Source: https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/podcast-folge17
Timestamp: 2020-08-08 05:36:48+00:00

Document:
Du bist nicht allein! | Mein Grundeinkommen
Von individueller Angst zu gemeinschaftlichem Mut
von Volker am 30.04.2020
Unser Podcast kommt schon fast zum Ende – aber eben nur fast: Noch ist für Claudia und Micha offen, ob das Grundeinkommen nur auf den einzelnen Menschen wirkt oder auf die Gesellschaft als Ganzes.
In der vorletzten Folge machen wir ein ganz großes Fass auf: Wie verändert sich die Gesellschaft, wenn sich die Menschen in ihr verändern? Klimawandel, Rechtsruck, Digitalisierung – kann das Grundeinkommen hier eine Rolle spielen?
Fangen wir mal klein an. Wir wissen kurz vor dem Ende unserer Deutschlandreise, was man mit einem Grundeinkommen alles machen kann: ausgeben, sparen, investieren oder weitergeben. Wir wissen auch, dass unsere Gewinner*innen durch das Grundeinkommen mutiger, unabhängiger und manchmal sogar gesünder werden.
Gut für mich – aber schlecht für die Gesellschaft?
Soweit, so erwartbar. Klar geht es uns besser, wenn wir unsere Existenzängste abschütteln und uns selbst mehr gönnen können. Kritiker der Grundeinkommens-Idee werfen aber genau an diesem Punkt ein: Das Grundeinkommen führt zu einem Rückzug ins Private und zur Entsolidarisierung der Gesellschaft.
Claudia und Micha haben auf ihrer Reise etwas anderes gesehen: Unsere Gewinner*innen wurden so gut wie nie bequem oder sogar faul. Im Gegenteil: Die große Mehrheit unterstützt nach ihrem Gewinn andere Menschen in ihrem Umfeld. Ein Drittel engagiert sich stärker ehrenamtlich, ein Fünftel sogar stärker politisch.
"Das Bedingungslose Grundeinkommen führt nicht zu einer Entsolidarisierung, sondern zu einem größeren und tieferen Bewusstsein von Gemeinschaft", sind sie sich sicher. "Sei es, dass sie umweltbewusster einkaufen, oder dass sie sich konkret engagieren."
Der große Schritt vom "Ich" zum "Wir"
Und noch etwas ist Micha wichtig: "Alle, alle, alle waren spätestens am Ende des Grundeinkommensjahres dafür, dass auch alle anderen Menschen es bekommen sollten – auch Millionäre, auch Junkies, auch Faulpelze, auch Nazis."
Ist es nicht gerade diese starke Kombination aus individueller Bereitschaft, etwas zu tun, und gemeinsamer Verantwortung für alle anderen, die wir jetzt besonders dringend brauchen? In der Coronakrise genauso wie in der Klima- und Demokratiekrise?
Hier hörst du die vorletzte Folge unseres Podcasts “Wir hatten ja keine Ahnung…”
am 19.6.2020, um 17:27 Uhr
Es stimmt: HartzIV treibt Menschen in die Obdachlosigkeit. Ich sehe aber hier nicht das BGE als Korrektiv.
Ich sehe diese Lösung:
1. Veränderung der Regeln in Hartz IV (z.B. muss Grundsicherung gezahlt werden, unabhängig von den Quadratmetern und darf sich nur an den bisherigen Kosten f. die Immobilie orientieren). Wer eine millionenteure Immobilie hat, darf natürlich kein Hartz IV erhalten. Wer in seinem alten Elternhaus wohnt, auch wenn er alleinstehend und Eigentümer dieser Immobilie ist, muss trotzdem Hartz IV (und später GruSi) erhalten können.
2. Abschaffung der Elemente in den Parlamenten, die ich mal so beschreiben möchte: selbstsüchtig, raffgierig, dreist, manipulativ und dumm
am 16.6.2020, um 0:39 Uhr
Ist es schon schwer, eure Menschenrechte und Menschenwürde in Hartz 4 oder GruSi gegen Jobcenter, Sozialamt und Sozialgericht durchzusetzen, solange ihr noch eine Wohnung habt, könnt ihr ohne BGE die Vefassung und eure Grundrechte gänzlich in der Pfeife rauchen, sobald diese drei stetig genau darauf zu arbeitenden Institutionen euch dann schließlich aus der Wohnung in die Existenzvernichtung und Obdachlosigkeit getrieben haben und somit auch das staatliche Verbrechen der vollständigen Ahnenwurzel- und Familientraditionsausrottung an euch begehen. Denn dann heißt es erst recht zynisch und menschenverachtend: Ohne Wohnung keine Sozialleistungen und ohne Sozialleistungen keine neue Wohnung.
Und als wäre das nicht schon genug des Groko-Terrors der AGENDA 2010, beraubt man euch in der Obdachlosigkeit auch noch eurer EU-Grundrechte der Reisefreiheit und der freien Wohnsitzwahl. Einerseits werdet ihr als Obdachlose von der Polizei aus der Stadt raus gefegt mit Platzverweisen und Aufenthaltsverboten. Aber geht ihr dann in eine andere Stadt und sucht dort um Hilfe, werdet ihr stattdessen von dort wieder in die Stadt zurückgewiesen, wo euer letzter Wohnsitz war und so nimmt das ganze Martyrium kein Ende und ist von der Groko-Regierung ganz offenkundig darauf ausgerichtet, all diese Opfer in den Suizid zu treiben.
Auch dieses von unzähligen Beispielen an Groko-Menschenrechtsverletzungen zeigt, daß nur ein BGE die Bürger vor all dieser alltäglichen, existenzvernichtenden Wilkür durch Parteien, Politiker, Ämter und Justiz schützen und einen Zugang zu Verfassung, Menschenrechten und Demokratie schaffen kann.
am 21.5.2020, um 10:57 Uhr
1. Der Mensch ist kein Fleischfresser. Das kann man am Gebiß ablesen.
2. Die Behauptung, der Mensch könne ohne Fleisch nicht überleben ist eine Verschwörungstheorie der Fleischlobby. Richtig ist: dass die Fleischindustrie nicht überleben kann, wenn der Mensch vernünftig würde.
3. Der oft herbeigeredete Vitamin-Bx-Mangel bei Fleischverzicht ist ein Märchen. Fisch reicht völlig aus. Darüberhinaus können Nahrungsmittel mit den Vitaminen der B-Gruppe angereichert werden.
4. Bewiesen ist, dass sich Menschen, die sich fleischlos ernähren, durchschnittlich gesünder sind, länger leben und insgesamt leistungsfähiger sind. Die ungezählten Beispiele von Menschen, die sich fleischlos erähren, sprechen Bände.
5. Neben Poker-Profi bin ich Kampfsportler und ernähre mich seit 25 Jahren fleischlos. Würde das stimmen, was du sagst, würde ich aus Gebrechlichkeit meinen Sport gar nicht mehr ausüben können. Auch einen Marathon - würde ich mal behaupten - laufe ich schneller als du.
Lisa, du bist somit in allen Punkten widerlegt.
"Wir müssen Fleisch essen"
Das ist eine Behauptung, die durch nichts untermauert ist.
"Bisher ist es nicht möglich, alles, was ein Mensch braucht, von Pflanzen zu bekommen."
Aber durch Hinzufügung von Fisch. Selbst das mit den Pflanzen würde ich nicht so pauschal unterschreiben. Es gibt Menschen, die sich ausschließlich aus Pflanzen ernähren und trotzdem leistungsfähiger sind als jene, die sich mit Fleisch ernähren.
"Einfach ausgedrückt, gibt es nichts Barbarisches oder Unethisches daran."
Wie bereits schon mal gesagt - dann sieh dich in den Schlachthöfen um, dann hast du deine Antwort darauf.
"Für eine optimale Gesundheit müssen Menschen andere Tiere töten und sie essen"
Das ist längst widerlegt; siehe dazu meine fünf Punkte von oben.
am 14.5.2020, um 20:19 Uhr
Wir müssen Fleisch essen. Bisher ist es nicht möglich, alles, was ein Mensch braucht, von Pflanzen zu bekommen. Einfach ausgedrückt, gibt es nichts Barbarisches oder Unethisches daran. Für eine optimale Gesundheit müssen Menschen andere Tiere töten und sie essen.
am 14.5.2020, um 10:54 Uhr
Lisa, ethisch zu handeln ist kein Problem.
Das Problem haben diejenigen, die sich ihre Welt zurechtlegen, wie sie sie gerne sehen möchten. Die Barbaren im 2. Weltkrieg - das möchte ich nicht allein auf Deutschland beschränken - haben das z.B. so gemacht und sind damit in die Falle gelaufen, unethisch zu handeln. Heute nach vielen Jahrzehnten sehen wir das. Beim "Fleischfressen" wird das noch etwas länger dauern, aber in 500 Jahren wird man auf das einfach mal so Wegwischen von ethischem Handeln in der heutigen Zeit genauso zurückblicken, wie wir heute auf die Barbarei im 2. Weltkrieg zurückblicken. Heute können wir auch nur noch den Kopf schütteln über die Barbarei der damaligen Zeit.
Ja, Menschen essen "einfach" Fleisch, genauso, wie sich einige in der dunklen Vergangenheit "einfach" falsch verhalten haben (ohne groß darüber nachzudenken). Damals war das "normal" in diesen Kreisen, aber heute wissen wir, dass es falsch war.
Nein, Lisa, nicht das Vernichten von Leben kann richtig sein, sondern der Erhalt des Lebens.
am 9.5.2020, um 0:33 Uhr
Ich bin kein moderner Mensch. Ich bin einfach Mensch und Menschen essen Fleisch, weil es gesunde menschliche Nahrung ist. Es schmeckt auch gut. Wenn Sie denken, dass es barbarisch und unethisch ist, ein Tier zu schlachten, um es zu essen, dann ist das Ihr persönliches Problem.
am 8.5.2020, um 17:48 Uhr
@matten - Teil 2
Du sagst: "So verhält es sich im Prinzip mit allen Eigeninteressen. Hier fangen viele Ungleichheiten an."
Du sagst also, dass das Verfolgen von Eigeninteressen zu Ungleichheiten führt? Aber das ist doch eine normale Verhaltensweise eines jeden Menschen. Auch im BGE wird es so sein, dass die Leute ihre Eigeninteressen verfolgen. So wie ich das sehe, hast du dich damit in einen Widerspruch verwickelt, denn aus deinem Post lese ich heraus, dass du das Verfolgen von Eigeninteressen negativ siehst, da diese ja zu Ungleichheiten führen. Ein BGE ändert das aber nicht.
Du sagst: "Arbeit selbst darf auch nicht vermarktet werden, die Sklaverei sollte doch abgeschafft sein."
Vermarktete Arbeit und Sklaverei sind zwei verschiedene Dinge. Sklaverei lehne ich ab. Die Vermarktung der Arbeit wird in einer Marktwirtschaft gebraucht:
Da ja bestimmte Arbeiten erledigt werden müssen (Ärzte, Pfleger, Müllabfuhr, Kanalisation, Reinigungskräfte usw.) muss es einen Markt geben. Wir können ja nicht einfach nach dem Losverfahren bestimmen, wer jetzt das Krankenhaus zu putzen hat. Macht man es dennoch, dann hat man den Kommunismus und das will ich nicht. Also muss es ein Regelungssystem geben, wer was macht. Überlässt man alles der Freiwilligkeit und jeder macht was er will, dann hat man schnell die Anarchie an der Backe. (Es können nicht alle Rockstars werden.)
Der Markt an sich ist ja nicht schlecht. Es ist die Umverteilung der erarbeiteten Werte (also die Arbeitskraft), von unten nach oben und das haben die Politiker zu verantworten, die viel zu sehr den Lobbygruppen nachgeben. Da liegt das Problem und nicht am Markt an sich oder an der Vermarktung. Politiker machen Fehler und nicht der Markt. In einem PC macht ja auch nicht der Prozessor die Fehler, sondern der Programmierer.
am 8.5.2020, um 17:45 Uhr
@matten - Teil 1
"Es dreht sich nicht darum wieder selbst Gemüse usw. anzubauen, sondern zu erkennen, das Gesamtgesellschaftliche Freiheiten vermarktet werden. "
Was ist so schlimm daran? Die Freiheit des einen ist die Beschränkung der Freiheit des anderen. Wo genau die Grenze liegt ist ein ständiger und schwieriger Prozess des Aushandelns und des Austarierens dieser Grenze. Und das ist typisch f. die Aufgabe eines Marktes. Genau wie sich auf einem Markt der Preis durch Angebot und Nachfrage regelt, regelt sich auf dem Markt der Freiheiten wie und wo die Grenzen sind.
Ich bin kein Liberaler, falls hier der Anschein entstehen sollte. Es ist doch so, sobald Entscheidungen zu treffen sind, entstehen Märkte - zumindest bei uns; in einer Diktatur und im Kommunismus ist das natürlich nicht so.
Und natürlich fließt bei uns der Profit wieder der Gesamtgesellschaft zu, auch ohne BGE. Selbstverständlich ist das System, so wie es ist (mit dieser gigantischen Spreizung der Einkommen und des Vermögens zwischen Reich und Arm) völlig zerrüttet.
Du hast hier so ein riesiges Fass aufgemacht, das kann ich gar nicht abarbeiten. Aber es ist so, dass es nur vernünftige Politiker bräuchte, die das System wieder gerecht und menschenwürdig aufstellen, dann bräuchten wir kein BGE.
Was wir haben ist eine riesige Umverteilung von unten nach oben. Nur das müsste (mit anderen Politikern) korrigiert werden. Dann braucht es kein BGE mehr. Das BGE korrigiert ja diese Ungerechtigkeit nicht. Auch wenn ein BGE eingeführt wird, dann bleibt die Struktur (Verteilung zw. Arm und Reich) gleich, die Preise erhöhen sich und dann ist wieder nichts gewonnen. Man muss die Infrastruktur ändern: Wohlhabende stärker besteuern, Politiker abschaffen und vernünftige Leute (aus dem Volk) einsetzen, einige Dinge im HartzIV verändern, mehr Wohnungen bauen (dann sinken die Preise) und dann braucht es kein BGE mehr.
am 8.5.2020, um 17:03 Uhr
"Und warum sollte ich einen Tag pro Woche vegan essen, wenn ich nicht will?"
"Worüber sprichst du? Ich bin auf einer Farm in Texas aufgewachsen. Es wurde geschlachtet. [...] Nur gutes Fleisch."
Lisa, ich wollte zum Ausdruck bringen, dass Fleischverzicht (oder überhaupt eine Entscheidung zu diesem Thema) nicht aus einer Mode heraus oder aus einer Entscheidung f. bessere Gesundheit heraus erfolgen sollte, sondern weil ich die mit dieser ganzen ethisch höchst fragwürdigen Industrie der Tötung von Lebewesen (=Rassismus) einhergehenden Barbarei nicht will und mich schuldig machen würde, wenn ich daran teilnehmen würde (also Fleischfresser wäre). Ebenso finde ich, dass man diese Entscheidung nicht der Religion überlassen darf - man sieht ja, was dabei herauskommt. Eine Entscheidung zu diesem Thema sollte f. einen modernen Menschen immer aus der Ehtik, der Vernunft und des Verstandes kommen und nie aus der Religion oder einer Mode heraus oder einem Spruch wie: "Das schmeckt doch gut".
Wenn ich zu einer zehnjährige Göre sage, dass es kein Fleisch mehr gibt an einem Tag der Woche, dann stampft die bockig mit dem Fuß auf den Boden und sagt: "Wenn ich aber doch will."
Verstehst du, ob es gut schmeckt oder ob man es einfach will - danach entscheidet kein vernunftbegabter Mensch, sondern er lässt es einfach bleiben, um sich nicht an der Barbarei die Hände schmutzig zu machen und ein Stück weit dazu beizutragen, dass die Qual endlich verschwindet. Deshalb ist das Argument "Es schmeckt doch gut" für mich (da ich mich f. vernünftig und ethisch richtig handelnd begreife) kein Argument.
Religionen scheren sich einen Scheißdreck um solche Zusammenhänge, deswegen passen die nicht in eine moderne Welt.
Ja Lisa, nur gutes Fleisch, aber die andere Seite (die Barbarei) wird ausgeblendet. Ein Mensch mit Verstand handelt so nicht.
am 6.5.2020, um 15:12 Uhr
Wie falsch die Vermarktung des Gesundheitswesens, seiner Zeit unter Schröder, war, zeigt sich seitdem. Arbeit selbst darf auch nicht vermarktet werden, die Sklaverei sollte doch abgeschafft sein.
Je mehr auf dem sogenannten „Markt“ landet, um so mehr verschenkt der Staat seine Eigeninteressen, gibt sie auf. Dann regiert nicht mehr der Staat(Gemeinschaft) sondern das Geld (die Einzelnen mit dem meisten Kapital).
Wie schwer es ist sich Änderungen vorzustellen, habe ich vorher schon mit dem Vergleich von antiautoritäre Erziehung und einem antiautoritären Staat aufgezeigt. Wie schwer ist es nun sich vorzustellen, das Kinder wieder geschlagen werden sollten um sie zu „guten Menschen“ zu machen?
Es braucht auch nichts von oben nach unten transferiert zu werden, es reicht wenn man den „unten“ lässt was sie brauchen, und ihnen sowieso gehört, denn da kommt das her was die da „oben“ mehr haben, oder wo sonst denkst du kommt es her?
Das was du schreibst Klaus erinnert mich an Adam Smith an seine alles ordnende „unsichtbare Hand“. Er schrieb aber auch etwas über Eigeninteressen, das dürfte dem nahekommen was ich hier schrieb. Und das ist etwas ganz anderes, das passt dem heutigen Neoliberalismus gar nicht.
Wir brauchen also ganz schnell wesentlich weniger Märkte.
Sonst regiert immer mehr Geld die Welt.
Ich denke ein jeder weiß, dass der einzelne arbeitende Mensch vom ertrag seiner Arbeit jetzt nur ca. 5 % für sich abbekommt. In den 70ern waren es noch 1 bis fast 2 % mehr. Wie wäre es, wenn diese Schraube die den Grad des Eigen Anteils variiert, so eingestellt wäre wie in 70ern, oder besser, nun bei 10 % liegen würde.
Es dreht sich nicht darum wieder selbst Gemüse usw. anzubauen, sondern zu erkennen, das Gesamtgesellschaftliche Freiheiten vermarktet werden. Jetzt sind sie vermarktet, d.h. aber nicht, das deswegen der Profit dieser Vermarktung nicht wieder den ursprünglichen Eigentümern zufließen sollte oder kann.
Gerade da, wo mit Solidaritätsausbeutung also Gesamtgemeinschaftsinteressen Profit gemacht wird, wird ein jeder Staat seiner ureigensten Früchte beraubt.
Dazu gehören Banken, Versicherungen, das Gesundheitswesen. Diese Unternehmungen funktionieren nur durch die Gemeinschaft Vieler. Warum soll von den Früchten der Gemeinschaft nicht die Gemeinschaft selbst profitieren.
Zu Eigeninteressen:
Z.B. gibt der Staat einzelnen Gruppen das Recht Kindergärten zu betreiben. Hierbei müssen gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. In einem katholischen Kindergarten werden wahrscheinlich katholische Kinder lieber angenommen als islamische Kinder. Wenn alle Vorgaben eingehalten werden, mag es für die Kinder in Ordnung sein. Was aber ist, wenn sich eine katholische eine evangelische und eine islamische Kindergärtnerin um einen Job bewerben? Der Staatliche Kindergarten hätte damit weniger Probleme als z.B. der Katholische. Die Eigeninteressen des katholischen Kindergartens werden immer katholisch sein, also eine katholische Kindergärtnerin vorziehen.
So verhält es sich im Prinzip mit allen Eigeninteressen. Hier fangen viele Ungleichheiten an.
am 5.5.2020, um 23:06 Uhr
Worüber sprichst du? Ich bin auf einer Farm in Texas aufgewachsen. Es wurde geschlachtet. Weit und breit kein Islam. Nur gutes Fleisch.
am 5.5.2020, um 17:30 Uhr
"Und weil die Industrierevolution 4.0 den Menschen von Arbeit befreit, kann existenzsicherndes Einkommen nicht mehr länger an Arbeit gekoppelt werden"
An was soll dann das existenzsichernde Einkommen gekoppelt werden? An das Nichts? Das wäre dann ein Nullsummenspiel. Man kann sich nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Man braucht einen festen Standpunkt. Das ist ein Naturgesetz.
Einfach Geld drucken und unter die Leute bringen, ohne dass dafür gearbeitet wurde? Das macht gerade die EZB. Die Rechnung wird uns noch präsentiert werden und ist teilweise schon präsentiert worden, nämlich den Zinssparern, deren Arbeit (die zu den Ersparnissen geführt hat) dadurch entwertet wurde. Und genau so wird bei einem BGE das Leben der Leute entwertet, weil sie f. ihr BGE-Geld immer weniger bekommen werden.
Die Menschen sind nicht dazu gemacht, einfach nichts zu tun. Gearbeitet wird also und deshalb spricht nichts dagegen, dieses Arbeiten-Wollen auch an Arbeit zu koppeln. Hier etwas zu entkoppeln ist unnötig.
Dann geh mal in die islamischen Schlachthäuser, dann hast du deine Antwort.
"Unsere Freiheiten sind also vermarktet."
Das geht leider nicht anders, wenn wir unser Leben, so wie wir es haben, aufrecht erhalten wollen. Wir haben eine hochgradig arbeitsteilige Gesellschaft, in der man Jobs nicht einfach so der Freiwilligkeit (also ob man sie annehmen will oder nicht) aussetzen kann.
Pusten wir alles weg und bauen unser Gemüse wieder selber an in einem bäuerlich geprägten Staat (wie vor Jahrhunderten), dann würden wir feststellen, dass in Deutschland nicht genug produziert werden kann, um uns alle zu ernähren. Wollten wir auch noch Handys, Laptops und Radios, dann müssten wir die aus dem Ausland kaufen, aber womit dann bezahlen, wenn die eigene Arbeitskraft schon kaum ausreicht uns alle zu ernähren?
Märkte werden also gebraucht.
am 5.5.2020, um 12:36 Uhr
2. Teil war zu lang:
Dies zu ändern scheint zuerst schwierig. Wenn ich mir ansehe, das antiautoritäre Erziehung erst im letzten Jahrhundert eingeführt wurde, und wie unvorstellbar es seiner Zeit war, das Kinder ohne Schläge zu sozialverträglichen Individuen werden, erinnert mich das daran, wie unvorstellbar es jetzt für die meisten ist, das der einzelne ohne Druck und Zwang ein sozial verträgliches Leben führen kann. Siehe z.B. Harzt 4 Zwangsmaßnahmen.
Die Grundbedürfnisse, Wohnen, Essen, Trinken und anderes mehr, was alles für ein gesundes Leben nötig ist, sollte man haben können, weil man ein Mensch ist. Man sollte es sich nicht durch dienen als Verdienst erwerben müssen, oder durch Lohn als Belohnung für getanes usw. Die, die uns die Möglichkeit genommen haben frei zu leben, sollten uns wenigstens das Grundlegendste an Freiheiten zurückgeben, wenigstens mittels Geld. Ich zumindest will nicht mehr, als das mir, so wie hier beschrieben, Genommene zurückhaben.
So wäre das mindeste das bindungslose Grundeinkommen in einer humanen Gesellschaft.
Damit bekämen wir einiges von dem was uns allen permanent genommen wird wieder zurück.
am 5.5.2020, um 12:33 Uhr
ich denke, eine jede Freiheit ergibt sich aus den Qualitäten und Quantitäten der hierfür zugrundeliegenden Möglichkeiten.
Es nützt mir nichts, wenn ich laut Gesetz reisen darf, aber das Geld dazu nicht habe. Usw.
Alles, was heutzutage einen Wert hat, kostet Geld.
Man könnte meinen, das man noch gratis Luft holen kann, gäbe es da nicht den Emissionshandel.
Bisher muss ja nur die „industrielle“ Verschmutzung der Luft bezahlt werden.
Es sollte einmal so sein, das jeder alles bezahlt also „wiedergutmacht“ was er verbraucht oder vernichtet. Dann wäre sehr vieles anders.
Momentan müssen wir das Atmen ja noch nicht bezahlen. Es erscheint uns normal. Es ist ein Grundbedürfnis das Atmen. Genauso ist es auch ein Grundbedürfnis zu Trinken. Als die Flüsse und das Grundwasser noch nicht verschmutzt waren musste man für Wasser auch noch nicht bezahlen. Ich kann heute nicht mehr „öffentliches“ Wasser trinken es ist vermarktet – Kapitalisiert, oder verdreckt.
Es gab auch einmal die Möglichkeit – vor dem Grundbesitz – das man einfach irgendwo in einer Behausung leben konnte. Man konnte sich sein Essen anbauen. Heute ist alles kapitalisiert. Wir haben dazu nur noch die Möglichkeit (also Freiheit) wenn wir dafür das nötige Geld haben. Unsere Freiheiten sind also vermarktet. Um unsere Grundfreiheiten(Essen, Trinken Wohnen usw.) zu bekommen, müssen wir diese jeden Tag aufs neue erarbeiten. An und für sich sind wir alle in keinster Weise frei. Es ist also ein permanenter Druck da, wenn man überleben will. Wir spüren das schon gar nicht mehr. Ist ja auch nicht so schön, sich das so anzuschauen. Das dieser Druck Krankheiten wie Depressionen nach sich zieht ist bezeichnend.
Diese Existenzangst steuert uns alle, wenn auch unbewusst.
Dies zu ändern scheint zuerst schwierig. Wenn ich mir ansehe, das antiautoritäre Erziehung erst im letzten Jahrhundert eingeführt wurde, und wie unvors
am 4.5.2020, um 18:14 Uhr
@ Eberhard, ...... ff. Seite 2: Die Reichen-Subventionierungsproblematisierung durch das BGE ist nur eine Schutzbehauptung der LINKEN. BGE-Verweigerin Wagenknecht hat es ja mal zu Richard David Precht deutlich und unverblümt gesagt: "Es darf nicht nur ein Recht, sondern muß eine Pflicht zur Arbeit für alle Menschen geben".
Und mit so einer DDR- und SED-gleichen LINKEN-Meinung hat somit Wagenknecht und die LINKE weder etwas mit Grundgesetz und Menschenrechten am Hut, noch mit dem Schutz von Umwelt, Natur, Erdressouren, Zukunft und Klima. Deshalb ist die LINKE nichts anderes als die Groko, nur unter einem anders gefärbten Mäntelchen kaschiert.
Wenn die LINKE halbwegs grundgesetzkonform wäre und die Menschenrechte wahren würde, dann wäre da zumindest ein guter Wille zum BGE vorhanden. Und wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg. Und so könnte sich die LINKE zumindest um ein BGE bemühen, ggfs. anfangs unter BGE-Ausschluß für Reiche. So eine BGE-Vorstufe wäre ganz leicht dadurch realisierbar, indem erstmal das BGE für Alle realiert wird und dann in der Jahressteuererklärung das Finanzamt prüft und von all jenen das BGE wieder einzieht, die im Jahr mehr als z.B. 100.000 EUR verdienen oder ein Geld- und Sachwertevermögen von über 10 Mio. Euros aufweisen. Mit so einer BGE-Vorstufe hätte die LINKE die Reichen aus dem BGE raus.
Aber in Wahrheit will die LINKE niemanden ein BGE gewähren, weil die LINKE ja auf eine Staatsdiktatur hinarbeitet, für die ähnlich wie für die Groko die Bürger zwangszuarbeiten haben und so auch von einer Basisdemokratie ferngehalten werden sollen. Deshalb paßt das BGE den LINKEN genauso wenig wie CDU und SPD.
am 4.5.2020, um 15:36 Uhr
@ Eberhard: Das was das BGE des Einzelnen mit der BGE-Wirkung auf die Gesellschaft verbindet, ist das THINK BIG, dem es ganz erheblich der Groko-Regierung und ihrer Scheuklappen- und Tunnelblick-Politik ermangelt. Und deshalb ruft so eine Groko-Politik voller Ecken und Kanten gleich die nächsten Bürgerproteste und Demos hervor, wie z.B. Klöckners Landwirtschaftspolitik die Bauern-Demos. Politik ohne all diesen Dauerstreit und Zoff kann somit erst dann rund laufen wie die Erde um die Sonne, wenn Gesellschaft und Wirtschaft den notwendigen Grundbaustein dafür erhalten: das BGE für Alle.
Und so wie das Universum ohne Atome nicht existent wäre, Flora und Fauna auf den DNS-Grundbausteinen basieren und es ohne die binären Zahlen 1 und 0 keine Digitalisierung gäbe, so funktioniert auch die Groko-Politik ohne BGE-Grundbaustein nicht, wie spätestens jetzt in der Corona-Krise das eigentlich Jeder erkennen müßte.
Aber offenbar löst das bei so Manchem Jobverlust-Ängste aus, wenn das BGE auch der bessere Anwalt, Gewerkschafter, Sozialarbeiter, Psychotherapeut, Kriminalitätsverhüter, Familientherapeut und Politiker ist. Aber all diese durch das BGE entlasteten Berufe und Menschen könnten dann sinnvolleres in ihrem Leben tun, als sich nur wie bisher stumpfsinnig um all das Unheil des Armenhauses Deutschland zu räkeln und den Opfern dieses Armenhauses mangels BGE immer nur neben allerlei Augenwischerei und falscher Schuldzuweisungen sagen zu müssen: Rien ne va plus.
am 4.5.2020, um 11:39 Uhr
Teil 2 meines Beitrags:
Doch damit nicht genug: Wenn auch Unternehmer und Aktionäre das BGE bekämen, entfielen – da ja sowohl sie selbst, als auch ihre Arbeitnehmer existenziell gesichert sind – wesentliche Argumente für die Stützung, Subventionierung und Rettung umweltschädlicher Unternehmen, "notleidender" Banken und unrentabler Konzerne. Das zuletzt zunehmend ausgehebelte „unternehmerische Risiko“ würde wieder seine eigentliche Bedeutung erlangen, die zwar zweifellos bitter sein kann, aber eben nur für den Unternehmer, Aktionär oder Bankier selbst. Als Resultat könnten Unternehmer zunehmend dazu „erzogen“ werden, sich stärker an gesellschaftlichen Bedürfnissen und Wünschen zu orientieren – auch indem man dementsprechend Subventionen vergibt. „Durch die Hintertür“ könnte über diesen Weg ein kleines Stück mehr an Demokratie (im Sinne von gesellschaftlichem Einfluss und Gemeinnutz) in die Wirtschaft einfließen.
Ich finde, diese Argumentation kann nicht nur den gesellschaftlichen Nutzen des BGE unterstreichen, sondern auch das häufig von linker Seite vorgebrachte Gegenargument „Warum Milliardäre durch ein Grundeinkommen subventionieren?“ in gewissem Maße entkräften.
¹) https://www.deutschlandfunkkultur.de/philosophin-lisa-herzog-ueber-wirtschaftsdemokratie.990.de.html?dram:article_id=464693
²) https://www.dgb.de/themen/++co++382a3d2e-725c-11e9-95e9-52540088cada
³) https://archiv2017.die-linke.de/die-linke/wahlen/archiv/archiv-fruehere-wahlprogramme/wahlprogramm-2013/wahlprogramm-2013/iv-gesellschaft-sozial-oekologisch-und-barrierefrei-umbauen-und-die-wirtschaft-demokratisieren/wirtschaft-demokratisieren-von-der-mitbestimmung-zur-selbstbestimmung/
am 4.5.2020, um 11:36 Uhr
Teil 1 meines Beitrags:
Ich möchte gern einen Gedanken zu einem m.E. sehr wichtigen Aspekt des BGE loswerden, der meines Erachtens in der Diskussion kaum beachtet wird. Er passt recht gut zu der hier gestellten Frage, „ob das Grundeinkommen nur auf den einzelnen Menschen wirkt oder auf die Gesellschaft als Ganzes“.
Intellektuelle¹, Gewerkschaften² und auch einige Parteien³ beklagen schon lange das Demokratie-Defizit im Bereich der Wirtschaft. Dieses könnte durch das Grundeinkommen zwar nicht grundsätzlich beseitigt, wohl aber in seinen schädlichen Wirkungen deutlich gemildert werden, da Unternehmen und Untermehrverbände durch die emanzipatorische Wirkung des BGE an Macht auf das Individuum und damit auch an gesellschaftlichem Einfluss verlieren würden.
Neben dem Lobbyismus ist der wohl wichtigste Einfluss-Hebel der Wirtschaft das gegenüber der Politik regelmäßig vorgebrachte Argument „Arbeitsplätze“. Seit es Lohnarbeit gibt, haben Arbeitgeber Macht über Arbeitnehmer, deren Existenz vom Verkauf ihrer Arbeitskraft abhängt. Soziale Verbesserungen konnten diese Abhängigkeit nur mildern, nicht aber beseitigen. Diese Abhängigkeit würde durch ein bedingungsloses Grundeinkommen aber drastisch beschnitten oder sogar komplett aufgehoben – je nach Höhe des BGE. In dem Maße, in dem man das Individuum dadurch wirtschaftlich emanzipierte, würde man sowohl das Druckmittel „Arbeitsplätze“ entschärfen, als auch die einschnürende Macht der Arbeitslosenstatistiken verringern. Politiker müssten sich also nicht mehr von der Wirtschaft erpressen lassen und könnten ihre Entscheidungen folglich stärker am Allgemeinwohl ausrichten.
am 1.5.2020, um 22:31 Uhr
In wenigen Tagen kann die BGE Bundestags-Petition Nr. 110177 mitgezeichnet werden. Und diese BGE-Petition ist nicht nur ein Wunschkonzert, sondern führt die EU-Bürgergedeckte BGE-EuroWährung zur BGE-Finanzierung mit im Gepäck, die Mario Draghi von der EZB bereits 2016 auf dem Schirm hatte, als es darum ging, wie all die vielen allmonatlich von der EZB neu gedruckten Milliarden Euros in der EU verteilt werden sollten. 2016 verhinderte die Merkel-Regierung dieses Ansinnen von Mario Draghi und damit auch das BGE. Die stattdessen seither mit all den vielen Milliarden Neudruck-Euros gekauften EU-Staatsanleihen verpuffen hingegen wirkungslos und nützen weder den EU-Bürgern noch dem Gewerbemittelstand in Deutschland und in der EU etwas. Auch das ist wieder mal ein Beispiel dafür, daß es der EU-Politik bestimmenden Merkel-Regierung am nötigen THINK BIG fehlt.
am 1.5.2020, um 19:05 Uhr
Ich werde den Podcast am Donnerstag sehr vermissen. Der gab mir jeden Donnerstag ein bisschen "Grundeinkommens-Gefühl". : )
am 1.5.2020, um 14:48 Uhr
Eine Regierung, die erst jetzt erkennt, daß Pflegekräfte, Klinikpersonal und Supermarktmitarbeiter system-relevant sind und daher Anspruch auf eine faire Bezahlung haben, sollte nicht mehr länger unser Land weiterregieren. Denn bei so einer Regierung stellt sich die Frage, was von diesem Land, seiner Gesellschaft und Wirtschaft noch übrig bleibt, wenn diese Regierung "noch ein Weilchen" an Zeit benötigt, um zu begreifen, daß ohne BGE weder Verfassung und Rechtsstaat noch Industrierevolution 4.0, Chancengleichheit und Marktwirtschaft funktionieren ?
Im heutigen WDR5-Tagesgespräch Thema: "Wie verändert sich unsere Arbeitswelt" ging die Gästebuch-Diskussion auch darum, ob nicht auch die Automobilindustrie mit ihren vielen Arbeitsplätzen systemrelevant ist und da weitere Milliarden-Subventionen rein fließen sollten ?
Nein, die Automobil-Konzene haben keine Systemrelevanz, da deren Wachstumsberge längst den Markt übersättigt haben und die seither vorhandenen Autobestände bei sinnvoller Nutzung und Pflege locker die nächsten 100 Jahre zur Bedarfsdeckung ausreichen würden. Um auch dies zu ermöglichen, ist ein BGE für Alle notwendig, anstatt weiterhin umwelt- und klimaschädlich Einkommen aus Wachstum zu generieren.
Im Umkehrschluß billigt die Groko-Regierung allen Dumpinglöhner-Branchen keine Systemrelevanz zu. Und das bedeutet wiederum, daß man diese Branchen ebenso gut abbauen oder ganz schließen kann. Auch hieraus ergibt sich die Notwendigkeit eines BGE´s.
am 1.5.2020, um 12:34 Uhr
Und warum sollte ich einen Tag pro Woche vegan essen, wenn ich nicht will? Wegen der Ideologie oder der Ängste eines anderen? hm?
Leute, deshalb gibt es einen Aufschrei.
am 1.5.2020, um 11:23 Uhr
THINK BIG, THINK BGE ! (Teil 3)
Der Rückzug von Menschen ins Privatleben ist anders als die AGENDA 2010 nicht verfassungswidrig. Doch da der Mensch allgemeinhin ein soziales Wesen ist, wird am Rückzug Einzelner ins Pivate die Gesellschaft nicht daran zerbrechen. Zumal viele bisherige Rückzüge ins Private gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ursachen haben, wie z.B. Armut und Ausgrenzung von gesellschaftlicher Teilhabe, die mit dem BGE behoben würden. Und Engagement in Ehrenämtern, Klimaschutz und Politik funktioniert bekanntlich auch nur, wenn eine existenzsichernde finanzielle Basis vorhanden ist. Und wenn das BGE anders als Hartz 4, Armutsrenten und Dumpinglöhe die Konsumenten z.B. befähigt, Bio-Lebensmittel zu fairen Preisen kaufen zu können, dann hilft das nicht nur der umwelt- und klimafreundlichen Landwirtschaft weiter, sondern ist auch ein Beispiel dafür, wie das BGE Basis-Demokratie ermöglicht und daduch auch den Supernanny-Staat von all seinen bisherigen Irrungen, Wirrungen, Revidierungen und Bürokratiekostenbergen entlastet.
Und so sind "Millionäre, Junkies, Faulpelze und Nazis" eher Sinnbild und Produkt der bisherigen gesellschaftszersetzenden Staatspolitik und deren Gewinnern und Verlierern, als daß man in all dem ein soziales Wir-Gefühl finden könnte, dem eine gesunde Gesellschaft und Wirtschaft bedarf.
Und so wie der Mensch der Grundbaustein einer Gesellschaft ist, so basiert auch die zukünftige EU-Bürgergedeckte BGE-EuroWährung zur BGE-Finanzierung ganz real auf den beiden Grundbausteinen Mensch und BGE, anstatt wie all die vorherigen Währungen abstrakt und krisenanfällig von oben her staatlich den Menschen aufdiktiert zu werden.
am 1.5.2020, um 10:43 Uhr
THINK BIG, THINK BGE ! (Teil 2)
Und weil die Industrierevolution 4.0 den Menschen von Arbeit befreit, kann existenzsicherndes Einkommen nicht mehr länger an Arbeit gekoppelt werden, und erst recht nicht an verfassungswidrige Zwangsarbeit der AGENDA 2010.
Das BGE ist geradezu das ultimative Zubehör, ohne das die Industrierevolution 4.0 zum Scheitern verurteilt wäre. Denn wenn die Produktion den Menschen als Arbeitskraft zunehmend verbannt, stehen letztendlich Produktion und Produkte auf der einen Seite, und die Menschen auf der anderen Seite. Und verbinden kann beide Seiten dann nur noch das BGE. Menschen, die Zugang zum Produktionsprozeß haben und daraus ihr Einkommen erzielen können, werden dann nur noch die Ausnahme sein, auf der man keine Gesellschaft als Ganzes aufbauen kann. Das Ende des alten arbeits- und wachstumsabhängigen Sozialstaates besiegelt somit nicht nur Corona und all die dadurch wegbrechenden Steuereinnahmen, sondern auch diese Tatsache der Industrierevolution 4.0, die mit ihren menschenleeren, vollautomatisierten Fabrikhallen sogar corona-resistent ist.
Aus all dem wird klar, daß die wahre Entsolidarisierung unter der derzeitigen AGENDA 2010 stattfindet mit ihrem Groko-Spirit aus dem 20. Jhd., der konträr zur Industrierevolution 4.0 steht und damit Mensch und Gesellschaft aufreibt und zerstört.
am 1.5.2020, um 10:40 Uhr
THINK BIG, THINK BGE !
Wer ist denn der Grundbaustein einer Gesellschaft ?: Der Mensch ! Und deshalb ist es vollkommen logisch, daß das BGE nicht nur auf den Menschen positiv wirkt und in ihm ein neues Menschenbild hin zur Mensch-Werdung erzeugt, sondern daß das BGE und das damit verbundene neue Menschenbild somit logisch auch auf die Gesellschaft als ganzes und auf die von ihr gewählte Politik und Wirtschaft wirkt. Und weil das BGE für Alle da ist, liegt darin bereits das Fundament dieses neuen Menschenbildes, daß niemand mehr ausgegrenzt, diskriminiert und von gesellschaftlicher Teilnahme mehr länger ausgeschlossen wird. Und erst da beginnt die soziale Gerechtigkeit, von der bisher die regierenden Parteien nur vergeblich reden, aber sich ganz ihrem alten Menschenbild folgend stets Hintertürchen in ihrer Politik und Legislative einbauen, diese soziale Gerechtigkeit nur hohle Phrase und Fassade sein zu lassen und das aus Steuern akkumulierte Geld als Machtinstrument dazu mißbrauchen, ihre Regeln, SPD-Ideologie und CDU-Religion trotz ihrer zusammen nur 1 Mio. Groko-Parteimitgliederzahl 83 Mio. Bundesbürgern aufzuzwingen und sich somit auch längst von einer Mehrheitsdemokratie entfernt zu haben.
Und das neue Menschenbild des BGE macht damit auch klar: Klimawandel und Rechtsruck sind nicht etwa entstanden, weil es ein BGE gibt, sondern weil es kein BGE gibt. Und Digitalisierung und Industrierevolution 4.0 wurden von deren Initiatoren nicht für noch mehr Wachstum & Arbeit erschaffen, wie dies noch immer von Merkel & Steinmeier in ihrem alten Menschenbild verharrend propagiert und mißbraucht wird, sondern weil die Industrierevolution 4.0 den Menschen von Arbeit befreien wird.

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