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Timestamp: 2019-07-19 19:50:22+00:00

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BSG, 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - dejure.org
https://dejure.org/2016,43270
BSG, 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R (https://dejure.org/2016,43270)
BSG, Entscheidung vom 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R (https://dejure.org/2016,43270)
BSG, Entscheidung vom 30. November 2016 - B 6 KA 17/15 R (https://dejure.org/2016,43270)
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§ 72 Abs 1 S 2 SGB 5, § 82 Abs 1 SGB 5, §§ 87 ff SGB 5, § 87 Abs 1 S 1 SGB 5, § 106 SGB 5
Vergütung vertragsärztlicher Leistungen; Rechtmäßigkeit des Splittingverbots bei der Tätigkeit eines MKG-Chirurgen in einer Berufsausübungsgemeinschaft mit Zahnärzten
Vergütung vertragsärztlicher Leistungen; Rechtmäßigkeit des Splittingverbots bei der Tätigkeit eines MKG -Chirurgen in einer Berufsausübungsgemeinschaft mit Zahnärzten
NZS 2017, 476
Die Revision ist Gegenstand des Verfahrens B 6 KA 17/15 R.
Für die Auslegung vertrags(zahn)ärztlicher Vergütungsbestimmungen ist in erster Linie der Wortlaut der Regelungen maßgeblich (BSG, Urteile vom 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - und vom 25.08.1999 - B 6 KA 32/98 R - jeweils m.w.N.).
Leistungsbeschreibungen dürfen weder ausdehnend ausgelegt noch analog angewendet werden (BSG, Urteil vom 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R -).
Dabei geht die Kammer davon aus, dass MKG-Chirurgen, soweit sie auch vertragsärztlich abrechnen können, dies nicht mehr im selben Behandlungsfall tun, da allgemein bekannt ist, dass dies unzulässig ist (vgl. BSG;… Urt. v. 08.05.1996 - 6 RKa 45/95 - SozR 3-2500 § 106 Nr. 36 = USK 96104, juris Rdnr. 21;… BSG, Urt. v. 04.05.2016 - B 6 KA 16/15 R - SozR 4-5532 Allg. Nr. 2; BSG, Urt. v. 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - USK 2016-85).
Für die Auslegung vertragsärztlicher Vergütungsbestimmungen ist nach der ständigen Rechtsprechung des BSG (vgl. BSG, Urteil vom 30. November 2016, - B 6 KA 17/15 R - und Urteil vom 11. Februar 2015, - B 6 KA 15/14 R - BSG, Beschluss vom 28. September 2016, - B 6 KA 17/16 B - und Beschluss vom 12. Dezember 2012, B 6 KA 31/12 B -, alle in juris) in erster Linie der Wortlaut der Regelungen maßgeblich.
Das Abstellen auf die BAG bei der Beurteilung, ob eine Aufbaupraxis vorliegt, steht im Einklang mit dem Umstand, dass bei gemeinsamer Ausübung vertragsärztlicher Tätigkeit in Gestalt einer vom Zulassungsausschuss genehmigten BAG diese auch hinsichtlich der Vergütung und Abrechnung der KÄV als einheitliche Rechtspersönlichkeit wie ein Einzelarzt gegenübertritt (BSG Urteil vom 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - Juris RdNr 29 mwN; s auch § 33 Abs. 3 S 3 Ärzte-ZV) .
30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - juris Rn 23).
Urteil vom 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - juris Rn 23 mwN).
(BSG, Urteil vom 30.11.2016 - B 6 KA 17/15 R - juris Rn 23).
Für die Auslegung vertragsärztlicher Vergütungsbestimmungen ist nach der ständigen Rechtsprechung des BSG (vgl. BSG, Urteil vom 30.11.2016, - B 6 KA 17/15 R - und Urteil vom 11.02.2015, - B 6 KA 15/14 R - BSG, Beschluss vom 28.09.2016, - B 6 KA 17/16 B - und Beschluss vom 12.12.2012, - B 6 KA 31/12 B -, alle in juris) in erster Linie der Wortlaut der Regelungen maßgeblich.
Diese Auslegungsgrundsätze gelten nicht allein für Vergütungstatbestände, sondern auch für Kostenerstattungstatbestände, soweit diese nicht auf die Erstattung des konkreten Kostenaufwands angelegt sind, sondern pauschal Erstattungen vorsehen (BSG, Urteil vom 30.11.2016, - B 6 KA 17/15 R - und Urteil vom 11.12.2013, - B 6 KA 14/13 R - m.w.N., Beschluss vom 28.09.2016 - B 6 KA 17/16 B -, alle in juris).
Für die Auslegung vertragsärztlicher Vergütungsbestimmungen ist nach ständiger Rechtsprechung des BSG (u. a. Urteil vom 30.12.2016, - B 6 KA 17/15 R -, Urteil vom 16.12.2015, - B 6 KA 39/15 R -, Urteil vom 11.02.2015, - B 6 KA 15/14 R -, alle in juris) in erster Linie der Wortlaut der Regelungen maßgeblich.
Diese Auslegungsgrundsätze gelten nicht allein für Vergütungstatbestände, sondern auch für Kostenerstattungstatbestände, soweit diese nicht auf die Erstattung des konkreten Kostenaufwandes angelegt sind, sondern pauschal Erstattungen vorsehen (BSG, Urteil vom 30.11.2016, - B 6 KA 17/15 R -, in juris).
SG München, 15.05.2017 - S 38 KA 305/15
Keine Honorarrückforderung nach Vergütung einer abgerechneten ärztlichen …

References: § 72
 § 82
 § 87
 § 106
 § 106
 § 33