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Timestamp: 2017-11-21 20:56:40+00:00

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Lexikon Steuer: Kaufmann
Der Begriff des Kaufmanns ergibt sich aus § 1 HGB : Kaufmann im Sinne des HGB ist nach § 1 Abs. 1 HGB , wer ein Handelsgewerbe betreibt (Ist-Kaufmann).
Sollte der überwiegende Teil solcher Merkmale kaum erfüllt oder nur in geringem Maße vorhanden sein, kann die Vermutung der Kaufmannseigenschaft widerlegt werden. Dann läge ein Kleingewerbebetrieb vor, der nicht der handelsrechtlichen Buchführungspflicht unterliegt (gleichwohl aber möglicherweise der steuerrechtlichen Buchführungspflicht, wenn die Voraussetzungen des § 141 AO erfüllt wären; vgl. Buchführungspflicht nach § 141 AO ).
Ein gewerbliches Unternehmen, dessen Gewerbebetrieb nicht bereits nach § 1 Abs. 2 HGB Handelsgewerbe ist, gilt nach § 2 Abs. 1 HGB dann als Handelsgewerbe, wenn die Firma in das Handelsregister eingetragen ist (Kann-Kaufmann). Dasselbe gilt im Grundsatz auch für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft ( § 3 HGB ).
Nach § 241a HGB (Fassung des BilMoG) sind Einzelkaufleute , die an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 500.000 EUR Umsatzerlöse und 50.000 EUR Jahresüberschuss erzielen, von den handelsrechtlichen Buchführungspflichten der §§ 238 bis 241 HGB befreit (erstmalige Anwendung auf Jahres- und Konzernabschlüsse für das nach dem 31.12.2007 beginnende Geschäftsjahr).

References: § 1
 § 1
 § 141
 § 141
 § 1
 § 2
 § 3
 § 241