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Timestamp: 2016-10-23 14:29:51+00:00

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8C_4/2015 (26.03.2015)
8C_4/2015 � � Urteil vom 26. M�rz 2015
(Invalidenrente; Beweisw�rdigung),
Mit Verf�gung vom 20. M�rz 2013 lehnte die IV-Stelle des Kantons Z�rich das Leistungsbegehren von A.________ nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren mangels anspruchsrelevanter Invalidit�t ab.
�Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 31. Oktober 2014 ab.
A.________ l�sst mit Beschwerde ans Bundesgericht beantragen, unter Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die IV-Stelle zu verpflichten, nach umfassenden medizinischen Abkl�rungen neu �ber die ihm zustehenden Leistungen (berufliche Massnahmen, Invalidenrente) zu entscheiden. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.
1.2.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Deshalb muss der mit der Beschwerdeschrift neu eingereichte Befundbericht des Dr. med. B.________ von der Deutschen C.________ GmbH, Klinik D.________, vom 23. September 2013 unbeachtlich bleiben. Die Borreliose-Problematik ist bereits im kantonalen Rechtsmittelverfahren thematisiert worden (vgl. nachstehende E. 3.3.3) und es konnten entsprechende Beweismittel aufgelegt werden.
1.3.�Im �brigen sind die f�r die Beurteilung der geltend gemachten Leistungsanspr�che massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung hiezu weiter konkretisierten Grunds�tze im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt worden. Darauf wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG).
2.1.�Nach eingehender und umfassender Pr�fung der medizinischen Unterlagen ist das kantonale Gericht mit �berzeugender Begr�ndung zum Schluss gelangt, dass die anl�sslich eines Unfalles w�hrend der Rekrutenschule am 4. Juli 2007 erlittenen Frakturen am linken Ellbogen und an der linken Hand gleich wie eine dabei zugezogene lumbale Kontusion innert kurzer Zeit vollst�ndig abgeheilt sind und keine Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens mehr bewirken. Des Weiteren hat es erkannt, dass sich die geklagten Beschwerden nicht mit einer organisch objektivierbaren Sch�digung, namentlich nicht mit einer Hirnverletzung erkl�ren lassen; die Symptomatik sei vielmehr vor dem Hintergrund einer psychischen St�rung zu sehen. Dass eine solche - vom Psychiater Dr. med. E.________ vom Zentrum F.________ werden eine leichte depressive Episode und eine Akzentuierung narzisstischer Pers�nlichkeitsz�ge genannt - eine dauerhafte Verminderung des Leistungsverm�gens bewirkt h�tte, verneinte es indessen ebenso wie deren Verursachung durch eine geltend gemachte, aber nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesene Borreliose. Zu keinem anderen Resultat f�hrten es die Ergebnisse der neuropsychologischen Untersuchungen im Universit�tsspital J.________ und im Zentrum F.________. Die IV-Stelle, so die Vorinstanz weiter, sei demnach zu Recht von einer uneingeschr�nkten Arbeitsf�higkeit ab 20. Dezember 2007 ausgegangen, weshalb sich die verf�gte Rentenverweigerung als rechtens erweise. Da das kantonale Gericht von zus�tzlichen Abkl�rungen keine entscheidwesentliche neue Aufschl�sse erwartete, sah es davon in antizipierter Beweisw�rdigung ab (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162 f. mit Hinweisen).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer ist demgegen�ber der Ansicht, mehrere Aspekte seiner gesundheitlichen Situation seien nicht hinreichend abgekl�rt worden. Wie er in seiner Beschwerdebegr�ndung einleitend festh�lt, erblickt er darin nebst einer offensichtlich unrichtigen und in �berschreitung des dem kantonalen Gericht zustehenden Ermessens erfolgten Sachverhaltsfeststellung eine widerrechtliche Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nach Art. 61 lit. c ATSG und einen Verstoss gegen die in Art. 6 Ziff. 1 EMRK statuierte Garantie eines korrekten und fairen Verfahrens.
3.1.�Die Vorinstanz hat ihre Erkenntnis massgebend auf das polydisziplin�re Gutachten des Zentrums F.________ vom 15. Juni 2011 gest�tzt, dar�ber hinaus aber auch zahlreiche andere �rztliche Berichte mitber�cksichtigt. Als den nach der Rechtsprechung notwendigen Anforderungen an eine Begutachtungsstelle unbestrittenermassen gerecht werdende Institution hat das Zentrum F.________ erfahrene Fachleute mit der Untersuchung des Beschwerdef�hrers betraut. Diese konnten sich mit den verschiedenen �rztlichen Meinungs�usserungen auseinandersetzen und der Bedeutung derselben in ihrer eigenen Expertise Rechnung tragen. Es darf davon ausgegangen werden, dass der massgebliche medizinische Sachverhalt in der vorinstanzlichen Beurteilung korrekt und auch vollst�ndig Ber�cksichtigung gefunden hat. Der angeregten zus�tzlichen Abkl�rungen bedarf es angesichts der gut dokumentierten Aktenlage nicht, erlaubt diese doch eine zuverl�ssige abschliessende Beurteilung.
3.2.�Zur Kritik des Beschwerdef�hrers am vorinstanzlichen Entscheid und insbesondere an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung ist festzuhalten, dass eine Sachverhaltsfeststellung nicht schon dann offensichtlich unrichtig ist, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenf�llig unzutreffend ist (BGE 132 I 42 E. 3.1 S. 44). Es liegt noch keine offensichtliche Unrichtigkeit vor, nur weil eine andere L�sung ebenfalls in Betracht f�llt, selbst wenn diese als die plausiblere erscheint (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; Urteil 9C_651/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 1.1). Diese Grunds�tze gelten auch in Bezug auf die konkrete Beweisw�rdigung (Urteil 9C_651/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 1.2 mit Hinweisen). Dem kantonalen Versicherungsgericht steht als Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zu (vgl. BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht diesen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; zum Begriff der Willk�r BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen). Inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen missbraucht haben soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261). Auf ungen�gend begr�ndete R�gen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis).
3.3.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Feststellungen neuropsychologischer Art im Gutachten des Zentrums F.________ vom 15. Juni 2011 st�nden mit den anl�sslich der neuropsychologischen Untersuchungen im Universit�tsspital J.________ im Jahre 2009 gewonnenen und im Jahre 2013 best�tigten Erkenntnissen nicht in Einklang, weshalb die Vorinstanz das Gutachten des Zentrums F.________ nicht als massgebende Entscheidungsgrundlage h�tte betrachten d�rfen. Insbesondere seien die 2009 erhobenen Befunde im Jahre 2013 in der Neurologischen Klinik des Universit�tsspitals J.________ erneuert worden, was die gutachterliche Beurteilung im Zentrum F.________ in Frage stelle. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Auch wenn die Ausf�hrungen der Gutachter des Zentrums F.________ einerseits und der �rzte des Universit�tsspitals J.________ andererseits tats�chlich erhebliche Diskrepanzen aufweisen sollten, bliebe es dem kantonalen Gericht als erster Rechtsmittelinstanz anheimgestellt, im Rahmen seiner Beweisw�rdigung dar�ber zu befinden, welcher Betrachtungsweise der Vorzug zu geben ist. Dies hat so lange zu gelten, als - wie hier - keine miteinander schlicht nicht vereinbare Widerspr�che bestehen. Einander gegenseitig geradezu ausschliessende Auffassungen der zur Diskussion stehenden beiden Institutionen liegen jedoch nicht vor, weshalb sich nichts dagegen einwenden l�sst, dass die Vorinstanz, nachdem sie auch zu den Darlegungen der Fach�rzte des Universit�tsspitals J.________ Stellung genommen hatte, schliesslich - nicht ohne dies zu begr�nden - auf diejenige des Zentrums F.________ abgestellt hat.
Die Gegen�berstellung miteinander nicht v�llig in Einklang stehender medizinischer Betrachtungsweisen mit anschliessendem Entscheid f�r die eine oder die andere derselben ist jeder Beweisw�rdigung eigen, geh�rt als Charakteristikum dazu. Will sich ein Betroffener gegen eine erstinstanzliche gerichtliche Beweisw�rdigung vor Bundesgericht zur Wehr setzen und so verhindern, dass diese Bestand hat, gen�gt es nicht, der bem�ngelten lediglich die eigene Ansicht oder eine als �berzeugender erachtete Drittmeinung gegen�berzustellen. Mit dem Inkrafttreten der �nderung des IVG vom 16. Dezember 2005 auf den 1. Juli 2006 und danach des BGG auf den 1. Januar 2007 wurde die Kognition des Bundesgerichts unter anderem auch im Invalidenversicherungsbereich stark eingeschr�nkt mit der Folge, dass die Beweisw�rdigung eines kantonalen Gerichts als Sachverhaltsfeststellung heute einer bundesgerichtlichen �berpr�fung weitestgehend entzogen ist. Gegen eine Beweisw�rdigung kann heute - da Sachverhaltsfeststellung - nur mit Aussicht auf Erfolg vorgegangen werden, wenn diese offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; E. 1 hievor). Inwiefern diese Kriterien bei einer beanstandeten Beweisw�rdigung erf�llt sein sollen, muss in der Beschwerdeschrift klar dargelegt werden. Mit der Auflistung der im Universit�tsspital J.________ 2009 erhobenen und 2013 best�tigten Befunde allein ist diesem Erfordernis nicht Gen�ge getan. Es ist namentlich nicht einzusehen, inwiefern der dort aus neuropsychologischer Sicht festgestellte Leidensverlauf die Beurteilung des Zentrums F.________ in Frage stellen sollte. Es stehen sich lediglich zwei nicht in allen Teilen �bereinstimmende Betrachtungsweisen gegen�ber, ohne dass von offensichtlicher Unrichtigkeit derjenigen des Zentrums F.________ gesprochen werden k�nnte. Der Vorinstanz kam im Rahmen ihrer Beweisw�rdigung die Aufgabe zu, dar�ber zu befinden. Davon, dass ihre diesbez�gliche Erkenntnis der Aktenlage widersprechen, offensichtlich den Ermessensspielraum verletzen und daher als willk�rlich gelten sollte, kann keine Rede sein.
3.3.2.�Dasselbe gilt hinsichtlich der Beurteilung der psychiatrischen Befunde. Weshalb die psychiatrische Beurteilung im Zentrum F.________ nicht nachvollziehbar sein sollte, ist jedenfalls nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat sich damit ausf�hrlich auseinandergesetzt und auch darauf hingewiesen, dass der Psychiater Dr. med. E.________ vom Zentrum F.________ nebst seiner eigenen Charakterisierung der psychischen Problematik des Beschwerdef�hrers als leichte depressive Episode mit Akzentuierung narzisstischer Pers�nlichkeitsz�ge abweichende Diagnosestellungen, welche andere �rztinnen und �rzte in Betracht gezogen haben - so namentlich eine posttraumatische Belastungsst�rung, eine dissoziative Sensibilit�ts- und Empfindungsst�rung, eine Somatisierungsst�rung und eine Anpassungsst�rung mit gemischter St�rung von Gef�hlen und Sozialverhalten -, mit einleuchtender Begr�ndung ausschliessen konnte. Auch insoweit ist das Abstellen auf die Beurteilung des Zentrums F.________ unter diesen Umst�nden nicht mit einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung verbunden oder sonst wie rechtswidrig.
3.3.3.�Was die behauptete Borreliose-Problematik anbelangt, ist im Verlaufsbericht der Psychiaterin Frau Dr. med. G.________, vom 20. Februar 2013 - also deutlich nach Erstattung des Gutachtens des Zentrums F.________ vom 15. Juni 2011 zwar von chronischen Borreliose-Symptomen die Rede. Wie das kantonale Gericht indessen festgehalten hat, spricht diese �rztin lediglich von einem Verdacht, w�hrend Dr. med. H.________ ein solches Leiden als Differenzialdiagnose erw�hne und Dr. med. I.________ vom Regionalen �rztlichen Dienst (RAD) am 14. M�rz 2013 den Nachweis einer Borreliose sogar ausdr�cklich verneinte. Auf diese �rztlichen �usserungen hat die Vorinstanz - worauf verwiesen wird - im angefochtenen Entscheid Bezug genommen und gest�tzt darauf die Annahme eines auf einen Zeckenbiss - an einen solchen vermag sich der Beschwerdef�hrer nicht zu erinnern - zur�ckzuf�hrenden Borrelioseleidens verworfen. Einer R�ge im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG kann auch in diesem Punkt kein Erfolg beschieden sein.
3.4.�Eine Verletzung der sich aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergebenden Garantie auf ein korrektes und faires Verfahren wird in der Beschwerdeschrift zwar geltend gemacht, aber nicht begr�ndet, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.
Die Beschwerde wird unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Art. 109 Abs. 3 BGG) als offensichtlich unbegr�ndet im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 und 3 BGG) - abgewiesen. Die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) sind vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da das ergriffene Rechtsmittel angesichts der umfassenden, gr�ndlichen und �berzeugenden Begr�ndung des vorinstanzlichen Entscheids von Anfang an aussichtslos war, ist eine der gem�ss Art. 64 Abs. 1 BGG erforderlichen Voraussetzungen f�r die beantragte Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht erf�llt, weshalb diesem Begehren nicht entsprochen werden kann.

References: Art. 99
 Art. 61
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 6
 Art. 109
 Art. 64