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Timestamp: 2020-02-17 03:39:43+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1982, 1453 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 16.03.1982
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BVerfG, 09.02.1982 - 1 BvR 1379/80 (https://dejure.org/1982,28)
BVerfG, Entscheidung vom 09.02.1982 - 1 BvR 1379/80 (https://dejure.org/1982,28)
BVerfG, Entscheidung vom 09. Februar 1982 - 1 BvR 1379/80 (https://dejure.org/1982,28)
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§§ 296 Abs. 1, 275 Abs. 1 Satz 1, 277 Abs. 2 ZPO; Art. 103 Abs. 1 GG
Rechtliches Gehör - Verletzung des Anspruchs - Präklusion - Klageerwiderungsfrist
AG Laufen, 30.10.1980 - 1 C 357/79
BVerfGE 60, 1
NJW 1982, 1453
Der unterlassene Hinweis, der einen Verfahrensmangel darstellt, kann aufgrund des Gebots effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG nicht zu Lasten der Beteiligten gehen (vgl zB BVerfGE 60, 1, 6; BVerfGE 75, 183, 190) .
Dem entspricht die Pflicht des Gerichts, tatsächliche und rechtliche Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 60, 1, 5; 65, 227, 234; 84, 188, 190; 86, 133, 144 ff.; BVerfG…, Beschluss vom 1. August 2017 - 2 BvR 3068/14, NJW 2017, 3218 Rn. 47 mwN).
Präklusionsvorschriften haben nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wegen ihrer zwangsläufig nachteiligen Auswirkungen auf das Bemühen um eine materiell richtige Entscheidung und ihrer einschneidenden Folgen für die säumige Partei strengen Ausnahmecharakter (vgl. BVerfGE 60, 1, 6; 75, 302, 312 m.w.Nachw.).
Sofortiger Abzug von Erhaltungsaufwand im Rahmen der Pauschalierung des …
BFH, 08.11.1989 - I R 156/84
Anforderungen an wirksame Erteilung einer Prozessvolmacht im Verfahren vor dem …
VGH Bayern, 05.03.2008 - 6 ZB 07.30115
Asylrecht (Afghanistan); Verletzung des rechtlichen Gehörs (verneint); …
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BVerfG, 16.03.1982 - 1 BvR 1336/81 (https://dejure.org/1982,1120)
BVerfG, Entscheidung vom 16.03.1982 - 1 BvR 1336/81 (https://dejure.org/1982,1120)
BVerfG, Entscheidung vom 16. März 1982 - 1 BvR 1336/81 (https://dejure.org/1982,1120)
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Rechtliches Gehör - Verletzung - Rechtzeitiger Schriftsatz
AG Köln, 10.11.1981 - 131 C 116/81
BVerfGE 60, 120
Auch in späteren Entscheidungen, in denen hervorgehoben wurde, daß der Intim- und Sexualbereich als Teil der Privatsphäre unter dem verfassungsrechtlichen Schutz des Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG stehe (vgl. BVerfGE 47, 46 ; 60, 123 [BVerfG 16.03.1982 - 1 BvR 1336/81]), hat das Bundesverfassungsgericht stets betont, daß dies nur im Rahmen des Sittengesetzes gelte (vgl. z.B. BVerfGE 49, 286 [BVerfG 11.10.1978 - 1 BvR 16/72]).
Ihr nachgereichtes Vorbringen ist daher grundsätzlich zuzulassen (BGH NJW 1975, 1744, 1745 [BGH 26.06.1975 - VII ZR 279/74] ; OLG Oldenburg NJW 1980, 295 [OLG Oldenburg 12.01.1979 - 8 U 180/78] m. Anm. Deubner 296; OLG Köln NJW 1980, 2421, 2422 [OLG Köln 23.05.1979 - 2 W 65/79] ; vgl. auch BVerfG NJW 1982, 1453 Nr. 4, 1454;… Zöller/Schneider a.a.O. § 528 Anm. IV 5 b, V 3 b aa).
Es verstößt gegen diesen Grundsatz, wenn das Gericht einen ordnungsgemäß eingegangenen Schriftsatz nicht berücksichtigt; auf ein Verschulden des Gerichts kommt es dabei nicht an (st. Rspr., vgl. BVerfGE 11, 218 (220); 60, 120 (122 f.)).
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist deshalb grundsätzlich verletzt, wenn den Beteiligten in der mündlichen Verhandlung oder im schriftlichen Verfahren eine Äußerungs- oder Schriftsatzfrist eingeräumt wird, gleichwohl aber vor deren Ablauf eine Entscheidung ergeht (vgl. BVerfG, Entscheidung vom 14. Juni 1960 2 BvR 96/60 BVerfGE 11, 218 sowie Beschlüsse vom 27. Februar 1980 1 BvR 277/78 BVerfGE 53, 219 und vom 16. März 1982 1 BvR 1336/81 BVerfGE 60, 120 ; Urteile vom 29. November 1985 BVerwG 9 C 49.85 Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 177, vom 15. August 1991 BVerwG 4 C 11.90 Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 238 und vom 5. März 1992 BVerwG 3 C 48.90 Buchholz 427.6 § 15 BFG Nr. 31).
103 Abs. 1 GG gibt dem Beteiligten eines gerichtlichen Verfahrens ein Recht darauf, daß das Gericht seinen Sachvortrag zur Kenntnis nimmt und bei seiner Entscheidung berücksichtigt (BVerfGE 58, 353, 356 und 60, 120, 122 f.).
Mindestinhalt ist aber eine ausreichende Angabe der angewandten Rechtsnormen, der für erfüllt oder nicht erfüllt gehaltenen Tatbestandsmerkmale und der dafür ausschlaggebenden tatsächlichen oder rechtlichen Gründe (vgl. BVerfG NJW 1985, 1149; 1982, 1453; BGH NJW-RR 1997, 689; BGHZ 39, 333; OLG Saarbrücken FamRZ 1993, 1099).

References: Art. 103
 Art. 19
 Art. 2
 Art. 1
 § 528
 § 108
 § 108
 § 15
 BGH