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Timestamp: 2020-06-02 02:29:16+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten | Verwaltungsvorschrift (Schleswig-Holstein) | Erklärung von Belegstellen zu Schutzbezirken für die Befruchtung von Bienenköniginnen | i. d. F. v. 09.05.2016 | gültig ab 23.05.2016
Normgeber: Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Aktenzeichen: III 43/4.09.07-06
Erlassdatum: 04.09.1963
Gültig ab: 23.05.2016
Gliederungs-Nr: 7824.2
Normen: § 1 BIENHFöG, § 3 BIENHFöG, § 1 BienHFöG SH
Fundstelle: Amtsbl SH 1988, 209
Erklärung von Belegstellen zu Schutzbezirken für die Befruchtung von Bienenköniginnen
Gl.Nr.: 7824.2
Bekanntmachung des Ministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
vom 4. September 1963 - III 43/4.09.07-06 -.
geänd. Bek. v. 9.1.1972 (Amtsbl. S. 108) [eingearbeitet]
geänd. Bek. v. 24.8.1988 (Amtsbl. S. 410) [eingearbeitet]
geänd. Bek. v. 09.05.2016 (Amtsbl. Schl.-H. 2016 S. 432) [angefügt]
Nach § 1 des Gesetzes zur Förderung der Bienenhaltung vom 17. September 1958 (GVOBl. Schl.-H. S. 285) erkläre ich widerruflich die nachstehenden Belegstellen zu Schutzbezirken für die Befruchtung von Bienenköniginnen:
Belegstelle Helgoland,
umfassend die Insel Helgoland in ganzer Ausdehnung.
Belegstelle Hooge,
umfassend die Hallig Hooge in ganzer Ausdehnung.
Belegstelle Hamburger Hallig,
umfassend die Hamburger Hallig in ganzer Ausdehnung einschließlich des Deichvorlandes zwischen der Hallig und dem Seedeich des Sönke-Nissen-Kooges.
Belegstelle Puan Klent a. Sylt,
umfassend die Gemeinden Hörnum und Rantum,
Belegstelle Norddorf a. Amrum,
umfassend die Insel Amrum in ganzer Ausdehnung,
Der Träger der Belegstellen ist der Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V.
Innerhalb der Schutzbezirke dürfen andere Bienenvölker als die Zuchtvölker des Trägers der Belegstellen nicht aufgestellt werden.
Verstöße gegen diese Bekanntmachung werden gemäß § 3 des Gesetzes zur Förderung der Bienenhaltung nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten vom 25. März 1952 (BGBl. I S. 177) geahndet.
Die Erklärung der Belegstellen zu Schutzbezirken für die Befruchtung von Bienenköniginnen wird mit der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt für Schleswig-Holstein wirksam.
Änderung einer Erklärung einer Belegstelle zum Schutzbezirk für die Befruchtung von Bienenköniginnen*)
Gl.Nr. 7824.2
Fundstelle: Amtsbl. Schl.-H. 2016 Nr. 21, S. 432
vom 9. Mai 2016 – V 201/7141.324.0 –
Aufgrund des § 1 des Gesetzes zur Förderung der Bienenhaltung vom 17. September 1958 (GVOBl. Schl.-H. S. 285), zuletzt geändert durch Verordnung vom 4. April 2013 (GVOBl. Schl.-H. S. 143), habe ich die Belegstelle Hamburger Hallig mit Bekanntmachung vom 4. September 1963 (Amtsbl. Schl.-H. S. 433), zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 24. August 1988 (Amtsbl. Schl.-H. S. 410), zum Schutzbezirk für die Befruchtung von Bienenköniginnen erklärt. Hiermit wird diese Bekanntmachung geändert und der Schutzbezirk, innerhalb dessen andere Bienenvölker als die Zuchtvölker des Trägers der Belegstelle nicht aufgestellt werden dürfen, auf einen Zeitraum vom 3. Juni bis zum 31. Juli eines Jahres beschränkt. Gleichzeit wird der Schutzbezirk erweitert und umfasst nun ein Gebiet um die Hamburger Hallig mit folgendem Grenzverlauf:
Die Schutzbezirksgrenze verläuft beginnend im Norden entlang der Bäderstraße in 25842 Ockholm, dem Langenhorner Alten Deich folgend, den Nissenhörner Weg kreuzend, weiter nach Südwest entlang des Ostersielzugs bis zur Kroogchaussee, über den Reußenkoog entlang des Mittelweges, die L 11 kreuzend bis zum Schleusenweg, südlich abbiegend in den Cecilienkoog, dann westlich den Lüttmoordamm folgend bis zur Küste.
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References: § 1
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