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Timestamp: 2016-10-23 18:13:12+00:00

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5A_50/2015 (28.09.2015)
5A_50/2015 � � Urteil vom 28. September 2015
A.a.��ber die A.________ AG (nachfolgend: A.________), mit Sitz in Schaffhausen, wurde am 16. Dezember 2008 durch Verf�gung des Kantonsgerichts Schaffhausen (Einzelrichter) der Konkurs er�ffnet. In der Folge ordnete das Konkursgericht die Durchf�hrung des Konkurses im summarischen Verfahren an.
A.b.�Am 4. September 2013 erstattete das Konkursamt Schaffhausen den Schlussbericht und beantragte dem Konkursgericht, das Konkursverfahren als geschlossen zu erkl�ren. Mit Verf�gung des Kantonsgerichts (Einzelrichter) vom 11. September 2013 wurde das Konkursverfahren geschlossen.
A.c.�Gegen die Verf�gung �ber den Konkursschluss erhoben die A.________, handelnd durch durch die einzige Verwaltungsr�tin C.________, sowie die B.________ AG, mit Sitz in Schaffhausen, Beschwerde beim Obergericht des Kantons Schaffhausen. Sie verlangten, die Verf�gung des Konkursgerichts �ber den Konkursschluss sei aufzuheben und das Konkursverfahren sei bis zum rechtskr�ftigen Abschluss des beim Kantonsgericht Schaffhausen h�ngigen Prozesses Nr. xxx aufrecht zu halten. Eventuell sei das Beschwerdeverfahren bis zum betreffenden Zeitpunkt zu sistieren, subeventuell sei es bis zum rechtskr�ftigen Abschluss des gegen D.________ und E.________ im Kanton Bern h�ngigen Strafverfahrens zu sistieren.
Mit Eingabe vom 19. Januar 2015 haben die A.________, handelnd durch durch die einzige Verwaltungsr�tin, und die B.________ AG Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Die Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 verlangen die Aufhebung des Entscheides des Kantonsgerichts Schaffhausen vom 2. Dezember 2014. In der Sache verlangen sie, die Verf�gung des Konkursgerichts �ber den Konkursschluss sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass das Konkursverfahren �ber die Beschwerdef�hrerin 1 nicht geschlossen sei. Eventualiter stellen sie das Gesuch um Sistierung des (bundesgerichtlichen) Beschwerdeverfahrens bis zum rechtskr�ftigen Abschluss der erw�hnten (vor dem Kantonsgericht Schaffhausen und im Kanton Bern) h�ngigen Verfahren. Subeventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Weiter wird mit Gesuch um aufschiebende Wirkung die vorsorgliche Wiedereintragung der Beschwerdef�hrerin 1 in das Handelsregister ersucht.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 22. Januar 2015 wurde das Gesuch f�r die beantragte vorsorgliche Massnahme abgewiesen.
1.1.�Angefochten ist der Entscheid der kantonalen Rechtsmittelinstanz, die als oberes Gericht �ber die Beschwerde gegen den vom Konkursgericht verf�gten Konkursschluss befunden hat (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Damit ist die Beschwerde in Zivilsachen unabh�ngig eines Streitwertes (Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG) grunds�tzlich zul�ssig. Die Beschwerdef�hrerinnen sind durch den Nichteintretensentscheid zufolge fehlender Beschwerdelegitimation besonders ber�hrt und haben ein hinreichendes sch�tzenswertes Interesse an dessen Aufhebung (Art. 76 Abs. 1 BGG). Sie sind daher zur Beschwerde berechtigt.
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 BGG). Zul�ssig ist einzig die R�ge, dass eine Tatsachenfeststellung auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhe oder eine Tatsache offensichtlich unrichtig festgestellt worden sei (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Unbehelflich ist, soweit die Beschwerdef�hrerinnen ausf�hren, das Konkursamt habe am 3. Dezember 2014 Forderungen an Gl�ubiger nach Art. 260 SchKG abgetreten, da im bundesgerichtlichen Verfahren nach Erlass des angefochtenen Entscheides (2. Dezember 2014) eingetretene Tatsachen nicht ber�cksichtigt werden. Das Gleiche gilt f�r das Vorbringen der Beschwerdef�hrerin 2, sie sei gem�ss Zessionsurkunde vom 19. Januar 2015 Konkursgl�ubigerin geworden.
Das Obergericht hat im Wesentlichen erwogen, dass die Beschwerdef�hrerin 1 als Schuldnerin keine Prozessf�hrungsbefugnis habe, um die Konkursschlussverf�gung des Konkursgerichts anzufechten. Die Schuldnerin k�nne ein schutzw�rdiges Interesse zur Anfechtung der Konkursschlussverf�gung nicht aus einem Anspruch ableiten, weiter zu existieren, weil die Durchsetzung von nach Art. 260 SchKG abgetretenen Anspr�chen allenfalls zu einem �berschuss f�hren k�nne. Ebenso wenig gen�ge die Konstituierung der Schuldnerin als Privatkl�gerin im Strafverfahren D.________ und E.________, zumal das betreffende Strafverfahren (mit Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. Oktober 2014) bereits eingestellt worden sei.
Mit Bezug auf die Beschwerdef�hrerin 2 hat das Obergericht im Wesentlichen festgehalten, dass sie als blosse Aktion�rin der Schuldnerin bzw. mangels Eigenschaft als Konkursgl�ubigerin kein schutzw�rdiges Interesse an der Anfechtung der Konkursschlussverf�gung habe.
Angefochten ist die Verf�gung des Konkursgerichts �ber den Konkursschluss gem�ss Art. 268 Abs. 2 SchKG. Diese Verf�gung ist mit Beschwerde gem�ss Art. 319 ff. ZPO anfechtbar (vgl. Art. 309 lit. b Ziff. 7 ZPO; N�F, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 6 zu Art. 268 SchKG); die Regeln �ber die Weiterziehung der Konkurser�ffnung (Art. 174 SchKG) gelten nicht. Zur Beschwerde ist befugt, wer durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist und daher ein sch�tzenswertes Interesse an dessen Korrektur besitzt (vgl. A. Staehelin/ D. STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2013, � 26 Rz. 30, � 25 Rz. 28). Streitpunkt ist im Wesentlichen die Anfechtung der Schlussverf�gung des Konkursgerichts durch den Verwaltungsrat der Gemeinschuldnerin (Beschwerdef�hrerin 1) sowie durch deren Aktion�rin (Beschwerdef�hrerin 2).
3.1.�Das Obergericht hat die Beschwerdebefugnis der Beschwerdef�hrerin 2, welche nach den Sachverhaltsfeststellung Aktion�rin, und nicht (auch) Gl�ubigerin der konkursiten Gesellschaft ist, verneint. Es hat zu Recht festgehalten, dass der Konkurs zur Vollstreckung aller Forderungen der Gl�ubiger in das gesamte Verm�gen des Schuldners f�hrt, und geschlossen, dass die Aktion�rseigenschaft kein schutzw�rdiges Interesses bietet, den Konkursschluss anzufechten; die Beschwerdef�hrerin 2 kann daher die Weiterf�hrung des Konkurses nicht verlangen, um die L�schung der Gesellschaft (vgl. Art. 159 Abs. 5 lit. b HRegV) zu verhindern. Der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz ist insoweit nicht zu beanstanden.
3.2.�Das Obergericht hat der Beschwerdef�hrerin 1 die Beschwerdebefugnis abgesprochen, weil die Prozessf�hrungsbefugnis gem�ss Art. 240 SchKG der Konkursverwaltung zustehe, welche die Masse vor Gericht zu vertreten habe. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz erlaubt Art. 240 SchKG indes nicht, der Beschwerdef�hrerin 1
a priori�die Beschwerdebefugnis abzusprechen, wenn sie als Schuldnerin in Konflikt mit den Organen steht, welchen die Abwicklung des Konkurses obliegt. So kann ein Schuldner gegen Verf�gungen in ganz bestimmten Bereichen, welche in seine Interessensph�re eingreifen, Beschwerde gem�ss Art. 17 SchKG f�hren, insbesondere gegen Verf�gungen �ber die Verwertung von Aktiven (vgl. BGE 101 III 43 E. 1 S. 44; 103 III 21 E. 1 S. 23; Lorandi, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 177 ff. zu Art. 17 SchKG). Ebenso kann dem Schuldner nicht�
a prioriein schutzw�rdiges Interesse abgesprochen werden, wenn er sich gegen eine Entscheidung des Konkursgerichts wehren will. Auf einzelne derartige Entscheidungen ist im Folgenden einzugehen.
3.2.1.�Der Schuldner, �ber welchen der Konkurs er�ffnet worden ist, kann sich gem�ss Jaeger (Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, 1911, N. 4 zu Art. 230 SchKG) gegen die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven gem�ss Art. 230 Abs. 1 SchKG wehren. Er kann wegen der Thematik des fehlenden neuen Verm�gens - d.h. an der Erlangung des Verlustscheines und des damit verbundenen Vorteils (Art. 265 Abs. 2 SchKG) - an der Durchf�hrung des Konkurses interessiert sein (vgl. JAEGER/WALDER/KULL/KOTTMANN, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, 4. Aufl. 1997, N. 8 zu Art. 230 SchKG; Lustenberger, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 8 zu Art. 230 SchKG).
3.2.2.�Die Entscheidung des Konkursgerichts, ob der Konkurs im summarischen oder ordentlichen Verfahren durchzuf�hren ist (Art. 231 Abs. 1 SchKG), kann mit Beschwerde gem�ss Art. 319 ff. ZPO angefochten werden (LUSTENBERGER, a.a.O., N. 12 zu Art. 231 SchKG). In der Lehre wird auch dem Schuldner grunds�tzlich die Berechtigung zum Rechtsmittel zugesprochen ( VOUILLOZ, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 11 zu Art. 231 SchKG). Der Schuldner kann ein Interesse daran haben, dass die Verh�ltnisse als "einfach" (Art. 231 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG) beurteilt werden, damit er von der Verfahrensbeschleunigung, welche diese Verfahrensart bezweckt (LUSTENBERGER, a.a.O., N. 1 zu Art. 231 SchKG), profitieren kann.
3.2.3.�Das Beschwerderecht des Schuldners gegen die Schlussverf�gung des Konkursgerichts (Art. 268 Abs. 2 SchKG) ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichts (soweit ersichtlich) nicht n�her er�rtert worden. In der Lehre finden sich keine Anhaltspunkte, dass der Gemeinschuldner zur Anfechtung der Schlussverf�gung des Konkursgerichts gem�ss Art. 268 Abs. 2 SchKG, welche ihm zugestellt werden muss, nicht berechtigt sein soll (vgl. N�F, a.a.O., N. 6 zu Art. 268 SchKG; JEANDIN, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 10 zu Art. 268 SchKG; GILLI�RON, Commentaire de la loi f�d�rale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd. III, 2001, N. 8, 11 zu Art. 268 SchKG; M. STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 8a zu Art. 268 SchKG). Nach kantonaler Praxis wird auf die Beschwerde des Schuldners gegen die Schlussverf�gung des Konkursgerichts eingetreten; er kann Gr�nde, welche dem Konkursschluss entgegenstehen, vorbringen (Urteil PS130073 des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 31. Mai 2013 E. 3). Die Beschwerdelegitimation des Schuldners ist - im Folgenden - zu kl�ren.
3.3.�Beim Entscheid gem�ss Art. 268 Abs. 2 SchKG pr�ft das Konkursgericht gest�tzt auf den Schlussbericht des Konkursamtes (Art. 92 KOV), ob das Konkursverfahren vollst�ndig durchgef�hrt worden ist. Es m�ssen u.a. die Aktiven liquidiert (vgl. BGE 130 III 481 E. 3 E. 487), Beschwerden gem�ss Art. 17 SchKG erledigt (BGE 138 III 437 E. 4.3.2 S. 442; vgl. bereits BGE 36 I 422 E. 2 S. 426) und Prozesse, die gegen die oder von der�
Masse�gef�hrt werden, grunds�tzlich erledigt sein (vgl. u.a. M. STAEHELIN, a.a.O., N. 5 zu Art. 268 SchKG; JEANDIN, a.a.O., N. 8, 9 zu Art. 268 SchKG). Mit dem Entscheid des Konkursgerichts �ber den Schluss des Konkursverfahrens erlischt die Zust�ndigkeit der Konkursverwaltung, �ber Gegenst�nde der Masse zu verf�gen; sie kann keine amtlichen Handlungen mehr vornehmen, ausser gest�tzt auf Art. 269 SchKG betreffend nachtr�glich entdeckte Verm�genswerte (BGE 120 III 36 E. 3 S. 38; JEANDIN, a.a.O., N. 14 zu Art. 268 SchKG). Ein f�lschlicherweise zu fr�h geschlossener Konkurs kann daher zu Komplikationen f�hren, was durch die korrekte Pr�fung des Schlussberichts durch das Konkursgericht verhindert werden soll (MARTIN, La surveillance en mati�re de poursuites et faillites [...], SJ 2008 II S. 214 ff.), zumal ein einmal geschlossener Konkurs nicht wieder er�ffnet werden kann (BGE 58 III 3 S. 5 f.; u.a. JEANDIN, a.a.O., N. 16 zu Art. 268 SchKG; M. STAEHELIN, a.a.O., N. 7 zu Art. 268 SchKG). In Anbetracht von Zweck und Wirkung der Entscheidung in konkursrechtlicher Hinsicht kann ein schutzw�rdiges Interesse an der Anfechtung des Konkursschlusses durch den Schuldner nicht verneint werden. Wenn das Obergericht die Beschwerdef�hrerin 1 insoweit als "nicht beschwerdelegitimiert" bezeichnet hat, ist dies unzutreffend.
3.4.�Im konkreten Fall hat sich die Beschwerdef�hrerin 1 vor dem Obergericht auf zwei noch nicht abgeschlossene Verfahren berufen: Erstens das Strafverfahren im Kanton Bern, in welchem sie Privatkl�gerin sei, und zweitens der Prozess vor dem Kantonsgericht Schaffhausen, in welchem die Abtretungsgl�ubiger nach Art. 260 SchKG Forderungen geltend machen. Das Obergericht hat trotz Verneinung der Beschwerdebefugnis dennoch gepr�ft, ob die beiden h�ngigen Verfahren wie behauptet Gr�nde darstellen, welche dem Konkursschluss entgegenstehen; die Frage wurde verneint. Damit ist die Vorinstanz auf die Beschwerde eingetreten. Dass die Verneinung mit dem "fehlendem schutzw�rdigen Interesse" begr�ndet wurde, �ndert nichts am Umstand, dass das Obergericht die Gr�nde, die den Konkursschluss hindern sollen, einer Pr�fung unterzogen hat, deren Ergebnis die Beschwerdef�hrerin 1 (durch ihren reformatorisch begr�ndeten Antrag) kritisiert. Ob die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin �berhaupt geeignet sind, eine Rechtsverletzung darzutun, weil das Obergericht den Konkursschluss im Ergebnis best�tigt hat, ist im Folgenden zu pr�fen.
3.4.1.�Das Argument der Beschwerdef�hrerin 1, sie sei Privatkl�gerin im Strafverfahren D.________ und E.________, dessen Einstellung letztinstanzlich noch nicht erledigt sei, geht fehl. Da �ber die Beschwerdef�hrerin 1 der Konkurs er�ffnet wurde, kann sie handelnd durch den Verwaltungsrat selber keine Zivilforderungen geltend machen; Zivilforderungen werden nur �ber die Konkursverwaltung als ihre gesetzliche Vertreterin (Art. 240 SchKG) geltend gemacht. Entsprechend ist das Bundesgericht auf die von der Beschwerdef�hrerin 1, handelnd durch den Verwaltungsrat, gegen die Einstellung des erw�hnten Strafverfahrens erhobene Beschwerde in Strafsachen nicht eingetreten (Urteil 6B_1082/2014 vom 3. M�rz 2015 E. 1.5). Entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin 1 ist daher nicht zu er�rtern, ob das "h�ngige Strafverfahren gen�gt h�tte", bzw. ihre Stellung als Privatkl�gerin im Strafpunkt gen�gen w�rde, den Konkursschluss zu verhindern. Im �brigen beruft sie sich in diesem Zusammenhang weder auf einen Prozess bzw. Anspruch der Masse, noch auf Verm�gen, das verwertbar ist, und daher zur Konkursmasse geh�rt (vgl. Art. 197 Abs. 1 SchKG). Wenn das Obergericht zum Ergebnis gelangt ist, das erw�hnte Strafverfahren sei kein unerledigtes, den Konkursschluss hinderndes Verfahren (vgl. E. 3.3), ist dies nicht zu beanstanden. Von willk�rlicher Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes oder von �berspitztem Formalismus kann keine Rede sein.
3.4.2.�Die Beschwerdef�hrerin 1 hat im kantonalen Verfahren vorgebracht, dass die nach Art. 260 SchKG abgetretenen und im Prozess liegenden Anspr�che zu einem �berschuss f�hren k�nnten; die Vorinstanz habe einen Grund zur Verhinderung des Konkursschluss �bergangen. Das Vorbringen geht fehl. Gem�ss Art. 95 KOV ist der Konkursrichter durchaus dazu erm�chtigt, den Konkurs vor der Erledigung abgetretener Rechtsanspr�che zu schliessen; eine solche Schliessung setzt den entsprechenden Antrag der Konkursverwaltung voraus und soll nur verf�gt werden, wenn anzunehmen ist, dass aus der Verfolgung der nach Art. 260 SchKG abgetretenen Rechte sich nicht ein �berschuss zugunsten der Masse ergeben werde. Aus dem blossen Umstand, dass das Konkursgericht dem Antrag der Konkursverwaltung, welche keinen �berschuss erwartet hat, gefolgt ist, kann die Beschwerdef�hrerin 1 nichts (wie eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte) ableiten. Damit h�lt die Beschwerdef�hrerin 1 dem Konkursrichter lediglich die eigene Einsch�tzung der Erfolgsaussichten entgegen. Die Frage der "vollst�ndigen Durchf�hrung des Konkurses" ist damit nicht betroffen. Mit Beschwerde gegen den Konkursschluss kann die Beschwerdef�hrerin 1 geltend machen, dass ein Prozess nach Art. 260 SchKG h�ngig sei, ohne dass die Konkursverwaltung Antrag gestellt hat, ob das Konkursverfahren geschlossen werden soll. In diesem Fall l�ge ein Prozess der Masse vor, der bei Konkursschluss weder erledigt, noch als Ausnahmefall geregelt w�re. Dass die Konkursverwaltung keinen Antrag gem�ss Art. 95 KOV gestellt habe, hat die Beschwerdef�hrerin 1 indes nicht behauptet; im �brigen gehen Antr�ge aus dem in den Akten liegenden Konkursbericht vor.
3.4.3.�Zu Recht hat die Vorinstanz festgehalten, dass trotz der nach Konkursschluss vorzunehmenden L�schung der Beschwerdef�hrerin 1 als AG im Handelsregister (Art. 159 Abs. 5 lit. b HRegV) im Falle eines �berschusses f�r die Masse eine Nachverteilung an die Konkursgl�ubiger m�glich ist (u.a. JEANDIN, a.a.O., N. 9 zu Art. 268 SchKG). Sollte aus den nach Art. 260 SchKG verfolgten Anspr�chen �ber die vollst�ndige Deckung der Konkursforderungen hinaus - wie die Beschwerdef�hrerin offenbar erwartet - sogar ein �berschuss verbleiben, h�tte sie einen Herausgabeanspruch gegen�ber der Konkursverwaltung (LORANDI, Aktiven�berschuss in der Generalexekution [...], BlSchK 2013 S. 221; JEANDIN, a.a.O., N. 15 zu Art. 268 SchKG). Dies kann ein rechtliches Interesse auf Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister begr�nden (vgl. BGE 110 II 396 E. 2; 140 III 550 E. 2.1 S. 551; vgl. JEANDIN, a.a.O., N. 19 zu Art. 268 SchKG; M. STAEHELIN, a.a.O., N. 8
a.E.�zu Art. 268 SchKG; vgl. Art. 164 Abs. 1 lit. d HRegV). Wenn aber das Obergericht zum Ergebnis gelangt ist, dass der Prozess vor dem Kantonsgericht Schaffhausen betreffend die nach Art. 260 SchKG verfolgten Anspr�che ein den Konkursschluss nicht hinderndes Verfahren sei (vgl. E. 3.3), ist dies nicht zu beanstanden.
3.5.�Was die Beschwerdef�hrerin 1 gegen die "vollst�ndige Durchf�hrung" des Konkursverfahrens im �brigen anf�hrt, vermag an diesem Ergebnis nichts zu �ndern.
3.5.1.�Die Beschwerdef�hrerin 1 �bergeht im Wesentlichen, dass im summarischen Konkursverfahren keine Verteilungsliste aufgelegt wird (Art. 231 Abs. 3 Ziff. 4 SchKG) und Abtretungsgl�ubiger von den Wirkungen des Konkursschlusses ohnehin ausgenommen sind; ihnen wird der Verlustschein erst sp�ter ausgestellt, wenn sie �ber das Ergebnis des Vorgehens dem Konkursamt Rechnung gestellt haben (BGE 37 II 126 E. 2 S. 129). Dass der erstinstanzliche Entscheid der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht gen�ge, weil rechtserhebliche Vorbringen nicht hinreichend behandelt worden seien, geht fehl, da Anfechtungsobjekt der obergerichtliche Entscheid ist. Soweit die Beschwerdef�hrerin 1 dem Obergericht vorwirft, es habe nach Konkursschluss eingetretene "neue Umst�nde" (wie die Eingabe an die Vorinstanz vom 25. Oktober 2014 betreffend Gl�ubigerzirkular des Konkursamtes vom 14. Oktober 2014) �bergangen, legt sie nicht dar, dass diese Vorbringen fristgerecht bzw. nach den Regeln der ZPO zu ber�cksichtigen gewesen w�ren.
3.5.2.�Schliesslich �bergeht die Beschwerdef�hrerin 1, dass das Konkursgericht nicht Aufsichtsbeh�rde �ber das Konkursamt ist; hingegen kann die Aufsichtsbeh�rde (Art. 13 SchKG) aufgrund der allgemeinen Aufsicht die notwendigen Anordnungen, auch betreffend den Konkursbericht bzw. den Antrag auf Konkursschluss erlassen ( JEANDIN, a.a.O., N. 21 zu Art. 268 SchKG; N�f, a.a.O., N. 9 zu Art. 268 SchKG; M. STAEHELIN, a.a.O., N. 9 zu Art. 268; vgl. bereits JAEGER, a.a.O., N. 8 zu Art. 268 SchKG). Im �brigen sind auch nach Konkursschluss getroffene Verf�gungen der Konkursverwaltung grunds�tzlich mit Beschwerde gem�ss Art. 17 SchKG (bei gegebener Beschwerdelegitimation) �berpr�fbar.
Der Beschwerde ist kein Erfolg beschieden. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die gemeinsam vorgehenden Beschwerdef�hrerinnen unter solidarischer Haftung kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zu bezahlen.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdef�hrerinnen zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftung auferlegt.

References: Art. 75
 Art. 90
 Art. 95
 Art. 260
 Art. 260
 Art. 268
 Art. 319
 Art. 309
 Art. 268
 Art. 159
 Art. 240
 Art. 240
 Art. 17
 BGE 
 Art. 17
 Art. 230
 Art. 230
 Art. 230
 Art. 230
 Art. 319
 Art. 231
 Art. 231
 Art. 231
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 269
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 260
 Art. 197
 Art. 260
 Art. 95
 Art. 260
 Art. 260
 Art. 95
 Art. 268
 Art. 260
 Art. 268
 BGE 
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 164
 Art. 260
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 268
 Art. 17