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Timestamp: 2020-04-08 14:53:20+00:00

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Wir entnehmen aus den gegebenen Beispielen folgendes für die menschliche Entwicklung nach dem Fall: die aktuellen Sünden traten im Anfang der jeweiligen Entwicklung nicht gleich im höchsten Maße hervor; erst allmählich werden sie himmelschreiend. Aber darum ist die Voraussetzung bei dieser Entwicklu...
Hallo! Ich muss aufgrund einer kurzfristigen Umplanung am Dienstag in einem Kirchengeschichts-Seminar ein Kurzreferat über Calvins Schriftverständnis halten. Werde viel direkt mit der Institutio arbeiten, aber kennt ihr überdies vielleicht noch einen guten Artikel oder Aufsatz, der sich mit Calvins ...
§ 47. Das Wesen des Menschen nach dem Fall (De viribus humanis) (6. Teil) Denn das ist kein notwendiges Requisit für den Willen, daß er independent, rein auf sich selbst gestellt, beständig die Wahl zwischen Gut und Böse habe. Auch der Wille der guten Engel bewegt sich nicht auf der scharfen Linie ...
13.04.2013 13:51
§ 47. Das Wesen des Menschen nach dem Fall (De viribus humanis) (6. Teil) Der entgegengesetzte Abweg, der im Verlauf auch der protestantischen Lehrentwicklung immerdar schon und neuerdings ganz ungescheut hervortritt, ist der Dualismus. Mit diesem Dualismus ist der Synergismus oder Semipelagianismu...
§ 47. Das Wesen des Menschen nach dem Fall (De viribus humanis) (5. Teil) Wir müssen also irgend eine Bestimmtheit oder irgend einen dem Willen zugeführten Gehalt zugestehen. Und da bleibt nun freilich nichts übrig, als zu sagen: der Wille ist entweder gut oder böse, d.h. er ist entweder in einer g...
§ 47. Das Wesen des Menschen nach dem Fall (De viribus humanis) (4. Teil) Beweisen wir dies und beginnen wir mit dem letzteren Fall, daß also der Wille eine ungeschmälerte Wahlfreiheit habe. Damit der menschliche Wille solche habe, dafür ist unbedingtes Erfordernis, daß er seine volle Selbständigke...
§ 47. Das Wesen des Menschen nach dem Fall (De viribus humanis) (3. Teil) Abgesehen von der ziehenden und erziehenden Gnade hat der Mensch keinen freien Willen, um sich für das höchste Gut zu bestimmen. Die Seele kann nicht nach dem höchsten Gut verlangen; vergeblich berief sich Origenes, vergeblic...
10.03.2013 11:25
Wie Joschie schon sagte ist das Kindheitsevangelium als Ausdruck der damaligen Volksfrömmigkeit zu sehen. Die einfache Bevölkerung hatte wohl noch viele offene Fragen: Über die Kindheit von Maria, über das Wirken von anderen Aposteln wie Andreas und eben auch über die Kindheit von Jesus. Um diese Ne...
05.03.2013 23:28
§ 47. Das Wesen des Menschen nach dem Fall (De viribus humanis) (2. Teil) Unsere Natur war stets abhängig und bestimmbar. Vor dem Fall war sie bestimmt durch das Bild Gottes. Nach dem Fall war sie aus der guten Wehr des Bildes Gottes (§ 33) entlassen, und ohne Halt, wie sie war, schwankt sie hin un...
Will man aber eine gewisse Übersicht über die Sünde sich verschaffen, so betrachte man sie als einen Baum, an dem Unglaube und Verachtung des Wortes Gottes die Wurzel ist, und alle übrigen nur denkbaren Sünden die Äste und Zweige ausmachen. Und hier ist nun auch eine Einteilung der einzelnen Sünden ...
Das Gesetz hat einen dreifachen usus: der erste ist der usus politicus sive civilis. Dieser geht die Gläubigen und die Ungläubigen an. Zweitens gibt es einen usus elenchticus, letzterer geht nur die Wiedergeborenen an ; drittens gibt es einen usus normativus. Der erste gehört in den letzten § der An...
§ 45. Vom Gesetz Gottes (3. Teil) Weisen wir kurz nach, daß der Erstmensch die zehn Gebote übertrat mit seiner ersten Sünde. Durch Ungehorsam, Mißtrauen und Undank sündigte er wider Gott. Er verlangte nach der Gottgleichheit, und sündigte wider jenes : „Ich bin der Herr dein Gott“ – erstes Gebot. Z...
§ 45. Vom Gesetz Gottes (2. Teil) Genug, die zehn Gebote geben uns in nuce ein Bild davon, wie Gott will, daß der Mensch sei. Sie sind, wie Melanchthon sagt, der Inbegriff der gemeinmenschlichen Einsichten, der κοιναι εννοιαι von gut und böse, die Gott dem Menschen ins Herz schrieb (s. Loci v. Jahr...
§ 45. Vom Gesetz Gottes Wir bemerken, daß vom Gesetz unter allen Reformatoren Zwingli am erleuchtetsten geredet hat; er hat dessen ewigen, über alles erhabenen Charakter nach Gebühr dargelegt (vgl. Zwinglis Schriften, ed. Usteri und Vögelin, 1. Th. S. 230ff.). Er wendet sich besonders gegen die Beh...
§ 44. Von den tätlichen Sünden (2. Teil) Das Gewissen dient, die unserem Herzen eingeschriebene Aufgabe des Gesetzes, το εργον του νομου (Röm 2,15) lebendig zu erhalten und zu beleuchten. Dasselbe erwachte nach dem Falle. Der Mensch macht Erfahrungen betreffs dessen, was gut und böse ist. Bei diese...

References: § 47

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§ 45

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§ 44