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Timestamp: 2017-06-23 01:45:36+00:00

Document:
Mitteilungsblatt: 25c. Stück, ausgegeben am 1. September 2000,
9. Sondernummer
Studienjahr 1999/2000	ausgegeben am 1. September 2000, 25c. Stück
STUDIENPLAN für die Studienrichtung T e c h n i s c h e M a t h e m a t i k (Neufassung)
Die Neufassung des Studienplanes wurde vom Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Kultur mit GZ 52.351/53-VII/D/2/2000 vom 25.
August 2000 nicht untersagt.
(Version 2000/2001)
Die Studienkommission für die Studienrichtung
Technische Mathematik an der Technisch-Naturwissenschaftlichen
Fakultät der Technischen Universität Graz erlässt
aufgrund des Bundesgesetzes über die Studien an den
Universitäten (Universitäts-Studiengesetz - UniStG),
BGBl. Nr. 48/1997 i.d.g.F. den vorliegenden Studienplan für die
Studienrichtung Technische Mathematik.
(1) Das Diplomstudium der Technischen Mathematik umfasst 10 Semester und
gliedert sich in drei Studienabschnitte, wobei der erste Abschnitt zwei
Semester, der zweite und der dritte Abschnitt jeweils vier Semester umfasst.
(2) Das Studium gliedert sich ab dem zweiten Abschnitt
(§ 13 (3) UniStG) in die drei Studienzweige
Operations Research, Statistik, Finanz- und Versicherungsmathematik
(3) Die Gesamtstundenanzahl an zu absolvierenden Prüfungen beträgt
in jedem Studienzweig 160 Semesterstunden
(§ 14 (4) Z 1 UniStG).
Davon entfallen auf den ersten, in das Studium einführenden Abschnitt 37 Semesterstunden. Auf den zweiten Studienabschnitt, der die Vermittlung der Grundlagen in den drei Studienzweigen abschließt, entfallen im Studienzweig (A) 75, im Zweig (B) 73 und im Zweig (C) 74 Semesterstunden. Der dritte Abschnitt, in dem auch eine Diplomarbeit anzufertigen ist, vertieft die wissenschaftliche Ausbildung und ermöglicht in jedem Studienzweig durch ein strukturiertes Angebot an Vertiefungs- und Wahlfächern eine individuelle Schwerpunktbildung. Die Anzahl der Semesterstunden in den Vertiefungs- und Wahlfächern im dritten Abschnitt beträgt im Studienzweig (A) 32, im Zweig (B) 34 und im Zweig (C) 33. Auf die freien Wahlfächer (§ 13 (4) Z 6 UniStG) entfallen 16 Semesterstunden.
(4) Im Sinne des europäischen Systems zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System) sind den einzelnen Lehrveranstaltungen ECTS-Punkte zugeteilt, welche den relativen Anteil des Arbeitspensums beschreiben. Dem Arbeitspensum eines Studienjahres sind international 60 ECTS-Punkte zugeteilt.
Im Geltungsbereich dieser Verordnung sind folgende Lehrveranstaltungsarten
(§ 71 (1) UniStG) definiert:
dienen der Vermittlung von theoretischem Wissen in einem Teilgebiet
eines Faches.
dienen der Anwendung des in einer Vorlesung vorgetragenen Wissens an
haben als Ziel, die konstruktiven Fähigkeiten zu schulen und
das Wissen aus verschiedenen Lehrveranstaltungen zu verbinden und
Praktika (PR) stellen den Praxisbezug zum in verschiedenen Lehrveranstaltungen
erworbenen Wissen her.
dienen der wissenschaftlichen Arbeit und dem fachlichen Diskurs.
Die erste Diplomprüfung umfasst den Stoff der in Tabelle 1 angeführten Lehrveranstaltungen.
Tabelle 1:	Lehrveranstaltungen aus den Pflichtfächern im ersten Studienabschnitt
(37 Semesterstunden)
Im 1. Semester empfohlen :
Sem. St.
Empfohlene Freifächer
Programmieren 0
Im 2. Semester empfohlen :
Praxisorientierte Programmierung
Folgende Lehrveranstaltungen des ersten Studienabschnittes werden gemäß § 38 (1) UniStG als Studieneingangsphase definiert:
Analysis 1 5 VO
Analysis 1 2 UE
Lineare Algebra 1 4 VO
Lineare Algebra 1 2 UE
Einführung in die Informatik 4 VO
Einführung in die Informatik 2 UE
Die erste Diplomprüfung ist in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abzulegen. Mit der positiven Beurteilung aller in Tabelle 1 angeführten Lehrveranstaltungen wird der erste Studienabschnitt abgeschlossen.
Die zweite Diplomprüfung umfasst den Stoff der in Tabelle 2 angeführten Lehrveranstaltungen.
Tabelle 2: Lehrveranstaltungen aus den Pflichtfächern im zweiten Studienabschnitt
Technomathematik (75 Semesterstunden)
Im 3. Semester empfohlen :
Im 4. Semester empfohlen :
Im 5. Semester empfohlen :
Im 6. Semester empfohlen :
Mathematische Optimierung 1
+ Systemtechnik
Variationsmethoden und Residuentheorie in der Elektrotechnik
+ Modellbildung und Simulation
Empfohlenes Freifach
(73 Semesterstunden)
Informationsverarbeitung (74 Semesterstunden)
Logik und Berechnbarkeit
Bildanalyse und Computergrafik
Maximal die Hälfte der Semesterstunden der Lehrveranstaltungen des zweiten Studienabschnittes kann bereits vor Abschluss der ersten Diplomprüfung absolviert werden.
Die zweite Diplomprüfung ist in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abzulegen. Mit der positiven Beurteilung aller in Tabelle 2 angeführten Lehrveranstaltungen eines Studienzweiges wird der zweite Studienabschnitt abgeschlossen.
(1) Der dritte Studienabschnitt umfasst 4 Semester und schließt mit einer kommissionellen Diplomprüfung gemäß § 15 (3) ab. Zulassungsvoraussetzung (§15 (2)) für die kommissionelle Diplomprüfung ist die positive Beurteilung der in § 10 genannten Vertiefungsfächer, der in § 11 angeführten Wahlfächer, der in § 12 genannten freien Wahlfächer sowie der gemäß § 13 anzufertigenden Diplomarbeit.
(2) Die Semester sieben, acht und neun sind für die Absolvierung der Vertiefungsfächer und Wahlfächer vorgesehen, das zehnte Semester dient der Anfertigung der Diplomarbeit.
Die dritte Diplomprüfung umfasst unter anderem den Stoff der in Tabelle 3 angeführten Lehrveranstaltungen.
Tabelle 3: Lehrveranstaltungen aus den Vertiefungsfächern im dritten Studienabschnitt
Technomathematik (je nach Wahl der/des Studierenden mindestens 14, höchstens 32 Semesterstunden. Jeder Semesterstunde werden 2 ECTS-Punkte zugeordnet.)
Numerisches Praktikum 2 PR
sowie einer der folgenden Kataloge A1, A2 oder A3 von Vertiefungsfächern:
A1) Analysis und Numerik (mindestens 12 Semesterstunden)
Seminar (Analysis oder Numerik)
AK Numerik
Approximationstheoreie
AK Optimierung
Mathematische Optimierung 2
A2) Technik und Naturwissenschaft (mindestens 12 Semesterstunden)
weitere vertiefende Lehrveranstaltungen aus dem bestehenden Angebot der TUG aus den Bereichen
Mechatronik (Robotik, Simulation, Regelungstechnik, Mechanik), Theoretische Elektrotechnik, Strömungslehre und Wärmeübertragung, Theoretische Physik und Festkörperphysik im Ausmaß von mindestens 3 Semesterstunden, welche in Übereinkunft mit dem Vorsitzenden der Studienkommission zu wählen sind.
A3) Individuelles Vertiefungsfach (mindestens 12 Semesterstunden)
Dieser Katalog kann auf Vorschlag der/des Studierenden in Übereinkunft mit dem Vorsitzenden der Studienkommission aus dem bestehenden Lehrveranstaltungsangebot der TUG zusammengestellt werden.
Operations Research, Statistik, Finanz- und Versicherungsmathematik (je nach Wahl der/des Studierenden mindestens 15, höchstens 34 Semesterstunden. Jeder Semesterstunde werden 2 ECTS-Punkte zugeordnet.)
Mathematische Modelle in den Wirtschaftswissenschaften 2 VO
Mathematische Modelle in den Wirtschaftswissenschaften 1 UE
sowie einer der folgenden Kataloge B1, B2, B3 oder B4 von Vertiefungsfächern:
B1) Optimierung (mindestens 12 Semesterstunden)
Seminar (Optimierung)
Projekt (Optimierung)
B2) Statistik (mindestens 12 Semesterstunden)
Seminar (Statistik)
Projekt (Statistik)
B3) Finanz- und Versicherungsmathematik (mindestens 12 Semesterstunden)
Seminar (Finanz- und Versicherungsmathematik
Projekt (Finanz- und Versicherungsmathematik)
Finanz- und Versicherungsmathematik 2
AK Finanz- und Versicherungsmathematik
Diskrete dynamische Systeme
B4) Individuelles Vertiefungsfach (mindestens 12 Semesterstunden)
Informationsverarbeitung (je nach Wahl der/des Studierenden mindestens 15, höchstens 33 Semesterstunden. Jeder Semesterstunde werden 2 ECTS-Punkte zugeordnet.)
Mathematische Grundlagen der Kryptografie 2 VO
Mathematische Grundlagen der Kryptografie 1 UE
sowie einer der folgenden Kataloge C1 bis C8 von Vertiefungsfächern (jeder Katalog enthält Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden; diese werden den Gegebenheiten entsprechend durch die jeweiligen Lehrveranstaltungsleiter rechtzeitig angekündigt):
C1) Maschinelle Intelligenz
C2) Algorithmen und Geometrie
C3) Softwaretechnologie und Softwareentwicklung
C4) Angewandte Informationsverarbeitung
C5) Entwurf von Informationssystemen
C6) Verteilte Informationssysteme
C7) Maschinelles Sehen und Darstellen
C8) Individuelles Vertiefungsfach
Die dritte Diplomprüfung umfasst unter anderem den Stoff der in Tabelle 4 angeführten Lehrveranstaltungen.
Tabelle 4: Lehrveranstaltungen aus den Wahlfächern im dritten Studienabschnitt
Aus der nachfolgenden Liste sind (bisher noch nicht absolvierte) Lehrveranstaltungen im Ausmaß von n Semesterstunden zu wählen, wobei die Anzahl n gegeben ist durch:
Im Studienzweig (A): n = 32 minus die Anzahl der aus Tabelle 3 gewählten Semesterstunden.
Im Studienzweig (B): n = 34 minus die Anzahl der aus Tabelle 3 gewählten Semesterstunden.
Im Studienzweig (C): n = 33 minus die Anzahl der aus Tabelle 3 gewählten Semesterstunden.
Jeder Semesterstunde werden 2 ECTS-Punkte zugeordnet.
Modular Softwaredevelopement
AK Geschichte der Mathematik
AK Logik und Mengenlehre
AK Kombinatorik
AK Zahlentheorie
AK Diskrete Mathematik
Matrizen- und Operatorenrechnung
AK Topologie
AK Analysis
Endliche Körper und Kodierung
AK Graphentheorie
AK Funktionentheorie
AK Differentialgleichungen
AK Funktionalanalysis
AK Wahrscheinlichkeitstheorie
AK Statistik
AK Diskrete Optimierung
AK Operations Research
AK Softwareentwicklung
AK Informationssysteme
AK Web and Applications
AK Knowledgemanagement
AK Softwaretechnologie
Softwareentwicklung in Inter- u. Intranetumgebungen
AK Compilerbau
AK Objektorientierte Programmierung
AK Rechnerorganisation
AK Betriebssysteme
Programmverifikation und Synthese
AK Theoretische Informatik
AK Maschinelle Intelligenz
AK Rechnerische Geometrie
sowie alle bisher noch nicht absolvierten Lehrveranstaltungen der Studienabschnitte zwei und drei der drei Studienzweige A, B und C (jedoch höchstens 6 Stunden für weitere Seminare und Projekte).
Jede Lehrveranstaltung "AK ....." sollte in Klammer einen den Inhalt näher bezeichnenden Untertitel führen. Lehrveranstaltungen mit wesentlich verschiedenen Inhalten sind als verschieden zu werten. Dies gilt sinngemäß auch für Seminare, Projekte und Praktika.
Die Semesterstunden der Lehrveranstaltungen dieser Liste werden den Gegebenheiten entsprechend durch die jeweiligen Lehrveranstaltungsleiter rechtzeitig angekündigt.
Die dritte Diplomprüfung umfasst unter anderem den Stoff der Freien Wahlfächer gemäß UniStG § 4 Z 25 und § 13 (4) Z 6 im Ausmaß von 16 Semesterstunden (jeder Semesterstunde werden 1,5 ECTS-Punkte zugeordnet). Diese freien Wahlfächer sind im Verlaufe des Studiums zu absolvieren und können frei aus dem Lehrveranstaltungsangebot aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten ausgewählt werden.
Gemäß § 61 UniStG ist eine Diplomarbeit anzufertigen. Für die Durchführung der Diplomarbeit ist das zehnte Semester vorgesehen. Der Diplomarbeit werden 32 ECTS-Punkte zugeordnet.
Nähere Bestimmungen zur Durchführung der Diplomarbeit sind dem § 61 UniStG zu entnehmen.
Maximal die Hälfte der Semesterstunden der in den Tabellen 3 und 4 vorgesehenen Lehrveranstaltungen des dritten Studienabschnittes kann bereits vor Abschluss der zweiten Diplomprüfung absolviert werden.
(1) Die dritte Diplomprüfung ist eine Gesamtprüfung, die sich zusammensetzt aus
Lehrveranstaltungsprüfungen vor Einzelprüfern über die in
§ 10, § 11 und § 12 angeführten Lehrveranstaltungen
und einer abschließenden kommissionellen Prüfung.
(2) Voraussetzungen für die Anmeldung zur abschließenden kommissionellen Prüfung sind der Nachweis der erfolgreich bestandenen 1. und 2. Diplomprüfung nach § 5 und § 8, der Nachweis der positiven Beurteilung der in (1) Z 1 genannten Lehrveranstaltungsprüfungen sowie der Nachweis der positiv beurteilten Diplomarbeit nach § 13.
(3) Die abschließende kommissionelle Prüfung findet vor einem aus drei Personen bestehenden Prüfungssenat statt. Dem Prüfungssenat hat jedenfalls die/der Betreuer/in der Diplomarbeit anzugehören. Bei deren/dessen Verhinderung kann die/der Prüfungskandidat/in einen Ersatz vorschlagen. Prüfungsfächer sind das Thema der Diplomarbeit (Präsentation der Diplomarbeit durch die/den Kandidatin/en) und ein weiteres Fachgebiet, welches auf Anhörung der/des Kandidatin/en im Einvernehmen mit dem Prüfer durch die/den Studiendekan/in festgelegt wird.
(1) Über Vorlesungen (VO) hat eine abschließende Prüfung über den gesamten Inhalt der Lehrveranstaltung zu erfolgen. Es bleibt dem Prüfer überlassen, ob diese Prüfung schriftlich, mündlich oder mündlich und schriftlich erfolgt.
(2) Über Übungen (UE), Konstruktionsübungen (KU), Praktika (PR) und Seminare (SE) hat eine laufende Beurteilung zu erfolgen, beispielsweise durch begleitende Tests und/oder sonstige laufende Beiträge der Studierenden.
(3) Der positive Erfolg von Lehrveranstaltungsprüfungen als auch von der in § 15 (3) genannten kommissionellen Prüfung ist mit "sehr gut" (1), "gut" (2), "befriedigend" (3) oder "genügend" (4), ein negatives Ergebnis mit "nicht genügend" (5) zu bewerten.
Dieser Studienplan tritt mit dem 1. Oktober in Kraft, der auf seine Kundmachung folgt.
(1) Ordentliche Studierende, die ihr Studium vor dem Inkrafttreten dieses Studienplans begonnen haben, sind berechtigt, ihr Studium nach dem bisher gültigen Studienplan (Version Juni 1997) fortzusetzen. Ab dem Inkrafttreten dieses Studienplans sind die Studierenden berechtigt, jeden der Studienabschnitte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Studienplans noch nicht abgeschlossen sind, in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeitraum abzuschließen (§ 80 (2) UniStG). Wird ein Studienabschnitt nicht rechtzeitig abgeschlossen, ist die oder der Studierende für das weitere Studium dem neuen Studienplan unterstellt. Im Übrigen sind diese Studierenden berechtigt, sich jederzeit freiwillig dem neuen Studienplan zu unterstellen. Eine diesbezügliche schriftliche unwiderrufliche Erklärung ist an die Zentrale Verwaltung zu richten.
(2) Für Studierende, die ihr Studium nach dem bisher gültigen Studienplan fortsetzen, werden Lehrveranstaltungen, die nach dem neuen Studienplan angeboten werden, als Lehrveranstaltungen für den alten Studienplan anerkannt, sofern sie als gleichwertig anzusehen sind.
(3) Für Studierende, die sich dem neuen Studienvorschriften unterstellen, werden bereits abgelegte Prüfungen über Lehrveranstaltungen des alten Studienplans, sofern diese den Lehrveranstaltungen des neuen Studienplans gleichwertig sind, für das Studium nach dem neuen Studienplan anerkannt.
(4) Die Anerkennung dieser Prüfungen obliegt gem. § 59 (1) UniStG der oder dem Vorsitzenden der Studienkommission.
für das Diplomstudium "Technische Mathematik"an der Technischen Universität Graz
Wissenschaftliches Metier
Die Tätigkeit von Absolventinnen und Absolventen des Studiums der Technischen Mathematik an der Technischen Universität Graz besteht vor allem
in der industriellen Forschung und Entwicklung;
in der Erstellung und Umsetzung mathematischer Modelle in der Wirtschaft sowie im Finanz- und Versicherungswesen;
in der theoretischen und praktischen Behandlung von Problemstellungen aus dem Bereich der Informatik;
in der universitären Forschung und Lehre.
Die Absolventinnen und Absolventen sind dementsprechend nach Abschluss des Studiums vor allem in folgenden Bereichen tätig (keine taxative Aufzählung):
in industriellen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen;
in Planungseinrichtungen der Industrie und des öffentlichen Dienstes;
in Finanzdienstleistungsunternehmen(Versicherungen, Banken, usw.) und in Unternehmensberatungsgesellschaften;
in der Informationstechnologie;
in Handelsunternehmen (Logistik);
an Universitäten, Fachhochschulen und in außeruniversitären Forschungsinstituten.
Ziel des Studiums ist es daher, die Studierenden mit den wissenschaftlichen Methoden der Technomathematik, des Operations Research, der Statistik, Finanzmathematik,Versicherungsmathematik und Informationsverarbeitung sowie deren Entwicklung und Anwendung vertraut zu machen, wobei der Vielfalt der Methoden und der Pluralität der Theorien Rechnung getragen wird.
Insbesondere sollen die Studierenden befähigt werden, in ihrem zukünftigen beruflichen Umfeld die Theorien und Methoden auf reale Problemstellungen anwenden zu können.
Schwerpunkte im Studienaufbau
1. Studienabschnitt (2 Semester):
Analysis, Lineare Algebra, Einführung in die Informatik, Praxisorientierte Programmierung.
Studienzweig Technomathematik:
Algebra, Funktionalanalysis, Funktionentheorie, Differentialgleichungen, Numerische Mathematik, Optimierung, Mathematische Modelle, Technische Anwendungsfächer.
Studienzweig Operations Research, Statistik, Finanz- u. Versicherungsmathematik:
Algebra, Funktionalanalysis, Funktionentheorie, Differentialgleichungen, Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik, Finanz- u.Versicherungsmathematik, Optimierung.
Studienzweig Informationsverarbeitung:
Algebra, Funktionentheorie, Differentialgleichungen, Multimediale Informationssysteme, Betriebssysteme, Compilerbau, Softwarearchitektur, Bildanalyse und Computergrafik, Datenbanken, Rechnernetzwerke, Theoretische Informatik.
3. Studienabschnitt (4 Semester):
Vertiefende Lehrveranstaltungen in den einzelnen Studienzweigen, Diplomarbeit.
Die abschließende Diplomprüfung führt zum Dipl.-Ing. aus Technischer Mathematik.
Die Struktur des Studiums soll es ermöglichen, Teile des Studiums an international anerkannten ausländischen Universitäten zu absolvieren.

References: § 38
 § 15
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 4
 § 13
 § 61
 § 61

§ 10
 § 11
 § 12
 § 5
 § 8
 § 13
 § 15
 § 59