Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/420939_U-Bahnhof_Rathaus_Steglitz_U9_2_Bauabschnitt_Grundinstandsetzung_von_Ausgaengen_und_2018_Berlin-Mitte
Timestamp: 2019-01-22 14:14:20+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Berlin-Mitte 2018 U-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9), 2. Bauabschnitt, Grundinstandsetzung von Ausgängen und Zugangstunnel 2018-02-12
U-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9), 2. Bauabschnitt, Grundinstandsetzung von Ausgängen und ...
U-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9), 2. Bauabschnitt, Grundinstandsetzung von Ausgängen und Zugangstunnel
Kontaktstelle(n): Fr. Schwind, Bereich Strategischer Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
Telefon: +49 3025620224
Es sollen die nördlichen Betriebsräume in der Vorhalle, die Ausgänge I/1 und III/1 sowie die Sprinkleranlage nebst Umbau des Aufzugsmaschinenraumes erfolgen.
Erd-, Verbau-, Abbruch-, Schadstoffsanierungs-, Entsorgungs-, Mauerer-, Beton-, Stahlbeton-, Betoninstandhaltungs-, Gerüstbau-, Vermessungs-, Verkehrssicherungs-, Putz-, Estrich-, Trockenbau-, Naturstein-, Fliesen-, Stahlbau-, Abdichtungs-, Reinigungs-, Korrosionsschutz-, Metallbau-, Bodenbelags-, und Malerarbeiten.
- Erdarbeiten ca. 10 m3,
- Pflasterarbeiten ca. 25 m2.
Schadstoff-, Entsorgung- und Abbrucharbeiten:
- Rückbau von KMF-haltigen Rohrisolierungen ca. 400 m,
- Rückbau vom AZ-Rohrleitungen ca. 350 m,
- Rückbau von asbesthaltigen Spachtelmassen unterschiedlicher Größen ca. 10 m2,
- Entfernen von gefährlichen Stäuben flächig ca. 1 000 m2,
- Abbruch HWL-Platten ca. 75 m2,
- Entsorgung+ ASN 170303*; 170503*; 170106*, 170603*; 170601*; 170605*; 170903* mit Abfallanalytik,
- Entsorgung ASN 170101; 170103; 170107; 170201; 170203; 170302; 170405; 170407; 170411; 170904 mit Abfallanalytik,
- Abbruch Rabitz- und Trockenbaudecken ca. 1 165 m2,
- Demontage Wand- und Unterzugsverkleidungen mit Sockel einschl. aller Türen 650 m2,
- Abbruch von Holzwerkstoffverkleidungen ca. 150 m2,
- Abbruch Mauerwerkswände ca. 150 m2,
- Abbruch Trockenbauwände ca. 100 m2,
- Abbruch Wand- und Bodenbeläge ca. 300 m2,
- Abbruch Gussasphalt ca. 25 m2,
- Abbruch Estrich einschl. Belag ca. 175 m2,
- Abbruch von Abwasser- und Frischwasserleitungen ca. 350 m,
- Abbruch Stahlbeton ca. 25 m3,
- Abbruch Stahl ca. 12 t,
- Abbruch Abdichtung ca. 10 t.
- Holzverbau ca. 6 m.
- Mauerwerkswände ca. 600 m2.
Stahl- und Stahlbetonarbeiten:
- Stahlbetonwände ca. 80 m2,
- Stahlbetondecken ca. 60 m3.
- Wandbelag ca. 130 m2,
- Bodenbelag ca. 165 m2.
- Profilstahl ca. 6 t.
Abdichtungsarbeiten gegen Wasser:
- Bitumenabdichtung ca. 170 m2,
- Epoxidharzabdichtung ca. 250 m2.
- Wandputz ca. 650 m2.
- Wandfliesen ca. 140 m2.
- Verbund- und Trennlage Estrich ca. 500 m2.
- Gitterrostabdeckung ca. 50 m2,
- Edelstahlhandläufe ca. 85 m,
- Elmaileverkleidung ca. 10 m2,
- Brandschutztürelemente ca. 15 Stück,
- sonstige Schlosserarbeiten wie Revisionsklappen, Leitern, Luken, Brüstungen etc. ca. 3 to.
- Wand- und Deckenanstrich ca. 2 200 m2,
- Bodenanstrich ca. 400 m2,
- Anstrichüberarbeitung Bestand ca. 15 m2,
- Anstrich Brandschutztürelemente ca. 15 Stück.
Gebäudereinigungsarbeiten:
- bearbeitete Flächen und Bereiche.
- Toranlage 1 Stück,
- Zugzielanzeiger 1 Stück.
- Linoleum ca. 80 m2.
- Wände + Vorwandschalen ca. 85 m2,
- Leichtbaudecken ca. 260 m2.
Betonerhaltungsarbeiten:
- Betonflächen ca. 660 m2.
- Arbeitsbühnen ca. 12 Stück,
- Arbeitsgerüste ca. 1100 m3,
- Schutzabdeckung ca. 750 m2.
1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail);
2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern;
3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG nach § 98c AufenthG nach § 19 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.1.1) bis III.1.3)dieser Bekanntmachung ergeben.
4. Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise.
5. Alle Bewerber, die die in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Mindestanforderungen im Hinblick auf die einzureichenden Nachweise erfüllt haben, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung". Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen im Formblatt durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes "Eigenerklärungen zur Eignung":
- Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG).
- Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.
- über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger,
- zur Insolvenz und Liquidation.
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes "Eigenerklärungen zur Eignung":
- zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung "Fachkundenachweise" (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
- es sind mind. 3 Referenzen, aus der die Erfahrung für die Ausführung von Arbeiten der Grundinstandsetzung von Zugangsbauwerken zu Bahnanlagen, Verteilerhallen und oder Bahnhöfen unter Bahnbetrieb hervorgehen, nachzuweisen (Gliederung nach Art der Leistung, Objektörtlichkeit, Bausumme, Leistungszeitraum, vertragliche Bindung und Ansprechpartner),
- für Erdarbeiten: Qualifizierung: zugelassenes Unternehmen vom Tiefbauamt Steglitz-Zehlendorf,
- für Schadstoff-, Entsorgung- und Abbrucharbeiten:
- Qualifizierung: Schadstoffsanierung nach TRGS 519 und TRGS 521 mit Fach- und Sachkundenachweis und Angabe der sachkundigen Verantworltichen und Aufsichtsführenden Person, die mind. eine dreijährige Erfahrung bei der Asbestsanierung nach TRGS 519.
Anlage 3 und TRGS 521 nachweisen kann.
- Nachweis zertifizierter Entsorgung für schadstoffbelastete Materialien,
- Einreichung von 2 Referenzen als Nachweis der Leistungsfähigkeit des Gewerkes Schadstoffsanierung in den letzten drei Geschäftsjahren anhand eines durchgeführten Bauvorhabens in Bahnanlagen.
Beide Referenzen müssen in Summe einen Auftragswert von 500 T€ beinhalten.
- für Betonerhaltungsarbeiten:
- die Arbeiten für die Betoninstandsetzungsarbeiten müssen unter Aufsicht eines Mitarbeiters, der Inhaber eines SIVV Scheines ist erfolgen, der eine mind. 3-jährige Berufserfahrung in der Betoninstandsetzung nachweisen kann,
- Spritzbetonarbeiten dürfen nur von fachkundigem Personal mit Nachweis des D-Scheines (Düsenführerschein) erfolgen, der eine mind. 3-jährige Berufserfahrung für Spritzbetonarbeiten nachweisen kann,
- der Fachbauleiter des Auftragnehmers hat für die Betoninstandhaltungsarbeiten die Qualifikation "Qualifizierte Führungskraft in der Betoninstandhaltung nach DafStb-Richtlinie" nachzuweisen.
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die "Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen". Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen(Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die "Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung". Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
a. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 2.3.2018, 12.00 Uhr ausschließlich per E-Mail beider in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Danach eingehende Fragen werden nicht mehr berücksichtigt. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3)angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
b. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung "Eignungsleihe" dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
c. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/18/00063-00, Einkauf/Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf, FEM-SE3, U9 U-Bhf. Rathaus Steglitz, 2. BA, Grundinstandsetzung, Bitte nicht öffnen!!".
d. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
e. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz.
f. Die Eignung von Subunternehmern, die im Teilnahmeantrag noch nicht benannt wurden, deren Einsatz aber mit Beginn der Leistungserbringung geplant ist, ist mit der Angebotsabgabe anhand der in Ziff. III.1.1) -III.1.3)genannten Eignungskriterien nachzuweisen.
g. Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) für den Bieter sowie für seine Subunternehmer abzugeben.
h. Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag auch ohne Verhandlungen auf die eingereichten schriftlichen Angebote zu erteilen.

References: § 123
 § 124
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 30
 § 6
 § 13
 § 7
 § 1
 § 47
 § 1
 § 1
 § 9
 § 1