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Timestamp: 2017-03-24 22:10:19+00:00

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Ausschluss einschlägig Vorbestrafter | Sozialwesen | Haufe
Top-Thema Was bringt das neue Bundeskinderschutzgesetz?
Ausschluss einschlägig Vorbestrafter Haufe Online Redaktion
Der lange Weg zum Kompromiss Präventiver Kinderschutz
Qualifiziertes Gefährdungsmanagement
Ausschluss einschlägig Vorbestrafter Qualitätsentwicklung und -sicherung
Die Vorschriften des § 72a SGB VIII über den Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen werden durch das BKiSchG erheblich erweitert.
Zusätzlich zu dem schon bestehenden Verbots für Träger der öffentlichen Jugendhilfe zur Beschäftigung und Vermittlung von Personen, die rechtskräftig wegen einer der in § 72a Abs. 1 SGB VIII genannten Straftaten verurteilt wurden, werden folgende Fallkonstellationen erfasst:· Verpflichtung des öffentlichen Trägers zum Abschluss von Vereinbarungen mit Trägern der freien Jugendhilfe, um das Beschäftigungsverbot auch dort durchzusetzen (§ 72a Abs. 2 SGB VIII),· Verpflichtung des öffentlichen Trägers, die Tätigkeiten zu benennen, für deren Wahrnehmung die bei ihm beschäftigten neben- oder ehrenamtlichen Mitarbeiter ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen (§ 72a Abs. 3 SGB VIII),· Verpflichtung des öffentlichen Trägers zum Abschluss von Vereinbarungen mit Trägern der freien Jugendhilfe und mit Vereinen i. S. d. § 54 SGB VIII, in denen die Tätigkeiten bezeichnet werden, für deren Wahrnehmung die dort eingesetzten neben- oder ehrenamtlich tätigen Personen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen (§ 72a Abs. 4 SGB VIII).Führungszeugnisse regelmäßig prüfenWeitere Regelungen zum Ausschluss einschlägig vorbestrafter Personen wurden für die Kindertagespflege in § 43 Abs. 2 und für die Vollzeitpflege in § 44 Abs. 2 SGB VIII eingefügt. Der Träger einer
Schlagworte zum Thema: Führungszeugnis, Bundeskinderschutzgesetz, Familienhebamme, Kinderschutz, Frühe Hilfen
allg. Zivilrecht: Bundeskinderschutzgesetz: Top-Thema - was hat sich im Kinderschutz zum 1.1.2012 geändert? Es gab gute Gründe und spektakuläre Anlässe, den Kinderschutz grundlegend zu verändern. Bereits 2005 war geplant, für in den ersten Lebensjahren gefährdete Kinder Frühwarnsysteme zu entwickeln. Der Weg zum neuen Gesetz war lang, besonders die Finanzierung strittig, doch jetzt ist das neue Bundeskinderschutzgesetz da. Ein neues Top-Thema informiert über Details der Änderungen.Weiter
Familien- & Erbrecht: Referenten-Entwurf für Kinderschutzgesetz des Bundes vorgelegt
Familienministerin Schröder hat einen neuen Anlauf gestartet und am 22.12.2010 einen neuen Referenten-Entwurf für ein Bundeskinderschutzgesetz vorgelegt. Wie das zuständige BMFSFJ am 16.03.2011 mitteilte, hat das Bundeskabinett am gleichen Tag diesen Entwurf beschlossen. Dabei sind insbesondere auch die Ergebnisse des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ eingeflossen.Weiter
Jung, SGB VIII § 72a Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen
Die Vorschrift wird durch Art. 1 Nr. 31 des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz – KICK) v. 8.9.2005 (BGBl. I S. 2729) mit Wirkung zum 1.8.2005 eingefügt. Sie konkretisiert den in § 72 ...mehr

References: § 72
 § 72
 § 54
 § 43
 § 44
 § 72
 Art. 1
 § 72