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Timestamp: 2020-08-09 09:22:02+00:00

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Selbstverwaltung | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Selbstverwaltung
Sommer, SGB V § 115b Ambulantes Operieren im Krankenhaus / 1 Allgemeines
Rz. 1a Die Möglichkeit des ambulanten Operierens war nach früherem Recht ausschließlich niedergelassenen Vertragsärzten vorbehalten. Die Krankenhäuser durften keine ambulanten Operationen ausführen, weil diese rechtlich als der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung zugehörig angesehen wurden und damit unter das Behandlungsmonopol der niedergelassenen Vertragsärzte fielen....mehr
Sommer, SGB V § 64 Vereinbarungen mit Leistungserbringern / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist am 1.1.1989 durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgsetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) in Kraft getreten. Sie regelte die Befugnis, eine Satzungsbestimmung zur Kostenerstattung einzuführen. Rz. 2 Durch das Zweite Gesetz zur Neuordnung von Selbstverwaltung und Eigenverantwortung in der gesetzlichen Krankenve...mehr
Sommer, SGB V § 217e Satzung / 2.3 Bindungswirkung
Rz. 14 Die vom GKV-Spitzenverband geschlossenen Verträge und seine sonstigen Entscheidungen gelten für die Mitgliedskassen, die Landesverbände der Krankenkassen und die Versicherten. Sie sind als untergesetzliches Recht verbindlich, womit dem GKV-Spitzenverband insoweit eine gesetzgeberähnliche Befugnis verliehen wird. Der Gesetzgeber leitet die Legitimation für den Abschlus...mehr
Sommer, SGB V § 103 Zulassungsbeschränkungen / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist mit Art. 1 des Gesetzes zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) mit Wirkung zum 1.1.1989 in Kraft getreten. Aufgrund des Gesetzes zur Sicherung und Strukturverbesserung der gesetzlichen Krankenversicherung (Gesundheitsstrukturgesetz – GSG) v. 21.12.1992 (BGBl. I S. 2266) sind mit Wirkung...mehr
Jansen, SGB IV § 111 Bußgeldvorschriften / 2.3.10 Vorschriften über das Ehrenamt in der Sozialversicherung (Abs. 3 und 3a)
Rz. 13 Nach Abs. 3 Nr. 1 handelt ordnungswidrig, wer andere im Zusammenhang mit der Wahrnehmung eines Ehrenamts in der Sozialversicherung benachteiligt. Die Vorschrift i. V. m. der entsprechenden Bußgeldandrohung gibt den Mitgliedern der Selbstverwaltungsorgane sowie den Versichertenältesten und den Vertrauensmännern, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausüben, einen umfassende...mehr
Steuerbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeiten (zu § 4 Nr. 26 UStG)
Kommentar Wichtig Das BMF-Schreiben ändert Abschn. 4.26.1 Abs. 1 UStAE . Nach § 4 Nr. 26 UStG ist die die ehrenamtliche Tätigkeit steuerfrei, wenn sie für juristische Personen des öffentlichen Rechts ausgeübt wird oder wenn das Entgelt für diese Tätigkeit nur in Auslagenersatz und einer angemessenen Entschädigung für Zeitversäumnis besteht. Der BFH hatte zur Frage der ehrenamtl...mehr
Sauer, SGB II § 13 Verordnungsermächtigung / 2.5 Verordnungsermächtigung in Abs. 3
Rz. 55 Die Ermächtigung des Abs. 3 zur Regelung der Voraussetzungen und der Dauer von Aufenthalten erwerbsfähiger Leistungsberechtigteraußerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches, ohne Ansprüche auf Leistungen nach dem SGB II zu verlieren, beendet ab 1.4.2011 die Anwendung der Erreichbarkeits-Anordnung des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit in einer gesetzlich fix...mehr
Sauer, SGB II § 6b Rechtsstellung der zugelassenen kommu ... / 2.3 Bundesrechnungshof (Abs. 3)
Rz. 9 Das Prüfrecht des Bundesrechnungshofes sichert Aspekte der Aufsicht und Finanzkontrolle des Bundes. Im Hinblick auf die im Zusammenhang mit der Neuorganisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende eingeführten Prüfrechte und -pflichten des BMAS kann Abs. 3 allerdings auch mehr als eine Kontrolle der Prüfungen durch das BMAS verstanden werden, auch wenn der Bundesrechn...mehr
Sommer, SGB V § 101 Überversorgung / 2.2.21 Feststellung des regionalen Versorgungsgrades für Vertragspsychotherapeuten
Rz. 42 Abs. 4 Satz 5 der Vorschrift hat mit Wirkung zum 1.1.2009 die bisherige Regelung über Mindestversorgungsanteile dadurch ersetzt, dass in der Bedarfsplanungs-Richtlinie mindestens ein Versorgungsanteil von 25 % der allgemeinen Verhältniszahl den überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Ärzten und mindestens ein Versorgungsanteil von 20 % der allgemei...mehr
Sommer, SGB V § 101 Überversorgung / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist mit Art. 1 des Gesetzes zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) eingeführt worden und mit dem SGB V am 1.1.1989 in Kraft getreten. Aufgrund des Gesetzes zur Sicherung und Strukturverbesserung der gesetzlichen Krankenversicherung (Gesundheitsstrukturgesetz – GSG) v. 21.12.1992 (BGBl. I S....mehr
Sommer, SGB V § 195 Genehmigung der Satzung / 2.1 Genehmigungsbedürftigkeit der Satzung (Abs. 1)
Rz. 2 Abs. 1 stellt in Übereinstimmung mit § 34 Abs. 1 SGB IV klar, dass auch die Satzungen der Krankenkassen als Träger der Sozialversicherung und trotz deren Selbstverwaltung der Genehmigung bedürfen. Bei dem Erlass einer Satzung oder deren Änderung handelt es sich um einen Rechtsetzungsakt selbständiger staatlicher Verwaltungsträger zur hoheitlichen Regelung der eigenen o...mehr
Jung, SGB VII § 224 Unternehmernummer / 1 Allgemeines
Rz. 2 Der Spitzenverband der Unfallversicherungsträger und der Unfallkassen der öffentlichen Hand (DGUV) soll bis zum Jahresende 2017 ein Konzept für die Einführung einheitlicher Unternehmernummern als Ordnungskennzeichen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorlegen. Damit soll das elektronische Meldeverfahren für die Beitragserhebung verbessert und für ande...mehr
Sommer, SGB V § 135 Bewertung von Untersuchungs- und Beh ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift wurde durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) mit Wirkung zum 1.1.1989 eingeführt. Die Überprüfung bereits erbrachter Leistungen (Abs. 1 Satz 2) sieht die Regelung seit dem 1.7.1997 durch das Zweite Gesetz zur Neuordnung von Selbstverwaltung und Eigenverantwortung in der ges...mehr
Sommer, SGB V § 135 Bewertung von Untersuchungs- und Beh ... / 2.4 Verfahrensgrundsätze
Rz. 25 Der G-BA entscheidet bei neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nur auf Antrag, nicht von Amts wegen. Die Überprüfung erbrachter vertragsärztlicher Leistungen kann ebenfalls auf Antrag erfolgen; bezogen auf die Auswirkungen positiver oder negativer Entscheidungen des G-BA besteht nach 1. Kap. § 7 Abs. 4 der Verfahrensordnung des GBA eine Überprüfungspflicht, won...mehr
Sauer, SGB II Vorbemerkungen zum Fünften Kapitel Finanzierung und Aufsicht (§§ 46 bis 49)
Rz. 1 Das Fünfte Kapitel enthält die Regelungen zur Finanzierung der Leistungen für die Grundsicherung für Arbeitsuchende, das Aufsichtsrecht und das Konzept des Gesetzgebers zur "Unternehmensüberwachung". Die Regelung wird seit Jahren dazu genutzt, über die Bundesbeteiligung an den Kosten für Unterkunft und Heizung Kommunen Finanzmittel für spezielle Leistungen und im Zusam...mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217j Berichtspflicht des Bun ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Norm wurde durch das Gesetz zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zur Stärkung der über sie geführten Aufsicht (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz) v. 21.2.2017 (BGBl. I S. 265) mit Wirkung zum 1.3.2017 eingeführt. Die Vorschrift ist während des Gesetzgebungsverfahrens ...mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217i Verhinderung von Organe ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Norm wurde durch das Gesetz zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zur Stärkung der über sie geführten Aufsicht (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz) v. 21.2.2017 (BGBl. I S. 265) mit Wirkung zum 1.3.2017 eingeführt. Eine Vorgängervorschrift existiert nicht.mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217i Verhinderung von Organe ... / 3 Literatur
Rz. 12 Gesetzentwurf der Bundesregierung (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz), BT-Drs. 18/10605. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss), BT-Drs. 18/11009. Borrmann, Keine Stärkung der Selbstverwaltung durch Wirtschaftsprüfung – Kritik an den Eckpunkten eines Selbstverwaltungsstärkungsgesetzes, WzS 2016 S. 229.mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217h Entsandte Person für be ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Norm wurde durch das Gesetz zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zur Stärkung der über sie geführten Aufsicht (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz) v. 21.2.2017 (BGBl. I S. 265) mit Wirkung zum 1.3.2017 eingeführt. Eine Vorgängervorschrift existiert nicht. Die Neuregelu...mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217j Berichtspflicht des Bun ... / 2 Rechtspraxis
Rz. 3 Das Bundesministerium für Gesundheit hat dem Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages jährlich zum 1.3. zu berichten. Erstmalig ist der Bericht zum 1.3.2018 fällig. Die Berichtspflicht dient der Transparenz der aufsichtsrechtlichen Kontrolle über die Spitzenorganisationen der Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Bundesebene (BT-Drs. 18...mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217h Entsandte Person für be ... / 2.1 Entsandte Person (Abs. 1)
Rz. 3 Wenn die ordnungsgemäße Verwaltung beim Spitzenverband gefährdet ist, kann die Aufsichtsbehörde eine Person an den Spitzenverband entsenden (Satz 1). Die Person wird mit der Wahrnehmung von Aufgaben betraut und erhält dafür die erforderlichen Befugnisse. Das Instrument ermöglicht der Aufsichtsbehörde, zeitnah und flexibel auf externen Sachverstand zurückzugreifen und d...mehr
Sommer, SGB V, SGBV SGB V § 217g Aufsichtsmittel in beso ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die alte Fassung enthielt Regelungen zum Errichtungsbeauftragten des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen. Die Vorschrift wurde durch Art. 1 Nr. 66a des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstrukturgesetz – GKV-VStG) v. 22.12.2011 (BGBl. I S. 2983) mit Wirkung zum 1.1.2012 aufgehoben. Durch das Ge...mehr
Sommer, SGB V § 217d Aufsicht, Haushalts- und Rechnungsw ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift ist mit Art. 1 Nr. 149 des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) v. 26.3.2007 (BGBl. I S. 378) mit Wirkung zum 1.4.2007 eingeführt worden. Eine direkte Vorgängervorschrift gibt es nicht. Vergleichbare Regelungen waren für die früheren Bundesverbände in § 214 i. d. F. bis 3...mehr
Sommer, SGB V § 219 Besondere Regelungen zu Einrichtunge ... / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift wurde mit Art. 1 des Gesetzes zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) mit Wirkung zum 1.1.1989 eingeführt. Abs. 2 wurde zum 1.1.1993 durch Art. 1 des Gesetzes zur Sicherung und Strukturverbesserung der gesetzlichen Krankenversicherung (Gesundheitsstrukturgesetz – GSG) v. 21.12.1992 (BGBl. I S...mehr
Reporting: Neue Anforderungen im Gesundheitswesen durch ... / 1 Digitalisierung und Reporting im Gesundheitswesen
Digitalisierung prägt rund um den Globus nachhaltig auch das Gesundheitswesen. Trotz des zu erwartenden hohen Nutzens für die Patienten besteht in Deutschland dagegen ein erheblicher Nachholbedarf. Warum das so ist, versteht man, wenn man sich die Strukturen im deutschen Gesundheitswesen betrachtet. Selbstverwaltung und Korporatismus, das Monopol der Kassenärztlichen Vereini...mehr
§ 1 Grundlagen des Insolvenzrechts / 1. Die Gläubigersammlung als oberstes Organ der insolvenzrechtlichen Selbstverwaltung
Rz. 79 Den Schwerpunkt der Gläubigerselbstverwaltung hat der Gesetzgeber auf die Mitwirkung in den Gläubigergremien, in denen die Gläubiger und ihre Vertreter zusammenkommen, gelegt. Dabei bilden die Gläubiger zwei Organe: in vollständiger Zusammensetzung die Gläubigerversammlung (§ 74 InsO), in repräsentativer Zusammensetzung den Gläubigerausschuss (§§ 67 ff. InsO). Die Glä...mehr
§ 15 Internationales Insolvenzrecht (EuInsVO; §§ 335–358 ... / b) Verfahrensrechtlicher ordre public
Rz. 36 Ein Verstoß gegen den verfahrensrechtlichen ordre public liegt vor, wenn das ausländische Verfahren von den Grundprinzipien des deutschen Rechts so stark abweicht, dass es nicht mehr rechtsstaatlichen Anforderungen entspricht. Unterschiede in der rechtlichen Ausgestaltung des Verfahrensablaufes und der Verfahrensbeteiligung des Schuldners und der Gläubiger sind hinzun...mehr
§ 1 Grundlagen des Insolvenzrechts / II. Insolvenzverwalter
Rz. 69 Die Tätigkeit von Insolvenzverwaltern wird angesichts der Entwicklung in den letzten 2 Jahrzehnten nicht mehr als bloße Nebentätigkeit der Berufsausübung von RA, Wirtschaftsprüfern oder Steuerberatern angesehen. Vielmehr ist die Betätigung als Insolvenzverwalter zu einem eigenständigen Beruf geworden, der vielen Personen maßgeblich zur Schaffung und Aufrechterhaltung ...mehr
Die gesetzliche Unfallversicherung – heute und morgen / 7.1.1 Organisationsreform
Sowohl in der gewerblichen Unfallversicherung als auch in der Unfallversicherung der öffentlichen Hand hat die Selbstverwaltung bereits vor einigen Jahren eine umfassende Neustrukturierung angestoßen. So sank die Zahl der gewerblichen Berufsgenossenschaften seit 2004 von 31 auf derzeit 13, die Zahl der Unfallkassen von ehemals 54 auf derzeit 27. Durch Art. 3 Nr. 19 des "Dritt...mehr
Die gesetzliche Unfallversicherung – heute und morgen / 7.1.2 Lastenausgleich
Im UVMG ist ein Vorschlag der Selbstverwaltung zur Reform des Finanzausgleichs zwischen den Berufsgenossenschaften aufgegriffen worden, nach dem zukünftig jede Berufsgenossenschaft den Teil ihrer Lasten selbst tragen soll, der ihrem aktuellen Arbeitsunfall- und Berufskrankheitengeschehen entspricht. Was darüber hinausgeht – also die durch den Strukturwandel bedingten Altlast...mehr
Die gesetzliche Unfallversicherung – heute und morgen / 7.3 Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)
In Deutschland besteht seit über 100 Jahren das sog. Duale Arbeitsschutzsystem, in dem staatliche Arbeitsschutzverwaltungen der Länder und Unfallversicherungsträger für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit tätig werden – jedoch mit unterschiedlichen Funktionen, auf unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen und mit unterschiedlichen Kompetenzen. Auch wen...mehr
Sauer, SGB III § 135 Erprobung innovativer Ansätze / 2.4 Evaluation der Förderung
Rz. 20 Abs. 2 regelt eine intensive Einbindung des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit. Die Frage, ob es der Regelung bedurfte, kann dahinstehen. Der Verwaltungsrat stellt den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit fest (§ 71a Abs. 1 Satz 2 SGB IV). Er überwacht den Vorstand und die Verwaltung (§ 373 Abs. 1). Dazu kann er nicht nur jederzeit Auskunft über die Geschä...mehr
Sauer, SGB III § 9 Ortsnahe Leistungserbringung / 2 Rechtspraxis
Rz. 3 Abs. 1 gibt die Agenturen für Arbeit als vorrangige Dienstleister für die Leistungen der Arbeitsförderung vor. Die Vorschrift gehört noch zum Programmteil des SGB III, sie ist in Soll-Form formuliert, um der Bundesagentur für Arbeit die Möglichkeit zu geben, aus Zweckmäßigkeits- oder Kostengründen einzelne Aufgaben auf andere Dienststellen zu übertragen, insbesondere a...mehr
Schneider/Wolf, AnwaltKommentar RVG, RVG § 14 Rahmengebühren / A. Allgemeines
Rz. 1 Die Vorschrift des § 14 regelt in Abs. 1, wie der Rechtsanwalt die Höhe seiner Gebühr im Einzelfall bestimmt, wenn für seine Tätigkeit ein Gebührenrahmen vorgesehen ist. Er selbst hat die Höhe der Gebühr nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der in Abs. 1 S. 1 und 2 genannten Kriterien zu bestimmen. Diese Bestimmung ist grundsätzlich verbindlich, und zwar für b...mehr
Schneider/Wolf, Anwaltkommentar RVG, RVG § 46 Auslagen u ... / a) Grundlagen
Rz. 12 § 46 Abs. 1 unterscheidet für die Erforderlichkeit von Reisekosten seinem Wortlaut nach nicht zwischen einem Anwalt, der seinen Sitz am Ort des Prozessgerichts hat, und einem Anwalt, der seinen Sitz nicht am Ort oder gar nicht im Bezirk des Prozessgerichts hat (vgl. Rdn 1). Rz. 13 Das Mehrkostenverbot des § 121 Abs. 3 ZPO ist einer gesetzgeberischen Änderung unterzogen...mehr
Sommer, SGB V § 197a Stellen zur Bekämpfung von Fehlverh ... / 2.5 Berichtspflicht (Abs. 5)
Rz. 15 Der Vorstand der Krankenkasse bzw. des Landesverbandes bzw. des Spitzenverbandes Bund hat dem Verwaltungsrat sowohl über die Arbeit als auch die Ergebnisse der Tätigkeit der Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten als organisatorische Einheit zu berichten. Diese Berichtspflicht besteht zwingend im Abstand von jeweils 2 Jahren, erstmals jedoch schon bis zum 31.12.2005...mehr
Sommer, SGB V § 105 Förderung der vertragsärztlichen Ver ... / 2.2 Sicherstellungszuschläge
Rz. 3 Durch das GMG ist mit Wirkung zum 1.1.2004 die verpflichtende Zahlung von Sicherstellungszuschlägen an Vertragsärztinnen bzw. Vertragsärzte in solchen Gebieten eingeführt worden, für die der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen nach § 100 Abs. 1 und 3 eine bestehende oder drohende Unterversorgung oder in nicht unterversorgten Planungsbereichen einen zusätzlichen...mehr
Sauer, SGB II § 54 Eingliederungsbilanz / 2.1 Grundsätze für die Eingliederungsbilanzen
Rz. 5 Eine Eingliederungsbilanz ist über die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zu erstellen. Sie hat sich sowohl auf diejenigen unmittelbar nach §§ 16ff. wie auch auf diejenigen zu beziehen, die aus dem Instrumentarium der Arbeitsförderung an erwerbsfähige Leistungsberechtigte gewährt werden können. Die Eingliederungsbilanzen sollen Aufschluss über den Mitteleinsatz, di...mehr
Sauer, SGB II § 18 Örtliche Zusammenarbeit / 2.1 Beteiligte des örtlichen Arbeitsmarktes
Rz. 3 Abs. 1 regelt die an sich selbstverständliche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten des örtlichen Arbeitsmarktes. Damit wird das gemeinsame Ziel von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik betont, Arbeitslose bzw. Arbeitsuchende (wieder) in das Erwerbsleben zu integrieren. In § 18 wird dies auf die örtliche, handelnde Ebene delegiert. Nach allgemeinem Verständnis geht...mehr
Sauer, SGB II § 44b Gemeinsame Einrichtung / 1 Allgemeines
Rz. 2 § 44b ist eines der Herzstücke der Neuorganisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach der Feststellung der Verfassungswidrigkeit der Arbeitsgemeinschaften nach § 44b a. F. zum 1.1.2011. In der Vorschrift werden die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende, die Bundesagentur für Arbeit und die kommunalen Träger nach § 6 Abs. 1 Satz 1 für den Regelfall dazu v...mehr

References: § 115
 § 64
 § 217
 § 103
 Art. 1
 § 111
 § 4
 § 4
 § 13
 § 6
 § 101
 § 101
 Art. 1
 § 195
 § 34
 § 224
 § 135
 § 135
 § 7
 § 217
 § 217
 § 217
 § 217
 § 217
 § 217
 § 217
 Art. 1
 § 217
 Art. 1
 § 214
 § 219
 Art. 1
 Art. 1

§ 1

§ 15

§ 1
 Art. 3
 § 135
 § 9
 § 14
 § 14
 § 46
 § 46
 § 121
 § 197
 § 105
 § 100
 § 54
 § 18
 § 18
 § 44
 § 44
 § 44
 § 6