Source: http://www.swiss-insurance-law.ch/schweizer-versicherungsaufsichtsgesetz/home/art-26-vag
Timestamp: 2019-05-24 19:44:57+00:00

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Art. 26 VAG - Swiss Insurance Law
Besondere Bestimmungen betreffend die Rechnungslegung
> Art. 25 Geschäftsbericht und Aufsichtsbericht
< Art. 27 Interne Überwachung der Geschäftstätigkeit
English translation of article 26 of the Swiss Insurance Supervision Act
Besondere Bestimmungen betreffend die Rechnungslegung1
Art. 88 AVO Festverzinsliche Wertpapiere
1 Für festverzinsliche Wertpapiere, die auf einen bestimmten Zeitpunkt zurückbezahlt oder amortisiert werden müssen und auf eine feste Währung lauten, ausgenommen Grundpfandtitel, bestimmt das Versicherungsunternehmen den maximal anrechenbaren
Wert nach der wissenschaftlichen oder der linearen Kostenamortisationsmethode.
3 Mit festverzinslichen Wertpapieren vergleichbare strukturierte Produkte oder Kombinationen von Finanzinstrumenten können höchstens zum Wert nach der wissenschaftlichen oder linearen Kostenamortisationsmethode angerechnet werden. Die FINMA regelt Umfang und Rahmenbedingungen für die Anrechnung.
Art. 88a AVO Marchzinsen
Art. 89 AVO Kostenamortisationsmethode
2 Bei der linearen Kostenamortisationsmethode ist die Differenz zwischen Anschaffungswert und Rückzahlungswert jeweils auf den Bilanzstichtag in gleich- mässigen Beträgen als Abschreibung oder als Aufwertung über die Restlaufzeit zu verteilen.Art. 90 AVO Wohn- und Geschäftshäuser sowie Immobiliengesellschaften
Art. 91 AVO Derivative Finanzinstrumente
Art. 91a AVO Bestellung von Sicherheiten
Art. 92 AVO Kollektive Kapitalanlagen
Art. 93 AVO Übrige Werte
Art. 93a AVO Anlagen zur Sicherstellung anteilgebundener Verträge
Art. 94 AVO Auf fremde Währung lautende Werte
Art. 95 AVO Entscheid über die Bewertung
Art. 110 AVO Wertpapiere und derivative Finanzinstrumente
5 Anlagen, die der Sicherstellung von Versicherungsverträgen in den Versicherungszweigen A2, A6.1 und A6.2 dienen, sind zum Marktwert zu bilanzieren.
a. unter vorsichtigen Annahmen für die Bewertung der Basiswerte berücksichtigt werden, oder
b. in der Bilanz selbständig aufgeführt werden. In diesem Fall müssen sie unter vorsichtigen Annahmen bewertet werden, höchstens aber zum Marktwert. Für die derivativen Finanzinstrumente, die keinen Marktwert haben, darf die Bewertung den auf der Grundlage anerkannter Bewertungsmodelle ermittelten Wert nicht übersteigen.
Art. 111 AVO Risiken bei der Bewertung von Wertpapieren
3 Die nach Artikel 110 Absatz 6 ermittelten Werte sind entsprechend dem Risiko, insbesondere bezüglich Handelbarkeit, Annullations- und Erfüllungskosten, Kreditrisiko oder Umfang der eigenen Positionen im Verhältnis zum Marktvolumen,angemessen zu korrigieren.
Art. 111a AVO Bericht über die Finanzlage
a. die Geschäftstätigkeit;
b. den Unternehmenserfolg;
c. das Risikomanagement und dessen Angemessenheit;
d. das Risikoprofil;
e. die Grundlagen und Methoden, auf denen die Bewertung insbesondere der Rückstellungen beruht;
f. das Kapitalmanagement;
g. die Solvabilität.
3 Die Versicherungsunternehmen veröffentlichen den Bericht über die Finanzlage jeweils spätestens am 30. April auf ihrer nternetseite.
5 Die FINMA regelt die Einzelheiten. Sie kann insbesondere Ausnahmen von der
Veröffentlichungspflicht vorsehen.
Art. 111b AVO Mindestgliederung der Jahresrechnung
2 Sie kann Abweichungen von den Artikeln 959a Absätze 1 und 2, 959b Absätze 2 und 3 sowie 959c Absätze 1 und 2 des Obligationenrechts86 vorsehen, soweit sich dies aus den Besonderheiten des Versicherungsgeschäfts ergibt. Die Mndestgliederung muss insbesondere:
a. eine standardisierte Darstellung von Bilanz und Erfolgsrechnung aufweisen;
b. einen Vergleich der Kapitalanlagen mit den entsprechenden versicherungstechnischen Rückstellungen ermöglichen.
Art. 216 AVO Übergangsbestimmungen
1 und 2 gelöscht
4 In Bezug auf das Zielkapital (Art. 41–46) und das risikotragende Kapital (Art. 47–50) gelten folgende Vorschriften:
a.–c. gelöscht
d. Sie bauen das zur Bedeckung des Zielkapitals erforderliche risikotragende Kapital innert fünf Jahren nach Inkrafttreten auf.
e.–h. gelöscht
5 gelöscht
7–9 gelöscht
10 Die nicht zum Betrieb der Lebensversicherung ermächtigten Versicherungsunternehmen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens über Versicherungen mit beschränkten Leistungen bei Unfall, Krankheit und Invalidität wie namentlich die Aonnentenversicherung
verfügen, in denen die Ausrichtung eines Sterbegeldes eingeschlossen ist, dürfen diese Sterbegeldvereinbarung nur noch bis zum Ablauf des Vertrages oder bis zum Eintritt des Versicherungsfalles weiterführen. Für die anerkannten Krankenkassen bleibt Artikel 14 der Verordnung vom 27. Juni 1995125 über die Krankenversicherung vorbehalten.
11–15 gelöscht
16 Die Artikel 175 und 176 Absatz 2 sind ab Inkrafttreten der Änderung vom 18. Oktober 2006 auf alle neuen und alle laufenden Versicherungsverträge anwendbar.
Art. 216a gelöscht
Art. 216b AVO Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. März 2015
Vorschriften betreffend die Überschüsse in der Lebensversicherung ausserhalb der beruflichen Vorsorge
Art. 136 AVO Überschussfonds
1 Die Versicherungsunternehmen bilden für den Teil ausserhalb der beruflichen Vorsorge einen Überschussfonds. Der Überschussfonds ist eine versicherungstechnische Bilanzposition zur Bereitstellung der den Versicherungsnehmern und Versicherungsnehmerinnen zustehenden Überschussanteile.
AVO-FINMA Rechnungslegung
Art. 5 AVO-FINMA Zuweisung an die gesetzlichen Gewinnreserven
Art. 5a AVO-FINMA Mindestgliederung der Jahresrechnung
1 In Abweichung von den Artikeln 959a Absätze 1 und 2, 959b Absätze 2 und 3 sowie 959c Absätze 1 und 2 des Obligationenrechts (OR) muss die Jahresrechnung mindestens in die Positionen nach dem Anhang und in der dort vorgegebenen Reihenfolge gegliedert werden.
3 Versicherungsunternehmen, welche sowohl die Direktversicherung als auch die aktive Rückversicherung in wesentlichem Umfang betreiben, weisen die versicherungstechnischen
Positionen in der Erfolgsrechnung oder im Anhang gesondert aus.
Art. 6a AVO-FINMA Übergangsbestimmung zu der Änderung vom 28. Oktober 2015
2 Bei erstmaliger Anwendung dieser Vorschriften wird das vorangegangene Geschäftsjahr nach Artikel 2 Absatz 4 der Übergangsbestimmungen der Änderung vom 23. Dezember 2011 des OR dargestellt.
Anhang16 AVO-FINMA (Art. 5a Abs. 1)
Der Anhang muss neben den in den Artikeln 959c Absätze 1 und 2 sowie 961a OR aufgeführten Angaben noch folgende Erläuterungen enthalten, sofern diese nicht bereits aus der Bilanz oder Erfolgsrechnung ersichtlich sind:
a. Aufgliederung der übrigen Kapitalanlagen und der Kapitalanlagen aus anteilgebundener
b. Aufgliederung der Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft gegenüber:
1. Versicherungsnehmer,
2. Agenten und Vermittler,
3. Versicherungsunternehmen;
c. Aufgliederung der versicherungstechnischen Rückstellungen jeweils mit dem Bruttobetrag, dem Anteil Rückversicherer und dem Betrag für eigene Rechnung in folgende Positionen:
1. Prämienüberträge,
2. Rückstellungen für Versicherungsleistungen,
3. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen,
4. Deckungskapital,
5. Rückstellungen für vertragliche Überschussbeteiligungen,
6. Rückstellungen für Überschussfonds;
d. Aufgliederung der Verbindlichkeiten aus dem Versicherungsgeschäft gegenüber:
e. Darstellung des Eigenkapitalnachweises. Der Eigenkapitalnachweis zeigt für die Berichtsperiode tabellarisch für jede wesentliche Eigenkapitalkomponente den Anfangsbestand, den Endbestand und eine Überleitung vom Anfangs- zum Endbestand, wobei jede für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage wesentliche Bewegung separat aufzuzeigen ist;
f. Aufgliederung der Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Erfolgsrechnung in folgende Positionen:
1. Veränderung der Rückstellungen für Versicherungsleistungen,
2. Veränderung der übrigen versicherungstechnische Rückstellungen,
3. Veränderung des Deckungskapitals,
4. Veränderung der Rückstellungen für vertragliche Überschussbeteiligungen,
5. Veränderung der Rückstellungen für Überschussfonds;
g. Angaben zu den Erträgen aus Kapitalanlagen pro ausgewiesene Anlageklasse (A. Ziff. 1.1), gesondert ausgewiesen und in folgende Positionen aufgeteilt:
1. Erträge,
2. Zuschreibungen,
3. Realisierte Gewinne;
h. Angaben zu den Aufwendungen für Kapitalanlagen pro ausgewiesene Anlageklasse (A. Ziff. 1.1), gesondert ausgewiesen und in folgende Positionen aufgeteilt:
1. Abschreibungen und Wertberichtigungen,
2. Realisierte Verluste.
siehe: FINMA Rundschreiben 2016 02 Offenlegung Versicherer.pdf
siehe: Gesetzesmaterialien zu Art. 26 VAG
Untergeordnete Seiten (1): Gesetzesmaterialien zu Art. 26 VAG

References: Art. 25
 Art. 27

Art. 88

Art. 88

Art. 89

Art. 91

Art. 91

Art. 92

Art. 93

Art. 93

Art. 94

Art. 95

Art. 110

Art. 111

Art. 111

Art. 111

Art. 216

Art. 216

Art. 216

Art. 136

Art. 5

Art. 5

Art. 6
 Art. 26
 Art. 26