Source: https://kirchenrecht-ekm.de/document/9678
Timestamp: 2017-05-24 11:50:31+00:00

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945 Verordnung über den zwischenkirchlichen Datenaustausch - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
945 Verordnung über den zwischenkirchlichen Datenaustausch
§ 2 ZWIKIDA – Datensatz
§ 3 ZWIKIDA – Zentralstellen
§ 4 ZWIKIDA – Organisation
.Verordnung über den automatisierten zwischenkirchlichenDatenaustauschVom 5. Dezember 1997(ABl. EKKPS 1999 S. 100; ABl. EKD 1998 S. 12)Gemäß § 20 Abs. 1 Satz 2 des Kirchengesetzes über die Kirchenmitgliedschaft, das Meldewesen und den Schutz der Daten der Kirchenmitglieder (Kirchengesetz über die Kirchenmitgliedschaft) vom 10. November 1976 (ABl. EKD S. 389)1# wird mit Zustimmung der Kirchenkonferenz verordnet:####§ 1Zweck und Aufgabe
Zweck dieser Verordnung ist es, die für den automatisierten Datenaustausch zwischen den Gliedkirchen erforderlichen Rahmenbedingungen festzulegen.
Der zwischenkirchliche Datenaustausch hat die Aufgabe, bei Wegzug eines Kirchenmitgliedes in den Bereich einer anderen Gliedkirchedie Daten der Kirchenmitglieder und ihrer Familienangehörigen, die nicht im Rahmen der Datenübermittlung durch die Meldebehörden übermittelt werden, von der bisher zuständigen kirchlichen Stelle an die künftige zuständige Stelle zu übermitteln undfür den Fall, dass ein Kirchenmitglied seiner Verpflichtung nach § 16 Abs. 1 des Kirchengesetzes über die Kirchenmitgliedschaft nicht nachkommt, die künftig zuständige kirchliche Stelle in die Lage zu versetzen, die für die Führung des Gemeindegliederverzeichnisses erforderliche Datenerhebung vorzunehmen.#§ 2ZWIKIDA – Datensatz 1 Der zwischenkirchliche Datenaustausch basiert auf dem für alle Gliedkirchen verbindlichen Datensatz. 2 Dieser muss alle Daten aufnehmen können, die sich aus der „Verordnung über die in das Gemeindegliederverzeichnis aufzunehmenden Daten der Kirchenmitglieder mit ihren Familienangehörigen“2# in der jeweils gültigen Fassung ergeben, ausgenommen die dort aufgeführten Daten der Nummern 3.25 bis 3.27 des § 1 Abschnitt 3.#§ 3ZWIKIDA – Zentralstellen 1 Die Gliedkirchen sind bis spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten dieser Verordnung verpflichtet, für ihren Besuch eine zentrale Stelle zu benennen, die den Empfang und die Weitergabe der Datensätze des zwischenkirchlichen Datenaustauschs im automatisierten Verfahren gewährleistet. 2 Mehrere Gliedkirchen können sich einer zentralen Stelle bedienen.#§ 4ZWIKIDA – Organisation
Soweit die Gliedkirchen ein nach § 17 Abs. 2 des Kirchengesetzes über die Kirchenmitgliedschaft entwickeltes einheitliches Verfahren nicht nutzen, sind sie verpflichtet, die für den zwischenkirchlichen Datenaustausch festgelegten Bedingungen gegenüber den anderen Gliedkirchen zu gewährleisten.
1 Das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland schafft in Abstimmung mit den Gliedkirchen die für den zwischenkirchlichen Datenaustausch erforderlichen organisatorischen und programmtechnischen Bedingungen. 2 Es kann sich hierbei ganz oder auch für Teilbereiche anderer kirchlicher Stellen bedienen.#§ 5InkrafttretenDiese Verordnung tritt am 1. März 1998 in Kraft.#1 ↑ Nr. 161.#2 ↑ Nr. 944.

References: § 2

§ 3

§ 4
 § 20
 § 16
 § 1
 § 17