Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-dessau-rosslau-auftragsbekanntmachung-6/
Timestamp: 2018-09-18 13:23:27+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Dessau-Roßlau: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
2018/S 174-394874
Stadt Dessau-Roßlau, Zentr. Vergabestelle, Zi. 483
Stadt Dessau-Roßlau, Amt für Zentrales Gebäudemanagement
Telefon: +49 3402042065
Fax: +49 3402042692065
Stadt Dessau-Roßlau, Zentrale Vergabestelle, Zi. 483
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: www.eVergabe.de
Energetische Sanierg.Wissenschaftl. Bibliothek Objektpl.
Referenznummer der Bekanntmachung: 133/2018 De-Ro
Modernisierung und Instandsetzung (Energetische Sanierung) der
„Wissenschaftlichen Bibliothek im Palais Dietrich“, Zerbster Straße 35 in 06844 Dessau-Roßlau im Rahmen EFRE-Programm i.V. m. d. Förderung von Stadtumbaumaßnahmen
— Objektplanung Gebäude und Freianlagen LPH 1 – 9 nach § 33 ff HOAI 2013
— der Leistungen der Tragwerksplanung LPH 1 – 6 nach § 49 ff HOAI 2013,
— der Leistungen des Brandschutzes LPH 1 – 5 + 8 nach AHO sowie
— der Leistungen Bauphysik nach Pkt. 1.2 der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1: Beratungsleistungen zur HOAI 2013 LPH 1 – 7 mit den Leistungsbildern Wärmeschutz und Energiebilanz, Bauakustik sowie Raumakustik
Der Auftraggeber behält sich ebenso die Vergabe weiterer – bislang nicht erkennbarer und während der weiteren Planung/Bauausführung zusätzlich erforderlicher – Planungsleistungen wie z.B. Leistungen/Teilleistungen zur Geotechnik, Freiflächen- und Ausstattungsplanung an den Auftragnehmer oder einen weiteren Nachunternehmer als Option vor.
Die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 53 ff HOAI 2013 für die Leistungsphasen 1 – 9 sind Gegenstand eines gesonderten Ausschreibungsverfahrens.
Eine optionale Verlängerung des Auftrages ist möglich, sofern sich die Bau- und Ausführungszeiten ändern sollten.
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt im nachfolgend beschriebenen Verfahren:
2) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sofern ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens fünf Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich die Auftraggeber vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf auszuschließen.
3) Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber, wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als fünf geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderung erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
— Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 Geschäftsjahre = 5 %,
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre = 20 %.
— vergleichbare Referenzen des Bewerbers der letzten 7 Geschäftsjahre für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude = 25 %,
— vergleichbare Referenzen des Bewerbers der letzten 7 Geschäftsjahre für die Leistungsbilder der Bauphysik = 10 %,
— vergleichbare Referenzen des Bewerbers der letzten 7 Geschäftsjahre für das Leistungsbild der Tragwerksplanung = 10 %,
— vergleichbare Referenzen des Bewerbers der letzten 7 Geschäftsjahre für as Leistungsbild des Brandschutzes = 10 %,
— persönliche vergleichbare Referenzen der/des Projektverantwortlichen der letzten 7 Geschäftsjahre = 20 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen – Teil 1 – Teilnahmeantrag – Anlage 10) entnommen werden.
Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Los-Verfahren herbeizuführen.
Der Auftraggeber behält sich ebenso die Vergabe weiterer – bislang nicht erkennbarer und während der weiteren Planung/Bauausführung zusätzlich erforderlicher – Planungsleistungen wie z. B. Leistungen/Teilleistungen zur Geotechnik, Ausstattungsplanung an den Auftragnehmer oder einen weiteren Nachunternehmer als Option vor.
Operationelles Programm für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 i.V. mit der Förderung von Stadtumbau-maßnahmen, Programmbereich: Aufwertung
1.1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit u.a. Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;
1.1.2 Angabe im Falle der Bewerbung als Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (nachfolgend BG/ARGE), sämtliche Mitglieder der BG/ARGE mit u.a. Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;
1.1.3 Im Falle der Bewerbung als BG/ARGE ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen;
1.1.4 Im Fall der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen;Nachunternehmereinsatz zu Art und Umfang der Teilleistung vorzulegen;
1.1.5 Im Fall einer Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen;
1.1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 123 GWB;
1.1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 124 GWB;
1.1.8 Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB;
Beruft sich der Bewerber zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
1.2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 1 500 000,00 EUR für Personenschäden,
— mindestens 1 000 000,00 EUR für sonstige Schäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der genannten Deckungssumme pro Jahr betragen.
Der Nachweis ist durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung für den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall vom Versicherer beizubringen.
Bei BG/ARGE muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden;
1.2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 Geschäftsjahre.
Bei BG/ARGE ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der BG/ARGE einzeln und für die
BG/ARGE insgesamt darzustellen;
1.2.3 Erklärung über den Umsatz des Bewerbers über vergleichbare Dienstleistungen
Der letzten 3 Geschäftsjahre.
1.2.4 Folgende Bestätigungen sind nach dem Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-
Anhalt(Landesvergabegesetz – LVG LSA) vom 9.11.2012; veröffentlicht GVBl. LSA Nr. 23 / 2012 vom 30.11.2012 mit der Bewerbung einzureichen:
— Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 Abs. 1 und Abs. 3 des Landesvergabegesetzes),
— Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 13 Abs. 2 und 4 des Landesvergabegesetzes)
Gegebenenfalls Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (§ 12
Landesvergabegesetz),
— Ergänzende Vertragsbedingungen zum Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in
Sachsen-Anhalt zu den § 12, 17 und 18.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmern für jedes einzelne Mitglied vorzulegen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen einzureichen:
1.3.1 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von drei Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen der Objektplanung Gebäude an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem. Anlage 5 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig;
1.3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen der Tragwerksplanung an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem. Anlage 6 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig;
1.3.3 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von drei Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen des Brandschutzes an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem. Anlage 7 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig;
1.3.4 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von drei Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen der Bauphysik an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem. Anlage 8 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig;
1.3.5 Benennung der/des Projektverantwortlichen für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren und
c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen in Form der Benennung von drei Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Leistungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem. Anlage 9 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig.
VgV § 75 Abs. 1, 2 und 3 i.V.m. § 44 Abs. 1
Zugelassen sind natürliche Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur (Fachrichtung Bauingenieurwesen) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Juristische Personen (hierzu zählen auch Bewerbergemeinschaften) sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur (Fachrichtung Bauingenieurwesen) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Vergabe-Nr. 133/2018 De-Ro
Nach § 9 Abs. 3 VgV müssen Vorinfo, Auftragsbekanntmachung und Vergabeunterlagen jedem Interessierten ohne Registrierung zugänglich sein. Eine freiwillige Registrierung ist jedoch zulässig. Sie bietet Unternehmen den Vorteil, dass sie automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen oder über Antworten auf Fragen zum Vergabeverfahren informiert werden. Unternehmen ohne Registrierung müssen sich selbständig informieren (Holschuld).
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb Tag: 12.9.2018 (tt/mm/jjjj)
Ende für die Beantragung von Klarstellungen und zusätzlichen Auskünften für die Angebotsabgabe: 14.2.2019
Landesverwaltungsamt Halle, Vergabekammer
Nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Stadt Dessau-Roßlau, Zentrale Vergabestelle
Schweden, Östhammar: Auftragsbekanntmachung

References: § 33
 § 49
 § 3
 § 53
 § 123
 § 124
 § 125
 § 12
 § 75
 § 44
 § 9