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Timestamp: 2019-06-25 22:34:47+00:00

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Beamtin auf Probe in HH (Justiz), Beginn Studium in HB (Polizei)
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Zusammenfassung: Ein länderübergreifender Dienstherrnwechsel durch Versetzung ist aus dienstlichen Gründen gemäß § 15 BeamtStG möglich. Die früher erworbene ruhegehaltfähige Dienstzeit wird angerechnet.
seit etwas über 2 Jahren bin ich Beamtin auf Probe (Justizfachwirtin) und arbeite in einem Gericht in Hamburg. Im Oktober werde ich ein Duales Studium in Bremen bei der Polizei beginnen.
Meine Frage ist nun, ob ein Antrag auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis der einzige Weg ist oder ob es noch andere Möglichkeiten gibt einen nahtlosen Übergang in das neue Dienstverhältnis zu schaffen.
Welche Nachteile hat das ganze für mich? Könnte ich mich auch beurlauben lassen, damit ich eine Absicherung hätte, falls irgendwas mit dem Studium schief geht? Wie sieht es mit meinem Urlaubsanspruch in Hamburg aus? Wird der dann dementsprechend gekürzt?
Und was passiert mit meinen jetzigen Versorgungsansprüchen? Im Normalfall heißt es ja, dass es zu einer Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung kommt. In meinem Fall ist das ja aber was anderes, da ich ein neues Dienstverhältnis eingehe, oder wie verhält es sich da?
Einsatz editiert am 11.06.2019 20:22:33
Antrag Antrag Frage Andere Studium
13.06.2019 | 09:18
Sie können versuchen, eine Versetzung aus dienstlichen Gründen gemäß § 15 des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) zu erreichen. Das Beamtenverhältnis würde dann mit dem neuen Dienstherrn fortgesetzt werden. Eine solche Versetzung könnten Sie bei Ihrem jetzigen Dienstherrn anregen/beantragen.
Eine Beurlaubung auf Antrag ohne Weiterzahlung der Dienstbezüge bis zu 6 Jahren ist zwar nach Ermessen des Hamburgischen Dienstherrn grundsätzlich möglich (vgl. § 64 Abs. 1 Nr. 1 des Hamburgischen Beamtengesetzes - HmbBG). Mit der Verbeamtung in Bremen (Beamtenverhältnis auf Widerruf) würde das Beamtenverhältnis in Hamburg auch kraft Gesetzes fortgesetzt werden (vgl. § 22 Abs. 2 BeamtStG ). Allerdings lässt § 64 Abs. 2 i.V.m. § 62 Abs. 2 HmbBG während der Beurlaubung entgeltliche Tätigkeiten nur im Umfang einer Nebentätigkeit (d.h. 8 Stunden pro Woche) zu. Damit dürfte ein Doppelbeamtenverhältnis nicht realisierbar sein. Sie können natürlich trotzdem Ihren Dienstherrn darauf ansprechen.
Die ruhegehaltfähige Dienstzeit bleibt Ihnen auf jeden Fall erhalten. Wenn Sie zeitnah nach Bremen wechseln, kommt es nicht zu einer Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Verwaltungsrecht, Sozialrecht, Öffentliches Baurecht, Erbrecht, Ausländerrecht
Elterliche Unterhaltspflicht nach Ausbildung und abgebrochenem Studium
Beurlaubung von Beamten für ein Studium?
Wartesemester Ausbildung Polizei

References: § 15
 § 15
 § 64
 § 22
 § 64
 § 62