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Timestamp: 2016-07-24 16:35:35+00:00

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W+N Fachverband Werte und Normen in Niedersachsen e.V. - Satzung
W+N Fachverband Werte und Normen in Niedersachsen e.V.gegründet 1995
W+N Fachverband Werte und Normen in Niedersachsen e.V.
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Satzung des Fachverbandes Werte und Normen in Niedersachsen e.V.
Der Verein führt, den Namen "Fachverband Werte und Normen in Niedersachsen e.V.".
Der Fachverband ist als "Landesgruppe Niedersachsen" integriert in den "Fachverband Ethik e.V." (Bundesverband), welcher unter der Nummer 9649 in das Vereinsregister Frankfurt am Main eingetragen ist und im folgenden "Bundesverband" genannt wird.
1. Der Verein hat seinen Sitz in Hannover. Er ist eingetragen in das Vereinsregister Hannover unter der Nummer 6807.
Der Fachverband verfolgt den allgemeinen Zweck, philosophische, gesellschaftswissenschaftliche und religionskundliche Bildung zu fördern, die auf den Wertmaßstäben und Normen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland basiert.
Der Verband hat insbesondere folgende Ziele:
die bildungspolitische und inhaltliche Begründung, die Ausgestaltung und Fortentwicklung des Unterrichts im Fach Werte und Normen zu fördern,
das Fach Werte und Normen in seiner Stellung an der Schule und in den anderen Bereichen des Bildungswesens zu festigen und fortzuentwickeln,
die damit verbundenen Interessen des Faches Werte und Normen in allen Schularten wahrzunehmen,
die Ausschreibung von Planstellen für ausgebildete Lehrkräfte des Faches Werte und Normen einzufordern,
zum Erfahrungsaustausch zwischen den Unterrichtenden im Fach Werte und Normen beizutragen,
die Ausbildung an Universitäten und Studienseminaren, sowie die Weiterbildung zu unterstützen,
Beiträge zur pädagogischen, didaktischen und methodischen Entwicklung des Unterrichts im Fach Werte und Normen anzuregen und zur Diskussion zu stellen,
an der Entwicklung von Rahmenplänen und Unterrichtsmaterialien mitzuwirken,
sich für die Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildung sowie die Entwicklung einer Ausbildung für das Fach Werte und Normen einzusetzen und an Ausbildungs- und Prüfungsordnungen mitzuwirken,
die Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre an den Hochschulen zu entwickeln und das Gespräch zwischen Schule und Hochschule zu vertiefen,
die Belange des Faches gegenüber den für das Schul- und Bildungswesen zuständigen Behörden und der Öffentlichkeit zu vertreten,
die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden zu suchen,
den Erfahrungsaustausch hinsichtlich des Unterrichts im Fach Werte und Normen bzw. des Ethikunterrichts (andere Bundesländer) auf Bundes- und internationaler Ebene zu unterstützen,
Kontakte zu Gruppen und Institutionen herzustellen, die sich mit Ursachenforschung zu Orientierungsproblemen in Schule und Gesellschaft sowie mit Gewaltprävention u.ä. beschäftigen.
Darüber hinaus will sich der Fachverband mit öffentlichen Beiträgen an der öffentlichen Diskussion in unserer Gesellschaft zu Werten und Normen, zur Geschlechterproblematik, zu Gewalt u.a. beteiligen.
Schließlich setzt sich der Fachverband Werte und Normen für die Förderung des Dialogs zwischen Menschen verschiedener Weltanschauungen, Religionen und Kulturen ein und will damit einen Beitrag zur interkulturellen und europäischen Verständigung leisten.
Der Verband ist überparteilich und konfessionell völlig ungebunden. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
Der Verein erhält die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben durch Mitgliedsbeiträge, Geld- und Sachspenden, sonstige Zuwendungen.
Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung des Vereins auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt.
Der Vorstand schlägt die Höhe nach Rücksprache mit dem Bundesvorstand vor. Weicht die Höhe des Mitgliedsbeitrages um mehr als 25% von dem im Bundesvorstand durchschnittlich erhobenen Mitgliedsbeitrag ab, so bedarf eine solche Festsetzung der Bestätigung durch die Bundesmitgliederversammlung.
Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern eine Dreiviertelmehrheit einer beschlußfähigen Mitgliederversammlung.
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die Zwecke des Verbandes bejaht und fördern will.
Die Aufnahme erfolgt durch eine schriftliche Beitrittserklärung. Die Aufnahme kann auf Antrag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung abgelehnt werden.
Juristischen Personen steht die außerordentliche Mitgliedschaft offen. Sie wird beim Vorstand beantragt. Über die Aufnahme bzw. Ablehnung entscheidet der Vorstand; die Entscheidung muß von der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein, bei juristischen Personen mit ihrer Auflösung.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung zum Schluß des Geschäftsjahres mit vierteljähriger Kündigungsfrist.
Ein Mitglied, das in erheblichen Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluß ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Es kann innerhalb der Frist von einem Monat ab dem Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluß.
Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluß des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
Auf das Vermögen des Landesverbandes und des Bundesverbandes haben die Ausscheidenden keinen Anspruch.
Die korporative Mitgliedschaft anderer Vereine, deren Ziele und Satzungen denen des Vereines entsprechen, ist möglich. Über die korporative Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung.
der geschäftsführende Vorstand, sonst Vorstand genannt.
Die Mitgliederversammlung beschließt in allen Angelegenheiten, für die nach der Satzung nicht der Vorstand zuständig ist.
Voraussetzung für das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ist die Zahlung aller fälligen Beiträge bis spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung tritt auf Einladung des Vorsitzenden mindestens alle zwei Jahre zusammen. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen in den durch die Satzung bestimmten Fällen sowie dann, wenn das Interesse des Vereines es erfordert. Sie muß einberufen werden, wenn die Einberufung von 20% aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Die Einladung ist vom Vorstand unter Übersendung einer Tagesordnung mit einer Frist von vier Wochen schriftlich den Mitgliedern zuzusenden.
Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Vorstandes entgegen. Gegenstände der Beratung und Beschlußfassung sind:
die Rechenschaftslegung und der Kassenbericht des Vorstandes
die Neuwahl des Vorstandes gem. § 9, Abs. 3 und der Kassenprüfer/innen gem. § 11, Abs. 2,
die Festlegung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
die Verabschiedung von Finanzplänen
Beschlüsse gem. § 6, Abs. 1 und 4,
Beschlußfassung über eingereichte Anträge,
Satzungsänderungen und Vereinsauflösung.
Anträge an die Mitgliederversammlung sollen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand eingereicht werden. Der Vorstand legt die Anträge der Mitgliederversammlung vor.
Jede Mitgliederversammlung, zu der ordnungsgemäß eingeladen wurde, ist beschlußfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht. Im Falle des Absatzes 4, Buchstabe b) sind die Mitglieder des Vorstandes nicht stimmberechtigt.
Ein Vorstandsmitglied oder ein Beauftragter hat über jede Verhandlung der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzuzeichnen. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Mitglieder können die Protokolle einsehen. Ein Exemplar des Protokolls ist dem Bundesverband zuzuleiten. Mitglieder des Bundesvorstandes haben das Recht auf Teilnahme, Rede und Abstimmung (eine Stimme) während der Mitgliederversammlung der Landesgruppe.
Der Vorstand leitet den Verband nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung, führt die Geschäfte und verwaltet das Vermögen des Vereins.
Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem 2., stellvertretenden Vorsitzenden, der Schatzmeisterin/dem Schatzmeister und zwei Beisitzern/Beisitzerinnen. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der Vorsitzende, die/der 2. Vorsitzende und die Schatzmeisterin/der Schatzmeister. Sie sind je einzeln vertretungsberechtigt.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitgliedes.
Der Vorstand benennt im Einvernehmen mit dem Bundesvorstand ein Vorstandsmitglied, das die Kooperation mit dem Bundesvorstand gewährleistet.
Die Mitglieder des Bundesvorstandes haben das Recht auf Teilnahme und Rede während der Vorstandssitzung der Landesgruppe.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Er führt über seine Sitzungen Protokolle, die vom Protokollführer zu unterschreiben und in der folgenden Vorstandssitzung zu bestätigen sind. Mitglieder können die Protokolle des Vorstandes einsehen. Ein Exemplar der Protokolle wird dem Bundesvorstand zugestellt.
§ 10 Erweiterter Bundesvorstand
Der Vorsitzende des Landesverbandes ist Mitglied des erweiterten Vorstandes des Bundesverbandes i.S. des § 10 der Satzung des Bundesverbandes. Er kann von einem anderen Vorstandsmitglied vertreten werden.
Der erweiterte Bundesvorstand hat die Aufgabe, Angelegenheiten von besonderer und grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere solche, die die Erfüllung der Zwecke des Verbandes betreffen, zu behandeln. Seine Verhandlungen dienen auch zur gegenseitigen Orientierung über Besonderheiten der einzelnen Bundesländer im Bereich einer auf Wertmaßstäben und Normen basierenden Bildung.
Den Vorsitz im erweiterten Vorstand führt der Vorsitzende des Bundesverbandes oder sein stellvertretender Vorsitzender. Der erweiterte Vorstand tritt auf schriftliche Einladung des Bundesvorsitzenden mindestens einmal im Jahr zusammen. Er ist außerdem einzuberufen auf Antrag von mindestens zwei Mitgliedern des erweiterten Bundesvorstandes.
§ 11 Wissenschaftlicher Beirat und Arbeitsgemeinschaften
Auf Landesebene kann der Landesverband einen Wissenschaftlichen Beirat gem. der Funktionsbeschreibung nach § 11 der Bundessatzung einrichten.
Der Landesverband hat das Recht, Vorschläge für die Besetzung des Wissenschaftlichen Beirates auf Bundesebene vorzulegen.
Der Landesverband hat das Recht, Anfragen an die Wissenschaftlichen Beiräte zu richten und Anregungen für ihre Beratungen zu geben.
Der Landesverband kann Arbeitsgemeinschaften ins Leben rufen. Die Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen anderer Vereine/Verbände, anderer Landesverbände oder des Bundesverbandes zu ähnlichen Themen ist anzustreben.
Durch den Vorstand ist ein Beitragskonto sowie ein Konto für Spenden und andere finanzielle Zuwendungen einzurichten.
Der Vorstand legt die Jahresrechnungen mit Belegen der Mitgliederversammlung vor. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Genehmigung der Jahresrechnungen und die Entlastung des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung wählt ein oder mehrere Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehören, als Kassenprüfer.
§ 13 Beziehungen zwischen Landesgruppe und Bundesverband
Die Landesgruppe ist in seiner Zwecksetzung, seinen Zielen und ihrer Umsetzung autonom.
Der Bundesvorstand unterstützt die Landesgruppe im Rahmen der sich in den verschiedenen Bundesländern entwickelnden Pluralität der Modelle.
Der Landesgruppe wird bei der bundesweiten Entscheidungen und Verlautbarungen ein Minderheitenvotum zugestanden, welches auszuweisen ist.
Die Landesgruppe erhält die Protokolle der Sitzungen des Bundesvorstandes und der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes.
Der Bundesvorstand und der Vorstand der Landesgruppe haben ein gegenseitiges Recht auf Einsicht in die Kassenbücher. Der Bundesvorstand sichert dem Landesvorstand eine Verwendung der von der Landesgruppe zugeführten Gelder zu, die letztlich auch der Landesgruppe zugute kommt.
Die Festlegungen der Absätze 1 bis 5 werden vom Bundesvorstand im Rahmen der Mitgliedschaft des Fachverbandes im Bundesverband anerkannt.
Der Beschluß über die Auflösung des Vereins erfordert die Zustimmung einer Dreiviertelmehrheit der Mitgliederversammlung.
Im Falle einer Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes wird ein etwa vorhandenes Vermögen im Einvernehmen mit dem zuständigen Finanzamt einem gemeinnützigen Verein im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit im Lande Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der Schatzmeister die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.
Gerichtsstand des Vereins ist Hannover.
Beschlossen in Hannover am 7.Juni 1995
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References: § 9
 § 11
 § 6
 § 26

§ 10
 § 10

§ 11
 § 11

§ 13