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Timestamp: 2020-07-06 16:12:59+00:00

Document:
Pressemitteilung der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Bremen:
Corona-Verordnung geändert:
Veranstaltungen mit 250 und 400 Personen wieder zulässig
"7. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2" in Bremen (Siebente Coronaverordnung) vom 26. Mai 2020 findest du hier ...
Die "5. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2" in Bremen (Fünfte Coronaverordnung) vom 26. Mai 2020 findest du hier ...
Die in Bremen zur Zeit gültige
"5. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2" in Bremen
(Fünfte Coronaverordnung) vom 26. Mai 2020 findest du hier zum download ...
2020 Verkündet am 26. Mai 2020 Nr. 43
Auf Grund des § 32 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1, 2 und 3 des Gesetzes vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 587) geändert worden ist, in Verbindung mit § 6 Satz 1 der Verord-nung über die zuständigen Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz vom 11. September 2018 (Brem.GBl. S. 425 — 2126-e-1) wird verordnet:
(1) Einer Person, bei der eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 labor-diagnostisch bestätigt wurde (infizierte Person), wird ab der Kenntnis der labordia-gnostischen Bestätigung einer Infizierung untersagt, ihre Wohnung oder die Ein-richtung, in der sie lebt, ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen (Absonderung). Es ist ihr in dieser Zeit untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Diese Vorgaben entfallen frühes-tens 14 Tage nach dem Tag der Labortestung bei Erfüllung folgender Kriterien:
(2) Einer Person, die innerhalb der letzten zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome bei einer infizierten Person mit dieser engen Kontakt (z.B. mindestens 15 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 1,5 Metern oder sehr engen Kontakt für einen kürzeren Zeitraum) hatte (Kontaktperson der Kate-gorie I), wird ab dem Zeitpunkt der Kenntnis von der labordiagnostischen Bestätigung einer Infizierung für einen Zeitraum von 14 Tagen seit dem letztmaligen engen Kontakt mit einer infizierten Person untersagt, ihre Wohnung oder die Einrichtung, in der sie lebt, ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen.
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Es ist ihr in dieser Zeit untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.
(1) Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage vor Inkrafttreten dieser Verord-nung oder danach auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Staatengruppe nach Absatz 8 in die Freie Hansestadt Bremen eingereist sind oder einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzu-sondern, wenn nicht das zuständige Gesundheitsamt seine Zustimmung zu einem abweichenden Verhalten erteilt; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland oder in einen anderen Staat der Staatengruppe nach Absatz 8 eingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.
(2) Die in Absatz 1 Satz 1 genannten Personen sind verpflichtet, unverzüglich in der Stadtgemeinde Bremen die zuständige Ortspolizeibehörde und in der Stadt-gemeinde Bremerhaven das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Voraussetzungen nach Absatz 1 hinzuweisen. Die in Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen sind ferner verpflichtet, beim Auftreten von Krankheits-symptomen unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin zu kontaktieren.
- die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
- die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen oder Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben,
- die sich weniger als 5 Tage im Ausland aufgehalten haben,
- die zum Zweck dringend erforderlicher Tätigkeiten in systemrelevanten Bereichen im Sinne der Anlage einreisen.
(4) Absatz 1 Satz 1 gilt nicht für Personen, die zum Zweck einer mindestens drei-wöchigen Arbeitsaufnahme in das Bundesgebiet einreisen (Saisonarbeitskräfte), wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogene betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung nach Absatz 1 Satz 1 vergleichbar sind, und das Verlassen der Unter-bringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist. Der Arbeitgeber oder die
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Arbeitgeberin zeigt die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn der zuständigen Orts-polizeibehörde an und dokumentiert die ergriffenen Maßnahmen nach Satz 1. Die Ortspolizeibehörden haben die Einhaltung der Voraussetzungen nach Satz 1 zu überprüfen.
(5) Absatz 1 Satz 1 gilt nicht für Angehörige der Streitkräfte und Polizeivollzugs-beamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren.
(8) Staatengruppe im Sinne des Absatz 1 sind die Mitgliedstaaten der Europä-ischen Union sowie Island, das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.
(9) Die Absätze 1 bis 7 gelten abweichend für Personen, die aus einem Staat der Staatengruppe nach Absatz 8 einreisen, der laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center of Disease Prevention and Control (ECDC) eine Neuinfiziertenzahl im Ver-hältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner und Ein-wohnerinnen kumulativ in den letzten sieben Tagen aufweist.
(1) Für die Zeit der Absonderung werden die in den §§ 1 und 2 genannten Per-sonen der Beobachtung durch das Gesundheitsamt gemäß § 29 des Infektions-schutzgesetzes unterworfen. Sie haben alle erforderlichen Untersuchungen und Entnahmen von Untersuchungsmaterial durch die Beauftragten des Gesundheits-amtes an sich vornehmen zu lassen. Darunter fallen insbesondere äußerliche Untersuchungen und Röntgenuntersuchungen, Abstriche von Haut und Schleim-häuten sowie Blutentnahmen. Das erforderliche Untersuchungsmaterial ist auf Verlangen des Gesundheitsamtes bereitzustellen. Anordnungen des Gesundheits-amtes haben die betroffenen Personen Folge zu leisten. Sie können auch durch das Gesundheitsamt vorgeladen werden. Ferner sind sie verpflichtet, den sich als solche ausweisenden Beauftragten des Gesundheitsamtes zum Zwecke der Befragung oder der Untersuchung den Zutritt zu ihrer Wohnung zu gestatten und ihnen auf Ver-langen über alle ihren Gesundheitszustand betreffenden Umstände Auskunft zu geben.
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- Zeitliche und räumliche Trennung im Haushalt von den anderen Haushaltsmit-gliedern; eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahl-zeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden; eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Personen sich in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhalten,
- Regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife und Ver-meidung von Berührungen im Gesicht.
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1. die Ehegattin oder den Ehegatten, die Lebenspartnerin oder den Lebens-partner, die Partnerin oder den Partner einer eheähnlichen oder lebens-partnerschaftsähnlichen Gemeinschaft sowie deren oder dessen Kinder (Patchworkfamilie), Verwandte in gerader Linie sowie Geschwister und Geschwisterkinder,
2. Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft leben (Angehörige des eigenen Hausstandes),
3. Zusammenkünfte zwischen Angehörigen von zwei Hausständen im Sinne von Nummer 2.
(3) Bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personenverkehrs und den hierzu gehörenden Einrichtungen, bei dem Besuch einer für den Publikums-verkehr geöffneten Verkaufsstätte oder soweit in den Bestimmungen dieser Verord-nung ausdrücklich vorgesehen, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist eine textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeich-nung oder zertifizierten Schutzkategorie; geeignet sind auch Schals, Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeigneten Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches. Satz 1 gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.
(1) Öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen sowie sonstige Menschen-ansammlungen in der Freien Hansestadt Bremen sind verboten, soweit in dieser Verordnung nichts Anderes geregelt ist. Satz 1 gilt nicht für Zusammenkünfte von Personen nach § 5 Absatz 2.
(1b) Veranstaltungen sind ab dem 1. Juni 2020 unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Personen erlaubt. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstel-len; bei Veranstaltungen in einem Betrieb hat der Veranstalter oder die Veranstalterin ein betriebliches Schutz- und Hygienekonzept und Regelungen zum Arbeitsschutz zu erstellen; diese sind auf Verlangen vorzulegen. Die Veranstaltungsabläufe sind so zu gestalten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Bis zur endgültigen Erstellung und Umsetzung der betrieblichen Regelungen zum Arbeitsschutz gilt als Mindestanforderung, dass, sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten nicht zulassen, geeignete Schutzscheiben oder Trennvorrichtungen anzubringen sind oder nachrangig eine Mund-Nasen-
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Bedeckung zu tragen ist. Im Übrigen können die Ortspolizeibehörden in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen durch Allgemeinverfügung gegebenenfalls unter Auflagen Ausnahmen hinsichtlich der Veranstaltungsgröße zulassen. § 9a Absatz 2 Nummer 6 gilt entsprechend.
(2) Öffentliche oder nichtöffentliche Versammlungen nach Artikel 8 des Grund-gesetzes (unter freiem Himmel oder in geschlossenen Räumen) sind von dem Verbot nach Absatz 1 und 1a ausgenommen. Sie sind, sofern es sich nicht um eine Eil- oder Spontanversammlung handelt, der zuständigen Versammlungsbehörde spätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe fernmündlich, schriftlich, elektronisch oder zur Niederschrift anzuzeigen. Die zuständige Versammlungsbehörde kann die Versamm-lung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 verbieten, beschränken oder mit Auflagen versehen.
2. für die Wahrnehmung der Aufgaben oder des Dienstes als Mitglied der Bremi-schen Bürgerschaft und der dazugehörigen Ausschüsse, als Mitglied des Bremer Senats, als Mitglied des Magistrats der Stadt Bremerhaven, als Mit-glied der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven und der dazugehörigen Ausschüsse, als Mitglied einer Deputation oder als Mitglied eines Beirats oder als Mitglied einer Partei; die Öffentlichkeit kann zugelassen werden,
4. für die Wahrnehmung von Aufgaben in Krankenhäusern, medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, ärztlichen Praxen, Praxen der Psychotherapie, Praxen der Physiotherapie oder der Anschlussheilbehandlung, Einrichtungen der Geburtshilfe, anderen Einrich-tungen des Gesundheitswesens, Apotheken und Sanitätshäusern, Einrich-tungen der Jugend- und Familienhilfe, sozialen Hilfs- und Beratungsein-richtungen sowie veterinärmedizinischen Einrichtungen, soweit der Besuch nicht gesondert eingeschränkt ist,
6. für die Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rund-funk, Film und anderen Medien,
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10. im Zusammenhang mit dem Besuch von für den Publikumsverkehr geöffneten Verkaufsstellen, Dienstleistungsbetrieben und Einrichtungen; die §§ 9a bis 9i bleiben unberührt,
(2) Unter vergleichbaren Bedingungen wie religiöse Bestattungen nach Absatz 1 können nichtreligiöse Bestattungen durchgeführt werden. Im Rahmen einer Bestat-tung ist nach einem Gottesdienst oder einer ähnlichen Zeremonie die Teilnahme am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt auf den engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 50 Personen umfassen darf, beschränkt.
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3. es ist nach Maßgabe des § 5 Absatz 1 und 2 Nummer 1 und 2 ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen sicherzustellen;
1. Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Festhallen, Amüsierbetriebe und ähnliche Vergnügungsstätten,
2. Saunen, Saunaclubs, Schwimm- und Spaßbäder und sonstige öffentliche und private Sportanlagen, soweit in §§ 9e bis 9g keine abweichenden Regelungen getroffen worden sind; weitere Ausnahmen für sonstige private und öffentliche Sportanlagen können im Einzelfall durch schriftliche Genehmigung des Ordnungsamts Bremen oder des Magistrats der Stadt Bremerhaven zugelassen werden, soweit die allgemeinen Hygieneanforderungen im Sinne dieser Verordnung eingehalten werden,
3. Kinos, Theater, Opern, Konzerthäuser,
3a. Veranstaltungen, wie zum Beispiel Autokinos oder Autotheater, sind zulässig, wenn sich die Besucherinnen und Besucher während der gesamten Zeit des Besuchs in geschlossenen Fahrzeugen befinden und der Betreiber oder die Betreiberin ein Hygiene- und Schutzkonzept vorhält,
4. Messen,
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5. Prostitutionsstätten einschließlich der Prostitution in Privatwohnungen und Fahrzeugen, Bordelle, bordellartige Betriebe, Swinger-Clubs.
1. der Betreiber oder die Betreiberin hat sicherzustellen, dass die Kontaktbe-schränkungen nach § 5 Absatz 1 und 2 eingehalten werden; insbesondere sind
a) Tische im Abstand so zu platzieren, dass die Gäste einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander einhalten;
b) Selbstbedienungsbuffets und Selbstbedienung untersagt; Buffets, bei denen Waren von einer Bedienung ausgegeben werden oder abgepackte Einzelportionen entnommen werden können, sind unter Einhaltung des Mindestabstands erlaubt;
c) stark frequentierte Laufbereiche ständig freizuhalten;
d) die betrieblichen Abläufe so zu gestalten, dass ein Abstand von mindes-tens 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten eingehalten werden kann;
2. insgesamt dürfen nicht mehr als die Hälfte der ursprünglich zugelassenen Plätze für die Gäste gleichzeitig belegt werden;
3. es gilt Sitzplatzpflicht (keine Stehplätze), Thekenverbot und Bedienpflicht; ausgenommen ist der Außer-Haus-Verkauf; der Bedienpflicht ist auch Genüge getan, wenn bei einer Essensausgabe der Gast seine Speisen und Getränke auf einem Tablett zusammengestellt bekommt und hiermit direkt seinen Sitzplatz aufsucht;
4. der Betreiber oder die Betreiberin hat ein betriebliches Schutz- und Hygiene-konzept und Regelungen zum Arbeitsschutz zu erstellen; dieses ist auf Verlangen vorzulegen; bis zur endgültigen Erstellung und Umsetzung der betrieblichen Regelungen zum Arbeitsschutz gilt als Mindestanforderung, dass, sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten nicht zulassen, geeignete Schutzscheiben oder Trennvor-richtungen anzubringen sind oder nachrangig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist;
5. Gäste sind auf die coronabedingten Verhaltensregeln hinzuweisen;
6. für die Bewirtung in geschlossenen Räumen gilt: zum Zweck der Infektions-kettenverfolgung sind der Name und die Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) jedes Gastes sowie der Zeitpunkt des Betretens und Ver-
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lassens der Einrichtung durch die Betreiberin oder den Betreiber zu dokumen-tieren und drei Wochen aufzubewahren; ein Gast darf nur bedient werden, wenn er mit der Dokumentation einverstanden ist; sofern es zur Infektions-kettenverfolgung erforderlich ist, ist das zuständige Gesundheitsamt zum Abruf dieser Daten befugt; nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind die Kontaktdaten zu löschen.
1. die Betreiberin oder der Betreiber hat ein Hygiene- und Schutzkonzept zu erstellen, aus dem sich insbesondere ergibt, wie auf den gemeinsamen Verkehrsflächen die Anforderungen gemäß § 5 und § 11 eingehalten werden können; das Hygiene- und Schutzkonzept ist auf Verlangen vorzulegen;
2. die Anzahl der Kunden im Geschäft ist in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche so zu begrenzen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können; Richtgröße für eine angemessene Anzahl von Kunden sind 10 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Person.
Touristische Angebote, Freizeitangebote und Dienstleistungen wie etwa Stadtfüh-rungen und Stadtrundgänge, touristischer Schiffsverkehr, Tourismusinformationen dürfen durchgeführt werden, wenn die Betreiberin oder der Betreiber oder die Anbieterin oder der Anbieter sicherstellt, dass die Regeln des Kontaktverbotes nach § 5 eingehalten werden und sie oder er ein Schutz- und Hygienekonzept vorhält. Das Schutz- und Hygienekonzept ist auf Verlangen vorzulegen.
Öffentliche Spielplätze unter freiem Himmel (Outdoorspielplätze) sind unter folgen-den Bedingungen für den Publikumsverkehr geöffnet:
1. Outdoorspielplätze dürfen nur von Kindern unter 14 Jahren in Begleitung einer
a) personensorgeberechtigten Person oder
b) einer Person über 18 Jahren, die aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person für diese Zeit die Aufsicht über-nommen hat (erziehungsbeauftragte Person),
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2. die personensorgeberechtigte oder erziehungsbeauftragte Person hat darauf hinzuwirken, dass die ihrer Aufsicht unterstehenden Kinder soweit wie möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.
Private Outdoorspielplätze können unter den Bedingungen nach Satz 1 und 2 geöff-net werden.
(1) Die Ausübung von Sport auf öffentlichen und nichtöffentlichen Freiluftsport-anlagen und im öffentlichen Raum wird unter der Maßgabe des Kontaktverbots nach § 5 Absatz 1 zugelassen. Danach ist bei Ausübung des Sports ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Unter dieser Maßgabe ist auch die Ausübung von Sport in Gruppen zulässig, soweit pro Person eine Fläche von mindestens 10 Quadratmetern zur Verfügung gestellt wird.
(2) Für öffentliche und nichtöffentliche Freiluftsportanlagen gelten folgende Maß-gaben:
2. Umkleideräume und Duschen dürfen nicht geöffnet werden; Gebäude für die Unterbringung von Booten und Flugzeugen im Bereich des Wasser- und Flug-sports dürfen ausschließlich zur Nutzung der Boote und Flugzeuge geöffnet werden; notwendige Reparaturarbeiten können durchgeführt werden;
3. Toiletten können zur Nutzung geöffnet werden, wenn Händewasch- oder Desinfektionsmittel sowie Papierhandtücher in ausreichender Menge bereit-gehalten werden;
4. die Betreiber von Sportanlagen gemäß § 6 Absatz 2 Nummer 2 bis 4 des Sportförderungsgesetzes haben ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und dem Ordnungsamt Bremen oder dem Magistrat der Stadt Bremerhaven auf Verlangen vorzuweisen.
(1) Die Ausübung von Sport in öffentlichen und nichtöffentlichen räumlich geschlossenen Sportanlagen (Indoorsport) wird unter der Maßgabe des Kontakt-verbots nach § 5 Absatz 1 zugelassen. Danach ist bei Ausübung des Sports ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Unter dieser Maßgabe ist auch die Ausübung von Sport in Gruppen zulässig, soweit pro Person eine Fläche von mindestens 20 Quadratmetern zur Verfügung gestellt wird.
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2. Umkleideräume und Duschen dürfen nicht geöffnet werden.
4. die Betreiber von räumlich geschlossenen Sportanlagen gemäß § 6 Absatz 2 Nummer 2 bis 4 des Sportförderungsgesetzes haben ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und dem Ordnungsamt Bremen oder dem Magistrat der Stadt Bremerhaven auf Verlangen vorzuweisen; die Betreiber können anlagenspezifische Zugangsbeschränkungen festlegen und Auflagen für die Nutzung erteilen; diese Pläne sind auf der Sportanlage bekannt zu machen.
(1) Öffentliche und private Freibäder dürfen ab dem 1. Juni 2020 für den Publi-kumsverkehr geöffnet werden.
(2) Öffentliche und private Hallenbäder dürfen ab dem 1. Juli 2020 für den Publi-kumsverkehr geöffnet werden.
(1) Spielhallen, Spielbanken (mit Ausnahme des klassischen Spiels) und Wettver-mittlungsstellen dürfen nach Maßgabe der geltenden gesetzlichen Vorgaben und nach Maßgabe von Absatz 2 öffnen.
1. der Betreiber oder die Betreiberin hat sicherzustellen, dass die Kontakt-beschränkungen nach § 5 Absatz 1 und 2 eingehalten werden;
2. der Betreiber oder die Betreiberin hat ein betriebliches Schutz- und Hygiene-konzept und Regelungen zum Arbeitsschutz zu erstellen; diese sind auf Ver-langen vorzulegen; bis zur endgültigen Erstellung und Umsetzung der betrieb-lichen Regelungen zum Arbeitsschutz gilt als Mindestanforderung, dass, sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten
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nicht zulassen, geeignete Schutzscheiben oder Trennvorrichtungen anzu-bringen sind;
3. zum Zweck der Infektionskettenverfolgung sind der Name und die Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) jedes Gastes sowie der Zeit-punkt des Betretens und Verlassens der Einrichtung durch die Betreiberin oder den Betreiber zu dokumentieren und drei Wochen aufzubewahren; ein Gast darf sich nur in der Einrichtung aufhalten, wenn er mit der Dokumentation einverstanden ist; sofern es zur Infektionskettenverfolgung erforderlich ist, ist das zuständige Gesundheitsamt zum Abruf dieser Daten befugt; nach Ablauf der Aufbewahrung sind die Kontaktdaten zu löschen.
(1) Beherbergungsbetriebe und Übernachtungsangebote (Hotels, Pensionen, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Ferienzimmer, Campingplätze, Wohnmobilplätze, Jugendherbergen und vergleichbare Angebote) dürfen nach Maß-gabe der folgenden Vorgaben öffnen, wenn die Betreiber sicherstellen, dass die Regeln des Kontaktverbotes nach § 5 eingehalten werden.
(3) Der Betreiber oder die Betreiberin hat ein betriebliches Schutz- und Hygiene-konzept und Regelungen zum Arbeitsschutz zu erstellen und diese auf Verlangen den entsprechenden Behörden vorzulegen. Er oder sie hat sicherzustellen, dass die Hygieneregeln und Arbeitsschutzstandards eingehalten werden.
(4) Die betrieblichen Abläufe sind so zu gestalten, dass ein Abstand von mindes-tens 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten eingehalten werden kann. Bis zur end-gültigen Erstellung und Umsetzung der betrieblichen Regelungen zum Arbeitsschutz gilt als Mindestanforderung, dass, sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten nicht zulassen, geeignete Schutzscheiben oder Trennvorrich-tungen anzubringen sind oder nachrangig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.
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(1) Soweit Einrichtungen nach dieser Verordnung öffnen dürfen, sind geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Sicherstellung der gesteigerten hygie-nischen Anforderungen, etwa Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal, und zur Vermeidung von Warte-schlangen sowie sonstiger Ansammlungen von Menschen vorzunehmen. Soweit nach Art der Einrichtung angezeigt, ist ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen vorzulegen. Hierzu können Ausführungsbestimmungen erlassen werden.
Dienstleisterinnen und Dienstleister und Handwerkerinnen und Handwerker, die Leistungen erbringen, bei denen ein Abstand zur Kundin oder zum Kunden von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, dürfen diese Leistungen nur unter Beach-tung folgender Hygieneregeln erbringen:
Die Abstandsregelung nach § 5 Absatz 1 ist grundsätzlich auch in Gemeinschafts-unterkünften für Geflüchtete, Saison- oder andere Arbeitskräfte und Wohnungs- und Obdachlose einzuhalten. Um das Einhalten des Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen als den in § 5 Absatz 2 Nummer 1 genannten Personen zu
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ermöglichen, ist die Zahl der Personen, die in einer der in Satz 1 genannten Einrich-tungen untergebracht werden, entsprechend zu begrenzen.
(1) Krankenhäuser und Einrichtungen für ambulantes Operieren dürfen planbare Aufnahmen, Operationen und sonstige Eingriffe durchführen, soweit hierdurch keine intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten mit maschineller Beatmungsmöglich-keit für mehr als 48 Stunden gebunden werden. Die Krankenhäuser haben sicherzu-stellen, dass ausreichend Betten auf Normalstationen sowie Intensiv- und Beatmungsbetten für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 zur Verfügung stehen. Die Krankenhäuser sind verpflichtet, die bislang vorge-haltenen Intensiv- und Beatmungskapazitäten für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 bereit zu halten.
3. Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Kranken-häusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
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2. Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Sinne des § 2 Absatz 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, in denen Leistungen der Eingliederungs-hilfe über Tag und Nacht erbracht werden,
4. Seniorenresidenzen.
Die in Satz 1 genannten Einrichtungen dürfen unter folgenden Bedingungen betreten werden, sofern die Einrichtungen ein zielgruppenspezifisches Besuchskonzept vor-halten, das spätestens am 25. Mai 2020 vorliegt und die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt:
2. Symptomfreiheit der jeweils sich besuchenden Bewohnerin oder des Bewoh-ners und der Besucherin oder des Besuchers,
4. Anmeldung und Registrierung der Besuche durch die Einrichtung; bei Betreten und Verlassen der Einrichtung werden die Besucherinnen oder Besucher mit Besuchsdatum, Besucherinnen- oder Besuchernamen, Bewohnerinnen- oder Bewohnernamen sowie Kontaktdaten erfasst; die Daten werden 14 Tage nach Außerkrafttreten dieser Verordnung gelöscht,
5. Einweisung von Bewohnerinnen oder Bewohnern und Besucherinnen oder Besuchern in Hygienemaßnahmen, Dokumentation der durchgeführten Ein-weisungen in die Hygienemaßnahmen,
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12. der Besuch findet nach Möglichkeit nicht im Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners statt; es sind separate, ausreichend große Räumlichkeiten vorzu-halten; dies gilt nicht für Besuche bei bettlägerigen Bewohnerinnen oder Bewohnern oder Bewohnerinnen oder Bewohnern mit behinderungsspezi-fischen Bedarfen,
14. erlaubt ist der Kontakt der Bewohnerinnen oder Bewohnern mit einer Besucherin oder einem Besucher im Außengelände der Einrichtung bei Einhaltung der in dieser Verordnung festgelegten Abstandsregeln, der Hygienevorschriften und unter den Auflagen der Leitung der Einrichtung.
(3) Die Einrichtungen nach Absatz 1 und 2 müssen, gegebenenfalls unter Auf-lagen, Ausnahmen zulassen, wenn ein besonderes berechtigtes Interesse vorliegt. Ein solches Interesse liegt insbesondere bei Minderjährigen, Gebärenden, im Notfall, in palliativen Situationen oder bei der Versorgung von Schwerstkranken und Sterben-den vor.
3. für die eine fehlende Betreuung in der Tagespflege eine gesundheitliche Schädigung zur Folge hätte.
Die Notbetreuung nach Satz 1 kann auch für Pflegebedürftige angeboten werden, die zuvor nicht in einer Einrichtung der Tagespflege betreut wurden. Die Namen sowie die Berufe der Angehörigen der im Rahmen der Notbetreuung betreuten Pflege-bedürftigen sind in Listenform zu erfassen. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu beschränken. Sie soll in möglichst kleinen Gruppen erfolgen und kann bis zu dem Umfang eingerichtet werden, der dem jeweiligen Schutz- und Hygienekonzept der Tagespflegeeinrichtung zugrunde liegt.
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(1) Die reguläre Betreuung in den nachfolgend aufgeführten Angeboten und Maß-nahmen der Eingliederungshilfe wird vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 untersagt:
1. Tagesförderstätten für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinde-rungen,
2. Fördergruppen unter dem Dach der Werkstatt für Menschen mit Behinde-rungen nach § 219 Absatz 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch,
4. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen; die Weiterführung von betriebsrelevanten Teilen ist durch die Fachkräfte zur Arbeits- und Berufs-förderung, dem Begleitenden Dienst und Produktionshilfen unter Wahrung der Hygienevorschriften nach Absatz 4 gestattet; im Ausnahmefall kann eine Beschäftigung von Werkstattbeschäftigten erfolgen, wenn die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport über die Ausgestaltung vorab infor-miert wurde,
(2) Abweichend von Absatz 1 können Träger der Tagesförderstätten und Förder-gruppen für wesentlich geistig oder mehrfach behinderte Menschen sowie Werk-stätten für Menschen mit Behinderungen eine Notbetreuung für die Leistungsberech-tigten anbieten,
1. deren Sorgeberechtigte oder betreuende Angehörige in sogenannten kri-tischen Infrastrukturen gemäß der Anlage zu dieser Verordnung tätig sind oder
2. für die fehlende Betreuung eine gesundheitliche Schädigung zur Folge hätte.
(3) Träger, die keine Notbetreuung im Sinne des Absatzes 2 anbieten dürfen, haben eine telefonische Erreichbarkeit zu den üblichen Öffnungszeiten für die Leis-tungsberechtigten und ihre Angehörigen zu gewährleisten. Die begrenzte Ermög-lichung von Vor-Ort-Kontakten ist zulässig, wenn anderenfalls die Sorge einer schweren Krisensituation für Leistungsberechtigte besteht. Leistungsberechtigte und ihre Angehörigen sind über diese Möglichkeit zu informieren.
(4) Für die Notbetreuung nach Absatz 2 sowie die Vor-Ort-Kontakte nach Absatz 3 sind Maßnahmen zur Sicherstellung der gesteigerten hygienischen Anforderungen vorzunehmen. Hierzu gehören insbesondere das häufige und sorgfältige Hände-waschen mit Wasser und Seife, Einhalten der Husten- und Niesetikette sowie die Vermeidung von Berührungen im Gesicht. Treffen sind in so kleinen Gruppen wie möglich und so kurz wie notwendig in gut gelüfteten Räumen abzuhalten. Es ist,
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soweit möglich, stets ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen zu halten.
5. Beschäftigungsangebote für Menschen mit psychischer Erkrankung; die Weiterführung von betriebsrelevanten Teilen ist unter Wahrung der Hygiene-vorschriften nach Absatz 4 gestattet,
(1) Öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft sowie öffentliche und private Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege sowie Spielhaus-Treffs dürfen für den Unterrichts- und Betreuungsbetrieb vorbehaltlich der folgenden Bestimmungen nicht geöffnet werden. Sie dürfen, einschließlich Arbeits-gemeinschaften, Unterweisungen, schulischer Gremienarbeit, Zeugniskonferenzen, Elterngesprächen und ähnlichen schulische Veranstaltungen, stufenweise geöffnet werden, sofern ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegt und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln gewährleistet ist.
(3) In den öffentlichen und privaten Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege werden Kinder mit besonderem Förderungsbedarf schrittweise in die Notbetreuung aufgenommen. Unter Berücksichtigung des Infektions-geschehens können weitere von der Senatorin für Kinder und Bildung festgelegte Zielgruppen an der Notbetreuung teilnehmen. In den öffentlichen Schulen und
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Schulen in freier Trägerschaft werden für Kinder mit besonderem Förderungsbedarf Unterstützungsangebote auch außerhalb der Notbetreuung konzipiert. Die Namen sowie die Berufe der Sorgeberechtigten der im Rahmen der Notbetreuung betreuten Kinder sind in Listenform zu erfassen.
(4) Die Betreuung oder der Unterricht soll in kleinen Gruppen stattfinden. In öffent-lichen oder privaten Einrichtungen der Kindertagesbetreuung findet die Betreuung der Gruppen in getrennten Räumen statt. In den öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft ist durch die Anordnung im Raum ein Sitzabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern von mindestens 1,5 Metern zu gewährleisten.
(5) Für Gesangsunterricht oder vergleichbare Angebote, die eine intensive Atmung bedingen, muss pro Person mindestens eine Fläche von 10 Quadratmetern zur Ver-fügung stehen. Für sportliche oder ähnliche, auf Bewegung abzielende Angebote gelten §§ 9e und 9f entsprechend.
(6) Angebote Dritter oder Anlagen, die außerhalb der in Absatz 1 genannten Ein-richtungen gelegen sind, etwa Museen, Spielplätze oder Botanische Gärten, können in kleinen Gruppen wahrgenommen oder genutzt werden, sofern größere Ansamm-lungen vermieden werden können. Hierfür gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Sofern das Angebot in einer Einrichtung stattfindet, hat die Einrich-tung ein Schutz- und Hygienekonzept aufzustellen. Angebote Dritter in öffentlichen und privaten Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege können stattfinden, sofern dafür separate Räume vorgesehen sind. Angebote Dritter in öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft sind – mit Ausnahme von alternativen Bewegungsangeboten unter den in Absatz 4 festgelegten Bedingun-gen – nicht gestattet.
(1) An Volkshochschulen, Fahr- oder Flugschulen, Einrichtungen der Erwachse-nenbildung, Quartiersbildungseinrichtungen, Musikschulen sowie sonstigen öffent-lichen oder privaten Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung dürfen Präsenz-veranstaltungen stattfinden, sofern hierbei ein Abstand zwischen den Teilnehmenden von mindestens 1,5 Metern gewährleistet ist. Für die praktische Fahr- oder Flug-schulausbildung, die praktische Fahr- oder Flugerlaubnisprüfung und die Schulungen in erster Hilfe für den Fahr- oder Flugerlaubniserwerb, bei denen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt § 5 Absatz 3 entsprechend. Für Gesangsunterricht oder vergleichbare Angebote, die eine intensive Atmung bedingen, muss pro Person mindestens eine Fläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Für sportliche oder ähnliche, auf Bewegung abzielende Angebote gelten §§ 9e und 9f entsprechend. Die geltenden Hygienebestimmungen sind ein-zuhalten. Die Einrichtungen haben ein Schutz- und Hygienekonzept nach den aktuell geltenden Empfehlungen zu erstellen und bei Bedarf zu aktualisieren. Gastrono-mische Angebote in den Einrichtungen sind untersagt. Hilfsmittel, wie Maschinen oder Werkzeuge, dürfen nicht gemeinsam, sondern nur nacheinander von einzelnen Teilnehmenden genutzt werden; berührte Oberflächen müssen vor der nächsten Nutzung gründlich gereinigt werden.
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(2) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 darf bei der Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe der Mindestabstand von 1,5 Metern vorübergehend unterschrit-ten werden, wenn die Art der Aus- und Weiterbildung dies erfordert. Dabei ist sicher-zustellen, dass feste Arbeitsgruppen von zwei Personen gebildet werden. § 5 Absatz 3 gilt entsprechend.
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 73 Absatz 1a Nummer 24 des Infektions-schutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen § 1 Absatz 1 Satz 1 die Wohnung oder eine Einrichtung verlässt oder entgegen § 1 Absatz 1 Satz 2 Besuch empfängt, ohne dass eine Aus-nahme nach § 4 vorliegt,
2. entgegen § 1 Absatz 2 Satz 1 die Wohnung oder eine Einrichtung verlässt oder entgegen § 1 Absatz 2 Satz 2 Besuch empfängt, ohne dass eine Aus-nahme nach § 4 vorliegt,
3. entgegen § 2 Absatz 1 Satz 1 sich nicht auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begibt oder sich nicht ständig dort absondert oder entgegen § 2 Absatz 1 Satz 2 Besuch empfängt, ohne dass eine Ausnahme nach § 4 vorliegt,
3a. entgegen § 2 Absatz 2 Satz 1 die zuständige Ortspolizeibehörde oder das zuständige Gesundheitsamt nicht oder nicht rechtzeitig kontaktiert,
3b. entgegen § 2 Absatz 4 Satz 2 eine Anzeige nicht oder nicht rechtzeitig vor-nimmt oder die ergriffenen Maßnahmen nicht dokumentiert,
3c. entgegen § 2 Absatz 6 Satz 1 die Freie Hansestadt Bremen nicht auf unmittelbarem Weg verlässt,
4. entgegen § 3 Absatz 1 sich weigert, eine erforderliche Untersuchung an sich vornehmen zu lassen, an ihr mitzuwirken, den Anordnungen des Gesund-heitsamts Folge zu leisten, den Zutritt zur Wohnung zu gestatten oder Aus-künfte zu erteilen,
5. entgegen § 6 Absatz 1 Satz 1 an einer Veranstaltung beteiligt ist,
6. entgegen § 6 Absatz 1 Satz 1 eine Veranstaltung durchführt,
6a. entgegen § 6 Absatz 4 die erforderlichen Abstandsregeln und Hygienevorkeh-rungen nicht sicherstellt,
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7. entgegen § 8 eine Reisebusreise oder einen sonstigen Gelegenheitsverkehr zu touristischen Zwecken veranstaltet, ohne die Kontaktbeschränkungen nach § 5 oder die Beschränkungen der Sitzplatzzahl einzuhalten oder einen Schutz- und Hygieneplan vorzuhalten,
8. entgegen § 9 eine Einrichtung für den Publikumsverkehr öffnet,
8a. entgegen § 9a Absatz 2 Nummer 1 die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln nicht einhält oder entgegen § 9a Absatz 2 Nummer 4 ein betriebliches Schutzkonzept nicht erstellt,
8b. entgegen § 9b ein Hygiene- und Schutzkonzept nicht erstellt oder die Anzahl der Kunden nicht so begrenzt, dass die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten werden können,
8c. entgegen § 9c die vorgeschriebenen Regeln des Kontaktverbots nicht sicher-stellt oder ein Hygiene- und Schutzkonzept nicht erstellt,
8d. entgegen § 9e die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln nicht sicherstellt oder als Betreiber von Sportanlagen ein Hygiene- und Schutz-konzept nicht erstellt,
8e. entgegen § 9f als Betreiber eines Freibads oder Hallenbads ein Hygiene- und Schutzkonzept nicht erstellt,
8f. entgegen § 9g die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln nicht sicherstellt oder als Betreiber von Sportanlagen ein Hygiene- und Schutz-konzept nicht erstellt,
8g. entgegen § 9h Absatz 2 die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln nicht einhält, ein Hygiene- und Schutzkonzept oder ein betriebliches Schutz-konzept nicht erstellt,
8h. entgegen § 9i die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln nicht sicherstellt oder ein Hygiene- und Schutzkonzept nicht erstellt,
9. entgegen § 10 Absatz 2 bis 4 die vorgeschriebenen Abstands- und Hygiene-regeln nicht einhält oder ein betriebliches Schutzkonzept nicht erstellt,
10. entgegen § 12 eine Dienstleistung oder eine handwerkliche Leistung ohne Einhaltung der Hygieneregeln erbringt oder ein betriebliches Schutzkonzept nicht erstellt,
11. entgegen § 14 Absatz 1 einen Besuch abstattet, ohne dass eine Ausnahme nach Absatz 3 vorliegt,
12. entgegen § 14 Absatz 2 Satz 2 die erforderlichen Abstands- und Hygiene-regeln nicht sicherstellt,
13. entgegen § 15 Absatz 1 eine Einrichtung der Tagespflege für den Pflege-betrieb öffnet,
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15. entgegen § 17 Absatz 1 eine Schule oder eine Einrichtung der Kindertages-betreuung oder der Kindertagespflege öffnet,
(2) Verstöße gegen vollziehbare Anordnungen nach § 28 Absatz 1 Satz 2, § 30 Absatz 1 und § 31 des Infektionsschutzgesetzes, jeweils auch in Verbindung mit dieser Verordnung, sind gemäß § 75 Absatz 1 Nummer 1 des Infektionsschutz-gesetzes strafbar.
Durch diese Rechtsverordnung werden die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) einge-schränkt.
(3) Die Verordnungsgeberin wird fortlaufend evaluieren, ob die Voraussetzungen zur Aufrechterhaltung der mit dieser Verordnung verbundenen Grundrechtsbeschrän-kungen weiter Bestand haben.
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(4) Die Bestimmungen dieser Verordnung gehen widersprechenden und inhalts-gleichen Allgemeinverfügungen der nach § 4 Absatz 1 der Verordnung über die zuständigen Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz zuständigen Behörden vor. Im Übrigen, insbesondere hinsichtlich darin verfügter weitergehender Schutzmaß-nahmen, bleiben bereits erfolgte Anordnungen der nach § 4 Absatz 1 der Verord-nung über die zuständigen Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz zuständigen Behörden unberührt.
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Sorgeberechtigte, Pflegepersonen und betreuende Angehörige können die Not-betreuung nach den § 15 Absatz 2 § 16 Absatz 2 und § 17 Absatz 3 dieser Ver-ordnung in Anspruch nehmen, wenn beide (bzw. Alleinerziehende) Sorgeberechtig-ten, Pflegepersonen und betreuenden Angehörige berufstätig sind und eine ander-weitige Betreuung nicht gewährleistet werden kann sowie in Härtefällen auf Antrag.
Abschnitt 1: Gesundheitswesen
Beschäftigte im Gesundheitswesen einschließlich des Rettungsdienstes (Ärzte, Pflegepersonal), bei ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen einschließlich in der Altenpflege Beschäftigte sowie alle Beschäftigten, die zur Auf-rechterhaltung der Funktionen des Gesundheitswesens zuständig sind, wie Reini-gungs- und Verwaltungspersonal, sonstiges Personal (einschließlich medizinischer Fachangestellter) in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Zahnarztpraxen, in Laboren, der Beschaffung, Apotheken, bei Arzneimittelherstellern und Herstellern medizini-scher Produkte, ferner Hebammen sowie Beschäftigte in Einrichtungen für die tier-medizinische und tierpflegerische Versorgung und in Einrichtungen und bei Ange-boten oder Maßnahmen der Eingliederungshilfe.
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18. Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen
19. Landesuntersuchungsamt für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin
20. Eichamt des Landes Bremen
21. Gewerbeaufsicht des Landes Bremen
22. Jobcenter, Agentur für Arbeit,
23. Amt für Straßen und Verkehr
24. Amt für soziale Dienste
25. Amt für Versorgung und Integration Bremen
26. Landeshauptkasse
27. Sozialversicherungen, Sozialtransfers, Studierendenwerke
28. Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Flüchtlings- und Wohnungslosen-hilfe, der Alten- und Behindertenhilfe sowie der Drogen- und Suchthilfe
29. Personal, das die Notversorgung in Kita sichert
30. Personal an Schulen
31. stationäre Betreuungseinrichtungen (z.B. Hilfen für Erziehung)
32. Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit
33. Performa Nord
34. den Ziffern 1 bis 29 entsprechende Einrichtungen anderer Bundesländer und Kommunen
35. Einrichtungen, deren Tätigkeit für die Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen sowie die Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen notwendig ist.
5. Ernährung: Ernährungswirtschaft, Lebensmittelhandel, Landwirtschaft und Gartenbau, inkl. Zulieferung, Logistik
6. Informationstechnik und Telekommunikation
7. Finanz- und Versicherungswesen: Banken, Börsen, Versicherungen, Sozial-versicherungen, Sozialtransfers, Finanzdienstleister
8. Medien und Kultur: Rundfunk (Fernsehen und Radio), gedruckte und elektro-nische Presse, Kulturgut, symbolträchtige Bauwerke
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21. Betreuungsvereine und rechtliche Betreuerinnen und Betreuer nach § 1896 BGB
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unter Ziffer I. Abschnitte 1 bis 3 genannten Behörden und Betriebe werden gemäß § 4 Absatz 2 Satz 2 dieser Verordnung von der Regelung der §§ 1 und 2 dieser Verordnung ausgenommen, soweit sie aus-drücklich durch den Dienstherrn oder den Arbeitgeber benannt werden.

References: § 32
 § 6
 § 29
 § 5
 § 9
 § 5
 § 5
 § 5
 § 11
 § 5
 § 5
 § 6
 § 5
 § 6
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 2
 § 219
 § 5
 § 5
 § 73
 § 1
 § 1
 § 4
 § 1
 § 1
 § 4
 § 2
 § 2
 § 4
 § 2
 § 2
 § 2
 § 3
 § 6
 § 6
 § 6
 § 8
 § 5
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 10
 § 12
 § 14
 § 14
 § 15
 § 17
 § 28
 § 30
 § 31
 § 75
 § 4
 § 4
 § 15
 § 16
 § 17
 § 1896
 § 4