Source: https://www.alpen-chalets.de/agb.html
Timestamp: 2018-07-18 08:22:42+00:00

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AGB - Alpen Chalets - Hüttenurlaub in Luxus Ski Chalets in Österreich, der Schweiz und Südtirol
Das Team von Alpenchalets Resorts GmbH im Folgenden AC genannt, wird immer bemüht sein, Ihren Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Daher sollten Sie genau wissen, welche Leistungen Sie von uns zu erwarten haben und welche Verbindlichkeiten Sie eingehen. Bitte lesen Sie die nachfolgenden Reisebedingungen, denn mit Ihrer telefonischen oder schriftlichen Buchung erkennen Sie unsere Regelungen an.
Wir weisen darauf hin, dass wir einzelne Reiseleistungen wie z.B. Flüge, Reiserücktrittskostenversicherungen, auch nur vermitteln können, soweit ausdrücklich beim Buchungsvorgang oder in der Reisebestätigung darauf hingewiesen wird. Es handelt sich dann um sogenannte „Fremdleistungen“, die nicht von AC erbracht werden und die separat in der Reisebestätigung/Rechnung ausgewiesen sind. Hierbei können ggf. andere Anzahlungs- oder Stornierungsbedingungen gelten.
Die Reiseanmeldung, die schriftlich, mündlich oder fernmündlich erfolgen kann, wird mit dem Zugang bei AC verbindlich. Sie haften als Anmeldender für alle Vertragspflichten der von Ihnen durch Sie in der Anmeldung bzw. Reisebestätigung aufgeführten Teilnehmer.
Mit Ihrer Reiseanmeldung auf der Grundlage unserer Homepage bieten Sie uns den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch uns zustande. Über die Annahme, für die es keiner besonderen Form bedarf, informieren wir Sie darüber hinaus durch Übersendung einer schriftlichen Reisebestätigung/Rechnung.
Bitte benachrichtigen Sie uns umgehend, wenn Sie als Reiseanmelder Ihre Reisedokumente nicht spätestens 14 Tage vor Reiseantritt von uns erhalten haben. In diesem Falle werden wir, Ihre Zahlung vorausgesetzt, die Reisedokumente gegen Zahlungsnachweis sofort zusenden bzw. spätestens einen Tag vor dem Anreisetag aushändigen. Wenn Sie uns nicht benachrichtigen und die Reise aufgrund fehlender Reisedokumente nicht antreten, müssen wir das als kostenpflichtigen Rücktritt behandeln es sei denn, es läge bereits zu diesem Zeitpunkt ein zum Rücktritt berechtigter Reisemangel vor. (vgl. Ziffer 5.).
AC weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651 c BGB, die im Fernabsatz abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht.
Nach Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung/Rechnung ist in der Regel eine Anzahlung in Höhe von 15 % der Reisekosten fällig soweit nicht Fremdleistungen betroffen sind. Die verlangten Preise für Fremdleistungen, die separat ausgewiesen sind, müssen vom Reisenden an AC vollumfänglich und unverzüglich nach Erhalt der Rechnung vor Reisebeginn bezahlt werden, da sonst ein Zurückhaltungsrecht und Schadensansprüche seitens des Fremdanbieters bestehen können. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.
Der Restbetrag wird 28 Tage vor Reisebeginn gegen Aushändigung der Reiseunterlagen im Sinne des § 651 k BGB fällig. Bei kurzfristigen Anmeldungen innerhalb der 28 Tage Frist ist der gesamte Betrag sofort und vor Reiseantritt fällig. Bei nicht rechtzeitiger Bezahlung oder nur Teilzahlung des Reisepreises kann AC vom Vertrag zurücktreten und eventuell Schadenersatz verlangen (vgl. Regelung unter Ziffer 5). Bei Nichtzahlung oder auch Teilzahlung behält sich AC vor, den Zutritt zum Mietobjekt vor Ort zu verweigern oder sonstige Reiseleistungen zurückzubehalten. Wenn Sie Zahlungen nicht zu den vereinbarten Terminen leisten und wir Sie deshalb mahnen müssen, sind wir berechtigt, eine Mahnkostenpauschale in Höhe von bis zu € 10,- pro Mahnung sowie Verzugszinsen von 8 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank auf die Zahlungsansprüche zu erheben.
Sollte AC in besonderen Fällen als Vermittler auftreten, kann die Anzahlung - je nach Objekt und Vertragspartner - bis zu 50% vom Reisepreis betragen und der Restbetrag bis zu 90 Tage vor Reisebeginn fällig werden. AC muss in diesem Fall nachweislich selbst in gleicher Höhe in Vorleistung gehen.
Für den Umfang der vertraglichen Leistungen sind die Leistungsbeschreibungen auf unserer Internetseite, so wie sie Vertragsgrundlage geworden sind sowie die hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung/ Rechnung verbindlich. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung. Dies gilt auch für die Abweichung von der Schriftformklausel.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von AC nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Wenn einzelne bezahlte Leistungen aus dem Kunden zuzurechnenden Gründen nicht in Anspruch genommen werden können, kann AC dem Kunden nur dann eine Teilerstattung gewähren, wenn der Leistungsträger eine Gutschrift erteilt, nicht jedoch, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.
4. Überbelegung
Eine Überbelegung des gebuchten Mietobjekts ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Überlegung tritt ein, wenn der Reisende ohne Genehmigung von AC mehr Personen/Reiseteilnehmer beherbergt als die in der Reisebestätigung angeführte Belegung.
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt muss unter Angabe der Reiseauftragsnummer erklärt werden. Im Interesse des Kunden und zur Vermeidung von Missverständnissen empfiehlt AC dringend, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei AC.
Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt die Reise nicht an (z. B. wegen verpasster Anschlüsse), kann AC angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen verlangen. Die Höhe richtet sich zum einen nach dem Preis für die Beherbergung:
In der Regel betragen die Rücktrittspauschalen, die AC im Falle eines Rücktritts von der Reise fordern muss, bis 45 Tage vor dem vereinbarten Mietbeginn 20%, vom 44. bis 35. Tag vor dem vereinbarten Mietbeginn 50%, ab 34. Tag vor dem vereinbarten Mietbeginn sowie bei Nichterscheinen 80%. Für separate Leistungen wie z. B. Flugtickets, die nicht auf der Homepage von AC aufgeführt werden und deren Preis separat in der Reisebestätigung/Rechnung ausgewiesen sind, gelten die üblichen Stornobedingungen der Leistungsträger wie Fluggesellschaften, die AC auf Anfrage mitteilt. AC wird dem Kunden diese Stornobeträge bei Rücktritt auferlegen.
Es bleibt AC vorbehalten, den entstandenen Schaden bzgl. der nicht separat ausgewiesenen Reiseleistungen konkret gemäß § 651 i BGB zu berechnen. Bei der Berechnung des konkreten Ersatzes werden gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Es bleibt dem Kunden unbenommen, nachzuweisen, dass keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als in den vorstehenden Pauschalen oder den Stornoregelungen von AC ausgewiesen.
Sollte AC in besonderen Fällen als Vermittler auftreten, können - je nach Objekt und Vertragspartner – andere als die vorhin genannten Rücktrittspauschalen gelten.
Aufgrund der straffen Bedingungen des Rücktritts und dem damit verbundenen hohen Kostenaufwand im Risikofall, ist bei Buchung in Ihrem Interesse der Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung (RRV) zu empfehlen. AC wird auf Ihren Wunsch eine RRV in Ihrem Namen abschließen. Die genauen Versicherungsbedingungen entnehmen Sie bitte aus unserer Homepage oder aus den in den Reiseunterlagen beiliegenden Policen.
Umbuchungen sind, wenn überhaupt, nur innerhalb des gleichen Mietobjekts möglich. Werden auf Wunsch des Kunden nur geringfügige Änderungen hinsichtlich des Reiseantritts, der Reiseteilnehmer oder der Beförderung bis 75 Tage vor Reiseantritt herbeigeführt, kann, wenn es möglich ist, eine Umbuchung erfolgen. In diesem Fall wird eine Umbuchungsgebühr in Höhe von € 50,- erhoben. Umbuchungen, deren Mietbeginn 75 Tage oder weniger bevorsteht, sind, wenn überhaupt möglich, nach Aufwand zu berechnen.
Für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Flüge, Autovermietung) und die in der Reiseausschreibung und Bestätigung ausdrücklich von dem Reisepreis des Feriendomizils gesondert ausgewiesen werden und daher Fremdleistungen darstellen, haften wir nicht für vertragliche Ansprüche.
Unsere Haftung aus dem Reisevertrag für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, 1. soweit ein Schaden des Reisegastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder 2. wir für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind.
Unsere Haftung ist ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist.
Für alle Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen und nur Sachschäden betreffen, haften wir jeweils je Kunde und Reise bei Sachschäden bis € 4.100,- bzw. bis zur Höhe des dreifachen Reisepreises, wenn dieser € 4.100 übersteigt. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen im Zusammenhang mit Reisegepäck bleiben unberührt. In diesem Zusammenhang empfehlen wir den Abschluss des Komplett- bzw. Basisschutzes über AC.
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise müssen Sie möglichst schriftlich gegenüber AC geltend machen.
Der Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken und eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
Sämtliche Beanstandungen sind unverzüglich vor Ort an die Kontaktperson in den zugesendeten Reiseinformationen und unserem Büro in Deutschland in der Kurfürstenstr. 34 in 80801 München, Telefon: +49 (0) 89-540 440 40, E-Mail: info@alpen-chalets.de, Fax: +49 (0) 89-540 440 44 mitzuteilen. Das Büro in München ist montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (MEZ) erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten sowie an Feiertagen ist die in den zugesendeten Reiseinformationen genannte Kontaktperson erreichbar. Geben Sie bitte Ihren Namen, Ort, die Unterkunft mit Reiseantritt und die in der Reisebestätigung genannte Reisenummer an. Unterlassen Sie die Beanstandung schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Wir sind berechtigt, auch in der Weise Abhilfe zu schaffen, dass eine gleichwertige oder höherwertige Ersatzleistung erbracht wird. Die Abhilfe kann aber verweigert werden, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
Wollen Sie den Reisevertrag wegen eines Reisemangels, der in § 615 c BGB bezeichneten Art nach § 615 e BGB oder aus wichtigem, erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, haben Sie uns zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, erkennbares Interesse Ihrerseits gerechtfertigt wird.
AC weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeteiligung darauf hin, dass es nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeteiligung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilnimmt.
AC wird den Kunden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.
Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden. Dies gilt nicht wenn AC nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
Die Berichtigung von Irrtümern sowie Druck- und Rechenfehlern bleibt vorbehalten. Alle Angaben auf unserer Internetseite entsprechen dem Stand bei Erstellung. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die Reisebedingungen. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist soweit gesetzlich zulässig München.
Alpenchalets Resorts GmbH
Geschäftsführer: Thomas Krauß, Felix Wolf
Amtsgericht München HRB 196175

References: § 651
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 § 615
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