Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/um-und-ausbau-der-wilhelm-40539
Timestamp: 2019-02-18 22:26:21+00:00

Document:
Ergebnis: Um- und Ausbau der Wilhelm-Gentz-Grundschule inklusive Neubau einer Zweifeld-Turnhalle
1. Preis: CKRS Architekten mbH, Berlin
2. Preis: PETZI PETZI Architekten PartGmbB, Oranienburg
Anerkennung: Mehr* Architekten, Kirchheim unter Teck
Um- und Ausbau der Wilhelm-Gentz-Grundschule inklusive Neubau einer Zweifeld-Turnhalle	, Neuruppin/ Deutschland
wa-2023272
Bruckbauer & Hennen GmbH Planung - Beratung - Sanierung, Jüteborg
Nach der inklusionsgerechten Sanierung des Schulhofes, soll nun auch das Schulgebäude der Wilhelm-Gentz-Grundschule saniert werden. Ziel ist die Umsetzung des Ansatzes „Gemeinsames Lernen“. Im Gebäude ist ebenfalls der Hort „Kleeblatt“ untergebracht. In enger Kooperationsbeziehung soll die Ganztagsbetreuung abgesichert werden. Eine Zwei-Feld-Turnhalle soll als Ersatzneubau das Angebot ergänzen.
Das Projekt begründet sich aus den offensichtlich baulichen Defiziten der Baukörper und Versorgungsanlagen (energetische Sanierung, Heizung, Trinkwasser, Schallschutz, Sanitäranlagen, Barrierefreiheit) i.V.m. Anforderungen aus der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der Grundschule.
Deutschland-Fontanestadt Neuruppin: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2018/S 042-092553
Um- und Ausbau der Wilhelm-Gentz-Grundschule inklusive Neubau einer Zweifeld-Turnhalle
Wettbewerbsnummer 2018/02 der Brandenburgischen Architektenkammer
Kontaktstelle(n): Amt für Stadtentwicklung, SG Städtebauförderung, Frau Sabine Supke
E-Mail: sabine.supke@stadtneuruppin.de
Hauptadresse: www.neuruppin.de/
Nach der inklusionsgerechten Sanierung des Schulhofes, soll nun auch das Schulgebäude der Wilhelm-Gentz-Grundschule saniert werden. Ziel ist die Umsetzung des Ansatzes „Gemeinsames Lernen“. Im Gebäude ist ebenfalls der Hort „Kleeblatt“ untergebracht. In enger Kooperationsbeziehung soll die Ganztagsbetreuung abgesichert werden. Eine Zwei-Feld-Turnhalle soll als Ersatzneubau das Angebot ergänzen. Das Projekt begründet sich aus den offensichtlich baulichen Defiziten der Baukörper und Versorgungsanlagen (energetische Sanierung, Heizung, Trinkwasser, Schallschutz, Sanitäranlagen, Barrierefreiheit) i.V.m. Anforderungen aus der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der Grundschule. Die geschätzten anrechenbaren Netto-Baukosten, ohne Nebenkosten für die Kostengruppen 300 und 400 betragen für das Schulgebäude ca. 2 300 000 EUR. Für den Neubau der Turnhalle werden Netto-Baukosten, ohne Nebenkosten für die Kostengruppen 300 und 400 in Höhe von etwa 2 100 000 EUR angenommen. Die Finanzierung erfolgt zum Teil mit Fördermitteln. Die Ausführung der Baumaßnahme ist bis 2022 geplant. Die Freiflächenplanung (Schulhof) ist nicht Teil der Aufgabe. Lediglich die Erschließung (verkehrstechnisch/ Stellplätze) im westlichen Bereich ist zu lösen.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Teilnahmeberechtigt sind Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure, die als Mitglieder in die Liste der Architektenkammer bzw. Ingenieurkammer des jeweiligen Bundeslandes eingetragen sind oder in ihrem Herkunftsland unter dieser Berufsbezeichnung zugelassen sind, sowie Bewerbergemeinschaften von Architekten und bauvorlageberechtigten Ingenieuren. Die Teilnahmeberechtigung gilt für natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt / Ingenieur zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Des Weiteren müssen der zu benennende bevollmächtigte Vertreter und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Die endgültige Auswahl über die Teilnahme der Bewerber obliegt einem Auswahlgremium von 3 Personen, darunter mindestens 1 Architekt / in bzw. Ingenieur / in. Sollten mehr als 10 Bewerbungen eingehen, welche die Bewerbungsbedingungen erfüllen, entscheidet das Los. Für die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer weisen die Bewerber anhand von Referenzen Erfahrungen in Bezug auf vergleichbare Aufgabenstellungen nach. Jeder Bewerber hat mit dem Bewerbungsbogen Angaben zu machen und Nachweise zu erbringen. Bitte nutzen Sie den Bewerbungsbogen (Anlage 3). Folgende Nachweise sind zu erbringen: a/ Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (§ 44 VgV) b/ für juristische Personen: Handelsregisterauszug c/ Eigenerklärung über das Nichtvorliegen zwingender und / oder fakultativer Ausschlussgründe (§§123 und 124 GWB) d/ Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV: Vorhandene Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 Mio. EUR Personenschäden und 2 Mio. EUR Sachschäden / sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Bestätigung der Versicherung, dass diese Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragserteilung abgeschlossen werden kann. e/ 3 Referenzen der letzten 10 Jahre für Hochbauprojekte, davon mind. ein Projekt aus dem Bereich Bildungseinrichtungen oder öffentliche Einrichtungen. Die Darstellung der Referenzen erfolgt einzeln auf maximal 1 DIN-A4-Blatt (einseitig, farbig/sw) je geforderter Referenz einschließlich folgender Angaben: Bezeichnung, Bauherr (öffentl. / privat), Verfasser (= Bewerber, Mitglied), Realisierungszeitraum, Fertigstellung, Baukosten, Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Referenzprojekte sind unter eigenem Namen geplante und realisierte Projekte, Wettbewerbsbeiträge oder Entwürfe. Es muss jeweils erkennbar sein, welches Büro oder welche Bürogemeinschaft Autor des jeweils dargestellten Projektes ist. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Bewertung: Die Einhaltung der formalen Kriterien bei den eingereichten Arbeiten ist Voraussetzung für eine Beurteilung nach folgenden inhaltlichen Aspekten der Arbeiten: Vergleichbarkeit der Arbeiten zur Aufgabenstellung, Aussagefähigkeit und Verständlichkeit der eingereichten Unterlagen.
Beruf angeben: Architekten, vorlageberechtigte Ingenieure
Kleyer.Koblitz.Letzel.Freyvogel Architekten, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
mayerwittig Architekten und Stadtplaner GbR, Hubertusstraße 6, 03044 Cottbus
P E T Z I + P E T Z I Architekten PartGmbB, Bötzower Platz 15, 16515 Oranienburg
Clarke und Kuhn Architektengesellschaft mbH, Clarke und Kuhn freie Architekten BDA, Schlesische Straße 29 – 30, 10997 Berlin
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Einhaltung der formalen Kriterien bei den eingereichten Arbeiten ist Voraussetzung für eine Beurteilung nach folgenden inhaltlichen Aspekten der Arbeiten: Vergleichbarkeit der Arbeiten zur Aufgabenstellung, Aussagefähigkeit und Verständlichkeit der eingereichten Unterlagen.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme gemäß RPW 2013 § 7 Abs. 2 ist auf der Basis der § 35 (i. d. Fassung v. 25.4.2013) / ermittelt worden. Es geltem die Honorarzonen nach Anlage 10.2. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 36.500 Euro zur Verfügung. 1. Preis 13 500 EUR 2. Preis 9 000 EUR 3. Preis 7 500 EUR Anerkennungen 6 500 EUR. Die genannten Summen sind netto-Werte. Die MwSt. von derzeit 19 % wird den inländischen Teilnehmern/innen zusätzlich vergütet. Über die Preise hinaus sind keine weiteren Kostenerstattungen vorgesehen. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise innerhalb der genannten Summe ist bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Über die Preise hinaus sind keine weiteren Kostenerstattungen vorgesehen.
Prof. Heinz Nagler, Architekt und Stadtplaner, Cottbus
Prof. Christopher Burns, Architekt, Cottbus
Frau Kirsten Rogge, Architektin, Neuruppin
Herr Arne Krohn, Stellv. Bürgermeister und Baudezernent, Fontanestadt Neuruppin
Herr Thomas Fengler, Leiter Amt Bildung, Kultur und Soziales, Fontanestadt Neuruppin
Frau Marga Reinus, Bauamtsleiterin, Fontanestadt Neuruppin
: Im Anschluss an den Wettbewerb wird ein Verhandlungsverfahren gemäß VgV mit dem von der Jury zur Realisierung empfohlenen 1. Preisträger durchgeführt. Die Zuschlagserteilung erfolgt nur unter Nachweis von: a/ Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV (gemittelter Gesamtumsatz der letzten drei Jahre mind. 250 TEUR); b/ Ergänzend zu den Referenzen der Eignung: — mind. ein realisiertes Vorhaben und in den Leistungsphasen 2–8 im Sinne der HOAI 2013 bearbeitet, — mind. ein Vorhaben aus dem Bereich Bauen im Bestand / Umbau, — mind. ein Vorhaben öffentlicher Auftraggeber und möglichst unter Nutzung von Fördermitteln, — mind. ein Projekt mit einer Größe und Komplexität vergleichbaren Bauaufgabe, dass also den geschätzten Baukosten des Wettbewerbsobjekts „Schule“ entspricht (2,3 Mio. EUR in den KG 300 / 400). Bei den für den Zuschlag geforderten Referenzen können die Referenzen aus dem Teilnahmeantrag herangezogen werden, sofern sie die Kriterien erfüllen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die unter VI.3.3) genannte Stelle. Gemäß § 160 Abs.3 Nr.1 GWB müssen bekannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach dem Bekanntwerden bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in Bewerbungsunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabestelle des Landes Brandenburg (siehe VI.3.1)) innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Andernfalls ist der Nachprüfungsantrag unzulässig. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften den § 134 GWB (Informations- u. Wartepflicht) und den § 135 GWB (Unwirksamkeit) hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs.2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs.1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) Heinrich-Mann-Allee 107

References: § 45
 § 7
 § 35
 § 45
 § 160
 § 134
 § 135
 § 135
 § 134