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Timestamp: 2020-07-05 20:58:38+00:00

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Wann tritt bei Verkehrsordnungswidrigkeiten Verjährung ein?
In OWi-Verkehrssachen gemäß § 24 StVG gilt grundsätzlich eine 3-monatige Verjährungsfrist, § 26 Abs. 3 StVG, bis zum Erlass des Bußgeldbescheides, danach 6 Monate (§ 26 Abs. 3 StVG; § 31 Abs. 2 Ziffer 4 OWiG). 1 Jahr beträgt die Verjährungsfrist bei Verstößen gegen § 24 a StVG (§ 31 Abs. 2 Ziffer 3 OWiG). Der Tattag ist der erste Tag der Frist § 31 Abs. 3 Satz 1 OWiG, Tattag wird also mitgerechnet, beim letzten Tag gilt § 43 Abs. 2 StPO -Sonn- oder Feiertag- nicht. Die Verjährungsfrist richtet sich nach dem gesetzlichen Höchstmaß der Geldbuße, die Werte
aus § 31 Abs. 2 Ziffer 2 u. 3 OWiG wurden geändert (Bundesgesetzblatt I 2001, 3574). Fahrlässige Ordnungswidrigkeit gem. § 24 a Abs. 1 Nr. 1 StVG verjährt gem. § 31 Abs. 2 Nr. 4 OWiG in 6 Monaten, d.h. bei der Frage der Verjährung ist das Strafmaß aus § 17 II OWiG zu berücksichtigen (BayObLG NZV 99, 476).
Die Vorschriften zur Verjährung inden Sie hier:
Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) § 31 Verfolgungsverjährung
GeschwindigkeitGeschwindigkeitsmessungGeschwindigkeitsverstoßHandyverstoßOWiG-GesetzRoteAmpelVerjährungVerkehrsordnungswidrigkeiten
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References: § 24
 § 26
 § 31
 § 24
 § 31
 § 43
 § 31
 § 24
 § 31
 § 17
 § 31