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Timestamp: 2014-07-23 05:45:20+00:00

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Das Hundegesetz von der Stadt Heidelberg finden Sie ....hier
Hundesteuer in der Stadt Heidelberg Wichtige Informationen zur Hundesteuer in der Stadt Heidelberg finden Sie ....hier
Die Hundesteuersatzung von der Stadt Heidelberg finden Sie ... hier
Allgemeine Bedingungen zur Haltung gefährlicher Hunde in Baden-Württemberg
Kampfhunde, Hunde der in § 1 Abs. 2 und 3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen sowie
gefährliche Hunde sind so zu halten und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für
Menschen, Tiere oder Sachen ausgehen kann, insbesondere kein Entweichen des Hundes
Außerhalb des befriedeten Besitztums sind Kampfhunde und Hunde der in § 1 Abs. 2 und
3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen, die älter als sechs Monate sind, sowie
gefährliche Hunde sicher an der Leine zu führen.
Unabhängig vom Alter des Hundes ist am Halsband eine Kennzeichnung anzubringen,
aufgrund derer der Hundehalter ermittelt werden kann.
Unbeschadet der Kennzeichnung nach Satz 2 sind gefährliche Hunde zusätzlich
entsprechend § 3 Abs.2 Satz 2 zu kennzeichnen.
Beim Führen von Kampfhunden und von Hunden der in § 1 Abs. 2 genannten Rassen und
ihrer Kreuzungen außerhalb des befriedeten Besitztums muss der Halter oder der von
Erlaubnis oder Anzeige nach § 3 Abs. 5 oder des Prüfungsergebnisses nach § 1 Abs. 4
mit sich führen und Polizeibeamten oder sonst zur Kontrolle Befugten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen.
Kampfhunde sind, können im Einzelfall von der Ortspolizeibehörde Ausnahmen von Absatz 3
Satz 1 zugelassen werden, wenn Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden.
Auflagen können auch nachträglich angeordnet, geändert oder ergänzt werden.
Wer die Haltung eines Kampfhundes oder eines gefährlichen Hundes aufgibt, hat Namen und
Anschrift des neuen Besitzers unverzüglich der bisher zuständigen Ortspolizeibehörde
Ebenso sind das Abhandenkommen eines Kampfhundes oder eines gefährlichen Hundes
und der Ortswechsel des Halters der bisher und der nunmehr zuständigen
Ortspolizeibehörde unverzüglich anzuzeigen.
Allgemeine Bedingungen zur Hundehaltung in Baden-Württemberg
Gefährliche Hunde sind nach dem Landeshundegesetz von Baden-Württemberg
Die Eigenschaft als Kampfhund kann im Einzelfall insbesondere bei Hunden der folgenden
Rassen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen als den von Absatz 2
erfassten Hunden vorliegen, wenn Anhaltspunkte auf eine gesteigerte Aggressivität und
Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren hinweisen:
Die Ortspolizeibehörde stützt die Entscheidung, dass die Vermutung nach Absatz 2
widerlegt worden ist, oder die Feststellung nach Absatz 1 oder Absatz 3, dass die
Eigenschaft als Kampfhund vorliegt, regelmäßig auf das Ergebnis einer Prüfung.
Zuständig für die Prüfung ist das Landratsamt als Kreispolizeibehörde, in Stadtkreisen das
Bürgermeisteramt; es stellt eine Bescheinigung über das Prüfungsergebnis aus.
Die Prüfung wird von einem im öffentlichen Dienst beschäftigten Tierarzt und einem
sachverständigen Beamten des Polizeivollzugsdienstes durchgeführt; eine weitere
sachkundige Person kann hinzugezogen werden.
Die Feststellung der zuständigen Behörde eines anderen Bundeslandes über die
Eigenschaft als Kampfhund steht bei Hunden, deren Halter sich nur vorübergehend im
Geltungsbereich dieser Verordnung aufhalten, der Entscheidung nach Satz 1 gleich.
Als gefährliche Hunde im Sinne dieser Verordnung gelten Hunde, die, ohne Kampfhunde
gemäß § 1 zu sein, aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass durch sie
eine Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen oder Tieren besteht.
Haltererlaubnis in Baden-Württemberg
Erlaubnispflicht für einen gefährlichen Hund in Baden-Württemberg
Erteilung der Haltererlaubnis eines gefährlichen Hundes in Baden-Württemberg
- ein berechtigtes Interesse an der Haltung nachweist
- gegen seine Zuverlässigkeit und Sachkunde
iiiikeine Bedenken bestehen und Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz
iiiinicht entgegenstehen.
Die Erlaubnis darf ferner nur erteilt werden, wenn
- der Hund bereits vor Durchführung der Prüfung
iiiinach § 1 Abs. 4 eine unveränderliche, möglichst ohne technische Mittel lesbare
iiiiKennzeichnung trägt, aufgrund derer der Halter ermittelt und der Hund unverwechselbar
iiiiidentifiziert werden können.
Die Erlaubnis kann befristet und unter dem Vorbehalt des Widerrufs erteilt sowie mit
Mit der Erlaubnis kann die Auflage verbunden werden, dass der Hund außer von dem
Antragsteller nur von bestimmten, namentlich zu benennenden Personen geführt werden
darf, die die für den Halter erforderliche Zuverlässigkeit und Sachkunde besitzen.
Die Erlaubnis ist in der Regel vom Nachweis des Bestehens einer besonderen
Haftpflichtversicherung abhängig zu machen.
Wird eine Erlaubnis nach Absatz 2 nicht erteilt, hat die Ortspolizeibehörde die zur
Abwendung der Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlichen
Wer zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung Kampfhunde hält, bedarf für die
Haltung dieser Hunde abweichend von Abs. 1 keiner Erlaubnis, wenn er bis zum 12. Sept.
2000 der Ortspolizeibehörde unter Angabe seiner Personalien die Haltung sowie Rasse,
Anzahl, Alter und Kennzeichnung (Absatz 2 Satz 2) der Hunde schriftlich anzeigt.
Fehlt eine solche Kennzeichnung, ist sie mit der Registrierung anzuordnen.
In den Fällen des Satzes 1 ist die Haltung von der Ortspolizeibehörde zu untersagen,
wenn Bedenken gegen die Zuverlässigkeit oder die Sachkunde des Halters oder auf
andere Weise nicht abwendbare Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz
Absatz 2 Satz 7 und Absatz 3 gelten entsprechend. Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für Nachkömmlinge der in Satz 1 genannten Hunde,
wenn sie bis zum 18. Oktober 2000 geboren wurden.
Die Ortspolizeibehörde stellt über die Erlaubnis nach Absatz 1 und über die Anzeige
nach Absatz 4 eine Bescheinigung aus.
Anmeldungsunterlagen in der Stadt Heidelberg, für einen gefährlichen Hund
Die Formulare für die Anmeldung für einen gefährlichen Hund in Heidelberg bekommen Sie
Hundekot in Baden-Württemberg
Der Halter oder Führer eines Hundes oder eines anderen Tieres hat dafür zu sorgen, dass
öffentliche Straßen (mit Ausnahme der Straßenrinne) oder öffentliche Anlagen nicht durch
den Kot des Tieres verunreinigt werden.
Ist dies dennoch geschehen, hat der Halter oder Führer des Tieres dessen Kot
Anleinpflicht und Maulkorb in Baden-Württemberg Personen, die Hunde halten oder die tatsächliche Gewalt über sie ausüben, haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Hunde nicht unbeaufsichtigt im Stadtgebiet umherlaufen.
Leinenzwang für Hunde in der Altstadt von Heidelberg
Hier müssen die Hunde an der Leine bei Fuß geführt werden.
Diese Verordnung gilt in Baden-Württemberg nicht für
- Diensthunde des Polizeivollzugsdienstes
- von Gemeindevollzugsbediensteten
- des Strafvollzugs
- der Zollverwaltung
- Rettungshunde und Tiere
die als Schutz- oder Wachhunde fachgerecht ausgebildet und gehorsam sind.
Mitführverbot für Hunde in Baden-Württemberg
Hier dürfen Hunde nicht hin in der Stadt Heidelberg
- Schulhöfen
- Außenanlagen von Tageseinrichtungen für Kinder
- Kinder- und Jugendhäusern,
- Bolz- und Wetzplätzen,
- Sport- und Freizeitanlagen unter freiem Himmel, Dies gilt nicht für blinde Personen, die von Blindenführhunden im Führgeschirr begleitet werden.
Ordnungswidrigkeiten in Baden-Württemberg
1.entgegen § 3 Abs. 1 einen Kampfhund ohne Erlaubnis hält oder einer nach § 3 Abs. 2
iiiimit der Erlaubnis verbundenen vollziehbaren Nebenbestimmung zuwiderhandelt,
2.entgegen § 3 Abs. 2 Satz 2 den Hund nicht kennzeichnen lässt oder entgegen § 3 Abs. 4
iiiiSatz 2 eine vollziehbare Anordnung über die Kennzeichnung nicht befolgt,
3.einer vollziehbaren Untersagung der Haltung eines Kampfhundes nach § 3 Abs. 4
iiiiSatz 3 oder eines gefährlichen Hundes nach § 4 Abs. 1 Satz 2 zuwiderhandelt,
4.entgegen den Anforderungen des § 4 Abs. 1 einen Kampfhund, einen Hund der in iiii§i1 Abs. 2 und 3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen oder einen gefährlichen
iiiiHund nicht sicher hält oder beaufsichtigt,
5.entgegen § 4 Abs. 2 einen Kampfhund oder einen gefährlichen Hund einer Person
iiiiüberlässt, die nicht die Gewähr dafür bietet, dass der Hund sicher geführt wird, oder
iiiidie nicht die für den Halter erforderliche Zuverlässigkeit besitzt,
6.entgegen § 4 Abs. 3 Satz 1 einen Kampfhund, einen Hund der in § 1 Abs. 2 und 3
iiiigenannten Rassen und ihrer Kreuzungen oder einen gefährlichen Hund nicht sicher
iiiian der Leine führt,
7.entgegen § 4 Abs.3 Satz 2 einem Kampfhund, einem Hund der in § 1 Abs. 2 und 3
iiiigenannten Rassen und ihrer Kreuzungen oder einem gefährlichen Hund das
iiiivorgeschriebene Halsband mit Kennzeichnung nicht anlegt,
8.entgegen § 4 Abs. 4 einem Kampfhund oder einem gefährlichen Hund nicht einen das
iiiiBeißen verhindernden Maulkorb anlegt,
9.entgegen § 4 Abs. 5 keine beglaubigte Kopie der Bescheinigung über die Erlaubnis oder
iiiiAnzeige nach § 3 Abs. 5 oder des Prüfungsergebnisses nach § 1 Abs.4 mit isich führt,
10.entgegen § 4 Abs. 7 der Anzeigepflicht bei Aufgabe der Haltung oder Ortswechsel
iiiiiiinicht nachkommt,
11.entgegen § 5 Abs. 1 einen Kampfhund züchtet oder kreuzt oder zur Vermehrung
iiiiiiiverwendet,
12.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 einen Kampfhund nicht dauerhaft unfruchtbar
iiiiiiimacht,
13.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 der Ortspolizeibehörde den Nachweis der
iiiiiiiUnfruchtbarmachung nicht vorlegt,
14.entgegen § 5 Abs. 2 einen Hund ohne die erforderliche Erlaubnis hält oder ausbildet
iiiiiiioder eine mit der Erlaubnis verbundene vollziehbare Nebenbestimmung nicht erfüllt,
15.einer vollziehbaren Untersagung der Ausbildung nach § 5 Abs. 3 Satz 2 zuwiderhandelt,
16.entgegen § 6 Abs. 3 Satz 1 einer vollziehbaren Anordnung der Ortspolizeibehörde
iiiiiiizuwiderhandelt.
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 18 Abs. 2 des Polizeigesetzes in Verbindung mit
§ 17 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße geahndet
Ordnungswidrigkeiten in der Stadt Heidelberg
Ordnungswidrig im Sinne von § 18 des Polizeigesetzes handelt, wer vorsätzlich oder
15. entgegen § 9 Tiere so hält, dass andere durch anhaltende tierische Laute gestört
17. öffentliche Brunnen, Wasserbecken, Teiche oder Seen entgegen § 11 benutzt,
18. entgegen § 12 Abs. 1 Tiere so hält oder beaufsichtigt, dass andere erheblich gefährdet werden,
19. entgegen § 12 Abs. 2 das Halten gefährliche Tiere nicht unverzüglich anzeigt,
20. entgegen § 12 Abs. 3 Hunde frei umherlaufen lässt,
21. entgegen § 12 Abs. 4 einen Hund im Fußgängerbereich Altstadt nicht an kurzer Leine
bei Fuß führt,
22. entgegen § 12 Abs. 5 als Halter oder Führer eines Tieres nicht dafür sorgt, dass die
genannten Orte nicht durch den Kot des Tieres verunreinigt werden oder den Kot des
Tieres nicht beseitigt,
30. entgegen § 15 Abs. 2 Nr. 6 Hunde unangeleint umherlaufen lässt oder Hunde auf
Kinderspielplätze oder Liegewiesen mitnimmt, Tiere in Anpflanzungen oder Hunde an
einer längeren als 3 m langen Leine führt,
Ordnungswidrig im Sinne von § 18 Polizeigesetz handelt auch, wer vorsätzlich oder
fahrlässig einer aufgrund dieser Polizeiverordnung ergangenen vollziehbaren Auflage
oder Verfügung zuwiderhandelt.
Bußgelder in der Stadt Heidelberg
Die Ordnungswidrigkeiten können nach § 18 Abs. 2 des Polizeigesetzes i. V. m. § 17
Abs. 1 und 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von
mindestens 5,11 €
und höchstens 5.113,00 €
bei fahrlässigen Zuwiderhandlungen mit höchstens 2.556,46 € geahndet werden.
Haltungserlaubnis beantragen in Baden-Württemberg
Zuverlässigkeitprüfung in Baden-Württemberg
Nachweis der Zuverlässigkeit in Baden-Württemberg
In der Regel ist für die Prüfung der Sachkunde ist die Stadtverwaltung bzw. Gemeindeverwaltung zuständig in deren Ort der Antragsteller wohnt.
Sachkunde in Baden-Württemberg
Es werden auch Sachkunde-Nachweise anderer Bundesländer anerkannt, sofern Sie den
Anforderungen des Landes Baden-Württemberg entsprechen, anerkannt.
Wer einen Kampfhund oder mehrere Kampfhunde im Sinne der "Polizeiverordnung des
Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde
vom 3. August 2000" in Baden-Württemberg halten will, muss nicht nur sein berechtigtes Interesse an der Haltung des Kampfhundes nachweisen sondern zusätzlich durch eine
Sachkunde - Prüfung nachweisen, dass er über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt,
seinen Hund / seine Hunde jederzeit so zu halten und zu führen, dass von dem Hund / den
Hunden keine Gefahr für Menschen oder Tiere ausgeht.
Der Nachweis der Sachkunde bezieht sich immer nur auf den Hund, mit dem der praktische
Teil der Prüfung abgelegt wurde.
Der Nachweis der fachlichen Kenntnisse im theoretischen Teil der Prüfung kann in einem
Fachgespräch oder anhand eines Multiple-Choice-Test erfolgen.
- der erfolgreiche Abschluss eines Studiums der Tiermedizin nachgewiesen wird,
- eine Ausbildung als Polizeihundeführer nachgewiesen wird,
- eine bestandene Abschlussprüfung in dem Beruf Tierpfleger oder der erfolgreiche
iiiiAbschluss der Ausbildung zu einem anderen Beruf, welche die erforderliche Sachkunde
iiiiim Umgang mit Hunden vermittelt, nachgewiesen wird,
- die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer Erlaubniserteilung nach
iiii§ 11 Abs. 2 in Verbindung mit § 11 Abs. 1 Nr. 2, 2a und 3 des Tierschutzgesetzes,
iiiibezogen auf eine Tätigkeit mit Hunden, nachgewiesen wurden,
- ein sonstiger Nachweis über die erforderliche Sachkunde vorliegt, zum Beispiel durch
iiiiLeistungsrichter und Ausbildungsleiter von Hundesportverbänden, die dem Verband des
iiiiDeutschen Hundewesens e.V. (VDH) angeschlossen sind.
Die Prüfung zur Sachkunde ist bestanden, wenn jeweils im theoretischen und praktischen Teil
mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind.
Eine im praktischen Teil nicht bestandene Sachkunde - Prüfung kann nicht wiederholt
werden und führt zum Nichtbestehen der Prüfung.
Haftpflichtversicherungen für gefährliche Hunde in Baden-Württemberg
Verhaltenstest/Wesenstest in Baden-Württemberg
Nach der so genannten "Kampfhunde-Verordnung" wird bei Hunden der Rassen "American
Staffordshire Terrier", "Pit Bull Terrier" und "Bullterrier" die Eigenschaft als Kampfhund
Die Vermutung, bei dem Hund handle es sich um einen Kampfhund, kann durch eine
Verhaltensprüfung widerlegt werden.
Die Ortspolizeibehörde ( Stadtverwaltung bzw. Landsratsamt wo der Antragsteller wohnt) kann die Feststellung treffen, dass die Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist. Um diese Entscheidung sachgerecht zu fällen, veranlasst sie eine Verhaltensprüfung des Hundes.
- die wegen Täuschungsversuchs des Halters bereits von einer Verhaltensprüfung
iiiiausgeschlossen worden sind,
- die den praktischen Teil einer Verhaltensprüfung nicht bestanden haben,
- deren Gefährlichkeit sich bereits auf andere Weise erwiesen hat.
Die Gemeindeverwaltung oder Stadtverwaltung (Ortspolizeibehörde) von Baden Württemberg,
in deren Dienstbezirk der Hundehalter seinen Wohnsitz hat oder sich überwiegend aufhält,
händigt dem Antragsteller ein Antragsformular mit Erhebungsbogen sowie Hinweise zur
Prüfung aus. Die entsprechenden Unterlagen finden sich als Anlagen auf den Seiten des
Innenministeriums Baden-Württemberg zur Kampfhundeverordnung.
Die Ortspolizeibehörde prüft die Anmeldeformulare auf Vollständigkeit und registriert den
Hund mit seiner Kennzeichnung. Sie übermittelt die Anmeldungen der Halter zusammen mit den ausgefüllten Erhebungsbogen
zur Durchführung der Verhaltensprüfung an die zuständige Kreispolizeibehörde.
sachverständigen Beamten des Polizeivollzugsdienstes durchgeführt.
Eine weitere sachkundige Person kann hinzugezogen werden.
- Name und Anschrift des Hundehalters,
- Name des Hundes,
- Geburtsdatum oder Alter, Geschlecht und Rasse oder Beschreibung des Mischlingstyps
iiiisowie
- unveränderliche Einzeltierkennzeichnung und gegebenenfalls sonstige Kennzeichnung
beziehungsweise Abzeichen erhoben,
die Ausrüstungsgegenstände (Leine, Halsband, Maulkorb) begutachtet und der
Erhebungsbogen zur Verhaltensprüfung durch die Prüfer bewertet.
- Prüfungsteil 1: Grundgehorsam
- Prüfungsteil 2: Anbinden des Hundes und Entfernen des Hundeführers
- Prüfungsteil 3: Verhalten des Hundes gegenüber Fahrzeugen
- Prüfungsteil 4: Verhalten des Hundes gegenüber fremden Personen
- Prüfungsteil 5: Verhalten des Hundes gegenüber Tieren
- Prüfungsteil 6: Verhalten auf akustische und optische Reize
Ein Hund, dem nachweislich Beruhigungsmittel verabreicht wurden, wird von der laufenden
und allen weiteren Prüfungen ausgeschlossen.
Zeigt der Hund Anzeichen einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit (z.B.
Beißbewegungen, Beißen oder Beißversuche, Angreifen oder Angriffsversuche), wird die
Prüfung abgebrochen und gilt als nicht bestanden.
Dasselbe gilt, wenn der Hund nur durch starke Zwangsmittel zum Gehorsam zu bringen
oder das Tier nach einer Eskalation nicht innerhalb einer angemessenen Zeit wieder zu
beruhigen ist oder wenn neben dem Hundeführer eine weitere Person eingreifen muss.
Legt ein Kampfhund im Alter von unter 15 Monaten die Prüfung mit Erfolg ab, ist eine
Wiederholungsprüfung im Alter von 15 bis 18 Monaten erforderlich, um die erste Prüfung, die
altersbedingt noch nicht ausreichend aussagekräftig sein kann, abzusichern.
WICHTIG! Das Prüfungsergebnis ist für die Entscheidung der Ortspolizeibehörde nicht allein maßgebend.
Wenn der Hund die Prüfung zwar bestanden hat, jedoch sonstige Erkenntnisse vorliegen,
welche die Eigenschaft als Kampfhund vermuten lassen, kann die Ortpolizeibehörde die
Befreiung vom Kampfhundstatus und somit den Wegfall der Verpflichtung, einen Maulkorb
zu tragen, versagen.
Ergeben sich entsprechende Erkenntnisse nachträglich, ist die Entscheidung zu überprüfen.
Mikrochip-Kennzeichnung in Baden-Württemberg
Das Kampfhundegesetz - Baden-Württemberg finden Sie ....hier
Beutelspender, Hundekottüten, Hundetoiletten in der Stadt Heidelberg
Hier bekommen Sie Hundekotbeutel in der Stadt Heidelberg Standorte der Hundetoiletten, Beutelspender, Tütenspender finden Sie ...hier
Hundeauslaufgebiete in der Stadt Heidelberg Informationen zu Hundeauslaufgebieten in der Stadt Heidelberg finden Sie ....hier

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