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Timestamp: 2019-02-23 05:50:49+00:00

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4.4 Gemäss Art. 110 (in Verbindung mit Art. 86 Abs. 2) BGG müssen die Kantone als letzte Instanz ein Gericht einsetzen und gewährleisten, dass dieses selbst oder eine vorgängige zuständige andere richterliche Behörde den Sachverhalt frei prüft und das massgebende Recht von Amtes wegen anwendet (sog. Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV; BERNHARD EHRENZELLER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 8 zu Art. 110 BGG). Die unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts muss mindestens die Rügen
E. 5.1, nicht publ. in: BGE 136 II 393). Glaubhaftmachen bedeutet, dass es genügt, dem Gericht aufgrund objektiver Anhaltspunkte den Eindruck einer gewissen Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins der in Frage stehenden Tatsache zu vermitteln, ohne dass dabei die Möglichkeit ausgeschlossen sein muss, dass die Verhältnisse sich auch anders gestalten könnten. Glaubhaft gemacht ist daher eine Tatsache schon dann, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnte (BGE 132 III 715 E. 3.1 S. 720; BGE 130 III 145 E. 4.2 S. 161 f. und 321 E. 3.3 S. 325; Urteile 8C_31/2009 vom 4. Januar 2010 E. 7; 1C_432/2008 vom 14. September 2009 E. 2; SABINE STEIGER-SACKMANN, in: Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, a.a.O., N. 126 zu Art. 6 GlG; RÉMY WYLER, in: Commentaire de la loi fédérale sur l'égalité, a.a.O., N. 8 zu Art. 6 GlG).
Mit der Vorinstanz kann nicht verlangt werden, dass ein Amtsnachfolger bei Stellenantritt den gleichen Lohn wie sein Vorgänger erhalten soll. Die Differenz muss sich jedoch bezogen auf Funktion und Erfahrung im Rahmen halten, und sie darf insbesondere nicht geschlechtsbedingt diskriminierend sein. Eine Lohndifferenz von über 40 Prozent zwischen dem Schlusslohn des Vorgängers und dem Anfangslohn der Beschwerdeführerin für die gleiche Stelle scheint erheblich. Wird eine Frau tiefer eingestuft als ihr männlicher Vorgänger, der die nämliche Funktion ausübte, liegt die Gefahr einer
BGE: 130 III 145, 136 II 393, 125 III 368, 141 II 411 mehr... , 125 II 385, 125 I 71, 127 III 207, 118 IA 35, 124 II 409, 124 II 436, 124 II 529, 132 V 393, 137 V 71, 137 V 143, 138 II 1, 131 I 105, 125 II 541, 132 III 715, 117 IA 270, 137 II 266, 136 I 184, 134 I 83
Artikel: Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV, Art. 6 GlG, Art. 13 GlG, Art. 110 BGG mehr... , Art. 3 Abs. 2, Art. 6 GlG, Art. 3 GlG, Art. 29a BV, Art. 128 Ziff. 3 OR, Art. 8 Abs. 3 BV, Art. 13 Abs. 1 GlG, Art. 7 GlG, Art. 111 Abs. 3 BGG, Art. 97 BGG, Art. 95 BGG, Art. 29 BV, Art. 37 VGG, Art. 49 lit. c VwVG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 130 Abs. 1 OR, Art. 130 OR, Art. 135 OR, Art. 1 GlG, Art. 3 Abs. 1 GlG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG

References: Art. 110
 Art. 86
 Art. 29
 Art. 110
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 8
 Art. 6
 Art. 13
 Art. 110
 Art. 3
 Art. 6
 Art. 3
 Art. 29
 Art. 128
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 7
 Art. 111
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 37
 Art. 49
 Art. 106
 Art. 130
 Art. 130
 Art. 135
 Art. 1
 Art. 3
 Art. 105
 Art. 105