Source: https://www.neulandrebellen.de/2018/07/prechthaberei-um-das-grundeinkommen-oder-arme-schafft-euch-selber-ab/
Timestamp: 2018-10-19 04:48:26+00:00

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Prechthaberei um das Grundeinkommen oder: Arme, schafft Euch selber ab! – neulandrebellen
Bild: Screenshot YouTube - https://www.youtube.com/watch?v=r5pSau4FbFc
Automatisierung Gesellschaft Grundeinkommen Precht
Prechthaberei um das Grundeinkommen oder: Arme, schafft Euch selber ab!
17. Juli 2018 Tom Wellbrock 101 Kommentare
Richard David Precht und Christoph Butterwegge haben sich unterhalten. Über Philosophie, unter anderem. Und über das Grundeinkommen, das Precht ja schon lange und wortreich unterstützt. Während man zahlreichen anderen Bekennern zum Bedingungslosen Grundeinkommen aber zumindest noch den Wunsch nach Gerechtigkeit unterstellen kann, hat sich Precht als das entpuppt, was er ist: einen elitären, arroganten Philosophen, den Gerechtigkeit nicht die Bohne interessiert.
Im “Philosophie-Magazin” lässt sich die hier gezeigte Aussage finden. Und man staunt nicht schlecht, wenn man liest, dass für Precht das Grundeinkommen eher ein Mittel zu sein scheint, das erzwungene Vernunft in arme Familien bringt, die trotz mäßigen Einkommens (zu viele) Kinder in die Welt setzen wollen. Wer mit dem BGE nicht auskommt und auch sonst nichts taugt, der soll sich doch bitte überlegen, ob seine Gene weiterhin verbreitet werden sollen.
Klingt überspitzt, ist es aber nicht, denn genau das sagt Precht. Mal abgesehen davon, dass nach anderen Modellen auch Kinder schon das Grundeinkommen erhalten sollen, lässt Prechts Aussage tief blicken.
Er unterstellt, (arme) Leute würden Kinder kriegen, um damit Geld zu machen. Und er nimmt an, diese Ungeheuerlichkeit könnte man am besten verhindern, wenn man das Grundeinkommen so aufbaut, dass Arme verlässlich arm bleiben und nicht auf dumme, geldgierige Gedanken kommen.
Umfassend wird das Gespräch – unabhängig von der Bewertung des Autors – von Precht und Butterwegge beim „Freitag“ zusammengefasst.
Ich will gar nicht zum x-ten Mal die Diskussion darüber anstoßen, ob das Grundeinkommen nun der Heilsbringer all jener ist, die sich Gerechtigkeit für alle wünschen. Erst recht nicht, weil es mittlerweile so viele verschiedene BGE-Modelle gibt, das wohl selbst eingefleischte Befürworter nicht mehr durchblicken. Ich will an dieser Stelle auch nicht die Befürchtung ausbreiten, dass das Grundeinkommen nichts anderes ist als ein neoliberales Modell, das im Falle der Umsetzung lediglich denen nützt, die es nicht brauchen (auch wenn das meine Überzeugung ist).
Vielmehr möchte ich auf einen Aspekt hinweisen, der in den sozialen Medien die Runde gemacht hat und den ich erschreckend finde. Denn neben den Precht-Kritikern gibt es naturgemäß auch die, die ihm zustimmen. Daran ist nun wirklich nichts Verwerfliches, kein Diskurs ohne mindestens zwei voneinander abweichende Meinungen. Doch die Argumentation, die ich häufig lesen musste, hat mir dann doch die Schuhe ausgezogen.
Immer wieder hieß es, dass Precht recht habe, weil es grundsätzlich viel zu viele Menschen auf der Welt gibt. Dem müsse entgegengesteuert werden, und wenn arme Menschen zu viele Kinder bekommen, sollte man eben dort ansetzen. Schuld an der Armut – das ist die logische Folge dieser Argumentation – seien die Armen selbst, nicht etwa die Verhältnisse, unter denen sie leiden.
Überspitzt – ja, diesmal ist es überspitzt – könnte man sagen: Arme, schafft Euch selber ab, dann gibt‘s auch keine Armut mehr.
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Man muss Precht zu Gute halten, dass die Argumentation seiner Befürworter nicht seine ist. Ankreiden muss man ihm seine unzureichende Recherche in Wirtschaftstheorie – ohne eine solche kann man alles mögliche fordern, weil man ja die losgetretene Wirkungskette nicht kennt. Klar wären 1500€ für jedes Kind Anreiz für fragwürdige “Geschäftsmodelle”. Wäre doch ein guter Grund, die ganze BGE-Idee zu hinterfragen. Eine Altersgrenze ist hier die Fußpilzbehandlung am Herzinfarktpatienten. Wenn man einmal die einfache Tatsache diskutieren würde, dass wirklich JEDE Sozialleistung aus der laufenden Produktivität bezahlt werden muss und diese immer noch da ist, wenn Maschinen statt Menschen arbeiten, wäre man… Weiterlesen »
17. Juli 2018 10:53
Klar wären 1500€ für jedes Kind Anreiz für fragwürdige “Geschäftsmodelle”. In der Tat… Vielleicht hätte Precht sich etwas anders ausdrücken sollen… Aber in der Hitze der Diskussion wird selbst der sonst so wortgewandte Precht auch etwas nervös. Butterwegge war sehr sehr flammend in seiner Diskussion und hat schlicht Angst dass das BGE neoliberal ausgestaltet wird, sämtliche andere Sozialleistungen wegfallen. Was wirklich verständlich ist und die Gefahr besteht ja auch in einem sehr hohem Maß. Man kann aber davon ausgehen, dass Precht das nicht so meint… Natürlich sollen Behinderte und andere Bedürftige, wenn es denn nötig ist, noch andere zusätzliche Unterstützung… Weiterlesen »
17. Juli 2018 11:59
Natürlich sollen Behinderte und andere Bedürftige, wenn es denn nötig ist, noch andere zusätzliche Unterstützung erhalten Na eben. Es wäre doch irre, wenn ein Befürworter des BGE fordern würde, damit sollten auch alle (gesundheitlichen) Unwägbarkeiten finanziert werden. Das geht gar nicht und das will auch keiner. Auch das heutige HartzIV dient nur der Sicherung des materiellen Mindestmaßes (aber eben MIT diesem entwürdigenden Bürokratiemonsterapparat) und deckt diese Risiken nicht ab. Warum unterstellt man das dann dem BGE? Vereinfacht ausgedrückt, soll es nicht mehr und nicht weniger leisten als die sozialen Absicherungen auf unterstem Nieveau heute auch sicherstellen – nur eben OHNE… Weiterlesen »
17. Juli 2018 14:18
@niki Meine persönliche Meinung: Butterwegge und Co. beharren immer noch auf das Lohnarbeit über alles Prinzip, auch wenn dieser das Gegenteil sagt…. Er kann sich nicht vorstellen was nun Digitalisierung wirklich bedeutet. Das kann ich mir wiederum nicht vorstellen, dass Butterwege die Digitalisierung nicht im Blick haben soll. Auch Lohnarbeit wird es in Zukunft noch geben und für die, welche keine Arbeit mehr angeboten bekommen, muss der Staat einspringen. Dazu passend heute auf den NDS: https://www.jungewelt.de/artikel/336080.qu%C3%A4lbarer-leib.html Bezahlen sollen das tunlichst Diejenigen, die sich die eingesparten Lohnkosten in die Tasche stecken. Woher sonst als von den Einkommen der Masse soll denn… Weiterlesen »
17. Juli 2018 14:59
Auch Lohnarbeit wird es in Zukunft noch geben und für die, welche keine Arbeit mehr angeboten bekommen, muss der Staat einspringen. Natürlich. Bei allen Tätigkeiten, wo darauf bestanden wird, dass dieser von Menschen gemacht wird. Und alle Menschen ohne Einkommen durch Arbeit, keine Ahnung wie hoch die Quote sein wird, nur weit höher als heute, sollten vom Staat unterstützt werden. Meinetwegen in der Form eines ausreichenden BGEs ODER sanktionsfreien Mindestsicherung… Mir ist das vollkommen egal… Hauptsache es ist ausreichend sicher um in bescheidenen Verhältnissen ohne Angst, Armut und Diskreditierung sein Leben in Würde gestalten zu können. Nur ist die starke… Weiterlesen »
17. Juli 2018 16:43
Das BGE gibt es doch schon im Zinsstromland !!! Das Zinsstromland Sowie die Bäche sich in die Flüsse ergießen und die Flüsse in die Ströme und die Ströme ins Meer, so strömen die Zinsen aller vom IWF verschuldeten Länder dieser Erde direkt an die Zinsmeute des Zinsstaates für den nächsten Galaabend samt dem Tanz der Zins-Vampire auf dem Mitternachtsball. Treffenderweise trägt dieser Ort zurecht den Namen Zinsstromland, nicht zu verwechseln mit dem Zweistromland, welches in fast unmittelbarer Nachbarschaft zu den jahrtausendebekannten Arbeitsverweigerern und Langzeitarbeitslosen liegt, vor denen schon in der Bibel gewarnt wurde. Sowie die BIZ, macht auch der IWF… Weiterlesen »
17. Juli 2018 19:28
Wir sind Könige der “Symptonomie”…erst werden Flüchtlinge bekämpft, aber keine Flüchtlingsursachen…jetzt durch solch einen eitlen Knaben wie Precht werden Arme bekämpft, aber nicht mehr die Ursachen, die zu Armut führen (und das sind sicherlich nicht zu viele Kinder).
17. Juli 2018 12:12
Meiner Meinung nach wird er konsequent absichtlich missverstanden, aber gut… Mit einem BGE von 3000 Euro (nach heutiger Kaufkraft) für ein Päarchen ist wohl ein Kind durchaus finanzierbar. Zwar mit bescheidenen Wohlstand, aber der Abstand zum heutigen H4 wäre riesig! Wenn dann noch bedarfsgerechte Sozialleistungen dazu kämen, wären noch ein zweites oder drittes durchaus problemlos drin. Aber es sollte in der Tat nicht ein Geschäftsmodell sein mit einer hohen Anzahl von Kindern sich das Leben zu finanzieren. Das würde die Idee des BGE konterkarieren. Wenn ein BGE ohnehin Armutsfest ist, wäre Armut gar nicht das Problem. Ich kann mir nicht… Weiterlesen »
17. Juli 2018 13:56
Das Problem Precht ist, dass er Nichtwissen schön verpacken kann. Und über die neue industrielle Revulotion die uns alle arbeitslos machen wird nach Precht, weiß er leider noch viel weniger. Dazu fehlt es schlicht am ökonomischen Sachverstand. Da schon die Basis von Precht null und nichtig ist, ist es der Rest leider auch.
Aber er glaubt ganz viel.
Vielleicht wäre er besser Theologe geworden.
17. Juli 2018 12:45
Wahrscheinlich ist die beste Lösung irgendwo in der Mitte von beiden…
Das Finanzierungsmodell von Precht über eine Finanztransaktionssteuer für eine sanktionsfreie Mindestsicherung Butterwegge’s…
Ein BGE in voller Höhe für Kinder empfinde ich aber in der Tat als ziemlich schwachsinnig.
Da müssten andere (wirklich) bedarfsgerechte Sozialleistungen greifen, aber kein volles BGE.
Ich habe mir den Podcast über diese Diskussion der beiden Kontrahenten angehört. Beide wirken rechthaberisch. Butterwegge in der Tat schon fast religiös flammend… Wahrscheinlich ist Precht diesbezüglich nicht viel besser, lediglich wirkt er kühl berechnender.
Ist zumindest mein Eindruck.
17. Juli 2018 13:13
Ehrlich gesagt stehe ich bezüglich des bedingungslosen Grundeinkommens auf der Seite von Christoph Butterwegge. Auch halte ich diesen ganzen Hype um die so genannte “Industrie 4.0” für eine Sau, die bis zur Erschöpfung durchs Dorf getrieben wird – wohl um die soziale Frage möglichst weiträumig zu umgehen. Die Wahrheit ist doch, dass Produktion ohne Menschen, die diese Güter nachfragen bzw. konsumieren, überflüssig ist. Unrealistische Luftschlösser wie das Grundeinkommen lösen damit auch keine Probleme. Die Arbeit, welche von Menschen aufgewendet wird um Güter herzustellen, ist immer noch die Grundlage für den Wert, den diese Güter haben. Nebenbei: Die “Analyse” des Streitgesprächs… Weiterlesen »
17. Juli 2018 13:29
Die Arbeit, welche von Menschen aufgewendet wird um Güter herzustellen, ist immer noch die Grundlage für den Wert, den diese Güter haben. Es wird doch immer weniger menschliche Arbeit aufgewendet. Trotzdem gibt es heutzutage eine Gesamtheit an Gütern, deren Menge und Wert alles Vergangene in den Schatten stellt. Das Argument geht fehl: Güter sind bei mehr Nachfrage nach diesen mehr Wert und mehr kaufkräftige Nachfrage gibt es durch bessere Bezahlung. Aber diese Bezahlung mit dem “Aufwand menschlicher Arbeit” gleichzusetzen, geht in Richtung einer Wirtschaftsideologie, die wir hier doch nicht wollen… 😉 Die Frage danach, wie in zukünftig unser Renten-und Sozialsystem… Weiterlesen »
17. Juli 2018 13:50
Ach komm, was ist denn so schlimm an der Arbeitswert-Theorie? XD
Es stimmt schon, ich habe die Thematik etwas zu stark vereinfacht. Die Verteilungsfrage gehört ganauso dazu – und hier bin ich nicht der Meinung, dass ein Grundeinkommen hier irgendetwas zum besseren ändern wird.
17. Juli 2018 14:08
Güter sind bei mehr Nachfrage nach diesen mehr Wert und mehr kaufkräftige Nachfrage gibt es durch bessere Bezahlung. Aber diese Bezahlung mit dem “Aufwand menschlicher Arbeit” gleichzusetzen, geht in Richtung einer Wirtschaftsideologie, die wir hier doch nicht wollen…
Jeder Bürger muss ausreichend an der Wertschöpfung partizipieren dürfen, ob durch Arbeitsentgeld oder sonstige geldliche Leistungen.
Finanzieren muss das logischerweise der Teil der Bevölkerung, welcher bisher den Löwenanteil der Produktivität in Form von leistungslosen Gewinnen abgeschöpft hat.
18. Juli 2018 12:46
Die Wahrheit ist doch, dass Produktion ohne Menschen, die diese Güter nachfragen bzw. konsumieren, überflüssig ist. Unrealistische Luftschlösser wie das Grundeinkommen lösen damit auch keine Probleme. Die Arbeit, welche von Menschen aufgewendet wird um Güter herzustellen, ist immer noch die Grundlage für den Wert, den diese Güter haben.
Wenn alle Vermögen sich an wenigen Stellen konzentriert haben, braucht es im Feudalismus noch Warennachfrage?
Es wird sich immer ein Hungernder finden der für einen Teller Grütze eine gewünschte Arbeit verrichtet, ja sogar den Grützeverteiler verteidigen gegen Menschen die ihm nicht wohlgesonnen sind.
PS: Ich bin gegen das BGE, das wird keine Probleme lösen.
17. Juli 2018 14:54
Wenn alle Vermögen sich an wenigen Stellen konzentriert haben, braucht es im Feudalismus noch Warennachfrage? Ja. Oder womit soll das Vermögen der Vermögenden sonst ausgelastet werden, um Dividenden zu erzeugen? So lange die Feudalisten laufendes Einkommen generieren möchten, sind sie auf die Kaufkraft der Masse angewiesen – gerade weil einige Vermögende das verstanden haben, bringen sie ein BGE auf’s Tapet. Die Idee der Unternehmer ist, für sehr wenig Lohn Menschen beschäftigen zu können, weil man mit nur wenig Zuverdienst deutlich besser gestellt sein wird als jemand, der nur das BGE bekommt. Gleichzeitig soll die Nachfrage nach den Gütern der Vermögenden… Weiterlesen »
19. Juli 2018 9:46
“Die Wahrheit ist doch, dass Produktion ohne Menschen, die diese Güter nachfragen bzw. konsumieren, überflüssig ist. Unrealistische Luftschlösser wie das Grundeinkommen lösen damit auch keine Probleme. Die Arbeit, welche von Menschen aufgewendet wird um Güter herzustellen, ist immer noch die Grundlage für den Wert, den diese Güter haben.” Das… ergibt überhaupt keinen Sinn. Zumindest nicht mehr. Maschienenarbeit ist wertlos? Nur wenn der Mensch arbeitet, darf er etwas von Maschinen erstelltes auch konsumieren? Ich stell den Satz mal richtig: ” Produktion ohne Menschen, die diese Güter nachfragen bzw. konsumieren KÖNNEN, ist überflüssig. Deswegen – sofern man denn weiterhin dabei bleibt, dass… Weiterlesen »
22. Juli 2018 4:37
Grundeinkommen nennen. Es ist der ausgezahlte Mehrwert der Maschinenarbeit. Wenn man auf den Exportweltmeister bestünde, funzt das bis zur Marktsättigung. Weil das alle europäischen Länder so machen müssten, wäre diese schnell erreicht. Die Marsianer kaufen noch nichts. Nun aber funktioniert der Exportweltmeister noch nicht mal, meint der Trump, mit seinen Strafzöllen gegen die Europäer auf Stahl und Alu. Wenn man mehr verscheuert als man kauft ( halbrichtig ), gibts Ärger. Das ist wie beim Stuhltanz. Am Ende bleibt immer einer stehen. Es möchte aber niemand der Blödi sein auf dessen Kosten die anderen die Kuh fliegen lassen. Wer ein BGE… Weiterlesen »
22. Juli 2018 9:18
Kleine Anmerkung zu “Gerechtigkeit”: Es wäre mir völlig neu, dass das BGE dazu da sein sollte, Gerechtigkeit zu schaffen. Ja nicht einmal zum Zwecke der “Umverteilung” ist es vordergründig gedacht (auch wenn es diesen Effekt sogar haben könnte, wie ich weiter unten zeige). Dieser Vorwurf der Kritiker geht ständig ins Leere. Der unschlagbare Vorteil des BGE liegt darin, dass es für ALLE – und eben OHNE bürokratische Prüfungen, die ja auch wieder Bedingungen darstellen – ein Sicherheitsnetz einzieht für ein HALBWEGS menschenwürdiges Leben, ohne Angst, wegen Jobverlust auf der Straße zu landen. Und deshalb bin ich als Linker und eigentlich… Weiterlesen »
17. Juli 2018 14:07
@Hartmut Deinen Optimismus bzgl. des BGE in Ehren, aber wenn dieses Thema gerade auf Unternehmerseite beliebt ist, sollte man hellhörig werden. Soziale Wohltaten liegen diesem Kreis extrem fern, sonst würden sie die Automatisierung als Ersatz für menschliche Arbeit nicht so vehement vorantreiben. Arbeit wird es auch weiterhin geben, nur entfallen dann schon einmal die Lohnnebenkosten. Mit dem BGE baraucht man ja keine RV mehr und KV+ PV sind dann vom BGE abzuführen. Außerdem wird man bei der Lohnfindung für die, die noch arbeiten auf das BGE verweisen und entsprechend niedrig ansetzen. Auch höhere Steuern möchten die Herrschaften nicht bezahlen, weswegen… Weiterlesen »
17. Juli 2018 15:37
@Robbespiere:
KV+ PV sind dann vom BGE abzuführen
Nicht unbedingt… Könnte auch als Leistung finanziert aus Steuern werden: Vorbild Dänemark.
Precht’s Utopie wird natürlich missbraucht werden um ein neoliberales BGE durchzudrücken, welches die Kosten fürs Sozialsystem drückt und weiterhin den Druck auf die Armen verstärkt.
Es geht darum erst einmal die Macht der Meinungsführer zu brechen um eine echte Demokratie herzustellen. Erst dann kann man überhaupt über Reformen träumen, welche eine Umverteilung von oben nach unten bedeuten.
Muss ich nochmal auf Prof. Mausfeld’s Vorträge hinweisen?
17. Juli 2018 20:07
@niki Es geht darum erst einmal die Macht der Meinungsführer zu brechen um eine echte Demokratie herzustellen. Genau da ist der Haken an der Sache. Das alte, weitaus bessere Sozialsysten wurde in trauter Einigkeit zwischen Wirtschaft, Politik, ja sogar mit Hilfe bzw. Tatenlosigkeit der Gewerkschaften eingeäschert. Wer bitteschön hat denn die Macht und den Willen, ein BGE durchzusetzen, ds nicht zu einem Extrageschenk für die Machteliten wird? Was Prof. Rainer Mausfeld betrifft, so schätze ich seine sehr fundierten Vorträge sehr, aber seine Handlungsvorschläge sind eher vage. Er kann ja auch schlecht zum Generalstreik oder zur Revolution aufrufen und die Frage… Weiterlesen »
17. Juli 2018 22:14
Wenn ich mir die Beteiligung an Demos so ansehe, wird das wohl keinen der Verantwortlichen beeindrucken.
Selbst wenn hunderttausende hier in Deutschland auf die Straßen gehen tun, werden diese mit einen Dreizeiler in der Presse abgetan und zusätzlich in irgendeiner Form diskreditiert bzw. manches Mal auch von der Staatsgewalt in fragwürdiger Form niedergeknüppelt.
Hingegen wird eine Mini-Demo mit knapp 100 Personen in Moskau als lebendiger Widerstand gegen Putin hochgejubelt…
Es ist eigentlich nur die Frage ob wir noch die Kurve bekommen oder schon verloren haben…
17. Juli 2018 22:50
Frodotaler
Er kann ja auch schlecht zum Generalstreik oder zur Revolution aufrufen und die Frage ist, wer macht mit? Die Revolte ist in vollem Gange, schießt jedoch am Ziel vorbei. Wer bestimmt das die Revolte von links zu kommen hat ? Den Umfragen nach, ist die GroKo Geschichte und bestünde aktuell aus Union und AfD. Was wäre von einem Staatsstreich zu erwarten, wenn schon parlamentarisch betrachtet, kaum jemand Wert auf eine sozialpolitische Wende legt ? Geht ihr schon mal vor zum Generalstreik ! Ich komm dann nach, nä ?! Für die kleinen Leute sind die Linken Systemzecken die die Grenzen vollständig… Weiterlesen »
17. Juli 2018 22:54
Heins M. Ärchen-Stund
Arbeit mit Anforderungen
Das vorherrschende Prinzip ist, dass stets Rücksicht auf andere genommen werden sollte und der eigene Egoismus
oder die eigene Nachlässigkeit auf ein Maß reduziert, dass andere nicht nachteilig dadurch betroffen sind. Auch wird überwiegend ohne die Anwesenheit eines
“Schiedsrichters” oder “Unparteiischen”, basierend auf dem ehrlichen Bemühen jedes einzelnen in dem Wissen darum, dass sollten andere gefährdet werden, es zur sofortigen Disqualifikation führen kann, gearbeitet ?
19. Juli 2018 22:46
Deinen Optimismus bzgl. des BGE in Ehren, aber wenn dieses Thema gerade auf Unternehmerseite beliebt ist, sollte man hellhörig werden. Dazu hatte ich schon was geschrieben. Es entwertet ja das BGE nicht, nur weil Unternehmer IHRE Wunschvorstellungen damit verwirklicht sehen wollen. Es kommt auf das WIE der Ausgestaltung an. Mit dem BGE baraucht man ja keine RV mehr und KV+ PV sind dann vom BGE abzuführen. Wer sagt das? Wovon wird denn heute bei Sozialempfängern KV und PV abgeführt und welche Rentenpunkte erwirbt diese Klientel heute? Außerdem wird man bei der Lohnfindung für die, die noch arbeiten auf das BGE… Weiterlesen »
17. Juli 2018 21:48
@Hartmut Es entwertet ja das BGE nicht, nur weil Unternehmer IHRE Wunschvorstellungen damit verwirklicht sehen wollen. Es kommt auf das WIE der Ausgestaltung an. Grundsätzlich stimmt das, aber wenn die Unternehmer die Werbetrommel dafür rühren, sollte man sich schon fragen ob einem da nicht ein faules Ei ins Nest gelegt werden soll., zumal die den direkten Draht in die Politik haben und die quasi nach ihrer Pfeife tanzt. Vielleicht darf ja auch wieder Bertelsmann das Konzept ausarbeiten, wie bei dem Agenda-Knaller. Eine Volksabstimmung wirds auf keinen Fall geben und damit ist der Misserfolg praktisch garantiert. Wer sagt das? Wovon wird… Weiterlesen »
18. Juli 2018 0:00
Warum sollte es neben dem BGE noch eine Rente geben und warum sollte sollten KV und PV nicht im BGE enhalten sein und aus einem weiteren Topf finanziert werden? HAtte ich doch schon geschrieben: weil dafür nicht gedacht und bemessen ist. Das gilt aber nur, wenn das BGE auch bedarfsgerecht in seiner Höhe ist, so dass alle kosten des Empfängers gedeckt sind. Och Leute, wie oft denn nun noch? Das BGE ist NICHT dazu da, ALLE Kosten zu finanzieren und auch nicht, um “Gerechtigkeit” herzustellen (was auch immer der Einzelne sich darunter vorstellt), sondern einfach das Existenzminimum ohne Bedingngen sicher… Weiterlesen »
18. Juli 2018 0:32
Du verpasst den Witz an der Geschichte. Ein BGE wo (NUR) für die Sicherstellung des Lebensminimums jegliches “Hosen runter lassen”, Nachweiszwang und Drangsalierungsbürokratie wegfällt. würde eine soziale Revolution erfordern, denn Nachweiszwang und Drangsalierungsbürokratie sind elementarer Bestandteil des neoliberalen Systems. Mit einer sozialen Revolution wäre aber das BGE überflüssig. Die Forderung, das unmenschliche Sanktionsregime zu beenden, ebenso wie sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit, zusammen mit einem anständigen Mindestlohn, wäre effektiver. Soziale Sicherheit ist bereits ein Grundeinkommen für die, die es brauchen. Und mir hat noch keiner erklärt, wieso ich mit einem BGE nicht nach Indien ziehen kann, wo das in Kaufkraft das… Weiterlesen »
18. Juli 2018 4:43
Mit einer sozialen Revolution wäre aber das BGE überflüssig. Die Forderung, das unmenschliche Sanktionsregime zu beenden, ebenso wie sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit, zusammen mit einem anständigen Mindestlohn, wäre effektiver. Um mal im Sinne des Users Robbespiere zu antworten, der das BGE am Widerstand der dann zu belastenden Reichen scheitern sieht: Warum sollten die dann IHRE Forderungen nach einem Ende von sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit durchwinken? Komisch, den Mindestlohn (so jämmerlich und löcherig er auch sein mag) konnte man doch gegen breiten Widerstand durchsetzen, warum sollte das mit einem BGE nicht auch funktionieren? Soziale Sicherheit ist bereits ein Grundeinkommen für die,… Weiterlesen »
18. Juli 2018 11:54
Komisch, den Mindestlohn (so jämmerlich und löcherig er auch sein mag) konnte man doch gegen breiten Widerstand durchsetzen, warum sollte das mit einem BGE nicht auch funktionieren?
Weil man seinen Wohnsitz gemäss der europäischen Freizügigkeitsregelungen frei wählen darf.
Jeder Rumäne, Schwede, Spanier hätte Anspruch auf ein BGE wenn er nach Deutschland zöge.
Ein Linker kehrt sowas unter den Teppich weil er alle Grenzen öffnen will.
Von was bezahlt man ein BGE und einen Mindestlohn ? Von den Preisen für die Lebenshaltung
die durch die Decke knallen würden ?
18. Juli 2018 12:37
Hm, dann muss es wohl mindestens zwei Arten Linker geben. Oder sollte ich den Streit um das Wagenknecht- und das Kipping-Lager falsch verstanden haben?
Von was bezahlt man ein BGE und einen Mindestlohn ?
Von was – und vor allem WER JEWEILS bezahlt es heute? Was hat ein BGE mit dem Mindestlohn zu tun, der gar keine Sozialausgabe ist – auch wenn das manche wohl wegen der “Höhe” verwechseln?
18. Juli 2018 13:18
Irma Lala
Aha, der linke Internationalismus ist überholter Quatsch und Sozialnationalismus ist gut wenn ein BGE dabei herausspringen könnte ??!! Die AfD hätte deine Gedanken nicht treffender auf ihre Agenda setzen können. Von was – und vor allem WER JEWEILS bezahlt es heute? Was hat ein BGE mit dem Mindestlohn zu tun, der gar keine Sozialausgabe ist – auch wenn das manche wohl wegen der “Höhe” verwechseln? Die Unternehmer unterstützen das BGE warum ? Welche Macht hätten die Gewerkschaften noch als Tarifpartei, wenn die Unternehmer die Lohnhöhe mit BGE im Rücken nach Gutsherrenart herabsetzen könnten. Löhne unter 6 € könnten nicht mehr… Weiterlesen »
18. Juli 2018 14:32
Die Unternehmer unterstützen das BGE warum Vielleicht weil auch DIE ihre eigenen Vorstellungen von einem BGE haben, was es sein oder nicht sein sollte, wie jeder hier? Welche Macht hätten die Gewerkschaften noch als Tarifpartei, wenn die Unternehmer die Lohnhöhe mit BGE im Rücken nach Gutsherrenart herabsetzen Ich glaube, das müssen Sie etwas näher erläutern. Ich sehe eher das Gegenteil als realistisch an, dass ein Arbeitswilliger einem “Unternehmer” bei solchen Versuchen den Vogel zeigt, weil der ihn nicht mehr existenzgefährdend erpressen kann – es sei denn, Sie gehen davon aus, dass die Jobs aus Nächstenliebe angeboten werden und der “Unternehmer”… Weiterlesen »
18. Juli 2018 14:40
Vielleicht weil auch DIE ihre eigenen Vorstellungen von einem BGE haben, was es sein oder nicht sein sollte, wie jeder hier? Ein Unternehmer ist seinem Unternehmen und seinem Umsatz verpflichtet. Ein Unternehmer zahlt Sozialabgaben weil er muss. Nicht weil er möchte. Löse allein Hartz 4 auf. Zum Regelsatz kommt die Miete, die Heizung, die Krankenversicherung usw. Für die KV nehmen wir mal den Mindessatz an, von sagen wir mal 250 € + 400 Regelsatz = 650 € + Miete inkl. Heizung, sagen wir mal 400 € = umme 1000 € im Monat….Rente zahlen die ja nicht mehr ….das ist das… Weiterlesen »
18. Juli 2018 15:05
sagen wir mal 400 € = umme 1000 € im Monat….Rente zahlen die ja nicht mehr ….das ist das derzeitige Existenzminimum oder was dafür gehalten wird. Konsumgüter können davon noch nicht gekauft werden. Das neue Auto müsste vom Lohn kommen. BINGO! Ob man nochmal von vorn anfangen sollte, zu erklären, was das BGE leisten soll und was nicht? Wie finanzierst du monatlich 1000 € ( inkl. aller Sozialleistungen ) für 82 Mio. Bundesbürger und für die Europäer und Außereuropäer die aufgrund der Freizügigkeit und des BGE noch kommen werden ? Wie finanzieren wir sie für die heutigen Empfänger? Und natürlich… Weiterlesen »
18. Juli 2018 15:19
Ein Rumäne, Schwede, Spanier usw wäre aber immer noch Rumäne, Schwede, Spanier und nicht Deutscher, bis er eingebürgert wird.
Dieses schwachsinnige “Argument”, dass dann all zu uns kommen, verhindert jegliche Entwicklung – und genau deswegen wird es auch ständig gebracht. Es zementiert den status quo (der blöderweise nicht funktioniert, also viel Spaß beim Eingehen…).
22. Juli 2018 4:32
Ein Rumäne, Schwede, Spanier usw wäre aber immer noch Rumäne, Schwede, Spanier und nicht Deutscher, bis er eingebürgert wird.Dieses schwachsinnige “Argument”, dass dann all zu uns kommen, verhindert jegliche Entwicklung Der Mindestlohn wird gem. Mindestlohngesetz fällig, sobald sich eine Person auf dem Boden der BRD befindet. Es gilt für den Bulgaren dann nicht mehr sein bulgarischer Mindestlohn von 2,50 € und der des Polen von 3,50 €, sondern die 8 € irgendwas in Deutschland. Ein LKW-Fahrer der in Polen startet, über Deutschland fährt und die Fracht in Spanien löscht, muss für die paar Stunden Fahrt durch Deutschland, den deutschen Mindestlohn… Weiterlesen »
22. Juli 2018 8:44
Komisch, den Mindestlohn (so jämmerlich und löcherig er auch sein mag) konnte man doch gegen breiten Widerstand durchsetzen,
Na, irgendeinen “Erfolg” musste die Union der Schrumpf-SPD ja zugestehen, damit die auch in der nächsten Legislatur wieder als Kanzlerinnenmacher zur Verfügung steht.
Der breite Widerstand kam eher von der Seite, die den Mindestlohn für zu niedrig hält.
Die Wirtschaft hat man vermutlich durch die Schweitzer-Käse- Variante eines Mindestlohns besänftigt oder sogar mit ihr abgesprochen, die ja nachweislich nicht zu der im Voraus prognostizierten Katastrophe führte.
Dass Sie mit dem aktuellen HartzIV-System einverstanden sind, hätten Sie doch einfacher ausdrücken können
Polemik statt Argumente. Gehts noch dümmer?
18. Juli 2018 13:16
Na, irgendeinen “Erfolg” musste die Union der Schrumpf-SPD ja zugestehen, damit die auch in der nächsten Legislatur wieder als Kanzlerinnenmacher zur Verfügung steht. Und Sie glauben, diese dann ausgelutschte Resttruppe braucht man das nächste mal noch dafür? Die Bewerber drängeln sich doch ohnehin schon. Und bis dahin hat man sich auch die AfD ausreichend kompatibel “getrunken”, besteht doch bereits heute schon arge Verwechslungsgefahr zwischen AfD und CSU, und für erste Aufrufe zur Zusammenarbeit hat man einige Unions-Hinterbänkler auch schon vorgeschickt. Polemik statt Argumente. Gehts noch dümmer? Na, dann mal Butter bei die Fische: Wie sieht Ihre Gegnerschaft gegen HartzIV aus,… Weiterlesen »
18. Juli 2018 13:30
@Hartmut Und Sie glauben, diese dann ausgelutschte Resttruppe braucht man das nächste mal noch dafür? Warum sollte die CDU einen Koalitionspartner loswerden wollen, der ihre Politik ohne Widerstand unterstützt und für keine bösen Überaschungen sorgt? Sie unterstellen mir, dass ich mit dem aktuellen Zustand einverstanden wäre, weil ich ein BGE unter den bestehenden Machtverhältnissen ablehne. Es ist doch nicht so schwer zu erkennen, dass dieses BGE genau so im Sinne der Eliten ausgestattet werden würde wie schon Hartz4 und Agenda 2010, oder? Wo soll denn die gesellschaftliche Kraft sein, die dies erfolgreich verhindern könnte? Die hätte dann doch schon längst… Weiterlesen »
22. Juli 2018 11:10
Es ist doch nicht so schwer zu erkennen, dass dieses BGE genau so im Sinne der Eliten ausgestattet werden würde wie schon Hartz4 und Agenda 2010, oder? Wo soll denn die gesellschaftliche Kraft sein, die dies erfolgreich verhindern könnte? Sie führen ja schon wieder die Widerstände gegen das BGE an. Das hatten wir doch schon. So etwas ist doch kein Gegenargument zum BGE ( so wie ich es skizziert habe und wie es die NICHT-neoliberalen Befürworter beschrieben haben), nur weil es einflussreiche Gruppen verhindern wollen. Das wäre so, als ob ich als Linker jetzt linke Politik blöd finden müsste, nur… Weiterlesen »
22. Juli 2018 12:57
@Hartmut: Im Prinzip drehen wir uns im Kreis. Weder Precht’s BGE, Butterwegge’s sanktionsfreies Sozialgeld noch andere Visionen von Armutsbekämpfung haben mit derzeitigen Verhältnissen nicht einmal den Ansatz einer Chance… Prechts Vision wird vom BGE wird missbraucht werden, da ein neoliberal gestaltetes BGE nichts weiter ist, als eine weitere massive Sozialkürzung. Daher werden Diskussionen über ein BGE gerne zugelassen, um dann natürlich davon die für die Armen schlechteste Version durchzudrücken. Butterwegge hofft anscheinend insgeheim noch aufs BVerG. Letzteres hat aber alles bis jetzt getan sich um ein bindendes Statement zu Sanktionen im SGBII zu drücken. Und ich fürchte, dass der Status… Weiterlesen »
22. Juli 2018 13:25
@Hartmut: Im Prinzip drehen wir uns im Kreis. Der Meinung war ich schon recht früh hier. Weder Precht’s BGE, Butterwegge’s sanktionsfreies Sozialgeld noch andere Visionen von Armutsbekämpfung haben mit derzeitigen Verhältnissen nicht einmal den Ansatz einer Chance… Apropos – hatten wir das nicht gerade – zum wievielten Male eigentlich? Wie schwer ist es eigentlich zu verstehen, dass ich Wiederstände gegen ein BGE nicht als Gegenargument zm BGE gelten lasse? Und ich habe es doch im vorigen Beitrag pointiert deutlich gemacht, warum. Ich finde Butterwegge normalerweise ganz vernünftig, aber beim BGE liegen wir konträr. Ich habe bei dem Streitgespräch gemerkt, dass… Weiterlesen »
22. Juli 2018 13:54
und zwar OHNE Zwang, Bedingungen und Erpressbarkeit ist der Hauptsinn und unschlagbare Vorteil des BGE.
Benenne Hartz 4 doch um und streiche die Repressalien aus dem SGB II. Dann hast du ein BGE.
Je weniger Einwohner man hat, desto besser. Man müsste durch weniger teilen.
Zuwanderer müssten für eine elitäre Gruppe von Deutschländern arbeiten oder wie
funktioniert das ohne Sanktionen im Sozialversicherungssystem ? Oder gibt es dann keine Zuwanderer mehr ?
22. Juli 2018 14:20
Hartz 4 zeigt schon jetzt durch seine Zuverdienstgrenzen wie unsozial ein BGE funktionieren würde.
Hundert Euro hat man frei als Zuverdienst bei Leistungsbezug, danach wird es dramatisch.
Von 400 € Zuverdienst bleibt weniger als die Hälfte ! Kein besonderer Anreiz um aus Hartz4 zu gehen, nä ?
Ich wundere mich, wie leichtfertig einige BGE-Befürworter für eine Besteuerung von über 50% sind,
für Zuverdienste die über dem BGE-Betrag liegen. Auch über Mehrwertsteuern um die 50% wird geredet als könne man über sowas nicht stolpern und auf die Nase fallen.
22. Juli 2018 14:29
Hartz 4 zeigt schon jetzt durch seine Zuverdienstgrenzen wie unsozial ein BGE funktionieren würde. Was für ein Unsinn! Wieso muss es beim BGE Zuverdienstgrenzen geben, weil es das bei HartzIV gibt? Ganz im Gegenteil. Wie schwer ist das eigentlich zu verstehen? Ein Betrag, der jedem OHNE JEGLICHE BEDINGUNGEN zusteht in einer Höhe, die NUR das Existenzminimum absichert. Ob und weie viele Jobs jemand dann eingeht, ist doch völlig Wurscht. Das BGE soll keineswegs die Leute von der Jobaufnahme abhalten, ganz im Gegenteil. KEINE Anrechnung von Zuverdiensten, KEIN Zwang, KEINE Begrenzungen. Ich wundere mich, wie leichtfertig einige BGE-Befürworter für eine Besteuerung… Weiterlesen »
22. Juli 2018 14:45
Benenne Hartz 4 doch um und streiche die Repressalien aus dem SGB II. Dann hast du ein BGE. Ich habe ja auch in irgendeinem Vorbeitrag druchaus das BGE als “HartzIV ohne Drangsaliererei” schon bezeichnet. Im Großen und Ganzen könnte man das ja auch fast so vereinfachen – allerdings mit dem durchaus wesentlichen Unterschied, dass das BGE eben zwangsläufig wegen des Wegfalls der Bedarfsprüfungen an ALLE gezahlt wird. Aber ja, vom Leistungsumfang soll das BGE nicht mehr und nicht weniger “Gerechtigkeit” herstellen, wie die aktuelle Sozialbürokratie auch. Die soll ja auch das Existenzminimum sicherstellen – und zusätzliche und unvorhergesehene Belastungen sind… Weiterlesen »
22. Juli 2018 14:35
Somit hat das BGE tatsächlich – ganz “unbeabsichtigt” – eben doch eine kleine Gerechtigkeitskomponente.
Nicht durch eine Bedingungslosigkeit ohne Bedarfsprüfung. Der Millionär braucht kein BGE.
Europäische Länder mit wenigen Einwohnern sind Erfolgsmodelle. Norwegen ist schuldenfrei mit 6 Mio. Leuten., die Schweiz nagt nicht am Hungertuch.
Warum sollen hier weiterhin über 270 Einwohner pro Quadratkilometer leben ?
Wir beschließen kontrolliert zu schrumpfen und schauen mal weiter was die Zukunft bringt.
Wenn der Euro zerbricht, streichen wir all unsere Schulden. Wir müssen runter vom Wahn !
Leistungslose Bezüge helfen uns dabei nicht.
22. Juli 2018 14:47
Deutschland muss freundlich und gemütlich werden !
22. Juli 2018 14:48
Ne, jetzt nicht nochmal. Bitte die bisherigen Beiträge dazu von mir lesen. Ist auf alles bereits eingegangen worden. Ja, der Millionär braucht es nicht, und ja, er bekommt es auch, weil es eben bedingungslos ist und keine Bedarfsprüfung erfolgt. Und der dann folgende Knackpunkt wurde von mir schon mindestens zweimal erwähnt, warum ich – Stichwort Gießkanne – überhaupt keine Probleme damit habe, dass es auch der Millionär bekommt, und warum der davon nichts hat – ganz im Gegenteil.
22. Juli 2018 14:52
Missbrauch kann man grundsätzlich alles und die Korrupten werden das auch tun, wenn man sie lässt. Danach gehend kann man sich auch gleich erschießen.
22. Juli 2018 4:30
@Hartmut Och Leute, wie oft denn nun noch? Das BGE ist NICHT dazu da, ALLE Kosten zu finanzieren Da muss ich wohl etwas falsch verstanden haben. Bedingungslos heißt doch auch, dass man nicht an anderer Stelle ( z.B. wg. Mietzuschuss ) betteln gehen muss, weil mit dem BGE eben nicht alle Grundbedürfnisse abgedeckt sind, oder liege ich da falsch? Ich weiß nicht, wer von uns beiden länger auf der Welt ist, aber mit diesem Satz kann man JEGLICHE Veränderung totkeulen. “Haben wir ja noch nie gemacht. Klappt sowieso nicht. Da könnte ja jeder kommen.” Was soll das? Das ist eine… Weiterlesen »
18. Juli 2018 11:46
Bedingungslos heißt doch auch, dass man nicht an anderer Stelle ( z.B. wg. Mietzuschuss ) betteln gehen muss, weil mit dem BGE eben nicht alle Grundbedürfnisse abgedeckt sind, oder liege ich da falsch? Kommt drauf an, wie groß die Villa eines am Existenzminimum lebenden Empfängers ist. Zum Existenzminimum gehört natürlich auch ein gesichertes Dach über dem Kopf. Ja, selbst in armen Regionen wird das bei aktuellen Mieten schwierig. Nach meinem Verständnis von BGE müsste dies eine Miete für eine dem Existenzminimum entsprechende “ärmliche” Behausung beinhalten. Und da das BGE pro Person gezahlt wird, müsste das machbar sein. Regionale “Aufpreise” bzw.… Weiterlesen »
@Hartmut Ich bin nun mal ein Befürworter, weil ich das Konzept, Menschen von existenzbedrohender Erpressung zu befreien, für ungeheuer wichtig halte. Der Kampf gegen Widerstände kommt bei mir danach und nicht die Kapitulation deswegen schon vorher. Was die Befreiung der Menschen von existenzbedrohender Erpressung betrifft, sind wir einer Meinung, aber der Kampf um Widerstände bzw. eine Position zu erreichen, in der wir alle bei solchen Sachthemen mitentscheiden können, steht bei mir im Vordergrund. Ansonsten läuft es wie bei den Schröderchen “Reformen”, wo hinter verchlossenen Türen Mega-Schweinereien beschlossen werden und es bis heute keine Veränderung zum Guten gibt. Die Mehrheitsmeinung interessiert… Weiterlesen »
18. Juli 2018 15:03
aber der Kampf um Widerstände bzw. eine Position zu erreichen, in der wir alle bei solchen Sachthemen mitentscheiden können, steht bei mir im Vordergrund.
Dann verstehe ich aber nicht, wieso die zu erwartenden Widerstände für Sie ein Gegenargument zum BGE sind. Und falls es bzgl. des BGE keine Volksabstimmung gibt, können wir ohnehin nur mehr als eingeschränkt mitentscheiden. Wir können aber mit unseren sehr bescheidenen Mitteln wenigstens bei der Meinungsbildung mitmischen.
18. Juli 2018 15:09
@Hartmut Dann verstehe ich aber nicht, wieso die zu erwartenden Widerstände für Sie ein Gegenargument zum BGE sind. Ich bin grundsätzlich kein freund des BGE, wie ich bereits angeführt habe, schon allein wg. des Gießkannenprinzips, bei dem auch die es bekommen, die es gar nicht nötig haben, wie etwa beim Kindergeld. Da gäbe es auch andere Wege, die Grundsicherung Sanktionsfrei zu gestalten. Würde das BVerfG z.B. endlich entscheiden, dass das Existenzminimum nicht gekürzt werden darf, weil es eben die absolute Untergrenze darstellt, wären die Sanktionen direkt vom Tisch. Wir können aber mit unseren sehr bescheidenen Mitteln wenigstens bei der Meinungsbildung… Weiterlesen »
18. Juli 2018 16:01
Ich bin grundsätzlich kein freund des BGE, wie ich bereits angeführt habe, schon allein wg. des Gießkannenprinzips, bei dem auch die es bekommen, die es gar nicht nötig haben, wie etwa beim Kindergeld. Warum ich kein Problem mit der Gießkanne sehe, hatte ich ja schon geschrieben. Würde das BVerfG z.B. endlich entscheiden, dass das Existenzminimum nicht gekürzt werden darf, weil es eben die absolute Untergrenze darstellt, wären die Sanktionen direkt vom Tisch. Mal davon abgesehen, dass ich noch nie verstanden habe, wie man von einem Minimum etwas kürzen kann, ohne dass dem Kürzenden jemand links und rechts Ohrfeigen verpasst, wäre… Weiterlesen »
18. Juli 2018 16:13
Das Minimum kann auch in Sachleistungen gewährt werden!
22. Juli 2018 19:55
Theoretisch, aber unpraktikabel. Dann haben Sie wieder eine Verteilungsbürokratie, die sich über die Vergabe von Wohnungen, Lebensmitteln, Kleidern usw. kümmern und Strichlisten führen muss, und wo die Menschen weiterhin Bittsteller sein werden. Genau das haben wir doch aktuell. Und wie wollen Sie das einem Millionär zuteilen? Ach, gar nicht? Tja, das ist aber was ganz anderes als ein Bedingungsloses GrundEinkommen.
22. Juli 2018 20:04
Und falls es bzgl. des BGE keine Volksabstimmung gibt, können wir ohnehin nur mehr als eingeschränkt mitentscheiden. Wir können aber mit unseren sehr bescheidenen Mitteln wenigstens bei der Meinungsbildung mitmischen. a.) In grundlegenden Fragen deutscher Sozialpolitik wird sich die nächsten Jahre niemand unserer Volksvertreter bewegen. Sie warten alle die Entwicklung in Europa ab. Europa wird am Euro zerbrechen. Das ist die Sackgasse in die wir fahren. b.) Wenns kracht, dann noch fünf Meter. Die EZB hat all ihr Pulver verschossen, wenns kriselt fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Der Exportweltmeister braucht keinen Handelskrieg und Strafzölle um in den… Weiterlesen »
18. Juli 2018 16:24
Du kannst das Thema nochmals vorschlagen wenn du unverkrüppelt aus
dem nächsten Konflikt kommst, Hartmut. Ja, das ist mein Ernst.
Na, dann legen wir doch jetzt mal alle die Hände in den Schoß und harren der Dinge, die wir sowieso nicht ändern können. Eigentlich bräuchten wir hier doch auch gar nicht diskutieren …
18. Juli 2018 16:28
dann legen wir doch jetzt mal alle die Hände in den Schoß und harren der Dinge, die wir sowieso nicht ändern können. Eigentlich bräuchten wir hier doch auch gar nicht diskutieren …
Ihr tut hier so, als würde langjähriges Diskutieren zur Weisungsbefugnis führen.
Das linke Geschwafel führt seit Jahrzehnten zu nichts. Die Linken verkommen
langsam aber sicher zur Lachnummer.
22. Juli 2018 18:28
Ihr tut hier so, als würde langjähriges Diskutieren zur Weisungsbefugnis führen. Wer sagt das? Hatte ich ihnen nicht heute bereits empfohlen, erst mal die Beiträge zu lesen? Da finden Sie sowohl meine durchaus nicht optimistischen Aussichten bzgl. eines BGE als auch die Antwort, worin ich den Sinn hier (und bei anderen “Mitmachmedien”) sehe. Das linke Geschwafel führt seit Jahrzehnten zu nichts. Ja, Sie haben recht(s). Man hat es 29 Jahre lang geschafft, jegliche linke Alternative zu diskreditieren. Nun ist die Saat aufgegangen und die Menschen probieren es nun mit einer rechten. Zur Zeit sucht man noch nach ähnlich erfolgreichen Strategien… Weiterlesen »
22. Juli 2018 18:41
Auch ein Trump oder Kurz oder der Rechtsruck in Europa fielen nicht vom Himmel, sondern sind nur die Ergebnisse einer jahrelangen Politik – lange BEVOR die Flüchtlinge kamen. Wenn man nichts mehr besitzt außer dem Deutschsein oder Amerikanersein, bricht man die Welt auf einen Trump oder die AfD herunter. Am Ende einer Kette bürgerlicher Warnschüsse und Enttäuschungen greifen die Biologismen der Teritorialität wie aus der Geschichte schon weit vor 1933 bekannt. Das Wir bricht unkittbar für viele Jahrzehnte in Kleingruppen, “genetisch Erwählter” auseinander . Ist das neu ? Es ist doch bekannt das man die Bürger nicht beklauen, und um… Weiterlesen »
22. Juli 2018 19:15
Wenn man nichts mehr besitzt außer dem Deutschsein oder Amerikanersein, bricht man die Welt auf einen Trump oder die AfD herunter. Sag ich ja, Ergebnis einer jahrelangen Politik, die einem nichts anderes mehr lässt. Während die Linke dem Hurra-Europa nachrannte, kam ein Herr Lucke und nahm den Linken die Wurst vom Teller. … Und immer sind die Anderen schuld ! Oft, aber nicht immer. Gerade aktuell hilft die LINKE nach Kräften mit, sich selber zu schwächen. Und das sage ich als deren Wähler. Nur würde mir nicht im Traum einfallen, deswegen zur AfD umzuschwenken, denn wie ich schon andeutete, habe… Weiterlesen »
22. Juli 2018 19:30
“Liste Sahara” oder “Die Partei”
Ick bedanke mir für ihre Aufmerksamkeit….Getz simma durch, nä….
22. Juli 2018 19:38
Kurzum, “Liste Sahara” oder “Die Partei”
Das zweite schon deshalb nicht, weil ich Politik ein wenig ernster nehme, das erste unterstütze ich im Sinne, breite Unterstützung für linke Positionen ABSEITS des deutschen Parteiensystems zu finden. Nur ist das bekanntlich keine weitere linke Partei(!), um bei Wahlen anzutreten – und das soll dieses Projekt ja auch nicht sein.
22. Juli 2018 19:43
Weißt Du, dass die neulandrebellen besonders gern von rassistischen Kinderschändern gelesen werden?
Ist ein Scherz, aber soll kurz erläutern, wie Propaganda funktioniert. Einfach ein richtiges und wichtiges (bitte mit von der Lying Stimme lesen) Thema mit Leuten in Verbindung setzen, die bestimmt nichts Gutes im Sinn haben, schon hat man ein Denkverbot erschaffen und gewonnen.
22. Juli 2018 4:28
@seyinphyin Ist ein Scherz, aber soll kurz erläutern, wie Propaganda funktioniert. Einfach ein richtiges und wichtiges (bitte mit von der Lying Stimme lesen) Thema mit Leuten in Verbindung setzen, die bestimmt nichts Gutes im Sinn haben, schon hat man ein Denkverbot erschaffen und gewonnen. Das richtige und wichtige Thema lautet im Kern ” Parizipation am wirtschaftlichen Erfolg” dieses Landes aller Bürger, um in Würde leben zu können. Das BGE ist beileibe nicht die einzige Möglichkeit, diese zu erreichen, besitzt aber mittlerweile fast den Status “alternativlos” und hat damit den Charakter eines Denkverbots. Ein Modell, das von der Wirtschaft begrüßt wird,… Weiterlesen »
22. Juli 2018 13:04
Du kannst davon ausgehen, wenn eine Diskussion vom Meinungs-Mainstream über eine Utopie zugelassen wird, so besteht die Möglichkeit, wenn nicht gar die Idee dahinter, diese auf tiefste zu missbrauchen.
Du erwähnst ja zurecht, dass man da der Wirtschaft nicht trauen sollte und sofort die Alarmglocken läuten!
Allerdings sollte man trotzdem nicht gleich die Utopie selbst komplett verwerfen.
22. Juli 2018 15:04
@niki Du erwähnst ja zurecht, dass man da der Wirtschaft nicht trauen sollte und sofort die Alarmglocken läuten! Allerdings sollte man trotzdem nicht gleich die Utopie selbst komplett verwerfen. Du hast recht! Wer keine Utopie hat, hat auch keine Hoffnung mehr und damit kein Motiv zum Leben. Was man aber auch braucht, ist eine Vorstellung über den Weg zur Erfüllung der Utopie. Wir befinden uns in einem Krieg, Oben gg. Unten, auch wenn uns dieser nicht offiziell erklärt wurde. Erst, wenn wir das begreifen und als Tatsache akzeptieren, können wir uns auch darauf einstellen und erst dann werden wir uns… Weiterlesen »
22. Juli 2018 15:24
Wir befinden uns in einem Krieg, Oben gg. Unten, auch wenn uns dieser nicht offiziell erklärt wurde.
erinnert mich irgendwie an W. Buffett bzw. Georg Schramm…
Ich vermisse letzteren doch schon sehr…
Obwohl sind Georg Schramm, Die Anstalt & Co. nicht irgendwie moderne Hofnarren?!?
22. Juli 2018 15:38
Vermutlich kommen die sich mitunter so vor, wenn sie sehen, wie wenig sie trotz hervorragender Aufklärung beim Publikum erreichen.
Hut ab, wenn sie trotzdem weitermachen.
22. Juli 2018 15:58
Schön zu sehen, wie sich dieser eitle Einschaltquoten-Filosof Precht hier selbst entlarvt.
Er wurde von taz & Co. ja eine Zeit lang noch wegen seines Veganertrips hofiert.
Dieser ölige Honorarprofessor sollte sich seinen Zeigefinger sonstwohin stecken.
17. Juli 2018 15:36
Veganer ist er auch noch, wahrscheinlich in dogmatischer Form. Wer wissen will, wie das dumme Klischee von der “linksgrün versifften” Republik entsteht, bitte sehr, hier haben wir ein Paradebeispiel.
17. Juli 2018 20:38
Veganer ist er auch noch
Musste das jetzt sein?!?
Was soll der Scheiß?!?
Nur um es deiner wirklich dummen Polemik mal gleich zu tun: Bist du ein dogmatischer Tierleichenfresser?
Eine Antwort dazu wäre eigentlich eine Beleidigung des Intellekts!
Wer wissen will, wie das dumme Klischee von der “linksgrün versifften” Republik entsteht, bitte sehr, hier haben wir ein Paradebeispiel.
Ein Paradebeispiel wirklich selten dämlicher Polemik ohne irgendwelcher Argumente!
Man muss Precht nicht mögen und man kann ihn sachlich kritisieren. Aber das entbehrt jeglichen Verstandes! Woher hast du den Hass auf Veganer?
17. Juli 2018 21:57
“Woher hast du den Hass auf Veganer?” Vielleicht von solchen Antworten. Aber ernshaft: Das war eine Polemik, schon klar, und bezog sich eindeutig auf diesen Veganertypus, der sich wegen seiner Essgewohnheiten für besser hält. Es gibt nunmal diese Verbindung von salonliberalem Denken und veganer Überheblichkeit. Gegen Veganer an sich habe ich nicht das Geringste einzuwenden, solange das jemand für sich selber durchzieht und/oder dafür wirbt, weil er überzeugt ist, ohne sich dabei für einen Besseresser zu halten. Fakt ist aber auch, daß es unter Veganern einen besonders hohen Anteill an Dogmatikern gibt, anders als bei Vegetariern. Auch gibt es viele… Weiterlesen »
18. Juli 2018 21:02
Schon interessant, dass eine komplett inhomogene Gruppierung, wie die Veganer, mal wieder über einen Kamm geschoren wird…
Aber du musst dir den Vergleich gefallen lassen, dass Antiveganer im Verhaltensmustern sehr viel Gemeinsamkeiten mit den Klima-Erwärmungs-Leugnern haben…
Sich vom Täter zum Opfer stilisieren und bewiesene Tatsachen leugnen, sind nur zwei Stichpunkte…
Nur zur Info: Ich bin kein Veganer, sondern Vegetarier und musste mir schon Anfeindungen von einzelnen Veganer gefallen lassen…
21. Juli 2018 18:48
Aus meinem Kommentar geht die Differenzierung klar hervor, wenn du das nicht rauslesen kannst, dein Problem.
21. Juli 2018 20:26
Fakt ist aber auch, daß es unter Veganern einen besonders hohen Anteill an Dogmatikern gibt
… Wo ist der Fakt? Es gibt einzelne Veganer, die “tierisch” nerven… Das ist wohl wahr… Aber du nervst mit deinen Aussagen mindestens genauso und nutzt das Missfallen über diese einzelnen “Idioten” in Kombi um jemanden zu diskreditieren, weil dieser möglicherweise dieser saehr inhomogenen Gruppierung mit bestimmten Ernährungsweisen angehört…
Und das ist gelinde gesagt ganz schlechter Stil.
21. Juli 2018 20:58
Kann nur meine Erfahrung wiedergeben. Irgendwann fängt man an, schon gar nichts mehr Anderes mehr zu erwarten als Überheblichkeit. Schön, wenn es insgesamt anders aussehen sollte, hab ich vielleicht überdurchschnittlich viele seltsame Typen getroffen. Dennoch, wie wärs, sich auch mal mit den Fehlentwicklungen im eigenen Lager zu beschäftigen, anstatt immer nur “Diskriminierung” zu schreien? (gilt übrigens nicht nur für Veganer)
21. Juli 2018 21:06
Ich habe lediglich aufmerksam gemacht, dass du polemisierst wirklich ohne jegliche Fakten und dazu noch ein allgemeine Stimmung gegen eine (manchmal ziemlich nervige) Gruppierung missbrauchst um jemanden zu diskreditieren…
Schön, wenn es insgesamt anders aussehen sollte, hab ich vielleicht überdurchschnittlich viele seltsame Typen getroffen.
Das ist die Natur der Sache, dass einem negative Erlebnisse deutlich mehr im Gedächtnis bleiben…
Vor allem wird dieses Gefühl noch verstärkt wenn diese Dinge Menschen verursachen, deren Gewohnheiten man beim bestem Willen nicht versteht.
Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten.
21. Juli 2018 23:32
Vegitierer
Warum stützt ihr euch ständig auf den Veganern ab ? Veganer sind eine kleine Gruppe innerhalb der Vegetarier. Veganer neigen dazu, aber auch alles hundertprozentig richtig konsumieren zu wollen ( was im Kapitalismus ohnehin nicht funzt ). Die Schuhe, die Klamotten …. nix aus Leder …. Den Bienen nicht den Honig wegnehmen…und so weiter….
Kein oder weniger Fleisch essen zu wollen stellt nicht für alle dieser Bezugsgruppe eine Ersatzreligion dar. Denen wäre eine halbwegs stabile und gerechte System-Religion lieber.
Vorsicht mit dem Dogmatismus ! Adolf war auch Vegetarier !
21. Juli 2018 23:52
Adolf war auch Vegetarier !
DIE urbane Legende…
22. Juli 2018 0:19
Keine Legende, allerdings wars Adolf eher unfreiwillig, weils nicht gut kommt, wenn der Führer bei Tische flatuliert. Im Gegensatz zu Himmler, der wollte aus der SS eine Truppe von Vegetariern und Nichtrauchern machen. Das Beispiel ist gut, es zeigt, wie leicht vermeintlich linker Dogmatismus ganz woanders hin führen kann. Die Veggiefraktion ist da jetzt aber nicht das Böse schlechthin, das gilt für jeden anderen Dogmatismus auch.
22. Juli 2018 21:10
ähm… Nein…! Hitler wurde von seinen Ärzten zwar zeitweise auf eine Art vegetarische Diät gesetzt, allerdings hatte er noch sehr gerne Täubchen, Leberknödel und Würstchen gegessen… Wie ein echter Vegetarier hört sich das nun wirklich nicht an.
Die urbane Legende wird immer liebend gerne missbraucht um Vegetarier zu diskreditieren…
btw: Ich hatte auch erhebliche Verdauungsprobleme (und auch Gicht), bevor ich meine Ernährung (nicht nur deswegen) auf vegetarisch umstellte um damit meine gesundheitlichen Probleme erfolgreich zu kurieren…
22. Juli 2018 21:57
Kein Veganer/Vegetarier hat mir bislang erklären können, weshalb viele der – ach so schonenswerten – Tiere selbst so gar nicht vegan leben, sondern selber Tiere fressen.
Fleischverzehr ist also durchaus natürlich.
22. Juli 2018 22:03
@ Linksman:
Weil ihnen das in die Wiege gelegt wurde. Wir unterscheiden uns allerdings vom Tier in soweit, dass wir uns diesbezüglich weiter entwickeln könn(t)en… Bei dir und vielen anderen bin ich mir allerdings noch nicht so sicher… Fleischkonsum in dem hohem Ausmaß wird uns möglicherweise selbst ausrotten. Ich habe absolut nichts gegen den typischen Sonntagsbraten. Nur was derzeit in den westlichen Ländern als Durchschnittsmenge an Fleisch (aus Massentierhaltung) verzerrt wird, ist langfristig ein Ökokollaps sehr sehr wahrscheinlich… Und noch mehr da China und Co. uns es nachtuen.
23. Juli 2018 9:57
Da bin ich dann wohl der Selbstdarstellung Hitlers selber aufgesessen.Die Legende wird mißbraucht, stimmt, aber nicht von mir, es ging um Dogmatismus und darum, daß jede noch so harmlose Gruppe auch bedenkliche Anteile hat.
22. Juli 2018 22:05
@Art Vanderley
Veganer sind doch harmlos… Was wollen die denn so gefährliches? Das man in der Kantine mal auf einen Tag Fleisch verzichtet? Es ist vielleicht nervig, dass man dann vielleicht sein eigenes Wurstbrot mitbringen muss, aber wenn das nicht vergleichsweise harmlos ist, was dann?
Ach der Precht … einmal … und nie wieder … habe ich ein Buch von ihm angefangen zu lesen, und nach einigen Seiten das Buch weggelegt und nie wieder angefasst. LIEBE … so nannte er das Buch … was er da verzapft hat … und dann zufällig einmal im TV ein Interview … nach wenigen seiner Sätzen habe ich weiter gezappt … na ja, wer sich so alles im Laufe der Zeit Philosoph genannt hat … oder genannt wurde … dig it … da fällt mir ein! Beatles – Let it Be – LP. A like a rolling stone Like… Weiterlesen »
17. Juli 2018 16:26
Butterwegge macht dabei allerdings auch keine gute Figur und zeigt genau das, was man auch von der SPD behaupten kann. Man hat kein Konzept bzgl. der Digitalisierung und lässt sich lieber von der Wirtschaft vorführen (weil man dabei auch praktischer Weise gleich mitverdienen kann). Soweit, so traurig! Geschichtsvergessen entgegnet er dreist, dass die Elektrifizierung (die Digitalisierung steckt ja noch in den Kinderschuhen) ja viel bahnbrechender war und keine Arbeitslosen (sic!) zur Folge gehabt hätten. Man könnte sich hier z. B. daran erinnern, was allein die Elektrifizierung der Webstühle verursacht hatte: Tausende von Hungertoten. Glück im Unglück für Butterwegge: Es waren… Weiterlesen »
17. Juli 2018 16:52
Deutschland kann sich mehr Hartz-IV Empfänger leisten, als es Einwohner hat. Teilt man die Summe des deutschen Bruttoinlandproduktes durch die jährlichen Sozialhilfekosten eines Grundsicherungsempfängers, hätten davon 274,65 Millionen Menschen leben können. Da wir nur 80,586 Millionen Einwohner haben, können also noch maximal weitere 194 Millionen Hartz-IV Empfänger als Migranten zugeführt werden. Übrigens : Verteilt man das Bruttoinlandprodukt auf die Einwohner der BRD hätte jeder einzelne 2.727 Euro/Monat bekommen müssen. Und hat er? BIP = Bruttoinlandprodukt BRD = 3,593238 Billionen US Dollar (Jahr 2013) Bevölkerung in der BRD = 80,586 Millionen Menschen (Jahr 2013) 1 Euro = 1,3628 US Dollar (Kurs… Weiterlesen »
17. Juli 2018 19:34
Das Privatvermögen in Deutschland beträgt ca. 1 Bio. Euro. Davon besitzen die 45 reichsten Deutschen ca. die Hälfte,
etwa 500 Mrd. Euro. Es ist wichtig das die sich nicht vermehren und ihr Spielgeld an die Nachkommen verschenken,
bevor die niedrige Erbschaftssteuer greifen könnte. Superreiche müssen sterilisiert werden. Klingt hart aber isso !
17. Juli 2018 21:05
Woher stammt dieser Wert mit der Billion? Das ist viel zu wenig. Selbst das private Geldvermögen liegt bei gut 6 Billionen (Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Versicherungsansprüche). Und da sind dann Immobilien usw eben noch gar nicht mit drin.
ZIeht man die Schulden ab, beträgt das private Geldvermögen im Land immer noch über 4 Billionen Euro, wobei natürlich gerade die Ärmsten oft verschuldet sind, allerdings sicherlich auch oben da linke Tasche, rechte Tasche “Schulden” mit reinspielen – z.B: mit Geldvermögen Schulden finanziertes Immobilienvermögen ).
Das Immobilienvermögen dürfte inzwischen gegen 8 Billionen gehen. Selbstverständlich nur das private.
22. Juli 2018 4:22
Ganz so streng würde ich die Aussage Prechts nicht sehen. Ganz unrecht hat der nicht. Weil dass man nur so viele Kinder bekommen sollte, wie man auch erziehen und versorgen kann, nennt man normalerweise “Familienplanung” und ist hierzulande eigentlich nichts sonderlich ungewöhnliches. 😉 Bevor man Kinder in die Welt setzt sollte man sich doch wirklich ein paar ernsthafte Gedanken darüber machen, ob man auch für die Sorgen kann. Sonst fehlt einem vielleicht etwas die Reife verantwortungsvoll Kinder zu erziehen. Staatliche Unterstützung ist für die Familien vorgesehen, bei denen das Kind ungeplant kommt oder wenn ein Familienmitglied arbeitslos wird und die… Weiterlesen »
19. Juli 2018 18:52
Ist es wirklich so verkehrt und abwegig, dass man sich vorher Gedanken darüber macht, ob man Kinder, die man in die Welt setzt, auch aus weitgehend eigener Kraft heraus versorgen kann? Der Waldmensch Öff Öff hat gesagt, als er für seine minderjährige Tochter Unterhalt zahlen sollte, dass er das Kind von Fallobst und Selbstversorgung ernähren kann, dass er Theologe mit 1er Abi sei und deshalb auch den Schulunterricht bestreiten könnte. Es gäbe genug Altkleider und lehrstehende Häuser usw. Das habe er vor der Trennung auch so mit der Mutter abgesprochen. Warum zählt nur der Vollzeitarbeiter, der fast 50% seines Lohnes… Weiterlesen »
19. Juli 2018 20:23
Kinder bekommt man in der Regel im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. In dem Alter ist man normalerweise noch in der Lage einen Beruf zu lernen und sich einen Job zu suchen. Besonders hier in Deutschland. Und dann – erst dann – kann und sollte man darüber nachdenken eine Familie zu gründen. So sollte es jedenfalls sein. Die Bildung durch Schule und Beruf und der Verdienst ermöglicht auch eine bessere Erziehung von Kindern. Vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch. 😉 Dass das Leben mitunter andere Geschichten schreibt, ist klar und das darf bzw sollte auch nicht zulasten der… Weiterlesen »
20. Juli 2018 10:29
Eigentlich hat Precht sogar völlig Recht und hat das richtig zuende gedacht, wenn er es problematisch sieht, wenn junge Leute (18-30) ein BGE erhalten. Warum sollen junge Leute zwischen 18 und 28 Jahren eine Ausbildung machen oder studieren, wenn sie auch völlig ohne anstrengende Ausbildung ein BGE von einigen tausend Euro erhalten. Und für jedes Kind entsprechend mehr. Wenn das BGE einen Teil der jungen Leute davon abhält eine Ausbildung oder ein Studium zu machen, dann würde das falsche Anreize setzen. Kinder sind natürlich teuer, aber nicht in jedem Alter gleich viel. Kinder zu machen, um das BGE zu kassieren… Weiterlesen »
25. Juli 2018 12:35
Ich schrob zum BGE im Dezember 2016:
https://www.neulandrebellen.de/2016/12/bedingungsloses-grundeinkommen-der-grosse-coup-des-neoliberalismus/
22. Juli 2018 13:41
Almut der Aluhut bei Cristiano Ronaldo ist ein Missbrauchsopfer!
Pentimento bei Cristiano Ronaldo ist ein Missbrauchsopfer!
aquadraht bei Cristiano Ronaldo ist ein Missbrauchsopfer!
Skythe bei Cristiano Ronaldo ist ein Missbrauchsopfer!
Heldentasse bei Cristiano Ronaldo ist ein Missbrauchsopfer!
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