Source: https://cpm-steuerberater.de/2019/03/17/ware-oder-dienstleistung-i-s-d-%C2%A7-8-abs-3-estg/
Timestamp: 2019-04-21 04:11:34+00:00

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Ware oder Dienstleistung i.S.d. § 8 Abs. 3 EStG - Steuerberater HamburgSteuerberater Hamburg
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Der BFH hatte sich mit Urteil vom 26.04.2018 (VI R 39/16) zur steuerlichen Einordnung des Vertriebs einer Ware oder Dienstleistung i.S. des § 8 Abs. 3 EStG geäußert.
Waren und Dienstleistungen – § 8 Abs. 3 EStG
In dem Urteil stellten die Richter klar, dass § 8 Abs. 3 EStG ausschließlich für solche Zuwendungen gelte, die der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer aufgrund seines Dienstverhältnisses gewährt.
Bei der Zuwendung des Vorteils kann sich der Arbeitgeber aber Dritter bedienen, wenn sie in seinem Auftrag und für seine Rechnung tätig werden (Bestätigung der ständigen Rechtsprechung).
Dementsprechend kann auch derjenige als die Ware oder Dienstleistung vertreibender Arbeitgeber i.S. des § 8 Abs. 3 EStG anzusehen sein, der die Ware oder Dienstleistung nach den Vorgaben seines Auftraggebers vertreibt.
In dem Urteil heißt es weiter, dass zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG –neben Gehältern und Löhnen– auch andere Bezüge und Vorteile gehören, die „für“ eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst gewährt werden.
Hierzu zählen grundsätzlich auch Preisnachlässe (Personalrabatte), die der Arbeitgeber auf Grund des Dienstverhältnisses einzelnen oder allen Arbeitnehmern auf Waren oder Dienstleistungen einräumt.
Die sich nach Abzug der vom Arbeitnehmer gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile sind steuerfrei, soweit sie aus dem Dienstverhältnis insgesamt 1.080 EUR im Kalenderjahr nicht übersteigen (§ 8 Abs. 3 Satz 2 EStG).
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