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Timestamp: 2020-07-08 14:18:50+00:00

Document:
VIS BE DVO-LFischScheinG | Landesnorm Berlin | Gesamtausgabe | Verordnung über die Durchführung des Landesfischereischeingesetzes (DVO-LFischScheinG) vom 25. September 1997 | gültig ab: 22.10.1997
Verordnung über die Durchführung des Landesfischereischeingesetzes...
- B - Lehrplan: Rechtsvorschriften
§ 1 - § 2 Abschnitt I - Fischereischein
§ 3 - § 16 Abschnitt II - Vorbereitungslehrgang und Anglerprüfung
§ 17 - § 22 Abschnitt III - Datenschutz
§ 23 - § 23 Abschnitt IV - Schlußvorschriften
Anlage 2 - Ausbildungsplan für Lehrgänge zur Vorbereitung...
Anlage 3 - Muster der Prüfungsniederschrift gemäß § 11 Abs....
Anlage 4 - Muster des Prüfungszeugnisses gemäß § 14 Abs....
Amtliche Abkürzung: DVO-LFischScheinG
Ausfertigungsdatum: 25.09.1997
Gültig ab: 22.10.1997
Fundstelle: GVBl. 1997, 491
Gliederungs-Nr: 793-3-1
Verordnung über die Durchführung des Landesfischereischeingesetzes
(DVO-LFischScheinG)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 8 und 21 geändert, § 2 neu gefasst, § 15a neu eingefügt, Anlage 2 geändert und Anlage 4 neu gefasst durch Verordnung vom 16.03.2007 (GVBl. S. 142)
Verordnung über die Durchführung des Landesfischereischeingesetzes (DVO-LFischScheinG) vom 25. September 1997 22.10.1997
Eingangsformel 22.10.1997
- B - Lehrplan: Rechtsvorschriften 12.04.2007
Abschnitt I - Fischereischein 22.10.1997
§ 1 - Gestaltung der Fischereischeine 22.10.1997
§ 2 - Verlängerung von Fischereischeinen 12.04.2007
Abschnitt II - Vorbereitungslehrgang und Anglerprüfung 22.10.1997
§ 3 - Allgemeines 22.10.1997
§ 4 - Vorbereitungslehrgang 22.10.1997
§ 5 - Prüfungsausschuß 22.10.1997
§ 6 - Anmeldung zur Prüfung 22.10.1997
§ 7 - Zulassung zur Prüfung 22.10.1997
§ 8 - Prüfungsinhalt 12.04.2007
§ 9 - Genehmigung und Verwendung der Prüfungsbögen 22.10.1997
§ 10 - Prüfung 22.10.1997
§ 11 - Prüfungsniederschrift 22.10.1997
§ 12 - Prüfungsergebnis 22.10.1997
§ 13 - Täuschungsversuch 22.10.1997
§ 14 - Prüfungszeugnis 22.10.1997
§ 15 - Wiederholung der Prüfung 22.10.1997
§ 15a - Aushändigung des Fischereischeins durch die fischereilichen Landesverbände 12.04.2007
§ 16 - Akteneinsicht und Aufbewahrungsfristen 22.10.1997
Abschnitt III - Datenschutz 22.10.1997
§ 17 - Zweck von Erhebung, Speicherung und Nutzung der Daten 22.10.1997
§ 18 - Anglerprüfungs- und Fischereischeindateien 22.10.1997
§ 19 - Erhebungsdaten 22.10.1997
§ 20 - Datenübermittlung 22.10.1997
§ 21 - Datensicherung 22.10.1997
§ 22 - Datenlöschung 22.10.1997
Abschnitt IV - Schlußvorschriften 22.10.1997
§ 23 - Inkrafttreten 22.10.1997
Anlage 1 22.10.1997
Anlage 2 - Ausbildungsplan für Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Anglerprüfung im Land Berlin 22.10.1997
- B - Lehrplan: Allgemeine Fischkunde und Fischhege 22.10.1997
- B - Lehrplan: Spezielle Fischkunde und Behandlung gefangener Fische Teil 1 22.10.1997
- B - Lehrplan: Spezielle Fischkunde und Behandlung gefangener Fische Teil 2 22.10.1997
- B - Lehrplan: Gewässerkunde und Gewässerökologie 22.10.1997
- B - Lehrplan: Pflege der Fischgewässer, Natur- und Umweltschutz am Gewässer 22.10.1997
- B - Lehrplan: Fanggeräte und deren Gebrauch Teil 1 22.10.1997
- B - Lehrplan: Fanggeräte und deren Gebrauch Teil 2 22.10.1997
Anlage 3 - Muster der Prüfungsniederschrift gemäß § 11 Abs. 1 22.10.1997
Anlage 4 - Muster des Prüfungszeugnisses gemäß § 14 Abs. 1 12.04.2007
Auf Grund des § 11 des Landesfischereischeingesetzes vom 21. April 1995 (GVBl. S. 269) wird verordnet:
Fischereigesetz für das Land Brandenburg (Auszüge), Unterschiede zum Berliner Landesfischereigesetz
Fischereiordnung für das Land Berlin (LFischO)
Fischereiordnung für das Land Brandenburg
Landesfischereischeingesetz (Berlin) (LFischSchG)
Verordnung über die Durchführung des Landesfischereischeingesetzes (DVO LFischSchG)
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) §§ 90 a , 958 , 960
- Strafgesetzbuch (StGB) §§ 242 , 248 a , 292 bis 295
- Strafprozeßordnung (StPO) § 127
- Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) §§ 21 , 40 , 43
Tierseuchenrecht und Tierisches Nebenprodukte-Beseitigungsrecht
Auszüge aus dem Tierseuchen-
und Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsrecht
- Tierseuchengesetz (TierSG) §§ 1 , 9 , 17 , 17a , 21 , 76 , 78
- Fischseuchenverordnung
- Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 Artikel 1 bis 7, 23, 24
- Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (TierNebG) §§ 3 , 4 , 7 bis 10 , 14
Tierschutzgesetz (TierSchG) §§ 1 , 4 , 5 , 17 , 18 und 20
Tierschutz-Schlachtverordnung (TierSchlV) §§ 1 bis 4 , 10 , 11 , 13 , 15
Tierschutztransportverordnung (TierSchTrV) Abschnitte 1, 2 und 4
Wasserhaushaltsgesetz (WHG) §§ 1 , 25 , 41
Berliner Wassergesetz (BWG) §§ 1 , 27 , 29 bis 29 f , 104
Eisflächenverordnung (Berlin) §§ 2 bis 5
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) Abschnitte 4 bis 6 und 9
Baumschutzverordnung (BaumSchVO) §§ 1 bis 4
Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) § 1 , Anlage 1
Berliner Naturschutzgesetz (NatSchGBln) §§ 2 , 18 bis 26 e , 29 , 35 bis 37 , 44 , 49
Bundesjagdgesetz (BJagdG) §§ 1 , 2 , 19 a , 21 , 26 , 27 , 39 bis 41
Gestaltung der Fischereischeine
(1) Die Fischereischeine sind nach den Mustern der Anlage 1 gestaltet und enthalten folgende personenbezogene Angaben:
Art des Fischereischeins,
laufende Ausweisnummer,
Geltungsablauf,
Listennummer,
Erteilungsgebühr.
(2) Die Angaben sind zu belegen durch den gültigen Personalausweis oder den gültigen Reisepaß, ergänzt von einer Meldebescheinigung, die nicht älter als ein Jahr sein darf.
(3) In den Fischereischein ist das Lichtbild des Inhabers einzunieten und so zu siegeln, daß Lichtbild und Fischereischein den Siegelabdruck aufweisen.
Verlängerung von Fischereischeinen
Die Fischereischeine A und B dürfen, wenn sie für fünf Jahre ausgestellt sind, einmal um fünf Jahre verlängert werden. Sind sie für ein Jahr ausgestellt, dürfen sie einmal um ein Jahr verlängert werden. Ein Jugendfischereischein darf zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden.
Vorbereitungslehrgang und Anglerprüfung
(1) Jeder Landesverband gemäß § 10 des Landesfischereischeingesetzes (fischereilicher Landesverband) ist verpflichtet, mindestens einmal im Jahr einen Vorbereitungslehrgang gemäß § 4 Abs. 1 des Landesfischereischeingesetzes und eine für jedermann offene Anglerprüfung anzubieten.
(2) Die Vertreter der oberen und unteren Fischereibehörde sind jederzeit berechtigt, dem Vorbereitungsunterricht und den Prüfungen beizuwohnen und die Lehr- und Prüfungsunterlagen einzusehen.
(3) Bei wiederholten schwerwiegenden Verletzungen der in dieser Verordnung festgelegten Lehrgangs- und Prüfungsgrundsätze kann dem betroffenen fischereilichen Landesverband die Prüfungsbefugnis entzogen werden.
(1) Die Vorbereitungslehrgänge gemäß § 4 Abs. 1 des Landesfischereischeingesetzes werden durch die fischereilichen Landesverbände durchgeführt.
(2) Der Lehrgang umfaßt eine Gesamtdauer von mindestens 30 Stunden, wobei eine Unterrichtsstunde mindestens 45 Minuten dauert. Der Inhalt des Vorbereitungslehrganges hat sich nach der Anlage 2 dieser Verordnung zu richten. Abweichungen der Vorbereitungslehrgänge von dem Lehrinhalt der Anlage 2 bedürfen der Genehmigung der oberen Fischereibehörde vor Lehrgangsbeginn.
(3) Eine Bescheinigung über die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang darf nur bei vollständiger Teilnahme erteilt werden. Sollte es einem Teilnehmer nicht möglich sein, an allen Teilen des Lehrganges teilzunehmen, so reicht es aus, wenn er den versäumten Teil in einem späteren Kurs nachholt.
(4) Die obere und die untere Fischereibehörde sind berechtigt, die Einhaltung der Lehrpläne sowie die fachliche und didaktische Eignung der in den Vorbereitungslehrgängen eingesetzten Lehrkräfte unangemeldet nachzuprüfen. Die obere Fischereibehörde kann die Abberufung ungeeigneter Lehrkräfte verlangen.
(5) Die untere Fischereibehörde kann auf Antrag denjenigen von der Teilnahme an dem Vorbereitungslehrgang befreien, der schwere gesundheitliche Störungen, die der Teilnahme entgegenstehen, glaubhaft nachweisen kann.
(1) Jeder fischereiliche Landesverband hat einen Prüfungsausschuß zu bilden.
(2) Der Prüfungsausschuß besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Für jedes Mitglied ist ein Stellvertreter zu bestellen. Der Vorsitzende, die Beisitzer und die Stellvertreter werden von dem Vorstand des jeweiligen fischereilichen Landesverbandes ernannt. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und die Stellvertreter müssen die zur Abnahme der Prüfung erforderliche fachliche Eignung haben. Nach Bestellung ist die Eignung der oberen Fischereibehörde schriftlich nachzuweisen.
(3) Der Prüfungsausschuß wird für jeweils fünf Jahre von der oberen Fischereibehörde berufen.
(4) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und die Stellvertreter sind zur unparteiischen und gewissenhaften Ausübung ihrer Tätigkeit sowie zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die obere Fischereibehörde kann die Abberufung von ungeeigneten Mitgliedern des Prüfungsausschusses und deren Stellvertretern verlangen.
(5) Bei der Durchführung der Anglerprüfung darf dem Prüfungsausschuß niemand angehören, der bei der Ausbildung der Prüflinge mitgewirkt hat.
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Anglerprüfung ist bis zu dem von dem prüfenden fischereilichen Landesverband festgesetzten Termin bei diesem einzureichen.
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung muß enthalten:
Vor- und Zuname, gegebenenfalls den Geburtsnamen,
Anschrift des Hauptwohnsitzes (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort),
der Nachweis für den abgeleisteten Vorbereitungslehrgang gemäß § 4 Abs. 1 des Landesfischereischeingesetzes ,
gegebenenfalls die schriftliche Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters.
die Bedingungen des Vorbereitungslehrganges gemäß § 4 erfüllt hat,
bei Prüfungsbeginn das vierzehnte Lebensjahr vollendet hat und
rechtzeitig die Antragsunterlagen gemäß § 6 einreicht.
(2) Sobald verspätet eingegangene Unterlagen vollständig sind, ist der Antragsteller zum nächstmöglichen Termin zuzulassen.
(3) Wird der Bewerber nicht zugelassen, so hat er einen schriftlichen Bescheid unter Angabe des Versagungsgrundes zu erhalten.
(4) Dem zugelassenen Bewerber werden schriftlich Ort, Tag und Uhrzeit der Prüfung rechtzeitig durch den prüfenden fischereilichen Landesverband mitgeteilt.
Die Prüfungsgebiete gemäß § 4 Abs. 1 des Landesfischereischeingesetzes haben folgenden Inhalt:
die allgemeine Fischkunde und -hege gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 1 des Landesfischereischeingesetzes :
Aufbau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Fischorgane, Fortpflanzung, Ernährung, Fischbestandsregulierung, Fischbesatz,
die spezielle Fischkunde gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 des Landesfischereischeingesetzes :
die Unterscheidung einheimischer Fischarten, häufig auftretende Fischkrankheiten durch Parasiten, Viren, Bakterien, Pilze und Umweltschäden, Vorsorgemaßnahmen,
die Pflege der Fischgewässer gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 3 des Landesfischereischeingesetzes :
Natur- und Umweltschutz am Gewässer, Biotopschutz, Verhalten am Gewässer, Gewässerverunreinigungen und Fischsterben, Faunenverfälschung,
die Gewässerkunde und Gewässerökologie, Pflanzen- und Tierarten im und am Gewässer gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 4 des Landesfischereischeingesetzes :
Wasser, Stoffhaushalt, Gewässerarten, Gewässergüte, Probleme äußerer Einwirkungen,
die Fanggeräte und deren Gebrauch gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 5 des Landesfischereischeingesetzes :
Angelgeräte, Angelzubehör, Fanggeräte der Berufsfischerei, verbotene Fanggeräte und Fangmethoden,
die Behandlung gefangener Fische gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 6 des Landesfischereischeingesetzes :
der Umgang mit geschützten und untermaßigen Fischen, besonders schützenswerte Süßwasserfische, Betäubung, Tötung, Aufbewahrung und Verwertung von Fischen sowie
die einschlägigen Rechtsvorschriften gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 7 des Landesfischereischeingesetzes :
insbesondere Berliner Landesfischereigesetz und Landesfischereischeingesetz , Fischereigesetz für das Land Brandenburg , Wasserhaushaltsgesetz , Berliner Wassergesetz , Tierschutzgesetz , Tierseuchengesetz , Bundesnaturschutzgesetz , Berliner Naturschutzgesetz einschließlich der auf Grund dieser Gesetze erlassenen Verordnungen.
Genehmigung und Verwendung der Prüfungsbögen
(1) Die fischereilichen Landesverbände haben die von ihnen gemeinsam und einheitlich zu entwerfenden Prüfungsbögen der oberen Fischereibehörde zur Genehmigung vorzulegen.
(2) Die genehmigten Prüfungsbögen sind alternierend landeseinheitlich zu verwenden.
(3) Der fischereiliche Landesverband kann verpflichtet werden, einen Monat vor der Prüfung der oberen Fischereibehörde eine Kopie des genehmigten Prüfungsbogens, der für die Prüfung ausgewählt wurde, zu übersenden.
(1) Die Anglerprüfung ist eine schriftliche Prüfung, bei der innerhalb von zwei Stunden sechzig Fragen aus den in § 8 genannten Prüfungsgebieten zu beantworten sind. Aus den Prüfungsgebieten nach § 8 Nr. 1, 3 bis 5 und Nr. 7 werden jeweils zehn Fragen und aus den Prüfungsgebieten nach § 8 Nr. 2 und 6 insgesamt zehn Fragen gestellt.
(2) Zu den Prüfungsfragen werden jeweils drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen von dem Prüfling eine als richtig bezeichnet werden muß.
(3) Die Prüfung ist nicht öffentlich. Der Prüfling hat sich zu Beginn der Prüfung zu legitimieren.
(4) Mindestens ein Mitglied des Prüfungsausschusses überwacht die schriftliche Prüfung.
(1) Über den Ablauf der Prüfung ist eine Prüfungsniederschrift gemäß Anlage 3 zu fertigen, in die insbesondere aufzunehmen sind:
die Namen der Aufsichtsführenden,
die Namen, Anschriften und Geburtsdaten der Prüflinge,
die Uhrzeit des Beginns und des Endes der Prüfung,
die erfolgte Belehrung nach § 13 ,
Entscheidungen des Aufsichtsführenden nach § 13 ,
eine Prüfungsstatistik und die Registriernummern der erteilten Zeugnisse sowie
der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse.
(2) Die Niederschrift ist vom Aufsichtsführenden zu unterzeichnen und den übrigen Mitgliedern des Prüfungsausschusses vorzulegen, die nach Kenntnisnahme ebenfalls unterzeichnen.
(1) Die abgegebenen Prüfungsbögen werden durch die Mitglieder des Prüfungsausschusses beurteilt und unterzeichnet. Korrekturen sind von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses abzuzeichnen.
(2) Die Prüfung ist mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ zu bewerten.
(3) Jede richtige Antwort ist mit einem Punkt zu bewerten. Bestanden ist die Prüfung, wenn der Prüfling insgesamt mindestens 45 Punkte erreicht. Dabei muß er in jedem der Gebiete nach § 8 Nr. 1, 3 bis 5 und 7 jeweils mindestens sechs Punkte und aus den Gebieten nach § 8 Nr. 2 und 6 zusammen mindestens sechs Punkte erreichen.
(4) Besteht ein Prüfling die Prüfung nicht, so ist ihm dies vom prüfenden fischereilichen Landesverband unverzüglich mündlich mitzuteilen. Erfolgt die Mitteilung des Prüfungsergebnisses nicht unmittelbar nach der Prüfung, so hat sie schriftlich zu erfolgen. Der Prüfling kann einen schriftlichen Bescheid mit Begründung verlangen.
Das Benutzen unerlaubter Hilfsmittel und die Kontaktaufnahme zu einem anderen Prüfling (Täuschungsversuch) sind verboten. Bei Zuwiderhandlung ist der Prüfling von der Prüfung auszuschließen. Die Prüfung gilt als nicht bestanden. Vor Beginn der Prüfung sind die Prüflinge über einen Täuschungsversuch und dessen Folge zu belehren.
(1) Prüflinge, die die Prüfung bestanden haben, erhalten von dem prüfenden fischereilichen Landesverband ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 4 . Dieses ist dem Prüfling unverzüglich zu übersenden.
(2) Das Zeugnis ist vom Prüfungsausschuß zu unterzeichnen und mit dem Prüfungsstempel zu versehen. Der Prüfungsstempel hat mindestens den Verbandsnamen und den Zusatz „Prüfungsausschuß“ zu enthalten.
Die Wiederholung der Prüfung ist unbegrenzt häufig möglich. Für jede Prüfung ist eine Anmeldung und Zulassung erforderlich.
durch die fischereilichen Landesverbände
(1) Der Fischereischein kann dem Prüfling nach Maßgabe der Absätze 2 und 3 im Anschluss an das Bestehen der Prüfung durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eine von diesem bestimmte Person des fischereilichen Landesverbandes ausgehändigt werden.
(2) Der Prüfling reicht den Antrag auf Erteilung des Fischereischeins vor der Prüfung bei dem prüfenden fischereilichen Landesverband ein. Eine von diesem beauftragte Person leitet die Anträge an das Fischereiamt weiter. Das Fischereiamt bereitet die Fischereischeine vor und übergibt diese an den fischereilichen Landesverband.
(3) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses trägt dafür Sorge, dass das Fischereiamt über die erfolgte Aushändigung unverzüglich in Kenntnis gesetzt wird. Besteht ein Prüfling die Prüfung nicht oder nimmt er daran nicht teil, ist der Fischereischein unverzüglich an das Fischereiamt zurückzugeben.
Akteneinsicht und Aufbewahrungsfristen
(1) Der Prüfling kann binnen eines Monats nach der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses auf Antrag an den prüfenden fischereilichen Landesverband Einsicht in seine Prüfungs- und Bewertungsunterlagen nehmen.
(2) Prüfungsbögen und Anmeldung eines jeden Bewerbers hat der prüfende fischereiliche Landesverband für die Dauer von zwei Jahren, die Prüfungsniederschrift für zehn Jahre aufzubewahren.
Zweck von Erhebung, Speicherung und Nutzung der Daten
(1) Die zuständige Fischereibehörde ist berechtigt, zum Zwecke der Entscheidung über die Erteilung eines Fischereischeins von den Antragstellern oder von den Inhabern eines Fischereischeins die gemäß § 19 vorgesehenen personenbezogenen Daten zu erheben, zu speichern und zu nutzen.
(2) Die zuständige Fischereibehörde ist berechtigt, zum Zwecke der Einziehung und Beschlagnahmung von Fischereischeinen, Fischen oder Fanggeräten von den Inhabern eines Fischereischeins die gemäß § 19 vorgesehenen personenbezogenen Daten zu erheben, zu speichern und zu nutzen.
(3) Die fischereilichen Landesverbände sind berechtigt, die in § 19 Nr. 1 bis 10 aufgeführten personenbezogenen Daten von den Antragstellern zum Zweck der Zulassung zur Anglerprüfung und deren Nachweis zu erheben, zu speichern und zu nutzen. Die Merkmale in § 19 Nr. 11 dienen zur Legitimation.
Anglerprüfungs- und Fischereischeindateien
(1) Die gemäß § 17 erhobenen Daten werden in einer Anglerprüfungsdatei und in einer Fischereischeindatei geführt.
(2) Die Anglerprüfungsdatei wird von den fischereilichen Landesverbänden geführt. Die Datei darf nur die gemäß § 17 Abs. 3 erhobenen Daten enthalten.
(3) Die Fischereischeindatei wird von der unteren Fischereibehörde geführt. Die Datei darf nur die gemäß § 17 Abs. 1 und 2 erhobenen Daten enthalten.
Es dürfen folgende personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und genutzt werden:
Familienname, abweichender Geburtsname,
Hauptwohnsitzanschrift,
Anschrift in Berlin, falls Hauptwohnsitzanschrift außerhalb Berlins,
Angaben über einen vollständig abgelegten Vorbereitungslehrgang im Sinne des § 4 Abs. 1 des Landesfischereischeingesetzes ,
Angaben über eine bestandene Anglerprüfung oder eine vergleichbare Prüfung,
Personalausweisnummer oder Reisepaßnummer mit Ausstellungsdatum und ausstellender Behörde sowie die Daten einer Meldebescheinigung,
Angaben über einen fischereilichen Berufsabschluß oder eine fischereiwissenschaftliche Ausbildung,
Angabe, ob und wie lange die Erwerbsfischerei laufend betrieben wurde,
Angaben über den Besitz eines Fischereischeins,
Angaben über die Mitgliedschaft in einem eingetragenen Anglerverband,
Angaben, ob eine Betreuung gemäß den §§ 1896 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches besteht,
Umstände, die der Erteilung eines Fischereischeins entgegenstehen könnten, insbesondere eine rechtskräftige Verurteilung wegen:
Diebstahls von Fischen oder Fischereigeräten,
Beschädigung von Wasserbauten oder Anlagen, Fahrzeugen, Geräten oder Vorrichtungen, die der Fischerei oder der Fischzucht dienen,
Fälschung eines Fischereischeins oder einer sonstigen zur Ausübung der Fischerei erforderlichen Bescheinigung oder eines Verstoßes gegen fischerei-, jagd-, tierseuchen- oder wasserrechtliche Vorschriften oder gegen das Naturschutz- oder Tierschutzgesetz ,
Angaben über festgesetzte Buß- oder Verwarnungsgelder wegen Zuwiderhandlungen gegen fischereiliche Vorschriften.
(1) Die Übermittlung der Daten, die durch die prüfenden fischereilichen Landesverbände erhoben, gespeichert und genutzt werden, ist ausschließlich an die obere und die untere Fischereibehörde zulässig.
(2) Die Übermittlung von Daten für ein bestimmtes Vorhaben der Wissenschaft und Forschung ist zulässig, wenn die Daten hinreichend anonymisiert sind.
(1) Zugriffsberechtigt auf die Fischereischeindatei sind bei den Fischereibehörden:
der nach dem Geschäftsverteilungsplan zuständige Sachbearbeiter,
(2) Zugriffsberechtigt auf die Anglerprüfungsdatei sind:
die Mitglieder des Prüfungsausschusses,
bis zu zwei vom zuständigen fischereilichen Landesverband bestimmte Personen,
von der oberen Fischereibehörde beauftragte Personen,
bis zu zwei durch die untere Fischereibehörde im Einzelfall bestimmte Personen.
(3) Die berechtigten Personen sind gemäß § 8 des Berliner Datenschutzgesetzes in der Fassung vom 17. Dezember 1990 (GVBl. 1991 S. 16, 54), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Juli 1995 (GVBl. S. 404), zur datenschutzrechtlichen Geheimhaltung verpflichtet.
(4) Es ist durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, daß nur Berechtigte Zugriff auf die Daten haben. Die Dateien sind in verschlossenen Behältnissen und verschlossenen Räumen aufzubewahren.
(1) Zehn Jahre nach dem Prüfungstermin sind sämtliche Daten des Prüflings aus der Anglerprüfungsdatei zu löschen.
(2) Fünf Jahre nach Ablauf des Fischereischeins sind sämtliche Daten des Fischereischeininhabers aus der Fischereischeindatei zu löschen. Angaben des § 19 Nr. 17 sind fünf Jahre nach der letzten rechtskräftigen Verurteilung und Angaben des § 19 Nr. 18 sind fünf Jahre nach dem letzten festgesetzten Buß- oder Verwarnungsgeld zu löschen.
Berlin, den 25. September 1997
Muster 1: Außenseite Fischereischein A
Muster 2: Außenseite Fischereischein B
Muster 3: Außenseite Jungfischereischein
Muster 4: Innenseite der Muster 1 bis 3 in der jeweils zutreffenden Farbe
Ausbildungsplan für Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Anglerprüfung im Land Berlin
- A -Prüfungsgebiete
Aufbau des Fischkörpers
Bau und Funktion der Fischorgane
2. Spezielle Fischkunde, Behandlung der gefangenen Fische
Unterscheidung der Fischarten
Behandlung lebender, geschützter und untermaßiger Fische
Töten, Aufbewahrung und Verwerten von Fischen
3. Gewässerkunde, Gewässerökologie
Probleme äußerer Einwirkungen
4. Pflege der Fischgewässer, Natur- und Umweltschutz am Gewässer
Maßnahmen bei Gewässerverunreinigungen und Fischsterben
Pflanzen im und am Gewässer
Tiere im und am Gewässer
Praktische Unter-/Einweisung
Fanggeräte der Berufsfischerei
Praktische Einweisung in die Handhabung des Angelgerätes
Praktische Unterweisung in die Behandlung gefangener Fische
Es ist sicherzustellen, daß jeder Lehrgangsteilnehmer die notwendigen Kenntnisse über das tierschutzgerechte Töten der Fische erworben hat.
- B - Lehrplan: Allgemeine Fischkunde und Fischhege
Das System des Tierreiches, Stammbaum der Fische
Gliederung des Fischkörpers
Skelett der Knochenfische
Rückenflossen und Afterflossen
Schwanzflosse und Fettflosse
Fehlende Flossen (Aal und Hai)
Schuppen, Schuppenarten
Farbkleid, Laichfärbung
Bezahnung, Pflugscharbein oder Schlundzähne
Kopfbereich der Neunaugen
Magen, Darm, Leber, Milz, Nieren, Galle
Hauptnervenstrang
Lage der Sinnesorgane
Geruchssinn, Geschmackssinn, Ferntastsinn
Gesichtssinn, Sehfeld
Gehörsinn, Gleichgewichtssinn
Geschlechtsorgane und Geschlechtsmerkmale
Geschlechtsorgane, Geschlechtsmerkmale
Rogen und Milch
Laichplätze, Laichzeit
Eiablage, Eientwicklung, Brutpflege
Natürliche Nahrung der Fried- und der Raubfische
Räuber/Beute - Beziehung
Wachstum der Fische
Verbuttung der Fische
Fischbestandsregulierung
Friedfischbestand / Raubfischbestand
Befischungsintensität
Elektrofischerei zur Fischhege
Schonmaß und Schonzeit, Schonbezirke
Jungfisch, Herkunft von Besatzfischen
Artenschutz und Wiederansiedlung
- B - Lehrplan: Spezielle Fischkunde und Behandlung gefangener Fische Teil 1
Verbreitung und Gefährdung der Fische
Bachneunauge, Flußneunauge und Meerneunauge
Karpfenartige Fische (Cypriniden)
Döbel oder Aitel
Aland oder Nerfling
Nase, Barbe
Brachsen oder Blei
Güster, Giebel, Karausche, Bitterling
Rotauge oder Plötze, Rotfeder
Ukelei oder Laube, Mairenke, Hasel
Karpfen (Stammform und Zuchtformen)
Grasfisch, Silberfisch, Marmorfisch
Lachsartige Fische (Salmoniden)
Bachforelle, Seeforelle, Meerforelle
Bachsaibling, Seesaibling
(Thymaliden)
(Osmeriden)
Renken, Felchen, Maränen
Barschartige Fische (Perciden)
Flußbarsch, Kaulbarsch
Zingel, Streber, Schrätzer, Sonnenbarsch
Rutte oder Quappe
Dreistachliger Stichling und Zwergstichling
Steinbeißer, Schlammpeitzger
Zehnfüßige Krebse, Bachflohkrebs
Flußperl-, Teich-, Fluß- und Dreikantmuscheln
Petermännchen (Giftstachel)
Aalmutter, Makrele, Hornhecht
Kliesche, Flunder, Scholle, Steinbutt, Seezungen, Heilbutt
Hering, Sardine
Dorsch, Schellfisch, Wittling, Lengfisch, Köhler
- B - Lehrplan: Spezielle Fischkunde und Behandlung gefangener Fische Teil 2
Erkennen von Fischkrankheiten
Krankheiten durch Parasiten,
Drehkrankheit, Grieskörnchenkrankheit
Bandwurm, Fischegel
Schwimmblasenbefall
Kiemenkrebs, Karpfenlaus, Kratzer
Furunkulose, Fleckenseuchen
Aal- und Forellenseuche
Frühjahrvirämie
Hautverpilzung
Umweltschäden und sonstige Krankheiten bei Fischen
Haut- und Kiemenschäden
Gefährdung der Menschen durch Umgang mit und Verzehr von kranken Fischen, Muscheln und Krebsen
Einschleppen von Fischkrankheiten
Anlanden (Drill, Keschern, Abködern)
Hälterung (sinnvoller Grund)
Geschützte und untermaßige Fischarten
Behandlung und Umgang mit geschützten Fischarten
Behandlung und Umgang mit untermaßigen Fischen
Besonders schützenswerte Süßwasserfische
Bitterling, Moderlieschen, Gründling, Schlammpeitzger
Zährte, Bachschmerle, Steinbeißer oder Dorngrundel
Stichlinge (Dreistachliger und Zwergstichling)
Neunaugen, Störe
Töten, Aufbewahrung und Verwertung von Fischen
Waidgerechte Versorgung gefangener Fische
Betäubung und Ausnahmen
Töten und Schlachten (theoretisch)
Aufbewahren von getöteten Fischen während des Angeltages
Verwertung gefangener Fische (zur menschlichen Ernährung)
- B - Lehrplan: Gewässerkunde und Gewässerökologie
Wassertemperatur und Dichte
pH-Wert (Erklärung und Bedeutung)
Stoffwechsel und Stoffkreisläufe
Wärmehaushalt in Seen
Stoffwechsel (Stoffumsatz) im Wasser
Produktionskraft eines Gewässers (pflanzlich, tierisch)
Plankton (Zooplankton, Phytoplankton)
Aufwuchs, Bewuchs
Hochgebirgs-, Vorgebirgs-, Flachlandsee
Weiher, Teiche, Baggerseen, Kiesgruben, Talsperren u. a.
Lebenszonen u. -gemeinschaften in stehenden Gewässern
Graben, Bach, Fluß, Strom, Kanal
Lebenszonen u. -gemeinschaften in fließenden Gewässern
Fischereiliche Merkmale:
- der Forellenregion
- der Äschenregion
- der Barbenregion
- der Brachsen- oder Bleiregion
- der Brackwasser- oder Kaulbarschregion
Gewässergütebestimmung durch Bioindikatoren
Amtliche Gewässerüberwachung
Bedeutung und Schutz nährstoffarmer Gewässer
Verschiedene Arten der Schädigung
Gewässerverschmutzung (Vermeidung und Beseitigung)
- B - Lehrplan: Pflege der Fischgewässer, Natur- und Umweltschutz am Gewässer
Erklärung der Pflege der Fischgewässer
Schutz der Lebensräume von Pflanzenarten im und am Gewässer
Schutz der Lebensräume von Tierarten im und am Gewässer
Bedeutung der „Roten Listen“
Gewässerverunreinigung und Fischsterben
Feststellung, Benachrichtigung
Beseitigung toter und erkrankter Fische
Art der Beseitigung (z.B. Tierkörperbeseitigungsanstalt)
Allgemeines, Rücksichtnahme durch den Angler
Aussehen, Wuchszonen
Überwasserpflanzen
Rohrkolben, Schilfrohr
Simsen, Seggen, Binsen
Weiße Seerose, Gelbe Teichrose
Armleuchtergewächse, Quellmoos
Laichkräuter, Wasserpest
Flutender Hahnenfuß, Tausendblatt
Froschbiß, Wasser-Knöterich
Algen (Blau-, Grün-, Kieselalgen)
Regelungsmechanismen (Ursachen von Bestandsänderungen)
Allgemeines, Aussehen, Vorkommen, fischereiliche Bedeutung
Auswirkungen fischfressender Tiere auf Hege und Fischfang
Weichtiere (Schnecken und Muscheln)
Ringelwürmer (Schlammröhrenwurm und Egel)
Krebse (Wasserflöhe, Hüpferlinge, Muschelkrebse,
Wasserassel, Bachflohkrebs)
Eintagsfliegen, Libellen, Steinfliegen
Wasserwanzen (Wasserläufer, Rückenschwimmer)
Käfer (Gelbrandkäfer)
Mücken (Zuck- und Kriebelmücken, Stechmücken)
Lurche (Froschlurche)
Kriechtiere (Schlangen, Schildkröten)
Vögel (Haubentaucher, Kormoran, Reiher, Schwäne,
Gänse, Enten, Säger, Greifvögel, Rallen, Möwen, Eisvogel)
Säugetiere (Bisam, Wasserspitzmaus, Biber, Fischotter, Iltis)
- B - Lehrplan: Fanggeräte und deren Gebrauch Teil 1
Materialien der Rutenteile
Bestandteile einer Angelrute
Bedeutung der Angabe des Wurfgewichts bei den Ruten
Bauarten der Ruten (Stipp-, Grund-, Spinn-, Fliegenruten)
Angelruteneigenschaften
Aktion und Wurfgewicht, Wurfleistung
Rollentypen: Rollen mit sich drehender Spule,
Fliegenrolle, Multiplikatorrolle (Multirolle)
Rollentypen: Rollen mit feststehender Spule
geschlossene Stationärrolle (Kapselrolle)
Spulen - Spulenwechsel - Rücklaufsperre
Schnurfreigabe - Systeme, Brems-Systeme
Monofil- und Multifilschnüre - Aufgabe/Zweck
Lineare Tragkraft, Knotenfestigkeit
Geschmeidigkeit, Dehnung, Abriebfestigkeit
Fliegenschnüre - Aufgabe / Zweck
Schwimmverhalten, Spezial-Fliegenschnüre
Schnurlänge - Schnurform, Nachschnur
Schnurgewicht - Gewichtsklassen
Vorfächer - Aufgabe / Zweck
Monofilvorfächer
(Fliegen- und Spezialvorfächer, Vorfachsysteme)
Stahlvorfächer (Spezialvorfächer - Vorfachsysteme)
Allgemeines: Bißanzeiger - Aufgabe / Zweck
Rutenspitze als Bißanzeiger
Schnur als Bißanzeiger, Bißanzeiger an der Angelrolle
Pose (Schwimmer), Tragkraft, Posenmontage (fest - gleitend)
Angelhaken - Aufgabe/Zweck
Hakenarten, Hakenformen, Kopfformen, Hakengrößen
Bleie, Wirbel, Einhänger
Bleie - Aufgabe / Zweck
Bleie zum Austarieren einer Pose, Laufbleie (Grundbleie)
Wirbel - Aufgabe / Zweck
Einhänger - Aufgabe / Zweck
Köder - Aufgabe / Zweck
Natürliche Köder : Keine Farbstoffe verwenden !
Früchte, Getreide, Kartoffel, Teig, Käse u.a.
Würmer, Maden, Insekten (keine geschützten Arten)
Künstliche Köder :
Spinner und Blinker, Wobbler, Pilker, Weichplastikköder u.a.
Kunstfliegen (Trocken-, Naßfliegen)
Zubehör - Aufgabe / Zweck
Hilfsgeräte für das Landen des Fisches:
Unterfangkescher, Längenmaß,
Gerät zum Betäuben und Töten, Hakenlöser
Berufliche Fischerei - Aufgabe / Zweck
Fangmethoden, Reusen, Stell-, Schlepp-, Zugnetze, Langleinen
Fanggeräte und Fangmethoden
Schußwaffen, Fischspeere
Explodierende oder giftige Mittel
Elektrizität und künstliches Licht
- B - Lehrplan: Fanggeräte und deren Gebrauch Teil 2
Handhabung des Angelgerätes
Grundlegende gesundheitliche und hygienische Vorkehrungen
Zurücksetzen (schonender Umgang, schonendes Hakenlösen)
Hältern (Setzkescher)
Transport (in Behältern mit Luft- oder Sauerstoffzufuhr)
Aufbewahrung von getöteten Fischen während des Angeltages
Muster der Prüfungsniederschrift gemäß § 11 Abs. 1
Muster des Prüfungszeugnisses gemäß § 14 Abs. 1
Material und Druck: grünes Neobond, schwarzer Druck

References: § 1
 § 2

§ 3
 § 16

§ 17
 § 22

§ 23
 § 23
 § 11
 § 14
 § 2
 § 15

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23
 § 11
 § 14
 § 11
 § 127
 § 1
 § 10
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 6
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 8
 § 8
 § 8
 § 13
 § 13
 § 8
 § 8
 § 19
 § 19
 § 19
 § 19
 § 17
 § 17
 § 17
 § 4
 § 8
 § 19
 § 19
 § 11
 § 14