Source: http://erlebnisraum-donau.de/index.php/verein/satzung
Timestamp: 2018-02-20 15:10:12+00:00

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Förderverein Erlebnisraum Donau e.V. - Satzung
"Eine Stadt gleicht, aus der Ferne gesehen, einem geschlossenen Buche. Schon der Einband, das Stadtbild nach außen, lässt Schlüsse zu auf den Inhalt, verrät uns ihr Alter, ihre Bedeutung und die Mentalität ihrer Bewohner. Nimmt die Stadt uns dann auf und umfassen uns ihre Straßen, Plätze und Gassen, so blättert sich dieses Buch auf, Seite um Seite, und
aus den Bildern, die sich dem Auge bieten, können wir ihr Werden und Erleben lesen. (...)
Allein der Donau verdankt Straubing seine Entstehung, seine besondere Lage." So der Heimatforscher Franz Ebner 1922.
Grosse Bedeutung hatte die Donau auch im gesamten Mittelalter als Verkehrs- und Handelsweg von West nach Ost und umgekehrt. So wurden etwa die Kalksteinblöcke für den Bau von St. Jakob aus Kelheimer Steinbrüchen herbeigeschifft. Vom Nah- und Fernhandel per Schiff, Mauteinnahmen und Brückenzoll profitierte die gesamte Bürgerschaft der 1218
gegründeten, aufstrebenden Herzogsstadt. Die Entwicklung zur Residenzstadt und zum neuzeitlichen Verwaltungszentrum erfuhr durch das gestiegene Selbstbewusstsein seiner arbeitsamen und geschäftstüchtigen Einwohner entscheidende Impulse.
Der Fischfang auf der Donau stellte einen Teil der Grundversorgung sicher. Zudem leistete der Fluss in Kriegszeiten für die Sicherheit der Straubinger Bürgerschaft und des Umlandes große Dienste. Heute ist die Donau im Stadtgebiet beileibe kein offenes Buch mehr. Je dichter die Bebauung an den Fluss heranrückte, desto größer die Angst vor dem Fluss als
unkalkulierbarem Risikofaktor für Leben und Besitz. Das Hauptinteresse hinsichtlich der Donau galt ab dem 19. Jahrhundert schließlich rein flussbautechnischen Maßnahmen zum Hochwasserschutz.
Ins Bewusstsein gerückt wurde der Strom erst wieder durch den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals - und gleichwohl zum Zankapfel unterschiedlicher Interessen und Ideologien.
Unsere Vision: Straubing soll wieder eine Stadt am Wasser werden, ein Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische und Gäste. Donaukreuzschiffe halten regelmäßig, Touristen er- und beleben die Innenstadt, Kinder toben auf neu erschlossenen Spielflächen, Erwachsene promenieren entlang des Uferwegs, sonnen sich im Strandbad und beobachten das Treiben der Wassersportler, die Ausfahrten des letzten Donaufischers und die unerschütterliche Ruhe und Geduld der Hobbyangler. Man lebt wieder mit dem Fluss!
Unser ganz persönlicher Wunsch: Straubings schönste Buchseite "Donau" wieder aufschlagen und der Stadt insgesamt wieder einen ansprechenden Einband geben.
Erweisen wir der Donau
den ihr mehr als gebührenden Respekt!
Unter dem Motto der Überparteilichkeit und Unabhängigkeit, nicht gemeinnützig, aber für die Allgemeinheit in der Stadt Straubing steht nachfolgende Satzung:
Der Verein führt den Namen Förderverein „Erlebnisraum Donau". Er wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Straubing eingetragen; nach der Eintragung lautet der Name: Förderverein „Erlebnisraum Donau" e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Straubing.
Der Vereinszweck besteht in der Förderung der Allgemeinheit in der Stadt Straubing, insbesondere der Entwicklung des Donaubereiches im Stadtgebiet zu einem Erlebnisraum für seine Bürgerinnen und Bürger und seine Besucher sowie der Förderung wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Anliegen.
Durchführung und Organisation von Veranstaltungen und Projekten im Rahmen der in Abs. 1 genannten Zwecke.
Pflege eines regelmäßigen Informationsaustausches zwischen den Mitgliedern.
Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zur Entwicklung des Erlebnisraumes Donau.
Dialog mit Politikern, Vertretern diverser Verbände und Verwaltungsfachleuten mit der Zielsetzung der Förderung der in Abs. 1 genannten Zwecke.
Der Verein arbeitet interdisziplinär, überparteilich und überkonfessionell
Ein eigener wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb wird nicht bezweckt.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 7. Lebensjahr vollendet hat, jede juristische Person des Privatrechts oder des öffentlichen Rechts oder jede Gesellschaft des Handelsrechts werden.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Bei Minderjährigen ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung dersatzungsmäßigen Beiträge.
Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuss zu, der endgültig entscheidet.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt aus dem Verein, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss. Soweit juristische Personen des Privatrechts oder des öffentlichen Rechts oder Gesellschaften des Handelsrechts Mitglieder sind, endet deren Mitgliedschaft auch mit ihrer Auflösung.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vereinsausschusses von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde.
Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vereinsausschusses aus dem Verein ausgeschlossen werden. Die Beschlussfassung erfordert eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Vereinsausschusses. Vor der Beschlussfassung muss der Vereinsausschuss dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben.
Der Beschluss des Vereinsausschusses über die Streichung bzw. über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Höhe und Fälligkeit der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Der Verein wird gerichtlich oder außergerichtlich einzeln durch den 1. Vorsitzenden und durch den 2. Vorsitzenden vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB).
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung des Vereinsausschusses herbeiführen.
§ 9 – Wahl und Amtsdauer des Vorstands
Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vereinsausschuss für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
§ 10 – Sitzung und Beschlüsse des Vorstands
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden.
§ 11 – Vereinsausschuss
den Vorstandsmitgliedern;
5 Beiratsmitgliedern.
Die Beiratsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl der Beiratsmitglieder im Amt. Die Beiratsmitglieder werden in einem Wahlgang gewählt, wobei jedes Mitglied 5 Stimmen hat. Gewählt sind die 5 Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Beiratsmitglieds.
Beiratsmitglieder sind mit vorheriger Zustimmung des 1. oder 2. Vorstands berechtigt, für den Verhinderungsfall einen Vertreter zu benennen.
Scheidet ein Beiratsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vereinsausschuss für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter zwei Mitglieder des Vorstands, anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Für die Sitzungen und Beschlüsse des Vereinsausschusses gilt § 10 der Satzung entsprechend.
§ 12 – Zuständigkeit des Vereinsausschusses
Der Vereinsausschuss hat die Aufgabe, über wichtige Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen.
Beschlussfassung über die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen bzw. Projekten oder Teilnahme an solchen im laufenden oder künftigen Kalenderjahr;
Organisation und Durchführung von Veranstaltungen oder Teilnahme an solchen;
Vorbereitung und Durchführung von Gesprächen mit Politikern, Vertretern diverser Verbände etc.;
Beschlussfassung über die Streichung sowie über den Ausschluss von Mitgliedern;
Beschlussfassung über sonstige dem Vereinsausschuss in dieser Satzung übertragene Angelegenheiten (z. B. gemäß § 3 Abs. 4, § 4 Abs. 4, § 9 Abs. 2);
Beschlussfassung über den Vereinsausschuss durch die Mitgliederversammlung ugewiesene Aufgaben;
Bildung, Besetzung und Auflösung von Arbeitskreisen zur Organisation und Durchführung von Veranstaltungen bzw. Projekten;
§ 13 – Mitgliedsversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied sowie jede juristische Person des Privatrechts oder des öffentlichen Rechts oder jede Gesellschaft des Handelsrechts eine Stimme.
Entlastung des Vereinsausschusses;
Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (§ 5);
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sowie der Beiratsmitglieder des Vereinsausschusses;
Bestimmung der Richtlinien der Vereinsarbeit.
Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird durch den 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch den 2. Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Die Einberufung der Mitgliederversammlung kann auch durch Veröffentlichung in dem „Straubinger Tagblatt" erfolgen; hierbei ist ebenfalls eine Frist von zwei Wochen einzuhalten.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Fünftel aller Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt oder auf Beschluss des Vereinsausschusses.
Scheidet ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so ist von der nächsten Mitgliederversammlung für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein anderer Kassenprüfer zu wählen.
Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, in angemessenen Zeitabständen, insbesondere vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung, die Kassenprüfung und Buchführung durch den Schatzmeister zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber zu berichten. Bei jeder Prüfung haben sie diese in den Büchern zu vermerken und mit ihrer Unterschrift zu versehen.
§ 16 – Beschlussfassung der Mitgliedversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen: Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 3/4 erforderlich.
Bei Vorstandswahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das außer von dem Protokollführer von dem Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist. Waren mehrere Leiter der Versammlung tätig, so unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.
Es sind zwei Kassenprüfer zu bestellen, die weder dem Vorstand noch dem Vereinsausschuss angehören dürfen. Sie werden von der Mitgliederversammlung anlässlich der Wahl des Vorstandes auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl von Kassenprüfern im Amt.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck mit einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Beschlussfassung ist eine 3/4 Stimmenmehrheit notwendig.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen des Vereins fällt an die Stadt Straubing, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Straubing, 27. Dezember 2006

References: § 26

§ 9

§ 10

§ 11
 § 10

§ 12
 § 3
 § 4
 § 9

§ 13

§ 16