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Timestamp: 2019-12-05 20:15:21+00:00

Document:
Interessenbekundungsverfahren, MPI für Quantenoptik in Garching - STI II Z.QOPT.A.000311.Obj.VgV.1772
I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Generalverwaltung - Bauabteilung
Postanschrift: Hofgartenstr. 8
Postleitzahl / Ort: 80539 München
Kontaktstelle(n): Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Sachgebiet Vergabemanagement -
Telefon: +49 8921081201
Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) http://www.mpg.de
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Generalverwaltung - Sachgebiet Vergabemanagement - Referenznummer: Z.QOPT.A.000311.Obj.VgV.1772
Hauptadresse: (URL) http://www.mpg.de
I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Andere: Einrichtung des privaten Rechts
I.5) Haupttätigkeit(en) Andere Tätigkeit: Grundlagenforschung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Architektenleistung - Objektplanung der LPH 2-9 für die Sanierung der technischen Infrastruktur im Laborgebäude des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching.
II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71200000-0
II.1.4) Kurze Beschreibung: Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Architektenleistungen aus dem Bereich der Objektplanung gemäß §§ 33 ff HOAI 2013.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (KGR 300+400) liegen nach einer ersten Kostenschätzung bei ca. 6,7 Mio. EUR (netto).
Die Kostenobergrenze für die Gesamtbaukosten der Umbau- und Sanierungsmaßnahme nach KGR 200 bis 700 beträgt ca. 9,1 Mio. EUR (netto).
Hauptort der Ausführung: Garching bei München
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Das Max-Planck-Institut für Quantenoptik wurde 1984 bis 1986 von den Architekten Claus Winkler und Edwin Effinger realisiert. Ab 2001 wurde es schrittweise erweitert. Der Komplex des Instituts liegt am Rande der Garchinger Heide und markiert den südöstlichen Auftakt zum Forschungscampus Garching unmittelbar an der U-Bahnlinie 6.
Aus der experimentellen und theoretischen Aufgabenstellung ergeben sich räumliche, funktionelle und bauphysikalische Anforderungen an Konstruktion und Klimatechnik.
Die wesentlichen planerischen Anforderungen bestehen in folgenden Schritten:
Die gesamte Bausubstanz ist technisch und energetisch sanierungsbedürftig.
Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt auf den Anpassungen der haustechnischen Anlagen an die heutigen technischen Bedarfe sowie Brandschutzmaßnahmen hinsichtlich Lüftung und Entrauchung. In diesem Zusammenhang sollen die Verkehrs- und Erschließungsflächen neu strukturiert und modernisiert werden.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist nach Beendigung des VgV-Verfahrens voraussichtlich im Dezember 2019 vorgesehen.
Alle auszuführenden Maßnahmen (Hochbau und Technik) erfolgen bei laufendem Betrieb des Institutes. Insoweit legt die Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Vergabeverfahren besonderen Wert darauf, dass die Bewerber auf profunde Erfahrungen bei der Durchführung von Baumaßnahmen bei laufendem Betrieb zurückgreifen können.
Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Die Planung muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte einbeziehen.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/ kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort bzw. in München zur Verfügung zu stehen.
Beschreibung der Optionen: Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind die Leistungsphasen 2 - 9 der HOAI 2013. Es ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst verbindlich ein Vertrag über die Leistungsphase 2 - 3 gem. § 34 HOAI (Stufe 1) geschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, dem AN die Leistungsphasen 4 - 9 gem. § 34 HOAI oder Teilleistungen daraus durch eine spätere gesonderte schriftliche Beauftragung zu übertragen.
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung für Architekten gemäß § 75 Abs. 1 VgV für die Leistung Objektplanung Gebäude.
Falls sich Bewerbergemeinschaften bewerben ist Folgendes zu beachten:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU- Rechtsordnung zugelassen.
Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Als Mindestbedingung gilt, bezogen auf die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz pro Jahr in Höhe von 200.000 € für HOAI-Leistungen für Objektplanung der LPH 2-8 (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder). Wird dieser geforderte durchschnittliche Netto-Geschäftsumsatz nicht erreicht, führt es zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:(1) Mindestbedingung für die Teilnahme ist, die Angabe von 2 in den letzten 7 Jahren abgeschlossenen oder gegebenenfalls noch laufenden Referenzprojekten, bei denen die Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 34 HOAI 2013 (siehe Ziffer II.1.4) und Ziffer II.2.4) vergleichbar sind.
Die Leistungsphasen 2-5 müssen im genannten Zeitraum abgeschlossenen und die Ausführungsplanung zu 60% erfolgt sein, nicht aber das gesamte Projekt.
(2) Mindestbedingung für die Teilnahme ist, die Angabe von 2 Referenzprojekten für öffentliche Auftraggeber, bei denen die Leistungsphasen 2 bis 5 in den letzten 7 Jahren insoweit erbracht sind, als die Ausführungsplanung zu 60% vorliegt.
(3) Mindestbedingung für die Teilnahme ist, ein durchschnittliches Mittel von 2 Beschäftigten und Führungskräften in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bei Bewerbergemeinschaft zählt die Summe aller Mitglieder im durchschnittlichen Mittel.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten im Sinne von § 75 Abs. 1 VgV
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang von Interessenbekundungen Tag und Ortszeit: 11.07.2019 10:00 Uhr
IV.2.5) Voraussichtlicher Beginn der Vergabeverfahren: 23.07.2019
VI.3) Zusätzliche Angaben: Das Interessenbekundungsverfahren läuft in drei Stufen ab.
1.Stufe -Interessenbekundung:
Interessenten können Ihr Interesse bekunden, indem sie in Schriftform folgende Angaben: 1) Leistung: Interessenbekundung zu Architektenleistung - Objektplanung der LPH 2-9 für die Sanierung der technischen Infrastruktur im Laborgebäude des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching.
2) Referenznummer: Z.QOPT.A.000311.Obj.VgV.1772 3) Büroname 4) Straße /Nr. 5) PLZ/Ort 6) Land 7) "Mit nachstehender Unterschrift bekunde (n) ich/wir, mein/unser Interesse für die hier zu vergebende Leistung" 8) Datum/Ort 9) Unterschrift
10) Firmenstempel bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) in dieser Vorinformation genannten Schlusstermin bei der unter I.3) dieser Vorinformation genannten Adresse einreichen. ACHTUNG: Zusätzlich zu den genannten Angaben ist eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die wir Sie in der 2. Stufe zur Interessenbestätigung/Abgabe eines Teilnahmeantrags auffordern können. Die Abgabe ist ausschließlich schriftliche auf dem Postweg möglich. Die Abgabe per Mail, per Fax oder anderer elektronischer Mittel ist nicht vorgesehen.
Interessenbekundungen, die nicht in der angegebenen Form eingereicht werden, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Die Abgabe einer Interessenbekundung (wie beschrieben) ist Grundvoraussetzung für die Zulassung zum weiteren Verfahren. Nicht fristgerecht eingereichte Interessenbekundungen können für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt, und die betreffenden Unternehmen am weiteren Verfahren nicht beteiligt werden. Fragen die sich in der 1.Verfahrensstufe ergeben, sind ausschließlich schriftlich per Mail über bieterfragen@gv.mpg.de zu stellen.
2. Stufe - Interessenbestätigung:
Nach erfolgter fristgerechter Interessenbekundung werden die jeweiligen Interessenten aufgefordert, Ihr Interesse durch Abgabe eines Teilnahmeantrages zu bestätigen (Interessenbestätigung). Die Aufforderung zur Interessenbestätigung beinhaltet alle notwendigen Informationen zur Erstellung des Teilnahmeantrages. Die Abgabe der Interessenbestätigung/Teilnahmeantrags ist ausschließlich auf elektronischem Weg über die, Ihnen mit Aufforderung zur Interessenbestätigung mitgeteilte eVergabe-Plattform zulässig. Die Abgabe der Interessenbestätigung/Teilnahmeantrages per Post, Fax oder Email ist nicht zulässig! Nicht form-/und/oder fristgerecht eingereichte Interessenbestätigungen/Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen und im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
3.Stufe - Verhandlungsverfahren:
Die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten geeigneten Bewerber werden mit gesondertem Schreiben (Angebotsaufforderung) aufgefordert, ein Angebot einzureichen. Alle Angaben und Details zur Angebotsabgabe und zur Zuschlagserteilung werden in den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen aufgeführt. Die Abgabe der Angebote ist ebenfalls ausschließlich auf elektronischem Weg über die, Ihnen mit Aufforderung zur Interessenbestätigung mitgeteilte eVergabe- Plattform zulässig. Die Abgabe der Angebote per Post, Fax oder E-Mail ist nicht zulässig! Nicht form-/und/oder fristgerecht eingereichte Angebote werden ausgeschlossen und im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Fragen die sich in der 2.+3.Verfahrensstufen ergeben, sind ausschließlich schriftlich über die eVergabe-Plattform zu stellen.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabe-Vorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabe- unterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 03.06.2019
Zeit der Vergabeplattform 05.12.2019 21:15:21

References: § 34
 § 34
 § 75
 § 34
 § 75
 § 134