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Timestamp: 2019-11-21 08:51:18+00:00

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Heilpraktiker | Rechtslupe
Eine aus­ge­bil­de­te Logo­pä­din kann eine Erlaub­nis zur eigen­ver­ant­wort­li­chen Aus­übung der Heil­kun­de nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz begrenzt auf den Bereich der Logo­pä­die erhal­ten. Für die Erlaub­nis­er­tei­lung muss sie sich einer ein­ge­schränk­ten Kennt­nis­über­prü­fung unter­zie­hen. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in dem Fall einer aus­ge­bil­de­ten Logo­pä­din mit eige­ner Pra­xis in Baden-Wür­t­­te­m­berg .
Die Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis kann auf die Aus­übung der Ergo­the­ra­pie beschränkt wer­den. Die gene­rel­le Ableh­nung einer auf das Gebiet der Ergo­the­ra­pie beschränk­ten Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis ver­stößt gegen den Rechts­an­spruch des Ergo­the­ra­peu­ten aus Art. 12 Abs. 1 GG i.V.m. § 1 Abs. 1 des Geset­zes über die berufs­mä­ßi­ge Aus­übung der Heil­kun­de ohne Bestal­lung – Heil­prG – vom 17.02.1939
Das Fern­un­ter­richts­schutz­ge­setz (Fer­nUSG) kann auch auf einen Heil­­prak­­ti­kum-Aus­­­bil­­dungs­­­ver­­­trag Anwen­dung fin­den. Gem. § 7 Abs. 1 Fer­nUSG ist ein Fern­un­ter­richts­ver­trag nich­tig, wenn er von einem Ver­an­stal­ter ohne die nach § 12 Abs. 1 Fer­nUSG erfor­der­li­che Zulas­sung geschlos­sen wird. Das Vor­lie­gen einer sol­chen Zulas­sung ist von Amts wegen zu prü­fen. Nach der Legal­de­fi­ni­ti­on in §
Ein Chi­ro­prak­ti­ker in Deutsch­land
Der Schutz­be­reich des Grund­rechts aus Art. 12 GG schützt nicht nur in deut­schen Aus­bil­dungs­gän­gen fixier­te Berufs­bil­der, son­dern auch ande­re inter­na­tio­nal aner­kann­te Berufs­bil­der. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat bereits für den Bereich der Psy­cho­the­ra­peu­ten ent­schie­den, dass die Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis anders als die bei einem Arzt mit der Appro­ba­ti­on erteil­te Heil­be­fug­nis teil­bar ist. Das gilt
Eine Tätig­keit als Toma­­tis-The­ra­peut – d.h. als selb­stän­di­ger The­ra­peut für Audio-Psy­cho-Pho­­no­­lo­gie nach der Toma­­tis-Metho­­de – ist nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf nicht als heil­be­ruf­li­che Tätig­keit umsatz­steu­er­frei. Gem. § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG sind steu­er­frei die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt, Zahn­arzt, Heil­prak­ti­ker, Kran­ken­gym­nast, Heb­am­me oder aus einer ähn­li­chen heil­be­ruf­li­chen
Ist die Sener­ge­­tik-The­ra­pie Heil­kun­de? Der Bun­des­ge­richts­hof jeden­falls sieht dies so und bejaht eine Straf­bar­keit, soweit der "The­ra­peut" nicht aus­nahms­wei­se ein Arzt oder Heil­prak­ti­ker sein soll­te. Das Land­ge­richt Frank­furt am Main hat die Ange­klag­te wegen uner­laub­ter Aus­übung der Heil­kun­de nach § 5 Heil­prG in elf Fäl­len zu einer Gesamt­geld­stra­fe von 120 Tages­sät­zen
Heil­prak­ti­ker und die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­schen Medi­zin
Zur Aus­übung von Aku­punk­tur, Aku­pres­sur, Puls­dia­gnos­tik, Zun­gen­dia­gnos­tik, Tui­­na-Mas­­sa­ge, Reflex­zo­­nen-Mas­­sa­ge und Moxi­bus­ti­on als the­ra­peu­ti­schen Ver­fah­ren der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) bedarf es einer Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis (also einer Erlaub­nis zur Aus­übung der Heil­kun­de, ohne als Arzt bestallt zu sein) nach § 1 Heil­prG. Die Aus­übung die­ser Tätig­kei­ten ohne das Inne­ha­ben einer Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis ver­stößt gegen
Der Heil­prak­ti­ker und die Inan­spruch­nah­me ärzt­li­cher Hil­fe
An der Zuver­läs­sig­keit im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Buchst. f 1. DVO-Heil­prG fehlt es, wenn Tat­sa­chen die Annah­me recht­fer­ti­gen, der Heil­prak­ti­ker wer­de in Zukunft die Vor­schrif­ten und Pflich­ten nicht beach­ten, die sein Beruf mit sich bringt, und sich dadurch Gefah­ren für die All­ge­mein­heit oder die von ihm behan­del­ten Pati­en­ten erge­ben. Für
Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin – nur für Heil­prak­ti­ker
Wer – ohne Arzt zu sein – Behand­lun­gen im Bereich der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin durch­führt, bedarf hier­zu einer Erlaub­nis nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz. Dem Klä­ger eines jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Trier ent­schie­de­nen Ver­fah­rens, der in einer Arzt­pra­xis in den Berei­chen Aku­punk­tur, Aku­pres­sur, chi­ne­si­sche Puls- und Zun­gen­dia­gnos­tik, TUI­­NA-Mas­­sa­ge und chi­ne­si­sche Reflex­zo­­nen-The­ra­pie tätig ist
Die Behand­lung nach der Syn­­er­ge­­tik-Metho­­de stellt nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts eine erlaub­nis­pflich­ti­ge Aus­übung der Heil­kun­de im Sin­ne des Heil­prak­ti­ker­ge­set­zes dar. Der Klä­ger ver­steht sich als Begrün­der der Syn­­er­ge­­tik-The­ra­pie und des Syn­­er­ge­­tik-Pro­­­filings. Dabei sol­len – so die Eigen­dar­stel­lung – wäh­rend einer sog. Innen­welt­rei­se durch eine Ver­än­de­rung der neu­ro­na­len
Ein Heil­prak­ti­ker darf das Unter­las­sen der Inan­spruch­nah­me not­wen­di­ger ärzt­li­cher Hil­fe nicht ver­an­las­sen oder Pati­en­ten in der Nichtin­an­spruch­nah­me bestär­ken . Er hat die Auf­for­de­rung zur Inan­spruch­nah­me ärzt­li­cher Hil­fe zu doku­men­tie­ren. Nach § 7 Abs. 1 Satz 1 der 1. DVO-Heil­PrG ist die Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis „zurück­zu­neh­men“, wenn nach­träg­lich Tat­sa­chen ent­ste­hen oder bekannt wer­den, die die Ver­sa­gung
Ver­weist ein Heil­prak­ti­ker einen Pati­en­ten nicht an einen Arzt, obwohl dies medi­zi­nisch gebo­ten war, kann dies den Wider­ruf der Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis recht­fer­ti­gen. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver ent­schie­de­nen Fall wand­te sich der Antrag­stel­ler, ein in Bücke­burg täti­ger 67-jäh­­ri­gen Heil­prak­ti­ker, gegen einen vom Land­kreis Schaum­burg erlas­se­nen Wider­ruf sei­ner Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis. Das Ver­wal­tungs­ge­richt
Ent­ste­hen dem Beam­ten Kos­ten für die Behand­lung durch einen Heil­prak­ti­ker, so darf der Dienst­herr nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts nicht sche­ma­tisch nur den Min­dest­satz des im April 1985 gel­ten­den Gebüh­ren­ver­zeich­nis­ses für Heil­prak­ti­ker als bei­hil­fe­fä­hig aner­ken­nen. Die Bei­hil­fe­vor­schrif­ten sehen zwar vor, dass auch für die Leis­tun­gen der Heil­prak­ti­ker Bei­hil­fe gewährt
Syn­­er­ge­­tik-The­ra­peu­­ten bzw. – pro­fi­ler üben (uner­laubt) Heil­kun­de i. S. d. § 1 Heil­prak­ti­ker­ge­set­zes aus. Dies ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in zwei Ver­fah­ren, in denen sich die Betei­lig­ten um die Fra­ge strit­ten, ob es sich bei der Aus­übung der sog. Syn­­er­ge­­tik-The­ra­pie und des sog. Syn­­er­ge­­tik-Pro­­­filing um eine heil­kund­li­che und damit erlaub­nis­pflich­ti­ge

References: Art. 12
 § 1
 § 7
 § 12
 Art. 12
 § 4
 § 5
 § 1
 § 2
 § 7
 § 1