Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/312495_Generalplanung__Freibad_GanderkeseeReferenznummer_der_Bekanntmachung_VE_731_2016_Ganderkesee
Timestamp: 2018-05-24 04:29:29+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2016 Generalplanung / Freibad Ganderkesee. Referenznummer der Bekanntmachung: VE 731 2016-10-11
Generalplanung / Freibad Ganderkesee. Referenznummer der Bekanntmachung: VE 731
Kontaktstelle(n): Herr Henry Peukert
Telefon: +49 171-8602920
Hauptadresse: www.ganderkesee.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y62YHZ9%22
Kontaktstelle(n): Herr Wilhelm Brand
Telefon: +49 521-400750
Fax: +49 521-4007510
Telefon: +49 521-40070
Generalplanung / Freibad Ganderkesee.
Sanierung und Attraktivierung des vorhandenen Freibades am Heideweg 2 (Erneuerung Badewassertechnik, Trennung Schwimmbecken vom Sprungbecken, Attraktionen im Nichtschwimmerbecken, Neugestaltung des Kleinkindbereiches etc.)
Neubau eines Aufsichts- und Sanitärgebäudes, sowie einer Halle für ein ca. 130 m2 großes Kursbecken.
Entwicklung eines Masterplans für das Gesamtgrundstück.
Hier: Generalplanerleistungen.
Freibad Ganderkesee, Heideweg 2, 27777 Ganderkesee.
Die Generalplanerleistungen umfassen unter anderem die Objektplanung nach §§ 33 ff. HOAI 2013, die Freianlagenplanung nach § 38 ff. HOAI 2013, die Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. 2013, die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI 2013, Bauphysik, ENEV-Nachweis, Schallschutz und Raumakustik sowie ggf. sämtliche etwaige weitere erforderlichen Fachplaner- oder Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung erforderlich sind. Der Generalplaner schuldet dabei den mit den Einzelleistungen verbundenen Teilerfolg.
Anhand einer Eignungsprüfung gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3).
Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 3. Weitere vorgesehene Beauftragungsstufen sind die Leistungsphasen 4, 5, 6, 7, 8 sowie 9. Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.
Bewerbungen von Bietergemeinschaften sind zugelassen.
Die Bietergemeinschaft hat mit den Bewerbungsunterlagen eine von allen Mitgliedern unterzeichnete verbindliche Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
- die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall nach §§ 705 ff. BGB;
- die Benennung eines für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften;
- die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Formblättern in die Wertung einbezogen.
- Firmenbezeichnung und Anschrift des Bewerbers;
- Darstellung der wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 43 (Abs.1) VgV;
- Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer und E-Mail;
- verbindliche Erklärung zu Ausschlussgründen gem. GWB §§ 123, 124.
Für die geforderten Angaben sind die herunterzuladenden Formblätter (Teilnahmeantrag) zu verwenden, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß § 4 Abs. 1 NTVergG besteht die Pflicht, darauf hinzuweisen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und zum Mindestlohn abzugeben haben.
a) Nachweis gemäß § 45 (Abs. 1), Nr. 3 VgV: Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 500 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mind. das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
b) Angaben zum Gesamtumsatz gemäß § 45 (Abs. 4), Nr. 4 VgV in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015), gerechnet ab dem 1.1.2013 (Wichtung 5 %).
c) Angaben zu dem Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (d. h. Generalplanung Neubau, Umbau, Sanierung und Erweiterung von Frei- und/oder Hallenbädern) gemäß § 45 (Abs. 1), Nr. 1 VgV der letzten 3 Geschäftsjahre (2013, 2014, 2015), gerechnet ab dem 1.1.2013 (Wichtung 15 %).
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die genannten Angaben und Nachweise zum Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags bildet 20 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise bildet 80 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.
a) Personelle Besetzung gemäß § 46 (Abs.3), Nr. 8 VgV: Angaben zum Mittel der festangestellten Mitarbeiter und Führungskräfte in Vollzeit der letzten 3 Jahre (15 %);
b) Erfahrungsnachweis in Form einer Referenzliste gemäß § 46 (Abs.3), Nr. 1 VgV der wesentlichen, in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015), gerechnet ab 1.1.2013, abgeschlossenen (Fertigstellung Leistungsphase 8) Architekten- und Ingenieurleistungen die mit dem Neubau, Umbau, Sanierung, Erweiterung von Freibädern und/oder Hallenbädern der Projektgröße mit mindestens 3 000 000 EUR/netto (KGr. 300 bis 600 nach DIN 276-2008) vergleichbar sind. Die Referenzliste ist bezogen auf die unterschiedlichen Planungsleistungen Objektplanung, Tragwerksplanung, Planung technische Ausrüstung einschl. Badewassertechnik sowie Freiflächenplanung aufzuteilen.
Im Rahmen der Benennung der Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
- kurze Beschreibung des Projekts,
- projektspezifische Daten: Wasserfläche, BGF/BRI, NF, GF
- Projektbearbeitungszeitraum,
- Projektkosten gegliedert in der ersten Ebene nach DIN 276-2008,
- Angabe der erbrachten und abgerechneten Leistungen,
- Bestätigte Referenzschreiben der Auftraggeber;
(Wichtung 30 %).
c) Benennung des vorgesehenen Projektleiters für den Auftragsfall. Zu der benannten Person ist der Nachweis der fachlichen Qualifikation durch:
- Nachweis der Berufszulassung,
- Angaben der Berufserfahrung in Jahren sowie,
- Personenspezifische Referenzen, d. h. Architekten bzw. Ingenieurleistungen, die mit dem Neubau, Umbau, Sanierung, Erweiterung von Freibädern und/oder Hallenbädern der Projektgröße von mindestens 3 000 000 EUR/netto (KGr. 300 bis 600 nach DIN 276-2008) der letzten 5 Jahre (2011, 2012, 2013, 2014, 2015) vergleichbar sind, gerechnet ab 1.1.2011 und die in vergleichbarer Funktion (Projektleiter bzw. Stellvertreter des Projektleiters) begleitet wurden. Im Rahmen der Benennung der personenspezifischen Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
- Projektrealisierungszeitraum,
(Wichtung 35 %).
Bauvorlageberechtigte Architekten oder Ingenieure.
Tag: 07/11/2016
- Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der als Word-Dokument zur Verfügung gestellt wird. Textliche Änderungen innerhalb des Dokumentes dürfen nicht vorgenommen werden. Der Bewerbungsbogen kann bei dtvp.de kostenlos heruntergeladen werden.
- Der Teilnahmeantrag ist auf dem Postweg oder per E-Mail bei Constrata einzureichen.
- Die Bewerbungsunterlagen bleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Kosten, die dem Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs entstehen, werden nicht erstattet. Anfragen sind ausdrücklich schriftlich an Constrata (s. Pkt. I.3)) zu richten.
- Für die Gewichtung der einzelnen Angaben und Erklärungen sind die jeweiligen Angaben aufgenommen. Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Für die entsprechend gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung nach Wertungsmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen versandt wird.
- Die Bewertung wird sodann mit der Gewichtung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktzahl. Grundlage für die Auswahl der maximal fünf Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis höchsten Punktzahlen.
- Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.
- Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
- Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben müssen bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Kontaktstelle mit dem Teilnahmeantrag schriftlich eingegangen sein. Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können nach § 56 Abs. VgV auf Anforderung der Auftraggeber bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
- Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie per E-Mail bis spätestens 10 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse ausschließlich schriftlich.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y62YHZ9.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden.
In diesem Zusammenhang wird auf den § 160 (Abs. 3) GWB hingewiesen, der nachfolgend in seinem Wortlaut aufgeführt ist:

References: § 38
 § 43
 § 4
 § 45
 § 45
 § 45
 § 46
 § 46
 § 56
 § 160