Source: http://www.wegweiser-barrierefreiheit.de/oeffentlich-zugaengliche-gebaeude/mecklenburg-vorpommern/technische-baubestimmungen/technische-baubestimmungen.html
Timestamp: 2018-02-18 21:47:03+00:00

Document:
Technische Baubestimmungen - Mecklenburg-Vorpommern - Öffentlich zugängliche Gebäude - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit
Mecklenburg-Vorpommern - Öffentlich zugängliche Gebäude - Liste der Technischen Baubestimmungen, andere technische Regelwerke und Leitfäden
Zur Umsetzung der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern (LBauO M-V) sind Teile der DIN 18040 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude (DIN 18040-1) eingeführt. Grundlage dieser Einführung sind die allgemeinen Anforderungen des § 3 Abs. 3 Satz 1 LBauO M-V . Die als Technische Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln müssen beachtet werden. Nach § 3 Abs. 3 Satz 3 LBauO M-V kann davon abgewichen werden, wenn mit anderen Lösungen die allgemeinen Anforderungen nach § 3 Abs. 1 LBauO M-V in gleichem Maße erfüllt werden. Dies muss nach den Handlungsempfehlungen zum Vollzug der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern 2006 (HE LBauO M-V) Nr. 3.33 aus den Bauvorlagen ersichtlich sein .
DIN 18040 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude (DIN 18040-1)
Die Anlage 7.3/1 LTB stellt klar, in welchem Rahmen die Vorgaben der DIN 18040-1 gelten.
Die Einführung der Norm bezieht sich auf die baulichen Anlagen oder Teile baulicher Anlagen, die nach § 50 Abs. 2 LBauO M-V barrierefrei sein müssen (siehe erster Satz, Anlage 7.3/1 LTB ). Technische Regeln, auf die in der Norm verwiesen wird, sind von der Anwendung nicht erfasst (siehe letzter Satz, Anlage 7.3/1 LTB ).
Die Regelung der Norm, dass je Sanitäranlage eine barrierefreie Toilette vorhanden sein muss (Satz 1 Abschnitt 5.3.3 [Toiletten]), ist nicht eingeführt. Ansonsten gelten die Anforderungen von Abschnitt 5.3.3 für mindestens einen Toilettenraum (siehe Nr. 3 Anlage 7.3/1 LTB ).
Den Anforderungen nach Abschnitt 5.2.1 (Feste Bestuhlung in Räumen für Veranstaltungen) muss mindestens 1 % der Besucherplätze, mindestens jedoch einer der Besucherplätze in Versammlungsräumen mit festen Stuhlreihen entsprechen. Diese Plätze können auf die nach § 10 Abs. 7 Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (VStättVO M-V) vorgeschriebenen Plätze für Rollstuhlbenutzer angerechnet werden (siehe Nr. 5 Anlage 7.3/1 LTB ).
Der Abschnitt 5. 1 (Allgemeines in Verbindung mit Abschnitt 4) und der Abschnitt 5.3 (Sanitärräume) gelten für barrierefreie Beherbergungsräume. Für die Bewegungsflächen in den Wohn- und Schlafräumen gilt Abschnitt 5 (Räume in Wohnungen) der DIN 18040-2 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 2: Wohnungen und hier die Anforderungen mit der Kennzeichnung „R“ (siehe Nr. 6 Anlage 7.3/1 LTB ).
Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung - VstättVO) vom 28. April 2003 (GVOBl. M-V S. 310)
Zurück zum Text, Referenz 4:HE LBauO M-V
Zurück zum Text, Referenz 5:LTB M-V
Die Einführung bezieht sich auf die baulichen Anlagen oder die Teile baulicher Anlagen, die nach § 50 Abs. 2 LBauO M-V barrierefrei sein müssen.
Zurück zum Text, Referenz 7:LTB M-V
Nr. 7.3/1, Satz erster Satz
Nr. 7.3/1, Satz letzter Satz
Nr. 7.3/1 / Nr. 2, Satz zweiter Satz
Zurück zum Text, Referenz 13:LTB M-V
Zurück zum Text, Referenz 14:LTB M-V
Zurück zum Text, Referenz 15:VstättVO M-V
In Versammlungsräumen müssen für Rollstuhlbenutzer mindestens ein Prozent der Besucherplätze, mindestens jedoch zwei Plätze auf ebenen Standflächen vorhanden sein. Den Plätzen für Rollstuhlbenutzer sind Besucherplätze für Begleitpersonen zuzuordnen. Die Plätze für Rollstuhlbenutzer und die Wege zu ihnen sind durch Hinweisschilder gut sichtbar zu kennzeichnen.
Zurück zum Text, Referenz 16:LTB M-V
Zurück zum Text, Referenz 17:LTB M-V

References: § 3
 § 3
 § 3
 § 50
 § 10
 § 50