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Timestamp: 2017-05-29 17:14:52+00:00

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Rechtsprechung BGH, 17.07.2008 - I ZR 197/05 Volltextveröffentlichungen (20)
FC TroschenreuthUWG § 7 Abs. 2 Nr. 3
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3"FC Troschenreuth"
FC Troschenreuth§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3"FC Troschenreuth"; Rechtsfolgen der Angabe der E-Mail-Adresse eines Sportvereins auf der Website; Berechtigung zur unaufgeforderten Übersendung gewerblicher Anfragen
Lockerung der Zulässigkeitsgrenzen für die Faxwerbung bei Gewerbetreibenden
Wird zitiert von ... (7) BGH, 11.03.2010 - I ZR 27/08 Telefonwerbung nach UnternehmenswechselBei einer Werbung per E-Mail gegenüber Gewerbetreibenden reichte nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 - anders als nunmehr gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2008, der eine "vorherige ausdrückliche Einwilligung" erfordert - zwar eine konkludente Einwilligung aus (vgl. BGH, Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 197/05, GRUR 2008, 925 Tz. 21 = WRP 2008, 1130 - FC Troschenreuth).Eine bloß mutmaßliche Einwilligung konnte die E-Mail-Werbung gegenüber einem Gewerbetreibenden auch schon nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 nicht rechtfertigen (BGH GRUR 2008, 925 Tz. 27 - FC Troschenreuth).Die bloß mutmaßliche Einwilligung des Beworbenen reichte für die Zulässigkeit einer Werbung per E-Mail dagegen nicht aus (vgl. BGH GRUR 2008, 925 Tz. 25 - FC Troschenreuth).
OLG München, 27.09.2012 - 29 U 1682/12 Double-Opt-InNach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stellen alle auf Absatzförderung gerichteten Handlungen bzw. Äußerungen eines Unternehmens Werbung im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG dar (BGH GRUR 2008, 925 - FC Troschenreuth Tz. 14 ff.;… so auch Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 30. Auflage 2012, § 7 Rn. 33 und § 2 Rn. 15).
BGH, 10.12.2009 - I ZR 201/07 Einwilligung in den Empfang von E-Mail-Werbunga) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 E-Mail-Werbung nicht durch ein mutmaßliches, sondern nur durch ein ausdrückliches oder konkludentes Einverständnis gerechtfertigt sein kann (vgl. BGH, Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 197/05, GRUR 2008, 925 Tz. 25 = WRP 2008, 1330 - FC Troschenreuth).
OLG Köln, 12.12.2008 - 6 U 41/08 Untersagung der unaufgeforderten telefonischen Kontaktaufnahme mit Verbrauchern …Werbung im Sinne des § 7 Abs. 2 UWG liegt darüber hinaus nach der Rechtsprechung des BGH auch vor, wenn nicht der Absatz gefördert wird, sondern Nachfragehandlungen vorgenommen werden (vgl. zu einer Anfrage per E-Mail BGH GRUR 2008, 925 f, Rz 15 - "FC Troschenreuth").
OLG Frankfurt, 24.11.2016 - 6 U 33/16 Belästigende Werbung: Ausdrückliche Einwilligung in Nachfragehandlungen per …Der Senat neigt dazu, dies großzügiger zu bewerten als das Landgericht, weil der Begriff "Werbung" nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch Nachfragehandlungen einschließt, die sich auf den Bezug von Waren- und Dienstleistungen richten, die ein Unternehmen für seine eigene Geschäftstätigkeit auf dem Markt benötigt (BGH GRUR 2008, 923 [BGH 17.07.2008 - I ZR 75/06] Tz. 13 - Faxanfrage im Autohandel; BGH GRUR 2008, 925, [BGH 17.07.2008 - I ZR 197/05] Tz. 16 - FC Troschenreuth).
OLG Stuttgart, 25.07.2013 - 2 U 9/13 Wettbewerbsverstoß: Übersendung eines Telefaxes zur Auskunftsabfrage ohne …Sie umfasst sowohl die Absatzwerbung wie die Nachfragewerbung, also das Bemühen um den Bezug von Waren oder Dienstleistungen (BGH GRUR 2008, 925 [Tz. 16] - FC Troschenreuth [dort Werbebannerplatzierungsangebot auf Homepage des Clubs bei Zahlung von Entgelt je Klick]; 2008, 923 [Tz. 12] - Faxanfrage im Autohandel [Fahrzeugankaufwerbung];… Köln OLG-Report 2009, 595 [juris Tz. 13] - Revision I ZR 13/09 durch Rücknahme erledigt;… Köhler a.a.O. § 7, 33;… Hasselblatt a.a.O. § 61, 30;… Keller in Harte/Henning a.a.O. § 2, 13;… Menebröcker a.a.O. § 7, 34).
SG Düsseldorf, 03.12.2008 - S 2 KA 184/07 VertragsarztangelegenheitenEs liegt schließlich auch keine für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr (vgl. dazu BGH, Urteil vom 17.07.2008 - I ZR 197/05 -) vor.

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