Source: http://www.buddhachannel.tv/portail/spip.php?article18430
Timestamp: 2019-09-20 20:15:16+00:00

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Jataka : Die Erzählung von Mahajanaka (Mahajanaka-Jataka) 3/4 - Buddhachannel
Während er aber in seinem Palaste die Asketentugenden betätigte, vergingen vier Monate. Sein Sinn aber neigte sich immer mehr zur Weltflucht und das Leben im Hause kam ihm vor wie die Lokantarika-Hölle. Die drei Existenzen erschienen ihm wie Feuerflammen. Da dachte er in seinem Sinne, der der Weltflucht zugewendet war: „Wann werde ich wohl diese Stadt Mithila, die wie Sakkas Palast geschmückt ist, verlassen, in den Himalaya ziehen und dort den Augenblick erleben, da ich die Gewänder der Weltflüchtlinge erhalte?“ Und er begann folgendermaßen Mithila zu preisen:
Wann wird mir dies beschieden sein ?
dreistädtig, voll von Königsfreunden,
§36. Wann werd ich ’s blühnde Reich Vedeha,
§37. Wann werd ich ’s blühnde Reich Vedeha,
§41. Wann werde ich die flachen Dächer,
§78. Wann werd ich meine hundertfält’ge Schüssel
§110. Wann werde ich aus schmutz’gen Lumpen,
ohn’ einen andern weilen dürfen?
§115. Wann werd ich, wie ein Wagenbauer
die Fesseln der Begierd’ zerreißen,
Dieser war geboren in einer Zeit, wo das Leben zehntausend Jahre dauerte. Nachdem er siebentausend Jahre lang regiert hatte, betätigte er die Weltflucht, als noch dreitausend Jahre von seinem Leben übrig waren. Nachdem er aber bei seiner Betätigung der Weltflucht, seitdem er am Parktore den Mangobaum gesehen, vier Monate in seinem Hause geblieben war, dachte er: „Besser als dieses Gewand ist das Gewand der Weltflüchtlinge; ich werde die Welt verlassen.“ Und er gab seinem Diener folgenden geheimen Befehl: „Lieber, ohne jemand etwas davon wissen zu lassen, hole mir aus einem Laden gelbe Gewänder und eine irdene Schale.“ Jener tat so. Darauf ließ der König den Barbier rufen und ließ sich Haare und Bart abscheren; dann schickte er den Barbier fort und zog das eine gelbe Gewand als Untergewand, das andere als Obergewand an und legte das dritte auf die Schulter. Die irdene Schale steckte er in eine Schlinge und hängte diese über die Schulter. Darauf ergriff er den Bettlerstab und ging im Thronsaale einige Male mit der Anmut eines Paccekabuddha auf und ab. An diesem Tage blieb er noch dort; am nächsten Tage aber schickte er sich zur Zeit des Sonnenaufgangs an, vom Palaste herabzusteigen.

References: §36

§37

§41

§78

§110

§115