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Timestamp: 2020-04-02 10:11:36+00:00

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Bundesgerichtshof entscheidet über eine Entgeltklausel für Buchungen bei der Führung privater Girokonten — BGH vom Urteil vom 27. Januar 2015, Az. XI ZR 174/13 (PM) | Infodienst Schuldnerberatung
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Bundesgerichtshof entscheidet über eine Entgeltklausel für Buchungen bei der Führung privater Girokonten — BGH vom Urteil vom 27. Januar 2015, Az. XI ZR 174/13 (PM)
Der u.a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Unwirksamkeit einer Klausel erkannt, die als Teilentgelt für die Kontoführung einen einheitlichen „Preis pro Buchungsposten“ festlegt.
„Preis pro Buchungsposten 0,35 EUR“.
Die vom Kläger beanstandete Klausel ist nicht nur kontrollfähig, sondern auch unwirksam. Allgemeine Geschäftsbedingungen, die zum Nachteil des Kunden gegen (halb-)zwingendes Recht verstoßen, benachteiligen ihn zugleich mit der Folge ihrer Unwirksamkeit unangemessen im Sinne des § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB. Von den Vorgaben des § 675y BGB darf nach § 675e Abs. 1 BGB nicht zum Nachteil eines Verbrauchers als Zahlungsdienstnutzers abgewichen werden. Aus den oben genannten Gründen enthält die vom Kläger beanstandete Klausel solche abweichenden Regelungen. gk
Beitrag am 12. August 2015 in Zivil-/Vollstreckungsrecht veröffentlicht.
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Neue Pfändungstabelle im Bundesgesetzblatt veröffentlicht vom 11. April 2019

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 307
 § 675
 § 675
 BGH