Source: http://vgnordkreis-weimar.de/aktuelles/feuerwerke-hinweis.html
Timestamp: 2017-06-24 20:42:37+00:00

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VG Nordkreis Weimar - Feuerwerke - Hinweis
Information des Ordnungsamtes zur Durchführung von Feuerwerken – was ist zu beachten	Wer zu einem privaten Familienfest, einer Vereins– oder Firmenveranstaltung u.a. Feierlichkeiten ein Feuerwerk mit pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II (Silvesterfeuerwerkskörper wie Raketen, Batterien, Fontänen, Vulkane) abbrennen möchte, hat die folgenden Hinweise unbedingt zu beachten.
Gemäß § 23 Abs. 1 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 169), in der zur Zeit geltenden Fassung, dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II in der Zeit vom 02. Januar bis zum 30. Dezember nicht verwendet (abgebrannt) werden, außer wenn sie von einem Erlaubnisinhaber nach § 7 oder § 27 des Gesetzes oder von einem Befähigungsscheininhaber nach § 20 des Gesetzes abgebrannt werden. Unerheblich ist, ob das Feuerwerk im öffentlichen Verkehrsraum oder im Privatgrundstück abgebrannt werden soll.Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder– und Altersheimen ist verboten.
Das verbotsfreie Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II beschränkt sich auf den 31. Dezember und den 01. Januar.
Die zuständige Behörde, für unseren Bereich ist das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz, Abteilung Gesundheitlicher und technischer Verbraucherschutz in 99099 Erfurt, Linderbacher Weg 30. Telefon: 0361/3788300. Das Amt kann nach § 24 Abs. 1 der 1. SprengV allgemein oder im Einzelfall von den Verboten des § 23 Abs. 1 aus begründetem Anlass Ausnahmen zulassen. Derartige Anlässe können Familienfeste, Vereins– oder Firmenveranstaltungen etc. sein.Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Abbrennen eines Feuerwerkes im Gebiet der VG Nordkreis Weimar setzt demzufolge voraus, dass ein schriftlicher Antrag (Formulare erhalten Sie beim Amt Bauverwaltung/ Ordnungswesen während der üblichen Öffnungszeiten)gestellt werden muss. Der Antrag ist mindestens 4 Wochen vor der geplanten Ausführung des Feuerwerks beim oben genannten Amt einzureichen.
Es werden dann die örtlichen Gegebenheiten, Abbrennplatz sowie naturschutzrechtliche Belange geprüft. Sind die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt, erteilt die Behörde eine gebührenpflichtige, schriftliche Ausnahmegenehmigung.
Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II ohne Ausnahmegenehmigung stellt einen Verstoß gegen das Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoffgesetz) dar. Diese Ordnungswidrigkeit gemäß § 46 Nr. 8 der 1. SprengV i.S. des § 41 Abs. 1 Nr. 16 des Gesetzes kann mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.
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References: § 23
 § 7
 § 27
 § 20
 § 24
 § 23
 § 46
 § 41