Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_5_NatSchG_LSA_Land_Forst_und_Fischereiwirtschaft-d356905,6.html
Timestamp: 2016-10-27 21:03:01+00:00

Document:
§ 5 NatSchG LSA, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft | Gesetze auf anwalt24.de
§ 5 NatSchG LSA, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft Suche
Naturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA) Landesrecht Sachsen-An...…§ 5 NatSchG LSA, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft§ 6 NatSchG LSA, Grundflächen der öffentlichen Hand§ 7 NatSchG LSA, Vertragliche Vereinbarungen§ 8 NatSchG LSA, Umweltbildung§ 9 NatSchG LSA, Umweltbeobachtung§ 10 NatSchG LSA, Aufgaben und Beteiligung der Behörden§ 11 NatSchG LSA, Begriffe§ 12 NatSchG LSA, Aufgaben der Landschaftsplanung§ 13 NatSchG LSA, Begriff und Inhalte der Landschaftsplanung§ 13a NatSchG LSA, Strategische Umweltprüfung der Landschaftsplanung§ 14 NatSchG LSA, Landschaftsprogramm§ 15 NatSchG LSA, Landschaftsrahmenplan§ 16 NatSchG LSA, Landschaftspläne§ 17 NatSchG LSA, Zusammenwirken mit anderen Ländern§ 18 NatSchG LSA, Eingriffe in Natur und Landschaft§ 19 NatSchG LSA, Genehmigungspflicht von Eingriffen§ 20 NatSchG LSA, Verursacherpflichten, Ökokonto§ 21 NatSchG LSA, Ersatzzahlung§ 22 NatSchG LSA, Ersatzvornahme§ 23 NatSchG LSA, Verfahren der Genehmigung§ 24 NatSchG LSA, Verfahren bei Planfeststellungen…§ 71 NatSchG LSA, In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten
§ 5 NatSchG LSA, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
§ 5 NatSchG LSANaturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA)Landesrecht Sachsen-AnhaltAbschnitt 1 – Allgemeine VorschriftenTitel: Naturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA)Normgeber: Sachsen-AnhaltAmtliche Abkürzung: NatSchG LSAGliederungs-Nr.: 791.12Normtyp: Gesetz(1) Bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist die besondere Bedeutung einer natur- und landschaftsverträglichen Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft für die Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft zu berücksichtigen. Der Ausgleich von Nutzungsbeschränkungen in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft bestimmt sich nach § 60.(2) Die Festsetzung der regionalen Mindestdichte von zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen linearen und punktförmigen Elementen (Saumstrukturen, insbesondere Hecken und Feldraine sowie Trittsteinbiotope) erfolgt unter Berücksichtigung der fortlaufenden Biotopverbundplanung.(3) Die Landwirtschaft hat neben den Anforderungen, die sich aus den für die Landwirtschaft geltenden Vorschriften und § 17 Abs. 2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes ergeben, insbesondere die folgenden Grundsätze der guten fachlichen Praxis zu beachten: 1.Bei der landwirtschaftlichen Nutzung muss die Bewirtschaftung standortangepasst erfolgen und die nachhaltige Bodenfruchtbarkeit und langfristige Nutzbarkeit der Flächen gewährleistet werden. 2.Vermeidbare Beeinträchtigungen von vorhandenen Biotopen sind zu unterlassen. 3.Die zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen Landschaftselemente sind zu erhalten und nach Möglichkeit zu vermehren. 4.Tierhaltung und Pflanzenbau haben in einem Verhältnis zueinander zu stehen, sodass schädliche Umweltauswirkungen vermieden werden. 5.Auf erosionsgefährdeten Hängen, in Überschwemmungsgebieten, auf Standorten mit hohem Grundwasserstand sowie auf Moorstandorten ist ein Grünlandumbruch zu unterlassen. 6.Die natürliche Ausstattung der Nutzfläche (Boden, Wasser, Flora, Fauna) darf nicht über das zur Erzielung eines nachhaltigen Ertrages erforderliche Maß hinaus beeinträchtigt werden. 7.Eine schlagspezifische Dokumentation über den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ist nach Maßgabe des landwirtschaftlichen Fachrechts zu führen. (4) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium wird ermächtigt, Einzelheiten zur Bestimmung der guten fachlichen Praxis im Sinne des Absatzes 3 durch Verordnung festzulegen.(5) Bei der forstlichen Nutzung des Waldes ist das Ziel zu verfolgen, naturnahe Wälder mit einem hinreichenden Anteil heimischer Forstpflanzen aufzubauen und diese ohne Kahlschläge nachhaltig zu bewirtschaften. Das Nähere regelt das Landeswaldgesetz.(6) Bei der fischereiwirtschaftlichen Nutzung der oberirdischen Gewässer sind diese einschließlich ihrer Uferzonen als Lebensstätten und Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu fördern. Der Besatz dieser Gewässer mit Tierarten außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes ist grundsätzlich zu unterlassen. Bei Fischzuchten und Teichwirtschaften der Binnenfischerei sind Beeinträchtigungen der heimischen Tier- und Pflanzenarten auf das zur Erzielung eines nachhaltigen Ertrages erforderliche Maß zu beschränken. Das Nähere, insbesondere die Zulässigkeit von Ausnahmen für Fischzuchten und Teichwirtschaften der Binnenfischerei, regelt das Fischereigesetz.(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 17. Dezember 2010 durch § 39 des Gesetzes vom 10. Dezember 2010 (GVBl. LSA S. 569). Zur weiteren Anwendung s. § 37 Absatz 4 des Gesetzes vom 10. Dezember 2010 (GVBl. LSA S. 569).
§ 4 NatSchG LSA, Beachtung der Ziele und Grundsätze§ 6 NatSchG LSA, Grundflächen der öffentlichen Hand

References: § 5

§ 5

§ 5
 § 60
 § 17
 § 39
 § 37

§ 4