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Timestamp: 2019-01-21 03:04:17+00:00

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GrStG § 3 Steuerbefreiung für Grundbesitz bestimmter Rechtsträger - NWB Datenbank
Abschnitt I: Steuerpflicht
§ 9 Stichtag für die Festsetzung der Grundsteuer; Entstehung der Steuer
§ 13 Steuermesszahl und Steuermessbetrag
§ 20 Aufhebung des Steuermessbetrags
§ 21 Änderung von Steuermessbescheiden
§ 22 Zerlegung des Steuermessbetrags
Abschnitt III: Festsetzung und Entrichtung der Grundsteuer
Abschnitt IV: Erlass der Grundsteuer
§ 32 Erlass für Kulturgut und Grünanlagen
§ 33 Erlass wegen wesentlicher Ertragsminderung
Abschnitt V: Übergangs- und Schlussvorschriften
Abschnitt VI: Grundsteuer für Steuergegenstände in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet ab dem Kalenderjahr 1991
§ 43 Steuerfreiheit für neu geschaffene Wohnungen
GrStG § 3 i.d.F. 19.12.2008
§ 3 Steuerbefreiung für Grundbesitz bestimmter Rechtsträger [1]
(1) 1Von der Grundsteuer sind befreit
Grundbesitz, der von einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts für einen öffentlichen Dienst oder Gebrauch benutzt wird. 2Ausgenommen ist der Grundbesitz, der von Berufsvertretungen und Berufsverbänden sowie von Kassenärztlichen Vereinigungen und Kassenärztlichen Bundesvereinigungen benutzt wird;
Grundbesitz, der von einer Religionsgesellschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, einem ihrer Orden, einer ihrer religiösen Genossenschaften oder einem ihrer Verbände für Zwecke der religiösen Unterweisung, der Wissenschaft, des Unterrichts, der Erziehung oder für Zwecke der eigenen Verwaltung benutzt wird. 2Den Religionsgesellschaften stehen die jüdischen Kultusgemeinden gleich, die nicht Körperschaften des öffentlichen Rechts sind;
Dienstwohnungen der Geistlichen und Kirchendiener der Religionsgesellschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, und der jüdischen Kultusgemeinden. 2§ 5 ist insoweit nicht anzuwenden;
Grundbesitz der Religionsgesellschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, und der jüdischen Kultusgemeinden, der am 1. Januar 1987 und im Veranlagungszeitpunkt zu einem nach Kirchenrecht gesonderten Vermögen, insbesondere einem Stellenfonds gehört, dessen Erträge ausschließlich für die Besoldung und Versorgung der Geistlichen und Kirchendiener sowie ihrer Hinterbliebenen bestimmt sind. 2Ist in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet die Zugehörigkeit des Grundbesitzes zu einem gesonderten Vermögen im Sinne des Satzes 1 am 1. Januar 1987 nicht gegeben, reicht es insoweit aus, dass der Grundbesitz zu einem Zeitpunkt vor dem 1. Januar 1987 zu einem gesonderten Vermögen im Sinne des Satzes 1 gehörte. 3Die §§ 5 und 6 sind insoweit nicht anzuwenden.
2Der Grundbesitz muss ausschließlich demjenigen, der ihn für die begünstigten Zwecke benutzt, oder einem anderen nach den Nummern 1 bis 6 begünstigten Rechtsträger zuzurechnen sein. 3Satz 2 gilt nicht, wenn der Grundbesitz von einem nicht begünstigten Rechtsträger im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft einer juristischen Person des öffentlichen Rechts für einen öffentlichen Dienst oder Gebrauch überlassen wird und die Übertragung auf den Nutzer am Ende des Vertragszeitraums vereinbart ist.
(2) 1Öffentlicher Dienst oder Gebrauch im Sinne dieses Gesetzes ist die hoheitliche Tätigkeit oder der bestimmungsgemäße Gebrauch durch die Allgemeinheit. 2Ein Entgelt für den Gebrauch durch die Allgemeinheit darf nicht in der Absicht, Gewinn zu erzielen, gefordert werden.
(3) Öffentlicher Dienst oder Gebrauch im Sinne dieses Gesetzes ist nicht anzunehmen bei Betrieben gewerblicher Art von juristischen Personen des öffentlichen Rechts im Sinne des Körperschaftsteuergesetzes.
[UAAAA-73827]
1Anm. d. Red.: § 3 Abs. 1 i. d. F. des Gesetzes v. 1.9.2005 (BGBl I S. 2676) mit Wirkung v. 8.9.2005 ; Abs. 3 i. d. F. des Gesetzes v. 22.12.1999 (BGBl I S. 2601) mit Wirkung v. 1.1.2000 .
Stöckel, Wegfall der Grundsteuerbefreiung für Grundbesitz, NWB 15/2006 S. 1225
Die Grundsteuer, NWB 39/2003 S. 3037
Die grundsteuerliche Behandlung von Straßen, Wegen und Plätzen, NWB 45/2002 S. 3775
Die Grundsteuer, NWB 46/1992 S. 3769
Besteuerung der Vereine, NWB 6/1991 S. 329
Oberfinanzdirektion Karlsruhe 26.4.2012
Oberfinanzdirektion Koblenz 29.9.2006
Der Senator für Finanzen Bremen 4.9.2006
Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main 24.7.2006
Finanzministerium Baden-Württemberg 17.7.2006
FinMin Saarland 12.7.2006
Finanzministerium Schleswig-Holstein 23.11.2005
FinMin Baden-Württemberg 23.6.2005
Ministerium für Finanzen und Energie des Landes Schleswig-Holstein 2.10.2002
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen 11.7.2002
Finanzministerium Baden-Württemberg 29.11.2001
Ministerium für Finanzen und Energie des Landes Schleswig-Holstein 9.11.2001
OFD Koblenz 27.7.1999
FinMin BaWü, 28.10.1998
OFD Magdeburg 2.12.1997
FinMin NdSachsen, 24.7.1997
OFD Erfurt 16.5.1997
OFD Erfurt 29.5.1995
FinMin NRW, 30.3.1995
FinMin Thüringen 7.10.1994
FG Schleswig-Holstein 29.1.2014 - 2 K 236/12
BVerfG - 2 BvR 287/11, Verfahrensverlauf
BFH 30.6.2010 - II R 12/09
BFH 30.6.2010 - II R 14/09
FG Hamburg 20.4.2010 - 3 K 18/10
BFH 16.12.2009 - II R 29/08
BFH 18.11.2009 - II R 30/08
FG Rheinland-Pfalz 1.10.2009 - 4 K 2049/07
BFH - II R 14/09, Verfahrensverlauf
FG Hessen 28.1.2009 - 3 K 2219/07
FG Niedersachsen 22.1.2009 - 1 K 285/08
FG Düsseldorf 14.11.2008 - 11 K 3180/07 BG
FG Düsseldorf 14.11.2008 - 11 K 1674/08 BG
FG Düsseldorf 14.11.2008 - 11 K 662/08 BG
FG Düsseldorf 14.11.2008 - 11 K 3631/07 BG
FG Düsseldorf 14.11.2008 - 11 K 3633/07 BG
BFH - II R 29/08, Verfahrensverlauf
FG Bremen 16.4.2008 - 3 K 33/07 (5)
FG Nürnberg 1.12.2005 - IV 425/2004
FG München 22.10.2003 - 4 K 3351/03
FG München 28.6.2000 - 4 K 54/97
BFH - II R 38/99, Verfahrensverlauf
BFH 21.4.1999 - II R 5/97
BFH 16.10.1996 - II R 17/96
BFH - II R 17/96, Verfahrensverlauf
BFH 27.11.1991 - II R 100/87
BFH 18.10.1989 - II R 209/83
BFH 4.10.1989 - II R 49/87
BFH 11.2.1987 - II R 210/83
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References: § 3

§ 9

§ 13

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§ 21

§ 22

§ 32

§ 33

§ 43
 § 3

§ 3
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