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Timestamp: 2016-10-28 02:55:48+00:00

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5A_466/2015 (08.03.2016)
5A_466/2015 � � Urteil vom 8. M�rz 2016
vertreten durch Rechtsanw�ltin Lea Stacher,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, 2. Zivilkammer, vom 29. April 2015.
A.a.�A.A.________ (Beschwerdef�hrer) und B.A.________ (Beschwerdegegnerin) heirateten im Jahr 2010. Sie sind Eltern von C.A.________ (geb. 2010). Am 15. Juni 2013 trennten sie sich. Die Tochter lebt seither haupts�chlich bei der Mutter. Im Dezember 2013 leitete die Beschwerdegegnerin beim Bezirksgericht Schwyz ein Eheschutzverfahren ein.
A.b.�Das Bezirksgericht verpflichtete den Beschwerdef�hrer mit Urteil vom 4. November 2014 zur Bezahlung folgender monatlicher Unterhaltsbeitr�ge: f�r die Tochter Fr. 400.-- (Juli bis September 2013) resp. Fr. 800.-- (Oktober bis Dezember 2013), Fr. 825.-- (ab Januar 2014) zuz�glich Kinderzulagen sowie an die Ehefrau Fr. 1'450.-- (Oktober bis Dezember 2013) resp. Fr. 625.-- (ab. 1. Januar 2014). Allf�llige vom Ehemann geleistete Unterhaltsbeitr�ge seien anrechenbar. Sodann regelte es Obhut, Besuchs- und Ferienrecht f�r die Tochter und ordnete die G�tertrennung an.
B.a.�Der Beschwerdef�hrer erhob am 17. November 2014 Berufung gegen das Eheschutzurteil. Soweit nachfolgend noch strittig, verlangte er, es sei festzustellen, dass er der Ehefrau keinen pers�nlichen Unterhalt zu bezahlen habe. Die Kindesunterhaltsbeitr�ge seien auf Fr. 800.-- ab 1. Januar 2014 festzusetzen. In ihrer Berufungsantwort vom 28. November 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Begehren.
B.b.�Das Kantonsgericht Schwyz hiess die Berufung mit Entscheid vom 29. April 2015 in Bezug auf das Besuchs- und Ferienrecht teilweise gut. Die Unterhaltsbeitr�ge legte es wie folgt fest: f�r die Tochter Fr. 825.-- zuz�glich Kinderzulagen (ab 15. Juni 2013) und an die Ehefrau Fr. 1'450.-- (Oktober bis Dezember 2013) resp. Fr. 625.-- (ab 1. Januar 2014). In diesem Zeitraum bereits geleistete Unterhaltsbeitr�ge seien anrechenbar.
C.a.�Der Beschwerdef�hrer erhebt am 8. Juni 2015 Beschwerde in Zivilsachen. Er verlangt, sowohl das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 29. April 2015 (Ziff. 1-3) als auch das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 4. November 2014 (Ziff. 4, 6 und 7) seien aufzuheben. Er h�lt an seinen vor der Vorinstanz gestellten Begehren fest. So sei festzustellen, dass er der Ehefrau keinen pers�nlichen Unterhalt zu bezahlen habe. Die Kindesunterhaltsbeitr�ge seien auf Fr. 800.-- ab 1. Januar 2014 festzusetzen. Falls bereits von 15. Juni 2013 bis Ende 2013 Beitr�ge zugesprochen w�rden, seien seine in dieser Phase erbrachten Leistungen (direkte Bezahlung der vormals ehelichen Wohnung, Unterhaltszahlungen) anzurechnen. Weiter wehrt er sich gegen die Kosten- und Entsch�digungsregelung im kantonalen Verfahren. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege. Schliesslich verlangt er, seiner Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.
C.b.�Die Beschwerdegegnerin widersetzte sich mit Eingabe vom 18. Juni 2015 dem Gesuch um aufschiebende Wirkung und ersuchte um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Stellungnahme zum ersuchten Aufschub. Mit Verf�gung vom 22. Juni 2015 erkannte der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde f�r die bis und mit Mai 2015 geschuldeten Unterhaltsbeitr�ge aufschiebende Wirkung zu und wies das Gesuch im �brigen ab.
C.c.�Das Bundesgericht hat sodann die A kten, aber in der Hauptsache keine Vernehmlassungen eingeholt.
1.2.�Fristgerecht angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Eheschutzentscheid (Art. 75 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG; zur Qualifikation als Endentscheid vgl. BGE 133 III 393 E. 4 S. 395 f.). Vor Bundesgericht sind einzig der Unterhalt von Frau und Kind strittig, womit es sich um eine verm�gensrechtliche Streitigkeit handelt (BGE 116 II 493 E. 2b S. 495). Das vom Beschwerdef�hrer ins Feld gef�hrte Urteil 5A_207/2011 vom 26. September 2011 ist demgegen�ber nicht einschl�gig. Dort galt kein Streitwerterfordernis, weil neben der Unterhaltsh�he auch das Besuchsrecht angefochten war (op. zit. E. 1.1), was vorliegend gerade nicht der Fall ist. Der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ist erreicht (Art. 51 Abs. 4 und Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt. Damit erf�llt die Eingabe des Beschwerdef�hrers die Voraussetzung f�r die Entgegennahme als Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG.
1.3.�Nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde, soweit direkt der Entscheid des Einzelrichters des Bezirks Schwyz vom 4. November 2014 kritisiert resp. dessen Aufhebung verlangt wird. Gegenstand der Beschwerde in Zivilsachen kann nur der Entscheid der Vorinstanz sein (Art. 75 Abs. 1 BGG).
2.1.�Weil Eheschutzentscheide vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG darstellen (BGE 133 III 393 E. 5.2 S. 397), kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden. Hierf�r gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Insofern geht die Kognition des Bundesgerichts nicht weiter als bei der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen, w�hrend es auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt. Wird die Verletzung des Willk�rverbots ger�gt, reicht es sodann nicht aus, die Lage aus Sicht des Beschwerdef�hrers aufzuzeigen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
2.2.�Dreht sich der Rechtsstreit um die Unterhaltsfestsetzung, gilt es zu beachten, dass der Richter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141; Botschaft �ber die �nderung des ZGB vom 15. November 1995, BBl 1996 I S. 1 ff. S. 115 f.). Das Bundesgericht �bt bei der �berpr�fung solcher Entscheide eine gewisse Zur�ckhaltung. Es greift nur ein, wenn die kantonale Instanz von dem ihr zustehenden Ermessen falschen Gebrauch gemacht hat, das heisst wenn sie grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162).
2.3.�In jedem Fall legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann einzig vorgebracht werden, er sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden (Art. 97 Abs. 1 BGG), wobei "offensichtlich unrichtig" mit "willk�rlich" gleichzusetzen ist (Botschaft, BBl 2001 IV 4338; BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398), oder die kantonale Instanz habe anderweitig verfassungsm�ssige Rechte verletzt (BGE 133 III 585 E. 4.1 S. 588). Ausserdem muss in der Beschwerde aufgezeigt werden, inwiefern die Behebung der vorerw�hnten M�ngel f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Es gilt wiederum das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 255; vgl. zur Bedeutung des R�geprinzips auch vorstehende E. 2.1 mit Hinweis auf BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
3.1.�Die Vorinstanz errechnete beim Beschwerdef�hrer - ausgehend vom Jahresnettolohn 2013 von Fr. 80'578.-- - f�r das Jahr 2013 ein durchschnittliches monatliches Einkommen von Fr. 6'715.-- (inkl. Fr. 200.-- Kinderzulagen und 13. Monatslohn).
F�r die Zeit von Januar bis und mit Juni 2014 nahm die Vorinstanz von teilweise l�ngeren krankheitsbedingten Abwesenheiten des Beschwerdef�hrers Kenntnis, weshalb sie das Einkommen f�r diese Zeitspanne separat anhand der vorgelegten Beweisst�cke errechnete. In den Monaten Februar, April und Mai 2014 (recte wohl Februar, Mai und Juni) sei er w�hrend 8, 72 bzw. 117 Stunden krankgeschrieben gewesen. Sie nahm allerdings Korrekturen vor bei den Quellensteuern. Die Arbeitgeberin habe einen zu hohen Tarif angewendet (ohne Ber�cksichtigung des Kindes). So ergab sich ein monatliches Durchschnittseinkommen von Fr. 5'256.60 (nach Abzug korrigierter Quellensteuer; inkl. Fr. 200.-- Kinderzulage und Anteil 13. Monatslohn). Ab Juli 2014 setzte die Vorinstanz das monatliche Einkommen ausgehend von den Monaten des ersten Halbjahres ohne Krankheitsabsenzen auf Fr. 5'435.30 fest, brachte aber zugunsten des Beschwerdef�hrers eine Pauschale f�r m�gliche zuk�nftige Einkommenseinbussen wegen Krankheit in Abzug und reduzierte das anzurechnende Monatseinkommen "ermessensweise" auf Fr. 5'350.-- (nach Abzug Quellensteuer, inkl. Kinderzulage und 13. Monatslohn).
3.2.�Auf der Seite der Beschwerdegegnerin stellte die Vorinstanz ein Jahresnettoeinkommen 2013 als Betreuerin im Stundenlohn bei der Stiftung D.________ von Fr. 16'815.-- fest (bei einem Pensum von rund 40 %), d.h. Fr. 1'401.25 pro Monat. Hinzu kamen gem�ss Vorinstanz Eink�nfte f�r Arbeiten in einem Restaurant (Service) an zwei bis drei Abenden im Monat von ermessensweise Fr. 250.--. Damit sei ihr im Jahr 2013 ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 1'650.-- anzurechnen. Von Oktober 2012 bis Oktober 2013 habe die Beschwerdegegnerin zudem eine Massageausbildung absolviert.
Ab dem Jahr 2014 rechnete die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin aus ihrer T�tigkeit bei der Stiftung D.________ ermessensweise ein Nettoeinkommen von Fr. 1'500.-- pro Monat an. Sie habe zwar Anfang 2014 nicht mehr verdient als davor. Da die Weiterbildung weggefallen sei, h�tte aber etwas mehr erwartet werden k�nnen. Dem seien Fr. 250.-- pro Monat f�r Nebenerwerb hinzuzurechnen (bis Ende August 2014 Servicet�tigkeit, da die Tochter solange an den Montagabenden von den Schwiegereltern betreut worden sei, danach gelegentliche Massaget�tigkeit, womit sie ebenfalls nicht mehr als Fr. 250.-- pro Monat erwirtschaften k�nne). Damit sei ihr monatliches Einkommen ab dem 1. Januar 2014 auf gesamthaft Fr. 1'750.-- festzusetzen. Zur Massaget�tigkeit erg�nzte die Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin habe ausgef�hrt, die Arbeit als Masseurin sei nicht kumulativ zur bisherigen Arbeit, sondern alternativ geplant gewesen, so dass eine Gesamtbelastung von 40 % beibehalten werden sollte. Der Beschwerdef�hrer habe dies ausdr�cklich best�tigt. Eine Ausdehnung ihrer Arbeit auf �ber 40 %, wie dies der Beschwerdef�hrer verlangt hatte, hielt die Vorinstanz in jedem Fall f�r nicht zumutbar, da die vierj�hrige Tochter grunds�tzlich der Obhut der Mutter unterstellt sei.
3.3.�Den monatlichen Notbedarf des Beschwerdef�hrers setzte die Vorinstanz f�r sechs Perioden separat fest:
- Bis September 2013 Fr. 4'646.75 (Grundbetrag Fr. 1'200.--; eigene Wohnkosten Fr. 1'000.--; Kosten eheliche Wohnung Fr. 2'050.--; Krankenkasse Fr. 176.75; ausw�rtige Verpflegung Fr. 220.--);
- Oktober bis Dezember 2013 Fr. 2'696.75 (Grundbetrag Fr. 1'200.--; eigene Wohnkosten Fr. 1'000.--; Ratenzahlung r�ckst�ndige Miete eheliche Wohnung Fr. 100.--; Krankenkasse Fr. 176.75; ausw�rtige Verpflegung Fr. 220.--);
- Januar 2014 Fr. 3'535.55 (Grundbetrag Fr. 1'200.--; eigene Wohnkosten Fr. 1'000.--; Ratenzahlung r�ckst�ndige Miete eheliche Wohnung Fr. 100.--; Krankenkasse Fr. 180.55; Fahrkosten Fr. 835.--; ausw�rtige Verpflegung Fr. 220.--);
- Februar 2014 Fr. 3'534.95 (Grundbetrag Fr. 1'200.--; eigene Wohnkosten Fr. 950.--; Ratenzahlung r�ckst�ndige Miete eheliche Wohnung Fr. 100.--; Krankenkasse Fr. 180.55; Fahrkosten Fr. 884.40; ausw�rtige Verpflegung Fr. 220.--);
- M�rz 2014 bis Februar 2015 Fr. 3'434.95 (Grundbetrag Fr. 1'200.--; eigene Wohnkosten Fr. 950.--; Krankenkasse Fr. 180.55; Fahrkosten Fr. 884.40; ausw�rtige Verpflegung Fr. 220.--);
- ab M�rz 2015 Fr. 3'584.95 (Grundbetrag Fr. 1'200.--; eigene Wohnkosten Fr. 1'100.--; Krankenkasse Fr. 180.55; Fahrkosten Fr. 884.40; ausw�rtige Verpflegung Fr. 220.--).
Auf die einzelnen Posten inkl. den zugeh�rigen Erl�uterungen der Vorinstanz wird soweit n�tig im Zusammenhang mit den konkreten Beanstandungen des Beschwerdef�hrers eingegangen (nachfolgend E. 4).
3.4.�Den Grundbedarf der Beschwerdegegnerin setzte die Vorinstanz wie folgt fest:
- Ab Trennung im Juni bis September 2013 Fr. 2'103.50 (Grundbetrag Fr. 1'350.--; Grundbetrag Tochter Fr. 400.--; Krankenkasse Fr. 161.55; Krankenkasse Tochter Fr. 54.95; Fahrkosten Fr. 49.--; ausw�rtige Verpflegung Fr. 88.--);
- Oktober bis Dezember 2013 Fr. 3'752.50 (Grundbetrag Fr. 1'350.--; Grundbetrag Tochter Fr. 400.--; Wohnkosten Fr. 1'500.--; Krankenkasse Fr. 161.55; Krankenkasse Tochter Fr. 54.95; Fahrkosten Fr. 198.--; ausw�rtige Verpflegung Fr. 88.--);
- Januar 2014 Fr. 3'763.80 (Grundbetrag Fr. 1'350.--; Grundbetrag Tochter Fr. 400.--; Wohnkosten Fr. 1'500.--; Krankenkasse Fr. 161.55; Krankenkasse Tochter Fr. 66.25; Fahrkosten Fr. 198.--; ausw�rtige Verpflegung Fr. 88.--);
- Februar bis Oktober 2014 Fr. 2'913.80 (Grundbetrag Fr. 1'250.-- nach Abzug von Fr. 100.-- f�r Wohngemeinschaft mit Partner; Grundbetrag Tochter Fr. 400.--; reduzierte Wohnkosten von Fr. 750.-- wegen Wohngemeinschaft; Krankenkasse Fr. 161.55; Krankenkasse Tochter Fr. 66.25; Fahrkosten Fr. 198.--; ausw�rtige Verpflegung Fr. 88.--);
- ab November 2014 Fr. 3'265.80 (Grundbetrag Fr. 1'250.--; Grundbetrag Tochter Fr. 400.--; Wohnkosten Fr. 750.--; Krankenkasse Fr. 161.55; Krankenkasse Tochter Fr. 66.25; Fahrkosten Fr. 198.--; ausw�rtige Verpflegung Fr. 88.--; Fremdbetreuungskosten Tochter Fr. 352.--).
3.5.�Durch Gegen�berstellung der Einkommen und Auslagen berechnete die Vorinstanz schliesslich die strittigen Unterhaltsbeitr�ge. F�r das Kind seien ab dem Trennungsdatum monatlich Fr. 825.-- zuz�glich Kinderzulagen geschuldet. Der Ehefrau wurden in Best�tigung des erstinstanzlichen Urteils ab Oktober 2013 Fr. 1'450.-- bzw. ab Januar 2014 Fr. 625.-- zugesprochen. Das Obergericht liess dabei durchscheinen, dass der Beschwerdegegnerin zumindest teilweise h�here Beitr�ge zustehen w�rden. Die von der ersten Instanz zugesprochenen Betr�ge wurden dennoch unter Hinweis darauf �bernommen, dass Ehegattenunterhaltsbeitr�ge mangels Geltung der Offizialmaxime nicht zuungunsten des Beschwerdef�hrers abge�ndert werden k�nnten. Die Beschwerdegegnerin hatte gegen das erstinstanzliche Urteil keine Berufung erhoben.
4.1.�Vorab bringt der Beschwerdef�hrer vor, es sei grunds�tzlich erst ab 1. Januar 2014 Unterhalt zuzusprechen, da sich die Parteien geeinigt h�tten, dass der Unterhalt bis Ende 2013 mit den bereits erfolgten Leistungen abgegolten sei. Im Falle der Zusprechung von Beitr�gen ab Juni 2013 seien bereits geleistete Unterhaltszahlungen anzurechnen.
Der Beschwerdef�hrer bel�sst es allerdings bei der blossen Behauptung einer Einigung. Der Hinweis auf bereits erfolgte (Teil-) Leistungen vermag nicht darzutun, dass damit die gesamte Unterhaltsschuld getilgt w�re. Abgesehen davon, dass er seiner Ehefrau f�r die Zeitspanne bis Ende 2013 gem�ss angefochtenem Urteil �berhaupt keinen Unterhalt zu leisten hat, ist somit keine Willk�r ersichtlich, wenn die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer ab dem Trennungsdatum zu Kindesunterhalt verpflichtet hat. Das Begehren betreffend Anrechnung ist gegenstandslos. Soweit er die Forderung auf die Kosten der vormals ehelichen Wohnung bezieht, wurden diese in seinem Grundbedarf ber�cksichtigt (E. 3.3). Effektiv geleistete Unterhaltsbeitr�ge sind sodann bereits gem�ss Urteilen vom 4. November 2014/29. April 2015 anrechenbar (Sachverhalt A.b).
4.2.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz zu den finanziellen Verh�ltnissen der Parteien in mehrfacher Hinsicht, wobei er, wie bereits dargelegt, in dem R�geprinzip gen�gender Weise Willk�r der Vorinstanz dartun m�sste (vgl. E. 2.3). Namentlich habe die Vorinstanz sein Einkommen zu hoch berechnet. Auf die betreffenden R�gen ist nachfolgend im Einzelnen einzugehen.
4.2.1.�Als erstes r�gt er, die Vorinstanz habe sein Einkommen f�r das Jahr 2013 willk�rlich berechnet, indem diese ihm viel zu viele �berstunden angerechnet habe. Zur Deckung der Trennungskosten habe er sich �berstunden und teilweise Ferien auszahlen lassen. Sein ordentliches Einkommen sei tiefer. Er k�nne jetzt keine �berstunden mehr leisten. Es sei nur auf das ab Juni 2013 erzielte Einkommen abzust�tzen. Die Vorinstanz nehme willk�rlich ein hypothetisches Einkommen an.
Gem�ss Lohnausweis 2013 erzielte der Beschwerdef�hrer im Jahr 2013einen Nettolohn von Fr. 80'578.-- inkl. Kinderzulagen und 13. Monatslohn (BB 30, worauf die Vorinstanz im Urteil verwies; vgl. E. 3.1). Indem die Vorinstanz das Monatseinkommen als Durchschnitt des Jahreseinkommens festgesetzt hat, w�hlte sie nicht nur ein �bliches Vorgehen, sondern hat - anders als dies der Beschwerdef�hrer weismachen will - gerade nicht hypothetische Eink�nfte angenommen, sondern auf das effektiv erzielte Einkommen (sei es inkl. effektiv geleisteter und verg�teter �berstunden) abgestellt.�
4.2.2.�Willk�r erblickt der Beschwerdef�hrer auch bei der Berechnung seines Einkommens von Januar bis Juni 2014, weil die Vorinstanz einen geringeren Quellensteuerabzug vorgenommen habe, als ihm tats�chlich vom Lohn abgezogen worden sei. Beim Anteil 13. Monatslohn habe sie den Quellensteuerabzug �berhaupt vergessen. Damit sei seine monatliche Leistungsf�higkeit um ca. Fr. 200.-- zu hoch bewertet worden. Wenn er etwas von der Quellensteuer zur�ckbekomme, sei immer noch eine nachtr�gliche Ab�nderung m�glich, er habe aber noch keinen Rappen zur�ckerhalten. Er will f�r Januar bis Juni 2014ein entsprechend tieferes monatliches Einkommen angerechnet haben.
In der Tat f�hrte die Vorinstanz aus, beim Beschwerdef�hrer seien zu hohe Quellensteuern abgezogen worden. Es sei von M�rz bis Juni 2014ein Tarifcode A f�r alleinstehende Steuerpflichtige angewendet worden anstelle des gem�ss Wegleitung zur Quellensteuer massgebenden Tarifes "1 Kind". Die Vorinstanz berechnete f�r jeden der betroffenen Monate (M�rz bis Juni) den gem�ss letzterem Tarif resultierenden Quellensteuerbetrag. Anschliessend schlug sie den zu hohen Abzug zum jeweiligen Nettolohn hinzu und zog danach den f�r korrekt befundenen Betrag ab. Dass der von der Vorinstanz angewendete Quellensteuerabzug grunds�tzlich falsch gewesen w�re, bringt der Beschwerdef�hrer nicht vor. Gem�ss Lohnabrechnungen der Arbeitgeberin f�r die Monate Januar und Februar 2014 wurde in diesen Monaten zudem kein Quellensteuerabzug vorgenommen (BB 31). Nichtsdestotrotz zog die Vorinstanz auch in diesen Monaten Betr�ge f�r die Quellensteuer ab, m�glicherweise also ohne dass der Beschwerdef�hrer in dieser Zeit �berhaupt Quellensteuer leisten musste. Ein allf�lliges Nichtber�cksichtigen der Quellensteuer beim 13. Monatslohn h�tte damit insgesamt keinen geringeren Durchschnittslohn zu Folge. Willk�r ist keine ersichtlich.
4.2.3.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert weiter, die Vorinstanz habe beim Lohn ab Juli 2014 einen willk�rlichen Krankheitsabzug gemacht und so sein Einkommen um ca. Fr. 300.-- zu hoch bewertet. Es m�sse der tats�chliche Krankheitsabzug massgebend sein.
Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdef�hrer in der ersten Jahresh�lfte 2014 zum Teil l�ngere Zeit krank gewesen war (bis 117 Stunden pro Monat. Davon ausgehend sei damit zu rechnen, dass der Beschwerdef�hrer auch zuk�nftig gelegentlich krank sein werde. Sie ging daher f�r den Lohn ab Juli 2014 vom Durchschnittslohn der drei Monate des ersten Halbjahres aus, in denen der Beschwerdef�hrer nicht krank gewesen war, nahm aber einen Pauschalabzug wegen Krankheit von knapp Fr. 100.-- vor (vgl. E. 3.1). Der Beschwerdef�hrer moniert zwar, es m�sse vom tats�chlichen Krankheitsabzug ausgegangen werden. Er behauptet aber nicht, dass er ab Juli 2014 so viele Fehlzeiten infolge Krankheit gehabt h�tte, dass monatlich gr�ssere Einbussen als die Fr. 100.-- resultiert h�tten. Die R�ge l�uft damit ins Leere.
4.3.�Weiter ist der Beschwerdef�hrer der Ansicht, die Vorinstanz habe das Einkommen der Beschwerdegegnerin in verschiedener Hinsicht zu tief berechnet. Soweit daraufeinzutreten ist, werden die Punkte nachfolgend ebenfalls einzeln gepr�ft.
4.3.1.�Vorab kritisiert er, die Beschwerdegegnerin habe ihr Arbeitspensum nach der Trennung im Juni 2013 missbr�uchlich heruntergefahren. Vor der Trennung im Jahr 2012 habe Letztere 40 % regul�r gearbeitet, zus�tzlich ein Pensum von 8 % im Service im Restaurant E.________ wahrgenommen (Montagabende) und gleichzeitig eine Ausbildung als Gesundheitsmasseurin mit einem Pensum von 20 % gemacht. Sie sei damit zu 68 % ausser Haus besch�ftigt gewesen.
Falls der Beschwerdef�hrer daraus h�tte ableiten wollen, dass der Beschwerdegegnerin auch 2013 ein 68%-Pensum anzurechnen w�re, fehlt es an einer rechtsgen�glichen R�ge. Der Vollst�ndigkeit halber sei angemerkt, dass die Tochter der Parteien im Jahr 2013 drei Jahre alt war und daher die obhutsberechtigte Mutter nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht zur Aufnahme einer Arbeit angehalten worden w�re. Im �brigen sei auf nachfolgende E. 4.3.3 verwiesen.
4.3.2.�In Bezug auf das Einkommen 2013 r�gt der Beschwerdef�hrer, die Beschwerdegegnerin habe ihr ordentliches Einkommen bei der Stiftung D.________ nach der Trennung b�swillig auf 32 % reduziert. Die Vorinstanz spreche in diesem Zusammenhang willk�rlich von Einkommenseinbussen, die wegen Ferien entstanden seien. Das erzielte regul�re Einkommen sei auf 40 % hochzurechnen, d.h. auf Fr. 1'751.55. F�r die Aushilfsarbeit im Restaurant seien ihr f�r ein 8%-Pensum Fr. 300.-- anzurechnen (drei von vier Montagabenden). Die Beschwerdegegnerin erhalte Fr. 100.-- pro Abend. Nach seiner Berechnung sei der Beschwerdegegnerin im Jahr 2013 so ein Einkommen von mindestens Fr. 2'051.55 anzurechnen.
Wie beim Beschwerdef�hrer ging die Vorinstanz auch bei der Beschwerdegegnerin vom 2013 effektiv erzielten Jahreseinkommen aus (E. 3.2). Was die behauptete b�swillige Reduktion des Einkommens bei der Stiftung D.________ ab Juni 2013 angeht, bel�sst es der Beschwerdef�hrer bei blossen Behauptungen, was nicht ausreicht, um Willk�r darzutun. F�r die Aushilfst�tigkeit im Restaurant rechnete die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin zwei bis drei Abende pro Monat, entsprechend Fr. 250.-- an. Auch hier ist keine Willk�r ersichtlich, zumal auch der Beschwerdef�hrer weder f�r die Zeit vor noch nach der Trennung Belege f�r den genauen Umfang dieser Arbeitst�tigkeit vorlegen konnte und die Sch�tzung der Vorinstanz damit in deren Ermessen lag.
4.3.3.�In Bezug auf das Einkommen 2014 verlangt der Beschwerdef�hrer vorab, der Beschwerdegegnerin sei eine Ausdehnung der T�tigkeit bei der Stiftung D.________ von 40 % auf 50 % zuzumuten, da die Massageausbildung Ende 2013 weggefallen sei. Zus�tzlich dazu seien ihr Eink�nfte aus der Servicet�tigkeit und der Massaget�tigkeit anzurechnen. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin die Massageausbildung zur Verbesserung ihres Einkommens, also kumulativ geplant und nicht alternativ, wie die Vorinstanz dies willk�rlich behaupte. Er zitiert dazu ein bei den Akten befindliches Protokoll, welches seine Interpretation belegen soll.
Die Lekt�re besagter Stelle zeigt, dass der Beschwerdef�hrer in seinem Zitat in der Beschwerde den massgebenden Teil der protokollierten Aussagen unterschl�gt und offenbar das Bundesgericht das Gegenteil des tats�chlich Ausgesagten glauben lassen will. Das Protokoll der Parteibefragung des Bezirksgerichts Schwyz vom 11. April 2014 h�lt unter Frage 65 w�rtlich fest, was folgt:
"Ist dann damals die Vorstellung gewesen, dass man das noch zus�tzlich zum Erwerbseinkommen macht, welches Sie dort schon gehabt haben?
Ehefrau: Nein. Die Idee ist gewesen, dass man das nat�rlich langsam aufzubauen beginnt. Wenn man nat�rlich sieht, dass man eine Kundschaft von 20 % hat, dass ich dann bei der D.________ 20 % weniger h�tte. Die Idee ist nie gewesen mehr zu arbeiten sondern, dass wir auf diesen 40 % bleiben, aber dann eigentlich sukzessive mit der D.________ zur�ckf�hrt, je nach Kundschaft.
Ehemann: Das ist so gewesen."
Der Beschwerdef�hrer selbst hat dort best�tigt, dass die Ehefrau insgesamt (Stiftung D.________ und Massaget�tigkeit zusammen) nicht mehr als 40 % arbeiten sollte. Damit ist von vornherein keine Willk�r ersichtlich, wenn die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin im Jahr 2014 ein Monatseinkommen bei der Stiftung D.________ von rund 40 % angerechnet hat, zumal sie dieses gegen�ber dem Jahr 2013 betraglich noch leicht erh�hte (vgl. E. 3.2). Vor diesem Hintergrund braucht auch nicht auf die weiteren Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers dazu eingegangen werden, dass der Beschwerdegegnerin "weiterhin" eine ausserh�usliche Bet�tigung von 68 % zuzumuten sei. Dass der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz in diesem Zusammenhang auch noch eine Geh�rsverletzung unterstellen will, grenzt an Rechtsmissbrauch.
4.3.4.�Weiter verlangt der Beschwerdef�hrer auch im Jahr 2014 die Anrechnung von Fr. 300.-- f�r die Servicet�tigkeit. Gleichzeitig wird er nicht m�de zu betonen, dass die Beschwerdegegnerin selbst f�r die Fremdbetreuung der Tochter schauen m�sse, nachdem sie Schuld sei, dass seine Eltern zur�ck nach Deutschland gereist seien und diese die Tochter nicht mehr wie davor an den Montagabenden h�ten k�nnten.
In Bezug auf die Grosseltern ist unbestritten, dass diese jeweils die Enkelin h�teten, w�hrend die Beschwerdegegnerin im Restaurant arbeitete, und, dass sie im August 2014 nach Deutschland zur�ckreisten. Damit ist es nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin nur bis Ende August 2014 Eink�nfte aus der Servicet�tigkeit angerechnet hat. Zur H�he des Betrags von Fr. 250.-- kann auf vorstehende Ausf�hrungen verwiesen werden (E. 4.3.2).
4.3.5.�In Bezug auf die der Beschwerdegegnerin ab September 2014 angerechneten Eink�nfte aus Massaget�tigkeit von Fr. 250.-- pro Monat macht der Beschwerdef�hrer ebenfalls Willk�r geltend. Zum ersten habe die Vorinstanz die selbst errechneten Eink�nfte falsch zusammengez�hlt (Fr. 100.-- aus h�uslicher Massaget�tigkeit und Fr. 230.-- aus Massaget�tigkeit f�r den FC F.________ und den FC G.________ ergebe Fr. 330.-- und nicht Fr. 250.--). Zum zweiten sei der Beschwerdegegnerin mindestens eine Massaget�tigkeit zu einem 10%-Pensum mit Eink�nften von Fr. 875.-- zumutbar.
Der Beschwerdef�hrer verdreht auch hier die Tatsachen. In Bezug auf die Massaget�tigkeit f�r den FC F.________ und den FC G.________ nannte die Vorinstanz zwar konkret den Betrag von monatlich Fr. 230.--. Zur Massaget�tigkeit zu Hause f�hrte die Vorinstanz demgegen�ber aus, dass die Beschwerdegegnerin maximal zwei Mal pro Monat zu einem Tarif von Fr. 50.-- pro Stunde als Masseurin arbeite; insoweit generiere sie aus dieser T�tigkeit ein bescheidenes Einkommen. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass mit vermehrter Arbeitst�tigkeit die Kosten f�r die Fremdbetreuung der Tochter steigen. Damit ist zumindest im Resultat nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin nicht mehr als Fr. 250.-- pro Monat angerechnet hat. An dieser Einsch�tzung �ndern auch die vom Beschwerdef�hrer herbeigezogenen Belege nichts, vermag doch beispielsweise ein Plan der Ausw�rtsspiele der Fussballclubs nicht zu belegen, dass die Beschwerdegegnerin dann gearbeitet hat. Die hypothetische Anrechnung eines 10%-Pensums f�llt sodann ausser Betracht; hierzu sei der Beschwerdef�hrer auf vorstehende E. 4.3.2 bez�glich seiner nicht stichhaltigen Ausf�hrungen zum Gesamtpensum der Beschwerdegegnerin verwiesen.
4.4.�Der Beschwerdef�hrer h�lt sodann seinen Notbedarf als willk�rlich tief festgesetzt.
4.4.1.�Die Vorinstanz habe ihm willk�rlich nur einen Mietzins von Fr. 1'100.-- anstelle von Fr. 1'175.-- angerechnet. Es m�sse aber der ganze Mietzins ber�cksichtigt werden, da er hoch verschuldet sei. Die Vorinstanz habe die Reduktion mit einem zweifelhaften Verweis auf Vergleichsmietzinse auf einer politischen Internetseite, welche nicht der Realit�t entspr�chen, begr�ndet.
Die R�ge betrifft die Mietzinskosten ab M�rz 2015, auf welches Datum hin die Miete des Beschwerdef�hrers erh�ht wurde. Der Beschwerdef�hrer stellt auch hier nur die halbe Wahrheit dar. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Vermieter des Beschwerdef�hrers mit Formular vom 24. November 2014 eine Mietzinserh�hung infolge erfolgter Sanierung von Fr. 950.-- auf Fr. 1'175.-- per 1. M�rz 2015 angek�ndigt hatte. Der Begr�ndung f�r die Mietzinserh�hung habe dabei entnommen werden k�nnen, dass "nach der Sanierung vermutlich mit erheblich geringeren Heizkosten zu rechnen sei, weshalb sich eine effektive Mietzinserh�hung von ca. Fr. 150.-- ergebe". Die Vorinstanz befand, vor diesem Hintergrund sei dem Beschwerdef�hrer ab 1. M�rz 2015 ein Mietzins von Fr. 1'100.-- anzurechnen (Fr. 950.-- zuz�glich die effektive Mietzinserh�hung von Fr. 150.--). Auf die Vergleichsmietzinse verwies die Vorinstanz nur, um dem Argument der Beschwerdegegnerin entgegenzutreten, die Miete sei grunds�tzlich f�r U.________ unangemessen hoch. Willk�rliches Vorgehen der Vorinstanz ist nicht ersichtlich.
4.4.2.�Willk�r erblickt der Beschwerdef�hrer auch darin, dass die Raten von Fr. 100.-- f�r die R�ckzahlung der r�ckst�ndigen Miete f�r die vormals eheliche Wohnung nur bis und mit Februar anstatt bis und mit M�rz 2014 ber�cksichtigt worden seien.
Die Vorinstanz hatte die Aufnahme eines Ratenbetrags f�r den Monat M�rz 2014 unter Hinweis darauf abgelehnt, dass - anders als f�r die anderen Monate - f�r M�rz kein Zahlungsbeleg im Recht liege. Damit setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander; er hat auch vor Bundesgericht keinen Beleg angerufen, aus dem hervor ginge, dass f�r M�rz 2014 noch eine Rate geschuldet gewesen oder bezahlt worden w�re. Auf die R�ge ist nicht einzutreten (E. 2.3).
4.4.3.�Weiter habe ihm die Vorinstanz erst ab Januar 2014 Autokosten f�r den Arbeitsweg angerechnet. Dies sei willk�rlich, habe sie doch f�r glaubhaft erachtet, dass er bis Oktober/November 2013 �ber einen Firmenbus verf�gt habe, diesen also nicht erst am 22. Januar 2014habe abgeben m�ssen, wie die Vorinstanz an anderer Stelle spekuliere. Ihm seien daher im November und Dezember 2013 Fahrkosten von je Fr. 835.-- anzurechnen.
Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich demgegen�ber entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer einger�umt habe, dass ihm bis Oktober/ November 2013 f�r den Arbeitsweg ein Firmenauto zur Verf�gung gestanden habe. Diesem seien daher zumindest bis Ende November 2013keine Kosten f�r den Arbeitsweg zuzugestehen. Die Vorinstanz verweist auf das Protokoll der Parteibefragung des Bezirksgerichts Schwyz vom 11. April 2014. Auf die Frage, bis wann er �ber ein Firmenauto verf�gt habe, antwortete der Beschwerdef�hrer (Frage 101) : "Bis letztes Jahr im Oktober/November". Damit f�llt Willk�r zum vornherein ausser Betracht, wenn die Vorinstanz f�r November 2013 keine Fahrkosten angerechnet hat. F�r die Zeit danach erwog die Vorinstanz, die Arbeitgeberin best�tige mit Schreiben vom 22. Januar 2014, dass dem Beschwerdef�hrer der Firmenbus nur w�hrend der Arbeitszeit ab dem Werkhof zustehe. Damit sei glaubhaft, dass dem Beschwerdef�hrer zumindest seit dem 22. Januar 2014 der Firmenbus nicht mehr zur Verf�gung stehe. Entgegen den Einwendungen der Beschwerdegegnerin ber�cksichtigte die Vorinstanz die Kosten f�r den Arbeitsweg mit dem Privatauto ab 1. Januar 2014. Die Best�tigung der Arbeitgeberin vom 22. Januar 2014 pr�zisiert nicht, seit welchem Datum dem Beschwerdef�hrer der Firmenbus nur noch ab dem Werkhof zur Verf�gung stand. Es h�tte dem Beschwerdef�hrer oblegen, eine das Datum bezeichnende Best�tigung der Arbeitgeberin vorzulegen, wenn er r�ckwirkend Arbeitswegkosten h�tte angerechnet haben wollen. Der Vorwurf der Willk�r geht auch hier ins Leere.
4.4.4.�Die Vorinstanz habe ihm weiter willk�rlich den Zuschlag f�r erh�hten Nahrungsbedarf verweigert, worauf er als Schwerarbeit leistender Maurer Anrecht habe.
Auf die Begr�ndung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdef�hrer selbst ausgef�hrt habe, er d�rfe seit einer R�ckenoperation eigentlich keine schwere Arbeit mehr erledigen, geht er nicht ein. Ebensowenig belegt er (beispielsweise durch eine Best�tigung der Arbeitgeberin), dass er dennoch schwere Arbeit leiste. Die R�ge bleibt damit appellatorisch und unbeachtlich.
4.4.5.�Ebenso willk�rlich habe die Vorinstanz die Privathaftpflichtversicherung nicht angerechnet, sondern als im Grundbetrag inbegriffen bezeichnet. Er macht einen Betrag von Fr. 10.40 geltend.
Angesichts der H�he des Betrags, der Tatsache, dass auf der Seite der Beschwerdegegnerin ebenfalls keine Privathaftpflicht aufgef�hrt wurde und der Beschwerdef�hrer ausserdem in mehreren Perioden der Unterhaltsberechnung �ber einen gr�sseren �berschuss verf�gt als die Beschwerdegegnerin, kann der Betrag in jedem Fall nicht als entscheidwesentlich bezeichnet werden. Willk�r im Resultat f�llt ausser Betracht.
4.4.6.�Schliesslich ist die Vorinstanz gem�ss Beschwerdef�hrer in Willk�r verfallen, indem sie Kreditraten von Fr. 262.60 pro Monat nicht in seinem Grundbedarf ber�cksichtigt hat. Er m�sse diesen Ratenanteil zur Abzahlung eines Darlehensteils zahlen, welchen er f�r den gemeinsamen Unterhalt der Parteien (Wohnungseinrichtung) aufgenommen habe.
Die von ihm hierzu gemachten Ausf�hrungen gehen am Kern der Sache vorbei (er m�sse sein eigenes Vertragsexemplar nicht unterzeichnen; der Schuldensaldo habe sich reduziert, deshalb h�tte die Vorinstanz keine Zahlungsbelege f�r die Ratenzahlungen verlangen d�rfen; auf den Zeitpunkt der Entstehung der Schulden komme es nicht an). Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung geh�ren pers�nliche Schulden eines Partners nicht zum Existenzminimum und gehen der familienrechtlichen Unterhaltspflicht nach (Urteil 5A_452/2010 vom 23. August 2010 E. 3.2, in: FamPra.ch 2011 S. 165 mit Hinweisen). Zum Bedarf hinzuzurechnen sind somit grunds�tzlich nur diejenigen regelm�ssig abbezahlten Schulden, die die Ehegatten f�r den gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommen hatten (Urteile 5A_452/2010 vom 23. August 2010 E. 3.2, in: FamPra.ch 2011 S. 165; 5A_131/2007 vom 8. Juni 2007 E. 2.2). Unabh�ngig von allen anderen Voraussetzungen sind somit regelm�ssige Zahlungen von N�ten. Die Vorinstanz hat indes festgehalten, der Beschwerdef�hrer habe nicht glaubhaft belegt, dass er die behaupteten monatlichen Abzahlungen regelm�ssig leiste; auch ergebe sich solches nicht aus den Akten. Leistet der Beschwerdef�hrer monatlich Raten, w�re es ihm ein Leichtes, die entsprechenden Zahlungsbelege vorzulegen. Er tat dies weder vor der Vorinstanz noch vor Bundesgericht. Hat er nicht belegt, welchen Betrag er monatlich �berweist, kann er der Vorinstanz nicht Willk�r vorwerfen, wenn diese im Existenzminimum nichts angerechnet hat. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob der Beschwerdef�hrer die Schulden f�r seine pers�nlichen oder gemeinsame Zwecke aufgenommen hat, was im �brigen entgegen den Behauptungen des Beschwerdef�hrers vor Vorinstanz ebenfalls strittig geblieben war.
4.5.�Zuletzt moniert der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe auch den Notbedarf der Beschwerdegegnerin willk�rlich, n�mlich zu hoch, berechnet.
4.5.1.�Erstens m�sse von der Miete ein Mietanteil von Fr. 300.-- f�r das Massagezimmer abgezogen werden, da die Beschwerdegegnerin aus ihrer Massaget�tigkeit mehr verdiene als die Vorinstanz willk�rlich festgestellt habe.
Wie aus vorstehenden Erw�gungen erhellt, hat die Vorinstanz die Eink�nfte der Beschwerdegegnerin aus der Massaget�tigkeit willk�rfrei festgesetzt (E. 4.3.5), womit der R�ge die Grundlage entzogen ist.
4.5.2.�Zweitens habe die Vorinstanz willk�rlich Kosten von Fr. 352.-- f�r Kinderbetreuung im "Kinderhaus H.________" in den Grundbedarf der Beschwerdegegnerin aufgenommen. Es sei nicht belegt, dass diese das Kind ins Kinderhaus bringe. Sie habe ihm gesagt, sie habe genug unentgeltliche Betreuungsangebote f�r das Kind. Im �brigen bestehe ein Angebot seiner Eltern, die Tochter alle zwei Monate f�r 16 Tage zu betreuen. Die Beschwerdegegnerin solle vermehrt arbeiten, wenn seine Eltern da seien. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz diese L�sung f�r nicht praktikabel eingestuft habe. Jedenfalls seien allf�llige Betreuungskosten von der Beschwerdegegnerin zu verantworten, weshalb es dem Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise zuwider laufe, wenn sie sinngem�ss daf�r noch honoriert werde.
Vorab sei dem Beschwerdef�hrer entgegnet, dass Fremdbetreuungskosten die logische Folge davon sind, wenn die obhutsverpflichtete Beschwerdegegnerin arbeiten soll. Weiter ist offensichtlich, dass es schon allein aufgrund des rund 40%-Pensums der Beschwerdegegnerin bei der Stiftung D.________ eine konstante Fremdbetreuungsl�sung braucht, welche nicht durch Eins�tze von Grosseltern alle zwei Monate einmal ersetzt werden kann. Gem�ss Best�tigung des Kinderhaus H.________ vom 25. September 2014 wird die Tochter jeweils dienstags und mittwochs dort betreut. Die Kosten belaufen sich demnach auf Fr. 352.-- und sind von der Beschwerdegegnerin monatlich per Dauerauftrag zu begleichen. Der Vorwurf der Willk�r ist verfehlt.
4.5.3.�Drittens ber�cksichtige die Vorinstanz nicht, dass seit der Trennung die Beschwerdegegnerin die Kinderzulagen f�r die Tochter beziehe. So werde der Betrag willk�rlich weder deren Einkommen zugerechnet noch vom Bedarf der Tochter abgezogen. Dar�ber hinaus habe die Vorinstanz sein rechtliches Geh�r verletzt, weil er den Missstand bereits dort ger�gt habe, die Vorinstanz aber mit keinem Wort darauf eingegangen sei.
Aus den bei den Akten liegenden Lohnabrechnungen ist ersichtlich, dass der Beschwerdef�hrer zumindest bis und mit M�rz 2014 Kinder- und Ausbildungszulagen von Fr. 200.-- pro Monat bezog. Die Trennung war im Juni 2013. Sollte inzwischen tats�chlich die Beschwerdegegnerin die Kinderzulagen beziehen, wof�r der Beschwerdef�hrer keinen Beweis anruft, l�sst auch dies die vorinstanzliche Berechnungsweise nicht als willk�rlich erscheinen. Wenn die Vorinstanz einen Kinderunterhaltsbeitrag von Fr. 825.-- zuz�glich Kinderzulagen vorsah, ist offensichtlich, dass diese einen Kindesbedarf von etwas �ber Fr. 1'000.-- vor Augen hatte. Kindesbedarf abz�glich Kinderzulagen - egal von wem bezogen - ergibt den vom Beschwerdef�hrer zu leistenden Unterhaltsbeitrag. Bezieht der Beschwerdef�hrer die Zulagen, hat er sie weiterzuleiten. Bezieht die Beschwerdegegnerin die Zulagen, werden diese direkt vom Kindesbedarf in Abzug gebracht, d.h. der Beschwerdef�hrer h�tte nur noch die Fr. 825.-- zu leisten. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem vom Beschwerdef�hrer zitierten Urteil 5A_207/2011 vom 26. September 2011 E. 4.3 ("Bei der Ermittlung des durch den Unterhaltsbeitrag zu deckenden Bedarfs des Kindes sind Kinder- und Ausbildungszulagen vorweg in Abzug zu bringen [Art. 285 Abs. 2 ZGB; BGE 137 III 59 E. 4.2.3 S. 64; BGE 128 III 305 E. 4b S. 309 f.]"). Im genannten Fall h�tte der Vater den vollen Bedarf der Kinder bezahlen sollen, w�hrend die Mutter zus�tzlich Kinderzulagen bezog, was hier gerade nicht der Fall ist. Angesichts der Unbegr�ndetheit des Vorwurfs des Beschwerdef�hrers in der Sache, ist auch eine Geh�rsverletzung zu verneinen.
4.6.�Damit erweisen sich s�mtliche R�gen des Beschwerdef�hrers als erfolglos. Auch die Kosten- und Entsch�digungsregelung im kantonalen Verfahren ist angesichts des Ausgangs des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden konnte.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Indes ist der Rechtsanwalt des Beschwerdef�hrers darauf hinzuweisen, dass ihm in einem zuk�nftigen Fall falsch dargestellter Tatsachen oder anderweitigem Beitrag zum Aufwand des Bundesgerichts bei der Bearbeitung der Beschwerde ein Teil der Koste n auferlegt werden kann (Art. 66 Abs. 3 BGG; vgl. auch Urteil 5A_115/2015 vom 1. September 2015 E. 8).
Dem Gesuch des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren kann nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden muss (Art. 64 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerdegegnerin mit ihrem Antrag betreffend aufschiebende Wirkung zumindest teilweise unterlag und in der Sache keine Vernehmlassung eingeholt wurde, schuldet ihr der Beschwerdef�hrer indes keine Parteientsch�digung (Art. 68 BGG). Der Beschwerdegegnerin kann f�r die Stellungnahme die unentgeltliche Rechtspflege inkl. Verbeist�ndung gew�hrt und ihre Rechtsvertreterin Lea Stacher aus der Gerichtskasse entsch�digt werden.
Das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren wird abgewiesen.
Der Beschwerdegegnerin wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt und es wird ihr Rechtsanw�ltin Lea Stacher als Rechtsbeistand beigegeben. Rechtsanw�ltin Lea Stacher wird aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 300.-- entsch�digt.
Dieses Urteil wird den Parteien, Rechtsanwalt Bruno Beeler, und dem Kantonsgericht Schwyz, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 90
 Art. 100
 BGE 
 Art. 74
 Art. 76
 Art. 72
 Art. 98
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
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