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Timestamp: 2017-08-18 13:21:57+00:00

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Der Fürstenfelder - Nr. 3 - März 2011 by joh fürstenfelder - issuu
FürstenFelder anz
e ng m Wern
U r tN ar e w d z it r Gu
ATW wird ZOO Die Affen sind schon da!
Weil der Landes-Natur & Tierpark „Herberstein“ seit der erfolgreichen Neu-Organisation an seine räumlichen Grenzen gestoßen ist, wurde eine Filiale zur Auslagerung einer Tierart gesucht. Um die relativ pflegeleicht in Gefangenschaft zu haltenden Primaten zu intensiverer Fortpflanzung anzuregen und damit vor dem heimischen Aussterben zu bewahren, setzt man auf Luftveränderung und artgerecht-aphrodisierende Umgebung. Die wurde tatsächlich und einzigartig bei uns gefunden. Dem Grazer ATW-Verwertungsunternehmen mit guten Kontakten zur Landespolitik und einflussreichen Spitzenpolitikern ist es zu verdanken, dass nur Fürstenfeld als „der“ geeignete Standort für die Primaten-Nebenstelle favorisiert wurde. Auch der 2. Landtagspräsident Franz Majcen, „immaterielles UNESCOKulturgut“ witternd, war eingebunden, ließ endlich „einmal“ Muskeln spielen und setzte sich für das „Primat“ einer touristischen ATW-Variante, im Gegensatz zu dem kürzlich von Landes/FP-Seite vorgeschlagenen Jugend- oder Frauengefängnis-Projekt, bei den zuständigen Stellen in der Landesregierung durch. Ein Erfolg!? In Fürstenfeld selbst wurden die Herberstein-Tierpfleger, als sie die atmosphärischen Bedingungen erkundeten, nicht nur mit „offenen Armen“ empfangen, sondern: „Wir fanden hier im Gelän-
de ideale Primaten-Bedingungen, wie aus „Brehms Tierleben“ vor… Dass es solche ausgeprägten Analogien überhaupt gibt?“ Dass, seit dem Jahre 2001 im „Affentem-
!Vertraulich! Ihr ACC-SteuerGeldgeschenk:
Wer diesen Bericht liest, macht sich möglicherweise strafbar! www.der-fuerstenfelder.at
Nichts hören, nichts sehen, nichts sprechen, nicht betteln: Ideale Bedingungen in Fürstenfeld?
po“ intensive und jahrelange Bemühen der Stadtverantwortlichen, „Leben“ in die leerstehenden Gebäude zu bringen, scheint somit in greifbarere Nähe gerückt zu sein und vielleicht ein „fruchtbares“ Ergebnis zu zeitigen. Dazu eine erste, möglicherweise EU-geförderte Bananenplantage in den leeren Hallen nördlich des 47. Breitengrades? Nicht auszuschließen! Wie Bgm. Gutzwar seinen Fraktions-Kol-
Kuschel-Photo: Stadtamt
Fürstenfelds einzige unabhängige Stadtzeitung
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legen in der entscheidenden GR-Sitzung Mitte Jänner stolz erklärte, hatte Fürstenfeld schon immer eine „Affinität“ in diese Richtung, obwohl eventuell auch die diskutierten Asylanten oder Erotikmessen zwar gut neben unsere Kirche, aber nicht in eine Thermenregion passten, er aber auch den geheimen Verhandlungen nicht vorgreifen wollte, da viele andere Bezirksgemeinden, mit ähnlich blankem, tierischem Futterneid, massiv Druck ausübten um den „Affen-Zuschlag“ zu erhalten. Entscheidend günstig wirkte sich für den „Standort Fürstenfeld“ die von den aufmerksamen Investoren bemerkte Empathie (Einfühlungsvermögen) der Stadt-Verantwortlichen, wie auch deren spezifische Tierkenntnisse aus. Stadtkoordinator Josi einmal selbstironisch: „Alle
Menschen, auch die Besucher und Veranstalter unserer sommerlichen, volksdümmlichen „Lauserzeit“ sind nach wissenschaftlicher Meinung immer Primaten gewesen. Folglich kann die Beherbergung und selbst die Bezeichnung dieser Menschen durch unsere Kritiker als Primaten für uns auch keine Herabwürdigung sein. Bei anderen Rassen verhielte sich das ganz anders. Dass man Primaten mindere Intelligenz nachsagt, ist einzig dem Umstand zu verdanken, dass man gemeinhin Primaten mit Affen verwechselt - und noch nie in Fürstenfeld war.“ Bgm. Werner weiter auf Seite 3
Nix mit fix?
Schluss mit lustig! Wir schwingen die verbale Keule, weil die „politischen Panikattaken“ unseres Bürgermeisters entsprechende Antworten verdient haben. Und machen dabei keine Gefangenen...
Wer ständig eine neue Sau durch‘s Dorf treibt, setzt seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel: Das geträumte ATW-Projekt ist schon wieder halb Vergangenheit... Die Rache der Redaktion ist das Archiv
NEU: Der Fürstenfelder ist ab sofort in Trafiken erhältlich!
zugestellt durch Post.at, 8280 Fürstenfeld
Geschätzter Leser! (nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren) Ein Kind ist das schönste auf der Welt - diesen Satz werden alle Eltern bestätigen. Es kommt als Baby zur Welt, wächst und wächst und ehe man es sich versieht, steht ein Teenager vor seinen verblüfften Erzeugern. Dieses Gefühl aus der Elternperspektive haben wir im letzten dreiviertel Jahr kennengelernt. Unser Baby, hoppla Teenager, heißt: „Der Fürstenfelder“! Aus den wollüstigen Mampf- und Schmatzgeräuschen, die viele Leser der ersten Ausgabe verunsicherten, sogar als Bedrohung und Alarmsignal, puncto „bürgerliche Gesetze außer Kraft setzen“ deuteten, wurde laut Feedback (KLEINE ZEITUNG, Kultur-Medien Ressortleiter und Mitglied der Chefredaktion, Frido Hütter: „ein elegantes, munteres Blatt. Alle Achtung!“) und zahlreichen Bürgermeister und Leserreaktionen, der “Soundcheck“ einer ernst zu nehmenden Stadtlektüre und somit kein „OneNight-Stand“ (…die erotischen Irrungen kommen einige Zeilen weiter unten schon noch!). In Zeiten örtlicher, medial-einseitiger Verluderung ist es tröstlich zu wissen, dass eine neu gemachte Zeitung auch inhaltlich zu lesen ist, wie das „Mike“, ein uns unbekannter Forum-User, treffend ausdrückte (siehe Leserbriefe!) und nicht gleich in dem Altpapiercontainer landet. Kein buntes Hochglanzpapier und keine versteckte, politische Partei-Propaganda mit immer denselben wiederkehrenden, Allergie auslösenden Visagen samt urfaden Werbeeinschaltungen kann die Liebe zum „inhaltlichen Lesen“ in haptischer Form (handgreifliches Zeitungspapier) ersetzen. Hätte Pisa eine Freude mit dem inzwischen geschlechtsreifen „Fürstenfelder“ und endlich „die“ Ursache für die Leseschwäche bei den Propaganda-Medien gefunden? Schon sind wir beim Spaßfaktor angelangt. Spaß ist uns immens wichtig! Erst durch ihn, beim Schmunzeln und Lachen werden die überlebenswichtigen Endorphine (Glückshormone) freigesetzt. Wir hören manchmal, dass wir nicht nur kritisieren, sondern auch Vorschläge bringen sollen!? Nein! Wir müssen überhaupt nix! Wir werden nicht bezahlt dafür… im Gegensatz zu den Verantwortlichen! Wir „müssen“ nur kritisch bleiben und Geld auftreiben, wenn wir die Zeitung weiterhin unters Stadt-Volk bringen wollen, diese Zeit und Arbeit ist ohnehin schon unbezahlt genug. Alles andere ergibt sich durch Kritik vielleicht indiSeite 2
rekt oft von selbst - oder in Fürstenfeld auch nicht… Vielleicht merken aber auch unsere wenigen Nögler endlich einmal, dass wir auch über „unpolitische“ Themen schreiben, die sie sonst nirgendwo lesen: Integration, NR-Schutz, Shared-Space, Stadterneuerung, Steuergeldgeschenke, Schicksale, Biographien, Natur, Unkultur etc. oder wir wählen oft gerade den „kleinen Mann/Frau“ zum „Fürstenfelder des Monats“ bzw. „der Jahreszeiten“, die kein Gehör finden, anstatt ewig dieselben Personen abgebildet zu sehen, wie in anderen Stadtpostillen. Als Redakteure brauchen wir dazu Ihr Leser-Feedback wie jedes Unternehmen, im Gegensatz zur anderen Fürstenfelder Medienlandschaft, in
der immer alles „paletti“ dargestellt wird (Wählerstimmenbettelei!), was es natürlich nicht ist und auch sonst nirgendwo geben kann. Dieses Feedback ist gewaltig und uns - inzwischen „geschlechtsreif“ - ein erstes, ergüssliches Lustspiel, während sich „emotionale Eruptionen“ bei leider vielen unserer Bekannten nur mehr im Öffnen von Bierdosen bzw. Weinflaschen-Korken ergeben. Warum wir kritisieren? Ein Beispiel: Wenn ein Zug ständig zu spät kommt, oder Ihr Kaffee zu kalt serviert werden sollte, würden sie reagieren. Reagiert wird nur dann, wenn einem was nicht passt oder man mit etwas nicht einverstanden ist. Das war der Ausgangspunkt. Wir sind keine Chorknaben und kein Freundlichkeitsgeschäft und noch nicht auf Brautschau. Nett sein vergeht uns, wenn man Schmalz & Kitsch als „Leit-Kultur“ „Haupt-plaziert“ und mit
„Der Fürstenfelder“ auf facebook
Wertschöpfung argumentiert. Hat unsere „Thermenhauptstadt“ nicht mehr verdient und zu bieten? Zählt nur mehr die Kohle? Braucht’s einen Kulturkampf? Bitte schön! Ist nicht demokratisches, kreatives Störpotenzial der beste Treibsatz für neue Wagnisse zur Überwindung der kulturpolitischen Auffassungskluft? Wehret den Anfängen (der Fortsetzung!) oder sollen wir nun jährlich die kulturellen Deppen des Landes ohne Unschuldsvermutung darüber abgeben? Unsere bereits mit dem Treuehormon „Oxytocin“ ausgestatteten Leser, die oft um die Undurchschaubarkeit gesellschaftlicher und politischer Prozesse wissen, trotzdem aber nach Durchblick dürsten, sind „das“ Publikum für unser junges, „geiles“ Medium: Bei uns „steht“ noch was! (drinnen). Die libidoverlustigen, kritiklosen „Alteisen“ ähnelnd inkontinenten Haus- und Hofberichterstatter schaffen eher nur mit diesen „blauen Pillchen“ die Befriedigung ihrer Leser (und den Wähler-Stimmenfangbettelei-Auftrag) inklusive mit inflationären Inseratenflutungen. Bei uns „tröpfelt“ nicht einmal das! Wir sind dafür aber „das“ Leitmedium der Stadt und verschafften der „Woche“ immerhin schon drei Titelseiten. Hier in Fürstenfeld jedenfalls, auf unserer Polit-Bühne, spielt die große Politik ihr adäquates Heimspiel in einer Nussschale. Spannend?! Für den Lieblings-Schriftsteller einiger unserer FF-Redakteure (Robert Menasse) gehört zum Wohlfühlen sinngemäß auch, „dass man eine Stadt
bekämpft und gleichzeitig sich in ihr verkrallt, dass es einer Liebesverschmelzung gleicht“. In unserem Fall stimmt
es: Wir kuscheln zwar ohne „Gummi“* dafür eher mit „spürbar harten“ Fakten. „Diese Nummer“ nennt sich ja auch der flotte „3er“. Kuss’ so nebenbei auch an Dich und Dank den vielen finanziellen Förderern (easybank KontoNr: 20011115-480 BLZ 14200), die unseren Herzen & Seelen schmeicheln - und unserer Stiftung in Liechtenstein… Viel Spaß und Zeit beim Lesen! (*Glacehandschuhe! - pfui, was dachten Sie denn??)
Aufgrund großer Nachfrage ist „Der Fürstenfelder“ für alle Eiligen und NichtFürstenfelder erhältlich:
Trafik „Bischof“ am Bahnhof, Trafik „Lackner“ nebst Hauptplatz-Apotheke, Bauernladen “Gisi“ nebst Rathaus und Jugendgästehaus! (Trafik „Mario“ hat seine anfängliche Zusage leider zurückgezogen womit der untrügerische Beweis von der Wichtigkeit einer „unabhängigen Zeitung“ als erbracht gilt)
www.der-fuerstenfelder.at
Fasching Gutzwar ergänzte: “Im Gegen-
satz dazu sind die diskutierten Asylwerber als Gruppe garantiert multiethnisch und damit tatsächlich ein anderes Volk, wenn schon nicht Rasse, im sozialdarwinistisch- biologischen Sinne. Deshalb kann hier nur diese eine, uns ähnelnde Primatenpopulation mit fast identer Nahrungskette, wenn leider auch ohne Wahlrecht, aber vielleicht mit Meldezettel, Liebe und gesellschaftliche Akzeptanz erhalten. Menschenaffen haben bekanntlich zu 99% die gleichen Gene wie wir. Im Prinzip unterscheidet uns also ohnehin nur das Fell.“ SP-GR Otti Brandweiner einmal um Konsens bemüht: „Mir persönlich sind echte
Affen in der Stadt allemal lieber, als falsche Engel und kulturelle Zwerge.“ Ein-
zig SP-VizeBgm. Walter Prasch meldete (ungewöhnlich) bezüglich „Nachtaktivität & Paarungsverhalten“ sowie tierische „Peepshow-Gefahr“ und Spieltriebproblematik - zunächst leise Zweifel an, lenkte aber nach einem stichhaltigen Argument Gutzwars, angelehnt an die Metapher der „3 Affen“ doch rasch ein: “Dir wäre es
doch auch schon einmal lieber gewesen, dass niemand gesehen, gehört oder darüber gesprochen hätte… Bei denen wäre dir das bekanntlich nicht passiert!“ Letzterer denkt sogar daran, (zumindest) seine VP-Parteikollegen zu Darwin-Seminaren & Jane Goodall-Kursen in Artenschutz, Primatenhaltung, richtige Ernährung, Nachwuchs & Aufzucht, Gesetze & Richtlinien in den Berliner Zoo fortzubilden. 25 Arbeitsplätze sollen geschaffen und rund um die Uhr - empirisch begleitend - für die einstigen Urwald-Viecher sorgen. Selbst für die in der Nähe befindliche Kletterhalle des Alpenvereines ergibt sich eine einzigartige Möglichkeit, Klettertechniken an lebenden Objekten zu studieren und in darauffolgenden Kursen zu verfeinern. Gutzwar nach jahrelangem ATW-Katzenjammer: „Vor sechs
Jahren standen wir mit der ATW vor dem Abgrund - Heute sind wir einen großen Schritt weiter…“ (?) erkannte - wie immer vorausschauend - noch andere Synergieeffekte und will „…auch das Freibad in
die Primaten-Erlebniswelt einbeziehen.“
Allein das „wie“ ist noch völlig offen (Vielleicht als Bademeister? Schwimmlehrer? Oder für Extremeinsätze bei der Feuerwehr?). Der jüngsten Aussendung der Gemeindevorstände fehlt zwar noch ein bisserl’ die Entschlussfreudigkeit und macht auch etwas nachdenklich, lässt aber trotz aller Narrenfreiheit eigentlich nichts an Deutlichkeit offen: „Wenn der Mensch, www.der-fuerstenfelder.at
also auch wir Fürstenfelder wirklich vom Affen abstammen, besteht da nicht die Gefahr, dass wir uns folglich auch einmal zu ihnen zurückentwickeln? Wir müssen jetzt verdammt darauf achten, dass wir nicht die genialen Mimen dafür abgeben und den wissenschaftlichen Sachbeweis dafür antreten!“ Im September 2011 soll jedenfalls, so oder so, mit den Umbauarbeiten begonnen werden. Ein erster Käfig ist eingetroffen… Wie wär’s noch mit einer Esel-, Ochsen- oder Hirschenpopulation?
(Ein ziemlich aktueller Bericht der Familie Fasching)
Bitteschön: Dem Wunsch, unsere journalistischen Arbeiten und Beiträge, bzw. medialen Ergüsse kennzuzeichnen, kommen wir liebend gerne nach. Frechdachs für Glossen und fiese Gemeinheiten, Odysseus für Spirituelles, Engelwesen und Unerklärbares in Fürstenfeld, Zorro politischbrisantes - „Unschuldsvermutung“ hin oder her, Spongebob-mbH (Anti-Verschiacherungsverein), Sisyphos für immer Wiederkehrendes – Ungelöstes, Holophernes für Gesellschaftskritisches und Historisches, The Cold Genius für Literartur-, Kulturkritik und Musikszene etc.
Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz Medieninhaber & Geschäftsführer: Verein zur Förderung von Kunst, Kultur, Freizeit, Literatur und gesellschaftlichen Geschehen Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe der Stadtzeitung „Der Fürstenfelder“ Grundlegende Richtung: „Der Fürstenfelder“ vertritt in Unabhängigkeit von politischen Parteien, die Grundsätze der Französische Revolution & des Humanismus, also der sozialen Gerechtigkeit, verteidigt die Grundfreiheiten sowie die Menschenrechte in der Provinz-Stadt Fürstenfeld bis hin zum Stadtrand. Gleichzeitig werden alle Bestrebungen bekämpft, die geeignet sind, diese (Presse)Freiheiten und Rechte oder die rechtsstaatlich-demokratischen Mechanismen durch Einseitigkeit in der Berichterstattung zu beeinflussen, sowie die Fürstenfelder mit Kulturlosigkeit, Ramsch & Kitsch zuzumüllen, sprich zu gefährden. Die Leser sollen objektiv in der Sache und subjektiv in den Meinungen und so vollständig wie nur möglich, samt ironischer Chili-Würze aus Eigenanbau in der Bogengasse, über alle nichtveröffentlichten und nichtgesagten, also vertuschten Ereignisse von städtischem Gemeininteresse, informiert werden - somit Stellung nehmen und Kritik üben als unveräußerliches Recht, wenn möglich durch viel Spaß und Ironie (Nur jemand, der nicht informiert ist - wir vermeiden den Begriff Idiot - rennt wie ein Lemming, der Herde nach!). Auch sollen die gut bezahlten Stadtverantwortlichen zu besserer und noch mehr Arbeit für die Stadt getrieben werden ohne, auf ihren persönlichen und partei-politischen Vorteil bedacht zu nehmen! Diese Grundsätze werden unter Einsatz unserer eigenen Geldbörsen & Leiber, selbst unter Androhung von Gefängnis und Folter sowie dem Kadi, bis zum bitteren Ende und „Letzten Mann“ verteidigt werden. Für unser Auftreten gilt hoffentlich für „immer und ewig“ die Selbstschuldvermutung!
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Geringfügig: Fürstenfelds Betriebe und Vereine bekommen viel Kohle. Bekommen wir auch ein paar Karotten?
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Wirtschaft Ein Haus wird nicht oft renoviert, aber Geschäfte ändern sich relativ häufig. Dieses ist eine Ausnahme und es war eine kaputte Wasserpumpe und das alte WerkstattFlair, welches Anlass dieser Zeilen wurde. Obwohl die beiden Manfreds Deutsch eigentlich aus Rudersdorf kommen bzw. „Sohnemann“ inzwischen Steirer wurde, gehören sie und ihre Werkstatt zum Fürstenfelder Stadtbild, fast wie die uralte, danebenstehende Augustinerkirche. Selbst das alte Ofenrohr am Foto zeugt von vergangenen, vielen noch bekannten, aber effektiven „Heizmethoden“. Bis zu 100 kW dürfen die ausgebrannten Motore sein, damit sie hier, in der pittoresken Werkstatt noch fachmännisch „gerettet“ werden können: Manfred Deutsch sen. kann schließlich auf eine 50-jährige Berufserfahrung zurückblicken. Während sich bei den elektronischen Steuerungen von Elektromotoren einiges geändert hat, blieb die mechanische Energieumsetzung weitgehend unverändert. Der Beruf des Motorenwicklers (heute Mechatroniker) wurde einst von Manfred sen. bei der ehem. Firma Linkenhöller in der Ledergasse „unten“ erlernt. Der Senior hat die
Im Fürstenfeld(er)- Objektiv
Werkstatt bereits an Sohn Manfred jun. weiter gegeben, in der auch Sabine mitarbeitet! Als Werkzeuge und Materialien dienen Wickeleinrichtungen, Prüfgeräte, lackisolierte Kupferdrähte und Lagerungen. Innenwicklungen werden auf Spulen hergestellt, abgenommen und in die vorgesehenen Wickelbahnen eingefügt. Man repariert sowohl Industriemotoren, Generatoren, Ventilatoren, Haushaltsgeräte, Poolpumpen und alles, was elektrisch bewegt werden muss. Die Firma Deutsch begleitet natürlich ein ausgezeichneter Ruf und auf sie in unserer Wegwerfgesellschaft aufmerksam zu machen, ist fast eine Notwendigkeit - alles Kaputte muss nicht „entsorgt“ werden, vieles hält länger, als man denkt. Natürlich gibt es auch neue Motoren in Größen bis zu 20 kW zu kaufen, die im Geschäft lagernd sind. www.der-fuerstenfelder.at
Erfolgsgeschichte Jugendgästehaus Im Juni vor 10 Jahre öffnete das Jugendgästehaus Fürstenfeld seine Türen und Zimmern für die Gäste der Welt. Zumindest ein Teilstück der ehemaligen ATW kann neben dem inzwischen zum JUFA (Jugend- und Familiengästehaus) erweiterten Herbergeprojekt eine überregionale Erfolgsgeschichte aufweisen.
Am Anfang steht ein Name: ÖGB-Sekretär Horst Freiberger! Er, der schon damals eine langjährige Funktion bei den Steirischen Jugend- und Famliengästehäusern ausübte und inzwischen auch Vorsitzender des Aufsichtsrates war, verfolgte seit Anfang der neunziger Jahre eine Idee: Fürstenfeld als Standort eines Jugendgästehauses. Überzeugt, dass im aufstrebenden Thermentourismus mehr für Jugendliche und junge Familien getan werden sollte, stieß sein Ansinnen zunächst auf taube Ohren. Als Gewerkschafter das Kämpfen gewohnt, gab er jedoch nicht auf und als SP-Stadtrat und später dann sogar Bundesrat, konnte er geschickt seine politischen Kontakte und Beziehungen einsetzen, um „sein“ ehrgeiziges Projekt voranzutreiben. Hartnäckig und mit einigen Verbündeten konnte er bis auf einzelne Ausnahmen nicht nur verantwortliche PolitikerInnen, sondern in Folge sogar die Stadtgemeinde ins Boot holen, obwohl einige Wirtschaftstreibende damals aus Konkurrenzgründen auch massiv gegen das Beherbergungsprojekt Stimmung machten. Nicht minder schwierig gestaltete sich die Platzsuche. Wurde anfangs noch eine steile Böschung mitten in der Stadt beim Kinderfreundesportplatz als Standort angedacht, konnte in der Folge, wiederum mit großer Unterstützung durch die Stadtgemeinde, ein ehemaliger Teil des ATW-Geländes („ATAFEG“) in der Burgenlandstraße als optimaler Standort gesichert und erschlossen werden. 1998 beschloss die Steirische Landesregierung mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP ein riesiges Investitionsprogramm für die Modernisierung und den Ausbau des Ju„Der Fürstenfelder“ auf facebook
gendtourismus und Freibergers „Baby“ Jugendgästehaus konnte endgültig geboren und aus der Taufe gehoben werden. In der zweijährigen Bauzeit wurden € 4 Mio. - sichtbar sensibel(!) - in den historischen Altbestand und in die heimische Wirtschaft investiert und bezeugen „Umwegrentabilität“. Zudem werden mit 190 Betten ständig 10 MitarbeiterInnen beschäftigt. 2009 ging es dann Schlag auf Schlag weiter: Mittels € 6,6 Mio. Baukosten und großer Unterstützung der Stadtgemeinde und des Landes, ergänzen seitdem eine Sporthalle, ein KunstrasenFußballplatz, eine Kletterhalle, die in Kooperation mit dem Kletter- und Erlebnispark Riegersburg und dem Alpenverein geführt wird und ein Fitnesscenter mit Sauna sowie eine neues, wunderschönes Nebengebäude mit weiteren 40 Betten das JUFA. (Das BFI nicht zu vergessen.) Im Schnitt 20.000 Nächtigungen/Jahr kommen der gesamten Wirtschaft der Stadt zugute. „Die“ Erfolgsgeschichte schlechthin! Was will „Horst“ mehr?
Horst Freibergers „Baby“ wurde erwachsen 300 Gefällt mir
Wirtschaftspolitik Trotz Wohnungsmisere:
Landesschülerheim steht jahrelang leer!
Dornröschen ungeküsst? „Seifenblase“ ATW-Projekte teilweise geplatzt? Nicht nur die Grönlandgletscher schmelzen, auch die Hoffnung „Leben“ in die leerstehenden, potemkinschen ATWGebäude zu bringen und den Dornröschenschlaf gänzlich zu beenden, hat sich - zumindest vorrübergehend - aufgelöst. Haben unsere „Prinzen“ das Küssen verlernt? Die geplante Gesundheitsmanufaktur ist endgültig gestorben, das versprochene Stadthotel oder die Wohnungen sollen angeblich (oder wieder vielleicht, bzw. kann sein…), erst im Sommer angegangen werden, das Kino hat sich ohnehin auch schon verabschiedet… (Das alles stand natürlich in keiner Zeitung - Wählerstimmenbettelei? Bingo!) Also eher mehr „fast-wieder-nix“ als nur „etwas-sicher-fix“ (Wir Nichtfachleute wissen oft mehr, als wir ahnen, weil wir uns auf unsere Intuition verlassen. Aber das hatten Sie schon geahnt). Unsere Stadtverantwortlichen werden trotzdem daran zu messen sein, was sie am Ende der Tage/ Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte/Jahrtausende „ATW-mäßig“ zuwege gebracht haben werden, auch wenn ihnen das verscherbelte ATW-Gelände längst nicht Vom Leit- zum „Potemkinschen“ Leid-Projekt
zeichnen sich ab…“ “Es liegt eine konkrete Zusage eines Kinobetreibers auf die Errichtung von 5 Sälen vor“… „Die Verhandlungen für diese Erschließung sind in den nächsten Monaten, so hoffe ich, abgeschlossen“ - was kluge Fürstenfelder (auch konkret) bereits längst taten: „Ach! vielleicht, indem wir hoffen, hat uns das Unheil schon getroffen“ Friedrich Schiller Eindeutig „fix“ und wissenschaftlich belegt ist hingegen, dass sich Fischöle positiv auf Gedächtnisleistungen auswirken (sicher auch bei eventuellen Schwächeanfällen von Synapsen!). Nun könnte man natürlich einwenden, dass man mit derart billiger Polemik nicht weiterkommt. Das stimmt! Allerdings ist billige Polemik hierzulande und “hierzustadt“ mittlerweile so etwas wie die letzte Schutzhütte, in die sich Fürstenfelder zurückziehen können, wenn sie von sabbernden Vorwahl-Versprechungen, Plänen und ständiger Ankündigungen „Feuchter ATW-Küsse“ durch heimische Prinzen und Schmalspurplauscher heimgesucht werden… (Das Lied von der Glocke)
Guten Morgen Hr. BGM!
Anrainer „killen“ Parkplatz Wallgraben mehr gehört und sie sich bei Misserfolgen abputzen - die moralische Verantwortung kann und wird ihnen niemand abnehmen (Und wenn dann endlich doch gebaut werden wird, wird es - wie immer - auf „ihre“ Fahnen geheftet!). Zur Erinnerung an den großmundigen GR-Wahlkampf 2010 deshalb ein Gutzwar Phrasen & Plattitüden „Zitaten-Vorwahl-Sampler“:
„Ich bin sehr optimistisch, dass im Jänner 2010 ein konkretes Projekt auf dem Tisch liegt“… „Wir arbeiten seit Wochen mit Hochdruck daran“… „Nach Jahren der intensiven Bemühungen und Suche nach geeigneten Investoren nimmt das innerstädtische Projekt konkrete Formen an. Mehrere Bereiche der Nutzung www.der-fuerstenfelder.at
Der im Wallgraben befindliche SportHartplatz vor der Pfeilburg hätte nach den Plänen unseres Bürgermeisters ein Parkplatz werden sollen, weil sich die Druckerei, deren vorzügliches Produkt sie gerade in Händen halten und lesen, auf einige, derzeit bestehende Parkflächen ausdehnen wollte. Nach einer Anrainer-Bürgerversammlung zog unser Bürgermeister jedoch seinen Schwanz ein und legte das Projekt auf Eis. Offizielle Version: Das Land soll entscheiden… Unnötige Kosten sind entstanden und für die Katz‘. Einer nachhaltigen, touristischen Nutzung wie vom Museumsverein angedacht (Stadtmauerund Basteien-Wegerschließung samt teilweiser Wassergraben-Instandsetzung) dürfte damit nichts im Wege (Parkplatz) stehen…
Die fünf Grundstücke mit einer Fläche von 7700 m², davon 1170m² Hausfläche bzw. 2340m² Bruttogeschoßfläche, liegen in ruhiger Randlage zehn Minuten „per pedes“ von der Innenstadt entfernt. Angeschlossen ideale Sportflächen und eine Parkanlage. Wo sich früher auswärtige Schüler tummelten, die das hiesige Gymnasium oder die Landesberufsschule besuchten, stehen jetzt die zweigeschossigen, „beheizten“ Gebäude leer. Schon sehr lange. Eigentümer ist die „Landesimmobilien-GesmbH.“ mit Sitz in Graz. Die alleinige Funktion des Grundstückes und der Gebäude scheinen Besicherungen und Haftungen zu sein. Ist es in Zeiten, wo viele junge Fürstenfelder die Stadt (und das Land) verlassen, um im nahen Rudersdorf günstiger wohnen zu können und die Stadt dadurch viel Geld verliert, nicht eigentlich ein Anachronismus zuzuschauen, wie möglicherweise diese Gebäude verludern. Könnten nicht an diesem Ort, wo schon viele junge Menschen ein- und ausgegangen sind, wiederum zig Jungfamilien eine Bleibe finden und so die „Stadtflucht“ ins benachbarte Rudersdorf abfangen bzw. mildern? Kann es sein, dass mit dem Land Steiermark angesichts der dramatischen Abwanderung in das Nachbar-Bundesland nicht eine Lösung gefunden wird, um diese leeren und toten Gebäude wieder mit Leben zu füllen? Inklusive Haftungs- und Besicherungsfragen! NS.: Dasselbe könnte nach der geplanten HS-Schulzusammenlegung für das dann leere HS-Gebäude als eventuelle Umadaptierung in Jungfamilienwohnungen, angedacht werden.
Plastik-Sackerl-Verbot?
VP-Umweltschützer als Symbol der Wegwerfgesellschaft? In Italien und Kaindorf sind Plastiksackerl abgeschafft und nur noch Tragtaschen aus biologisch abbaubarem Material erwünscht. 400 Jahre dauert es, bevor ein Plastik-Sackerl in seine Bestandteile zerfällt. In Müllverbrennungsanlagen sorgen sie für umweltschädliche Gase. Das Vorhaben von GR Otti Brandweiner, eine Umstellung auf biologisch abbaubare Tragtaschen-Materialen im gesamten Fürstenfelder Handel zu erreichen, stößt jedoch vorerst beim größten, unter der Oststeirischen Sonne und in Gebüschen wandelnden „Umwelt-Oberexperten“ des Umweltausschusses der Stadtgemeinde und Region, GR Klaus Moretti (noch!?) auf taube Ohren.
Wer hier weiter liest, macht sich möglicherweise strafbar „§ 59 (3) Steirische Gemeinde-Ordnung: Beratungen in nicht öffentlichen Sitzungen sind, unabhängig davon, ob sie zu einem Beschluss führen, vertraulich; sie dürfen ausschließlich für amtliche Zwecke aufgezeichnet werden. Als vertraulich gilt der Inhalt von Beschlüssen, soweit davon Angelegenheiten betroffen sind, durch deren Veröffentlichung schutzwürdige Geheimhaltungsinteressen, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz und auf Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse!“
Von Steuerschrauben & Steuergeschenken, Elternvertreibung bis zur Katzensteuer… geben? Will man junge Eltern eigentlich Weihnachten ist vorbei, die Geschenke längst ausgepackt, umgetauscht oder möglicherweise vergessen. Wäre da nicht der große Brocken von „150.000.- Euro (= 2,06 Millionen ÖS!) Weihnachtsgeschenk“ (über ein Zehntel des Budget-Abganges!), die unserem Kompressorenwerk und „Starbetrieb“ ACC-Austria mit angeschlossenem „ITZ“, in „vertraulicher“ GRSitzung, kurz vor dem Hl. Abend genehmigt wurden. Und solche Geldgeschenke flossen nicht zum ersten Mal! („BetriebsAlimentierung?“ - Auch ein anonymes Schreiben ging uns zu.) Zeugt das von örtlicher Wirtschaftskompetenz der VP, die doch offiziell und landesweit immer gegen chronische „Subventionitis“ auftritt? Noch dazu in Zeiten, wo Gemeinden bereits mit dem „landesweiten Krachen von Kaisersemmeln“ verglichen werden und Fürstenfelds Bürgermeister in den letzten Jahren sämtliche Rücklagen der Stadt verpulvert hat!? Jedenfalls handelt es sich bei dem Steuergeldgeschenk um Steuergeld und diese „Form“ von „Wirtschaftsförderung“ oder „Standortsicherung“ scheint übliche Praxis zu sein. Es könnte ja möglicherweise passieren, dass im Jänner einige Mitarbeiter wegen plötzlichem Arbeitsrückgang nicht mehr gebraucht worden wären - in der Wirtschaft geht ja alles so schnell, bis hin zu befürchteten Betriebsabwanderungen… doch dafür gilt die Unschuldsvermutung (unser Bürgermeister wird deshalb auch sofort, nach Erscheinen dieser Zeitung, mit dem Argument „Arbeitsplätze“ für seinem übliche Wählerbettelei antworten - darauf können Sie sich verlassen!) Auch der Präsident des Gemeindebundes Mödlhammer kritisiert, die gängige Subventionskultur: „Das ist ja furchtbar. Da
führen sich Politiker auf wie Nikoläuse. Es gehören klare Systeme und Kriterien her, was gefördert wird und was nicht unabhängig von jeder Parteipolitik.“ Offiziell argumentiert wird im aktuellen Fall mit dem Krisenjahr 2010 und/ Seite 6
oder den Konzernvorgaben. Aber Hoppla, Hoppla! Der Betrieb „ACC-Fürstenfeld“ machte doch angeblich im Krisenjahr zwischen 10 und 12 Mio. Gewinn? Welche Krise also? Die bekommt man spätestens dann, wenn man erfährt, dass zeitgleich neben der „Spende“ an die „ACC“ und Erhöhungen von Wassergebühr, Parkgebühr, Hundeabgabe, Müllgebühr, Fürstentaxigebühr und noch vielem unsozialen Murks mehr, auch die gestaffelte Geburtenbeihilfe von 1000.- auf 500.Euro halbiert wurde (Ersparnis ca.19.000.Euro?). Nachvollziehbar, wo ohnehin schon „zu viele“ junge Eltern die Stadt verlassen, um in die „Bronx“(© P.Sattler) nach Rudersdorf ins Burgenland zu flüchten, um günstiger wohnen zu können, ist das nicht. Die Geburten der Stadt sind oh-
gar nicht in der Stadt behalten? Steuern und Gebühren werden ja grundsätzlich als Lenkungseffekt eingesetzt - so wie die Tabaksteuer, die Menschen vom Rauchen abbringen soll oder die Branntweinsteuer vom Trinken? Will man also die jungen, schwangeren Frauen Fürstenfelds samt deren Familien absichtlich abtrei- (Äh T’schuldige!) vertreiben? Wollte man früher mit der Sekt- und Champagnersteuer die Reichen treffen, könnte man jetzt in Fürstenfeld doch gleich die Geburtenbeihilfe ganz abschaffen weil längst Kinder in unserem Staat und jetzt „neu“ auch in unserer Stadt zum scheinbar teuren „Luxus“ geworden sind. 19.000.- Euro Ersparnis sind nicht viel im Gegensatz zu dem 150.000.- „ACC-Steuergeschenk“, aber sicher ein - und „das“ fatal falsche -
Fürstenfelds Babys nur mehr Halb so viel Wert?
nehin 2010 dramatisch am absoluten Tiefpunkt angelangt und die Einwohnerzahl der Stadt nur mehr durch hier gemeldete Altenheim- und Pflegeheimbewohner kaschiert(!?). Jung geht weg, Alt kommt in die Stadtstatistik! Gehörte die Geburtenbeihilfe da, um ein „überregionales Signal“ zu setzen, nicht eigentlich verdoppelt, noch besser, gestaffelt nach Alter des Kindes vervielfacht? Wurde das nicht bedacht oder ist die Halbierung die neue Familien(feindliche)politik der Stadt wie von der Bundesregierung kürzlich vorge-
Signal einer doch erst jüngst ausgezeichneten und zertifizierten Stadtgemeinde. Apropos weitere Steuereinnahmen: Wie wäre es eigentlich zusätzlich noch mit einer „Katzensteuer“ wie im deutschen Gladbeck oder eine „Baumschutzabgabe“ wiein Wien: Wer einen Baum fällt und dafür keinen Ersatz pflanzt, bezahlt eine Ausgleichsabgabe von 1090.- Euro. Oder gar mit der russischen „Bartsteuer“ wie im 18. Jhdt! (Mit ihr wollte Zar Peter der Große die Männer zwingen, ihre Zöpfe und Bärte zu rasieren, um das Land so in www.der-fuerstenfelder.at
Wirtschaftspolitik die Moderne zu zwingen – das passt doch treffend für unser Rathaus?). Dann gäbe es auch noch die Salzburgische „Luftsteuer“, wenn ein Gegenstand, ein Firmenschild oder andere Dinge über den Gehsteig ragen? Aber auch umgekehrt ginge es: Mit einem Finderlohn für Wasser-Rohrbrüche wird in Braunau jeder belohnt, der einen solchen bemerkt und meldet. Auf der Homepage der Stadt ist zu lesen: „Fast
alle Rohrbrüche sind für den Bürger leicht erkennbar. Rohrbrüche erzeugen immer Geräusche, welche sich über den Hausanschluss bis zum Wasserzähler durch ein Rauschen bemerkbar machen, selbst wenn kein Wasser verbraucht wird und die Wasseruhr steht…“ Die Regel sind
jedoch die kreativen Bürger-Schröpfungsmethoden: Begonnen haben die amtlichen Griffe in unser Geldbörsel bekanntlich mit der römischen „Latrinensteuer“, die zur berühmten Erkenntnis führte, dass „Geld nicht stinkt“. Babys stinken zwar manchmal, aber die paar Euro sollte der ohnehin fehlende Stadtnachwuchs gerade unserem an jungen Einwohnern stark „schrumpfenden“ Fürstenfeld-Städtchen das wert sein… Zorro-Leaks
„Wir müssen sorgfältig mit den Steuermitteln umgehen, das gleiche erwarten wir von den Gemeinden“ (LH Voves und Vize Schützenhöfer im Jänner 2011) „Mein Problem ist nicht das Kaufen von Arbeitsplätzen ups... ich meinte natürlich erhalten äh... fördern von Arbeitsplätzen, sondern wie komm ich bloß zum StadtGut-zwar zu Betrieben, fluchtticket...“
NS.: Weil unser Bürgermeister ständig auf Stimmenfang (siehe Seite 8) aus ist: Um Missverständnissen vorzubeugen, die „vertraulichen“ Informationen stammen nicht von Stadt- oder Gemeinderäten, sondern sind längst im Vorfeld, ca. Mitte November 2010, somit lange vor der „vertraulichen“ GR-Sitzung „Oral-History“ stadtbekannt geworden! Selbst VP-Vertraute gaben uns nach der Abstimmung auf Anfragen bereitwillig Auskunft! Wir kennen (leider) auch nicht das Abstimmungsergebnis einzelner Fraktionen, sehen aber selbst staatsanwaltlichen Schritten gelassen entgegen… Zudem ist es höchst an der Zeit, rechtsstaatliche Grundsätze zu respektieren und die demokratiepolitisch absurde Geheimhaltung von Steuergeldgeschenken öffentlich einsehbar zu machen!
Aschenbecher der Steiermark geleert? Durchgreifen wollte BHFrau Pfeiffer bei säumigen Gastwirten und Cafehausbetreibern unserer Stadt, die dachten das NR-Schutz-Gesetz gelte nicht für sie, sondern nur für die Konkurrenz und gegen ihre Klugheit (sprich Ignoranz) sei kein Kraut gewachsen. Dass aber Dummheit nicht immer siegt und Gesetze für alle gleich gelten, somit kein Wettbewerbsvorteil entstehen darf, wurde zwar (vorerst) „amtlich bestätigt“, trotz Strafen hat sich aber (seit Monaten!) in der Praxis bislang wenig geändert. Selbst UmbauFristen sind faktisch längst abgelaufen, da das NR-Schutz-Gesetz schon länger (8 Monate!) volle Gültigkeit hat. Teure Unterlassungsklagen sind nach jüngster OGH Entscheidung ab sofort möglich. Es kann zudem davon ausgegangen werden, dass die bis jetzt säumigen Lokal-Besitzer, Unschuldsvermutung hin oder her, vorsätzlich handeln und möglicherweise auch in Zukunft gegen die Strafbescheide und gegen Verfahren berufen werden und somit die Behörde weiter mutwillig „beschäftigen“. Immerhin werden Auflagen und Gesetze des Staates bewusst ignoriert und aufgrund der Vielzahl an Verstößen gegen die „zu beachtenden Rechtsvorschriften und Schutzinteressen“ und auf-
grund der damit verbundenen Schädigung „des Ansehens des Berufsstandes“, ist davon auszugehen, dass die Gewerbeinhaber in Wiederholungsfällen „die für die Ausübung dieses Gewerbes erforderliche Zuverlässigkeit nicht mehr besitzen“ (siehe: § 87 Abs. 1, Ziff. 3 Gewerbeordnung). Während Nichtraucher mittels Anzeigen nur ihre gesetzlichen Rechte einforderten, welche den Rauchern ohnehin schon immer zustanden, ist das selbst bei von uns zahlreich geführten Diskussionen noch nicht ganz angekommen und immer eine „Elchtest“-Vernunftsfrage. Zu bemerken in der Stadt ist, dass eine höhere Sensibilität (leider außer bei Jugendlichen und Mädchen!) bezüglich Rauchfreiheit entstanden ist, was mitunter bereits dazu führte, dass treue Besucher von Stammcafes in NR-Cafes wechselten. Auch viele Buschenschänken (zB. Urschler in Speltenbach) stellten erfolgreich um! Insider erwarten deshalb auch, dass die Behörde bei weiteren „Spompanadeln“ gewisser NR-Rechtsbrecher auch zu dem Rechtsmittel greifen, welches in diesen Fällen vorgesehen ist: die mögliche, sofortige Entziehung der Gewerbeberechtigung (Siehe: § 361 der Gewerbeordnung). Sie meinen, Sturheit war noch nie ein guter Ratgeber, sie bestätigt sinngemäß höchstens die alte symbolische Weisheit eines möglichen Endes: „Rauche nicht im Bett
- die Asche, die runter fällt, könnte deine eigene sein.“
Es war ein Sonntag und ich war später aufgestanden als sonst, als mich um die Mittagszeit das unsägliche Bedürfnis nach einem saftigen, goldig-braunen Brat- oder Backhendl überkam. Wann aß ich eigentlich das letzte Mal Gebratenes? Kindheitserinnerungen kamen hoch: Der Mittagstisch mit meinen Eltern und der Oma. Die gebackenen Hendlhaxln, Reis und Kartoffelsalat… Das Kracherl dazu und unser Hund, dem unter’m Tisch, bereits das Wasser im Maul zusammenlief… Ich denk’ an die Ripperln mit dieser verdammt guten Kruste als wir einmal im Garten unter dem Schirm saßen, samt den neidischen Blicken der Nachbarn über’n Gartenzaun und dem läuten der Kirchenglocken aus der Ferne. Hmmh, eine Stelze drängt sich in mein geistiges Auge - und der Bierschaum, den ich manchmal aus dem Glas meines Vaters löffeln durfte. Bilder, die einfach in die Tat umgesetzt wurden - der sonnige Tag war gerettet: Ich bestellte sofort unter der Hotline 0664/11 616 11 und freute mich wie damals auf den Geschmack des Sonntags. Wir haben ihn: „ 
„Der Fürstenfelder“auf facebook Bez.Anzeige
„Als Panikattacken werden einzelne plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion „ohne“ objektiven äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion darstellen. Bei einigen Personen können die Panikattacken sich auch über einen längeren Zeitraum mit abgeschwächten Symptomen erstrecken… oft können die Symptome nicht als Auswirkung einer Panik erkannt werden“ Obige Symptome treffen in nachfolgender „Diagnose“ nur politisch zu, was erklärt, warum auch „objektive äußere Anlässe“ wie „Der Fürstenfelder“ zu Ängsten, Verunsicherung oder hysterischen Überreaktionen führen könnten…
„Null-Toleranz“(©Werner Gutzwar“)
In den Dezember Stadtnachrichten der Gemeinde hat uns der provinzielle Ableger der Volkspartei durch ihren Bürgermeister eine zweite „Gratiswerbe-Einschaltung“ gewidmet. Titel: „Polarisierung mit der Null-Toleranz“(©Werner Gutzwar“). Wir haben nicht in Erfahrung bringen können, ob er die zwerchfellerschütternden Zeilen selbst geschrieben hat, aber die übliche Verdrängungsmethode könnte über seine „panischen Attacken“ erklärt werden und diese „Replik“ darauf rechtfertigen. Vor allem deswegen, weil natürlich im Beitrag selbst, die dringenden Probleme der Stadt - einmal mehr - weiterhin schön geredet werden.
Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen hat, weil dort seit jeher vorausschauender Wohnungs-Neubau betrieben und diese kürzlich mit überdurchschnittlichem „Babyboom“ belohnt wurde, ist die Geburtenrate in unserer Stadt stark rückläufig! Allein was wächst, sind die Plätze im Altenwohnheim (der neue Zubau „bringt“ 45 Meldezettel mehr!), die nach jedem Todesfall sofort nachbesetzt werden, weshalb die Einwohnerzahl für unseren Bürgermeister „stabil“ scheint: Junge hauen
Diese Tafel müsste eigentlich in Fürstenfeld stehen. Baubeginn 2011!
Fürstenfeld schrumpft weiter
Die Bevölkerungszahlen wurden als „stabil“ bezeichnet, obwohl die Stadt - entgegen dem landläufigen Trend - nur durch ihre „Zuagroasten“ (Fremde, BetreutesWohnen- und Altenheimbewohner aus den Bezirksgemeinden), diese „Stabilität“ schönen kann, weil Dutzende Bewohner trotz der vielzitierten „Lebensqualität“ in die „Bronx“ (so werden die Schlafburgen in Rudersdorf genannt! ©Sattler Peter) abwandern, um eine passende gut geförderte Wohnung zu finden. In Fürstenfeld gibt es eigentlich keinen (erschwinglichen) Wohnungs-“Markt“ mehr, dafür eine leere, aber nächtlich schön bestrahlte „Potemkinsche ATW“! Gegen „Wegschauen und Einseifen“ herrscht eben für uns „Null-Toleranz!“© Gratis „Schülerhilfe“ für unseren Herrn Bürgermeister: Wenn sich in einem Dorf 100 Menschen aus einer nahen Stadt kommend ansiedeln, fehlen dann dieser Stadt 100 Einwohner? Anderer Vergleich: Würde das Wirtschaftswachstum, der Arbeitsmarkt oder sein Geldbörsel ein „Minus“ betragen, wäre sicher Feuer am Dach! Während als Beispiel die westlichste Bezirksgemeinde Ottendorf/R. massiven Seite 8
führung. Deswegen: „Null-Toleranz!“© Vernunft hat auch kein Copyright oder handelt es sich einfach um verbreitete „Wahrnehmungsfaulheit“ bei Verantwortlichen? Brauchen unsere „Herren“ (Frauen & Mütter würden anders damit umgehen!) eine Einladung um ihren warmen Stuhl zu verlassen und nach Rudersdorf zu kommen, um zu „sehen“ und zu „hören“, was Ex-Fürstenfelder zu sagen und diskutieren haben? Das übliche „GutZwar-(Aber)-Rezept“ (sein „Masterplan“) es „Allen“ Recht zu machen ist natürlich sehr einfach, muss/wird aber jetzt - nach sämtlichen verpulverten Stadt-Rücklagen - zwangsläufig scheitern…
“Edel-Engel“
Selbst die von vielen goutierte Satire auf unsere „Stadt der Engel“, die es dank uns sogar auf die Titelseite der „Woche“ schafften (falls sie als Burlesque erkannt wurde?) und naturgemäß für die „kulturell-himmlischen Höhenflüge“ als „Musikantenstadl-Speerspitzen“ über den Hauptplatz wachen, wurde als „schamund würdelos“ (wo blieb die Selbstironie?) missverstanden. Aber wenn Fürstenfeld offiziell als „Engelstadt“ bezeichnet wird, muss da nicht einfach jeder denkende, kultivierte, also intelligente Bewohner der Stadt reflexartig reagieren, ohne bei der Geschmackspolizei angeheuert zu haben? Da herrscht bei uns selbstverständlich „Null-Toleranz!“©
Thermenhaupt- oder Zwergenstadt: „Quo vadis“ Fürstenfeld?
ab, Alte ziehen ein! Eine ehrliche Diskussion darüber? Nein, nicht notwendig! Mir san mir… und wir Verantwortliche sind eben Profis - im Verdrängen. Sehr seltsam?! Macht auch nichts, weil politisch lebt’s sich ohne Bezug zur Realität ohnehin viel leichter. Ein ins Burgenland ausgewanderter Fürstenfelder meinte treffend: „Wenn sie wenigstens den Anstand hätten, sich seriös mit dem Thema zu beschäftigen oder zu diskutieren…“. Dass sich mit dieser Einstellung aber Probleme nicht lösen lassen werden, eher den „öffentlichen Aussagen“ erschreckende Provinzialität attestiert werden muss, bedarf eben keiner „toleranten“ näheren Aus-
Ein urbanes Kulturbewusstsein, eine phantasieund gestaltungswilligere wirklich kulturelle Trendwende und Kompetenz wird mit den handelnden Personen „so“ sicher nicht geschaffen und erwartet werden können - im Gegenteil, eher die Fortsetzung „Lausiger Zeiten“ und die weitere „Verzwergung“ inkl. endgültiger Positionierung & Manifestierung durch Adaptierung des komisch anmuteten Format-Abklatsches: „Thermenhaupt-Musikantenstadl-Fürstenfeld“. Geht’s eigentlich noch tiefer? Fürstenfelds staubtrockener Hauptplatz als saftige Weide für die „Quoten-Kuh“? Ist das die neue „Urban-Kultur“ bzw. musikalische „Stadt-Tradition-Kamasutra“?: Edlseeer, Paldauer, Nockalm, Lauser…und wie sie alle heißen, wie fleischgewordene Lautsprecher mit musikalischen Stichen - spitz wie Zahnstocher im Gehörgang - in die Weichteile von Bewohnern unserer weinenden Stadt, die wirklich schon einiges aushalten musste, aber 1827 immerhin auch einmal einen gewissen Franz Schuwww.der-fuerstenfelder.at
steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten“. Auch wenn als letzte Hoff-
nung immer noch ein mehrtägiges Unwetter bleibt, dass sich „gewaschen“ hat, ist es ein einziges kulturelles Desaster und städtisches Trauerspiel. Es gibt nur eine Antwort darauf, ein Pfeifkonzert: Nämlich auf die Unschuldsvermutung, denn sie wissen, was sie tun! Deshalb wehret den Anfängen: Am besten mit „Null-Toleranz!“©
Das als unsäglichen Vergleich zitierte (um uns zu kompromittieren, also ausspielen zu können?), „in“ der Stadt-Halle durchgeführte „Campusrock-Festival“ hat nicht nur nichts mit uns zu tun und sollte auch nie auf dem Hauptplatz als „Leitbild“ das „Stadt-Niveau“ präsentieren wie demnächst die „3 Tage-Lauserzeit“. Träumt Werner Gutzwar neuerdings schlecht? „Unser Gehirn schläft nämlich nicht, wenn wir schlafen“, sagt Bernd Saletu der Pionier der Schlafmedizin, es fahre seine Aktivitäten nur zurück. War das so ein Moment oder Mechanismus? Warum, wenn schon ein städtische „Kulturkampf“ und Vergleich, nicht der mit dem Ort Straden? Dort, wo zweijährlich 10.000e Besucher den kleinen Ort ohne schmierigen „Schnulzen-Schmalz-HumtataZirkuses“ stürmen, bedarf keiner Stiche durchs Gehirn und Trommelfell, sondern verschiedenster Musikrichtungen samt Straßenkünstler-Rahmenprogrammen „Hauptplatz“… Warum nicht Fehring, mit dem jahrelang bekannten, sommerlichen Qualitäts-„Most & Jazz“, wiederum in Zusammenwirkung mit der Vereins- & Gastwirtschaft? Dasselbe in Güssing, mit den bekannten „Burgspielen“ oder etwa den Mittelalterfesten. Selbst Rudersdorf schaffte mit Logo „Schabhüttl“ schon jahrelang grenzüberschreitendes Kulturprogramm. Waren unsere handelnden Personen nie dort, obwohl so nah und haben sie deswegen keine Ahnung von gehobenen und trotzdem „wertschöpfenden“ Kulturanlässen? Straden, Güssing, Rudersdorf oder Fehring sind keine „Thermenhauptstädte“ und haben wesentlich weniger Einwohner! Was bezweckte das „geistreiche“ Schreiben unseres Provinz-Bürgermeisters also? Perfiden Wählerstimmenfang in der Tauchersiedlung! Gegen falsche Vergleiche: „Null-Toleranz!“© (Außerdem sollte man zukünftige, „Schlager-Schnulzen-Arschprager-Humtatas“, satirisch betrachtet bis zur Endlösung der Gehirnfrage, tatsächlich auch „exterritorial“ in die Stadthalle verbannen…bis der Arzt kommt!)
„Ein elegantes, munteres Blatt“
Wir sind auch keine Jugendlichen und machen keine Schülerzeitung. Anscheinend noch nicht mitbekommen!? Im Gegensatz dazu meint, der mehrmals zum besten Kulturredakteur des Landes gewählte KLEINE ZEITUNG Kultur-Medien Ressortleiter und Mitglied der Chefredaktion, Frido Hütter: „Das ist ja ein
elegantes, munteres Blatt. Alle Achtung!“
Chronische Wählerstimmenbettelei und Chastingshow
Deshalb ist der o.z. Vergleich nicht nur falsch, sondern dumm und kleingeistig zugleich, wie die eilige, peinliche Solidarisierung mit „unserem Chamäleon“ (Wabl) oder der öffentliche Schulterschluss mit dem gegnerischen SP-Spitzendkandidaten einer wegen diesem geschrumpften SP/ GR-Fraktion. Nicht „wir“ verletzten „Pri-
bert zu Gast hatte? Wie lautet dazu ein bekannter Spruch? „Wenn die Sonne tief
vatsphären, Glaubensbekenntnisse oder Gesinnungen“, das betrieben die handelnden Personen* - bekanntlich immer in aller Öffentlichkeit! - schon selbst perfekt genug und sie sind uns, im Gegensatz zu unserem „Stimmenfang-Bürgermeister“, auch nicht bös’- (wir diskutieren miteinander bei sporadischen Treffen - das ist Haltung und Größe!) Zeugt hier „Moral von uns einzufordern“, nicht von eigener „Scheinmoral“? Jene provinziellen Geschichten, wo Satire zugleich Wirklichkeit wurde, hätten wir gar nicht erfinden können, denn wenn banale Realität der bittersten Satire die Pointe wegnimmt, darf darüber gewitzelt und geschrieben werden, Herr Bürgermeister! Wir analysieren und kommentieren ohnehin nur kopfschüttelnd und mit „Null-Toleranz!“© Das ist demokratisch-journalistischer Zeitungsauftrag und nicht das 1000ste Foto eines gut bezahlten Politiker-Schädels (allein 50 Bgm.-Fotos davon in den Dezember Stadt-Nachrichten, stöhn & schnarch…), welche man schon nicht „Der Fürstenfelder“auf facebook
mehr sehen kann, wie bei einer billigen, schlechten Castingshow. Gerade das zitierte „Chamäleon“, welches auch neben zahlreichen jur. Hilfeleistungen für viele Menschen ständig in diese Öffentlichkeit und auf politische Bühnen wie auch in Medien drängte bzw. Gesinnungen wechselte, wie wir unsere Socken, braucht deshalb niemandem leid zu tun, besonders nicht unserem ebenso „mediengeilen“ Bürgermeister, der anscheinend sonst nichts zu tun hat, außer „seine“ Pressetermine und -Artikel (um Sie/ Dich einzuseifen?) zu bestellen und bearbeiten zu lassen! Ein in solchen Fällen
zu Hilfe eilender Politikerkollege klingt da eher heuchlerisch, weil er selbst hier noch um perfiden Stimmenfang bemüht ist, egal wie lächerlich und peinlich das vor der Fürstenfelder Öffentlichkeit ankommen mag. Ist nicht eigentlich das „scham- und würdelos“ - nebst „typisch“, heimischen Provinzhandeln und -denken? Diesem Verhalten gegenüber: „Null-Toleranz!“© Gleichzeitig ist es aber auch zum schallend Lachen… Was der zu Panik verkommene, geistreiche „Werbebeitrag“ noch alles preisgegeben hat? Nein, wir wollen nicht weiter zitieren… Bitte nicht - da sind wir jetzt noch einmal ganz, ganz ehrlich „Null-Tolerant!“©
Frechdachs *©Werner Gutzwar: Schöpfer der „Null-Toleranz“ (*Österreichs Oberste (Medien)Gerichtshöfe auferlegen gerade jenen - gut berappten! - Politik-Hasardeuren, die in die Öffentlichkeit drängen und im Fokus stehen wollen und oft auch selbst austeilen bzw. sich ständig „zur Schau stellen“ - besondere strenge Maßstäbe von Toleranzgrenzen gegenüber kritisch-„chiligen“ Presseberichten. Das gilt nicht nur für Elsner, Strache, Meischberger, Grasser & Co., sondern folglich auch für alle, somit auch unsere Verantwortungsträger)
„Manchmal erheben wir alle unseren Kopf und glauben die Wahrheit oder die scheinbare Wahrheit sagen zu müssen. Und ziehen ihn wieder ein - das ist alles.“
Vom Gymnasium zur SS ...und in den Tod
Die Gedenktafel im Fürstenfelder Gymnasium
briefe im Jahr 1942 nach Dallgow-Döberitz westlich von Berlin, wo Titus inzwischen zur 5. Einheit der SS-Leibstandarte des Führers gehörte, dauerten jetzt noch länger. Es folgte die Ausbildung zum Offiziersanwärter in Braunschweig mit Beförderungen zum SS-Junker, SS-Unter- und 1944 SS-Scharführer. Ab Nov. 1944, mit 20 Lebensjahren, wurde er schließlich in die NSDAP aufgenommen. Auch seine Mutter sympathisierte inzwischen, im Gegensatz zu seinem Adoptivvater, mit den Nationalsozialisten. Mit der nahen Kriegsfront war Titus wieder zurück in seinen Heimatraum eingesetzt, wo er sich auch wieder öfters mit seiner Geliebten Ilse treffen konnte, die inzwischen maturiert hatte, während seine Eltern bereits vor der heranrückenden „Roten Armee“ das Schloss, welches als deutsches Feldlazarett diente, verlassen mussten. Anfang April trafen die russischen Panzer im Raum Feldbach ein - es sollten die letzten Tage von Titus sein. Mit den russischen Angreifern strömten auch viele Ungarn, die ja mit den Deutschen kämpften, von Osten her in den Raum, der zur Front wurde. Ein ungari-
Kastell Sulz - HJ-Lager
Diese traurige Geschichte würde fast alle Zutaten für ein perfektes HollywoodDrehbuch bieten. Ihr Ausgangspunkt aber ist unsere Stadt, zwei Liebende und sie ereignete sich zeitgleich mit hunderttausenden Einzelschicksalen, die niemand kennt und über alle damaligen Staats- & ReichsGrenzen hinweg … Die Geschichte beginnt und endet im Raabtal: Im besonders durch die Regionale bekannten Schloss Hainfeld in Leitersdorf b. Feldbach, wo im 19. Jhdt. Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall, Orientalist, Hofdolmetsch, als Diplomat im Orient, vor allem in Konstantinopel, tätig in der Staatskanzlei in Wien, und sich große Verdienste um die Kenntnis des islamischen Orients erwerbend, lebte. Sein Sohn Heinrich verehelichte sich 1929 mit Clothilde („Cleo“) Crailsheim-Rügland, die einen 1924 geborenen Sohn Rüdiger („Titus“) mit in die Ehe brachte, der von ihrem neuen Mann adoptiert wurde. Wegen dem häufigen Ortswechsel der Familie (Cleo studierte Kunst in Wien, Berlin) wohnte „Titus“, der seit 1935 unser Gymnasium in Fürstenfeld besuchte, im städtischen Schülerheim. In unserer Schule verliebten sich Titus und Ilse, eine Fürstenfelderin gleichen Alters, unsterblich ineinander – und mit allem was dazugehörte. Am 15. Oktober 1941 jedoch, also mit 17 Jahren, endete plötzlich und offiziell seine Schullaufbahn für andere Aufgaben des „Reichs“, nachdem er schon im Sommer im HJ-Lager in Sulz b. Güssing eingesetzt war. Auch Ilse, seine „Liebe“, war inzwischen BDM-Mädchen (der Bund Deutscher Mädel war in der NS-Zeit der weibliche Zweig der Hitlerjugend) und verübte für die NS-Volkswohlfahrt (NSV) Dienst. Während die Liebesbriefe noch innerhalb weniger Tage ihre Adressaten fanden, änderte sich das nun durch die Versetzung von Titus in die Ausbildungsstätte zum Laienlehrer in den (einst) untersteirischen Raum um Marburg (heute Slowenien). Was ihn bewog, sich aber von dort freiwillig zur Waffen-SS zu melden, ist nicht bekannt (schon sein leibhaftiger Vater war aber in der Monarchie Fregatten-Leutnant). Der Weg der Liebes-
scher Soldaten-Dolmetscher und Augenzeuge erinnert sich: „Wir bekamen ein deutsches Geschwader unter der Führung eines jungen, netten und feschen Kommandanten und lagen am 1.April auf den Hügeln oberhalb von Brunn bei Fehring. Mit einer Flak (Fliegerabwehrkanone) gingen wir dort oben in Feuerstellung, während sich die russischen Panzer in Richtung Feldbach bewegten. Ein deutscher Soldat kochte gerade Hühnersuppe, als unsere ersten Schüsse ins Tal abgefeuert wurden. Die russischen Panzer erwiderten das Feuer und während wir Soldaten uns schnell hinter einem Gebäude
verschanzten, beobachtete der Leutnant mit einem Fernrohr die Panzer im Tal, als sein Körper nach einem ohrenbetäubenden Knall eines Panzergeschoßes zusammensackte. Er war sofort tot und wurde von uns und einigen Leuten von der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“ (Anm.: die sich auch um Fürstenfeld sammelte und unseren Raum verteidigte!) an Ort und Stelle begraben, der Platz des Grabes aufgezeichnet“. Während Ilses Familie, die in den letzten Kriegstagen in die Obersteiermark flüchtete, zufällig am Leobener Bahnhof vom Schicksal ihres Geliebten erfuhr, wusste seine Mutter zunächst vom Verbleib von Titus nichts. Erst im Sommer 1954, nach dem Tod ihres Mannes, des Adoptivvaters von Titus, entdeckte sie in einer Schublade einen Brief eines Frontsoldaten-Kameraden an ihren verstorbenen Mann, wo die Todesursache und der Platz der Bestattung angeführt waren. Er hatte also vom Tod ihres Sohnes schon länger gewusst. Mit dem Briefadressaten, der auch bei der Suche half, wurde auf dieser Anhöhe schließlich das Grab gefunden. Eine Augenzeugin: „Ich sehe sie heute noch vor mir, als sie damals ganz verzweifelt mit dem Kistchen unterm Arm durch das Schlosstor kam“. Die Überreste wurden danach von der völlig aufgelösten Mutter in der Schlosskapelle beigesetzt. Titus, der sein Leben und damit seine große Liebe, wie Millionen Andere in dieser gesellschaftlichen Situation und Realität, für eine furchtbare Ideologie opferte, wurde so zu einem von vielen Millionen geblendeten Einzelschicksalen. Ironie des Schicksals: Ilse ehelichte nach dem Kriegsende einen britischen Befreiungs- und Geheimdienst-Besatzungssoldaten der später ein angesehener Journalist wurde und der sich bei seinen Wahlheimat-Aufenthalt in unserer Stadt sehr großer Beliebtheit und Respekts erfreute. (Er verstarb im Freibad.) Titus hatte aber, und das musste leider auch ihr Mann in den Nachkriegsjahren öfters verspüren, für immer einen „besonderen“ Platz in ihrem Herzen. Ihre Liebes-Geschichte war auch oft Gespärchsthema mit ihren Töchtern, wovon eine bis vor kurzem wieder in „diesem“ Gymnasium unterrichtete und somit der Kreis geschlossen wurde.
(Quellen u.a.: „Projekt Hainfeld“ Studienverlag GmbH.)
Ein Fürstenfelder
Unser NAZI …und seine Freunde in Polizei und FPÖ
Nach Hausdurchsuchungen und Ermittlungen gegen eine neonazistische Homepage mit NS-Verherrlichung und militantem Antisemitismus sowie offenem Rassismus samt üblen Beschimpfungen und Gewaltaufrufen gegen Gegner von Nazis, sind unser Fürstenfelder Neo-Nazi Franz Radl und seine Lakaien wieder zurück auf der rechtsradikalen Bühne. Schon in den 90er Jahren wegen seiner kruden Thesen über „Ausländerflut“ aufgefallen und nach dem NS-Verbotsgesetz verurteilt, ist er - der offen zugibt, dass die Befreiung Österreich 1945 eine „Geschichtslüge“ ist - erneut im Visier unseres Verfassungsschutzes. Vermutet wird, dass der Mozart-Bewunderer und Fan des, im Gefängnis wegen Wiederbetätigung einsitzenden MöchtegernHistorikers Gerd Honsik (Buchverfasser: „Freispruch für Hitler“) für zwei Homepages verantwortlich ist. Seine im Wahlkampf geklebten Pickerl „Freispruch für Gerd Honsik“ gehören auch zum
Untersuchungsgegenstand. Erst kürzlich vor Gericht, weil bei ihm diffamierende Flugblätter gegen den Feldbacher Bürgermeister gefunden wurden, sind diese auf besagten Homepages nach wie vor einzusehen. Zur Erinnerung: Zweimal trat der edle Kämpfer für das Deutsche Blut auch schon bei GR-Wahlen in der Stadt vergeblich an. Nicht vergeblich sind seine Kontakte bisher zur Fürstenfelder Polizei und FPÖ. Ein auf seiner Homepage
anzuklickendes Foto zeigt einen Moldawischen Autodieb mit einer Schraube im Kopf, die er sich selbst eingedreht haben soll (?). Wie das Polizeifoto zu „Kamerad Radl“ gelangte, könnte nur der ehemalige FPÖ-Bezirksobmann Kurt Pledl (jetzt beim BZÖ!) klären, weil er bei dem Vorfall im Fürstenfelder Kotter zugegen war (Der schon länger zurückliegende Vorfall wurde jetzt neuerlich vom Bundesamt für Korruptionsbekämpfung untersucht). Die Kontakte zur FPÖ, wo Radl bei einer Sitzung im Jänner 2009 mit Hitlergruß empfangen wurde (Kleine Zeitung, 13. 2. 2010), werden aber nicht nur über den Fürstenfelder Ex-Radl-Listen-Kandidaten Gruber („In Radls Parteiprogramm von damals war nichts Verwerfliches… Zum Holocaust gibt es nichts mehr zu berichten… Man kann sich den Kopf zerbrechen, ob es auf diese Weise passiert ist oder nicht.“) manifestiert: Im Sommer 2009 gelangten auch interne Dokumente aus dem FPÖ-Nationalratsklub auf besagte Homepage. Seither ist man zwar bezüglich der Neonazis vorsichtiger geworden, dennoch prahlen die Ewiggestrigen und „braunen Würstel“ weiter mit den besten Kontakten - nicht nur zur FPÖ, sondern auch in das Bundesministerium für Inneres... Eintrag auf Nazi-Homepage: „Der natio-
nale Widerstand in Österreich umfasst im Wesentlichen alle deutschbewussten Gruppen und Personen… Da wir in einem zur Gänze vom Feind besetzten Land leben, sind wir im Gegensatz zu anderen Ländern zu einer Art der Zusammenfassung gezwungen…und haben in der Freiheitlichen Partei Österreichs eine Vorfeldorganisation, die uns Unterschlupf gewährt und auf deren Strukturen wir zurückgreifen können.“ Heinz Fischer wird als „jüdisches Gammelfleisch“ und der Grazer ÖH-Vorsitzende Kulac als „Tschusch“ bezeichnet. Die „Gaskammerlüge“ darf natürlich auch nicht fehlen und die Empfehlung für einen perlustrierten Demonstranten: „An die Wand –
und üben für bessere Zeiten.“
(Quellen zitiert: Standard, Falter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes DÖW)
Fürstenfelder der Jahreszeiten
„Der“ musische Bettler aus der Slowakei
Wer kennt ihn nicht? Fast jeder Fürstenfelder (Christ) ist schon an ihm oder einem Kollegen beschämt vorbeigehuscht, ohne ja nur keinen Blickkontakt herzustellen (…der könnte ja auch von mir was wollen), was oft traurig festzustellen ist. Er lehnt mit dem Rücken zum vollen Geschäft. Das gute Leben - es ist zum Greifen nahe und doch so fern. Für ihn malt auch keiner neulich in Fürstenfeld herumgeisternder Engel. Unser „Stadtoberengel“ und „Superchrist“ will ihn ganz „weghaben“. Kökeny Joszef ist, wie der Name besagt, ungarischer Slowake, 27 Jahre alt, spricht gut deutsch und hat zwei Kinder (eines noch Baby) und Frau. Weil Roma, geht es ihm und seiner ungarischen Volksgruppe sehr schlecht im Dorf Simonovce in der Südostslowakei, wo er wohnt und die ungarische Minderheit bekanntlich stark unterdrückt wird. Von organisierter Bettelei keine Spur… In der eiskalten Vor-Weihnachtszeit war sein Job besonders hart. Er musste ca. 215.- Euro für die Stromrechnung erbetteln, ansonsten wäre der Strom für die Familie zu Weihnachten abgedreht worden. So sitzt und spielt er in der Kastner & Öhler-Passage mit seinem schmudeligen rosa-
Schlafen tut „Joszef“ oft im Auto. Das Foto ging via E-Mail und „Grüßen aus Fürstenfeld“ auch an seine Familie in die Südostslowakei und brachte seine junge Frau zum Weinen.
roten Akkordeon hoffentlich auch die nächsten Jahre und wartet darauf, dass „Sie“ einmal nicht wegschauen… Dez. 2010 Ganz Aktuell: Im Landtag wurde ein landesweit verschärftes Bettlerverbot beschlossen. Obwohl Gemeinden Ausnahmen beschließen könnten, will unser, selbst an ständige „WählerstimmenBettler“ erinnernder Bgm. „Gut-zwar“ im Einklang mit Verbotsbetreiber, dem chronischen VP-Scharfmacher und Mitschuldigen der verlorenen LT-Wahl, Christof Drexler davon nichts wissen und zeigen damit lieber „ihre“ und die heulerische „christlich-soziale“ Seite der derzeitigen Volkspartei, im Einklang mit unseren erdigen Stammtisch- und „sozialen“ Saloonsozialisten, samt den unbelehrbaren strammen „Braunen Würsteln“. Danke schön! Der VfGH hat bereits einmal ein Bettelverbot aus „Schand-Fürstenfeld“ aufgehoben. Initiator der Klage war damals der Grazer Pfarrer Pucher, der seit Jahren zentrale Anlaufstelle für die Bettler aus der Südostslowakei ist. An ihm könnten sich alle Ignoranten ein Beispiel nehmen, wenn sie nur einen Funken Herz und Seele hätten - Widerlich! Schämt Euch!
Politik/Umwelt Wie wurde nicht gegen das SP-Modell „Neue Mittelschule“ jahrelang opponiert. Etliche schwarze Länder, Ortschaften und Schulleiter boykottierten den Schulversuch, während fortschrittliche Direktoren von Kollegen missäugig als rote „Pausen-Trottel“ gesehen wurden. Nach dem jüngsten Bundes-VP-Schwenk (auf Druck des Androsch-Bildungsvolksbegehrens, der WKO und eigener Basis), bekommt nun auch unsere Stadt endlich eine zeitgemäße „Neue Mittelschule“, nachdem viele junge Fürstenfelder längst nach Rudersdorf (wie bekanntlich auch Wohnungssuchende!) abgebogen waren, wo es dieses Modell von Anbeginn an gab und in unserer Stadt laufend sinkende Schülerzahlen verursachte (selbst Eltern wurden unter Druck gesetzt, ihre Kinder in Fürstenfeld zu belassen). Die demnächst durchgeführte HS-Schulzusammenlegung
Neue Mittelschule endlich fix Gesamtschule folgt?!
war jetzt eine ausgezeichnete Gelegenheit via Presse, das für Fürstenfeld „Neue Modell“ so zu präsentieren, als ob unser Bürgermeister und sein Parteikollege und Ex-SLÖ Mitglied (Bund sozialistischer Lehrer!) Dir. Gerhard Jedliczka das Rad „selbst“ neu erfunden hätten: „Für unsere
Schulverantwortlichen ist dieser Prozess der Neuausrichtung in organisatorischer und operativer Hinsicht eine Herausforderung… um Schülern mit neuen Methoden der Wissensvermittlung noch mehr Chancen auf ihren Ausbildungsweg zu eröffnen!“ Oho? Aha? Was lernen wir daraus? Man sollte einerseits Hoffnungen (z.B.: auf die Gesamtschule!) nie aufgeben und vielleicht war die SLÖ-Mitgliedschaft doch nicht ganz umsonst, andererseits könnte der fortschrittliche, zeitgemäße „Schwenk“ ja auch in anderen, vernachlässigten Bereichen der Stadt vielleicht endlich Schule machen…
Neben Eisvogel, Kormoran und Fischotter: Biber „heimgekehrt“!
UNIVERSUM vor unserer Haustür
Das Feistritz- und Lafnitztal mausert sich zum Tierparadies. Nach immer häufigeren Auftritten in Form von Beutezügen durch Hunderte Kormorane an den Hobby-Teichen (z.B. Großwilfersdorf) in den Tälern und Auen der Umgebung, sind bereits auch zahlreiche Fischotter auf den Geschmack heimischer Fischqualität gekommen. Wenn auch zum Leidwesen der Petrijünger (Fischer), denen die Hände gebunden sind, weil viele der endlich wieder Fuß fassenden Tiere unter Naturschutz stehen. Der Überbesatz an Fischen in den Teichen ist zudem geradezu „der“ Köder für tierische Festmahle. „Unser“ Fischer-Fachprofi der Stadt „Blume“ meinte, dass eine Patrone dem Jäger mehr kostet, als die Beute nach „behördlich-genehmigten“ Abschuss eines Vogels, weil Kormorane ungenießbar sind und somit auch kein adäquater Ersatz für Fischfleisch, wie zB. der Fasan. Erst kürzlich wurde ein zur Gänze geschützter Fischotter geschossen, was zu einem großen medialen Echo führte. Fischereiverbände hingegen meinen „dass etwa in Safen oder Lafnitz prak-
tisch nichts mehr drinnen sei und selbst die Bisamratte verdrängt werde.“ Seit einiger Zeit belagern auch „bravere“ Biber Lafnitz Mäander bei Rudersdorf und auch die Feistritz. Der europäische Biber war ursprünglich fast überall in Europa heimisch, vor allem aber durch Bejagung (dichtes Fell, essbares Fleisch) und durch Vernichtung des Lebensraumes durch Rodung und Ackerbau bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf drei Restgebiete (Elbe, Rhone und in Südnorwegen) zurückgedrängt worden. Bei der Auswilderung von Bibern wurden in Finnland und Österreich zwar auch kanadische Biber verwendet, die heute in Finnland eigene, vom europäischen Biber getrennte
Vorkommen bilden, sich jedoch in Österreich nicht etablieren konnten. Biber sind ziemliche Nahrungsopportunisten. Ihr Nahrungsspektrum umfasst ca. 60 Gehölzarten und 140 Krautarten! Auch Fallobst, Mais und Getreide verschmäht der Biber nicht. Der Biber ist ein Säugetier und lebt teilweise im Wasser und auf dem Land. Er besitzt ständig wachsende Schneidezähne, die beim Nagen z.B. an Holz auch einen natürlichen Selbstschärfeeffekt unterliegen, eine Technik, welche man sich unter anderem über die „Bionik“, beim Schreddern zunutze machte. Ein mittelalterliches Papstedikt definierte den Biber seinerzeit aufgrund seines flachen, beschuppten Schwanzes und seiner amphibischen Lebensweise sogar als zu den Fischen gehörend. Damit durfte Biberfleisch an Fasten Tagen gegessen werden. Leider war das dichte Biberfell sehr begehrt und führte zur intensiven Bejagung. Noch begehrter war das „Bibergeil“, der Duftstoff mit dem Biber ihre Reviere markieren. Es wurde in der Volksmedizin als Wundermittel angesehen und auch teuer bezahlt. Durch konsequenten Schutz und Auswilderung hat der Biber in den letzten Jahrzehnten ein großes „Comeback“ erlebt und endlich beabsichtigt das streng geschützte Tier auch vor unserer Haustür wieder heimisch zu werden…
Wer hätte das gedacht! Bei der Vorstellung von Stadtamtsdirektor Mag. Gober in den Stadtwerken, hat angeblich Werner Gutzwar mitgeteilt, dass künftig Bauplätze angekauft werden um darauf Wohnungen zu errichten und er auch versuchen wird, die Wohnungspreise in der Stadt zu senken um eine weitere Abwanderung nach Übersbach (oder Rudersdorf) zu verhindern. Auch wenn wir unseren Bürgermeister und Verantwortlichen mit unserem Stadtflucht-Bericht in Verlegenheit gebracht haben, sein Beispiel einer gelungenen Selbst-Resozialisierung zeigt, dass er ihn gelesen und kapiert hat, somit ein untrügerisches Indiz, dass er diese Zeitung sehr ernst nimmt. Frechdachs
Außer Biberburg oder Biberdamm (wenn der Wasserstand zu niedrig) hilft sich der Biber auch mit Biberkanälen. www.der-fuerstenfelder.at
Vorsicht: Freie Radikale
Nun ist es quasi amtlich: Das Jahr 2010 war das Feinstaubjahr schlechthin. Allein in unserer Stadt wurde der gesetzliche Maximalwert von 35 Tagen um ganze 17 Tage überschritten. Dieses Jahr fängt mit schon 16 Überschreitungen noch besser an: Die 10.beste Feinstaubstadt Österreichs! Soll ja keiner sagen, wir schaffen keine Rekorde. Als Grund dafür werden natürlich nicht nur der Verkehr (50%), sondern auch die Wetterbedingungen angegeben. Das Wetter kommt schnurstracks vom Atlantik und haargenau über unserer Stadt schüttelt es gedankenlos wie immer seinen Staubfetzen aus. Schon sehr gemein! Der Fokus liegt auf Feinstaubteilchen, die kleiner sind als zehn Mikrometer und ständig hürdenlos in unser Gewebe flutschen. Noch schlimmer, er überlistet sogar die Filter der Atemwege und alle natürlichen Barrieren mit dem Endziel unserer, somit auch Ihrer, Lungenflüssigkeit! Da entstehen dann gesundheitsschädliche Stoffe, wie Sauerstoffradikale, die zu Atemwegsoder Kreislauferkrankungen bis hin zu Krebs führen können. Die Ursachen von Feinstaub sind bekannt: Dieselruß, Tabakrauch, Rollsplitt oder Heizungsabgase. Wer sich nicht damit abfinden will, dem bleibt nur abzuwarten oder etwas zu unternehmen: * Auf die vorbereitete EU-Klage warten, die ab dem 11.Juni endlich Realität werden wird weil unsere Politiker schlafen und einfach „zu blöd“ für diese Problematik sind! * Einen Verein gegen „Freie Radikale“ gründen * Antioxidantien fressen (Obst, Gemüse, Soja) oder ev. mehr Rotwein saufen und Führerschein abgeben, damit freie „Radikalfänger“ zum Schutz vor Schäden produziert werden * Auto verkaufen * Ryanair-„Flucht-Flug“ außer Landes - ohne Rückflugticket! (im Februar um www.der-fuerstenfelder.at
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7.- Euro überall hin, was schon billiger kommt als die einfache Postbus-Fahrt nach Graz!? * Die Heizung abdrehen * Sofort das sinnlose Rauchen beenden bzw. gleich das Atmen aussetzen * Oder sich vielleicht doch noch in der „Allianz gegen die S7“ engagieren, da durch Autobahnen noch mehr Radikale zu uns brausen und 50.000 Tonnen (laut VCÖ!) mehr vom Dreckszeug in unsere Lunge befördern um eventuell ca. 5 Min. schneller in Graz zu sein, was auch mit kleineren Umfahrungen zu erreichen wäre. So oder so, wir Steuerzahler werden wieder „brennen“ müssen: 400.000.- Euro Strafe/täglich! an die EU, dazu eventuell 800.000 Euro* über die ASFINAG für die Müll-Transit-S7 und wir bekommen dafür noch mehr vom „feinsten“ Dreck. Bleibt nur vielleicht noch „selbst“ Freier Radikaler zu werden, um unsere inkompetenten planlosen Politiker mit dem (Fein)Staubfetzen davonzujagen… Sisyphos
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* Warum der Baubeginn der S7 aus juristischen Gründen sicher nicht vor 2014 erfolgen kann, beleuchtet im nächsten Fürstenfelder!
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(Lebens-)Kultur
Von Treue, Farben, Gesinnungen, Heringen, Wühlmäusen und Schwarmintelligenz Vom Katholischen Vereinsheim zum NSDAP-Parteiheim, vom Logau-Kino zum Grabher-Haus. Jetzt „Kleinkunst-Stadtbühne“? Dieses Haus schrieb Geschichte: Eingeweiht wurde es 1928 als Kath. Vereinsheim, bald darauf ging es nahtlos über zu den Nazis, erst danach Kino. Viele ältere Stadtbewohner können sich nostalgisch an zahlreiche Kino, Theater oder Kinder- Veranstaltungen, bis hin zu den Maturabällen zurückerinnern. Ein historischer Moment war das, von der JVP (MajcenBrother’s!) organisierte Rockkonzert von „Colloseum II“ mit John Hiseman in den 1970er Jahren. Jetzt ist das historische Gebäude in den Besitz der Stadtgemeinde übergegangen und damit ist die einmalige Gelegenheit gegeben, aus dem, auch innen total unveränderten „Jugendstil-Schatz“ mit Bühne und Balkon (in der derzeit schon Tanzabende stattfinden), die ärmliche Kitsch-Kulturschlagseite auszumerzen. Eine Klein-Kunstbühne in einer Stadt berühmter Musiker oder aktuell mit dem Kabarettisten Markus Hirtler (Ermi-Oma) „lechzt“ geradezu nach Wiedergutmachung vernachlässigter Kleinkunst-Kulturauftritte. Holophernes
Beschränkte Stadtgestaltung
Fürstenfeld braucht keine Parkplatz- sondern eine Geschmackspolizei
Schranken vor Kindergarten für den „ICNacht-Express“ Auf Anrainerwunsch: Schranken vor dem neuen Kindergarten zur nächtlichen Parkplatzsperre (eine Zusatztafel hätte es sicher auch getan) oder sollte ein Zug kommen? Unsere örtliche „Öffentliche Raumgestaltung“ - Stadtgestaltung strebt einem neuen, tieferen Höhepunkt zu: Durchfall! Ist nicht bekannt, dass Gestaltetes ständig polarisiert und Emotionen wecken kann? Muss nicht Gestaltung immer im Kontext zur Umgebung stehen? Jedenfalls Danke! Wir wissen, Ihr macht das nur für uns. Wirklich praktisch und schön. Danke in aller Bescheidenheit und wirklich ernst gemeinter Beteuerung: Das wäre aber nicht notwendig gewesen! Spongebob-mbH.
Als eine von vielen Reaktionen auf unsere „Wabl/Chamäleon“-Geschichte kam von einigen Fürstenfeldern der Hinweis, dass auch schon junge Fürstenfelder Farbenwechselspiele von Grün zu Schwarz oder Rot zu Schwarz (JVP) beherrschen. Man könnte den verwirrten und suchenden Jugendlichen Fürstenfeldern zugute halten, in ihrem Alter einfach noch nicht zu wissen was sie wollen, bzw. welche Gesinnung (falls vorhanden) in der Tiefe ihrer Herzen schlummert (Wer hört in diesem Alter schon auf Ärzte, die ihnen ständig weiß machen wollen, dass ihre Herzen eher auf der linken Brustseite schlagen.) Der berühmte Schriftsteller Elias Canetti hatte längst eine (leider durch die Geschichte bestätigte) mögliche Antwort in seinem Buch „Masse & Macht“ gefunden: „Die größte Einheit, zu der der normale Mensch sich in Beziehung fühlt, ist immer eine Masse oder ein Massensymbol“. Biologen würden eher mit Schwarmintelligenz argumentieren: Ein Heringsschwarm wählt so die sicherste Route durch den Ozean, unisono ein Schwarm Gänse. Wenn Vögel in Schwärmen fliegen, orientieren sie sich indirekt an der ganzen Gruppe, also nur an ihren unmittelbaren Nachbarn. Wenn das jeder macht, schert niemand aus dem Schwarm aus und die Gruppe bleibt zusammen. Man weiß, dass der keilförmige Formationsflug bei Gänsen auch Energie sparender für die hinteren Mitflieger ist. Aha!? Schon sind wir mitten in der Realität. Ist ja wirklich verlockend, dadurch auf der „sicheren“ (Stadt)Seite zu sein und damit ein Grund, den heimischen Seilschaften und den Macht-Netzwerken anzugehören. Oder bei einer Partei zu sein, die sich nicht ständig mit Reformen in der Bildung, eines unsinnigen Wehrdienstes oder der Pflege, geschweige mit der Verteilungsgerechtigkeit abzumühen gedenkt. Festhalten an alten, konservativen Strukturen, nur ja keine Änderungen. Früher sagte man: „Hände falten, Goschen halten!“. Die
„Stadt-Netzwerke“ akzeptieren, um so zur „Elite“ der eigenen Stadt zu gehören um vielleicht irgendwann mitpartizipieren zu können? (Fragt sich nur welche Elite?) Welche Identifikationsfiguren da wohl gemeint sind? Unsere Edel-Engel? Gleichzeitig wissen wir aber aus der Hormonforschung und Versuchen mit Wühlmäusen, dass Menschen, Gruppen oder Paare nur dann treu bleiben, gemeinsam auf Urlaub fahren oder die Vorliebe für Kegelscheiben teilen, wenn genügende Mengen vom Anhänglichkeitshormon „Oxytocin“ im Blut vorhanden sind.Erst dann bewirkt es die Treue zum Partner, oder die enorm wachsende Zuneigung zum eigenen Baby, womöglich auch zur Partei eigener Gesin-
nung? Womit wir bei der entscheidenden Frage angelangt wären: Woher kommt das Wunderzeug? Unser Körper produziert das Hormon nach dem Beischlaf oder nach dem Austauschen von Zärtlichkeiten. Soll das bedeuten, dass die „Farbenwechsler“ tatsächlich zuwenig gekuschelt haben mit ihrer alten Partei? Oder einfach, Unschuldsvermutung hin oder her, Opfer von „politischer“ Unbefriedigtheit wurden? Beziehungsweise gar keine Gesinnung kennen, also brauchen? Sie nur Mitläufer einer Partei-clique sein wollen um es auch einmal „bequemer“ zu haben? So viele Fragen. Eine radikalere Antwort könnte lapidar lauten: Die Dumpfen im Geiste sind autoritätsgläubig und brauchen damit Hierarchien nicht infrage stellen (Sie haben es geahnt: Eine mögliche Theorie über das Entstehen der renitenten Duckmäuser?). Unser HS-Direktor Gerhard Jedliczka hatte da seinerzeit, als er in unseren „Stadt-Eliten“ Schwarm einbog, eine viel pragmatischere Antwort parat: „Ich war deshalb in Weiz beim SLÖ
(Sozialistische Lehrer Österreichs!), weil ich mir dadurch u.a. auch Kopierkosten ersparen konnte.“ Na, wenn das nicht ein plausibler, einleuchtender Grund war? Frechdachs
(Schein-)Kultur
Fürstenfelds „Licht ins Dunkel“ Engel in der Öffentlichkeit auch entsprechend wahrgenommen und dadurch nicht ganz „selbstlos“, also auch zum „Selbstzweck“ handeln dürfen. Kompliziert? Egal! „Heiligt nun der Zweck die Mittel“, auch wenn der Zweck nicht immer als heilig erkannt, bzw. (theoretisch) mit „scheinheilig“ verwechselt werden könnte? Das entscheiden Sie als Leser - unsere „Null-Toleranz“. (©Werner Gutzwar) Meinung ist da völlig unwichtig. Ein - Unschuldsvermutung hin oder her - allemal „zweckdienlicher“ Vorschlag muss aber erlaubt sein: Bitte das nächste Mal die Hälfte des Erlöses den Bedürftigen, den Rest vielleicht als „Schmerzensgeld“ an uns, die
Buchvorlage Unser Engel malte, einem „Reserve-Messias“ ähnlich uneigennützig, bekanntlich nicht „zwecklos“, sondern seine Bilder wurden vom Stadtoberengel und ihm „selbst“ öffentlich präsentiert und in, zu diesem „Zweck“ kurzerhand als „Engelstadt“ unbenannten Fürstenfeld (nur ohne Pfarrer) via Presse vorgestellt. Sie waren somit ein „Mittel zum Zweck“ um zu „Mitteln“, zugunsten Bedürftiger und in Not geratener Menschen zu kommen. Darstellungen zum „Zweck“ des eigenen Selbstbildes sind unter echten, „metaphysischen“ Engeln* zwar eher unüblich, in unserer irdischen Realität aber doch auch ein populäres „Mittel“ und somit ein gewollter „Nebenzweck“, der dafür eingesetzt wird, dass die „real-physischen“
Das linke Bild (Buchvorlage) nennt sich treffend „Sommerschlussverkauf“ und steht vor dem GH Rennmühle. Die EngelBuchvorlage liegt ebenso in der Redaktion auf... (von Amazon)
Mal-Lehrbuch
„Der Zweck heiligt die Mittel“ sagt bekanntlich ein altes Sprichwort. Einer unserer Stadtverantwortlichen in Engelsgestalt, „himself“ leider auch hauptverantwortlich für die Angriffe der „Alpenmutanten“ und „singenden Nervensägen“ im Sommer auf unsere Ohren, also sicher kein „gesegneter“ Übertreibungs- oder „geheiligter“ Fesselungskünstler in Sachen anspruchsvoller Kultur-Kompetenz, nahm das mitunter sehr wörtlich und passte seine „Mittel“ dem „Zweck“ an: Engelbilder, (ab)gemalt für einen guten „Zweck“. Unserer Redaktion wurde von aufmerksamen Lesern mitgeteilt, dass sie auch einige Bilder in Mal-Lehrbüchern gesichtet hätten. Nanu wie das? Über Nacht entdeckt und berühmt geworden? Wir machten uns mit „unseren“ verfügbaren „Mitteln“ (Amazon macht’s möglich!) auf die Suche und wurden tatsächlich fündig.
an den „plagiativen“, schön beleuchteten Engelbildern am Hauptplatz Vorbeigefahrenen und somit zwingend ansichtig Gewordenen und dadurch vielleicht in Not geratenen Fürstenfelder, damit hätte es sicher auch einen guten „Zweck“ erfüllt wenn es auch nicht ganz der „Zweck“ der Übung war. *Keine Angst! Engel gibt es wirklich: Frau VP-GR Mag. Gabriele Schandor bitte (nur) einmal vor den Vorhang!
Ilztal Events und „3 Tage-Lauserzeit“
Oh mein Gott! Ist Lugners Schwiegersohn in “spe“, Helmut Werner mit seiner Firma Event Produktion „der Mann“ im Hintergrund? Steirer Werner (auch Manager von „Mausi“ Lugner) war selbst Schnulzensänger und Schlagerfuzzi, ist vorbestraft (saß 16 Tage im Knast!) und änderte schon einmal seinen Namen. Eine Beleuchtung „seiner Erfolge“ eventuell im nächsten Fürstenfelder...	Zorro www.der-fuerstenfelder.at
Von Weitem brummt das „Stadt-FluchtTicket“
Der StadtFluchtplan nimmt konkrete Formen an Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Wenn Fürstenfeld die Sommer-Weide für die „lausige“ „Quoten-Kuh“ wird und Du nicht warten willst, bis der Arzt kommt, kannst Du dem Sommerspektakel entrinnen: Mittels Stadt-Flucht-Ticket geht’s an zwei Emigrantenziele: Während jungen Fürstenfeldern das 3-tägige „FM4-Frequency Festival“ in St.Pölten als Alternative angeboten werden wird, können im Gegensatz dazu die eher gourmet-hedonistisch, sowie wanderfest veranlagten „Lauser-ZeitFlüchtlinge“, frisch geduscht und gekampelt, eine gepflegte Reise nach Jeruzalem buchen. Das toskanaähnliche Weinbaugebiet mit 55 Einwohnern und dem biblischen Namen liegt in Slowenien und wurde seinerzeit durch zurückkehrende Kreuzritter gegründet. Es lädt besonders zum Wandern, Essen und Trinken (zB. rustikale Kost wie Sauerkohl und Blutwurst) ein. Die Preise für das „StadtFlucht-Ticket“ werden im Juni rechtzeitig bekanntgegeben… Dieser Sommer wird heiß! Anmeldung bei der Redaktion!
„Der Fürstenfelder“ alternatives Kulturprogramm: Veranstaltungskalender
11. März 19:30 Kaffee mit Kultur - Lesung: Elisabeth Blömer ließt aus ihrer Kim-Saga (Musikalische Umrahmung: Hannes Guth - Gitarre)
8. April 19:30 Kaffee mit Kultur - Lesung: Andreas Landl und Martin Wabl Ort: Thermenkonditorei am Hauptplatz. Eintritt frei! Vorankündigung: „Der Fürstenfelder in Concert“ 1. Juli Bandwettbewerb Forward St. 2. Juli Zodiac und viele mehr... Ort: Kinderfreundeplatz Fürstenfeld
The Cold Genius
Nütze diese Plattform und schreibe uns an: leserbriefe@der-fuerstenfelder.at
Leserbriefe - Fürstenfeld (fast) unzensuriert Jede Meinung ist gefragt: http://www.der-fuerstenfelder.at/forum/index.php Ausgabe. Wünsche Ihnen für das kommende Jahr 2011 alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Erfolg. Verbleibe mit besten Grüßen an Sie. ERICH FREI (Fenz) Danke herzlichst! Sehr sehr lieb. Sie machen uns verlegen. Die Redaktion Aus dem Internetforum:
Als eine willkommene Abwechslung erwies sich für viele Leser der “DezemberFürstenfelder“ in der Vorweihnachtszeit. Sehr geehrte Redaktion. Ich liebe Ihre Zeitung. Endlich ein Blatt, das viele Dinge beim Namen nennt, wie es auch, glaube ich, viele Bürger dieser Stadt sehen. Ich möchte aber schon dazufügen, dass ich mich in dieser Stadt sehr wohl fühle, denn immerhin habe ich mit meiner Familie fast zwanzig Jahre in Wien gelebt. Jetzt auch ein Kritikpunkt, der mir immer wieder auffällt. Da ich selbst in meiner Freizeit als Musiker (Schlagersänger) unterwegs bin kann ich es nicht verstehen, warum gerade Künstler (egal welcher Art) immer wieder die Schlager und Volkstümliche Musik kritisieren. Denn ich glaube, dass gerade diese Art von Musik zu unserer Volkskunst gehört. Ich weiß natürlich, dass es Künstler gibt, die glauben, einige Farbklekser auf einer Leinwand sind Kunst. Ich werde das nie kritisieren, denn ich meine, es gibt die Freiheit der Kunst und der Erfolg zeigt sowieso, ob man es richtig macht. Apropos Erfolg, ich hab es als 54-jähriger Sänger im letzten Jahr 2010 mit vier Titel ins Radio geschafft (Radio Steiermark/Burgenland, Radio mdu-BRD, Radio 2000-Italien, u.s.w), auf das ich stolz bin, aber trotzdem immer wieder belächelt werde. Ich schreibe zum Teil meine Lieder selbst und jeder der schon einmal einen CD-Titel erarbeitet hat, der weiß, welche Arbeit und auch finanzieller Aufwand dahinter steckt. Das wollt ich einmal geschrieben haben und freue mich schon auf Ihre nächste Seite 16
Grüß euch und einen herzlichen Glückwunsch für die 2. Ausgabe. Ich hatte gestern das Vergnügen, im wahrsten Sinne des Wortes die 2. Ausgabe eures Blattes zu lesen. Ich muss euch auf diesem Weg gratulieren, nicht nur dass die Artikel in der Tiefe schürfen, im Unterschied zu anderen lokalen Zeitungen (Woche und Druckfrisch wurden nach einem kurzen Durchblättern in den Papiermüll entsorgt), ich konnte auch auf Grund einiger treffender Formulierungen herzhaft lachen. Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft, Mike. Sehr geehrter Redakteur Ich habe Ihre Zeitung mit großem Interesse gelesen und finde es super, dass es diese Zeitung gibt. Leider musste ich feststellen, dass im Artikel „Angezählt“ eine Werbung für ein Bestattungsunternehmen verpackt ist wo es in Fürstenfeld 2 verschiedene Bestattungsunternehmen gibt. Da können Sie nicht eines aufzählen und das andere nicht oder sie halten es neutral. Ich bitte Sie höflichst um eine Richtigstellung in Ihrer nächsten Ausgabe!! Danke im Voraus, Anonym.
Unser aufmerksamer Leser hat Recht: Die SPÖ könnte tatsächlich nicht nur durch die „Bestattung Taucher“, sondern auch durch die „Bestattung Fürstenfeld GmbH“ in der Kusmanekstrasse 10, unter die Erde bzw. sogar durch vorheriges Fege-Feuer und folgender „Totalauflösung“ zu Asche, verabschiedet werden. Einzig die Musikkapelle Fürstenfeld brilliert bei uns noch konkurrenzlos und übt sich schon einmal sichtbar ein… Die Redaktion
Geschätzte Redakteure! Als leidgeprüfter Nichtraucher-Cafehausbesucher und genauer Stadt-Beobachter (m)ein Fazit: Raucher sind in der Diskussion durch ihr Verlangen nach Zigaretten extrem intolerant beeinflusst, können somit oft nicht klar denken und keine rationalen Entscheidungen treffen, auch wenn sie dies glauben. Somit ist sogar ein Schutz der Raucher (sozusagen) vor sich selbst legitim. Rauchen kann man aber „vor“ der Türe oder „im“ eigens dafür geschaffenen Raucherraum, so wie jeder „kultivierte Mensch“ ja auch „ins“ Klo bzw. „raus“ geht, bevor er die Raumluft durch seine Darm-Peristaltik aromatisiert… Franz Koppendorfer (Neusiedl/G.)
Impressum: Der Fürstenfelder gegründet 2010 – Erscheint zu jeder Jahreszeit (quartalsmäßig); Sondernummer möglich | Erscheinungsort A-8280 Fürstenfeld | Verlagspostamt A-8280 Fürstenfeld | Herausgeber und Medieninhaber (Verleger): Verein zur Förderung von Kunst, Kultur, Freizeit, Literatur und gesellschaftlichem Geschehen – Vertreten durch den Obmann und Vereinsvorstand; Vereinssitz: Bogengasse 14 ; A-8280 Fürstenfeld; Internet: www.der-fuerstenfelder. at; E-mail: redaktion@der-fuerstenfelder. at. | Temporäre Mitarbeiter (alphabetisch): Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Ing., GR Brandweiner Otmar MSc.eng., Ak.Tech.; Felgitsch Georg; Hagenauer Marcel; Prasch Oliver; Gerhard Veitsberger (weitere anonyme Mitarbeiter); Zorro; Odysseus und viele mehr. | Hersteller: Schmidbauer Druck GesmbH, Wallstraße 24, A-8280 Fürstenfeld | Auflage 4.000 Stück; Gratiszustellung an Haushalte der Stadtgemde Fürstenfeld (Postwurf A-8280); Exemplare vor Postwurfsendung für Spende von € 2,- erhältlich (Billiger als ein Krügerl) | Leserbriefe sind gern willkommen, die Redaktion nimmt sich jedoch die Freiheit, diese im eigenen Ermessen zu kürzen oder nicht abzudrucken; Leserbriefe bitte via Email an: leserbriefe@der-fuerstenfelder.at Bezahlte Anzeigen an redaktion@der-fuerstenfelder.at; PR-Artikel sind auf Anfrage möglich und dementsprechend gekennzeichnet (Mediengesetz § 26). | Offenlegung gemäß Mediengesetz § 25 siehe Seite 3.
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Der Fürstenfelder - Nr. 3 - März 2011
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 § 361
 § 26
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