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Timestamp: 2016-10-28 08:23:09+00:00

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141 V 7110. Auszug aus dem Urteil der II. sozialrechtlichen Abteilung i.S. A. gegen Sicherheitsfonds BVG (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 52 al. 1, art. 53 al. 2 let. a et art. 56a al. 1 LPP (dans leur teneur en vigueur jusqu'� la fin de l'ann�e 2011); responsabilit�; responsabilit� de l'expert en mati�re de pr�voyance professionnelle. Devoir d'all�gation et de contestation dans le cadre d'une proc�dure en r�paration du dommage (consid. 5.2.2 et 5.2.3). L'existence d'une garantie bancaire destin�e � assurer la couverture des avoirs de pr�voyance et des int�r�ts constitue un �l�ment essentiel du concept de placement que l'expert en mati�re de pr�voyance professionnelle doit examiner (consid. 6). Modification du dispositif d'une d�cision ayant pour objet sept obligations solidaires o� les cooblig�s sont � chaque fois diff�rents (consid. 9.4). Faits � partir de page 71
A. A.a Die am 1. Mai 2003 errichtete Stiftung N. (ab 21. Oktober 2005: BVG-Sammelstiftung der N. nachfolgend: Stiftung) wurde 2003 im Handelsregister des Kantons Zug eingetragen und bezweckte die BGE 141 V 71 S. 72Durchf�hrung jeglicher Form der beruflichen Vorsorge. A. schloss am 13. Mai 2003 mit der Stiftung ein Expertenmandat der beruflichen Vorsorge ab, das r�ckwirkend per 1. Mai 2003 galt.
B. B.a Am 17. Dezember 2010 erhob der Sicherheitsfonds beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Klage gegen folgende 13 Personen: B. (Stiftungsratspr�sident, Beklagter 1), C. (Stiftungsrat, Beklagter 2), D. (Stiftungsr�tin, Beklagte 3), E. (Stiftungsrat, Beklagter 4), F. (Stiftungsrat, Beklagter 5), G. (Stiftungsrat, Beklagter 6), H. (Stiftungsrat, Beklagter 7), I. (Stiftungsrat, Beklagter 8), J. AG (Kontrollstelle, Beklagte 9), A. (BVG-Experte, Beklagter 10), K. GmbH (Buchhaltung, Beklagte 11), L. AG (Finanzdienstleisterin, Beklagte 12) und M. (alleiniger Verwaltungsrat der L. AG, Beklagter 13); mit folgenden Antr�gen: BGE 141 V 71 S. 73
a) Die Beklagten 1-13 haben der Kl�gerin unter solidarischer Haftung je einzeln bis zur nachfolgend aufgef�hrten H�he in den Buchstaben b) bis h) den Gesamtbetrag von CHF 30'000'000.- nebst Zins zu 5 % seit 1. Juni 2006 zu bezahlen. b) Die Beklagten 1, 2, 3 und 4 haben, unter solidarischer Haftung gem�ss Buchstabe a) hievor, der Kl�gerin je einzeln CHF 30'000'000.- nebst Zins zu 5 % seit 1. Juni 2006 zu bezahlen.BGE 141 V 71 S. 74
C. Hiegegen reicht A. Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein und beantragt in der Hauptsache, (Ziff. 1) lit. a und g des Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 21. Januar 2014 seien in Bezug auf ihn aufzuheben und es sei auf die Klage vom 17. Dezember 2010 gegen ihn nicht einzutreten; eventualiter sei die Klage vom 17. Dezember 2010 gegen ihn vollumf�nglich abzuweisen. Andernfalls sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangt A., der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
3. 3.1 3.1.1 Nach Art. 52 BVG in der bis Ende Dezember 2004 g�ltigen Fassung sind alle mit der Verwaltung, Gesch�ftsf�hrung oder Kontrolle der Vorsorgeeinrichtung betrauten Personen f�r den Schaden verantwortlich, den sie ihr absichtlich oder fahrl�ssig zuf�gen. BGE 141 V 71 S. 75Diese Bestimmung findet sich auch heute noch im Gesetz, nur wurde sie per 1. Januar 2005 bzw. 1. Januar 2012 durch verschiedene - hier nicht relevante - Abs�tze erweitert (heute also Art. 52 Abs. 1 BVG und nachfolgend nurmehr diese Norm zitierend).
3.1.2 Art. 52 Abs. 1 BVG, dessen Anwendungsbereich sich auch auf die weitergehende Vorsorge erstreckt (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 8 BVG; Art. 89bis Abs. 6 Ziff. 6 ZGB [in der bis 31. Dezember 2012 geltenden Fassung]), kommt unabh�ngig von der Rechtsform der Vorsorgeeinrichtung zum Tragen. Er r�umt der gesch�digten Vorsorgeeinrichtung einen direkten Anspruch gegen�ber dem n�her umschriebenen Kreis der haftpflichtigen Personen ein. Darunter f�llt auch der Experte f�r berufliche Vorsorge, der zu den mit der Kontrolle betrauten Personen geh�rt (SVR 2010 BVG Nr. 5 S. 17, 9C_421/2009 E. 3.1 mit Hinweisen auf die Lehre). Neben der Zugeh�rigkeit zum Kreis der in Art. 52 BVG erw�hnten Personen setzt die verm�gensrechtliche Verantwortlichkeit als weitere kumulative Erfordernisse den Eintritt eines Schadens, die Missachtung einer einschl�gigen berufsvorsorgerechtlichen Vorschrift, ein Verschulden sowie einen Kausalzusammenhang zwischen Schaden und haftungsbegr�ndendem Verhalten voraus (BGE 128 V 124 E. 4a S. 127 f.; SVR 2010 BVG Nr. 5 S. 17, 9C_421/2009 E. 5.2). Es gen�gt jedes Verschulden, also auch leichte Fahrl�ssigkeit (BGE 128 V 124 E. 4e S. 132).
3.2 3.2.1 Gem�ss Art. 56a Abs. 1 BVG, ebenfalls in der bis Ende 2004 g�ltig gewesenen Fassung, hat der Sicherheitsfonds gegen�ber Personen, die f�r die Zahlungsunf�higkeit der Vorsorgeeinrichtung oder des Versichertenkollektivs ein Verschulden trifft, ein R�ckgriffsrecht im Umfang der sichergestellten Leistungen.
Nach dieser Regelung subrogiert der Sicherheitsfonds nicht in die Anspr�che, die der Vorsorgeeinrichtung nach Art. 52 BVG zustehen, sondern hat einen eigenen Anspruch, der sich im Unterschied zur Haftung nach Art. 52 BVG nicht nur gegen Organe der Stiftung richtet, sondern auch gegen andere Personen, die an der Zahlungsunf�higkeit der Stiftung ein Verschulden trifft. Dass Art. 56a BVG nicht von Haftung im engeren Sinn (f�r ungedeckte Sch�den), sondern von R�ckgriffsrecht spricht, h�ngt nicht mit der fehlenden Verantwortlichkeit dieses Personenkreises f�r die eingetretene Zahlungsunf�higkeit der Vorsorgeeinrichtung und den daraus dem Sicherheitsfonds entstandenen Reflexschaden zusammen. Vielmehr ist BGE 141 V 71 S. 76diese Terminologie Ausdruck des gesetzlichen Aufgabenbereichs des Sicherheitsfonds, der zun�chst im Schadensfall die Leistungen, welche die zahlungsunf�hige Vorsorgeeinrichtung nicht mehr erbringen kann, im Aussenverh�ltnis der Stiftung (gegen�ber den Versicherten) sicherstellen muss und alsdann als Haftender f�r den Schaden, der ihm durch die Sicherstellung entstanden ist, die Verantwortlichen direkt regressweise belangen kann (Innenverh�ltnis der Stiftung), ohne dass vorg�ngig ein separater verwaltungs- oder zivilrechtlicher Prozess zwecks Feststellung der Haftung der Verantwortlichen angestrengt werden m�sste. Damit ist Art. 56a BVG f�r die vom Sicherheitsfonds belangten, nicht schon von Art. 52 BVG erfassten Verantwortlichen als massgebliche Haftungsnorm zu verstehen. Obwohl im Wortlaut nicht erw�hnt, setzt die Haftung nach Art. 56a BVG nebst dem Verschulden auch das Vorhandensein der anderen �blichen Haftungselemente (Schaden, Widerrechtlichkeit bzw. Pflichtwidrigkeit, nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden) voraus (BGE 135 V 373 E. 2.2 und 2.3 S. 375 f.; Urteil 9C_754/2011 vom 5. M�rz 2012 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 277 E. 2.1 S. 280 und SVR 2008 BVG Nr. 33 S. 135, 9C_92/2007 E. 1.3).
3.2.2 Im Rahmen der 1. BVG-Revision erfuhr Art. 56a Abs. 1 BVG - auf Antrag der nationalr�tlichen Kommission - eine �nderung. Seit 1. Januar 2005 sieht er vor, dass der Sicherheitsfonds gegen�ber Personen, die f�r die Zahlungsunf�higkeit der Vorsorgeeinrichtung oder des Versichertenkollektivs ein Verschulden trifft, im Zeitpunkt der Sicherstellung im Umfang der sichergestellten Leistungen in die Anspr�che der Vorsorgeeinrichtung eintreten kann. Mit dieser Anpassung wurde eine schnellere Geltendmachung von Anspr�chen durch den Sicherheitsfonds und die Erweiterung von dessen Handlungsspielraum bezweckt. Die Umschreibung des (pers�nlichen und sachlichen) Geltungsbereichs war zu keinem Zeitpunkt Thema (Protokoll der Sitzung der nationalr�tlichen Kommission f�r soziale Sicherheit und Gesundheit vom 21./22. Februar 2002 S. 44; Protokoll der Sitzung der st�nder�tlichen Kommission f�r soziale Sicherheit und Gesundheit vom 4./5. November 2002 S. 22). Diesbez�glich kann somit weiterhin auf die zur fr�heren Regelung ergangene Rechtsprechung (vgl. E. 3.2.1) abgestellt werden.
3.2.3 Zur Neureglung von Art. 56a BVG auf das Jahr 2005 wurde kein �bergangsrecht erlassen. Nach den allgemeinen Grunds�tzen BGE 141 V 71 S. 77kommt eine neue Bestimmung nur auf Sachverhalte zur Anwendung, die sich nach dem Inkrafttreten verwirklicht haben. Bezogen auf die Sicherstellungsleistungen des Sicherheitsfonds heisst dies, dass die neue Bestimmung erst f�r F�lle zur Anwendung kommt, in denen die Sicherstellung nach dem 1. Januar 2005 erfolgte.
In concreto hat der Sicherheitsfonds Ende Dezember 2006 Insolvenzleistungen f�r die Destinat�re der Stiftung in der H�he von Fr. 33'000'000.- erbracht. Damit ist die neue, bis Ende 2011 g�ltige Fassung von Art. 56a Abs. 1 BVG anzuwenden.
3.3 Art. 52 Abs. 1 und Art. 56a Abs. 1 BVG haben wohl zwei verschiedene "Schadensarten" zum Inhalt, einerseits den Schaden, der bei der Stiftung eingetreten ist (Art. 52 BVG), anderseits denjenigen, der beim Beschwerdegegner selber angefallen ist (Art. 56a BVG). Dessen ungeachtet ist insofern grunds�tzlich ein Schaden gegeben, als bei beiden Anspruchsnormen der gleiche Sachverhalt zu Grunde liegt, aus dem in Wechselwirkung der zitierten Gesetzesbestimmungen - Sicherstellung des bei der Vorsorgeeinrichtung entstandenen Schadens durch den Beschwerdegegner - eine kongruente Geldforderung resultiert (Urteil 9C_322/2012 vom 29. November 2012 E. 2.1.1).
Davon zu unterscheiden ist die Frage, unter welchem Rechtstitel gegen wen vorgegangen bzw. wer f�r welchen Schadensbetrag belangt werden kann. Ersterer Punkt wird nachfolgend angegangen. Auf den zweiten Punkt wird weiter hinten zur�ckgekommen (vgl. E. 9 hinten).
4. Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich und richtig festgestellt (nicht publ. E. 2), dass die Stiftung alle ihre Anspr�che, die sie gegen die Beklagten 1-13 zu haben glaubt, somit auch den aus Art. 52 BVG fliessenden Verantwortlichkeitsanspruch, formell korrekt an den Beschwerdegegner abgetreten hat. Mit Erkl�rung vom 13. Dezember 2010 trat dieser zudem gest�tzt auf Art. 56a Abs. 1 BVG in die Verantwortlichkeitsanspr�che der Stiftung gegen�ber den Beklagten 1-13 ein. In Anbetracht der Funktion des Beschwerdef�hrers als BVG-Experte resp. Kontrollperson steht hier Art. 52 Abs. 1 BVG als Anspruchsgrundlage im Vordergrund (vgl. E. 3.1.2 vorne). Der Beschwerdef�hrer wird aber auch gest�tzt auf Art. 56a BVG ins Recht gefasst. Nachdem es dabei um ein und denselben Schaden geht (vgl. E. 3.3 vorne), sind mit der Erf�llung der Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 Abs. 1 BVG (Schaden, BGE 141 V 71 S. 78Sorgfaltspflichtverletzung, Verschulden, ad�quater Kausalzusammenhang) selbstredend auch diejenigen von Art. 56a Abs. 1 BVG erf�llt (vgl. E. 3.2.1 Abs. 2 vorne). Dabei wird nicht �ber den gesetzlich obliegenden Aufgabenbereich hinausgegangen (vgl. E. 6 hinten).
5. 5.1 Was den Schaden betrifft, so hat die Vorinstanz dessen Begriff nicht verkannt. Wohl hat sie weder den hypothetischen noch tats�chlichen Verm�gensstand berechnet (vgl. dazu Urteile 9C_997/2009 vom 31. Mai 2010 E. 8.1; 9C_238/2009 vom 11. September 2009 E. 3.1). Vielmehr ist sie direkt von der Summe der - unrechtm�ssigen (vgl. E. 5.2.3 nachfolgend) - Mittelabfl�sse als Schaden ausgegangen. Dies ist jedoch lediglich eine "umgekehrte" Berechnungsweise, die am Ergebnis nichts �ndert. Denn bei der Subtraktion des tats�chlichen Stiftungsverm�gens vom hypothetischen Stiftungsverm�gen (einbezahlte Gelder zuz�glich Verzinsung minus rechtm�ssige Abfl�sse) resultieren hier die (gleichen) unrechtm�ssigen Geldabfl�sse einfach als Differenz. Der Schaden bleibt demnach auch bei der vorinstanzlichen Berechnungsweise ein (einziger) Schaden, bestehend aus mehreren Schadenspositionen, und mutiert nicht zu einer Mehrzahl von (voneinander unabh�ngigen) Einzelsch�den. Soweit der Beschwerdef�hrer unter Hinweis auf BGE 139 V 176 E. 11 S. 192 f. geltend macht, dass verschiedene Gr�nde hinter einer Verminderung des Stiftungsverm�gens stehen k�nnen, so ber�hrt dieser Umstand vor allem die Frage nach dem Kausalzusammenhang (vgl. dazu E. 8 hinten). Abgesehen davon steht in concreto ein Schaden zur Diskussion, der allein rechtsgrundloses Handeln zum Gegenstand hat (vgl. E. 5.2.3 nachfolgend).
5.2 5.2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, die Abfl�sse der Stiftung seien bis zur H�he von Fr. 30'553'230.39 ausreichend substanziiert. Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, die "ausreichende Substanziierung" des Beschwerdegegners ergebe sich nicht aus den Rechtsschriften, sondern sei aus den Prozessakten zusammengesucht.
5.2.2 Im Klageverfahren nach Art. 73 Abs. 1 BVG unterscheiden sich Inhalt und Tragweite der Mitwirkungspflicht der Parteien nicht nach dem Streitgegenstand. Ob es um Beitr�ge, Leistungen oder Schadenersatz geht, die Behauptungs- und Bestreitungspflicht bleibt sich grunds�tzlich gleich (BGE 139 V 176 E. 5.2 S. 185; BGE 138 V 86 E. 5.2.3 S. 97). Mithin gilt f�r den Schadenersatzprozess wie f�r BGE 141 V 71 S. 79den Beitragsprozess, dass die Forderung soweit zu substanziieren ist, dass sie �berpr�ft werden kann. Dar�ber hinaus ist der eingeklagte Forderungsbetrag zeitlich und masslich zu spezifizieren, also gest�tzt auf eine Forderungs�bersicht zu behaupten, wie er sich zusammensetzt. In diesem Zusammenhang verbietet es sich, dass das Berufsvorsorgegericht selber in den Akten nach denjenigen Positionen, die f�r die Beitragsh�he von Belang sind, forschen und eruieren muss, wie der Forderungsbetrag ermittelt wird (Urteil 9C_314/2008 vom 25. August 2008 E. 3.2).
Die Vorinstanz hat - in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise (nicht publ. E. 2.1) - festgestellt, dass s�mtliche direkten Mittelabfl�sse aus der Stiftung ausf�hrlich aufgelistet sind. Ausserdem vermochte sie den Forderungsbetrag in der H�he von Fr. 30'553'230.39 anhand der Akten leicht nachzuvollziehen. Es ist daher nicht ersichtlich, welcher weitergehenden Erl�uterungen es seitens des Beschwerdegegners bedurft h�tte.
5.2.3 Nach Darlegung der Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrer die Abfl�sse nicht substanziiert bestritten; ebenso wenig hat er eingewendet, die Abfl�sse seien rechtm�ssig gewesen. Der Beschwerdef�hrer widerspricht diesen Feststellungen, die f�r das Bundesgericht verbindlich sind (nicht publ. E. 2.1), an und f�r sich nicht. Entsprechend er�brigt sich die Frage nach dem Beweis der einzelnen Positionen resp. nach demjenigen ihrer Unrechtm�ssigkeit. Dasselbe gilt f�r die Frage nach dem Beweiswert des Berichts des Wirtschaftspr�fers Z. zuhanden der Untersuchungsbeh�rde, zumal die Beweis(wert)frage davon abh�ngt, ob die beklagte Partei die Schadenersatzforderung �berhaupt substanziiert bestreitet (Urteil 9C_314/2008 vom 25. August 2008 E. 3.2). Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, er habe seine Bestreitungen nicht zus�tzlich substanziieren k�nnen, da er weder an den Mittelabfl�ssen beteiligt gewesen sei noch sonst �ber Hintergrundkenntnisse verf�gt habe, l�sst er ausser Acht, dass sich in der Klage aufschlussreiche Anmerkungen zu den einzelnen Positionen finden. Der Beschwerdef�hrer hat jedoch nicht einmal ansatzweise erkennen lassen, weshalb - im Umfang oder im Bestand - er die Forderungsbetr�ge nicht gelten lassen will.
5.3 Die Vorinstanz hat nicht die Augen davor verschlossen, dass allenfalls Mittel, die im Strafverfahren beschlagnahmt worden sind, dereinst an die Stiftung zur�ckfliessen. Sie hielt es jedoch f�r BGE 141 V 71 S. 80unwahrscheinlich, dass sich der Schadensbetrag wesentlich verringern wird, da u.a. weder ein bestimmter Betrag der beschlagnahmten Verm�genswerte genannt noch dargetan werde, dass es diesbez�glich keine konkurrierenden Anspr�che gibt. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe zwar Einsicht in das 185-seitige Strafurteil vom 15. Oktober 2013 gehabt, aber keine "Scans" oder Fotografien machen d�rfen, weshalb er die vom kantonalen Gericht verlangten Details nicht habe vorbringen k�nnen, kann nicht geh�rt werden. Ob, wie viel und zu wessen Gunsten die im Strafverfahren beschlagnahmten Werte gehen, ist Teil eines jeden strafgerichtlichen Dispositivs. F�r den Beschwerdef�hrer w�re es daher ein Leichtes gewesen, seine Behauptungen zu substanziieren, ohne dass es daf�r des stundenlangen Studiums des ganzen Strafurteils bedurft h�tte.
Dass sich der eingeklagte Schaden infolge Freigabe der beschlagnahmten Gelder noch reduzieren k�nnte, ist auch deshalb unwahrscheinlich, weil hier lediglich �ber einen Teilschaden befunden wird (vgl. Sachverhalt lit. B.a Abs. 2). Der Fehlbetrag im Zeitpunkt der Aufhebung der Stiftung lag �ber 33 Mio. Fr. (vgl. Sachverhalt lit. A.b Abs. 2) und hat sich seit dem Liquidationsbeschluss um mindestens weitere 2,6 Mio. Fr. erh�ht, wie die Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich (nicht publ. E. 2.1) festgestellt hat. Grunds�tzlich ebenfalls als Schaden zu ber�cksichtigen w�re zudem der (ebenfalls eingeklagte) entgangene Gewinn bzw. die entgangene Rendite.
Der Vorinstanz l�sst sich demnach so oder anders kein Vorwurf machen, dass sie auf die Edition des Strafurteils vom 15. Oktober 2013 verzichtet hat. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs oder des Untersuchungsgrundsatzes oder aber von Art. 42 f. OR ist in diesem Zusammenhang zu verneinen.
6. Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, er h�tte unter dem Aspekt der Anlageorganisation die (angebliche) Bankgarantie pr�fen m�ssen. Es ist unbestritten, dass diese die Vorsorgegelder und die Verzinsung absichern sollte.
6.1 6.1.1 Hinsichtlich der gesetzlichen Obliegenheiten des BVG-Experten sieht Art. 53 Abs. 2 BVG in der hier massgebenden, bis Ende 2011 g�ltigen Fassung Folgendes vor: Die Vorsorgeeinrichtung hat durch einen anerkannten Experten f�r berufliche Vorsorge periodisch �berpr�fen zu lassen, ob die Vorsorgeeinrichtung jederzeit Sicherheit daf�r bietet, dass sie ihre Verpflichtungen erf�llen kann BGE 141 V 71 S. 81(lit. a) und ob die reglementarischen versicherungstechnischen Bestimmungen �ber die Leistungen und die Finanzierung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen (lit. b). Der Experte muss unabh�ngig sein. Er darf gegen�ber Personen, die f�r die Gesch�ftsf�hrung oder Verwaltung der Vorsorgeeinrichtung verantwortlich sind, nicht weisungsgebunden sein (Art. 40 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters- Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1] in der ebenfalls bis Ende 2011 g�ltigen Fassung). Er muss bei der Aus�bung seines Mandates die Weisungen der Aufsichtsbeh�rde befolgen. Er muss die Aufsichtsbeh�rde unverz�glich orientieren, wenn die Lage der Vorsorgeeinrichtung ein rasches Einschreiten erfordert oder wenn sein Mandat abl�uft (Art. 41 BVV 2). Liegt eine Unterdeckung vor, erstellt der Experte j�hrlich einen versicherungstechnischen Bericht (Art. 41a Abs. 1 BVV 2, in Kraft seit 1. Januar 2005).
Die Vorinstanz hat diese Hauptaufgaben des BVG-Experten unter Bezugnahme auf die Lehre sowie die - im hier fraglichen Zeitraum geltenden - Grunds�tze und Richtlinien der Standesorganisation der Pensionskassen-Experten (kurz: GR 2000) n�her umschrieben. Darauf kann vollumf�nglich verwiesen werden.
6.1.2 Obwohl die Begriffe "periodisch" und "jederzeit" in einem gewissen Spannungsverh�ltnis stehen, l�sst sich nicht sagen, aArt. 53 Abs. 2 lit. a BVG beinhalte lediglich ein punktuelles und spezifisches T�tigwerden. Anhand einer periodischen �berpr�fung l�sst sich nicht ausreichend garantieren, dass die Vorsorgeeinrichtung wirklich jederzeit Gew�hr bietet, ihre Verpflichtungen zu erf�llen. Im Rahmen der BVG-Strukturreform, die am 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist, wurde zwar der Zusatz "jederzeit" gestrichen (vgl. Art. 52e Abs. 1 lit. a BVG). Hauptgrund, weshalb der Gesetzgeber auf den Begriff der Jederzeitigkeit verzichtet hat, ist jedoch nicht die begriffliche Widerspr�chlichkeit. Anlass dazu hat vor allem Art. 65c Abs. 1 BVG gegeben, der in Abweichung vom allgemeinen Grundsatz, dass die Vorsorgeeinrichtungen jederzeit Sicherheit daf�r bieten m�ssen, die �bernommenen Verpflichtungen erf�llen zu k�nnen (Art. 65 Abs. 1 BVG), eine tempor�re Unterdeckung zul�sst (Botschaft vom 15. Juni 2007 zur �nderung des Bundesgesetzes �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [Strukturreform], BBl 2007 5669, 5701 Ziff. 2.1). Sinn und Zweck von aArt. 53 Abs. 2 lit. a BVG ist somit (auch), die finanzielle Sicherheit der Stiftung fortdauernd zu verfolgen. BGE 141 V 71 S. 82
6.1.3 Gem�ss Art. 3 Abs. 2 des Mandatsvertrags vom 13. Mai 2003 war der Beschwerdef�hrer wohl nicht verpflichtet, von sich aus ein versicherungstechnisches Gutachten zu erstellen. Diese Arbeit �bernahm er "auf Anfrage" hin. Dessen ungeachtet sind er und die Stiftung ein Dauerverh�ltnis eingegangen, das die laufende �berwachung ihrer finanziellen Sicherheit im vorgenannten (gesetzlichen) Sinne (vgl. E. 6.1.2 vorne) zum Inhalt hatte. Insoweit bildet der besagte Mandatsvertrag einziger und alleiniger Auftrag, ohne dass ein spezifizierter Einsatzauftrag erforderlich gewesen w�re. Dies ergibt sich zum einen im Zusammenhang mit dem Zweckartikel 1, in welchem das Mandat zur Aus�bung der Expertent�tigkeit in der beruflichen Vorsorge �bergeben wird, und mit Artikel 5, in welchem festgehalten wird, dass die Stiftung dem Experten laufend alle Informationen und Dokumente, die zur Aus�bung des Expertenmandats notwendig sind, �bermittelt. Zum andern handelt Art. 3 Abs. 2 unmissverst�ndlich von "zus�tzliche(n) Arbeiten". Lagen somit Anhaltspunkte vor, dass die Stiftung ihre Verpflichtungen unter Umst�nden nicht h�tte erf�llen k�nnen, durfte der Experte nicht unt�tig bleiben.
6.1.4 In den ersten 15 Jahren nach Einf�hrung des BVG konzentrierte sich der Experte weitgehend auf die Beurteilung der Verpflichtungen der Vorsorgeeinrichtung und damit auf die Passivseite der Bilanz. Die Kapitalanlagen und -ertr�ge wurden als gegeben und gleichsam garantiert betrachtet. Zentrale Aufgabe des Experten waren die Berechnung der Deckungskapitalien und R�ckstellungen und darauf gest�tzt die Erstellung der (statischen) versicherungstechnischen Bilanz. Die Ver�nderungen auf den Anlagem�rkten anfangs 2000 (Platzen der sog. Dotcom-Blase) haben jedoch gezeigt, dass die dem Experten vom Gesetzgeber �bertragene Pr�fungsfunktion zwingend eine gesamtheitliche und dynamische Betrachtung von Aktiv- und Passivseite der Bilanz verlangt (THEODOR KELLER, Kosten und Nutzen des Pensionsversicherungsexperten, Die Rolle des Experten im Wandel der Zeit, Schweizer Personalvorsorge [SPV] 9/2010 S. 34 f.).
Im Urteil SVR 2010 BVG Nr. 5 S. 17, 9C_421/2009 hat das Bundesgericht wohl festgehalten, dass die Bewertung der Aktiven nicht in erster Linie Sache des BVG-Experten ist (E. 7.5). Damit hat es jedoch nicht gesagt, dass er sich gar nicht um die Aktivseite zu k�mmern braucht. Auch die GR 2000 sprechen daf�r, dass der BVG-Experte die Anlagen und die Anlagestrategie einer Vorsorgeeinrichtung BGE 141 V 71 S. 83zu beachten hat. So muss er nach deren Art. 14 auf die Beziehung zwischen den Kapitalanlagen und den entsprechenden Verpflichtungen achten. Er ber�cksichtigt dabei die Struktur der Kapitalanlagen und die Fristigkeiten aus den Vorsorgeverpflichtungen. Insbesondere hat er das Vorhandensein und die H�he einer Wertschwankungsreserve zur Absicherung der von der Vorsorgeeinrichtung gew�hlten Anlagestrategie in seine �berpr�fung gem�ss Art. 53 Abs. 2 lit. a BVG einzubeziehen. Der Beschwerdef�hrer hat denn auch vor Vorinstanz selber einger�umt, dass es zu seinen Pflichten geh�rte, das Anlagekonzept zu pr�fen. Die Aufgaben des BVG-Experten unterscheiden sich demnach von denjenigen der Kontrollstelle (Art. 53 Abs. 1 BVG; Art. 35 ff. BVV 2; SVR 2010 BVG Nr. 5 S. 17, 9C_421/2009, E. 5.3 i.f.).
6.1.5 Beim BSV, der damaligen Aufsichtsbeh�rde, hatte sich in den hier fraglichen Jahren die Praxis gefestigt, dass mindestens alle 3 Jahre entweder ein Expertengutachten oder eine Expertenbest�tigung einzureichen war. Diese Periodizit�t gelte aber nicht im Falle von Unterdeckungen im Sinne von Art. 44 BVV 2 (Schreiben des BSV betreffend die Berichterstattung 2004 vom 19. Januar 2005 S. 3 Ziff. 3). Diesfalls gilt von Gesetzes wegen eine j�hrliche �berpr�fungspflicht (vgl. E. 6.1.1 vorne). Mit diesem Informationsschreiben schloss das BSV jedoch klarerweise weder einen h�heren Rhythmus noch eine fr�here �berpr�fung im Sinne von aArt. 53 Abs. 2 lit. a BVG aus. Es stellt lediglich eine Mindestvorgabe - gegen�ber der Aufsichtsbeh�rde - dar (vgl. Art. 62 Abs. 1 lit. c BVG). So wurde auch in Art. 12 Abs. 3 GR 2000 empfohlen, eine h�ufigere �berpr�fung zu erstellen, wenn besondere Entwicklungen im Versichertenbestand oder in der Wirtschaft dies wegen Abweichungen zu den fr�her getroffenen Annahmen notwendig machen oder aber wenn praktische Gr�nde daf�r sprechen. Mit anderen Worten ist die Kontrolle des BVG-Experten nach aArt. 53 Abs. 2 lit. a BVG nicht nur eine "Offizialt�tigkeit" auf "Bestellung" der Aufsichtsbeh�rde. Vielmehr kann sie - bei begr�ndetem Anlass - auch selbstbestimmt (sua sponte) geboten sein. Eine solche Notwendigkeit hatte der Beschwerdef�hrer im Auge zu behalten und die Stiftung entsprechend darauf aufmerksam zu machen (vgl. E. 6.1.3 vorne).
6.2 6.2.1 Dass der BVG-Experte im Gr�ndungsstadium einer Stiftung im Sinne von aArt. 53 Abs. 2 lit. b BVG kontrolliert, ob die reglementarischen versicherungstechnischen Bestimmungen �ber BGE 141 V 71 S. 84Leistung und Finanzierung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, liegt auf der Hand. Demgegen�ber ist mangels erster Anschl�sse nicht zwingend, dass bei der Gr�ndung einer Pensionskasse auch eine umfassende �berpr�fung der finanziellen Sicherheit mittels einer versicherungstechnischen Bilanz erforderlich ist. Dies heisst jedoch nicht, dass den BVG-Experten in der Gr�ndungsphase �berhaupt keine �berpr�fungspflicht im Sinne von lit. a der zitierten Gesetzesbestimmung trifft (vgl. Art. 6 lit. a der Verordnung vom 29. Juni 1983 �ber die Beaufsichtigung und die Registrierung der Vorsorgeeinrichtungen [aBVV 1; SR 831.435.1] in der hier massgebenden, bis Ende 2011 g�ltigen Fassung).
6.2.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet die vorinstanzliche Feststellung, er habe darum gewusst, dass die Stiftung die Vorsorgegelder und zumindest die Mindestverzinsung s�mtlicher Altersguthaben mittels der Bankgarantie absichern wollte (vgl. dazu auch E. 6.2.3.1 nachfolgend), nicht. "Das Konzept der Anlage der Altersguthaben bei zugelassenen Banken mit Garantien betreffend Substanzerhalt und Zins" war ihm jedoch nicht klar, weshalb er mit Schreiben vom 21. September 2003 die Stiftung um Dokumentation mit den konkreten Vertr�gen gebeten hatte. Auf Weiterungen verzichtete er jedoch. Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (nicht publ. E. 2.1) hatte der Beschwerdef�hrer weder je abgekl�rt, ob es die Bankgarantie �berhaupt gab, noch von wem die Garantie abgegeben wurde, worauf sie sich bezog und wie sie ausgestaltet war. Dazu bestand aber insoweit Anlass, als die Deckung der Risiken resp. ihre �berpr�fung einen Teilaspekt der finanziellen Sicherheit gem�ss aArt. 53 Abs. 2 lit. a BVG darstellen. Dazu geh�rt bei einer halbautonomen (Sammel-)Stiftung, wie in concreto, prim�r die Frage nach Art und Umfang der R�ckversicherung f�r die Risiken Tod und Invalidit�t. Aber auch die Bankgarantie diente der Risikodeckung, n�mlich - vordergr�ndig - des Anlage- oder Volatilit�tsrisikos und - hintergr�ndig - der Deckung des Risikos Alter. Mit einer garantierten, das heisst risikolosen Mindestverzinsung konnte die Stiftung die Gefahr ausschliessen, auf Grund von Marktschwankungen dereinst nicht in der Lage zu sein, die versprochenen Altersleistungen zu erbringen. Entsprechend oblag dem Beschwerdef�hrer, vor der Registrierung nicht nur abzukl�ren, ob die Stiftung die in den Reglementen versprochenen Leistungen tats�chlich auch bei der R�ckversicherung abgesichert hatte, welche �berpr�fungspflicht unbestritten ist. Er h�tte auch pr�fen m�ssen, ob tats�chlich eine Bankgarantie abgegeben wurde. BGE 141 V 71 S. 85
6.2.3.1 Die Finanzm�rkte waren eingangs des 21. Jahrhunderts im Tief (vgl. E. 6.1.4 vorne). In seinem Schreiben vom 21. September 2003 (vgl. E. 6.2.2 vorne) hatte der Beschwerdef�hrer angef�gt: "Im Sinne der Sicherstellung der Verpflichtungen der Vorsorgeeinrichtung empfehle ich Ihnen zudem in die Dokumente und Werbeunterlagen keine Garantien aufzunehmen resp. zu erw�hnen". Dessen ungeachtet garantierte die Stiftung - sowohl auf dem BVG-Anteil als auch auf dem �berobligatorium - einen um 0,5 % h�heren Zins als gesetzlich (Art. 12 lit. c und d BVV 2) vorgeschrieben (im Jahr 2004 2,75 % statt 2,25 %, im Jahr 2005 3,0 % statt 2,5 %). Diese konstante H�herverzinsung, die - f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt (nicht publ. E. 2.1) - sp�testens nach Ablauf des ersten Gesch�ftsjahrs Ende 2004 nicht mehr dem vom Beschwerdef�hrer gepr�ften Vorsorgerelement entsprach, erhellt nicht nur aus dem Werbeprospekt, sondern auch aus dem Anhang zur (provisorischen) Jahresrechnung 2004 vom 12. Mai 2005 (Ziff. 7.3.1), die dem Beschwerdef�hrer gem�ss Akten im Juni 2005 vorlag; nach nicht offensichtlich unrichtiger Feststellung der Vorinstanz (nicht publ. E. 2.1) zudem sp�testens aus dem Juni-Reporting der Stiftung zuhanden der Aufsichtsbeh�rde, das der Beschwerdef�hrer anfangs Juli erhalten hatte. Ferner konnte, da die Stiftung erst im Aufbau war und - mit Hilfe ihrer Verzinsungspolitik - auf Neuakquisitionen setzen musste, nicht von Stetigkeit im Versichertenbestand ausgegangen werden. Die Verpflichtungen (und damit die Verzinsungslast) wuchsen kontinuierlich an. Der Schluss der Vorinstanz, dem Beschwerdef�hrer habe sp�testens im Juli 2005 bewusst sein m�ssen, dass die Stiftung die Altersguthaben der Versicherten zum Voraus h�her verzinste als zum BVG-Mindestzinssatz, erweist sich jedenfalls nicht als unhaltbar (nicht publ. E. 2.1.1).
Dass die entsprechenden Gutschriften erst nachtr�glich, anl�sslich des "Geldflusses" erfolgt sind, f�hrt nicht zu einem anderen Ergebnis. Entscheidend ist der fehlende Nachweis, dass der Stiftungsrat je r�ckwirkend eine H�herverzinsung beschlossen hat. Die "Aufnahme (der H�herverzinsung) in den Rechen- und Berichtswerk der Stiftung" stellt keinen solchen formellen Beschluss dar. Ausserdem l�sst sich dem kantonalen Gericht nicht vorwerfen, mit seinem Beweisschluss gegen die Dispositionsmaxime verstossen zu haben. BGE 141 V 71 S. 86Tats�chliche Feststellungen d�rfen auch aus den Akten gewonnen werden, ohne dass damit eine Ausdehnung des Streitgegenstands einhergeht.
6.2.3.2 Mitte Juni 2005 berechnete der Beschwerdef�hrer - "auf Anfrage" der Stiftung und da die Jahresrechnung 2004 noch nicht definitiv testiert worden war - einen provisorischen Deckungsgrad per Ende 2004 von rund 101 %. Eine Intervention bei der Stiftung unterblieb. In Anbetracht der konkreten Gegebenheiten (vgl. E. 6.2.3.1 vorne) und des knappen Deckungsgrades kann der Beschwerdef�hrer sein Vers�umnis nicht damit rechtfertigen, die "offiziellen" drei Jahre (vgl. E. 6.1.5 vorne) seien noch nicht abgelaufen gewesen; insbesondere reicht der Deckungsgrad als Momentaufnahme nicht aus, um die finanzielle Lage einer Vorsorgeeinrichtung zu beurteilen. Infolge der durch die H�herverzinsung "�berholten" Rechtslage (vgl. E. 6.2.3.1) dr�ngte sich eine umfassende �berpr�fung der finanziellen Sicherheit geradezu auf (vgl. E. 6.1.5 vorne), was sp�testens dannzumal (auch) zur �berpr�fung - zumindest des Bestandes - der Bankgarantie, die der Absicherung der Vorsorgegelder und der Verzinsung diente, gef�hrt h�tte. Wie das kantonale Gericht f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat (nicht publ. E. 2.1), war und ist �blich, dass der Experte auch bei einer nicht gepr�ften Jahresrechnung einen provisorischen Entwurf f�r eine versicherungstechnische Bilanz erstellt. "Provisorisch" heisst demnach nicht, dass der Experte automatisch von der �berpr�fungspflicht gem�ss aArt. 53 Abs. 2 lit. a BVG entbunden ist.
Der Beschwerdef�hrer l�sst ausser Acht, dass die Bankgarantie - in der Bilanz der Stiftung - weder einen Aktiv- noch Passivposten darstellt. Vielmehr ist sie als "Sicherungsgesch�ft" wesentliches Element des ausschliesslich vom BVG-Experten zu �berpr�fenden Anlagekonzepts (vgl. E. 6.1.4 Abs. 2 vorne). Der Registrierungsakt vom 24. November 2003 �ndert daran nichts. Auch wenn "alle Unterlagen, d.h. auch die Best�tigung der V. AG" (in Wirklichkeit ein Kontoauszug und nicht eine Garantie) unmittelbar an das BSV gingen, wechselte die �berpr�fungspflicht im Sinne von Art. 53 Abs. 2 lit. a BVG nicht auf dieses. Aufgabe der Aufsichtsbeh�rde war und blieb die Rechtm�ssigkeitskontrolle (Art. 62 Abs. 1 BVG in der bis Ende 2011 g�ltigen Fassung). Davon zu unterscheiden ist die sich - im Schadenersatzverfahren gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft (vgl. Sachverhalt lit. A.b Abs. 2) - allenfalls stellende Frage, ob die Registrierungsverf�gung zu Recht ergangen ist. BGE 141 V 71 S. 87
6.2.4 Ob neben dem Bestand der Bankgarantie auch die Bonit�t des Garantiegebers zu �berpr�fen gewesen w�re, braucht angesichts des v�llig passiven Verhaltens des Beschwerdef�hrers nicht beantwortet zu werden.
7. Vor dem Hintergrund des in E. 6 Gesagten stellt die Passivit�t des Beschwerdef�hrers ein grobfahrl�ssiges und schuldhaftes Verhalten dar. Allein sein Verhalten in der Gr�ndungsphase der Stiftung (vgl. E. 6.2.1 und 6.2.2 vorne) ist als besonders gravierend anzusehen. Die entsprechende Unterlassung - der Beschwerdef�hrer hat keine Anstalten unternommen, die Garantie als elementares Instrument der Leistungs- und Risikoabsicherung zu �berpr�fen, obwohl er selber in einem Schreiben vom Stiftungsrat verlangt hatte, ihm den Garantievertrag zu unterbreiten - f�hrte dazu, dass nach aussen der falsche Eindruck entstand, die Stiftung sei jederzeit in der Lage, ihren gegen�ber den Versicherten eingegangenen Verpflichtungen nachzukommen, worauf bei einem Neuanschluss besonders geachtet wird. Dazu kommt, dass die Aufsichts�bernahme durch das BSV den Beschwerdef�hrer nicht davon entband, das von ihm offenbar erkannte Problem - Anlagekonzept mit fester Zinszusage - weiter zu verfolgen. Seine anhaltende Passivit�t in Bezug auf die Bankgarantie wiegt nicht minder schwer, schuf sie doch Raum f�r einen fortgesetzten Abfluss der Stiftungsmittel. Weiterungen bez�glich allf�llig anderer Pflichtverletzungen bedarf es nicht.
8. 8.1 Zwischen der pflichtwidrigen Handlung und dem eingetretenen Erfolg muss ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang bestehen. Die nat�rliche Kausalit�t ist gegeben, wenn ein Handeln Ursache im Sinn einer condicio sine qua non f�r den Eintritt eines Erfolgs ist. Dies ist eine Tatfrage. Rechtsfrage ist demgegen�ber, ob zwischen der Ursache und dem Erfolgseintritt ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 132 III 715 E. 2.2 S. 718 mit Hinweisen).
Im Fall einer Unterlassung bestimmt sich der Kausalzusammenhang danach, ob der Erfolg auch bei Vornahme der unterlassenen Handlung eingetreten w�re. Es geht um einen hypothetischen Kausalverlauf, f�r den nach den Erfahrungen des Lebens und dem gew�hnlichen Lauf der Dinge eine �berwiegende Wahrscheinlichkeit sprechen muss (BGE 124 III 155 E. 3d S. 165 f.). Grunds�tzlich unterscheidet die Rechtsprechung auch bei Unterlassungen zwischen nat�rlichem BGE 141 V 71 S. 88und ad�quatem Kausalzusammenhang. W�hrend bei Handlungen die wertenden Gesichtspunkte erst bei der Beurteilung der Ad�quanz zum Tragen kommen, spielen diese Gesichtspunkte bei Unterlassungen in der Regel schon bei der Feststellung des hypothetischen Kausalverlaufs eine Rolle. Es ist daher bei Unterlassungen in der Regel nicht sinnvoll, den festgestellten oder angenommenen hypothetischen Geschehensablauf auch noch auf seine Ad�quanz zu pr�fen. Die Feststellungen des Sachrichters im Zusammenhang mit Unterlassungen sind daher entsprechend der allgemeinen Regel �ber die Verbindlichkeit der Feststellungen zum nat�rlichen Kausalzusammenhang f�r das Bundesgericht bindend (nicht publ. E. 1.1). Nur wenn die hypothetische Kausalit�t ausschliesslich gest�tzt auf die allgemeine Lebenserfahrung - und nicht gest�tzt auf Beweismittel - festgestellt wird, unterliegt sie der freien �berpr�fung durch das Bundesgericht (BGE 132 III 305 E. 3.5 S. 311, BGE 132 III 715 E. 2.3 S. 718 f.; BGE 115 II 440 E. 5a S. 447 f.; je mit Hinweisen; im Strafrecht: Urteil 6B_779/2009 vom 12. April 2010 E. 3.3.2).
8.2 Die Vorinstanz hat sich zur Begr�ndung des (hypothetischen und gleichzeitig ad�quaten) Kausalzusammenhangs ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt. Indes kann - auch bei einer freien Pr�fung - nicht der beschwerdef�hrerischen Sicht der Dinge gefolgt werden.
Der Beschwerdef�hrer wendet u.a. ein, der Schaden sei nicht die kausale Folge davon gewesen, dass das propagierte Gesch�ftsmodell nicht tragf�hig gewesen sei, sondern dass dieses infolge des kriminellen Verhaltens der Beklagten 1, 4 und 13 nicht umgesetzt werden wollte und sollte. Die Beklagten 1, 4 und 13 h�tten ohnehin nicht auf ihn geh�rt. Dem ist in �bereinstimmung mit der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass ein "renitentes" Verhalten seitens des Stiftungsrates, insbesondere der Beklagten 1 und 4, entweder ein Grund f�r eine Intervention beim BSV oder eine Mandatsniederlegung gewesen w�re, die ebenfalls dem BSV zu melden gewesen w�re (vgl. E. 6.1.1 vorne). H�tte der Beschwerdef�hrer auf der Vorlage des Garantievertrags beharrt, h�tte sich herausgestellt, dass die Stiftung mangels eines solchen nicht einmal in der Lage gewesen w�re, den garantieren Mindestzinssatz auf dem gesamten Alterskapital zu gew�hrleisten. Die operative T�tigkeit h�tte nicht aufgenommen werden k�nnen und es w�re nicht zu Neuanschl�ssen gekommen. Infolgedessen w�ren der Stiftung keine Mittel zugeflossen, die unrechtm�ssig h�tten verwendet werden k�nnen. Soweit der Beschwerdef�hrer meint, BGE 141 V 71 S. 89eine Mitteilung von seiner Seite h�tte dem BSV nicht Anlass f�r irgendwelche Massnahmen gegeben, so �bersieht er, dass dieses - da offensichtlich die vitalen Interessen der Stiftung auf dem Spiel standen - sehr wohl unverz�glich eingeschritten w�re (vgl. SZS 2012 S. 374, 9C_823/2011 E. 2.2). Aus dem Umstand, dass das BSV von der Bankgarantie gewusst habe, deren Einforderung aber nicht durchgesetzt habe, kann nicht darauf geschlossen werden, die Aufsichtsbeh�rde habe die Bankgarantie f�r die Sicherheit nicht als erforderlich angesehen. Einerseits war und blieb ihre �berpr�fung im Aufgabenbereich des Beschwerdef�hrers (vgl. E. 6.2.3.2 Abs. 2 vorne). Anderseits besteht ein erheblicher und relevanter Unterschied zwischen einem konkludenten "Davon-Ausgehen", dass es einen Garantievertrag gibt, und dem (nachtr�glich) tats�chlichen Wissen, dass es einen solchen gar nicht gibt. Es ist daher �berwiegend wahrscheinlich, dass letztere Mitteilung die untr�gliche Wirkung gehabt h�tte, dass das BSV prompt eingegriffen h�tte. Dabei h�tte es den Blick sofort auf die Verm�gensanlage gerichtet, wobei die verschiedenen Missst�nde rasch ans Tageslicht gekommen w�ren. Schliesslich hilft auch nicht weiter, dass die Stiftungsmittel nicht unrechtm�ssig angelegt, sondern veruntreut worden sind, mithin die Passivseite der Bilanz von diesen Sch�den nicht betroffen gewesen ist. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers haben die Aufgaben, die ihm gem�ss aArt. 53 Abs. 2 lit. a und b BVG obliegen, nicht ausschliesslich die Passivseite im Fokus. Sie dienen auch dem Schutz vor Aktivenverlust (vgl. E. 6.1.4 vorne). Schliesslich verf�ngt auch der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Stiftung sei im Juli 2005 bereits zahlungsunf�hig gewesen, nicht. Einerseits ging das kantonale Gericht aus rein prozessualen Gr�nden von einer Anrechenbarkeit erst ab 1. Juli 2005 aus. Daran ist (auch) das Bundesgericht gebunden (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG). Anderseits definiert sich die Zahlungsunf�higkeit einer Vorsorgeeinrichtung, die zu Vorschussleistungen des Sicherheitsfonds f�hrt (Art. 56 Abs. 1 lit. b BVG), nach Art. 25 der Verordnung vom 22. Juni 1998 �ber den Sicherheitsfonds BVG (SFV; SR 831.432.1). Der Beschwerdef�hrer �ussert sich nicht zu den darin stipulierten Voraussetzungen.
8.3 Eine Haftungsbeschr�nkung wegen mitwirkenden Drittverschuldens zieht das Bundesgericht bloss als eher theoretische M�glichkeit in Betracht, die, wenn �berhaupt, nur bei einer ausgesprochen exzeptionellen Sachlage von praktischer Bedeutung sein kann; so etwa, wenn das Verschulden des in Anspruch genommenen BGE 141 V 71 S. 90Haftpflichtigen als so leicht erscheint und in einem derartigen Missverh�ltnis zum Verschulden des Dritten steht, dass es offensichtlich ungerecht w�re, wenn jener den ganzen Schaden tragen m�sste (z.B. BGE 140 V 405 E. 6.1 S. 417; Urteil 9C_328/2012 vom 11. Dezember 2012 E. 2.3). Von einer solchen Konstellation kann hier nicht gesprochen werden.
Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt (nicht publ. E. 2.1), dass die Stiftungsr�te den Beschwerdef�hrer nicht aktiv davon abgehalten haben, seine Aufgabe zu erf�llen; Entsprechendes habe dieser denn auch nicht behauptet. Soweit der Beschwerdef�hrer die Bestreitung im vorliegenden Verfahren nachholt, handelt es sich um ein neues und damit unzul�ssiges Vorbringen (vgl. Urteil 4A_229/2010 vom 7. Oktober 2010 E. 5.1.3, nicht publ. in: BGE 136 III 518), zu dem nicht erst der angefochtene Entscheid Anlass gegeben hat (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Auf den Beizug der Zuger Strafakten (vgl. Sachverhalt lit. A.b Abs. 2) durfte deshalb auch im vorliegenden Punkt verzichtet werden. Zudem erweist sich die Sorgfaltspflichtverletzung, die der Beschwerdef�hrer begangen hat und ausschliesslich in seinem Verantwortungsbereich anzusiedeln ist, als derart grundlegend (vgl. E. 6.2 und 8.2 vorne), dass sie selbst bei - ebenfalls (vgl. E. 7 vorne) - grobem pflichtwidrigem Verhalten weiterer Protagonisten nicht komplett in den Hintergrund gedr�ngt resp. zur absoluten Bedeutungslosigkeit degradiert wird.
9. Zusammenfassend sind s�mtliche Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 Abs. 1 BVG und damit gleichzeitig auch von Art. 56a BVG erf�llt (vgl. E. 4 vorne). Es ist sowohl ein Schaden (E. 5) als auch eine Sorgfaltspflichtverletzung (E. 6) sowie ein Verschulden (E. 7) und ein ad�quater Kausalzusammenhang (E. 8) gegeben. Zu pr�fen bleibt, f�r welchen Schadensbetrag der Beschwerdef�hrer vom Sicherheitsfonds belangt werden kann.
9.1 Die Personen, f�r welche die Haftungsvoraussetzungen von ad�quater Verursachung, Pflichtwidrigkeit und Verschulden gegeben sind, haften untereinander solidarisch. Haben sie den Schaden gemeinsam verursacht und gemeinsam verschuldet, besteht echte Solidarit�t mit der Folge, dass jede einzelne Person f�r den ganzen Schaden einzustehen hat. Haben sie unabh�ngig voneinander gehandelt, haftet jeder Einzelne nur in dem Umfang, in dem er den Schaden verursacht hat (unechte Solidarit�t). Mit anderen Worten ist Solidarit�t nur im Ausmass des von der einzelnen Person zu BGE 141 V 71 S. 91Verantwortenden gegeben. Diese allgemeine Regel gilt auch bez�glich Art. 56a BVG (BGE 139 V 176 E. 8.5 S. 190 f. mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung; vgl. auch ISABELLE VETTER-SCHREIBER, BVG, FZG: Kommentar, 3. Aufl. 2013, N. 3 zu Art. 56a BVG), welche Bestimmung im vorliegend zu er�rternden Punkt vor allem interessiert, da sie - was den haftpflichtigen Personenkreis betrifft - �ber die Organhaftung hinausgeht (nicht publ. E. 2.2.1).
9.2 Die mit Art. 759 Abs. 1 OR eingef�hrte differenzierte Solidarit�t bedeutet, dass der Umfang der Ersatzpflicht eines solidarisch Haftenden im Aussenverh�ltnis individuell bestimmt wird. Der Haftpflichtige kann demnach den Gesch�digten gegen�ber geltend machen, dass ihn kein oder nur ein geringes Verschulden treffe oder f�r ihn allenfalls ein anderer Herabsetzungsgrund nach Art. 43 Abs. 1 und Art. 44 OR gelte (Urteil 6B_54/2008 vom 9. Mai 2008 E. 10.4 m.H. auf BGE 132 III 564 E. 7 S. 577 f.; GERICKE/WALLER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 4 zu Art. 759 OR).
Es kann (weiterhin) offenbleiben (vgl. BGE 128 V 124 E. 4g S. 133 hinsichtlich Art. 52 BVG), ob die im Aktienrecht beheimatete differenzierte Solidarit�t auch in Bezug auf die berufsvorsorgerechtliche Schadenersatzpflicht gelten soll (vgl. dazu immerhin RITA TRIGO TRINDADE, Fondations de pr�voyance et responsabilit�: d�veloppements r�cents, in: Institutions de pr�voyance: devoirs et responsabilit� civile, Trigo Trindade/Anderson [Hrsg.], 2006, S. 161 f.). Herabsetzungsgr�nde nach Art. 43 Abs. 1 OR und nach dem hier in Frage kommenden Art. 44 Abs. 2 OR sind nicht gegeben. Die Pflichtverletzungen des Beschwerdef�hrers sind als grobfahrl�ssig anzusehen (vgl. E. 7 vorne). Angesichts der - wenn auch nur "provisorischen" - Bilanzpositionen l�sst sich nicht sagen, dass der angerichtete Schaden ausserhalb jeder vern�nftiger Proportion liegt. Ein (anderweitiger) mildernder Umstand ist nicht ersichtlich. Soweit die Stiftung ein Selbstverschulden trifft, indem ihr die Handlungen der beklagten Stiftungsr�te anzurechnen sind, so besteht wegen der solidarischen Haftung kein Raum f�r die Anwendung von Art. 44 Abs. 1 OR. Vielmehr ber�hrt der Aspekt des Selbstverschuldens die Frage nach der definitiven Schadenstragung im Innenverh�ltnis, welche hier nicht Prozessthema bildet.
9.3 Die Vorinstanz beziffert den Schaden, f�r den der Beschwerdef�hrer in zeitlicher Hinsicht (ab 1. Juli 2005) verantwortlich zeichnet, auf Fr. 9'130'000.-. Diese Summe ist rechnerisch unbestritten. BGE 141 V 71 S. 92
9.4 Soweit das kantonale Dispositiv verschiedene Haftungsbetr�ge und gleichzeitig eine Solidarschuld stipuliert, ist es nach dem Gesagten (E. 9.1 hievor) nicht zu beanstanden (vgl. dazu auch ANTON K. SCHNYDER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. I, 4. Aufl. 2007, N. 4 zu Art. 144 OR; ALAIN GAUTSCHI, Solidarschuld und Ausgleich, 2009, S. 7 Rz. 12 i.f.; je mit Hinweis). Die im Dispositiv (Ziff. 1) lit. a, b, g und h jeweils zugleich verwendeten Formulierungen "unter solidarischer Haftung" und "je einzeln" sind dagegen, wie der Beschwerdef�hrer zutreffend einwirft, missverst�ndlich: Dispositiv-Ziff. 1 lit. a, die sich auf den (eingeklagten) "Gesamtschaden" von Fr. 30'000'000.- bezieht, kann in Verbindung mit lit. b, g und h durchaus so verstanden werden, dass die Beklagten 1-4, 9-11 sowie 12 und 13 je die ihnen (gleich hohe) anrechenbare Summe zu bezahlen haben, sofern die (eingeklagte) Maximalhaftungssumme von Fr. 30'000'000.- noch nicht erreicht ist. Dies, weil die Formulierung "je einzeln" eine kumulative Zahlungsverpflichtung impliziert. Eine solche steht aber in un�berbr�ckbarem Widerspruch zu den festgelegten Solidarschuldverh�ltnissen, da "unter solidarischer Haftung" bedeutet, dass die Leistung eines einzigen Schuldners die �brigen Solidarschuldner - zumindest im Aussenverh�ltnis - befreit (Art. 147 Abs. 1 OR). Hinzu kommt, dass infolge der Haftungszeitr�ume, die f�r die Beklagten individuell festgelegt sind, nicht ein Schuldverh�ltnis, sondern insgesamt sieben Solidarschuldverh�ltnisse mit jeweils unterschiedlicher personeller Zusammensetzung bestehen. Diese verschiedenen Solidarschuldverh�ltnisse sind vor allem dann von Bedeutung, wenn es um die (Teil-)Leistung einer beklagten (nat�rlichen oder juristischen) Person geht. Da deren Leistung f�r die �brigen Solidarschuldner befreiend ist, muss der zahlende Schuldner resp. die zahlende Schuldnerin nach Art. 86 Abs. 1 OR erkl�ren k�nnen, welche Schuld er resp. sie tilgen will oder an welche Schuld die Zahlung angerechnet werden soll. Das vorinstanzliche Dispositiv verunm�glicht eine solche Erkl�rung und ist daher auch aus diesem Grund - sowie in Anbetracht des ebenfalls heute ergangenen BGE 141 V 119 - abzu�ndern.
136 III 518,
Art. 52 al. 1, art. 53 al. 2 let. a et art. 56a al. 1 LPP,
Art. 53 Abs. 2 lit. a BVG,
Art. 41a Abs. 1 BVV 2,
Art. 52e Abs. 1 lit. a BVG,
Art. 65c Abs. 1 BVG,
Art. 35 ff. BVV 2,
Art. 62 Abs. 1 lit. c BVG,
Art. 6 lit. a der Verordnung vom 29. Juni 1983 �ber die Beaufsichtigung und die Registrierung der Vorsorgeeinrichtungen [aBVV 1; SR 831.435.1],
Art. 12 lit. c und d BVV 2,
Art. 86 Abs. 1 OR

References: Art. 52
 art. 53
 art. 56
 BGE 
 BGE 
 Art. 52
 BGE 
 Art. 52
 Art. 52
 Art. 89
 Art. 52
 Art. 56
 Art. 52
 Art. 52
 Art. 56
 BGE 
 Art. 56
 Art. 52
 Art. 56
 BGE 
 Art. 56
 Art. 56
 BGE 
 Art. 56
 Art. 52
 Art. 56
 Art. 52
 Art. 56
 Art. 52
 Art. 56
 Art. 52
 BGE 
 Art. 56
 BGE 
 Art. 73
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 42
 Art. 53
 BGE 
 Art. 52
 Art. 65
 BGE 
 Art. 3
 Art. 3
 BGE 
 Art. 14
 Art. 53
 Art. 35
 Art. 44
 Art. 62
 Art. 12
 BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 53
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 107
 Art. 25
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 52
 Art. 56
 BGE 
 Art. 56
 Art. 56
 Art. 759
 Art. 43
 Art. 44
 BGE 
 Art. 759
 BGE 
 Art. 52
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 44
 BGE 
 Art. 144
 Art. 86
 BGE 

Art. 52
 art. 53
 art. 56

Art. 53

Art. 41

Art. 52

Art. 65

Art. 35

Art. 62

Art. 6

Art. 12

Art. 86