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Timestamp: 2016-10-28 04:43:39+00:00

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9C_874/2014 (02.09.2015)
9C_874/2014 � � Urteil vom 2. September 2015
Der 1981 geborene A.________, ab August 1998 als Heizungszeichner-Lehrling bei der B.________ AG angestellt gewesen, meldete sich am 3. Dezember 1999 unter Hinweis auf eine am 21. August 1999 erlittene Hirnblutung bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz (fortan: IV-Stelle) gew�hrte Hilfsmittel und berufliche Massnahmen und richtete f�r die erstmalige berufliche Ausbildung Taggelder aus. In der Folge absolvierte A.________ eine Lehre als Haustechnikplaner (Abschluss: 31. Juli 2004) und die Berufsmatura (2004-2006). Mit Verf�gung vom 12. November 2007 sprach die IV-Stelle A.________ eine von 1. August 2006 (Berufsmaturit�t) bis 31. Juli 2007 (Fortsetzung der erstmaligen beruflichen Ausbildung) befristete halbe Invalidenrente zu.
Im Februar 2013 erlangte A.________ einen Bachelor of Science in Sozialer Arbeit der Hochschule und war von 1. August 2013 bis 20. Dezember 2013 bei der C._________ als Sozialarbeiter (60 %-Pensum) t�tig. Gest�tzt auf ein polydisziplin�res Gutachten des medizinischen Zentrums D.________; Expertise vom 25. September 2013) und nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle A.________ mit Verf�gungen vom 22. Mai und 22. August 2014 eine halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Februar 2013 zu (Invalidit�tsgrad von 57 % ).
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz vereinigte die gegen die beiden Verf�gungen erhobenen Beschwerden und wies diese mit Entscheid vom 23. Oktober 2014 ab.
A.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihm ab 1. Februar 2013 mindestens eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. Zudem seien die Grundlagen f�r die Berechnung des Rentenbetrags zu korrigieren.
Die Beschwerdegegnerin und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen lassen sich nicht vernehmen.
Am 28. August 2015 l�sst sich der Beschwerdef�hrer erneut vernehmen und reicht weitere Unterlagen zu den Akten.
1.1.�Der mit Eingabe vom 28. August 2015 eingereichte Arbeitsvertrag vom 7. August 2015, welches Beweismittel erst nach dem angefochtenen Entscheid entstanden ist, kann als (echtes) Novum im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ber�cksichtigt werden (Art. 99 Abs. 1 BGG; MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 43 zu Art. 99 BGG). Ohnehin w�re der Arbeitsvertrag nicht geeignet, die gutachterliche Einsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit in Zweifel zu ziehen.
1.2.�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG), die Feststellung des Sachverhalts nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Die Vorinstanz erwog, in medizinischer Hinsicht sei unbestritten, dass immer noch Residuen der 1999 erlittenen Hirnblutung vorhanden seien und die Restarbeitsf�higkeit gem�ss Gutachten des medizinischen Zentrums D.________ 50 % betrage. Ferner sei unbestritten, dass der Invalidit�tsgrad nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu ermitteln sei. Strittig seien die Vergleichseinkommen. Zum Valideneinkommen f�hrte die Vorinstanz aus, es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer nach Abschluss der Lehre als Heizungszeichner - weil er gleichzeitig die Berufsmaturit�tsschule besucht hatte und weil er auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens eine Ausbildung zum Haustechnikplaner abgeschlossen und die Berufsmaturit�t erlangt habe - eine weitergehende Fachausbildung absolviert h�tte. Wie die beruflichen Aufstiegs- und Entwicklungsm�glichkeiten ohne Gesundheitsschaden konkret verlaufen w�ren, lasse sich nicht genau feststellen. Gem�ss den rechtsprechungsgem�ss heranzuziehenden Tabellen der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE ) belaufe sich das j�hrliche Valideneinkommen - unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit und aufindexiert auf das Jahr 2012 - auf Fr. 102'414.- (LSE 2010, TA1, M�nner, Wirtschaftszweig 71 [Architektur- und Ingenieurb�ros], Anforderungsniveau 1+2). Dass die Verwaltung die LSE 2010 und nicht die Lohnangaben des Fachverbandes f�r Ingenieure und Architekten Swiss Engineering (STV) herangezogen habe, sei nicht zu beanstanden. Zur Bestimmung des Invalideneinkommens sei mit der Verwaltung der Tabellenwert 88 (Sozialwesen ohne Heime) der TA1 im Anforderungsniveau 1+2 einschl�gig. Umgerechnet auf die branchen�bliche Arbeitszeit, aufindexiert auf das Jahr 2012, unter Ber�cksichtigung des 50 %-Pensums und abz�glich eines Abzugs von 10 % wegen Teilzeitarbeit resultiere ein Invalideneinkommen von Fr. 44'402.-. Dies f�hre zu einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, womit die Beschwerden unbegr�ndet seien.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer macht wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend, sein Ausbildungsziel sei Fachingenieur der Fachrichtung Heizung/L�ftung/Klima gewesen. Die entsprechenden L�hne k�nnten mittels Sal�rvergleich 2010 des Fachverbands STV wesentlich genauer ermittelt werden als mit den LSE. Demnach sei das Valideneinkommen auf Fr. 117'000.- (Basis 2010) zu veranschlagen. Die Regeln �ber die Anwendung der Tabellenl�hne ist als Rechtsfrage frei zu pr�fen (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Ulrich Meyer, Tatfrage - Rechtsfrage, in: Gabriela Riemer-Kafka [Hrsg.], Grenzf�lle in der Sozialversicherung, S. 94 mit Hinweisen; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, N. 34 zu Art. 28a IVG).
Die Argumentation des Beschwerdef�hrers beruht auf der Pr�misse, dass er im Gesundheitsfall einen Bachelor-Abschluss der Studienrichtung Heizung-L�ftung-Klima-Sanit�r (HLKS) der Hochschule absolviert h�tte. Zwar hielt die Vorinstanz - zu Gunsten des Beschwerdef�hrers - es f�r �berwiegend wahrscheinlich, dass er nach dem Lehrabschluss (mit Berufsmaturit�t) eine "weitergehende Fachausbildung" absolviert h�tte. Gleichzeitig hielt sie jedoch fest, es sei nicht feststellbar, wie die konkrete Karriere des Beschwerdef�hrers verlaufen w�re (E. 4.3 des angefochtenen Entscheids). Dabei handelt es sich um eine Beurteilung hypothetischer Geschehensabl�ufe, welche eine f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindliche (E. 1.2 hievor) Tatfrage darstellt, soweit sie - wie hier - auf Beweisw�rdigung (vor dem Gesundheitsschaden begonnene Berufsmaturit�tsschule, R�ckschl�sse aus der Invalidenkarriere) beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitber�cksichtigt werden (BGE 115 II 440 E. 5b S. 448; Urteil 9C_559/2009 vom 18. Dezember 2009 E. 3, publ. in: SVR 2010 IV Nr. 35 S. 111; je mit Hinweisen). Inwiefern die vorinstanzlichen Annahmen offensichtlich unrichtig sein sollen, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch (anderweitig) nicht ersichtlich. Namentlich fehlen konkrete Anhaltspunkte f�r die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Validenkarriere. Damit kann entgegen der Beschwerde nicht von einer spezifischen Weiter- bzw. Fachausbildung ausgegangen werden. Unter diesen Umst�nden kann offen bleiben, ob der Sal�rvergleich 2010 des Fachverbands STV, in welchem die L�hne nach spezifischen Branchen aufgeschl�sselt werden, als Grundlage f�r die Ermittlung des Valideneinkommens herangezogen werden k�nnte. Mit Blick auf das breite Spektrum, welches einem gelernten Heizungszeichner mit einer nicht n�her spezifizierten weitergehenden Fachausbildung offen steht, ist es jedenfalls nicht bundesrechtswidrig, dass Verwaltung und Vorinstanz zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die LSE-Ziffer 71 (Architektur- und Ingenieurb�ros; technische, physikalische und chemische Untersuchung) im Anforderungsniveau 1+2 abgestellt haben.
3.2.�Was das Invalideneinkommen betrifft, ist der Beschwerdef�hrer der Ansicht, dieses sei nicht anhand der LSE zu ermitteln, sondern es sei auf den bei der C._________ erzielten Verdienst von j�hrlich Fr. 78'559.- (Basis 2013 bei einem Vollpensum) abzustellen. Dieses Sal�r entspreche einem marktkonformen ersten Lohn f�r Sozialarbeitende nach h�herer Ausbildung.
F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung die LSE herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301).
Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz wurde das besagte Arbeitsverh�ltnis noch w�hrend der (verl�ngerten) Probezeit am 20. Dezember 2013 aufgel�s t (vgl. auch Sachverhalt lit. A hievor). Mit anderen Worten bestand das - lediglich knapp f�nf Monate dauernde - Arbeitsverh�ltnis im Verf�gungszeitpunkt seit �ber einem halben Jahr nicht mehr. Damit gebricht es an einem besonders stabilen Arbeitsverh�ltnis, womit der entsprechende Verdienst nicht als Invalidenlohn gelten kann. Daran �ndert nichts, dass die Verwaltung im Vorbescheid vom 20. Dezember 2013 das bei der C._________ erzielte Einkommen als Invalideneinkommen herangezogen hatte, w�hrend sie in den angefochtenen Verf�gungen auf einen (h�heren) Tabellenlohn abstellte. Einem Vorbescheid kommt nicht die verfahrensm�ssige Wirkung einer Verf�gung zu, weshalb er ohne die Voraussetzungen einer prozessualen Revision oder Wiedererw�gung (Art. 53 Abs. 1-2 ATSG) abge�ndert werden kann. Wird in der Verf�gung zu Ungunsten des Versicherten von dem abgewichen, was vorbescheidweise in Aussicht gestellt wurde, verletzt dies grunds�tzlich auch Treu und Glauben nicht ( MEYER/REICHMUTH, a.a.O, N. 3 zu Art. 57a IVG mit Hinweis auf Urteil 9C_115/2007 vom 22. Januar 2008 E. 4-5, in: SVR 2008 IV Nr. 43 S. 145). Ob die Vorinstanz zu Recht auf die Tabelle TA1 (Privater Sektor) abgestellt hat, oder ob - mit Blick auf die erste Arbeitsstelle des Beschwerdef�hrers (im �ffentlichen Sektor) - auf die Tabelle TA3 (Privater Sektor und �ffentlicher Sektor [Bund] zusammen) abzustellen w�re, kann offen bleiben, da der entsprechende Bruttolohn identisch ist und die Wahl der Tabelle keinen Einfluss auf den Abzug vom Tabellenlohn zeitigt (E. 3.3.2 hiernach).
3.3.�Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, der auf 10 % festgesetzte Abzug vom Tabellenlohn sei rechtsfehlerhaft, weil nur die Teilzeitarbeit, nicht aber die gesundheitlichen Einschr�nkungen ber�cksichtigt worden seien. Auch habe er aufgrund der Invalidit�t seine Ausbildung erst rund acht Jahre versp�tet abschliessen k�nnen, womit er gegen�ber gesunden Arbeitnehmern - nebst gesundheitsbedingten Einschr�nkungen - weniger Berufserfahrung mitbringe und Lohneinbussen in Kauf nehmen m�sse. Folglich sei der Abzug auf 20 % festzusetzen.
3.3.1.�Ob und in welcher H�he statistische Tabellenl�hne herabzusetzen sind, h�ngt von s�mtlichen pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des Einzelfalles ab, die nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen sind. Relevante Merkmale sind leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad (BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80). Ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Abzug vom hypothetischen Invalideneinkommen vorzunehmen sei, ist eine Rechtsfrage. Demgegen�ber stellt die H�he des Abzuges eine typische Ermessensfrage dar, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, d.h. bei Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
3.3.2.�Die Rechtsprechung tr�gt dem Umstand, dass die Lohnh�he oft von der Dauer der Betriebszugeh�rigkeit abh�ngt, womit eine versicherte Person, welche - nach dem gesundheitlichen Verlust der bisherigen Stelle - in einem Betrieb neu anfangen muss, insofern kaum einen allgemeinen Durchschnittslohn erhalten wird, mit dem Kriterium "Dienstjahre" Rechnung. Jedoch ist in dieser Hinsicht zu ber�cksichtigen, dass sich das Anfangseinkommen im Rahmen einer neuen Arbeitsstelle in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch aufgrund der mitgebrachten Berufs- bzw. Branchenerfahrungen bestimmt. Die Bedeutung der Dienstjahre nimmt im privaten Sektor ab, je niedriger das Anforderungsprofil ist. Im Rahmen des Anforderungsniveaus 4 kommt der langen Betriebszugeh�rigkeit praxisgem�ss keine relevante Bedeutung zu (BGE 126 V 75 E. 5 S. 78 f.; Meyer/Reichmuth, a.a.O., N. 108 zu Art. 28a IVG; Thomas Ackermann, Die Bemessung des Invalidit�tsgrades in: Kieser/Lendfers [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2012, S. 44).
Es spricht nichts dagegen, diese Rechtsprechung auf den vorliegenden Fall analog anzuwenden, in welchem die fehlenden Dienstjahre bzw. die fehlende Berufserfahrung nicht auf den gesundheitlich bedingten Verlust der bisherigen Stelle, sondern auf die gesundheitlich bedingte Verz�gerung der beruflichen Ausbildung zur�ckzuf�hren ist. Auch kann dem Beschwerdef�hrer insoweit gefolgt werden, als aufgrund der Akten erstellt ist, dass er seine berufliche Ausbildung erst mit einer zeitlichen Verz�gerung von gut sechs Jahren - eine Verz�gerung von acht Jahren wird nicht hinreichend dargetan und ist auch nicht (anderweitig) ersichtlich - abschliessen konnte (Abschluss der Lehre am 31. Juli 2004 statt am 9. August 2002; knapp zwei zus�tzliche Jahre, weil die Berufsmaturit�tsschule nicht [mehr] w�hrend der Lehre besucht werden konnte; gesundheitlich bedingtes Teilzeit-Bachelorstudium von neun Semestern). Weiter ist festzustellen, dass der Bruttolohn von M�nnern an Arbeitspl�tzen mit dem Anforderungsniveau 1+2, die - wie der Beschwerdef�hrer - weniger als ein Dienstjahr aufweisen, gem�ss der Tabelle TA10 der LSE 2010 (welche nur anwendbar ist, falls beim Invalideneinkommen auf die Tabelle TA3 abgestellt w�rde [vgl. E. 3.2 i.f. hievor], weil die Tabelle TA10 auch den �ffentlichen Sektor einbezieht) um 16.44 % unter dem entsprechenden Medianwert von Fr. 8'223.- liegt (Fr. 6'871.-; bei 1-2 Dienstjahren liegt er mit Fr. 7'451.- noch 9.39 % darunter, bei 3-4 Dienstjahren mit Fr. 7'743.- noch 5.84 % darunter; bei 5-9 Dienstjahren liegt der Bruttolohn mit Fr. 8'232.- bereits 1,01 % �ber dem Medianwert, bei 10-19 Dienstjahren mit Fr. 8'901.- 7.62 % dar�ber und bei 20 Dienstjahren oder mehr mit Fr. 9'156.- 10.19 % dar�ber). Das wegen fehlender Dienstjahre bzw. fehlender Berufserfahrung in concreto unter dem Medianwert liegende Bruttoeinkommen ist indes nicht ohne Weiteres bei der H�he des Abzuges vom Tabellenlohn zu ber�cksichtigen. Vielmehr ist in solchen Konstellationen auch der verbleibenden Erwerbsdauer bis zum Erreichen des AHV-Rentenalter Rechnung zu tragen: Ist diese nur noch relativ kurz, so dass im verbleibenden Erwerbshorizont der Medianwert kaum noch erreicht bzw. �berschritten werden kann, so dass insgesamt nur ein (deutlich) unterdurchschnittlicher Lohn erzielt werden kann, ist dieser Gesichtspunkt bei der H�he des Abzugs vom Tabellenlohn zu gewichten (vgl. bspw. Urteil U 191/99 vom 24. Januar 2001 E. 5b/cc, in welchem Fall die Resterwerbsdauer nur noch relativ kurz war). Hier betr�gt die verbleibende Erwerbsdauer des Beschwerdef�hrers im massgebenden Zeitpunkt des Einkommensvergleichs noch gut 33 Jahre. Mithin ist die Zeitspanne, in welcher gem�ss TA10 mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen zu rechnen ist, relativ kurz, da bereits ab f�nf Dienstjahren ein durch- bzw. leicht �berdurchschnittlicher Bruttolohn erzielt werden kann. �ber die verbleibende Erwerbsdauer gerechnet ist somit nicht von einem unterdurchschnittlichen Lohn auszugehen. Folglich ist ein Abzug wegen fehlender Dienstjahre bzw. fehlender Berufserfahrung nicht angezeigt.
Eine rechtsfehlerhafte Ermessensaus�bung vermag der Beschwerdef�hrer auch mit dem Hinweis auf behinderungsbedingte Einschr�nkungen nicht darzutun. Das neuropsychologische Defizit, welches die Arbeitsf�higkeit im Wesentlichen einschr�nkt, wurde bereits im Rahmen des 15%igen Abzugs der Leistungsf�higkeit hinreichend ber�cksichtigt und die somatischen St�rungen k�nnen gem�ss Experten weitgehend kompensiert werden (Gutachten des medizinischen Zentrums D.________ S. 42-43).
Zusammenfassend liegt keine Rechtsfehlerhaftigkeit der vorinstanzlichen Ermessensaus�bung vor, weshalb es bei einem Abzug von 10 % sein Bewenden haben muss. Damit bleibt es bei einem Invalidit�tsgrad von (gerundet) 57 % bzw. einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.
Schliesslich tr�gt der Beschwerdef�hrer vor, das kantonale Gericht habe die Begr�ndungspflicht verletzt, indem es sich nicht mit dem beschwerdeweise vorgebrachten Einwand zum massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen auseinandergesetzt und damit eine sachgerechte Anfechtung in diesem Punkt verunm�glicht habe.
4.1.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV gebietet, dass die Beh�rde die Vorbringen der betroffenen Person auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden (BGE 139 V 496 E. 5.1 S. 503). Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; 136 I 229 E. 5.2 S. 236 mit Hinweisen). Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ist namentlich verletzt, wenn Parteivorbringen �bersehen oder Antr�ge nicht behandelt werden (BGE 127 III 576 E. 2e; 121 III 331 E. 3b S. 334; je mit Hinweisen).
4.2.�Der Beschwerdef�hrer hatte sowohl in der Beschwerdeschrift vom 18. Juni 2014 als auch in derjenigen vom 14. September 2014 den Antrag gestellt, es sei das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen - mit Verf�gungen vom 22. Mai und August 2014 wurde dieses auf Fr. 35'100.- beziffert - dahingehend zu korrigieren, dass auf die Berechnungsgrundlagen der Verf�gung vom 12. November 2007 (befristete Rentenzusprechung) abzustellen sei. Mit Letzterer Verf�gung (wobei das Berechnungsblatt nicht aktenkundig ist) hatte die Verwaltung das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen auf Fr. 54'366.- festgesetzt. Den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid ist zu diesem Antrag nichts zu entnehmen. Das Verwaltungsgericht hat dar�ber nicht entschieden und auch mit keinem Wort dargelegt, weshalb dieser - f�r den Entscheid wesentliche - Antrag nicht behandelt wurde. Mithin hat das kantonale Gericht den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r verletzt. Aus Rechtsschutzgr�nden (kein Verlust der ersten und einzigen Instanz mit freier Beweisw�rdigung) ist die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, welche hier�ber zu befinden hat. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
Dem Verfahrensausgang entsprechend - die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid mit noch offenem Ausgang gilt hinsichtlich der Kosten- und Entsch�digungsfolgen als Obsiegen - werden die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin auferlegt (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Der teilweise obsiegende Beschwerdef�hrer ist nicht anwaltlich vertreten, weshalb ihm keine (reduzierte) Parteientsch�digung zuzusprechen ist (Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 4 S. 446).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 23. Oktober 2014 wird aufgehoben. Die Sache wird an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen �ber die Beschwerden gegen die Verf�gungen vom 22. Mai und 22. August 2014 neu entscheide. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Spida AHV Ausgleichskasse schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 99
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 28
 Art. 57
 BGE 
 Art. 28
 Art. 29
 BGE 
 BGE