Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%2056,%20203
Timestamp: 2020-07-04 14:52:57+00:00

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Parteienuntreue (unzulässige Aufnahme rechtswidrig erlangter Parteispenden in den Rechenschaftsbericht einer Partei; Pflichtwidrigkeit: zwingende finanzielle Sanktion, Vermögensbezug, Pflichtenumwidmung durch die Satzung; Vermögensbetreuungspflicht des Kreisvorsitzenden ...
Keine pflichtwidrige Handlung i.S.d. § 266 Abs. 1 Strafgesetzbuch (StGB) bei unzulässiger Aufnahme rechtswidrig erlangter Parteispenden in den Rechenschaftsbericht einer Partei; Pflichtwidrigkeit von Verstößen gegen vermögensschützende Normen i.S.d. § 266 Abs. 1 StGB sowie ...
Keine pflichtwidrige Handlung i.S.d. § 266 Abs. 1 StGB bei unzulässiger Aufnahme rechtswidrig erlangter Parteispenden in den Rechenschaftsbericht einer Partei; Pflichtwidrigkeit von Verstößen gegen vermögensschützende Normen i.S.d. § 266 Abs. 1 StGB sowie Vorliegen eines ...
b) Soweit in der Rechtsprechung gefordert wird, dass über eine vom Tatbestand des § 266 Abs. 1 StGB lediglich vorausgesetzte Kausalität hinaus der Vermögensnachteil unmittelbar auf der Verletzung der vermögensbezogenen Treuepflicht beruhen muss (vgl. BGH, Beschluss vom 26. November 2015 - 3 StR 17/15, BGHSt 61, 48, 74 mwN; abl. etwa BGH, Beschluss vom 13. April 2011 - 1 StR 94/10, BGHSt 56, 203, 220;… Seier/Lindemann in: Achenbach/Ransiek/Rönnau, Handbuch Wirtschaftsstrafrecht, 5. Aufl., 5. Teil 2. Kap. Rn. 224;… differenzierend zum Erfordernis eines Unmittelbarkeitszusammenhangs SSWStGB/Saliger, 4. Aufl., § 266 Rn. 105), fehlt es hieran nicht.
Im Hinblick auf die zeitlichen Abläufe wird dem Unmittelbarkeitskriterium ohnehin nicht die Bedeutung beigemessen, dass Pflichtwidrigkeit und Nachteil in einem engen zeitlichen Verhältnis zueinanderstehen müssen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Dezember 2014 - 3 StR 265/14, BGHSt 60, 94, 116; Beschluss vom 13. April 2011 - 1 StR 94/10, aaO, S. 221).

References: § 266
 § 266
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