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Timestamp: 2017-10-20 01:52:49+00:00

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Bauleitplanung der Stadt Lorsch
Bebauungsplan Nr. 10 Gewerbegebiet „In der Dieterswiese“ – 2. Änderung in einem Teilbereich
Öffentliche Auslegung des Entwurfs der 2. Änderung des Bebauungsplanes
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lorsch hat in ihrer Sitzung am 29.03.2012 gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen, die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 Gewerbegebiet „In der Dieterswiese“ aufzustellen.
Zielsetzung ist, im Teilbereich um die verlängerte Hagenstraße bisher gewerblich genutzte Grundstücke umzunutzen sowie das dort festgesetzte Mischgebiet in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln und die an das Mischgebiet angrenzenden Flächen entsprechend in ihrer Nutzung anzupassen, um Konflikte zwischen Wohn- und gewerblicher Nutzung zu vermeiden. Außerdem soll die Möglichkeit des Baus einer Straße von der Hagenstraße über den bisherigen Wirtschaftsweg zur Straße „In der Dieterswiese“ geprüft werden.
Der Beschluss wurde am 29.03.2014 im Bergsträßer Anzeiger bekannt gemacht.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lorsch hat in ihrer Sitzung am 28.09.2017 eine Erweiterung des ursprünglich beschlossenen Geltungsbereichs beschlossen.
Der Geltungsbereich im Westen der Stadt betrifft mehrere Flurstücke der Gemarkung Lorsch und wird im Osten von der Siegfriedstraße begrenzt. Im Süden verläuft er zunächst entlang der Südgrenze der Grundstücks Siegfriedstraße 18/ 18 A/ 18 C sowie In der Dieterswiese 5 und im weiteren Verlauf, westlich der Straße In der Dieterswiese, an der Nordgrenze des Grundstücks In der Dieterswiese 2 (ALDI). Westlich wird er begrenzt von einer Linie in nördlicher Verlängerung der Grundstücksgrenze zwischen ALDI und REWE (Nibelungenstr. 135-137). An der Nordseite grenzt er an das Grundstück In der Dieterswiese 8 und, östlich der Straße In der Dieterswiese, an die Grundstücke In der Dieterswiese 13 und Siegfriedstraße 24.
Der Geltungsbereich umfasst die Flurstücke Flur 10, Nr. 599/4 (neu: 599/7) teilweise, 649/1, 651/12, 651/15, 651/17, 651/19-21, 651/22-27 (=vormals 651/18), 652/6-9, 714/41 teilw., 758/1 und ist aus der nachfolgend abgedruckten Planskizze ersichtlich.
Der Beschluss über die Erweiterung des Geltungsbereichs wird gemäß § 2 Abs. 1 BauGB hiermit bekannt gemacht.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lorsch hat in ihrer Sitzung am 28.09.2017 den Entwurf gebilligt und die Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.
Als Bebauungsplan der Innenentwicklung wird das Verfahren nach § 13 und § 13a BauGB als beschleunigtes Verfahren durchgeführt. Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit § 13 Abs. 3 BauGB wird von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB abgesehen. Gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung nach § 3 Abs. 1 BauGB abgesehen.
Zur Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung und zur Darlegung der Ziele und Zwecke der Planung wird der Entwurf der 2. Änderung im Teilbereich des Bebauungsplanes Nr. 10 Gewerbegebiet „In der Dieterswiese“, bestehend aus Planzeichnung, Textlichen Festsetzungen, Begründung und Anlage zur allgemeinen Einsicht öffentlich ausgelegt.
Die Unterlagen liegen in der Zeit von
Dienstag, dem 10.10.2017 bis einschließlich Freitag, dem 10.11.2017
bei der Stadtverwaltung der Stadt Lorsch, Stadthaus, 2. OG (Bau- und Umweltamt), Zimmer 203 -207, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 64653 Lorsch öffentlich aus. Die Unterlagen können während der allgemeinen Dienststunden (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Montag und Dienstag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Donnerstag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr) eingesehen werden.
Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Stadt Lorsch unter „Stadt- und Bürgerbüro > Bauleitplanung im Verfahren“ für den o.g. Beteiligungszeitraum im pdf-Format eingesehen werden.
Während des oben genannten Zeitraums können Stellungnahmen schriftlich oder während der allgemeinen Dienststunden auch mündlich zur Niederschrift an den Magistrat der Stadt Lorsch, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 64653 Lorsch abgegeben werden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

References: § 2
 § 2
 § 3
 § 13
 § 13
 § 13
 § 13
 § 2
 § 13
 § 3
 § 47