Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:226108-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Mining+and+Ores&WT.rss_a=226108-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-05-22 19:20:42+00:00

Document:
Bauleistung - 226108-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 226108-2019
Deutschland-Köln: Bauarbeiten
2019/S 094-226108
E-Mail: zentraler.einkauf-380@wdr.de
Fax: +49 221220-5870
Hauptadresse: www.wdr.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ab1578775-12ceb50e70aff52a
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://prego-vergabeplattform.prhos.com
Andere Tätigkeit: Medien
WDR Sanierung Filmhaus – Gerüstarbeiten
Referenznummer der Bekanntmachung: ZE-2019-380-04
Bei den im Rahmen dieses Vergabeverfahrens angefragten Leistungen handelt es sich um die Gerüstarbeiten bestehend aus:
Die Gerüstbauarbeiten dienen folgenden Arbeiten und werden abschnittsweise gemäß der Rohbauarbeiten/Fassadenbau ausgeführt.
— Sukzessiver Aufbau und teilw. nach Rückbau 2ter Wiederaufbau des Gerüstes,
— Durchstützen von Gerüstabschnitten innerhalb der Geschosse,
— Einhausung des Gerüstes mit einer Strahlerfolie,
— Teilw. Aufbauen des Gerüstes mit Fallbereichsdefinitionen für Abbrucharbeiten und anbringen einer Seilnetzkonstruktion,
— Rückbau von Teilflächen des Gerüstes im Zuge der Abbruchmaßnahmen, nachlaufend,
— Vorhalten des Gerüstes während der weiteren Rohbauarbeiten/Sand-strahlarbeiten,
— Demontage/Rückbau des Gerüstes nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten im Zuge der Fassadenmontage.
— Fassaden- u. Schutzgerüst: 11 500 m2,
— Konsolverbreiterung: 5 700 m,
— Gerüstbekleidung/Folie: 11 500 m2
— Personen/Lastentransportbühnen: 2 St.
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Das geplante Bauvorhaben des WDR umfasst die Kernsanierung des 1974 errichteten Filmhauses. Das Gebäude wird bis auf die tragende Struktur zurück gebaut und konstruktive- und statische Änderungen vorgenommen. Es bleibt bei der ursprünglichen Nutzung.
Die Baustelle liegt im Zentrum der Stadt Köln, gegenüber des Finanz- und Verwaltungsgericht am Appellhofplatz im Stadtbezirk Innenstadt – Altstadt Nord.
Das Baufeld befindet sich unmittelbar an der Tunisstraße („Nord-Süd-Fahrt“). Die Einfahrt erfolgt jedoch über die Burgmauer in den Appellhofplatz.
Die innerstädtische Lage, an einer der Hauptverkehrsadern der Stadt Köln, ist in Hinblick auf An- und Abfahrt, als auch Parkmöglichkeiten zu berücksichtigen (siehe Verkehrskonzept der Baulogistik und Handbuch).
— Gerüstbekleidung/ Folie: 11 500 m2,
Laufzeit in Monaten: 38
Anlage – Allgemeine Eignungsanforderungen
Zum Nachweis der allgemeinen Eignungsanforderungen hat der Bieter diese Anlage dem Angebot unterschrieben beizufügen.
A) Ausschlussgründe
Durch Unterschrift auf dieser Anlage erkläre ich als Bieter,
I) Zwingende Ausschlussgründe, § 123 GWB, § 6e Abs. 1 VOB/A EU
1) dass wir als Unternehmen oder eine Person, die unseren Verwaltungs-Leitungs- oder Aufsichtsgremien angehört nicht wegen einer der in § 123 Absatz 1 GWB aufgezählten, bzw. gemäß § 123 Absatz 2 GWB gleichgestellten Tatbestände rechtskräftig verurteilt wurde oder ge-gen uns als Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungsiwidrigkeiten rechtskräftig fesetgesetzt worden ist;
2) dass wir als Unternehmen unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen sind.
II) Fakultative Ausschlussgründe, § 124 GWB, § 6e Abs. 6 VOB/A EU
1) dass wir als Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen haben;
2) dass wir als Unternehmen nicht zahlungsunfähig sind, über das Vermögen des Unternehmens weder ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat;
3) dass wir als Unternehmen oder eine Person, die unseren Verwaltungs- Leitungs- oder Aufsichtsgremien angehört im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich keine schwere Verfehlung begangen haben, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird;
4) dass wir als Unternehmen keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen haben, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken;
5) dass keine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass wir als Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen waren, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch entsprechende Maßnahmen beseitigt werden kann;
6) dass wir als Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt haben und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleich-baren Rechtsfolge geführt hat;
7) dass wir als Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten haben oder nicht in der Lage sind, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln;
8) dass wir als Unternehmen
— nicht versucht haben, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen,
— nicht versucht haben, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die wir unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder
— nicht fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt haben, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht haben, solche Informationen zu übermitteln.
9) dass für uns als Unternehmen die Voraussetzungen von § 21 Arbeitnehmer-Entsendegestz, § 98 c Aufenthaltsgestz, § 19 Mindestlohngesetz und § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz nicht vorliegen;
10) dass wir als Unternehmen in das Berufs- oder Handelsregister bzw. bei ausländischen Bietern unser Unternehmen in ein vergleichbares Register eingetragen ist;
11) dass gegen uns als Unternhemen keine Eintragung im Gewerbezentralregister bzw. bei ausländischen Bietern in ihrem Mitgliedstaat geführten vergleichbaren Register vorliegen.
III) Selbstreinigung, § 125 GWB, § 6f VOB/A EU
Sofern und soweit ich als Bieter das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nicht uneingeschränkt erklären kann, so weise ich Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB nach. In diesem Fall sind in folgender Tabelle der jeweilige Ausschlussgrund sowie die Maßnahmen zur Selbstreinigung unter Beifügung konkreter Nachweise zu benennen.
Unter Selbstreinigung sind Maßnahmen zu verstehen, die ein Unternehmen ergreift, um seine Integrität wiederherzustellen und eine Begehung von Straftaten oder schweres Fehlverhalten in der Zukunft zu verhindern.
B) Betriebshaftpflichtversicherung
Durch Unterschrift auf dieser Anlage erkläre ich als Bieter, dass wir als Unternehmen eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindest-Deckungssummen abgeschlossen haben bzw. im Falle der Auftragserteilung unverzüglich abschließen werden:
Personenschäden 2 000 000,00 EUR
Sachschäden 1 000 000,00 EUR
Allg. Vermögensschäden 100 000,00 EUR und, dass die vorgenannten Mindestdeckungssummen mit jeweils mindestens einer zweifachen Maximierung pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen.
C) Umsatz des Unternehmens
Durch Unterschrift auf dieser Anlage beziffere ich als Unternehmen nachfolgenden Gesamtumsatz unseres Unternehmens sowie den Umsatz aus Leistungen, die mit der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen dieser Leistung inhaltlich vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (2016 bis 2018 bzw. 2015 bis 2017, sofern die Umsatzzahlen aus 2018 noch nicht vorliegen), wie folgt:
D) Unternehmensstruktur/Betriebsstätte des Bieters
Zum Nachweis der speziellen Eignungsanforderungen hat der Bieter dem Ange-bot zusätzlich die im Folgenden genannten Unterlagen beizufügen bzw. Erklärung abzugeben.
4.3.1 Referenzen
Dem Angebot sind geeignete Referenzen über früher ausgeführte, vergleichbare Projekte/Aufträge über Gerüstarbeiten, die in den letzten höchstens fünf Jahren erbrachten wurden, beizufügen.
An die Vergleichbarkeit werden folgende Kriterien gestellt:
— min. 1 x Referenz Hochhaus, gemäß Bauordnung NRW
— min. 1 x Referenz in innerstädtischer Lage
— min. 1 x Referenz im Bestand
— für alle v. g. Referenzen muss ein Gesamtauftragswert von netto min. 1 000 000 EUR erreicht werden.
Die oben genannten Kriterien können entweder mit einer Referenz gesamthaft nachgewiesen werden. Diese Referenz muss dann alle aufgeführten Kriterien er-füllen. Die einzelnen Kriterien können aber auch mit mehreren Referenzen nach-gewiesen werden. Die Referenzen müssen dann in Summe alle aufgeführten Kriterien erfüllen.
Die Darstellung der Referenzen muss die folgenden Angaben enthalten:
— Name und Anschrift des Auftraggebers,
— Auftragswert/ Umsatz in T EUR,
— Kurzbeschreibung des Referenzprojektes/-auftrages (inkl. der Nennung wesentlicher Nachunternehmer mit prozentualer Angabe von Eigenanteil/Nachunternehmereinsatz),
— Angabe eines Ansprechpartners des Referenzkunden mit Telefonnummer.
Angaben zu den Referenzen sind für jede der Referenzen in der „Anlage – Referenzen“ zu machen. Die Anlage ist mit dem Angebot einzureichen.
Der WDR behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu überprüfen. Die Überprüfung basiert allein auf den vom Bieter gemachten Angaben. Der Bieter hat insofern unbedingt auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der von der Vergabestelle geforderten Angaben zu achten.
Sofern und soweit der Bieter auf Referenzen von Nachunternehmern zurück-greift, so sind nur solche Referenzen des Nachunternehmers zulässig, die inhaltlich mit dem Leistungsteil vergleichbar sind, den der Nachunternehmer konkret im Rahmen der angebotenen Leistung erbringen soll.
4.3.2 Sonstige spezielle Eignungsanforderungen gemäß § 6a Nr. 3 VOB/A EU
Eigenerklärung, dass der Bieter über mind. einen deutschsprachigen Obermonteur verfügt, der permanent vor Ort sein muss.
Nachweise eines Präqualifikationsvereins, durch die das Unternehmen hinsichtlich der Eignung gemäß §6 EU VOB/A geprüft und präqualifiziert wurde.
— 511-02 Gerüstbau: Arbeits-und Schutzgerüste,
— 511-03 Gerüstbau: Traggerüste.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/08/2019
Vergabekammer Rheinland – Spruchkörper Köln
Telefon: +49 2211473045
Fax: +49 2211472889
Der WDR weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem WDR nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat: der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem WDR gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem WDR gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des WDR, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.
die unter Ziffer I.1) genannte Stelle

References: § 123
 § 6
 § 123
 § 123
 § 30
 § 124
 § 6
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 125
 § 6
 § 125
 § 6
 §6
 § 134
 § 160