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Timestamp: 2016-10-28 14:07:43+00:00

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2P.153/2002 (29.11.2002)
Mit Kaufvertrag vom 30. November 1987 erwarb A.________ in St. Moritz die Parzelle Nr. 943, umfassend 8'017 m2 Wald und Wiese, zum Kaufpreis von Fr. 2'000'000.--. Mit Nachtrag vom 18. Februar 1988 trat anstelle von A.________ die Firma X.________ AG, Luzern, in den Kaufvertrag ein. Unterzeichnet wurde der Nachtrag von A.________ f�r sich und als einzigem Verwaltungsrat der X.________ AG. Am 24. Oktober 1989 �nderte die X.________ AG im Rahmen einer Statuten�nderung die Firma in X.________ & Y.________ AG; deren einziger Aktion�r und Verwaltungsrat war A.________. Gem�ss ihren Statuten vom Oktober 1989 bzw. Oktober 1999 bezweckt sie die Verwaltung von eigenen und fremden Liegenschaften, die �bernahme von Bauf�hrungen und Bauberatungen, Kauf und Verkauf von Liegenschaften. Sie kann alle Gesch�fte t�tigen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu f�rdern. Die Aktien der X.________ & Y.________ AG befanden sich in den Jahren 1996 und 1997 zu 100 Prozent im Eigentum der A.________ AG, welche wiederum von A.________ als Mehrheitsaktion�r beherrscht war.
Mit Steuererkl�rung vom 4. Dezember 1997 deklarierte die X.________ & Y.________ AG f�r die Steuerperiode 1996 einen steuerbaren Reinertrag von Fr. 11'088.--, ein steuerbares Kapital von Fr. 2'268'677.-- (Staats- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 2'282'677.-- (direkte Bundessteuer) sowie ein Verh�ltniskapital von Fr. 2'267'987.--.
F�r die Steuerperiode 1997 deklarierte die X.________ & Y.________ AG mit Steuererkl�rung vom 26. Oktober 1998 einen steuerbaren Reinertrag von Fr. 17'463.--, ein steuerbares Kapital von Fr. 2'286'140.-- sowie ein Verh�ltniskapital von Fr. 2'277'498.--.
In Abweichung zur Selbstdeklaration rechnete die Veranlagungsbeh�rde unter anderem das Defizit der "Villa St. Moritz" im Betrage von Fr. 118'905.-- (1996) bzw. Fr. 175'387.-- (1997) als gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Aufwand auf. Mit Einspracheentscheiden vom 8. M�rz 2001 setzte die Steuerkommission das steuerbare Kapital auf Fr. 2'324'000.-- (1996) bzw. Fr. 2'436'000.-- (1997) und das Verh�ltniskapital auf Fr. 2'288'900.-- (1996) bzw. Fr. 2'380'400.-- (1997) fest.
Die von der X.________ & Y.________ AG dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 23. Mai 2002 sowohl bez�glich der Veranlagung der direkten Bundessteuer wie auch in Bezug auf die Veranlagung der Staats- und Gemeindesteuern ab. Es erwog im Wesentlichen, aufgrund der gesamten Umst�nde k�nnten die Aufwendungen der X.________ & Y.________ AG f�r die Liegenschaft in St. Moritz nicht als gesch�ftsm�ssig
begr�ndet betrachtet werden. Vielmehr handle es sich um Aufwand f�r den privaten Lebensunterhalt und das Vergn�gen ihres die Gesellschaft indirekt beherrschenden Aktion�rs.
Mit der staatsrechtlichen Beschwerde beantragt sie, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 23. Mai 2002, soweit es Verf�gungen gest�tzt auf kantonales Recht betreffe, aufzuheben. Der angefochtene Entscheid sei zur vorbehaltlosen Gutheissung der Beschwerde an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; eventuell sei die Beschwerde direkt durch das Bundesgericht gutzuheissen.
Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt sie, das Urteil des Verwaltungsgerichts betreffend die Steuerjahre 1996 und 1997 auch aufzuheben, soweit es die direkte Bundessteuer betreffe, und die Steuerfaktoren entsprechend den in den Steuererkl�rungen deklarierten Werten festzusetzen, unter Ber�cksichtigung der Aufrechnung der nicht gesch�ftsm�ssig begr�ndeten R�ckstellung "Fassadensanierung" von Fr. 50'000.--. Es sei festzustellen, dass es sich bei der Liegenschaft in St. Moritz der X.________ & Y.________ AG um eine vom Gesch�ftszweck der Beschwerdef�hrerin umfasste T�tigkeit handle und damit die hiermit verbundenen Aufwendungen gesch�ftsm�ssig begr�ndet seien. Ferner sei festzustellen, dass diese einmal getroffene Qualifikation auch f�r die Folgejahre verbindlich sei. Gem�ss Steuererkl�rung betrage der steuerbare Gewinn in der Steuerperiode 1996 f�r die direkte Bundessteuer Fr. 15'379.--. Unter Ber�cksichtigung der interkantonalen Steuerausscheidung sei der Anteil f�r den Kanton Luzern festzulegen. Das steuerbare Kapital betrage f�r die direkte Bundessteuer Fr. 2'268'000.--. Der Anteil des Kantons Luzern sei unter Ber�cksichtigung der interkantonalen Steuerausscheidung festzulegen. Gem�ss Steuererkl�rung und unter Ber�cksichtigung der Aufrechnung der R�ckstellung "Fassadenrenovation" von Fr. 50'000.-- betrage der steuerbare Gewinn in der Steuerperiode 1997 f�r die direkte Bundessteuer Fr. 67'463.--. Unter Ber�cksichtigung der interkantonalen Steuerausscheidung sei der Anteil f�r den Kanton Luzern festzulegen. Das steuerbare Kapital betrage gem�ss Steuererkl�rung und unter Ber�cksichtigung der Aufrechnung der R�ckstellung "Fassadenrenovation" f�r die direkte Bundessteuer Fr. 2'336'000.--. Der Anteil des Kantons Luzern sei unter Ber�cksichtigung der interkantonalen Steuerausscheidung festzulegen.
Eventualiter sei als Berechnungsgrundlage f�r eine Aufrechnung die Differenz zwischen dem verbuchten Eigenmietwert und einer (zu bestimmenden) Marktmiete abzustellen. Insbesondere sei bei einer allf�lligen Aufrechnung dem Umstand Rechnung zu tragen, dass A.________ bei seinem Aufenthalt jeweils nur
eine der beiden Wohnungen ben�tzt habe. Ferner sei zu beachten, dass A.________ die Eigenmiete f�r das ganze Jahr entrichte und nicht bloss f�r die Zeit der effektiven Anwesenheit.
Die kantonale Steuerverwaltung Luzern beantragt unter Verzicht auf eine Vernehmlassung, die Beschwerden abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern beantragt unter Verweis auf die Erw�gungen des angefochtenen Urteils die Abweisung der Beschwerden.
Die eidgen�ssische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, schliesst ebenfalls auf die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
1.1 Beim Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern handelt es sich, soweit die direkte Bundessteuer betreffend, um einen Entscheid einer kantonalen Beschwerdeinstanz im Sinne von Art. 140 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11). Gegen diesen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig (Art. 146 DBG). Die Beschwerdef�hrerin ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert und nach Art. 103 lit. a OG zur Beschwerdef�hrung legitimiert. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern ist, soweit die Staats- und Gemeindesteuern betreffend, ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, gegen den auf Bundesebene kein anderes Rechtsmittel zur Verf�gung steht. Die staatsrechtliche Beschwerde ist somit zul�ssig (Art. 84 und Art. 86 Abs. 1 OG). Die Beschwerdef�hrerin ist als Steuerpflichtige zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG).
Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung und Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts (Art. 104 lit. a und b OG), nicht jedoch Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (Art. 104 lit. c OG) ger�gt werden. Hat - wie hier - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensgarantien erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Das Bundesgericht wendet bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an, ohne an die Begr�ndung der Parteibegehren gebunden zu sein (Art. 114 Abs. 1 in fine OG). Es kann die Beschwerde daher auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder den Entscheid mit einer Begr�ndung best�tigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 121 II 473 E. 1b, S. 477).
3.1 Nach Art. 58 Abs. 1 lit. a und b DBG setzt sich der steuerbare Reingewinn zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung und allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des Gesch�ftsergebnisses, die nicht zur Deckung von gesch�ftsm�ssig begr�ndetem Aufwand verwendet werden. Zu diesen gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Aufwendungen geh�ren insbesondere auch offene und verdeckte Gewinnaussch�ttungen und gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndete Zuwendungen an Dritte.
3.2 Der Begriff der verdeckten Gewinnaussch�ttung dient der Erfassung geldwerter Vorteile an den Anteilsinhaber oder dem Anteilsinhaber nahestehende Personen. Ihr Rechtsgrund liegt im Beteiligungsverh�ltnis bzw. in der "causa societatis", das heisst eine Leistung - kausal zum Beteiligungsrecht - an den Beteiligten kann nur erfolgen, wenn ihm die Leistung gerade wegen seiner Gesellschafterstellung zukommt. Die entscheidende Frage zur Beurteilung einer verdeckten Gewinnaussch�ttung ist somit, ob die in Frage stehende Leistung an den Anteilsinhaber oder an die nahestehende Person aus betrieblichen Gr�nden oder mit R�cksicht auf die Gesellschaftereigenschaft resp. das Beteiligungsverh�ltnis gew�hrt wurde (vgl. Peter Br�lisauer/Stephan Kuhn, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, Art. 58, N 96 f). Wird ein unmittelbar privater Lebensaufwand eines Anteilsinhabers aus dem Gesch�ftsverm�gen bestritten, liegt eine Kapitalentnahme vor (Francis Cagianut/Ernst H�hn, Unternehmungssteuerrecht, 3. Aufl., Bern 1993, N 46 zu � 11).
Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG z�hlt zwar Beispiele von gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndetem Aufwand auf, definiert indessen den Begriff des gesch�ftsm�ssig begr�ndeten bzw. nicht begr�ndeten Aufwands nicht n�her. Es muss deshalb im Einzelfall unter W�rdigung aller Umst�nde bestimmt werden, ob ein steuerlich abzugsf�higer Aufwand vorliegt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die einzelnen Aufwendungen tats�chlich f�r die Unternehmung notwendig sind. Es gen�gt, wenn ein objektiver Zusammenhang mit der Unternehmungst�tigkeit besteht (Ernst H�hn/Robert Waldburger, Steuerrecht, Band II, 9. Aufl., Bern 2002, N 54 zu � 46). Die gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit einer Aufwendung orientiert sich am unternehmerischen Zweck. Der wirtschaftliche Nutzen und Erfolg einer Aufwendung ist dabei nicht allein entscheidend. Insbesondere ist es den Steuerbeh�rden untersagt, ihr eigenes Ermessen an die Stelle desjenigen des Gesch�ftsf�hrers zu setzen. Eine Gesch�ftsaufwendung ist grunds�tzlich gesch�ftsm�ssig begr�ndet, wenn der Betrieb und der mit ihm verfolgte Zweck der Gewinnerzielung mit der Aufwendung in einem kausalen Zusammenhang stehen. Damit die Aufwendung der betrieblichen Sph�re zugeordnet werden kann, muss die Kausalit�t zwischen Betrieb und Aufwendung sachlich sein, wobei die Sachlichkeit einer Aufwendung mit Hilfe des handelsrechtlichen Begriffs der objektivierten Sorgfaltspflicht des ordentlichen Gesch�ftsf�hrers bestimmt wird. Das Bundesgericht hat zur Verletzung der Sorgfaltspflicht festgehalten, dass das Verh�ltnis von Leistung und Gegenleistung in einem Missverh�ltnis stehen muss, das ungew�hnlich ist und sich mit einem sachgem�ssen Gesch�ftsgebaren nicht vereinbaren l�sst (BGE 113 Ib 23 E. 2c). Was nach kaufm�nnischer Auffassung in guten Treuen zum Kreis der Aufwendungen gerechnet werden kann, ist steuerlich als gesch�ftsm�ssig begr�ndet anzuerkennen. Nicht entscheidend ist, ob ein Betrieb auch ohne den in Frage stehenden Aufwand ausgekommen w�re und ob dieser Aufwand im Sinne einer rationellen und gewinnorientierten Betriebsf�hrung zweckm�ssig war (StE 1988, B 27.6 Nr. 5, E. 2c mit Hinweisen auf Rechtsprechung und Lehre; Peter Br�lisauer/Stephan Kuhn, a.a.O., Art. 58 N 56 ff.). Auch kann eine Aktiengesellschaft mit ihren Aktion�ren zivilrechtliche Vertr�ge abschliessen, ohne dass eine verdeckte Gewinnaussch�ttung vorliegt. Sie kann grunds�tzlich derartige Vertr�ge mit ihren Aktion�ren abschliessen wie mit beliebigen Dritten, solange damit nicht Leistungen erbracht werden, die einem aussenstehenden Dritten nicht einger�umt w�rden (vgl. BGE 107 Ib 325; ASA 53 54, E. 2, S. 58). Dagegen lassen sich derartige Erw�gungen nicht auf Aufwendungen �bertragen, welche eine Aktiengesellschaft f�r den privaten Lebensaufwand ihrer Aktion�re erbringt, wie etwa die Kosten des Unterhalts von und Abschreibungen auf ausschliesslich dem Lebensunterhalt oder dem Vergn�gen der Aktion�re dienenden Verm�gensgegenst�nden, die von der Gesellschaft angeschafft wurden, ohne f�r ihre eigene Gesch�ftst�tigkeit bestimmt zu sein (Urteil des Bundesgerichts vom 16. April 1987 i.S. T.K. AG, in: NStP 1987, S. 103 ff.).
3.3 Im vorliegenden Fall machen die gesamten Umst�nde deutlich, dass die Aufwendungen f�r die Liegenschaft in St. Moritz nicht mehr als gesch�ftsm�ssig begr�ndet beurteilt werden k�nnen, auch wenn vom Gesellschaftszweck her grunds�tzlich keine gesellschaftsfremde T�tigkeit vorliegt. Bereits die Umst�nde des Erwerbs der Liegenschaft in St. Moritz, vorerst durch den beherrschenden-Aktion�r A.________ und der erst darauf erfolgte Weiterverkauf an die Beschwerdef�hrerin, sind ein Indiz f�r einen Erwerb zu Privat- und nicht zu Gesch�ftszwecken. Rendite und Rentabilit�tsberechnungen, welche f�r einen gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Erwerb sprechen w�rden, wurden nie angestellt. Bem�hungen zur wirtschaftlichen Ausnutzung der auf der Liegenschaft vorhandenen Baureserven wurden nach eigenen Angaben der Beschwerdef�hrerin nicht unternommen. Die Beschwerdef�hrerin versuchte auch nie, die gr�ssere 4�-Zimmer-Wohnung fremdzuvermieten. Vielmehr wurde sie immer dem beherrschenden Aktion�r zur Verf�gung gehalten. Die Beschwerdef�hrerin hat sodann ihren gesch�ftlichen Schwerpunkt in der Erbringung von Dienstleistungen, wie die Verwaltung von Liegenschaften Dritter. Nebst der Liegenschaft in St. Moritz besitzt sie nur noch ein Mehrfamilienhaus in Luzern, welches indessen aktiv bewirtschaftet wird und Ertr�ge abwirft. Selbst wenn sie die 4�-Zimmer-Wohnung in St. Moritz ihrem Mehrheitsaktion�r zum amtlichen Mietzins zur Verf�gung stellt, kann bei einem Drittvergleich nicht davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdef�hrerin dieses nach eigenen Worten "ausgesprochene Liebhaberobjekt an exklusiver Lage" zu vergleichbaren Bedingungen betriebsfremden Personen vermietet h�tte. Die j�hrlich erwirtschafteten Defizite lassen eine Fremdvermietung zu gleichen Konditionen nicht zu. Aus all diesen Umst�nden ergibt sich, wie die Vorinstanz zu Recht festh�lt, dass der Aufwand f�r die Villa in St. Moritz Aufwand f�r den privaten Lebensunterhalt einer nahestehenden Person darstellt und demzufolge gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndet ist. Bei diesem Ergebnis hat das Verwaltungsgericht zu Recht die Aufwendungen der Aktiengesellschaft im vollen Umfang als freiwillige Zuwendungen im Sinne von Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG betrachtet (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 16. April 1987, in: NStP 1987, S. 108, E. 4c).
3.4 Soweit die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung der Eigentumsgarantie darin erblickt, dass ihr durch die Umqualifizierung als Privataufwand nicht zu rechtfertigende hohe Steuerfolgen erwachsen, verkennt sie, dass eine Korrektur des ausgewiesenen Reingewinns durch Aufrechnung gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeter Aufwendungen vom Gesetzgeber ausdr�cklich gewollt ist und die im Gesetz verankerte wirtschaftliche Doppelbelastung von Gesellschaft und Anteilsinhaber sicherstellt (vgl. Peter Br�lisauer/Stephan Kuhn, a.a.O., Art. 58, N 94). Damit soll verhindert werden, dass Gesellschaften zu Lasten ihrer Gl�ubiger sich ihrer Verm�genswerte ent�ussern oder Leistungen erbringen, die in keinem Verh�ltnis zu einer allf�lligen Gegenleistung stehen. Diese vom Gesetzgeber vorgegebene Konsequenz ist vom Bundesgericht nicht auf ihre Verfassungskonformit�t zu �berpr�fen (Art. 191 BV).
4.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben durch widerspr�chliches Verhalten der Steuerbeh�rde. In den Vorperioden habe die Steuerverwaltung den Zweck der Liegenschaft gepr�ft und als mit dem Gesch�ftszweck vereinbar beurteilt.
4.2 Der Grundsatz von Treu und Glauben findet nicht nur im Privatrecht, sondern ebenfalls im �ffentlichen Recht und insbesondere auch im Steuerrecht Anwendung. Allerdings ist seine Tragweite im Steuerrecht, das vom Grundsatz der Gesetzm�ssigkeit der Besteuerung beherrscht ist, geringer als in anderen Rechtsgebieten (Ernst Blumenstein/Peter Locher, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. Aufl., Z�rich 2002, S. 28 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Die in einer fr�heren Steuerperiode getroffenen Taxationen entfalten grunds�tzlich keine Rechtskraft f�r sp�tere Veranlagungen. Vielmehr kann die Steuerbeh�rde im Rahmen jeder Neuveranlagung eines Steuerpflichtigen sowohl die tats�chliche als auch die rechtliche Ausgangslage vollumf�nglich �berpr�fen und, soweit erforderlich, abweichend w�rdigen. In Rechtskraft erw�chst jeweils nur die einzelne Veranlagung, die als befristeter Verwaltungsakt ausschliesslich f�r die betreffende Steuerperiode Rechtswirkungen entfaltet. Die sp�teren Veranlagungen sind daher jederzeit einer erneuten umfassenden �berpr�fung zug�nglich (StE 1997, B 93.4 Nr. 4 mit Hinweisen auf die Lehre). Dass der Beschwerdef�hrerin Zusicherungen f�r eine k�nftige Behandlung gegeben worden w�ren, welche allenfalls die Veranlagungsbeh�rden binden w�rden (Ernst Blumenstein/Peter Locher, a.a.O., S. 28), wird nicht geltend gemacht. Es liegt deshalb weder ein widerspr�chliches Verhalten der Beh�rde noch ein Verstoss gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes vor.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt sodann im Zusammenhang mit der Steuerberechnung eine Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Geh�r (Art. 9 BV).
Es kann in diesem Zusammenhang auf die Ausf�hrungen unter Ziff. 3.3 verwiesen werden, nach welchen das Verwaltungsgericht zu Recht die Aufwendungen der Aktiengesellschaft im vollen Umfang als gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndete Zuwendungen im Sinne von Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG betrachtet hat. Zudem ist das Verwaltungsgericht auf die Frage der Berechnung der aufzurechnenden Aufwendungen ausf�hrlich eingegangen. Damit liegt auch bez�glich des Umfangs der Besteuerung keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt im Weiteren einen Verstoss gegen die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Diesen erblickt sie darin, dass nach dem angefochtenen Urteil die freie Wahl des Kapitaleinsatzes nicht mehr gew�hrleistet sei.
Die R�ge ist unbegr�ndet, denn die Beschwerdef�hrerin verkennt, dass die Aberkennung der Gesch�ftsm�ssigkeit des Aufwandes f�r die Liegenschaft in St. Moritz die freie Wahl des Kapitaleinsatzes in keiner Weise pr�judiziert, wird sie doch nicht gezwungen, die Liegenschaft vom Gesch�fts- ins Privatverm�gen des Mehrheitsaktion�rs zu �berf�hren.
7.1 Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurzgefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur rechtsgen�gend vorgebrachte und, soweit m�glich, belegte R�gen. Der Beschwerdef�hrer hat sich mit der Begr�ndung im angefochtenen Entscheid im Einzelnen auseinanderzusetzen und zu erkl�ren, welches geschriebene oder ungeschriebene verfassungsm�ssige Individualrecht verletzt worden sein soll. Auf bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 110 Ia 1 E. 2; 125 I 492 E. 1b). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, kann der Beschwerdef�hrer sich nicht damit begn�gen, den angefochtenen Entscheid einfach als falsch oder willk�rlich zu bezeichnen und ihm seine Sicht der Dinge entgegenzustellen. Er hat vielmehr anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darzulegen, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 117 Ia 10 E. 4b).
7.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen, rein kassatorischer Natur (BGE 127 II 1 E. 2c S. 5; 125 I 104 E. 1b S. 107; 125 II 86 E. 5a S. 96, je mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdef�hrerin betreffend die Kantonssteuern mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Urteils, ist deshalb darauf nicht einzutreten.
8.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Verwaltungsgericht habe � 51 Abs. 1 Ziff. 2 des Luzerner Steuergesetzes vom 27. Mai 1946 (StG/LU; in der bis zum 31. Dezember 2000 g�ltigen und damit hier noch anwendbaren Fassung) willk�rlich ausgelegt und angewendet.
8.2 Nach dem oben Ausgef�hrten gen�gt es nicht, den angefochtenen Entscheid als falsch oder willk�rlich zu bezeichnen und eine andere Auslegung des Gesetzes vorzunehmen. Aus den vorstehenden Erw�gungen zur analogen Regelung von Art. 58 Abs. 1 lit. a und b DBG (Ziff. 3), auf welche verweisen werden kann, ergibt sich, dass es sich bei den Aufwendungen f�r die Liegenschaft in St. Moritz um privaten Lebensaufwand des Mehrheitsaktion�rs handelt. Bei diesem Ergebnis ist es nicht entscheidend, ob der Liegenschaft Anlagecharakter zukommt oder nicht. Damit kann dem Verwaltungsgericht hinsichtlich der Auslegung und Anwendung von � 51 Abs. 1 StG/LU keine Willk�r vorgeworfen werden. Im �brigen ersch�pft sich die R�ge in einer appellatorischen Kritik, weshalb darauf nicht weiter einzutreten ist.
In Bezug auf die R�gen der Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben und des Verbotes widerspr�chlichen Verhaltens der Beh�rde sowie des Grundsatzes des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV) kann auf das bereits zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde Ausgef�hrte verwiesen werden. Dasselbe gilt f�r die ger�gte Verletzung des Anspruches auf Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs und der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte liegt nicht vor.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich eine Verletzung der Eigentumsgarantie, da ihr durch die Umqualifizierung als Privataufwand nicht zu rechtfertigende hohe Steuerfolgen erwachsen w�rden.
Sie legt indessen nicht dar, dass sich die Steuerfolgen konfiskatorisch auswirken, selbst wenn die steuerliche Mehrbelastung in den streitigen Gesch�ftsjahren den ausgewiesenen Betriebsgewinn �bertrifft. Auch auf diese R�ge ist nicht n�her einzutreten.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der beiden Verfahren der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153 a OG).
Die Gerichtsgeb�hr von insgesamt Fr. 4'000.-- wird der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Steuerverwaltung und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 140
 Art. 103
 Art. 86
in fine
 Art. 58
 Art. 58

Art. 58
 Art. 58
 BGE 
 Art. 58
 Art. 58
 Art. 58
 Art. 58
 Art. 153
 Art. 153