Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=17.02.2012&Aktenzeichen=V%20ZR%20102%2F11
Timestamp: 2019-01-19 11:30:14+00:00

Document:
BGH, 17.02.2012 - V ZR 102/11 - dejure.org
Notare Bayern , S. 44 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)
ErbbauRG § 12 Abs. 3; BGB §§ 96, 1004 Abs. 1 Satz 2
Grunddienstbarkeiten nach Erlöschen des Erbbaurechts
§ 12 Abs 3 ErbbauV, § 96 BGB, § 1018 BGB
Erlöschen des Erbbaurechts: Grunddienstbarkeit als Bestandteil des Erbbaugrundstücks
Auswirkungen des Erlöschens eines Erbbaurechts auf die für den jeweiligen Erbbauberechtigten bestellten Grunddienstbarkeiten mit dem Inhalt von Wege- und Leistungsrechten
Kein Erlöschen des zu Gunsten des Erbbauberechtigten bestellten Wegerechts nach Aufhebung des Erbbaurechts
Folgen des Erlöschens des Erbbaurechts für Grunddienstbarkeiten (Wege- und Leitungsrechte)
Nach Erlöschen des Erbbaurechts Übergang eines zugunsten des Erbbauberechtigten bestellten Wegerechts auf den Grundstückseigentümer
Grundbuchrecht - Grunddienstbarkeiten nach Erlöschen des Erbbaurechts
Grunddienstbarkeit bei Erbbaurecht
Wegerecht bleibt auch bei Erlöschen eines Erbbaurechts bestehen
Erbbaurecht weg - Dienstbarkeiten am Erbbaurecht bleiben trotzdem bestehen
Rechtliches Schicksal einer Grunddienstbarkeit bei Löschung des Erbbaurechts? (IMR 2012, 206)
Kurznachricht zu "Grunddienstbarkeiten zugunsten eines Erbbaurechts bei Erlöschen des Erbbaurechts - Zugleich Besprechung von BGH, Urt. v. 17.2.2012 - V ZR 102/11, ZNotP 2012, 177" von Notar Dr. Rainer Oppermann, original erschienen in: ZNotP 2012, 166 - 170.
Kurznachricht zu "Das Schicksal von Rechten beim Erlöschen des begünstigten Erbbaurechts - zugleich Anmerkung zu BGH v. 17.2.2012 - V ZR 102/11, NotBZ 2012, 218" von Notar Eckart Maaß, original erschienen in: NotBZ 2012, 208 - 213.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.02.2012, Az.: V ZR 102/11 (Kein Erlöschen de zu Gunsten des Erbbauberechtigten bestellten Wegerechts nach Aufhebung des Wegerechts)" von Notar Prof. Dr. Dr. Herbert Grziwotz, original erschienen in: ZfIR 2012, 430 - 432.
AG Alsfeld, 23.03.2011 - 1 C 276/09
LG Gießen, 23.03.2011 - 1 S 28/10
BGHZ 192, 335
ZMR 2012, 744
Rpfleger 2012, 377
Sie gelten gemäß §§ 93, 96 BGB als wesentliche, nicht abtrennbare Bestandteile des Grundstücks des Rechtsinhabers (herrschendes Grundstück), sind sonderrechtsunfähig und teilen das Schicksal der Sache, mit der sie verbunden sind (Senat, Urteil vom 17. Februar 2012 - V ZR 102/11, NJW-RR 2012, 845 Rn. 8).
Als wesentlicher Bestandteil geht sie auf jeden Rechtsnachfolger im Eigentum ohne weiteres über (BGHZ 192, 335 Rn. 8; BayObLG NJW-RR 1990, 1043/1044; 2003, 451/452; KG NJW 1975, 697/298;… Staudinger/Weber § 1018 Rn. 9 f.).
Vielmehr teilt sie das Schicksal der Sache, mit der sie verbunden ist (BGHZ 192, 335 Rn. 8).
Mit Schriftsatz vom 03.04.2012 haben die Beteiligten zu 3. und 4. unter Vorlage der Urteile des Landgerichts Gießen vom 23.03.2011, Az. 1 S 28/10, und des Bundesgerichtshofs vom 17.02.2012, Az. V ZR 102/11, die Wiedereintragung der durch das Grundbuchamt am 11.10.2010 vorgenommenen Löschung des im Grundbuch in Abt. II lfd.

References: § 12

§ 12
 § 96
 § 1018
 BGH 
 BGH 
 § 1018