Source: http://wunderdata.com/de/agb/
Timestamp: 2017-03-27 06:34:13+00:00

Document:
AGB - Wunderdata: Business Intelligence for eCommerce
1. Diese Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung aller angebotenen Dienste und Produkte von Wunderdata GmbH, Saarbrücker Str.36, 10405 Berlin (nachfolgend Auftragnehmer oder Wunderdata). Darunter fallen auch, aber nicht nur, die Website http://wunderdata.com und die darüber abrufbare Softwareapplikation Wunderdata.
2. Werden personenbezogene Daten innerhalb der regulären Nutzung der Dienste oder zu Testzwecken an Wunderdata übermittelt, handelt es sich um die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag im Sinne des §11 BDSG.
3. Die Angebote richten sich an Unternehmen, die keine Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind (nachfolgend Nutzer, Kunde oder Auftraggber).
4. Die Geschäftsbedingungen werden anerkannt, sobald der Nutzer die Webseite benutzt, einen Account registriert, Daten zu Testzwecken an Wunderdata schickt oder einen Vertrag mit Wunderdata schließt.
5. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.
(2) Nutzungsrecht
1. Der Nutzer erhält das nicht ausschließliche, auf die Nutzungszeit bzw. Vertragslaufzeit beschränke Recht, auf die Software via Internet zuzugreifen. Darüber hinausgehende Rechte erhält der Nutzer nicht.
2. Dem Nutzer ist es nicht erlaubt
die Software zurück zu entwickeln, zu dekompilieren oder in irgendeiner anderen Art und Weise zu versuchen den Quellcode der Software sichtbar zu machen
die Software zu kopieren, zu modifizieren, anzupassen, unterzulizensieren, weiterzuverkaufen oder auf irgendeine andere Art zu verwenden, die nicht in dieser Vereinbarung festgehalten ist
die Software ohne schriftliche Genehmigung durch Wunderdata Dritten zur Verfügung zu stellen, zu verkaufen, zu verleihen oder zu lizenzieren
die Software entgegen geltendem Recht zu benutzen
die Software auf eine Weise zu verwenden, die die Performanz, Sicherheit oder Erreichbarkeit der Software gefährdet.
1. Alle dargestellten Preise sind grundsätzlich Nettopreise zuzüglich gesetzlich anfallender Steuern und Abgaben.
2. Alle Gebühren sind im Voraus auf das angegebene Konto zu zahlen. Bei Bankeinzug ist sicherzustellen, dass ausreichend liquide Mittel auf dem Konto vorhanden sind.
3. Bei Zahlungsverzug ist Wunderdata berechtigt, die Leistungen auf Kosten des Kunden außer Betrieb zu setzen. Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, die Preise zu zahlen. Die Geltendmachung weiterer Ansprüche wegen Zahlungsverzuges bleibt Wunderdata vorbehalten.
1. Der Auftraggeber haftet für alle entstandenen Schäden von Dritten, wenn und soweit der Auftraggeber diese Nutzung zu vertreten hat.
2. Für Ereignisse höherer Gewalt, die Wunderdata die vertragliche Leistung wesentlich erschweren, behindern oder die ordnungsgemäße Durchführung der Vertragspflicht unmöglich machen, haftet Wunderdata nicht.
3. Wunderdata haftet nicht für Schäden an Soft- oder Hardware oder Vermögensschäden, die durch seine Leistung entstehen, es sei denn diese beruhen auf einem grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Handeln von Wunderdata. § 2 Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag nach § 11 BDSG
(1) Gegenstand und Dauer des Auftrages
Der Auftragnehmer gibt dem Auftraggeber für die Vertragslaufzeit Zugriff auf ein für ihn erstelltes Data Warehouse.
(2) Umfang, die Art und der Zweck der vorgesehenen Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung von Daten, die Art der Daten und der Kreis der Betroffenen
Es werden Daten erhoben, die mit dem direkten Geschäft des Auftraggebers zusammenhängen. Die Verarbeitung und Nutzung der Daten findet ausschließlich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland statt. Jede Verlagerung in ein Drittland bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers und darf nur erfolgen, wenn die besonderen Voraussetzungen der §§ 4b, 4c BDSG erfüllt sind.
Gegenstand der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung nach Weisung können folgende personenbezogenen Datenarten sein:
Planungs- und Managementdaten
Der Zweck der Datenerhebung ist die Gewinnung von Erkenntnissen zur besseren Erreichung von operativen und strategischen Unternehmenszielen.
Der Kreis der durch ihren Umgang mit personenbezogenen Daten umfasst:
(3) Nach § 9 BDSG zu treffende technische und organisatorische Maßnahmen
Der Auftragnehmer wird in seinem Verantwortungsbereich die innerbetriebliche Organisation so gestalten, dass sie den besonderen Anforderungen des Datenschutzes gerecht wird. Er wird technische und organisatorische Maßnahmen zur angemessenen Sicherung der Daten des Auftraggebers vor Missbrauch und Verlust treffen, die den Forderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (§ 9 BDSG) entsprechen. Dies beinhaltet insbesondere
h) dafür Sorge zu tragen, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten getrennt verarbeitet werden können (Trennungskontrolle),
2. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber auf dessen Wunsch ein umfassendes und aktuelles Datenschutz- und Sicherheitskonzept für diese Auftragsdatenverarbeitung zur Verfügung.
(4) Die Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten
(5) Kontrollen und sonstige Pflichten des Auftragnehmers
Die Wahrung des Datengeheimnisses entsprechend § 5 BDSG. Alle Personen, die auftragsgemäß auf personenbezogene Daten des Auftraggebers zugreifen können, werden auf das Datengeheimnis verpflichtet und über die sich aus diesem Auftrag ergebenden besonderen Datenschutzpflichten sowie die bestehende Weisungs- bzw. Zweckbindung belehrt.
Die Umsetzung, Einhaltung und Nachweisbarkeit aller für diesen Auftrag notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen entsprechend § 9 BDSG und Anlage.
Die unverzügliche Information des Auftraggebers über Kontrollhandlungen und Maßnahmen der Aufsichtsbehörde nach § 38 BDSG.
(6) Unterauftragsverhältnisse
Die Einschaltung von Unterauftragnehmern ist grundsätzlich nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers gestattet.
(7) Kontrollrechte des Auftraggebers
(8) Mitteilung bei Verstößen des Auftragnehmers
(9) Weisungsbefugnis des Auftraggebers
(10) Löschung von Daten und Rückgabe von Datenträgern Nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten oder früher nach Aufforderung durch den Auftraggeber – spätestens mit Beendigung der Leistungsvereinbarung – hat der Auftragnehmer sämtliche in seinen Besitz gelangte Unterlagen, erstellte Verarbeitungs- und Nutzungsergebnisse sowie Datenbestände, die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen, dem Auftraggeber auszuhändigen oder nach vorheriger Zustimmung datenschutzgerecht zu vernichten. Gleiches gilt für Test- und Ausschussmaterial. Das Protokoll der Löschung ist auf Anforderung vorzulegen.
(11) Einwilligung der Betroffenen
Der Auftraggeber bestätigt, dass eine Einwilligung Betroffener Kunden oder Mitarbeiter zur Nutzung ihrer personenbezogenen Daten vorliegt. Dies gilt vor allem für besondere personenbezogene Daten oder wenn die personenbezogenen Daten dazu bestimmt sind die Persönlichkeit des Betroffenen zu bewerten, einschließlich seiner Fähigkeiten, seiner Leistung oder seines Verhaltens.
(12) Aggregierte Daten Zum Zweck der Optimierung der Softwareapplikation bekommt Wunderdata das Recht nicht personenbezogene Daten (anonymisierte oder aggregierte Daten) des Auftraggebers auch ohne Weisung zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen. Dies gilt nur, soweit es sich nicht um personenbezogene Daten handelt. Ein Beispiel für die Nutzung solcher Daten ist das Erstellen eines Benchmarks über die Größe der Datenmenge über alle Kunden von Wunderdata. Wunderdata garantiert keine Daten zu veröffentlichen, wenn es sich a) um personenbezogene Daten handelt oder b) die Daten auf den Auftraggeber schließen lassen.
Wunderdata ist berechtigt, diese AGB einseitig zu ändern, soweit dies zur Beseitigung von Äquivalenzstörungen oder zur Anpassung gesetzlicher oder technischer Rahmenbedingungen notwendig ist.
Für alle Rechtsgeschäfte mit Wunderdata gilt das Gesetz der Bundesrepublik Deutschland.
(4) Sprachliche Versionen
Es ist ausschließlich die deutsche Version dieser Geschäftsbedingungen rechtsbindend. Übersetzungen dienen lediglich der Information.

References: §11
 § 13
 § 2
 § 11
 § 9
 § 5
 § 9
 § 38