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Anhörung nach § 24 (SGBX) - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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11.08.2007, 16:08 #1
Anhörung nach § 24 (SGBX)
Ein guter Freund von mir hat eine Anhörung von der ARGE erhalten und soll sich dazu erklären. Er weis nicht wie und ich bin mir nicht sicher, darum frag ich mal hier nach.
Mein Bekannter ist Ü 25 gelernter Fleischer und hat von der Arge einen Vermittlungsvorschlag als Produktionshelfer (ZA in der Metallindustrie) angeboten bekommen.
Im Vermittlungsvorschlag wurde auf die Referenznummer für weitere Informationen zur Stelle hingewiesen.
Die ZA- Firma will nur Leute mit Führerschein und eigenen PKW (stand so ähnlich drin).
Er hat zwar einen Führerschein aber keinen eigenen PKW und das weis auch sein SB. (kann von seinen Eltern jedoch das Auto benutzen aber nicht immer!)
Also er hat bei der ZA-Firma angerufen (wie gefordert) und sich über die Stelle informiert bzw. beworben. Die Dame von der ZA sagte ihm am Telefon das er seine Bewerbungsunterlagen per Post zuschicken soll (was er auch getan hat). Er hat bis heute nix von der ZA gehört, jedoch die Anhörung durch die Arge erhalten wo steht:
Nach meiner Kenntnis ist das Zustandekommem eines Beschäftigungsverhältnisses daran gescheitert, dass Sie sich nicht vorgestellt haben.
Er hat die Tel.-Rechnung wo man sieht das er angerufen hat und auch einen Quittung von der Post für die Briefmarke von dem Tag wo er seine Bewerbung abgeschickt hat.
Wie soll er beweisen das er nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden ist?
Hab Ihr ne Jdee?
11.08.2007, 16:47 #2
Vielleicht noch mal die ZA anrufen? Die müssten ja noch seine Bewerbungsmappe haben. Vielleicht hat er ja ein bißchen später dort angerufen und die hatten das schon zurückgeschickt an die ARGE.
11.08.2007, 17:02 #3
Vielleicht hat er ja ein bißchen später dort angerufen und die hatten das schon zurückgeschickt an die ARGE.
Er hat am folgenden Tag nach Erhalt des VM dort angerufen, also 2 Tage laut Datum vom Vermittlungsvorschlag der Arge und weitere 2 Tage (da Wochenende) schriftl. per Post.
Schneller gehts fast nicht.
Jedoch Danke für deinen Rat, ob sich die ZA noch an die Bewerbungsunterlagen erinnert ??? oder will????
11.08.2007, 17:13 #4
Es kommt vor, dass Firmen die Vordrucke zu Bewerbervorschlägen ungeprüft zurückschicken mit dem Vermerk "Hat sich nicht beworben".
Die schriftliche Antwort auf die Anhörung ist daher einfach:
"Ich habe mich am xxxxx telefonisch beworben und mit Herrn/Frau yyyyy gesprochen.
Als Nachweis zum Anruf ist eine Kopie des telefonischen Einzelverbindungsnachweises beigefügt.
Ausserdem habe ich mich schriftlich beworben.
Als Nachweis sind die Kopie des Bewerbungsschreibens und die Kopie der Quittung von der Post beigefügt. "
11.08.2007, 17:25 #5
Ihm wird ja nicht zumindest wörtlich vorgeworfen das er sich nicht beworben hat. Sondern nicht vorgestellt hat.
11.08.2007, 17:39 #6
Gehe mal von einem Missverständnis und keiner schlechten Absicht aus. Wahrscheinlich hat die ZA ein Formular der ARGE ausfüllen müssen und irgendwo ein falsches Kreuzchen hingemacht. Kann passieren. Er muss das also klären.
Erst mal bei der SB anrufen und fragen, wieso sie zu dieser Erkenntnis kommt. Schiebt sie es auf eine Auskunft der ZA-Firma, die ZA-Firma anrufen und fragen, ob denen nicht ein Fehler unterlaufen ist, denn die SB hätte diese Meldung gebracht. Sie möchten das doch bitte in Ordnung bringen, da er sonst erhebliche Nachteile hat. Werden die schon machen. Und dann werden sie ihn wohl einladen.
11.08.2007, 19:59 #7
Man könnte vielleicht das Antwortschreiben um einen weiteren Satz ergänzen:
"Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch habe ich von der Firma bisher nicht erhalten."
11.08.2007, 21:33 #8
und noch zusätzlich "Ich verfüge auch nicht über ein für diese Stelle explizit gefordertes eigenes Kfz"
11.08.2007, 23:16 #9
Genau so würde ich das auch machen. Das mit dem fehlenden Kfz würde ich weglassen. Damit enstünde der Eindruck, er hätte sich deswegen nicht vorgestellt.
12.08.2007, 19:20 #10
Er wird erst mal die ZA- Firma anrufen und fragen was los ist.
Der SB will die Antwort schriftlich laut Anhörung.
Kann man nicht den SB dazu "zwingen" nur solche Vermittlungsvorschläge zu versenden die auch "Aussicht auf Erfolg" haben?
Es ist ja zumindest für mich nicht nachzuvollziehen warum jemand der keinen Pkw hat, sich auf einer Stelle bewerben muß, wo ein privater Pkw gefordert wird?
Die Aussicht auf Erfolg geht ja gleich Null.
Was haltet Ihr davon es mit einer Dienstaufsichsbeschwerde zu versuchen um solche sinnlosen Vermittlungsvorschläge für die Zukunft zu unterbinden?
12.08.2007, 19:58 #11
Vieleicht hat ja die Arge zuviel geld und möchten ihm ein auto kaufen wenn er den Job bekommt
12.08.2007, 22:59 #12
und noch einer der in die falle gelaufen ist
za machen gemeinsamme sache mit der arge
das heist die haben so diverse unschöne sachen drauf wie
hat sich nicht beworben
geforderte unterlagen auf anfrage nicht eingereicht und und und
du gehst dann hin zur anhörung schielderst das wie es wirklich gewesen ist
wie unterlagen laut aussage zusenden und was weiss ich noch
das heist dann aussage gegen aussage
wenn du die versendete unterlagen nachweisen kannst das du diese auch hingesendet hast bist du raus aus der sache
wenn nicht dann darfst du 3 mal raten wem die arge mehr glauben wird
dir oder die aussage der za
12.08.2007, 23:22 #13
genau das kann er mittels des Einzelverbindungsnachweises. Damit ist zumindestens erwiesen, daß er sich bei der Firma gemeldet hat und wegen der Stelle anfragte.
Weiter kann er die ZA- Firma bitten, ihm einen Zwischenbescheid über den Stand der Bewerbung zukommen zu lassen, aus dem hervorgeht, daß er zwar in der Bewerberdatenbank aufgenommen wurde, aber sein Profil beispielsweise nicht zu der angegebenen Stelle passt und er deshalb nicht in die sogenannte "engere Auswahl" kam. Das dürfte ihm helfen.
Quittung der Briefmarke reicht nicht. Briefmarken kann man auch für andere Briefe verweden. Bei Einschreiben sieht es allerdings anders aus.
anhoerung, anhörung, sgbx
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