Source: http://www.futura-berlin.de/ueber-uns/mitarbeiter/entgeltsystematik.html
Timestamp: 2018-01-20 09:13:39+00:00

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Entgeltsystematik | Futura GmbH
Fairer Lohn für gute Leistung
Wie wir die einzelnen Tätigkeiten vergüten, können unsere MitarbeiterInnen dank unserer transparenten Lohnstruktur jederzeit nachvollziehen. Neben einer guten Bezahlung bietet Futura eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen wie Sonderzahlungen, Zeitzuschläge und Jubiläumszuwendungen. Damit unsere MitarbeiterInnen weiterhin leistungsgerecht entlohnt werden, haben wir unsere Vereinbarung gemäß § 75 Abs. 3 SGB XII mit dem Land Berlin – vertreten durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales – aus dem Jahr 2012 für den Zeitraum vom 01.03.2016 bis 31.12. 2019 verlängert und eindeutig verbessert. Alle unsere MitarbeiterInnen haben demnach einen Anspruch auf zusätzliche Leistungen, welche in Einzelverträgen festgelegt werden. Unsere Löhne richten sich in Anlehnung an dem Tarifvertrag des Landes Berlin vom 14.10.2010 Anlage 1 der allgemeinen Tabelle mit Stand vom 01.11.2010 sowie der Anlage 4 KR-Anwendungstabelle mit Stand vom 01.11.2010.
Folgende Vereinbarungen sind in unserer Betriebsvereinbarung / Gesamtzusage getroffen:
(1) Die Gesamtzusage wird seitens der Geschäftsführung der Futura GmbH , Ruhlebener Str. 128, 13597 Berlin, vertreten durch die Geschäftsführung, abgegeben.
(2) Diese Gesamtzusage zur Entgeltsystematik gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei dem Arbeitgeber, die während der Laufzeit der Gesamtzusage in einem befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen. Ausgeschlossen hiervon sind Auszubildende und Praktikanten. Die Befristung von Arbeitsverträgen wird durch die Gesamtzusage nicht aufgehoben.
(3) Bezeichnungen für weibliche oder männliche Personen, die in dieser Gesamtzusage verwandt werden, gelten gleichermaßen für Personen des jeweils anderen Geschlechtes, soweit sie nicht geschlechtsspezifisch benutzt werden.
(1) Beschäftigungszeit ist die bei dem Arbeitgeber in einem Arbeitsverhältnis zurückgelegte Zeit.
(2) Erfolgt nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Arbeitgeber ein Wiedereintritt und der Abschluss eines neuen Arbeitsverhältnisses in derselben Funktion, wird bei einer Unterbrechung von längstens sechs Monaten die Berufserfahrung aus dem ersten Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber bei der Stufenzuordnung berücksichtigt. Ausgenommen hiervon sind gesetzlich geregelte Zeiten während eines Beschäftigungsverhältnisses wie Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, Elternzeit, Urlaubszeiten oder Zeiten einer Arbeitsunfähigkeit.
(1) Die Regelarbeitszeit eines/einer vollzeitbeschäftigten ArbeitnehmerIn beträgt durchschnittlich 38,5 Std. pro Woche. Berechnungsgrundlage für den Stundenlohn ist der Monat mit 167,5 Stunden.
(2) Persönliche Assistenzleistungen werden bei Tag und bei Nacht, werktags sowie an Sonn- und Feiertagen auf Grundlage von 6 Werktagen pro Woche erbracht (Sechs Tage-Woche).
(3) Wechselschichten sind wechselnde Arbeitsschichten, in denen ununterbrochen bei Tag und Nacht, werktags, sonntags und feiertags gearbeitet wird.
(4) Wechselschichtarbeit ist die Arbeit nach einem Schichtplan, der einen regelmäßigen Wechsel der täglichen Arbeitszeit in Wechselschichten vorsieht, bei denen Beschäftigte durchschnittlich längstens nach Ablauf eines Monats erneut zur Nachtschicht herangezogen werden. Nachtschichten sind Arbeitsschichten, die mindestens zwei Stunden Nachtarbeit umfassen.
§ 4 Vergütung und Entgeltgruppen
Die Vergütung ergibt sich aus der Tätigkeit auf Grundlage der Entgeltgruppen.
Die ArbeitnehmerInnen erhalten die in den Entgelttabellen festgelegte Vergütung pro Stunde entsprechend der Eingruppierung.
Assistenten/Assistentinnen, HeilerziehungspflegerInnen
MitarbeiterInnen in der Tätigkeit Büroorganisation I Verwaltung ohne Berufsausbildung.
Mitarbeiterinnen in der Büroorganisation und Verwaltung mit drei jähriger Berufsausbildung sowie MitarbeiterInnen der Gruppe 2 nach drei jähriger Tätigkeit als Büroorganisations- I VerwaltungsmitarbeiterInnen innerhalb von vier Jahren.
MitarbeiterInnen in der Finanz- und Lohnbuchhaltung u. Assistent/Innen der Geschäftsführung mit einschlägiger drei jähriger Berufsausbildung.
MitarbeiterInnen der Gruppen 1 bis 3, denen zusätzlich und vorübergehend eine höherwertige Tätigkeit wie z. B. als Sicherheitsbeauftragte/r oder PraxisanleiterInim Rahmen einer befristeten Aufgabe übertragen werden, erhalten für diese Tätigkeit ein Entgelt pro Stunde entsprechend der Anlage 2 Gruppe 4 in ihrer jeweiligen Stufe.
MitarbeiterInnen mit dreijähriger Berufsausbildung als examinierte Pflegekräfte wie Gesundheits- & KrankenpflegerInnen, Gesundheits- & KinderkrankenpflegerInnen und AltenpflegerInnen.
MitarbeiterInnen mit dreijähriger Berufsausbildung als examinierte Pflegefachkräfte und Zusatzqualifikation in der Tätigkeit als Qualitätsmanagementbeauftragte, stellvertretende Pflegedienstleitung oder Einsatzleitung.
MitarbeiteriInnen mit Hochschulabschluss als Sozialarbeiter.
MitarbeiterInnen mit dreijähriger Berufsausbildung als examinierte Pflegefachkräfte und Zusatzqualifikation in der Tätigkeit als Pflegedienstleitung.
Wissenschaftliches Hochschulstudium mit 2. Staatsexamen in der Tätigkeit als Justitiar.
Im Rahmen der Mitarbeit im Ausschuss für Arbeitsschutz sowie in befristeten Gesundheitszirkeln erfolgt die Vergütung entsprechend der vertraglich festgelegten Entgeltgruppe.
(1) Zeitzuschläge werden entsprechend der Vereinbarung in Anlage 1 gezahlt.
(2) Arbeit an zuschlagsberechtigten Zeiten ist:
Arbeit an Sonn- und Feiertagen zwischen 0.00 Uhr und 24.00 Uhr
sowie am 24.12. und 31.12. von 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr.
Samstagsarbeit von 13.00 bis 21.00 Uhr.
Nachtarbeit zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr.
(3) Beim Zusammentreffen mehrerer Zeitzuschläge wird nur der jeweils höchste Zeitzuschlag
§ 6 Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle
(1) Bei Arbeitsunfähigkeit gelten die Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes.
§ 7 Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit
(1) Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber bei der Erkrankung von Kindern
ArbeitnehmerInnen haben gemäß § 616 BGB Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn ihr Kind erkrankt, die Notwendigkeit der Betreuung und Pflege durch den/die ArbeitnehmerIn besteht und keine andere im Haushalt lebende Person für die Betreuung zur Verfügung steht.
Die bezahlte Freistellung gemäß BGB ist vorrangig vor der unbezahlten Freistellung/Kinderpflege-Krankengeld gemäß § 45 SGB V.
Freistellung bei
a.) Geburt eines Kindes
1 Arbeitstag / Kalenderjahr
b.) Eheschließung/Lebenspartnerschaft im Sinne des
2 Arbeitstage / Kalenderjahr
c.) Tod des Ehegatten, der Lebenspartnerin eines Kindes oder Elternteils im Sinne des
d.) schwere Erkrankung eines Angehörigen (nicht des Kindes), der in demselben Haushalt lebt
(2) Bei Erfüllung allgemeiner staatsbürgerlicher Pflichten nach deutschem Recht besteht der Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts, wenn die Arbeitsbefreiung gesetzlich vorgeschrieben ist und soweit die Pflichten nicht außerhalb der Arbeitszeit, gegebenenfalls nach ihrer Verlegung, wahrgenommen werden können; soweit die Beschäftigten Anspruch auf Ersatz des Entgelts geltend machen können, besteht kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung.
§ 8 Jubiläumszuwendungen
Alle AssistentInnen und OrganisationsmitarbeiterInnen erhalten nachfolgende Jubiläumszuwendungen:
• Sonderzulage in Höhe von: 260,- Euro
• Sonderurlaub im Jubiläumsjahr von 3 Urlaubstagen.
• Sonderzulage in Höhe von: 150,- Euro
AssistentInnen erhalten ab dem Kalenderjahr 2014 einen Urlaubsanspruch auf 26 Werktage Urlaub.
(1) Grundsätzliche Zielsetzung ist eine Angleichung des Anspruchs auf Erholungsurlaub von AssistentInnen und OrganisationsmitarbeiterInnen.
(2) Prospektiv wird eine Orientierung des Urlaubsanspruchs am TVL Berlin angestrebt.
§ 10 Rufbereitschaft u. Bereitschaftsdienste
Rufbereitschaft und Bereitschaftsdiensten werden pro Einsatz mit 20.- € pauschal zusätzlich vergütet.
§ 11 Sonderzahlung
Wird durch den Arbeitgeber eine einmalige Sonderzahlung geleistet, ist die Berechnungsgrundlage nicht das individuelle Gehalt, sondern die geleistete Stundenzahl und anteiliger Berücksichtigung einer Teilzeittätigkeit.
Die Auszahlung erfolgt nach folgendem Verteilungsschlüssel
• für Gruppe 1 bis 5 In Höhe von 100 %
• für Gruppe 6 bis 7 in Höhe von 80 %
• ab Gruppe 8 in Höhe von 50 %
§ 12 Qualifizierung
AssistenInnen ohne Basisqualifikation, die vor Abschluss dieser Gesamtzusage bei der Futura GmbH beschäftigt waren, werden bis zum 30.06.2012 entsprechend der organisatorischen Möglichkeit zur Teilnahme an einer 200-Stunden Basisqualifierungsmaßnahme bei einem externen Bildungsträger angemeldet und müssen diese bis 30.06.2013 abgeschlossen haben.
ArbeitnehmerInnen ohne Basisqualifikation, die nach Abschluss dieser Gesamtzusage eingestellt wurden, nehmen die theoretische Basisqualifizierung innerhalb des 1. Tätigkeitsjahrs als Assistent auf und schließen diese spätestens innerhalb des 2. Tätigkeitsjahrs ab.
(1) Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses haben die Beschäftigten Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis über Art und Dauer ihrer Tätigkeit es muss sich auch auf Führung und Leistung erstrecken (Endzeugnis).
(4) Die Zeugnisse sind unverzüglich auszustellen.
§ 14 Inkrafttreten und Laufzeit der Gesamtzusage
(1) Die Gesamtzusage wird zum 01.03.2016 fortgeführt und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2019.

References: § 75

§ 4

§ 6

§ 7
 § 616
 § 45

§ 8

§ 10

§ 11

§ 12

§ 14