Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20150319_OGH0002_0010OB00119_14B0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-29 02:29:26+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze für 1Ob119/14b - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 6Ob111/63 7Ob181/66 5Ob...
RS0011000
6Ob111/63; 7Ob181/66; 5Ob32/69; 1Ob2/79; 1Ob27/79; 1Ob44/81; 1Ob56/81; 1Ob25/87 (1Ob26/87); 1Ob29/93; 1Ob30/94; 1Ob44/95; 1Ob2263/96t; 1Ob2003/96g; 1Ob102/97z; 1Ob330/97d; 5Ob250/98w; 1Ob163/13x; 1Ob221/14b; 1Ob119/14b
ABGB §383
ABGB §477
ABGB §479
ABGB §525
ABGB §529
FishereiG allg
Bei der vom Eigentum abgesonderten Veräußerung eines Fischereirechtes handelt es sich bei diesem um eine unregelmäßige, persönliche Dienstbarkeit, die - auch in Oberösterreich - frei veräußerlich und vererblich ist. Das Aussterben der Fische kann dem Untergang der dienstbaren Sache nicht gleichgesetzt werden.
6 Ob 111/63
Entscheidungstext OGH 12.06.1963 6 Ob 111/63
Veröff: SZ 36/82 = EvBl 1963/462 S 628
7 Ob 181/66
Entscheidungstext OGH 25.10.1966 7 Ob 181/66
Beisatz: Fischereirecht - Bodensee. (T1)
5 Ob 32/69
Entscheidungstext OGH 19.02.1969 5 Ob 32/69
nur: Das Aussterben der Fische kann dem Untergang der dienstbaren Sache nicht gleichgesetzt werden. (T2)
1 Ob 2/79
Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 2/79
nur: Bei vom Eigentum abgesonderten Fischereirecht handelt es sich um eine unregelmäßige, persönliche Dienstbarkeit, die frei veräußerlich und vererblich ist. (T3)
1 Ob 27/79
Entscheidungstext OGH 18.12.1979 1 Ob 27/79
nur: Bei der vom Eigentum abgesonderten Veräußerung eines Fischereirechtes handelt es sich bei diesem um eine unregelmäßige, persönliche Dienstbarkeit, die - auch in Oberösterreich - frei veräußerlich und vererblich ist. (T4)
1 Ob 56/81
Entscheidungstext OGH 27.01.1982 1 Ob 56/81
1 Ob 29/93
Entscheidungstext OGH 19.10.1993 1 Ob 29/93
1 Ob 30/94
Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 30/94
Auch; nur T3; Veröff: SZ 68/41
Auch; nur T3; Veröff: SZ 69/144
1 Ob 2263/96t
Entscheidungstext OGH 03.10.1996 1 Ob 2263/96t
nur T2; Veröff: SZ 69/221
1 Ob 102/97z
Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 102/97z
Auch; nur T3; Veröff: SZ 70/87
1 Ob 330/97d
Entscheidungstext OGH 29.09.1998 1 Ob 330/97d
Auch; nur T4; Veröff: SZ 71/153
5 Ob 250/98w
Entscheidungstext OGH 11.05.1999 5 Ob 250/98w
nur T3; Beisatz: Das Fischereirecht, selbst wenn es nicht veräußert wurde, endet nicht mit dem Tod des bücherlich Berechtigten. (T5)
Auch; nur T3; Veröff: SZ 2015/15
nur T3; Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0011000
JJR_19630612_OGH0002_0060OB00111_6300000_001
Rechtssatz für 7Ob149/65 6Ob109/72 (6Ob...
RS0011711
7Ob149/65; 6Ob109/72 (6Ob144/72; 7Ob186/73; 8Ob206/74; 3Ob222/74 (3Ob223/74); 1Ob81/75; 1Ob70/75; 5Ob244/75; 6Ob532/77; 5Ob559/77; 1Ob721/77; 4Ob519/78; 8Ob508/80; 1Ob40/80; 7Ob571/81 (7Ob572/81, 7Ob573/81); 5Ob709/81; 1Ob5/82; 5Ob760/81; 1Ob841/82; 1Ob774/83; 1Ob664/87; 1Ob546/88; 1Ob13/93; 1Ob15/94 (1Ob16/94); 1Ob642/95; 9Ob17/13k; 9Ob28/13b; 1Ob119/14b
Der Inhalt einer Grunddienstbarkeit richtet sich nach dem jeweiligen Bedürfnis des herrschenden Grundstückes, doch ist das Recht so auszuüben, dass das dienende Grundstück womöglich wenig belastet wird. Dies gilt auch, wenn die Dienstbarkeit ohne jede Beschränkung im Grundbuch eingetragen ist.
7 Ob 149/65
Entscheidungstext OGH 23.06.1965 7 Ob 149/65
nur: Der Inhalt einer Grunddienstbarkeit richtet sich nach dem jeweiligen Bedürfnis des herrschenden Grundstückes, doch ist das Recht so auszuüben, daß das dienende Grundstück womöglich wenig belastet wird. (T1)
7 Ob 186/73
Entscheidungstext OGH 31.10.1973 7 Ob 186/73
nur T1; Beisatz: Zur Frage, ob das Abstellen eines Traktors auf dem Servitutsweg dem Bedürfnis einer angemessenen, zeitgemäßen Bewirtschaftung der herrschenden Grundstücke entspricht. (T2)
8 Ob 206/74
Entscheidungstext OGH 12.11.1974 8 Ob 206/74
nur T1; Beisatz: Ebenso Klang in Klang 2.Auflage II 564; Ehrenzweig 2.Auflage I/1, 311 (T3)
3 Ob 222/74
Entscheidungstext OGH 29.04.1975 3 Ob 222/74
nur T1; Beisatz: Der Widerstreit zwischen den Interessen des Berechtigten und des Belasteten ist in ein billiges Verhältnis zu setzen. (T4)
1 Ob 81/75
Entscheidungstext OGH 04.06.1975 1 Ob 81/75
5 Ob 244/75
Entscheidungstext OGH 13.01.1976 5 Ob 244/75
nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Auch dann, wenn vertraglich eine ihrer Ausübung nach "unbeschränkte" Dienstbarkeit begründet wird. (T5)
6 Ob 532/77
Entscheidungstext OGH 10.02.1977 6 Ob 532/77
nur T1; Beisatz: Bei ersessenen Dienstbarkeiten kommt es darauf an, zu welchem Zweck das dienstbare Gut während der Ersitzungszeit verwendet wurde, was also Eigentümer des herrschenden Gutes während dieser Zeit benötigte. (T6)
5 Ob 559/77
Entscheidungstext OGH 14.06.1977 5 Ob 559/77
nur T1; Veröff: SZ 50/89
4 Ob 519/78
Entscheidungstext OGH 25.04.1978 4 Ob 519/78
nur T1; Veröff: EvBl 1978/165 S 519 = JBl 1979,429
1 Ob 40/80
Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 40/80
5 Ob 709/81
Entscheidungstext OGH 03.11.1981 5 Ob 709/81
nur T1; Beisatz: Doch bestehen auch hier Schranken auf Grund des ursprünglichen Bestandes und der ursprünglichen Bewirtschaftungsart. (T7) Veröff: NZ 1983,28 = JBl 1983,199 (zustimmend Iro) = SZ 54/154
Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Wasserleitung (T8)
5 Ob 760/81
Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 760/81
1 Ob 774/83
Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 774/83
1 Ob 664/87
Entscheidungstext OGH 02.09.1987 1 Ob 664/87
nur T1; Beis wie T4; Veröff: NZ 1989,71 = SZ 60/160
1 Ob 546/88
Entscheidungstext OGH 13.04.1988 1 Ob 546/88
1 Ob 13/93
Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 13/93
Auch; nur T1; Veröff: SZ 66/98
Auch; nur T1; Beisatz: Nach den jeweiligen Verhältnissen soll dem Berechtigten der angestrebte Vorteil ermöglicht, dem Belasteten aber so wenig wie nur möglich geschadet werden. (T9)
1 Ob 642/95
Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 642/95
9 Ob 17/13k
Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 17/13k
9 Ob 28/13b
Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 Ob 28/13b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Auf Grundlage einer zeitgemäßen Bewirtschaftung des Fischereirechts überwiegen bei Abwägung der Interessen jene des Fischers im Vergleich zur Nutzbarkeit des öffentlichen Wasserguts durch die Grundeigentümerin. (T10);
ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0011711
JJR_19650623_OGH0002_0070OB00149_6500000_001
Rechtssatz für 1Ob267/68 5Ob287/68 5Ob...
ABGB §477 Z5
JN §1 CVIIc
1 Ob 267/68
Entscheidungstext OGH 31.10.1968 1 Ob 267/68
1 Ob 136/73
Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 136/73
1 Ob 96/75
Entscheidungstext OGH 25.06.1975 1 Ob 96/75
4 Ob 628/75
Entscheidungstext OGH 16.12.1975 4 Ob 628/75
1 Ob 7/78
Entscheidungstext OGH 26.04.1978 1 Ob 7/78
1 Ob 32/78
Entscheidungstext OGH 15.11.1978 1 Ob 32/78
1 Ob 16/79
Entscheidungstext OGH 12.09.1979 1 Ob 16/79
1 Ob 13/80
Entscheidungstext OGH 19.03.1980 1 Ob 13/80
1 Ob 20/80
Entscheidungstext OGH 27.08.1980 1 Ob 20/80
1 Ob 36/82
Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 36/82
1 Ob 13/84
Entscheidungstext OGH 31.08.1984 1 Ob 13/84
1 Ob 35/86
Entscheidungstext OGH 17.11.1986 1 Ob 35/86
1 Ob 16/87
Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 16/87
1 Ob 49/88
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 49/88
1 Ob 19/89
Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 19/89
1 Ob 34/92
Entscheidungstext OGH 07.10.1992 1 Ob 34/92
3 Ob 110/92
Entscheidungstext OGH 20.01.1993 3 Ob 110/92
1 Ob 13/98p
Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 13/98p
1 Ob 19/01b
Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 19/01b
1 Ob 68/08v
Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 68/08v
1 Ob 117/10b
Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 117/10b
1 Ob 57/15m
Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 57/15m
JJR_19681031_OGH0002_0010OB00267_6800000_001
Rechtssatz für 5Ob2/69 6Ob100/74 2Ob17...
RS0041118
5Ob2/69; 6Ob100/74; 2Ob177/79; 2Ob153/82; 7Ob654/85; 3Ob11/89; 1Ob576/92; 1Ob536/94; 1Ob5/94; 9ObA205/98g; 5Ob278/07d; 3Ob166/08w; 4Ob60/09s; 4Ob76/10w; 1Ob119/14b
Ein Verstoß gegen die Rechtskraft liegt nur dann vor, wenn eine Entscheidung zwischen denselben Parteien über denselben Anspruch ergeht.
5 Ob 2/69
Entscheidungstext OGH 15.01.1969 5 Ob 2/69
6 Ob 100/74
Entscheidungstext OGH 20.06.1974 6 Ob 100/74
Beisatz: Gleichheit der Prozessparteien, des Klagegrundes und des Klageanspruches. (T1)
2 Ob 177/79
Entscheidungstext OGH 04.12.1979 2 Ob 177/79
2 Ob 153/82
Entscheidungstext OGH 14.12.1982 2 Ob 153/82
Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/79
Auch; Veröff: SZ 59/14 = EvBl 1986/122 S 465 = RdW 1986,145
Beis wie T1; Veröff: RZ 1989/96 S 250
Vgl; Beisatz: Identität des Anspruches, der Parteien und des rechtserzeugenden Sachverhalts. (T2)
5 Ob 278/07d
Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 278/07d
Beisatz: Hier: Urkundenhinterlegungsverfahren. (T3)
Veröff: SZ 2008/26
Ähnlich; Beisatz: Hier: Eine Bindungswirkung der rechtskräftigen Vorentscheidung ist mangels Parteienidentität in beiden Verfahren zu verneinen. (T4)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterlassungsklage nach § 1 UWG und kartellrechtlicher Abstellungsanspruch: nicht derselbe Anspruch. (T5)
Veröff: SZ 2009/94
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0041118
JJR_19690115_OGH0002_0050OB00002_6900000_002
Rechtssatz für 7Ob154/72 6Ob119/74 5Ob...
RS0010957
7Ob154/72; 6Ob119/74; 5Ob625/76; 1Ob2/79; 1Ob17/80; 1Ob35/86; 1Ob30/94; 1Ob44/95; 1Ob2003/96g; 1Ob221/14b; 1Ob119/14b
ABGB §382
oö FischereiG 1895 §4
Die auf § 382 ABGB beruhenden Befugnis zum freien Fischfang wurde durch das Reichsfischereigesetz vom 25.04.1885 grundsätzlich beseitigt; seither können Fische nicht mehr als freistehende Sachen im Sinne des § 382 ABGB angesehen werden, das Fischereirecht wurde damit zu einem Privatrecht, welches durch die positivrechtlichen Anordnungen der einzelnen Fischereilandesgesetze bestimmten Rechtsträgern zugewiesen wurde. Gemäß § 4 oö FischereiG 02.05.1895 stehen alle Fischereirechte, die nicht auf Grund eines bestimmten Privatrechtes, von anderen Personen ausgeübt werden dürfen, künftig entweder den Gemeinden - bei natürlichen Gewässern - oder den Grundeigentümern - bei künstlichen Gewässern - zu. Die angeführten Rechtsträger sind daher seither kraft Gesetzes zur Ausübung der jeweiligen Fischereirechte befugt, sofern dieser Ausübung kein Privatrechtstitel einer anderen Person entgegensteht.
7 Ob 154/72
Entscheidungstext OGH 30.08.1972 7 Ob 154/72
Veröff: EvBl 1973/2 S 15
Beisatz nur: Gemäß § 4 oö FischereiG 02.05.1895 stehen alle Fischereirechte, die nicht auf Grund eines bestimmten Privatrechtes, von anderen Personen ausgeübt werden dürfen, künftig entweder den Gemeinden - bei natürlichen Gewässern - oder den Grundeigentümern - bei künstlichen Gewässern - zu. Die angeführten Rechtsträger sind daher seither kraft Gesetzes zur Ausübung der jeweiligen Fischereirechte befugt, sofern dieser Ausübung kein Privatrechtstitel einer anderen Person entgegensteht. (T1)
Beisatz: Diese müsste einen solchen behaupten und beweisen. (T2)
nur: Die auf § 382 ABGB beruhenden Befugnis zum freien Fischfang wurde durch das Reichsfischereigesetz vom 25.04.1885 grundsätzlich beseitigt; seither können Fische nicht mehr als freistehende Sachen im Sinne des § 382 ABGB angesehen werden, das Fischereirecht wurde damit zu einem Privatrecht, welches durch die positivrechtlichen Anordnungen der einzelnen Fischereilandesgesetze bestimmten Rechtsträgern zugewiesen wurde. (T3)
1 Ob 17/80
Entscheidungstext OGH 02.06.1980 1 Ob 17/80
nur T1; nur T2; Beisatz: Fischereirecht am Sipperlbach und Wurmbach - Grabenbach (T4)
Auch; nur T3; Veröff: SZ 59/200
nur T3; Veröff: SZ 68/41
Auch; nur: Das Fischereirecht wurde damit zu einem Privatrecht, welches durch die positivrechtlichen Anordnungen der einzelnen Fischereilandesgesetze bestimmten Rechtsträgern zugewiesen wurde. (T5)
Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: SZ 2015/15
Vgl; Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0010957
JJR_19720830_OGH0002_0070OB00154_7200000_001
Rechtssatz für 1Ob16/77 1Ob2/79 1Ob20/...
RS0010970
1Ob16/77; 1Ob2/79; 1Ob20/80; 1Ob44/81; 1Ob56/81; 1Ob29/86; 1Ob25/87 (1Ob26/87); 1Ob30/94; 1Ob2003/96g; 1Ob102/97z; 1Ob13/98p; 1Ob117/10b; 1Ob163/13x; 1Ob221/14b; 1Ob119/14b
FischereiG allg
JN §1 C VIIc
Die Rechtsstellung des Fischereiberechtigten ist im Falle der Verbindung des Fischereirechtes mit dem Eigentum die eines Grunddienstbarkeitsberechtigten.
1 Ob 16/77
Entscheidungstext OGH 08.06.1977 1 Ob 16/77
Veröff: SZ 50/84
1 Ob 29/86
Entscheidungstext OGH 22.10.1986 1 Ob 29/86
Auch; Veröff: SZ 2015/15
Auch; Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0010970
JJR_19770608_OGH0002_0010OB00016_7700000_001
Rechtssatz für 1Ob1/80 1Ob35/86 1Ob119...
RS0010974
1Ob1/80; 1Ob35/86; 1Ob119/14b
ABGB §1122
ABGB §1123
Die Grundentlastung bewirkte die Aufhebung des grundherrlichen oder vertragsmäßigen Obereigentums durch Verwandlung des geteilten Eigentums in ungeteiltes Eigentum, fand aber auf Fischereirechte keine Anwendung. Diese Rechte hatten vielmehr gemäß der Ministerialverordnung vom 31.01.1852, Z 406 "in statu quo des jahres 1847" zu verbleiben.
1 Ob 1/80
Entscheidungstext OGH 19.03.1980 1 Ob 1/80
Auch; SZ 59/200
Auch; Beisatz: Nach herrschender Ansicht zeitigte das Kaiserliche Patent vom 7. 9. 1848 (Grundentlastungspatent) in Österreich - im Unterschied zu Böhmen, Mähren und Schlesien, wo das Fischen auf fremden Grund aufgehoben wurde - ausdrücklich keine Auswirkungen auf Fischereirechte, lediglich die Verpflichtung zur Zinsleistung der Berechtigten wurde aufgehoben. Auch die Fischereirechte der ehemaligen Grundherrschaften wurden nicht aufgehoben. (T1); Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0010974
JJR_19800319_OGH0002_0010OB00001_8000000_001
Rechtssatz für 1Ob13/80 1Ob119/14b
RS0010967
1Ob13/80; 1Ob119/14b
OÖ FischereiG 1896 §7
Die sich aus dem Fischereirecht ergebende Befugnis, dritte Personen zum Fischfang zuzulassen ( Ausstellung von Fanglizenzen ), kann nicht mit dinglicher Wirkung abgetreten werden.
Auch; Beisatz: Ist die Lizenzvergabe aber Teil des (heutigen) Fischereirechts, dann kann sie nach dem sachenrechtlichen Typenzwang von den Befugnissen, die dem Fischereiberechtigten persönlich zustehen, nicht mit dinglicher Wirkung abgespalten werden (so schon 1 Ob 13/80). Die Lizenzvergabe kann daher auch nicht (gesondert) ersessen worden sein. (T1); Veröff: SZ 2015/20
Fischfanglizenz
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0010967
JJR_19800319_OGH0002_0010OB00013_8000000_002
Rechtssatz für 1Ob44/95 1Ob117/10b 1Ob...
RS0103910
1Ob44/95; 1Ob117/10b; 1Ob163/13x; 1Ob221/14b; 1Ob119/14b
Krnt FischereiG allg
nö FischereiG allg
oö FischereiG allg
Sbg FischereiG allg
Tir FischereiG allg
Vlbg FischereiG allg
In Privatgewässern ist das Fischereirecht grundsätzlich Ausfluss des Eigentums am Gewässer (siehe 1 Ob 30/94).
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0103910
JJR_19960625_OGH0002_0010OB00044_9500000_003
Rechtssatz für 1Ob44/95 1Ob72/00w 1Ob1...
RS0103914
1Ob44/95; 1Ob72/00w; 1Ob119/14b
Das privatrechtliche Fischereirecht an sich wird durch die hiezu erforderlichen öffentlich-rechtlichen Akte nicht berührt (vgl SZ 47/59).
1 Ob 72/00w
Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 72/00w
Vgl aber; Beisatz: Landesfischereigesetze regeln "unter anderem die Ausübung des Fischfangs und der Fischhege in fischereiwirtschaftlicher und -polizeilicher Hinsicht" und entbehren der "verfassungsrechtlichen Kompetenz, den Vorschriften über den Besitz und Erwerb von Privatrechten" zu derogieren. Der Landesgesetzgeber darf jedoch auf dem Boden des allgemeinen Privatrechts einen bestimmten Erwerbsmodus für das Fischereirecht als Grund- und als Personaldienstbarkeit vorsehen. (T1)
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0103914
JJR_19960625_OGH0002_0010OB00044_9500000_004
Rechtssatz für 1Ob2003/96g 1Ob178/97a...
RS0106907
1Ob2003/96g; 1Ob178/97a; 1Ob193/06y; 1Ob119/14b
ZPO §14 Bd
ZPO §228 B5
oö FischereiG 1983 allg
Belangen gekoppelt Fischereibrechtigte mittels negativer Feststellungsklage Dritte auf Feststellung des Nichtbestehens des von diesen behaupteten Fischereirechts am selben Fischwasser, müssen alle Koppelfischereiberechtigten - jedenfalls dann, wenn ihr Recht im Gutbestandsblatt ihrer Liegenschaften ersichtlich gemacht ist - als notwendige Streitgenossen (§ 14 ZPO) auftreten, um den bei isolierter Entscheidung über solche Begehren eines oder einzelner von ihnen drohenden Gefahr unlösbarer Verwicklungen vorzubeugen.
1 Ob 193/06y
Entscheidungstext OGH 28.11.2006 1 Ob 193/06y
Auch; Beisatz: Den eine negative Feststellungsklage erhebenden Koppelfischereiberechtigten kommt die Stellung von notwendigen Streitgenossen im Sinne des § 14 ZPO zu. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106907
JJR_19961126_OGH0002_0010OB02003_96G0000_002
Rechtssatz für 5Ob456/97p 4Ob191/06a 5...
RS0108772
5Ob456/97p; 4Ob191/06a; 5Ob50/13h; 1Ob119/14b; 3Ob85/15v; 5Ob213/18m
JN §40a
JN §42 Abs3
MRG §39 Abs1
WGG §22 Abs4
1) Wenn eine Schlichtungsstelle im Sinne des § 39 Abs 1 MRG besteht, hat der Streitrichter bei Unzulässigkeit des streitigen Rechtsweges die Klage zurückzuweisen (vgl RZ 1988/63) und nicht die Umdeutung der Klage sowie Überweisung in das außerstreitige Verfahren nach § 40a JN vorzunehmen.
2) Hat der Streitrichter in einem solchen Fall - rechtswidrig, aber unbekämpft - die Klage umgedeutet und die Rechtssache in das außerstreitige Verfahren überwiesen, so erwächst dieser Beschluss in Rechtskraft und entfaltet bindende Wirkung. Dem Außerstreitrichter ist es verwehrt, die durch die Rechtskraft geheilte Rechtswidrigkeit des Beschlusses dadurch wahrzunehmen, dass vom Antragsteller die Vorschaltung der Schlichtungsstelle verlangt wird.
5 Ob 456/97p
Entscheidungstext OGH 25.11.1997 5 Ob 456/97p
4 Ob 191/06a
Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 191/06a
Vgl; Beisatz: Die Rechtskraft zivilgerichtlicher Entscheidungen bindet auch den Außerstreitrichter. (T1)
Veröff: SZ 2006/157
Vgl; Beisatz: Bejaht das Berufungsgericht mit in das Berufungsurteil aufgenommenem Beschluss unangefochten die Zulässigkeit des streitigen Rechtswegs, ist der Oberster Gerichtshof daran gebunden. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108772
JJR_19971125_OGH0002_0050OB00456_97P0000_001
Rechtssatz für 1Ob13/98p 1Ob19/01b 1Ob...
RS0110447
1Ob13/98p; 1Ob19/01b; 1Ob163/13x; 1Ob221/14b; 1Ob119/14b
Das Fischereirecht kann Ausfluss des Eigentumsrechts an einem gutseigenen (künstlichen) Gewässer oder ein selbständiges dingliches Recht an einem fremden Gewässer sein.
Vgl auch; Veröff: SZ 2015/15
Vgl; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung handelt es sich beim Fischereirecht um ein Privatrecht, das Ausfluss des Eigentumsrechts an einem gutseigenen Gewässer oder Privatgewässer oder ein selbständiges dingliches Recht an einem fremden Gewässer gleich einer Dienstbarkeit sein kann (mwN). (T1); Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110447
JJR_19980728_OGH0002_0010OB00013_98P0000_001
Rechtssatz für 8ObA10/02g 8ObS22/03y 1...
RS0117056
8ObA10/02g; 8ObS22/03y; 10ObS20/04w; 10ObS130/09d; 8ObA33/12d; 1Ob119/14b
Umfangreiche Berechnungen sollen dem Obersten Gerichtshof, selbst wenn er sie aufgrund der Aktenlage vornehmen könnte, erspart bleiben.
8 ObA 10/02g
Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 ObA 10/02g
8 ObS 22/03y
Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 ObS 22/03y
10 ObS 20/04w
Entscheidungstext OGH 27.07.2004 10 ObS 20/04w
Beisatz: Durch die Berechnung durch das Berufungsgericht wird diese im Instanzenzug überprüfbar. (T1)
10 ObS 130/09d
Entscheidungstext OGH 10.11.2009 10 ObS 130/09d
8 ObA 33/12d
Entscheidungstext OGH 29.04.2013 8 ObA 33/12d
Vgl auch; Beisatz: Von dieser Bestimmung sind Berechnungen erfasst, für deren Erledigung die Entscheidungsgrundlagen bereits vollständig vorliegen, die dem Obersten Gerichtshof jedoch wegen des nach Lösung aller erheblichen Rechtsfragen noch erforderlichen Zeitaufwands erspart bleiben sollen. (T2)
Beisatz: Dies muss umso mehr für die Kostenfrage gelten. (T3)
Beisatz: Hier: Größenschluss aus § 70 Abs 3 letzter Satz AußStrG 2005. (T4); Veröff: SZ 2015/20
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117056
JJR_20020919_OGH0002_008OBA00010_02G0000_002
Rechtssatz für 1Ob119/14b
RS0130168
1Ob119/14b
Oö FischereiG §1 Abs1
Oö FischereiG §5 Abs1
Jedes Fischereirecht, auch das Koppelfischereirecht nach § 5 Abs 1 Oö FischereiG, umfasst die Befugnis Sportfischerlizenzen zu vergeben. Diese Befugnis kann weder mit dinglicher Wirkung abgetreten, noch ersessen werden.
ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130168
JJR_20150319_OGH0002_0010OB00119_14B0000_001

References: §383
 §477
 §479
 §525
 §529
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 § 1
 §382
 §4
 § 382
 § 382
 § 4
 OGH 
 § 4
 § 382
 § 382
 OGH 
 §1
 OGH 
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 §1122
 §1123
 OGH 
 §7
 OGH 
 §14
 §228
 OGH 
 § 14
 §40
 §42
 §39
 §22
 § 39
 § 40
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 § 70
 §1
 §5
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