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Timestamp: 2020-04-10 20:07:26+00:00

Document:
Massnahmen des Kantons zur Umsetzung des Ökokorridors Reppisch. > Seite 3
Texaid im Säuliamt: Kleider guten Gewissens entsorgen. > Seite 5
In Innsbruck Die Wettswiler Künstlerin Nada Schönenberger ist auch im Tirol präsent. > Seite 8
In Zug Der Mettmenstetter Künstler Tom Künzler zeigt «2½-Dimensionales und mehr». > Seite 8
Kontroverse Podiumsdiskussion zum Wildnispark Sihlwald Zahlreiche Waldnutzer äusserten ihren Unmut über die strengen Schutzbestimmungen In den letzten 18 Monaten ist es im Wildnispark Sihlwald, der auf dem Albis das Gebiet der Gemeinde Hausen tangiert, zu 20 Verzeigungen gekommen. Das rigide Parkregime stösst auf zunehmende Ablehnung in der Bevölkerung, wie sich an einer Podiumsdiskussion herausgestellt hat.
Vertrautes suchen Grossmünster und Kloster Kappel: Begegnungen zum Reformationssonntag. > Seite 10
Durchschnittliche Ernte im Säuliamt Die Wetterverhältnisse im Frühling und Sommer entsprachen den Bedürfnissen der Landwirtschaft. Hagel oder Schädlinge waren kaum ein Thema, der nasse Herbst trübte dann allerdings das Ernteresultat. «Es ist nie alles gut oder alles schlecht vom Frühling bis zum Herbst», bringt es Gemüsebauer Roland Moser realistisch auf den Punkt. ................................................... > Bericht auf Seite 11
................................................... von martin platter «Ich finde es pervers, dass man im Sihlwald künstlich eine Kampfzone eingerichtet hat», enervierte sich ein Votant anlässlich der Podiumsdiskussion «Wildnispark Zürich – ein erster Rückblick», am Samstagabend im Rahmen der Gewerbeschau in Langnau. Ein anderer bezeichnete es als «unsympathisch, wenn man als Mensch im Wald plötzlich nicht mehr erwünscht ist.» Eine Frau bedauerte, dass man nun quasi als Naturschutzgegner schubladisiert werde, nur weil man mit dem Vorgehen und den Einschränkungen der Parkbetreiber nicht einverstanden sei. Es gehe allen um den Erhalt der Natur. Die Frage sei einfach, wie. Auf dem Podium hatten zuvor der Langnauer Gemeindepräsident Peter Herzog und Isabelle Roth, stellvertretende Geschäftsführerin des Wildnisparks, das Projekt hauptsächlich positiv beurteilt. Es seien alle Nutzergruppen im Vorfeld angehört worden, erklärte Roth. Dem widersprach allerdings nicht nur Podiumsteilnehmer und Mountainbiker Mark Vieli. Bereits zur zweiten Sitzung seien sie in der Vorberatung nicht mehr eingeladen worden. Unter den zahlreich erschie-
Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) ist es Zeit, ab 23. Oktober alles zu ändern! Unsere gesamte Beleuchtung sowie alle Teppiche sind jetzt um 20%
Unterschiedliche Wahrnehmungen: Jagdaufseher Hanspeter Reifler (l.), Isabelle Roth, stv. Geschäftsführerin Wildnispark, Mountainbiker Mark Vieli, Gesprächsleiter Philipp Kleiser und Peter Herzog, Gemeindepräsident Langnau.
nenen Zuhörerinnen und Zuhörern meldeten sich etliche Leute, die sich mindestens erstaunt über das unsensible Vorgehen der Parkleitung zeigten.
«Fühle mich verschaukelt» Ernst Huber vom Hirzel, der damals als Vertreter der Reiter Mitglied der vorberatenden Kommission war, sagte, er fühle sich verschaukelt. In harten Verhandlungen habe man seinerzeit ausdiskutiert, welche Wege man im Sihlwald künftig schliessen wolle und welche im Gegenzug dafür offen blieben. Am Beispiel der Bachtelenstrasse, die nun doch geschlossen werden soll, stelle er jedoch fest, dass man sich über diese Vereinbarungen hinwegsetze und laufend neue Ein-
schränkungen dazukämen. «Wohin führt das noch?», fragte Huber. Roth entgegnete, dass der Park, der der Stadt Zürich gehöre, in der Kompetenz von Kanton und Bund liege. Das wiederum behagte dem Publikum nicht. Man müsse die Betroffenen in die Entscheide einbinden und nicht einfach über deren Kopf hinweg bestimmen, so der Tenor. Seit die Parkleitung vor 18 Monaten dazu übergegangen war, die Richtlinien des Wildnisparks stringenter durchzusetzen, ist es gemäss Roth zu 20 Verzeigungen beim Statthalteramt gekommen. Das führt offenbar bereits zu einer Abwanderung der Waldnutzer an den Zimmerberg, wie diverse Votanten beobachtet haben. Die Verunsicherung und der Missmut in der Bevölkerung sind am Wachsen. In der
Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird andauern In Affoltern sprachen zwei Investment-Experten der UBS Der Chefökonom der UBS Schweiz und ein Investment-Spezialist sprachen am bereits traditionellen Finanzund Wirtschaftsausblick der UBS vor einem zahlreich aufmarschierten Publikum. Beide Referenten zeigten sich sowohl den Aktienmärkten als auch den Investmentrenditen gegenüber nicht sonderlich optimistisch. Wie lange die Schuldenkrise noch andauern werde, sei schwer vorauszusagen, an ein baldiges Ende sei sicher nicht zu denken, so das Fazit des Chefökonomen. Die Zinsentwicklung in den Euroländern übe einen starken Einfluss auf die Aktienmärkte aus. Er be-
zeichnete die Einheitswährung Euro als Fehlkonstruktion. Nur verhaltene und sehr vorsichtige Empfehlungen gab der nachfolgende Referent, ein Investment-Experte der UBS. Die hohe Komplexität verlange vor allem eine individuelle Beurteilung. Als Inflationsschutz sollte sich im Portfolio ein gewisser Anteil an Gold befinden. Aus den Fragen und Äusserungen des Publikums zu schliessen hat die UBS nach den Querelen mindestens im Säuliamt das Vertrauen ihrer Kunden wieder gewonnen. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5
Dr. Daniel Kalt, Chefökonom der UBS. (Bild Martin Mullis)
Diskussion wurden denn auch die steigenden Beiträge der Anrainergemeinden – Langnau zahlt alleine 48 000 Franken jährlich an den Wildnispark – infrage gestellt. Und die zunehmende Kommerzialisierung der Waldnutzung (und die Parkplatzbewirtschaftung) bemängelt. Die Bezeichnung «Wildnispark» sei ein Widerspruch in sich, meinte einer. Auffallend ist, dass sich Jogger, Hundehalter, Mountainbiker, Reiter, Waldbesitzer, Wanderer und der lokale Waldkindergarten gleichermassen vom strikten Regime eingeengt fühlen. Die Behördenvertreter dagegen wollen bisher nur wenig von der Kritik wahrgenommen haben. «Wandern im Wildnispark ist nach wie vor erlaubt. Sie müssen einfach hie und da über die Baumstämme klettern», riet Roth zum Abschluss.
nen Einkaufsgutschein im Wert von bis zu 200 Franken. Siehe Bedingungen im Katalog. Conforama – so schön wohnen, so günstig.
28 machen mit bei «Kunst in Hausen» Von Aquarellen über Collagen bis zur Fotografie, von der Bleistiftzeichnung bis zur Skulptur: Die Ausstellung «Kunst in Hausen», die im Gemeindesaal Weid stattfindet und noch bis zum 28. Oktober dauert, bietet eine grosse Vielfalt an einheimischem Kunstschaffen. Und dazu ein stattliches Rahmenprogramm. An der Vernissage vom Samstag wurde die Ausstellung von Gemeinderat und Kulturvorstand Georges Köpfli eröffnet – mit einem Zitat von Friedrich Glauser: «Schauen, schauen, schauen! Und nie das Erstaunen vergessen ...» (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9
200 43 9 771661 391004
Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 29. Oktober 2012, aufgrund der «Chilbi» und des traditionellen Herbstmarktes geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Dienstag, 30. Oktober 2012, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung
Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Dienstag, 20. November 2012, 20.15 Uhr, im Pfarreiheim St. Mauritius Bonstetten, Stationsstrasse 31 Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Voranschlag 2013 und Festsetzung des Steuerfusses 2013 Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten und Kommentare liegen ab 6. November im Pfarreisekretariat während der Bürozeiten (08.00 bis 12.00), ebenfalls vor der Versammlung im Pfarreiheim und Sonntag, 11. November, in der Kirche (11.00 bis 12.00) zur Einsicht auf. Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung werden Sie informiert über A Bericht aus der Synode B Bericht aus der Kirchenstiftung Durch Ihre Teilnahme würdigen Sie die Arbeit der Behörden. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten
Schulen und Kurse Meditatives flüssiges Malen 3 Dienstagabende 6., 13. und 20. November 2012 19.15 bis 21.15 Uhr Anmeldung und Auskunft: Urs Küng Kunstmaler Heidi Bleiker Spirituelle Lehrerin Shiatsu-Therapeutin 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 15 34
von Walter Hüppi Vernissage 25. Oktober 2012, 18 Uhr Ausstellungsdauer: bis 13. Dezember 2012
Gemeinde Stallikon A) Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2013 Gestützt auf das Budget 2013 hat der Gemeinderat die Tarife für die Abwasserentsorgung, die Wasserversorgung und das Abfallwesen überprüft und sie mit Beschlüssen vom 16. Oktober 2012 für die nächste Verrechnung der Liegenschaftenabgaben wie folgt (unverändert) festgesetzt: a) Abwasser Gestützt auf Art. 3.6 der von der Gemeindeversammlung am 17. September 2003 erlassenen Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen werden die Benützungsgebühren für die Siedlungsentwässerung (Kanalisation) für 2013 wie folgt festgesetzt: Fr. –.07 je m² gewichtete Fläche (2012: Fr. –.07 je m²) Mengenpreis: Fr. –.90 je m³ Frischwasserverbrauch (2012: Fr. –.90 je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs. – je zuzüglich 8,0 % Mehrwertsteuer. Messperiode: ca. Oktober 2011 bis Dezember 2012.
b) Wasser Gestützt auf Art. 51 des Wasserreglements wird die Tarifordnung für das Rechnungsjahr 2013 wie folgt festgesetzt: Fr. 50.– je m³/h der Nenngrösse des installierten Wasserzählers (2012: Fr. 50.– je m³/h) Mengengebühr: Fr. 2.– je m³ (2012: Fr. 2.– je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs. – je zuzüglich 2,5 % Mehrwertsteuer. Messperiode: ca. Oktober 2011 bis Dezember 2012. Grundgebühr:
c) Abfallgrundgebühren Gestützt auf Art. 9 Ziffer 3 der Abfallverordnung und Art. 4 des Gebührenreglementes zur kommunalen Abfallverordnung vom 31. August 1992 werden die Grundgebühren für 2013 wie folgt festgesetzt: 2013 2012 Wohnungen bis 2½ Zimmer Fr. 120.– Fr. 120.– Wohnungen ab 3 Zimmer Fr. 192.– Fr. 192.– Gewerbebetriebe Fr. 192.– Fr. 192.– Kleingewerbe Fr. 96.– Fr. 96.– – je zuzüglich 8,0 % Mehrwertsteuer. B) Festsetzung der Hundeabgaben 2013 (Gemeinderatsbeschluss vom 16. Oktober 2012) 1. Gestützt auf Art. 23 Hundegesetz (HuG, LS 554.5) wird die Hundeabgabe 2013 unverändert auf Fr. 120.– pro Hund festgesetzt. Die Einschreibe- und Meldegebühr ist in der Abgabe enthalten. 2. Zusätzlich zur Hundeabgabe wird der gemäss § 23 Abs. 2 HuG und § 20 Abs. 1 Hundeverordnung (HuV, LS 554.51) jährlich festgesetzte Kantonsbeitrag von aktuell Fr. 30.– pro Hund verrechnet. 3. Für die Bearbeitung von verspäteten Meldungen nach § 2 Abs. 2 lit. a HuG wird im Sinne von § 18 HuV eine Gebühr von Fr. 20.– erhoben. 4. Von der Hundeabgabe befreit werden die Halterinnen und Halter der im § 25 HuG aufgelisteten Hundekategorien. Rechtsmittel: Gegen die hier publizierten Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Die Beschlüsse liegen im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) auf und können unter www.stallikon.ch eingesehen werden. Stallikon, 23. Oktober 2012
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Am 4. November (11 Uhr) und am 16. November (20 Uhr) liest Walter Hüppi Texte, die unterhaltsame und überraschende Erlebnisse beim Zeichnen schlidern. Brunnenweg 8 8912 Obfelden
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Reppisch: Gehölzpflege für die Natur Die Massnahmen sind laut Kanton Teil der Umsetzung des Ökokorridors Reppisch Ab November 2012 bis März 2013 werden entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli Unterhalts- und Pflegemassnahmen durchgeführt. Die Massnahmen sind Teil der Umsetzung des Ökokorridors Reppisch. Sie dienen der Aufwertung von naturnahen Lebensräumen und der Förderung von bedrohten Tieren und Pflanzen. Im Rahmen der Landschafts- und Gewässerschutz-Landumlegung Stallikon (LGLU) im nördlichen Gemeindeteil Stallikons wurde eine grosszügige Gewässerparzelle für die Reppisch («Ökokorridor Reppisch») ausgeschieden und ein Bewirtschaftungs- und Pflegeplan für die Biotope entlang der Reppisch ausgearbeitet. Der Plan umfasst Massnahmenvorschläge zum Gehölz-, Bach- und Wiesenunterhalt und wird in Zusammenarbeit mit Landwirten, Forstdiensten und der Unterhaltsequipe des Awel schrittweise umgesetzt. Bereits in den letzten Winterhalbjahren wurden verschiedene Arbeiten ausgeführt. Sie werden auch diesen Winter fortgesetzt.
Förderung der Naturvielfalt In den nächsten Monaten werden an ausgewählten Stellen entlang der Rep-
Bachpartien ausgedehnt haben. Diese stellen u.a. für Reptilien, Amphibien und spezialisierte Libellen aber sehr wichtige Entwicklungsräume dar. Von «Sonnenfenstern» profitieren auch seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel Orchideen, die Akelei oder der Gelbe Eisenhut.
Die Strukturvielfalt nimmt zu
Mit den Pflegemassnahmen wird die Struktur- und Lebensraumvielfalt entlang der Reppisch gefördert. (Bild zvg.) pisch Krautsäume und Gehölze gepflegt. In diesem Winterhalbjahr wird besonderes Gewicht auf die Pflege von Krautsäumen entlang und zwischen den Gehölzen gelegt. Damit werden die in den letzten Jahren geschaffenen «Lichtkorridore» offen gehalten, die Besonnung von Riedwiesen verbessert
und die Lebensräume für Libellen, Heuschrecken und Schmetterlinge optimiert. Grosse Gehölzpartien entlang der Reppisch waren einförmig ausgebildet und wenig strukturreich. Die Strauchschicht war zudem oft stark überaltert. Für Vögel und zahlreiche weitere
Erst Führerflucht, dann zur Polizei
Ein Fussgänger ist am frühen Freitagmorgen in Uerzlikon von einem Personenwagen angefahren und schwer verletzt worden. Der fehlbare Lenker meldete sich später bei der Polizei. Kurz vor 1.30 Uhr befuhr ein Automobilist die Rossauerstrasse Richtung Uerzlikon. Auf der geraden Verbindungsstrasse, die über kein Trottoir verfügt, kollidierte er aus unbekannten Gründen mit einem Fussgänger. Der 41-Jährige wurde beim heftigen Aufprall zu Boden geschleudert, wo er schwer verletzt liegen blieb. Der Lenker setzte seine Fahrt fort, ohne sich um das Opfer zu kümmern. Ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer betreute den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungssanitäter, die ihn ins Spital überführten. Einige Zeit später meldete sich der mutmassliche Unfallverursacher, ein 35-jähriger Italiener, bei der Zuger Polizei. Der durchgeführte Atemlufttest verlief positiv; es wurde eine Blutprobe angeordnet. Das betroffene Teilstück der Rossauerstrasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden. (kapo)
Kleintiere sind aber dichte, vielfältig aufgebaute Strauchbestände unterschiedlichen Alters als Niststandorte und Unterschlüpfe unverzichtbar. Auch wurde festgestellt, dass sich die Gehölzbestände entlang der Reppisch in den letzten Jahrzehnten stark auf Kosten von gut besonnten Ufer- und
Die stattfindenden Pflegearbeiten stützen sich auf biologische Abklärungen ab und erfolgen gezielt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von vorhandenen Lebensgemeinschaften. Die Erfahrungen mit den in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen zeigen, dass auftretende «Wunden» in den Gehölzen bald verheilen, die Strukturvielfalt erhöhen und mithelfen, seltene Tiere und Pflanzen entlang der Reppisch zu fördern. Ohne gezielte Pflegemassnahmen drohen verschiedene dieser Arten ihren Lebensraum und ihre Nischen zu verlieren. Um den Eingriff naturverträglich zu gestalten, werden die im Pflegeplan angeregten Massnahmen im Gehölzbereich der Reppisch zudem nicht alle gleichzeitig, sondern räumlich und zeitlich gestaffelt über mehrere Jahre verteilt vorgenommen. Ebenso wird eine fachliche Begleitung durch eine speziell eingesetzte Arbeitsgruppe gewährleistet. (pd.)
Der letzte Flohmarkt des Jahres in Affoltern Von der Lampe bis zu den Textilien, von Spielsachen über Bilder bis zum Geschirr: Der Flohmarkt auf dem Kronenplatz in Affoltern war wiederum geprägt von grosser Vielfalt. Schnäppchenjäger machten sich bereits kurz nach Eröffnung auf, wühlten, suchten – und feilschten um den Preis. «Kann ich das für einen Franken haben?». «Nein, ich muss fünf Franken haben». So ging das den ganzen Tag. Nicht alle zwängten sich in purer Kaufabsicht durch die dichten Reihen. «Der läuft jetzt sicher schon zum fünften Mal am Stand vorbei», war von einer Anbieterin zu hören. Wer mehrere Runden drehte, dem bot sich immer wieder Neues. (-ter.)
wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Ernst Vollenweider-Fritschi, wohnhaft in Obfelden, feiert morgen Mittwoch, 24. Oktober, den 80. Geburtstag. Zum «Runden» gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.
Was kostet der Spiegel? anzeige
Zum 80. Geburtstag In Stallikon darf am Donnerstag, 25. Oktober, Johann Muggli-Fortschegger seinen 80. Geburtstag feiern. Zu diesem Festtag herzliche Gratulation, gute Gesundheit, viel Freude und Wohlergehen auch fürs neue Lebensjahr.
In der Stiftung Solvita Götschihof in 8914 Aeugstertal finden Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung einen Arbeits- und Wohnplatz. Für unsere Kundengärtnerei suchen wir per 1. Januar 2013 oder nach Vereinbarung eine/n
Landschaftsgärtner/in (80 bis 100%) Zu Ihren Aufgaben gehören: – Ausführen sämtlicher Arbeiten in den Bereichen Gartenunterhalt, Umgestaltungen und Liegenschaftsunterhalt – Anleiten, Führen, Begleiten und Fördern der betreuten Mitarbeitenden Sie bringen mit: – Eine abgeschlossene Ausbildung als Landschaftsgärtner/in – Einige Jahre Berufserfahrung – Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen mit einer Behinderung – Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und persönliches Engagement – Führerschein Kat. B Wir bieten Ihnen: – Eine anspruchsvolle, spannende und vielseitige Aufgabe – Eine offene und freundliche Atmosphäre – Selbstständiges und vielseitiges Aufgabengebiet – Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen im Rahmen der kant. Richtlinien, Weiterbildungsmöglichkeiten Fühlen Sie sich angesprochen? Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 15. November 2012 an: Stiftung Solvita Kundengärtnerei Götschihof Herrn Markus Feil, Leitung Götschihof 8914 Aeugstertal Für weitere Fragen nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf mit Herrn Willi Schneebeli, Leiter Kundengärtnerei, Telefon 044 735 58 21, www.solvita.ch Wir suchen in unsere Bäckerei/ Café-Konditorei eine wenn möglich branchenkundige
Das Auf und Ab wird andauern Finanz- und Wirtschaftsausblick am Herbst-Apéro der UBS AG Affoltern Zwei hochrangige Experten sprachen am Donnerstagabend im Kasinosaal zur gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftslage. Dass die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden ist und Anleger vermehrt schwierige Entscheide zu treffen haben, ist das grob zusammengefasste Fazit ihrer Referate. ................................................... von martin mullis Der Chefökonom und Chief Investment Officer der UBS Schweiz, Dr. Daniel Kalt, kam in seinem Referat sehr schnell auf den Punkt. Zwar hätte sich die grosse Aufregung in der Finanzkrise etwas beruhigt, ausgestanden sei sie deshalb jedoch noch lange nicht, stellte der Finanzexperte fest. Mit einem Blick in die Vergangenheit zeigte er die doch äusserst komplexen Mechanismen der Finanzwelt auf. Es gelang ihm mit anschaulichen Vergleichen, die konjunkturelle Entwicklung in Europa aufzuzeigen, wo vor allem die südlichen Peripherieländer mit hartnäckigen Problemen zu kämpfen haben. Daniel Kalt kann für den Euro keine gute Prognose stellen. Im Grunde genommen sei der Euro eine Fehlkonstruktion, welche vermutlich auch in den nächsten zehn Jahren bestehen bleibe. Er stellt allerdings infrage, ob Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal dann noch der Währungsunion angehören. Grundsätzlich dürften das Auf und Ab der Aktienmärkte und die damit zusam-
menhängenden Finanzprobleme noch Jahre andauern. Die Staatsverschuldung in den genannten Ländern werde weiter steigen, allein eine Stabilisierung benötige mindestens eine Zeit von drei Jahren. Für einen wirklichen Abbau der Schulden seien gut und gerne 25 Jahre notwendig. Daniel Kalt kam auch auf die Problematik der Altersvorsorge zu sprechen, wo neben den schlechten Anlagerenditen auch die Tatsache der stetig steigenden Lebenserwartung die Pensionskassen in grosse Schwierigkeiten bringen. Zu den Ratschlägen und dem Ausblick bezüglich der Anlagewahl verwies er auf den nachfolgenden Referenten, hielt jedoch fest, dass die UBS in Bezug auf ihre im Frühjahr ausgesprochenen Empfehlungen eine durchaus positive Bilanz ziehen darf.
Nur verhaltene Anlageempfehlungen Executive Director und Investment Product Specialist Dr. Christoph Bassenge entschuldigte sich zu Beginn seiner Ausführungen erst einmal für sein lupenreines Hochdeutsch. Zu gerne hätte er im Zürcher Dialekt gesprochen, zumal er zu Beginn seines Aufenthaltes in der Schweiz auch überzeugt war, «Züritüütsch» schnell und einfach zu lernen. Immerhin seien die Unterschiede ja klein, hiesse doch das Taschenmesser Sackmesser und das Taschengeld Sackgeld. Der Blick eines Kollegen, den er bat, ihm doch schnell seinen Sackrechner auszuleihen, habe ihn dann eines Besseren belehrt. Damit war dann jedoch das Potenzial für Scherze praktisch ausge-
Komplexe Probleme von hochrangigen Experten erklärt: Dr. Daniel Kalt, Managing Director UBS (links) und Dr. Christoph Bassenge, Executive Director UBS. (Bild Martin Mullis)
schöpft. Seine Ausführungen zu mehr oder weniger attraktiven Investitionen gaben den gut 160 Kundinnen und Kunden der UBS im Kasinosaal jedenfalls nicht gerade Anlass zu überbordender Fröhlichkeit. Christoph Bassenge tat sich eher schwer mit konkreten Anlageempfehlungen. «Meiden Sie Staatsanleihen, eher nicht in Fremdwährungen investieren, alternative Anlagemodelle prüfen und Gold ist
Kleider guten Gewissens entsorgen Textilsammlung im Knonauer Amt Ausgediente Kleider, Schuhe und Haushalttextilien gehören keinesfalls in den Abfallsack. In die rot-weissen Texaid-Säcke gefüllt, werden gut 95 Prozent auf verschiedene Weise weiterverwendet. Heute Dienstag und morgen Mittwoch sammelt Texaid im Säuliamt die Altkleidersäcke ein. Bekleidung, die einem nicht mehr passt oder nicht mehr gefällt, findet ihren besten Weg, wenn man sie der Texaid-Sammlung übergibt. Die rot/weissen Säcke, die jetzt wieder in allen Haushalten landen, werden am aufgedruckten Sammeltag eingesammelt, an den nächsten Güterbahnhof gefahren und umweltfreundlich per Bahn nach Schattdorf im Kanton Uri spediert. Dort steht das europaweit modernste Textilsortierwerk. Das Sortieren garantiert einen ökologisch sinnvollen Umgang mit den anvertrauten Kleiderspenden: Gut erhaltene, noch tragbare Bekleidung findet in wirtschaftlich schwachen Ländern, in denen fabrikneue Kleider für den Grossteil der Einwohner ein Luxus sind, neue Besitzer. Gut 60 Prozent macht dieser Secondhand-Anteil am gesamten Sammelvolumen aus. Ungefähr 15 Prozent sind defekte Baumwollsachen, die im ungarischen Putzlappenwerk von Texaid zu Industrie-Putzlappen geschnitten werden. Etwa 20 Prozent machen schwere und nicht mehr tragbare Wollsachen aus, die in Recyclierwerken neu aufbereitet zum Beispiel als Wolldecken, Isoliermatten oder sogar als Recycling-
anteil in neuen Wollkleidern weitere Verwendung finden. Nicht recyclierbar sind die neuen Hightech-Stoffe wie zum Beispiel Faserpelze, Vliesjacken, Ski- und Outdoor-Bekleidung aus beschichteten Materialien wie Goretex. Ist diese Bekleidung beschädigt und nicht mehr tragbar, kann sie nur noch entsorgt werden; eine Wiederaufbereitung des Materials ist nicht möglich. Leider finden sich auch immer wieder textilfremde Materialien in den Sammelsäcken: Kleiderbügel, Spielzeug, Haushaltutensilien und sogar kleinere defekte Küchengeräte. All das muss kostenpflichtig entsorgt respektive der entsprechenden Recyclingorganisation zugeführt werden. An Texaid sind zur Hälfte die sechs Hilfswerke Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Kolping Schweiz, Solidar Suisse (vormals Schweizerisches Arbeiterhilfswerk) und das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS beteiligt. Sie und ihre sogenannten Basisgruppen – regionale Samaritervereine und Kolpingfamilien – erhalten den Grossteil des erwirtschafteten Nettoerlöses. In den letzten zehn Jahren waren dies über 25 Millionen Franken, die wiederum für humanitäre Zwecke hierzulande eingesetzt wurden.
Strassensammlung Säuliamt: Dienstag, 23. Oktober: Ebertswil, Hauptikon, Hausen inkl. Vollenweid und Türlen, Kappel, Rifferswil. Mittwoch, 24. Oktober: Affoltern, Bonstetten, Obfelden, Ottenbach, Wettswil, Zwillikon. Infos: www.texaid.ch.
Immobilien vorzuziehen», so seine sehr rudimentär zusammengefassten Ratschläge. Jeder Anleger sollte sein Portfolio entsprechend strukturieren und dabei Nominalwerte wie den allgemeinen Geldmarkt, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen den Realwerten wie Gold, Öl oder Immobilien gegenüberstellen und vorsichtig abwägen. Die ausführlichen Referate, aber sicher auch die hohe Komplexität der
Themen generierten zum Schluss nur wenige Fragen aus dem Zuhörerkreis. Erstaunlich jedoch, dass ganz offensichtlich die Kunden der UBS das Vertrauen in ihre Bank zurückgewannen. War doch im Kasinosaal weder Kritik zu überrissenen Boni noch zu Abzockermethoden und schon gar nicht zur mangelnden Aufsicht von Milliarden verspekulierenden Mitarbeitern zu hören.
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Max Künzli Malergeschäft Baarerstr. 41, Rossau 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 03 01 www.maler-kuenzli.ch - sämtliche Maler- und Tapezierarbeiten - Mineral- und Kunststoffputze - Gerüstbau
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Erfolgreiche Wettswiler Künstlerin mit kroatischen Wurzeln Nada Schönenberger in Meisterschwanden und Innsbruck Nada Schönenberger feierte 2012 einen runden Geburtstag und die Künstlergruppe Kravata, deren Mitglied die Wettswiler Künstlerin seit Jahren ist, begeht das 20Jahre Jubiläum. Im Herbst stehen drei Ausstellungen auf dem Programm: Meisterschwanden, Innsbruck und Lengnau. ................................................... von regula zellweger Bereits zu Beginn des Jahres erlebte Nada Schönenberger einen Höhepunkt. Anlässlich ihrer Ausstellung im kroatischen Generalkonsulat in Zürich kam sie in Kontakt mit Pippilotti Rist und genoss den Austausch mit der bekannten Künstlerin. Mitglieder der seit 20 Jahren bestehenden Künstlergruppe «Kravata», einer Vereinigung von in der Schweiz lebenden kroatischen Künstlern, stellen regelmässig im Konsulat ihres Heimatlandes aus.
Kunst-Forum-International Das Kunst-Forum-International Meisterschwanden ist eine Künstlervereinigung, die an nationalen und internationalen kulturellen Aktivitäten teilnimmt, Beziehungen und Zusammenarbeit fördert und realisiert sowie Aus-
stellungen im Austausch mit anderen in- und ausländischen Organisationen veranstaltet. Wiederum unter den am diesjährigen Swiss Artist Contest teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern ist Nada Schönenberger. Bereits vor Jahren bestimmte der organisierende Galerist, die Werke auf die Mangostanafrucht zu beziehen. Obwohl der Bezug 2012 nicht mehr gefordert ist, bleibt Nada Schönenberger bei ihrer Mangostana-Begeisterung, die sie «Mangostanamanie» nennt.
Kraft aus der Mangostana Das ausgestellte Werk von Nada Schönenberger in Meisterschwanden zeigt einen stehenden Kubus, in den eine Mangostanafrucht eingearbeitet ist. Eine auf einer Männerhand ruhende Frauenhand liegt auf dem Kubus. «Message» nennt die Künstlerin diese Skulptur. Eine andere Skulptur, benannt «Message on the Bottle», zeigt in einer aufgerissenen Flasche eine Hand, die nach oben deutet, auf eine auf dem Flaschenhals sitzende Mangostana. Für Nada Schönenberger sind diese Werke voller Symbole, die in Bezug zur aktuellen Lebenssituation stehen. Soeben ist sie aus ihrem Haus in eine Wohnung umgezogen, wo sie gleich zwei Ateliers einrichtet, eines
für die gröberen Arbeiten mit Gips, das andere für die feinen Arbeiten wie Malen, Zeichnen, Arbeiten mit Ton und Wachs.
Ruf nach Innsbruck Während sich Nada Schönenberger als Mitglied in der Künstlervereinigung in Meisterschwanden bewerben musste, freut es sie besonders, dass nun ein Galerist aus Innsbruck sie einlud, zu seinem 30-Jahre-Galeriejubiläum ihre Werke auszustellen. Gleich mit zwölf Skulpturen wird sie in der Galerie Bertrand Kass präsent sein. Zu sehen sind Werke aus Ton, Aluminium und aus Bronze. Neben figürlichen Darstellungen spielen Kugeln eine wichtige Rolle – auch ein Thema, das die Künstlerin seit Jahren beschäftigt. Bereits ist Nada Schönenberger im Galerie-Katalog 2012 bis 2014 mit ihren beiden Bronze-Skulpturen «Amor» und «Message on the Bottle» vertreten.
Kleine Formate Auf die Frage nach dem aktuellen Thema lacht Nada Schönenberger und zieht aus der Hosentasche eine Zündholzschachtel. Sie klaubt drei Skulpturen heraus, kleine Steine zusammengeleimt zu einer quasi dreidimensionalen Skizze. Die Miniatur-Skulpturen
Nada Schönenberger mit drei ihrer Werke, die in Innsbruck ausgestellt werden. (Bild Regula Zellweger)
sind zwar klitzeklein, aber man kann sie sich auch riesengross vorstellen. «Alles was klein ist, kann man vergrössern», lacht die Künstlerin. Sie lässt beispielsweise einige ihrer Skulpturen in dreifacher Grösse von einem Bildhauer in Kroatien realisieren. Auch das Thema «Miniatur» hat mit der Lebenssituation zu tun. Nada Schönenberger möchte nach dem runden Geburtstag «ernten», schauen, was sich an Ausstellungen ergibt und neben der Kunst Klavier spielen, schrei-
ben, Gäste empfangen – nach dem Lustprinzip leben und in einen ruhigeren Rhythmus kommen. Informationen: www.nadalino.ch. Swiss Artist Contest 2012, Ausstellung im Kunst Forum International, Seefeldstrasse 10, 5616 Meisterschwanden. 13. Oktober bis 10. November 2012, www.kunstforuminternational.ch. – Ausstellung in der Galerie Bertrand Kass, Innsbruck, 9. bis 22. November 2012, www.galerie-kass.at. – Ausstellung von «Kravata» im Dorfmuseum Lengnau, 1. bis 16. Dezember 2012, www.dorfmuseumlengnau.ch
«2½-Dimensionales und mehr» Tom Künzler stellt in Zug aus Nicht ganz 3-D und doch mehr als zweidimensional sind die detailreich gestalteten Arbeiten von Tom Künzler, Künstler aus Mettmenstetten. Tom Künzler zeigt Erinnerungsbilder, die den Betrachter für sich vereinnahmen. Aus der Werbung stammend, schafft der Künstler gross- und kleinformatige Fotoretouchen von Orten, wie dem Plattenladen, von Strassen und Häuserzeilen oder von Rockkonzerten, die durch eine aufwendige Collagetechnik zu erlebbar gemachten Welten werden. Den einen oder anderen bekannt durch den Publikumspreis am Baarer
Kunstmarkt 2011, zeigt Tom Künzler nun einen Überblick über sein bisheriges Schaffen. Parallel zur Ausstellung in der Altstadthalle wird zeitgleich in Zürich, ein weiteres Werk vom Künstler in der Schaufenstergalerie «Die Werbefläche» gezeigt.
Ausstellung in der Altstadthalle Zug von Tom Künzler: 24. bis 30. Oktober 2012. Vernissage: 24. Oktober 18 bis 21 Uhr. Finissage: 30. Oktober 18 bis 20 Uhr. Öffnungszeiten: Täglich 14 bis 18 Uhr. Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Der süssliche Geruch von Cannabis steigt in die Nase, unverkennbar. Eine Gruppe junger Leute steckt die Köpfe zusammen. Es könnte vor einer Konzerthalle, im Stadtpark oder am Abend auf dem Schulhausplatz sein. Dieser Geruch fällt noch immer auf, ist aber lange nicht mehr so aussergewöhnlich wie noch vor zwanzig Jahren. Auch Eltern sind nicht mehr so schockiert, wenn ihre jugendlichen Kinder kiffen. Es ist keine Ausnahme mehr. Eine gewisse Gewöhnung ist festzustellen. In den letzten Jahren wurde es auch in der Öffentlichkeit eher ruhig um das Thema Cannabis. Die Frage, ob der Konsum legalisiert werden oder illegal bleiben soll, scheint nicht mehr zentral. In der Praxis zeigt sich ein gewisses Mass an Toleranz. Diese Grauzone ist für uns Präventionsfachleute anspruchsvoll: Wie können wir in diesem Umfeld Aufklärungsarbeit leisten, über Risiken informieren, uns für den Jugendschutz einsetzen? Als Anfang September in Dietikon die internationale Hanfmesse «CannaTrade» stattfand, wurde das Thema in der Presse – zumindest im Kanton Zürich – wieder präsent. Nebst Produkten, die Hanf enthalten und Literatur zum Thema, wurden auch Utensilien für den Eigenanbau von Cannabis angeboten. Ist es nicht erstaunlich, wenn nicht widersprüchlich, dass in einem Land, in dem Konsum, Anbau und Handel von Cannabis verboten ist, problemlos Utensilien für den Eigenanbau gekauft werden können? Für uns ein Anlass, an dieser Messe präsent zu sein. Wir wollten uns ein eigenes Bild dieser Veranstaltung machen und den Dialog mit den BesucherInnen suchen. Ein Fragebogen half, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. So erfuhren wir einiges über ihre Erfahrungen mit Cannabis und ihre Haltung dazu. Das Wissen über die Wirkungen von Cannabis war sehr unterschiedlich: von
hoch differenziert bis rudimentär und aus der Sicht von uns Präventionsfachleuten verharmlosend. Wir nutzten die Gelegenheit, um Cannabis-Konsumierende über mögliche Risiken zu informieren. Denn es ist klar: Es gibt keinen Drogenkonsum ohne Risiko. Diese Erkenntnis machte auch ein 21jähriger Messebesucher, der bereits seit seinem 14. Lebensjahr mit Cannabis vertraut ist. Während der Lehre rollte er sich jeden Abend einen Joint. Rückblickend beurteilt er die Haltung seiner Eltern seinem Konsum gegenüber als zu lasch. Er hat erkannt, dass Cannabis – wie auch Alkohol – die Entwicklung des noch jungen Hirns sehr ungünstig beeinflusst. Nach seiner eigenen Erfahrung nehmen das Konzentrationsvermögen und die Lernfähigkeit ab und die Gedächtnisanzeige
leistung wird beeinträchtigt. Mittlerweile beschränkt er seinen CannabisKonsum aufs Wochenende und fühlt sich besser. Er ist offen, noch mehr darüber zu erfahren, wie er seinen Konsum reduzieren und Risiken möglichst vermeiden kann. Wer mehr über Wirkung und Risiken von Cannabis erfahren will – empfohlen seien folgende Websites: www.suchtpraevention-zh.ch (Information zu Cannabis und Selbsttest) www.feel-ok.ch (speziell für Jugendliche: Infos und Cannabis-Check) Franzisca Schaub, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon Informationen: Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, Grabenstr. 9, Schlieren, Telefon 044 733 73 67 www.supad.ch,
Rätsel nicht erklären, sondern erfinden «Kunst in Hausen» – 28 Künstlerinnen und Künstler stellen bis 28. Oktober im Gemeindesaal Weid aus Von der Bleistiftzeichnung über die Maske bis zur Aquarell, Collage und Textilkunst: 28 Künstlerinnen und Künstler stellen im Rahmen von «Kunst in Hausen» bis zum 28. Oktober im Gemeindesaal Weid in Hausen aus.
Rahmenprogramm Dienstag, 23. Oktober, ab 15 Uhr: Kunstgewerbemarkt im Foyer der Ausstellung. Mittwoch, 24. Oktober, 19.30 Uhr: Offenes Singen mit dem Oberämtler Chor Hausen im Foyer. Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr: Vortrag von Hanswalter Graf über seine Projekte «Bauhausen» und «Vespa-Jet» (Kunst am Meilihof in Ebertswil). Samstag, 27. Oktober, 15 bis 18 Uhr: Mit Kindern in die Farbe eintauchen. Kinder ab 3 Jahren malen mit Angelica Bär. Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr: Ehrung der jungen Künstlerinnen und Künstler. Rückgabe der Bilder aus dem Malevent «Mein Lieblingsplatz». In der Ausstellung wird das Künstlercafé während der gesamten Öffnung vom Meilihof geführt. Öffnungszeiten der Ausstellung: Täglich von 15 bis 20 Uhr. Sonntag, 28. Oktober, 13 bis 18 Uhr.
................................................... von werner schneiter Lanciert wurde die Vernissage am vergangenen Samstag mit dem Musiktrio «Jazz ,n so», dem Sandra SiegfriedMaurer, Matti Schumacher und Adrian Siegfried angehören. Die Eröffnung in Worten begann Gemeinderat und Kulturvorstand Georges Köpfli mit einem Zitat von Friedrich Glauser: «Schauen, schauen, schauen! Und nie das Erstaunen vergessen. Wir sind nicht da, um zu richten. Wir sind da, um zu erzählen. Nicht um Rätsel zu erklären, wir müssen sie erfinden. Die Lösung ist immer irrelevant.» Damit schuf Köpfli die Verbindung zu einem zweiten kulturellen Ereignis im Säuliamt, weil die Aemtler Bühne dieses Jahr ein Stück von Glauser zur Aufführung brachte.
«Nicht da, um zu richten» «Schauen und nie das Erstaunen vergessen» – ein Aussage, die mit Blick auf Glausers bewegtes Leben eine besondere Bedeutung erhält. Rätsel nicht erklären, sondern Rätsel lösen: Damit lässt sich der Bogen zu den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern spannen. Sie erzählen über ihre Werke Geschichten, lassen uns teilhaben an ihren Emotionen, an ihrer Sicht auf die Welt. Stehen wir vor ihren Werken, so könne es passieren, das man vor dem, was vordergründig zu sehen sei, die Lösung des Rätsels erahnen würde. Es gehöre zur bildenden Kunst, dass man als Betrachter auch seine ganz persönlichen Interpretationen in ein Kunstwerk legen dürfe, so Georges Köpfli. Mit der Aussage Glausers «wir sind nicht da, um zu richten», meine er wohl, dass wir uns von gängigen Beurteilungskriterien lösen sollten – dies auch mit Blick auf «Schauen und Staunen». So könne es passieren, dass ein Werk auch eine ganz besondere Anziehung ausübe. Zwei Drittel der Ausstellenden in Hausen seien Frauen – auf den ersten Blick nichts Besonderes, aber mit Blick auf die Kunstgeschichte keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Georges Köpfli zitierte in diesem Zusammenhang den angesehenen Archi-
Albert Stoll schnitzt seit 15 Jahren Masken. Sie haben einen eigenen Charakter, sind aber – der positiven Lebenseinstellung entsprechend – nie böse.
Ausstellungsorganisatorin Vera Stoll (links) ist mit Hardanger Stickerei präsent. Elisabeth Jacob: Acryl, Mischtechnik.
tekten, Möbeldesigner und Zeichner Bruno Paul. Dieser publizierte vor 110 Jahren in einem Satireblatt einen schrulligen Landschaftsmaler, der eine hagere, ihm bei der Arbeit zusehende Schülerin abfertigt: «Wissen Sie Fräulein, es gibt nur zwei Arten von Malerinnen: die einen möchten heiraten und die andern haben auch kein Talent». Damit traf er den Nerv der Zeit. Männer wehrten sich gegen solch «fehlgeleitete Töchter», die Zugang zu Akademien forderten. Kunst war damals eben eine männliche Domäne.
mit Kunstschaffenden, die man aus dem Alltag im Dorf kenne und nun eine ganz besondere Seite ihrer Persönlichkeit zeigten, sagte der Kulturvorstand. «Das macht die Vielfalt und das Einmalige der Ausstellung ‹Kunst in Hausen› aus».
Köpfli zitierte in diesem Zusammenhang auch die Aussage einer Künstlerin aus New York, wonach im Metropolitan-Museum weniger als 5 Prozent der ausgestellten Werke von Frauen sind, aber 85 Prozent der ausgestellten Akte Frauen zeigen. Die Ausstellung in Hausen stehe aber für eine Zeit, in der Frauen selbstbewusst nach aussen treten und ihr künstlerisches Schaffen einer breiten Öffentlichkeit präsentierten. Die Ausstellung mit Frauen und Männern ermögliche eine persönliche Begegnung
Keine jurierte Ausstellung Die Vielfalt der Ausstellung ist beeindruckend. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass der Kreis der alle drei Jahre stattfindenden Ausstellenden er-
weitert wurde. Neben Hausemer Kunstschaffenden wurden auch solche aus Aeugst, Rifferswil und Ebertswil eingeladen. «Qualifikationskriterien» für die Ausstellung bestehen nicht. «Wir haben hier 28 talentierte Künstlerinnen und Künstler, die mit viel Elan an der Arbeit sind. Die Qualitätsfindung hat sich von selbst entwickelt. Eine solche Ausstellung kann man nicht jurieren», sagte Vera Stoll, Hauptverantwortliche für die Ausstellung, die selbst ihre Hardanger Stickerei präsentiert.
Auf der Suche nach dem Vertrauen Grossmünster und Kloster Kappel – Begegnungen zum Reformationssonntag Vertrauen kann nicht aus eigener Kraft hergestellt werden. Es ist ein Geschenk, das sich aus der Beziehung entwickelt. Welche Rolle spielt Vertrauen in unserm heutigen Zusammenleben? Die Veranstaltungen zum Thema «Treu und Glauben» gehen dieser aktuellen Frage nach. Treu und Glauben bedeutet Verlässlichkeit und Vertrauen. Gehören diese Werte noch zu unserm Alltag? Was haben sie für eine Bedeutung für unser Leben? Was für einen Stellenwert in der heutigen Gesellschaft? Das Kloster Kappel, das Pfarrkapitel Affoltern am Albis und die Kirchgemeinde Grossmünster Zürich organisieren zum Reformationssonntag Veranstaltungen zum Thema «Auf Treu und Glauben». Zusammen mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche, Politik, Medien, Wirtschaft und Medizin wird diesen brisanten Fragen nachgegangen. Die Anlässe in Zürich und Kappel leisten einen Diskussionsbeitrag zu einem hochaktuellen ethischen Thema, das viele Menschen beschäftigt.
Vertrauen – ein Geschenk Dr. med. Daniel Hell, Professor für Psychiatrie, hat sich intensiv mit Fragen um das Grundvertrauen auseinandergesetzt. In seinem Buch «Depression als Störung des Gleichgewichts» schreibt er dazu: «Auch die neuere empirische Forschung findet Belege dafür, dass Selbstvertrauen von der Empathie der Mitmenschen abhängig ist. Vertrauen lebt von andern. Vertrauen
ist – wie im Christentum poetisch gesagt wird – ein Geschenk der Liebe.» Und am Ende des Kapitels betont er: «Vertrauen ist weder ein angeborenes Geschick noch selbst entwickelte Eigenschaft. Das Vertrauen entfaltet sich in der Beziehung zwischen Ich und Du.» Daniel Hell wird die Veranstaltungen zum Reformationssonntag mit Gedanken zur Vertrauensfrage eröffnen. Im Interview erklärt er, was für ihn «Treu und Glauben» bedeutet, was ihn mit dem Christentum verbindet und was die Kirche, die Gesellschaft und jede/r Einzelne zu einer Vertrauensbasis beitragen kann. Zum diesjährigen Reformationssonntag steigen Sie auf die Kanzel des Grossmünsters und referieren zum Thema «Das Kreuz mit sich selber – Die Vertrauensfrage heute». Woraus speist sich Ihr eigenes Vertrauen? Daniel Hell: Vertrauen ist ein
wichtiges Thema in einer Zeit, in der es sonst meistens um Machbares und um Erfolg und Gewinn geht. Vertrauen ist kein Besitz, es ist ein Geschenk, das aus der Beziehung heraus entsteht. Es hat also mit Bindung und Vertrautheit zu tun. Ich selber habe in meiner Familie viel Vertrauen erfahren. Und ich erlebe in meinem Beruf, dass sich mir – wie andern Therapeuten – verschiedenste Menschen anvertrauen. Dabei zeigt sich, wie gross in unserer Gesellschaft das Bedürfnis nach Vertrauen ist. Was hat «Treu und Glauben» für Sie persönlich für eine Bedeutung? Schwer zu sagen. Das ist eigentlich ein Rechtsbegriff, der aus dem Lateinischen kommt: Bona fides. Näher liegt mir, von Verlässlichkeit und Vertrauen zu reden. Ist das nicht dasselbe?
Tagungsprogramm vom 2. bis 4. November 2012 Den Auftakt der Tagung macht Dr. med. Daniel Hell mit einem Vortrag im Grossmünster zum Thema «Das Kreuz mit sich selber – Die Vertrauensfrage heute». Der Anlass wird vom Collegium Musicum und Collegium Vocale Grossmünster musikalisch umrahmt. Am Samstag findet die Fortsetzung im Kloster Kappel statt mit Referaten von Prof. Dr. theol. Pierre Bühler und Prof. Dr. iur. Regina Aebi-Müller. Workshops mit der Kommunikationsberaterin Isabel
Baumberger, dem Unternehmer Dieter Pestalozzi und alt Regierungsrat Markus Notter sowie ein Podiumsgespräch runden den Samstag ab. Der Höhe- und Schlusspunkt sind die Festgottesdienste im Grossmünster Zürich und in der Klosterkirche Kappel am Albis. Eine Anmeldung ist nur für den Workshop am Samstag erforderlich. Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 87 84.
500 Jahre Kirche Stallikon (4) Im Rahmen der 500-Jahre-Feier der Kirche Stallikon vom 3. und 4. November sind am Aufgang vom Pfarrhaus zur Kirche bleibende Tafeln angebracht worden. Sie zeigen Wissenswertes aus der bewegten Geschichte des Kirchen-
baus. Die Bevölkerung ist zur Besichtigung der 2009 renovierten Kirche eingeladen. Während der täglichen Öffnungszeiten von 10 bis 17 Uhr können in einem Fotobuch alle Ausstellungsdokumente eingesehen werden.
Nein. Vertrauen ist der Boden, die Grundlage, die – wie ich schon sagte – nicht gelernt werden kann, sondern aus der Beziehung wächst. Verlässlichkeit hingegen ist machbar. Ich erlebe, dass viele Menschen ihre fehlende Vertrauensbasis mit extremer Verlässlichkeit kompensieren. Die Katastrophe tritt aber dann ein, wenn sie trotz aller Bemühungen an einer Aufgabe scheitern. Dann fehlt ihnen die Grundlage, das Vertrauen in sich und in die andern. Wie kommen wir zu diesem Vertrauen? Heute besteht ein Trend zur Selbstverwirklichung, leider auch zum Narzissmus. Die berufliche und private Konstanz nimmt ab. Dann wird die Vertrauensbildung zur umso grösseren Herausforderung. Denn in einer guten Bindung aufwachsen und ein sicheres Zuhause haben, das sind die besten Voraussetzungen für das Selbstvertrauen.
Prof. Dr. med. Daniel Hell. (Bild mv.) der Politikverdrossenheit wirken.
Aber es gibt doch viele Menschen, die keine gute Familie erleben können. Hier sehe ich eine Aufgabe der Kirche, zum Beispiel Gruppen und Kreise anzubieten, wo Vertrauen erlebt werden kann. Die Kirche hat meiner Meinung nach eine wichtige diakonische und religiöse Aufgabe. Diese soll sie wahrnehmen, und zwar authentisch und mit christlicher Nächstenliebe. Das macht die Stärke der Kirche aus.
Kennt die junge Generation Verlässlichkeit und Vertrauen überhaupt noch? Ich sehe das nicht so pessimistisch. Die heutigen Jugendlichen spüren den Schwund sozialer Werte und kompensieren ihn. Ich beobachte, dass persönliche Beziehungen und Freundschaften unter ihnen eine sehr grosse Rolle spielen.
Und die Politik? Die Politik ist ebenso gefordert, etwa in der Familien- und Schulpolitik. Wenn Politikerinnen und Politiker glaubwürdig sind, können sie das Vertrauen in die Gesellschaft fördern und
für Klinische Psychiatrie. Er leitet das Kompetenzzentrum «Depression und Angst» an der Klinik Hohenegg in Meilen. Marianne Voss ist Journalistin und Kommunikationsfachfrau. Sie wohnt in Kappel.
Der nasse Herbst drückt die Ernte Die Erntesaison hat ihren Zenit überschritten. Dank guten Bedingungen im Frühling und im Sommer fällt die Bilanz neutral bis gut aus. Rekordmengen werden keine vermeldet.
«Es hat noch etwas Mais zu ernten», hiess es am Freitag etwa beim landwirtschaftlichen Lohnunternehmen von Ernst Höhener in Obfelden. Der Mähdrescher sollte allein an diesem Tag in fünf Dörfern zum Einsatz kommen.
Herbstzeit ist Erntezeit. Immer noch herrscht Hochbetrieb auf den Bauernhöfen im Knonauer Amt. Der grösste Teil ist zwar eingebracht, der Schlussspurt steht aber vielerorts noch bevor.
«Der Frühling und der Sommer waren perfekt», blickt der Obfelder Gemüsebauer Roland Moser aufs Landwirtschaftsjahr 2012 zurück, «es hat immer zum rechten Zeitpunkt geregnet.» Weiter blieben seine Gemüse-
kulturen vom Hagel verschont. Im September sollte sich das Blatt dann allerdings wenden: Doppelt so viel Niederschlag als üblich – das wirkte sich vielerorts auf die Qualität aus, Folgen waren etwa Fäulnispilze. Den Herbstsalaten hätten im September die warmen Tage gefehlt, so Moser. Das Resultat sind 50% Einbussen in diesem Bereich im Vergleich zu anderen Jahren. Am Freitag brachten die portugiesischen Gastarbeiter von Roland Moser in Ottenbach Lauch und Sellerie ein. Auch hier wirkt sich der nasse Herbst noch aus: Morastiger Boden er-
schwerte die Erntebedingungen. Doch beliebig lange zuwarten kann man nicht: «Bis zum 10. November muss geerntet sein», so Moser. Was bis dann nicht vom Feld ist, droht in den frostigen Nächten kaputt zu gehen.
Wenig wässern und kaum Schädlinge «Wir hatten dieses Jahr keine Probleme», zieht Ueli Häusler, Chefgärtner im Werk- und Wohnhaus zur Weid, Bilanz. Immer wieder als Problem erwies sich bei ihm in Vergangenheit der Mangel an Wasser, doch 2012 gab es kaum Bedarf, zu wässern und
Schädlinge blieben ebenfalls fern. Von einer «mittleren bis guten Ernte» spricht Maja Stähli, Obstbäuerin in Zwillikon. «Damit die Äpfel Farbe bekommen, brauchen sie im Herbst warme Tage und kühle Nächte», erklärt sie. Genau daran hat es dieses Jahr allerdings gemangelt. Insbesondere bei den Jonagold-Äpfeln galt es deshalb wiederholt die Reihen durchzugehen und jeweils die farbigen Früchte abzulesen. Und wenn die Farbe trotzdem nicht stimmt, so gibt es zumindest gutes Mostobst – welches Familie Stähli teilweise selbst verwertet.
Rolle der Medien in der Demokratie Wie bereits angekündigt, ist der Verleger und Chefredaktor der Weltwoche am 25. Oktober ab 20 Uhr zu Gast im Saal des Landgasthofs Krone in Hedingen. Zweifellos erwartet die Besucher eine interessante Begegnung. Roger Köppel, 47 jährig, hat seine journalistische Tätigkeit 1985 bei der NZZ begonnen und war dort während sieben Jahren in verschiedenen Ressorts tätig. Bevor er dann sein Studium in politischer Philosophie und in Wirtschaftsgeschichte 1995 abschloss, wurde er Kulturredaktor beim Tages-Anzeiger. Im Jahr 2000 begann sein beruflicher Aufstieg. Vom Stellvertretenden Chefredaktor des Tagi-Magazins im Jahre 2000 wurde er nur ein Jahr später zum Chefredaktor der «Weltwoche» ernannt. 2004 folgte der Wechsel nach Deutschland. Er wurde Chefredaktor «Der Welt». Seine Rückkehr in die anzeige
Schweiz war gleichbedeutend mit dem Schritt zum Verleger der «Weltwoche». Seit 2006 amtet er in seinem Wochenmagazin in Doppelfunktion auch als Chefredaktor. Seine journalistische Tätigkeit wurde 2006 mit der Ernennung zum Schweizer Journalist des Jahres ausgezeichnet. In Deutschland wurde seine Wirtschaftspublizistik im Jahre 2010 mit dem Ludwig-Erhard-Preis gewürdigt. Auch wenn die Weltwoche mit den gut 80000 verkauften Exemplaren nicht an die Verkaufszahlen der grossen Tageszeitungen herankommt, ist Roger Köppel der bekannteste Chefredaktor der deutschsprachigen Schweiz. Am kommenden Donnerstagabend besteht die Gelegenheit in Hedingen den bekanntesten Chefredaktor kennen zu lernen. Selbstverständlich liegt auch die neueste «Weltwoche» auf. SVP Bezirk Affoltern
Wurfsendung der Groupe Mutuel Ich war doch sehr erstaunt, als ich kürzlich in meinen Briefkasten (der übrigens mit dem Aufkleber «keine Werbung» gekennzeichnet ist) einen Papierflyer der Groupe Mutuel fand. Völlig unpersönlich und gespickt mit zum Teil falschen Fakten/Zahlen. Sicher frage ich mich auch, woher Helsana & Co. meine Adresse haben, aber immerhin ist diese «Werbung» ansprechender gestaltet als die «Zettelwirtschaft» der Groupe Mutuel. Als ehemalige Mitarbeiterin einer Krankenkasse kann ich jedem Versicherten folgendes Vorgehen ans Herz legen: 1. Am besten nicht nur von den «schönen» Zahlen blenden lassen, oftmals ist es eben nicht so wie es scheint. Bei sonst gutem Einvernehmen und überwiegender Zufriedenheit mit der eigenen Kasse vor Ort (Vorteil wenn es Agenturen gibt mit freundlichen Mitarbeitern) Sparmöglichkeiten
anschauen. Hierzu am besten als Diskussionsgrundlage die aktuelle Police mitnehmen. 2. Wenn man mit der eigenen Kasse nicht zufrieden und bereit für einen Wechsel ist, dann sucht man sich am besten eine neue Versicherung vor Ort aus, die auch im Falle von Abklärungen jederzeit kompetent und persönlich weiterhilft. Damit erspart man sich bei Fragen so einige unendliche Wartezeit am Telefon, weil die Hotline besetzt ist oder keiner sich so richtig zuständig fühlt und: Zeit ist ja bekanntlich auch Geld. 3. Dieses Jahr scheint es schwieriger zu sein, alles (Grund- und Zusatzversicherung) zusammen zu wechseln, da de facto bei vielen Versicherungen eine Nullrunde läuft, das heisst keine Erhöhungen der Zusätze und somit kein ausserordentliches Kündigungsrecht.
4. Menschen mit Gesundheitsproblemen rate ich grundsätzlich, sich vorher gut beraten zu lassen, ob ein Wechsel zu denselben Konditionen überhaupt möglich ist. Nicht selten hat der «freie Versicherungsmensch» zwar einen Abschluss und für sich eine Provision geholt, aber oft leider zuungunsten des Versicherten und dann ... gibt es oftmals kein Zurück. Sandra Leuteritz, Obfelden
Immer mit Adresse Die Redaktion besteht bei Zuschriften auf eine vollständige Adresse des Autors. Beiträge, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, müssen mit dessen Titel und Erscheinungsdatum versehen sein. (red)
Sonntag, 28. Oktober 2012, 17 Uhr in der ref. Kirche Knonau Samstag, 10. November 2012, 19 Uhr in der ref. Kirche Muri Sonntag, 11. November 2012, 17 Uhr in der ref. Kirche Affoltern a. A. Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten www.pan-corona.ch
Neueröffnung Restaurant Pizzeria La Dolce Vita Vom 23. Oktober bis 15. November 2012 jede Pizza nur Fr. 10.– 3-Gang-Mittagsmenü ab Fr. 15.– Italienische Küche Spezialitäten: hausgemachte Nudeln, Fisch und Fleisch Fam. Luparello, Affolternstr. 6 a 8913 Ottenbach Reservierungen: Telefon 044 760 26 80
Das eigene Leben transformieren Vom 2. bis 4. November entführt Bahar Yilmaz letztmals in Bonstetten in die Tiefen spiritueller Praktiken und des Yoga. Interessierten zeigt sie spirituelle Methoden, die das Leben verändern können. Bahar Yilmaz bezeichnet sich als eine Vertreterin der New School Spiritualität und versteht es auf ausgezeichnete und beeindruckende Weise, die neue Spiritualität unseres Zeitalters zu leben Bahar Yilmaz. und zu unterrich- (Bild zvg.) ten. Sie hilft den Menschen, ganz neue Seiten an sich zu entdecken und Zugang zu ihrem «göttlichen Potenzial» zu erhalten. Bahar Yilmaz entführt am Erlebnisabend mit einer Meditation in eine Welt, wo die Teilnehmer tiefe Entspannung und Heilung empfangen dürfen. Passend zum Thema ihres Buches «Yoga Siddhis» dreht sich die Veranstaltung ganz um Medialität und Sensitivität. Am Samstag werden Wege aufgezeigt, wie sich im Alltag die Energie immer hochhalten lässt. Eine energetische Yogasession rundet den Tag ab. Wenn der Mensch es schafft, sich vollkommen zu entspannen und den Verstand für einen Moment zur Seite zu schieben, eröffnen sich ihm weite und tiefe Dimensionen neuer innerer Erlebnisse und Begegnungen mit der geistigen Welt. Bahar Yilmaz wird am Sonntag in die Geheimnisse des Trance Healings einführen. Weitere Infos und Anmeldung: www.balance-motion.com oder 079 416 06 23.
«Giigämaa» Matthias Lincke kehrt zurück ins «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 15
Der Ämtler Musikanten-Plausch steigt im Singsaal Chilefeld in Obfelden. > Seite 17
Fussballer siegreich Der FCWB holt in Kreuzlingen ebenso drei Punkte, wie der FCA in Schwamendingen. > Seite 21
Erlösung für Skischuh-Gepeinigte «Stöckli Outdoor Sports»-Filiale Nr. 16 an günstiger Lage in Lindencham eröffnet 1300 Quadratmeter Verkaufsfläche misst die jüngste Filiale von «Stöckli Outdoor Sports» direkt bei der Autobahnausfahrt ChamSins. Schweizweit bisher einzigartig bietet sie das computergesteuerte Fussvermessungsverfahren von Ertl Renz, mit dem sich massgeschneiderte Skischuhe herstellen lassen. ................................................... von martin platter Beeindruckend, was Stöckli Outdoor Sports in kurzer Zeit in Lindencham realisiert hat. Auf zwei Etagen wurde ein neues Sportartikel-Verkaufsparadies geschaffen, bei dem nicht nur Wintersportbegeisterte auf ihre Kosten kommen. Filiale Nummer 16 des Luzerner Sportartikel-Unternehmens liegt verkehrstechnisch und verkaufsstrategisch günstig. Nahe an der Grenze zum Knonauer Amt und zum Kanton Aargau direkt am Autobahnanschluss Cham-Sins müssen die Kunden nicht zuerst durch Zentren und Dörfer gondeln, um in die Brunnmatt zu gelangen, wo das Geschäft in einem modernen Industriebau direkt an der Sinserstrasse einquartiert wurde. Zahlreiche, kostenfreie Parkplätze vor dem Haus schaffen grösstmögliche Autonomie.
Freude über die rasche Umsetzung Geschäftsführer Beni Stöckli, der das Familienunternehmen in dritter Generation leitet, äusserte sich in seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung am letzten Donnerstagabend vor den
rund 150 geladenen Gästen entsprechend enthusiastisch. Er hatte nicht nur für das Planer- und Handwerkerteam, welches das Projekt fristgerecht zu Ende brachte, lobende Worte. Er lobte auch die prompte und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden. Chams Gemeindepräsident Bruno Werder gab den Dank zurück. Er freue sich ausserordentlich, dass sich mit Stöckli ein traditionsreiches Schweizer Unternehmen in Cham Filialleiter René Lang (links), Skicross-Olympiasieger Mike Schmid und Geschäftsführer Beni Stöckli niedergelassen ha- eröffneten am Donnerstagabend den 16. Stöckli-Ableger in Lindencham. (Bild Martin Platter) be, und stellte sogleich eine Steuersenkung in Aussicht, sondern auch die Schale des Skischuhs Programm sowie Laufschuhe und über die der Souverän anlässlich der perfekt an die Füsse angepasst. In Zu- Sportbekleidung zahlreicher renomkommenden Gemeindeversammlung sammenarbeit mit namhaften Herstel- mierter Marken. 300 Quadratmeter misst alleine lern wie Lange und Salomon entsteabstimmen werde. hen so massgefertigte Skischuhe, in die Werkstatt, in der sich die Sommerdenen Druckstellen definitiv kein The- und Wintersportgeräte individuell anMassgefertigte Skischuhe ma mehr sind. «Diese Skischuhe bie- passen, warten und reparieren, bezieKernstück der neuen Filiale des ten nicht nur unübertroffenen Trage- hungsweise wachsen und schleifen Schweizer Skiproduzenten ist eine rie- komfort, sondern fördern auch die lassen. Entscheidet man sich beispielssige Auswahl an Wintersportartikeln. Performance beim Skifahren, da sie weise für einen Ski, wird die zugehöriSchweizweit einzigartig ist das compu- wie angegossen sitzen», erklärte Beni ge Bindung von qualifiziertem Persotergestützte Skibootfitting-System von Stöckli. nal wenn möglich sofort montiert und Ertl-Renz. Dabei werden die Füsse miteingestellt, während die Kundschaft tels Scanner dreidimensional vermesan der Bar einen Gratiskaffee geniesst. sen und in ein virtuelles Computer- Grosse Auswahl an Skiern und Velos Eine umfassende Palette an Miet- und Modell umgerechnet. Anhand dieses Daneben bietet die Filiale das gesamte Testskiern samt Schuhen rundet das Musters wird nicht nur das Futter, Stöckli-Fahrrad und -Mountainbike- Angebot ab.
Fashion fürs Knonauer Amt Der neue Hermathin Store in Affoltern bietet Stil und Service Feine Mode für sie und ihn: In Affoltern hat an der Oberen Bahnhofstrasse ganz frisch der neue Hermathin Store für Damen und Herren eröffnet. Das Ladenkonzept bietet eine erlesene Label-Komposition und ausserdem fundierte Stilberatung – inklusive Make-up-Service.
Der Hermathin Store befindet sich in einem historischen Gebäude an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern und ist die neue Location für FashionLiebhaberinnen und -Liebhaber – nur zwei Gehminuten vom Bahnhof Affoltern entfernt.
Lacoste, G-Star, Dondup, UGG Australia, Red Valentino und Della Ciana Cashmere. Das Sortiment bietet Damen- und Herrenmode an, ab Frühling 2013 wird auch Kindermode im Hermathin Store zu finden sein. Nebst Kleidern sind auch Accessoires und hochwertige Kosmetik von Sisley erhältlich. Besonders stolz sind Anna und Hans Aeberhard darauf, exklusiv für die Schweiz Vivienne Westwood Men in ihrem Laden anbieten zu können. Die kleine, feine Kollektion überzeugt die Vivienne-Westwood-Begeisterten und die auserlesenen Einzelstücke empfehlen sich als Weihnachtsgeschenke.
«Die Komposition der Labels richtet sich klar an ein modebewusstes Publikum», sagt Anna Aeberhard, Gründerin und Besitzerin des Hermathin Store. «Unser Angebot ist dabei aber sehr breit und hält für jeden etwas bereit: So findet man grosse Namen wie
Das Konzept des Hermathin Stores umfasst aber nicht nur erlesene Mode, sondern auch hilfreiche Dienstleistungen wie den Make-up-Service vor Ort sowie die Hauslieferung, die Beratung und die Private-Shopping-Möglichkeit. «Beratung ist bei uns noch wichtiger
als unsere Labels», erklärt Anna Aeberhard, «wir beraten unsere Kunden so, dass die Sachen, die sie kaufen, wirklich zu ihnen passen – und zu ihrem Budget.» Anna Aeberhard und ihr Mann Hans, der für Organisation und Marketing des Hermathin Store verantwortlich ist, planen bereits den nächsten Schritt: Ein Stilberatungs-Office, das nicht nur das persönliche Outfit im Visier hat, sondern auch die Einrichtung für Heim und Büro. Nicht zuletzt wird sich der Name Hermathin zu den anderen Marken stellen dürfen: Anna und Hans Aeberhard gründen mit dem Hermathin Store nicht nur ein Fashiongeschäft, sondern ein eigenes Modelabel, dessen Produkte in Bälde ebenfalls in Affoltern zu finden sein werden. Hermathin – feine Mode, Obere Bahnhofstrasse 6, Affoltern, Telefon 044 810 31 20, Infos: www.hermathin.ch. Mo: 14 bis 19 Uhr; Di, Do, Fr: 9 bis 11.30 und 14 bis 19 Uhr; Mi: 9 bis 11.30 Uhr und Samstag 10 bis 19 Uhr. Auf Wunsch auch sonntags.
Meditative flüssige Malerei Ein Kurs in Mettmenstetten Die meditative flüssige Malerei entführt die Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen auf eine Reise zu den inneren Welten. Im leisen Zwiegespräch mit der flüssigen Farbe tauchen sie ein in das Meer der fluktuierenden Farben. In eine Sphäre hinein, wo die Farbe losgelöst ist von der äusseren Form und sie sich nach ihrem Willen frei gestalten kann. Mystische Schatten und geheimnisvolle Lichtquellen entstehen und vergehen – offenbaren ihr wandelndes Wesen und nur die Kunst hält diese Bilder für die Betrachtung fest. Die Maltechnik mit der flüssigen Acrylfarbe, sowie das Mysterium der Farben und ihre Wesensart werden im theoretischen Teil behandelt. Die geführten Meditationen helfen, während des Malprozesses mit der Farbe zu kommunizieren, sodass sie die Seele spiegeln kann. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die so entstandenen Gemälde weisen auch im-
mer hohe Werte auf der Biometerskala nach A. Bovis auf und wirken dank ihrer positiven Schwingung unterstützend und Urs Küng. (Bild zvg.) harmonisierend auf die Umgebung. Der Kurs findet an drei Dienstagabenden, 6., 13. und 20. November, von 19.15 bis 21.15 Uhr in Mettmenstetten statt. Urs Küng ist freischaffender Kunstmaler. Er entwickelte in den Achtzigerjahren die Meditative flüssige Malerei. Seine Werke werden im In- und Ausland ausgestellt (www.artefactory.ch). Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin, Shiatsu-Therapeutin, Stimmgabeln-Klang-Therapeutin und leitet Meditations-Kurse und fortlaufende Meditations-Gruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. Infos und Anmeldung unter Telefon 044 767 15 34.
«Weine wie von einem anderen Stern» Toskana-Degustation im Weinladen am Küferweg in Obfelden angelegten Kellereinrichtungen. Stella nutzt hier das Prinzip der Schwerkraft anstelle von Pumpen. Ihre Weine reifen 15 Meter tief unter der Erde in verschieden grossen Eichenholzfässern. Nach dem Reifeprozess, der zwei Jahre oder auch länger dauern kann, füllt Stella die Weine ab und etikettiert sie von Hand. Die Flaschen lagern danach so lange, bis Stella sie für trinkreif hält, unbeeinflusst von der ungeduldig wartenden Kundschaft. Die Nachfrage ist riesig und Stellas Weine sind denn auch meist ausverkauft, auch bei der Weinhandlung am Küferweg. Myriam Bulliard freut sich trotzdem darauf, ihren Gästen anlässlich der Degustation Proben offerieren zu dürfen, und sie nimmt natürlich auch gerne Vorbestellungen entgegen.
Auf ihrer Weinreise durch die Toskana haben Myriam und Roland Bulliard auch bei der Fattoria Carpineta Fontalpino reingeschaut, einem prominenten Weingut im Chianti-Gebiet, nahe bei Siena. Gioia Cresti produziert hier renommierte Chianti-Weine, die sie erfolgreich in die ganze Welt exportiert. Ihren klassischen Chianti Colli Senesi keltert sie aus Sangiovese-Trauben, ihren «Do ut des» (übersetzt: «Ich gebe, damit du mir gibst») ergänzt sie mit Merlot und Cabernet-Sauvignon. Rolf Bichsel, Chefredaktor von Vinum, lobte ihn mit den Worten: «Ein Wein wie eine Zauberformel». Abgerundet wird die Toskana-Degustation am Küferweg mit drei Weinen von Valeria und Luca Orsini vom Podere Le Cinciole bei Panzano, einer der bekanntesten Zonen im ChiantiClassico-Gebiet. Myriam Bulliard ist gespannt auf die Meinung ihrer interessierten Kunden zu den drei Bio-Weinen von Valeria und Luca, die das Küferweg-Sortiment seit Kurzem bereichern. Heiner Stolz
Wein, Käse und Comestibles-Produkte Gourmet-Tage im Bonstetter Lärche-Märt Der Migros-Partner Lärche-Märt in Bonstetten führt am kommenden Wochenende seine traditionellen Gourmet-Tage durch. Highlight sind sicherlich die Weine aus dem Südtirol. Südtirol liegt vom Schweizer Mittelland aus gesehen «über den sieben Bergen». Die panoramische Anreise aus der Schweiz über das Engadin, den Ofenpass, über das Vinschgau oder über die schnelle Autobahnverbindung via Tirol und Brennerpass erfordert zwar einige Stunden Autofahrt, hält aber die Schweizer nicht davon ab das Südtirol zu erkunden. Vom Frühjahr bis in den Spätherbst finden sich unzählige Schweizer auf Exkursion, auf einer Radtour, zum Shoppen in Meran und Bozen ein, aber auch immer öfter in den zahlreichen Weinkellern der Region. Der Qualitätsrebbau Südtirols ist in den letzten Jahren ein ernst zu nehmendes Thema geworden und interessiert die Weinkenner zunehmend. Die Region zählt zwar zu den kleinsten Weinbauregionen Europas, besticht aber durch seine Vielfalt und die günstigen klimatischen Bedingungen: schneebedeckte Gipfel, blühende Rebberge und sogar Palmen, dazu ein Klima, in dem der frische Nordföhn auf die Hitze des Südens trifft. Man
spricht Deutsch in Italien – Südtirol ist ein Land der Vielfalt und Schmelztiegel zwischen dem germanischen Norden und dem Europa der Latinos. Unverwechselbar sind auch die Weine.
Kellerei Terlan Wer lagerfähige Weissweine sucht, der kommt an einem Weingut nicht vorbei: an der Kellerei Terlan. Mittendrin in dieser Reblandschaft wurde sie im Jahr 1893 gegründet. Das Terroir und die Reblagen sind besonders: 300 Sonnentage und Niederschläge zur rechten Zeit lassen die Reben gedeihen. Die Weine der Kellerei Terlan werden in den besten Restaurants dekantiert, in den renommiertesten Weinführern beschrieben und mit hohen Auszeichnungen bedacht. Verschiedene dieser Weine können am kommenden Freitag von 14.15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr im Bonstetter Lärche-Märt degustiert werden. Daneben gibt es eine grosse Auswahl an ausgesuchten Käse und Comestibles-Produkten zur Verkostung. Am Freitag ab 18 Uhr gibts wie jedes Jahr für alle Kunden gratis eine Portion frisch abgestrichenes Raclette mit Beilagen.
Die Karriere von Stella di Campalto, die südlich von Montalcino ihren berühmten Brunello produziert, ist märchenhaft. Stella hat die 15 Hektaren grosse Azienda Agricola San Giuseppe als Hochzeitsgeschenk von ihrem Schwiegervater geschenkt bekommen und hat sich dann autodidaktisch zur Winzerin ausgebildet. Heute kultiviert sie auf etwa sechs Hektaren Sangiove-
se-Rebstöcke nach biodynamischen Grundsätzen. Die Trauben werden von Hand gelesen und nach Parzellen getrennt vergoren und ausgebaut. Myriam und Roland Bulliard vom Weinladen am Küferweg haben die Azienda kürzlich besucht und waren beeindruckt sowohl von den prächtig gepflegten Rebgärten als auch von den auf drei Ebenen
Wintersmog vermeiden
Verbrennen von Abfällen aus Wald, Feld und Garten schadet der Luft und den Menschen. Das Verbrennen von Wald-, Feld- und Gartenabfällen führt insbesondere im Spätherbst- und Winter zu unnötigen und teilweise erheblichen Feinstaubbelastungen. Die in dieser Zeit häufig auftretenden Inversionslagen verhindern den Austausch zwischen unteren und oberen Luftschichten in der unteren Atmosphäre. In den unteren Luftschichten sammeln sich Feinstaubpartikel an. So entsteht Wintersmog mit hoher Schadstoffbelastung. Eine vor einigen Jahren in der Schweiz durchgeführte Studie zeigte, dass bei hohen Feinstaubbelastungen die Spitaleintritte wegen Atemwegsund Herz-Kreislauf-Erkrankungen zunehmen. Denn die feinen Russpartikel, welche bei der Verbrennung von Wald-, Feld- und Gartenabfällen entstehen, können über die Atemwege bis tief in die Lunge und von dort auch in die Blutbahn gelangen. Gemäss Verordnung zum Massnahmenplan Luftreinhaltung des Kantons Zürich dürfen in den Monaten November bis Februar übrigens keine Wald-, Feld- und Gartenabfälle im Freien verbrannt werden. Ausgenommen davon sind Brauchtumsfeuer und Grillfeuer.
Degustation: Freitag und Samstag, 26./27. Oktober 2012, während den Ladenöffnungszeiten, am Küferweg in Obfelden. Weinladen, Küferweg 3, Obfelden, Telefon 044 761 10 00, info@bioweinladen.ch www.bioweinladen.ch.
Lärche-Märt, Migros-Partner, Schachenstrasse 115, 8906 Bonstetten.
Das Werk- und Wohnhaus zur Weid lädt zum Herbst-Event nach Rossau Kürbisse in diversen Formen und Farben zieren aktuell den Weid-Laden in Rossau. Sie stammen ebenso aus eigenem Anbau wie eine Vielfalt an anderen Frische-Produkten. «Wir sind seit bald 20 Jahren ein Bio-Knospen-Betrieb», verrät Ueli Häusler, Chefgärtner im Werk- und Wohnhaus zur Weid (WWW). Auch der Laden führt ausschliesslich Bio-Produkte. Konstante Weiterentwicklung ist im WWW Programm. Auf Bestellung gibt es im Weid-Laden in der Herbstzeit Gestecke und schon bald auch Adventskränze. Ein neuer Lieferant bringt zudem Produkte aus der Zentralschweiz. «Wir legen Wert auf Regionale Produkte», betont Martina Hug, Verantwortliche des Weid-Ladens. Der Neue heisst Regio-Fair und wird sich am Herbst-Event nicht nur vorstellen, sondern auch gleich Käse zur Degustation anbieten. Das hofeigene Brot des WWW erfreut sich grosser Beliebtheit. Am Herbst-Event vom 26. Oktober steht es ebenso zur Degustation wie die zahlreichen selbst gemachten Konfitüren sowie das Trockenfleisch. Weiter sind Produkte des Schreinerei-Betriebs ausgestellt. (tst.) Herbst-Event mit Kaffee, Kuchen und Degustation im Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau, am Freitag, 26. Oktober, 8 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr.
Cello und Klavier im Kloster Kappel Am Sonntag, 28. Oktober, sind im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» im Seminarhotel und Bildungshaus in Kappel die Pianistin Lina Schwob und der Cellist Martin Zeller zu hören. Martin Zeller ist Solocellist im Kammerorchester Basel und ausserdem ein international gefragter Gambist und Barockcellist. Er spielt in diversen Ensembles und Orchestern aus dem Bereich der historischen Aufführungspraxis. Martin Zeller ist Dozent für Barockcello, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtet an diversen Musikschulen. Lina Schwob, geboren 1985, tritt sowohl solistisch als auch kammermusikalisch in Konzerten im In- und Ausland auf. Sie unterrichtet an der Kantonsschule Limmattal Klavier und ist Organistin in Kappel. Am 28. Oktober spielen Lina Schwob und Martin Zeller die Pohádka (Märchen) für Violoncello und Klavier von Leo7s Janá4cek, die Sonate op. 102 Nr.1 C-Dur für Violoncello und Klavier von Beethoven und die Sonate in d für Violoncello und Klavier von Debussy. Der Theologische Leiter des Seminarhotels und Bildungshauses Kloster Kappel wird die Musik mit Lesungen umrahmen.
Unterwegs als Grenzgänger Der «Giigämaa» konzertiert im «Pöschtli» Aeugstertal Zwei Jahre nach dem PöschtliKonzert welches in der Live-CD «Landstriichmusig» resultierte, kehrt nun «Giigämaa» Matthias Lincke mit seinen Weggefährten zurück zum Ort der Tat. Das Motto von Matthias Lincke für dieses Jahr heisst «Grenzgänger». Als Wandergeiger überschreitet er geografische Grenzen mit Tourneen in Deutschland, Österreich und Italien. Aber auch stilistische Grenzen werden überschritten in diversen Teilprojekten. Im Trio mit Dide Marfurt, Organisator der jährlichen Pöschtli-Stubete sowie Kopf der Gruppe «Doppelbock», die zu den wichtigsten Erneuerern der Schweizer Volksmusik zählt, und Simon Dettwiler präsentiert Matthias Lincke nun seine grenzüberschreitende «Landstriichmusig»: Volksmusik, aufgelesen am Wegrand von Wandergeigern im Laufe von Jahrhunderten: Ein Sammelsurium an «urchigen» Stücken und Liedern aus der Schweiz und dem gesamten Alpenraum. Nebst Fundstücken auch «Erfundenes» und waghalsiger Stegreif. Ausserdem Mitbringsel aus der Fremde.
PanflötenEnsemble Corona Jahresfest des Vereins Kultur im Dorf, Hausen auf Tournee
Die Fülle des Balkans Am Samstag, 27. Oktober, steigt in Hausen das Jahresfest des Vereins Kultur im Dorf. Angesagt sind Gaumenfreuden und Musikgenuss. Für die Vereinsmitglieder stehen zudem noch Apéro und Generalversammlung auf dem Programm.
Kräftige Rhythmen und zarte Melancholie «musique en route» in Hedingen Kaj žas? – wohin gehst du? Was auch immer das Ziel sein mag, «musique en route» lädt ein auf eine Reise zu den Wurzeln der traditionellen Musik aus Osteuropa, zu kräftigen Balkanrhythmen und zarter Melancholie. Eine Reise durch den Osten in fünf Sprachen und mit Melodien aus neun Ländern. Geige, Kontrabass und Akkordeon: «musique en route» sind mit einem sparsamen und intensiven Instrumentarium unterwegs. Manchmal kommt eine Trommel dazu, Rufe ertönen, dann wieder konzentriert sich die Stimmung auf ein karg begleitetes Lied. «musique en route» sind Ronny Spiegel, Stefanie Hess und Tom Tafel. Packend, frisch und virtuos spielen sie Trouvaillen aus dem wilden Osten, knackige Balkanbeats und verträumte Melodien für das Fern- und Heimweh. Eine rasante und gleichsam einfühlsame Fahrt über Stock und Stein und
durch die weitläufigen und verwilderten Landschaften unbeugsamer Räuberherzen. «musique en route» steht für eine authentische, ebenso kraftvolle wie subtile Begegnung mit der Musik des Balkans. Fernab vom Cliché schafft es das junge Trio mit seinen sorgfältigen Arrangements traditionellen Stücken eine neue Identität zu verleihen, ohne deren Herkunft zu verleugnen und hat sich dabei als Liveband ein begeistertes Publikum erspielt. Als «Seelennahrung pur» bezeichnete ein befreundeter Musiker ihre Musik. Die Seele soll denn auch auf Reisen gehen, wenn «musique en route» den weiten Bogen zwischen zarter Melancholie und kräftigen Balkanrhythmen spannt. (BG)
Das diesjährige Jahresfest steht unter dem Motto World Music vom Balkan. Die vier Musiker von Iliria Nueva bringen die Fülle der Melodien vom Balkan ins Albisbrunn. Die Lieder aus Kroatien, Serbien, Mazedonien, Bosnien, Rumänien und Ungarn sind durchdrungen vom herben Kolorit des Balkans, sie erzählen von der Schönheit der Erde, des Meeres und der Liebe, aber auch von Trauer, Sehnsucht und der Vergänglichkeit des menschlichen Daseins und vermögen die Herzen und Seelen weit über die geografischen Grenzen ihrer Heimat hinaus zu berühren. In der Zusammenarbeit der vier Musiker mit den unterschiedlichen musikalischen Hintergründen entstand eine reizvolle und ungewöhnliche Mischung aus fremdländischen Rhythmen und Farben des Orients, inspiriert durch freie Improvisationen gepaart mit der technischen Brillanz und Präzision der klassischen Musik
sowie der Warmherzigkeit der Klezmer Tradition. Aber das Jahresfest des Vereins Kultur im Dorf besteht nicht nur aus Musikgenuss, sondern ein wesentlicher Bestandteil ist jeweils das festliche und leckere Dinner von Reto Fust, Koch im Albisbrunn, serviert von den Vorstandsmitgliedern des Vereins. Nach dem Dessert gehts weiter mit Iliria Nueva. Jetzt nicht mehr nur zum Zuhören, sondern auch zum Tanzen für alle, die dem vorher Gehörten auch noch selber Ausdruck geben möchten, oder die nach der Schlemmerei Bewegung brauchen, oder ganz einfach für Tanzfreudige. Und diejenigen, die sich tänzerisch nicht so gerne exponieren möchten, können sicher sein, dass die Muskulatur nur schon vom blossen Gedanken an Bewegung aktiviert wird. Viel weniger zwar, aber immerhin. Vor dem musikalischen Überraschungs-Dinner jedoch, ist für die Kultur-Vereinsmitglieder Apéro und Generalversammlung angesagt. Dieses Jahr stehen unter anderem die Verabschiedung von zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern und Neuwahlen an. (San) Samstag, 27. Oktober, Speisesaal Albisbrunn, 18.30 Uhr Apéro an der Kulturbar, 19 Uhr GV. Auch für Nichtmitglieder: 19.45 Uhr Musik und Nachtessen. Infos: www.iliriaquartett.de
«musique en route» spielen am Freitagabend, 26. Oktober, um 20.15 Uhr im Chilehuus in Hedingen. Der Gemeindeverein Hedingen freut sich auf ein begeistertes Publikum. Türöffnung ist um 19.45 Uhr, keine Platzreservierung, Kollekte.
Dieses Jahr lädt das Panflöten-Ensemble Corona von Affoltern nicht nur zu den bereits zur Tradition gewordenen Jahreskonzerten ein, sondern auch zur musikalischen Weltreise. Die Konzerte sind in Knonau, Muri und Affoltern. Gestartet wird in der Heimat mit «Ade bin i loschtig gsi», danach besucht das Ensemble mit seinem Publikum die berühmten «Tulpen aus Amsterdam». Weiter führt die Reise über Frankreich, Spanien in den Süden bis nach Afrika. Das Ensemble spielt den bekannten Song «N’kosi Sikelel’i Africa». Nach diesem Abstecher geht es zurück nach Italien («O sole mio»), man besucht die schöne blaue Donau und erfreut sich in Griechenland an den weissen Rosen aus Athen und den Sternen von Mykonos.
Bekannte und für die jeweiligen Länder traditionelle Stücke Auch in weiteren Ländern auf dieser musikalischen Weltumrundung werden bekannte und für die entsprechenden Länder traditionelle Stücke gespielt. Alles soll ja noch nicht verraten werden. Nur so viel noch: Die Reise endet in England, genauer noch «In the Streets of London»! Das Panflöten-Ensemble Corona unter der Leitung von Monika Meier, wird begleitet von Josef Bachmann (Bandleader der New Orleans Stompers) am Piano, Franziska Janett Gitarre und Cyrille Rudin am Schlagzeug. Die Konzerte finden statt am Sonntag, 28. Oktober, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau, am Samstag, 10. November, um 19 Uhr in der reformierten Kirche in Muri und am Sonntag, 11. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern. Der Eintritt ist frei, zur Deckung der Unkosten freut sich das Ensemble über jeden Kollektenbeitrag.
Siddique Eggenberger in Wien Der Ämtler Tenor sang mit Erfolg Arien aus der «Zauberflöte» Ein grosser Auftritt im legendären Barockpalais. Edi’s Blasmusikanten können einige Neuheiten vortragen. (Bild zvg.)
Totale Unterhaltung Ämtler Musikanten-Plausch in Obfelden Dieses Jahr geht der Ämtler Musikanten-Plausch am Samstag, 27. Oktober, über die Bühne. Um 18.30 Uhr öffnet sich die Türe vom Singsaal Chilefeld in Obfelden, wo der Abend bereits mit einem guten Essen begonnen werden kann. Um 19.30 Uhr beginnt dann der musikalische Teil des Abends. Mit der Kapelle von Edy Wallimann konnten die Organisatoren einen der fünf Ländlerkönige mit der Auszeichnung «goldener Violinschlüssel» engagieren. In seinem musikalischen Schaffen entstanden rund 120 Eigenkompositionen, welche auch von anderen Musikgruppen immer gerne gespielt werden. Sicher ein absoluter Höhepunkt von diesem Abend. Die The 59ers-six Dixielandband aus dem Knonauer Amt, mit den absoluten Könnern auf ihren Instrumen-
Frauenzeit – Frauenzmorge mit Vortrag
ten, haben ihre Klasse schon vielfach bewiesen. Sie werden nach Edy Wallimann die Stilrichtung um 180 Grad wenden und totale Unterhaltung bieten. Auch Edi’s Blasmusikanten haben den Wellengang auf der Jubiläumskreuzfahrt gut überstanden und können einige Neuheiten in absoluter Höchstform vortragen. Der Gesamtchor mit allen drei Formationen wird wieder ein Highlight werden. Eine Tombola mit schönen Preisen rundet diesen Abend ab. Für das Kulinarische ist mit einem optimaleingespielten Team gesorgt. Es gibt nichts Schöneres als essen und trinken in gemütlicher und fröhlicher Runde. Ämtler Musikanten-Plausch am 27. Oktober ab 18.30 Uhr im Singsaal Chilefeld, Obfelden.
Im legendären Barockpalais des Lehár-SchikanederSchlössl im Wiener Bezirk Nussdorf wurde am Sonntag, 14. Oktober vom Basler Musikhistoriker Guido P. Saner-Joos sein neuestes Buch zum 200. Todesjahr des Dichters und Schauspielers Emanuel Schikaneder vorgestellt. Emanuel Schikaneder ist noch heute vor allem als Textdichter von Mozarts bekanntester Oper «Die Zauberflöte» ein Begriff. Siddique Eggenberger, der junge Tenor aus Aeugst und Obfelden, sang bei diesem Anlass mit grossem Erfolg verschiedene Arien Der junge Ämtler Tenor Siddique Eggenberger. (Bild zvg.)
«Was auch geschehen mag» Kino in der Kirche Bonstetten In der beschaulichen Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier gedeihen liebgewonnene Traditionen und ein tiefer Glaube. Auch für die junge Katie Lapp. Nach alter Tradition soll sie zu ihrer Hochzeit mit dem verwitweten Bischof ihrer Gemeinschaft das schlichte Feierkleid ihrer Mutter tragen. Doch sie findet noch mehr auf dem Dachboden ihres Vaterhauses: ein Säuglingskleid aus kostbarem Satin. Dass ein Amisch-Kind es getragen haben könnte, ist ausgeschlossen. Doch wer war das geheimnisvolle Baby, das dieses Kleid trug? Am Abend vor ihrem grossen Tag erfährt sie die Identität des Kindes und ihr bisheriges Leben zerfällt in seine Einzelteile ...
Aus dem Alltagstrubel rauskommen, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden – und etwas Neues über Gott und seine Welt erfahren. Mit Referat zum Thema: «Abschied, Übergang und Neubeginn». Ist ein Leben ohne Krisen gesund? Veränderung und Wandlung, Abschied und Neubeginn gehören zu einem gesunden Leben vom ersten bis zum letzten Atemzug. Es gibt die leise, die kaum wahrgenommene, die unbewusste Veränderung. Und es gibt die grossen Ereignisse wie Lebensübergänge und Schicksalsschläge, die uns in die Krise stürzen. Sie fordern Abschied vom bisherigen Leben und Neubeginn. Wer lehrt uns, diese Prozesse Schritt für Schritt zu gehen? Hilft es, wenn wir die Phasen eines Abschiedsprozesses kennen?
Beispiele aus allen Lebensphasen Im Vortrag werden theoretische Überlegungen ergänzt durch Beispiele aus allen Lebensphasen «Von der Wiege bis zu Bahre». In der anschliessenden Diskussion wird das Thema gemeinsam vertieft und erweitert. Referentin ist Annina HessCabalzar, langjährige Leiterin der Psychotherapie auf allen Abteilungen des Spitals Affoltern und Präsidentin der «Akademie Menschenmedizin». Die Frauenzeit soll aber auch einen passenden und angenehmen Rahmen für gute Gespräche untereinander bieten, zum Beispiel während des Frühstücks. Die Frauenzeit wird getragen von den reformierten Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der katholischen Pfarrei Hausen. Samstag, 27. Oktober, 8.30 Uhr, Vortrag ab 10 Uhr, Kleiner Mühlesaal, Kappel, Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis-Kinderhütedienst im Pfarrhauskeller Kappel. Anmeldung bis 24. Oktober, Telefon 044 764 00 11, morgens: Mo, Di, Mi, Fr oder kathausen.sek@gmx.ch Anzahl Kinder und Alter angeben.
aus der «Zauberflöte». Emanuel Schikaneder wurde 1751 in Straubing geboren, nur fünf Jahre vor Wolfgang Amadeus Mozart. Mit einer Theatertruppe kam er 1780 auch nach Salzburg, wo er sich mit Leopold Mozart anfreundete und auch dessen Sohn Wolfgang kennen lernte. Weil ihm Kaiser Josef II in Wien keine Erlaubnis zur Eröffnung eines Theaters gab, zog er nach Regensburg. Einige Jahre später kam er wieder nach Wien zurück und eröffnete 1789 das «Freihaustheater» im grössten Wohnblock Wiens. Zwei Jahre später, am 30. September 1791, kam sein grösster Erfolg «Die Zauberflöte» auf die Bühne. Schikaneder selber spielte die Rolle des «Vogelfängers». Der Erfolg dieser Oper brachte ihm so viele Einnahmen, dass er schon zwei Jahre später auf der anderen Seite des Wienflusses das Theater an der Wien eröffnen konnte. 1802 erwarb er das Lehár-SchikanederSchlössl im 19. Wiener Bezirk Nussdorf. 1812 starb Schikaneder in Wien. Das Schlössl selbst erwarb 1932 Franz Lehár und komponierte darin seine Operette «Giuditta». Nach dessen Tod ging das Schlössl in den Besitz seines Bruders Anton Lehár über. Heute ist es im Privatbesitz. Das Obergeschoss beherbergt noch heute Erinnerungsstücke an Schikaneder und Lehár. (PU)
Offenes MüZe-Kafi am Herbstmarkt in Affoltern Kafibetrieb und Kinderspiele im MüZe-Kafi beim Kronenplatz am 28. und 29. Oktober von 12 bis 17 Uhr. Am Chilbi-Sonntag- und -Montag öffnet das MüZe-Kafi seine Türen, um grosse und kleine Besucher mit Kuchen und anderen Leckereien zu verwöhnen. Während sich die Kinder im Garten beim traditionellen Päckli-Fischen, neuen Aktivitäten oder an der Chilbi unterhalten, können sich die Erwachsenen die eine oder andere Tasse vom berühmten MüZe-Cappuccino gönnen. Das MüZe Team freut sich auf viele Gäste. Infos unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch,
Düstere Wolken am Himmel: Am Abend vor ihrer Hochzeit zerfällt das bisherige Leben der jungen Amisch Katie Lapp in seine Einzelteile ... (Bild zvg.)
«3 x 4 das tanzen wir» Tanzaufführung von werk eins in Affoltern Zum 12. Mal zeigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Tanz- und Gymnastikstudios werk eins ihr tänzerisches Können auf der Bühne. Das Tanzprojekt widerspiegelt das vielfältige Angebot von werk eins: Klassisches Ballett, Jazz- und kreativer Kindertanz werden präsentiert. «3 x 4 das tanzen wir» heisst die Tanzaufführung vom 3. und 4. November, die gleichzeitig auch das 30-jährige Jubiläum von werk eins feiert. Es ist die 12. Aufführung von werk eins; seit 12 Jahren ist das Tanz- und Gymnastikstudio an der Werkstrasse in Affoltern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellen mit klassischem Ballett, Jazz und kreativem Kindertanz die zwölf Monate eines Jahres tänzerisch dar. Federführend für die Veranstaltung ist Hanna Wälchli, Studioleiterin und Gymnastikfachpädagogin von
werk eins. Mitverantwortlich in der Projektgestaltung für die diesjährige Aufführung sind Manitoscha Zehr, Tanztherapeutin, und der Choreograf Danyël Züllig. Produktionsleiterin ist Anna Schaltegger. Für den Kindertanz sind Alevtina Roost, Barbara Lembacher und Manitoscha Zehr verantwortlich, für den Jazztanz Miriam Markovic und für das klassische Ballett Sima Bürgin.
Freude am Bewegungsausdruck Tanz ist Körperschulung und fördert vielerlei Fähigkeiten: musikalisches, koordinatives Können und die Gabe, miteinander als harmonische Einheit zu tanzen. In diesem Tanzprojekt geht es um die Freude am eigenen Bewegungsausdruck, um die Eröffnung von Welten jenseits der Sprache, um das anspruchsvolle Zusammenspiel mit anderen Menschen. Drei junge Musiker begleiten die Tanzenden durch die Aufführung: die
Jazztanz. (Bild zvg.) Violinistin Andrea Brunner, der Akkordeonist Thomas Weber und der Schlagzeuger Sebastian Bühler. Der Filmemacher Tobias Kubli aus Affoltern wird die Aufführung filmisch aufzeichnen. Und natürlich entsteht und lebt die Aufführung auch dank dem grossen Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer, Eltern, Freun-
dinnen und Freunde des Tanzes und der Bewegung. Tanzaufführung «3 x 4 das tanzen wir» am Samstag, 3. November, 17 Uhr, sowie Sonntag, 4. November, 11 und 17 Uhr in der Aula Ennetgraben, Affoltern. Kassenöffnung und Bar eine Stunde vor Beginn der Aufführung. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.
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Das Podest: Mitte Weltmeister Russland, links die USA, rechts die Schweiz und vorne Kanada. (Bild zvg.)
Ämtler Volleyballer gewinnen WM-Bronze Schweizer Team überzeugt an der Ü50-WM Das Team, das ausgezogen war, Weltmeister zu werden, kam mit einer Bronzemedaille nach Hause. Darüber kann sich die ganze Delegation freuen, entspricht dies doch den realistischen Kräfteverhältnissen. Hausi Grossenbacher von Volley S9 hatte es sich vor zwei Jahren in den Kopf gesetzt, einmal in seinem Leben an einer Volleyball-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Letzte Woche dann die Erfüllung dieses Traumes. Sechs Mitglieder von Volley S9 wurden mit ehemaligen Spitzenvolleyballern aus der ganzen Schweiz verstärkt und bildeten das Team, das die Schweiz als Globalboys in St. George (USA) repräsentierte. In einem 4-tägigen Turnier massen sich vier Nationen gegeneinander: Russland, USA, Kanada und die kleine Schweiz. Es zeichnete sich schon bald ab, dass sich die Schweiz um Kanada kümmern musste. Gegen Russland und die USA konnten die Schweizer
nicht mithalten. Die körperlichen Unterschiede waren auffällig: Bei den Russen waren sechs Spieler grösser als 2 Meter. Im kleinen Final standen sich Kanada und die Schweiz gegenüber und das wurde eine klare Angelegenheit für die Globalboys. Sie wirkten noch frischer und kampflustiger und zeigten vor rund 500 Zuschauern eines ihrer besten Spiele. Unterstützt wurde das Team von einigen mitgereisten Fans und von vielen Auslandschweizern, die sich vier Tage lang herzlich um das Team kümmerten. Die USA haben mit diesen World Senior Games eine Marktlücke entdeckt. 10 000 Sportler, einige über 80 Jahre alt, messen sich jedes Jahr gegeneinander, was einem echten Bedürfnis zu entsprechen scheint. In der Schweiz besteht diesbezüglich noch einiger Nachholbedarf. Die Globalboys haben in Utah bewiesen, dass auch Sportler über 50 Jahre gute Botschafter für ihr Land sein können. Die Einladung für 2014 haben die Globalboys auf jeden Fall bereits auf sicher.
«Totally Hedingen» Hedinger Turnerchränzli 2012 Am Freitag, 16., und Samstag, 17. November, findet das Chränzli der beiden Hedinger Turnvereine in der Schachenturnhalle statt. Unter dem Motto «Totally Hedingen – From Zero To Hero» entführen die diesjährigen Veranstalter auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Gemeinde. ................................................... von lisa stähli Zwei lange Jahre ist es her, seitdem das Hedinger Chränzli das letzte Mal die Schachenhalle gerockt hat. Nun geht es in die nächste Runde: Dieses Jahr wird durch die Zeit gereist und an 19 Stationen – sprich bei 19 Reigen – Halt gemacht, um die wahre Geschichte von Hedingen zu ergründen. Denn eigentlich war allen schon lange klar, dass Hedingen in der (Welt-)Geschichte eine viel grössere Rolle gespielt hat, als das in der Primarschule gelehrt wird. Vom Urknall über die Steinzeit und die Römer wird der Verlauf der Geschichte bis in die Gegenwart neu – oder eben für einmal richtig – erzählt. Als richtige Hedingerin oder Hedinger ist es ein Muss, über die wahre Vergangenheit der Gemeinde Bescheid zu wissen und diesen Anlass nicht zu verpassen.
Vorverkauf neu auch online Boardingpässe für die Zeitmaschine gibt es am 3. November 2012 von 10 bis 13 Uhr an der Vorverkaufsstelle vor dem Schulhaus Schachen. Wer sich die besten Plätze sichern will, sollte sich dieses Datum in der Agenda fett anstreichen. Für alle diejenigen, die bis dann noch unentschlossen sind, ob sie auch bereit sind für eine
solch turbulente Reise, gibt es die Möglichkeit, nach dem Vorverkauf online Sitzplätze zu reservieren. Die Reservierung erfolgt ganz einfach über die Website des Damenturnvereins Hedingen oder des Turnvereins Hedingen. Nebst der spannenden Reise durch die Zeit wird auch für das leibliche Wohl der Passagiere gesorgt. Ab 18.30 Uhr verwöhnt die Küchencrew alle hungrigen Gäste mit Steak und anderen Leckereien, bevor dann um 20 Uhr gestartet wird. Nach der Rückkehr in die Jetztzeit – sofern alles gut geht – wartet die Zeitmaschinen-Bar auf alle, die sich nach dem eventuellen ReiseSchock mit einem guten Schluck belohnen wollen. Zudem heizen an beiden Abenden unsere Musikgäste nach der Landung so richtig ein. Am Freitagabend steht der Ämtler Nachwuchs-DJ Roman Ortiz auf der Bühne und am Samstagabend schwingt man das Tanzbein zu den Tönen von Hazy Live aus dem Entlebuch.
Überraschendes auch für wirkliche Hedingen-Kenner Das diesjährige Organisationskomitee und die Hedinger Turnvereine freuen sich auf zahlreiche Gäste und eine interessante wie lehrreiche Reise, die auch für wirkliche Hedinger-Kenner Überraschungen bereithält. Natürlich sind auch Gäste aus anderen Gemeinden herzlich willkommen, mehr über die Geschichte des Dorfes zu erfahren. Wie schon letztes Jahr, gibt es zudem wieder eine spektakuläre Show des Gastvereins TV Davos. Man darf also gespannt sein. Weitere Informationen über die Reservierungsplattform findet man ab dem 5. November 2012 unter www.dtvhedingen.ch oder www.tvhedingen.ch.
Der FC Affoltern bleibt weiter dran
Mit einer zwar nicht berauschenden, aber äusserst soliden Leistung konnte sich der FC Affoltern drei weitere Zähler auf das Konto gutschreiben lassen und bleibt weiterhin in Tuchfühlung mit der Spitze. Einziger Torschütze des Spiels war Marco Good.
Auch wenn der FC WettswilBonstetten das nötige Wettkampfglück für sich beanspruchen musste, so geht der Vollerfolg in Kreuzlingen in Ordnung. Dank jeweils späten Toren in jeder Halbzeit durch Hasani und Kohler gewannen die Ämtler 1:2 und machen wichtiges Terrain in der Rangliste wett.
................................................... von harry wettstein Bei herrlichen Bedingungen und sehr warmen Temperaturen brauchten beide Mannschaften einige Minuten, um sich zu sortieren und an die Verhältnisse zu gewöhnen. Danach führte der FCA mehrheitlich die feinere Klinge, ohne dabei wirklich gefährlich vor dem Tor der Schwamendinger aufzutauchen. Die Teams versuchten sich im Mittelfeld zu neutralisieren und so war an der Strafraumgrenze meistens «aus die Maus». Eine erste Duftmarke setzte Bilic nach einer halben Zeiger-
umdrehung. Seinen Abschluss aus kurzer Distanz konnte Torhüter Bunjaku im nahen Eck mit einer Fussabwehr gerade noch bereinigen. Bis kurz vor der Halbzeit verbuchte der FCA nur noch zwei Weitschüsse. Immerhin mehr als die Gastgeber – kein einziger Ball flog in den ersten 45 Minuten Richtung FCA-Gehäuse. Als alle Zuschauer bereits an die Pausenverpflegung dachten, profitierte Bilic von einem katastrophalen Abspielfehler. Herrlich lancierte er Good und dieser liess sich die Chance nicht nehmen und traf, im Stile eines Routiniers, cool zur Pausenführung für die Ämtler. Obwohl der FCA nach der Pause hätte abwarten können, waren sie auch in dieser Phase meist in Ballbesitz – der Auftritt der Stadtzürcher blieb weiter enttäuschend. Das Mittelfeld der Ämtler war über die ganze Spieldauer dicht besetzt und an ein Durchkommen war nicht zu denken. Mit der Fortdauer des Spiels versuchten die Einheimischen mit hohen Bällen zum Ausgleich zu kommen, doch auch dies brachte nicht den erhofften Umschwung. Torhüter Steiner hatte einen eher geruhsamen Nachmittag, dies allerdings nur, weil Rako und Mühlemann im Zentrum und die Gebrüder Bala im defensiven Bereich hervorragend agierten. Die FilipovicBoys hätten mit etwas mehr Glück das Resultat noch etwas beruhigender gestalten können, doch es war nicht mehr nötig und so bleiben sie weiterhin in Lauerstellung hinter der Spitze. Sportplatz Heerenschürli, Schwamendingen; SR: Siddiqui, El-Hanafy, Gjukaj, 150 Zuschauer; Tor: 44. Good 0:1; FCA; Steiner, Rako, Bala I, Mühlemann, Kaufmann (57. Ismajlaj), Bala II, Markanovic, Shala,
Luchsinger (27. Löliger), Good (79. Konate), Bilic. Gelbe Karten: Markanovic, Shala.
................................................... von Andreas Wyniger Begonnen hatte der Ausflug an den Bodensee wiederum alles andere als optimal. So musste Sturmtank Aksic aufgrund einer Erkrankung kurzfristig forfait geben und zwang Trainer Dosch so bereits zum wiederholten Mal zu ungewollten Umstellungen. Aber, Glück lässt sich auch erarbeiten. Wurden zuletzt trotz ansprechenden und oft ebenbürtigen Leistungen zumeist die Gegner belohnt, wurde das Glück diesmal auf die Seite der Ämtler gezwungen und so ein längst fälliger Sieg geschafft. Trotz etlicher, eigentlich unnötiger Unruhe aus dem Umfeld ist es Trainer Martin Dosch gelungen, mit seiner Equipe die Ruhe zu bewahren, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und nach sechs Spielen ohne Sieg endlich wieder das Punktemaximum zu gewinnen. Es machte Freude zu sehen, wie solidarisch und kämpferisch Wettswil-Bonstetten auftrat, von Tristesse im Team war nichts zu spüren. War es zu Beginn der Partie im schmucken Stadion Kleinvenedig im Kreuzlinger Hafenareal vorerst die Heimmannschaft, welche den Ton angab, kämpften sich die rotschwarzen Ämtler immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich Oberwasser. Optimal, dass Hasani nach einem Corner die
0:1-Pausenführung nur zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang. Vor allem im spielerischen Bereich konnte sich die Dosch-Elf Vorteile erarbeiten.
Sonntag im Heimspiel gegen Mendrisio fortzusetzen. Matchtelegramm: FC Kreuzlingen - FCWB 1:2 (0:1); Stadion Kleinvenedig, 250 Zuschauer; Tore: 43.’ Ha-
Schlechter Wiederbeginn für den FCWB Die zweite Halbzeit begann schlecht für die Rotschwarzen. Man liess sich vom Heimclub überraschen, war noch nicht gut sortiert und kassierte nur 120 Sekunden nach dem Wiederbeginn bereits den 1:1-Ausgleich. Aber wie schon in der ersten Halbzeit, gelang es Wettswil-Bonstetten wieder den Tritt zu finden, die spielerischen Vorteile in die Waagschale zu werfen und die Partie in den Griff zu bekommen. Nachdem Gjergji in der zweitletzten Minute eine Riesenchance nicht verwerten konnte, schien das Unentschieden perfekt. Aber, der gleiche Gjergji konnte sich in der letzten Minute nochmals herrlich über die Seite durchsetzen und mit einem überlegten Rückpass für Kohler auflegen. Der Routinier, welcher nach einer längeren Pause ein ordentliches Comeback gab, zeigte keine Nervenschwäche und traf zum vielumjubelten und extrem wichtigen 1:2-Siegtor für Wettswil-Bonstetten. Auch wenn Kreuzlingen ein Tor wegen eines umstrittenen Offsides nach 67 Minuten aberkannt wurde, geht dieser Sieg in Ordnung. «Ich bin sehr stolz und zufrieden mit meiner Equipe. Trotz etwelcher Unruhe aus dem Umfeld ist sie fokussiert geblieben, ist zusammengestanden und hat mit gutem Teamspirit reagiert», meinte Trainer Martin Dosch sehr zufrieden über die Partie. Der FCWB bleibt damit am hinteren Mittelfeld dran und wird versuchen, den Aufwärtstrend nun auch am kommenden
sani 0:1, 47.’ 1:1, 90.’ Kohler 1:2. FCWB: Merlo; Buchmann (74. Joller), Baumann, Popov, Illi; Hasani (67. L. Schlüchter), Y. Schlüchter, Makuka, Gjergji; Tastemel, Mehidic (54. Kohler). Weitere Resultate: Niederweningen - FCWB 2 2:2, Srbija - Senioren 2:2, Jun. Ca - Wädenswil 2:1, Schlieren - Jun. B 0:7, Jun. A1 - Horgen 8:0, Jun. A2 - Freienbach 0:4.
Nachtragsspiel ging verloren Bereits am Mittwoch spielten die Ämtler gegen den SV Höngg – und unterlagen mit 0:1. Für das Spiel gegen Höngg haben sich die Ämtler viel vorgenommen. Klares Ziel war es, die Stadtzürcher zu schlagen und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Dies ist leider nicht gelungen, die Leistung des FCWB war schlichtweg nicht gut genug. Obwohl Höngg die erste Halbzeit dominierte, ging man mit einem torlosen Unentschieden zum Pausentee. Nach dem Wechsel schienen die Ämtler Oberhand zu gewinnen, plötzlich war man überlegen und erarbeitete sich Torchancen. Aber im Abschluss wurde gesündigt und schliesslich war es der Gast, welcher nach 75 Minuten in Führung ging. Goalie Merlot liess zum Entsetzen aller einen harmlosen Abschluss passieren, die 0:1-Niederlage war perfekt.
Am vergangenen Freitag gastierten die FCA-Senioren in Rümlang. Im 6. Spiel der laufenden Saison konnten die Blauen überzeugen und bodigten die Rümlanger mit 5:0. Sie festigten somit den 3. Platz ganz eng auf mit Urdorf (Leader) und den Namensvettern aus Zürich.
Nach dem torlosen Remis vom Sonntag gegen den Tabellenzweiten Blue Stars, das auf sehr hohem Niveau stand, wollte man im Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten in Uitikon wieder den vollen Punktestand einfahren. Die Pa- Der FC Hausen ist kaum zu stoppen. (Bild zvg.) role von Trainer Samir Ben Nejma in der Vorbereitung Halbzeit hoffte man neue Kräfte zu lautete demnach auch: Tempo, Tem- bündeln. Doch es kam anders. Die po, Tempo! Die Mannschaft befolgte Kombinationen fehlten und man war seinen Rat und nach schöner Kombi- zu weit weg vom Gegner und das nation kam Fex Stricker zum Ab- Heimteam kam in der 60. Minute zum schluss und schob den Ball bereits in 2:5. In Hälfte zwei plätscherte das der 6. Minute zum 1:0 ins lange Eck. Spiel so dahin. Es dauerte bis zur 86. Der FC Hausen setzte nun zu seinem Minute bis auch noch Jan Eugster zum gewohnt druckvollen Spiel an und in Torerfolg kam und auf 2:6 erhöhte. In der 21. Minute schloss Huster nach der 90. Minute wollte doch auch noch Dodo Hochreutener seine gute LeisPass von Stricker zum 0:2 ab. Die Druckperiode hielt weiterhin tung mit einem Torerfolg krönen und an und nach einer Traumkombination schob zum hochverdienten Schlussreüber drei Stationen schloss Ronny Göt- sultat von 2:7 ein. Es macht sichtlich Freude diesem schi in der 30. Min. zum verdienten 0:3 ab. Der Gegner wurde in der Folge Team anzugehören und die Früchte schon beim Aufbau entscheidend ge- der intensiven Trainings in den Punkstört, Ronny Götschi eroberte den Ball, tespielen zu ernten. Man kann gespielte in den Lauf von Michi Walti, spannt sein, wie sich das Team im und es steht nach 38 Minuten bereits nächsten Auswärtsspiel in Oberrieden 0:4. Auch Uitikon gelang vor der Pause präsentiert. ein Treffer, doch für den Schlusspunkt der ersten Halbzeit war einmal mehr Spieltelegramm: Sportplatz Sürenloh Uitikon der FC Hausen zuständig: Dauerläufer Schiri: Toski Adem, Hedingen: Aufstellung: Bircher Ronny Götschi kam aus über 30 m frei (46.’ Bader), Reichmuth (46.’ Jegge), Bitzi, von zum Schuss und hämmerte den Ball Aesch, Götschi R., Locher, Györög (46.’ Götschi K.), unhaltbar ins Lattenkreuz. So ging es Walti M, Stricker, Huster, Weber (46’ Werffeli). mit dem Skore von 1:5 in die Pause. Voranzeige: Donnerstag, 25. Oktober, 20.15 Uhr: Doch nach dem Vierfach-Wechsel zur FC Oberrieden – FC Hausen.
................................................... von volkmar klutsch In Rümlang, direkt in der Einflugschneise des Flughafens, ist eine FCAPatchworkmannschaft aufgelaufen,
die über die ganze Linie überzeugte. Der Trainer der 1. Mannschaft des FCA, Filipovic, war dabei wie auch Vertreter der Veteranen, die ebenfalls tatkräftig unterstützten sowie Leichtverletze für den Notfall.
Ein Tor schöner als das andere Letztendlich war es aber der Spielertrainer Padi Wälter, der die Mannschaft auf den Sieg einschwor und eine Strategie festlegte, die konsequent verfolgt wurde und ausschlaggebend für den Erfolg war. Über die gesamte Dauer des Spielverlaufs kamen die Gegner zu maximal drei halbherzigen
Chancen, die den Torwart Toscano nicht weiter forderten. Ganz anders agierte hingegen die FCA-Offensive. Ein Tor war schöner als das andere und fünf unterschiedliche Torschützen durften sich die Glückwünsche der Teamkameraden abholen. Die kommenden zwei Spiele werden entscheiden, in welche Richtung die Reise für die folgende Rückrunde geht, Der FC Morava, mit nur vier einsamen Punkten aus 5 Spielen ist ein Gegner, der mit dem Rücken an der Wand steht. Die Zürich-Affolterner sind die unmittelbaren Aspiranten auf die oberen Plätze. Es ist und bleibt spannend.
Dem Favoriten mit viel Einsatz auf Augenhöhe begegnet Firmenfussball Serie A: FC UBS – SC Schweizer/BW Mode 3:1 Spiele gegen den FC UBS werden nie leicht, doch der SC Schweizer bot dem Gegner Paroli und begegnete dem Favoriten auf Augenhöhe. Sabanis verwandelter Elfmeter in der 28. Minute markierte das 0:1 für die Gäste. Kurz darauf hielt Matthias Merz einen Penalty des Gegners und dies beflügelte die Hedinger noch mehr. Nach einem (nicht gepfiffenen) Stürmerfoul stand es zur Pause jedoch 1:1.
Entscheidung in der Schlussviertelstunde Nach dem Wechsel schaltete das Team von UBS einen Gang höher und erspielte sich zahlreiche, sehr gute Torchancen. Alle scheiterten jedoch entweder am starken Abwehr-Duo Stieger/Schurtenberger oder am Torhüter der Hedinger. In der 69. Minute wurde erneut ein Elfmeter gegen den SC Schweizer gepfiffen. Dieser wurde allerdings ein zweites Mal vom starken Hedinger Torhüter gehalten und
das Heimteam wurde immer nervöser. In der Schlussviertelstunde verwertete das UBS-Team jedoch zwei Torchancen und gewann schlussendlich verdient. Auf die kollektiv sehr starke Leistung des SC Schweizer können die Hedinger trotzdem stolz sein. (me) Es spielten: Merz M., Traber (51. Britt ), Stieger, Schurtenberger, Brotschi, Ackermann, Schacher (72. Carluccio), Fecker, Merz T., Tomasulo, Sabani (78. Lanz).
Jahreskonzert Musikverein Jonen Mehrzweckhalle Jonen Samstag, 27. Oktober 2012 20.00 Uhr (Eintritt Fr. 10.–) Nachtessen ab 18.30 Uhr Sonntag, 28. Oktober 2012 14.00 Uhr Familienkonzert mit Kinderattraktionen (Eintritt frei) • Bar • Trompeterstübli • http://www.mvjonen.ch
2. Huus-Metzgete Mittwoch, 24. Okt., ab 18.00 Uhr! Donnerstag, 25. Okt., ab 11 Uhr! Freitag, 26. Okt., ab 11 Uhr! Am Freitag ab 19.00 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Duo Noldi Schuler, Urdorf»! Auf Ihren Besuch freuen sich:
Arbeitstag Samstag, 27. Oktober 2012 Pflege- und Aufwertungsarbeiten in den Naturschutzgebieten Treffpunkt: Vereinshütte an der Giessenstrasse um 8.00 Uhr und/oder um 13.30 Uhr Mittagsverpflegung Auskunft/Anmeldung: Tel. 044 767 10 03, A. Zemp Für den Einsatz braucht es keine Fachkenntnisse. Der Einsatz dient einer guten Sache. Wer Zeit und Kraft zur Verfügung stellen mag, ist willkommen und wird gerne angeleitet. www.nvba.ch
M. und J. Korpar und Personal Telefon 044 737 35 50

References: Art. 3
 Art. 51
 Art. 9
 Art. 4
 Art. 23
 § 23
 § 20
 § 2
 § 18
 § 25