Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=ff5bb777-2181-41c1-990d-dc9cbe9dddb8&Position=1&Abfrage=Dsk&Entscheidungsart=Undefined&Organ=Undefined&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=True&GZ=&VonDatum=01.01.1990&BisDatum=04.07.2019&Norm=&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=DSB&Dokumentnummer=DSBT_20181031_DSB_D123_076_0003_DSB_2018_00
Timestamp: 2019-08-23 14:53:52+00:00

Document:
GZ: DSB -D123.076/0003- DSB /2018 vom 31.10.2018
Im gegenständlichen Fall ist zunächst zu bemerken, dass sich der Beschwerdeführer zwar auf eine Verletzung der Art. 5 und Art. 7 DSGVO (sohin eine mangelnde Einwilligung) stützte, die Betroffenenrechte jedoch in Kapitel III DSGVO (Art. 12 bis 23) taxativ aufgezählt werden. Nach Rechtsprechung der Datenschutzbehörde kann sich eine betroffene Person dem Grunde nach trotzdem auf jede Bestimmung der DSGVO stützen, sofern dies im Ergebnis zu einer denkmöglichen Verletzung des Rechts auf Geheimhaltung nach § 1 Abs. 1 DSG führen kann (vgl. DSB vom 13. September 2018, DSB -D123.070/0005- DSB /2018, wonach ein Verstoß des Verantwortlichen gegen Art. 32 zu einer Verletzung von § 1 Abs. 1 DSG führen kann). Dementsprechend war eine Verletzung des Rechts auf Geheimhaltung zu überprüfen, das – wie dargelegt – nicht von Art. 95 DSGVO umfasst ist.
ECLI:AT: DSB :2018: DSB .D123.076.0003. DSB.2018

References: Art. 5
 Art. 7
 § 1
 Art. 32
 § 1
 Art. 95