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Timestamp: 2017-01-17 13:23:41+00:00

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§ 69 PStV, Übernahme in elektronische Personenstandsregister | Gesetze auf anwalt24.de
§ 69 PStV, Übernahme in elektronische Personenstandsregister Suche
Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (Personenstandsverordnung -...…§ 69 PStV, Übernahme in elektronische Personenstandsregister§ 70 PStV, Personenstandsurkunden aus Altregistern und Übergangsbeurkundungen§ 71 PStV, Fortführung, Benutzung und Aufbewahrung der Konsularregister§ 72 PStV, Besondere Aufgaben des Standesamts I in Berlin§ 73 PStV, Personenstandsbücher aus Grenzgebieten§ 74 PStV, Personenstandsbücher des ehemaligen Standesamts I in Berlin (Ost)§ 75 PStV, Inkrafttreten, AußerkrafttretenAnlage 1 PStV, Datenfelder in den PersonenstandsregisternAnlage 2 PStV, EheregisterAnlage 3 PStV, LebenspartnerschaftsregisterAnlage 4 PStV, GeburtenregisterAnlage 5 PStV, SterberegisterAnlage 6 PStV, EheurkundeAnlage 7 PStV, LebenspartnerschaftsurkundeAnlage 8 PStV, GeburtsurkundeAnlage 9 PStV, SterbeurkundeAnlage 10 PStV, Niederschrift über die EheschließungAnlage 11 PStV, Niederschrift über die Begründung einer LebenspartnerschaftAnlage 12 PStVAnlage 13 PStV
§ 69 PStV, Übernahme in elektronische Personenstandsregister
§ 69 PStVVerordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (Personenstandsverordnung - PStV)BundesrechtKapitel 10 – Übergangs- und SchlussvorschriftenTitel: Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (Personenstandsverordnung - PStV)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: PStVGliederungs-Nr.: 211-9-1Normtyp: Rechtsverordnung(1) 1Bei der elektronischen Erfassung von Altregistern werden Registereinträge nach den Mustern der Anlagen 2 bis 5 erstellt. 2Der Sachverhalt ist in die elektronischen Register so zu übernehmen, dass der personenstandsrechtliche Verlauf nachvollziehbar ist und die durch die ursprüngliche Beurkundung verlautbarten Rechtsverhältnisse auch aus dem elektronisch nacherfassten Personenstandseintrag hervorgehen. 3Daten, die in den elektronischen Registern nicht vorgesehen sind, werden nicht übernommen. 4Daten, die im Papierregister nicht vorhanden sind, sind sorgfältig unter Beachtung des im Zeitpunkt der Beurkundung geltenden Rechts nachzuerheben, wenn sie zur Führung des elektronischen Registers erforderlich sind. 5Die Nacherhebung fehlender Daten, die zur Eintragung eines Hinweises führen würden, ist nicht erforderlich. (2) 1Für die elektronisch zu erfassenden Einträge sind Registrierungsdaten nach § 16 Absatz 2 zu bilden. 2Der vorhandenen Eintragsnummer sind die Kurzbezeichnung des jeweiligen Personenstandsregisters nach § 15 Absatz 2 und das Jahr der Erstbeurkundung hinzuzufügen. 3Weicht die Bezeichnung des Standesamts, das die zu erfassende Beurkundung vorgenommen hat, von der Bezeichnung des Standesamts ab, das jetzt die elektronische Erfassung vornimmt, werden die ursprüngliche Bezeichnung und die Standesamtsnummer übernommen; bei nicht vorhandener oder nicht verwendbarer Standesamtsnummer wird die Nummer des erfassenden Standesamts um eine fortlaufende dreistellige Ziffernfolge (Suffix) ergänzt, die das Standesamt einmalig vergibt. 4Der Name des Standesbeamten aus dem ursprünglichen Eintrag wird ohne Funktionsbezeichnung übernommen. 5Als Heiratseinträge fortgeführte Familienbücher im Sinne des § 77 Absatz 2 Satz 4 des Personenstandsgesetzes werden mit einer nicht belegten Eintragsnummer im Eheregister des Jahres nacherfasst, in dem sie angelegt wurden. (3) 1Der Standesbeamte, der die elektronische Erfassung durchführt, schließt den Eintrag mit seiner dauerhaft überprüfbaren qualifizierten elektronischen Signatur ab und speichert ihn in dem entsprechenden Personenstandsregister. 2Beurkundung im Sinne des § 54 des Gesetzes ist ab diesem Zeitpunkt ausschließlich der im elektronischen Personenstandsregister gespeicherte Eintrag. (4) Im Übrigen gelten die §§ 9 und 15 bis 20 entsprechend. (5) 1Einträge in Altregistern, die in elektronische Register übernommen wurden, sind mit einem entsprechenden Vermerk zu versehen; sie sind danach wie Sammelakten zu behandeln. 2Ist der gesamte Band nacherfasst, so ist das hierzu geführte Zweitbuch zu vernichten. (6) Für die Übernahme von Übergangsbeurkundungen nach § 75 Satz 4 des Gesetzes in elektronische Register und für die Neubeurkundung von in Verlust geratenen Einträgen nach § 8 Absatz 1 des Gesetzes gelten die Absätze 1 bis 5 entsprechend.Zu § 69: Neugefasst durch G vom 7. 5. 2013 (BGBl I S. 1122).
§ 68 PStV, Fortführung des Heiratseintrags§ 70 PStV, Personenstandsurkunden aus Altregistern und Übergangsbeurkundungen

References: § 69

§ 69

§ 69
 § 16
 § 15
 § 77
 § 54
 § 75
 § 8
 § 69

§ 68