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Timestamp: 2018-07-15 23:17:22+00:00

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Mantelergaenzungstarifvertrag, gewerbliche Arbeitnehmer, Wach- und Sicherheitsge: Muster / Vorlage zum Download
Mantelergänzungstarifvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland, vom 27. Juni 2006, zwischen dem Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V., Landesgruppe Rheinland-Pfalz/ Saarland einerseits, und der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Rheinland-Pfalz und Saarland andererseits.
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{Mantelergänzungstarifvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland}
Mantelergänzungstarifvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland
Landesgruppe Rheinland-Pfalz/ Saarland
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di,
wird folgender Mantelergänzungstarifvertrag abgeschlossen.
für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland
für alle Betriebe des Wach- und Sicherheitsgewerbes sowie für alle Betriebe, die Kontroll- und Ordnungsdienste betreiben, für alle Bewachungsobjekte und Dienststellen, die in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland liegen, sowie für Geld- und Wertdienste.
für alle in diesen Betrieben beschäftigten gewerblichen Arbeitnehmer des Wach- und Sicherheitsgewerbes, sowie für alle in diesen Betrieben tätigen gewerblichen Arbeitnehmer des Wach- und Sicherheitsgewerbes, die im Separatwachdienst bei der Bundeswehr bzw. auf Objekten der Stationierungsstreitkräfte tätig sind, die im räumlichen Geltungsbereich dieses Entgelttarifvertrages eingesetzt werden.
§ 2 Arbeits- und Verhaltenspflichten
1. Der Arbeitnehmer hat die ihm übertragenen Arbeiten gewissenhaft und ordnungsgemäß auszuführen. Die Ausübung einer Nebentätigkeit bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch den Arbeitgeber.
2. Der Arbeitnehmer hat sich schriftlich zu verpflichten, Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse, die ihm in Ausübung seines Dienstes bekannt werden, nicht unbefugt zu offenbaren. Dies gilt auch nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
3. Der Arbeitnehmer muss über Beschwerden und Behauptungen tatsächlicher Art, die für ihn ungünstig oder nachteilig werden können, vor einer Aufnahme in die Personalakte gehört werden. Seine Äußerung ist zur Personalakte zu nehmen. Dies gilt insbesondere für Abmahnungen.
4. Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen, soweit sie wesentliche Voraussetzungen des Arbeitsverhältnisses betreffen, z. B. Familienstandsänderungen, die Zuerkennung der Schwerbehinderten Eigenschaft, der Eintritt einer Berufsunfähigkeit, der Bezug einer Unfallrente etc., sind dem Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen.
5. Der Arbeitgeber kann bei gegebener Veranlassung durch einen Betriebsarzt, den medizinischen Dienst oder das Gesundheitsamt feststellen lassen, ob der Arbeitnehmer im Hinblick auf seine ihm zugewiesene Tätigkeit tauglich bzw. frei von ansteckenden Krankheiten ist. Von der Befugnis darf nicht willkürlich Gebrauch gemacht werden. Die Kosten der Untersuchung trägt während des Bestehens des Arbeitsverhältnisses der Arbeitgeber.
§ 3 Sonn-, Feiertags- und Mehrarbeitszuschläge
2. Für die Arbeit an gesetzlichen Feiertagen sowie am Oster- und Pfingstsonntag ist ein Zuschlag von 100 % zum Stundengrundentgelt zu zahlen. Dies gilt auch, sofern ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag fällt.
3. Für die Arbeit zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr wird ein Nachtarbeitszuschlag von 10 % zum Stundengrundentgelt gezahlt.
4. Übersteigt die monatliche Arbeitszeit die im Mantelrahmentarifvertrag vom 30. August 2005 für das Wach- und Sicherheitsgewerbe für die Bundesrepublik Deutschland jeweils angegebene monatliche Regelarbeitszeit, ist ein Zuschlag von 25 % zum Stundengrundentgelt zu zahlen.
5. In Fällen, in denen mehrere Zuschläge zusammenfallen, ist jeweils nur der höchste Zuschlag zu gewähren.
Dies gilt nicht für den Nachtarbeits- und Mehrarbeitszuschlag. Diese sind neben den anderen Zuschlägen zu zahlen.
§ 4 Fahrgeld und Fahrradvergütung
1. Fahrtkosten zwischen der Wohnung des Arbeitnehmers und seinem regelmäßigen Arbeitsplatz werden nicht ersetzt.
Muss der Arbeitnehmer auf Veranlassung des Betriebes vorübergehend seinen regelmäßigen Arbeitsplatz wechseln und entstehen dadurch erhöhte Fahrtkosten, so sind diese zu erstatten.
2. Benutzt der Arbeitnehmer auf Wunsch des Betriebes im Dienst sein eigenes Fahrrad, erhält er hierfür monatlich eine Entschädigung von 12,78 Euro, mindestens 0,46 Euro pro Schicht.
Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall regelt sich nach dem Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (Entgeltfortzahlungsgesetz) in der jeweils geltenden Fassung.
1. Jeder Arbeitnehmer hat im Kalenderjahr einen unabdingbaren Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der Urlaub beträgt mindestens 27 Werktage.
2. Der Urlaub beträgt nach einer ununterbrochenen Zugehörigkeit zum Bewachungsgewerbe:
von mehr als 3 Jahren 29 Werktage
von mehr als 6 Jahren 31 Werktage
von mehr als 8 Jahren 33 Werktage
von mehr als 10 Jahren 34 Werktage.
Die Dauer des Urlaubs richtet sich nach den Beschäftigungsjahren. Maßgebend ist das Dienstalter, das der Arbeitnehmer während des Urlaubsjahres erreicht.
3. Das Urlaubsentgelt wird nach dem Gesamtbruttoentgelt der letzten sechs Beschäftigungsmonate vor Urlaubsantritt berechnet und ist mit Fälligkeit der jeweiligen Monatsabrechnung auszuzahlen.
Bei der Berechnung des täglichen Urlaubsentgeltes ist von einem Divisor von 156 bezogen auf das Gesamtbruttoentgelt auszugehen.
4. Neu eingetretene und/oder ausscheidende Arbeitnehmer erhalten so viele Zwölftel des ihnen zustehenden Jahresurlaubs, wie sie Monate im laufenden Kalenderjahr beschäftigt waren.
5. Die Einteilung des Urlaubs wird unter Berücksichtigung der Wünsche des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber im Einvernehmen mit dem Betriebsrat festgesetzt. Der Urlaub ist nach Möglichkeit in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober jeden Jahres zu gewähren.
§ 7 Jubiläumszuwendung
Aus Anlass des Arbeitsjubiläums erhält der Arbeitnehmer als Einmalzahlung
bei 10-jähriger Betriebszugehörigkeit 204,52 Euro
bei 25-jähriger Betriebszugehörigkeit 511,29 Euro
bei 40-jähriger Betriebszugehörigkeit 766,94 Euro.
Geringfügig Beschäftigte haben keinen Anspruch auf diese Zuwendung.
§ 8 Sterbebeihilfe
1. Stirbt ein Arbeitnehmer nach mindestens dreijähriger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit, so ist an die Hinterbliebenen ein Zuschuss zu den Beerdigungskosten in Höhe von einem Monatsentgelt, nach neunjähriger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit von zwei Monatsentgelten als Beihilfe zu zahlen.
2. Bei Betriebsunfällen einschließlich Arbeitsunfällen und Wegeunfällen im Sinne des SGB bzw. der RVO mit tödlichem Ausgang, ist unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, an den oder die erbberechtigten Hinterbliebenen das Entgelt für zwei Monate nach dem Sterbemonat zu zahlen.
Die Kündigungsfrist beträgt ab dem 6. Beschäftigungsjahr 35 Tage zum Schichtschluss.
1. Der Arbeitnehmer erhält in jedem Kalenderjahr ein Weihnachtsgeld in Höhe von 102,26 Euro, wenn er seit dem 1. Juli ununterbrochen in einem Arbeitsverhältnis zu dem selben Arbeitgeber gestanden hat.
2. Teilzeitbeschäftigte erhalten das Weihnachtsgeld anteilig.
3. Geringfügig Beschäftigte haben keinen Anspruch.
4. Die Auszahlung des Weihnachtsgeldes erfolgt mit der Auszahlung des November-Entgeltes. Eine Rückzahlungsforderung ist ausgeschlossen.
3. Soweit in Betrieben auf Grund von betrieblichen Vereinbarungen günstigere Arbeitsbedingungen bestehen, behalten diese ihre Gültigkeit.
§ 12 Sonderregelungen Geld- und Werttransport
Am 24. und 31.12. wird ab 16:00 Uhr ein Zuschlag von 25 % bezahlt.
Der Arbeitnehmer im Geld- und Werttransport ist im Rahmen einer Gruppenunfallversicherung mindestens wie folgt zu versichern:
38.346,89 Euro im Todesfall
76.693,78 Euro bei Invalidität
511,29 Euro für Bergungskosten.
§ 14 In-Kraft-Treten, Laufzeit
Dieser Tarifvertrag tritt zum 1. Juli 2006 in Kraft. Er kann mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten erstmals zum 30. September 2010 gekündigt werden.
Mantelergänzungstarifvertrag vom 27. Juni 2006
2. Bei § 6 Nr. 4 des Mantelergänzungstarifvertrages sind die Vorschriften des Bundesurlaubsgesetzes zu beachten.
3. Der Mantelrahmentarifvertrag vom 40. August 2005, auf den in § 3 Nr. 4 des Mantelergänzungstarifvertrag verwiesen wird, ist mit dem 31. Dezember 2006 bereits außer Kraft getreten; er wurde durch den neuen Mantelrahmentarifvertrag vom 1. Dezember 2006 ersetzt.
4. Soweit im persönlichen Geltungsbereich des Mantelergänzungstarifvertrages auf den Entgelttarifvertrag verwiesen wird, muss der Verweis richtig lauten "dieses Mantelergänzungstarifvertrages".
Tarifvertrag zu Buchstabe a: 29. März 2007
der Mantelergänzungstarifvertrag vom 27. Juli 2006
Tarifvertrag zu Buchstabe a: 1. Mai 2007
mit den weiter unten stehenden Hinweisen für den Bereich des Saarlandes für allgemeinverbindlich erklärt.
(2) Bei § 6 Nr. 4 des Mantelergänzungstarifvertrages sind die Vorschriften des Bundesurlaubsgesetzes zu beachten.
(3) Soweit im persönlichen Geltungsbereich des Mantelergänzungstarifvertrages auf den Entgelttarifvertrag verwiesen wird, muss der Verweis richtigerweise lauten: "dieses Mantelergänzungstarifvertrages".
(4) Der Mantelrahmentarifvertrag vom 30. August 2005, auf den in § 3 Nr. 4 des Mantelergänzungstarifvertrages und in § 2 Abschnitt IV, Nr. 4, Abs. 5 des Entgelttarifvertrages verwiesen wird, ist mit dem 31. Dezember 2006 bereits außer Kraft getreten; er wurde durch den neuen Mantelrahmentarifvertrag vom 1. Dezember 2006 ersetzt.
Nachfolgen können Sie die Vorlage "Mantelergaenzungstarifvertrag, gewerbliche Arbeitnehmer, Wach- und Sicherheitsge" kostenlos im .docx Format zur Bearbeitung in Word herunterladen.
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References: § 2

§ 3

§ 4

§ 7

§ 8

§ 12

§ 14
 § 6
 § 3
 § 6
 § 3
 § 2