Source: http://stueber.welt.de/2012/12/03/ipad-beim-mobile-commerce-auf-platz-eins/comment-page-1/
Timestamp: 2013-05-23 13:57:16+00:00

Document:
iPad beim Mobile Commerce auf Platz eins - Das Social Media Blog
Und welche Konsequenzen zieht das Online-Marketing-Unternehmen aus der Studie? „Die Entwicklung einer One-fits-all M-Commerce-Strategie für alle Plattformen reicht nicht aus”, so Stefanie Lüdecke, Chief Sales Officer bei Zanox. ”Das iPad ist ein M-Commerce-Kanal mit ganz eigenen Gesetzen.” Sie ist der Meinung, dass Sales-Kampagnen für das iPad an das spezielle Konsumverhalten der Nutzer angepasst werden müssen.
Tags: iPad·Mobile Commerce·Zanox	Die Technik der Kommentarfunktion wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Die Moderation liegt bei WELT ONLINE. Das Kommentarsystem "Disqus" erlaubt Ihnen nicht nur, hier auf WELT ONLINE sowie den Blogs von WELT ONLINE zu kommentieren. Wenn Sie dies wollen, bietet Ihnen "Disqus" eine ganze Reihe von Zusatzfunktionen, die wir hier erklären. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie hier.
Die Energiewende war immer ein unsinniger und vor allem nicht zu Ende gedachter Plan. Der wurde dann dilettantisch, überstürzt und aus rein populistischen Gründen in die Umsetzung gejagt. Gescheitert ist die Energiewende schon lange. Aber bis die Politik das zugibt und reagiert, werden die Folgeschäden wie Entindustrialisierung, Komfort- und Hygieneabbau noch bis ins Unerträgliche steigen. Das Muster gibt der Umgang mit dem ähnlich genialen Euro vor.
http://www.facebook.com/dieter.mazitschek Dieter Mazitschek
Das herbeigeredete ” Scheitern” der Energiewende ( die unter Rot-Grün begann)
enspringt einem alten Planwirtschaftlichen Denken, ist aber seit dem beginn der Strombörse obsolet, und soll nur Betrieb einiger Atomkraftwerke verlägern
Seit einger Zeit representieren nicht nur RWE, EON Vattenfall und EnBW die
Energiewirtschaft als Großkonzern Kommt jetz tauch Gazprom dazu.
Und wenn mal eine Enwicklung angestossen ist lässt sie sich nicht mehr aufhalten.
Wir sind ja eigenlich im Kapitalismus und der hat kein Intresse mehr am Atomstromsozalismus.
Das bringt ja kein Gewinn mehr.
Übrigens kann man die Folgen des Atomstrosozialismus in Frankreich beobachten
In Frankreich war der Stromhöchstpreis im letzten Winter bei 2 EURO / Kilowatt,
in Deutschland zur selben Stunde bei 16 Cent / Kilowatt.
Auch sind in Frankreich die Stromausfälle haüfiger als bei uns
http://profile.yahoo.com/56QOTXXXNN4GN2I3VXC2N36UOE Ulla
Da sind Sie aber bisher der einzige, der über solche hohen Preise für die KW-Stunde in Frankreich berichten kann. 2€ pro KW-Stunde? Mit Verlaub, ein solcher Preis wäre in den meisten deutschen von der Atomhysterie befallenen Medien genüsslichst präsentiert worden. Ebenfalls wären die häufigeren Stromausfälle ebenfalls voller Lust und Laune medial seziert worden. Weil es eben mit der Kernkraft auch nicht liefe.
Und noch eine Frage: Wo in Deutschland bezahlt man denn nur 16 Cent/KW-Stunde? Meines Wissens beträgt der bundesdeutsche Durchschnitt 23 Cent, wenn nicht gar mehr.
Die Energie-wende wurde aber tatsächlich durch das Geplärre des Bundesbürgers eingeleitet. Und dieses Thema hat die Merkel jeden Tag auf ihrem Schreibtisch gehabt. OK, die Japse haben ihren Reaktor nicht selber hochgejagt, wie die Russen, aber auch in Japan gilt die Zauberformel: Sparen am verkehrten Ort. Und diesmal hat sich die Merkel gesagt: Schluss, ich will das Gejammere nicht länger hören – und die Wende wurde eingeleitet. Und es wurden keine Vorkehrungen getroffen betriebsbedingte Stromausfälle abzumildern. Den zahlen tut der Bürger. Und jetzt wird es richtig weh tun – aber den Grünen sei Dank, denn die haben nie Stromausfälle, verlangen jedoch vom Bürger dieses Manko zu akzeptieren. Merkel wartet nun auf die Protestwelle – aber die muss eintreten, bevor alles zappenduster ist. Denn erst kommt die Industrie, dann der Bürger (wenn noch was übrig sein sollte vom Strom, denn der wird bekanntlich in dem Moment produziert, wenn der Fernseher eingeschaltet wird, wetten?)
Die Energiewende kann nicht scheitern,
Das ist wie beim Fall der Mauer , die Politfunktionäre fangen an panisch herumzuschreien,
von wegen EEG Umlage , Solarboom, aber nächstes Jahr wird es mit
Sicherheit für jeden Haushalt billiger sein sein eigenen Solarstrom zu machen
wie der Bezug von E-on und RWE etc.
Das waren die Strombörsen Höchstpreise und nicht für Haushaltskunden.
Das Problem mit dem extremen Strompreis zur Winterspitze in Frankreich wird durch die vielen Stromheizungen verursacht
Gehens Sie mit bei der Energiewende es ist IHR Profit und nicht der von E-ON, RWE, etc.
Gehens Sie auf die Hompage: minijoule.com und machen
Sie Ihren Basis – Solarstrom selbst.
Scheitert die Energiewende von Merkel Scheitert auch Merkel selbst .
http://twitter.com/DMazitschek Dieter Mazitschek
Nun nähert sich das Winterhalbjahr und es wird wieder in der Presse gehetzt Es nähert sich der Blackout , am besten am 21.12.2012 so wie 11 S.
Auszug aus dem Handelsblatt 09.09.2012
“Nun hören wir, dass die seit Jahren stillgelegte Aluminiumhütte von Norsk Hydro im Rheinland wieder angefahren wird. Das Schmelzen rechnet sich wieder in Deutschland, weil der Strompreis inzwischen so moderat ist. Strom aus Wind und Sonne wird in großen Mengen produziert und in das Netz (zwangs-)eingeleitet. Das Angebot ist höher als der Verbrau
ch, die Preise gehen in den Keller.
Die Welt ist schon verrückt. Ziel der Energiewende war es doch auch, Stromfresser zu verdrängen und den Energieverbrauch generell einzudämmen. Das Gegenteil ist nun der Fall. Die Hütten dieser Republik, die Strom in Kleinstadtformat benötigen, sind dankbare Abnehmer von regenerativem Strom, den sonst keiner haben will.”
“FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle ist kein Freund des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG). Es müsse weg, hat er mehrfach gesagt und bei seinen Fraktionsfachleuten ein Papier in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie der Ausbau von Wind- und Solarenergie wirksam gebremst werden kann.”,Die FDP kann E-On und RWE auch nicht retten, das ist ähnlich wie mit dem Mauerfall und der DDR. Die Erneuerbare Energien werden ihre Gegner einfach überrollen .
Fraunhofer-Chef warnt vor Energiewende-FlopScheitert die Energiewende, würde Deutschlands Ansehen als Technologienation leiden, warnt Fraunhofer-Chef Hans-Jörg Bullinger. Er glaubt, dass künftig jedes Haus ein Kraftwerk sein wird. http://www.facebook.com/dieter.mazitschek Dieter Mazitschek
Beim Bau neuer Stromtrassen droht Ärger: EU-Energiekommissar Günther Oettinger sieht gute Chancen für die Gegner von Hochspannungsleitungen, deren Bau juristisch zu verhindern. Wenn die südlichen Bundesländer wie angekündigt auf Selbstversorgung mit Energie setzten, „dann ist die Notwendigkeit einer Leitung vor Gericht nicht nachweisbar“, sagte Oettinger auf einer Tagung des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln. „Es wird kein Richter sagen, die Leitung ist notwendig, wenn der Süden sagt: Wir brauchen die gar nicht.“ Bayern und Baden-Württemberg haben angekündigt, sich mittelfristig zur Hälfte mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Damit, so Oettinger kämen in Deutschland „noch einige spannende Gerichtsverfahren auf uns zu“.
Deutsche Stromproduktion..”Trotz der Stilllegung von acht Atomkraftwerken produziert Deutschland mehr Strom, als im Inland verbraucht wird. Der Überschuss wird ausgerechnet nach Frankreich exportiert, wo derzeit 55 Kernreaktoren in Betrieb sind…Die Bürger werden schon aufgefordert, abends auf das Anwerfen der Waschmaschine zu verzichten. Die seit Tagen anhaltende Eiseskälte treibt im Nachbarland Frankreich derzeit den Stromverbrauch in Rekordhöhen…Dass die französischen Energieversorger nun ausgerechnet aus der Bundesrepublik Stromhilfe benötigen, ist für die Regierung in Paris, aber auch für deutsche Atomlobbyisten bitter. In Frankreich war Deutschland für die überstürzte Stilllegung von acht Atommeilern etwas belächelt worden…Nun leuchtet auf den Seiten der europäischen Übertragungsnetzbetreiber fast zu allen Tageszeiten Deutschland gelb – das bedeutet, es gibt einen Exportüberschuss beim Strom. Ein Teil geht stets nach Frankreich, das fast die ganze Zeit blau eingefärbt ist…Quelle: Web Handelsblatt
Schon jetzt sind die Energiepreise der größte Preistreiber unter den Verbrauchs-Kosten – und sie werden explodieren, sind Experten sicher.Im Fokus des drohenden Preis-Schocks: die sogenannte Öko-Strom-Umlage EEG. Damit wird Förderung erneuerbarer Energien subventioniert.Sie liegt aktuell bei 3,6 Cent pro Kilowattstunde. Experten erwarten, dass sie 2013 auf rund 5 Cent je Kilowattstunde erhöht wird. Für einen Privathaushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden im Jahr würde dies einen Preisaufschlag von über 50 Euro im Jahr bedeuten.Verbraucherschützer zeichnen im ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO (Montag, 19.25 Uhr) sogar noch ein düstereres Bild, wie der Sender vorab mitteilt: Nach Prognosen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen wird die EEG-Umlage auf bis zu neun Cent pro Kilowattstunde steigen.Der genaue Wert soll am 15. Oktober bekannt gegeben werden.Der Bedarf für eine Anhebung ist allerdings offensichtlich: Schon in den ersten neuen Monaten 2012 gab es bei der EEG-Umlage ein Finanzloch von 2,6 Milliarden Euro.
“Die [Energiewende] in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.”
Ok, nehmen wir einfach mal an, die EEG-Umlage steigt auf 5,3 Cent/ kWh,dann entfällt ungefähr die Hälfte des Kostenanstiegs auf die die von der Regierung ausgeweiteten Befreiungsregeln für die Industrie und den innerhalb eines Jahres gesunkenen Börsenstrompreis.Würde jetzt der gesunkene Börsenstrompreis auch noch an die “EEG-Umlage-Zahler” weitergegeben werden, würde der Endkundenpreis in Summe überhaupt nicht steigen!Die angekündigten Preissteigerungen gehen deshalb allein auf die Kappe dieser Bundesregierung und der Stromeinkäufer (i.d.R. die Stromanbieter)! Und niemanden sonst!
Nur mal zur Klarstellung: Wer angefangen hat die Industrie bei den Strompreisen zu entlasten war der @JTrittin als Umweltminister.
Geld macht Meinung – Atomstromumlage einführenDa Geld in den Köpfen offensichtlich mehr bewegt als jedes Argument sollte endlich eine Atomstromumlage auf Basis der viel geforderten echten Vollkostenrechnung für alle nötigen Rücklagen und Versicherungen für zukünftige Kostenfaktoren eingeführt werden.Der heutige Atomstrompreis basiert rein auf den aktuellen Betriebskosten.Schon bei der Endlagersuche und der ganzen Zwischenlagerei zahlt der Staat kräftig mit.Die Versicherungssummen die für Unfälle mit den Anlagen bereitstehen sind lächerlich.Und schon wer den teuren und langwierigen Abbau der Anlagen steht in den Sternen.Von Betrieb, Wartung und Bewachung der zu findenen Endlagerstätten über Jahrtausende gar nicht zu reden.Diese Kosten dürfen nicht weiter auf den Steuerzahler und dessen zukünftige Generationen abgeschoben werden sondern sind heute beim Verbrauch des damit erkauften Stroms zu zahlen.Das hat mit Umwelt noch gar nichts zutun, dass man die Kosten die man verursacht auch komplett zu zahlen hat.
Strom IST ein Luxusgut…, das wir uns in den letzten hundert Jahren rücksichtslos auf Kosten künftiger Generationen verschafft haben – immerhin abnehmend rücksichtlos. Heute wissen wir: nur mit erneuerbaren Energien lässt sich nachhaltig Strom erzeugen, und das hat seinen Preis. Diesen müsste aber jeder Stromkunde zahlen. Ausnahmen sind nur für solche produzierenden Betriebe gerechtfertigt, die in scharfem internationalen Wettberb stehen. Heute sind weit mehr Betriebe befreit.Zudem muss in Ergänzung zum Ausbau von Speichern ein am Stromangebot orientierter Strombezug durch Großverbraucher erleichtert werden. Die Diskussion um Strompreise ist Wahlkampfgewäsch: bei Benzin und Diesel akzeptieren wir notgedrungen viel höhere Preissteigerungen. Und, nur hohe Preise motivieren zum Sparen. Da Strom ein Luxusgut ist, ist eine singuläre Absenkung der Mehrwertsteuer darauf nicht gerechtfertigt. Man sollte die Mehrwertsteuer lieber insgesamt senken. Das würde Verbraucher enlasten und Markumsätze erhöhen.
Aus dem Handelsblatt vom 13.10.2012″Kanzlerin Angela Merkel hat um Verständnis für die Erhöhung der Ökostromumlage geworben. „Niemand kann sagen, ein solcher Wandel kostet gar nichts“, sagte sie beim Landesparteitag der niedersächsischen CDU in Celle mit Blick auf die Energiewende. Im Vergleich zu den erfolgten Preiserhöhungen bei anderen Energieträgern wie Gas oder Öl sei die Strompreiserhöhung „nur halb so groß“. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage soll auf knapp 5,3 Cent je Kilowattstunde steigen.„Das eine nehmen wir lautlos hin, bei dem anderen müssen wir die Folgen vertretbar machen“, sagte Merkel. Bund und Länder müssten sich daher zu einer „vernünftigen Basis zusammenfinden, damit es für die Menschen am billigsten ist, damit wir die Versorgungssicherheit gewährleisten und dass wir trotzdem beim Ausbau der erneuerbaren Energien vorankommen“. Ungeachtet der Kostenrisiken biete die Energiewende weiter auch viele Chancen. „Wir betreten hier Neuland“, sagte Merkel. Wer diese Risiko auf sich nehme, habe nachher die Chance, die Lösungen auf der Welt zu vermarkten. „No risk, no fun“ . “
EEG-Umlage steigt auf 6,3 Cent und nicht auf 5,3 Cent….oder zahlt ihr beim Strom keine Mehrwertsteuer?Es ist schon eigenartig. Bei allen Preissteigerungen die in den Medien behandelt werden, ist die Mehrwertsteuer in der Regel eingerechnet, weil der Bürger sie ja mit dem Produktpreis mit bezahlen muss. Warum wird dies aber beim Strom immer wieder verschwiegen? Damit die Steigerung nicht so hässlich wirkt wie sie in der Realität ist. Was hat der Strom denn so besonderes gegen andere Waren weil man die Mehrwertsteuer auf ihn so konsequent verschweigt? Sagt doch einfach mal dass der Bürger der in der Regel etwa 4000 kWh im Jahr verbraucht was eher realistisch ist als 3500 kWh inzwischen 250 € Pro Jahr abdrücken muss. Ja das ist hässlich und so sollte es auch gesehen werden. Alles andere ist nur Schonfärberei und sonst nichts.
Umverteilung von unten nach obenDamit unsere Industrie weiterhin “konkurrenzfähig” bleibt und ihre Waren preiswert – im EU-Raum meist gegen Kreditsicherungen via TARGET2 – verkaufen kann, zahlen die privaten Energieverbraucher die Kosten für die Umstellung auf erneuerbare Energien alleine. Die Firmen kassieren ihre Erlöse und schaffen diese in der Regel sofort ins sichere Ausland zu ihren ausländischen Mutter- oder Tochterfirmen. Wenn die Kreditsicherungen nicht greifen sollten, und das steht für alle PIIGS-Länder zu befürchten, dann finanzieren die deutschen Steuerzahler über die Rettungsschirme und den ESM-Vertrag die gesamten Gewinne der Industrie als Verluste bei der Bundesbank und EZB. Wir werden nicht nur abgemaiert, wir sehen auch alt aus, während Frau Bundeskanzlerin mit ihrem Adlatus Schäuble das Euro-Füllhorn über allen ausleert, nur nicht über dem deutschen Steuerzahler, der soll alles bezahlen. http://www.facebook.com/dieter.mazitschek Dieter Mazitschek
2013 sind Wahlen. Altmaier hat bereits Gespräche mit RWE geführt. Inhaltlich dringt wenig nach draussen, aber CDU und FDP werden die gesalzene Rechnung spätestens nach den Wahlen präsentieren wollen. Solange gibt es wahrscheinlich ein Agreement auf beiden Seiten.Altmaiers und Röslers drittklassige Projektmanagement sind ein weiteres Indiz für dieses Vorgehen.Kostentreiber sind die vielen Ausnahmen bei der EEG-Umlage. Weitere Mrd-Subventionen in der Landwirtschaft tragen ebenfalls dazu bei.Niemand braucht CDU/CSU und FDP wählen. Ob es die anderen Parteien besser machen sei dahingestellt! Es wird aber Zeit, die Wahrheit auf den Tisch zu legen.
Der Anteil der erneuerbaren Energien ist vorläufigen Berechnungen des IWR ist im dritten Quartale zufolge auf etwas über 27 Prozent geklettert. Von Juli bis September betrug er 27,2 Prozent. Basis für die Berechnung sind Daten der Strombörse EEX, wie die „taz“ in ihrer Dienstagsausgabe berichtet. Im ersten Halbjahr 2012 war der Anteil von Windkraft, Solarenergie, Biomasse und Wasserkraft bereits erstmals über die 25-Prozent-Marke gestiegen.Besonders die Solarenergie erzielte Rekordwerte: Im Juli trug sie 9,6 Prozent der Stromerzeugung, wie das IWR errechnete. „Das Entscheidende ist aber nicht die reine Strommenge“, sagt Institutsleiter Norbert Allnoch. Solarstrom stehe dann zur Verfügung, wenn er auch gebraucht werde und der Strom aus fossilen Energieträgern besonders teuer sei – tagsüber. Die Solarenergie decke dann die gegenüber Nachtstunden zusätzlich benötigte Kraftwerksleistung zu großen Teilen ab.
700 Firmen verbrauchen fast ein Fünftel des StromsDie Umlage für den Ökostrom hatten die Netzbetreiber für 2013 auf 5,3 Cent nach zuletzt 3,6 Cent festgelegt. Das bedeutet inklusive Mehrwertsteuer eine Belastung für einen Durchschnittshaushalt von rund 200 Euro im Jahr. Weitgehend befreit von der Umlage sind rund 700 Betriebe, die allerdings für fast ein Fünftel des deutschen Stromverbrauchs stehen. Würden auch sie die Förder-Kosten mitschultern, könnte die Umlage deutlich niedriger ausfallen.
61 % der Litauer gegen ein neues Atomkraftwerk – die Renaissance der Atomrkaft wird zum Abgesang
Getrickst Vor einem Jahr ließ sich der damalige Umweltminister
Norbert Röttgen (CDU) noch dafür feiern, dass die EEG-Umlage fast gar
nicht gestiegen war. Das passte ihm gut in den Kram, hatte er doch fest
versprochen, dass sie trotz Atomausstieg und Energiewende konstant bei
3,5 Cent bleiben würde. Ein Jahr später wird klar: Er schaffte das nur
mit Trickserei. Denn allein 0,7 Cent der aktuellen Strompreiserhöhung
entfallen darauf, dass Röttgen damals die Kosten kleingerechnet hat.
Jetzt müssen die Stromkunden den Nachschlag zahlen. Die Netzbetreiber
wussten es übrigens schon damals besser: Sie beantragten einen
Reservepuffer von zehn Prozent, Röttgen erlaubte nur drei. Sein
Nachfolger Altmaier hat nun den großen Puffer bewilligt – und kann damit
auf einen positiven Wahlkampfeffekt hoffen. Denn so kann es passieren,
dass im kommenden Jahr die Umlage wieder sinkt statt steigt.
Satte ProfiteSo teuer der Strom für die Verbraucher ist, so sicher ist das Geschäft für die Stromkonzerne. Der im Eiltempo beschlossene Atomausstieg hat im vergangenen Jahr nur kurzzeitig Löcher in die Bilanzen gerissen. Schon ein Jahr später machen die Energieunternehmen wieder blendende Gewinne.E.on hat seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahreswert um 230 Prozent auf 3,13 Milliarden Euro gesteigert. Die Erlöse kletterten auf 65,4 Milliarden Euro geklettert.Bei RWE ist der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Halbjahr um neun Prozent auf 5,04 Milliarden Euro gestiegen.Die deutsche Tochter des schwedischen Energieriesen Vattenfall hat im zweiten Quartal 2012 einen Betriebsgewinn von knapp 370 Millionen Euro http://www.facebook.com/dieter.mazitschek Dieter Mazitschek
Folgen des KohlebergbausEine Kohlezeche kann nicht einfach abgesperrt werden. Wenn der letzte Kumpel das Bergwerk verlassen hat, muss unter Tage zumindest die „Wasserhaltung“ weiterbetrieben werden, was bedeutet, dass das sich in den Stollen sammelnde Grubenwasser – Poren- und in die Tiefe sickerndes Grundwasser – abgepumpt werden muss. Das ist ein energieintensives Treiben, das umso mehr Kilowattstunden verschlingt, je tiefer die dazu nötigen Pumpen im Berg stehen. Daher wird seit langem an der Optimierung der Grubenwasserhaltung gearbeitet. Ziel ist, das Wasser in den stillgelegten Gruben gerade so weit steigen zu lassen, dass der Kontakt mit dem Grundwasser vermieden wird. Diese Pumperei darf man nie stoppen. Im Ruhrgebiet muss „auf ewig“ gepumpt werden, hat sich die gesamte Region, in der Steinkohlenbergbau (links und rechts des Rheins) betrieben wurde, über die Jahrzehnte als Folge des „Ausräuberns“ unter Tage doch großflächig abgesenkt. Es entstand eine überdimensionale Badewanne, die sich nie füllen darf, andernfalls stünde die Gegend zwischen Duisburg und Moers bis zu 12 Meter unter Wasser. Man spricht daher von Ewigkeitslasten, mit denen sich alle nachfolgenden Generationen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag herumschlagen müssen.
Die Energiewende in Polen wird mit dem neuen Energiegesetz am 01.01.2013 starten. Diese Gruppe soll interessierten Unternehmen und Persönlichkeiten einen Einblick in den dynamischen Markt direkt vor der Tür liefern… Mit dem Inkrafttreten des Erneuerbare‐Energie‐Gesetzes (EEG), mit dessen Inkrafttreten zum 01.01.2013 zu rechnen ist, soll das System der Zertifikate grundsätzlich beibehalten werden, dabei aber künftig durch die Einführung so genannter Korrekturkoeffizienten stärker den Technologiefortschritt und die Marktentwicklung der jeweiligen Erneuerbare‐Energie‐Quelle berücksichtigen. Der Korrekturkoeffizient soll alle fünf Jahre angepasst werden. Zertifikate erhalten Produzenten erneuerbarer Energien über einen Zeitraum von 15 Jahren, davon zehn Jahre mit garantierten Korrekturkoeffizienten. Neben Änderungen im Vergütungssystem steht auch die Umsetzung der beiden Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2009/28/EG (Erneuerbare‐Energien‐Richtlinie) und 2010/31/EG (über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden) an. Nach der ersten Richtlinie müssen ab 1.1.12 alle öffentlich genutzten Gebäude erneuerbare Energien nutzen. Einen verpflichtenden Minimalanteil soll es danach ab dem Jahr 2015 auch für nichtöffentliche, sanierte Gebäude geben. Außerdem müssen ab 2015 sämtliche neue und modernisierte Häuser mit Einrichtungen zur Erzeugung von Alternativenergie ausgestattet sein, um einen Teil des Bedarfs hieran decken zu können. Die zweite Richtlinie sieht außerdem vor, dass neue öffentliche Gebäude ab 01.01.2019 fast gar keine Energie mehr verbrauchen dürfen…
Steinkohlepreis um die hälfte gestiegen DÜSSELDORF. Neben Öl und Gas ist mit der Steinkohle ein weiterer wichtiger Energieträger für die deutsche Stromerzeugung erheblich teurer geworden.Der durchschnittliche Steinkohle-Einkaufspreis für die Kraftwerksbetreiber sei in den vergangenen Monaten auf mehr als 100 Euro je Tonne geklettert, teilte der Verein der Kohlenimporteure gestern in Düsseldorf mit. Das seien etwa 50 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt 2007. Der durchschnittliche Einkaufspreis betrug damals den Angaben zufolge 68 Euro je Tonne. Ein Viertel der deutschen Stromerzeugung basiert auf Steinkohle. Während die Stromverbraucher die steigenden Kohlepreise schultern müssen, dürfte die Staatskasse von dem erheblichen Preisanstieg profitieren. Nach Einschätzung der Importeure sind für die deutsche Steinkohlenförderung in diesem Jahr erheblich weniger Subventionen erforderlich. Es bleibe aber immer noch ein Abstand zwischen den Weltmarktpreisen und den Kosten deutscher Steinkohle, die bei etwa 170 Euro je Tonne liegen. Die Preise für Kraftwerkskohle sind nach Angaben der Importeure weiter erheblich günstiger als die von Öl und Gas.
DIE LÖSUNG um Kohlekraftwerke trotz Erneuerbare Energien besser auszulasten,ist die Abschaltung aller 9 noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke , spähtenstens am nächsten Frühjahr
Energiewende: Oettinger warnt vor Überlastung der BürgerEU-Kommissar: Strompreise nicht explodieren lassen
EndHTML:0000002216
StartFragment:0000000499
EndFragment:0000002199
man nach der Atomkatastrophe in Fukushima noch
Fisch in Japan sicher essen? Mit “Jein” könnte man das
Fazit eines Experten zusammenfassen. Zwar sei das Meer außerhalb der
Küstengewässer (offshore) gemäß internationalen Standards sicher.
Auch liege die Belastung mit Cäsium 134 und 137 laut Daten des
japanischen Fischereiministeriums bei den meisten Fische unter dem im
April verschärften Grenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm Dennoch
seien viele Fische so belastet wie vor mehr als einem Jahr, schreibt
Studienautor Ken Buessler von der Woods Hole Oceanographic
Institution (USA). Dies deute daraufhin, dass weiterhin Cäsium in
die Nahrungskette gelange, heißt es im US-Journal “Science”.
Der japanische Staat verbietet bis heute den Fischfang vor Fukushima
Wegen der steigenden Strompreise versorgen sich immer mehr deutsche Unternehmen selbst mit Elektrizität. “Für die überwiegende Zahl der Firmen ist das lukrativ”, sagte Sebastian Bolay, Energieexperte vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dem “Manager Magazin online”.
Im Idealfall könnten Unternehmen auf diese Weise bis zu 50 Prozent an Kosten sparen. Für selbst erzeugten Strom, der vor Ort genutzt wird, müssen Unternehmen weder EEG-Umlage noch Netzgebühren oder Stromsteuer zahlen.Nach einer Umfrage des DIHK haben 13 Prozent aller Unternehmen bereits eine eigene Stromversorgung aufgebaut. Weitere 16 Prozent planten in diese Richtung. In der Industrie liege der Wert noch höher. Firmen setzen demnach vor allem auf Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung.Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung rechnet mit einem “deutlichen Schwung für unser Geschäft durch steigende Strompreise”, wie Geschäftsstellenleiter Wulf Binde “Manager Magazin online” sagte.Auch Wind- und Sonnenenergie kommen zunehmend als Ergänzung bei der Energieversorgung in Frage: “Inzwischen liegen die Kosten für selbst produzierten Solarstrom oft unter dem Preis für Gewerbestrom aus dem Netz”, sagte Torsten Henzelmann von der Unternehmensberatung Roland Berger. Demnach liebäugeln vor allem Supermärkte und Skihallen mit Solaranlagen. Größere Industriebetriebe errichteten hingegen eher Windräder oder Blockheizkraftwerke.
Regenerative Energien in Frankreich: 6,9 GW Windenergie und 3,2 GW PV am NetzLa Défense, Frankreich – Das französische Kommissariat für nachhaltige Entwicklung hat Zahlen für den französischen Windenergie- und Photovoltaikausbau im ersten Trimester 2012 veröffentlicht. Demnach umfasst die installierte Windenergie-Leistung in Frankreich derzeit rund 6.870 Megawatt (MW, entspricht 6,87 Gigawatt/GW), ein Prozent mehr als am Ende des Jahres 2011. Zum Vergleich: In Deutschland waren Ende 2011 etwa 29.100 MW Windenergie-Leistung installiert. Die Zahl der im ersten Trimester in Frankreich neu ans Netz angeschlossenen Windparks ist im Vergleich zum ersten Trimester 2011 um 71 Prozent gesunken. Die Stromproduktion aus Windkraft ist jedoch gegenüber dem ersten Trimester 2011 um elf Prozent auf 3,5 Terrawattstunden gestiegen. PV-Installationen gegenüber Vorjahr ebenfalls rückläufigBei der Photovoltaik (PV) umfasst die installierte Leistung aktuell 3.209 MW, eine elfprozentige Steigerung gegenüber dem Ende des letzten Jahres. In Deutschland waren nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft Ende 2011 PV-Anlagen mit einer Leistung in Höhe von 24.800 MW am Netz. In Frankreich sind im ersten Trimester die Neuinstallationen mit 309 MW ebenfalls rückläufig, und zwar um 14 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.600 MW an Photovoltaik-Leistung in Frankreich ans Netz angeschlossen, davon 359 MW im ersten Jahresdrittel. Während sich die Windstandorte im Norden des Landes ballen, konzentriert sich die Photovoltaik auf den sonnenverwöhnten Süden des Landes. http://www.facebook.com/dieter.mazitschek Dieter Mazitschek
Das EEG 2012 steht dem Anschluss von PV-Kleinstanlagen (bis maximal etwa 3,6 kWp) über die Steckdose an das Hausnetz (sog. Plug&Play-Anlagen) zumindest nicht entgegen. Zu der Frage, ob andere Gesetze oder Regelungen dem Anschluss entgegenstehen oder danach zulässig ist, trifft die Clearingstelle EEG keine Aussage.Das EEG 2012 verpflichtet die Betreiberinnen und Betreiber solcher Anlagen allerdings grundsätzlich,die technischen Vorgaben des § 6 Abs. 2 EEG 2012 einzuhalten, also die Anlagen mit einer technischen Einrichtung auszustatten, mit der der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann oder am Verknüpfungspunkt mit dem Netz die Einspeiseleistung auf 70% der installierten Leistung zu begrenzen,die im Einzelfall notwendigen technischen Anforderungen des Netzbetreibers und § 49 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) umzusetzen (§ 7 Abs. 2 EEG 2012), also insbesondere die technische Sicherheit zu gewährleisten und die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten,den Anschluss der Anlagen sowie die Einrichtung und den Betrieb der notwendigen Messeinrichtungen einschließlich der Messung von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen zu lassen und für den Messstellenbetrieb und die Messung die Vorschriften der §§ 21b bis 21h des Energiewirtschaftsgesetzes und der auf Grund von § 21i des Energiewirtschaftsgesetzes erlassenen Rechtsverordnungen anzuwenden (§ 7 Abs. 1 EEG 2012)Werden die oben genannten Vorgaben des § 6 Abs. 2 EEG 2012 nicht eingehalten, reduziert sich der Vergütungsanspruch gemäß §§ 6 Abs. 6, 17 Abs. 1 EEG 2012 auf Null.Daneben verringert sich der Vergütungsanspruch auf den tatsächlichen Monatsmittelwert des energieträgerspezifischen Marktwerts nach Nummer 1.1 der Anlage 4 zum EEG 2012 insbesondere solange, wie die Betreiberinnen und -betreiber den Standort und die installierte Leistung der Anlage nicht an die Bundesnetzagentur übermittelt haben.Zu den rechtlichen Folgen der Nichteinhaltung der Vorgaben des § 7 Abs. 2 EEG 2012 und der allgemein anerkannten Regeln der Technik außerhalb des EEG kann die Clearingstelle EEG ebenfalls keine Aussage treffen.erstellt am: 05.06.2012Stand: 13.08.2012Gesetzesbezug: EEG 2012 § 3EEG 2012 §§ 5, 7, 13EEG 2012 § 6 Abs. 1 bis 3EEG 2012 § 6 Abs. 6, § 17 Abs. 1EEG 2012 §§ 16, 18, 21EEG 2012 § 17 Abs. 2 und 3, Anl. 4
STROMNETZE . Es gibt nicht genügend ausgebaute Netze um die Energie zum Verbraucher zu bringen, aber um sie billig ins Ausland zu leiten reichen die Netze aus.Schon etwas Fragwürdig .
Aus Welt Online . ”Gelingt es bis dahin nicht, genügend Speicherkapazitäten zu schaffen oder die Stromübertragungsnetze auszubauen, kann der Ökostrom dem Verband zufolge nicht genutzt werden. Dann müsse die Energieerzeugung gedrosselt oder die Energie zu niedrigen Preisen an Nachbarländer abgegeben werden.”Auf die einfachste Lösung kommen sie halt nicht, nämlich die reslichen 9 Atomkraftwerke abzuschalten !
Die Fukushima-Katastrophe im März 2011 wird den japanischen Staat deutlich mehr Geld kosten als bislang angenommen. Die Entschädigungen an die Opfer und die Aufräumarbeiten würden mit mehr als 10.000 Mrd. Yen (rund 97 Mrd. Euro) zu Buche schlagen, teilte der Kraftwerkbetreiber Tokyo Electric Power Co (Tepco) am Mittwoch mit. Tepco werde die Regierung daher um eine zusätzliche Finanzspritze bitten. “Ein Unternehmen allein kann solche Kosten nicht tragen”, hieß es in einer Mitteilung.
Hamburg – Deutschland hat im bisherigen Jahresverlauf so viel Strom in seine Nachbarländer exportiert wie nie zuvor. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor, die manager magazin Online vorliegen.In den ersten drei Quartalen 2012 flossen im Saldo 12,3 Terawattstunden Elektrizität über die Grenzen. Das entspricht der Leistung von zwei Großkraftwerken, die in dieser Zeit permanent Strom liefern.Im selben Zeitraum des Vorjahres war Deutschland laut Statistischem Bundesamt Netto-Stromimporteur. Der negative Saldo betrug 0,2 Terawattstunden. Im Jahr vor dem Atomausstieg (2010) lag der Exportüberschuss von Januar bis einschließlich September demnach bei 8,8 Terawattstunden.
Bis zum Jahr 2020 sind in Deutschland 69 Kraftwerksneubauten geplant, die mindestens im Genehmigungsverfahren sind. Weitere 15 Projekte sind nach Angaben des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Planung. Alle zusammen haben eine installierte Leistung von rund 42.000 Megawatt. http://www.facebook.com/dieter.mazitschek Dieter Mazitschek
Der Strom fließt immer in die Netze mit den niedrigeren Spannungen. Erzeugungsspitzen inDeutschland durch Wind- und PV-Strom.Erstmals erreiche die gleichzeitige Einspeisung aus Wind- und PV-Strom in Deutschland am 14.9. von 13:00 bis 14:00 Uhr eine Leistung von 31.800 MW. Dabei entfielen 15.600 MW auf Wind- und 16. 200 auf Photovoltaik-Strom. Dies führte zu einer temporären Reduktion aus konventionellen Kraftwerken , trotz gleichzeitig auftretendem Tagesmaximum der Verbrauchslast. Der daraus resultierende Exportsaldo betrug zu dieser Stunde insges. ca. 8.000 MW
Die sogenannte Grundlastexistiert nur in den Köpfen von Leuten, die entsprechende Kraftwerke betreiben und sich nicht mit einem schwankenden Angebot auseinandersetzen wollen. Man erinnere sich an die Zeit, als die Energieversorger den Leuten verzweifelt Nachtspeicherheizungen aufschwatzten, weil ihre unregelbaren Großkraftwerke rund um die Uhr Strom lieferten. Das galt damals als clever, weil der Brennstoff nichts kostete und die Umwelt nicht interessierte. Mit den steigenden Rohstoffpreisen hat man dann das Problem durch Spitzlastkraftwerke gelöst, es dient aber immer noch als praktisches Argument gegen die EE-Konkurrenz. Natürlich sind nicht voll ausgelastete Kraftwerke unrentabler. Das sollte uns die Umwelt aber selbstverständlich wert sein.
Eine Erfolgsstory.”Wir sehen eine zunehmend engere Verknüpfung der europäischen Märkte”, teilte ein RWE-Sprecher mit. Dies gelte insbesondere für die Länder Frankreich, die Niederlande, Belgien und Deutschland. “Die Kraftwerke der beteiligten Länder konkurrieren untereinander, und Strom wird in den Kraftwerken produziert, die das günstigste Angebot gestellt haben.” Und das sind zunehmend Windkraft- und Solaranlagen. In den Niederlanden fahren Betreiber oftmals ihre Gaskraftwerke herunter, weil Importstrom aus Deutschland billiger ist. In anderen Worten: Ihr Brennstoff ist derzeit so teuer, dass die zahlreichen niederländischen Gaskraftwerke derzeit nicht mit Kohleblöcken oder erneuerbare Energien konkurrieren können. Ich kann ja verstehen, liebe Atomlobby, dass man da vor Wut schäumt. Nicht nur, dass sich die Stomausfallphantasien nicht erfüllen, schlimmer noch, der Strom aus Regenerativen verkauft sich auch noch wie warme Semmeln.
Die Mär vom teuren ÖkostromEs ist interessant, zu sehen, dass immernoch viele Menschen glauben, dass Ökostrom besonders teuer sei. Erst letzte Woche hat eine Studie (abermals) belegt, dass Atomstrom durch die massive Subventionierung der Kernenergie deutlich teurer ist als der sogenannte Ökostrom.Netzausbau, unschöne Windräder und stinkende Faulgastanks sind die Schattenseiten der alternativen Energien, über Subventionswahn sollte man sich aber an dieser Stelle nun wirklich nicht aufregen.Dazu kommt, dass die Zuwendung zu regenerativen Energieformen langfristig eine der wenigen Dinge ist, die man reinen Gewissens als alternativlos bezeichnen kann (die Forschung an der Fusionsenergie schwächelt, von der Seite wird noch lange nichts kommen).
Es gibt eben halt immer Nörgler, die immer etwas auszusetzen haben!Wenn die Meldung jetzt “Stromimport auf Rekordhoch” gelautet hätte, wäre es einigen auch nicht recht gewesen?!Der VIK befindet sich mit seiner Aussage im Irrtum! Gerade Solaranlagen produzieren genau dann, wenn die Gesamt-Stromnachfrage hoch ist, nämlich am Tag. Dass weiss eigentlich jeder, nur der VIK offenbar nicht?!In den letzten 4 Jahren sind die Preise am Spotmarkt um ca. 3 Cent/ kWh gefallen, maßgeblich durch die EE. Bezogen auf das Handelsvolumen von ca. 240 Mrd. kWh liegen die Kosten für die Einkäufer also um mehr als 7 Mrd. Euro niedriger als noch vor vier Jahren. Berücksichtigt man zusätzlich, dass infolgedessen auch die Preise am Terminmarkt und bei den OTC-Kontrakten gesunken sind, ist das Einsparvolumen sogar noch größer. Genauso wie die “Stromlücke” ist es eine Mär, dass nur das Ausland von den gesunkenen Börsenstrompreisen profitiert! Wer nicht profitiert, ist allerdings auch klar: kleine Stromkunden, die ihren Strom nicht über die Strombörse einkaufen können!

References: § 6
 § 49
 § 21
 § 6
 § 7
 § 3
 § 6
 § 6
 § 17
 § 17