Source: http://stiftung.wiesenkirche.de/index.php/die-satzung.html
Timestamp: 2018-01-17 20:25:45+00:00

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Die Satzung - St. Maria in pratis Stiftung
Unterstützung für eine lebendige Gemeinde!
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Das Presbyterium der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest hat durch Beschluss vom 10. 07. 2003 die St. Maria in pratis Stiftung errichtet und ihr diese Satzung gegeben. Zweck der Stiftung ist die Förderung der kirchlichen und diakonischen Arbeit der Kirchengemeinde. Als finanziellen Grundstock hat die Kirchengemeinde das Grundstück Probst-Nübel-Straße 5, Soest, mit aufstehendem Gebäude, Martha Velthaus Heim, zum gegenwärtigen Verkehrswert von 350.000 Euro zur Verfügung gestellt. Über ihre eigene fördernde Tätigkeit hinaus hat sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, die Bereitschaft von Gemeindegliedern und Gruppen zur ehrenamtlichen Mitarbeit an dieser Aufgabe zu wecken und weiteres privates Engagement auf diesem Gebiet anzuregen. Alle Personen, die die kirchliche und diakonische Arbeit in der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest fördern wollen, sind herzlich eingeladen, durch Zustiftung, Zuwendung, Vermächtnis und Spenden dieses Werk zu unterstützen.
§ 1- Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung
Die Stiftung trägt den Namen: St. Maria in pratis Stiftung. Sie ist eine kirchliche Gemeinschaftsstiftung der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest.
Sie ist eine unselbständige, kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Soest.
§ 2 - Gemeinnütziger, kirchlicher Zweck
Zweck der Stiftung ist die materielle und ideelle Unterstützung der kirchlichen und diakonischen Arbeit der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest.
- allgemeine Gemeindearbeit (Förderung der Familien- und Seniorenarbeit, Förderung der allgemeinen Gemeindeveranstaltungen;
- Unterstützung der Jugendarbeit;
- Förderung kirchlich-kultureller Angelegenheiten (z. B. Musikveranstaltungen, Organisation von Ausstellungen, Kunstförderung, Pflege der Chor- und Instrumentenarbeit, Förderung von Kulturaustauschprogrammen, Erarbeitung und Fortschreibung der Gemeindechronik, Erweiterung der Bibliothek;
- Förderung der Erhaltung und Restaurierung der Wiesenkirche und ihrer Kunstschätze.
Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Stifterinnen und Stifter und Ihre Erben haben keinen Rechtsanspruch auf Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.
Als Stiftungsvermögen hat die Kirchengemeinde das Grundstück Probst-Nübel-Straße 5 in Soest mit aufstehendem Gebäude, Martha-Velthaus-Heim, zur Verfügung gestellt, dessen Wert laut Verkehrswert-Gutachten zur Zeit 350 000 Euro beträgt. Es wird als Sondervermögen der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest einschließlich der für die Immobilie gebildeten Rücklagen in Höhe von 91 000 Euro verwaltet.
Das Stiftungsvermögen ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Die Stiftung verpflichtet sich bezüglich der Immobilie Probst-Nübel-Straße 5 in Soest mit aufstehendem Martha-Velthaus-Heim auf der Grundlage des Tagesneubauwertes von 618 000 Euro, Stichtag 01. 01. 2003, Rücklagen in Höhe von 1 % des Tagesneubauwertes p. a. bis zur Höhe von 200 000 Euro zu bilden. Dem Stiftungsvermögen wachsen nur die Zuwendungen Dritter zu, die dazu bestimmt sind.
Das Stiftungsvermögen kann jederzeit durch Zustiftungen erhöht werden. Die Zustiftungen können in Form von Bar- und Sachwerten erfolgen; zugestiftete Sachwerte können auf Beschluss des Stiftungsrates zum Zwecke der Vermögensumschichtung jederzeit veräußert werden.
Bei Zustiftungen von 5 000 Euro und mehr kann die Zustifterin oder der Zustifter ein konkretes satzungskonformes Projekt benennen, das aus den Beträgen dieser Zustiftung gefördert werden soll. Ist diese Förderung nicht mehr möglich, sind die Erträge für satzungsgemäße Fördermaßnahmen zu verwenden.
Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, so weit dies erforderlich ist, um ihre steuerbegünstigten satzungsgemäßen Zwecke nachhaltig erfüllen zu können.
§ 5 - Zweckgebundene Zuwendungen
Der Stiftung können zweckgebundene Zuwendungen gemacht werden. Die Stiftung wird diese Zuwendungen zweckentsprechend im Rahmen des Stiftungszweckes verwenden.
Über die Verwendung unbenannter Zuwendungen entscheidet der Stiftungsrat, so weit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist.
Der Stiftungsrat besteht aus sechs Mitgliedern, die vom Presbyterium gewählt werden. Sie müssen die Befähigung zum Amt einer Presbyterin oder eines Presbyters haben. Mindestens ein Mitglied muss, höchstens drei Mitglieder sollen dem Presbyterium angehören.
Die Amtszeit der Mitglieder des Stiftungsrates beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich. Mitglieder des Stiftungsrates können vom Presbyterium aus wichtigem Grunde abberufen werden.
Für die Einladung und Durchführung der Sitzungen gelten die Bestimmungen der Kirchenordnung für Presbyterien sinngemäß.
§ 8 - Rechte und Pflichten des Stiftungsrates
a) die Verwaltung des Stiftungsvermögens einschließlich der Führung von Büchern und der Aufstellung der Jahresrechnung, soweit dies nicht dem Kreiskirchenamt des Kirchenkreises Soest bzw. einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Kreiskirchenamtes übertragen ist;
c) die Fertigung eines ausführlichen Jahresberichtes einschließlich des Nachweises der Mittelverwendung zur Vorlage an das Presbyterium und die Stifterinnen und Stifter;
d) die jährliche Einladung der Stifterinnen und Stifter zu einer Zusammenkunft.
§ 9 - Rechtsstellung des Presbyteriums
a) Vertretung der Stiftung bei notariellen Erklärungen. Bevollmächtigungen sind möglich;
c) Auflösung der Stiftung;
d) Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von besonderer Wichtigkeit, die in ihrer Bedeutung über die laufende Verwaltung der Stiftung und ihres Vermögens hinausgehen. Hierzu gehören alle Zustiftungen mit Auflage (z. B. Grablegate) sowie alle aufsichtlich zu genehmigenden oder anzuzeigende Angelegenheiten(z. B. Grundstückangelegenheiten und Erbschaften).
Entscheidungen des Stiftungsrates kann das Presbyterium aufheben, wenn sie gegen diese Satzung, die Bestimmungen des Gemeinnützigkeitsrechtes oder andere Rechtsvorschriften verstoßen.
§ 10 - Anpassung an veränderte Verhältnisse
Verändern sich die Verhältnisse derart, dass die Erfüllung des Stiftungszweckes vom Stiftungsrat nicht mehr für sinnvoll gehalten wird, so kann er einen neuen Stiftungszweck beschließen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Stiftungsrates und der Bestätigung durch das Presbyterium. Der neue Stiftungszweck hat gemeinnützig und evangelisch-kirchlich zu sein und muss der Kirchengemeinde zugute kommen.
§ 11 - Auflösung der Stiftung
§ 12 - Vermögensanfall bei Auflösung
Bei Aufhebung oder Auflösung der Stiftung fällt das Vermögen an die Evangelische Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest, die es unmittelbar und ausschließlich für Aufgaben der Kirchengemeinde zu verwenden hat. Soweit das Vermögen aus dem Verkaufserlös von Grundvermögen besteht, das die Evangelische Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest eingebracht hat, sowie aus dem diesem Vermögen zuzurechnenden Vermögenszuwachs, ist dieser Vermögensteil zu Gunsten des betreffenden Zweckvermögens als Kapitalvermögen anzulegen.
Wenn die Stiftung in eine selbständige Stiftung umgewandelt wird, verbleibt das von der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest eingebrachte Grundvermögen bei der Evangelischen Wiese-Georgs-Kirchengemeinde Soest. Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
Soest, den 10. 07. 2003
Wiesenstraße 26 - 59494 Soest
Tel.: 02921 / 1 32 51 - Fax: 02921 / 1 32 11
wiese-pfarramt@t-online.de
IBAN DE22 4145 0075 0003 0040 82

References: § 1

§ 2

§ 5

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12