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Timestamp: 2019-07-22 02:23:09+00:00

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Rechtsprechung: DVBl 2003, 288 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OVG Niedersachsen, 18.07.2002 | OVG Schleswig-Holstein, 25.09.2002 | OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2002 | OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2002
Möglichkeit der Verhinderung einer rechtswidrigen Entscheidungspraxis für die Zukunft; Vergabe von Plätzen auf einem Jahrmarkt nach dem Grundsatz "bekannt und bewährt" ; Pflicht zur Eröffnung einer Zulassungschance in einem erkennbaren zeitlichen Turnus; Ümfang der Geltung des Grundsatzes "bekannt und bewährt"
Der Gestaltungsfreiraum bei der Konzeption der Veranstaltung und das Verteilungsermessen nach § 70 Abs. 3 GewO sind aber beschränkt durch die sich aus dem Grundsatz der Marktfreiheit ergebenden Schranken sowie die jede Ermessensentscheidung der Verwaltung bindenden Grundsätze, wie z.B. den Gleichheitsgrundsatz und das Willkürverbot (vgl. BVerwG, Urteil v. 27.4.1984, GewArch 1984, 265; Nds. OVG, Urteil v. 18.7.2002, GewArch 2002, 428; Urteil der Kammer v. 21.10.2002 - 5 A 35/02 -).
Dabei hat sie auch zu Recht auf das Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 18. Juli 2002 ( GewArch 2002, 428) hingewiesen.
Einführung der Zweitstimme; Grundsätze der Wahlgleichheit bei Landtagswahl; Chancengleichheit der Parteien; Verfassungskonforme Auslegung; Abweichende endgültige Feststellung des Ergebnisses; Ausnahme von der 5%-Sperrklausel; Begriff der Minderheiten; Erfolgswert der Stimmen; Wahlrechtliche Sonderstellung; Differenzierung aus zwingenden Gründen; Anknüpfung an Grundmandatsklausel
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2002 - 15 A 1537/00
https://dejure.org/2002,3286
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2002 - 15 A 1537/00 (https://dejure.org/2002,3286)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 26.02.2002 - 15 A 1537/00 (https://dejure.org/2002,3286)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 (https://dejure.org/2002,3286)
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Ausschließliche Belastung kreisangehöriger Gemeinden im Wege der Kreisumlage für die Kosten einer Kreisgesamtschule; Ausschließliches Zustattenkommen von Einrichtung des Kreises für einzelne Kreisteile; Ein oder mehrere kreisangehörige Gemeinden als Kreisteile; Aufwandsüberschreitungsverbot; Verbot, bei der Umlageerhebung die durch die Wahrnehmung der Aufgabe verursachten Kosten zu überschreiten
Kreisumlage für eine Kreisgesamtschule
VG Minden, 02.02.2000 - 10 K 159/98
NVwZ-RR 2002, 767
DÖV 2002, 708
vgl. OVG NRW, Urteile vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 5, und vom 5. März 1996 - 15 A 1190/93 -, juris Rn. 4.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 5.
Mit Blick auf die Organisationshoheit und das Gestaltungsermessen der Kreise ist auch nicht allgemein zu befürchten, dass das Regel-Ausnahme-Verhältnis von § 56 Abs. 1 Satz 1 KrO NRW einerseits und § 56 Abs. 4 Satz 1 KrO NRW andererseits, vgl. zu diesem OVG NRW, Urteile vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 21 ff., vom 5. März 1996 - 15 A 1190/93 -, juris Rn. 30 ff., vom 28. Februar 1992 - 15 A 1440/88 -, juris Rn. 51, und vom 16. Juni 1989 - 15 A 2407/85 -, NWVBl. 1989, 439, 440, systemwidrig aus dem Gleichgewicht gebracht würde.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 7, 9, 13, 25 und 29.
vgl. OVG NRW, Urteile vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 7 und 29, und vom 16. Juni 1989 - 15 A 2407/85 -, NWVBl. 1989, 439, 440.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 32 und 34; siehe zur Vorteilsermittlung auch OVG NRW, Urteil vom 28. Februar 1992 - 15 A 1440/88 -, juris Rn. 52.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris Rn. 31.
VG Düsseldorf, 16.11.2017 - 1 K 8677/16
vgl. OVG NRW, Urteile vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris, Rn. 5 f., und vom 23. April 2002 - 15 A 5295/00 -, juris, Rn. 14 f., jeweils m.w.N.; Dietlein, in: Dietlein/Heusch, BeckOK KommR Nordrhein-Westfalen, KrO NRW, § 56 Rn. 16.
So bereits bzgl. einer Kreisgesamtschule OVG NRW, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris, Rn. 5.
vgl. OVG NRW, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris, Rn. 7 ff. m.w.N.
vgl. OVG NRW, Urteile vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris, Rn. 19, und vom 23. April 2002 - 15 A 5295/00 -, juris, Rn. 24; Dietlein, in: Dietlein/Heusch, BeckOK KommR Nordrhein-Westfalen, KrO NRW, § 56 Rn. 17.
vgl. OVG NRW, Urteile vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris, Rn. 19.
vgl. OVG NRW, Urteile vom 16. Juni 1989 - 15 A 2407/85 -, NVwZ-RR 1989, 661, und vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 -, juris, Rn. 32 ff. m.w.N.
Ebenso wie bei der Festsetzung der Sonderkreisumlage für die Kosten der Aufgabe des Jugendamtes, vgl. hierzu: OVG NRW, Urteil vom 20.11.2001 - 15 A 2905/97 -, EStT NW 2002, 115 - 120, und bei der Festsetzung einer ausschließlichen Belastung bestimmter Kreisteile, vgl. hierzu: Urteil des Senats vom 26.2.2002 - 15 A 1537/00 - (Seiten 16 und 17 des amtlichen Entscheidungsabdrucks), unterliegt im Fall der allgemeinen Kreisumlage das vom Kreistag in der Haushaltssatzung gefundene Entscheidungsergebnis der gerichtlichen Nachprüfung.
OVG NRW, Urteile vom 26.2.2002 - 15 A 1537/00 - (Seite 9 des amtlichen Entscheidungsabdrucks), vom 5.3.1996 - 15 A 1190/93 -, NWVBl. 1996, 376 (377), vom 28.11.1994 - 22 A 2478/93 -, NWVBl. 1995, 313, und vom 28.2.1992 - 15 A 1440/88 -, NWVBl. 1993, 217 (218); Kirchhof, a.a.O., § 56 KrO Erl.
OVG NRW, Urteil vom 26.2.2002 - 15 A 1537/00 - (Seite 13 des amtlichen Entscheidungsabdrucks); Bodenstaff, Die Mehr- oder Minderbelastung kreisangehöriger Gemeinden, S. 66 - 71; Ehlers, Die Ergänzungs- und Ausgleichsaufgaben der Kreise und ihre Finanzierung, DVBl. 1997, 225 (231).
zur ausschließlichen Belastung einzelner Kreisteile: OVG NRW, Urteil vom 26.2.2002 - 15 A 1537/00 - (Seite 12 des amtlichen Entscheidungsabdrucks).
Anhand dieser Bezugsgrößen wird das Maß der Inanspruchnahme der Einrichtung durch die verschiedenen Kreisteile deutlich, ohne dass hierdurch ein unzumutbarer Verwaltungsaufwand bei der Ermittlung der Voraussetzungen einer Mehr- oder Minderbelastung verursacht würde, Vgl. zur Ermittlung eines ausschließlichen Belastung einzelner Kreisteile: OVG NRW, Urteil vom 26.2.2002 - 15 A 1537/00 - (Seiten 15 und 16 des amtlichen Entscheidungsabdrucks) (Kreisgesamtschule); ferner: Urteile vom 28.2.1992 - 15 A 1440/88 -, NWVBl. 217 (219) (Verkehrsbetriebe), und vom 16.6.1989 - 15 A 2407/85 -, NWVBl. 1989, 439 (440) (Kreisgymnasium).
OVG NRW, Urteil vom 26.2.2002 - 15 A 1537/00 - (Seite 11 des amtlichen Entscheidungsabdrucks).
Hierbei kommt es nicht darauf an, ob dem eine Täuschungsabsicht der Initiatoren des Bürgerbegehrens zu Grunde liegt (…vgl. VG Stuttgart, Urt. v. 17.07.2009, a.a.O.; OVG NRW, Urt. v. 23.04.2002 - 15 A 5594/00 - NVwZ-RR 2002, 767;… OVG Schl.-Holst., Urt. v. 19.12.2005 - 2 LB 19/05 - juris).
Dies würde den Gemeinden eine Kontrollmöglichkeit eröffnen, die dem Zweck der Kreisumlage als Instrument des Finanzausgleichs (vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. März 1997 - 8 B 130/96 -Buchholz 11 Art. 28 GG Nr. 109) und steuerähnliche Fehlbetragsabdeckungsabgabe (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26. Februar 2002 - 15 A 1537/00 - juris Rn. 21 = NVwZ-RR 2002, 767) zuwiderlaufen würde.
VG Braunschweig, 27.05.2004 - 1 A 103/04
Bürgerbegehren gegen Bauleitplanung
Sie findet ihre Rechtfertigung in der Überlegung, Entscheidungen, die in einem Verwaltungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zu treffen sind, vom Einflussbereich plebiszitärer Entscheidungen auszunehmen, weil diese die Berücksichtigung und Abwägung einer Vielzahl öffentlicher und privater Interessen erfordern, die sich nicht in das Schema einer Abstimmung mit "Ja" und "Nein" pressen lassen (OVG Münster, NVwZ-RR 2002, 767; vgl. auch die Regierungsbegründung zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Niedersächsischen Kommunalverfassungsrechts LT-Drucks. 13/1450 S. 104;… Wefelmeier in KVR-NGO § 22b Rn. 24).
Die Ermittlung des umlagefähigen Aufwands kann dabei unter Zugrundelegung einer Fremdfinanzierungsquote erfolgen (OVG Münster, Urteil vom 25.02.2002 - 15 A 1537/00 - DÖV 2002, 708, hier zitiert nach [...] Rdnr. 48).
https://dejure.org/2002,5797
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2002 - 15 A 1676/00 (https://dejure.org/2002,5797)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03.09.2002 - 15 A 1676/00 (https://dejure.org/2002,5797)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03. September 2002 - 15 A 1676/00 (https://dejure.org/2002,5797)
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Freistellung von der Tätigkeit als Wahlhelfer aus Glaubensgründen; Spezifische religiöse Einstellung zuöffentlichen Wahlen; Ablehnung einer ehrenamtlichen Wahlhelfertätigkeit; Gewissenskonflikt als wichtiger Grund im Sinne der Wahlvorschriften; Für den Staat verbindlichen Gebot weltanschaulich-religiöser Neutralität und Grundsatz der Parität der Kirchen
VG Gelsenkirchen - 15 K 4651/99
VG Münster, 23.04.2010 - 1 L 187/10
Ehrenamt Wahlhelfer Einberufung Heranziehung wichtiger Grund Ermessen Willkür …
vgl. OVG NRW, Urt. v. 3. September 2002 - 15 A 1676/00 -, NWVBl.
Etwaige Rechtsmängel führen nicht zu einem Wahlfehler, der im Wahlprüfungsverfahren zu korrigieren wäre (…BVerwG, Urt. v. 10.4.2002, NJW 2002, 2263; Nordrhein-Westfälisches OVG, Urt. v. 3.9.2002, DVBl. 2003, 288).
OVG NRW, Urteil vom 3. September 2002 - 15 A 1676/00 -, NWVBl.

References: § 70
 § 56
 § 56
 § 56
 § 56
 § 56
 Art. 28
 § 22