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Timestamp: 2016-07-30 20:40:35+00:00

Document:
Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger in der Intensivpflege und Anästhesie (Intensivpflege- und Anästhesie-Weiterbildungsverordnung - IuAWBV)
Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/Kinderkrankenpfleger in der Intensivpflege und Anästhesie (Intensivpflege- und Anästhesie-Weiterbildungsverordnung - IuAWBV)vom 26. Februar 2004(GVBl.II/04, [Nr. 08], S.246)geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. Juni 2008(GVBl.I/08, [Nr. 08], S.134, 144)
Auf Grund des § 9 des Gesetzes über die Weiterbildung in den
Fachberufen des Gesundheitswesens vom 18. März 1994 (GVBl. I S. 62)
verordnet der Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen:
Die Weiterbildung nach dieser Verordnung soll spezielle Kenntnisse und
Fertigkeiten in der Intensivpflege und Anästhesie sowie die dazu
erforderlichen Einstellungen und Verhaltensweisen vermitteln. Sie soll
insbesondere für folgende Aufgaben qualifizieren:
Intensivmedizinische Grund- und Behandlungspflege sowie lindernde Pflege
und Sterbebegleitung,
Mitwirkung bei der Überwachung und Behandlung von Patienten mit
akuten Störungen der Vitalfunktionen und bei fachspezifischen
therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen,
Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Anästhesie
sowie bei der Überwachung der Patienten,
Mitwirkung bei Wiederbelebungsmaßnahmen einschließlich der
künstlichen Beatmung und externen Herzmassage sowie Einleitung
situationsgerechter Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes, Sachgerechter Umgang mit Instrumenten, Geräten, Hilfsmitteln und
Arzneimitteln im intensivmedizinischen Arbeitsbereich, soweit dies zu den
Aufgaben des Pflegepersonals gehört,
Planung, Organisation und Koordination des pflegerischen Arbeitsablaufes;
Mitwirkung an qualitätssichernden Maßnahmen im
Tätigkeitsbereich, Umgang mit Angehörigen und anderen Bezugspersonen,
Anwendung und Überwachung der Hygienevorschriften, der
Arbeitsschutzbestimmungen und anderer tätigkeitsbezogener
Umgang mit psychosozialen Belastungen, mit Konflikten und Krisen,
Fachliche Anleitung, Beratung und Unterweisung von neuen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern, Auszubildenden und Weiterzubildenden; Zusammenarbeit mit Aus-
und Weiterbildungsstätten.
Form, Dauer und Inhalt der Weiterbildung
(1) Die Weiterbildung nach dieser Verordnung wird in berufsbegleitenden
Lehrgängen oder in Lehrgängen mit Vollzeitunterricht
durchgeführt. Die Gestaltung der Weiterbildung im Bausteinsystem ist
(2) Die berufsbegleitende Weiterbildung dauert mindestens zwei Jahre; sie
darf vier Jahre nicht überschreiten. In Vollzeitlehrgängen
beträgt die Dauer der Weiterbildung mindestens zwölf Monate. (3) Die Weiterbildung umfasst berufsbegleitend und in Vollzeitform
800 Stunden theoretischen Unterricht von je 45 Minuten Dauer
gemäß Anlage 1 Teil A,
1 600 Stunden praktische Weiterbildung von je 60 Minuten Dauer
gemäß Anlage 1 Teil B,
(4) Der theoretische Unterricht soll mit der praktischen Weiterbildung
inhaltlich und zeitlich abgestimmt sein. In den in der Anlage 1 Teil A
aufgeführten Bereichen der Weiterbildung sind
Leistungsüberprüfungen durchzuführen. Die
Weiterbildungsstätte hat über die Teilnahme am Unterricht und
über die Ergebnisse der Leistungsüberprüfungen Nachweise zu
(5) Die praktische Weiterbildung in den in der Anlage 1 Teil B genannten
Einsatzbereichen muss unter fachkundiger Anleitung erfolgen. Sie wird durch
Lehrkräfte der Weiterbildungsstätte begleitet. Die Leistungen in
jedem praktischen Einsatzbereich sind von den für die Anleitung
zuständigen Fachkräften schriftlich zu bewerten.
(6) Auf die Dauer der Weiterbildung werden Unterbrechungen gemäß
§ 6 Abs. 4 und 5 des Gesetzes über die Weiterbildung in den
Fachberufen des Gesundheitswesens angerechnet.
(7) Die Leitung der Weiterbildungsstätte kann auf Antrag Abschnitte
anderer Weiterbildungen auf die Dauer der Weiterbildung anrechnen, wenn sie den
in Anlage 1 vorgeschriebenen Inhalten und Stundenzahlen im Wesentlichen
entsprechen und das Erreichen des Weiterbildungszieles dadurch nicht
(8) Die Anrechnung anderer Weiterbildungen ist mindestens sechs Wochen vor
Beginn des Lehrgangs bei der Leitung der Weiterbildungsstätte zu
beantragen. Diese entscheidet nach Prüfung der Unterlagen über die
anrechnungsfähigen Weiterbildungsabschnitte.
(1) Die Weiterbildung nach dieser Verordnung wird an
Weiterbildungsstätten durchgeführt, die für das
Weiterbildungsgebiet Intensivpflege und Anästhesie staatlich anerkannt
(2) Eine Weiterbildungsstätte wird für die Weiterbildung in
der Intensivpflege und Anästhesie staatlich anerkannt, wenn sie
Die Weiterbildung muss von einer Fachkraft mit dem Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und einem entsprechenden Masterabschluss für den theoretischen sowie praktischen Unterricht oder einem gleichwertigen Abschluss, insbesondere auf dem Gebiet der Medizinpädagogik oder Pflegepädagogik hauptamtlich geleitet und einschlägig fachärztlich begleitet werden. Die Leitung
kann auch aus zwei geeigneten Personen bestehen, die gemeinsam die in Satz 1
genannten Voraussetzungen erfüllen.
Die Weiterbildungsstätte muss über fachlich und pädagogisch
geeignete Lehrkräfte für die in der Anlage 1 Teil A genannten
Weiterbildungsbereiche verfügen. Die Weiterbildungsstätte muss an einem Krankenhaus eingerichtet oder
vertraglich mit einem Krankenhaus verbunden sein, das nach dem Krankenhausplan
des Landes Brandenburg über mindestens sechs fachgebundene oder acht
interdisziplinäre Intensivbetten sowie mindestens drei operative
Fachabteilungen verfügt, die von Fachkräften hauptamtlich geleitet
Für die praktische Weiterbildung gemäß Anlage 1 Teil B
muss eine ausreichende Anzahl Weiterbildungsplätze mit geeigneten
Fachkräften für die Praxisanleitung nachgewiesen werden.
Die Organisation der Weiterbildung obliegt der Leitung der
Weiterbildungsstätte. Auf der Grundlage der Teile A und B der Anlage 1
sind für den theoretischen Unterricht und für die praktische
Weiterbildung inhaltlich und zeitlich differenzierte Lehrpläne und
Praktikumsprogramme vorzulegen.
Die Weiterbildungsstätte muss über geeignete Räume für
die Weiterbildung verfügen. Dazu gehören ein Unterrichtsraum mit
einer Grundfläche von mindestens zwei Quadratmetern für jeden
Teilnehmer zuzüglich zehn Quadratmeter Bewegungsraum im Tafelbereich, ein
Raum für den Gruppenunterricht, ein Pausenraum sowie ausreichende
sanitäre Einrichtungen. Die erforderlichen Lehr- und Lernmittel
Die Teilnehmerzahl für einen Lehrgang darf 25 Personen nicht
(3) Vor Beginn des Lehrgangs ist den Bewerberinnen oder den Bewerbern eine
persönliche Beratung zu dieser Weiterbildung anzubieten.
(4) Mit der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer ist ein Vertrag für die
Weiterbildung abzuschließen, in dem die Rechte und Pflichten der
Weiterbildungsstätte, der Teilnehmerin oder des Teilnehmers und des
Trägers geregelt werden. Darüber hinaus sind die Vereinbarungen
über Unterrichtszeiten, Unterrichtsunterbrechungen, Lehrgangsabbruch und
Kündigungen, Teilnahmegebühren und Zahlungsmodalitäten zu
(5) Jede Veränderung der tatsächlichen Umstände nach dieser
Verordnung ist der zuständigen Behörde anzuzeigen. Die Zulassung
für das Weiterbildungsgebiet Intensivpflege und Anästhesie in
der Gesundheits- und Krankenpflege oder Gesundheits- und
Kinderkrankenpflege wird widerrufen, wenn die Voraussetzungen zum
Zeitpunkt der Zulassung nicht vorgelegen haben oder später weggefallen
sind. Die Zulassung kann widerrufen werden, wenn die Ausbildung
qualitativ nicht den Anforderungen gemäß dieser Verordnung
entspricht. § 4
(1) Voraussetzungen für die Zulassung zur Weiterbildung nach dieser
Verordnung sind
eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Krankenpflege bzw.
Gesundheits- und Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege bzw. Gesundheits- und
eine in der Regel zweijährige Tätigkeit als
Krankenschwester/Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und
Krankenpflegerin/Krankenpfleger, als
Kinderkrankenschwester/Kinderkrankenpfleger bzw. Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerin/ Kinderkrankenpfleger, davon mindestens sechs Monate in
der Intensivpflege oder Anästhesie.
(2) Bei Unterbrechungen zwischen der erforderlichen Berufsausübung nach
Absatz 1 Nr. 2 und der Weiterbildung gelten die Regelungen gemäß
§ 6 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über die Weiterbildung in den
Fachberufen des Gesundheitswesens.
(3) In begründeten Einzelfällen kann die staatlich anerkannte
Weiterbildungsstätte gemäß § 2 Abs. 3 des Gesetzes
über die Weiterbildung in den Fachberufen des Gesundheitswesens Ausnahmen
von dem geforderten Nachweis einer zweijährigen Tätigkeit in dem
erlernten Beruf zulassen. Eine praktische Tätigkeit in der Intensivpflege
oder in der Anästhesie ist grundsätzlich nachzuweisen.
(4) Über die Zulassung zur Weiterbildung entscheidet die Leitung der
staatlich anerkannten Weiterbildungsstätte auf Antrag. Dem Antrag sind die
Nachweise der Voraussetzungen gemäß § 4 Abs. 1
(1) Die staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte richtet einen
Prüfungsausschuss ein, der aus folgenden Mitgliedern besteht:
der Leiterin oder dem Leiter der Weiterbildungsstätte als Vorsitzende
oder als Vorsitzender,
einer von der zuständigen Behörde beauftragten Person als
stellvertretende Vorsitzende oder als stellvertretender Vorsitzender,
einer Lehrkraft mit fachlicher Qualifikation in der Intensivpflege und
weiteren Lehrkräften, darunter einer ärztlichen Lehrkraft, die
in Hauptgebieten des Weiterbildungsgangs unterrichtet haben.
Für jedes Mitglied des Prüfungsausschusses, mit Ausnahme der oder
des unter Nummer 1 genannten Vorsitzenden, ist eine Vertretung zu bestellen. (2) Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist der
zuständigen Behörde spätestens zwölf Wochen vor Beginn der
(3) Das Vorsitz führende Mitglied des Prüfungsausschusses bestimmt
die Prüfungstermine und Prüfungsorte. Sie oder er ist zuständig
für die Zulassung zur Prüfung sowie für die Auswahl der
Prüfungsaufgaben und der Hilfsmittel nach den Vorschlägen der
Prüferinnen oder Prüfer. Das Vorsitz führende Mitglied des
Prüfungsausschusses leitet die Prüfung, sorgt für ihren
ordnungsgemäßen Ablauf und verkündet die Prüfungsnoten. § 6
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist acht Wochen vor Ende der
Weiterbildung bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu
stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
Krankenpflegerin/Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester/Kinderkrankenpfleger
bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Kinderkrankenpfleger in
beglaubigter Abschrift oder Ablichtung,
Bescheinigungen über die Teilnahme am theoretischen Unterricht und an
der praktischen Weiterbildung nach dem Muster der Anlagen 2 und 3,
gegebenenfalls der Nachweis über die Anrechnung nach § 2 Abs. 7.
(2) Über die Zulassung zur Prüfung entscheidet die oder der
Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Prüfungstermine und die
Zulassung sind dem Prüfling spätestens zwei Wochen vor
Prüfungsbeginn schriftlich mitzuteilen; eine Ablehnung ist zu
(1) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und
einem mündlichen Teil. Prüfungsteile können miteinander
verbunden werden. Zwischen den einzelnen Prüfungsteilen muss mindestens
ein prüfungsfreier Tag liegen. Die Prüfung darf frühestens vier
Wochen vor Abschluss der Weiterbildung beginnen.
(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich. § 8
(1) Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus einer unter Aufsicht
zu fertigenden Arbeit. Die Fragen oder Themen sind aus den in der Anlage 1 Teil
A genannten Bereichen zu wählen.
(2) In der Aufsichtsarbeit hat der Prüfling einzelne Fragen im
Antwort-Auswahl-Verfahren oder frei formuliert zu beantworten oder eines aus
drei zur Auswahl gestellten Themen abzuhandeln. Kombinationen sind
möglich. Die Aufsichtsarbeit dauert 180 Minuten.
(3) Anstelle der Aufsichtsarbeit kann eine Hausarbeit zu einem
praxisbezogenen Thema verlangt werden, die innerhalb von zwei Monaten zu
fertigen ist. Der Umfang der Hausarbeit ist themenabhängig zu begrenzen.
Der Prüfling hat die benutzten Hilfsmittel anzugeben und schriftlich zu
versichern, dass er die Arbeit eigenständig angefertigt hat.
(4) Die Aufgaben des schriftlichen Teils der Prüfung werden von dem
Vorsitz führenden Mitglied des Prüfungsausschusses auf Vorschlag der
Prüferinnen oder Prüfer festgelegt.
(5) Die schriftlichen Arbeiten sind von mindestens zwei Mitgliedern des
Prüfungsausschusses unabhängig voneinander zu bewerten. Aus den Noten
bildet das Vorsitz führende Mitglied des Prüfungsausschusses im
Benehmen mit den Prüferinnen und Prüfern die Note für den
schriftlichen Teil der Prüfung.
(1) Die praktische Prüfung wird von zwei Prüferinnen oder
Prüfern abgenommen und benotet. Der Prüfling hat eine komplexe
praktische Aufgabe auszuführen und sein Handeln zu begründen. Dabei
ist die Prüfung so zu gestalten, dass eine hinreichende Bewertung der in
der Weiterbildung erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse
(2) Der praktische Prüfungsteil soll je Prüfling in der Regel zwei
Stunden betragen und darf vier Stunden nicht überschreiten. Beide
Prüferinnen oder Prüfer bewerten die Prüfung getrennt; aus den
Noten bildet das Vorsitz führende Mitglied des Prüfungsausschusses im
Benehmen mit den Prüferinnen oder Prüfern die Note für den
praktischen Teil der Prüfung.
(1) Der mündliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf die in der
Anlage 1 Teil A genannten Bereiche. Die Prüfungsinhalte sollen sich auf
konkrete praktische Aufgaben beziehen; eine Verknüpfung der
mündlichen Prüfung mit der praktischen Prüfung ist möglich.
(2) Die Prüflinge werden einzeln oder in Gruppen bis zu drei
Prüflingen geprüft. Die Prüfungszeit soll für den einzelnen
Prüfling insgesamt 30 Minuten nicht überschreiten.
(3) Aus den Noten der Prüferinnen oder Prüfer und im Benehmen mit
ihnen bildet das Vorsitz führende Mitglied des Prüfungsausschusses
die Note für den mündlichen Teil der Prüfung.
Die Leistungen während der Weiterbildung und jede einzelne
Prüfungsleistung werden wie folgt benotet:
wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße
wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht, ausreichend (4),
wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den
wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen
lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die
ungenügend (6), wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die
Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer
Zeit nicht behoben werden können. § 12
Bestehen und Wiederholen der Prüfung
(1) Aus den Ergebnissen der schriftlichen, mündlichen und praktischen
Prüfung wird die Gesamtnote der Prüfung ermittelt. Die Prüfung
ist bestanden, wenn jeder Prüfungsteil mindestens mit
ausreichend bewertet wird. (2) Das Vorsitz führende Mitglied des Prüfungsausschusses erteilt
über die bestandene Prüfung ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 4
und bescheinigt die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung.
(3) Über das Nichtbestehen der Prüfung erteilt das Vorsitz
führende Mitglied des Prüfungsausschusses einen schriftlichen
Bescheid, in dem die Prüfungsnoten anzugeben sind.
(4) Jeder Teil der Prüfung kann auf Antrag einmal wiederholt werden,
wenn der Prüfling die Note mangelhaft oder
ungenügend erhalten hat.
(5) Hat der Prüfling die praktische Prüfung oder die kombinierte
praktisch-mündliche Prüfung nicht bestanden, so darf er zur
Wiederholungsprüfung nur zugelassen werden, wenn er an einer weiteren
praktischen Weiterbildung teilgenommen hat, deren Dauer und Inhalt von dem
Vorsitz führenden Mitglied des Prüfungsausschusses bestimmt werden.
Die Frist bis zur erneuten Prüfung beträgt mindestens drei und
höchstens zwölf Monate. Ein Nachweis über die Erfüllung der
Auflagen ist dem Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung
(1) Nach Zulassung zur Prüfung ist ein Rücktritt nur mit
Genehmigung des Vorsitz führenden Mitglieds des Prüfungsausschusses
zulässig. Der Prüfling hat die Gründe für seinen
Rücktritt unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Genehmigt das Vorsitz
führende Mitglied des Prüfungsausschusses den Rücktritt von der
gesamten Prüfung oder von einem Prüfungsteil, so gilt die
Prüfung als nicht unternommen. Die Genehmigung ist nur zu erteilen, wenn
ein wichtiger Grund vorliegt. Im Falle einer Krankheit kann die Vorlage einer
ärztlichen Bescheinigung verlangt werden. Wird der Rücktritt von der
Prüfung oder von einem Prüfungsteil nicht genehmigt, so gilt die
Prüfung als nicht bestanden.
(2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn der Prüfling einen
Prüfungstermin versäumt oder die Aufsichtsarbeit oder die Hausarbeit
nicht oder nicht fristgerecht abgibt oder die Prüfung unterbricht.
(3) Der Prüfling wird im Falle der Genehmigung des Rücktritts zum
nächsten Prüfungstermin geladen.
Versucht ein Prüfling, in einem Prüfungsteil zu täuschen,
täuscht er oder verhält er sich grob ordnungswidrig, kann der
Prüfungsausschuss die Prüfung für nicht bestanden erklären.
Die Rücknahme einer Prüfungsentscheidung wegen Täuschung ist nur
innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Prüfung zulässig.
Prüfungsniederschrift, Prüfungsunterlagen
(1) Über die Prüfung ist für jeden Prüfling eine
Niederschrift anzufertigen, die von allen Mitgliedern des
Prüfungsausschusses zu unterschreiben ist. Sie muss den Namen des
Prüflings, die Prüfungsgebiete, die Prüfungstage und
Prüfzeiten, besondere Vorkommnisse, die einzelnen Noten sowie die
Gesamtnote enthalten.
(2) Auf Antrag ist dem Prüfling nach Abschluss der Prüfung
Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu gewähren.
(3) Schriftliche Prüfungsarbeiten sind drei Jahre, Anträge auf
Zulassung zur Prüfung und Prüfungsniederschriften zehn Jahre
(1) Die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung
Fachgesundheits- und Krankenpfleger/in für Intensivpflege und
Anästhesie oder Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
für Intensivpflege und Anästhesie erhält, wer die nach
dieser Verordnung vorgeschriebene Weiterbildung abgeschlossen und die
Prüfung bestanden hat.
(2) Die Weiterbildungsbezeichnung darf nur in Verbindung mit der Erlaubnis
zum Führen der Berufsbezeichnung geführt werden.
(3) Die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung wird im
Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung durch die
staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte nach Maßgabe von § 7
Abs. 4 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Fachberufen des
Gesundheitswesens bescheinigt. § 17
(1) Abweichend von § 3 Abs. 1 dürfen für eine
Übergangszeit von höchstens zwei Jahren die bei In-Kraft-Treten
dieser Verordnung betriebenen Weiterbildungsstätten ohne staatliche
Anerkennung Weiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie
durchführen. Für diese Übergangszeit kann von den Erfordernissen
nach § 3 Abs. 2 abgesehen werden.
(2) Eine vor In-Kraft-Treten dieser Verordnung begonnene Weiterbildung kann
nach dem Muster für eine landesrechtliche Ordnung der Weiterbildung
und Prüfung zu Krankenschwestern, Krankenpflegern, Kinderkrankenschwestern
und Kinderkrankenpflegern für die Intensivpflege
(Anästhesie/Pädiatrie), Empfehlung der Deutschen
Krankenhausgesellschaft (DKG) vom 11. Mai 1998, fortgeführt werden. Sie
muss zwei Jahre nach In-Kraft-Treten dieser Verordnung abgeschlossen sein.
(3) Berechtigungen zum Führen von Weiterbildungsbezeichnungen, die im
Land Brandenburg nach dem 3. Oktober 1990 und vor dem In-Kraft-Treten dieser
Verordnung nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft für
die Weiterbildung und Prüfung von Krankenschwestern, Krankenpflegern,
Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpflegern in der Intensivpflege
erworben worden sind, gelten weiter. (4) Weiterbildungsbezeichnungen, die in anderen Bundesländern auf Grund
gesetzlicher oder allgemein anerkannter Regelungen der Weiterbildung in der
Intensivpflege und Anästhesie erworben worden sind, dürfen im Land
Brandenburg gemäß § 4 Abs. 3 des Gesetzes über die
Weiterbildung in den Fachberufen des Gesundheitswesens geführt werden.
Potsdam, den 26. Februar 2004
Der Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und
Günter Baaske Anlage 1
Teil A: Theoretischer Unterricht (800 Stunden)
1. Pflegewissenschaftliche Grundlagen (40 Stunden)
Entwicklung des Berufsbildes, Arbeitsfelder, Aufgabenbereich Pflegetheorien, Pflegemodelle, Pflegeplanung, Pflegeprozess,
Pflegedokumentation Qualitätssicherung in der Pflege, Pflegestandards Innovative Veränderungen der Pflegepraxis in der Intensivmedizin und
in der Anästhesie (wissenschaftliche Ergebnisse, internationale
Entwicklungen, Trends) 2. Betriebsorganisation (30 Stunden)
Gliederung/Organisationsstruktur von Intensiveinheiten und
Anästhesieabteilungen Organisation des Pflegedienstes, Kooperation mit anderen Diensten
innerhalb und außerhalb der Einrichtung, Qualitätsmanagement Grundlagen der Krankenhausfinanzierung, wirtschaftliche
Betriebsführung im Arbeitsbereich (Bestellwesen, Bestandsführung,
Leistungs- und Kostenerfassung); Personalbedarfsermittlung EDV-Einsatz 3. Grundlagen der Intensivmedizin (200 Stunden)
3.1 Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
(berufsfeldbezogene Vertiefung)
Atmungssystem Herz-Kreislauf-System Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basenhaushalt Energie- und Wärmehaushalt Hormonale Regulationssysteme Zentrales und peripheres Nervensystem Blutbildung, Blutgerinnung, Blutgruppen 3.2 Symptomatik, Diagnostik, Überwachung und Behandlung
von Erkrankungen, Verletzungen und Intoxikationen in der Intensivmedizin
Herz- und Kreislauferkrankungen, Verletzungen des Herzens und der
herznahen Gefäße, Erkrankungen und Verletzungen peripherer Arterien
und Venen Erkrankungen und Verletzungen der Atemwege und der Lunge sowie des Thorax Nierenerkrankungen, Verletzungen der Nieren und der ableitenden Harnwege Erkrankungen und Verletzungen des Verdauungssystems Neurologische Erkrankungen, zentral- und peripher-nerval bedingte
Störungen Erkrankungen des hämatologischen Systems und Störungen der
Blutgerinnung Stoffwechselerkrankungen, endokrine Krisen Störungen des Immunsystems Geburtshilfliche und gynäkologische Notfälle Infektionen Intoxikationen Thermische Verletzungen, Mehrfachverletzungen Multiorganversagen, Sepsis Prä-, intra- und postoperative Komplikationen Organtransplantationen Besonderheiten der Intensivtherapie bei Früh- und Neugeborenen,
Säuglingen und Kindern; Neugeborenen-Reanimation; spezielle
Krankheitsbilder, Operationen und Therapieformen Besonderheiten der Intensivtherapie bei älteren Menschen Spezielle Pharmakologie in der Intensivmedizin 4. Pflege in der Intensivmedizin (120 Stunden)
Grundlagen der Patientenüberwachung Erkennen und Beurteilen von Vitalfunktionsstörungen,
Bewußtseins- und Verhaltensänderungen, Schmerzzuständen Lagerung, Lagerungstechniken (rückenschonendes Arbeiten) Ergänzende Pflegemaßnahmen, z. B. Ess-, Trink- und
Schlucktraining, Kontinenztraining; Frühförderung und Rehabilitation Spezielle Pflegetechniken und alternative Methoden, z. B.
Kinästhetik, Basale Stimulation, Feldenkrais-Methode Enterale und parenterale Ernährung Umgang mit dem Phänomen Schmerz, Mitwirkung bei der Schmerztherapie Lindernde Pflege, Begleitung Sterbender und Trauernder Mitwirkung bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen Spezielle (fallbezogene) Intensivpflege gemäß Nummer 3.2 Handeln in Notfallsituationen (Grundsätze), kardiopulmonale
Reanimation Ambulante Intensivpflege 5. Grundlagen der Anästhesiologie (120 Stunden)
Anästhetika und Adjuvantien, Wirkungen und Nebenwirkungen Allgemeinanästhesie Regionalanästhesien, Lokalanästhesien Anästhesien in den verschiedenen Fachbereichen, bei speziellen
Eingriffen, Notfällen und Begleiterkrankungen Fallorientierte Anästhesie in der Pädiatrie Fallorientierte Anästhesie bei älteren Menschen Narkosetechnik Präoperative Vorbereitung und Prämedikation Assistenz bei verschiedenen Anästhesieverfahren (Lagerung,
materiell-technische Vorbereitung) Überwachung der Anästhesie, prä-, intra- und postoperative
Komplikationen Dokumentation Schmerztherapie, Infusionstherapie Transfusionen Spezielle Pharmakologie 6. Pflege in der Anästhesie (60 Stunden)
Übernahme, Übergabe des Patienten (ambulant, stationär) Vorbereitung des Patienten, Lagerung, Prophylaxen Vorbereitung der Anästhesie, Nachbereitung Assistenz bei Anästhesieverfahren Überwachung und Verlaufsdokumentation der Anästhesie Prä-, intra- und postoperative Betreuung (alters-, krankheits-,
operationsspezifische Besonderheiten) Handeln bei Komplikationen, in Notfallsituationen 7. Psychologische, soziologische und pädagogische
Grundlagen (80 Stunden)
7.1 Psychosoziale Grundlagen
Leitbilder (Selbstbild, Fremdbild), ethische Grundorientierungen in der
Pflege Ethische Probleme im Berufsfeld (z. B. Begrenzung lebensverlängernder
Maßnahmen, Sterbebegleitung, Organspende, Transplantation etc.) Die psychosoziale Situation von Patienten in der Intensivmedizin, in der
Anästhesie; Angehörige als Pflegepartner Reflexion beruflichen Handelns, Supervision Problemlösungsstrategien (bezogen auf Betreuungsbedürftige und
Angehörige, auf die eigene Person, auf das therapeutische Team) 7.2 Kommunikation und Interaktion
Methoden der Kommunikation und Beziehungsgestaltung, Formen der
Gesprächsführung Gespräche mit Patienten und Angehörigen, Pflegeberatung,
fallbezogene Kommunikationsübungen Gespräche mit Mitarbeitern, Dienstbesprechung, Fallbesprechung,
Gesprächsleitung 7.3 Pädagogische Grundlagen, Grundlagen des Lehrens und Lernens
Die pädagogische Beziehung (Merkmale, Störungen im
Beziehungsprozess) Führungsstile Methoden des geistigen Arbeitens, Lern- und Arbeitstechniken,
Lernanforderungen in der Weiterbildung, selbstorganisiertes Lernen Anleitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Auszubildenden,
Weiterzubildenden; Anleitungsmodelle, Anleitungstechniken Beurteilung und Bewertung 8. Rechtliche Grundlagen (40 Stunden)
Das System der sozialen Sicherung Schweigepflicht, Datenschutz, Datenschutzgesetz Krankenhausgesetz des Landes Brandenburg Organspende, Transplantation, Sektion, Sterbebegleitung Patientenverfügung, Nottestament Betäubungsmittelrecht Medizinprodukterecht, StrahlenschutzV, GefahrstoffV Haftungsrechtliche Regelungen Aufsichtspflicht (Dienstaufsicht, Fachaufsicht, Delegation) Ausgewählte Fragen des Arbeitsrechts; rechtliche Regelungen der Aus-
und Weiterbildung 9. Grundlagen der Krankenhaushygiene (30 Stunden)
Allgemeine Grundlagen, Rechtsvorschriften Desinfektion Sterilisation Entsorgung Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen Krankenhausinfektionen, Infektionsprophylaxen Hygienische Anforderungen an Intensiv- und Anästhesiebereiche 10. Medizintechnik (60 Stunden)
Technische und apparative Ausstattung von Intensiveinheiten und
Anästhesieabteilungen Handhabung und Pflege gebräuchlicher Geräte,
Sicherheitsanforderungen; Gefahren Training an den in der Intensivmedizin und Anästhesie eingesetzten
Geräten 11. Verfügungsstunden (20 Stunden) 12. Prüfungen
Teil B: Angeleitete praktische Weiterbildung (1 600 Stunden)
400 Stunden (10 Wochen)
angeleitetes Praktikum in internistisch/neurologischer
Intensivpflege bzw. pädiatrischer/neonatologischer Intensivpflege 400 Stunden (10 Wochen)
angeleitetes Praktikum in operativer Intensivpflege bzw.
kinderchirurgischer Intensivpflege 640 Stunden (16 Wochen)
angeleitetes Praktikum in der Anästhesie 160 Stunden (4 Wochen)
mindestens zwei angeleitete Wahlpraktika in der Endoskopie Dialyse Funktionsdiagnostik Schmerztherapie Rettungsstelle Herzkatheterlabor Herzschrittmacherdienst oder Frühgeborenenstation Anlage 2
(zu § 6 Abs. 1 Nr. 2) Bescheinigung über die Teilnahme am theoretischen
Frau/Herr .............................................. geboren am .........................................
hat in der Zeit vom ............................ bis ......................
am theoretischen Unterricht der Weiterbildung für Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen/Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerinnen/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger in der
Intensivpflege und Anästhesie mit Erfolg teilgenommen.
Die Weiterbildung wurde vom
.................................................bis
durch Fehlzeiten um .......................... Stunden unterbrochen. ............................................................................................................
Die Leiterin/Der Leiter der Weiterbildungsstätte
(Unterschrift, Anschrift und Stempel der Weiterbildungsstätte)
(zu § 6 Abs. 1 Nr. 2)
Bescheinigung über die praktische Weiterbildung
Frau/Herr .......................................................... geboren am ...................................... in .................................................................. hat in der Zeit vom ......................................... bis
.................................... in der Einrichtung (genaue Bezeichnung,
ein angeleitetes Praktikum von insgesamt .................... Stunden
im Bereich ............................. abgeleistet. Die praktische Weiterbildung wurde vom
.............................. bis ...............................
durch Fehlzeiten
um .................. Stunden unterbrochen. ........................................................................................................
Ort, Datum .........................................................................................................
Die Stationsleiterin/Der Stationsleiter
(zu § 12 Abs. 2)
Frau/Herr .................................. geboren am ............................
hat in der Zeit vom ......................................... bis
................................... an einem Weiterbildungslehrgang
Intensivpflege und Anästhesie nach den Vorschriften der Intensivpflege- und Anästhesie-Weiterbildungsverordnung vom 26.
Februar 2004 (GVBl. II S. 246) an der staatlich anerkannten
Weiterbildungsstätte (Bezeichnung,
Anschrift)......................................................................................... ...............................................................................................................................................
Sie/Er hat am ..................................die Prüfung vor dem
Prüfungsausschuss der Weiterbildungsstätte mit der Gesamtnote
................................. bestanden und folgende Einzelnoten
Prüfung: ...............................................................
Frau/Herr .................................................... ist gemäß § 16 Abs. 1 und 2 der Intensivpflege- und
Anästhesie-Weiterbildungsverordnung vom 26. Februar 2004 (GVBl. II S. 246)
berechtigt, mit Wirkung vom heutigen Tage die Weiterbildungsbezeichnung ................................... zu führen. Die Weiterbildungsbezeichnung darf nur in Verbindung mit der Erlaubnis zum
Führen der Berufsbezeichnung geführt werden. ........................................................................................................
Ort, Datum .............................................................................. Die Vorsitzende/Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ................................................................................
Die Leiterin/Der Leiter der Weiterbildungsstätte Anlage zum Weiterbildungszeugnis
Der Weiterbildungslehrgang umfasste
1. Theoretischen Unterricht (800 Stunden)
Pflegewissenschaftliche Grundlagen 40 Stunden Betriebsorganisation 30 Stunden Grundlagen der Intensivmedizin 200 Stunden Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie Symptomatik, Diagnostik, Überwachung
und Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen
und Intoxikationen in der Intensivmedizin Pflege in der Intensivmedizin 120 Stunden Grundlagen der Anästhesiologie 120 Stunden Pflege in der Anästhesie 60 Stunden Psychologische, soziologische und pädagogische Grundlagen 80 Stunden Psychosoziale Grundlagen Kommunikation und Interaktion Pädagogische Grundlagen, Grundlagen
des Lehrens und Lernens Rechtliche Grundlagen 40 Stunden Grundlagen der Krankenhaushygiene 30 Stunden Medizintechnik 60 Stunden Verfügungsstunden 20 Stunden 2. Angeleitete praktische Weiterbildung (1 600 Stunden)
Internistisch/neurologische Intensivpflege
bzw. pädiatrische/neonatologische Intensivpflege (1) 400
Stunden Operative Intensivpflege bzw.
kinderchirurgische Intensivpflege (1) 400 Stunden Anästhesie 640 Stunden Wahlpraktika 160 Stunden ____________________________________
(1) Nicht Zutreffendes streichen nach oben

References: § 9

§ 6
 § 4

§ 6
 § 2
 § 4
 § 6
 § 2
 § 8
 § 12
 § 7
 § 17
 § 3
 § 3
 § 4
 § 6
 § 6
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