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Timestamp: 2019-10-22 10:13:51+00:00

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BVerwG, 18.10.1985 - 4 C 21.80 - dejure.org
BVerwG, 18.10.1985 - 4 C 21.80
https://dejure.org/1985,128
BVerwG, 18.10.1985 - 4 C 21.80 (https://dejure.org/1985,128)
BVerwG, Entscheidung vom 18.10.1985 - 4 C 21.80 (https://dejure.org/1985,128)
BVerwG, Entscheidung vom 18. Januar 1985 - 4 C 21.80 (https://dejure.org/1985,128)
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Bebauungsplan - Fernstraßentrasse - Staatliche Planung - Kommunale Alternativ-Planung
VG Wiesbaden, 09.08.1977 - III/2 E 189/76
VGH Hessen, 05.10.1979 - IV OE 101/77
BVerwGE 72, 172
NJW 1986, 1826
NVwZ 1986, 639 (Ls.)
DVBl 1986, 411
DÖV 1986, 693
DÖV 1986, 696
BauR 1986, 64
ZfBR 1986, 41
Denn eine schadenverursachende Verletzung öffentlich-rechtlicher Nebenpflichten - wie der Beratungs- und Betreuungspflicht - kann nicht beseitigt, sondern nur ausgeglichen werden (vgl. Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 BBauG Nr. 28 S. 20 [27]).
Begehrt würde vielmehr die Feststellung der Verletzung einer Nebenpflicht aus dem mit dem Antrag auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung begründeten Verwaltungsrechtsverhältnis (vgl. auch Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 BBauG Nr. 28 S. 20 [26]).
Ein solcher Feststellungsantrag führte im Verhältnis zu der ursprünglichen allgemeinen Leistungsklage einen anderen Streitgegenstand und einen tatsächlich und rechtlich anders gelagerten Prüfungsstoff ein (vgl. Urteil vom 18. Oktober 1985, aaO. S. 26).
Überdies wäre er nach § 43 Abs. 2 Satz 1 VwGO unzulässig, weil die Klägerin ihre Rechte mit einer Leistungsklage auf Schadensersatz oder Entschädigung verfolgen kann und die von ihr behauptete Verletzung der öffentlich-rechtlichen Nebenpflicht in dem im ordentlichen Rechtsweg zu führenden Prozeß um Schadensersatz oder Entschädigung eine vom Zivilgericht zu beantwortende Vorfrage ist (vgl. Urteil vom 18. Oktober 1985, aaO. S. 27).
Neben dem fachplanerisch ausgeformten Planfeststellungsbeschluß, der nach Maßgabe des jeweiligen Landesrechts auch für den Bau von Landes-, Kreis- oder Ortsstraßen zulässig sein kann, ist kraft Bundesrechts die in § 9 Abs. 1 Nr. 11 BauGB (§ 9 Abs. 1 Nr. 11 BBauG) normierte "isolierte" Straßenplanung ein geeignetes Instrument (vgl. BVerwGE 38, 152 (155) [BVerwG 03.06.1971 - IV C 64/70]; 72, 172 (173) [BVerwG 17.10.1985 - 2 C 45/82]; Beschluß vom 5. Juni 1992 - BVerwG 4 NB 21.92 - Buchholz 406.11 § 9 BauGB Nr. 55 = NVwZ 1992, 1093 [BVerwG 05.06.1992 - 4 NB 21/92]).
Verwaltungsprozeßrecht: Fortsetzungsfeststellunginteresse bei offensichtlicher …
Bei der Prüfung der Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Fortsetzungsfeststellungsklage kann die "offensichtliche Aussichtslosigkeit" eines beabsichtigten zivilgerichtlichen Amtshaftungsprozesses nur dann angenommen werden, wenn ohne eine ins einzelne gehende Prüfung erkennbar ist, daß der behauptete zivilrechtliche Anspruch unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt besteht (Fortführung der Rechtsprechung des Urteils vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 BBauGB Nr. 28) (hier: Versagung des gemeindlichen Einvernehmens nach § 36 BauGB ).
Bei der Prüfung der Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Fortsetzungsfeststellungsklage kann die »offensichtliche Aussichtslosigkeit« eines beabsichtigten zivilgerichtlichen Haftungsprozesses nur dann angenommen werden, wenn ohne eine ins einzelne gehende Prüfung erkennbar ist, daß der behauptete zivilrechtliche Anspruch unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt besteht (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 BBauG Nr. 28).
Wegen der prinzipiellen Gleichwertigkeit der Rechtswege gilt diese Zielsetzung "rechtswegübergreifend", d.h. auch dann, wenn die mit der Feststellungsklage konkurrierende Klage vor dem Zivilgericht zu erheben oder bereits erhoben ist (vgl. Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - 406.11 § 1 BBauG Nr. 28 S. 27).
Sollte die Klägerin die Verletzung von Pflichten zum Gegenstand ihres Feststellungsantrags machen wollen, die dem Landratsamt ihr gegenüber aus dem mit der Einreichung der Bauvoranfrage zustande gekommenen Verwaltungsverfahrensrechtsverhältnis obliegen, so wäre insoweit der Streitgegenstand gegenüber demjenigen der ursprünglichen Verpflichtungsklage ausgewechselt oder zumindest erweitert (vgl. Beschluß des Senats vom 20. Juni 1974 - BVerwG 4 B 25.74 - Buchholz 310 § 113 Nr. 74; ferner Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 Nr. 28, S. 26).
Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß für eine Fortsetzungsfeststellungsklage, mit der die Feststellung der Rechtswidrigkeit einer Amtshandlung im Hinblick auf einen in Aussicht genommenen Amtshaftungsoder Entschädigungsprozeß begehrt wird, ein berechtigtes Interesse fehlt, wenn der Amtshaftungs- oder Entschädigungsprozeß offensichtlich aussichtslos ist (s. z.B. Urteil vom 15. Dezember 1972 - BVerwG 4 C 18.71 - Buchholz 310 § 113 Nr. 64; Urteil vom 14. Januar 1980 - BVerwG 7 C 92.79 - Buchholz 310 § 113 Nr. 95; Urteil vom 9. Oktober 1984 - BVerwG 1 C 22.83 - Buchholz 310 § 113 Nr. 144; Urteil vom 15. November 1984 - BVerwG 2 C 56.81 - Buchholz § 113 Nr. 145; Urteil vom 17. Oktober 1985 - BVerwG 2 C 42.83 - Buchholz 310 § 113 Nr. 155; Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 Nr. 28).
Die Prüfung eines berechtigten Interesses gemäß § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO verlangt auch keine "Schlüssigkeitsprüfung des beabsichtigten zivilrechtlichen Anspruchs im Hinblick auf alle anspruchsbegründenden Tatbestandsmerkmale" (Urteil vom 18. Oktober 1985 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 Nr. 28, S. 22; vgl. auch Beschluß vom 2. September 1983 - BVerwG 4 N 1.83 - BVerwGE 68, 12 zum berechtigten Interesse an der Fortführung einer Normenkontrollklage gegen eine inzwischen außer Kraft getretene Veränderungssperre).
Von offensichtlicher Aussichtslosigkeit kann nur gesprochen werden, "wenn ohne eine ins einzelne gehende Prüfung erkennbar ist, daß der behauptete Schadens- oder Entschädigungsanspruch unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt bestehen kann" (Urteil vom 18. Oktober 1985, a.a.O.).
Der Verwaltungsgerichtshof hat zu Recht darauf hingewiesen, daß für einen solchen Antrag zur Vorbereitung eines Amtshaftungsanspruchs außer in den Fällen des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO kein Bedürfnis besteht, weil die aufgeworfene Rechtsfrage im beabsichtigten Zivilprozeß als Vorfrage geklärt werden kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Januar 1980 - BVerwG 7 C 92.79 - Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 95; Urteil vom 18. Oktober 1983 - BVerwG 4 C 21.80 - Buchholz 406.11 § 1 BBauG Nr. 28, S. 26 f.;… Urteil vom 20. Januar 1989 - BVerwG 8 C 30.87 - Buchholz a.a.O. § 73 VwGO Nr. 30).
VGH Hessen, 11.08.1992 - 11 UE 1902/90
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Normenkontrolle; Bebauungsplan; Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung; …
OVG Sachsen, 05.12.2013 - 2 A 111/12
Ernennung, Heilung, Rektor, Landespersonalausschuss, Sprungbeförderung
OVG Niedersachsen, 25.11.1996 - 3 K 4767/94
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BVerwG, 04.04.1990 - 4 CB 55.89
Geltendmachung des Abweichens eines Urteils von einer Entscheidung des …
VG Augsburg, 02.08.2012 - Au 2 K 11.1827
Der in § 43 Abs. 2 Satz 1 VwGO geregelte Grundsatz der Subsidiarität der …
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Liegt sowohl eine seelische wie auch eine geistige Behinderung vor und wurde vom …
VGH Bayern, 17.03.2000 - 26 ZS 00.313
Bauplanungsrecht: Berechnung der "individuellen" Geltungsdauer einer …

References: § 1
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 § 43
 § 9
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 § 1
 § 36
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 § 113
 § 1
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 § 113
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 § 73
 § 43