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Timestamp: 2019-06-18 11:28:11+00:00

Document:
Landesrecht BW § 34 BestattG BW | Landesnorm Baden-Württemberg | - Zulässigkeit der Erdbestattung | Bestattungsgesetz vom 21. Juli 1970 | gültig ab: 09.04.2014
Bestattungsgesetz vom 21. Juli 1970
§ 1 - § 8 ERSTER TEIL - Friedhofswesen
§ 9 - § 19 2. Private Bestattungsplätze
§ 20 - § 48 ZWEITER TEIL - Leichenwesen
§ 20 - § 24 Erster Abschnitt - Leichenschau
§ 25 - § 29 Zweiter Abschnitt - Umgang mit Verstorbenen
§ 30 - § 41 Dritter Abschnitt - Bestattung und Ausgrabung...
§ 30 - § 40 1. Bestattung und Beisetzung
§ 30 - Bestattungspflicht
§ 31 - Bestattungspflichtige
§ 32 - Bestattungsart
§ 33 - Bestattungs- und Beisetzungsort
§ 34 - Zulässigkeit der Erdbestattung
§ 35 - Zulässigkeit der Feuerbestattung
§ 36 - Frühester Bestattungszeitpunkt
§ 37 - Bestattungs- und Beförderungsfrist
§ 38 - Bestattungsunterlagen
§ 39 - Särge und Urnen, konservierte und einbalsamierte Verstorbene
§ 40 - Bestattungsbuch
§ 41 - § 41 2. Ausgrabung
§ 42 - § 42 Vierter Abschnitt - Verstorbene in anatomischen...
§ 43 - § 48 Fünfter Abschnitt - Beförderung von Verstorbenen
§ 49 - § 50 DRITTER TEIL - Ordnungswidrigkeiten und Rechtsvorschriften
§ 51 - § 56 VIERTER TEIL - Übergangs- und Schlußbestimmungen
juris-Abkürzung: BestattG BW
Gliederungs-Nr: 2128
Vom 21. Juli 1970
Zulässigkeit der Erdbestattung
(1) Verstorbene dürfen erst dann erdbestattet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt den nicht vertraulichen Teil der Todesbescheinigung ausgestellt und das Standesamt auf diesem die vollzogene Eintragung des Sterbefalles in das Sterberegister vermerkt hat.
(2) Solange der nicht vertrauliche Teil der Todesbescheinigung nicht den Vermerk des Standesamts trägt, dürfen die Verstorbenen nur mit Genehmigung der für den Sterbeort zuständigen Behörde bestattet werden.
(3) Verstorbene, die aus einem Gebiet außerhalb Baden-Württembergs überführt worden sind, dürfen erst erdbestattet werden, wenn ein Leichenpaß vorliegt. Für die Erdbestattung von Verstorbenen aus einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland genügt eine nach den Vorschriften dieses Landes ausgestellte Bescheinigung, aus der sich die Zulässigkeit der Bestattung ergibt. Liegen diese Unterlagen nicht vor, so dürfen Verstorbene nur mit Erlaubnis der für den Bestattungsort zuständigen Behörde bestattet werden.
(4) Sind Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod vorhanden, ist die Todesart ungeklärt oder handelt es sich um unbekannte Verstorbene, so ist zur Bestattung außerdem die schriftliche Genehmigung der Staatsanwaltschaft oder des Amtsgerichts erforderlich.
§ 34 BestattG, vom 24.03.2009, gültig ab 28.03.2009 bis 08.04.2014
§ 34 BestattG BW, vom 21.07.1970, gültig ab 01.01.1971 bis 27.03.2009
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References: § 34

§ 1
 § 8

§ 9
 § 19

§ 20
 § 48

§ 20
 § 24

§ 25
 § 29

§ 30
 § 41

§ 30
 § 40

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§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41
 § 41

§ 42
 § 42

§ 43
 § 48

§ 49
 § 50

§ 51
 § 56

§ 34

§ 34