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Timestamp: 2020-01-20 15:32:54+00:00

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Bundestag: BT-Drs. 7/2496 - dejure.org
BT-Drs 7/5059
BGBl. I 1976 S. 2221
https://dejure.org/1976,3844
BGBl. I 1976 S. 2221 (https://dejure.org/1976,3844)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1976 Teil I Nr. 105, ausgegeben am 25.08.1976, Seite 2221
Gesetz zur Änderung des Bundesbaugesetzes
b) Die heute in § 42 BauGB getroffene Bestimmung geht zurück auf die Neufassung der Vorgängerregelung in § 44 des Bundesbaugesetzes (BBauG), die durch das Gesetz zur Änderung des Bundesbaugesetzes vom 18. August 1976 (BGBl I S. 2221) erfolgt ist.
Personen nach § 197 Abs. 1 Satz 1 BauGB; Reichweite der Auskunftspflicht
Die Regelung spiegelt die Wertung des Gesetzgebers wider, der eine gesetzliche Auskunfts- und Vorlagepflicht für alle Personen, die sachdienliche Angaben über die Grundstücke machen können oder maßgebliche Urkunden in ihrem Besitz haben, für notwendig erachtete, weil dies den zuverlässigen Erhalt von Angaben und Unterlagen gewährleistet (so bereits die Begründung zur Vorgängernorm des § 140 BBauGB, BT-Drs. III/1794 und des BBauGB 1976, BT-Drs. 7/4793, S. 52).
Darin wurden die §§ 64 bis 70 des Städtebauförderungsgesetzes - StBauFG - mit ihrem sachlichen Inhalt im wesentlichen unverändert übernommen (vgl. BTDrucks. 7/2496 zu Nr. 62).
Allerdings ist, was die Würdigung nach § 34 BBauG anlangt, nunmehr auf die durch das Gesetz vom 18. August 1976 (BGBl. I S. 2221) geschaffene neue Fassung dieser Vorschrift abzustellen (BGBl. I S. 2256 - BBauG 1976 - vgl. Urteil vom 24. Februar 1978 - BVerwG 4 C 12.76 - S. 9).
Die Vorinstanzen sind zu Recht davon ausgegangen, daß auf den vorliegenden Fall entsprechend den Überleitungsvorschriften nach Art. 3 § 1 Abs. 2 des Gesetzes zur Änderung des Bundesbaugesetzes vom 18. August 1976 (BGBl. I 2221) die Grundsätze der Bauleitplanung in der bis zum 31. Dezember 1976 geltenden Fassung des BBauG (vom 23. Juni 1960 BGBl. I 341) Anwendung finden.
Sie widerspricht jedenfalls dem in den Gesetzesmaterialien zum Ausdruck gekommenen Willen des Gesetzgebers, welcher mit § 44b Abs. 2a Satz 2 des Entwurfs des Gesetzes zur Änderung des Bundesbaugesetzes (jetzt: § 43 Abs. 3 Satz 2 BauGB) eine Limitierung der Entschädigungsansprüche "in allen Fällen des Planungsschadensrechts" - und damit auch in den Fällen fremdnütziger Umplanung - erreichen wollte (vgl. Bericht des Ausschusses für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, BT-Drucks. 7/4793 S. 41).
Der Gesetzgeber hat mit der Vorgängerregelung von § 42 Abs. 5 bis 7 BauGB einen (aus seiner Sicht verfassungsrechtlich nicht gebotenen) Härteausgleich für Fälle schaffen wollen, in denen die zulässige Nutzung nicht innerhalb der Siebenjahresfrist realisiert wurde (vgl. BT-Drucks. 7/4793 S. 40).
Dies war vom Gesetzgeber auch so gewollt (vgl. BT-Drs. 7/5059, S. 8 ;… zur Entstehungsgeschichte vgl. auch Schlichter in Schlichter/Stich/Tittel, BBauG , § 39 b Rz. 2, 3).
Die heute in § 35 Abs. 4 BauGB enthaltene Regelung wurde erstmals durch Gesetz vom 18. August 1976 eingeführt (Gesetz zur Änderung des Bundesbaugesetzes vom 18. August 1976, BGBl. I S. 2221) und im Jahre 1979 insbesondere um die hier einschlägige Vorschrift zur Erweiterung eines gewerblichen Betriebs (Nr. 6) ergänzt (Gesetz zur Beschleunigung von Verfahren und zur Erleichterung von Investitionsvorhaben im Städtebaurecht vom 6. Juli 1979, BGBl. I S. 949).
Vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft und im Bestreben, die Weiternutzung bestehender Bausubstanz zu ermöglichen, wurden Umnutzungen und Erweiterungen vorhandener Gebäude überaus differenziert geregelt (vgl. z.B. BT-Drucks 7/4793 S. 35).
Gegenstand des Verfahrens ist die Frage, ob § 12 Satz 3 BBauG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Bundesbaugesetzes vom 18. August 1976 (BGBl. I S. 2221, Neubekanntmachung S. 2256, ber. S. 3617) - BBauG - von der Gesetzgebungszuständigkeit des Bundes gedeckt ist und dem Rechtsstaatsprinzip genügt.
Die erforderliche Zustimmung des Bundesrates ist erteilt worden (siehe BGBl. 1976 I S. 2221 in Verbindung mit Verhandlungen des Bundesrates, Sten. Ber., 435. Sitzung vom 4. Juni 1976, S. 235).
Richtig ist allerdings, daß sich mit dem Erlaß des Gesetzes zur Änderung des Bundesbaugesetzes vom 18. August 1976 (BGBl I S 2221) - ÄndG - mittlerweile die Rechtslage geändert hat: Für das Vorhaben des Klägers ist nunmehr § 35 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 BBauG in der durch dieses Änderungsgesetz geschaffenen neuen Fassung maßgebend (vgl. Art. 3 § 5 ÄndG); diese Rechtstatsache ist im Revisionsverfahren zu beachten (vgl. Urteil vom 1. Dezember 1972 - BVerwG IV C 6.71 - BVerwGE 41, 227 [230 f.]).
VGH Bayern, 27.03.2013 - 14 B 12.193
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BVerwG, 08.05.1978 - 4 B 32.78
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OVG Saarland, 28.10.1977 - II N 3/77
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VGH Baden-Württemberg, 06.10.1977 - VIII 29/75
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BVerwG, 21.04.1992 - 4 B 81.92
VGH Hessen, 29.05.1981 - IV OE 64/78
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OVG Schleswig-Holstein, 07.11.1996 - 2 L 341/95
BVerwG, 02.01.1980 - 1 B 845.79
Streuung des Gehweges wegen der durch den Straßenverkehr oder bei Reinigung der …
OVG Rheinland-Pfalz, 06.03.1979 - 10 C 10/78
VGH Hessen, 19.07.1988 - 4 UE 2766/88
OVG Rheinland-Pfalz, 16.12.1980 - 10 C 2/80

References: § 42
 § 44
 § 197
 § 140
 § 34
 Art. 3
 § 1
 § 44
 § 43
 § 42
 § 39
 § 35
 § 12
 § 35
 Art. 3
 § 5
 Art. 14
 § 34
 § 34
 § 6