Source: http://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20110825_OGH0002_0110OS00096_11V0000_000&IncludeSelf=False&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2018-07-23 11:20:57+00:00

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RIS - Rechtssätze für 11Os96/11v - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob170/74 13Os166/79 1O...
RS0043962
1Ob170/74; 13Os166/79; 1Ob764/80; 2Ob537/82; 9ObA156/87; 6Ob696/86; 8Ob56/89; Prä1040/93; 9Ob336/00b; 9ObA180/01p; 9ObA289/01t; 9Ob78/03s; 5Ob205/03p; 9ObA34/04x; 5Ob55/06h; 6ob76/06d; 2Ob132/06k; 2Ob227/05d; 3Ob44/08d; 9ObA85/08b; 5Ob195/08z; 16Ok2/09 (16Ok3/09); 2Ob212/09d; 8Ob48/10g; 17Ob14/11z; 3Ob65/11x; 11Os96/11v; 4Ob133/13g; 9Ob9/14k; 3Nc16/15f; 6Ob18/16i; 8Ob31/16s
MRK Art6 Abs1 II4
StPO §285 Abs3
Art 6 MRK enthält zur Frage der Anfechtbarkeit gerichtlicher Entscheidungen kein Wort, geschweige denn dazu, ob Rechtsmittel einseitig oder zweiseitig zu sein haben. Art 6 Abs 1 MRK gibt nicht einmal Anspruch auf einen mehrinstanzigen Rechtsweg.
Veröff: JBl 1975,379 = RZ 1975/76 S 177 (kritisch Morscher)
13 Os 166/79
Entscheidungstext OGH 24.04.1980 13 Os 166/79
Veröff: EvBl 1980/220 S 663 = JBl 1980,607
1 Ob 764/80
Entscheidungstext OGH 28.01.1981 1 Ob 764/80
nur: Art 6 MRK enthält zur Frage der Anfechtbarkeit gerichtlicher Entscheidungen kein Wort, geschweige denn dazu, ob Rechtsmittel einseitig oder zweiseitig zu sein haben. (T1)
6 Ob 696/86
Entscheidungstext OGH 11.02.1988 6 Ob 696/86
Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtsmittelfrist (T2)
8 Ob 56/89
Entscheidungstext OGH 27.10.1989 8 Ob 56/89
Veröff: EvBl 1990/77 S 340
Prä 1040/93
Entscheidungstext OGH 15.04.1993 Prä 1040/93
9 Ob 336/00b
Entscheidungstext OGH 10.01.2001 9 Ob 336/00b
Auch; Beisatz: Art 6 EMRK enthält zur Frage der Anfechtbarkeit gerichtlicher Entscheidungen keinen Hinweis, geschweige denn zur Frage eines Neuerungsverbotes im Rechtsmittelverfahren. Das Recht auf Zugang zu den Gerichten gewährt kein Recht auf einen Instanzenzug oder - wo ein solcher besteht - auf Gerichtsbarkeit in allen Instanzen. (T3)
Beisatz: Eine Unzulässigkeit des Neuerungsverbotes im Rechtsmittelverfahren kann aus dieser Bestimmung nicht abgeleitet werden. (T4)
Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Ebensowenig kann eine Zulässigkeit von weiterem Vorbringen nach Schluss der Verhandlung abgeleitet werden. (T5)
9 Ob 78/03s
Entscheidungstext OGH 09.07.2003 9 Ob 78/03s
Auch; Beis wie T3 nur: Art 6 EMRK enthält zur Frage der Anfechtbarkeit gerichtlicher Entscheidungen keinen Hinweis. Das Recht auf Zugang zu den Gerichten gewährt kein Recht auf einen Instanzenzug oder - wo ein solcher besteht - auf Gerichtsbarkeit in allen Instanzen. (T6)
5 Ob 205/03p
Entscheidungstext OGH 21.10.2003 5 Ob 205/03p
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Grundbuchssache. (T7)
5 Ob 55/06h
Entscheidungstext OGH 21.03.2006 5 Ob 55/06h
Vgl auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Das einem Eintragsgegner im Verfahren erster Instanz nicht gewährte rechtliche Gehör wird durch das Instrument der Löschungsklagen (§§ 62 und 63 GBG) beseitigt. (T8)
Vgl auch; Beisatz: Art 6 EMRK rechtfertigt keine Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit von Rechtsmittelbeschränkungen. (T9)
Beisatz: § 35 AußStrG 2005, § 45 AußStrG 2005, § 366 Abs 1 ZPO. (T10)
2 Ob 132/06k
Entscheidungstext OGH 21.12.2006 2 Ob 132/06k
Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beisatz: Hier zu § 126 Abs 2 GBG. (T11)
nur: Art 6 Abs 1 MRK gibt nicht einmal Anspruch auf einen mehrinstanzigen Rechtsweg. (T12)
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Bedenken gegen die Verfassungskonformität der Rechtsmittelfrist des § 65 Abs 1 AußStrG mangels Vorliegens eines Extremfalls im Sinn des Erkenntnisses des VfGH G 151/99 verneint. (T13)
Auch; Beis wie T6 nur: Das Recht auf Zugang zu den Gerichten gewährt kein Recht auf einen Instanzenzug. (T14)
5 Ob 195/08z
Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 195/08z
Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T11
Auch; nur T12; Beis wie T14
8 Ob 48/10g
Entscheidungstext OGH 19.05.2010 8 Ob 48/10g
17 Ob 14/11z
Entscheidungstext OGH 21.06.2011 17 Ob 14/11z
Vgl auch; Beis ähnlich wie T9; Beisatz: Art 6 Abs 1 MRK gewährt weder das Recht auf einen Instanzenzug noch den Zugang zu einem Höchstgericht. (T15)
Auch; nur T12; Veröff: SZ 2011/106
Vgl auch; Beisatz: Keine grund‑ bzw verfassungsrechtlichen Bedenken gegen den Rechtsmittelausschluss bei Abweisung eines Antrags auf Verlängerung der Rechtsmitelfrist nach § 285 Abs 3 StPO. (T16)
9 Ob 9/14k
Entscheidungstext OGH 29.04.2014 9 Ob 9/14k
Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T15
3 Nc 16/15f
Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Nc 16/15f
6 Ob 18/16i
Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 18/16i
8 Ob 31/16s
Entscheidungstext OGH 27.04.2016 8 Ob 31/16s
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0043962
JJR_19741023_OGH0002_0010OB00170_7400000_004
Rechtssatz für 4Ob94/77 13Os166/79 13O...
RS0074794
4Ob94/77; 13Os166/79; 13Os117/81; 13Os131/83; 9Os143/84; 8Ob56/89; 7Ob2181/96b; 11Os96/11v
Art 6 MRK nimmt auf die Frage der Anfechtbarkeit gerichtlicher Entscheidungen nicht bezug.
4 Ob 94/77
Entscheidungstext OGH 12.07.1977 4 Ob 94/77
Veröff: JBl 1980,607 = EvBl 1980/220 S 663
Veröff: EvBl 1982/136 S 441
13 Os 131/83
Entscheidungstext OGH 29.09.1983 13 Os 131/83
Veröff: EvBl 1984/122 S 468
9 Os 143/84
Entscheidungstext OGH 20.11.1984 9 Os 143/84
7 Ob 2181/96b
Entscheidungstext OGH 17.07.1996 7 Ob 2181/96b
Vgl auch; Beisatz: Keine grund‑ bzw verfassungsrechtlichen Bedenken gegen den Rechtsmittelausschluss bei Abweisung eines Antrags auf Verlängerung der Rechtsmitelfrist nach § 285 Abs 3 StPO. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0074794
JJR_19770712_OGH0002_0040OB00094_7700000_002
Rechtssatz für 9Os145/81 11Os173/82 11...
RS0092059
9Os145/81; 11Os173/82; 11Os216/83; 13Os105/86; 13Os10/92; 11Os96/11v
StGB §71
§ 88 (Abs 4) StGB und §§ 83 Abs 1, 86 StGB: gleiche schädliche Neigung.
9 Os 145/81
Entscheidungstext OGH 19.01.1982 9 Os 145/81
11 Os 173/82
Entscheidungstext OGH 22.12.1982 11 Os 173/82
Vgl auch; Beisatz: Hier: § 88 Abs 1 StGB und § 75 StGB. (T1)
11 Os 216/83
Entscheidungstext OGH 25.01.1984 11 Os 216/83
Vgl auch; Beisatz: Daß vorsätzliche und fahrlässige Taten auf der gleichen schädlichen Neigung beruhen können, kann füglich nicht bezweifelt werden. (T2)
13 Os 10/92
Entscheidungstext OGH 18.03.1992 13 Os 10/92
Vgl; Beisatz: Eine Vorverurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung, der keine rücksichtslose Fahrweise zugrundeliegt, beruht nicht auf der gleichen schädlichen Neigung wie die gegenständlichen Straftaten (§ 201 Abs 2 und § 83 Abs 1 StGB), die auf Angriffslust und Rücksichtslosigkeit gegenüber Mitmenschen zurückzuführen sind. (T3)
Vgl; Beisatz: Eine aus einem Verkehrsunfall, somit einer fahrlässigen Körperverletzung resultierende Verurteilung beruht unabhängig von der Schuldform ‑ als gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet ‑ auf gleicher schädlicher Neigung wie eine Vergewaltigung und Körperverletzung. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0092059
JJR_19820119_OGH0002_0090OS00145_8100000_002
Rechtssatz für 14Os72/88 14Os79/88 12O...
RS0099869
14Os72/88; 14Os79/88; 12Os78/88; 12Os76/88; 14Os82/88; 12Os66/88; 12Os135/88; 12Os147/88; 13Os30/89; 12Os45/89; 12Os79/89; 16Os43/89; 15Os111/89 (15Os112/89); 13Os46/90; 15Os43/90; 13Os28/90; 12Os72/90; 11Os67/90; 12Os134/90; 12Os160/90; 12Os159/90 (12Os3/91); 14Os2/92; 14Os35/92; 13Os133/92; 11Os12/93; 13Os12/93; 15Os72/93; 11Os135/93; 13Os135/94 (13Os136/94); 11Os15/95; 13Os84/95 (13Os86/95); 13Os140/95; 11Os171/95; 13Os71/96; 12Os102/96 (12Os103/96); 11Os184/96; 11Os9/97; 11Os98/97; 14Os120/97 (14Os123/97); 14Os71/97; 13Os134/97; 14Os73/00; 13Os120/02; 14Os33/03; 11Os20/03; 14Os92/03; 13Os71/04; 13Os12/05x; 14Os10/06m; 12Os107/06m; 12Os90/06m; 15Os95/06v; 15Os9/06x; 14Os87/07m; 11Os129/07s; 13Os77/08k; 13Os31/09x; 12Os160/08h (12Os180/08z); 12Os124/10t; 11Os96/11v; 13Os94/11i; 15Os136/11f; 12Os63/12z; 15Os1/13f; 13Os68/14w; 12Os77/15p; 13Os144/15y; 11Os73/15t; 12Os80/16f; 13Os68/17z; 15Os32/18x
StPO nF §281 Abs1 Z11
Aus dem zweiten Anwendungsfall der Z 11 des § 281 Abs 1 StPO kann nur die rechtsfehlerhafte Bewertung von Strafzumessungstatsachen bekämpft werden, nicht aber die Feststellung des Strafzumessungssachverhalts.
14 Os 72/88
Entscheidungstext OGH 25.05.1988 14 Os 72/88
Veröff: EvBl 1988/115 S 533 = SSt 59/35 = RZ 1988/47 S 189
14 Os 79/88
Entscheidungstext OGH 01.06.1988 14 Os 79/88
12 Os 78/88
Entscheidungstext OGH 22.06.1988 12 Os 78/88
Beisatz: Das bloße Übersehen eines (wesentlichen) Strafzumessungsgrundes verwirklicht nur einen Berufungsgrund. (T1)
12 Os 76/88
Entscheidungstext OGH 16.06.1988 12 Os 76/88
Vgl; Veröff: SSt 59/41 = RZ 1989/19 S 66
14 Os 82/88
Entscheidungstext OGH 21.09.1988 14 Os 82/88
12 Os 66/88
Entscheidungstext OGH 01.09.1988 12 Os 66/88
Vgl auch; Beisatz: § 281 Abs 1 Z 11 StPO bezieht sich ausschließlich auf die offenbar unrichtige rechtliche Beurteilung für den bekämpften Strafausspruch maßgebender Strafzumessungstatsachen. (T2)
12 Os 135/88
Entscheidungstext OGH 27.10.1988 12 Os 135/88
Vgl auch; Veröff: EvBl 1989/53 S 180 = SSt 59/82
12 Os 147/88
Entscheidungstext OGH 09.02.1989 12 Os 147/88
12 Os 45/89
Entscheidungstext OGH 18.05.1989 12 Os 45/89
12 Os 79/89
Entscheidungstext OGH 31.08.1989 12 Os 79/89
16 Os 43/89
Entscheidungstext OGH 24.11.1989 16 Os 43/89
Beisatz: Zu § 345 Abs 1 Z 13, zweiter Fall, StPO. (T3)
13 Os 46/90
Entscheidungstext OGH 17.05.1990 13 Os 46/90
15 Os 43/90
Entscheidungstext OGH 15.05.1990 15 Os 43/90
Vgl auch; Beisatz: Mit Einwänden gegen die Gewichtung von Strafzumessungsgründen sowie gegen die Annahme, dass (auch) Gründe der Spezialprävention einer Gewährung bedingter Strafnachsicht entgegenstünden, wird nicht eine rechtsfehlerhafte Beurteilung festgestellter Strafzumessungstatsachen, sondern bloß ein nicht sachgerechter Ermessensgebrauch geltend gemacht, welcher lediglich der Anfechtung mit Berufung unterliegt. (T4)
13 Os 28/90
Entscheidungstext OGH 07.06.1990 13 Os 28/90
Vgl auch; nur: Aus dem zweiten Anwendungsfall der Z 11 des § 281 Abs 1 StPO kann nur die rechtsfehlerhafte Bewertung von Strafzumessungstatsachen bekämpft werden. (T5)
11 Os 67/90
Entscheidungstext OGH 08.08.1990 11 Os 67/90
14 Os 2/92
Entscheidungstext OGH 25.02.1992 14 Os 2/92
14 Os 35/92
Entscheidungstext OGH 31.03.1992 14 Os 35/92
Beisatz: Hier: Zur Z 13 des § 345 Abs 1 StPO. (T6)
11 Os 12/93
Entscheidungstext OGH 06.04.1993 11 Os 12/93
13 Os 12/93
Entscheidungstext OGH 31.03.1993 13 Os 12/93
15 Os 72/93
Entscheidungstext OGH 27.05.1993 15 Os 72/93
Vgl auch; Beisatz: Hier: Zu § 345 Abs 1 Z 13 StPO. (T7)
11 Os 135/93
Entscheidungstext OGH 21.09.1993 11 Os 135/93
13 Os 135/94
Entscheidungstext OGH 19.10.1994 13 Os 135/94
Vgl auch; Beisatz: Bei dem Nichtigkeitsgrund der Z 11 des § 281 Abs 1 StPO kommt es darauf an, dass der Gerichtshof den Strafrahmen beachtet, die für die Strafbemessung bedeutsamen Umstände rechtlich richtig qualifiziert und die leitenden Grundsätze der Strafbemessung fehlerfrei angewendet hat, nicht aber etwa auf eine fehlerhafte Feststellung von Strafzumessungstatsachen. (T8)
11 Os 15/95
Entscheidungstext OGH 09.05.1995 11 Os 15/95
13 Os 84/95
Entscheidungstext OGH 12.07.1995 13 Os 84/95
nur: Nicht aber die Feststellung des Strafzumessungssachverhalts. (T9)
13 Os 140/95
Entscheidungstext OGH 18.10.1995 13 Os 140/95
13 Os 71/96
Entscheidungstext OGH 05.06.1996 13 Os 71/96
Vgl auch; Beisatz: Mit dem Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 11 StPO kann nur eine fehlerhafte Bewertung der rechtlichen Beurteilung, nicht aber von tatsächlichen Umständen geltend gemacht werden. (T10)
12 Os 102/96
Entscheidungstext OGH 29.08.1996 12 Os 102/96
Vgl auch; Beisatz: Der materiell-rechtliche Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 11 StPO muss in jedem Fall in einer fehlerhaften Rechtsanwendung bei der Entscheidung der Straffrage bestehen. (T11)
11 Os 184/96
Entscheidungstext OGH 04.03.1997 11 Os 184/96
11 Os 9/97
Entscheidungstext OGH 27.05.1997 11 Os 9/97
11 Os 98/97
Entscheidungstext OGH 05.08.1997 11 Os 98/97
Vgl auch; Beisatz: Dass das Gericht den Strafzumessungsgründen nicht das richtige Gewicht beigemessen und Milderungsumstände übersehen hat, stellt nur ein Berufungsvorbringen dar. (T12)
14 Os 71/97
Entscheidungstext OGH 17.06.1997 14 Os 71/97
13 Os 134/97
Entscheidungstext OGH 24.09.1997 13 Os 134/97
14 Os 73/00
Entscheidungstext OGH 29.08.2000 14 Os 73/00
13 Os 120/02
Entscheidungstext OGH 16.10.2002 13 Os 120/02
14 Os 33/03
Entscheidungstext OGH 01.04.2003 14 Os 33/03
11 Os 20/03
Entscheidungstext OGH 29.04.2003 11 Os 20/03
13 Os 12/05x
Entscheidungstext OGH 02.03.2005 13 Os 12/05x
14 Os 10/06m
Entscheidungstext OGH 14.03.2006 14 Os 10/06m
12 Os 107/06m
Entscheidungstext OGH 19.10.2006 12 Os 107/06m
Vgl auch; Beisatz: Mit dem Vorwurf, Milderungsgründe seien unberücksichtigt geblieben, wird keine Urteilsnichtigkeit dargetan, sondern nur ein Berufungsvorbringen erstattet. (T13)
12 Os 90/06m
Entscheidungstext OGH 19.10.2006 12 Os 90/06m
Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Die gegen die Annahme eines Erschwerungsgrundes gerichtete und das Vorliegen unberücksichtigt gebliebene Milderungsgründe behauptende Rüge stellt bloß ein Berufungsvorbringen dar. (T14)
15 Os 95/06v
Entscheidungstext OGH 09.11.2006 15 Os 95/06v
15 Os 9/06x
Entscheidungstext OGH 22.01.2007 15 Os 9/06x
Vgl auch; Beis wie T12 nur: Dass das Gericht den Strafzumessungsgründen nicht das richtige Gewicht beigemessen hat, stellt nur ein Berufungsvorbringen dar. (T15)
14 Os 87/07m
Entscheidungstext OGH 28.08.2007 14 Os 87/07m
Auch; Beisatz: Getroffene Sachverhaltsannahmen können aus Z 11 zweiter Fall nicht bekämpft werden (WK-StPO § 281 Rz 680, 693). (T16)
11 Os 129/07s
Entscheidungstext OGH 18.12.2007 11 Os 129/07s
Vgl auch; Beisatz: Feststellungsmängel im engeren Sinn sind aus Z11 zweiter Fall nur relevant, wenn die Strafzumessungstatsache beim Sanktionsausspruch des Erstgerichtes auch in Rechnung gestellt wurde, also dabei „maßgebend" war. War das nicht der Fall, wurde also bei der Sanktionsbemessung über Vorliegen oder Nichtvorliegen der Sanktionszumessungstatsache rechtlich nicht abgesprochen, kann deren Nichtberücksichtigung auch nicht unter Hinweis auf dahin weisenden Indizien mit Nichtigkeitsbeschwerde gerügt werden (WK-StPO § 281 Rz 698, 709). (T17)
Beisatz: Hier: Anfechtung des Ausspruches über die Abschöpfung der Bereicherung. (T18)
13 Os 77/08k
Entscheidungstext OGH 11.06.2008 13 Os 77/08k
Vgl auch; Beis ähnlich wie T16; Beisatz: Hier: Anfechtung der Feststellungen zur Prognosetat im Sinn des § 21 Abs 1 StGB. (T19)
Auch; Beis ähnlich wie T16; Beisatz: Beisatz: Indem der Beschwerdeführer im Rahmen der Sanktionsrüge (Z 11) die Konstatierungen zu seiner Vorstrafenbelastung als Grundlage der Strafzumessung nach Art einer Mängelrüge (Z 5 dritter Fall) bekämpft, übersieht er, dass diese (auch in analoger Anwendung) im Zusammenhang mit behaupteten Mängeln iSd Z 11 zweiter und dritter Fall nicht offen steht (WK-StPO § 281 Rz 400, 680 und 693). (T20)
12 Os 160/08h
Entscheidungstext OGH 15.01.2009 12 Os 160/08h
Vgl; Beisatz: Soweit ein Strafzumessungsgrund (als rechtliche Kategorie: sog Strafzumessungstatsache) vom Gericht tatsächlich in Anschlag gebracht, mit anderen Worten über deren Vorliegen oder Nichtvorliegen rechtlich abgesprochen wurde, ist dieser Ausspruch des Gerichts einer Rechtskontrolle zugänglich und nicht mehr bloß die Möglichkeit gegeben, das geübte Ermessen durch dasjenige der Rechtsmittelinstanz zu ersetzen. (T21)
Beisatz: Stehen ordentliche Rechtsmittel offen, kann das Absprechen über einen Strafzumessungsgrund (die Entscheidung, über das Vorliegen der Strafbemessungskategorie zu erkennen oder nicht) zwar in der Regel nur mit Berufung geltend gemacht werden und ist solcherart einer Rechtskontrolle entzogen (Ausnahmen sind nach Maßgabe der Reichweite des § 281 Abs 1 Z 11 dritter Fall StPO möglich, etwa dann, wenn behauptete Tatprovokation durch staatliche Organe schlicht übergangen wird). (T22)
Beisatz: Hat das Gericht zum Zweck der Sanktionsfindung über Vorliegen oder Nichtvorliegen einer Strafbemessungskategorie rechtlich abgesprochen, war diese also tatsächlich bei der Sanktionsfindung maßgeblich, ist die darauf fußende Rechtsanwendung auch einer Kontrolle mit Nichtigkeitsbeschwerde (§ 281 Abs 1 Z 11 zweiter Fall StPO) und Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes zugänglich, weil Z 11 zweiter Fall, ebenso wie Z 5, jedoch im Gegensatz zu Z 5a des § 281 Abs 1 StPO, rechtsfehlerhaftes Handeln anspricht, das vom Obersten Gerichtshof übrigens auch bejaht wird, wenn die Sachverhaltsgrundlagen für die Strafbemessung durch ein Berufungsgericht willkürlich ermittelt wurden. (T23)
Beisatz: Hier: Milderungsgrund des § 34 Abs 2 StGB. (T24)
Vgl auch; Beis wie T13; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Sachverhaltsannahmen für die Beurteilung der Voraussetzungen des § 21 StGB. (T25)
13 Os 94/11i
Entscheidungstext OGH 04.10.2011 13 Os 94/11i
Vgl; Beis ähnlich wie T17; Beis ähnlich wie T23; Beisatz: Auch der Beschwerdeführer, dem die Geltendmachung von Feststellungsmängeln ieS aus § 281 Abs 1 Z 11 zweiter Fall StPO offen steht (siehe T21 und T23), ist zur prozessordnungsgemäßen Ausführung dieses Nichtigkeitsgrundes gehalten, jene Verfahrensergebnisse aufzuzeigen, die den von ihm angestrebten Ausnahmesatz indizieren. (T26)
Beisatz: Hier: Tilgung. (T27)
15 Os 136/11f
Entscheidungstext OGH 14.12.2011 15 Os 136/11f
12 Os 63/12z
Entscheidungstext OGH 09.08.2012 12 Os 63/12z
Vgl auch; Auch Beis wie T13
Auch; Beisatz: Die Bekämpfung der für die Strafbemessung maßgebenden entscheidenden Tatsachen mit Mängelrüge kommt nicht in Betracht. (T28)
13 Os 144/15y
Entscheidungstext OGH 27.01.2016 13 Os 144/15y
11 Os 73/15t
Entscheidungstext OGH 19.05.2016 11 Os 73/15t
Auch; Beis wie T13; Beis wie T24
12 Os 80/16f
Entscheidungstext OGH 14.07.2016 12 Os 80/16f
13 Os 68/17z
Entscheidungstext OGH 11.10.2017 13 Os 68/17z
15 Os 32/18x
Entscheidungstext OGH 12.04.2018 15 Os 32/18x
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0099869
JJR_19880525_OGH0002_0140OS00072_8800000_001
Rechtssatz für 13Os10/92 11Os96/11v
RS0092013
13Os10/92; 11Os96/11v
Eine Vorverurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung, der keine rücksichtslose Fahrweise zugrundeliegt, beruht nicht auf der gleichen schädlichen Neigung wie die gegenständlichen Straftaten (§ 201 Abs 2 und § 83 Abs 1 StGB), die auf Angriffslust und Rücksichtslosigkeit gegenüber Mitmenschen zurückzuführen sind.
Vgl aber; Beisatz: Eine aus einem Verkehrsunfall, somit einer fahrlässigen Körperverletzung resultierende Verurteilung beruht unabhängig von der Schuldform ‑ als gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet ‑ auf gleicher schädlicher Neigung wie eine Vergewaltigung und Körperverletzung. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0092013
JJR_19920318_OGH0002_0130OS00010_9200000_001
Rechtssatz für 15Os76/97 15Os97/98 11O...
RS0108607
15Os76/97; 15Os97/98; 11Os178/98; 15Os18/99; 15Os163/99; 11Os96/11v; 11Os129/17f
StPO §35 Abs2 A
StPO §285d
Die Stellungnahme der Generalprokuratur (§ 35 Abs 2 StPO), die nur die Erklärung enthält, daß sich die Nichtigkeitsbeschwerde zur Beschlußfassung nach § 285 d StPO eigne, ist im Hinblick auf die Judikatur des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (Bulut gegen Österreich 59/1994/506/588), wonach bloß aus dem Gesichtspunkt der Waffengleichheit deren Zustellung an die Verteidigung verlangt wird, nicht unschlüssig.
15 Os 97/98
Entscheidungstext OGH 18.06.1998 15 Os 97/98
11 Os 178/98
Entscheidungstext OGH 02.03.1999 11 Os 178/98
15 Os 18/99
Entscheidungstext OGH 11.03.1999 15 Os 18/99
15 Os 163/99
Entscheidungstext OGH 16.12.1999 15 Os 163/99
Vgl auch; Beisatz: Die Generalprokuratur ist aus Art 6 MRK nicht verpflichtet eine inhaltlich begründete Stellungnahme abzugeben. (T1)
11 Os 129/17f
Entscheidungstext OGH 14.11.2017 11 Os 129/17f
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108607
JJR_19970703_OGH0002_0150OS00076_9700000_002
Rechtssatz für 13Os170/03 13Os135/03 1...
RS0118421
13Os170/03; 13Os135/03; 11Os106/04; 11Os104/04; 15Os69/06w; 13Os16/07p; 13Os35/10m; 11Os96/11v; 12Os103/11f; 14Os134/11d; 11Os101/13g (11Os139/13w); 11Os51/13d; 17Os25/14a; 11Os26/14d; 11Os86/14b; 15Os101/14p; 11Os103/14b (11Os104/14z); 11Os52/15d; 11Os26/16g; 11Os10/16d; 15Os64/17a; 11Os76/17m; 11Os77/17h
StPO §120 A
StPO §254 Abs2
StPO Abs1 Z5a
Die Beiziehung eines Privatgutachters ist dem Gesetz fremd. Die Auswahl der Sachverständigen kommt ausschließlich dem Gericht zu. Wird ein Privatgutachten zum Akt genommen, kann auch nur dessen Befund zu erheblichen Bedenken iS der Z 5a Anlass geben. Da nämlich das Ziehen von Schlüssen gerichtlich beigezogenen Gutachtern vorbehalten ist, das Verfahrensrecht solcherart nur diese als Sachverständige begreift, sind abgehörte Privatgutachter nichts anderes als Zeugen.
13 Os 170/03
Entscheidungstext OGH 14.01.2004 13 Os 170/03
11 Os 106/04
Entscheidungstext OGH 19.10.2004 11 Os 106/04
11 Os 104/04
Entscheidungstext OGH 23.01.2007 11 Os 104/04
Auch; nur: Die Beiziehung eines Privatgutachters ist dem Gesetz fremd. (T1)
15 Os 69/06w
Entscheidungstext OGH 12.12.2006 15 Os 69/06w
Auch; nur: Wird ein Privatgutachten zum Akt genommen, kann nur dessen Befund zu erheblichen Bedenken iS der Z 5a Anlass geben. (T2)
13 Os 16/07p
Entscheidungstext OGH 11.04.2007 13 Os 16/07p
13 Os 35/10m
Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 35/10m
Auch; nur T1; Beisatz: Privatgutachter wurde daher zu Recht nicht zur Hauptverhandlung beigezogen. (T3)
12 Os 103/11f
Entscheidungstext OGH 18.10.2011 12 Os 103/11f
14 Os 134/11d
Entscheidungstext OGH 13.12.2011 14 Os 134/11d
17 Os 25/14a
Entscheidungstext OGH 11.08.2014 17 Os 25/14a
11 Os 26/14d
Entscheidungstext OGH 16.09.2014 11 Os 26/14d
11 Os 86/14b
Entscheidungstext OGH 28.10.2014 11 Os 86/14b
15 Os 101/14p
Entscheidungstext OGH 03.12.2014 15 Os 101/14p
11 Os 103/14b
Entscheidungstext OGH 25.11.2014 11 Os 103/14b
11 Os 52/15d
Entscheidungstext OGH 20.10.2015 11 Os 52/15d
11 Os 26/16g
Entscheidungstext OGH 14.06.2016 11 Os 26/16g
11 Os 10/16d
Entscheidungstext OGH 28.02.2017 11 Os 10/16d
15 Os 64/17a
Entscheidungstext OGH 19.07.2017 15 Os 64/17a
11 Os 76/17m
Entscheidungstext OGH 17.10.2017 11 Os 76/17m
11 Os 77/17h
Entscheidungstext OGH 17.10.2017 11 Os 77/17h
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118421
JJR_20040114_OGH0002_0130OS00170_0300000_001

References: §285
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
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 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 35
 § 45
 § 366
 OGH 
 § 126
 § 65
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 285
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 285
 §71

§ 88
 OGH 
 OGH 
 § 88
 § 75
 OGH 
 OGH 
 § 83
 §281
 § 281
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 281
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 345
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 281
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 345
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 345
 OGH 
 OGH 
 § 281
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 281
 OGH 
 § 281
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 281
 OGH 
 § 281
 OGH 
 § 21
 § 281
 OGH 
 § 281
 § 281
 § 34
 § 21
 OGH 
 § 281
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 83
 §35
 §285
 § 285
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 §120
 §254
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
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 OGH 
 OGH 
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