Source: https://www.steuernetz.de/gesetze/sgb_vi/166
Timestamp: 2020-05-29 13:11:17+00:00

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Erster Unterabschnitt – Beiträge → Zweiter Titel – Beitragsbemessungsgrundlagen
bei Personen, die als Wehr- oder Zivildienstleistende versichert sind, 60 vom Hundert der Bezugsgröße(1), jedoch bei Personen, die Leistungen an Nichtselbständige nach § 6 des Unterhaltssicherungsgesetzes erhalten, das Arbeitsentgelt, das dieser Leistung vor Abzug von Steuern und Beitragsanteilen zu Grunde liegt,
bei Personen, die Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld, Verletztengeld oder Versorgungskrankengeld beziehen, 80 vom Hundert des der Leistung zu Grunde liegenden Arbeitsentgelts oder Arbeitseinkommens, wobei 80 vom Hundert des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts aus einem nicht geringfügigen Beschäftigungsverhältnis abzuziehen sind, und bei gleichzeitigem Bezug von Krankengeld neben einer anderen Leistung das dem Krankengeld zu Grunde liegende Einkommen nicht zu berücksichtigen ist,
bei Entwicklungshelfern das Arbeitsentgelt oder, wenn dies günstiger ist, der Betrag, der sich ergibt, wenn die Beitragsbemessungsgrenze(2) mit dem Verhältnis vervielfältigt wird, in dem die Summe der Arbeitsentgelte oder Arbeitseinkommen für die letzten drei vor Aufnahme der nach § 4 Abs. 1 versicherungspflichtigen Beschäftigung oder Tätigkeit voll mit Pflichtbeiträgen belegten Kalendermonate zur Summe der Beträge der Beitragsbemessungsgrenzen(2) für diesen Zeitraum steht; der Verhältniswert beträgt mindestens 0,6667,
Absatz 1 Nummer 1 geändert durch G vom 29. 6. 2015 (BGBl I S. 1061). Nummer 1a eingefügt durch G vom 12. 12. 2007 (BGBl I S. 2861). Nummer 2 geändert durch G vom 23. 12. 2003 (BGBl I S. 2848). Nummer 2a neugefasst durch G vom 24. 12. 2003 (BGBl I S. 2954), geändert durch G vom 21. 7. 2004 (BGBl I S. 1791), 24. 3. 2006 (BGBl I S. 558), 20. 4. 2007 (BGBl I S. 554) und 9. 12. 2010 (BGBl I S. 1885). Nummer 2b neugefasst durch G vom 21. 7. 2012 (BGBl I S. 1601). Nummer 2c eingefügt durch G vom 24. 12. 2003 (a. a. O.), geändert durch G vom 21. 12. 2008 (BGBl I S. 2933) und 15. 4. 2015 (BGBl I S. 583). Nummer 2d eingefügt durch G vom 21. 7. 2012 (a. a. O.), geändert durch G vom 16. 7. 2015 (BGBl I S. 1211). Nummer 2e und 2f eingefügt durch G vom 23. 12. 2014 (BGBl I S. 2462). Nummer 4 geändert durch G vom 22. 12. 2011 (BGBl I S. 3057). Nummer 4a eingefügt durch G vom 15. 4. 2015 (a. a. O.); bisherige Nummer 4a, eingefügt durch G vom 22. 12. 2011 (a. a. O.), wurde Nummer 4b.
(2) 1Beitragspflichtige Einnahmen sind bei nicht erwerbsmäßig tätigen Pflegepersonen bei Pflege einer
100 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegegeld nach § 37 des Elften Buches bezieht,
85 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person Kombinationsleistungen nach § 38 des Elften Buches bezieht,
70 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegesachleistungen nach § 36 des Elften Buches bezieht,
70 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegegeld nach § 37 des Elften Buches bezieht,
59,5 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person Kombinationsleistungen nach § 38 des Elften Buches bezieht,
49 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegesachleistungen nach § 36 des Elften Buches bezieht,
43 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegegeld nach § 37 des Elften Buches bezieht,
36,55 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person Kombinationsleistungen nach § 38 des Elften Buches bezieht,
30,1 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegesachleistungen nach § 36 des Elften Buches bezieht,
27 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegegeld nach § 37 des Elften Buches bezieht,
22,95 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person Kombinationsleistungen nach § 38 des Elften Buches bezieht,
18,9 vom Hundert der Bezugsgröße(1), wenn die pflegebedürftige Person ausschließlich Pflegesachleistungen nach § 36 des Elften Buches bezieht.
2Üben mehrere nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen die Pflege gemeinsam aus (Mehrfachpflege), sind die beitragspflichtigen Einnahmen nach Satz 1 entsprechend dem nach § 44 Absatz 1 Satz 3 des Elften Buches festgestellten prozentualen Umfang der jeweiligen Pflegetätigkeit im Verhältnis zum Gesamtpflegeaufwand je pflegebedürftiger Person aufzuteilen. 3Werden mehrere Pflegebedürftige gepflegt, ergeben sich die beitragspflichtigen Einnahmen jeweils nach den Sätzen 1 und 2.
Absatz 2 neugefasst und Absatz 3 gestrichen durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2424) (1. 1. 2017).
Zu § 166: Vgl. RdSchr. 91 b Tit. B.III.3, RdSchr. 02 l Tit. B.IV.1, RdSchr. 04 r Tit. C.II.1.2, RdSchr. 09 e Tit. III, RdSchr. 10 c Tit. 3.4, RdSchr. 16 d Tit. III.
Vgl. Zu § 159; Beitragsbemessungsgrenze (Ost) vgl. Zu § 275a.
§ 165 SGB VI, Beitragspflichtige Einnahmen selbstständig Tät…
§ 167 SGB VI, Freiwillig Versicherte

References: § 6
 § 4
 § 37
 § 38
 § 36
 § 37
 § 38
 § 36
 § 37
 § 38
 § 36
 § 37
 § 38
 § 36
 § 44
 § 166
 § 159
 § 275

§ 165

§ 167