Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/243446_Klaerschlammentsorgung_der_Klaeranlage_Rodewitz_der_AWOS_GmbH_2015_Schirgiswalde-Kirschau
Timestamp: 2018-07-22 08:16:07+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Schirgiswalde-Kirschau 2015 Klärschlammentsorgung der Kläranlage Rodewitz der AWOS GmbH. 2015-09-04
Ausschreibungen Schirgiswalde-Kirschau
Klärschlammentsorgung der Kläranlage Rodewitz der AWOS GmbH.
Weitere Auskünfte erteilen: PICON GmbH
Zu Händen von: Frau Scholich
Telefon: +49 3512118529
Fax: +49 3512118510
Internet-Adresse: http://picon-ingenieur.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: PICON GmbH
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: AWOS Abwasserentsorgung Obere Spree GmbH, Betriebsführung ENSO Energie Sachsen Ost AG
Sonstige: AWOS Abwasserentsorgung Obere Spree GmbH
Sonstige: Abwasserbehandlung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 02681 Schirgiswalde-Kirschau OT Bederwitz.
Transport und Entsorgung von Klärschlamm (AVV-Nr. 19 08 05) der Kläranlage Rodewitz über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die jährlich zu entsorgende Klärschlammmenge beträgt ca. 1 600 t OS mit einem TS-Gehalt von ca. 25 %.
Beginn 1.1.2016. Abschluss 31.12.2020
1. Mindestdeckung einer Berufshaftpflichtversicherung mit jeweils 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden, für die Laufzeit des Vertrags, im Falle von Arbeitsgemeinschaften für jedes Mitglied, vorzulegen spätestens mit Beginn der Leistungen. Die Haftung für Umweltschäden darf nicht ausgeschlossen oder - ausgenommen in Bezug auf o. g. Mindestdeckungssumme - beschränkt sein. 2. Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme.
§ 17 VOL/B - Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen - VOL/B - in der Fassung 2003 vom 5. August 2003, veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 128a vom 23.9.2003.
Es ist keine besondere Rechtsform verlangt. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft ist mit dem Angebot ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters zu übergeben und eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Nachweis darüber, dass das Unternehmen im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem es ansässig ist. Zunächst genügt eine Eigenerklärung. Im Fall von Bietergemeinschaften sind die Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben. Ggf. ist zu erklären, dass keine Eintragungspflicht besteht.
2. Darstellung (Eigenerklärung) der Einbindung des Unternehmens in einem Konzern (Begriff: § 18 Aktiengesetz) unter Angabe der Firmierung aller Konzernmitglieder. Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
3. Eigenerklärung des Unternehmens zu den Zuverlässigkeitstatbeständen des § 6 EG Abs. 4 lit. a) bis g) VOL/A 2009. Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
4. Eigenerklärung des Unternehmens zu den Insolvenz- und Zuverlässigkeitstatbeständen des § 6 EG Abs. 6 lit. a) bis d) VOL/A 2009. Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
5. Nachweis darüber, dass das Unternehmen Mitglied der Berufsgenossenschaft ist. Zunächst genügt eine Eigenerklärung. Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
6. Nachweis darüber, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat. Zunächst genügt eine Eigenerklärung. Im Fall von Bietergemeinschaften sind die Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Nachweis der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültigen Berufshaftpflichtdeckung. Vorlage der Versicherungsbescheinigung. Im Fall von Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied abzugeben.
2. Nachweis über den Umsatz von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Zunächst genügt eine Eigenerklärung. Im Fall von Bietergemeinschaften sind die Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben.
1. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, u. a. mit Angabe von Auftragssumme, Ausführungszeitraum und Art der ausgeführten Leistung. Es genügt eine Eigenerklärung. Den Referenzen ist eine Kontaktadresse zum jeweiligen Auftraggeber beizufügen, bei welcher der Auftraggeber gemachte Angaben kontrollieren könnte.
2. Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität.
3. Nachweis darüber, dass dem Unternehmen die für die Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Zunächst genügt eine Eigenerklärung.
Nachweis der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz für die Entsorgung von Klärschlamm durch Vorlage einer Kopie des zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültigen Zertifikats. Ausländische Unternehmen haben ein gleichwertiges Entsorgungsfachbetriebszertifikat vorzulegen, in welchem die zertifizierten Tätigkeiten des Betriebes, insbesondere bezogen auf seine Standorte und Anlagen sowie die Abfallarten, genau zu bezeichnen sind.
1. Niedrigster Wertungspreis (der Wertungspreis ergibt sich aus der Summe der vom Bieter angebotenen Entsorgungspreise multipliziert mit den in der Leistungsbeschreibung angegebenen durchschnittlich zu entsorgenden Abfallmengen. Gewichtung 100
P15-031
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 134-247719 vom 15.7.2015
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 5.10.2015 - 09:00
Zahlungsbedingungen und -weise: Die Vergabeunterlagen werden erst versendet, wenn die Kosten entrichtet sind. Es ist mit Banküberweisung zu zahlen auf das Konto:
Empfänger: PICON GmbH,
IBAN: DE17850503000221017402,
Verwendungszweck: Vergabeunterlagen Klärschlammentsorgung AWOS GmbH.
5.10.2015 - 09:00
Tag: 5.10.2015 - 9:00
1. Der Auftraggeber lässt Eignungsnachweise zu, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden. Nachweise, welche mit den Präqualifizierungsverfahren nicht erbracht werden können, hat das Unternehmen zusätzlich zu erbringen.
2. Kann ein Unternehmen aus einem stichhaltigen Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, so kann es seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen.
3. Beabsichtigt der Unternehmer, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche mit dem Formblatt 235 (Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmen) bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen (Formblatt 236) vorzulegen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 101a GWB). Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlage erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Auf die weiteren Fristen des § 101b GWB wird hingewiesen. GWB: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 8 Absatz 16 des Gesetzes vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1245) geändert worden ist.

References: § 17
 § 18
 § 6
 § 6
 § 56
 § 97
 § 101
 § 101
 § 101