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Timestamp: 2020-02-27 06:49:29+00:00

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07 MutterVaterKindZentrum: Sozialpädagogisch Betreutes Wohnen (SBW), für Mutter und Kind oder Vater und Kind/Maßnahme auf Erziehungshilfen-Bonn
07 MutterVaterKindZentrum: Sozialpädagogisch Betreutes Wohnen (SBW), für Mutter und Kind oder Vater und Kind
Tel. 0228 - 95134-0
Kontakt Tel.: 02 28 - 9 51 34-0
Es stehen 4 Plätze für Mutter-Kind- bzw. Vater-Kind-Paare zur Verfügung.
Mitarbeiterqualifikation Pädagogische Fachkräfte: Fachschule, Fachhochschule und Hochschule, zum Teil mit Zusatzausbildung in Systemischer Familientherapie bzw. beratung.
Gesetzliche Grundlage § 19 SGB VIII § 27 i.V.m. § 34 SGB VIII § 35 a SGB VIII § 41 SGB VIII § 36 SGB VIII § 53 SGB XII möglich
Angebotsbeschreibung Betreuung und Begleitung von weiblichen und männlichen Jugendlichen/jungen Volljährigen, die mit ihrem Kind/ihren Kindern in ihren Wohnungen lernen, selbstständig und sozial integriert zu leben.
Mutter-Kind-Paare/Vater-Kind-Paare, die einerseits den Regelgruppen entwachsen sind, zum anderen der weiteren individuellen Förderung und Stabilisierung bedürfen, um zu einer selbstständigen und sozial integrierten Lebensführung zu gelangen, bei denen der Förderbedarf jedoch höher liegt, als dass er mit Fachleistungsstunden abzudecken wäre. Die Aufnahme kann sowohl als Folgeangebot innerhalb des MutterKindZentrums Haus Regina als auch aufgrund externer Anfrage durch das jeweilige Jugendamt erfolgen.
Die Verweildauer richtet sich nach der individuellen Entwicklung der Bewohner/-innen.
Ausschlusskriterien Ausschlusskriterien sind die Verweigerung der Mitwirkung der Mütter/Väter, akute psychiatrische Krankheitsbilder, eine verfestigte Drogenproblematik bzw. der Handel mit Drogen sowie das Vorliegen einer akuten Selbst- und Fremdgefährdung. Die Verweildauer richtet sich nach der individuellen Entwicklung der Bewohner/-innen.
Gesamtziel der Hilfe ist die Verselbstständigung und soziale sowie gesellschaftliche Integration der jungen Mütter/Väter. Kindgerechte Versorgung und Förderung ist eine weitere Säule des Konzeptes. Dieses Ziel soll schrittweise erreicht werden durch:
Aufbau bzw. die Erweiterung persönlicher und sozialer Kompetenzen
Erhöhung der Erziehungskompetenz
Stabilisierung der Eltern-Kind-Bindung
Planung und Realisierung schulischer und beruflicher Ziele
Aufbau von Werten und Strukturen für das eigene Leben
Entwicklung von Sicherheit bei der Bewältigung des eigenen Lebensalltags
Entwicklung einer realistischen Lebensperspektive
Ziele für das Kind:
Altersgemäße Versorgung und Förderung
Schaffen eines verlässlichen Rahmens
Individuelle Auftragsklärung und darauf basierende Hilfegestaltung
Individuelle Betreuungsdichte durch pädagogische Fachkräfte
Förderung einer aktiven Freizeitgestaltung
Unterstützung der Verselbstständigung
Förderung des Gesundheitsbewußtseins
Arbeit an Generationsmustern Enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt (Hilfeplan, Reflexionsgespräche, Krisengespräche), oder anderen Kostenträgern Individuelle Leistungen für ausländische Jugendliche
Einbindung und Finanzierung von Kinder- bzw. Fördergruppen

References: § 19
 § 27
 § 34
 § 35
 § 41
 § 36
 § 53