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Timestamp: 2019-07-17 17:23:48+00:00

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Literaturverzeichnis : Eingriffsnormen und Schiedsvereinbarungen
Eine Untersuchung der Auswirkungen von Eingriffsnormen auf die Anerkennung einer internationalen Schiedsvereinbarung in der Einredesituation
978-3-631-78830-1
https://doi.org/10.3726/b15646
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2019. 350 S.
Teil I Einleitung und Grundlagen
Teil II Kritische Bestandsaufnahme
§ 3 Lösungsansätze in Literatur und Rechtsprechung
§ 4 Anwendung von Eingriffsnormen durch Schiedsgerichte
Teil III Lösungsvorschlag für die Kontrolle der Schiedsvereinbarung aus Sicht des Einredegerichts
§ 5 Vorüberlegungen
§ 6 Anknüpfungspunkte im Schiedsverfahrensrecht
§ 7 Anknüpfungspunkte im allgemeinen Vertragsrecht
§ 8 Kollisionsrechtliche Lösung bei ausländischem Schiedsvereinbarungsstatut
§ 9 Relevanter Rechtsumschwung bei der Kontrolle nach deutschem Schiedsvereinbarungsstatut gem. § 307 BGB bzw. § 138 BGB
§ 10 Rechtsfolgen
§ 11 Vereinbarkeit des Ansatzes mit internationalen Übereinkommen zur Schiedsgerichtsbarkeit
Teil IV Zusammenfassung der Ergebnisse
Aden, Menno: Rechtswahl und Schiedsklausel im Verbraucherschutz – Zugleich Anmerkung zu OLG Düsseldorf vom 8.3.1996 – 17 U 179/95, in: RIW 1997, 723–727.
Antomo, Jennifer: Zum Verhältnis zwischen § 89b HGB sowie anderen Eingriffsnormen und internationalen Gerichtsstands- und Schiedsvereinbarungen, in: IHR 2013, 225–236.
Assmann, Heinz-Dieter / Schneider Uwe H.: Wertpapierhandelsgesetz – Kommentar, 6. Auflage, Köln 2012 [zitiert: Assmann/Schneider/Bearbeiter].
Ayad, Patrick / Schnell, Sebastian: Anmerkung zum BGH-Urteil vom 5.9.2012 (VII ZR 25/12) – Zur Frage der Zuständigkeit nationaler Gerichte bei der Durchsetzung international zwingender Regeln, in: BB 2012, 3103–3104.
Bachand, Frédéric: Does Article 8 of the Model Law Call for Full or Prima Facie Review of the Arbitral Tribunal’s Jurisdiction?, in: 22 Arb. Int’l (2006), 463–476.
Baetge, Dietmar: Globalisierung des Wettbewerbsrechts – Eine internationale Wettbewerbsordnung zwischen Kartell- und Welthandelsrecht, Tübingen 2009; zugl.: Hamburg, Univ., Habil., 2007 [zitiert: Baetge, Globalisierung des Wettbewerbsrechts].
Bähre, Inge Lore / Schneider, Manfred: KWG-Kommentar – Kreditwesengesetz mit den wichtigsten Ausführungsvorschriften, 3. Auflage, München 1986.
Balthasar, Stephan: International Commercial Arbitration – International Conventions, Country Reports and Comparative Analysis, München 2017 [zitiert: Balthasar/Bearbeiter].
Bälz, Kilian / Stompfe, Philipp: Asymmetrische Streitbeilegungsklauseln in internationalen Wirtschaftsverträgen: Zulässigkeit, Grenzen, Gestaltungsmöglichkeiten, in: SchiedsVZ 2017, 157–164.
A. Konkretisierung der Problemstellung
I. Internationalität des Schiedsverfahrens
II. Eingriffsnormen
2. Zielrichtung und Funktionsweise
3. Abgrenzung zum ordre public
C. Materiellrechtlicher Rahmen der Fragestellung
I. Termingeschäftsrecht
1. Alte Rechtslage nach BörsG
2. Änderungen durch das WpHG
II. Handelsvertreterrecht
III. Kartellrecht
D. Besondere Rechtsquellen der Schiedsgerichtsbarkeit
I. NYÜ
II. EuÜ
III. Deutsch-amerikanischer Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag vom 29. Oktober 1954
IV. Anwendungsbereich des autonomen Schiedsverfahrensrechts in der Einredesituation
I. Unwirksamkeit der Schiedsvereinbarung bei Relevanz international zwingender Normen des deutschen Rechts
II. Verlagerung der Kontrolle in das Anerkennungs- und Vollstreckungsstadium
III. Einzelfallbezogene Prüfung in der Einredesituation
I. Grundsatzentscheidung des BGH, Urteil vom 30. Januar 1961
2. Einordnung der Entscheidung
II. Rechtsprechung zur seerechtlichen Haftung des Verfrachters
1. Materiellrechtliche Grundlage
2. BGH, Urteil vom 8. Februar 1968
a) Sachverhalt und Entscheidungsgründe
b) Einordnung der Entscheidung
3. BGH, Urteil vom 21. Dezember 1970
4. OLG Hamburg, Urteil vom 14. Dezember 1972
5. BGH, Urteil vom 3. Dezember 1973
6. BGH, Urteil vom 30. Mai 1983
III. Rechtsprechung zu Börsentermingeschäften
1. Termin- und Differenzeinwand bei ausländischen Börsentermingeschäften
a) BGH, Urteil vom 12. März 1984
bb) Einordnung der Entscheidung
b) BGH, Urteil vom 15. Juni 1987
c) BGH, Urteil vom 6. Juni 1991
d) OLG Düsseldorf, Urteile vom 26. Mai 1995 und 8. März 1996
bb) Einordnung der Entscheidungen
e) BGH, Urteil vom 13. Januar 2005
2. Deliktische Brokerhaftung
b) Einordnung der Entscheidungen
IV. Rechtsprechung zum Handelsvertreterausgleich
1. OLG München, Urteil vom 17. Mai 2006
2. OLG Stuttgart, Beschlüsse vom 29. Dezember 2011 und 16. Januar 2012
A. In der Hauptsache anwendbares Recht im Schiedsverfahren
I. Internationale Übereinkommen
1. NYÜ
2. EuÜ
II. Nationales Schiedsverfahrensrecht
2. Ausländische Rechtsordnungen
III. Institutionelle Schiedsordnungen
IV. Bedeutung des allgemeinen Kollisionsrechts am Sitz des Schiedsgerichts
1. Bindung eines Schiedsgerichts an die Rom I-VO
a) Perspektive der Rom I-VO
b) Perspektive des § 1051 ZPO
2. Art. 9 Rom I-VO als „persuasive authority“?
B. Umgang mit Eingriffsnormen in der Schiedsgerichtsbarkeit
I. Interessenlage aus Sicht eines Schiedsgerichts
1. Achtung des Parteiauftrags
2. Eigeninteresse der Schiedsgerichtsbarkeit als Institution
II. Theoretischer Ansatz in der Literatur
1. Genuine Anwendungspflicht versus gleichstufige Sonderanknüpfung
a) Eingriffsnormen des Hauptsachestatuts
b) Eingriffsnormen des Schiedsorts
2. Kriterien für die Anwendung international zwingender Normen im Wege der Sonderanknüpfung
a) Enge Verbindung zwischen Sachverhalt und Eingriffsstaat
aa) Lex causae
bb) Schiedsort
cc) Vollstreckungsstaat
b) Anwendungsbereich und Geltungswille der Eingriffsnorm
c) Anwendungswürdigkeit der Eingriffsnorm
aa) International bzw. in den beteiligten Rechtsordnungen anerkannter Zweck
bb) Konsequenzen der Anwendung bzw. Nichtanwendung
III. Schiedsgerichtliche Praxis
1. Eingriffsnormen der lex causae
2. Eingriffsnormen des Schiedsorts
3. Drittstaatliche Eingriffsnormen
a) Nichtbeachtung
b) Bereitschaft zur kollisionsrechtlichen Berücksichtigung
c) Anwendung bzw. kollisionsrechtliche Berücksichtigung
A. § 1032 Abs. 1 ZPO als rechtlicher Ausgangspunkt
I. Materiellrechtliche Privatautonomie
II. Verfahrensrechtliche Dispositionsmaxime als prozessuales Pendant
III. Schiedsvereinbarung als Instrument der verfahrensrechtlichen Dispositionsmaxime
C. Prüfungsumfang in der Einredesituation
I. Autonomes Schiedsverfahrensrecht
A. Bestimmtheitserfordernis
B. Formanforderungen
C. Schiedsfähigkeit
I. Objektive Schiedsfähigkeit
1. Statut der objektiven Schiedsfähigkeit
a) Internationale Übereinkommen
aa) NYÜ
bb) EuÜ
b) Autonomes Schiedsverfahrensrecht
2. Regelung der objektiven Schiedsfähigkeit
a) Vermögensrechtliche Ansprüche
b) Vergleichsfähigkeit nichtvermögensrechtlicher Ansprüche
c) Ausschluss der Schiedsfähigkeit von Rechtsstreitigkeiten im Rahmen von Wohnraummietverhältnissen
d) Spezialgesetzliche Schranken
aa) § 4 i.V.m. § 101 Abs. 1 und 2 ArbGG
bb) § 53 Abs. 3 KWG
cc) Art. 34 Montrealer Übereinkommen
dd) Art. 33 CMR
ee) Materiellrechtliche Eingriffsnormen als gesetzliche Vorschriften i.S.d. § 1030 Abs. 3 ZPO
II. Subjektive Schiedsfähigkeit
1. Statut der subjektiven Schiedsfähigkeit
2. Schranken der subjektiven Schiedsfähigkeit
a) § 101 WpHG n.F. (§ 37h WpHG a.F.)
b) Sonstige Einschränkungen der subjektiven Schiedsfähigkeit
A. Schiedsvereinbarungsstatut
II. Autonomes Schiedsverfahrensrecht
B. Einzelne Anknüpfungspunkte im deutschen Recht
I. (Ergänzende) Vertragsauslegung
V. AGB-Kontrolle
1. Anwendbarkeit der §§ 305 ff. BGB neben schiedsrechtlichen Vorschriften
b) Autonomes Recht
2. Schiedsvereinbarung als überraschende Klausel, § 305c BGB
3. Inhaltskontrolle gem. §§ 307 ff. BGB
a) Verwendung von Schiedsklauseln gegenüber Verbrauchern
aa) Schiedsvereinbarung als solche keine unangemessene Benachteiligung
bb) Ausgestaltung des Schiedsverfahrens als unangemessene Benachteiligung
b) Schiedsklauseln im unternehmerischen Rechtsverkehr
VI. Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot
VII. Verstoß gegen die guten Sitten
A. Sonderkollisionsrecht für Schiedsvereinbarungen
B. Allgemeines Vertragskollisionsrecht
I. Mögliche Anknüpfungspunkte
1. Rechtswahlschranken
a) Art. 3 Abs. 3 Rom I-VO (Art. 27 Abs. 3 EGBGB a.F.)
b) Art. 46b EGBGB
c) Art. 6 Abs. 2 S. 2 Rom I-VO (Art. 29 I EGBGB a.F.)
2. Sonstige Rechtsinstitute
a) Art. 9 Abs. 2 Rom I-VO (Art. 34 EGBGB a.F.)
b) Art. 6 EGBGB und Art. 21 Rom I-VO
II. Übertragung der Anknüpfungspunkte des allgemeinen Vertragskollisionsrechts auf Schiedsvereinbarungen
a) NYÜ
b) EuÜ
2. Autonomes Schiedsverfahrensrecht
C. Modell der ordre public-Kontrolle bei ausländischem Schiedsvereinbarungsstatut
I. Gegenstand der Kontrolle
II. Justizgewährungsanspruch als wesentlicher Grundsatz des deutschen Rechts
1. Verfahrensgrundrechte als Teil des kollisionsrechtlichen ordre public
a) Verbot absoluter Rechtsschutzverweigerung
b) Gebot effektiven Rechtsschutzes
III. Inzidente Anerkennungsprognose bezüglich des Schiedsspruchs
1. Anerkennungsprognose als etabliertes rechtstechnisches Instrument
2. Durchführung der Anerkennungsprognose
a) Prognosemaßstab
aa) Rechtlicher Maßstab
bb) Tatsächlicher Maßstab
b) Prognosekriterien
aa) Vorüberlegung zum Verhältnis zwischen Eingriffsnormen und ordre public im Anerkennungsstadium
bb) Anwendung der Eingriffsnorm im Schiedsverfahren
(1) Deutsche Eingriffsnorm als Bestandteil der lex causae
(2) Deutsche Eingriffsnorm als Bestandteil der lex loci arbitri
(3) Deutsche Eingriffsnorm als drittstaatliche Eingriffsnorm
cc) Kompensationsmöglichkeiten
(1) Absicherung des Schutzzwecks durch das Hauptsachestatut
(2) Anderweitige Schutzmechanismen
c) Mitwirkung der Parteien; Darlegungs- und Beweislast
d) Anerkennungsprognose in den Beispielsfällen
aa) Handelsvertreterausgleich
bb) Kartellrecht
A. Wirksamkeitsschranken der materiellrechtlichen Generalklauseln im Vergleich zum kollisionsrechtlichen ordre public-Vorbehalt
B. Auswirkungen auf die vorzunehmende Prognoseentscheidung
I. Rechtlicher Maßstab der Prognose
II. Tatsächlicher Maßstab der Prognose
A. Vorüberlegungen zum deutschen Recht
B. Allgemeine Rechtsfolgen eines ordre public-Verstoßes
C. Lösung in der Einredesituation
A. NYÜ
I. Immanente Einschränkung der Ungültigkeitsgründe im NYÜ?
II. Sachnormzweckverteidigende Kontrolle keine nationale Eigenart
B. EuÜ
II. Sonderfall: vorherige Schiedshängigkeit
C. Deutsch-amerikanischer Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag vom 29. Oktober 1954

References: § 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9
 § 307
 § 138

§ 10

§ 11
 § 89
 § 1051
 Art. 9
 § 1032
 § 4
 § 101
 § 53
 Art. 34
 Art. 33
 § 1030
 § 101
 § 305
 Art. 3
 Art. 46
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 21