Source: http://ruderclub-titisee.de/node/72
Timestamp: 2018-08-17 23:01:38+00:00

Document:
Ruderordnung | Ruderclub Titisee e.V.
Satzung des RC Titisee e.V.
Anträge und sonstige Dokumente
Ruderordnung des Ruderclub Titisee e.V.
§ 1: Ermächtigung, Inkrafttreten und Zweck
(1) Diese Ruderordnung wurde am 1. Juli 2013 durch den Vorstand beschlossen.
(2) Die Ruderordnung tritt mit dieser Beschlussfassung in Kraft. Die Bekanntgabe erfolgt durch Aushang im Bootshaus, durch Rundschreiben an alle aktiven Mitglieder und Aushändigung bei Eintritt in den Verein.
(3) Sinn und Zweck dieser Ruderordnung ist die Organisation des Ruderbetriebs, sowie die Vermeidung von Unfällen, Personen- und Sachschäden.
(1) Der Rudersportbetrieb wird von den durch den Vorstand bestimmten Ruderwarten, das Training zum Leistungssport vom Trainer oder von ihm benannte Stellvertreter (den Trainern) geleitet.
(2) Zu den im Bootshaus angegebenen Ruderzeiten ist ein Ruderwart anwesend. Ruderfahrten, die außerhalb dieser Zeiten unternommen werden, erfolgen auf eigene Gefahr und eigenes Risiko.
(3) Den Anweisungen der Ruderwarte bzw. der Trainer ist Folge zu leisten. Sie bestimmen nach Maßgabe von § 5, ob der Ruderbetrieb möglich ist, bestimmen über die Zusammensetzung der Mannschaften und benennen einen verantwortlichen Bootsführer (im allgemeinen der Schlagmann).
§ 3: Zutritt zum Clubgelände und Bootshaus
Der Zutritt zum Clubgelände und Bootshaus erfolgt über den Kasseneingang des Strandbads. Es ist grundsätzlich eine Eintrittskarte zu den jeweiligen Bedingungen des Strandbads zu lösen. Ein Schlüssel für das Bootshaus ist dort hinterlegt. Er muss dort nach Abschließen des Bootshauses wieder abgegeben werden.
Der Club bemüht sich zu Beginn eines Ruderjahres, besondere Vergünstigungen hinsichtlich des Eintrittsgeldes zu erhalten. Hierzu ist es jedoch erforderlich, daß bis spätestens zum 1. Mai eines jeden Jahres dem Kassierer der entsprechende Bedarf (Jahreskarte, Dutzendkarte) gemeldet wird. Spätere Meldungen können nicht berücksichtigt werden.
Außerhalb der Öffnungszeiten der Strandbad-Kasse kann das Clubgelände über das Tor zum Schwimmbad betreten werden. Da das Tor immer verschlossen ist, stellt der Club Schlüssel für dieses Tor und das Bootshaus gegen eine Kaution von € 20,- zur Verfügung. Voraussetzung hierfür ist, daß eine Jahreskarte für das Schwimmbad gekauft wird. Sie berechtigt nur den Inhaber allein zum Zutritt. Andere Personen dürfen nur mitgenommen werden, wenn diese nachträglich an der Schwimmbad- Kasse ihren Eintritt bezahlen bzw. ebenfalls im Besitz einer Jahreskarte sind.
Das Clubgelände darf grundsätzlich nicht zu den Öffnungszeiten des Schwimmbads über das Tor betreten werden.
§ 4: Ruderbetrieb
(1) Die Benutzung der Boote ist nur Mitgliedern gestattet, die gut schwimmen können. Mit dem Aufnahmeantrag versichern sie, daß sie geübte Schwimmer sind.
Über die Mitnahme von Ruderinteressierten und Gästen in vereinseigenen Booten entscheidet der Ruderwart. Diese müssen ihm vor Antritt der Fahrt bestätigen, daß sie geübte Schwimmer sind.
(2) Jede Bootsfahrt muß vor Antritt in das Fahrtenbuch eingetragen werden. Nach der Rückkehr ist die Eintragung zu vervollständigen.
(3) Jeder Ruderer hat während der Fahrt auf Hindernisse, Veränderungen der Wasser- und Wetterverhältnisse und andere Gefahren zu achten. Treten einzelne oder mehrere der unter § 5 Abs. 1 näher bezeichneten Umstände auf, ist die Fahrt zu beenden.
(4) Das Sportgerät (Bootshaus, Boote, Ruder, Bootssteg) stellt einen erheblichen materiellen Wert dar. Es ist mit ihm sorgsam und pfleglich umzugehen. Es wird von allen aktiven Ruderern erwartet, daß sie sich – entsprechend ihren jeweiligen Fähigkeiten und Möglichkeiten – bei der Pflege, Instandhaltung und bei sonstigen notwendigen Arbeiten in und ums Bootshaus einbringen.
Die Boote und Ruder sind nach jeder Fahrt gründlich zu reinigen. Bootsschäden oder besondere Vorkommnisse (Kollisionen etc.) sind im Fahrtenbuch zu vermerken. Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz entscheidet der Vorstand über Art und Höhe des zu leistenden Ersatzes. Dem Schädiger steht es frei, nachzuweisen, daß ein geringerer Schaden entstanden ist.
(5) Die Ruderstrecke ist auf den Titisee begrenzt. Gefahrenstellen sind auf der im Bootshaus aufgehängten Übersichtskarte besonders markiert . Bei Anfängerbooten oder widrigen Witterungsverhältnissen entscheidet der Ruderwart über eine Einschränkung der Ruderstrecke.
(6) In der Zeit von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang sowie bei Heraufziehen eines Gewitters, eines Gewitters, stürmischem Wetter oder Sichtbehinderung ist das Befahren des Titisees nicht gestattet.
(7) Grundsätzlich gilt die Rechtsverordnung über die Regelung des Gemeingebrauchs am Titisee des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald in ihrer jeweils gültigen Fassung. Sie ist Bestandteil dieser Ruderordnung.
§ 5: Einschränkung des Ruderbetriebs
(1) Der zuständige Ruderwart kann ein Ruderverbot aussprechen. Hierbei hat er vor allem folgende Umstände zu berücksichtigen:
Hochwasser bzw. starke Strömung
Wellengang und Treibholzmenge
Sichtweite (z.B. Nebel)
Große Verkehrsdichte durch Schwimmer und Leihboote auf dem See
Spricht der zuständige Ruderwart ein Ruderverbot aus, so hat er dies im Fahrtenbuch zu vermerken.
(2) In der Zeit zwischen Abrudern und Anrudern (Wintersaison) erfolgen Fahrten mit Kleinbooten (Einer und Riemenzweier) grundsätzlich auf eigene Gefahr.
(3) Diese Einschränkungen gelten auch für die Benutzung von Privatbooten, wenn vom vereinseigenen Steg abgelegt werden soll.
§ 6: Wanderfahrten
Der für eine Wanderfahrt außerhalb der unter § 4 Abs. 5 genannten Ruderstrecke verantwortliche Fahrtenführer holt die Genehmigung eines Vorstandsmitglieds ein. Er legt dabei die über die geplante Ruderstrecke nötigen Informationen dem Vorstand vor und gibt bekannt, welche Boote benötigt werden.
§ 7: Bootsordnung
(1) Einteilung der Boote:
Die Ruderboote des RCT dürfen nach dem jeweiligen Stand der Ruderfertigkeit des Ruderers benutzt werden. Es gibt drei Kategorien: Anfänger (A), Fortgeschrittene (F) und Erfahrene (E).
Anfänger: Alle Ruderer, solange sie noch keine 50 km vorwiegend unter Aufsicht, gerudert haben. Der Ausbilder gibt die Freigabe.
Fortgeschrittene Ruderer: Sobald der Ausbilder die Freigabe erteilt hat.
Erfahrene Ruderer: Langjährige Ruderer mit entspr. km-Leistung
Über die Einteilung der Ruderer und der Boote in die jeweiligen Kategorien entscheidet der Vorstand nach Rücksprache mit dem Bootswart, dem Ruderwart und den Trainern.
(2) Privatboote:
Eine Liste der Privatboote liegt im Bootshaus aus. Privatboote dürfen nur nach Rücksprache mit dem Eigentümer gerudert werden.
(3) Boote des Breitensports
Alle Boote des Breitensports müssen zu den allgemeinen Ruderzeiten dem zuständigen Ruderwart zur Verfügung stehen. Abweichungen hiervon sind nur nach Absprache mit dem zuständigen Ruderwart möglich. Werden Boote des Breitensports zu anderen Zeiten als den allgemeinen Ruderzeiten gerudert, so ist dies durch einen Ruderwart im Fahrtenbuch zu bestätigen.
(4) Boote des Rennsports
Trifft zur Zeit nicht zu.
(5) Boote zur besonderen Verwendung
Boote zur besonderen Verwendung sind hochwertiges Material. Die Boote sind weder dem Breiten- noch dem Rennsport zugeordnet. Über die Verwendung entscheidet ausschließlich der Vorstand.
(6) Gesperrte Boote
Die Boote, die zur Zeit nicht gerudert werden dürfen (Reparatur, Umbau o. ä.), sind deutlich sichtbar am Lager bzw. Aufzug durch das "Gesperrt"-Schild gekennzeichnet.
(7) Bootsverleih
Der Verleih von Booten an Vereinsmitglieder oder Dritte zur Verwendung außerhalb des unter § 4 Abs. 5 bestimmten Ruderreviers bzw. außerhalb von durch den Verein angebotenen Wanderfahrten ist grundsätzlich ausgeschlossen. Über Ausnahmen in Sonderfällen entscheidet der Vorstand.
§ 8: Verstöße
(1) Bei Verstößen gegen diese Ordnung haftet der Ruderer alleine für eingetretene Schäden.
(2) Jedes Mitglied des RCT ist über den Badischen Sportbund in einer Sportunfall- und Haftpflichtversicherung versichert. Ansprüche an den Ruderclub Titisee e.V. oder dessen Beauftragten, die über die Leistungen dieser Versicherungen hinaus gehen, sind ausgeschlossen, soweit kein vorsätzliches Handeln des Vorstands vorliegt.
Titisee, 1. Juli 2013
Hier geht es zur Ruderordung als Word-Datei

References: § 1
 § 5

§ 3

§ 4
 § 5

§ 5

§ 6
 § 4

§ 7
 § 4

§ 8