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Timestamp: 2020-01-29 00:24:01+00:00

Document:
Dienstleistungen - 246600-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 246600-2016
Diese Bekanntmachung wurde annulliert von: 359578-2016
16/07/2016 S136 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Koblenz: Beschaffungsberatung
2016/S 136-246600
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, dieses vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Kontaktstelle(n): BAAINBw PMO2 - Vertrag
E-Mail: BAAINBwPMO2-Vertrag@bundeswehr.org
Fax: +49 26140014222
Offizielle Bezeichnung: BAAINBw E1.3 - Angebotssammelstelle
E-Mail: baainbwE1-angebotssammelstelle@bundeswehr.org
Telefon: +49 261 40013955
Fax: +49 261 40013960
Internet-Adresse: http://baainbw.de
E/2KCM/GA075/EE318 Unabhängige externe juristische, wirtschaftliche und technische Beratung des TLVS Controllings.
NUTS-Code DEB11
Der Auftraggeber beabsichtigt ein Unternehmen mit der Analyse und Bewertung von Studien zu beauftragten, welche vor Abschluss des maßgeblichen Vertrages zur Realisierung des Rüstungsprojekts "Taktisches Luftverteidigungssystem" (TLVS)elementare Projektrisiken reduzieren sollen. Für jedes der identifizierten Risiken wurde bzw. wird eine Studie zur Risikominimierung beauftragt.
Bei den Verträgen zur Reduzierung der elementaren Projektrisiken handelt es sich um:
1. Nachweis der Realisierbarkeit einer Baugruppe des Multifunktions-Feuerleitradars im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen.
2. Sicherstellung der Integration eines geeigneten Weitbereichssensors in das beabsichtigte System TLVS im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
3. Klarheit über das Vorgehen bezüglich des benötigten Breitbandfunknetzes im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
4. Nachweis der Verfügbarkeit eines geeigneten Mittelbereichssensors im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
5. Nachweis der Funktionsfähigkeit der Ziel- und Bedrohungsdatenbank im vorgegebenen zeitlichen Rahmen.
Aufgabe des Auftragnehmers wird es sein, diese Studien von außen zu analysieren und zu bewerten. Im Einzelnen sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
1. Effektivität der Konditionierungsverträge: Prüfung der Eignung der beauftragten Leistungen zur Reduzierung der elementaren Projektrisiken sowie Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bei festgestellten Eignungsmängeln.
2. Bewertung der ingenieurtechnischen Leistung aus den Konditionierungsverträgen: Bewertung der fachtechnischen Qualität der Berichte zu den Studien im Hinblick darauf, ob die Berichtsqualität für eine fundierte Entscheidung über das weitere Vorgehen ausreicht.
3. Restrisikoanalyse: Erstellen eines Vorher/Nachher-Vergleichs der Risiken. Hierbei sind auch die vom Ersteller der Studienergebnisse getroffenen Annahmen zu prüfen. Vorschläge hinsichtlich weiterer möglicher Maßnahmen zur Risikoverringerung sind darzustellen.
4. Gesamtsystembetrachtung (Systems Engineering): Bewertung der Auswirkungen der Ergebnisse der einzelnen Studien auf das Gesamtsystem in der Gesamtschau aller Studienergebnisse auf Basis der Studienberichte sowie auf Basis von Gesprächen mit Mitarbeitern des Auftraggebers und der beteiligten Firmen.
5. Ergebnisbewertung: Abschließende Bewertung der Risikominimierungsmaßnahmen und Darstellung des daraus folgenden Sachstands.
6. Empfehlung: Auf Basis der in den zuvor genannten Arbeitspaketen erarbeiteten Ergebnisse erstellt der Auftragnehmer eine Entscheidungsempfehlung zum weiteren Vorgehen im Projekt TLVS.
7. Bewertung des endverhandelten Vertrages zur Realisierung TLVS aus juristischer, wirtschaftlicher und technischer Sicht im Hinblick darauf, ob die mit den Konditionierungsmaßnahmen verfolgten Ziele erreicht wurden und etwaige vom Auftragnehmer zuvor identifizierten verbliebenen Restrisiken bei der Gestaltung des Vertrages hinreichend berücksichtigt wurden. Der Auftragnehmer zeigt diesbezüglich Verbesserungsmöglichkeiten auf. Etwaige verbliebene finanzielle Risiken sind einer Risikobewertung zu unterziehen.
Die Prüfungen führt der Auftragnehmer innerhalb von maximal 3 Monaten durch und stellt sie in 3 Zwischenberichten dar. Weiterhin sind die Ergebnisse im Laufe des ersten Halbjahres 2017 voraussichtlich der Leitung des Bundesministeriums der Verteidigung vorzustellen und in einem Abschlussbericht zusammenzufassen.
in Tagen: 250 (ab Auftragsvergabe)
Siehe § 10 Abs. 3 VSVgV i. V. m. § 18 VOL/B.
Siehe § 10 Abs. 3 VSVgV i. V. m. § 17 VOL/B.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Der Bewerber muss Angaben zur Organisationsform innerhalb des Bewerbers machen (Einzelbewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft). Bewerbergemeinschaften müssen mit dem Angebot eine Bewerbergemeinschaftserklärung einreichen, aus der sich die Firmen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall sowie ein bevollmächtigtes Mitglied ergeben. Die Erklärung ist mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 047/12.2015 abzugeben. Das Formular kann über die Internetadresse http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_YJsR0UAul0npQ!!/ abgerufen werden.
Die Bewerber werden im Zuge der Erstellung des Angebots und der Auftragsdurchführung im Zuschlagsfall zumindest auch mit Unterlagen in Berührung kommen, die nach den Vorgaben des § 4 Abs. 2 Nr. 2 SÜG (Sicherheitsüberprüfungsgesetz) als "Geheim" deklariert sind.
Die Bewerber und ihre Nachunternehmer sind daher verpflichtet, den Schutz aller in ihrem Besitz befindlichen oder zur Kenntnis gelangten Verschlusssachen im Vergabeverfahren und für die gesamte Vertragsdauer sowie nach Kündigung und Auflösung oder Ablauf des Vertrages zu gewährleisten.
Hierzu reichen die Bewerber und ihre Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 031/04.2016 (Bewerber) bzw. BAAINBw-B-V 032/04.2016 (Nachunternehmer) mit ihrem Teilnahmeantrag ein. Die Formulare können über die Internetadresse
http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_YJsR0UAul0npQ!!/
abgerufen werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem einzelnen Mitglied abzugeben.
Bewerber und etwaige Unterauftragnehmer müssen sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundeswirtschaftsminiteriums befinden.
Dies ist mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen durch Vorlage der o. g. Verpflichtungserklärung (BAAINBw-B-V 031/4.2016 bzw. BAAINBw-B-V 032/04.2016).
Der Auftraggeber weist bezüglich des Umgangs mit solchen Verschlussunterlagen auf das vom Bundeswirtschaftsministeriums herausgegebene "Handbuch für den Geheimschutz in der Wirtschaft" in der jeweils gültigen Fassung. Es kann unter https://bmwisicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 abgerufen werden.
Hinsichtlich des zur Auftragserfüllung eingesetzten Personals des Auftragnehmers und etwaiger Unterauftragnehmer ist vom Bewerber hinsichtlich aller Juristen und Wirtschaftswissenschaftler, die mit dem Auftrag befasst sein werden, eine Verpflichtungserklärung dahingehend abzugeben, dass eine gültige VS-Sicherheitsüberprüfung der Stufe 1 vorliegt. Hinsichtlich des zur Auftragserfüllung eingesetzten ingenieurswissenschaftlichen Personals ist die Verpflichtungserklärung abzugeben, dass hinsichtlicher aller Ingenieure, die mit dem Auftrag befasst sein werden, eine VS-Sicherheitüberprüfung der Stufe 2 vorliegt. Die Erklärung ist mit Einreichung des Teilnahmeantrags vorzulegen.
Bitte beachten Sie, dass die Angaben zur Geheimschutzbetreuung sowie zu den VS-Sicherheitsüberprüfungen gemäß Ziff. IV.1.2) dieser Bekanntmachung zur Auswahl herangezogen werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen.
1. Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister oder ein vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens. Der jeweilige Nachweis ist nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Bewerbungen. Für im Handelsregister nicht eingetragene bzw. ausländische Bewerber ist die Vorlage vergleichbarer, gleichwertiger Nachweise gestattet. Ein Nachweis der Gleichwertigkeit ist mit der Bewerbung vorzulegen. Der Bewerber bestätigt, dass der jeweilige der Bewerbung beigefügte Auszug bzw. Nachweis den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
2. Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 034/04.2016. Das Formular kann über die Internetadresse http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_YJsR0UAul0npQ!!/ abgerufen werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, einen Gewerbezentralregisterauszug beizuziehen und zu prüfen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmern vorzulegen.
1. Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister oder ein vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens.
Der jeweilige Nachweis ist nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Bewerbungen.
Für im Handelsregister nicht eingetragene bzw. ausländische Unterauftragnehmer ist die Vorlage vergleichbarer, gleichwertiger Nachweise gestattet. Ein Nachweis der Gleichwertigkeit ist mit der Bewerbung vorzulegen. Der Unterauftragnehmer bestätigt, dass der jeweilige der Bewerbung beigefügte Auszug bzw. Nachweis den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
2. Eigenerklärung des Unterauftragnehmers zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB mit dem Inhalt des Formulars BAAINBw-B-V 034/04.2016. Das Formular kann über die Internetadresse
http://www.baainbw.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9stSi9MSkVL3EvPTUpPwS_ YJsR0UAul0npQ!!/ abgerufen werden.
1. Eigenerklärung des Bewerbers zum Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 2 000 000 EUR des Bewerbers mit Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung und Nachweis zum Bestehen eines Versicherungsschutzes i. H. v. mindestens 10 000 000 EUR bereits zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags.
1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unterauftragnehmers mit Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung und Nachweis zum Bestehen eines branchenüblichen Versicherungsschutzes bereits zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags.
1. Angabe der Anzahl der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss und Erfahrungen im Bereich der Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstands vergleichbar sind.
2. Angabe der Anzahl (Mindestanzahl 3) der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich Beschäftigten mit ingenieurwissenschaftlichem Hochschulstudium auf dem Gebiet Informations- und Kommunikationstechnik.
3. Angabe der Anzahl (Mindestanzahl 3) der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Volljuristen i. S. d. §§ 5 ff DRiG (Deutsches Richtergesetz) bzw. als EU-Ausländer als Rechtsanwalt in Deutschland nach § 4 BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung) zugelassenen Personen.
4. Angabe der Anzahl (Mindestanzahl 3) der beim Bewerber in den letzten 3 Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Wirtschaftswissenschaftler.
5. Angabe von mindestens drei Referenzen über die Durchführung von Leistungen, die mit dem unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben gemäß Ziffer IV.1.2) dieser Bekanntmachung zur Auswahl herangezogen werden.
Sämtliche Referenzen müssen aus den letzten 3 Geschäftsjahren stammen. Referenz für dieses Vergabeverfahren ist nur eine abgeschlossene oder unmittelbar vor dem Abschluss stehende Leistung. Folgende Mindestanforderungen sind einzuhalten. Die Mindestanforderungen können auch kumulativ mittels einer der eingereichten Referenzen nachgewiesen werden:
Mindestens eine Referenz muss für die öffentliche Hand erbracht worden sein. Mindestens eine Referenz muss den Umgang mit Verschlusssachen mindestens der Stufe geheim betreffen oder einen gleichwertigen Umgang mit sicherheitsempfindlichen Unterlagen nachweisen.
Die benannten Referenzen müssen daher Angaben zu folgenden (Teil-) Leistungen und Inhalten beinhalten:
— Angabe des Auftraggebers; Benennung oder Beschreibung der Institution und Kennzeichnung, ob öffentliche Hand oder privates Unternehmen
— Durchführung eines Risikomanagements,
— Vertragsanalyse aus technischer, wirtschaftlicher und juristischer Sicht,
— Durchführung einer Gesamtsystembetrachtung (Systems Engineering),
— Angaben zum Tätigkeitsbereich (Branche) des Referenzgebers,
— Projektbeginn (Monat und Jahr) und –ende,
— Angabe des Auftragsvolumens in Personentagen (PT) 6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er bis zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung keine geschäftlichen Verbindungen zur Luftverteidigungsbranche hatte und hinsichtlich des Projekts "Taktisches Luftverteidigungssystem" (TLVS), dessen Konditionierungen mit diesem Auftrag bewertet werden sollen, als auch hinsichtlich zu TLVS konkurrierender Produkte keinerlei Eigeninteresse hat. Für den Auftraggeber ist die Neutralität des gesuchten Unternehmens von herausragender Bedeutung.
1. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss und Erfahrungen im Bereich der Leistungen, die mit dem Gegenstand des unter Ziffer II.1.5 dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstands vergleichbar sind.
2. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich Beschäftigten mit ingenieurwissenschaftlichem Hochschulstudium auf dem Gebiet Informations- und Kommunikationstechnik.
3. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Volljuristen i. S. d. §§ 5 ff DRiG (Deutsches Richergesetz) bzw. als EU-Ausländer als Rechtsanwalt in Deutschland nach § 4 BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung) zugelassene Personen
4. Angabe der Anzahl der beim Unterauftragnehmer in den letzten 3 Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Wirtschaftswissenschaftler.
5. Angabe von mindestens 3 Referenzen über die Durchführung von Leistungen, die mit dem unter Ziffer II.1.5) dieser Bekanntmachung dargestellten Leistungsgegenstand vergleichbar sind. Mindestens eine Referenz muss den Umgang mit Verschlusssachen mindestens der Stufe geheim betreffen oder einen gleichwertigen Umgang mit sicherheitsempfindlichen Unterlagen nachweisen. Die benannten Referenzen müssen daher Angaben zu folgenden (Teil-) Leistungen beinhalten:
— Angabe des Auftraggebers; Benennung oder Beschreibung der Institution und Kennzeichnung, ob öffentliche Hand oder privates Unternehmen,
— Durchführung einer Gesamtsystembetrachtung (Systems Engineering).
Neben diesen Angaben zum Leistungsinhalt der Referenzen müssen für jede Referenz noch folgende Angaben gemacht werden:
— Name und Adresse des Auftraggebers (Referenzgeber) inkl. Kontaktdaten (soweit verfügbar);
— Angaben zum Tätigkeitsbereich (Branche) des Referenzgebers;
— Projektbeginn (Monat und Jahr) und –ende;
— Angabe des Auftragsvolumens in Personentagen (PT).
6. Eigenerklärung des Unterauftragnehmers, dass er bis zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung keine geschäftlichen Verbindungen zur Luftverteidigungsbranche hatte und hinsichtlich des Projekts "Taktisches Luftverteidigungssystem" (TLVS), dessen Konditionierungen mit diesem Auftrag bewertet werden sollen, als auch hinsichtlich zu TLVS konkurrierender Produkte keinerlei Eigeninteresse hat. Für den Auftraggeber ist die Neutralität des gesuchten Unternehmens von herausragender Bedeutung.
Geplante Mindestzahl 003 und Höchstzahl 003
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt in 3 Stufen:
1. Stufe: Prüfung der Teilnahmeanträge auf die Einhaltung der Formalien nach Ziffer VI.3) Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Bekanntmachung sowie auf das Vorliegen der nach Ziffer III.1.3), III.1.4), III.2.1) - 2.3) dieser Bekanntmachung erforderlichen Erklärungen und Nachweise.
2. Stufe: Prüfung des Vorliegens von Ausschlussgründen.
3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemessen an der zu vergebenden Leistung.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 3 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, wird der Auftraggeber die 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auswählen, die die aufgestellten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen und der hier ausgeschriebenen Leistung am nächsten liegen. Es werden die Bewerber aufgefordert, die die höchsten Punkte erhalten (Ranking). Dafür werden die vom Bewerber eingereichten Unterlagen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wie folgt herangezogen:
1. Für die Angaben gem. Ziffer III.2.3) Nr. 3 (Referenzen) dieser Bekanntmachung vergibt der Auftraggeber maximal 150 Punkte je Bewerber. Dabei können für eine wertbare Referenz max. 50 Punkte erreicht werden. Es werden die ersten 3 benannten Referenzen bewertet, wobei mindestens 1 der zu bewertenden ersten 3 Referenzen von einem Auftraggeber der öffentlichen Hand stammen und den Umgang mit Verschlusssachen mindestens der Stufe Geheim oder einen gleichwertigen Umgang mit sicherheitsempfindlichen Unterlagen betreffen muss . Eine Referenz erhält die maximale Punktzahl, wenn sie im Hinblick auf
a) den dargestellten Leistungsinhalt,
b) die Projektlaufzeit und,
c) die Komplexität des Auftrages,
d) den Tätigkeitsbereich
mit den hier zur Vergabe anstehenden Leistungen vollumfänglich vergleichbar ist und im verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich liegt.
Stammt die Referenz aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich und sind 3 der 4 Kriterien erfüllt, vergibt der Auftraggeber 30 Punkte.
Stammt die Referenz aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich und sind 2 der 4 Kriterien erfüllt, vergibt der Auftraggeber 20 Punkte.
Stammt die Referenz aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich und ist nur 1 der 4 Kriterien erfüllt, vergibt der Auftraggeber maximal 10 Punkte.
Referenzen, die nicht mit den Kriterien der 4 Punkte vergleichbar sind oder nicht aus dem verteidigungs- oder sicherheitsrelevanten Bereich stammen, erhalten keine Punkte.
2. Für die Angaben gem. Ziffer III.2.3) Nr. 1 (Anzahl der beim Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen) dieser Bekanntmachung vergibt der Auftraggeber maximal 50 Punkte je Bewerber. Dabei können die Punkte wie folgt erreicht werden:
Die maximale Punktzahl wird für mehr als 20 durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren vergeben.
Werden mehr als 10 und bis zu 20 durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren nachgewiesen, so erhält der Bewerber 30 Punkte.
Werden 5 und bis zu 10 durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr in den die letzten 3 Geschäftsjahren nachgewiesen, so erhält der Bewerber 20 Punkte.
Unter 5 beschäftigte Arbeitnehmer mit Erfahrungen im Bereich der Leistungen je Geschäftsjahr i. S. d. der oben genannten Anforderung werden keine Punkte vergeben.
3. Für die Angaben gem. Ziffer III.2.3) Nr. 2 (Anzahl ingenieurwiss. Mitarbeiter Informations- u. Kommunikationstechnik) vergibt der Auftraggeber maximal 50 Punkte je Bewerber. Dabei können die Punkte wie folgt erreicht werden: Die maximale Punktzahl wird für mehr als 20 durchschnittlich Beschäftigte je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren vergeben.
Werden mehr als 10 und bis zu 20 durchschnittlich Beschäftigte je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, erhält der Bewerber 30 Punkte.
Werden 5 und bis zu 10 durchschnittlich Beschäftigte je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, erhält der Bewerber 20 Punkte. Unter 5 durchschnittlich Beschäftigten im Sinne der oben genannten Anforderungen werden keine Punkte vergeben.
4. Für die Angaben gem. Ziffer III. 2.3) Nr. 3 und 4 (Anzahl jur. und wirtschaftswissenschaftliches Personal) dieser Bekanntmachung vergibt der Auftraggeber maximal 50 Punkte je Bewerber. Dabei können die Punkte wie folgt erreicht werden:
Die maximale Punktzahl wird für mehr als 20 Juristen und mehr als 20 Wirtschaftswissenschaftler durchschnittlich beschäftigt je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren vergeben.
Werden mehr als 10 und bis zu 20 Juristen und mehr als 10 und bis zu 20 Wirtschaftswissenschaftler durchschnittlich beschäftigt je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, so erhält der Bewerber 30 Punkte.
Werden 5 und bis zu 10 Juristen und 5 und bis zu 10 Wirtschaftswissenschaftler durchschnittlich beschäftigt je Geschäftsjahr für die letzten 3 Geschäftsjahre nachgewiesen, so erhält der Bewerber 20 Punkte.
Bei unter 5 Juristen und 5 Wirtschaftswissenschaftlern i. S. der oben genannten Anforderung werden keine Punkte vergeben.
Liegt eine der erforderlichen Anzahl an Juristen oder Wirtschaftswissenschaftlern unter der maßgeblichen Grenze einer Kategorie, so wird maximal die Punktezahl der nächst niedrigeren Kategorie gewährt.
4.8.2016 - 14:00
1. Bitte beachten Sie, dass mit dieser Bekanntmachung zunächst der Teilnahmewettbewerb gestartet wird.
Vergabeunterlagen werden nur an solche Unternehmen, die im Rahmen des hier ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerbs ausgewählt werden, herausgereicht.
2. Der Bewerber hat seine Bewerbung als zweifach ausgedrucktes und unterzeichnetes Exemplar des Teilnahmeantrags mitsamt einer elektronischen Kopie des Teilnahmeantrags auf einem erfolgreich virengeprüften Datenträger zu übermitteln.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
Der Umschlag ist ausschließlich an die im Anhang A.III unter "Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an" aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen - EU - Teilnahmewettbewerb,
E/K2CM/GA075/EE318,
Schlusstermin: 4.8.2016, 14:00 Uhr.
3. Sämtliche der in Ziffern III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen beziehen sich auf das sich konkret bewerbende Unternehmen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben, Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
4. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und/oder finanziellen und/oder technischen Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber die Leistungsteile/Einsatzbereiche in seiner Bewerbung zu bezeichnen, die eingesetzten Dritten/Nachunternehmer zu benennen und zusätzlich zu den von ihm geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise für diese Dritten/ Nachunternehmer in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten/Nachunternehmer zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft; mindestens in dem in dieser Bekanntmachung geforderten Umfang. Von diesen Nachunternehmern/Dritten ist jeweils eine Erklärung vorzulegen, dass er im Auftragsfall für die Durchführung mit den erforderlichen Mitteln zur Verfügung steht ("Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers"). Dies gilt ausdrücklich auch für den Zugriff auf Gesellschaften im Konzernverbund des Bewerbers, sofern diese rechtlich selbstständig sind. Beabsichtigt der Bewerber für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen für solche Leistungsbereiche, für die er selbst geeignet ist, andere Unternehmen einzusetzen, so sind diese Teilleistungen anzugeben. Der Bewerber ist zusätzlich verpflichtet, für die vorgesehenen Leistungsteile/ Einsatzbereiche die Namen der anderen Unternehmen zu benennen, entsprechende Verpflichtungserklärungen beizubringen und deren Eignung nachzuweisen.
5. Fragen und Hinweise sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die unter Ziffer I.1) dieser Bekanntmachung genannte Stelle zu richten. Sie sind in deutscher Sprache zu formulieren. Um sachdienliche Auskünfte allen interessierten Bewerbern zugänglich machen zu können, werden Sie gebeten, sich bei der unter Ziffer I.1) dieser Bekanntmachung genannten Stelle mit Ihren für dieses Verfahren geltenden Kontaktdaten zu melden. Antworten auf Fragen werden allen Bewerbern gleichzeitig in anonymisierter Form in einen Datenraum im Internet zugänglich gemacht.Der Datenraum ist über folgenden Link erreichbar: https://daten.baainbw.de/KAus/B/
Das oben genannte Portal ist in eigener Verantwortung auf aktuelle Informationen zu überprüfen. Die Bewerber werden daher gebeten, sich rechtzeitig mit der Nutzung des Portals vertraut zu machen. Die Bewerber werden gebeten, bei der Formulierung der Fragen zu berücksichtigen, dass diese zusammen mit den Antworten allen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Auskunft erteilenden Stelle eingegangen sind.
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: (URL) Anhang A.III („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) - Angebotssammelstelle.
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammer des Bundes
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Nichtabhilfemitteilung. Es gelten u. a. die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Falle verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- und Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen Ihnen beeinträchtigen könnte.
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetz gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

References: § 10
 § 18
 § 10
 § 17
 § 4
 § 4
 § 4