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Timestamp: 2019-08-24 08:05:19+00:00

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BSG, 05.05.2010 - B 5 R 26/10 B - dejure.org
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BSG, 05.05.2010 - B 5 R 26/10 B (https://dejure.org/2010,20085)
BSG, Entscheidung vom 05.05.2010 - B 5 R 26/10 B (https://dejure.org/2010,20085)
BSG, Entscheidung vom 05. Mai 2010 - B 5 R 26/10 B (https://dejure.org/2010,20085)
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§ 160a Abs 2 S 3 SGG, § 160 Abs 2 Nr 3 Halbs 2 SGG, § 106 Abs 1 SGG, § 112 Abs 2 S 1 SGG, § 103 SGG
SG Kassel, 28.11.2008 - S 2 R 206/06
LSG Hessen, 27.11.2009 - L 5 R 22/09
Die Tatsacheninstanzen sind zudem nicht verpflichtet, auf das Stellen eines Beweisantrages - wie hier ohnehin schriftsätzlich seitens der Klägerin angekündigt - hinzuwirken (vgl BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - juris RdNr 10) oder zu einer in Aussicht genommenen Beweiswürdigung Hinweise zu geben (BSG Beschluss vom 31.8.1993 - 2 BU 61/93; BSG Beschluss vom 6.3.2003 - B 11 AL 129/02 B - HVBG-INFO 2003, 1724;… Krasney in Krasney/Udsching, Handbuch des sozialgerichtlichen Verfahrens, 6. Aufl 2011, Kap IX RdNr 99) .
Schließlich können über den Umweg des § 106 Abs. 1, § 112 Abs. 2 Satz 1 SGG die Vorgaben des § 160 Abs. 2 Nr. 3 Halbs 2 SGG hinsichtlich der Notwendigkeit eines Beweisantrags im Berufungsverfahren nicht umgangen werden (BSG, Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - RdNr 10) .
Die Anforderungen an eine statthafte Sachaufklärungsrüge (§ 160 Abs. 2 Nr. 3 Halbs 2 iVm § 103 SGG) können aber nicht durch das Aufwerfen von Rechtsfragen nach vermeintlich einschlägig gewesenen prozessualen Pflichten eines Gerichts umgangen werden (…stRspr, vgl zB BSG SozR 4-1500 § 160 Nr. 18 RdNr 6 mwN ; BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B, juris RdNr 10 ;… BSG SozR 1500 § 160 Nr. 13) .
22 Denn die Tatsachengerichte sind nicht verpflichtet, auf das Stellen von Beweisanträgen hinzuwirken (…vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 13) oder im Rahmen von Beweisanträgen sonstige Formulierungshilfen zu geben (BSG vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10 mwN).
Lehnt es die Beweiserhebung dagegen ab, so muss es nicht kompensatorisch auf einen Beweisantrag hinwirken und damit helfen, eine Nichtzulassungsbeschwerde vorzubereiten (…stRspr, zB BSG SozR 1500 § 160 Nr. 13; BSG vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris Nr. 10 mwN).
7 Denn die Tatsachengerichte sind nicht verpflichtet, auf das Stellen von Beweisanträgen hinzuwirken (…vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 13) oder im Rahmen von Beweisanträgen sonstige Formulierungshilfen zu geben (BSG vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10 mwN).
Lehnt es die Beweiserhebung dagegen ab, so muss es nicht kompensatorisch auf einen Beweisantrag hinwirken und damit helfen, eine Nichtzulassungsbeschwerde vorzubereiten (…stRspr, zB BSG SozR 1500 § 160 Nr. 13; BSG vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10 mwN).
Es existieren auch keine Hinweispflichten des Berufungsgerichts, die den nicht gestellten Beweisanträgen über den Umweg von § 106 Abs. 1 , § 112 Abs. 2 S 2 SGG zum Erfolg verhelfen können (stRspr vgl nur BSG Beschlüsse vom 20.11.2014 - B 13 R 270/14 B - BeckRS 2014, 74498 RdNr 8, vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10).
Hinweispflichten, die nicht gestellten Beweisanträgen über den Umweg von §§ 106, 112 SGG zum Erfolg verhelfen können, existieren nicht (vgl BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10 BSG Beschluss vom 24.7.2002 - B 7 AL 228/01 B - Juris RdNr 6).
Denn die Tatsachengerichte sind nach den genannten Bestimmungen nicht verpflichtet, auf die Stellung von Beweisanträgen hinzuwirken (…BSG Beschluss vom 26.11.1975 - 5 BKn 5/75 - SozR 1500 § 160 Nr. 13; BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10) .
Dieses Erfordernis kann auch nicht mit der Rüge umgangen werden, das LSG habe Hinweispflichten aus § 106 Abs. 1, § 112 Abs. 2 S 2 SGG verletzt, weil es von Amts wegen nicht auf die Stellung zweckdienlicher Anträge hingewirkt habe (…BSG SozR 1500 § 160 Nr. 13; BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10;… Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl 2012, Vor § 60 RdNr 1h und Leitherer, aaO, § 160 RdNr 18c mwN).
Denn solche Hinweispflichten, die auch nicht gestellten Beweisanträgen über den Umweg der §§ 106, 112 SGG zum Erfolg verhelfen könnten, existieren nicht (vgl BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10 und BSG Beschluss vom 24.7.2002 - B 7 AL 228/01 B - Juris RdNr 6).
Im Übrigen kann das Erfordernis, für die Rüge unzureichender Sachaufklärung einen bis zuletzt im Berufungsverfahren aufrechterhaltenen prozessordnungsgemäßen Beweisantrag zu benennen und entsprechend vorzutragen, nicht dadurch umgangen werden, dass behauptet wird, das LSG habe eine entsprechende Hinweispflicht verletzt (BSG Beschluss vom 5.5.2010 - B 5 R 26/10 B - Juris RdNr 10).
BSG, 26.10.2011 - B 2 U 215/11 B
BSG, 25.08.2010 - B 2 U 162/10 B

References: § 160
 § 160
 § 106
 § 112
 § 103
 § 106
 § 112
 § 160
 § 103
 § 160
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 § 106
 § 112
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 § 60
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