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Timestamp: 2019-02-22 23:23:21+00:00

Document:
Landesrecht TH ThürLWO | Landesnorm Thüringen | Gesamtausgabe | Thüringer Landeswahlordnung (ThürLWO) vom 12. Juli 1994 | gültig ab: 06.02.1999
Ausfertigungsdatum: 12.07.1994
Gültig ab: 06.02.1999
Fundstelle: GVBl. 1994, 817
Gliederungs-Nr: 111-3-1
Vom 12. Juli 1994
Thüringer Landeswahlordnung (ThürLWO) vom 12. Juli 1994 06.02.1999
Inhaltsverzeichnis 29.03.2014
Eingangsformel 06.02.1999
Erster Abschnitt - Wahlorgane 06.02.1999
§ 1 - Landeswahlleiter 01.04.2004
§ 2 - Kreiswahlleiter 01.04.2004
§ 3 - Bildung der Wahlausschüsse 06.02.1999
§ 4 - Tätigkeit der Wahlausschüsse 06.02.1999
§ 5 - Wahlvorsteher und Wahlvorstand 06.02.1999
§ 6 - Briefwahlvorsteher und Briefwahlvorstand 06.02.1999
§ 7 - Beweglicher Wahlvorstand 06.02.1999
§ 8 - Ehrenämter 29.03.2014
§ 9 - Auslagenersatz für Inhaber von Wahlämtern, Erfrischungsgeld, Aufwandsentschädigung des Landeswahlleiters und seines Stellvertreters 09.01.2002
§ 10 - Geldbußen 06.02.1999
Zweiter Abschnitt - Vorbereitung der Wahl 06.02.1999
Erster Unterabschnitt - Wahlbezirke 06.02.1999
§ 11 - Allgemeine Wahlbezirke 29.03.2014
§ 12 - Sonderwahlbezirke 06.02.1999
Zweiter Unterabschnitt - Wählerverzeichnis 06.02.1999
§ 13 - Führung des Wählerverzeichnisses 06.02.1999
§ 14 - Eintragung der Wahlberechtigten 01.11.2015
§ 15 - Zuständigkeiten für die Eintragung in das Wählerverzeichnis 06.02.1999
§ 16 - Verfahren für die Eintragung in das Wählerverzeichnis auf Antrag 06.02.1999
§ 17 - Benachrichtigung der Wahlberechtigten 29.03.2014
§ 18 - Bekanntmachung über die Auslegung des Wählerverzeichnisses und die Erteilung von Wahlscheinen 29.03.2014
§ 19 - Auslegung des Wählerverzeichnisses 01.11.2015
§ 20 - Einspruch gegen das Wählerverzeichnis und Beschwerde 06.02.1999
§ 21 - Berichtigung des Wählerverzeichnisses 06.02.1999
§ 22 - Abschluß des Wählerverzeichnisses 06.02.1999
Dritter Unterabschnitt - Wahlscheine 06.02.1999
§ 23 - Voraussetzungen für die Erteilung von Wahlscheinen 29.03.2014
§ 24 - Zuständige Behörde, Form des Wahlscheins 06.02.1999
§ 25 - Wahlscheinanträge 29.03.2014
§ 26 - Erteilung von Wahlscheinen 29.03.2014
§ 27 - Erteilung von Wahlscheinen an bestimmte Personengruppen 29.03.2014
§ 28 - Vermerk im Wählerverzeichnis 06.02.1999
§ 29 - Einspruch gegen die Versagung des Wahlscheins und Beschwerde 06.02.1999
Vierter Unterabschnitt - Wahlvorschläge, Stimmzettel 06.02.1999
§ 30 - Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen 06.02.1999
§ 31 - Beteiligungsanzeige der in § 20 Abs. 2 des Gesetzes genannten Parteien, Beseitigung von Mängeln 06.02.1999
§ 32 - Inhalt und Form der Wahlkreisvorschläge 01.11.2015
§ 33 - Vorprüfung der Wahlkreisvorschläge durch den Kreiswahlleiter 06.02.1999
§ 34 - Zulassung der Wahlkreisvorschläge 29.03.2014
§ 35 - Beschwerde gegen Entscheidungen des Wahlkreisausschusses 29.03.2014
§ 36 - Bekanntmachung der Wahlkreisvorschläge 01.11.2015
§ 37 - Inhalt und Form der Landeslisten 29.03.2014
§ 38 - Vorprüfung der Landeslisten durch den Landeswahlleiter 06.02.1999
§ 39 - Zulassung der Landeslisten 06.02.1999
§ 40 - Bekanntmachung der Landeslisten 01.11.2015
§ 41 - Stimmzettel, Umschläge für die Briefwahl 29.03.2014
Fünfter Unterabschnitt - Wahlräume, Wahlzeit 06.02.1999
§ 42 - Wahlräume 29.03.2014
§ 43 - Wahlzeit 06.02.1999
§ 44 - Wahlbekanntmachung der Gemeinde 06.02.1999
Dritter Abschnitt - Wahlhandlung 06.02.1999
Erster Unterabschnitt - Allgemeine Bestimmungen 06.02.1999
§ 45 - Ausstattung des Wahlvorstands 01.04.2004
§ 46 - Wahlkabinen 29.03.2014
§ 47 - Wahlurnen 06.02.1999
§ 48 - Wahltisch 06.02.1999
§ 49 - Eröffnung der Wahlhandlung 29.03.2014
§ 50 - Öffentlichkeit 06.02.1999
§ 51 - Ordnung im Wahlraum 06.02.1999
§ 52 - Stimmabgabe 29.03.2014
§ 53 - Stimmabgabe hilfebedürftiger Wähler 29.03.2014
§ 54 - (aufgehoben) 29.03.2014
§ 55 - Stimmabgabe von Inhabern eines Wahlscheins 06.02.1999
§ 56 - Schluß der Wahlhandlung 06.02.1999
Zweiter Unterabschnitt - Besondere Regelungen 06.02.1999
§ 57 - Wahl in Sonderwahlbezirken mit Wahlschein 29.03.2014
§ 58 - Stimmabgabe in kleineren Krankenhäusern und kleineren Alten- oder Pflegeheimen mit Wahlschein 01.04.2004
§ 59 - Stimmabgabe in Klöstern mit Wahlschein 06.02.1999
§ 60 - Stimmabgabe in sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsanstalten mit Wahlschein 06.02.1999
§ 61 - Briefwahl 29.03.2014
Vierter Abschnitt - Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses 06.02.1999
§ 62 - Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk 01.04.2004
§ 63 - Zählung der Wähler 01.04.2004
§ 64 - Zählung der Stimmen 01.04.2004
§ 65 - Bekanntgabe des Wahlergebnisses 06.02.1999
§ 66 - Schnellmeldung, vorläufige Wahlergebnisse 01.04.2004
§ 67 - Wahlniederschrift 01.04.2004
§ 68 - Übergabe und Verwahrung der Wahlunterlagen 01.04.2004
§ 69 - Behandlung der Wahlbriefe, Vorbereitung der Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses 29.03.2014
§ 70 - Zulassung der Wahlbriefe, Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses 29.03.2014
§ 71 - Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlkreis 06.02.1999
§ 72 - Ermittlung und Feststellung des Landesstimmenergebnisses im Wahlgebiet 06.02.1999
§ 73 - Bekanntmachung der endgültigen Wahlergebnisse 06.02.1999
§ 74 - Benachrichtigung der gewählten Landeslistenbewerber 06.02.1999
§ 75 - Überprüfung der Wahl durch den Landeswahlleiter 06.02.1999
Fünfter Abschnitt - Nachwahl, Wiederholungswahl, Berufung von Listennachfolgern 06.02.1999
§ 76 - Nachwahl 29.03.2014
§ 77 - Wiederholungswahl 06.02.1999
§ 78 - Berufung von Listennachfolgern 06.02.1999
§ 79 - Ersatzwahl 06.02.1999
Sechster Abschnitt - Übergangs- und Schlußbestimmungen 06.02.1999
§ 80 - Wahlstatistische Auszählungen 06.02.1999
§ 81 - Öffentliche Bekanntmachungen 01.04.2004
§ 82 - Zustellungen 06.02.1999
§ 83 - Beschaffung von Stimmzetteln und Vordrucken 29.03.2014
§ 84 - Sicherung der Wahlunterlagen 06.02.1999
§ 85 - Vernichtung von Wahlunterlagen 06.02.1999
§ 86 - Zusammentreffen mit anderen Wahlen 01.04.2004
§ 87 - Gleichstellungsbestimmung 01.04.2004
§ 88 - Inkrafttreten 06.02.1999
Anlage 1 29.03.2014
Anlage 2 29.03.2014
Anlage 3 29.03.2014
Anlage 4 06.02.1999
Anlage 5 29.03.2014
Anlage 6 29.03.2014
Anlage 7 29.03.2014
Anlage 8 29.03.2014
Anlage 9 28.03.2012
Anlage 10 06.02.1999
Anlage 10a 29.03.2014
Anlage 10b 06.02.1999
Anlage 11 06.02.1999
Anlage 12 28.03.2012
Anlage 13 06.02.1999
Anlage 14 06.02.1999
Anlage 15 06.02.1999
Anlage 16 06.02.1999
Anlage 17 28.03.2012
Anlage 18 06.02.1999
Anlage 19 28.03.2012
Anlage 20 06.02.1999
Anlage 21 06.02.1999
Anlage 22 06.02.1999
Anlage 23 29.03.2014
Anlage 24 06.02.1999
Anlage 25 29.03.2014
Anlage 26 06.02.1999
Anlage 27 29.03.2014
Anlage 28 06.02.1999
Anlage 29 06.02.1999
§ 8 Ehrenämter
§ 9 Auslagenersatz für Inhaber von Wahlämtern, Erfrischungsgeld, Aufwandsentschädigung des Landeswahlleiters und seines Stellvertreters
§ 10 Geldbußen
§ 11 Allgemeine Wahlbezirke
§ 12 Sonderwahlbezirke
§ 13 Führung des Wählerverzeichnisses
§ 14 Eintragung der Wahlberechtigten
§ 15 Zuständigkeiten für die Eintragung in das Wählerverzeichnis
§ 16 Verfahren für die Eintragung in das Wählerverzeichnis auf Antrag
§ 17 Benachrichtigung der Wahlberechtigten
§ 18 Bekanntmachung über die Auslegung des Wählerverzeichnisses und die Erteilung von Wahlscheinen
§ 19 Auslegung des Wählerverzeichnisses
§ 20 Einspruch gegen das Wählerverzeichnis und Beschwerde
§ 21 Berichtigung des Wählerverzeichnisses
§ 22 Abschluß des Wählerverzeichnisses
§ 23 Voraussetzungen für die Erteilung von Wahlscheinen
§ 24 Zuständige Behörde, Form des Wahlscheins
§ 25 Wahlscheinanträge
§ 26 Erteilung von Wahlscheinen
§ 27 Erteilung von Wahlscheinen an bestimmte Personengruppen
§ 28 Vermerk im Wählerverzeichnis
§ 29 Einspruch gegen die Versagung des Wahlscheins und Beschwerde
§ 30 Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen
§ 31 Beteiligungsanzeige der in § 20 Abs. 2 des Gesetzes genannten Parteien, Beseitigung von Mängeln
§ 32 Inhalt und Form der Wahlkreisvorschläge
§ 33 Vorprüfung der Wahlkreisvorschläge durch den Kreiswahlleiter
§ 34 Zulassung der Wahlkreisvorschläge
§ 35 Beschwerde gegen Entscheidungen des Wahlkreisausschusses
§ 36 Bekanntmachung der Wahlkreisvorschläge
§ 37 Inhalt und Form der Landeslisten
§ 38 Vorprüfung der Landeslisten durch den Landeswahlleiter
§ 39 Zulassung der Landeslisten
§ 40 Bekanntmachung der Landeslisten
§ 41 Stimmzettel, Umschläge für die Briefwahl
§ 42 Wahlräume
§ 43 Wahlzeit
§ 44 Wahlbekanntmachung der Gemeinde
§ 45 Ausstattung des Wahlvorstands
§ 46 Wahlkabinen
§ 47 Wahlurnen
§ 48 Wahltisch
§ 49 Eröffnung der Wahlhandlung
§ 50 Öffentlichkeit
§ 51 Ordnung im Wahlraum
§ 52 Stimmabgabe
§ 53 Stimmabgabe hilfebedürftiger Wähler
§ 55 Stimmabgabe von Inhabern eines Wahlscheins
§ 56 Schluß der Wahlhandlung
§ 57 Wahl in Sonderwahlbezirken mit Wahlschein
§ 58 Stimmabgabe in kleineren Krankenhäusern und kleineren Alten- oder Pflegeheimen mit Wahlschein
§ 59 Stimmabgabe in Klöstern mit Wahlschein
§ 60 Stimmabgabe in sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsanstalten mit Wahlschein
§ 61 Briefwahl
§ 62 Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk
§ 63 Zählung der Wähler
§ 64 Zählung der Stimmen
§ 65 Bekanntgabe des Wahlergebnisses
§ 66 Schnellmeldung, vorläufige Wahlergebnisse
§ 67 Wahlniederschrift
§ 68 Übergabe und Verwahrung der Wahlunterlagen
§ 69 Behandlung der Wahlbriefe, Vorbereitung der Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses
§ 70 Zulassung der Wahlbriefe, Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses
§ 71 Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlkreis
§ 72 Ermittlung und Feststellung des Landesstimmenergebnisses im Wahlgebiet
§ 73 Bekanntmachung der endgültigen Wahlergebnisse
§ 74 Benachrichtigung der gewählten Landeslistenbewerber
§ 75 Überprüfung der Wahl durch den Landeswahlleiter
§ 76 Nachwahl
§ 77 Wiederholungswahl
§ 78 Berufung von Listennachfolgern
§ 80 Wahlstatistische Auszählungen
§ 82 Zustellungen
§ 83 Beschaffung von Stimmzetteln und Vordrucken
§ 84 Sicherung der Wahlunterlagen
§ 85 Vernichtung von Wahlunterlagen
§ 86 Zusammentreffen mit anderen Wahlen
§ 87 Übergangsbestimmung
Aufgrund des § 71 Abs. 1 des Thüringer Landeswahlgesetzes vom 9. November 1993 (GVBl. S. 657), geändert durch Gesetz vom 28. Juni 1994 (GVBl. S. 795), verordnet die Landesregierung:
Der Kreiswahlleiter bestimmt die Anzahl der Briefwahlvorstände und entscheidet, in welcher Gemeinde für welches Einzugsgebiet Briefwahlvorstände vom Bürgermeister der Gemeinde zu bilden sind.
Ordnet der Kreiswahlleiter an, daß Briefwahlvorstände nach § 7 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes für einzelne oder mehrere Gemeinden zu bilden sind, darf die Zahl der auf einen Briefwahlvorstand entfallenden Wahlbriefe nicht so gering sein, daß erkennbar wird, wie einzelne Wahlberechtigte gewählt haben; auf einen Briefwahlvorstand sollen mindestens 50 Wahlbriefe entfallen.
Die Mitglieder der Briefwahlvorstände für die einzelnen Wahlkreise sind nach Möglichkeit aus den Wahlberechtigten des jeweiligen Wahlkreises zu berufen, die am Sitz des Kreiswahlleiters wohnen, bei der Bildung von Briefwahlvorständen für einzelne oder mehrere Gemeinden nach Möglichkeit aus den Wahlberechtigten, die in den jeweiligen Gemeinden wohnen.
Der Kreiswahlleiter macht Ort und Zeit des Zusammentritts des Briefwahlvorstands öffentlich bekannt, verpflichtet den Briefwahlvorsteher und seinen Stellvertreter zur unparteiischen Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Verschwiegenheit über die ihnen bei ihrer amtlichen Tätigkeit bekanntgewordenen Tatsachen, insbesondere über alle dem Wahlgeheimnis unterliegenden Angelegenheiten, unterrichtet den Briefwahlvorstand über seine Aufgaben und beruft ihn ein; entsprechendes gilt bei der Einsetzung mehrerer Briefwahlvorstände für einen Wahlkreis. Werden auf Anordnung des Kreiswahlleiters Briefwahlvorstände nach § 7 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes für einzelne oder mehrere Gemeinden gebildet, werden die Aufgaben nach Satz 1 von der jeweiligen Gemeinde oder der betrauten Gemeinde wahrgenommen.
Der Briefwahlvorstand ist beschlußfähig, wenn
bei der Zulassung oder Zurückweisung von Wahlbriefen nach § 70 Abs. 1 und 2 mindestens drei Mitglieder,
bei der Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses nach § 70 Abs. 3 mindestens fünf Mitglieder, darunter jeweils der Briefwahlvorsteher und der Schriftführer oder ihre Stellvertreter, anwesend sind.
Wahlberechtigte, die glaubhaft machen, daß sie aus dringenden beruflichen Gründen oder durch Krankheit oder Behinderung oder aus einem sonstigen gewichtigen Grund gehindert sind, das Amt ordnungsgemäß auszuüben.
(3) Erhalten der Landeswahlleiter und sein Stellvertreter eine Aufwandsentschädigung nach § 8 Abs. 3 des Gesetzes, beträgt diese für den Landeswahlleiter 100 Euro im Monat und für seinen Stellvertreter 50 Euro im Monat.
Geldbußen nach § 70 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes fließen in die Kasse der Gemeinde, in welcher der Betroffene in das Wählerverzeichnis eingetragen ist. Geldbußen nach § 70 Abs. 1 Nr. 2 und 3 des Gesetzes fließen in die Landeskasse.
(5) Die Wählerverzeichnisse können nach Geschlechtern getrennt angelegt werden, wenn die Wahl nach Geschlechtern getrennt durchgeführt werden soll (§ 67 Abs. 2 des Gesetzes).
für eine Wohnung, bei mehreren Wohnungen für die Hauptwohnung,
für eine Justizvollzugsanstalt oder entsprechende Einrichtung, sofern sie keine Wohnung während ihrer Anstaltsunterbringung beibehalten und dies schriftlich erklären.
am Stichtag in einem Wahlbezirk ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben oder
sich in einer Justizvollzugsanstalt oder entsprechenden Einrichtung befinden oder
in einer Gemeinde mit Nebenwohnung gemeldet sind, weil die Hauptwohnung nach § 22 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes (BMG) nicht innerhalb Thüringens liegt und am Ort der Nebenwohnung in Thüringen ihren Lebensmittelpunkt haben.
ihre Wohnung verlegen und sich vor Beginn der Auslegungsfrist bei der Meldebehörde des Zuzugsortes melden oder
in einer anderen Gemeinde eine weitere Wohnung beziehen, die ihre Hauptwohnung wird oder ihre Hauptwohnung in eine andere Gemeinde verlegen und sich vor Beginn der Auslegungsfrist für das Wählerverzeichnis bei der Meldebehörde für eine Hauptwohnung anmelden.
sie die Wahlrechtsvoraussetzungen des § 13 des Gesetzes erfüllt und
kein Ausschluß vom Wahlrecht nach § 14 des Gesetzes vorliegt.
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 die für die Wohnung zuständige Gemeinde, bei mehreren Wohnungen die für die Hauptwohnung zuständige Gemeinde,
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 die für die Justizvollzugsanstalt oder die entsprechende Einrichtung zuständige Gemeinde,
§ 14 Abs. 2 die Gemeinde, in der sich der Wahlberechtigte für eine Hauptwohnung angemeldet hat,
§ 14 Abs. 3 Nr. 1 die Gemeinde, in der der Wahlberechtigte am Stichtag übernachtet hat und deren zuständiger Stelle der Aufenthalt angezeigt worden ist,
§ 14 Abs. 3 Nr. 2 die für die Justizvollzugsanstalt oder die entsprechende Einrichtung zuständige Gemeinde,
§ 14 Abs. 3 Nr. 3 die Gemeinde, in der der Wahlberechtigte mit Nebenwohnung gemeldet ist,
§ 14 Abs. 4 Nr. 1 die Gemeinde des Zuzugsortes,
§ 14 Abs. 4 Nr. 2 die Gemeinde der neuen Hauptwohnung.
den Familiennamen, den Vornamen und die Wohnung, bei mehreren Wohnungen die Wohnung im Sinne von § 13 des Gesetzes, des Wahlberechtigten,
die Angabe des Wahlraums und ob dieser barrierefrei ist,
die Aufforderung, die Wahlbenachrichtigung und den Personalausweis oder Reisepaß bei der Wahl mitzubringen,
die Unterrichtung über die Voraussetzungen für die Erteilung eines Wahlscheins, über dessen Beantragung sowie über die Übersendung von Briefwahlunterlagen; sie muß mindestens Hinweise darüber enthalten,
daß der Wahlscheinantrag nur auszufüllen ist, wenn der Wahlberechtigte in einem anderen Wahlraum seines Wahlkreises oder durch Briefwahl wählen will,
unter welchen Voraussetzungen ein Wahlschein erteilt wird (§ 23 Abs. 1, § 25 Abs. 3 Satz 3 und § 26 Abs. 9 Satz 2) und
daß der Wahlschein von einem anderen als dem Wahlberechtigten nur beantragt werden kann, wenn die Berechtigung zur Antragstellung durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachgewiesen wird (§ 25 Abs. 2).
wo, wie lange und zu welchen Tagesstunden das Wählerverzeichnis ausliegt und ob der Auslegungsort barrierefrei ist,
daß Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, die Unkenntlichmachung des Geburtsdatums während der Auslegung des Wählerverzeichnisses verlangen können (§ 19 Abs. 2 Satz 2),
daß bei der Gemeinde innerhalb der Auslegungsfrist schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift Einspruch gegen das Wählerverzeichnis eingelegt werden kann (§ 20),
daß Wahlberechtigten, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, bis spätestens zum 21. Tag vor der Wahl eine Wahlbenachrichtigung zugeht und daß Wahlberechtigte, die nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis eingetragen werden und bereits einen Wahlschein beantragt haben, keine Wahlbenachrichtigung erhalten,
wo, in welcher Zeit und unter welchen Voraussetzungen Wahlscheine beantragt werden können (§§ 23 bis 25) und
wie durch Briefwahl gewählt wird (§ 61).
(2) Im Wählerverzeichnis ist während der Auslegungsfrist die Wohnung von Wahlberechtigten, für die im Melderegister eine Auskunftssperre nach § 51 Abs. 1 BMG eingetragen ist, von Amts wegen unkenntlich zu machen. Auf Verlangen des Wahlberechtigten ist in dem Wählerverzeichnis während der Auslegungsfrist das Geburtsdatum unkenntlich zu machen.
(1) Der Einspruch nach § 19 Abs. 2 des Gesetzes wird beim Bürgermeister schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift eingelegt. Soweit die behaupteten Tatsachen nicht amtsbekannt oder offenkundig sind, hat der Einspruchsführer die erforderlichen Beweismittel beizubringen.
(2) Richtet sich der Einspruch gegen die Eintragung eines anderen, so ist dieser vor der Entscheidung zu hören (§ 19 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes).
(3) Der Bürgermeister hat seine Entscheidung dem Einspruchsführer und, im Falle des § 19 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes, dem Betroffenen spätestens am zehnten Tag vor der Wahl zuzustellen und auf den zulässigen Rechtsbehelf hinzuweisen. Einem auf Eintragung gerichteten Einspruch gibt der Bürgermeister in der Weise statt, daß er dem Wahlberechtigten nach Berichtigung des Wählerverzeichnisses die Wahlbenachrichtigung zugehen läßt.
(4) Die Beschwerde nach § 19 Abs. 2 Satz 4 des Gesetzes ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Bürgermeister einzulegen. Der Bürgermeister legt die Beschwerde mit den Vorgängen unverzüglich dem Kreiswahlleiter vor. Der Kreiswahlleiter hat über die Beschwerde spätestens am vierten Tag vor der Wahl zu entscheiden; Absatz 2 gilt entsprechend. Die Entscheidung ist den Beteiligten und dem Bürgermeister bekanntzugeben.
wenn er nachweist, daß er ohne Verschulden die Antragsfrist nach § 16 Abs. 1 oder die Einspruchsfrist nach § 19 Abs. 2 des Gesetzes versäumt hat,
wenn sein Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Fristen nach § 16 Abs. 1 oder nach § 19 Abs. 2 des Gesetzes entstanden ist oder
wenn sein Wahlrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden und die Feststellung erst nach Abschluß des Wählerverzeichnisses zur Kenntnis der Gemeinde gelangt ist.
(1) Wahlscheine dürfen nicht vor Zulassung der Wahlvorschläge durch den Landeswahl- und den Wahlkreisausschuß nach den §§ 28 und 30 des Gesetzes erteilt werden.
(7) Wird ein Wahlberechtigter, der bereits einen Wahlschein erhalten hat, im Wählerverzeichnis gestrichen, so ist der Wahlschein für ungültig zu erklären. Die Gemeinde führt darüber ein Verzeichnis, in das der Name des Wahlberechtigten und die Nummer des für ungültig erklärten Wahlscheins aufzunehmen ist; sie hat das Wahlscheinverzeichnis zu berichtigen. Die Gemeinde verständigt den Kreiswahlleiter, der alle Wahlvorstände des Wahlkreises über die Ungültigkeit des Wahlscheins unterrichtet. In den Fällen des § 39 Abs. 5 des Gesetzes ist im Wahlscheinverzeichnis und im Verzeichnis der für ungültig erklärten Wahlscheine in geeigneter Form zu vermerken, daß die Stimme eines Wählers, der bereits an der Briefwahl teilgenommen hat, nicht ungültig ist.
(8) Sofern keine Anordnung nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes getroffen wurde, übersendet die Gemeinde dem Kreiswahlleiter unverzüglich das Verzeichnis nach Absatz 7 Satz 2 und Nachträge zu diesem Verzeichnis oder eine Mitteilung, daß Wahlscheine nicht für ungültig erklärt worden sind, so rechtzeitig, daß sie dort spätestens am Wahltag, 12.00 Uhr, eingehen. Ist eine andere Gemeinde nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes mit der Durchführung der Briefwahl betraut worden, hat die Gemeinde das Verzeichnis und die Nachträge oder eine Mitteilung entsprechend Satz 1 der beauftragten Gemeinde zu übersenden.
der Einrichtungen, für die ein Sonderwahlbezirk gebildet worden ist (§ 12),
der kleineren Krankenhäuser, kleineren Alten- oder Pflegeheime, Klöster, sozialtherapeutischen Anstalten und Justizvollzugsanstalten, für deren Wahlberechtigte die Stimmabgabe vor einem beweglichen Wahlvorstand vorgesehen ist (§§ 7 und 58 bis 60) ein Verzeichnis der wahlberechtigten Personen aus der Gemeinde, die sich in der Einrichtung befinden oder dort beschäftigt sind und die am Wahltag in der Einrichtung wählen wollen. Sie erteilt diesen Wahlberechtigten Wahlscheine und übersendet sie unmittelbar an diese.
die wahlberechtigten Personen, die sich in der Einrichtung befinden oder dort beschäftigt sind und die in Wählerverzeichnissen anderer Gemeinden des gleichen Wahlkreises geführt werden, zu verständigen, daß sie in der Einrichtung nur wählen können, wenn sie sich von der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis sie eingetragen sind, einen Wahlschein beschafft haben,
die wahlberechtigten Personen, die sich in der Einrichtung befinden oder dort beschäftigt sind und die in Wählerverzeichnissen von Gemeinden anderer Wahlkreise geführt werden, zu verständigen, daß sie ihr Wahlrecht nur durch Briefwahl in ihrem Heimatwahlkreis ausüben können und sich dafür von der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis sie eingetragen sind, einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beschaffen müssen.
Wird die Erteilung eines Wahlscheins versagt, so kann dagegen Einspruch eingelegt werden. § 20 Abs. 1 und 3 gilt entsprechend. Gegen die Entscheidung kann Beschwerde binnen drei Tagen nach der Zustellung nach Maßgabe des § 20 Abs. 4 eingelegt werden. Die Beschwerdeentscheidung ist vorbehaltlich anderer Entscheidungen im Wahlprüfungsverfahren (§ 51 bis 65 des Gesetzes) endgültig. Die Frist für die Zustellung der Entscheidung über den Einspruch (§ 20 Abs. 3 Satz 1) und für die Beschwerdeentscheidung (§ 20 Abs. 4 Satz 3) gilt nur, wenn der Einspruch vor dem zwölften Tag vor der Wahl eingelegt worden ist.
(1) Nachdem der Wahltag bestimmt ist, fordern der Landeswahlleiter und die Kreiswahlleiter durch öffentliche Bekanntmachung zur möglichst frühzeitigen Einreichung der Wahlvorschläge auf und weisen auf die Voraussetzungen für die Einreichung von Wahlvorschlägen nach § 20 Abs. 2 des Gesetzes hin. Sie geben bekannt, wo und bis zu welchem Zeitpunkt die Anzeigen nach § 20 Abs. 2 des Gesetzes und die Wahlvorschläge eingereicht werden müssen und weisen auf die Bestimmungen über Inhalt und Form der Wahlvorschläge, die Zahl der in bestimmten Fällen beizubringenden Unterschriften und Nachweise sowie auf die mit den Wahlvorschlägen vorzulegenden Erklärungen, Niederschriften und Versicherungen hin (§§ 17, 22, 23 und 29 des Gesetzes).
(2) Ein Bewerber, dessen Hauptwohnung außerhalb Thüringens liegt (§ 16 Satz 1 Nr. 2 des Gesetzes), hat spätestens am 95. Tag vor der Wahl bei der Gemeinde am Ort der Nebenwohnung einen Antrag nach dem Muster der Anlage 10b zu stellen (Ausschlussfrist). Er hat glaubhaft zu machen, dass er seinen Lebensmittelpunkt am Wahltag seit mindestens einem Jahr in Thüringen haben wird. Die Gemeinde leitet den Antrag unverzüglich mit ihrer Stellungnahme an den Landeswahlleiter, der über diesen spätestens am 86. Tag vor der Wahl entscheidet. Er gibt die Entscheidung dem Antragsteller und der Gemeinde unverzüglich bekannt. Gegen die Entscheidung kann der Antragsteller binnen einer Woche nach Bekanntgabe Beschwerde einlegen, über welche der Landeswahlausschuss spätestens am 72. Tag vor der Wahl entscheidet. Die Entscheidung über die Beschwerde ist dem Antragsteller und der Gemeinde unverzüglich bekannt zu geben.
(1) Der Landeswahlleiter vermerkt auf jeder Beteiligungsanzeige den Tag des Eingangs und prüft unverzüglich, ob sie den Anforderungen des Gesetzes entspricht. Stellt er Mängel fest, benachrichtigt er unverzüglich den Vorstand der Partei und fordert ihn auf, behebbare Mängel rechtzeitig zu beseitigen; dabei hat er darauf hinzuweisen, daß nach der Bestimmung des § 20 Abs. 3 des Gesetzes
nach der Entscheidung über die Zulassung (§ 28 Abs. 1 des Gesetzes) jede Mängelbeseitigung ausgeschlossen ist,
der Vorstand der Partei gegen Verfügungen des Landeswahlleiters den Landeswahlausschuß anrufen kann.
(3) Im Anschluß an die Feststellung nach § 20 Abs. 4 des Gesetzes gibt der Landeswahlleiter die Entscheidung des Landeswahlausschusses in der Sitzung unter kurzer Angabe der Gründe bekannt. Die Entscheidung ist vom Landeswahlleiter öffentlich bekanntzumachen.
Familiennamen, Vornamen, Beruf oder Stand, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift der Wohnung, bei mehreren Wohnungen der Hauptwohnung oder der Nebenwohnung nach § 30 Abs. 2, des Bewerbers,
den Namen der einreichenden Partei und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese, bei anderen Wahlkreisvorschlägen (§ 22 Abs. 3 des Gesetzes) deren Kennwort.
(2) Wahlkreisvorschläge von Parteien sind von mindestens drei Mitgliedern des Vorstands des Landesverbands, darunter dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, persönlich und handschriftlich zu unterzeichnen. Hat eine Partei keinen Landesverband oder keine einheitliche Landesorganisation, so müssen die Wahlkreisvorschläge von den Vorständen der nächstniedrigeren Gebietsverbände (§ 7 Abs. 2 des Parteiengesetzes), in deren Bereich der Wahlkreis liegt, dem Satz 1 gemäß unterzeichnet sein. Die Unterschriften des einreichenden Vorstands genügen, wenn er innerhalb der Einreichungsfrist nachweist, daß dem Landeswahlleiter eine schriftliche, dem Satz 1 entsprechende Vollmacht der anderen beteiligten Vorstände vorliegt.
Die Formblätter werden auf Anforderung vom Kreiswahlleiter kostenfrei geliefert; er kann sie auch als Druckvorlage oder elektronisch bereitstellen. Bei der Anforderung sind Familienname, Vornamen und Anschrift der Wohnung, bei mehreren Wohnungen der Wohnung im Sinne von § 13 des Gesetzes, des vorzuschlagenden Bewerbers anzugeben. Wird bei der Anforderung der Nachweis erbracht, dass für den Bewerber im Melderegister eine Auskunftssperre nach § 51 Abs. 1 BMG eingetragen ist, wird anstelle seiner Anschrift (Hauptwohnung) eine Erreichbarkeitsanschrift verwendet; die Angabe eines Postfachs genügt nicht. Als Bezeichnung des Trägers des Wahlvorschlags, der den Wahlkreisvorschlag einreichen will, sind außerdem bei Parteien deren Namen und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese, bei anderen Wahlkreisvorschlägen deren Kennwort anzugeben. Parteien haben ferner die Aufstellung des Bewerbers in einer Mitglieder- oder einer besonderen oder allgemeinen Vertreterversammlung nach § 23 des Gesetzes zu bestätigen. Der Kreiswahlleiter hat die in den Sätzen 2 und 3 genannten Angaben im Kopf der Formblätter zu vermerken.
Die Wahlberechtigten, die einen Wahlkreisvorschlag unterstützen, müssen die Erklärung auf dem Formblatt persönlich und handschriftlich unterzeichnen; neben der Unterschrift sind Familienname, Vornamen, Geburtsdatum und Anschrift der Wohnung, bei mehreren Wohnungen der Wohnung im Sinne von § 13 des Gesetzes, des Unterzeichners sowie der Tag der Unterzeichnung anzugeben.
Für jeden Unterzeichner ist auf dem Formblatt oder gesondert eine Bescheinigung der Gemeinde, bei der er im Wählerverzeichnis einzutragen ist, beizufügen, daß er im Zeitpunkt der Unterzeichnung im betreffenden Wahlkreis wahlberechtigt ist. Gesonderte Wahlrechtsbescheinigungen sind vom Träger des Wahlvorschlags bei der Einreichung des Wahlkreisvorschlags mit den Unterstützungsunterschriften zu verbinden. Wer für einen anderen eine Bescheinigung des Wahlrechts beantragt, muß nachweisen, daß der Betreffende den Wahlkreisvorschlag unterstützt.
Ein Wahlberechtigter darf nur einen Wahlkreisvorschlag unterzeichnen; hat jemand mehrere Wahlkreisvorschläge unterzeichnet, so ist seine Unterschrift auf allen Wahlkreisvorschlägen ungültig.
Wahlkreisvorschläge von Parteien dürfen erst nach Aufstellung des Bewerbers durch eine Mitglieder- oder Vertreterversammlung unterzeichnet werden; vorher geleistete Unterschriften sind ungültig.
die Erklärung des vorgeschlagenen Bewerbers nach dem Muster der Anlage 12, daß er seiner Aufstellung zustimmt und für keinen anderen Wahlkreis seine Zustimmung zur Benennung als Bewerber gegeben hat,
eine Bescheinigung der zuständigen Gemeinde nach dem Muster der Anlage 13, daß der vorgeschlagene Bewerber wählbar ist,
bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien
eine Ausfertigung der Niederschrift über die Beschlussfassung der Mitglieder- oder Vertreterversammlung, in der der Bewerber aufgestellt worden ist, im Fall eines Einspruchs nach § 23 Abs. 4 des Gesetzes auch eine Ausfertigung der Niederschrift über die wiederholte Abstimmung, mit den nach § 23 Abs. 6 des Gesetzes vorgeschriebenen Versicherungen an Eides statt; die Niederschrift soll nach dem Muster der Anlage 14 gefertigt, die Versicherung an Eides statt nach dem Muster der Anlage 15 abgegeben werden,
eine Versicherung an Eides statt des vorgeschlagenen Bewerbers gegenüber dem Kreiswahlleiter, dass er nicht Mitglied einer anderen als der den Wahlvorschlag einreichenden Partei ist, nach dem Muster der Anlage 12; für die Abnahme der Versicherung an Eides statt gilt § 23 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 des Gesetzes entsprechend,
die erforderliche Zahl von Unterstützungsunterschriften nebst Bescheinigungen des Wahlrechts der Unterzeichner (Absatz 4 Nr. 2 und 3), sofern der Wahlkreisvorschlag von mindestens 250 Wahlberechtigten des Wahlkreises unterzeichnet sein muß.
(3) Wird der Wahlkreisausschuß nach § 27 Abs. 4 des Gesetzes im Mängelbeseitigungsverfahren angerufen, hat er über die Verfügung des Kreiswahlleiters unverzüglich zu entscheiden. Der Vertrauensperson des betroffenen Wahlkreisvorschlages ist zuvor Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
(4) Der Wahlkreisausschuß stellt die zugelassenen Wahlkreisvorschläge mit den in § 32 Abs. 1 Satz 2 bezeichneten Angaben fest. Fehlt bei einem anderen Wahlkreisvorschlag (§ 22 Abs. 3 des Gesetzes) das Kennwort oder erweckt es den Eindruck, als handele es sich um den Wahlkreisvorschlag einer Partei, oder ist es geeignet, Verwechslungen mit einem früher eingereichten Wahlkreisvorschlag hervorzurufen, so erhält der Wahlkreisvorschlag den Namen des Bewerbers als Kennwort. Geben die Namen mehrerer Parteien oder deren Kurzbezeichnungen zu Verwechslungen Anlaß, so fügt der Wahlkreisausschuß einem Wahlvorschlag oder mehreren Wahlvorschlägen eine Unterscheidungsbezeichnung bei; hat der Landeswahlausschuß eine Unterscheidungsregelung getroffen (§ 39 Abs. 1), so gilt diese.
(5) Der Kreiswahlleiter gibt die Entscheidung des Wahlkreisausschusses in der Sitzung im Anschluß an die Beschlußfassung unter kurzer Angabe der Gründe bekannt und weist auf den zulässigen Rechtsbehelf hin (§ 28 Abs. 2 des Gesetzes).
Der Kreiswahlleiter ordnet die zugelassenen Wahlkreisvorschläge unter fortlaufenden Nummern in der Reihenfolge, wie sie durch § 31 Abs. 3 Satz 3 und 4 des Gesetzes und durch die Mitteilung des Landeswahlleiters nach § 40 Abs. 2 bestimmt ist, und macht sie öffentlich bekannt. Parteien, für die eine Landesliste, aber kein Wahlkreisvorschlag zugelassen ist, erhalten eine Leernummer. Die Bekanntmachung enthält für jeden Wahlkreisvorschlag die in § 32 Abs. 1 Satz 2 bezeichneten Angaben; statt des Geburtsdatums ist jedoch jeweils nur das Geburtsjahr des Bewerbers anzugeben. Weist ein Bewerber bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gegenüber dem Kreiswahlleiter nach, dass für ihn im Melderegister eine Auskunftssperre nach § 51 Abs. 1 BMG eingetragen ist, ist anstelle seiner Anschrift (Hauptwohnung) eine Erreichbarkeitsanschrift zu verwenden; die Angabe eines Postfachs genügt nicht. Der Kreiswahlleiter unterrichtet unverzüglich den Landeswahlleiter über die Erreichbarkeitsanschrift. Der Landeswahlleiter veröffentlicht den Inhalt der öffentlichen Bekanntmachungen der Kreiswahlleiter im Wahlgebiet.
Familiennamen, Vornamen, Beruf oder Stand, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift der Wohnung, bei mehreren Wohnungen der Hauptwohnung oder der Nebenwohnung nach § 30 Abs. 2, der Bewerber.
(2) Die Landesliste ist von mindestens drei Mitgliedern des Vorstands des Landesverbands der Partei, darunter dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, persönlich und handschriftlich zu unterzeichnen. Hat eine Partei in einem Land keinen Landesverband oder keine einheitliche Landesorganisation, so ist die Landesliste von den Vorständen der nächstniedrigeren Gebietsverbände (§ 7 Abs. 2 des Parteiengesetzes), die im Bereich des Landes liegen, dem Satz 1 gemäß zu unterzeichnen. Die Unterschriften des einreichenden Vorstands genügen, wenn er innerhalb der Einreichungsfrist eine schriftliche, dem Satz 1 entsprechende Vollmacht der anderen beteiligten Vorstände beibringt.
(3) Die in § 20 Abs. 2 des Gesetzes genannten Parteien haben die nach § 29 Abs. 1 des Gesetzes weiter erforderliche Zahl von Unterschriften auf amtlichen Formblättern nach Anlage 18 zu erbringen. Die Formblätter werden auf Anforderung vom Landeswahlleiter kostenfrei geliefert; er kann sie auch als Druckvorlage oder elektronisch bereitstellen. Bei der Anforderung ist der Name der Partei, die die Landesliste einreichen will, und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese anzugeben. Der Landeswahlleiter hat diese Angaben im Kopf der Formblätter zu vermerken. Im übrigen gilt § 32 Abs. 4 entsprechend.
die Erklärungen der vorgeschlagenen Bewerber, dass sie ihrer Aufstellung zustimmen und für keine andere Landesliste ihre Zustimmung zur Benennung als Bewerber gegeben haben, sowie eine Versicherung an Eides statt gegenüber dem Landeswahlleiter, dass sie nicht Mitglied einer anderen als der den Wahlvorschlag einreichenden Partei sind, jeweils nach dem Muster der Anlage 19; für die Abnahme der Versicherung an Eides statt gilt § 23 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 des Gesetzes entsprechend,
die Bescheinigungen der zuständigen Gemeinde nach dem Muster der Anlage 13, daß die vorgeschlagenen Bewerber wählbar sind,
eine Ausfertigung der Niederschrift über die Beschlußfassung der Mitglieder- oder Vertreterversammlung, in der die Bewerber aufgestellt worden sind und ihre Reihenfolge auf der Landesliste festgelegt worden ist, mit den nach § 23 Abs. 6 des Gesetzes vorgeschriebenen Versicherungen an Eides Statt, wobei sich die Versicherung an Eides Statt auch darauf zu erstrecken hat, daß die Festlegung der Reihenfolge der Bewerber in der Landesliste in geheimer Abstimmung erfolgt ist; die Niederschrift soll nach dem Muster der Anlage 20 gefertigt, die Versicherung an Eides Statt nach dem Muster der Anlage 21 abgegeben werden,
die erforderliche Zahl von Unterstützungsunterschriften mit Bescheinigungen des Wahlrechts der Unterzeichner (Absatz 3 Satz 5), sofern es sich um einen Landeswahlvorschlag einer in § 20 Abs. 2 des Gesetzes genannten Partei handelt.
(2) Wird der Landeswahlausschuß nach § 29 Abs. 5 des Gesetzes in Verbindung mit § 27 Abs. 4 des Gesetzes im Mängelbeseitigungsverfahren angerufen, gilt § 33 Abs. 3 entsprechend.
(1) Der Landeswahlleiter ordnet die endgültig zugelassenen Landeslisten in der durch § 31 Abs. 3 Satz 1 und 3 des Gesetzes bestimmten Reihenfolge unter fortlaufenden Nummern und macht sie öffentlich bekannt. Die Bekanntmachung enthält für jede Landesliste die in § 37 Abs. 1 Satz 2 bezeichneten Angaben; statt des Geburtsdatums ist jedoch nur das Geburtsjahr des Bewerbers anzugeben. Weist ein Bewerber bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gegenüber dem Landeswahlleiter nach, dass für ihn im Melderegister eine Auskunftssperre nach § 51 Abs. 1 BMG eingetragen ist, ist anstelle seiner Anschrift (Hauptwohnung) eine Erreichbarkeitsanschrift zu verwenden; die Angabe eines Postfachs genügt nicht. Der Landeswahlleiter veröffentlicht den Inhalt der öffentlichen Bekanntmachung im Wahlgebiet.
für die Wahl im Wahlkreis in schwarzem Druck die zugelassenen Wahlkreisvorschläge unter Angabe des Familiennamens, Vornamens, Berufs oder Standes des Bewerbers sowie des Wohnorts, in welchem sich seine Wohnung, bei mehreren Wohnungen seine Wohnung im Sinne von § 13 des Gesetzes, befindet und des Namens der Partei, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch dieser, oder des Kennworts bei anderen Wahlkreisvorschlägen (§ 22 Abs. 3 und 4 des Gesetzes) und rechts von dem Namen jedes Bewerbers einen Kreis für die Kennzeichnung,
für die Wahl nach Landeslisten in grünem Druck die zugelassenen Landeslisten unter Angabe des Namens der Partei, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch dieser, sowie der Familiennamen und Vornamen der ersten fünf Bewerber und links von der Parteibezeichnung einen Kreis für die Kennzeichnung.
daß der Wähler eine Wahlkreisstimme und eine Landesstimme hat,
daß nach § 15 Abs. 4 des Gesetzes jeder Wahlberechtigte sein Wahlrecht nur einmal und nur persönlich ausüben kann,
das ausgelegte Wählerverzeichnis,
Abdrucke des Thüringer Landeswahlgesetzes und dieser Verordnung, die die Anlagen zu diesen Bestimmungen nicht zu enthalten brauchen,
den Abdruck der Wahlbekanntmachung oder den Auszug aus ihr mit den Nummern 1, 3, 4 und 6 der Anlage 23,
keinen Wahlschein vorlegt, obwohl sich im Wählerverzeichnis ein Wahlscheinvermerk (§ 28) befindet, es sei denn, es wird festgestellt, daß er nicht im Wahlscheinverzeichnis eingetragen ist,
bereits einen Stimmabgabevermerk im Wählerverzeichnis hat, es sei denn, er weist nach, daß er noch nicht gewählt hat,
steckt den verschlossenen amtlichen Wahlumschlag und den unterschriebenen Wahlschein in den amtlichen Stimmzettelumschlag,
übersendet den Wahlbrief durch ein Postunternehmen rechtzeitig an die nach Absatz 2 zuständige, auf dem Wahlbriefumschlag angegebene Stelle oder gibt ihn dort ab.
(2) Die Wahlbriefe müssen bei dem Kreiswahlleiter des Wahlkreises, für den der Wahlschein gültig ist, eingehen. Sind aufgrund einer Anordnung nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes Briefwahlvorstände für einzelne oder mehrere Gemeinden innerhalb eines Wahlkreises gebildet, müssen die Wahlbriefe bei der mit der Briefwahldurchführung betrauten Gemeinde eingehen.
die Zahlen der für die einzelnen Bewerber abgegebenen gültigen Wahlkreisstimmen,
die Zahlen der für die einzelnen Landeslisten abgegebenen gültigen Landesstimmen.
Nach Landeslisten getrennte Stapel mit den Stimmzetteln, auf denen die Wahlkreis- und Landesstimme zweifelsfrei gültig für den Bewerber und die Landesliste derselben Partei abgegeben worden ist,
einen Stapel mit den Stimmzetteln, auf denen die Wahlkreis- und Landesstimme zweifelsfrei gültig für Bewerber und Landeslisten verschiedener Träger von Wahlvorschlägen abgegeben worden ist, sowie mit den Stimmzetteln, auf denen nur die Wahlkreis- oder Landesstimme jeweils zweifelsfrei gültig und die andere Stimme nicht abgegeben worden ist,
einen Stapel mit und den ungekennzeichneten Stimmzetteln.
die Stimmzettel, auf denen die Wahlkreisstimme und die Landesstimme oder nur die Wahlkreisstimme abgegeben worden ist, getrennt nach den Bewerbern, denen die Wahlkreisstimme zugefallen ist,
der gültigen und ungültigen Wahlkreisstimmen,
der gültigen und ungültigen Landesstimmen,
der für jeden Bewerber abgegebenen gültigen Wahlkreisstimmen,
der für jede Landesliste abgegebenen gültigen Landesstimmen.
die Stimmzettel, über die der Wahlvorstand nach § 64 Abs. 6 besonders beschlossen hat sowie
die Wahlscheine, über die der Wahlvorstand nach § 55 Satz 3 besonders beschlossen hat.
die Stimmzettel, geordnet und gebündelt nach Wahlkreisbewerbern, nach Stimmzetteln, auf denen nur die Landesstimme abgegeben worden ist, und nach ungekennzeichneten Stimmzetteln,
(2) Die zuständige Stelle, in den Fällen der Bildung eines Briefwahlvorstands für mehrere Gemeinden nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes die mit der Durchführung der Briefwahl betraute Gemeinde,
übergibt jedem Briefwahlvorstand das Verzeichnis über die für ungültig erklärten Wahlscheine sowie die Nachträge dazu oder die Mitteilung, daß keine Wahlscheine für ungültig erklärt worden sind (§ 26 Abs. 8),
sorgt für die Bereitstellung und Ausstattung des Wahlraums und
alle bis zum Tag vor der Wahl bei ihnen eingegangenen Wahlbriefe bis 12.00 Uhr am Wahltag zuzuleiten und
alle anderen noch vor Schluß der Wahlzeit bei ihnen oder den in Betracht kommenden Zustellorten eingegangenen Wahlbriefe auf schnellstem Wege nach Schluß der Wahlzeit zuzuleiten.
(2) Werden gegen einen Wahlbrief Bedenken erhoben, so beschließt der Briefwahlvorstand über die Zulassung oder Zurückweisung. Der Wahlbrief ist vom Briefwahlvorstand zurückzuweisen, wenn ein Tatbestand nach § 39 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 bis 8 des Gesetzes vorliegt. Die Zahl der beanstandeten, der nach besonderer Beschlußfassung zugelassenen und die Zahl der zurückgewiesenen Wahlbriefe sind in der Wahlniederschrift zu vermerken. Zurückgewiesene Wahlbriefe sind samt Inhalt auszusondern, mit einem Vermerk über den Zurückweisungsgrund zu versehen, wieder zu verschließen und fortlaufend zu numerieren. Die Einsender zurückgewiesener Wahlbriefe werden nicht als Wähler gezählt; ihre Stimmen gelten als nicht abgegeben (§ 39 Abs. 4 Satz 2 des Gesetzes).
(4) Sobald das Briefwahlergebnis festgestellt ist, meldet es der Briefwahlvorsteher auf schnellstem Wege dem Kreiswahlleiter. Sind aufgrund einer Anordnung nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes Briefwahlvorstände für einzelne oder mehrere Gemeinden gebildet worden, meldet der Briefwahlvorsteher das Briefwahlergebnis der für ihn zuständigen Gemeinde, die es in die Schnellmeldung für den Bereich der Gemeinde übernimmt. Die Schnellmeldungen werden nach dem Muster der Anlage 24 erstattet.
die Stimmzettel und Stimmzettelumschläge, über die der Briefwahlvorstand entsprechend § 64 Abs. 6 besonders beschlossen hat,
die Wahlscheine, über die der Briefwahlvorstand beschlossen hat, ohne daß die Wahlbriefe zurückgewiesen wurden.
(6) Der Briefwahlvorsteher übergibt die Wahlniederschrift mit den Anlagen unverzüglich dem Kreiswahlleiter. Sind Briefwahlvorstände für einzelne oder mehrere Gemeinden gebildet worden (§ 7 Abs. 3 des Gesetzes), ist die Wahlniederschrift mit den Anlagen der Gemeinde oder der mit der Durchführung der Briefwahl betrauten Gemeinde zu übergeben. Die zuständige Gemeinde übersendet dem Kreiswahlleiter die Wahlniederschriften der Briefwahlvorstände mit den Anlagen und fügt, soweit erforderlich, Zusammenstellungen der Briefwahlergebnisse nach dem Muster der Anlage 26 bei. § 67 Abs. 4 gilt entsprechend.
(7) Der Briefwahlvorsteher verpackt die Wahlunterlagen entsprechend dem in § 68 Abs. 1 vorgeschriebenen Verfahren und übergibt sie dem Kreiswahlleiter, der sie verwahrt, bis ihre Vernichtung zugelassen ist (§ 85). Sind Briefwahlvorstände für einzelne oder mehrere Gemeinden eines Wahlkreises gebildet worden (§ 7 Abs. 3 des Gesetzes), übergibt der Briefwahlvorsteher die Unterlagen der Stelle, die den Briefwahlvorstand einberufen hat. Diese verfährt nach § 68 Abs. 2 bis 4. § 67 Abs. 4 gilt entsprechend.
(1) Der Kreiswahlleiter prüft die Wahlniederschriften der Wahlvorstände auf Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit. Er stellt nach den Wahlniederschriften das endgültige Ergebnis der Wahl im Wahlkreis und der Wahl nach Landeslisten wahlbezirksweise und nach Briefwahlvorständen geordnet nach dem Muster der Anlage 26 zusammen. Dabei bildet der Kreiswahlleiter für die Gemeinden Zwischensummen, im Falle einer Anordnung nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes auch für die Briefwahlergebnisse. Ergeben sich aus der Wahlniederschrift oder aus sonstigen Gründen Bedenken gegen die Ordnungsmäßigkeit des Wahlgeschäfts, so klärt sie der Kreiswahlleiter soweit wie möglich auf.
(4) Ist bei der Wahl im Wahlkreis der Bewerber eines anderen Wahlkreisvorschlags (§ 22 Abs. 3 des Gesetzes) oder der Bewerber einer Partei, für die keine Landesliste zugelassen ist, gewählt worden, so fordert der Kreiswahlleiter von allen Gemeinden die für diesen Bewerber abgegebenen Stimmzettel ein und fügt ihnen die durch Briefwahl abgegebenen sowie die bei den Wahlniederschriften befindlichen, auf diesen Bewerber laufenden Stimmzettel bei. Der Wahlkreisausschuß stellt fest, wieviel Landesstimmen nach § 5 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes unberücksichtigt blieben und bei welchen Landeslisten sie abzusetzen sind.
(7) Der Kreiswahlleiter benachrichtigt den Gewählten nach der mündlichen Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses mittels Zustellung (§ 82) und weist ihn auf die Bestimmungen des § 45 des Gesetzes hin.
(9) Der Kreiswahlleiter teilt dem Landeswahlleiter und dem Präsidenten des Landtags sofort nach Ablauf der Frist des § 41 Abs. 2 des Gesetzes mit, an welchem Tag die Annahmeerklärung des gewählten Bewerbers eingegangen ist oder ob dieser die Wahl abgelehnt hat. Im Falle des § 45 Satz 2 des Gesetzes teilt er mit, an welchem Tag die Benachrichtigung zugestellt worden ist.
die Zahlen der für die einzelnen Landeslisten abgegebenen gültigen Landesstimmen,
im Falle des § 5 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes die Zahlen der für die Sitzverteilung zu berücksichtigenden Landesstimmen der einzelnen Landeslisten (bereinigte Zahlen),
die Parteien, die nach § 5 Abs. 1 des Gesetzes
die Zahl der Sitze, die auf die Landeslisten entfallen,
der Kreiswahlleiter das endgültige Wahlergebnis für den Wahlkreis mit den in § 71 Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Angaben und dem Namen des gewählten Wahlkreisbewerbers,
der Landeswahlleiter das endgültige Wahlergebnis für das Wahlgebiet mit den in § 71 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und 5 und den in § 72 Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Angaben, gegliedert nach Wahlkreisen, der Verteilung der Sitze auf die Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen sowie den Namen der im Wahlgebiet gewählten Bewerber öffentlich bekannt.
Der Landeswahlleiter benachrichtigt die vom Landeswahlausschuß für gewählt erklärten Landeslistenbewerber nach der mündlichen Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses mittels Zustellung (§ 82) und weist sie auf die Bestimmungen des § 45 des Gesetzes hin. Er teilt dem Präsidenten des Landtags sofort nach Ablauf der Frist des § 42 Abs. 2 des Gesetzes mit, an welchen Tagen die Annahmeerklärungen der gewählten Bewerber eingegangen sind und welche Bewerber die Wahl abgelehnt haben. Im Falle des § 45 Satz 2 des Gesetzes teilt er mit, an welchen Tagen die Benachrichtigungen zugestellt worden sind.
(2) Stirbt der Bewerber eines zugelassenen Wahlkreisvorschlags vor der Wahl, so fordert der Kreiswahlleiter die Vertrauensperson auf, binnen einer zu bestimmenden Frist schriftlich einen anderen Bewerber zu benennen. Der Ersatzvorschlag muß von der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein. Das Verfahren nach § 23 des Gesetzes braucht nicht eingehalten zu werden; der Unterschriften nach § 22 Abs. 2 und 3 des Gesetzes bedarf es nicht.
(1) Der Landeswahlleiter teilt dem Präsidenten des Landtags Familienname, Vorname, Beruf oder Stand und Anschrift der Wohnung, bei mehreren Wohnungen der Hauptwohnung, des Listennachfolgers sowie den Tag, an dem seine Annahmeerklärung eingegangen ist, unverzüglich mit. Im Falle des § 45 Satz 2 des Gesetzes teilt er mit, an welchem Tag die Benachrichtigung zugestellt worden ist.
Wird nach § 49 des Gesetzes eine Ersatzwahl durchgeführt, kann der Landeswahlleiter anordnen, daß die Fristen nach § 19 Abs. 1 Satz 2 und 3 sowie den §§ 21 und 28 Abs. 1 des Gesetzes sowie nach dieser Verordnung insoweit verkürzt werden als dies für die Durchführung der Ersatzwahl erforderlich ist. Er kann im Einzelfall Regelungen zur Anpassung an besondere Verhältnisse treffen.
(1) Wahlstatistische Auszählungen dürfen, soweit sie nicht nach § 67 des Gesetzes angeordnet sind, nur mit Zustimmung des Kreiswahlleiters durchgeführt werden. Die Wahlbezirke müssen so ausgewählt und die Auszählungen so durchgeführt werden, daß das Wahlgeheimnis gewahrt ist. Die Auszählungen können unter Verwendung von Stimmzetteln mit Unterscheidungsbezeichnungen oder nach § 42 Abs. 2 Satz 1 durchgeführt werden. Durch die Auszählung darf die Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk nicht verzögert werden. Die Stimmzettel des Wahlbezirks stehen den mit der Auszählung beauftragten Behörden und Personen nur so lange zur Verfügung, als es die Aufbereitung erfordert; im übrigen sind die Stimmzettel nach den Bestimmungen der §§ 67 und 68 zu behandeln.
(2) Die Veröffentlichung von Ergebnissen der wahlstatistischen Auszählungen aufgrund des § 67 Abs. 2 des Gesetzes ist dem Statistischen Bundesamt und dem Landesamt für Statistik vorbehalten. Diese Ergebnisse können den Gemeinden, die Auszählungen nach Absatz 1 durchführen, zu deren Ergänzung und zu zusammengefaßter Veröffentlichung überlassen werden. Die Ergebnisse für einzelne Wahlbezirke dürfen nicht bekanntgegeben werden.
das für das Landtagswahlrecht zuständige Ministerium im Thüringer Staatsanzeiger,
den Landeswahlleiter im Thüringer Staatsanzeiger,
die Kreiswahlleiter in den Amtsblättern oder Zeitungen, die allgemein für Bekanntmachungen der Landkreise und kreisfreien Städte des Wahlkreises bestimmt sind,
die Wahlscheinvordrucke (Anlage 5),
die Stimmzettelumschläge für die Briefwahl (Anlage 6),
die Wahlbriefumschläge (Anlage 7), wenn nur an seinem Sitz das Briefwahlergebnis festzustellen ist,
die Merkblätter für die Briefwahl (Anlage 8),
die Vordrucke für die Einreichung der Wahlkreisvorschläge (Anlage 9),
die Anträge auf Anerkennung der Wählbarkeit in den Thüringer Landtag (Anlage 10b),
die Formblätter für die Unterstützungsunterschriften für Wahlkreisvorschläge (Anlage 11),
die Vordrucke für die Zustimmungserklärung der vorgeschlagenen Wahlkreisbewerber (Anlage 12),
die Stimmzettel (Anlage 22),
die Vordrucke für Schnellmeldung (Anlage 24),
die Vordrucke für die Zusammenstellung der endgültigen Wahlergebnisse (Anlage 26),
die Vordrucke für die Wahlniederschrift zur Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses (Anlage 27),
die Anträge auf Eintragung in das Wählerverzeichnis (Anlage 10a),
die Vordrucke für die Einreichung der Landeswahlvorschläge (Anlage 17),
die Formblätter für Unterstützungsunterschriften für Landeswahlvorschläge (Anlage 18),
die Vordrucke für Zustimmungserklärung der vorgeschlagenen Landeslistenbewerber (Anlage 19),
die Vordrucke für die Bescheinigung der Wählbarkeit der vorgeschlagenen Bewerber (Anlage 13),
die Vordrucke für die Niederschriften über die Aufstellung der Bewerber (Anlagen 14 und 20),
die Vordrucke für die Versicherung an Eides Statt zur Bewerberaufstellung (Anlagen 15 und 21).

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31
 § 20

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§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

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§ 42

§ 43

§ 44

§ 45

§ 46

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§ 48

§ 49

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§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57

§ 58

§ 59

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§ 63

§ 64

§ 65

§ 66

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§ 69

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§ 16

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§ 18

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§ 29

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§ 57

§ 58

§ 59

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§ 66

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§ 68

§ 69

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§ 71

§ 72

§ 73

§ 74

§ 75

§ 76

§ 77

§ 78

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§ 85

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 § 71
 § 7
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 § 8
 § 70
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 § 22
 § 13
 § 14

§ 14

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 § 51
 § 19
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 § 16
 § 19
 § 16
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 § 39
 § 7
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 § 20
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 § 20
 § 20
 § 30
 § 13
 § 51
 § 23
 § 13
 § 23
 § 23
 § 23
 § 27
 § 32
 § 31
 § 40
 § 32
 § 51
 § 30
 § 20
 § 29
 § 32
 § 23
 § 23
 § 20
 § 29
 § 27
 § 33
 § 31
 § 37
 § 51
 § 13
 § 15
 § 7
 § 64
 § 55
 § 7
 § 39
 § 7
 § 64
 § 67
 § 68
 § 68
 § 67
 § 7
 § 5
 § 45
 § 41
 § 45
 § 5
 § 5
 § 71
 § 71
 § 72
 § 45
 § 42
 § 45
 § 23
 § 22
 § 45
 § 49
 § 19
 § 67
 § 42
 § 67