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Timestamp: 2018-01-21 03:02:52+00:00

Document:
VORIS NSchGesVO | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Niedersächsische Verordnung über Anforderungen an Schulen für Gesundheitsfachberufe und an Einrichtungen für die praktische Ausbildung (NSchGesVO) vom 19. Oktober 2017 | gültig ab: 01.11.2017
Fundstelle: Nds. GVBl. 2017, 434
über Anforderungen an Schulen für Gesundheitsfachberufe
und an Einrichtungen für die praktische Ausbildung
Niedersächsische Verordnung über Anforderungen an Schulen für Gesundheitsfachberufe und an Einrichtungen für die praktische Ausbildung (NSchGesVO) vom 19. Oktober 2017 01.11.2017
Erster Abschnitt - Anforderungen an Schulen für Gesundheitsfachberufe 01.11.2017
§ 1 - Regelungsbereich 01.11.2017
§ 2 - Anforderungen für alle Schulen 01.11.2017
§ 3 - Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Diätassistentinnen und Diätassistenten, Masseurinnen und medizinischen Bademeisterinnen und Masseuren und medizinischen Bademeistern, Orthoptistinnen und Orthoptisten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Podologinnen und Podologen oder technische Assistentinnen in der Medizin und technischen Assistenten in der Medizin 01.11.2017
§ 4 - Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern 01.11.2017
§ 5 - Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Logopädinnen und Logopäden 01.11.2017
§ 6 - Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern 01.11.2017
§ 7 - Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern 01.11.2017
Zweiter Abschnitt - Anforderungen an Einrichtungen des Gesundheitswesens für die praktische Ausbildung 01.11.2017
§ 8 - Regelungsbereich 01.11.2017
§ 9 - Anforderungen an alle Einrichtungen 01.11.2017
§ 10 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten 01.11.2017
§ 11 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Masseurinnen und medizinischen Bademeisterinnen und Masseuren und medizinischen Bademeistern 01.11.2017
§ 12 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern 01.11.2017
§ 13 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von technischen Assistentinnen in der Medizin und technischen Assistenten in der Medizin 01.11.2017
§ 14 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Logopädinnen und Logopäden 01.11.2017
§ 15 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Diätassistentinnen und Diätassistenten 01.11.2017
§ 16 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Podologinnen und Podologen 01.11.2017
§ 17 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern 01.11.2017
§ 18 - Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern 01.11.2017
Dritter Abschnitt - Statistische Erhebungen 01.11.2017
§ 19 - Jährliche statistische Erhebung 01.11.2017
Vierter Abschnitt - Schlussbestimmung 01.11.2017
§ 20 - Inkrafttreten 01.11.2017
§ 2 Anforderungen für alle Schulen
§ 3 Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Diätassistentinnen und Diätassistenten, Masseurinnen und medizinischen Bademeisterinnen und Masseuren und medizinischen Bademeistern, Orthoptistinnen und Orthoptisten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Podologinnen und Podologen oder technische Assistentinnen in der Medizin und technischen Assistenten in der Medizin
§ 4 Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern
§ 5 Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Logopädinnen und Logopäden
§ 6 Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern
§ 7 Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern
Anforderungen an Einrichtungen des Gesundheitswesens
§ 8 Regelungsbereich
§ 9 Anforderungen an alle Einrichtungen
§ 10 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
§ 11 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Masseurinnen und medizinischen Bademeisterinnen und Masseuren und medizinischen Bademeistern
§ 12 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern
§ 13 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von technischen Assistentinnen in der Medizin und technischen Assistenten in der Medizin
§ 14 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Logopädinnen und Logopäden
§ 15 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Diätassistentinnen und Diätassistenten
§ 16 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Podologinnen und Podologen
§ 17 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern
§ 18 Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen für die praktische Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern
§ 19 Jährliche statistische Erhebung
(2) 1 An der Schule müssen so viele Lehrkräfte zur Verfügung stehen, dass jede Klasse von einer an der Schule hauptberuflich beschäftigten Lehrkraft geleitet werden kann. 2 In einer Klasse sollen nicht mehr als 25 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.
(3) 1 Die Schule muss über die notwendigen Räume für die Erteilung des theoretischen und praktischen Unterrichts verfügen. 2 Räume für den theoretischen Unterricht müssen so groß sein, dass je Schülerin und je Schüler mindestens 2 m2 zur Verfügung stehen. 3 Räume, in denen der praktische Unterricht stattfindet, müssen so groß sein, dass für jede Schülerin und jeden Schüler mindestens 2,5 m2 zur Verfügung stehen. 4 Den Schülerinnen und Schülern müssen die aktuellen Lehr- und Arbeitsmaterialien in ausreichender Zahl und eine Bibliothek zur Verfügung stehen.
(5) 1 Die Schule bildet nur zu einem in § 1 Abs. 1 NSchGesG genannten Beruf (§ 2 Abs. 1 NSchGesG) und nach Ausbildungsjahrgängen getrennt aus. 2 Die Ausbildung darf in einzelnen Fächern oder Themenbereichen oder in interdisziplinär angelegten Projekten abweichend von Satz 1 durchgeführt werden, wenn das Erreichen des Ausbildungsziels nicht gefährdet ist.
Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Diätassistentinnen und Diätassistenten,
Masseurinnen und medizinischen Bademeisterinnen und Masseuren und medizinischen Bademeistern,
Orthoptistinnen und Orthoptisten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten,
Podologinnen und Podologen oder technische Assistentinnen in der Medizin
und technischen Assistenten in der Medizin
(1) 1 Die Schulleiterin oder der Schulleiter muss für die Wahrnehmung der Leitungsaufgaben beim Schulträger hauptberuflich beschäftigt sein. 2 Sie oder er kann zusätzlich als Lehrkraft tätig sein.
ein Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen hat
Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung
(2) 1 Die Schule muss mit einem Krankenhaus, in dem jährlich mindestens 900 Geburten stattfinden, oder mit mehreren ambulanten oder stationären Einrichtungen, an denen insgesamt mindestens 900 Geburten jährlich stattfinden, Zusammenarbeiten. 2 Bei dieser Geburtenzahl können jährlich 20 Schülerinnen und Schüler je Ausbildungsjahrgang ausgebildet werden.
Zusätzliche Anforderungen für Schulen
zur Ausbildung von Logopädinnen und Logopäden
1 § 3 gilt entsprechend. 2 Mindestens eine Lehrkraft muss eine Ärztin oder ein Arzt mit fachärztlichen Kompetenzen für die Behandlung von Sprach- und Stimmstörungen sowie kindlichen Hörstörungen sein.
Zusätzliche Anforderungen für Schulen zur Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen,
Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen
und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern
zur Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern
ein Hochschulstudium mit pädagogischem Schwerpunkt mit einem Mastergrad oder einem Diplom abgeschlossen hat und die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Notfallsanitäterin“ oder „Notfallsanitäter“ besitzt,
ein anderes als in Absatz 1 Nr. 1 oder 2 genanntes Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen hat, das fachlich und pädagogisch zur Durchführung des theoretischen und praktischen Unterrichts befähigt, und die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Notfallsanitäterin“ oder „Notfallsanitäter“ besitzt oder
(1) 1 Die Einrichtung ist in zumutbarer Weise erreichbar (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 NSchGesG), wenn sie von der Schule bei normalen Verkehrsverhältnissen mit einer Fahrzeit von höchstens 60 Minuten erreichbar ist und nicht mehr als 100 km entfernt liegt. 2 Hat die Schule ein geeignetes Konzept zur Praxisbegleitung der Schülerinnen und Schüler, so liegt eine Erreichbarkeit in zumutbarer Weise auch vor, wenn die Anforderung nach Satz 1 nicht erfüllt ist.
(2) 1 Mindestens eine Praxisanleiterin oder ein Praxisanleiter der Einrichtung soll eine Weiterbildung mit pädagogischen Inhalten absolviert haben oder über eine Ausbilderbefähigung verfügen. 2 Erfordert die Vermittlung von Ausbildungsinhalten die Praxisanleitung durch eine Ärztin oder einen Arzt, so muss der Einrichtung für diese Anleitung eine Ärztin oder ein Arzt zur Verfügung stehen.
Zusätzliche Anforderungen an Einrichtungen
für die praktische Ausbildung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
(1) Als Praxisanleiterin oder Praxisanleiter ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Physiotherapeutin“ oder „Physiotherapeut“ besitzt und zwei Jahre lang, in Teilzeit entsprechend länger, hauptberuflich als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut oder in einem anderen ausbildungsrelevanten Berufsbereich tätig war.
von Masseurinnen und medizinischen Bademeisterinnen
und Masseuren und medizinischen Bademeistern
1 Als Anleiterin oder Anleiter für die praktische Ausbildung während des Lehrgangs nach § 4 Abs. 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes (MPhG) ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen einer Berufsbezeichnung nach § 1 MPhG besitzt und den entsprechenden Beruf mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit, in Teilzeit entsprechend länger, ausgeübt hat. 2 § 10 Abs. 2 gilt entsprechend.
(1) 1 Als Praxisanleiterin oder Praxisanleiter ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Hebamme“ oder „Entbindungspfleger“ besitzt und mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit, in Teilzeit entsprechend länger, als Hebamme oder Entbindungspfleger tätig war. 2 Während der Berufstätigkeit sollen auch Erfahrungen in der Schwangerenvorsorge und Wochenbettbetreuung erworben worden sein.
von technischen Assistentinnen in der Medizin und technischen Assistenten in der Medizin
(1) Als Praxisanleiterin oder Praxisanleiter ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen einer in § 1 Abs. 1 des MTA-Gesetzes genannten Berufsbezeichnung besitzt und den entsprechenden Beruf mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit, in Teilzeit entsprechend länger, ausgeübt hat.
(2) Es müssen so viele Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter zur Verfügung stehen, dass nicht mehr als sechs Schülerinnen und Schüler von einer Praxisanleiterin oder einem Praxisanleiter angeleitet werden und die Anleitung auch in Urlaubs- oder Krankheitszeiten gewährleistet ist.
von Logopädinnen und Logopäden
(1) 1 Als Praxisanleiterin oder Praxisanleiter ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Logopädin“ oder „Logopäde“ besitzt und mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit, in Teilzeit entsprechend länger, als Logopädin oder Logopäde tätig war. 2 § 10 Abs. 2 gilt entsprechend.
von Diätassistentinnen und Diätassistenten
(1) 1 Als Praxisanleiterin oder Praxisanleiter ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Diätassistentin“ oder „Diätassistent“ besitzt und mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit, in Teilzeit entsprechend länger, als Diätassistentin oder Diätassistent tätig war. 2 § 10 Abs. 2 gilt entsprechend.
von Podologinnen und Podologen
(1) 1 Als Praxisanleiterin oder Praxisanleiter ist qualifiziert, wer die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Podologin“ oder „Podologe“ besitzt und mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit, in Teilzeit entsprechend länger, als Podologin oder Podologe tätig war. 2 § 10 Abs. 2 gilt entsprechend.
von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegern,
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern
(3) 1 Hilfsmerkmale sind die Telefonnummer und die Adresse für elektronische Post der für Rückfragen zur Verfügung stehenden Person. 2 Die Angaben sind freiwillig.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

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