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Timestamp: 2019-10-23 09:21:12+00:00

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BGH, 21.04.1983 - I ZR 201/80 - dejure.org
https://dejure.org/1983,1265
BGH, 21.04.1983 - I ZR 201/80 (https://dejure.org/1983,1265)
BGH, Entscheidung vom 21.04.1983 - I ZR 201/80 (https://dejure.org/1983,1265)
BGH, Entscheidung vom 21. April 1983 - I ZR 201/80 (https://dejure.org/1983,1265)
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NJW 1983, 2143
MDR 1984, 22
GRUR 1983, 602
WM 1983, 1064
So wäre es im Blick auf die (zulässigen) Werbemöglichkeiten seiner Mitbewerber für einen Kaufmann unzumutbar, an einem - vor dem 1. August 1994 begründeten - vertraglichen Verbot der Werbung mit mengenmäßigen Beschränkungen oder an einem Verbot der Eigenpreisgegenüberstellung (§ 6 d und § 6 e UWG a.F.) festgehalten zu werden (vgl. für den Fall der Änderung der Rechtsprechung BGH, Urt. v. 21.4.1983 - I ZR 201/80, GRUR 1983, 602, 603 = WRP 1983, 609 - Vertragsstraferückzahlung).
a) Derartige Abgrenzungsvereinbarungen wurden nach der Rechtslage im Jahre 1995 nur dann als kartellrechtlich unzulässig angesehen, wenn sie entweder eine Wettbewerbsbeschränkung bezweckten oder bei ihrem Abschluss kein ernsthafter, objektiv begründeter Anlass zu der Annahme bestand, dem begünstigten Vertragspartner stehe ein entsprechender Unterlassungsanspruch zu (vgl. BGH, Urteil vom 15. Februar 1955 - I ZR 86/53, BGHZ 16, 296, 303; Urteil vom 22. Mai 1975 - KZR 9/74, BGHZ 65, 147, 151 f. - Thermalquelle; Urteil vom 21. April 1983 - I ZR 201/80, WuW/E BGH 2003 - Vertragsstraferückzahlung).
Nur solche wettbewerbsbeschränkenden Abreden sind von der Nichtigkeitsfolge freigestellt, die sich innerhalb der Grenzen dessen halten, was auch bei objektiver Beurteilung ernstlich zweifelhaft sein kann (BGHZ 65, 147, 151 f. - Thermalquelle; vgl. auch BGH, Urt. v. 21.4.1983 - I ZR 201/80, GRUR 1983, 602, 603 - Vertragsstrafenrückzahlung).
a) Derartige Abgrenzungsvereinbarungen waren nach der Rechtslage im Jahr 1994 nur dann kartellrechtlich unzulässig, wenn sie entweder eine Wettbewerbsbeschränkung bezweckten oder eine solche deshalb bewirkten, weil bei ihrem Abschluss kein ernsthafter, objektiv begründeter Anlass zu der Annahme bestand, dem begünstigten Vertragspartner stehe ein entsprechender Unterlassungsanspruch zu (…vgl. BGH, WUW/E DE-R 3275 Rn. 19 - Jette Joop; Urteil vom 15. Februar 1955 - I ZR 86/53, BGHZ 16, 296, 303 - Herzwandvasen; Urteil vom 22. Mai 1975 - KZR 9/74, BGHZ 65, 147, 151 f. - Thermalquelle; Urteil vom 21. April 1983 - I ZR 201/80, WUW/E BGH 2003, 2005 - Vertragsstrafenrückzahlung).
Markenrechtliche Abgrenzungsvereinbarungen verstoßen deshalb nach seinerzeitiger wie auch nach heutiger Rechtslage nur dann gegen § 1 GWB, wenn sie entweder eine Wettbewerbsbeschränkung bezwecken oder bei ihrem Abschluss kein ernsthafter, objektiv begründeter Anlass zu der Annahme bestand, dass dem begünstigten Vertragspartner ein entsprechender Unterlassungsanspruch zustehen würde (BGH GRUR 2011, 641, Rn. 19 - Jette Joop unter Hinweis auf BGHZ 16, 296, 303, BGHZ 65, 147, 151 - Thermalquelle, GRUR 1983, 602 - Vertragsstraferückzahlung;… s. auch - zu Art. 85 EG-Vertrag - EuGH GRUR Int. 1985, 399 - Toltecs/Dorcet II).
Der aus einem solchen Sachverhalt hergeleitete Anspruch auf Zahlung einer Strafe wird in seinem Bestand aber nicht durch Umstände berührt, welche die Wirksamkeit der eingegangenen vertraglichen Verpflichtung allein für die Zukunft in Frage stellen können, wie dies bei dem Rechtsinstitut des Wegfalls der Geschäftsgrundlage grundsätzlich der Fall ist (vgl. BGH, Urt. v. 21.4.1983 - I ZR 201/80, GRUR 1983, 602, 603 = WRP 1983, 609 - Vertragsstraferückzahlung; KG WRP 1995, 30, 35;… RGRK/Ballhaus, BGB, 12. Aufl., § 339 Rdn. 14;… Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche, 6. Aufl., Kap. 20 Rdn. 4).
OLG Frankfurt, 18.09.2014 - 11 U 21/13
Keine Diskriminierung von anderen Stromkunden durch Ausnahme von Rückzahlungen …
LG Regensburg, 29.10.2004 - 2 S 204/04
Verfassungsmäßigkeit des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) im Hinblick auf das …

References: § 6
 BGH 
 BGH 
 § 1
 Art. 85
 EuGH 
 § 339