Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/288551
Timestamp: 2018-09-26 10:20:14+00:00

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Ergebnis: Universität Erfurt - Forschungsneubau „...competitionline
Diashow Perspektive Außen, © OBERMEYER Planen + Beraten
DE-99089 Erfurt, DE-99089 Erfurt
(ID 3-288551)
Universität Erfurt - Forschungsneubau „Weltbeziehungen“
PSL Landschaftsarchitekten, Erfurt (DE)
vautz mang architekten bda, Stuttgart (DE)
Susanne Pretsch, Berlin (DE)
PPA architects, Wien (AT)
die Landschaftsplaner.at, Bruck an der Leitha (AT), Gumpoldskirchen (AT)
Entscheidung 25.04.2018
Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 48
Auslober/Bauherr Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Erfurt (DE)
Betreuer Wittenberg Architektur, Weimar (DE)
Preisrichter	 Tobias Johannes Haag [Stellvertreter], Prof. Michael Mann [Vorsitz], Andreas Reich, Heike Roos [Stellvertreterin], Prof. Bernd Rudolf, Silvia Schellenberg-Thaut	, Prof. Dr.-Ing. Christine Kohlert, Christiane Hille
In Umsetzung eines langfristig konzipierten Forschungsprogramms zum Thema „Attraktion, Repulsion, Indifferenz – eine kulturvergleichende Analyse von Weltbeziehungen“ soll durch Errichtung eines Forschungsneubaus eine Forschungsinfrastruktur auf dem Campus der Universität Erfurt geschaffen werden. Das Forschungsprogramm schließt an die interdisziplinäre, historisch vergleichende kultur- und sozialwissenschaftliche Forschung des Max-Weber-Kollegs an. Das Max-Weber-Kolleg bildet die Basis des Forschungsvorhabens und ist als Teil der Universität Erfurt und ihren Fakultäten gleichgestellt.
Das Bauvorhaben muss bis 2.Quartal 2021 abgeschlossen sein. Um die anspruchsvolle Bildungs- und Forschungsarchitektur umzusetzen, soll der geeignetste Entwurf im Rahmen eines Planungswettbewerbs nach RPW 2013 in Form eines offenen einphasigen hoch baulichen und frei raumplanerischen Realisierungswettbewerb ermittelt werden.
Ausstellung Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom 14.05.2018 – 23.05.2018 statt.
Projektadresse DE-99089 Erfurt
Adresse des Bauherren DE-99089 Erfurt
E-Mail: MjE4ZFNgVU9QU2FiU1paUy5jXFcbU2BUY2BiHFJT
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://dfncloud.uni-erfurt.de/s/VE1WVHB9CNRjbdO
E-Mail: MTNfcmJvbD10ZnFxYmtfYm9kKl5vYGVmcWJocXJvK2Fi
Beruf angeben: Architekt „in/Landschaftsarchitekt“ in; siehe Pkt. A.5 des Auslobungstextes, abrufbar unter https://dfncloud.uni-erfurt.de/s/VE1WVHB9CNRjbdO
Die Beurteilung der eingereichten Entwürfe erfolgt insbesondere anhand folgender Kriterien:
— Entwurfsidee, Leitgedanke,
— städtebauliche, baukörperliche Einbindung in die Umgebung,
— gestalterische Qualität des Entwurfs,
— funktionale Qualität des Entwurfs,
— Wirtschaftlichkeit des Entwurfs.
Die Reihenfolge stellt keine Wichtung dar.
Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 60.000 EUR zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer zur Verfügung. Es ist folgende Aufteilung vorgesehen:
1. Preis 24 000 EUR,
2. Preis 15 000 EUR,
Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Preisgelder vorbehalten.
Bei einer Auszahlung an Preisträger mit Sitz im Ausland wird die Umsatzsteuer von 19 % vom Auslober einbehalten und in Deutschland abgeführt. Bei Preisträgern mit Sitz in Deutschland wird die Umsatzsteuer ausgezahlt. Das Preisgeld wird bei der weiteren Bearbeitung auf das Honorar für bereits erbrachte Leistungen angerechnet, soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen umgesetzt wird.
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird gemäß § 14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit einem oder allen Wettbewerbspreisträgern durchgeführt. Die Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren werden sein:
2. Projektumsetzung 40 % und,
3. Honorarparameter 10 %.
Der Auslober wird im Ergebnis des Verhandlungsverfahrens dem Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot anhand oben genannter Kriterien die weitere Bearbeitung der Gebäudeplanung sowie der Freianlagenplanung mindestens für die Leistungsphasen 1 bis 5 nach § 34 ff sowie §39 ff HOAI 2013 übertragen, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe verwirklicht wird. Voraussetzung ist, dass die Ausführung des Entwurfs im vorgegebenen Kostenrahmen realisierbar ist. Die Honorare für die Gebäudeplanung werden entsprechend HOAI 2013 § 35 in die Honorarzone IV und die Freianlagenplanung entsprechend HOAI 2013 § 40 in die Honorarzone III eingestuft.
Die Bildung einer gemeinsamen Rechtsform (Bietergemeinschaft) ist möglich. Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben unter Nennung eines bevollmächtigten Vertreters gesamtschuldnerische Haftung zu erklären.
Es gelten folgende Eignungskriterien (Mindestanforderungen) für das Verhandlungsverfahren, die nach Abschluss des Wettbewerbs innerhalb einer angemessenen Frist nachzuweisen sind:
— Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung Architekt „in/Landschaftsarchitekt“ in,
— Eigenerklärung des Bieters (gilt auch für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft) über zwingende und fakultative Auschlussgründe nach § 123 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 Nr. 1, § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB,
— Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen pro Schadensfall: 3 Mio. Euro bei Personenschäden und 1 Mio. Euro bei sonstigen Schäden. Soweit die Mindestdeckungssummen bei einer bestehenden Versicherung nicht erreicht werden, ist eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers vorzulegen, bei Auftragserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen,
Eine Referenz der Gebäudeplanung für die Leistungsphasen 3 bis 8 nach § 34 ff HOAI 2013 eines Hochschulgebäudes oder eines Institutsgebäudes oder eines Büro- und Verwaltungsgebäudes (Honorarzone IV) mit mindestens 2500 qm Bruttogeschossfläche und 4 000 000 EUR Bauwerkskosten brutto im Zeitraum der letzten 10 Jahre und eine Referenz der Freianlagenplanung für die Leistungsphasen 3 bis 8 nach § 39 ff HOAI 2013 einer Freifläche mit Bauwerksbezug mit mindestens 250 000 EUR Außenanlagenkosten brutto im Zeitraum der letzten 10 Jahre.
Es besteht die Möglichkeit, im Hinblick auf die erforderliche rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (§ 47 VgV), wenn nachgewiesen wird, dass die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorgelegt wird.
Beruft sich ein Teilnehmer, bei der Erfüllung des Auftrages auf Nachunternehmer, sind zum Verhandlungsverfahren für den Nachunternehmer die Erklärungen nach §§ 123, 124 GWB über das Nicht zutreffen möglicher Ausschlussgründe sowie die Erklärung nach § 36 Abs. 1 VgV vorzulegen.
Wenn ein Teilnehmer die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich bzgl. seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), ist eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren bei Verstößen gegen Vergabevorschriften im Anwendungsbereich der VgV ist die unter VI.4.1) genannte Stelle. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
Auf die Informations- und Wartefrist des § 134 GWB wird hingewiesen.
Zudem können Wettbewerbsteilnehmer, unbeschadet des Rechts auf Nachprüfung durch die Vergabekammer, Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfahren gegenüber dem Auslober rügen. Im Rahmen einer solchen Rüge sind Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge nicht möglich. Die Rüge muss innerhalb von 10 Tagen nach Veröffentlichung des Preisgerichtsprotokolls beim Auslober eingehen.
E-Mail: MjE3ZVRhVlBRVGJjVFtbVC9kXVgcVGFVZGFjHVNU
Ausschreibung veröffentlicht 02.01.2018
Zuletzt aktualisiert 09.05.2018
Wettbewerbs-ID 3-288551
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DE-Marktoberdorf
DK-Lemvig
Zentrum für Klimatologie in Lemvig / Lemvig Climatorium
NZ-Auckland, AE-Dubai
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„Neubau Hotel B(l)ackhome und Wohnen“ - Sillhöfe 1 in Innsbruck
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Gestaltungskonzept der Mobilitätspunkte "Stetten-Hof" und "Stadionstraße" in Leinfelden-Echterdingen

References: § 14
 § 34
 §39
 § 35
 § 40
 § 123
 § 124
 § 34
 § 39
 § 36
 § 47
 § 47
 § 160
 § 134