheitsfaktoren - Die Rolle des Betriebs- und Personalrats bei der Gefährdungsbeurteilung und Prävention	Beschreibung
Die Erhebungen der Krankenkassen belegen es: Psychische Erkrankungen haben bei Beschäftigten nahezu aller Branchen in den letzten Jahren zugenommen. Für diesen Trend ist nicht etwa die Wirtschaftskrise verantwortlich. Vielmehr führen neue Managementmethoden, die inzwischen auch in Unternehmen der öffentlichen Hand, im Gesundheitswesen und im Dienstleitungssektor eingesetzt werden, zu verstärkten psychischen Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Arbeitsverdichtung, Zielvorgaben, Leistungskontrollen, leistungsbezogene Vergütung und Auslagerung von Dienstleistungen sind einige Eckpunkte dieses Strukturwandels. Was ist zu tun? Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsschutzes sind Gefährdungsbeurteilungen zur Erfassung möglicher gesundheitlicher Gefahren vorgesehen. Diese werden zwar bei den meisten Unternehmen und Behörden durchgeführt, beschränken sich aber häufig auf die körperlichen Gefahren. Doch ein sicherheitsgeprüfter Arbeitsplatz kann nicht dazu beitragen, den seelischen Druck abzubauen. Unser Workshop zeigt die vielfältigen psychischen Belastungen und die daraus resultierenden Erkrankungen auf und gibt Hinweise zur Früherkennung und Prävention. Darüber hinaus werden wir die psychischen Gesundheitsgefahren in die Gefährdungsbeurteilung einbeziehen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten dem Betriebs- und Personalrat zur Verfügung stehen, wenn das Gremium auf Stressabbau und Prävention am Arbeitsplatz drängt.
Schwarz auf weiß – Erkenntnisse aus aktuellen Studien zum Thema psychische Erkrankungen
Was uns auf die Psyche schlägt – Analyse der Krankmacher am Arbeitsplatz
Ein weites Feld – Was sind psychische Erkrankungen und wie äußern sie sich?
Krankmachern auf der Spur – praktische Anleitungen zur Gefährdungsbeurteilung unter Einbeziehung psychischer Belastungen
Vorbeugen ist besser als heilen – Präventionsmaßnahmen erarbeiten und umsetzen
Betroffene unterstützen – Möglichkeiten der innerbetrieblichen Hilfe und ihre Akteurinnen und Akteure
Ihr gutes Recht – gesetzliche Grundlagen und Gestaltungsspielräume für eine aktive Rolle des Betriebs- oder Personalrats im Gesundheitsschutz
Unser Seminar wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten sowie an Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung. Die Gruppengröße liegt bei acht bis 16 Personen.
Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Basis von § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG oder § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG sowie auf der Grundlage von § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
unverbindliche Anfrage	Wenn die Ziele nicht erreicht werden - Zielvereinbarungen, Zielvorgaben und die Fürsorgepflicht der betrieblichen Interessenvertretung	Beschreibung
Zielvereinbarungen, Zielvorgaben und leistungsbezogene Vergütung sind inzwischen gängige Praxis um die Beschäftigten zu mehr Leistung zu motivieren. Doch was passiert, wenn die vorgegebenen oder vereinbarten Ziele nicht erreicht werden? Meist beginnt es mit unangenehmen Gesprächen und erhöhtem Leistungsdruck. Schnell wird man zum sogenannten ’Low-Performer’, dem unter Umständen, mehr oder weniger unverblümt, mit arbeitsrechtlichen Schritten gedroht wird. In vielen Unternehmen werden Führungskräfte inzwischen zum Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschult. Und der Betriebs- und Personalrat, muss er tatenlos zusehen oder hat das Gremium Möglichkeiten einzugreifen? Unser Workshop gibt Antworten und zeigt Wege auf, wie die betriebliche Interessenvertretung gezielt in dieses System zur Erhöhung des Leistungsdrucks eingreifen und betroffenen Kolleginnen und Kollegen hilfreich zur Seite stehen kann.
Zielvorgabe, Zielvereinbarung, leistungsbezogene Vergütung – Unterschiede und Auswirkungen
Folgen nicht erreichter Ziele
Arbeitsrechtliche Möglichkeiten des Arbeitgebs
Wie können sich Beschäftigte wehren?
Hinzuziehung eines Betriebs-/Personalratsmitglieds zu unangenehmen Gesprächen
Aufklärung in Sprechstunden und auf Betriebs-/Dienstversammlungen
Handlungsmöglichkeiten des Betriebs-/Personalrats im Rahmen seiner Kontroll-, Informations-, Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte
Das Seminar wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG. sowie nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Dienstpläne im Gesundheitswesen auf dem Prüfstand	Beschreibung
Personalknappheit, die Verantwortung für Hilfsbedürftige und wirtschaftliche Zwänge sind die häufigsten Gründe für Überstunden und Dienstplanänderungen. Dienstpläne, die nicht den Anforderungen an den Gesundheitsschutz der Beschäftigten entsprechen, sind unter diesen Umständen an der Tagesordnung.
Dabei wird oft voreilig gehandelt und das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats/des Personalrats mit dem Verweis auf Sachzwänge unterlaufen oder nur unzureichend berücksichtigt. Zwar kann das Gremium die wirtschaftlichen und personellen Probleme nicht wegdiskutieren, aber genaueres Nachfragen führt oft zu besseren Ergebnissen als kurzschlüssiges Handeln. Will der Betriebsrat/ der Personalrat seine Mitbestimmungsrechte kompetent nutzen, sollte er sich mit den Grundlagen der Dienstplangestaltung auseinandersetzen. Welche Vorteile bieten die unterschiedlichen Modelle? Welche Anforderungen sollten sie erfüllen? Was ist arbeitsrechtlich zulässig? Wie bindet man den Gesundheitsschutz der Beschäftigten konsequent in die Planung ein?
Unser Workshop hilft bei der Klärung dieser Fragen. Mit Unterstützung unseres Experten Ralf Birkenfeld ermitteln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ist-Zustand in ihren Einrichtungen und beleuchten auf dieser Basis die Möglichkeiten einer gesundheitsfördernden und patientenorientierten Dienstplangestaltung.
- Auswertung verschiedener Dienstplanmodelle
- Einflussfaktoren auf die Dienstplangestaltung
- Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats/des Personalrats bei der Aufstellung und Änderung von Dienstplänen
- Gesetzliche Grundlagen zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten - Zusammenführung von betrieblichen Notwendigkeiten und dem Gesundheitsschutz der Kolleginnen und Kollegen - ’Gesunde’ Dienstpläne in die Praxis umsetzen
Dieser Workshop wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten aus Einrichtungen des Gesundheitswesens. Freistellung und Kostentragung ergeben sich aus § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG sowie § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Bestimmungen der Ländergesetze.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Suchtprävention und Suchtberatung in Unternehmen und Dienststellen - Hintergrundwissen und Handlungssicherheit für die betriebliche Interessenvertretung	Beschreibung
Überforderung, Stress und Suchtverhalten sind als persönlich erlebte Probleme für Außenstehende oft nur schwer greifbar und bedürfen einer sensiblen Herangehensweise. Suchtauffällige MitarbeiterInnen stellen Betriebs- und Personalräte, Führungskräfte und Kollegen vor eine große Herausforderung. Eine rechtzeitige Intervention kann viel bewirken. Übereilte Reaktionen sind dagegen ebenso schädlich wie das Wegsehen aus falsch verstandenem Mitgefühl.
Die starke Verbreitung von Suchterkrankungen macht es für jedes Unternehmen erforderlich, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Durch geeignete Maßnahmen kann die Belegschaft frühzeitig sensibilisiert, können Betroffene unterstützt werden. Betriebs- und Personalrat sollten sich aktiv an Suchtprävention in Unternehmen und Dienststellen beteiligen und mit ihrem Wissen über die Arbeits-bedingungen dazu beitragen, Sucht auslösende Faktoren zu erkennen und abzustellen.
Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen fragen sich zu Recht: Wie sprechen wir Betroffene an? Was dürfen wir, was können wir tun? Wie finden wir die richtige Balance zwischen Unterstützung auf der einen, klaren Konsequenzen bei Vertrauensbrüchen auf der anderen Seite? Unser Workshop bietet Unterstützung an. Sie erhalten Hintergrundwissen und praktische Hilfen zur Früherkennung und Prävention sowie Hinweise für den angemessenen Umgang mit Betroffenen und zu den Risiken co-abhängiger Verhaltensmuster. Ziel ist es, die Handlungssicherheit zu stärken, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bedarfsfall richtig reagieren und im Rahmen ihrer betrieblichen Rolle zu einer konstruktiven Lösung beitragen können.
- Das Zusammenspiel von Persönlichkeit, privatem und betrieblichem Umfeld; suchtfördernde Strukturen in Gesellschaft und Betrieb/Dienststelle
- Die aktuelle betriebliche Situation zum Thema Sucht
- Frühwarnzeichen, Entstehung, Verlauf und Merkmale einer Suchterkrankung
- Was ist Co-Abhängigkeit?
- Rolle, Aufgabe und Möglichkeiten des Betriebs- und Personalrats als Schaltstelle zwischen MitarbeiterInnen und Führungskräften
- Wer ist mit im Boot? – Verantwortlichkeiten, externer Sachverstand
- Sensibilisierung der Belegschaft für das Thema Sucht
- Betriebliche Hilfsangebote: Umsetzung gesundheitsfördernder und -erhaltender Maßnahmen
-	Das Gespräch mit Betroffenen in seiner helfenden Bedeutung; das Gespräch als Beziehungsfeld
-	Training zur Gesprächsvorbereitung; Gesprächsabläufe und Gesprächsmethoden
- Beistand bei der Wiedereingliederung therapierter Suchtkranker
Der Workshop wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten sowie an die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG sowie nach § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Verhandlungstraining für Betriebs- und Personalräte	Beschreibung
Mit der Arbeitgeberseite zu verhandeln heißt im Allgemeinen, auf bestens geschulte und vorbereitete Personen zu treffen, die wissen, was sie wollen und klare Vorstellungen davon haben, wie sie ihre Ziele erreichen können. Da fällt es nicht leicht, die eigene Position selbstbewusst und sachlich zu vertreten, insbesondere wenn die Verhandlungsverantwortlichen des Gremiums über wenig Erfahrung verfügen.
Hinzu kommt, dass sich Betriebs- und Personalratsmitglieder häufig nur unter Schwierigkeiten aus ihrer Rolle als Angestellte in eine Position auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber versetzen können. Unser Referent Reinhard Hoch gibt zahlreiche Hinweise, wie es gelingen kann, diese innere Hürde zu überwinden. In praktischen Übungen machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Verhandlungssituationen vertraut, reflektieren ihre individuellen Stärken und Schwächen und können alternative Verhaltensweisen erproben. Strategische und taktische Überlegungen aus den Arbeitsgruppen werden im Plenum gemeinsam ausgewertet und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.
Vorbereitung von Verhandlungen: - gründliche Einarbeitung in das Thema - Ziel und Kompromisslinie festlegen - Rollenverteilung für die Verhandlung - Einschätzung des Verhandlungspartners - sich mental auf Augenhöhe bringen
- Verhandlungsstrategien: Machtpoker, Kuhhandel, Kompromiss, Interessenausgleich
- Persönliche Werkzeuge erfolgreicher Verhandlungsführung: Umgehen mit Verhärtung und Konfliktverschärfung
Wahrnehmungsschulung verhandeln aus einer schwachen Position
Umgang mit besonderen Belastungen in Verhandlungen:
- Drohung und Druck durch den Arbeitgeber, persönliche Angriffe, Unsachlichkeit, Machtmissbrauch - verhandeln unter Zeitdruck
Unser Workshop wendet sich an Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten sowie an die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten. Freistellung und Kostentragung erfolgen nach § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG bzw. nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG sowie nach § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
unverbindliche Anfrage	Workshop: Was tun bei Mobbing? - Fachwissen und Beratungskompetenz für den Betriebs- und Personalrat	Beschreibung
Zusammen mit anderen Veränderungen der Arbeitswelt, die mit Begriffen wie Arbeitsverdichtung, Leistungsdruck und psychischen Belastungen skizziert werden können, fordert das Phänomen Mobbing seit etwa 15 Jahren unsere Aufmerksamkeit. Inzwischen gehört das Wort ’Mobbing’ zum allgemeinen Sprachgebrauch.
Aber was bedeutet Mobbing genau? Was unterscheidet Mobbing von anderen Konflikten am Arbeitplatz? Welche Folgen hat es für diejenigen, die es tun (die ’Mobber’), für die Betroffenen (die ’Gemobbtem’), für Belegschaft und Arbeitgeber? Diese Fragen sollten sich Betriebs- und Personalräte stellen, denn sie sind meist die ersten, die durch Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen auf Mobbing (?) aufmerksam gemacht werden. Der Workshop setzt an diesem Punkt an. Unsere Referentin, Psychologin Antje Müller erläutert die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Phänomen Mobbing und seine Auswirkungen auf alle betrieblichen Akteure. Auf dieser Informationsgrundlage diskutieren und erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Strategien für den angemessenen Umgang mit ’Mobbern’ und ’Gemobbten’ und lernen Präventionsmaßnahmen kennen. In praktischen Übungen simulieren wir mögliche Beratungssituationen, erproben unterschiedliche Fragetechniken und setzen uns intensiv mit der Rolle der Beraterin/des Beraters auseinandersetzen. Dabei geht es auch um die Frage nach den Chancen und Grenzen einer solchen Beratung und um den richtigen Zeitpunkt für die Unterstützung durch externe Fachleute.
Was ist Mobbing? Definition, Hauptursachen und Abgrenzung zu anderen Konflikten
Wer sind die ’Mobber’, wer die ’Gemobbten’?
Der Mobbing-Prozess – ein Weg der Eskalation
Folgen von Mobbing: Spannungen in der Belegschaft, hohe Krankenstände, schlechtes Arbeitsklima
Handlungsmöglichkeiten und Handlungspflichten der betrieblichen Akteure
Strategien zur Bewältigung einer akuten Mobbing-Situation in Betrieb und Dienststelle
Handlungsorientierte Mobbing-Beratung: Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen
Betriebs- und Personalratsmitglieder als BeraterInnen: soziale Kompetenz, Fragetechniken, schwierige Beratungssituationen
Präventive Maßnahmen gegen Mobbing: rechtlicher Rahmen, Inhalte von Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen, strategisches Vorgehen
Unterstützung durch externen Sachverstand
Methoden: theoretischer Input, Plenumsdiskussion, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen mit Feedback. Ihre Kreativität ist erwünscht, die Bereitschaft zur Mitarbeit (auch bei praktischen Übungen) unbedingt erforderlich. Sollten Sie sich darin unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!
Die Gruppengröße ist auf zwölf Personen begrenzt.
Zielgruppe: Unser Workshop wendet sich an die Vorsitzende und Mitglieder von Betriebs- und Personalräten sowie an die Vertrauenspersonen der Menschen mit Behinderungen. Freistellung und Kostentragung erfolgen auf der Grundlage von § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG oder § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG und den entsprechenden Vorschriften der LPersVG sowie auf der Grundlage von § 96 Abs. 4 Satz 3 bzw. § 96 Abs. 8 SGB IX.
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Letzte Aktualisierung: 2017-06-24 19:21:32

References: § 92
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 § 10
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 § 37
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