Source: http://chemie.tu-dortmund.de/fb03/de/Studium/Chemie/Master/Pruefungsordnung/PO_M_Chem_20030925/index.html
Timestamp: 2019-07-17 20:30:36+00:00

Document:
für den Studiengang “Master of Science in Chemie”
§ 3 Zulassung zum Master-Studiengang Chemie
§ 8 Zulassung zur Master-Prüfung
§ 12 Bewertung der Prüfungsleistungen und der Master-Arbeit
§ 13 Zulassung zur und Erstellung der Master-Arbeit
§ 14 Abgabe und Bewertung der Master-Arbeit
§ 15 Kolloquium
§ 16 Übergang in den Promotionsstudiengang
§ 17 Wiederholung von Prüfungen, Prüfungsleistungen oder der Master-Arbeit
§ 21 Zeugnis und Master-Urkunde
§ 22 Ungültigkeit der Prüfungen zum Master
§ 24 Aberkennung des Mastergrades
Auf der Grundlage der bestandenen Master-Prüfung verleiht die Universität Dortmund den akademischen Grad „Master of Science in Chemie“ (M. Sc. Chem.).
Zulassung zum Master-Studiengang Chemie
Zugangsvoraussetzung für diesen Studiengang ist der erfolgreiche Abschluss eines Bachelor-Studienganges im Fach Chemie an einer Universität im Geltungsbereich des Grundgesetzes mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern oder eine durch Rechtsvorschriften gleichgestellte Ausbildung.
Der Bachelor-Studiengang „Chemische Biologie“ an der Universität Dortmund ist den in Absatz (1) genannten Studiengängen gleichgestellt.
Hat die Studienbewerberin/der Studienbewerber in einem Master-Studiengang Chemie oder in einem Diplom-Studiengang Chemie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Master-Studiengang „Chemische Biologie“ der Universität Dortmund eine nach der jeweiligen Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden, so gilt dies als Zugangshindernis im Sinne von § 68 Abs. (1) Buchstabe b) HG.
Der Studienumfang beträgt insgesamt 120 Leistungspunkte (Credits). Diese verteilen sich auf 90 Leistungspunkte aus Studienmodulen nach Absatz (5), 25 Leistungspunkte für die in der Regel im 4. Fachsemester durchzuführende Master-Arbeit und 5 Leistungspunkte für das abschließende Kolloquium. Von den 90 Leistungspunkten aus Studienmodulen sind mindestens 40 in einem fachlichen Schwerpunkt, weitere mindestens 30 in chemischen oder anderen naturwissenschaftlichen Fächern sowie höchstens 20 in ergänzenden nicht-naturwissenschaftlichen Fächern zu erwerben.
Der Erwerb von Leistungspunkten für die Studienmodule erfolgt durch Prüfungen/Prüfungsleistungen, die studienbegleitend durchgeführt/erbracht werden. Sie bilden zusammen mit der Master-Arbeit und dem abschließenden Kolloquium gemäß den Regelungen in Abschnitt II dieser Prüfungsordnung die Prüfung zum Master of Science in Chemie.
Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüferinnen/Prüfer sowie die Beisitzerinnen/Beisitzer. Zu Prüferinnen/Prüfern dürfen nur Professorinnen/Professoren, Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten, Privatdozentinnen/Privatdozenten und Lehrbeauftragte bestellt werden, die in dem der Prüfung vorangehenden Studienabschnitt eine selbständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Universität Dortmund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt werden, wer die entsprechende Master-Prüfung oder eine mindestens gleichwertige Prüfung abgelegt hat. Als gleichwertig im Sinne dieser Prüfungsordnung gilt die Diplom-Prüfung in Chemie an einer Universität.
Zu der Master-Prüfung wird nur zugelassen, wer an der Universität Dortmund im Master-Studiengang Chemie eingeschrieben oder nach §71 Abs. 2 HG als Zweithörerin/Zweithörer zugelassen ist. Abweichend von Satz 1 kann im ersten Fachsemester dieses Studienganges zu Prüfungen/zum Erbringen von Prüfungsleistungen auch zugelassen werden, wer an der Universität Dortmund für einen der Bachelor-Studiengänge „Chemie“ oder „Chemische Biologie“ eingeschrieben oder nach §71 Abs. 2 HG als Zweithörerin/Zweithörer zugelassen ist und alle für den erfolgreichen Abschluss des jeweiligen Studiengangs erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen nachweislich erfolgreich erbracht hat.
eine Erklärung darüber, ob die Kandidatin/der Kandidat bereits eine Prüfung in einem Master-Studiengang Chemie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer Universität oder einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Master-Studiengang „Chemische Biologie“ am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie/er den Prüfungsanspruch nach §19 Abs. (6) verloren hat oder ob sie/er sich in einem anderen Prüfungsverfahren befindet.
die Kandidatin/der Kandidat eine Prüfung in einem Master-Studiengang Chemie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer Universität oder einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Master-Studiengang „Chemische Biologie“ am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund endgültig nicht bestanden hat oder
Die Master-Arbeit ist zusammen mit dem abschließenden Kolloquium Bestandteil der wissenschaftlichen Ausbildung und zugleich abschließende Prüfungsleistung in diesem Studiengang. In der Master-Arbeit soll die Kandidatin/der Kandidat eine im Umfang angemessene experimentelle oder theoretische Aufgabe aus dem Gebiet der Chemie in einem vorgegebenen zeitlichen Rahmen strukturieren und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig bearbeiten.
Der Studienschwerpunkt (mindestens 40 Leistungspunkte)
Weitere chemische/naturwissenschaftliche Studien (mindestens 30 Leistungspunkte)
Ergänzende nicht-naturwissenschaftliche Studien (höchstens 20 Leistungspunkte)
Die Kandidatin/der Kandidat wählt spätestens zu Beginn des zweiten Fachsemesters einen Studienschwerpunkt. Dieser setzt sich zusammen aus einem Schwerpunktfach und einem fachübergreifenden Schwerpunktthema. Als Schwerpunktfach kann gewählt werden
Als fachübergreifendes Schwerpunktthema kann gewählt werden
Molekulare Modellbildung und Simulation
Instrumentelle Analytik und Strukturaufklärung
Der Schwerpunkt umfasst mindestens ein kursartiges Praktikum im Schwerpunktfach (9 Leistungspunkte), ein Forschungspraktikum (10 Leistungspunkte) sowie drei Wahlpflichtvorlesungen im Umfang von 3 VÜ (jeweils 4 Leistungspunkte) im Schwerpunktfach oder aus dem fachübergreifenden Schwerpunktthema sowie weitere Studienmodule bis zu einem Gesamtumfang von mindestens 40 Leistungspunkten.
Die Kandidatin/der Kandidat muss in jedem der Fächer
mindestens ein Studienmodul im Umfang von 4 Leistungspunkten (entsprechend in SWS 2V 1Ü) absolvieren. Hinzu kommen vier Studienmodule in Form von kursartigen Praktika (entsprechend in SWS 2S 8P) mit jeweils 9 Leistungspunkten wahlweise aus den Fächern
Biochemie (entsprechend dem Angebot)
Analytische Chemie (entsprechend dem Angebot)
Die Wahlmöglichkeiten werden in Abhängigkeit von der Wahl des Studienschwerpunktes (Absatz (7)) in Absatz (10) näher geregelt.
Die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Studienmodulen und zu den Fächern und Schwerpunktthemen sowie die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Studienmodulen regelt die Studienordnung.
Eines der Praktika nach Absatz (9) muss im Schwerpunktfach durchgeführt werden. Bei Wahl des Schwerpunktfaches Technische Chemie können bis zu zwei inhaltlich verschiedene Kurspraktika im Schwerpunktfach durchgeführt werden. Bei Wahl eines der Schwerpunktfächer Anorganische Chemie, Organische Chemie oder Physikalische Chemie kann ein weiteres Praktikum zum Schwerpunktthema in einem ergänzenden, auf Antrag auch nicht-chemischen Fach durchgeführt werden.
b ) Die Fachnoten und die Gesamtnote werden anschließend in das ECTS-Notensystem umgerechnet:
Voraussetzung für die Zulassung zur Master-Arbeit ist neben dem Vorliegen der Zulassung zur Master-Prüfung (§ 8)
der erfolgreiche Erwerb von 70 Leistungspunkten, von denen mindestens 27 auf den Schwerpunkt entfallen müssen,
Der Antrag auf Zulassung zur Master-Arbeit soll unmittelbar nach Beenden des Forschungspraktikums im dritten Fachsemester gestellt werden. Er ist schriftlich über die Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. Dem Antrag sind beizufügen:
ein Vorschlag für die Betreuerin/den Betreuer der Master-Arbeit, die/der zugleich erste Prüferin/erster Prüfer für die Master-Arbeit sein soll,
ein mit der Betreuerin/dem Betreuer abgestimmter Vorschlag für das Thema der Master-Arbeit, das fachlich dem Bereich des Studienschwerpunktes der Kandidatin/des Kandidaten zuzuordnen ist,
Die Zulassung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. Sie darf nur verweigert werden, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz (2) nicht erfüllt ist, die Zuordnung des Themas der Master-Arbeit zum Studienschwerpunkt der Kandidatin/des Kandidaten nicht gegeben ist oder das Studium der Kandidatin/des Kandidaten erkennbar nicht die erforderliche fachliche Basis für die sachgerechte Bearbeitung der gestellten Aufgabe bildet. In den beiden letztgenannten Fällen entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhörung der Kandidatin/des Kandidaten und der Betreuerin/des Betreuers. Eine ablehnende Entscheidung des Prüfungsausschusses ist der Kandidatin/dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einem Rechtsbehelf zu versehen.
Kandidatinnen/Kandidaten, bei denen eine besondere Qualifikation für die Promotion erkennbar ist, können auf Antrag in den Promotionsstudiengang der „Graduate School of Chemistry“ des Fachbereichs Chemie der Universität Dortmund wechseln. Der Antrag kann nur einmal und nur unmittelbar nach Vollendung des dritten Studiensemesters und bis zu zwei Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit des vierten Studiensemesters in diesem Studiengang gestellt werden. Der Antrag ist an den Vorsitzenden des Vorstandes der Graduate School of Chemistry zu richten. Das Antragsverfahren ist in § ## der Prüfungsordnung für den Promotionsstudiengang an der Graduate School of Chemistry des Fachbereichs Chemie der Universität Dortmund geregelt.
Die Master-Arbeit kann bei nicht ausreichender Bewertung höchstens einmal wiederholt werden. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß §13 Abs. (8) nur zulässig, wenn die Kandidatin/der Kandidat bei der Anfertigung der nicht erfolgreichen Master-Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.
Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird der Kandidatin/dem Kandidaten die zweisprachige Urkunde (deutsch und englisch) über die Verleihung des Grades „Master of Science in Chemie (M. Sc. in Chemie)“ ausgehändigt. Die Urkunde wird von der Dekanin/dem Dekan des Fachbereichs Chemie unterzeichnet und mit dem Siegel des Fachbereichs versehen. Sie trägt das Datum des Zeugnisses.
Zuletzt geändert am 16.07.2019 13:19

References: § 3

§ 8

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 21

§ 22

§ 24
 § 68
 §71
 §71
 §19
 §13