Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-01-2010-8C_1083-2009
Timestamp: 2016-10-23 12:13:08+00:00

Document:
8C_1083/2009 (29.01.2010)
8C_1083/2009
Politische Gemeinde Aadorf, 8355 Aadorf,
in die Beschwerde des M.________ vom 24. Dezember 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 18. November 2009 und das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung,
in die Mitteilung des Bundesgerichts an M.________ vom 5. Januar 2010, wonach seine Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse nicht zu erf�llen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist m�glich sei, wobei auf die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung hingewiesen worden ist,
dass ein Rechtsmittel gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde; die erhobenen R�gen m�ssen zudem in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein, wogegen die blossen Verweise auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten bzw. andere Quellen nicht ausreichen (vgl. BGE 129 I 113 E. 2.1 S. 120; 115 Ia 27 E. 4a S. 30; je mit Hinweisen),
dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstst�ndigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat die Beschwerde f�hrende Person darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsm�ssige Rechte, wie etwa das Willk�rverbot oder das Recht auf pers�nliche Freiheit, verstossen soll (BGE 135 V 94 E. 1 S. 95),
dass es daher der Beschwerde f�hrenden Person obliegt (entsprechend den altrechtlichen Begr�ndungsanforderungen, die nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG f�r die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben), klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit weiteren Hinweisen),
dass die Beschwerde vom 24. Dezember 2009 den vorerw�hnten Anforderungen offensichtlich nicht gen�gt, woran auch unter anderem die blossen - in unsubstanziierter Weise vorgetragenen - Hinweise auf "Art. 27 (BV) Wirtschaftsfreiheit" resp. deren Zusammenhang mit dem kantonalen Recht ("SHG � 8b") sowie auf "Allgemeine Verfahrensbestimmungen" und auf das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip sowie die - in diesem Zusammenhang nicht ausreichenden - Verweise auf fr�her eingereichte "Akten/Dokumente, ..." nichts �ndern,
dass deshalb die Eingabe vom 24. Dezember 2009 namentlich keine hinreichende Begr�ndung enth�lt und daher kein g�ltiges Rechtsmittel darstellt,
dass somit auf die offensichtlich unzul�ssige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verh�ltnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), weshalb sich das Begehren um unentgeltliche Prozessf�hrung als gegenstandslos erweist,
dass hingegen das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung infolge Aussichtslosigkeit des Verfahrens abzuweisen ist (Art. 64 BGG), zumal - entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint - eine Erg�nzung bzw. Verbesserung der ungen�genden Eingabe nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) auch durch einen Rechtsvertreter ausser Betracht f�llt, worauf das Bundesgericht in der Mitteilung vom 5. Januar 2010 eigens hingewiesen hat,

References: Art. 42
 Art. 95
 BGE 
 Art. 90
 BGE 
 Art. 108