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Timestamp: 2016-09-28 05:34:21+00:00

Document:
Scheidegger&Spiess Frühjahr Katalog 2009 by Peter Treadwell - issuu
Fr端hjahr 2009
Kunst l Fotografie l Architektur
Unser Frühjahrsprogramm 2009 präsentiert erneut eine dichte Auswahl an Büchern aus den Bereichen
Kunst, Fotografie und Architektur. Die Vorschau beginnt mit einem Essayband der bekannten Anglistin
Elisabeth Bronfen. Wir sind stolz darauf, den Catalogue raisonné der Gemälde Ferdinand Hodlers zu verlegen, den das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft erstellt. Und wir freuen uns über die erprobte Zusammenarbeit mit Museen in Aarau, Basel, Bern, Chur, Schaffhausen und Zürich sowie über neue
Kooperationen, etwa mit der Staatlichen Graphischen Sammlung München oder dem Studio Basel der
Kürzlich konnte die renommierte Schweizer Zeitschrift Hochparterre ihren 20. Geburtstag feiern. Dies ist
Anlass, eine kontinuierliche Zusammenarbeit zu beginnen: Unter dem Label «Edition Hochparterre bei
Scheidegger & Spiess» erscheinen künftig Bücher aus den Bereichen Architektur und Design, die von der
Zeitschrift und unserem Verlag gemeinsam realisiert werden. Den Auftakt bilden in diesem Programm
Zumthor sehen. Bilder von Hans Danuser sowie ein Führer durch die Landschaftsarchitektur in Zürich
und Winterthur.
Die legendären Fotografien und Filmstills der
Recherche, die zum Architekturklassiker Learning
from Las Vegas führte. Erstmals gross und in Farbe
reproduziert. Zu den Ausstellungen im Museum
im Bellpark Kriens und im Deutschen Architekturmuseum DAM, Frankfurt a. M.
Bilder aus dem Archiv von Robert Venturi und
Herausgegeben von Hilar Stadler und Martino
Stierli, mit Essays von Martino Stierli und Stanislaus von Moos sowie einem Gespräch zwischen
Peter Fischli, Rem Koolhaas und Hans Ulrich Obrist
Gebunden mit Schutzumschlag, 196 Seiten,
150 farbige und 22 sw Abb., 22,5 x 28 cm
978-3-85881-229-2
sFr. 49.90 | § 29.90
978-3-85881-717-4
Bündner Bauern- und Patrizierhäuser aus dem Mittelalter, prachtvoll saniert und erweitert. Ein grossformatiger Architektur-Band über das Schaffen des
Architekten Hans-Jörg Ruch, mit über 200 Fotografien und Plänen sowie ausführlichen Essays.
Historische Häuser im Engadin –
von Hans-Jörg Ruch
Mit Beiträgen von Hans-Jörg Ruch und Ludmila
Seifert-Uherkovich.
332 Seiten, ca. 218 farbige und 10 sw Abbildungen
sowie 20 Pläne
978-3-85881-223-0
sFr. 159.– | § 105.–
Der Band präsentiert erstmals Standbilder aus
allen Filmen und Videos, die der Künstler Roman
Signer bei seinen Aktionen aufnehmen liess. Ein
reichhaltiger Querschnitt durch Signers Werk, mit
einem Werkverzeichnis sämtlicher Super-8-Filme
Zur Ausstellung im Helmhaus Zürich, bis 18. Januar
2009, und in der Hamburger Kunsthalle, 5. Juni bis
Ein Buch von Aleksandra Signer, Peter
Zimmermann und Simon Maurer
Mit einem Beitrag von Simon Maurer
496 S., 465 farbige und 4 sw Abbildungen
978-3-85881-225-4
sFr. 99.– | § 65.–
Die in Zürich lehrende Anglistin Elisabeth Bronfen schreibt mit präzis analysierendem Blick über Gesellschaft, Literatur und Kunst. Nun präsentiert sie erstmals eine Auswahl ihrer Beiträge über Kunst,
Kunstschaffende und visual culture in einem Sammelband, viele davon zum ersten Mal auf Deutsch. Die
meisten sind bisher nur in kleinen Katalogen zu Einzelkünstlern erschienen und daher nur einem Spezialistenpublikum bekannt. Ein neuer einleitender Essay thematisiert den prägenden Stellenwert und den
tiefgreifenden Wandel der visuellen Kultur in der Gegenwart.
Angereichert ist Crossmappings mit zahlreichen Farbabbildungen, welche die Thesen illustrieren und die
Sachverhalte verdeutlichen. So bietet das Buch faszinierende Begegnungen mit Künstlern und ihrem Werk
sowie ein breites Panorama von gesellschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen, das Wissenschaftler,
Kulturinteressierte und Kunstfans interessiert.
Erhellend und provokant: Essays von Elisabeth Bronfen
über Kunst und visuelle Kultur
Enthält zahlreiche erstmals
Neuer, für diesen Sammelband
geschriebener Einleitungsessay
Autorin steht für Lesungen und
Diskussionsveranstaltungen zur
ca. 320 Seiten, ca. 80 farbige und
ca. sFr. 49.90 | % 35.–
978-3-85881-715-0
Elisabeth Bronfen, Literaturwissenschaftlerin und Psychoanalytikerin, ist Professorin für
Englische und Amerikanische Literatur an der Universität Zürich.
Sie hat mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze in den Bereichen
Gender Studies, Psychoanalyse,
Film und Kulturwissenschaften
veröffentlicht, darunter Nur über
ihre Leiche (1994) und Tiefer als
der Tag gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht (2008).
– Frauenporträts von Degas
und der weibliche Akt
– Pop und Kino
– Leni Riefenstahl, Busby Berkeley
und Walt Disney
– berühmte Künstler des 20. Jahrhunderts:
und Frida Kahlo
– zentrale Figuren der Gegenwartskunst:
Cindy Sherman und Pipilotti Rist
– Siri Hustvedt, Paul Auster und
– Hysterie und Kultur
– Fotografien von Diane Arbus,
Nan Goldin und Araki
Auch Bilder schreiben Geschichte: Mit seinem radikal subjektiven Blick auf Bauten des Schweizer Architekten Peter Zumthor setzte der Künstler Hans Danuser in den 1980er- und 1990er-Jahren einen Markstein in der Geschichte der Architekturfotografie. Seine Aufnahmen veränderten das fotografische Genre
und die Art und Weise, über Architektur und Fotografie nachzudenken.
Dieses Buch versammelt Bilder zur Kapelle Sogn Benedetg, zu den Schutzbauten über den römischen Funden in Chur und zur Therme Vals. Es führt die intensive Debatte fort, die die Fotografien vor 20 Jahren
auslösten. Ein ausführliches Gespräch zwischen Hans Danuser und Hochparterre-Chefredakteur Köbi
Gantenbein lotet die Umstände der Zusammenarbeit mit Peter Zumthor aus und fragt, wie sich die Architekturfotografie seither entwickelt hat. Der Kunst- und Architekturhistoriker Philip Ursprung setzt sich in
einem detaillierten Essay mit Zumthors Architektur und der fotografischen Repräsentation von Architektur auseinander.
Zumthor sehen erscheint als erster Band der Edition Hochparterre bei Scheidegger & Spiess.
Fotografien von Bauten Peter Zumthors – und Reflexionen
über Architektur und Fotografie
Hans Danuser ist einer der
international bedeutendsten
Fotokünstler der Schweiz
Seine stimmungsvollen Bilder
von Bauten Peter Zumthors waren
ein Markstein der Architektur-
Enthält ein Gespräch über
Architektur und Fotografie sowie
einen Essay über Peter Zumthors
Schaffen und dessen Abbildung
Herausgegeben von Köbi
Mit einem Beitrag von Philip
Ursprung und einem Gespräch
zwischen Hans Danuser und Köbi
Edition Hochparterre bei
ca. 24 Triplex-Abbildungen
978-3-85881-235-3
Hans Danuser ist Künstler und
Fotograf, bekannt durch seine
fotografischen Konzeptarbeiten
In Vivo und Frozen Embryos.
Köbi Gantenbein ist Chefredakteur der Zeitschrift Hochparterre.
Philip Ursprung ist Professor für
Kunst an der Universität Zürich.
Dieser Führer durch die Städte Zürich und Winterthur behandelt 60 wegweisende Projekte zeitgenössischer Landschaftsarchitektur. Die Parks, Plätze und Gärten – viele von ihnen wurden in der Fachpresse
lobend erwähnt – werden in Bild und Text eingehend vorgestellt. Der Bogen spannt sich von den Grünanlagen in Neu-Oerlikon und Opfikon über neue Stadtplätze und Friedhofanlagen bis zu den Freigehegen
im Zürcher Zoo. Auch neu genutzte Industrieareale werden dokumentiert. Auf Übersichtsplänen sind alle
im Buch präsentierten Objekte markiert und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ausgewiesen.
Jeweils eine Karte führt für Zürich und Winterthur zudem je rund 30 historische Anlagen auf.
Ein Essay des ETH-Professors Christophe Girot rollt die Geschichte der Schweizer Aussenräume und der
Disziplin Landschaftsarchitektur auf. So wird der Führer auch zu einer Standortbestimmung der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur. Ein Gespräch mit für den Aussenraum zuständigen Exekutivpolitikern
über den Stellenwert des öffentlichen Raums, über Vandalismus und das neue Freizeitverhalten rundet die
Publikation im handlichen Taschenformat ab.
Der neuste Band der beliebten Reihe «Hochparterre»Architekturführer
Enthält Kartenausschnitte zum
leichten Auffinden der beschriebenen Objekte
Handliches «JackentaschenFormat»
Knüpft an die erfolgreichen Hoch-
parterre-Architekturführer über
Zürich und Graubünden an
Herausgegeben von Roderick
Hönig und Barbara Moll
Björn Allemann arbeitet als freier
Mit Beiträgen von Christophe
Girot, Kerstin Goedeke, Roderick
Hönig, Barbara Moll, Annina
Weber u. a. sowie einem Gespräch
mit Ruth Genner und Matthias
Christophe Girot ist Professor für
Landschaftsarchitektur an der
ETH Zürich und führt ein eigenes
Büro, das Atelier Girot, in Zürich.
Fotografien von Björn Allemann
ca. 196 Seiten, ca. 140 farbige
und sw Abbildungen sowie Pläne
10,25 x 18,7 cm
978-3-85881-247-6
ca. sFr. 29.90 | % 22.–
Kerstin Gödeke studierte Landschaftsarchitektur. Sie ist Assistentin für Freiraumentwurf der
der Hochschule für Technik
Roderick Hönig studierte Architektur sowie Kulturmanagement.
Er ist Redaktor der Zeitschrift
Hochparterre in Zürich und Herausgeber des Architekturführers
Zürich wird gebaut.
Claudia Moll studierte Landschaftsarchitektur sowie Geschichte und Theorie der Architektur. Sie ist Herausgeberin von
Zürich: Ein Begleiter zu neuer
Hommage an ein legendäres Stück Landschaftsgestaltung – mit
einem 2,5 Meter langen Leporello des Originalplans
Dokumentiert ein Pionierprojekt
der Landschaftsarchitektur der
1950er-Jahre in Zürich
Das beiliegende Faksimile des
Originalplans verleiht dem Buch
einen attraktiven Objektcharakter
Brigitt Sigel und Erik de Jong
Gartenbauausstellung (G/59) eröffnet: eine Leistungsschau
tig ein Manifest der Schweizer Landschaftsarchitektur der
mit integriertem Leporello
ca. 80 farbige Abb.
Am 25. April 1959 wurde in Zürich die Erste Schweizerische
des Verbandes Schweizerischer Gärtnermeister und gleichzeiModerne. Zu den zukunftsweisenden Projekten gehörte der
stark von japanischen Elementen beeinflusste Staudengarten.
Inspiriert von dessen gestalterischem Konzept entstand 1963
der Seeuferweg Zürichhorn, der eine Tendenz der G/59,
nämlich das Pendeln zwischen Naturalismus und Abstraktion, bis heute eindrücklich verkörpert. Federführend war
das Gartenbauamt der Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit
dem Landschaftsarchitekten Willi Neukom.
Eine besondere Faszination gewinnt der Seeuferweg durch
Willi Neukoms Plan – eine kühne, eindrückliche, fünf Meter
lange Bleistiftzeichnung, die in diesem Buch auf einem 2,5
Meter langen Leporello reproduziert wird. Auf der Rückseite ist die kolorierte Heliografie abgebildet. Als Vision zeigt
Erik de Jong ist Lehrbeauftragter für Geschichte und
Theorie der Landschaftsarchitektur an der Universität
Wageningen NL.
Brigitt Sigel war langjährige
Denkmalpflege der ETH Zürich
mit Forschungsschwerpunkt
diese Zeichnung Wurzeln, Inspirationen und Botschaften, die
dem Seeuferweg einen besonderen Platz in der schweizerischen und europäischen Landschaftsarchitektur einräumen.
Diese Publikation zum 50-Jahr-Jubiläum ist eine kleine
Hommage an die schöpferischen Impulse der G/59.
Das Buch über eine provokative
Kulturoffensive, welche die Schweiz seit
2004 in Atem hält
2004 startete eine Kurzfilminitiative mit dem Ziel, «einen
ebenso bissigen wie inspirierenden Bildkommentar zur Wirklichkeit der Schweiz zu provozieren». Jeder, der mitmachen
wollte, konnte einen 30-Sekunden-Film einreichen, zwischen
doppelbödiger Protestnote und scharfsinniger Botschaft. Ge-
Herausgegeben von Plinio
Bachmann und Martin Heller
Mit Beiträgen von Plinio
Bachmann, Daniel Binswanger,
Mercedes Bunz, Patrick Frey,
Martin Heller, Daniel, Marcel und
Martin Meili, Gesa Schneider,
Juri Steiner sowie Stefan Zweifel
DVD mit 186 Kurzfilmen
978-3-85881-241-4
sFr. 19.90 | % 12.90
zeigt wurden diese nicht nur im Internet, sondern auch zwischen Kinowerbung oder als Piratenprojektionen. Bald
waren auf www.agent-provocateur.ch (ap.ch) die Film-Blitze
von Internetkids, Werbeleuten, Handy-Filmern, Designstudenten zu sehen. Zusätzlich gab es politische Aktionen, die
von den Massenmedien besprochen wurden.
Nun zieht ap.ch Bilanz: mit einem Buch, das Bilder aus den
besten Kurzfilmen zeigt; mit 200 Ideen für gesellschaftliche
Veränderung zum Herausreissen; mit Essays von bekannten
Autoren wie dem Kabarettisten Patrick Frey, dem ehemaligen Expo.02-Chef Martin Heller, Juri Steiner, dem Leiter des
Zentrum Paul Klee, oder Stefan Zweifel vom Literaturclub
des Schweizer Fernsehens. Ein scharfsichtiger Blick hinter die
Fassaden der saturierten Schweiz – und die Erörterung der
Frage, was gesellschaftlich-kulturelle Provokation heute
200 Ideen zum Herausreissen
Eine Studie des ETH Studio Basel
über urbane Transformation
Das ETH Studio Basel, 2005 verantwortlich für die breit angelegte Studie Die Schweiz – Ein städtebauliches Porträt,
analysiert seit Jahren die Gegenwart und Zukunft urbanistischer Entwicklung an diversen Orten Europas. Einer der
Belgrad: Formal / Informal
Eine Studie über Städtebau und urbane
Schwerpunkte war die Stadt Belgrad, deren Entwicklung von
der Zeit des internationalen Embargos gegen die Regierung
Milosevic bis heute.
Nun liegt das Ergebnis vor: ein detailliertes, reich illustriertes
Buch, das unter dem Stichwort «Formal / Informal» zusam-
Herausgegeben vom ETH Studio
Basel, Institut Stadt der Gegenwart
Mit Beiträgen von Roger Diener,
Marcel Meili, Christian Mueller
Inderbitzin und Milica Topalovic
menfasst, wie sich die Stadt in diesen Umbruchjahren entwickelt hat, in der Situation des Mangels und durch das Zusammenspiel von gelenktem und zufälligem Städtebau, wo
«wilde Siedlungen» und städtische Infrastrukturbauten nebeneinander entstanden. Es wird zudem gezeigt, welche visu-
ca. 256 Seiten, ca. 180 farbige
und sw Abbildungen
978-3-85881-254-4
ca. sFr. 69.– | % 48.–
ellen Situationen dabei zu Tage treten. Und Belgrad wird als
Beispiel genommen für die Frage, wie sich Städte unter den
globalisierten Bedingungen der heutigen Stadtentwicklung
Roger Diener, Diener & Diener
Architekten, Professor Studio
Basel der ETH Zürich.
Architekt, Assistent am Studio
Marcel Meili, Meili Peter Architekten, Professor Studio Basel
Milica Topalovic, Forschungsleiterin am Studio Basel der
Das ETH Studio Basel ist eine international renommierte Lehr- und
Forschungsstätte auf dem Gebiet
der Raum- und Stadtplanung
Der in Zürich lebende Architekt Bruno Giacometti ist ein Zeitzeuge ersten Ranges. Nun blickt der 1907
geborene Giacometti auf sein Leben zurück und erzählt von seinen wichtigsten Erlebnissen und den Menschen, die ihn dabei begleiteten. In den persönlichen Gesprächen, die der frühere Kunsthaus-Direktor
Felix Baumann mit Giacometti führte, steht Privates neben Beruflichem und kulturpolitischen Auseinandersetzungen. Ausgiebig zur Sprache kommt die Kindheit im Bergell als Sohn des Künstlers Giovanni und
seiner Frau Annetta Giacometti, plastisch treten die Geschwister auf, darunter der weltberühmte Bruder
Alberto. Weitere Themen sind Brunos Studienjahre, die Zusammenarbeit mit bekannten Schweizer Architekten und das spätere Wirken als selbstständiger Architekt und Ausstellungsarchitekt, die Begegnung
mit seiner Frau Odette und die breite mäzenatische Tätigkeit des Paars.
Den Gesprächen beigestellt sind zahlreiche private Fotografien, viele davon unveröffentlicht, und Kunstwerke sowie ein umfangreicher Anhang: Ein Werkverzeichnis von allen Bauten Giacomettis, das Roland
Frischknecht erstellt hat, sowie ein Verzeichnis aller Schenkungen Bruno und Odette Giacomettis an diverse Museen in der Schweiz.
Ein faszinierender Rückblick auf das bewegte Leben
des Bruno Giacometti
Bruno Giacometti ist der letzte
lebende der drei bedeutenden
Dokumentiert das wenig publizierte architektonische Schaffen
Bruno Giacomettis
Enthält zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos
Herausgegeben von Felix Baumann
Mit einem Werkverzeichnis der
Bauten Bruno Giacomettis von
Roland Frischknecht und einem
Verzeichnis der Schenkungen von
Bruno und Odette Giacometti
ca. 176 Seiten, ca. 60 farbige und
60 sw Abbildungen
978-3-85881-248-3
ca. sFr. 39.90 | % 25.–
Felix Baumann war von 1976
bis 2000 Direktor des Kunsthaus Zürich und präsidiert die
Alberto Giacometti Stiftung in
1834 brach der Zürcher Karl Bodmer mit dem deutschen Naturforscher Maximilian Prinz zu Wied und
dessen Gefolge zur legendär gewordenen «Reise ins innere Nord-America» auf. Die Expedition dauerte
28 Monate. Während Maximilian sein Tagebuch schrieb, Naturalien zusammensuchte und Gegenstände
von Indianern erwarb, zeichnete Bodmer mehr als 400 Indianer-, Landschafts- und Tierbilder. Seine detailgetreuen Skizzen und Aquarelle, die später als Vorlagen für die druckgrafischen Illustrationen des Reiseberichts dienten, gelten als Höhepunkt in der bildnerischen Darstellung fremder Völker. Und sie zählen
zu den wichtigsten Dokumenten über die Indianerkulturen am oberen Missouri.
Dieses reich illustrierte Buch ist die Hommage seiner Geburtsstadt Zürich an den grossen Maler, dem wir
viele Einsichten in die Lebensweise und das Aussehen der Natives in den Plains und Prärien verdanken. Es
verbindet biografische Erzählung und analytische Essays und beleuchtet den eigenwilligen Stellenwert dieser Zeichnungen, Aquarelle und Stiche zwischen exakter Wissenschaft und Kunst.
Zum 200. Geburtstag: Das Buch über den legendären
Indianermaler Karl Bodmer
Bodmers Bilder der nordamerikanischen Ureinwohner sind weltberühmt
Die Darstellungen gelten noch
immer als eine der wichtigsten
Quellen zur Kultur der Native
Karl Bodmer – Der Schweizer Maler
der amerikanischen Urvölker
(NONAM), Zürich, 8.2.–9.8.2009
Herausgegeben vom Nordamerika
Native Museum (NONAM), Zürich,
und Hartwig Isernhagen
Peter Bolz ist Leiter der Amerikaabteilung im Museum für Völkerkunde, Berlin.
Mit Beiträgen von Peter Bolz,
Denise Daenzer, Hartwig Isernhagen und Sonja Schierle
Denise Daenzer ist Direktorin
des Nordamerika Native Museum
(NONAM) in Zürich.
ca. 240 Seiten, ca. 150 farbige
ca. sFr. 59.– | % 39.–
Hartwig Isernhagen ist emeritierter Professor für Amerikanische
Literatur an der Universität Basel
und Autor zahlreicher Essays und
Sonja Schierle ist Leiterin der
Amerikaabteilung am LindenMuseum Stuttgart – Staatliches
Chiara – Eine Reise ins Licht ist ein bewegender und kraftvoller Fotoessay über Kranksein und Sterben,
entstanden aus persönlichem Schmerz und tiefer emotionaler Betroffenheit. Die Berner Künstlerin Elisabeth Zahnd Legnazzi dokumentierte das Sterben ihrer Tochter Chiara, die an einem unheilbaren Gehirntumor litt, sehr ergreifend, aber nicht nur düster und hoffnungslos.
Das Buch versammelt rund 60 noch nie veröffentlichte Porträts. Es ist eine von der Künstlerin bestimmte
Auswahl aus rund 400 Fotografien, die während der letzten sieben Monate von Chiaras Leben entstanden
sind. Ergänzt sind die Bilder durch abstrakte Aufnahmen von in Auflösung begriffenen Landschaften, welche die Veränderung der Wahrnehmung und den Verlust der Sinne visualisieren. Nie benutzt die Künstlerin ihr todkrankes Kind für die Fotografien, sondern sie hält es fest in seinem Leiden und seinem von erstaunlicher Würde getragenen letzten Lebensabschnitt.
Dieser Fotoessay rührt mit den eindringlichen und sensiblen Bildern an existenzielle Fragen, die uns alle
betreffen. Die Bilder werden ergänzt von einem Essay des bekannten österreichischen Soziologen und Publizisten Thomas Macho über Krankheit, Sterben und Tod und die künstlerische Darstellung von Leid.
Ein bewegendes Dokument über Sterben und Tod
Aussergewöhnliche Auseinandersetzung mit dem Thema Krankheit
und Sterben und Kunstwerk
Die Fotografin steht für
Thomas Macho, geboren 1952
in Wien, ist Professor für Kulturgeschichte an der HumboldtUniversität Berlin und Autor
oder Herausgeber zahlreicher
Bücher, etwa von Die neue
Sichtbarkeit des Todes (2007).
ca. 120 Seiten, ca. 56 farbige
978-3-85881-238-4
sFr. 39.90 | % 25.–
Elisabeth Zahnd Legnazzi, geboren 1957 in Bern, zeigte ihre
Fotografien, Videoarbeiten und
Installationen an zahlreichen
Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie realisierte auch Kunstam-Bau-Projekte und erhielt
mehrere Stipendien und Auszeichnungen. Sie lebt mit ihrem
Mann und ihrem Sohn in Bern
und in Salvador de Bahia, Brasilien.
Der Schweizer Fotograf, Künstler und Sammler Andreas Züst (1947–2000) ist eine legendäre Figur des
europäischen Kulturlebens. Seine Kunstsammlung zeigt die Entwicklung der Kunstszene von den späten
1970er- bis in die 1990er-Jahre exemplarisch auf. Nun widmet sich seiner Person und seinem Wirken erstmals ein dickes, sehr persönliches Lese- und Schau-Buch, das aus Anlass einer Sammlungsausstellung im
Aargauer Kunsthaus erscheint.
Das Buch ist ein Psychogramm des Sammlers Züst: Durch die rund 1500 Werke von 230 Künstlerinnen
und Künstlern zeichnet sich der Mensch ab, der diese Arbeiten zusammengetragen hat. Zudem hat
Andreas Züst – selbst Fotograf erfolgreicher Fotobücher (Bekannte Bekannte 1 und 2, 1987 und 1997,
Roundabouts, 2003) – die gesammelten Künstler porträtiert. Diese Fotoporträts ziehen sich als roter
Faden durch das Buch. Daneben kommen etwa 400 Werke der Sammlung, ein vollständiges Sammlungsverzeichnis sowie neun Essays zu stehen, die den verschiedenen Aspekten von Züsts Person und seiner
Sammlung gewidmet sind, geschrieben u. a. von Scalo-Gründer Walter Keller, dem Schriftsteller Peter
Weber oder der Kuratorin Bice Curiger.
Ein persönliches Buch über den legendären Sammler
und Fotografen Andreas Züst
Die erste Monografie über den
Schweizer Künstler und Sammler
Aargauer Kunsthaus, Aarau,
29.5. – 9.8.2009
Essays von international bekannten
The Memorizer –
Fotoporträts des Sammlers von
etwa 200 der gesammelten Künstler
Mit vollständigem Sammlungsverzeichnis
Herausgegeben von Stephan Kunz,
Madeleine Schuppli, Mara Züst und
dem Aargauer Kunsthaus, Aarau
Mit Fotografien von Andreas Züst
Mit Beiträgen von Bice Curiger,
Martin Jaeggi, Walter Keller,
Caroline Kesser, Stephan Kunz,
Dietmar Rübel, Madeleine
Schuppli, Peter Weber und
ca. 432 Seiten, ca. 350 farbige
und 650 sw Abbildungen
978-3-85881-249-0
sFr. 79.– | % 49.–
Louise Bourgeois, Martin Disler, Olafur
Eliasson, Fischli/Weiss, Johannes Gachnang, HR Giger, Nan Goldin, George Grosz,
Richard Hamilton, Albert Oehlen, Meret
Oppenheim, Sigmar Polke, Markus Raetz,
Gerhard Richter, Pipilotti Rist, Ugo Rondinone u. v. a.
«Ein Meilenstein der Hodler-Forschung»
Ferdinand Hodler (1853–1918) ist der bedeutendste Schweizer Künstler an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Er
brach mit den künstlerischen Konventionen und schuf als
Maler eindrücklicher Landschaften und Porträts, als Schöp-
Band 1: Die Landschaften (in zwei Teilbänden)
Herausgegeben vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK)
Mit Beiträgen von Oskar Bätschmann und Paul Müller sowie Regula Bolleter, Monika Brunner, Matthias Fischer und Matthias Oberli
628 Seiten, 950 farbige Abb.
978-3-85881-244-5
sFr. 640.– | % 420.–
fer monumentaler Historien- und symbolistischer Figurenbilder ein Œuvre, das schon zu seinen Lebzeiten weit über die
Landesgrenzen hinaus Beachtung fand. Einige seiner Bilder
sind zu nationalen Ikonen geworden, so sein Wilhelm Tell
oder der Holzfäller, der einst die 50-Franken-Note zierte.
Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland sowie steigende Preise auf dem Kunstmarkt sind Zeichen dafür, dass Hodlers Werk inzwischen Weltruf geniesst.
Was bisher fehlte, ist ein Werkkatalog, der wissenschaftlichen Kriterien genügt und auch das breite Publikum anspricht. Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft
(SIK) hat dieses Referenzwerk seit 1998 in akribischer Arbeit
realisiert. Als Auftakt werden jetzt die zwei Teilbände mit
Hodlers rund 740 Landschaftsgemälden publiziert.
Ferdinand Hodlers Werk geniesst
Weltruf und erzielt steigende
Folgebände 2–4:
978-3-85881-255-1
Subskriptionspreis: ca. sFr. 360.– | § 250.–
Band 3: Die Figurenbilder (2 Teilbände)
Preise im Kunstmarkt
Subskriptionspreis: ca. sFr. 480.– | € 330.–
Dieser Werkkatalog ist das autoritative Referenzwerk zu Hodlers
Subskriptionspreis: ca. sFr. 240.– | € 170.–
gesamtem Schaffen
Äusserst reichhaltiges Bildmaterial
und erhellende Essays
Ein mythenumrankter Schweizer
Friedrich Kuhn (1926–1972) gilt als markantester Schweizer
Vertreter jener Kunstszene, die sich in den 1960er-Jahren als
Künstler, der seiner Zeit voraus war,
Gegenkraft zur damals dominanten abstrakten/konkreten
wird wiederentdeckt
Kunst formierte. Kuhn schuf eine feinnervige und anar-
Friedrich Kuhn (1926–1972) –
Der Maler als Outlaw
auch persönlich besetzte Zitate an die moderne Massenkul-
chische Malerei zwischen Figuration und Abstraktion, die
tur und an Pop enthält. Verehrt und legendenumflort, ist sein
malerisches Werk bisher im Hinblick auf die literarische
Überhöhung seiner Person dargestellt worden.
Herausgegeben von Bice Curiger
Caroline Kesser und Louis Jent
Der neue Katalog legt nun die künstlerische Aktualität dieses
eigenwilligen Malers offen. Das Buch erzählt von der nonkonformistischen Szene, in der Kuhn sich bewegte, schildert
seine eigenwilligen Happenings und wilden Performances
168 Seiten, 160 farbige und
978-3-85881-245-2
sFr. 59.– | % 39.–
und entwirft so ein lebendiges Bild der 1960er-Jahre. Neben
100 Werken sind auch zahlreiche unveröffentlichte Privatfotos und Plakate abgebildet. Kuhns Kunst, der im internationalen Umfeld eine Vorreiterrolle zukommt, weist in ihrem
Reichtum und ihrem unakademischen Geist bereits jene Charakteristiken auf, welche die spätere Schweizer Kunst bis
heute bestimmen.
Bice Curiger, Kuratorin am
Kunsthaus Zürich, Herausgeberin der internationalen Kunstzeitschriften Parkett und Tate
etc., Autorin mehrerer Bücher.
Caroline Kesser, Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin für die
Neue Zürcher Zeitung sowie
Autorin zahlreicher Essays.
Louis Jent, Schreiber, Filmer
und Werber. War mit Friedrich
Kuhn bekannt und arbeitet zurzeit an einem Roman über einen
Herausgegeben von der international
renommierten Kuratorin Bice Curiger
Erweckt die Schweizer Kunstszene der
50er- und 60er-Jahre zum Leben
Begleitet die Ausstellung im Kunsthaus Zürich, 12.12.2008–1.3.2009
Dieses Buch ist die erste umfassende Monografie über den Schweizer Künstler Wilfrid Moser (1914–
1997). Es zeigt einen repräsentativen Einblick in Leben und Schaffen dieser Pionierfigur der Nachkriegskunst in Europa, vom Frühwerk in den 1930er-Jahren bis zu den letzten Pastellen.
Wilfrid Moser liess sich 1945 in Paris nieder, wo er Themen der Grossstadt aufsog und in sein Werk integrierte: Conciergen, offene Häuser und Metzgereien. Innerhalb der gestischen Abstraktion der 1950erJahre wurde er zu einem führenden Vertreter eines existenziellen Informel. Zu seinen künstlerischen
Innovationen gehören Gemälde über die Pariser Métro, die einen neuen Typus der Grossstadt-Ikonografie
in die Malerei einführten. Aus heutiger Sicht kommt zudem seinem figurativen Realismus besondere Bedeutung zu, der verschiedene Tendenzen der Gegenwartskunst vorwegnahm. Auch der Stellenwert von
Mosers farbigen Kunstharzskulpturen wird in diesem Buch, das zu einer grossen Retrospektive im Kunstmuseum Bern und in der Casa Rusca, Locarno, erscheint, erstmals breit gewürdigt.
Die umfassende Monografie über einen eigenwilligen Pionier
der Nachkriegskunst in Europa
Die erste grosse Monografie
über den Schweizer Künstler
Begleitet die Ausstellungen
im Kunstmuseum Bern,
6.3.–14.6.2009,
und in der Pinacoteca Casa Rusca,
Locarno, 19.7.– 4.10.2009
Werke 1934 –1997
Matthias Frehner und Tina Grütter
Matthias Frehner, Tina Grütter,
Jean-François Jaeger und
336 Seiten, ca. 220 farbige
978-3-85881-243-8
sFr. 99.– | % 69. –
978-3-85881-716-7
sFr. 99.– | % 69.–
Matthias Frehner, 1988–1996
Konservator der Sammlung
Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1996–2002
Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2002 Direktor
des Kunstmuseum Bern.
Tina Grütter, 1986 Dissertation
zu Caspar David Friedrich.
1986–2001 Konservatorin der
Kunstabteilung des Museums zu
Allerheiligen in Schaffhausen.
Seit 2002 als freischaffende
Kunsthistorikerin tätig.
Jean-François Jaeger ist Direktor
der Galérie Jeanne-Bucher in
Gabriel Moser, Präsident der
Stiftung Wilfrid Moser, ist
Psychologie-Professor und leitete
von 1992 bis 2005 das Laboratoire de Psychologie Environnementale in Paris.
Die erste Monografie eines international
erfolgreichen Schweizer Künstlers
Der Schweizer Künstler Hannes Schüpbach, geboren 1965 in
Winterthur, hat sich in den vergangenen Jahren mit künstlerischen Kurzfilmen international einen Namen gemacht, die
in ganz Europa und den USA in renommierten Institutionen
Hannes Schüpbach:
Malerei, Filme, Performances 1989–2008
Mit Beiträgen von Eleonore Frey,
Philippe-Alain Michaud, Andréa
Picard, Hannes Schüpbach und
ca. 216 Seiten, ca. 170 farbige
978-3-85881-246-9
gezeigt wurden. Seine Arbeit mit Elementen des Filmischen
begann aber 1990 mit Raum-Installationen und räumlich erlebbaren Malerei-Suiten.
Eine grosse Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel führt
Raum-Kunst und Filme jetzt zusammen, und aus diesem Anlass erscheint auch die erste Monografie Schüpbachs, mit Essays internationaler Spezialisten, vielen gross reproduzierten
Filmstills sowie Abbildungen aus den verschiedensten Werkgruppen. Das Buch enthält zudem einen Essay von Hannes
Schüpbach über zentrale Elemente seines filmischen Schaffens, eine ausführliche Chronologie von Werken und biografischen Stationen des Künstlers sowie eine neu erarbeitete Bibliografie.
Die erste Monografie über einen
international bekannten Schweizer
Experimentalfilmer und Künstler
Eleonore Frey, Sprachwissenschaftlerin, Schriftstellerin,
Konservator für Film am Centre
Andréa Picard, Kuratorin an der
Cinémathèque Ontario.
Adam Szymczyk, Direktor der
Kunsthalle Basel, Kurator der
Berlin Biennale 2008.
Das erste Buch über die Künstlerin
Die Filme werden in verschiedenen Schweizer Städten gezeigt
Erscheint zur Ausstellung «Hannes
Schüpbach: Stills and Movies»,
Kunsthalle Basel, 24.1.–22.3.2009
Klodin Erb, geboren 1963 in Winterthur, thematisiert in
ihren jüngsten Bildern Interieurs und Stillleben, die eine ge-
Klodin Erb – zur grossen Ausstellung in
heimnisvolle Aura umgibt. Gezeigt werden menschenleere
Wohnzimmer, die mit dramatisch inszenierten Objekten
Das Mädchen Der Bär Das Tier
auf dem Möbel
zwar klassischer Bildgattungen, verleiht ihren Arbeiten aber
gleichwohl auf Leben hinweisen. Klodin Erb bedient sich
Herausgegeben von Markus Stegmann, Museum zu Allerheiligen
Schaffhausen / Kunstverein Schaffhausen
Mit Beiträgen von Natalia Huser
und Markus Stegmann sowie
einem Interview von Claudia Spinelli
978-3-85881-242-1
sFr. 49.90 | % 33.–
aufgrund der frischen, dynamischen Malweise eine bemerkenswerte, sinnliche Präsenz. In der Neubefragung der Motive vergangener kunstgeschichtlicher Epochen zeigt sich nicht
nur die Suche nach der Magie des Vergangenen, sondern
auch eine überaus zeitgenössische Form der Romantik.
Dieser Katalog bietet einen erhellenden Einblick in eine der
spannendsten Positionen zeitgenössischer Malerei in der
Schweiz. Zu den Bildern kommen Texte und ein Interview, in
dem die Künstlerin Einflüsse und ihre Schaffensweise erklärt.
Das erste Buch über Klodin Erb
Eine der spannendsten Positionen
Malerei hat in der Kunstszene
weltweit wieder stark an Bedeutung gewonnen
Begleitet die Ausstellung im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, 23.11.2008–8.2.2009
Erstmals zu sehen: die kompletten
Entwürfe Kirchners für Bildteppiche
Die Entdeckung eines faszinierenden Werkkomplexes von
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938): Zum ersten Mal werden
die vielen Entwürfe Kirchners für die Tapisserien, welche die
Weberin Lise Gujer (1893–1967) anfertigte, in einem Buch
Bildteppiche von Ernst Ludwig
Kirchner und Lise Gujer
nach ihrem Willen erst 30 Jahre später geöffnet werden durf-
te. So traten erst 1998 zahlreiche Skizzen und Entwürfe
Schriften zur Bündner Kunstsammlung 3
Mit Beiträgen von Mechthild
Flury-Lemberg, Eberhard W. Kornfeld, Kristina Liedtke und Beat
katalogisiert, analysiert und kunsthistorisch gewürdigt.
Kurz vor ihrem Tod versiegelte Lise Gujer ein Paket, das
Kirchners zu Wirkereien zu Tage. Mit diesen Entwürfen liegt
eine visuell reichhaltige und kunsthistorisch höchst bedeutsame Werkgruppe vor. Sie bereichern nicht nur die Kenntnis
von Kirchners Œuvre, sondern veranschaulichen zugleich die
enge Zusammenarbeit von Künstler und Weberin. Die Entwürfe sind durch eine ganz eigene Bildsprache geprägt. Weit
über die ursprüngliche Funktion als Vorlage hinaus können
sie sich ihrer spezifischen Materialität wegen fast als eigen-
ca. 144 Seiten, ca. 140 farbige
978-3-85881-252-0
Beat Stutzer ist seit 1982 Direktor
am Bündner Kunstmuseum Chur,
seit 1998 zugleich Konservator
des Segantini Museums St. Moritz.
ständige Kunstwerke behaupten. Ergänzt wird die kunsthistorische Analyse durch Texte über die fachgerechte Restaurierung der Entwürfe sowie über Gujers Technik.
Kirchners Textilentwürfe werden
erstmals vollständig gezeigt
Enthält den kompletten Werkkatalog
der Entwürfe Kirchners für Bildteppiche
Begleitet die Ausstellung im Bündner
Kunstmuseum Chur, 7.2.–22.3.2009
Die umfassende Monografie über eine
bedeutende Schweizer Eisenplastikerin
Die 1939 in Grossbritannien geborene Gillian White lebt seit
1966 in der Schweiz und hat sich in diesen 40 Jahren mit
ihren monumentalen Stahlplastiken, mit zahlreichen Werken
im öffentlichen Raum, aber auch mit Kleinplastiken und
Gillian White. Tanz in Eisen
Wandmalereien über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht. White hat einen ausserordentlich starken und eigenständigen Beitrag zur Schweizer Eisenplastik geleistet – und
da erstaunt es, dass ihr Schaffen bisher kaum dokumentiert
ist. Es ist also höchste Zeit, dieses reiche Werk umfassend
darzustellen, zu analysieren und zu würdigen.
Das vorliegende Buch versammelt rund 160 Abbildungen
und Essays von Kunsthistorikern, aber auch persönliche
Texte von Schriftstellerinnen und Künstlerkolleginnen. Den
Schwerpunkt bilden dabei die plastischen Arbeiten und
Kunst am Bau. Aber auch Whites Malerei sowie die verspielten und doch äusserst präzis komponierten Kleinplastiken
sind gültig dargestellt. Dazu gesellen sich ein umfassendes
Herausgegeben von Sabine Altorfer,
Uli Däster, Jochen Hesse und
Mit Beiträgen von Sabine Altorfer,
Anne Blonstein, Uli Däster, Jochen
Hesse, Erica Pedretti und Frieda
Vogt-Baumann
ca. 160 farbige und
29,5 x 26 cm (Querformat)
978-3-85881-251-3
ca. sFr. 69.– | % 45.–
Werkverzeichnis, Biografie und Bibliografie.
Das erste Buch über eine der wichtigsten Plastikerinnen der Schweiz
Begleitet die Ausstellung im Kunstmuseum Olten, 8.5.– 21.6.2009
Erscheint zum 70. Geburtstag der
Dies ist die erste Monografie über den höchst aussergewöhnlichen Künstler Hermann Obrist (1862–
1927). In München begründete der gebürtige Schweizer in den 1890er-Jahren die deutsche Variante der
Jugendstilbewegung, die anspruchsvolles Handwerk der angewandten mit den ästhetischen Ansprüchen
der freien, bildenden Kunst verschmolz.
Erstmals werden nun die Nachlassteile in München und Zürich zusammengeführt und damit das Gesamtwerk des Zeichners, Bildhauers, Textilkünstlers und Theoretikers greifbar. Mit seinen Brunnen und
Grabmälern war Obrist an der Erfindung der abstrakten Skulptur als künstlerischer Gattung beteiligt. In
der Verknüpfung von Bild und wissenschaftlichen Essays zeigt das Buch zudem die Aktualität seines
Werks für Kunst, Kunstgewerbe und Wissenschaft unserer Tage. Auch in seiner Auseinandersetzung mit
der Fotografie ging Obrist über den traditionellen Begriff des Bildhauers hinaus und erschloss paradigmatisch neue Wege für die Kunst des 20. Jahrhunderts.
Ein faszinierender Jugendstil-Freigeist
Ausstellungen im Museum Bellerive, Zürich, 6.3.–7.6.2009, und in
der Pinakothek der Moderne in
München, 16.7.–4.10.2009
Das umfangreiche Standardwerk
über diesen einflussreichen
Hermann Obrist –
Dokumentiert das komplette plastische Werk, einschliesslich der
zumeist im Krieg zerstörten Ausführungen der noch vorhandenen
Entwürfe in Gips
Herausgegeben vom Museum
Bellerive, ein Haus des Museum für
Gestaltung Zürich, und der Staatlichen Graphischen Sammlung,
Mit Beiträgen von Hubertus Adam,
Eva Afuhs, Stacy Nicole Hand,
Ingo Starz, Andreas Strobl, Annika
Waenerberg und Viola Weigel
sowie dem kompletten Inventar
des Obrist-Nachlasses an der
Staatlichen Graphischen Sammlung
München und des Obrist-Bestands
des Museum Bellerive
Hubertus Adam ist Redakteur
der Zeitschrift Archithese und
Architekturkritiker der NZZ.
Eva Afuhs ist Leitende Kuratorin
des Museum Bellerive und der
Kunstgewerbesammlung des
Stacy Nicole Hand unterrichtet
an der School of the Art Institute
und an der Northwestern University, beide in Chicago.
Ingo Starz ist Mitarbeiter am
Hermann-Obrist-Projekt des
978-3-85881-239-1
Andreas Strobl ist Konservator
für die Kunst des 19. Jahrhunderts an der Staatlichen Graphischen Sammlung München.
Annika Waenerberg ist Professorin für Kunstgeschichte an der
Universität von Jyväskylä, SF.
Viola Weigel leitet die Kunsthalle
Ausgewählte Backlist-Titel
Der Basler Kunsthändler
und Sammler im Gespräch
mit Christophe Mory
Neue Blicke auf das Werk
von Max Bill zu seinem
Die Welt gesehen mit den
aufmerksamen Augen des
Startenors José Cura
Ernst Beyeler –
Leidenschaftlich für die
978-3-85881-171-4
sFr. 38.– | § 25.–
Max Bill: ohne Anfang,
978-3-85881-214-8
sFr. 58.– | § 34.–
Espontáneas –
Photographs by José Cura
978-3-85881-193-6
sFr. 69.– | § 45.–
Ein persönlicher Blick auf
das Schaffen Salvador Dalís
anhand seiner Schriften –
indiskret, provozierend und
überraschend erhellend
978-3-85881-204-9 D
978-3-85881-711-2 E
über alle traditionellen und
zeitgenössischen Drucktechniken
Druckgrafik – Handbuch
der künstlerischen Drucktechniken
978-3-85881-180-6
Gedanken, Traumfragmente,
flüchtige Notizen geben
Aufschluss über Giacomettis
unverwechselbares künstlerisches Schaffen
Faksimilierter Entwurf des
von Erlebnissen und Traumbildern geprägten Giacometti-Texts für die Zeitschrift
«Labyrinthe» (1946)
978-3-85881-178-3
sFr. 48.– | § 30.–
Alberto Giacometti: Der
Traum, die Sphinx und der
Tod von T.
978-3-85881-170-7
Biografische und kunsthistorische Texte, Privatfotos und
Erinnerungen von Freunden
Das brisante Frühwerk des
weltbekannten Schweizer
mit Pflanzen, Tieren und Gestein
Der Mond ist so gross wie
Einführung in Leben und
Werk Alberto Giacomettis
978-3-85881-192-9
HR Giger – Das Schaffen
vor Alien
978-3-85881-195-0
978-3-85881-203-2
Zwei grosse Aussenseiterinnen der Schweizer Kunst im
Annemarie von Matt –
978-3-85881-213-1
sFr. 78.– | § 50.–
Ernst Scheideggers fotografisches Porträt des
Menschen und Künstlers
Die Gipsskulpturen Alberto
Giacomettis in den berühmten Fotografien von Ernst
978-3-85881-109-7 D
sFr. 49.– | § 32.–
978-3-85881-126-4 E
sFr. 58.– | § 38.–
Alberto Giacometti –
978-3-85881-177-6 D
978-3-85881-705-1 E
«Ein hervorragend gedrucktes Buch, das einen genussvollen Gang durch Hodlers
Naturwelten bietet.» art
Die umfassende Monografie
über eine faszinierende
Künstlerin: Zeichnungen,
978-3-85881-151-6
978-3-85881-231-5
sFr. 79.– | § 52.–
Das plastische Werk des
grossen Bildhauers abseits
aller Moden in einer faszinierenden Monografie
Die renommierten und beliebten Kunstführer durch
die Schweiz: endlich als handliche, fotografisch und inhaltlich
erweiterte Kantonsführer erhältlich
Umfassende Monografie
einer Schweizer Pionierin der
europäischen Performanceund Fotokunst
978-3-85881-216-2
Kunstführer durch
den Kanton Zürich
978-3-85881-215-5
sFr. 39.90 | § 25.90
Eine Hommage an Roman
Signer: Einladungskarten zu
all seinen Vernissagen aus
Neue Begegnungen mit
einer faszinierenden und
faszinierend vielseitigen
die erste biografie über max
bill, den künstler, gestalter,
architekten und homo
Schäferstündchen, Entblössungen, Ehebruch – Félix
Vallotton als intelligenter
Beobachter seiner Zeit
Sophie Taeuber-Arp –
Gestalterin Architektin
978-3-85881-196-7
sFr. 42.– | § 24.80
band 1: 1908–1939
978-3-85881-227-8
sFr. 79.– | § 49.–
Félix Vallotton. Idylle am
978-3-85881-194-3 D
978-3-85881-707-5 E
Sonderpreis zum 100. Geburtstag von Annemarie
Der umfassende Bildband
aus dem Nachlass eines der
wichtigsten Schweizer Fotografen
Doppelporträts von Jugendlichen aus einem legendären
Zürcher Partyklub – mit
prononcierten Zitaten
«Eine ebenso prächtige wie
opulente Monografie über
die steinerne Therme Vals.»
978-3-85881-197-4
xoxo – Momentaufnahme
978-3-85881-230-8
sFr. 49.90 | § 33.–
978-3-85991-181-3 D
978-3-85881-704-4 E
sFr. 98.– | § 65.–
Gerhard Mack:
978-3-85881-163-9 D
978-3-85881-701-3 E
978-3-85881-205-6 D
978-3-85881-712-9 E
Der Werkkatalog zu einem
der bedeutendsten Eisenplastiker der Schweiz
Josef Maria Odermatt:
Werkkatalog der
Eisenplastiken 1962–2007
978-3-85881-232-2
978-3-85881-148-3
Früher sFr. 58.– | § 38.–
Jetzt sFr. 19.– | § 12.–
«Bratkovs Porträts, Bilder
und Texte sind herrlich verschroben, ironisch und provozierend. Der Geheimtipp
des Spätsommers.»
Sergej Bratkov: Heldenzeiten. Werke 1995–2007
978-3-85881-218-6
«Der Bildband bietet, vom
Herausgeber selber liebevoll, doch kritisch kommentiert, Einsichten, die bemerkenswert sind.» NZZ
978-3-85881-187-5
Tel. 044 262 16 62
Fax 044 262 16 63
Las Vegas Studio – Bilder aus dem Archiv
von Robert Venturi und Denise Scott Brown
23. November 2008 bis 8. März 2009
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Fax 069 41 02 80
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Tel. +31 (0)20 673 22 80
Fax +31 (0)20 664 00 47
Tel. 044 869 17 06
Fax 044 869 09 82
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Jutta Leitner, Leitner Verlagsvertretungen
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Fax 01 710 31 41
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27. März bis 5. Mai 2009
Klodin Erb – Das Mädchen Der Bär Das Tier
23. November 2008 bis 8. Februar 2009
10. Dezember 2008 bis 20. April 2009
Friedrich Kuhn (1926–1972) – Der Maler als Outlaw
Hannes Schüpbach: Stills and Movies
Bildteppiche von Ernst Ludwig Kirchner und
Lise Gujer: Unbekannte Entwürfe und Vorlagen
7. Februar bis 22. März 2009
8. Februar bis 9. August 2009
Wilfrid Moser: Wegzeichen – Eine Retrospektive
6. März bis 14. Juni 2009
19. Juli bis 4. Oktober 2009
8. Mai bis 21. Juni 2009
5. Juni bis 6. September 2009
Soeben prämiert als eines der schönsten deutschen Bücher 2008:
512 Seiten, 330 farbige und
381 sw Abbildungen
978-3-85881-221-6
Die angegebenen Franken-Preise sind unverbindliche
Preisempfehlungen für die Schweiz inklusive MwSt.
Die angegebenen Euro-Preise sind gebundene Ladenpreise für Deutschland inklusive MwSt. und unverbindliche Preisempfehlungen für Österreich. Für Preise,
Beschreibungen und Erscheinungstermine bleiben
Andreas Züst, Hannes Brunner
sova 33500
Beiträge von Jürg Conzett, Hermann Czech,
Heinrich Helfenstein und Josep Lluís Mateo
sowie einem Interview mit Marcel Meili und
Markus Peter von Adolf Krischanitz
Scheidegger&Spiess Frühjahr Katalog 2009

References: § 29
 § 105
 § 65
 § 250
 § 25
 § 34
 § 45
 § 30
 § 50
 § 32
 § 38
 § 52
 § 25
 § 24
 § 49
 § 33
 § 65
 § 38
 § 12