Source: http://www.archiv-grundeinkommen.de/newsarchiv/20090627-news.html
Timestamp: 2017-04-26 07:56:33+00:00

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25.5.2009: zeit.de: Wolfgang Uchatius: Wir könnten auch anders (Volltext)
20.5.2009: Die ZEIT; Nr.22; Dossier: Printausgabe Seite 15 - 18:
Wolfgang Uchatius: Wir könnten auch anders
Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das unausweichlich? Eine Alternative muss her
Darin: "... Keynes war zum Beispiel der Überzeugung, dass eine hoch entwickelte Wirtschaft kein Wachstum mehr braucht. Keynes hielt das für einen sehr erfreulichen Zustand. Die Schufterei wäre zu Ende, trotzdem müsste niemand hungern. Die Fabriken würden
sich leeren. Manche Menschen würden gar nicht mehr arbeiten, andere nur noch
Es gibt einen Begriff, den Soziologen wählen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland mit einem einzigen Wort charakterisieren wollen: Arbeitsgesellschaft. [...] In einem
solchen Land gilt der Besitz eines Arbeitsplatzes als Maßstab für ein erfolgreiches Leben.
Einst war der Kapitalismus ein großer Wohlstandserzeuger, heute ist er, zumindest in den Industrieländern, eine große (unnötige, (wr)) Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Wollte man künftig ohne Wachstum auskommen, müsste man die Bedeutung
der Lohnarbeit mindern. Man müsste darüber nachdenken, die Arbeitszeiten neu zu organisieren, sodass nicht mehr der eine Arbeiter vierzig Stunden in der Woche arbeitet und der andere null, sondern zum Beispiel jeder zwanzig Stunden. [...] Man könnte auch den Sozialstaat verändern und ein garantiertes Grundeinkommen für alle einführen. [...]
So ließe sich die Lohnarbeitsgesellschaft in eine Nutzarbeitsgesellschaft verwandeln. [...]
Kräftiges Wirtschaftswachstum dagegen macht Umverteilung unnötig und verhindert politischen Ärger. [...]
Das ist der Grund, weshalb steigende Unternehmensumsätze das einzige politische Ziel sind, auf das sich weltweit alle Regierungschefs verständigen können. [...]
Es wäre die größte politische Anstrengung in der Geschichte der Bundesrepublik, aber es wäre möglich. [...]
Es ist nicht der Durschnitts-Meyer, der das Wachstum braucht. Es ist auch nicht die Arbeitsgesellschaft. Es ist
der Kapitalismus selbst. [...]
(Dann folgen Chiemgauer, Binswanger, Huber, Vollgeld. (wr) [...])
Weil eine solche Schwundwährung also permanent an Wert verliert, kann man, wenn man sie verleiht, kaum Zinsen verlangen. Weshalb ein Unternehmen, das sie sich ausleiht, nicht zu permanenten Wachstum gezwungen ist.
Es kann glücklich stagnieren. [...]
Je mehr Kredite die Banken ausgeben, desto mehr Geld gibt es auf der Welt. [...]
Das Vollgeld. Nach diesem Ansatz erhielte die Zentralbank die Kontrolle über das Buchgeld. [...]
Ein garantiertes Grundeinkommen für alle, ein neues Geldsystem, ein anderes Unternehmensrecht: Eine solche Skizze einer funktionsfähigen,
wachstumsfreien Marktwirtschaft wirkt aus heutiger Sicht ziemlich realitätsfern. Vielleicht wird sie es auch bleiben. Gut möglich aber,
daß es dieser Skizze ergehen wird wie den Zeichnungen, die Leonardo da Vinci Ende des 15. Jahrhunderts vorlegte. (heute sind die Entwürfe realisiert, (wr)) ..."
faz.net: Ist die ZEIT reif für die Post-Wachstums-Ökonomie?
Termin: 5. - 6.6.2009: Frankfurt: Flaneur - Der Kongress Programm u.a. mit Daniel Häni, Enno Schmidt, Susanne Wiest Zeitplan
24.5.2009: www.grundeinkommen-waehlen.de = grundeinkommen-waehlen.blogspot.com:
Dort: "... Einfach für beide Stimmen je ein zusätzliches Kreuz für unseren Direktkandidaten, das Bedingungslose Grundeinkommen, auf dem Stimmzettel ergänzen. Zwar werden unsere Grundeinkommens-Kreuze zunächst auf dem Stapel „ungültig“ landen. Doch wir haben das Recht, an der öffentlichen Auszählung teilzunehmen. Wenn da Viele mitmachen, können wir unsere Grundeinkommens-Stimmen selber zählen.
Und dort, wo wir nicht im Wahllokal sein können, werden wir unsere Wahlerfolge an den „Ungültig“-Vergleichszahlen von 2005 messen können. ..."
22.5.2009: 3sat.de: Sendung "nano": Deutschland im Jahr 2069 (27 Min, 48 Sek) Daraus ein Ausschnit auf youtube.com:
Bedingungsloses Grundeinkommen (2 Min, 37 Sek)
Prof. Jobst Fiedler von der Hertie School of Governance
23.5.2009: youtube.com:
Das Märchen von der Vollbeschäftigung (7 Min, 38 Sek) 22.5.2009: Frankfurter Rundschau:
Kritische Bestandaufnahme zum 60. Geburtstag
22.5.2009: Die Adresse "http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de" wurde von Februar 2008 bis heute über 100.000 mal im Internet übertragen.
20.5.2009: youtube.com: Basic Income: 500 crowned heads in Lörrach (5 Min, 20 Sek)
21.5.2009: youTube.com:
Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen - eine Hommage (1 Min, 2 Sek)
21.5.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Martina Steinheuer: Grundeinkommen und Behinderung
21.5.2009: Initiative Grundeinkommen:
Gute Gründe für die Woche des Grundeinkommens
21.5.2009: marx-blog.de: (Hinweis von H.W. Danke!): Trittbrettfahren beim Grundeinkommen über Soeren Gelder
17.5.2009: youTube.com:
Superwahljahr 2009 - Wie soll es weitergehen? (5 Min, 7 Sek)
20.5.2009: aka.blogsport.de: (Hinweis von 'herrschaftsfrei'. Danke!): Bericht: Symposium Grundeinkommen vom 16. bis 17. Mai in Herzogenrath
Sepp Kusstatscher / Klaus Sambor: BGE als Projekt der Europäischen Union (pdf, 3 Seiten) Leon J.J. Segers: Der internationale Arbeitsmarkt braucht unbedingt das Grundeinkommen (pdf, 3 Seiten) Bernard Kündig: Kein Ausweg aus der Krise ohne das bedingungslose Grundeinkommen (pdf, 5 Seiten)
Darin: "... Nach den bisherigen Erfahrungen wird sich das BGE leichter in Ländern durchsetzen, die den
konventionellen Sozialstaat nicht oder nur beschränkt kennen. Das hängt damit zusammen, dass der
überkommene Sozialstaat eine sozialpolitische sowie auch gewerkschaftliche Bürokratie mit sich
trägt, deren Konservatismus der politischen und gesellschaftlichen Akzeptanz des BGE vielfach im
Wege steht. ..."
Sascha Liebermann: Vielfältige Auswirkungen, eigenartige Hindernisse - das bedingungslose Grundeinkommen in der deutschen Diskussion (pdf, 7 Seiten) Werner Rätz: Das BGE und der Charakter der Krise (pdf, 3 Seiten)
20.5.2009: kiwi-verlag.de: (Hinweis von L.P.H. Danke!):
Götz W. Werner, Adrienne Goehler: Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen ISBN 978-3-462-04141-5; Erscheinungsdatum: 23.11.2009; 240 Seiten
Dort: Wir stehen am Scheideweg: Machen wir gesellschaftlich notwendige Arbeit weiter unbezahlbar? Konsumieren wir auf Kredit, während wir als Steuerzahler mit Milliarden marode Banken »retten«? Oder nutzen wir die tiefgreifende Krise, um Arbeit neu zu denken? Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle würde die Menschen von Existenzangst befreien – und ihre Eigeninitiative wecken. [...]
Das BGE ist die Antwort auf einen grundsätzlichen Wandel. Die Wissensgesellschaft entwertet Handarbeit, und selbst viele hoch qualifizierte Menschen – gerade in Bereichen wie Kultur, Bildung, Gesundheit oder Soziales – kennen nur noch zeitlich befristete, projektförmige Arbeitsverhältnisse. Nicht rationalisierbare menschliche Dienstleistungen sind im Vergleich zur hoch verdichteten Industriearbeit kaum noch bezahlbar.
Wenn Arbeit aber zunehmend fragmentiert und entwertet wird, muss die Grundversorgung der Bürger auf eine neue Basis gestellt werden. Erst dadurch wird Arbeit auch als Sinnstiftung, Selbsterfüllung, kulturelle und soziale Teilhabe gesellschaftlich erkennbar und ökonomisch möglich.
20.5.2009: mediathek-thueringen.de:
Audio: Götz Werner: Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen Radio Lotte Weimar am 7.5.2009 (68 Min, 28 Sek) 20.5.2009: Frankfurter Rundschau: (Hinweis von M.F. Danke!):
Psychologen untersuchen Belastungen am Arbeitsplatz
20.5.2009: art-tv.ch: (Hinweis von P.C. Danke!):
Bericht zur Kulturlandsgemeinde vom 2.-3. Mai in Heiden
Interview mit Peter Sloterdijk ab ca. der Hälfte des Videos
Sendschrift: Wir, die kleine Kulturlandsgemeinde des Kantons Appenzell Ausserhoden, an unsere getreuen, lieben Kulturlandsleute im Kanton und ausserhalb
19.5.2009: spiegel.de:
Er ist einer von 23 Reichen, die sich in einer ungewöhnlichen Initiative zusammengeschlossen haben. Sie fordern, was sonst nicht im Trend der Wohlhabenden dieser Republik liegt: eine Zwangsabgabe von fünf Prozent ab 500.000 Euro Vermögen - gleichgültig, ob sich dieses nun aus Arbeit, Kapitaleinkünften oder Erbe zusammensetzt. [...]
Reiche, die freiwillig Geld abgeben? Nach dem sozialökonomischen Panel - der Längsschnittstudie privater Haushalte - gab es 2002 in Deutschland 2.228.000 Haushalte mit einem Nettovermögen von über 500.000 Euro. [...]
Vermögen zu besteuern - das blieb weitestgehend ein Tabu in der deutschen Politik. In letzter Zeit ist die Forderung wieder populärer geworden - bei den kleineren Parteien. Die Grünen wollen eine zeitlich befristete Vermögensabgabe zur Finanzierung der Krise, die Linkspartei will die alte Vermögensteuer wieder haben. Die SPD-Linke wollte sie eigentlich auch, konnte sich aber damit während der Programmdebatte nicht durchsetzen. Bei Union und FDP wird sie hingegen strikt abgelehnt. [...] So viel Geld, das gebe Sicherheit, auch ohne Arbeit seinen Lebenstandard zu halten. Ihn ärgert aber, dass Einkommen und Ausgaben der Bürger in den letzten Jahren immer stärker belastet wurden - das Vermögen hingegen nicht. ..." 19.5.2009: abgeordnetenwatch.de:
Hans Josef Fell (Grüne)
19.5.2009: initiative-grundeinkommen.ch:
Binswanger, Sloterdijk und das Grundeinkommen
19.5.2009: freitag.de/community/:
Würde ein bedingungsloses Grundeinkommen das Armutsproblem in Deutschland lösen?
18.5.2009: spiegel.de: (Hinweis von H.W. Danke!): Armutsbericht: "Deutschland droht auseinanderzubrechen"
18.5.2009: zeit.de: (Hinweis von H.W. Danke!): Warum Hartz IV nach der Wahl abgeschafft wird
18.5.2009: Symposium Herzogenrath "Das Grundeinkommen auf dem Weg nach Europa"
Resolution an die Europäische Kommission
18.5.2009: lit-verlag.de: (Hinweis von F.N. Danke!): Buch: Gerechtigkeit und Grundeinkommen Eine gerechtigkeitstheoretische Analyse ausgewählter Grundeinkommensmodelle
(176 Seiten; 19,90 Euro; ISBN 978-3-643-10040-5)
18.5.2009: sueddeutsche.de: (Hinweis von R.B. Danke!): Arm ist, wer keine Aufgabe hat Im Kampf gegen Armut reicht es nicht, Hartz-IV-Sätze zu erhöhen. Die Menschen brauchen Arbeit. Davon ist genug da, wenn der Arbeitsbegriff neu definiert wird.
18.5.2009: Brigitte Vallenthin: www.grundeinkommen-waehlen.de
18.5.2009: youTube.com: Abschlusssymposium Demokratisches Europa - Durch Beteiligung der Bürger zu einer besseren Gesellschaft
24. April 2009 - Wien
Margit Appel: Teil 1: Soziale Aspekte zum Grundeinkommen - April 2009 (6 Min, 20 Sek)
Margit Appel: Teil 2 (5 Min, 31 Sek) Herbert Rauch: Teil 1: Grundeinkommen und der ökologische Fußabdruck - April 2009 (7 Min, 31 Sek) Herbert Rauch: Teil 2 (7 Min, 3 Sek)
Götz Werner: Teil 1: Grundeinkommen - sinnvoll für Menschen und Erde - April 2009 (10 Min, 35 Sek)
InfoChannel23
16.5.2009: goldseitenforum.de:
Thread zum bGE
16.5.2009: scharf-links.de:
Werner Rätz: Die Arbeit pfeift aus dem letzten Loch? (Wien, Mai 2007) 16.5.2009: dalailama-frankfurt.de: 1.8.2009; 9.30 - 11.30 Uhr; Frankfurt:
Podiumsdiskussion: Verantwortung - Wirtschaft - Ethik - Umweltbewusstsein	S.H. der Dalai Lama im Gespräch mit Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck, Prof. Dr. Mojib Latif, Prof. Götz W. Werner
Was haben globale Verantwortung, Wirtschaftsethik und Umweltbewusstsein miteinander zu tun? Es sind die Themen, die auf die drängenden Probleme unserer Zeit hinweisen: die aktuelle Wirtschaftskrise, weltweite Armut und Klimawandel. Zu diesen dringenden Fragen findet ein Dialog statt zwischen dem Dalai Lama und führenden Vertretern dieser Themen. So hat Prof. Götz Werner, Gründer und heute Gesellschafter und Aufsichtsratmitglied von dm-drogerie markt, das Prinzip der „Dialogischen Führung“ etabliert, ein auf Werten wie Verständnis und Respekt basierendes unternehmerisches Handeln. ..."
15.5.2009: zdf.de:
Wir fahren nach Berlin! Sechs Finalisten kämpfen um den "Kanzler"-Titel (Simon Klaas (bGE-Befürworter) ist leider nicht dabei.) 15.5.2009: zdf.de: Video: Kanzler-Bewerber stellen sich der Jury (4 Min, 54 Sek) Zur Vorbereitung der ZDF-Sendung "Ich kann Kanzler"
Einer der 40 Bewerber, Simon Klaas, befürwortet das BGE
15.5.2009: Newsletter Nr 3, Mai 2009; Netzwerk Grundeinkommen
15.5.2009: Forum Grundeinkommen: Braunschweig: Workshop am 16.5.2009: Was ist ein Grundeinkommen und was ist es nicht? 15.5.2009: woche-des-grundeinkommens.eu:
Auftakttreffen zur Planung der Woche des Grundeinkommens in Berlin am 20.5.2009, 19 Uhr
15.5.2009: news4press.com:
Soeren Gelder gruendet neue Grundeinkommen Partei - GDP - Gelder Partei Deutschland
http://www.gelderpartei.de.tf
http://twitter.com/gelderpartei
http://twitter.com/gelder
Gelder-Videos
15.5.2009: Humanistischer Pressedienst: Termin: 23.5.2009: Frankfurt: Kongress: Mehr Demokratie wagen!
Vortrag: Sascha Liebermann: Den Sozialstaat auf das Fundament stellen, auf dem die Demokratie schon ruht - durch ein bedingungsloses Grundeinkommen
13.5.2009: spiegel.de:
Fragen Sie die Kanzlerin (nach dem bedingungslosen Grundeinkommen ...)
Sendetermin: Sonntag, 17.5.2009; 21.45 Uhr auf RTL. 14.5.2009: youTube.com:
Grundeinkommen - Interview mit Luigi Spangnolli, Bürgermeister von Bozen (5 Min 23 Sek; 11.5.2009) 14.5.2009: Shop für ein bedingungsloses Grundeinkommen
13.5.2009: kusstatscher.info: Grundeinkommens-Netzwerke treffen sich in Bozen Vollbeschäftigung nicht mehr zu halten - warum auch?
13.5.2009: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Ein Einkommen zum Auskommen - oder: wie man Neues abwehrt
13.5.2009: derstandard.at:
Alle Anstrengungen müssten demnach darauf abzielen, die erforderlichen
konkreten Leistungen zur Stillung von Bedürfnissen verfügbar zu machen.
Geld ist dazu ein gutes Organisationsmittel, wird aber von den meisten
Menschen als Zweck ihrer Anstrengungen missverstanden. Freilich ist in
einer Gesellschaft, die ihre Güter und Dienste über Geld tauscht,
Geldverfügbarkeit für alle (zumindest als Grundeinkommen) unabdingbar. [...] Volkswirtschaftlich kann das Mittel "Geld" nur funktionieren - also den
Tausch von Leistungen in der hocharbeitsteiligen Gesellschaft sichern -,
wenn es dort verfügbar ist, wo es zum Tausch gebraucht und auch verwendet
wird. Geld, das sich zu einem hohen Anteil bei einer Minderheit von
Menschen bloß ansammelt, erfüllt diese, seine wichtigste, Funktion nicht. [...] Wenn sowohl Bedarf an Gütern und Diensten als auch nicht genutzte
Produktionskapazitäten (Erwerbslose, unausgelastete Betriebe etc.) bestehen
und beides aus angeblichem Geldmangel oder durch zu einseitige Geldansammlungen
nicht vermittelt wird, ist die Versorgung der Bevölkerung schlechter als sie
sein könnte: Geld wird offensichtlich von den Verantwortlichen nicht
als Mittel zur Organisation und Koordination erkannt, das allein
durch die entstehenden Leistungen seinen Wert erhält, sondern als knapp
und von originärem Wert missverstanden. ..."
13.5.2009: Allgemeine Zeitung Namibia: Nationalrat diskutiert Staatsetat: Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Kritik an BIG
13.5.2009: Thüringer Allgemeine:
Armut in Europa als Thema Tagung an der FH Jena 12.5.2009: faz.net:
DDR-Vergangenheit: Das Land Utopia
Da blieb nicht die Zeit, neben der wirklichen DDR auch gleich ihre utopische Gestalt mit zu entsorgen. Der Untergang des Sozialismus gilt ohnehin vielen Linken bis heute nicht als endgültig. Sie behaupten, der Sozialismus sei in der DDR nur falsch und von den falschen Leuten angepackt worden. Zudem klingen in der Wirtschafts- und Finanzkrise die Verheißungen des Sozialismus auf einmal wieder verlockend. Die jungen Leute heute im Osten wissen zwar kaum etwas über die DDR, aber zu Hause oder sogar in der Schule hat man ihnen das erzählt: Dort gab es Arbeit, Wohnung und Auskommen für jeden. Und sogar in der aktuellen Politik schimmert überall Sozialismus durch, zum Beispiel in der Diskussion über ein Grundeinkommen für alle. Mancher linke Politiker glaubt noch immer zu wissen, welche Segnungen die Menschen benötigten, und will sie ihnen aufdrängen – wie in der DDR. ..."
Termin: 21.-24.Mai in Achberg am Bodensee:
Grundeinkommen - da geht was
12.5.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Wahloption Bürgergeld - Überlegungen zur Reform der Arbeitsmarktreform
12.5.2009: gruene.de:
Bundestagswahlprogramm 2009: Kapitel 3: Soziale Teilhabe für alle (pdf, 13 Seiten) 17.4.2009: labournet.de:
Ein Gespräch zehn Jahre nach dem Existenzgeld-Kongress
11.5.2009: youtube.com:
Rede beim: Kongress Zukunft gemeinsam gestalten; Friedrichshafen, Bodensee Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 1 (6 Min, 3 Sek)
Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 2 (6 Min, 31 Sek)
Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 3 (6 Min, 30 Sek)
Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 4 (6 Min, 37 Sek)
Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 5 (6 Min, 37 Sek)
Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 6 (4 Min, 21 Sek)
Götz Werner zum BGE am 09.05.09 Teil 7 (4 Min, 10 Sek)
11.5.2009: scharf-links.de:
Ist Armut gewollt? (Teil II)
Termin: 19.5.2009, 20 Uhr; Siegen, Siegerlandhalle:
Schwarze Risiken - bunte Revolution - Grundeinkommen und Ökobonus
Vortrag mit Wolfgang Kessler, Chefredakteur Publik-Forum
11.5.2009: spiegel.de:
Warum die Linken die Krise nicht lösen können
Der Liberale und der Linke sind sich näher, als sie selber vermuten: Beide sind Idealisten, die prinzipiell an das Gute glauben. Den Linken verführt dieser Glaube, eine ideale Wirtschaftsordnung anzusteuern, in der alle von sich aus ihr Bestes geben, auch ohne Aussicht auf die Akkumulation materieller Güter, mit der sie sich von weniger fleißiger oder glücklicher agierenden Nachbarn absetzen können. Nur so kann ja eine Gesellschaft gelingen, in der die Einkommensunterschiede weitgehend eingeebnet sind und auch der Untüchtige ein Grundeinkommen erwarten darf, das dem Gehalt eines einfachen Arbeiters entspricht.
Der Liberale hingegen erwartet das Gute vom Markt: Er leugnet nicht die Existenz niederer Antriebe wie Gier, Geiz und Habsucht, glaubt aber daran, dass sie sich gegenseitig aufheben oder doch, zusammengenommen, zu einem größeren Nutzen verbinden. Dass die Leidenschaften einzelner das ganze System an den Rand des Zusammenbruchs führen können, ist bei ihm nicht vorgesehen. ..."
11.5.2009: ecolot.de:
Für eine Versparkassenisierung der Banken Interview mit Katja Kipping
Zur Abfederung der Krise müssen wir zudem den Binnenmarkt stärken. Soll heißen: mehr Geld in die Hände derer geben, die es benutzen, um es wieder auszugeben, statt damit herumzuspekulieren. Wir brauchen also Mindestlöhne und mindestens eine repressionsfreie Grundsicherung, die soziale Teilhabe ermöglicht. (Ich persönlich gehe weiter und sage: Das beste Konjunkturprogramm ist ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.) Die Forderung ist simpel zu begründen: Wer soll – bei ständig steigenden Lebenshaltungskosten - all die Produkte kaufen, die für Hungerlöhne bei ständig steigender Arbeitsproduktivität hergestellt werden? ..." 8./9.5.2009: Bund Katholischer Unternehmer (BKU): Bericht von der BKU-Frühjahrstagung in Schmallenberg Grundeinkommen und Ordnungspolitik
10.5.2009: marx-blog.de:
Stimmenfang mit dem Grundeinkommen Über die Partei "D4U"
11.5.2009: www.direktzurkanzlerin: Direkt zur Kanzlerin! (Hinweis von H.W. Danke!)
Gunter Stern: Arbeitsmarkt neu gestalten indem ein Bürgergeld / bGE eingeführt wird (Frage vom 14.4.2009)
Jede Woche werden die drei bestbewerteten Beiträge im Auftrag der Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung beantwortet.
Man kann noch mitstimmen: 11.5.2009: Abstimmung erstaunlicherweise doch schon vorbei; Beitrag wurde zur Beantwortung weitergeleitet mit: 222 Stimmen; 2570 Aufrufe; Platz 2
10.5.2009: noch 3 Tage zum Abstimmen: 207 Stimmen; 2388 Aufrufe; Platz 2 09.5.2009: noch 4 Tage zum Abstimmen: 196 Stimmen; 2249 Aufrufe; Platz 4 8.5.2009: Namibia Economist:
Coalition moves forward with BIG
10.5.2009: (Hinweis von D.W. Danke!): Jetzt auch Bilder vom "V. Int. Feier- und Kampftag der Arbeitslosen" am 2.5.2009 in Berlin; (nach unten scrollen)
10.5.2009:
Weitere Bilder vom 2.5.2009 bei www.geissel-der-menschheit.de
10.5.2009: blog.4st.ch:
Der Schweizer Narr Philosophie in der Politik
Genauso wie der Mensch ein emotional empfindsames Wesen ist und gleichzeitig nach Macht strebt, so sollte auch ein Wirtschaftssystem welches dem Menschen dient, beides gebührend berücksichtigen, der Kapitalismus kann dies alleine niemals erreichen. Zu fordern ist daher ein Grundeinkommen für alle Menschen, weil dadurch das Machtstreben alleine ohne soziale Intelligenz, nicht mehr belohnt wird. Ohne die Belohung eines Strebens zur Macht, kann der Mensch auch nicht befriedet werden, also hat sich das Grundeinkommen als eine Art Minimalrente zu bescheiden. Zusätzlich sollten Negativsteuern verhindern, dass sich Vermögen anhäufen kann, welche der Lebensarbeit von hunderten von Menschen entspricht. ..."
9.5.2009: Handeslblatt.com:
Grüne wollen "New Deal"
Außerdem wurde ein bedingungsloses Grundeinkommen für Kinder in den Forderungskatalog aufgenommen, mit dem das Existenzminimum abgedeckt werden soll. ..."
9.5.2009: bundestag.de: "Blickpunkt Bundestag":	(Hinweis von H.W. Danke!)
Ein Einkommen zum Auskommen Interview mit Susanne Wiest (erschienen am 5.5.2009)
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages ist an einiges gewöhnt. Aber einen solchen Ansturm wie bei der Online-Petition der Greifswalder Kindergärtnerin Susanne Wiest für ein „bedingungsloses Grundeinkommen für alle Deutschen” haben selbst altgediente Mitarbeiter des Ausschusses selten erlebt: Innerhalb von nur drei Monaten überschritt die Petition die Schallgrenze von 50.000 Mitzeichnern. Zeitweise brach unter dem Ansturm der Befürworter der Server zusammen. [...]
Die Petition, die sich gegenwärtig in der parlamentarischen Prüfung befindet, hat offenbar den Nerv des Zeitgeistes getroffen. [...]
Mit den in die politische Diskussion drängenden Konzepten für ein Grundeinkommen verbinden sich nicht nur Hoffnungen auf eine gerechtere Gestaltung der Sozialsicherungssysteme und auf Alternativen zu den nach wie vor von vielen Menschen als ungerecht empfundenen Hartz-Reformen. Teilweise wird die Idee eines Grundeinkommens auch mit einer Revolutionierung der Arbeitskultur weg vom Zwang hin zu Freiheit und Selbstbestimmung verbunden sowie mit einer bewusst gewünschten Entkoppelung von Erwerbsarbeit und Einkommen. Das Grundeinkommen wirft insofern nicht nur Fragen der sozialen Gerechtigkeit auf, sondern rührt auch ans Grundsätzliche: Was ist unser Bild vom mündigen Menschen? Was hält unsere Gesellschaft im Kern zusammen? Wie sieht unsere Wertordnung aus? ..."
Standpunkte der Fraktionen: Wie bewerten Sie das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens? Wäre es überhaupt finanzierbar?
Ist ein Grundeinkommen für alle gerecht? Sollte nicht jeder, der von der Gesellschaft etwas erhält, dafür auch etwas leisten?
(Informationen zum "Blickpunkt Bundestag": Website
Bundestagsmagazine Zielgruppe, Auflage
Darin: "... Zielgruppe:
– Topmultiplikatoren in ganz Deutschland, darunter alle Mitglieder des Bundestages, Abgeordnete der Landesparlamente
und des Europaparlaments, Mitglieder der Bundesregierung und der Landesregierungen
– Alle Mitglieder der Bundespressekonferenz
– Spitzenbeamte, Multiplikatoren in Verbänden
– Schulen und andere Bildungseinrichtungen
– Besucher des Deutschen Bundestages und politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger
– Gesamtauflage: 80.000 Stück
– Supplement Jugendmagazin Glasklar: Jugendliche, Erstwähler, Schüler ...") 7.5.2009: www.surfpoeten.de:
Arbeitslosen-FAQ
9.5.2009: wienerzeitung.at:
Die Identitätskrise der alten Parteien
Hierzulande erscheint manches in einem vorerst noch etwas milderen Licht, wenngleich die Meinung, die sozialen Unterschiede seien bei uns zu groß, eine starke Anhängerschaft besitzt. Im Hinblick auf die Zukunftsgestaltung bejahen die Österreicher im Grunde aber eine hierarchisch gegliederte Gesellschaft. Freilich ist nicht zu übersehen, dass nivellierende Systemmerkmale wie Einkommensbegrenzung, Grundeinkommen ohne Arbeit sowie kollektive Versorgung durch den Staat wachsenden Anklang finden. ..."
8.5.2009: kommunikation-und-arbeit.de: (Hinweis von P.D. Danke!)
Hans-Jürgen Arlt:
Der Millionendeal: Arbeitsplatz für Anpassung
Langfassung: Süddeutsche Zeitung vom 30.April / 1. Mai 2009, S. 23 (odt-Datei, zu öffnen mit OpenOffice)
Ein garantiertes Grundeinkommen könnte aus dieser Zwangslage befreien. Die Idee ist, die Bezahlung von der individuellen Arbeit – nicht von der gesellschaftlichen, das Geld muss ja irgendwo her kommen - so weit zu trennen, dass ein Auskommen auch ohne Erwerbstätigkeit garantiert ist. Auf diese Weise würde auch solche Arbeit honoriert, welche wie die Hausarbeit heute von der Bezahlung abgetrennt ist. Das Grundeinkommen würde es den Einzelnen leichter machen, das Wichtige und das Richtige zu tun (und sich die Zeit zu nehmen darüber zu streiten) – nicht mehr wie heute das Bezahlte oder wie gestern das herrschaftlich Bestimmte. Veränderung müsste nicht mehr als blindes Wachstum, sie könnte als qualitative Entwicklung angelegt sein. [...]
Herr Hättich und Frau Wolltich bekämen eine Chance – nicht länger im Konjunktiv, sondern tatsächlich: Niemand hätte mehr das Alibi, nur des Geldes wegen das Falsche zu tun. Aus der Perspektive der Arbeitsgesellschaft endet das alles ‚natürlich’ im Nichtstun, weil sie sich Tätigkeit nur als Erwerbstätigkeit vorstellen kann. Die Alternativen, die aus einer bestimmten Position denkbar sind – vor allem die undenkbaren – verraten viel über die Begrenztheit dieser Position. Das trifft gewiss auch auf die Parteinahme für ein garantiertes Grundeinkommen zu. Es ist keine Heilsbotschaft, es birgt Risiken, seine politische Akzeptanz und seine Umsetzung machen eine Menge Arbeit.
..." 8.5.2009: Initiative Grundeinkommen:
Auf dem Weg zum Grundeinkommen - ein Tagesbericht
8.5.2009: Grundeinkommen Hamburg:
Richtig: Geld allein genügt nicht! Anmerkungen zum Bericht der SPD-Grundwertekommission
8.5.2009: investor-verlag.de: (Hinweis von J.D. Danke!) 800 Euro pro Nase?
Termin: 11.5.2009: TV: N24: 23.30 Uhr: Was erlauben Strunz: Gabriele Pauli und Katja Kipping
7.5.2009: woche-des-grundeinkommens.eu: Links
Die beste und umfassendste Linksammlung zum Grundeinkommen bietet ohne Frage das archiv-grundeinkommen (...).
Es lohnt sich, dort auf Entdeckungsreise zu gehen!
Es gibt Links zu Filmen, Politikerstatements, Buch- und Artikelveröffentlichungen, Veranstaltungen, regionalen und überregionalen Gruppen Initiativen und und und …
Warum also das Rad neu erfinden? ..."
(Dort auch als gelegentliche Einblendung:
"Dem Chef die Meinung sagen, kündigen, ausruhen, Hängematte. Nach 3 Monaten hätte ich dann Rückenschmerzen vom Liegen, dann würde ich mir was Sinnvolles suchen.") 8.5.2009: Initiative Grundeinkommen:
7.5.2009: youTube.com: Grundeinkommen: 500 gekrönte Häupter in Lörrach (5 Min, 20 Sek) 7.5.2009: abgeordnetenwatch.de: (Hinweis von E.M. Danke!)
Axel Berg (SPD-MdB)
Die zugesandte Petition für ein mit Hilfe einer Ökoabgabe finanziertes Übergangsmodell zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens finde ich dabei besonders reizvoll. [...]
Die Notwendigkeit, dem Problem der Ressourcenknappheit und des Klimawandels zu begegnen, wird dabei elegant mit einer möglichen Lösung der Finanzierung eines Grundeinkommens verbunden. Ein detailliertes, realistisches Finanzierungsmodell scheint bei dem Konzept jedoch noch auszustehen. [...]
Mit dem Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens verbinde ich durchaus auch den Wunsch nach einem neuen bürgerlichen Staats- und Selbstverständnis: Anders als in totalitären Systemen gehen wir in unserer Gesellschaft grundsätzlich davon aus, dass jeder Mensch selbstbestimmt denken, handeln und auch wirtschaften kann. [...]
In diesem Sinne hoffe ich auf eine weitere fruchtbare gesamtgesellschaftliche Diskussion dieses Themas und eine baldige Vereinfachung unserer Sozialsysteme durch ein praktikables und gerechtes Grundeinkommen. ..."
7.5.2009: politik-werkstatt.de: (Hinweis von E.M. Danke!)
Netzwerk für Direkte Demokratie und Bedingungsloses Grundeinkommen
7.5.2009: taz.de:
Streit über Kinder-Grundeinkommen Parteitag der Grünen
Termin: Einladung von Günter Sölken: Erstes Vorbereitungstreffen für die Woche des Grundeinkommens 2009 in Berlin
am Mittwoch, dem 20. Mai 2009, um 19.00 Uhr im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin
7.5.2009: bge-portal.de:
Grundeinkommen in Spanien wäre sinnvoll
eurotopics.net:
El Pais - Spanien: Grundeinkommen in Spanien wäre sinnvoll
6.5.2009: derarbeitsmarkt.ch: (Hinweis von H.W. Danke!)
"Unser Umgang mit den Spielzeugen der Marktwirtschaft ist quasi pubertär"
Der St. Galler Wirtschaftsethiker Peter Ulrich tritt per Ende Semester in den Ruhestand. Ein Interview über den Wert der Arbeit, die Herrschaft des Marktes und die Zukunft der Arbeitergesellschaft.
Diese Produktivitätssteigerung muss durch Mengenwachstum kompensiert werden, um die sogenannte Vollbeschäftigung aufrechterhalten zu können. In jüngster Zeit erleben wir immer öfter und augenfälliger Symptome einer Verkehrung von Zielen und Mitteln des wirtschaftlichen Fortschritts. Typischerweise haben im letzten Herbst die meisten Regierungen ihre Bürger aufgefordert, fleissig zu konsumieren, damit Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Das war in der ökonomischen Logik einmal umgekehrt gedacht. Die Rationalisierung der Arbeit muss irgendwann wieder als Mittel für Zwecke verstanden werden, die ausserhalb der ökonomischen Logik liegen. ..."
7.5.2009: freitag.de:
"Ich will nicht für Askese sprechen" Renate Künast (Grüne) über Krise, Konjunktur und Koalition
Freitag: Eine Tagesmutter forderte kürzlich als Petition an den Bundestag ein bedingungsloses Grundeinkommen. Können die Grünen sich eigentlich noch dafür erwärmen?
Künast: Ich persönlich kann mich für diese Forderung nicht erwärmen. Ich bin keine Anhängerin eines bedingungslosen Grundeinkommens. Aber ich sehe das bei Kindern etwas anders. Bei Erwachsenen, solange sie erwerbsfähig sind, muss der Staat auch dazu auffordern, dass jemand seinen Beitrag zum Gemeinwesen bringt. Über die Ausgestaltung einer Kindergrundsicherung wird der Parteitag entscheiden. ..."
Termin: 14. - 15.5.2009: Alfter: Alanus-Hochschule: Symposium: "Wirtschaft neu denken!"
www.alanus-symposium.de
Termin: 6.5.2009, 21.45 Uhr: TV: ARD: Hart aber fair: (Hinweis von H.W. Danke!)
Job weg, Zukunft weg - was hilft gegen die Geißel Arbeitslosigkeit?"
Zuschauer können bereits jetzt online Fragen stellen, Meinungen äußern, auf das bGE hinweisen.
Termin: 9.5.2009, 19 Uhr: Karlstorkino Heidelberg:
Grundeinkommen Einführung von Peter Dellbrügger
6.5.2009: Initiative Grundeinkommen: Die Einkommenslosigkeit blockiert die Arbeit
Enno Schmidt: Zwischenbericht Bürgerbewegung Grundeinkommen (pdf, 12 Seiten) 3.5.2009: freiburger-denkfabrik.de: (Hinweis von P.D. Danke!) "Wir müssen die Wegweiser neu ausrichten!"
"Freiburger Denkfabrik" zu Besuch beim Wirtschaftsethiker Professor Dr. Peter Ulrich in St. Gallen
Eine Umorientierung von der nachträglichen Symptombekämpfung hin zur Berechtigung und Befähigung für individuelle Selbstbehauptung – das sei das Gebot der Stunde, um ein selbstständiges und anständiges Leben führen zu können. Ein Dasein, das jedem Bürger seinen selbst gewählten, individuellen Lebensentwurf zugesteht. Eine freie Bürgergesellschaft also, die ihre Maxime in buntem Pluralismus findet: „In einer freien Bürgergesellschaft gilt der freie Bürger mehr als der freie Markt!“ In einer solchen Gesellschaft, postuliert Peter Ulrich, sei die Balance zwischen individueller Abgrenzung und Teilhabe am sozialen Leben realisiert: Ich-Stärke und Sozialkompetenz sieht er als wesentliche Merkmale einer emanzipierten und integrierten Persönlichkeit. In einem System, das den Menschen in den Mittelpunkt stelle, wäre die Entkoppelung von Erwerbsarbeit und Einkommen eine logische Folge. Die Debatte über das Grundeinkommen ist für Peter Ulrich überfällig. Die entscheidende Frage sei: „Wollen wir den Zwang, eines jeden, sich im Wettbewerb zu verkaufen? Oder streben wir in Zukunft die zivilisierte hochentwickelte Gesellschaft im Wirtschaftsbürgertum an?“ ..."
6.5.2009: indymedia.org:
V. Int. Feier- und Kampftag der Arbeitslosen ("WIR HABEN ZEIT!!!...") Bericht von der Demo am 2.Mai in Berlin
6.5.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Internationales Symposium zum Grundeinkommen
Termin: 16. bis 17. Mai in Herzogenrath bei Aachen
www.grundeinkommen2009.eu
6.5.2009: www.grundeinkommen-stuttgart.de
Neue Website der bGE-Gruppe in Stuttugart
5.5.2009: vimeo.com:
Anke Dietrich zum bedingungslosen Zutrauenseinkommen (4 Min, 54 Sek)
oedp.de: ÖkologiePolitik Dreimonatsmagazin der ödp mit Titelthema Grundeinkommen
Mai 2009: ödp-Journal Nr. 142: (Hinweis von E.M. Danke!) Grundeinkommen Pro und Contra (pdf, 36 Seiten)
globalincome.org: Global Basic Income Foundation
(Hinweis von E.M. Danke!) 4.5.2009: scharf-links.de: Werner Rätz: Überlegungen zur Zukunft der Arbeit
4.5.2009: handelsblatt.com:
Ralf Dahrendorf: Wanderer zwischen den Welten
4.5.2009: forum-grundeinkommen.de:
Metamorphosen des DGB und andere Bewegungen
Termin: 10-11.05.2009: Bozen/Bolzano:
4.5.2009: vorwaerts.de:
Gesine Schwan im Interview u.a. zum Grundeinkommen
youtube.com: Gesine Schwan (5 Min, 42 Sek; bGE ab ca. 2 Min, 5 Sek)
4.5.2009: youtube.com: Bedingungsloses Kaffeetrinken 1.Mai 2009 im Tiergarten (44 Sek)
4.5.2009: youtube.com: (Hinweis von T.P. Danke!):
1.Mai - BGE Anträge Einschmeiß-Action (4 Min, 55 Sek)
4.5.2009: kusstatscher.wordpress.com: www.kusstatscher.net:
Perspektive Grundeinkommen Video von Sepp Kusstatscher zum 1.Mai 4.5.2009: taz.de:
Für ein Grundeinkommen
Darin: "... Für ein bedingungsloses Grundeinkommen hat sich am Wochenende die Naturfreundejugend Deutschlands auf ihrer Bundeskonferenz in Bremen ausgesprochen. Ein solches Konzept ermögliche "eine Aufwertung von gesellschaftlichem Engagement und Kindererziehung" gegenüber Erwerbsarbeit und könne die Lebensqualität von Millionen Menschen deutlich erhöhen. ..."
3.5.2009: Bürgerinitiative Grundeinkommen:
Bericht vom 1.Mai in Berlin
3.5.2009: impuls grundeinkommen:
Erlebnisbericht: Über Treffen "Bedingungsloses Grundeinkommen mit der Hauptpetentin"
3.5.2009: Bilder und Infos zum Bedingungslosen Kaffeetrinken mit Susanne Wiest im Berliner Tiergarten
3.5.2009: kathweb.de:
Wirtschaftskrise: Bischöfe kritisieren Maßlosigkeit und Egoismus
2.5.2009: youtube.com: Alice Grinda interviewt Susanne Wiest am 1. Mai 2009 beim bedingungslosen Kaffeetrinken im Berliner Tiergarten (7 Min, 55 Sek)
2.5.2009: kusstatscher.wordpress.com:
Zum Stand der Debatte zum Grundeinkommen in Italien
2.5.2009: foehr-blog.de:
Föhr am 1. Mai, dem Tag der Arbeit
2.5.2009: profil.at:
"Klopapier braucht man immer": G. Werner, Eigentümer der dm-Kette im Interview
26.4.2009: wikinews.org:
Namibia: Grundeinkommen sichert Ernährung
1.5.2009: forced-labour.de: So war's am 1. Mai in Hamburg
youtube.com: Das war der 1. Mai in Hamburg (7 Min, 14 Sek)
1.5.2009: volkerstruebing.wordpress.com: Wichtig! Morgen: alle heraus zum 2.Mai!
2.5.2009: welt.de:
Arbeitswelt und Scheinwelt
Es sind völlig verschiedene Welten, die da Seit' an Seit' marschierten. Eine Welt der Arbeit, der betrieblichen Realwirtschaft, in der Sozialpartnerschaft geübt wird. Und eine zweite Welt, die nicht Tag für Tag Erträge erwirtschaften muss, sondern vom Steuerzahler lebt und durch die Schuldenpolitik scheinbar von der Krise ausgespart ist. In dieser Umverteilungswelt findet man nie Schuldige und Spekulanten. Auch das wolkigste Projekt gilt als Zeichen von Engagement. Schulden, die in der Realwirtschaft längst zum Konkurs geführt hätten, sind hier kein Problem. So kann sich diese Scheinwelt einen Radikalismus leisten, der in den Betrieben völlig fehl am Platz ist. ..."
29.4.2009: Grundeinkommen Hamburg: Grundeinkommen - Sprungbrett aus der Armut
Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1500 Euro ermöglicht eine andere Kultur
1.5.2009: Bundesagentur für Einkommen auf der Siegessäule und bedingungsloses Kaffeetrinken am 1. Mai in Berlin
(Bild von T.T. Danke!) 1.5.2009: Nürnberger Nachrichten:
Tag der Kurzarbeit 1. Mai im Zeichen der Krise - gefragt wären Visionen
1.5.2009: grundeinkommen.de:
Protokoll Telefonkonferenz Netzwerkrat 27.4.2009
29.4.2009: grundeinkommen.de:
Der 1. Mai - Tag des Einkommens!
30.4.2009: linke-bildung-kultur.de: Ronald Blaschke: Wie wir den 1. Mai in kämpferischer Absicht feiern sollten
30.4.2009: orf.at:
Statt Maiaufmarsch wird heute der Kapitalismus exorziert, das Grundeinkommen gefordert und über Arbeit nachgedacht
30.4.2009: kathweb.at: Österreich: Unterschriftenaktion für bedingungsloses Grundeinkommen
stephanscom.at:
Unterschriftenaktion für ein bedingungsloses Grundeinkommen
grundeinkommen.at: Runder Tisch - Grundeinkommen Unterschriftenliste
30.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Neues Logo für's Netzwerk gesucht!
Logo-Wiki
30.4.2009: abgeordnetenwatch.de:
Alexander Bonde (Grüne)
30.4.2009: forum-grundeinkommen.de:
Arbeitsk(r)ampf oder fair play
Termin: 13.5.2009: FH Jena: student. Fachtagung: Armutsfreies Europa - eine Utopie? (pdf, 2 Seiten) Termin: 7.5.2009, 17.30 Uhr; 17268 Gerswalde-Friedenfelde:
Bedingungsloses Grundeinkommen - Trampolin oder Hängematte?
Termin: 5.5.2009, 20 Uhr; Heidelberg; Deutsch-Amerikanisches Institut dai, Sophienstraße:
Politik der Gerechtigkeit - welche Auswirkungen hat die Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Zukunft sozialer Mindestsicherung?
Grundsicherung, Grundeinkommen und soziale Gerechtigkeit in der Diskussion
(Hinweis von F.N. Danke!) 29.4.2009: forced-labour.de: 1. Mai - Tag für ein Einkommen
youtube.com (8 Min, 17 Sek) 4/2009: dreigliederung.de:
Harald Weil: Anmerkungen zum bedingungslosen Grundeinkommen
28.4.2009: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Wer alle in einen Topf wirft, kommt denkend nicht voran
Zum Beitrag "Das Bürgergeld - Der Frontalangriff gegen den Sozialstaat" Brief an die Nachdenkseiten
28.4.2009: mz-web.de (Mitteldeutsche Zeitung):
Ein Sockelbetrag soll unabhängig von Gegenleistungen gezahlt werden
28.4.2009: grundeinkommen-hamburg.de:
Warum ein Grundeinkommen nicht zur "Hängematte" wird
29.4.2009: premiumpresse.de:
Soziale Sicherheit und Lebensqualität für Alle d4u-Partei 28.4.2009: Hamburger Abendblatt:
Die Polizei vermutet: 1. Mai bleibt friedlich
Knapp 1000 Menschen werden zudem zur eher unkonventionellen Euromayday-Demonstration unter dem Titel "Bedingungsloses Grundeinkommen" an der Straße Venusberg nahe der Landungsbrücken erwartet. ..." 28.4.2009: youtube.com: Das Liberale Bürgergeld (5 Min, 9 Sek) Friedrich Naumann Stiftung
27.4.2009: TA ANANKAIA EUPORISTA ("Das Notwendige ist leicht zu verwirklichen", Epikur (341-270 v.u.Z.))
Festschrift für Ronald Blaschke zum 50. Geburtstag
Texte zum Bedingungslosen Grundeinkommen
Jens-Eberhard Jahn (Hrsg.)
Zentrum für angewandte Sozialwissenschaft Freiberg. Freiberg 2009
ISBN 978-3-00-027449-7; 8,50 Euro; 142 Seiten
27.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Scharfe Kritik am "Solidarischen Bürgergeld"
Zur Krankenversicherungsprämie im "Solidarischen Bürgergeld"
27.4.2009: bundesagentur-fuer-einkommen.de:
Aufruf der Bundesagentur für Einkommen zum 1. Mai 2009
Zur Demonstration eines neuen Volkswillens ruft die Bundesagentur für Einkommen die Bürgerinnen und Bürger deshalb dazu auf
massenhaft den "Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen" von der Webseite der Agentur www.bundesagentur-fuer-einkommen.de herunter zu laden, weiterzuverbreiten, und an die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zu versenden. ..." 27.4.2009: politcamp09.de:
Bisher 19 Sessionvorschläge im Wiki des Politcamp09
Agendasetting durch Online-Mobilisierung. Der große Zulauf für die Online-Petition zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens könnte beispielgebend auch für anderen Kampagnen sein. Ich würde gerne untersuchen, was den Erfolg dieser Bewegung ausgemacht hat, in wie weit es an dem Thema Grundeinkommen lag und ob es sich auf andere politische Themen übertragen lässt. Hierzu möchte ich Euch bitten mich aktiv zu unterstützen, auch andere erfolgreiche Kampagnen mit zu diskutieren. Wer kennt noch welche? ..."
27.4.2009: Allgemeine Zeitung Namibia:
Weniger Hungernde, mehr Schüler BIG-Koalition stellt Ein-Jahres-Studie des Grundeinkommen-Projektes vor
27.4.2009: Initiative Grundeinkommen:
Veranstaltungen der nächsten Tage und Wochen
26.4.2009: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
26.4.2009: hohenlohe-ungefiltert.de:
Interview mit Ronald Blaschke
Interview mit Sascha Liebermann (Hinweis von G.B. Danke!) 24. + 25. + 26.4.2009: youtube.com: Reichstagsgebäude Berlin, CDU-Fraktionssaal, Stiftung Marktwirtschaft, 25.4.2007, Phoenix-TV: Teil 1: Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn? (9 Min, 53 Sek; Aufnahme vom 25.4.2007)
Teil 2: Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn? (10 Min, 5 Sek; Aufnahme vom 25.4.2007)
Götz Werner, Dieter Althaus (CDU)
Teil 3: Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn? (10 Min, 4 Sek; Aufnahme vom 25.4.2007)
Dieter Althaus (CDU), Wolfgang Grotthaus (SPD)
Teil 4: Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn? (9 Min, 59 Sek; Aufnahme vom 25.4.2007)
Wolfgang Grotthaus (SPD), Dirk Niebel (FDP)
Teil 5: Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn? (9 Min, 59 Sek; Aufnahme vom 25.4.2007)
Dirk Niebel (FDP), Katja Kipping (Die Linke)
Teil 6: Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn? (9 Min, 59 Sek; Aufnahme vom 25.4.2007)
Katja Kipping (Die Linke), Thea Dückert (Grüne)
26.4.2009: youtube.com:
d4u-partei.de (2 Min)
www.d4u-partei.de "... Ein Parteiziel ist die Umsetzung des bedingungslosen Grundeinkommens für alle Staatsbürger. ..." 26.4.2009: (Hinweis von GGG. Danke!): www.studierenfuermorgen.de
25.4.2009: ssoar.info:
Manuel Franzmann: Die Krankenversicherungsprämie im "Bürgergeld"-Konzept von Dieter Althaus
und die Frage der Kombination des bedingungslosen Grundeinkommens mit anderen Reformelementen (pdf, 8 Seiten; März 2009) 23.4.2009: abgeordnetenwatch.de: Paul Lehrieder (CSU)
Das Althaus-Modell würde dem Staat jährlich Kosten in Höhe von 583 Milliarden Euro verursachen. Das heutige System kostet den Staat durch die Zahlung von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Kindergeld und ähnliche Sozialleistungen dagegen 735 Milliarden Euro pro Jahr. Damit wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen nach Althaus günstiger als das heutige System. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat das Konzept von Dieter Althaus nachgeprüft und kommt zur Feststellung, dass es finanzierbar wäre. ..."
25.4.2009: (Hinweis von J.D. Danke!): www.grundeinkommen-muenster.de 25.4.2009: nordkurier.de:
Nichts als Arbeit oder gar keine
Termin: 29.4.2009, 20 Uhr: Freiburg, St. Georgen: 1. öffentliches Bürgergespräch zum Grundeinkommen
24.4.2009: youtube.com:
Wir sind Grundeinkommen - Steffi Burck (6 Min, 34 Sek) 24.4.2009: Erstes Schreiben des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages vom 2.4.2009 an Frau Wiest (anonymisiert, pdf, 2 Seiten)
Da das Anliegen der Petition eine sehr komplexe Problematik enthält, sieht der Ausschussdienst
es als angemessen an, dass den zuständigen Stellen eine längere Frist für eine Stellungnahme
einzuräumen ist als allgemein üblich. Dies dürfte sicher auch in Ihrem Interesse liegen, dass hier
eine allumfassende Prüfung erfolgt.
Das bedeutet, dass mit einer abschließenden Behandlung der Petition erst in der nächsten Wahlperiode zu rechnen ist.
Zu Ihrer Kenntnis weise ich darauf hin, dass in die parlamentarische Prüfung auch
weitere Petitionen einbezogen werden, die zwar nicht im Internet eingestellt waren,
aber spezielle Aspekte für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens
enthalten und vom Ausschussdienst als wichtig für die Gesamtbewertung angesehen werden.
24.4.2009: epo.de: Namibia: "Brot für die Welt" fördert innovatives Projekt gegen Armut
brot-fuer-die-welt.de: Armut und Sozialpolitik
Soziale Grundsicherung Positionen wichtiger entwicklungspolitischer Akteure (pdf, 72 Seiten, September 2008) Darin: "...
Unter „sozialer Grundsicherung“ versteht man Instrumente
und Programme, die Individuen und Haushalte
vor den schlimmsten Formen von Armut bewahren,
ohne dass diese Vorleistungen hätten erbringen oder
Mitglied einer spezifischen Gemeinschaft hätten sein
müssen. ..."
Sozialgeldtransfers und Milleniumsentwicklungsziele - eine menschenrechtliche Betrachtung (pdf, 72 Seiten)
24.4.2009: europolitan.de:
Das Konzept vom bedingungslosen Grundeinkommen in Zahlen
"Würden Sie aufhören zu arbeiten?" Interview Götz Werner
Götz W. Werner: Mein Anliegen ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens und darüber spreche ich mit unterschiedlichen Menschen, auch mit Politikern. Eine Zusammenarbeit dahingehend, dass ich eine bestimmte Partei unterstütze, gibt es nicht. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass eine Partei, die sich für das Grundeinkommen ausspricht, gewählt wird. Das ist in einer Demokratie eine Voraussetzung für die Realisierung der Idee. [...] Das zeigt, dass Menschen zwei verschiedene Menschenbilder haben, ein positives von sich selbst und ein anderes von den anderen. Menschen werden nicht faul, sobald sie materiell versorgt sind, sonst könnten sie doch auch heute aufhören zu arbeiten, sobald sie ein Minimum verdient haben. Der Psychoanalytiker Erich Fromm hat schon betont, dass Menschen arbeiten wollen. Arbeit ist mehr als nur Broterwerb. [...] Ganz im Gegenteil, mein Anliegen ist es, dass jeder Bürger die Arbeit ergreift, in der er einen Sinn sieht. Für mich ist Arbeit, für andere leisten. Heute ist der Arbeitsbegriff auf Erwerbsarbeit beschränkt, dabei leisten jährlich die Bürger mehr Arbeitsstunden in Form von Hausarbeit, ehrenamtlichen Engagements, Erziehungsarbeit und so weiter. Die Arbeit von morgen ist die Arbeit am Menschen und gerade diese Arbeit meinen wir, uns nicht leisten zu können, weil wir nur auf Erwerbsarbeit fixiert sind. Wenn jeder die Freiheit hat, das zu tun, was er will und was er mit seinen Fähigkeiten am besten kann, dann wird sich das soziale Klima vom ‘Sollen' zum ‘Wollen' wandeln, das wird uns einen enormen Wohlstandsschub bescheren. ..."
23.4.2009: vorwaerts.de:
Termin: 9.6.2009, 19 Uhr Berlin, Rathaus Schöneberg, Goldener Saal: Grundeinkommen und gute Arbeit Ist das bedingungslose Grundeinkommen ein sozialdemokratisches Thema? mit u.a.: Dilek Kolat Günter Sölken Prof. Dr. Wolfgang Engler
Björn Böhning (SPD Bundesvorstand)
24.4.2009: youtube.com: Die Spargelstechmaschine "Spargel-Panther" (2 Min, 34 Sek; Hinweis von D.H. Danke!)
Ein Lob auf die Rationalisierung Made in Germany!
11/2007: youtube.com: Kloß und Spinne 9: Arbeit - Geißel der Menschheit (6 Min, 58 Sek)
23.4.2009: dotsub.com:
Grundeinkommen Trailer - 18 Translation(s)
23.4.2009: abgeordnetenwatch.de:
23.4.2009: indybay.org:
Unconditional Basic Income for All Interview with Ralph Boes
23.4.2009: Initiative Grundeinkommen Basel:
Enno Schmidt in Bochum 24.4.2009, 19 Uhr
Tag der Arbeit ohne Arbeit
Grundeinkommen - Film & Diskussion in Zürich 2.5.2009, 21 Uhr
Gold und Geld - Veranstaltung im unternehmen mitte 6. - 27.5.2009, mittwochs 18 Uhr
23.4.2009: tagesschau.de:
Vier Fragen zum bGE - Oskar Lafontaine heute 12.45 Uhr im Video-Chat der Tagesschau
23.4.2009: tagesspiegel.de:
Flugis und Transpis
„Bedingungsloses Grundeinkommen? Das ist so eine Realo-Forderung“, sagt Paul. ..." 23.4.2009: taz.de:
"Mehr Augenhöhe" Film-Essay zum Grundeinkommen, Interview mit D. Häni
Termin: 23.4.2009, 20 Uhr: Hamburg: http://www.kultwerkwest.de
23.4.2009: derwesten.de:
Hombach: Politik wird wieder wichtiger
"Das Thema Mindestlohn ist so neu nicht", sagt Hombach, der überparteilich eine "Annäherung an eine gemeinsame Grundsicherung" ausgemacht hat. Ob das dann Bürgergeld heiße oder Negativ-Steuer - der Begriff spiele keine Rolle. Die Beschäftigung mit dem Thema schon: "Da stellen sich Fragen, für die wir Lösungen finden müssen, sonst fahren wir uns sehr fest." ..." Termin: 23.4.2009, 20 Uhr: 64853 Otzberg:
Film zum Bedingungslosen Grundeinkommen
Termin: 26.5.2009, 19.30 Uhr: Friedrichsdorf Köppern, Dreieichstrasse 22: Vortrag: Bedingungsloses Grundeinkommen - Utopie oder ein Impuls für gesellschaftlichen Wandel?
22.4.2009: politik-werkstatt.de: (Hinweis von E.M. Danke!)
Martin Luther King zum Bedingungslosen Grundeinkommen (1967, deutsch)	22.4.2009: politik-werkstatt.de: (Hinweis von E.M. Danke!)
bGE-Online-Petition von Elisabeth Dörre vom 4.3.2009 (Über die Zulassung wird in der Bundestagsverwaltung z.Z. noch beraten.)
21.4.2009: kanzler.zdf.de: Ich kann Kanzler!
Über 2500 wollten Kanzler werden - 40 Kandidaten haben die erste Auswahlrunde überstanden. Sie werden gegeneinander antreten, um zu den vier Finalisten zu gehören.
Stimmen Sie für Ihre Favoriten und kommentieren Sie!
Termin: Die Vorrunde zeigt das ZDF am Donnerstag, 18. Juni 2009, 21.00 Uhr, das Finale wird am Freitag, 19. Juni 2009, ab 21.15 Uhr live übertragen.
Die 40 Kandidaten multimedial Sortierung nach "Name" und nach bisheriger "Bewertung" möglich. "Sitemap" zeigt alle 40 im Überblick.
Welche Kandidaten sprechen sich für ein bGE aus? z.B. Simon Klaas. (Sonst noch jemand von den 40?) Ein bGE-Befürworter in einer großen TV-Unterhaltungsshow? Das wäre ein weiterer Erfolg für die bGE-Idee! 21.4.2009: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Das BGE im Wahlkampfjahr - Chancen zur Verfreitung
22.4.2009: weltwoche.ch:
"Tag der Arbeit" ohne Arbeit
22.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Herbert Wilkens: Kindergrundsicherung ein Weg zum Grundeinkommen?
22.4.2009: tagblatt.ch:
Milliarden, Finanzkrise und Tanz auf dem Vulkan
22.4.2009: dermedienverwerter.de:
Die 40 Vorrunden-Kandidaten für "Ich kann Kanzler" stehen fest
22.4.2009: thurgauerzeitung.ch:
Ausserrhoden hat wieder eine kleine Landsgemeinde
22.4.2009: info3.de:
Breite Allianz ruft zur Teilnahme an 2. Woche des Grundeinkommens auf
21.4.2009: presseportal.de:
ZDF präsentiert 40 Kanzlerkandidaten
Sie sind politisch und gesellschaftlich engagiert, viele von ihnen haben konkrete politische Ideen entwickelt - etwa ein bedingungsloses Grundeinkommen, mehr direkte Demokratie oder die Schaffung eines Jüngstenrats für Deutschland. ..."
21.4.2009: tagesschau.de: Oskar Lafontaine am Donnerstag im Videochat
(Es kann über Fragen abgestimmt werden, welche Herrn Lafontaine gestellt werden.
Das bGE ist z.Z. (21.4.09) auf Platz 1.)
21.4.2009: Website online:
www.woche-des-grundeinkommens.eu 14. - 20.09.2009
(Initiativen und Einzelpersonen können noch mitzeichnen.)
21.4.2009: Neue Presse Coburg: Abgeordneter werden Unabhängige Wählergemeinschaft "Willi Weise" u.a. für Grundeinkommen
www.williweise.de Kuratorium Neue Demokratie e.V. 21.4.2009: nachrichten.at:
Menschen: Schuld und Verantwortung Über D. Althaus
Eher ungewöhnlich ist das Eintreten des Konservativen für ein „solidarisches Bürgergeld“: 800 Euro sollen als Grundeinkommen die Sozialleistungen enthalten. ..." 21.4.2009: Hamburger Morgenpost:
Der Mega-Wahlzettel EU-Wahl am 7.6.2009
Deshalb fordert die Partei ein bedingungsloses Grundeinkommen, kämpft für direkte Demokratie und ist gegen Tierversuche. "Violett" nennt sich die Partei, weil dies die Farbe "mit den höchsten Schwingungen" ist. ..."
20.4.2009: derwesten.de:
Ein Feuerwerk politischer Ideen
Offener zeigt sich Rüttgers beim Vorschlag eines Mindesteinkommens für alle. Mit diesem „Bürgergeld” wären dann alle Ansprüche abgegolten. Die Politik müsste allerdings klären, „wie das alles zusammen passt”, schränkt Rüttgers vorsichtig ein. 20.4.2009: derwesten.de:
Geld vom Staat für alle - geht das?
19.4.2009: Online-Abstimmung bei der IG Metall: www.gutes-leben.de Was ist ein Gutes Leben? (Hinweis von K.B. Danke!)
Man kann noch mitstimmen. Es wird dort auch die Option "Bedingungsloses Grundeinkommen" angeboten. Nach dem Abstimmen werden die 10 meistgenannten Punkte aufgezeigt. 20.4.2009: 21.00 Uhr: Das bGE ist nicht unter den Top Ten. 19.4.2009: 21.10 Uhr: Das bGE ist nicht unter den Top Ten. Befragung Was brauchst Du für ein Gutes Leben? 21.4.2009: sueddeutsche.de:
Vorschläge für 2025
Jeder soll ein Einkommen vom Staat bekommen Vorschläge der Zukunftskommission 20.4.2009: Kölner Stadtanzeiger:
Nicht viel Neues im Westen
Zwei Dutzend Experten haben über die Zukunft des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 gebrütet. Jetzt liegen die Ergebnisse der Kommission auf dem Tisch - und fallen eher hausbacken aus als visionär. Darin: "... Bieten die Rezepte der Kommission tatsächlich eine Lösung an? Zweifel bleiben. Wo ist das Konzept gegen das Schrumpfen der Arbeitsgesellschaft? Eine Art Grundeinkommen wird von der Zukunftskommission nur als Appendix vorgeschlagen. Sicherlich, das könnte das Land NRW nicht alleine durchsetzen, für ein Grundeinkommen, das alle Bürger ohne Ansehen ihres Einkommens vom Staat ausgezahlt bekommen, ist der Bund zuständig. In den Empfehlungen wird dem Land NRW lediglich der Rat erteilt, hier bei der Willensbildung auf den Bund einzuwirken - oder auch nicht. Es bleibt im Feld der Beliebigkeit - und das ist schade. Nicht, weil die Idee eines Bürgergeldes an sich direkt so überzeugend wäre, sondern weil sie den Anspruch erhebt, auf die sich verändernde Wirklichkeit des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft mit einer tiefgreifenden Reform zu reagieren. ..."
20.4.2009: nachdenkseiten.de:
Jo Seeberger: Das Bürgergeld - Der Frontalangriff gegen den Sozialstaat (pdf, 4 Seiten) Darin: "...
Abschaffung der Arbeitslosen- und Rentenversicherung, sowie der Lohnfortzahlung im
Krankheitsfall lässt die Betroffenen mit der neuen Eigenverantwortung künftig dem privaten
Versicherungsmarkt allein gegenüber stehen. [...] Für den Herbst 2009 soll eine abschließende Beurteilung zur Finanzierbarkeit durch das private
HWWI erfolgen. [...] Der Frontalangriff
Nicht nur in dem bereits benannten, sondern auch in weiteren Papieren von Straubhaar geht es
klar zur Sache und belegt damit eindeutig, wohin der Weg führen soll: „Ebenso werden alle sozialpolitisch motivierten Regulierungen des Arbeitsmarktes gestrichen. Im
Klartext: Es gibt keinen Schutz gegen Kündigungen mehr, dafür aber betrieblich zu
vereinbarende Abfindungsregeln. Es gibt keinen Flächentarifvertrag mehr und auch keine
Mindestlöhne, sondern von Betrieb zu Betrieb frei verhandelbare Löhne. Es gibt keine
Sozialklauseln mehr. Die heute zu leistenden Abgaben an die Sozialversicherungen entfallen
ersatzlos.“ So führt Straubhaar weiter aus „Aber nicht Mindestlöhne oder Mindestpreise sind
gefragt. Festzulegen sind eine Mindestsicherung für alle und allgemeingültige Mindeststandards -
nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ und „Im Gegenzug werden nahezu alle steuer- und
abgabenfinanzierten Sozialleistungen abgeschafft. Gesetzliche Renten-, Arbeitslosen- oder
Pflegeversicherung verschwinden genauso wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohn- und
Kindergeld." [...] Nun soll wie von Union, INSM und HWWI prognostiziert, zusätzlich ein verstärkter Anreiz zur
Aufnahme jeder Arbeit zu jedem Preis durch das Bürgergeld erfolgen. Das geht aber nur, wenn
das Solidarische Bürgergeld seine Existenzsicherung nicht erfüllt. ..." 20.4.2009: glocalist.com:
Demokratie und Europa mit Voggenhuber & Götz Werner
Termin: 31.5.2009 (Pfingstsonntag):
Einladung zum 2. deutschlandweiten Pfingsttreffen der bGE-Regionalinitiativen
Termin: 22.4.2009, 19.30 Uhr: Bonn, Kultur-Bistro, Endenicher Str. 43: (Hinweis von U. Danke!) Das bedingungslose Grundeinkommen - eine Realvision und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft
Termin: 22.4.2009, 20 Uhr, Detmold, Freie Waldorfschule, Blomberger Straße 67: Kulturimpuls Grundeinkommen
Termin: 20.4.2009: Dortmund: "Ist die Frage nach dem Grundeinkommen verbindlich für meine christliche Lebensgestaltung?" (Hinweis von H.W. Danke!) Termin: 19.5.2009: Siegen:
Schwarze Risiken, bunte Revolutionen. Grundeinkommen und Ökobonus als konkrete Schritte zu mehr sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit
Termin: 5. / 6.6.2009: schauspiel frankfurt: Flaneur - Der Kongress
Termin: 27.4.2009, 20.00 Uhr, Hamburg: Goldener Salon: Grundlos Geld Susanne Wiest hat mit ihrer ePetition für ein bedingungsloses Grundeinkommen über 50.000 Unterschriften an den Bundestag gesammelt. Wir haben mit unterzeichnet und laden weitere UnterzeichnerInnen und BefürworterInnen zu einer Versammlung ein. Unsere Fragen: Ist eine öffentliche Anhörung im Bundestag eine Protestbühne? Wo bleibt der Scheck: Grundeinkommen jetzt oder irgendwann? Wie sieht eine Aktion oder ein Wagen bei der Euromayday-Parade am 1. Mai aus? Durch den Abend führen Meike Bergmann, Andreas Georgiadis und Frank John mit Videoclips und Glücksrädern.
Termin: 21.4.2009, 19 Uhr: Dortmund: (Hinweise von G.H. Danke!) Kaffeestube im Hermann-Keiner-Haus, Mergelteichstr. 47
Frau Blotenberg (Bundestagskandidatin der Grünen) im Gespräch zum Thema Grundeinkommen
Film zum bGE am 12.5. und 9.6.2009 um 18 Uhr, Dortmund
19.4.2009: Initiative Grundeinkommen:
Grundeinkommen wird Bürgerbewegung Infomail 09/2 pdf, 4 Seiten
Termin: 6.5.2009, 19 Uhr: Bremen:
Nächstes offenes Treffen der LAG BGE
18.4.2009: Blog: verkopft.de: Angstfreiheit
18.4.2009: gruene-jugend.de:
Um den Problemen der Zeit zu begegnen fordern wir u.a. die Stärkung der ArbeitnehmerInnenrechte, bekräftigen unsere Forderung nach einem Grundeinkommen und einem gebührenfreien Studium, fordern ein Umdenken in der Landwirtschaft und erteilen Gentechnik und dem Überwachungsstaat eine klare Absage. ..."
18.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen: Jenaer Arbeitskreis stellt seine Vorschläge zur Diskussion
17.4.2009: ef-magazin.de: (eigentümlich frei):
Philosophische Praxis (Vol.9): Wohlhabende und Habenichtse
Das Ideal der heutigen Demokratie, dass möglichst alle Menschen von irgendeiner Form von Sozialhilfe oder Subvention leben sollen und das mit dem arbeitslosen Grundeinkommen nun verwirklicht wird, zielt auf die totale Verhaustierlichung des Menschen ab. Der Gipfelpunkt der demokratischen Anthropologie wäre dann ein Mensch, der abhängig, bedürftig, zahnlos, wehleidig, bemitleidenswert, schwach, also durch und durch jämmerlich sein Leben fristet. Dann ist die Demokratie an ihrem Ziel – und wir am Ende. Dann wird es finster. ..."
17.4.2009: orf.at:
"Zehn Stunden Lohnarbeit sind ausreichend" Frithjof Bergmann in Linz 17.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Ausschreibung einer Redaktionsstelle 17.4.2009: orf.at:
17.4.2009: tagesspiegel.de:
Grüne Jugend ganz laut gegen Jamaika
Uneinigkeit herrscht beim Thema gesetzliches Grundeinkommen. Die Partei ist dagegen, die Jugend dafür. ..."
Termin: 21.4.2009: 18 - 21 Uhr: Köln, Alte Feuerwache:
"Bedingungsloses Grundeinkommen - die richtige Antwort auf die Krise?" Diskussionsveranstaltung mit Ronald Blaschke, BAG Die Linke/Netzwerk Grundeinkommen
Günter Sölken, Netzwerk Grundeinkommen
Werner Rätz, attac AG Genug für alle
Paul Willems, binoc Zentrum für Grundeinkommensforschung
Robert Zion, Grünes Forum Grundeinkommen
Termin: 24.4.2009: Bad Oldesloe: Grundgehalt für alle: Film klärt auf
16.4.2009: wikinews.org:
Deutschland: Experten und Verbände fordern Grundsicherung für Kinder bis zum 27. Lebensjahr
Termin: Radio: 17.4.2009, 9.45 Uhr: Ö1 Saldo - Das Wirtschaftsmagazin:
Interview mit Götz Werner "Es geht um die Grundbedürfnisse"
05.05.2009, 21.00 Gotha, "The Londoner" Warum überall das Geld fehlt + Grundeinkommen Film zum Grundeinkommen von Daniel Häni und Enno Schmidt, Diskussion mit GesprächspartnerInnen von Attac Erfurt und DIE LINKE. 06.05.2009, 19.30 Uhr, Erfurt, Café Aquarium, FH Erfurt, Altonaer Str. 25, Haus 5 Designing Society + Warum überall das Geld fehlt Film zum Grundeinkommen von Jördis Heizmann, Diskussion mit Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen) 14.4.2009: bgekoeln.de: (Hinweis von H.W. Danke!)
Weitere Pressemeldungen zur Kindergrundsicherung
16.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Protokoll Telefonkonferenz Netzwerkrat am 14.4.2009
16.4.2009: newsmax.de: "Bedingungsloses Grundeinkommen: eine Antwort auf die Krise - ein Weg in die Zukunft"
Pressekonferenz am 21.4., 11.30 Uhr in Köln
16.4.2009: neues-deutschland.de:
Erwerbslosigkeit als Herrschaftsinstrument Literatur / Politisches Buch Termin: 1.5.2009: Kino Boizenburg:
15.4.2009: Grundeinkommen Köln: Aufruf zur 2. Woche des Grundeinkommens vom 14.- 20.9.2009 (pdf, 2 Seiten) 15.4.2009: Forum Grundeinkommen:
15.4.2009: Initiative Grundeinkommen: Aufruf zur 2. Woche des Grundeinkommens vom 14. - 20.9.2009 15.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
15.4.2009: Freiheit statt Vollbeschäftigung: Aufruf zur 2. Woche des Grundeinkommens vom 14. - 20.9.2009
15.4.2009: kusstatscher.wordpress.com:
Warum ich noch einmal kandidiere
Wenn ich am 7. Juni wieder gewählt werde, will ich beispielsweise das Anliegen „Bedingungsloses Grundeinkommen für alle” als Zukunftsthema in einer Intergroup (überparteiliche Arbeitsgruppe von EU-Parlamentariern) vertiefen. Ich bin der Überzeugung, dass dieses politische Projekt einen Paradigmenwechsel brächte, den wir sowohl aus ökologischen als auch sozialen Gründen dringend brauchen. Wir müssen die Spirale der ständig steigenden Produktion und des ungehemmten Konsums durchbrechen und eine neue Sozialpolitik zur Bekämpfung der Armut europaweit beginnen. ..."
Termin: 21.4.2009, Köln:
Bundesweites Treffen von Grundeinkommensinitiativen
15.4.2009: forum grundeinkommen: Freiheit statt Vollbeschäftigung - Im Dialog mit Dr. Sascha Liebermann
15.4.2009: handelsblatt.de:
Interview: Hermann Otto Solms und Otto Fricke: "Steuersenkungen nur vorsichtig und schrittweise" Darin: "...
Wir halten an unserem Plan einer umfassenden Steuerreform uneingeschränkt fest. Ziel muss ein einfaches, niedriges und gerechtes Steuerrecht sein, das durch die Verbindung mit dem Bürgergeld eine soziale Flankierung erhält. ..."
Termin: 2./3.5.2009: Heiden im Kanton Appenzell:
Termin: 1.5.2009: Hannover: "Das bedingungslose Grundeinkommen als soziale Therapie"
15.4.2009: taz.de:
"Wir sparten an Kleidung und Essen" Alleinerziehende über Grundsicherung 15.4.2009: Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen, Die Linke:
Pressemitteilung: Kinderarmut konsequent bekämpfen - Systemwechsel dringend notwendig (pdf, 8 Seiten)
14.4.2009: zeit.de:
500 Euro für jedes Kind
14.4.2009: taz.de:
Neues Bündnis will 500 Euro pro Kind
14.4.2009: Financial Times Deutschland: ftd.de:
14.4.2009: tagesschau.de:
Darin: "... Angesichts wachsender Kinderarmut verlangen Experten und Verbände eine eigenständige Grundsicherung für jedes Kind von 500 Euro im Monat bis zum 27. Lebensjahr. Sie soll die bestehende Familienförderung aus Kindergeld, Sozialgeld, Kinderzuschlag und Bafög ablösen. ..."
14.4.2009: jungewelt.de:
Ins "Reich der Freiheit" stolpern Darin: "... Aber die (orthodoxen) Marxisten bleiben gelassen: Für sie sind es die ökonomischen Verhältnisse selbst, die die Kastanien aus dem Feuer holen. Heute denkt man dabei vielleicht an ein »Grundeinkommen«, mit dem jeder beruhigt »heute dies, morgen jenes tun kann, morgens jagen, mittags fischen, abends Viehzucht treiben, nach dem Essen kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirte oder Kritiker zu werden«. Nun schickt sich der Kapitalismus an, dieses Marxsche Ideal ohne Revolution selbst zu verwirklichen, schreibt der Feuilletonchef der Berliner Zeitung, Harald Jähner. ..."
13.4.2009: taz.de: Revival der Mikrokredite Darin: "...
"Deshalb", sagt er, "fordern wir als GLS-Bank auch das bedingungslose Grundeinkommen. Die Grundbedürfnisse wären abgesichert, und niemand müsste sich selbst ausbeuten." ..."
13.4.2009: basicincome.org: BIEN Newsflash 56 March 2009 (pdf, 14 Seiten)
citizensincome.org:
Newsletter 2009, issue 2 (pdf, 12 Seiten)
13.4.2009: Initiative Grundeinkommen: Termin: 29.4.2009, 20 Uhr: Erstes öffentliches Bürgergespräch in Freiburg i.B.
13.4.2009: tagesanzeiger.ch:
Konsumschecks für den Wirtschaftsaufschwung Thomas Straubhaar 12.4.2009: faz.net: (Hinweis von J.O.D. Danke!): Wo kommen die Kinder her?
Vor dem Hintergrund der Einkommenseinbußen und hohen Kosten, die Kinder ihren Eltern aus mittleren Gesellschaftsschichten heute verursachen, fallen die staatlichen Sozialtransfers für diese Familien überhaupt nicht ins Gewicht. Familien mit einem Einkommen von mehr als 3000 Euro hilft das Elterngeld deswegen auch kaum. 67 Prozent dieser Familien haben nach der Geburt eines Babys weniger Geld als vor der Geburt. ..."
11.4.2009: spiegel.de:
Abwrackprämie auf alles!
Braucht Deutschland ein drittes Konjunkturpaket? Nein, sagt der Ökonom Thomas Straubhaar. Auf SPIEGEL ONLINE fordert er stattdessen eine radikale Umwandlung der Abwrackprämie - in Konsumschecks für Güter jeder Art.
Darin: "... Um die schädlichen Nebenwirkungen der Abwrackprämie zu verhindern, müssen die Impulse staatlicher Prämien allen zu Gute kommen und nicht nur der Autoindustrie. Anstatt von oben zu bestimmen, welche Branche in den Genuss der staatlich geförderten Konsumimpulse kommen darf, sollte von unten, von den Verbrauchern, eigenständig festgelegt werden, wofür das Mehr an Kaufkraft ausgegeben werden soll. [...] Damit ist man dann nicht mehr weit entfernt von der Idee der allgemein einsetzbaren Konsumschecks. Eine Abwrackprämie für alles - nur ohne abzuwracken: So lautet die konjunkturpolitische Erfolgsformel. Sie ermöglicht ein der Situation angemessenes, schnell und stark wirkendes Konjunkturprogramm, um den Binnenkonsum rasch und spürbar zu stützen. ..."
Termin: 2. Mai 2009: geissel-der-menschheit.de: V. Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen Berlin, 13 Uhr, Senefelder Platz
10.4.2009: youtube.com: Anträge auf das Bedingungslose Grundeinkommen (2 Min, 55 Sek) Aktion zum 1. Mai 9.4.2009: Bürgerinitiative Grundeinkommen: Die BbG meldet: Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen 40.000 Mal heruntergeladen
15.3.2009: zdf.de: Aspekte Buchmesse: (Hinweis von H.W. Danke!) Silvia Hable auf dem blauen Sofa (24 Min, 3 Sek; Grundeinkommen ab ca. Minute 20) 10.4.2009: youtube.com: Wir sind Grundeinkommen: Interview mit Günter Sölken (9 Min, 49 Sek) 10.4.2009: www.global-change-2009.com (Hinweis von H.W. Danke!) 10.4.2009: Netzwerk Grundeinkommen: Protokoll Telefonkonferenz Netzwerkrat vom 30.3.2009
9.4.2009: dolomiten.it:
Eu-Wahlen: Grüne schicken Kusstatscher und Holzeisen ins Rennen
(Sepp Kusstatscher ist bereits MdEP und BGE-Befürworter.)
9.4.2009: abgeordnetenwatch.de:
Axel Berg (MdB-SPD) Frage zur BGE-Petition
Bärbel Kofler (MdB-SPD) Sascha Liebermann: Mangelnde Informiertheit oder Abwehr von Veränderung? - Eine Abgeordnete zum BGE
9.4.2009: oecd.org: (Hinweis von M.C. Danke!): Anstieg der informellen Beschäftigung wird zu mehr Armut führen
8.4.2009: Bürgerinitiative Grundeinkommen: Nürnberg im BE-Rausch
Die Bürgerinitiative Grundeinkommen in der Presse
7.4.2009: Die frisch überarbeitete Website der Bundesagentur für Einkommen
6.4.2009: format.at:
Götz W. Werner: "Wer an die Folgen seiner Arbeit denkt, der hat die Kunden im Auge" Interview
7.4.2009: glocalist.com:
7.4.2009: radio-frei.de:
Albert Jörimann: Finanzmarktärger
Einerseits muss zur Selbstverständlichkeit werden, dass alle Mitglieder der Gesellschaft ein Recht haben auf eine materiell abgesicherte Existenz – über diese Frage soll in Zukunft niemand mehr ein Wort verlieren müssen. Es versteht sich von selber, dass ich damit in erster Linie ein bedingungsloses Grundeinkommen meine, für Deutschland konkret eine Garantiezahlung von 1000 bis 1500 Euro pro Person und Monat. Da hieraus nicht neue Aufgaben, sondern neue Funktionen für den Staat entstehen, muss im gleichen Atemzug die Debatte um den Staat neu bzw. überhaupt wieder einmal geführt werden. Hier liegen im Moment mehrere Konflikte verschüttet, die man offen ausgraben sollte. Am Beispiel des Grundeinkommens lässt sich ein solcher Konflikt relativ gut aufzeigen: Irgendeine Grundeinkommenskasse muss ein solches Grundeinkommen verwalten, d.h. die Beiträge einziehen und die Zahlungen entrichten; niemals aber sollte mit einem Grundeinkommen ein Begriff verbunden werden wie die «Daseinsfürsorge», wie sie in den Diskussionen regelmäßig auftaucht. Der Staat hat absolut nicht für das Dasein der EinwohnerInnen zu sorgen, in keiner Art und Weise. ..." 7.4.2009: zugegen.de: Zukunft gemeinsam gestalten: Termin: Messe und Kongress vom 8. bis 10. Mai in Friedrichshafen
ZU Gast: Götz Werner 9.Mai, 19 Uhr 7.4.2009: Zentrum für angewandte Sozialforschung. Freiberg 2009:
Festschrift für Ronald Blaschke zum 50. Geburtstag Texte zum Bedingungslosesn Grundeinkommen
6.4.2009: Initiative Grundeinkommen: Termin: Psyche, Macht und Grundeinkommen - Götz Werner in Basel am 29.4.2009, 12.15-13.45 Uhr
6.4.2009: Neue Rheinische Zeitung: Eine Frau mobilisiert 53.973 BürgerInnen
6.4.2009: bge-foehr.de:
Aus Aprilscherz wird Aktion
6.4.2009: Leipziger Internet Zeitung:
Bedingungsloses Grundeinkommen: Susanne Wiest im Interview
6.4.2009: grundeinkommen-wiesbaden.blogspot.com:
Soll jetzt also ein Aprilscherz zuerst zu einer Fälschung aufgebauscht werden, um den "Fall" dann juristisch "aufarbeiten" zu können?
6.4.2009: gruenes-bge.de: Neues bGE-Forum der Grünen
6.4.2009: info3.de:
Vorstellung der neuen Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" in Berlin
Mit dem Satz „Gut leben ist etwas anderes als viel haben.“, Forderungen nach einem neuen Primat der Politik, welche „die Richtung vorgeben muss“, während die Wirtschaft „einzig und allein eine dem Menschen dienende Funktion haben darf“, sowie Gedanken zur Entkoppelung von Arbeit und Einkommen, Grundeinkommen und dezentralen Lebens- und Versorgungsformen klingen in dieser Studie auch Lösungsvorschläge für unsere Misere an, die einige neue Bewusstseinselemente ins öffentliche Gespräch bringen. [...]
Schon in seinen einleitenden Worten hatte er (Werner Landwehr, Leiter der Berliner Filiale der GLS-Bank)
souverän drei persönliche Vorschläge für den Umgang zumindest mit der Finanzkrise ausgeführt, als wären diese das Einfachste und Logischste von der Welt: „Das Vermögen der einen sind die Schulden der anderen.“, „Systemische Risiken müssen in die Anlagetechniken einbezogen werden.“ und „Geld arbeitet nicht.“ Und das sind sie doch auch, oder? ..."
5.4.2009: bge-portal.de:
BA versteht wirklich keinen Spaß
4.4.2009: satire-zeitung.de:
Arbeitsamt beteuert: Wir haben nichts getan
5.4.2009: Buergerinitiative-Grundeinkommen.de:
Bundesagentur für Arbeit (BA) für Bedingungslosigkeit!
Die Bundesagentur für Arbeit fordert von den Initiatoren der Webseite www.bundesagentur-fuer-einkommen.de (BE) bedingungslose Unterwerfung! [...]
In einem weiteren Schritt fordert die BA, dass die BE sich uneingeschränkt, bedingungslos und unwiderruflich verpflichte,
„für jeden Fall der Zuwiderhandlung unter Ausschluss eines Fortsetzungszusammenhangs
1. eine Vertragsstrafe i.H.v 5.000 Euro an die BA zu zahlen
2. der BA alle Schäden zu ersetzen, die durch die oben angeführten Handlungen entstanden sind und noch entstehen werden
3. der BA durch die weitere Geltendmachung ihrer Rechte entstehende Kosten zu ersetzen.“
Wir freuen uns, dass die BA das Wort bedingungslos schon kennt und es sogar zwei mal in einem Brief schon anzuwenden versucht! Sie hat es selbst schon fett gedruckt!
Dass sie bedingungslos blödsinnig reagiert, tut uns für sie allerdings wirklich herzlich leid.
Ein freundlicher Brief: „Sehr geehrte Damen und Herren – Wir sehen Ihr Anliegen, müssen Ihnen aber mitteilen, dass die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens leider nicht in unserer Macht liegt sondern vom Bundestag beschlossen werden muss“ – hätte die Wogen geglättet und die Sache zu einem schönen Frühlingsevent gemacht.
Was Freiheit ist – vor allem die Freiheit der Kunst, des Scherzes und der politischen Aktion, das werden wir ihr jetzt vermutlich mühsam buchstabieren müssen. Und das Wort „Grundeinkommen“ – das hämmern wir Ihr jetzt von allen Seiten fröhlich ein. ..."
Das Orginaldokument: Strafbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung (pdf, 3 Seiten) vom Justiziariat der Bundesagentur für Arbeit
Inhalte der Internetseite "www.bundesagentur-fuer-einkommen.de"
Verletzung von Urheber- und Markenrechten der Bundesagentur für Arbeit
Bereitstellung eines irreführenden Antragsformulars
5.4.2009: Leipziger Internet Zeitung:
Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle - das Interview mit der Berliner Initiative (Ralph Boes)
In Wahrheit wird es ganz schön schwer fallen, nach Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens nicht endlich arbeiten zu wollen. Denn was man da hinzu verdient, das wird einem ja nicht wieder von den 1000 Euro abgezogen und durch tausenderlei weitere Schikanen vergällt.[...]
Wer gesund ist, aber noch nicht kreativ genug, um sich und andere selbstständig mit sinnvollen Arbeiten zu beglücken – der wird auch im Zeitalter des Grundeinkommens in Arbeit hinein gerufen werden. Die Arbeitgeber brauchen nämlich Mitarbeiter. Oder meinen Sie, dass plötzlich “Ferdinand Porsche“ oder andere ihre Autos selbst bauen und verkaufen? Der Unterschied zu heute ist nur: es muss dann um die Mitarbeiter geworben werden. Denn diese haben keinen Zwang zu arbeiten mehr. [...]
l-iz: Die ganze Idee mit dem Antrag riecht nach erfrischendem, zivilem Ungehorsam – wie lange glauben Sie, das durchhalten zu können?
WIR – als Verein – wir brauchen das nicht lange "durchzuhalten"! Die Idee ist raus – und die Anträge auch. Es liegt jetzt am Rest der Welt, daraus was zu machen. Fördern wir einmal die Bundesanstalt für Arbeit und die Politik mit neuen Gedanken und Fordern wir sie zu einer angemessenen neuen Tat.
Und wer glaubt, dass der Gedanke des Grundeinkommens eine bloße, undurchführbare Fiktion sei, dem sei gesagt, dass dieser Gedanke in allen Schattierungen bis in die letzten Winkel durchdacht, wissenschaftlich erforscht und volkswirtschaftlich durchgerechnet ist und selbst bis in die höchsten Spitzen von Wirtschaft und Parteien wärmste Anhänger hat. [...]
4.4.2009: gegen-hartz.de:
Initiative fälscht Bundesagentur Internetseite
Zudem riet die BA davon ab, Anträge auf ein Grundeinkommen zu stellen, da es ein solches Grundeinkommen nicht geben würde. Die Macher der Aktion können sich freuen über derlei unfreiwilliger Werbung und verzeichnen einen enormen Anstieg von Besucher/innen. Bei "Spiegel Online" wurde die gefälschte BA Internetseite als einer der besten "April-Scherze" im Netz gekürt. ..."
3.4.2009: wikinews.org: Aprilscherz über Grundeinkommen: Agentur für Arbeit reagiert gereizt
Auch der Antrag sieht sehr offiziell aus. Der Aprilscherz kam gut an und wurde tausendfach, millionenfach im Internet im Schneeballsystem weiterverteilt. Spiegel online wählte den Aprilscherz auf Platz 3 aller Aprilscherze.
Nun scheinen einige Menschen tatsächlich den Antrag für ein bedingungsloses Grundeinkommen auszufüllen und an die Bundesagentur für Arbeit zu verschicken. Vielleicht, weil man dem Aprilscherz aufgesessen ist, vielleicht aber aus Trotz. Die Bundesagentur für Arbeit ist darüber nun gar nicht erfreut und dementiert auf ihrer Homepage. ..."
3.4.2009: Initiative Grundeinkommen: April-Scherz trifft den Nerv der Zeit	Darin: "...
Es ist der beste und intelligenteste April-Scherz seit ich mich erinnern kann. Genial ist nicht nur die Wendung von "Bundesamt für Arbeit" auf "Bundesamt für Einkommen" (...), sondern gerade die Tatsache, dass es sich um einen Scherz handelt. Der Humor ist es, der die Wirklichkeit erst recht ins Licht rückt. Dass das Bundesamt für Arbeit keinen Humor versteht, zeigt dessen heutige Pressmitteilung. [...]
Wer Internetseiten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte verlinkt, wird mit einem Grundeinkommen bestraft! ..."
3.4.2009: Leipziger Internet Zeitung:
Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1.000 Euro
So schrieb ein Leser, der von der Nachricht zur Bürgergeld-Aktion gehört hatte, per E-Mail an die Bürgerinitiative: „Wie wärs, wenn wir uns die Grundeinkommensgrenzen tausend- und millionenfach jetzt selbst mal öffnen, indem wir diesen Antrag einfach ganz ernsthaft ausfüllen und als stille, revolutionäre Forderung mit Rückschein an die Bundesagentur für Arbeit sendeten? Vielleicht sollten wir auch noch ein kleines Portal einrichten, auf dem die Öffentlichkeit mitverfolgen kann, wie diese Forderung täglich, stündlich wächst ... Leute, es ist Frühling, Ausbruchs- und Befreiungszeit. Was hält uns noch zurück, sofort ans Werk zu gehen ...?“
Genau dass scheint man in Nürnberg zu fürchten. Dass man die Nutzung des Logos gestoppt bekommt, scheint möglich, auch die Art des Formulars vielleicht.
Aber ob der "Geist" bei so viel Engagement wieder in die Flasche zurück kriecht? ..."
3.4.2009: meinemeinung.blog.de:
BA: Kein Sinn für Aprilscherze!
Aus Angst vor der Antragsflut hatte jetzt die BA eine Pressemitteilung herausgegeben: [...]
Weit weniger souverän reagiert damit die BA, als "Die Zeit", die ATTAC kopiert und als Zukunftsausgabe nicht nur ins Netz gestellt hatte, sondern auch eine nachgeahmte Printausgabe verteilte. Man hat wohl in der Krise bei der BA jeglichen Humor verloren! ..."
3.4.2009: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Das BGE im Wahlkampfjahr - Chancen zur Verbreitung
3.4.2009: http://bundesagentur-fuer-einkommen.blogspot.com/
3.4.2009: youtube.com: BGE / Bundesagentur für Einkommen
3.4.2009: arbeitsagentur.de: Bundesagentur distanziert sich vom "Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen"
Die BA bittet alle Bürgerinnen und Bürger davon abzusehen, Anträge nach Nürnberg zu senden. Diese Anträge entbehren jeder Grundlage. ..."
(... und wenn man es doch tut ... ???) Aachener Zeitung: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Kieler Nachrichten: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Allgäuer Zeitung: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Allgemeine Zeitung Mainz:
Wiesbadener Tagblatt: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Wiesbadener Kurier: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Donaukurier: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Süddeutsche Zeitung: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Nordwest-Zeitung: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Rhein-Neckar-Zeitung: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Münsterländische Volkszeitung: Gefälschte Internetseite wirbt für Grundeinkommen
Main Spitze:
Frankenpost:
Freies Wort:
... ebenso: Odenwälder Zeitung, Passauer Neue Presse, Reutlinger General-Anzeiger, Neckarquelle, Baden Online, Ibenbürener Volkszeitung, Neue Presse, Südthüringer Zeitung, Backnanger Kreiszeitung,
Siegener Zeitung, Trostberger Tagblatt, Hildesheimer Allgemeine, ...
2.4.2009: spiegel.de:
Die besten Aprilscherze: Bundesagentur für Einkommen Platz 3
2.4.2009: abgeordnetenwatch.de:
Durch eine Entkopplung von Einkommen und Arbeit soll mit dem BGE erreicht werden, so seine Befürworter, dass Arbeit nicht mehr primär der Existenzsicherung dient, sondern der individuellen Selbstverwirklichung, indem die Bürgerinnen und Bürger nur einer für sie sinnvollen Arbeit nachgehen. Doch bei all den Vorteilen, die das BGE auf den ersten Blick aufzuweisen scheint, birgt es aber auch die Gefahr, sich freiwillig aus dem Arbeitsmarkt zurückzuziehen. Außerdem dürfte damit die Armutsgrenze nicht unterschritten werden. ..."
2.4.2009: Das Gelbe Forum: Grundeinkommen: kein Fehler! - und Analyse des geistig/gesellschaftlichen Entwicklungsstandes
2.4.2009: samstags-demonstration.blogspot.com:
Am ersten Samstag in diesem April ...
2.4.2009: jungewelt.de:
Starke Worte, schwache Argumente
Wie kann Die Linke eine Wende im Kampf gegen "Hartz IV" erreichen?
Man könnte das Eintreten für ein bedingungsloses Grundeinkommen als harmlosen Spleen belächeln, wenn es nicht mit so schädlichen Folgen für eine linke Sozialpolitik verbunden wäre. Die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern innerhalb der Linken ist nicht nur kräfteverzehrend, sondern bietet auch politischen Gegnern die gern genutzte Möglichkeit, die Linkspartei als Interessenvertretung von Arbeitsunwilligen zu diffamieren. Noch schlimmer ist, daß Die Linke durch die Behauptung, eine Grundsicherung müsse bedingungslos sein, daran gehindert wird, sinnvolle und für eine breite Mehrheit der Bevölkerung plausible und akzeptable Bedingungen für die Zumutbarkeit von Erwerbsarbeit zu entwickeln und öffentlich zu diskutieren. ..."
2.4.2009: Initiative Grundeinkommen:
Das Grundeinkommen füllt den Saal
Die gesellschaftlichen Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens werden inzwischen von vielen Menschen aus allen politischen Richtungen als notwendige Rahmenbedingung zur Lösung der sozialen und gesellschaftlichen Probleme gesehen. [...]
"Das Grundeinkommen ist gerade jetzt interessant, weil wir damit unsere Vorstellungskräfte stärken und ausbilden können, wohin unsere Gesellschaft führen soll", meinte Daniel Häni, "wenn es dann mal eingeführt ist, wird es eine Selbstverständlichkeit sein, wie etwa heute, dass der Mensch von einem Ort zum anderen fliegen kann." ..."
1.4.2009: Bundesagentur für Einkommen: Antrag auf Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) (pdf, 2 Seiten)
1.4.2009: Grundeinkommen Hamburg:
1 Milliarde D-Mark für bürgerschaftliches Engagement
3/2009: goethe.de:
"Die Zeit ist reif für ein bedingungsloses Grundeinkommen"
Interview mit Götz W. Werner
31.3.2009: Katholieke Universiteit Leuven: (Hinweis von A.P. Danke!)
An Unconditional Basic Income and Labor Supply Results from a Survey of Lottery Winners (Text datiert nach 2005; pdf, 25 Seiten)
Even though the advantages and drawbacks of the introduction of (Basic Income) BI have led to an impressive
literature on the subject, empirical research on the consequences of introducing BI is however
lacking, sometimes leading to extreme statements. Thus, opponents often point out that
introducing BI will lead to a decrease in labor supply and consequently an economic crisis.
Proponents often reply by stating that BI will on the contrary lead to 'full' employment by a
better distribution of jobs or by its positive consequences on the stimulation of ownership.
In order to find a way out of this impasse, this article investigated in what way studying lottery
winners can provide meaningful information on the labor supply effects of introducing BI. The
results point to no extreme consequences of introducing a BI akin to W4L, with very few
changes regarding quitting work, diminishing working time or becoming self-employed. ..." 13.2.2009: bin-st.blog.de: (Basic Income Network Südtirol):
Halbjahresbericht der BIG Coalition Namibia / Zusammenfassung auf deutsch
(pdf, 4 Seiten) 31.3.2009: derwesten.de:
Die Evangelische Kirche Oberhausens plädiert für eine gerechtere Verteilung als Antwort auf die Krise der Arbeitsgesellschaft.
30.3.2009: binicharbeit.wordpress.com: Stückentwurf 2009 Gemeinsam für ein neues Stück Theater! 30.3.2009: youtube.com: Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin am 26.3.2009
Bedingungsloses Grundeinkommen und vorsorgender Sozialstaat
Dr. Wolfgang Thierse, MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages (8 Min, 11 Sek) Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., Mitglied des FES-Vorstandes (6 Min, 41 Sek)
Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse, Hochschule Vechta (1. Teil) (9 Min, 8 Sek) Expertise der SPD-Grundwertekommission Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse, Hochschule Vechta (2. Teil) (9 Min, 38 Sek)
Prof. Dr. Stephan Lessenich, Universität Jena Teil 1, (9 Min, 53 Sek)
Prof. Dr. Stephan Lessenich, Universität Jena Teil 2, (10 Min, 9 Sek)
Birgit Zenker, Vorsitzende Katholische Arbeitnehmerbewegung Köln (10 Min, 58 Sek)
Prof. Dr. Michael Krätke, Director of the Institute for Advanced Studis, Lancaster University, UK (10 Min, 3 Sek)
Prof. Dr. Claus Offe, Hertie School of Governance, Berlin (9 Min, 43 Sek)
Franziska Drohsel (Juso) und Carsten Schneider (MdB SPD)	(7 Min, 38 Sek)
Irene Pimminger, Humboldt Universität Berlin (10 Min, 21 Sek)
Ottmar Schreiner, MdB, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD (7 Min, 8 Sek)
Diskussion I Bedingungsloses Grundeinkommen bei SPD-FES am 26.3.2009 (10 Min, 32 Sek)
Diskussion II Bedingungsloses Grundeinkommen bei SPD-FES am 26.3.2009 (9 Min, 49 Sek)
Diskussion IV Bedingungsloses Grundeinkommen bei SPD-FES am 26.3.2009 (10 Min) 29.3.2009: Forum Grundeinkommen: Selbstgespräch mit der Krise Über die Demos am 28.3.2009
29.3.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Protokoll Telefonkonferenz Netzwerkrat vom 9.3.2009
29.3.2009: Grüne und Unabhängige Gewerkschafter Österreich: Programm: Arbeiterkammer Kärnten: AK-Wahl 2009
29.3.2009: ecc2009deutschland.wordpress.com:
Blog zur Deutschen EU-Bürgerkonferenz
(Das Grundeinkommen spielte auf dieser Konferenz trotz der 1400 Stimmen (Platz 1) aus der Internetabstimmung
offenbar keine Rolle.) 29.3.2009: Initiative Grundeinkommen: Das Grundeinkommen bewegt die Menschen - Bericht aus Eisenach
29.3.2009: Bedingungsloses (Grund-) Einkommen gewinnen: ? Sofortrente in einer Lotterie gewinnen
Spieleinsätze entsprechen dem wirtschaftlichen Trend
Darin: "... (7.1.2005:) Die kleine Sofortrente der Lotterie GlücksSpirale von monatlich 2.500 Euro gewannen bundesweit insgesamt 37 Spielteilnehmer mit einem Gesamtgewinnbetrag von jeweils 500.000 Euro. ..." (Ob man Gewinner von Sofortrenten mal auf die Idee des bGEs ansprechen sollte? Bzw.: Diese Sofortrentengewinner "leben" bereits das bGE auf einem sehr hohen Niveau. Von ihnen könnte man vielleicht lernen,
wie sich "normale" Menschen mit einem bGE verhalten würden... ?) 28.3.2009: Demo in Berlin:
27.3.2009: faz-community.faz.net:
Glanzlosigkeit und Elend der Mobilität
Der Raubzug der modernen Barbaren sieht anders aus, ist aber im Effekt für die Gesellschaft nicht weniger schädlich als ein Goteneinfall: Mobile Menschen tendieren dazu, frei zu arbeiten, sie haben "Jobs" und nie "Arbeit", sie verzichten auf soziale Sicherungssysteme und besonders auf deren Beitragszahlungen, sie sind damit billiger, und sehen sich als Räuber gegen Festangestellte, für die sie unverhohlene Verachtung empfinden. Die Fälschung von Fahrtenbüchern wird getwittert, Schwarzarbeit ist üblich, und ein Loblied wird auf den Medikamentenmissbrauch gesungen. Vorsorge ist das Problem der anderen, aber ein bedingungsloses Grundeinkommen finden sie toll. Sie nehmen, was sie kriegen können, sie fordern kostenlose Funknetze und die Abschaffung von Urheberrechten, um sich nach Lust und Laune im Internet bedienen zu können. Die Gesellschaft, die sie fordern, soll sich an die Gebräuche der Barbaren anpassen und ihnen ideale Lebensräume zur Verfügung stellen, finanzielle Förderung ihrer Kongresse und günstige Büromieten ohne Verpflichtung. ..."
27.3.2009: duckhome.de: (blog): Bedingungsloses Grundeinkommen: Revolutionärer Ansatz oder nicht machbar?
23.3.2009: europaeische-buergerkonferenzen.eu/de/: (Hinweis von H.W. Danke!)
Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens Online-Abstimmungsmöglichkeit für die deutsche Konferenz bis 27.3.2009
Die Abstimmung endete am 26.3.2009 um 24.00 Uhr mit 1400 Stimmen (Platz 1). 26.3.2009: 21.30 Uhr: 1387 Stimmen (Platz 1) 26.3.2009: 06.30 Uhr: 780 Stimmen (Platz 1) 25.3.2009: 21.45 Uhr: 549 Stimmen (Platz 1) 25.3.2009: 19.00 Uhr: 352 Stimmen (Platz 2) 25.3.2009: 17.30 Uhr: 262 Stimmen (Platz 3) 25.3.2009: 06.00 Uhr: 171 Stimmen (Platz 4) 24.3.2009: 19.10 Uhr: 133 Stimmen (Platz 5) 23.3.2009:	29 Stimmen (Platz 24) 22.3.2009: 07 Stimmen (Platz 50) Bei der Abstimmung in Frankreich liegt auf Platz 1 ein Vorschlag mit 3829 Stimmen: Sortir du nucléaire et favoriser les vraies énergies d'avenir
Über das Projekt der Europäischen Bürgerkonferenzen
Wikipedia zu "Europäischen Bürgerkonferenzen"
Blog zur Europäischen Bürgerkonferenz ab 28.3.2009 in Deutschland
Alle europäischen Abstimmungsmöglichkeiten zu den Bürgerkonferenzen
27.3.2009: strengmann-kuhn.de: MdB (Grüne): Tätigkeitsbericht "15 Monate im Bundestag"
d) Grundeinkommen
Für mich das Grundeinkommen nach wie vor eine wichtige Forderung. Im letzten Jahr hatte ich u. a. bei Veranstaltungen des Netzwerks Grundeinkommen dafür zu werben. So gab es bei der Woche des Grundeinkommens vom 15. bis 21. September eine Diskussion mit Katja Kipping (Die Linke), Hermann Binkert (CDU) und Werner Rätz (attac). Auf meiner Homepage gibt es zu meinem Eingangsstatement ein Video sowie weitere Hinweise. Bei dem 3. deutschsprachigen Grundeinkommenskongress der Grundeinkommenskommensnetzwerke Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sowie der drei nationalen attac-Organisationen gab es einen Workshop zum Grünen Grundeinkommen, bei dem ich als Referent eingeladen war. Außerdem nahm ich als Wissenschaftler an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Einstiege, Übergänge, Fallstricke“ teil. Mit Hermann Binkert (CDU) konnte ich dann noch einmal auf einer Diskussionsveranstaltung der Grünen Kreisverbände Wetterau und Hochtaunus über die „Solidarisches Bürgergeld oder Grünes Grundeinkommen“ diskutieren. Dass es zwischen diesen beiden Konzepte neben gewichtigen Unterschieden, aber auch Ähnlichkeiten gibt, zeigt sich u.a. in einem Artikel im Rheinischen Merkur, den ich mit Dieter Althaus veröffentlicht habe. Die Diskussion ist aber mittlerweile auch bei der SPD angekommen. So konnte ich im Januar 2008 bei einem Workshop der Friedrich-Ebert-Stiftung, an dem auch SPD-Bundestagsabgeordnete teilnahmen, gleich zwei Vorträge zum Thema Grundeinkommen halten. Last not least ist zu erwähnen, dass ich zusammen mit Hardy Krampertz (Sprecher des Netzwerks Grundeinkommen und von attac Frankfurt) die Grundeinkommensinitiative Rhein-Main gegründet habe. ..." 26.3.2009: initiative-grundeinkommen.ch:
Grundeinkommen in Zug
26.3.2009: spiegel.de:
The revolution will not be televised - it will be online. [...] Obamas Web-Wahlkampf befeuert damit die Visionen zahlreicher Kommunikationswissenschaftler, Vordenker und Weltverbesserer, die das Web als basisdemokratische Waffe begreifen, als eine Plattform, über die Bürger blitzartig Protestgruppen bilden, um geballt ihre Interessen zu vertreten. [...]
Jetzt scheint das Bewusstsein über das revolutionäre Potential des Webs allmählich im Mainstream anzukommen. [...]
Madrigal zufolge müssten dazu vermutlich sehr große, weltumspannende Communitys entstehen, die aus sich selbst heraus so viel Öffentlichkeit generieren, dass sie auch Menschen außerhalb des Netzwerks beeinflussen. [...]
Das gäbe Gil Scott Heron recht, der die Revolution von der Straße ausgehen sah und von der Veränderung der Geisteshaltung der Massen, nicht von den großen Leitfiguren, von Prominenten und Politikern.
26.3.2009: zeitgeist-online.de: blog: Europäische Bürgerkonferenzen 2009: Grundeinkommen, Volksentscheid, Korruptionsbekämpfung ...?
25.3.2009: blog.phoenix.de/mdb20/:
Michael Leutert + Katja Kipping (MdBs, Die Linke): Bedingungsloses Grundeinkommen - Antwort auf Carsten Schneider (Teil 1) 26.3.2009: Teil 2
Katja Kipping, Maicheal Leutert: Inkompetenter Umgang mit dem Thema Grundeinkommen (pdf, 9 Seiten)
Kritik der Antwort von SPD-Bundestagsabgeordenten Carsten Scheider auf die Kommentare zum Thema Grundeinkommen
25.3.2009: youtube.com: Wir sind Grundeinkommen - Ulli Lust (4 Min, 43 Sek) 25.3.2009: welt.de:
Die FDP will Schwarz-Gelb - und schielt auf Jamaika
Jeder Bürger - ob Erwachsener oder Kind - soll einen Grundfreibetrag von 8004 Euro erhalten. "Das Kindergeld wird auf 200 Euro pro Kind und Monat für die Familien angehoben, die den Kinderfreibetrag wegen zu geringen Einkommens nicht nutzen können", so die Liberalen. [...]
So könnten sich Liberale und Grüne auch in der Sozialpolitik verständigen: Die Konzepte beider Parteien - ob liberales Bürgergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen - ließen sich vereinen. Selbst in der Union finden sich Anhänger - etwa Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus - einer solchen Neuordnung der Sozialleistungen. ..."
24.3.2009: Berliner Morgenpost:
Guido Westerwelle pant eine kleine Revolution
Anders verhält es sich mit den Grünen: Seit einiger Zeit versucht die FDP, etwa beim Thema Bürgerrechte, Grünen-Wähler zu locken. Auch das neue Wahlprogramm offenbart diese Strategie – die FDP tritt an einigen Stellen in direkte Konkurrenz zu den Grünen. Man kann diese inhaltliche Nähe aber auch als Brücke interpretieren, die eine Koalition von Union, FDP und Grünen erst möglich macht. So könnten sich Liberale und Grüne auch in der Sozialpolitik verständigen: Die Konzepte beider Parteien – ob liberales Bürgergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen – ließen sich vereinen. Selbst in der Union finden sich Anhänger – etwa Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus – einer solchen Neuordnung der Sozialleistungen. ..."
24.3.2009; 21.00 Uhr TV: RBB: Klipp & Klar:
Mit Bürgergeld aus der Hartz-IV-Falle? Video zur Sendung
24.3.2009: spiegel.de: (Hinweis von F.T. Danke!)
"In der Linken steckt sehr viel SED"
Interview mit dem Historiker Hubertus Knabe
"Knabe: Die Linke betreibt ein geradezu bewundernswertes Marketing. Mit großem Geschick werden die Wähler in die Irre geführt. SPIEGEL ONLINE: Woran denken Sie dabei? Knabe: Die Partei hat sich viermal umbenannt, um ihre Vergangenheit in Vergessenheit geraten zu lassen. Dabei handelt es sich rechtlich immer noch um die alte SED. Auch ihre sozialpopulistischen Forderungen sind Bauernfängerei, eine Art Wünsch-dir-was-Programm für den einfachen Wähler. Monatlich 1000 Euro fürs Nichtstun, wer würde da nein sagen?" ..."
24.3.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
22.3.2009: Eine BGE-Partei?
Termin: 4. + 5.4.2009: Berlin: Öffentliche Netzwerkrat-Sitzung
Termin: 8.4.2009: 20 Uhr: Antik-Café Freiberg/Sachsen:
Gründung Freiberger Netzwerk Grundeinkommen
23.3.2009: dailymotion.com:
Video von der Veranstaltung am 29.1.2009: Grundeinkommen Podiumsdiskussion Wetzikon, Schweiz (14 Min, 8 Sek) 23.3.2009: abgeordnetenwatch.de: Stephan Hilsberg (SPD)
ich persönlich finde die Idee vom Grundeinkommen eine sehr bedenkenswerte Idee. Sie ist in der Tat unbürokratisch, sie ist nicht viel teurer, als unser jetziges System, (die) das Existenzminimum zu garantieren. Und sie akzeptiert alternative Lebensentwürfe besser und bindet die Hartz IV-Empfänger nicht so an die Jobcenterbürokratie.
Sie hat natürlich auch Nachteile. ..."
23.3.2009: die-violetten.de: Unterstützung für die Europawahl am 7. Juni 2009 Partei Es fehlen noch ca. 400 Unterschriften (Die Violetten möchten u.a. das bGE verwirklichen.)
22.3.2009: freitag.de: Blog: Das Hauptsache-Job-Dogma
Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) flößt vielen Menschen schlichtweg auch Angst ein - zu sehr sind viele Menschen dem Denken "nur wer arbeitet, soll auch Geld bekommen" verhaftet. [...]
Das BGE hat alleine schon deshalb wenig Chancen, weil es für viele eine Bedrohung des gesamten (erlernten) Denkens bedeutet. ..." 22.3.2009: incomesecurityforall.org:
There is a rapid, reliable, responsible way to end the recession. We can achieve that by enacting Citizen Dividends, a guaranteed basic income for every American.
22.3.2009: scharf-links.de:
Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bedingungsloses Grundeinkommen Nordrhein-Westfalen gegründet LAG BGE DIE LINKE NRW 21.3.2009: wirtschaftsthemen.net: Bedingungsloses Grundeinkommen vs Hartz-IV
Auch die Unternehmen müssen nach dem Prinzip Leben und Leben lassen aufgrund der technologischen und demographischen Entwicklung ein Interesse daran haben, einen Teil ihres Gewinns der Allgemeinheit bedingungslos zur Verfügung zu stellen, um die Kaufkraft ihres Marktes zu erhalten. Solange Astronomen noch keine zweite Erde gefunden haben, deren Zivilisation wir unsere Waren verkaufen könnten, ist grenzenloses Wachstum nur noch durch Anstieg der Weltbevölkerung möglich und auch nur dann, wenn die sich was kaufen kann. Der Unternehmer ist vom Kunden abhängig. Sobald der Kunde aber in der Masse arbeits- und mittellos wird, zieht er den einstigen Unternehmer zwangsläufig auf seine soziale Stufe.
Die Globalisierung scheint das Ende des geografisch wachsenden Kapitalismus, wie wir ihn kennen, eingeläutet zu haben. Mehr Markt gibt es nicht. Das Jagen und Sammeln ist vorbei. Der Kapitalist muss lernen, einen begrenzten Markt zu bewirtschaften. Er muss lernen, dass Kaufkraft nicht vom Himmel fällt, sondern durch vernünftig bezahlte Arbeit und durch entsprechende Verteilung von Vermögen entsteht.
Und machen wir uns nichts vor. Das Grundeinkommen existiert bereits. Die Rentner nennen es Rente, die Studenten nennen es Bafög, die Hartz-IV-Empfänger nennen es Hartz-IV und die Kinder nennen es Kindergeld. Es ist nur noch nicht bedingungslos. ..."
20.3.2009: blog.phoenix.de/mdb20/: Michael Leutert, MdB, Die Linke:
Kaja Kipping zur Grundeinkommens-Debatte im Blog
youtube.com: Michael Leutert und Katja Kipping zum Bedingungslosen Grundeinkommen (4 Min, 11 Sek)
Termin: 29.4.2009, 19 Uhr: Hamburg:
Grundeinkommen: Sprungbrett aus der Armut?
19.3.2009: ipsnews.net: Latin America: Movement for Basic Income for All
19.3.2009: maerkischeallgemeine.de:
Die Linke geht mit weitreichenden sozialpolitischen Forderungen in den Bundestagswahlkampf
Katja Kipping sagte der MAZ, sie sei mit dem erzielten Kompromiss für den Wahlkampf zufrieden, werde sich aber darüber hinaus weiter für ein Grundeinkommen einsetzen. Unterstützt wird sie dabei von der „Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV“, die Klaus Ernst vorwirft, er wolle „Hartz IV light“. ..." 19.3.2009: fes.de: Friedrich-Ebert-Stiftung: Björn Wagner: Das Grundeinkommen in der deutschen Debatte (pdf, 48 Seiten)
19.3.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Diskussion in der SPD: Übersichtspapier Grundeinkommensmodelle und Überlegungen zur SPD-Politik
18.3.2009: abgeordnetenwatch.de:
Katja Kipping (Linke)
18.3.2009: focus.de: Lafontaine laufen die Leute weg
Was aber geschieht, wenn die Linke mühelos all diese Ziele erreicht hat? Und das, ohne überhaupt an der Macht zu sein? Ganz einfach. Man fordert wieder etwas Neues. Das neue sozialistische Traumziel: eine „soziale und armutsfeste Grundsicherung, die alle Menschen erfasst“. Gemeint ist das sogenannte „bedingungslose Grundeinkommen“. Frage eins: Wer finanziert das – vermutlich all diejenigen, die fleißig arbeiten, ohne dafür Bedingungen zu stellen? Frage zwei: Wie lange dauert es noch, bis SPD und CDU/CSU diese Forderung für sich entdecken? ..."
Termin: 24.4. - 25.4.2009: Wien: Symposium: www.demokratisches-europa.net: Demokratisches Europa: Durch Beteiligung der Bürger zu einer besseren Gesellschaft
18.3.2009: zeit.de:
Streit in der FDP: "Nicht in die Regierung träumen"
Der Juli-Chef kritisierte, dass es der Partei nicht gelinge, "Programm und Tonalität in Einklang zu bringen". "Um als FDP neue Wählerschichten zu erschließen, brauchen wir einen integrativen Ton. Wir müssen deutlich machen, dass wir für ordnungspolitische Klarheit in der Krise streiten, weil das für die Menschen besser ist und dass wir in der Regierung auch eine menschlichere Sozialpolitik umsetzen würden, etwa durch das Bürgergeld." ..."
18.3.2009: Allgemeine Zeitung Namibia:
BIG vor deutschem Publikum gelobt
18.3.2009: citizensincome.org:
Newsletter, Issue2, 2009
18.3.2009: gmuender-tagespost.de:
Erste Grünen-Kandidatin für Berlin Die 47-jährige Ulrike Sturm aus Backnang ist die Bundestagskandidatin der Grünen-Kreisverbände Schwäbisch Gmünd und Rems-Murr. Die Grünen nominierten die Grund- und Hauptschullehrerin am Dienstagabend in Gschwend.
So lehnt sie beispielsweise Stuttgart 21 ab, weil dieses Projekt „Gelder verschlingt, die an anderer Stelle gebraucht werden“. Solche Stellen findet Sturm im Sozialen. Beim Arbeitslosengeld II beispielsweise. Als dieses entschieden worden ist, hätte sie den Grünen beinahe den Rücken gekehrt. Doch die Backnanger Stadträtin hat sich stattdessen entschieden, sich in einer Kommission für Grundeinkommen zu engagieren. ..."
17.3.2009: youTube.com: Michael + Volker setzen sich für das Bedingungslose Grundeinkommen ein Teil I (10 Min) Michael + Volker setzen sich für das Bedingungslose Grundeinkommen ein Teil II (7 Min, 7 Sek) 17.3.2009: scharf-links.de:
Kommt zum antikapitalistischen Block - Wir zahlen nicht für eure Krise - 28.3. Berlin
Statt Hartz IV und Niedriglöhnen: Bedingungsloses Grundeinkommen von mindestens 1500 EUR für alle ! Abschaffung von Sanktionen und ,Bedarfsgemeinschaft'! ..."
17.3.2009: Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung": Freiheit statt, Freiheit zu, Freiheit durch Vollbeschäftigung? Irritationen Namenserklärung der Initiative
17.3.2009: TV: ZDF: 22:15 - 22:45 Uhr: Arbeiten um jeden Preis
16.3.2009: TV: 3sat.de: Hauptsache Arbeit Teil 4: Glückliche Nichtstuer
17.3.2009: abgeordnetenwatch.de: Kerstin Andreae (Grüne) Darin: "...
Gerade wegen der Erfahrungen mit Hartz warne ich vor dem bedingungslosen Grundeinkommen. Dies wäre der Totalumbau des deutschen Sozialstaates und noch viel ehrgeiziger als Hartz. [...] Mein Freiheitsbegriff ist nicht der, dass sich der Staat aus der Verantwortung für Menschen zurückzieht. Damit überlässt er sie einfach nur sich selbst, anstatt die best mögliche Förderung zu gestalten. Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann keine globale Alternative zum bestehenden Sozialstaat sein. Die meisten sozialstaatlichen Institutionen werden auf lange Sicht nicht entbehrlich. Die Rentenversicherung kann nicht über Nacht abgeschafft werden, über viele Jahrzehnte wären erworbene Ansprüche zu bedienen. Auf die Krankenversicherung, Pflegeversicherung oder auch die Eingliederungshilfe für Behinderte kann gar nicht verzichtet werden. ..."
17.3.2009: blog.phoenix.de/mdb20/:
Carsten Schneider (SPD-MdB): Thema Grundeinkommen Antwort auf Blog-Kommentare
Ein Grundeinkommen wäre das Gegenteil von einem solchen aktivierenden Staat. Es wäre ein Gnadenbrot für die „Überflüssigen“, mit denen man sich abgefunden hat. [...] Die Angst davor, dass uns die Arbeit ausgeht, ist so alt wie die Industrialisierung. Sie war immer unberechtigt. [...] Im Gegenteil birgt das Grundeinkommen seinerseits ein massives Stigmatisierungspotenzial: An die Stelle des „Transferempfängers“ würde nämlich der „Netto-Empfänger“ treten. Im System des Grundeinkommens müssten die Netto-Zahler akzeptieren, dass die Netto-Empfänger Geld erhalten, ohne eine Gegenleistung zu erbringen oder sich zumindest darum zu bemühen, ihren Teil für die Solidargemeinschaft zu leisten. Ob die Netto-Zahler das tun, ist mehr als fraglich. Solidarität als Einbahnstraße, das kann nicht gut gehen, [...] Empirische Studien zeigen nämlich, dass bürgerschaftliches Engagement mit dem Status in der Arbeitswelt korreliert. Wer morgens aufsteht und arbeiten geht, wer beruflich voll integriert ist, der hat eher den Antrieb, sich in seiner Freizeit noch im Sportverein oder als Elternsprecher zu engagieren, als Menschen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen. [...] Beim Grundeinkommen wären die gesellschaftlichen Teilbereiche Wirtschaft und Soziales komplett voneinander entkoppelt. In Wirklichkeit bedingen sie sich wechselseitig: Man kann nur das umverteilen, was vorher erwirtschaftet wurde. Und genug erwirtschaftet wird nur, wenn die Bürger und Unternehmen Leistungsanreize haben. Zu hohe Steuern (und Abgaben) wirken leistungsfeindlich, sodass der Kuchen, der über das Grundeinkommen großzügig verteilt werden soll, immer kleiner werden würde. [...] Was wir nicht brauchen, ist ein Grundeinkommen, das zu weniger Wohlstand, weniger Beschäftigung, weniger Teilhabe, weniger Solidarität, weniger bürgerschaftlichem Engagement, weniger sozialer Infrastruktur – und überdies zu maroden öffentlichen Haushalten führt. ..." Das Projekt MdB 2.0: Das Bundestagebuch - ein dokumentarischer Blog von fünf jungen Abgeordneten
Wikipedia zu Carsten Schneider
Website von Carsten Schneider
17.3.2009: d-althaus.de: Neues Webdesign bei Dieter Althaus
17.3.2009: weltzeit1.org: blog:
Sudelbuch des Kapitalismus - Aphorismen zur Krise II
16.3.2009: taz.de:
Die Linkspartei fordert Hartz IV auf 500 Euro erhöhen
Darin: "...	Hintergrund dieses Beschlusses ist ein lange währender Streit zwischen den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens, vertreten vor allem durch die stellvertretende Parteichefin Katja Kipping, und der gewerkschaftliche orientierten WASG, die am Vorrang der Erwerbsarbeit festhält. Dieser Flügel, der in Bundestagsfraktion und Partei über die Mehrheit verfügt, wird vor allem durch den WASG-Mitbegründer Klaus Ernst repräsentiert.
Ende Januar hatten Kipping und Ernst ein Kompromisspapier beschlossen, dass den Vorrang der Erwerbsarbeit bestätigte, sich dafür aber gegen jede Sanktion gegen Arbeitslose aussprach. Erwerbsarbeit, so die Botschaft des Kompromisses, soll moralisch die Norm bleiben, doch ohne dass Erwerbslose zur Arbeit gedrängt werden können. [...]
Zum Hintergrund des Beschlusses gehört auch, dass sich kürzlich in der Linkspartei die Basisinitiative "BAG Hartz IV" formiert hat, die ein Grundeinkommen fordert und Klaus Ernst bezichtigt, "Hartz IV light" zu wollen. Der Schwenk der Linkspartei ist auch eine Reaktion auf den Zuspruch, die die BAG Hartz IV bei der Basis hat.
17.3.2009: jungewelt.de:
Wie kann die Linke eine Wende im Kampf gegen Hartz IV erreichen?
Termin: 27. - 29.3.2009: Grüner Kreisverband Lörrach:
Filmwochenende zum Grundeinkommen
15.3.2009: spiegel.de:
Die Cappuccino-Connection von Berlin Rot-Rote Annäherung
Darin: "... Frank Schwabe (SPD-MdB) trifft sich regelmäßig mit führenden Linkspartei-Politikern wie Stefan Liebich, Jan Korte, Halina Wayzyaniak und Barbara Höll. Dann reden sie über die Bürgerversicherung, das Grundeinkommen, den Atomausstieg oder über die Auslandseinsätze der Bundeswehr. "Ich realisiere einfach, dass die Linkspartei ihren Platz im Parteiensystem hat", sagt Schwabe. ..."
Zitat aus: "Judith Levine: No Shopping!" Kiepenheuer; 2007; ISBN 978-3-378-01093-2; Seite 59 ff: (Hinweis von R.H. Danke!)
Bedürfnis, Neid, Begehren: Diese drei Empfindungen haben nicht nur Wirtschaftswissenschaftler und Anthropologen
für lange Zeit beschäftigt, sondern auch Dichter und Philosophen. In Platons "Dialogen" beschreiben Sokrates und seine Schüler einen idealen Minimalstaat, in dem die materiellen Bedürfnisse der Menschen befriedigt werden und sogar soziale Ausgeglichenheit erreicht wird. Der weise Mann Sokrates lockert seine Toga und malt sich und den anderen das Leben dieser Bürger aus, die entspannt auf ihren einfachen Lagern ruhen, gekochte Graupen und einfache Weizenbrote essen und dazu einfachen, hausgemachten Wein trinken. Mit Kränzen auf dem Haupt und umringt von ihren spielenden Kindern, singen sie Loblieder auf die Götter,
die ihnen solches Glück bescherten. Und sie werden trotz dieser Idylle nicht übermütig, überziehen nicht
ihre Kreditkarten oder nehmen Kredite auf ihre Häuser auf, um neue Autos zu kaufen. Es sind rationale, umsichtige Menschen, ganz nach dem Geschmack eines Utilitaristen. Sokrates erzählt davon, wie sie noch
nicht einmal mehr Kinder zeugen, als sie sich leisten können. Doch einer seiner Schüler, Glaukon, widerspricht
ihm. Glaukon meint, daß die Menschen, sobald sie genug zum Leben haben, mehr wollen. Und damit es ihnen
wirklich gutgeht, sollten sie es sich auf Sofas bequem machen, an Tischen speisen und außerdem Soßen und
Süßigkeiten bekommen. Wie es so seine Art ist, greift Sokrates Glaukons Kritik auf und führt seinen Gedanken zu seinem logischen,
vielleicht auch ironischen Ende. Nicht nur Sofas und Tische wollen sie haben, erwidert er seinem Schüler,
sondern auch Leckerbissen und Salben, Dirnen und Süßwaren und Luxus jeder Art. Und um kunstvolle
Möbel herzustellen und schöne Wohnräume zu schmücken, müssen Weber und Maler beschäftigt, müssen Gold
und Elfenbein erworben werden. Diese Bedürfnisse wiederum machen die Eroberung weiterer Ländereien notwendig
ebenso wie den Schutz des Staates vor seinen gleichermaßen gierigen Nachbarn. Mit anderen Worten:
Die Gier nach Süßigkeiten führt letztendlich zu imperialistischen Bestrebungen, und ein Imperium muß Krieg führen, um sich zu schützen. Von Proust bis zu Gangsta-Rapern wie B.G., die uns von blinkenden Goldketten und materiellem Hedonismus
vorschwärmen, erinnern uns unsere Barden daran, daß dem Begehren nur selten die Befriedigung folgt. Besitz
verschafft ein kurzes Aufflackern von Wärme, die daraufhin jedoch unweigerlich wieder abkühlt. Danach
wollen wir das Nächste, Andere, Bessere, schwerer Erreichbare. ..."
14.3.2009: Netzwerk Grundeinkommen:
Aufruf der Berliner Grundeinkommensinitiativen für die Demonstration am 28.3.2009
13.3.2009: youtube.com:
Wir sind Grundeinkommen - Diana Huber (8 Min, 26 Sek)
13.3.2009: bge-foehr.de:
Jetzt sag ich euch Stammtischbrüdern mal was. Ich bin froh und dankbar, wenn eines Tages ein Grundeinkommen für jeden Bürger in Deutschland eingeführt wird. Und dass es dieses Grundeinkommen geben wird- das ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Denn: Ich als Unternehmer bin nicht dazu da, Arbeitsplätze zu schaffen, sondern meine Aufgabe ist es, Arbeit zu vermeiden. Heute ist mein Produktionsbetrieb fast menschenleer, weil Roboter und Computer und Softwareprogramme die Produktion steuern. [...] Damit bekomme ich als Unternehmer und Produzent allerdings nun ein echtes Problem, denn: Was nützt mir meine aufgebaute Produktion- und mein Vertriebsnetz, wenn es in absehbarer Zeit immer weniger Leute gibt, die meine Produkte überhaupt noch kaufen können?! Und das macht mir Sorgen! [...]
Die Unternehmerschaft ist vielfach bereit, ein solches BGE mit zu finanzieren; äußert sich allerdings diesbezüglich kaum in der Öffentlichkeit; da läuft halt vieles hinter den Kulissen. [...]
Übrigens die sog. Abwrackprämie bei Autoneukauf bewegt sich bereits in Richtung BGE. Man muss nur genau hinschauen und nicht alles glauben, was Politiker sagen. Man gibt den Leuten Geld, um den Konsum anzukurbeln. Und keiner fragt: Was muss ich für die 2500 Euros denn nun arbeiten? Ist doch seltsam oder? ..."
[ www.archiv-grundeinkommen.de ] --- [ Termine ]
[ Netzwerk Grundeinkommen ] --- [ BI bGE ] ---
[ Blog FsV ]
[ Regionale BGE-Gruppen ] --- [ Ulm ]
--- [ Köln ]
[ Basel ]
[ Susanne Wiest ] ---
[ Forum GE ] [ Suche in der Site "archiv-grundeinkommen.de" bei google ] --- [ Newsarchive ]
fragen Sie (politische) Mandatsträger danach! Eine einfache Möglichkeit zur Befragung finden Sie z.B. bei: www.abgeordnetenwatch.de Informationen zu den
Abgeordneten des Deutschen Bundestages gibt es auch unter http://www.bundestag.de/mdb/

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