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Timestamp: 2017-05-26 16:43:25+00:00

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Satzung des Museumsvereines Schwanstetten e.V. | www.museum-schwanstetten.de
Satzung des Museumsvereines Schwanstetten e.V.
Gespeichert von admin2 am 15. September 2007 - 17:12 Museumsverein Schwanstetten e. V.
Wegen der leichteren Lesbarkeit werden in der Satzung statt der männlichen und weiblichen Form der Vereinsorgane, Mitglieder und Funktionen nur die männlichen Formen verwendet. Sie sind gleichbedeutend mit den weiblichen Formen der Substantive, Frauen sind in allen Belangen gleichgestellt und gleichberechtigt.
Der Verein heißt „Museumsverein Schwanstetten e. V.“ und ist seit 11.07. 2007 beim Amtsgericht Nürnberg unter der Nummer VR 200310 in das Vereinsregister eingetragen.
Der Sitz des Vereins ist 90596 Schwanstetten.
Der Zweck des Vereins ist das Sammeln, Bewahren, Aufarbeiten, Erforschen, Dokumentieren und Bekannt machen sowie Ausstellen von kulturellen und materiellen Zeugnissen der Menschen und ihrer Umwelt. Dabei soll sich der Verein nicht auf die historische Rückschau beschränken, sondern die Auseinandersetzung mit der Heimat und Geschichte als Herausforderung für die Gegenwart und die Zukunft betrachten.
Schwerpunkt der Tätigkeit ist der Bereich der Gemeinde Schwanstetten.
Der Vereinszweck soll insbesondere durch folgende Maßnahmen realisiert werden:
Aufbau und Betrieb eines für die Öffentlichkeit zugänglichen Heimatmuseums
Flächen für Depot und für Wechsel- und Sonderausstellungen bereitstellen
Schutz, Erhaltung, Deutung und Auswertung von Sammlungsgegenständen und Zeugnissen des dörflichen Lebens und der darüber hinaus weisenden Beziehungen und Entwicklungen im Alltag und in Bezug auf geschichtliche Ereignisse
Erforschung und Darstellung der Geschichte, von Lebensumständen, Werten und Bräuchen
Dokumentation von Weihern, Bächen, Wegen, Flur- und Straßennamen
Zusammenarbeit mit Institutionen und Vereinigungen, um Arbeitsergebnisse in geeigneter Weise zu vermitteln, erlebbar zu machen und einen lokalen Bezug zu schaffen
Darstellung der Bedeutung, der Besonderheiten und der Gemeinsamkeiten der einzelnen Ortsteile (Furth, Hagershof, Harm, Holzgut, Leerstetten, Mittelhembach, Schwand)
Sammeln von Veröffentlichungen im Sinne des Vereinszwecks
Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen
Einsatz zur Erhaltung historischer Gebäude und Sachzeugnisse
Wissenschaftliche Bearbeitung der Sammlungsgegenstände ermöglichen
Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen und Museen
Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung beziehungsweise Aufhebung des Vereins keine Anteile vom Vereinsvermögen erhalten (sie § 13).
Mitglied des Vereins kann werden, wer sich zu dessen Zwecken und Zielen bekennt.
Der Verein setzt sich aus ordentlichen Mitgliedern, Fördermitgliedern und Ehrenmitgliedern zusammen.
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Bei Minderjährigen ist die Bestätigung eines Erziehungsberechtigten beizufügen. Der Vorstand entscheidet über die Annahme und teilt das Ergebnis dem Antragsteller schriftlich mit.
Eine Ablehnung der Mitgliedschaft ist schriftlich zu begründen. Gegen den Beschluss steht dem Betroffenen die Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung zu. Die Berufung ist schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach dem Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand einzureichen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
Fördermitglieder unterstützen den Verein durch besondere finanzielle Beiträge oder besondere Dienstleistungen.
Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Lebenszeit
Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss drei Monate vor dem Jahresende dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.
Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, z. B. vorsätzlichem vereinsschädigendem Verhalten, kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen. Vor der Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Ausschließungsbeschluss ist dem betreffenden Mitglied mit Angabe der Ausschließungsgründe schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Beschluss steht dem betroffenen Mitglied die Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung zu. Die Berufung ist schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach dem Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand einzureichen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
§ 5 Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen und Spenden
Die Einnahmen des Vereins, die sich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuwendungen, Spenden und Erträgen aus der satzungsgemäßen Tätigkeit zusammensetzen, dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Das Ergebnis wird in einer gesonderten Vereinsordnung beschrieben, wie auch das Verfahren bei der Nichtzahlung von Mitgliedsbeiträgen.
Von Fördermitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe das Mitglied selbst bestimmt. Der Betrag muss jedoch mindestens dem Jahresbeitrag eines ordentlichen Mitgliedes entsprechen
(siehe § 4).
die Mitgliederversammlung (siehe § 7)
der vertretungsberechtigte Vorstand (siehe § 8)
und auf Beschluss des Vorstandes ein wissenschaftlicher Beirat (siehe § 9).
Mindestens einmal pro Kalenderjahr ist vom Vorstand eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.
Zur Mitgliederversammlung wird schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin durch persönliche Einladung an jedes Mitglied eingeladen. Insbesondere ist in der Einladung auf beabsichtigte Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins hinzuweisen.
Die jährliche Mitgliederversammlung findet zu Beginn eines Kalenderjahres statt. In dieser hat die Mitgliederversammlung insbesondere folgende Aufgaben:
Entgegennahme des Tätigkeits- und Kassenberichtes des Vorstands für das vergangene Kalenderjahr und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt für das aktuelle Kalenderjahr
Die Wahl der Organe des Vereins erfolgt durch Zuruf, wenn kein Mitglied eine geheime Wahl verlangt. Eine Wiederwahl von Vorstand und Revisor ist zulässig.
Die weiteren Aufgaben der Mitgliederversammlungen sind:
Festlegung von Aufwandsentschädigungen
Festlegung von Arbeitsgruppen
Entgegennahme der Berichte aus Arbeitsgruppen
Festlegung von Eintrittsgeldern für Besucher des Heimatmuseums
Festlegung von Vereinsordnungen
Jedes reguläre Mitglied und jedes Ehrenmitglied besitzt eine Stimme, sie kann nicht übertragen werden. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie fasst im Allgemeinen mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse. Stimmenthaltungen werden als Nein-Stimme gezählt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Satzungsänderungen und eine Änderung des Vereinszwecks bedürfen mindestens einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.
Stimmenthaltungen werden als Nein-Stimme gezählt. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und vom 1. Vorsitzenden bzw. von einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied unterzeichnet..
Der Vorstand gemäß § 26 BGB setzt sich zusammen aus
Die Vorstandsmitglieder müssen dem Verein angehören und volljährig sein. Sie arbeiten ehrenamtlich.
Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.
Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens zweimal statt. Die Einladungen zu den Vorstandssitzungen erfolgen schriftlich mindestens zwei Wochen vor den geplanten Terminen durch den 1. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung. Die Einladungen gehen an alle Vorstandsmitglieder. Insbesondere sind in den Einladungen auf beabsichtigte Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins hinzuweisen.
Der Vorstand fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich festzuhalten und von allen Vorständen zu unterzeichnen.
Der erste Vorsitzende oder der zweite Vorsitzende vertreten in Gemeinschaft mit einem weiteren Vorstandsmitglied den Verein nach außen.
§ 9 Nicht vertretungsberechtigte Beisitzer
Von der Mitgliederversammlung können bis zu 6 Beisitzer gewählt werden, die die gleichen Rechte haben wie der Vorstand nach § 8, ausgenommen Vertretungsbefugnis.
Bei Berufung eines wissenschaftlichen Beirates betätigt sich dieser qualifiziert im Sinne des Vereinszwecks. Er berät den Vorstand und gegebenenfalls existierende Arbeitsgruppen, regt Projekte wissenschaftlicher Forschung, Veröffentlichung und Dokumentation an beziehungsweise führt sie mit Zustimmung des Vorstandes selbst durch und hält Kontakte zu Vertretern der einschlägigen Wissenschaften.
Der wissenschaftliche Beirat besteht aus einer Person oder mehreren Personen.
Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates dürfen, soweit sie nicht Vereinsmitglieder sind, nach Beschluss durch die Mitgliederversammlung für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
Durch die Mitgliederversammlung werden mindestens zwei Kassenprüfer bestellt. Die Kassenprüfer prüfen jährlich die Kassenlage und Kassenführung. Sie berichten der Mitgliederversammlung und können jederzeit uneingeschränkt Einsicht in die Vereinsunterlagen nehmen, die im Zusammenhang mit der Kassenführung stehen.
In der Regel erfolgt die Kassenprüfung turnusgemäß im Rahmen der Vorbereitung zur jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins nach Ablauf eines Geschäftsjahres.
§ 12 Aufbau und Betrieb eines Heimatmuseums
Aufbau und Betrieb eines für die Öffentlichkeit zugänglichen Heimatmuseums werden in einer gesonderten Vereinsordnung beschrieben..
§ 12 Richtlinien für die Museumsarbeit
In angemessenem Umfang werden die vom Deutschen Museumsbund e. V. gemeinsam mit ICOM-Deutschland (ICOM „International Council of Museums“) aufgestellten „Standards für Museen“ und „Ethische Richtlinien für Museen“ eingehalten.
Eine detaillierte Regelung erfolgt in einer gesonderten Vereinsordnung.
Der Verein kann nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Sie kann diesen Beschluss nur fassen, wenn eine schriftliche Mitteilung, die die Gründe für die vorgeschlagene Auflösung bekannt gibt, mindestens drei Monate vor Beginn der Mitgliederversammlung vom Vorstand an alle Mitglieder verschickt wurde.
Die Auflösung des Vereins bedarf mindestens einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen werden als Nein-Stimme gezählt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke beschließt die Mitgliederversammlung über den weiteren Verbleib der Sammlungsgegenstände und des Vermögens. Die Entscheidung kann von der Mitgliederversammlung auch an den Vorstand delegiert werden.
Die Sammlungsgegenstände sollen nach Möglichkeit auf eine Organisation übertragen werden, die ähnliche Ziele wie der Verein verfolgt. Bei Leihgaben ist die Zustimmung der Eigentümer einzuholen. Wird die Zustimmung verweigert, werden die Leihgaben an den Eigentümer zurückgegeben.
Das Vermögen des Vereins kann nur an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft fallen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwendet.
Beschlüsse über die zukünftige Verwendung der Sammlungsgegenstände und des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Die Satzung wurde errichtet am 7. März 2007 mit Änderungen in §§ 7, 8 und 9 am 3. Juli 2007.
Schwanstetten, 3. Juli 2007
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References: § 13

§ 5
 § 4
 § 7
 § 8
 § 9
 § 26

§ 9
 § 8

§ 12

§ 12