Source: http://immobilienwild.at/vermittlung/nebenkosten
Timestamp: 2017-08-21 12:05:02+00:00

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Wohnfl. ab
Wir sind von Montag dem 24. Juli bis Sonntag den 6. August 2017 in Betriebsurlaub. Selbstverständlich erreichen Sie uns auch während des Betriebsurlaubes in dringenden Notfällen unter unserer 24-Stunden-Notrufnummer 0664/191 33 92. Ab Montag dem 7. August 2017 stehen wir Ihnen gerne wieder in gewohnter Manier zur Verfügung.
Sie können uns in Notfällen 24 Stunden auf unserem Notruftelefon unter der Nummer 0664/191 33 92 erreichen.
Nebenkosten Mietverträge
Nebenkosten Pachtverträge
vom Wert der Gegenleistung ... 3,5 %
(Eigentumsrecht) ... 1 %
Kosten der Vertragserrichtung und grundbücherlichen Durchführung nach Vereinbarung im Rahmen der Tariford- nung des jeweiligen Urkundenerrichters sowie Barausla- gen für Beglaubigungen und Stempelgebühren
Verfahrenskosten und Verwaltungsabgaben für Grund- verkehrsverfahren (länderweise unterschiedlich)
laut Vorschreibung der Gemeinde (Aufschließungskosten und Kosten der Baureifmachung des Grundstückes) sowie Anschlussgebühren und -kosten (Strom, Gas, Wasser, Kanal, Telefon etc.)4
Abgeltungen für Superädifkate auf einem Grundstück
bis EUR 36.336,42 ... je 4 %
von EUR 36.336,43 bis EUR 48.448,50 .... EUR 1.453,46
ab EUR 48.448,51 ... je 3 %
von beiden Auftraggebern
(Verkäufer und Käufer) ... jeweils zzgl. 20 % USt.
50 % der Provision gem. Punkt 7. A, welche im Fall des Kaufes durch den Optionsberechtigten angerechnet werden.
Grundbuchseintragungsgebühr ... 1,2 %
für die Verpfändung ... 0,6 %
Barauslagen für Beglaubigungen und Stempelgebühren laut Tarif5
Kosten der allfälligen Schätzung
laut Sachverständigentarif
Vermittlungsprovision: Darf den Betrag von 2 % der Dar- lehenssumme nicht übersteigen, sofern die Vermittlung im Zusammenhang mit einer Vermittlung gemäß § 15 Abs. 1 IMVO steht. Besteht kein solcher Zusammenhang, so darf die Provision oder sonstige Vergütung 5 % der Darlehens- summe nicht übersteigen.
Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) schreibt vor, dass bei Verkauf oder In-Bestand-Gabe eines Gebäudes oder ei- nes Nutzungsobjektes der Verkäufer oder Bestandgeber dem Käufer oder Bestandnehmer (Mieter oder Pächter) bis spätes- tens zur Abgabe der Vertragserklärung einen zu diesem Zeit- punkt höchstens zehn Jahre alten Energieausweis vorzulegen und ihm diesen, wenn der Vertrag abgeschlossen wird, aus- zuhändigen hat.
Der Verkäufer oder Bestandgeber hat die Wahl, entweder ei- nen Energieausweis über die Gesamtenergieeffzienz des Nutzungsobjekts oder die Gesamtenergieeffzienz eines ver- gleichbaren Nutzungsobjekts im selben Gebäude oder die Gesamtenergieeffzienz des gesamten Gebäudes auszuhändigen.
Der Energieausweis ist nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften zu erstellen und soll eine vergleichbare Informa- tion über den energetischen »Normverbrauch« eines Objekts verschaffen. Die Berechnung der Energiekennzahlen basiert auf nutzungsunabhängigen Kenngrößen bei vordefnierten Rahmenbedingungen, weshalb bei tatsächlicher Nutzung er- hebliche Abweichungen auftreten können.
Wird kein Energieausweis vorgelegt, gilt gem. § 5 EAVG zu- mindest eine dem Alter und Art des Gebäudes entsprechen-6 de Gesamtenergieeffzienz als vereinbart. Keine Vorlagepficht eines Energieausweises besteht für jene Gebäude oder Nut- zungsobjekte, für die auch nach den jeweils anwendbaren baurechtlichen Vorschriften der Länder kein Energieausweis erstellt werden muss.
§ 6 Abs. 1, 3 und 4; § 7 Abs. 1;
§§ 10 und 15 Maklergesetz
(3) Der Makler hat auch dann Anspruch auf Provision, wenn auf Grund seiner Tätigkeit zwar nicht das vertragsgemäß zu vermittelnde Geschäft, wohl aber ein diesem nach sei- nem Zweck wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande kommt.
(4) Dem Makler steht keine Provision zu, wenn er selbst Ver- tragspartner des Geschäfts wird. Dies gilt auch, wenn das mit dem Dritten geschlossene Geschäft wirtschaftlich ei- nem Abschluss durch den Makler selbst gleichkommt. Bei ei- nem sonstigen familiären oder wirtschaftlichen Naheverhält- nis zwischen dem Makler und dem vermittelten Dritten, das die Wahrung der Interessen des Auftraggebers beeinträchti- gen könnte, hat der Makler nur dann einen Anspruch auf Pro- vision, wenn er den Auftraggeber unverzüglich auf dieses Na- heverhältnis hinweist.
§ 7 (1) Der Anspruch auf Provision entsteht mit der Rechts- wirksamkeit des vermittelten Geschäfts. Der Makler hat kei- nen Anspruch auf einen Vorschuss.
§ 10 Der Provisionsanspruch und der Anspruch auf den Ersatz zusätzlicher Aufwendungen werden mit ihrer Entstehung fällig.7
§ 15 (1) Eine Vereinbarung, wonach der Auftraggeber, etwa als Entschädigung oder Ersatz für Aufwendungen und Mühe- waltung, auch ohne einen dem Makler zurechenbaren Ver- mittlungserfolg einen Betrag zu leisten hat, ist nur bis zur Höhe der vereinbarten oder ortsüblichen Provision und nur für den Fall zulässig, dass
das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft wider Treu und Glauben nur deshalb nicht zustande kommt, weil der Auf- traggeber entgegen dem bisherigen Verhandlungsverlauf einen für das Zustandekommen des Geschäftes erforderli- chen Rechtsakt ohne beachtenswerten Grund unterlässt;
das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm vom Makler bekannt gegebene Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt hat oder das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit be- kannt gegeben hat, oder
das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten zustande kommt, weil ein gesetzliches oder ein vertragliches Vor- kaufs-, Wiederkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird.
(2) Eine solche Leistung kann bei einem Alleinvermittlungs- auftrag weiters für den Fall vereinbart werden, dass
der Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertrags- widrig ohne wichtigen Grund vorzeitig aufgelöst wird;
das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungs- auftrags vertragswidrig durch die Vermittlung eines ande- ren vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande ge- kommen ist, oder
das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungs- auftrags auf andere Art als durch die Vermittlung eines an- deren vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande gekommen ist.
(3) Leistungen nach Abs. 1 und Abs. 2 gelten als Vergütungs- betrag im Sinn des § 1336 ABGB.
Eine Vereinbarung nach § 15 MaklerG ist bei Maklerver- trägen mit Verbrauchern schriftlich zu treffen.
§ 30 b KSchG (1) Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des Maklervertrags dem Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers eine schriftli- che Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Mak- ler einschreitet, und die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu vermittelnden Geschäfts voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließlich der Vermittlungsprovisi- on ausweist. Die Höhe der Vermittlungsprovision ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis im Sinn des § 6 Abs. 4 dritter Satz MaklerG ist hinzuweisen. Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsge- brauchs als Doppelmakler tätig sein kann, hat diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei erheblicher Än- derung der Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Über- sicht entsprechend richtig zu stellen. Erfüllt der Makler diese Pfichten nicht spätestens vor Vertragserklärung des Auftrag- gebers zum vermittelten Geschäft, so gilt § 3 Abs. 4 MaklerG.
(2) Der Immobilienmakler hat dem Auftraggeber die nach § 3 Abs. 3 MaklerG erforderlichen Nachrichten schriftlich mit- zuteilen. Zu diesen zählen jedenfalls auch sämtliche Umstän- de, die für die Beurteilung des zu vermittelnden Geschäfts wesentlich sind.
Anmerkung: Aufgrund des bestehenden Geschäftgebrauchs kön- nen Immobilienmakler auch ohne ausdrückliche Einwilligung des Auftraggebers als Doppelmakler tätig sein. Wird der Immobilien- makler auftragsgemäß nur für eine Partei des zu vermittelnden Ge- schäfts tätig, hat er dies dem Dritten mitzuteilen.
steuerpfichtig beim Verkäufer nach dem Einkommensteuer- recht.
Bei Veräußerung einer im Betriebsvermögen stehenden Liegenschaft können – abhängig von Buchwert und Veräu- ßerungserlös – steuerpfichtige Veräußerungsgewinne ent- stehen.
Bei Veräußerung einer im Privatvermögen stehenden Lie- genschaft (bebaut oder unbebaut) innerhalb von 10 Jah- ren ab der entgeltlichen Anschaffung (Spekulationsfrist) unterliegen die Einkünfte aus Spekulationsgeschäften (Spekulationsgewinn) beim Veräußerer der Einkommens- besteuerung.
Zur Ermittlung des Spekulationsgewinnes ist der um die Veräußerungskosten verminderte Veräußerungserlös den seinerzeitigen Anschaffungskosten, zuzüglich Instand- setzungs- und Herstellungsaufwendungen und abzüglich steuerfreier Subventionen i. S. d. § 28 Abs. 6 EStG 1988 ge- genüberzustellen.
Ab 1. Jänner 2007 sind darüber hinaus nachstehende Absetz- beträge, insoweit diese steuerlich als Werbungskosten gel- tend gemacht worden sind, dem Zwischenergebnis hinzuzu- rechnen:
Abschreibungsbeträge (AfA) von Anschaffungs- (auch »fk- tive«) und Herstellungskosten, einschließlich jener AfA, welche bei Berechnung der besonderen Einkünfte (siehe unten) abgezogen worden sind
Teilabsetzbeträge für Herstellungsaufwendungen (1/10, 1/15)
Teilabsetzbeträge für Instandsetzungsaufwendungen (1/10)
Instandsetzungsaufwendungen, soweit sofort in voller Höhe abgesetzt
Im Falle einer verpfichtenden Nachversteuerung (besonde- re Einkünfte) der begünstigt abgesetzten Teilabsetzbeträge für Herstellungsaufwendungen (1/10, 1/15), kann der Nach-10 versteuerungsbetrag in Abzug gebracht werden. Im Ergebnis dürfen ab 2007 nur jene AfA-Beträge oder aber auch Teilab- setzbeträge als Werbungskosten bei der Spekulationsgewinn- berechnung abgezogen werden, welche nach der Veräuße- rung steuerlich nicht mehr berücksichtigt werden dürfen.
Hat der Veräußerer die Liegenschaft unentgeltlich (z. B. durch Schenkung, Erbschaft) erworben, so errechnet sich die Spekulationsfrist ab dem Zeitpunkt der Anschaffung durch den Rechtsvorgänger. Die vom Veräußerer zu entrichtende Ein- kommensteuer auf den Spekulationsgewinn wird auf Antrag um die beim Erwerb entrichtete Erbschafts- oder Schenkungs- steuer ermäßigt.
Einkünfte aus der Veräußerung von Eigenheimen und Ei- gentumswohnungen (samt Grund und Boden), die dem Veräußerer seit der Anschaffung, mindestens aber seit zwei Jahren, als Hauptwohnsitz gedient haben, sind von der Besteuerung ausgenommen.
Bei selbst hergestellten Gebäuden unterliegt der auf den Wert des Gebäudes entfallende Anteil des Spekulationsge- winnes nicht der Besteuerung.
Bei Veräußerung von unbebautem Grund und Boden ver- mindert sich der Veräußerungsgewinn nach Ablauf von fünf Jahren seit der Anschaffung um jährlich 10 %.
Wurden innerhalb von 15 Jahren vor der Veräußerung eines Gebäudes Herstellungsaufwendungen (Verbesserungen) gemäß § 28 Abs. 3 EStG 1988 auf 10 bzw. 15 Jahre oder in den Jahren 1997 bis 1999 verteilt abgeschrieben oder ge- gen steuerfreie Rücklagen verrechnet, so hat der Veräußerer die Differenz zwischen dieser erhöhten Abschreibung und der rechnerischen »Normal-AfA« für Herstellungsaufwand als »be- sondere Einkünfte aus Vermietung« nachzuversteuern. Wenn seit dem ersten Jahr, für das die Herstellungsaufwendungen 11 in Zehntel- und Fünfzehntelbeträgen abgesetzt wurden, min- destens sechs weitere Jahre verstrichen sind, sind über An- trag diese »besonderen Einkünfte«, beginnend mit dem Ver- anlagungsjahr, dem der Vorgang zuzurechnen ist, gleichmäßig verteilt auf drei Jahre anzusetzen.
4. Verlust der Zehntel- bzw Fünfzehntelabsetzung
Wenn der Verkäufer für Instandsetzungs- und Herstellungs- aufwendungen einen Antrag auf Absetzung in Teilbeträgen gemäß § 28 Abs. 2, 3 und 4 EStG 1988 (Zehntel- bzw. Fünf- zehntelabsetzung) gestellt hat, geht das Recht der Absetzung der im Zeitpunkt des Verkaufes noch nicht geltend gemach- ten Zehntel- bzw. Fünfzehntelbeträge für den Verkäufer und den Käufer verloren.
Vorsteuerbeträge, resultierend aus Anschaffungs- und Her- stellungsaufwendungen, sowie aus Großreparaturen, sind bei Übertragung unter Lebenden innerhalb der nachfolgenden 9 Jahre anteilig zu berichtigen. Bei unternehmerischer Nutzung des Rechtsnachfolgers (z. B. Zinshaus) kann die Vorsteuerbe- richtigung vermieden werden, indem 20 % Umsatzsteuer zum Kaufpreis zusätzlich in Rechnung gestellt wird. Da die Umsatz- steuer Teil des Kaufpreises ist, muss im Kaufvertrag auf die- sen Umstand Bezug genommen werden.
Die stillen Reserven aus dem stehenden Holz werden aufge- deckt und sind zu versteuern.
seine Erklärung auf den Erwerb eines Bestandrechts (ins- bes. Mietrechts), eines sonstigen Gebrauchs- oder Nut- zungsrechts oder des Eigentums gerichtet ist, und zwar
an einer Wohnung, an einem Einfamilienwohnhaus oder einer Liegenschaft, die zum Bau eines Einfamilienwohn- hauses geeignet ist, und dies
zur Deckung des dringenden Wohnbedürfnisses des Ver- brauchers oder eines nahen Angehörigen dienen soll,
kann binnen einer Woche schriftlich seinen Rücktritt er- klären.
Die Frist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Verbraucher eine Zweitschrift der Vertragserklärung und eine Rücktritts- belehrung erhalten hat, d. h. entweder am Tag nach Abga- be der Vertragserklärung oder, sofern die Zweitschrift samt Rücktrittsbelehrung später ausgehändigt worden ist, zu die- sem späteren Zeitpunkt. Das Rücktrittsrecht erlischt jeden- falls spätestens einen Monat nach dem Tag der erstmaligen Besichtigung.
Die Vereinbarung eines Angelds, Reugelds oder einer Anzah- lung vor Ablauf der Rücktrittsfrist nach § 30 a KSchG ist un- wirksam.
noch die Geschäftsverbindung zur Schließung des Ver- trages mit dem Immobilienmakler selbst angebahnt hat, kann bis zum Zustandekommen des Vertrages oder danach binnen einer Woche schriftlich seinen Rücktritt erklären.
Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn dem Verbraucher eine »Urkunde« ausgefolgt wurde, die Namen und Anschrift des Unternehmers, die zur Identifzierung des Vertrages notwen- digen Angaben und eine Belehrung über das Rücktrittsrecht enthält.
Bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung über das Rücktritts- recht steht dem Konsumenten dieses ohne eine Befristung zu.
Anmerkung: Nimmt der Verbraucher z. B. aufgrund eines Inserates des Immobilienmaklers mit diesem Verbindung auf, so hat der Ver- braucher selbst angebahnt und daher – gleichgültig, wo der Vertrag geschlossen wurde – kein Rücktrittsrecht gemäß § 3 KSchG.
Die Rücktrittsfrist beträgt eine Woche ab Erkennbarkeit des Nichteintritts für den Verbraucher, wenn er über dieses Rück- trittsrecht schriftlich belehrt wurde. Das Rücktrittsrecht endet aber jedenfalls einen Monat nach beidseitiger vollständiger Vertragserfüllung.
Wissen oder wissen müssen des Verbrauchers über den Nichteintritt bei den Vertragsverhandlungen.14
Im einzelnen ausgehandelter Ausschluss des Rücktritts- rechtes (formularmäßig nicht abdeckbar).
Mit dem Bauträgervertragsgesetz wurden Schutzbestim- mungen für die Erwerber von Rechten an erst zu errichten- den bzw. durchgreifend zu erneuernden Gebäuden, Wohnun- gen bzw. Geschäftsräumen geschaffen. Das Gesetz ist nur auf Bauträgerverträge anzuwenden, bei denen Vorauszahlungen von mehr als 150,– Euro pro Quadratmeter Nutzfäche zu leis- ten sind.
Der Erwerber kann von seiner Vertragserklärung zurück- treten, wenn ihm der Bauträger nicht eine Woche vor deren Abgabe schriftlich folgendes mitgeteilt hat:
wenn die Sicherungspficht nach § 7 Abs. 6 Z 2 (Sperrkon- tomodell) erfüllt werden soll, den vorgesehenen Wortlaut der Vereinbarung mit dem Kreditinstitut;
wenn die Sicherungspficht nach § 7 Abs. 6 Z 3 (Bonitäts- modell im geförderten Mietwohnbau) erfüllt werden soll, den vorgesehenen Wortlaut der Bescheinigung nach § 7 Abs. 6 Z 3 lit. c;
wenn die Sicherungspficht schuldrechtlich (§ 8) ohne Be- stellung eines Treuhänders (Garantie, Versicherung) erfüllt werden soll, den vorgesehenen Wortlaut der ihm auszu- stellenden Sicherheit;
wenn die Sicherungspficht des Bauträgers durch grundbü- cherliche Sicherstellung (§§ 9 und 10) erfüllt werden soll (Ratenplan A oder B), gegebenenfalls den vorgesehenen Wortlaut der Zusatzsicherheit nach § 9 Abs. 4.
Sofern der Erwerber nicht spätestens eine Woche vor Abgabe seiner Vertragserklärung die oben in Pkt. 1–5 genannten In- formationen sowie eine Belehrung über das Rücktrittsrecht schriftlich erhält, steht ihm ein Rücktrittsrecht zu. Der Rücktritt kann vor Zustandekommen des Vertrages unbefristet erklärt werden; danach ist der Rücktritt binnen 14 Tagen zu erklä-15 ren. Die Rücktrittsfrist beginnt mit Erhalt der Informationen zu laufen, jedoch nicht vor Zustandekommen des Vertrages. Un- abhängig vom Erhalt dieser Informationen erlischt das Rück- trittsrecht aber jedenfalls spätestens 6 Wochen nach Zustan- dekommen des Vertrages.
Darüber hinaus kann der Erwerber von seiner Vertragserklä- rung zurücktreten, wenn eine von den Parteien dem Vertrag zugrunde gelegte Wohnbauförderung ganz oder in erheb- lichem Ausmaß aus nicht bei ihm gelegenen Gründen nicht gewährt wird. Der Rücktritt ist binnen 14 Tagen zu erklären. Die Rücktrittsfrist beginnt, sobald der Erwerber vom Unter- bleiben der Wohnbauförderung informiert wird und gleichzei- tig oder nachher eine schriftliche Belehrung über das Rück- trittsrecht erhält.
Das Rücktrittsrecht erlischt jedoch spätestens 6 Wochen nach Erhalt der Information über das Unterbleiben der Wohn- bauförderung.
Eine an den Immobilienmakler gerichtete Rücktritts- erklärung bezüglich eines Immobiliengeschäfts gilt auch für einen im Zug der Vertragserklärung ge- schlossenen Maklervertrag.
allfälliges Entgelt für mitvermietete Einrichtungs- und Ausstattungsgegen- stände oder sonstige zusätzliche Leistungen des Vermieters.
Höchstprovision (zzgl. 20% USt)
Vermittlung von Wohnungen durch einen mit der Verwaltung des Objekts betrauten Hausverwalter (nicht anzuwenden, wenn an der vermittelten Wohnung Wohnungseigentum besteht und Auftraggeber nicht Mehrheitseigentümer ist.)
Befristung auf mind. 2 jedoch nicht mehr als 3 Jahre 2 BMM ½ BMM
Befristung kürzer als 2 Jahre 3 3 BMM 1 BMM
Vergebührung des Pachtvertrages (§ 33 TP 5 GebGes) 1% des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttopachtzinses; bei unbestimmter Vertragsdauer 1% des dreifachen Jahresbruttopachtzinses.
Für die Vermittlung der Verpachtung von Liegenschaften oder Liegenschafts- teilen darf mit beiden Auftraggebern eine Provision vereinbart werden, die mit einem Prozentsatz des auf die Pachtdauer entfallenden Pachtzinses festgelegt ist.
bis zu 24 Jahren.................3% über 24 Jahre....................2%
Bei unbestimmter Pachtdauer....................3-facher monatlicher Pachtzins
über 10 Jahre....................3%
Für die Vermittlung von Abgeltungen für Investitionen oder Einrichtungsgegenständen darf mit dem Verpächter oder Vorpächter 5% des vom Pächter hiefür geleisteten Betrages vereinbart werden.
10 bis 30 Jahren 3%
Bei einer Baurechtsdauer von mehr als 30 Jahren darf anstelle der 2% eine Pauschalprovision in Höhe von jeweils 3% zzgl. USt berechnet vom Bauzins für 30 Jahre vereinbart werden (Wertgrenzenregelung Â§ 12 Abs 4 IMVO). Da die Obergrenze mit 2% des auf 45 Jahre entfallenden Bauzinses limitiert ist, stellt dieser Betrag unabhängig von einer länger vereinbarten Vertragsdauer gleichzeitig die Höchstprovision dar.
§ 7 (1) Der Anspruch auf Provision entsteht mit der Rechtswirksamkeit des vermittelten Geschäfts. Der Makler hat keinen Anspruch auf einen Vorschuss. § 10 Der Provisionsanspruch und der Anspruch auf den Ersatz zusätzlicher Aufwendungen werden mit ihrer Entstehung fällig.
mit dem vom Makler vermittelten Dritten ein anderes als ein zweckgleich- wertiges Geschäft zustande kommt, sofern die Vermittlung des Geschäfts in den Tätigkeitsbereich des Maklers fällt;
das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrags vertrags- widrig durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande gekommen ist, oder
Anmerkung: Aufgrund des bestehenden Geschäftsgebrauchs können Immobilienmakler auch ohne ausdrückliche Einwilligung des Auftraggebers als Doppelmakler tätig sein. Wird der Immobilienmakler auftragsgemäß nur für eine Partei des zu vermittelnden Geschäftes tätig, hat er dies dem Dritten mitzuteilen.§ 30 b KSchG (1) Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des Maklervertrags dem Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers eine schriftliche Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Makler einschreitet und die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu vermittelnden Geschäfts voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließlich der Vermittlungsprovision, ausweist. Die Höhe der Vermittlungsprovision ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis im Sinn des § 6 Abs 4 dritter Satz MaklerG ist hinzuweisen. Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsgebrauchs als Doppelmakler tätig sein kann, hat diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei erheblicher Änderung der Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Übersicht entsprechend richtig zu stellen. Erfüllt der Makler diese Pflichten nicht spätestens vor Vertragserklärung des Auftraggebers zum vermittelten Geschäft, so gilt § 3 Abs 4 MaklerG.
Ein Auftraggeber (Kunde), der Verbraucher (§ 1 KSchG) ist und seine Vertrags- erklärung
kann binnen einer Woche schriftlich seinen Rücktritt erklären. Die Frist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Verbraucher eine Zweitschrift der Vertragserklärung und eine Rücktrittsbelehrung erhalten hat, dh. entweder am Tag nach Abgabe der Vertragserklärung oder, sofern die Zweitschrift samt Rücktrittsbelehrung später ausgehändigt worden ist, zu diesem späteren Zeitpunkt.
Der Erwerber kann den Rücktritt dem Bauträger oder dem Treuhänder gegen- über schriftlich erklären.
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References: § 15
 § 5

§ 6
 § 7

§ 7

§ 10

§ 15
 § 1336
 § 15

§ 30
 § 6
 § 3
 § 3
 § 28
 § 28
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 § 30
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 § 7
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 § 9

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