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Timestamp: 2019-07-16 23:55:28+00:00

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Rechtsprechung: NJW-RR 2008, 827 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 29.02.2008
BGH, 25.01.2008 - V ZR 93/07
https://dejure.org/2008,1285
BGH, 25.01.2008 - V ZR 93/07 (https://dejure.org/2008,1285)
BGH, Entscheidung vom 25.01.2008 - V ZR 93/07 (https://dejure.org/2008,1285)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2008 - V ZR 93/07 (https://dejure.org/2008,1285)
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BGB § 1025 Satz 1
BGB §§ 1025 Satz 1, 892 Abs. 1
Fortbestand einer Grunddienstbarkeit bei Teilung des herrschenden Grundstücks erfordert keine Eintragung am dienenden Grundstück
Fortwirkung der Eintragung von einer Dienstbarkeit bei Teilung eines Grundstücks; Gutgläubiger lastenfreier Erwerb eines mit einer Dienstbarkeit belasteten Grundstücks
Fortbestehen der Dienstbarkeit eines rechtsgeschäftlich eingräumten Wegerechts nach Teilung des herrschenden Grundstücks
Wegerecht auch nach Grundstücksteilung; Grunddienstbarkeit
Zur Fortwirkung der Eintragung einer Dienstbarkeit auf dem Grundbuchblatt des dienenden Grundstücks, wenn das herrschende Grundstück geteilt wird
Dienstbarkeit nach Teilung
Grundstücksteilung und Dienstbarkeit
Auswirkung der Teilung eines herrschenden Grundstücks auf das dienende Grundstück (IMR 2008, 135)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 25.01.2008, Az.: V ZR 93/07 (Fortbestehen der Dienstbarkeit nach Teilung des Herrschgrundstücks)" von Notarassessor Dr. Dirk-Ulrich Otto, original erschienen in: NotBZ 2008, 149.
LG Kassel, 21.02.2006 - 8 O 1653/05
OLG Frankfurt, 14.12.2006 - 15 U 48/06
c) Die Drittwiderbeklagte zu 3 kann als neue Eigentümerin nach einer Teilung des herrschenden Grundstücks die Rechte aus dem an ihrem Grundstück nach § 1025 Satz 1 BGB fortbestehenden Grunddienstbarkeit geltend machen (vgl. Senat, Urteil vom 25. Januar 2008 - V ZR 93/07, NJW-RR 2008, 827 Rn. 7).
Grundbuchsache: Anforderung an das Erlöschen eines Wegerechts auf den …
Es kommt ferner nicht darauf an, dass sich die Teilung des herrschenden Grundstücks nicht aus den das dienende Grundstück betreffenden Grundbucheintragungen ergibt; die Eintragung der Dienstbarkeit auf dem Grundbuchblatt des dienenden Grundstücks wirkt auch dann zugunsten der Eigentümer der getrennten Teile fort (vgl. BGH WM 2008, 2067 m. w. N.).
OLG Celle, 03.03.2010 - 4 W 44/10
Subjektiv-dingliches Vorkaufsrecht: Teilung des Stammgrundstücks
Diesen Grundsatz hat der Bundesgerichtshof noch in jüngerer Zeit sogar für den Fall vertreten, dass bei Teilung des herrschenden Grundstücks die Dienstbarkeit auch dann zugunsten der Eigentümer der getrennten Teile fortwirkt, wenn sich die Teilung nicht aus den das dienende Grundstück betreffenden Grundbucheintragungen ergibt (BGH, NJW-RR 2008, 827 = DNotZ 2008, 528 = MDR 2008, 497).
Dass sich die Teilung nicht aus den das dienende Grundstück betreffenden Grundbucheintragungen ergibt, ist dabei ebenso unschädlich (BGH, Urteil vom 25. Januar 2008 - V ZR 93/07, NJW-RR 2008, 827).
Dass sich das Grundstück möglicherweise anderweitig erschließen ließe oder erschlossen wurde, spielt ebenfalls keine Rolle, weil selbst die Existenz einer weiteren Zuwegung die in der Möglichkeit der Benutzung liegende Vorteilhaftigkeit der Dienstbarkeit nicht beseitigen würde (BGH, Urteil vom 25. Januar 2008 - V ZR 93/07, NJW-RR 2008, 827).
https://dejure.org/2008,1486
BGH, 29.02.2008 - V ZR 31/07 (https://dejure.org/2008,1486)
BGH, Entscheidung vom 29.02.2008 - V ZR 31/07 (https://dejure.org/2008,1486)
BGH, Entscheidung vom 29. Februar 2008 - V ZR 31/07 (https://dejure.org/2008,1486)
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Keine Bindungswirkung der Gestattung einer Störung gegen Einzelrechtsnachfolger
Bindung des Einzelrechtsnachfolgers an die Gestattung einer vom Nachbargrundstück ausgehenden Störung seitens des früheren Grundstückseigentümers
Nachbargrundstück - Privatstrasse an Nachbarmauer
Keine Duldungspflicht für Rechtsnachfolger; vom Nachbargrundstück ausgehende Störung; einsturzgefährdete Nachbarmauer; Eigentumsbeeinträchtigungen; Gartenmauer; Bindung des Einzelrechtsnachfolgers; Zustandsstörer
Bindung des Erwerbers eines Grundstücks an die vom Voreigentümer ausgesprochene Gestattung einer vom Nachbargrundstück ausgehenden Störung
Störung gestattet: Bindung des Einzelrechtsnachfolgers?
Mietrecht - Grundstückskäufer ist nicht an Duldung von Beeinträchtigungen gebunden
123recht.net (Kurzinformation, 16.7.2008)
§ 1004 BGB: Duldung einer Störung bindet nicht den Einzelrechtsnachfolger! (IMR 2008, 172)
LG Osnabrück, 31.07.2006 - 4 O 3256/04
OLG Oldenburg, 11.01.2007 - 14 U 75/06
MDR 2008, 681
NZM 2008, 418
VersR 2008, 1117
aa) Dass Er. G. die Verlegung der Leitungen gestattet hat, begründet keine Duldungspflicht der Klägerin, da Gestattungen des Voreigentümers den Einzelrechtsnachfolger grundsätzlich nicht binden (Senat, Urteil vom 29. Februar 2008 - V ZR 31/07, NJW-RR 2008, 827 Rn. 7 mwN).
Ein dahin gehender Übernahmewille des Erwerbers kann nicht unterstellt werden, sondern muss in den Vereinbarungen der Kaufvertragsparteien deutlich zum Ausdruck gekommen sein (Senat, Urteil vom 29. Februar 2008 - V ZR 31/07, NJW-RR 2008, 827;… Staudinger/Gursky, BGB [2013], § 1004 Rn. 198).
Gestattet ein Grundstückseigentümer seinem Nachbarn eine Nutzung, bindet dies seinen Einzelrechtsnachfolger - hier die Kläger - nicht (vgl. Senat…, Urteil vom 16. Mai 2014 - V ZR 181/13, NJW-RR 2014, 1043 Rn. 12 f.; Urteil vom 29. Februar 2008 - V ZR 31/07, NJW-RR 2008, 827 Rn. 7;… Urteil vom 5. Mai 2006 - V ZR 139/05, NJW-RR 2006, 1160 Rn. 13).
(1) Anders als das Beschwerdegericht in Übereinstimmung mit dem Kammergericht (NZM 2007, 845 f. m.w.N.) meint, kann auch der Zustandsstörer zur Beseitigung einer ihm zurechenbaren Störung verpflichtet sein (…vgl. Senat, Urt. v. 30. März 2007, V ZR 179/06, NJW 2007, 2182; Urt. v. 29. Februar 2008, V ZR 31/07, NJW-RR 2008, 827).
Der Eigentümer des beeinträchtigten Grundstücks kann von demjenigen, der eine von seinem Rechtsvorgänger gestattete Einrichtung weiterhin nutzt, die Beseitigung der Einrichtung verlangen (Senat, Urt. v. 29. Februar 2008, V ZR 31/07, NJW-RR 2008, 827).
Denn die Gestattung eines Störungszustandes durch den Eigentümer bindet dessen Rechtsnachfolger ohne eine ausdrückliche Übernahmevereinbarung - die vorliegend weder behauptet noch ersichtlich ist - nicht (BGH v. 29.02.2008 - V ZR 31/07, Rn. 7 f.).
Da keine Gesamtrechtsnachfolge besteht und weder eine dingliche Sicherung noch eine Schuldübernahme ersichtlich ist, ist die Klägerin als Sonderrechtsnachfolgerin nicht an den Leihvertrag gebunden (…BGH, Urteil v. 26.1.2007, AZ: V ZR 175/06, juris-Dok. Rn. 9; Urteil v. 29.2.2008, Az.: V ZR 31/07 = NJW-RR 2008, 827).
Der Kläger als Sonderrechtsnachfolger wäre nicht daran gebunden (…BGH, Urteil v. 26.1.2007, AZ: V ZR 175/06, juris-Dok. Rn. 9; Urteil v. 29.2.2008, Az.: V ZR 31/07 = NJW-RR 2008, 827).

References: § 1025
 BGH 
 § 1025
 BGH 

§ 1004
 § 1004