Source: http://wehv.at/wiener-meisteschaft/erste-liga/durchfuehrungs-bestimmungen
Timestamp: 2018-09-24 23:44:21+00:00

Document:
Durchführungsbestimmungen der Wiener Verbandsmeisterschaften
für die Vereine der Wiener Verbandsligen
Sämtliche nicht in diesem Statut näher ausgeführte Regeln zur Meisterschaft unterliegen den Durchführungsbestimmungen für österreichische Meisterschaften des ÖEHV.
(1) Die Wiener Verbandsmeisterschaften werden vom Wiener Eishockeyverband „WEHV“ organisiert und durchgeführt.
(2) Der Präsident des WEHV Andreas Ösze ist Vorsitzender, Wettspielreferent ist Günther Greilberger.
(3) Die Einladung zur Meisterschaft und Setzung in eine der Gruppen erfolgt durch den WEHV an vollwertige Vereine des WEHV und ÖEHV für jeweils eine Mannschaft.
(1) a) Für die Teilnahme am Meisterschaftsbewerb ist der Saisonmitgliedsbeitrag von € 250,- an den WEHV (Bankverbindung siehe oben) zu entrichten.
b) Wird diese Gebühr nicht bis zum Nennschluss einlangend entrichtet, kann der Verein nicht an der Meisterschaft und Saison teilnehmen.
c) Nennschluss für die Saison 2017/18 ist der 08.09.2017
(1) Die Reihenfolge der Spiele, Termine und Heimrecht werden durch die Ligaorganisation erstellt.
(2) Die Kosten der Eiszeiten trägt der Verband, wobei Eisaufbereitung entweder nur vor Spielbeginn oder nur vor dem letztem Drittel erfolgt.
(3) Die Meisterschaftstermine sind bindend. Durchführungsbestimmungen der Wiener Verbandsmeisterschaften
(1) Die Wiener Meisterschaften sind Herren-Senioren-Bewerbe für die Jahrgänge bis 2001 (Spieler müssen das 15. Lebensjahr vollendet haben).
(2) a) Alle Vereine geben bei Nennschluss Ihre Kader für die Wiener Meisterschaft und die anschließende Liga bekannt.
b) ÖEHV-Vereine mit mehreren Mannschaften nennen dem WEHV Ihre Kader für die Wiener Meisterschaft sowie die jeweilige Liga, wobei der offizielle Kader sich aus Spielern aller Eisnerligen zusammensetzen kann.
c) Spielgemeinschaften, Farmteamregelungen und Leihverträge im Sinne des ÖEHV sind nicht gestattet.
d) Spieler sind mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Nationalität, Spielernummer, Position sowie Vorjahrsteam/-liga anzuführen.
(3) Es gibt keine Beschränkung auf unlimitierte Transferkartenspieler. Spieler mit limitierter Transferkarte sind nicht zulässig.
(5) Ein Vereinswechsel eines nach den Anmeldebestimmungen spielberechtigen Spielers ist nach Saisonstart (erstes Spiel der Liga im Grunddurchgang) nicht möglich.
(5) a) Jeder Spieler muss – vor seinem ersten Einsatz – beim ÖEHV für den jeweiligen Verein auf http://myteam.hockeydata.net/ registriert und angemeldet werden. Der Verein haftet für die Gesundheit und körperliche Voraussetzung seiner Spieler, speziell Jugendliche.
b) Nach Bestätigung und Anlage des ÖEHV muss der Spieler im myteam seiner Mannschaft hinzugefügt werden, danach erfolgt Aktivierung durch den Wettspielreferenten. Erst dann ist ein Einsatz möglich.
c) Der Einsatz von Spielern ohne gültige ÖEHV-Aktivierung und Verfügbarkeit im System e-grep ist nicht gestattet. (Strafverifizierung nach §9)
(6) Der WEHV übernimmt keinerlei Haftung für die Spieler. Jeder Verein ist für die Gesundheit als auch das Verhalten seiner Mitglieder auf und abseits vom Eis verantwortlich.
(7) Sämtliche Teilnehmer unterliegen einem Alkoholverbot vor und während dem Spiel.
(8) Zur Feststellung der Identität bei Einsprüchen zur Spielberechtigung ist grundsätzlich jeder Teilnehmer ausweispflichtig.
§5 Pflichten des Veranstalters (WEHV)
(1) Der WEHV bestellt die Schiedsrichter unter Angabe von Ort, Gegner und Beginnzeit beim Schiedsrichterreferenten six@wehv.at und überprüft die korrekte Erfassung und Beschickung auf www.referee-manager.com.
(2) Der Veranstalter trägt die Kosten für die Schiedsrichter.
§6A Pflichten der Heimmannschaft
(1)a) Das Heimteam übergibt spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn den vorgedruckten Spielbericht von Hockeydata-e-grep an die Schiedsrichter.
b) Am Spielbericht sind alle aufgestellten Spieler mit Spielernummer, Vor- und Nachname angegeben, der Kapitän gekennzeichnet und die Tormänner erfasst.
(3) Die Heimmannschaft stellt einen ausgebildeten Schriftführer sowie einen offiziellen Zeitnehmer für die Matchuhr und trägt deren Kosten. Der Zeitnehmer/Schriftführer ist ausreichend mit den Eishockeyregeln, insbesondere den Strafen und Strafzeiten vertraut und kann den Spielbericht korrekt führen, im Idealfall liegt die entsprechende Ausbildung/Qualifikation vor.
(4) Das Heimteam sorgt für ausreichend Pucks für Spielbetrieb und warmup, Richtwert sind 30 Pucks. Kann die Heimmannschaft nur zehn Pucks zur Verfügung stellen, so sind all diese der Gastmannschaft zum warm-up zu überlassen. Die tatsächlich vorhandenen Pucks müssen 50/50 aufgeteilt werden. Ein Spiel mit weniger als zehn Pucks kann nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden und geht mit 5:0 an die Gastmannschaft. Die Geldstrafe für Nichtantritt §9 wird ausgesprochen.
(5)a) Am Spielbericht sind alle Tore und Strafen mit (absoluter) Spielzeit und den betreffenden Spielernummern eingetragen, ebenso ist die Tormannstatistik vollständig mit gespielten Minuten und Gegentoren.
b) Proteste gegen das Spiel, den Bericht oder das Ergebnis und allfällige Matchstrafen sind umgehend und ausführlich per eMail dem Wettspielreferenten bekanntzugeben.
§6B Pflichten der Gastmannschaft
Die Gastmannschaft aktiviert in Absprache mit dem Heimteam rechtzeitig, spätestens aber 24 Stunden vor Spielbeginn im Hockeydata-e-egrep seinen Spielkader und stimmt sich bezüglich der Dressenfarben mit der Heimmannschaft ab (Heimteam hat Farbwahl).
(1) Es gelten die offiziellen Regeln der IIHF 2014-2018 sowie deren aktuellen Änderungen.
Die zuständige Instanz ist der WEHV bzw. bei Matchstrafen die Disziplinarkommission.
(2) Offene Pflichtspielsperren aus der Vorsaison der jeweiligen Liga können nicht im Rahmen der Wiener Meisterschaft abgesessen werden, der gesperrte Spieler ist dennoch nicht teilnahmeberechtigt.
(3) Adaption der IIHF-Spielregeln:
a) 40 iv. Das Heimteam hat Farbwahlrecht, das Gastteam muss sich um unterscheidbare Dressen kümmern, sonst erfolgt Nichtanpfiff, Strafverifizierung und Nichtantrittstrafe §9 zu dessen Lasten.
b) 43/44: Ein Ligaspiel ist in 3 Dritteln á 15 Minuten Nettospielzeit unterteilt.
Beide Mannschaften und Schiedsrichter sind angehalten, Warm-up und Seitenwechsel so zu gestalten, dass die Spielzeit im Rahmen der zur Verfügung stehenden Eiszeit eingehalten werden kann. Es gibt kein Anrecht auf bestimmte Aufwärm- oder Pausenzeiten!
Bei Unentschieden nach 45 Minuten endet das Spiel mit je 1 Punkt pro Team.
c) 147: Die Teams verzichten auf Einspruch/Vermessung von Stöcken und Ausrüstungen, welche kein Verletzungsrisiko darstellen.
Der WEHV empfiehlt ALLEN Spielern, die vor dem 31.12.1974 geboren sind, die Verwendung von zumindest Halbvisier und Zahnschutz.
§8 Nichtantreten einer Mannschaft, Wartezeit, Spielfähigkeit
(1) Um ein Spiel beginnen zu können, müssen ein Tormann und 10 Feldspieler antreten. Befinden sich Spieler dieser 11 noch in der Kabine wird der Spielbeginn um fünf Minuten verschoben und das Team beginnt mit einer kleinen Bankstrafe wegen „Spielverzögerung“ in Unterzahl (Regel 157)).
(3) Kann ein Team fünf Minuten nach festgelegtem Spielbeginn nicht 11 Spieler am Eis stellen, gilt Nichtantritt §9
§9 Nichtantritt
(1) Tritt ein Verein nicht zum angesetzten Spieltermin an oder führen im Statut beschriebene Vergehen zur Strafverifizierung wird eine Geldstrafe von € 300,- automatisch schlagend.
(2) Der Betrag ist sofort nach Mitteilung an den WEHV zu entrichten. Bis zum Einlangen des Strafbetrages (oder Vorlage Zahlungsbestätigung) kann kein weiteres Ligaspiel bestritten werden.
(3) Etwaige Strafgelder des Disziplinarreferenten für disziplinäre Vergehen werden separat ausgesprochen und es gilt auch hier die Sperre der Mannschaft/des Spielers/Offiziellen bis zum Einlangen der Zahlung.
§10 Meisterschaftseinteilung & Austragungsmodus
(1) Die Meisterschaft wird in 4 Gruppen/Divisionen á 4 Vereinen, welche vom WEHV besetzt werden, ausgetragen.
(2) a) Die Reihenfolge der Spiele, Termine und Heimrecht werden nach Nennschluss durch die Ligaorganisation erstellt.
b) Der Meisterschaftsbeginn und die -termine sind bindend, Verschiebungen seitens der Liga möglich.
(3) Gespielt wird jeder gegen jeden in einer einfachen Hin- und Rückrunde.
(4) Die Beglaubigung der Spiele wird aufgrund der Spielberichte vorgenommen. Ordnungsgemäß durchgeführte Spiele werden mit dem tatsächlich erzielten Resultat und Torergebnis beglaubigt.
(6) Die Rangordnung der Tabelle erfolgt nach den IIHF-Sport-Regulations. Das Team mit den meisten Punkten ist Tabellenführer, die weiteren Teams werden absteigend nachgereiht.
(7) Der Bestplatzierte am Ende des Bewerbs trägt den Titel „Wiener Eishockey Meister 2016/17“ der jeweiligen Division.
Wiener Meisterschaften – Divisionen 2017/18
1. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 1 2017/18“ spielen:
> WEV
> KSV Flowers
> EHC Tulln
2. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 2 2017/18“ spielen:
> Austrian Angels
> Wiener Teifl
> Wookies
3. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 3 2017/18“ spielen:
> Totonka
> Icetigers
4. Um den Titel „Wiener Eishockey Meister Division 4 2017/18“ spielen:
> Heizbären

References: §9

§5

§6
 §9

§6
 §9

§8
 §9

§9

§10