Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/entwicklung-wolffskeelhalle-zu-einem-begegnungszentrum-109951
Timestamp: 2020-03-29 14:20:43+00:00

Document:
Ergebnis: Entwicklung und Sanierung der Wolffskeelhalle zu einem Begegnungszentrum
Entwicklung und Sanierung der Wolffskeelhalle zu einem Begegnungszentrum	, Reichenberg/ Deutschland
wa-2027486
Deutschland 1/6 Sanierung im städtischen Bereich, Altstadtsanierung 1 Städtebau 5/0 Kultur Allgemein 5 Kultur 5/7 Stadthallen, Kultur- und Kongresszentren 5 Kultur 5/8 Bürgerhäuser, Gemeindezentren 5 Kultur Nicht offener Wettbewerb
Mitarbeit: Matthias Gehring · Sofia Kholodkova
1. Preis: Benkert Schäfer Architekten Partnerschaft mbB, München
Nathalie Unger · Alis Haxhi
Mitarbeit: Milkana Mladenova
2. Preis: ungerhaxhi architekten GbR, Köln
Wolfram Sponer · Stefan Trumpp
uweneubauer.landschaftsarchitektur, Bretzfeld
2. Preis: studio st Freie Architekten, Stuttgart
Fabian Onneken
Mitarbeit: Lisa Holzhauer
Anerkennung: KO/OK Architekur, Leipzig, Stuttgart
Anonymer, nicht offener einstufiger, einphasiger, Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013
Der Markt Reichenberg beabsichtigt, die aus den 1970er Jahren stammende Wolffskeelhalle grundlegend zu sanieren.
Das gesamte Gebäude bietet heute knapp 2000 m2 Nutzfläche, von denen 722 m2 auf die Sporthalle selbst mit Bühne, Geräteräumen und Umkleiden fallen.
Weitere Nutzungen sind das Bistro mit Neben- und Vorratsräumen, Lagerräume, Kegelbahn, Gemeindebücherei, Jugendzentrum, Schülermittagsbetreuung, Vereinsheim mit Sängerheim und die Kinderwerkstatt.
Das Umfeld der Halle mit Stellplätzen und Straßenräumen umfasst ca. 7000 m².
In einer ersten Voruntersuchung 2016 wurde folgender Sanierungsbedarf festgestellt:
Das Hallen-Hauptdach mit der stark bewitterten Bitumenabdichtungsbahn und die später aufgebrachten Trapezblechabdeckungen zeigen Feuchtigkeitsschäden aufgrund Kondensatbildung und baukonstruktiven Anschlussproblemen an den Profilitverglasungen. Bauliche Schäden zeigen auch der vorgehängte Terrassenumgang mit der Außentreppe; die Wasser- und Abwasserinstallationen, Blitzschutz und Brandschutzanforderungen entsprechen nicht mehr heutigen Standards.
Barrierefreiheit sowie Lüftung für innenliegende Räume ist nur teilweise gegeben.
Ein grundsätzlicher Erhalt der Gebäudegrundstruktur ist nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch möglich und wird vom Auslober erwartet.
In mehreren Bürgerworkshops wurde die künftige Nutzung mir der Bevölkerung und den Nutzern intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die unterschiedlichen Nutzungen in dem Gebäudekomplex grundsätzlich beibehalten werden sollen. Ein entsprechendes Raumprogramm konnte dabei erarbeitet werden und liegt der Auslobung zugrunde.
Ziel des Auslobers ist es, durch Sanierung und Modernisierung des Gebäudes ein neues multifunktionales Begegnungszentrum zu schaffen.
Gegenstand des Realisierungsteils ist es, aufzuzeigen, wie das Raumprogramm in eine sanierte; ggf. zu erweiternde oder umzubauende Gebäudestruktur sinnvoll integriert werden kann und der umgebende Freiraum gestaltet wird.
Im Ideenteil werden Lösungen zur städtebaulichen Anbindung der Halle und des Freiraums an den Ortskern und die angrenzenden Schul- und Kindergartenbereiche gesucht.
Prof. Markus Schlempp, Architekt, Basel (Vorsitzender)
Manfred Grüner, Architekt, Würzburg
Prof. Joachim Raab, Architekt, Frankfurt
Martina Ebert-Kube
Wolfgang Pulzer
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, den Entwurf des 1. Preisträgers unter Berücksichtigung der Anregungen aus den schriftlichen Beurteilungen mit der weiteren Planung gemäß der Auslobung zu beauftragen.
Es wird hierzu ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt werden.
Gemäß der Auslobung wird zunächst nur mit dem Verfasser des 1. Preises und erst im Falle des Scheiterns dieser Verhandlungen mit allen Preisträgern verhandelt.
20/09/2019 S182 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Reichenberg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2019/S 182-444089
Kontaktstelle(n): Markt Reichenberg
Telefon: +49 600610
E-Mail: bauamt@reichenberg.bayern.de
Hauptadresse: www.reichenberg.bayern.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.arc-gruen.de
Das gesamte Gebäude bietet heute knapp 2 000 m2 Nutzfläche, von denen 722 m2 auf die Sporthalle selbst mit Bühne, Geräteräumen und Umkleiden fallen.
Das Umfeld der Halle mit Stellplätzen und Straßenräumen umfasst ca. 7 000 m2.Ziel des Auslobers ist es, durch Sanierung und Modernisierung des Gebäudes ein neues multifunktionales Begegnungszentrum zu schaffen.
Die Teilnehmerzahl des Wettbewerbs ist auf 20 Bewerbergemeinschaften begrenzt.
Der Auslober hat vorab 5 Teilnehmer direkt ausgewählt und eingeladen. Die Eignungskriterien der gesetzten Büros wurden geprüft.
Weitere 15 Teilnehmer werden durch einen offenen Teilnahmewettbewerb ausgewählt. Bei deren Auswahl wird der Auslober durch ein mehrheitlich unabhängiges Gremium beraten.
Die Landschaftsarchitekten können nach Auswahl nachbenannt werden.
Sollten sich mehr Bewerber quali[input]zieren, als Plätze für die Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung stehen, so entscheidet das Los über die Auswahl als Wettbewerbsteilnehmer. Zusätzlich werden Nachrücker in angemessener Zahl durch das Los bestimmt. Die Losziehung erfolgt unter Aufsicht einer vom Auslober unabhängigen Dienststelle.Für das Bewerbungsverfahren ist ein einheitliches Bewerbungsformblatt einzureichen.
Um sich im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb zu quali[input]zieren, müssen die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft jeweils einen Nachweis über ihre Berufszulassung, jeweils eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und jeweils ein Referenzprojekt für den Hochbau und die Freianlagen nachweisen.
Eine Eigenerklärung über Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB als Anlage des Bewerbungsformblattes ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft auszufüllen und zu unterschreiben.
Als Auswahlkriterium ist jeweils ein Referenzprojekt für den Hochbau und die Freianlagen abzugeben.
Nachweis einer realisierten Sanierung eines Multifunktionsgebäudes, das mit der Komplexität der Wettbewerbsaufgabe „Sanierung Wolffskeelhalle“ vergleichbar ist.
Einordnung mindestens in Honorarzone III für Gebäude nach § 34 HOAI Realisierung nach dem 1.1.2010 (mindestens LP 8 ist abgeschlossen). Der Bewerber bzw. bevollmächtigte Vertreter hatte die Projektleitung mindestens für die Leistungsphasen 2 bis 5 inne. Die Referenzleistung kann auch in einem anderen Büro (z. B. als leitender Mitarbeiter) erbracht worden sein, wenn darüber eine Bestätigung durch dieses Büro nachgewiesen wird.
Nachweis eines realisierten Freianlagen-Projektes, das mit der Komplexität der Wettbewerbsaufgabe „Öffentliche Freianlage“ vergleichbar ist.
Einordnung mindestens in Honorarzone III für Freianlagen nach § 39 HOAI Realisierung nach dem 1.1.2010 (mindestens LP 8 ist abgeschlossen). Der Bewerber bzw. bevollmächtigte Vertreter hatte die Projektleitung mindestens für die Leistungsphasen 2 bis 5 inne. Die Referenzleistung kann auch in einem anderen Büro (z. B. als leitender Mitarbeiter) erbracht worden sein, wenn darüber eine Bestätigung durch dieses Büro nachgewiesen wird.Alle geforderten Dokumente sind im Format DIN A4 einzureichen. Weitere als die geforderten Unterlagen wie z. B. Bürobroschüren o.ä. werden nicht berücksichtigt.
Termin für den schriftlichen Eingang der Bewerbungsunterlagen beim Auslober ist 17.10.2019, bis 16:00 Uhr.
Für den rechtzeitigen Eingang trägt der Bewerber die Verantwortung. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben beim Auslober. Kosten für die Bewerbung werden nicht erstattet.
Teilnahmeberechtigt sind Bewerbergemeinschaften aus Architekt-/innen und Landschaftsarchitekt-/innen.
Dold und Versbach Architekten, Gerbrunn
Benkert Architekten, München
Redelbach Architekten, Marktheidenfeld
Fristgerecht eingegangene Bewerbung
Unterschriebeneund vollständig ausgefüllte Bewerbungsblätter
Vollständigkeit der Referenzprojekte
1. Preis: 24 000,00 EUR (netto)
2. Preis: 15 000,00 EUR (netto)
3. Preis: 9 000,00 EUR (netto)
Anerkennungen: 12 000,00 EUR (netto)
Frau Monika Weber-Pahl, Architektin, Darmstadt
Herr Prof. Markus Schlempp, Architekt, Basel
Herr Manfred Grüner, Architekt, Würzburg
Herr Tobias Mann, Landschaftsarchitekt, Fulda
Herr Bürgermeister Stefan Hemmerich
Frau Martina Ebert-Kube, Fraktion OL
Herr Wolfgang Pulzer, Fraktion SPD
Frau Judith Tewes, Fraktion CSU
Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen der Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen beauftragen.
Er wird hierzu ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchführen.
Bei Verhandlungen mit allen Preisträgern wird das Ergebnis des Wettbewerbs mit mindestens 50 % gewichtet.
Gegenstand der im Verhandlungsverfahren zu vergebenden Aufträge sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 und die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 2, jeweils Leistungsphasen 1-9.
Es ist eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 4 und -vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen- 5 nach HOAI 2013 § 35 Gebäudeplanung und § 39 Freianlagen vorgesehen.
Eine Beurteilungskommission aus Vertretern des Auslobers führt ein Gespräch anhand eines Katalogs über die Zuschlagskriterien mit einer Wertungswichtung der einzelnen Kriterien.
Nach dem Abschluss des Wettbewerbs wird den Teilnehmern fristgerecht der Tag für das Verhandlungsverfahren bekanntgegeben und der Katalog mit den Zuschlagskriterien bereitgestellt.
Der Auftrag wird an einen Bieter oder eine Bietergemeinschaft vergeben, der/die alle Eignungskriterien fristgerecht nachgewiesen hat und der/die höchste Bewertung bei den Zuschlagskriterien und Wichtung im Verhandlungsverfahren erreicht.
Nach Abschluss des Wettbewerbs wird im Katalog der Zuschlagskriterien die differenzierte Bepunktung der einzelnen Kriterien bekanntgegeben.
Erforderliche Nachweise im Verhandlungsverfahren:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme über mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und 200 000 EUR für sonstige Schäden.
Angabe der Anzahl und der Qualifikation der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
3.1) Referenzprojekt Hochbau
Nachweis eines realisierten Hochbau-Projekts, das mit der Komplexität der Wettbewerbsaufgabe „Sanierung Sporthalle“ vergleichbar ist. Einordnung mindestens in Honorarzone III für Gebäude nach § 34 HOAI mit Baukosten (Kostengruppen 300 + 400) von mind. 1 Mio. EUR. Realisierung nach dem 1.1.2010 (mindestens LP 8 ist abgeschlossen).
3.2) Referenzprojekt Freianlagen
Nachweis eines realisierten Freianlagen-Projekts, das mit der Komplexität der Wettbewerbsaufgabe „Öffentliche Freianlagen“ vergleichbar ist. Einordnung mindestens in Honorarzone III für Freianlagen nach § 39 HOAI mit Baukosten von mind. 500 000 EUR. Realisierung nach dem 1.1.2010 (mindestens LP 8 ist abgeschlossen).

References: § 14
 § 34
 § 39
 § 14
 § 35
 § 39
 § 34
 § 39