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Timestamp: 2017-09-22 22:22:13+00:00

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Forum für Freunde der Hobby-Malerei und solche die es werden wollen - Netiquette
Netiquette Allgemeine Netiquette für alle Foren
Die Netiquette umfaßt die allgemein anerkannten Verhaltensgrundsätze im Internet. Im Folgenden werden Ihnen diese dargestellt.
§1 Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite auch ein Mensch sitzt!
Wenn sie einen Beitrag verfassen, denken viele Leute leider nicht daran, dass die Nachrichten nicht von Computern gelesen werden, sondern von anderen Menschen. Lassen Sie sich also besser nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreissen. Eine einfache Faustregel: Schreiben Sie nie etwas, was Sie dem Adressaten nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen würden.
§2 Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal denken. Und dann erst posten!
Die Gefahr von Missverständnissen ist bei einem schriftlichen Medium besonders hoch. Vergewissern Sie sich mehrmals, dass der Autor des Artikels, auf den Sie antworten wollen, auch das gemeint hat, was Sie denken. Insbesondere sollten Sie darauf achten, ob nicht vielleicht Ironie, Sarkasmus oder eine ähnliche Variante des Humors benutzt wurde, ohne ihn mit dem Smiley-Symbol :-) zu kennzeichnen.
§3 Teilen Sie etwas Neues mit!
Machen Sie Ihren Standpunkt klar, und drücken Sie sich verständlich aus. Durch schlüssige Argumentation können Sie von vornherein viele Missverständnisse vermeiden. Denken Sie aber daran, dass niemand gerne Artikel liest, die mehrere hundert Zeilen lang sind. Ihr Artikel sollte kurz und prägnant sein, jedoch ohne dass dabei das Verständnis auf der Strecke bleibt. Wer eine Signatur unter seinem Artikel verwenden möchte, sollte dort etwas mitteilen, das noch nicht aus seinem Artikel oder dessen Header hervorgeht. Die Signatur sollte maximal 4 Zeilen lang sein. Der sogenannte Footer ist im Usenet unüblich und unerwünscht. Man bezeichnet damit im Allgemeinen einen von der Software selbst erstellten Text, der automatisch dem Artikel-Inhalt (Message-Body) hinzugefügt wird. Im Gegensatz zur Signatur entzieht sich der Footer im Wesentlichen dem Einfluss des Benutzers (z.B. Hinweise, durch welche Programme der Artikel verarbeitet wurde). Ebenfalls unerwünscht sind sogenannte human gateways. Man sollte nicht seine Aufgabe darin sehen, Artikel aus verschiedenen für jedermann zugänglichen anderen Newsgruppen, Netzen oder Informationsdiensten (z.B. Z-Netz, T-Online, Videotext, AOL, CompuServe usw.) ins Netz weiterzuleiten.
§4 Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie einen Artikel schreiben!
Einige Leute denken, es würde ausreichen, einen Artikel in wenigen Minuten in den Rechner zu hacken. Besonders im Hinblick auf die vorangegangenen Punkte ist das aber kaum möglich. Sie sollten sich die Zeit nehmen, einen angemessenen Artikel zu verfassen. Vergewissern Sie sich vor dem Schreiben, ob nicht bereits andere eine gleichwertige Antwort verfasst haben. Dadurch kennen Sie einen Teil der nachfolgenden Diskussion und können vorgebrachte Argumente bei Ihrem Beitrag schon berücksichtigen. Sie sollten Ihre Artikel vor dem endgültigen Abschicken mindestens einmal vollständig durchgelesen und überarbeitet haben.
§5 Vernachlässigen Sie nicht die Aufmachung Ihres Artikels!
Durch Groß- und Kleinschreibung wird der Text leserlicher. Absätze dienen der Gliederung und lockern den Text auf. Darüber hinaus sollten Punkte und Kommas selbstverständlich sein. Eigener und zitierter Text sollten grundsätzlich durch eine Leerzeile getrennt werden. Auf Blocksatz verzichten Sie besser, da unterschiedlich breite Leerschritte das Lesen erschweren. Sie sollten die Breite der eigenen Zeilen unter etwa 70 Zeichen halten, damit auch nach mehrmaligem Zitieren von Text (Quoten) die Standardzeilenbreite von 80 Zeichen nicht überschritten wird. Zudem wissen professionelle Schreiberlinge längst, dass Zeilen mit mehr als etwa 70 Zeichen vom Menschen nur noch mit Anstrengung zu lesen sind (zählen Sie doch einmal die Zeichen pro Zeile in Ihrer Tageszeitung). Weitere grundlegende Hinweise zur Textgestaltung finden Sie beispielsweise im Duden (Regeln für das Maschinenschreiben) oder in der entsprechenden DIN 5008 (Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung)
. §6 Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus!
Achten Sie darauf, dass Sie Ihre ironisch gemeinten Bemerkungen so kennzeichnen, dass keine Missverständnisse provoziert werden. Bedenken Sie: In einem schriftlichen Medium kommt nichts von Ihrer Mimik und Gestik herüber, die Sie bei persönlichen Gesprächen benutzen würden. Im Netz gibt es für diesen Zweck eine Reihe von Symbolen, die man Smileys nennt; die gebräuchlichsten sind :-) und :-(. Wenn Ihnen nicht sofort auffällt, was diese Smiley-Symbole bedeuten sollen, legen Sie den Kopf doch einfach auf die linke Schulter und schauen Sie noch einmal ... :-) Für den Leser gilt: Erscheint Ihnen ein Text missverständlich oder unlogisch, ziehen Sie in Betracht, dass er ironisch oder sarkastisch gemeint sein könnte. Bitten Sie im Zweifelsfall den Autor per E-Mail um eine Erklärung, statt sofort ein Followup zu posten.
§7 Kürzen Sie zitierten Text auf das notwendige Minimum!
Es ist eine gute Angewohnheit, kurze Ausschnitte des Textes, auf den man sich bezieht, wörtlich zu zitieren und dem eigenen Text voranzustellen. Machen Sie es sich zur Angewohnheit, nur gerade so viel Original-Text stehen zu lassen, dass dem Leser der Zusammenhang nicht verloren geht. Zitierter Text (Quote) stellt nur eine grobe Gedankenstütze dar, viel wichtiger ist das, was Sie an neuen, interessanten, eigenen Gedanken hinzuzufügen haben. Zitieren Sie bereits zitierten Text nach Möglichkeit nicht erneut. Statt Text wortwörtlich zu zitieren, kann er auch durch eine kurze in eckige Klammern [ ] gesetzte Umschreibung ersetzt werden
§8 Zitieren Sie nur Text, auf den Sie auch Bezug nehmen.
Lassen Sie den Originaltext aber auch nicht ganz weg! Der Leser Ihres Artikels hat den Artikel, auf den Sie sich beziehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr exakt in Erinnerung und hat ohne eine Gedankenstütze große Mühe, den Sinn Ihrer Ausführungen zu erkennen. Das Zitieren von Unterschrift oder Signatur ist eine leider weit verbreitete Unsitte und unerwünscht. Beim Zitieren sind den einzelnen Zeilen vorangestellte Initialen nicht erforderlich, weil Newsreader-Software an Hand der internen Artikel-Verkettung (wozu das Schlüsselwort References im Header von Artikeln dient) dies individuell auf Wunsch darstellen kann. Aus dem gleichen Grund ist bei der einleitenden namentlichen Anrede die Wiederholung von Subject, Message-ID, Newsgroup-Namen, Datum und den meisten anderen Header-Zeilen überflüssig.
§9 Benutzen Sie E-Mail!
Wenn Sie dem Autor eines Artikels etwas mitteilen wollen, überlegen Sie bitte, ob dies eine Bereicherung der laufenden Diskussion ist und auch andere interessieren könnte - oder ob nicht eine einfache E-Mail direkt an den Autor besser geeignet wäre. Ein Beispiel: Hitzige Diskussionen arten manchmal in wüste Beschimpfungsorgien (sogenannte Flame Wars) aus. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, ab dem außer den Streithähnen niemand mehr an der Diskussion interessiert ist. Auch Hinweise auf Rechtschreibfehler, technische Probleme, offensichtliche Irrtümer oder Netiquetteverstöße tätigt man besser per E-Mail. Es ist normalerweise unhöflich, Antworten per E-Mail auch noch einmal zusätzlich öffentlich zu posten. Man sollte sich entscheiden: entweder E-Mail oder Forum, aber nicht beides. Tun Sie es dennoch, sollten Sie unbedingt zu Beginn der Nachricht darauf hinweisen, etwa [posted and mailed].
§10 Achten Sie auf die gesetzlichen Regelungen!
Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Artikel keine Gesetze verletzen. Seien Sie vorsichtig beim Zitieren aus urheberrechtlich geschützten Werken. Begehen Sie keine Straftaten. Rufen Sie nicht zu Straftaten auf. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Rechte eines anderen vielleicht verletzen könnten, fragen Sie ihn vorher per E-Mail, was er von Ihren Absichten hält. Das Veröffentlichen von E-Mail ist - abgesehen von seinen möglichen rechtlichen Konsequenzen - unhöflich und sollte nicht ohne die explizite Einwilligung des Autors geschehen.
§11 Vorsicht mit Kommerziellem!
§12 "Du" oder "Sie"?
Aus der Deutschsprachigkeit der "de.*"-Hierarchie erwächst die Frage, ob man andere Netzteilnehmer in News und Mail duzen oder siezen sollte. Es gilt normalerweise: Wer selbst siezt, will gesiezt werden. Wer duzt, will selbst geduzt werden. Die meisten Teilnehmer der de.*-Hierarchie duzen sich jedoch, unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung. Und viele, die siezen, tun dies nur anfangs, weil sie noch nicht wussten, dass die meisten ein Du bevorzugen. Wird man gesiezt, sollte man aber dennoch nicht gleich mit dem Du beginnen, sondern vorher fragen, ob dies für den anderen in Ordnung ist.
- Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt! - Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal denken. Und dann erst posten!
- Du oder Sie

References: §1

§2

§3

§4

§5
 §6

§7

§8

§9

§10

§11

§12