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Timestamp: 2020-04-06 01:10:12+00:00

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Teil 5 GemAV Verringerung des Zahlungsanspruchs, Geltungszeitraum Verordnung zu den gemeinsamen Ausschreibungen
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Teil 5 - Verordnung zu den gemeinsamen Ausschreibungen (GemAV)
§ 19 Verringerung des Zahlungsanspruchs bei Pflichtverstößen
Anlage 1 (zu § 2 Absatz 1 Nummer 5 und 6, den §§ 10 und 11) Verteilernetzausbaugebiete und Verteilernetzkomponenten
Anlage 2 (zu § 2 Absatz 1 Nummer 5, § 6 Absatz 2) Regionen mit besonderem Flächenpotential
Anlage 3 (zu § 15) Höchstwertgebiete
Der anzulegende Wert nach § 9 verringert sich um die Höhe der Verteilernetzkomponente, sofern die Anlagen, auf die sich das Gebot bezieht, in einem Verteilernetzausbaugebiet errichtet werden und
anders als im Gebot angegeben nicht an das Höchstspannungsnetz angeschlossen werden oder
ganz oder teilweise in einem anderen als den im Gebot angegebenen Landkreisen errichtetet werden und in diesem Landkreis bei dem maßgeblichen Gebotstermin eine höhere Verteilernetzkomponente anzuwenden war als in einem der Landkreise, die im Gebot angegeben waren; in diesem Fall ist die höchste Verteilernetzkomponente in den Verteilernetzausbaugebieten, in denen die Anlagen ganz oder teilweise errichtet werden, vom anzulegenden Wert abzuziehen.
Ein Landkreis ist ein Verteilernetzausbaugebiet (VNAG), wenn in diesem Landkreis gilt:
(PWind · KWind + PPV · KPV + PSonst · KSonst - PHL · KHL) - PHL > 0
Die Verteilernetzkomponente für Windenergieanlagen an Land (VNKWind), die nicht unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, ergibt sich je VNAG aus folgender Formel:
VNKWind = KWind · BWind
Die Verteilernetzkomponente für Solaranlagen (VNKPV), die nicht unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, ergibt sich je VNAG aus folgender Formel:
VNKPV = KPV · BPV
Im Sinn dieser Anlage ist oder sind:
BPV der Basiswert für Solaranlagen; er beträgt 1,6 Cent pro Kilowattstunde,
BWind der Basiswert für Windenergieanlagen an Land; er beträgt 0,73 Cent pro Kilowattstunde,
KHL der jeweilige Minimallastfaktor für den Landkreis, für den nach Nummer 1 ermittelt wird, ob er ein VNAG ist; dieser beträgt 0,45 für einen Landkreis mit einem PQ von 0; er beträgt 0,3 für einen Landkreis mit einem PQ von 1; für die Ermittlung der Minimallastfaktoren für Landkreise mit einem PQ zwischen 0 und 1 findet eine lineare Interpolation zwischen den Werten 0,45 und 0,3 statt,
KPV der jeweilige Kapazitätsfaktor für Solaranlagen
für den Landkreis, für den nach Nummer 1 ermittelt wird, ob er ein VNAG ist, oder
für das VNAG, für das die VNK nach Nummer 2b ermittelt wird;
dieser beträgt 0,55 für einen Landkreis mit einem PQ kleiner 0,3; er beträgt 0,05 für einen Landkreis mit einem PQ größer 0,55; für die Ermittlung der Kapazitätsfaktoren für Landkreise mit einem PQ zwischen 0,3 und 0,55 findet eine lineare Interpolation zwischen den Werten 0,55 und 0,05 statt,
KWind der jeweilige Kapazitätsfaktor für Windenergieanlagen an Land
für das VNAG, für das die VNK nach Nummer 2a ermittelt wird;
dieser beträgt 0 für einen Landkreis mit einem PQ kleiner 0,25; er beträgt 0,8 für einen Landkreis mit einem PQ größer 0,55; für die Ermittlung der Kapazitätsfaktoren für Landkreise mit einem PQ zwischen 0,25 und 0,55 findet eine lineare Interpolation zwischen den Werten 0 und 0,8 statt,
KSonst der Kapazitätsfaktor für sonstige Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien; dieser beträgt 0,9,
PHL der Näherungswert für die Höchstlast in dem Landkreis, für den nach Nummer 1 ermittelt wird, ob er ein VNAG ist; er berechnet sich nach folgender Formel:
PHL = 28.146 MW · RFHL,HH + 27.295 MW · RFHL,GHD + 28.259 MW · RFHL,IND
RFHL,HH der Regionalisierungsfaktor für die Höchstlast des Sektors „Haushalte" für einen Landkreis ist; er berechnet sich aus dem Verhältnis der Bevölkerungszahl im jeweiligen Landkreis zur Bevölkerungszahl aller deutschen Landkreise gemäß der am 1. November 2017 vorliegenden aktuellsten Bevölkerungsstatistik des Statistischen Bundesamtes,
RFHL,GHD der Regionalisierungsfaktor für die Höchstlast des Sektors „Gewerbe/Handel/Dienstleistung" für einen Landkreis ist; er berechnet sich aus dem Verhältnis der Summe der Bruttowertschöpfung für die Wirtschaftszweige „Dienstleistungsbereiche" (G-T) und „Baugewerbe" (F) im jeweiligen Landkreis zur Summe der Bruttowertschöpfung für die Wirtschaftszweige „Dienstleistungsbereiche" (G-T) und „Baugewerbe" (F) aller deutschen Landkreise gemäß der neuesten am 1. November 2017 vorliegenden Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder und
RFHL,IND der Regionalisierungsfaktor für die Höchstlast des Sektors „Industrie" für einen Landkreis ist; er berechnet sich aus dem Verhältnis der Bruttowertschöpfung für den Wirtschaftszweig „produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe" (B-E) im jeweiligen Landkreis zur Bruttowertschöpfung für den Wirtschaftszweig „produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe" (B-E) aller deutschen Landkreise gemäß der neuesten am 1. November 2017 vorliegenden Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder,
PPV die installierte Leistung von Solaranlagen, die nicht unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, in dem Landkreis, für den nach Nummer 1 ermittelt wird, ob er ein VNAG ist, gemäß Marktstammdatenregister zum relevanten Stichtag nach § 11 Absatz 2 Satz 2; dabei gelten nur solche Solaranlagen als unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen, bei denen das zum relevanten Stichtag nach § 11 Absatz 2 Satz 2 im Marktstammdatenregister ausdrücklich vermerkt ist,
PSonst die installierte Leistung von sonstigen Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, die nicht unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, in dem Landkreis, für den nach Nummer 1 ermittelt wird, ob er ein VNAG ist, gemäß Marktstammdatenregister zum relevanten Stichtag nach § 11 Absatz 2 Satz 2; dabei gelten nur solche Anlagen als unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen, bei denen das zum relevanten Stichtag nach § 11 Absatz 2 Satz 2 im Marktstammdatenregister ausdrücklich vermerkt ist,
PWind die installierte Leistung von Windenergieanlagen an Land, die nicht unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, in dem Landkreis, für den nach Nummer 1 ermittelt wird, ob er ein VNAG ist, gemäß Marktstammdatenregister zum relevanten Stichtag nach § 11 Absatz 2 Satz 2; dabei gelten nur solche Windenergieanlagen an Land als unmittelbar an das Höchstspannungsnetz angeschlossen, bei denen das zum relevanten Stichtag nach § 11 Absatz 2 Satz 2 im Marktstammdatenregister ausdrücklich vermerkt ist,
PQ der Portfolio-Quotient, d. h. das Verhältnis der installierten Leistung von Windenergieanlagen an Land (PWind) zur installierten Leistung von Solaranlagen (PPV) in einem Landkreis; er bestimmt sich für einen Landkreis nach folgender Formel:
PQ = PWind / (PPV + PWind)
Burgenlandkreis, Landkreis
Rhein-Erft-Kreis, Kreis
Rhein-Kreis Neuss, Kreis
Saalekreis, Landkreis
Städteregion Aachen, Kreis
Höchstwertgebiet 1
(Nord) Höchstwertgebiet 2
(Mitte) Höchstwertgebiet 3
Bremen Berlin Zum Höchstwertgebiet 3
gehören alle Landkreise,
die nicht in den Spalten 1
und 2 dieser Tabelle
Bremerhaven, Kreisfreie Stadt Berlin, Kreisfreie Stadt
Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg
Nordwestmecklenburg, Landkreis Barnim, Landkreis
Rostock, Kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel, Kreisfreie Stadt
Rostock, Landkreis Cottbus, Kreisfreie Stadt
Vorpommern-Rügen, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis
Niedersachsen Elbe-Elster, Landkreis
Ammerland, Landkreis Frankfurt (Oder), Kreisfreie Stadt
Aurich, Landkreis Havelland, Landkreis
Cloppenburg, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis
Cuxhaven, Landkreis Oberhavel, Landkreis
Emden, Kreisfreie Stadt Oberspreewald-Lausitz, Landkreis
Friesland, Landkreis Oder-Spree, Landkreis
Leer, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis
Oldenburg, Kreisfreie Stadt Potsdam, Kreisfreie Stadt
Oldenburg, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis
Osterholz, Landkreis Prignitz, Landkreis
Stade, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis
Wesermarsch, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis
Wilhelmshaven, Kreisfreie Stadt Uckermark, Landkreis
Wittmund, Landkreis Bremen
Schleswig-Holstein Bremen, Kreisfreie Stadt
Dithmarschen, Kreis Hamburg
Flensburg, Kreisfreie Stadt Hamburg, Kreisfreie Stadt
Kiel, Kreisfreie Stadt Mecklenburg-Vorpommern
Neumünster, Kreisfreie Stadt Ludwigslust-Parchim, Landkreis
Nordfriesland, Kreis Mecklenburgische Seenplatte, Landkreis
Ostholstein, Kreis Schwerin, Kreisfreie Stadt
Pinneberg, Kreis Vorpommern-Greifswald, Landkreis
Plön, Kreis Niedersachsen
Rendsburg-Eckernförde, Kreis Braunschweig, Kreisfreie Stadt
Schleswig-Flensburg, Kreis Celle, Landkreis
Segeberg, Kreis Delmenhorst, Kreisfreie Stadt
Steinburg, Kreis Diepholz, Landkreis
Stormarn, Kreis Emsland, Landkreis
Hochsauerlandkreis, Kreis
Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis
Herzogtum Lauenburg, Kreis
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References: § 19
 § 2
 § 2
 § 6
 § 15
 § 9
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 11