Source: https://www.streifler.de/gesetze/famfg/buch-4/abschnitt-2/unterabschnitt-4
Timestamp: 2020-05-25 05:04:31+00:00

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Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, §352 FamFG, §352a FamFG, §352b FamFG, §352c FamFG, §352d FamFG, §352e FamFG, §353 FamFG, §354 FamFG, §355 FamFG | mit Referenzen
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Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) : Erbscheinsverfahren; Testamentsvollstreckung
(3) Wird der Antrag nicht von allen Erben gestellt, so hat er die Angabe zu enthalten, dass die übrigen Erben die Erbschaft angenommen haben. § 352 Absatz 3
gilt auch für die sich auf die übrigen Erben beziehenden Angaben des Antragstellers.
(4) Die Versicherung an Eides statt gemäß § 352 Absatz 3 Satz 3
ist von allen Erben abzugeben, sofern nicht das Nachlassgericht die Versicherung eines oder mehrerer Erben für ausreichend hält.
(1) Kann der Erbschein im Verfahren über die Einziehung nicht sofort erlangt werden, so hat ihn das Nachlassgericht durch Beschluss für kraftlos zu erklären. Der Beschluss ist entsprechend § 435
§ 435 Öffentliche Bekanntmachung § 435 Öffentliche Bekanntmachung
öffentlich bekannt zu machen. Mit Ablauf eines Monats nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger wird die Kraftloserklärung wirksam. Nach Veröffentlichung des Beschlusses kann dieser nicht mehr angefochten werden.
(1) Die §§ 352 bis 353
§352-§353 §352-§353
gelten entsprechend für die Erteilung von Zeugnissen nach den §§ 1507
und 2368
des Bürgerlichen Gesetzbuchs, den §§ 36
(2) Ist der Testamentsvollstrecker in der Verwaltung des Nachlasses beschränkt oder hat der Erblasser angeordnet, dass der Testamentsvollstrecker in der Eingehung von Verbindlichkeiten für den Nachlass nicht beschränkt sein soll, so ist dies in dem Zeugnis nach § 2368
des Bürgerlichen Gesetzbuchs anzugeben.
(1) Ein Beschluss, durch den das Nachlassgericht einem Dritten eine Frist zur Erklärung nach § 2198 Abs. 2
§ 2198 Bestimmung des Testamentsvollstreckers durch einen Dritten § 2198 Bestimmung des Testamentsvollstreckers durch einen Dritten , Abs. 2
des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder einer zum Testamentsvollstrecker ernannten Person eine Frist zur Annahme des Amtes bestimmt, ist mit der sofortigen Beschwerde in entsprechender Anwendung der §§ 567 bis 572
(2) Auf einen Beschluss, durch den das Gericht bei einer Meinungsverschiedenheit zwischen mehreren Testamentsvollstreckern über die Vornahme eines Rechtsgeschäfts entscheidet, ist § 40 Abs. 3
§ 40 Wirksamwerden § 40 Wirksamwerden , Abs. 3
entsprechend anzuwenden; die Beschwerde ist binnen einer Frist von zwei Wochen einzulegen.
§ 435 Öffentliche Bekanntmachung§ 435 Öffentliche Bekanntmachung
§352-§353§352-§353
§ 2198 Bestimmung des Testamentsvollstreckers durch einen Dritten§ 2198 Bestimmung des Testamentsvollstreckers durch einen Dritten, Abs. 2
§ 40 Wirksamwerden§ 40 Wirksamwerden, Abs. 3

References: §352
 §352
 §352
 §352
 §352
 §352
 §353
 §354
 §355
 § 352
 § 352
 § 435

§ 435
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§352
 §352
 § 2368
 § 2198

§ 2198
 § 2198
 § 40

§ 40
 § 40

§ 435

§352

§ 2198

§ 40