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Timestamp: 2016-10-28 14:18:24+00:00

Document:
I 262/06 (16.10.2006)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari, Sch�n, Borella und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiberin Polla
P.________, 1963, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Marcus Wiegand, Kirchplatz 5, 8400 Winterthur,
Der 1963 geborene kroatische Staatsangeh�rige P.________ kam 1988 in die Schweiz und war hier als Maler t�tig, zuletzt ab 1. Juli 1997 bei der Firma M.________. Am 16. Juni 1998 erlitt er auf dem Weg zur Arbeit bei einer Frontalkollision eine nicht dislozierte Acetabulumfraktur links mit Beteiligung des vorderen und hinteren Pfeilers, eine nicht dislozierte, mediale Malleolarfraktur und eine laterale OSG-Bandl�sion links mit multiplen Rissquetschwunden am linken Unterschenkel, eine traumatische Luxation des MP-Gelenkes des linken Daumens mit Ruptur der Extensor-pollicis-brevis-Sehne sowie interligament�rer Ruptur des Ligamentum collaterale ulnare und Ruptur von 2/3 der Gelenkkapsel sowie einen ventralen Wirbelk�rperkantenabriss LWK 2. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte als obligatorischer Unfallversicherer die gesetzlichen Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld.
Am 21. Februar 2000 meldete sich P.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Z�rich kl�rte die beruflichen Verh�ltnisse ab (Arbeitgeberbericht vom 29. M�rz 2000) und zog Berichte der Rehaklinik B.________ vom 3. Mai 2000 und des Hausarztes Dr. med. G.________ vom 31. Juli 2000 sowie ein von der Klinik S.________ im Auftrag der SUVA erstattetes Gutachten (vom 21. Juni 2002) bei. Gest�tzt darauf sprach ihm die IV-Stelle verf�gungsweise am 14. Februar 2003 f�r die Zeit vom 1. Juni 1999 bis 31. Oktober 2000 (bei einem Invalidit�tsgrad von 100 %) eine ganze Rente und ab 1. November 2000 (bei einem Invalidit�tsgrad von 50 %) eine halbe Rente (je nebst Zusatzrente f�r die Ehefrau und Kinderrenten) zu. Nach erfolgter Einsprache liess die IV-Stelle die Eingliederungs- und Arbeitsf�higkeit in der Beruflichen Abkl�rungsstelle (BEFAS) abkl�ren (Schlussbericht vom 17. Februar 2004). Mit Einspracheentscheid vom 7. Januar 2005 wies sie die Einsprache ab, setzte den Invalidit�tsgrad ab 1. November 2000 auf 65 % sowie ab 1. Mai 2004 auf 58 % fest und sprach dem Versicherten dementsprechend f�r die Zeit vom 1. Januar bis 30. April 2004 neu eine Dreiviertelsrente (samt Zusatzrente f�r die Ehefrau und Kinderrenten) zu.
Beschwerdeweise liess P.________ beantragen, es sei ihm bis 31. Dezember 2003 eine ganze Invalidenrente und ab 1. Mai 2004 (weiterhin) eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich zog die Akten der SUVA bei und sprach ihm in teilweiser Gutheissung der Beschwerde f�r die Monate November und Dezember 1999 sowie Januar 2000 eine ganze Rente zu. Im �brigen wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 2. Februar 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst P.________ sein vorinstanzliches Rechtsbegehren erneuern. Die IV-Stelle beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichtet hat.
1.1 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 gilt indessen bisheriges Recht f�r die im Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden. Da die hier zu beurteilende Beschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich dessen Kognition noch nach Art. 132 OG in der bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung.
1.2 Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht das Recht von Amtes wegen anzuwenden (Art. 114 Abs. 1 am Ende in Verbindung mit Art. 132 OG). Im Rahmen dieses Prinzips beschr�nkt sich das Gericht nicht darauf, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu �berpr�fen. Es kann eine Beschwerde aus anderen Gr�nden als vom Beschwerdef�hrer vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen, gutheissen oder abweisen (BGE 124 V 340 Erw. 1b Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 500 Erw. 1 mit Hinweisen).
1.3 Streitgegenstand bildet der Anspruch des Beschwerdef�hrers auf eine Invalidenrente ab 1. Juni 1999 (vgl. dazu BGE 131 V 165 Erw. 2.2). Diese Frage beurteilt sich, weil keine laufenden Leistungen im Sinne der �bergangsrechtlichen Ausnahmebestimmung des Art. 82 Abs. 1 ATSG, sondern Dauerleistungen streitig sind, �ber welche noch nicht rechtskr�ftig entschieden worden ist, nach der allgemeinen intertemporalrechtlichen Regel (BGE 130 V 447 Erw. 1.2.1 mit Hinweisen) f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 aufgrund der bisherigen Rechtslage und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen ATSG und dessen Ausf�hrungsverordnung (BGE 130 V 447 Erw. 1.2.2, 333 Erw. 2.4 und 2.5). F�r den dem Beschwerdef�hrer gegebenenfalls ab dem 1. Januar 2004 zustehenden Rentenanspruch sind sodann die per 1. Januar 2004 in Kraft getretenen �nderungen des IVG vom 21. M�rz 2003 und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision) sowie die damit einhergehenden Anpassungen des ATSG zu beachten.
2.1 Im Einspracheentscheid vom 7. Januar 2005 sind die Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (bis 31. Dezember 2002: Art. 4 Abs. 1 aIVG in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2003: Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Anspruches auf eine Rente der Invalidenversicherung (bis 31. Dezember 2003: Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis aIVG in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2004: Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), zum Beginn des Rentenanspruches (bis 31. Dezember 2002: Art. 29 Abs. 1 lit. a und b aIVG in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2003: Art. 29 Abs. 1 lit. a und b IVG in Verbindung mit Art. 6 und 7 ATSG), zur Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2002: Art. 28Abs. 2 aIVG in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2003: Art. 16 ATSG; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b; vgl. auch BGE 130 V 348 Erw. 3.4) sowie zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.2 Das kantonale Gericht hat ferner richtig festgehalten, dass auf die r�ckwirkende Zusprechung einer abgestuften (oder befristeten) Invalidenrente die f�r die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (bis 31. Dezember 2002: Art. 41 aIVG in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gewesenen Fassung in Verbindung mit Art. 88a aIVV in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2003: Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a aIVV in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2004: Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a IVV in der vom 1. Januar bis 29. Februar 2004 in Kraft gewesenen und in der seit 1. M�rz 2004 geltenden Fassung) analog anzuwenden sind (BGE 121 V 275 Erw. 6b/dd, 109 V 127 Erw. 4a; AHI 2002 S. 64 Erw. 1). Die von der Rechtsprechung zu Art. 41 aIVG entwickelten revisionsrechtlichen Grunds�tze haben durch das Inkrafttreten von Art. 17 ATSG am 1. Januar 2003 keinerlei �nderung erfahren und sind weiterhin anwendbar (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5). Ebenso wenig hat die Regelung von Art. 88a Abs. 1 IVV, wonach eine Verbesserung der Erwerbsf�higkeit in der Regel drei Monate angedauert haben muss, damit sie eine revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung des Rentenanspruches begr�ndet, durch die auf den 1. Januar 2004 und 1. M�rz 2004 in Kraft getretenen Modifikationen dieser Bestimmung eine �nderung erfahren.
2.3 Nach der Rechtsprechung ist die Frage, ob eine erhebliche, d.h. mit Bezug auf den Invalidit�tsgrad rentenwirksame �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse eingetreten ist, durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der urspr�nglichen Rentenverf�gung bestanden hat, mit demjenigen im Zeitpunkt der streitigen Revisionsverf�gung zu beurteilen (BGE 130 V 351 Erw. 3.5.2, 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis; siehe auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b). Wird r�ckwirkend eine abgestufte Rente zugesprochen, sind einerseits der Zeitpunkt des Rentenbeginns und anderseits der in Anwendung der Dreimonatsfrist von Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzende Zeitpunkt der Rentenherabsetzung die massgebenden Vergleichszeitpunkte.
3.1.1 Im Einspracheentscheid hat die IV-Stelle eine erste Revision der (ganzen) Invalidenrente auf den 1. November 2000 vorgenommen. Das kantonale Gericht hat diesen Revisionszeitpunkt auf den 31. Januar 2000 vorverschoben. Tats�chliche Grundlage dieser zeitlichen Verschiebung bildete der Umstand, dass die Vorinstanz f�r die Beurteilung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit und damit f�r die Invalidit�tsbemessung auf den Bericht der Rheumaklinik des Kantonsspitals W.________ vom 6. M�rz 2001 und nicht wie die IV-Stelle auf denjenigen des Kreisarztes Dr. med. B.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, vom 6. Juli 2000, abstellte. Die �rzte der Rheumaklinik des Kantonsspitals W.________, welche den Versicherten ab 9. Oktober 2000 behandelt hatten, erachteten das geklagte Beschwerdebild als therapieresistent (Bericht vom 14. Februar 2001), weshalb sie ihn f�r die angestammte Malert�tigkeit als berufsunf�hig, hingegen f�r eine k�rperlich leichte, in wechselnder Position zu verrichtende Arbeit zu 50 % arbeitsf�hig erachteten (Bericht vom 6. M�rz 2001). Es ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht diese �rztliche Arbeitsf�higkeitsbeurteilung mit Wirkung ab 9. Oktober 2000 als revisionsrechtlich relevante Sachverhalts�nderung qualifiziert hat. Indessen f�hrt dies in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 aIVV (in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gewesenen Fassung) dazu, dass der erste Revisionszeitpunkt auf den 1. Februar 2001 und nicht auf den 1. Februar 2000 f�llt. Das diesbez�gliche (zeitliche) Versehen des kantonalen Gerichts ist von Amtes wegen zu korrigieren (vgl. Erw. 1.2).
3.1.2 Den zweiten Revisionszeitpunkt setzten Verwaltung und Vorinstanz �bereinstimmend sowie bundesrechtskonform auf den 1. Mai 2004 fest. Demgem�ss ist zu pr�fen, ob einerseits per 1. Februar 2001 und anderseits per 1. Mai 2004 eine rentenwirksame �nderung des Invalidit�tsgrades eingetreten ist oder nicht.
3.2 Nicht mehr streitig ist, dass die Invalidit�tsbemessung f�r den ersten Revisionszeitpunkt (1. Februar 2001) gest�tzt auf die von den �rzten der Rheumaklinik des Kantonsspitals W.________ angegebenen Arbeitsf�higkeit im Umfang von 50 % in einer leichten, behinderungsangepassten T�tigkeit und f�r den zweiten Revisionszeitpunkt (1. Mai 2004) auf der Grundlage der im Januar 2004 in der BEFAS gesch�tzten Arbeitsf�higkeit von 60 % in einer ebenfalls leichten, behinderungsangepassten T�tigkeit zu erfolgen hat. Unter einer "behinderungsangepassten T�tigkeit" ist dabei gem�ss Schlussbericht der BEFAS vom 17. Februar 2004 eine r�ckenadaptierte, das linke obere Sprunggelenk nur leicht belastende Arbeit zu verstehen, welche sitzend mit der M�glichkeit zur Wechselbelastung ebenerdig und bei manuellen Verrichtungen �berwiegend auf Tischh�he ausge�bt werden kann. In zeitlicher Hinsicht ist dem Beschwerdef�hrer bei einer t�glichen Arbeitszeit von 5 bis 6 Stunden eine verk�rzte Arbeitszeit am Nachmittag und eine verl�ngerte Mittags- und Liegepause zuzugestehen, w�hrend der er durch Hochlagerung des linken Beines der Schwellungs-/Oedemneigung des linken R�ckfusses liegend entgegenwirken kann.
4.1 Mit Bezug auf das massgebende Valideneinkommen r�gt der Beschwerdef�hrer, dass die von ihm vor dem Unfall vom 16. Juni 1998 geleistete �berstundenarbeit von der Vorinstanz nicht mitber�cksichtigt worden ist. Er macht namentlich geltend, der f�r das Maler- und Gipsergewerbe in den Jahren 2000 bis 2004 in Kraft gewesene Gesamtarbeitsvertrag habe den Vertragsparteien hinsichtlich der Kompensation von �berstunden durch Freizeit oder deren Verg�tung mit einem Zuschlag von 25 % ein Wahlrecht einger�umt. Er habe stets die Verg�tung von �berstunden bevorzugt, um sich so ein Mehreinkommen zu verschaffen.
4.2.1 �berstundenentsch�digungen k�nnen bei der Bemessung des Valideneinkommens ber�cksichtigt werden, wenn es sich um Entgelt mit Lohncharakter und nicht um Spesenentsch�digungen handelt (RKUV 1989 Nr. U 69 S. 180 Erw. 2c; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 400 S. 383 Erw. 2c sowie - f�r die Invalidenversicherung - AHI 2002 S. 157 Erw. 3b; Kieser, ATSG-Kommentar, Z�rich 2003 N 11 zu Art. 16 mit Hinweisen). Da aber die Invalidit�tsbemessung der dauernd oder f�r l�ngere Zeit bestehenden Erwerbsunf�higkeit entsprechen muss, bildet Voraussetzung f�r die Ber�cksichtigung eines derartigen Zusatzeinkommens, dass der Versicherte aller Voraussicht nach damit h�tte rechnen k�nnen. Massgebend ist nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 Erw. 5b), ob der Versicherte aufgrund seiner konkreten erwerblichen Situation und seines tats�chlichen Arbeitseinsatzes vor dem Unfall wahrscheinlich weiterhin ein Zusatzeinkommen zufolge �berstundenarbeit h�tte erzielen k�nnen; die blosse M�glichkeit dazu gen�gt nicht (RKUV 1989 Nr. U 69 S. 180 f. Erw. 2c).
4.2.2 Der f�r das Maler- und Gipsergewerbe in den Jahren 2000 bis 2004 g�ltig gewesene Gesamtarbeitsvertrag bestimmt in Art. 8.4 Abs. 1, dass �berstunden "grunds�tzlich" mit Freizeit ausgeglichen werden. Damit wurde statuiert, dass dem Ausgleich von �berstunden durch Freizeit im Sinne eines Grundsatzes der Vorrang zukommt. Lediglich f�r den Fall, dass am Ende des Kalenderjahres bei den Jahresbruttosollstunden (2080 bzw. 2088) eine �berschreitung resultiert, ordnete Art. 8.4 Abs. 3 des Gesamtarbeitsvertrages alternativ entweder den Ausgleich mit Freizeit gleicher Dauer bis Ende M�rz des n�chsten Jahres oder die Verg�tung von �berstunden mit einem Zuschlag von 25 % an.
4.2.3 Aus den bei den Akten liegenden Lohnabrechnungen f�r die Monate Juli 1997 bis Juni 1998 geht hervor, dass der Beschwerdef�hrer Ende 1997 einen positiven �berzeitsaldo von 145,5 Stunden aufwies (Lohnabrechnung vom 14. Januar 1998), diesen in den Monaten Januar und Februar 1998 vollst�ndig durch Minusstunden abbaute (Lohnabrechnungen vom 9. Februar und 9. M�rz 1998), sich dann im Mai 1998 80 der in den Monaten M�rz und April 1998 neu geleisteten 82,5 �berstunden auszahlen liess (Lohnabrechnung vom 11. Mai 1998) und dann bis zum Unfall am 16. Juni 1998 wieder einen positiven �berzeitsaldo von 30 Stunden aufwies (Lohnabrechnung vom 9. Juli 1998). Ausgehend davon, dass dieselbe gesamtarbeitsvertragliche �berstundenregelung wie in den Jahren 2000 und 2004 bereits in den Jahren 1997 und 1998 in Kraft gestand, kompensierte der Beschwerdef�hrer im Jahr vor dem Unfall mehr als die H�lfte (145,5 Stunden) der insgesamt in diesem Jahr geleisteten �berstunden (255,5 Stunden) in �bereinstimmung mit der gesamtarbeitsvertraglichen �berstundenregelung in den Wintermonaten Januar und Februar 1998 mit Freizeit. Lediglich die im M�rz und April 1998 geleisteten 82,5 �berstunden wurden ihm - bis auf 2,5 Stunden - im Mai 1998 mit Zuschlag ausbezahlt, womit allerdings von der gesamtarbeitsvertraglichen Grundsatzregelung des Freizeitausgleichs abgewichen wurde.
4.2.4 Es trifft somit nicht zu, dass der Versicherte in seiner bisherigen T�tigkeit als Maler ein Wahlrecht zwischen der Verg�tung von geleisteten �berstunden mit Zuschlag und deren Ausgleich durch Freizeit gleicher Dauer hatte. Ebenso wenig missachtete seine ehemalige Arbeitgeberfirma die gesamtarbeitsvertragliche �berstundenregelung systematisch, zumal sie im Jahr vor dem Unfall nur rund einen Drittel der insgesamt in diesem Jahr geleisteten �berstunden verg�tete. Es kommt hinzu, dass die Kompensation von �berstunden durch Freizeit w�hrend der Wintermonate im Baunebengewerbe �blich und die Notwendigkeit von �berstundenarbeit in diesem Wirtschaftszweig stark von der Baukonjunktur abh�ngig ist. Die Vorinstanz ging dementsprechend in zutreffender W�rdigung der Sach- und Rechtslage zu Recht davon aus, dass ein ohne Unfall weiterhin erzieltes Zusatzeinkommen aus �berstunden nicht rechtsgen�glich nachgewiesen ist.
4.3.1 Aus den von der SUVA eingeholten Lohnausk�nften ergibt sich, dass der Versicherte bei der Firma M.________ im Jahre 2001 bis zum 31. M�rz 2001 ein monatliches Valideneinkommen von Fr. 5030.- und ab 1. April 2001 ein solches von Fr. 5120.- zuz�glich 13. Monatslohn, somit ein Jahreseinkommen von Fr. 66290.- (3 x 5030.- + 10 x 5120.-) erzielt h�tte.
4.3.2 F�r die Ermittlung des Valideneinkommens im Jahre 2004 stellte das kantonale Gericht auf die der SUVA von einer kaufm�nnischen Mitarbeiterin der fr�heren Arbeitgeberfirma per E-Mail erteilte Lohnauskunft vom 12. Juli 2004 ab, wonach der Versicherte ab 1. April 2002 "gem�ss GAV" einen Monatslohn von Fr. 5125.- erzielt h�tte. Aus den von seinem Rechtsvertreter eingeholten Lohnangaben des Gesch�ftsf�hrers der ehemaligen Arbeitgeberin geht indessen hervor, dass jene Auskunft unpr�zis war, weil der Beschwerdef�hrer als Vorarbeiter auch im Jahre 2004 nicht nur den gesamtarbeitsvertraglichen Mindestlohn, sondern einen etwas h�heren Monatslohn von Fr. 5300.- bis Fr. 5400.- (x 13) erzielt h�tte (E-Mail vom 8. Februar 2005, best�tigt mit Schreiben vom 1. M�rz 2006). F�r das Jahr 2004 ist demgem�ss von einem Valideneinkommen von Fr. 69550.- (13 x Fr. 5350.-) auszugehen.
5.1 Das Invalideneinkommen hat die Vorinstanz rechtsprechungsgem�ss (vgl. BGE 129 V 476 Erw. 4.2.1, 124 V 323 Erw. 3b/aa; RKUV 2000 Nr. U 405 S. 400 Erw. 3b) anhand des durchschnittlichen standardisierten Bruttolohnes der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 des Bundesamtes f�r Statistik (Tabelle TA 1, Anforderungsniveau 4, M�nner) ermittelt. Der Beschwerdef�hrer r�gt die vorinstanzliche Umrechnung des entsprechenden statistischen Durchschnittslohnes auf 41,8 Stunden Wochenarbeitszeit. Seine w�chentliche Arbeitszeit habe im Malerberuf bereits vor dem Unfall vom 16. Juni 1998 lediglich 40 Stunden betragen.
5.2 Die standardisierten Bruttol�hne der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik beruhen, um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbesch�ftigten zu erm�glichen, auf einer einheitlichen Arbeitszeit von 40 Wochenstunden. Sie sind daher im Rahmen der Invalidit�tsbemessung auf die im konkreten Fall massgebende, durchschnittliche und betriebs�bliche Arbeitszeit umzurechnen (BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb). Tabellenl�hne werden insbesondere dann beigezogen, wenn der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat (BGE 124 V 322 Erw. 3b). Dabei wird der versicherten Person unterstellt, dass sie ihre verbliebene Arbeitskraft auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zur Verf�gung stellen k�nnte. Dass der Beschwerdef�hrer auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens nur in Branchen mit 40 Wochenstunden arbeiten k�nnte, wird zu Recht nicht geltend gemacht. Anlass, das standardisierte Durchschnittseinkommen, wie gefordert, mit R�cksicht auf einen invalidit�tsfremden Grund nicht auf eine branchen�bliche w�chentliche Arbeitszeit umzurechnen, best�nde allenfalls dann, wenn dargetan w�re, dass der Beschwerdef�hrer wegen der Wochenarbeitszeit von 40 Stunden bereits ohne Behinderung einen wesentlich unter dem branchen�blichen Verdienst liegenden Lohn erzielt h�tte, sodass diesem das Valideneinkommen beeinflussenden Umstand nach dem Grundsatz der Parallelit�t der Bemessungsfaktoren auch beim Invalideneinkommen Rechnung zu tragen w�re (vgl. BGE 129 V 225 Erw. 4.4 mit Hinweisen). Eine lohnm�ssige Benachteiligung auf Grund der 40-Stundenwoche im Sinne einer branchenun�blich tiefen Entl�hnung geht aber aus den Akten nicht hervor, weshalb eine Umrechnung des statistischen Invalidenlohnes auf die betriebs�bliche Arbeitszeit vorzunehmen ist.
5.3.1 Wird der Tabellenlohn gem�ss LSE f�r das Jahr 2000 von Fr. 4437.- (TA1, Anforderungsniveau 4, M�nner, Total) auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahr 2001 (1. Revisionszeitpunkt: 1. Februar 2001) von 41, 7 Stunden (Die Volkswirtschaft Heft 7/8-2006 S. 90 Tabelle B9.2, Total), umgerechnet, resultiert, angepasst an die Nominallohnentwicklung bei M�nnern (BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2; + 2, 5 %; Nominallohnentwicklung; Tabelle T1.1.93, Total, Nominallohnindex, M�nner 2000-2004, abrufbar unter: www.bfs.admin.ch) bei einer angenommenen Leistungsverminderung von 50 % in einer k�rperlich geeigneten Arbeit sowie unter Ber�cksichtigung eines den gegebenen Umst�nden (Teilzeitarbeit mit verl�ngerter Mittags- und Liegepause, behinderungsangepasste leichte T�tigkeit, die vorwiegend in sitzender Arbeitsposition und auf Tischh�he ausge�bt werden kann, und bei welcher die M�glichkeit zur Wechselbelastung besteht) vollumf�nglich Rechnung tragenden (BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen) und im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 a und 104 lit. c OG; BGE 123 V 152 Erw. 2) nicht zu beanstandenen leidensbedingten Abzugs in der H�he von 20 %, f�r das Jahr 2001 ein Invalideneinkommen von Fr. 22'758.- (Fr. 4437.- : 40 x 41,7 : 100 x 102,5 x 12 x 0,5 x 0,8).
5.3.2 Bei einem Tabellenlohn von Fr. 4588.- monatlich gem�ss LSE 2004 (TA1, Anforderungsniveau 4, M�nner), welcher auf die betriebs�bliche w�chentlichen Arbeitszeit im Jahr 2004 (2. Revisionszeitpunkt: 1. Mai 2004) von 41,6 (Die Volkswirtschaft Heft 7/8-2006 S. 90 Tabelle B9.2, Total) umgerechnet wird, ergibt sich bei einer zumutbaren leidensangepassten T�tigkeit im Umfang von 60 % und einem behinderungsbedingten Abzug von 20 % ein Invalideneinkommen f�r das Jahr 2004 von Fr. 27'484.- (Fr. 4588.- : 40 x 41,6 x 12 x 0,6 x 0,8).
5.4 Aus der Gegen�berstellung der massgebenden Vergleichseinkommen von Fr. 66'290.-/Fr. 69'550.- und Fr. 22'758.-/Fr. 27'484.- resultiert f�r den ersten Revisionszeitpunkt vom 1. Februar 2001 ein Invalidit�tsgrad von 66 % und f�r den zweiten Revisionszeitpunkt vom 1. Mai 2004 ein solcher von 60 % (zur Rundung: BGE 130 V 123 Erw. 3.2). Der Beschwerdef�hrer hat demnach in Ber�cksichtigung der mit der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen neuen Eckwerte f�r die Rentenabstufung (Art. 28 Abs. 1 IVG) vom 1. Juni 1999 bis 31. Januar 2001 Anspruch auf eine ganze Rente, vom 1. Februar 2001 bis 31. Dezember 2003 Anspruch auf eine halbe Rente und ab 1. Januar 2004 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 2. Februar 2006 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 7. Januar 2005 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer vom 1. Juni 1999 bis 31. Januar 2001 Anspruch auf eine ganze Rente, vom 1. Februar 2001 bis 31. Dezember 2003 Anspruch auf eine halbe Rente und ab 1. Januar 2004 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung hat.

References: Art. 132
 Art. 104
 Art. 132
 Art. 132
 Art. 132
 BGE 
 BGE 
 Art. 82
 Art. 4
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 Art. 8
 Art. 28
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 Art. 29
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 Art. 6
 Art. 28
 Art. 16
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 Art. 41
 Art. 88
 Art. 17
 Art. 88
 Art. 17
 Art. 88
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