Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20M%FCnchen&Datum=20.01.2005&Aktenzeichen=3%20K%204519%2F01
Timestamp: 2018-08-19 19:57:36+00:00

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FG München, 20.01.2005 - 3 K 4519/01 - dejure.org
Vorläufige Vollstreckbarkeit einer finanzgerichtlichen Kostenentscheidung nach § 708 Nr. 10 ZPO in der Fassung des 1. Justizmodernisierungsgesetzes; Unternehmereigenschaft von Kraftfahrern; Vorsteuerabzug; vorläufige Vollstreckbarkeit finanzgerichtlicher Kostenentscheidung infolge § 708 Nr. 10 ZPO i.d.F. des 1. Justizmodernisierungsgesetzes; Umsatzsteuer
Vorläufige Vollstreckbarkeit einer finanzgerichtlichen Kostenentscheidung nach § 708 Nr. 10 ZPO in der Fassung des 1. Justizmodernisierungsgesetzes - Unternehmereigenschaft von Kraftfahrern - Vorsteuerabzug - vorläufige Vollstreckbarkeit finanzgerichtlicher Kostenentscheidung infolge § 708 Nr. 10 ZPO i.d.F. des 1. Justizmodernisierungsgesetzes - Umsatzsteuer
Zulässigkeit des Vorsteuerabzuges aus Rechnungen von Kraftfahrern; Abziehbarkeit von Steuern für Lieferungen oder sonstigen Leistungen eines Unternehmers als Vorsteuerbeträge; Abgrenzung selbstständige Tätigkeit und unselbstständige Tätigkeit; Folgen der Verpflichtung einer natürlichen Person zur Befolgung der Weisungen des Unternehmers; Bedeutung des Merkmals des Unternehmerrisikos in der Form des Vergütungsrisikos ; Auswirkungen einer Nichtauszahlung der Vergütung für Ausfallzeiten ; Wirkung einer Freistellung von dem Vermögensrisiko der Erwerbstätigkeit ; Folgen eines fehlenden Anspruchs auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle und eines fehlenden Anspruchs auf bezahlten Urlaub; Möglichkeit der Bestimmung des Umfangs des Arbeitseinsatzes; Auswirkungen des Rechts auf Einschaltung eines Subunternehmers und der Abrechnung auf Stundenbasis; Ausspruch über die vorläufige Vollstreckbarkeit hinsichtlich der Kosten und über den Vollstreckungsschutz
EFG 2005, 969
Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt aus §§ 151 Abs. 3, 155 FGO i. V. m. §§ 708 Nr. 10, 711 der Zivilprozessordnung - ZPO - (vgl. zur Anwendung des § 708 Nr. 10 zutreffend das Urteil des FG München vom 20. Januar 2005, 3 K 4519/01, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2005, 969 ).
Die Regelung gilt auch nach der Änderung der ZPO durch das Erste Gesetz zur Modernisierung der Justiz vom 24. August 2004 (Bundesgesetzblatt -BGBl- I 2004, 2198) sinngemäß noch für finanzgerichtliche Urteile (vgl. FG München Urteil vom 20. Januar 2005, 3 K 4519/01, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG-2005, 969).
§ 708 Nr. 10 ZPO ist auch nach neuer Fassung "sinngemäß" auf Urteile des Finanzgerichts anwendbar, da auch gegen Urteile des Finanzgerichts nur die Revision statthaft ist (Urteil des Finanzgerichts München vom 20. Januar 2005 3 K 4519/01, juris).
Die Regelung gilt auch nach der Änderung der ZPO durch das Erste Gesetz zur Modernisierung der Justiz vom 24. August 2004 (BGBl. I 2198) sinngemäß noch für finanzgerichtliche Urteile (FG München Urteil vom 20. Januar 2005, 3 K 4519/01, EFG 2005, 969).
Die Regelung gilt auch nach der Änderung der ZPO durch das Erste Gesetz zur Modernisierung der Justiz vom 24. August 2004 (BGBl. I 2004, 2198) sinngemäß noch für finanzgerichtliche Urteile (FG München, Urteil vom 20. Januar 2005 3 K 4519/01, EFG 2005, 969).
Bei der Neufassung von § 708 Nr. 10 ZPO ("Berufungsurteile" statt "Urteile der Oberlandesgerichte") mit Wirkung vom 1. September 2004 durch das Justizmodernisierungsgesetz vom 24. August 2004 (BGBl. I S. 2198) ist nach inzwischen übereinstimmender Auslegung anhand des Gesetzgebungsverfahrens davon auszugehen, dass keine Einschränkung, sondern eine Erweiterung von oberen Landesgerichten (wie OLG und FG) auf andere letztinstanzliche Tatsachengerichte gemeint ist (vgl. Urteile FG Baden-Württemberg vom 16.01.2012 6 K 4588/09, Juris; FG Nürnberg, vom 1. April 2008 IV 278/2005, Juris; FG München, Urteil vom 20. Januar 2005 3 K 4519/01, EFG 2005, 969; grundlegend FG Hamburg, Urteil vom 29. November 2004 III 493/01, EFG 2005, 1434).
FG Thüringen, 20.02.2008 - III 740/05
Feststellung von Besteuerungsgrundlagen im Fall einer Kaufpreisaufteilung bei …
Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt aus §§ 151 Abs. 3, 155 FGO i.V.m. §§ 708 Nr. 10, 711 der Zivilprozessordnung -ZPO (vgl. zur Anwendung des § 708 Nr. 10 zutreffend das Urteil des FG München vom 20. Januar 2005, 3 K 4519/01, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2005, 969).
Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt aus §§ 151 Abs. 3, 155 FGO i.V.m. §§ 708 Nr. 10, 711 der Zivilprozessordnung - ZPO - (f. zur Anwendung des § 708 Nr. 10 zutreffend das Urteil des Finanzgericht München vom 20. Januar 2005 3K 4519/01, EFG 2005, 969 ).
Insoweit sind die Urteile der Finanzgerichte den Berufungsurteilen der Land- und Oberlandesgerichte vergleichbar (siehe auch FG Nürnberg, Urteil vom 1. April 2008 IV 278/2005, EFG 2009, 611; FG München, Urteil vom 20. Januar 2005 3 K 4519/01, EFG 2005, 969; FG Hamburg, Urteil vom 29. November 2004 III 493/01, EFG 2005, 1434).
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