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Timestamp: 2016-10-26 19:20:25+00:00

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Amt f�r Umwelt des Kantons Thurgau, 8510 Frauenfeld,
X.________ bewirtschaftet in der Politischen Gemeinde Bottighofen einen Landwirtschaftsbetrieb mit rund 10 ha landwirtschaftlicher Nutzfl�che. Zudem verf�gt er �ber knapp 1 ha Wald. Anl�sslich einer Bachinspektion im November 2001 stellte die Gemeinde fest, dass X.________ damit begonnen hatte, die seit Jahrzehnten auf seiner Waldparzelle Nr. 382 im Bachbett des Bischmoosbaches liegenden f�nf Zementr�hren zuzusch�tten, um so einen Bach�bergang zu erhalten. Nachdem X.________ der wiederholten Aufforderung, die Aufsch�ttung zu entfernen, nicht nachgekommen war, setzte ihm die Gemeinde Frist zur Einreichung eines nachtr�glichen Baugesuchs an. Daraufhin teilte X.________ der Gemeinde mit, es stehe ihr frei, ohne seine Mitwirkung ein Baugesuch auszuarbeiten. Gegen das von der Gemeinde sodann ausgearbeitete und aufgelegte Projekt erhob A.________ Einsprache.
Mit Entscheid vom 21. Mai 2002 verweigerte das Amt f�r Umwelt des Kantons Thurgau gest�tzt auf die negativen Stellungnahmen kantonaler Fachstellen die wasserbauliche Bewilligung f�r die Erstellung der Bach�berquerung und verf�gte den R�ckbau. Das mit dem Baugesuch ebenfalls befasste kantonale Amt f�r Raumplanung stellte in seinem Entscheid vom 27. Mai 2002 fest, das Vorhaben entspreche weder dem Zweck der Forstzone noch erf�lle es die Voraussetzungen im Sinne von Art. 24 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (RPG), so dass eine Ausnahmebewilligung verweigert werde. In der Folge lehnte die Gemeinde mit Entscheid vom 11. Juli 2002 das Baugesuch ab, ordnete die Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustandes an und hiess die Einsprache sinngem�ss gut.
Gegen die vorerw�hnten Entscheide rekurrierte X.________ an das Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau. Dieses f�hrte einen Augenschein durch und wies den Rekurs am 3. Februar 2003 ab, soweit es darauf eintrat. Hiergegen erhob X.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Mit Entscheid vom 30. April 2003 wies das Gericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts f�hrt X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt im Wesentlichen, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei festzustellen, dass die generelle kantonale Bewilligung f�r die Bachsanierung f�r alle Waldeigent�mer und alle Projekte verbindlich sei und die 33 Jahre alte Anlage nicht als Neubau beurteilt werden d�rfe. N�tigenfalls sei die Sache an die kantonalen Instanzen zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
Die Gemeinde Bottighofen schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Amt f�r Umwelt und das Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau beantragen die Abweisung der Beschwerde. Gleichlautende Antr�ge stellen auch das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und die ebenfalls zur Vernehmlassung eingeladenen Bundes�mter f�r Umwelt, Wald und Landschaft sowie f�r Raumentwicklung.
Der Beschwerdef�hrer hat am 22. Oktober 2003 unaufgefordert eine Replik eingereicht.
1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem die Beschwerde gegen die von den Vorinstanzen abgelehnte Baubewilligung f�r die Erstellung eines Bach�berganges auf der in der Forstzone gelegenen Waldparzelle Nr. 382 abgewiesen wurde. Die Zul�ssigkeit einer solchen Anlage richtet sich in erster Linie nach dem Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 �ber den Wald (WaG; SR 921.0) und dem Bundesgesetz vom 24. Januar 1991 �ber den Schutz der Gew�sser (Gew�sserschutzgesetz, GSchG; SR 814.20). Die ebenfalls anwendbaren Vorschriften des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700), namentlich Art. 22 und 24 RPG, stehen zu den waldrechtlichen und gew�sserschutzrechtlichen Bestimmungen in einem derart engen Sachzusammenhang, dass die Baubewilligung f�r eine Anlage im Wald, die zudem ein Fliessgew�sser tangiert, gem�ss den in Art. 46 WaG und Art. 67 GSchG enthaltenen Verfahrensbestimmungen im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilen ist. Dies gilt ungeachtet des Umstands, ob in formeller Hinsicht eine Bewilligung im Sinne von Art. 22 RPG oder eine auf Art. 24 RPG gest�tzte Ausnahmebewilligung zur Diskussion steht, soweit die Zul�ssigkeit einer Baute im Wesentlichen von den im Waldrecht (vgl. BGE 123 II 499 E. 1a S. 501) und Gew�sserschutzrecht enthaltenen Kriterien abh�ngt.
1.2 Der Beschwerdef�hrer ist Eigent�mer der Waldparzelle Nr. 382 und damit durch den angefochtenen Entscheid beschwert. Auf seine form- und fristgerecht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit grunds�tzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist dagegen auf die Feststellungsbegehren und den Eventualantrag, da ihnen keine selbst�ndige Bedeutung zukommt: Ob die generelle kantonale Bewilligung f�r die Bachsanierung f�r alle Waldeigent�mer und alle Projekte verbindlich ist und ob die umstrittene Anlage nicht als Neubau beurteilt werden darf, ist im Rahmen der Hauptantrags, mit dem die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangt wird, zu pr�fen. Gleich verh�lt es sich, soweit der Beschwerdef�hrer eventualiter anbegehrt, es sei die M�glichkeit auf einen Verzicht des R�ckbaus auszusch�pfen. Der Beschwerdef�hrer hat bei dieser verfahrensrechtlichen Konstellation kein schutzw�rdiges Interesse an der selbst�ndigen gerichtlichen Beurteilung dieser Begehren (Art. 25 Abs. 2 VwVG; BGE 123 II 359 E. 1c S. 362 mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer wirft dem Verwaltungsgericht in verschiedener Hinsicht aktenwidrige Tatsachenfeststellungen vor.
Dem Bundesgericht steht grunds�tzlich eine umfassende Sachverhaltskontrolle zu (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 OG). Hat jedoch - wie hier - als Vorinstanz eine richterliche Beh�rde entschieden, ist die �berpr�fung eingeschr�nkt: Sie erfasst nur offensichtlich unrichtige, unvollst�ndige oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen getroffene Feststellungen (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG). Die �berpr�fung entspricht damit ungef�hr der sog. Willk�rkognition (Peter Karlen, Verwaltungsgerichtsbeschwerde, in: Thomas Geiser/Peter M�nch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 3.61).
2.1 Das Verwaltungsgericht stellte gest�tzt auf die Verfahrensakten fest, dass fr�her kein �bergang �ber den Bischmoosbach bestanden habe. Es l�gen auch keine Hinweise vor, dass ein allenfalls vorhandener Br�ckenk�rper durch die Hochwasserst�nde abgeschwemmt worden sei. Der Beschwerdef�hrer macht demgegen�ber geltend, an der fraglichen Stelle bestehe seit mindestens 33 Jahren eine 5 m breite Eindolung mit f�nf Zementr�hren. Im Jahre 1995 habe er den �bergang in einem desolaten, ausgeschwemmten Zustand mit verstopftem Einlauf �bernommen und nach dem Hochwasser im Jahre 1999 selbst saniert.
Es ist unbestritten, dass die f�nf Zementr�hren seit Jahrzehnten im Bachbett des Bischmoosbachs liegen. Umstritten ist jedoch, ob der Bach�bergang, wie er sich heute pr�sentiert, schon vor dem Hochwasser im Jahre 1999 bestand. Der von der Gemeinde beigezogene Wasserbauingenieur B.________ wies in seinem Schreiben vom 2. April 2002 an die Gemeinde darauf hin, dass eine Aufsch�ttung im Gange sei, wobei die Flanken zu steil und die Abst�tzung mit morschem Holz unzweckm�ssig seien. Der Gemeindeammann gab anl�sslich des Augenscheins des Departements f�r Bau und Umwelt vom 3. Oktober 2002 zu Protokoll, dass der Beschwerdef�hrer ohne Bewilligung mit der Aufsch�ttung und �berdeckung der R�hren begonnen habe. Sein Vorg�nger habe das Waldgrundst�ck w�hrend vieler Jahre ohne einen �bergang gepflegt. Von einer Weiterf�hrung eines begonnenen Werks k�nne daher nicht gesprochen werden. Einer Aktennotiz vom 10. Januar 2002 ist sodann zu entnehmen, dass sich auch alt F�rster C.________ nicht daran zu erinnern vermag, dass die Zementr�hren jemals �berdeckt waren. Schliesslich stellte auch das Departement f�r Bau und Umwelt beim Augenschein fest, dass dort noch nie ein Bach�bergang bestanden habe, wie ihn nun der Beschwerdef�hrer zu erstellen beabsichtige. Gest�tzt auf diese beh�rdlichen Feststellungen und den bei den Akten liegenden Fotos ist nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht den umstrittenen Bach�bergang als Neubau qualifiziert hat. Dabei brauchte es f�r eine sachgerechte Beurteilung entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers keinen Augenschein vorzunehmen. Ein solcher ist nur dann angezeigt, wenn sich der massgebliche Sachverhalt nicht bereits aus den Akten mit hinreichender Bestimmtheit entnehmen l�sst. Dies ist vorliegend jedoch nicht der Fall. Kein anderes Bild �ber die tats�chliche Situation am Bischmoosbach vermitteln die vom Beschwerdef�hrer im bundesgerichtlichen Verfahren neu eingelegten Fotos. Sie sind jedenfalls nicht geeignet, einen seit rund 33 Jahren bestehenden, mit Erdreich und Steinen aufgesch�tteten Bach�bergang zu belegen.
2.2 Der Beschwerdef�hrer stellt sich im Gegensatz zum Verwaltungsgericht und seinen Vorinstanzen auf den Standpunkt, der Kanton habe nach dem Hochwasser 1999 f�r Bachsanierungsprojekte eine generelle Bewilligung erteilt; private Bewilligungen seien nicht n�tig gewesen. Dabei beruft er sich auf die Aussagen des Projektleiters anl�sslich einer Orientierungsversammlung und auf diverse Schreiben an die Waldbesitzer.
Aus den im Recht liegenden Schreiben geht mit aller Deutlichkeit hervor, dass die generelle Bewilligung die Behebung von Hochwassersch�den und weitere damit im Zusammenhang stehende Sanierungsarbeiten zum Gegenstand hatte. Es ist offensichtlich, dass der vom Beschwerdef�hrer neu erstellte Bach�bergang nicht darunter f�llt. Seine in diesem Zusammenhang gegen�ber den Beh�rden gemachten Vorw�rfe sind unbegr�ndet. Sie lassen sich insbesondere nicht auf die von ihm dazu erw�hnten Schreiben abst�tzen. Ebenso fehlen jegliche Anhaltspunkte daf�r, dass dem Beschwerdef�hrer entgegen diesen Schreiben anl�sslich der Orientierungsversammlung zugesichert wurde, die hier umstrittene Aufsch�ttung k�nne im Rahmen der generellen Bewilligung f�r Unterhaltsmassnahmen vorgenommen werden. Aufgrund der vorliegenden Akten ist daher auch die Feststellung des Verwaltungsgerichts, dass f�r den umstrittenen Bach�bergang keine Baubewilligung erteilt wurde, im Lichte von Art. 105 Abs. 2 OG nicht zu beanstanden.
2.3 Nach dem Gesagten ist somit mit den Vorinstanzen davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer nach dem Hochwasserereignis im Jahre 1999 den Bischmoosbach ohne die erforderliche Baubewilligung �berdeckt hat. Die Gemeinde hat daher zu Recht von Amtes wegen ein Baubewilligungsverfahren durchgef�hrt, nachdem der Beschwerdef�hrer der wiederholten Aufforderungen zur Einreichung eines Baugesuchs nicht nachgekommen war.
Das Verwaltungsgericht hat den Entscheid der Vorinstanzen, mit welchem sie eine nachtr�gliche Baubewilligung abgelehnt haben, gesch�tzt. Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, dass f�r eine optimale Feinerschliessung des Waldes aus topographischen Gr�nden ein Bach�bergang notwendig sei. Dadurch entst�nde auch ein geringeres wasserbauliches Risiko. Letzteres h�tte sich bei einem heftigen Gewitter am 28. Mai 2003 best�tigt. Die umstrittene Anlage mit Pfahlrechen habe damals die Feuerprobe bestens bestanden.
3.1 Gem�ss Art. 4 lit. a der Verordnung vom 30. November 1992 �ber den Wald (WaV; SR 921.01) k�nnen forstliche Bauten und Anlagen im Wald ohne Rodungsbewilligung errichtet werden. Erforderlich ist jedoch eine raumplanerische Bewilligung gem�ss Art. 22 RPG. Eine solche setzt voraus, dass die forstlichen Bauten und Anlagen f�r die zweckm�ssige Bewirtschaftung des Waldes am vorgesehenen Standort notwendig und nicht �berdimensioniert sind und ausserdem keine �berwiegenden �ffentlichen Interessen gegen ihre Errichtung vorliegen (BGE 123 II 499 E. 2 S. 502 f.). Hierf�r ist eine umfassende Pr�fung und Interessenabw�gung erforderlich, die sowohl mit Blick auf die vom Waldgesetz verfolgten Zwecke bzw. die verschiedenen Waldfunktionen als auch im Lichte der �brigen einschl�gigen Gesetzgebung, namentlich des Gew�sserschutzgesetzes, vorzunehmen ist (BGE 123 II 499 E. 3b/bb S. 507).
3.2 Ob die �berdeckung des Bischmoosbaches die vorerw�hnten Voraussetzungen erf�llt, ist eine Rechtsfrage, welche das Bundesgericht grunds�tzlich frei und umfassend �berpr�ft. Bei der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe anerkennt das Bundesgericht jedoch in konstanter Rechtsprechung einen gewissen Beurteilungsspielraum der Vorinstanzen. Das zeigt sich namentlich darin, dass es bei der W�rdigung �rtlicher Verh�ltnisse, zu deren Beurteilung die Vorinstanzen �ber bessere Kenntnisse verf�gen, Zur�ckhaltung �bt (BGE 119 Ib 254 E. 2b S. 265; 118 Ib 485 E. 3d S. 490). Bei der �berpr�fung von Ermessensentscheiden ist das Bundesgericht an die Schranken von Art. 104 lit. a OG gebunden. Desgleichen auferlegt es sich eine gewisse Zur�ckhaltung, wenn sich wie hier auch technische Fragen stellen und die Beh�rden gest�tzt auf die Berichte der Fachinstanzen entschieden haben. In diesen F�llen hat das Bundesgericht prim�r zu pr�fen, ob die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beurteilt und die erforderlichen Abkl�rungen sorgf�ltig und umfassend vorgenommen worden sind (BGE 126 II 43 E. 4c S. 47; 121 II 378 E. 1e/bb S. 384).
3.3 Der Revierf�rster h�lt in seinem Schreiben vom 27. November 2002 an das Kantonsforstamt fest, die Waldparzelle des Beschwerdef�hrers k�nne bei Einsatz einer Seilwinde auch ohne Feinerschliessung bewirtschaftet werden. Erg�nzend dazu f�hrte er beim Augenschein des Departements f�r Bau und Umwelt aus, bei der Waldzusammenlegung seien die Parzellengrenzen so gelegt worden, dass der Abtransport geregelt sei. Der ebenfalls am Augenschein anwesende Vertreter des Kantonsforstamtes bemerkte, dieses habe das Baugesuch unter dem Gesichtspunkt beurteilt, ob die �berdeckung des Baches f�r die Waldbewirtschaftung zwingend gebraucht werde. Dabei wies er darauf hin, dass bei der G�terzusammenlegung die baulichen Voraussetzungen geschaffen worden seien, damit die Holzbewirtschaftung fachlich m�glich sei. In jenem Verfahren seien alle Bauten und Anlagen erstellt worden, welche aus forstlicher Sicht n�tig gewesen seien. Seither h�tten sich die Verh�ltnisse nicht grundlegend ge�ndert, so dass sich der Bach�bergang aus heutiger Sicht als unn�tig erweise. Dieselbe Auffassung vertritt schliesslich auch alt F�rster C.________.
Das Verwaltungsgericht hat sich bei seinem Entscheid auf die Stellungnahme des Kantonsforstamtes (recte: Revierf�rsters) abgest�tzt und die dagegen vorgebrachten Einw�nde des Beschwerdef�hrers als unbehelflich bezeichnet. Die Beurteilung der Frage, ob der erstellte Bach�bergang f�r eine zweckm�ssige Waldbewirtschaftung notwendig sei, setzt spezifisches Fachwissen voraus, das vor allem (wald-) technische Belange zum Gegenstand hat. Das Verwaltungsgericht und seine Vorinstanzen haben sich bei der Beurteilung technischer Fragen im Grenzbereich zwischen Rechtsanwendung und Ermessensbet�tigung bewegt und hierbei auf die Meinungs�usserung einer Fachperson abgestellt. Dieser fachtechnische Sachverstand, der auch im Einklang mit der Auffassung des Kantonsforstamtes und von alt F�rster C.________ steht, ist zu respektieren, was nur eine zur�ckhaltende Pr�fung erlaubt. Hinzu kommt, dass die Fachstellen einen Augenschein vorgenommen haben und sie daher auch �ber die bei der W�rdigung der speziellen �rtlichen Verh�ltnisse erforderlichen Kenntnisse verf�gen. Ihnen ist somit ein gewisser Beurteilungsspielraum zu gew�hren. In diesem Rahmen ist keine Bundesrechtsverletzung im Sinne von Art. 104 lit. a OG zu erblicken. Insbesondere sind die vom Beschwerdef�hrer aufgrund der bach�bergreifenden Parzellenzuteilung geltend gemachten betrieblichen Bed�rfnisse nicht geeignet, die Stellungnahmen der Fachinstanzen in Frage zu stellen. Die Feststellung des Verwaltungsgerichts, dass der umstrittene Bach�bergang f�r die Waldbewirtschaftung nicht notwendig sei, ist somit nicht zu beanstanden. Fehlt es bereits an der Notwendigkeit dieser Anlage, brauchen die weiteren in der Waldgesetzgebung genannten Voraussetzungen f�r eine nachtr�gliche Bewilligung nicht gepr�ft zu werden.
3.4 Der �berdeckung des Bischmoosbaches mit Erdreich und Steinen steht neben der Waldgesetzgebung auch die Gew�sserschutzgesetzgebung entgegen. So d�rfen gem�ss Art. 38 Abs. 1 GSchG Fliessgew�sser nicht �berdeckt oder eingedolt werden. Die Voraussetzungen, unter denen Art. 38 Abs. 2 GSchG eine Ausnahmebewilligung zul�sst, sind vorliegend nicht gegeben. Ist der umstrittene Bach�bergang aus forstwirtschaftlicher Sicht nicht notwendig, kann er insbesondere auch nicht als �bergang eines forstwirtschaftlichen G�terweges im Sinne von Art. 38 Abs. 2 lit. c GSchG bewilligt werden.
Das Verwaltungsgericht hat sodann auch die Anordnung der Gemeinde auf Wiederherstellung des urspr�nglichen Zustands gesch�tzt. Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, die Abweichung vom Erlaubten sei unbedeutend und ein �ffentliches Interesse an einer Beseitigung des Bach�berganges liege nicht vor. Zudem macht er geltend, gutgl�ubig gehandelt zu haben.
4.1 Ist eine Baute oder Anlage materiell gesetzeswidrig, hat das noch nicht zur Folge, dass sie beseitigt werden muss (BGE 123 II 248 E. 4b S. 255). Auch in einem solchen Fall sind die allgemeinen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Grunds�tze zu ber�cksichtigen. Zu ihnen geh�ren namentlich das �ffentliche Interesse und die Verh�ltnism�ssigkeit. Diese Grunds�tze rechtsstaatlichen Handelns werden neu in Art. 5 Abs. 2 BV ausdr�cklich festgehalten. Ob der verf�gte Abbruch im �ffentlichen Interesse liegt und verh�ltnism�ssig ist, pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich frei. Allerdings auferlegt es sich auch diesbez�glich eine gewisse Zur�ckhaltung, wenn es um die Beurteilung lokaler Gegebenheiten, welche die kommunalen und kantonalen Beh�rden besser kennen und �berblicken als das Bundesgericht, und um ausgesprochene Ermessensfragen geht (BGE 119 Ia 348 E. 2a S. 353, 445 E. 3c S. 451, mit Hinweisen). Vor dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit h�lt eine Massnahme stand, wenn sie zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich ist und das verfolgte Ziel in einem vern�nftigen Verh�ltnis zu den eingesetzten Mitteln, d.h. den zu ihrer Verwirklichung notwendigen Freiheitsbeschr�nkungen, steht (BGE 128 I 3 E. 3e/cc S. 15, mit Hinweisen). Ist die Abweichung vom Gesetz jedoch gering und verm�gen die ber�hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem Eigent�mer durch den Abbruch entst�nde, nicht zu rechtfertigen, ist ein Beseitigungsbefehl unverh�ltnism�ssig (Urteil des Bundesgerichts 1P.586/2002 vom 27. Februar 2003, E. 5.1).
4.2 Aus den vorstehenden Erw�gungen erhellt, dass der vom Beschwerdef�hrer erstellte Bach�bergang in krasser Weise der eidgen�ssischen Wald- und Gew�sserschutzgesetzgebung widerspricht. Das �ffentliche Interesse an der Beseitigung dieser Anlage ist daher entsprechend gross. Dasselbe gilt auch bez�glich der f�nf im Bachbett liegenden Zementr�hren. Der Auffassung des Beschwerdef�hrers, ihre Beseitigung sei unn�tig und eine Schikane, kann nicht gefolgt werden. Die bestehende Eindolung steht in klarem Widerspruch zu Art. 38 Abs. 1 GSchG und stellt nach den fachtechnischen Stellungnahmen ein wasserbauliches Risiko dar. Daran vermag auch nichts zu �ndern, dass beim Gewitter vom 28. Mai 2003 offenbar keine Probleme entstanden sind. Dem �ffentlichen Interesse an der Beseitigung der gesamten Anlage stehen an privaten Interessen des Beschwerdef�hrers die nutzlos gewordenen Aufw�ndungen f�r den Bach�bergang und die Wiederherstellungs- bzw. R�ckbaukosten von rund Fr. 2'000.-- gegen�ber. Diese privaten Interessen sind keineswegs derart gewichtig, als dass sie die entgegenstehenden �ffentlichen Interessen zu �berwiegen verm�chten. Hinsichtlich der f�nf Zementr�hren gilt dies umso mehr, als der Beschwerdef�hrer in seinem Schreiben vom 26. M�rz 2002 an den Gemeinderat selbst ausgef�hrt hat, dass die R�hren f�r sich allein betrachtet nutzlos seien. Die Wiederherstellungsverf�gung beruht somit auf gewichtigen, die privaten Interessen des Beschwerdef�hrers �berwiegenden �ffentlichen Interessen und ist verh�ltnism�ssig. Diesem Ergebnis steht auch nicht der vom Beschwerdef�hrer behauptete gute Glaube entgegen. Dieser k�nnte allenfalls dann zu einem andern Resultat f�hren, wenn ihm und den weiteren privaten Interessen ein h�heres Gewicht beizumessen w�re als dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands. Das ist in Anbetracht der gewichtigen �ffentlichen Interessen am Schutz des Waldes und der Gew�sser jedoch nicht der Fall. Die Beschwerde erweist sich somit auch als unbegr�ndet, soweit der Beschwerdef�hrer die Wiederherstellung des urspr�nglichen Zustands r�gt.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Obsiegenden Beh�rden wird im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in der Regel keine Parteientsch�digung zugesprochen (Art. 159 Abs. 2 OG). Es besteht kein Grund, im vorliegenden Fall von dieser Regel abzuweichen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Politischen Gemeinde Bottighofen, dem Amt f�r Umwelt, dem Departement f�r Bau und Umwelt und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie dem Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft und dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 24
 Art. 22
 Art. 46
 Art. 67
 Art. 22
 Art. 24
 BGE 
 BGE 
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 4
 Art. 22
 Art. 104
 Art. 104
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 5
 Art. 38