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Timestamp: 2019-06-26 06:50:49+00:00

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Fassung § 123c VAG a.F. bis 04.07.2013 (geändert durch Artikel 3 G. v. 27.06.2013 BGBl. I S. 1862)
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Änderung § 123c VAG vom 04.07.2013
§ 123c VAG a.F. (alte Fassung)
§ 123c VAG n.F. (neue Fassung)
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 5 Erlaubnis; Antrag; einzureichende Unterlagen§ 7a Qualifikation der Geschäftsleiter, Inhaber bedeutender Beteiligungen und Mitglieder des Aufsichtsrats§ 8 Versagung, Aussetzung und Beschränkung der Erlaubnis§ 13e Anzeigepflichten von Versicherungs-Holdinggesellschaften und gemischten Finanzholding-Gesellschaften§ 53c Kapitalausstattung§ 57 Umfang der Prüfung§ 64b Vergütungssysteme§ 80d Interne Sicherungsmaßnahmen§ 81 Rechts- und Finanzaufsicht§ 83 Befugnisse der Aufsichtsbehörde§ 87 Widerruf der Erlaubnis, Abberufung von Geschäftsleitern und Mitgliedern des Aufsichtsrats§ 89a Keine aufschiebende Wirkung§ 104a Begriffsbestimmungen§ 104b Einbezogene Unternehmen§ 104k Begriffsbestimmungen§ 104l Zusammenarbeit bei der Beaufsichtigung von Finanzkonglomeraten§ 104m Zuständigkeit für die zusätzliche Beaufsichtigung auf Konglomeratsebene§ 104n Ermittlung eines Finanzkonglomerats§ 104o Feststellung eines Finanzkonglomerats§ 104p Befreiungen§ 104q Eigenmittelausstattung von Finanzkonglomeraten§ 104r Risikokonzentrationen und gruppeninterne Transaktionen von Finanzkonglomeraten§ 104s Besondere organisatorische Pflichten von Finanzkonglomeraten§ 104t Maßnahmen bei unzureichenden Eigenmitteln auf Konglomeratsebene§ 104u Maßnahmen gegenüber gemischten Finanzholding-Gesellschaften§ 104v Mutterunternehmen mit Sitz in einem Drittstaat§ 104w Grenzüberschreitende Auskünfte und Prüfungen§ 111f Informationspflicht und Zusammenarbeit der Aufsicht bei verbundenen Unternehmen und Finanzkonglomeraten und bei der Beaufsichtigung der Inhaber bedeutender Beteiligungen an einem Versicherungsunternehmen§ 111g Umfang der Meldepflicht§ 112 Definition§ 120 Zulässige Rechtsformen; Umfang der Erlaubnis§ 144 Ordnungswidrigkeiten im Rahmen des Versicherungsbetriebs§ 146 Bundesaufsicht
1. 1 sind sämtliche während eines Kalenderjahres auftretende bedeutende Risikokonzentrationen der Aufsichtsbehörde und der Deutschen Bundesbank vor dem 16. Januar des darauf folgenden Jahres anzuzeigen. 2 Eine Risikokonzentration ist bedeutend, wenn das entsprechend den §§ 13 bis 13b, 19 und 20, jeweils auch in Verbindung mit der Rechtsverordnung nach § 22 des Kreditwesengesetzes zu ermittelnde Adressenausfallrisiko, Kreditrisiko oder Anlagerisiko gegenüber einer nach Maßgabe des § 19 Abs. 2 des Kreditwesengesetzes zu bestimmenden Adresse einzeln oder in der Summe 10 vom Hundert der Eigenkapitalanforderung auf Konglomeratsebene erreicht oder überschreitet;
2. 1 hat das übergeordnete Finanzkonglomeratsunternehmen nach § 104q Abs. 3 Satz 6 bis 8 oder Abs. 4 der Aufsichtsbehörde und der Deutschen Bundesbank die aus Versicherungsrisiken resultierenden, auf Basis des internen Risikomanagementsystems als bedeutend identifizierten Risikokonzentrationen, die sich aus Großrisiken und Kumulrisiken sowie Risiken mit langer Entwicklungsphase bei unsicherer Ursachenkette ergeben, unverzüglich anzuzeigen. 2 Soweit solche Risiken sich auch auf einzelne Adressen nach Nummer 1 unmittelbar auswirken, ist dies in der Anzeige, aufgeschlüsselt nach Einzeladressen, ebenfalls anzugeben. 3 Das Versicherungsrisiko besteht in der möglichen Inanspruchnahme, die unter Berücksichtigung der vertraglichen Versicherungssumme unter Einbeziehung der Rückversicherung, der Schadenerfahrungen der Vergangenheit und mathematischer Modelle zu bestimmen ist;
4. 1 sind sämtliche während eines Kalenderjahres durchgeführten bedeutenden gruppeninternen Transaktionen innerhalb eines Finanzkonglomerats der Aufsichtsbehörde und der Deutschen Bundesbank vor dem 16. Januar des darauf folgenden Jahres anzuzeigen. 2 Gruppeninterne Transaktionen sind insbesondere
3 Eine gruppeninterne Transaktion ist bedeutend, wenn die einzelne Transaktion 5 vom Hundert der Eigenkapitalanforderung auf Konglomeratsebene erreicht oder übersteigt. 4 Mehrere Transaktionen desselben oder verschiedener konglomeratsangehöriger Unternehmen mit einem anderen konglomeratsangehörigen Unternehmen während eines Geschäftsjahres sind jeweils adressatenbezogen zusammenzufassen, auch wenn die einzelne Transaktion 5 vom Hundert der Eigenkapitalanforderung auf Konglomeratsebene nicht erreicht.
(2) 1 Die Ermittlung und Feststellung einer branchenübergreifend tätigen Unternehmensgruppe als Finanzkonglomerat nach den §§ 104n bis 104o in Verbindung mit § 104k Nr. 4 erfolgt erstmals auf der Grundlage der Jahresabschlüsse für das in 2003 beendete Geschäftsjahr; wesentliche Änderungen während des Geschäftsjahres 2004 hat die Bundesanstalt zu berücksichtigen. 2 Die Bestimmungen des § 104q über die angemessene Eigenkapitalausstattung auf Konglomeratsebene sind erstmals auf der Grundlage der Rechnungslegung für das am 1. Januar 2005 beginnende Geschäftsjahr oder das während des Jahres 2005 beendete Geschäftsjahr anzuwenden. 3 Anzeigen nach Absatz 1 Nr. 1 und 4 sind erstmals zum 16. Januar 2006 einzureichen.
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References: § 123
 § 123
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 § 22
 § 19
 § 104
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