Source: https://sab-geschaeftsbericht.de/anhang-zum-jahresabschluss/
Timestamp: 2019-10-15 08:40:54+00:00

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ANHANG zum Jahresabschluss – SAB Geschäftsbericht 2018
4. Bilanzierung von Sicherungsgeschäften / Derivatives Geschäft
5. Verlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches
6. Fristengliederung ausgewählter Bilanzposten der Aktiv- und Passivseite nach Restlaufzeiten
7. Erläuterungen zu einzelnen Bilanzpositionen
7.1. Forderungen an Kunden
7.2. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
7.3. Beteiligungen
7.4. Treuhandvermögen
7.5. Sachanlagen
7.6. Sonstige Vermögensgegenstände
7.7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
7.8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
7.9. Treuhandverbindlichkeiten
7.10. Sonstige Verbindlichkeiten
7.11. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
7.12. Rückstellungen
7.13. Nachrangige Verbindlichkeiten
7.14. Eigenkapital
7.15. Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen
8. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
8.1. Zinsergebnis
8.2. Laufende Erträge
8.3. Provisionsergebnis
8.4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
8.5. Effekte aus Abzinsung und der Aufzinsung
9.1. Als Sicherheit übertragene Vermögensgegenstände
9.2. Für Dritte erbrachte Dienstleistungen
9.3. Fremdwährung
9.4. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
9.5. Honorar für den Abschlussprüfer
9.6. Angaben zur Steuerpflicht
10. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
11. Gesamtbezüge und Darlehen der Organe
12. Organe der Bank
12.1. Vorstand
12.2. Verwaltungsrat
13. Mandate der Vorstandsmitglieder in Aufsichtsgremien
14. Verwendung des Jahresüberschusses
15. Vorgänge von besonderer Bedeutung
Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) ist die Förderbank des Freistaates Sachsen. Sie hat ihren statutarischen Sitz im Zuge der Umsetzung des sächsischen Standortgesetzes zum 1. Januar 2017 von Dresden nach Leipzig verlegt. Die Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig erfolgte unter der Nummer HRA 17804. Der Geschäftssitz ist unverändert Dresden. Die SAB ist ein Kreditinstitut mit uneingeschränkter aufsichtsrechtlicher Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften, dessen Auftrag durch das Gesetz zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (FördbankG) definiert ist. Sie nahm am 01.06.1996 ihren Geschäftsbetrieb auf. Das Betriebsanwesen befindet sich im Eigentum der Bank.
Die Sächsische Aufbaubank GmbH ist mit In-Kraft-Treten des „Gesetzes zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank –“ (FördbankG) am 12. Juli 2003 in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt worden. Der Freistaat Sachsen ist alleiniger Anteilseigner. Das Stammkapital von 500.000 TEUR ist voll eingezahlt.
Die Bank erfüllt als zentrales Förderinstitut des Freistaates Sachsen die ihr durch §§ 2 und 3 FördbankG übertragenen Aufgaben. Die Geschäftstätigkeit umfasst insbesondere die Gewährung und Verwaltung von Darlehen, Zuschüssen und sonstigen Finanzierungshilfen sowie die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen auf den Gebieten Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarktförderung, Technologieförderung, Wohnungsbau-, Städtebau- und Infrastrukturförderung, Landwirtschafts- sowie Umweltschutzförderung. Die Bank betreibt keine Wettbewerbsgeschäfte.
Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses wurde wegen untergeordneter Bedeutung der Tochterunternehmen (SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH, Sächsisches Staatsweingut GmbH sowie Sächsische Landsiedlung GmbH – SLS) und deren Beteiligungen gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.
Die SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH ist ein nachgeordnetes Unternehmen im Sinne von § 10a (1) Satz 3 KWG.
Die nach Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 offenzulegenden Angaben, die nicht im Jahresabschluss enthalten sind, erfolgen durch die SAB in einem separaten Offenlegungsbericht.
Der Jahresabschluss der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Förderbankgesetzes und des Aktiengesetzes sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den Formblättern der RechKredV. Zusätzlich zu den im Formblatt 3 gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV vorgeschriebenen Ausweispositionen wird die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken als gesonderte Position gemäß § 340g Abs. 2 HGB gezeigt. Zinszahlungen im Falle negativer Zinsen werden im Zinsergebnis als Darunter-Position in den GuV-Posten Nr. 1 bzw. Nr. 2 ausgewiesen.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Verbindlichkeiten wurde nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB vorgenommen. Die speziellen Regelungen des § 340e HGB für Kreditinstitute sind beachtet worden.
Die Barreserve ist zu Nennbeträgen bilanziert. Die Forderungen an Kunden und Kreditinstitute werden grundsätzlich zum Nennwert zuzüglich der Zinsabgrenzung ausgewiesen. Soweit Unterschiedsbeträge zwischen Nenn- und Auszahlungsbeträgen bestehen, die Zinscharakter haben, sind diese unter den passiven bzw. aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgeführt und werden planmäßig über die Laufzeit bzw. Festzinsbindungsdauer aufgelöst.
Bearbeitungsgebühren werden sofort vereinnahmt. Angekaufte Forderungen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.
Den Kredit- und sonstigen Risiken wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Dies erfolgt, wenn Tatsachen vorliegen, die ein spezielles Ausfallrisiko erkennen lassen und eine konkrete Gefahr besteht, dass ein Forderungsausfall mit gewisser Wahrscheinlichkeit eintreten wird. Begründete Zweifel an dem Zahlungseingang einer Forderung sind insbesondere dann gegeben, wenn die erforderlichen Mittel zur vertragsgemäßen Rückführung der Forderung weder aus den laufenden Einkünften oder aus dem Vermögen noch aus einem eventuellen Verwertungserlös der Sicherheiten aufgebracht werden können bzw. der Darlehensnehmer die Zahlungen ganz oder teilweise eingestellt hat. Bei Forderungen, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, wird in Höhe des erwarteten Forderungsausfalles eine Einzelwertberichtigung bzw. Rückstellung gebildet.
Für latente Kreditrisiken in der Eigentumsförderung bestehen pauschale Einzelwertberichtigungen.
Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt in Anlehnung an das in der IDW Verlautbarung des Bankenfachausschusses 1/90 beschriebene Verfahren. Auch der nicht einzelwertberichtigte Teil der wertberichtigten Forderungen unterliegt einem latenten Ausfallrisiko. Die in die Bürgschaft des Freistaates Sachsen einbezogenen Engagements wurden dabei wie einzelwertberichtigte Engagements behandelt. Seit dem Jahr 2017 wird dieses Vorgehen durch die Ermittlung des erwarteten Verlusts analog der Risikoermittlung in der Risikotragfähigkeit mittels portfoliobezogener Ausfallwahrscheinlichkeiten und Verlustquoten je Risikoklasse ergänzt. Übersteigt der erwartete Verlust die nach BFA-Stellungnahme 1/1990 ermittelte Pauschalwertberichtigung, wird der erwartete Verlust bei der Bildung der Pauschalwertberichtigungen zu Grunde gelegt. Die Pauschalwertberichtigung wird für die Portfolien Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und Eventualverbindlichkeiten gebildet.
Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sind von den Forderungen bzw. Eventualverbindlichkeiten abgesetzt worden.
Alle Wertpapiere sind dem Anlagebestand zugeordnet und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Bei über pari erworbenen Wertpapieren wird das Aufgeld entsprechend der Laufzeit zu Lasten des Zinsertrages aufgelöst. Abschreibungen auf Wertpapiere werden entsprechend der Risikostrategie nur bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen.
Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen für dauernde Wertminderungen, bilanziert.
Treuhandforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen. Rückforderungen aus Zuschüssen sowie die zugehörigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Freistaat werden dem Treuhandbereich zugeordnet. Die bilanzielle Bewertung dieser Forderungen erfolgt zum beizulegenden Wert.
Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (gemäß HGB § 255 Abs. 2 Satz 2), vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, ausgewiesen.
Bei Gegenständen des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibung für die beweglichen und abnutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfolgt linear. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Für die geringwertigen beweglichen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 250 EUR bis 1.000 EUR liegen und für die geringwertigen immateriellen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 250 EUR bis 800 EUR liegen, wird ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre aufgelöst wird. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten unter 250 EUR liegen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Anschaffungswert berücksichtigt. Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 340h HGB mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag. Alle Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung werden in der GuV erfasst. Der Ausweis eines Bewertungsüberhangs erfolgt in einem Ausgleichposten in der Position Sonstige Vermögensgegenstände.
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten sowie die nachrangigen Verbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich der Zinsabgrenzung passiviert. Unterschiedsbeträge mit Zinscharakter zwischen Aufnahme- und Erfüllungsbetrag werden unter den aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig über die Laufzeit bzw. Festzinsbindungsdauer verteilt.
Verbriefte Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich der Zinsabgrenzung passiviert. Der Differenzbetrag zwischen dem Ausgabebetrag und dem Erfüllungsbetrag wird im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig über die Laufzeit zu Lasten bzw. zu Gunsten des Zinsaufwandes aufgelöst.
Für mittelbare Pensionsverpflichtungen wird eine Rückstellung gebildet (2018: 26.210 TEUR). Als biometrische Rechnungsgrundlage zur Ermittlung des Rückstellungsbedarfes wurden die „Heubeck Richttafeln 2018 G“ verwendet. Die Verpflichtungen wurden nach der Projected- Unit-Credit-Methode ermittelt. Folgende Annahmen lagen der Bewertung zugrunde:
Rechnungszinssatz p.a.* 3,21% 3,68%
Gehaltstrend p.a. 3,00% 3,00%
Beitragsbemessungsgrenze-Trend p.a. 3,00% 3,00%
Rententrend p.a. 1,75% 1,75%
Fluktuation p.a. 0,00% 0,00%
* Rechnungszinssatz – 10-Jahres-Durchschnitt bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen abgezinst.
Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften werden in Höhe des verbürgten Betrages abzüglich der gebildeten Rückstellungen ausgewiesen.
Anteilige Zinsen aus Zinsswaps werden periodengerecht abgegrenzt. Der Ausweis erfolgt unter den Positionen Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Ergebnisse aus Zinsderivaten werden im Zinsergebnis der Bank dargestellt. Die Ergebnisse aus Währungsderivaten werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen.
Die Barwerte der kalkulierten Aufwendungen für zinsverbilligt gewährte Förderdarlehen des Freistaates Sachsen werden als Bestandteil der passiven Rechnungsabgrenzungsposten an den Zinsterminen der Refinanzierungsdarlehen zugunsten des Zinsertrages reduziert.
Durch Abweichungen der konkreten Darlehensverläufe von den der ursprünglichen Berechnung zugrunde gelegten idealtypischen Verläufen kommt es zu Änderungen hinsichtlich des tatsächlichen Verbrauchs der Zinsverbilligungsmittel. Der Ausweis der nicht mehr benötigten Zinsverbilligungsmittel erfolgt als Verbindlichkeit gegenüber dem Freistaat Sachsen im Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden.
Im Rahmen der Programme „Förderung der kommunalen Infrastruktur“, „Meisterdarlehen“ und „Baukindergeld Vorfinanzierungsdarlehen“ gewährt die SAB auch eigene Zinsverbilligungen. Der Aufwand für Zinsverbilligungsmittel wird im Zinsaufwand abgebildet. Nach Inanspruchnahme reduzieren die Barwerte für Zinsverbilligungen die Forderungen an Kunden und werden an den Zinsterminen zugunsten des Zinsertrages reduziert.
Beim Ausweis der Risikovorsorge hat die SAB von der Möglichkeit der Überkreuzkompensation gemäß § 340f HGB Gebrauch gemacht.
Der Marktwert der Derivate wird mittels Barwertrechnung ermittelt. Hierzu werden die zukünftigen Zahlungsströme entsprechend der aktuellen Zinskurve abgezinst.
Zur Absicherung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken werden Zins- und Währungsswaps abgeschlossen. Hierbei wird zwischen Mikro- und Makroswaps unterschieden.
Mikroswaps dienen der Absicherung von Risiken aus Wertpapieren, Schuldscheindarlehen und Refinanzierungen. Die SAB machte für die Mikroswaps, die bis zum 31.12.2014 abgeschlossen wurden, vom Wahlrecht des § 254 HGB zur Bildung von Bewertungseinheiten Gebrauch. Seit dem 01.01.2015 werden keine neuen Bewertungseinheiten nach HGB mehr gebildet. Die Darstellung der Bewertungseinheit erfolgt nach der „Einfrierungsmethode“, bei der sich ausgleichende Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko in der Bilanz und in der GuV zunächst unberücksichtigt bleiben.
Bezüglich der Eignung zur Reduzierung von Zinsänderungsrisiken wird jede Bewertungseinheit mithilfe der Critical-Term-Match-Methode geprüft. Entscheidende Kriterien hierbei sind die Übereinstimmung von Laufzeit, Nominalbetrag, Währung, Zinsterminen und Festzinssätzen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft. Da die wertbestimmenden Faktoren von Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen, gleichen sich Wertänderungen aufgrund von Zinsänderungen prospektiv und retrospektiv für die Laufzeit aus. Nicht übereinstimmende Wertkomponenten, die sich z. B. aus Bonitätsgesichtspunkten ergeben, werden nicht in die Bewertungseinheit einbezogen. Zum 31.12.2018 hält die SAB Mikroswaps im Volumen von nominal 2.794.427 TEUR mit einem Barwert von 94.240 TEUR.
Makroswaps dienen der Absicherung von Zinsänderungsrisiken des gesamten Zinsbuches. Die Makroswaps werden hinsichtlich ihrer Zinskomponente nicht jeweils isoliert unter Anwendung des Imparitätsprinzips, sondern gemeinsam mit den Aktivgeschäften und anderen finanziellen Vermögensgegenständen des Bankbuches unter Berücksichtigung der Refinanzierungsmittel bewertet (siehe Punkt 5). Aus diesen Sicherungsgeschäften existiert ein Bestand an Zinsswaps in Höhe von nominal 1.162.000 TEUR mit einem Barwert von -67.418 TEUR.
Das Nominalvolumen aller abgeschlossenen derivativen Geschäfte betrug zum Bilanzstichtag 3.956.427 TEUR. Alle Geschäfte wurden ausschließlich zur Sicherung von Positionen des Bankbuchs getätigt (siehe auch Anlage 2: Derivatives Geschäft).
Die SAB prüft jährlich, ob sich zukünftig ein Verpflichtungsüberschuss aus dem Geschäft mit zinsbezogenen bilanziellen und außerbilanziellen Finanzinstrumenten für das Zinsbuch insgesamt ergibt. Die Berechnung erfolgt GuV-bezogen auf der Grundlage der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: „Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs (Zinsbuchs)“ (IDW RS BFA 3 n.F). Zum 31.12.2018 droht der SAB kein Verlust.
Nach § 9 RechKredV erfolgt nachstehende Gliederung von ausgewählten Posten und Unterposten der Bilanz nach Restlaufzeiten:
﻿Andere Forderungen an Kreditinstitute
Bis drei Monate* 113.509 12.877
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 51.343 75.522
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 178.400 201.895
Mehr als fünf Jahre 355.696 383.015
Summe 698.948 673.309
﻿Forderungen an Kunden
Bis drei Monate 112.357 144.778
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 289.569 253.027
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 1.361.295 1.441.461
Mehr als fünf Jahre 3.334.229 3.535.769
Summe 5.097.450 5.375.035
* Die Angabe der anderen Forderungen an Kreditinstitute erfolgt ab 2018 im Lauzeitband bis drei Monate ohne die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute. Die Vorjahresangabe wurde angepasst.
In den Forderungen an Kunden sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
﻿Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
Bis drei Monate 223.242 354.415
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 241.194 213.406
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 1.157.845 854.329
Mehr als fünf Jahre 1.577.945 2.174.645
Summe 3.200.226 3.596.795
﻿Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
Bis drei Monate 39.759 17.204
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 25.000 25.000
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 464.500 354.000
Mehr als fünf Jahre 662.500 666.000
Summe 1.191.759 1.062.204
In 2019 werden verbriefte Verbindlichkeiten in Höhe von 325.000 TEUR fällig (Vorjahr: 0 TEUR).
﻿Forderungen Kunden
2018 TEUR
2017 TEUR
Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.876 10.360
Nachrangige Forderungen 0 2.958
Die Wertpapiere im Bestand der SAB sind börsenfähig und in Höhe von 696.166 TEUR (Vorjahr: 708.395 TEUR) börsennotiert. Es liegen keine nachhaltigen Bonitätsverschlechterungen vor, die auf eine dauerhafte Wertminderung hinweisen. Die zum Bilanzstichtag vorhandenen stillen Lasten betragen 246 TEUR (Vorjahr: 165 TEUR). Im Folgejahr werden Wertpapiere in Höhe von 20.392 TEUR (Vorjahr: 9.995 TEUR) fällig.
Darstellung des Anteilbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Stammkapital TEUR
Beteiligungsquote SAB
Eigenkapital per 31.12.2017 TEUR
Ergebnis 2017 TEUR
SBG Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH, Dresden 110 100,0% 21.284 427
Sächsisches Staatsweingut GmbH, Radebeul 25 100,0% 19.609 -388
Sächsische Landsiedlung GmbH - SLS, Meißen 830 100,0% 6.853 84
Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH, Dresden 25 49,0% 1.369 -2.049
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, Dresden 29.031 13,7% 46.694 1.965
Bürgschaftsbank Sachsen GmbH, Dresden 27.954 8,4% 42.015 1.645
European Investment Fund, Luxemburg1) 4.500.000 0,2% 1.957.523 110.121
1) Das Stammkapital entspricht dem authorised capital gem. Annual Report 2017 des EIF.
Die Beteiligungen und verbundenen Unternehmen der SAB sind nicht börsennotiert.
﻿Treuhandforderungen
Treuhandforderungen an KI 31.089 30.058
Treuhandforderungen an Kunden 420.773 399.505
Treuhandforderungen 451.862 429.563
Einzelheiten sind aus der Anlage 1 Anlagespiegel ersichtlich. Die für betriebliche Zwecke genutzten Grundstücke, Gebäude und Anlagen im Bau haben einen Bilanzwert in Höhe von 65.914 TEUR (Vorjahr: 44.719 TEUR).
﻿sonstige Vermögensgegenstände
Devisenausgleich 16.381 11.319
Forderungen aus Widerspruchsbescheiden 232 232
sonstige Forderungen 125 78
sonstige Vermögensgegenstände 16.738 11.629
﻿Aktive RAP
vorausbezahlte Gehälter 2.736 2.581
Unterschiedsbetrag zwischen Auszahlungsbetrag oder Anschaffungskosten und niedrigem Nennbetrag von Forderungen 1.539 1.795
Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabebetrag und höherem Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten 1.097 1.424
sonstige Aufwandsabgrenzungen 2.199 1.827
Derivate (Einmalzahlung Swap) 1.099 2.108
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 8.670 9.735
﻿Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.501 1.501
﻿Treuhandverbindlichkeiten 2018
Treuhandverbindlichkeiten gegenüber Kunden 451.862 429.563
Treuhandverbindlichkeiten 451.862 429.563
﻿sonstige Verbindlichkeiten 2018
Steuerverbindlichkeiten 1.781 1.646
Lieferantenverpflichtungen 4.509 3.787
andere Verbindlichkeiten 999 795
sonstige Verbindlichkeiten 7.289 6.228
﻿Passive RAP
von Dritten im Voraus erhaltene Zinsverbilligungsmittel 40.668 43.876
Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabebetrag und niedrigerem Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten 71.019 90.510
Unterschiedsbetrag zwischen Auszahlungsbetrag oder Anschaffungskosten und höherem Nennbetrag von Forderungen 47 57
sonstige Ertragsabgrenzungen 86.198 70.404
Derivate (Einmalzahlung Swap) 2.749 3.349
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 200.681 208.196
﻿Rückstellungen
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 26.210 21.626
für Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften 2.210 1.715
für Altersteilzeitverpflichtungen 5.181 5.697
für Prozesskosten 625 904
für sonstige Verpflichtungen 4.616 4.950
andere Rückstellungen 12.632 13.266
Rückstellungen gesamt 38.842 34.892
Auf Grund der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für die Abzinsung der Rückstellung für die Altersversorgungsverpflichtung ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag (geringere Rückstellung) in Höhe von 9.710 TEUR (Vorjahr: 8.455 TEUR) im Vergleich zum Ansatz mit dem Sieben-Jahres-Durchschnittsatz. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt.
Von den nachrangigen Verbindlichkeiten von insgesamt nominal 102.000 TEUR übersteigt folgendes Schuldscheindarlehen 10 % des Gesamtbetrages:
TEUR 15.000, Verzinsung 3,66 %, Laufzeit bis 06.10.2023
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung sowie eine Umwandlungsmöglichkeit in eine andere Schuldform bestehen nicht. Die Darlehensbedingungen entsprechen den Anforderungen gemäß Artikel 484 ff. CRR. Die Darlehen sind in den Jahren 2020 bis 2026 endfällig.
Kapitalrücklagen
Satzungsmäßige Rücklagen
Andere Gewinnrücklagen
Eigenkapital zum 31.12.2017 500.000,0 3.357,2 14.430,9 49.313,2 699,2 567.800,5
Jahresüberschuss 2018 912,5 912,5
Einstellung in die Rücklagen 182,5 699,2 -881,7 0,0
Eigenkapital zum 31.12.2018 500.000,0 3.357,2 14.613,4 50.012,4 730,0 568.713,0
Nach Beschluss des Verwaltungsrates vom 26. März 2018 wurde der Bilanzgewinn des Vorjahres in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
﻿Eventualverbindlichkeiten
Bürgschaften für Gewerbeförderung 38.898 32.835
Bürgschaften für Wohnungsbau 535 1.688
Rückstellungen für Bürgschaftsverbindlichkeiten -2.210 -1.715
Eventualverbindlichkeiten 37.223 32.808
Bei den Eventualverbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Bürgschaften für Kunden zur Absicherung von Krediten der Hausbanken der Kunden. Sofern die Kunden ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, ist mit einer entsprechenden Inanspruchnahme in den Folgejahren zu rechnen, die aber das bisherige Niveau der Inanspruchnahmen voraussichtlich nicht übersteigen wird. Die bestehenden Verpflichtungen aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sind in Höhe von 30.858 TEUR (Vorjahr 27.037 TEUR) durch Rückbürgschaften des Freistaates Sachsen gesichert.
﻿Unwiderrufliche Kreditzusagen
Kreditnehmerbezogene Zusagen ohne erfasste Konditionierung z. B. bei Ablösung and. Banken 360.207 192.984
Zusagen mit konkretem Programmbezug 129.519 206.189
Unwiderrufliche Kreditzusagen 489.726 399.173
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Einzahlungsverpflichtungen für ausstehende, bisher nicht eingeforderte Einlagen auf das gezeichnete Kapital bzw. Einzahlungsverpflichtungen in die Kapitalrücklage von Beteiligungen sowie durch vertragliche Vereinbarungen mit einer Restlaufzeit von 2 bis 50 Monaten in Höhe von 33.474 TEUR (Vorjahr 21.182 TEUR).
﻿Zinsergebnis
Zinserträge 202.964 235.672
aus Darlehensforderungen 163.169 191.663
aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen 7.038 7.034
aus Geldanlagen 10.659 7.110
zinsähnliche Erträge 22.098 29.865
Zinsaufwendungen 109.224 155.441
aus Refinanzierungen 107.923 152.979
darunter aus nachrangigen Verbindlichkeiten 3.539 3.539
aus sonstigen Verbindlichkeiten 1.301 2.462
Zinsergebnis 93.740 80.231
Die Erträge aus Darlehensforderungen, die Aufwendungen zur Refinanzierung sowie die sonstigen Beiträge zum Zinsergebnis entstehen durch das Fördergeschäft der SAB nahezu ausschließlich in Deutschland. Im Wertpapierbereich werden ca. 40 % der Erträge ebenfalls mit Anleihen aus Deutschland erwirtschaftet. Andere Zinserträge aus festverzinslichen Anleihen und Schuldverschreibungen kommen aus dem europäischen Wirtschaftsraum.
Der Ausweis von negativen Zinsen erfolgt im Zinsergebnis. Negative Zinsen auf Geldanlagen werden von den Zinserträgen abgesetzt. Erhaltene negative Zinsen aus Geldaufnahmen mindern den Zinsaufwand.
﻿Laufende Erträge
aus Beteiligungen 24 58
Laufende Erträge 24 58
﻿Provisionsergebnis
Provisionserträge 73.045 73.973
Verwaltungskostenbeiträge 68.350 67.978
Erträge aus Treuhandgeschäft 369 437
Erträge aus treuhänderisch verwalteten Fonds 3.941 5.236
sonstige Provisionserträge 385 322
Provisionsaufwendungen 57 54
sonstiger Provisionsaufwand 57 54
Provisionsergebnis 72.988 73.919
﻿allgemeine Verwaltungsaufwendungen 2018
a) Personalaufwand 68.252 63.179
b) andere Verwaltungsaufwendungen 39.897 40.810
Aufwand Leiharbeitnehmer 13.882 11.662
Gebäudeaufwendungen 4.934 4.427
Beratungs- und Prüfungskosten 8.552 13.880
Aufwendungen EDV und Wartung 3.772 3.553
sonstige 8.757 7.288
Summe Verwaltungsaufwendungen 108.149 103.989
Durch Abzinsung bzw. Aufzinsung von Rückstellungsbeträgen ergaben sich folgende GuV-relevante Effekte:
Effekte aus Abzinsung und Aufzinsung Rückstellung
Rückstellung für Altersteilzeit (sonstiger betrieblicher Aufwand) -195 -212
Rückstellung für Prozesskosten (sonstiger betrieblicher Ertrag/ Aufwand) 1 -4
Rückstellung für Bürgschaften (Zinsaufwand) -65 -11
sonstige Rückstellungen (sonstiger betrieblicher Aufwand) -52 -45
Für Refinanzierungen bei der Deutschen Bundesbank sind Wertpapiere in Höhe von nominal 580.350 TEUR und Schuldscheindarlehen in Höhe von nominal 165.225 TEUR hinterlegt. Zum Stichtag 31.12.2018 wurden keine Refinanzierungsgeschäfte in Anspruch genommen.
Zur Besicherung von OTC-Geschäften wurden Barsicherheiten in Höhe von 20.119 TEUR geleistet, die als Forderungen an Kreditinstitute ausgewiesen werden. Hereingenommene Barsicherheiten in Höhe von 64.100 TEUR werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.
In den Provisionserträgen sind die Erträge aus der treuhänderischen Verwaltung von Darlehen, Zuschüssen und Bürgschaften für den Freistaat Sachsen enthalten.
Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden im Gegenwert von 111.962 TEUR. Diese sind durch außerbilanzielle Geschäfte gegen Währungsrisiken gesichert.
Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt.
Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 berechnete Gesamthonorar in Höhe von 275.248,58 EUR gliedert sich wie folgt:
a) Abschlussprüfungsleistungen: 237.970,00 EUR
b) andere Bestätigungsleistungen: 17.426,68 EUR
c) Steuerberatungsleistungen: 0,00 EUR
d) Sonstige Leistungen: 19.851,90 EUR
Die anderen Bestätigungsleistungen und sonstigen Leistungen beinhalten Honorare für die betriebswirtschaftliche Prüfung des Bürgschaftsberichtes, Verfahrensprüfung gemäß V Nr. 11 (1) der AGB der Deutsche Bundesbank, der Begleitung des Verwaltungsrats der Sächsischen Aufbaubank bei der Bewertung gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG sowie Nutzungsgebühren für den Informationsservice PwCPlus.
Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – ist aufgrund ihrer Förderaufgaben von Ertragsteuern befreit.
Die Bank beschäftigte ohne Vorstand und Auszubildende im Jahresdurchschnitt 356 männliche und 613 weibliche Mitarbeiter. Von den 969 Mitarbeitern wurden 845 tariflich und 124 außertariflich bezahlt.
Die Gesamtbezüge des Vorstandes, ohne Arbeitgeber-Anteile zur Sozialversicherung, im Geschäftsjahr 2018 betrugen 739,2 TEUR. An Mitglieder des Verwaltungsrates wurden 103,4 TEUR gezahlt.
Durch die SAB gewährte Darlehen an Mitglieder des Vorstandes/Verwaltungsrates bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 79 TEUR (davon Treuhanddarlehen 5 TEUR). Die Kredite sind marktgerecht verzinst und haben Restlaufzeiten von 2025 bis 2027. Darlehen an Mitglieder des Vorstandes bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Es bestehen Pensionsverpflichtungen für frühere Mitglieder des Vorstandes in Höhe von 4.024 TEUR, die teilweise durch entsprechende Vermögensgegenstände der Unterstützungskasse rückgedeckt sind.
Weber, Stefan: Vorsitzender des Vorstandes
Kothe, Ronald: Mitglied des Vorstandes
Haß, Dr. Matthias, Staatsminister
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen Dresden
Dulig, Martin, Staatsminister
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Dresden
Ehrenpräsident, Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. Dresden
Heerdegen, Christiane
Arbeitnehmervertreterin, Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Angestellte Dresden
Newbury, Jacqueline
Managing Director, Financial Consulting Ltd. London
Mitglied des Landtages, Sächsischer Landtag Dresden
Tappert, Frank
Arbeitnehmervertreter, Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Angestellter Dresden
Theileis, Dr. Ulrich
Stellv. Vorsitzender des Vorstandes, Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank -Karlsruhe
Zilliges, Katrin
Durch das Gesetz zur Weiterentwicklung des Sächsischen Dienstrechts vom 28. Juni 2018 wurde das Gesetz zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (FördbankG) geändert (SächsGVBl. S. 430, 451). Danach findet rückwirkend zum 1. Januar 2018 eine Vertretung der Mitglieder des Verwaltungsrates der SAB nicht mehr statt.
Vorsitzender des Vorstandes, übt folgende Mandate aus:
• Mitglied des Aufsichtsrates der Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH, Dresden
• Vorsitzender des Aufsichtsrates der Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, Meißen
Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) werden über das Mandat von Stefan Weber bei der Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, Meißen, hinaus von gesetzlichen Vertretern oder anderen Mitarbeitern nicht wahrgenommen.
Vom Jahresüberschuss 2018 in Höhe von 912.470,59 EUR werden gemäß § 18 Abs. 2 FördbankG 20 % der satzungsmäßigen Rücklage zugeführt (182.494,12 EUR). Der Vorstand schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 729.976,47 EUR in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2018 haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.
In der Bilanz sind alle Geschäfte enthalten, die für die Beurteilung der Risiko- und Finanzlage des Unternehmens erforderlich sind. Alle sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, sind in der Bilanz enthalten bzw. im Anhang aufgeführt.

References: § 296
 § 10
 § 2
 § 340
 § 340
 § 255
 § 340
 § 340
 § 254
 § 9
 § 285
 § 253
 § 25
 § 18