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Timestamp: 2019-12-11 14:01:41+00:00

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FG Düsseldorf, 19.05.2010 - 15 K 1185/09 H(L) - dejure.org
FG Düsseldorf, 19.05.2010 - 15 K 1185/09 H(L)
https://dejure.org/2010,2896
FG Düsseldorf, 19.05.2010 - 15 K 1185/09 H(L) (https://dejure.org/2010,2896)
FG Düsseldorf, Entscheidung vom 19.05.2010 - 15 K 1185/09 H(L) (https://dejure.org/2010,2896)
FG Düsseldorf, Entscheidung vom 19. Mai 2010 - 15 K 1185/09 H(L) (https://dejure.org/2010,2896)
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Nachversteuerung von Essenszuschüssen an einen Arbeitnehmer in Form von Restaurantschecks; Lohnsteuerpflichtige Einkünfte; Ein bei einem Dritten einzulösender Warengutschein als Sachbezug i.S.v. § 8 Abs. 2 S. 1 Einkommenssteuergesetz (EStG)
Essenszuschüsse in Form von Restaurantschecks
Versteuerung von Restaurantschecks als Barlohn; Abgrenzung zum Warengutschein; Arbeitslohn; Barlohn; Warengutschein; Billigkeitsregelung
Versteuerung von Restaurantschecks als Barlohn - Abgrenzung zum Warengutschein
Restaurantschecks von Arbeitnehmern im Einzelfall als Geldzuwendungen zu versteuern
Restaurantschecks sind kein Sachbezug
Restaurantschecks vom Arbeitgeber
Restaurantschecks voll zu versteuern
Restaurantschecks des Arbeitgebers kein Sachbezug
Abgabe von Essensmarken
BB 2010, 2206
EFG 2010, 2078
LSG Baden-Württemberg, 10.05.2016 - L 11 R 4048/15
Betriebsprüfung - Beitragsnachforderung - beitragsrechtliche Berücksichtigung …
Allein die abstrakte Möglichkeit missbräuchlicher Verwendung der Restaurantschecks steht der Anwendung der die Klägerin begünstigenden Vorschriften nicht entgegen (ebenso Hessisches LSG 27.05.2010, L 8 KR 168/09, juris; strenger: FG Düsseldorf 19.05.2010, 15 K 1185/09, juris mwN - im Widerspruch zur zeitlich späteren BFH-Rechtsprechung aber von Barlohn iSv § 8 Abs. 1 EStG ausgehend).
Das Gesetz schließt es aber nicht aus, dass der Steuerpflichtige --jedenfalls im Rechtsbehelfsverfahren zur ersten Veranlagung-- eingereichte Unterlagen durch weitere, bei der Abgabe der Steuererklärung bereits vorhandene Nachweise (s. insoweit BFH-Urteil vom 13. Dezember 2005 XI R 52/04, BFHE 212, 208, BStBl II 2006, 462; BFH-Beschluss vom 3. Dezember 2007 VIII B 28/07, juris; Hoffmann, EFG 2010, 2078) ergänzt (z.B. Wendt, FR 2009, 598, 599;… s.a. Kulosa in Schmidt, a.a.O., § 7g Rz 22;… Meyer in Herrmann/Heuer/Raupach, a.a.O., § 7g EStG Rz 89;… Lambrecht in Kirchhof, EStG, 10. Aufl., § 7g Rz 19, 23;… Brandis in Blümich, a.a.O., § 7g Rz 51; Bartone in Korn, EStG, § 7g n.F. Rz 53.4;… Kratzsch in Frotscher, a.a.O., § 7g Rz 35; Schoor, Die Steuerberatung 2011, 18, 22).
Die verfassungsrechtlichen Zweifel betreffen nicht nur die Feststellungsbescheide als Grundlagenbescheide (vgl. hierzu Beschluss des FG Münster vom 4. August 2010 3 V 936/10 F, BB 2010, 2206), sondern auch die Grunderwerbsteuerbescheide, in denen sich die Steuer nach den Grundbesitzwerten bemisst (vgl. BFH-Beschluss vom 27. Mai 2009 II R 64/08, BFHE 225, 508, BStBl II 2009, 856).
Anders als bei der Tarifvorschrift des § 19 Erbschaftsteuergesetz (ErbStG; dazu BFH-Beschluss vom 1. April 2010 II B 168/09, BFHE 228, 149, BStBl II 2010, 558) oder beim Solidaritätszuschlag (s. Beschluss des FG Hamburg vom 4. Juni 2010 3 V 62, EFG 2010, 1532) betrifft die Regelung in § 8 Abs. 2 GrEStG nur bestimmte (Ausnahme-) Fallgestaltungen im Rahmen der grunderwerbsteuerpflichtigen Tatbestände, so dass von der Aussetzung keine Breitenwirkung ausgeht (ebenso FG Münster, Beschluss vom 4. August 2010 3 V 936/10 F, BB 2010, 2206).
Der Senat hat die Beschwerde gemäß § 128 Abs. 3 i.V.m. § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO zugelassen, weil noch keine höchstrichterliche Entscheidung zur Aussetzung der Vollziehung in einem vergleichbaren Fall vorliegt (vgl. Beschluss des FG Münster vom 4. August 2010 3 V 936/10 F, BB 2010, 2206, gegen den offenbar keine Beschwerde eingelegt wurde).

References: § 8
 § 8
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 19
 § 8
 § 128
 § 115