Source: https://issuu.com/pflichtschullehrer/docs/aps_2012_01
Timestamp: 2017-10-19 06:28:41+00:00

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APS_2012_01 by Martin Höflehner - issuu
werkschaft Öffentlicher Dienst / Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer; Schenkenstraße 4/5, 1010 Wien, Österreich; Tel.: +43 (0)1 / 534 54, Fax: +43 (0)1 / 534 54 - 454; kontakt@pflichtschullehrer.at; www.pflichtschullehrer.at
1/2012 März
FunDament Der BilDung
jetzt online (ab Seite 6)
zum nachlesen (ab Seite 8)
APS – ein neuer Gesamtauftritt
Die sieger (ab Seite 16)
Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, 1010 Wien, Schenkenstraße 4/V. Tel.: 01/534 54-435, Fax: 01/534 54-452 , E-Mail: aps@goed.at Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr, Freitag von 7.30 bis 13.30 Uhr. Kostenlose Information für Mitglieder der GÖD, Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer.
eDitorial -2 -
MayeR mit leidenschaft fürRuDolf unsere lehrer/innen
Die Lehrerinnen und Lehrer an den Volksschulen sind es, die das Fundament für jeden erfolgreichen Bildungsweg legen!
aktuell Sparen am falschen Ort
Neues Design für APS
service Gehälter und Zulagen ab 2012
schule Junglehrerbrief
bildung Bildungspolitik: Wo uns der Schuh wirklich drückt
Züricher Erklärung
Durchschnitt oder Elite?
gastkommentar Wir alle können Götter sein, wenn wir mit Kindern spielen
Selbst maßgebliche Vertreter der Landesschulräte haben dies jetzt Gott sei Dank erkannt und betonen, wie wichtig Grundelemente und die Kulturtechniken – Lesen, Schreiben und Rechnen – sind. Es ist nur zu hoffen, dass sie auch allmählich bereit sind, endlich alles zu tun, um diesem Fundament Volksschule den tatsächlichen Stellenwert einzuräumen, damit die Kolleginnen und Kollegen diese Bildungsarbeit auch weiterhin leisten können. Denn Bildung muss sich nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft der besonderen Wertschätzung einer Gesellschaft erfreuen. Eine Gesellschaft, die den Kindern nicht erlaubt, mehr zu werden als unmündige Verbraucher einer florierenden Konsumgesellschaft, macht sich ebenso schuldig wie eine Gesellschaft, die Kindern die Möglichkeit guter Bildung vorenthält. Die Anforderungen dürfen nicht so heruntergeschraubt werden, dass noch jeder mit einem Einser durchkommen kann. Es darf nicht stillschweigend in Kauf genommen werden, dass dieser Einser nachher keinen Dreier mehr wert ist, sodass gerade die Schwächsten mit den vorgetäuschten Erfolgen hoffnungslos abgehängt werden. PS: Da bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe Details aus dem Konsolidierungspaket noch nicht bekannt waren, werden wir Sie in der nächsten Ausgabe genauestens über das, was uns Lehrerinnen und Lehrer betrifft, informieren.
redaktionsschluss der nächsten ausgabe: 27. 3. 2012 Beiträge senden sie bitte per e-Mail (aps@goed.at) an die redaktion.
„aps“ ist die Zeitschrift der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. herausgeber: Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. Medieninhaber und Verleger: GÖD Wirtschaftsbetriebe GmbH., Teinfaltstraße 7, 1010 Wien. chefredaktion und für den inhalt verantwortlich: Rudolf Mayer (Ltg.), Paul Kimberger, 1010 Wien, Schenkenstr. 4/V, Tel.: 01/534 54-435. redaktion, produktion, Konzeption und anzeigenverwaltung: Modern Times Media Verlagsges.m.b.H., 4020 Linz, Büro Wien: 1030 Wien, Lagergasse 6/2/35, Tel.: 01/513 15 50. hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsges.m.b.H., Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten. verlagsort: Wien. herstellungsort: St. Pölten. DVR-Nr.: 0046655. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen die Meinung des Autors dar, die sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken muss.
Paul Kimberger Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer seite Des VorsitzenDen aktuell
mit leidenschaft für unsere lehrer/innen
lieBe kolleginnen unD kollegen! Fakten statt Polemik. „Ihr seid zu viele. Ihr verdient zu viel. Ihr agiert im geschützten
Bereich.“ Diese Position vertreten, auf den Punkt gebracht, die üblichen Verdächtigen immer dann, wenn es wieder einmal darum geht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes schlechtzumachen. Auch wenn diese Botschaften noch so oft wiederholt und durch bezahlte Meinungsumfragen untermauert werden, ihr Wahrheitsgehalt ist dadurch noch nie gestiegen. Es ist an der Zeit, mit manchen Klischees ein für allemal aufzuräumen und der Polemik eindeutige und klare Fakten entgegenzuhalten – und sei es nur, um am Stammtisch „die Lufthoheit“ nicht argumentationslos den Polemisierern zu überlassen.
Behauptung 1: Österreich hat zu viele MitarBeiterinnen und MitarBeiter iM Öffentlichen dienst Ein Blick in den aktuellen Personalbericht des Bundeskanzleramtes mag hier die Augen öffnen. Dieser Bericht stünde auf der Homepage des Bundeskanzleramtes eigentlich jeder Bürgerin/jedem Bürger – und somit auch Wirtschaftslobbyisten oder Journalisten – zur Verfügung. Dennoch finden diese interessanten Fakten nur äußerst selten den Weg in Medien und Publikationen – so etwa der jährlich angestellte Vergleich des Anteils der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes an der Gesamtbeschäftigung in den OECD-Staaten (siehe Abbildung 1 und 2).
Unschwer ist zu erkennen, dass Österreich mit einem Anteil öffentlich Bediensteter von 12,8 % an der Gesamtbeschäftigung alles andere als ein Spitzenreiter in Sachen Bürokratie ist. Im Gegenteil, unser Land liegt sogar 3,5 % unter dem OECD-Durchschnitt. Die von vielen in öffentlichen Belangen oft als Vorbild gepriesenen skandinavischen Länder wie Schweden, Norwegen oder auch Finnland rangieren hingegen in diesem Ranking ganz vorne, mit Werten von 30 % und mehr. Würde die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ähnlich verkürzt argumentieren, wie dies von vielen Wirtschaftslobbyisten und Boulevardjournalisten gemacht wird, müsste die Devise längst lauten: „Mehr Staat und weniger Privat.“ Die Wahrheit sieht aber ein wenig anders aus. Eine Gesellschaft funktioniert nur dann gut, wenn der Staat die notwendigen Leistungen für die Gesellschaft effizient und „kundenorientiert“ sicherstellt. Es ist ein schon oft widerlegtes Märchen, dass private Dienstleister alles billiger und besser leisten können als der öffentliche Bereich. Manche Staaten mussten dabei in den letzten Jahren einen sehr bitteren Wahrheitsbeweis antreten. Auch aus diesem Grund muss endlich Schluss sein mit den pauschalen Beschimpfungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes.
aBBilDung 1 unD 2: anteil öffentlich Bediensteter an der gesamtbeschäftigung 2009
aBBilDung 3: Brutto-jahreseinkommen (median) in euro nach Beschäftigungsgruppen, 2008
aBBilDung 4: entwicklung des akademikeranteils
aBBilDung 5: mittleres Brutto-jahreseinkommen in Österreich 2009 – Frauen
(nur ganzjährig Beschäftigte und nur Vollzeitbeschäftigte, insgesamt 746.500 frauen)
Behauptung 2: BeaMte verdienen Mehr als angestellte Seit Jahren geistert z. B. eine Studie des Instituts für höhere Studien und wissenschaftliche Forschung in Kärnten (es gibt unzählige weitere vergleichbare Studien zu diesem Thema!) durch die Lande und wird immer dann aus dem Köcher gezogen, wenn man dem Lohnniveau im öffentlichen Dienst eine Schieflage gegenüber der Privatwirtschaft andichten möchte. Folgende abenteuerliche Berechnung wird dabei aus dem Hut gezaubert (siehe Abbildung 3). Diese Darstellung würde die Beamten natürlich schwer belasten, nur blendet das Institut für höhere Studien zwei ganz wesentliche Parameter aus. Es sind dies: • die diskriminierende Unterbezahlung von Frauen in der Privatwirtschaft, die es im öffentlichen Dienst einfach nicht gibt; • der eklatant höhere Anteil an Akademikern, Spezialis­ ten und Fachkräften im öffentlichen Dienst (siehe Abbildung 4). Die weiteren Grafiken (siehe Abbildung 5 und 6) über eine nach Geschlechtern getrennte Auswertung der Einkommen je nach Berufsgruppe und Lebensalter in Österreich belegt, dass männliche Beamte in allen Altersgruppen geringfügig unter dem Lohnniveau von Angestellten liegen. Hingegen liegen Beamtinnen durchgehend über dem Niveau von weiblichen Angestellten. Das ist natürlich darauf zurückzuführen, dass das Ausbildungsniveau der öffentlich Bediensteten im Durchschnitt wesentlich höher ist und es eine völlige Gleichstellung der Bezahlung von Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit gibt. Dass hier in der Privatwirtschaft dringender Nachholbedarf besteht,
aBBilDung 6: mittleres Brutto-jahreseinkommen in Österreich 2009 – männer
(nur ganzjährig Beschäftigte und nur Vollzeitbeschäftigte, insgesamt 1,34 Mio. Männer)
ist gesellschaftlich unbestritten, umgekehrt kann es aber dem öffentlichen Dienst sicher nicht angekreidet werden, wenn er hier Vorbild ist. Neben den diskriminierungsfreien Gehaltsschemata im öffentlichen Dienst ist es schließlich auch der dreimal so hohe Akademikeranteil im öffentlichen Dienst, der bei einem fairen Einkommensvergleich berücksichtigt werden müsste.
Behauptung 3: die Öffentlich Bediensteten agieren iM geschützten Bereich Den unflexiblen Beamten, der sein „Berufsleben lang“ am selben Schreibtisch sitzt und dort mehr oder weniger seinen „Beamtenpflichten“ nachkommt, kennen wir aus vielen Kabarettprogrammen. In der Realität gibt es diesen nicht und es hat ihn auch nie gegeben. Ein Blick auf die unzähligen Organisationsreformen – meist handelte es sich um mehr oder weniger sinnvolle Einsparungen – im öffentlichen Dienst beweist, dass öffentlich Bedienstete, unabhängig ob Vertragsbedienstete oder Pragmatisierte, sowohl hinsichtlich Verwendung als auch Dienstort mindestens genauso flexibel sein müssen wie Angestellte in einem privaten Betrieb. Das Beamtendienstrecht verlangt sogar eine deutlich höhere Flexibilität, als dies etwa bei Dienst- und Kollektivverträgen in der Privatwirtschaft zulässig wäre. Fragen Sie beispielsweise junge Lehrerinnen und Lehrer, die aufgrund sinkender Schülerzahlen jedes Jahr um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Aber auch darüber schweigt die mediale Berichterstattung. Ihr Paul Kimberger
Von Mag. RoMana DeckenBacheR fRauenRefeRentIn DeR BunDeSleItung 10 aktuell
sParen am Falschen ort Wenn es bei uns lehrerInnen ans Sparen geht, fällt mir in anlehnung an oscar Wilde nur ein Spruch ein: „Sparsamkeit uns zu empfehlen, das scheint mir ebenso lächerlich wie beleidigend. es ist, als ob man einem Verhungernden riete, weniger zu essen!“ Aufgrund der heraufdämmernden budgetären Engpässe in kommenden Budgets scheint man sich zu beeilen, uns LehrerInnen am Altar des Sparzwanges zu opfern. Und als ob es damit noch nicht genug wäre: Für uns Frauen würden die von der Regierung geäußerten Ideen nachhaltige berufliche und soziale Schlechterstellungen bedeuten. Die Politik fordert unter anderem, dass unsere JunglehrerInnen künftig 27 statt derzeit rund 21 Stunden pro Woche im Klassenzimmer stehen sollen, also sechs Stunden mehr. Abgegolten sollen aber nur zwei Drittel extra werden, also vier Stunden. Paul Kimberger antwortete prompt und hielt den Vorstoß Fekters „selbst in Krisenzeiten für eine leichte Skurrilität“. Als ob das alles noch nicht genug wäre, fordert die Politik plakativ einen sofortigen Aufnahmestopp für den öffentlichen Dienst. Das wiederum birgt die Gefahr einer Erschwernis des Zugangs zur Teilzeitbeschäftigung in sich. Tatsache ist, dass die „Erziehungsarbeit“ in der Pflichtschule und überwiegend auch zu Hause von uns Frauen übernommen wird. Väterkarenz stellt in unserer Gesellschaft noch immer eine Minderheit dar. Im Jahre 2010 waren lediglich knapp 5 % der Väter in Karenz. Diese Erziehungsarbeit wird nach der Mutterschaftskarenz oftmals in Form einer Teilzeitbeschäftigung fortgesetzt.
Belastungen an lehrpersonen gestiegen Weder wir Lehrerinnen noch die Dienstnehmervertretung sind jedoch dafür verantwortlich, dass immer weniger Männer den Beruf eines Pflichtschullehrers ergreifen. Das ist ein internationales Phänomen mit weltweit ähnlichen Tendenzen. Fakt ist, dass sozialisierende, beziehungs- und
umfeldorientierte Aufgaben zugenommen haben und das Unterrichten komplexer geworden ist. Die Anforderungen und die Belastungen der Lehrpersonen sind gestiegen, das wird von Männern und Frauen im Lehrberuf ähnlich wahrgenommen. In einer Studie, die der Verfasserin vorliegt, wird vermutet, dass traditionelle Geschlechterrollen die Berufswahl der jungen Männer beeinflussen. Ein weiteres Element könnte auch die Nähe zur Erziehungsarbeit sein, die mehrheitlich von Frauen in „Gratisarbeit“ geleistet wird und gesellschaftlich wenig Anerkennung findet. Das könnte viele junge Männer davon abhalten, Pflichtschullehrer zu werden.
unterschiedliche leBenswelten Ein weiterer Erklärungsansatz bezieht sich auf die unterschiedlichen Lebensperspektiven von Frauen und Männern, die bei der Wahl von Ausbildung und Beruf eine wichtige Rolle spielen. Da in den Lehrberufen – im Unterschied zu vielen von den Anforderungen her vergleichbaren Berufen in der Privatwirtschaft – qualifizierte Teilzeitbeschäftigung (noch) möglich ist und die Wochenarbeitszeit auch verändert und der familiären Situation angepasst werden kann, ist die Schule geradezu ein ideales Berufsfeld für gut ausgebildete Personen mit Familienverantwortung. Das sind bei uns mehrheitlich Frauen. Personen dagegen, die eine eher traditionelle Berufslaufbahn planen, die beruflich vorankommen und aufsteigen möchten, vermissen in den Lehrberufen klare Perspektiven und wählen deshalb andere Ausbildungen. Was hat das alles nun mit uns Lehrerinnen zu tun? Wir Lehrerinnen laufen Gefahr, dass wir das erste Opfer einer Ad-hoc-Sparpolitik werden. Verschärft wird die Situation zusätzlich durch den geforderten Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst. als Bundesfrauenreferentin fordere ich daher: Mehr zeit für das wesentliche! • Keine Anhebung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich • Beibehaltung der Möglichkeit von Teilzeitbeschäftigung für Lehrerinnen • Keine negativen Auswirkungen auf die eigene berufliche Laufbahn durch selbstgewählte Teilarbeitszeit
Mit Ulrich Dobiasch erabeitete Projektleiter Martin Höflehner den grafischen Auftritt für die APS-Website. -6 -
neue, Bunte aPs-Welt! 2012 präsentiert sich die gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer mit einer überarbeiteten bzw. neu gestalteten, frischen optik – vom logo bis zur Webseite!
und Corporate Design bis zu multimedialen Anwendungen in Museen ist alles dabei. Einer meiner Schwerpunkte ist aber bis heute die Gestaltung und technische Umsetzung von Internetseiten wie die der Gewerkschaft.
Mit Martin Höflehner, dem internen Projektleiter, erarbeitete Ulrich Dobiasch – Grafiker, Web- und Multimediagestalter aus Wien – den neuen grafischen Auftritt sowie die Internetseite pflichtschullehrer.at. Wir haben Ulrich Dobiasch ein paar Fragen zur neuen Website gestellt.
pflichtschullehrer.at – was waren die anforderungen Bei der neuen weBseite? Hauptanforderung und somit Basis der Webseite ist der klare und schnelle Zugang zu den Themen und Schwerpunkten der Gewerkschaft. Weitere Inhalte, wie Veranstaltungen und ein Service-Bereich, Kontakte und eine Vorstellung der Organisation, stehen hinter den Themen an zweiter Stelle. Das Webdesign ist einfach und klar aufgebaut, schließlich geht es um Inhalte, nicht um tolle Effekte und blinkende Banner. Die Meinung der User ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Seite. Registrierte Gewerkschaftsmitglieder haben die Möglichkeit – und sind dazu aufgerufen – Themen und Schwerpunkte sowie die eine oder andere Veranstaltung online zu kommentieren. Ein weiteres interaktives Element für alle Besucher ist ein Umfrage-System – hier wird die Stimmung zu aktuellen Ereignissen schnell und einfach ermittelt und dargestellt. Das vollständige Archiv der APS-Magazine – für alle registrierten Benutzer zum Nachlesen – und eine Volltextsuche über alle Inhalte der Webseite runden den Webauftritt ab.
herr doBiasch, wenn sie sich Bitte Kurz vorstellen, Bevor wir üBer gestaltung und die neue weBseite sprechen. Eigentlich sollte die Antwort recht einfach sein – aber das ist sie dann doch nicht. Vor gut zehn Jahren habe ich als Quereinsteiger (nach einer Hotelfachschule) in die Internetbranche gewechselt und als Programmierer bei einer Wiener Agentur gearbeitet. Mit den Jahren und Projekten sind immer mehr Herausforderungen und Aufgabenbereiche in meine Verantwortung gefallen, sodass ich mich im Laufe der Zeit zu einem Allrounder entwickelt habe. Heute, als Ein-Personen-Unternehmen, setze ich ein breites Spektrum an Projektarten um. Von Logo-Gestaltung
wie ist die internetseite uMgesetzt? giBt es da unterschiede zu anderen weBseiten? Webseiten unterscheiden sich auf den ersten Blick nur optisch, die eine gefällt, die andere nicht – für mich steckt da natürlich ein bisschen mehr dahinter. Ganz kurz zur technischen Umsetzung – das werden ja vermutlich 99 % der Leser nicht sehr spannend finden –, die Webseite ist mit den neuesten Standards wie HTML 5 und CSS 3 umgesetzt. Im Hintergrund werden alle Inhalte mit einem der führenden OpenSource-Administrationssystemen „Drupal“ erstellt und gewartet. Damit die Themen der Gewerkschaft auch im Internet gefunden werden, ist die Seite „Suchmaschinen-freundlich“ programmiert worden.
Ziel war es, die Identität und Eigenständigkeit der APS zu unterstreichen und den Außenauftritt zu schärfen. Als Basis für sämtliche Anwendungen dient die Neugestaltung des aps-Schriftzuges und die Erschaffung einer eigenen grafischen Welt. Das zentrale Gestaltungselement ist der „aps-swirl“, ein dynamischer bunter FarbWirbel, der eine starke Vorwärtsbewegung symbolisiert. Die vier Farben im Wirbel stehen für die Vielfalt in der Gewerkschaft, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Schulformen innerhalb der APS. Auch das APS-Magazin präsentiert sich im frischen Look, MTM setzte das neue CI ins Zeitschriftenformat um.
WeBsite: • Klare Navigation • Neue Standards wie HTML 5 und CSS 3 • Abwärtskompatibilität • Interaktivität – Kommentarfunktionen • Benutzerregistrierung, exklusive Inhalte für Mitglieder • Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung
ci • Komplette Überarbeitung – Neugestaltung des grafischen auftritts der aPS • Key Visual „aps-swirl“ • Neuer Schriftzug/Logo • Neugestalten der Website www pflichtschullehrer.at
liebe kolleginnen und kollegen! es ist mir eine große freude, Ihnen sowohl unsere aPS-homepage als auch unser aPS-Magazin im neu gestalteten corporate Design präsentieren zu können. Ich hoffe, wir haben Ihren geschmack getroffen. Das Ziel war klar, als im Sommer 2011 der entschluss gefallen ist, das erscheinungsbild unserer organisatimit leidenschaft für unsere lehrer/innen on weiterzuentwickeln und neue Bereiche der kommunikation zu implementieren. es geht um den nutzen für den „kunden“ und um dessen erfolgreiche Zukunft. es geht um kundenzufriedenheit ohne Wenn und aber. und es geht um die Bildung von schlagkräftigen Allianzen, die das komplexe Puzzle der gewerkschaftlichen arbeit im Sinne der lehrerinnen und lehrer an Österreichs Pflichtschulen vervollkommnen. Beständigkeit ist für mich ein Prinzip, das nicht nur unsere Philosophie prägt, sondern jedes Detail unserer arbeit. In einer Welt, die allzu oft von der flüchtigkeit des Moments geprägt ist, wollen wir Information und Service bieten, die Qualität, Substanz und Beständigkeit hat. Der Slogan „Mit leidenschaft für unsere lehrerinnen und lehrer“ bringt auf den Punkt, was gewerkschaftlich Sache ist, und ich denke, das ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! nutzen Sie unsere neuen angebote unter: www.pflichtschullehrer.at Paul kimberger Bundesvorsitzender Reaktionen bitte an: paul.kimberger@goed.at
giBt es schon eine vorstellung, wie sich die seite weiterentwicKeln wird? Im Moment konzentrieren wir uns auf die Erfassung und den Ausbau von Inhalten, Themen und Schwerpunkten. Richtig und wichtig ist es, eine Internetseite nie als abgeschlossenes, starres Produkt zu sehen – die Anforderungen können sich sehr schnell ändern, speziell bei Organisationen wie Gewerkschaften. Auf jeden Fall werden in Zukunft weitere interaktive Bereiche auf der Webseite geschaffen, exklusive Inhalte für Gewerkschaftsmitglieder werden ausgebaut und die Inhaltsbereiche laufend erweitert. Vielen Dank für das Gespräch! http://www.pflichtschullehrer.at
Am 29. Jänner 2012 feierte Bodo Mayer, mein Stellvertreter in der Bundesleitung und Chefredakteur unseres APS-Magazins, seinen 60. Geburtstag: „Lieber Bodo! Im Namen der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer gratuliere ich dir ganz herzlich und wünsche dir für die Zukunft alles erdenklich Gute. Es ist mir auch ein Anliegen, mich ganz persönlich bei dir für deine Freundschaft zu bedanken. Es ist ein gutes Gefühl, dich an meiner Seite zu wissen.“
Von MaRtIn hÖflehneR BeSolDungSRefeRent DeR BunDeSleItung 10 -8 -
gehälter unD zulagen aB 2012 aB 1. 1. 2011 – Dienstzulagen Pragmatisierte lehrer/-innen unD Vertragslehrer/-innen i l
DienstVerWenDung euro 1. Volksschullehrer/-innen ghst. L2a1 an HS, SS, PTS mit Lehramtsprüfung für betreffende Schulart Differenz zwischen „L2a1 an HS, SS, PTS ohne Lehramtsprüfung für betreffende Schulart“ 1.–9. 75,40 ab 10. 87,00 2. lehrer/-innen unD leiter/-innen an hs, ss (mit hs-lehrPlan), Pts X leistungsdifferenzierter unterricht (d, M, ib. fremdspr.) 1 Schülergruppe 59,60 2 od. mehr Schülergr. im selben Unterrichtsgegenstand 74,20 2 od. mehr Schülergr. in verschiedenen Unterrichtsgegenständen 89,40 X fachKoordinator/-in an schwerpunkthauptschulen KoordinatorIn der Unterrichtstätigkeit der LehrerInnen in D, M, Ib. Fremdspr. 5–11 Schülerqr., 1–3 Schulstufen 59,60 5–11 Schülerqr., 4 Schulstufen 74,20 ab 12 Schülerqr., 1–3 Schulstufen 74,20 ab 12 Schülergr., 4 Schulstufen 89,40 FachkoordinatorIn an Schwerpunkthauptschulen 89,40 X leiter/-in (u. prov. leiter/-in) – hs, ss (mit hs-lehrplan), selbstständige pts weniger als 60 Schülerqruppen 59,60 mindestens 60 Schülerqruppen 74,20 X leiter/-in (u. prov. leiter/-in) – sonstige aps mit angeschl. pts 30,10 3.schülerBerater/-in an hs 1–4 Klassen 70,00 5–7 Klassen 87,50 8–9 Klassen 105,00 10–12 Klassen 116,70 13–15 Klassen 128,40 16–18 Klassen 140,00 mehr als 18 Klassen 151,70 X schülerBerater/-in an ss 2 Klassen der 5.–9. Schulstufe 22,90 3 Klassen der 5.–9. Schulstufe 30,60 4 Klassen der 5.–9. Schulstufe 38,20 5 Klassen der 5.–9. Schulstufe 43,90 6 Klassen der 5.–9. Schulstufe 49,70 7 Klassen der 5.–9. Schulstufe 55,40 mehr als 7 Klassen 61,10 X schülerBerater/-in an pts 1–2 Klassen 46,70 70,00 3–4 Klassen 5–6 Klassen 93,40 7–8 Klassen 116,70 9–10 Klassen 140,00 11–12 Klassen 163,40 13–14 Klassen 186,70 15–16 Klassen 210,10 17–18 Klassen 233,40 19 bis 20 Klassen 256,70 mehr als 20 Klassen 280,10
Vtl. i l euro
L2a1 u. L2a2 § 59/5 79,20 91,40 62,60 77,90 93,90 0,00 62,60 77,90 77,90 93,90 93,90 62,60 77,90 31,60 73,50 91,90 110,30 122,50 134,80 147,00 159,30 24,00 32,10 40,10 46,10 52,20 58,20 64,20 49,00 73,50 98,10 122,50 147,00 171,60 196,00 220,60 245,10 269,50 294,10
§ 60/1/1a § 59b/1/1
§ 59b/1/2
§ 59b/3 § 59b/1/3 § 59b/1/4 § 59B/4
§ 59b/5
§ 59b/6
serVice DienstVerWenDung 4. lehrer/-innen Für Werkerziehung L3 an HS, SS, geprüft L3 an PTS, geprüft L2b1 an HS, SS, geprüft L2b1 an PTS geprüft L3 an HS, SS ungeprüft L3 an PTS, ungeprüft L2b1 an HS, SS ungeprüft L2b1 an PTS ungeprüft 5. religionslehrer/-innen L3 an HS, SS ungeprüft L3 an PTS L2b1 an HS, SS L2b1 an PTS L2a1 an HS, SS, PTS ungeprüft 6. FremDsPrachenlehrer/-innen L2b1 an HS L2b1 an PTS L3 an HS L3 an PTS L3 geprüft: Erhöhung der DZ um ergibt daher L2a1 an HS, SS, PTS ungeprüft
mit leidenschaft für unsere lehrerinnen
ghst. 1.–5. 6.–11. ab 12. 1.–5. 6.–11. ab 12. 1.–5. 6.–11. ab 12. 1.–5. 6.–11. ab 12.
1.–9. ab 10. ghst. 1.–5. 6.–11. ab 12. 1.–5. 6.–11. ab 12. 1.–5. 6.–11. ab 12. 1.–9. ab 10.
83,70 117,90 167,50 125,20 159,40 209,00 25,10 35,20 50,10 37,50 47,60 62,50 49,30 90,80 14,70 27,10
87,90 123,80 175,90 131,50 167,40 219,50 26,40 37,00 52,60 39,40 50,00 65,60 51,80 95,30 15,40 28,50
§ 58/5/3, 6
49,30 90,80 14,70 27,10 75,40 87,00
51,80 95,30 15,40 28,50 79,20 91,40
75,40 138,10 83,70 117,90 167,50 125,20 159,40 209,00 46,80 130,50 164,70 214,30 75,40 87,00
79,20 145,00 87,90 123,80 175,90 131,50 167,40 219,50 49,10 137,00 172,90 225,00 79,20 91,40
7. aBteilungsunterricht an Vs unD ss an VS- oder SS-Klassen in mehrkl. VS (SS) 83,70 87,90 an ungeteilten einkl. VS (SS) und in geteilten Klassen zweikl. VS (SS) 126,80 133,10 an geteilten einkl. VS (SS) 0,00 0,00 8. PraXisschullehrer/-innen L2a1 (VL, RL) an VS Differenz zwischen L2a1 u. L2a2 L2a2 (VL, RL) an VS (Differenz zw. L2a2 und L1) zweijähriger Überstellungsverlust, mind. jedoch 100,80 105,80 L2a2 (HL, SL, PTL) an HS, SS, PTS (Differenz zw. L2a2 und L1) zweijähriger Überstellungsverlust, mind. jedoch 100,80 105,80 L3 (RL an APS, FremdsprachenlehrerInnen an VS und HS) Differenz zw. L3 u. L2b1 L 2b1 (LfWE und RL an APS, FremdsprachenlehrerInnen an HS und PTS) Differenz zw. L3 u. L2a1
§ 60/3/1 § 60/4 § 60/3/2 § 60/4 § 60/1/1b § 58/4 § 58/5/1, 6
§§ 58/6 u. 115/1
§ 60/1/1c § 59a/1/1 § 59a/1/2 § 59a/1/3 § 59a/5a/2
„L2a1 (FremdsprachenlehrerInnen) an VS und HS Unterricht im halben Umfang“
Differenz zw. L2a1 u. L2a2, jeweils halbe Dienstzulage 9. Betreuerzulage 32,90 10. Vergütung Für Die klassenFührung Bei lanDeslehrer/-innen 82,20
§ 63a § 61c
Vertragslehrer/-innen ii l
Vertragsbed.-gesetz
l2a1 an HS, SS, PTS je Jahres-Wo-Std. 39,90 l2b1 an HS, SS je Jahres-Wo-Std. 39,90 l2b1 an PTS je Jahres-Wo-Std. 73,10 X lehrer, die in d, M bzw. ib. fremdspr. leistungsdiff. unterricht leiten: 1 Schülergruppe oder Klasse jährl. 713,20 2 oder mehr Schülergr. oder Klassen im selben Gegenst. jährl. 891,20 2 oder mehr Schülergr. oder Kl. in verschied. Gegenst. jährl. 1.070,80 X abteilungsunterricht: vs, ss – unterricht mit mehreren schulstufen: In mehrklassigen VS, SS je Jahres-Wo-Std. 43,20 in ungeteilt einklassigen VS, SS je Jahres-Wo-Std. 65,90 in geteilt einklassigen VS, SS je Jahres-Wo-Std. 0,00 X lehrer/-innen für we l3 an HS, SS geprüft 59,50 l3 an PTS 81,10 l2b1 an HS, SS geprüft 18,00 l2b1 an PTS 24,40 l3 an HS, SS ungeprüft 26,10 l3 an PTS 47,50 l2b1 an HS, SS ungeprüft 7,90 l2b1 an PTS 14,30 X religionslehrer/-innen l3 an HS, SS geprüft 26,10 l3 an PTS 47,80 l2b1 an HS, SS 7,90 l2b1 an PTS 14,30 X Betreuerzulage 32,9 X vergütung für die Klassenführung 82,20
§ 44a/4/1
§ 44b/1
§ 44a/8/1
§ 44a/1/3
§ 44a/5
§ 63a § 44e
lehrer/-innen Gehaltsstufe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 17+Daz 18 18+Daz
1.522,60 1.546,20 1.569,60 1.593,10 1.616,50 1.653,10 1.710,30 1.769,90 1.833,50 1.899,60 1.966,50 2.034,00 2.100,90 2.168,20 2.261,80 2.354,80 2.447,30 2.586,05 -
1.677,70 1.707,20 1.736,00 1.766,00 1.797,70 1.882,30 1.968,50 2.055,90 2.143,80 2.230,70 2.318,00 2.438,00 2.556,90 2.676,80 2.796,00 2.902,40 3.012,70 3.178,15 -
Verwendungsgruppe L 2a 1 L 2a 2 Euro 1.820,70 1.944,20 1.874,40 2.002,00 1.927,70 2.060,00 1.982,20 2.117,80 2.035,90 2.175,50 2.145,10 2.291,50 2.258,20 2.431,80 2.370,70 2.571,50 2.499,50 2.732,90 2.628,50 2.894,50 2.757,60 3.056,20 2.886,20 3.218,50 3.016,00 3.381,20 3.144,70 3.544,30 3.275,00 3.707,20 3.389,40 3.852,00 3.509,20 4.003,20 3.688,90 4.230,00 -
Verwendungsgruppe SI 1 SI 2 Euro 5.823,40 4.879,80 6.367,90 5.497,60 7.059,50 6.022,70
2.172,10 2.246,60 2.320,00 2.426,30 2.604,10 2.782,70 2.960,80 3.139,10 3.318,90 3.498,60 3.678,30 3.858,00 4.037,70 4.217,60 4.397,40 4.577,70 4.827,20 5.201,45
2.355,40 2.355,40 2.355,40 2.551,10 2.746,70 2.942,70 3.138,90 3.336,00 3.533,90 3.731,70 3.928,70 4.126,20 4.323,70 4.521,40 4.718,70 4.981,20 5.244,40 5.507,10 5.901,15
schulauFsichtsBeamte neu Gehaltsstufe
Gehaltsstufe 1 2 3
Verwendungsgruppe FI 1 FI 2 Euro 4.665,10 3.922,10 5.108,20 4.406,60 5.661,00 4.829,40
Gehaltsstufe 1 2 3 4 5 6 7 aktuell 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
vertragslehrer/-innen lph
2.454,90 2.454,90 2.454,90 2.658,30 2.862,20 3.066,00 3.270,50 3.476,00 3.682,30 3.889,10 4.095,90 4.304,00 4.510,80 4.718,00 4.925,50 5.214,30 5.489,10 5.764,30 6.038,10
2.222,80 2.293,90 2.365,10 2.444,00 2.614,90 2.794,30 2.973,80 3.147,50 3.328,20 3.514,00 3.678,30 3.858,00 4.037,70 4.217,60 4.397,40 4.571,60 4.798,90 4.798,90 5.139,30
Entlohnungsgruppe l 2a 2 l 2a 1 l 2b 1 l3 Euro 2.025,10 1.895,40 1.735,10 1.563,10 2.085,00 1.950,80 1.766,20 1.589,30 2.144,80 2.006,50 1.798,90 1.614,60 2.204,80 2.062,40 1.832,10 1.640,60 2.264,30 2.118,00 1.866,80 1.666,50 2.386,60 2.231,60 1.957,00 1.706,80 2.532,60 2.349,40 2.048,90 1.769,10 mit leidenschaft für unsere lehrer/innen 2.678,10 2.465,70 2.140,30 1.835,70 2.846,00 2.599,40 2.231,30 1.904,90 3.013,90 2.733,80 2.322,60 1.975,10 3.184,20 2.869,70 2.413,20 2.046,20 3.355,30 3.004,60 2.538,10 2.115,80 3.525,60 3.140,90 2.663,20 2.187,10 3.696,50 3.277,80 2.787,80 2.258,40 3.867,40 3.414,30 2.912,40 2.355,50 4.018,90 3.533,40 3.022,70 2.452,50 4.178,70 3.660,30 3.138,20 2.548,30 4.348,50 3.795,70 3.262,50 2.644,60 4.503,90 3.918,30 3.375,50 2.740,80
erzieher/-innenzulage
leiter/-innen Von unterrichtsanstalten Dienstzulagengruppe
L1 I II III IV V L 2a2 I II III IV V „l 2a1 L2b1“
L3 I II III IV V VI
in den Gehaltsstufen 1 bis 8 9 bis 12 Euro
ab der Gehaltsst. 13
841,50 757,00 672,80 588,40 504,80 2 bis 9 750,30 675,20 599,90 524,60 450,30 1 bis 8 343,00 281,40 226,10 189,10 157,40
899,20 809,90 719,40 629,40 538,90 10 bis 13 802,10 722,50 642,20 561,50 480,80 9 bis 12 370,90 303,50 243,20 202,80 168,90
954,80 859,30 763,80 669,20 572,20 ab GSt.14 851,40 766,40 681,20 596,40 510,70 ab GSt.13 399,40 326,70 260,20 216,80 180,60
266,90 225,20 187,90 156,70 113,00 1 bis 10 211,70 156,70 147,00 105,70 73,70 51,30
291,60 244,40 203,20 170,50 121,80 11 bis 15 216,00 162,40 150,40 108,60 75,20 53,90
314,10 260,80 217,20 180,60 130,00 ab GST 16 230,10 174,10 159,70 115,30 79,20 58,50
Verwendungsgruppe 1 L1 441,80 L 2a 394,80 L 2b 320,20 L3 281,70
Zulagenstufe 2 3 4 5 485,30 558,70 631,80 705,10 425,80 483,40 551,20 621,20 366,00 416,30 430,60 456,90 295,60 322,00 351,10 380,50
Vertragslehrer/-innen entlohnungsschema ii l Entlohnungsgruppe
Unterrichtsgegenstände der Lehrverpflichtungs-
lph l1
2a 2 2a 1 2b 1 3
I II III IV IVa IVb V
für jede Jahreswochenstunde gruppe Euro 2.232,00 1.711,20 1.620,00 1.539,60 1.338,00 1.400,40 1.432,80 1.282,80 1.131,60 1.059,60 933,60 853,20
leiter/-innen V. unterrichtsanstalten § 106 lDg Verwendungsgruppe L 2a 2
Dienstin den Gehaltsstufen zulagen- 1 bis 8 9 bis 12 ab 13 gruppe Euro I 550,40 588,10 624,40 II 512,50 548,40 581,90 III 421,90 451,70 479,00 IV 375,80 401,90 427,20 V 252,50 269,70 286,30 VI 210,30 224,70 238,70
Von chRIStoPh lIeBhaRt MItglIeD DeR BunDeSleItung 10
junglehrerBrieF kurz vor Weihnachten erging ein Brief der jungen Lehrerinnen Cindy Limpl und katrin Rehrl an die gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer. Darin hieß es unter anderem … „Vielen Kindern fehlt – aufgrund der fehlenden Akzeptanz gegenüber den Lehrern von einem Großteil der Bevölkerung – der Respekt vor den Lehrpersonen. … Aussagen von SchülerInnen, wie z. B. „Was möchten Sie dagegen tun?“ oder „Der Sch… interessiert mich nicht!“, stehen in vielen Klassen an der Tagesordnung. Auch körperliche Gewalt gegen LehrerInnen ist keine Seltenheit. … Diesen Vorfällen steht man völlig machtlos gegenüber. … Es muss für SchülerInnen, die sich nicht an Regeln halten, Konsequenzen geben! Ein liberales Schulsystem kann nicht bedeuten, dass die SchülerInnen alles dürfen und die LehrerInnen hilflos zusehen müssen. Wie können Kinder in der Gesellschaft bestehen, wenn sie nicht lernen, Grenzen zu akzeptieren und Regeln einzuhalten? … Wir Lehrer brauchen kein Mitleid oder Lob, sondern wünschen uns eine Aufwertung unseres Berufstandes in der Gesellschaft. Viel zu oft hört man, der Lehrer arbeitet nichts, sei faul und habe zu lange Ferien. Auch den Kindern wird diese Einstellung vermittelt. Jeder, der unter diesen Umständen noch Lehrer sein will, braucht sehr viel Kraft und Idealismus, um im Berufsalltag bestehen zu können.“
aus der seele gesprochen Mit diesem Brief sprechen die Kolleginnen Limpl und Rehrl vielen PädagogInnen aus der Seele, denn vonseiten der Gesellschaft wird von LehrerInnen zunehmend verlangt, Kinder zu erziehen und Grenzen zu setzen, während, wie es Paul Kimberger in einer Presseaussendung Ende September 2011 treffend formulierte, das „Werkzeug für Konsequenzen, wenn diese Grenzen überschrit-
ten werden“, fehlt. Derzeit können Lehrkräfte verhaltensauffällige SchülerInnen lediglich, wie bereits im Brief der Junglehrerinnen erwähnt, tadeln und zurechtweisen, und in Extremfällen, wenn Gefahr in Verzug ist, kann man den Schüler suspendieren, was in den meisten Fällen aber kein wirksames Mittel darstellt.
Keine Konsequenzen Ist es im Sinne der Gesellschaft, LehrerInnen die Möglichkeit vorzuenthalten, Konsequenzen zu setzen (wie z. B. Verhaltensnoten in den Abschlussklassen, Sozialdienst als Folge von Vandalismus, Betreuung durch SonderpädagogInnen oder SchulpsychologInnen in „Timeout-Klassen“ nach Stören des Unterrichts)? Müsste es der Gesellschaft nicht ein Anliegen sein, die Arbeit ihrer LehrerInnen wertzuschätzen und ihrer Arbeit und dem Berufsstand Respekt entgegenzubringen, da das Lehrpersonal viele soziale Aufgaben, von denen sich der Staat und die Gesellschaft verabschiedet haben, übernommen hat? Und sollte es der Gesellschaft nicht weiters ein Anliegen sein, dass unsere SchülerInnen bei Fehlverhalten Konsequenzen zu tragen haben, damit sie auf die Arbeitswelt und ihre Anforderungen vorbereitet werden? Sind diese Anliegen unverschämt, anmaßend, arrogant? Nein, sicher nicht! Wir LehrerInnen fordern doch einzig und allein, dass wir uns auf unsere eigentlichen beruflichen Aufgaben konzentrieren und unsere Kompetenzen und fachlichen Qualifikationen zum Wohle der SchülerInnen und somit auch langfristig für die Qualität des Schulsystems in Österreich entfalten können. Ich denke, dass unser Schulsystem mit seinen LehrerInnen diese Aufgabe in hohem Maße leisten kann, wenn es der Politik endlich gelingt, seriöse Bedingungen sowie ein Klima der Wertschätzung zu schaffen und das Lehrpersonal durch geeignete Supportsysteme zu entlasten. Denn engagierte, motivierte LehrerInnen sind die Zukunft unseres Bildungssystems und unseres Staates und gehören daher in ihrer Arbeit unterstützt.
eIn BelIeBteS SPIel ZuR faSchIngSZeIt Von MMag. DR. thoMaS Bulant, VoRS.-StV. - 14 -
millionenquiz:
o, du leistungsfreundliches Österreich! Bekanntermaßen regt lachen die Vitalität an – und lehrerInnen benötigen in Zeiten wie diesen alle kräfte. Im Quiz folgen jeder geschichte eine frage und die einladung zum antworten. Wenn uns dabei nicht die eine oder andere im halse stecken bleibt! McDonald’s-Filiale Wien/Schwedenplatz. Vater steuert gemeinsam mit seiner Tochter, beladen mit einem mit Snacks und Spielzeug übervollen Tablett, einen Tisch an. „Zuerst wird gegessen, Lisa!“ Kaum haben beide Platz genommen, greift die Kleine auf ein Packerl Spielkarten. Während der Vater der Tochter beim Lösen der Plastikschutzfolie hilft, wiederholt er seine Aufforderung. „Wenn du brav isst, spielen wir nachher.“ Lisa negiert weiterhin das Essen und der Vater mischt die Karten. aufwärmfrage: was tut der vater, bevor er das Kind nochmals zum essen ermahnt?
A) Er baut ein Kartenhaus. B) Er teilt die Quartettkarten zum Spielen aus. C) Er stellt die Karten in einer Dominoschlange auf. D) Er erklärt der Tochter die Kartensymbole. Elternsprechtag. Die Mutter eines Schülers erzählt von ihren Sorgen. Ihr Sohn ist nun wieder in Therapie. Diesmal muss es klappen, seine Leistungsbereitschaft zu wecken. Laut Frau Klassenvorstand wäre das seit Jahren angepeilte Ziel nicht der Übertritt in eine höhere Schule, sondern lediglich die Mitnahme aller Schulmaterialien in den Unterricht. „Was soll ich noch alles für den Alex machen, Frau Lehrerin?“ einstiegsfrage: womit erscheint alex einige tage später in der schule? A) mit dem neuesten iPhone
B) mit der coolsten Ice-Watch C) mit der geilsten Ed-Hardy-Kappe D) mit den teuersten Sneakers 4a einer Volksschule. Die Schützlinge der Frau Lehrerin beherrschen die Kulturtechniken. Nach der zweiten Rechenschularbeit beschleicht manche Schüler jedoch Weltuntergangsstimmung. Obwohl sie die besten Deutschaufsätze – Kreativität und Ausdruck top, Rechtschreibung und Grammatik top – schreiben, wird Mathematik in den nächsten Monaten ihr Schwerpunktgegenstand sein, denn ein Befriedigend im Fach des Zahlenjonglierens „kommt nicht in die Tüte“. Diese eindeutige Ansage verhilft zu einem Förderkurs um sieben Uhr früh und zu Müdigkeit für den restlichen Schultag. Der erste Schritt zur Schulunlust und zur Durchschnittlichkeit ist getan. erste frage: was fördert durchschnittliche leistungen an unseren schulen? A) Auswendiglernen und Verdrängen von Allgemeinwissen B) Fachegoismus sticht Talent C) die allein glückselig machende AHS-Reife D) das Nationaltrainersyndrom Pensionsberechnung in der Gewerkschaft. Unsere Volksschullehrerin wurde am 30. 11. 1953 geboren. Noch selten hat sie sich als 8-Monate-Kind so gefreut, nicht das Neujahrsbaby 1954 gewesen zu sein, als sie erfährt, dass die „Hacklerregelung“ bei ihr noch greift. Ob sie noch gewinnbringend im Dienst verbleiben kann, will sie als Leistungsträgerin ihrer Schule wissen. zweite frage: was hat sie vom gesetz her zu erwarten? A) Lob und Anerkennung durch den Dienstgeber B) eine Bonuszahlung C) ihren Wunschstundenplan D) eine geringere lebenslange Pension aufgrund der Durchrechnung Sie beschließt aufgrund von D wie Durchrechnung, ihre
Kompetenz nicht länger dem österreichischen Bildungssystem zur Verfügung zu stellen. „Leistungsbeurteilung in Österreich“. Großes Kino. Sowohl auf den Horrorfilm „Nicht genügend sind verboten“ als auch auf den Fantasy-Knüller „In Volksschulen kann man nicht sitzen bleiben“ muss unsere 1953 geborene Fachkraft in Zukunft verzichten. Laut Schulunterrichtsgesetz ist die Leistungsbeurteilung ein Gutachten durch die unterrichtende Lehrkraft. Diese Erkenntnis hat den Einzug in die Drehbücher verpasst. dritte frage: welche unterstützenden Maßnahmen kommen der leistungsbeurteilung an einer durchschnittlichen österreichischen schule zugute? A) Eltern anerkennen den Expertenstatus der Lehrerin und schätzen das Urteilsvermögen der Pädagogen, auch wenn es das eigene Kind betrifft. B) Die Schulaufsicht und Schulleitungen vermeiden jedwede Form von Weisungsdruck in der Leistungsbeurteilung. C) Noten sind unveränderbare Ziffern, auch wenn man sich als Lehrkraft dadurch Ärger einhandelt. D) Die Leistungsbeurteilung innerhalb einer Schülergruppe orientiert sich niemals am Durchschnitt.
AMS und Wechsel in eine Haupt-Restschule eines Ballungszentrums. Der Herr Lehrer hat einen Lehrausgang im Sinne der Zukunftschancen seiner Klasse organisiert. Berufsinformation. Ein sichtlich bemühter Berufsberater wagt die provokante Frage: „Was interessiert dich?“ Stille durchflutet den Raum. Die Frage wird wiederholt. Genervt wendet sich der Schüler ab. vierte frage: was will der schüler damit signalisieren? A) Was soll mich interessieren, ich habe doch alles. B) Meine Eltern sind arbeitslos. C) Was ich nicht kann, strengt mich an und will ich daher nicht. D) Die Schule will mich fördern. Diese Forderung ödet mich an. Am Ende eines konsequenten und strukturierten Berufsund Schulinformationsprozesses spült es viele SchülerInnen trotz fehlenden Faibles für die höhere Bildung in eben diese Schulen. Dem Satz „Karriere mit Lehre“ wird nämlich wenig Glauben geschenkt. Ältere Geschwister können berichten: In den für Österreich wichtigen Tourismusberufen
wird die Zukunft der Mitarbeiter kleingeschrieben. In den besten Häusern erhält eine Jungköchin für eine 50-Stunden-Woche nicht mehr als € 1.200,– brutto. fünfte frage: was bewegt schülerinnen, ihre schulpflicht freiwillig zu verlängern? A) Mit der Hoffnung auf eine Matura steigt jene auf eine bessere Entlohnung. B) Die Schulbank sichert die Familienbeihilfe und die „Pension Mama“. C) Im Schutzraum Schule lässt es sich mit Ferienanspruch gut leben. D) Bis zum Pensionsantritt mit 70 plus kann man noch vieles unterbringen. Es gibt kaum ein Land in Europa, wo die Politik das Wort „Leistung“ so oft in den Mund nimmt und der Faktor Arbeit so hoch besteuert wird wie in Österreich. Der Gehaltszettel weist traumhafte Bruttobeträge aus, die nie zur Auszahlung kommen. Die Nettobeträge sind für ArbeitnehmerInnen oft ernüchternd. Sie zählen zu den treuesten Steuerzahlern in der Republik. Auf die Massensteuern wie Lohn- und Mehrwertsteuern kann sich das Finanzministerium verlassen. Kreative LehrerInnen, die um die Steuervorteile in diesem Land Bescheid wissen, hätten Strukturveränderungsvorschläge. Millionenfrage: wie können lehrerinnen ihre Bruttogehälter ausbezahlt erhalten? A) Alle Schulen werden Stiftungen. B) Die LehrerInnen erhalten das kulturelle Erbe Österreichs. C) Die LehrerInnen vermehren das Vermögen dieses Landes, die Kompetenzen der Jugend. D) Die LehrerInnen machen sich selbstständig und geben nur mehr Nachhilfe. Keine Angst. Beamte bleiben dem Staat als Rückgrat erhalten und tragen weiterhin die Lasten. Das berühmte Tröpferl, das ein Glas Wasser zum Überlaufen bringt, wäre jedoch mit einem Aussetzen des Biennalsprunges oder der Steueridee „mehr Unterricht für weniger Geld“ gegeben. Mehrprozentige Einkommensverluste sind nicht zu akzeptieren! letzte frage daher: was ist unsere gemeinsame reaktion als leistungsträger dieses landes? Antwort A bis D: Das Spiel ist aus.
1. W. Schübl – tulpen
PFlichtschullehrerinnen 2. c. Wörle – löwenzahn
3. e. Riesenhuber – Springtime
4. J. hölblinger – hungrig
5. c. Sporer – Biene 6. a. Rauter – Mohnfeld 7. h. gretschel – Palmsonntag 8. a. Rauter – kuhschelle 9. F. Ecker – Leberblümchensymphonie 10. W. Schübl – Mohnblume Vabriga Weiters: a.Rauter– klatschmohn und Ähren W. Riegler – Unsere Babys W. Riegler – fütterung W. Riegler – kinder, der Storch ist da a. Zöchling – Start ins Marillenleben a. Zöchling – Bienchen a. artner – Mairegen e. laimer – Schwanensee e. laimer – einsamer Schwan e. laimer – knusperhäuschen J. hölblinger – Mostviertel J. hölblinger – Baumblüte J. Zeisler – libelle a. Reisner – Zwillinge h. gretschel – Vielfalt B. Moschitz – tulpenmeer h. Wagner – löwenzahn f. ecker – frühlingsblütenherz J. faschingbauer – frühling 1 e. Riesenhuber – haariger frühling
Die Jury, gebildet von Frau Liedl und den Herrn Matzner und Lang, hat aus den eingereichten Bildern zu den vier Themenbereichen die jeweils besten 30 ausgewählt. Außerdem erstellte sie zu jedem Thema eine Reihung der besten 10 Bilder. Ich darf Ihnen hier die Spartensieger und die von der Jury ausgewählten besten 30 vorstellen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, alle einhundertzwanzig ausgewählten Bilder in der Zentrale der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst in 1010 Wien, Teinfaltstraße 7, anzusehen. Alle Bilder finden Sie auch im Internet unter www.pflichtschullehrer.at. Bedanken möchte ich mich bei allen, die an unserem Fotowettbewerb teilgenommen haben. Jenen, die von der Jury auf die vorderen Plätze im Wettbewerb gewählt wurden, gilt meine Gratulation. Der Gesamtsieger bzw. die Gesamtsiegerin ergibt sich aus der Gesamtbewertung aller Fotos, die jede/-r TeilnehmerIn eingesendet hat. Wer gewonnen hat, darf ich Ihnen – wie schon in den Vorjahren – in der nächsten Ausgabe des „aps“ bekannt geben. Der bzw. die GesamtsiegerIn erhält einen Hotelgutschein, ein zweiter Hotelgutschein wird unter allen TeilnehmerInnen des Fotowettbewerbes verlost. Diese Gutscheine wurden uns auch dieses Mal von der Merkur-Versicherung sowie der Österreichischen Beamten-Versicherung, ÖBV, zur Verfügung gestellt. Walter Riegler
1. e. Riesenhuber – Mahlzeit ist Säzeit
1. W. Schübl – Weingärten gamlitz 1. c. Sporer – Schlittenhunde
2. c. Sporer – fliege
2. e. laimer – lebensherbst 2. e. laimer – Raureif
3. W. Schübl – Tiefblick Kykladen
3. c. Wörle – hirsche 3. W. Schübl – Weißkirchner allee
4. c. Wörle – gartenarbeit
4. W. Schübl – nebelmorgen 4. J. hölblinger – Bäume
5. e. Proksch – gestrandet
5. c. Wörle – Schwarzsee 5. C. Sporer – Eisspeedway
6. J. faschingbauer – Sommer 1 7. W. Riegler – Schöner Schädling 8. e. laimer – Robinsoninsel 9. c. Simma – füße 10. a. Rauter – Mövenfütterung
6. J. hölblinger – Weinherbst 7. W. Riegler – Plutzer 8. W. Riegler – Wenn der herbst 9. u. gaderer – Blätter 10. S. Traxler – Im Fluss der Zeit
6. e. laimer – Winterkapelle 7. c. Sporer – kathrin Zettel 8. W. Schübl – Spuren im Schnee 9. f. ecker – Wintereinbruch 10. J. hölblinger – on trail 2
Weiters: W. Riegler – Quaker W. Riegler – Weit und breit h. lang – Sommer W. Schübl – Sonnenuntergang Solaris c. Sporer – Wasserski c. Sporer – aufgetaucht h. gretschel – Poolwellen e. Riesenhuber – Schwalbenschwanz e. Riesenhuber – Mohnreife J. faschingbauer – Sommer 2 J. hölblinger – Surfer e. laimer – urlaubsfeeling e. laimer – Regatta B. Moschitz – am See M. Schoisl – Butterfly h. Reichebner – falschfarben k. Wagner – getreidefeld S. Taxler – Hummel A. Artner – Idylle J. Zeisler – Wunderwerk der natur
Weiters: W. Schübl - Ballonfahrt Salzkammergut J. hölblinger – Brunftzeit e. Riesenhuber – herbstreife e. Riesenhuber – herbsttreiben c. Sporer – Bäume c. Sporer – Im nebel e. laimer – herbstwald e. laimer – Spiegelung a. Rauter – Sonnenblume 1 l. hajek – Bei uns daheim h. lang – herbst h. gretschel – lange Schatten h. gretschel – Birke a. Zöchling – Späte Schönheit h. gretschel – Scholle f. ecker – herbstfrost h. Wagner – hochblaser M. hajek – kontrast W. Riegler – Südtirol e. Proksch – Verblüht und verrostet
Weiters: J. hölblinger – eisdämon u. gaderer – granit u. gaderer – nebel J. Zeisler – Wintersonne W. Riegler – Passhöhe W. Riegler – eistraum a. Rauter – Stacheldraht a. Rauter – Winterlandschaft a. Rauter – am fuße des grimming h. lang – Winter c. Simma – eisdecke c. Simma – feuerwerk h. Reichebner – erster Reif W. Schübl – frost e. laimer – Rastplatz M. hajek – Blaue Stunde B. Moschitz – entspannung pur B. Moschitz – Winterlandschaft e. Riesenhuber – Weinschnitt a. Wusche – Winterlandschaft
Von WalteR WeRnhaRt VoRSItZenDeR DeS ZentRalauSSchuSSeS aPS oÖ, MItglIeD DeR BunDeSleItung 10 - 18 -
BilDungsPolitik – Wo uns Der schuh Wirklich Drückt! kürzlich beobachtete ich am graben in Wien einen Straßenkünstler, dem es gelang, riesengroße Seifenblasen zu bilden und in die luft zu schmeißen. ein großartiges, farbenprächtiges Schauspiel, das aber schließlich damit endete, dass das Wunderwerk nach wenigen Sekunden zerplatzte und sich in nichts auflöste. Der Vergleich mit dem „neuen Dienstrecht“ drängt sich auf!
Seit über zwei Jahren predigt Bildungsministerin Dr. Schmied geradezu beseelt von diesem „neuen Dienstrecht“, doch jedes Verhandlungsgespräch dazu sind leere Kilometer. Es fehlen scheinbar der ernsthafte Wille und einfach das Geld dazu (oder man ist nicht willens, dieses für eine gerechte Besoldungsreform lockerzumachen)! Ich zolle allen Vorsitzenden und deren Stellvertretern hohen Respekt, dass sie dennoch unermüdlich und mit hoher Kompetenz bemüht sind, Verbesserungen für die Lehrerschaft in puncto Besoldungsreform einzufahren. Auf der anderen Seite hat mittlerweile der ehemalige und in der Nachbetrachtung doch nicht so souveräne Vizekanzler Androsch sein Volksbegehren durchgepeitscht, dem eher ein sehr bescheidener Erfolg beschieden war. Ob es etwas für die Bildung gebracht hat, wird sich erst herausstellen müssen, mir fällt dazu vorerst wieder der Straßenkünstler ein. Dabei könnten durchaus zukunftsweisende Schritte in der Bildungspolitik gesetzt werden, die sich – und davon bin ich überzeugt – überaus effizient auf die Bildung der jungen Menschen in unserem Land auswirken.
1. schulen Mit genügend ressourcen ausstatten! Unterricht mit Konzentration auf die Vermittlung von Kernkompetenzen und Berechtigungen verlangt auch die Ausstattung mit den ausreichenden Ressourcen. Lehrerinnen und Lehrer, die mit vollem Engagement in der Klasse stehen und ihr Bestes geben, beklagen zu Recht, dass gerade in der Integration, für sinnvolle Gruppengrößen, für ausreichende Fördermaßnahmen auch in der Begabtenförderung (!) oder für attraktive Zusatzangebote oft die notwendigen Stundenkontingente fehlen. Die Frage nach den Mehrkosten, gerade in Anbetracht der angekündigten Schuldenbremse, kann verhältnismäßig einfach beantwortet werden: Es bräuchten ja nur jene Stunden an die Schulen zurückfließen, die durch den Finanzausgleich Jahr für Jahr reduziert wurden bzw. werden. Es zeigt sich nämlich immer deutlicher, dass die Berechnung der Stundenkontingente nach Schülerköpfen nicht nur unlauter, sondern auch kein zukunftsorientiertes Modell sein kann. 2. erziehen heisst eingreifen Sobald dieses Thema angesprochen wird, gibt es viele Reaktionen, weil auch die Zugänge dazu sehr unterschiedlich sind. Jeder Vorstoß in diese Richtung, wie jüngst von unserem Bundesvorsitzenden Paul Kimberger oder von meinem Kollegen aus Tirol, Dr. Günther Friedrich, lösen Diskussionen aus, und das ist gut so! Zeigt sich doch ganz offenbar, wie sehr dieses Problem den Lehrerinnen und Lehrern und allen Betroffenen unter den Nägeln brennt. Die Eltern erwarten sich von den Lehrerinnen und Lehrern, dass sie ihren Kindern ein möglichst hohes Maß an Bildung und Erziehung mit auf den Lebensweg geben. Die Lehrerinnen und Lehrer sehen darin auch ihren pädagogischen Auftrag, der aber nur dann erfolgreich sein kann, wenn sich die Eltern der eigenen Verantwortung und der Hauptaufgabe bei der Erziehung bewusst sind. Ist dies nicht der Fall und wird diese Aufgabe mehr und mehr den Schulen übertra-
gen, was leider verstärkt der Fall ist, so darf man sich nicht wundern, dass der Ruf nach mehr Unterstützung immer lauter wird. Da will niemand eine „Rohrstaberl-Pädagogik“ herbeisehnen. Doch die Forderung nach ausreichenden Unterstützungssystemen und auch nach Rechtssicherheit ist unüberhörbar. Konsequenzen bei Verstößen gegen Verhaltensvereinbarungen und Respektlosigkeit dürfen kein Tabu sein, auch wenn davon die Bildungsministerin und die vom Schulalltag weit entfernten Bildungsexperten nichts hören wollen. Daher meine Empfehlung: Tragen Sie Ihren Ärger bzw. Ihre Verletzungen über Vorkommnisse bezüglich Erziehungsproblemen und Verhaltensstörungen nicht mit sich herum! Schreiben Sie diese Vorfälle nieder und leiten Sie diese an die Bundesministerin Dr. Schmied weiter. Vielleicht ist es gerade Ihr Beitrag, der ihr die Augen öffnet, sich dieser Problematik doch ernsthaft anzunehmen. Es ist überaus interessant, dass sich auch Eltern mit Berichten über Vorfälle an mich wandten und es überhaupt nicht verstehen wollen und können, dass Mitschüler den Schulalltag auch ihrer Kinder permanent und ohne wirksame Konsequenzen stören können.
3. MitarBeiterzufriedenheit: ein garant für erfolg! Zurzeit – so hat man den Eindruck – gehört in der Bildung einfach alles reformiert. Interessanterweise kommt dieser Ruf nach Reformen weniger von den Praktikern, nämlich den Lehrerinnen und Lehrern, sondern viel mehr von Vertretern verschiedener Betriebe und Kammern und von oft selbsternannten Bildungsexperten. Dabei scheuen diese Leute nicht davor zurück, einerseits eine wesentlich höhere Akademikerquote zu fordern, andererseits den Mangel an Facharbeitern und Fachkräften zu bejammern. Bemer-
kenswert ist auch die Tatsache, dass sich die Reformbestrebungen hauptsächlich auf die Schulorganisation und weniger auf die Inhalte des Unterrichtes beziehen. Man wird ja sehen, wie sich die Neue Mittelschule entwickelt, zwei Bedingungen sind jedoch unabdingbar: 1. Die zusätzlichen 6 Stunden pro Klasse müssen zugesichert werden. 2. Was die Frage der Lehrpläne und Berechtigungen anbelangt, muss eine Gleichwertigkeit mit der AHS-Unterstufe gewährleistet sein. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die gute Schule ist allerdings die Zufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer. Und da muss der Dienstgeber viel aufarbeiten, denn zu weit greift seit längerem eine gewisse Demotivation um sich. Wen wundert’s, bei all den unnötigen Wortspenden, die die Schule ungerechtfertigterweise krank jammern möchten. Was wir aber dringend brauchen, ist die Wertschätzung gegenüber uns Lehrerinnen und Lehrern. Die Leistungen, die tagtäglich für die Schülerinnen und Schüler erbracht werden, können nicht hoch genug hervorgehoben werden. Wie sagte doch unlängst ein Chef einer großen Firma: „Mitarbeiterzufriedenheit ist die Wurzel unserer Wertschöpfung!“ Diese Wertschöpfung kommt schließlich den Schülerinnen und Schülern zugute. Und darum sollte es gehen und nicht um zum Teil ideologisch besetzte Reformdiskussionen. Mein Ansatz für ein erfolgreiches Arbeiten in der Schule ist „Corporate Happiness“! Denn nur zufriedene und glückliche Menschen arbeiten gerne und sind zu Leistungen bereit. Dies muss allen Verantwortlichen im Bildungsbereich ein Leitsatz sein, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür sind zu schaffen!
GEWERKSCHAFT PFLICHTSCHULLEHRERINNEN UND PFLICHTSCHULLEHRER 1010 Wien, Schenkenstraße 4/5. Stock, Tel. 53 454/435 DW, 452 Fax, aps@goed.at
GÖD Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Lehrerinnen und Lehrer
Zürc
Wien, 01.02.2012
In Deutschland, in Österrei sind bereits realisiert. O Qualitätsentwicklung ange Züricher Erklärung von GÖD (Österreich), VBE (Deutschland), LCH (Schweiz) und möglicherweise gar flächendeckend zum gle Lehrerverbände lehnen Schulrankings ab 2 PDfS Öffentlichkeitsprinzip für ZÜRICHER wahrscheinlich nicht verm Die drei Lehrerverbände GÖD (Österreich), VBE (Deutschland), LCH (Schweiz) halten eRklÄbis die ersten Daten auf ve
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Diese schleichende Entwic
Dies ist das Ergebnis des trinationalen Treffens der Verbandsspitzen im Dezember 2011 (Österreich) und VBE (De in Zürich, das in der sogenannten �Züricher Erklärung“ 2011 beschrieben wurde.
sozioökonomischer Indiz Bildungsranking der Ber Leistungstests, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an sämtlichen Schulen durchgeführt benachteiligten Stadtteilen werden, führen aus Sicht von GÖD, VBE und LCH in der Regel zu einem fruchtlosen Inklusion und Integration m Wettbewerb und überflüssigen Rankings zwischen den Schulen oder möglicherweise öffentlich abgestraft werde sogar zwischen Klassen einzelner Schulen. Nach Meinung der Verbände werden mit
solchen Rankings insbesondere Schulen aus sozial benachteiligten Regionen und PISA, TIMMS oder Langz Stadtteilen öffentlich abgestraft und demotiviert. �Leistungstests machen dann Sinn“, so verhindert Rankings von Sc Kimberger, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Dass sich Lehrpersonen un Pflichtschullehrer (GÖD) �wenn sie der individuellen Förderung dienen. Um unterrichten, unterstützen aussagekräftige Impulse für die Schulentwicklung zu bekommen, genügen Stichproben werden: Tests messen imm an einzelnen Schulen.“ Dies hätten PISA, TIMSS und verschiedene Stand des Lernerfolgs. Je d Langzeituntersuchungen deutlich gemacht. �Zeitpunkt und Anlage von Tests müssen so gesetzt werden, dass nicht nur das unterrichtet und gelernt wird, was sich gut messen Qualifizierung: Wie bew lässt“. Schulleistungstests müsse
das unterrichtet und gelern
Die drei Lehrerverbände unterstützen hingegen die Möglichkeit, dass sich Lehrkräfte und Zeitpunkt für Schulleistun Schulen mit anderen Kollegien vergleichen können, die unter ähnlichen Bedingungen Getesteten genutzt werde unterrichten. Um die komplexen anspruchsvollen Bildungsaufgaben bewältigen zu einer Leistungsperiode od können, benötigen sie die entsprechenden Instrumente und Ressourcen, aber keine individuelle Förderung ents Rankings. Die drei Verbände VBE,
Seit einigen Jahren kommen die Spitzen der Lehrerverbände GÖD, VBE und LCH zu unterschiedlichen Zeitpun gemeinsamen Treffen zusammen, um sich über berufs- und bildungspolitische Themen Schülerinnen und Schüler auszutauschen.
müssen heute komplexe nötigen Instrumente und R Die Gespräche eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf gleiche oder ähnliche Probleme
und führen oft zu gemeinsamen Lösungsansätzen. Gemeinsame Erklärungen gab es deshalb bereits zu den Themen �Leitbild für den Lehrerberuf heute“ (Wien 2008) und �Lehrermangel“ (Zürich 2010).
Zürich, 31. Januar 2012
Paul Kimberger Bundesvorsitzender Pflichtschullehrer/innenge GÖD Gewerkschaft Öffentliche www.goed.at
GÖDGewerkschaft Gewerkschaft GÖD ÖffentlicherDienst Dienst Öffentlicher Lehrerinnenund undLehrer Lehrer Lehrerinnen
aktuell mit leidenschaft für unsere lehrer/innen Zürcher Erklärung Erklärung zu zu Schulleistungstests Schulleistungstests her Erklärung zu Schulleistungstests Zürcher
Deutschland, Österreich undininder der Schweizwerden werdengeplant zurzeitobligatorische obligatorische Schulleistungstestsgeplant geplantoder odersie sie ich und in der Schweiz werden zurzeit obligatorische Schulleistungstests oder sie InInDeutschland, ininÖsterreich und Schweiz zurzeit Schulleistungstests sind bereits realisiert. Offiziell werden werden sie als als Tests Tests zurschulinterne individuellen Förderung Förderung und und für für die die schulinterne schulinterne Offiziell werden sind sie als Testsrealisiert. zur individuellen Förderung und für die bereits Offiziell sie zur individuellen Qualitätsentwicklung angepriesen. Wirklichkeit aber werden dieseSchulleistungstests Schulleistungstestszu zueinem einem Schulranking Schulranking epriesen. In Wirklichkeit aber werdenangepriesen. diese Schulleistungstests zuaber einem Schulranking Qualitätsentwicklung InInWirklichkeit werden diese und möglicherweise möglicherweise gar zu viele einem Klassenranking führen. Denn viele viele Tests Tests müssen müssen von von den den Schulen Schulen r zu einem Klassenranking führen.gar Denn Tests müssen vonführen. den Schulen und zu einem Klassenranking Denn flächendeckend zum gleichen gleichen Zeitpunkt durchgeführt werden. Mit Mit dem dem immer immer rigoroser rigoroser durchgesetzten durchgesetzten eichen Zeitpunkt durchgeführt zum werden. Mit dem immerdurchgeführt rigoroser durchgesetzten flächendeckend Zeitpunkt werden. Öffentlichkeitsprinzip für staatliche staatliche Daten Daten lässt sich sich trotz anderslautender Regelungen Regelungen ein ein Schulranking Schulranking staatliche Daten lässt sich trotz für anderslautender Regelungen eintrotz Schulranking Öffentlichkeitsprinzip lässt anderslautender wahrscheinlich nicht vermeiden. Fachleute meinen, dassim im bestenkann, Fallnoch nochetwas etwasZeit Zeitgewonnen gewonnenwerden werdenkann, kann, meiden. Fachleutewahrscheinlich meinen, dass nicht im besten Fall noch etwas meinen, Zeit gewonnen werden vermeiden. Fachleute dass besten Fall herausgegebenwerden. werden. bisdie dieherausgegeben erstenDaten Datenauf auf verschiedenenEbenen Ebenen herausgegeben werden. erschiedenen Ebenen bis ersten verschiedenen
Diese schleichende Entwicklung inRichtung Richtung vollendete Tatsachen wollendie diedrei dreiVerbände VerbändeLCH LCH(Schweiz), (Schweiz),GÖD GÖD cklung in Richtung vollendete Tatsachen wollen in die drei Verbände LCHTatsachen (Schweiz),wollen GÖD Diese schleichende Entwicklung vollendete (Österreich) undSchulrankings, VBE (Deutschland) (Deutschland) nicht hinnehmen. hinnehmen. Schulrankings, insbesondere insbesondere ohne ohne Kenntlichmachung Kenntlichmachung eutschland) nicht hinnehmen. insbesondere ohne Kenntlichmachung (Österreich) und VBE nicht Schulrankings, sozioökonomischer Indizes, führenwie zu das einem sinnlosen Wettbewerb, wie wie das das kürzlich kürzlich durchgeführte durchgeführte zes, führen zusozioökonomischer einem sinnlosen Indizes, Wettbewerb, kürzlich durchgeführte führen zu einem sinnlosen Wettbewerb, Bildungsranking der Bertelsmann Stiftungdafür, gezeigt hat.sie Was können Schulen Schulen dafür, dafür, wenn wenn sie sie inin sozial sozial rtelsmann Stiftung gezeigt hat. der WasBertelsmann können Schulen wenn in können sozial Bildungsranking Stiftung gezeigt hat. Was benachteiligten Stadtteilen oderökonomisch ökonomisch schwachen Landesgegenden liegen?Wie Wiesollen sollenLehrpersonen Lehrpersonenzur zur n oder ökonomisch schwachenStadtteilen Landesgegenden liegen? Wie sollen Lehrpersonen zur benachteiligten oder schwachen Landesgegenden liegen? Inklusion und Integration motiviertwerden, werden, wennsie sienachher nachher mitdurchschnittlich durchschnittlichschlechteren schlechterenKlassenleistungen Klassenleistungen motiviert werden, wenn sie nachher mit durchschnittlich schlechteren Klassenleistungen Inklusion und Integration motiviert wenn mit öffentlichabgestraft abgestraftwerden? werden? en? öffentlich
PISA, TIMMS oderKindern Langzeituntersuchungen zu einzelnen einzelnen Kindern arbeiten mit mit Stichproben. Stichproben. Dieses Dieses Vorgehen Vorgehen eituntersuchungen zuTIMMS einzelnen arbeiten mit Stichproben. Dieses Vorgehen PISA, oder Langzeituntersuchungen zu Kindern arbeiten verhindert Rankings vonwichtige Schulen.Impulse Trotzdem können dieResultate Resultate wichtige wichtigeImpulse Impulsefür fürdie dieSchulentwicklung Schulentwicklunggeben. geben. chulen. Trotzdem können die Resultate fürkönnen die Schulentwicklung geben. verhindert Rankings von Schulen. Trotzdem die ähnlichenBedingungen Bedingungen Dasssich sich Lehrpersonen undSchulen Schulen mit anderen KollegienBedingungen vergleichenkönnen, können,die dieunter unterähnlichen nd Schulen mit anderen Kollegien vergleichen können, die unter ähnlichen Dass Lehrpersonen und mit anderen Kollegien vergleichen unterrichten, unterstützen wirebenfalls. ebenfalls.Die Diemüssen Grenzenaber vonSchulleistungsmessungen Schulleistungsmessungen müssenaber aberklar klargesehen gesehen wir ebenfalls. Die Grenzen unterstützen von Schulleistungsmessungen klar gesehen unterrichten, wir Grenzen von müssen werden: Testsmessen messenimmer immernur nur das, wassie siemessen messenkönnen, können, nämlichden denüberhaupt überhauptmessbaren messbarenmomentanen momentanen mer nur das, was sie messen können, nämlich den überhaupt messbaren momentanen werden: Tests das, was nämlich Stand desLernerfolgs. Lernerfolgs. differenzierter ein Themenbereich, anspruchsvoller eineLeistung, Leistung,desto destoschwieriger schwierigerdie die differenzierter ein Themenbereich, je anspruchsvoller eine Leistung, desto schwieriger die Stand des JeJedifferenzierter ein Themenbereich, jejeanspruchsvoller eine Qualifizierung: Wie bewertet bewertet man Bewegung, Kreativität, Gestalten, Musik Musik oder oder soziale soziale Kompetenzen? Kompetenzen? wertet man Bewegung, Kreativität, Gestalten,man Musik oder soziale Kompetenzen? Qualifizierung: Wie Bewegung, Kreativität, Gestalten, Schulleistungstests müssen zudem sotest“ angelegt sein,dass dassein ein„teaching „teaching thetest“ test“verhindert verhindertwird wirdund undnicht nichtnur nur en zudem so angelegt sein, dass ein „teaching to the verhindert wird und nicht nur totothe Schulleistungstests müssen zudem so angelegt sein, das unterrichtet undDies gelernt wird, was sichgut gutmessen messen lässt. Dies hätte eineNivellierung Nivellierungzur zurFolge. Folge.Auch Auchmuss mussder der nt wird, was sich gutunterrichtet messen lässt. hätte einewas Nivellierung zur Folge. Auch muss dereine das und gelernt wird, sich lässt. Dies hätte Zeitpunkt für Schulleistungstests Schulleistungstests so gewählt gewählt werden, dass die gewonnenen gewonnenen Erkenntnisse zur zur Förderung Förderung der der ngstests so gewählt werden, dass die gewonnenen Erkenntnisse zurdass Förderung der Zeitpunkt für so werden, die Erkenntnisse Getesteten genutzt werden können. ImGegensatz Gegensatz dazu esbisher bisher oftmalsso, so,dass dasssolche solcheTests Testserst erstam amEnde Ende en können. Im Gegensatz dazu ist es bisherkönnen. oftmals Im so, dass solche Tests am Ende Getesteten genutzt werden dazu ististerst es oftmals einer Leistungsperiode Leistungsperiode oder Schulstufe Schulstufe angesetzt werden und damit damit kein kein Nutzen Nutzen für für die die offiziell offiziell propagierte propagierte der Schulstufe einer angesetzt werden und oder damit kein Nutzen für diewerden offiziell und propagierte angesetzt individuelleFörderung Förderungentstehen entstehenkann. kann. stehen kann. individuelle
Diefordern drei Verbände Verbände VBE, GÖD GÖD und und LCH fordern fordern daher, Leistungstests Schulen mittels mittels Stichproben Stichproben und und GÖD und LCH daher, Leistungstests in Schulen mittelsdaher, Stichproben und Die drei VBE, LCH Leistungstests inin Schulen unterschiedlichen Zeitpunkten so einzusetzen, dassTests Schulrankings gar nicht nicht möglich möglich sind. sind. Tests Tests für für einzelne einzelne nkten so einzusetzen, dass Schulrankings garso nicht möglich sind. für einzelne unterschiedlichen Zeitpunkten einzusetzen, dass Schulrankings gar Schülerinnen und Schüler Schüler sollen sollen ausschliesslich ausschliesslich der individuellen individuellen Förderung dienen. dienen. Lehrerinnen Lehrerinnen und und Lehrer Lehrer r sollen ausschliesslich der und individuellen Förderung dienen. Lehrerinnen und Lehrer Schülerinnen der Förderung müssen heute komplexe komplexe bewältigen. und anspruchsvolle anspruchsvolle Bildungsaufgaben bewältigen. Sie Sie brauchen brauchen endlich endlich die die dafür dafür e und anspruchsvolle Bildungsaufgaben Sie brauchen endlich die dafür müssen heute und Bildungsaufgaben bewältigen. nötigen Instrumente und Rahmenbedingungen zurindividuellen individuellenFörderung Förderungund undkeine keineRankings. Rankings. Rahmenbedingungen zurInstrumente individuellen Förderung und keine Rankings. nötigen und Rahmenbedingungen zur
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Zürich,31. 31.Januar Januar2012 2012 Zürich,
Paul Kimberger BeatW. W.Zemp Zemp Beat W. Zemp Udo Beckmann Paul Kimberger Beat Bundesvorsitzender Zentralpräsident Zentralpräsident Bundesvorsitzender Bundesvorsitzender Zentralpräsident Pflichtschullehrer/innengewerkschaft LCH LCH VBE LCH Pflichtschullehrer/innengewerkschaft GÖD DachverbandSchweizer Schweizer Dachverband Schweizer Verband GÖD Dachverband Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Lehrerinnen undLehrer Lehrer LehrerinnenÖffentlicher und LehrerDienst Bildung Erziehungund Gewerkschaft Lehrerinnen www.goed.at www.lch.ch www.lch.ch www.vbe.de www.goed.at www.lch.ch
UdoBeckmann Beckmann Udo Bundesvorsitzender Bundesvorsitzender VBE VBE Verband Verband BildungErziehung Erziehung Bildung www.vbe.de www.vbe.de
Von laBg. clauDIa Wolf-SchÖffMann MItglIeD DeR BunDeSleItung 10 - 22 -
Durchschnitt oDer elite? Ist das österreichische Bildungssystem in der „Durchschnittsfalle“ gefangen oder ist die förderung von eliten gar nicht der Weisheit letzter Schluss. einige gedanken zur aktuellen Diskussion über das angebliche talentefeindliche Schulsystem. Was ist für die Zukunftsperspektiven und die Wirtschaftskraft eines Landes wichtiger: ein hohes durchschnittliches Bildungsniveau zu erreichen oder die international leistungsstärksten Schüler hervorzubringen? Die Meinungen der Experten dazu gehen auseinander.
die quadratur des Kreises Stefan Hopmann von der Uni Wien z. B. fordert, die Bildungspolitik solle sich auf die schwachen Schüler konzentrieren. Jene 25 Prozent der Schüler, die aufgrund ihrer Schwächen mehr Unterstützung benötigen, müssten stärker gefördert werden, um den Gesamtdurchschnitt zu heben. Dagegen plädiert Markus Hengstschläger in seinem unlängst viel diskutierten Buch „Die Durchschnittsfalle“ dafür, verstärkt auf die Förderung individueller Talente zu setzen. Wer sich mit dem Durchschnitt zufrieden gibt, verschleudert das größte Kapital für die Zukunft – das Humankapital, schreibt Hengstschläger. Denn das bemesse sich nicht am Durchschnitt, sondern an den (unterschiedlichen) Spitzen. Eine Menge spricht dafür, dass vor allem die Bildungseliten ein Land voran- und nach oben bringen. Denken wir nur an Amerika! Die Vereinigten Staaten sind ein echter PISA-Looser, schneiden aber bei Vergleichstests von Spitzenschülern oft am besten ab und glänzen immer wieder durch herausragende Forschungsleistungen und wirtschaftliche Dynamik. Andererseits braucht jede Gesellschaft eben auch Allrounder. Gut ausgebildete Leute mit solidem Allgemeinwissen, die eine gewisse fachliche Breite abdecken können. Und dann gibt es ja auch noch die Autoren
der PISA-Studie, die stets betonen, der Wohlstand einer Nation wachse durch einen Anstieg im allgemeinen Bildungsniveau. Was schließen wir also aus diesem Streit der „Experten“? Am besten wird es wohl sein, die Elitenförderung auszubauen UND gleichzeitig das allgemeine Bildungsniveau anzuheben. Das klingt logisch, kommt aber mit dem aktuellen österreichischen Schulsystem einer Quadratur des Kreises gleich. Denn dafür braucht es zielgerichtete Förderung und kein Gießkannenprinzip. Unser System produziert dagegen guten Durchschnitt, besonders gute und besonders schwache Schüler bleiben allzu oft auf der Strecke.
die finnen Machen’s vor Dabei wäre es doch Aufgabe des Lehrers, Begabungen jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu fördern und Schwächen auszugleichen – so die gängige öffentliche Meinung und Anforderung an das Lehrpersonal. Die Finnen schaffen das doch auch, oder? Stimmt. Aber ein Detail wird dabei gerne verschwiegen. Wenn wir uns Länder ansehen, in denen genau diese zielgerichtete Förderung funktioniert, wie z. B. Finnland, müssen wir erkennen, dass dies dort nicht die Aufgabe „des“ Lehrers, sondern vieler Akteure ist. An finnischen Schulen ist der Lehrer einzig und allein für die Vermittlung des Stoffgebietes zuständig. Ein Kurator kümmert sich um Probleme, die „sozialer“ Natur sind, eine Psychologin geht auf individuelle Probleme der Kinder ein. Eine Speziallehrerin beobachtet, wer in der Klasse nicht richtig mitkommt, berät die Klassenlehrerin und erteilt gegebenenfalls gezielten Einzelunterricht. Bei größeren Lerngruppen kommt eine unbestimmte Zahl von Assistenten zum Einsatz. Auch die administrativen Aufgaben werden nicht vom Lehrpersonal wahrgenommen. Wir brauchen mehr Innovation und mehr Ideen, um in der Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, hören wir immer wieder in politischen Sonntagsreden. Deshalb sollte jedes Kind die Chance haben, seine individuellen Talente zu entfalten. Und das stimmt. Doch diese Aufgabe zu lösen, kann nicht in der Verantwortung des einzelnen Klassenlehrers liegen. Dafür braucht es Rahmenbedingungen. Die Politik muss sich diese Fakten auch einmal eingestehen. Gezielt Talente fördern und Schwächen ausgleichen – was in Österreich einer Quadratur des Kreises gleichkommt, erscheint unter finnischen Bedingungen ganz einfach.
Von kuRt ScholZ. DeR aRtIkel eRSchIen aM 3. JÄnneR 2012 In DeR „PReSSe“.
Wir alle kÖnnen gÖtter sein, Wenn Wir mit kinDern sPielen Wer in diesem Jahr mehr früh- und lernförderung für den nachwuchs will, sollte vor allem eines tun: mit kindern spielen. Dazu braucht es kein staatliches Schulsystem und es kostet nur eines – Zeit. Immer zu Jahresbeginn versucht die Politik, dem neuen Jahr ein Motto unterzuschieben. So hat man für 2011 vollmundig ein „Jahr der Bildung“ versprochen, aus dem leider nur Eulenspiegeleien und Scheinlösungen geworden sind. Vielleicht sollte man heuer nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern nur Ziele ansprechen, die jeder mehr oder weniger selbst verwirklichen kann. Ich fände es etwa spannend, aus 2012 ein „Jahr des Spielens“ zu machen. Das Spiel kommt in der Bildungsdiskussion kaum mehr vor. Es ist auf dem Rückzug, dabei ist das Spiel der Baustein des Lebens, nicht die inflationären Bildungsvergleiche. Spielend entwickeln sich die Motorik des Kindes, sein Denken und Verhalten. Wenn Schiller in den „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen“ sagt, dass „der Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt“, dann gilt das erst recht für das Kind. Nur wer spielt lernt, Regeln und Selbstvertrauen, und Kinder benötigen dazu erstaunlich wenig. Wenn wir im Wiener Kunsthistorischen Museum das Gemälde von Pieter Bruegel d. Ä. mit den Kinderspielen sehen, sehen wir, dass Kindern das, was vor 450 Jahren Spaß gemacht hat, noch heute gefällt: Bei Bruegel spielen die Kleinen Fangen, „Blinde Kuh“, verkleiden sich und haben mit Pölstern, Würfeln, Kugeln, Reifen und Alltagsgegenständen einen Heidenspaß. Nirgendwo ist die Aufsicht eines Erwachsenen zu sehen.
Glaubt man dem heutigen Bildungsdiskurs, dann benötigen Kinder unbedingt ausgeklügelte Lernspiele und staatliche Frühförderung, um keine Idioten zu werden. Dabei ist das Spiel die beste Lernförderung, die einfachste auch. Kinder brauchen eine Wiese, Wasser und einen Ball. Auch Schmutz ist attraktiv (und stärkt das Immunsystem): Eine Regenlache oder die überschwemmte Sandkiste macht Kindern mehr Freude als ein Frühförderprogramm.
nichts Mehr zu lachen So gesehen ist es ein seltsames Zeichen, wenn Kinder heute immer mehr coole Games geschenkt bekommen, bei denen sie allein bleiben: als Egoshooter am Computer oder vor dem DVD-Spieler, den sie selbstständig bedienen sollen. Dass sie dabei nicht einmal mehr selbst lachen müssen, hat kürzlich der ebenso geistvolle wie amüsant zu lesende Wiener Philosoph Robert Pfaller angemerkt: „Das ‚Konservengelächter‘ der Sitcoms lacht an unserer Stelle. Wir fühlen uns so, als ob das aufgezeichnete Lachen unser eigenes gewesen wäre – Interpassivität statt Interaktivität.“ selBstBewusstsein lernen Kinder wollen keinen Frühförderstress, sondern einen Menschen mit einem Ball. Beim Hin- und Herwerfen imitieren sie die Bewegung des erfahreneren Spielers, sehen, dass es nur klappt, wenn sich beide bemühen müssen, freuen sich über die wachsende Geschicklichkeit und werden umso selbstbewusster, je besser sie das Werfen und Fangen beherrschen. Sie lernen, dass Unachtsamkeit das Spiel unterbricht und der Ball von dem, der ihn verworfen hat, wieder geholt werden sollte. Alles Regeln des Spiels und Regeln des Lebens. Der griechischen Mythologie nach sollen es die Götter gewesen sein, die das Spiel erfunden haben. Hermes den Würfel, Palamedes der Sage nach das Schach. Spiele dienen der Fantasie, dem Wettkampf, der Illusion und Information, dem Regelerwerb, der Angstbewältigung und der Freude. Wir alle können Götter sein, wenn wir mit Kindern spielen.
Berufsbegleitend Universitätslehrgänge des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien
schen Innen
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Donau-Universität Krems Tel: +43 (0)2732 893-2341 E-Mail: gabriele.funke@donau-uni.ac.at www.donau-uni.ac.at/imb
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