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Timestamp: 2018-08-18 20:20:44+00:00

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Dezentrale Einspeisung ins Stromnetz | Stadtwerke Zittau
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Dezentrale Einspeisung ins Stromnetz
Nach § 19 EEG hat der Betreiber von EEG-Anlagen für den in diesen Anlagen erzeugten Strom gegenüber der Stadtwerke Zittau GmbH als Netzbetreiber einen Anspruch auf die Marktprämie nach § 34 EEG oder auf eine Einspeisevergütung nach § 37 oder § 38 EEG.
Die Prüfung der Fördervoraussetzungen erfolgt auf der Grundlage des EEG. Der Anlagenbetreiber hat dazu entsprechende Nachweise vorzulegen, z. B. Nachweise der Anmeldungen in Anlageregistern oder Umweltgutachten.
Nach § 4 KWKG ist die Stadtwerke Zittau GmbH als Netzbetreiber verpflichtet dem Anlagenbetreiber den aus deren Anlagen angebotenen KWK-Strom aufzunehmen und zu vergüten sowie für Anlagen, welche bis zum 31.12.2015 in Betrieb genommen worden sind, den erzeugten KWK-Strom einen Zuschlag zu entrichten. Die Prüfung der Vergütungsvoraussetzungen erfolgt auf der Grundlage des KWKG. Der Anlagenbetreiber hat dazu entsprechende Nachweise vorzulegen, z. B. Nachweise der Anmeldung/Zulassung bei der BAFA oder den Nachweis zum Einbau von Messeinrichtungen.
Einspeisevertrag nach EEG
Download [PDF 5,12 MB]
Einspeisevertrag nach KWKG
Download [PDF 6,36 MB]
Gemäß den Regelungen in § 9 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – EEG müssen Betreiber von Erzeugungsanlagen nach dem EEG und Betreiber von Erzeugungsanlagen nach dem KWKG folgende Anforderungen zum Einspeisemanagement erfüllen:
Erzeugungsanlagen größer 100 kW
Anlagenbetreiber von EEG-Anlagen und Betreiber von KWK-Anlagen sind verpflichtet, Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW mit technischen Einrichtungen auszustatten, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.
Photovoltaikanlagen größer 30 bis 100 kW
Photovoltaikanlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 100 kW sind durch den Anlagenbetreiber mit technischen Einrichtungen auszustatten, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann.
Photovoltaikanlagen bis 30 kW
Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von höchstens 30 kW sind durch den Anlagenbetreiber
mit technischen Einrichtungen auszustatten, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann
am Verknüpfungspunkt ihrer Anlagen mit dem Netz auf eine max. Wirkleistungseinspeisung von 70 % der installierten Leistung zu begrenzen.
Die Stadtwerke Zittau GmbH hat technische Mindestanforderungen zur einheitlichen Umsetzung des Einspeisemanagements festgelegt, die als Download zur Verfügung stehen.
Technische Mindestanforderungen für Netzeinspeisung
Bestätigung der technischen Umsetzung des Einspeisemanagements
Download [PDF 34 KB]
Bestellformular Skalarmodem für Anlagen >100 kW
Download [PDF 39 KB]
Bestellformular Funkrundsteuergerät für Anlagen <100 kW
Preisblatt Fernkommunikation
Download [PDF 41 KB]
Gemäß der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die zum 1. August 2014 in Kraft getreten ist, gibt es folgende neue Formen der Direktvermarktung für Anlagenbetreiber.
Geförderte Direktvermarktung (§ 20, Abs. 1, Nr. 1 EEG 2014 in Verbindung mit § 34 ff. EEG 2014)
Aufgrund der Novellierung des EEG ergeben sich für die Wechselfristen und die Voraussetzung der Direktvermarktung Änderungen in der Verfahrensweise. Dazu hat die Bundesnetzagentur am 25. Juli 2014 das Festlegungsverfahren zur Anpassung der "Marktprozesse für Einspeisestellen (Strom)" - BK6-14-110 - an das EEG 2014 eröffnet.
Bis zur Festlegung von Übergangsregelungen durch die Bundesnetzagentur gelten die derzeitig bestehenden Marktprozesse entsprechend der Festlegung BK6-12-153 fort.
Eine fristgerechte Anmeldung kann nur gewährleistet werden, wenn der Wechsel in die Direktvermarktung nach dem EEG spätestens vor Beginn des jeweils vorangegangenen Kalendermonats bei dem Netzbetreiber angezeigt wird.
Bitte beachten Sie, dass auch bei bereits bestehender Direktvermarktung eine Änderung der Direktvermarktungsform oder bei einem gewünschten Wechsel zurück in die EEG-Vergütung dies ebenfalls bis vor Beginn des vorangegangenen Monats bei uns melden müssen.
Gemäß dem Beschluss BK6-12-153 haben Anlagenbetreiber weiterhin die Möglichkeit, die Rückzuordnung der Einspeisestellen in die gesetzliche Vollförderung des EEG durchzuführen.
Die Regelung zur Managementprämienverordnung wird ab dem 1. August 2014 durch das EEG 2014, §§ 35 und 36 abgelöst. Die darin beschriebene Fernsteuerbarkeit durch Dritte ist demnach eine Voraussetzung zur Inanspruchnahme der Marktprämie für alle Anlagen.
Die Fernsteuerbarkeit nach § 36 EEG 2014 ist für Neuanlagen bis zum zweiten Monat nach Inbetriebnahme der Anlage zu erfüllen ( § 35 EEG 2014).
Für den erforderlichen Nachweis stellen wir ein standardisiertes Formular "Erklärung zur Fernsteuerbarkeit nach § 36 EEG 2014 " zur Verfügung.

References: § 19
 § 34
 § 37
 § 38
 § 4
 § 9
 § 34
 § 36
 § 35
 § 36