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Timestamp: 2017-12-16 16:37:33+00:00

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Götz Werner (dm): Grundeinkommen ist eine Frage des Menschenbildes - SPREEZEITUNG.de | SPREEZEITUNG.de
Ursula Pidun / 9. März 2017 / 25 Kommentare
Götz Werner, Gründer des Drogerieunternehmens „dm“, setzt sich bereits seit langer Zeit für die Idee eines BGE ein. Welche Vorteile gibt es, wie lässt sich ein Grundeinkommen finanzieren, was ist von Hartz IV zu halten und inwiefern ist die Gesellschaft gefordert, damit sich auch politisch etwas bewegt? Wir haben nachgefragt.
„Es geht darum, dass der Einzelne bescheiden, aber menschenwürdig im Sinne des Artikels 1 unserer Verfassung leben kann. Damit ist alles erklärt. Dass die Verfassungsrechtler Hartz IV zulassen, ist ein Beweis dafür, dass sie ihre eigene Verfassung nicht anerkennen. Oder ihr begrifflich noch nicht gewachsen sind.“
*Zitat Götz W. Werner
Herr Werner, Diskussionen um die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens gibt es schon lange. Können Sie einmal zusammenfassen, welche Vorteile Sie darin sehen?
dm-Gründer Götz W. Werner
(Bildquelle: dm/Alex Stiebritz)
Prof. Götz W. Werner: „Wesentlich ist, dass wir Arbeit und Einkommen voneinander trennen würden. Wir erliegen heute immer noch dem Irrtum, dass Einkommen die Bezahlung für Arbeit ist. Wenn wir aber genau hinschauen, müssen wir erkennen, dass ein Einkommen die Ermöglichung von Arbeit ist. Wir alle brauchen in unserer heutigen, fremdversorgten Welt ein Einkommen, um leben zu können. Erst dann können wir für andere tätig werden.“
Gegner des BGE werfen gerne die mangelnde Finanzierung in die Waagschale. Mit welchen Argumenten kontern Sie?
Werner: „Dass wir nicht vom Geld leben, sondern von den Gütern und Dienstleistungen, die wir hervorbringen. Und es kann niemand ernsthaft bezweifeln, dass wir im Überfluss an materiellen Gütern leben.
Wir waren noch nie so reich wie heute. Geld ist ein probates Hilfsmittel aber davon kann doch niemand leben. Schon der bekannte Ökonom Oswald von Nell-Breuning sagte: ‚Alles, was sich güterwirtschaftlich erstellen lässt, das lässt sich auch finanzieren – vorausgesetzt, wir haben den ehrlichen Willen dazu’. Die Frage ist, ob wir es finanzieren wollen; wenn ja, dann finden wir auch Wege.“
Als Unternehmer stehen Sie mit Ihrer Überzeugung zum BGE noch recht allein in der deutschen Wirtschaftslandschaft. Worin liegen die Gründe, dass bisher nicht viele Unternehmer mitziehen?
Werner: „Viele Unternehmer, mit denen ich spreche, wissen, dass Menschen arbeiten wollen und erkennen an, dass sie in der heutigen Gesellschaft zunächst ein Einkommen brauchen.“
Politiker melden immer wieder große Bedenken an. So auch Kanzlerin Angela Merkel, die vor der letzten Bundestagswahl im Rahmen eines Bürgerforums die Frage stellte, wer dann noch zusätzlich arbeiten wolle. Wird das Prinzip BGE nicht richtig verstanden?
Werner: Es ist eine Frage des Menschenbildes. Wenn ich Menschen frage, ob sie noch arbeiten würden, sagen alle: ‚Ja, aber die anderen nicht.’ Wenn wir von ‚den Anderen’ sprechen, meinen wir, wir müssten denen ‚die Hammelbeine langziehen’ oder ‚sie auf Trab bringen’. Merken Sie das? Wir haben zwei Menschenbilder: ein edles von uns und ein tierisches von unseren Mitmenschen. Davon sollten wir uns lösen.“
Die Kanzlerin verwies damals auf die bereits bestehende Grundsicherung, womit das sog. Hartz IV-System gemeint ist. Abgesehen davon, dass es sich hier nicht um ein bedingungsloses Einkommen handelt – wie denken Sie über die vom damaligen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) eingeführte Arbeitsmarktreform?
Werner: „Dass wir Hartz IV zulassen, ist ein Skandal. Eigentlich müsste ein Aufschrei durch die Gesellschaft gehen: Wie kann es sein, dass wir zulassen, dass ein Teil unserer Mitbürger ausgegrenzt und stigmatisiert wird? Die Verhältnisse müssen doch so sein, dass jeder eine Lebensperspektive hat.“
Das BGE würde Abhängigkeiten und staatliche Überwachung zurückdrängen, andererseits auch die Position von Arbeitnehmern stärken. Ist das eventuell der Grund der starken Abwehrhaltung?
Werner: „Unsere Gesellschaft würde sich verändern: Vom Sollen zum Wollen. Die Menschen würden sich fragen, ob es Sinn macht, was sie tun. Das ist für einige Unternehmen eine große Herausforderung. Die Verantwortlichen müssen Rahmenbedingungen schaffen, so dass die Menschen sagen, das macht Sinn, hier steige ich ein und bringe meine Talente und Fähigkeiten zur Wirkung.“
Trauen Sie der derzeitigen Regierung zu, das BGE in absehbarer Zeit einzuführen, oder bedarf es einer ganz neuen Politikergeneration, um so etwas durchzusetzen?
Werner: „Wir erwarten zu viel von unseren Politikern, die weniger Macht haben, als wir meinen. Wir haben uns an eine Opferrolle gewöhnt und schimpfen darüber. Dabei ist es doch offensichtlich, dass viele Politiker wie Segler sind. Sie spüren, wenn der Wind sich dreht, dann ändern sie den Kurs. Aber der Wind muss aus der Gesellschaft wehen.“
Was wünschen Sie sich für Ihren persönlichen „Kampf“ um die Einführung eines BGEs und wie optimistisch sind Sie, dass sich dieser Wunsch auch tatsächlich erfüllt?
Werner: „Mit Wünschen ist das so eine Sache. Als Unternehmer bin ich grundsätzlich optimistisch und ich beobachte, dass immer mehr Menschen die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen, zu ihrer persönlichen ergebnisoffenen Forschungsfrage machen. Das bringt uns voran.“
Verweis: Schwerpunktthema Bedingungsloses Grundeinkommen –
25 Kommentare zu "Götz Werner (dm): Grundeinkommen ist eine Frage des Menschenbildes"
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Fred Suban, Buchautor 26. Februar 2017 at 03:22
Kürzlich sah ich bei Deutsche Welle ein Interview eines Zukunftsforschers wo gesagt wurde, dass durch Automatisierung/digitalisierung bis zu 60% der Arbeitsplätze wegfallen, aber neue Arbeitsplätze geschaffen würden. Allein durch diese Aussage drängt sich ein BGE direkt auf. Heute arbeiten Menschen grösstenteils nicht das, was ihren wahren Talenten entspricht, sondern das, was sie um des Geldeswillen arbeiten müssen.
Durch ein BGE würden viele freiberufliche Arbeitsleistungen und Kleinunternehmen entstehen und dadurch dem Abfluss des Kapitals der Superreichen entgegenwirken. Dei Schere zwischen arm und reich würde nicht immer weiter auseinander klaffen.
Simon Rosenthal 27. Februar 2017 at 08:30
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K.O.Boldt 26. Februar 2017 at 15:01
Ein BGE regelt den Arbeitsmarkt ohne Mindestlohn bei Kurzzeitverträgen. Mit einem BGE kann mann auch mal Jobs machen, die nicht so viel bringen- man kann immer noch davon würdig leben.
Keiner wehrt sich gegen Hartz 4? 15 Klageverfahren, diverse Diesntaufsichtsbeschwerden, Befangenheitsanträge und die scheinbar überlegeneren verschieben alles auf die nächsten Instanzen. fast sechs jahre Wartezeit auf einen Gerichtstermin!!!
Es wehrt sich keiner? Man darf sich nicht wehren trifft eher zu.
LG KOBOLDT
Alfred 26. Februar 2017 at 17:58
Genau. Wenn bei der Bahn gestreikt wird haben immer noch genug Leute dafür Verständnis (und oft mit Recht) obwohl nicht selten dieselben direkt erfahrbare Nachteile dadurch hinzunehmen gaben.
Wenn Hartz-4-Bezieher auch nur ein leises Murren wagen, können sie kaum Verständnis erwarten, obwohl hier die Entrechtung auf einer viel umfassenderen Basis geschieht und ihre Verweigerungshaltung, wenn sie denn eine einnehmen, den Leuten gar keine (schon gar nicht unmittelbar ersichtlichen) Einbussen im Geldbeutel oder sonstwie bedeutet (ja diese für die Zukunft nicht einmal gesichert wären, wenn man das Hartz-System komplett abschaffen wollte.)
Soviel zum angeblich rationalen Menschen!
Sabine 26. Februar 2017 at 15:41
Ich werde nie die Demütigungen meiner H4-Zeit vergessen!Dieses sinnlose Verwaltet werden, die immer sich wiederholenden Fragen, weil man durch gereicht wurde. Stichwort: rotierende Berater! Das Streichen von Geld, wegen Versäumnissen aus Unwissenheit! Aber die Fehler seitens des Amtes genauso ausbauen müssen, da dann wieder kein Geld floss. Und dann der Knaller, als ich mich beschweren wollte. Da hat man mich an das KRZ verwiesen= Kunden Reaktionszentrum! Wenn es nicht so traurig wäre… Könnte man sich kaputt Lachen!
Das BG ist der einzige Weg aus diesem Teufelskreis!
Georgy 26. Februar 2017 at 19:00
Herr Werner sollte sich mal mit Inge Hannemann unterhalten. Dann versteht er vielleicht, warum es eben kein Aufschrei in der Gesellschaft gibt. Wer ist eigentlich die Gesellschaft? Wen meint Herr Werner damit?
Redaktion SPREEZEITUNG 26. Februar 2017 at 19:06
@Georgy: Vielleicht hilft unser Interview mit Inge Hannemann auch schon weiter:
„Die Jobcenter übernehmen die Aufgabe eines paternalistischen Staates“
Soraya Maria Jägert 26. Februar 2017 at 19:47
Welcher Betrag soll denn als Grundeinkommen angesetzt werden? Brutto … Da würde sich der Gründer von DM Märkten ja ins eigene Knir schießen, schließlich verdienen Kassenkräfte ja nicht viel. Nennt einen Bruttobetrag, dann kann man hier weiter diskutieren!
Aktive Arbeitslose Österreich 26. Februar 2017 at 13:26
Der Vorteil des Grundeinkommen gegenüber Hartz IV ist, dass bei Aufnahme einer Arbeit die „Grundsicherung“ nicht reduziert wird!
Ist das so schwer zu verstehen? Gerade durch das BGE lohnt sich arbeiten wieder!
Eveline 26. Februar 2017 at 20:05
Dass dann keiner mehr arbeiten will ist Quatsch. Ältere also Ü 50 würden gerne arbeiten, doch werden sie von Arbeitgebern ausgemustert. Aus welchen Gründen auch immer. Wer die HarzIV Gesetze erschaffen hat müßte selbst mal versuchen davon zu überleben. Schließlich muss alles davon bezahlt werden. Strom, Telefon, Versicherungsbeiträge, Zuzahlungen Arznei, Medikamente, Kleinreparaturen Wohnung, Repararaturkosten aller Art. neue Matratze etc. Und nicht zu vergessen keine sozialen Kontakte mehr, da Eintrittsgelder und Fahrkosten nicht mehr übrig bleiben..Was für eine Lebensqualität.Das gleicht einem offenen Strafvollzug. Nicht eingesperrt im Gefängnis sondern im trautem Heim. Ebenso ein gläserner Mensch der unter ständiger Kontrolle steht, wenn er sich nicht auf Vermittlungsvorschlägen der Jobbehörde mit Rechtsfolgebelehrung bewirbt. Obwohl es gar nicht seiner ehemaligen Arbeit entspricht. Bevor dieses schreckliche nicht menschenwürdiges System abgeschafft wird bedarf es sicher noch Jahre wie auch bei den vielen Klageverfahren..
Martina 26. Februar 2017 at 20:29
Dieses Scheinargument „dann würde niemand mehr arbeiten gehen“ kommt erstaunlicherweise immer wieder.
Zuende gedacht bedeutet das aber, wenn es ein BGE geben würde, würde Frau Merkel als Kanzlerin zurücktreten um fortan von ihrem BGE zu leben! Ebenso Herr Schäuble und Herr Seehofer!
Klingt das etwa realistisch? Oder glaubhaft?
Alfred 26. Februar 2017 at 23:34
Ja, oder die freiwillige Feuerwehr – die Polizei – die Krankenpfleger, die um vergleichsweise geringen Lohn Abfaelle entsorgen…
Alle diese hatten, bevor sie sich für ihren Job entschieden haben, als Erstes auf die Gehaltslisten gesehen und handeln immer wieder neue Summen aus.
Gott, welch ein K(r)ampf. Geburtswehen sind nichts dagegen!
Eric Manneschmidt 26. Februar 2017 at 22:13
Eingangs sagt Götz Werner:
„Wesentlich ist, dass wir Arbeit und Einkommen voneinander trennen würden.“
Diese Formulierung ist in der BGE-Szene durchaus verbreitet, allerdings sehr unpräzise und mithin grob irreführend. Es besteht nämlich aktuell kein besonders enger Zusammenhang zwischen Arbeit und Einkommen, dafür muss man sich nur die extreme Einkommensspreizung einerseits und die viele unbezahlte Arbeit andererseits anschauen.
Außerdem funktioniert das BGE im Gegensatz zu bedarfsabhängigen Sozialtransfers so, dass sich mit zusätzlicher Erwerbsarbeit auch zusätzliches Einkommen erzielen ließe.
Beim BGE geht es konkret um etwas anderes:
Um die Trennung von Existenzberechtigung/Existensicherung von Erwerbsarbeit.
Fx 26. Februar 2017 at 22:18
„Eigentlich müsste ein Aufschrei durch die Gesellschaft gehen“
Völlig richtig. Doch im Moment geht ja tatsächlich ein Aufschrei durch die Gesellschaft, der auch mit der „Agenda“-Politik zusammen hängt. Die Deutschen haben einfach nur gewartet, bis sie einen geeigneten Sündenbock gefunden haben: den Flüchtling. Gegen wen hätte man denn vorher auf die Straße gehen sollen? Doch nicht gegen die nette Frau Merkel… Und Schröder/Fischer waren ja schon abgewählt, als die Auswirkungen langsam sichtbar wurden.
Rainer H. Kühne - AG GRUNDGESETZ als GESELLSCHAFTSVERTRAG 27. Februar 2017 at 03:43
3. Februar 2016 11:14
„Rainer Kühne hat Jürgen Schmitts Beitrag kommentiert.
3. Februar 2016 11:10
Rainer Kühnes Foto.
Aktuell wie nie: NAHLES plant wiederum NEUES zu verkaufen, das in der Geisteshaltung uralt ist: nämlich die absolut unwürdige Ausgestaltung der bestehenden Praxis in den JC ! EINE Seite ist die offensichtliche VERFASSUNGSWIDRIGKEIT von HARTZ IV ( >>> dazu HARTZ IV 2 <<>> AG Grundgesetz als Gesellschaftsvertrag <<>> dazu HARTZ IV 2 <<>> AG Grundgesetz als Gesellschaftsvertrag <<< ), die andere Seite aber die völlig außer Acht gelassene Zulässigkeit dieser BUNDESAGENTUR für ARBEIT, die entgegen der allgemeinen Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Verhältnismäßigkeit sowie der Kostenfolgeprüfung jeden Horizont von Vernunft und Einsicht vermissen lässt. Wenn NAHLES die bürokratischen Auswüchse ( HEUTE – morgenmagazin am 3. 2. ) als notwendig rechtfertigt mit den Worten " wer fremdes Geld erhält, muss sich rechtfertigen ", dann erinnere ich daran, dass auch die Bundesregierung NUR mit fremden Geld unterhalten wird, dass BMAS besonders dieses GELD der STEUERZAHLER in hohem Maße veruntreut durch mangelhafte Dienstaufsicht, fort-gesetzte Missachtung Haushälterischer Grundsätze, durch Missachtung der anerkannten Normen der Menschenrechte und durch – da lege ich sehr großen Wert darauf – Überforderung und Unfähigkeit der Ressort-Leiterin ! Die Historie der BUNDESAGENTUR für ARBEIT mit ihren gesamten Vorgängerschaften, seinen Gliederungen und Abzweigungen sind ZWINGEND durch einen GROßEN UNTER-SUCHUNGSAUSSCHUSS zur Sachaufklärung von Geldflüssen und der Untersuchung von Regulierungen gegen die Bürgerrechte, Missachtung der SOUVERÄNEN STAATSBÜRGER-LICHEN GRUNDRECHTE, Weisungstechnik, Beugungsstra-tegien, Entrechtung und Erniedrigung: ich erlaube mir in besonderer Pflicht, darauf hinzuweisen, dass die Konstruktion eines KUNDEN-VERHÄLTNISSES nicht erlaubt ist, sondern die ANSPRUCHSTELLER in gleicher WEISE ACHTUNG und RESPEKT als STAATSBÜRGER einzufordern berechtigt sind. Wer in eklatanter Zielstrebigkeit versucht, Menschen zu erniedrigen und zu demütigen stellt sich außerhalb jeden Schutzes durch die Gesetzgebung. Es ist der STAAT, für den WIR alle die VERANTWORTUNG tragen, der in eigener Vermessenheit seine RECHTSSTAATLICHE Legitimation aufge-geben hat. Es ist die Behördenkultur dieses STAATES, die die GESELLSCHAFT spaltet[…]
Gast 27. Februar 2017 at 07:35
Ein sympatischer Mensch.
Klingt wie ein echter Christ, das komplette Gegenteil zur CDU.
Wie kann es sein das man einfach zuschaut wenn Menschen durch Sanktionen obdachlos werden??? Einige sollen angeblich schon verhungert sein.
Aber keine Sorge die Hartz-Gesetze wird man so oder so nicht abschaffen, da müsste schon ein Wunder geschehen.
Aber bitte liebe CDU. Nehmen Sie das „C“ aus Ihren Parteinamen, denn Sie vertreten jemand anderen.
harry h. schaefer 27. Februar 2017 at 10:33
hier bei uns in Bremen, festigt sich ebenfalls der Gedanke eines „Bedingungslosen Grundeinkommen für alle“
Es wird langsam Zeit, neue Wege zu gehen, um der Gesellschaft, in
der wir leben, eine stabilere Lebensplattform zu gestälten.
Gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Formung, die ein erfolgreiches Ergebnis zu dem: „Bedingungslosen
Grundeinkommen für alle“ führt, werden wir mithelfen, tragfähig zu
Mit unseren Gedanken und Anfangs-Aktivitäten, kommen wir in gegebener Zeit auf Sie zu,
Harry H. Schaefer Uwe Knorr
kali balcerowiak 3. März 2017 at 01:52
bedingungsloses grundeinkommen ist nichts anderes als eine zeitgemässe repressionsfreie variante der sozialstaatlich gebotenen grundsicherung. die formel für die optimale ausgestaltung wurde schon 1962 in einem lehrbuch für volkswirtschaft veröffentlicht: die hälfte des volkseinkommens wird pro kopf rückverteilt. das gibt in deutschland aktuell 1.130 euro pro kopf und ist für den staatshaushalt kostenneutral. gleichzeitig wird die öffnung der schere zwischen arm und reich ausgebremst. unproduktive bürokratie erübrigt sich, es ist wie eine art „kindergeld“ für alle…
leider wird die diskussion unnötig aufgebauscht und durch im ergebnis deutlich schlechtere finanzierungsmodelle verwirrung gestiftet. ein bedingungsloses grundeinkommen ohne eine volkswirtschaftlich intelligente finanzierung ist wie ein fisch ohne wasser. „werner“ steht für „konsumsteuermodell“ und bleibt die konkrete berechnung wohlweislich schuldig. daran ist schon die aufwändige schweizer initiative gescheitert. ein politik- und mehrheitsfähiges grundeinkommen ist mit werner und seinen adepten nicht zu haben!
Joachim Winters 3. März 2017 at 11:59
Das bedingungslose Grundeinkommen ist jetzt auch wählbar. Bei den Landtagswahlen im Saarland (26.3.) und Nordrhein-Westfalen (14.5.) sowie bei der Bundestagswahl (24.9.) kann man mit einem Kreuz beim Bündnis Grundeinkommen für das BGE abstimmen!
kali balcerowiak 3. März 2017 at 20:40
leider drückt sich die bge-partei um die darlegung der finanzierung und ist somit kaum glaubwürdig… wenn es die optimale ausgestaltung eines bge gibt – ausdrückbar in der summe die pro kopf dabei heraus kommt, in der allseitigen bedingungslosigkeit, in der schlichtheit der formalen umsetzung, in der ausbremsung der schere zwischen arm und reich, in der kostenneutralität für den staatshaushalt, im erhalt des sozialstaates – und die volkswirtschaftlich intelligente formel dafür entwickelt und bekannt ist: warum setzt diese partei sich nicht dafür ein?
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