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Timestamp: 2017-11-22 14:37:57+00:00

Document:
Art. 397d CC; appel au juge en cas de privation de liberté à des fins d'assistance.
Le contrôle judiciaire présuppose uniquement une requête écrite; même en cas de représentation par un avocat, une motivation n'est pas nécessaire (consid. 2).
Am 23. April 2007 verfügte das Verwaltungsgericht, dass ein Beschwerdeverfahren nur durchgeführt werde, wenn innert der Beschwerdefrist eine gültige Verwaltungsgerichtsbeschwerde
BGE 133 III 353 S. 354
eingereicht werde; bei anwaltlicher Vertretung müsse die Beschwerdeschrift eine Begründung enthalten, wie dies § 39 Abs. 2 VRPG/AG fordere.
2.2 Die bundesrechtlich vorgegebenen Formerfordernisse sind bewusst niedrig gehalten und sachlich gerechtfertigt: Zum einen darf
BGE 133 III 353 S. 355
die Anrufung des Richters angesichts der Schwere des Eingriffs und der häufigen Unbeholfenheit der davon Betroffenen nicht an formellen Hindernissen scheitern. Zum anderen zeigt die Erfahrung, dass Einweisungs- wie auch abweisende Entlassungsverfügungen oft kaum begründet sind, was eine materiell begründete Anfechtung in vielen Fällen verunmöglichen oder jedenfalls unverhältnismässig erschweren würde. Der Betroffene kann und darf sich darauf beschränken, den Richter mit einem schriftlichen Ersuchen um Beurteilung anzurufen. Es ist sodann Sache des zuständigen Gerichts, sich durch Beizug der einschlägigen Akten sowie persönliche Anhörung des Betroffenen und gegebenenfalls auch der involvierten Behörden die notwendigen Entscheidgrundlagen zu verschaffen.
Article: Art. 397d CC, Art. 397d und 397f ZGB, Art. 31 Abs. 4 BV, Art. 5 Ziff. 4 EMRK suite... , Art. 397d Abs. 1 ZGB, Art. 397e Ziff. 3 ZGB, Art. 13 ff. OR, Art. 397f Abs. 3 ZGB, Art. 397f Abs. 2 ZGB

References: BGE 
 § 39

BGE 
 Art. 397
 Art. 397
 Art. 31
 Art. 5
 Art. 397
 Art. 397
 Art. 13
 Art. 397
 Art. 397