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Timestamp: 2020-07-15 04:34:35+00:00

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... Allgemeine Linguistik; Allgemeine Pädagogik; Amerikanistik; Bayerische Landesgeschichte; Deutsche Philologie: Didaktik d. Deutschen Sprache u. Literatur; Deutsche Philologie: Literaturwissenschaft; Deutsche Philologie: Sprachwissenschaft; Didaktik d. Englischen; Didaktik der Biologie; Englische Philologie: Literaturwissenschaft; Englische Philologie: Sprachwissenschaft; Ethnologie; European Studies; Geographie; Geschichte, Alte; Grundschuldidaktik; International Cultural and Business Studies; Katholische Theologie; Kunsterziehung; Kunstgeschichte; Medienwissenschaften; Mittlere und Neuere Geschichte; Musikpädagogik; Philosophie; Politikwissenschaften; Psychologie; Romanische Philologie: Literaturwissenschaft; Romanische Philologie: Sprachwissenschaft; Schulpädagogik; Soziologie; Südostasienkunde; Volkskunde
Allgemeine Linguistik; Allgemeine Pädagogik ...
Doktorgrad(e) Dr. phil.; Dr. rer. cult.; Dr. rer. pol.; Dr. rer. soc.
§ 4 Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand und
(1) Das Verfahren besteht aus zwei Stufen: Der Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand gemäß Abs. 2 und der Zulassung zur Promotionsprüfung gemäß Abs. 3.
(2) 1Voraussetzungen für die Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand sind
1. in der Regel eine vor Beginn des Promotionsvorhabens vorgelegte Betreuungsvereinbarung zwischen Betreuerin bzw. Betreuer und Bewerberin bzw. Bewerber; dies...
1. in der Regel eine vor Beginn des Promotionsvorhabens vorgelegte Betreuungsvereinbarung zwischen Betreuerin bzw. Betreuer und Bewerberin bzw. Bewerber; diese Betreuungsvereinbarung dokumentiert seitens der Betreuerin oder des Betreuers die Bereitschaft zur Betreuung des Promotionsvorhabens; und
2. ein erfolgreich abgeschlossener Masterstudiengang an einer Universität oder Fachhochschule oder ein Masterstudiengang Musikpädagogik (Lehramtsstudiengänge Musik) oder Musikwissenschaft an einer Hochschule für Musik, ein Masterstudiengang Kunstpädagogik (Lehramtsstudiengänge Kunst) an einer Akademie der bildenden Künste oder ein Masterstudiengang Medienwissenschaften an einer Hochschule für Fernsehen und Film, in dem mindestens die Note gut (2,5) erzielt wurde; oder
3. ein mindestens sechssemestriges ordnungsgemäßes Fachstudium an einer wissenschaftlichen Hochschule, in dem überdurchschnittliche wissenschaftliche Leistungen nach Maßgabe der zugehörigen Prüfungsordnung erbracht sind. Der Nachweis dieses Fachstudiums wird in der Regel erbracht durch den Abschluss eines Bachelorstudiengangs, in dem mindestens die Note sehr gut (1,3) erzielt wurde oder durch Abschlusseines Diplom- oder Magisterstudiengangs oder durch die Erste Prüfung bzw. Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen, in dem bzw. in der jeweils mindestens die Note gut (2,5) erzielt wurde. Überdurchschnittliche wissenschaftliche Leistungen im Sinne von Satz 1 liegen bei einer erfolgreich abgeschlossenen Ersten Prüfung bzw. Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen auch dann vor, wenn im Rahmen des Lehramtsstudiengangs die für die Zulassung zur Ersten Prüfung bzw. Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen nachzuweisende Hausarbeit nach den einschlägigen Vorschriften der für die Kandidatin oder den Kandidaten
geltenden Lehramtsprüfungsordnung im angestrebten Promotionsfach nach § 6 Satz 2 gefertigt und mit mindestens der Note gut bewertet wurde; oder
4. ein mit mindestens der Prüfungsgesamtnote 2,5 abgeschlossener Magister- oder
Diplomstudiengang Musikpädagogik (Lehramtsstudiengänge Musik) oder Musikwissenschaft an einer Hochschule für Musik, ein Magister- oder Diplomstudiengang Kunstpädagogik (Lehramtsstudiengänge Kunst) an einer Akademie der bildenden Künste oder ein Magister- oder Diplomstudiengang Medienwissenschaften an einer Hochschule für Fernsehen und Film; oder
5. ein mit mindestens der Prüfungsgesamtnote 1,5 abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Fachhochschuldiplomstudiengang sowie ein an der Philosophischen Fakultät durch eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer vertretenes Fach als Promotionsfach, dessen Inhalte auch Gegenstand der Diplomprüfung an der Fachhochschule gewesen sind; und
6. eine Erklärung, dass die Bewerberin oder der Bewerber nicht schon an einer Hochschule der Bundesrepublik den entsprechenden Doktorgrad nach § 1 erworben oder den Erwerb dieses Grades erfolglos versucht hat.
2Eine Herabsetzung der Notengrenze um bis zu 0,3 kann in Ausnahmefällen durch den Ständigen Promotionsausschuss auf begründeten Antrag genehmigt werden. 3Die Bewerberin oder der Bewerber beantragt die Annahme als Doktorandin oder Doktorand schriftlich bei der oder dem Vorsitzenden des Ständigen Promotionsausschusses; dem Antrag sind die Nachweise nach Nrn. 1 bis 6 beizufügen. 4Der Antrag wird zurückgewiesen, wenn die Voraussetzungen
gemäß Satz 1 Nrn. 2 bis 6 nicht nachgewiesen sind bzw. die Bewerberin oder der Bewerber bereits an einer Hochschule der Bundesrepublik den entsprechenden Doktorgrad nach § 1 erworben oder den Erwerb dieses Grades erfolglos versucht hat. 5Die Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand oder unter Angabe der Gründe die Ablehnung des Gesuchs wird der Doktorandin bzw. dem Doktoranden schriftlich durch die oder den Vorsitzenden des Ständigen Promotionsausschusses mitgeteilt.
(3) 1Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotionsprüfung sind
1. ein kurzer Lebenslauf in deutscher oder englischer Sprache mit Darstellung des akademischen Werdegangs und des Promotionsvorhabens;
2. der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an drei Hauptseminaren in einem
Fachgebiet, dem das Promotionsfach zugehörig ist. Die Bachelor-, Master-, Magister-, Diplom- oder Zulassungsarbeit in dem betreffenden Fach wird als Äquivalent für ein Hauptseminar anerkannt;
3. die Mitteilung über die Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand gemäß Abs. 2 Satz 5;
4. der Nachweis der Würdigkeit der Bewerberin oder des Bewerbers zur Führung akademischer Grade durch ein amtliches Führungszeugnis, falls die Bewerberin oder derBewerber zum Zeitpunkt des Antrages schon länger als drei Monate exmatrikuliert ist und nicht im öffentlichen Dienst oder bei einem gleichgestellten Arbeitgeber tätig ist;
5. drei Exemplare der zum Zweck der Promotion verfassten Dissertation in Maschinenschrift sowie eine elektronische Fassung, deren Format mit dem Ständigen Promotionsausschuss abzustimmen ist. Als letzte Seite ist in die Dissertationsexemplare einzubinden die Versicherung
- an Eides statt, dass die Bewerberin oder der Bewerber die Dissertation selbständig angefertigt, außer den im Schriftenverzeichnis sowie den Anmerkungen genannten Hilfsmitteln keine weiteren benutzt und die Herkunft der Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus anderen Werken übernommen sind, bezeichnet hat; für Dissertationen, die im Rahmen eines gemeinschaftlichen Promotionsverfahrens verfasst werden (§ 8 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3), gilt diese Bestimmung sinngemäß;
- dass die Dissertation nicht bereits in derselben oder einer ähnlichen Fassung an einer anderen Fakultät oder einer anderen Hochschule zur Erlangung eines akademischen Grades eingereicht wurde,
6. Wird der Druck in einer anderen Sprache als Englisch oder Deutsch gestattet, sind neben den Pflichtexemplaren zwei Resümees in deutscher Sprache vorzulegen, die etwa ein Zehntel des Umfangs der Dissertation ausmachen müssen.
2Die Bewerberin oder der Bewerber beantragt die Zulassung zur Promotionsprüfung schriftlich bei der oder dem Vorsitzenden des Ständigen Promotionsausschusses unter Beifügung der Nachweise nach Satz 1 Nrn. 1 bis 6. 3Der Antrag wird zurückgewiesen, wenn die Voraussetzungen gemäß Satz 1 Nrn. 1 bis 6 nicht nachgewiesen sind. 4Die Zulassung zur Promotionsprüfung oder unter Angabe der Gründe die Ablehnung des Gesuchs erfolgt schriftlich durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Ständigen Promotionsausschusses. 5Der Antrag auf Zulassung zur Promotionsprüfung kann zurückgenommen werden, solange noch keine Gutachten über die Dissertation vorliegen. 6In diesem Fall gilt die Dissertation als nicht eingereicht.
(1) Die Dissertation muss die Befähigung der Verfasserin oder des Verfassers zu vertiefter und selbständiger wissenschaftlicher Arbeit belegen und einen Beitrag zum Fortschritt der Wissenschaft auf einem Fachgebiet der Philosophischen Fakultät darstellen.
(2) 1Die Dissertation ist grundsätzlich in deutscher oder englischer Sprache abzufassen. 2Über andere Sprachen entscheidet der Ständige Promotionsausschuss. 3In diesem Falle muss...
(2) 1Die Dissertation ist grundsätzlich in deutscher oder englischer Sprache abzufassen. 2Über andere Sprachen entscheidet der Ständige Promotionsausschuss. 3In diesem Falle muss eine Zusammenfassung in deutscher Sprache eingereicht werden, deren Umfang bis zu einem Zehntel des Umfangs der Dissertation beträgt.
(3) 1Die Form der Dissertation ist im Benehmen zwischen der Betreuerin bzw. dem Betreuer oder bei der Promotion ohne Betreuung mit den Prüferinnen oder Prüfern und der Promovendin bzw. dem Promovenden festzulegen. 2Eine Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau kann grundsätzlich in folgenden Formen eingereicht werden:
1. als monographische Einzelschrift;
2. als publikationsbasierte Schrift;
3. als Teil einer gemeinsam verfassten wissenschaftlichen Arbeit (gemeinschaftliche
3Es gelten folgende Bedingungen:
1. Die Dissertation als monographische Einzelschrift darf noch nicht publiziert sein.
2. Die Dissertation in Form einer publikationsbasierten Schrift besteht aus mehreren in einschlägigen Fachzeitschriften / Buchreihen publizierten wissenschaftlichen Arbeiten, die zueinander in einem inneren Zusammenhang stehen und in ihrer Gesamtheit den Anforderungen nach den Abs. 1 und 2 entsprechen; der innere Zusammenhang ist in einem ergänzenden zusammenfassenden Text darzustellen, der eine kritische Einordnung der Publikationen aus einer übergeordneten Perspektive heraus vornimmt. Dieser ergänzende zusammenfassende Text sollte den Umfang von etwa 20 Prozent der Gesamtseitenzahl der Dissertation nicht unterschreiten. Die Anzahl der
wissenschaftlichen Arbeiten, mindestens drei, ist zwischen der Promovendin bzw.
Dem Promovenden und der Betreuerin bzw. dem Betreuer nach § 3 Abs. 2 Satz 5 oder im Falle der Promotion ohne Betreuung mit einer der Prüferinnen oder einem
der Prüfer abzustimmen. Im Falle einer noch nicht vorliegenden Publikation genügt ein Verlagsvertrag.
3. Werden bei geeigneter Themenstellung mehrere Dissertationen von mehreren (in der Regel nicht mehr als zwei) Personen zu einem gemeinsamen Thema verfasst, dürfen sie noch nicht veröffentlicht sein. Voraussetzung ist, dass die für das Promotionsverfahren einer der Autorinnen oder eines der Autoren zu berücksichtigenden Beiträge zweifelsfrei dieser Bewerberin oder diesem Bewerber zugerechnet werden können und die Anforderungen nach den Abs. 1 und 2 erfüllen. Die Beiträge der einzelnen Mitwirkenden sind im Rahmen der Versicherung nach § 4 Abs. 3 Nr. 5 umfassend darzulegen und zu beschreiben. Eine publikationsbasierte Dissertation nach Nr. 2 ist in diesem Fall ausgeschlossen. Die Eignung eines Themas für eine gemeinschaftliche Promotion ist auf Antrag und nach Anhörung der Bewerberinnen oder der Bewerber sowie, sofern vorhanden, der Betreuerin bzw. des Betreuers vom Ständigen Promotionsausschuss förmlich festzustellen. Dies sollte vor Beginn der Arbeit an der Dissertation geschehen. Für Promotionsverfahren, die als gemeinschaftliche Promotion durchgeführt werden, wird eine gemeinsame Prüfungskommission bestellt, der, sofern vorhanden, alle Betreuerinnen und Betreuer der Promotionsverfahren angehören müssen.
§ 16 Besondere Bestimmungen für die Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Bildungseinrichtung
(1) Eine Promotion kann in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Universität oder Fakultät oder vergleichbaren Bildungseinrichtung (im folgenden Bildungseinrichtung) durchgeführt werden,
1. wenn die Bildungseinrichtung nach ihren nationalen Rechtsvorschriften das Promotionsrecht besitzt und der von ihr zu verleihende akademische Grad im Geltungsber...
1. wenn die Bildungseinrichtung nach ihren nationalen Rechtsvorschriften das Promotionsrecht besitzt und der von ihr zu verleihende akademische Grad im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes geführt werden darf;
2. wenn mit der Bildungseinrichtung eine Vereinbarung über ein gemeinsames Promotionsverfahren getroffen worden ist, der der Ständige Promotionsausschuss nach § 3 Abs. 3 zugestimmt hat.
(2) Ein gemeinsam mit der Bildungseinrichtung durchgeführtes Promotionsvorhaben setzt voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber die Voraussetzungen für die Zulassung als Doktorandin bzw. Doktorand an der Philosophischen Fakultät erfüllt.
(3) 1Für die gemeinsame Promotion mit einer Bildungseinrichtung gelten im Übrigen die Bestimmungen dieser Promotionsordnung, soweit in der Vereinbarung nach Abs. 1 Nr. 2 keine besonderen Regelungen getroffen sind. 2In der Vereinbarung können von dieser Promotionsordnung abweichende Regelungen insbesondere über die Begutachtung der Dissertation (§ 10) sowie die Durchführung und Benotung der mündlichen Prüfung (§§ 12 und 13) getroffen werden. 3Die Vereinbarung hat darüber hinaus Regelungen hinsichtlich des Fortgangs des Promotionsverfahrens an der jeweiligen Einrichtung im Fall des Scheiterns einer gemeinsamen Promotion zu treffen, insbesondere für den Fall, dass die Dissertation an der Universität Passau oder an der Bildungseinrichtung nicht angenommen wird beziehungsweise die mündliche Prüfung an der Universität Passau oder der Bildungseinrichtung endgültig nicht bestanden wird.
(4) 1Die Betreuung erfolgt durch jeweils eine berechtigte Person der Bildungseinrichtung und der Philosophischen Fakultät der Universität Passau. 2Berechtigte Personen sind diejenigen,die die Voraussetzungen gemäß § 3 Abs. 2 erfüllen. 3Einzelheiten regelt die Vereinbarung nach Abs. 1 Nr. 2.
(5) Die zu promovierende Person entscheidet im Einvernehmen mit den Betreuerinnen oder Betreuern der Dissertation, an welcher der beteiligten Hochschulen das Promotionsverfahren federführend durchgeführt wird.
(6) 1Die Philosophische Fakultät der Universität Passau und die Bildungseinrichtung verleihen der Bewerberin oder dem Bewerber gemäß den Vertragsvereinbarungen im Sinne des Abs. 1 Nr. 2 nach erfolgreichem Abschluss des Promotionsverfahrens den akademischen Grad nach der ausländischen Rechtsordnung bzw. den entsprechenden Doktorgrad der Philosophischen Fakultät (§ 1). 2Die Bewerberin oder der Bewerber erhält von der Universität Passau und der Bildungseinrichtung je nach Ausgestaltung der Vereinbarung nach Abs. 1 Nr. 2 eine gemeinsame Promotionsurkunde oder jeweils eine Promotionsurkunde der Universität Passau und der Bildungseinrichtung mit dem Hinweis, dass es sich um einen von beiden beteiligten Einrichtungen in einem gemeinsamen Verfahren verliehenen Doktorgrad für eine wissenschaftliche Leistung handelt. 3Die Vereinbarung nach Abs. 1 Nr. 2 enthält Regelungen zur Ausgestaltung der gemeinsamen Promotionsurkunde bzw. zur Ausgestaltung der jeweiligen Promotionsurkunden der Universität Passau und der Bildungseinrichtung.
Datum aktuelle Fassung 05.09.2013

References: § 4
 § 6
 § 1
 § 1
 § 3
 § 4

§ 16
 § 3
 § 3