Source: https://www.sgu-naumann.de/L.htm
Timestamp: 2020-04-06 07:21:09+00:00

Document:
sgu-naumann - L
DGUV-R 109-013 (BGR 231) Schutzmaßnahmenkonzept für Spritzlackierarbeiten - Lackaerosole
DGUV-I 209-014 (BGI 557) Lackieren und Beschichten
DGUV-I 209-046 (BGI 740) Lackierräume und -einrichtungen für flüssige Beschichtungsstoffe
Bauliche Einrichtungen, Brand- und Explosionsschutz, Betrieb
DGUV-I 209-087 Brandschutz an Lackieranlagen - Leitfaden für Planung, Herstellung und Betrieb
DGUV-I 213-072 Lösemittel
DGUV-Sachgebiet Oberflächentechnik und Schweißen (SG OS)
>> Themenfeld Lackieren, Beschichten und Trocknen
RICHTLINIE 2014/47/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 3. April 2014 (Anwendung ab 20.05.2018 gemäß Artikel 26)
über die technische Unterwegskontrolle der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Nutzfahrzeugen, die in der Union am Straßenverkehr teilnehmen, und zur Aufhebung der Richtlinie 2000/30/EG
Artikel 13 Kontrolle der Ladungssicherung:
- Teile der Ladung ihre Lage zueinander sowie zu Fahrzeugwänden oder -oberflächen nur äußerst geringfügig ändern können und
- Ladung sich nicht aus dem Laderaum herausbewegen oder außerhalb der Ladefläche gelangen kann.
I. Grundsätze der Ladungssicherung:
1. Die Ladungssicherung hält folgenden, beim Beschleunigen bzw. Abbremsen des Fahrzeugs auftretenden Kräften stand:
- in Fahrtrichtung dem 0,8-Fachen des Gewichts der Ladung,
- in seitlicher Richtung dem 0,5-Fachen des Gewichts der Ladung,
- entgegen der Fahrtrichtung dem 0,5-Fachen des Gewichts der Ladung,
- und verhindert generell das Kippen oder Umstürzen der Ladung.
>> Info von SafetyXperts vom 31.05.2019
(Umsetzung der Richtlinie 2014/47/EU in deutsches Recht)
§ 3 Zuständigkeiten:
(1) Die Kontrollen führen die nach Bundes- und Landesrecht zuständigen Behörden durch.
(2) Die zuständigen Behörden können amtlich anerkannte Sachverständige und Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr nach dem Kraftfahrsachverständigengesetz, Prüfingenieure nach Anlage VIIIb Nummer 3.9 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung oder die für die Durchführung von Sicherheitsprüfungen anerkannten Kraftfahrzeugwerkstätten aus gegebenem Anlass beauftragen, an den technischen Kontrollen ganz oder teilweise mitzuwirken.
(3) Das Bundesamt für Güterverkehr wird als die für die Bundesrepublik Deutschland zuständige Kontaktstelle bestimmt, die im Rahmen dieser Verordnung die Informationen und die Amtshilfe unter den Mitgliedstaaten und deren Behörden und das Berichtswesen mit der Kommission der Europäischen Union entsprechend der §§ 8 bis 10 durchführt.
§ 5 Kontrollen auf der Straße:
(4) Zusätzlich zu den im Absatz 3 genannten Prüfarten kann die anfängliche technische Unterwegskontrolle Folgendes beinhalten:
1. Sichtprüfung der Sicherung der Ladung des Fahrzeugs in Übereinstimmung mit § 22 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung und Anhang III Abschnitt II der Richtlinie 2014/47/EU,
2. technische Prüfung von im Anhang II der Richtlinie 2014/47/EU aufgeführten Positionen nach jeder für zweckmäßig erachteten Methode.
§ 22 Ladung:
§ 23 Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden:
§ 30 Beschaffenheit der Fahrzeuge:
§ 412 Verladen und Entladen. Verordnungsermächtigung:
Siehe hierzu >> OLG Köln, 22 U 232/95 Verantwortlichkeit für die Sicherung der Ladung:
Auszug: "Eine bloße Mithilfe des Fahrers bei der Beladung stellt angesichts der gesetzlichen und vertraglichen Ladepflicht des Absenders eine bloße Gefälligkeit dar und läßt nicht den Schluß zu, daß der Fahrer die Beladung verantwortlich übernehmen sollte und insoweit als Erfüllungsgehilfe des Transportunternehmers auftrat (Koller, Transportrecht, 3. Aufl., § 17 KVO Rdnr. 12 m.w.N.)."
Anmerkung: Die Kraftverkehrsordnung (KVO) für den Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen) wurde im Rahmen der Transportrechtsreform 1998 gestrichen. Siehe jetzt: HGB, Vierter Abschnitt Frachtgeschäft.
DGUV Vorschrift 70 Fahrzeuge >> Durchführungsanweisungen
§ 22 Fahrzeugaufbauten, Aufbauteile, Einrichtungen und Hilfsmittel zur Ladungssicherung:
§ 37 Be- und Entladen:
1. Gesamtgewicht,
2. Achslasten,
3. statische Stützlast
4. Sattellast
(2) Beim Be- und Entladen von Fahrzeugen muss sichergestellt werden, dass diese nicht fortrollen, kippen oder umstürzen können.
(3) Das Be- und Entladen von Fahrzeugen hat so zu erfolgen, dass Personen nicht durch herabfallende, umfallende oder wegrollende Gegenstände bzw. durch ausfließende oder ausströmende Stoffe gefährdet werden.
(5) Die über den Umriss des Fahrzeuges in Länge oder Breite hinausragenden Teile der Ladung sind erforderlichenfalls so kenntlich zu machen, dass sie jederzeit wahrgenommen werden können.
DGUV-I 214-003 (BGI 649) Ladungssicherung auf Fahrzeugen
Ein Handbuch für Unternehmer, Einsatzplaner, Fahr- und Ladepersonal
Hinweis: Die Schrift wurde zurückgezogen!
Neufassung 03-2020:
DGUV-I 214-083 (BGI 5140) Der sicherheits-optimierte Transporter
Geeignete Maßnahmen zur Ladungssicherung:
1. Erhöhung des Reibschlusses zur Ladefläche (Anti-Rutschmatten) >> Beispiel
2. Formschlüssige (lückenlose) Verladung
3. Niederzurren oder Direktzurren mit Gurten (geeignete Zurrpunkte beachten)
Mindestens 2 der 3 Maßnahmen nutzen!
Betriebsanweisung Ladungssicherung
Muster vom BGL Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung e. V.
Hinweis: Das Muster muss an betriebliche Gegebenheiten angepasst werden! Die Pictogramme sind veraltet!
Informationen der BG ETEM:
Medienauswahl zum Thema Ladungssicherung
Broschüre Ladungssicherung für den Bereich Druck und Papierverarbeitung
Anmerkung: Diese Broschüre enthält neben vielen Berechnungs- und Praxisbeispielen auch Dokumentvorlagen und Checklisten im Anhang.
Informationen der BG Verkehr:
Informationsseite "Laden und Sichern"
Beladung und Ladungssicherung auf dem Nutzfahrzeug - Leitfaden für Fahrer
Ladungssicherungsrechner von SpanSet
Mit diesen Online-Rechnern der Firma SpanSet können Sie schnell und einfach die Anzahl der benötigten Zurrgurte (siehe Allgemeine Bedienungsanleitung) nach DIN EN 12195-1 ermitteln:
Alternativ: APP Zurr-Rechner
Lastverteilungsplan LVP 4.1 + Grundzüge der Ladungssicherung:
Programm zur Lastverteilung und Ladungssicherung
"Das Programm LVP 4.1 ermöglicht es Disponenten, Fahrern und Fahrzeughaltern ein Fahrzeug so zu beladen, dass vorgeschriebene Achslasten nach VDI 2700-4 eingehalten werden. Es kann für Lastkraftwagen, Gelenk- oder Starrdeichselanhänger, Sattelkraftfahrzeuge (Sattelanhänger), Kurierdienst-Fahrzeuge und in begrenztem Umfang auch für Spezialfahrzeuge eingesetzt werden. Zusätzlich ist das Berechnen von Lastverteilungsplänen für Fahrzeugkombinationen möglich. Die neu gestaltete Bedienoberfläche im Office-Standard ermöglicht dabei eine anwenderfreundliche und effiziente Nutzung des Programms." Quelle: BG Verkehr
Die Software kann hier zum Preis von 25 € bezogen werden. (Stand 05-2017)
Anschauungsmaterial für Schulungen/Unterweisungen:
BG ETEM-Lernmodul "Ladungssicherung"
BG ETEM Ladungssicherungs-Modell
LaSi-Quick (120 cm x 86 cm)
LaSi-Quick Micro (66 cm x 42,5 cm)
Siehe auch: >> Transport, Gefahrguttransport
Anmerkung: zur Fachkunde siehe auch:
§ 2 (7) LärmVibrationsArbSchV
TRLV Lärm: Teil 1 3.3
TRLV Lärm: Teil 2 3 (2) - (8)
Hinweis: Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung beraten ihre Mitgliedsbetriebe bei der Gefährdungsbeurteilung und bei der Lösung von Messaufgaben. (aus TRLV Lärm: Teil 2 3 (6))
§ 6 Auslösewerte bei Lärm:
1. Obere Auslösewerte: LEX,8h = 85 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 137 dB(C),
2. Untere Auslösewerte: LEX,8h = 80 dB(A) beziehungsweise LpC,peak = 135 dB(C).
§ 7 Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung der Lärmexposition:
Hinweis: Lärmbereiche werden mit dem Gebotszeichen M003 nach ASR A1.3 gekennzeichnet:
(Quelle: Symbolbibliothek der BGN)
§ 8 Gehörschutz:
TRLV Lärm Teil Allgemeines - Technische Regel zur LärmVibrationsArbSchV
TRLV Lärm Teil 1 - Beurteilung der Gefährdung durch Lärm
3.1 Organisation und Verantwortung:
3. Bewerten der Gefährdungen
5. Durchführen der Schutzmaßnahmen
6. Überprüfen der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen
TRLV Lärm Teil 2 - Messung von Lärm
(1) Die TRLV Lärm, Teil 2 „Messung von Lärm“ beschreibt das Vorgehen bei der Planung, der Beauftragung, der Durchführung und der Auswertung von Lärmmessungen am Arbeitsplatz nach dem Stand der Technik sowie den Vergleich der Messergebnisse mit den Auslösewerten.
(2) Die Dokumentation der Lärmmessungen ist Teil der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung (siehe auch TRLV Lärm, Teil 1 „Beurteilung der Gefährdung durch Lärm“).
10 Messbericht:
(1) Nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung sind die gewonnenen Ergebnisse in geeigneter Form zu dokumentieren und mindestens 30 Jahre aufzubewahren. Es ist zweckmäßig, im Falle der Geschäftsaufgabe die Unterlagen dem zuständigen Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung zu übergeben.
(2) Der berechnete Lärmexpositionspegel LEX,8h und der Spitzenschalldruckpegel LpC,peak sind im Messbericht bei Messungen nach Genauigkeitsklasse 1 jeweils mit einer Stelle nach dem Komma anzugeben. Bei Messungen nach Genauigkeitsklasse 2 und 3 ist das Ergebnis auf volle dB zu runden.
(3) Ein Messbericht umfasst in der Regel:
− Anlass und Ziel der Messung,
− Angaben zu der Stelle und Person, die die Messung durchgeführt hat,
− Zeitpunkt und Dauer der Messung,
− Angaben zur Tätigkeit und zum Arbeitsplatz,(ggf. Besonderheiten und Abwei-chungen),
− falls relevant Angaben zu exponierten Personen,
− Analyse der Arbeitsaufgabe,
− Beschreibung der Geräuschquellen, die relevant zur Lärmexposition beitragen,
− falls möglich Fotos, ansonsten Skizzen des Arbeitsplatzes, der Expositionssituation und der Messorte,
− verwendete Messgeräte, Kalibratoren sowie Daten zur Kalibrierung,
− Details zur Messstrategie nach Abschnitt 7,
− Ergebnisse der Messung und deren Bewertung,
− Angaben zur Messunsicherheit,
− ggf. Empfehlungen zu Lärmminderungsmaßnahmen und Gehörschutz.
TRLV Lärm Teil 3 - Lärmschutzmaßnahmen
5 Anforderungen an Kennzeichnung und Abgrenzung von Lärmbereichen oder Lärmarbeitsplätzen:
§ 3a Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten:
3.7 Lärm:
ASR A 3.7 Lärm (neu ab 05-2018)
1 Zielstellung:
Diese ASR konkretisiert die in § 3a Absatz 1 und Punkt 3.7 des Anhangs der Arbeitsstättenverordnung genannten Anforderungen an die Reduzierung der Schalldruckpegel in Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen in Arbeitsräumen.
2 Anwendungsbereich:
(1) Diese ASR gilt für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten und Arbeitsplätzen in Arbeitsräumen, um Gefährdungen und Beeinträchtigungen für Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten durch Lärmeinwirkungen zu vermeiden.
- DGUV-R 112-194 Anhang 3 EU-Baumusterprüfbescheinigungen vom 27.06.2016
DGUV-I 212-024 (BGI 5024) Gehörschutz
DGUV-I 212-621 (BGI 8621) Gehörschutz-Kurzinformation
DGUV-I 212-686 (BGI 686) Gehörschützer-Kurzinformation für Personen mit Hörminderung
DGUV-I 212-823 (BGI 823) Ärztliche Beratung zum Gehörschutz
IFA-Software zur Auswahl von Gehörschützern >> Downloadseite
IFA Web-App Gehörschutz
IFA Bezugsquellenverzeichnis für lärmgeminderte Werkzeuge und Materialien
DGUV-G 309-010 Anforderungen an Fachkundige für die Messung und die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Lärmexposition nach § 5 der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
Lärmschutzarbeitsblatt LSA 01-400 (BGI/GUV-I 792-010)
Hilfestellung für Lärmmessberichte:
Hiermit können Sie schnell und einfach den Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h aus Ihren Messwerten ermitteln und den Rechenweg dokumentieren:
Lärm-Belastungsrechner Land Brandenburg mit Gefährdungsbeurteilung!
IFA-Lärmexpositionsrechner
Lärmrechner vom Institut ASER e. V.
Achtung: Nach § 4 der LärmVibrationsArbSchV ist die Dokumentation über die ermittelten Messergebnisse mindestens 30 Jahre in einer Form aufzubewahren, die eine spätere Einsichtnahme ermöglicht.
Hörtests online
1. Mit diesem einfachen Hörtest können Sie bequem am PC Ihr Hörvermögen überprüfen. Sie benötigen hierfür nur einen PC mit Kopfhörer und eine ruhige Umgebung. Eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht erforderlich. Sollten die Messwerte außerhalb des grünen Bereiches liegen, sollte ein Ohrenarzt oder Hörgeräteakustiker aufgesucht werden.
2. Mimi Hörtest (Präventionsinitiative mit der BARMER)
BAuA-Broschüre "Buy Quiet - Empfehlungen für den Einkauf leiserer Maschinen"
BG ETEM-Lernmodul "Lärmschutz"
BG ETEM Themenseite Lärm
IFA Fachinfo Lärm
Was ist ein Schallpegelmesser? von Brüel & Kjaer
"Neue TRLV Lärm: So setzen Sie die Vorgaben um" (von Arbeitsschutz im Betrieb)
Punktwertetafel zur Beurteilung der Gefährdung durch Lärm
Lärm-Belastungs-Rechner und Gehörschutzrechner (Excel-Datei, Stand 03/2014)
Siehe auch >> Immissionsschutz, TA Lärm
3 Allgemeine Anforderungen:
4.1.4 Verkehrswege, Gänge:
4.1.4.5 Verkehrswege für kraft betriebene oder spurgebundene Fördermittel müssen so breit sein, dass auf beiden Seiten der Fördermittel ein Sicherheitsabstand von mindestens 0,5 m gewährleistet ist. Bei der Bemessung ist auch der Platzbedarf für Rangiervorgänge zu berücksichtigen. Auf den Sicherheitsabstand kann verzichtet werden, wenn der Zugang von Personen durch bauliche Maßnahmen verhindert ist.
5.1.4 Verkehrswege:
BGHW Informationsportal "Das sichere Lager in der Warenlogistik"
EPAL European Pallet Assiciation e. V.
LBE Verband für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen e. V.
>> Online-Fachhandbuch "Lager- und Betriebseinrichtung"
6.1 Abstand zu Gebäuden und benachbarten Anlagen:
(1) Zum Schutz vor gegenseitiger Einwirkung ist zwischen oberirdischen Lagern im Freien und Füll- oder Entleerstellen im Freien, die nicht gemeinsam sicherheitstechnisch betrachtet werden, und Gebäuden, benachbarten Anlagen oder anderen Lagerbereichen ein angemessener Abstand unter Berücksichtigung von Stoffmasse oder -volumen und Stoffeigenschaften einzuhalten. Satz 1 gilt nicht für Gebäude, die für den Betrieb des Lagers oder der Füll- oder Entleerstelle unmittelbar erforderlich und die nicht für den ständigen Aufenthalt von Personen bestimmt sind (z.B. Pumpenhäuser, Wiegehäuser, Wetterschutzeinrichtungen).
(2) Die Abstände für entzündbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt ≤ 55 °C sind in Nummer 9.2 und 9.3 geregelt, für alle anderen Gefahrstoffe sind die erforderlichen Abstände den baurechtlichen Bestimmungen zu entnehmen.
9.2 Abstände und Schutzstreifen:
(1) Zum Schutz vor gegenseitiger Brandeinwirkung ist zwischen oberirdischen Behältern im Freien und Gebäuden ein ausreichender Abstand einzuhalten, der im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festzulegen ist. Wurden aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Eigenschaften der gelagerten Flüssigkeiten keine abweichenden Abstände festgelegt, sind sie ausreichend, wenn die Anforderungen der Absätze 2 bis 23 eingehalten sind.
Siehe >> Ex-Schutzzonen
Hinweis: Die bisherigen Kleinmengenregelungen wurden in 2014 von Anlage 9 in Nummer 4 der TRGS 510 überführt:
(1) TRGS 510 gilt für das Lagern von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern einschließlich
folgender Tätigkeiten
2. Transportieren innerhalb des Lagers,
Lagern ist das Aufbewahren zur späteren Verwendung sowie zur Abgabe an andere. Es schließt die Bereitstellung zur Beförderung ein, wenn die Beförderung nicht innerhalb von 24 Stunden nach der Bereitstellung oder am darauffolgenden Werktag erfolgt. Ist dieser Werktag ein Samstag, so endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags.
2. brennbare Flüssigkeiten,
a) 20 kg extrem und leicht entzündbare Flüssigkeiten, davon nicht mehr als 10 kg extrem entzündbare Flüssigkeiten,
b) 100 kg entzündbare Flüssigkeiten 1),
c) 1.000 kg brennbare Flüssigkeiten,
3. 20 kg Gase in Druckgaskartuschen,
4. 20 kg Aerosolpackungen (Nettomasse),
5. 50 kg für Gefahrstoffe, die eingestuft sind als akuttoxisch Kat. 1, 2 oder 3 oder STOT Kat. 1 oder karzinogen, Keimzellmutagen, reproduktionstoxisch jeweils Kat. 1A oder 1B,
6. 1 kg oxidierende Gefahrstoffe Kat. 1 oder Verpackungsgruppe I nach Gefahrgutrecht sowie die in Anlage 6 aufgeführten Gefahrstoffe,
7. 50 kg oxidierende Gefahrstoffe Kat. 2 oder 3, sofern diese nicht in Anlage 6 aufgeführt sind,
8. 200 kg pyrophore Gefahrstoffe, gekennzeichnet mit H250,
9. 200 kg Gefahrstoffe, die mit Wasser entzündbare Gase freisetzen (H260,H261),
10.1.000 kg Nettolagermasse für Gefahrstoffe, die keine der vorgenannten Eigenschaften besitzen.
Eine Lagerung in Lagern nach Nummer 2 Absatz 2 ist ebenfalls notwendig, wenn die Gesamtnettomasse der gelagerten Gefahrstoffe 1.500 kg übersteigt.
(2) Werden entzündbare Flüssigkeiten in Sicherheitsschränken gemäß Anlage 3 gelagert, gelten die sicherheitstechnischen Anforderungen dieser Nummer 4 als erfüllt.
(3) Nähere Regelungen zur Lagerung von entzündbaren Flüssigkeiten und von Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen in Wohn- und Verkaufsräumen finden sich in Anlage 2.
(4) In Lagerräumen und Lagern im Freien muss eine ausreichende Beleuchtung (siehe ASR A3.4) vorhanden sein. Die Beleuchtung muss so angebracht sein, dass eine Erwärmung des Lagerguts, die zu einer gefährlichen Reaktion führen kann, vermieden wird.
(5) Im Lager muss eine ausreichende Belüftung (siehe ASR A3.6) vorhanden sein, wenn durch ein unbeabsichtigtes Freisetzen von Gefahrstoffen eine Gefährdung von Beschäftigten oder anderen Personen möglich ist.
Anmerkung: siehe hierzu auch die Tabellen auf Seite 3 und Anlage 2 der TRGS 510.
7.2 Zusammenlagerungstabelle:
(1) In der Zusammenlagerungstabelle (Tabelle 2) ist für jede LGK eine Aussage enthalten, ob eine Zusammenlagerung mit jeder der übrigen LGK grundsätzlich erlaubt ist, eine Getrenntlagerung in unterschiedlichen Lagerabschnitten mit einer Feuerwiderstandsdauer oder -fähigkeit von mindestens 90 Minuten besteht oder eine Einschränkung der Zusammenlagerung zu beachten ist (z. B. Getrenntlagerung erforderlich bei Lagerung in unterschiedlichen Lagerbereichen im selben Lagerabschnitt). (In der Zusammenlagerungstabelle werden auch Lagergüter berücksichtigt, die nicht unter den Anwendungsbereich dieser TRGS fallen.)
(2) Im Sinne dieses Zusammenlagerungskonzeptes sind brennbare Materialien Lagergüter, denen keine physikalische Gefahr nach CLP-VO zugeordnet ist, die aber erfahrungsgemäß brennbar sind.
Quelle: TRGS 510 Seite 23 Tabelle 2
Hinweis: Beachten Sie bitte die Erläuterungen zu den Einschränkungen auf den Seiten 24-26 der TRGS 510.
DENIOS Praxis-Ratgeber Zusammenlagerung von Gefahrstoffen nach TRGS 510
DENIOS-Information zur neuen DIBt-Zulassung für Brandschutzlager ab 2017
Lagerung von Gefahrstoffen - Prüfungen
4.3.9 Prüfungen:
(1) Alle Lagereinrichtungen müssen erstmalig und anschließend regelmäßig in angemessenen Abständen auf ihre ausreichende Funktion, Zuverlässigkeit und Wirksamkeit überprüft werden. Zu prüfende Einrichtungen sind z. B.
1. Lagereinrichtungen für Gefahrstoffe, z. B. Einhaltung von Fach- und Feldlasten von Regalen mit Gefahrstoffgebinden oder die Unversehrtheit von Regalteilen,
2. Auffangeinrichtungen, z. B. Dichtigkeit und Belegung von Tassen und Wannen,
3. Entsorgungseinrichtungen, z. B. Dichtheit und Korrosionsfreiheit von Lösemittelabfallcontainern,
4. Lüftungseinrichtungen, z. B. Unversehrtheit von Lüftungskanälen und Erfassungseinrichtungen,
5. Augen- und Körperduschen.
Das Ergebnis der Prüfungen ist in geeigneter Form zu dokumentieren. Prüfungen nach anderen Rechtsbereichen wie z. B. Bauordnungen der Länder, Arbeitsstätten- oder Betriebssicherheitsverordnung bleiben unberührt bestehen. Überprüfungen können sich auf diese Prüfergebnisse gegebenenfalls abstützen.
(2) Ergänzend können sich nachfolgende Kontrollen bzw. Verfahren anbieten:
1. Arbeitstägliche Funktionskontrollen, u. a. in Form von
a) Sichtkontrollen, z. B. hinsichtlich des unbeschadeten Zustandes von Öffnungen zur Be- und Entlüftung, persönliche Schutzausrüstungen, etc.,
2. Arbeitsorganisatorische Festlegungen zur regelmäßigen Durchführung von Funktionsüberprüfungen.
3. Checklisten zur vollständigen, z. B. täglichen, wöchentlichen oder monatlichen visuellen Überprüfung der Schutzmaßnahmen.
Anhang 1 Nr. 2 Partikelförmige Gefahrstoffe:
Schutzleitfaden 130 „Drucken, Kopieren“
Schutzleitfaden 260 „Wartungs- und Servicearbeiten an Drucker- und Kopiergeräten“
DGUV-I 215-421 (BGI 820) Laserdrucker sicher betreiben
Diese Information wurde am 01.08.2017 zurückgezogen, weil die Inhalte enthalten sind in der
DGUV-I 215-410 (BGI 650) Bildschirm- und Büroarbeitsplätze - Leitfaden für die Gestaltung
Der Blaue Engel: „Stromsparende und schadstoffarme Drucker und Kopierer“
BAuA-Internetportal „Tonerstäube“
BAuA-Merkblatt „Drucker und Kopierer“
BAuA-Fachartikel „Tonerstaub und Emissionen von Druckern und Kopierern am Arbeitsplatz“
IFA-Praxishilfen „Laserdrucker und Laserkopierer“
IFA-Bericht „Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern“
IFA-Ratgeber „Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Laserdruckern“
Urteil OVG NRW (3 A 964/15) „Kontaktdermatitis gegen Tonerstaub kein Dienstunfall“
Urteil LSG Darmstadt (L 9 U 159/15) „Tonerstaub macht nicht generell krank“
Kampagne „think before printing“
E-Mail-Signatur zur Vermeidung unnötiger Ausdrucke:
(Quelle: www.thinkbeforeprinting.org)
§ 5 Fachkundige Personen, Laserschutzbeauftragter:
5 Der Laserschutzbeauftragte (LSB):
5.1 Anforderungen und Aufgaben des LSB:
(1) Der LSB verfügt
1. über eine abgeschlossene technische, naturwissenschaftliche, medizinische oder kosmetische Berufsausbildung
2. über eine vergleichbare, mindestens zweijährige Berufserfahrung
jeweils in Verbindung mit einer zeitnah ausgeübten beruflichen Tätigkeit an entsprechenden Laser-Einrichtungen der Klassen 3R, 3B bzw. 4.
(2) Der LSB hat an einem entsprechenden Lehrgang teilgenommen, die Abschlussprüfung bestanden und besitzt einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme. Er hält seine Fachkenntnisse durch regelmäßige Teilnahme an spezifischen Fortbildungsmaßnahmen auf aktuellem Stand.
Die zeitlichen Abstände zwischen den Fortbildungsmaßnahmen hängen davon ab, inwieweit sich der Stand der Technik im Hinblick auf die eingesetzten Laserprodukte oder die Vorschriften weiterentwickelt haben. Grundsätzlich wird eine eintägige Fortbildung in einem Zeitraum von fünf Jahren als angemessen erachtet.
(3) Der LSB ist schriftlich zu bestellen. Mit der Bestellung überträgt der Arbeitgeber ihm konkrete Aufgaben, Befugnisse (z. B. zur Abschaltung der Laser-Anlage bei festgestellten Mängeln) und Pflichten im Hinblick auf den Schutz vor Laserstrahlung. Sind mehrere LSB bestellt, sind durch den Arbeitgeber die Zuständigkeitsbereiche (z. B. zeitlich/räumlich) der einzelnen LSB klar abzugrenzen. Die Verantwortung für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und für die Durchführung von Schutzmaßnahmen verbleibt beim Arbeitgeber.
(4) An Arbeitsplätzen mit Laser-Einrichtungen der Klassen 3R, 3B oder 4 unterstützt der LSB durch seine Fachkenntnisse den Arbeitgeber bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung sowie bei der Festlegung und Durchführung von Schutzmaßnahmen. Der LSB unterstützt den Arbeitgeber bei der Überwachung des sicheren Betriebs der in seinem Zuständigkeitsbereich vorhandenen Laser-Einrichtungen durch regelmäßige Kontrollen der Schutzmaßnahmen. Art, Umfang und Häufigkeit der Kontrollen sowie die eventuelle Notwendigkeit einer dauerhaften Anwesenheit legt der Arbeitgeber in Abstimmung mit dem LSB in Abhängigkeit vom Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung fest. Stellt der LSB Abweichungen vom sicheren Betrieb fest, hat er den Arbeitgeber zu informieren und auf die Durchsetzung der erforderlichen Maßnahmen zum sicheren Betrieb hinzuwirken. Bei unmittelbarer Ge-fahr ist gemäß § 9 Absatz 2 Satz 2 ArbSchG zu handeln.
(5) Der LSB arbeitet mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt zusammen.
(6) Der LSB kennt ggf. entsprechend der Tätigkeit bzw. eingeschränkt auf den entsprechenden Anwendungsbereich
1. die grundlegenden Regelwerke des Arbeitsschutzes (ArbSchG, OStrV, Unfallverhütungsvorschriften, Technische Regeln, Normen und ggf. spezielle Regelungen zum Laserschutz),
2. die Kenngrößen der Laserstrahlung,
3. die direkten Gefährdungen (direkte und reflektierte Laserstrahlung) und deren unmittelbare biologische Wirkungen sowie die indirekten Gefährdungen (vorübergehende Blendung, Brand- und Explosionsgefährdung, Lärm, elektrische Gefährdung) bei Arbeitsplätzen mit Anwendung von Laserstrahlung,
4. die grundlegenden Anforderungen an eine Gefährdungsbeurteilung,
5. die Gefährdungsbeurteilungen für die Arbeitsplätze, für die er als LSB benannt ist,
6. die Schutzmaßnahmen (technische, organisatorische und persönliche),
7. seine Rechte und Pflichten als LSB,
8. die Laserklassen gemäß DIN EN 60825-1,
9. die Bedeutung der Expositionsgrenzwerte der OStrV,
10. die Inhalte der Unterweisung nach § 8 OStrV sowie
11. den Ablauf des sicheren Betriebs der Laser-Einrichtungen, für die er bestellt ist und weiß, wie dieser zu überwachen ist.
(7) Im Rahmen seiner Tätigkeit unterstützt der LSB den Arbeitgeber bei der Unterweisung der Beschäftigten.
Die Aufgaben des und die Anforderungen an den Fachkundigen für die Gefährdungsbeurteilung sowie für Messung/Berechnung sind im Abschnitt 3.5 des Teils 1 der TROS Laserstrahlung beschrieben. Es ist möglich, dass die Funktionen des Fachkundigen für die Gefährdungsbeurteilung und des LSB von ein und derselben Person wahrgenommen werden.
3 Bestellung eines Laserschutzbeauftragten (LSB):
(1) Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs einer Laser-Einrichtung der Klassen 3R, 3B und 4 ist nach § 5 OStrV ein LSB schriftlich zu bestellen. Anforderungen an die Fachkenntnisse sowie Aufgaben und Pflichten enthält Abschnitt 5 des Teils „Allgemeines“. Die Zuordnung der Laser-Einrichtungen zu Laserklassen bezieht sich auf Laser-Einrichtungen, die nach DIN EN 60825-1:2008-05 klassifiziert wurden. Die Klassifizierung nach dieser Norm gilt jedoch für das „Endgerät“ und nicht zwingend für „gekapselte“ Laser, z. B. in einer Einrichtung für die Materialbearbeitung. Wenn an derartigen Einrichtungen Wartungs- und Servicearbeiten durchgeführt werden, ist dafür – ggf. entsprechend einer theoretischen Klassenzuordnung – ein LSB zu bestellen. Dies gilt auch beim Umgang mit nicht nach
DIN EN 60825-1:2008-05 klassifizierten Lasern (die Anwendung dieser Norm ist nicht zwingend) bzw. mit Entwicklungsmustern und Prototypen sowie mit LWL-Komponenten ab einem Gefährdungsgrad 3R.
(2) Auch bei Lasern der Klassen 1M und 2M kann das direkte Blicken in den Strahl mit Hilfe optischer Instrumente (Theodolit, usw.) eine Gefährdung darstellen. In solchen Fällen ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob auch hier die Bestellung eines LSB erforderlich ist.
Neu (12-2018):
DGUV-G 303-005 Ausbildung und Fortbildung von Laserschutzbeauftragten sowie Fortbildung von fachkundigen Personen zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach OStrV bei Laseranwendungen
Zur Zuständigkeit des LSB siehe KomNet-Dialog 25218
TROS Technische Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung:
Mit den Technischen Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (TROS) wird die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) hinsichtlich der Ermittlung und Bewertung der Gefährdungen durch inkohärente optische Strahlung und/oder Laserstrahlung, der Messungen und Berechnungen von Expositionen gegenüber inkohärenter optischer Strahlung und/oder Laserstrahlung sowie der Ableitung von geeigneten Schutzmaßnahmen konkretisiert. Desweiteren werden durch die TROS im Rahmen ihres Anwendungsbereichs die Anforderungen der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge umgesetzt.
Bei Anwendung der Technischen Regeln kann von der Einhaltung der Vorschriften der OStrV bzw. ArbMedVV ausgegangen werden. Quelle: www.baua.de
DGUV Vorschrift 11 (BGV B2) Unfallverhütungsvorschrift Laserstrahlung
§ 5 Anzeige:
(1) Der Unternehmer hat den Betrieb von Lasereinrichtungen der Klassen 3 B oder 4 der Berufsgenossenschaft und der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde vor der ersten Inbetriebnahme anzuzeigen.
(2) Für den mobilen Einsatz von Lasereinrichtungen nach § 14 Abs. 1 genügt eine einmalige Anzeige.
Durchführungsanweisungen zur DGUV Vorschrift 11
Die Anzeige soll folgende Angaben enthalten: Hersteller der Lasereinrichtung, Laserklasse, Strahlungsleistung bzw. -energie, Wellenlänge(n), gegebenenfalls Impulsdauer und Impulswiederholfrequenz.
Hinweis: Es ist davon auszugehen, dass - mit Erscheinen der TROS zur Konkretisierung der OStrV - die DGUV Vorschrift 11 (BGV B2) außer Kraft gesetzt wird. Bei der BG RCI erfolgte dies bereits zum 01.11.2012 (siehe Bekanntmachung). Damit entfällt die Anzeigeverpflichtung, die in der OStrV nicht gefordert ist. Wann die anderen Berufsgenossenschaften nachziehen, ist derzeit noch unklar.
DGUV-I 203-036 (BGI 5007) Laser-Einrichtungen für Show- oder Projektionszwecke
DGUV-I 203-039 (BGI 5031) Umgang mit Lichtwellenleiter-Kommunikations-Systemen (LWKS)
DGUV-I 203-093 Handlungshilfe für die Gefährdungsbeurteilung beim Betrieb von offenen Laser-Einrichtungen zur Materialbearbeitung mit Handführung oder Handpositionierung (HLG)
DIN EN 60825-1 (VDE 0837-1):2015-07 Sicherheit von Lasereinrichtungen - Teil 1:
Klassifizierung von Anlagen und Anforderungen
Vorschriften und Maßnahmen zur Lasersicherheit (BG ETEM):
>> Plakat DIN A4
>> Plakat DIN A3
Laserprodukte als Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie (BAuA/BG ETEM)
Laserstrahlung-Technische Regeln (BMAS-Publikation Stand 2016-05)
Verhaltensregeln beim Umgang mit Baulasern (Fachausschussinformation FA ET 7)
§ 5 Verbote zum Schutz der Gesundheit:
(1) Es ist verboten, Lebensmittel für andere derart herzustellen oder zu behandeln, dass ihr Verzehr gesundheitsschädlich im Sinne des Artikels 14 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 ist. Unberührt bleiben
1. das Verbot des Artikels 14 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 über das Inverkehrbringen gesundheitsschädlicher Lebensmittel und
2. Regelungen in Rechtsverordnungen aufgrund des § 13 Absatz 1 Nummer 3 und 4, soweit sie für den privaten häuslichen Bereich gelten.
1. Stoffe, die keine Lebensmittel sind und deren Verzehr gesundheitsschädlich im Sinne des Artikels 14 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 ist, als Lebensmittel in den Verkehr zu bringen,
§ 15 Deutsches Lebensmittelbuch:
(3) Die Leitsätze werden vom Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht. Die Veröffentlichung von Leitsätzen kann aus rechtlichen oder fachlichen Gründen abgelehnt oder rückgängig gemacht werden.
LMHV Lebensmittelhygiene-Verordnung
§ 3 Allgemeine Hygieneanforderungen:
Lebensmittel dürfen nur so hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht werden, dass sie bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung nicht ausgesetzt sind. Mit lebenden Tieren nach § 4 Absatz 1 Nummer 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches darf nur so umgegangen werden, dass von ihnen zu gewinnende Lebensmittel bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung nicht ausgesetzt sind.
GIB MIR NULL!-Blogbeitrag "Hilfe, der Kühlschrank lebt…!"
- Download "10 Hygiene-Tipps für die Teeküche"
Siehe auch >> Infektionsschutz im Umgang mit Lebensmitteln, Lebensmittelkennzeichnung
Hinweis: Am 13.07.2017 wurden mit Inkraftsetzung der LMIDV die bisherige VorlLMIEV, die LMKV und die NKV aufgehoben!
LMIDV Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung
§ 4 Besondere Vorschriften für die Kennzeichnung von nicht vorverpackten Lebensmitteln beim Inverkehrbringen oder Abgeben:
(1) Lebensmittel, die im Hinblick auf ihren unmittelbaren Verkauf vorverpackt und Endverbrauchern zur Selbstbedienung angeboten werden, dürfen durch den Verantwortlichen nach Artikel 8 Absatz 1 oder Absatz 4 Satz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 nur in den Verkehr gebracht werden oder durch den Verantwortlichen nach Artikel 8 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 nur abgegeben werden, wenn sie mit den Angaben nach Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a bis d und f bis k und nach Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 gekennzeichnet sind. Bei Lebensmitteln, die über Automaten oder automatisierte Anlagen in den Verkehr gebracht werden, können die Angaben nach Satz 1 auf einem Schild an dem oder in der Nähe des Automaten oder der automatisierten Anlage angebracht werden. Satz 1 gilt nicht
1. für Dauerbackwaren und Süßwaren, die in der Verkaufsstätte im Hinblick auf ihren unmittelbaren Verkauf vorverpackt werden, sofern die Unterrichtung des Verbrauchers über die Angaben nach Satz 1 auf andere Weise gewährleistet ist, und
2. für Lebensmittel, die zu karitativen Zwecken abgegeben werden.
(2) Lebensmittel, die
1. ohne Verpackung zum Verkauf angeboten werden,
2. auf Wunsch des Endverbrauchers oder des Anbieters von Gemeinschaftsverpflegung am Verkaufsort verpackt werden oder
3. im Hinblick auf ihren unmittelbaren Verkauf vorverpackt und nicht zur Selbstbedienung angeboten werden,
dürfen durch den Verantwortlichen nach Artikel 8 Absatz 1 oder Absatz 4 Satz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 mit dem Ziel der Abgabe an Endverbraucher oder an Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung nur in den Verkehr gebracht werden oder durch den Verantwortlichen nach Artikel 8 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 nur abgegeben werden, wenn die in Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 bezeichneten Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe nach Maßgabe des Artikels 12 Absatz 2 oder der nachfolgenden Bestimmungen angegeben sind. Satz 1 gilt auch für die in Absatz 1 Satz 3 genannten Lebensmittel.
Hinweis: Seit 13.12.2014 müssen Allergene in selbst hergestellten Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Dies betrifft auch die Kantinenverpflegung (Gemeinschaftsverpflegung)!
(3) Die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben sind bezogen auf das jeweilige Lebensmittel gut sichtbar, deutlich und gut lesbar bereitzustellen. Die Angaben können erfolgen
1. auf einem Schild auf dem Lebensmittel oder in der Nähe des Lebensmittels,
Die Angaben sind so bereitzustellen, dass der Endverbraucher oder der Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung vor Kaufabschluss und vor Übergabe des Lebensmittels von ihnen Kenntnis nehmen kann. Im Falle des Satzes 2 Nummer 2 können Angaben auch in leicht verständlichen Fußnoten oder Endnoten bereitgestellt werden, wenn auf diese bei der Bezeichnung des Lebensmittels in hervorgehobener Weise hingewiesen wird. Im Fall des Satzes 2 Nummer 4 muss bei dem Lebensmittel oder in einem Aushang in der Verkaufsstätte darauf hingewiesen werden, wie die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben bereitgestellt werden. Die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben und der in Satz 5 bezeichnete Hinweis dürfen in keiner Weise durch andere Angaben oder Bildzeichen oder sonstiges eingefügtes Material verdeckt oder undeutlich gemacht werden.
(4) Abweichend von Absatz 3 Satz 1 kann über die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben auch der Lebensmittelunternehmer oder das Personal, das über die Verwendung der betreffenden Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe hinreichend unterrichtet ist, mündlich informieren. Voraussetzung ist, dass
1. die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben den Endverbrauchern auf deren Nachfrage unverzüglich vor Kaufabschluss und vor Übergabe des Lebensmittels mitgeteilt werden,
2. eine schriftliche Aufzeichnung über die bei der Herstellung des jeweiligen Lebensmittels verwendeten Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe im Sinne des Absatzes 2 vorliegt und
Bei den betreffenden Lebensmitteln oder in einem Aushang in der Verkaufsstätte muss an gut sichtbarer Stelle, deutlich und gut lesbar darauf hingewiesen werden, dass die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben mündlich bereitgestellt werden und eine schriftliche Aufzeichnung auf Nachfrage zugänglich ist. Absatz 3 Satz 6 gilt entsprechend.
(5) Lebensmittel, die
1. im Hinblick auf ihren unmittelbaren Verkauf vorverpackt werden oder
2. die in offenen Packungen in Abwesenheit des Käufers abgefüllt werden,
dürfen durch den Verantwortlichen nach Artikel 8 Absatz 1 oder Absatz 4 Satz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 mit dem Ziel der Abgabe an Endverbraucher oder an Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung nur in den Verkehr gebracht werden oder durch den Verantwortlichen nach Artikel 8 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 nur abgegeben werden, wenn sie mit der Angabe nach Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe e der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 gekennzeichnet sind; dabei ist der Vorrang der nach Artikel 42 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 der Europäischen Kommission mitgeteilten und im Bundesanzeiger durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bekannt gemachten nationalen Vorschriften zu beachten. Satz 1 gilt auch für
1. unverpackte, nach Gewicht in Verkehr gebrachte Backwaren und
2. unverpackte Brote gleicher Nettofüllmenge und einem Gewicht von mehr als 250 Gramm.
Die Nettofüllmenge ist auf der Verpackung des Lebensmittels gut sichtbar, deutlich und gut lesbar anzugeben. Werden Lebensmittel zum unmittelbaren Verkauf überwiegend von Hand verpackt und angeboten, darf die Nettofüllmenge durch ein Schild auf oder neben dem Lebensmittel angegeben werden. Unverpacktes Brot gleicher Nettofüllmenge mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm darf nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die Angabe auf dem Brot oder auf einem Schild auf oder neben dem Brot bereitgestellt ist.
Artikel 9 Verzeichnis der verpflichtenden Angaben:
Siehe auch >> Infektionsschutz im Umgang mit Lebensmitteln, Lebensmittelhygiene
§ 5 Arbeitnehmer:
§ 105 Leitende Angestellte:
§ 18 Nichtanwendung des Gesetzes:
§ 14 Angestellte in leitender Stellung:
Anhang 1 Besondere Vorschriften für bestimmte Arbeitsmittel:
3.3 Besondere Vorschriften für die Verwendung von Leitern:
3.3.1 Der Arbeitgeber darf Beschäftigten nur solche Leitern zur Verfügung stellen, die nach ihrer Bauart für die jeweils auszuführende Tätigkeit geeignet sind.
3.3.2 Leitern müssen während der Verwendung standsicher und sicher begehbar aufgestellt sein. Leitern müssen zusätzlich gegen Umstürzen gesichert werden, wenn die Art der auszuführenden Tätigkeit dies erfordert. Tragbare Leitern müssen so auf einem tragfähigen, unbeweglichen und ausreichend dimensionierten Untergrund stehen, dass die Stufen in horizontaler Stellung bleiben. Hängeleitern sind gegen unbeabsichtigtes Aushängen zu sichern. Sie müssen sicher und mit Ausnahme von Strickleitern so befestigt sein, dass sie nicht verrutschen oder in eine Pendelbewegung geraten können.
3.3.3 Das Verrutschen der Leiterfüße von tragbaren Leitern ist während der Verwendung dieser Leitern entweder durch Fixierung des oberen oder unteren Teils der Holme, durch eine Gleitschutzvorrichtung oder durch eine andere, gleich geeignete Maßnahme zu verhindern. Leitern, die als Aufstieg verwendet werden, müssen so beschaffen sein, dass sie weit genug über die Austrittsstelle hinausragen, sofern nicht andere Vorrichtungen ein sicheres Festhalten erlauben. Aus mehreren Teilen bestehende Steckleitern oder Schiebeleitern sind so zu verwenden, dass die Leiterteile unbeweglich miteinander verbunden bleiben. Fahrbare Leitern sind vor ihrer Verwendung so zu arretieren, dass sie nicht wegrollen können.
3.3.4 Leitern sind so zu verwenden, dass die Beschäftigten jederzeit sicher stehen und sich sicher festhalten können. Muss auf einer Leiter eine Last getragen werden, darf dies ein sicheres Festhalten nicht verhindern.
Anlage Tabelle 3 Bewährte Fristen zur Inaugenscheinnahme vor der Verwendung und der Funktionsprüfung:
Auszug: Vor jedem Gebrauch: Sichtprüfung auf Beschädigungen und Vollständigkeit
Neu: Ausgabe März 2019 GMBl 2019 S. 229 [Nr. 13–16]:
Anhang 4 Beispiele für bewährte Prüffristen (§ 14 Absatz 2 BetrSichV):
Arbeitsmittel, die Schäden verursachenden Einflüssen ausgesetzt sind, die zu Gefährdungen der Beschäftigten führen können, werden entsprechend der Festlegung des Arbeitgebers in angemessenen Zeitabständen durch eine zur Prüfung befähigte Person geprüft. Werden Arbeitsmittel während der üblichen Arbeitszeiten betrieben (z. B. Einschichtbetrieb), hat sich ein jährlicher Prüfabstand bewährt. In Abhängigkeit der Einsatzbedingungen und der betrieblichen Verhältnisse (z. B. Mehrschichtbetrieb) können darüber hinaus Prüfungen in kürzeren Zeitabständen erforderlich sein.
Beispielhafte Empfehlungen für bewährte Prüffristen von ausgewählten Arbeitsmitteln sind in der folgenden Tabelle enthalten. Weitere bewährte Prüffristen können dem DGUV-Regelwerk entnommen werden. [...]
Hinweis: Leitern sind in der neuen Tabelle nicht mehr enthalten!
Siehe hierzu TRBS 2121 Teil 2 Kapitel 5 "Prüfung".
Hinweis: Neufassung von 12-2018 GMBl 2018 S. 1171 [Nr. 58/59]:
>> Info aus BG BAU aktuell 02/2019
4.2.3 Leiter als Zugang zu/Abgang von hochgelegenen Arbeitsplätzen:
- wegen der geringen Gefährdung und der geringen Verwendungsdauer die Verwendung anderer, sichererer Arbeitsmittel nicht verhältnismäßig ist und
- die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass der Zugang und Abgang sicher durchgeführt werden können.
Bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit sind die baulichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Wird die Leiter als Zugang zum Erreichen von Arbeitsplätzen sehr selten benutzt, darf der zu überbrückende Höhenunterschied auch mehr als 5 m betragen.
Leitern, die als Aufstieg verwendet werden, müssen so beschaffen sein, dass sie mindestens 1 m über die Austrittsstelle hinausragen, sofern nicht andere Vorrichtungen ein sicheres Festhalten erlauben.
Auf die Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A1.8 „Verkehrswege“ und ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ wird verwiesen.
4.2.4 Leiter als hochgelegener Arbeitsplatz:
- bis zu einer Standhöhe von 2 m und
- bei einer Standhöhe zwischen 2 m und 5 m, wenn nur zeitweilige Arbeiten ausgeführt werden,
- die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass die Arbeiten sicher durchgeführt werden können.
Bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit sind die baulichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.
In besonders begründeten Ausnahmefällen (z. B. Arbeiten in engen Schächten oder bei der Ernte im Obstbau) ist ein Arbeiten auf tragbaren Leitern mit Sprossen zulässig. Die besonderen Gründe sind vom Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren.
Zeitweilige Arbeiten sind Arbeiten, die einen Zeitraum von zwei Stunden je Arbeitsschicht nicht überschreiten, wie z. B. Wartungs-, Instandhaltungs-, Inspektions-, Mess- und Montagearbeiten.
Zeitweilige Arbeiten an hochgelegenen Arbeitsplätzen im Freien unter Verwendung von Leitern dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Umgebungs- und Witterungsverhältnisse die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigen. Insbesondere dürfen Arbeiten nicht begonnen oder fortgesetzt werden, wenn witterungsbedingt, z. B. durch starken oder böigen Wind, Vereisung oder Schneeglätte, die Möglichkeit besteht, dass Beschäftigte abstürzen oder durch herabfallende oder umfallende Teile verletzt werden.
5 Prüfung:
Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Leitern vor jeder Verwendung fachkundig durch Inaugenscheinnahme auf offensichtliche Mängel kontrolliert werden (§ 4 Absatz 5 Satz 3 BetrSichV).
Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Leitern nach der Montage von Anbauteilen oder nach Instandsetzungen vor jeder Verwendung fachkundig überprüft werden (§ 4 Absatz 5 Satz 1 BetrSichV). Sofern Leitern Schäden verursachenden Einflüssen unterliegen, die zu Gefährdungen der Beschäftigten führen können, sind wiederkehrende Prüfungen durch eine zur Prüfung befähigte Person durchzuführen (§ 14 Absatz 2 BetrSichV).
Sind Leitern von einem außergewöhnlichen Ereignis betroffen, das schädigende Auswirkungen auf deren Sicherheit haben kann, hat der Arbeitgeber diese unverzüglich einer außerordentlichen Prüfung durch eine zur Prüfung befähigte Person zu unterziehen (§ 14 Absatz 3 BetrSichV).
Für zur Prüfung befähigte Personen siehe TRBS 1203.
Für Prüfungen siehe TRBS 1201 „Prüfungen und Kontrollen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen“.
Hinweis: Ein Musterkontrollblatt/Checkliste kann z. B. hier herunter geladen werden.
Download "Die Änderungen der TRBS 2121 Teil 2" von Günzburger Steigtechnik
Achtung: Hinweis zu CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen:
- Auszug: "Verbraucherprodukte, für die es noch keine einheitlichen europäischen Sicherheitsanforderungen gibt (zum Beispiel Möbel, Leitern, Werkzeug), dürfen nicht mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet werden."
§ 7 Arbeitsplätze:
− der Standplatz auf der Leiter nicht höher als 7,00 m über der Aufstellfläche liegt,
− bei einem Standplatz von mehr als 2,00 m Höhe die von der Leiter auszuführenden Arbeiten nicht mehr als 2 Stunden umfassen,
− das Gewicht des mitzuführenden Werkzeuges und Materials 10 kg nicht überschreitet,
− keine Gegenstände mit einer Windangriffsfläche über 1 m2 mitgeführt werden,
− keine Stoffe oder Geräte benutzt werden, von denen für den Beschäftigten zusätzliche Gefahren ausgehen,
− Arbeiten ausgeführt werden, die keinen größeren Kraftaufwand erfordern, als den, der zum Kippen der Leiter ausreicht,
− der Beschäftigte mit beiden Füßen auf einer Sprosse steht.
§ 10 Verkehrswege:
1. der zu überbrückende Höhenunterschied nicht mehr als 5,00 m beträgt,
2. der Aufstieg nur für kurzzeitige Bauarbeiten benötigt wird,
3. sie in Gerüsten als Gerüstinnenleitern eingebaut werden, die nicht mehr als 2 Gerüstlagen miteinander verbinden,
4. sie an Gerüsten als Gerüstaußenleitern angebaut sind und die Gerüstlagen nicht höher als 5,00 m über einer ausreichend breiten und tragfähigen Fläche liegen,
5. in Gerüsten der Einbau innenliegender Aufstiege aus konstruktiven Gründen nicht möglich ist
6. sich die Arbeitsplätze in Schächten befinden und der Einbau einer Treppe aus bau- oder arbeitstechnischen Gründen nicht möglich ist.
DGUV-I 208-016 (BGI 694) Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten
6 Was ist bei der Prüfung und Instandhaltung zu beachten?
Die systematische Überprüfung von Leitern und Tritten lässt sich z. B. mithilfe einer Checkliste (Anhang 2) durchführen.
Um die Erfassung und Prüfung aller Leitern und Tritte sicherzustellen, empfiehlt es sich, diese zu nummerieren und die Checklisten zu einem Kontrollbuch zusammenzufassen.
DGUV-I 208-032 (BGI 5189) Auswahl und Benutzung von Steigleitern
Anhang 4: Beispiele für Rettungskonzepte
DGUV-I 201-014 (BGI 691) Informationen für das Nachrüsten von Steigeisen- und Steigleitergängen mit Steigschutzeinrichtungen an Schornsteinen
Hinweis: Am 01.01.2018 trat die Neufassung der DIN EN 131-1:2016 (Leitern) in Kraft:
Anlegeleitern mit Leiterlänge über 3,0 m müssen eine größere Standbreite haben!
>> DGUV Pressemitteilung vom 06.12.2017
>> BGHW-Info "Mit sicherem Tritt ins neue Jahr"
>> Info Günzburger Steigtechnik, Neuerungen Normen
>> Info KRAUSE-Werk GmbH & Co. KG
BG BAU "Aktualisierung von Bausteinen aufgrund der geänderten TRBS 2121"
- Baustein - Arbeitsmittel B 131 Anlegeleitern
- Baustein - Arbeitsmittel B 132 Stehleitern - Podestleitern - Plattformleitern
BG ETEM-Lernmodul "Sicherheit auf Leitern"
BG RCI "KB 009 Leitern und Tritte"
Videos zu Leitern finden Sie hier.
Lichtwellenleiter-Kommunikations-Systeme (LWKS)
Siehe auch >> Laserstrahlung, Laserschutzbeauftragter
ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) >> ADR 2017 (Änderungen, ab Seite 42 in deutsch)
>> ADR 2017 (Download kapitelweise möglich)
Kapitel 3.3 Für bestimmte Stoffe oder Gegenstände geltende Sondervorschriften:
Sondervorschrift 188 (Seite 3-363)
>> LITHIUM-BATTERIEN Änderungen im ADR 2017 (BAM-Info)
>> Merkblatt der Bayerischen Gewerbeaufsicht (Stand 2015)
Das Portal für den vorschriftenkonformen Versand und Transport von Lithiumbatterien
>> https://www.lithium-batterie-service.de
>> Lagerung
VdS Richtlinie 2259 Batterieladeanlagen für Elektrofahrzeuge
VdS Merkblatt 3103 zur Lagerung von Versandstücken mit Lithiumbatterien
VdS Merkblatt 3856 Sprinklerschutz von Lithium-Batterien
Mitarbeiteranweisung Lithiumbatterien und Geräte mit Lithiumbatterien (Verlag Heinrich Vogel)
BGHW - Lithium – Batterien – Akkumulatoren ein neues Risiko?
BGHW Musterbetriebsanweisung Lithium-Ionen-Akkumulatoren
KomNet-Dialog 29830 Gibt es Vorgaben zu den Umgebungsbedingungen für Räume, in denen Lithium-Ionen-Akkus für eBikes geladen werden?
Lithiumbatterien sicher lagern (www.sifa-sibe.de)
Lithium-Energiespeicher – Schließen Sie das Risiko ein! (DENIOS)
§ 3 Aufgaben der Gemeinden:
(2) Die Gemeinden treffen Maßnahmen zur Verhütung von Bränden. Sie stellen eine den örtlichen Verhältnissen angemessene Löschwasserversorgung sicher. Stellt die Bauaufsichtsbehörde auf der Grundlage einer Stellungnahme der zuständigen Brandschutzdienststelle fest, dass im Einzelfall wegen einer erhöhten Brandlast oder Brandgefährdung eine besondere Löschwasserversorgung und -rückhaltung erforderlich ist, hat hierfür die Eigentümerin oder der Eigentümer, die Besitzerin oder der Besitzer oder ein sonstiger Nutzungsberechtigter Sorge zu tragen.
LWG Landeswassergesetz NRW
§ 38 Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung
(zu § 50 des Wasserhaushaltsgesetzes):
(1) Die Gemeinden haben in ihrem Gebiet eine dem Gemeinwohl entsprechende öffentliche Wasserversorgung sicherzustellen, das schließt die Vorhaltung von Anlagen zur Sicherstellung einer den örtlichen Verhältnissen angemessenen Löschwasserversorgung nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) vom 17. Dezember 2015 (GV. NRW. S. 886) ein. Eine Gemeinde kann ihre Aufgabe nach § 50 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes auf Dritte übertragen oder diese Dritten überlassen, wenn damit eine ordnungsgemäße Wasserversorgung im Gemeindegebiet gewährleistet ist; die Sicherstellungspflicht nach Satz 1 verbleibt bei der Gemeinde. Die zur Wasserversorgung Verpflichteten oder die mit der Erfüllung dieser Pflicht beauftragten Unternehmen wirken auf einen haushälterischen Umgang mit dem Wasser hin. Unberührt bleiben die Regelungen zur Übertragung gemeindlicher Aufgaben nach der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Juli 1994 (GV. NRW. S. 666), in der jeweils geltenden Fassung und wasserverbandrechtlicher Regelungen.
§ 39 Kostenumlage
Die Erhebung von Benutzungsgebühren durch die Gemeinden erfolgt auf der Grundlage des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 21. Oktober 1969 (GV. NRW. S. 712) in der jeweils geltenden Fassung mit der Maßgabe, dass zu den ansatzfähigen Kosten alle Aufwendungen gehören, die den Gemeinden durch die Wahrnehmung ihrer Pflichten nach § 50 des Wasserhaushaltsgesetzes und nach § 38 sowie § 35 Absatz 5 entstehen. Zu den ansatzfähigen Kosten gehören die Kosten für Anlagen, die eine nach den örtlichen Verhältnissen angemessene Löschwasserversorgung nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz sicherstellen.
LöRüRL Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie NRW
Richtlinie zur Bemessung von Löschwasser-Rückhalteanlagen beim Lagern wassergefährdender Stoffe
Hinweis: Die Regelungen für die Rückhaltung von Löschwasser sollen aus dem Baurecht ins Umweltrecht verlagert werden. In diesem Zuge muss die inhaltlich nicht mehr aktuelle Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie überarbeitet werden. Quelle: www.feuertrutz.de 05-2017
DVGW-Arbeitsblatt W 405
(Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung)
Hinweis: Das Arbeitsblatt W 405 können Sie beim DVGW bestellen.
Trennung von Lösch- und Trinkwassersystemen (Artikel von FeuerTrutz)
DGUV-I 202-076 (GUV-SI 8086) Sicheres Löten
DGUV-I 213-714 (BGI 790-014) Manuelles Kolbenlöten mit bleihaltigen Lotlegierungen in der Elektro- und Elektronikindustrie.
(Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (EGU) nach der Gefahrstoffverordnung. Verfahrens- und stoffspezifisches Kriterium (VSK) nach der TRGS 420.)
DGUV-I 213-725 (BGI 790-025) Manuelles Kolbenlöten mit bleifreien Lotlegierungen in der Elektro- und Elektronikindustrie
DGUV-I 205-002 (BGI 563) Brandschutz bei feuergefährlichen Arbeiten
(BGHW-Kompakt, Merkblatt 19)
DGUV Muster Erlaubnisschein für Schweiß-, Schneid-, Löt-, Auftau- und Trennschleifarbeiten
VdS 2008 : 2009-07 Feuergefährliche Arbeiten - Richtlinien für den Brandschutz
Luftrückführungsverbot
§ 10 Besondere Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, keimzellmutagenen und reproduktionstoxischen Gefahrstoffen der Kategorie 1A und 1B:
(5) Werden in einem Arbeitsbereich Tätigkeiten mit krebserzeugenden, keimzellmutagenen oder reproduktionstoxischen Gefahrstoffen der Kategorie 1A oder 1B ausgeübt, darf die dort abgesaugte Luft nicht in den Arbeitsbereich zurückgeführt werden. Dies gilt nicht, wenn die Luft unter Anwendung von behördlich oder von den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannten Verfahren oder Geräte ausreichend von solchen Stoffen gereinigt ist. Die Luft muss dann so geführt oder gereinigt werden, dass krebserzeugende, keimzellmutagene oder reproduktionstoxische Stoffe nicht in die Atemluft anderer Beschäftigter gelangen.
Siehe >> Artikel "Nicht nur eine Frage des Filters" aus etem 02.2018
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References: § 3

§ 5
 § 22

§ 22

§ 23

§ 30

§ 412
 § 17

§ 22

§ 37

§ 2

§ 6

§ 7

§ 8

§ 3
 § 3
 § 5
 § 4

§ 5
 § 9
 § 8
 § 5

§ 5
 § 14

§ 5
 § 13

§ 15

§ 3
 § 4

§ 4

§ 5

§ 105

§ 18

§ 14

§ 7

§ 10

§ 3

§ 38
 § 50
 § 50

§ 39
 § 50
 § 38
 § 35

§ 10