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Timestamp: 2019-02-17 08:43:20+00:00

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OVG Nordrhein-Westfalen, 04.03.2013 - 3 A 2225/09 - dejure.org
vgl. zum Begriff der Mehrarbeit allgemein auch: BVerwG, Urteil vom 17. November 2016 - 2 C 23.15 -, juris, Rn. 13 ff.; OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, juris,Rn. 62 ff.
Siehe zum Schriftformerfordernis allgemein auch: OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, juris, Rn. 56 ff. (zum entsprechenden Landesrecht NRW); siehe zum Ganzen auch: Lemhöfer, in: Plog/Wiedow, BBG, Bd. 1, § 88Rn.
vgl. hierzu: Vgl. BVerwG, Urteil vom 17. November 2016 - 2 C 23.15 -, juris, Rn. 14; OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -,juris, Rn. 64.
vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Mai 1985 - 2 B 45.85 -, juris, Rn. 3; OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, juris, Rn. 76; Bay. VGH, Beschluss vom 6. November 2011 - 3 ZB 03.3190 -, juris, Rn. 5; Lemhöfer, in: Plog/Wiedow, BBG, Bd. 1, § 88 Rn. 37; Kathke, in: Schwegmann/Summer, Besoldungsrecht des Bundes und der Länder, Bd. I, § 48 Rn. 26.
vgl. in diesem Zusammenhang auch:OVG Saarl., Beschluss vom 27. Mai 2014 - 1 A 433/13 -, NVwZ 2014, 1175 = juris, Rn. 15 ff.; OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, juris, Rn. 104.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 28. Mai 2003 - 2 C 35.02 -, ZBR 2003, 385 = juris, Rn. 16; OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, juris, Rn. 95 m. w. Nachw.
vgl. OVG NRW; Beschluss vom 4. März 2013- 3 A 2225/09 -, juris, Rn. 100.
vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2003 - 2 C 28.02 -, a. a. O., Rn. 20 f., zu der dem § 61 LBG NRW weitgehend entsprechenden Regelung des § 72 Abs. 2 und 3 BBG in der bis zum 21. Juni 2002 geltenden Fassung; OVG NRW, Beschluss vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, a. a. O., Rn. 87 ff. zu § 78a LBG NRW in der bis zum 31. März 2009 geltenden Fassung.
Im Übrigen fehlt es an einem zu ersetzenden Schaden, da zusätzlicher Dienst eines Beamten kein Schaden im Sinne des - insoweit auch für beamtenrechtliche Schadensersatzansprüche maßgeblichen - allgemeinen Schadensersatzrechts ist (vgl. BVerwG…, Urteil vom 28.05.2003, a.a.O.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.03.2013 - 3 A 2225/09 -, Juris, m.w.N.).".
Gemäß § 3 Abs. 1 der Verordnung über die Gewährung von Mehrarbeitsvergütung für Beamte in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. November 2009 (BGBl. I S. 3701 - MVergV -), die mangels landesrechtlicher Vergütungsregelung zur Konkretisierung des Vergütungsanspruch herangezogen werden kann, vgl. zur Vorgängerregelung des § 78a LBG NRW in der bis zum 31. März 2009 geltenden Fassung: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, soweit ersichtlich nicht veröffentlicht, wird die Vergütung u.a. nur dann gewährt, wenn die Mehrarbeit von einem Beamten geleistet wurde, der - wie der Kläger - der Arbeitszeitregelung für Beamte unterliegt, und sie schriftlich angeordnet oder genehmigt wurde ... und aus zwingenden dienstlichen Gründen nicht durch Dienstbefreiung innerhalb eines Jahres ausgeglichen werden kann.
Bei einer Anordnung oder Genehmigung von Mehrarbeit handelt es sich um einen Verwaltungsakt iSd § 35 S. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW), vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, S. 14 des Urteilsabdrucks m.w.N., der dem Beamten nach § 41 Abs. 1 VwVfG NRW bekanntzugeben ist.
Soweit hingegen ein Beamter durch Urlaub und Krankheit an einem Freizeitausgleich vor seiner Zurruhesetzung gehindert gewesen ist, handelt es sich hierbei nicht um zwingende dienstliche Gründe in der Sphäre des Dienstherrn, sondern um in der Person des Klägers liegende Gründe, die ihn an der fristgerechten Dienstbefreiung gehindert haben, vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, S. 17 des Urteilsabdrucks m.w.N.
Abgesehen davon, dass er einen solchen Anspruch bisher nicht ausdrücklich gegenüber dem Dienstherrn geltend gemacht hat, vgl. zum Antragserfordernis: BVerwG, Beschluss vom 1. Dezember 1993 - 2 B 115/93 -, juris, Rnr. 7, ist der Aufwand von Zeit und Arbeitskraft zur Leistung des zusätzlichen Dienstes kein durch Geld zu ersetzender materieller Schaden im Sinne des allgemeinen Schadensersatzrechts, vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 -, S. 25 des Urteilsabdrucks m.w.N.
Der Anspruch auf Gewährung eines finanziellen Ausgleichs für die 224 zu viel geleisteten Stunden folgt auch nicht aus dem Grundsatz von Treu und Glauben oder aus einer Fürsorgepflichtverletzung des Dienstherrn und es besteht auch kein Folgenbeseitigungsanspruch oder öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch, vgl. zu allen Ansprüchen OVG NRW, Urteil vom 4. März 2013 - 3 A 2225/09 - S. 18 - 22 des Urteilsabdrucks.
OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.03.2013 -3 A 2225/09-, a.a.O.; Urteil der Kammer vom 17.11.2015 -2 K 412/14-, juris.
OVG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 04.03.2013 -3 A 2225/09- und vom 22.04.2010 -1 A 2265/08-; Bayerischer VGH, Urteil vom 14.03.1990 -3 B 89.02675-; jeweils juris.
OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.03.2013 -3 A 2225/09-, a.a.O., m.w.N.
So auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.03.2013 -3 A 2225/09-, a.a.O.

References: § 88
 § 88
 § 48
 § 61
 § 72
 § 78
 § 3
 § 78
 § 35
 § 41