Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:137202-2016:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2018-12-13 16:16:03+00:00

Document:
Dienstleistungen - 137202-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 137202-2016
2016/S 077-137202
Zu Händen von: Guido Schneider
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.berlintxl.de
Weitere Auskünfte erteilen: wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Internet-Adresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-wasser
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Sonstige: Sonstige: Die Tegel Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlins mit der Bewirtschaftung und Entwicklung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des Flughafen Tegel beauftragt
Berlin TXL, The Urban Tech Republic, Planung von wasserwirtschaftlichen Erschließungsmaßnahmen, hier Anlagen zur Trinkwasserversorgung und Schmutz- sowie Regenwasserentsorgung des 1. Bauabschnittes (1. BA) des ehemaligen Flughafens Berlin Tegel.
Nach Einstellung des Flugbetriebs wird das Gelände des Flughafens Tegel und die sich darauf befindenden Gebäude den Grundstückseigentümern (Bundesrepublik Deutschland, Land Berlin) übergeben. Das Land Berlin hat in diesem Zusammenhang im August 2011 die Tegel Projekt GmbH mit der Bewirtschaftung der landeseigenen Grundstücksflächen (ca. 159 ha) und Gebäude (ca. 33 Stck. mit einer Gebäudenutzfläche von rd. 135.000 m2) und der Entwicklung eines Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“ beauftragt.
Weitere Informationen zum geplanten Profil des Standortes können der Website www.berlintxl.de entnommen werden.
Die Neuentwicklung eines Forschungs- und Industrieparks „Zukunftstechnologien“ erfordert neben vielen anderen Aspekten u.a. auch diverse infrastrukturelle Neuerschließungsmaßnahmen nach Schließung des Flughafens. Zu diesem Zweck sind durch Tegel Projekt GmbH bereits Konzepte in Auftrag gegeben worden, aus denen die Zielstellungen für die Neuerschließung nach wirtschaftlichen, technischen und innovativen Gesichtspunkten entwickelt werden.
Die Entwicklung der Infrastruktur baut, soweit möglich und zulässig, auf den Bestandsanlagen auf und wird entsprechend der Phasierung und den vorgegebenen Bauabschnitten weiterentwickelt.
Grundlage der Entwicklung der Urban Tech Republic ist die Strategie des Landes Berlin zur Umsetzung eines innovativen Standortes („Smart-City“) und der beabsichtigten Vernetzung unterschiedlichster bestehender und neuer Infrastrukturelemente durch ein Smart-Grid. Daraus resultierend ergeben sich sowohl wirtschaftliche und technische Zusammenhänge der Einzelmaßnahmen als auch eine enge Verknüpfung der Einzelmaßnahmen im räumlichen und zeitlichen Umfeld sowie ein erhöhter Schwierigkeitsgrad der Koordination der Gesamtleistung. Daher soll die hier in Rede stehende Planung der Erschließungsmaßnahmen (Trinkwasserversorgung, Schmutz- und Regenwasserentsorgung) in einer Vergabe zusammengefasst werden.
Gegenstand der Planung der wasserwirtschaftlichen Erschließungsmaßnahmen ist hier der 1. Bauabschnitt mit einer Fläche von ca. 75 ha, wobei in diesem Bauabschnitt zwei Teilbereiche entwickelt werden (bipolarer Anschluss der Urban Tech Republic aus Richtung Süden und aus Richtung Osten). In der Planung der wasserwirtschaftlichen Erschließungsmaßnahmen sind die phasenweise Entwicklung des Gebietes (2. bis 4. BA) und die daraus resultierenden wechselnden Schnittstellen zum Bestand zu berücksichtigen.
Grundlage der Planung ist das vorliegende Frischwasserberohrungskonzept (Ersteller Berliner Wasserbetriebe (BWB), Stand Juni 2015) und die Generelle Planung Regenwasser (Ersteller BWB, Stand Oktober/November 2015) für das Gesamtareal (1 bis 4. BA) sowie der unmittelbar angrenzenden Ver- und Entsorgungsgebiete.
Für die Schmutzwasserentsorgung liegt eine Generelle Planung Schmutzwasser für eine Schwerkraft-/Freigefälleentwässerung (Ersteller BWB, Stand August 2015) für das Gesamtareal (1. bis 4. BA) sowie der unmittelbar angrenzenden Entsorgungsgebiete vor. Im Hinblick auf eine Nutzung von vorhandener und geplanter Infrastruktursammelkanäle sowie im Hinblick auf eine mögliche Erweiterung der Schmutzwasseranlagen mit ergänzenden innovativen Elementen (z. B. dezentrale Schmutzwasserbehandlungsanlagen, Abwasserwärmerückgewinnung, usw.) wird derzeit von den BWB alternativ der Einsatz einer Unterdruckentwässerung für die Urban Tech Republic geprüft.
Mit Fortschreibung der generellen Planung Unterdruckentwässerung wird feststehen, ob die Schmutzwasserentsorgung der Urban Tech Republic über eine reine Schwerkraft-/Freigefälleentwässerung, eine Unterdruckentwässerung oder eine Mischform für die Planungsleistungen herangezogen wird. Somit ist es erforderlich, die Eignung der Bewerber hinsichtlich aller vorgenannten Planungsalternativen abzufragen.
Weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen wie zum Beispiel für
— Energie (u. a. zu Strom, Kälte, Wärme, Gas etc.)
— Straßenbeleuchtung
— IT-Netze (u. a. zu WLAN, IKT, Telekommunikation, Smart Grid etc.)
— Infrastruktursammelkanal (Neubau und Bestand)
— Entsorgung (u. a. zu Abfall etc.)
— Verkehrsanlagen
— Freianlagenplanung mit naturnaher Regenwasserbehandlungsanlage
werden separat beauftragt und sind bei der Leistungserbringung zu integrieren und zu berücksichtigen.
Die hier zu vergebenden Leistungen beschränken sich ausschließlich auf die Abgrenzung der Urban Tech Republic und hier auf den 1. Bauabschnitt mit folgenden Anlagen (Massen/Mengen, Baukosten)
a) Regenwasseranlagen
— Herstellung (Neubau) von ca. 5.200 m Regenwasserkanälen (R-Kanal) DN 300 bis DN 1800 (Tiefenlage bis ca. 6,00m) nebst Einstiegschächte /-bauwerke und Straßenabläufe und deren Anschlusskanäle sowie Vorstreckungen für spätere Regenwasser-Hausanschlusskanäle einschl. der erforderlichen Einbindungen in die vorhandenen Regenwasseranlagen,
— Neubau eines Retentionsfilters mit einer erforderlichen Filterfläche AF von ca. 1.850 m2 und eines erforderlichen Retentionsraums oberhalb AF von ca. 2.050 m3 einschl. der dazugehörigen technischen Bauwerke wie Trennbauwerke, Geröllfangschacht, Pumpwerke, Vereinigungsbauwerk und Betriebsgebäude,
— Neubau eines Einleitbauwerkes in den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal,
— Herstellung von Bauzwischenzuständen.
Die Baukosten für die vorgenannten Maßnahmen werden mit ca. 12,6 Mio. EUR netto eingeschätzt.
b) Schmutzwasseranlagen
b1) Schmutzwasseranlagen – Freigefälleentwässerung
— Herstellung (Neubau) von ca. 3.100 m Schmutzwasserkanälen (S-Kanal) DN 200 bis DN 500 (Tiefenlage bis ca. 12,00 m) nebst Einstiegschächte und Vorstreckungen für spätere Schmutzwasser-Hausanschlusskanäle einschl. der erforderlichen Einbindungen in die vorhandenen Schmutzwasseranlagen,
— Herstellung (Neubau) einer zentralen Gebietspumpstation zur Abwasserbeseitigung einschl. der dazugehörigen Pumpentechnik und Maschinentechnik,
Die Baukosten für die vorgenannten Maßnahmen werden mit ca. 3,2 Mio. EUR netto eingeschätzt.
b2) Schmutzwasseranlagen – Unterdruckentwässerung
— Herstellung (Neubau) von ca. 3.100 m Schmutzwasserleitungen (S-Kanal) bis DN 250 als Unterdruckentwässerung nebst den dazugehörigen Unterdruckstationen und der Hausanschlussleitungen einschl. der Hausanschlussschächte mit Absaugventileinheit sowie der erforderlichen Einbindungen in die vorhandenen Schmutzwasseranlagen,
— teilweise Verlegung der Unterdruckentwässerung in einem begehbaren Infrastruktursammelkanal
Die Baukosten für die vorgenannten Maßnahmen werden mit ca. 2,4 Mio. EUR netto eingeschätzt
Hinweis: Die Positionen b1 und b2 werden alternativ realisiert. Wie vorgehend dargestellt, könnte nach Fortschreibung der generellen Planung Unterdruckentwässerung auch eine Mischform der Positionen realisiert werden.
b3) Schmutzwasseranlagen – Überleitung des Schmutzwassers ab Gebietspumpstation in Richtung Süden zum Einzugsgebiet Charlottenburg III / Anbindung des Schmutzwassernetzes Cite Pasteur und Anbindung des Schmutzwasserkanals „Kurt-Schumacher Damm“ über die Liegenschaft UTR bis zur zentralen Gebietspumpstation
— Herstellung (Neubau) von ca. 1000 m Schmutzwasserkanälen (S-Kanal) DN 400 nebst Einstiegschächte und Vorstreckungen für spätere Schmutzwasser-Hausanschlusskanäle einschl. der erforderlichen Einbindungen in die vorhandenen Schmutzwasseranlagen,
— Herstellung (Neubau) von ca. 700 Abwasserdruckrohrleitung (ADL) 2 x DN 200 einschl. Unterquerung des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal (ca. 100 m),
Die Baukosten für die vorgenannten Maßnahmen werden mit ca. 2,1 Mio. EUR netto eingeschätzt.
c) Trinkwasseranlagen
Herstellung (Neubau) von ca. 5.200 m Trinkwasserleitung (TWL) DN 80 bis DN 300 nebst Hydranten und sonstigen Armaturen einschl. der erforderlichen Einbindungen in die vorhandenen Trinkwasserleitungen,
— Teilweise Verlegung der Trinkwasserleitung in einem begehbaren Infrastruktursammelkanal,
Die Baukosten für die vorgenannten Maßnahmen werden mit ca. 1,0 Mio. EUR netto eingeschätzt.
Die Tegel Projekt GmbH sucht nun ein kompetentes Dienstleistungsunternehmen, welches aufbauend auf die jeweilige generelle Planung folgende Ingenieurleistungen erbringt.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI,
o LPH 1(anteilig) und LPH 2 sowie Besondere Leistungen
o Optional Leistungen der LPH 3 bis LPH 8 sowie Besondere Leistungen
— Fachplanung Tragwerk nach § 51 HOAI,
o LPH 1 (anteilig) und LPH 2 sowie Besondere Leistungen
o Optional Leistungen der LPH 3 bis 6 sowie Besondere Leistungen
— Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI,
o Optional Leistungen der LPH 3 bis 8 sowie Besondere Leistungen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile.
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die Grundleistungen der Leistungsphase 1 (anteilig) sowie die Leistungsphase 2 gemäß § 43, § 51 sowie § 55 HOAI sowie Besondere Leistungen beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen schriftlich zum späteren Zeitpunkt beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.
Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z.B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab. Für die Vertragsabwicklung ist eine hohe örtliche Präsenz in Berlin sowie eine kurzfristige Verfügbarkeit des benannten Personals sicherzustellen.
Die oben benannten Punkte werden im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.
Für die Erbringung der Leistung ist nach bisherigem Stand folgender Terminplan vorgesehen:
— Leistungsbeginn III.Quartal 2016
— LPH 1 (anteilig) bis 2 einschl. VPU 4,5 Monate
— LPH 3 einschl. BPU 5,5 Monate
Die Bearbeitung des gesamten Projekts hat unter besonderer Beachtung der inhaltlichen Zielsetzungen des Projekts „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“ zu erfolgen, insbesondere hinsichtlich der Auseinandersetzung mit innovativen urbanen Technologien In diesem Zusammenhang können in Abstimmung mit den BWB und vorbehaltlich der Genehmigungsfähigkeit an angesuchten Teilflächen/einzelnen Straßenzügen sogenannte „ShowCases Wasser,“ wie z. B. dezentrale Regenwasserbehandlung im öffentlichen Straßenland, Überflutungsschutz in Verbindung mit Geländemodell, Blue-Green-Solutions (z.. B. „Baumrigolensystem“), intelligente Steuerung von Regenwasserspeichern, in die Planung integriert werden.
Beschreibung der Optionen: Siehe auch Angaben unter II.1.5
Die Vergabe erfolgt ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Optionen. Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die unter II.1.5 nicht als optional beschriebenen Leistungen beauftragt. Die weiteren Optionen werden mit vollem oder eingeschränktem Leistungsumfang, einzeln oder im ganzem schriftlich gemäß der weiteren in der Angebotsaufforderung benannten Vertragsbedingungen beauftragt.
Berufshaftpflichtversicherung über 1,0 Mio EUR für Personenschäden und über 3,0 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Insbesondere die Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (siehe http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml), u.a. A-Bau, LHO Berlin (keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln.
Im Fall von Bewerbergemeinschaften bzw. späteren Bietergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich zu vertreten.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Einzureichen ist der im Original unterzeichnete Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingerecht werden.
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass für den Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen zugesichert wird bzw. – bei bereits vorhandener Berufshaftpflichtversicherung – die Deckungssummen entsprechend erhöht werden.
3. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF ob und auf welche Art eine wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen besteht und ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammengearbeitet wird (siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).
4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der folgenden Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 VOF (siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen).
Auszuschließen sind Bieter bzw. Bewerber, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist nach:
a. § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
g. § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
h. Strafennormen anderer Staaten, die den genannten gleichzusetzen sind.
5. Eigenerklärung ob der Bewerber,
a. sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
b. aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c. im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d. seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt hat,
e. mit einer Geldbuße nach dem Mindestlohngesetz in Höhe von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist,
vom Land Berlin mit einer zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge noch wirksamen Vergabesperre belegt worden ist.
f. sich bei der Erteilung von Auskünften, die von den Teilnehmern gefordert werden können (gem. §§ 4, 5 und 10 VOF), in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt.
(siehe Anlage 4 zum Bewerbungsbogen).
6. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (soweit zutreffend; siehe Anlage 5 zum Bewerbungsbogen).
7. Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird (siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen).
8. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer (soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen).
9. Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben (siehe Anlage 8 und 8a zum Bewerbungsbogen).
10. Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden. (siehe Anlage 9 und 9a zum Bewerbungsbogen)
HINWEIS: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch dem Korruptionsregister Berlin noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
Der Auftraggeber führt vor Zuschlag eine entsprechende Abfrage durchzuführen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p.a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100.000 EUR gerundet werden.
2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, also Planungsleistungen von Anlagen der Ver- und Entsorgung von Schmutz-, Regen- und Trinkwasser in den Leistungsbildern Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI, Technische Anlagen gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI und Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, in EUR netto p.a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100.000 EUR gerundet werden.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre.
4. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurswesen mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in der Planung von Anlagen der Ver- und Entsorgung von Schmutz-, Regen- und Trinkwasser, im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre.
(siehe Bewerbungsbogen)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu 2.: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, also Planungsleistungen von Anlagen der Ver- und Entsorgung von Schmutz- Regen- und Trinkwasser in den Leistungsbildern Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI, Technische Anlagen gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI und Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 700.000 EUR netto p.a.
Zu 4.: Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurswesen mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in der Planung von Anlagen der Ver- und Entsorgung von Schmutz- Regen- und Trinkwasser, im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens sechs.
1) Eigenerklärung zu mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Referenzprojekten des Bewerbers, jeweils unter anderem mit folgenden Angaben:
a. Art der Anlagen (Anlagen der Entsorgung von Schmutzwasser / Anlagen der Entsorgung von Regenwasser / Anlagen der Versorgung von Trinkwasser)
b. Art der Maßnahme (Neuerschließung / Bauabschnittsweise Realisierung mit langfristigen Zwischenbauzuständen / Integration von Bestandsnetzen)
c. Komplexität der Maßnahme (Zuordnung Honorarzone)
d. Abschluss der Maßnahme (Zeitpunkt Abschluss der Leistungsphase 8)
e. Leistungsumfang (Planungsgewerke und Leistungsphasen)
f. Leistungszeit
g. Leistungsort
h. Gesamtbaukosten (in EUR netto; die Angaben können auf 100.000 EUR gerundet werden)
i. Objektgröße (in ha, die Angaben können auf ganze ha gerundet werden)
j. Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners
HINWEIS: Ein Referenzprojekt für den Bewerber darf nur dann eingereicht werden, wenn die folgenden Mindestkriterien erfüllt werden:
— Die Planung für das Projekt (mindestens bis Abschluss der Leistungsphase 5) wurde innerhalb der letzten fünf Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) fertig gestellt; es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit fünf Jahren existiert.
— das Projekt wurde hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen.
— Es liegen keine negativen Auskünfte bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vor.
— das Projekt wurde durch den Bewerber mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 2 bis 8 (Planungsgewerke Ingenieurbauwerke und Technische Anlagen) bzw. 2 bis 6 (Planungsgewerk Tragwerksplanung) erbracht.
2) Eigenerklärung zu Erfahrungen des Bewerbers mit den folgenden Technologien in realisierten Projekten:
a. Aus dem Bereich der Entsorgung von Schmutzwasser
— Nutzung von Abwasserwärme
— Semidezentrale Abwasserbehandlungsanlagen der Größenklasse 5plus
— Planung/Verlegung von Schmutzwasseranlagen in Infrastruktursammelkanälen (nur bei Unterdruckentwässerung)
b. Aus dem Bereich der Entsorgung von Regenwasser
— Bodenfilter oder Retentionsfilteranlagen
— Geländemodell und Überflutungsschutz
— Dezentrale Regenwasserbehandlung im öffentlichen Straßenland (z. B. Filtereinsätze für Straßenabläufe oder Baumrigolen)
— Dezentrale Nutzung von Regenwasser als Betriebswasser (z. B. für Kühlung oder Brauchwasser)
— Vorhersagebasierte Steuerung von Regenwasserspeichern
c. Aus dem Bereich der Versorgung mit Trinkwasser
— Verlegung von Trinkwasseranlagen in Infrastruktursammelkanälen
3) Eigenerklärung zu dem für die Leistung vorgesehenen Personal getrennt für:
— Teilprojektleiter Trinkwasser
— Teilprojektleiter Schmutzwasser und Regenwasser (Freigefälleentwässerung)
— Teilprojektleiter Schmutzwasser (Unterdruckentwässerung)
jeweils unter anderem mit folgenden Angaben:
c. Berufserfahrung (in Jahren) in Planungsleistungen für Anlagen der Ver- und Entsorgung von Schmutz-, Regen- bzw. Trinkwasser in dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI
d. Berufserfahrung (in Jahren) im Unternehmen
HINWEIS: Die Benennung einer Person als Teilprojektleiter für mehrere Teilbereiche ist möglich. In diesem Fall sind durch die benannte Person die Kriterien für jeden der benannten Teilbereiche zu erfüllen.
4) Eigenerklärung zu mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Referenzprojekten des vorgesehenen Personals getrennt für:
a. Art der Anlagen (Anlagen der Entsorgung von Schmutz- oder Regenwasser als Freigefälleentwässerung / Anlagen der Entsorgung von Schmutzwasser als Unterdruckentwässerung / Anlagen der Versorgung von Trinkwasser / Anlagen von Abwasserpumpwerken (Schachtbauwerk; trocken aufgestellte Abwasserpumpen))
i. Objektgröße (in ha (TW und SW/RW-FGE) bzw. m (SW-UDE) bzw. cbm/Tag (Abwasserpumpwerk), die Angaben können auf ganze ha bzw. 100 m bzw. 100 cbm/Tag gerundet werden)
k. Stellung im Projektteam des Planungsgewerks Ingenieurbauwerke (Projektleiter / Stellvertretender Projektleiter / Projektmitarbeiter / Sonstiges)
HINWEIS: Ein Referenzprojekt des vorgesehenen Personals darf nur dann eingereicht werden, wenn die folgenden Mindestkriterien erfüllt werden:
— Die Planung für das Projekt (mindestens bis Abschluss der Leistungsphase 5) wurde innerhalb der letzten fünf Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) fertig gestellt wurde; es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit fünf Jahren existiert.
— das Projekt wurde durch das vorgesehene Personal mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 1 bis 3 (Planungsgewerk Ingenieurbauwerke) erbracht. Dabei können auch Referenzen eingereicht werden, die durch das vorgesehene Personal für ein anderes Unternehmen bearbeitet wurden.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Angaben zu überprüfen.
Mindesten ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares Referenzprojekt des Bewerbers zu Anlagen der Entsorgung von Schmutzwasser, das mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 2 bis 8 im Planungsgewerk Ingenieursbauwerke bearbeitet wurde und eine Objektgröße von mindestens 30 ha aufweist.
Zu 1.: Mindesten ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares Referenzprojekt des Bewerbers zu Anlagen der Entsorgung von Regenwasser, das mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 2 bis 8 im Planungsgewerk Ingenieursbauwerke bearbeitet wurde und eine Objektgröße von mindestens 30 ha aufweist.
Zu 1.: Mindesten ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares Referenzprojekt des Bewerbers zu Anlagen der Versorgung von Trinkwasser, das mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 2 bis 8 im Planungsgewerk Ingenieursbauwerke bearbeitet wurde und eine Objektgröße von mindestens 30 ha aufweist.
Zu 3.: Für den Teilprojektleiter Trinkwasser eine Berufserfahrung in Planungsleistungen für Anlagen der Versorgung mit Trinkwasser in dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI von mindesten 10 Jahren.
Zu 3.: Für den Teilprojektleiter Schmutzwasser und Regenwasser (Freigefälleentwässerung) eine Berufserfahrung in Planungsleistungen für Anlagen der Entsorgung von Schmutz-oder Regenwasser in dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI von mindesten 10 Jahren.
Zu 3.: Für den Teilprojektleiter Schmutzwasser (Unterdruckentwässerung) eine Berufserfahrung in Planungsleistungen für Anlagen der Entsorgung von Schmutz- oder Regenwasser in dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI von mindesten 10 Jahren.
Zu 4.: Mindesten ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares Referenzprojekt des Teilprojektleiter Trinkwasser zu Anlagen der Versorgung mit Trinkwasser, das mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 1 bis 3 im Planungsgewerk Ingenieursbauwerke bearbeitet wurde und eine Objektgröße von mindestens 30 ha aufweist.
Zu 4.: Mindesten ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares Referenzprojekt des Teilprojektleiter Schmutzwasser und Regenwasser (Freigefälleentwässerung) zu Anlagen der Entsorgung von Schmutz-oder Regenwasser als Freigefälleentwässerung, das mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 1 bis 3 im Planungsgewerk Ingenieursbauwerke bearbeitet wurde und eine Objektgröße von mindestens 30 ha aufweist.
Zu 4.: Mindesten ein mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbares Referenzprojekt des Teilprojektleiter Schmutzwasser (Unterdruckentwässerung) zu Anlagen der Entsorgung von Schmutz-oder Regenwasser als Unterdruckentwässerung, das mindestens in einem Leistungsumfang entsprechend der Leistungsphasen 1 bis 3 im Planungsgewerk Ingenieursbauwerke bearbeitet wurde und eine Objektgröße von mindestens 1.200 m Netzlänge aufweist.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschriften: VOF § 19 (2) und (3)
— Natürliche und Juristische Personen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
— Juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften), wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Matrix der objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern sowie die Bewertung und Gewichtung dieser Kriterien ist dem entsprechenden Dokument in der Anlage zum Bewerbungsbogen zu entnehmen. Dieses steht auf der Plattform zu diesem Verfahren unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-wasser/bewerbungsbogen/
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten, im Original unterschriebenen Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerbungsbogen“ ist abrufbar unter:
http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-wasser/bewerbungsbogen/
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive der jeweiligen entsprechenden Nachweise und Erklärungen zur persönlichen Lage vollständig ausgefüllt und im Original unterschrieben einzureichen. Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.
Dies gilt auch für Drittunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Drittunternehmers bedient. Die Vorgaben für Drittunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
3. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen sowie zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
4. Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (Referenzen, Umsatzzahlen, etc.) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Drittunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Angaben von Drittunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Drittunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen und sein Know-how im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
Je Teilnahmeantrag sind maximal ein Teilprojektleiter Trinkwasser, ein Teilprojektleiter Schmutzwasser und Regenwasser (Freigefälleentwässerung) und ein Teilprojektleiter Schmutzwasser (Unterdruckentwässerung) zu benennen. Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder Drittunternehmern bleiben die entsprechenden Felder in den übrigen Bewerberbögen unausgefüllt.
5. Die Teilnahmeanträge (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Berlin TXL, The Urban Tech Republic, Planung Wasser. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist.“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen.
6. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, bevorzugt per E-Mail, von der benannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, unter folgender Adresse veröffentlicht:
http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/planung-wasser/information-und-rueckfragen/
7. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Angebotes und berechtigen nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber.
8. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
9. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt. Dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird, da die entsprechenden Mittel im Haushalt des Landes Berlins nicht verfügbar sind oder nicht freigegeben sind.
Die eingereichten Unterlagen verbleiben zunächst bei der Vergabestelle. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
10. Die Bewerber bzw. Bieter bzw. entsprechenden Gemeinschaften und deren Drittunternehmer verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Bewerbern bzw. Bietern bzw. entsprechenden Gemeinschaften und deren Drittunternehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.

References: § 43
 § 51
 § 55
 § 43
 § 51
 § 55
 § 4
 § 4
 § 129
 § 129
 § 129
 § 263
 § 264
 § 334
 § 1
 § 2
 § 370
 § 12
 § 19