Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.07.2003&Aktenzeichen=II%20ZR%20387/02
Timestamp: 2013-05-21 17:51:03+00:00

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Wird zitiert von ... (266) OLG Stuttgart, 09.03.2004 - 6 U 166/03 Immobilienanlagen - R�ckabwicklung eines Darlehensvertrags nach HWiGDie R�ckabwicklung des nach dem HWiG widerrufenen Darlehensvertrags erfolgt entsprechend dem Urteil des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 21.07.2003 (II ZR 387/02, ver�ffentlicht in NJW 2003, 2821) in der Weise, dass der Kreditnehmer zur R�ckzahlung der Darlehensvaluta einschlie�lich einer markt�blichen Verzinsung verpflichtet ist, angesichts der Grunds�tze der fehlerhaften Gesellschaft kann der Anleger (anders als in den vom XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs durch Urteile vom 17.09.1996 entschiedenen Verfahren XI ZR 164/95 und 197/95, ver�ffentlicht in NJW 1996, 3414 und NJW 1996, 3416) die R�ckzahlung nicht g�nzlich verweigern.Eine Aufkl�rungspflicht der finanzierenden Bank kann nur in eng begrenzten Ausnahmef�llen (dazu zusammenfassend BGH NJW 2003, 422; BGH NJW 2003, 424, 425; BGH NJW 2003, 2529, 2530; BGH ZIP 2003, 1741, 1744; BGH NJW 2003, 2821, 2822 sowie die Entscheidungen des Senats OLGR 2001, 332, 333 f. und OLGR 2003, 69, 70 ff. mit Nachw.; vgl. auch BVerfG WM 2003, 2370, 2371) bejaht werden, n�mlich wenn 1.) die Bank ihre Rolle als Kreditgeberin �berschreitet und quasi als Partner des Anlagegesch�fts in Erscheinung tritt oder 2.) die Bank einen besonderen Gef�hrdungstatbestand f�r den Anleger �ber die allgemeinen wirtschaftlichen Risiken des Anlagegesch�fts hinaus geschaffen oder beg�nstigt hat oder 3.) eine Interessenkollision der Bank bei der Kreditvergabe an den Erwerber vorliegt oder 4.) bei einem spezifischen Wissensvorsprung der Bank in Bezug auf die speziellen Risiken des konkreten Vorhabens.Dem Zahlungsanspruch der Kl�gerin steht kein Einwendungsdurchgriff nach � 9 Abs. 3 VerbrKrG (in der vor 01.10.2000 ma�geblichen Fassung, vgl. � 19 VerbrKrG und Art. 229 � 5 EGBGB) entgegen, der Beklagte kann seine Zahlungen auch nicht im Wege des R�ckforderungsdurchgriffs analog � 9 Abs. 2 Satz 4 VerbrKrG (vgl. BGH NJW 2003, 2821, 2823; anders zum R�ckforderungsdurchgriff noch OLG Stuttgart OLGR 2001, 332, 338; OLG Stuttgart BKR 2002, 828, 832;… Staudinger/Kessal-Wulf � 9 VerbrKrG Rn. 99 mit Nachw.) erstattet verlangen.a) Zwar ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sowohl des II. Zivilsenats (Urteil vom 21.07.2003, BGH NJW 2003, 2821) als auch des XI. Zivilsenats (Urteil vom 23.09.2003, BGH NJW 2003, 3703), da kein grundpfandrechtlich abgesicherter Realkredit (f�r diesen Fall XI. Zivilsenat BGH NJW 2003, 422 und BGH ZIP 2003, 1741, 1743 mit Nachw.) vorliegt, von einem verbundenen Gesch�ft im Sinne von � 9 VerbrKrG auszugehen.Die Gesellschaft b�rgerlichen Rechts kann nach den Grunds�tzen der culpa in contrahendo nicht auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, insbesondere haftet die Gesellschaft (und damit die �brigen Gesellschafter der Publikumsgesellschaft) nicht f�r Pflichtverletzungen oder T�uschungshandlungen eines vertretungsberechtigten Mitgesellschafters (BGH NJW 2003, 2821, 2822, 2824; BGHZ 63, 338, 345; BGH NJW 1976, 894; OLG M�nchen ZIP 2000, 2295; OLGR Karlsruhe 2002, 295, 297; OLGR Stuttgart 2001, 332, 337 mit weit. Nachw.).Die Zulassung eines Schadensersatzanspruches gegen die BGB-Gesellschaft w�rde die Gefahr heraufbeschw�ren, dass das Verm�gen der Anlagegesellschaft auf diejenigen der get�uschten Anleger, die die Gesellschaft als erste in Anspruch nehmen, zu Lasten der �brigen Gesellschafter in ungerechtfertigter Weise verteilt w�rde (vgl. nunmehr auch BGH NJW 2003, 2821, 2822).Nach dem Urteil des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 21.07.2003 ist jedenfalls eine au�erordentliche K�ndigung gegen�ber der Gesellschaft nicht notwendig; es gen�gt, wenn der Darlehensnehmer sich gegen�ber der Bank auf eine entsprechende K�ndigungsm�glichkeit beruft, weil �ber die Konstruktion des verbundenen Gesch�fts die K�ndigung im Verh�ltnis zur Bank gleichsam fingiert wird, wenn der Anleger der Bank seinen Gesellschaftsanteil anbietet (BGH NJW 2003, 2821, 2823; der XI. Zivilsenat hat auf Anfrage mitgeteilt, dass insoweit an den in WM 2000, 1685 und WM 2000, 1687 ver�ffentlichten Entscheidungen nicht mehr festgehalten werde).Hierzu ist von Beklagtenseite nichts vorgetragen, insbesondere keine arglistige T�uschung durch die Initiatoren, die ein au�erordentliches K�ndigungsrecht gerechtfertigt h�tte (vgl. BGH NJW 2003, 2821, 2823 f.).Die weitergehende Frage einer Verfristung bzw. Verwirkung des Anfechtungs- oder K�ndigungsrechts gegen�ber der Gesellschaft (BGH NJW 2003, 2821, 2823: Ausbleiben der Mietaussch�ttungen ab Sommer 2000, die Anfechtung des Beitritts erfolgte im April 2001; vgl. hierzu auch BGH NJW 1966, 2160: 1 1/4 Jahre zu lang, im konkreten Fall keine Verwirkung mangels Vertrauenstatbestand; BGH NJW 1999, 2820: Best�tigung von BGH NJW 1966, 2160, aber im konkreten Fall erheblicher Vortrag vom Berufungsgericht �bergangen, 1/2 Jahr Zuwarten wohl unsch�dlich; OLG M�nchen ZIP 2000, 2295, 2301; OLG Stuttgart OLGR 2001, 332, 338 mit Hinweis auf � 124 BGB; vgl. nunmehr OLG Karlsruhe Urteil vom 11.0.2004, 6 U 179/03, nach Zur�ckverweisung durch BGH NJW 2003, 2821) stellt sich deshalb nicht.Wenn man zugunsten des Beklagten von der Wirksamkeit des Widerrufs nach dem � 1 HWiG ausgeht, k�nnte er im Ausgangspunkt im besten Fall eine R�ckabwicklung erreichen, die den Grunds�tzen der Entscheidung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2003, 2821) entspricht.Gerade der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte die Pr�misse aufgestellt, dass die Rechtsfolgen eines Widerrufs nach dem HWiG und dem VerbrKrG gleich sind (f�r die Zeit vor Inkrafttreten des VerbrKrG BGH NJW 1996, 3414; BGH NJW 1996, 3416, danach � 7 Abs. 4 VerbrKrG); dieser Gleichlauf wird nur dann gewahrt, wenn die vom II. Zivilsenat (BGH NJW 2003, 2821) f�r das verbundene Gesch�ft entwickelten Grunds�tze herangezogen werden.Dem stehen aber die seit Jahrzehnten anerkannten Grunds�tze der Behandlung von Gesellschaften auf fehlerhafter Vertragsgrundlage (BGHZ 55, 5, 8; BGHZ 63, 338, 345 f.; BGH NJW 1993, 2107; BGH NJW 1992, 2696, 2698) entgegen, wonach auch der Widerruf des Beitrittsvertrags unmittelbar gegen�ber der GbR lediglich die Wirkung hat, dass der Gesellschafter nach den Grunds�tzen des fehlerhaften Gesellschafterbeitritts mit Wirkung ex nunc aus der Gesellschaft ausscheidet (ausdr�cklich BGH NJW 2001, 2718, 2720 f�r Widerruf des Beitritts zu einem geschlossenen Immobilienfonds nach dem HWiG sowie BGH NJW 2003, 2821 f�r die T�uschungsanfechtung).c) Die Auffassung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2003, 2821, 2824) ist insbesondere deshalb vorzugsw�rdig, weil sowohl f�r die F�lle der fristlosen K�ndigung als auch f�r den hier interessierenden Fall des Widerrufs nach dem HWiG die ma�geblichen Risikosph�ren (das beim Darlehensnehmer verbleibende Anlagerisiko und das der Bank zuzuweisende Aufspaltungsrisiko) sachgerecht verteilt sind.Dem Gebot des effektiven Rechtsschutzes f�r den Verbraucher wird dadurch Rechnung getragen, dass die Bank sich das Abfindungsguthaben aus Gesellschaftsanteilen, f�r die kein funktionierender Sekund�rmarkt f�r eventuelle Zweiterwerber existiert, anrechnen lassen muss; au�erdem tr�gt die Bank insoweit die Beweislast (BGH NJW 2003, 2821).Au�erdem kann die Bank als Nutzungsentsch�digung markt�bliche Zinsen verlangen (BGH NJW 2003, 422; BGH WM 2003, 64; BGH ZIP 2003, 1741; BGH NJW 2003, 2821;… aus dem Schrifttum nach Staudinger/Kessal-Wulf � 7 VerbrKrG Rn. 74;… Erman-Saenger � 7 VerbrKrG Rn. 84;… Bruchner/Ott/Wagner-Wieduwilt � 7 VerbrKrG Rn. 68;… von Westphalen-Emmerich-von Rottenburg � 7 VerbrKrG Rn. 112;… B�low � 7 VerbrKrG Rn. 167 durchschnittliche Marktzinsen f�r die jeweilige Kreditart;… nach M�nchener Kommentar-Ulmer � 7 VerbrKrG Rn. 68 und Ulmer-Habersack � 7 VerbrKrG Rn. 62 Refinanzierungskosten, nicht aber f�r verzugsbedingte Verwaltungskosten).Der II. Zivilsenat hat sich in der Entscheidung vom 21.07.2003 (BGH NJW 2003, 2821) nicht mit den Entscheidungen des XI. Zivilsenats zur Verzinsungspflicht zugunsten des Verbrauchers auseinandergesetzt, au�erdem musste der II. Zivilsenat sich mit der Ausgestaltung der R�ckabwicklung Zug um Zug nach �� 3, 4 HWiG (…dazu im Rahmen der Rechtsfolgenverweisung durch � 7 Abs. 4 VerbrKrG Staudinger/Kessal-Wulf � 7 VerbrKrG Rn. 67;… M�nchener Kommentar-Ulmer � 7 VerbrKrG Rn. 71, Erman-Saenger � 7 VerbrKrG Rn. 66;… Ulmer-Habersack � 7 VerbrKrG Rn. 65;… von Westphalen-Emmerich-von Rottenburg � 7 VerbrKrG Rn. 93) nicht befassen, da nach Anfechtung/K�ndigung des Gesellschaftsbeitritts die Abwicklung nach Bereicherungsgrunds�tzen erfolgen kann, so dass eine Saldierung ohne weiteres m�glich ist.Ungekl�rt ist auch die H�he einer Verzinsung von Zahlungen des Kreditnehmers (…entgangene Anlagezinsen aus der Sicht des Kreditnehmers oder von der Bank ersparte Refinanzierungszinsen - so M�nchener Kommentar-Ulmer � 7 VerbrKrG Rn. 70 mit Verweisung auf Rn. 68;… Ulmer-Habersack � 7 VerbrKrG Rn. 64 - oder in Anlehnung an BGH NJW 1993, 1260 Zinssatz, zu dem sie die eingehenden Gelder anderweitig verleihen konnte - so B�low � 7 VerbrKrG Rn. 171;… von Westphalen-Emmerich-von Rottenburg, � 7 VerbrKrG Rn. 115; von BGH NJW 2003, 422 offen gelassen, von BGH NJW 2003, 2821 nicht erw�hnt) oder ob eine f�lligkeitskongruente Verrechnung von Zahlungen vorzunehmen ist (OLG Dresden OLGR 2003, 190; Revisionsverhandlung am 20.01.2004, XI ZR 460/02).Hinzu k�me nach der Abrechnungsweise des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2003, 2821) noch der Abfindungsanspruchs (� 738 BGB).
BGH, 25.04.2006 - XI ZR 193/04 Immobilienanlagen - Geschlossene Immobilienfonds: Widerruf des BeitrittsEine wirtschaftliche Einheit im Sinne von � 9 Abs. 1 Satz 2 VerbrKrG wird unwiderleglich vermutet, wenn der Kreditvertrag nicht aufgrund eigener Initiative des Kreditnehmers zustande kommt, der von sich aus die Bank um Finanzierung seines Anlagegesch�fts ersucht, sondern deshalb, weil der Vertriebsbeauftragte des Anlagevertreibers dem Interessenten zugleich mit den Anlageunterlagen einen Kreditantrag des Finanzierungsinstituts vorgelegt hat, das sich zuvor dem Anlagevertreiber gegen�ber zur Finanzierung bereit erkl�rt hatte (Best�tigung von BGHZ 156, 46 ff. und Senatsurteil vom 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232 f.).*).Auch wenn hier von einem verbundenen Gesch�ft gem�� � 9 Abs. 1 VerbrKrG auszugehen sei, sei der Kl�ger nach den Grunds�tzen der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21. Juli 2003 (BGHZ 156, 46 ff.) gem�� � 3 HWiG zur R�ckzahlung der Darlehensvaluta verpflichtet und k�nne gegen�ber der Beklagten nur sein gesellschaftsrechtliches Abfindungsguthaben in Anrechnung bringen.aa) Mit der danach entscheidungserheblichen Frage, ob die vom Kl�ger geschlossenen Darlehensvertr�ge mit dem Fondsbeitritt ein verbundenes Gesch�ft bilden, hat sich das Berufungsgericht rechtsfehlerhaft nicht n�her befasst, sondern ist unter Zugrundelegung der Entscheidungen des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 21. Juli 2003 (BGHZ 156, 46 ff.) und des erkennenden Senats vom 23. September 2003 (XI ZR 135/02, WM 2003, 2232 ff.) von einem verbundenen Gesch�ft im Sinne des � 9 VerbrKrG einfach ausgegangen, ohne dazu Feststellungen zu treffen.Nach dieser Rechtsprechung, an der festgehalten wird, wird eine wirtschaftliche Einheit im Sinne von � 9 Abs. 1 Satz 2 VerbrKrG unwiderleglich vermutet, wenn der Kreditvertrag nicht aufgrund eigener Initiative des Kreditnehmers zustande kommt, der von sich aus die Bank um Finanzierung seines Anlagegesch�fts ersucht, sondern deshalb, weil der Vertriebsbeauftragte des Anlagevertreibers dem Interessenten zugleich mit den Anlageunterlagen einen Kreditantrag des Finanzierungsinstituts vorgelegt hat, das sich zuvor dem Anlagevertreiber gegen�ber zur Finanzierung bereit erkl�rt hatte (BGHZ 156, 46, 51; Senat, Urteil vom 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232, 2234).An Stelle des ihm nach allgemeinen Grunds�tzen zustehenden Anspruchs auf R�ckzahlung der geleisteten Einlage tritt alsdann das ihm nach den Grunds�tzen gesellschaftsrechtlicher Abwicklung zustehende Abfindungsguthaben (BGHZ 156, 46, 52 f.).
BGH, 14.06.2004 - II ZR 395/01 Immobilienanlagen - Beitritt zu Immobilienfonds: Greift Haust�rwiderrufsgesetz?Wie der erkennende Senat bereits in seinem Urteil vom 21. Juli 2003 (II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 = ZIP 2003, 1592, 1593 f.;… ebenso Urteile vom heutigen Tage in den Parallelsachen II ZR 374/02 und 393/02 sowie BGH, Urt. v. 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232, 2233 f.) entschieden hat, finden auf einen Kredit zur Finanzierung einer Beteiligung an einer Anlagegesellschaft gem�� � 9 Abs. 4 VerbrKrG die Vorschriften des � 9 Abs. 1-3 VerbrKrG Anwendung.In dem Urteil vom 21. Juli 2003 (aaO) hat der Senat - nach Erla� des angefochtenen Urteils - entschieden, da� der Anleger gem�� � 9 Abs. 3 Satz 1 VerbrKrG die R�ckzahlung des Darlehens insoweit verweigern kann, als ihm Anspr�che gegen die Gesellschaft zustehen.Diesen Anspruch kann er als Einwendung i.S. des � 9 Abs. 3 Satz 1 VerbrKrG dem Darlehensr�ckzahlungsanspruch der Bank entgegensetzen (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 f. = ZIP 2003, 1592, 1593 ff.; H.P. Westermann, ZIP 2002, 240, 242 ff.).Zugleich haben sie im Wege des sog. R�ckforderungsdurchgriffs entsprechend � 9 Abs. 2 Satz 4 VerbrKrG (vgl. Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2823 = ZIP 2003, 1592, 1595) einen Anspruch gegen die Kl�gerin auf R�ckgew�hr der von ihnen aufgrund des Darlehensvertrags erbrachten Leistungen.Eine Verwirkung tritt nur dann ein, wenn sich der Anspruchsgegner wegen der Unt�tigkeit des Anspruchsinhabers �ber einen gewissen Zeitraum hinweg ("Zeitmoment") bei objektiver Betrachtung darauf einrichten durfte und eingerichtet hat, dieser werde von seinem Recht nicht mehr Gebrauch machen ("Umstandsmoment"), und die versp�tete Geltendmachung daher gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verst��t (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2823 = ZIP 2003, 1592, 1594 f.).Das K�ndigungsrecht kann im Falle eines verbundenen Gesch�fts auch dadurch ausge�bt werden, da� der get�uschte Anleger lediglich dem Finanzierungsinstitut mitteilt, er sei durch T�uschung zum Erwerb der Beteiligung veranla�t worden, und ihm die �bernahme seines Gesellschaftsanteils anbietet (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, WM 2003, 1762, 1764 = ZIP 2003, 1592, 1595).
BGH, 14.06.2004 - II ZR 393/02 Immobilienanlagen - Kreditvertrag unwirksam: Nur �bertragung der FondsanteileDie Annahme einer Rechtsscheinhaftung in dieser Fallkonstellation w�rde dem Umstand nicht gerecht, da� der - unmittelbare oder durch die Treuh�nderin vermittelte - Beitritt zu der Fondsgesellschaft und der diesen Beitritt finanzierende Darlehensvertrag ein verbundenes Gesch�ft i.S. des � 9 Abs. 1 VerbrKrG (� 358 Abs. 3 BGB in der ab dem 1. Januar 2002 geltenden Fassung) bilden (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 = ZIP 2003, 1592, 1593 f. …und Urteile vom heutigen Tage in den Parallelsachen II ZR 395/01 und II ZR 374/02 sowie BGH, Urt. v. 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232, 2233 f.) und da� in diesem Rahmen die Einschaltung des Treuh�nders als Vertreter des Anlageinteressenten nicht von diesem, sondern von den Initiatoren und Gr�ndungsgesellschaftern des Fonds in Kenntnis und mit zumindest stillschweigender Billigung der Bank erfolgt.Wie der erkennende Senat bereits in seiner Entscheidung vom 21. Juli 2003 (II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 = ZIP 2003, 1592, 1593 f.; ebenso in den Entscheidungen vom heutigen Tage in den Parallelsachen II ZR 395/01 und II ZR 374/02) festgestellt hat, erf�llen der Beitritt zu einer Anlagegesellschaft und das diesen Beitritt finanzierende Kreditgesch�ft die Voraussetzungen eines verbundenen Gesch�fts gem�� � 9 Abs. 1, 4 VerbrKrG, wenn sich - wie hier - die Fondsgesellschaft und die Bank derselben Vertriebsorganisation bedienen.Das K�ndigungsrecht kann auch dadurch ausge�bt werden, da� der Anleger der Bank mitteilt, er sei durch T�uschung zu dem Fondsbeitritt veranla�t worden, und ihr die �bernahme seines Gesellschaftsanteils anbietet (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2823 = ZIP 2003, 1592, 1595;… anders noch BGH, Urt. v. 27. Juni 2000 - XI ZR 174/99, NJW 2000, 3558, 3560 = ZIP 2000, 1430, 1432).Zugleich hat er im Wege des sog. R�ckforderungsdurchgriffs entsprechend � 9 Abs. 2 Satz 4 VerbrKrG (vgl. Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2823 = ZIP 2003, 1592, 1595) einen Anspruch gegen die Bank auf Zahlung dessen, was ihm die Prospektverantwortlichen und Gr�ndungsgesellschafter an Schadensersatz schulden.So besteht eine Aufkl�rungspflicht, wenn die Bank in bezug auf die speziellen Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung gegen�ber dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann, wenn sie sich im Zusammenhang mit den Kreditgew�hrungen in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt hat, wenn sie ihre Rolle als Kreditgeberin �berschritten und dadurch einen zus�tzlichen Vertrauenstatbestand geschaffen hat oder wenn sie sonst einen besonderen Gef�hrdungstatbestand f�r den Kunden geschaffen oder dessen Entstehung beg�nstigt hat (…BGH, Urt. v. 24. April 1990 - XI ZR 236/89, WM 1990, 920, 922; v. 27. November 1990 - XI ZR 308/89, NJW 1991, 693 = ZIP 1991, 90, 91 f.; v. 17. Dezember 1991 - XI ZR 8/91, ZIP 1992, 163, 164; v. 18. April 2000 - XI ZR 193/99, NJW 2000, 2352, 2353 = ZIP 2000, 1051, 1052; v. 18. M�rz 2003 - XI ZR 188/02, NJW 2003, 2088, 2090 f. = ZIP 2003, 984, 986 f.; v. 3. Juni 2003 - XI ZR 289/02, ZIP 2003, 1644, 1647; Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 = ZIP 2003, 1592, 1593;… BGH, Urt. v. 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1224 f. = ZIP 2004, 1188, 1191).
BGH, 25.04.2006 - XI ZR 106/05 Immobilienanlagen - Verschuldenszurechnung: kreditfinanzierte FondsbeteiligungIst ein Darlehensnehmer durch falsche Angaben zum Erwerb einer Fondsbeteiligung bewogen worden, kann er bei Vorliegen eines verbundenen Gesch�fts im Sinne von � 9 Abs. 1 VerbrKrG auch der die Fondsbeteiligung finanzierenden Bank seine Anspr�che gegen die Fondsgesellschaft entgegenhalten und gem�� � 9 Abs. 3 VerbrKrG die R�ckzahlung des Kredits verweigern, soweit ihm gegen die Fondsgesellschaft ein Abfindungsanspruch zusteht (Best�tigung von BGHZ 156, 46 ff. und Senatsurteil vom 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232 f.).*).Sollte die Beweisaufnahme ergeben, dass der Vermittler B. �ber die Fondsbeteiligung arglistig get�uscht hat, so ist der Beklagte, sofern er sein Recht nicht verwirkt hat (vgl. BGHZ 156, 46, 53), nach der Entscheidung des II. Zivilsenats vom 21. Juli 2003 (BGHZ 156, 46, 50, 51) zur jederzeitigen fristlosen K�ndigung der Fondsbeteiligung berechtigt und kann die Auszahlung seines Abfindungsguthabens verlangen.Bei einem verbundenen Gesch�ft kann er dieses Recht auch der Kl�gerin entgegensetzen und die R�ckzahlung des Kredits gem�� � 9 Abs. 3 Satz 1 VerbrKrG verweigern, soweit ihm gegen die Fondsgesellschaft ein Abfindungsanspruch zusteht (BGHZ 156, 46, 50, 51).Einen ungeschm�lerten Anspruch des Gesellschafters gegen die Fondsgesellschaft auf R�ckerstattung seiner Einlage hat der II. Zivilsenat in dieser Entscheidung mit der Begr�ndung verneint, einem solchen Anspruch st�nden die Grunds�tze der fehlerhaften Gesellschaft entgegen, nach denen eine Gesellschaftsbeteiligung auch im Falle einer arglistigen T�uschung nicht mit R�ckwirkung angefochten werden und nur der Wert der Beteiligung im K�ndigungszeitpunkt als Abfindungsguthaben verlangt werden k�nne (BGHZ 156, 46, 53).
BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04 Immobilienanlagen - Widerruf eines Realkreditvertr. zur Immobilienfinanzierung(2) Dass die Finanzierung der Kapitalanlage vom Verk�ufer oder Vermittler angeboten wurde, ist dann anzunehmen, wenn der Kreditvertrag nicht aufgrund eigener Initiative des Kreditnehmers zustande kommt, der von sich aus eine Bank zur Finanzierung seines Erwerbgesch�fts sucht, sondern deshalb, weil der Vertriebsbeauftragte des Verk�ufers oder Fondsinitiators dem Interessenten im Zusammenhang mit den Anlage- oder Verkaufsunterlagen, sei es auch nur �ber einen von ihm benannten besonderen Finanzierungsvermittler, einen Kreditantrag des Finanzierungsinstituts vorgelegt hat, das sich zuvor dem Verk�ufer oder dem Fondsinitiator gegen�ber zur Finanzierung bereit erkl�rt hatte (vgl. BGHZ 156, 46, 51; BGH, Senatsurteil vom 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232, 2234).
OLG Stuttgart, 18.05.2004 - 6 U 30/04 Finanzierung des Beitritts zu einem geschlossenen Immobilienfonds; Widerruf nach …Der Senat folgt im Ausgangspunkt der Rechtsprechung sowohl des II. Zivilsenats (Urteil vom 21.07.2003, BGH NJW 2003, 2821) als auch des XI. Zivilsenats (Urteil vom 23.09.2003, BGH NJW 2003, 3703) des Bundesgerichtshofs und geht in der vorliegenden Konstellation, da kein grundpfandrechtlich abgesicherter Realkredit vorliegt, von einem verbundenen Gesch�ft im Sinne von � 9 VerbrKrG aus.Da selbst im Falle einer unzureichenden Aufkl�rung des Kl�gers bei den Vertragsverhandlungen keine Schadensersatzanspr�che gegen die GbR bestehen, da au�erdem die Voraussetzungen f�r eine arglistige T�uschung, die zu einer fristlosen K�ndigung nach � 723 Abs. 1 BGB mit Wirkung ex nunc berechtigen w�rde (BGH NJW 2003, 2821, 2823 f.), nicht vorgetragen und unter Beweis gestellt wurden und da schlie�lich der Beitritt zur Gesellschaft als solcher wegen � 1 Abs. 2 Nr. 3 HWiG nicht widerrufen werden kann (BGH ZIP 2003, 1692, 1695), bestehen keine (mittelbar wirkenden) Einwendungen aus dem finanzierten Gesch�ft, die nach � 9 Abs. 2 und Abs. 3 VerbrKrG gegen�ber der Bank geltend gemacht werden k�nnten.Selbst wenn man zugunsten des Kl�gers von der Wirksamkeit des Widerrufs des Darlehensvertrags nach � 1 HWiG ausgeht, k�nnte er im Ausgangspunkt im besten Fall eine R�ckabwicklung erreichen, die den Grunds�tzen der Entscheidung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2003, 2821) entspricht.Ein Widerruf nach dem HWiG hat nicht das Ziel, das wirtschaftliche Risiko der Verwendung des Darlehens vom Darlehensnehmer auf den Darlehensgeber abzuw�lzen, da anderenfalls der Darlehensnehmer besser stehen w�rde als ein Anleger, der den Immobilienerwerb aus eigenen Mitteln finanziert hat (Urteil vom 27.01.2004, XI ZR 37/03, ver�ffentlicht in WM 2004, 620; ebenso II. Zivilsenat BGH NJW 2003, 2821, wonach f�r den Fall einer arglistigen T�uschung bei verbundenen Gesch�ften die Bank das Aufspaltungsrisiko und der Anleger das Anlagerisiko zu tragen hat).Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat im Ausgangspunkt die Pr�misse aufgestellt, dass die Rechtsfolgen eines Widerrufs nach dem HWiG und dem VerbrKrG gleich sind (f�r die Zeit vor Inkrafttreten des VerbrKrG BGH NJW 1996, 3414; BGH NJW 1996, 3416, danach � 7 Abs. 4 VerbrKrG); dieser Gleichlauf wird aber nur dann gewahrt, wenn die vom II. Zivilsenat (BGH NJW 2003, 2821) f�r das verbundene Gesch�ft entwickelten Grunds�tze herangezogen werden.Dem stehen aber die seit Jahrzehnten anerkannten Grunds�tze der Behandlung von Gesellschaften auf fehlerhafter Vertragsgrundlage (BGHZ 55, 5, 8; BGHZ 63, 338, 345 f.; BGH NJW 1993, 2107; BGH NJW 1992, 2696, 2698) entgegen, wonach auch der Widerruf des Beitrittsvertrags unmittelbar gegen�ber der GbR lediglich die Wirkung hat, dass der Gesellschafter nach den Grunds�tzen des fehlerhaften Gesellschafterbeitritts mit Wirkung ex nunc aus der Gesellschaft ausscheidet (ausdr�cklich BGH NJW 2001, 2718, 2720 f�r Widerruf des Beitritts zu einem geschlossenen Immobilienfonds nach dem HWiG sowie BGH NJW 2003, 2821 f�r die T�uschungsanfechtung).Deshalb ist nach Auffassung des Senats daran festzuhalten, dass die Rechtsfolgen eines Widerrufs nach dem HWiG entsprechend der Abrechnungsweise des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2003, 2821) zu bestimmen sind.Dem Gebot des effektiven Rechtsschutzes f�r den Verbraucher wird dadurch Rechnung getragen, dass die Bank sich das Abfindungsguthaben aus Gesellschaftsanteilen, f�r die kein funktionierender Sekund�rmarkt f�r eventuelle Zweiterwerber existiert, anrechnen lassen muss; au�erdem tr�gt die Bank insoweit die Beweislast (BGH NJW 2003, 2821).a) Die Beklagte hat einen Anspruch auf R�ckzahlung der Nettokreditbetr�ge in H�he von 31.715,00 DM und zwar zun�chst ohne Bearbeitungskosten und Disagio (BGH NJW 2003, 422; vgl. auch BGH WM 2003, 64, 66; BGH ZIP 2003, 1741, 1744), au�erdem kann sie hierf�r als Nutzungsentsch�digung markt�bliche Zinsen verlangen (BGH NJW 2003, 422; BGH WM 2003, 64; BGH ZIP 2003, 1741; BGH NJW 2003, 2821).Offen bleiben kann auch hier die nicht abschlie�end gekl�rte Frage, ob und ggf. in welcher H�he die Leistungen des Verbrauchers zu verzinsen sind (vgl. einerseits XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs BGH NJW 2003, 422; vgl. auch BGH WM 2003, 64, 66; BGH ZIP 2003, 1741, 1744; anderseits II. Zivilsenat BGH NJW 2001, 2718, 2720 unter Hinweis auf die Gesetzgebungsmaterialien BT-Drucksache 10/2876 S. 14, in BGH NJW 2003, 2821 letztlich offen gelassen; zum Meinungsstand ausf�hrlich Urteil des Senats im Verfahren 6 U 166/03 vom 09.03.2004 S. 25 ff.).c) Von dem sich zugunsten der Beklagten ergebenden �berschuss von ca. 20.000,00 DM w�re nach der Abrechnungsweise des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2003, 2821) noch der Abfindungsanspruch (� 738 BGB) abzuziehen.
BGH, 14.06.2004 - II ZR 407/02 Immobilienanlagen - Kreditvertrag unwirksam: Nur �bertragung der FondsanteileDie Annahme einer Rechtsscheinhaftung in dieser Fallkonstellation w�rde dem Umstand nicht gerecht, da� der - unmittelbare oder durch die Treuh�nderin vermittelte - Beitritt zu der Fondsgesellschaft und der diesen Beitritt finanzierende Darlehensvertrag ein verbundenes Gesch�ft i.S. des � 9 Abs. 1 VerbrKrG (� 358 Abs. 3 BGB in der ab dem 1. Januar 2002 geltenden Fassung) bilden (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 = ZIP 2003, 1592, 1593 f. …und Urteile vom heutigen Tage in den Parallelsachen II ZR 395/01 und II ZR 374/02 sowie BGH, Urt. v. 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232, 2233 f.) und da� in diesem Rahmen die Einschaltung des Treuh�nders als Vertreter des Anlageinteressenten nicht von diesem, sondern von den Initiatoren und Gr�ndungsgesellschaftern des Fonds in Kenntnis und mit zumindest stillschweigender Billigung der Bank erfolgt.Wie der erkennende Senat bereits in seiner Entscheidung vom 21. Juli 2003 (II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2822 = ZIP 2003, 1592, 1593 f.; ebenso in den Entscheidungen vom heutigen Tage in den Parallelsachen II ZR 395/01 und II ZR 374/02) festgestellt hat, erf�llen der Beitritt zu einer Anlagegesellschaft und das diesen Beitritt finanzierende Kreditgesch�ft die Voraussetzungen eines verbundenen Gesch�fts gem�� � 9 Abs. 1, 4 VerbrKrG, wenn sich - wie hier - die Fondsgesellschaft und die Bank derselben Vertriebsorganisation bedienen.Das K�ndigungsrecht kann auch dadurch ausge�bt werden, da� der Anleger der Bank mitteilt, er sei durch T�uschung zu dem Fondsbeitritt veranla�t worden, und ihr die �bernahme seines Gesellschaftsanteils anbietet (Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2823 = ZIP 2003, 1592, 1595;… anders noch BGH, Urt. v. 27. Juni 2000 - XI ZR 174/99, NJW 2000, 3558, 3560 = ZIP 2000, 1430, 1432).Zugleich hat er im Wege des sog. R�ckforderungsdurchgriffs entsprechend � 9 Abs. 2 Satz 4 VerbrKrG (vgl. Sen.Urt. v. 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, NJW 2003, 2821, 2823 = ZIP 2003, 1592, 1595) einen Anspruch gegen die Bank auf Zahlung dessen, was ihm die Prospektverantwortlichen und Gr�ndungsgesellschafter an Schadensersatz schulden.
OLG Stuttgart, 15.07.2008 - 6 U 8/06 Verbraucherdarlehensvertrag zur Finanzierung einer Beteiligung an einem …Offen bleiben kann, ob der kleine R�ckforderungsdurchgriff - wie vom II. Zivilsenat des BGH am 21. Juli 2003 (II ZR 387/02 = BGHZ 156, 46, 54f) entschieden - auf einer Analogie zu � 9 Abs. 2 S. 4 VerbrKrG beruht oder ob er - wie dies der XI. Zivilsenat des BGH in seinem Urteil vom 4. Dezember 2007 (…XI ZR 227/06 Rdnr. 30 = ZIP 2008, 304, 307) meint - auf � 813 BGB zu st�tzen ist.Wie auch die Beklagte nicht in Abrede stellt, findet � 9 Abs. 3 VerbrKrG �ber � 9 Abs. 4 auf Finanzierungen von Gesellschaftsbeteiligungen entsprechende Anwendung, jedenfalls wenn sie wie hier nur Kapitalanlagezwecken dienen (BGH Urteil vom 21. Juli 2003 aaO S. 7 = BGHZ 156, 46, 50).Nach der Rechtsprechung des II Zivilsenats des BGH vom 21. Juli 2003 (II ZR 387/02 Urteil S. 11 = BGHZ 156, 46, 53;… so i.�. auch der XI. Zivilsenat des BGH im Urteil vom 21. November 2006 XI ZR 347/05 Rdnr. 18 = ZIP 2007, 264, 265f), mit der die vorherige Rechtsprechung des XI. Zivilsenats des BGH (Urteile vom 27. Juni 2000 XI ZR 174/99 = ZIP 2000, 1430, 1432 und XI ZR 210/99 = ZIP 2000, 1483, 1485) aufgegeben wurde, gen�gt es n�mlich, wenn der Anleger im Fall verbundener Gesch�fte seine Einwendungen gegen�ber der Bank geltend macht, wobei er - anders als die Beklagte meint - die K�ndigung wie auch sonst bei K�ndigungen nicht ausdr�cklich erkl�ren muss.Vielmehr ist der Rechtsprechung des II. Zivilsenats des BGH im Urteil vom 21. Juli 2003 (aaO Urteil S. 10 unter 2 c cc): "unter Verletzung einer Aufkl�rungspflicht oder sogar unter arglistiger T�uschung zur Beteiligung veranlasst" = BGHZ 156, 46, 53; so auch Strohn WM 2005, 1441, 1442 und 1445) darin zu folgen, dass jede zumindest schuldhafte Verletzung der Aufkl�rungspflicht gen�gt.Dies hat der II. Zivilsenat des BGH im Urteil vom 21. Juli 2003 Urteil S. 8f (= BGHZ 156, 46, 51f) auch noch einmal ausdr�cklich betont.Wie bereits das Urteil des II. Zivilsenats des BGH vom 21. Juli 2003 (II ZR 387/02 S. 10 = BGHZ 156, 46, 53) zeigt, bedarf es hierf�r eines l�ngeren Zeitraums, der sich nicht rein objektiv bestimmt, sondern nach den Erwartungen des K�ndigungsgegners.Die K�ndigung hat daher zur Folge, dass die Bank mit der Kl�gerin nach den vom II. Zivilsenat des BGH am 21. Juli 2003 aaO aufgestellten Grunds�tzen abzurechnen hat.Somit sind - da der Nettokreditbetrag dem Fonds l�ngst zugeflossen war und die Bank daher in das Verh�ltnis zwischen der Kl�gerin und der Fondsgesellschaft eingetreten ist - die im finanzierten Gesch�ft erbrachten Leistungen nach den vom II. Zivilsenat des BGH im Urteil vom 21. Juli 2003 aaO S. 14f = BGHZ 156, 46, 56 unter Bezugnahme auf Westermann ZIP 2002, 240, 248 aufgestellten Grunds�tzen r�ckabzuwickeln.F�r die Beklagte ist die Revision zuzulassen, damit zwischen dem II. und XI. Zivilsenat des BGH gekl�rt werden kann, ob - wie dies der Vorsitzende des XI. Zivilsenats des BGH ge�u�ert hat - die Grunds�tze der fehlerhaften Gesellschaft dahingehend anzuwenden sind, dass nur eine vors�tzliche T�uschung im Rahmen des Beitritts zur Gesellschaft zur au�erordentlichen K�ndigung und einem Einwendungsdurchgriff berechtigt, oder ob bereits eine fahrl�ssige Aufkl�rungspflichtverletzung gen�gt (so der II. Zivilsenat des BGH im Urteil vom 21. Juli 2003 II ZR 387/02 S. 10f = BGHZ 146, 46, 53).
BGH, 25.04.2006 - XI ZR 219/04 Immobilienanlagen - Vollmacht bei kreditfinanzierter ImmobilienfondsbeteiligungSoweit die Revision anf�hrt, hierzu habe erst aufgrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21. Juli 2003 (BGHZ 156, 46 ff.) Anlass bestanden, die vor Schluss der erstinstanzlichen Verhandlung nicht bekannt gewesen sei, trifft dies nicht zu.Insoweit weist die Revisionserwiderung zutreffend darauf hin, dass die Kl�gerin jedenfalls nach den Grunds�tzen der fehlerhaften Gesellschaft Gesellschafterin der GbR geworden w�re (vgl. BGHZ 153, 214, 221 und BGH, Urteil vom 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416), ihre Fondsbeteiligung daher nur mit Wirkung f�r die Zukunft k�ndigen und damit allenfalls wegen eines etwaigen Abfindungsguthabens Einwendungen gegen k�nftige Zahlungen geltend machen k�nnte (vgl. BGHZ 153, 214, 221; 156, 46, 52 f.).
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BGH, 06.11.2012 - II ZR 280/11 BGH, 15.11.2004 - II ZR 282/01 Einwendungsdurchgriff bei einer kreditfinanzierten Fondsbeteiligung
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BGH, 25.10.2004 - II ZR 397/02 Immobilienanlagen - Kreditvertrag unwirksam: Nur �bertragung der Fondsanteile
BGH, 13.09.2004 - II ZR 373/02 Immobilienanlagen - Kreditvertrag unwirksam: Nur �bertragung der Fondsanteile
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OLG K�ln, 18.05.2011 - 27 U 16/10 OLG Brandenburg, 03.05.2012 - 6 U 38/11 Haftung eines geschlossenen Immobilienfonds in der Rechtsform einer KG wegen …
LG Dortmund, 08.07.2005 - 3 O 840/04 LG Hamburg, 31.01.2006 - 303 O 655/04 Kreditfinanzierter Beitritt zu einer Fondsgesellschaft: Nichtigkeit des …
OLG Bamberg, 20.03.2008 - 4 U 24/08 Immobilienanlagen - Pflichtverletzung aus Prospekt
LG Detmold, 11.06.2010 - 12 O 277/09 LG Dortmund, 29.10.2010 - 3 O 226/10 LG M�nchengladbach, 29.05.2012 - 3 O 314/11 Fehlerhafte Widerrufsbelehrung, verbundenes Gesch�ft
LG Wuppertal, 13.03.2006 - 17 O 227/05 LG Krefeld, 12.03.2008 - 2 O 228/06 LG Krefeld, 12.03.2008 - 2 O 232/06 LG Wuppertal, 08.09.2010 - 3 O 57/10 AG Berlin-Sch�neberg, 12.11.2008 - 104a C 367/08 LG Ulm, 16.01.2009 - 4 O 358/08 Was ist dejure.org?

References: BGH 
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 Art. 229
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