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Timestamp: 2017-11-25 07:55:31+00:00

Document:
OLG-NAUMBURG - 09.03.2004, 1 U 91/03 - JuraForum.de
OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 1 U 91/03
Leitsatz: 1. Die Zulässigkeit einer bestimmten Klageart steht nicht zur Disposition der Parteien; insbesondere kann durch eine Prozessvereinbarung nicht abweichend von der gesetzlichen Regelung ein Vorrang bzw. auch nur die Zulässigkeit einer Feststellungsklage begründet werden.
Rechtsgebiete: AktG, EnWG, EEG, ZPO
Vorschriften: § AktG, § 2 Abs. 4 2. Alt. EnWG, § 2 Abs. 1 S. 1 EEG, § 11 EEG, § 11 Abs. 4 EEG, § 11 Abs. 4 S. 1 EEG, § 11 Abs. 4 S. 2 EEG, § 11 Abs. 4 S. 3 EEG, § 263 1. Alt. ZPO, § 263 2. Alt. ZPO, § 265 Abs. 2 S. 1 ZPO, § 267 ZPO, § 322 Abs. 1 ZPO, § 325 Abs. 1 ZPO
Verfahrensgang: LG Halle 7 O 129/02 vom 05.09.2003
30 + Ne. un =
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 WF 35/04 vom 09.03.2004
Im Falle des Widerrufs nach § 124 ZPO gilt die Begrenzung des § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO nicht.
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 7 W (Hs) 3/04 vom 08.03.2004
Zur Abgrenzung des selbstständigen Handelsvertreters vom Arbeitnehmer.
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 4 W 6/04 vom 08.03.2004
Die sofortige Beschwerde gegen die Vorführung gem. § 380 ZPO ist auch dann zulässig, wenn die Vorführung bereits abgeschlossen ist, der Beschwerdeführer aber einen Grundrechtseingriff geltend machen kann.
Eine Vorführung im Sinne des § 380 ZPO ist im Regelfall lediglich eine Freiheitsbeschränkung. Im Falle des Aufenthalts eines Zeugen in einer Justizvollzugsanstalt für eine Nacht ist eine Freiheitentziehung anzunehmen, bei der gemäß Art. 104 Abs. 1 S. 1 GG der Gesetzesvorbehalt und gemäß Art. 104 Abs. 2 GG der Richtervorbehalt zu beachten ist.
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References: § 2
 § 2
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 263
 § 263
 § 265
 § 267
 § 322
 § 325
 § 124
 § 127
 § 380
 § 380
 Art. 104
 Art. 104