Source: http://www.law-explorer.de/21/4/3/Vormundschaft-Rechtliche-Betreuung-Pflegschaft.html
Timestamp: 2019-12-09 01:42:13+00:00

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4.3.1.1 Begründung der Vormundschaft
4.3.1.2 Führung der Vormundschaft
4.3.1.3 Fürsorge und Aufsicht des Familiengerichts
4.3.1.4 Mitwirkung des Jugendamts
4.3.1.5 Befreite Vormundschaft
4.3.1.6 Beendigung der Vormundschaft
4.3.2 Rechtliche Betreuung
4.3.3 Pflegschaft
§1773 - Voraussetzungen
§1774 - Anordnung von Amts wegen
§1775 - Mehrere Vormünder
§1776 - Benennungsrecht der Eltern
§1777 - Voraussetzungen des Benennungsrechts
§1778 - Übergehen des benannten Vormunds
(1) Wer nach §1776 als Vormund berufen ist, darf ohne seine Zustimmung nur übergangen werden,
1.wenn er nach den §§1780 bis 1784 nicht zum Vormund bestellt werden kann oder soll,
§1779 - Auswahl durch das Familiengericht
(1) Ist die Vormundschaft nicht einem nach §1776 Berufenen zu übertragen, so hat das Familiengericht nach Anhörung des Jugendamts den Vormund auszuwählen.
§1780 - Unfähigkeit zur Vormundschaft
§1781 - Untauglichkeit zur Vormundschaft
§1782 - Ausschluss durch die Eltern
(2) Auf die Ausschließung sind die Vorschriften des §1777 anzuwenden.
§1784 - Beamter oder Religionsdiener als Vormund
§1785 - Übernahmepflicht
Jeder Deutsche hat die Vormundschaft, für die er von dem Familiengericht ausgewählt wird, zu übernehmen, sofern nicht seiner Bestellung zum Vormund einer der in den §§1780 bis 1784 bestimmten Gründe entgegensteht.
§1786 - Ablehnungsrecht
1.ein Elternteil, welcher zwei oder mehr noch nicht schulpflichtige Kinder überwiegend betreut oder glaubhaft macht, dass die ihm obliegende Fürsorge für die Familie die Ausübung des Amts dauernd besonders erschwert,
2.wer das 60. Lebensjahr vollendet hat,
3.wem die Sorge für die Person oder das Vermögen von mehr als drei minderjährigen Kindern zusteht,
4.wer durch Krankheit oder durch Gebrechen verhindert ist, die Vormundschaft ordnungsmäßig zu führen,
5.wer wegen Entfernung seines Wohnsitzes von dem Sitz des Familiengerichts die Vormundschaft nicht ohne besondere Belästigung führen kann,
7.wer mit einem anderen zur gemeinschaftlichen Führung der Vormundschaft bestellt werden soll,
8.wer mehr als eine Vormundschaft, Betreuung oder Pflegschaft führt; die Vormundschaft oder Pflegschaft über mehrere Geschwister gilt nur als eine; die Führung von zwei Gegenvormundschaften steht der Führung einer Vormundschaft gleich.
§1787 - Folgen der unbegründeten Ablehnung
§1788 - Zwangsgeld
§1789 - Bestellung durch das Familiengericht
§1790 - Bestellung unter Vorbehalt
§1791 - Bestallungsurkunde
§1791a - Vereinsvormundschaft
(1) Ein rechtsfähiger Verein kann zum Vormund bestellt werden, wenn er vom Landesjugendamt hierzu für geeignet erklärt worden ist. Der Verein darf nur zum Vormund bestellt werden, wenn eine als ehrenamtlicher Einzelvormund geeignete Person nicht vorhanden ist oder wenn er nach §1776 als Vormund berufen ist; die Bestellung bedarf der Einwilligung des Vereins.
(2) Die Bestellung erfolgt durch Beschluss des Familiengerichts; die §§1789, 1791 sind nicht anzuwenden.
§1791b - Bestellte Amtsvormundschaft des Jugendamts
§1791c - Gesetzliche Amtsvormundschaft des Jugendamts
(1) Mit der Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind und das eines Vormunds bedarf, wird das Jugendamt Vormund, wenn das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat; dies gilt nicht, wenn bereits vor der Geburt des Kindes ein Vormund bestellt ist. Wurde die Vaterschaft nach §1592 Nr. 1 oder 2 durch Anfechtung beseitigt und bedarf das Kind eines Vormunds, so wird das Jugendamt in dem Zeitpunkt Vormund, in dem die Entscheidung rechtskräftig wird.
(3) Das Familiengericht hat dem Jugendamt unverzüglich eine Bescheinigung über den Eintritt der Vormundschaft zu erteilen; §1791 ist nicht anzuwenden.
§1792 - Gegenvormund

References: §1773

§1774

§1775

§1776

§1777

§1778
 §1776

§1779
 §1776

§1780

§1781

§1782
 §1777

§1784

§1785

§1786

§1787

§1788

§1789

§1790

§1791

§1791
 §1776

§1791

§1791
 §1592
 §1791

§1792