Source: http://sportfreunde-ronhof.de/verein/satzung/
Timestamp: 2017-06-25 03:28:57+00:00

Document:
Satzung – Sportfreunde Ronhof e.V.
Das Kleeblatt im Herzen!
Kneipengruppe
Stadion Anregungen
Vereinsheim [SFK]
Kleeblatt-Museum
Satzung § 1 Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen „Sportfreunde Ronhof e.V.“. Er hat seinen Sitz in Fürth und ist in das Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Der Zweck des Vereins ist es, Fans der SpVgg Greuther Fürth zu organisieren und zu betreuen. Dies gilt vor allem für sogenannte Randgruppen bzw. Problemgruppen. Dies gilt im besonderen Maße für Ausländer, Behinderte, sozial schwache Mitglieder und Jugendliche ohne feste Bindung an die Gesellschaft.
Ferner ist es das Ziel die Interessen der Fans zu bündeln und diese dem Verein SpVgg Greuther Fürth gegenüber darzustellen und durchzusetzen.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Vereinsmitglieder können natürliche volljährige Personen aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der Eltern. Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab Volljährigkeit. Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, die Gründe mitzuteilen.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder dem Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum 30. Juni eines jeden Jahres unter Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten per eingeschriebenen Brief zulässig. Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von noch bestehenden Verpflichtungen. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung von einer Mehrheit der anwesenden Mitglieder von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, wobei als ein Grund zum Ausschluss auch ein unfaires Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern gilt. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Von der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an den erweiterten Vorstand zu. Die Berufung muss innerhalb von 14 Tagen schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von vier Wochen den erweiterten Vorstand zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrages und Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Auf Nachweis werden ermäßigte Beiträge Schülern, Studenten, Auszubildenden, Rentnern sowie Wehr- und Zivildienstleistenden gewährt. Der ermäßigte Beitrag gilt für Studenten und Auszubildende nur bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres. Das jeweilige Mitglied hat der Mitgliederbetreuung des Vereins bis spätestens zum 1. Juni des Beitragsjahres einen schriftlichen Nachweis zu erbringen. Nach diesem Zeitpunkt eingegangene Bescheinigungen können erst für die nächste Beitragsberechnung bzw. Beitragsfälligkeit berücksichtigt werden.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1., 2. und dem 3. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.
Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften von mehr als € 1.500 verpflichtet ist, die Zustimmung des Beirates einzuholen. Bei Beträgen unter 200 Euro ist jeder Vorstand alleine vertretungsberechtigt, bei Beträgen über 200 Euro und unter 1500 Euro ist eine Zustimmung von insgesamt 2 Vorständen erforderlich. Die Betragsgrenze gilt pro Monat.
Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung
Der Vorstand wird von den Mitgliedern des Projektbeirates der Mitgliederversammlung vorgeschlagen. Der Vorstand wird nach Maßgabe des § 12 von der Mitgliederversammlung gewählt. Findet der Wahlvorschlag des Beirates nicht die vorgeschriebene Mehrheit, so kann ein veränderter Wahlvorschlag zur Abstimmung gestellt werden. Wird kein veränderter Wahlvorschlag zur Abstimmung gestellt oder findet der veränderte Wahlvorschlag nicht die erforderliche Mehrheit, so wird der Vorstand auf Einzelvorschlag aus der Mitgliederversammlung nach Maßgabe des § 12 durch diese gewählt. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.
Die Mitglieder des Vorstandes werden für eine Amtsdauer von 2 Jahren gewählt. Wählbar sind nur Mitglieder des Vereins. Die Amtsdauer des Vorstandes endet mit Neuwahl. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt im Vorstand.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. und 2. Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit ist unverzüglich eine neue Vorstandssitzung einzuberufen, an der sich alle Vorstandsmitglieder und der Vorsitzende des Beirates beteiligen. In Fällen, deren Entscheidungsfindung keinen Aufschub dulden, kann bei Nichtabkömmlichkeit eines Vorstandsmitgliedes, beispielsweise im Krankheitsfall, durch das betreffende Vorstandsmitglied der Vorsitzende des Beirates mit der Stimmabgabe beauftragt werden. Grundsätzlich ist zu jeder Vorstandssitzung der Vorsitzende des Beirates mit einzuladen. Sollte dieser verhindert sein, so kann er ein anderes Beiratsmitglied entsenden. Darüber hinaus bleibt es dem Vorstand unbenommen, weitere Gäste zu Vorstandssitzungen zuzulassen.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, auch ein Ehrenmitglied, eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht möglich. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
Entgegennahme des Wahlvorschlages durch den Beirat, Abberufung und Entlastung des Vorstandes und des Beirates
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter der Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst; Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.
Die Mitgliederversammlung wählt nach Maßgabe des § 12 einen Kassenprüfer sowie ein Ersatzmitglied. Die Amtsdauer des Kassenprüfers beträgt ein Jahr. Der Kassenprüfer überprüft die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat einmal im Jahr zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten.
Die Auflösung des Vereins ist durch den Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an eine Körperschaft oder gemeinnützigen Verein, der gleiche Zwecke verfolgt. Die Bestimmung hierfür obliegt dem Vorstand. Vor Durchführung ist das Finanzamt zu hören. Ist wegen Auflösung des Vereins die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren.
§ 16 Projektbeirat
Der Projektbeirat hat die Geschäfte des Vorstandes zu überwachen, sich über das wesentliche der Geschäftsentwicklung auf dem laufenden zu halten und den Vorstand bei wichtigen wirtschaftlichen Angelegenheiten zu beraten. Er ist berechtigt, die Bücher und Schriften des Vereins einzusehen oder von einem seiner Mitglieder einsehen zu lassen und vom Vorstand Bericht über einzelnen Vorgänge zu verlangen. Überschreitungen auf der Ausgabenseite und die Verwendung von Überschüssen auf der Einnahmeseite bedürfen seiner Genehmigung. Bei Ausgaben, die € 1.500,- überschreiten, entscheidet der Beirat über die Notwendigkeit der Ausgabe. Der Projekt-Beirat erstattet der Jahreshauptversammlung Bericht, mit welchem Ergebnis er über die Geschäftsführung unterrichtet wurde.
§ 17 Mitglieder des Projektbeirates
Der Projektbeirat besteht aus mindestens 5 Mitgliedern. Die endgültige Zahl der Mitglieder des Beirates wird durch den Vorstand festgelegt. Die Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgeschlagen. Der Projektbeirat wird gemäß des Vorschlages des Vorstandes nach Maßgabe des § 12 von der Mitgliederversammlung gewählt. Findet ein Wahlvorschlag des Vorstandes nicht die vorgeschriebene Mehrheit, so kann ein veränderter Wahlvorschlag zur Abstimmung gestellt werden. Wird kein veränderter Wahlvorschlag zur Abstimmung gestellt oder findet der veränderte Wahlvorschlag nicht die erforderliche Mehrheit, so wird der Beirat auf Einzelvorschlag aus der Mitgliederversammlung nach Maßgabe des § 12 durch diese gewählt. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.
Der Beirat wird für eine Amtsdauer von 2 Jahren gewählt. Wählbar sind nur Mitglieder des Vereins. Die Amtsdauer endet mit der Neuwahl. Scheidet ein Mitglied des Beirates während der Amtsperiode aus, so wählt der Beirat ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer. Der Projektbeirat wählt aus seiner Mitte seinen Vorsitzenden und Stellvertreter. Der Projektbeirat tagt nach Bedarf, mindestens aber zwei Mal im Jahr. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden bzw. seinen Stellvertreter rechtzeitig schriftlich einberufen.
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References: § 1
 § 26
 § 12
 § 12
 § 12

§ 16

§ 17
 § 12
 § 12