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Timestamp: 2018-05-23 16:41:13+00:00

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Waldklinik Jesteburg - Technische Ausrüstung
Auswahl: Waldklinik Jesteburg - Technische Ausrüstung
Erweiterung der Abteilung für Neurologische Frührehabilitation und die weiterführenden Rehabilitationsphasen der Waldklinik Jesteburg - Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI
Die Waldklinik Jesteburg ist ein integriertes „Zentrum für Rehabilitation“, in dem von der Krankenhausbehandlung der neurologischen Frührehabilitation der Phase B über die weiterführende neurologische Rehabilitation der Phasen C und D sowie der orthopädischen (Anschluss-) Rehabilitation bis zu ambulanten Leistungen das gesamte Spektrum der Rehabilitation dieser Indikationsbereiche angeboten wird. Die Klinik verfügt derzeit über 164 stationäre Betten sowie 25 Plätze für die ganztägig ambulante Rehabilitation und Kapazitäten für die ambulanten Einzelbehandlungen in allen Therapiebereichen. Kostenträger sind alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungen.
Beim Krankenhausbereich der Neurologischen Frührehabilitation Phase B handelt es sich um eine in den letzten Jahrzehnten mit erheblichem Aufwand in dafür spezialisierten Abteilungen aufgebaute, eigenständige Behandlungsart für Patienten mit schwersten Beeinträchtigungen nach Unfällen, Schlaganfällen, Hirnblutungen, Sauerstoffmangelschäden, Hirnhautentzündungen, Querschnitt- und Guillain-Barré-Syndromen sowie anderen Erkrankungen des Nervensystems. Für diesen Bereich sind aktuell 55 Betten in den Niedersächsischen Krankenhausplan aufgenommen. Im Zuge der geplanten Maßnahme soll u.a. dieser Bereich um 20 Bettenausgeweitet werden.
Baulich wurde der Ursprungstrakt der Waldklinik 1926 als Ausflugslokal erbaut. In den 40er Jahren wurde das Haus zu einem Lazarett umgewandelt und nach 1948 als Lungenheilstätte bis in die 1980er Jahre ständig erweitert und modernisiert. Seit Anfang der 90er Jahre wurde konsequent die Weiterentwicklung in die heutige moderne Fachklinik über 8 große Sanierungs- und Neubauvorhaben durchgeführt und die Klinikdabei mehrfach erweitert. Mit der vorgesehenen Maßnahme soll die Klinik um ein Bettenhaus (ca. 4.750 m² BGF) erweitert werden. Geplant ist ein vollunterkellertes Gebäude mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen, welches an das Bestandsgebäude westlich anschließen soll. Die Anbindung ist durch einen Verbindungsbau so vorgesehen, dass sich sinnvolle Stationskonzepte aus Neubau und Bestandsbauten ergeben können. Im Kellergeschoss sind Lager- und Funktionsräume für Mitarbeiter (z.B. Umkleideräume) geplant. Das Erdgeschoss soll weitgehend für eine eigenständige Krankenhausstation (17 Betten) vorgesehen sein, die eine bisher im nebengelegenen Bestandsbau bestehende 12-Betten Station ersetzt. Diese soll anschließend in einen Teil der Rehabilitationsstation D umgebaut werden. Durch die sensible Lage der Station ist hierbesondere Rücksicht auf den Krankenhausbetrieb zu nehmen. Auf der Station A werden die schwersten Frührehabilitationspatienten mit Monitor- und teilweise Beatmungserfordernissen untergebracht. Es sind dort Patientenzimmer mit zugehörigen Nebenräumen u.a. auch für das ärztliche und pflegerische Stationspersonal sowie für die auch dezentral erforderlichen Gruppen- und Einzeltherapiemaßnahmen zu schaffen.
Das 1. Obergeschoss des Anbaus soll für eine Erweiterung der bisherigen Krankenhausstation B um 20Betten genutzt werden. Die neue Gesamtstation wird anschließend in 2 Stationsbereiche unterteilt (B1/B2).Hier werden „Intermediate Care-Patienten“ (inkl. Monitoring und Normalpatienten) der Frührehabilitation untergebracht. Der Nebenraumbedarf ist ähnlich wie im Erdgeschoss. Im 2. Obergeschoss sind Flächen für die Erweiterung des Rehabilitationsbereiches der Phase C (Station C) um 18 Betten geplant. Auch hier wird anschließend eine Aufteilung der neu gewonnenen Gesamtstation vorgenommen und besteht ein ähnlicher Nebenraumbedarf wie in den unteren Geschossen.
Das Grundstück weist einen erheblichen Geländeversprung im geplanten Baufeld auf, in dem noch Versorgungsleitungen liegen, die umzuverlegen sind.
Ein vom Sozialministerium genehmigtes Raumprogramm (Stand 19.08.16) für die geplante Erweiterung liegt vor und soll als Maßgabe für den Entwurf dienen.
Durch das Architekturbüro Sluyterman von Langeweyde aus Bendestorf wurde eine bauliche Zielplanung erstellt. Diese Unterlage wird allen Teilnehmenden, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Das Büro ist von der Teilnahme an dem Verfahren nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Die planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsunterlagen (FA-Bau) istzeit nah nach Vertragsabschluss geplant. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH unterstützen und beratend begleiten. Die Öffnung der Bewerbungen und Angebote wird durch das Büro D&K drost consult GmbH stellvertretend und im Auftrag der Auftraggeberin übernommen.
Leistungsphase 1 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI teilweise, Anlagengruppen 1 bis 8 gem. § 53 HOAI;
Leistungsphasen 2 bis 4 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1 bis 8 gem. § 53 HOAI;
Leistungsphasen 5 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1 bis 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch festzulegenden Stufen).
Bekanntmachung: 13.10.2016
Versenden der Angebotsaufforderung: 49. KW 2016
Einreichfrist der Angebote: 02. KW 2017
Bietergespräche: 04. KW 2017

References: § 55
 § 55
 § 53
 § 55
 § 53
 § 55