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Timestamp: 2016-10-24 23:52:31+00:00

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2C_733/2012 (24.01.2013)
2C_733/2012
Der mazedonische Staatsangeh�rige X.________, geboren 1982, reiste am 6. Januar 1991 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, worauf er eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Seit dem 25. M�rz 1994 ist er im Besitz einer Niederlassungsbewilligung.
Das Kreisgericht Rheintal erkl�rte X.________ am 21. April 2010 des mehrfachen Raubs, des versuchten Raubs, der mehrfachen versuchten N�tigung, der mehrfachen Drohung und der mehrfachen �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes schuldig und verurteilte ihn unter Einbezug von drei vorangegangenen, zur Bew�hrung ausgesetzten Strafen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 24 Monaten und zu einer Busse von Fr. 500.--. Der Vollzug dieser Strafe wurde zu Gunsten einer station�ren therapeutischen Massnahme aufgeschoben.
Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs am 22. Juni 2010 widerrief das Ausl�nderamt (heute: Migrationsamt) des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Migrationsamt) am 2. September 2010 die Niederlassungsbewilligung und ordnete an, X.________ habe die Schweiz nach seiner Entlassung aus der Massnahme zu verlassen.
X.________ focht die Verf�gung des Migrationsamts vom 2. September 2010 beim Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Sicherheits- und Justizdepartement) an, welches den Rekurs am 5. September 2011 abwies.
Im Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen (nachfolgend: Verwaltungsgericht) erging am 22. September 2011 ein Zwischenentscheid, mit dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abgewiesen wurde. Das Bundesgericht sch�tzte diesen Entscheid mit Urteil 2C_872/2011 vom 19. Januar 2012.
In der Hauptsache wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde gegen den Entscheid des Sicherheits- und Justizdepartements vom 5. September 2011 mit Urteil vom 3. Juli 2012 ab.
Mit Beschwerde an das Bundesgericht vom 24. Juli 2012 beantragt X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts sowie die Entscheide des Migrationsamts und des Sicherheits- und Justizdepartements aufzuheben und ihm den weiteren Verbleib in der Schweiz als Niedergelassenem zu gestatten; eventuell sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung, allenfalls mit Bedingungen und Auflagen, zu erteilen. Subeventualiter beantragt X.________, die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an eine der Vorinstanzen zur�ckzuweisen, zumindest aber zur vorl�ufigen Sistierung des fremdenpolizeilichen Verfahrens und - nach Beendigung der station�ren Massnahme - zur Neubeurteilung im Sinn der Vorbringen.
Das Verwaltungsgericht und das Sicherheits- und Justizdepartement schliessen auf Abweisung der Beschwerde, w�hrend sich das Migrationsamt nicht vernehmen l�sst. Das Bundesamt f�r Migration hat sich nicht fristgerecht vernehmen lassen.
X.________ nimmt mit Eingabe vom 30. Oktober 2012 Stellung zu den Beschwerdeantworten und reicht weitere Unterlagen ein.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 10. September 2012 ist der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung erteilt worden.
1.1 Angefochten ist der letztinstanzliche, verfahrensabschliessende Entscheid eines kantonalen Gerichts auf dem Gebiet des �ffentlichen Rechts, welcher grunds�tzlich der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unterliegt (vgl. Art. 82 lit. a BGG, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 90 BGG). Gegen Entscheide �ber den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig, weil grunds�tzlich ein Anspruch auf das Fortbestehen dieser Bewilligung gegeben ist (BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Ob der Anspruch auf Aufhebung des Widerrufs im konkreten Fall zu bejahen ist, wird im Rahmen der materiellen Behandlung der Beschwerde zu pr�fen sein (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179). Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit zul�ssig.
2.3.1 Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, k�nnen von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (vgl. Urteil 2C_833/2011 vom 6. Juni 2012 E. 1.2 mit Hinweis). Diese so genannten "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzul�ssig (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344).
Die vom Beschwerdef�hrer eingereichten Beweismittel, welche aus der Zeit nach dem 3. Juli 2012 datieren (Korrespondenz zwischen seinem Rechtsvertreter und den Justizvollzugsbeh�rden), sind demnach als unzul�ssige echte Noven im vorliegenden Verfahren unbeachtlich.
2.3.2 Art. 99 Abs. 1 BGG zielt auf Tatsachen ab, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden. So kann sich die beschwerdef�hrende Partei vor Bundesgericht auf Tatsachen st�tzen, die nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens gebildet hatten, wenn die Vorinstanz ein neues rechtliches Argument anf�hrt, mit dem die Partei zuvor nicht konfrontiert worden war (vgl. Urteil 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 4.4.2). Unzul�ssig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz h�tten vorgelegt werden k�nnen (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129).
Bei den neu eingereichten Unterlagen, welche vor dem 3. Juli 2012 datieren, handelt es sich um eine Aktennotiz vom 19. Juli 2011 �ber die Anh�rung des Beschwerdef�hrers in der Justizvollzugsanstalt, um diverse Arztberichte sowie um einen Auszug aus dem Entscheid der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen vom 9. September 2008 betreffend f�rsorgerische Freiheitsentziehung. Der Beschwerdef�hrer h�tte diese Akten der Vorinstanz vorlegen k�nnen, zumal sein Gesundheitszustand bereits in der Verf�gung des Migrationsamts vom 2. September 2010 und im Entscheid des Sicherheits- und Justizdepartements vom 5. September 2011 thematisiert worden war. Die genannten Beweismittel sind daher im vorliegenden Verfahren unzul�ssig. Demgegen�ber wird das (auszugsweise eingereichte) Gutachten von Dr. med. Y.________, Klinik A._______, vom 21. Dezember 2009 zuhanden der Staatsanwaltschaft St. Gallen im Urteil des Kreisgerichts Rheintal vom 21. April 2010 und in der Verf�gung des Migrationsamts vom 2. September 2010 erw�hnt, und auch die Vorinstanz nimmt inhaltlich Bezug auf die �rztlichen Feststellungen des Gutachtens. Dieses stellt somit - obwohl es nicht bei den Akten liegt - kein unechtes Novum dar und kann im vorliegenden Verfahren ber�cksichtigt werden.
2.4 Der Antrag des Beschwerdef�hrers auf Beizug diverser Akten ist insofern gegenstandslos, als diese - mit Ausnahme des nunmehr eingereichten Gutachtens von Dr. med. Y.________, Klinik A._______, vom 21. Dezember 2009 (vgl. E. 2.3 am Ende) - dem Bundesgericht bereits vorliegen.
Vorab sind die formellen R�gen des Beschwerdef�hrers zu behandeln (vgl. BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237).
3.1 Der Beschwerdef�hrer moniert, die Vorinstanz habe durch eine zu fr�he Entscheidung �ber die fremdenpolizeilichen Konsequenzen der begangenen Delikte die Verfahrensfairness verletzt. Die Vorinstanzen seien immer wieder darauf hingewiesen worden, mit dem Wegweisungsentscheid zu warten, bis die therapeutische Massnahme Wirkung zeige, h�tten dies aber ohne triftigen Grund "von der Hand gewiesen".
Gem�ss Art. 29 Abs. 1 BV hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist. Grunds�tzlich besteht kein Anspruch auf "verz�gerte" Behandlung eines Rechtsmittels, wenn das Verfahren nicht sistiert worden ist. Sofern der Beschwerdef�hrer geltend macht, ein (sinngem�sser) Antrag auf Sistierung sei im vorinstanzlichen Verfahren zu Unrecht abgewiesen worden, kann darauf mangels Anfechtungsobjekt ohnehin nicht eingetreten werden. Nach der Rechtsprechung widerspricht es weder dem Landes- noch dem Staatsvertragsrecht, wenn ein Gericht vor Ablauf des Straf- oder Massnahmenvollzugs �ber den Widerruf einer Aufenthaltserlaubnis befindet (vgl. BGE 137 II 233 E. 5.3 S. 239 ff.). Die R�ge, die Vorinstanz habe ihren Entscheid zu fr�h erlassen und damit das Gebot des fairen Verfahrens verletzt, ist daher unbegr�ndet.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und der Verfahrensfairness durch die Nichtabnahme von tauglichen Beweisen, insbesondere zur Legalprognose. Die Vorinstanz habe seinen wiederholt gestellten Antrag, bei der Justizvollzugsanstalt Strafanstalt B.________ einen aktuellen F�hrungsbericht einzuholen, ebenso abgewiesen wie seinen Antrag, s�mtliche Unterlagen seines Hausarztes beizuziehen und namentlich ein aktuelles psychiatrisches Gutachten bez�glich der Legalprognose einzuholen.
3.2.1 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst unter anderem das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148). �ber nicht rechtserhebliche Tatsachenbehauptungen ist kein Beweis zu f�hren und entsprechenden Beweisantr�gen ist keine Folge zu geben (Urteil 2D_29/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 3.1 mit Literaturhinweis; vgl. auch BGE 125 I 127 E. 6c/cc S. 134 f.).
3.2.2 Die Vorinstanz hat die Beweisantr�ge des Beschwerdef�hrers mit der Begr�ndung abgewiesen, dem Gesichtspunkt der R�ckfallgefahr komme ausserhalb des Freiz�gigkeitsabkommens keine vorrangige Bedeutung zu. Die Beweisabnahme k�nne auch deshalb unterbleiben, weil weder behauptet noch substanziiert dargelegt worden sei, dass zwischenzeitlich eine Besserung eingetreten sei. Dies w�re erforderlich gewesen, nachdem der Psychiatrisch-Psychologische Dienst des Kantons Z�rich noch am 5. Juli 2011 festgehalten habe, der Beschwerdef�hrer sei nach wie vor nicht krankheitseinsichtig und aufgrund der festgestellten schizoaffektiven St�rung k�nne eine erfolgversprechende Milieutherapie und deliktorientierte Behandlung nicht durchgef�hrt werden.
Der Vorinstanz kann insofern nicht gefolgt werden, als sie die Ablehnung der Beweisantr�ge damit begr�ndet, der Beschwerdef�hrer h�tte eine Besserung seines Gesundheitszustands darlegen m�ssen. Die Tatsache, welche der Beschwerdef�hrer beweisen wollte, bestand gerade in einem verbesserten Gesundheitszustand; der Beschwerdef�hrer hatte nur darzulegen, dass die zu beweisende Tatsache rechtserheblich ist (vgl. PAUL OBERHAMMER, Antizipierte Beweisw�rdigung: Verfahrensmangel als Prozessgrundsatz?, in: Richterliche Rechtsfortbildung in Theorie und Praxis, 2005, S. 507 ff., hier S. 515 mit Hinweis auf BGE 125 I 417 E. 7 S. 430). Der Beschwerdef�hrer begr�ndete seine Antr�ge im Wesentlichen mit der seiner Auffassung nach wichtigen Legalprognose: Die Straftaten h�tten im Zusammenhang mit seiner psychischen Erkrankung gestanden. Inzwischen sei eine Verbesserung des Gesundheitszustands eingetreten, so dass die Legalprognose anders ausfallen m�sse als jene der Vorinstanz. Diese st�tze sich auf den Bericht des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Z�rich vom 5. Juli 2011, welcher im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils veraltet gewesen sei.
Es trifft zu, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils mit dem erw�hnten Bericht des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Z�rich vom 5. Juli 2011 nicht belegen l�sst, da inzwischen ein Jahr verstrichen war. Unter der Voraussetzung, dass der Gesundheitszustand die Legalprognose beeinflusst und eine im Vergleich zum 5. Juli 2011 verbesserte Legalprognose rechtserheblich ist, h�tte der Beschwerdef�hrer Anspruch auf Einholung der entsprechenden Beweismittel.
3.2.3 Die Vorinstanz hat die Relevanz der Legalprognose f�r den Ausgang des Urteils verneint. Die Ablehnung einer Beweisofferte mit der genannten Begr�ndung stellt eine "unechte" antizipierte Beweisw�rdigung dar. Nach der Lehre fallen die Verneinung der Rechtserheblichkeit einer zum Beweis verstellten Tatsache und die objektive Eignung eines Beweismittels unter die "unechte" antizipierte Beweisw�rdigung (HANS PETER WALTER, in: Berner Kommentar, Zivilgesetzbuch, Bd. I, 4. Aufl. 2012, N. 39 zu Art. 8 ZGB). Dagegen stellt die Beh�rde bei der "echten" antizipierten Beweisw�rdigung auf einen hypothetischen Sachverhalt ab, den sie aufgrund der bekannten Umst�nde und der bereits abgenommenen Beweise zu kennen glaubt (vgl. auch FRANZ HASENB�HLER, Das Gericht im Spannungsfeld von Beweisanspruch und antizipierter Beweisw�rdigung, in: "Im Namen des Obergerichts", 2004, S. 105 ff., hier S. 106); weitere Beweise versprechen in sachverhaltlicher Hinsicht keine neuen Erkenntnisse. Die Differenzierung erscheint auch in der Rechtsprechung, wonach das Gericht das Beweisverfahren schliessen kann, wenn die Beweisantr�ge eine nicht erhebliche Tatsache betreffen oder offensichtlich untauglich sind oder wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211).
Dem Beschwerdef�hrer ist darin zuzustimmen, dass hier die "echte" antizipierte Beweisw�rdigung unzul�ssig w�re (vgl. E. 3.2.2 letzter Abschnitt). Das angefochtene Urteil st�tzt sich jedoch nicht auf einen hypothetischen Sachverhalt, sondern auf den Sachverhalt, wie er sich ohne die unbewiesene Tatsache darstellte. Nach Auffassung der Vorinstanz konnte die Legalprognose im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils, wie auch immer sie aufgrund des aktuellen Gesundheitszustands des Beschwerdef�hrers ausgefallen w�re, keinen entscheidenden Einfluss auf das zu f�llende Urteil haben.
3.2.4 Somit bleibt zu pr�fen, ob die Vorinstanz auf die Abnahme der beantragten Beweise verzichten durfte, weil sie die Legalprognose des Beschwerdef�hrers nicht f�r rechtserheblich hielt. Nach der Rechtsprechung kommt der R�ckfallgefahr bzw. der Wahrscheinlichkeit eines k�nftigen Wohlverhaltens ausserhalb des Anwendungsbereichs des FZA (SR 0.142.112.681) keine zentrale Bedeutung zu (Urteile 2C_331/2010 vom 16. September 2010 E. 3.3; 2C_218/2010 vom 27. Juli 2010 E. 3.3.1; vgl. BGE 130 II 176 E. 4.2 S. 185; 125 II 105 E. 2c S. 110). Die Legalprognose wird zwar auch in F�llen von Drittstaatsangeh�rigen im Rahmen der Interessenabw�gung mitber�cksichtigt, ist aber nicht allein ausschlaggebend (vgl. Urteil 2C_296/2011 vom 25. August 2011 E. 3.3).
F�r den Beschwerdef�hrer k�nnte eine gute Legalprognose aufgrund der gesamten Umst�nde keine entscheidende Bedeutung haben. Im Vordergrund steht die mit den Erw�gungen des Strafgerichts �bereinstimmende Einsch�tzung der Vorinstanz, wonach (auch) in ausl�nderrechtlicher Hinsicht ein schweres Verschulden vorliegt. Daraus resultiert ein erhebliches �ffentliches Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung. Um dieses Interesse aufzuwiegen, bed�rfte es starker privater Interessen bzw. gewichtiger Gr�nde auf Seiten des Beschwerdef�hrers, welche einem Widerruf entgegenstehen. Solche sind, wie noch zu zeigen sein wird, kaum vorhanden (vgl. E. 8.4.2-8.4.7). Angesichts des schweren Verschuldens des Beschwerdef�hrers h�tte auch eine g�nstige Legalprognose nur geringe Auswirkungen auf die Interessenabw�gung, zumal im Zusammenhang mit Gewaltdelikten selbst ein relativ geringes Restrisiko nicht hingenommen werden muss (Urteile 2C_282/2012 vom 31. Juli 2012 E. 2.5; 2C_477/2008 vom 24. Februar 2009 E. 2.3 mit Hinweis). Die Legalprognose ist daher vorliegend nicht in dem Sinn als rechtserheblich zu werten, dass daf�r ein psychiatrisches Gutachten notwendig w�re. Das Gleiche gilt f�r die Einholung eines aktuellen F�hrungsberichts, zumal ein solcher wenig Aufschluss �ber die R�ckfallgefahr gibt: Eine gute F�hrung im Straf- bzw. Massnahmenvollzug wird von der verurteilten Person generell erwartet und l�sst angesichts der dort vorhandenen, verh�ltnism�ssig engmaschigen Betreuung keine verl�sslichen R�ckschl�sse auf das k�nftige Verhalten in Freiheit zu (Urteil 2C_197/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 4.2; vgl. auch BGE 137 II 233 E. 5.2.2 S. 236 f.). Was die Edition der haus�rztlichen Unterlagen betrifft, geht aus der Beschwerdeschrift nicht hervor, was damit bewiesen werden sollte; im �brigen stand es dem Beschwerdef�hrer frei, seine Krankengeschichte im vorinstanzlichen Verfahren einzureichen.
3.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers nicht verletzt hat, indem sie seine Antr�ge auf Einholung eines psychiatrischen Gutachtens und eines aktuellen F�hrungsberichts sowie auf Edition der haus�rztlichen Unterlagen abwies.
Der Beschwerdef�hrer macht eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach Art. 9 BV geltend.
4.1 Das Migrationsamt habe ihm am 12. November 2009 mitgeteilt, w�hrend der Dauer des Strafvollzugs entfalle jegliche Anwesenheitsregelung, das Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung bleibe pendent und nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug werde die Verl�ngerung der Niederlassungsbewilligung gepr�ft. In einer Kehrtwendung zu dieser Haltung habe das Migrationsamt am 22. Juni 2010 pl�tzlich ausl�nderrechtliche Massnahmen pr�fen wollen und am 2. September 2010 den Widerruf der Niederlassungsbewilligung verf�gt. Darin liege ein Verstoss gegen Art. 5 Abs. 3 BV und Art. 9 BV.
4.2 Sowohl der Beschwerdef�hrer als auch die Vorinstanz scheinen von der falschen Pr�misse auszugehen, die Niederlassungsbewilligung sei befristet gewesen und der Beschwerdef�hrer habe am 2. Oktober 2009 um deren Verl�ngerung ersucht.
Gem�ss Art. 34 Abs. 1 AuG wird die Niederlassungsbewilligung unbefristet und ohne Bedingungen erteilt, so dass sich ein "Gesuch um Verl�ngerung" er�brigt. Davon zu unterscheiden ist der Ausweis f�r Personen mit Niederlassungsbewilligung, welcher gem�ss Art. 41 Abs. 3 AuG zur Kontrolle f�r f�nf Jahre ausgestellt wird. Dieser Ausweis stellt keine Bewilligung dar, weshalb mit seiner Verl�ngerung (vgl. Art. 63 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit [VZAE; SR 142.201]) nicht zwingend eine materielle Pr�fung der Bewilligungsvoraussetzungen verbunden ist. Unabh�ngig von der G�ltigkeit des Ausweises nach Art. 41 Abs. 3 AuG kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn einer der in Art. 63 Abs. 1 AuG genannten Widerrufsgr�nde erf�llt ist (zur Rechtsnatur der Niederlassungsbewilligung vgl. auch Urteil 2C_745/2008 vom 24. Februar 2009 E. 1.2.1 mit Literaturhinweis). Diese Rechtslage darf bei dem seit der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs am 22. Juni 2010 anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer als bekannt vorausgesetzt werden.
Der Beschwerdef�hrer unterschrieb das ausgef�llte Formular "Verl�ngerung der Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung" am 2. Oktober 2009 und reichte es sodann ein. Am 12. November 2009 sandte ihm das Migrationsamt ein Schreiben mit der Betreffzeile "Verl�ngerung der Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung" und im Wesentlichen mit dem vom Beschwerdef�hrer wiedergegebenen Text (vgl. E. 4.1).
4.3 Das Vertrauen in eine unrichtige beh�rdliche Auskunft wird rechtsprechungsgem�ss gesch�tzt, wenn die Auskunft geeignet war, Vertrauen zu begr�nden, wenn die Beh�rde zur Auskunftserteilung zust�ndig war oder der B�rger diese aus zureichenden Gr�nden als zust�ndig erachten durfte, wenn die Auskunft vorbehaltlos erteilt wurde, wenn die Unrichtigkeit der Auskunft nicht erkennbar war, wenn im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen getroffen wurden, die nicht ohne Nachteil r�ckg�ngig gemacht werden konnten, wenn der Sachverhalt und die Rechtslage seit der Auskunftserteilung keine �nderung erfahren haben und wenn das Interesse am Schutz des Vertrauens in die unrichtige Auskunft gegen�ber dem Interesse an der richtigen Rechtsanwendung �berwiegt (BGE 131 V 472 E. 5; vgl. auch BGE 137 I 69 E. 2.5.1 S. 72 f.).
Mit Blick auf das in E. 4.2 Gesagte h�tte der Beschwerdef�hrer ohne Weiteres erkennen k�nnen, dass die schriftliche Mitteilung des Migrationsamts vom 12. November 2009, wonach w�hrend des Strafvollzugs jegliche Anwesenheitsregelung entfalle, das Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung pendent gehalten werde und nach der Entlassung aus dem Strafvollzug die Verl�ngerung der Niederlassungsbewilligung gepr�ft werde, fehlerhaft war. Die Auskunft enth�lt �berdies keine Zusicherung hinsichtlich des Bestands der Niederlassungsbewilligung, so dass die Berufung darauf ohnehin ins Leere zielt. Der Beschwerdef�hrer durfte gerade nicht darauf vertrauen, dass die Bewilligung nicht widerrufen w�rde. Vielmehr musste er, der durch die Verwirkung einer 24-monatigen Freiheitsstrafe bereits einen Widerrufsgrund gesetzt hatte, mit dem Entzug der Niederlassungsbewilligung rechnen. Das Schreiben des Migrationsamts vom 12. November 2009 konnte somit beim Beschwerdef�hrer kein berechtigtes Vertrauen erwecken.
4.4 Da eine Berufung auf den Vertrauensschutz bereits an der fehlenden Vertrauensgrundlage scheitert, er�brigt sich die Pr�fung der �brigen Voraussetzungen. Eine Verletzung des Gebots von Treu und Glauben im Zusammenhang mit dem Schreiben des Migrationsamts vom 12. November 2009 ist zu verneinen.
Der Beschwerdef�hrer kann auch aus Art. 70 Abs. 1 VZAE, wonach im Fall von Strafvollzug, Massnahmenvollzug und zivilrechtlicher Unterbringung die bisherige Bewilligung bis zur Entlassung der ausl�ndischen Person g�ltig bleibt, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Diese Bestimmung ist nicht auf Niederlassungsbewilligungen zugeschnitten, denn diese bleiben immer g�ltig, solange sie nicht rechtskr�ftig widerrufen sind. Der Bewilligungswiderruf w�hrend einer strafrechtlichen Massnahme steht im Einklang mit Art. 70 Abs. 2 VZAE, wenn die Wirkung des Widerrufs - wie vorliegend - auf einen Zeitpunkt nach Ablauf der Massnahme hin angeordnet wird. Nach der Rechtsprechung liegt es im Interesse der betroffenen Person, rechtzeitig Klarheit �ber ihren ausl�nderrechtlichen Status f�r die Zeit nach der Entlassung aus dem Vollzug zu erhalten. Es ist eine vern�nftige zeitliche Distanz zwischen der Verf�gung und der Entlassung anzustreben, wobei die Zeitspanne zwischen der Regelung des k�nftigen Aufenthalts und der Entlassung aus dem Vollzug die voraussichtliche Dauer eines Rechtsmittelverfahrens nicht �berschreiten sollte (BGE 137 II 233 E. 5.2.3 S. 237 f.). Nachdem gem�ss Vollzugsregelung des Amts f�r Justizvollzug des Kantons St. Gallen vom 9. September 2010 die Massnahme l�ngstens bis zum 20. April 2015 dauert und eine bedingte Entlassung nicht ausgeschlossen ist, kann dieser Richtwert als eingehalten gelten. Die R�ge, Art. 70 VZAE sei durch zu fr�hen Entscheid verletzt worden, ist somit unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe in "willk�rlicher, zumindest unrichtiger" Anwendung von Art. 62 lit. b AuG den Widerruf der Niederlassungsbewilligung best�tigt.
6.1 Gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit a AuG in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn die ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder gegen sie eine strafrechtliche Massnahme im Sinn von Art. 64 oder Art. 61 StGB angeordnet wurde. Die Vorinstanz begr�ndet den Widerruf der Niederlassungsbewilligung mit der Erw�gung, der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG sei erf�llt, weil der Beschwerdef�hrer zu einer 24-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden sei. Sie verweist zutreffend auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach eine l�ngerfristige Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 lit. b AuG vorliegt, wenn eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr ausgesprochen wurde (BGE 135 II 377 E. 4.2).
Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, gegen ihn sei keine Massnahme nach Art. 61 oder 64 StGB, sondern eine station�re therapeutische Massnahme nach Art. 59 StGB angeordnet worden, ist dies unbehelflich, da die Vorinstanz den Widerrufsgrund in der ersten ("zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt"), nicht in der zweiten Variante von Art. 62 lit. b AuG verwirklicht sieht. Es spielt daher keine Rolle, dass sich die Massnahme gem�ss Art. 59 StGB erheblich von den Massnahmen nach Art. 61 und Art. 64 StGB unterscheidet, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht.
6.2 Hinsichtlich des Widerrufsgrunds der l�ngerfristigen Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 lit. b AuG bringt der Beschwerdef�hrer vor, bei der ausgef�llten Freiheitsstrafe von 24 Monaten handle es sich um eine Gesamtstrafe. In Ber�cksichtigung des vom Bundesgericht entwickelten Grundsatzes, wonach verschiedene Freiheitsstrafen nicht addiert oder kumuliert werden d�rften, sei f�r die vom Kreisgericht Rheintal am 21. April 2010 beurteilten Taten von einer geringeren Strafe auszugehen als von vollen zwei Jahren.
6.2.1 Nach der Rechtsprechung muss sich die l�ngerfristige Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 lit. b AuG zwingend auf ein einziges Strafurteil st�tzen; eine Zusammenrechnung von mehrere Strafen, welche in ihrer Gesamtheit mehr als ein Jahr ausmachen, ist nicht zul�ssig (BGE 137 II 297 E. 2). Diese Praxis beschl�gt die Anwendung von Art. 62 lit. b AuG; sie richtet sich somit an die Migrationsbeh�rden und die zugeh�rigen Rechtsmittelinstanzen. Die Strafbeh�rden sind davon nicht betroffen.
6.2.2 Gem�ss Art. 46 Abs. 1 StGB widerruft das Gericht die bedingte Strafe, wenn die verurteilte Person w�hrend der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht und deshalb zu erwarten ist, dass sie weitere Straftaten ver�ben wird. Sodann l�sst Art. 46 Abs. 1 StGB zu, dass bei gegebenen Voraussetzungen eine fr�her ausgesprochene, bedingte Strafe widerrufen und zusammen mit der neuen Strafe eine Gesamtstrafe gebildet wird. Wenngleich die Modalit�ten dieses Verfahrens Gegenstand der neueren Rechtsprechung gebildet haben (vgl. BGE 137 IV 249; 134 IV 241), sind die Migrationsbeh�rden bei der Anwendung von Art. 62 lit. b AuG an das Strafmass der Gesamtfreiheitsstrafe gebunden. F�r eine Rechtsprechung, wonach sich die "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" im Sinn von Art. 62 lit. b AuG auf ein einziges Strafurteil st�tzen muss, bildet die Praktikabilit�t einen wesentlichen Gesichtspunkt (vgl. BGE 137 II 297 E. 2.3.5). Eine Aufsplittung der Gesamtstrafe in verschiedene Teilstrafen w�rde diesem Erfordernis zuwiderlaufen, da aus dem betreffenden Strafurteil nicht immer eindeutig hervorgeht, wie sich die Gesamtstrafe zusammensetzt. Das Erfordernis, wonach sich die l�ngerfristige Freiheitsstrafe aus einem einzigen Strafurteil ergeben muss, ist bei der Gesamtfreiheitsstrafe erf�llt. Das Bundesgericht stellt denn auch auf das jeweilige Strafmass ab (vgl. Urteile 2C_389/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2; 2C_331/2010 vom 16. September 2010 E. 2).
6.2.3 Ausgangspunkt des Strafurteils vom 21. April 2010 bildete die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen mehrfachen Raubs, versuchten Raubs, mehrfacher versuchter N�tigung, mehrfacher Drohung und mehrfacher �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes (BetmG; SR 812.121); er hatte die Delikte w�hrend der Probezeit begangen. Das Strafgericht kam zum Schluss, das Verschulden des Beschwerdef�hrers wiege schwer, und ging von einer Einsatzstrafe von 24 Monaten aus. Straferh�hend w�rden die mehrfache Tatbegehung bzw. die Tatmehrheit sowie die Vorstrafen, strafmildernd bzw. -mindernd die mittelgradige Einschr�nkung der Einsichtsf�higkeit und die sogar mittel- bis hochgradig eingeschr�nkte Steuerungsf�higkeit ins Gewicht fallen. Das Strafgericht erachtete die Voraussetzungen f�r den Widerruf der drei fr�heren, bedingt ausgesprochenen Strafen als erf�llt und bildete in Anwendung von Art. 46 Abs. 1 StGB eine Gesamtfreiheitsstrafe von 24 Monaten; die �bertretung des BetmG sanktionierte es mit einer Busse von Fr. 500.--. Auf die widerrufenen Geldstrafen entfallen lediglich 150 Tagess�tze, so dass immer noch eine Freiheitsstrafe von weit mehr als einem Jahr �brigbliebe. Die Frage, ob das Abstellen auf das Strafmass der Gesamtstrafe dem Verbot der Addition unterj�hriger Strafen gem�ss BGE 137 II 297 zuwiderlaufe, ist daher hier nicht entscheidrelevant. Der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG in der ersten Variante ist ohnehin erf�llt, so dass sich weitere Ausf�hrungen er�brigen.
6.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, immer wenn der Vollzug einer Freiheitsstrafe zugunsten einer Massnahme aufgeschoben worden sei, solle bei der Anwendung von Art. 62 lit. b AuG nur auf die effektiv zu vollstreckende Massnahme, nicht aber auf die Strafe selbst abgestellt werden. Das Strafmass sei ein theoretischer Wert, weil die Strafe in dieser Konstellation kaum je vollzogen werde. Sinngem�ss macht der Beschwerdef�hrer geltend, der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG sei weder in der ersten noch in der zweiten Variante erf�llt, weil die ausgesprochene Strafe nicht vollzogen werde und die angeordnete station�re therapeutische Massnahme keine Massnahme im Sinn von Art. 62 lit. b AuG darstelle.
Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Nach der st�ndigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung spielt es bei der Pr�fung des Widerrufsgrunds gem�ss Art. 62 lit. b AuG in der ersten Variante keine Rolle, ob die l�ngerfristige Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen worden ist (Urteile 2C_109/2012 vom 12. Dezember 2012 E. 2.1; 2C_249/2012 vom 7. Dezember 2012 E. 2.1; 2C_739/2011 vom 18. Oktober 2012 E. 3.1). Daraus erhellt, dass die Art des Vollzugs der Strafe nichts am Bestehen des Widerrufsgrunds �ndert. Eine l�ngerfristige Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 lit. b AuG liegt auch vor, wenn diese zugunsten einer station�ren therapeutischen Massnahme aufgeschoben wurde.
6.4 Ebenfalls unter dem Titel der willk�rlichen bzw. unrichtigen Auslegung von Art. 62 lit. b AuG moniert der Beschwerdef�hrer, die von ihm begangenen Delikte seien hinsichtlich Intensit�t, Art und Schwere nicht mit jenen Delikten vergleichbar, welche gem�ss dem von der Vorinstanz zitierten BGE 125 II 521 eine strenge ausl�nderrechtliche Praxis gebieten w�rden. Auch die T�terpers�nlichkeiten seien ganz unterschiedlich, weshalb die in BGE 125 II 521 ge�bte Praxis auf ihn nicht anwendbar sei. Diese R�ge ist im Rahmen der Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung zu behandeln (vgl. E. 8); das Gleiche gilt f�r die weiteren, im Zusammenhang mit Art. 62 lit. b AuG erhobenen Vorbringen des Beschwerdef�hrers, wonach das Verschulden wegen seiner Krankheit zu relativieren und er als faktischer Angeh�riger der Zweitgeneration zu behandeln sei.
6.5 Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass der Beschwerdef�hrer durch die Verwirkung einer 24-monatigen Gesamtfreiheitsstrafe einen Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 lit. b AuG gesetzt hat.
7.1 In jedem Fall rechtfertigt sich der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung nur, wenn die im Einzelfall vorzunehmende Interessenabw�gung die Massnahme verh�ltnism�ssig erscheinen l�sst. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration und die der betroffenen Person drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; vgl. auch Art. 96 Abs. 1 AuG).
7.2 Je l�nger eine ausl�ndische Person in der Schweiz gelebt hat, desto strengere Anforderungen sind grunds�tzlich an Fernhaltemassnahmen zu stellen. Aber selbst bei einer ausl�ndischen Person der zweiten Generation sind fremdenpolizeiliche Massnahmen nicht ausgeschlossen (BGE 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190); bei schweren Straftaten, insbesondere bei Gewalt-, Sexual- und schweren Bet�ubungsmitteldelikten, und erst recht bei wiederholter Delinquenz, besteht hieran ein wesentliches �ffentliches Interesse (BGE 122 II 433 E. 2c S. 436; vgl. auch Urteile 2C_28/2012 vom 18. Juli 2012 E. 3.2; 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3). Ausschlaggebend ist die Verh�ltnism�ssigkeit der Massnahme im Einzelfall, die praxisgem�ss gest�tzt auf die gesamten wesentlichen Umst�nde gepr�ft werden muss (BGE 135 II 110 E. 2.1 S. 112).
Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf den Schutz des Familien- und Privatlebens im Sinn von Art. 8 Ziff. 1 EMRK. Er sei trotz seines Alters in h�chstem Mass von seinen Eltern und Geschwistern abh�ngig. Diese Verwandten h�tten ihm ein Dach �ber dem Kopf geboten, f�r seine Klinikeinweisungen gesorgt und Kostenvorsch�sse f�r Gerichte und Anw�lte geleistet.
8.1 Das durch Art. 8 Ziff. 1 EMRK gesch�tzte Familienleben beschr�nkt sich in erster Linie auf die Kernfamilie, d.h. die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren minderj�hrigen Kindern (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146 mit Hinweisen BGE 129 II 11 E. 2). Neben der eigentlichen Kernfamilie werden auch weitere famili�re Verh�ltnisse erfasst, sofern eine gen�gend nahe, echte und tats�chlich gelebte Beziehung besteht. Hinweise f�r solche Beziehungen sind das Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt, eine finanzielle Abh�ngigkeit, speziell enge famili�re Bande, regelm�ssige Kontakte oder die �bernahme von Verantwortung f�r eine andere Person. Bei hinreichender Intensit�t sind auch Beziehungen zwischen nahen Verwandten wie Geschwistern oder Tanten und Nichten wesentlich (BGE 135 I 143 E. 3.1 S. 148).
Der Beschwerdef�hrer ist erwachsen, geschieden und kinderlos, so dass eine Berufung auf die Kernfamilie grunds�tzlich entf�llt. F�r die behaupteten engen Beziehungen zu seinen Eltern und Geschwistern gibt es keine Anhaltspunkte. Es wird nicht geltend gemacht, dass der Beschwerdef�hrer vor Antritt der Untersuchungshaft im Jahr 2009 dauerhaft in einem gemeinsamen Haushalt mit den Eltern oder Geschwistern gewohnt h�tte. Die finanzielle Unterst�tzung seitens der Familie ist unter den gegebenen Umst�nden normal und nicht Ausdruck einer besonderen Abh�ngigkeit. Die Anrufung von Art. 8 Ziff. 1 EMRK als Garantie der Achtung des Familienlebens ist somit unbehelflich.
8.2 Nach der Rechtsprechung kann aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK ohne Familienbezug (Anspruch auf Schutz des Privatlebens) nur unter besonderen Umst�nden ein Recht auf Verbleib im Aufenthaltsstaat abgeleitet werden. Eine lange Anwesenheit und die normale Integration gen�gen hierf�r nicht; erforderlich sind besonders intensive private Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur (BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286 mit Hinweisen). Einerseits konnte sich der Beschwerdef�hrer beruflich kaum etablieren und delinquierte w�hrend mehrerer Jahre wiederholt, was kaum auf eine �berdurchschnittliche Integration schliessen l�sst. Andererseits spricht er fliessend Deutsch, hat hier fast seine ganze Schulzeit verbracht und eine Berufslehre als Polymechaniker abgeschlossen. Es ist daher davon auszugehen, dass der Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK als Garantie des Privatlebens betroffen ist.
8.3 Der Anspruch auf Achtung des Privatlebens im Sinn von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gilt indessen nicht absolut. Gem�ss Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das durch Ziff. 1 gesch�tzte Rechtsgut statthaft, soweit er gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale oder �ffentliche Sicherheit, f�r das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verh�tung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Die Konvention verlangt eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden Interessen an der Erteilung der Bewilligung und der �ffentlichen Interessen an deren Verweigerung, wobei Letztere in dem Sinn �berwiegen m�ssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist. Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV im Hinblick auf einen Eingriff in Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147).
8.4 Bei der Interessenabw�gung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK als Rechtfertigung eines Eingriffs in das Privatleben sind insbesondere die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum und das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode zu ber�cksichtigen. Zu beachten ist auch die Qualit�t der sozialen, kulturellen und famili�ren Beziehungen zum Gast- bzw. zum Heimatland (Urteil 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 4.2 mit Hinweisen).
8.4.1 Ausgangspunkt und Massstab f�r die Schwere des Verschuldens ist die vom Strafgericht ausgesprochene Strafe (BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216). Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdef�hrer sei unter anderem wegen Gewaltdelikten und Widerhandlungen gegen das BetmG verurteilt worden; bei solchen Delikten werde eine strenge Praxis verfolgt. Der Beschwerdef�hrer h�lt dagegen, im Unterschied zum T�ter im Fall des von der Vorinstanz angef�hrten BGE 125 II 521 habe er lediglich zwei unbewaffnete Raub�berf�lle begangen, bei denen er total Fr. 280.-- und EUR 10.-- erbeutet habe. Das Strafgericht habe ausdr�cklich festgehalten, dass es sich jeweils nur um kleine Deliktsbetr�ge gehandelt habe und die Opfer teilweise Bekannte von ihm gewesen seien. Die Widerhandlungen gegen das BetmG h�tten sodann ausschliesslich in Eigenkonsum bestanden. Es bestehe daher kein Anlass, in seinem Fall wegen der Art der Delikte besondere Strenge walten zu lassen.
Dem Beschwerdef�hrer ist darin zuzustimmen, dass er kein schweres Bet�ubungsmitteldelikt begangen hat. Es handelte sich ausschliesslich um �bertretungen des BetmG in Form von Marihuanabesitz und -konsum, derentwegen der Beschwerdef�hrer jeweils geb�sst wurde (vgl. widerrufener Strafbescheid des Untersuchungsamts Altst�tten vom 24. April 2007 sowie widerrufene Bussenverf�gung des Untersuchungsamts Altst�tten vom 30. September 2008; das Kreisgericht Rheintal verurteilte den Beschwerdef�hrer am 21. April 2010 wegen mehrfacher �bertretung des BetmG zu einer Busse von Fr. 500.--.). In Bezug auf diese Delikte ist die von der Vorinstanz angef�hrte strenge Praxis des Bundesgerichts bez�glich der ausl�nderrechtlichen W�rdigung des Drogenhandels (vgl. etwa Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2 mit Hinweisen) nicht einschl�gig.
Hingegen stellen die Raubtaten, auch in der nicht qualifizierten Form, Gewaltdelikte dar, welche aufgrund der mehrfachen, teilweise gemeinsamen Begehung gegen�ber jugendlichen Opfern schwerwiegend sind. Das Strafgericht hat diese Umst�nde sowie die Vorstrafen des Beschwerdef�hrers (auch die widerrufenen Strafen betrafen teilweise Gewaltdelikte, namentlich T�tlichkeiten und versuchte Gewalt gegen Beh�rden und Beamte) straferh�hend, die mittelgradige Einsichtsf�higkeit und die mittel- bis hochgradig eingeschr�nkte Steuerungsf�higkeit sowie die Gest�ndnisse des Beschwerdef�hrers strafmildernd gewertet. Die Tatsache, dass dieser w�hrend allen drei Probezeiten erneut delinquiert hat, l�sst zudem auf eine gewisse Unbelehrbarkeit bzw. Uneinsichtigkeit schliessen. Die Vorinstanz ist daher - in W�rdigung des Strafmasses von zwei Jahren - zu Recht von einem schweren ausl�nderrechtlichen Verschulden ausgegangen. Im Gegensatz zu dem, was der Beschwerdef�hrer vorbringt, ist das Verschulden aufgrund seiner psychischen Krankheit nicht weiter zu relativieren; diese pers�nliche Komponente ist bereits in das Strafmass eingeflossen.
8.4.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er sei zum Abschluss einer Integrationsvereinbarung bereit. Zus�tzlich zum schon erreichten Integrationsgrad m�sse dieser Integrationsbereitschaft bei der Entscheidung erhebliches Gewicht zukommen.
Der Beschwerdef�hrer �bersieht, dass bei der W�rdigung der Integration im Sinn von Art. 96 Abs. 1 AuG (vgl. auch Art. 54 Abs. 2 AuG) einzig der im Entscheidzeitpunkt bestehende Integrationsgrad massgeblich ist. Zudem kommt der Abschluss einer Integrationsvereinbarung gem�ss Art. 54 Abs. 1 AuG nur bei der Erteilung einer Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung in Frage (gem�ss Art. 5 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber die Integration von Ausl�nderinnen und Ausl�ndern [VintA; SR 142.205] soll dies anscheinend auch bei der Verl�ngerung dieser Bewilligungen der Fall sein; ob diese Bestimmung gesetzeskonform ist, kann hier offen gelassen werden). Die Integrationsvereinbarung hat lediglich deklaratorische Wirkung, indem sie die (�ffentlich-rechtliche) Verpflichtung zum Besuch eines Sprach- oder Integrationskurses gem�ss Art. 54 Abs. 1 AuG festh�lt. Aus den zitierten Bestimmungen geht hervor, dass die Integrationsvereinbarung f�r Personen gedacht ist, die erstmals in die Schweiz einreisen oder sich noch nicht lange hier aufhalten. Wenn eine Person, die wie der Beschwerdef�hrer seit �ber 21 Jahren in der Schweiz lebt, sich zum Abschluss einer Integrationsvereinbarung bereit erkl�rt, spricht dies nicht f�r eine erfolgreiche Integration. Von einer solchen kann hier in sozialer und beruflicher Hinsicht denn auch nicht die Rede sein, wenngleich diese Umst�nde teilweise auf die psychische Erkrankung des Beschwerdef�hrers zur�ckzuf�hren sind.
8.4.3 Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, er sei als faktischer Angeh�riger der zweiten Generation wie eine ausl�ndische Person zu behandeln, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sei.
Der Beschwerdef�hrer ist mit acht Jahren relativ jung in die Schweiz gekommen, hat aber immerhin einen Teil seiner Kindheit in Mazedonien verbracht. Ob er als Angeh�riger der Zweitgeneration zu betrachten ist, kann dahingestellt bleiben, weil bei wiederholter Delinquenz, insbesondere wenn die Schwere der Taten zunimmt, selbst einer hier geborenen ausl�ndischen Person die Niederlassungsbewilligung entzogen werden kann (vgl. E. 7.2). Im Fall des Beschwerdef�hrers hat die Schwere der Delikte eher zugenommen. So lagen der verfahrensausl�senden Verurteilung zu 24 Monaten Gesamtfreiheitsstrafe erstmals Raubdelikte zugrunde, w�hrend zuvor T�tlichkeiten, Sachbesch�digungen und weitere "weniger schwerwiegende" Delikte im Vordergrund gestanden hatten. Auch wenn es sich, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht, um unbewaffneten Raub gehandelt hat und die erbeuteten Betr�ge eher gering waren, liegt dennoch ein Gewaltdelikt vor. Wie das Kreisgericht Rheintal in seinem Urteil vom 21. April 2009 hevorgehoben hat, wiegen die Verfehlungen des Beschwerdef�hrers schwer. Seine lange Anwesenheit in der Schweiz f�llt daher im Vergleich zum Verschulden nicht entscheidend ins Gewicht.
8.4.4 Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass eine R�ckkehr nach Mazedonien den Beschwerdef�hrer hart treffen w�rde. Er hat einen grossen Teil seines Lebens in der Schweiz verbracht, und seine Familie lebt gr�sstenteils ebenfalls hier. Der Beschwerdef�hrer verweist in diesem Zusammenhang auf das Urteil des EGMR Emre gegen Schweiz vom 22. Mai 2008 (42034/04). Parallelen zu jenem Fall ergeben sich daraus, dass der Beschwerdef�hrer ebenfalls im Kindesalter in die Schweiz gekommen ist, unter einer psychischen St�rung leidet, sich beruflich kaum etablieren konnte und nur schwache Bindungen zu seinem Herkunftsland besitzt. Im Unterschied zum Fall Emre, in dem es um jugendliche Delinquenz ging und Freiheitsstrafen von insgesamt dreizehneinhalb Monaten ausgesprochen worden waren (vgl. Urteil 2A.51/2004 vom 3. Mai 2004 E. 3), delinquierte der Beschwerdef�hrer fast ausschliesslich als Erwachsener und in zunehmendem Mass, was schliesslich zur Gesamtfreiheitsstrafe von 24 Monaten f�hrte. Das ausl�nderrechtliche Verschulden des Beschwerdef�hrers ist somit schwerer zu gewichten als jenes im Fall Emre.
8.4.5 Was die R�ckfallgefahr betrifft, ist diese wie dargelegt (vgl. E. 3.2.4) von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund der vorliegenden Akten ist ohnehin fraglich, ob eine im Urteilszeitpunkt aktualisierte Legalprognose g�nstiger ausgefallen w�re als jene der Vorinstanz. Einen Antrag auf bedingte Entlassung wies das Amt f�r Justizvollzug des Kantons St. Gallen am 29. September 2011 mit der Begr�ndung ab, angesichts des weiter bestehenden R�ckfallrisikos und der gef�hrdeten Rechtsg�ter k�nne eine bedingte Entlassung nicht verantwortet werden.
In Bezug auf das Verhalten des Beschwerdef�hrers nach Begehung der Delikte ist anzumerken, dass die verfahrensausl�senden Straftaten im Urteilszeitpunkt am 3. Juli 2012 erst drei Jahre zur�cklagen. Dass sich der Beschwerdef�hrer in dieser Zeitspanne wohl verhielt, ist in erster Linie auf seinen Aufenthalt in der Untersuchungshaft und im vorzeitigen Strafvollzug bzw. im Massnahmenvollzug zur�ckzuf�hren.
Selbst eine g�nstige Legalprognose w�rde dadurch relativiert, dass bei ausl�ndischen Personen, welche sich nicht auf das FZA berufen k�nnen, im Rahmen der Interessenabw�gung abgesehen von der aktuellen Gef�hrdung der �ffentlichen Ordnung und Sicherheit, die von der betroffenen Einzelperson ausgeht, auch generalpr�ventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden darf (Urteile 2C_282/2012 vom 31. Juli 2012 E. 2.5 mit Hinweis; 2C_679/2011 vom 21. Februar 2012 E. 3. 1).
8.4.6 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei wegen seiner Erkrankung nicht zumutbar, kann ihm nicht beigepflichtet werden. Nach der Rechtsprechung ist der Gesundheitszustand einer Person im Verfahren um den Widerruf der Aufenthaltsberechtigung nur ein Element von mehreren und kann deshalb die Interessenabw�gung nur beschr�nkt beeinflussen. Gesundheitliche Gr�nde wie die vorliegenden k�nnen f�r sich allein genommen kein Anwesenheitsrecht begr�nden (Urteil 2C_722/2010 vom 3. Mai 2011 E. 5.3.2). Nichts deutet darauf hin, dass die Behandlung der schizoaffektiven St�rung in Mazedonien nicht m�glich w�re. Letztlich befindet sich der Beschwerdef�hrer in der gleichen Lage wie seine Landsleute in Mazedonien, welche an den gleichen Beschwerden leiden und dennoch kein Anwesenheitsrecht in der Schweiz verlangen k�nnen (vgl. Urteil 2C_187/2008 vom 15. Mai 2008 E. 2.3).
8.4.7 Es sind keine Gr�nde ersichtlich, welche eine R�ckkehr nach Mazedonien als unzumutbar erscheinen liessen. Der Beschwerdef�hrer ist jung, unverheiratet und kinderlos. Er hat in der Schweiz eine Berufsausbildung absolviert und spricht die mazedonische Sprache. Auch wenn aus der in Mazedonien vollzogenen Verheiratung und Scheidung ohne weitere Anhaltspunkte nicht - wie dies die Vorinstanz getan hat - auf eine tiefere Verbundenheit mit dem Herkunftsland geschlossen werden kann, ist der Beschwerdef�hrer dort dennoch nicht vollkommen fremd und wird sich eine Existenz aufbauen k�nnen. Die Kontakte zu seiner Familie und anderen Bezugspersonen wird er durch moderne Kommunikationsmittel und gegenseitige Besuche pflegen k�nnen. In Anbetracht der genannten Umst�nde erscheint eine R�ckkehr nach Mazedonien, wo der Beschwerdef�hrer acht Jahre seines Lebens verbracht hat, insgesamt als zumutbar.
8.5 Nach dem Gesagten �berwiegt das sicherheitspolitische Interesse an der Wegweisung des Beschwerdef�hrers dessen private Interessen am Verbleib in der Schweiz. Das angefochtene Urteil erweist sich somit als verh�ltnism�ssig.
Schliesslich beruft sich der Beschwerdef�hrer auf die Garantie der Menschenw�rde gem�ss Art. 7 BV und das Recht auf Hilfe in Notlagen gem�ss Art. 12 BV.
9.1 Der Beschwerdef�hrer tut in keiner Weise dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern seine W�rde durch den Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung verletzt w�re. Es ist daher nicht n�her auf diese R�ge einzugehen (vgl. E. 2.1 am Ende).
9.2 Soweit der Beschwerdef�hrer (unter Berufung auf Art. 12 BV) vorbringt, nur in der Schweiz sei eine ad�quate Behandlung seiner Krankheit gew�hrleistet, handelt es sich um eine unbewiesene Behauptung. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern in Mazedonien eine psychische Erkrankung nicht mittels ambulanter psychiatrischer Therapie oder medikament�s behandelt werden k�nnte. Daraus, dass die medizinische Versorgung in der Schweiz besser ist als in Mazedonien, kann der Beschwerdef�hrer nicht ableiten, der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei unverh�ltnism�ssig. Auch der Hinweis, er sei auf die Hilfe seiner Familie angewiesen, �ndert daran nichts: Der Beschwerdef�hrer kann die Unterst�tzung seiner Familie in Form von Besuchen oder finanzieller Hilfe auch in seiner Heimat entgegennehmen. Einer dauernden Anwesenheit in der Schweiz bedarf es im Fall des erwachsenen Beschwerdef�hrers nicht.
Der Beschwerdef�hrer beantragt eventualiter die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Sinn einer - im Vergleich zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung - milderen Massnahme. Nachdem der Beschwerdef�hrer den Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. b AuG gesetzt hat und der Widerruf verh�ltnism�ssig ist, sind auch die Voraussetzungen zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nicht erf�llt (vgl. Urteil 2C_254/2010 vom 15. Juli 2010 E. 4.3). Der Eventualantrag ist somit abzuweisen.
Subeventualiter beantragt der Beschwerdef�hrer die R�ckweisung der Sache an eine der Vorinstanzen zu neuer Entscheidung, jedenfalls aber zur Sistierung des Verfahrens bis zur Beendigung der station�ren Massnahme und anschliessenden Neubeurteilung. Da das angefochtene Urteil nicht rechtsfehlerhaft ist, bleibt f�r eine derartige Anordnung kein Raum. Dem Antrag ist daher nicht stattzugeben.
Aus den vorstehenden Erw�gungen ergibt sich, dass die Beschwerde unbegr�ndet und daher abzuweisen ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der unterliegende Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG); eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).

References: Art. 82
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 99
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 34
 Art. 41
 Art. 63
 Art. 41
 Art. 63
 BGE 
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 64
 Art. 61
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 61
 Art. 59
 Art. 62
 Art. 59
 Art. 61
 Art. 64
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 46
 Art. 46
 BGE 
 Art. 62
 Art. 62
 BGE 
 Art. 46
 BGE 
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 62
 BGE 
 BGE 
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 36
 Art. 13
 Art. 8
 BGE 
 Art. 96
 Art. 54
 Art. 54
 Art. 5
 Art. 54
 EGMR 
 Art. 7
 Art. 12
 Art. 12
 Art. 62