Source: http://palikanon.de/khuddaka/jataka/j489.htm
Timestamp: 2017-03-25 15:35:02+00:00

Document:
Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 489. Die Erzählung von Suruci (Suruci-Jataka)
§1. „Ich Fürstin war die erste Gattin, die König Ruci [16] heimgeführt;
zehntausend Jahre waren es, dass ich Surucis Gattin war.
§2. Doch ich gedenke nicht, Brahmane, dass ich den König von Videha [17],
den Suruci betrogen habe mit Taten, Worten und Gedanken,
§3. Durch dieses Wort der Wahrheit, Weiser, mög' mir ein Sohn geboren werden;
doch wenn ich unwahr hab gesprochen, zerspring' mein Haupt in sieben Teile.
§5. Am Nichtverletzen hab ich Freude und gern betät'ge ich die Tugend;
§6. Durch dieses Wort der Wahrheit, Weiser, mög' mir ein Sohn geboren werden;
§7. Von Frauen volle sechzehntausend sind mit mir Gattinnen, Brahmane;
und keine ist mir unbeliebt; wie mit mir selbst so hab ich Mitleid mit allen meinen Nebenfrauen.
§9. Durch dieses Wort der Wahrheit, Weiser, mög' mir ein Sohn geboren werden;
doch wenn ich unwahr hab gesprochen, zerspring' mein Haupt in sieben Teile [17a].
§10. Die Sklaven, Diener und Aufwärter, die andern auch, die um mich leben,
§11. Durch dieses Wort der Wahrheit, Weiser, mög' mir ein Sohn geboren werden;
§13. Durch dieses Wort der Wahrheit, Weiser, mög' mir ein Sohn geboren werden;
§15. Durch dieses Wort der Wahrheit, Weiser, mög' mir ein Sohn geboren werden;
doch wenn ich unwahr hab gesprochen, zerspring' mein Haupt in sieben Teile.“
§16. „Die Vorzüge der Tugend alle, du ruhmerfüllte Königstochter, sind ja bei dir vorhanden, Liebe, die du selbst hast an dir gerühmt.
§17. Ein Khattiya [20] von edler Abkunft, reinen Geschlechts, mit Ruhm erfüllt, ein Tugendkönig von Videha: das wird dein Sohn, den du erhältst.“
§18. „Schmierig, mit Staub und Schmutz bedeckt [21] stehst du hoch oben in der Luft;
§19. Bist eine Gottheit du vom Himmel oder ein wundermächt'ger Weiser?
§20. „Den alle Götterscharen preisen, wenn sie in Sudhamma [22] versammelt, Sakka der Tausendäugige bin ich, der ich zu dir gekommen.
§21. Wenn eine Frau hier auf der Erde gerechten Wandel immer führt,
§22. zu einer solchen wohlverständ'gen, in Reinheit nur lebenden Frau
§23. Du, Liebe, bist durch guten Wandel, durch deine frühren guten Taten
im Königshause hier geboren, hast die Vollendung aller Freuden.
§C. Nachdem der Meister diese Unterweisung beschlossen hatte, fügte er hinzu: „So, ihr Mönche, hat Visakha auch früher schon einen Wunsch von mir erfüllt erhalten“, und verband hierauf das Jataka mit folgenden Worten: „Damals war Mahapanada Bhaddaji, die Königin Sumedha war Visakha, Vissakamma war Ananda, Gott Sakka aber war ich.“ Ende der Erzählung von Suruci

References: §1

§2

§3

§5

§6

§7

§9

§10

§11

§13

§15

§16

§17

§18

§19

§20

§21

§22

§23