Source: https://www.versicherungsmakler-rostock.com/generali-berufsunfahigkeitsversicherung-erhohung/index.php
Timestamp: 2019-05-23 08:48:29+00:00

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Die Generali Lebensversicherung, eines der größten Versicherungskonzerne in Deutschland, erhöht die BU-Beiträge und wohl auch alle anderen Beiträge von Invaliditätsversicherungen, wie zum Beispiel die Erwerbsunfähigkeitsversicherungen zum 01.06.2018. Ein Grund zum aufatmen ist, dass die Beiträge wohl nur um 8% steigen sollen. Es sind wohl auch nur Verträge betroffen, welche vor dem Jahre 2015 abgeschlossen wurden und also einen Rechnungszins von über 1,25% haben.
Der Branchenriese - die Generali Versicherung - senkt zum 01.06.2018 die Überschüsse der Berufsunfähigkeitsversicherungen
Das Elend geht weiter und die Niedrigzinsphase nagt an allen Enden der Versicherer. Nachdem die Versicherer in den letzten Jahren die laufenden Überschüsse bei Sparverträgen (Rentenversicherungen etc.) gesenkt haben, fangen immer mehr Versicherer auch an die Überschüsse bei Berufsunfähigkeitsversicherungen zu reduzieren, was zu einer Erhöhung des Zahlbeitrages führt. Dieses trifft zum 01.06.2018 nun auch Kunden der Generali welcher ein bekannter Versicherer im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung ist und sehr viele Verträge im Bestand hat.
Wie kommt es zur Erhöhung der Zahlbeiträge bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung
Hier handelt es sich um eine Reduzierung der Überschüsse (Sofortverrechnung) des kalkulierten Beitrages (Bruttobeitrages). Der Bruttobeitrag ist bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung der kalkulierte Beitrag zur Absicherung des versicherten Risikos. Durch eine geringere Schadenquote, gute Erträge an den Märkten (Zinsen), Stornogewinnen etc. werden sogenannte Überschüsse erwirtschaftet, welche bei der Sofortverrechnung "gutgeschrieben" werden. Der Zahlbeitrag (Nettobeitrag) ist also der Beitrag welcher gezahlt wird, wenn man die aktuellen Überschüsse vom kalkulierten Beitrag (Bruttobeitrag) abzieht.
Was tun mit der Generali Berufsunfähigkeitsversicherung
Unser Rat - vorerst nichts! Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der Privathaftpflichtversicherung die wichtigste Absicherung. Hier Gründe, warum nicht voreilig gekündigt werden sollte:
Es sind immer Gesundheitsfragen zu beantworten - wer also eine BU hat sollte beim Wunsch eines Wechsels vorher prüfen (Anhand einer Risikovoranfrage) ob und wie ein neuer Vertrag abgeschlossen werden kann
Fristen für Rücktritt auf Grund Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht beträgt 10 Jahre und beginnt beim Wechsel einer BU von vorne
Beitrag nach Erhöhung - der Beitrag ist auch jetzt nach der "Erhöhung" preislich noch akzeptabel
Es ist nicht der erste und garantiert auch nicht der letzte Versicherer, der in den letzten Jahren die Überschüsse gesenkt hat oder senken wird - beim Wechsel kann es also sein, das der neue Anbieter auch den Zahlbeitrag in nächster Zeit anhebt
Preis/ Leistung ist bei der Generali Berufsunfähigkeitsversicherung meistens immer noch gut
Fazit: Es sollte jetzt niemand voreilig seine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen! Wie und was beim Wechsel der Generali Berufsunfähigkeitsversicherung zu achten ist, finden Sie unter folgenden Links (Klick auf die Bilder)
Aktionen von Versicherungen zur Übernahme der Berufsunfähigkeitsversicherungen der Generali
Auch hier wird es wohl nicht lange dauern bis Versicherer wieder Aktionsanträge auf den Markt schmeißen um die Kunden der Generali abzuwerben. Wenn es Versicherer gibt, werden wir diese hier wieder mit sämtlichen Informationen aufführen und die Alternativen aufzeigen sowie auch die Fallstricke die sich dahinter verbergen können.
Zu verkraftende Beitragserhöhung bei der Generali BU
Zum 01.01.2018 hatte die WWK die Überschüsse der Berufsunfähigkeitsversicherung gesenkt. Dadurch sind die Beiträge um knapp 40% gestiegen! Auch haben die Kunden die Nachricht erst ca. 1-2 Wochen vor Erhöhung erhalten, also pünktlich zu Weihnachten ;-) Hier geht es zum Beitrag.
Wir selbst haben noch nie eine Berufsunfähigkeitsversicherung der Generali vermittelt, da es auf dem Markt schon immer bessere Alternativen gab. Ausnahme war die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der Generali, welche wir das ein oder andere mal vermittelt haben, da die Generali hier eine sehr stark vereinfachte Gesundheitsprüfung hatte und immer noch hat (wurde im Jahre 2017 etwas geändert).
Deswegen ein großes Dankeschön an unseren Maklerkollegen - Markus Eckstein aus Westendorf www.mehr-finanz24.de - welcher uns freundlicherweise ein Schreiben, eines seiner Kunden, zur Verfügung gestellt. Die Erhöhung beträgt bei der Generali nur knappe 10%, was unserer Meinung nach vollkommen akzeptabel und zu verkraften ist.
Der Beitrag wurde hier bei dieser Berufsunfähigkeitsversicherung der Generali von 93,06€ auf 100,48€ monatlich erhöht.
Ob und wann es zur nächsten Erhöhung der Beiträge bei der Generali kommt, können wir Ihnen nicht sagen. Wir würden uns aber freuen, wenn weitere Anpassungen von der Generali, oder anderen Versicherern in dem Bereich, in etwa in der selben Höhe ausfallen werden und nicht so ausufern wie das bei der WWK Versicherung zum 01.01.2018 der Fall war.
Wie hoch kann der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung steigen
Viele Vermittler sagen, dass Sie stark auf den Bruttobeitrag achten, da der Beitrag nur bis dahin angepasst werden kann. Dieses ist jedoch auch nicht richtig. Nach dem § 163 VVG können auch die Beiträge über den Bruttobeitrag angepasst werden. Deswegen "stehen" viele Vermittler darauf, wenn der Versicherer auf das Recht der Erhöhung nach §163 VVG verzichtet. Mal davon abgesehen das man die Versicherer an einer Hand abzählen kann, die auf das Recht der Anpassung nach §163 verzichten und die Auswahl dadurch sehr klein wird (wobei es ja noch viele weitere wichtigere Kriterien gibt bei der Auswahl einer passenden BU) würde der §314 VAG (ehemalige § 89 VAG) in Kraft treten. Was die Paragraphen aussagen sehen sie hier.
Information zum § 163 VVG
Der Versicherer ist zu einer Neufestsetzung der vereinbarten Prämie berechtigt, wenn:
3. ein unabhängiger Treuhänder die Rechnungsgrundlagen und die Voraussetzungen der Nummern 1 und 2 überprüft und bestätigt hat
Hier hat der Versicherte die Wahl, ob er den höheren Beitrag zahlen möchte oder eine entsprechend geringere BU-Rente/ Todesfallleistung wünscht (genauso wie bei der Reduzierung der Überschüsse, hier kann der Versicherte auch die Rente reduzieren um den gleichen Beitrag wie vorher zu zahlen - was denn jedoch den Bedarf verfehlt und nur als Notlösung in Erwägung gezogen werden sollte.
Information zum § 314 VAG (ehemals §89 VAG)
Zahlungsverbot - Herabsetzung von Leistungen
1. Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses dauerhaft nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, innerhalb bestimmter Fristen eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen.
2. Alle Arten von Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden.
3. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungsabrechnungssystemen, Wertpapierliefersystemen und Wertpapierabrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten sind entsprechend anzuwenden.
Kurz gesagt, reduziert der Versicherer die Renten/ Kapitalleistungen oder kann die Zahlungen komplett einstellen.
Allein ein niedriger Bruttobeitrag (Tarifbeitrag) garantiert also auch keinen niedrigen Zahlbeitrag weil durch den §163 VVG der Tarifbeitrag oder durch den §314 VAG (ehemals "89 VAG) die Leistung reduziert werden kann.
Sie wünschen eine Beratung und sind nicht aus Rostock
Kein Problem, wir haben 2 Möglichkeiten für Sie
1. Onlineberatung per Livechat oder per Telefon und E-Mail
2. Wir empfehlen Ihnen gerne einen Experten aus Ihrer Nähe! Egal wo Sie wohnen, wir kooperieren deutschlandweit mit vielen Versicherungsmaklern. Hier ist es wichtig an jemanden zu geraten, der etwas von dem Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung versteht und dieses auch gewissenhaft und vernünftig für Sie aufbereitet. Sie wünschen eine Experten aus ihrer Nähe? Klicken Sie auf den folgenden Button und senden uns Ihre/n:
Berufsunfähigkeitsversicherungen mit vereinfachten Gesundheitsfragen
Sie haben "Vorerkrankungen" welche Sie bei einem BU-Antrag angeben müssten oder hatten in der vorherigen Berufsunfähigkeitsversicherung der Generali einen Ausschluss oder medizinischen Risikozuschlag? Hier finden Sie weitere Aktionen mit BU-Versicherern welche für bestimmte Zielgruppen vereinfachte Gesundheitsfragen anbieten. Sie müssen also nicht die "speziellen" Wechselaktionen nutzen sondern es gibt noch weitere. Auch kann man durch eine erneute Aufbereitung der Gesundheitsdaten generell eine Risikovoranfrage bei allen passenden Versicherern starten um zu überprüfen, ob Sie vielleicht sogar aktuell manche Versicherer zu normalen Konditionen versichern. Gerne helfen wir Ihnen dabei die Gesundheitsdaten aufzuarbeiten und eine Risikovoranfrage zu stellen sowie die anderen Aktionen zu überprüfen.

References: § 163
 §163
 §163
 §314
 § 89
 § 163
 § 314
 §89
 §163
 §314