Source: http://ralfs-fahrschule-langenhagen.de/news-aktuelles.html
Timestamp: 2018-11-16 05:32:58+00:00

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News /Aktuelles
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News - Die Aktuellen Neuigkeiten
Ab 01.09.2018, Neue,faire und bezahlbare Preise
Neue Schulungsfahrzeuge und Prüfungsfahrzeuge
Und neuer Fahrschulwagen mit Automatikgetriebe ( VW Touareg 2,5 R5 TDI)
Den Führerschein gerade in den Händen, sind Jugendliche besonders häufig in Unfälle verwickelt. Denn um sicher fahren zu können, benötigen Autofahrer und Autofahrerinnen neben einer fundierten Fahrausbildung vor allem eins: Erfahrung.
Die neu erworbenen Fertigkeiten weiter ausbauen und dabei sicher fahren – BF17 macht es Fahranfängern und Fahranfängerinnen einfach. Sie können als 17-Jährige bis zum 18. Geburtstag so oft sie wollen am Steuer sitzen – wenn sie eine Begleitperson im Auto haben. Den Führerschein erhalten sie pünktlich zum 18. Geburtstag. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zu Beginn des Alleinefahrens fühlen sich junge Menschen im Auto deutlich sicherer und routinierter.
BF17 funktioniert ganz einfach: Wollen Jugendliche „begleitet fahren“, können sie sich schon mit 16 ½ Jahren in der Fahrschule anmelden . Dort machen sie dieselbe Fahrausbildung wie ältere Personen. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung bekommen BF17-Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach ihrem 17. Geburtstag die so genannte „Prüfungsbescheinigung“. Zusammen mit einem Ausweis gilt sie als Fahrerlaubnis im Begleiteten Fahren.
Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen BF17-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen dann in Begleitung einer Person Auto fahren, die auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen ist („Begleitauflage“). Der Erfolg ist wissenschaftlich bestätigt: Beim Begleiteten Fahren gibt es nur ganz wenige Unfälle. Und auch nach der Begleitphase fährt es sich besser: Allein unterwegs verursachen Jugendliche etwa 20 Prozent weniger Unfälle als diejenigen mit frischem Führerschein, die zuvor nicht beim BF17 mitgemacht haben.
Erste Hilfe - Neue Ausbildungsdauer
Der Umfang der Ausbildung in Erster Hilfe ist verändert worden. Als Umsetzungstermin steht der 01. April 2015 im Raum. Auf Anfrage der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. äußerte sich das Bundesministerium für Verkehr (BMVI) zum Fahrplan der Umsetzung wie folgt:
anlässlich der letzten Beratung des Bund-Länder-Fachausschusses wurden nach der bereits erfolgten Änderung mit dem Gesetz zur Änderung des Fahrpersonalgesetzes und des Straßenverkehrsgesetzes vom 02.03.2015 (BGBl I S. 186) die ergänzenden erforderlichen Änderungen in der Fahrerlaubnis-Verordnung beraten. Diese werden in der Zweiten Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung umgesetzt, die voraussichtlich am 12.06.2015 im Bundesrat beraten und anschließend verabschiedet werden soll. Diese lassen sich zusammengefasst wie folgt darstellen:
Anerkennung von Teilnahmebescheinigungen:
Die von den Hilfsorganisationen ausgestellten Teilnahmebescheinigungen für Schulungen in Erster Hilfe mit 9 UE werden - zunächst im Rahmen einer Vorgriffsregelung - für den Erwerb aller Fahrerlaubnisklassen (vgl. § 19 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 FeV) ab dem 01.04.2015 anerkannt.
Bescheinigungen über die Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe (16 UE), die von Hilfsorganisationen oder von den nach § 68 Abs. 1 S. 1 FeV anerkannten Stellen ausgestellt wurden, werden weiterhin anerkannt.
Bescheinigungen über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (8 UE) gelten noch 2 Jahre nach Inkrafttreten der 2. ÄndVO-FeV, beschränkt auf die in § 19 Abs. 1 S. 1 FeV genannten Klassen. Bei einer späteren Erweiterung der Fahrerlaubnis oder Neuerteilung der Fahrerlaubnis, die sich auf C- oder D-Klassen erstreckt, ist eine Bescheinigung über die Schulung in Erster Hilfe mit 9 UE vorzulegen.
Anerkennung der Träger
Anerkennungen gem. § 68 Abs. 1 S. 1 FeV für Stellen, die lebensrettende Sofortmaßnahmen ausbilden (8 UE), gelten grundsätzlich noch bis zum 31.12.2015. Soweit diese Stellen weiterhin ausbilden wollen, benötigen sie eine Neuanerkennung für die Schulung in Erster Hilfe mit 9 UE. Bezüglich der zu erfüllenden Voraussetzungen sollte mit den zuständigen Anerkennungsbehörden Kontakt aufgenommen werden.
Abschließend sei der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass nach der im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vorgesehenen Verteilung der staatlichen Aufgaben und Zuständigkeiten auf Bund und Länder die Durchführung des Straßenverkehrsgesetzes und der fahrerlaubnisrechtlichen Vorschriften im Einzelfall den Ländern obliegt.
Feuerwehrführerschein erfolgreich bestanden
Am vergangenen Samstag konnten erstmals elf Mitglieder aus den freiwilligen Feuerwehren der Stadt Garbsen erfolgreich die Prüfung zum
sogenannten Feuerwehrführerschein absolvieren.
Damit haben die Frauen und Männer die Berechtigung erworben im Ausbildungs- und Einsatzdienst Fahrzeuge bis 7,49 to zul. Gesamtgewicht oder
Kleintransporter mit Anhänger zu fahren.
Durch die Änderung der Fahrerlaubnisklassen vor einigen Jahren erwerben die meisten Fahrschüler heutzutage nur die Fahrerlaubnis der Klasse B
und dürfen nur Fahrzeuge mit max. 3.500 kg Gesamtgewicht lenken.
Bei den freiwilligen Feuerwehren weisen jedoch heute die meisten Löschfahrzeuge schon Gewichte deutlich über 3.500 kg auf.
Des Weiteren kommen auch häufig Mannschaftswagen mit Anhänger zum Einsatz, z.B. bei Fahrten der Jugendfeuerwehren in Zeltläger, die mit dem herkömmlichen Führerschein der Klasse B nicht gefahren werden dürfen.
Um diese Lücke zu schließen gibt es seit einiger Zeit einen Zusatzführerschein, der lediglich für Übungs- und Einsatzfahrten
bei Feuerwehren, Rettungsdiensten und dem Katastrophenschutz gültig ist.
In den vergangenen Wochen konnte mit Unterstützung durch „Ralf´s Fahrschule Langenhagen“ (Inhaber Jörg Müller)
die theoretische und praktische insgesamt 23-stündige Ausbildung für diesen Führerschein stattfinden.
Den Abschluss bildete eine Prüfungsfahrt im öffentlichen Straßenverkehr mit einen Fahrschul-Lkw mit 7,49 to zul. Gesamtgewicht.
Die zwei Frauen und neun Männer aus den Ortsfeuerwehren Frielingen, Garbsen, Heitlingen Osterwald OE und Stelingen konnten
alle die Prüfung erfolgreich abschließen und stehen den Feuerwehren nun und als zusätzliche Fahrer zur Verfügung.
Das Bild zeigt die Teilnehmer inkl. Ausbilder und Stadtbrandmeister Ulf Kreinacker (rechts).
Unser nächster ASF - Kurs
Termine " Planung"
Für Fragen und Anmeldung stehen wir gerne zu Verfügung
Tel. 0511 / 735637, Mobil 0172 515 4299, eMail: info@ralfs-fahrschule-langenhagen.de
Söseweg 5, 30851 Langenhagen
Bürozeiten: Montag - Donnerstag 16:00 - 19:00 Uhr
Freitag 16:00 - 18:30 Uhr
Ralf`s Fahrschule Langenhagen - FAHREIGNUNGSSEMINAR - FES - ASP
Warten Sie also nicht, bis es zu spät ist. Bei 8 Punkten wird der Führerschein entzogen – bereits ab 6 Punkten können Sie mit dem FES keine Punkte mehr abbauen.
Der typische Ablauf eines FES als Skizze
Neuregelung Punkte 2014
Diese Seite informiert Sie über die Neuregelung des Punktesystems (gültig ab dem 01.05.2014).
Freiwilliges Punkteabbauseminar
Das bisherige freiwillige Punkteabbauseminar wird es auch nach der Umstellung auf das neue System noch geben. Allerdings wird der Ablauf des Fahreignungsseminar leicht verändert. Hierüber informieren wir Sie zeitnah.
Umrechnung des Punkte-Rabatts:
Wenn Sie in 2013 durch ein freiwilliges Aufbauseminar 2 Punkte abgebaut haben, dann werden Ihnen nach der Umrechnung auf das neue System 1 Punkt rabattiert
Wenn Sie in 2013 durch ein freiwilliges Aufbauseminar 4 Punkte abgebaut haben, dann werden Ihnen nach der Umrechnung auf das neue System 2 Punkte rabattiert
Ab dem 01.05.2014:
Wenn sie ab dem 01.05.2014 an einem Fahreignunsseminar teilnehmen, wird Ihnen 1 Punkt erlassen.
Wie sieht das neue System aus?
Bisher hat man mit 18 Punkten die Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis ist frühestens nach 6 Monaten und der Teilnahme an einem Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) möglich (dies bleibt auch 2014 so). Nach dem neuen Punktesystem verliert man nun nach 8 Punkten den Führerschein. Allerdings kann man pro Verstoss nur noch maximal 3 Punkte (bisher 7) bekommen. Schwere Verstöße werden in Zukunft mit einem, besonders schwere Verstöße mit zwei und Straftaten mit drei Punkten bestraft werden. Es wird nur noch Punkte geben, wenn die Verkehrssicherheit beinträchtigt wird. Bisher gab es bei z.B. Befahren einer Umweltzone ohne Plakette einen Punkt. Da dieser Verstoss die Verkehrssicherheit aber nicht beeinträchtig, wird es dafür nach der Neuregelung keinen Punkt mehr geben. Dafür werden die Bußgelder aber deutlich erhöht. Als Konsequenz werden die alten Punkte, die die Verkehrssicherheit nicht gefährden, bei der Umstellung gelöscht werden! Somit ist es also durchaus möglich, dass Kraftfahrer bei der Umstellung auf das neue System, Punkte verlieren werden!
Konsequenzen für den Kraftfahrer:
1-3 Punkte: Keine
4-5 Punkte: Verwarnung und der Hinweis, freiwillig an einem Fahreignunsseminar teilzunehmen.
5-7 Punkte: Verwarnung und Anordnung zur Teilnahme an einem Fahreignungsseminar
8 Punkte: Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens 6 Monate
Verjährungsfristen:
Ordnungswidrigkeiten mit 1 Punkt: 2,5 Jahre
Ordnungswidrigkeiten mit 2 Punkten: 5 Jahre
Straftaten mit 2 Punkten: 5 Jahre
Straftaten mit 3 Punkten: 10 Jahre
Jeder Verstoß hat eine eigene Verjährungsfrist. Diese beginnt, sobald die Punkte rechtskräftig sind.
Umrechnung vom alten auf das neue Punktesystem
Die bisher angesammelten Punkte, werden auf das neue Punktesystem umgerechnet. Dies wird nach folgendem Schema geschehen:
1-3 Punkte: 1 Punkt
4-5 Punkte: 2 Punkte
6-7 Punkte: 3 Punkte
8-10 Punkte: 4 Punkte
11-13 Punkte: 5 Punkte
14-15 Punkte: 6 Punkte
16-17 Punkte: 7 Punkte
18 und mehr Punkte: 8 Punkte
Neuerlass
Die neue Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist im Bundesgesetzblatt Teil I (Nr. 12 vom 12.03.2013, Seite 367) verkündet und trat am 01.04.2013 in Kraft.
Warum wurde die StVO neu erlassen?
Mit dem Neuerlass der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) wurde im Wesentlichen die Rechtsunsicherheit durch den von der Vorgängerregierung bei der 46. Änderungsverordnung aus dem Jahre 2009 (sog. "Schilderwaldnovelle") begangenen Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Zitiergebot beseitigt. Der Neuerlass der StVO greift die Änderungen der "Schilderwaldnovelle" auf. Am Ziel den "Schilderwald" zu lichten und die Radverkehrsvorschriften zu vereinfachen wird festgehalten.
Welche konkreten Maßnahmen führen zum Abbau der Überbeschilderung?
Die Akzeptanz und die Eindeutigkeit von Verkehrsregeln sind Grundvoraussetzungen für die Sicherheit im Straßenverkehr. Mit dem Abbau der Überbeschilderung wird die eigenverantwortliche Beachtung der allgemeinen Verkehrsregeln der StVO durch die Verkehrsteilnehmer gestärkt. Der Grundsatz lautet: So viel Verkehrszeichen wie nötig, so wenig Verkehrszeichen wie möglich.
Durch die Streichung mehrerer Verkehrszeichen, die Verschiebung nur selten angeordneter Gefahrzeichen (künftig nur noch als Sinnbilder in § 39 enthalten, deren Anordnung nur im Ausnahmefall weiter möglich ist) und den Verzicht auf Untervarianten von Verkehrszeichen in den Anlagen beschränkt sich die StVO auf die für den Straßenverkehr notwendigen Verkehrszeichen.
Folgende Verkehrszeichen entfallen:
Zeichen 150 (Bahnübergang mit Schranken oder Halbschranken) Zeichen 153 (Dreistreifige Bake [links] - vor beschranktem Bahnübergang) Zeichen 353 (Einbahnstraße) Zeichen 380 (Richtge- schwindigkeit)
Zeichen 381 (Ende der Richt- geschwindigkeit) Zeichen 388 (Seitenstreifen für mehrspurige Kraftfahrzeuge nicht befahrbar) Zusatzzeichen 1052-38 (Schlechter Fahrbahnrand)
Mit der im Jahr 2009 bereits in Kraft getretenen Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften wurden die Anordnungsvoraussetzungen für die Verkehrszeichen stringenter gefasst, Die Straßenverkehrsbehörden sind gehalten, die geänderten Vorschriften umzusetzen.
Einführung eines generellen Parkverbotes auf Fahrradschutzstreifen. Dies macht das Aufstellen von Parkverbotszeichen entbehrlich.
Einführung eines generellen Überholverbotes an beschrankten und unbeschrankten Bahnübergängen ab Zeichen 151 und Zeichen 156 bis einschließlich des Kreuzungsbereiches. Dies macht das Aufstellen von Überholverbotszeichen entbehrlich.
Innerhalb von Parkraumbewirtschaftungszonen ist das Aufstellen weiterer entsprechender Verkehrszeichen entbehrlich.
Welche weiteren Änderungen sind mit dem Neuerlass der StVO verbunden?
Klarere Struktur: Die bisher im fließenden Text der StVO eingebetteten Verkehrszeichen werden in nun in tabellarischer Form in einzelnen Anlagen dargestellt. Die vormals im Text enthaltenen Ge- und Verbote sind nun in einer eigenen Spalte dargestellt.
Die Regelung, wonach "alte" Schilder (Verkehrszeichen in der optischen Gestaltung in der bis zum 1. Juli 1992 geltenden Fassung) weiter gültig sind, wird beibehalten.
Ergänzung des § 17, der es auch Krafträdern erlaubt, Tagfahrleuchten zu benutzen.
Das Inline-Skaten und Rollschuhfahren wird in der StVO explizit geregelt; vergleiche §§ 24, 31.
Postdienstleister erhalten das Recht, an Briefkästen zwecks Entleerung notfalls auch bei Bedarf in zweiter Reihe zu halten und in Fußgängerzonen einzufahren, um bei dort befindlichen Postagenturen Briefe abzuholen.
Welche Vereinfachungen der Radverkehrsvorschriften gibt es?
Es wird ein generelles Parkverbot für Schutzstreifen eingeführt. Die Schutzstreifen dürfen von anderen Verkehrsteilnehmern nur noch bei Bedarf, also z. B. zum Erreichen von Parkflächen oder zum Ausweichen bei Gegenverkehr, über- bzw. befahren werden.
In Fahrradstraßen darf künftig nicht mehr schneller als 30 km/h gefahren werden. Damit wurde der bisherige, unbestimmte Rechtsbegriff "mäßige Geschwindigkeit" ersetzt. Radfahrer dürfen hier weder gefährdet noch behindert werden.
Es wird die Möglichkeit eingeführt, für Fußgänger und Radfahrer eine "Durchlässige Sackgasse" anzuzeigen. Damit kann auf sichere und komfortable Radverkehrsrouten hingewiesen werden.
Variante des Zeichens 357 (Durchlässige Sackgasse)
Die Beförderung in Fahrradanhängern wird explizit in die StVO aufgenommen. Bund und Länder hielten bisher den Einsatz im Straßenverkehr für vertretbar, wenn dieser unter Beachtung eines Merkblatts erfolgte. Diese Regelungslücke wurde nun geschlossen. Es dürfen bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Personen mitgenommen werden.
Bei getrennten und gemeinsamen Geh- und Radwegen wird die Schrittgeschwindigkeit für Radfahrer aufgegeben. Hier muss nun auf Fußgänger Rücksicht genommen und die Geschwindigkeit nötigenfalls an die des Fußgängers angepasst werden. Für den Radverkehr auf Gehwegen oder Fußgängerzonen verbleibt es bei der Schrittgeschwindigkeit.
Freigegebene linke Radwege werden nur mit Zusatzzeichen "Radverkehr frei" gekennzeichnet.
Sollten Sie Fragen zu konkreten Einzelfällen haben, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige örtliche Straßenverkehrsbehörde. Denn für die Durchführung der StVO - dazu zählt z. B. die Anordnung von Verkehrszeichen oder die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung - sind die Behörden der Länder zuständig. Dies gilt auch für die Verkehrsüberwachung. Aus Gründen der Gewaltenteilung ist es dem Bundesministerium verwehrt, Auskünfte zu Rechtsstreitigkeiten zu geben oder in sonstiger Weise auf die Entscheidung Einfluss zu nehmen.
Weiterbildung für EU-Berufskraftfahrer/in im Personen- und Güterkraftverkehr
Gemäß § 5 Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) in Verbindung mit § 4 Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV) müssen Berufskraftfahrer/in alle 5 Jahre eine 35-stündige Weiterbildung nachweisen und mit der Schlüsselzahl 95 in den Führerschein eintragen lassen. Die Weiterbildung für Berufskraftfahrer/in kann auf 5 Tagesseminare zu je 7 Stunden aufgeteilt oder auch als Wochenkurs absolviert werden.
Um Ihnen den für Ihre Wünsche passenden Bildungsweg vorschlagen zu können, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen.
Füllen Sie den Anfragebogen aus, per E-Mail info@ralfs-fahrschule-langenhagen.de oder rufen Sie uns an:
unter Tel. 0511 735637 oder über Kontakt-Formular
Besitzstand und Übergangsregelungen
Für Personen, die ihre Fahrerlaubnis vor dem 01.01.1999 bzw. vor dem 19.01.2013 erworben haben, bleibt grundsätzlich alles beim Alten. Ihre Fahrerlaubnis ist im bisherigen Umfang gültig. Allerdings sind für einige Fahrerlaubnisinhaber ärztliche Wiederholungsuntersuchungen (siehe "Übergangsregelungen") vorgeschrieben.
Bei einem Umtausch des Führerscheins werden im neuen Führerschein die Fahrerlaubnisklassen eingetragen, die den alten entsprechen. Eine ausführliche Übersicht über die Bestimmungen für die Umstellung einer alten Fahrerlaubnis enthält die Anlage 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung. Die folgende Tabelle gibt auszugsweise die wichtigsten Bestimmungen wieder:
Besitzstandregelungen für Fahrerlaubnisse, die vor Inkrafttreten der neuen Klasseneinteilung erteilt worden sind 1)
Klassen alt
Klassen ab 2013
StVZO/D StVZO/DDR
1 A A, A1, L, AM
1a A2, A1, L, AM
1b A1, L, AM
2 CE C, CE, C1, C1E, B, BE, L, AM, T
3 B, BE C1, C1E, B, BE, L, AM;
auf Antrag CE mit Beschränkung auf bisher in Klasse 3 fallende Züge
4 M AM, L
5 T L
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung in KOM (unbeschränkt) D D, DE, D1, D1E
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung beschränkt auf KOM bis 7.500 kg zul. Gesamtgewicht und/oder 24 Fahrgastplätze D beschränkt auf KOM bis 7.500 kg zul. Gesamtgewicht und/oder 24 Fahrgastplätze, D1
1) ohne Berücksichtigung von früheren Besitzstands- und Einschlussregeln
Ärztliche Untersuchungen für "Altinhaber"
Soweit Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse 3 keine Fahrzeugkombinationen führen wollen, die nach neuem Recht in die Klasse CE fallen, brauchen sie sich keinen ärztlichen Untersuchungen zu unterziehen. Bei einem Umtausch ihrer Fahrerlaubnis erhalten sie neben den Klassen B und BE auch die Klassen C1 und C1E ohne Befristung.
Die Berechtigung, mit Klasse 3 auch Fahrzeugkombinationen zu führen, die nach neuem Recht zur Klasse CE gehören erlischt mit Vollendung des 50. Lebensjahres (Hierzu zählen vor allem dreiachsige Züge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 12.000 kg oder Züge aus einem Zugfahrzeug zwischen 3.500 kg und 7.500 kg zulässiger Gesamtmasse und einem Anhänger.).
Bei einem Umtausch vor Vollendung des 50. Lebensjahres wird auf Antrag zusätzlich zu den Klassen B, BE, C1 und C1E die Klasse CE zugeteilt, beschränkt auf Züge, die bisher in Klasse 3 fielen und befristet bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres. Auf dem Führerschein erkennt man dies an der Schlüsselzahl 79 bei der Klasse CE. Will der Inhaber der Fahrerlaubnis diese Berechtigung nach Vollendung des 50. Lebensjahres weiter behalten, muss er einen Antrag auf Verlängerung seiner eingeschränkten Klasse CE stellen. Die Verlängerung erfolgt dann unter den allgemein geltenden Bedingungen (s. Ärztliche Untersuchungen/Geltungsdauer der Fahrerlaubnis).
Die geschilderte Regelung gilt auch für Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse 2. Ihre Berechtigung zum Führen von Fahrzeugen, die in die neuen Klassen C und CE fallen, endet mit Vollendung des 50. Lebensjahres. Will der Betreffende die Berechtigung behalten, muss er einen Antrag auf Umtausch seines alten Führerscheins bzw. einen Antrag auf Verlängerung seiner Fahrerlaubnis der Klassen C und CE stellen. (s. Ärztliche Untersuchungen/Geltungsdauer der Fahrerlaubnis).
Änderung der Gültigkeit der Führerscheine:
Ab 19.01.2013 erworbene Führerscheine sind nur noch 15 Jahre gültig.
Danach ist eine Neuausstellung erforderlich.
Es muss aber keine neue Prüfung abgelegt werden.
Die vor dem 19.01.2013 erworbenen Führerscheine müssen bis spätestens 19.01.2033 umgetauscht werden.
Übersicht über die neuen Führerscheinklassen die wir ab 2013 ausbilden werden:
(Mindestalter 15 Jahre)
Maximal 25 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, einsitzig, Elektro- oder Verbrennungsmotor bis 50 ccm Hubraum
Führerscheine für Krafträder:
1. Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen, auch Fahrräder mit Hilfsmotor) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit
- von nicht mehr als 45 km/h
- bis 50 cm³ Hubraum mit Verbrennungsmotor
- bis 4 kW mit Elektromotor
2. Dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge, jeweils
- bis 45 km/h
- bis 50 cm³ Hubraum bei einem Fremdzündungsmotor
- bis 4 kW bei einem Elektromotor oder anderem Verbrennungsmotor
1. Krafträder (auch mit Beiwagen)
mit einem Hubraum von bis zu 125 cm³
von nicht mehr als 11 kW (Verhältnis Leistung/Gewicht bis 0,1 kW/kg)
2. Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern
und einer Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45km/h
und einem Hubraum über 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren
bis 15 kW Motorleistung
mit einer Motorleistung bis 35 kW (Verhältnis Leistung/Gewicht bis 0,2 kW/kg)
A) Mindestalter 24 Jahre für Krafträder bei Direktzugang
B) Mindestalter 21 Jahre für dreirädrige Kraftfahrzeuge über 15 kW
C) Mindestalter 20 Jahre für Krafträder bei mindestens zwei Jahren Vorbesitz von A2,
dann ist zum Aufstieg nur eine praktische Prüfung erforderlich.
mit einer durch die Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h
mit einem Hubraum über 50 cm³
2. Dreirädrige Kraftfahrzeuge
mit einer bbH von mehr als 45 km/h
mit einer Leistung über 15 kW
mit symmetrisch angeordneten Rädern
Führerschein für den PKW:
A) 18 Jahre
B) 17 Jahre bei der Teilnahme am "Begleiteten Fahren"
Kraftfahrzeuge (ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A)
mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3500 kg
zur Beförderung von nicht mehr als 8 Personen (exklusiv Fahrer)
auch mit Anhänger:
mit einer zulässigen Gesamtmasse des Anhängers von nicht mehr als 750 kg
mit einer zulässigen Gesamtmasse des Anhängers über 750 kg, jedoch überschreitet die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination nicht 3500kg.
(Mindestalter siehe B)
Vorausetzung ist der Besitz des Führerscheins der Klasse B
Fahrzeugkombination aus einem Fahrzeug der Klasse B
und einem Anhänger
mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, sofern die Fahrzeugkombination eine zulässige Gesamtmasse 3500 kg jedoch nicht 4250 kg überschreitet.
Erwerb durch Fahrerschulung in der Fahrschule
Fahrzeugkombination aus einem Zugfahrzeug der Klasse B
mit (Sattel-) Anhänger
zulässige Gesamtmasse des Anhängers von nicht mehr als 3500 kg
Erwerb durch praktische Prüfung bei der zuständigen Prüforganisation.
Alle Führerscheinklassen für den LKW:
Kraftfahrzeuge (außgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A)
Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3500 kg jedoch nicht mehr als 7500 kg.
auch mit Anhänger bis 750 kg
Fahrzeugkombination aus einem Zugfahrzeug der Klassen B oder C1.
von einer Gesamtmasse über 750kg, jedoch darf die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12000 kg nicht überschreiten.
A) 21 Jahre
B) 18 Jahre (mit "Grundqualifikation gemäß Berufkraftfahrerqualifikationsgesetz" , bei Ausbildung zum "Berufskraftfahrer", bei Ausbildung "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder vergleichbarer Beruf)
über 3500 kg und maximal acht Sitzplätzen, exklusiv Fahrer.
Ein Anhänger mit 750 kg zulässiger Gesamtmasse darf mitgeführt werden
Fahrzeugkombination aus einem Zugfahrzeug der Klasse C und mit (Sattel-) Anhänger
und einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750kg
Führerschein für ein Quad:
Klasse S: gibt es ab 19.01.2013 nicht mehr, sie wird in die Klasse AM integriert.
Dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h
Unterender trainieren auf Flughafengelände
Am vergangenen Samstag führte die Freiwillige Feuerwehr Osterwald Unterende eine umfangreiche Fahrer- und Maschinistenausbildung durch. Insgesamt 17 Teilnehmer absolvierten eine
Stationsausbildung, in der die Wartung und Instandsetzung der Feuerwehrfahrzeuge sowie deren sicherer Umgang im Straßenverkehr im Mittelpunkt standen. Unterstützt wurden die Unterender Kameraden durch die Fahrschulen Peter Kochmann und Ralf´s Fahrschule. Ein besonderes Highlight war die Benutzung des fahrschuleigenen 17 Meter langen Gliederzuges. Am Ende der fünfstündigen Ausbildungsveranstaltung wurden die geschicktesten Fahrer des Tages ausgezeichnet. Die Feuerwehr bedankt sich bei den beiden Fahrlehrern Peter Kochmann und Jörg Müller für die großartige Unterstützung
Neuer MAN als Fahrschul - LKW
Seit dem 07.07.2012 haben wir in unerer Fahrschule einen Neuen LKW der Firma MAN im Einsatz.
Es handelt sich um einen MAN TGA 18 Tonnen mit 257 kW (350 PS).
Änderung des Abbaus der Punkte in Flensburg
Nachschulungen können nun nicht mehr vor der MPU bewahren, denn es ist kein Punkteabbau mehr möglich. Begründet wird dieser Schritt damit, dass durch eine Teilnahme an einem solchen Seminar keine Einsicht vom Punktesammler gefordert wird, weil keine Prüfung abgelegt werden muss. Somit war die Wahrscheinlichkeit, dass der Verkehrssünder wieder rückfällig wird auch nach den Seminaren noch genauso groß.
Dafür wurde aber die Verjährung aufgelockert: Sie verlängert sich jetzt nicht mehr automatisch, wenn neue Punkte hinzukommen, sondern jedes Vergehen wird einzeln gerechnet. Straftaten, die beim Fahren verursacht werden, bleiben zehn statt fünf Jahre im System gespeichert und schwere Verstöße fünf statt zwei.
Neue Punkteverteilung bei den Verkehrssünden
Die Punktebestrafung pro Vorfall soll nicht mehr bis sieben gehen, sondern nur noch bis zwei. Einen Punkt wird es für schwere und zwei für sehr schwere Verstöße geben. Der neue "Punkte-Tacho" in Ampelfarben (wobei nach rot zusätzlich noch schwarz kommt) zeigt dann dem Fahrer seinen Status in Flensburg. Denn "nur ein einfacheres Punktesystem ist auch ein akzeptierteres System und ein wirkunsvolleres System", erklärte Ramsauer beim Vorstellen des neuen "Fahreignungsregisters" in Berlin.
Wenn die Sicherheit durch das Verhalten des Fahrers nicht beeinflusst wird, wie es zum Beispiel geschieht, wenn man ohne Plakette in eine Umweltzone fährt, dann gibt es künftig keinen Punkt mehr. Ramsauer rechnet mit einem auf die Veränderung folgenden Anstieg der Führerscheinentzüge auf 5.500 Fälle im Jahr, das entspricht einer Erhöhung von zehn Prozent. Das Ministerium begründet den Schritt zur neuen Reform damit, dass er die Sicherheit des Verkehrs steigern soll. Der fertige Gesetzesentwurf ist aber weiterhin in Arbeit, es muss zuerst noch einiges ausdiskutiert werden.
Umrechnung der Altpunkte
Hinzu wurde beschlossen, dass die Altpunkte so ins neue System eingeführt werden, dass sie ihrer alten Höhe weiter entsprechen. Eine Generalamnestie der rund 50 Mio. Punkte wird jetzt also vollkommen ausgeschlossen.
Gerhard von Bressensdorf, Vorsitzender der Bundesvereinigung de Fahrlehrerverbände, sagte der dpa gegenüber, dass es seiner Meinung nach zweifelhaft ist, die Schwere der Verkehrsverstöße mit nur zwei Punkten gerecht bewerten zu können.
damit ihr die Freiheit auf zwei Rädern schon bei den ersten Sonnenstrahlen genießen könnt.
Elektronische Führerscheinprüfung am PC
Bundesweit wird nur noch am PC geprüft
Mit Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben zum 1. Januar jetzt alle Bundesländer die theoretische Führerscheinprüfung am PC eingeführt.
Die Praktische Ausbildung ist in verschiedene Phasen gegliedert, die aufeinander aufbauen.
Auch der Begabteste hat einmal angefangen, deshalb werden keine Vorkenntnisse erwartet. Es gibt ingesamt sechs Ausbildungsstufen.
Das Prinzip lautet immer: vom Einfachen zum Schweren. Außerdem nimmt die Hilfestellung des Fahrlehrers zum Ende der Ausbildung hin ab. Man erkennt am Ausbildungsplan (siehe unten), dass vom Fahrschüler Einiges verlangt wird; deshalb kann auch niemand im Einzelfall vorhersagen, wie viele Fahrstunden ein Schüler bis zur nötigen Reife braucht. Wenn man aber bedenkt, dass bis zur Fahrprüfung meistens noch nicht einmal 1000 Kilometer zurückgelegt werden, ist natürlich jede einzelne Übungsfahrt wertvoll.
Erst die Fahrstunden, die man in der Reifestufe und in der Prüfungsvorbereitungsphase nimmt, bringen die nötige Sicherheit für das selbständige Fahren. Hier kann natürlich auch der Fahrschüler mitentscheiden, wieviel Sicherheit er gerne haben möchte. Die Entscheidung, ob die Ausbildung eines Schülers abgeschlossen ist, muss jedoch der Fahrlehrer treffen (§ 6 Absatz 1 der Fahrschüler-Ausbildungsordnung)
Man wird auf die Frage »Na, wie viele Fahrstunden hattest du denn?« wahrscheinlich selten eine ehrliche Antwort bekommen. Viele glauben, sich mit jeder Fahrstunde einen Zacken mehr aus der Krone zu brechen. Großzügig abrunden, heißt oft die Devise. Warum eigentlich? Ist es nicht logisch, dass ein Schüler mit jeder Übungsfahrt auch mehr Erfahrung in die Prüfung und die Probezeit einbringen kann? Ein Fallschirmspringer würde wahrscheinlich sogar übertreiben, wenn er nach der Anzahl seiner Sprünge gefragt wird...
Fahrlehrer müssen seit 1999 genaue Aufzeichnungen zum Ausbildungsstand jedes Fahrschülers machen. Viele verantwortungsbewusste Ausbilder haben das vorher auch schon getan. So können Sie sich als Schüler jederzeit über Ihren Ausbildungsstand informieren. Nutzen Sie das und lassen Sie sich die Aufzeichnungen von Ihrem Fahrlehrer regelmäßig zeigen und erklären. Verlangen Sie, dass diese Aufzeichnungen geführt werden, falls Sie den Eindruck haben, dass Ihr Fahrlehrer es damit nicht so genau nimmt! Schließlich soll er zu Beginn jeder Fahrstunde wissen, welche Fähigkeiten Sie bereits haben, wo es Probleme gibt und was als Nächstes geübt wird. Skeptisch sollten Sie spätestens dann werden, wenn Sie in jeder Fahrstunde gefragt werden: »Was haben wir denn beim letzten Mal gemacht?«
Wer den Fahrlehrer oder die Fahrschule wechseln möchte (was sich bei Umzügen oft nicht vermeiden lässt, oder es fehlt wirklich an der gegenseitigen Sympathie), hat Anspruch auf eine Bescheinigung über seine bisherigen Fahrstunden und den exakten Ausbildungsstand. So kann sich der neue Fahrlehrer rasch ein Bild von den bisherigen Fahrkünsten machen.
Die Stufenausbildung
1. Grundstufe
Überprüfen des Fahrzeugs, Einsteigen, Einstellung, Vorbereitung
Anfahrübungen, Lenkbewegungen, Bremsen, Schalten
Mindestmaß an Sicherheit in der Fahrzeugbedienung
2. Aufbaustufe
Bewegen des Fahrzeugs im einfachen Verkehr, Blicktechnik, Einordnen,
Abbiegevorgänge
Grundfahraufgaben: rückwärts Fahren, Parken, Wenden
Vollbremsung aus 50 km/h (neu seit Herbst 2002)
Trainieren verschiedener Fahrmanöver und Handlungsabläufe
3. Leistungsstufe
Einbeziehen der Verkehrs- und Vorfahrtregeln, Verkehrszeichen
Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer einschätzen
Festigung der Fahrzeugbedienung
Heranführen an schwierige Verkehrssituationen
4. Stufe der Sonderfahrten
Autobahnfahrten
Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit
5. Reifestufe
selbständiges, sicheres Fahren auch im dichten Verkehr, Fahren nach Wegweisern
Wiederholung, evtl. Korrektur des bisher Gelernten (z.B. Grundfahraufgaben)
sichere Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen
rechtzeitige Gefahrenerkennung, vorausschauendes Fahren, richtiges Reagieren auf Fehlverhalten anderer
Fahrstil: energiesparend, defensiv, aber zügig genug im Verkehrsfluss
6. Prüfungsvorbereitung
Belastungsproben (simulierte Prüfungsfahrten ohne Hilfe des Fahrlehrers)
Training, bis die Leistungsfähigkeit auch unter Stress und mit Nervosität stabil genug ist
Vermeidung/Abbau von Stressfaktoren während der Fahrt
Anmerkung: Für die Klasse L ist keine praktische Ausbildung vorgeschrieben; in den Klassen M, S, und T gibt es keine Sonderfahrten.
Die Kupplung, das unbekannte Wesen
Das Gequäle kennen jeder: »und jetzt langsam die Kupplung kommen lassen...« Frage: Kann man das nicht einfacher machen?
Doch, es geht. Wozu braucht man überhaupt ein Getriebe und eine Kupplung?
Ein Getriebe ist nichts anderes als eine Übersetzung der Motorleistung. Ohne Getriebe könnten heutige Fahrzeuge nur von 0...60 km/h fahren (bei dröhnendem Motor). Um jetzt die einzelnen Übersetzungen während der Fahrt zu schalten, muss man Motor und Getriebe voneinander trennen - und das macht die Kupplung.
Welche Arten von Getrieben gibt es ?
1. das normale Schaltgetriebe mit 4 bis 6 Vorwärtsgängen und Kupplungspedal. Seit Erfindung des Automobils hat sich an dieser Technik nichts geändert. Früher hat es beim Schalten regelmäßig gekracht, bis 1928 das Synchrongetriebe von Cadillac eingeführt wurde.
2. das vollautomatische Getriebe mit Wandler und Wählhebel. Nachteil: Mehrgewicht gegenüber Schaltwagen, höherer Verbrauch und schlechtere Beschleunigung.
3. das halbautomatische Getriebe (ASG = automatisierte Schaltgetriebe). Das Getriebe ist ganz normal gebaut wie beim Schaltwagen, nur die Kupplung wird elektrohydraulisch angesteuert. Diese Geschichte kennt man aus der Formel 1 - dort fährt man schon lange damit. Entweder mit Lenkradschaltwippe oder normalem Schalthebel wird dieses System mittlerweile von fast jedem Autohersteller angeboten (Beispiel: Smart). Vorteil: das Handschalten bleibt erhalten, aber ein Verschalten und Abwürgen ist nicht möglich. Fahrleistungen und Verbrauch wie normaler Schaltwagen.
4. die stufenlose Automatik (Multitronik oder CVT von Audi) - siehe Werbung mit Wackel-Elvis! Vorteil: Verbrauch und Beschleunigung besser als mit Schaltwagen!
Und nun zum Kupplungsschleifpunkt.
Wenn man den Kupplungsweg in Drittelschritte einteilt (von ganz durchgetreten bis losgelassen), so passiert beim normalen Auto die ersten 2/3 nichts, erst dann beginnt die Kupplung zu greifen - Der Schleifpunkt ist erreicht.
Tipp: auf einer ruhigen Strecke den 2. Gang einlegen und Anfahren üben - steigert auf jeden Fall das Gefühl für den Schleifpunkt und das »Festhalten« des Pedals. Achtung: nur etwas Gas geben, kein Vollgas, sonst qualmt die Kupplung.
Wieso ist beim Anfahren die Kupplung wichtig ?
Ein Versuch: im 1. Gang fahren, kein Gas geben, nur Leerlaufdrehzahl. Feststellen wie schnell der Wagen fährt (so zwischen 5...7 km/h). Und jetzt die Kupplung durchtreten und ganz schnell wieder loslassen. Was passiert? Nichts!
Beim Anfahren braucht man die Kupplung nur, um den Bereich von 0 bis zur Leerlaufdrehzahl im ersten Gang zu überbrücken. Hat man diese Mindestgeschwindigkeit erreicht, hat die Kupplung ihre Funktion beim Anfahren erfüllt und ein »Abwürgen« ist nicht mehr möglich. Möchte man langsamer fahren, fährt man mit schleifender Kupplung.
Gesetz zur Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger und Fahranfängerinnen
Zum o.a. Gesetz geben wir folgende Erläuterungen:
Das Gesetz gilt für alle Kraffahrzeugführer bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Darüber hinaus gilt das Gesetz für alle in der Probezeit befindlichen Fahranfänger. Also auch für diejenigen, die sich über das 21. Lebensjahr hinaus in der Probezeit befinden.
Zuwiderhandlungen werden folgendermaßen geahndet:
1. Bußgeld von € 125,00 als Regelsatz.
2. 2 Punkte als Regelsatz werden im Verkehrszentralregister eingetragen.
3. Ein besonderes Aufbauseminar (§ 36 FeV, Alkoholseminar) wird angeordnet.
Eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre erfolgt (außer der Betreffende ist
bereits in der Verlängerung der Probezeit).
Schnell abgeschleppt
Wer falsch parkt muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug nicht mehr da ist, wenn er wieder von seinen Erledigungen zurückkommt. Auch dann, wenn keine Behinderung von Anderen vorliegt.
So ein Automobil-Club. Wenn man zum Beispiel auf einem Behinderten-Parkplatz oder in einer Feuerwehrausfahrt steht, kann man davon ausgehen, dass das Fahrzeug nicht mehr da ist, wenn man wieder zurückkommt. Wird man beim Falschparken auf solchen Plätzen erwischt, wird das Fahrzeug mit ziemlicher Sicherheit abgeschleppt werden. Die Kosten fürs das Abschleppen muss man selbstverständlich selbst tragen.
Wer jetzt nach der Winterzeit neue Reifen kauft, sollte auch bei diesen das Datum der Herstellung beachten, da auch Reifen wenn sie älter sind nicht mehr die gleiche Leistung bringen wie neue Reifen.
Es wurden bei einem Test Reifen mit einem Altersunterschied von 3 Jahren ( Herstellung 2004 und 2007 ) geprüft. Dabei wurde zum Beispiel das Bremsverhalten unter verschiedenen Bedingungen getestet. Bei Nässe und Schnee gab es bei den Bremswegen unterschiede bis zu zehn Prozent. Deshalb auch immer auf das Herstellungsalter der Reifen achten.
Wer den Jahreswechsel in Schneegebieten feiern möchte und mit dem Fahrzeug dort hin fährt, sollte die Schneeketten nicht vergessen und die Montage bereits vorher geübt haben.
Hat man den Wechsel geübt, sollte man auch bei unverhofftem Schneefall kein Problem mit der Montage der Schneeketten haben. Wer sich Schneeketten kaufen muss, sollte darauf achten, dass diese das Tüv-Zeichen haben und aus rostfreiem Stahl sind.
Ralf`s Fahrschule Langenhagen Inh. Jörg Müller | info@ralfs-fahrschule-langenhagen.de

References: § 19
 § 68
 § 19
 § 68
 § 39
 § 17
 § 5
 § 4