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Timestamp: 2019-09-19 01:03:03+00:00

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BFH, 06.10.2004 - IX R 68/01 - dejure.org
https://dejure.org/2004,957
BFH, 06.10.2004 - IX R 68/01 (https://dejure.org/2004,957)
BFH, Entscheidung vom 06.10.2004 - IX R 68/01 (https://dejure.org/2004,957)
BFH, Entscheidung vom 06. Januar 2004 - IX R 68/01 (https://dejure.org/2004,957)
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AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 2; EStG § 9, § 21
Kein Anschaffungsvorgang bei quotenidentischem "Formwechsel" einer Bruchteilsgemeinschaft in GbR
Beteiligtenfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) im Steuerprozess - Klagebefugnis bei gemeinschaftlicher Vertretungsberechtigung in einer GbR - Bemessungsgrundlage bei Absetzungen für Abnutzungen (AfA) bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung - ...
AO (1977) § 39 Abs. 2 Nr. 2; EStG § 9 § 21
Einbringen von Grundstücken in eine personenidentische GbR
Einbringung von Bruchteilseigentum in BGB-Gesellschaft - kein Anschaffungsvorgang
AfA und Schuldzinsen bei Übertragung auf beteiligungsidentische GbR ? (IBR 2005, 1063)
Entstehung von Grundstücksgemeinschaften bzw. -gesellschaften
Übertragungen im Privatvermögen
BFHE 207, 24
NJW 2005, 1215
NZM 2005, 595
BB 2004, 2678 (Ls.)
DB 2004, 2728
BStBl II 2005, 324
Anschaffungsvorgänge liegen nur insoweit vor, als sich die Anteile der Gesellschafter an den jeweiligen Grundstücken gegenüber den bisherigen Beteiligungsquoten erhöht haben (Fortentwicklung des BFH-Urteils vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324).
Danach sind Anschaffungskosten u.a. die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen (z.B. BFH-Urteil vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324, m.w.N.).
b) Während zu fremdüblichen Bedingungen geschlossene Veräußerungsgeschäfte zwischen einer mitunternehmerischen Personengesellschaft und den Gesellschaftern anerkannt werden (z.B. BFH-Beschluss vom 3. Mai 1993 GrS 3/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, unter C. III. 6. a cc, m.w.N.), führt die Übertragung von Wirtschaftsgütern eines Gesellschafters auf eine vermögensverwaltende Personengesellschaft --wie im Streitfall die Klägerin-- nicht zu einem Erwerb, soweit der Gesellschafter am Gesamthandsvermögen beteiligt ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324; gl.A. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen --BMF-- vom 5. Oktober 2000, BStBl I 2000, 1383, Tz. 8).
Die Anwendung des § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO wird auch nicht --wie bei einer mitunternehmerischen Personengesellschaft-- durch § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Halbsatz 1 EStG verdrängt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324, m.w.N.).
Gleiches gilt darüber hinaus nicht nur für etwaige Geschäftsführervergütungen und Gewinne aus dem Verkauf der Wirtschaftsgüter von der Treuhand-KG an den Treugeber, sowie für den Fall, dass dieser der Gesellschaft Wirtschaftsgüter, die bislang in seinem zivilrechtlichen Eigenvermögen stehen, veräußert (gl.A. BFH-Urteile vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324; vom 2. April 2008 IX R 18/06, BFHE 221, 1, BStBl II 2008, 679; vgl. hierzu Wacker, DStR 2005, 2014).
Wird ein Grundstück gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft mit Vermietungseinkünften eingebracht, so liegen Anschaffungsvorgänge insoweit vor, als sich die nach § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO zuzurechnenden Anteile der Gesellschafter an dem Grundstück gegenüber den bisherigen Beteiligungsquoten erhöht haben (s. BFH-Urteile vom 2. April 2008 IX R 18/06, BFHE 221, 1, BStBl II 2008, 679, und vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324).
Unerheblich ist insoweit, ob die Gesellschafter nur einzeln oder gemeinschaftlich vertretungsbefugt sind, wie es dem Regelstatut nach § 709 Abs. 1, § 714 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) entspricht (BFH-Urteile in BFHE 218, 75, BStBl II 2007, 704, und vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324).
Ein allein rechtlicher Zusammenhang --etwa aufgrund einer Besicherung des Grundstücks-- reicht ebenso wenig aus wie eine bloße gedankliche Zuweisung des Steuerpflichtigen (ständige Rechtsprechung, BFH-Urteil vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324, m.w.N.).
Vertretungsberechtigter Geschäftsführer i.S. des § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO ist der Gesellschafter einer GbR auch dann, wenn er (nur) gemeinschaftlich vertretungsberechtigt ist (BFH-Urteile vom 29. Juni 2004 IX R 39/03, BFH/NV 2004, 1371, und in BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324, unter II.1.b der Gründe, m.w.N. zum Meinungsstand).
BFH, 29.04.2008 - VIII R 75/05
Kein Wahlrecht zwischen der Bildung einer "normalen" und einer …
Unerheblich ist insoweit, ob die Gesellschafter nur einzeln oder gemeinschaftlich vertretungsbefugt sind, wie es dem Regelstatut nach § 709 Abs. 1, § 714 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) entspricht (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 19. April 2007 IV R 28/05, BFHE 218, 75, BStBl II 2007, 704; vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324;… BFH-Beschluss vom 11. Dezember 2006 VIII B 82/06, BFH/NV 2007, 453, m.w.N.;… ferner zur Berichtigung noch im Revisionsverfahren BFH-Urteil vom 31. Mai 2007 IV R 25/06, BFH/NV 2007, 2086, m.w.N.).
Zwar wird bei Publikumsgesellschaften die Klagebefugnis nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 1. Alternative FGO verneint, wenn keine Person vorhanden ist, die --entsprechend dem gesetzlichen Leitbild des vertretungsberechtigten Geschäftsführers-- in der Lage ist, kurzfristig für die Gesellschaft/Gemeinschaft zu handeln (…BFH-Beschluss vom 15. Januar 1998 IX B 25/97, BFH/NV 1998, 994, unter 1. der Gründe; BFH-Urteil vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01, BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324, unter II.1.a der Gründe).
FG Berlin-Brandenburg, 16.01.2008 - 11 K 2278/03
Ertragsteuerrechtliche Behandlung von öffentlichen Investitionszuschüssen - …
Nach der genannten Vorschrift ist also gerade nur die Gesellschaft, vertreten durch ihre zur Vertretung berufenen Geschäftsführer, klagebefugt (zur GbR vgl. Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 06.10.2004 - IX R 68/01 -, Bundessteuerblatt [BStBl II] 2005, 324; Finanzgericht des Landes Brandenburg, Urteil vom 17.10.2001 - 2 K 762/00 -, Entscheidungen der Finanzgerichte [EFG] 2002, 157).
Zur Vertretung berufene Geschäftsführer bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne Regelung einer besonderen Geschäftsführung sind dabei die gemäß § 709 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und hier auch nach § 5 des Gesellschaftsvertrages gemeinsam geschäftsführungsbefugten Gesellschafter (BFH, Urteil vom 06.10.2004 - IX R 68/01 -, a.a.O.).
BFH, 04.04.2008 - IX B 171/07
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung - Mitwirkung eines Richters an früheren, …
Es fehlt an der Klärungsbedürftigkeit, weil der Senat die von ihr in der Beschwerdebegründung aufgeworfenen Rechtsfragen durch das zwischen den Beteiligten zu einem früheren Veranlagungszeitraum ergangene Urteil vom 6. Oktober 2004 IX R 68/01 (BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324) bereits entschieden hat.
Die Klägerin wendet sich mit ihrer Nichtzulassungsbeschwerde im Wesentlichen nur --in der Art einer Revisionsbegründung-- gegen die vom Senat im Urteil in BFHE 207, 24, BStBl II 2005, 324 vertretene Rechtsauffassung.
BFH, 24.03.2011 - IV B 115/09
Klagebefugnis im Falle einer Personengesellschaft in Liquidation
BFH, 22.04.2008 - IX R 19/07
Zustimmung des Gesellschafters einer GbR zur Veräußerung des Grundstücks der GbR …
BFH, 11.09.2013 - I B 79/13
Klagebefugnis bei Beteiligung an einer ausländischen Personengesellschaft betr. …
BFH, 17.02.2009 - IX B 139/08
Gerichtliche Hinweispflicht - Ermittlung und Zurechnung von Einkünften aus …
FG Hamburg, 17.08.2009 - 5 K 119/08
Geschäftsführungsbefugnis und Vertretungsbefugnis im Falle der Insolvenz einer …
FG Hessen, 26.09.2008 - 4 K 2116/07
Berücksichtigung von Verlusten aus dem eigengenutzten Grundstück des …

References: § 39
 § 9
 § 21
 § 39
 § 9
 § 21
 § 39
 § 15
 § 39
 § 709
 § 714
 § 48
 § 709
 § 714
 § 48
 § 709
 § 5