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Timestamp: 2019-03-24 14:58:30+00:00

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§ 357d BGB
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2011, Az. II ZR 263/10 Der Senat hat am 1. März 2011 - nach Erlass des Berufungsurteils - entschieden, dass der Beitritt zu einer Genossenschaft und der zu seiner Finanzierung geschlossene Darlehensvertrag ein verbundenes Geschäft im Sinn von § 358 Abs.3 BGB darstellen können, wenn die Beteiligung an der Genossenschaft jedenfalls vorrangig der Anlage von Kapital dient (vgl. nur BGH, Urteil vom 1. März 2011 - IIZR 297/08, ZIP 2011, 859 Rn. 10 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.10.2008, Az. XI ZR 269/06 Die Neuregelung des § 358 Abs. 5 BGB schreibt deshalb einen entsprechenden Hinweis nunmehr sogar für alle Widerrufsbelehrungen vor (BGHZ 172, 157, 163 Tz. 16).
BGH, URTEIL vom 2.0.2008, Az. XI ZR 16/06 Dass der Gesetzgeber mit der Neuregelung des § 358 Abs.3 Satz 3 BGB für die Zukunft ein verbundenes Geschäft bei Krediten zu dem Erwerb einer Immobilie nicht mehr generell ausgeschlossen hat, ist nicht geeignet, das Verständnis der zuvor geltenden, anders lautenden Vorschrift zu bestimmen (Senat BGHZ 167, 223, 231 Tz. 22).
BGH, URTEIL vom 2.0.2008, Az. XI ZR 6/06 Dass der Gesetzgeber mit der Neuregelung des § 358 Abs.3 Satz 3 BGB für die Zukunft ein verbundenes Geschäft bei Krediten zu dem Erwerb einer Immobilie nicht mehr generell ausgeschlossen hat, ist nicht geeignet, das Verständnis der zuvor geltenden, anders lautenden Vorschrift zu bestimmen (Senat BGHZ 167, 223, 231 Tz. 22).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 297/08 Entsprechend der Schutzrichtung des § 358 BGB muss der Verbraucher in diesem Fall ebenso vor den Risiken geschützt werden, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrages in ein Bargeschäft und einen Darlehensvertrag drohen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26), wie wenn er sich stattdessen zu dem Zwecke der Kapitalanlage für die Mitgliedschaft in einer Personengesellschaft entschieden hätte.
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 297/08 15	dd)	Ohne Erfolg beruft sich die Revisionserwiderung für ihre Auffassung, auf den Genossenschaftsbeitritt des Klägers seien die Vorschriften für Verträge über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung im Sinn von § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „Genossenschaftsmodell“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 297/08 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu dem Kläger ausschließlich zwischen ihm und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGFI, Urteil vom 14. Juni 2004 - IIZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 297/08 Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach §358 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, BGHZ 156, 46, 52 f.; Urteil vom 10. November 2009 - XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 49, jeweils zu § 9 VerbrKrG; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 93/09 14	d)	Ohne Erfolg beruft sich die Revision für ihre Auffassung, auf den Ge- nossenschaftsbeitritt des Klägers seien die Vorschriften für Verträge über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung im Sinn von § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „Genossenschaftsmodell“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 93/09 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu dem Kläger ausschließlich zwischen ihm und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 -XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 93/09 Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach § 358 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, BGHZ 156, 46, 52 f.; Urteil vom 10. November 2009 -XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 49, jeweils zu § 9 VerbrKrG; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 298/08 Entsprechend der Schutzrichtung des § 358 BGB muss der Verbraucher in diesem Fall ebenso vor den Risiken geschützt werden, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrages in ein Bargeschäft und einen Darlehensvertrag drohen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26), wie wenn er sich stattdessen zu dem Zwecke der Kapitalanlage für die Mitgliedschaft in einer Personengesellschaft entschieden hätte.
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 298/08 -10- § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „Genossenschaftsmodell“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 298/08 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu dem Kläger ausschließlich zwischen ihm und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 -XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 298/08 Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach § 358 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, BGHZ 156, 46, 52 f.; Urteil vom 10. November 2009 -XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 49, jeweils zu § 9 VerbrKrG; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2015, Az. XI ZR 116/15 Das Berufungsgericht hat die Revision zugelassen, weil 'die Frage, ob eine Verwirkung bei Verbraucherkreditverträgen mit Restschuldversicherung in Betracht' komme, in denen die Widerrufsbelehrung vor Erlass des Senatsurteils vom 15. Dezember 2009 (XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1) ohne Hinweis gemäß § 358 Abs. 5 BGB in der maßgeblichen Fassung erteilt worden sei, 'bislang höchstrichterlich nicht entschieden' sei.
BGH, URTEIL vom 2.10.2007, Az. XI ZR 322/03 Dass der Gesetzgeber mit der Neuregelung des § 358 Abs.3 Satz 3 BGB für die Zukunft ein verbundenes Geschäft bei Krediten zu dem Erwerb einer Immobilie nicht mehr generell ausgeschlossen hat, ist entgegen der Auffassung der Revision nicht geeignet, das Verständnis der zuvor geltenden, anders lautenden Vorschrift zu bestimmen (Senat BGHZ 167, 223, 231 Tz. 22).
BGH, URTEIL vom 2.5.2009, Az. XI ZR 156/08 Selbst wenn der Darlehensnehmer - anders als hier der Beklagte - bei Abschluss des finanzierten Geschäfts auf die Rechtsfolge des § 358 Abs. 1 BGB hingewiesen wird, so ist diese Belehrung von vornherein mit dem mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer größer werdenden Risiko behaftet, dass sie zu dem Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages bereits in Vergessenheit geraten ist (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juli 2002 - I ZR 55/00, WM 2002, 1989, 1992).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 299/08 Entsprechend der Schutzrichtung des § 358 BGB muss der Verbraucher in diesem Fall ebenso vor den Risiken geschützt werden, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrages in ein Bargeschäft und einen Darlehensvertrag drohen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26), wie wenn er sich stattdessen zu dem Zwecke der Kapitalanlage für die Mitgliedschaft in einer Personengesellschaft entschieden hätte.
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 299/08 15	dd)	Ohne Erfolg beruft sich die Revisionserwiderung für ihre Auffassung, auf den Genossenschaftsbeitritt des Klägers seien die Vorschriften für Verträge über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung im Sinn von § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „Genossenschaftsmodell“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 299/08 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu dem Kläger ausschließlich zwischen ihm und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 299/08 Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach § 358 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, BGHZ 156, 46, 52 f.; Urteil vom 10. November 2009 -XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 49, jeweils zu § 9 VerbrKrG; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.10.2011, Az. XI ZR 220/10 Art. 247 § 8 Abs. 1 Satz 1 EGBGB), nicht etwa einen Teil der Gesamtfinanzierung darstellt, sondern dass es sich bei ihr um eine 'andere Leistung' im Sinne des § 358 Abs.3 BGB handelt; Darlehensvertrag und Restschuldversicherungsvertrag bleiben rechtlich selbständige Verträge, was im Streitfall auch durch die Verwendung unterschiedlicher Vertragsformulare zu dem Ausdruck kommt, und die Kosten der Restschuldversicherung sind entgegen der Auffassung der Revision keine Kosten des Darlehens, sondern Kosten einer zu der Darlehensgewährung hinzutretenden 'anderen' Leistung im Sinne des § 358 Abs.3 Satz 1 BGB (Senatsurteil vom 15. Dezember 2009 - XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1 Rn. 20 f., 25).
BGH, URTEIL vom 2.1.2008, Az. XI ZR 74/06 Dass der Gesetzgeber mit der Neuregelung des § 358 Abs.3 Satz 3 BGB für die Zukunft ein verbundenes Geschäft bei Krediten zu dem Erwerb einer Immobilie nicht mehr generell ausgeschlossen hat, ist entgegen der Auffassung der Revisionserwiderung nicht geeignet, das Verständnis der zuvor geltenden, anders lautenden Vorschrift zu bestimmen (Senat BGHZ 167, 223, 231 Tz. 22; Senatsurteil vom 6. November 2007 -XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 117 Tz. 22).
BGH, URTEIL vom 2.4.2015, Az. XI ZR 406/1 Demgegenüber verneint die Gegenauffassung das Vorliegen von verbundenen Verträgen, wenn die Versicherungsprämien nicht durch das Darlehen (mit-)finanziert werden (Nobbe/Maihold, Kommentar zu dem Kreditrecht, 2. Aufl., § 358 BGB Rn. 32; Bülow/Artz, Verbraucherkreditrecht, 8. Aufl., §495 BGB Rn. 271; Bülow WuB I E 2. §358 BGB 1.09; MünchKommBGB/Habersack, 6. Aufl., §358 Rn. 13; Staudinger/Kessal-Wulf, BGB, Neubearb.
BGH, URTEIL vom 1.5.1981, Az. VII ZR 299/80 Denn die Beweislastregel des § 358 BGB gilt auch für den Fall nicht gehöriger Erfüllung (BGH, Urteil vom 30. Januar 1981 - V ZR 7/80 = WM 1981, 404, 405).
BGH, URTEIL vom 3.6.2015, Az. VIII ZR 226/14 - 10- hat mit § 358 BGB die in der Vergangenheit zu dem Widerruf im Rahmen des Verbraucherkreditgesetzes und des Haustürwiderrufgesetzes entwickelte Rechtsprechung aufgegriffen, nach welcher der Verbraucher innerhalb einer angemessenen Überlegungsfrist frei und ohne Furcht vor Nachteilen die Entscheidung soll treffen können, ob er an seinen eine wirtschaftliche Einheit bildenden Verpflichtungserklärungen festhalten will oder nicht (BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, NJW 2009, 3572 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 3.6.2015, Az. VIII ZR 226/14 Dieses Ziel stellt § 358 BGB dadurch sicher, dass der Verbraucher im Falle des Widerrufs seiner auf den Abschluss eines der beiden Verträge gerichteten Willenserklärung insgesamt an keinen der verbundenen Verträge mehr gebunden ist und sich bei der anschließenden Rückabwicklung hinsichtlich sämtlicher Ansprüche ausschließlich dem Darlehensgeber als Gläubiger und Schuldner gegenüber sieht, der an Stelle des Unternehmers in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 91/09 Entsprechend der Schutzrichtung des § 358 BGB muss der Verbraucher in diesem Fall ebenso vor den Risiken geschützt werden, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrages in ein Bargeschäft und einen Darlehensvertrag drohen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26), wie wenn er sich stattdessen zu dem Zwecke der Kapitalanlage für die Mitgliedschaft in einer Personengesellschaft entschieden hätte.
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 91/09 14	d) Ohne Erfolg beruft sich die Revision für ihre Auffassung, auf den Genossenschaftsbeitritt der Kläger seien die Vorschriften für Verträge über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung im Sinn von § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „Genossenschaftsmodell“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 91/09 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu den Klägern ausschließlich zwischen ihnen und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 91/09 Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach §358 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, BGHZ 156, 46, 52 f.; Urteil vom 10. November 2009 -XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 49, jeweils zu § 9 VerbrKrG; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.0.2011, Az. XI ZR 356/09 18	aa) Das Darlehen vom 5. Januar 2007 diente teilweise, nämlich in Höhe von 6.376,51 € der Finanzierung des Restschuldversicherungsvertrages, d.h. eines Vertrages über die Erbringung einer anderen Leistung im Sinne des § 358 Abs.3 Satz 1 BGB (vgl. Senat, Urteil vom 15. Dezember 2009 -XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1 Rn. 19 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.0.2011, Az. XI ZR 356/09 Der Widerruf des Darlehensvertrags führt zugleich dazu, dass der Kläger gemäß § 358 Abs. 2 Satz 1 BGB nicht mehr an den Restschuldversicherungsvertrag gebunden ist (vgl. Senat, Urteile vom 10. März 2009 -XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 25 und vom 15. Dezember 2009 -XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1 Rn. 39).
BGH, URTEIL vom 2.0.2011, Az. XI ZR 356/09 § 358 Abs.4 Satz 2 BGB geht auf § 4 Abs. 1 Satz 3 Halbs. 2 FernAbsG zurück und trägt der entsprechenden Vorgabe der Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz (ABI. EG 1997 Nr. L 144/19) Rechnung (Staudinger/Kessal-Wulf, BGB (2004) §358 Rn. 64).
BGH, URTEIL vom 2.0.2011, Az. XI ZR 356/09 Die von dem Senat in seinem Grundsatzurteil vom 15. Dezember 2009 (XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1 Rn. 13 ff.) entschiedene Rechtsfrage, ob ein Darlehensvertrag und ein Restschuldversicherungsvertrag im Sinne des § 358 Abs.3 BGB verbunden sein können, war bis dahin in der Rechtsprechung der Instanzgerichte und der Literatur umstritten und in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ungeklärt (vgl. Senat, Urteil vom 15. Dezember 2009 -XI ZR 45/09, BGHZ 184, 1 Rn. 16 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. IX ZR 132/15 Sie kann weiter hinsichtlich dieses Teils des Darlehens Zinsen und Kosten verlangen; § 358 Abs.4 Satz 2 BGB aF gilt nicht für diesen Teil des Darlehens (BGH, Urteil vom 18. Januar 2011 -XI ZR 356/09, WM 2011, 451 Rn. 26 f).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. IX ZR 132/15 Der - vom Kläger erklärte - Widerruf der Darlehensvertragserklärung führt gemäß § 358 Abs. 2 Satz 1 BGB aF zugleich dazu, dass der Verbraucher nicht mehr an das finanzierte Geschäft, hier also die Restschuldversicherung, gebunden ist (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 -XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 25).
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. IX ZR 132/15 Die tragende Wertung des § 358 Abs.4 Satz 3 BGB aF liegt darin, den Verbraucher vor einer Aufspaltung des Rückabwicklungsverhältnisses zu schützen (BGH, Urteil vom 18. Januar 2011 -XIZR 356/09, ZIP 2011, 656 Rn. 25).
BGH, URTEIL vom 2.11.2009, Az. XI ZR 45/09 -8- (2004), §358 Rn. 40; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., §358 Rn. 12; Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 358 Rn. 7; Erman/Saenger, BGB, 12. Aufl., § 358 Rn. 4; Möller in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 358 Rn. 13; jurisPK-BGB/Wildemann, 4. Aufl., § 358 Rn. 7 und 9; Geßner, VuR 2008, 84 f.; Reifner, WM 2008, 2329, 2337; Fliegner/Fehst, EWiR 2009, 231, 232; Bülow, WuB I E 2. §358 BGB 1.09; Dawe, NZI 2008, 513, 515; Hackländer, ZlnsO 2009, 497; Knops, VersR2006, 1455, 1457 f.; verneinend: OLG Celle, WM 2009, 1600, 1601 f.; OLG Oldenburg, WM 2009, 796, 797; OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. Oktober 2009 - 14 U 32/07; LG Essen, Beschluss vom 3. Mai
BGH, URTEIL vom 2.11.2009, Az. XI ZR 45/09 20	(1)	Die	Restschuldversicherung	stellt	eine	'andere	Leistung' im Sinne des § 358 Abs.3 Satz 1 BGB und nicht etwa einen Teil der Gesamtfinanzierung (Mülbert/Wilhelm, WM 2009, 2241, 2242) oder ein reines Sicherungsmittel (OLG Oldenburg, WM 2009, 796, 798) dar.
BGH, URTEIL vom 2.2.2009, Az. XI ZR 33/08 § 358 Abs. 2 BGB gilt auch für den finanzierten Erwerb von Anteilen an einer Gesellschaft, sofern - wie nach den Feststellungen des Berufungsgerichts hier der Fall - die Voraussetzungen eines verbundenen Geschäfts nach § 358 Abs.3 BGB vorliegen (MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14; Palandt/Grüneberg, aaO, § 358 Rn. 7; ebenso die gefestigte Rechtsprechung zu § 3 HWiG, § 9 VerbrKrG: vgl. BGHZ 156, 46, 50 ff.; 159, 294, 309 f.; 167, 252, 256, Tz. 12).
BGH, URTEIL vom 2.2.2009, Az. XI ZR 33/08 Ziel des § 358 BGB ist es, den Verbraucher vor Risiken zu schützen, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrags in ein Bargeschäft und einen damit verbundenen Darlehensvertrag drohen (Palandt/Grüneberg, aaO, § 358 Rn. 1; Staudinger/Kessal-Wulf, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.0.2008, Az. XI ZR 34/06 Dass der Gesetzgeber mit der Neuregelung des § 358 Abs.3 Satz 3 BGB für die Zukunft ein verbundenes Geschäft bei Krediten zu dem Erwerb einer Immobilie nicht mehr generell ausgeschlossen hat, ist nicht geeignet, das Verständnis der zuvor geltenden, anders lautenden Vorschrift zu bestimmen (Senat BGHZ 167, 223, 231 Tz. 22).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 92/09 Entsprechend der Schutzrichtung des § 358 BGB muss der Verbraucher in diesem Fall ebenso vor den Risiken geschützt werden, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrages in ein Bargeschäft und einen Darlehensvertrag drohen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26), wie wenn er sich stattdessen zu dem Zwecke der Kapitalanlage für die Mitgliedschaft in einer Personengesellschaft entschieden hätte.
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 92/09 14	d) Ohne Erfolg beruft sich die Revision für ihre Auffassung, auf den Genossenschaftsbeitritt des Klägers seien die Vorschriften für Verträge über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung im Sinn von § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „Genossenschaftsmodell“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 92/09 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu dem Kläger ausschließlich zwischen ihm und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 -XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 92/09 Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach §358 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 21. Juli 2003 - II ZR 387/02, BGHZ 156, 46, 52 f.; Urteil vom 10. November 2009 - XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 49, jeweils zu § 9 VerbrKrG; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 14).
BGH, Urteil vom 2.2.2011, Az. II ZR 90/09 Entsprechend der Schutzrichtung des § 358 BGB muss der Verbraucher in diesem Fall ebenso vor den Risiken geschützt werden, die ihm durch die Aufspaltung eines wirtschaftlich einheitlichen Vertrages in ein Bargeschäft und einen Darlehensvertrag drohen (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26), wie wenn er sich stattdessen zu dem Zwecke der Kapitalanlage für die Mitgliedschaft in einer Personengesellschaft entschieden hätte.
BGH, Urteil vom 2.2.2011, Az. II ZR 90/09 d)	Ohne Erfolg beruft sich die Revision für ihre Auffassung, auf den Genossenschaftsbeitritt des Klägers seien die Vorschriften für Verträge über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung im Sinn von § 358 BGB nicht (entsprechend) anzuwenden, auf die Entscheidung des Senats zur entgeltlichen Gewährung von Ferienwohnrechten im „GenossenschaftsmodeN“ (BGH, Urteil vom 20. Januar 1997 - II ZR 105/96, ZIP 1997, 511).
BGH, Urteil vom 2.2.2011, Az. II ZR 90/09 Die Rückabwicklung beider Verträge findet somit gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB im Verhältnis zu dem Kläger ausschließlich zwischen ihm und der Darlehensgeberin (Schuldnerin) statt, die insoweit an die Stelle der Genossenschaft in das Abwicklungsverhältnis eingetreten ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 395/01, BGHZ 159, 280, 289; Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 392/01, WM 2004, 1518, 1519; Urteil vom 10. März 2009 - XI ZR 33/08, BGHZ 180, 123 Rn. 26).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.4.2004, Az. 3 O 216/03 Der Beitritt zu Immobiliengesellschaften fällt nicht unter 74§ 358 Abs.3 Satz 3 BGB (vgl. auch Palandt-Heinrichs, a.a.O., § 358 BGB Randnummer 7 und 17).
LG Mönchengladbach, Urteil vom 3.0.2015, Az. 2 S 227/14 § 358 Abs. 1 BGB setzt jedoch ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB voraus und regelt dessen Erstreckung auf den Darlehensvertrag bzw. im Fall des § 358 Abs. 2 dessen Erstreckung auf das verbundene Geschäft (vgl. Münchener Kommentar zu dem BGB/Habersack, 6. Auflage 2012, § 358 BGB Rn. 7).
LG Mönchengladbach, Urteil vom 3.0.2015, Az. 2 S 227/14 Damit fehlt es für eine Anwendung des § 358 Abs. 1 BGB an dem Bestehen eines Widerrufsrechts nach § 355 BGB, stattdessen regelt § 8 VVG (mit der Modifikation des § 152 VVG) den Widerruf abschließend für Versicherungsverträge ohne auf die §§ 355 ff. BGB Bezug zu nehmen (vgl. Münchener Kommentar zu dem BGB, aaO, § 358 BGB Rn. 7; LG Mönchengladbach, Urteil.
LG Mönchengladbach, Urteil vom 3.0.2015, Az. 2 S 227/14 76Soweit das Oberlandesgericht Brandenburg (U. v. 14.07.2010 – 4 U 141/09) und das LG Essen (6 O 172/14 - nähere Einzelheiten nicht bekannt und nicht veröffentlicht) offenkundig die (gegenteilige) Auffassung vertreten, dass auch beim Ratenschutz-Lebensversicherungsvertrag nach § 358 Abs. 5 BGB a.F. belehrt werden müsse, vermag die Kammer sich dieser Wertung nicht anzuschließen.
LG Wuppertal, Urteil vom 1.2.2006, Az. 17 O 227/05 Eine derartige Beteiligung unterfällt ebenso wie eine Beteiligung an einem Immobilienfonds dem Anwendungsbereich von 54§ 358 Abs.3 Satz 3 BGB nicht (BGH NJW 2003, 2821; 2004, 3332).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 Liegen die Voraussetzungen eines verbundenen Geschäfts vor, ist § 358 Abs. 2 BGB auch beim finanzierten Erwerb von Anteilen an einer Gesellschaft anwendbar (BGH Urteil vom 10.3.2009, Aktenzeichen XI ZR 33/08).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 Rechtsfolge ist gemäß § 358 Abs.4 Satz 3 BGB, dass der Darlehensgeber in den verbundenen Vertrag eintritt und der Verbraucher vom Darlehensgeber die an den Fonds aus eigenen Mitteln geleistete Anzahlung zurück verlangen kann (BGH Urteil vom 10.3.2009, Aktenzeichen XI ZR 33/08).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 61Die Verträge sind verknüpft, wenn das Darlehen zu dem Zweck gewährt wird, dass das vom Verbraucher für die Ware oder sonstige Leistung geschuldete Entgelt beglichen wird (Palandt/Grüneberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 11).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 (Palandt/Grüneberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 12).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 (Palandt/Grüneberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 12 m.w.N.) Dementsprechend kommt es vorliegend auf die zwischen den Parteien umstrittenen Vertragsverhältnisse zwischen der Vvvbank und dem Ggg Fonds76 nicht entscheidend an.
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 63Von einer Mitwirkung des Unternehmers bei Abschluss des Darlehensvertrages ist immer dann auszugehen, wenn der Darlehensvertrag nicht aufgrund eigener Initiative des Darlehensnehmers zustande kommt, sondern dadurch, dass der Vermittler dem Interessenten zugleich mit dem Kaufvertrag oder Beitrittsformular einen Darlehensantrag des Darlehensgebers vorlegt, der zuvor gegenüber dem Fondsinitiator eine Finanzierungszusage abgegeben hat (Vgl. BGH NJW 2003, 2821, 2822; Palandt/Grüneberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 12 m.w.N.) Vorliegend sind beide Verträge zu demindest unter Mitwirkung des Herrn G2, AWD, zustande gekommen, was bereits durch die Unterschrift des Herrn G2 unter dem Darlehensantrag (Anlage K 3) belegt ist.
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 Dies ist nach Auffassung des Gerichts der Abgabe einer Finanzierungszusage gleichzusetzen, zu demal anerkannt ist, dass für die Annahme einer wirtschaftlichen Einheit nicht erforderlich ist, dass ein Zusammenwirken auf Dauer angelegt ist (vgl. Palandt/Grüneberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 12 m.w.N.).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 64Ein weiteres wesentliches Indiz für das Vorliegen einer wirtschaftlichen Einheit ist es, wenn der Darlehensgeber dem vom Unternehmer eingeschalteten Vermittler seine Vertragsunterlagen überlässt oder sich der von diesem benutzten Auskunftsformulare bedient (Vgl. Palandt/Grüneberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 12 m.w.N.).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.8.2010, Az. 3 O 57/10 (Palandt/Gründeberg, 69. Auflage 2010, § 358 BGB Rn. 21).
LG Münster, Urteil vom 4.1.2009, Az. 014 O 547/08 Als sogenanntes reines Sicherungsmittel stellt die Restschuldversicherung deshalb keine andere Leistung im Sinne des § 358 Abs. 1 BGB dar (vgl. u.a. OLG Oldenburg vom 15.01.2009 Az: 8 U 122/08).
LG Duisburg, Urteil vom 4.7.2006, Az. 8 O 150/06 Auch wenn es sich dabei im Hinblick auf den Ausnahmetatbestand des § 358 Abs.3 S. 3 BGB nicht um verbundene Verträge im Sinne des früheren Verbraucherkreditgesetzes gehandelt haben mag, ist hierin doch ein strukturiertes Vertriebskonzept zu sehen, an dem sich die Rechtsvorgängerin der Beklagten mindestens durch ihre stillschweigende Billigung beteiligt hat (vgl. BGH, NJW 2004, 2736, 2737).
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2009, Az. 50 C 9254/08 Der Versicherungsvertrag diente also keinem weitergehenden Zweck, als der Absicherung des allgemeinen Darlehensbetrages und stellt mithin keine andere Leistung im Sinne der Norm, sondern einen Teil der Gesamtfinanzeirung dar.' Mit ähnlichen Begründungen hätten das LG Bremen (ebenfalls nicht vorgelegter Beschluss vom 18.06.2008 – 2 O 2019/06: Versicherungsvertrag diene allein der Absicherung des Darlehns) und das LG Köln (Urteil vom 22.04.2008 – 15 O 494/07: Restschuldversicherung sei bloßes Nebengeschäft zu der Kreditvereinbarung) das Vorliegen der Voraussetzungen des § 358 Abs.3 S. 1 BGB verneint.
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2009, Az. 50 C 9254/08 Dagegen hatten aber das OLG Rostock (Beschluss vom 23.03.2005 – 1 W 63/03, NJW-RR 2005, S. 1416 f.) und da OLG Schleswig (Urteil vom 26.04.2007 – 5 U 162/06, NJW-RR, S. 1347 ff.) bereits für die Vorgängernorm des § 358 Abs.3 BGB entschieden, dass eine für einen Verbraucherkredit abgeschlossene Restschuldversicherung ein mit dem Kreditvertrag verbundenes Geschäft im Sinne von § 9 Abs.1, 4 VerbrKrG darstellt, wenn der Versicherungsbeitrag über den Kredit mitfinanziert wird.
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2009, Az. 50 C 9254/08 In demselben Sinne gehen das LG Hamburg (Urteil vom 11.07.2007 – 322 O 43/07, Bl. 97 GA) und das AG Lübeck (Urteil vom 08.08.2008 – 25 C 1545/08, Bl. 68 GA) vom Vorliegend er Voraussetzungen des § 358 Abs.3 S. 1 BGB aus.
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2009, Az. 50 C 9254/08 22Die erste Voraussetzung ist zu bejahen, da ein Kreditvertrag nicht nur dann 'ganz oder teilweise' der Finanzeirung eines Vertrages über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung dient, wenn der Käufer bzw. Leistungsempfänger den anderen Vertrag im Sinne von § 358 Abs.3 S. 1 BGB ganz, d.h. allein durch das Darlehen, oder teilweise, d.h. unter teilweiser Verwendung bereits vorhandener Mittel, durch das Darlehen finanziert, sondern auch dann, wenn das Darlehen im Sinne von § 358 Abs.3 S. 1 BGB nicht ganz, sondern nur teilweise zur Finanzierung des anderen Vertrags verwendet wird (vgl. in diesem Sinne AG Lübeck, a.a.O., sowie bereits in Hinblick auf § 9 Abs.4 VerbrKrG, OLG Rostock, a.a.O., Rn. 8).
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2009, Az. 50 C 9254/08 Ebenso würde es wiederrum dem gebotenen Verbraucherschutz zuwiderlaufen, wenn man § 358 Abs.3 S. 1 BGB mit der Begründung verneinte, dass die Restschuldversicherung allein der Absicherung der Darlehensrückzahlung diene bzw. dass es sich bei dem Versicherungsvertrag allein um ein bloßes Nebengeschäft zu der Kreditvereinbarung handele (so aber das LG Bremen, a.a.O., bzw. das LG Köln, a.a.O.).
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.0.2009, Az. 50 C 9254/08 Aus den gleichen Gründen ist § 358 Abs.3 S. 1 BGB nicht die Voraussetzung zu entnehmen, dass der Entschluss des Verbrauchers über den Abschluss des anderen Vertrags, d.h. über den Erwerb der Ware bzw., wie hier, die Erlangung der Leistung in zeitlicher Hinsicht vor dem Entschluss über die Finanzeirung durch ein Darlehen liegen muss (vgl. Palandt-Grüneberg, § 358, Rn. 11, unter Hinweis auf BGH NJW-RR 2006, S. 1715, wonach die zeitliche Reihenfolge der beiden Verträge unerheblich ist).
LG Bamberg, vom 2.5.2015, Az. 12 O 503/14 Nach dem Urteil des BGH vom 28.06.2004 (NJW 2004, S. 332) liegt ein Bedienen im Sinne des § 358 BGB a. F. auch dann vor, wenn die Vermittlung der Finanzierung nicht durch den Anlagevermittler selbst, sondern durch einen in seinem Auftrag tätigen Finanzierungsvermittler erfolgt, der von ihm die erforderlichen Kundendaten erhält und sodann die von dem Anleger gewünschte Finanzierung in die Wege leitet.
LG Bamberg, vom 2.5.2015, Az. 12 O 439/14 Nach dem Urteil des BGH vom 28.06.2004 (NJW 2004, S. 332) liegt ein Bedienen im Sinne des § 358 BGB a. F. auch dann vor, wenn die Vermittlung der Finanzierung nicht durch den Anlagevermittler selbst, sondern durch einen in seinem Auftrag tätigen Finanzierungsvermittler erfolgt, der von ihm die erforderlichen Kundendaten erhält und sodann die von dem Anleger gewünschte Finanzierung in die Wege leitet.
OLG München, Urteil vom 1.9.2013, Az. 19 U 1208/13 5. Darlehen, die der Finanzierung von Versicherungen dienen, können mit ihnen eine wirtschaftliche Einheit i.S.d.§ 358 Abs.3 BGB bilden, wenn der Darlehensnehmer von der freien Verfügung über das Darlehen ausgeschlossen wird (vgl. BGH, Urteil vom 25. Mai 1983, VIII ZR 16/81) und/oder Finanzierung und Versicherungsvertrag als 'Paket' angeboten wurden.
OLG München, Urteil vom 1.9.2013, Az. 19 U 1208/13 43 (1) Eine wirtschaftliche Einheit wird gem. § 358 Abs.3 S. 2 BGB unwiderleglich vermutet, wenn der Kreditvertrag nicht auf Grund eigener Initiative des Kreditnehmers zu Stande kommt, der von sich aus die Bank um Finanzierung seines Anlagegeschäfts ersucht, sondern deshalb, weil der Vertriebsbeauftragte des Anlagevertreibers dem Interessenten zugleich mit den Anlageunterlagen einen Kreditantrag des Finanzierungsinstituts vorgelegt hat, das sich zuvor dem Anlagevertreiber gegenüber zur Finanzierung bereit erklärt hatte (BGH NJW 2006, 1788).

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