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Timestamp: 2018-01-23 10:03:47+00:00

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Einkünfte aus einem Spekulationsgeschäft (privates Veräußerungsgeschäft)
Zu den grundsätzlich steuerpflichtigen
Einkünften aus Leistungen i.S.d.
§ 22 Nr. 3
Satz 1 EStG gehören unter
Der Verkauf von privaten Wirtschaftsgütern - egal ob bewegliche oder unbewegliche - fällt nicht unter die steuerpflichtigen Leistungen. Das Gleiche gilt für private Devisentermingeschäfte und Warentermingeschäfte.
Ein Versicherungsnehmer erbringt keine Leistung im Sinne des § 22 Nr. 3 EStG, wenn er es durch eine Vereinbarung mit einem Versicherungsvertreter erreicht, dass dieser einen Teil der Provision weiterleitet (BFH, 02.03.2004 - IX R 68/02, BStBl II 2004, 506). Zur Frage des angebotenen Einsatzes persönlicher Beziehungen als sonstige Leistung vgl. BFH, 20.04.2004 - IX R 39/01, FR 2004, 1011).
Der BFH hat mit Urteil vom 13.02.2008 - IX R 68/07, die Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. BMF, 27.11.2001 - IV C 3 - S 2256 - 265/01, Rz 24) bestätigt, dass der vom Stillhalter einer Kaufoption an den Optionsberechtigten gezahlte Barausgleich (cash-settlement) nicht als Werbungskosten bei den Einkünften gem. § 22 Nr. 3 EStG abziehbar ist. Die für den glattstellenden Kauf gezahlte Optionsprämie stellt dagegen Werbungskosten bei den Einkünften aus § 22 Nr. 3 EStG dar (vgl. BFH, 17.04.2007 - IX R 23/06, und BMF, 27.11.2001 - IV C 3 - S 2256 - 265/01, Rz 26).
3. Behandlung von Verlusten
Zur Anwendung des § 10d EStG i.R.d. § 22 Nr. 3 EStG vgl. BMF, 29.11.2004 - IV C 8 - S 2225 - 5/04, BStBl. I 2004, 1097.
Verluste aus Leistungen i.S.d. § 22 Nr. 3 EStG waren jahrelang durch ein absolutes gesetzliches Verlustausgleichsverbot von jeglichem Verlustausgleich mit anderen Einkünften und auch vom Verlustvor- und -rücktrag ausgeschlossen.

References: § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 10
 § 22
 § 22