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Timestamp: 2019-08-19 18:53:33+00:00

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SO 2003 - CCB - TU Dortmund
Studienordnung >
für den Bachelor-Studiengang Chemie
an der Universität Dortmund
vom 25. September 2003
Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 86 Absatz 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 14.3.2000 (GV.NW.S.190), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18.12.2002 (GV. NRW S. 644), hat die Universität Dortmund folgende Ordnung erlassen:
§ 2 Studienbeginn
§ 3 Umfang und Gliederung des Studiums
§ 4 Lehrveranstaltungsarten
§ 5 Inhalt des Studiums
§ 6 Zulassungsvoraussetzungen zu einzelnen Lehrveranstaltungen
§ 7 Studien- und Prüfungsleistungen
§ 8 Bachelor-Arbeit und Disputation
§ 9 Studienplan
§ 10 Studienberatung
§ 11 In-Kraft-Treten und Veröffentlichung
Diese Studienordnung regelt das Studium im Bachelor-Studiengang Chemie an der Universität Dortmund auf der Grundlage der Prüfungsordnung vom xx.01.2003.
Studienbeginn ist im Wintersemester eines jeden Jahres.
Umfang und Gliederung des Studiums
Diese Studienordnung regelt nur den fachbezogenen Teil der Ausbildung, soweit es für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Studiums erforderlich ist und es die Sicherstellung des vergleichbaren Ausbildungsstandes mit Hochschulen des In- und Auslandes verlangt.
Die darüber hinausgehende Beschäftigung mit weiteren Gegenständen des Fachgebietes sowie das Studium ergänzender Disziplinen wird in die Entscheidung und persönliche Verantwortung jeder/jedes einzelnen Studierenden gestellt.
Der Umfang des Studiums im Pflicht- und Wahlpflichtbereich dieses Studiengangs beträgt 149 Semesterwochenstunden (SWS), davon 124 SWS im Pflichtteil und 25 SWS im Wahlpflichtbereich. Die Studieninhalte sind so ausgewählt und begrenzt, dass das Studium in der Regelstudienzeit gemäß § 4 der Prüfungsordnung für diesen Studiengang abgeschlossen werden kann.
Der Pflichtbereich mit 124 SWS, davon 53 SWS Laborpraktika, umfasst die Prüfungsfächer Allgemeine, Anorganische und Analytische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie sowie die Nachbardisziplinen Physik und Mathematik, in denen die essentiellen Grundlagen für eine fachwissenschaftliche Ausbildung in Chemie vermittelt werden. Ergänzt wird der Pflichtbereich durch die für die Berufsfähigkeit unabdingbare Veranstaltung zum Erwerb des Sachkundenachweises gemäß § 5 der Chemikalienverbotsverordnung, Einführungen in die Prüfungsfächer Technische Chemie und Biologische Chemie sowie eine erste Einführung in die Computer-Nutzung für Chemiestudierende.
Der Wahlpflichtbereich mit 25 SWS, davon 16 SWS Laborpraktika, ermöglicht den Studierenden eine fachliche Erweiterung oder eine Schwerpunktsetzung innerhalb der Gesamtausbildung.
Die Ausbildung im Pflicht- und Wahlpflichtbereich gliedert sich in benotete und unbenotete Studienmodule, wobei erstere nach § 5 Abs. (1) den Prüfungsfächern oder dem Wahlpflichtbereich zugeordnet sind. Studienmodule können aus mehreren Lehrveranstaltungen bestehen, die sich höchstens über zwei Fachsemester erstrecken. Sie werden mit dem Erwerb der zugeordneten Leistungspunkte (Credits) durch Prüfungen/Prüfungs-leistungen gemäß § 11 der Prüfungsordnung für diesen Studiengang abgeschlossen.
Das Lehrangebot erfolgt in diesem Studiengang in Veranstaltungen folgender Art:
a. Vorlesungen (V)
b. Übungen (Ü)
c. Seminare (S)
d. Praktika (Pr)
e. Gruppenprojekt (GP)
Vorlesungen dienen der Vermittlung von inhaltlichen und methodischen Kenntnissen durch zusammenhängende Darstellung von Sachgebieten durch Lehrende und eröffnen den Studierenden den Weg zur Erweiterung und Vertiefung der Kenntnisse durch Selbststudium.
Übungen werden in Verbindung mit Vorlesungen angeboten. Sie dienen der/dem Studierenden zur Anwendung und Vertiefung des erarbeiteten Stoffes sowie zur Selbstkontrolle des Wissensstandes durch die Bearbeitung exemplarischer Probleme.
Seminare dienen der Behandlung ausgewählter fachlicher Fragestellungen. In ihnen soll die/der Studierende lernen, sich komplexe wissenschaftliche Fragestellungen selbständig zu erarbeiten und hierüber sachgerecht zu referieren sowie die Fähigkeit zu kritischer wissenschaftlicher Diskussion erwerben.
Praktika dienen der Einübung von Handfertigkeiten, der Vermittlung von Methoden-kenntnissen sowie der Erfahrungsbildung durch Bearbeiten praktischer Aufgabenstellun-gen und fördern so die Einsicht in Sachzusammenhänge. Sie sollen darüber hinaus die für eine sachgerechte Anlage und Ausführung eigener Experimente erforderlichen Fähig-keiten sowie die sorgfältige Beobachtung bei selbst durchgeführten Experimenten schulen.
Im Gruppenprojekt sollen die Studierenden lernen, in der Gruppe eine fachübergreifende Problemstellung so zu modularisieren, dass Teilprobleme zeitlich parallel und weitgehend unabhängig voneinander – aber ohne Verlust des thematischen Zusammenhangs – bearbeitet werden können. Das Projekt beinhaltet das abschließende Zusammenführen der Teilprojekte als Ergebnis für das Gesamtprojekt und dessen Präsentation.
Die folgende Tabelle zeigt die den Prüfungsfächern zugeordneten Studienmodule einschließlich der zugehörigen Leistungspunkte sowie die den Studienmodulen zugeordneten Lehrveranstaltungen einschließlich des jeweiligen Umfangs in SWS.
Die Aufzählung und Zuordnung der Fächer zu den Wahlpflichtveranstaltungen in den Fußnoten zu der Tabelle ist abschließend und verpflichtend.
Für die Studienmodule M-CO und M-TO werden unbenotete Leistungspunkte entsprechend der Regelung in § 11 Abs. (2) der Prüfungsordnung für diesen Studiengang (PO) erworben. Das Prüfungsverfahren für den Abschluss des Moduls M-TO, das sich nach den Anforderungen zum Erwerb des Sachkundenachweises gemäß § 5 der Chemikalienverbotsverordnung in der jeweils gültigen Fassung richtet, ist entsprechend den Grundsätzen in § 11 Abs. (4) PO anzukündigen.
Im Pflichtbereich des Studiengangs wird jedes zu den Prüfungsfächern gehörende Studienmodul, das aus den Veranstaltungsarten „Vorlesung“ und „Übung“ besteht durch eine Klausur abgeschlossen. Die Bearbeitungszeit nach § 11 Abs. (6) PO ist unter Beachtung des Grundsatzes nach § 11 Abs. (1) PO auf Vorschlag des zuständigen Lehrbereichs/der zuständigen Lehrbereiche durch den Prüfungsausschuss festzusetzen und durch Aushang am „schwarzen Brett“ des Dekanats bekannt zu machen.
Im Pflichtbereich des Studiengangs wird jedes Studienmodul, das aus den Veranstaltungsarten „Praktikum“ oder „Praktikum“ mit „Seminar“ oder „Praktikum“ und „Vorlesung“ besteht, durch eine mündliche Prüfung gemäß § 11 Abs. (7) unter Beachtung des Grundsatzes nach § 11 Abs. (1) PO und unter angemessener Berücksichtigung der weiteren Praktikumsleistungen bei der Bewertung abgeschlossen. Die weiteren Praktikumsleistungen werden durch eine Praktikumsordnung geregelt, die auf Vorschlag des zuständigen Lehrbereichs/der zuständigen Lehrbereiche vom Prüfungsausschuss erlassen wird. Die Praktikumsordnung regelt mindestens
a. die Form für die Überprüfung der zur sicheren Durchführung der jeweils anstehenden experimentellen Aufgabe erforderlichen Kenntnisse (z.B. Assistenten-Gespräch am Arbeitsplatz) sowie die Folgen nicht ausreichender Kenntnisse,
b. Art, Anzahl und Umfang der experimentellen Aufgaben (z.B. Analysen, ein- oder mehrstufige Synthesen, Messaufgaben etc.) sowie die Wiederholungsmöglichkeiten bei nicht ausreichender Durchführung einzelner Aufgaben,
c. die Form der Dokumentation der durchgeführten Experimente sowie deren Auswertung,
d. die zur mündlichen Abschlussprüfung vorzulegenden Unterlagen,
e. den spätest möglichen Termin, zu dem ein Verzicht auf die angemeldete Prüfungsteilnahme möglich ist.
Die Praktikumsordnung wird den Studierenden spätestens bei der ersten Veranstaltung des Studienmoduls ausgehändigt.
Sofern das Studienmodul die Veranstaltungsart „Seminar“ enthält, soll jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer angemessen an der Ausarbeitung mindestens eines Seminarvortrags, dem Vortrag sowie der Diskussion des Vortragsinhalts beteiligt sein. Die hierbei gezeigten Leistungen sind angemessen in der abschließenden Bewertung für das Studienmodul zu berücksichtigen.
Für die Studienmodule M-WV- 1 und M-WV -2 werden Prüfungsform und Prüfungsdauer gemäß § 11 Abs. (4) PO festgesetzt. Für das Studienmodul M-WP- 2 gilt Abs. (4) sinngemäß, die mündliche Abschlussprüfung kann durch einen abschließenden Vortrag gemäß § 11 Abs. (8) PO ersetzt werden.
Zulassungsvoraussetzungen für einzelne Studienmodule
Zulassungsvoraussetzung für alle Praktika ab dem 2. Fachsemester ist das Vorliegen des Sachkundenachweises gemäß § 5 der Chemikalienverbotsverordnung durch erfolgreichen Abschluss des Studienmoduls M-TO.
Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen (LV)/Studienmodulen (M) im Pflichtteil dieses Studiengangs ist die vorherige Teilnahme oder erfolgreiche Teilnahme an vorangehenden Lehrveranstaltungen/Studienmodulen gemäß der folgenden Tabelle. Die vorherige Teilnahme an einem Studienmodul beinhaltet die Teilnahme an der zugehörigen abschließenden Prüfung.
Zur Teilnahme an Vorherige Teilnahme erfolgreiche Teilnahme
M-P-2 M-P-1 M-TO
Allg. u. Anorg. Chemie Praktikum 2 Allg. u. Anorg. Chemie Praktikum 1 M-TO
M-OC-3 M-OC-1, M-AC-3 M-TO
Phys.-Chem. Praktikum 1 Physikalische Chemie 1 *) M-TO
Phys.-Chem. Praktikum 2
M-PC-1, Phys.-Chem. Praktikum 1
M-TO
Praktikum Synthesen und Methoden (AC/OC) M-AC-2, M-OC-2,
M-AC-1, M-OC-1 M-TO, M-AC-3, M-OC-3
M-TC-2 M-TC-1 M-TO
*) aktive Teilnahme an der Vorlesung und den Übungen
Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme am Studienmodul M-WP-1 ist der erfolgreiche Abschluss der Studienmodule M-AC-3, M-OC-3, M-P-C3 und M-AO-1 sowie die Teilnahme an den Abschlussprüfungen aller Studienmodule, die bei einem durchgängig erfolgreichen Studium nach dem im Anhang angeführten Studienplan bis Ende des vierten Fachsemesters abgeschlossen sind.
Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme am Studienmodul MWP2 ist der erfolgreiche Abschluss aller Pflicht-Studienmodule, die nach dieser Ordnung dem Prüfungsfach zugerechnet werden, in dem dieses Studienmodul erbracht wird.
Studien- und Prüfungsleistungen werden studienbegleitend entsprechend den Regelungen für die einzelnen Studienmodule nach § 11 PO und § 5 dieser Studienordnung erbracht. Der Prüfung für ein Studienmodul geht in der Regel die Teilnahme an den zugehörigen Lehrveranstaltungen voraus. Das Anmeldeverfahren zur Teilnahme an der Prüfung/Erbringung der Prüfungsleistung für ein Studienmodul regelt § 10 PO. Die Anmeldefrist beginnt spätestens vier Wochen vor der Prüfung/dem Erbringen der ersten prüfungsrelevanten Leistung und endet so, dass eine sachgerechte Durchführung der Prüfung/des Studienmoduls (Praktikum, Gruppenprojekt, Seminar) sichergestellt ist. Die Anmeldefristen betragen mindestens drei Wochen. Sie sind durch Aushang am "Schwarzen Brett" des Dekanates bekanntzugeben.
Bachelor-Arbeit und Disputation
Die Bachelor-Arbeit soll zeigen, dass die Kandidatin/der Kandidat in der Lage ist, eine im Umfang angemessene experimentelle oder theoretische Aufgabe aus dem Gebiet der Chemie in einer vorgegebenen Frist zu strukturieren, auf der Grundlage bekannter Verfahren unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig zu bearbeiten und sachgerecht schriftlich darzustellen.
Die Disputation soll zeigen, dass die Kandidatin/der Kandidat in der Lage ist, ein selbst durchgeführtes Projekt im Zusammenhang mündlich darzustellen, die gewählte Vorgehensweise zu begründen und in einem erweiterten fachlichen Rahmen zu verteidigen.
Die Zulassung zur Bachelor-Arbeit und zur Disputation, ihre Durchführung und Bewertung regeln §§ 14 bis 16 PO.
Bachelor-Arbeit und Disputation sollen als abschließende Studien- und Prüfungsleistungen im sechsten Fachsemester erbracht werden.
Auf der Grundlage dieser Studienordnung stellt der Fachbereich jährlich einen Studienplan auf. Er bezeichnet die Pflicht- und Wahlpflichtlehrveranstaltungen und gibt deren Umfang in Semesterwochenstunden (SWS) und die Leistungspunkte für die Veranstaltungen an. Der Studienplan ist auf den Studienbeginn im Wintersemester ausgelegt und dient den Studierenden als Empfehlung für einen sachgerechten Aufbau des Studiums.
Eine allgemeine Studienberatung bietet die Zentrale Studienberatung der Universität Dortmund an. Sie berät die Studierenden in allgemeinen Fragen der Studieneignung, Studienzulassung, und Studienfächer. Zudem steht sie als psychologische Beratungsstelle zur Verfügung.
Die studienbegleitende Fachberatung ist Aufgabe des Fachbereichs Chemie. Sie erfolgt durch vom Fachbereich benannte Studienfachberater sowie durch die Professorinnen/Professoren oder habilitierte Lehrende in ihren Sprechstunden. Die studienbegleitende Fachberatung unterstützt die Studierenden insbesondere in Fragen der Studiengestaltung.
Zu Beginn jeden Wintersemesters wird vom Fachbereich Chemie eine Einführungsveranstaltung für Studienanfängerinnen/Studienanfänger durchgeführt.
In-Kraft-Treten und Veröffentlichung
Diese Studienordnung tritt mit Wirkung vom 01.10.2003 in Kraft. Sie wird in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Dortmund veröffentlicht.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fachbereichsrates Chemie vom 24.09.2003.
Dortmund, 25. September 2003
der Universität Dortmund
Dr. E. Becker
Studienplan für den Bachelor-Studiengang Chemie
Der folgende Studienplan gilt in Verbindung mit der Studienordnung und der Bachelor-Prüfungsordnung des Fachbereichs Chemie. Die Gliederung des Studienplans beruht auf dem Studienjahr mit Studienbeginn im Wintersemester. Es wird empfohlen, die Lehrveranstaltungen in der angegebenen Reihenfolge zu besuchen. Für einzelne Studienmodule ist die vorherige Teilnahme oder erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungen zu vorhergehenden Studienmodulen entsprechend § 6 der Studienordnung erforderlich.
vom 25.09.2003
Zuletzt geändert am 19.08.2019 09:11

References: § 2
 § 86

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11
 § 4
 § 5
 § 5
 § 11
 § 11
 § 5
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11
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 § 5
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 § 5
 § 10
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