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Timestamp: 2016-10-27 15:09:43+00:00

Document:
I 153/06 (19.04.2007)
H.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Baur, Bahnhofstrasse 55, 8600 D�bendorf,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 5. Januar 2006.
Der 1954 geborene H.________ arbeitete seit 1. Februar 2000 als Operator bei der Firma N.________ GmbH. Am 12. September 2001 k�ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis wegen schlechter Auftragslage auf den 30. November 2001. Am 5. September 2002 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse zog die IV-Stelle des Kantons Z�rich diverse Arztberichte, einen Bericht der Abkl�rungs- und Ausbildungsst�tte X.________ (BEFAS), vom 27. November 2003, sowie Gutachten des Universit�tsspitals Y.________, Klinik f�r Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 7. Mai 2003 und des Zentrums W.________, vom 2. November 2004 bei. Mit Verf�gung vom 2. Dezember 2004 verneinte sie den Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 16. Dezember 2004 ab.
Hiegegen reichte der Versicherte beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde ein und legte einen Bericht von Dr. phil. U.________, Neuropsychologie, vom 16. September 2005 auf. Mit Entscheid vom 5. Januar 2006 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht (ab 1. Januar 2007: Bundesgericht), in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihm ab 5. April 2002 eine halbe Invalidenrente auszurichten. Er legt neu folgende Urkunden auf: ein Zeugnis des Hausarztes Dr. med. A.________, Facharzt FMH f�r Allgemeine Medizin, vom 27. Januar 2006, eine Einladung der Neurologischen Klinik des Universit�tsspitals Y.________ f�r eine neurologische vestibul�re Abkl�rung am 27. Februar 2006, ein Schreiben des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) vom 30. Januar 2006, eine Best�tigung der Frau E.________, Fachpsychologin f�r Psychotherapie FSP, vom 1. Februar 2006 und eine Best�tigung der Frau L.________, dipl. Physiotherapeutin, vom 6. Februar 2006.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Gericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 ist indessen auf die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der �nderung beim Gericht h�ngigen Beschwerden bisheriges Recht anwendbar. Da die hier zu beurteilende Beschwerde am 1. Juli 2006 h�ngig war, richtet sich dessen Kognition noch nach der bis Ende Juni 2006 g�ltigen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht.
Der Einspracheentscheid datiert vom 16. Dezember 2004. Streitig und zu pr�fen ist der Rentenanspruch ab 5. April 2002. Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln ist f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 sowie 31. Dezember 2003 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesen Zeitpunkten auf die neuen Normen des ATSG (in Kraft seit 1. Januar 2003) bzw. der 4. IV-Revision (in Kraft seit 1. Januar 2004) samt Ausf�hrungsverordnungen abzustellen (BGE 130 V 445 ff.).
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 g�ltig gewesenen und in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2002 und in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 mit Hinweisen), die Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen; BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweis) sowie die Bestimmung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) nach den vom Bundesamt f�r Statistik in der Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten Tabellenl�hnen und die von diesen zul�ssigen Abz�ge (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 und E. 4.2.3 S. 481) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261, AHI 2002 S. 62 E. 4b/cc, I 82/01, je mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 352 ff.; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 E. 5.1, U 38/01]). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7), der Invalidit�t (Art. 8) und der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16) den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversicherung entsprechen (BGE 130 V 343 ff.); hieran hat die 4. IV-Revision nichts ge�ndert.
5.1.1 Im ORL-Gutachten des Universit�tsspitals Y.________ vom 7. Mai 2003 wurde eine peripher-vestibul�re Funktionsst�rung mit ungen�gender zentraler Kompensation diagnostiziert (trotz intensivem Schwindeltraining). Zur Zeit bestehe beidseits ein schwach erregbares Vestibularorgan mit linksseitiger Unterfunktion. Im April 2001 habe der Verdacht auf eine Neuropathia vestibularis rechts bestanden. Zur Zeit scheine ein erneutes Schwindeltraining nicht indiziert, da der Versicherte im Alltag gut kompensiert sei. Gleichzeitig fielen die pathologischen okulomotorischen Tests auf. Ein zentrales Geschehen sei zwar auf Grund des unauff�lligen MRIs vom August 2001 und der unauff�lligen Laborwerte unwahrscheinlich; dennoch werde eine genaue neurologische Abkl�rung, allenfalls mit Wiederholung des MRIs vorgeschlagen. Es k�nne auch eine augen�rztliche Untersuchung angezeigt sein. Als Elektromonteur sei der Versicherte nicht mehr arbeitsf�hig. K�rperlich anstrengende Arbeiten allenfalls in Kombination mit �berkopfarbeiten und in grosser H�he auf Leitern erschienen zu gef�hrlich. Als PC-Koordinator k�nnte der Versicherte aus ORL-�rztlicher Sicht gut t�tig sein. Allerdings w�rden sie die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit an einem Bildschirm �ber mehrere Stunden von der neurologischen und ophthalmologischen Beurteilung abh�ngig machen. Durch die permanente zentrale Kompensation werde die Konzentrationsf�higkeit schneller abnehmen und allenfalls nur eine Teilzeitarbeit m�glich sein. Mit Sicherheit sei dem Versicherten eine sitzende T�tigkeit in einem B�ro zuzumuten.
5.1.2 Dr. med. R.________, FMH f�r Ophthalmologie, spez. Ophthalmochirurgie, diagnostizierte im Bericht vom 15. August 2003 eine Presbyopie. Die Arbeitsf�higkeit f�r B�roarbeit sei von den Augen her nicht eingeschr�nkt. Mit geeigneter Brille w�re auch eine PC-Arbeit gut m�glich. Wie auch seine Untersuchung gezeigt habe, liege das Problem aber anderswo. Bei jeglicher T�tigkeit k�nne durch die erforderliche permanente zentrale Kompensation die Konzentrationsf�higkeit sehr schnell abnehmen, wie dies bei der Octopusperimetrie der Fall gewesen sei. Damit werde die Arbeitsleistung erheblich limitiert. Nur der Arbeitsversuch an geeigneter Stelle werde zeigen, welche Leistungen der Versicherte erbringen k�nne. Eine dauernde Konzentration auf irgend etwas, somit auch auf den Bildschirm, sei unvorstellbar. Die Arbeitsf�higkeit werde durch die extrem schnell abnehmende Konzentrationsf�higkeit erheblich behindert.
5.1.3 Gem�ss dem Bericht der BEFAS vom 27. November 2003 fand die medizinische und berufliche Abkl�rung vom 27. Oktober bis 12. November 2003 statt. In der ersten Woche habe der Versicherte 3 Tage wegen Angina, in der zweiten Woche am Mittwoch wegen Schwindels und in der dritten Woche 2 Tage wegen Schwindels/Kopfschmerzen gefehlt. Die vierte Abkl�rungswoche sei nicht zustande gekommen, da sich der Versicherte am Montag wegen Schwindels abgemeldet habe. Wegen seinen vielen Absenzen habe die Abkl�rung abgebrochen werden m�ssen. Deshalb s�hen sie sich nicht im Stande, die Frage der beruflichen Eingliederung zu beantworten. Festzuhalten sei, dass der Versicherte bei Anwesenheit ein normales t�gliches Zeitpensum habe einhalten k�nnen, wobei jeweils in der zweiten Tagesh�lfte vermehrte Konzentrationsschwierigkeiten und eine erh�hte Erm�dbarkeit angegeben worden seien.
5.1.4 Im Rahmen des Gutachtens des Zentrums W.________ vom 2. November 2004 wurde der Versicherte von PD Dr. med. M.________, FMH Innere Medizin, Endokrinologie/Diabetologie, Frau Dr. med. V.________, FMH Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, sowie Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. Es wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit gestellt: persistierender Schwindel bei peripher-vestibul�rer Unterfunktion links, peripher-vestibul�rem Funktionsausfall rechts mit ungen�gender zentraler Kompensation; chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom bei myofaszialer Schmerzkomponente im Nacken-, Schulter- und Beckeng�rtel rechtsbetont, Osteochondrose C5/6, weniger ausgepr�gt C6/7, beginnender Chondrose L4/5 sowie leichter Wirbels�ulenfehlform. Ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit seien eine intermittierende Periarthropathia genu beidseits ohne strukturelles Korrelat sowie ein Colon irritabile. Es f�nden sich keine psychopathologischen Symptome von Krankheitswert. Lediglich im affektiven Bereich werde die Belastung des Versicherten deutlich. Insbesondere best�nden dysphorische Gef�hle sowie die anamnestisch geklagten Schlafst�rungen. Hinweise f�r �bertreibungen oder Aggravation best�nden nicht. Auf Grund aller Gegebenheiten und Befunde sei der Versicherte nicht arbeitsf�hig in Arbeiten, bei denen er auf Leitern oder Ger�sten steigen m�sste. Er sei auch nicht in der Lage, Auto zu fahren. T�tigkeiten am Computer seien nur beschr�nkt m�glich, weil er glaubhaft berichte, dass durch die l�ngere Konzentration am Bildschirm vermehrt Schwindelattacken ausgel�st werden k�nnten. Leichtere bis maximal mittelschwere T�tigkeiten, die diese Einschr�nkungen umgingen, seien jedoch voll, d.h. zu 100 % m�glich. Solche Arbeiten w�ren z.B. T�tigkeit und �berwachung in einem Reinigungsdienst, Bewachungsdienst, Arbeiten im Computerbereich z.B. im Verkauf, Installation usw., T�tigkeiten als Lagerist oder �hnliches. Die Arbeit sollte darauf ausgerichtet sein, dass der Versicherte sie m�glichst frei gestalten und wegen den Schwindelattacken jederzeit kurzfristig Pausen einlegen k�nne. Die Entwicklung depressiver oder somatoformer Symptome sei tendenziell bereits heute zu beobachten, weshalb es dringend n�tig sei, dem Versicherten Reintegrationsm�glichkeiten anzubieten.
5.1.5 Dr. phil. U.________, Neuropsychologie, stellte im Bericht vom 16. September 2005 die Diagnose einer leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsst�rung unklarer Genese (medizinisch-theoretisch). Die Befunde k�nnten nicht einem klaren neuropsychologischen Krankheitsbild zugeordnet werden. Es handle sich um ein Mischbild von neuropsychologischen Dysfunktionen (visuelle Explorationsst�rungen, erschwerte figurale Diskriminationsf�higkeit) sowie von psychischer Verlangsamung und Einengung). Es seien folgende Auff�lligkeiten objektivierbar: Weit im Vordergrund stehe die kognitive Verlangsamung, die visuelle St�rbarkeit sowie die reduzierte kognitive Dauerbelastbarkeit. Weiter zu beobachten seien gelegentlich Denkblockaden und -verlangsamung sowie perseveratives Kreisen und Fixieren in Visionen vom m�glichem Erfolgserleben im Beruf.
5.2 Die Vorinstanz ging gest�tzt auf das Gutachten des Zentrums W.________ vom 2. November 2004 davon aus, der Versicherte sei f�r leichtere bis maximal mittelschwere T�tigkeiten zu 100 % arbeitsf�hig. Zur Berechnung des Invalideneinkommens stellte sie auf die LSE und hiebei auf den Durchschnittsverdienst "Total" f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten Sektor (bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) besch�ftigte M�nner ab und ermittelte f�r das Jahr 2004 einen Betrag von Fr. 57'258.-. Hievon nahm sie einen leidensbedingten Abzug von 20 % vor, was Fr. 45'806.- ergab. Verglichen mit dem beigezogenen Valideneinkommen f�r das Jahr 2004 von Fr. 63'406.- errechnete sie einen Invalidit�tsgrad von 28 %.
6.1.1 Zwischen den Gutachten des Universit�tsspitals Y.________ vom 7. Mai 2003 und des Zentrums W.________ vom 2. November 2004 besteht eine erhebliche Diskrepanz hinsichtlich des Ausmasses der Schwindelattacken. Im Ersteren wurden ca. 4-5 Mal pro Woche auftretende Drehschwindelattacken beschrieben, die manchmal Sekunden, manchmal Minuten und manchmal auch Stunden dauerten. ManchmaI sei der Schwindel von �belkeit begleitet; erbrochen habe der Versicherte dabei nur einmal im April 2001. Seit etwa 9 Monaten tr�ten zus�tzlich zu den Schwindelattacken Kopfschmerzen auf, die mit Augenflimmern beg�nnen, sich temporal beidseits ausbreiteten und zu einem retro-ocul�ren Druck f�hrten. Demgegen�ber wurde im Gutachten des Zentrums W.________ ausgef�hrt, die Schwindelattacken tr�ten jetzt 3-10 Mal pro Monat auf und dauerten Sekunden, selten Minuten; der Versicherte m�sse dann abliegen und leide an �belkeit.
Der Beschwerdef�hrer wendet ein, es sei unklar, wie das Zentrum W.________ zu dieser Aussage betreffend den Umfang der Schwindelattacken gelangt sei; er habe eine solche Angabe nicht gemacht, weshalb es sich um ein Missverst�ndnis handeln m�sse. Die Schwindelattacken tr�ten monatlich h�ufiger auf und dauerten auch viel l�nger. Zudem best�nden weitere Beschwerden, n�mlich Schlafst�rungen, Kopfschmerzen, Knie- und R�ckenschmerzen sowie ein kaum ertr�glicher Tinnitus.
6.1.2 Die beiden Untersuchungen fanden ambulant statt (im Universit�tsspital Y.________ am 20. M�rz 2003, im Zentrum W.________ am 22. und 27. September 2004). Die Angaben �ber das Ausmass der Schwindelattacken konnten sich mithin nur auf Aussagen des Versicherten st�tzen. Dem Gutachten des Zentrums W.________ kann in diesem Punkt gegen�ber demjenigen des Universit�tsspitals Y.________ kein erh�hter Beweiswert zugemessen werden, zumal auf Grund der Akten nicht davon ausgegangen werden kann, der Gesundheitszustand des Versicherten habe sich seit M�rz 2003 erheblich verbessert. Vielmehr gab der Hausarzt Dr. med. A.________ am 3. Dezember 2004 an, mit den Schwindelbeschwerden sei der Versicherte auch f�r eine der Behinderung angepasste T�tigkeit nur zu 50 % arbeitsf�hig; im Zeugnis vom 27. Januar 2006 f�hrte er aus, der Versicherte habe ihm angegeben, die Schwindelbeschwerden tr�ten anfallweise auf, h�tten im Lauf der Jahre an Zeitdauer zugenommen und dauerten jetzt bis mehrere Stunden. Auf die Angaben des Dr. med. A.________ kann zwar angesichts der Aktenlage f�r sich allein nicht abgestellt werden, zumal der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Seine Ausf�hrungen verm�gen indessen zusammen mit denjenigen des Universit�tsspitals Y.________ vom 7. Mai 2003 das Gutachten des Zentrums W.________ vom 2. November 2004 erheblich in Frage zu stellen.
Nicht hinreichend gekl�rt ist auch die vom Universit�tsspital Y.________ am 7. Mai 2003 beschriebene, zus�tzlich zu den Schwindelbeschwerden auftretende Kopfschmerzproblematik, welche im BEFAS-Bericht vom 27. November 2003 als invalidisierend diagnostiziert und weiterhin auch im Bericht der Frau Dr. phil. U.________ vom 16. September 2005 sowie im Zeugnis des Dr. med. A.________ vom 27. Januar 2006 angef�hrt wurde. Das Zentrum W.________ hat die Kopfschmerzen einzig bei den subjektiven Angaben des Versicherten erw�hnt, diese Schmerzproblematik aber weder in der Diagnose aufgef�hrt noch dazu im Rahmen der "Zusammenfassung und Beurteilung der Arbeitsf�higkeit" Stellung genommen.
6.2 Im Weiteren ist zu beachten, dass die Neuropsychologin Frau Dr. U.________ im Bericht vom 16. September 2005 ausf�hrte, die Testung der Hirnleistung habe ein unterdurchschnittliches neuropsychologisches Leistungsprofil ergeben. Die Befunde zeigten in sprachlichen Bereichen �hnlichkeiten zu den Resultaten der kognitiven Testung bei der BEFAS im November 2003; abweichend seien sie aber im nicht-sprachlichen und Konzentrationsbereich. Komplexere sprachbetonte Aufgaben w�rden zwischen knapp durchschnittlich bis �berdurchschnittlich gut erbracht. Elementare monotone, vor allem konzentrative, dauerbelastende Aufgaben seien dagegen stark reduziert; auch die figuralen Leistungen seinen fast durchwegs unterhalb der Norm. Hinsichtlich der Konzentration/Aufmerksamkeit sei die quantitative Leistung in einer langanhaltenden monotonen visuell vorgegebenen Konzentrationsaufgabe reduziert (knapp 50 % der Norm). Die Qualit�t sei stark auff�llig; es k�men durchwegs Auslassungen und Fehler vor, obwohl der Versicherte die Diskriminationsmerkmale oft laut verbalisiere. Die Reproduktion von Automatismen sei stark fehleranf�llig.
Obwohl Dr. phil U.________ die ausf�hrliche Testung am 12. September 2005 - mithin neun Monate nach dem massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) - durchf�hrte, sind ihre Angaben zusammen mit den folgenden Berichten geeignet, die Beurteilung bezogen auf diesen Zeitpunkt zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366, 99 V 98 E. 4 S. 102, je mit Hinweisen). Bereits das Universit�tsspital Y.________ ging im Gutachten vom 7. Mai 2003 davon aus, wegen der schnellen Abnahme der Konzentrationsf�higkeit werde allenfalls nur eine Teilzeitarbeit m�glich sein. Dr. med. R.________ f�hrte am 15. August 2003 aus, eine dauernde Konzentration auf irgend etwas, somit auch auf den Bildschirm, sei unvorstellbar; die Arbeitsf�higkeit werde durch die extrem schnell abnehmende Konzentrationsf�higkeit erheblich behindert. Und die BEFAS stellte am 27. November 2003 die Diagnose einer schnell abnehmenden Konzentrationsf�higkeit bei permanenten zentralen Kompensationsbem�hungen.
Wenn Dr. phil. U.________ mithin am 16. September 2005 hinsichtlich Konzentration/Aufmerksamkeit eine Leistung bei knapp 50 % der Norm feststellte, �berzeugt es nicht, wenn das Zentrum W.________ und die Vorinstanz von 100%iger Arbeitsf�higkeit in angepasster T�tigkeit ausgingen und Letztere der Behinderung mit einem behinderungsbedingten Abzug von 20 % vom Tabellenlohn Rechnung trug.
6.3 Entgegen dem Vorschlag des Universit�tsspitals Y.________ vom 7. Mai 2003, es sei eine genaue neurologische Abkl�rung durchzuf�hren, zog das Zentrum W.________ keinen neurologischen Facharzt bei. Die neurologische Untersuchung durch den Gutachter des Zentrums W.________ PD Dr. med. M.________ kann auf Grund der Aktenlage nicht als rechtsgen�glich angesehen werden, da er nicht Neurologe ist. Weshalb vom Beizug eines solchen abgesehen wurde, geht aus der Expertise des Zentrums W.________ nicht hervor.
6.4 Angesichts dieser Aktenlage besteht keine hinreichende Grundlage zur Bestimmung des Grades der Arbeits(un)f�higkeit.
Die IV-Stelle hat zu kl�ren, ob die vom Versicherten letztinstanzlich auf den 27. Februar 2006 angek�ndigte neurologische vestibul�re Abkl�rung im Universit�tsspital Y.________ stattgefunden hat. Bejahendenfalls hat sie hier�ber den Spital-Bericht beizuziehen.
Notwendig ist eine erneute medizinische Abkl�rung, welche insbesondere zwecks Pr�fung des Ausmasses der Schwindelattacken station�r durchzuf�hren ist (vgl. auch Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 336/03 vom 8. Januar 2004, E. 5). Gest�tzt auf die Ergebnisse der Aktenerg�nzung wird die IV-Stelle �ber den Leistungsanspruch neu zu befinden haben.
Im Hinblick auf das weitere Vorgehen bei der Bemessung des Invalidit�tsgrades ist Folgendes festzuhalten:
7.1 Dem Valideneinkommen legte die Vorinstanz den vom Versicherten bei der Firma N.________ im Jahre 2001 erzielten Lohn von unbestritten Fr. 61'118.- zu Grunde. Diesen passte sie gest�tzt auf die nicht nach Geschlechtern differenzierte Nominallohnentwicklung (vgl. Die Volkswirtschaft, 11-2005, S. 87 Tabelle B10.2 lit. D Verarbeitendes Gewerbe; Industrie) auf das Jahr 2004 (Zeitpunkt des Einspracheentscheides) an, was Fr. 63'604.- ergab. Hiemit erkl�rt sich der Versicherte einverstanden.
Richtigerweise ist indessen auf den Nominallohnindex f�r M�nnerl�hne abzustellen (BGE 129 V 408). Dies ergibt f�r das Jahr 2004 einen massgebenden Validenlohn von Fr. 63'218.- (Basis 2001 Fr. 61'118.-; Nominallohnentwicklung im Bereich "Verarbeitendes Gewerbe; Industrie": 2002 1,6 %, 2003 1,2 % und 2004 0,6 %; vgl. Bundesamt f�r Statistik, Nominallohnindex, M�nner, 1993-2005, T1.1.93_V).
7.2 �ber das zu veranschlagende Invalideneinkommen und in diesem Rahmen �ber die Frage, ob und bejahendenfalls in welchem Umfang von einem allf�llig heranzuziehenden Tabellenlohn ein Abzug gerechtfertigt ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481), kann erst nach rechtsgen�glicher Ermittlung der Arbeits(un)f�higkeit befunden werden (E. 6.4 hievor; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 45/06 vom 5. M�rz 2007, E. 8.2).
Entgegen dem Einwand des Versicherten hat die Vorinstanz das auf Grund der LSE 2004 Tabelle TA1 ermittelte Invalideneinkommen von M�nnern im Anforderungsniveau 4, welches auf 40 Wochenstunden als Vollzeit�quivalent basiert, nicht auf das Jahr 2005 hochgerechnet, sondern nur die "Die Volkswirtschaft 11-2005, S. 86, Tabelle B9.2" beigezogen, um die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahre 2004 (41,6 Stunden im Abschnitt "Total) zu eruieren.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Der obsiegende Beschwerdef�hrer hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu Lasten der IV-Stelle (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 5. Januar 2006 und der Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2004 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.

References: Art. 132
 Art. 104
 Art. 132
 Art. 132
 Art. 16
 BGE 
 BGE 
 Art. 135