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Timestamp: 2019-01-17 20:22:16+00:00

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Bibelrätsel – Die Macht der 10 Gebote | Demystifikation
Am Sonntag, 2.12.2012 um 19:30 wird im ZDF die Sendung Bibelrätsel – Die Macht der 10 Gebote gezeigt werden. In einer Vorschau wurde ich von Frau Käßmann (bitte keine Witze der Art „so ein Käse!“) bereits belehrt worum es gehen soll: Die 10 Gebote seien eine Vorlage der Erklärung der Menschenrechte.
Margot Käßmann Schwarz-Weiß
Nicht wenn man schon 10 bis 20 Mal solches und ähnliches (das Christentum sei die Wurzel der Aufklärung, die 10 Gebote standen beim Grundgesetzt Pate, …) gehört und gelesen hat. Alleine – hält es einer Überprüfung stand?
Die 10 Gebote kann ja kaum ein Kirchensteuerzahlerchrist unvorbereitet hersagen – noch schwieriger wird es mit der Erklärung der Menschenrechte. Also linken wir mal ein wenig in die Wikipedia und hangeln uns dann, weil die 10 Gebote weniger sind, an diesen durch einen Vergleich.
Vorab lässt sich schon sagen, dass die Menschenrechtserklärung schon in der Präambel klar macht, dass es um das Diesseits geht – nicht um einen formalen Gehorsam, der in einem Jenseits belohnt wird, und der sich auf die Strafandrohung einer unhinterfragbaren Supermacht stützt. Begründet werden sie mit der Furcht vor Akten der Barbarei.
Auch regeln die Menschenrechte das Verhältnis von Menschen untereinander und das Verhältnis des Menschen zur Staatsgewalt. Weder ein Gott, noch eine Glaubensgemeinschaft tritt darin auf. Man kann aber natürlich zumindest darauf hinweisen, dass die Glaubensgemeinschaft der Bronzezeit Aufgaben übernahm, die heute der Staat hat.
Die Zeit ist knapp, also zur Sache:
Ich bin Dein Herr und Herrgott.
Du sollst meinen Namen nicht zum Fluchen gebrauchen
Du sollst Vater u. Mutter ehren
Du sollst nicht begehren Hab und Gut Deines Nächsten.
Mit Punkt 1 ist Frau Käßmann schon gründlich widerlegt. Dass man keinen Gott neben Gott haben darf, das ist nicht nur ungefähr das Gegenteil von Glaubensfreiheit – das ist genau das Gegenteil von Glaubensfreiheit. Man kann jetzt sogleich fragen, ob Frau Käßmann die Menschenrechtserklärung nicht kennt oder die Bibel nicht, oder beides. Oder ob sie uns vielleicht hinter’s Licht führen will?
Oder hat sie einen religiösen Joker im Ärmel, wie die an Empirie und Logik arme Kirche ja oft einen Joker im Ärmel hat – dutzende Joker im Ärmel hat, auf beiden Seiten und für jeden der 3 Götter, die nur einer sind. (Bei den Katholiken: plus die Ärmel von Maria und all den Heiligen). Der Joker für den vorliegenden Fall heißt, dass Judentum, Christentum und Islam alle an den gleichen, einen Gott glauben – nur auf unterschiedliche Weise.
Das Problem dieses Jokers ist, dass es keinen empirisch erfahrbaren Gott gibt. Alles was es gibt sind die tradierten Erzählungen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften. Der christliche Gott ist also etwa einer, der den Verzehr von Schweinefleisch gestattet und keine Beschneidung vorschreibt, während die anderen zwei Götter das anders sehen. Das kann ja schlecht der selbe sein. Auch kann er kaum das Volk Israels auserwählt haben, und dann Mohammed erwählen das Gegenteil zu verkünden. Nebenbei bleiben Hinduismus, Buddhismus, die griechische und römische Götterwelt, all die schamanischen und sogenannten Naturreligionen und der Atheismus, die von der Menschenrechtserklärung umfasst sind.
Ein Gott der selbst nicht weiß, ob am Freitag, Sabbat oder Sonntag Feiertag sein soll, der soll nicht behaupten er wäre eins mit sich. Selbst Katholiken und Protestanten sind sich sicher genug, dass der Gott so unterschiedlich ist, den sie anbeten, dass sie 30 Jahre Krieg führten und bis heute eigene Wege gehen. Hauptwiderspruch: Artikel 18, Glaubensfreiheit.
Es geht aber gleich weiter. Es gibt so viele Widersprüche; mit einem husch, husch ist es nicht getan. Das Bilderverbot, klassisch umgesetzt von Leonardo Da Vinci und anderen Künstlern, ist diametral der Kunst- und Meinungsfreiheit entgegengesetzt. HW: Art. 19 und 27.1.
Der Name Gottes zum Fluch – Himmelsakra! Das fällt auch unter freie Meinungsäußerung. Art. 19
Sonntagsgebot: Sowas kennen die Menschenrechte nicht. Art. 24 kennt ein Recht auf Erholung und Freizeit.
Eltern ehren. Die Menschenrechte kennen weder Vater noch Mutter. Offenbar müssen diese, wollen sie geehrt werden, sich das verdienen. Im Normalfall ehren – bei aller Kritik und Streitereien, insbesondere in Pubertät und Abnabelung bei Adoleszenz die meisten Menschen ihre Eltern. Und wenn das Verhältnis zerrütet ist, dann aus der Sicht der Kinder auch oft zurecht. Ein Gebot würde hier auch wenig ausrichten.
Mordverbot. Das ist gut, nicht? Jede Gesellschaft, in der das kein Tabu ist, entvölkert sich schneller als man „Das ist mein Parkplatz!“ sagen kann. Das steht also zwar im Dekalog, ist aber keine Erfindung von Jahwe – Chinesen und Mongolen, Inder und Südamerikaner, Nordamerikaner und Innuit, Afrikaner und andere haben das Tötungstabu ebenfalls. Die Bibel schreibt hier auf, was ohnehin selbstverständlich ist. Auch Art. 3 der Menschenrechte nennt ein Recht auf Leben. Das geht weiter, als nur nicht ermordet zu werden – man denke an die Todesstrafe. Eine biblische Genese darf man bezweifeln; dieser Artikel kann aus jeder humanen Gesellschaft kommen.
Ehebruch. Das war bestimmt die Vorlage für die Art. 16, wonach für Mann und Frau gilt: „Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.“ Wobei verschärfend hinzukommt, was unter Ehebruch verstanden wird. Fremdgehen sagt man heute, und es ist nicht verboten, wo die Menschenrechte gelten.
Diebstahl. Artikel 17.2 sagt, dass niemand willkürlich seines Eigentums beraubt werden darf. Hier hat Frau Käßmann einen Punkt für ihr Team erzielt. Einen halben. Denn wieder fällt es leicht Eigentum in Gesellschaften zu finden, die nie von der Bibel gehört hatten. Also wegen Mangel an Originalität weisen wir diesen Anspruch zurück. Fast wäre sie damit durchgekommen, aber wir passen auf.
Der Meineid. Der ist auf dem Weg zu den Menschenrechten verlorengegangen. Man belehre mich des Gegenteils. Hilfsweise ziehe ich wieder „mangels Originalität“, aber ich denke ich komme ohne aus.
Man soll nicht begehren die Nachbarsfrau. Das ist das erste, schriftlich dokumentierte Gedankenverbrechen soweit ich weiß. Es liegt in der Natur des Menschen wie aller anderen Tiere zu begehren. Ein Toter begehrt nicht. Ein vergleichbar menschenfeindliches Verbot, die Wurzel all der Sexualfeindlichkeit, findet man zurecht nicht in den Menschenrechten, welche auch ganz im Gegensatz zur Bibel keine so asymetrischen Pflichten für Mann und Frau kennt. Dass Frauen ebenfalls begehren war dem großen Zampano der Wüstenreligion nichtmals eine Erwähnung wert.
Ach so, sie haben gelernt dass da Frauen implizit mitgemeint sind? Ist das eine Lesart, die die alten Juden vorchristlicher Zeiten praktiziert haben, oder ist es vielleicht umgekehrt eine Folge der Menschenrechte, der Aufklärung, dass wir heute solche archaischen Interpretationen von uns weisen? Artikel 16 der Menschenrechte zeigt wie es geht.
10.: Begehren von Hab und Gut (inklusive Sklaven) des Nachbarn. Das ist das gleiche in Grün: Ein Gedankenverbrechen, welches jeden Menschen pausenlos betrifft, und somit eine Dauerschuld gegenüber Gott begründet. Dass die Menschenrechte explizit Sklaverei verdammen bedarf wohl keiner Erwähnung. Die 10 Gebote gehen selbstverständlich von der Existenz der Sklaverei aus.
Jetzt könnte man argumentieren, dass die Abschaffung der Sklaverei die armen Gläubigen überfordert hätte, aber wieso göttliche Gebote, wenn diese nur einfordern, was ohnehin allgemein anerkannt ist, zumal wenn solch Unmöglichkeit wie die Abschaffung menschlicher Grundbedürfnisse zu fordern offenbar kein Hindernis ist? Überflüssig zu erwähnen, dass Neid von den Menschenrechten nicht sanktioniert wird.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es 3 Klassen von Bibelgeboten gibt:
Selbstverständlichkeiten wie Mord, Diebstahl, Meineid, Elternliebe, die kulturübergreifend überall oder fast überall gelten und galten. Vereinbar mit den Menschenrechten, aber eine Herkunft aus der Bibel ist nicht belegbar.
Gebote die den Artikeln der Menschenrechte diametral widersprechen, als da wären Religions- und Meinungsfreiheit.
Willkürlichkeiten wie das Sonntagsgebot.
Wenn man sich klarmacht, dass die Bibel weder vom Himmel gefallen ist, noch von einem Engel den Propheten diktiert wurde oder einem hl. Geist, sondern von Menschen gemacht wurde, nicht ohne Anleihen bei anderen und früheren Kulturen zu machen, dann erscheint die zeitliche Folge nicht als Bibel -> Menschenrechte sondern Rechte -> mehr Rechte -> Bibel als Momentaufnahme -> mehr Rechte -> auch mal zwischendurch weniger Rechte als zuvor (es geht nicht von selbst nur aufwärts) -> mehr Rechte -> Erklärung d. Menschenrechte als Momentaufnahme.
Die Plaudertaschen des Christentums reden gerne von Wurzeln, weil Wurzeln ein definitiver Beginn sind, und das würden sie gerne glauben – dass es mit Christentum oder zumindest Altem Testament, sprich Judentum, begonnen hat. Hat es nicht.
Der Mensch ist 200 000 Jahre alt, und die Bibel etwa 2700 – nein, nicht 6000.
Dass Weihnachtsbaum und Osterhasi nicht biblischen Ursprungs sind aber in die christliche Kultur Einzug hielten wie auf Jamaika Voodoo könnte zu denken geben.
Aber zurück zum Thema. Es fehlt noch eine flotte Betrachtung der Punkte, die in der Menschenrechtserklärung wichtig scheinen, und die Frage, ob es Vorläufer in den 10 Geboten gibt; der Gegentest sozusagen. Wegen der exponierten Stelle in aller Ausführlichkeit Artikel 1:
Dass es mit Gleichheit von Mann und Frau, Sklavenhalter und Sklave nicht weit her ist haben wir schon gesehen. Das Wort „Freiheit“ ist der Bibel wesensfremd. Seltsam, wo das herkommt, aus der Bibel sicher nicht.
Dass Menschen Rechte haben ist auch nicht der Bibel Thema. Und Vernunft wird dem Menschen auch nicht unterstellt, sondern Suggestibilität, Führbarkeit, Gehorsam, Unterwerfung, Glauben. Appelle an die Vernunft sind kontraproduktiv, wenn man an Unsichtbares, unhörbares, Wunder und Versprechungen glauben soll.
Art. 2: Benachteiligung wg. „Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, …“ sind nicht Thema d. 10 Gebote.
Art. 3 Freiheit: Kein Thema
Art. 4: Sklaverei – ist unhinterfragte Realität der 10 Gebote, siehe oben.
Art. 5: Folterverbot, und 6, 7, 8. Rechtsstaatsgarantien – der Bibel fremd.
Art. 9 Residenzrecht, 10.: rechtliches Gehör
Art. 11 ist ein wenig besonders. Er besagt, dass niemand verurteilt werden darf nach einem Gesetz, dass nicht inkraft war, als er die Tat beging. Das ist natürlich auch wieder wie zuvor – der Bibel unbekannt – aber das besondere ist hier, dass die Bibel ja proklamiert, dass Menschen in der Hölle schmoren werden, die nicht an den einen Gott glauben, und dessen Gebote achten. Für die Indianer vor der Entdeckung durch ihre christlichen Schlächter oder die 200 000 Jahre Mensch vor Bibelgott und Jesus ist eine derartige Regelung nicht verbürgt. Zumindest nicht in der Bibel. Das wäre ja auch noch schöner, wenn der ungläubige Heide vom Schicksal bevorzugt wäre: Muss nicht in die Kirche zum beten und büßen, und kommt trotzdem nicht in die Hölle! Welch himmelschreiendes Unrecht!
Art. 12: Willkürlicher Eingriff ins Privatleben. Der liebe Gott sieht alles, nicht. :) Keine weiteren Fragen.
Art. 13, 14, 15: Reisefreiheit, Asylrecht. Staatsangehörigkeit, Alles Fragen von Verhältnis Staat zu Bürger. Man mag sagen, dass das eben keine Frage für die Religion ist – sie gibt also keine Hilfe zur Gestaltung der Gesellschaft? Aber die Behauptung, die Menschenrechte hätten ihren Vorläufer in den 10 Geboten habe nicht ich als Strohmann aufgebaut.
Und so geht es dahin. Man kann Artikel für Artikel nehmen, und da ist nichts, was auf christliche Fundamente zurückgeht. Versammlungs- und Demonstrationsrecht, Wahlrecht, Erholung und Urlaub, Bildung und Kultur. Man müsste sein Gehirn verflüssigen und in Förmchen gießen und hätte immernoch keinen Ansatz geschaffen, da die 10 Gebote wiederzufinden. Vielleicht wenn man sich auf Präpositionen, Konjunktionen, bestimmte und unbestimmte Artikel konzentriert
Als besonderes Schmankerl dagegen nochmal ein Ausflug in das Wort Gottes in seinem unnachahmlichen Duktus:
Sippenhaft ist die Ethik der Bibel. Ein Glück, dass sie nicht Pate stand bei der Verfassung der Menschenrechte.
Mal sehen ob ich a) Zeit finde eine Grafik hinzuzufügen. b) Sonntags zuzusehen, wie Frau Käßmann uns ihre Wahrheit zurechtbiegt – os sie ihr Hirn vielleicht in Pastenform bringt, um hübsches Spritzgebäck zu formen.
Update Sa. 04:00 Uhr:
Bild nun hochgeladen.
Was ich noch nachtragen muss: Ein anderes Argument dass die Schriftgelehrten vorbringen könnten, wäre, dass das durchaus so ist, dass die Kirche nicht schon i.d. Bronzezeit Gleichberechtigung predigte, weil die Menschen noch nicht reif dafür waren – dass aber, sobald die Menschen reif dafür waren, die Kirchen die ersten waren, die offene Türen eingerannt sind. Was irgendwie offen lässt wieso die Menschen plötzlich offen sind für Menschenrechte, Rechtsstaat, Bürgerrechte und so weiter – aber das Argument wird eher nicht kommen. Es gibt nämlich keine Hinweise dafür, sondern dagegen.
Man sehe sich die Rechte für Arbeitnehmer an: Artikel 23 Abs. 1, 2, 3, 4. oder Artikel 7, Schutz vor Diskriminierung. Jeder weiß wieviele Einrichtungen kirchlich geleitete werden – Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Caritas und Diakonie. Was kaum jemand weiß: Zu 90% – 100% werden diese aus öffentlichen Geldern finanziert, die Kirchen zahlen selten etwas dazu. Aber in den Einrichtungen die teils komplett, teils überwiegend aus allgemeinen Steuern bezahlt werden gilt ein spezielles, kirchliches Arbeitsrecht. Das hat mehrere Konsequenzen – bis jüngst war etwa das Streiken den dort Beschäftigten verwehrt. Also nichts mit gleichem Recht für gleiche Arbeit. In der evangelischen Schule werden katholische Sportlehrer nur 2 Jahre beschäftigt – danach würde diesen ein Rechtsanspruch auf den Arbeitsplatz zuwachsen, und den bekommen sie problemlos, wenn sie den richtigen Glauben annehmen. Sport- und Mathelehrer, nicht Religionslehrer, wo man es noch verstehen würde.
Oder der kath. Kindergärtnerin wird gekündigt, als ruchbar wird, dass sie nicht nur geschieden ist, sondern den neuen Partner jetzt ehelicht (weltlich – kirchlich geht das nicht). Bei einem Herrn Seehofer, der Macht verkörpert, da ist eine Audienz beim Papst kein Problem, auch wenn Herr Seehofer auf Reue verzichtet. Da sieht man die christlichen Vorstellungen von Religionsfreiheit, von gleichem Recht für gleiche Arbeit, von Diskriminierungsfreiheit usw.
Ähnliche Situation bei Homosexuellen – die Kirche ist nirgends dabei, wo es darum geht Erster zu sein bei Menschen- und Bürgerrechten, sondern sie ist überall die Letzte. Sie ist das Nordkorea Europas, der Schandfleck, der Nachzügler. Sie hat die Moral nicht erfunden, sondern hält an historischen Irrtümern unbelehrbar aber treu fest. Sie hat eine minderwertige Moral, eine verrottete, aber sie macht die Augen nicht auf um die Realität zu sehen.
Hier ein Link Die Kirche als Arbeitgeber zu einer aufschlußreichen Sendung aus jüngster Zeit. Da fehlen nur noch die christlichen Phantomgewerkschaften die eigens gegründet wurden um Lohndrückerei zu veranstalten.
Update: Und hier ein Link zum Artikel Die 10 Gebote, Rückschau nach betrachten der Sendung.
Bibelrätsel – Die Macht der 10 Gebote
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References: Art. 19
 Art. 19
 Art. 24
 Art. 3
 Art. 16

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 9

Art. 11

Art. 12

Art. 13