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Timestamp: 2013-05-21 09:59:17+00:00

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Finaler Rettungsschuss - Urteile - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > F > Finaler Rettungsschuss Finaler RettungsschussEntscheidungen der GerichteBSG – Urteil, B 8/9b AY 1/07 R vom 17.06.20081. Eine rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der Aufenthaltsdauer, die höhere Leistungen in entsprechender Anwendung des SGB XII (AnalogLeistungen) für Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG nach einem 36-bzw 48-monatigen Vorbezug von Leistungen nach § 3 AsylbLG (Grundleistungen) ausschließt, setzt ein auf die Aufenthaltsverlängerung zielendes vorsätzliches, sozialwidriges Verhalten unter Berücksichtigung des jeweiligen Einzelfalls voraus; hierfür genügt nicht schon die Inanspruchnahme einer ausländerrechtlichen Duldung, wenn es dem Ausländer möglich und zumutbar wäre, freiwillig auszureisen (Aufgabe von BSG vom 8.2.2007 - B 9b AY 1/06 R = SozR 4-3520 § 2 Nr 1).
HAMBURGISCHES-OVG – Beschluss, 3 Bf 345/06.Z vom 19.05.2008Eine die Einbürgerung ausschließende Unterstützung von Bestrebungen der in § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG bezeichneten Art kann auch in der journalistischen Betätigung für eine derartige Bestrebung liegen (hier: Begleitung der gegen das Verbot der PKK gerichteten Kampagne "Dialog statt Verbot" und Berichterstattung über sie für die PKK-nahe Zeitung "Özgür Politika" im Jahr 1997).
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 11 A 3051/06 vom 21.12.20071. Das Vorliegen der Voraussetzungen des § 77 Abs. 1 i. V. m. Abs. 2 BBergG ist im Grundabtretungsverfahren mit bindender Wirkung anzunehmen, wenn ein gegenüber dem Grundstückseigentümer bestandskräftig zugelassener Rahmenbetriebsplan für einen Braunkohlentagebau vorliegt, der das Grundstück erfasst.
2. Verstöße gegen anderweitige Regelungen kann ein Kläger, dem gegenüber ein Rahmenbetriebsplan bestandskräftig zugelassen ist, bei der Beurteilung der Zulässigkeit einer Grundabtretung nach § 79 Abs. 1 BBergG grundsätzlich nicht mehr rügen, soweit diese die Rechtmäßigkeit der Rahmenbetriebsplanzulassung betreffen und mit den Voraussetzungen des § 79 Abs. 1 BBergG deckungsgleich sind. Dies gilt insbesondere für die Rüge, es fehle die energiepolitische Erforderlichkeit eines Braunkohlentagebaus.
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 11 A 1194/02 vom 21.12.20071. § 48 Abs. 2 Satz 1 BBergG entfaltet zugunsten der Eigentümer, deren Grundstücke für einen Tagebau in Anspruch genommen werden sollen, drittschützende Wirkung.
4. Bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 48 Abs. 2 Satz 1 BBergG sind durch ein Bergbauvorhaben bedingte Beeinträchtigungen gemeinschaftsrechtlich geschützter Gebiete außerhalb des Bereichs des Rahmenbetriebsplans grundsätzlich zu berücksichtigen.
5. Die Vorgaben der Habitatrichtlinie gelten nicht für Projekte, deren Genehmigung vor dem Datum beantragt worden ist, an dem die Frist für die Umsetzung der Richtlinie ablief.
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 15 A 2407/05 vom 09.11.2006Bei der Erhebung von Studiengebühren darf die Gewährung eines Ausgleichs für Studienverzögerungen wegen der Mitwirkung in Organen der Hochschule, Studierendenschaft oder Studentenwerke auf maximal drei Bonussemester beschränkt werden.
BGH – Urteil, 2 StR 345/05 vom 25.01.2006Der objektive Tatbestand des § 177 Abs. 1 Nr. 3 StGB setzt voraus, dass das Tatopfer unter dem Eindruck seines schutzlosen Ausgeliefertseins aus Furcht vor möglichen Einwirkungen des Täters auf einen ihm grundsätzlich möglichen Widerstand verzichtet. Der subjektive Tatbestand setzt zumindest bedingten Vorsatz dahin gehend voraus, dass das Tatopfer in die sexuelle Handlung nicht einwilligt und dass es gerade im Hinblick auf seine Schutzlosigkeit auf möglichen Widerstand verzichtet (im Anschluss an BGHSt 45, 253).
BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 24.03 vom 25.11.2004Die dem Beamten bei häuslicher Pflege zustehende Pauschalbeihilfe ist ohne Rücksicht auf die Gründe und den Umfang der Pflegebedürftigkeit subsidiär gegenüber der Pflegezulage nach § 35 BVG.
BFH – Urteil, VI R 26/00 vom 26.03.20021. Die Bindungswirkung des Beschlusses des BVerfG vom 11. November 1998 2 BvL 10/95 (BVerfGE 99, 280, BStBl II 1999, 502) erstreckt sich nach § 31 Abs. 1 BVerfGG auch auf die einem Landesbeamten für seine Tätigkeit im Beitrittsgebiet im Jahre 1991 gewährte Aufwandsentschädigung.
BGH – Urteil, 3 StR 308/99 vom 11.02.2000AuslG 1990 § 92 a Abs. 2 Nr. 1, Abs. 1 Nr. 1, § 92 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1, § 92 Abs. 1 Nr. 1, 6, § 58 Abs. 1 Nr. 1
BGH, Urt. vom 11. Februar 2000 - 3 StR 308/99 -
BGH – Urteil, 3 StR 66/98 vom 27.05.1998StGB §§ 251, 22
BGH, Urt. vom 27. Mai 1998 - 3 StR 66/98 -
OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, OVG 6 M 125.05 vom 22.12.2006
BFH – Urteil, I R 63/02 vom 28.01.2004
BGH – Beschluss, 1 StR 152/03 vom 21.05.2003
BFH – Urteil, II R 2/00 vom 22.05.2002
BFH – Urteil, II R 1/00 vom 22.05.2002
BSG – Urteil, B 4 RA 44/01 R vom 20.12.2001
BSG – Urteil, B 4 RA 53/01 R vom 20.12.2001
BSG – Urteil, B 4 RA 37/01 R vom 20.12.2001
BGH – Beschluss, 3 StR 99/01 vom 10.05.2001
BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2181/98 vom 11.08.1999
BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2182/98 vom 11.08.1999
BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2183/98 vom 11.08.1999
BSG – Urteil, B 3 P 20/97 R vom 26.11.1998
BSG – Urteil, B 10 KR 4/97 R vom 27.08.1998
BSG – Urteil, B 3 P 11/97 R vom 19.02.1998
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 § 77
 § 79
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 § 48
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BGH 
 § 177
 § 35
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 § 92
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