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Timestamp: 2016-10-25 17:36:27+00:00

Document:
5A_59/2007 (08.03.2007)
5A_59/2007/bnm
Verf�gung vom 8. M�rz 2007
vertreten durch Rechtsanw�ltin Lisa Zaugg,
vertreten durch Advokat Dr. Erik Johner,
Pr�sident der Kammer f�r Vormundschaftswesen des Obergerichts des Kantons Aargau.
Verweigerung superprovisorischer vorsorglicher Massnahmen in einem kantonalen Beschwerdeverfahren betreffend Kindesschutz.
Beschwerde gegen die Verf�gung des erw�hnten Pr�sidenten vom 2. Februar 2007.
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verf�gung vom 2. Februar 2007 des Pr�sidenten der Kammer f�r Vormundschaftswesen des Aargauer Obergerichts, der (im Rahmen eines kantonalen Beschwerdeverfahrens betreffend Kindesschutzmassnahmen) auf ein Gesuch der Beschwerdef�hrerin (1994 geborene Tochter der in ... lebenden Beschwerdegegnerin) um Erlass superprovisorischer vorsorglicher Massnahmen (Entzug der elterlichen Obhut der Beschwerdegegnerin �ber die Beschwerdef�hrerin und deren Unterstellung unter die Obhut des in der Schweiz lebenden Vaters Z.________) nicht eingetreten ist, mit der Begr�ndung, es fehle sowohl an der Prozessf�higkeit der minderj�hrigen Beschwerdef�hrerin bzw. an ihrer F�higkeit zur g�ltigen Erteilung einer Anwaltsvollmacht wie auch (in Anbetracht der ausschliesslichen Zust�ndigkeit des Scheidungsrichters im Ab�nderungsprozess) an der vormundschaftsrechtlichen Zust�ndigkeit f�r die beantragten Massnahmen,
in die kantonalen Akten, aus denen hervorgeht, dass ein von der Beschwerdegegnerin (gem�ss HEntf�) eingeleitetes Verfahren betreffend R�ckf�hrung der Beschwerdef�hrerin beim Gerichtspr�sidium A.________ h�ngig ist,
dass mit der Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen Entscheide �ber vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden kann (Art. 98 BGG),
dass die angefochtene Pr�sidialverf�gung vom 2. Februar 2007 als einstweilige prozessuale Massnahme (w�hrend dem beim Obergericht h�ngigen Beschwerdeverfahren) einen vorsorglichen Massnahmeentscheid im Sinne von Art. 98 BGG darstellt (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., S. 4336), gegen den allein die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte offen steht,
dass die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht einzig die Verletzung von Gesetzesbestimmungen r�gt,
dass sie demgegen�ber ein verfassungsm�ssiges Recht nicht einmal anruft,
dass sie erst recht nicht nach den Anforderungen des Art. 106 Abs. 2 BGG, d.h. entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (Botschaft, BBl 2001 S. 4294) anhand der entscheidenden obergerichtlichen Erw�gungen klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch die Verf�gung vom 2. Februar 2007 verletzt worden sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass somit auf die (mangels zul�ssiger R�gen) offensichtlich unzul�ssige Beschwerde gest�tzt auf Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass mit R�cksicht auf das Kindesalter der Beschwerdef�hrerin keine Gerichtsgeb�hr erhoben wird,
dass deren Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, soweit es sich nicht als gegenstandslos erweist, zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG zum Zuge kommt und der Abteilungspr�sident zust�ndig ist,
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird, soweit es nicht gegenstandslos ist, abgewiesen.
Diese Verf�gung wird den Parteien, dem Verfahrensbeteiligten und dem Pr�sidenten der Kammer f�r Vormundschaftswesen des Obergerichts des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. M�rz 2007

References: Art. 72
 Art. 72
 Art. 98
 Art. 106
 Art. 90
 Art. 108
 Art. 108