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Timestamp: 2016-10-24 02:19:39+00:00

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§ 89 SGB XI, Grundsätze für die Vergütungsregelung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 89 SGB XI, Grundsätze für die Vergütungsregelung Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung - Bundesrec...…§ 89 SGB XI, Grundsätze für die Vergütungsregelung§ 90 SGB XI, Gebührenordnung für ambulante Pflegeleistungen§ 91 SGB XI, Kostenerstattung§ 92 SGB XI (weggefallen)§ 92a SGB XI, Pflegeheimvergleich§ 92b SGB XI, Integrierte Versorgung§ 92c SGB XI, Neuverhandlung der Pflegesätze§ 92d SGB XI, Alternative Überleitung der Pflegesätze§ 92e SGB XI, Verfahren für die Umrechnung§ 92f SGB XI, Pflichten der Beteiligten§ 93 SGB XI, Anzuwendende Vorschriften§ 94 SGB XI, Personenbezogene Daten bei den Pflegekassen§ 95 SGB XI, Personenbezogene Daten bei den Verbänden der Pflegekassen§ 96 SGB XI, Gemeinsame Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten§ 97 SGB XI, Personenbezogene Daten beim Medizinischen Dienst§ 97a SGB XI, Qualitätssicherung durch Sachverständige und Prüfstellen§ 97b SGB XI, Personenbezogene Daten bei den nach heimrechtlichen Vorschriften z...§ 97c SGB XI, Qualitätssicherung durch den Prüfdienst des Verbandes der privaten...§ 97d SGB XI, Begutachtung durch unabhängige Gutachter§ 98 SGB XI, Forschungsvorhaben§ 99 SGB XI, Versichertenverzeichnis…§ 139 SGB XI, Auflösung
§ 89 SGB XISozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung -BundesrechtAchtes Kapitel – Pflegevergütung → Dritter Abschnitt – Vergütung der ambulanten PflegeleistungenTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung -Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: SGB XIGliederungs-Nr.: 860-11Normtyp: Gesetz(1) 1Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung wird, soweit nicht die Gebührenordnung nach § 90 Anwendung findet, zwischen dem Träger des Pflegedienstes und den Leistungsträgern nach Absatz 2 für alle Pflegebedürftigen nach einheitlichen Grundsätzen vereinbart. 2Sie muss leistungsgerecht sein. 3Die Vergütung muss einem Pflegedienst bei wirtschaftlicher Betriebsführung ermöglichen, seine Aufwendungen zu finanzieren und seinen Versorgungsauftrag zu erfüllen. 4Die Bezahlung tarifvertraglich vereinbarter Vergütungen sowie entsprechender Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen kann dabei nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden. 5Eine Differenzierung in der Vergütung nach Kostenträgern ist unzulässig.Absatz 1 Satz 3 neugefasst und Sätze 4 und 5 angefügt durch G vom 17. 12. 2014 (BGBl I S. 2222).(2) 1Vertragsparteien der Vergütungsvereinbarung sind der Träger des Pflegedienstes sowie1. die Pflegekassen oder sonstige Sozialversicherungsträger,2. die Träger der Sozialhilfe, die für die durch den Pflegedienst versorgten Pflegebedürftigen zuständig sind, sowie3. die Arbeitsgemeinschaften der unter Nummer 1 und 2 genannten Träger, soweit auf den jeweiligen Kostenträger oder die Arbeitsgemeinschaft im Jahr vor Beginn der Vergütungsverhandlungen jeweils mehr als 5 vom Hundert der vom Pflegedienst betreuten Pflegebedürftigen entfallen. 2Die Vergütungsvereinbarung ist für jeden Pflegedienst gesondert abzuschließen und gilt für den nach § 72 Abs. 3 Satz 3 vereinbarten Einzugsbereich, soweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart wird.Absatz 2 neugefasst durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl I S. 874).(3) 1Die Vergütungen können, je nach Art und Umfang der Pflegeleistung, nach dem dafür erforderlichen Zeitaufwand oder unabhängig vom Zeitaufwand nach dem Leistungsinhalt des jeweiligen Pflegeeinsatzes, nach Komplexleistungen oder in Ausnahmefällen auch nach Einzelleistungen bemessen werden; sonstige Leistungen wie hauswirtschaftliche Versorgung, Behördengänge oder Fahrkosten können auch mit Pauschalen vergütet werden. 2Die Vergütungen haben zu berücksichtigen, dass Leistungen von mehreren Pflegebedürftigen gemeinsam abgerufen und in Anspruch genommen werden können; die sich aus einer gemeinsamen Leistungsinanspruchnahme ergebenden Zeit- und Kostenersparnisse kommen den Pflegebedürftigen zugute. 3Darüber hinaus sind auch Vergütungen für Betreuungsleistungen nach § 36 Abs. 1 zu vereinbaren. 4§ 84 Absatz 4 Satz 2 und Absatz 7, § 85 Absatz 3 bis 7 und § 86 gelten entsprechend.Absatz 3 Satz 1 neugefasst durch G vom 17. 12. 2014 (BGBl I S. 2222). Sätze 2 und 3 eingefügt durch G vom 28. 5. 2008 (BGBl I S. 874); bisheriger Satz 2 wurde Satz 4. Satz 4 neugefasst durch G vom 17. 12. 2014 (a. a. O.).
§ 88 SGB XI, Zusatzleistungen§ 90 SGB XI, Gebührenordnung für ambulante Pflegeleistungen

References: § 89

§ 89
 § 90
 § 72
 § 36
 § 85
 § 86

§ 88