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Timestamp: 2019-07-19 13:49:39+00:00

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BVerwG, 13.05.1965 - II C 146.62 - dejure.org
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BVerwG, 13.05.1965 - II C 146.62 (https://dejure.org/1965,6)
BVerwG, Entscheidung vom 13.05.1965 - II C 146.62 (https://dejure.org/1965,6)
BVerwG, Entscheidung vom 13. Mai 1965 - II C 146.62 (https://dejure.org/1965,6)
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Verpflichtung einer Behörde auf Berichtigung des Befähigungsberichtes eines Finanzbeamten - Vornahme einer dienstlichen Beurteilungen nach einheitlichen Gesichtspunkten - Eingeschränkte gerichtliche Überprüfung von beamtenrechtlichen Beurteilungen
VGH Bayern, 08.06.1962 - 208 III 61
BVerwGE 21, 127
MDR 1965, 853
DVBl 1965, 650
vgl. BVerwG, Urteile vom 13. Mai 1965 - II C 146.62 -, vom 17. September 2015 und vom 28. Januar 2014 , jeweils a.a.O., mit weiteren Nachweisen.
Als eine die persönlichen Angelegenheiten des Beamten betreffende Maßnahme wird sie grundsätzlich vom Dienstvorgesetzten wahrgenommen (vgl. § 3 Abs. 2 BBG; hierzu bereits BVerwG, Urteil vom 13. Mai 1965 - 2 C 146.62 - BVerwGE 21, 127 ); zuständig ist damit der Leiter derjenigen Behörde, welcher der Beamte zur Aufgabenwahrnehmung zugewiesen ist (…vgl. Franke, in: Fürst , GKÖD Band I, Stand: November 2016, L § 3 BBG Rn. 10).
Dienstliche Beurteilungen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts von den Verwaltungsgerichten nur beschränkt nachprüfbar (BVerwGE 21, 127 [129 f.]; Urteile vom 23. November 1966 - BVerwG 6 C 94.63 - [Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 3], vom 21. März 1969 - BVerwG 6 C 114.65 - [Buchholz 237.1 Art. 12 BayBG 60 Nr. 1] und vom 17. Mai 1979 - BVerwG 2 C 4.78 - [Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 14]; Beschluß vom 22. Januar 1974 - BVerwG 6 B 79.73 - [Buchholz 232 § 90 BBG Nr. 17]).
Soweit eine dienstliche Beurteilung bzw. ein in ihr enthaltenes Einzelurteil dergestalt einen "Tatsachenkern" enthält, gehört dieser zu dem "Sachverhalt" im Sinne des Urteils des erkennenden Senats vom 13. Mai 1965 (BVerwGE 21, 127 [130]), den das vom beurteilten Beamten angerufene Verwaltungsgericht auf seine Richtigkeit (Wahrheit) zu überprüfen hat.
Schon in dieser Phase, in der der Dienstvorgesetzte selbst oder durch Beauftragte die Grundlagen für die Beurteilung feststellt, und nicht erst bei der daran anschließenden Zusammenfassung und Umsetzung des gesammelten Materials in wertende Urteile wirkt sich die dem Dienstherrn eingeräumte Beurteilungsermächtigung (BVerwGE 21, 127 [130]) aus: Zum einen sind Eindrücke, die jemand über einen längeren Zeitraum hinweg vom Verhalten eines anderen gewinnt, stets und notwendigerweise persönlichkeitsbedingt und von außenstehenden Dritten so nicht nachvollziehbar.
Im nachfolgenden Verwaltungsgerichtsprozess kann das Gericht auch insoweit voll kontrollieren, ob der Dienstherr von einem zutreffenden Sachverhalt ausgegangen ist (so z.B. BVerwGE 21, 127 ; 97, 128 ; Bundesverwaltungsgericht…, Urteil vom 10. Februar 2000 - 2 A 10.98 -, ZBR 2000, S. 303 ).
Dienstliche Beurteilungen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts verwaltungsgerichtlich nur beschränkt nachprüfbar (BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62]; Urteile vom 23. November 1966 - BVerwG 6 C 94.63 - [Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 3], vom 17. Mai 1979 - BVerwG 2 C 4.78 - [ßuchholz 232 § 8 BBG Nr. 14 = ZBR 1979, 304, 306] und vom 26. Juni 1980 - BVerwG 2 C 8.78 - [Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 17 = DÖD 1980, 206, zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung vorgesehen] sowie - BVerwG 2 C 13.79 - [Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 18 = DÖD 1980, 224], jeweils mit weiteren Nachweisen).
Denn die dienstliche Beurteilung dient vornehmlich dem Zweck, Grundlage für am Leistungsgrundsatz orientierte Entscheidungen über die Verwendung der Beamten, insbesondere auf Beförderungsdienstposten, und über ihr dienstliches Fortkommen, insbesondere ihre Beförderung, zu sein (vgl. BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62] [129];… Urteil vom 26. Juni 1980 - BVerwG 2 C 13.79 - [a.a.O.]).
Das Gebot gleichmäßiger Anwendung bedeutet nicht, daß die unvermeidlichen Unterschiede in den persönlichkeitsbedingten Wertungen der verschiedenen beurteilenden Vorgesetzten, insbesondere in ihrer persönlichen Auffassung über den konkret zu fordernden "Durchschnitt" an Leistung und persönlicher Eignung (vgl. BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62] [132]), ausgeschaltet werden müßten, Es bedeutet aber, daß die allgemein vorgegebenen Beurteilungsmaßstäbe gleich sein und gleich angewendet werden müssen.
Dies widerspräche den Erwägungen, aus denen allgemein die Möglichkeit gerichtlichen Rechtsschutzes gegen rechtswidrige dienstliche Beurteilungen bejaht wird (vgl. BVerwGE 21, 127 129 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62] und ständige Rechtsprechung).
BVerwG, 26.06.1980 - 2 C 13.79
Beurteilungsmaßstäbe bei einer dienstlichen Beurteilung
Dienstliche Beurteilungen unterlägen nur einer eingeschränkten gerichtlichen Prüfung (Hinweis u.a. auf BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62]).
Dienstliche Beurteilungen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts verwaltungsgerichtlich nur beschränkt nachprüfbar (BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62]; Urteile vom 23. November 1966 - BVerwG 6 C 94.63 - [Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 3], vom 16. Oktober 1967 - BVerwG 6 C 44.64 - [Buchholz 232 § 15 BBG Nr. 1], vom 21. März 1969 - BVerwG 6 C 114.65 - [Buchholz 237.1 Art. 12 BayBG 1960 Nr. 1] und vom 17. Mai 1979 - BVerwG 2 C 4.78 - [ZBR 1979, 304, 306]).
Die dienstliche Beurteilung dient vornehmlich dem Zweck, Grundlage für am Leistungsgrundsatz orientierte Entscheidungen über die Verwendung der Beamten, insbesondere auf Beförderungsdienstposten, und über ihr dienstliches Fortkommen, insbesondere ihre Beförderung, zu sein (vgl. BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62] [129]).
Gerade diese Zweckbestimmung rechtfertigt auch - entgegen den im Schrifttum geäußerten Zweifeln (vgl. Wilhelm, ZBR 1966, 22; Feindt, ZBR 1972, 264 f.; Pickuth, ZBR 1978, 48, 50 f.) - die Regelung der dienstlichen Beurteilung durch den Verordnungsgeber als Bestandteil des Laufbahnrechts gemäß der Ermächtigung in § 15 BBG.
Nach dem Grundsatz, den die Verwaltungsgerichte für die Fälle entwickelt haben, in denen eine Beurteilung (Prüfungsergebnis, dienstliche Beurteilung, Bewährung eines Probebeamten usw.) Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens ist, beschränkt sich die verwaltungsgerichtliche Kontrolle darauf, ob die Verwaltung den anzuwendenden Begriff oder den gesetzlichen Rahmen, in dem sie sich frei bewegen kann, verkannt hat, oder ob sie von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist, allgemeingültige Wertmaßstäbe nicht beachtet, sachfremde Erwägungen angestellt oder gegen Verfahrensvorschriften verstoßen hat (BVerfGE 39, 334 [BVerfG 22.05.1975 - 2 BvL 13/73] [354]; vgl. u.a. zur Überprüfung dienstlicher Beurteilungen: BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62] [129 f.];Urteil vom 26. Juni 1980 - BVerwG 2 C 8.78 - [DÖD 1980, 206], zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung vorgesehen).
Das vom Dienstherrn durch den oder die Beurteiler abzugebende Werturteil darüber, ob und inwieweit der beurteilte Beamte den zahlreichen fachlichen und persönlichen Anforderungen des konkreten Amtes und der Laufbahn entspricht, enthält zugleich eine konkretisierende Bestimmung dieser zahlreichen Anforderungen, die gleichfalls in weitgehender Ermessens- und Beurteilungsfreiheit des Dienstherrn liegt (vgl. BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62]; 60, 245 f. [BVerwG 26.06.1980 - 2 C 8/78]; Urteil vom 30. April 1981 - BVerwG 2 C 26.78 - ).
Die von der Revision für entgegenstehend gehaltenen Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Mai 1965 - BVerwG 2 C 146.62 - (BVerwGE 21, 127 [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62]), vom 23. November 1966 - BVerwG 6 C 94.63 - (Buchholz 232 § 8 Nr. 3) und vom 26. Juni 1980 - BVerwG 2 C 8.78 - (BVerwGE 60, 245 [BVerwG 26.06.1980 - 2 C 8/78]) betreffen nicht die hier erörterte Abgabe einer dienstlichen Beurteilung für den zuständigen Dienstvorgesetzten.
Bei der erneuten Beurteilung durch Bildung eines Gesamturteils wird die Beklagte zu beachten haben, daß nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts das Gesamturteil nach § 41 Abs. 2 BLV nicht aus dem arithmetischen Mittel der Einzelnoten ermittelt werden darf (vgl. Urteile vom 13. Mai 1965 - BVerwG 2 C 146.62 - (BVerwGE 21, 127, 131 = Buchholz 237.1 Art. 72 Nr. 1), vom 16. Oktober 1967 - BVerwG 6 C 44.64 - (Buchholz 232 § 15 Nr. 1) und Beschluß vom 15. Oktober 1992 - BVerwG 2 B 164.92 -).
Das gefundene Gesamturteil muss mit den Einzelbewertungen vereinbar sein und darf nicht in einem unlösbaren Widerspruch hierzu stehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.5.1965 - BVerwG 2 C 146.62 -, juris Rn. 42; Nds. OVG…, Beschluss vom 19.10.2009, a. a. O., Rn. 13); die entsprechenden Plausibilisierungen können allerdings auch noch im Verwaltungsstreitverfahren nachgeholt werden (vgl. BVerwG…, Urteil vom 17.9.2015, a. a. O., Rn. 21).
BVerwG, 25.01.1967 - VI C 58.65
BVerwG, 17.05.1979 - 2 C 4.78
Anfechtung der dienstlichen Beurteilung eines Beamten - Umfang der …
BVerwG, 21.03.1969 - VI C 114.65
Verhältnis von Einzelbewertungen zum Gesamturteil beim Befähigungsbericht - …
BVerwG, 23.11.1966 - VI C 94.63
OVG Schleswig-Holstein, 06.09.2000 - 3 L 221/98
BVerwG, 31.01.1968 - VI C 40.65
Beurteilung eines Beamten - Widerspruch gegen einen Befähigungsbericht
BVerwG, 17.08.1977 - 1 WB 135.76
BVerwG, 16.10.1967 - VI C 44.64
BGH, 29.09.1975 - RiZ(R) 1/75
BVerwG, 28.05.1980 - 2 B 22.80
Entlassung aus einem Beamtenverhältnis auf Probe wegen mangelnder Bewährung - …
Rabattkartell ("Fensterglas II")
BVerwG, 31.10.1978 - 7 B 39.77
OLG Bremen, 27.12.2000 - 1 U 20/00
Amtspflichtwidrig unterlassene Beamtenbeförderung - Schadensersatzanspruch - …
BVerwG, 26.02.1982 - 1 WB 17.82
Planmäßige Beurteilung des Soldaten - Ausnahmen
BVerwG, 30.05.1968 - II C 46.64
Zulässigkeit der von einem Beamten gegen eine dienstliche Beurteilung gerichteten …
BVerwG, 30.06.1980 - 2 B 39.79
Ablehnung der Einholung eines ärztlichen Sachverständigengutachtens über …
BGH, 13.05.1977 - RiZ(R) 7/76
Entlassung eines Richters auf Probe nach dem Deutschen Richtergesetz (DRiG) - …
BVerwG, 26.09.1972 - I WB 120.72
VG München, 06.02.2013 - M 5 K 12.4461
Probezeitbeurteilung; dynamische Aufgabe; keine Rückmeldung; keine Gelegenheit zu …
VG Hannover, 14.03.2011 - 13 A 3145/10
Prüfungsumfang der Widerspruchsbehörde bei einer dienstlichen Beurteilung
BVerwG, 06.06.1969 - I WB 108.68
VG Hannover, 27.04.2011 - 13 A 626/10
Zur Frage der nachträglichen Einbeziehung eines Widerspruchsbescheids in eine …
VGH Bayern, 29.04.1992 - 3 B 91.835
Rechtmäßigkeit der dienstlichen Beurteilung eines Leites der Polizeiinspektion; …
BVerwG, 19.01.1984 - 7 B 87.83
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Bewertung einer im Rahmen …
BVerwG, 23.08.1983 - 7 B 106.83
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Erste Staatsprüfung für das …
BVerwG, 15.01.1976 - 2 B 65.75
BVerwG, 23.07.1975 - I WB 50.74
Streit um die Aufhebung der Sonderbeurteilung eines Zeitsoldaten - …
BVerwG, 05.05.1975 - I WB 47.74
BVerwG, 15.03.1971 - VI B 51.70
BVerwG, 03.12.1969 - VI B 30.69
BVerwG, 17.03.1969 - VI B 32.68
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Bindungswirkung …
VG Regensburg, 17.02.2016 - 1 K 14.1810
Aufhebung der dienstlichen Beurteilung mangels hinreichender Bestimmtheit
VG München, 22.06.1999 - M 5 K 97.1717

References: § 3
 § 3
 § 8
 Art. 12
 § 8
 § 90
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 15
 Art. 12
 § 15
 § 8
 § 41
 Art. 72
 § 15