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Timestamp: 2016-10-27 16:54:41+00:00

Document:
1F_19/2011 (20.06.2011)
Obergericht des Kantons Z�rich, Zwangsmassnahmengericht, Hirschgraben 13/15 Postfach 2401, 8021 Z�rich.
Mit Eingabe vom 9. Juni 2011 beanstandet X.________ das Urteil. Dabei macht er der Sache nach u.a. geltend, durch die am 18. Mai 2011 erfolgte Zustellung des genannten Urteils ergebe sich, dass Bundesrichter Aemisegger am betreffenden Urteil mitgewirkt bzw. es unterzeichnet habe, obwohl dieser wegen Befangenheit h�tte in Ausstand treten m�ssen.
Der Sache nach verlangt X.________ gem�ss Art. 38 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 121 lit. a BGG die Revision des genannten Urteils vom 28. April 2011; seine Eingabe ist demgem�ss als Revisionsgesuch entgegenzunehmen und zu behandeln.
Der Gesuchsteller begr�ndet sein Begehren mit dem Umstand, dass ein ihn betreffendes, unter Mitwirkung von Bundesrichter Aemisegger gef�lltes bundesgerichtliches Urteil vom 17. September 1997 (Verfahren E.5/1991) gem�ss EGMR-Urteil vom 5. November 2002 beanstandet worden ist bzw. der EGMR in diesem letztgenannten Urteil im Zusammenhang mit dem fraglichen bundesgerichtlichen Urteil vom 17. September 1997 eine Verletzung von Art. 6 EMRK festgestellt hat.
Wie dem Gesuchsteller schon fr�her mitgeteilt worden ist, kann in seinem Einwand f�r sich alleine kein tauglicher Ausstandsgrund erblickt werden (s. Art. 34 Abs. 2 BGG; vgl. etwa Urteile 1F_30/2010 vom 13. Januar 2011, 1F_14/2009 vom 21. August 2009, 1B_164/2008 vom 2. September 2008, 1B_176/2008 vom 4. Juli 2008, s. zudem auch BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227 und Urteil 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008). Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG entf�llt daher.
Was der Gesuchsteller sonst noch vorbringt, l�uft auf eine Kritik an der dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden rechtlichen W�rdigung hinaus. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu h�ren.
Nach dem Gesagten ist das Revisionsgesuch unbegr�ndet und ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) abzuweisen, soweit �berhaupt darauf einzutreten ist.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller sowie der Sicherheitsdirektion und dem Obergericht des Kantons Z�rich, Zwangsmassnahmengericht, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 38
 Art. 121
 EGMR 
 Art. 6
 Art. 34
 BGE 
 Art. 121