Source: http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/niederbayern/paed_psych_themen/inklusion/index.asp?Seite=niederbayern
Timestamp: 2016-05-25 01:19:08+00:00

Document:
P�dagogisch-psychologische Themen
Supervision/ Lehrergesundheit
Fortbildung Lernhilfen
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Inklusion Sch�lerinnen und Sch�ler mit Behinderung Inklusion und Schulberatung
In Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland als Vertragsstaat zur Sicherstellung des gleichberechtigten Zugangs von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung (oder sonderp�dagogischem F�rderbedarf) in Grundschulen und weiterf�hrenden Schulen verpflichtet. Das findet seine Entsprechung in einer �nderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes vom 20.07.2011 (vgl. Amtsblatt Nr. 18 vom 27.09.2011). Demnach ist inklusiver Unterricht Aufgabe aller Schulen (vgl. BayEUG Art. 2 Abs. 2). Erziehungsberechtigte eines Kindes mit festgestelltem oder vermutetem F�rderbedarf sollen sich bei Fragen zur Inklusion laut BayEUG Art. 41 Abs. 3 an schulische Beratungsstellen wenden. Das sind die Lehrkr�fte der Regel- und der F�rderschulen (insbesondere im Mobilen Sonderp�dagogischen Dienst), Beratungslehrkr�fte und die staatlichen Schulpsychologen an den Schulen sowie die an den staatlichen Schulberatungsstellen in Bayern t�tigen Beratungsfachkr�fte.Das Angebot der staatlichen Schulberatungsstelle f�r Niederbayern richtet sich an Sch�ler, Eltern und Lehrer aller Schularten. Es bezieht sich auf folgende Schwerpunkte:- Information der inner- und au�erschulischen �ffentlichkeit sowie von Betroffenen- prozessorientierte Diagnostik und Beratung bei Einschulungs- und Schullaufbahnfragen- Beratung und Unterst�tzung von Schulen und Eltern im Hinblick auf inklusive Beschulung- Fortbildungen f�r Lehrer, Beratungslehrer und Schulpsychologen - Moderation bei Konflikten zwischen Eltern und Schule- Begleitung von Schulen und Lehrern durch Supervision und Coaching- Zusammenarbeit mit p�dagogischen, psychologischen und medizinischen Fachdiensten
Ansprechpartnerin f�r Niederbayern: Claudia Guth, Lin, Beratungslehrerin
Telefon:0871 - 430 31 0 (Sekretariat der Schulberatungsstelle) 0871 - 430 31 25 (direkt)Sprechzeiten:montags 10.00 Uhr - 11.00 Uhrdienstags 08.00 Uhr - 09.00 Uhrmittwochs 08.00 Uhr - 09.00 Uhr
Ansprechpartnerin f�r Niederbayern: Hanne Reiter, SoKRin, Beratungslehrerin
Telefon:0871 - 430 31 0 (Sekretariat der Schulberatungsstelle) 0871 - 430 31 22 (direkt)Sprechzeiten:dienstags 08.00 Uhr - 13.00 Uhrdonnerstags 08.00 Uhr - 10.00 Uhr
"Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen". (BayEUG Art. 2 Abs.2 Satz 1)
Kooperative Lernformen an bayerischen Schulen
Gesetzliche Grundlage: Bayerisches Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG)
Kooperationsklassen (BayEUG Art.30a Abs.7, Nr.1)
In Kooperationsklassen der Volksschulen und Berufsschulen wird eine Gruppe von Sch�lerinnen und Sch�lern mit sonderp�dagogischem F�rderbedarf zusammen mit Sch�lerinnen und Sch�lern ohne sonderp�dagogischen F�rderbedarf gemeinsam unterrichtet. Dabei erfolgt eine stundenweise Unterst�tzung durch die Mobilen Sonderp�dagogischen Dienste.
Partnerklassen (BayEUG Art. 30a Abs.7 Nr.2)
Partnerklassen der F�rderschule oder der allgemeinen Schule kooperieren mit einer Partnerklasse der jeweils anderen Schulart. Formen des gemeinsamen, regelm��ig lernzieldifferenten Unterrichts sind darin enthalten. Gleiches gilt f�r Partnerklassen verschiedener F�rderschularten.
Offene Klassen der F�rderschule (BayEUG Art. 30a Abs.7 Nr.3)
In offenen Klassen der F�rderschule, in denen auf der Grundlage der Lehrpl�ne der allgemeinen Schule unterrichtet wird, k�nnen Sch�lerinnen und Sch�ler ohne sonderp�dagogischen F�rderbedarf unterrichtet werden. Voraussetzung ist, dass kein Mehrbedarf hinsichtlich des ben�tigten Personals und der ben�tigten R�ume entsteht. Im Rahmen der zur Verf�gung stehenden Mittel k�nnen die Schulaufsichtsbeh�rden bei F�rderzentren mit den F�rderschwerpunkten Sehen, H�ren oder k�rperliche und motorische Entwicklung in Abweichung von Satz 2 Sch�lerinnen und Sch�ler ohne F�rderbedarf bis zu 20 v.H. der vom Staatsministerium festgelegten Sch�lerh�chstzahl je Klasse bei der Klassenbildung ber�cksichtigen.
Inklusion einzelner Sch�lerinnen und Sch�ler (BayEUG Art. 30b Abs.2)
Einzelne Sch�lerinnen und Sch�ler mit sonderp�dagogischem F�rderbedarf, die die allgemeine Schule, insbesondere die Sprengelschule, besuchen, werden unter Beachtung ihres F�rderbedarfs unterrichtet. Sie werden nach Ma�gabe der Art. 19 und 21 durch die Mobilen Sonderp�dagogischen Dienste unterst�tzt. Art. 30a Abs. 4, 5 und 8 Satz 1 gelten entsprechend.
Schulen mit dem Schulprofil "Inklusion" (BayEUG Art.30b Abs.3 bis5)
(3) Schulen k�nnen mit Zustimmung der zust�ndigen Schulaufsichtsbeh�rde und der beteiligten Schulaufwandstr�ger das Schulprofil ,Inklusion’ entwickeln. Eine Schule mit dem Schulprofil ,Inklusion’ setzt auf der Grundlage eines gemeinsamen Bildungs- und Erziehungskonzepts in Unterricht und Schulleben individuelle F�rderung im Rahmen des Art. 41 Abs. 1 und 5 f�r alle Sch�lerinnen und Sch�ler um; Art. 30a Abs. 4 bis 6 gelten entsprechend. Unterrichtsformen und Schulleben sowie Lernen und Erziehung sind auf die Vielfalt der Sch�lerinnen und Sch�ler mit und ohne sonderp�dagogischem F�rderbedarf auszurichten. Den Bed�rfnissen der Kinder und Jugendlichen mit sonderp�dagogischem F�rderbedarf wird in besonderem Ma�e Rechnung getragen. Das Staatsministerium f�r Unterricht und Kultus wird erm�chtigt, das N�here durch Rechtsverordnung zu regeln.(4) In Schulen mit dem Schulprofil ,Inklusion’ werden Lehrkr�fte der F�rderschule in das Kollegium der allgemeinen Schule eingebunden und unterliegen den Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters; Art. 59 Abs. 1 gilt entsprechend. Die Lehrkr�fte der allgemeinen Schule gestalten in Abstimmung mit den Lehrkr�ften f�r Sonderp�dagogik und gegebenenfalls weiteren Fachkr�ften die Formen des gemeinsamen Lernens. Die Lehrkr�fte f�r Sonderp�dagogik beraten die Lehrkr�fte, die Sch�lerinnen und Sch�ler sowie die Erziehungsberechtigten und diagnostizieren den sonderp�dagogischen F�rderbedarf. Sie f�rdern Sch�lerinnen und Sch�ler mit sonderp�dagogischem F�rderbedarf und unterrichten in Klassen mit Sch�lerinnen und Sch�lern ohne und mit sonderp�dagogischem F�rderbedarf. Der fachliche Austausch zwischen allgemeiner Schule und F�rderschule ist zu gew�hrleisten. Hinsichtlich der m�glichen Unterst�tzung durch Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter gilt Art. 30a Abs. 8 Satz 1 entsprechend; sind mehrere Sch�lerinnen und Sch�ler einer Klasse pflegebed�rftig gilt Art. 30a Abs. 8 Satz 2 entsprechend.(5) F�r Sch�lerinnen und Sch�ler mit sehr hohem sonderp�dagogischen F�rderbedarf k�nnen in Schulen mit dem Schulprofil ,Inklusion’ Klassen gebildet werden, in denen sie im gemeinsamen Unterricht durch eine Lehrkraft der allgemeinen Schule und eine Lehrkraft f�r Sonderp�dagogik unterrichtet werden. Die Lehrkraft f�r Sonderp�dagogik kann durch sonstiges Personal unterst�tzt bzw. teilweise nach Ma�gabe der Art. 60 Abs. 2 S�tze 1 und 2 ersetzt werden. Diese Klassen bed�rfen der Zustimmung des Schulaufwandstr�gers und der Regierung.
Inklusion - speziell Niederbayern
Inklusion an Schulen in Bayern - Informationsbrosch�re f�r Beratungslehrkr�fte und Schulpsychologen (Januar 2014)
Video: Inklusion konkret (Hrsg. Bayerisches Kultusministerium)
Erziehung unterst�tzen - sonderp�dagogische Angebote f�r Schulen auf dem Weg zur Inklusion: Multimediale Fortbildungsbausteine, Hrsg. Institut f�r Schulqualit�t und Bildungsforschung M�nchen
Link zum Angebot des ISB
Verzeichnis der Ansprechpartner in Niederbayern
Zum Netzwerk Autismus Passau
Unterst�tzung schwerbehinderter Sch�lerinnen und Sch�ler im Rahmen des Bund-L�nder-Programms "Initiative Inklusion" in Bayern:Informationspapier f�r Lehrkr�fte
Beschreibung der Ma�nahme "Berufsorientierung individuell"
Studieren mit Handicap - Informationen f�r Studieninteressierte mit chronischer Erkrankung / Behinderung / Teilleistungsst�rung
Erstes Handwerkszeug f�r den inklusiven Unterricht (siehe Angebotskatalog unter Fortbildungen)
Inklusion - eine Schule macht sich auf den Weg (siehe Angebotskatalog unter Fortbildungen)
Individuelle F�rderung in der Regelklasse (siehe Angebotskatalog unter Fortbildungen)
Kooperationsklassen Grundschule
Kooperationsklassen Mittelschule
Rechtliche Grundlagen im Arbeitsfeld MSD
Liste der Schulen mit Schulprofil Inklusion in Bayern
Unterst�tzung durch Mobile Sonderp�dagogische Dienste
Mobile sonderp�dagogische Dienste gibt es f�r den jeweiligen F�rderschwerpunkt sowie speziell f�r den Bereich Autismus (MSD-A)Die Lehrer aller Schularten k�nnen sich in allen Fragen der Inklusion an die zust�ndigen F�rderzentren oder an die Koordinatoren des MSD wenden.
F�rderzentren in Niederbayern
Koordinatoren des MSD
Institut f�r Schulqualit�t und Bildungsforschung (ISB)
ISB - F�rderschulen: Kompetenzzentren f�r sonderp�dagogische F�rderung
ISB - Materialien zur Inklusion
ISB - Brief F�rderplanung
ISB - Gelingensfaktoren f�r Schulbegleitung
Einsatz von Schulbegleitern - Verband der bayerischen Bezirke
ISB-Brief ADHS
MSD-A: Verzeichnis der Ansprechpartner
Au�erschulisches Beratungsangebot Netzwerk Autisms Passau
ISB-Briefe Autismus
ISB-Brief Geistige Entwicklung
ISB-Brief Nachteilsausgleich H�ren
MSD H�ren Straubing (Flyer)
ISB-Brief Nachteilsausgleich K�rperliche und Motorische Entwicklung
Neuer Lehrplan f�r den F�rderschwerpunkt Lernen
ISB-Brief Nachteilsausgleich Sehen
Adressen und Links zum F�rderschwerpunkt Sehen
Regionale Ansprechpartner Stottern

References: Art. 24
 Art. 2
 Art. 41
 Art. 2
 Art.30
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 19
 Art. 30
 Art.30
 Art. 41
 Art. 30
 Art. 59
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 60