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Timestamp: 2019-09-18 17:56:02+00:00

Document:
BBL 1982 Band 28 S. 699
Blanko-Abstimmungsdaten 1983
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 7. Juli 1982 die Blanko-Abstimmungsdaten für eidgenössische Abstimmungen im Jahre 1983 wie folgt festgelegt: ! !
27. Februar ' 4. Dezember i ' , Die Wahlen für die Gesamterneuerung des Nationalrats finden am 23. Qktober 1983 statt.
Doktordiplome an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Die ETHZ hat anlässlich der Promotionsfeier vom Sommersemester 1982 den nachstehend genannten, in alphabetischer Reihenfolge aufgeführten Doktoranden, aufgrund der eingereichten Promotionsarbeit und der abgelegten mündlichen Prüfung das Doktordiplom überreicht.
Doktor der Technischen Wissenschaften Loderer Benedikt, von Basel Winterhalter Christian Paul, von Bischofszell und Lichtensteig Abt. II, Bauingenieurwesen
Doktor der Technischen Wissenschaften Angst Christian Robert, von Zürich Berg Walther, von Zürich Caprez Markus, von Trin Matousek Miroslav, Tschechoslowakei Abt. IIIA, Maschineningenieurwesen
Doktor der Technischen Wissenschaften Benninger Hans Georg, von Zürich Filip Alexander, Tschechoslowakei Halter Markus Pirmin, von Rebstein Hedbäck Anders Johan Wilhelm, Schweden Marti Hans, von Rüeggisberg Pleus Karl Peter, Bundesrepublik Deutschland Steinhardt Erich Walter, Bundesrepublik Deutschland Woschitz Dieter, von Flurlingen Abt. IIIB, Elektrotechnik
Doktor der Technischen Wissenschaften Amthauer Rudolf Edgar, Deutschland 700
Bär Hanspeter, von Rothrist Betschart Ulrich, von Nürensdorf und Morschach Grossu-Viziru Alexandru M., Rumänien Krebser Jürg, von Pfungen Lahr Joseph H. G., Luxemburg Schlauer Marcel, von Schaffhausen und Büttenhardt Abt. IIIC, Informatik
Doktor der Technischen Wissenschaften Bührer-Aebli Richard, von Bibern SH und Höfen Furrer Gustav, von Zürich Meier Andreas, von Bachenbülach Sugaya Hirotsugu, Japan Abt. IV, Chemie
Doktor der Naturwissenschaften Dimmler Andreas Jakob, von Zürich Funk Felix Wilhelm, von Zürich Good Hans Peter, von Mels Hugentobler Max, von Braunau Künzi Werner Heinz, von Linden Merz Peter Walter, von Winterthur Ofner Silvio, von Zürich Rudin Markus, von Lauwil Scherrer Veronica Maria, Frau, von Mosnang Doktor der Technischen Wissenschaften flackert Walter, von Riehen Hälg Paul, von Niederhelfenschwil
Kiebser Peter, von Pfungen Schönhausen Urszula, Frau, Polen Stringare Jean Paul, Luxemburg Tannenbaum Rina, Frau, Israel Villiger Alois Josef, von Auw und Zürich Abt. V, Pharmazie
Doktor der Naturwissenschaften Huber Gabriel, von Unterlunkhofen Meier-Bratschi Anna Elisabeth, Frau, von Wetzikon TG Zumbühl Othmar, von Wolfenschiessen Abt. VI, Forstwirtschaft
Doktor der Technischen Wissenschaften Greminger Peter, von Bussnang
Cartier Franz, von Oensingen und Buren SO Hoffnagle John Allen, USA Loss Peter Michael, von Zürich : Roder Heinrich, von Wengi Taubenberger H. Rolf, von Zürich Doktor der Mathematik Buff Hans Walter, von Urnäsch Diethelm Thomas, von Stäfa Pöschel Jürgen Manfred, Bundesrepublik Deutschland Rihs Ermanno, von Safnern Ungricht Heinz, von Zürich Dokfor der Technischen Wissenschaften Lüscher Suzanne Beatrice, Frau, von Homberg Abt. X, Naturwissenschaften
Abt. VII, Landwirtschaft
Doktor der Technischen Wissenschaften Baumgartner Max, von Langnau im Emmental Gallmann Peter, von Kappel am Albis und Zürich Gundlach Jürg, von Winterthur Hauri Jürg, von Zürich und Reinach AG Kunz Peter Leo, von Reinach BL Mauderli Anton Friederich, von Bern und Ölten Maillard André-Noël, von Villaranon Schwörer Daniel, von Veysonnaz Waibel Robert, von Winterthur und Bockten Werder Josef, von Hünenberg Abt. IX, Mathematik und Physik
Doktor der Naturwissenschaften Anderhub Johann Bruno, von Eschenbach LU und Rothenburg
Doktor der Naturwissenschaften Baggenstos Emil J., von Gersau Bayer Andreas Anton, von Basel Beil stein Paul, von Hallau Corboz Philippe, von Massonnens Crameri Reto Mario, von Poschiavo Ehrismann Ruth Elisabeth, Frau, von Horgen Etique Philippe Denis Adrien, von Bure Gaegauf-Zollinger Ruth, Frau, von Frauenfeld und Kreuzungen Gschwend Karl Werner, von Altstätten SG Güttinger Herbert, von Gossau ZH Gyr Stefan, von St. Antönien Heck Urs Friedrich, von Basel Heer Beat, von Märstetten Holenstein Jürg Eduard, von Winterthur Holzer Claudia Nora, Frau, von Zürich und Frauenfeld Huber-Fröhli Judith, Frau, von Basel Manthey Barbara Ursula, Frau, Bundesrepublik Deutschland 701
Obrecht Jean-Pierre, von Zürich Riederer Roland Anton August, von Untereggen Strolz Friedrich, von Langwies und Weggis Ende Sommersemester 1982
Studer Marcel André, von Niederbuchsiten Trüb Beat, von Neftenbach und Winterthur
Verfügung über den Verkehr mit Anhängerzügen und Sattelmotorfahrzeugen auf der Gotthardstrasse Änderung vom 1. Juli 1982
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement verfügt: I
Die Verfügung vom 20-August 198l1) über den Verkehr mit Anhängerzügen und Sattelmotorfahrzeugen auf der Gotthardstrasse wird wie folgt geändert: Ziff. l 1. Auf der Hauptstrasse Nr. 2 (Gotthardstrasse) zwischen Pollegio und Varenzo gilt für Lastwagen und Sattelschlepper mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t, die einen Anhänger bzw. Sattelanhänger mitführen, folgende Sperrzeitenregelung: Die Einfahrt in die Sperrzone ist in Fahrtrichtung Süd beim Autobahnanschluss Varenzo und in Fahrtrichtung Nord bei Pollegio (am Ausgang der Ortschaft) wie folgt untersagt: a. vom 1. April bis 31. Oktober Montag bis Freitag von 07.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr an Samstagen ab 07.00 Uhr und an Sonntagen; b. vom L,November bis 31. März Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr an Samstagen ab 08.00 Uhr und an Sonntagen.
Diese Änderung tritt am 20. Juli 1982 in Kraft.
" BEI 1981 II 1457 1982-557
Verkehr auf der Gotthardstrasse
Gegen die vorliegende Verfügung kann nach Artikel 72 Buchstabe a des Verwaltungsverfahrensgesetzes ') beim Bundesrat Beschwerde geführt werden. Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung entzogen (Art. 55 Abs. 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes ')).
'> SR 172.021
Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement: Purgier
Verfügung über den Verkehr mit Anhängerzügen und Sattelmotorfahrzeugen auf der San-Bernardino-Strasse Änderung vom 1. Juli 1982
Die Verfügung vom 26. August 198l1* über den Verkehr mit Anhängerzügen und Sattelmotorfahrzeugen auf der San-Bernardino-Strasse wird wie folgt geändert: Ziff. l 1. Auf der Nationalstrasse N 13 (San-Bernardino-Strasse) zwischen Thusis und Mesocco gilt für Lastwagen und Sattelschlepper mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t, die einen Anhänger bzw. Sattelanhänger mitführen, folgende Sperrzeitenregelung: Die Einfahrt in die Sperrzone ist in Fahrtrichtung Süd bei Thusis und in Fahrtrichtung Nord bei Mesocco wie folgt untersagt: a. vom 1. April bis 31. Oktober Montag bis Freitag von 07.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr an Samstagen ab 07.00 Uhr und an Sonntagen; b. vom 1. November bis 31. März Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr an Samstagen ab 08.00 Uhr und an Sonntagen.
II Diese Änderung tritt am 20. Juli 1982 in Kraft.
·' BB1 1981 II 1459 1982-558
Verkehr auf der San-Bernardino-Strasse
I.Juli 1982
>> SR 172.021
Eidgenössisches Justiz-und Polizeidepartement: Purgier
Notifikation Der Einzelrichter des Bezirks Bülach, lie. iur. Benz, hat nach Einsicht in das Begehren der Eidgenössischen Zollverwaltung vom 5. Juli 1982 auf Umwandlung der Zollbusse von 655 Franken gemäss Strafbescheid Nr. 21/135.81 vom deln, zurzeit unbekannten Aufenthaltes, am 7. Juli 1982 verfügt: Dem Gebüssten läuft eine Frist von 20 Tagen ab Veröffentlichung dieser Verfügung im Bundesblatt, um schriftlich zum Begehren Stellung zu nehmen, ansonst aufgrund der Akten entschieden wird.
Bezirksgericht Bülach Der Auditor: Gabi
vom 1. Mai 1982
Das Bundesamt für Transporttruppen, gestützt auf Artikel 2 Absatz 5 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 ') über den Strassenverkehr und auf die Artikel 104 Absatz 4 und 111 Absatz 2 der Verordnung vom 5. September 1979 2> über die Strassensignalisation sowie auf Artikel 8 Absatz 3 der Verordnung des Eidgenössischen Militärdepartements vom 21. Januar 19753^ über den militärischen Strassenverkehr, verfügt:
l Auf den nachfolgend aufgeführten Strassen und Grundstücken des Eidgenössischen Militärdepartements werden folgende Verkehrsmassnahmen angeordnet und signalisiert: 1.
Ab aschein GR, Anlage K 68 A Vorplatz: - Parkieren verboten
Andermatt, Waffenplatz
Kasernenareal: - Parkieren verboten - STOP-Signalisation Allmend: - Einfahrt verboten - Kein Vortritt Bühlbrücke: - Höchstgewicht - Kein Vortritt Gemäss Signalisationsplan BATT Nr. 109.03 Planauflage : Kommando Festungskreis 23 Andermatt
') SR 741.01 2 > SR 741.21 3 > SR 510.710.1 708
1982-438
Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes 3.
Belfaux FR, Eidgenössisches Zeughaus Zeughausareal: - Einfahrt verboten - Fahrtrichtung links - Abbiegen nach rechts verboten - Parkieren verboten - STOP-Signalisation Gemäss Signalisationsplan BATT Nr. 263.04 Planauflage : Kantonales Zeughaus und Kriegskommissariat Freiburg
Biasca TI, Eidgenössisches Zeughaus Vorplatz Haupteingang: - Parkieren verboten Ausfahrt in die Via Grotti: - STOP-Signalisation
Bodio TI, Eidgenössisches Zeughaus Vorplätze der Einfahrten: - Parkieren verboten
Brenzikofen, Armeeverpflegungsmagazin
Rampe entlang der Strasse Herbligen-Brenzikofen: - Parkieren verboten Warteraum entlang der Strasse Herbligen - Brenzikofen: - Parkieren verboten; ausgenommen sind Militärfahrzeuge sowie Fahrzeuge von Lieferanten Ausfahrt aus dem Areal: - Kein Vortritt Einfahrt zum Parkplatz : - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Personals sowie von Besuchern Ausfahrt vom Parkplatz: - Kein Vortritt
Bronschhofen SG, Armeemotorfahrzeugpark
Ausfahrt vom Magazin in Durchfahrt zwischen Werkstatt und Servicegebäude: - Einfahrt verboten
Westliche Zufahrt zum Magazin: - Einfahrt verboten
Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes
Durchfahrt Westseite Magazin : - Abbiegen nach links verboten
Brugg, Waffenplatz Parkplätze Südseite Kaserne 2 : - Parkbeschränkung; das Parkieren ist nur den Instruktoren gestattet
Bülach, Waffenplatz Kasernenareal: - Allgemeine Fahrverbote in beiden Richtungen mit Ausnahmen - Verbote für Motorwagen und Motorräder - Hindernisse rechts umfahren - Parkieren verboten mit Ausnahmen - STOP-Signalisation - Kein Vortritt - Parkbeschränkungen Gemäss Signalisationsplan BATT Nr. 105.03 Planauflage: Waffenplatzverwaltung Kloten
Burgdorf, Armeemotorfahrzeugpark
Zufahrtsstrasse: - Parkieren verboten Parkplätze ausserhalb des Areals : - Höchstgewicht - Parkieren verboten mit Ausnahmen - Kein Votritt Internes Areal: - Höchstgewicht : - Abbiegen nach rechts verboten - Abbiegen nach links verboten - Parkieren verboten - STOP-Signalisationen - Kein Vortritt - Parkbeschränkungen Gemäss Signalisationsplan BATT Nr. 301.07 Planauflage: Verwaltung Armeemotorfahrzeugpark Burgdorf
Chamblon VD, Waffenplatz Zufahrtsstrasse zum Schiessstand: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes, der Schiessstandbenützer und der Landwirtschaft
Chironico Tl, Aussenanlage Zeughaus Biasca Zufahrtsstrasse: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen
Chur, Waffenplatz
Kasernen- und Zeughausareal: - Allgemeine Fahrverbote in beiden Richtungen mit Ausnahmen - Einfahrt verboten - Verbot für Motorwagen und Motorräder - Fahrtrichtung links - Hindernisse rechts umfahren - Abbiegen nach rechts verboten - Abbiegen nach links verboten - Parkieren verboten - Parkieren verboten mit Ausnahmen : - Kein Vortritt - Parkbeschränkungen Gemäss Signalisât! onsplan B ATT Nr. 108.07 Planauflage: Waffenplatzverwaltung Chur
Areal Rossboden : - Allgemeine Fahrverbote in beiden Richtungen mit Ausnahmen - Verbote für Motorwagen und Motorräder mit Ausnahmen - Parkieren verboten mit Ausnahmen Gemäss Signalisationsplan BATT Nr. 108.03 Planauflage ; Waffenplatzverwaltung Chur
Dübendorf, Flugplatz
Verbiridungsstrasse Guetenbuel-Oetenbuel: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen ; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie der Landwirtschaft
Sportanlage Dürrbach, Zufahrt zum Garderobegebäude: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen ; ausgenommen sind Fahrzeuge von Lieferanten Sportanlage Dürrbach, Fussweg zwischen Garderobegebäude und Wurf anläge: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen
Dübendorf, Waffenplatz
Parkplatz Qietlikonstrasse: - Parkieren verboten; ausgenommen sind Zivilfahrzeüge der Truppe.
Von Samstag 12.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr ist das Parkieren gestattet Parkplatz gegenüber dem Haupteingang zum Flugplatz: - Parkieren verboten; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie von Besuchern des Flugplatzes. Weitere Ausnahmen für Dauerparkierer erteilt das Waffenplatzkommando Dübendorf Elm GL, Schiessplatz Wichten Weg 25 der Gesamtmelioration Elm ab Laibach nach dem Jetzberg: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes, der kantonalen Militärverwaltung und der Meliorationsgenossenschaft Elm bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5t Strasse ab Unter Erbs (Büelhütte) bis Ober Erbs: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie der Alp- und Forstwirtschaft Elm GL, Truppenlager Zufahrt zum Innenhof: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen
Samen OW, Schiessplatz Glaubenberg
Schnabelalp, ab Ende des Parkplatzes, Koord. 650540/193020: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie der Land- und Fortwirtschaft Schnabelalp, Abzweigung nach Sewenegg, Koord. 650190/192540: Höchstgewicht 3,5t; ausgenommen sind Fahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft Höchstbreite 1,8m; ausgenommen sind Fahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft Ober Sewen, Abzweigung zu Alphütte, Koord. 649580/193 100: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft
Hinterrhein GR, Schiessplatz Zufahrtsstrasse ab Pt 1611: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie der Land- und Forstwirtschaft
Hinwil ZH, Armeemotorfahrzeugpark Truppengebäude und Parkplatz an der Zufahrtsstrasse: - Einfahrt verboten - Höchstgewicht - Parkieren verboten mit Ausnahme - Parkbeschränkung Gemäss ergänztem Signalisationsplan BATT Nr. 306.02 Planauflage : Verwaltung Armeemotorfahrzeugpark Hinwil
Interlaken, Flugplatz Gesamtareal : - Allgemeine Fahrverbote in beiden Richtungen mit Ausnahmen - Einfahrt verboten - Verbote für Motorwagen und Motorräder mit Ausnahmen - Geradeausfahren , - Halten verboten - Parkieren verboten - Parkieren verboten mit Ausnahmen - STOP-Signalisationen - Kein Vortritt - Parkbeschränkungen Gemäss Signalisationsplan BATT Nr: 426.02 Planauflage: Bundesamt für Militärflugplätze, Betriebsgruppe Interlaken i . . .
Lenzburg, Eidgenössisches Zeughaus Vorplatz des Betriebsgebäudes der Feuerwehr: - Parkieren verboten
LeukVS, Eidgenössisches Zeughaus
Westliche Ausfahrt in die Werkstrasse : - STOP-Signalisation
Südliche Ausfahrt in die Kantonsstrasse: - STOP-Signalisation
Matt GL, Truppenlager Vorplatz Garage und Maschinenhaus: - Parkieren verboten
Netstal GL, Anlage des Oberkriegskommissariats Begrünte Parkfläche innerhalb der Umzäunung: - Parkieren verboten; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie Zivilfahrzeuge der Truppe während Schulen und Kursen
Rüschegg BE, Gantrischstrasse Unterer Gantrischberg, Abzweigung zum oberen Gantrischberg, Koord. 600340/174260: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie der Alpwirtschaft
Rüti bei Riggisberg BE, Gantrischstrasse
Unterhalb Gurnigelbad, Koord. 600440/179 110: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge der Forstwirtschaft Einfahrt zum alten Hotelplatz Gurnigelbad, Koord. 600 370/178 800 : - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes Zufahrt oberhalb dem alten Hotelplatz Gurnigelbad, Koord.
600380/178780: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie von Anstössern Zufahrt von der Gantrischstrasse zur Stockhütte, Koord.
600910/178170: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes sowie von Anstössern
San Gottardo TI, Sellastrasse Abstellplatz beim Beginn der Sellastrasse, Koord. 686690/156750: - Parkieren verboten; ausgenommen sind Fahrzeuge des Bundes
St-Maurice VS, Eidgenössisches Zeughaus Ausfahrt auf die Rue du Chanoine Broquet: - STOP-Signalisation
Sala Capriasca TI, Waffenplatz
Hauptzufahrt zur Kaserne: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge von Berechtigten
Oestliche Zufahrt zur Kaserne: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge von Berechtigten
Ausfahrt in die Kantonsstrasse:, - STOP-Signalisation
Saulgy, FR, Schiessplatz
An der Zufahrtsstrasse zum Parkplatz, Seite Schiessgelände: - Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen; ausgenommen sind Fahrzeuge der Landwirtschaft
Thun, Eidgenössische Munitionsfabrik
Feuerwehrkaserne, Vorplatz vor den Toren: - Halten verboten; ausgenommen sind mit «F + T» gezeichnete Fahrzeuge Feuerwehrkaserne, Parkplätze an der Allmeridstrasse: - Parkieren verboten; ausgenommen sind mit «F+T» gezeichnete Fahrzeuge Feuerwehrkaserne, Parkplatz stirnseitig des Gebäudes: - ^Parkieren verboten; ausgenommen sind mit «F+T» gezeichnete Fahrzeuge
Visp, Eidgenössisches Zeughaus
Nördliche Ausfahrt vom Zeughaus 2 in die Kantonsstrasse: - STOP-Signalisation '
Oestliche Ausfahrt vom Zeughaus 3 in die Schwimmbadstrasse: - STOP-Signalisation
Wangen an der Aare, Eidgenössisches Zeughaus Ausfahrten aus dem alten Zeughaus : - Kein Vortritt ,
Zugerberg, Militärstrafdetachement Vorplätze Maschinenhalle, Feuerwehrdepot, Rinderscheune,! Viehscheune: - Parkieren verboten
Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes II
Nachfolgende Verfügungen über Verkehrsmassnahmen werden geändert: I.Verfügung vom 8. Februar 1974') über Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes: Ziffer 15, Chur, Exerzierplatz Rossboden Aufgehoben 2. Verfügung vom 29. Mai 19742) über Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes: Ziffer 12, Waffenplatz Aufgehoben
S.Verfügung der ATR vom I.Juli 1975 3) über Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes : Ziffer 11, Waffenplatz Aufgehoben
4. Verfügung der ATR vom 23. Februar 1976 4) über Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes : Ziffer I, Chur, Kasernen- und Zeughausareal Aufgehoben S.Verfügung des BATT vom 20. Februar 198l 5) über Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes: Ziffer l 5, Armeeverpflegungsmagazin Aufgehoben
Gegen diese Verkehrsmassnahmen kann innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Bundesblatt Beschwerde an das Eidgenössische Militärdeparte» > 3 > 4 > 5 > 2
BEI 1974 I 608 BEI 1974 I 1799 BEI 1975 II 441 BB119761 1103 BEI 19811 1198
Verkehrsmassnahmen auf Strassen des Bundes ment nach Artikel 44 ff. des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19681) über das Verwaltungsverfahren eingereicht werden.
2. Die Verkehrsmassnahmen gemäss den Ziffern I 2, 3, 9, 10, 13, 20 und 21 sind in Signalisationsplänen eingezeichnet, die während der Beschwerdefrist bei den erwähnten Planauflagestellen und beim Bundesamt für Transporttruppen, Blumenbergstrasse 39, 3000 Bern 25, zur Einsicht aufliegen.
I.Mai 1982
Bundesamt für Transporttruppen Der Direktor: Stocker
V SR 172.021
Verfügung über militärische Verkehrsmassnahmen
Das Bundesamt für Transporttruppen, gestützt auf Artikel 2 Absatz l der Verordnung des Eidgenössischen Militärdepartements vom 21. Januar 1975'' über den militärischen Strassenverkehr, verfügt:
l Auf den nachfolgend aufgeführten Strassen werden folgende Verkehrsmassnahmen für militärische Strassenbenützer angeordnet und mit gelb/schwarzen Signalen gekennzeichnet: 1.
Bière VD, Waffenplatz
Polygonstrasse: - Verbot für Raupenfahrzeuge 3.
Brunegg AG, Truppenübungsplatz Stäglerhau
Einmündung der westlichen Ausfahrt aus dem umzäunten Areal in die Zufahrtsstrasse: - Abbiegen nach links verboten Einmündung der östlichen Ausfahrt aus dem umzäunten Areal in die Zufahrtsstrasse: - Abbiegen nach rechts verboten
Burgdorf BE, Armeemotorfahrzeugpark
Zufahrt zur neuen Fahrzeughalle, gegenüber dem Portiergebäude : - Verbot für Raupenfahrzeuge
') SR 510.710.1 718
1982-439
Militärische Verkehrsmassnahmen II
Nachfolgende Verfügung über militärische Verkehrsmassnahmen wird geändert: Verfügung der ATR vom 1. September 1973lj über militärische Verkehrsmassnahmen: Ziffer 13, Schiessplatz Glaubenberg Aufgehoben
Gegen diese Verkehrsmassnahmen kann innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Bundesblatt bzw. in den betreffenden kantonalen Amtsblättern Beschwerde an das Eidgenössische Militärdepartement nach Artikel 44 ff.
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19682) über das Verwaltungsverfahren eingereicht werden. ' · .
2. Diese Verfügung tritt in Kraft, sobald die entsprechenden Signale aufgestellt sind.
> Im BEI nicht veröffentlicht.
> SR 172.021
Zulassung zur Eichung von Elektrizitätsverbrauchsmesser-Systemen
Aufgrund der Artikel 9 und 17 des Bundesgesetzes vom 9. Juni 1977 über das Messwesen und nach Artikel 4 der Verordnung vom 25. Juni 1980 über die Qualifizierung von Messmitteln haben wir das nachfolgende Verbrauchsmesser-System zur Eichung zugelassen und ihm das folgende Systemzeichen erteilt: Fabrikant:
Siemens AG, Nürnberg (D) Vertreten durch: Siemens-Albis AG, Zürich Induktions-Wirkverbrauchszähler mit drei messenden Systemen für Drehstrom-Vierleiteranlagen Typen: 7 C A 54.1 und 7 C A 54.2 Nennströme (Grenzströme) : 5(30) ... 40(160) A Nennspannungen : 3x220/380...3x 240/415 V Frequenz: 50 Hz Prüfspannung: 2000V
Eidgenössisches Amt für Messwesen Der Direktor: Perlstain
1982-521
Aufgrund der Artikel 9 und 17 des .Bundesgesetzes vom 9. Juni 1977 über das Messwesen und nach Artikel 4 der Verordnung vom 25. Juni 1980 über die Qualifizierung von Messmitteln haben wir das : nachfolgende Verbrauchsmesser-System zur Eichung zugelassen und ihm das folgende Systemzeichen erteilt: Fabrikant:
AEG Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft, Berlin/Frankfurt Vertreten durch: Elektron AG, Au ZH
Induktions-Wirkverbrauchszähler mit zwei messenden Systemen für Dreileiteranlagen 2P+0 Typen: B14G11-2/3 und T2B14G11-2/3 Nennstrom (Grenzstrom): 10(40) A Nennspannungen : 2 x 220/3 80 V Frequenz: 50 Hz Prüfspanmmg: 2000V 25. Juni 1982
1982-525
Gesuch um Erteilung der Rahmenbewilligung für ein Lager für angereichertes Uran in Form von Hexafluorid
vom 6. Juni 1981
Mit Datum vom 6. Juni 1981 hat die Schweizerische Eidgenossenschaft, vertreten durch den Schweizerischen Schulrat, ein Rahmenbewilligungsgesuch im Sinne von Artikel l des Bundesbeschlusses vom 6. Oktober 1978 zum Atomgesetz (SR 732.01) gestellt, welches im folgenden wörtlich wiedergegeben wird: Gesuch um Erteilung der Rahmenbewilligung für ein Lager für angereichertes Uran in Form von Uranhexafluorid (UF6) Herr Bundeskanzler, Gestützt auf Art. 4 des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz vom 6. Oktober 1978 stellen wir folgendes Gesuch: Der Schweizerischen Eidgenossenschaft, vertreten durch den Schweizerischen Schulrat, sei die Rahmenbewilligung zur Einlagerung von bis zu 200 000 kg angereicherten Urans in Form von Uranhexafluorid mit Anreicherungsgraden von bis zu 5% U-235 im DIORIT-Gebäude auf dem Areal des Eidg. Instituts für Reaktorforschung (EIR) zu erteilen.
Begründung /.
Vorgeschichte Seit 1974 haben die Bundesbehörden die Elektrizitätswirtschaft immer wieder auf die Dringlichkeit der Schaffung genügender Reserven an nuklearem Brennstoff aufmerksam gemacht. Bereits anlässlich von Aussprachen vom 21. Mai und 26. September 1974 zwischen dem damaligen Vorsteher des Eidg. Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartementes und den Kernkraftwerkgesellschaften wurde erstmals der Vorschlag gemacht, eine Genossenschaft zur Schaffung einer nationalen Reserve an angereichertem Uran zu gründen. Auch an der am 5. März 1975 abgehaltenen Aussprache zwischen dem damaligen Vorsteher des EVED und den Kernkraftwerkgesellschaften wurde über die Problematik der Uranbrennstoffversorgung unseres Landes gesprochen. In seinem Einladungsschreiben vom 7. Februar 1975 hatte der damalige Direktor des Eidgenössischen Amtes für Energiewirtschaft betont, dass die Schaffung von Vorräten, die den Betrieb der bestehenden und noch zu errichtenden Kernkraftwerke über mehrere Jahre ermöglichen würden, ein dringendes nationales Anliegen sei. In einem Schreiben vom 3I.Oktober 1975 kündigte er im Hinblick auf eine Aussprache, die am 27. November 1975 stattfand, an, dass auch Pflichtlager einzelner Werke anzustreben seien.
In der Erkenntnis, dass eine gesicherte Brennstoffversorgung Voraussetzung für den Betrieb eines Kernkraftwerks ist, hat die Kernkraftwerk Kaiseraugst AG bereits kurz nach ihrer Gründung im Jahre 1974 entsprechende Verträge 722
1982-507
über die Lieferung von Natururan und von Anreicherungsdiensten sowie die Fabrikation, von Brennelementen abgeschlossen. Sie handelte auf diese Weise im Sinne einer gesicherten Ufanversorgung unseres Landes. Die Verträge zur Lieferung von Natururan und Anreicherungsdiensten Hessen sich nur in beschränktem Masse den Verzögerungen im Bewilligungsverfahren des Kernkraftwerks Käiseraügst anpassen und wurden ungeachtet des Aufschubs in der Realisierung des Werkes,Käiseraugst erfüllt. Die Lieferung von 99 Tonnen angereicherten Urans für die Erstkernausstattung erfolgte zu Beginn des Jahres 1978.
' Weitere Lieferungen von angereichertem Uran für Nachladungen erfolgten im Jahre 1979. Ferner sind Lieferungen vertragsmässig in den : Jahren 1982 und 1983 fällig. Damit stehen Ende 1983 insgesamt 183 Tonnen angereichertes Uran auf Lager. Für die Kernkraftwerk Käiseraugst AG stellt sich aus diesem Grund das Problem der Lagerung dieser Brennstoffreserven in der Schweiz bis zu deren Gebrauch im Reaktor.
Angesichts der in verschiedenen Lieferländern diskutierten politischen Auflagen für die Belieferung mit Kernbrennstoff erschien es ratsam, das angereicherte Uran als Brennstoffreserve möglichst bald in die Schweiz zu importieren, um es für die schweizerische Energieversorgung zu sichern. Die Kernkraftwerk , Käiseraugst AG gelangte deshalb Ende 1976 an den damaligen Delegierten für wirtschaftliche,Kriegsvorsorge mit dem Anliegen, die für die Erstkernausstattung bestimmten Lieferungen von angereichertem Kernbrennstoff in Form von Uranhexafluorid als schweizerisches Pflichtlager zu anerkennen und einen entsprechenden Pflichtlagervertrag abzuschliessen. Dieser Pflichtlagervertrag wurde Ende 1977 für eine Menge von 100 Tonnen unterzeichnet. Dabei wurde festgehalten, dass der Vertrag in Kraft trete, sobald das angereicherte Uran in die Schweiz importiert und1 eingelagert sei. Darüber hinaus hat sich der Delegierte für wirtschaftliche Kriegsvorsorge mit Schreiben vom 26. Januar 1981 bereit erklärt, den Pflichtlagervertrag von 100 auf insgesamt 200 Tonnen angereichertes Uran zu erhöhen.
Nach Art. 4 Abs. l des B.undesgesetzes über die wirtschaftliche Kriegsvorsorge kann der Bundesrat, wenn die internationale Lage es erfordert, die Schaffung und Erhaltung von Vorräten Dritter durch Verträge und andere geeignete iMittel fördern. Die Zurverfügungstellung von Lagerräumen stellt in diesem Sinne ein geeignetes Mittel dar.
; UF6-Lagerstätte im DIORIT-Reaktorgebäude des EIR
Als geeignete Lagerstätte für dieses Material boten sich Räume im Gebäude des stillgelegten Forschungsreaktors DIORIT im Eidg. Institut für Reaktorforschung (EIR) in Würenlingen an, iwelche in : sieherheitstechnischer Hinsicht,bereits über die notwendigen Einrichtungen, verfügen.
Im Zusammenhang mit der politischen Diskussion über die Kernenergie und der Ergänzung des Atomgesetzes würde in der Folge eine Arbeitsgruppe des Bundes eingesetzt, welche den ganzen Fragenkomplex näher prüfen und dem Bundesrat Bericht erstatten und Antrag stellen sollte. Die Arbeitsgruppe erstattete am 12. Dezember 1979 ihren: Bericht und stellte den Antrag, das DIORIT-Gebäude im EIR für die Lagerung des angereicherten Urans zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitsgruppe kam aber auch zum Schluss, dass ein solches Uranlager und die damit verbundene Zweckänderung des DIORIT-Gebäudes aufgrund der Ergänzung des Atömgesetzes einer Rahmenbewilligung bedürfe. Sie stellte deshalb dem Bundesrat den Antrag, der Schweizerische Schulrat sei zu ermächtigen^ einen Mietvertrag abzuschliessen und das Verfahren um Erteilung der Rahmenbewilligung einzuleiten.
Der Bundesrat genehmigte am 9. Januar 1980 diesen Antrag und erhob ihn zum Beschluss.
Inhaber des Kernbrennstoffs Angesichts der Tatsache, dass für das Kernkraftwerk Kaiseraugst noch keine Rahmenbewilligung erteilt worden ist, werden gegenwärtig die Modalitäten geprüft, wie die Kernkraftwerkbetreiber das für den Betrieb des Kernkraftwerks Kaiseraugst vorgesehene angereicherte Uran zunächst gemeinsam zu treuen Händen übernehmen könnten.
Die Eidgenossenschaft beabsichtigt nicht, diese Kernbrennstoffe auf Grund von Art. 3 des Bundesgesetzes über die friedliche Verwendung der Atomenergie und den Strahlenschutz vom 23. Dezember 1959 zu erwerben.
Eine Abklärung des Bundesamtes für Justiz hat ergeben, dass bei einer Lagerung dieses Materials im DIORIT-Reaktorgebäude des EIR der Schulrat Inhaber des nuklearen Brennstoffs wird, auch wenn dieser nach wie vor im Eigentum der Kernkraftwerk Kaiseraugst AG resp. der Kernkraftwerkbetreiber insgesamt als Treuhänderorganisation steht.
Falls die Rahmenbewilligung erteilt wird, wird das EIR mit dem Eigentümer des Brennstoffs einen Mietvertrag abschliessen, der die Lagerung in allen Einzelheiten (u. a.'Versicherung, Übernahme aller Kosten durch den Eigentümer) regelt.
Die Kernkraftwerk Kaiseraugst AG ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Sitz in Kaiseraugst. 65% der Aktien befinden sich in schweizerischem, 20% in französischem und 15% in deutschem Besitz.
Rahmenbewilligungsverfahren Nach Art. l Abs. 2 des Atomgesetzes stellen Einrichtungen zur Lagerung von radioaktiven Kernbrennstoffen ebenfalls Atomanlagen dar. Es ist somit als erstes eine Rahmenbewilligung gemäss Art. l des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz vom 6. Oktober 1978 einzuholen. Da die Eidgenossenschaft Betreiber der Anlage im Sinne der Atomgesetzgebung ist, muss sie, vertreten durch den Schweizerischen Schulrat, als Gesuchsteller bzw. Bewilligungsnehmer auftreten. Das spezielle, für eidgenössische Anlagen und Institute zu Forschungs- und Lehrzwecken gültige Verfahren, auf das im letzten Satz von Art. l Abs. l des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz hingewiesen wird, ist nicht anwendbar, da es sich nicht um eine (bundeseigene) Lagerung von Kernbrennstoff zu Forschungs- und Lehrzwecken handelt. Die derzeit gültige Betriebsbewilligung des EIR enthält die Lagerung von Kernbrennstoffen für Dritte nicht, weshalb Art. 12 Abs. l des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz auch nicht angewendet werden kann.
Aus diesem Grund ist das in Art. 4 ff. des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz geregelte Rahmenbewilligungsverfahren vollumfänglich abzuwickeln.
Im Sinne von Art. 3 des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz sind folgende Nachweise zu erbringen: a) Sicherheit der Anlage b) der Bedarf an der Anlage c) der Nachweis gemäss Abs. 3 dieses Artikels.
4.1 Sicherheitsnachweise Dem Gesuch liegt ein Sicherheitsbericht bei. Dieser wurde vom Internen Sicherheitsausschuss (ISA) des EIR begutachtet und die Sicherheit der vorgesehenen Einlagerung des angereicherten Urans in Form von Uranhexafluorid als gewährleistet befunden.
4.2 Bedarfsnachweis Ebenso liegt unserem Gesuch ein Bedarfsnachweis bei. Dieser legt nochmals die Bedeutung dar, welche der Lagerung von angereichertem Uran in der Schweiz zukommt. Auf sie ist im vorliegenden Gesuch bereits hingewiesen worden.
Da in dem Lager weder nukleare Energie noch radioaktiver Abfall erzeugt wird, entfällt der Nachweis für den Bedarf der Energie im Inland und für die Entsorgung und Endlagerung gemäss Art. 3 Abs. l Bst. b und Abs. 2 des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz.
4.3 Nachweis gemäss Art. 3 Abs. 3 des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz Als Gesuchsteller vertritt der Schweizerische Schulrat die Eidgenossenschaft, die eine juristische Person des schweizerischen Rechts ist.
Genehmigen Sie, Herr Bundeskanzler, den Ausdruck unserer vorzüglichen Hochachtung.
Im Namen des Schweizerischen Schulrates Der Präsident: Der Sekretär: Cosandev Fulda
Gesuch um Erteilung der Rahmenbewüligung für ein Lager für angereichertes Uran in Form von Hexafluorid Beilagen zum Rahmenbewilligungsgesuch: !
Bedarfsnachweis vom März 1981 (mit Beilage Pflichtlagervertrag) - Sicherheitsbericht vom April 1981
Das Gesuch und die zugehörigen Beilagen werden bei der Staatskanzlei des Kantons Aargau, den Gemeindekanzleien Würenlingen. Untersiggenthal, Obersiggenthal, Endingen, Unterendingen, Tegerfelden, Döttingen, Böttstein, Villigen und Stilli sowie beim Bundesamt für Energiewirtschaft in Bern während 90 Tagen öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegt. Die gesetzliche Frist läuft von der Veröffentlichung im Bundesblatt an und kann nicht verlängert werden.
Jedermann kann nach Artikel 5 des Bundesbeschlusses zum Atomgesetz innert dieser Frist bei der Bundeskanzlei schriftlich Einwendungen gegen eine:Erteilung der Rahmenbewilligung erheben. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, erwirbt allein dadurch nicht die Stellung einer Partei im Bewilligungsverfahren.
Die Einwendungen müssen ein begründetes Begehren enthalten; verfügbare Beweismittel müssen beigelegt, nicht verfügbare angegeben werden. Alle Einwendungen müssen vom Einwendenden oder seinem Vertreter unterzeichnet sein.
Jeder von der vorgesehenen Atomanlage Betroffene hat im übrigen die Parteirechte im Sinne des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021).
10 048 713

References: Art. 4
 Art. 4
 Art. 3
 Art. 12
 Art. 4
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3