Source: https://www.lecturio.de/jura/strafrecht-bt-1/unerlaubtes-entfernen-vom-unfallort.vortrag
Timestamp: 2020-05-28 12:05:36+00:00

Document:
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort § 142 StGB – Online lernen | Lecturio
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Strafrecht Besonderer Teil 1: Straftaten gegen Individualrechtsgüter und gegen Rechtsgüter der Allgemeinheit“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Abschlussfall: Die Trunkenheitsfahrt
Falllösung: Die Trunkenheitsfahrt
Welches Rechtsgut schützt § 142 StGB?
Der § 142 StGB schützt die zivilrechtlichen Ansprüche von Unfallbeteiligten.
Der § 142 StGB schützt die Sicherheit im Straßenverkehr.
Der § 142 StGB schützt das Eigentum.
Der § 142 StGB schützt kein Rechtsgut.
Ab welchem Zeitpunkt hat sich der Täter vom Unfallort entfernt?
Der Täter entfernt sich vom Unfallort, wenn er das Tatgeschehen so weit verlässt, dass er nicht mehr als Unfallbeteiligter identifiziert werden kann.
Der Täter entfernt sich vom Unfallort, wenn er sich am Unfallort versteckt.
Der Täter entfernt sich vom Unfallort, wenn er das Tatgeschehen zwar räumlich verlässt, aber noch in der Nähe des Unfalls als Unfallbeteiligter identifiziert werden kann.
Der Täter hat sich schon vom Unfallort entfernt, wenn den entsprechenden Vorsatz gebildet hat.
Ab wann kann von dem Warten einer "angemessenen Zeit" im Sinne des § 142 Abs. 1 Nr. 2 StGB gesprochen werden?
Die Beurteillung, ob der Täter eine angemessene Zeit gewartet hat, richtet sich immer im Einzelfall nach einer Gesamtabwägung.
Die Wartezeit beträgt immer mindestens eine Stunde.
Auf das Warten einer "angemessenen Zeit" kommt es im Rahmen des § 142 StGB nicht an.
Die Wartezeit beträgt immer drei Stunden.
Um welche Art von Vorschrift handelt es sich bei der tätigen Reue nach § 142 Abs. 4 StGB?
Der § 142 Abs. 4 StGB ist ein Strafmilderungsgrund zu § 142 Abs. 1 und 2 StGB.
Der § 142 Abs. 4 StGB ist ein Qualifikationstatbestand zu § 142 Abs. 1 und 2 StGB.
Der § 142 Abs. 4 StGB ist ein Rechtfertigungsgrund zu § 142 Abs. 1 und 2 StGB.
Der § 142 Abs. 4 StGB ist ein Regelbeispiel.
Was versteht man unter einem Unfall im Sinne des § 142 StGB?
Unter einem Unfall versteht man jedes plötzlich auftretende Ereignis, bei dem ein Mensch zu Schaden kommt oder ein Sachschaden entsteht.
Unter einem Unfall versteht man jedes Ereignis, bei dem ein Mensch zu Schaden kommt oder ein Sachschaden entsteht.
Unter einem Unfall versteht man jedes plötzlich auftretende Ereignis, bei dem ein Mensch oder eine Sache gefährdet wird.
Auf den Begriff des Unfalls kommt es im Rahmen des § 142 StGB nicht an.
Tatbestandsmäßig nach § 142 StGB sind nur Unfälle, die ...
sich im öffentlichen Straßenverkehr ereignen.
sich auf Privatgelände ereignen.
sich sowohl auf Privatgelände als auch im öffentlichen Straßenverkehr ereignen.
sich im Ausland ereignen.
Wer ist Unfallbeteiligter im Sinne des § 142 StGB?
Der Begriff des Unfallbeteiligten ist in § 142 Abs. 5 StGB legaldefiniert.
Im Rahmen des § 142 StGB kommt es auf den Begriff des Unfallbeteiligten nicht an.
Unfallbeteiligter ist jeder, der an einem Unfall die Schuld trägt.
Welche Ansichten werden zum Begriff des Unfallbeteiligten nach § 142 Abs. 5 StGB vertreten?
Es wird vertreten, dass unter den Begriff jede im Fahrzeug anwesende Person erfasst wird.
Es wird vertreten, dass die im Fahrzeug anwesende Person nach der Äquivalenztheorie einen Beitrag geleistet haben muss.
Es wird vertreten, dass Mitfahrer nie Unfallbeteiligte sein können.
Welche Pflicht trifft einen Unfallbeteiligten bei der Anwesenheit feststellungsbereiter Personen?
Der Unfallbeteiligte hat eine aktive Vorzeigepflicht.
Der Unfallbeteiligte muss auf mögliche Schäden hinweisen.
Der Unfallbeteiligte hat keine Pflichten, wenn feststellungsbereite Personen anwesend sind.
Der Unfallbeteiligte muss sich umgehend der Polizei stellen.
Was erfordert der subjektive Tatbestand des § 142 StGB?
Der Täter handelt zumindest mit Eventualvorsatz bezüglich des objektiven Tatbestands.
Der Täter handelt zumindest mit Eventualvorsatz bezüglich des objektiven Tatbestands und Schädigungsabsicht.
Auf den subjektiven Tatbestand kommt es im Rahmen des § 142 StGB nicht an.
Der Täter handelt mit Absicht bezüglich des objektiven Tatbestands.
Dozent des Vortrages Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB)

References: § 142
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