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Timestamp: 2019-02-19 04:53:49+00:00

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Reflexion zum bedingungslosen Grundeinkommen.
Argumente zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens.
Die Automatisierung befreit immer mehr Menschen von der Arbeit und als logische Konsequenz befreit das BGE die Menschen auch von der Arbeit.
Mit einem BGE brauchen die Menschen weniger kontraproduktiv mit den Ellenbogen voran zu gehen um ihre Existenzgrundlage zu sichern.
Wenn die Arbeitnehmer mit einem Einkommen zur Arbeit kommen, haben sie eine bessere Verhandlungsbasis gegenüber dem Arbeitgeber, nicht nur bei den Lohnverhandlungen, sondern auch bei den Arbeitsbedingungen und der Anerkennung ihres Beitrages zur Gesellschaft.
Die Menschen können auf Arbeit verzichten, die dem menschlichen Leben schadet oder es sogar zerstören kann (Waffenindustrie, Armee, umweltschädliche Produkte) und deswegen wäre ein BGE auch eine Demokratiepauschale.
Jeder kann aktiv werden und hat nicht mehr die Ausrede am Ende seines Lebens, dass er nicht das tun konnte was er gewollt hätte, weil es existenziell zu riskant gewesen wäre. Er braucht auch nicht mehr darauf zu warten vom Arbeitsmarkt gekauft zu werden.
Das BGE macht ernst mit der Menschenrechtsverfassung und der Menschenwürde.
Mit einem BGE können immer mehr Menschen tätig werden in einem neuen und notwendigen Jobprofil als „Problemlöser“ um Probleme zu lösen, die heute nicht gelöst werden, weil dafür kein oder ein zu geringes Einkommen fließt.
Das BGE würde einen Kreativitäts-, Innovations- und Produktivitätsschub in der Gesellschaft erzeugen, da jeder die Chance hat seinen Beitrag an die Gesellschaft in diesem Sinn zu orientieren, anstatt nur die Funktion der Arbeit zu sehen. Die Motivation führt zu einer besseren psychologischen Gesundheit.
Jeder hat die Möglichkeit frei zu entscheiden, ob er den Job wechseln will, wieder studieren möchte, sich mehr Zeit zu nehmen für seine Familie oder sich mehr sozial engagieren möchte.
Das BGE ist eine individuelle Existenzgrundlage, die auch die existenziellen Probleme effektiv verhindert im Falle einer Trennung von Lebensgemeinschaften und Partnerschaften.
Mit einem BGE könnten wir uns gesellschaftlich und ökonomisch weiterentwickeln zu einer ressourcenschonenden Ökonomie, da wir nicht mehr so fixiert wären auf Wirtschaftswachstum um Einkommensplätze zu schaffen.
Durch die Finanzierung des BGE mit einer Mehrwertsteuer als alleinige Steuer, wäre die höhere Produktivität durch die Automatisierung kein Problem mehr , da keine Steuern und sonstige Abzüge auf das Einkommen die Kaufkraft vermindern.
Die Mehrwertsteuer ist eine ehrliche Steuer und versteckt sich nicht in den Verkaufspreisen wie die Einkommenssteuer, Sozialbeiträge, Zinseszinsen, usw.), denn sie ist als Beitrag zur Gemeinschaft für jeden s auf dem Kassenbon sichtbar.
Mit einer alleinigen Mehrwertsteuer wäre es einfacher Steuerbetrug zu vermeiden und auch ein effizienter Staat wäre endlich möglich, da es keine komplizierten Steuergesetze mehr geben würde, Dies erspart den Unternehmen viel an Bürokratie.
Über eine Mehrwertsteuer könnte man eine Staffelung nach sozialen und umweltverträglichen Kriterien vornehmen, von weniger Mehrwertsteuer auf Güter und Dienstleistungen, die zu den Grundbedürfnissen gehören, wie Lebensmittel, Energie, umweltverträgliche und gesunde Produkte und eine höhere Mehrwertsteuer auf Luxusgüter , umweltschädliche und gesundheitsschädliche Produkte.
Es ist auch wichtig und richtig, dass auch die Reichen ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen, weil dadurch die Neiddebatte und die Spaltung der Gesellschaft effektiv vermieden werden kann und da die Reichen auch mehr Luxusgüter konsumieren und deswegen mehr Mehrwertsteuer zahlen, tragen sie auch zur Finanzierung des BGE bei.
Mit einem BGE, das nur über eine Mehrwertsteuer finanziert würde, wäre es auch gerechter für den Export, da in den Verkaufspreisen keine Sozialbeiträge, Lohnsteuern mit über die Grenze gehen und die Importländer die Sozialleistungen des exportierenden Staates nicht mitfinanzieren müssten.
Gegenargumente für die Gegner des BGE.
Das BGE ist nicht finanzierbar.
Das BGE ist schon finanziert in Form von allen Dienstleistungen und Gütern, wir leben in einer Überflussgesellschaft und können uns sogar leider eine „Wegwerfgesellschaft“ leisten. Wir haben kein Finanzierungsproblem, sondern ein „Geldsystemproblem“.
Mit einem BGE wären viele Menschen nicht mehr zur Arbeit zu bewegen. Zu was für einer Arbeit müssen die Menschen denn bewegt werden? Das ist wohl kaum die eigene und freiwillig gewählte Arbeit, denn zu dieser Arbeit bewegt sich der Mensch selber.
Haben sie eine sozialpädagogische oder psychologische Ausbildung absolviert um die notwendigen Kompetenzen zu besitzen um ihre Aussage wissenschaftlich zu belegen?
Es gibt zahlreiche Studien von renommierten Professoren der Sozial- und Psychologiewissenschaften, die beweisen ,dass der Mensch ein Tätigkeitswesen ist und auch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgeht und es sich nicht in der sozialen Hängematte bequem macht.

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