Source: http://se-ch.com/statuten/
Timestamp: 2017-10-20 03:15:53+00:00

Document:
Statuten Somatic Experiencing Verband in der Schweiz | Somatic Experiencing Verband Schweiz
Von der AO GV abgenommene Fassung vom 17.3.2017
S t a t u t e n v o n S E S C H W E I Z (SE CH) Somatic Experiencing Schweiz
I . N a m e , S i t z , Z w e c k
SE CH (Berufsverband der SE-Praktizierenden, die eine Weiterbildung in Trauma-Arbeit bei Peter A. Levine selbst oder bei von ihm oder der EASE (European Association for Somatic Experiencing) autorisierten Lehrern oder Lehrerinnen absolviert haben oder noch im Training sind)
SE CH ist juristisch dem Vereinsrecht, gemäss den Bestimmungen von Art. 60 ff. des Schwei¬zerischen Zivil¬gesetzbuches, unterstellt.
Der Sitz von SE CH befindet sich in Zürich.
SE CH vertritt die Interessen der akademischen und der nicht akademischen SE-Praktizierenden in der Schweiz insbesondere durch
2.1 Berufspolitisches Engagement
2.2 Qualitätssicherung und -entwicklung bei den Mitgliedern (siehe Weiterbildungsreglement)
2.3 Förderung von Supervision und begleiteter Intervision
Plattform für Projekte im Zusammenhang mit SE
Zusammenarbeit mit schweizerischen SE-Ausbildungsstätten
allfällige Mitgliedschaft bei und Zusammenarbeit mit EASE
SE CH ist parteipolitisch neutral und konfessionell unabhängig, sowie nicht gewinnorientiert.
I I . M i t g l i e d s c h a f t
Art. 3 Mitglieder des Verbandes sind:
sind SE-Praktizierende, welche die Qualitätsanforderungen von SE CH erfüllen (anerkanntes Diplom, Einhaltung der Weiterbildungsbestimmungen gemäss separatem Weiterbildungsreglement). Aktivmitglieder bezahlen den vollen Mitgliederbeitrag von Fr. 150.-.
5.1 sind Studierende in einem SE-Training. Sie bezahlen einen jährlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 30.-
5.2 sind Mitglieder, welche die erfolderlichen Weiterbildungen gemäss Weiterbildungsreglement nicht erfüllt haben. Sie bezahlen die Hälfte, Fr. 75.-, des jährlichen Mitgliederbeitrags.
sind interessierte Personen, die SE CH mit mindestens dem Jahresbeitrag eines Aktivmitgliedes unterstützen.
Sind Institutionen, die SE CH mit mindestens dem fünffachen Jahresbeitrag eines Aktivmitgliedes unterstützen.
Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen an der GV ernannt werden, die sich durch besondere Verdienste für SE und/ oder den Verband ausgezeichnet haben. Ehrenmitglieder zahlen keinen Mitgliederbeitrag.
Art. 8 Kooperationen von SE CH mit Ausbildungsstätten
Mit lizenzierten SE-Ausbildungsstätten handelt der Vorstand eine schriftliche Kooperationsvereinbarung aus, welche die Aufgabenteilung und gegenseitigen Dienstleistungen von Verband und Ausbildungsstätte regelt. Per Beschluss an der GV kann der Vorstand aufgefordert werden, einzelne Punkte des Vertrages neu auszuhandeln.
Aktivmitglieder, die ein SE-nahes Weiterbildungsangebot führen und/oder an deren Ausbildungsstätten nicht SE-lizenzierte Lehrer oder Lehrerinnen unterrichten, haben die Möglichkeit, ihre Kurse als direkten Web-Link auf www.se-ch.com zu platzieren, sie bezahlen dafür zusätzlich den doppelten Aktivmitgliederbeitrag.
Art. 9 Stimm- und Wahlrecht
Jedes Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitglied hat eine Stimme.
Art. 10 Aufnahme
Aufnahme gemäss Art. 4 bis Art. 6. Es besteht ein Einspracherecht des Vorstandes und der GV.
11.1 Schriftliche Austrittserklärung, die mindestens drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres (bis 30. September) beim Vorstand von SE-CH eingehen muss.
11.2 Tod eines Mitgliedes, womit auch die Beitragspflicht erlischt.
Für das laufende Geschäftsjahr (siehe Art.20) ist der Jahresbeitrag vollumfänglich zu entrichten.
Mitglieder, die den statuarischen Pflichten nicht nachkommen (u. a. wenn der Mitgliederbeitrag nach einer Mahnung nicht fristgerecht bezahlt wurde), die die Interessen oder das Ansehen des Verbandes schädigen, können durch Mehrheitsentscheid des Vorstandes ausgeschlossen werden. Der Ausschluss muss begründet werden.
Es besteht ein schriftliches Rekursrecht von 90 Tagen nach dem Entscheid. Die GV entscheidet endgültig.
I I I . O r g a n e
Art. 13 Die Organe des Verbandes sind:
13.1 Generalversammlung (GV)
13.2 Vorstand
Art. 14 Generalversammlung
14.1 Ordentliche Generalverammlung (GV):
Die GV ist das oberste Organ des Verbandes. Die ordentliche GV findet alljährlich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres statt. Das Datum wird vom Vorstand ein Jahr im voraus festgelegt.
14.2 Ausserordentliche GV (AO GV):
Eine ausserordentliche GV findet jederzeit auf Beschluss des Vorstandes oder anlässlich eines Mehrheitsbeschlusses an der GV oder auf schriftlichen Antrag eines Fünftels der stimmberechtigten Mitglieder, unter Angabe der Traktanden, statt.
14.3 Die Einladung zur GV oder AO GV erfolgt schriftlich, spätestens 30 Tage vor dem Versammlungstermin unter Bekanntgabe der Traktanden.
14.4 Anträge der Mitglieder für die ordentliche oder ausserordentliche GV müssen spätestens 60 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eintreffen, per Post oder per Mail.
14.5 Der GV stehen die folgenden, nicht übertragbaren Befugnisse zu:
o Genehmigung des Jahresberichtes
o Abnahme der Jahresrechnung und des Revisionsberichtes, sowie Entlastung des Vorstandes und der Revisionsstelle
o Festsetzung der Mitgliederbeiträge
o Beschlussfassung über das Jahresbudget
o Genehmigung des vom Vorstand vorgeschlagenen Tätigkeitsprogrammes
o Wahl von Vorstand, Präsidium und der Revisionsstelle für eine Amtsdauer von zwei Jahren (Wiederwahl ist möglich)
o Statutenänderungen und Auflösung des Verbandes
o Behandlung von Geschäften, die der Vorstand unterbreitet
o Behandlung von Anträgen der Mitglieder
o Erteilung von Aufträgen an den Vorstand
o Behandlung von Rekursen
14.6 Für Abstimmungen und Wahlen, die in der Regel offen durchgeführt werden, gelten folgende Regeln:
a) Bei Sachgeschäften gilt das Einfache Mehr der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit steht dem Präsidium der Stichentscheid zu.
b) Bei Wahlen gilt beim ersten Wahlgang das absolute Mehr (eine Stimme mehr als die Hälfte), beim zweiten Wahlgang das relative Mehr (wer die meisten Stimmen bekommt).
c) Statutenänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
d) Bei dringlichen Geschäften kann der Vorstand zwischen zwei Generalversammlungen eine Abstimmung auf schriftlichem Weg mit persönlicher Unterschrift lancieren.
15.1 Der Vorstand besteht nach Möglichkeit aus fünf bis sechs Aktiv- und Passivmitgliedern, wovon möglichst zwei als Assistenten in der SE-Ausbildung tätig sein sollten, mindestens jedoch aus drei Mitgliedern.
15.2 Der Vorstand leitet die Verbandsgeschäfte, verwaltet das Vermögen und vertritt den Verband nach aussen.
15.3 Der Vorstand kann bei Bedarf eine Geschäftsleitung, ein Sekretariat einrichten, Kommissionen und Arbeitsgruppen beauftragen und beaufsichtigen. Er regelt die Anstellungsbedingungen und erarbeitet / genehmigt die notwendigen Pflichtenhefte. Geschäftsleitung und Sekretariat unterstehen dem Vorstand.
15.4 Der Vorstand legt der GV jährlich einen Tätigkeitsbericht, die Jahresrechnung, das Budget, die Höhe des Mitgliederbeitrages und ein Tätigkeitsprogramm für das nächste Verbandsjahr zur Abstimmung vor.
15.5 Der Vorstand konstituiert sich selbst und versammelt sich so oft, wie es die Geschäfte erfordern. Es wird ein Protokoll geführt. Mitglieder können auf Anfrage im Beisein eines Vorstandsmitgliedes Einsicht in die Protokolle nehmen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlussfassungen erfolgen nach Möglichkeit im Konsens. Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit, mit Stichentscheid des Präsidiums. Beschlüsse können auch auf dem Korrespondenzweg mit einfachem Mehr gefasst werden.
Die Revisionsstelle prüft und begutachtet die Verbandsrechnung, erstattet der GV Bericht und stellt Antrag auf Annahme oder Ablehnung der Jahresrechnung. Sie hat das Recht, jederzeit in die Rechnungsführung und sämtliche damit zusammenhängenden Unterlagen Einsicht zu nehmen.
I V . F i n a n z e n
Die Finanzierung von SE CH erfolgt durch Mitgliederbeiträge, Zuwendungen, Vermögenserträge, Erträge aus Veranstaltungen und übrigen Einnahmen.
Über die Höhe des Mitgliederbeitrages wird jährlich an der GV abgestimmt.
Art. 18 Leistungsentschädigung
Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Es wird ihm jedoch der Jahresbeitrag erlassen und Abgeltungen gemäss
Spesenreglement gewährt.
Der Vorstand kann nach eigenem Ermessen bei Arbeitsleistungen einzelner Mitglieder ausserhalb des Vorstandes, diesen den Jahresbeitrag erlassen.
Der Vorstand verfasst ein Spesenreglement, welches von der GV genehmigt werden muss.
Die Mitglieder haften nicht persönlich.
Art. 20 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar
Die Auflösung des Verbandes bedarf einer Zweidrittelmehrheit der Mitglieder.
Im Falle einer Auflösung bestimmt die GV drei Liquidatoren oder Liquidatorinnen.
Ein allfälliger Aktivenüberschuss geht an eine von der GV bezeichnete gemeinnützige Institution der Gesundheitsförderung.

References: Art. 60

Art. 3

Art. 8

Art. 9

Art. 10
 Art. 4
 Art. 6
 Art.20

Art. 13

Art. 14

Art. 18

Art. 20