Source: https://www.nidderau.de/corona/
Timestamp: 2020-07-14 10:52:49+00:00

Document:
Corona - Stadt Nidderau
Main-Kinzig-Kreis verfährt bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten strikter als vorgeschrieben
8. Juli 2020 /von Corinna Wagner
“Wir wollen Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Pflegeheime stärker schützen” – Ziel: Ausbrüche verhindern durch umfänglichere Isolationsmaßnahmen – In den vergangenen Tagen hat es in unterschiedlichen Orten im Main-Kinzig-Kreis neue Coronavirus-Fälle gegeben, von denen die meisten Infektionswege auf einen Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückzuführen waren. Unter anderem hatte das Gesundheitsamt Schulklassen in Quarantäne schicken beziehungsweise in Biebergemünd […]
0 0 Corinna Wagner Corinna Wagner2020-07-08 15:14:392020-07-08 15:18:23Main-Kinzig-Kreis verfährt bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten strikter als vorgeschrieben
Aktuelle Informationen aus dem Main-Kinzig-Kreis
10. Juni 2020 /von Ute Habermehl
Die Kreisverwaltung informiert aktuell über die neuesten Entwicklungen zur Corona-Pandemie. Hier erfahren Sie mehr.
https://www.nidderau.de/wp-content/uploads/2017/06/Megaphone-ab.jpg 713 780 Ute Habermehl Ute Habermehl2020-06-10 08:10:272020-06-10 09:56:35Aktuelle Informationen aus dem Main-Kinzig-Kreis
+++Aktualisiert am 8.7.2020+++
Betrieb und der Erreichbarkeit der Dienststellen der Stadt Nidderau
Die folgenden Dienststellen der Stadt Nidderau wieder geöffnet:
Das Rathaus, Am Steinweg 1, einschließlich des Nebengebäudes der Stadtwerke Nidderau, sowie das Familienzentrum, Gehrener Ring 5, sind für den Publikumsverkehr nur nach vorheriger Terminabstimmung geöffnet. Alle Fachbereiche sind während der üblichen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Ihre Ansprechpartner finden Sie hier.
Ab sofort können Melde- und Passangelegenheiten nur nach vorheriger Terminabsprache unter der Rufnummer 06187/299-140 zu den Sprechzeiten im Bürgerbüro erledigt werden. Terminvergabe zu den Sprechzeiten des Bürgerbüros sind wie folgt: Montag von 8 – 12 Uhr und 14 – 19 Uhr, Dienstag von 8 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, Mittwoch 8 – 12 Uhr, Donnerstag 8- 12 Uhr und 14 – 16 Uhr und Freitag 7 – 12 Uhr.
Zum erweiterten Betrieb der Stadtbücherei finden Sie hier alle Einzelheiten.
Die Wertstoffsammelstelle (WSS) ist mit eingeschränktem Service geöffnet. Nähere Informationen finden Sie hier.
Für alle geöffneten Dienststellen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.
Der nachfolgende Fragen-und-Antworten-Katalog wird fortlaufend aktualisiert. Wir bitten um Verständnis, wenn aktuelle Entscheidungen nicht in Echtzeit eingearbeitet werden können. Maßgeblich sind immer die Verordnungen und Anweisungen von Land und Kreis!
Alle bisher erlassenen Verordnungen und wichtige Informationen über die Lage in Hessen erhalten Sie unter: https://www.hessen.de
Informationen zum Schutz und Vorbeugung von Ansteckungen finden Sie unter: https://www.infektionsschutz.de
Der Main-Kinzig-Kreis informiert unter: https://www.mkk.de/ und https://www.mkk.de/aktuelles/corona/CoroNetz.html
Fragen zu allgemeinen Themen und zum Verhalten
Wohin wendet man sich bei Fragen rund um das Corana-Virus und zur Lage in Nidderau?
Für Gesundheitsfragen der Bürgerinnen und Bürger im direkten Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Main-Kinzig-Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 15 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr erreichbar ist: 06051-8510000. Es wird darum gebeten, dieses Angebot ausdrücklich nur für spezifische medizinische Fragen zur eigenen oder einer nahestehenden Person rund um das Thema Corona zu nutzen, etwa zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen. Trotz hohen Personaleinsatzes weisen wir vorsorglich darauf hin, dass nicht alle Anrufe bearbeitet werden können. Kontaktieren Sie im Zweifel Ihren Hausarzt telefonisch bzw. den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Für alle nicht medizinischen Fragen Nidderauer Bürger*innen erreichen Sie die Stadtverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten unter 06187-2990 oder über die direkten Durchwahlen der Ansprechpartner*innen.
Vielfältige Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Coronavirus finden Sie jetzt direkt im neuen Bereich >> CoroNetz
Grundlegende Informationen zu dem neuartigen Virus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline: 0800-5554666.
Fragen zu Arbeitsrecht oder wirtschaftspolitischen Themen sind bitte an die Standesvertreter zu richten. Unter anderem hat die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen Infobereich für die heimische Wirtschaft auf ihrer Internetseite eingerichtet www.hanau.ihk.de . Die Wirtschaftsförderung des Kreises führt Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen , insbesondere zum Schwerpunkt Finanzen, in einer eigenen Liste auf.
Gibt es Messenger-Dienste über die ich mich informieren kann?
Ja, um die Bürgerinnen und Bürger mit zuverlässigen und aktuellen Information zu versorgen, sendet die Hessische Landesregierung ab dem 24. März Mitteilungen über die Messenger-Dienste Telegram und Threema. Näheres erfahren Sie unter https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-startet-messenger-dienst-und-baut-kapazitaeten-der-service-hotlines-weiter-aus
Mit der App hessenWARN können Sie sich über Sofortmaßnahmen und grundlegende Handlungsempfehlungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus informieren.
Wo erhalte ich Informationen zur Corona-Warn-App?
Informationen zur Corona-Warn-App erhalten Sie hier sowie unter https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/corona-warn-app-ab-sofort-verfuegbar und https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app .
Was muss ich beim Aufenthalt in der Öffentlichkeit beachten?
Ab dem 11. Juni sind Aufenthalte im öffentlichen Raum nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot des Satz 2 zu gefährden, wie etwa gemeinsames Grillen oder Picknicken, sowie Tanzveranstaltungen sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.
Die Beschränkungen gelten nicht für:
1. Zusammenkünfte von Personen, die aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen, sowie Sitzungen und Gerichtsverhandlungen,
2. den Forschungs- und Lehrbetrieb an Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sofern diesem ein umfassendes Ab-stands- und Hygienekonzept zugrunde liegt; online-Lehre soll vorrangig umgesetzt werden,
3. die Abnahme von Prüfungen, insbesondere Staatsprüfungen und Laufbahnprüfungen,
4. die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen,
5. im Rahmen der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte im Übrigen nach Möglichkeit reduziert werden.
Darüberhinaus regelt die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung weitere Ausnahmen und spezielle Vorgaben für größere Zusammenkünfte.
Die Empfehlungen des Robert Koch- Instituts zur Hygiene sind bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird in allen Situationen dringend empfohlen, in denen die Abstandsregelungen nur schwer eingehalten werden können. Die Vorgaben zur Maskenpflicht ab dem 27.4.2020 finden Sie ausführlich unter der Frage “Muss ich in Hessen generell einen Mundschutz tragen?”.
Muss ich in Hessen generell einen Mundschutz tragen?
Nach der Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus ist in Hessen das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Situationen, in denen Maßnahmen der physischen Distanzierung nur schwer eingehalten werden können, dringend empfohlen.
Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht in den Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs nach § 46 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes sowie des freigestellten Schülerverkehrs und in Bürgerbussen, in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren sowie in den zum Personenverkehr gehörenden Gebäuden, insbesondere Bahnhofs- und Flughafengebäuden. An Haltestellen und auf Bahnsteigen, beim Ein- und Aussteigen sowie innerhalb der Fahr- und Flugzeuge muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen nicht eingehalten werden.
Zudem besteht in den Publikumsbereichen von Geschäften, Ladenstraßen, überdachten Einkaufszentren, Bank- und Postfilialen sowie in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen und bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. Friseurbesuch) eine Maskenpflicht.
Wie weise ich nach, dass ich keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann?
Wer aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung entgegen der ab dem 27. April geltenden Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, muss dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen. Die ärztliche Bescheinigung ist immer mitzuführen und auf Verlangen vorzulegen.
Fehlt eine solche Bescheinigung ist die Nutzung von Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs und das Aufhalten im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen ohne die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung für alle Personen ab 6 Jahren eine Ordnungswidrigkeit.
Wo kann ich mir Mund-Nasen-Bedeckungen besorgen?
Das Land Hessen empfiehlt zur Erfüllung der „Maskenpflicht“ im ÖPNV und beim Einkaufen das Tragen von Alttagsmasken. Dies können neben selbstgenähten Stoffmasken auch Schals oder Tücher sein. Anleitungen zur Herstellung von Behelfsmasken finden sich in vielfältiger Weise im Internet. Derzeit können Masken in Nidderau bei den folgenden Stellen erworben werden:
Landfrauen Ostheim (Tel. 21655)
Landfrauen Windecken (Tel. 23045 und Tel. 291657)
Flüchtlingshilfe Nidderau (http://fluechtlingshilfe.nidderau-hilft.de/)
Meine-Kreativ-Hobbystube in Ostheim (Tel. 9053067 oder www.meine-kreativ-hobbystube.de)
Die nähende Elfe in Eichen, Holger Gassner (Wehrstr. 46, Tel. 0175-1653332)
Kerstin Pusch in Erbstadt (kerstin.pusch13@gmail.com, Tel. 2079708 oder 0172/6884962 (auch Whatsapp)
Klaus Hess in Erbstadt (FFP2-Masken, Tel. 0157/83393845)
Burg-Apotheke (Tel. 3923)
Linda-Rathaus Apotheke (Tel. 935383)
Sonnen-Apotheke (Tel. 3885)
Rosen-Apotheke (Tel. 22848)
Das Land Hessen stellt den Kommunen keine Masken für die Bevölkerung zur Verfügung. Die Stadt Nidderau kann eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung ebenfalls nicht übernehmen.
Gibt es bereits Betrugsversuche im Zuge der Corona-Krise?
Leider wurden diese schon gemeldet.
Bitte fallen Sie nicht auf falsche Feuerwehrleute herein, die von Haus zu Haus zu gehen und angeblich Rauchmelder kontrollieren wollen. Auch andere Rettungsdienste sind zurzeit nicht unterwegs. Die Kriminalpolizei warnt vor möglicherweise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Laut Polizei wurden mitunter auch schon entsprechende Zettel in Briefkästen vorgefunden. Den Fachleuten des Kommissariats für Betrugsdelikte liegen Erkenntnisse vor, dass es bei diesen Angeboten nicht immer mit rechten Dingen zugeht. Betrüger wittern hier wohl eine Chance, aus der aktuellen Pandemie-Situation Profit zu schlagen und hilfsbedürftige Mitbürger zu schädigen. Die Kripo rät daher, mit solchen Aufträgen nur solche Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind.
Für Nidderauer Bürgerinnen und Bürger, die altersbedingt oder aus gesundheitlichen Gründen infolge der aktuellen Situation ihre Einkäufe nicht selbst organisieren können, hat die Stadt Nidderau einen Einkaufsdienst eingerichtet. Von Montag bis Freitag können von 08 – 16 Uhr die Bestellungen unter der Telefonnummer 06187-299 253 oder unter info@nidderau.de aufgegeben werden.
Zudem beobachten das Hessen CyberCompetenceCenter und die hessische Polizei verstärkt Betrugsversuche und Versuche zur Verbreitung von Schadsoftware im Kontext der Corona-Pandemie. Firmen wie Privatpersonen erhalten in großem Umfang E-Mails, die auf staatliche Corona-Soforthilfen hinweisen sowie stark nachgefragte und schwer erhältliche Waren wie Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Corona-Schnelltests bewerben. Dabei wird auf Fake-Shops, eBay und ähnliche Dienste oder Webseiten verlinkt, die Schadsoftware verteilen. In vielen Fällen sind diese Angebote nicht seriös; die Opfer werden betrogen oder mit Schadsoftware angegriffen.
Darüber hinaus versuchen Angreifer ihre Opfer mit vermeintlich geheimen oder konkreten, ortsbezogenen Informationen mit Corona-Bezug zum Öffnen von Dateianhängen oder Links, die Schadsoftware verbreiten, zu verleiten. Auch die verstärkte, oftmals spontan ermöglichte Nutzung von Telearbeit ist mit zusätzlichen Risiken verbunden.
Das Hessen Cyber Competence Center empfiehlt:
– Sensibilisieren Sie alle Beschäftigten, weisen Sie auf das besondere Risiko hin
– Öffnen Sie keine Links in unverlangt zugesandten E-Mails
– Überprüfen Sie vor dem Aufruf von Links diese mit Hilfe von Suchmaschinen
– Bestellen Sie keine Waren in Internetshops, die Sie nicht kennen
– Seien Sie misstrauisch, wenn Vorkasse verlangt wird (Bezahlung vor Lieferung)
– Folgen Sie bitte keinen Links, die auf angeblich aktuelle, ortsbezogene Listen oder Karten mit Corona-Infizierten verweisen
– Informieren Sie sich bitte ausschließlich bei seriösen Anbietern (wie z.B.: BEHÖRDEN, der HKG, dem RKI oder den Angeboten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks)
Wo finde ich Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen?
….finden Sie hier: https://integrationskompass.hessen.de/informationen-des-hessischen-ministeriums-f%C3%BCr-soziales-und-integration-zum-coronavirus-verschiedenen
Gibt es Hilfsangebote für in Not geratene Vereine?
Das Land Hessen hat ein neues Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ gestartet, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Die notwendigen Antragsformulare sowie weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit
Fragen rund um den Infektionsschutz bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten
Wie kann ich mich schon während des Urlaubs vor einer Coronavirus-Infektion schützen?
Der wirksamste Schutz ist: Abstands- und Hygieneregeln beachten und in Situationen Mund-Nasen-Bedeckungen tragen, in denen Mindestabstände unterschritten werden. Prinzipiell gelten also die Empfehlungen, die auch im Alltag in Deutschland gelten.
Was muss ich bei der Rückreise beachten und wann muss ich meine Reiserückkehr dem Gesundheitsamt melden?
Alle Informationen finden Sie in dem Merkblatt des Main-Kinzig-Kreises.
Was sind Risikogebiete und was muss man als Einreisender von dort beachten?
Als Risikogebiete weist das Robert-Koch-Institut die Staaten aus, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Wer in Hessen lebend aus einem Risikogebiet zurückkehrt, hat sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen zu isolieren. Das heißt, dass es der Person in diesem Zeitraum nicht gestattet ist, Besuch zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehört. Zudem muss die Person dem Kreisgesundheitsamt eine Meldung über ihre Rückkehr machen. Von der verpflichtenden häuslichen Isolierung sind nur die Einreisenden aus Risikogebieten ausgenommen, die ein ärztliches Zeugnis und einen molekularbiologischen PCR-Test nachweisen können, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. Das Attest muss eine körperliche Untersuchung und Befragung umfassen. Wer beides vorweisen kann, muss nicht in Quarantäne. Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist dennoch notwendig.
Wie meldet man eine Rückkehr aus Risikogebieten im Main-Kinzig-Kreis?
Die Meldung einer Einreise aus Risikogebieten geht im Main-Kinzig-Kreis schnell und bequem online über das „CoroNetz” auf der Seite www.mkk.de. Ein Kontaktformular steht unter: „Sie wollen in die Bundesrepublik Deutschland einreisen oder kehren von einer Reise zurück?” Nähere Infos, die einzelnen Regelungen durch die Landesverordnung, die Allgemeinverfügung des Kreises sowie Hinweise zur Quarantäne sind ebenfalls im „CoroNetz” zu finden.
Gelten im Main-Kinzig-Kreis andere Regeln als in anderen Landkreisen?
Der Main-Kinzig-Kreis hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Wochen teilweise über die Verordnungslage des Landes Hessen hinausgeht. Zum Schutz von „Gemeinschaftseinrichtungen” wie Schulen, Kindergärten, Pflegeheime oder Krankenhäuser werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene vorsorglich in größerem Maße häuslich isoliert und geschützt. Das betrifft jene, die nicht mitgereist sind, aber im selben Hausstand wohnen und in diesen Einrichtungen betreut, unterrichtet oder beschäftigt werden. Für den Zeitraum von 14 Tagen gilt für sie ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten, Kindertagespflegestellen, Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen. Der Zeitraum kann nur dann etwas verkürzt werden, wenn der Reiserückkehrer nach frühestens sieben Tagen mit einem ärztlichen Zeugnis und einem adäquaten Coronatest nachweisen kann, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Weitere Auflagen für Angestellte in Pflegeheimen und Krankenhäusern gelten bereits, wobei das Gesundheitsamt dort, wo es nötig erscheint, seinen Ermessensspielraum zu Gunsten des stärkeren Infektionsschutzes auslegt.
Wann wirken sich die Regeln im Main-Kinzig-Kreis auf Urlauber aus?
In der Urlaubs- und Ferienzeit sind verschiedene Konstellationen innerhalb einer Familie beziehungsweise eines Hausstands denkbar. Bei bestimmten Konstellationen greift die Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises, nämlich dann, wenn ein Familienmitglied desselben Hausstands in einer sensiblen Einrichtung betreut oder beschäftigt wird. Derzeit dürfen beispielsweise Kinder und Jugendliche, die nicht mitgereist waren, ununterbrochen Schulen und Kitas besuchen – und bleiben erst dann als „Kontaktperson” zu Hause, wenn der Reiserückkehrer im eigenen Haushalt Erkältungssymptome entwickelt hat. Bis dahin hat die Weiterverbreitung des Virus aber oft schon stattgefunden, wie die jüngsten Ereignisse in Grundschulen des Main-Kinzig-Kreises gezeigt haben.
Das lässt sich am besten mit Beispielen aufzeigen:
 – Ein Familienmitglied oder die ganze Familie kehren aus einem Urlaubsort zurück, der derzeit kein Risikogebiet ist, etwa die Niederlande oder Frankreich: keine Quarantäne – keine zusätzlichen Auflagen.
- Ein oder mehrere Familienmitglieder kehren aus einem Risikogebiet zurück und haben im eigenen Hausstand weder Kinder noch Erwachsene, die in sensiblen „Gemeinschaftseinrichtungen” unterwegs sind: Quarantäne nur für die Rückkehrer – es gilt die Verordnung des Landes Hessen dazu.
Diese Beispiele setzen jeweils voraus, dass kein Mitglied der genannten Familien Erkältungssymptome wie Fieber, Husten oder Halsschmerzen aufweist.
Auch dazu einige Beispiele, die ganz wesentliche Konstellationen abdecken, um die es dem Main-Kinzig-Kreis geht:
 – Ein oder mehr Familienmitglieder kehren aus einem Risikogebiet zurück und leben zusammen mit Personen, die zur Schule oder in die Kita gehen, dort arbeiten, beziehungsweise in einer medizinischen oder pflegerischen Einrichtung beschäftigt sind – 14-tägiges Betretungs- und Tätigkeitsverbot für alle aus dem Bereich Schulen und Kitas (MKK-Regelung) und 14-tägige Tätigkeit unter Schutzausrüstung im Bereich medizinischer und pflegerischer Einrichtungen (Landesverordnung); für alle anderen im Hausstand gelten die gewohnten Hinweise und Regeln (Landesverordnung).
 – Ein Familienmitglied kehrt aus einem Risikogebiet mit einem kurz zuvor im Urlaubsland erstellten Coronatest zurück (negativer Befund); zu Hause lebt er mit Kindern oder Erwachsenen zusammen, die in sensiblen Einrichtungen unterwegs sind – 14-tägiges Betretungs- und Tätigkeitsverbot für alle aus dem Bereich Schulen und Kitas (MKK-Regelung) und 14-tägige Tätigkeit unter Schutzausrüstung in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, und zwar jeweils so lange, bis der Reiserückkehrer ein ärztliches Zeugnis auf Basis eines adäquaten Coronatests vorlegen kann, frühestens sieben Tage nach der Einreise (MKK-Regelung).
 – Einige Familienmitglieder bewegen sich in sensiblen Einrichtungen (z.B. schulpflichtige Kinder), andere nicht (z.B. Tätigkeit im Handwerk); nun kommt ein weiteres Familienmitglied aus einem Risikogebiet zurück – es gelten nur für jene Daheimgebliebene gesonderte Schutzauflagen, die sich in sensiblen Einrichtungen bewegen (MKK-Regelung); für den Reiserückkehrer gilt die Quarantäne-Verordnung (Landesverordnung).
Diese Beispiele setzen ebenfalls voraus, dass kein Mitglied der genannten Familien Erkältungssymptome wie Fieber, Husten oder Halsschmerzen aufweist.
Warum wird dieses Verfahren nicht hessenweit einheitlich für Reiserückkehrer aus Risikogebieten angewandt?
Eine landesweit einheitliche Linie wäre aus Sicht des Main-Kinzig-Kreises sinnvoll und notwendig. Da es aber bisher auf Landesebene keinen vergleichbaren Vorstoß im Umgang mit Reiserückkehrer-Haushalten gibt, hat der Main-Kinzig-Kreis per Allgemeinverfügung die Verordnungslage von sich aus ergänzt. Die Kreisspitze wirbt nach wie vor für eine Ergänzung in der Landesverordnung.
Warum geht der Main-Kinzig-Kreis diesen Weg?
In den Tagen vor den Sommerferien hat es im Kreisgebiet ein wieder erhöhtes Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus gegeben. Es genügte teils eine Person, die sich angesteckt hat, um im familiären oder privaten Rahmen das Coronavirus an gleich mehrere Personen zu übertragen. In der Mehrzahl der Fälle war der Ausgangspunkt ein Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet. Die geltenden Verordnungen des Landes Hessen haben nach fachlicher Bewertung durch das Kreisgesundheitsamt nicht ausgereicht, um die Infektionsketten zu verhindern. Mit der Rückkehr in den Regelbetrieb in Betreuungseinrichtungen und – nach den Sommerferien – in Schulen rechnet der Main-Kinzig-Kreis mit weiteren Infektionsherden, sofern nicht gegengesteuert wird.
Fragen zum täglichen Bedarf
Welche Einschränkungen gelten für Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe?
Die Landesregierung hat Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich zur Eindämmung der Corona-Pandemie festgelegt.
Unter Einhaltung der Vorgaben der Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus können die in dieser Verordnung genannten Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe öffnen.
In Zweifelsfällen und für Rückfragen steht der Fachbereich Ordnungswesen unter 06187-299 130 zur Verfügung.
Was gilt für Restaurants, Eisdielen und Übernachtungsbetriebe?
§ 4 der Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung regelt für Gaststätten und Übernachtungsbetriebe folgendes:
(1) Gaststätten im Sinne des Hessischen Gaststättengesetzes vom 28. März 2012 (GVBl. S. 50), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Dezember 2016 (GVBl. S. 294), Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe dürfen Speisen und Getränke
1. zur Abholung oder Lieferung anbieten, wenn
a) sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern eingehalten werden kann,
b) geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie
c) Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen,
2. zum Verzehr vor Ort anbieten, wenn sichergestellt ist, dass
a) insbesondere durch die Abstände der Tische der nach § 1 Abs. 1 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind, und an einem Tisch nur Personen sitzen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 1 Abs. 1 Satz 1 gestattet ist,
b) Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Betriebsinhaberin oder dem Betriebsinhaber erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn des Besuchs geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Datenschutz-Grundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung,
c) Küchenpersonal, Kellnerinnen und Kellner sowie Servicekräfte eine Mund-Nasen- Bedeckung im Sinne des § 1 Abs. 6 Satz 2 tragen,
d) keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt werden,
e) geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie
f) Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.
Satz 1 Nr. 2 Buchst. b gilt nicht für Kantinen. Satz 1 Nr. 2 Buchstabe c gilt nicht für Bereiche, zu denen ausschließlich das Personal Zutritt hat und anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden.
(2) Übernachtungsangebote sind zulässig, wenn
1. geeignete Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts getroffen und überwacht werden sowie
2. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen und
3. zum Übernachtungsbetrieb gehörende Sauna-, Schwimm- und Wellnessbereiche ausschließlich von Übernachtungsgästen genutzt werden.
Ab Samstag den 27.06.2020 dürfen Übernachtungsbetriebe in Hessen keine Personen aufnehmen, die aus Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko kommen. Als Gebiete mit erhöhten Infektionsgefahren gelten Regionen, in denen in einer Zeitspanne von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Sie werden auf den Homepages des Robert-Koch-Institutes und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration verzeichnet.
Kann ich auch online bei lokalen Unternehmen einkaufen/bestellen?
Der Main-Kinzig-Kreis bietet unter dem folgenden Link eine Übersicht von Geschäften (Lebensmittel, Gastronomie, weiterer Einzelhandel) im Main-Kinzig-Kreis, die einen Lieferservice anbieten: https://www.mkk.de/aktuelles/corona/marktplatz/marktplatz_1.html.
Die Sparkasse hat für die Zeit der Corona-Krise ein Online-Portal zum Erwerb von Gutscheinen von Unternehmen verschiedener Branchen ins Leben gerufen. Durch den Kauf der Gutscheine haben Kunden die Möglichkeit, betroffene Anbieter dabei zu unterstützen, die aktuelle Krise zu überstehen. Informationen zur kostenfreien Registrierung der Unternehmen, bzw. dem Erwerb der Gutscheine sind unter folgendem Link zu finden: https://helfen.gemeinsamdadurch.de/
Darüber hinaus können Sie sich auch direkt bei den Händlern über ein Lieferangebot informieren.
Wie erreiche ich den Nidderauer Einkaufsdienst?
Für Nidderauer Bürgerinnen und Bürger, die altersbedingt oder aus gesundheitlichen Gründen infolge der aktuellen Situation ihre Einkäufe nicht selbst organisieren können, gibt es in Nidderau einen Einkaufsdienst. Nähere Informationen finden Sie hier.
Fragen zu Hilfeleistungen für Bürger*innen (Hilfe anbieten – Hilfe erhalten)
Wo kann ich ehrenamtliche Hilfe anbieten oder erhalten?
hessen-helfen.de ist eine hessische Plattform zur gegenseitigen Hilfe in der ›Corona-Krise‹
In der Corona-Krise möchten viele helfen. Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen sollen. Auf der anderen Seite sind Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung auf unsere Hilfe angewiesen. Kranke, besonders gefährdete Gruppen, aber auch Menschen, die sich in Quarantäne befinden. Mit dieser Plattform wollen wir dazu beitragen, dass sich Menschen, die helfen wollen und Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, finden. Von Nachbarschaftshilfe bis zur Unterstützung der Landwirtschaft.
Wie kann ich durch die Corona-Krise in Not geratene Mitmenschen unterstützen?
Der Vorstand und das Kuratorium der Bürgerstiftung Nidderau haben sich entschlossen einen „SONDERFOND CORONAHILFE“ aufzulegen.
Im Sinne des Bündnisses „Nidderau hilft“ ruft sie zu Spenden für Nidderauer Bürgerinnen und Bürger auf, die dann in Zusammenarbeit mit der Stadt Nidderau und den Sozialverbänden koordiniert werden. Auch Sie können mit dem Verwendungszweck „Coronahilfe“ auf das Konto der Bürgerstiftung Nidderau IBAN DE05506500230028006971 spenden! Spendenquittungen werden ab 200 € ausgestellt, für Spenden bis 200 € ist der Kontoauszug als steuerlicher Nachweis ausreichend (bitte den Spendenzweck benennen).
Wie kann ich mich bei Herstellung von Mund-Nasen-Masken einbringen?
Auf der Webseite https://cup2gether.com/mundschutz/ finden Sie Informationen, wie Sie bei der Herstellung von Mund-Nasen-Masken für Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis unterstützen können.
Fragen zu Wirtschaft und Gewerbe
Wo findet man Informationen für den Handel und Unternehmen?
Informationen des Main-Kinzig-Kreises zu den Fördermöglichkeiten: https://www.mkk.de/aktuelles/corona/wirtschaft_1/corona_wirtschaft.html
Der Main-Kinzig-Kreis hat zudem eine umfassende interaktive Übersicht der Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote zusammengestellt.
Der Bund informiert über den aktuellen Stand zu Rettungshilfefonds und Sofortprogrammen unter Corona-Schutzschild.
Das Land Hessen stellt unter folgendem Link Fragen und Antworten rund um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus für Unternehmen zusammen:https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona
Die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises bietet Information und Beratung rund um die Coronakrise an. Nähere Informationen finden Sie hier.
Informationen der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern zum Umgang mit dem Coronavirus in Unternehmen finden Sie hier: https://www.hanau.ihk.de/standort/corona-krise
Für Solo-Selbständige und den Mittelstand
Der Main-Kinzig-Kreises bietet Beratung und Unterstützung für Solo-Selbständige und den Mittelstand an. Weitere Informationen finden Sie hier.
Der Handelsverband Hessen hat in den letzten Wochen aus zahlreichen Anfragen der HändlerInnen, offiziellen Stellungnahmen und Expertenratschlägen eine umfassende Info-Seite zum Coronavirus erstellt. Die Seite ist tagesaktuell. Neben allgemeinen Informationen, bietet ein FAQ Antworten auf operative Fragen der HändlerInnen.
Wo finde ich Informationen zu den Soforthilfen (Zuschüsse)?
Die Beantragung der Soforthilfe ist seit dem 30.03.2020 über folgende Internetseite möglich: http://www.rpkshe.de/coronahilfe.
Technische Hinweise zur Beantragung der Soforthilfe sind auf der folgenden Seite des Regierungspräsidiums Kassel zu finden: https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe
Um keine Serverkapazitäten zu blockieren, wird das Online-Formular nach 15 Minuten ohne Eingabe deaktiviert. Aus diesem Grund ist es wichtig, alle Unterlagen bereits vor dem Ausfüllen des Formulars bereitzuhalten. Eine Ausfüllhilfe inklusive einer Checkliste mit allen erforderlichen Information finden Sie hier:
https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/200409_Checkliste%20zu%20Soforthilfen_RPK__0.pdf
Es handelt sich hier um einen einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der ausschließlich für Förderberechtigte gewährt wird, die unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.
Beschäftigte in Vollzeitäquivalente (Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen).
Wo kann man die Hilfe beantragen?
Die Beantragung wird voraussichtlich ab Montag, den 30.03.2020 über folgende Internetseite möglich sein: http://www.rpkshe.de/coronahilfe
Wo finde ich weiterführende Informationen zu dem Thema?
DTV – Informationsseite Hilfsangebote
Cyberkriminelle spionieren Daten aus
Die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreis warnt aus aktuellem Anlass vor einer kriminellen Masche rund um die
Corona-Soforthilfen der Bundes- und Landesregierung.
„Die Anträge mit allen Daten der hiesigen Unternehmen sind einzig und alleine beim Regierungspräsidium Kassel
einzureichen, nirgendwo sonst“, stellt Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann klar und weist auf Cyberkriminelle hin,
die derzeit mit gefälschten Unterlagen im Internet versuchten, „aus der äußerst extremen Notlage der Unternehmer und
Privatpersonen Profit zu schlagen“.
Die Masche sei, mit gefälschten Onlineformularen an Daten der Unternehmen zu kommen. Mit diesen sensiblen Angaben
könnten spätere Betrugsstraftaten vorbereitet werden. „Festzuhalten ist: Alle offiziellen, seriösen und wesentlichen
Informationen stehen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Kassel, und beim Regierungspräsidium gehen auch
die Anträge ein. Wer weitergehende Fragen hat, kann sich gerne auch an den Main-Kinzig-Kreis wenden, über unser
CoroNetz auf der Kreis-Homepage oder mit einem direkten Kontakt zur Wirtschaftsförderung. Die Unternehmen sollten
jedenfalls gerade in diesen Zeiten wachsam bleiben“, so Ottmann.
Gibt es spezielle Beratungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen?
Das RKW Hessen berät vom Coronavirus betroffene KMU zu ihren Perspektiven. Die Beratungen können zu 100% gefördert werden; d.h. bis zu vier Tage Beratungsunterstützung werden kostenfrei geleistet und es fallen lediglich die Kosten der Umsatzsteuer an. Weitere Informationen sind auf der Seite des RKW Hessen zu finden: https://www.rkw-hessen.de/unternehmens-entwicklung/perspektivenberatung.html
Welche Kredithilfen des Landes und des Bundes gibt es?
Seit dem 23.3.2020 gilt das KfW-Sonderprogramm, das den Zugang zu Krediten erleichtert. Informationen finden Sie hier: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html.
Informationen zu den Fördermitteln des Landes Hessen finden Sie unter folgendem Link: https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/foerdermittel-des-landes-hessen-der-corona-krise.
Die Antragsstellung erfolgt jeweils über die Hausbank.
Als ergänzendes Darlehen zur Deckung des Liquiditätsbedarf können kleine Unternehmen und Soloselbstständige ab Freitag, den 03.04.2020 die „Hessen-Mikroliquidität“ direkt bei der WI Bank beantragen. Informationen dazu sind auf dieser Seite zu finden: https://www.wibank.de/wibank/hessen-mikroliquiditaet/hessen-mikroliquiditaet-522074
Welche steuerlichen Erleichterungen hat die Stadt Nidderau für die Gewerbetreibenden vorgesehen?
Bis über wirkungsvolle unkomplizierte Kredithilfen oder Zuschüsse des Staates entschieden ist, müssen die bestehenden Möglichkeiten konsequent genutzt werden:
– Herabsetzung von laufenden Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer
– Gewährung von Stundungen
– Vorübergehender Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen
Voraussetzung hierfür ist ein entsprechender Antrag, der schriftlich oder online an die Stadt Nidderau zu stellen ist. In diesem Antrag muss insbesondere die Betroffenheit vom Coronavirus und das Ausmaß der wirtschaftlichen Schwierigkeiten dargestellt werden.
Darf mein Gewerbebetrieb öffnen?
In der Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus hat die Landesregierung umfassende Regelungen zu den weiterhin erlaubten Dienstleistungen und gewerblichen Betätigungen sowie den einzuhaltenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die Einzelheiten finden Sie hier.
Bitte prüfen Sie genau, ob Ihr Betrieb hiervon betroffen ist und Sie alle vorgeschriebenen Reglungen zum Sicherheitsabstand und den Hygienemaßnahmen einhalten. Verstöße gegen die Verordnung stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden mit Bußgeldern geahndet. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an den Fachbereich Ordnungswesen unter 06187- 299 130.
Was müssen Einkaufsmärkte und Dienstleister beachten?
Die Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung gibt zwingend einzuhaltende Maßnahmen zur Verringerung des Ansteckungsrisikos vor, die alle Gewerbebetriebe einhalten müssen. Zudem sollen Gewerbebetriebe auf die ab dem 27. April 2020 bestehende Pflicht des Tragens von Mund-Nasen-Bedeckungen hinweisen.
Gibt es für Gewerbetreibende eine zentrale Plattform für Online-Angebote?
Der Main-Kinzig-Kreis bietet eine Plattform an, auf der Einzelhändler und Gastronomen, die einen Lieferservice anbieten, abgebildet werden können. Eine Registrierung für den Online-Marktplatz ist ab sofort möglich. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.mkk.de/aktuelles/corona/marktplatz/marktplatz_1.html
Wo erhalten Betreiber von Gaststätten und Übernachtungsbetriebe nähere Informationen?
Ausführliche Informationen finden Sie unter https://www.hessen.tourismusnetzwerk.info/
Zudem sind unter https://www.hessen.de/ die aktuellen Verordnungen einzusehen.
Wo findet man Informationen zum Arbeitsschutz?
Das Hessisches Ministerium für Soziales und Integration hat unter folgendem Link mehrere Hinweise zum Arbeitsschutz in Zeiten von Corona veröffentlicht: http://www.arbeitswelt.hessen.de/arbeitsschutz/aktuelle-informationen-zur-corona-virus-pandemie
Fragen zum Rathaus
Kann ich meine Behördengänge bei der Stadt Nidderau wieder erledigen?
Im Bürgerbüro der Stadt Nidderau können Melde- und Passangelegenheiten nur nach vorheriger Terminabsprache unter der Rufnummer 06187/299-140 zu den Sprechzeiten im Bürgerbüro erledigt werden. Terminvergabe zu den Sprechzeiten des Bürgerbüros sind wie folgt: Montag von 8 – 12 Uhr und 14 – 19 Uhr, Dienstag von 8 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, Mittwoch 8 – 12 Uhr, Donnerstag 8- 12 Uhr und 14 – 16 Uhr und Freitag 7 – 12 Uhr.
Die für die Passbeantragung erforderlichen biometrischen Passbilder können bequem über das bereitstehende Speed Capture Terminal erzeugt werden. Mit diesem Selbstbedienungsterminal können Bürgerinnen und Bürger ihre biometrischen Daten – Passfoto, Fingerabdrücke und Unterschrift – selbst erfassen, bevor sie den Antrag auf einen Personalausweis oder Reisepass stellen. Aufgrund des notwendigen Infektionsschutzes werden die weiteren Leistungen des Bürgerbüros, wie z. B. der Verkauf von Eintrittskarten oder Müllsäcken, derzeit noch nicht wieder angeboten. Termine können unter der Rufnummer 06187 – 299 140 zu den o. g. Zeiten vereinbart werden.
Finden in den Ortsgerichten Sprechstunden statt?
Die Ortsgerichte bieten ab dem 11. Mai 2020 zu den jeweiligen Öffnungszeiten wieder ihre Sprechstunde an. Um Warteschlangen zu vermeiden, ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Wir bitten um Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Für alle geöffneten Dienststellen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.
Finden Trauerfeiern und Bestattungen weiterhin statt?
Die Trauerhallen sind wieder geöffnet. Bei der Durchführung von Beerdigungen und/oder Trauerfeiern ist folgendes zu beachten:
1. Ein Mindestabstand von 1,5m zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes, muss eingehalten werden, wenn keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.
2. Es dürfen keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.
3. Es müssen geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlagen getroffen und umgesetzt werden.
4. Aushänge bezüglich der genannten Regelungen sind gut sichtbar anzubringen.
5. Die Verantwortlichen (Angehöriger der/s Verstorbenen) haben auf die Einhaltung der Hinweise gemäß vorstehend Ziff. 1 bis Ziff. 4 zu achten. Sie haben außerdem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einer Anwesenheitsliste mit folgenden Angaben zu erfassen:
– vollständige Adresse (Wohnort, Straße, Hausnummer)
– Telefonnummer der gewöhnlichen Erreichbarkeit.
Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von 4 Wochen aufzubewahren und dem Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises auf Nachfrage sofort und vollständig auszuhändigen.
Näheres kann mit der Friedhofsverwaltung unter 06187-299 173 abgestimmt werden.
Finden Eheschließungen statt?
Bereits gebuchte Termine finden statt. Absagen oder Verschiebungen sind kostenlos möglich. Für alle geöffneten Dienststellen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.
Nähere Auskünfte, auch hinsichtlich der Begrenzung der Teilnehmerzahl, können beim Standesamt unter 06187 – 299 136 oder 137 erfragt werden.
Wo erhalte ich Informationen über den Regelbetrieb in den Nidderauer Kitas ab dem 06.07.?
Ab 6. Juli 2020 werden alle Kitas in Hessen wieder ihr Betreuungsangebot im Regelbetrieb anbieten. Grundlage ist die von der Landesregierung verabschiedete dreizehnte Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 09.06.2020, die am 10.06.2020 veröffentlicht wurde. Diese Verordnung tritt am Montag, den 6. Juli 2020 in Kraft und setzt das Betretungsverbot in Kindertageseinrichtungen ab diesem Datum aus. Ein Betretungsverbot gilt dann nur noch für Kinder und Personal mit COVID-19 Krankheitssymptomen
Bevor der Regelbetrieb in Nidderauer Kitas am 6.7.2020 starten kann und alle angemeldeten Kinder wieder ihre Kita besuchen können, muss der Kitalltag an die neuen Hygieneempfehlungen des Landes Hessen zum Regelbetrieb angepasst werden. Diese Hygieneempfehlungen des Landes Hessen gingen am 18.06.2020 bei den Kommunen ein und werden nun unter Hochdruck für die Kinder, Eltern und Personal aufbereitet, um den Normalbetrieb in den Kitas umzusetzen.
Alle Kita-Eltern, deren Kinder bereits einen Betreuungsplatz in einer städtischen Kita haben sowie die zukünftigen Eltern, deren Kinder ab dem 1.08.2020 eine städtische Kita besuchen werden, erhalten so zeitnah wie möglich per Email einen Infobrief zum geplanten Normalbetrieb ab 6.07.2020 bzw. zu den Modalitäten der bevorstehenden Eingewöhnung in ihrer Kita.
Es ist zu beachten, dass dieser Normalbetrieb unter Bedingungen einer Pandemie läuft. Denn nach wie vor liegen weder Impfstoff noch Medikation gegen den SARS-CoV-2-Erreger vor. Das heißt, dass es auch zu Einschränkungen im Betreuungsangebot für Kinder kommen kann. Das kann ggf. auch die Eingewöhnung von Kindern, die neu in eine Kita aufgenommen werden, betreffen. Auch wenn alle Träger der Kitas versuchen werden, das Angebot bestmöglich zu gestalten, müssen sie den besonderen Pandemiebedingungen Rechnung zu tragen. (Quelle Auszug Elternbrief HMSI vom 18.06.2020)
Fragen zum bevorstehenden Regelbetrieb können gerne gerichtet werden an Frau Isensee (Tel.: 06187-299 105, ute.isensee@nidderau.de) oder an Herrn Nix (Tel.: 06187 -299 250 holger.nix@nidderau.de).
Elternbrief des HMSI zum Regelbetrieb
Werden Kinderbetreuungskostenbeiträge rückerstattet?
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Nidderau hat in ihrer Sitzung am 7.4.2020 beschlossen, die Kita-Gebühren und das Essensgeld für den Schließungszeitraum zu erstatten, sofern keine Notbetreuung in Anspruch genommen wird. Alle betroffenen Eltern erhalten einen Bescheid über die Rückerstattung.
Der Schulunterricht startet in Hessen schrittweise ab dem 27. April für rund 160.000 Schülerinnen und Schüler. Aktuelle Informationen finden Sie hier.
Fragen zur Müllentsorgung
Wird der Müll weiterhin abgeholt?
Der Müll wird weiterhin gemäß Abfallkalender abgeholt. Es wird empfohlen die Mülltonnen regelmäßig entleeren zu lassen, um Engpässe zu vermeiden, falls zu einem späteren Zeitpunkt die Abholung aufgrund von Personalmangel nur reduziert angeboten werden könnte.
Die Abfälle müssen weiterhin sortenrein und sauber getrennt werden. In die Biotonne nur Bio- und Grünabfälle ohne Plastiktüten einfüllen und in die Papiertonnen nur Papier und Kartonagen. Bei Fehlwürfen bleibt auch in Krisenzeiten die Bio- und Papiertonne stehen. Das sollte nicht riskiert werden!
Wird der Sperrmüll weiterhin abgeholt?
Der Sperrmüll ab Grundstücksgrenze wird weiterhin unverändert abgeholt.
Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular unter https://www.nidderau.de/rathaus-politik-buergerservice/formulare-online/
Ist der Wertstoffhof geöffnet?
Der Wertstoffhof ist seit dem 22. April wieder geöffnet. Vorläufig gelten bis auf Widerruf noch die erweiterten Öffnungszeiten, das heißt, das Gelände wird ein bis zwei Stunden vor den üblichen Zeiten geöffnet):
Mittwoch, Donnerstag: 13:00 (statt 15:00) – 19:00 Uhr
Freitag: 12:00 (statt 14:00) – 18:00 Uhr
Samstag: 8:00 (statt 9:00) – 16:00 Uhr
Wer krank ist (Grippe, Husten, Atembeschwerden) und/oder in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet war, darf das Gelände nicht betreten. Da der Wertstoffhof nur den Nidderauer Bürgern zur Verfügung steht, ist bei der Einfahrt unaufgefordert der Personalausweis vorzuzeigen. Um das weiterhin geltende Abstandsgebot zu gewährleisten, werden weniger Fahrzeuge gleichzeitig auf dem Gelände zugelassen als gewohnt. Ein Nachrücken erfolgt erst, wenn der Vorgänger seine Abfälle ausgeladen und das Gelände wieder verlassen hat. Dadurch ergeben sich leider verlängerte Wartezeiten, die eingeplant werden sollten. Auf dem Gelände gilt weiterhin das Abstandsgebot von mind. 1,50 m. Vor dem Betreten ist ein Mund- und Nasenbedeckung anzulegen.
Die zuhause bereits vorsortierten Abfälle sollten möglichst zügig ausgeladen werden, um unnötige Wartezeiten für die nachfolgenden Kunden zu vermeiden. Abfälle wie z. B. Bauschutt können nur in Behältern angeliefert werden, die zügig in die Container ausgeschüttet werden können. Loser Bauschutt im Anhänger wird nicht angenommen, da das Ausladen mit einer Schaufel zu zeitaufwändig ist. Große Teile, wie z. B. Sofas und schwere Sessel, die nur zu zweit in den Presscontainer geladen werden können, sind nicht zugelassen, da beim Laden der gebotene Abstand nicht eingehalten werden kann. Hier steht die weiterhin angebotene Sperrmüllabfuhr zur Verfügung. Die bereits gültige Begrenzung auf haushaltsübliche Mengen (1 cbm) ist unbedingt einzuhalten. Mehrmengen werden in jedem Fall abgewiesen. Den Anweisungen des Personals und des Sicherheitsdienstes ist unbedingt Folge zu leisten.
Können weiterhin Sonderabfälle am Schadstoffmobil abgegeben werden?
Die Annahme von Sonderabfällen am Schadstoffmobil wurde am 12. Mai wieder aufgenommen. Der in Nidderau ausgefallene Termin am 25. April kann nicht nachgeholt werden. Der nächste reguläre Termin ist am14. Juli. Bei der Anlieferung ist eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Weitere Informationen im Abfallkalender oder unter https://www.nidderau.de/rathaus-politik-buergerservice/abfallentsorgung/#toggle-id-10
Was tun mit Abfällen bei häuslicher Quarantäne?
Empfehlungen des Bundesumweltministeriums finden Sie hier: https://mkk-abfall.de/
Fragen zum ÖPNV
Wie fahren die Busse in Nidderau im Moment?
Der Regelbetrieb wurde wieder aufgenommen. Fahrplanauskünfte finden Sie hier.
Muss ich in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mundschutz tragen?
In den Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs nach § 46 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes sowie des freigestellten Schülerverkehrs und in Bürgerbussen, in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren sowie in den zum Personenverkehr gehörenden Gebäuden, insbesondere Bahnhofs- und Flughafengebäuden, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; an Haltestellen und auf Bahnsteigen, beim Ein- und Aussteigen sowie innerhalb der Fahr- und Flugzeuge muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen nicht ein-gehalten werden. Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne des Satz 1 ist jede Bedeckung vor Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Satz 1 gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Verkehrsbetriebe und -unternehmen entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden. Soweit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände während der Inanspruchnahme eines Verkehrsmittels, das nicht zum öffentlichen Personennahverkehr gehört, gewährleistet ist, kann auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.
Fragen zu öffentlichen und privaten Veranstaltungen
Welche städtischen Veranstaltungen finden statt?
Vorerst werden alle Veranstaltungen abgesagt.
Absagen werden zusätzlich über separate Pressemitteilungen bekannt gegeben.
Können Zusammenkünfte und Veranstaltungen wieder stattfinden?
Nach der Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung sind Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliches, erlaubt wenn
a) durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, sichergestellt wird, dass der nach § 1 Abs. 1 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhandensind; jeder Person sollen drei Quadratmeter zur Verfügung stehen,
b) die Teilnehmerzahl 250 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gestattet,
c) in geschlossenen Räumen Zuschauerplätze eingenommen werden, eine personalisierte Sitzplatzvergabe erfolgt, wobei aneinander liegende Sitzplätze nur von Personen eingenommen werden dürfen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 1 Abs. 1 Satz 1 und 2 gestattet ist; zu anderen Personen oder Gruppen ist der Abstand nach § 1 Abs. 1 Satz 2 zu wahren,
d) Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Datenschutz-Grundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren,
f)Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar an-gebracht sind.
Organisierte Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren, insbesondere in Seniorenbegegnungsstätten, sind unter den Voraussetzungen des Satz 1 und mit der Maßgabe zulässig, dass die Teilnehmerzahl 100 nicht übersteigt, kein gemeinsamer Gesang statt-findet, keine Gegenstände zu gemeinsamen Nutzung von mehr als zehn Personen bereitgestellt und gemeinsam genutzte Gegenstände umgehend desinfiziert werden.
Dürfen Gottesdienste wieder stattfinden?
Ab dem 1. Mai 2020 sind wieder Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte unter strengen Auflagen möglich. Für die Einhaltung der Auflagen und die Information der Besucher sind die Glaubensgemeinschaften verantwortlich.
Fragen zu Freizeiteinrichtungen
Sind die Bürgerhäuser und Sporthallen für den Trainingsbetrieb geöffnet?
Die städtischen Bürgerhäuser können ab dem 18. Mai 2020 wieder für den Trainingsbetrieb nach Einzelgenehmigung genutzt werden. Voraussetzung hierfür ist ein mit dem Gebäudemanagement abgestimmtes umfassendes Hygienekonzept.
Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen obliegt dem nutzenden Verein. Zum Nachweis von Infektionsketten ist für jede Trainingseinheit ist eine Teilnehmerliste zu führen.
Die Sporthallen des Main-Kinzig-Kreises stehen ab dem 18. Mai 2020 mit entsprechenden Auflagen für den Trainingsbetrieb wieder zur Verfügung. Alles weitere entnehmen Sie bitte dem Infoblatt.
Nähere Auskünfte erteilt das Gebäudemanagement unter 06187 – 299 177.
Ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb auf Sportanlagen wieder gestattet?
Trainingsbetrieb und Wettkampfbetrieb, wenn
a) er entweder nur gemeinsam mit Personen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 1 Abs. 1 Satz 1 gestattet ist, oder kontaktfrei beziehungs-weise unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personenausgeübt wird,
b) nur die persönliche Sportbekleidung und -ausrüstung einschließlich Badeschuhen, Handtüchern und ähnlichem verwendet wird,
d) Umkleideräume, Wechselspinde, Schließfächer und sanitäre Anlagen nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts genutzt werden und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 1* dort eingehalten werden kann,
f) Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert Koch-Instituts keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
Für Zuschauer gilt § 1 Abs. 2b Satz 1* entsprechend. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene sind zu beachten.
*.) §1 Zusammenkünfte und Veranstaltungen
(1) Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot des Satz 2 zu gefährden, wie etwa Tanzveranstaltungen sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.
(2b) Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliches sind zulässig, wenn
a) durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, sichergestellt wird, dass der nach § 1 Abs. 1 gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind; jeder Person sollen drei Quadratmeter zur Verfügung stehen,
Hat die Stadtbücherei wieder geöffnet?
Die Stadtbücherei hat ab dem 8. Juni wieder einen erweiterter Betrieb. Einzelheiten finden Sie hier.
Wann öffnet das Nidderbad wieder?
Nähere Informationen zur Öffnung des Nidderbads finden Sie hier.
Sind die Jugendhäuser geöffnet?
Von der Schließung betroffen sind auch die Jugendhäuser und das Jugendzentrum Blauhaus. Die Mieter werden entsprechend informiert.
Das Team der Kinder- und Jugendförderung ist dennoch erreichbar:
Montag & Freitag: 9:00Uhr – 14:00Uhr
Dienstag, Mittwoch & Donnerstag: 12:00Uhr – 17:00Uhr
Telefon 06187/291819, 0151-62915744 (auch WhatsApp)
Skype Blauhaus Crew
Email Alex.Frei@Nidderau.de
Ayleen.Lohschmidt@Nidderau.de
Lena.Schwab@Nidderau.de
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Können wieder Veranstaltungen stattfinden?
Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Kulturangebote sind unter Einhaltung der Auflagen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung wieder möglich.
Fragen zur häuslichen Quarantäne
Wie verhalte ich mich in häuslicher Quarantäne?
Ausführliche Informationen zum Verhalten in häuslicher Quarantäne finden Sie hier.
Einen kompakten Überblick erhalten Sie über diesen Flyer.

References: § 46

§ 4
 § 1
 § 1
 Art. 13
 § 1
 § 46
 § 1
 § 1
 § 1
 Art. 13
 § 1
 § 1
 § 1
 §1
 § 1