Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-06-2013-5A_77-2013
Timestamp: 2016-10-25 17:20:47+00:00

Document:
5A_77/2013 (14.06.2013)
5A_77/2013 � � Urteil vom 14. Juni 2013
Einwohnergemeinde Y.________, Sozialamt Y.________,
Betreibungsamt Meggen, Hauptstrasse 54, 6045 Meggen.
Revision der Lohnpf�ndung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, 2. Abteilung, als obere kantonale Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs, vom 3. Januar 2013.
Mit Verf�gung vom 7. Januar 2011 k�ndigte das Betreibungsamt Meggen X.________ in der Betreibung Nr. 2100565 der Einwohnergemeinde Y.________ f�r den Betrag von Fr. 10'944.-- die Pf�ndung an. In einer weiteren Betreibung Nr. 2110142 k�ndigte das Betreibungsamt Meggen am 24. Februar 2011 X.________ die Pf�ndung f�r den Betrag von Fr. 19'200.-- nebst Zins zu 5 % seit 17. Januar 2010 an. Gl�ubigerin dieser Forderung ist A.________, die Frau, die X.________ am 23. Mai 1997 geheiratet hatte. Sie hatte diese Betreibung am 27. Januar 2010 urspr�nglich beim Betreibungsamt Weggis-Greppen unter der Nummer 20100068 eingeleitet.
Am 12. April 2011 verf�gte das Betreibungsamt Meggen in der Gruppen-Nummer 211010 die Pf�ndung von X.________s monatlichen Arbeitslosentaggeldern, soweit diese sein Existenzminimum von Fr. 3'609.45 �berstiegen. Der Pf�ndungsvollzug erfolgte per 9. M�rz 2011.
C.a.�Weil X.________ von Meggen nach Weggis umgezogen war, zog das Betreibungsamt Meggen die Lohnpf�ndung in der Gruppen-Nummer 211010 mit Verf�gung vom 2. Dezember 2011 in Revision. Es bestimmte X.________s Existenzminimum per 7. September 2011 auf Fr. 3'742.85 pro Monat und setzte den Mietzins (einschliesslich Nebenkosten) auf den n�chsten K�ndigungstermin (31. M�rz 2012) von Fr. 2'000.-- auf Fr. 1'300.-- herab.
C.b.�Gegen diese Verf�gung erhob X.________ zun�chst beim Bezirksgericht Kriens als unterer kantonaler Aufsichtsbeh�rde und darauf beim Obergericht des Kantons Luzern als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde Beschwerde. Beide Instanzen wiesen die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintraten (Entscheide vom 14. Mai 2012 bzw. vom 3. Januar 2013).
Mit Eingabe vom 25. Januar 2013 wendet sich X.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Er beantragt die "Berichtigung und R�ckweisung" der Entscheide des Bezirksgerichts Kriens und des Obergerichts. Die Vorinstanz habe sich "mit dem korrekten Thema zu befassen und auseinander zu setzen und die korrekten Klage-Adressaten zu einer Stellungnahme zu befragen und diese in einem anschliessenden Urteil zu ber�cksichtigen". Im Sinne eines Eventualbegehrens ersucht der Beschwerdef�hrer "um eine lange Zahlfrist", bis er wieder �ber gen�gend Einkommen verf�ge und "abh�ngig von �brigen Kosten auf eine Ratenzahlung gehen" k�nne. Schliesslich stellt er ein Begehren um unentgeltliche Rechtspflege und verlangt insbesondere, es sei ihm "in der Fortsetzung" zur Unterst�tzung seiner Anliegen Rechtsanwalt B.________, als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.
�Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt.
Entscheide kantonaler Aufsichtsbeh�rden �ber Beschwerden gegen Verf�gungen von Vollstreckungsorganen gem�ss Art. 17 SchKG unterliegen der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG i.V.m. Art. 19 SchKG). Das Rechtsmittel ist unabh�ngig von einer gesetzlichen Streitwertgrenze zul�ssig (Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG). Als Pf�ndungsschuldner ist der Beschwerdef�hrer zur Anfechtung des Entscheides, mit dem die obere kantonale Aufsichtsbeh�rde seine Beschwerde abgewiesen hat (Art. 18 SchKG), legitimiert (Art. 76 Abs. 1 BGG). Auf die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG) eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.
Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind vor Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und pr�ft mit freier Kognition, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Es befasst sich aber nur mit formell ausreichend begr�ndeten R�gen (BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 f.; s. auch Urteil 5A_92/2008 vom 25. Juni 2008 E. 2.3). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begr�ndung muss in der Beschwerde selbst enthalten sein; blosse Verweise auf die den Vorinstanzen eingereichten Rechtsschriften gen�gen den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht (Urteil 5A_512/2007 vom 17. April 2008 E. 1.5 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 134 III 433). Der Beschwerdef�hrer muss auf den angefochtenen Entscheid eingehen und im Einzelnen aufzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt; er soll im Schriftsatz mit seiner Kritik an den Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen, die er als rechtsfehlerhaft erachtet (vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; Urteil 4A_22/2008 vom 10. April 2008 E. 1). Allgemein gehaltene Einw�nde, die er ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorbringt, gen�gen nicht (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749).
�Der eingereichte Schriftsatz vermag diesen Anforderungen �ber weite Strecken nicht zu gen�gen. Der Beschwerdef�hrer gibt sich mehrheitlich damit zufrieden, den Sachverhalt oder die Rechtslage aus eigener Sicht darzustellen oder blosse Behauptungen aufzustellen, ohne sich n�her mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. Im Sachzusammenhang wird darauf zur�ckzukommen sein. Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Ausf�hrungen und Vorbringen, mit denen sich der Beschwerdef�hrer nicht zum Gegenstand des vorliegenden Prozesses - der Verf�gung des Betreibungsamts Meggen vom 2. Dezember 2011 - �ussert, sondern sich �ber andere Betreibungs- oder Gerichtsverfahren beklagt.
3.1.�In formeller Hinsicht st�sst sich der Beschwerdef�hrer daran, dass das Obergericht auf dem Deckblatt des angefochtenen Entscheides als Beschwerdegegnerinnen die Einwohnergemeinde Y.________ und A.________ auff�hrt. Seine Vorw�rfe w�rden sich "in erster Linie und direkt und lediglich" gegen die Betreibungs�mter Weggis-Greppen und Meggen bzw. gegen deren Verantwortliche richten. Der Beschwerdef�hrer verweist auf die personellen Verflechtungen und die "informale Kommunikation" zwischen den beiden Betreibungs�mtern, die "bis dato nicht offengelegt" worden sei. Er beharrt darauf, dass sein Wohnort "partiell bereits ab April 2011, sp�testens aber ab August 2011 inklusive formeller Meldungen" wieder in Weggis gewesen und deshalb das dortige Betreibungsamt f�r die Pf�ndungsrevision zust�ndig gewesen sei. Daher habe er das Betreibungsamt Weggis-Greppen zu Recht als zus�tzliche Gegenpartei bezeichnet. Seine weitschweifigen Ausf�hrungen m�nden im Vorwurf, das Obergericht habe das Betreibungsamt Weggis-Greppen nicht in das Verfahren einbezogen und trotz seines Insistierens keine "formelle Stellungnahme" bei ihm eingeholt. Darin liege eine "unerlaubte und unkommentierte, nicht begr�ndete Rechtsverweigerung".
3.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer die Zust�ndigkeit des Betreibungsamts Meggen in Zweifel zieht, �bersieht er Art. 53 SchKG. Danach wird die Betreibung am bisherigen Orte fortgesetzt, wenn der Schuldner seinen Wohnsitz ver�ndert, nachdem ihm die Pf�ndung bereits angek�ndigt worden ist. Die Revision der Lohnpf�ndung vom 2. Dezember 2011 vermag diese Fixierung des Betreibungsortes nicht aufzuheben, ist sie doch innerhalb der Dauer eines Jahres erfolgt, f�r die das Erwerbseinkommen l�ngstens gepf�ndet werden kann (Art. 93 Abs. 2 und 3 SchKG). Dass er seinen Wohnsitz schon dann in Weggis gehabt h�tte, als ihm das Betreibungsamt Meggen in den streitigen Betreibungen am 7. Januar und 24. Februar 2011 die Pf�ndung ank�ndigte (Sachverhalt Bst. A), macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Insoweit ist die Beschwerde unbegr�ndet.
3.3.�War aber von vornherein nicht das Betreibungsamt Weggis-Greppen, sondern das Betreibungsamt Meggen f�r die Revision der Lohnpf�ndung zust�ndig, so ist es nicht zu beanstanden, wenn das Obergericht im angefochtenen Entscheid einzig das zuletzt genannte Amt ins Rubrum aufnimmt. Ob das Betreibungsamt Meggen als Beschwerdegegner oder - ohne solche Bezeichnung - als Verfahrensbeteiligter aufzuf�hren gewesen w�re, kann offenbleiben, denn der Beschwerdef�hrer beklagt sich haupts�chlich dar�ber, dass das Betreibungsamt Weggis-Greppen nicht zur Stellungnahme aufgefordert worden sei (E.�3.1�). Im �brigen ist die darstellerische Handhabung des verf�genden Zwangsvollstreckungsorgans jedenfalls f�r das kostenlose kantonale Beschwerdeverfahren mit keinen praktischen Auswirkungen verbunden (vgl.�FLAVIO COMETTA/URS PETER M�CKLI, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N 47 zu Art. 17 SchKG). Ist der behauptete Fehler aber ohne praktische Relevanz, so kann es nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein, die diesbez�gliche kantonale Praxis in Frage zu stellen.
3.4.�Unbegr�ndet ist schliesslich auch der Vorwurf des Beschwerdef�hrers, das Obergericht sei seinen wiederholten Bitten, beim Betreibungsamt Weggis-Greppen eine Stellungnahme einzuholen, nicht nachgekommen. Der Beschwerdef�hrer nennt keine Vorschrift, die ihm einen entsprechenden Rechtsanspruch verschaffen w�rde. Auch wenn man seine R�ge der "Rechtsverweigerung" in grossz�giger Auslegung als Vorwurf einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verstehen wollte, verm�chte er damit nichts auszurichten. Wohl gew�hrleistet der Geh�rsanspruch dem Betroffenen das Recht, von den Akten Kenntnis zu nehmen (BGE 126 I 7 E. 2b S. 10), sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zu �ussern, erhebliche Beweise vorzulegen, mit seinen Beweisofferten zu erheblichen Tatsachen zugelassen zu werden, der Beweisabnahme beizuwohnen oder sich mindestens zum Beweisergebnis zu �ussern (BGE 127 III 576 E. 2c S. 578; 129 II 497 E. 2.2 S. 504; 132 II 485 E. 3.2 S. 494). Art. 29 Abs. 2 BV begr�ndet jedoch keinen unbedingten, abstrakten Anspruch darauf, dass die entscheidende Beh�rde Stellungnahmen von anderen Personen erwirkt, die - wie hier das Betreibungsamt Weggis-Greppen (E.�3.2�) - weder als Partei noch als verf�gende Beh�rde noch als Vorinstanz am Verfahren beteiligt sind. Insbesondere l�sst sich eine solche Stellungnahme auch nicht damit erzwingen, dass jemand in einer Eingabe als Prozessgegner bezeichnet wird. Soweit der Beschwerdef�hrer mit seinen Vorbringen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung oder Beweisw�rdigung angreift, zeigt er jedenfalls nicht auf, inwiefern die verlangte Stellungnahme des Betreibungsamts Weggis-Greppen unabdingbar war bzw. die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Nur unter dieser Voraussetzung w�re eine Sachverhaltsr�ge zul�ssig (BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Dass die Aufsichtsbeh�rde den Sachverhalt von Amtes wegen feststellen muss (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG), �ndert daran nichts (vgl. Urteil 5A_574/2012 vom 17. Dezember 2012 E. 2.2.1).
In der Sache beanstandet der Beschwerdef�hrer in verschiedener Hinsicht die Berechnung des Existenzminimums, die der Verf�gung des Betreibungsamts Meggen vom 2. Dezember 2011 betreffend die Revision der Lohnpf�ndung zugrunde liegt.
4.1.�Das Obergericht tritt auf die kantonale Aufsichtsbeschwerde in etlichen Punkten nicht ein. Dies gilt f�r den Vorwurf des Beschwerdef�hrers, eine gerichtlich festgestellte Forderung gegen A.________ f�r Wohnleistungen in der H�he von Fr. 18'146.45 sei im Existenzminimum immer noch nicht ber�cksichtigt worden, obwohl er diese Gegenforderung zur Verrechnung gestellt habe. Nicht eingetreten ist das Obergericht auch auf die R�ge, das Betreibungsamt habe bei der Berechnung seines Grundbedarfs die laufenden Kosten f�r A.________ und die gemeinsamen Kinder nicht eingerechnet, zu denen auch Hypothekarzinsen, Abfallkosten, Wasserkosten, Geb�udeversicherung sowie Immobiliensteuern geh�rten. Das Gleiche gilt f�r den Vorwurf, das Amt habe die Auslagen unber�cksichtigt gelassen, die ihm wegen des mangelhaften Zustands seines Hauses durch die Miete eines Lagerraums in Z�rich und die Ben�tzung der Wohnung und eines Parkplatzes bei seiner Mutter in Luzern entstanden waren. Weiter hatte der Beschwerdef�hrer vor Obergericht behauptet, das Betreibungsamt habe die H�he seiner Krankenkassenpr�mien falsch berechnet und das Bezirksgericht versuche dies "wegzurechnen". Auch darauf trat das Obergericht nicht ein. Gleiches gilt schliesslich f�r die Forderung des Beschwerdef�hrers, im Existenzminimum auch seine Zahnarzt- und Augenarztrechnungen inklusive Franchise zu ber�cksichtigen und ihm zur Zeit des Pf�ndungsvollzugs bereits bestehende Schulden anzurechnen. Zur Begr�ndung, weshalb es auf die erw�hnten R�gen bzw. Forderungen nicht eintrete, f�hrt das Obergericht aus, der Beschwerdef�hrer setze sich mit dem Entscheid des Bezirksgerichts Kriens nicht gen�gend auseinander. Mit Bezug auf die Zahnarzt- und Augenarztrechnungen h�lt das Obergericht fest, der Beschwerdef�hrer habe nicht dargetan, dass und gegebenenfalls weshalb er diese Urkunden nicht bereits dem Bezirksgericht Kriens h�tte einreichen k�nnen.
�Der Beschwerdef�hrer gibt sich auch vor Bundesgericht damit zufrieden, die Vorbringen zu wiederholen, die er schon im kantonalen vorgetragen hatte. Dass das Obergericht mit Bezug auf die Begr�ndung der kantonalen Beschwerde und hinsichtlich der Zulassung neuer Tatsachen strengere Anforderungen gestellt h�tte als diejenigen, die im Verfahren vor Bundesgericht gelten (vgl. BGE 82 III 145 E. 1 S. 149 f.), macht er jedoch nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. In diesem Sinne erweisen sich seine Ausf�hrungen zu den erw�hnten Punkten grunds�tzlich als unbehelflich. Im �brigen r�umt der Beschwerdef�hrer - was seine behauptete Verrechnungsforderung angeht - selbst ein, dass der entsprechende Gerichtsentscheid im Zeitpunkt der Pf�ndungsrevision "noch nicht vorgelegen" habe. Wenn er sich darauf beruft, man h�tte ihn kontaktieren und fehlende oder nicht lesbare Belege "kundenfreundlich erfragen" k�nnen, vergisst er seine eigene Mitwirkungspflicht (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 Satz 2 SchKG). Demnach hat die Beschwerde f�hrende Partei der Aufsichtsbeh�rde bereits von sich aus die ihr zug�nglichen Beweismittel anzugeben (BGE 123 III 328 E. 3 S. 329), und zwar bereits anl�sslich der Pf�ndung und nicht erst im anschliessenden Beschwerdeverfahren (BGE 119 III 70 E. 1 S. 70 f.). Soweit der Beschwerdef�hrer - mit Bezug auf die geltend gemachten Zahnarzt- und Augenarztkosten - daran erinnert, dass er die entsprechenden Belege in anderen Verfahren oder bei anderen Betreibungs�mtern vorgelegt habe, und daraus den Schluss zieht, dass das Obergericht seine gesundheitlichen Beeintr�chtigungen als "gerichtsnotorisch bekannt" h�tte voraussetzen m�ssen, �bergeht er die vorinstanzlichen Ausf�hrungen, wonach nur diejenigen Tatsachen und Vorg�nge als gerichtsnotorisch gelten k�nnen, welche die richterliche Instanz im Rahmen ihrer amtlichen T�tigkeit selbst wahrgenommen hat und die unzweifelhaft feststehen.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer wehrt sich dagegen, dass in seinem Existenzminimum kein Betrag f�r sein Privatauto ber�cksichtigt worden sei. Das Obergericht weist die Beschwerde in diesem Punkt ab. Es f�hrt aus, der Beschwerdef�hrer habe nur behauptet, zwischen Meggen, Luzern, Z�rich und Weggis pendeln zu m�ssen, dies aber nicht begr�ndet. Die vorgetragenen Umst�nde - seine verschiedenen Wohnorte, sein Lagerraum, das ausw�rtige Waschen, seine Vorstellungsgespr�che in Z�rich, das Arbeitsvermittlungsamt in Luzern, das Bezirksgericht in Kriens und die Poststelle in Weggis - seien eben gerade nicht gerichtsnotorisch. Im �brigen macht sich das Obergericht die Erw�gungen des Bezirksgerichts Kriens zu eigen. Danach sind Automobilkosten nur dann zum Grundbedarf hinzuzurechnen, wenn sie unumg�ngliche Berufsauslagen darstellen. Der Beschwerdef�hrer suche seit l�ngerer Zeit eine Arbeit, und es sei ungewiss, wann und wo er eine neue Stelle finde. Das Auto habe keinen Kompetenzcharakter; daran habe sich auch mit seinem Wohnsitzwechsel nichts ge�ndert. Ausserdem seien ihm Fr. 200.-- f�r die Stellensuche angerechnet worden, womit er damit zusammenh�ngende Auslagen zu decken verm�ge.
�Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich damit, vor Bundesgericht erneut die bereits erw�hnten Umst�nde auszubreiten, deretwegen ihm seiner Ansicht nach "Autoaufw�nde" anzurechnen seien. Die Feststellungen betreffend seine Arbeitslosigkeit stellt er nicht Frage. Auch mit der Erkenntnis, dass sein Privatfahrzeug keinen Kompetenzcharakter habe, setzt er sich nicht auseinander. Insbesondere behauptet er auch nicht, dass das Obergericht, indem es die Ber�cksichtigung von Auslagen f�r ein Automobil von dessen Kompetenzcharakter abh�ngig macht, sein Ermessen bei der Bestimmung des betreibungsrechtlichen Notbedarfs (Art. 93 Abs. 1 SchKG) fehlerhaft ausge�bt h�tte. Dies ist auch nicht ersichtlich, entspricht es doch einem in der Rechtsprechung verankerten Grundsatz, dass Auslagen f�r ein Privatfahrzeug in der Berechnung des Existenzminimums nur dann als Zuschlag zum Grundbedarf ber�cksichtigt werden k�nnen, wenn das betreffende Automobil selbst im Sinne von Art. 92 Abs. 1 SchKG unpf�ndbar ist (Urteil 7B.178/2005 vom 28. November 2005 E. 3.2 mit Hinweisen).
4.3.�Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Reparatur einer Fensterscheibe am Haus des Beschwerdef�hrers. Dieser besteht darauf, dass die gesch�tzten Kosten von Fr. 794.40 zuzulassen seien. Das Obergericht �bernimmt auch in dieser Frage die Ansicht des Bezirksgerichts, wonach der Beschwerdef�hrer nicht nachzuweisen verm�ge, dass er allf�llige Reparaturkosten dem Betreibungsamt belegt habe. Es h�lt dem Beschwerdef�hrer entgegen, sich erneut darauf zu beschr�nken, die Notoriet�t geltend zu machen. Die behauptete Notorier�t verm�ge die mangelnde Begr�ndung aber nicht zu heilen, weshalb der Beschwerde-Weiterzug diesbez�glich abzuweisen sei. Der Beschwerdef�hrer tr�gt nichts vor, was die vorinstanzlichen Erkenntnisse zu ersch�ttern verm�chte. Unbehelflich ist insbesondere der Hinweis, es sei bereits in anderen Verfahren, darunter im Scheidungsverfahren, sowie in diversen Betreibungsverfahren zur Sprache gekommen, dass die Sch�tzung der Reparaturkosten nicht von ihm, sondern von der Hotline der Firma T.________ stamme; sie k�nne bei dieser Hotline (Tel. xxx) verifiziert werden.
4.4.�In zeitlicher Hinsicht ist streitig, ab wann die Revision ihre Wirkung entfalten soll. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Betreibungsamt Meggen habe dem Betreibungsamt Weggis-Greppen schon am 17. Mai 2012 mitgeteilt, dass er zur�ck in sein Haus nach Weggis gezogen sei. Die beiden Betreibungs�mter h�tten demnach sp�testens seit diesem Datum Kenntnis von seiner ver�nderten Wohnsituation gehabt. Aus diesem Grund m�sse die Revision der Pf�ndung sp�testens ab diesem Zeitpunkt ihre Wirkung entfalten. Die Vorinstanzen h�tten zwischen dem 9. M�rz 2011, dem Datum des urspr�nglichen Pf�ndungsvollzugs (s. Sachverhalt Bst. B), und der Pf�ndungsrevision vom Dezember 2011 eine "L�cke" geschaffen. An anderen Stellen seines Schriftsatzes bringt der Beschwerdef�hrer zum Ausdruck, dass die Pf�ndungsrevision schon per 15. April 2011 - dem Tag, an dem er sein Haus in Weggis wieder �bernehmen konnte - oder per August 2011 - als er seinen Wohnsitz "formell" nach Weggis zur�ckverlegte - h�tte erfolgen m�ssen.
�Angesprochen sind damit die Diskussionen um die erh�hten Wohnkosten des Beschwerdef�hrers w�hrend der Zeit, als er ab Mitte April 2011 "schrittweise" in sein Eigenheim in Weggis einzog, und um den Geldbetrag, der im Existenzminimum f�r die Ben�tzung dieses Eigenheims einzusetzen ist. Soweit sich der Beschwerdef�hrer wiederum auf die Auslagen bezieht, die ihm f�r die Miete eines Lagerraums in Z�rich und f�r die Ben�tzung der Wohnung und eines Parkplatzes bei seiner Mutter in Luzern entstanden sein sollen, �bersieht er, dass das Obergericht diesbez�glich auf seine Beschwerde nicht eingetreten ist. Damit befasst sich Erw�gung�4.1�des vorliegenden Urteils. Mit Bezug auf die Kosten des Eigenheims h�lt das Obergericht unter Hinweis auf die Erw�gungen des Bezirksgerichts fest, dass zum anrechenbaren Liegenschaftsaufwand der Hypothekarzins, die �ffentlich-rechtlichen Abgaben und die durchschnittlichen Unterhaltskosten, nicht aber die geltend gemachten Amortisationen von monatlich Fr. 350.-- z�hlen. Als von einer Lohnpf�ndung betroffener Schuldner habe der Beschwerdef�hrer seine Lebenshaltung einzuschr�nken und deshalb auch die Wohnkosten m�glichst tief zu halten. Aufgrund seiner famili�ren Situation sei er auf das von ihm bewohnte Eigenheim gar nicht angewiesen; daher rechtfertige es sich, ihm lediglich Kosten f�r eine kleinere Wohnung anzurechnen. All diese Erkenntnisse stellt der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht - zu Recht - nicht in Frage. Wie sich aus der urspr�nglich angefochtenen Verf�gung vom 2. Dezember 2011 ergibt, ber�cksichtigt das Betreibungsamt Meggen in der Revision des Existenzminimums, deren Beginn es auf den 7. September 2011 bestimmt, als Mietzins inklusive Nebenkosten einen Betrag von Fr. 2'000.--; erst auf den 31. M�rz 2012, den n�chsten K�ndigungstermin, setzt es den Mietzins auf Fr. 1'300.-- herab. Das Obergericht, das diese Verf�gung best�tigt, kommt dem Beschwerdef�hrer im Ergebnis also entgegen: Obwohl nach betreibungsrechtlichen Kriterien gar kein Anspruch auf Anrechnung der Kosten eines Eigenheims besteht, gew�hrt es ihm diese f�r eine Dauer von mehr als sechs Monaten. Angesichts dessen ist dem Einwand, die Revision m�sse ihre Wirkung von einem noch fr�heren Zeitpunkt an entfalten, von vornherein der Boden entzogen. Es bleibt diesbez�glich beim 7. September 2011, dem Tag, an dem der Beschwerdef�hrer vom Betreibungsamt Weggis-Greppen rechtshilfeweise erstmals zur Revision einvernommen und auf den die revidierte Pf�ndung vollzogen wurde.
Im Sinne eines "gerichtlichen Novums" beruft sich der Beschwerdef�hrer schliesslich auf die Nichtigkeit zweier Entscheide, die er in seiner Beschwerde lediglich mit den Prozessnummern xxx bzw. yyy identifiziert.
5.1.�Wohl trifft es zu, dass die Nichtigkeit eines Entscheides jederzeit von s�mtlichen rechtsanwendenden Beh�rden von Amtes wegen zu beachten ist (BGE 133 II 366 E. 3.1 S. 367). Steht aber - wie hier - die Nichtigkeit eines anderen als des angefochtenen Entscheids in Frage, so kann sich das Bundesgericht mit dieser Frage nur dann auseinandersetzen, wenn es auch sonst in der Sache mit einem bestimmten Verfahren befasst ist und sich die allf�llige Nichtigkeit des anderen Entscheids auf die Beschwerdesache auswirken w�rde (Urteil 5A_150/ 2012 vom 28. M�rz 2012 E. 6). Ob die zuletzt genannte Voraussetzung erf�llt ist, erscheint fraglich, betrifft der vorliegende Prozess doch einzig die Frage, wie weit die Eink�nfte des Schuldners gepf�ndet werden k�nnen (Art. 93 Abs. 1 und 3 SchKG), w�hrend es in den angeblich nichtigen Entscheiden um die Festsetzung von Frauenalimenten gehen soll. Die Frage kann jedoch offenbleiben. Den Grund f�r die behauptete Nichtigkeit erblickt der Beschwerdef�hrer n�mlich allein darin, dass A.________ vor Gericht die Unwahrheit gesagt haben soll, indem sie angab, "derzeit" zu achtzig Prozent erwerbst�tig zu sein, obwohl sie im fraglichen Zeitpunkt angeblich mindestens ein 100-Prozent-Pensum verrichtete; als Folge davon seien zu hohe Alimente festgesetzt worden. Nun f�hren inhaltliche M�ngel einer Entscheidung aber nur ausnahmsweise zu deren Nichtigkeit (BGE 129 I 361 E. 2.1 S. 363 f.). Der Vorwurf, eine Partei sei im Prozess ihrer Wahrheitsverpflichtung nicht nachgekommen, betrifft das Beweisverfahren, das dem Entscheid zugrunde liegt. Derartige M�ngel sind auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg, allenfalls durch Revision (Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO) geltend zu machen; von einer (absoluten) Nichtigkeit der in Rechtskraft erwachsenen Entscheide kann von vornherein nicht die Rede sein (s. Urteil 5A_356/2009 vom 4. August 2009 E. 4.3; vgl.�DANIEL STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N 14 zu Art. 80 SchKG).
5.2.�Im Zusammenhang mit dem behaupteten "Alimenten-Definitions-Betrug" (s. E.�5.1�) h�lt der Beschwerdef�hrer auch vor Bundesgericht an einem Antrag betreffend einen "Rechtsunterbruch" fest, mit dem er einen "sofortig als Erlass wirkenden Pf�ndungsstopp" erwirken will. Er bestreitet auch die vorinstanzliche Feststellung, wonach er diesen Antrag, den er mit Schreiben an das Obergericht vom 20. September 2012 gestellt hatte, mit seiner Eingabe vom 23. Oktober 2012 zur�ckgezogen habe. Wie es sich damit verh�lt, kann offenbleiben. Inwiefern der fragliche Antrag und damit auch der Streit um dessen R�ckzug mit dem Gegenstand des vorliegenden Prozesses in Zusammenhang stehen soll, ist n�mlich umso weniger ersichtlich, als der Beschwerdef�hrer in seinem Schriftsatz selbst betont, der gew�nschte Rechtsunterbruch betreffe nicht das Verfahren vor dem Obergericht, sondern die weiteren f�r A.________ pf�ndenden Betreibungs�mter Weggis und Meggen. Im �brigen bestimmt das Gesetz, namentlich Art. 56 ff. SchKG, wann bzw. unter welchen Voraussetzungen Betreibungshandlungen nicht vorgenommen werden d�rfen. Allein die H�ngigkeit eines aufsichtsrechtlichen Beschwerdeverfahrens steht dem Fortgang anderer Betreibungsverfahren nicht entgegen.
6.1.�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit in Anbetracht ihrer Begr�ndung �berhaupt darauf einzutreten ist. Eventualiter ersucht der Beschwerdef�hrer um "eine lange Zahlfrist", damit er "auf eine Ratenzahlung gehen" k�nne (s. Sachverhalt Bst. D). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig die Einkommenspf�ndung bzw. deren Revision (E. 2). Das Betreibungsamt bezieht den gepf�ndeten Anteil am Einkommen direkt beim Schuldner des Beschwerdef�hrers; dieser Drittschuldner kann rechtsg�ltig nur noch an das Betreibungsamt leisten (Art. 12 Abs. 2 und 99 SchKG). Soweit der Beschwerdef�hrer dar�ber hinaus in den h�ngigen Betreibungen der Beschwerdegegnerinnen f�r Rechnung der in Betreibung gesetzten Forderungen weitere Zahlungen leisten will, ist das Betreibungsamt verpflichtet, solche Zahlungen entgegenzunehmen (Art. 12 Abs. 1 SchKG). Bei einer Zahlung direkt an die Gl�ubigerinnen k�nnte hingegen nur das Gericht die Betreibung aufheben (Art. 85 SchKG). So oder anders ist f�r die Regelung solcher Zahlungsmodalit�ten im vorliegenden Verfahren aber kein Platz. Auf den Antrag ist nicht einzutreten.
6.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdef�hrer. Er wird kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Den Beschwerdegegnerinnen ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden.
6.3.�Wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, muss die Beschwerde als von Anfang an aussichtslos angesehen werden, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt (Art. 64 Abs. 1 BGG). Das entsprechende Gesuch ist abzuweisen. Unzul�ssig ist im �brigen auch der Antrag des Beschwerdef�hrers, ihm "in der Fortsetzung" einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu bestellen. Nachdem der Beschwerdef�hrer seine Eingabe an das Bundesgericht am letzten Tag der Beschwerdefrist eingereicht hat und auch keine Vernehmlassungen eingeholt wurden, gibt es im vorliegenden Verfahren keine "Fortsetzung" mehr, in der ein Rechtsbeistand etwas auszurichten verm�chte; eine Erg�nzung der Beschwerde ist im Verfahren betreffend Zivilsachen nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht m�glich.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Meggen, dem Betreibungsamt Weggis-Greppen und dem Obergericht des Kantons Luzern, 2. Abteilung, als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 17
 Art. 19
 Art. 95
 Art. 42
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 53
 Art. 17
 Art. 29
 BGE 
 Art. 92
 Art. 80
 Art. 56