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Timestamp: 2017-12-11 14:56:44+00:00

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PrüfbV | Verordnung über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Kreditin
vom 11. Juni 2015 (BGBl. I S. 930), die zuletzt durch Artikel 22 des Gesetzes vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2029) geändert worden ist
§ 1 PrüfbV
§ 1 Satz 1 PrüfbV
§ 1 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
den Gegenstand und den Zeitpunkt der Prüfung der Institute nach § 29 Absatz 1, auch in Verbindung mit Absatz 1a und Absatz 2 des Kreditwesengesetzes und nach § 68 Absatz 7 des Kapitalanlagegesetzbuchs sowie
§ 1 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
§ 1 Satz 2 PrüfbV
2Für Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung regelt diese Verordnung zusätzlich Gegenstand und Zeitpunkt der Prüfung nach § 51a Absatz 8 des Kreditwesengesetzes.
§ 2 PrüfbV
§ 2 Berichtszeitraum
§ 2 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Zeitraum, auf den sich die Prüfung erstreckt (Berichtszeitraum), ist in der Regel das am Stichtag des Jahresabschlusses (Bilanzstichtag) endende Geschäftsjahr (Berichtsjahr).
§ 2 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Bei vom Geschäftsjahr abweichenden Berichtszeiträumen muss sich die Prüfung mindestens auf das Geschäftsjahr erstrecken, das am Bilanzstichtag endet.
§ 2 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Wurde die Prüfung unterbrochen, ist in dem Bericht darauf hinzuweisen und die Dauer der Unterbrechung anzugeben; die Gründe für die Unterbrechung sind darzulegen.
§ 2 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Bestandsbezogene Angaben im Prüfungsbericht haben sich, soweit sich aus dieser Verordnung nichts anderes ergibt, auf den Bilanzstichtag zu beziehen.
§ 3 PrüfbV
§ 3 Risikoorientierung und Wesentlichkeit
§ 3 Satz 1 PrüfbV
1Den Grundsätzen der risikoorientierten Prüfung und der Wesentlichkeit ist Rechnung zu tragen.
§ 3 Satz 2 PrüfbV
2Dabei sind insbesondere die Größe des Instituts, der Geschäftsumfang sowie die Komplexität und der Risikogehalt der betriebenen Geschäfte zu berücksichtigen.
§ 4 PrüfbV
§ 4 Art und Umfang der Berichterstattung
§ 4 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
§ 4 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Bei den im Prüfungsbericht vorgenommenen Beurteilungen sind die aufsichtlichen Vorgaben zu den einzelnen Bereichen zu beachten.
§ 4 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Die Beurteilungen sind nachvollziehbar zu begründen.
§ 4 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Bedeutsame Vorgänge, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten und dem Prüfer bekannt geworden sind, sind zu berücksichtigen und im Prüfungsbericht darzulegen.
§ 4 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Wurde im Berichtszeitraum eine Prüfung gemäß § 44 Absatz 1 Satz 2 des Kreditwesengesetzes durchgeführt, so hat der Abschlussprüfer die Ergebnisse dieser Prüfung bei der Prüfung der aufsichtlichen Sachverhalte zu verwerten.
§ 4 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Bei Sachverhalten, die Gegenstand der Prüfung gemäß § 44 Absatz 1 Satz 2 des Kreditwesengesetzes waren, kann sich die aufsichtliche Berichterstattung auf wesentliche Veränderungen beschränken, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind.
§ 4 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) Hat nach § 30 des Kreditwesengesetzes die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bundesanstalt) gegenüber dem Institut Bestimmungen über den Inhalt der Jahresabschlussprüfung getroffen, so hat der Prüfer hierauf im Prüfungsbericht im Zusammenhang mit dem Prüfungsauftrag hinzuweisen.
§ 4 Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6) 1Die Prüfung und die Berichterstattung über die Prüfung können nach pflichtgemäßem Ermessen des Abschlussprüfers in eine Teilprüfung I und einen Teilprüfungsbericht I sowie eine Teilprüfung II und einen Teilprüfungsbericht II unterteilt werden.
§ 4 Abs. 6 Satz 2 PrüfbV
2Die Aufteilung der Prüfungsgebiete hat über mehrere Jahre hinweg stetig zu erfolgen.
§ 4 Abs. 6 Satz 3 PrüfbV
3Über wesentliche Änderungen der Ergebnisse des Teilprüfungsberichts I bis zum Ende des Berichtszeitraums ist im Zuge des Teilprüfungsberichts II zu berichten.
§ 4 Abs. 6 Satz 4 PrüfbV
4Hierzu zählen insbesondere die wesentlichen Änderungen der quantitativen Angaben über die Risikotragfähigkeit.
§ 4 Abs. 7 Satz 1 PrüfbV
(7) Im Prüfungsbericht ist darzulegen, wie die bei der letzten Prüfung festgestellten Mängel beseitigt oder welche Maßnahmen zu ihrer Beseitigung eingeleitet worden sind.
§ 5 PrüfbV
§ 5 Form und Frist der Berichterstattung
§ 5 Satz 1 PrüfbV
1Jeder Prüfungsbericht und jeder Teilprüfungsbericht ist unverzüglich nach Fertigstellung bei der zuständigen Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in einfacher Ausfertigung sowie bei der Bundesanstalt in zweifacher Ausfertigung in Papierform einzureichen.
§ 5 Satz 2 PrüfbV
2Zusätzlich ist jeweils eine elektronische Fassung des Berichts einzureichen.
§ 5 Satz 3 PrüfbV
3Die Bundesanstalt kann nach Anhörung der Deutschen Bundesbank Vorgaben machen, in welchem Dateiformat und auf welchem Einreichungsweg die elektronische Fassung bei ihr einzureichen ist.
§ 5 Satz 4 PrüfbV
4Bei Prüfungsberichten, die nur auf Anforderung bei der Bundesanstalt einzureichen sind, bestimmt diese in ihrer Anforderung die Zahl der Ausfertigungen und deren Form.
§ 6 PrüfbV
§ 6 Anlagen
§ 6 Satz 1 PrüfbV
Soweit erläuternde Darstellungen zu den in dieser Verordnung geforderten Angaben erstellt werden, können diese zum Zweck der Verbesserung der Lesbarkeit in Form von Anlagen zum Prüfungsbericht vorgelegt werden, wenn im Prüfungsbericht selbst eine hinreichende Beurteilung erfolgt und die Berichterstattung in Anlagen den Prüfungsbericht nicht unübersichtlich macht.
§ 7 PrüfbV
§ 7 Zusammenfassende Schlussbemerkung
§ 7 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1In einer zusammenfassenden Schlussbemerkung ist, soweit dies nicht bereits im Rahmen der dem Bericht vorangestellten Ausführungen nach § 321 Absatz 1 Satz 2 des Handelsgesetzbuchs erfolgt ist, zu allen wichtigen Fragen so Stellung zu nehmen, dass aus ihr selbst ein Gesamturteil gewonnen werden kann über
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
die wirtschaftliche Lage des Instituts,
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
die Risikotragfähigkeit des Instituts,
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation des Instituts, insbesondere die Einrichtung eines angemessenen und wirksamen Risikomanagements, und
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
die Einhaltung der weiteren aufsichtlichen Vorgaben.
§ 7 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage des Instituts ist insbesondere auf die geschäftliche Entwicklung, die Vermögens-, Liquiditäts- und Ertragslage und die Risikolage sowie auf Art und Umfang der nicht bilanzwirksamen Geschäfte einzugehen.
§ 7 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Der Schlussbemerkung muss auch zu entnehmen sein, ob die Bilanzposten ordnungsgemäß bewertet wurden, insbesondere ob die gebildeten Wertberichtigungen und Rückstellungen angemessen sind, und ob die Vorschriften des Geldwäschegesetzes sowie die Anzeigevorschriften beachtet wurden.
§ 7 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Zusammenfassend ist darzulegen, welche über die nach § 321 Absatz 1 Satz 3 des Handelsgesetzbuchs vorgeschriebenen Berichtsinhalte hinausgehenden wesentlichen Beanstandungen sich auf Grund der Prüfung ergeben haben.
§ 7 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Bei Instituten, die das Finanzierungsleasing betreiben (§ 1 Absatz 1a Nummer 10 des Kreditwesengesetzes), ist dazu Stellung zu nehmen, ob der Berechnung des Substanzwertes nachvollziehbare und plausible Angaben und Annahmen zugrunde liegen.
§ 8 PrüfbV
§ 8 Berichtsturnus; Unterzeichnung
§ 8 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Soweit der Prüfer nach dieser Verordnung verpflichtet ist, nur über Änderungen zu berichten, hat der Prüfer in angemessenen Abständen über die Darstellung der Änderungen hinausgehend vollständig zu berichten.
§ 8 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
§ 9 PrüfbV
§ 9 Darstellung der rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Grundlagen
§ 9 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Es ist zu berichten über die Ausschöpfung und Überschreitung der Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften und der Erbringung von Finanzdienstleistungen sowie über die Erfüllung damit verbundener Auflagen im Berichtszeitraum.
§ 9 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
Änderungen der Struktur der Bankgeschäfte, der erbrachten Finanzdienstleistungen und der anderen Geschäfte, die im weiteren Sinne dem Finanzsektor zuzurechnen sind,
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 PrüfbV
Änderungen der rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und zu anderen Unternehmen sowie bei wirtschaftlich bedeutsamen Verträgen geschäftspolitischer Natur, die die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit regeln, insbesondere über Art und Umfang der vereinbarten Leistungen; die Berichterstattung kann insoweit entfallen, wenn der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank für den Berichtszeitraum ein Abhängigkeitsbericht nach § 312 des Aktiengesetzes eingereicht worden ist,
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 8 PrüfbV
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 PrüfbV
Änderungen der Zugehörigkeit des Instituts zu einem Finanzkonglomerat nach § 1 Absatz 20 des Kreditwesengesetzes sowie Änderungen des übergeordneten Unternehmens eines Finanzkonglomerats nach § 12 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes.
§ 9 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Der Abschlussprüfer hat über Auslagerungen von wesentlichen Aktivitäten und Prozessen unter Berücksichtigung der in § 25b des Kreditwesengesetzes genannten Anforderungen gesondert zu berichten.
§ 9 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist eine Aussage darüber zu treffen, ob die Einstufung von Auslagerungen als wesentlich oder unwesentlich unter Gesichtspunkten des Risikos, der Art, des Umfangs und der Komplexität nachvollziehbar ist.
§ 9 Abs. 3 Satz 3 PrüfbV
3Ausgelagerte wesentliche Aktivitäten und Prozesse sind, auch in Verbindung mit den vorgenommenen Bezeichnungen in der Anlage 4, nachvollziehbar zu spezifizieren und abzugrenzen.
§ 9 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Der Abschlussprüfer hat die Einbindung der vertraglich gebundenen Vermittler im Sinne des § 2 Absatz 10 Satz 1 des Kreditwesengesetzes in das Risikomanagement darzustellen und zu beurteilen.
§ 9 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Er hat darüber zu berichten, ob und inwieweit die im öffentlichen Register gemachten Angaben mit den bei dem Institut vorliegenden Informationen übereinstimmen.
§ 9 Abs. 4 Satz 3 PrüfbV
3Darzustellen ist auch, wie das Institut die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit der vertraglich gebundenen Vermittler sicherstellt.
§ 9 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) Der Abschlussprüfer hat darüber zu berichten, ob die Anordnungen der Bundesanstalt nach § 4 Absatz 1 Satz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes eingehalten werden.
§ 10 PrüfbV
§ 10 Zweigniederlassungen
§ 10 Satz 1 PrüfbV
1Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen ausländischen Zweigniederlassungen des Instituts zu berichten.
§ 10 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist für diese Zweigniederlassungen Folgendes zu beurteilen:
§ 10 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
deren Ergebniskomponenten,
§ 10 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
deren Einfluss auf das Risikoprofil sowie die Risikolage und die Risikovorsorge des Gesamtinstituts sowie
§ 10 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
die Einbindung dieser Zweigniederlassungen in das Risikomanagement des Gesamtinstituts.
§ 10 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 10: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 +++)
§ 11 PrüfbV
§ 11 Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation
§ 11 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Abschlussprüfer hat die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements gemäß § 25a Absatz 1 Satz 3 des Kreditwesengesetzes sowie die weiteren Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation gemäß § 25a Absatz 1 Satz 6 Nummer 1 des Kreditwesengesetzes unter Berücksichtigung der Komplexität und des Risikogehaltes der betriebenen Geschäfte zu beurteilen.
§ 11 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist insbesondere auf Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken einschließlich der Zinsänderungsrisiken des Anlagebuchs, der Liquiditätsrisiken und operationellen Risiken sowie den damit verbundenen Risikokonzentrationen gesondert einzugehen.
§ 11 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Betreibt das Institut algorithmischen Handel im Sinne des BaFin-Rundschreibens 6/2013 (BA) - Anforderungen an Systeme und Kontrollen für den Algorithmushandel von Instituten - vom 18. Dezember 2013, veröffentlicht auf der Internetseite der Bundesanstalt, hat der Abschlussprüfer auch darüber zu berichten, ob diese Anforderungen vom Institut erfüllt werden.
§ 11 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob
§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
die Strategien des Instituts auf dessen nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind,
§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
die eingerichteten Verfahren zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit des Instituts eine vorsichtige Ermittlung der Risiken sowie der Risikodeckungspotenziale gewährleisten,
§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
das interne Kontrollsystem angemessen und wirksam ist und insbesondere über wirksame Risikocontrolling- und Compliance-Funktionen verfügt,
§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
die Interne Revision angemessen und wirksam ist,
§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 PrüfbV
die personelle und technisch-organisatorische Ausstattung des Instituts angemessen ist,
§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 PrüfbV
das Notfallkonzept für die IT-Systeme angemessen und wirksam ist.
§ 11 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob die Geschäftsleiter die Anforderungen nach § 25c Absatz 2 Satz 1 und 2 des Kreditwesengesetzes und die Verwaltungs- oder Aufsichtsorgane die Anforderungen nach § 25d Absatz 3 Satz 1 oder Absatz 3a Satz 1 des Kreditwesengesetzes erfüllen.
§ 11 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob die Geschäftsleiter im Rahmen ihrer Pflichten und ihrer Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation ihren Aufgaben nach § 25c Absatz 3, 4a und 4b des Kreditwesengesetzes nachgekommen sind.
§ 11 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) 1Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob die Strukturen des Instituts es seinem Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan ermöglichen, seine Aufgaben ordnungsgemäß wahrzunehmen.
§ 11 Abs. 5 Satz 2 PrüfbV
2Im Rahmen dieser Beurteilung ist auf die Einrichtung oder Nichteinrichtung der Ausschüsse nach § 25d Absatz 8 bis 12 des Kreditwesengesetzes einzugehen; dabei sind die Kriterien nach § 25d Absatz 7 Satz 1 des Kreditwesengesetzes zu berücksichtigen.
§ 11 Abs. 5 Satz 3 PrüfbV
3Der Abschlussprüfer hat zudem zu beurteilen, ob die jeweiligen Vorsitzenden der Ausschüsse und bei Nichtbestellung eines Ausschusses der Vorsitzende des Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans unmittelbar beim Leiter der Internen Revision und beim Leiter des Risikocontrollings oder den Leitern der für die Ausgestaltung der Vergütungssysteme zuständigen Organisationseinheiten Auskünfte einholen können.
§ 11 Abs. 5 Satz 4 PrüfbV
(+++ § 11: Zur Anwendung vgl. § 46 Abs. 1 Satz 2 +++)
§ 12 PrüfbV
§ 12 Vergütungssysteme
§ 12 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Abschlussprüfer hat darüber zu berichten, ob sich das Institut als bedeutendes Institut im Sinne der Institutsvergütungsverordnung eingestuft hat oder eingestuft wurde.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist gegebenenfalls auch auf die Risikoanalyse einzugehen, die zur Einstufung als nicht bedeutendes Institut geführt hat.
§ 12 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Der Abschlussprüfer hat die Angemessenheit und die Transparenz der Vergütungssysteme des Instituts sowie deren Ausrichtung auf eine nachhaltige Entwicklung des Instituts gemäß § 25a Absatz 1 Satz 3 Nummer 6 des Kreditwesengesetzes zu beurteilen.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Dies umfasst auch die Beurteilung, ob das Institut ein angemessenes Verhältnis zwischen der variablen und der fixen jährlichen Vergütung gemäß § 25a Absatz 5 des Kreditwesengesetzes festgelegt hat.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob die Vergütungssysteme einschließlich der Vergütungsstrategie das Erreichen der strategischen Institutsziele unterstützen und sich die Vergütungsparameter entsprechend der Institutsvergütungsverordnung an den Geschäfts- und Risikostrategien ausrichten.
§ 12 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Dabei hat der Prüfer insbesondere über folgende Punkte zu berichten:
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
die Vergütungssysteme der Geschäftsleiter,
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
die Vergütungssysteme nach Geschäftsbereichen,
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 lit. a PrüfbV
die Grundzüge der sonstigen Vergütungssysteme (zum Beispiel Bonuspoolermittlung und Bonusallokation, Vergütungsparameter, Auszahlungsmodalitäten),
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 lit. b PrüfbV
die festgelegte Obergrenze für das Verhältnis zwischen variabler und fixer Vergütung sowie die Kriterien, anhand derer die Obergrenze festgelegt wurde,
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
die Vergütungssysteme für die Kontrolleinheiten,
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 PrüfbV
bei übergeordneten Unternehmen die Einhaltung der Vergütungsanforderungen innerhalb der Gruppe,
§ 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 5 PrüfbV
die Einbindung des Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans.
§ 12 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Bei bedeutenden Instituten im Sinne der Institutsvergütungsverordnung ist darüber hinaus insbesondere auf Folgendes einzugehen:
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
den Prozess zur Identifizierung von Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen, deren Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil haben (Risk Taker) im Rahmen einer Risikoanalyse, die Plausibilität und Nachvollziehbarkeit dieses Prozesses sowie dessen Ergebnis,
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
die Vergütungssysteme der Risk Taker, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von Vergütungsparametern, die dem Ziel eines nachhaltigen Erfolges Rechnung tragen, und die Berücksichtigung von Risiken, deren Laufzeiten sowie Kapital- und Liquiditätskosten,
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
die Auszahlungsmodalitäten für Risk Taker, insbesondere in Bezug auf Zurückbehaltungszeiträume, Sperrfristen, die Abhängigkeit von der nachhaltigen Wertentwicklung des Instituts und Maluskriterien,
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
die Ausgestaltung und die Aufgaben des Vergütungskontrollausschusses,
§ 12 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 PrüfbV
die Stellung, die Qualifikation, die Unabhängigkeit, die organisatorische Einbindung, die Aufgaben und die Ausstattung des Vergütungsbeauftragten.
§ 12 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 12: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 +++)
(+++ § 12 Abs 2, 3: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 1 +++)
§ 13 PrüfbV
§ 13 IT-Systeme
§ 13 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Beurteilung nach § 11 Absatz 2 Nummer 5 und 6 insbesondere darzustellen und zu beurteilen, ob die organisatorischen, personellen und technischen Vorkehrungen zur Sicherstellung der Integrität, Vertraulichkeit, Authentizität und Verfügbarkeit der bankaufsichtlich relevanten Daten angemessen sind und wirksam umgesetzt werden.
§ 13 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Insbesondere ist einzugehen auf
§ 13 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
das Informationsrisikomanagement,
§ 13 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
das IT-Sicherheitsmanagement,
§ 13 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
den IT-Betrieb,
§ 13 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 PrüfbV
die Verfahren der Anwendungsentwicklung und -pflege sowie
§ 13 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 PrüfbV
die technischen und betrieblichen Verfahren bei einem Notfall.
§ 13 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Werden externe IT-Ressourcen eingesetzt, so erstrecken sich die vorgenannten Berichtspflichten auch auf diese IT-Ressourcen sowie deren Einbindung im berichtspflichtigen Institut.
§ 13 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 13: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 u. § 63 Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 14 PrüfbV
§ 14 Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch
§ 14 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Es ist zu beurteilen, ob die vom Institut getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung der Auswirkungen einer nach § 25a Absatz 2 Satz 1 des Kreditwesengesetzes vorgegebenen plötzlichen und unerwarteten Zinsänderung sowie zur Handhabung der Meldepflicht gemäß den Positionen 378 bis 430 der Anlagen 12 und 13 der Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationenverordnung angemessen sind.
§ 14 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
§ 14 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Die Höhe des potenziellen Verlustes gemäß der vorgegebenen Zinsänderung nach § 25a Absatz 2 Satz 1 des Kreditwesengesetzes zum letzten Berechnungszeitpunkt sowie die angewandte Berechnungsmethodik sind darzustellen.
§ 14 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Die Absätze 1 und 2 sind auf Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung nicht anzuwenden.
§ 14 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 14: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 14a PrüfbV
§ 14a Einhaltung der Pflichten aus Derivategeschäften und für zentrale Gegenparteien gemäß der Verordnung (EU) Nr. 648/2012
§ 14a Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Abschlussprüfer hat die Verfahren zur Ermittlung aller OTC-Derivate-Kontrakte, die der Pflicht zum Clearing durch eine zentrale Gegenpartei unterliegen, und die Einhaltung der Clearingpflicht gemäß Artikel 4 Absatz 1, 2 und 3 Unterabsatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister (ABl. L 201 vom 27.7.2012, S. 1) zu beurteilen.
§ 14a Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Unterliegen gruppeninterne Transaktionen der Ausnahme des Artikels 4 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012, so sind die organisatorischen Maßnahmen zur Einhaltung der damit verbundenen Voraussetzungen zu beurteilen.
§ 14a Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Der Abschlussprüfer hat die Prozesse zur Erfüllung der Meldepflichten nach Artikel 9 Absatz 1 bis 3 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 zu beurteilen.
§ 14a Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Der Abschlussprüfer hat die Angemessenheit der Risikominderungstechniken für OTC-Derivatekontrakte, die nicht einer Pflicht zum Clearing durch eine zentrale Gegenpartei unterliegen, nach Artikel 11 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012, auch in Verbindung mit technischen Regulierungsstandards, die nach Artikel 11 Absatz 14 und 15 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 erlassen worden sind, zu beurteilen.
§ 14a Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Dazu hat der Abschlussprüfer insbesondere Folgendes zu beurteilen:
§ 14a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
die Prozesse zur rechtzeitigen Bestätigung der Bedingungen abgeschlossener Geschäfte,
§ 14a Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
die Prozesse zur Abstimmung von Portfolien,
§ 14a Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
den Umfang, in dem das Institut von der Möglichkeit der Komprimierung von Portfolien gemäß Artikel 14 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 149/2013 der Kommission vom 19. Dezember 2012 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf technische Regulierungsstandards für indirekte Clearingvereinbarungen, die Clearingpflicht, das öffentliche Register, den Zugang zu einem Handelsplatz, nichtfinanzielle Gegenparteien und Risikominderungstechniken für nicht durch eine CCP geclearte OTC-Derivatekontrakte (ABl. L 52 vom 23.2.2013, S. 11) Gebrauch gemacht hat,
§ 14a Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 PrüfbV
die Prozesse zur Identifizierung streitbefangener Geschäfte und zur Beilegung solcher Streitigkeiten, einschließlich der Anzeige streitbefangener Geschäfte nach Artikel 15 Absatz 2 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 149/2013,
§ 14a Abs. 3 Satz 2 Nr. 5 PrüfbV
die Besicherung nicht zentral geclearter Kontrakte sowie den Umfang der Befreiung von der Besicherungspflicht nach Artikel 11 Absatz 5, 6, 8 und 10 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012.
§ 14a Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Soweit nach Artikel 11 Absatz 5 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 gruppeninterne Transaktionen von der Besicherungspflicht nach Artikel 11 Absatz 3 dieser Verordnung ausgenommen sind, ist zu beurteilen, ob die Voraussetzungen für die Ausnahme von dieser Besicherungspflicht vorliegen.
§ 14a Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Wurden gruppeninterne Transaktionen von der Besicherungspflicht unter den Voraussetzungen des Artikels 11 Absatz 6, 8 oder Absatz 10 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 befreit, so ist zu beurteilen, ob die organisatorischen Maßnahmen des Instituts gewährleisten können, dass die Voraussetzungen für diese Befreiung eingehalten werden, einschließlich der Veröffentlichungspflicht nach Artikel 11 Absatz 11 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012, auch in Verbindung mit Artikel 20 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 149/2013.
§ 14a Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) 1Bei zentralen Gegenparteien ist zusätzlich zu beurteilen, inwieweit diese die Anforderungen nach Artikel 7 Absatz 1 bis 4, Artikel 8 Absatz 1 bis 4 und den Artikeln 26, 29, 33 bis 54 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 sowie nach den gemäß diesen Artikeln erlassenen technischen Regulierungsstandards erfüllt haben.
§ 14a Abs. 5 Satz 2 PrüfbV
2Satz 1 gilt entsprechend für den verkürzten Abschluss einer zentralen Gegenpartei, wenn ein solcher nach den gesetzlichen Vorgaben zu erstellen ist.
§ 14a Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6) Sofern die Erfüllung der in den Absätzen 1 bis 5 genannten Pflichten oder Prozesse durch das Institut vertraglich auf eine dritte Person oder ein anderes Unternehmen übertragen worden ist, hat der Abschlussprüfer hierüber zu berichten.
§ 15 PrüfbV
§ 15 Sanierungsplanung
§ 15 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Im Rahmen der Prüfung nach § 29 Absatz 1 Satz 7 des Kreditwesengesetzes ist zu beurteilen, ob der Sanierungsplan die Voraussetzungen nach § 12 Absatz 1 sowie nach § 13 Absatz 1 bis 4 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes erfüllt.
§ 15 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Der Prüfer hat die wesentlichen für die Sanierungsplanung relevanten Aspekte auf sachliche Richtigkeit und Angemessenheit zu prüfen.
§ 15 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Der Prüfer hat dabei gegebenenfalls festgelegte vereinfachte Anforderungen nach § 19 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes zu berücksichtigen.
§ 15 Abs. 1 Satz 4 PrüfbV
4Soweit der Sanierungsplan Annahmen, Wertungen oder Schlussfolgerungen enthält, sind diese auf ihre Plausibilität und Nachvollziehbarkeit zu prüfen.
§ 15 Abs. 1 Satz 5 PrüfbV
5Insbesondere hat der Prüfer zu beurteilen:
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 1 PrüfbV
die Darstellung der Unternehmensstruktur und des Geschäftsmodells, die Benennung der wesentlichen Geschäftsaktivitäten und der kritischen Funktionen sowie die Beschreibung der internen und externen Vernetzungsstrukturen in dem Sanierungsplan nach § 13 Absatz 2 Nummer 2 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes,
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 2 PrüfbV
die grundsätzliche Eignung, die Auswirkungen und Umsetzbarkeit der in dem Sanierungsplan enthaltenen Handlungsoptionen nach § 13 Absatz 2 Nummer 3 bis 5 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes; die institutsspezifischen Gegebenheiten sind hierbei zu berücksichtigen,
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 3 PrüfbV
die qualitativen und quantitativen Indikatoren nach § 13 Absatz 2 Nummer 6 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes dahingehend, ob sie die institutsspezifischen Besonderheiten angemessen berücksichtigen und innerhalb eines definierten Eskalations- und Informationsprozesses im Krisenfall eine rechtzeitige Durchführung von Handlungsoptionen ermöglichen,
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 4 PrüfbV
die Szenarien für schwerwiegende Belastungen nach § 13 Absatz 2 Nummer 7 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes hinsichtlich der Abdeckung der wesentlichen Risikotreiber, der Nachvollziehbarkeit und der institutsspezifischen Eignung; im Hinblick auf die Eignung der Szenarien sind neben den institutsspezifischen Anforderungen auch die aufsichtlichen Vorgaben an die besondere Schwere der Belastungen sowie die Art des jeweiligen Szenarios zu berücksichtigen,
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 5 PrüfbV
die Wirksamkeit und Umsetzbarkeit des Sanierungsplans nach § 13 Absatz 2 Nummer 8 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes; dabei ist darauf einzugehen, ob die Beschreibung und die Analyse des Zusammenwirkens von Belastungsszenarien, Indikatoren und Handlungsoptionen ausreichend im Hinblick auf die zugrunde liegenden Annahmen, angemessen und im Hinblick auf die hieraus resultierenden Analysen nachvollziehbar sind,
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 6 PrüfbV
das Kommunikations- und Informationskonzept nach § 13 Absatz 2 Nummer 9 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes im Hinblick darauf, ob dieses die Besonderheiten der einzelnen Handlungsoptionen angemessen berücksichtigt,
§ 15 Abs. 1 Satz 5 Nr. 7 PrüfbV
die vorbereitenden Maßnahmen nach § 13 Absatz 2 Nummer 10 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes, deren Eignung sowie das Vorhandensein eines angemessenen Zeitplans und Monitoringkonzepts für die Umsetzung; hierbei ist auch zu beurteilen, ob die auf Grund der Prüfung festgestellten Mängel durch die vorbereitenden Maßnahmen beseitigt werden können.
§ 15 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Bei einem nach § 20 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes von der Pflicht zur Einreichung eines Einzelsanierungsplans befreiten Institut hat der Prüfer zu prüfen, ob das Institut die Voraussetzungen geschaffen hat, die zur Erfüllung der Anforderungen der §§ 12 bis 18 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes durch das institutsbezogene Sicherungssystem notwendig sind.
§ 15 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 15: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Eingangssatz, Abs. 3 +++)
§ 16 PrüfbV
§ 16 Vorgaben für das Handelsbuch
§ 16 Satz 1 PrüfbV
1Es ist zu beurteilen, ob das Institut im Berichtszeitraum die Vorgaben nach den Artikeln 102 bis 104 und 106 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABl. L 176 vom 27.6.2013, S. 1), insbesondere für die Zurechnung von Positionen zum Handelsbuch und für die Führung des Handelsbuchs, erfüllte.
§ 16 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 16: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 3 +++)
§ 17 PrüfbV
§ 17 Ausnahme für Handelsbuchtätigkeiten von geringem Umfang
§ 17 Satz 1 PrüfbV
1Sofern das Institut im Berichtszeitraum von der Ausnahme für Handelsbuchtätigkeiten von geringem Umfang Gebrauch gemacht hat, ist zu beurteilen, ob die Aufbau- und Ablauforganisation des Instituts die Feststellung eventueller Überschreitungen der Grenzen nach Artikel 94 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 gewährleistet und ob die Grenzen im Berichtszeitraum eingehalten wurden.
§ 17 Satz 2 PrüfbV
2Überschreitungen der Grenzen sind in dem Bericht gegliedert nach der Höhe des Betrags und der Dauer sowie des Prozentsatzes der Überschreitung anzugeben.
§ 17 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 17: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Eingangssatz, Abs. 3 +++)
§ 18 PrüfbV
§ 18 Ermittlung der Eigenmittel
§ 18 Satz 1 PrüfbV
1Es ist zu beurteilen, ob die vom Institut getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung des harten Kernkapitals, des zusätzlichen Kernkapitals und des Ergänzungskapitals im Rahmen der bankaufsichtlichen Meldungen angemessen sind.
§ 18 Satz 2 PrüfbV
2Dabei sind wesentliche Verfahrensänderungen während des Berichtszeitraums darzustellen.
§ 18 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 18: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 3 +++)
§ 19 PrüfbV
§ 19 Eigenmittel
§ 19 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Darzustellen sind die Höhe und die Zusammensetzung der Eigenmittel des Instituts nach Artikel 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 nach dem Stand bei Geschäftsschluss am Bilanzstichtag und unter der Annahme der Feststellung des geprüften Abschlusses, bei Zweigstellen im Sinne des § 53 Absatz 1 des Kreditwesengesetzes unter Berücksichtigung der Besonderheiten des § 53 Absatz 2 Nummer 4 des Kreditwesengesetzes.
§ 19 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Die bei anderen Instituten, Finanzunternehmen, Erstversicherungsunternehmen und Rückversicherungsunternehmen aufgenommenen oder gehaltenen Eigenmittelbestände sind unter namentlicher Nennung dieser Unternehmen besonders zu kennzeichnen.
§ 19 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Für die Kapitalinstrumente, die das Institut dem harten Kernkapital, dem zusätzlichen Kernkapital oder dem Ergänzungskapital zurechnet, ist die Erfüllung der jeweiligen Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 zu beurteilen.
§ 19 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Hinsichtlich der Posten, die in Artikel 26 Absatz 1 Buchstabe c bis f der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannt sind und dem harten Kernkapital zugerechnet werden, ist insbesondere zu beurteilen, ob diese dem Institut uneingeschränkt und unmittelbar zur sofortigen Deckung von Risiken und Verlusten zur Verfügung stehen.
§ 19 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Zudem ist über Besonderheiten in der Entwicklung der Eigenmittel oder einzelner Eigenmittelbestandteile während des Berichtszeitraums zu berichten.
§ 19 Abs. 2 Satz 4 PrüfbV
4Entnahmen des Inhabers oder des persönlich haftenden Gesellschafters sind darzustellen.
§ 19 Abs. 2 Satz 5 PrüfbV
5Werden Zwischenergebnisse nach Artikel 26 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 unterjährig zugerechnet, so ist darüber zu berichten.
§ 19 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Instrumente des Kernkapitals ohne eigene Emissionen in inländischen Aktien, die erstmals oder weiterhin den Eigenmitteln zugerechnet werden, sind nach den einzelnen Tranchen mit ihren wesentlichen Merkmalen darzustellen; Besonderheiten sind hervorzuheben.
§ 19 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Instrumente des Ergänzungskapitals sind nach ihrer Fälligkeit in Jahresbändern darzustellen.
§ 19 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) Der Ansatz von Beträgen nach Artikel 62 Buchstabe c und d der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 ist darzustellen und auf seine Richtigkeit zu beurteilen.
§ 19 Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6) 1Es ist zu beurteilen, ob das Institut bei der Berechnung seiner Eigenmittel die Anforderungen für eine vorsichtige Bewertung nach Artikel 105 in Verbindung mit Artikel 34 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erfüllt.
§ 19 Abs. 6 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 19: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 u. § 63 Abs. 3 +++)
§ 20 PrüfbV
§ 20 Kapitalpuffer
§ 20 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Es ist zu beurteilen, ob die vom Institut getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung der kombinierten Kapitalpuffer-Anforderung gemäß § 10i Absatz 1 des Kreditwesengesetzes angemessen sind.
§ 20 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
§ 20 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Über die Einhaltung der Vorgaben nach § 10i Absatz 2 und 3 des Kreditwesengesetzes ist zu berichten.
§ 20 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 20: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 u. § 63 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Eingangssatz, Abs. 3 +++)
§ 21 PrüfbV
§ 21 Kapitalquoten
§ 21 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Es ist zu beurteilen, ob die vom Institut getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung der Kapitalquoten nach Artikel 92 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 angemessen sind.
§ 21 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Die Ermittlung der Kapitalquoten zum Bilanzstichtag ist gegliedert nach den in Artikel 92 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 aufgeführten Elementen darzustellen.
§ 21 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Die Entwicklung der Kapitalquoten ist darzustellen.
§ 21 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 21: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1, § 63 Abs. 3 +++)
(+++ § 21 Abs. 2: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 22 PrüfbV
§ 22 Solvabilitätskennzahl bei Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung
§ 22 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Für Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung ist zu beurteilen, ob die vom Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung der Solvabilitätskennzahl nach § 2 Absatz 4 der Wohnungsunternehmen-Solvabilitätsverordnung angemessen sind.
§ 22 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
§ 22 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Für Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung ist die Ermittlung der Solvabilitätskennzahl zum Bilanzstichtag gegliedert nach den jeweiligen Anrechnungsbeträgen darzustellen.
§ 22 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Die Entwicklung der Eigenkapitalquote ist darzustellen.
§ 23 PrüfbV
§ 23 Liquiditätslage
§ 23 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Die Liquiditätslage und die Liquiditätssteuerung sind zu beurteilen.
§ 23 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
Über Maßnahmen zur Verbesserung der Liquiditätslage ist zu berichten.
§ 23 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Es ist zu beurteilen, ob die vom Institut getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung der Liquiditätskennziffer angemessen und die aufsichtlichen Anforderungen an die Berichterstattung über die Liquidität nach Teil 6 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 beachtet worden sind.
§ 23 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist insbesondere zu beurteilen, ob die vom Institut vorgenommene Abgrenzung der operationellen Einlagen gemäß Artikel 422 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 sowie die Ermittlung der Abflüsse aus Privatkundeneinlagen sachgemäß sind.
§ 23 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Auf Änderungen gegenüber dem letzten Berichtszeitraum ist einzugehen.
§ 23 Abs. 2 Satz 4 PrüfbV
(+++ § 23: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 2 +++)
(+++ § 23 Abs. 2: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 3 +++)
§ 24 PrüfbV
§ 24 Offenlegungsanforderungen
§ 24 Satz 1 PrüfbV
1Der Prüfer hat die Angemessenheit der Prozesse zur Ermittlung und Offenlegung der Informationen nach Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 und § 26a des Kreditwesengesetzes zu beurteilen.
§ 24 Satz 2 PrüfbV
2Im Prüfungsbericht ist darauf einzugehen, ob das Institut die in Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 und § 26a des Kreditwesengesetzes geforderten Offenlegungspflichten erfüllt hat.
§ 24 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 24: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Eingangssatz, Abs. 3 +++)
§ 25 PrüfbV
§ 25 Anzeigewesen
§ 25 Satz 1 PrüfbV
1Die Organisation des Anzeige- und Meldewesens ist zu beurteilen.
§ 25 Satz 2 PrüfbV
2Die Vorkehrungen des Instituts für die Sicherstellung der Vollständigkeit und Richtigkeit der Anzeigen und Meldungen sind zu beurteilen, festgestellte wesentliche Verstöße sind aufzuführen.
§ 26 PrüfbV
§ 26 Zeitpunkt der Prüfung und Berichtszeitraum
§ 26 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Die Prüfung der Vorkehrungen der Institute zur Verhinderung von Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung sowie sonstiger strafbarer Handlungen findet einmal jährlich statt.
§ 26 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Der Prüfer legt den Beginn der Prüfung und den Berichtszeitraum vorbehaltlich der nachfolgenden Bestimmungen nach pflichtgemäßem Ermessen fest.
§ 26 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
§ 26 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Die Prüfung muss spätestens 15 Monate nach dem Anfang des für sie maßgeblichen Berichtszeitraums beginnen.
§ 26 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Die Einhaltung der Vorschriften des Geldwäschegesetzes, der §§ 24c und 25h bis 25n des Kreditwesengesetzes sowie der Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006 über die Übermittlung von Angaben zum Auftraggeber bei Geldtransfers (ABl. L 345 vom 8.12.2006, S. 1) ist bei Kreditinstituten, deren Bilanzsumme 400 Millionen Euro zum Bilanzstichtag nicht überschreitet, nur in zweijährigem Turnus, beginnend mit dem ersten vollen Geschäftsjahr der Erbringung von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen, zu prüfen, es sei denn, die Risikolage des Instituts erfordert ein kürzeres Prüfintervall.
§ 26 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Gleiches gilt für Wertpapierhandelsunternehmen, die
§ 26 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
nicht befugt sind, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, und
§ 26 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln.
§ 27 PrüfbV
§ 27 Darstellung und Beurteilung der getroffenen Vorkehrungen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie von sonstigen strafbaren Handlungen
§ 27 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Prüfer hat zu beurteilen, ob die von dem Institut erstellte Gefährdungsanalyse zur Verhinderung der Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie des Betruges zu Lasten des Instituts der tatsächlichen Risikosituation des Instituts entspricht.
§ 27 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Darüber hinaus hat er die vom Institut getroffenen internen Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie von sonstigen strafbaren Handlungen im Sinne des § 25h Absatz 1 des Kreditwesengesetzes darzustellen und deren Angemessenheit zu beurteilen.
§ 27 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Dabei ist einzugehen
§ 27 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 PrüfbV
auf die vom Institut entwickelten und aktualisierten internen Grundsätze und die Angemessenheit geschäfts- und kundenbezogener Sicherungssysteme und Kontrollen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie von strafbaren Handlungen im Sinne des § 25h Absatz 1 des Kreditwesengesetzes,
§ 27 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 PrüfbV
auf die Stellung und Tätigkeit des Geldwäschebeauftragten und seines Stellvertreters, einschließlich ihrer Kompetenzen, sowie die für eine ordnungsgemäße Durchführung ihrer Aufgaben notwendigen Mittel und Verfahren; für Institute, die selbst nicht Tochterunternehmen im Sinne des Kreditwesengesetzes eines Instituts oder eines nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Versicherungsunternehmens sind, gilt dies auch in Bezug auf ihre Tochterunternehmen sowie ihre ausländischen Zweigstellen und Zweigniederlassungen, sowie
§ 27 Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 PrüfbV
darauf, ob die Beschäftigten, die mit der Durchführung von Transaktionen und mit der Anbahnung und Begründung von Geschäftsbeziehungen befasst sind, angemessen über die Methoden der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung sowie von strafbaren Handlungen im Sinne des § 25h Absatz 1 des Kreditwesengesetzes und die insofern bestehenden Pflichten unterrichtet werden.
§ 27 Abs. 1 Satz 4 PrüfbV
4Bei der Darstellung und Beurteilung nach den Sätzen 2 und 3 sind die von dem Institut erstellte Gefährdungsanalyse sowie die von der Innenrevision im Berichtszeitraum durchgeführte Prüfung und deren Ergebnis zu berücksichtigen.
§ 27 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Des Weiteren hat der Prüfer darzustellen und zu beurteilen, inwieweit das Institut den kundenbezogenen Sorgfaltspflichten, insbesondere auch den verstärkten Sorgfaltspflichten in Fällen eines erhöhten Risikos, nachgekommen ist.
§ 27 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Zu berichten ist ferner über die Erfüllung der Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sowie die Erfüllung der Pflicht zur institutsinternen Erfassung gemäß § 8 des Geldwäschegesetzes, wobei sich die Informationen auch auf Unternehmen oder Tochterunternehmen im Sinne des § 25 Absatz 3 Satz 2 des Kreditwesengesetzes beziehen können, und Meldung von Verdachtsfällen gemäß § 11 des Geldwäschegesetzes.
§ 27 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Sofern das Institut die Durchführung von internen Sicherungsmaßnahmen oder die Wahrnehmung von kundenbezogenen Sorgfaltspflichten vertraglich auf eine dritte Person oder ein anderes Unternehmen ausgelagert hat, ist hierüber zu berichten.
§ 27 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) 1In Bezug auf ein Institut, das ein übergeordnetes Unternehmen im Sinne des § 25l des Kreditwesengesetzes ist, hat der Prüfer darzustellen und zu beurteilen, inwieweit das Institut angemessene Maßnahmen getroffen hat, um in seinen nachgeordneten Unternehmen, Zweigstellen und Zweigniederlassungen die gruppeneinheitliche Schaffung der in § 25l des Kreditwesengesetzes genannten internen Sicherungsmaßnahmen sowie die Erfüllung der dort zusätzlich genannten Pflichten und gegebenenfalls die Erfüllung von am ausländischen Sitz geltenden strengeren Pflichten sicherzustellen.
§ 27 Abs. 5 Satz 2 PrüfbV
2Absatz 1 Satz 4 sowie Absatz 4 gelten entsprechend.
§ 27 Abs. 5 Satz 3 PrüfbV
3Soweit die nach Satz 1 zu treffenden Maßnahmen in einem Drittstaat nicht zulässig oder tatsächlich nicht durchführbar sind, hat der Prüfer ferner darzustellen und zu beurteilen, inwieweit das Institut angemessene Maßnahmen getroffen hat, um sicherzustellen, dass seine nachgeordneten Unternehmen, Zweigstellen und Zweigniederlassungen dort Geschäftsbeziehungen nicht begründen oder fortsetzen, keine Transaktionen durchführen und bestehende Geschäftsbeziehungen beenden.
§ 27 Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6) 1Bei Kreditinstituten ist zu beurteilen, inwieweit diese im bargeldlosen Zahlungsverkehr ihren Pflichten zur Feststellung, Überprüfung und Übermittlung von vollständigen Auftraggeberdaten nachgekommen sind.
§ 27 Abs. 6 Satz 2 PrüfbV
2Gleiches gilt in Bezug auf die von den vorgenannten Instituten getroffenen Maßnahmen zur Erkennung und Behandlung von eingehenden Zahlungsaufträgen mit unvollständigen Auftraggeberdaten.
§ 27 Abs. 7 Satz 1 PrüfbV
(7) 1Bei Kreditinstituten ist darzustellen, inwieweit diese ihre Verpflichtungen nach § 24c Absatz 1 des Kreditwesengesetzes erfüllt haben.
§ 27 Abs. 7 Satz 2 PrüfbV
2Insbesondere ist zu beurteilen, ob die hierzu eingesetzten Verfahren eine zutreffende Erfassung der aufgenommenen Identifizierungsdaten mit richtiger Zuordnung zum Konto oder Depot im Abrufsystem gewährleisten.
§ 27 Abs. 7 Satz 3 PrüfbV
3Gegebenenfalls ist über die ordnungsgemäße Erfüllung der Anordnungen der Bundesanstalt gemäß § 6a des Kreditwesengesetzes zu berichten.
§ 27 Abs. 8 Satz 1 PrüfbV
(8) 1Die wesentlichen Prüfungsergebnisse sind in einem Fragebogen nach Maßgabe der Anlage 5 zu dieser Verordnung aufzuzeichnen.
§ 27 Abs. 8 Satz 2 PrüfbV
2Der vollständig beantwortete Fragebogen ist dem Prüfungsbericht beizufügen.
§ 27 Abs. 8 Satz 3 PrüfbV
3Der Fragebogen ist auch dann bei der Bundesanstalt einzureichen, wenn bei verbandsgeprüften Kreditinstituten für das betreffende Jahr kein Prüfungsbericht angefordert wird.
§ 27 Abs. 8 Satz 4 PrüfbV
4§ 26 Absatz 4 bleibt unberührt.
§ 28 PrüfbV
§ 28 Darstellung und Beurteilung der getroffenen Vorkehrungen zur Einhaltung der Pflichten nach der Verordnung (EG) Nr. 924/2009
§ 28 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bei Kreditinstituten hat der Abschlussprüfer zu beurteilen, ob die von dem Kreditinstitut getroffenen internen Vorkehrungen den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 über grenzüberschreitende Zahlungen in der Gemeinschaft und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 2560/2001 (ABl. L 266 vom 9.10.2009, S. 11), die durch die Verordnung (EU) Nr. 260/2012 (ABl. L 94 vom 30.3.2012, S. 22) geändert worden ist, entsprechen.
§ 28 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist zu beurteilen, ob die folgenden Bestimmungen eingehalten werden:
§ 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
die Bestimmungen zu Entgelten für grenzüberschreitende Zahlungen nach Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung,
§ 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
die Bestimmungen zu Entgelten nach Artikel 4 Absatz 3 Satz 1 der Verordnung, die über das Entgelt gemäß Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung hinausgehen, sowie
§ 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
die Bestimmungen zu Interbankenentgelten für Inlandslastschriften nach Artikel 7 Absatz 1 der Verordnung.
§ 28 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Der Abschlussprüfer hat darzustellen, welche Maßnahmen das Kreditinstitut ergriffen hat, um die in Absatz 1 genannten Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 924/2009 zu erfüllen.
§ 28 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Sofern das Kreditinstitut das Treffen interner Vorkehrungen vertraglich auf eine dritte Person oder ein anderes Unternehmen ausgelagert hat, hat der Abschlussprüfer hierüber zu berichten.
§ 29 PrüfbV
§ 29 Darstellung und Beurteilung der getroffenen Vorkehrungen zur Einhaltung der Pflichten nach der Verordnung (EU) Nr. 260/2012
§ 29 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bei Kreditinstituten hat der Abschlussprüfer zu beurteilen, ob die von dem Kreditinstitut getroffenen internen Vorkehrungen den Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 entsprechen.
§ 29 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist zu beurteilen, ob
§ 29 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
die Erreichbarkeit für Überweisungen und Lastschriften innerhalb der Europäischen Union nach Artikel 3 der Verordnung gewährleistet oder sichergestellt ist,
§ 29 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
die technischen Anforderungen für Überweisungen und Lastschriften nach Artikel 5 Absatz 1 bis 3 sowie 7 und 8 der Verordnung erfüllt werden sowie
§ 29 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
die Bestimmungen zu Interbankenentgelten für Lastschriften nach Artikel 8 der Verordnung eingehalten werden.
§ 29 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Der Abschlussprüfer hat darzustellen, welche Maßnahmen das Kreditinstitut ergriffen hat, um die in Absatz 1 genannten Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 zu erfüllen.
§ 29 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Sofern das Kreditinstitut die Durchführung interner Vorkehrungen vertraglich auf eine dritte Person oder ein anderes Unternehmen ausgelagert hat, hat der Abschlussprüfer hierüber zu berichten.
§ 29a PrüfbV
§ 29a Darstellung und Beurteilung der getroffenen Vorkehrungen zur Einhaltung der Pflichten nach der Verordnung (EU) 2015/751
§ 29a Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bei Kreditinstituten hat der Abschlussprüfer zu beurteilen, ob die von dem Institut getroffenen internen Vorkehrungen den Anforderungen der Verordnung (EU) 2015/751 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015 über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge (ABl. L 123 vom 19.5.2015, S. 1) entsprechen.
§ 29a Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
§ 29a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
die Bestimmungen zu den Entgelten nach Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung und
§ 29a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
die Bestimmungen zu den Entgelten nach Artikel 4 Satz 1 der Verordnung
§ 29a Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Der Abschlussprüfer hat darzustellen, welche Maßnahmen das Institut ergriffen hat, um die in Absatz 1 genannten Anforderungen der Verordnung (EU) 2015/751 zu erfüllen.
§ 29a Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Sofern das Kreditinstitut die Durchführung interner Vorkehrungen vertraglich auf eine dritte Person oder ein anderes Unternehmen ausgelagert hat, hat der Abschlussprüfer hierüber zu berichten.
§ 29a Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 29a: Zur Anwendung vgl. § 71 Abs. 2 +++)
§ 30 PrüfbV
§ 30 Ausnahmen für gruppenangehörige Institute
§ 30 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Auf gruppenangehörige Unternehmen von Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen, die die Bundesanstalt gemäß § 2a Absatz 2 des Kreditwesengesetzes freigestellt hat, sind nach Maßgabe der Freistellung die Vorschriften des § 10 betreffend das interne Kontrollverfahren, der §§ 12, 13, 19, 20, 21 sowie des § 31 Absatz 1 Satz 3 und des § 34 Absatz 3 dieser Verordnung nicht anwendbar.
§ 30 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) § 23 ist bei der Freistellung durch die Bundesanstalt gemäß § 2a Absatz 4 des Kreditwesengesetzes nicht anzuwenden.
§ 30 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Der Abschlussprüfer hat darüber zu berichten, ob die Voraussetzungen gemäß § 2a des Kreditwesengesetzes vorliegen.
§ 31 PrüfbV
§ 31 Berichterstattung über das Kreditgeschäft
§ 31 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Es sind die wesentlichen strukturellen Merkmale und Risiken des Kreditgeschäfts nach § 19 des Kreditwesengesetzes darzustellen und zu beurteilen.
§ 31 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist auch auf die Finanzinstrumente einzugehen, die das Institut für eigene Rechnung handelt.
§ 31 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Auf wesentliche Besonderheiten ist hinzuweisen.
§ 31 Abs. 1 Satz 4 PrüfbV
4Dabei ist auch zu beurteilen, ob die Artikel 387 bis 410 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 eingehalten werden.
§ 31 Abs. 1 Satz 5 PrüfbV
5Zudem ist über die Einhaltung des § 15 des Kreditwesengesetzes betreffend Organkredite zu berichten.
§ 31 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Die institutsspezifischen Verfahren zur Sicherstellung der Bildung von sachgerechten Gruppen verbundener Kunden nach Artikel 4 Absatz 39 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 sind zu beurteilen; wesentliche Verfahrensänderungen während des Berichtszeitraums sind darzustellen.
§ 31 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Das Verfahren, anhand dessen die zu prüfenden Kredite ausgewählt wurden, ist darzustellen.
§ 31 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Eine Risikogruppierung des gesamten Kreditvolumens des Kreditinstituts ist nach Maßgabe der institutsspezifischen Verfahren zur Messung und Bestimmung des Adressenausfallrisikos in die Datenübersicht nach § 70 aufzunehmen.
§ 31 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Die Darstellung in der Datenübersicht ist ausreichend.
§ 31 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) 1Auf Risikokonzentrationen und deren institutsinterne Behandlung, einschließlich ihrer Einbindung in die Risikostrategie und das Risikomanagement ist einzugehen.
§ 31 Abs. 5 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 31: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
(+++ § 31 Abs. 1 Satz 3: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 +++)
§ 32 PrüfbV
§ 32 Länderrisiko
§ 32 Satz 1 PrüfbV
1Der Umfang der von dem Institut eingegangenen Länderrisiken insgesamt sowie die Methode zu ihrer Steuerung und Überwachung sind zu beurteilen.
§ 32 Satz 2 PrüfbV
2Insbesondere ist zu beurteilen, ob die Einschätzung der Länderrisiken auf der Grundlage von geeigneten Analysen erfolgt.
§ 32 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 32: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 33 PrüfbV
§ 33 Organkredite
§ 33 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Sämtliche Organkredite nach § 15 des Kreditwesengesetzes sind in die Auswahl der zu prüfenden Kredite einzubeziehen.
§ 33 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Stets zu prüfen sind Kredite an
§ 33 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
Mitglieder des Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans,
§ 33 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der Mitglieder des Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans,
§ 33 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
Unternehmen in der Rechtsform einer juristischen Person oder einer Personenhandelsgesellschaft, bei denen ein gesetzlicher Vertreter der juristischen Person, ein Gesellschafter der Personenhandelsgesellschaft, ein Prokurist oder ein zum gesamten Geschäftsbetrieb ermächtigter Handlungsbevollmächtigter dieses Unternehmens dem Verwaltungs-oder Aufsichtsorgan des Instituts angehört.
§ 33 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Die geprüften Kredite sind nach Risikogruppen gegliedert und unter Angabe der wesentlichen Merkmale tabellarisch darzustellen.
§ 33 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Der Prüfer hat zu beurteilen, ob es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Kredite nicht zu marktmäßigen Bedingungen gewährt wurden oder ob es Anhaltspunkte für möglicherweise bestehende gravierende Interessenkonflikte gibt, die geeignet sind die Zuverlässigkeit der Organmitglieder gemäß § 25c Absatz 1 und § 25d Absatz 1 des Kreditwesengesetzes zu beeinträchtigen.
§ 33 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 33: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 34 PrüfbV
§ 34 Bemerkenswerte Kredite
§ 34 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bemerkenswerte Kredite sind nach Risikogruppen gegliedert einzeln zu besprechen und in einem Gesamtverzeichnis unter Angabe der Fundstelle aufzuführen.
§ 34 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Die Werthaltigkeit dieser Kredite ist nach Maßgabe des § 35 zu beurteilen.
§ 34 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Wenn Kreditnehmer nach Artikel 4 Absatz 1 Nummer 39 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 zusammenzufassen sind, so ist die Gesamtheit der Kredite dieser Kreditnehmer zugrunde zu legen.
§ 34 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Als bemerkenswert sind insbesondere die folgenden Kredite anzusehen:
§ 34 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
Kredite, für die in erheblichem Umfang Risikovorsorge erforderlich ist oder im abgelaufenen Geschäftsjahr erforderlich war,
§ 34 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
Kredite, bei denen die begründete Gefahr besteht, dass sie mit größeren, im Rahmen des gesamten Kreditgeschäfts bedeutenden Teilen notleidend werden,
§ 34 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
Kredite, bei denen eine außergewöhnliche Art der Sicherheitenstellung vorliegt,
§ 34 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
Organkredite, die hinsichtlich ihrer Höhe oder ihrer Ausgestaltung von außergewöhnlicher Bedeutung sind oder bei deren Prüfung sich Anhaltspunkte für gravierende Interessenkonflikte ergeben haben.
§ 34 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Bemerkenswerte Kreditrahmenkontingente sind nach Risikogruppen gegliedert zu besprechen und in einem Gesamtverzeichnis unter Angabe der Fundstelle aufzuführen.
§ 34 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Kreditrahmenkontingente sind als bemerkenswert anzusehen, wenn sie die Großkreditdefinitionsgrenze nach Artikel 392 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 erreichen oder überschreiten.
§ 34 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) 1Die Kredite und Kreditrahmenkontingente sind mit Limit, Inanspruchnahme, Sicherheiten sowie allen weiteren für die Beurteilung wichtigen Angaben darzustellen.
§ 34 Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Besonders risikorelevante Aspekte sind hervorzuheben.
§ 34 Abs. 4 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 34: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
(+++ § 34 Abs. 3: Zur Anwendung vgl. § 30 Abs. 1 +++)
§ 35 PrüfbV
§ 35 Beurteilung der Werthaltigkeit von Krediten
§ 35 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der Kredite im Sinne des § 34 Absatz 2 Nummer 1 ist auch zu beurteilen, ob die gebildete Risikovorsorge angemessen ist.
§ 35 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Soweit für die Beurteilung eines Kredits im Sinne des § 34 Absatz 2 Nummer 2 die Sicherheiten zugrunde gelegt werden, ist deren Verwertbarkeit zu beurteilen; der voraussichtliche Realisationswert ist anzugeben.
§ 35 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Bei bemerkenswerten Krediten an ausländische Schuldner ist auch das damit verbundene Länderrisiko zu beurteilen.
§ 35 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 35: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 36 PrüfbV
§ 36 Einhaltung der Offenlegungsvorschriften des § 18 des Kreditwesengesetzes
§ 36 Satz 1 PrüfbV
1Bei Kreditinstituten ist zu prüfen, ob im Berichtszeitraum § 18 des Kreditwesengesetzes beachtet wurde.
§ 36 Satz 2 PrüfbV
2Der Abschlussprüfer hat die Angemessenheit der institutsspezifischen Verfahren zu beurteilen.
§ 36 Satz 3 PrüfbV
(+++ § 36: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 37 PrüfbV
§ 37 Sorgfaltsprüfung bei Risikopositionen aus übertragenen Kreditrisiken
§ 37 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Bei der Beurteilung, ob die Anforderungen für Risikopositionen aus übertragenen Kreditrisiken erfüllt sind, sind auch die von einem Institut implementierten förmlichen Regeln und Verfahren darzustellen, die das Institut zur Analyse und Erfassung der in Artikel 406 Absatz 1 Buchstabe a bis g der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 genannten Informationen in Bezug auf die Verbriefungspositionen, die von ihm im Handelsbuch und im Anlagebuch gehalten werden, verwendet.
§ 37 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Sofern ein Institut unterschiedliche förmliche Regeln oder Verfahren zur Durchführung der Sorgfaltsprüfung nach Artikel 406 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 für im Handelsbuch und im Anlagebuch gehaltene Verbriefungspositionen verwendet oder nach Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 die Pflichten nach Teil 5 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 auf konsolidierter oder teilkonsolidierter Basis zu erfüllen hat, ist hierauf im Rahmen der Darstellung der förmlichen Regeln und Verfahren einzugehen.
§ 37 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 37: Zur Anwendung vgl. § 63 Abs. 1 Satz 1 u. 2, Abs. 2 Eingangssatz +++)
§ 38 PrüfbV
§ 38 Geschäftliche Entwicklung im Berichtsjahr
§ 38 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Die geschäftliche Entwicklung des Instituts ist unter Gegenüberstellung der für sie kennzeichnenden Zahlen des Berichtsjahres und des Vorjahres darzustellen und zu erläutern.
§ 38 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Bei Instituten mit Geschäftsbereichen, für die nach deutschem Recht ein gesonderter Jahresabschluss erstellt wird (getrennt bilanzierende Bereiche), ist die geschäftliche Entwicklung der getrennt bilanzierenden Bereiche und des übrigen Geschäfts jeweils gesondert darzustellen und zu erläutern.
§ 38 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Bei Kreditinstituten, die einem genossenschaftlichen oder einem wohnungswirtschaftlichen Prüfungsverband angeschlossen sind oder von der Prüfungsstelle eines Sparkassen- und Giroverbandes geprüft werden, sind bei der Darstellung und Beurteilung der Vermögens-, Liquiditäts- und Ertragslage zum Vergleich auch Kennziffern für die Gesamtheit der Kreditinstitute oder von Gruppen vergleichbarer Kreditinstitute des betreffenden Prüfungsverbandes oder des Bereiches der betreffenden Prüfungsstelle (Durchschnittskennziffern) heranzuziehen.
§ 39 PrüfbV
§ 39 Entwicklung der Vermögenslage
§ 39 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Die Entwicklung der Vermögenslage des Instituts ist zu beurteilen.
§ 39 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Besonderheiten, die für die Beurteilung der Vermögenslage von Bedeutung sind, insbesondere Art und Umfang bilanzunwirksamer Ansprüche und Verpflichtungen, sind hervorzuheben.
§ 39 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
§ 39 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
§ 39 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
§ 39 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
alle abgegebenen Patronatserklärungen; dazu ist der Inhalt dieser Erklärungen darzustellen und ihre Rechtsverbindlichkeit zu beurteilen.
§ 40 PrüfbV
§ 40 Entwicklung der Ertragslage
§ 40 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Die Entwicklung der Ertragslage des Instituts ist zu beurteilen.
§ 40 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Auf der Basis der Unterlagen des Instituts ist auch über die Ertragslage der wesentlichen Geschäftssparten zu berichten; dabei sind jeweils die wichtigsten Erfolgsquellen und Erfolgsfaktoren gesondert darzustellen.
§ 40 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Mögliche Auswirkungen von Risiken auf die Entwicklung der Ertragslage sind darzustellen; dies gilt insbesondere für Zinsänderungsrisiken.
§ 41 PrüfbV
§ 41 Risikolage und Risikovorsorge
§ 41 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
§ 41 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Das Verfahren zur Ermittlung der Risikovorsorge ist darzustellen und zu beurteilen.
§ 41 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Art, Umfang und Entwicklung der Risikovorsorge sind zu erläutern und die Angemessenheit der Risikovorsorge ist zu beurteilen.
§ 41 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Ist für den Zeitraum nach dem Bilanzstichtag neuer Risikovorsorgebedarf bekannt geworden, so ist hierüber zu berichten.
§ 42 PrüfbV
§ 42 Erläuterungen
§ 42 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Die Bilanzposten, die Angaben unter dem Bilanzstrich und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Wesentlichkeit des jeweiligen Postens zu erläutern und mit den Vorjahreszahlen zu vergleichen.
§ 42 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Eventualverpflichtungen und andere Verpflichtungen sind zu erläutern, wenn es die relative Bedeutung des Postens erfordert.
§ 42 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Werden Angaben gemacht, ist Folgendes zu berücksichtigen:
§ 42 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
§ 42 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
§ 43 PrüfbV
§ 43 Regelungsbereich
§ 43 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Dieser Abschnitt ist auf übergeordnete und nachgeordnete Unternehmen einer Institutsgruppe, Finanzholding-Gruppe oder gemischten Finanzholding-Gruppe nach § 10a Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes, auf Finanzkonglomerate nach § 1 Absatz 2 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes sowie auf den Konzernprüfungsbericht anzuwenden.
§ 43 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Dieser Abschnitt ist außerdem auf Tochterunternehmen nach Artikel 22 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 anzuwenden.
§ 43 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Ist das Institut gruppenangehöriges Unternehmen einer Institutsgruppe, Finanzholding-Gruppe oder gemischten Finanzholding-Gruppe, für deren Beaufsichtigung auf zusammengefasster Basis die Bundesanstalt zuständig ist, hat der Abschlussprüfer die Zusammenfassung lediglich im Prüfungsbericht des obersten inländischen übergeordneten Unternehmens zu beurteilen.
§ 44 PrüfbV
§ 44 Ort der Berichterstattung
§ 44 Satz 1 PrüfbV
Die Berichterstattung nach diesem Abschnitt kann statt im Prüfungsbericht des übergeordneten Unternehmens der Institutsgruppe, der Finanzholding-Gruppe oder gemischten Finanzholding-Gruppe im Konzernprüfungsbericht erfolgen, wenn beide Berichte für den Berichtszeitraum oder die Berichtszeiträume von demselben Abschlussprüfer erstellt werden.
§ 45 PrüfbV
§ 45 In die aufsichtliche Zusammenfassung einzubeziehende Unternehmen
§ 45 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Die in die Zusammenfassung nach § 10a des Kreditwesengesetzes einbezogenen Unternehmen sind darzustellen.
§ 45 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Für jedes Unternehmen ist die Unternehmensart zu nennen und anzugeben, ob eine Pflicht zur Einbeziehung des Unternehmens in die Zusammenfassung besteht.
§ 45 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob die von dem übergeordneten Unternehmen umgesetzten Verfahren und Prozesse sicherstellen, dass alle in die Zusammenfassung nach § 10a des Kreditwesengesetzes einzubeziehenden Unternehmen berücksichtigt werden.
§ 45 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Sofern von der Ausnahmeregelung des Artikels 19 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 Gebrauch gemacht worden ist, hat der Abschlussprüfer das Vorliegen der Voraussetzungen zu beurteilen.
§ 45 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Sofern wesentliche Abweichungen zwischen dem Konsolidierungskreis für den Konzernabschluss und der Zusammenfassung nach § 10a des Kreditwesengesetzes bestehen, sind diese zu erläutern.
§ 46 PrüfbV
§ 46 Berichterstattung bei aufsichtsrechtlichen Gruppen
§ 46 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Der Bericht über die Prüfung muss Ausführungen enthalten, die einen Überblick über die Lage der Gruppe und deren Risikostruktur vermitteln.
§ 46 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2§ 11 ist nach Maßgabe des § 25a Absatz 3 des Kreditwesengesetzes entsprechend anzuwenden.
§ 46 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Es ist darüber zu berichten, mit welchen Vorkehrungen die Gruppe die Anforderungen des Artikels 11 in Verbindung mit Teil 4 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 und des § 13c des Kreditwesengesetzes einhält.
§ 46 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Diese Berichterstattung umfasst auch die Einhaltung der Meldepflichten gemäß Artikel 11 in Verbindung mit Artikel 394 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 und die Einhaltung der Anzeigevorschrift gemäß § 13c Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes.
§ 47 PrüfbV
§ 47 Zusammengefasste Eigenmittel
§ 47 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bei übergeordneten Unternehmen sind die Höhe und Zusammensetzung der Eigenmittel der Gruppe nach § 10a des Kreditwesengesetzes nach dem Stand bei Geschäftsschluss am Bilanzstichtag des übergeordneten Instituts darzustellen.
§ 47 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Die Besonderheiten der Bestandteile der Eigenmittel der wesentlichen nachgeordneten Unternehmen sind in der Höhe darzustellen, in der sie in die Zusammenfassung eingehen; dabei ist bei den Kapitalverhältnissen ausländischer Tochterunternehmen auf wesentliche Besonderheiten einzugehen, insbesondere auf Bestandteile, bei denen Zweifel darüber bestehen, ob sie den nach Artikel 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 anerkannten Bestandteilen entsprechen.
§ 47 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Die §§ 18 bis 23 gelten entsprechend.
§ 47 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Wenn für die Ermittlung der zusammengefassten Eigenmittel nach § 10a Absatz 5 des Kreditwesengesetzes ein Konzernabschluss zugrunde gelegt wird, ist auch über Besonderheiten bei der Zeitwertermittlung zu berichten.
§ 47 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Bei Konzernabschlüssen nach § 315a des Handelsgesetzbuchs ist zu beurteilen, wie das Wahlrecht zur Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert genutzt wird.
§ 47 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) § 25 gilt entsprechend für das Anzeige- und Meldewesen des übergeordneten Unternehmens auf Ebene der Institutsgruppe, Finanzholding-Gruppe oder gemischten Finanzholding-Gruppe.
§ 48 PrüfbV
§ 48 Zusätzliche Angaben
§ 48 Satz 1 PrüfbV
Vorbehaltlich der §§ 46 und 47 ist bei übergeordneten Unternehmen einer Institutsgruppe, Finanzholding-Gruppe, gemischten Finanzholding-Gruppe sowie bei nachgeordneten Unternehmen, die die Bundesanstalt jeweils gemäß § 2a Absatz 2 des Kreditwesengesetzes freigestellt hat, im Bericht über die Prüfung des übergeordneten Unternehmens zusätzlich einzugehen auf:
§ 48 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
die Namen der gruppenangehörigen Unternehmen, die die Bundesanstalt gemäß § 2a Absatz 2 des Kreditwesengesetzes freigestellt hat, sowie den Umfang der Freistellung,
§ 48 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
Übertragungen von Eigenmitteln oder Rückzahlungen von Verbindlichkeiten durch das übergeordnete Unternehmen zu Gunsten von nachgeordneten Unternehmen, die die Bundesanstalt gemäß § 2a Absatz 2 des Kreditwesengesetzes freigestellt hat,
§ 48 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
Übertragungen von Eigenmitteln oder Rückzahlungen von Verbindlichkeiten zu Gunsten des übergeordneten Unternehmens, sofern die Bundesanstalt dieses gemäß § 2a Absatz 2 des Kreditwesengesetzes freigestellt hat.
§ 49 PrüfbV
§ 49 Mindestangaben im Konzernprüfungsbericht
§ 49 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Unabhängig von der Ausübung des Wahlrechts nach § 44 gelten für den Konzernprüfungsbericht die nachfolgenden Absätze sowie die §§ 2 bis 9, 45 Absatz 1 und 2 sowie § 48 Nummer 1 und 2 entsprechend.
§ 49 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Die wirtschaftliche Lage des Konzerns ist nach Maßgabe des Abschnitts 5 darzustellen und zu erläutern.
§ 49 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Die Überleitung einer an betriebswirtschaftlichen Kriterien orientierten Segmentberichterstattung auf die entsprechenden Berichtsgrößen der externen Rechnungslegung ist zu erläutern.
§ 49 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Auf die Ausführungen im Prüfungsbericht eines einzelnen konzernangehörigen Instituts kann verwiesen werden, wenn die Lage des Konzerns durch dieses ganz überwiegend bestimmt wird und der Gegenstand des Verweises im Konzernprüfungsbericht selbst hinreichend dargestellt ist.
§ 50 PrüfbV
§ 50 Ergänzende Vorschriften für Unternehmen eines Finanzkonglomerats (§§ 17, 18 und 23 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes)
§ 50 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Bei übergeordneten Unternehmen eines Finanzkonglomerats im Sinne des § 12 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes ist darzustellen, ob die Berechnung der Eigenmittel und der Solvabilität des Finanzkonglomerats § 18 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes entspricht, und darüber zu berichten, ob das Unternehmen die Meldepflicht nach § 17 Absatz 2 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes eingehalten hat.
§ 50 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Es ist darüber zu berichten, mit welchen Vorkehrungen das übergeordnete Unternehmen die Anforderungen der §§ 23 und 25 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes einhält.
§ 50 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Diese Berichterstattung umfasst auch die Einhaltung der Anzeigevorschriften gemäß § 23 Absatz 1 und 3 Satz 6 des Finanzkonglomerate-Aufsichtsgesetzes.
§ 51 PrüfbV
§ 51 Grundsätze der Prüfung und Darstellung pfandbriefrechtlicher Aspekte
§ 51 Satz 1 PrüfbV
1Bei Pfandbriefbanken ist § 3 Satz 1 mit der Maßgabe anzuwenden, dass stets jeder der in § 1 Absatz 3 des Pfandbriefgesetzes bezeichneten Gattungen Rechnung zu tragen ist.
§ 51 Satz 2 PrüfbV
2Dabei sind § 3 Satz 2 und § 4 Absatz 1 entsprechend anzuwenden.
§ 52 PrüfbV
§ 52 Prüfung und Darstellung der organisatorischen Anforderungen des Pfandbriefgesetzes
§ 52 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bei Pfandbriefbanken ist die Einhaltung der folgenden Anforderungen zu beurteilen:
§ 52 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
§ 4 Absatz 4 des Pfandbriefgesetzes,
§ 52 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
§ 5 des Pfandbriefgesetzes sowie die Anforderungen der Deckungsregisterverordnung,
§ 52 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
§ 27 des Pfandbriefgesetzes,
§ 52 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
§ 27a des Pfandbriefgesetzes sowie die Anforderungen einer auf Grund von § 27a Absatz 2 Satz 1 des Pfandbriefgesetzes erlassenen Rechtsverordnung sowie
§ 52 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 PrüfbV
§ 28 des Pfandbriefgesetzes.
§ 52 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Die zur Einhaltung der Anforderungen nach Satz 1 eingesetzten Verfahren und Systeme sind darzustellen und ihre Wirksamkeit zu beurteilen.
§ 52 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Im Rahmen der nach den Sätzen 1 und 2 erforderlichen Beurteilung und Darstellung der zur Erfüllung pfandbriefrechtlicher organisatorischer Anforderungen verwendeten Verfahren und Systeme ist stets auch auf etwaige Abhängigkeiten von und systemtechnische Zusammenhänge mit sonstigen von der Pfandbriefbank verwendeten Verfahren und Systemen einzugehen.
§ 52 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Bei den nachstehenden Pfandbriefbanken sind die aufbau- und ablauforganisatorischen Vorkehrungen zur Einhaltung der folgenden Vorschriften darzustellen und in ihrer Wirksamkeit zu beurteilen:
§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
bei den Pfandbriefbanken, die Hypothekenpfandbriefe ausgeben: die Vorschriften des § 16 des Pfandbriefgesetzes sowie der Anforderungen der Beleihungswertermittlungsverordnung, insbesondere des § 26 Absatz 1 der Beleihungswertermittlungsverordnung,
§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
bei den Pfandbriefbanken, die Schiffspfandbriefe ausgeben: die Vorschriften des § 24 des Pfandbriefgesetzes sowie der Anforderungen der Schiffsbeleihungswertermittlungsverordnung, insbesondere des § 14 Absatz 1 der Schiffsbeleihungswertermittlungsverordnung, sowie
§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
bei den Pfandbriefbanken, die Flugzeugpfandbriefe ausgeben: die Vorschriften des § 26d des Pfandbriefgesetzes sowie der Anforderungen der Flugzeugbeleihungswertermittlungsverordnung, insbesondere des § 12 Absatz 1 der Flugzeugbeleihungswertermittlungsverordnung.
§ 53 PrüfbV
§ 54 PrüfbV
§ 54 Organisation und Auflagen
§ 54 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Im Rahmen der Berichterstattung gemäß den §§ 9 und 11 sind die Besonderheiten des Bausparkassengeschäfts hervorzuheben.
§ 54 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Dabei ist auch einzugehen auf:
§ 54 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
etwaige Auflagen,
§ 54 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
die Angemessenheit des Kreditgeschäfts unter besonderer Hervorhebung von Risikokonzentrationen und deren institutsinterner Behandlung einschließlich ihrer Einbindung in die Risikostrategie und das Risikomanagement sowie
§ 54 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
die Angemessenheit der Organisation, der Steuerung und der Kontrolle des Vertriebes, auch in Bezug auf Risiken aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Vertrieb.
§ 54 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Über die Einhaltung der bausparspezifischen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorschriften sowie zur Einhaltung der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge und der Allgemeinen Geschäftsgrundsätze ist zu berichten.
§ 54 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Wesentliche Verstöße sind darzustellen und zu beurteilen.
§ 54 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Für die Kontingente, die durch die geltenden Geschäftsbeschränkungen vorgegeben sind, sind der Ausnutzungsgrad und die betragsmäßige Inanspruchnahme anzugeben.
§ 54 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) In die Berichterstattung gemäß § 25 sind die bausparkassenrechtlichen Meldungen und Anzeigen einzubeziehen.
§ 55 PrüfbV
§ 55 Angaben zum Kreditgeschäft von Bausparkassen
§ 55 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Die Beurteilung gemäß § 54 umfasst auch die Sicherung der Darlehensforderungen und die Angemessenheit der Beleihungswertermittlung.
§ 55 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Die Baudarlehen sind nach ihrer Inanspruchnahme am Ende des Berichtsjahres nach der Aufgliederung in Anlage 2 Position 1 Nummer 7 zu gliedern.
§ 55 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Dabei sind mehrere Baudarlehen an einen Kreditnehmer zusammenzufassen.
§ 55 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Für jede Größenklasse sind die Anzahl der Darlehen, der Gesamtbetrag der Darlehen und deren prozentualer Anteil am Gesamtbestand der Baudarlehen anzugeben.
§ 55 Abs. 2 Satz 4 PrüfbV
4Hierbei ist nach Bauspardarlehen, Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten sowie nach sonstigen Baudarlehen zu gliedern.
§ 56 PrüfbV
§ 56 Angaben zur geschäftlichen Entwicklung von Bausparkassen
§ 56 Satz 1 PrüfbV
1Im Rahmen der Berichterstattung nach § 38 ist die geschäftliche Entwicklung der Bausparkasse auch anhand geeigneter bausparspezifischer Kennzahlen zur Vermögens- und Ertragslage sowie zum Kollektivgeschäft darzustellen.
§ 56 Satz 2 PrüfbV
2Anzugeben und zu beurteilen
§ 56 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
sind auch die Veränderung und die Struktur des Bauspar- und des Kreditneugeschäfts; insbesondere längerfristige Entwicklungen (zum Beispiel Fünf-Jahres-Vergleich) sind aufzuzeigen; dabei sind das eingelöste Neugeschäft und der nicht zugeteilte Vertragsbestand pro Tarif in aussagefähige Größenklassen einzuteilen und die jeweiligen Stückzahlen und der jeweilige Gesamtbetrag der Bausparsummen anzugeben,
§ 56 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
sind für Neuabschlüsse von Bausparverträgen, die zur Veräußerung an Kunden bestimmt sind, außerdem die Vertragspartner getrennt nach den Gruppen Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen, Kommunen, Bauträger und Sonstige; dabei ist anzugeben, ob eine Aufteilung und Übertragung an Dritte zwingend vorgesehen ist,
§ 56 Satz 2 Nr. 3 PrüfbV
ist das Verhältnis der Bausparsummen der Bausparverträge, die im Berichtsjahr vor der vollen Bezahlung der Abschlussgebühr aufgelöst wurden, zum abgeschlossenen Neugeschäft des Berichtsjahres (Stornoquote); die Stornoquote ist mindestens auch für das Vorjahr anzugeben,
§ 56 Satz 2 Nr. 4 PrüfbV
sind Anzahl und Bausparsumme der nicht oder nicht voll eingelösten und bisher nicht stornierten Verträge.
§ 57 PrüfbV
§ 57 Angaben zur Liquiditätslage von Bausparkassen
§ 57 Satz 1 PrüfbV
Das Volumen und die Verwendung der aufgenommenen Fremdmittel am Geld- und Kapitalmarkt sind darzustellen.
§ 58 PrüfbV
§ 58 Einsatz von Derivaten
§ 58 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Werden derivative Sicherungsgeschäfte vorgenommen, so ist vom Prüfer zu erläutern und zu beurteilen, ob die Geschäfte ausschließlich der Begrenzung von Risiken aus zulässigen Geschäften dienen und ob sie geeignet sind, den jeweiligen Sicherungszweck zu erreichen.
§ 58 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Werden vom Institut derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt, so ist vom Prüfer zu beurteilen, ob dies im Risikomanagement angemessen berücksichtigt ist.
§ 59 PrüfbV
§ 59 Angaben zur Ertragslage von Bausparkassen
§ 59 Satz 1 PrüfbV
1Das Zinsergebnis ist jeweils im Vergleich zum Vorjahr darzustellen und wie folgt aufzugliedern:
§ 59 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
kollektive Marge und kollektives Zinsergebnis durch eine Gegenüberstellung der für die Refinanzierung von Bauspardarlehen entstandenen Zinsaufwendungen für Bauspareinlagen und der Zinserträge aus Bauspardarlehen,
§ 59 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
Marge und Zinsergebnis aus der Zwischenanlage der freien Kollektivmittel,
§ 59 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
Marge und Zinsergebnis aus dem über Fremdmittel ohne Bauspareinlagen refinanzierten Teil des Vor- und Zwischenfinanzierungsgeschäfts beziehungsweise aus den sonstigen Baudarlehen bei nennenswertem Umfang,
§ 59 Satz 1 Nr. 4 PrüfbV
verbleibendes Zinsergebnis aus Eigenmitteln und unverzinslichen Passiva (Residualgröße).
§ 59 Satz 2 PrüfbV
2Die Berechnung ist vereinfachend auf der Basis durchschnittlicher Bestände und durchschnittlicher Zinssätze vorzunehmen.
§ 59 Satz 3 PrüfbV
3Über das Vorhandensein und die Handhabung von Zinsanpassungsklauseln bei den Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten ist zu berichten.
§ 60 PrüfbV
§ 60 Darstellung des Kollektivgeschäfts sowie der Vor- und Zwischenfinanzierung bei Bausparkassen
§ 60 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Über das Zuteilungsverfahren und die Zuteilungssituation ist anhand geeigneter Kennzahlen zu berichten.
§ 60 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Hierbei ist gegebenenfalls auf Veränderungen gegenüber den letzten Geschäftsjahren einzugehen.
§ 60 Abs. 1 Satz 3 PrüfbV
3Es ist über den Umfang und den Grund der Einbeziehung außerkollektiver Mittel in die Zuteilungsmasse zu berichten.
§ 60 Abs. 1 Satz 4 PrüfbV
4Wenn Tilgungsstreckungsdarlehen gewährt wurden, so sind insoweit gesonderte Angaben zur Einbeziehung außerkollektiver Mittel zu machen.
§ 60 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Das System der bausparmathematischen Simulationsrechnung (Kollektivsimulation) ist darzustellen.
§ 60 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Die künftige Zuteilungssituation ist auf Basis von Kollektivsimulationen darzustellen und zu beurteilen.
§ 60 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Die Darstellung soll mindestens auf der Basis eines realistischen und eines für das spezifische Kollektiv pessimistischen Szenarios erfolgen.
§ 60 Abs. 2 Satz 4 PrüfbV
4Die Qualität der Simulationsrechnungen ist anhand von Soll-Ist-Vergleichen der jeweiligen Vorjahresprognosen zu beurteilen.
§ 60 Abs. 2 Satz 5 PrüfbV
5In die Beurteilung sollen möglichst auch die Ergebnisse solcher Qualitätssicherungsmaßnahmen einbezogen werden, die für die Offenlegung von Modellfehlern geeignet sind.
§ 60 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Zu berichten ist auch über wesentliche Auswirkungen der Zuteilungsszenarien auf die kollektive Liquidität und die Ertragslage der Bausparkasse.
§ 60 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Insbesondere ist auf die Auswirkungen von im Vergleich zum jeweils aktuellen Marktzinsniveau niedrigverzinslichen Darlehensansprüchen und hochverzinslichen Renditeverträgen einzugehen.
§ 60 Abs. 3 Satz 3 PrüfbV
3Auf besondere Risiken aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Tarife und Tarifvarianten ist hinzuweisen.
§ 60 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Ergänzend sind für jeden Tarif Angaben über die Sparer-Kassen-Leistungsverhältnisse im Sinne des § 8 Absatz 1 Nummer 1 des Gesetzes über Bausparkassen zu machen.
§ 60 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) Soweit eine Ausnahmegenehmigung nach § 1 Absatz 4 der Bausparkassen-Verordnung in Anspruch genommen wird, ist darüber zu berichten, ob das zugrunde liegende Simulationsmodell weiterhin als geeignet erachtet werden kann.
§ 60 Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6) 1Folgende Sachverhalte sind ferner darzustellen:
§ 60 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
der Umfang der Vor- und Zwischenfinanzierungen durch Dritte, für die unbedingte Ablösezusagen gegeben wurden,
§ 60 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
die Berechnung des Zuführungsbetrags zum Fonds zur bauspartechnischen Absicherung nach § 8 Absatz 1 der Bausparkassen-Verordnung, die Berechnung der Zinssätze nach § 8 Absatz 2 und 3 der Bausparkassen-Verordnung sowie der Einsatz des Fonds zur bauspartechnischen Absicherung nach § 9 der Bausparkassen-Verordnung,
§ 60 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
die Berechnung der kollektiven Sparer-Kassen-Leistungsverhältnisse und die Werte der letzten fünf Jahre.
§ 60 Abs. 6 Satz 2 PrüfbV
2Bei Darlehen nach § 1 Absatz 1 und 2 der Bausparkassen-Verordnung ist darzustellen, ob die tatsächliche Dauer der Kreditinanspruchnahme bei abgelösten sowie bei laufenden Darlehen die als voraussichtlich angenommenen Laufzeiten wesentlich überschritten hat (§ 1 Absatz 3 der Bausparkassen-Verordnung).
§ 61 PrüfbV
§ 61 Eigenmittel gemäß Artikel 97 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
§ 61 Satz 1 PrüfbV
Bei Finanzportfolioverwaltern und Abschlussvermittlern, die nicht befugt sind, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, und die nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln, ist darzustellen, ob Artikel 97 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 im Berichtszeitraum sowie am Bilanzstichtag eingehalten wurde.
§ 61 Satz 2 PrüfbV
Über die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung des § 2 Absatz 8a in Verbindung mit § 64h Absatz 7 des Kreditwesengesetzes und über die Einhaltung der diesbezüglichen Voraussetzung ist zu berichten.
§ 62 PrüfbV
§ 62 Vorschriften für einzelne Finanzdienstleistungsinstitute
§ 62 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Bei Finanzdienstleistungsinstituten ohne Befugnis, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, ist zu beurteilen, ob nach den mit den Kunden bestehenden vertraglichen Vereinbarungen sowie den von den Kunden erteilten Vollmachten dem Finanzdienstleistungsinstitut nicht das Recht zusteht, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.
§ 62 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Der Prüfer hat zu beurteilen, ob eine ausreichende Überwachung durch das interne Kontrollsystem sicherstellt, dass das Institut seinen Kunden zuzuordnende Gelder oder Wertpapiere tatsächlich nicht in Eigentum oder Besitz nimmt.
§ 62 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Die bestehenden Befugnisse eines Finanzdienstleistungsinstituts, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, sind zu kategorisieren und die einzelnen Kategorien nach ihrem Inhalt darzustellen.
§ 62 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Ferner ist zu bestätigen, dass damit das Betreiben des Einlagen-, Depot- oder eingeschränkten Verwahrgeschäfts nicht verbunden ist, und es ist zu beurteilen, ob eine ausreichende Überwachung durch das interne Kontrollsystem sichergestellt ist.
§ 62 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Bei Finanzdienstleistungsinstituten, die nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln, ist darüber zu berichten, ob das Institut im Berichtsjahr Finanzinstrumente im Eigenbestand gehalten hat.
§ 62 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Gegebenenfalls ist darzulegen, dass diese zulässigerweise dem Anlagevermögen oder der Liquiditätsreserve zugerechnet wurden.
§ 62 Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4) Sind Anlagevermittler, Abschlussvermittler, Finanzportfolioverwalter, Betreiber multilateraler Handelssysteme und Unternehmen, die das Platzierungsgeschäft betreiben, nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, und handeln sie nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten, so ist zu bestätigen, dass die erforderlichen Mittel im Sinne des § 33 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a des Kreditwesengesetzes, bestehend aus hartem Kernkapital, zur Verfügung stehen.
§ 62 Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5) 1Bei Finanzdienstleistungsinstituten, die auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln, ist über die Struktur der im Eigenbestand gehaltenen Finanzinstrumente zu berichten.
§ 62 Abs. 5 Satz 2 PrüfbV
2Dabei sind die Umsatzvolumina und die Anzahl der Geschäfte im Berichtszeitraum anzugeben.
§ 62 Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6) Auf Finanzdienstleistungsinstitute, die das Factoring im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 9 des Kreditwesengesetzes oder das Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 10 des Kreditwesengesetzes betreiben, sind die §§ 64 und 65 entsprechend anzuwenden.
§ 62 Abs. 7 Satz 1 PrüfbV
(7) 1Bei Finanzdienstleistungsinstituten, die das Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 10 des Kreditwesengesetzes betreiben, hat der Prüfer den Aufbau der Substanzwertrechnung darzustellen.
§ 62 Abs. 7 Satz 2 PrüfbV
2Der Prüfer hat zu beurteilen, ob der Berechnung des Substanzwertes nachvollziehbare und plausible Angaben und Annahmen zugrunde liegen, wenn
§ 62 Abs. 7 Satz 2 Nr. 1 PrüfbV
das Institut einen errechneten Substanzwert in das Risikodeckungspotenzial zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit im Sinne des § 25a Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 des Kreditwesengesetzes einbeziehen muss oder
§ 62 Abs. 7 Satz 2 Nr. 2 PrüfbV
ein bilanziell überschuldetes Institut eine positive Fortführungsprognose nur unter Heranziehung des Substanzwertes stellen kann.
§ 63 PrüfbV
§ 63 Ausnahmeregelung
§ 63 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
1(1) § 12 Absatz 2 und 3, §§ 15, 17, 20, 21 Absatz 2 sowie §§ 24 und 37 sind nicht anzuwenden auf Finanzdienstleistungsinstitute, die nicht befugt sind, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, und die nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln.
§ 63 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Die §§ 31 bis 37 sind entsprechend anzuwenden mit der Maßgabe, dass über Art und Umfang der Kredite und die Einhaltung der Vorschriften über das Meldewesen zu berichten ist.
§ 63 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) Darüber hinaus sind die §§ 13, 14, 15, 17, 20, 21 Absatz 2, §§ 24 und 31 bis 37 nicht anzuwenden auf Finanzdienstleistungsinstitute, die
§ 63 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PrüfbV
Anlagevermittler, Anlageberater, Betreiber eines multilateralen Handelssystems, Betreiber des Platzierungsgeschäfts oder Abschlussvermittler sind,
§ 63 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PrüfbV
§ 63 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PrüfbV
§ 63 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) Auf Finanzdienstleistungsinstitute, die das Factoring im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 9 des Kreditwesengesetzes oder das Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 10 des Kreditwesengesetzes betreiben, finden die §§ 15 bis 21, 23 Absatz 2 und § 24 keine Anwendung.
§ 64 PrüfbV
§ 64 Angaben bei Instituten, die das Factoring betreiben
§ 64 Satz 1 PrüfbV
1Bei Kreditinstituten, die das Factoring im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 9 des Kreditwesengesetzes betreiben, ist über die Konzentration auf eine oder wenige Anschlussfirmen oder Branchen zu berichten.
§ 64 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 64: Zur Anwendung vgl. § 62 Abs. 6 +++)
§ 65 PrüfbV
§ 65 Angaben bei Instituten, die das Finanzierungsleasing betreiben
§ 65 Satz 1 PrüfbV
1Bei Kreditinstituten, die das Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 10 des Kreditwesengesetzes betreiben, sind die Zusammensetzung der Leasinggüter, Vertragstypen, Abschreibungsmethoden, Abgrenzung von Mietsonderzahlungen, Veräußerungsverluste und Vorsorgen anzugeben.
§ 65 Satz 2 PrüfbV
(+++ § 65: Zur Anwendung vgl. § 62 Abs. 6 +++)
§ 66 PrüfbV
§ 66 Prüfungsgegenstand
§ 66 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Bei Instituten, die das Depotgeschäft oder das eingeschränkte Verwahrgeschäft betreiben, ohne Wertpapierdienstleistungsunternehmen im Sinne des § 2 Absatz 4 des Wertpapierhandelsgesetzes zu sein, hat der Prüfer die Einhaltung der Vorschriften des Depotgesetzes sowie der Bestimmungen der §§ 128 und 135 des Aktiengesetzes einmal jährlich zu prüfen (Depotprüfung).
§ 66 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Der Abschlussprüfer kann von einer Depotprüfung absehen, wenn sämtliche Depotverhältnisse beendet sind.
§ 66 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Die Depotverhältnisse sind beendet, wenn die Wertpapiere an die Kunden zurückgegeben, in deren Auftrag an Dritte ausgeliefert oder die Depotverhältnisse mit Zustimmung der Kunden auf ein anderes Kreditinstitut übertragen worden sind.
§ 67 PrüfbV
§ 67 Zeitpunkt der Prüfung und Berichtszeitraum
§ 67 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Die Prüfung findet einmal jährlich statt.
§ 67 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
§ 67 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Berichtszeitraum der ersten Prüfung ist der Zeitraum zwischen der Aufnahme des Depotgeschäfts oder der Übernahme der Depotbankaufgaben und dem Stichtag der ersten Prüfung.
§ 67 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Berichtszeitraum der folgenden Prüfungen ist jeweils der Zeitraum zwischen dem Stichtag der letzten Prüfung und dem Stichtag der folgenden Prüfung.
§ 67 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
§ 68 PrüfbV
§ 68 Besondere Anforderungen an den Depotprüfungsbericht
§ 68 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Der Depotprüfungsbericht muss Angaben enthalten zur Ordnungsmäßigkeit der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für andere, des Verwahrungsbuchs, der Verfügungen über Wertpapiere von Kunden und der Ermächtigungen sowie zur Beachtung der §§ 128 und 135 des Aktiengesetzes.
§ 68 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Der Depotprüfungsbericht ist gesondert vom Bericht über die Jahresabschlussprüfung und unverzüglich nach Abschluss der Prüfung in je zwei Ausfertigungen der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank zuzuleiten, sofern die Bundesanstalt nicht auf seine Einreichung verzichtet.
§ 68 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Je ein Exemplar ist in elektronischer Fassung einzureichen.
§ 68 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Bei den in § 26 Absatz 1 Satz 4 des Kreditwesengesetzes genannten Kreditinstituten ist der Bericht nur auf Anforderung der Bundesanstalt einzureichen.
§ 68 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1In einer zusammenfassenden Schlussbemerkung ist zum geprüften Depotgeschäft sowie zur Einhaltung der Bestimmungen der §§ 128 und 135 des Aktiengesetzes zu beurteilen, ob das geprüfte Geschäft ordnungsgemäß betrieben und die geprüften Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt wurden.
§ 68 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Zusammenfassend ist darzulegen, welche wesentlichen Beanstandungen sich auf Grund der Prüfung ergeben haben.
§ 69 PrüfbV
§ 69 Prüfung von Verwahrstellen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs
§ 69 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) Ist ein Kreditinstitut oder eine Zweigniederlassung eines Kreditinstituts als Verwahrstelle nach § 68 Absatz 3 in Verbindung mit Absatz 2 des Kapitalanlagegesetzbuchs tätig, so ist über das Ergebnis der Prüfung dieser Tätigkeit in einem gesonderten Abschnitt zu berichten.
§ 69 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) 1Die Prüfung hat sich darauf zu erstrecken, ob das Kreditinstitut oder die Zweigniederlassung die in den §§ 70 bis 79 des Kapitalanlagegesetzbuchs genannten Pflichten als Verwahrstelle ordnungsgemäß erfüllt hat.
§ 69 Abs. 2 Satz 2 PrüfbV
2Die der Erfüllung der Pflichten nach Satz 2 dienende Organisation ist in Grundzügen darzustellen und auf ihre Angemessenheit zu beurteilen.
§ 69 Abs. 2 Satz 3 PrüfbV
3Die beauftragenden Kapitalverwaltungsgesellschaften und extern verwalteten Investmentgesellschaften sowie die Anzahl der für sie verwalteten inländischen Investmentvermögen und das Netto-Fondsvermögen sind zu nennen.
§ 69 Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3) 1Über wesentliche Vorkommnisse, insbesondere bei der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen eines Investmentvermögens, bei aufgetretenen Interessenkollisionen gemäß § 70 des Kapitalanlagegesetzbuchs, bei der Ausübung der Kontrollfunktion gemäß § 76 des Kapitalanlagegesetzbuchs und bei der Belastung der Investmentvermögen mit Vergütungen und Aufwendungsersatz gemäß § 79 des Kapitalanlagegesetzbuchs ist zu berichten.
§ 69 Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Sofern durch Anleger gegenüber der Verwahrstelle oder durch die Verwahrstelle gegenüber einer Kapitalverwaltungsgesellschaft Ansprüche nach § 78 des Kapitalanlagegesetzbuchs geltend gemacht wurden, ist auch hierüber zu berichten.
§ 70 PrüfbV
§ 70 Datenübersicht
§ 70 Satz 1 PrüfbV
1Die auf das jeweilige Institut anwendbaren Formblätter in den Anlagen 1 bis 4 sind auszufüllen und dem Prüfungsbericht beizufügen.
§ 70 Satz 2 PrüfbV
2Die Formblätter in den Anlagen 1 bis 3 sind um die entsprechenden Vorjahresdaten zu ergänzen.
§ 71 PrüfbV
§ 71 Erstmalige Anwendung; Übergangsbestimmung
§ 71 Abs. 1 Satz 1 PrüfbV
(1) 1Die Bestimmungen dieser Verordnung sind erstmals auf die Prüfung anzuwenden, die das nach dem 31. Dezember 2014 beginnende Geschäftsjahr betrifft.
§ 71 Abs. 1 Satz 2 PrüfbV
2Für vor dem 1. Januar 2015 beginnende Geschäftsjahre findet die Prüfungsberichtsverordnung vom 23. November 2009 (BGBl. I S. 3793), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 20. September 2013 (BGBl. I S. 3672) geändert worden ist, weiterhin Anwendung.
§ 71 Abs. 2 Satz 1 PrüfbV
(2) § 29a in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2029) ist erstmals auf die Prüfung für nach dem 31. Dezember 2014 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden.
§ 72 PrüfbV
§ 72 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
§ 72 Satz 1 PrüfbV
§ 72 Satz 2 PrüfbV
2Gleichzeitig tritt die Prüfungsberichtsverordnung vom 23. November 2009 (BGBl. I S. 3793), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 20. September 2013 (BGBl. I S. 3672) geändert worden ist, außer Kraft.
§ 340f PrüfbV
§ 340f HGB
§ 340f Abs. 3 Satz 1 PrüfbV
(3)	1Daten zur Liquidität und zur Refinanzierung
§ 340f Abs. 3 Satz 2 PrüfbV
2Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die 10 Prozent der "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" überschreiten
250	Stk.
§ 340f Abs. 3 Satz 3 PrüfbV
§ 340f Abs. 3 Satz 4 PrüfbV
4Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, die 10 Prozent der "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" überschreiten
251	Stk.
§ 340f Abs. 3 Satz 5 PrüfbV
§ 340f Abs. 3 Satz 6 PrüfbV
6Dem Kreditinstitut zugesagte Refinanzierungsmöglichkeiten ohne diejenigen bei der Deutschen Bundesbank
a)	Zusagen	024
b)	Inanspruchnahme	025
§ 340f Abs. 4 Satz 1 PrüfbV
(4)	1Daten zur Ertragslage
§ 340f Abs. 4 Satz 2 PrüfbV
2Zinsergebnis
a)	Zinserträge2)
b)	Zinsaufwendungen	030
c)	darunter: für stille Einlagen, für Genussrechte und für nachrangige Verbindlichkeiten
d)	Zinsergebnis	032
§ 340f Abs. 4 Satz 3 PrüfbV
3Vereinnahmte Zinsen aus notleidenden Forderungen	403
§ 340f Abs. 4 Satz 4 PrüfbV
4Provisionsergebnis3)
a)	Provisionserträge	313
b)	Provisionsaufwendungen	314
c)	Provisionsergebnis	033
nur von Kreditinstituten anzugeben, soweit sie keine Wertpapierhandelsbanken sind:
§ 340f Abs. 4 Satz 5 PrüfbV
5Nettoergebnis des Handelsbestands nach § 340c Absatz 1 HGB
a)	aus Geschäften mit Wertpapieren des Handelsbestands	034
b)	aus Geschäften mit Devisen und Edelmetallen4)
c)	aus Geschäften mit Derivaten	036
nur von Finanzdienstleistungsinstituten und Wertpapierhandelsunternehmen anzugeben:
§ 340f Abs. 4 Satz 6 PrüfbV
6Aufwendungen und Erträge des Handelsbestands
a)	Aufwendungen aus Geschäften mit Wertpapieren des Handelsbestands
b)	Erträge aus Geschäften mit Wertpapieren des Handelsbestands	316
c)	Aufwendungen aus Geschäften mit Devisen und Edelmetallen4)
d)	Erträge aus Geschäften mit Devisen und Edelmetallen4)
e)	Aufwendungen aus Geschäften mit Derivaten	319
f)	Erträge aus Geschäften mit Derivaten	320
§ 340f Abs. 4 Satz 7 PrüfbV
7Ergebnis aus dem sonstigen nicht zinsabhängigen Geschäft5)
§ 340f Abs. 4 Satz 8 PrüfbV
8Allgemeiner Verwaltungsaufwand
a)	Personalaufwand6)
b)	andere Verwaltungsaufwendungen7)
§ 340f Abs. 4 Satz 9 PrüfbV
9Sonstige und außerordentliche Erträge und Aufwendungen
a)	Erträge aus früheren Abschreibungen, Wertberichtigungen
und Rückstellungen im Kreditgeschäft
b)	Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
c)	Erträge aus Zuschreibungen bei Wertpapieren der Liquiditätsreserve und aus Geschäften mit diesen Wertpapieren
d)	Abschreibungen auf Wertpapiere der Liquiditätsreserve und Aufwendungen aus Geschäften mit diesen Wertpapieren
e)	Erträge aus Zuschreibungen bei Finanzanlagen, Sachanlagen und immateriellen Anlagewerten sowie aus Geschäften mit diesen Gegenständen
f)	andere sonstige und außerordentliche Erträge8)
g)	Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Finanzanlagen, Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte sowie Aufwendungen aus Geschäften mit diesen Gegenständen
h)	andere sonstige und außerordentliche Aufwendungen9)
§ 340f Abs. 4 Satz 10 PrüfbV
10Steuern vom Einkommen und vom Ertrag	048
§ 340f Abs. 4 Satz 11 PrüfbV
11Erträge aus Verlustübernahmen und baren bilanzunwirksamen Ansprüchen
§ 340f Abs. 4 Satz 12 PrüfbV
12Aufwendungen aus der Bildung von Vorsorgereserven nach § 340f und § 340g HGB
§ 340f Abs. 4 Satz 13 PrüfbV
13Erträge aus der Auflösung von Vorsorgereserven nach § 340f und § 340g HGB
§ 340f Abs. 4 Satz 14 PrüfbV
14Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne
§ 340f Abs. 4 Satz 15 PrüfbV
15Gewinnvortrag aus dem Vorjahr	053
§ 340f Abs. 4 Satz 16 PrüfbV
16Verlustvortrag aus dem Vorjahr	054
§ 340f Abs. 4 Satz 17 PrüfbV
17Entnahmen aus Kapital- und Gewinnrücklagen	055
§ 340f Abs. 4 Satz 18 PrüfbV
18Einstellungen in Kapital- und Gewinnrücklagen	056
§ 340f Abs. 4 Satz 19 PrüfbV
19Entnahmen aus Genussrechtskapital	057
§ 340f Abs. 4 Satz 20 PrüfbV
20Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals	058
§ 340f Abs. 5 Satz 1 PrüfbV
(5)	1Daten zum Kreditgeschäft10)
§ 340f Abs. 5 Satz 2 PrüfbV
2Höhe des Kreditvolumens	073
§ 340f Abs. 5 Satz 3 PrüfbV
3Darunter: Kredite an Nichtbanken	074
§ 340f Abs. 5 Satz 4 PrüfbV
4Angaben zu den in interne Risikoklassifizierungsverfahren aufgrund interner und externer Ratings eingeordneten Krediten
a)	in interne Risikoklassifizierungsverfahren einbezogenes Kreditvolumen
b)	Kredite mit erhöhter Ausfallwahrscheinlichkeit (Gelbbereich)11)
ba) bestehende Sicherheiten für Kredite mit erhöhter Ausfallwahrscheinlichkeit
c)	> 90 Tage in Verzug geratene Kredite (ohne Einzelwertberichtigung - EWB)
ca) bestehende Sicherheiten für in Verzug geratene Kredite12)
d)	Übrige, einer Ausfallkategorie zugeordnete Kredite vor Absetzung von EWB13)
da) Höhe der individuellen Einzelwertberichtigungen14)
db) bestehende Sicherheiten für die übrigen, einer Ausfallkategorie zugeordneten Kredite13)
e)	Höhe der pauschalierten Einzelwertberichtigungen	414
§ 340f Abs. 5 Satz 5 PrüfbV
5Angaben zu den nicht in interne Risikoklassifizierungsverfahren eingeordneten Krediten
a)	> 90 Tage in Verzug geratene Kredite (ohne Kredite, für die eine Einzelwertberichtigung - EWB gebildet wurde)
b)	bestehende Sicherheiten für in Verzug geratene Kredite	416
c)	einzelwertberichtigte, nicht in interne Risikoklassifizierungsverfahren einbezogene Kredite vor Absetzung von EWB15)
d)	Einzelwertberichtigungen für individuell wertberichtigte, nicht in interne Risikoklassifizierungsverfahren einbezogene Kredite14)
e)	bestehende Sicherheiten für die wertberichtigten, nicht in interne Risikoklassifizierungsverfahren einbezogenen Kredite13)
f)	Höhe der pauschalierten Einzelwertberichtigungen	420
§ 340f Abs. 5 Satz 6 PrüfbV
6Geprüftes Bruttokreditvolumen10)	421
§ 340f Abs. 5 Satz 7 PrüfbV
7Darunter: Kredite an Nichtbanken	422
§ 340f Abs. 5 Satz 8 PrüfbV
8Bruttovolumen der Kredite an solche Branchen, die einen Anteil von > 10 % am Bruttokundenkreditvolumen ausmachen
§ 340f Abs. 5 Satz 9 PrüfbV
9Unversteuerte Pauschalwertberichtigungen16)
§ 340f Abs. 5 Satz 10 PrüfbV
10Einzelwertberichtigungen
a)	Bestand in der Vorjahresbilanz	332
b)	Verbrauch	333
c)	Auflösung	334
d)	Bildung	335
e)	neuer Stand	336
§ 340f Abs. 5 Satz 11 PrüfbV
11Rückstellungen im Kreditgeschäft17)
a)	Bestand in der Vorjahresbilanz	337
b)	Verbrauch	338
c)	Auflösung	339
d)	Bildung	340
e)	neuer Stand	341
§ 340f Abs. 5 Satz 12 PrüfbV
12Abschreibungen auf Forderungen zu Lasten der Gewinn- und Verlustrechnung
§ 340f Abs. 5 Satz 13 PrüfbV
13Zur Rettung von Forderungen erworbene Grundstücke und
§ 340f Abs. 5 Satz 14 PrüfbV
14Qualifizierte Beteiligungen an Unternehmen außerhalb des Finanzsektors, deren Nennbetrag 15 Prozent der anrechenbaren Eigenmittel des Einlagenkreditinstituts übersteigt18)
a)	des geprüften Einzelinstituts	426
349	Stk.
§ 340f Abs. 5 Satz 15 PrüfbV
§ 340f Abs. 5 Satz 16 PrüfbV
16Institutsgruppe19)
351	Stk.
§ 340f Abs. 5 Satz 17 PrüfbV
17Stk.
§ 340f Abs. 5 Satz 18 PrüfbV
18Darunter: Anteile nach Artikel 89 Absatz 3 Buchstabe a CRR	352
§ 340f Abs. 6 Satz 1 PrüfbV
(6)	1Bilanzunwirksame Ansprüche
§ 340f Abs. 6 Satz 2 PrüfbV
2Bare bilanzunwirksame Ansprüche
a)	im Berichtsjahr20)
b)	Bestand am Jahresende	092
§ 340f Abs. 6 Satz 3 PrüfbV
3Unbare bilanzunwirksame Ansprüche
a)	im Berichtsjahr20)	093
b)	Bestand am Jahresende	094
§ 340f Abs. 7 Satz 1 PrüfbV
(7)	1Ergänzende Angaben
§ 340f Abs. 7 Satz 2 PrüfbV
2Abweichungen im Sinne von § 284 Absatz 2 Nummer 3 HGB
a)	von Bilanzierungsmethoden ja (= 0) / nein (= 1)	095
b)	von Bewertungsmethoden ja (= 0) / nein (= 1)	096
§ 340f Abs. 7 Satz 3 PrüfbV
3Buchwert der in Pension gegebenen Vermögensgegenstände bei echten Pensionsgeschäften (§ 340b Absatz 4 Satz 4 HGB)
§ 340f Abs. 7 Satz 4 PrüfbV
4Betrag der nicht mit dem Niederstwert bewerteten börsenfähigen Wertpapiere bei den folgenden Posten (§ 35 Absatz 1 Nummer 2 RechKredV)
a)	Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Aktivposten Nr. 5)
b)	Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Aktivposten Nr. 6)
§ 340f Abs. 7 Satz 5 PrüfbV
5Leasinggeschäft
a)	Gesamtbestand der aktivierten Leasinggegenstände	109
b)	im Aufwandsposten Nr. 5 (Kontoform) oder 11 (Staffelform) enthaltene Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasinggegenstände
c)	im Ertragsposten Nr. 8 enthaltene Erträge aus Leasinggeschäften
§ 340f Abs. 7 Satz 6 PrüfbV
6Nachrangige Vermögensgegenstände
a)	nachrangige Forderungen an Kreditinstitute	112
b)	nachrangige Forderungen an Kunden	113
c)	sonstige nachrangige Vermögensgegenstände	114
§ 340f Abs. 7 Satz 7 PrüfbV
7Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten nach § 340d HGB in Verbindung mit § 9 RechKredV
a)	andere Forderungen an Kreditinstitute mit Ausnahme der darin enthaltenen Bausparguthaben aus abgeschlossenen Bausparverträgen (Aktivposten Nr. 3 b) mit einer Restlaufzeit
aa) bis drei Monate	354
bb) mehr als drei Monate bis ein Jahr	355
cc) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre	356
dd) mehr als fünf Jahre	357
b)	Forderungen an Kunden (Aktivposten Nr. 4) mit einer Restlaufzeit
aa) bis drei Monate	358
bb) mehr als drei Monate bis ein Jahr	359
cc) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre	360
dd) mehr als fünf Jahre	361
c)	Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (Passivposten Nr. 1 b) mit einer Restlaufzeit
aa) bis drei Monate	362
bb) mehr als drei Monate bis ein Jahr	363
cc) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre	364
dd) mehr als fünf Jahre	365
d)	Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist (Passivposten Nr. 2 a) mit einer Restlaufzeit
aa) bis drei Monate	366
bb) mehr als drei Monate bis ein Jahr	367
cc) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre	368
dd) mehr als fünf Jahre	369
e)	andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (Passivposten Nr. 2 b) bb) mit einer Restlaufzeit
aa) bis drei Monate	370
bb) mehr als drei Monate bis ein Jahr	371
cc) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre	372
dd) mehr als fünf Jahre	373
f)	andere verbriefte Verbindlichkeiten (Passivposten Nr. 3 b) mit einer Restlaufzeit
aa) bis drei Monate	374
bb) mehr als drei Monate bis ein Jahr	375
cc) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre	376
dd) mehr als fünf Jahre	377
g)	im Posten "Forderungen an Kunden" (Aktivposten Nr. 4) enthaltene Forderungen mit unbestimmter Laufzeit
h)	im Posten "Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere" (Aktivposten Nr. 5) enthaltene Beträge, die in dem Jahr, das auf den Bilanzstichtag folgt, fällig werden
i)	im Unterposten "begebene Schuldverschreibungen" (Passivposten Nr. 3 a) enthaltene Beträge, die in dem Jahr, das auf den Bilanzstichtag folgt, fällig werden
§ 340f Abs. 7 Satz 7 Nr. 1 PrüfbV
§ 340f Abs. 7 Satz 8 PrüfbV
8Einschließlich laufender Erträge aus Beteiligungen, Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen und Leasinggebühren.
§ 340f Abs. 7 Satz 9 PrüfbV
9Hier sind auch die Erträge und Aufwendungen für durchlaufende Kredite zu erfassen.
§ 340f Abs. 7 Satz 10 PrüfbV
10Einschließlich der Gewinne und Verluste aus Devisentermingeschäften unabhängig davon, ob es sich um zins- oder kursbedingte Aufwendungen oder Erträge handelt.
§ 340f Abs. 7 Satz 11 PrüfbV
11Hier sind die Ergebnisse aus Warenverkehr und Nebenbetrieben sowie alle anderen ordentlichen Ergebnisse aus dem nicht zinsabhängigen Geschäft einzuordnen, die nicht unter Position

References: § 1

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