Source: https://urteile-gesetze.de/rechtsprechung/vii-r-23-17
Timestamp: 2019-10-16 07:25:42+00:00

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VII R 23/17 - Urteil BFH vom 15.01.2019
VII R 23/17
BFH 15.01.2019 - VII R 23/17
(Insolvenzrechtliches Aufrechnungsverbot bei Erstattung der Grunderwerbsteuer nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG)
vorgehend Sächsisches Finanzgericht, 26. April 2017, Az: 1 K 1596/15, Urteil
§ 103 Abs 2 InsO
§ 16 Abs 1 Nr 2 GrEStG 1997
Der Anspruch auf Erstattung der Grunderwerbsteuer nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG für einen vor Insolvenzeröffnung geschlossenen Kaufvertrag entsteht im Fall der Ablehnung der Erfüllung gemäß § 103 Abs. 2 InsO erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens i.S. des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO .
Die Klägerin und Revisionsbeklagte (Klägerin) erwarb mit Bauträgervertrag vom 28. Dezember 2005 für 1.140.000 € Miteigentumsanteile an vier noch fertigzustellenden Doppelhaushälften in A. Da sie nach dem Kaufvertrag die Grunderwerbsteuer zu tragen hatte, setzte der Beklagte und Revisionskläger (das Finanzamt --FA--) mit Bescheid vom 28. Februar 2006 Grunderwerbsteuer in Höhe von 39.900 € gegen die Klägerin fest. Der Bescheid wurde bestandskräftig und die Klägerin zahlte die festgesetzte Grunderwerbsteuer.

References: § 16

§ 103

§ 16
 § 16
 § 103
 § 96