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Timestamp: 2018-12-17 00:54:41+00:00

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Musterbelehrung vom 04.08.2011 bis 12.06.2014 — Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen von Kredit- & Darlehensverträgen!
Anla­ge 6 [1]
für eine Wider­rufs­in­for­ma­ti­on für Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­ge [2]
Der Dar­le­hens­neh­mer* kann sei­ne Ver­trags­er­klä­rung inner­halb von 14 Tagen ohne Anga­be von Grün­den in Text­form (z.B. Brief, Fax, E-Mail) wider­ru­fen [1]. Die Frist beginnt nach Abschluss des Ver­trags, aber erst, nach­dem der Dar­le­hens­neh­mer alle Pflicht­an­ga­ben nach § 492 Absatz 2BGB (z.B. Anga­be zur Art des Dar­le­hens, Anga­be zum Net­to­dar­le­hens­be­trag, Anga­be zur Ver­trags­lauf­zeit) erhal­ten hat [2]. Der Dar­le­hens­neh­mer hat alle Pflicht­an­ga­ben erhal­ten, wenn sie in der für den Dar­le­hens­neh­mer bestimm­ten Aus­fer­ti­gung sei­nes Antrags oder in der für den Dar­le­hens­neh­mer bestimm­ten Aus­fer­ti­gung der Ver­trags­ur­kun­de oder in einer für den Dar­le­hens­neh­mer bestimm­ten Abschrift sei­nes Antrags oder der Ver­trags­ur­kun­de ent­hal­ten sind und dem Dar­le­hens­neh­mer eine sol­che Unter­la­ge zur Ver­fü­gung gestellt wor­den ist. Über in den Ver­trags­text nicht auf­ge­nom­me­ne Pflicht­an­ga­ben kann der Dar­le­hens­neh­mer nach­träg­lich in Text­form infor­miert wer­den; die Wider­rufs­frist beträgt dann einen Monat. Der Dar­le­hens­neh­mer ist mit den nach­ge­hol­ten Pflicht­an­ga­ben noch­mals auf den Beginn der Wider­rufs­frist hin­zu­wei­sen. Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist genügt die recht­zei­ti­ge Absen­dung des Wider­rufs. Der Wider­ruf ist zu rich­ten an: [3]
Der Dar­le­hens­neh­mer hat inner­halb von 30 Tagen das Dar­le­hen, soweit es bereits aus­be­zahlt wur­de, zurück­zu­zah­len und für den Zeit­raum zwi­schen der Aus­zah­lung und der Rück­zah­lung des Dar­le­hens den ver­ein­bar­ten Soll­zins zu ent­rich­ten. Die Frist beginnt mit der Absen­dung der Wider­rufs­er­klä­rung. Für den Zeit­raum zwi­schen Aus­zah­lung und Rück­zah­lung ist bei voll­stän­di­ger Inan­spruch­nah­me des Dar­le­hens pro Tag ein Zins­be­trag in Höhe von [5] Euro zu zah­len. Die­ser Betrag ver­rin­gert sich ent­spre­chend, wenn das Dar­le­hen nur teil­wei­se in Anspruch genom­men wur­de. [6] [7]
Gestal­tungs­hin­wei­se
[1]Bei ent­gelt­li­chen Finan­zie­rungs­hil­fen betref­fend die Über­las­sung von Sachen ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
„ ; wenn ihm die Sache vor Frist­ab­lauf über­las­sen wird, kann er den Wider­ruf auch durch Rück­sen­dung der Sache erklä­ren“.
[2]Bei Ver­trä­gen im elek­tro­ni­schen Geschäfts­ver­kehr (§ 312g Absatz 1 Satz 1BGB) ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
„ , aber erst, nach­dem der Dar­le­hens­ge­ber sei­ne Pflich­ten aus § 312g Absatz 1 Satz 1BGB in Ver­bin­dung mit Arti­kel 246 § 3EGBGB erfüllt hat“.
[3]Hier sind ein­zu­fü­gen: Name/Firma und ladungs­fä­hi­ge Anschrift des Wider­rufs­adres­sa­ten. Zusätz­lich kön­nen ange­ge­ben wer­den: Tele­fax­num­mer, E-Mail-Adres­se und/oder, wenn der Dar­le­hens­neh­mer eine Bestä­ti­gung sei­ner Wider­rufs­er­klä­rung an den Dar­le­hens­ge­ber erhält, auch eine Inter­net-Adres­se.
[4]Bei Anwen­dung der Gestal­tungs­hin­wei­se [4a] , [4b] oder [4c] sind hier fol­gen­de Unter­über­schrift und fol­gen­der Hin­weis ein­zu­fü­gen:
„Beson­der­hei­ten bei wei­te­ren Ver­trä­gen“
„Wenn dem Dar­le­hens­neh­mer für den wei­te­ren Ver­trag ein Rück­ga­be­recht an Stel­le eines Wider­rufs­rechts ein­ge­räumt wur­de, steht die Rück­ga­be im Fol­gen­den dem Wider­ruf gleich.“
[4a]Bei einem ver­bun­de­nen Ver­trag nach § 358BGB ist hier ein­zu­fü­gen:
[4b]Bei einem Geschäft, des­sen Ver­trags­ge­gen­stand (die Ware oder Leis­tung des Unter­neh­mers) in dem Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trag genau ange­ge­ben ist und das nicht gleich­zei­tig die Vor­aus­set­zun­gen eines ver­bun­de­nen Ver­trags gemäß § 358BGB erfüllt (ange­ge­be­nes Geschäft gemäß § 359a Absatz 1BGB), ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
[4c]Bei einem Ver­trag über eine vom Dar­le­hens­ge­ber für die Dar­le­hens­ge­wäh­rung ver­lang­te Zusatz­leis­tung (§ 359a Absatz 2BGB in Ver­bin­dung mit Arti­kel 247 § 8EGBGB), der nicht gleich­zei­tig die Vor­aus­set­zun­gen eines ver­bun­de­nen Ver­trags gemäß § 358BGB erfüllt und der nicht den durch das Dar­le­hen finan­zier­ten Erwerb von Finanz­in­stru­men­ten zum Gegen­stand hat, kann hier Fol­gen­des ein­ge­fügt wer­den:
„–Steht dem Dar­le­hens­neh­mer in Bezug auf die­sen Dar­le­hens­ver­trag ein Wider­rufs­recht zu, so ist er mit wirk­sa­mem Wider­ruf des Dar­le­hens­ver­trags auch an den [ein­set­zen: Bezeich­nung des Ver­trags über eine Zusatz­leis­tung] (im Fol­gen­den: Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung)** nicht mehr gebun­den, wenn der [ein­set­zen***: Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung] in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit dem Dar­le­hens­ver­trag abge­schlos­sen wur­de.“
[5]Hier ist der genaue Zins­be­trag in Euro pro Tag ein­zu­fü­gen. Cent­be­trä­ge sind als Dezi­mal­stel­len anzu­ge­ben.
[6]Ist das Dar­le­hen durch ein Grund­pfand­recht gesi­chert, ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
[7]Erbringt der Dar­le­hens­ge­ber gegen­über öffent­li­chen Stel­len Auf­wen­dun­gen gemäß § 495 Absatz 2 Satz 1 Num­mer 3 Halb­satz 1 BGB und will er sich für den Fall des Wider­rufs die Gel­tend­ma­chung die­ses Anspruchs vor­be­hal­ten, ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
[8]Bei Anwen­dung der Gestal­tungs­hin­wei­se [8a], [8b], [8c], [8d], [8e] oder [8f] ist hier als Unter­über­schrift ein­zu­fü­gen:
Dies gilt nicht, wenn bei einer ent­gelt­li­chen Finan­zie­rungs­hil­fe betref­fend die Über­las­sung einer Sache aus­schließ­lich der Hin­weis 8c ver­wandt wird und wei­te­re Ver­trä­ge nicht vor­lie­gen.
[8a]Bei einem ver­bun­de­nen Ver­trag nach § 358BGB oder einem ange­ge­be­nen Geschäft nach § 359a Absatz 1BGB, der oder das nicht den Erwerb von Finanz­in­stru­men­ten zum Gegen­stand hat, ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
„–Steht dem Dar­le­hens­neh­mer in Bezug auf [ein­set­zen***: den ver­bun­de­nen Ver­trag und/oder das ange­ge­be­ne Geschäft] ein Wider­rufs­recht zu, sind im Fall des wirk­sa­men Wider­rufs [ein­set­zen***: des ver­bun­de­nen Ver­trags und/oder des ange­ge­be­nen Geschäfts] Ansprü­che des Dar­le­hens­ge­bers auf Zah­lung von Zin­sen und Kos­ten aus der Rück­ab­wick­lung des Dar­le­hens­ver­trags gegen den Dar­le­hens­neh­mer aus­ge­schlos­sen.“
[8b]Bei einem ver­bun­de­nen Ver­trag nach § 358BGB, der nicht den Erwerb von Finanz­in­stru­men­ten zum Gegen­stand hat oder bei einem Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung, wenn von Gestal­tungs­hin­weis [4c] Gebrauch gemacht wur­de, ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
„–Ist der Dar­le­hens­neh­mer auf­grund des Wider­rufs die­ses Dar­le­hens­ver­trags an [ein­set­zen***: den ver­bun­de­nen Ver­trag und/ oder den Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung] nicht mehr gebun­den, sind inso­weit die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zurück­zu­ge­wäh­ren und ggf. gezo­ge­ne Nut­zun­gen (z.B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben.“
[8c]Bei einem ver­bun­de­nen Ver­trag nach § 358BGB über die Über­las­sung einer Sache oder bei einem Ver­trag über eine ent­gelt­li­che Finan­zie­rungs­hil­fe, deren Ver­trags­ge­gen­stand die Über­las­sung einer Sache ist, sowie bei einem Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung gerich­tet auf die Über­las­sung einer Sache, wenn von Gestal­tungs­hin­weis [4c] Gebrauch gemacht wur­de, ist hier fol­gen­der Unter­ab­satz ein­zu­fü­gen:
„–Paket­ver­sand­fä­hi­ge Sachen sind auf Kos­ten und auf Gefahr des Ver­trags­part­ners des Dar­le­hens­neh­mers zurück­zu­sen­den. Die Kos­ten der Rück­sen­dung hat der Dar­le­hens­neh­mer abwei­chend davon zu tra­gen, wenn dies im [ein­set­zen***: ver­bun­de­nen Ver­trag und/oder Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung] wirk­sam ver­ein­bart wur­de. Nicht paket­ver­sand­fä­hi­ge Sachen wer­den beim Dar­le­hens­neh­mer abge­holt.“
Der zwei­te Satz („Die Kos­ten der Rück­sen­dung …“) ent­fällt, wenn ein wei­te­rer Ver­trag nicht vor­liegt.
„Wenn der Dar­le­hens­neh­mer die auf­grund [ein­set­zen***: des ver­bun­de­nen Ver­trags oder des Ver­trags über eine Zusatz­leis­tung oder ein­set­zen: Bezeich­nung der ent­gelt­li­chen Finan­zie­rungs­hil­fe] über­las­se­ne Sache sowie Nut­zun­gen (z.B. Gebrauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­schlech­ter­tem Zustand zurück­ge­wäh­ren bezie­hungs­wei­se her­aus­ge­ben kann, hat er inso­weit Wert­er­satz zu leis­ten. Für die Ver­schlech­te­rung der Sache muss der Dar­le­hens­neh­mer Wert­er­satz nur leis­ten, soweit die Ver­schlech­te­rung auf einen Umgang mit der Sache zurück­zu­füh­ren ist, der über die Prü­fung der Eigen­schaf­ten und der Funk­ti­ons­wei­se hin­aus­geht. Unter „Prü­fung der Eigen­schaf­ten und der Funk­ti­ons­wei­se“ ver­steht man das Tes­ten und Aus­pro­bie­ren der jewei­li­gen Ware, wie es etwa im Laden­ge­schäft mög­lich und üblich ist.“
Han­delt es sich bei dem ver­bun­de­nen Ver­trag oder dem Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung um einen Fern­ab­satz­ver­trag, für den ein Wider­rufs­recht gemäß § 312dBGB besteht oder bestand, sind die bei­den vor­her­ge­hen­den Sät­ze durch fol­gen­de Sät­ze zu erset­zen:
„Für die Ver­schlech­te­rung der Sache und für gezo­ge­ne Nut­zun­gen muss der Dar­le­hens­neh­mer Wert­er­satz nur leis­ten, soweit die Ver­schlech­te­rung auf einen Umgang mit der Sache zurück­zu­füh­ren ist, der über die Prü­fung der Eigen­schaf­ten und der Funk­ti­ons­wei­se hin­aus­geht. Unter „Prü­fung der Eigen­schaf­ten und der Funk­ti­ons­wei­se“ ver­steht man das Tes­ten und Aus­pro­bie­ren der jewei­li­gen Ware, wie es etwa im Laden­ge­schäft mög­lich und üblich ist.“
[8d]Bei einem ange­ge­be­nen Geschäft nach § 359a Absatz 1BGB ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
„–Ist der Dar­le­hens­neh­mer auf­grund des Wider­rufs des [ein­set­zen:*** ange­ge­be­nen Geschäfts] an den Dar­le­hens­ver­trag nicht mehr gebun­den, sind inso­weit die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zurück­zu­ge­wäh­ren und ggf. gezo­ge­ne Nut­zun­gen (z.B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben.“
[8e]Bei einem ver­bun­de­nen Ver­trag nach § 358BGB oder einem ange­ge­be­nen Geschäft nach § 359a Absatz 1BGB, der oder das nicht den Erwerb von Finanz­in­stru­men­ten zum Gegen­stand hat, oder bei einem vom Dar­le­hens­ge­ber finan­zier­ten Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung, wenn von Gestal­tungs­hin­weis [4c] Gebrauch gemacht wur­de, ist hier Fol­gen­des ein­zu­fü­gen:
„–Wenn der Dar­le­hens­neh­mer infol­ge des Wider­rufs des Dar­le­hens­ver­trags nicht mehr an den wei­te­ren Ver­trag gebun­den ist oder infol­ge des Wider­rufs des wei­te­ren Ver­trags nicht mehr an den Dar­le­hens­ver­trag gebun­den ist, gilt ergän­zend Fol­gen­des: Ist das Dar­le­hen bei Wirk­sam­wer­den des Wider­rufs dem Ver­trags­part­ner des Dar­le­hens­neh­mers aus [ein­set­zen***: dem ver­bun­de­nen Ver­trag und/oder dem ange­ge­be­nen Geschäft und/oder dem Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung] bereits zuge­flos­sen, tritt der Dar­le­hens­ge­ber im Ver­hält­nis zum Dar­le­hens­neh­mer hin­sicht­lich der Rechts­fol­gen des Wider­rufs in die Rech­te und Pflich­ten des Ver­trags­part­ners aus dem wei­te­ren Ver­trag ein.“
[8f]Bei einem ver­bun­de­nen Ver­trag nach § 358BGB, der nicht den Erwerb von Finanz­in­stru­men­ten zum Gegen­stand hat, sind hier fol­gen­de Über­schrift und fol­gen­der Hin­weis ein­zu­fü­gen:
– * Die Ver­trags­par­tei­en kön­nen auch direkt ange­spro­chen wer­den (z.B. „Sie“, „Wir“). Es kann auch die weib­li­che Form der jewei­li­gen Bezeich­nung und/oder die genaue Bezeich­nung der Ver­trags­par­tei­en ver­wen­det wer­den. Es kön­nen auch die Bezeich­nun­gen „Kre­dit­neh­mer“ und „Kre­dit­ge­ber“ ver­wen­det wer­den. Bei ent­gelt­li­chen Finan­zie­rungs­hil­fen sind die Bezeich­nun­gen ent­spre­chend anzu­pas­sen, bei­spiels­wei­se mit „Lea­sing­ge­ber“ und „Lea­sing­neh­mer“. Die wei­ter­ge­hen­de Anpas­sungs­pflicht für ent­gelt­li­che Finan­zie­rungs­hil­fen gemäß Arti­kel 247 § 12 Absatz 1 Satz 4EGBGB bleibt unbe­rührt.
– ** Die­ser Klam­mer­zu­satz ent­fällt bei durch­gän­gi­ger genau­er Bezeich­nung des Vertrags/Geschäfts.
– *** Die Bezug­nah­me auf den betref­fen­den Vertrag/auf das betref­fen­de Geschäft kann nach erst­ma­li­ger genau­er Bezeich­nung im Wei­te­ren durch Ver­wen­dung der all­ge­mei­nen Bezeich­nung des jewei­li­gen Vertrags/Geschäfts (ver­bun­de­ner Ver­trag, ange­ge­be­nes Geschäft, Ver­trag über eine Zusatz­leis­tung) erfol­gen.
[1] Anla­ge 6 in der Fas­sung vom 04.08.2011 bis 12.06.2014
BGH räumt auf 03.07.2018 - XI ZR 520/16
Der BGH hat in seinem Urteil vom 03.07.2018 - XI ZR 520/16 mit diverse Argumentationen einiger Banken aufgeräumt, die teilweise auch von Gerichten übernommen wurden. Es ist keine Vorlage hinsichtl[...]

References: § 492
 § 312
 § 3
 § 358
 § 358
 § 359
 § 8
 § 358
 § 495
 § 358
 § 359
 § 358
 § 358
 § 312
 § 359
 § 358
 § 359
 § 358
 § 12

BGH 
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