Source: https://lakunabi.wordpress.com/category/film/
Timestamp: 2019-04-21 08:57:09+00:00

Document:
Film | LaKunaBi
Alltags-Möglichkeiten
Artenvielfalt, Ernährung, Film, LaKunaBi on Tour..., Landwirtschaft, Uncategorized, Veranstaltung
“Artensterben – vernichten wir unsere Lebensgrundlage?”
12. September 2018 lakunabi	Ein Kommentar
Artikel noch im Fluss…;-) sprich work in progress – also auch hier immer gerne mal wieder reinschauen…;-)
Dirk Steffens, „eben noch“ bei Markus Lanz (ab min 41:15 bis 59:30 – u.a. auch zum Hambacher Forst, den sogenannten Tipping points/ Kipppunkten, Plastik im Meer inklusive Autoreifenabrieb, der Notwendigkeit eines wahren Preises und dem Green Screen-Festival (ab min 57:15), u.a. mit Ausschnitten aus dem Trailer)
und dann schon bei der Auftaktveranstaltung des diesjährigen Auftaktveranstaltung des diesjährigen Green Screen Festival – mit über 30 000 Zuschauern das größte Naturfilmfestival in Europa, dessen Festivalleiter Steffens seit letztem Jahr auch ist.
Passend zum Schwerpunktthema des diesjährigen Festivals ging es bei den ECKERNFÖRDER GESPRÄCHEN gestern abend um die Frage: „Artensterben – vernichten wir unsere Lebensgrundlage?“
Festivalleiter Dirk Steffens: „Wir erleben gerade das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Der Verlust der Biodiversität ist möglicherweise die größte Herausforderung der Menschheit in diesem Jahrhundert. GREEN SCREEN als bedeutendes Naturfilmfestival nimmt mit diesem Thema seine Verantwortung wahr, möglichst viele Menschen umfassend über dieses Thema zu informieren.“
Es diskutierten der neue Umweltminister von Schleswig-Hollstein, Jan Philipp Albrecht, (seit 1. September Nachfolger von Robert Habeck) (Details aus der Podiumsdiskussion folgen)
Prof. Volker Mosbrugger (Forschungsinstitut Senckenberg Frankfurt), u.a. zu Ursachen des Artensterbens: Zerstörung von Natur und damit Verlust von Lebensräumen bzw. zunehmende „Verinselung“, Klimawandel, Verschmutzung Eintrag von chemischen Substanzen, wie u.a. Pestiziden und invasiven Arten, die auch durch Warenströme und unsere Art des Reisens über die ganze Welt verteilt werden. Zudem wies er auf die Studie einer Leopoldina-Expertengruppe hin, die strengere Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel fordert.
Detlef Hack (Demeterhof in Panten-Mannhagen), u.a. zur Wettbewerbsverzerrung durch Externalisierung von Umweltschädenkosten in der konventionellen Landwirtschaft,
Andreas Schumacher, BASF, Unternehmensbereich Nachhaltigkeit , u.a. zum Projekt BASF FarmNetzwerk Nachhaltigkeit
sowie Wissenschaftsjournalist und Festivalleiter Dirk Steffens, (Details aus der Podiumsdiskussion folgen)
Moderiert wurde das Podiumsgespräch von Green-Screen-Pressesprecher Michael van Bürk und zwischen den einzelnen Themenblöcken Warum ist das Artensterben überhaupt bedrohlich für uns Menschen?/ Wie dramatisch ist die Situation wirklich?/ Ursachen des Artensterbens und als letztes, was wir jede(r) Einzelne dagegen tun können….(Ideen hierzu auch auf meiner Lakunabi-Plattform:-) waren jeweils eindrückliche Ausschnitte aus Filmen zu sehen, die auch auf dem Festival zu sehen sein werden: (Details folgen)
Das 12. Green-Screen-Festival wird vom 12. bis 16. September über 100 Naturdokumentationen zeigen. Eingereicht wurden 309 Filme aus 71 Ländern. Green Screen ist Treffpunkt für rund 200 Filmemacher und Produzenten aus aller Welt.
Und LaKunabi wird wie letztes Jahr wieder mit von der Partie sein…:-) diesmal stehen 19 Filme und diverse anderen Veranstaltungen auf meinem Plan – und natürlich wieder diverse Vernetzungsgespräche… Details – auch zu den Beiträgen der anderen Podiumsgesprächpartner und aus dem Publikum folgen bei nächster Gelegenheit – jetzt ruft der erste Film…
Artenvielfalt, Bäume, Boden, Ernährung, Film, internationales, Klima, Kohleausstieg, Landwirtschaft, Luft, Petition, Veranstaltung, Wald, ___DRINGEND
Der Hambacher Wald geht uns alle an!
24. August 2018 lakunabi	Ein Kommentar
Foto-Quelle: Melf auf https://www.flickr.com/photos/161000984@N08/
…wegen der aktuell sich zuspitzenden Lage im Hambacher Wald anbei
eine Zusammenstellung wichtiger Infos aus meinen verschiedenen Netzwerken (ergänzend zu meinem Blogbeitrag bezüglich der geplanten Sendung mit der Maus…)
Diese wird sich vermutlich in den nächsten Stunden/ Tagen noch erweitern und verändern (auch ggf. in Formulierungen und Reihenfolge – ALSO GERNE IMMER MAL WIEDER REINSCHAUEN…;-)
Leider gelingt es mir immer noch nicht , Anker zu setzen, um die Suche/ Übersichtlichkeit dieses Posts zu verbessern – freue mich über jeden Tipp…;-)
(Vom 9. – 23.9. wird hier wahrscheinlich etwas weniger dazu kommen, weil ich da u.a. bei dem Internationalen Naturfilmfestival Green Screen in Eckernförde sein werde – auch dort war der Hambacher Forst übrigens immer wieder Thema! Und dann beim Foodsharing- Festival)
Enthält auch Unterstützungsanregungen (siehe z.B. die am 17.9. neu dazu gekommenen von Johannis und die vom BUND vom 28.9. sowie die von Greenpeace) – für diejenigen unter Euch, die sich bisher der Bedeutung dieser Waldbesetzung und des massiv zerstörerischen Braunkohleabbaus im Rheinland noch nicht bewusst waren (Presseberichte und Hintergrundinfos siehe weiter unten) oder bisher nicht wussten, wie sie dagegen deutliche Zeichen setzen können!
Meiner persönlichen Ansicht nach braucht es – angesichts der Dringlichkeit der Situation in Zeiten des auch schon bei uns spürbaren Klimawandels – mannigfalte Aktionsformen, um möglichst viele Menschen (inklusive Politikerinnen + EntscheiderInnen!) aufzurütteln und allen Menschen auch Lös ungs an sätze an die Hand zu geben…. (Details zu meiner Position siehe ganz unten im PS)
Infos zum aktuellen Stand der Räumung im Hambacher Wald finden sich unten bei den eingebetteten Twitteraccounts! Und in der rechten Spalte findet ihr, was ich u.a. von Anderen zum Hambacher Wald retweete!
….und u.a. Veranstaltungen und Aktionen (jenseits dener vor Ort – siehe weiter unten) rund um die Bemühungen für einen schnellen Kohleausstieg (vor allem in Berlin) vermerke ich jeweils in meinem öffentlichen Kalender, so u.a. die Kundgebungen vor den Sitzungen der Kohlekommission:
Der BUND Berlin ruft zur Kundgebung am Hambacher Wald auf. Wir Berlinerinnen und Berliner fahren da hin. Jetzt ist es wichtig, Gesicht für eine konsequente Klimaschutzpolitik zu zeigen, die sich dem „fossilen Imperium“ entschlossen entgegen stellt.
Das Reststück des uralten Waldes aus Eichen und Hainbuchen darf den Baggern von RWE nicht geopfert werden. Während sich bereits eine überwältigende Zahl von Menschen online gegen die Rodung des Hambacher Waldes ausgesprochen hat (heute sind es über 730000 Stimmen) werden trotz anderslautender Äußerungen des NRW-Innenministers Räumungen unvermindert weiter fortgeführt. Der Wald soll für die Rodungen besenrein an RWE übergeben werden. Dagegen haben wir etwas. Wir sagen: „Bagger fressen unser Land – unsere Antwort: WIDERSTAND!
Wer mit uns zur Großdemonstration in Buir (und Hambacher Wald) kommen möchte, kann das bequem und sehr preiswert über die von uns organisierte Busreise tun. Wir fahren am Vorabend gegen 22:00 Uhr los, kommen zum Frühstück in Buir an, gehen gemeinsam auf die Demo und fahren gegen 17:00 wieder zurück nach Berlin. Verbindliche Anmeldungen für die Busreise sind NOCH über den BUND Berlin möglich.
Bitte schnell reservieren* habt und ebenso schnell auch bezahlen – es gibt keine gedruckten Tickets, nur wer bezahlt hat, kann auch mit. Wir subventionieren die Tickets á 35.-€ – es gibt aber auch die Möglichkeit, „SOLItickets“ für 50.-€ zu erwerben – damit wir ein lautes, friedliches und zukunftsorientiertes Zeichen gegen die absurd rückwärtsgewandte Energiepolitik setzen – gemeinsam mit den Aktivisten, Bürgerinitiativen vor Ort und vielen tausenden Menschen, die aus ganz Europa anreisen werden.
Matthias Krümmel
*nicht alle Browser akzeptieren unser Anmeldefenster. Falls Ihr Probleme damit habt, bitte alternativen Browser ausprobieren.
Anreisemöglichkeiten (Busse + MFG’s) für Demo am 6.10. ab Buir
„Für den kommenden Samstag, 6.10.2018, und für die Sonntage im Zeitraum 7.10.-2.12.2018 werden zusätzliche Fahrten bereitgestellt. Für den 6.10. gibt es von der DB folgende Zusage: „Sehr geehrte Damen und Herren, wir können Ihnen mitteilen, dass es uns gelungen ist die zusätzlichen S 13 Zugleistungen zwischen Sindorf und Düren einzuplanen. Somit fahren unsere Züge zwischen den beiden Stationen im 20 Minuten-Takt.“ Die DB betont dabei, dass sämtliche Personal-Reserven im Einsatz sind. Für den 7.10.-2.12. wird sonntags eine zusätzliche Fahrt pro Stunde getaktet.“
AKTUELLES – chronologisch nach Eingang aus meinem Netzwerk + damit thematisch unsortiert – sorry…
"Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 um 14.45 Uhr findet die Haftprüfung von UP III vor dem Landgericht Köln statt.
(zur Info: verurteilt wegen Trommeln...!!!!siehe auch weiter unten in meinem Blogbeitrag )
UP III wurde am 19. März 2018 festgenommen im Rahmen eines Einsatzes im Hambacher Forst und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
I. Instanz und Urteil
Am 31. Juli 2018 wurde sie zu 9 Monaten ohne Bewährung wegen Landfriedensbruch in Tateinheit mit Beihilfe zur versuchten gefährlichen Körperverletzung verurteilt. Hierbei ging es weniger um einen „rechtsstaatlich" fairen und angemessenen Strafrahmen, als vielmehr um eine generalpräventive Maßnahme, die Statuierung eines Exempel, da UP III ihre Personalien nicht angegeben hat. Die Höhe des Urteils ist nicht das einzig Verwunderliche in diesem Fall:
Gegen das Urteil wurde form - und fristgerecht Berufung eingelegt, sowie eine Entscheidung über die Haftfortdauer beim Amtsgericht Kerpen erwirkt.
Beschwerde am LG Köln & Ablehnung
Zu diesem Zeitpunkt war die Hälfte der im Urteil zuerkannten Strafe bereits verbüßt. Gegen die Entscheidung des Amtsgerichtes, dass UP III im Knast zu bleiben habe wurde sodann weitere Beschwerde beim Landgericht Köln eingereicht. Wieder erfolglos, es bestände immer noch Fluchtgefahr und die zu erwartende Strafe sei so hoch, dass UP III sich wohl eher entziehen werde.
Problem: Vor der Urteilsverkündung konnte sich das Landgericht noch mit traumwandlerischer Sicherheit auf einem höher zu erwartenden Strafrahmen ausruhen – dessen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und eines schweren Landfriedensbruchs nämlich. Dass diese Hauptvorwürfe durch das Urteil nun entfielen, schien dem Landgericht beim kopieren der vorherigen Begründung nicht zu stören: Komplett andere Sachlage, egal, für das LG Köln - gleiche Entscheidung mit gleicher Begründung.
Beschwerde am OLG Köln
Der Verteidigung war das aber nicht egal. Sie nutze das letzte Mittel einer weiteren Beschwerde zum Oberlandesgericht (ebenfalls in Köln), bisher entscheidungslos. Als die Verteidigung mal beim Berufungsgericht – Landgericht Köln – nach horchte, wie es denn um die Berufung und die Akten stünde, kam nur die Antwort, dass die Akte über die zuständige Staatsanwaltschaft Aachen, an das OLG versendet wurde. Auf Nachfrage gab die Staatsanwaltschaft nur an, dass die Akte am 10. September angekommen sei und am 14. September Richtung OLG weiter ging.
Akte 17 Tage nicht auffindbar
Wo war die Akte zwischen dem (spätesten bekannten Zeitpunkt) 24. August und dem klammheimlichen Wiederauftauchen am 10. September? Wird Gerichtspost seit Neustem mit der DB versandt oder wieso dauert es bei einem Haftfall 17 Tage bis die Akte von A nach B kommt? Immerhin richtet sich die Beschwerde gegen die Haftfortdauer. Schlussendlich wartet die Inhaftierte jeden Tag, den die Justiz eine Briefmarke falsch klebt oder ihre Akte „ausversehen" verlegt. Ergänzende Akteneinsicht wurde durch die Verteidigung ebenfalls beantragt, um diesem Umstand nachzugehen. Zeitgleich mit der Akte schickte die Staatsanwaltschaft Aachen am 14. September auch ihre Berufungsbegründung ab. Damit wird die Beschwerde gegen die Haftfortdauer automatisch in einen Antrag auf Haftprüfung umgewandelt. Absicht oder nicht – durch dieses Vorgehen löst sich das zusätzliche zulässige Rechtsmittel der Beschwerde der Angeklagten quasi in Luft auf.
Verletzung Art. 5 Abs. 4 EMRK
Am 18. September antwortete UP III's Verteidigung darauf mit einem Antrag auf Haftprüfung und einer Rüge der Verletzung des Art. 5 Abs. 4 EMRK an den zuständigen Tatrichter am LG Köln. Nach Art. 5 Abs. 4 EMRK hat jede inhaftierte Person das Recht, dass „ein Gericht innerhalb kurzer Frist über die Rechtmäßigkeit der Freiheitsentziehung entscheidet". Diese Frist ist bei 20 Tagen spätestens nicht mehr gewahrt, so der EGMR. Der Zeitraum zwischen der Einlegung des Rechtsmittel (22. August) und dem angeblichen Eingang der Akten beim Landgericht (17. September) beträgt mit über drei Wochen doch weit mehr als 20 Tage.
Verfahrensverschleppung?
Das Verfahren wird willkürlich in die Länge gezogen, damit wesentliche Rechte der Gefangenen beschnitten und sich ganz entspannt auf verlorenen Akten ausgeruht. Das wollen wir nicht unausgesprochen und ungesehen lassen. UP III sitzt vielleicht schon länger hinter den trostlosen Knastmauern der JVA Köln, als sie bei geregeltem und rechtsstaatlich festgeschriebenem Verfahrensgang sitzen müsste.
Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen: bei der Terminierung für die Berufung ist bei der Verteidigung ein Zeitraum von Dezember bis März abgefragt worden. Dabei sollte UP III bereits kurz vor Weihnachten mit ihrem 9 - monatigen Urteil entlassen werden.
Die Haftprüfung ist nicht öffentlich, aber wir können alle miteinander vor dem Landgericht Köln warten und den kontinuierlichen Rechtsmissbrauch nicht ungesehen lassen. Wir zeigen Präsenz, um der Justiz zu zeigen, dass wir sie im Blick haben."
sehr guter Beitrag eines Landwirtes zum Thema Klimawandel, die Nahrungsmittelproduktion und Wälder bedrohende Dürre sowie Braunkohle, Hambacher Wald und die Demo am 6. in Buir im WDR-Tagesgespräch (Podcast) vom 3.10.18 (zum Thema Heimat) circa ab min 30
4. Oktober von 16:30 – 19:30
Unter dem Motto“
Wir sind niedlich, was seid Ihr?“
werden wir uns am Donnerstag, den 04.10.2018 um 16:30 Uhr
an der RWE Verwaltung in Köln (Stüttgenweg 2, 50935 Köln)
einfinden und mit verkleideten Kindern, selbstgebastelten Bäumen, Seifenblasen und Musik signalisieren, dass viele Familien in den verbleibenden 10% des Hambacher Wald ein Symbol für eine umweltfreundlichere Zukunft sehen.
Buntes Kinderfest mit Seifenblasen für den Wald!
Hambi-Aktionskarte
Solidaritätsbotschaft: Leonard Peltiers Grußwort an Aktivisten im Hambacher Forst *
Deutlich mehr als 20.000 Teilnehmende erwarten die Organisatoren bei der Großdemonstration am Samstag (6. Oktober) am Hambacher Forst. Dazu teilten sie am Montag mit:* Aufgrund des überwältigenden Zuspruchs wird der ursprünglich geplante Demonstrationszug nun als zentrale Protestveranstaltung ab 12 Uhr auf einer Fläche nahe der Waldkante stattfinden. Die Veranstalter der Großdemonstration – Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands – fordern vom Energiekonzern RWE, auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes zu verzichten. Auch bekannte Künstler unterstützen die Großdemonstration. So werden unter anderem die Pop-Rock-Band Revolverheld, der Kölner Musiker Eddi Hüneke – Gründer der Wise-Guys – und aus Berlin die Singer-Songwriter Die Höchste Eisenbahn auf der Kundgebung spielen.
*Leonard Peltier, 74jähriger Anishabe-Lakota und Widerstandskämpfer des American Indian Movement (AIM), sitzt seit 1976 in US-Haft. Er richtete am vergangenen Mittwoch ein Grußwort an die Waldschützer im Hambacher Forst. Darin heißt es:* Grüße an meine Brüder und Schwestern in Deutschland, Wie Ihr wisst, ist in unserer indianischen spirituellen Philosophie die Verbindung zu Mother Earth, also Mutter Natur, wie ihr sagen würdet, ein sehr wichtiges Element. Wir als Menschen sind nur ein Teil jenes heiligen Kreises, der Menschen, Pflanzen, Tiere, Berge, Flüsse, Winde und Regen miteinander verbindet – wir sind alle miteinander verbunden und verwandt. Oder wie es die Lakota sagen: »Mitakuye Oyasin – all my relations«. Aktuell bin ich sehr besorgt über das, was bei Euch in Deutschland im Hambacher Wald geschieht. Wir wissen alle, dass die Tage der Kohleenergie zu Ende gehen. Politik und Energiekonzerne zerstören unsere Länder lediglich für ihre Profite – und gegen all ihr Wissen, dass diese Energie die Luft vergiftet. Ein 12.000 Jahre alter Wald darf nicht für Geld gefällt werden. Es gibt keinen Respekt und keine Achtung gegenüber den Pflanzen und Tieren oder gegenüber jenen Menschen, die den Wald verteidigen und schützen. Da ist kein Respekt und keine Achtung gegenüber den Bemühungen, (…) eine gesunde Zukunft für unsere Kinder und Enkel zu sichern. (…) Ich weiß, dass Ihr deutschen Aktivisten mich selbst und andere Indigene seit vielen Jahren bei unseren Bemühungen, Mother Earth zu bewahren, unterstützt habt, zum Beispiel als Wasserschützer in Standing Rock oder bei unseren Kämpfen gegen Pipelineprojekte in ganz Amerika. Ich weiß, seit Jahrzehnten haben Menschen in Deutschland mich und meine Leute bei der Forderung nach meiner Freiheit unterstützt. Als ein politischer Gefangener bin ich nur schuldig, für indigene Rechte und Mother Earth gekämpft zu haben. Ich versichere erneut meine Solidarität mit Euch und Eurem wunderbaren Wald. Es ist eine Ehre für mich, alle Verteidiger und Schützer des Hambacher Forsts zu grüßen. Ich schließe Euch ein in meine Gebete und mein Herz. Ich wünsche Euch Erfolg. Wir werden weltweit in unseren Bemühungen zusammenstehen, Mother Earth zu schützen und ebenso Menschen vor Ausbeutung und Zerstörung. In the Spirit of Crazy Horse Leonard Peltier, Häftlingsnummer 89637-132 /Übersetzung:/ /Tokata-LPSG Rhein-Main e. V./ 02.10.2018 https://www.jungewelt.de/artikel/340934.leonard-peltiers-gru
Unterstützungsmöglichkeit: „Hallo, vielleicht habt ihr es schon gehört: Am Sonntag, den 2.9.2018, ist das Bündnismobil des Bündnisses gegen Braunkohle beim Hambacher Wald einer Brandstiftung zum Opfer gefallen. Das ehemalige Feuerwehrauto wurde dort bei den Mahnwachen gegen die Räumungen eingesetzt. Ein schwerer Schlag für das Bündnis.
Gerade jetzt braucht das Bpndnis ein einsatzfhiges Protestmobil. Denn noch im Oktober will RWE mit den Rodungen beginnen. Der Waldspaziergang soll ab jetzt jeden Sonntag stattfinden und weiter Aktionen stehen sind geplant.
Dafür ist das Bündnis auf einen neuen Wagen angewiesen: um Protestmaterial und Personen zu transportieren, als Plattform für Ansprachen und als Lautsprecherwagen.
So ein hinterhältiger Brandanschlag darf uns nicht schwächen. Hilf ihnen deshalb jetzt: https://www.gofundme.com/protestmobil
Es wäre großartig, wenn ihr spendet und die Kampagne weiter verbreitet!
Daniela“
Foto-credit: Alexander Schulz-Falkenhain
Aktion: „Warum wir hier sind
Der Hambacher Forst wird geräumt.Die Interessen eines Großkonzerns werden über den Willen der Mehrheit der Bevölkerung gestellt. Der Klimawandel schreitet unverändert fort.Wir haben es satt, dass unserem Protest Polizist*innen gegenüber gestellt werden, Politiker*Innen uns als gewaltbereite Staatsfeinde pauschalisieren und der Dialog mit der Politik untergeht.Aus diesen Gründen bringen wir den Protest aus dem Hambacher Forst direkt vor den deutschen Bundestag.
(genaue Location: Scheidemannstraße, gegenüber vom Besucherzentrum, direkt rechts vorne vor dem Bundestag (52°31’03.8″N 13°22’28.6″E)
Der Hambacher Forst ist einer der ältesten Wälder Europas und existiert seit der letzten Eiszeit vor 12000 Jahren. Er ist das Zuhause von vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten wie z.B. der Bechsteinfledermaus oder der Haselmaus.Diesen Wald zu roden, um den klimaschädlichsten fossilen Rohstoff weiterhin abzubauen ist in unser heutigen Zeit nicht mehr tragbar. Laut einer Studie des Institutes für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen sprechen sich 75% der Bevölkerung für einen Kohleausstieg aus. Die Bundesregierung vertritt mit ihren Entscheidungen die Kohleförderung weiter zu unterstützen nicht mehr die Gesellschaft und hat dadurch die Politikverdrossenheit selbst zu verschulden. Dagegen repräsentieren die Aktivist*innen im Hambacher Forst einen größeren Anteil an Menschen in und außerhalb Deutschlands, da Forderungen nach Klimagerechtigkeit und dem Kohleausstieg immer lauter werden.Wir fragen uns: Warum fördert diese Regierung weiterhin den Abbau und die Verstromung von Braunkohle, wenn selbst ökonomische Fakten dem entgegen sprechen? Schon heute ist Strom aus Photovoltaik und Windkraft wirtschaftlicher als Kohleverstromung3. Durch die stetig steigende Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis der Kohleausstieg rein aus ökonomischen Gründen eintreten muss.Auch wir machen uns Sorgen um die aktuell noch 20.891 Beschäftigten in der Braunkohleindustrie1. Es darf allerdings auch nicht außer Acht gelassen werden, dass es bis 2020 im Bereich Erneuerbare Energien 450.000 neue Arbeitsplätze geben wird2.Wir fragen uns: Ist es wirklich unmöglich, diesen Menschen neue Arbeitsmöglichkeiten zu verschaffen? Es ist neben den Unternehmen auch die Verantwortung der Regierung für die Umschulung der Menschen zu sorgen.Vor allem aber machen wir uns Sorgen um all die Menschen, die vom Klimawandel betroffen sind und sein werden, all die Menschen, die ihre Lebenssngrundlage, ihren Lebensraum oder sogar ihr Leben verlieren werden und all die Menschen, die von Naturkatastrophen und Hungernöten betroffen sind und sein werden. Weltweit wird die Zahl von flüchtenden Menschen weiterhin steigen, wenn sich die Fluchtgründe verschärfen. Auch die Bundesregierung trägt Verantwortung für ihr ökologisches Handeln.Wir fordern deswegen einen sofortigen Stop der Räumung und der anschließenden Rodung im Hambacher Forst, einen konkreten Plan zum sofortigen Kohleausstieg und eine Beschleunigung beim Umstieg auf erneuerbare Energien.
Bericht des Fraunhofer-Instituts, März 2018″
So werden Sie Waldretter Wald oder Kohle: Das ist gerade die Frage in dem kleinen alten Waldstück Hambacher Forst. Damit RWE es nicht rodet, kann jeder ein Zeichen setzten – hier sind 10 Tipps. (Greenpeace)
„RWE ist Europas größter Klimakiller! Kein anderes Unternehmen bläst so viel CO2 in die Luft, wie der Kohlekonzern mit Sitz in Essen. Und nicht nur beim Klimaschutz denkt das Unternehmen vor allem an seinen eigenen Profit statt an eine lebenswerte Zukunft für uns alle – das zeigt das rücksichtslose Vorgehen von RWE im Hambacher Wald.
Kohlekonzernen wie RWE geht es ums Geld. Protestieren Sie gegen die Rücksichtslosigkeit in einer Sprache, die Kohlekonzerne verstehen. Sorgen Sie dafür, dass RWE & Co Kunden verlieren und damit weniger Strom verkaufen. Bringen Sie Ihr Umfeld dazu, ihren Stromversorger zu wechseln. Natürlich sollte der Wechsel nur zu einem Anbieter sein, der 100 Prozent Ökostrom anbietet – und nichts anderes!„
Die Kraftwerke von RWE & Co. beliefern nicht nur die eigenen Stromkunden. Zahlreiche andere Anbieter – beispielsweise Stadtwerke – beziehen ihren Strom auch aus Braun- und Steinkohlekraftwerken. Nur der Wechsel zu Ökostromanbietern, die ihren gesamten Strom aus sauberen Kraftwerken (Strom aus Wind, Sonne und Wasserkraft) beziehen, lässt die Kohlekonzerne spüren, dass Sie als Verbraucher*in mit dieser Art der Energieversorgung nicht einverstanden sind.
Werden Sie Botschafter für sauberen Strom
Reden Sie in Ihrem Freundes- und Kollegenkreis über den Wechsel zu Ökostrom. Werden Sie zum Botschafter für saubere Energie und dem Schutz des Klimas.Die wichtigsten Informationen, unsere Anbieterempfehlungen und ein Infoblatt zum Ausdrucken, haben wir Ihnen unter dem Motto „Tschüss Kohlestrom“ zusammengestellt.“ (GREENPEACE)
während die Landesregierung im Hambacher Wald die Besetzung räumen lässt, damit RWE den Wald für die Erweiterung des Braunkohletagebaus roden kann, haben viele Städte und Kreise in NRW immer noch Millionen RWE-Aktien!!!
Einige Städte und Landkreise haben sich bereits von (einem Großteil der) RWE-Aktien getrennt haben oder erwägen den Verkauf öffentlich (z.B. der LWL).
Seit über drei Jahren möchten wir mit der gemeinsamen Kampagne „Raus aus RWE“ von Fossil Free und Greenpeace Städte und Kreise in NRW davon überzeugen, ihre RWE Aktien zu verkaufen. Der der Filz zwischen RWE und den Kommunen ist dicht, solange sie Aktien besitzen, hängen sie am Tropf von RWE und viele Bürgermeister*innen besetzen Posten in Aufsichtsräten und anderen RWE-Gremien. Mehr Infos zur Kampagne findet ihr hier: https://gofossilfree.org/de/rwe-divestment/
Nun möchten wir den Rückenwind und die öffentliche Aufmerksamkeit der letzten Wochen nutzen, um auch Essen, Dortmund, den Hochsauerlandkreis und alle anderen vom Verkauf ihrer RWE-Anteile zu überzeugen!
Dazu möchten wir euch zum „Raus aus RWE“ Kampagnentreffen einladen.
Wann? Am Sonntag, den 7. Oktober um 12 Uhr
Wo? Im Hambi-Camp in Manheim
Egal, ob ihr bisher schon in einer Kampagne/Stadt aktiv ward oder neu einsteigen wollt, kommt vorbei damit wir gemeinsam eine Strategie für ein NRW-weites RWE-Divestment entwickeln können!
Wir freuen uns auf euch und ein spannendes Treffen!
Bei Fragen, meldet euch einfach bei mir!Viele Grüße,
für das Fossil Free Movement Support Team
P.S.: Am 6. Oktober ist die Großdemo am Hambacher Wald und im Camp gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten!“
„Was kann ich als einzelner Mensch schon tun zum Schutz des Hambacher Waldes? Eine ganze Menge! Wir haben alle Ideen gebündelt, falls auch Sie dem Klimakiller Nr. 1, dem Braunkohletagebau, die Stirn bieten möchten!“ (BUND)
Organise an action during the day of solidarity with Hambi, this Sunday 30 September. Here are some ideas and information.
Come to the Hambach forest and join the resistance. Demonstrations will take place on 6 October, and an Ende Gelände mass action is planned for 25-28 October. Here’s how.
The Hambach Forest and the people on the frontline of this struggle need international attention. We can help them stay strong and safe. We can also help increase the international pressure on the German government, which stands to lose its title of a climate champion. Stand with us and support the resistance.
With determination, Julia & 350.org
PS. Hambi is now more than an ancient forest – it’s a symbol of our shared fight for climate justice. It’s up to us to stand together and demand loudly: Hambi Stays! Join the fight! „Julia & 350.org „Coal giant RWE wants to cut down a 12,000 year old forest to strip away earth and dig for lignite – the dirtiest fossil fuel. They could start clearing in just two weeks. But not without a fight.
Activists have been protecting the Hambach forest with their presence and their bodies. Now, as the situation escalates and police carry out evictions to make way for the loggers, the people defending Hambi have called for international solidarity.
So let’s send the protesters on the frontlines a powerful message of hope and support. Let’s help them stay strong, and stay safe: the more eyes focused on the Hambi struggle, the more the authorities might hesitate to use violence against the peaceful resistance.
Show your support, sign the letter in solidarity with people defending Hambi!
For 6 years, a group of people have made the Hambach forest their home, safeguarding it and resisting the clearing. But now their forest homes are being destroyed. The fossil fuel giant RWE has the legal rights to the land, but there is no doubt that their plan to expand the nearby open-pit mine will bring nothing but destruction. Not just for the ancient trees and the forest settlement, but for the climate, and our shared future.
If the coal underneath Hambi is burnt, Germany won’t meet its climate targets, and make it harder for all of us to avoid the worst among catastrophic climate impacts.
Since evictions started, thousands more people have come to defend Hambi, and words of support have flown in from people all over the world. The collectives on the ground have been mobilising for actions big and small. Wherever you are, you can join this wave of solidarity.
Sign this letter and send your own words of support to the people defending the Hambach forest. We will make sure your message finds its way directly to Hambi, during an action in the coming weeks!
There are also many other ways in which you can show your solidarity with the struggle to save Hambi and keep dirty coal in the ground where it belongs:
+++RIESENERFOLG+++ @boelsrental zieht sich aus dem #HambacherForst zurück! Auch Rodungen sind nur mit gemietetem Material möglich. Lasst uns hier mit dem Social-Media-Druck weitermachen, wenn es so weit ist! #hambibleibt!„Hallo, ich habe mal alle Kontakte von den Maschinenverleihern gesammelt die getwittert wurden. Evtl will die ja jemand anrufen oder die Info verteilen. Unten stehen auch noch andere Kontakte. Beweisfotos (von Twitter) soweit gefunden s. Anhang.
boels https://www.boels.de/kontakt marketing@boels.de (die sagen mensch soll dahin schreiben) Info@boels.de 02428902930 01801-66 32 25 01805-1232635 Mail: Sehr geehrte Damen und Herren, bitte folgen Sie dem Beispiel Ihrer Mitbewerber, zeigen Sie Gewissen und Verantwortung. Ziehen Sie Ihre Geräte aus dem Hambacher Wald ab!
+++RIESENERFOLG+++ siehe oben 🙂
Fa. Schnitger 055519080290 015110832260 BOMAG BOMAG Hellerwald D-56154 Boppard Telefon: +49 6742 100-0 06742 100101 (Diese Nr. am Wochenende) Fax: +49 6742 3090 E-Mail: info@bomag.com RUTHMANN GmbH & Co. KG Von-Braun-Straße 4 48712 Gescher-Hochmoor Fon: +49 2863 204-0 Fax: +49 2863 204-212 e-mail: info@ruthmann.de Ihre Ansprechpartnerin für Presseangelegenheiten: Alexandra Schawohl (RUTHMANN) Fon: + 49 (0) 28 63/204-248 Fax: + 49 (0) 28 63/204-5231 alexandra.schawohl@ruthmann.de Atlas Copco in Deutschland (Evtl. nur Hersteller) Langemarckstr. 35 D-45141 Essen Telefon: +49 201 2177-0 018020000021 08004000111 02012177180 Mail: atlascopco.deutschland@de.atlascopco.com ran-rheinland@bahn.de Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchte ich Sie darüber informieren, dass es in Richtung Hambacher Wald gerade jeden Sonntag zu erhöhtem Fahrgastaufkommen kommt. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung der einzusetzenden Züge. Weitere Informationen können Sie auch aus der öffentlichen Berichterstattung erhalten. 0221 14143304 0180 6 464006
Armin Laschet Telefonnummer 0211 837-1200″
Der Kampf zwischen Baumhausbewohner und Braunkohlebagger von RWE im Hambacher Forst (Helmut Selinger am 25.9.18 auf ISW – sozialökologische Wirtschaftsforschung e.V.)
„Hey, seit einer Woche sind wir jetzt mit dem Camp auf der schönen Apfelbaumwiese in Manheim und weil es uns so gut gefällt (und das Ganze auch sinnvoll ist und so), haben wir die Anmeldung jetzt bis zum 31. Oktober verlängert. Whoop! Hier sind gerade ca. 150-200 Leute auf dem Camp, am Wochenende warens wohl doppelt so viel. Alles is ein bisschen Punkrock organisiert, aber et läuft. Die Stimmung is gerade ganz gut, würde ich sagen – auch weil das Wetter wieder besser geworden ist.
Damit das aber auch so bleibt, brauchen wir hier noch Unterstützung:
Generell von Leuten, die vielleicht ein bisschen nen Plan von Camporga haben, oder sich das zutrauen, z.B. bei Infopunkt, Shitbrigade und insbesondere auch bei der Moderation von Plena!
Wir suchen noch Leude, die ein bisschen Pressearbeit hier bei uns machen wollen und hier schon Erfahrung mitbringen
Wir wollen warme Duschen! Ja, so isses. Gibt es Leude mit Duschofen oder anderm Warmwassergeräten, die hierher gebracht werden könnten?!
Am besten für uns wäre es, wenn ihr vielleicht so drei/vier Tage Zeit mitbringen würdet. Aber auch schon weniger is fein. Kommt einfach vorbei und sagt, worauf ihr Bock habt! Bei Fragen, gerne an hambicamp-manheim@riseup.net.
So, jetzt gibts Essen (das ist übrigens richtig gut hier – wild zusammengewürfelte Küche, die mega Bock hat).
So long und bis bald, hoffentlich.
The Gäng.
PS: Kennt ihr schon die Wish-Fairies?! Das is ne Gruppe auf dem Camp, die hier Spenden aus der Region sammelt und an die Strukturen verteilt, die sie benötigen. Der Hammer! Wir kriegen sooo viel Stuff von allen möglichen Leuden hier – die Küche kommt gar nicht mehr hinterher… 🙂 „
Was das Camp sonst noch so braucht: siehe auf https://hambacherforst.org/blog/2018/09/21/informationen-zum-hambi-camp-in-manheim/
„Anordnung eines Rodungsverbots für den Hambacher Forst Rechtsgutachten von Dr. Cornelia Ziehm … Ein geltendes Recht, dass RWE den Hambacher in jedem Fall, in jedem Umfang und zu jeder Zeit roden darf, existiert hingegen nicht. Die Zulässigkeitsvoraussetzungen für konkrete Rodungsmaßnahmen folgen vielmehr aus dem Zulassungsbescheid vom März 2018 und Braunkohlenplan vom Dezember 1976. Sie sind nach eigenem Bekunden von RWE jedenfalls vor dem 15. Dezember 2018 nicht erfüllt. … Sollte die Bezirksregierung Arnsberg kein Rodungsverbot jedenfalls bis zum 15. Dezember 2018 anordnen, könnte eine solche Anordnung gegebenenfalls gerichtlich im Wege der Verbandsklage von einem in Nordrhein-Westfalen anerkannten Umweltverband durchgesetzt werden. Die Grundlage dafür folgt aus Art. 9 Abs. 3 der Aarhus-Konvention. …“ Gutachten unter https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-rechtsgutachten-rwes-rodungsplaene-im-hambacher-forst-nicht
„Was Sie schon heute tun können #HambacherForst (Campact)
Am heutigen Montag starten wir eine Aktion in den sozialen Medien, bei der Verbände, Bürger/innen, Aktivist/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen und viele mehr sich unter dem Hashtag #StopptdenWahnsinn gegen die Rodung des Hambacher Waldes aussprechen. Je mehr sich beteiligen, desto höher die Aufmerksamkeit, die wir damit schaffen. So können wir schon vor der Demo deutlich machen: Die Mehrheit will, dass der Wald bleibt.
Sind auch Sie bei Twitter? Dann legen Sie gleich jetzt los und twittern Sie mit dem Hashtag #StopptdenWahnsinn.
Dafür einfach diesem Link folgen: https://twitter.com/intent/tweet
Zur Anregung haben wir am Ende dieser E-Mail für Sie ein paar Vorschläge zusammengestellt – aber werden Sie gern selbst kreativ.
Nicht bei Twitter? Dann schreiben Sie auch gern eine Protest-E-Mail an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Sie erreichen ihn über seinen Regierungssprecher Christian Wiermer: vz-regspr@stk.nrw.de
Beispiel-Tweets:
Der Konflikt um den #HambacherForst braucht endlich eine politische Lösung. @ArminLaschet muss jetzt Führungsstärke beweisen – und den Wald retten. Eine weitere Räumung würde einzig dem Interesse von RWE dienen. #StopptdenWahnsinn #HambiBleibt
Der #HambacherForst muss bleiben. Herr @ArminLaschet hören Sie auf mit der Klientelpolitik für RWE! Heizen Sie den Konflikt nicht weiter an. Reden statt roden! #StopptdenWahnsinn #HambiBleibt „
„+++ bitte weiterleiten an Eure Großeltern, Freund*innen und Bekannte +++
Ihr wollt den Hambacher Wald retten, aber Polizeiketten durchfließen ist nicht so Eure Lieblingsbeschäftigung?
Kein Problem: Der Wald und die Aktion Ende Gelände brauchen vielfältige Formen der Unterstützung!
Helft mit, diese rote Linie zu bilden und werdet Teil des vielfältigen Protests für den Erhalt des Waldes, für den sofortigen Kohleausstieg und für Klimagerechtigkeit weltweit! Ihr könnt die Schals direkt zum Camp bringen: Hambicamp Friedensstraße 50170 Kerpen (Manheim) Infos zum Hambi-Support-Camp: https://hambacherforst.org/blog/2018/09/21/informationen-zum-hambi-camp-in-manheim/ Oder ihr könnt sie per Post zur Sammelstelle schicken: Klimavernetzung Wuppertal c/o Birgit Gladbach-Eckstein Am Elisabethheim 33h 42111 Wuppertal“
deutliches Zeichen setzen gegenüber RWE und allen anderen konventionellen Stromanbietern
„Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland, sie leben auf Bäumen — und das seit Monaten.
In einem kleinen Waldstück bei Köln wehren sich eine Handvoll Umweltschützer gegen 4.000 Polizisten und den Konzern RWE, der den Hambacher Forst roden will, um dort noch mehr Kohle abzubauen.
Sie sind alles, was noch zwischen dem Wald und seiner Zerstörung steht, die letzte Verteidigungslinie vor Kettensägen und Kohlebaggern. Denn im Hambacher Forst geht es schon längst nicht mehr nur um 200 Hektar voller Bäume, es geht um die Zukunft unseres Landes und die Frage: Kohlestrom oder Klimaschutz?
Für die nordrhein-westfälische Regierung und RWE ist die Antwort klar: Sie wollen noch jahrzehntelang Kohle abbauen, ohne Rücksicht auf unsere Umwelt. Aber wir müssen das nicht einfach so hinnehmen: RWE ist der zweitgrößte Stromanbieter Deutschlands und viele von uns sind seine Kunden! Zusammen können wir RWE die Stirn bieten und auf saubere Energie setzen. Sind Sie dabei?
Der Hambacher Forst war mal größer als 5.000 Fußballfelder, doch heute sind vom ältesten Wald des Rheinlandes nur noch 280 Fußballfelder übrig — und die Hälfte davon soll jetzt auch noch verschwinden! Wofür?
Für eine Energiepolitik aus dem letzten Jahrtausend und die Gewinne von RWE. Wenn wir es aber ernst meinen mit dem Klimaschutz, dürfen wir das nicht zulassen!
Selbst, wer schon Ökostrom hat, kann helfen, indem er oder sie diesen Aufruf überall verbreitet und die klare Botschaft sendet, dass das Kohlezeitalter ein für alle Mal vorbei ist.
In den 1970ern war es die Anti-Atom-Bewegung, jetzt sind es die Kohlegegner: Mutige Aktivisten, die sich für uns einsetzen und den Interessen von Großkonzernen entgegenstellen. Egal, wie man selbst zu zivilem Ungehorsam steht: Sie verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung!
René, Antonia, Daniel, Christoph und das ganze Avaaz-Team
PS: Am 19. September ist ein Journalist im Hambacher Forst aus großer Höhe gestürzt und ums Leben gekommen. Unsere Gedanken sind bei seinen Freunden und seiner Familie.
Die Räumung wurde nach diesem tragischen Todesfall ausgesetzt, aber sowohl RWE als auch die Regierung in NRW wollen sie laut Medienberichten zügig fortsetzen.
Der Kampf um den Hambacher Forst ist eine Grundsatzfrage (Deutsche Welle):
https://www.dw.com/de/kommentar-der-kampf-um-den-hambacher-forst-ist-eine-grundsatzfrage/a-45523910
Kommentar Hambacher Forst und Klima – Die Zeit zum Handeln ist jetzt (TAZ):
http://www.taz.de/!5531996/
Hambacher Forst soll bis Ende der Woche geräumt sein (WDR):
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/hambacher-forst-388.html
Halbe Million Unterschriften: Erhalt des Hambacher Forstes (Süddeutsche):
https://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/energie—duesseldorf-halbe-million-unterschriften-erhalt-des-hambacher-forstes-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180920-99-39432
Hambacher Forst – Landesregierung besteht auf Räumung (Neues Deutschland):
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1101046.hambacher-forst-landesregierung-besteht-auf-raeumung.html
Energie – RWE hält an Rodung im Hambacher Forst fest (focus.de)
https://www.focus.de/politik/deutschland/energie-rwe-haelt-an-rodung-im-hambacher-forst-fest_id_9632009.html „
DIVERSE UNTERSTÜTZUNGSIDEEN
z.B. Ideen für Leute in Berlin:
„ihr findet übrigens eine niederlassung der RWE in der IHZ in der friedrichstraße 95. geht doch mal vorbei und sagt denen, was ihr von den rodungsplänen haltet.
und/oder ruft mal an : )
(030) 209 580
oder bei der RWE Consulting GmbH in Essen
0201/81330 „
Herzlichen Dank an Johannis für die folgende tolle Zusammenstellung! ( weitere Ideen siehe weiter unten – leider gelingt es mir immer noch nicht , Anker zu setzen, um die Suche/ Übersichtlichkeit dieses Posts zu verbessern – freue mich über jeden Tipp…;-)
„Ich habe mal ein paar Möglichkeiten, wie dem Hambi geholfen werden kann, gesammelt und sortiert. Vor allem für Menschen, die neuerdings vom Hambi erfahren haben und nicht genau wissen, wie sie sich einbringen können. Gerne also weiterverbreiten (und Dinge hinzufügen).
Hey ihr Lieben, es ist wunderbar, wie langsam alle über den Hambacher Forst* sprechen und bemerken, dass dort Unrecht geschieht und mitgeholfen werden sollte. Nun stellt sich die Frage, wie das am besten möglich ist. Wunderbarerweise gibt es schon viele Menschen und Gruppen, die seit Jahren Netzwerke aufbauen und nun eine Vielzahl an Möglichkeiten der Beteiligung bereitstellen können. Es kommt nur darauf an, wie viel Zeit Du hast und was Du bereit bist zu tun. Da alles dynamisch ist, kann es gut sein, dass die Infos hier schnell veralten. Haltet ein Auge auf Twitter, dort gibt es die Infos oft zuerst. Diese Auflistung ist lange nicht vollständig, aber soll zu eigener Kreativität einladen.
1. Wie viel Zeit habe ich? A: Viel Zeit, ich habe Zeit zum Hambi (Hambacher Forst) zu reisen. B: Ich habe wenig Zeit, kann mir aber vorstellen, vor Ort etwas zu tun. C: Ich habe keine Zeit, habe aber Internet für die Verbreitung und/oder Geld zum spenden.
2. Bin ich bereit, Risiko einzugehen? A: Ich möchte nichts riskieren, habe vielleicht Kinder, die ich einbinden möchte. B: Ich bin bereit, ungerechte Gesetze zu brechen und zivil ungehorsam zu werden. C: Ich bin bereit, ungerechte Gesetze zu brechen und habe das schon oft getan.
Möglichkeiten (Akteur*innen mit Sternchen werden unten genauer erklärt): AA: Vor Ort kannst du viel tun. Es gibt eine Mahnwache*, die Betreuung braucht und wo ihr Infos einholen könnt, immer wieder spontane Demos (zum Beispiel ab Buir von Attac organisiert), bei denen auch Kinder mitlaufen, den wöchentlichen Waldspaziergang immer sonntags mit Michael Zobel* (am besten vorher anmelden) und einfach vieles, was spontan gemacht werden kann. Es ist möglicherweise sinnvoll, beim Infopoint im AZ* in Köln vorbei zuschauen. Vielleicht könnt ihr ja auch beim GeSa (Gefangenensammelstelle) Support helfen und mit heißem Tee und ein wenig zu Essen auf Freikommende warten. Im Oktober gibt es eine große Demo von NGOs wie Greenpeace und Campact. Außerdem hat Greenpeace einen Infopunkt in der Nähe aufgestellt. Nehmt vielleicht auch Kontakt zu den Buirer für Buir * auf. AB: Um den Hambacher Forst* gibt es immer wieder Aktionen des zivilen Ungehorsams. Aktion Unterholz* plant verschiedene Aktionen einigermaßen spontan und flexibel. Wenn ihr euch unsicher seid, gibt es auch die große Ende Gelände* Aktion (massenhafte Aktion des zivilen Ungehorsams) vom 25.-29. Oktober und die kleinere Aktion von Ende Gelände am ersten Wochenende im Oktober. Zur Vorbereitung wird es wieder Legal Workshops und Aktionstrainings* geben in mehreren Städten und auf dem Camp geben. AC: Es ist sehr schwierig geworden, direkt in den Wald zu kommen. Fragt dafür am besten beim AZ* in Köln nach. Möglicherweise ist dafür auch die beste Möglichkeit, bei Aktion Unterholz mitzumachen und darüber in den Wald zu gelangen. Du könntest auch mit weiteren Menschen eine Kleingruppenaktion starten, fragt da vielleicht Zucker im Tank*. BA: Seit ein paar Tagen gibt es viele Demos in unterschiedlichen Städten. Ihr könnt auch mit Freund*innen selbst welche veranstalten. Für Hilfen fragt bei den Ende Gelände* Ortsgruppen (Übersicht auf der Ende Gelände Seite) oder bei den Attac oder Greenpeace Ortsgruppen an. Vergesst nicht, das sind Ehrenamtliche, die E-Mail Accounts werden möglicherweise nicht so schnell bearbeitet. Ihr könnt auch einfach Videos oder Fotos machen, auf denen ihr eure Solidarität ausdrückt. Das hilft den Menschen vor Ort tatsächlich und baut Druck auf. Diese Fotos oder Videos können einfach bei Twitter hochgeladen werden und mit ein paar Hashtags versehen werden. Eine weitere Möglichkeit ist, Flyer, Sticker und Poster (Mobimaterial) von Ende Gelände* oder vom Hambi selbst zu bestellen und in eurer Stadt zu verteilen, zu verstickern oder zu plakatieren. Ihr könnt aber auch Veranstaltungen planen, entweder einfach mit der Power Point Präsentation von der Ende Gelände* Seite oder auch selbstständig (eine Anleitung auch auf der Ende Gelände* Seite). Ihr habt viel gelesen, verbreitet das Wissen bei Diskussionsrunden. Plant für Menschen, die zum Hambacher Forst* reisen, Aktionstrainings*, Menschen dafür können bei Skills for Action* angefragt werden. Veranstaltet Podiumsdiskussionen, dafür können unter anderem bei Ende Gelände* Referent*innen angefragt werden. Werdet kreativ, denn es kann vieles überall in Deutschland gemacht werden. Zu guter Letzt, nehmt an Plena der Gruppen in eurer Gegend teil, dort werden viele Ideen geplant. BB: Auch Aktionen des zivilen Ungehorsams werden in unterschiedlichen Städten geplant. Von Blockaden bis zu Critical Masses (Fahrraddemos). Leider kann dafür die Planung nicht sehr offen geschehen. Auch hierfür könnt ihr bei Gruppen in eurer Gegend vorbei schauen oder Twitter verfolgen. Es geschieht nicht sehr oft, aber ihr könnt auch eure eigenen Aktionen planen. Fragt nach den Risiken bei den EAs (Ermittlungsausschuss) oder Legal Teams* vor Ort an. Kontaktiert auch örtliche Mediengruppen, schreibt Pressemitteilungen, in denen ihr auch eure Gründe benennt. Überlegt euch, ob ihr möglicherweise ein Aktionstraining braucht. BC: Es gibt nur eine begrenzte Zahl an Kletterteams der Polizei. Daher plant Kletteraktionen, damit die Polizei möglicherweise Klettereinheiten aus dem Hambacher Forst* abziehen muss. Fragt dafür möglicherweise bei Robin Wood* nach. C: Ihr könnt schauen, ob ihr einen Stromvertrag bei RWE habt (innogy gehört dazu) und diesen kündigen. Schreibt vielleicht eine Google Bewertung (auch den Firmen, die RWE unterstützen), stoßt deren Aktien ab. Im Rheinland haben die meisten Städte Anteile an RWE, sagt ihnen, sie sollen diese verkaufen. Wenn ihr genügend Geld habt, spendet dies. Für Materialien werden auch Gelder gebraucht, daher spendet an Ende Gelände*, Aktion Unterholz*, das Legal Team* des Hambacher Forst, die Küfa* (Küche für alle) vor Ort, das AZ* in Köln, Buirer für Buir* oder den Hambacher Forst*. Ihr fühlt euch schlecht, weil ihr CO2 ausstoßt? Hier wird sehr viel mehr für das Klima gemacht, als bei Aufforstungen, denn diese Gruppen arbeiten ehrenamtlich und brauchen daher nicht so viel Geld für sehr viel mehr. Gleichzeitig können sie aber auch nicht so viel Öffentlichkeitsarbeit machen, um Spenden zu generieren. Schlussendlich könnt ihr aber auch Sachspenden schicken. Klettergurte werden viel gebraucht, aber auch sonst mangelt es an vielem (Listen gibt es beim Hambacher Forst oder schreibt an unterstützung@ende-gelaende.org). Möglicherweise könnt ihr die Sachspenden an das AZ* in Köln schicken. Ihr könnt auch selbst Unternehmen, Supermärkte usw. anschreiben und nach Sachspenden fragen.
Weiterführende Infos zu den Sternchen: *Hambacher Forst: Seit 2012 werden Teile des Hambis besetzt. Diese Besetzung soll nun geräumt werden, um den Wald ab Mitte Oktober weiter zu roden und die Braunkohle darunter abzubaggern. Dafür sind mehrere tausend Polizist*innen im Einsatz. Neueste Infos aus dem Wald gibt es bei Twitter, unter anderem unter @HambiBleibt. Dort gehen auch immer mal wieder Wünsche nach Sachspenden oder Know How rüber. Die Internetseite lautet https://hambachforest.org/. Für Listen, was im Wald gebraucht wird, geht auf https://hambacherforst.org/mach-mit/sachspenden/?noredirect=de_DE und um über die wichtigsten Dinge informiert zu werden, setzt euch auf den SMS Verteiler https://hambacherforst.org/sms-raeumungsverteiler/. Für den Ticker geht auf https://hambacherforst.org/blog/2018/09/07/ticker-september-2018/. *Mahnwache: Mahnwachen sind laut Gesetz besondere politische Orte, die erst einmal für alle möglichen Plätze angemeldet werden können. Die Polizei muss dir gewähren, dorthin zu kommen. Daher kann eine Mahnwache ein guter Ort sein, um sich zu sammeln oder an Essen zu kommen. Um Infos vor Ort zur Anreise zur Mahnwache zu bekommen, ruft bei 0163 018 87 32 an, Aktuelles bekommt ihr bei Twitter über @MahnwacheHambi. *Michael Zobel: Seit Jahren werden von Michael Zobel Waldspaziergänge angeboten. Diese sind in letzter Zeit unglaublich stark besucht (am 16.09 z.B. mit 5.000-7.000 Personen). Der Waldspaziergang soll Informationen über den Wald vermitteln und ist auch für Kinder. Für mehr Infos geht auf https://hambacherforst.org/mach-mit/waldspaziergang/ und meldet euch an. *AZ: Das Autonome Zentrum in Köln hat einen Infostand für Menschen, die in den Wald oder zumindest in die Nähe kommen wollen, aufgebaut. Die Internetseite lautet https://az-koeln.org/ und es befindet sich in der Luxemburger Str. 93, 50939 Köln. Für Spenden geht auf https://az-koeln.org/das-az-braucht-deine-unterstutzung-auch-finanziell/. Übrigens, es ist räumungsbedroht und es ist super solidarisch von ihnen, dass sie trotzdem den Hambacher Forst so unterstützen, obwohl sie einiges sonst noch um die Ohren haben. Den Twitteraccount findet ihr mit @unsersquat. *Buirer für Buir: Antje Grothus sitzt für die Buirer für Buir in der Kohlekommission. Der Verein kämpft seit Jahren auf bürgerlicher Seite für den Erhalt des Waldes und für die Menschen, die vor Ort von der Umsiedlung bedroht sind. Die Internetseite lautet http://www.buirerfuerbuir.de/. *Aktion Unterholz: Aktion Unterholz hat sich vor ein paar Monaten für die Rodungssaison zusammen geschlossen, um kurzfristige Aktionen des zivilen Ungehorsams zu planen. Ihr Aktionskonsens (was in der Aktion passieren kann und was nicht) ist an den von Ende Gelände* angelehnt. Ende Gelände* unterstützt auch die Aktion Unterholz. Ihre Internetseite mit Kontaktmöglichkeiten und weiteren Infos findet ihr unter https://aktion-unterholz.org/. *Ende Gelände (EG): Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis für Massenhafte Aktionen des zivilen Ungehorsams. Seit 2015 haben immer wieder mehrere Tausend Menschen mit Ende Gelände Bagger und Braunkohleinfrastruktur blockiert. Es wird eine große Massenaktion zwischen dem 25. und 29. Oktober um den Hambacher Forst geben und eine kleinere Aktion am ersten Oktoberwochenende, organisiert von einigen EG Ortsgruppen. Während der großen Aktion wird es ein Camp geben, von wo aus gestartet wird und es wird viele Busse aus Deutschland und dem europäischen Ausland geben, um zum Camp zu kommen. Sogar ein Zug über Prag, Leipzig, Berlin und Hannover wird viele Aktivistis aufsammeln. Tickets wird es bei den Ende Gelände Ortsgruppen und auf der Website geben. Für weitere Infos zur Aktion, Infos zu Aktionstrainings und Legal Workshops, wie auch dem Aktionskonsens gibt es auf https://www.ende-gelaende.org/de/. Unter https://www.ende-gelaende.org/de/mitmachen/ortsgruppen/ können auch viele EG Ortsgruppen in unterschiedlichen Städten kontaktiert werden. Um Geld zu spenden geht auf https://www.ende-gelaende.org/de/spenden/ und für Sachspenden schreibt an unterstützung@ende-gelaende.org. Die Internetseite beinhaltet viele verschiedene Infos. Falls ihr Mobimaterial haben wollt, bestellt es unter mobimaterial@ende-gelaende.org (PGP Schlüssel gibt es auf der Seite) und um eigene Veranstaltungen zu planen, lest euch https://www.ende-gelaende.org/de/termine/veranstaltung-organisieren/ durch. Der Twitteraccount lautet @Ende__Gelaende. Wenn ihr teilnehmen wollt, ist eine Eintragung auf den Newsletter sinnvoll. *Zucker im Tank: Für Kleingruppenaktionen ist Zucker im Tank bekannt. Unter anderem legten sie am 15.09 das Kraftwerk Niederaußem mit einer Aktion lahm. Wenn ihr Workshops organisieren wollt, könnt ihr unter anderem bei ihnen Hilfe anfragen. Ihre Internetseite lautet https://www.zuckerimtank.net (leider ist der Sicherheitsschlüssel ausgelaufen, aber sie werden wesentlich weniger mit euren Daten machen, als z.B. Google). Ihr Twitter lautet @zuckerimtank. *Aktionstraining: Um gut auf Aktionen des zivilen Ungehorsams vorbereitet zu sein, ist es sinnvoll im Vorfeld ein Aktionstraining zu absolvieren. Um welche zu organisieren könnt ihr bei Skills for Action* nach Referent*innen fragen. Aktionstrainings wurden übrigens von einem Gericht als Demokratiefördernd bewertet, diese Info sollte euch die Suche nach Räumlichkeiten erleichtern. Leider ist die Liste mit Aktionstrainings in Deutschland auf der Seite https://www.ende-gelaende.org/de/termine/ ziemlich unvollständig, schaut oder fragt also einfach mal bei den lokalen Gruppen in euren Städten nach. Falls noch keine geplant sind, muss das ja nicht so bleiben. *Skills for Action: Dies ist ein loses Netzwerk von Aktionstrainer*innen in ganz Deutschland. Mehr Infos gibt es unter https://skillsforaction.wordpress.com/, genaue Anfragen könnt ihr an skillsforaction@immerda.ch richten. *Sanitäterstrukturen: In vielen deutschen Städten gibt es Sanitäter*innenstrukturen, zum Beispiel von den Kritischen Mediziner*innen. Für Workshops oder Infos könnt ihr diese bestimmt kontaktieren. *Legal Team (EA): Das Legal Team kümmert sich um die rechtliche Beratung und Betreuung vor Ort. Wenn ihr in Schwierigkeiten seid, ruft sie unter 0177 189 70 53 an. Schreibt euch die Nummer vielleicht auch mit einem Edding auf eure Haut, damit ihr sie immer für Notfälle zu Stelle habt. Auch das Legal Team ist bei Twitter unter @HambiEA. *Robin Wood: Robin Wood setzt sich mit Kletteraktionen gegen den Klimawandel ein. Die Internetseite kann unter https://www.robinwood.de/ erreicht werden. Sie sind auch in Ortsgruppen organisiert, sodass ihr bei Fragen auch dort anfragen könnt. Mehr Infos unter https://www.robinwood.de/wer-wir-sind. Bei Spenden geht auf https://crm.robinwood.de/spenden, der Twitteraccount ist unter @robin_wood erreichbar. *Küfa: Küchen für alle oder so genannte Voküs (Volksküchen) gibt es überall in Deutschland. Im Hambacher Forst haben sich mehrere Küchenkollektive zusammengeschlossen, um für Aktivistis zu kochen. Anfragen, was sie für Spenden gebrauchen könnten, vielleicht einfach an hambisupkit@riseup.net richten. Übrigens, auch wenn die Räumung vorbei ist, wird es weitergehen, unter anderem auch mit rechtlichen Folgen für Aktivistis, die sich über jede Hilfe freuen. #Hambibleibt — Alles Gute, Johannis“
Solidarisierungsaktionen: (Doku im Aufbau…)
„Ihr könnt auch einfach Videos oder Fotos machen, auf denen ihr eure Solidarität ausdrückt. Das hilft den Menschen vor Ort tatsächlich und baut Druck auf. Diese Fotos oder Videos können einfach bei Twitter hochgeladen werden und mit ein paar Hashtags versehen werden.“
Aktionstag von Ende Gelände und wir schicken Sonne in den Hambi – Hambacher Forst Besetzung #HambiBleibt!
Heute fanden sich auch ganz viele Füchse in unserem Wald zusammen und sind schlau genug um zu wissen: #rettenstattroden #CiaoRWE ! -> zu Ökostromanbietern wechseln: https://utopia.de/bestenlist…/die-besten-oekostrom-anbieter/
Danke Cradle to Cradle Berlin, Autarkia – Green World Tour, Greenpeace Energy !!
Foodsharingfestival 22.9.2018 in Berlin
Assemblea anlässlich des Tages X am 6.9.18 in Berlin am Bundeswirtschaftsministerium
„Auch trikont – das wahrscheinlich älteste Indielabel der Welt – unterstützt den Widerstand im Wald.
„In Anbetracht der Ereignisse rund um den Hambacher Forst ein 2011 auf unserer Homepage veröffentlichter Text von Achim Bergmann zur 1977 erschienenen Platte „Neue Lieder und Gedichte aus Dreyecksland“ :
https://trikont.de/shop/themen/die-fruehen-jahre/neue-lieder-und-gedichte-aus-dreyecksland/ „
„Alliierte aus dem Baskenland haben ihre Solidarität mit dem Hambacher Forst bekundet und ein echt cooles Video geteilt: https://www.argia.eus/albistea/kazetari-bat-hil-da-alemaniako-hambach-basoaren-desalojoan“
„Auch in Pödelwitz, südlich von Leipzig gibt es Soliaktionen für den Hambi: gestern wurde ein Baumhaus an der Linde im Pfarrgarten von Pödelwitz emporgezogen. Baumhaus hält sich an keine Brandschutzverordnung! Gebaut hatte es das Bündnis Pödelwitz Bleibt, verschönert wurde es von den anwesenden Menschen am vergangenen Samstag. Fotos findet ihr hier: https://www.flickr.com/photos/156443294@N06/ In die lokal Nachrichten haben wir es auch geschafft: http://www.lvz.de/Region/Borna/Solidaritaetsbaumhaus-in-Poedelwitz Infos zum Bündnis Pödelwitz Bleibt gibt es hier: https://www.bund-sachsen.de/poedelwitz-bleibt/ „ War selber im Klimacamp Pödelwitz – ein wunderschönes Dorf mit sehr netten Menschen – das schönste und berührenste Klimacamp, was ich übrigens bisher erlebt habe – auch weil es mitten im Dorf statt fand.
„#Aufbäumen hat heute (16.9.) auch in Berlin stattgefunden
Hier gibt es Fotos: https://www.facebook.com/EndeGelaendeBerlin/posts/1374278166039809?__xts__[0]=68.ARCanqPlKiI7gjIo0xNdtt6ORaKg3DQI-daereIPsanX_4FfO0X5rn2YMMigFM958Y0-qcx-gDxFUNgTYbgvAAhcvxpyNc9pEthyRcDpGqO959D4Uv1khTb6cvApZKfOrc_zbvVCzjrNHMhmg0mo59cEtfF9nwlXWyOMlPJnkBN241j-CjLE4A&__tn__=-UC-R-R „
Aktuelle „Vorkommnisse“… 😦
21.9. „Hallo Leute, seit heute vormittag wird im Hambacher Forst wieder geräumt. Das Ende der vorläufigen Einstellung der Räumung war von der Polizei nicht angekündigt worden. Interessanterweise war gestern der NRW-Innenminister Reul im Polizeipräsidium Aachen. Es scheint, dass vor allem die NRW-Regierung voll auf Eskalationskurs geht. Dazu paßt auch, dass gestern offenbar Einheiten aus Hamburg angefordert wurden. Zur Information: Wenn eine Landespolizei Truppen aus anderen Bundesländern anfordern will, muss sie dies dem eigenen Innenministerium mitteilen. Das Innenministerium fordert dann bei anderen Länderinnenministern die entsprechenden Kräfte an. Sie können dies per Rundruf und dann die Kräfte nehmen, die angeboten werden. Sie können aber auch gezielt ein bestimmtes Bundesland anfragen. Derzeit läuft die Räumung in Lorien. Die Hamburger Polizei ist dabei die Bodenstruktur zu räumen und geht dabei sehr aggessiv vor. Es ist zum Heulen…“
LANDTAG NORDRHEIN – WESTFALEN 17 . Wahlperiode Drucksache 17 / 3523 04.09.2018 Datum des Originals: 04.09.2018 /Ausgegeben: 05.09.2018 Kleine Anfrage 1413 de r Abgeordneten Monika Düker BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wann wurden die der Presse am 3. September 2018 präsentierten Waffen im Hambacher Wald sichergestellt ?
Der erste Baum ist gefallen. Heute ist Tag X. Damit beginnt eine bundesweite Massenmobilisierung. Macht Vollversammlungen, Solidemos und kommt ab morgen zur Aktion Unterholz in’s Revier. Neueste Infos: http://hambacherforst.org/
Initiative „Buirer für Buir“, 2. September um 08:30 ·
„Bündnismobil des bürgerlichen Braunkohleprotests aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrannt – Fahrzeug wurde für kriminaltechnische Untersuchung beschlagnahmt – Wir erstatten Anzeige mit Verdacht auf Brandstiftung
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist das Bündnismobil, ein von der Feuerwehr ausrangiertes aber technisch runderneuertes Feuerwehrauto, in Buir auf der Merzenicher Str. ausgebrannt. Das Bündnismobil war in den letzten Tagen Bezugs- und Rückzugsort der Mahnwache am Hambacher Wald – vorher wurde es regelmäßig bei Demonstrationen, Waldspaziergängen und anderen Mahnwachen eingesetzt – so z.B. über mehrere Wochen bei einer Mahnwache an der Domplatte in Köln.
„Ich glaube nicht an Zufall“ so Andreas Büttgen von der Initiative Buirer für Buir. „Nachdem nun wiederholt Symbole des Braunkohleprotestes zerstört oder entwendet wurden, ist zumindest der Verdacht sehr groß, dass hier bewusst gezündelt wurde.“ Erst kürzlich war – nach Ankündigung in sozialen Medien – das kleinere gelbe Protestkreuz des BUND auf dem Protestacker bei Manheim mit massiver Gewalteinwirkung zerstört worden – gleiches gilt für das Kreuz der Initiative Buirer für Buir auf dem Gedenk- und Erinnerungsplatz auf dem Buirer Wall, darüber hinaus wurden bereits mehrfach großformatige Banner entwendet. Ebenfalls in Buir wurde das Auto eines braunkohlenkritischen Mitbürgers bereits mehrfach massiv durch Vandalismus beschädigt. Immer wieder stand auf den RWE-nahen Facebookseiten auch das Bündnismobil, das bei Demonstrationen große Aufmerksamkeit erzeugte, im Mittelpunkt von Diskussionen und Kommentaren.
Für den bürgerlichen Braunkohlenwiderstand bedeutet der Verlust des Bündnismobils – gerade mit Blick auf den kommenden Herbst und Winter – einen herben Einschnitt in die Infrastruktur. Das dürfte auch allen im Umfeld klar sein.
Wir werden die kriminaltechnischen Untersuchungen der Polizei abwarten und gemeinsam mit der Polizei auch die anderen Vorfälle diskutieren. Sollte das Fahrzeug tatsächlich durch Fremdeinwirkung zerstört worden sein, dann ist das ein weiterer Anschlag auf den friedlichen, bürgerlichen Protest und stellt einmal mehr alle einseitig vorgenommenen Gewaltzuordnungen durch Aktionen, wie „Schnauze voll“ in Frage.
Wir bitten Anwohner und mögliche Zeugen um Unterstützung der polizeilichen Ermittlungen. Und wir fordern alle Menschen auf, Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden, z.B. durch Diskussionen in Sozialen Medien, der Polizei mitzuteilen.“
Jetzt wurden sogar schon die Presse – und auch Künstler an ihrer Arbeit im Hambacher Wald gehindert!!! Das die vor Ort agierenden PolizistInnen damit (bisher) noch durch kommen, bzw. das offensichtlich glauben, finde ich unglaublich! Auch weil PolizistInnen eine Remonstrationspflicht haben und meinem Verständnis nach sich damit auch Befehlen eines Einsatzleiters widersetzen könnten, die sie für unverhältnismäßig halten !
Terminübersicht (von Verheizte Heimat)
Veranstaltungen und Termine (von Initiative Buirer für Buir)
Jeden Sonntag: Waldspaziergang im Hambi – 11:30 Uhr – Buir
30.09. dezentraler Hambi-Aktionstag: Kohleausstieg sofort!
06.10. große NGO-Demo im Hambi – 12 Uhr – Buir
25.-29.10. EndeGelände im Rheinischen Revier
„*AUFRUF ZUR ENDE GELÄNDE AKTION AM 6. OKTOBER 2018* Was im Hambacher Forst in den letzten zwei Wochen geschah, ist erschütternd und kaum zu ertragen. Trotz des schrecklichen Unglücks im Wald wird der Irrsinn fortgesetzt. Neben der Trauer fühlen wir auch Wut: Wir mussten in den letzten zwei Wochen mitansehen, wie die Polizei – im Auftrag der Landesregierung, Hand in Hand mit RWE – räumt, Baumhäuser zerstört, Bäume fällt und die Sicherheit der Aktivist*innen gefährdet. RWE setzt alles daran, den letzten Rest des Hambacher Forstes für die Braunkohle zu roden. Das ist ein Skandal! Das lassen wir nicht zu! Dieser Rodung stellen sich viele mit vereinter Kraft entgegen, denn die Zerstörung des Waldes und der Besetzungen ist einfach nicht hinzunehmen. Der Widerstand wächst: Tausende strömen in diesen Tagen ins Rheinland. Wir sind kraftvoll, vielfältig und entschlossen, für den Erhalt des Hambacher Forstes zu kämpfen. Jetzt mehr denn je! Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Deswegen rufen wir als Ende Gelände Bündnis dazu auf, bereits *am **Samstag, den **6.10.2018 am Hambacher Forst* zusammenzukommmen. Gemeinsam werden wir uns der *Großdemo „Wald retten! Kohle stoppen!“* anschließen. Startpunkt ist um 12 Uhr am Bahnhof Buir. Lasst uns unsere Stimmen erheben und deutlich machen: Hambi bleibt! Klimagerechtigkeit lokal und weltweit! *Unser Symbol gegen die Zerstörung werden Hängematten.* Denn: Wälder zählen zu den beliebtesten Orten der Erholung. Und: RWE darf die Ruhe und die Bewohner*innen im Hambi nicht weiter stören. Gemeinsam lassen wir uns nieder und ziehen eine Rote Linie. Wir rufen alle dazu auf, (rote) Hängematten und roten Stoff mitzubringen. Die Wälder denen, die dran hängen! Über Übernachtungsmöglichkeiten an dem Wochenende informieren wir euch mit der gewohnten Kurzfristigkeit. Wir freuen uns wahnsinnig, in diesem Herbst gleich zwei mal mit euch zusammenzukommen – spontan am 6.10. und natürlich vom 25. bis 29. Oktober bei der lange geplanten Massenaktion. Die Aktion Anfang Oktober wird von Ende Gelände Ortsgruppen & friends getragen. Wenn ihr Nachfragen habt oder diese Aktion im Voraus unterstützen möchtet – z.B. durch die Organisation von Bussen, Mobi-Veranstaltungen oder Siebdruckwerkstätten, meldet euch gerne bei uns: grupla@systemausfall.org <mailto:grupla@systemausfall.org> *Ende Gelände, Hambi bleibt!* One Struggle, One Fight! Am selben Wochenende veranstaltet das Autonome Zentrum (AZ) in Köln das RabAZ. Das AZ ist einer unserer verbündeten Orte, der ebenfalls bedroht ist. Deshalb möchten wir euch auch auf die Aktions- und Vernetzungstage aufmerksam machen: https://az-koeln.org/rabaz/, insbesondere die Soli-Demo am Sonntag, den 7.10. Gemeinsam sind wir viele!“
Noch schneller den Hambacher Wald retten und Kohle stoppen: Großdemo auf 6. Oktober 2018 vorverlegt (Gemeinsame Presseerklärung von BUND, Campact, Greenpeace und Naturfreunde Deutschlands vom 18. September 2018) Berlin/Buir: Nachdem RWE vergangene Woche mit der Räumung der Baumhäuser im Hambacher Wald begonnen hat, ziehen auch Umweltschützer ihre Proteste vor. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands verlegen ihre gemeinsame Demonstration gegen die Rodung des Waldes auf Samstag, 6. Oktober 2018, um RWE vor dem möglichen Start der Abholzung ab 15. Oktober 2018 ein klares Stopp-Signal zu senden. Ursprünglich war die Demo am Tag zuvor (14.10.) geplant.
„Liebe Unterzeichner und Unterzeichnerinnen meiner Petition, liebe klimabewegten Mitstreiter*innen,
dramatische Zeiten für den Hambacher Wald!RWE hat vor einigen Wochen, weit vor Beginn der offiziellen Rodungssaison, verkündet mit den rodungsvorbereitenden Maßnahmen beginnen zu wollen.
Trotz größter öffentlicher Empörung und diverser Apelle, u.a. von der Umweltministerin über Umweltverbände bis hin zur Gewerkschaft der Polizei und des Verdi Landesvorstandes NRW, hat RWE bekräftigt an den Plänen festhalten zu wollen.
An anderthalb Tagen zerstörten RWE-Trupps unter den Augen der Polizei im Wald wertvolle Bodenstrukturen; liebevoll gebaute Infohäuschen, Küchen und Schlafplätze von Menschen, kappten Traversen. Auch ein Baumhaus, was sich relativ nah am Boden befand, wurde abgerissen. „Müll und Unrat entsorgen“ heisst das in den Twittermeldungen der Polizei Aachen.
Große Maschinen fahren in den wertvollen und schützenswerten Wald und fügen ihm so großen Schaden zu.
Diese große Vernichtungsmaschinerie hat RWE zu einem Zeitpunkt in Gang gesetzt, als das Unternehmen schon von der Aufforderung des OVG Münster zu einem Stillhalteabkommen (Verzicht auf Rodungen bis zur dort anhängigen Entscheidung über den Antrag des BUND NRW auf wiederherstellende Wirkung der Klage) gewusst haben muss. Das ist verantwortungslos gegenüber Mensch und Natur und zeugt von destruktivem Charakter.
Lasst uns deshalb an diesem Wochenede ein kreatives und buntes Zeichen gegen Vernichtung und Zerstörung setzen. Kommt – gern in rot und mit roten Accessoires- in den Wald und zeigt eure Solidarität mit den Waldschützer*innen, uns betroffenen Anwohner*innen hier vorort und den durch die Klimakrise weltweit bedrohten Menschen.
Da das Innenministerium die Gegend rund um den Wald inclusive meines Heimatortes Buir als „gefährlichen Ort“ deklariert hat, ist mit verschärften Polizeikontrollen zu rechen, von denen wir uns allerdings nicht abhalten lassen sollten, wenn uns der Erhalt des Waldes und unserer demokratischen Grundrechte wichtig ist.
Hier weitere Infos zum Waldspaziergang von Eva, Michael und allen, die sie unterstützen
Wer mit dem ÖPNV aus größeren NRW-Städten gemeinsam anreisen möchte, findet hier Infos.
Danke für all die wunderbare Solidarität, die derzeit vielerorts zum Ausdruck gebracht wird!
Mit herzlichen und klimabewegten Grüßen,Eure Antje
PS: An dieser Stelle ein Dank an die an die Menschen, die sehr spontan dem campact Aufruf am Donnerstag gefolgt sind und zum Teil direkt von der Arbeit zur Mahnwache kamen und anschliessend mit mir zum Waldbesuch aufgebrochen sind. Das war wunderbar und stärkend!
Und danke an Hubert, der noch spontaner bereit war uns auch fotografisch zu begleiten, und an Andreas (und alle anderen von Buirer für Buir) für all die Unterstützung:
Die Mahnwache ist jetzt eine Dauereinrichtung und jederzeit eine Anlaufstelle für alle, die anreisen.“
Waldführungs-Termine bis Dezember: 16. September, im September zusätzlich an allen anderen Sonntagen, 7. Oktober, 11. November, 9. Dezember, in der Rodungsverhinderungssaison viele weitere Führungen, vielleicht täglich…
„Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann? Monatliche Naturführung im Hambacher Forst der ganz anderen Art mit Michael Zobel (Naturführer) und Eva Töller. In einem einzigartigen alten Laubwald. Doch unaufhaltsam nähert sich die Abbaukante, der Braunkohle-Tagebau Hambach. Und die Bagger stehen bereit, auch noch den Rest des ehemals mehr als 5.500ha großen Waldes mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen abzubaggern und ein mehr als 450 Meter tiefes Loch zu hinterlassen. Wirklich unaufhaltsam? Noch ist der Rest des Waldes da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Seit Ende April 2014 läuft nun schon die vierte Waldbesetzung, junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Baumhäusern bis zu knapp 25 Metern hoch in den Buchen und Eichen. Lernen Sie den Hambacher Forst kennen – die Bäume, die Tiere, die Aktiven, die Besetzungen … eine Meinung kann sich dann jede/r selbst bilden …“
An dieser Stelle standen bis vor kurzem noch meine Berichte inkl. Fotos von den Kundgebungen vor dem BMWi – inkl. meiner Kritik an dem respektlosen Verhalten der IG-BCE-Kundgebung und deren einseitiger Stimmungsmache – leider musste ich gerade fest stellen, dass die betreffenden Passagen verschwunden sind (vermutlich* von mir selber beim Umstrukturieren des Beitrages gelöscht – *…alles andere fände ich schwer beunruhigend…!)
Bin für jeden Tipp dankbar, wie man etwas in WP wieder herstellen kann! (Der Rückgängig-Button greift leider nicht mehr… 😦
Versuche parallel die verschwundenen Infos wieder einzutragen, sobald mir auffällt, was fehlt..;-)Außerdem könnte ich Hilfe gebrauchen beim Setzen von Ankern innerhalb dieses Blogposts, um diesen übersichtlicher und schneller erfassbar zu machen – mit den Anleitungen im Internet bin ich leider noch nicht weiter gekommen…
Was jede(r) einzelne tun kann, um die Rodung des Hambacher Waldes zu verhindern und den damit verbundenen immer dringender werdenen Kohleausstieg mit voran zu bringen!
Sachspenden für den Hambacher Forst
Petitionen und Appelle
HAMBACHER WALD RETTEN & KLIMA SCHÜTZEN (Weact- Campact, von Antje Grothus, Betroffenenvertreterin in der „Kohlekommission“)
Hambacher Wald: Retten statt roden (BUND) Trotz Verhandlungen über den Kohleausstieg will RWE ab Oktober den Hambacher Wald roden. Der einzigartige Urwald soll dem Tagebau Hambach weichen. Unterzeichnet hier unsere EILPETITION zur Rettung des Hambacher Waldes! Aktuell tagt in Berlin die Kohlekommission, um bis Ende des Jahres einen gesellschaftlich tragbaren Ausstieg aus der Kohle zu finden. So lange will RWE aber nicht warten und möchte mit der Motorsäge Fakten schaffen. Der BUND NRW stellt hier sehr umfassende Informationen (Video) zum Hambacher Wald zusammen, unter anderem, warum die Rodungen illegal sind. Um der Klimakrise Einhalt zu bieten, darf die Kohle unter dem Wald sowieso nicht mehr verfeuert werden. Selbst die Gewerkschaft der Polizei fordert einen Verzicht auf die Rodungen, solange die Kohlekommission tagt. Am Hambacher Wald entscheidet sich unter Umständen ein großes Stück weiteren bundesdeutschen Klimaversagens.“
Über 500.000 Unterschriften gegen die Rodung des Hambacher Waldes 20. September 2018 | Kohle, Wälder, Klimawandel Die Unterschriften zur Rettung des Hambacher Waldes nahm NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser entgegen.
Hambacher Wald retten und dich das Klima-schützen (Change)
Kein neues Braunkohlekraftwerk in NRW (weact/ Campact)
ältere Petitionen, leider immer noch hoch aktuell!
Stoppt Braunkohle in Köln-Merkenich!
Keine Erweiterung des Tagebaus Hambach ! Keine Räumung der Waldbesetzung
selber eine Petition beim Petitionsaussschuss des Bundestages einreichen
Divestment – deine Kohle raus aus der Kohle! (und/ oder die deiner Kommune)
Fossil Free Deutschland / 350.org https://gofossilfree.org/de/rwe-divestment/
Urgewald https://urgewald.org/kampagne/kohle-divestment
Deutschlands Bundespensionen fossilfrei machen
„Liebe Unterzeichner_innen der Petition „Kein neues Braunkohlekraftwerk in NRW“, ich möchte euch um Unterstützung bitten. Und zwar habe ich einen offenen Brief formuliert, der sich an die Oberbürgermeister_innen und Landräte der Kommunen richtet, die noch über eine Millionen RWE-Aktien besitzen. Ich möchte euch bitten, diesen Brief in Eurem Namen an diese Oberbürgermeister_innen und Landräte zu versenden. Wenn die OBs viele Briefe von ihren Bürgerinnen und Bürgern erhalten, wird sie das nicht kalt lassen. Den offenen Brief und die Adressen der OBs findet ihr unter: https://gofossilfree.org/de/brief-an-rwe-institutionen/
Ziel dieses offenen Briefes ist es:
a) die OBs über den Konflikt im Hambacher Wald zu informieren
b) die Kommunen aufzurufen, ihre RWE-Aktien zu verkaufen
c) um damit den Rückhalt für RWE durch die Kommunen zu schwächen
d) und damit die Unterstützung für ein neuen Braunkohlekraftwerk in Niederaußem zu schmälern.
–> Den Brief könnt ihr gerne nach euren Bedürfnissen anpassen.
–> Wenn eure Kommune keine RWE-Aktien hat, könnt ihr den Brief anpassen und an eure Landtags- oder Bundestagsabgeordnete schicken. Das wäre auch super!
Bisher habe ich von RWE oder der NRW-Landesregierung kein Einlenken bezüglich BoAplus feststellen können. Das heißt, dass der Antrag für den Bau eines weiteren Braunkohlekraftwerkes in Niederaußem weiterhin bei der Bezirksregierung Köln zur Genehmigung vorliegt. Auf der anderen Seite haben sich aber der BUND und 14 weiteren Initiativen, Kirchenverbänden und Bürger-Bündnisse am 21.08.2018 für ein Kohlemoratorium ausgesprochen(1), was auch Genehmigungsverfahren von Kohlekraftwerken umfasst.
RWE zerstört den Hambacher Wald und den gesellschaftlichen Frieden
Obwohl derzeit in Berlin die Kohlekommission den Ausstieg aus der Kohle verhandelt und obwohl es ein noch offenes Gerichtsverfahren zum Schutz des Hambacher Waldes vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gibt, will RWE am 1.10.2018 mit der Rodung des Hambacher Waldes fortfahren und Fakten schaffen. Und wofür das alles? Damit RWE auch in den nächsten Jahren noch Braunkohle im Tagebau Hambach fördern kann, um das geplante Braunkohlekraftwerk in Niederaußem noch viel Jahrzehnte betreiben zu können.
Den Hambacher Wald retten
Über vierzig Baumhäuser gibt es derzeit im Hambacher Wald und täglich reisen weiter Klimaschützer_innen aus ganz Europa an, um sich der Räumung durch die Polizei und Rodung durch RWE zu widersetzen. Immer mehr Menschen erklären sich solidarisch mit den Protesten im Hambi und posten bei Facebook und Twitter Fotos von sich mit den Hashtags: #hambibleibt, #sonstkommich, #Kohleausstieg, @HambiBleibt, @AktionUnterholz, @Ende__Gelaende
In diesem Sinne. Liebe Grüße euer Tim PetzoldtPS: Die Ergebnisse unserer Recherche über die RWE-Kommunen haben wir veröffentlicht unter: https://www.greenpeace-koeln.de/kommunen-bereiten-verkauf-von-rwe-aktien-vor/
(1) https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bis-ausmass-des-kohleausttiegs-klar-ist-inititiativen-fordern-braunkohle-moratorium-31142302 „
Aktionen/ Wie auch DU Einfluss nehmen kannst!
Über vierzig Baumhäuser gibt es derzeit im Hambacher Wald und täglich reisen weiter Klimaschützer_innen aus ganz Europa an, um sich der Räumung durch die Polizei und Rodung durch RWE zu widersetzen. Immer mehr Menschen erklären sich solidarisch mit den Protesten im Hambi und posten bei Facebook und Twitter Fotos von sich mit den Hashtags: #hambibleibt, #sonstkommich, #Kohleausstieg, @HambiBleibt, @AktionUnterholz, @Ende__Gelaende(1) https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bis-ausmass-des-kohleausttiegs-klar-ist-inititiativen-fordern-braunkohle-moratorium-31142302 „
„Energiewende für Wald und Mensch – Das Spiel 2018 @wmspiel2018 Mit SonnenKraft☀️ statt BraunKohle🔥: Wald🌳 und Land🍎 bewahren, natürlichen Wasserkreislauf wieder schließen💧einander zuhören❤️
Ab dem 1. Oktober 2018 will RWE den #HambacherForst für den Tagebau Hambach weiter roden, um Braunkohle zu fördern. Die Braunkohle wird zu einem großen Teil für die Stromerzeugung verbrannt. Ein weiteres Beispiel dafür, dass wir Menschen aktuell mehr zerstören, als sich regenerieren kann. Wir Menschen sind Teil der Ökosysteme dieser Erde. Deren Bestehen und Funktionieren ist Basis für unser Überleben. Wie können wir wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommen? Wie können wir ganz konkret den #HambacherForst retten?
Lasst uns gemeinsam die zentralen Fragen und Antworten zur Energiewende im Rheinischen Revier finden! Die Zeit läuft.
Auf Twitter wollen wir Fragen und Antworten zu sechs Themen sammeln. Alle können Beiträge einstellen. Wer noch Antworten auf eine Frage sucht, kann gerne auch nur die Frage stellen. Zur Zuordnung braucht die Frage neben #wmspiel2018 einen Themen-Hashtag. Wer keinen Twitter-Account hat, kann Beiträge in das Kontaktformular eingeben. Wir stellen sie dann auf Twitter ein. Die Fragen und Antworten sind auf jeweils max. 280 Zeichen begrenzt.
Spiel mit!https://twitter.com/hashtag/wmspiel2018″
Naturführungen im Hambacher Forst (Michael Zobel)
„Presseeinladung vom 20.09.2018 Einladung zur Pressekonferenz anlässlich des tragischen Unfalltods eines Journalisten im Zusammenhang mit den Räumungen im Hambacher Forst https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/presseeinladung-vom-20-09-2018/ Kerpen-Buir, 20. September 2018. Anlässlich des tragischen Unfalltodes eines Journalisten bei der Räumung im Hambacher Forst laden die Initiative Buirer für Buir, Aktivist*innen der Besetzung im Hambacher Forst, Ende Gelände und die Aktion Unterholz am Freitag, den 21.09.2018, um 10 Uhr zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Diese findet im Hambi-Solidaritätscamp auf der Obstwiese in Kerpen-Manheim statt, am Ende der Straße „Am Wäldchen“. Anschließend sind Interviews mit aus Baumhäusern geräumten Aktivist*innen möglich. Die Aktivist*innen und Initiativen vor Ort sind tief erschüttert und in trauernden Gedanken bei den Freund*innen und der Familie des Verunglückten. Bundesweit, etwa in Köln, Tübingen, Nürnberg und Berlin, kamen gestern Abend Menschen zu Gedenkminuten zusammen. Die Landesregierung kam gestern der gemeinsamen Forderung verschiedener Protestbündnisse nach, die Räumung einzustellen. Innenminister Reul appellierte an die Waldbesetzer*innen, den Wald freiwillig zu räumen. Hierzu erklärt Jörn Luca Eschbach aus dem Hambacher Forst: „Nach dieser Tragödie brauchen wir Zeit und Ruhe zum Trauern. Dass Reul in Folge des Unfalls nun ein Ende der Besetzung fordert, halten wir für würdelos. Darin erscheint der durchsichtige Versuch, dieses Unglück für politische Zwecke zu instrumentalisieren.“ „Die gefährliche Räumung und die irrsinnige Rodung des Waldes dürfen nicht weitergehen. Zu diesem Zeitpunkt den Einsatz gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung durchzudrücken ist nicht nur unerträglich für Angehörige, Freund*innen und Betroffene, sondern angesichts des politischen Willens auch undemokratisch. Wir brauchen jetzt Ruhe und sozialen Frieden in der Region“, sagt Hubert Perschke von der Initative Buirer für Buir. Am Donnerstag, den 20.09.2018, fand in Buir eine Gedenkkundgebung für einen Moment des gemeinsamen Trauerns statt. Beim nächsten Waldspaziergang am 23.09. soll das Aachener Friedenskreuz an der Unfallstelle im Wald niedergelegt werden. Seit vergangenem Donnerstag wird im Hambacher Forst geräumt. Über 10.000 Menschen demonstrierten in den vergangenen Tagen bei Mahnwachen, Waldspaziergängen und Blockadeaktionen für einen sofortigen Kohleausstieg und den Erhalt des Waldes. Sie sprechen dabei laut einer von der ZEIT in Auftrag gegebenen Umfrage für ca. 75% der deutschen Bevölkerung. Bundesweit gab es Solidaritätsdemonstrationen in mehr als einem dutzend Städten. Kontakt: Für Hintergrundgespräche, Interviews oder bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Auch Studiointerviews in Köln, Düsseldorf und Berlin sind möglich. Buirer für Buir: Hubert Perschke, 01515 5660800, info@buirerfuerbuir.de Waldbesetzung: Jörn Luca Eschbach, 0163 1425943, press_hambachforest@riseup.net Ende Gelände: Karolina Drzewo, 0152 04560800, presse@ende-gelaende.org, ende-gelaende.org Aktion Unterholz: Maja Rothe 01577 0955347, presse_unterholz@riseup.net, aktion-unterholz.org“
13.09.2018 Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz zur Räumung im Hambacher Forst https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/presseeinladung-vom-13-september-2018/ Kerpen-Buir, 13. September 2018. Heute Vormittag beginnt die Landesregierung mit der Räumung im Hambacher Forst. Begründet wird diese abrupte Maßnahme mit Brandschutzregelungen, die in den kürzlich zu baulichen Anlagen umdefinierten Baumhäusern nicht gegeben seien. Landes- und Bundesregierung wollen sich aus der Verantwortung ziehen. Die Bauministerin Ina Scharrenbach soll nun die Legitimation für den RWE-Konzern und die von der Landesregierung befehligte Polizei bringen, um noch vor der offiziellen Rodungsperiode unwiderrufliche Fakten schaffen. Damit beginnt heute eine bundesweite Massenmobilisierung. Tausende Menschen werden sich in den nächsten Tagen mit Demonstrationen, Sitzblockaden und Waldspaziergängen für den Erhalt des Waldes einsetzen. Die Initiative Buirer für Buir, Aktivist*innen der Besetzung im Hambacher Forst, Ende Gelände und die Aktion Unterholz laden heute zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Diese findet um 14:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir statt. Die heutigen Räumungsarbeiten sind ein erneuter Höhepunkt der Eskalation im Konflikt um den Hambacher Forst erneut zu. Die Räumung soll den Widerstand in und um den Hambacher Forst brechen. Denn der Wald und seine BewohnerInnen sind in den letzten Jahren zu einem Kristallisationspunkt für die Umweltbewegung und AktivistInnen und BürgerInnen vor Ort geworden. Deshalb will Innenminister Reul im Namen der Landesregierung den Großeinsatz der Polizei nun schnellstmöglich durchzusetzen. Für heute, den 13. September um 16 Uhr ist eine Demonstration gegen die Zwangsräumungen und für den Erhalt des Hambacher Forstes angekündigt. Die Besetzer*innen des Waldes stellen sich darauf ein, die Räumung der über 60 Baumhäuser über mehrere Wochen zu verhindern. Ende Gelände kündigt für den 25. – 29. Oktober Blockaden von Kohleinfrastruktur am Tagebau Hambach an. Ab dem Wochenende wird Aktion Unterholz mit zivilem Ungehorsam die Zerstörung des Waldes aufhalten. Zu den heutigen Entwicklungen äußern sich Vertreter*innen des breiten Protestspektrums wie folgt: „Die Eskalation des Konfliktes durch RWE stellt für Buir einen tiefen Einschnitt in unsere Lebensqualität dar. Neben dem Wald und unseren Nachbarorten verlieren wir auch unseren Frieden. Der Hambacher Wald, für uns Symbol einer zukunftsorientierten Gesellschaft, droht nun zum Mahnmal für die Zerstörung unserer Zukunft zu werden. Wir fühlen uns von den Verantwortlichen in Bund und Land alleine gelassen – vergessen.“, so Andreas Büttken von der Initiative Buirer für Buir. „Wir verteidigen den Wald gegen RWE und Innenminister Reul. In den Bäumen kämpfen wir für Klimagerechtigkeit und gegen den Kapitalismus. Es wird kein Leichtes, uns aus dem Wald zu kriegen.“, sagt Aktivist Momo von der Waldbesetzung im Hambacher Forst. „RWE überschreitet mit der Räumung eindeutig eine rote Linie für das Klima. Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung hier Konzern-Profite und nicht das Klima schützt. Wir fordern den Kohleausstieg als Sofortmaßnahme für globale Klimagerechtigkeit“, sagt Karolina Drzewo, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände. „Die Zerstörung des Hambacher Forsts ist untragbar. Wir werden deshalb ab diesem Wochenende mit Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams die Räumungen und Rodungen von Polizei und RWE verhindern. Durch diese Aktionsform nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand.“, so Jan Pütz von der Aktion Unterholz. Kontakt: Für Hintergrundgespräche, Interviews oder bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Buirer für Buir: Gerhard Kern, 01733660030, info@buirerfuerbuir.de Waldbesetzung: Momo, 01631425943, press_hambachforest@riseup.net Ende Gelände: Karolina Drzewo, 0152 04560800, presse@ende-gelaende.org, ende-gelaende.org Aktion Unterholz: Jan Pütz, 0177 996957489, presse_unterholz@riseup.net, aktion-unterholz.org Die Pressekonferenz findet um 14:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir, statt.
Ende Gelände schlägt Alarm vor RWEs Brandherd + Massiver Polizeieinsatz räumt Baumhäuser im Hambacher Forst + Regierung macht sich zum Handlanger von Profitinteressen https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-vom-13-september-2018/ Kerpen-Buir, 13.09.2018. RWE räumt seit dem Morgen mithilfe eines massiven Polizeiaufgebots die Baumhäuser im Hambacher Forst. Die Landesregierung von NRW ordnete gestern durch die Bauministerin Ina Scharrenbach die sofortige Räumung der Waldbewohner*innen an. Begründet werden die Räumung und der Einsatz von mehreren Hundertschaften der Polizei mit „Gefahr aus Brandschutzgründen“. „Der Hambacher Forst ist der Feuermelder in der Klimadebatte. Wir schlagen Alarm und rufen zum Handeln auf. Schlimmere Hitzesommer können nur verhindert werden, wenn der Brandherd der Klimakrise mit einem sofortigen Kohleausstieg gelöscht wird“, so Sprecherin Karolina Drzewo. „RWE heizt nicht nur die Klimakrise, sondern auch den Konflikt um den Erhalt des Hambacher Forstes willentlich an. Wir von Ende Gelände verurteilen, dass die Landesregierung von NRW den Konzern unterstützt, statt das Klima zu schützen. Der Landesregierung und RWE sind die Argumente ausgegangen und nun zwingen sie die Kommunen mit einer vorgeschobenen Begründung dazu ihr dreckiges Geschäft zu verrichten. Die Räumung der Baumhäuser und Rodung des Hambacher Forstes müssen sofort gestoppt werden! Die Bundesregierung macht sich mit schuldig: Sie schaut zu anstatt im Sinne des Gemeinwohls den sofortigen Kohleausstieg zu beschließen. Die Bundesregierung zeigt mal wieder ihr wahres klimapolitisches Gesicht“, so Sprecherin Karolina Drzewo. Die anhaltende Räumung der Baumhäuser setzt den Einsatz vom 6. September fort, an dem RWE bereits eine Baumhaus-Plattform zerstörte und Bäume fällte. Ende Gelände rief daraufhin gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Aktion Unterholz, der Bürger*inneninitiative Buirer für Buir und Waldbewohner*innen den sogenannten Tag X aus. Die Polizei brach ihren Einsatz daraufhin ab. Heute laden die Gruppen erneut zu einer Pressekonferenz ein: Diese findet statt um 14:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir. „Es ist ein großer Erfolg, dass wir als Klimagerechtigkeitsbewegung letzte Woche den Abbruch der Räumungsarbeiten erreichten. Am folgenden Tag bauten hunderte Menschen mit der Aktion Unterholz die zerstörten Strukturen wieder auf und am Sonntag setzten sich 1300 Menschen beim Waldspaziergang für den Erhalt des Hambacher Forstes ein. Die Menschen nehmen nicht länger hin, dass ein Konzern mithilfe der Polizei unsere Zukunft zerstört. Ende Gelände wird im Oktober die zerstörerische Kohleinfrastruktur blockieren und ein deutliches Zeichen für Klimagerechtigkeit setzen“, so Drzewo. Auf Druck des Oberverwaltungsgerichts Münster sicherte RWE letzte Woche zudem zu, nicht vor dem 14. Oktober 2018 mit der Rodung des Waldes zu beginnen. Dennoch hält RWE an einer Räumung der Waldbewohner*innen fest. Der vergangene Donnerstag und heutige Tag beweisen, dass RWE trotz Stillhaltezusage willentlich Wald zerstört. Ende Gelände wird sich Anfang Oktober 2018 mit einer Aktion zivilen Ungehorsams der Räumung und Rodung des Waldes entgegenstellen. Vom 25. bis 29. Oktober, fordert Ende Gelände dann gemeinsam mit Aktivist*innen aus ganz Europa in einer Massenblockade des Braunkohletagebaus Hambach den sofortigen Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit weltweit. Kontakt: Karolina Drzewo, Pressesprecherin Ende Gelände: +49 152 04560800 presse@ende-gelaende.org www.ende-gelaende.org
Pressemitteilung von Ende Gelände vom 06.09.2018 https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-vom-06-09-2018/ Kerpen-Buir, 06.09.2018. Heute Morgen um 10 Uhr hat die Polizei damit begonnen, Baumhäuser im Hambacher Forst anzugreifen und Bäume zu entasten. Der Kohle-Konzern RWE lässt die Baumhäuser der Waldschützer*innen von der Polizei räumen, weil er für dreckige Braunkohle-Verstromung den Wald roden will. Die Landesregierung ist mit dafür verantwortlich, dass die Polizei schon vor Beginn der offiziellen Rodungs-Saison am 1. Oktober den Wald zerstört. Ende Gelände und weitere Klimaschützer*innen werden sich deshalb ab sofort noch entschlossener für den Wald und für Klimagerechtigkeit einsetzen. „RWE überschreitet rote Linien und gefährdet damit die einzigartige Natur im Wald und das Leben von Menschen weltweit. Wir werden die Räumung und Rodung des Hambacher Forsts gemeinsam mit vielen Menschen verhindern, als Teil der globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit. Wir von Ende Gelände stellen uns mit unseren Körpern schützend zwischen die Kettensägen von RWE und den Wald. Es ist absurd und verantwortungslos, einen Wald zu roden, um mit der Verfeuerung von Braunkohle die Klimakrise weiter anzuheizen“ sagt Karolina Drzewo, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände. „RWE will im Hambacher Forst Fakten schaffen, während in Berlin über den Kohleausstieg verhandelt wird. Die politisch Verantwortlichen verweigern sich ihrer Verantwortung für Klimagerechtigkeit. Stattdessen unterstützt NRW-Innenminister Reul die Rodung mit einem Großeinsatz der Polizei und macht sich damit zum Handlanger von RWEs Wirtschaftsinteressen. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen gemeinsam aktiv werden und uns für den Wald und für unsere Zukunft einsetzen“, so Karolina Drzewo. Für heute (Donnerstag, 6.9.) lädt das Aktionsbündnis Ende Gelände gemeinsam mit der Bürgerinitiative Buirer für Buir, Aktivist*innen aus der Waldbesetzung und der Aktion Unterholz zu einer Pressekonferenz in Buir ein: Diese findet statt um 15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir. Wenn Landesregierung und Polizei den Einsatz im Wald nicht sofort stoppen, dann beginnt morgen (Freitag, 7.9.) die Aktion Unterholz mit spontanen Blockaden und massiven Protesten im und um den Hambacher Forst. Aktivist*innen aus Deutschland sowie aus ganz Europa werden erwartet. Ende Gelände ruft dazu auf, sich an der Aktion Unterholz zu beteiligen. Ende Gelände wird diesen Herbst mit zwei Aktionen die Braunkohle-Infrastruktur rund um den Hambacher Forst blockieren, um den Hambacher Forst zu retten und damit den Kohleausstieg einzuleiten. Am 6. und 7. Oktober 2018 wird sich das Bündnis mit einer Aktion zivilen Ungehorsams der Rodung des Waldes entgegenstellen. Vom 25. bis 29. Oktober 2018 fordert Ende Gelände gemeinsam mit Aktivist*innen aus ganz Europa bei einer Massen-Blockade des Braunkohle-Tagebaus Hambach den sofortigen Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit weltweit. Kontakt: Karolina Drzewo, Pressesprecherin Ende Gelände: +49 152 04560800 presse@ende-gelaende.org www.ende-gelaende.org
Presseeinladung vom 6. September 2018 https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/presseeinladung-vom-6-september-2018/ Kerpen-Buir, 06. September 2018. „Heute Vormittag begann RWE mit Rodungen im Hambacher Forst. In den frühen Morgenstunden rückte ein Großaufgebot der Polizei in den Wald ein, gegen halb elf wurde der erste Baum gefällt. Damit schaffen der RWE-Konzern und die von der Landesregierung befehligte Polizei noch vor der offiziellen Rodungsperiode unwiderrufliche Fakten. Mit dem sogenannten Tag X beginnt heute eine bundesweite Massenmobilisierung. Tausende Menschen werden sich in den nächsten Tagen mit Demonstrationen, Sitzblockaden und Waldspaziergängen für den Erhalt des Waldes einsetzen. Die Initiative Buirer für Buir, Aktivist*innen der Besetzung im Hambacher Forst, Ende Gelände und die Aktion Unterholz laden heute zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Diese findet um 15.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir statt. Anschließend fahren wir gemeinsam in den Hambacher Wald, wo wir für Interviews zur Verfügung stehen. Die heutigen Rodungsarbeiten spitzen den Konflikt um den Hambacher Forst erneut zu. Das Bundesumweltministerium, die Gewerkschaft der Polizei und Verdi, Anwohner*innen und Umweltschützer*innen hatten in den vergangenen Wochen ein Kohle-Moratorium und einen Rodungsstopp gefordert. Die Berliner Kohlekommission droht zu scheitern, mehrere Mitglieder kündigten für den Fall einer Rodung ihren Ausstieg aus dem Gremium an. Dennoch ordnete Innenminister Reul im Namen der Landesregierung den Großeinsatz der Polizei an, um die Baumfällungen für RWE durchzusetzen. Für Sonntag, den 09. September, ruft die Initative Buirer für Buir zu einer Demonstration in Verbindung mit einem Waldspaziergang auf. Die Besetzer*innen des Waldes stellen darauf ein, die Räumung der über 60 Baumhäuser über mehrere Wochen zu verhindern. Ende Gelände kündigt für den 06. Oktober, sowie für den 25. – 29. Oktober Blockaden von Kohleinfrastruktur am Tagebau Hambach an. Ab morgen, Freitag, 07.09., wird die Aktion Unterholz mit zivilem Ungehorsam die Zerstörung des Waldes aufhalten. Zu den heutigen Entwicklungen äußern sich Vertreter*innen des breiten Protestspektrums wie folgt: „Die Eskalation des Konfliktes durch RWE stellt für Buir einen tiefen Einschnitt in unsere Lebensqualität dar. Neben dem Wald und unseren Nachbarorten verlieren wir auch unseren Frieden. Der Hambacher Wald, für uns Symbol einer zukunftsorientierten Gesellschaft, droht nun zum Mahnmal für die Zerstörung unserer Zukunft zu werden. Wir fühlen uns von den Verantwortlichen in Bund und Land alleine gelassen – vergessen“, so Andreas Büttgen von der Initiative Buirer für Buir. „Wir verteidigen den Wald gegen RWE und Innenminister Reul. In den Bäumen kämpfen wir für Klimagerechtigkeit und gegen den Kapitalismus. Es wird kein Leichtes, uns aus dem Wald zu kriegen“, sagt Aktivist Momo von der Waldbesetzung im Hambacher Forst. „RWE überschreitet mit der Räumung und Rodung eindeutig eine Rote Linie für das Klima. Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung hier Konzern-Profite und nicht das Klima schützt. Wir fordern den Kohleausstieg als Sofortmaßnahme für globale Klimagerechtigkeit“, sagt Karolina Drzewo, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände. „Die Zerstörung des Hambacher Forsts ist untragbar. Wir werden deshalb ab morgen mit Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams die Räumungen und Rodungen von Polizei und RWE verhindern. Durch diese Aktionsform nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand“, so Anna Schönberg von der Aktion Unterholz. Kontakt: Für Hintergrundgespräche, Interviews oder bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Buirer für Buir: Andreas Büttgen, 0173 5146141, info@buirerfuerbuir.de Waldbesetzung: Momo, press_hambachforest@riseup.net Ende Gelände: Karolina Drzewo, 0152 04560800, presse@ende-gelaende.org, ende-gelaende.org Aktion Unterholz: Anna Schönberg, 01775944678, presse_unterholz@riseup.net, aktionunterholz.org Die Pressekonferenz findet heute um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Bahnstraße 42 in 50170 Kerpen-Buir, statt.“
Hintergrundsinfos zum Hambacher Wald und was er und seine Besetzung mit dem dringend notwendigen Kohleausstieg zu tun hat…
„Gewerkschaft verlangt Rodungsstopp Während sich in NRW die Landesregierung und der Betriebsrat des Kohlekonzerns RWE für die weitere Abholzung des Hambacher Waldes einsetzen, unterstützt der Landesvorstand der Gewerkschaft Verdi nun die Forderung der Umweltverbände nach einem Rodungsstopp.“
„Hambacher Forst: Das „Wackersdorf der Klimabewegung“?
Während in Berlin die Kohlekommission über den Kohleausstieg berät, droht RWE im Rheinland unwiderrufliche Fakten zu schaffen. Der Energiekonzern will ab Oktober die letzten Reste des Hambacher Forstes dem Braunkohletagebau opfern. :angry:
Vor Ort wächst der Druck auf die KlimaaktivistInnen, die sich für den Erhalt des Waldes einsetzen. Doch auch der Widerstand gegen das Vorhaben von RWE wird immer größer. Erste Medien schreiben bereits, dass der Hambacher Forst zum „Wackersdorf der Klimabewegung“ werden könnte. Die Politik muss jetzt den Mut haben, den akuten Konflikt im Hambacher Forst zu entschärfen! Alle Hintergründe: www.umweltinstitut.org/hambacher-forst-rwe-1808″
„Mutwilliger Zerstörungsakt“ RWE will den Hambacher Wald für Kohle roden, zugleich erarbeitet die Kohlekommission den Ausstieg aus dem Fossilbrennstoff: Interview mit Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser.“
BUND-Klage gegen Hambach
Hambacher Wald retten – warum und wie? (BUND)
Ein Wald sieht rot
Der 33. DIW Wochenbericht „Erfolgreicher Klimaschutz durch zügigen Kohleausstieg in Deutschland und Nordrhein-Westfalen“: Energiewirtschaftlichen Analysen zufolge kann die Versorgungssicherheit in NRW (und in Deutschland) mit einem Braunkohleausstieg in NRW gewährleistet werden. „Sämtliche Braunkohlekraftwerke und viele Steinkohlekraftwerke können bis 2030 abgeschaltet werden. Das Auslaufen des Braunkohleabbaus in NRW kann so gestaltet werden, dass im Tagebau Garzweiler II keine zusätzlichen Ortschaften weichen müssen. Auch kann der schützenswerte Wald im Tagebau Hambach angesichts reduzierter Abbaumengen erhalten werden.“
Klimaallianz: „Die Nutzung von Kohle zerstört Dörfer und vertreibt Menschen aus ihrer Heimat – ob in Deutschland oder Kolumbien. Der Schadstoff-Ausstoß aus der Verbrennung von Kohle heizt gefährlich das Klima an und belastet unsere Gesundheit durch Feinstaub und Quecksilber.
Längst ist klar: Werden die Kohlekraftwerke nicht erheblich gedrosselt, wird Deutschland sein Klimaziel verfehlen und die Energiewende nicht bewältigen können. Die Klima-Allianz Deutschland setzt sich deshalb für ein schrittweises und sozial verträgliches Ende des Braunkohletagebaus und das Abschalten der Kohlekraftwerke ein. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien – Deutschland muss deshalb Stück für Stück aus der Kohle aussteigen.“
Offener Brief des Aktionsbündnisses Stommelner Bürger „Leben ohne Braunkohle“ an den Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Johannes Remmel (8.3.17)
Buirer für Buir „Wir bieten unter anderem Informationen rund um den Tagebau Hambach, die von ihm ausgehenden Belastungen für unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität. Dabei sind wir stets um Sachlichkeit bemüht, wollen aber auch ein Gegengewicht zu den einseitigen Informationen bilden, die von RWE verbreitet werden.“
BuirerFuerBuir (auf FB)
„Verheizte Heimat: Wir besetzen und bewohnen Bäume, stellen gelbe Kreuze auf unsere vom Bagger bedrohten Grundstücke, ziehen als Menschenkette rote Linien in die rheinische Landschaft, veranstalten ökumenische Pilgergebete oder Klimacamps, legen Kohlezüge lahm, ketten uns an Bagger oder laden zu Exkursionen durch untergehende Orte ein — seit über dreißig Jahren ist der Widerstand gegen den menschen- und umweltfeindlichen rheinischen Braunkohle-Tagebau so vielfältig, kreativ, energisch und bunt wie die Menschen, die davon betroffen sind. Gleichzeitig wohnen zehn Kilometer von den Orten der Zerstörung entfernt Menschen, die keine Ahnung davon haben, welches menschliche Leid, welcher Raubbau an Kultur und Natur sich vor ihrer Haustür abspielt — und wie weitreichend die Folgen des Kohle-Abbaus und der Kohle-Verstromung nicht nur global, sondern auch ganz konkret lokal im Rheinland sind.“
„Tschö RheinEnergie“: „Die RheinEnergie AG spart am Klimaschutz und der Gesundheit der Bürger. Wir machen eine Kampagne zur Abschaltung des Braunkohleblocks in Köln-Merkenich“
„Kreativ – Friedlich – Unbequem Kreativ gegen Kohle ist eine Bürgerinitiative, die mit friedlichen und kreativen Mitteln auf die Folgen der Braunkohleverstromung aufmerksam macht.“
HambacherForstBesetzung (auf FB)
WICHTIG zumindestens anschließend zu lesen, da sie den Blick auf so manchen Artikel und/ oder Polizeibericht relativieren….: Stellungnahmen und Anfragen zur Richtigstellung, siehe ganz unten
*24.09.2018* *Greenpeace wirft RWE Rechtsbruch vor* https://www.neues-deutschland.de/artikel/1101408.gutachten-hambacher-forst-greenpeace-wirft-rwe-rechtsbruch-vor.html?pk_campaign=Newsletter
*26.09.2018* *Ruhige Räumung* Es sind Szenen, die zu erwarten waren. Am frühen Dienstagmorgen rückt die Polizei mit schwerem Gerät im Baumhausdorf »Bee-chtown« an. Vor nicht einmal einer Woche starb hier der Fotograf und Blogger Steffen Meyn beim Sturz von einer Brücke. . https://www.neues-deutschland.de/artikel/1101563.ruhige-raeumung.html?pk_campaign=Newsletter
*27.09.2018* *Umweltaktivistin im Hambacher Forst abgestürzt und verletzt * https://www.berliner-zeitung.de/politik/umweltaktivistin-im-hambacher-forst-abgestuerzt-und-verletzt-31357858
*Gestern vor einer Woche.* /Note: Folgendes wurde geschrieben von einem Menschen aus der Bewegung und spiegelt daher die Wahrnehmung dieser einer Person, nicht der ganzen Bewegung./ *Rückblick zu dem Danach und dem Wie-auch-immer-weitermachen (müssen). https://hambacherforst.org/blog/2018/09/27/gestern-vor-einer-woche/
*Solidarität mit der Treburer Waldbesetzung* Die zerstörerische Ausweitung des industriellen Kapitalismus hat viele Gesichter. Ob im Zusammenhang mit der Enteignung von Land in Notre-Dame-des-Landes, dem Angriff auf die indigene Unabhängigkeit auf Turtle Island oder der Zerstörung der Natur im Rheinland, es ist klar, dass unser Widerstand gegen dieses System der Ausbeutung und Zerstörung solidarisch ist! https://hambacherforst.org/blog/2018/09/27/solidaritaet-mit-der-treburer-waldbesetzung/
*Greenpeace besetzt Staatskanzlei wegen Hambacher Forst* Greenpeace fordert Ministerpräsident Armin Laschet zu einem Streitgespräch in Sachen Hambacher Forst auf. https://www.wr.de/politik/greenpeace-besetzt-staatskanzlei-wegen-hambacher-forst-id215427835.html
*Der Irrsinn im Wald * Nach einem tragischen Todesfall wurde die Räumung des Hambacher Forsts letzte Woche für einige Tage ausgesetzt. Seit Montag wird wieder geräumt, doch der Widerstand wird noch lange anhalten. Schweizer Geld für RWE UBS an der Spitze Die Kreditgeber und Grossaktionäre des deutschen Energiekonzerns RWE geraten wegen der Ereignisse im Hambacher Forst unter Druck. https://www.woz.ch/1839/klimaawandel/der-irrsinn-im-wald
„Hambacher Forst 500 Windräder könnten die Braunkohle aus dem Wald ersetzen
RWE sagt, ohne die Braunkohle unter dem Hambacher Forst sei die Stromversorgung gefährdet. Exklusive Berechnungen zeigen: Das stimmt so nicht. Tatsächlich geht es um etwas ganz anderes.“
Protest gegen Braunkohle RWE – nichts gelernt? Wyhl, Wackersdorf, Gorleben: Wenn Bürger aufbegehren, haben Konzerne keine Chance. Nun wird im Rheinland ein Forst zum Schauplatz des Protests, der RWE-Konzern will ihn für die Braunkohle roden. Und er kann den Konflikt nur verlieren. (Süddeutsche Zeitung 28.8.18)
Stiller Kohle-Protest in der Bundespressekonferenz Den Demonstranten geht es um den Hambacher Forst, der aufgrund des Braunkohle-Tagebaus vor der Rodung steht. Ihr Adressat: Wirtschaftsminister Peter Altmaier. (Handelsblatt , 26.8.18)
Den Protest nach Berlin bringen Ende-Gelände-Aktivisten befragen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) (Neues Deutschland 26.8.18)
zwar stammt der folgende Artikel aus dem August 2017, hat meiner Ansicht nach aber nichts von seiner Aktualität verloren: Braunkohleabbau in NRW: Fuchs gegen die Maschine Im rheinländischen Revier spitzt sich ein alter Konflikt zu: Bürger und Umweltaktivisten planen Klimacamps gegen RWE, die Polizei fürchtet Krawalle wie beim G20-Gipfel. Eine Reportage von Christian Parth, Garzweiler (Dieser Text gehört zur Reportageserie Überland. Sieben Lokalreporter berichten für ZEIT ONLINE aus ihrer Region. Die Serie ist Teil unseres Pop-up-Ressorts #D17, in dem wir Deutschland Deutschland erklären wollen.)
Habeck liest der Umweltministerin beim Klimaschutz die Leviten (Huffington Post, 24.8.18)
Im TV / Online bzw. Kino
„Bei der NDR-Talkshow „Titchen und Bommes“ am Freitag abend, 14.9. entstanden teils sehr interessante Diskussionen. Sendungsthema war ein etwas fragender Blick auf Männlichkeit, worum es immer mal wieder ging. Doch warum ich es hier über die Liste schicke ist, dass in der Redezeit des ebenfalls geladenen Physikers Harald Lesch ausführlich über den Klimawandel und die untätige/zerstörerische Politik gesprochen wurde. *Ganz am Ende dieses Videos schließt die Moderatorin mit den Worten*: …“und dass sie [die jungen Leute] nicht aus dem Hambacher Forst getragen werden!“ https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_bommes/Wissenschaftsjournalist-Harald-Lesch,tub444.html Tat mir ganz gut das vorhin zu sehen, als ich grad von einer gut besuchten Kasseler Hambi-Asamblea mit 80-100 Menschen kam. 🙂 Es zeigt: Die Diskussionen werden nicht nur von uns linksradikalen Visionär*innen geführt sondern sind sehr wohl auch im bürgerlichen Spektrum präsent – anders vielleicht aber doch sehr klar. Mir macht das Mut. Übrigens kann ich auch empfehlen, die Sendung ganz zu gucken: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_bommes/Tietjen-und-Bommes,sendung815864.html Macht Freude und hilft vielleicht beim Runterkommen.“
„mal was real-satirisches zum hambi!?! dann kuckst du: https://www.zdf.de/comedy/heute-show/heute-show-vom-14-september-2018-100.html -ab 11min.30sec. u. ernsthaft: https://www.zdf.de/comedy/heute-show/what-the-fakt-hambacher-forst-braunkohle-rwe-abholzung-102.html „
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/video-podcast/index.html (ab min 22:30) Manches kann man wirklich nur mit Humor ertragen… (anschließend Beitrag zu Luftschadstoffhintergrundmessung in Wilhelmsburg…)
„Maybrit Illner“ : Der heiße Planet – sind wir zum Verzicht bereit?, (ZDF, 63:40 min, 23.8.18, )
Ausschnitte daraus: „Wir müssen noch mehr tun“ Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte bei „maybrit illner“: Wir haben schon eine ganze Menge erreicht beim Klimaschutz. Aber es reicht noch nicht. Wir müssen noch mehr tun. Als einziges Land steigen wir aus der Atomkraft und aus der Kohle … ( 2 min, 23.08.2018)
„Wir könnten bessere Regeln machen“ Grünen-Chef Robert Habeck bei „maybrit illner“: Ich glaube, es ist ausgeschlossen, dass wir darauf setzen, dass sich alle Menschen perfekt benehmen. Aber wir könnten bessere Regeln machen. Und dann kommen wir Schritt für Schritt voran. (1 min, 23.08.2018)
….und warum Bäume und Wälder noch wichtiger sind, als wir bisher schon wussten und lang bestehende Wälder etwas ganz anderes sind als neu auf geforstete…und das auch noch Jahrtausende später…! Die Spuren bleiben Abholzung verändert Ökosysteme für Jahrtausende: Es ist Tausende Jahre her, dass die Maya Regenwälder abholzten, um Städte zu bauen und Felder anzulegen – aber die Folgen für die Umwelt sind noch immer messbar. (nano 24.08. 2018, 3 sat, 2:29 min)
…und unbedingt anschauen! u.a. zu Klagen gegen RWE ab circa min 34:30
Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen: Zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA haben Ermittlungen gegen Exxon und andere Ölfirmen aufgenommen wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=74819
noch 6 Tage abrufbar
„Liebe Klima-Aktivistas. Ein sensationeller Kinotrailer im Star Wars Style. https://vimeo.com/286849197 Dieser Trailer wird sehr sehr bald in vielen Programmkinos zu sehen sein. Vorab veröffentlichen wir ihn schonmal im weltweiten Netz. Wir wünschen uns eine möglichst virale Verbreitung und bedanken uns bei allen Mitwirkenden. may the forst be with you.
Helft bei der Verteidigung des zauberhaften Hambis. mit den allerbesten Todde“
Traumsommer oder Klimakatastrophe? Jeden Tag Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad – viele genossen in den vergangenen Wochen den „Traumsommer 2018“. Doch ein dumpfes Gefühl bleibt … ( Panorama 9.8.18, 5:45min, ab min 1:08 zum Hambacher Wald)
Braunkohle gegen Heimat – Die letzten Dörfer müssen weichen (28.03.2018 | 44 Min. | Verfügbar bis 28.03.2019 | Quelle: WDR) Mitten im Rheinland, zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach, frisst sich ein gigantischer Krater durch die Landschaft – das größte Loch Europas. Um Braunkohle zu gewinnen, verschlingt der riesige Tagebau Garzweiler Wälder, Felder und Dörfer. Bis heute verlieren Menschen für diese Energiepolitik ihre Heimat. Autor/-in: Ulrike Brincker
Sehenswerte Filmtriologie: BRAND I – III der Düsseldorfer Künstlerin Susanne Fasbender, für die der Hambacher Forst der Auslöser war und der in Brand III einen Schwerpunkt bildet. Über die bisher geplanten Aufführungstermine hinaus freut sich die Künstlerin auch in andere Städte eingeladen zu werden, damit möglichst viele Menschen darüber ins Gespräch kommen können.
und weitere Dokumente von der Filmemacherin:
„In der neuen Reihe Voices of Ecocide entstehen im Sinne der Klimagerechtigkeit Interviews mit ZeitzeugInnen des Klimawandels und der Umweltzerstörung aus allen Teilen der Erde, die ich auf den Klimacamps treffen konnte. Dafür ein Danke. Ich bitte auch im Interesse der Interviewten um Teilen und Weiterverbreitung in euren Kanälen
Voices of Ecocide #1 Aurelia Kirschbaum Naturzerstörung und das Ende der Braunkohle https://vimeo.com/287073036 Aus aktuellem Anlaß Kohlekommission und Rodung des Hambacher Forstes hier ein Interview aus dem Jahr 2014, das im Rahmen der Dreharbeiten zur BRAND-TRilogie entstand. Aurelia Kirschbaum war über 40 Jahre Krankenschwester in der Nähe des Kraftwerkes Frimmersdorf und hat sich als mutige Einzelkämpferin jahrzehntelang alleine gegen RWE gestellt.
Voices of Ecocide #2 Narlis Guzmán Kohleabbau in Kolumbien und die Kohleimporte nach Deutschland https://vimeo.com/288076854 In Zusammenarbeit mit Felipe Alberto Corral Montoya entstand das Interview mit der Menschenrechtsaktivistin Narlis Guzmán, die ich auf dem Klimacamp Leipziger Land treffen durfte. Sie berichtet von den sozialen und ökologischen Auswirkungen der gigantischen Steinkohlentagebaue in Kolumbien und fragt Deutschland nach seiner Verantwortung für die Steinkohleimporte aus ihrem Land.
Voices of Ecocide #3 Nessrin Hamdoon on Climate Justice Klimawandel im Sudan https://vimeo.com/288200365 Nessrin Hamdoon war eingeladen auf das Klimacamp Rheinland 2018 und berichtet vom Klimawandel im Sudan: Menschen können bei 50° schwer überleben und das Klimachaos zerstörte bereits 18 Mio ha landwirtschaftlicher Fläche. Sie beschreibt, dass auch die Bürgerkriege im Sudan deswegen weniger ethnischer Natur als Kriege um die letzten verbleibenden Ressourcen und Ländereien sind. next: Voices of Ecocide
#4 Leona Morgan Uranabbau auf Diné (Navajo) Land How do we make our fights one Leona Morgan, eine Diné berichtet von dem durch Uranabbau kontaminierten Land der Diné (Navajo) Kultur in New Mexico. Sie kam nach Deutschland um ihre Kämpf gegen Uranabbau mit dem hiesigen zu verbinden, denn auch Uran ist nicht kohlefrei, und auch das europäische Unternehmen URENCO betreibt Urananreicherung in New Mexico.“
Im Radio bzw. als Podcast
Ist der Hambacher Forst noch zu retten? – Tagesgespräch – Sendungen – WDR 5 – Radio – WDR Mahnwache vor dem Hambi-Prozess – Hambacher Forst
im Online-Kommentarteil u.a. mit den folgenden beiden Beiträgen von mir:
„Der Hambacher Forst ist wesentlich mehr als „nur“; ein Wald, sondern inzwischen ein internationales Symbol in den Bemühungen für eine enkelfreundliche Energiepolitik: so habe ich vor Ort erlebt, wie u.a. indigene Vertreter sich am Rande des Tagebaues völlig fassungslos darüber geäußert haben, dass so etwas in Deutschland überhaupt noch möglich ist! Aus dem Ausland höre ich zudem immer wieder, wie sie es schaffen sollen, wenn es Deutschland nicht schafft mit der Energiewende… Auch habe ich persönlich von den von Zwangsumsiedlungen betroffenen Menschen erfahren, wie dankbar sie den BaumbeschützInnen sind, auch weil sie selber auf Anraten ihrer RA nicht die unmenschlichen Praktiken von RWE öffentlich machen können!
Zudem werden die Steuerzahler wohl auf den Folgeschäden von RWE’s Tagebauen (siehe z.B. umgelegte Autobahn) sitzen bleiben… Außerdem hat das betreffende Gebiet mit den fruchtbarsten Boden D. – und wir haben zunehmend Mangel an für die Lebensmittelproduktion notwendigen Humus!“
„Atomkraft ist leider sehr wohl mit co2-Emissionen verbunden, was bedauerlicher Weise viele nicht auf dem Schirm haben… Die co2-Freiheit trifft nur auf die Kraftwerke selbst zu, nicht aber auf die zuvor notwendige Förderung von Uran, für die u.a. Kohle bzw. Diesel eingesetzt werden! siehe Genaueres u.a. auf : http://www.dont-nuke-the-climate.org/de/“
Mein Freund, der Baum Bäume symbolisieren Leben und Beständigkeit. Viele Menschen gestehen ihnen eine Seele zu. Die Weisung, man solle im Leben „ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen“ soll übrigens schon von Konfuzius stammen. (Radiobeitrag von Caroline Michel, WDR Lebenszeichen. 05.08.2018, 28:09 Min/ Passage zum Hambacher Wald ab min 10:30, im Manuskript: ab S. 4 unten )
Außerdem gibt es hier einen neuen NDR Info-Beitrag über das geplante Kohlekraftwerk von Dow Chemical: https://www.ndr.de/info/podcast2990.html gekürzt auch auf Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Länderreport“ zum Thema schleppender Kohleausstieg. zum nachhören: https://www.deutschlandfunkkultur.de/audio-archiv.517.de.html?drau:broadcast_id=278
„Dieses Lied wollen wir noch mit euch teilen: Hambi bleibt! (Text und Akkorde gibt’s hier.) Es ist so bestärkend zu sehen, wie viele Menschen gerade den Hambi verteidigen!“
DAS LIED ZUM GARTENLAUBENGATE, VON GERD SCHINKEL
Hambacher Forst – Michael Zobel
(bei dem im Weiteren von Michael Zobel beschriebenen Waldspaziergang hatte ich das große Glück mit dabei sein zu dürfen)
„DREI TAGE NACH DEM DENKWÜRDIGEN 52. SONNTAGS-SPAZIERGANG IM HAMBACHER WALD.
Unfassbar, 548 große und kleine TeilnehmerInnen, so viele waren es bei einem Waldspaziergang noch nie. Danke an BesucherInnen von 11 Monate bis 78 Jahre, an Besucher aus der Umgebung, aus ganz Deutschland, aus Marokko Es gab so viele Gänsehautmomente! Die Begrüßung mit Gerd Schinkel und Klaus der Geiger, das gemeinsame Hochziehen des Hauses für Alle, das berührende Ritual mit Milan und der Muschel von den Fidschi-Inseln, um nur einige dieser Momente zu nennen… EIN BERÜHRENDES VIDEO, DANKE TODDE https://vimeo.com/285997258 [1]
VIELE FOTOS VON SONNTAG https://www.facebook.com/BuirerFuerBuir [6]
Lokalzeit Aachen: HTTPS://WWW1.WDR.DE/MEDIATHEK/VIDEO/SENDUNGEN/LOKALZEIT-AACHEN/VIDEO-LOKALZEIT-AUS-AACHEN-2200.HTML [7]
WÄHREND ICH DIESE MAIL SCHREIBE, KOMMT DIESER TREFFENDE KOMMENTAR VON JÜRGEN DÖSCHNER HTTPS://WWW1.WDR.DE/RADIO/WDR5/SENDUNGEN/MORGENECHO/KOMMENTARE/HAMBACHER-FORST-148.HTML [2]
NACH DEM WALDSPAZIERGANG IST VOR DEM WALDSPAZIERGANG, IM MOMENT GIBT ES FAST TÄGLICH BUCHUNGEN FÜR UNTERSCHIEDLICHSTE GRUPPEN, VON PRIVATEN WANDERVEREINEN BIS ZU KIRCHENGRUPPEN, DIVERSE SCHULKLASSEN UND LEHRERKOLLEGIEN, AM MONTAG 54 MENSCHEN VOM CAMP FOR FUTURE, GESTERN JOUNALISTEN AUS DEN NIEDERLANDEN UND VON DER NRZ. ZUSAMMEN MIT DEN 52 MONATLICHEN SONNTAGSSPAZIERGÄNGEN SIND WIR JETZT BEI SAGENHAFTEN 14459 TEILNEHMERINNEN ANGEKOMMEN. – DANKE FÜR DIE ÜBERWÄLTIGENDE UNTERSTÜTZUNG DER WALDSCHÜTZER, MATERIELL, IDEELL, GESTERN UND IN DEN KOMMENDEN SCHWEREN TAGEN UND WOCHEN – DANKE an die BesucherInnen und ganz besonders DANKE an die Waldbewohner im Hambi, die seit mehr als sechs Jahren für den Erhalt des Waldes kämpfen. Wir alle zusammen werden auch die nächste Rodungssaison verhindern. –
DANKE FÜR DAS NEUE BAUMHAUS FÜR ALLE, DIE VERHAFTETE GARTENLAUBE STEHT IM POLZEIPRÄSIDIUM IN AACHEN, DAS NEUE BAUMHAUS IST TROTZDEM DA, DANKE AN ALLE, DIE MITGEHOLFEN UND MITGEZOGEN HABEN
DAS LIED ZUM GARTENLAUBENGATE, GANZ NEU, VON GERD SCHINKEL, DANKE GERD
UND EIN GANZ GROßER DANK FÜR DIE FANTASTISCHE REDE ZUM „RICHTFEST“, HIER KOMMT SIE AUF VIELFACHEN WUNSCH: https://hambacherforst.org/blog/2018/08/20/jetzt-erst-recht-ein-neues-baumhaus/ [9] – DANKE an Gerd und Klaus, an Milan und Christiane, an Andreas und all die anderen, die durch ihre Beiträge die gestrige Führung bereichert haben – DANK AN ALLE MENSCHEN, DIE IN DEN KOMMENDEN WOCHEN ANTJE GROTHUS UNTERSTÜTZEN WERDEN, SIE IST FÜR UNS ALLE IN DIE KOHLE-KOMMISSION, SIE BRAUCHT RÜCKHALT, INFORMATIONEN, AUSTAUSCH, BEGLEITUNG, AUFBAUENDE WORTE UND GEDANKEN BEI IHRER SO WICHTIGEN ARBEIT. LIEBE ANTJE, WIR TUN WAS WIR KÖNNEN. – DANKE AN EVA UND TODDE, AN DAS KLIMACAMP, AN KURT UND ALL DIE ANDEREN HELFERINNEN, OHNE EUCH WÄREN DIE WALDSPAZIERGÄNGE UND DIE ANDEREN AKTIONEN RUND UM DAS THEMA BRAUNKOHLE-IRRWEG NICHT ZU EINER SOLCHEN ERFOLGSGESCHICHTE GEWORDEN – DANKE AN DEN BUND, DER DURCH SEINEN HARTNÄCKIGEN UND KOMPETENTEN JURISTISCHEN KAMPF DEN ERSTEN RODUNGSSTOPP SEIT 40 JAHREN ERST MÖGLICH GEMACHT HAT. – Und DANKE auch an die Polizei, die durch ihre skurrile Lauben- aktion vom Samstagabend auf der Autobahn und durch ihr Auftreten gestern, „wir wollen nur zählen…“ erneut die verblüffend gut funktionierende Zusammenarbeit mit RWE unter Beweis gestellt hat.
Anbei zwei wunderbare GARTENLAUBENGATE-VIDEOS, Viel Vergnügen… https://vimeo.com/285970708 [3] https://vimeo.com/285744467 [4]
Heute ein bemerkenswerter Text von Gero Rueter von der Deutschen Welle, Faktencheck und mehr, DANKE https://www.dw.com/de/rwe-will-roden-kohleausstieg-hin-oder-her/a-45187180 [5]
KEINE ZEIT ZUM ATEMHOLEN, NACH WIE VOR GILT, NACH DER FÜHRUNG IST VOR DER FÜHRUNG… Wir machen weiter, wir kommen wieder, bitte die Werbetrommel rühren. Der Wald braucht uns mehr denn je. Wir haben die Rodungssaison 2017/2018 verhindert, es darf keine neue Rodungssaison mehr geben! SONNTAG, 16. SEPTEMBER, 53. SONNTAGS-WALDSPAZIERGANG IM HAMBACHER WALD Treffpunkt 11.30 Uhr. Wieder am Kieswerk Collas zwischen Morschenich und Buir. !!!!!!!ACHTUNG: DER TREFF-/BZW. AUSGANGSPUNKT KANN SICH ÄNDERN, DAS WERDEN WIR NATÜRLICH AUCH KURZFRSTIG MITTEILEN!!!!!!! Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder per Mail info@zobel-natur.de
ANTJES PETITION BRAUCHT NACH WIE VOR UNTERSCHRIFTEN, JETZT SIND ES 76635, DA GEHT NOCH WAS… BITTE UNTERZEICHNEN, WEITERLEITEN…, DANKE https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1 [10] AKTUELLE INFORMATIONEN AUS DEM HAMBACHER WALD AUF https://hambacherforst.org/ [11] MEHR INFORMATIONEN ZUM THEMA https://www.facebook.com/BuirerFuerBuir [6] Die nächsten Sonntagsspaziergänge 16. September (zeitgleich die Aktion aufBäumen mit Waldfest), 7. Oktober, 11. November, 9. Dezember… im September zusätzliche Waldspaziergänge am 9., 23. und 30. , der 2. ist noch in Arbeit…“
Infos auf Twitter:
Tweets by HambiBleibt
Tweets by HambiChaos
Stellungnahmen und Anfragen zur Richtigstellung
„Alf Partout Bus Stellungnahme
Festnahmen und Busbeschlagnahmung beim Hambacher Wald Am 22.08. haben zwei Menschen und ein Hund versucht das Wiesencamp mit einem Kleinbus zu verlassen, um Lebensmittel zur externen Räumungs- und Rodungsküche des Hambacher Waldes zu bringen. Dieser ausgebaute Bus ist für einen der Menschen hier in der Gegend der einzige Wohnraum den er hat und wird außerdem als mobile KüFA (Küche Für Alle) unter dem Namen Alf Partout genutzt. Der Bus wurde vom Wiesencamp an von diversen Polizeifahrzeugen verfolgt. Kurz vor der Tankstelle in Buir forderte die Polizei den Bus per Durchsage zum halten auf, der Aufforderung wurde nachgekommen. Daraufhin wurden die Insassen unter Schusswaffenverwendung¹ durchsucht und ihre Personalien kontrolliert sowie der Bus von außen begutachtet. Vier bis sechs Polizist*innen haben die Dienstwaffen unter Vorwand einer zunächst allgemeinen Verkehrskontolle direkt Richtung Gesicht gerichtet. Trotz der Hitze verbat die Polizei den festgehaltenen Personen zeitweise etwas zu trinken. Auch ein weiteres Auto wurde angehalten und die Insassen mit Schusswaffen bedroht. Außerdem wurden noch weitere Menschen in der Nähe kontrolliert, da sie „aussahen als ob sie dazu gehörten. Diese erhielten teilweise Platzverweis. Als einer dieser Menschen nachfragte wie weit er sich entfernen sollte wurde das beantwortet mit „aus dem Einwirkbereich“. Als um eine Präzisierung gebeten wurde, wurde das mit „Sichtweite“ beantwortet. Die Maßnahme wurde damit begründet dass die Polizei behauptete dass der Bus am Vortag gesehen wurde kurz bevor eine Polizei-Hundertschaft unter anderem mit Molotowcocktails angegriffen wurde. Nach einiger Zeit haben die Polizist*innen in dem Bus Gegenstände gefunden aus denen laut ihnen Molotowcocktails gebaut werden könnten. (Es handelt sich übrigens um eine Rolle Klopapier, Plastikbecher und einen Kanister Diesel, der als Ersatzkanister für das Fahrzeug dient, wobei Diesel für Molotowcocktails unbrauchbar gilt…). Deshalb gelten die Insassen des Busses als tatverdächtig. Der Beifahrer des Busses wurde nach einiger Zeit auf das Polizeirevier in Aachen gebracht, wo er einige Stunden in einer Zelle verbrachte. Die Polizei wollten eine sogenannte „Fast ID“ machen, eine Maßnahme, bei der von beiden Händen der Zeige- und Mittelfingerabdruck gescannt werden. Da der Mensch sich weigerte freiwillig mitzugehen drohten die Polizist*innen Gewalt an. Allerdings wurde daraufhin keine Maßnahme durchgeführt. Nach einigen Stunden wurde die Person freigelassen. Hier zeigt sich mal wieder das es sich lohnt sich gegen polizeiliche Maßnahmen zu wehren! Der Fahrer des Busses wurde nicht mitgenommen, da die Polizei den Bus durchsuchen wollte. Die freiwillige Durchsuchung verweigerte der Fahrer, um seine Rechte zu bewahren. Die Durchsuchung konnten sie daraufhin nicht durchführen, da ihnen ein richterlicher Beschluss fehlte. Nach einigen Stunden wurde der Bus dann abgeschleppt und zum Polizeirevier Aachen gebracht. Am Folgetag (23.09) verweigerte die Polizei nach telefonischer Rücksprache jegliche Beschlagnahmungsprotokolle sowie Informationen der weiteren Maßnahmen der geplanten Durchsuchung und Beschlagnahmung. Wir als Kollektiv, Alf Partout sehen diese Repressionen als ein Angriff auf politische Küchenstrukturen und der gesamten Klimabewegung, sowie den Hambacher Wald. Durch die Beschlagnahmung des Alf Buses sind wir nicht mehr in der Lage die Besetzung Hambacher Wald und andere Aktivist*innen zu unterstützen. Außerdem fehlt uns jegliche Kommunikation zur Außenwelt, da uns sämtliche soziale Endgeräte, die sich in dem Bus befanden mit beschlagnahmt wurden. Wir rufen hiermit dazu auf sich nicht einschüchtern zu lassen und massenhaft Soliaktionen für Aĺf Partout und den Hambacher Wald zu starten und zahlreich in die Besetzung zu kommen, uḿ gemeinsam die anstehende Räumung und Rodung des Waldes zu verhindern. Spendenaufruf: Unter anderem erwarten wir Repressions- und Instandsetzungskosten in vier bis fünf stelligem Bereich. Wenn ihr uns dies bezüglich unterstützen könnt, spendet gerne an folgendes Konto: „Spenden & Aktionen“ Bitte unbedingt den Verwendungszeck „Alf Partout“ angeben, da „Spenden & Aktionen“ ein Gemeinschaftskonto ist und das Geld nur mit dem Verwendungszweck „Alf Partout“ bei uns ankommt. IBAN: DE 29 5139 0000 0092 8818 06 BIC: VBMHDE5FXXX ¹Auch das drohen mit einer Waffe ist selbstverständlich eine Verwendung dieser, auch wenn die Polizei hier harmlosere Begriffe bevorzugt.“
Und an alle Braunkohle-GewerkschaftlerInnen u./o. ~MitarbeiterInnen, die bisher der Ansicht waren, die Bemühungen für einen schnellen Kohleausstieg und Aktionen von UmweltschützerInnen richteten sich nur immer gegen sie (weil ich diesen Vorwurf nämlich bisher an jedem IG-BCE-Gewerkschaftsinfostand fast als Erstes zu hören bekam…!) schaut Euch einfach mal auf meiner Webseite um – und bedenkt bitte dabei, dass sich die meisten der anderen UmweltschützerInnen auf weniger fokussieren müssen, weil sie parallel auch ihren Lebensunterhalt finanzieren , studieren und/oder sich um ihre Familie kümmern müssen! Und garantiert nicht von irgendeinem Konzern/ Arbeitgeber frei u./o. Geld dafür bekommen, zu einer Kundgebung zu fahren – oder sollte ich da von Eurer Seite her falsch liegen?
Gefährlicher Ort:
Seit einiger Zeit gilt der Hambacher Forst und ein beträchtlicher Teil drumherum als ‚Gefährlicher Ort‘ (auch bekannt als „Gefahrengebiet“). In diesem Bereich hat die Polizei die Möglichkeit verdachtsunabhängige Kontrollen durchzuführen und dabei Personalien festzustellen, Durchsuchung von Menschen und Fahrzeugen vorzunehmen und Dinge zu beschlagnahmen.
Die Vorschrift des §12 Abs.1 Nr.2 Polizeigesetz Nordrhein-Westfalen (PolG NRW)
ermächtigt die Polizei, an sog. „gefährlichen bzw. verrufenen Orten“ Identitätsfeststellungen durchzuführen. Die Qualifizierung als „gefährlicher Ort“ setzt voraus, dass Tatsachen bekannt sind, die nach kriminalistischen Erfahrungen darauf hindeuten, dass an diesem Ort regelmäßig die in §12 Abs.1 Nr. 2 genannten Tätigkeiten stattfinden:
a) Verabredung, Vorbereitung oder Verübung von Straftaten von erheblicher Bedeutung.
b) Verstoß gegen aufenthaltsrechtliche Strafvorschriften.
c) Verbergen von gesuchten Straftätern.
→ Diese Kriterien sind laut Polizei gegeben.
Gegen diesen ‚Gefährlichen Ort‘ als solchen ist juristisch erst mal wenig zu machen. Trotzdem macht es Sinn bei jeder Maßnahme Widerspruch einzulegen und darauf zu bestehen das dieser protokolliert wird. ZUSÄTZLICH kann gegen jede einzelne Polizeimaßnahme sehr wohl vorgegangen werden, besonders wenn ihr Personalien angegeben habt. Wenn ihr gegen Einzelmaßnahmen klagen wollt, meldet euch bitte beim EA ( legalsupporthambi@riseup.n et).
Ausdehnung des Gefahrengebiets (Karte der Polizei)
Bisherige Erfahrungen aus den letzten Wochen
Die Polizei begründet gerade alle möglichen Maßnahmen mit dem „gefährlichen Ort“.
Es werden fast durchgängig alle Menschen und Autos auf den wichtigen Zufahrtswegen kontrolliert und Gepäck & Autos durchsucht. Zum Teil wurden Gegenstände beschlagnahmt, vor allem Kletterausrüstung. Die Intensität der Durchsuchung variierte. Menschen, die ihre Personalien nicht angaben, wurden bisher häufig in Gewahrsam genommen und nach Aachen gebracht.
Für die reine Personalienfeststellung hat die Polizei ab Festnahme 12 Stunden Zeit. Dann muss sie die Personen frei lassen. Die Polizei darf euch erkennungsdienstlich behandeln (ED-Behandlung: Fingerabdrücke, Fotos). Ihr könnt und solltet trotzdem Widerspruch einlegen. Ihr könnt euch auch überlegen, wie sehr ihr dabei kooperieren möchtet.
Wenn zusätzlich zur Personalienfeststellung ein Straftatvorwurf hinzu kommt, dann haben sie ohne Haftrichter*innenvorführung bis zum Ablauf des Folgetags der Festnahme Zeit (also maximal 48 Stunden).
Was auch passieren kann: Ein Unterbindungsgewahrsam zur Prävention von Straftaten bis 24h am Folgetag.
Es bleibt trotz allem eine Option, die Angabe von Personalien zu verweigern.
Menschen haben bei Verlassen der GESA sehr umfangreiche Schreiben mit Platzverweisen oder
Aufenthaltsbereichsverboten für das großräumige Gebiet, zum Teil bis Ende der Rodungssaison bekommen. Diese sind häufig rechtswidrig, aber leider dennoch erst mal gültig. Ein Verstoß dagegen kann euch (erneut) in Gewahrsam bis 24h es Folgetags bringen und/oder mit einem Ordnungsgeld geahndet werden (zur Zeit stehen 500 Euro im Raum). Auch gegen einen Platzverweis kann geklagt werden (z.b. wegen fehlerhafter Beschränkung des Zeitraums oder unklarer/fehlerhafter Angabe des Gebiets). Meldet euch dazu bei den Anti-Repressionsstrukturen.
Es gibt zwei Arten von Platzverweisen nach PolG NRW:
Platzverweise nach §34 Absatz 1 PolG NRW:
(1) Die Polizei kann zur Abwehr einer Gefahr eine Person vorübergehend von einem Ort verweisen oder ihr vorübergehend das Betreten eines Ortes verbieten. Die Platzverweisung kann ferner gegen eine Person angeordnet werden, die den Einsatz der Feuerwehr oder von Hilfs- oder Rettungsdiensten behindert.
Aufenthaltsbereichsverbot nach § 34 Absatz 2 PolG NRW:
(2) Rechtfertigen Tatsachen die Annahme, dass eine Person in einem bestimmten örtlichen Bereich eine Straftat begehen oder zu ihrer Begehung beitragen wird, kann ihr für eine bestimmte Zeit verboten werden, diesen Bereich zu betreten oder sich dort aufzuhalten, es sei denn, sie hat dort ihre Wohnung oder nimmt dort berechtigte Interessen wahr. Örtlicher Bereich im Sinne des Satzes1 ist ein Gemeindegebiet oder ein Gebietsteil innerhalb einer Gemeinde. Die Maßnahme ist zeitlich und
örtlich auf den zur Verhütung der Straftat erforderlichen Umfang zu beschränken. Sie darf die Dauer von drei Monaten nicht überschreiten.
Der praktische Umgang mit einem Platzverweis richtet sich nach der konkreten Situation. Wenn die Polizei den Platzverweis nicht mit euren Personalien in die Datenbank eingetragen hat und ihr nicht nochmal dem Polizisten begegnet der ihn euch ausgesprochen hat, habt ihr nichts zu befürchten, da
seine Kollegen, wenn sie nicht daneben standen, davon nichts wissen.
Wenn ihr gegen den Platzverweis klagen wollt, besteht darauf diesen und euren Widerspruch dagegen schriftlich ausgehändigt zu bekommen. Oft sind Platzverweise fehlerhaft (haben z.B. keine genaue zeitliche oder örtliche Begrenzung). In den letzten Tagen hat die Polizei Menschen angeboten diese Fehler zu korrigieren. Lasst euch darauf nicht ein, wenn ihr klagen wollt 😉
Weder Gefahrengebiet, noch Platzverweis oder Aufenthaltsbereichsverbot dürfen genutzt werden, um den Zugang zu Versammlungen (wie Demonstrationen oder Mahnwachen) zu verhindern. Auch die Personalien dürften nicht kontrolliert werden, es wird aber dennoch oft gemacht. Versucht in solchen Fällen euer Recht geltend zu machen. Außerdem muss der Zugang zur Wohnung gewährleistet werden (zur Wiese z.B.).
Bändchen mit eurer persönlichen ABC-Nummer an der Mahnwache oder im AZ Köln abholen.
Bei jeder beobachteten Festnahme, den EA anrufen.
In der GESA fragen, welche Vorwürfe gegen euch erhoben werden. Die müssen euch gesagt werden.
In der GESA euer Recht auf einen Anruf durchzusetzen und den EA anrufen.
Meldet euch auch wieder beim EA, wenn ihr frei seid.
Keine Aussagen machen und nichts unterschreiben.
Und vor allem, durch all das juristische Geshizzle, nicht einschüchtern lassen – denn dafür ist es gedacht. Ihr seid kreativer als Polizei und RWE. In Hamburg haben Klobürsten dabei geholfen, das Gefahrengebiet so lächerlich zu machen, dass es aufgehoben wurde 🙂
PS: Um Missverständnissen (oder Fehlinterpretationen) vor zu beugen – ich biete hier „nur“ eine Übersicht über die verschiedenen Protestformen – für die inhaltliche Ausgestaltung sind allein die jeweils dahinter stehenden Initiativen/ Parteien etc. verantwortlich – ebenso bezüglich der Meinungen in den zitierten/ verlinkten Texten. (erkennbar an kursiver und teilweise “ “ Setzung ) sprich, ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links – für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Ich persönlich bevorzuge den Dialog und gewaltfreie Aktionen – am liebsten möglichst kreativ…;-) Auf der anderen Seite bitte ich aber zu bedenken, dass von der vor Ort agierenden Polizei und leider im Anschluss auch in manchen Medien, von „Gewalt“ und „Waffen“ seitens der Aktivisten gesprochen wird, nicht aber von der zuvor von der Polizei, von RWE etc, ausgeübten , ….!
Bezüglich der Gewaltdiskussion einige hörens- und lesenswerte Beiträge:
Gibt es noch eine Lösung im Hambacher Forst? WDR 5 Tagesgespräch | 06.09.2018 | 46:23 Min. (hörenwert vor allem min 12, ab min 31:30 Susanne Fasbender, s.u.)
Anbei auch ein aktueller Artikel von Susanne Fasbender, der Filmemacherin der Brand-Triologie (Trailer), die mir aus dem Herzen spricht: „Aus aktuellem Anlass hier ein Text von mir über die Räumung der Waldbesetzung und die Gewaltfrage im Hambacher Forst“
und Informationen, die die Aussagen der Polizei und teilweise auch in den Medien zum Thema Gewalt/ Waffen im Hambacher Forst relativieren dürften..: LANDTAG NORDRHEIN – WESTFALEN 17 . Wahlperiode Drucksache 17 / 3523 04.09.2018 Datum des Originals: 04.09.2018 /Ausgegeben: 05.09.2018 Kleine Anfrage 1413 de r Abgeordneten Monika Düker BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wann wurden die der Presse am 3. September 2018 präsentierten Waffen im Hambacher Wald sichergestellt ?
siehe hierzu auch Infos in meinen Retweets der Tweets vom Journalisten Döschner (siehe im rechten Bereich meiner Webseite)
Leider musste ich in den letzten Wochen selber in direkten Gesprächen mit der Polizei feststellen, dass diese in NRW bzw. im Rheinland den Begriff „Gefahrenabwehr“ meiner Ansicht nach doch recht weit auslegt ( u.a. beim sogenannten Gartenlaubengate– wenn es nicht so absurd und traurig wäre, könnte es fast lustig sein… ) – und jetzt offensichtlich auch bereits Klopapier, Plastikbecher und Treibstoffersatzkanister ausreichen, um in den Verdacht zu geraten, Molotowcockails zu bauen….leider kein Scherz (siehe oben die Stellungsnahme bezüglich des Alf Partout Busses) !
Früher habe ich als gebürtige Münsteranerin mal sowas wie Heimatgefühle für NRW empfunden – aber das geht mir mehr und mehr verloren – auch angesichts der Tatsache, dass in diesem Bundesland jetzt nun schon eine Aktivistin allein fürs Trommeln zu 9 Monaten ohne Bewährung verurteilt worden ist… sehr schön auf den Punkt gebracht von Gerd Schinkel, dessen pointierte Lieder ich nur Jedem wärmstens ans Herz legen kann…
Film, Konsum, Meer, online, Plastik, TV, Uncategorized, Wasser
LaKunaBi’s TV-bzw. Mediathek-Tipp
10. Juni 2018 lakunabi
ab heute kann die mehrfach preisgekrönte Doku „Plastik: Fluch der Meere“ eine Woche lang, also bis zum 15. Juni, kostenlos über die Arte-Mediathek gestreamt werden: https://www.arte.tv/de/videos/044150-000-A/plastik-fluch-der-meere/
Wünsche Euch spannende Erkenntnisse…
weitere Infos + Lösungsansätze bezüglich Plastik u.a. im Meer siehe auch auf dieser Webseite hier
„Laut Schätzungen gelangen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik jedes Jahr
ins Meer – Tendenz steigend. Nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit
dem vielseitigen Werkstoff sind unsere Ozeane zugemüllt mit Relikten
unserer Wegwerfgesellschaft. Der Film aus dem Jahr 2012 bietet einen
Überblick über den damaligen Stand der Forschung. Die Lage ist alarmierend.
In den 90er Jahren entdeckt man erstmals weit draußen im nordpazifischen
Ozean, eine kreiselnde Strömung mit etwa einhundert Millionen Tonnen
Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Diese ?Garbage
Patches?, Müllstrudel, genannten Phänomene gibt es auch südlich des
Äquators. Inzwischen hat man fünf dieser Strudel weltweit gezählt. Nicht
selten haben sie mehrere hundert Kilometer Durchmesser.
Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass sich heute bis zu 150 Millionen
Tonnen Plastikmüll in den Meeren befindet, der sich seit 1950 dort
gesammelt hat. Ein Großteil davon sammelt sich nicht an der
Wasseroberfläche, sondern am Meeresboden oder schwebend in den Wassersäulen.
2011 begleitete ein Filmteam den Umweltaktivisten Marcus Eriksen, der
sich maßgeblich für Erforschung der Müllstrudel einsetzt. Er durchquerte
den Südpazifik, um damals nicht eindeutig nachgewiesene Müllstrudel auf
der Südhalbkugel zu finden, irgendwo zwischen Osterinsel und
chilenischem Festland. Was er fand, übertraf seine schlimmsten
Befürchtungen.
Wissenschaftler versuchen seit Jahre herauszufinden, was Plastik im Meer
eigentlich anrichtet. Bisher waren vor allem die physischen Wirkungen
von Plastik bekannt: strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und
Schildkröten. Doch Chemiker und Meeresbiologen überall in der Welt
stellen fest, dass die eigentliche Gefahr eine andere ist: Die toxische
Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und ?flora scheint ungleich
höher als bisher angenommen. Denn Plastik zerfällt über die Jahre in
mikroskopisch kleine Teile und gelangt so in unsere Nahrungskette.
Der mehrfach preisgekrönte Film zeichnet ein erschreckendes Gesamtbild
und war 2012 die erste Wissenschaftsdokumentation, die den damaligen
Stand der Forschung widerspiegelte. Seit damals hat sich das Problem
eher noch verschärft. Plastikmüll ist inzwischen zu einem globalen
Problem geworden, dessen Lösung unser aller Anstrengungen bedarf“
Film, Klima, Luft
Nachhaltige Filmproduktion „DOWN IS UP“- und was jede(r) Einzelne tun kann…
26. Januar 2017 lakunabi
für Luft und Klima: hier geht’s zur ergänzenden Webseite – mit Anregungen nicht nur für nachhaltige Filmproduktionen…
Ausstellung, Film, Klima, Luft, Veranstaltung
Green me Festival: Programm online!
18. Januar 2017 lakunabi
Festivalprogramm mit Film, Congress, Marketplace
Filme mit nachhaltigen Themen? Gibt es bei Green Me zuhauf und aus aller Welt zu erleben. Dabei wird etablierten Filmemachern und Newcomern gleichermaßen eine Bühne geboten. Das offizielle Festivalprogramm steht ab sofort zum Download bereit.
Und auch der Ticketverkauf startet ab sofort online: Karten für das Grand Opening, die Award-Gala sowie Tages- und Wochenend-Festivalpässe gibt es ab 15 Euro unter shop.greenme.de, http://www.CinemaxX.de oder http://www.reservix.com.
27.01.2017 – Grand Opening, CinemaxX am Potsdamer Platz, ab 18:00 Uhr (öffentlicher Ticketverkauf)
Eröffnungsrede Schirmherr Michael Müller, Photocall, Präsentation Eröffnungsfilm „Before the Flood“ von Leonardo DiCaprio, im Anschluss Networking bei Fingerfood & Drinks
Green me Festival: Programm online! weiterlesen →
Sondervorführung von NICHT OHNE UNS! am 21.1. in Berlin
6. Januar 2017 lakunabi
jeweils in Anwesenheit der Regisseurin Sigrid Klausmann
16:00 Uhr Filmtheater am Friedrichshain
Tickets: https://www.yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
18:15 Uhr Moviemento, Kottbusser Damm 22
Tickets: http://www.moviemento.de/
Auch die sonstigen Premieren- und Kinotourtermine stehen nun fest: www.nichtohneuns-film.de
Los geht’s am 18.1 in Stuttgart und am 19.1. in Köln.
Selbstwirksamkeitsgefühl als notwendige Basis…
Bundestag-Petition zum Tempolimit – gerne auch mitzeichnen…;-)
Anlässlich des morgigen weltweiten FFF – und darüber hinaus!
Es war mal wieder Zeit, dem Glück nachzuhelfen…;-)

References: Art. 5
 Art. 5
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 Art. 9
 §12
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 §34
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