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Timestamp: 2019-10-15 06:03:35+00:00

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§ 638 BGB: Minderung
VGH München, Beschluss vom 3.8.2014, Az. 22 ZB 14.1756 Gleiches gilt für die zentrale Aussage des Urteils des Bundesgerichtshofs vom 20. April 1993 (X ZR 67/92 - BGHZ 122, 214), eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehene mittelbare Verkürzung der sechsmonatigen Gewährleistungsfrist nach § 638 Abs. 1 BGB in der bis einschließlich 31. Dezember 2001 geltenden Fassung verstoße gegen Treu und Glauben.
BGH, URTEIL vom 4.1.2014, Az. VII ZR 26/12 Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt, wenn die Abnahme erfolgt ist (Art. 229 § 6 Abs. 1 Satz 2 EGBGB, § 638 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F., § 634a Abs. 2 BGB n.F.) oder wenn Umstände gegeben sind, nach denen eine Erfüllung des Vertrages nicht mehr in Betracht kommt (BGH, Urteile vom 24. Februar 2011 - VII ZR 61/10, aaO Rn. 16 und vom 8. Juli 2010-VII ZR 171/08, BauR 2010, 1778 Rn. 23 = NZBau 2010, 768).
BGH, URTEIL vom 4.11.2012, Az. VII ZR 182/10 22	aa)	Geistige Leistungen, die der Errichtung oder grundlegenden Erneue- rung eines bestimmten Bauwerks dienen, sind der Errichtung des Bauwerks zuzuordnen; für sie gilt die Verjährungsregelung des § 638 BGB a.F. für Bauwerke (vgl. BGH, Urteil vom 17. Dezember 1992 - VII ZR 45/92, BGHZ 121, 94, 97).
BGH, URTEIL vom 4.0.2012, Az. VII ZR 76/11 -4- des Bundesgerichtshofs zur Anwendbarkeit der Verjährungsregelung des § 638 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F. auf Gewährleistungsansprüche vor Abnahme (BGH, Urteil vom 8. Juli 2010 - VII ZR 171/08, BauR 2010, 1778 = NZBau 2010, 768 = ZfBR 2010, 773) sei nicht einschlägig, da es sich vorliegend um einen Fall unter Anwendbarkeit der VOB/B handele.
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. VII ZR 61/10 Die fünfjährige Verjährungsfrist des § 638 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F. greife nicht ein, weil sie gemäß § 638 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. erst mit der Abnahme bzw. deren endgültiger Verweigerung zu laufen beginne (BGH, Urteil vom 30. September 1999 - VII ZR 162/97, BauR 2000, 128, 129 = NZBau 2000, 22 = Zf BR 2000, 97).
BGH, URTEIL vom 4.6.2010, Az. VII ZR 171/08 Die fünfjährige Verjährungsfrist des § 638 Abs. 1 Satz 1 BGB greife nicht ein, weil sie gemäß § 638 Abs. 1 Satz 2 BGB erst mit der Abnahme bzw. deren endgültiger Verweigerung zu laufen beginne (BGH, Urteil vom 30. September 1999 - VII ZR 162/97, BauR 2000, 128, 129 = NZBau 2000, 22 = ZfBR 2000, 97).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.4.2010, Az. 7 O 241/09 Erfüllungsgehilfe in diesem Sinne ist derjenige, der mit der Ablieferung des Werkes an den Besteller betraut ist und dabei mitwirkt (BGHZ 66, 43, 45): Allerdings umfasst dies den Anwendungsbereich des § 638 Abs. 1 S.1 BGB a.F. nicht vollständig.
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.4.2010, Az. 7 O 241/09 23Grundsätzlich hat der Besteller die Voraussetzungen darzulegen, die zur dreißigjährigen Verjährungsfrist nach § 638 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F. führen (BGH, BauR 1975, 419).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.4.2010, Az. 7 O 241/09 Dabei kann die Art des Mangels ein so überzeugendes Indiz für eine fehlende oder nicht richtige Organisation sein, dass es weiterer Darlegung hierzu nicht bedarf (zur Arglist vgl. insoweit OLG Frankfurt Schäfer/Finnern/Hochstein § 638 BGB Nr. 13; Kaiser aaO Rdn. 179; Gassner BauR 1990, 312, 317 f, Siegburg aaO Rdn. 339).
BGH, URTEIL vom 2.11.2009, Az. XI ZR 182/08 -22- Verjährung des Mängelbeseitigungsanspruchs, des Vorschussanspruchs oder des Anspruchs auf Ersatz von Mängelbeseitigungskosten auch auf alle anderen in § 638 BGB aF bezeichneten Ansprüche - also auch den Anspruch auf Wandelung - erstreckt (BGHZ 66, 142, 147; BGHZ 95, 250, 255).
BGH, URTEIL vom 4.6.2009, Az. VII ZR 151/08 -8- Sachen erbrachte, die - wie ihm bekannt war - in ein bestimmtes Bauwerk eingebaut werden sollten, als Verträge über Arbeiten „bei Bauwerken“ im Sinne des §638 BGB a.F. angesehen wurden (BGH, aaO; Urteil vom 12. Oktober 1978 - VII ZR 220/77, BGHZ 72, 206, 209; Urteil vom 26. April 1990 -VIIZR 345/88, BauR 1990, 603, 604 = ZfBR 1990, 222).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2009, Az. VII ZR 47/11 Der Begriff des Bauwerks wiederum erfasst, wie der Senat bereits entschieden hat, auch Maßnahmen des Tief- und Straßenbaus (BGH, Urteile vom 12. März 1992 -VII ZR 334/90, BauR 1992, 502 unter 111; vom 12. November 1992 - VII ZR 29/92, BauR 1993, 217 unter II 1; jeweils zu § 638 BGB a.F.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2008, Az. 14e O 170/05 Die streitgegenständlichen Gewährleistungsansprüche unterliegen der fünfjährigen Verjährungsfrist nach § 638 BGB (a. F.) bzw. § 634 a Abs. 1 Nr. 2 BGB (n.F.) i.V.m.Art. 229 § 6 Abs. 1 EGBGB (BGH, Urt. v. 19. 3. 1992, VersR 1992, 698).
BGH, URTEIL vom 4.9.2006, Az. VII ZR 133/04 8	1.	Der Beginn der fünfjährigen Verjährungsfrist des §638 Abs. 1 BGB a.F. setzt nach § 638 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. die Abnahme oder, soweit eine Abnahme ausgeschlossen ist, die Vollendung des Werkes (§ 646 BGB) voraus (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 1999 -VIIZR 162/97, BauR 2000, 128, 129 = ZfBR 2000, 97 = NZBau 2000, 22).
BGH, URTEIL vom 4.9.2006, Az. VII ZR 272/05 Für die neue Verhandlung weist der Senat auf folgendes hin: 17	1. Gegenstand der Prüfung im Revisionsverfahren war nicht die Frage, ob die Beklagte die Überwachung des Herstellungsprozesses ausreichend organisiert hat, so dass keine verlängerte Verjährungsfrist gemäß § 638 BGB angenommen werden kann (dazu BGH, Urteil vom 12. März 1992 -VII ZR 5/91, BGHZ 117, 318, 320; Urteil vom 30. November 2004 - X ZR 43/03, BauR 2005, 550).
BGH, URTEIL vom 2.4.2003, Az. X ZR 57/02 a)	Unter einem Bauwerk im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB a.F. wird nach gefestigter Rechtsprechung - ohne daß es auf die sachenrechtliche Einordnung ankäme - eine unbewegliche, durch Verwendung von Arbeit und Material in Verbindung mit dem Erdboden hergestellte Sache verstanden (BGH, Urt. v. 12.03.1986 - VIII ZR 332/84, NJW 1986, 1927).
BGH, URTEIL vom 2.4.2003, Az. X ZR 57/02 Der Ausdruck 'Bauwerk' in § 638 Abs. 1 BGB a.F. beschreibt nach der Auslegung, die er durch die Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs erfahren hat, überdies nicht nur die Ausführung eines Baus als ganzen, sondern auch die Herstellung der einzelnen Bauteile und Bauglieder, und zwar unabhängig davon, ob sie als äußerlich hervortretende, körperlich abgesetzte Teile in Erscheinung treten (BGHZ 19, 319, 321 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2003, Az. X ZR 57/02 Das bedeutet, daß Gewährleistungsansprüche wegen der Herstellung einer Sache, die für sich gesehen eine technische Anlage ist, aus verschiedenen Gründen der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 638 Abs. 1 BGB a.F. unterliegen können, nämlich zu dem einen, wenn diese Anlage selbst (als ganzes) nach ihrer Beschaffenheit als Bauwerk anzusehen ist, wie es etwa bei einer Förderanlage für die Automobilproduktion für möglich gehalten worden ist (BGH, Urt. v. 03.12.1998 - VII ZR 109/97, NJW 1999, 2434), zu dem anderen, wenn die Anlage Bauteil oder Bauglied einer Sache ist, die ihrerseits die Kriterien eines Bauwerks erfüllt, wie es nach der Rechtsprechung bei einer Steuerungsanlage einer Hängebahn der Fall sein kann (BGH, Urt. v. 20.02.1997 - VII ZR 288/94, NJW 1997, 1982), und schließlich, wenn die Sache, deren Teil oder Glied die
BGH, URTEIL vom 2.8.2002, Az. VIII ZR 38/15 41	(1) Diese Grundsätze gelten auch dann, wenn das Gesetz für einen bestimmten Anspruch je nach Fallgestaltung verschieden lange Verjährungsfristen vorsieht (BGH, Urteil vom 20. Mai 2003 - X ZR 57/02, aaO [zur Beweislast bei § 638 Abs. 1 BGB aF]).
BGH, URTEIL vom 2.8.2002, Az. VIII ZR 38/15 45	Der Ausdruck 'Bauwerk' beschreibt dabei nach der Auslegung, die er durch die höchstrichterliche Rechtsprechung zu § 638 Abs. 1 BGB aF erfahren hat, nicht nur die Ausführung des Baus als Ganzem, sondern auch die Herstellung der einzelnen Bauteile und Bauglieder, und zwar unabhängig davon, ob sie äußerlich als hervortretende, körperlich abgesetzte Teile in Erscheinung treten (BGH, Urteil vom 20. Mai 2003 - X ZR 57/02, aaO unter 2 a mwN; vgl. auch BGH, Urteil vom 15. Mai 1997 - VII ZR 287/95, NJW-RR 1998, 89 unter II).
BGH, Urteil vom 2.4.1992, Az. VI ZR 118/91 d)	Die rechtskräftige Abweisung der auf Feststellung von Provisions- und Schadensersatzansprüchen gerichteten Widerklageanträge zu d und e stellt das Nichtbestehen dieser Ansprüche rechtskräftig fest (BGH, Urteil vom 24. Juni 1969 - VI ZR 48/67 = NJW 1969, 2014 unter I 1 = LM § 638 BGB Nr. 12; vgl. auch BGH, Urteil vom 22. November 1988 -VI ZR 341/87 = NJW 1989, 393 unter II 2; Stein/Jonas/ Schumann aaO, § 256 Rdnr. 167; Leipold ebenda, § 322 Rdnr. 116; Zöller/Vollkommer aaO, § 322 Rdnr. 12; Münch-KommZPO-Lüke, § 256 Rdnr. 73; Gottwald ebenda § 322 Rdnr. 168; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann aaO, § 322 Rdnr. 39; Thomas/Putzo aaO, § 256 Rdnr. 24).
BGH, URTEIL vom 4.2.1992, Az. VII ZR 5/91 In diesem Fall verjähren seine Gewährleistungsansprüche erst nach dreißig Jahren, so daß die auf § 638 BGB gestützte Verjährungseinrede nicht begründet ist (vgl. BGHZ 71, 144, 149; BGHZ 83, 17, 27).
BGH, URTEIL vom 4.2.1992, Az. VII ZR 5/91 Dabei kann die Art des Mangels ein so überzeugendes Indiz für eine fehlende oder nicht richtige Organisation sein, daß es weiterer Darlegung hierzu nicht bedarf (zur Arglist vgl. insoweit OLG Frankfurt Schäfer/Finnern/Hoch-stein § 638 BGB Nr. 13; Kaiser aaO Rdn. 179; Gassner BauR 1990, 312, 317 f, Siegburg aaO Rdn. 339).
BGH, URTEIL vom 4.9.1991, Az. IX ZR 255/90 Vor einer endgültigen Abweisung dieses Teils der Klage wird der Tatrichter sich allerdings noch eine Überzeugung darüber bilden müssen, ob ein Schadenseintritt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen ist (vgl. dazu BGH, Urt. v. 24. Juni 1969 - VI ZR 48/67, LM § 638 BGB Nr. 12 unter II).
BGH, URTEIL vom 4.3.1990, Az. VII ZR 345/88 Denn unter Arbeiten bei Bauwerken im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB ist nicht nur die Ausführung eines Baues als Ganzes, sondern auch die Herstellung der einzelnen Bauteile oder Bauglieder zu verstehen, ohne daß es darauf ankommt, ob sie einen äußerlich hervortretenden, körperlich abgesetzten Teil des Baues, darstellen (BGH2 19, 319, 321 f).
BGH, URTEIL vom 4.3.1990, Az. VII ZR 345/88 Zur Begründung hat der Senat ausgeführt, es sei vom Gesetzeswortlaut des § 638 Abs. 1 BGB sowie vom Gesetzessinn die Auslegung gedeckt, nach der es sich auch dann um Arbeiten 'bei Bauwerken' handele, wenn Werkleistungen, die der Errichtung eines bestimmten Gebäudes dienen, nicht auf der Baustelle und nicht von dem vom Bauherrn beauftragten Hauptunternehmer, sondern von dessen Subunternehmer erbracht werden (BGHZ 72, 206, 209).
BGH, URTEIL vom 4.1.1990, Az. VII ZR 175/89 1.	Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats sind unter Arbeiten 'bei Bauwerken' im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB nicht nur Arbeiten zur Herstellung eines neuen Gebäudes zu verstehen, sondern auch Arbeiten, die für die Erneuerung oder den Bestand von wesentlicher Bedeutung sind, sofern die eingebauten Teile mit dem Gebäude fest verbunden sind (Senat: BGHZ 53, 43, 45; NJW 1974, 136; NJW 1987, 837, in BGHZ 99, 160 insoweit nicht abedruckt; vgl. weitere Nachweise bei Ingenstau/Korbion VOB, 11. Aufl. A § 1 An. 15 f.).
BGH, URTEIL vom 4.8.1988, Az. VII ZR 186/87 Diese Verkürzung der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 638 BGB verstößt gegen § 11 Nr. 10 f AGBG; sie ist, da sie nicht in den Ausnahmebereich des § 23 Abs. 2 Nr. 5 AGBG fällt, unwirksam (Senatsurteile BGHZ 100, 391, 397, 399; NJW 1987, 2373, 2374 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.5.1987, Az. X ZR 61/86 BGHZ 54, 244) und unterliegt der Verjährung gemäß § 638 Abs. 1 BGB (BGHZ 19, 319, 320; grundlegend RGZ 80, 439).
BGH, URTEIL vom 4.4.1987, Az. VII ZR 129/86 In einem Bau- oder Bauträgervertrag kann die Gewährleistungsregelung der VOB/B formularmäßig 'isoliert' zu demindest insoweit nicht wirksam vereinbart werden, als damit die Gewährleistungsfrist des § 638 BGB verkürzt wird (BGHZ 96, 129; BGH NJW 1986, 713, 714 - in BGHZ 96, 146 nicht mit-abgedruckt).
BGH, URTEIL vom 4.4.1987, Az. VII ZR 366/85 AGBG § 11 Nr. 10 f; VOB/B § 13 B; BGB § 638 Zur Frage, wann bei der Umwandlung von Altbauten in Wohnungseigentum die Gewährleistungsregelung der Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil B in einem Bauträgervertrag 'isoliert' zu demindest insoweit nicht vereinbart werden kann, als damit die Gewährleistungsfrist des § 638 BGB verkürzt wird (Fortführung von BGHZ 96, 129).
BGH, URTEIL vom 4.4.1987, Az. VII ZR 366/85 e)	Hatten die Beklagten aber die 'Neuherstellung' des Wohnungseigentums übernommen, so konnte die in Abschnitt IV b) zu bb) 'isoliert' vorgesehene 'Gewährleistungsverpflichtung nach VOB' zu demindest insoweit nicht vereinbart werden, als damit die Frist des § 638 BGB verkürzt werden sollte (Senatsurteil BGHZ 96, 129).
BGH, URTEIL vom 4.2.1987, Az. VII ZR 80/86 Ansprüche aus Mängeln derart von Architekten erbrachter Werkleistungen verjähren - wie das Berufungsgericht zutreffend annimmt - regelmäßig gemäß § 638 BGB in fünf Jahren, auch wenn der Architekt nur geplant und Oberleitung sowie Bauaufsicht nicht innegehabt hat (BGHZ 32, 206, 207/208; 37, 341, 344/345).
BGH, URTEIL vom 3.2.1986, Az. VIII ZR 332/84 11 Unter einem Bauwerk im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB wird nach gefestigter Rechtsprechung eine unbewegliche, durch Verwendung von Arbeit und Material in Verbindung mit dem Erdboden hergestellte Sache verstanden (BGHZ 57, 60, 61 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.2.1985, Az. VII ZR 302/65 Denn die fünfjährige Verjährungsfrist des § 638 Abs. 1 Satz 1 BGB wurde durch die Klageerhebung im Februar 1978 nach § 209 Abs. 1 BGB unterbrochen, weil der Kläger - was für die Unterbrechung der Verjährung ausreicht (vgl. BGHZ 78, 1, 4 m.N.) - für seine Ehefrau prozeBführungsbefugt 1st.
BGH, URTEIL vom 4.8.1983, Az. VII ZR 360/82 1.	Unter 'Arbeiten bei Bauwerken' im Sinne des § 638 BGB sind nicht nur die Herstellung eines neuen Gebäudes, sondern auch die Arbeiten zu verstehen, die für die Erneuerung und den Bestand eines Gebäudes von wesentlicher Bedeutung sind, sofern die eingebauten Teile mit dem Gebäude fest verbunden werden (BGHZ 53, 43, 45).
BGH, URTEIL vom 3.2.1978, Az. VIII ZR 220/76 Das gleiche gilt für das Verhältnis der Verjährungsvorschrift des § 638 BGB zu § 852 BGB (vgl. BGHZ 55, 392, 398, 399).
BGH, URTEIL vom 4.2.1977, Az. VII ZR 220/75 bb) Das ergibt ferner der allgemeine Sprachgebrauch, der bei der Anwendung des § 638 Abs. 1 BGB zu beachten ist (BGHZ 19, 319, 324 mit Nachw.).
BGH, URTEIL vom 1.4.1976, Az. VII ZR 190/75 Der rechtliche Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, wonach Gewährleistungsansprüche aus einem Pauschalreisevertrag nach § 638 BGB in sechs Monaten verjähren, steht im Einklang mit der Rechtsprechung des Senats (BGH NJW 1974, 1187).
BGH, URTEIL vom 5.10.1975, Az. I ZR 93/74 Falls insoweit werkvertragliche Grundsätze heranzuziehen sein sollen, kommt somit nicht die kurze Verjährungsfrist nach § 638 BGB zur Anwendung (BGHZ 35, 130$ BGH NJW 72, 1195).
BGH, URTEIL vom 4.1.1975, Az. VII ZR 209/72 Es ist vielmehr anerkannten Rechts, daß der Besteller (Auftraggeber), der sich auf die dreißigjährige Verjährungsfrist gemäß § 638 BGB beruft, die Beweislast für den gegen den Werkuntemehmer (Auftragnehmer) erhobenen Vorwurf arglistigen VerSchweigens eines Werkmangels hat (vgl. BGH Urteile vom 3. Dezember 1964
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. VII ZR 217/71 1.	Unter Arbeiten 'bei Bauwerken' im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB sind nach ständiger Rechtsprechung nicht nur Arbeiten zur Herstellung eines neuen Gebäudes zu verstehen, sondern auch Arbeiten, die für die Erneuerung oder den Bestand eines Gebäudes von wesentlicher Bedeutung sind, sofern die eingebauten Teile mit dem Gebäude fest verbunden sind (BGHZ 53, 43, 45; BGH Urteil vom 8. Januar 1970 - VII ZR 35/68 -= WM 1970, 287; Urteil vom 8. März 1973 - VII ZR 43/71 -).
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. VII ZR 110/71 Ein sich gegen ihn ergebender Schadensersatzanspruch verjährt nach § 638 Abs. 1 BGB in fünf Jahren (BGHZ 48, 257).
BGH, URTEIL vom 4.2.1973, Az. VII ZR 45/71 2.	Unter Arbeiten ’'bei Bauwerken” im Sinne des' § 638 Abs. 1 BGB sind nach der Rechtsprechung nicht nur die Herstellung eines neuen Gebäudes, sondern auch Arbeiten zu verstehen, die für die Erneuerung und den Bestand eines Gebäudes von wesentlicher Bedeutung sind, sofern die eingebauten Teile mit dem Gebäude fest verbunden sind (BGHZ 53» 43, 45 mit Nachweisen; Urteil des Senats vom 8. Januar 1970 - VII ZR 35/68 - = LM Nr. 14 zu § 638 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.2.1972, Az. VII ZR 202/70 2« Aus dem Vorgesagten folgt dann aber zugleich, daß das Berufungsgericht zu Unrecht die bei Bauwerken geltende Fünf Jahresfrist nicht angewandt hat« Wenn es dazu ausfUhrt, es handele sich keinesfalls bei den Vermessungsarbeiten um Arbeiten an einem Bauwerk, weil es für das Bauwerk als solches unerheblich sei, ob es auf dem Grundstück um einige Meter verschoben errichtet werde, so stellt es in unzulässiger Weise auf das Gebäude allein ab, ohne dessen Beziehung zu dem Grundstück in seine Betrachtung einzubeziehen« Es verkennt, daß der merkantile Minderwert dem bebauten Grundstück, dem Grundstück mit Bauwerk, insgesamt anhaftet und nicht auf eins von beiden allein bezogen werden kann« Für das mangelhafte Architektenwerk (BGHZ 37, 341) und Statikerwerk (BGHZ 48, 257) hat der Senat bereits ausgeführt, daß wegen des engen und unmittelbaren Zusammenhangs mit dem Bauwerk auch auf diese Werke die bei Bauwerken geltende Fünf Jahresfrist des § 638 BGB anzuwenden ist« Nichts anderes kann im vorliegenden Fall für das mangelhafte Vermessungswerk des Beklagten gelten, da dessen Fehler nach dem oben Gesagten eng und unmittelbar mit dem am bebauten Grundstück, und damit auch am Bauwerk eingetretenen Schaden (merkantilen Minderwert) zusammenhängt«
BGH, URTEIL vom 4.2.1972, Az. VII ZR 146/70 b)	In der erwähnten zweiten Entscheidung (BGH NJW 1967, 2010) hat sich der Senat mit einem gerade in dem hier entscheidenden Punkt anders liegenden Fall befaßt, in dem nach dem Architektenvertrag die Verjährungsfrist abweichend von § 638 Abs. 1 Satz 2 BGB mit der 'Beendigung der Tätigkeit' des Architekten beginnen sollte.
BGH, URTEIL vom 4.0.1972, Az. VII ZR 46/70 Unter einem 'Bauwerk' im Sinne dieser Vorschrift (und ebenso des § 638 BGB) ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine unbewegliche durch Verwendui von Arbeit und Material in Verbindung mit dem Erdboden 1: gestellte Sache zu verstehen (vgl. Urteil des Senats voi 22. Juni 1964 - VII ZR 44/63 - = LM Nr. 7 zu § 638 BGB (Makadamdecke) und das zu dem Abdruck in BGHZ vorgesehene Urteil des Senats vom 16. September 1971 - VII ZR 5/70 ■ = NJW 1971, 2219 mit weiteren Entscheidungsnachweisen) • Diese Voraussetzungen sind hier gegeben.
BGH, URTEIL vom 1.0.1972, Az. VII ZR 132/70 Ohne Rechtsfehler legt es dabei, und zwar auch gegenüber der Lieferantin (vgl. BGH LM Nr. 10 zu § 638 BGB), die 5-jährige Verjährungsfrist des § 638 BGB zu Grunde, beginnend mit der Abnahme der Decke durch den Kläger am 22. Juli 1958.
BGH, URTEIL vom 1.0.1972, Az. VII ZR 132/70 Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung die kurze Verjährungsfrist des § 638 BGB auch auf den (dort nicht ausdrücklich erwähnten) Aufwendungsersatzanspruch angewendet (BGHZ 19, 319; vgl. auch (für VOB) BGH NJW 1970, 421; BGHZ 54, 352).
BGH, URTEIL vom 1.0.1972, Az. VII ZR 132/70 Der Grund dafür ist, daß, soweit die Verjährung für Ansprüche aus einem Mangel des Werks einheitlich mit dessen Abnahme zu laufen beginnt (§ 638 Abs. 1 Satz 2 BGB), es auch gerechtfertigt ist, die Unterbrechung der Verjährung, wie sie in den §§ 639 Abs. 1 und 477 Abs.3 BGB vorgesehen ist, einheitlich auf alle diese aus der Fehlerhaftigkeit des Werks fließenden Ansprüche anzuwenden; sonst könnte es zu dem unerwünschten Ergebnis kommen, daß die anderen Ansprüche vor dem Anspruch auf Mängelbeseitigung verjähren und dem Besteller, wenn sein Mängelbeseitigungsanspruch nicht zu dem Erfolg geführt hat, keine weiteren Ansprüche mehr zur Verfügung stehen (vgl. BGHZ 39,
BGH, URTEIL vom 4.11.1971, Az. VII ZR 78/70 Da die Flutlichtmasten Bauwerke i.S. des § 638 Abs. 1 BGB darstellen (vgl. BGH VII ZR 5/70 vom 16. September 1971 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen -), unterliegen auch Ansprüche wegen Mängel der statischen Berechnung der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 638 Abs. 1 BGB.
BGH, URTEIL vom 4.0.1971, Az. YJI ZR 173/69 Somit kommen die Verjährungsfristen des § 638 BGB und nicht die nach § 195 BGB 30 Jahre (BGHZ 35, 130, 132 mit weiteren Bachweisen) betragende Verjährungsfrist für l Ansprüche aus positiver Vertragsverletzung in Betracht.
BGH, URTEIL vom 4.0.1970, Az. VII ZR 35/68 Unter Arbeiten 'bei Bauwerken' i.S, des § 638 BGB sind nicht nur die Herstellung eines neuen Gebäudes, sondern auch solche Arbeiten zu verstehen, die für Erneuerung und Bestand eines Gebäudes von wesentlicher Bedeutung sinr> (BGHZ 19, 319, 322; BGH VII ZR 139/67 vom 6, November 1969 (zur Veröffentlichung in BGHZ und Nachschlagev/erk vorgesehen)).
BGH, URTEIL vom 2.5.1969, Az. VI ZR 52/67 Andererseits muß der Besteller seinen Anspruch binnen sechs Monaten (§§ 638, 646 BGB) geltend machen (Benecke in RGRKomm. BGB 11. Aufl. f 638 An. 2 aHur dann, wenn er Ersatz für Schäden verlangt, die ihm nicht durch den Mangel des Werks, sondern als dessen weitere Folge entstanden sind, kann die Präge auftauchen, ob die regelmäßige 30-jährige Prist gilt, nicht aber wenn er Rückzahlung des Werklohnes begehrt (BGH2 46, 238).
BGH, URTEIL vom 1.2.1968, Az. VII ZR 142/66 Der Beklagte hatte aber durch die Bemessung und Auswahl der Bauteile nach dem Bauplan, die statische Berechnung ihrer vorgesehenen Belastung und den Verlegungsplan weitere Leistungen übernommen, die sich, ebenso wie die berechnende und planende Tätigkeit eines Statikers und Architekten, in dem Bauwerk seifest verkörperten und damit Leistungen bei einem .Bauwerk im Sinne des § 638 BGB waren» Biese Leistungen waren auch so wesentlich, daß sie, von der Gesamtschau aus gesehen (BGHZ aa00), dem Vertrag ihr wesentliches Gepräge gaben.
BGH, URTEIL vom 4.10.1967, Az. VII ZR 111/66 Die somit aus § 638 BGB folgende 5-jährige Verjährungsfrist begann mit der endgültigen Ablehnung der Abnahme durch die Beklagten am 1. März 1953 (Bü S. 17) zu laufen (RGZ 165, 41, 54; BGH VII ZR 233/61 vom 2. Mai 1963 * JZ 63, 596).
BGH, URTEIL vom 4.10.1965, Az. VII ZR 239/63 10 sitiven Vertragsverletzung herzuleiten ist, kann offenbleiben, denn dem Berufungsgericht ist zuzustiramen, daß auch ein Anspruch aus § 63$ BGB nicht verjährt ist (vgl. BGH LM Nr. 7 zu § 638 BGB).
BGH, URTEIL vom 6.7.1959, Az. IX ZR 148/94 Dabei handelt es sich um 'Mangelfolgeschäden', die nicht mehr eng mit dem Werkmangel Zusammenhängen, sondern entferntere Mangelfolgen sind; ein Anspruch auf Ersatz solcher Schäden verjährt nicht nach § 638 BGB, sondern nach den Regeln der positiven Vertragsverletzung grundsätzlich in 30 Jahren (§ 195 BGB; vgl. BGHZ 46, 238, 239; 58, 85, 87 und 332, 338; 61, 203, 205; 67, 1, 5, 8 f; 87, 239, 241 f).
BGH, vom 4.9.1958, Az. TU ZB 24/58 Insofern gewährt ihm die Bestimmung einen Ausgleich für die ihm nachteilige Abkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist (§ 638 BGB) von 5 auf 2 Jahre (BGH aaO).
BGH, vom 4.3.1957, Az. VII ZR 308/56 Baß hier in einem bereits errichteten Gebäude Stein- \ holzfußboden nachträglich völlig erneuert wurde, schließt nicht ~ aus, den Belag als Bauwerk im Sinne des § 638 BGB anzusehen \ (BGHZ 19; 319).

References: § 638
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 § 256
 § 322
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 § 11
 § 23
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 § 209
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 § 852
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