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Timestamp: 2018-11-21 16:00:42+00:00

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Indogermanische Sprachwissenschaft (Emp. Sprachwissenschaft HF ab WS 2011/12, 8 Sem., Bachelor) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Indogermanische Sprachwissenschaft - HF, Bachelor
Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft, Empirische Sprachwissenschaft, Bachelor (ab WS 2011/12, 8 Semester) für das Hauptfach (HF) sowie für das Interne Nebenfach (INF)
Indogermanische sprachwissenschaft (emp. sprachwissenschaft hf ab ws 2011/12, 8 sem., bachelor)
Indogermanische Sprachwissenschaft, Schwerpunkt Empirische Sprachwissenschaft, Bachelor (ab WS 2011/12, 8 Semester) für das Hauptfach (HF) sowie für das Interne Nebenfach (INF)
PARAGRAPHENTEIL EMPIRISCHE SPRACHWISSENSCHAFT (AB WS 2011/12) - HF, BACHELOR
§ l Gliederung des Studiums und Geltungsbereich der Ordnung
§ 2 Ziele des Studiums und Zweck der Prüfung
§ 5 Studienvoraussetzungen und Studienbeginn, sowie Studien- und Prüfungsaufbau im Hauptfach; Kreditpunkte (CP) für das Haupt- und Nebenfach
§ 11 Akademische Leitung des Bachelorstudienganges und Modulkoordination
§ 14 Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren für die Modulprüfungen
§ 17 Modulprüfungen; Prüfungsformen
§ 20 Klausurarbeiten und Hausarbeiten
§ 21 Bachelorarbeit
§ 23 Bewertung der Prüfungsleistungen, Bildung der Noten, Gesamtnote im Hauptfach
§ 24 Gesamtnote der Bachelorprüfung
VI. Nichtbestehen u.Wiederholung v. Modulprüfungen sowie endgült. Nichtbestehen d. Bachelorprüfung
§ 25 Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie Wiederholungsfrist
§ 26 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
§ 27 Zusammenstellung der Prüfungsergebnisse
§ 31 Ungültigkeit von Prüfungen, Behebung von Prüfungsmängeln
ANHANG 1: FÄCHERKOMBINATIONEN UND -ÄQUIVALENZEN
I. Vorgeschlagene Kombinationen von Schwerpunkten und internen Nebenfächern
II. Vorgeschlagene externe Nebenfächer (BA-Studiengänge oder Magisterstudiengänge)
a) Fachbereich 9
b) andere Fachbereiche
III. Äquivalenzen der Schwerpunkte und Ergänzungsbereiche mit bisherigen Magisterstudiengängen (entsprechend § 13 Abs. 2 Nr. 3)
IV. Auf den Schwerpunkten aufbauende Masterstudiengänge
ANHANG 2: MODULBESCHREIBUNGEN
Die Aufstellung erfasst alle Module des BA-Studiengangs „Empirische Sprachwissenschaft“ für das Hauptfach (HF) sowie für das Interne Nebenfach (INF). Die Studierbarkeit der einzelnen Module ist für die einzelnen Schwerpunkte bzw. Ergänzungsbereiche vorab sowie bei den betreffenden Modulbeschreibungen explizit deklariert. In der studentischen Arbeitsbelastung ist der Zeitaufwand für Prüfungsvor- und nachbereitung unter dem Aufwand für „Modulprüfungen“ mit erfasst.
I. Allgemeiner Pflichtbereich
Modul K1: Grundlagen der Allgemeinen Sprachwissenschaft
Modul K2: Phonetik und Phonologie I
Modul K3: Phonetik und Phonologie II
Modul K4: Morphologie
Modul K5: Syntax
Modul K6: Semantik und Pragmatik
Modul K7: Soft Skills
Wahlpflichtmodulgruppe K8
Zu wählen ist eines der beiden Wahlpflichtmodule K8.1 und K8.2
Modul K8.1: Textphilologie
Modul K8.2: Linguistische Feldforschung
Modul K9: Wissenschaftliche Praxis
Modul K10: Sprachtypologie
Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft
Modul IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft
Modul IS2: Indoiranische Sprachen I
Modul IS3: Indoiranische Sprachen II
Wahlpflichtmodulgruppe IS 4: Sonstige Indogermanische Sprachen
Modul IS4: Sonstige indogermanische Sprachen
Wahlpflichtmodulgruppe IS 5: Spezialprobleme d. Indogerm. Sprachwissenschaft
Modul IS5: Spezialprobleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft
Modul IS6 (Praktikum): Textanalyse
Wahlpflichtmodulgruppe IS 7: Indogermanische Ergänzungssprachen
Modul IS 7.1: Latein I
Modul IS 7.2.: Lateinische Lektüre
Modul IS 7.3: Griechisch I
Modul IS 7.4.: Griechische Lektüre
Modul IS 7.5: Russisch I
Modul IS 7.6: Russisch II
Modul IS 7.7.: Altgermanische Sprachen I
Modul IS 7.8.: Altgermanische Sprachen II
Modul IS 7.9.: Indische Sprachen – Aufbaumodul
Modul IS 7.10.: Iranische Sprachen – Aufbaumodul
Wahlpflichtmodulgruppe IS 8: Außerindogermanische Sprachen
Modul IS 8.1.: Kaukasische Sprachen A
Modul IS 8.2.: Kaukasische Sprachen B
Modul IS 8.3.: Kaukasische Sprachen C
Modul IS 8.4.: Altorientalische Sprachen A
Modul IS 8.5.: Altorientalische Sprachen B
Modul IS 8.6.: Afrikanische Sprachen I
Modul IS 8.7.: Afrikanische Sprachen II
Modul IS 8.8.: Afrikanische Sprachen III
Wahlpflichtmodulgruppe IS 9: Methodenlehre
Modul IS 9.1.: Sprachdokumentation und Feldforschung
Modul IS 9.2.: Lautproduktion
Modul IS 9.3.: Akustik und Sprachtechnologie
Modul IS 9.4.: Akustische Wahrnehmung
Modul IS 9.5.: Phonologie
Anhang 3 : Exemplarische Studienverlaufspläne
Teil A: Exemplarischer Studienverlaufsplan Hauptfach – Allgemeiner Pflichtbereich
Teil A: Exemplarischer Studienverlaufsplan Hauptfach – Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft
Teil B: Exemplarischer Studienverlaufsplan Internes Nebenfach (Ergänzungsbereich) – Allgemeiner Pflichtbereich
Teil B: Exemplarischer Studienverlaufsplan Internes Nebenfach (Ergänzungsbereich) – Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft
Paragraphenteil Empirische Sprachwissenschaft Hauptfach (ab WS 2011/12)
(1) Der Bachelorstudiengang Empirische Sprachwissenschaft (nachfolgend: „ES“) besteht aus dem Hauptfach Empirische Sprachwissenschaft und einem internen oder externen Nebenfach.
(2) Das Hauptfach des Bachelorstudiengangs umfasst neben einem allgemeinen Pflichtbereich die folgenden Schwerpunkte, von denen einer bei der Zulassung zur Bachelorprüfung zu wählen ist:
• Afrikanische Sprachwissenschaften I-III
• Allgemeine Vergleichende Sprachwissenschaft
• Indogermanische Sprachwissenschaft
• Kaukasische Sprachwissenschaft
• Skandinavische Sprachen
• Chinesische Sprachwissenschaft
• Sprachen und Kulturen Südostasiens
• Sprachen und Kulturwissenschaft des Judentums
• Sprache und Kultur Koreas
(3) Als internes Nebenfach kann ein zweiter der genannten Schwerpunkte oder einer der folgenden Ergänzungsbereiche gewählt werden:
• Altorientalische Sprachen
• Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft
• Japanische Sprach- und Kulturwissenschaft
• Semitische Sprachen
• Sprachen des pazifischen Raums
Vorgeschlagene Kombinationen von Hauptfachschwerpunkten und internen Nebenfächern sind in Anhang 1 unter I. aufgeführt.
(4) Externe Nebenfächer werden von anderen Fächern der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereitgestellt; eine exemplarische Liste ist im Anhang 1 unter II. erfasst.
(5) Ein im Anhang 1 unter II. nicht aufgeführtes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als externes Nebenfach zulassen, wenn das Fach modularisiert ist und im sinnvollen Zusammenhang zum Hauptfach ES steht. Die Zulassung des Nebenfaches ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu beantragen. Die Wahl eines nicht akkreditierten Nebenfaches führt dazu, dass der ganze Studiengang als nicht akkreditiert gilt.
(6) Das Nebenfach kann höchstens zweimal gewechselt werden.
(7) Diese Ordnung regelt das Studium und die Bachelorprüfung im Hauptfach ES sowie den internen Nebenfächern gemäß Abs. 3. Das Studium und die Modulprüfungen in externen Nebenfächern sind nach Maßgabe der für diese Nebenfächer maßgeblichen Ordnungen zu absolvieren. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Der Bachelorstudiengang ES vermittelt grundlegende Fachkenntnisse und Methoden, die erforderlich sind, um menschliche Sprachen zu erforschen und zu analysieren. Er befasst sich mit heutigen und älteren Sprachen der Menschheit mit dem Ziel, sowohl spezifische, diese Sprachen betreffende als auch allgemeine Aspekte von Sprache und Sprechen zu beschreiben, typologisch und historisch-genetisch zu klassifizieren und zu erklären. Die Erforschung der Sprachen umfasst dabei sowohl deren Verwendung als „gesprochene Sprachen“ in alltäglichen Kommunikationsprozessen als auch schriftliche Ausprägungsformen natürlicher Sprachen aller Arten. Durch das zu wählende Nebenfach soll dabei die Perspektive in Richtung auf eine größere Menge unterschiedlicher Sprachen, die mit verschiedenen Sprachen verbundenen literarischen Traditionen, die historisch-gesellschaftlichen Verwendungsbedingungen verschiedener Sprachen oder andere mit dem Gebrauch menschlicher Sprache verknüpfte Phänomene erweitert werden. Zu diesem Zweck vermittelt das Studium in Verbindung mit einer soliden, integrierten Ausbildung in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Fremdsprachen die theoretischen Grundlagen und Tech-niken der linguistischen Analyse und Beschreibung von Sprachen und sprachlichen Äußerungsformen und setzt diese Verfahren mit damit zusammenhängenden Tätigkeitsfeldern der wissenschaftlichen Forschung in Beziehung. Nach dem Abschluss des Bachelorstudiengangs eröffnet sich damit eine Reihe von Tätigkeitsfeldern auch außerhalb der sprachwissenschaftlichen Forschung selbst, insbesondere in der Außenwirtschaft, der Entwicklungshilfe, der öffentlichen Verwaltung, der sachverständigen Begutachtung bei Gericht, der Spracherkennung im kriminalistischen Bereich sowie der Sprachberatung in der Gesetzgebung (forensische Linguistik); darüber hinaus ergeben sich Tätigkeitsfelder z.B. in den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation, soweit diese sprachliche Daten zugrundelegen (Computerlinguistik).
(2) Das Studium des Hauptfaches ES und des gewählten Nebenfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen. Durch die kumulative Bachelorprüfung im Hauptfach ES sowie den internen Nebenfächern soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende Methoden und Zielsetzungen der Empirischen Sprachwissenschaft überblickt, die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Verfahren und Erkenntnisse des Faches selbständig anzuwenden und in der Lage ist, aufgrund eines breiten Grundlagenwissens und wissenschaftlicher Orientierung die zukünftigen Entwicklungen der Empirischen Sprachwissenschaft zu verstehen, sowie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung in externen Nebenfächern regelt die Ordnung für das jeweilige Nebenfach.
(3) Besonders befähigten Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges ES stehen die im Anhang 1 unter IV. benannten, auf ihm aufbauenden Masterstudiengänge offen. Näheres regeln die Ordnungen für diese Masterstudiengänge.
Nach bestandener Bachelorprüfung verleiht der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften (FB 09) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main den akademischen Grad „Bachelor of Arts", abgekürzt B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang ES beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach acht Semester. Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die sonstigen zuständigen Fachbereiche stellen für das Hauptfach ES sowie die in Anhang 1 unter I. benannten Fächerkombinationen durch das Lehrangebot, die Studiengestaltung und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(3) Wird das Bachelorstudium gemäß den Regelungen der Hessischen Immatrikulationsverordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgeführt, verändert sich die Studienzeit bis zum Bachelorabschluss entsprechend. In diesem Fall wird ein Semester im Teilzeitstudium als halbes Fachsemester gezählt. Das Teilzeitstudium begründet keinen Rechtsanspruch auf Bereitstellung eines gesonderten Lehrangebots. Bei Aufnahme eines Teilzeitstudiums wird dringend empfohlen, die Studienfachberatung aufzusuchen.
(1) Das Studium im Hauptfach ES und in den internen Nebenfächern kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(2) Voraussetzung für das Studium im Hauptfach ES sowie den internen Nebenfächern ist die Hochschulzugangsberechtigung gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) in ihrer jeweils gültigen Fassung die Deutsche Sprachprüfung mit dem Ergebnis DSH-2 nachweisen. Des weiteren sind Englischkenntnisse erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach nachzuweisen sind (§ 13). Darüber hinausgehende schwerpunktspezifische Voraussetzungen sind in Anhang 2 geregelt.
(3) Das Studium im Hauptfach ES und den internen Nebenfächern ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, das nach Maßgabe des Anhangs 2 in der Regel mit einer Modulprüfung in Form einer Abschlussprüfung („Modulabschlussprüfung“), in Ausnahmefällen auch mit kumulativen veranstaltungsbezogenen Teilprüfungen oder einer einzelnen veranstaltungsbezogenen Prüfung abgeschlossen wird. Eine Liste der Pflichtmodule und der möglichen Wahlpflichtmodule sowie der betreffenden Modulprüfungen enthält Anhang 2. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Eine Doppeltbelegung von Modulen im Haupt- und Nebenfach ist ausgeschlossen.
(4) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit) die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium), die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls sowie die Modulprüfungen. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester durchschnittlich 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfungen; Näheres regeln die §§ 8, 16 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Erst die Vergabe der CP bescheinigt den erfolgreichen Abschluss eines Moduls; sie erfolgt durch das Prüfungsamt (s. § 10 Abs. 9).
(5) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 240 CP zu erbringen. Dabei entfallen 180 CP auf das Studium des Hauptfaches ES (hiervon 62 CP auf den allgemeinen Pflichtbereich, 108 CP auf den gewählten Schwerpunkt und 10 CP auf die Bachelorarbeit) und 60 CP auf das gewählte Nebenfach.
Die Studieninhalte werden in folgenden Lehr und Lernformen vermittelt: 1. Vorlesungen (V), 2. Tutorien (T), 3. Übungen (Ü), 4. Kurse (K), 5. Proseminare (PS), 6. Seminare (S), 7. Praktika (Pr). Dafür gilt, soweit in den Modulbeschreibungen im Anhang 2 nichts anderes vorgesehen ist, in der Regel Folgendes:
• Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Behandlung von Themen und vermitteln einen Überblick über einen bestimmten Forschungsbereich.
• Grundlegende Veranstaltungen werden von Tutorien begleitet; diese dienen der Vertiefung und Ergänzung der Lehr-inhalte der Veranstaltungen, denen sie zugeordnet sind.
• Übungen dienen der Erarbeitung eines Themenbereichs bzw. dem Vertiefen der in Kursen, Vorlesungen und Proseminaren erworbenen Kenntnisse, wobei die Analyse von Texten im Vordergrund steht und neue Themenbereiche erarbeitet werden.
• In Kursen werden systematisch grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, v.a. Fremdsprachenkenntnisse, vermittelt und eingeübt.
• In Proseminaren wird der Stoff unter aktiver Beteiligung der Studierenden an der Unterrichtsgestaltung erarbeitet; dies geschieht in Form von Referaten, Gruppenarbeit und Diskussionen in der Lehrveranstaltung sowie Literaturbearbeitung und Übungsaufgaben (Vor- und Nachbereitung).
• Seminare sind fortgeschrittene Lehrveranstaltungen zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium verlangen. Der Arbeitsaufwand eines Seminars umfasst neben Kontaktzeit und Vor- und Nachbereitung die Erstellung einer ausführ-lichen schriftlichen Ausarbeitung („Große Hausarbeit“) oder eine vergleichbare Leistung.
• Praktika sind Lernformen ohne Kontaktzeit, die inner- oder außerhalb der Universität zu erbringen sind. Sie beinhalten die selbständige Erarbeitung von Themenfeldern und Durchführung von empirischen Untersuchungen, die Aufbereitung und Analyse von Datenmaterial, teils auch als Teamarbeit in Kleingruppen.
Zugangsvoraussetzungen für einzelne Module und für einzelne Lehrveranstaltungen sowie Teilnahmebeschränkungen für einzelne Lehrveranstaltungen
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und, soweit dies die Lehrveranstaltungsleitung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises voraussetzt, sich aktiv in den Einzelveranstaltungen beteiligt hat. In der Regel kann eine regelmäßige Teilnahme noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20% der Einzelveranstaltungen versäumt hat, sofern im Anhang 2 nichts anderes geregelt ist. Bei darüberhinausgehenden Fehlzeiten kann der oder die Lehrende das Erteilen eines Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Klausuren, mündliche Lernkontrollen, Protokolle, Kolloquien, Referate mit und ohne Vortrag und Hausarbeiten. Bei schriftlichen Arbeiten (Referaten und Hausarbeiten) hat die oder der Studierende bei deren Abgabe eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Im Übrigen gilt für die Studienleistungen § 15 Abs.2. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht geändert werden.
(1) Der exemplarische Studienverlaufsplan (Anlage 3) gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften erstellt für das Hauptfach ES sowie die internen Nebenfächer auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots und aktualisiert dies für jedes Semester. Das Verzeichnis wird spätestens 6 Wochen vor Vorlesungsbeginn veröffentlicht.
(3) Die allgemeine Studienberatung erfolgt durch die zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Studienfachberatung im Hauptfach ES sowie den internen Nebenfächern erfolgt durch die hierzu beauftragten Lehrkräfte; die Zuständigkeit für die Studienfachberatung in sonstigen Nebenfächern ergibt sich aus der Ordnung für das jeweilige Nebenfach. Die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung bzw. einer fachlichen Studienberatung ist für Studienanfänger verpflichtend.
III. PRÜFUNGORGANISATION
(1) Der Fachbereichsrat bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die einen der Schwerpunkte des Bachelorstudiengangs ES in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder akademische Leiterin des Studiengangs; dieser oder diese plant und koordiniert schwerpunktübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot des Bachelor¬studien¬gangs ES. Für die einzelnen Schwerpunkte und Ergänzungsbereiche wird vom Fachbereichsrat jeweils ein Professor oder eine Professorin, der oder die diesen Schwerpunkt bzw. Ergänzungsbereich in der Lehre vertritt, als Koordinator oder Koordinatorin bestellt; dieser oder diese plant und koordiniert modulübergreifend das Lehrveranstaltungsangebot in dem jeweiligen Schwerpunkt bzw. Ergänzungsbereich. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Für alle fachspezifischen Entscheidungen des Prüfungsausschusses im Bachelorstudiengang ES bedarf es der Zustimmung des jeweiligen Koordinators oder der jeweiligen Koordinatorin.
(2) Für jedes Modul des Bachelorstudiengangs ES ernennt der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Schwerpunkts einen Modulbeauftragten oder eine Modulbeauftragte. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Prüfer und Prüferinnen der Modulprüfungen. Ist kein Modulbeauftragter oder Modulbeauftragte ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben der Koordinator oder die Koordinatorin des betreffenden Schwerpunkts bzw. Ergänzungsbereichs zuständig bzw. vertritt diese den Modulbeauftragten oder die Modulbeauftragte.
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen im Bachelorstudiengang ES sind Professorinnen und Professoren, Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten und Hochschuldozentinnen, Honorarprofessoren und Honorar-professorinnen, außerplanmäßige Professoren und außerplanmäßige Professorinnen, Privatdozenten und Privatdozentinnen sowie wissenschaftliche Mitglieder und Lehrbeauftragte gemäß § 18 Abs. 2 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) befugt, die in den Prüfungsfächern Lehrveranstaltungen anbieten oder damit beauftragt werden könnten. Die Beteiligung wissenschaftlicher Mitglieder an Prüfungen setzt voraus, dass ihnen für das Prüfungsfach ein Lehrauftrag erteilt worden ist. Aus dem aktiven Dienst oder aus dem Dienst des Landes Hessen ausgeschiedene Professoren oder Professorinnen können, ihre Einwilligung vorausgesetzt, vom Prüfungsausschuss als Prüfer oder Prüferin bestellt werden.
(2) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt die Beisitzenden für die mündlichen Modulprüfungen im Bachelorstudiengang ES. Er oder sie kann die Bestellung an den Prüfer oder die Prüferin der mündlichen Prüfung oder an die akademische Leitung des Bachelorstudienganges oder des betreffenden Schwerpunkts übertragen. Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer Mitglied oder Angehöriger oder Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist und mindestens einen Bachelorabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
(4) Für die Prüferinnen oder Prüfer und Beisitzenden gilt § 10 Abs. 14 entsprechend.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach ES sowie den internen Nebenfächern ist zusammen mit der Meldung zur ersten Modulprüfung des Hauptfachs im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs.2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
1. im Bachelorstudiengang ES an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;
1. Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang ES;
3. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung im Hauptfach ES oder im Nebenfach ES oder in einem verwandten Studiengang oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in einem dem gewählten Schwerpunkt gemäß Anhang 1 (III.) entsprechenden Magisterstudiengang endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet,
4. die Nennung des Nebenfaches bzw. den Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs.2;
5. ggf. den Nachweis der Zahlung der ersten Rate der Prüfungsgebühren.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach ES und den internen Nebenfächern entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs.1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs.2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung im Hauptfach ES oder dem gewählten internen Nebenfach oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach in einem dem gewählten Schwerpunkt gemäß Anhang 1 (III.) entsprechenden Magisterstudiengang oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(1) Die Modulabschlussprüfungen erfolgen im Anschluss an die letzte Lehrveranstaltung des Moduls innerhalb der hierfür vorgesehenen Prüfungszeiträume. Die Prüfungszeiträume liegen in der Regel am Ende der Vorlesungszeit eines Semesters. Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, im regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 15 Abs. 1 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume werden vom Prüfungsausschuss jährlich festgelegt.
(8) Mit der Meldung zur ersten Prüfungsleistung zu einem Wahlpflichtmodul ist der Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul ausgeschlossen.
(1) Treten Studierende von ihrer angemeldeten Modulabschlussprüfung, Modulteilprüfung oder einzelnen veranstaltungs-bezogenen Modulprüfung nach Ablauf der Rücktrittsfrist (§ 14 Abs. 3 bzw. Abs. 4) oder nach Antritt der Prüfung zurück oder versäumen sie den Termin der Prüfung, so gilt diese als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, es sei denn, der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses erkennt die hierfür geltend gemachten Gründe als triftig an. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgeschriebenen Bearbeitungszeit erbracht wird. Die Gründe müssen dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach Bekanntwerden der Gründe schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Rücktritt oder Versäumnis wegen Krankheit ist unverzüglich ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen oder bei langanhaltender oder wiederholter Krankheit kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Soweit die Einhaltung von Fristen für die Meldung zu Prüfungen, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten betroffen sind, steht der Krankheit des oder der Studierenden eines von ihm oder ihr überwiegend allein zu versorgenden Kindes gleich. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet möglichst vor dem Prüfungstermin darüber, ob die Gründe anerkannt werden. Die Nichtanerkennung der Gründe ist den Betroffenen schriftlich mitzuteilen und zu begründen.
(2) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel (wie z.B. Mobiltelefone) während und nach Austeilung von Klausuraufgaben bei sich führt.
(3) Studierende, die trotz einmaliger Verwarnung weiterhin den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer oder der jeweiligen Prüferin oder bei schriftlichen Prüfungsleistungen von der aufsichtsführenden Person von der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet.
(4) Wird eine Prüfung gemäß Abs.2 oder 3 mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet, kann der oder die Studierende innerhalb von zwei Wochen beim Prüfungsausschuss einen begründeten Einspruch einlegen. Die Entscheidung des Prüfungsausschusses ist dem oder der Studierenden schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Die Bachelorprüfung im Hauptfach ES setzt sich zusammen
• aus den für die Gesamtnote relevanten Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen des Allgemeinen Pflichtbereichs nach Maßgabe des Anhangs 2 und
• aus den für die Gesamtnote relevanten Modulprüfungen zu den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen des jeweiligen Hauptfachschwerpunkts nach Maßgabe des Anhangs 2 und
• aus der Bachelorarbeit gemäß § 21.
(2) Die Bachelorprüfung in einem internen Nebenfach gemäß § 1 Abs. 3 setzt sich zusammen aus den für die Gesamtnote relevanten Modulprüfungen zu den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen des jeweiligen Nebenfachschwerpunkts bzw. -ergänzungsbereichs nach Maßgabe des Anhangs 2.
(3) Die Bachelorarbeit fällt in der Regel in das Fachgebiet des Hauptfachs ES. In Ausnahmefällen kann die Bachelorarbeit auch im internen Nebenfach ES angefertigt werden.
(4) Die Wählbarkeit einzelner Wahlpflichtmodule kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.
(1) Die Prüfungen zu den Modulen werden entsprechend § 5 Abs. 3 als Abschluss des Moduls oder aus der Kumulation mehrerer Teilprüfungen oder als einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfungen im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den Modulen durchgeführt. Die Modulprüfung besteht nach Maßgabe der jeweiligen Modulbeschreibung entweder aus einer einzelnen Prüfungsleistung oder aus der Kumulation mehrerer Teilprüfungen. Modulteilprüfungen oder einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfungen sind modulbegleitend im Zusammenhang mit einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls abzulegen. Jede Teilprüfung muss für sich bestanden sein.
(2) Modulabschlussprüfungen, Modulteilprüfungen oder einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfungen werden nach Maßgabe der Modulbeschreibungen als Klausurarbeiten, mündliche Prüfungen oder schriftliche Hausarbeiten erbracht.
(4) Im Falle der Wiederholung von Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen oder einzelnen veranstaltungs-bezogenen Modulprüfungen kann die Prüfung als mündliche Einzelprüfung mit einer Dauer von 30 Minuten durchgeführt werden. Die Wahl der Prüfungsform bestimmt der oder die Prüfende im Benehmen mit dem oder der Modulbeauftragten. Die Prüfungsform wird dem oder der Studierenden vom Prüfungsamt zusammen mit dem Termin für die Wiederholungs-prüfung bekannt gegeben.
(5) Mündliche Prüfungen können in gegenseitigem Einvernehmen zwischen Prüfer oder Prüferin und dem oder der Studierenden in deutscher oder in einer Fremdsprache abgenommen werden.
(2) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit orientiert sich am Umfang des zu prüfenden Moduls und ist im Anhang 2 fest-gelegt.
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, ein Problem aus einem Fachgebiet der Empirischen Sprachwissenschaft selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(2) Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer mindestens 140 CP im Hauptfach des Bachelorstudiengangs ES erworben hat, sofern nicht für den gewählten Schwerpunkt in Anhang 2 andere Regelungen getroffen sind. Wenn die Bachelorarbeit gemäß § 16 Abs. 3 in einem internen Nebenfach angefertigt werden soll, müssen zusätzlich mindestens 50 CP in diesem Nebenfach erworben sein.
(4) Die Bachelorarbeit kann von Professoren oder Professorinnen, Juniorprofessoren oder Juniorprofessorinnen sowie Hochschuldozenten oder Hochschuldozentinnen der Johann Wolfgang Goethe-Universität ausgegeben und betreut werden. In Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss andere nach § 12 Abs. 1 prüfungsbefugte Personen als Betreuer oder Betreuerin bestellen. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, eine Betreuungsperson vorzuschlagen. Diesem Vorschlag ist nach Möglichkeit zu folgen.
(7) Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt 8 Wochen. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag. Das gestellte Thema kann nur innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Rückgabe eines neu gestellten Themas ist ausgeschlossen.
(8) Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist bei ärztlich attestierter Prüfungsunfähigkeit um den Zeitraum der Prüfungsunfähigkeit auf Antrag möglich. Der Prüfungsunfähigkeit des oder der Studierenden steht die Krankheit eines von ihm oder ihr überwiegend allein zu versorgenden Kindes gleich. Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit aus einem anderen Grund ist nur in einer Ausnahmesituation auf Antrag beim Prüfungsausschuss möglich. Im Übrigen gilt §15 entsprechend.
(10) Die Bachelorarbeit ist durch die Betreuerin oder den Betreuer zu bewerten. Das Gutachten über die Bewertung soll spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit vorgelegt werden. Wird die Bachelorarbeit durch die Betreuerin oder den Betreuer positiv beurteilt, so ist die von der oder dem Betreuer festgelegte Note die Note der Bachelorarbeit. Wird die Bachelorarbeit von der Betreuerin oder dem Betreuer mit "nicht ausreichend" (5) beurteilt, beauftragt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unverzüglich einen zweiten Prüfer oder eine zweite Prüferin mit der Begutachtung der Bachelorarbeit. Die Beurteilung der Bachelorarbeit durch die zweite Prüferin oder den zweiten Prüfer soll spätestens drei Wochen nach der Beauftragung vorliegen. Wird auch in dem zweiten Gutachten die Bachelorarbeit mit "nicht ausreichend" (5) bewertet, ist die Note der Bachelorarbeit "nicht ausreichend" (5). Bei abweichenden Beurteilungen errechnet sich die Note der Bachelorarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Beurteilungen. Das Ergebnis der Bachelorarbeit ist der oder dem Studierenden durch das Prüfungsamt unverzüglich bekannt zu geben.
(11) Beantragt die oder der Studierende im Falle des Abs. 12 Satz 3 innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Bachelorarbeit bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Bewertung der Bachelorarbeit durch eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer, so ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ein weiteres Gutachten einzuholen. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung errechnet sich die Note der Bachelorarbeit aus dem Durchschnitt der Beurteilungen.
(12) Für die mit "ausreichend" oder besser bewertete Bachelorarbeit werden 10 CP vergeben.
(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen gemäß Abs.2 bis 5 werden in der Regel nur angerechnet, wenn sie nicht mehr als fünf Kalenderjahre vor der Aufnahme des Bachelorstudiums am Fachbereich Sprach und Kulturwissenschaften erbracht worden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes.
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sowie Module mit vergleichbarer Kreditpunkt-Anzahl, die an einer Universität oder gleichgestellten wissenschaftlichen Hochschule in Deutschland in einem Bachelorstudiengang der Empirischen Sprachwissenschaft oder einem eng verwandten Bachelorstudiengang erbracht worden sind, werden nach Gleichartigkeitsprüfung anerkannt. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(3) Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in eng verwandten Studiengängen von ausländischen Universitäten, mit denen der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen unterhält, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach Empirische Sprachwissenschaft angerechnet. Abs.2 Satz 2 gilt entsprechend.
(4) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Studiengängen, die nicht unter Abs. 2 und 3 fallen, werden angerechnet, soweit Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig, wenn sie in Inhalt, Umfang und Anforderungen dem Studium nach dieser Ordnung im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektoren¬konferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Das europäische Kredittransfer System (ECTS) wird dabei berücksichtigt. Im Übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
(5) In staatlich anerkannten Fernstudien erworbene Leistungsnachweise können, soweit sie gleichwertig sind, als Studien- oder Prüfungsleistungen anerkannt werden. Abs.4 gilt entsprechend.
(6) Sofern dies für den gewählten Schwerpunkt gemäß Anhang 2 vorgesehen ist, können Auslandssemester oder Semester an anderen deutschen Hochschulen pauschal als Studienleistungen im Umfang von bis zu 30 CP pro Semester anerkannt werden. Planung und Durchführung auswärtiger Semester sind mit dem Koordinator bzw. der Koordinatorin des betreffenden Schwerpunkts abzustimmen.
(7) Maximal zwei Drittel der für die Module im Hauptfach und in den internen Nebenfächern nach Maßgabe des Anhangs 2 erforderlichen Prüfungsleistungen bzw. nicht mehr als je 120 CP für das Hauptfach und 40 CP für ein internes Nebenfach können von Studiengängen außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität anerkannt werden. Die Anrechnung einer Bachelorarbeit ist nicht möglich.
(8) Die Entscheidung über die Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss auf Antrag des oder der Studierenden. Unter Berücksichtigung der Anrechnung setzt er das Fachsemester fest. Dem Antrag sind die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen beizufügen. Der Prüfungsausschuss hat die Einheitlichkeit der Entscheidungen für den Studiengang sicherzustellen.
(9) Werden Studien und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und nach Maßgabe dieser Ordnung in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden im Zeugnis gekennzeichnet.
Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder ab-gesenkt werden; die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.
(3) Für das Hauptfach ES sowie für das gewählte Nebenfach wird je eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote im Hauptfach ist das arithmetische Mittel aus den für die Gesamtnote relevanten Modulnoten in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen gemäß Abs. 1 und Abs. 2 sowie der Note der Bachelorarbeit. Die Gesamtnote in einem internen Nebenfach ist das arithmetische Mittel aus den für die Gesamtnote relevanten Modulnoten gemäß Abs. 1 und Abs. 2. Die Gesamtnote in anderen Nebenfächern errechnet sich nach den Vorgaben der betreffenden Ordnung. Im Übrigen gilt Abs. 2 entsprechend.
(1) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach ES und im gewählten Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Das Hauptfach ES wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet.
(2) Für die Darstellung der Gesamtnote der Bachelorprüfung im Zeugnis und im Diploma Supplement (§ 28) wird die Gesamtnote der Bachelorprüfung (bzw. der Masterprüfung) zusätzlich auch als relativer ECTS-Grad dargestellt. Anhand des prozentualen Anteils der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen werden folgende Grades zugeordnet:
A= die Note, die die besten 10 % derjenigen, die bestanden haben, erzielen
B= die Note, die die nächsten 25 %,
C= die Note, die die nächsten 30 %
D= die Note, die die nächsten 25 %
E= die Note, die die nächsten 10 % erzielen.
Nicht erfolgreiche Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen erhalten den
Grade F = nicht bestanden.
Damit tragfähige Aussagen über die prozentuale Verteilung möglich werden, sollte die Vergleichsgruppe aus denjenigen Prüfungsteilnehmern und Prüfungsteilnehmerinnen bestehen, die die Bachelorprüfung (oder die Masterprüfung) in den letzten drei Semestern bestanden haben. So lange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.
(2) Alle nicht bestandenen Modulprüfungen (Modulabschlussprüfungen, Modulteilprüfungen, einzelne veranstaltungs-bezogene Modulprüfungen) können einmal wiederholt werden. Lediglich zwei nicht bestandene Modulprüfungen können zweimal wiederholt werden.
(4) Der Termin für die zweite Wiederholung einer Modulprüfung wird durch den Prüfungsausschuss festgelegt und dem oder der Studierenden durch das Prüfungsamt bekannt gegeben. Vor der zweiten Wiederholung können dem oder der Studierenden vom Prüfungsausschuss Auflagen erteilt werden.
a) wenigstens eine der Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen oder einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen im Hauptfach ES oder in einem internen Nebenfach auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 15 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
b) die Bachelorarbeit zum zweiten Mal mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder gemäß § 15 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
c) die Bachelorprüfung im Nebenfach endgültig nicht bestanden ist.
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung ist unverzüglich ein Zeugnis in deutscher Sprache und, auf Antrag des oder der Studierenden, mit einer Übertragung in englischer Sprache auszustellen. Das Zeugnis benennt den Hauptfachschwerpunkt, die Module des Haupt- und Nebenfaches mit den in ihnen erzielten Noten, das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Fachnoten sowie die Gesamtnote der Bachelorprüfung und den entsprechenden ECTS-Grade. Das Zeugnis ist von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ist die letzte Prüfungsleistung die Bachelorarbeit, so ist es deren Abgabedatum.
(1) Mit dem Zeugnis erhält der Absolvent oder die Absolventin eine Bachelorurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Arts" beurkundet.
(1) Die Prüfungsgebühren betragen für die Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit insgesamt 200,- Euro.
(2) Die Gebühren nach Abs. 1 werden in zwei Raten zu je 100.- Euro fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Bachelorarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren erfolgt beim Prüfungsamt.
(3) Im Falle der Verfügbarkeit von Mitteln zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre (QSL-Mitteln) werden keine Prüfungsgebühren erhoben.
(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und die Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Bachelorprüfung aufgrund einer Täuschung für "nicht bestanden" erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs.2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Sie gilt erstmals ab dem Wintersemester 2011/12. Studierende, die das Studium im Bachelorstudiengang Empirische Sprachwissenschaft vor dem Wintersemester 2011/12 aufgenommen haben, können auf Antrag ihr Studium nach dieser Ordnung fortsetzen.
Anhang 1: Fächerkombinationen und –äquivalenzen
I. Vorgeschlagene Kombinationen von Schwerpunkten und internen Nebenfächern:
Nebenfach Afrikanische Sprachwissenschaften II (Zielsprache Swahili)
Nebenfach Afrikanische Sprachwissenschaften III (Zielsprache Fula)
Nebenfach Afrikanische Sprachwissenschaften I (Zielsprache Hausa)
Nebenfach Phonetik und Phonologie
Nebenfach Semitische Sprachen
Nebenfach Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft
Nebenfach Altorientalische Sprachen
Schwerpunkt Kaukasische Sprachwissenschaft
Nebenfach Indogermanische Sprachwissenschaft
Schwerpunkt Phonetik und Phonologie
Nebenfach Allgemeine Vergleichende Sprachwissenschaft
Nebenfach Kaukasische Sprachwissenschaft
Schwerpunkt Skandinavische Sprachen
Schwerpunkt Chinesische Sprachwissenschaft
Nebenfach Sprache und Kultur Koreas
Schwerpunkt Sprachen und Kulturen Südostasiens
Nebenfach Chinesische Sprachwissenschaft
Nebenfach Japanische Sprach- und Kulturwissenschaft
Schwerpunkt Sprache und Kultur Koreas
Afrikanische Sprachwissenschaften I-III
Afrikanische Sprachwissenschaften
Chinesische Sprachwissenschaft
Japanische Sprach- und Kulturwissenschaft
Die Aufnahme in die Masterstudiengänge kann an bestimmte fachspezifische Voraussetzungen geknüpft sein; Näheres regeln die betreffenden Ordnungen.
Empirische Sprachwissenschaft: Afrikanische Sprachwissenschaften Afrikanistik
Empirische Sprachwissenschaft: Allgemeine Vergleichende Sprachwissenschaft
Empirische Sprachwissenschaft: Kaukasische Sprachwissenschaft
Empirische Sprachwissenschaft: Phonetik und Phonologie
Empirische Sprachwissenschaft: Sprachen und Kulturen Südostasiens
Anhang 2: Modulbeschreibungen - Allgemeiner Pflichtbereich Empirische Sprachwissenschaft
Im Hauptfach (mit oder ohne Internes Nebenfach) sind zu absolvieren: die Pflichtmodule K1 bis K7 und K9 bis K10 (insgesamt 57 CP) sowie eines der Wahlpflichtmodule aus der Wahlpflichtmodul- gruppe K8 (5 CP). Gesamtnotenrelevant sind folgende Module: K3, K4, K5, K6, K10.
Modul K1 - Grundlagen der Allgemeinen Sprachwissenschaft
Die Lehrveranstaltungen des Moduls finden in jedem WiSe statt.
180 Std., davon: 60 Std. Präsenzstudium, 60 Std. Selbststudium, 60 Std. Modulprüfungen
HF Voraussetzung für die Teilnahme an den Modulen K2,K3,K4,K5,K6.
Prüfungsform / Prüfungsdauer (Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten)
Modulabschlussprüfung: Klausur (3-stdg.). (Teilnahmenachweise für K1.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Vorlesung / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit / eLearning
Die Studierenden erhalten einen Überblick über die zentralen Gegenstände und Problemstellungen der Allgemeinen Sprachwissenschaft. Grundkenntnisse der sprachwissenschaftlichen Beschreibung im lautlichen, morphologischen, syntaktischen, semantischen und pragmatischen Bereich werden erworben. Die Kernthemen der Empirischen Sprachwissenschaft (Erhebung sprachlicher Daten, empirische Analyse von Sprachdaten in Form eines Sprachkorpus) können von den Absolventen inhaltlich erfasst werden. Durch den Lernzuwachs in diesem Modul wird die weitere Orientierung in der Fachthematik für die Studierenden erheblich erleichtert. Die erworbene Methodenkompetenz ist für die Absolventen im weiteren Studium von Nutzen und befähigt sie, eigene wissenschaftlichen Analysen durchzuführen.
In dem Modul werden die allgemeinen Grundlagen für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit natürlichen Sprachen gelegt und ein Verständnis für die Abgrenzung der Teilgebiete der Grammatik sowie ihrer jeweils spezifischen Fragestellungen und entwickelt. Die Teilnehmer wenden eine extra für das Modul eingerichtete elektronische Lernplattform (web CT, BSCW) an, wobei durch ein Tool für die Erstellung der Lerninhalte (LernBar) alle modulrelevanten Dateien zugänglich und interaktiv nutzbar sind. Im Lehrplan ist mind. eine Individual- oder Gruppenarbeit zum Thema des Seminars vorgesehen. Die in der Modulabschlussprüfung nachzuweisenden Kenntnisse werden in den Pflichtmodulen K3 und folgenden sowie den Wahlpflichtmodulen des Allgemeinen Pflichtbereichs vorausgesetzt.
Titel der Lehrveranstaltung SWS
K1.1 Vorlesung: Einführung in die Allgemeine Sprachwissenschaft 2
K1.2 Übung / Tutorium Allgemeine Sprachwissenschaft 2
Modul K2 - Phonetik und Phonologie I
180 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 60 Std. Selbststudium, 60 Std. Modulprüfungen
HF Voraussetzung für die Teilnahme an Modul K3
Modulabschlussprüfung: Klausur (3-stdg.). (Teilnahmenachweise für K2.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Die Studierenden erwerben Kenntnisse der lautsprachlichen Produktion und ihrer Beschreibungskategorien, entwickeln die Fähigkeit, Wörter und Sätze nach schriftlicher Vorlage und gesprochener Vorgabe phonemisch und breit phonetisch zu transkribieren und lernen die Grundlagen phonologischer Beschreibung
Das Modul gibt einen Überblick über die artikulatorische, akustische und auditive Phonetik sowie die strukturalistischen phonologischen Beschreibungsansätze. Das Erlernen der phonetischen Transkriptionstechnik (Hören, Nachsprechen, Notieren) erfolgt vornehmlich an deutschem Sprachmaterial.
K2.1 Vorlesung: Grundlagen Phonetik / Phonologie 2
K2.2 Tutorium: Grundlagen Phonetik / Phonologie 2
Modul K3 - Phonetik und Phonologie II
Pflichtmodul - 10 CP
Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls finden in jedem SoSe statt.
300 Std., davon 90 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 90 Std. Modulprüfungen
erfolgreicher Abschluss der Pflichtmodule K1 und K2
HF Gesamtnotenrelevant
Modulabschlussprüfung: Klausur (2-stdg.) und Transkription (1-stdg.); nur nicht-bestandene Teile müssen in der Nach-Klausur / Transkription wiederholt werden. (Teilnahmenachweise für K3.2 und K3.3 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Erworben wird nicht nur die phonetische Realisation und Identifikation der Laute der Welt, sondern auch ihre phonologische Einordnung in Lautsysteme und die sich daraus ergebenden Beschränkungen. Geübt werden die phonetische Transkriptionstechnik sowie die verstärkten Hör- und Artikulationsübungen vornehmlich an fremdsprachlichem Material.
Das Modul dient der Vertiefung der Kenntnisse in der artikulatiorischen, akustischen und auditiven Phonetik mit besonderem Schwergewicht auf der Interpretation lautlicher (akustischer) Phänomene im Hinblick auf die Sprachproduktion (Akustogenese) und die akustische Analyse.
K3.1 Vorlesung: Vertiefung Phonetik / Phonologie 2
K3.2 Kurs: Phonetische Transkription 2
K3.3 Kurs: Hör-, Artikulations- und Notationsübungen 2
Modul K4 - Morphologie
Die Lehrveranstaltungen des Moduls finden in jedem WiSe statt
erfolgreicher Abschluss des Pflichtmoduls K1
Modulabschlussprüfung: Klausur (3-stdg.). (Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltung K4.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, im Rahmen moderner Theorien morphologische Phänomene zu analysieren und sie in den Kontext mit anderen grammatischen Modulen zu stellen. Die Absolventen sind fähig, die strukturellen sprachlichen Zusammenhänge oberhalb der Silben- bzw. unterhalb der Satzebene zu erfassen. Sie kennen universelle und sprachspezifische Modelle der Wortbildung anhand der vergleichenden Übungen aus den Schwerpunktsprachen der Teilnehmer. Mit dem Abschluss des Moduls können die Studierenden umfangreiche Aspekte der Formbildung bzw. -wandlung auch in Bezug zu den Schwerpunktssprachen strukturell erfassen und analysieren. Sie sind in der Lage, die erworbenen Methodenkompetenzen auf wissenschaftlich-theoretische Felder und / oder auch auf praktische Bereiche (z.B. Branchenspezifische Sprache, Marken-, Werbe-, Mediensprache etc.) anzuwenden.
In dem Modul werden die relevanten Grundlagen der Strukturierung von Wörtern und Wortformen vermittelt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein umfangreiches Spektrum an Methoden der empirischen Analyse von Wortformen. Die Teilnehmer wenden eine extra für das Modul eingerichtete elektronische Lernplattform (web CT, BSCW) an, wobei durch ein Tool für die Erstellung von Lerninhalten (LernBar) alle modulrelevanten Dateien zugänglich und interaktiv nutzbar sind. Im Lehrplan ist mind. eine Individual- oder Gruppenarbeit zum Thema der Übung vorgesehen. Durch Gruppenarbeit, die zum Teil online auf der Lernplattform abläuft, bekommen die Teilnehmer die ersten Eindrücke eines Online-Projekt-Managements.
Morphologie / Morphology 2000 Ein internationales Handbuch zur Flexion und Wortbildung / An International Handbook on Inflection and Word-Formation. 1.Halbband hrsg. v. Booij, Geert E. / Lehmann, Christian / Mugdan, Joachim; 2. Halbband hrsg. v. Booij, Geert E. / Lehmann, Christian / Mugdan, Joachim / Skopeteas, Stavros
Joan L. Bybee 1985 Morphology. A Study of the Relation between Meaning and Form Benjamins
K4.1 Vorlesung: Grundlagen der Morphologie 2
K4.2 Übung / Tutorium: Morphologische Analyse 2
Modul K5 - Syntax
Die Lehrveranstaltungen des Moduls finden in jedem SoSe statt
Modulabschlussprüfung: Klausur (3-stdg.). (Teilnahmenachweise für K5.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Nach Abschluss aller Prüfungen sind die Studierenden in der Lage, Strukturanalysen von Sätzen natürlicher Sprachen vorzunehmen und die Zusammenhänge syntaktischer Analysen mit anderen Modulen der Grammatik zu erkennen. Durch den Erwerb der Methoden der syntaktischen Analyse sind die Absolventen fähig, solche sprachlichen Strukturen zu erfassen, die die Eigentümlichkeit einer Sprache am stärksten ausmachen. Die Studierenden können über verschiedene Arten von Satzstrukturen fundiert diskutieren. Sie sind in der Lage, ein elektronisches Sprachkorpus (z.B. TITUS) für die syntaktische Analyse zu verwenden. Aufgrund des Einsatzes von e-Learning-Instrumenten im Seminar (Online-Test; Selbsteinschätzung) beherrschen die Studierenden die Grundkenntnisse der Online-Arbeit.
Das Modul stellt die grundlegenden Strukturbegriffe und Strukturtheorien der Syntax dar und vermittelt Fertigkeiten in der syntaktischen Analyse. Die Teilnehmer wenden eine extra für das Modul eingerichtete elektronische Lernplattform (web CT, BSCW) an, wobei durch das Tool für die Erstellung von Lerninhalten (LernBar) alle modulrelevanten Dateien zugänglich und interaktiv nutzbar sind. Im Lehrplan ist mind. eine Individual- oder Gruppenarbeit (bzw. eine Minireferat-Reihe) zum Thema des Seminars vorgesehen. Durch Gruppenarbeit, die zum Teil online auf der Lernplattform abläuft, bekommen die Teilnehmer die ersten Eindrücke des Online-Projekt-Managements.
K5.1 Vorlesung: Grundlagen der Syntax 2
K5.2 Übung / Tutorium: Syntaktische Analyse 2
Modul K6 - Semantik und Pragmatik
Pflichtmodul - 5 CP
Das Modul beginnt in jedem SoSe
150 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 40 Std. Selbststudium, 50 Std. Modulprüfungen
Modulteilprüfungen: je eine Klausur (2-stdg.) zu K6.1 und K6.2. (Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen K6.1 und K6.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Vorlesung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit / eLearning
Die Studierenden erwerben fachliche Kenntnisse und methodologische Kompetenzen, um die semantischen Phänomene im empirischen sprachanalytischen Kontext zu verstehen. Sie sind in der Lage, Grundelemente pragmatischer Analyseverfahren der Sprache in konkreten Beispielen anzuwenden. Die Absolventen erkennen die pragmatischen Strukturen der Kommunikationssteuerung. Anhand der konkreten Beispiele sind sie fähig, linguistisch-pragmatische Analysen an Texten durchzuführen. Die Methodenkompetenz der Absolventen begründet einen fundierten Einsatz der Kenntnisse in verschiedenen beruflichen Feldern – von Medienanalyse bis Projektmanagement. Durch simulierte Fall-Analysen in einer Gruppenarbeit sind die Studierenden in der Lage, klare praktische Bezüge zwischen dem Lernzuwachs und dessen Anwendung herzustellen.
Gegenstand des Moduls sind die Semantik als die Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen und die linguistische Pragmatik als die Lehre von der Verwendung sprachlicher Äußerungen in kommunikativen Strukturen. Die Teilnehmer wenden eine extra für das Modul eingerichtete elektronische Lernplattform (web CT, BSCW) an, wobei durch ein Tool für die Erstellung der Lerninhalte (LernBar) alle modulrelevanten Dateien zugänglich und interaktiv nutzbar sind. Im Lehrplan ist mind. eine Gruppenarbeit (bzw. eine Minireferat-Reihe) zum Thema des Seminars vorgesehen. Durch Gruppenarbeit, die zum Teil online auf der Lernplattform abläuft, bekommen die Teilnehmer die ersten Eindrücke des Online-Projekt-Managements.
K6.1 Vorlesung: Grundlagen der Semantik 2
K6.2 Vorlesung: Grundlagen der linguistischen Pragmatik 2
Modul K7 - Soft Skills
Beginn zum WiSe oder SoSe
Modulabschlussprüfung: Präsentation (20 min.) (Teilnahmenachweise für K7.1 und K7.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit / eLearning
Das Modul besteht aus Unterricht in verschiedenen "Soft Skills", die für die wissenschaftliche Tätigkeit förderlich sind (z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Vortragspräsentation, Arbeit mit Sprachressource, Bibliographieren). Es besteht aus zwei Veranstaltungen, die jeweils mit einer Modulteilprüfung abgeschlossen werden.
K7.1 Übung: Soft Skills I 2
K7.2 Übung: Soft Skills II 2
Modul K8.1 - Textphilologie
Wahlpflichtmodul - 5 CP
Die Lehrveranstaltungen des Moduls finden im WiSe statt
150 Std., davon 45 Std. Präsenzstudium, 60 Std. Selbststudium, 45 Std. Modulprüfungen
erfolgreicher Abschluss der Pflichtmodule K1, K2, K3, K4, K5, K6
Modulabschlussprüfung: Klausur (Textbearbeitung, 3-stdg.). (Teilnahmenachweise für K8.1.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Die Absolventen des Moduls besitzen die Fertigkeiten, ältere Texte zu analysieren und sie für umfangreiche Fragestellungen aus der empirischen Sprachwissenschaft zu verwenden. Die Studierenden können betrachtete Texte sprachgeschichtlich deuten und ihren Inhalt strukturell erschließen. Die Absolventen kennen die modernen Techniken des Handschriftenlesens und beherrschen die Methodenkompetenz, um handschriftliche Texte zu interpretieren. Sie arbeiten mit elektronischen Korpora alter schriftlicher Quellen und kennen die Grundprinzipien der Digitalisierung von alten Texten.
In dem Modul werden die Grundlagen der philologischen Analyse und Bearbeitung von Texten vermittelt. Die Wahl des Moduls wird Studierenden mit einem auf alte Sprachen bezogenen Schwerpunktbereich empfohlen
K8.1.1 Vorlesung: Methodische Grundlagen der Textphilologie 1
K8.1.2 Übung / Tutorium: Philologische Analyse 2
Modul K8.2 - Linguistische Feldforschung
Wahlpflichtmodul - 6 CP
Modulabschlussprüfung: Klausur (Textbearbeitung, 3-stdg.). (Teilnahmenachweise für K8.2.2 und Bestehen der Modul-abschlussprüfung)
Nach Abschluss aller Prüfungen sind die Studierenden in der Lage, Sprachphänomene in realen Kommunikationssituationen zu untersuchen. Sie beherrschen die Grundmethoden der linguistischen Feldforschung und Datenerhebung in natürlichen Sprechergemeinschaften. Dabei gehen sie kompetent und methodensicher mit der kommunikativen Interaktion um. Die Studierenden sind fähig, im direkten Umgang mit den Sprachphänomenen konkrete Fragestellungen zu verfolgen. Sie wenden Analysen der Feldforschung zur Erstellung von Grammatiken, Wörterbüchern und Textkorpora an. Bei der Anwendung der Methodenkompetenz erhalten die Studierenden einen Überblick über die komplexe kulturelle und soziale Sprachperspektive in der Feldforschung. Technische Hilfsmittel (z.B. Tonbandgerät, Video- und Filmkamera) zur Erhebung der Daten können von den Absolventen bedient werden.
In dem Modul werden die Grundlagen der Erhebung sprachlicher Daten mit Methoden der Feldforschung vermittelt. Die Wahl des Moduls wird Studierenden mit einem auf moderne Sprachen bezogenen Schwerpunktbereich empfohlen.
K8.2.1 Vorlesung: Grundlagen der linguistischen Feldforschung 1
K8.2.2 Übung / Tutorium: Informantenarbeit 2
Modul K9 - Wissenschaftliche Praxis Modul K9
180 Std., davon 120 Std. Selbststudium, 60 Std. Modulprüfungen
Modulabschlussprüfung: schriftliche Hausarbeit, die auch in Form eines Lehrberichts abgefasst werden kann, ca. 16 S.
Selbststudium / eLearning
Das Modul soll die Studierenden befähigen, über Inhalte und Methoden der Empirischen Sprachwissenschaft mit Angehörigen desselben und anderer Fächer zu diskutieren und in eigenständiger Arbeit auf Forschungs- oder Lehraufgaben anzuwenden.
K9 Praktikum -
Modul K10 - Sprachtypologie
Lehrveranstaltungen des Moduls finden in jedem WiSe statt
Modulabschlussprüfung: Klausur (3-stdg.). (Teilnahmenachweise für K7.2 und Bestehen der Modul-abschlussprüfung)
Die Absolventen erhalten einen Überblick über die zentralen Problemstellungen in der Typologie. Sie beherrschen die Methoden der Klassifizierung von Sprachen anhand umfangreicher grammatischer Kriterien und können diese praktisch anwenden. Durch die Anwendung sind die Absolventen in der Lage, ihr Gesamtwissen in der Sprachwissenschaft auf die Fragestellungen der Typologie und das Erkennen von Sprachuniversalien zu richten. Sie kennen die Grundprinzipien des Sprachvergleichs und des praktischen komparatistischen Arbeitens und sind in der Lage, die erworbenen Kenntnisse in den eigenen Schwerpunktbereichen anzuwenden.
In dem Modul werden die Grundlagen der typologischen Klassifizierung natürlicher Sprachen vermittelt. Betrachtet werden typologisch relevante Merkmale aus allen Gebieten der Sprachbeschreibung (Phonetik / Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik). Die Teilnehmer wenden extra für das Modul eingerichtete elektronischen Lernplattform (web CT, BSCW) an, wobei durch ein Tool für die Erstellung von Lerninhalten (LernBar) alle modulrelevanten Dateien zugänglich und interaktiv nutzbar sind. Im Lehrplan ist mind. eine Individual- oder Gruppenarbeit (bzw. eine Minireferat-Reihe) zum Thema des Seminars vorgesehen. Durch Gruppenarbeit, die zum Teil online auf der Lernplattform abläuft, bekommen die Teilnehmer die ersten Eindrücke des Online-Projekt-Managements.
K10.1 Vorlesung: Grundlagen der Sprachtypologie 2
K10.2 Übung / Tutorium: Typologische Analyse 2
Anhang 2: Modulbeschreibungen - Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft
Im Hauptfach (HF) sind zu absolvieren: die Pflichtmodule IS1 bis IS3 und IS6 (insgesamt 30 CP), je zwei Wahlpflichtmodule aus den Wahlpflichtmodulgruppen IS 4 und IS 5 (insgesamt 24 CP) sowie weitere Wahlpflichtmodule im Umfang von 54 CP aus den Wahlpflichtmodulgruppen IS 7-9.
Im Internen Nebenfach (INF) sind zu absolvieren: die Pflichtmodule IS1 bis IS3 und IS6 (insgesamt 30 CP), je ein Wahlpflichtmodul aus den Wahlpflichtmodulgruppen IS 4 und IS 5 (insgesamt 12 CP) sowie weitere Wahlpflichtmodule im Umfang von 18 CP aus den Wahlpflichtmodulgruppen IS 7-9.
Durch „ODER“ als alternativ gekennzeichnete Lehrveranstaltungen innerhalb der Module variieren turnusgemäß bzw. je nach Verfügbarkeit; das jeweilige Angebot wird im Kommentierten Vorlesungs¬verzeichnis bekannt gegeben.
Ein maximal zweisemestriger Studienaufenthalt an einer anderen (aus- oder inländischen) Universität kann im HF mit 30 CP pro Semester gegen einen entsprechenden Umfang an Wahlpflichtmodulen aus IS4, IS5 und IS7-9 angerechnet werden. Details sind mit der Akademischen Leitung des Schwerpunkts abzusprechen. Gesamtnotenrelevant sind folgende Module: IS1 IS2 IS3 IS4 IS5 IS6
IS1 – Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft
Das Modul beginnt in jedem WiSe
360 Std.; davon 120 Std. Präsenzstudium, 180 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen
HF, INF Gesamtnotenrelevant
Modulabschlussprüfung: Klausur (3 Std.) (Teilnahmenachweis für IS1.4 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Vorlesung / Tutorium / Lehrenden¬zentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit / eLearning
Die Studierenden erhalten einen Überblick über die zentralen Gegenstände und Problemstellungen der vergleichenden Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen. Nach Abschluss aller Veranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, die wesentlichen Elemente der indogermanischen Lautlehre, insbesondere im Hinblick auf die zwischen den bezeugten idg. Einzelsprachen und der zu rekonstruierenden uridg. Grundsprache bestehenden lautgesetzlichen Entsprechungen zu erfassen. Durch den Lernzuwachs in diesem Modul wird die weitere Orientierung in der Fachthematik für die Studierenden erheblich erleichtert. Die erworbene Methodenkompetenz ist für die Studierenden im weiteren Studium von Nutzen und befähigt sie, eigene wissenschaftlichen Analysen durchzuführen.
In dem Modul werden die Grundlagen der vergleichenden Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen vermittelt. Es beginnt mit einer Übersicht über die indogermanischen Völker und Sprachen, die auf die unterschiedliche Bezeugungstiefe und die Relevanz für den indogermanistischen Sprachvergleich eingeht. In einer zweiten Vorlesung werden die wesentlichen Elemente der indogermanischen Lautlehre, insbesondere im Hinblick auf die zwischen den bezeugten idg. Einzelsprachen und der zu rekonstruierenden uridg. Grundsprache bestehenden lautgesetzlichen Entsprechungen dargestellt. Hieran schließt sich eine dritte Vorlesung an, die der Rekonstruktion des uridg. Formensystems und dessen Bewahrung bzw. Umgestaltung in den altbezeugten idg. Sprachen gewidmet ist. Das Modul wird durch eine Übung ergänzt, die die Teilnehmer / innen auf die Modulabschlussprüfung vorbereitet.
IS1.1 Vorlesung: Die indogermanischen Völker und Sprachen 2
IS1.2 Vorlesung: Indogermanische Lautlehre 2
IS1.3 Vorlesung: Indogermanische Formenlehre 2
IS1.4 Übung / Tutorium: Indogermanische Sprachwissenschaft 2
IS2 – Indoiranische Sprachen I
180 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 60 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen
HF, INF Gesamtnoten¬relevant. Voraussetzung für die Teilnahme an IS 3
Modulabschlussprüfung: Klausur (3 Std.). (Teilnahmenachweise für IS2.1 und IS2.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Kurs / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Nach Abschluss der Prüfungen sind die Studierenden in der Lage, einfache Texte in der „klassischen“ Ausprägung des Sanskrit selbständig zu lesen und zu verarbeiten.
Gegenstand des Moduls ist das Altindische als die für den indogermanistischen Sprachvergleich bedeutendste altüberlieferte indoiranische Sprachform. In der auf zwei Semester angelegten Einführung werden Kenntnisse vermittelt, die es den Hörer / innen ermöglichen, einfache Texte in der „klassischen“ Ausprägung des Sanskrit selbständig zu lesen und zu verarbeiten.
IS2.1 Kurs: Sanskrit I 2
IS2.2 Kurs: Sanskrit II 2
IS3 – Indoiranische Sprachen II IS3
Das Modul beginnt im WiSe
Erfolgreicher Abschluss des Moduls IS2
Modulteilprüfungen: je eine Klausur (2 Std.) zu den Lehrveranstaltungen IS3.1 und IS 3.2. (Teilnahmenachweise für IS3.1 und IS3.2 und Bestehen beider Modulteilprüfungen)
Proseminar / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden grundlegende Kenntnisse über die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der indoiranischen Sprachen und die ältesten Überlieferungsformen (Vedisch und Avestisch) sowie späterer Ausprägungen (Mittel- und Neuindisch, Mittel- und Neuiranisch) dieser Sprachfamilie.
Das auf IS2 aufbauende Modul zielt darauf ab, die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der indoiranischen Sprachfamilie durch Betrachtung der ältesten Überlieferungsformen (Vedisch und Avestisch) sowie späterer Ausprägungen (Mittel- und Neuindisch, Mittel- und Neuiranisch) zu beleuchten und einer wissenschaftlichen Beurteilung zuzuführen.
IS3.1 Proseminar: Vedisch ODER Mittelindisch ODER Neuindisch 2
IS3.2 Proseminar: Avestisch ODER Altpersisch ODER Mitteliranisch ODER Neuiranisch 2
Von den als IS4 erfassten Wahlpflichtmodulen (jeweils 6 CP) müssen im HF im Laufe des Studiums zwei mit unterschiedlichen Objektsprachen belegt werden.
IS4 – Sonstige indogermanische Sprachen
Wahlpflichtmodul – je 6 CP
Erfolgreicher Abschluss des Moduls IS1
HF, INF Gesamtnotenrelevant.
Modulabschlussprüfung: Klausur (3 Std.) Teilnahmenachweise für die Lehrveranstaltungen IS4.1 und IS4.2 und Bestehen der Modulabschlussprüfung
Prosemiar / Übung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden Grundkenntnisse über verschiedene für die Indogermanistik wichtige altüberlieferte Sprachen, u.a. das Hethitische, Tocharische, Armenische bzw. baltische, keltische oder Rest- und Trümmersprachen, und deren philologische Bearbeitung
In dem Modul werden altanatolische und andere nicht-klassische indogermanische Sprachen thematisiert, die für den indogermanistischen Sprachvergleich relevant sind. Das zyklisch organisierte Angebot bezieht sich in je zwei aufeinanderfolgenden Semestern auf das Hethitische, das Tocharische, das Armenische sowie baltische, keltische oder Rest- und Trümmersprachen
IS4.1 Proseminar: Hethitisch ODER Tocharisch ODER Keltisch ODER Baltisch ODER Armenisch ODER Rest- und Trümmersprachen 2
IS4.2 Übung / Tutorium: Textlektüre Hethitisch ODER Tocharisch ODER Keltisch ODER Baltisch ODER Armenisch ODER Rest- und Trümmersprachen 2
Wahlpflichtmodulgruppe IS 5: Spezialprobleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft
Von den als IS5 erfassten Wahlpflichtmodulen (jeweils 6 CP) müssen im HF im Laufe des Studiums zwei mit unterschiedlicher Thematik belegt werden.
IS5 – Spezialprobleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft
180 Std., davon 60 Std. Präsenzstudium, 60 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen.
Erfolgreicher Abschluss der Module IS1 und IS2 sowie des Moduls IS3 oder IS4
Modulabschlussprüfung: Referat mit mündlichem Vortrag (30 Min.) (Teilnahmenachweis für IS 5.1. und Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Seminar / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden weiterführende Kenntnisse über die Grammatik der idg. Sprachen. Sie sind in der Lage, über Fragen der historischen Laut- und Formenlehre (z.B. Lautgesetze, Laryngaltheorie, Kasussynkretismus, Pronominalsysteme), Syntax (z.B. Nebensatzstrukturen, Wortstellungsfragen, Diathesen), Überlieferungsformen (z.B. Metrik, Textsorten) fundiert zu diskutieren und zu argumentieren. Durch abwechselnde Ansätze des Lernens und Unterrichts verbessern die Studierenden die Fähigkeit der kritischen Analyse und der Diskussion in dem sie die Fähigkeit des akademisch korrekt strukturierten Argumentierens entwickeln.
In dem Modul werden in zyklischer Abfolge unterschiedliche Spezialprobleme aus allen Teilbereichen der historisch-vergleichenden Grammatik der idg. Sprachen behandelt. Thematisiert werden Fragen der historischen Laut- und Formenlehre (z.B. Lautgesetze, Laryngaltheorie, Kasussynkretismus, Pronominalsysteme), Syntax (z.B. Nebensatzstrukturen, Wortstellungsfragen, Diathesen), Überlieferungsformen (z.B. Metrik, Textsorten) u.a.
IS5.1 Seminar: Spezialprobleme der idg. Sprachwissenschaft 2
IS5.2 Übung / Tutorium: Begleitende Lektüre 2
IS6 (Praktikum) – Textanalyse
180 Std., davon 120 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen
Modulabschlussprüfung: Hausarbeit im Umfang von max. 20 Seiten (Übersetzung eines Textes und sprachwissenschaftlicher Kommentar dazu); Bearbeitungszeitraum 6 Wochen. (Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Selbstständiges Arbeiten / Gruppenarbeit
Die Studierenden sind in der Lage, eine Übersetzung und einen sprachwissenschaftlich-philologischen Kommentar zu einem Text in einer der für die Indogermanische Sprachwissenschaft relevanten Sprachen zu verfassen.
In dem nicht an eine Lehrveranstaltung gebundenen Modul (Freies Lernen mit Betreuung), das auch in der vorlesungsfreien Zeit und in Gruppenarbeit absolviert werden kann, sind Übersetzung und sprachwissenschaftlich-philologischer Kommentar zu einem Text in einer der für die Indogermanische Sprachwissenschaft relevanten Sprachen zu verfassen.
Die Wahlpflichtmodulgruppe besteht aus frei wählbaren Modulen von je 9 CP. Sofern keine Latein-Kenntnisse nachgewiesen werden können (Latinum oder 3-jähriger Schulunterricht bzw. Haupt-oder Nebenfachstudium der Klassischen Philologie bzw. des Ergänzungsbereichs Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft), müssen diese durch die Wahl des Moduls IS7.1 hier nachgeholt werden.
Sofern keine Altgriechisch-Kenntnisse nachgewiesen werden können (Graecum oder 3-jähriger Schulunterricht Haupt-oder Nebenfachstudium der Klassischen Philologie bzw. des Ergänzungsbereichs Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft), müssen diese durch die Wahl des Moduls IS7.3 hier nachgeholt werden.
Die folgenden Modulaufstellungen sind exemplarisch; vergleichbare Module zu anderen indogermanischen Sprachen können nach Rücksprache mit der Akademischen Leitung des Schwerpunkts anerkannt werden.
IS 7.1 – Latein I
270 Std., davon 120 Std. Präsenzstudium, 90 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen
HF, INF
Modulabschlussprüfung: Klausur (3 Std.) (Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Das Modul dient dem Erwerb grundlegender grammatischer Kompetenzen in der lateinischen Sprache. Die Studierenden erlernen die für den passiven Sprachgebrauch notwendigen Kenntnisse der Syntax, Morphologie, Lexik und Semantik der lateinischen Sprache und werden durch wiederholte Übungen mit dem System dieser Sprache vertraut gemacht.
Gegenstand des Moduls ist das Latein als Sprache des Klassischen Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt. Sofern Vorkenntnisse des Lateinischen nachgewiesen werden, kann die Teilnahmepflicht an den Kursen durch die Veranstaltungsleitung reduziert werden; dies gilt jedoch nicht für die Modulabschlussprüfung.
IS 7.1.1 Kurs: Latein I 4
IS 7.1.2 Kurs: Latein II 4
IS 7.2. – Lateinische Lektüre
270 Std., davon 90 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen
IS 7.1 oder andere Vorkenntnisse der lateinischen Grammatik
Ziel des Moduls sind die Vertiefung der Kenntnisse über die Struktur der lateinischen Sprache sowie die Erlangung einer elementaren Lesefähigkeit.
Gegenstand des Moduls ist das Latein als Sprache des Klassischen Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt.
IS 7.2.1 Kurs: Lateinische Lektüre I 2
IS 7.2.2 Kurs: Lateinische Lektüre II 2
IS 7.3 – Griechisch I
Ziel des Moduls sind die Vermittlung von Struktur und Bedeutung der altgriechischen Sprache sowie die Erlangung einer elementaren Lesefähigkeit im Klassischen Griechischen. Die Studierenden erlernen die für den passiven Sprachgebrauch notwendigen Kenntnisse der Syntax, Morphologie, Lexik und Semantik der griechischen Sprache und werden durch wiederholte Übungen mit dem System dieser Sprache vertraut gemacht.
Gegenstand des Moduls ist das Griechische als Sprache des Klassischen Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt. Sofern Vorkenntnisse des Altgriechischen nachgewiesen werden, kann die Teilnahmepflicht an den Kursen reduziert werden; dies gilt jedoch nicht für die Modulabschlussprüfung.
IS 7.3.1 Kurs: Griechisch I 4
IS 7.3.2 Kurs: Griechisch II 4
IS 7.4 – Griechische Lektüre
270 Std., davon 90 Std. Präsenzstudium, 120 Std. Selbststudium, 60 Std. Prüfungen.
IS 7.3 oder andere Vorkenntnisse der griechischen Grammatik
Ziel des Moduls sind die Vertiefung der Kenntnisse über die Struktur der klassischen griechischen Sprache sowie die Erlangung einer elementaren Lesefähigkeit
Gegenstand des Moduls ist das Altgriechische als Sprache des Klassischen Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt.
IS 7.4.1 Kurs: Griechische Lektüre I 2
IS 7.4.2 Kurs: Griechische Lektüre II 2
IS 7.5 – Russisch I
Modulabschlussprüfung: Klausur (3 Std.). (Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Proseminar / Kurs / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden Grundkenntnisse der Grammatik des Russischen als der bedeutendsten ostslavischen Sprache. Außerdem erwerben Sie Basisfähigkeiten, in dieser Sprache zu sprechen, zu lesen und zu schreiben, sowie das Hörverstehen. Es wird erwartet, dass die Studierenden über verbesserte Lernstrategien im Bezug auf Spracherwerb verfügen. Die Studierenden beherrschen Präsentationsfähigkeiten und Grundlagen des Arbeitens in der virtuellen Lernumgebung wie z. B. web CT.
Gegenstand des Moduls ist das Russische als die bedeutendste ostslavische Sprache. Das Modul wird ergänzt durch einen Überblick über die slavischen Sprachfamilie. Sofern muttersprachliche Vorkenntnisse in russischer Sprache nachgewiesen werden, kann die Teilnahmepflicht an den jeweiligen Kursen durch die Veranstaltungsleitung reduziert werden; dies gilt jedoch nicht für die Modulabschlussprüfung.
IS 7.5.1 Kurs: Russisch I 4
IS 7.5.2 Proseminar: Überblick über die slavischen Sprachen 2
IS 7.6 – Russisch II
IS 7.5 oder andere Vorkenntnisse der russischen Grammatik
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden vertiefte Kenntnisse der Grammatik des Russischen als der bedeutendsten ostslavischen Sprache sowie Grundkenntnisse des Altkirchenslavischen als der ältesten schriftlich bezeugten slavischen Sprachform. Die Studierenden beherrschen Präsentationsfähigkeiten und Grundlagen des Arbeitens in der virtuellen Lernumgebung wie z. B. web CT.
Gegenstand des Moduls sind das Russische als bedeutendste ostslavische Sprache sowie das Altkirchenslavische als die älteste schriftlich bezeugte slavische Sprachform. Sofern muttersprachliche Vorkenntnisse in russischer Sprache nachgewiesen werden, kann die Teilnahmepflicht an IS 7.6.1 durch die Veranstaltungsleitung reduziert werden; dies gilt jedoch nicht für die Modulabschlussprüfung.
IS 7.6.1 Kurs: Russisch II 4
IS 7.6.2 Proseminar: Altkirchenslavisch 2
IS 7.7 – Altgermanische Sprachen I
Modul beginnt in jedem WiSe
Nachweis von Lateinkenntnissen
Modulabschlussprüfung Klausur (3 Std.). (Bestehen der Modulabschlussprüfung)
Kurs / Vorlesung / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden Basiskenntnisse der Grammatik der älteren Stufen der deutschen Sprache. Die Studierenden beherrschen Präsentationsfähigkeiten und Grundlagen des Arbeitens in der virtuellen Lernumgebung wie z. B. web CT.
In dem Modul werden die Grundzüge der Grammatik des Alt- und Mittelhochdeutschen bzw. des Altsächsischen als der älteren Stufen der deutschen Sprache behandelt und in Relation zur deutschen Sprachgeschichte gesetzt. Anhand von Textlektüre wird der Umgang mit alt- und mittelhochdeutschen bzw. altsächsischen Quellen vermittelt.
IS 7.7.1 Kurs: Althochdeutsch 2
IS 7.7.2 Kurs: Mittelhochdeutsch ODER Altsächsisch 2
IS 7.7.3 Vorlesung: Deutsche Sprachgeschichte 2
S 7.8 – Altgermanische Sprachen II
Modulabschlussprüfung: Klausur (3 Std.). Bestehen der Modulabschlussprüfung
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls erlangen die Studierenden Basiskenntnisse der Grammatik der Altisländischen sowie einer weiteren altgermanischen Sprache.
In dem Modul werden die Grundzüge der Grammatik des Altisländischen sowie einer anderen altgermanischen Sprache (z.B. Gotisch, Altsächisch) behandelt. Anhand von Textlektüre wird der Umgang mit altisländischen bzw. anderen altgermanischen Quellen vermittelt.
IS 7.8.1 Kurs: Isländisch I 4
IS 7.8.2 Kurs: Gotisch ODER Altsächsisch ODER sonstige altgermanische Sprache 2
IS 7.9 – Indische Sprachen – Aufbaumodul
Erfolgreicher Abschluss von IS 2 und IS 3
Vorlesung / Tutorium / Lehrendenzentrierte Plenumsarbeit / Gruppenarbeit
Das Modul erweitert die Kenntnisse der Studierenden im Hinblick auf den indischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie und befähigt sie damit, diesen Zweig in die vergleichende historische Analyse einzubeziehen.
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die Familie der alt-, mittel- und neuindoarischen Sprachen, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt.
IS 7.9.1: Alt- / Mittel- / Neuindisch I 2
IS 7.9.2: Alt- / Mittel- / Neuindisch II 2
IS 7.9.3: Alt- / Mittelindisch 2
IS 7.10 – Iranische Sprachen – Aufbaumodul
IS 2 und IS 3
Das Modul erweitert die Kenntnisse der Studierenden im Hinblick auf den iranischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie und befähigt sie damit, diesen Zweig in die vergleichende historische Analyse einzubeziehen.
Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die iranischen Sprachen (Altiranisch = Avestisch und Altpersisch, Mitteliranische und Neuiranische Sprachen), die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielen. Das Modul besteht aus drei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.
IS 7.11.1: Alt- / Mitteliranisch I 2
IS 7.11.2: Alt- / Mitteliranisch II 2
IS 7.11.3: Neuiranisch I 2
Die Wahlpflichtmodulgruppe besteht aus frei kombinierbaren Modulen von je 6 bzw. 9 CP. Die folgenden Modulaufstellungen sind exemplarisch; vergleichbare Module zu anderen außerindogermanischen Sprachen können nach Rücksprache mit der Leitung des Schwerpunkts anerkannt werden.
Das Modul ist identisch mit dem Modul CS2 (Kartvelologie I) des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft
Das Modul ist identisch mit dem Modul CS3 (Kartvelologie II) des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft
Das Modul ist identisch mit dem Modul CS4 (Sonstige kaukasische oder kaukasoide Sprachen) des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft
IS 8.4 – Altorientalische Sprachen A
Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse im Akkadischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte
Die Module der Gruppe erweitern die methodischen Kompetenzen der Studierenden in Bezug auf flankierende Gebiete der indogermanischen Sprachwissenschaft.
Im Vordergrund der Veranstaltungen dieses Moduls steht der Erwerb solider Kenntnisse (Lese- sowie passive Sprachkompetenz) im Akkadischen in der „klassisch-babylonischen“ Ausprägung (Sprache des Kodex Hammurabi [18. Jh. v. Chr.]) und des Systems der akkadischen Keilschrift in ihrer neuassyrischen Ausformung. Die Lektüreübung dient der Erprobung der Kenntnisse
IS 8.4.1.: Einführung in das Akkadische 4
IS 8.4.2.: Übungen zu „Einführung in das Akkadische“ sowie Einführung in die Keilschriftlektüre 2
IS 8.5 – Altorientalische Sprachen B IS 8.5
Wahlpflichtmodul – 6 CP
IS 8.4 oder sonstige Vorkenntnisse im Akkadischen; über die Zulassung entscheidet der oder die Modul-beauftragte
Im Vordergrund der Veranstaltungen dieses Moduls steht der Erwerb aufbauender Kenntnisse (Lese- sowie passive Sprachkompetenz) im Akkadischen in der „klassisch-babylonischen“ Ausprägung (Sprache des Kodex Hammurabi [18. Jh. v. Chr.]) und des Systems der akkadischen Keilschrift in ihrer neuassyrischen Ausformung. Die Lektüreübung (IS 15.1) dient der Vertiefung der Kenntnisse, ggf. durch die Behandlung von Texten anderer Dialekte / Sprachstufen. In die „klassische“ Ausprägung einer zweiten altorientalischen Sprache (z.B. Sumerisch [Sprache des Gudea von Lagaš], Hurritisch [Mittani-Hurritisch]) wird in IS15.2 eingeführt.
IS 8.5.1.: Akkadische Textlektüre 2
IS 8.5.2.: Einführung in eine zweite altorientalische Sprache 2
Das Modul ist identisch mit dem Modul AH6.1 (Struktursprachen) des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaft I
Das Modul ist identisch mit dem Modul AS6.1 (Struktursprachen) des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaft II
Das Modul ist identisch mit dem Modul AF6.1 (Struktursprachen) des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaft III
Die Wahlpflichtmodulgruppe besteht aus frei kombinierbaren Modulen von je 9 CP. Die folgenden Modulaufstellungen sind exemplarisch; vergleichbare Module zu relevanten Methoden können nach Rücksprache mit der Leitung des Schwerpunkts anerkannt werden. Die Zulassungsvoraussetzungen aus den importierten Modulen gelten nicht für diesen Schwerpunkt.
Das Modul ist identisch mit dem Modul P9a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie
Das Modul ist identisch mit dem Modul P9b des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie
Das Modul ist identisch mit dem Modul P9c des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie
Das Modul ist identisch mit dem Modul P9d des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie
Das Modul ist identisch mit dem Modul P9e des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie
Anhang 3, Teil A: Exemplarischer Studienverlaufsplan Hauptfach - Allgemeiner Pflichtbereich
Modul P/WP Typ Lehrveranstaltungen SWS CP
K1: Grundlagen allg. Sprachw. P V K1.1 Einf. allg. Sprachw. 2 3
Ü K1.2 Allg.Sprachw. 2 3
K2: Phonetik und Phonologie I P V K2.1 Grundlagen Phonetik/Phonol. 2 3
T K2.2 Grundlagen Phonetik/Phonol. 2 3
1 Semester. Pflichtbereich (12)
K3: Phonetik und Phonologie II P K K3.2 Phonetische Transkription 2 4
V K3.1 Vertiefung Phon.Phonol. 2 3
K K3.3 Hör-, Artik., Not.-Übungen 2 3
2 Semester. Pflichtbereich (10)
K4: Morphologie P V K4.1 Grundlagen der Morphologie 2 3
Ü K4.2 Morphol. Analyse 2 3
K6: Semantik und Pragmatik P V K6.1 Grundlagen der Semantik 2 2,5
3. Semester. Pflichtbereich (8,5)
K5: Syntax P V K5.1 Grundlagen der Syntax 2 3
Ü K5.2 Syntaktische Analyse 2 3
K6: Semantik und Pragmatik P V K6.2 Grundlagen ling.Pragmatik 2 2,5
4. Semester. Pflichtbereich (8,5)
K7: Soft Skills P V K7.1 Grundlagen . 2 3
Ü K7.2 Übung 2 3
K8.1: Textphilologie WP V K8.1.1 Method.Grundl.Textphilologie 1 2
Ü K8.1.2 Philologische Analyse 2 3
5. Semester. Pflichtbereich (11)
K9. Wissenschaftliche Praxis P Pr K9. Praktikum - 6
6. Semester. Pflichtbereich (6)
K10. Typologie P V K10.1 Grundlagen Sprachtypol. - 3
Ü K10.2 Typologische Analyse - 3
7. Semester. Pflichtbereich (6 CP)
BA Arbeit 10
8. Semester. Bachelorarbeit (10CP)
Anhang 3, Teil A: Exemplarischer Studienverlaufsplan Hauptfach - Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft
IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft P V IS1.1 Vorlesung:
Die indogermanischen Völker und Sprachen 2 3
IS2: Indoiranische Sprachen I P K IS2.1 Kurs: Sanskrit I 2 3
IS 7.3: Griechisch I WP K IS 7.3.1 Kurs: Griechisch I 4 4
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 12+10 22
IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft P V IS1.2 Vorlesung:
Indogermanische Lautlehre 2 3
IS2: Indoiranische Sprachen I P K IS2.2 Kurs: Sanskrit II 2 3
IS 7.3: Griechisch I WP K IS 7.3.2 Kurs: Griechisch II 4 5
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 10+11 21
IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft P V IS1.3 Vorlesung:
Indogermanische Formenlehre 2 3
Ü IS1.4 Übung / Tutorium:
Indogermanische Sprachwissenschaft 2 3
IS3: Indoiranische Sprachen II P Pr IS3.1 Proseminar: Vedisch 2 3
IS4a: Sonstige indogermanische Sprachen WP Pr IS4.1 Proseminar: Hethitisch 2 3
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 8,5+12 20,5
IS3: Indoiranische Sprachen II P Pr IS3.2 Proseminar: Avestisch 2 3
IS4a: Sonstige indogermanische Sprachen WP Ü/T IS4.2 Übung / Tutorium: Textlektüre Hethitisch 2 3
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 8,5+6 14,5
IS4b: Sonstige indogermanische Sprachen WP Pr IS4.1 Proseminar: Tocharisch 2 3
IS5a: Spezialprobleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft WP S IS5.1 Seminar: Spezialprobleme der idg. Sprachwissenschaft 2 3
Ü/T IS5.2 Übung / Tutorium: Begleitende Lektüre 2 3
IS 7.1: Latein I WP K IS 7.1.1 Kurs: Latein I 4 4
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 11+13 24
IS4b: Sonstige indogermanische Sprachen WP Ü/T IS4.2 Übung / Tutorium: Textlektüre Tocharisch 2 3
IS5b: Spezialprobleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft WP S IS5.1 Seminar: Spezialprobleme der idg. Sprachwissenschaft 2 3
IS 7.1: Latein I WP K IS 7.1.2 Kurs: Latein II 4 5
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 6+14 20
IS 7.2.: Lateinische Lektüre WP K IS 7.2.1 Kurs: Lateinische Lektüre I 2 4,5
IS 7.4.: Griechische Lektüre WP K IS 7.4.1 Kurs: Griechische Lektüre I 2 4,5
IS 7.4.: Griechische Lektüre WP K IS 7.9.1: Alt-/Mittel-/Neuindisch I 2 3
IS 8.4.: Altorientalische Sprachen A WP V IS 8.4.1.: Einführung in das Akkadische 2 5
IS6: Textanalyse P – keine 6
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 6+23 29
IS 7.2.: Lateinische Lektüre WP K IS 7.2.2 Kurs: Lateinische Lektüre II 2 4,5
IS 7.4.: Griechische Lektüre WP K IS 7.4.2 Kurs: Griechische Lektüre II 2 4,5
IS 7.9.: Indische Sprachen – Aufbaumodul WP K IS 7.9.2: Alt-/Mittel-/Neuindisch II 2 3
K IS 7.9.3: Alt-/Mittelindisch 2 3
IS 8.4.: Altorientalische Sprachen A WP Ü IS 8.4.2.: Übungen zu „Einführung in das Akkadische“ sowie Einführung in die Keilschriftlektüre 2 4
Zusammenfassung der Werte aus dem Pflichtbereich und dem Schwerpunkt 10+19 29
Gesamt CP 108
Anhang 3, Teil B: Exemplarischer Studienverlaufsplan Internes Nebenfach (Ergänzungsbereich) - Allgemeiner Pflichtbereich
Anhang 3, Teil B: Exemplarischer Studienverlaufsplan Internes Nebenfach (Ergänzungsbereich) - Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft
IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft P V IS1.1 Vorlesung: Die indogermanischen Völker und Sprachen 2 3
IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft P V IS1.2 Vorlesung: Indogermanische Lautlehre 2 3
IS1: Einführung in die Indogermanische Sprachwissenschaft P V IS1.3 Vorlesung: Indogermanische Formenlehre 2 3
Ü IS1.4 Übung / Tutorium: Indogermanische Sprachwissenschaft 2 3
IS6: Textanalyse keine – 6
IS5a: Spezialprobleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft WP Ü IS5.2 Übung / Tutorium: Begleitende Lektüre 2 3
Gesamt CP 60
HF Hauptfach
INF Internes Nebenfach
Std. Stunde(n)
SoSe Sommersemester
WiSe Wintersemester
Indogermanische Sprachwissenschaft (Emp.Sprachwiss.) (HF), Bachelor (ab WS 2011/12, 8 Semester)*

References: § 2

§ 5

§ 11

§ 14

§ 17

§ 20

§ 21

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 31
 § 13
 § 10
 § 15
 § 18
 § 10
 § 1
 § 15
 § 21
 § 1
 § 5
 § 16
 § 12
 §15
 § 15
 § 15