Source: http://wiking-kiel.de/v2006/links/aktivitas.htm
Timestamp: 2018-06-20 16:39:56+00:00

Document:
AHV des O.R.R.C. Wiking
Stand: 28.04.2018:
Präside der Aktivitas ist Savas Tellioglu
Satzung der Aktivitas des O.R.R.C. „WIKING“ von 1908,
erneuert 1994
Der Name des Schulruderclubs lautet: Oberrealschulruderclub „Wiking“. Der O.R.R.C „Wiking“ will durch die Pflege des sportmäßigen Ruderns eine körperliche Ertüchtigung erzielen; weiter will der Club durch ein diszipliniertes und kameradschaftliches Vereinsleben zur Erziehung seiner jugendlichen Mitglieder beitragen.
§ 2 Sitz und Flagge
Der Sitz der O.R.R.C. „Wiking“ ist die Max-Planck-Schule (vormals OR II) in Kiel, Winterbeker Weg 1-5. Der Stander besteht aus einem grünen Diagonalkreuz auf weißem Grund.
§ 3 Ruderordnung
Der Ruderbetrieb wird durch die jeweils gültige Ruderordnung geregelt.
§ 4 Gleichberechtigung innerhalb des Vereins
Innerhalb des Vereins sind weibliche und männliche Mitglieder in allen Ämtern und Funktionen gleichberechtigt.
§ 5 Der Protektor / die Protektorin
Die Aufsicht über den Ruderbetrieb hat ein Protektor. Zum Protektor ist ein Mitglied des Lehrerkollegiums mit den notwendigen Erfahrungen im Rudersport vom Schulleiter zu bestimmen. Die Bestellung zum Protektor soll in der Regel für die Dauer mindestens eines Schuljahres erfolgen. In dringenden Fällen kann der Schulleiter jederzeit die Bestellung zurücknehmen. Dem Protektor steht es frei, in dringenden Fällen von seinen Amt zurückzutreten.
Jede(r) Schüler(in) der Schule kann sich zur Aufnahme in den Verein melden. Dazu sind vorzulegen:
a) Schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten; dabei ist insbesondere zu bestätigen, dass sie diese Satzung und die Ruderordnung zur Kenntnis genommen haben.
b) Fahrtenschwimmerzeugnis.
Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme liegt beim Vorstand. Die Aufnahme erfolgt durch eine 2/3 Mehrheit im Vorstand. Das Mitglied wird hier als Aktiver bestätigt. Über die Absicht, die Aufnahme zu verweigern, muss dem Protektor vorher Mitteilung gemacht werden. Der Aktivitas ist ein Altherrenverband angeschlossen.
Es werden im Geschäftsjahr des Clubs, welches vom 1. April bis zum 31. März des nächsten Jahres geht, abgehalten:
a) mindestens eine Vollversammlung, weitere nach Bedarf.
b) Ruderversammlungen (nach Bedarf), die Ruderversammlung setzt sich zusammen aus dem Vorstand und 10 freiwilligen Aktiven.
c) außerordentliche Versammlung auf Antrag des Protektors, des Vorstandes oder von 5 Mitgliedern.
d) Vorstandsversammlungen.
Die Vollversammlungen müssen rechtzeitig (8 Tage vorher) dem Protektor und allen Mitgliedern angezeigt werden. Über sämtliche Versammlungen ist vom Schriftwart ein Protokoll anzufertigen, welches vom Protektor und vom Präsiden abzuzeichnen ist.
Die Vollversammlung wählt den Präsiden in offener oder geheimer Wahl mit Stimmenmehrheit (50% + 1 Stimme) der Anwesenden. Die Amtszeit des Präsiden beträgt ein Jahr. Ihm kann mit 2/3 Mehrheit der Ruderversammlung das Misstrauen ausgesprochen werden. Dann tritt mit ihm der gesamte Vorstand zurück. Der Präside schlägt der Vollversammlung die übrigen Vorstandsmitglieder zur Wahl vor (siehe § 9). Die Wahl des Vorstands wird wie die des Präsiden abgehalten. Die Amtszeit beträgt ebenfalls ein Jahr. Wiederwahl ist in allen Ämtern möglich.
§ 9 Aufgaben der Vorstandes
a) dem Präsiden (X, 1. Vorsitzender)
b) dem Schriftwart (XX, Stellvertreter des Präsiden)
c) dem Kassenwart (XXX)
d) dem 1. Bootswart (1BW)
e) dem 2. Bootswart (2BW)
f) dem Ausbildungsleiter (AL)
a) Der Präside vertritt den Club nach außen hin. Er leitet die Versammlungen und den Geschäftsgang.
b) Der Schriftwart führt die Protokolle der offiziellen Vollversammlungen. Er ist gleichzeitig Vertreter des Präsiden.
c) Der Kassenwart regelt Finanzangelegenheiten des Vereins vertrauenswürdig. Er ist gleichzeitig Strafwart und hat die Pflicht, denjenigen zu bestrafen, der mit den Regeln des Vereins in Konflikt gekommen ist (s. Strafsatzung).
d) Die Bootswarte sind für den einwandfreien Zustand der Boote sowie für das Zubehör verantwortlich. Der 1. Bootswart leitet die Bootsarbeiten. Hierbei sind seine Anweisungen ohne Einschränkungen von den Mitgliedern zu befolgen.
e) Der 2. Bootswart ist dem 1. Bootswart untergeordnet; er ist gleichzeitig sein Vertreter. Er hat die gleichen Kompetenzen und Pflichten wie der 1.BW, ist diesem jedoch für seine Handlungsweise voll verantwortlich.
f) Der Ausbildungsleiter (AL) hat folgende Aufgaben wahrzunehmen:
- die Vermittlung der Steuerleute an die Aktiven und die Einteilung der Mannschaften.
- die Organisation der Ausbildung für Anfänger.
- Er muss mindestens an einem festgelegten Nachmittag in der Woche am Bootshaus und für die Aktiven ansprechbar sein.
Der AL wird von allen Mitgliedern in der Vollversammlung gewählt.
Den Bootswarten und dem Ausbildungsleiter können Vertreter durch Wahl zugewiesen werden, die diesen hilfreich und unterstützend zur Seite stehen. Geeignete Schülerruderer, die die Bootsführerprüfung bestanden haben, können vom Vorstand zu Ausbildern bestellt werden, die die Anfängerausbildung übernehmen. Die Auswahl der Ausbilder hat mit besonderer Sorgfalt zu erfolgen. Die Vertretung und Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder liegen beim Vorstand. Größere Entscheidungen werden in einer Ruderversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Besteht bei einer Wahl Stimmengleichheit, zählt die Stimme des Präsiden doppelt. Entscheidungen des Vorstandes können nur mit 2/3 Mehrheit der Vollversammlung rückgängig gemacht werden. Der alte Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Der Beitrag kann zu Beginn des Geschäftsjahres auf Beschluss der Ruderversammlung neu festgelegt werden.
§ 11 Strafsatzung des O.R.R.C. „Wiking“, Stand 1994
A. Nichtzahlen von Strafgeldern: nach 8 Tagen 50% Aufschlag, nach 14 Tagen Ruderverbot, bis das Strafgeld bezahlt ist.
B. Fahrten mit belegten oder gesperrten Booten pro Mannschaftsmitglied: DM 10,--.
C. Nichtanmelden von Schäden nach der Fahrt: DM 10,--.
D. Vereinsmitglieder, die ohne Erlaubnis des Vorstandes mit Booten Fahren, für die Ausnahmeregelungen bestehen, müssen pro Mannschaftsmitglied bezahlen: DM 10,--.
E. Wer unentschuldigt bei abgesprochenen und angekündigten Bootsarbeiten nicht anwesend ist, muss bezahlen: DM 15,--.
F. Fahren bei Dunkelheit und/oder Nebel pro Mannschaftsmitglied: DM 10,--.
G. Im Wiederholungsfalle einer Straftat wird eine erhöhte Strafe vom Vorstand festgelegt.
In Zweifelsfällen über Schäden am Bootsmaterial etc. entscheidet der Vorstand nach eingehender Untersuchung der Sachlage.
Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung bis zum Monatsende (bei Minderjährigen mit Unterschrift der Eltern). Forderungen des Vereins bleiben bestehen. Der (die) Austretende verliert jedes Recht am Clubvermögen und jeden Anspruch dem Club gegenüber.
Zum Ausschluss sind eine 2/3 Mehrheit in der Vorstandsversammlung und die Zustimmung des Protektors nötig. Sonst gilt das gleiche wie beim Austritt. Eine schriftliche Benachrichtigung der Eltern erfolgt durch den Protektor.
§ 13 Beitritt
Jedem Mitglied sind beim Eintritt die Satzung und die Ruderordnung auszuhändigen.
Es bedarf der 2/3 Mehrheit der Ruderversammlung in 2 Lesungen und der Zustimmung des Protektors, um die Satzung zu ändern. Ausgenommen sind die Paragraphen 1, 14, 15.
Die Auflösung erfolgt nach einstimmigem Beschluss der Vollversammlung mit Zustimmung des Direktors, des Protektors und des AH-Verbandes. Das bewegliche und unbewegliche Clubvermögen fällt an den AH-Verband.

References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5
 § 9

§ 9

§ 11

§ 13