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Timestamp: 2017-11-22 01:43:29+00:00

Document:
VIS BE ÜbDoGebG | Landesnorm Berlin | Gesamtausgabe | Gesetz über die Staatliche Prüfung für Übersetzer, Dolmetscher und Gebärdensprachdolmetscher (Übersetzergesetz - ÜbDoGebG) vom 23. Juni 2003 | gültig ab: 29.06.2003
Gesetz über die Staatliche Prüfung für Übersetzer, Dolmetscher...
§ 4 - Bestandteile der Prüfung
§ 5 - Rechtswirkung der Prüfung
§ 6 - Prüfungsordnung
§ 7 - Sprachliche Gleichbehandlung
Amtliche Abkürzung: ÜbDoGebG
Gültig ab: 29.06.2003
Fundstelle: GVBl. 2003, 230
Gesetz über die Staatliche Prüfung für
Übersetzer, Dolmetscher und Gebärdensprachdolmetscher
(Übersetzergesetz - ÜbDoGebG)
Gesetz über die Staatliche Prüfung für Übersetzer, Dolmetscher und Gebärdensprachdolmetscher (Übersetzergesetz - ÜbDoGebG) vom 23. Juni 2003 29.06.2003
Eingangsformel 29.06.2003
§ 1 - Zweck der Prüfung 29.06.2003
§ 2 - Prüfungsamt 29.06.2003
§ 3 - Zulassung zur Prüfung 29.06.2003
§ 4 - Bestandteile der Prüfung 29.06.2003
§ 5 - Rechtswirkung der Prüfung 29.06.2003
§ 6 - Prüfungsordnung 29.06.2003
§ 7 - Sprachliche Gleichbehandlung 29.06.2003
§ 8 - Übergangsregelung 29.06.2003
§ 9 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 29.06.2003
Im Land Berlin werden staatliche Prüfungen für Übersetzer, Dolmetscher und Gebärdensprachdolmetscher durchgeführt. In diesen Prüfungen ist festzustellen, ob die Kandidaten die für die Ausübung des Berufs eines Übersetzers, Dolmetschers oder Gebärdensprachdolmetschers erforderlichen sprachlichen und fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen.
mindestens den Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Schulabschluss in der einen Prüfungssprache (Ausgangssprache) und
eine mehrjährige einschlägige Ausbildung in der anderen Prüfungssprache (Zielsprache) oder eine dem angestrebten Abschluss entsprechende Berufspraxis als Übersetzer oder Dolmetscher
nachweist. Die Dolmetscherprüfung kann nur gleichzeitig mit der Übersetzerprüfung oder nach deren Bestehen abgelegt werden.
einen der in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 genannten Schulabschlüsse und
eine mehrjährige einschlägige Ausbildung oder eine dem angestrebten Abschluss entsprechende Berufspraxis als Gebärdensprachdolmetscher
(3) Zur Prüfung nach Absatz 1 oder 2 wird nicht zugelassen, wer bereits zu einer gleichwertigen und gleichartigen Prüfung zugelassen ist, eine solche Prüfung bereits erfolgreich abgeschlossen hat oder eine solche Prüfung nicht bestanden und einmal ohne Erfolg wiederholt hat.
(1) Die Prüfung für Übersetzer besteht aus drei Prüfungsteilen:
mündlicher Prüfung.
(2) Die Prüfung für Dolmetscher und die Prüfung für Gebärdensprachdolmetscher bestehen jeweils aus zwei Prüfungsteilen:
Aufsichtsarbeiten und
(3) Das Prüfungsamt legt nach Maßgabe der im Land Berlin zur Verfügung stehenden Fachprüfer jeweils für ein Prüfungsjahr diejenigen Sprachen und Fachgebiete fest, die Gegenstand der Prüfung sein können. Die Festlegungen sind im Amtsblatt von Berlin zu veröffentlichen.
Wer die Prüfung erfolgreich abgelegt hat, ist berechtigt, die Bezeichnung
"Staatlich geprüfter Übersetzer" oder "Staatlich geprüfte Übersetzerin",
"Staatlich geprüfter Übersetzer und Dolmetscher" oder "Staatlich geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin",
"Staatlich geprüfter Gebärdensprachdolmetscher" oder "Staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin"
die Zulassungsvoraussetzungen, namentlich die an Art, Dauer und Intensität der Ausbildung und Berufspraxis des Bewerbers zu stellenden Anforderungen,
die Prüfungsgegenstände einschließlich der Fachgebiete sowie Art und Umfang der Prüfungsanforderungen,
die Zusammensetzung und die Aufgaben der Prüfungskommissionen,
das Prüfungsverfahren einschließlich der Teilnahme von Zuhörern und Gästen,
die Leistungsbewertung und die Errechnung des Gesamtergebnisses,
den Rücktritt, die Säumnis, die Unterbrechung oder die vorzeitige Beendigung der Prüfung bei Versäumnissen, Störungen, Täuschungen oder Leistungsausfällen,
die Voraussetzungen und das Verfahren bei der Wiederholung der Prüfung,
die Anerkennung gleichwertiger Prüfungen,
die Erhebung und die Höhe der Gebühren für Prüfungen einschließlich Wiederholungsprüfungen, Gleichstellungsentscheidungen und Widersprüchen gegen Prüfungs- und Gleichstellungsentscheidungen. Die Gebühren werden mit Beginn des Verfahrens fällig. Im Übrigen gelten die Vorschriften des Gesetzes über Gebühren und Beiträge vom 22. Mai 1957 (GVBl. S. 516), zuletzt geändert durch Artikel II § 6 Abs. 1 des Gesetzes vom 15. April 1996 (GVBl. S. 126), in der jeweils geltenden Fassung entsprechend.
Alle Berufs-, Funktions- und Personenbezeichnungen, die in diesem Gesetz gebraucht werden, gelten sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Sprachform.
Bis zum Inkrafttreten der gemäß § 6 zu erlassenden Rechtsverordnung werden staatliche Prüfungen für Übersetzer nach der Verordnung über die Staatliche Prüfung für Übersetzer und Übersetzerinnen vom 2. Juli 1990 (GVBl. S. 1458), zuletzt geändert durch Artikel IX des Gesetzes vom 6. November 2000 (GVBl. S. 473), durchgeführt.

References: § 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9
 § 6
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