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Timestamp: 2018-09-21 10:46:21+00:00

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Kollektivvertrag für Filmschaffende - Austrian Association of Cinematographers
Aktuelle Seite: Home Der AAC Der goldene Kader Goldener Kader 1999 Static Content Kollektivvertrag für Filmschaffende
Innerhalb und außerhalb des Gebietes der Republik Österreich für alle zwischen Filmherstellungsunternehmungen und deren ArbeitnehmerInnen abgeschlossenen Arbeitsverträge;
Für alle Mitgliedsunternehmungen des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft, die Bildaufzeichnungen auf jede technisch mögliche Art vornehmen;
Für alle ArbeitnehmerInnen, die im Mindestgagentarif angeführt sind.
Für die Anwendung des Kollektivvertrages ist die Tätigkeit des/der ArbeitnehmerIn maßgebend.
für Vorstandsmitglieder, DirektorInnen, GeschäftsführerInnen von Kapitalgesellschaften sowie leitende Angestellte, soweit Vorgenannte nicht arbeiterkammerumlagepflichtig sind; für FerialpraktikantInnen und VolontärInnen. FerialpraktikantInnen sind Studierende, die zum Zweck einer beruflichen (künstlerischen, technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung entsprechend der öffentlichen Studienordnung vorübergehend beschäftigt werden. Die Grundsätze für an FerialpraktikanInnen gewährte Vergütungen sind unter Mitwirkung des Betriebsrates, soweit ein solcher besteht, festzusetzen. VolontärInnen sind Personen, die zum Zweck der beruflichen (künstlerischen, technischen, kaufmännischen oder administrativen) Vor- oder Ausbildung beschäftigt werden, sofern dieser Umstand bei der Einstellung ausdrücklich festgelegt worden ist und sie nicht länger als ein halbes Jahr in einem Unternehmen beschäftigt werden; für DarstellerInnen; für KomparsInnen: Das sind Personen, die sich berufsmäßig oder gelegentlich als DarstellerInnen für die Herstellung von Filmen zur Verfügung stellen, ohne für eine Rolle verpflichtet zu sein. Sie stammen vorwiegend aus bühnenverwandten Berufen.
Der Abschluss von aufschiebend bedingten Vorverträgen und von Optionen ist zulässig; solche Vorverträge und Optionen verlieren ihre Verbindlichkeit, wenn seit dem Tage ihres Abschlusses ein Jahr vergangen ist.
Im Vorvertrag ist die Höhe der Abstandszahlung festzusetzen, wenn die Bedingungen im Vertrag nicht eingetreten sind oder von der Option bei Ablauf der Frist kein Gebrauch gemacht worden ist.
3. Wird ein/e ArbeitnehmerIn vertraglich für zwei oder mehrere Beschäftigungsarten verpflichtet, so gebührt ihm/ihr für jene Tage, an denen er/sie die höherwertige Tätigkeit ausübt, der Differenzbetrag zusätzlich. Berechnungsgrundlage ist ein Fünftel der Wochengage.
Bei befristeten Arbeitsverträgen mit einer Vertragsdauer von mindestens 6 Monaten und/oder unbefristeten Arbeitsverträgen, bei denen der Ausspruch der Kündigung frühestens nach Ablauf von 6 Monaten erfolgen kann, ist die Berechnungsgrundlage der Unterschied der beiden kollektivvertraglichen Monatsgagen, bezogen auf den Stundenlohn.
4. Bei vertraglichen Arbeitsleistungen, bei denen bei Vertragsabschluss ersichtlich ist, dass sie mit besonderen Gefahren verbunden sein können (Kriege, politische Umwälzungen), hat – soweit versicherbar - der/die ArbeitgeberIn auf seine/ihre Kosten über ausdrückliches Verlangen des/der ArbeitnehmerIn zugunsten des/der ArbeitnehmerIn für die Dauer der Arbeitsleistung eine zusätzliche Versicherung abzuschließen (insbesondere Unfallversicherung), die bei Invalidität oder Tod des/der Versicherten ihm/ihr selbst bzw. den gesetzlichen Erben, zu deren Erhaltung der Erblasser gesetzlich verpflichtet ist, auszuzahlen ist.
Die Höhe der Versicherungssumme muss bei Todesfall mindestens € 110.000,- betragen. Versäumt der/die ArbeitgeberIn dies trotz Verlangen des/der ArbeitnehmerIn, so haftet er/sie ebenso, wie der/die VersicherungsträgerIn bei ordnungsgemäßem Abschluss der Versicherung gehaftet hätte.
Die ArbeitnehmerInnen sind nicht berechtigt, nachträglich besonders gefährliche Arbeiten zu verweigern, wenn sie bei Vertragsabschluss über Art und Umfang solcher Arbeitsleistungen ausreichend schriftlich in Kenntnis gesetzt worden sind und hinsichtlich des Abschlusses einer zusätzlichen Unfallversicherung eine Einigung erzielt wurde und die notwendigen Schutzmaßnahmen gegen Unfall und sonstigen Schaden bei solchen Aufnahmen getroffen worden sind.
Die Vertragsdauer (Beginn und Ende) ist kalendermäßig festzulegen. Die Mindestvertragsdauer beträgt einen Tag.
2. Verschiebung der Vertragsdauer
Der/Die ArbeitgeberIn kann bis spätestens 20.00 Uhr des dem Vertragsbeginn vorangegangenen Tages den vertraglich festgelegten Arbeitsbeginn auf einen höchstens 7 Tage späteren Termin verlegen, soweit die Vertragsdauer mehr als 1 Woche beträgt und nicht andere vertraglich vorher eingegangene Verpflichtungen entgegenstehen (Mitteilungspflicht des/der ArbeitnehmerIn). Die Vertragsdauer bleibt dadurch unberührt.
3. Verlängerung der Vertragsdauer
Bei Verlängerung des Arbeitsvertrages ist der neuerliche Endtermin verbindlich festzusetzen; andernfalls entsteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
Wird die Verlängerung der Tätigkeit des/der ArbeitnehmerIn über das vereinbarte Vertragsende hinaus erforderlich, so ist der/die ArbeitgeberIn verpflichtet, spätestens 7 Tage vor Ende der Vertragsdauer dem/der ArbeitnehmerIn eine verbindliche Erklärung zu geben, ob und wie lange die Dienste über die vereinbarte Vertragsdauer hinaus in Anspruch genommen werden: der/die ArbeitnehmerIn ist hiezu verpflichtet, soweit nicht andere vertragliche nachweisbare Verpflichtungen entgegenstehen.
Nach- und Wiederholungsaufnahmen sind in einem neuerlich zu begründenden Arbeitsverhältnis durchzuführen.
2. Der/Die ArbeitnehmerIn hat im Bedarfsfalle bei der Herstellung eines Vorspannfilmes/Trailer mitzuwirken.
Mit einer eventuellen Dokumentation über seine/ihre Tätigkeit im Rahmen des Filmprojektes ist der/die ArbeitnehmerIn einverstanden.
ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen steht das Rücktrittsrecht vom Vertrag zu, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen oder wenn statt des vertraglich vereinbarten Films ein anderer Film hergestellt wird, sofern nicht eine einvernehmliche Arbeitsvertragsänderung erfolgt.
Der Rücktritt muss dem Vertragspartner innerhalb von 3 Kalendertagen nach Kenntnisnahme der Vertragsänderung bekannt gegeben werden.
Für allfällige Entgelt- bzw. Schadenersatzansprüche gelten die einschlägigen Bestimmungen des Angestelltengesetzes.
1. Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt 40 Stunden von Montag bis Freitag. Diese wöchentliche Normalarbeitszeit von Montag bis Freitag kann durch Betriebsvereinbarung oder, falls kein Betriebsrat besteht, durch Einzelvereinbarung abweichend geregelt werden.
Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt 8 Stunden und kann zwischen 6 und 22 Uhr liegen. Sie kann jedoch im Sinne des § 4 Arbeitszeitgesetz auf 9 Stunden ausgedehnt werden.
Widerruft bei Innenaufnahmen der/die ArbeitgebeIn bis 20 Uhr des Vortages der Aufnahme oder bei Nachtaufnahmen bis 15 Uhr des gleichen Tages eine angesagte Disposition, so hat der/die ArbeitnehmerIn für diesen Tag keinen Gagenanspruch.
Wird die Disposition innerhalb von 3 Stunden nach Eintreffen des/der ArbeitnehmerIn am Aufnahmeort widerrufen und wurde dieser bis dahin noch nicht beschäftigt, erhält er/sie die Hälfte der Tagesgage. Erfolgt der Widerruf nach Ablauf von 3 Stunden, gebührt die volle Tagesgage.
Der Anspruch auf volle Bezahlung der Taggelder (Diäten) bleibt unberührt.
2. In der täglichen Normalarbeitszeit ist die unbezahlte Pause nicht enthalten. Sie ist während der 4. bis 6. Arbeitsstunde zu gewähren und beträgt mindestens 30 und höchstens 60 Minuten.
Bei Arbeiten außerhalb des Drehorts wird die Pause ab Eintreffen in einem Esslokal berechnet.
Müssen die Mahlzeiten am Drehort eingenommen werden, so hat der/die ArbeitgeberIn das Essen beizustellen oder dafür zu sorgen, dass sich der/die ArbeitnehmerIn dort eine Mahlzeit beschaffen kann.
5. Bei Außenaufnahmen beginnt und endet die Arbeitszeit am Firmenstandort, bei Dreharbeiten außerhalb des Firmenstandortes das lokale Produktionsbüro.
Widerruft bei Außenaufnahmen der/die ArbeitgeberIn mindestens 3 Stunden vor dem Eintreffen des/der ArbeitnehmerIn am Aufnahmeort aus wetterbedingten Gründen die angesagte Disposition, so hat der/die ArbeitnehmerIn für diesen Tag keinen Gagenanspruch.
Dienstverträge können befristet auf einen Tag, mehrere Tage, mehrere Wochen, in Blöcken oder unbefristet abgeschlossen werden. Hiefür werden Tages-, Wochen-, Wochenpauschal- oder Monatsgagen bezahlt. Die Mindesthöhen ergeben sich aus dem Mindestgagentarif, der als Zusatzkollektivvertrag diesem Kollektivvertrag beigeschlossen ist.
Dieser bildet einen Bestandteil des Kollektivvertrages, jedoch kann er unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Monatsende gekündigt werden.
Durch Kündigung des Mindestgagentarifes werden die übrigen Bestimmungen des Kollektivvertrages nicht berührt.
Während der Kündigungsfrist sind Verhandlungen aufzunehmen.
3. Berechnungsgrundlage:
Der Stundenlohn ist 1/8 der Tagesgage bzw. 1/40 der Wochengage bzw. 1/173 der Monatsgage.
Für ArbeitnehmerInnen mit unbefristeten Arbeitsverträgen ist die Grundlage für die Berechnung der Überstundenzuschläge und der Zuschläge für die Sonn- und Feiertagsarbeit 1/150 der Monatsgage.
Diese Berechnungsgrundlage gilt für alle Zulagen/Zuschläge gemäß §§ 13, 14, 15 und 22.
4. ArbeitnehmerInnen erhalten für die ersten zwei Stunden nach Beendigung der normalen Arbeitszeit (8 Stunden) zum Stundenlohn einen 50%-igen Zuschlag, jedoch hat bei Bedarf der/die ArbeitnehmerIn allfällige Abschlussarbeiten bis maximal eine halbe Stunde täglich, nicht jedoch länger als zweieinhalb Stunden pro Woche, nach Beendigung der Normalarbeitszeit zu leisten. Diese Mehrarbeit ist in der Wochengage gemäß § 12 (40-stündige Normalarbeitszeit) enthalten.
Für Arbeitsleistungen über zwei Stunden nach Beendigung der normalen Arbeitszeit bis zur Beendigung der durchlaufenden Arbeitsleistung erhält der/die ArbeitnehmerIn zum Stundenlohn einen 100%-igen Zuschlag.
2. Für Sonn- und Feiertagsarbeit wird ein 100%-iger Zuschlag zur Tagesgage bezahlt. Zusätzlich gebührt ein bezahlter Ersatzruhetag.
Die Ersatzruhezeit ist möglichst im Anschluss an die Arbeitsleistung zu gewähren.
4. Für Arbeitsleistungen an Samstagen und Sonntagen bei Verlegung der wöchentlichen Normalarbeitszeit gemäß § 11 Punkt 1, ist ein Zuschlag von 25 % zur Tagesgage zu bezahlen.
Für darüber hinausgehende Arbeitsleistungen an den beiden sonst arbeitsfreien Tagen gelten die Bestimmungen von Ziffer 1 und 2 (Samstag- und Sonntagsarbeiten).
2. Verhindert nach Drehbeginn ein vom/von der ArbeitgeberIn nicht verschuldetes und nicht in seinem/ihrem Bereich liegendes Ereignis die weitere Herstellung des Vertragswerkes dauernd oder voraussichtlich für mehr als 10 Werktage, so werden mangels anderer Vereinbarung die Arbeitsverträge aller ArbeitnehmerInnen, die ihre vertragliche Leistung noch nicht vollständig erbracht haben, selbsttätig mit Wirkung ab Eintritt des Ereignisses aufgelöst. Dem/Der ArbeitnehmerIn gebührt in diesem Falle das vertragliche Entgelt im Verhältnis zur erbrachten Leistung.
Der/Die ArbeitgeberIn kann jedoch die Auflösung des Vertrages dadurch verhindern, dass er/sie binnen 10 Werktagen nach Eintritt des Ereignisses dem/der ArbeitnehmerIn schriftlich erklärt, er/sie werde die Arbeit innerhalb von sechs Wochen nach Eintritt des Ereignisses fortsetzen. In diesem Falle ist der/die ArbeitnehmerIn ohne Anspruch auf Entgelt für die Unterbrechungszeit zur Fortsetzung seiner/ihrer vertraglichen Dienste verpflichtet, soweit dem nicht vor dem Eintritt des Ereignisses begründete andere vertragliche Verpflichtungen entgegenstehen. Einigen sich die ArbeitgeberInnen über die Inanspruchnahme der zeitlich unvereinbarten Leistungen des/der ArbeitnehmerIn, so hat sich diese/r der Einigung zu fügen, sofern er/sie dadurch keine materielle Einbuße erleidet oder ihm eine solche Einbuße ersetzt wird. Der/Die ArbeitnehmerIn kann andere Verpflichtungen eingehen, sofern sie die Fortsetzung der vertraglichen Arbeitsleistungen nicht beeinträchtigen.
Kann der/die ArbeitgeberIn, wenn auch ohne Verschulden, die Herstellung des Vertragswerkes nach Ablauf der sechswöchigen Frist nicht fortsetzen, so tritt die durch seine Erklärung verhinderte Auflösung der Arbeitsverträge mangels gegenteiliger Vereinbarung nunmehr endgültig ein. Der/Die ArbeitnehmerIn hat dann Anspruch auf Bezahlung der gesamten vertraglichen Bezüge.
b) bei Wohnungswechsel im Falles eines bereits bestehenden eigenen Haushaltes oder im Falle der Gründung eines eigenen Haushaltes 2 Tage
c) bei Niederkunft der Ehefrau bzw. der Lebensgefährtin 1 Tag
e) beim Tod des/der Ehegatten/-gattin oder des/der eingetragenen PartnerIn 3 Tage
f) beim Tod des/der Lebensgefährten Lebensgefährtin, wenn er/sie mit dem/der ArbeitnehmerIn im gemeinsamen Haushalt lebte 3 Tage
h) beim Tod eines leiblichen Kindes, das mit dem/der ArbeitnehmerIn im gemeinsamen Haushalt lebte 3 Tage
i) beim Tod der leiblichen Kinder, die mit dem/der ArbeitnehmerIn nicht im gemeinsamen Haushalt lebten, sowie beim Ableben von Geschwistern, Schwiegereltern und Großeltern 1 Tag
1. Wird das Arbeitsverhältnis durch den Tod des/der ArbeitnehmerIn gelöst und hat das Arbeitsverhältnis länger als 1 Jahr gedauert, so ist der Gehalt für den Sterbemonat und folgenden Monat weiterzuzahlen.
Hat das Arbeitsverhältnis im Zeitpunkt des Todes länger als 5 Jahre gedauert, so ist der Gehalt für den Sterbemonat und die beiden folgenden Monate weiterzuzahlen. Hatte der/die ArbeitnehmerIn zum Zeitpunkt des Todes keinen oder nur einen verringerten Entgeltanspruch, so ist hinsichtlich des Sterbemonates bzw. der Folgemonate der Gehalt in voller Höhe nur für die ab dem Todesfall laufenden restlichen Monate bzw. Monatsteile zu leisten.
1. Dem/Der ArbeitnehmerIn gebührt für jedes Arbeitsjahr ein bezahlter Urlaub. Das Urlaubsausmaß beträgt bei einer Dienstzeit von weniger als 25 Jahren 30 Werktage und erhöht sich nach Vollendung des 25. Arbeitsjahres auf 36 Werktage.
Bis zur Zurücklegung einer sechsmonatigen Dienstzeit gebühren dem/der ArbeitnehmerIn 2,5 Werktage für jeden Monat Laufzeit des Arbeitsvertrages, in welchem das Arbeitsverhältnis länger als 16 Kalendertage gedauert hat.
Im Zweifel gilt der Urlaub für das am längst zurück liegende Urlaubsjahr gewährt, in dem kein Urlaub verbraucht wurde.
Das Recht, Leistungen, die im Rahmen des Filmvertrages erbracht wurden, mittels Schallträgern welcher Art immer zu anderen als zu Werbezwecken für den Vertragsfilm im Hörfunk zu senden.
Die Befugnis des/der FilmherstellerIn, die Fernsehsendung des Films zu erlauben, richtet sich nach den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.
10. Name und Bilder des/der DienstnehmerIn stehen dem/der DienstgeberIn zur Werbung im Rahmen der Filmbranche für jenen Zeitraum, in dem sich der Film auf dem Markt befindet oder dessen Erscheinen angekündigt wird, ohne gesonderte Entschädigung zur Verfügung.
Der Missbrauch von Name und Bild des/der DienstnehmerIn zur industriellen oder kaufmännischen Werbung außerhalb der Filmbranche ist verboten und macht den/die DienstgeberIn schadenersatzpflichtig (§§ 43, 1330 Abs. 2 ABGB, § 78 UrhG)
14. Diensterfindungen
Der/Die DienstgeberIn hat Anspruch auf Anbietung einer von einem/einer DienstnehmerIn im Rahmen seiner/ihrer Tätigkeit während des Bestandes des Dienstverhältnisses gemachten Diensterfindung im Sinne des § 5 b), Absatz 3, des österreichischen Patentgesetzes. Er/Sie muss innerhalb von vier Monaten vom Tage der Anbietung an Stellung nehmen und erklären, ob er/sie die Erfindung für sich in Anspruch nehmen will. Bis zur Anmeldung der Patentrechte ist der/die DienstgeberIn zur absoluten Geheimhaltung der Erfindung verpflichtet.
Im Falle der Annahme einer Erfindung hat der/die DienstgeberIn die im Gesetz vorgesehene Entschädigung an den/die ErfinderIn zu entrichten und alle auflaufenden Patentgebühren zu bezahlen. Auf Verlangen des/der DienstnehmerIn muss der/die ErfinderIn bei der Eintragung in das Patentregister als Anmelder aufscheinen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen des österreichischen Patentgesetzes und der gemäß diesem Gesetz getroffenen Einzelvereinbarungen.
1. Eine Dienstreise liegt vor, wenn der/die ArbeitnehmerIn im Auftrag des/der ArbeitgeberIn oder dessen/deren Bevollmächtigten seinen/ihren Dienstort jedenfalls länger als 3 Stunden verlässt, um in einem oder mehreren anderen Orten Aufträge seines/seiner ArbeitgeberIn auszuführen.
Bei Arbeitsleistungen außerhalb der Betriebsstätte, aber innerhalb seines Dienstortes, erhält der/die ArbeitnehmerIn bei einer Arbeitsdauer von mehr als 3 Stunden den in der Tabelle zu § 12 angeführten Betrag.
4. Wird einem/einer ArbeitnehmerIn die Verrechnung einer Aufwandsentschädigung (Kilometergeld) für die Verwendung seines/ihres Privat-PKW für Dienstreisen genehmigt, richtet sich die Bezahlung dieses Kilometergeldes nach den Bestimmungen dieses Kollektivvertrages. Ein derartiger Anspruch entsteht nur dann, wenn die Genehmigung zur Verrechnung vor Antritt der Dienstreise, tunlichst schriftlich, erteilt wird. Das Kilometergeld dient zur Abdeckung des durch die Haltung des Kraftfahrzeuges und die Benützung entstehenden Aufwandes. Die Höhe des Kilometergeldes ergibt sich aus der Tabelle zu § 12. Aus der Genehmigung der Verrechnung von Kilometergeld im Sinne des Punktes 4. kann kein dienstlicher Auftrag zur Verwendung des PKW abgeleitet werden.
Die Abrechnung der Kilometergelder hat schriftlich in Form einer Aufzeichnung über die gefahrenen Kilometer zu erfolgen. Über Aufforderung des/der ArbeitgeberIn hat der/die ArbeitnehmerIn diese Abrechnung entweder nach jeder Fahrt oder in bestimmten Zeitabständen (z.B. Monat) zu erstellen. Über die gefahrenen Kilometer im Sinne des Punktes 4. ist ein Fahrtenbuch zu führen, das über Aufforderung, jedenfalls aber am Ende des Kalender- oder Geschäftsjahres bzw. beim Ausscheiden des/der ArbeitnehmerIn vor Ablauf des Kalender- oder Geschäftsjahres zur Abrechnung vorzulegen ist.
5. Für die Bestreitung des mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Mehraufwandes erhält der/die ArbeitnehmerIn eine Reiseaufwandsentschädigung. Sie besteht aus dem Taggeld und dem Übernachtungsgeld.
Das Taggeld dient zur Deckung der Mehrausgaben für Verpflegung sowie aller mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Aufwendungen, einschließlich der Trinkgelder für persönliche Bedienung. Das Übernachtungsgeld dient zur Deckung der Unterkunftsbezahlung bzw. bei angeordneten Nachtfahrten für den anfallenden Mehraufwand. Unvermeidliche Mehrauslagen für Übernachtung werden gegen Vorlage der Quartierrechnung gesondert vergütet. Für eine Nacht wird nur einmal Nachtgeld vergütet. Ist die Dienstreise mit keiner Nächtigung bzw. angeordneten Nachtfahrt verbunden oder wird das Quartier oder der Schlafwagen kostenlos beigestellt, entfällt das Nachtgeld.
Soweit vom Arbeitgeber ein angemessenes Catering*) zur Verfügung gestellt wird, entfällt das Taggeld.
Die Höhe der Tages- und Nachtgelder ergibt sich aus der Tabelle zu § 12.
6. Soweit ArbeitnehmerInnen bei einer Dienstreise über Aufforderung des/der ArbeitgeberIn das Beförderungsmittel selbst lenken, gilt hinsichtlich der außerhalb der Normalarbeitszeit anfallenden Lenkzeit folgende Regelung:
Für Fahrtzeiten außerhalb der täglichen bzw. wöchentlichen Normalarbeitszeit wird eine Vergütung in der Höhe des Überstundenentgeltes gewährt, wobei nur volle Viertelstunden vergütet werden. Die Berechnungsgrundlage für die Grundvergütung ist ihrer Höhe nach mit der jeweiligen Mindestgage des/der Kameramanns/Kamerafrau II nach dem Mindestgagentarif gemäß Tabelle 1. lit.a nach oben hin begrenzt. Diese Regelung gilt nicht für ArbeitnehmerInnen, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zu reisen haben, wie z.B. ArbeitnehmerInnen auf Location Suche und sonstige ArbeitnehmerInnen, die in der Gestaltung des täglichen Arbeitsablaufes ungebunden sind.
Werden jedoch von der Firmenleitung effektive Dienstleistungen am Zielort der Dienstreise im Anschluss an die Reisezeit über die tägliche Normalarbeitszeit hinaus angeordnet, so werden neben der gebührenden einfachen Reiseaufwandsentschädigung die tatsächlich geleisteten Überstunden vergütet.
9. Dem/Der ArbeitnehmerIn ist vor Beginn der Dienstreise insbesondere mitzuteilen:
12. Die Verteilung der in Österreich geltenden wöchentlichen Normalarbeitszeit auf die einzelnen Tage der Woche und die Festlegung der täglichen Normalarbeitszeit kann für die im Ausland tätigen ArbeitnehmerInnen entsprechend den Regelungen und der Übung des Auslandsstaates und dem Erfordernis der Zusammenarbeit mit ArbeitnehmernInnen des Auslandsstaates oder unter Berücksichtigung der sonstigen Gegebenheiten und Erfordernisse abweichend von den Regelungen im Inland festgelegt werden.
Gilt in dem Auslandsstaat, in den der/die ArbeitnehmerIn gesandt wird, ein anderer Tag der Woche als der Sonntag als wöchentlicher Ruhetag, tritt dieser Tag an die Stelle es Sonntages. Anstelle der österreichischen Feiertage sind jene des Auslandsstaates für Ansprüche nach dem Arbeitsruhegesetz heranzuziehen.
15. Die Aufwandentschädigung gebührt für die Dauer des Aufenthaltes im Ausland, der mit dem Grenzübertritt beginnt bzw. endet. Wird bei der Dienstreise ein Flugzeug benützt, so gilt als Grenzübertritt der planmäßige Abflug vom bzw. die tatsächliche Ankunft am letztbenützten Inlandsflughafen. Das Tag- und Nachtgeld richtet sich nach dem Ansatz für den Staat, der bei der Dienstreise durchfahren wird bzw. in dem sich der/die ArbeitnehmerIn zur Verrichtung der Dienstleistung aufhält. Bei Flugreisen richtet sich das Taggeld nach dem Ansatz des Staates, in den die Dienstreise führt.
Der/Die ArbeitnehmerIn erhält für je volle 24 Stunden des Aufenthaltes im Ausland das vereinbarte Taggeld. Bruchteile bis zu 5 Stunden bleiben unberücksichtigt, für Bruchteile in der Dauer von mehr als 5 Stunden gebührt ⅓, von mehr als 8 Stunden ⅔ und von mehr als 12 Stunden das volle Taggeld.
Ausdrücklich auf die Aufwandentschädigung als anrechenbar bezeichnete vom/von der ArbeitgeberIn oder einem/einer Dritten gewährte besondere Entschädigungen sind auf die Aufwandentschädigungen im Sinne dieses Paragraphen anrechenbar.
Die Aufwandentschädigung gebührt grundsätzlich in der in Österreich gesetzlichen Währung, die Bezahlung der Aufwandentschädigung in Fremdwährung.
20. Hinsichtlich der Vergütung von Reisezeit und Lenkzeit sind die entsprechenden Bestimmungen für Inlandsdienstreisen anzuwenden.
Dasselbe gilt hinsichtlich Überstunden auf Dienstreisen. Mit dieser Vergütung ist die zeitliche Inanspruchnahme des/der ArbeitnehmerIn durch die Reisetätigkeit abgegolten.
23. Im Falle einer durch Krieg, Naturkatastrophen, innenpolitischer Unruhe am Zielort der Dienstreise konkreten persönlichen Gefährdung ist der/die ArbeitnehmerIn berechtigt, die Heimreise anzutreten. Das Einvernehmen mit dem/der ArbeitgeberIn ist jedoch vor Antritt nach Möglichkeit herzustellen. Auf § 5 Punkt 4 wird verwiesen.
Wird ein/e ArbeitnehmerIn mit unbefristetem Arbeitsvertrag durch höhere Gewalt an der Rückreise gehindert, so ist den Angehörigen, zu deren Erhaltung der/die ArbeitnehmerIn gesetzlich verpflichtet ist, jener Gehalt/Lohn für die Dauer von maximal 6 Monaten zu bezahlen, den er/sie bei Dienstleistung im Inland erreicht hätte. Für ArbeitnehmerInnen mit befristeten Arbeitsverträgen besteht Gehaltszahlungspflicht für die Dauer von 2 Monaten, jedoch nur in der Höhe der Mindestgage gem. Tabelle zu § 12 Punkt 2 bei 40-stündiger Wochenarbeitszeit.
Tabellen des Zusatzkollektivvertrages für Filmschaffende gem. § 12 (Mindestgagentarif), § 22 (Dienstreisen)
aufgrund d.
40-stündigen
inkl. SZ und
Urlaubsersatz­leistung
RegisseurIn lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung
TV-ProducerIn lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung
RegieassistentIn 907,06 151,21 110,17 1.168,43
ProduktionsleiterIn *) 1.503,45 250,63 182,60 1.936,68
**) 954,64 159,14 115,94 1.229,72
1. AufnahmeleiterIn *) 888,19 148,06 107,87 1.144,13
**) 764,02 127,36 92,79 984,17
2. AufnahmeleiterIn 713,11 118,88 86,61 918,60
MusikaufnahmeleiterIn 865,47 144,27 105,11 1.114,86
FilmgeschäftsführerIn 928,06 154,71 112,72 1.195,48
ProduktionssekretärIn 657,03 109,53 79,80 846,35
AteliersekretärIn 640,24 106,73 77,76 824,73
ProduktionsassistentIn 560,96 93,51 68,13 722,60
Synchronregie 1.567,80 261,35 190,41 2.019,56
Kameramann/Kamerafrau I*) 2.197,65 366,35 266,91 2.830,91
Kameramann/Kameraufrau II 1.609,99 268,39 195,54 2.073,91
SchwenkerIn, Kameramann/Kamerafrau im Verbund 909,63 151,63 110,48 1.171,74
Kameramann/Kamerafrau II 1.609,99 268,39 195,54 2.073,91
2. Mann/Frau im Team 818,80 136,49 99,45 1.054,75
1. KameraassistentIn 888,19 148,06 107,87 1.144,13
2. KameraassistentIn 678,17 113,05 82,37 873,58
PostproduktionskoordinatorIn 790,33 131,75 95,99 1.018,07
Digital Image Technican (DIT) 678,16 113,05 82,37 873,58
SchnittmeisterIn 965,35 160,92 117,25 1.243,52
SchnittassistentIn 626,89 104,50 76,14 807,54
AußenrequisiteurIn 795,94 132,68 96,67 1.025,29
InnenrequisiteurIn 735,98 122,69 89,39 948,05
KostümbildnerIn 1.044,06 174,05 126,81 1.344,91
KostümberaterIn 907,06 151,21 110,17 1.168,43
Garderobe 615,38 102,58 74,74 792,70
MaskenbildnerIn, FriseurIn 965,35 160,92 117,25 1.243,52
TonmeisterIn I***) 1.349,19 224,91 163,86 1.737,96
TonmeisterIn II 1.076,02 179,37 130,69 1.386,09
TonassistentIn, VideotechnikerIn, PrimärtontechnikerIn 847,90 141,34 102,98 1.092,23
ArchitektassistentIn 786,88 131,17 95,57 1.013,62
StandfotografIn 830,88 138,51 100,91 1.070,31
BühnenmeisterIn, OberbeleuchterIn 809,31 134,91 98,29 1.042,52
BühnenarbeiterIn, BeleuchterIn 564,80 94,15 68,60 727,55
Garderoben-, Maskenbildner- und Requisitenhilfe 484,40 80,75 58,83 623,98
Trainee 219,77 36,64 26,69 283,09
Werkstattprojekt (§ 24 Abs. 6 KV) 429,02 71,52 52,11 552,64
1) Sonderzahlungen (13. u. 14.) = 16,67 %, 2) Urlaubsersatzleistung = 10,41 %
ergibt kalkulatorisch 28,82 %
Rechenbeispiele finden Sie auf www.filmandmusicaustria.at/kollektivvertraege.html
b) Tagesgage
gem. § 12/1
RegieassistentIn 226,76 37,80 27,54 292,11
ProduktionsleiterIn *) 375,86 62,66 45,65 484,17
**) 238,66 39,78 28,99 307,43
1. AufnahmeleiterIn *) 222,05 37,02 26,97 286,03
**) 191,00 31,84 23,20 246,04
2. AufnahmeleiterIn 178,28 29,72 21,65 229,65
MusikaufnahmeleiterIn 216,37 36,07 26,28 278,72
FilmgeschäftsführerIn 232,01 38,68 28,18 298,87
ProduktionssekretärIn 164,26 27,38 19,95 211,59
AteliersekretärIn 160,06 26,68 19,44 206,18
ProduktionsassistentIn 140,24 23,38 17,03 180,65
Synchronregie 391,95 65,34 47,60 504,89
Kameramann/Kamerafrau I*) 549,41 91,59 66,73 707,73
Kameramann/Kameraufrau II 402,50 67,10 48,88 518,48
SchwenkerIn, Kameramann/Kamerafrau im Verbund 227,41 37,91 27,62 292,93
Kameramann/Kamerafrau II 402,50 67,10 48,88 518,48
2. Mann/Frau im Team 204,70 34,12 24,86 263,69
1. KameraassistentIn 222,05 37,02 26,97 286,03
2. KameraassistentIn 169,54 28,26 20,59 218,40
PostproduktionskoordinatorIn 197,58 32,94 24,00 254,52
Digital Image Technican (DIT) 169,54 28,26 20,59 218,39
SchnittmeisterIn 241,34 40,23 29,31 310,88
SchnittassistentIn 156,72 26,13 19,03 201,88
AußenrequisiteurIn 198,98 33,17 24,17 256,32
InnenrequisiteurIn 183,99 30,67 22,35 237,01
KostümbildnerIn 261,02 43,51 31,70 336,23
KostümberaterIn 226,76 37,80 27,54 292,11
Garderobe 153,84 25,65 18,68 198,18
MaskenbildnerIn, FriseurIn 241,34 40,23 29,31 310,88
TonmeisterIn I***) 337,30 56,23 40,97 434,49
TonmeisterIn II 269,01 44,84 32,67 346,52
TonassistentIn, VideotechnikerIn, PrimärtontechnikerIn 211,98 35,34 25,75 273,06
ArchitektassistentIn 196,72 32,79 23,89 253,40
StandfotografIn 207,72 34,63 25,23 267,58
BühnenmeisterIn, OberbeleuchterIn 202,33 33,73 24,57 260,63
BühnenarbeiterIn, BeleuchterIn 141,20 23,54 17,15 181,89
Garderoben-, Maskenbildner- und Requisitenhilfe 121,10 20,19 14,71 156,00
Trainee 54,94 9,16 6,67 70,77
c) Tagesgage
RegieassistentIn 181,41 30,24 22,03 233,69
ProduktionsleiterIn *) 300,69 50,13 36,52 387,34
**) 190,93 31,83 23,19 245,94
1. AufnahmeleiterIn *) 177,64 29,61 21,57 228,83
**) 152,80 25,47 18,56 196,83
2. AufnahmeleiterIn 142,62 23,78 17,32 183,72
MusikaufnahmeleiterIn 173,09 28,85 21,02 222,97
FilmgeschäftsführerIn 185,61 30,94 22,54 239,10
ProduktionssekretärIn 131,41 21,91 15,96 169,27
AteliersekretärIn 128,05 21,35 15,55 164,95
ProduktionsassistentIn 112,19 18,70 13,63 144,52
Synchronregie 313,56 52,27 38,08 403,91
Kameramann/Kamerafrau I*) 439,53 73,27 53,38 566,18
Kameramann/Kameraufrau II 322,00 53,68 39,11 414,78
SchwenkerIn, Kameramann/Kamerafrau im Verbund 181,93 30,33 22,10 234,35
Kameramann/Kamerafrau II 322,00 53,68 39,11 414,78
2. Mann/Frau im Team 163,76 27,30 19,89 210,95
1. KameraassistentIn 177,64 29,61 21,57 228,83
2. KameraassistentIn 135,63 22,61 16,47 174,72
PostproduktionskoordinatorIn 158,07 26,35 19,20 203,61
Digital Image Technican (DIT) 135,63 22,61 16,47 174,72
SchnittmeisterIn 193,07 32,18 23,45 248,70
SchnittassistentIn 125,38 20,90 15,23 161,51
AußenrequisiteurIn 159,19 26,54 19,33 205,06
InnenrequisiteurIn 147,20 24,54 17,88 189,61
KostümbildnerIn 208,81 34,81 25,36 268,98
KostümberaterIn 181,41 30,24 22,03 233,69
Garderobe 123,08 20,52 14,95 158,54
MaskenbildnerIn, FriseurIn 193,07 32,18 23,45 248,70
TonmeisterIn I***) 269,84 44,98 32,77 347,59
TonmeisterIn II 215,20 35,87 26,14 277,22
TonassistentIn, VideotechnikerIn, PrimärtontechnikerIn 169,58 28,27 20,60 218,45
ArchitektassistentIn 157,38 26,23 19,11 202,72
StandfotografIn 166,18 27,70 20,18 214,06
BühnenmeisterIn, OberbeleuchterIn 161,86 26,98 19,66 208,50
BühnenarbeiterIn, BeleuchterIn 112,96 18,83 13,72 145,51
Garderoben-, Maskenbildner- und Requisitenhilfe 96,88 16,15 11,77 124,80
Trainee 43,95 7,33 5,34 56,62
d) Wochen-
RegieassistentIn 1.257,42 209,61 152,72 1.619,75
ProduktionsleiterIn *) 2.081,67 347,01 252,83 2.681,51
**) 1.317,17 219,57 159,97 1.696,71
1. AufnahmeleiterIn *) 1.227,54 204,63 149,09 1.581,26
**) 1.205,46 200,95 146,41 1.552,82
2. AufnahmeleiterIn 992,22 165,40 120,51 1.278,14
MusikaufnahmeleiterIn 1.202,87 200,52 146,09 1.549,47
FilmgeschäftsführerIn 1.282,10 213,73 155,71 1.651,54
ProduktionssekretärIn 912,49 152,11 110,82 1.175,42
AteliersekretärIn 887,25 147,90 107,76 1.142,91
ProduktionsassistentIn 776,43 129,43 94,30 1.000,17
Synchronregie 2.168,19 361,44 263,33 2.792,96
Kameramann/Kamerafrau I*) 3.052,77 508,90 370,77 3.932,43
Kameramann/Kameraufrau II 2.226,30 371,12 270,39 2.867,81
SchwenkerIn, Kameramann/Kamerafrau im Verbund 1.257,42 209,61 152,72 1.619,75
Kameramann/Kamerafrau II 2.226,30 371,12 270,39 2.867,81
2. Mann/Frau im Team 1.134,72 189,16 137,82 1.461,70
1. KameraassistentIn 1.227,54 204,63 149,09 1.581,26
2. KameraassistentIn 934,71 155,82 113,52 1.204,05
PostproduktionskoordinatorIn 1.095,61 182,64 133,07 1.411,31
Digital Image Technican (DIT) 934,70 155,82 113,52 1.204,04
SchnittmeisterIn 1.337,95 223,04 162,50 1.723,49
SchnittassistentIn 873,30 145,58 106,07 1.124,94
AußenrequisiteurIn 1.102,04 183,71 133,85 1.419,60
InnenrequisiteurIn 1.019,68 169,98 123,84 1.313,51
KostümbildnerIn 1.442,45 240,46 175,19 1.858,09
KostümberaterIn 1.257,42 209,61 152,72 1.619,75
Garderobe 860,00 143,36 104,45 1.107,82
MaskenbildnerIn, FriseurIn 1.337,95 223,04 162,50 1.723,49
TonmeisterIn I***) 1.867,31 311,28 226,79 2.405,38
TonmeisterIn II 1.487,64 247,99 180,68 1.916,31
TonassistentIn, VideotechnikerIn, PrimärtontechnikerIn 1.174,28 195,75 142,62 1.512,65
ArchitektassistentIn 1.129,49 188,29 137,18 1.454,95
StandfotografIn 1.147,80 191,34 139,40 1.478,54
BühnenmeisterIn, OberbeleuchterIn 1.120,34 186,76 136,07 1.443,17
BühnenarbeiterIn, BeleuchterIn 781,60 130,29 94,93 1.006,83
Garderoben-, Maskenbildner- und Requisitenhilfe 672,08 112,04 81,63 965,74
Trainee 263,24 43,88 31,97 339,09
Werkstattprojekt (§ 24 Abs. 6 KV) 594,42 99,09 72,19 765,71
e) zusätzl. Tages-
gagen gem. § 7
i.V.m §12/3
RegieassistentIn 209,57 34,94 25,45 269,96
ProduktionsleiterIn *) 346,94 57,84 42,14 446,92
**) 219,53 36,60 26,66 282,79
1. AufnahmeleiterIn *) 204,59 34,11 24,85 263,54
**) 200,91 33,49 24,40 258,80
2. AufnahmeleiterIn 165,37 27,57 20,08 213,02
MusikaufnahmeleiterIn 200,48 33,42 24,35 258,25
FilmgeschäftsführerIn 213,68 35,62 25,95 275,26
ProduktionssekretärIn 152,08 25,35 18,47 195,90
AteliersekretärIn 147,87 24,65 17,96 190,48
ProduktionsassistentIn 129,41 21,57 15,72 166,69
Synchronregie 361,36 60,24 43,89 465,49
Kameramann/Kamerafrau I*) 508,79 84,82 61,79 655,41
Kameramann/Kameraufrau II 371,05 61,85 45,07 477,97
SchwenkerIn, Kameramann/Kamerafrau im Verbund 209,57 34,94 25,45 269,96
Kameramann/Kamerafrau II 371,05 61,85 45,07 477,97
2. Mann/Frau im Team 189,12 31,53 22,97 243,62
1. KameraassistentIn 204,59 34,11 24,85 263,54
2. KameraassistentIn 155,78 25,97 18,92 200,67
PostproduktionskoordinatorIn 182,60 30,44 22,18 235,22
Digital Image Technican (DIT) 155,78 25,97 18,92 200,67
SchnittmeisterIn 222,99 37,17 27,08 287,25
SchnittassistentIn 145,55 24,26 17,68 187,49
AußenrequisiteurIn 183,67 30,62 22,31 236,60
InnenrequisiteurIn 169,95 28,33 20,64 218,92
KostümbildnerIn 240,41 40,08 29,20 309,68
KostümberaterIn 209,57 34,94 25,45 269,96
Garderobe 143,33 23,89 17,41 184,64
MaskenbildnerIn, FriseurIn 222,99 37,17 27,08 287,25
TonmeisterIn I***) 311,22 51,88 37,80 400,90
TonmeisterIn II 247,94 41,33 30,11 319,39
TonassistentIn, VideotechnikerIn, PrimärtontechnikerIn 195,71 32,63 23,77 252,11
ArchitektassistentIn 188,25 31,38 22,86 242,49
StandfotografIn 191,30 31,89 23,23 246,42
BühnenmeisterIn, OberbeleuchterIn 186,72 31,13 22,68 240,53
BühnenarbeiterIn, BeleuchterIn 130,27 21,72 15,82 167,80
Garderoben-, Maskenbildner- und Requisitenhilfe 112,01 18,67 13,60 144,29
Trainee 43,87 7,31 5,33 56,51
2. Befristete Arbeitsverträge mit einer Vertragsdauer
von mindestens 3 Monaten und Arbeitsverträge auf unbestimmte Zeit,
bei denen der Ausspruch der Kündigung frühestens nach Ablauf
von 3 Monaten erfolgen kann – wirksam ab 1. Jänner 2016
f) Monatsgage im
Monatsgage im
Monatsgage ab
RegisseurIn lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung
TV-ProducerIn lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung lt. Vereinbarung
RegieassistentIn 2.356,53 2.552,91 2.749,29
ProduktionsleiterIn *) 3.905,97 4.231,47 4.556,96
**) 2.480,14 2.686,82 2.893,50
1. AufnahmeleiterIn *) 2.307,53 2.499,82 2.692,11
**) 1.984,92 2.150,33 2.315,73
2. AufnahmeleiterIn 1.852,66 2.007,05 2.161,44
MusikaufnahmeleiterIn 2.248,50 2.435,87 2.623,25
FilmgeschäftsführerIn 2.411,10 2.612,02 2.812,95
ProduktionssekretärIn 1.706,96 1.849,21 1.991,45
AteliersekretärIn 1.663,34 1.801,95 1.940,56
ProduktionsassistentIn 1.457,37 1.578,82 1.700,27
Synchronregie 4.073,14 4.412,57 4.751,99
Kameramann/Kamerafrau I*) 5.709,49 6.185,28 6.661,07
Kameramann/Kameraufrau II*) 4.182,75 4.531,32 4.879,88
SchwenkerIn, Kameramann/Kamerafrau im Verbund 2.363,21 2.560,14 2.757,08
Kameramann/Kamerafrau II 4.182,75 4.531,32 4.879,88
2. Mann/Frau im Team 2.127,25 2.304,53 2.481,79
1. KameraassistentIn 2.307,53 2.499,82 2.692,11
2. KameraassistentIn 1.761,87 1.908,70 2.055,52
PostproduktionskoordinatorIn 2.053,30 2.224,40 2.395,50
Digital Image Technican (DIT) 1.761,88 1.908,70 2.055,52
SchnittmeisterIn 2.507,99 2.716,99 2.925,98
SchnittassistentIn 1.628,67 1.764,39 1.900,12
AußenrequisiteurIn 2.067,85 2.240,17 2.412,49
InnenrequisiteurIn 1.912,07 2.071,40 2.230,74
KostümbildnerIn 2.712,48 2.938,52 3.164,55
KostümberaterIn 2.356,53 2.552,91 2.749,29
Garderobe 1.598,75 1.731,98 1.865,21
MaskenbildnerIn, FriseurIn 2.507,99 2.716,99 2.925,98
TonmeisterIn I***) 3.505,19 3.797,29 4.089,39
TonmeisterIn II 2.795,51 3.028,47 3.261,43
TonassistentIn, VideotechnikerIn, PrimärtontechnikerIn 2.202,85 2.386,42 2.569,98
ArchitektassistentIn 2.044,31 2.214,67 2.385,02
StandfotografIn 2.158,64 2.338,53 2.518,41
BühnenmeisterIn, OberbeleuchterIn 2.102,60 2.277,82 2.453,04
BühnenarbeiterIn, BeleuchterIn 1.467,35 1.589,63 1.711,92
Garderoben-, Maskenbildner- und Requisitenhilfe 1.258,47 1.363,34 1.468,21
Trainee 570,95 — —
2.) Arbeit über 3 Stunden außerhalb des Betriebes im Ortsgebiet € 14,97
bis 15.000 km € 0,42*
darüber € 0,395*
Empfehlung zu Komparsen:
Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft sowie die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten-Kunst, Medien, Sport, freie Berufe empfehlen, bei der Entlohnung von KomparsInnen einen Mindestsatz von € 50,00 anzuwenden.
Erläuterungen zum Begriff der Angemessenheit des Caterings im § 22, Absatz 5:
Die Sozialpartner stellen einvernehmlich fest, dass der im Kollektivvertrag für Filmschaffende § 22, Absatz 5 enthaltene Entfall des Taggeldes bei Anbot eines angemessenen Caterings nur dann eintritt, wenn im Sinne der arbeitsrechtlichen Bestimmungen das Catering vom Umfang und der Qualität derart ist, dass dem/der ArbeitnehmerIn keine Mehrausgaben bei der Verpflegung entstehen. Ein angemessenes, ortsübliches Catering besteht daher bei einem Ganztagsarbeitsverhältnis aus zwei Mahlzeiten, wobei eine davon im Regelfall eine warme Mahlzeit sein sollte. Gesundheitsbedingte Ernährungsgewohnheiten oder sonstige nachvollziehbare Ernährungswünsche (z.B. fleischlose Angebote) sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
Nachdem Justizminister Brandstetter bereit eine Urheberrechtsnovelle 2014 angekündigt hat, die auf ihrer Agenda auch Themen enthält, die mit dem § 21 zusammenhängen (z.B. Rechteübertragung), sind die Sozialpartner übereingekommen, erst nach dieser allfälligen Urheberrechtsänderung die entsprechenden inhaltlichen Anpassungen vorzunehmen. Dies bezieht sich insbesondere auf § 21, Abs. 2 und 5.
Allerdings wurde auf Grund des Vorbringens der Gewerkschaft und rechtlicher Prüfung die Abs. 3 und 11 des § 21 im Licht des geltenden Urheberrechtsgesetzes konkretisiert und kommen die Sozialpartner überein, bei allfälligen Urheberrechtsänderungen 2014 im Wege einer Arbeitsgruppe des § 21 auf seine Übereinstimmung mit den rechtlichen Bestimmungen zu prüfen.
Ziffer 3 stellt eindeutig klar, dass das Übertragungsverbot urheberrechtlicher Verwertungsrechte sich natürlich nicht auf die gesetzlichen unverzichtbaren Vergütungs- und Beteiligungsansprüche nach dem Urheberrechtsgesetz beziehen kann.
Bei Ziffer 11 neu ist festzustellen, dass dieser ursprünglich der Klarstellung gedient hat, da der zugrundelegende § 39/1 des Österreichischen Urheberrechtsgesetzes beim Namensnennungsrecht der Filmurheber darauf verzichtet, verbindlich festzustellen, wer als Filmurheber tatsächlich anzusehen ist. Im Sinne dieses deklaratorischen Charakters der Ziffer 11 hat die alte Bestimmung daher auch bestimmte Filmberufe enthalten, die eigentlich dem Geltungsbereich des KV Filmschaffende nicht unterliegen. Im Sinne der Anregungen der Arbeitsgruppe haben die Sozialpartner daher die Ziffer 11 urheberrechtskonform formuliert und darüber hinaus eine Klausel aufgenommen, wonach die Nennungsrechte allfälliger anderer Dienstnehmer gem. § 39 Urheberrechtsgesetz ohnehin von dieser Regelung unbeschadet bleibt.
Redaktionelle AnmerkungACHTUNG:
Die Berufsbilder wurden als Ergebnis der Kollektivvertragsverhandlungen 2012 aus der Textierung des Kollektivvertrags entfernt und werden gemäß der Einigung der Sozialpartner als gemeinsam vereinbarter Text in den Informationsmedien (Webseiten) der Sozialpartner veröffentlicht. Grund für diese Maßnahme ist der dynamische Überarbeitungsbedarf der teilweise obsoleten Textierung und der Bedarf nach steter Aktualisierung und Ergänzung der Berufsbilder in einem sich laufend verändernden filmischen Berufsumfeld. Die u. a. Berufsbilder entsprechen derzeit noch den im Kollektivvertrag bis zum Jahr 2012 enthaltenen Beschreibungen und es sind diese Beschreibungen jedenfalls weiterhin gemäß der Einigung der Sozialpartner bei der Beurteilung von Tätigkeiten, die dem Kollektivvertrag für Filmschaffende unterliegen, heranzuziehen.
Die Berufsbilder stellen eine – durch die Entwicklung der audiovisuellen Medien veränderliche – Beschreibung der Aufgabenstellungen und Eignungsvoraussetzungen von Berufen der audiovisuellen Industrie dar.
Die aushilfsweise oder ausbildungsmäßige Ausführung von Tätigkeiten aus anderen Berufsbildern berechtigt zu keiner Änderung eines bestehenden Arbeitsvertrages.
Die Berufsbilder wurden als Ergebnis der Kollektivvertragsverhandlungen 2012 aus der Textierung des Kollektivvertrags entfernt und werden gemäß der Einigung der Sozialpartner als gemeinsam vereinbarter Text in den Informationsmedien (Webseiten) der Sozialpartner veröffentlicht. Grund für diese Maßnahme ist der dynamische Überarbeitungsbedarf der teilweise obsoleten Textierung und der Bedarf nach steter Aktualisierung und Ergänzung der Berufsbilder in einem sich laufend verändernden filmischen Berufsumfeld. Die u. a. Berufsbilder entsprechen derzeit noch den im Kollektivvertrag bis zum Jahr 2012 enthaltenen Beschreibungen und sind diese Beschreibungen jedenfalls weiterhin gemäß der Einigung der Sozialpartner bei der Beurteilung von Tätigkeiten, die dem Kollektivvertrag für Filmschaffende unterliegen, heranzuziehen.
Mitarbeiter/In des/der 1. AufnahmeleiterIn.
KLEINELEKTRONIKTEAM:
Besteht aus dem/der Kameramann/Kamerafrau II und dem/der 2.Mann/Frau im Team die im Auftrage einer Fernsehanstalt im Newsbereich eingesetzt werden.
POSTPRODUKTIONSKOORDINATOR/IN:
Kenntnis des jeweils angewandten Bildaufzeichnungsverfahrens sowie dessen Trägers, aller im Bereich der Bildaufnahme zur Anwendung kommenden Geräte und optischen Systeme, rasches Erfassen von Vorgängen und Situationen hinsichtlich ihrer optischen Darstellungsmöglichkeit, angemessene einschlägige Kopierwerkserfahrung.
MitarbeiterIn des/der Schnittmeisters/Schnittmeisterin.
Dispositiv-kreative/r MitarbeiterIn an der Filmherstellung und Fertigstellung.
Kenntnis der tontechnischen Mittel und ihrer Einsatzmöglichkeiten; Kenntnis der Bedienung der tontechnischen Geräte.
ArbeitnehmerInnen, die in Betrieben der Audiovisions- und Filmindustrie zur Feststellung ihrer beruflichen Eignung in jedem Aufgabengebiet des Filmschaffens im ersten Berufsjahr eingesetzt werden. Die entsprechenden Arbeitsbestätigungen hat der Trainee bei Dienstantritt dem/der ArbeitgeberIn vorzulegen.
TV-PRODUCER/IN:
Einhaltung der Vorgaben von AuftraggeberInnen (Fernsehanstalten), KoproduzentInnen und Förderstellen. Kreative Mitarbeit in der Entwicklung aktueller Projekte unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Machbarkeit. Koordination der verschiedenen Richtlinien und Verantwortlichkeit für die Einhaltung der Vorgaben von Förderstellen, KoproduzentInnen und AuftraggeberInnen (Fernsehanstalten). Ausarbeitung möglicher Finanzierungsstrukturen der Projekte. Abstimmung des projektbezogenen Marketings zur internationalen Finanzierung. Mitarbeit bei der konzeptionellen Präsentation der Projekte im In- und Ausland. Einbindung und Umsetzung der redaktionellen Vorgaben beteiligter Sendeanstalten an Fernsehfilmen und Fernsehserien. Perspektivische Konzeptionierung und strategische Ausrichtung der verschiedenen Projekte eines Unternehmens.
Ständige Geschäftsordnung des Schiedsgerichtes nach § 23 des Kollektivvertrages für Filmschaffende vom 30. November 1995, i.d.F. vom 25.09.2012, abgeschlossen zwischen dem Fachverband der Film- und Musikindustrie Österreichs einerseits, und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Gemeindebediensteten-Kunst, Medien, Sport, freie Berufe andererseits.
Die Leitung des Schiedsgerichtes steht dem/der Vorsitzenden zu; er/sie führt den Vorsitz bei den Verhandlungen und Abstimmungen. Erledigungen bloß prozessleitender Natur sowie Verfügungen, die lediglich der Vorbereitung der Verhandlung dienen, werden vom/von der Vorsitzenden oder einem/einer von ihm/ihr beauftragten BeisitzerIn ohne Einholung eines Schiedsgerichtsbeschlusses getroffen. Das Schiedsgericht ist beschlussfähig, wenn der/die Vorsitzende und die von den Kollektivvertragspartnern bestellten BeisitzerInnen anwesend sind. Das Schiedsgericht entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit.
5) Kosten des Verfahrens/Funktionsgebühr

References: § 4
 § 12
 § 11
 § 78
 § 5
 § 12
 § 12
 § 12
 § 5
 § 12
 § 12
 § 22
 § 12
 § 7
 §12
 § 22
 § 22
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 39
 § 39
 § 23