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Timestamp: 2016-10-21 15:06:09+00:00

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2C_671/2014 (18.12.2014)
2C_671/2014 � � Urteil vom 18. Dezember 2014
A.a.�Wegen Verdachts, sie �bten ohne Bewilligung eine bewilligungspflichtige T�tigkeit aus, untersagte die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) mit superprovisorischer Verf�gung vom 1. M�rz 2013 der X.________ AG, der Y.________ AG und B.A.________ jegliche Entgegennahme von Publikumseinlagen sowie jede Werbung f�r deren Entgegennahme. Ein Untersuchungsbeauftragter wurde erm�chtigt, allein f�r die X.________ AG und die Y.________ AG mit Organstellung zu handeln. S�mtliche Kontoverbindungen und Depots, die auf die X.________ AG, die Y.________ AG und/oder B.A.________ lauteten oder an denen diese wirtschaftlich berechtigt waren, wurden gesperrt. Die X.________ AG und die Y.________ AG fochten die superprovisorische Verf�gung bzw. den Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts an. Das Bundesgericht trat auf die Beschwerden mit Urteilen 2C_571/2013 und 2C_570/2013 vom 21. Juni 2013 nicht ein.
A.b.�Der von der FINMA eingesetzte Untersuchungsbeauftragte erstattete am 19. April 2013 einen umfassenden Untersuchungsbericht. Darin kam er im Wesentlichen zum Ergebnis, die X.________ AG werbe (vermutlich ausschliesslich in Deutschland) bei einer Vielzahl von Personen f�r Finanzdienstleistungen. Sie biete Kunden Investitionsm�glichkeiten in schweizerische Immobiliengesellschaften an. Gem�ss den Verkaufsprospekten der X.________ AG investierten die Kunden in Immobilienaktien oder in Immobilienschuldbriefe, wobei die Einzelheiten der beiden Investitionsm�glichkeiten aus den Verkaufsprospekten nicht genau hervorgingen. Die Kunden schl�ssen mit der X.________ AG einen schriftlichen Vertrag ab bzw. w�rden in der Regel mit "A.________ Finance und Treuhand" einen Treuhandvertrag sowie ein Formular unterzeichnen. Die X.________ AG habe, soweit ersichtlich, von mindestens 20 Kunden Gelder im Umfang von rund Fr. 400'000.- (richtigerweise wohl Fr. 500'000.--; vgl. Verf�gung S. 6 und 10) entgegengenommen. Z.________ sei auf Mandatsbasis Verwaltungsratspr�sident der X.________ AG und Y.________ AG gewesen. Obwohl dieser in seinen Schreiben an den Untersuchungsbeauftragten erkl�rt habe, �ber die beanstandeten Sachverhalte keine Kenntnisse zu haben, finde sich seine Unterschrift auf Korrespondenzen, Vertr�gen und anderen Unterlagen der X.________ AG und Y.________ AG. Ferner habe er auch Schreiben an Kunden der X.________ AG unterzeichnet, auf denen die Geldanlage erkl�rt werde und die Vertragsnummer ersichtlich sei. Schliesslich wurde vom Untersuchungsbeauftragten festgestellt, sowohl die X.________ AG als auch die Y.________ AG seien �berschuldet und illiquid.
�Mit Verf�gung vom 12. Juli 2013 stellte die FINMA fest, die X.________ AG und Y.________ AG h�tten ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit gegen das Bankengesetz verstossen (Dispositiv-Ziff. 1). Ferner hielt sie fest, dass Z.________, A.A.________ sowie B.A.________ aufgrund ihres massgeblichen Beitrags zu den T�tigkeiten der X.________ AG und Y.________ AG ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen sowie f�r diese T�tigkeit Werbung betrieben und damit in schwerer Weise gegen das Bankengesetz verstossen h�tten (Dispositiv-Ziff. 2). Die FINMA er�ffnete am 17. Juli 2013 den Konkurs �ber die X.________ AG und Y.________ AG (Dispositiv-Ziff. 4 bis 6). Es wurde sodann festgestellt, dass die Konten Nr. xxx, xxx, xxx und xxx bei der W.________, alle lautend auf B.A.________, den Aktiven bzw. Passiven der X.________ AG zuzuordnen seien. Die mit superprovisorischer Verf�gung vom 1. M�rz 2013 erfolgte Sperre wurde aufrechterhalten (Dispositiv-Ziff. 11). Gegen�ber Z.________, A.A.________ und B.A.________ sprach die FINMA Aus�bungs- und Werbeverbote hinsichtlich der Entgegennahme von Publikumseinlagen aus (Dispositiv-Ziff. 12, 13). Sie verf�gte sodann, dass die Dispositivziffern 12 und 13 nach Eintritt der Rechtskraft der angefochtenen Verf�gung betreffend Z.________, A.A.________ und B.A.________ f�r die Dauer von f�nf Jahren auf ihrer Internetseite (www.finma.ch) ver�ffentlicht w�rden (Dispositiv-Ziff. 14). Die Dispositivziffern 3 bis 11 der Verf�gung wurden f�r sofort vollstreckbar erkl�rt (Dispositiv-Ziff. 15). Die Kosten des Untersuchungsbeauftragten (Fr. 46'651.55 [inkl. MwSt]) und die Verfahrenskosten (Fr. 39'000.--) wurden s�mtlichen Verf�gungsadressaten solidarisch auferlegt (Dispositiv-Ziff. 16, 17). Gegen die Verf�gung vom 12. Juli 2013 f�hrte Z.________ beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Dieses lehnte das Rechtsmittel am 15. Mai 2014 ab.
�Mit Eingabe vom 20. Juli 2014 (�ber die Schweizerische Botschaft in Berlin) beantragt Z.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Mai 2014 aufzuheben. Das in der Verf�gung der FINMA festgehaltene Aus�bungs- und Werbeverbot gegen ihn und die Ver�ffentlichung dieser Sanktionen seien aufzuheben. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.
�Mit Verf�gung vom 4. August 2014 wurde Z.________ aufgefordert, dem Bundesgericht eine Zustelladresse in der Schweiz mitzuteilen. Mit Schreiben vom 11. August 2014 antwortete Z.________, �ber keine Zustelladresse in der Schweiz zu verf�gen. Daraufhin teilte ihm das Bundesgericht am 25. August 2014 mit, das Urteil w�rde ihm auf diplomatischem Weg er�ffnet werden.
�Die FINMA beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesverwaltungsgericht hat darauf verzichtet, sich vernehmen zu lassen.
1.1.�Gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG). Der Beschwerdef�hrer ist als von den angefochtenen Massnahmen pers�nlich Betroffener zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG; Urteile 2C_176/2014 vom 19. Juli 2014 E. 1.1; 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 1.1).
1.2.�Das Bundesgericht pr�ft frei und von Amtes wegen die richtige Anwendung des Bundesrechts (Art. 95 lit. a und Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig (d.h. willk�rlich) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche substanziiert vorzubringen ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.3.�Die erhobenen R�gen m�ssen in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus. Soweit der Beschwerdef�hrer auf seine Ausf�hrungen vor den Vorinstanzen verweist, ohne die R�gen in der Beschwerde selbst zu formulieren, ist darauf praxisgem�ss nicht einzutreten (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f. mit Hinweisen; Urteile 2C_963/2012 vom 1. April 2013 E. 1.3; 2C_1004/2011 vom 23. August 2012 E. 2.1 f.).
1.4.�Neue tats�chliche Vorbringen und Beweismittel sind im bundesgerichtlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig (Art. 99 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer Sachverhaltselemente vorbringt, die sich bereits vor 2014 ergaben (eine "erst sp�ter bekannt gewordene" Email von A.A.________ an dessen Tochter am 17. Oktober 2012), und nicht darlegt, inwiefern erst der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gibt, kann auf diese Vorbringen nicht weiter eingegangen werden. Es handelt sich um unzul�ssige Noven (vgl. BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 138 II 393 E. 3.5 S. 397; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.; je mit Hinweisen).
2.1.�Banken, Privatbankiers (Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften) und Sparkassen (Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen; BankG [SR 952.0]) bed�rfen zur Aufnahme der Gesch�ftst�tigkeit einer Bewilligung der FINMA (Art. 3 Abs. 1 BankG). Nat�rlichen und juristischen Personen, die nicht dem Bankengesetz unterstehen, ist es untersagt, gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegenzunehmen. Der Bundesrat kann Ausnahmen vorsehen, sofern der Schutz der Einleger gew�hrleistet ist (Art. 1 Abs. 2 BankG). Die Entgegennahme von Publikumseinlagen, das bankenm�ssige Passivgesch�ft, besteht darin, dass ein Unternehmen gewerbsm�ssig Verpflichtungen gegen�ber Dritten eingeht, d.h. selbst zum R�ckzahlungsschuldner der entsprechenden Leistung wird. Dabei gelten grunds�tzlich alle Verbindlichkeiten als Einlagen. Ausgenommen davon sind unter gewissen, eng umschriebenen Voraussetzungen fremde Mittel ohne Darlehens- oder Hinterlegungscharakter (Art. 3a Abs. 3 lit. a der Verordnung �ber die Banken und Sparkassen vom 17. Mai 1972 [in der Fassung vom 1. Januar 2013], BankV; SR 952.02), Anleihensobligationen (Art. 3a Abs. 3 lit. b BankV), Abwicklungskonti (Art. 3a Abs. 3 lit. c BankV), Gelder f�r Lebensversicherungen und die berufliche Vorsorge (Art. 3a Abs. 3 lit. d BankV), Zahlungsmittel und Zahlungssysteme sowie die in Art. 3a Abs. 4 BankV umschriebenen Einlagen (BGE 136 II 43 E. 4.2 S. 48 f.; 132 II 382 E. 6.3.1 S. 391; 131 II 306 E. 3.2.1 S. 315; je mit Hinweisen; Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 2.1).
2.2.�Eine bankengesetzlich unzul�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen kann auch durch ein arbeitsteiliges Vorgehen im Rahmen einer�
Gruppeerfolgen (BGE 136 II 43 E. 4.3.1 S. 49 f. mit Hinweisen) : Die Bewilligungspflicht und die finanzmarktrechtliche Aufsicht sollen nicht dadurch umgangen werden k�nnen, dass jedes einzelne Unternehmen bzw. die dahinter stehenden Personen f�r sich allein nicht alle Voraussetzungen f�r die Unterstellungspflicht erf�llen, im Resultat aber gemeinsam dennoch eine bewilligungspflichtige T�tigkeit aus�ben. Der Schutz des Marktes, des Finanzsystems und der Anleger rechtfertigt in solchen F�llen - trotz formaljuristischer Trennung der Strukturen - finanzmarktrechtlich eine einheitliche (wirtschaftliche) Betrachtungsweise, falls zwischen den einzelnen Personen und/oder Gesellschaften enge wirtschaftliche (finanzielle/gesch�ftliche), organisatorische oder personelle Verflechtungen bestehen und vern�nftigerweise einzig eine Gesamtbetrachtung den faktischen Gegebenheiten und der Zielsetzung der Finanzmarktaufsicht gerecht wird (Urteile 2C_176/2014 vom 19. Juli 2014 E. 2.3; 2C_122/2014 vom 19. Juli 2014 E. 2.3; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 3.1.1-3.1.3).
�Ein gruppenweises Vorgehen liegt nach der Rechtsprechung insbesondere dann vor, wenn die Beteiligten gegen aussen als Einheit auftreten oder aufgrund der Umst�nde (Verwischen der rechtlichen und buchhalterischen Grenzen zwischen den Beteiligten; faktisch gleiche Gesch�ftssitze; wirtschaftlich unbegr�ndete, verschachtelte Beteiligungsverh�ltnisse; zwischengeschaltete Treuhandstrukturen usw.) davon auszugehen ist, dass koordiniert - ausdr�cklich oder stillschweigend arbeitsteilig und zielgerichtet - eine gemeinsame Aktivit�t im aufsichtsrechtlichen Sinn ausge�bt oder wesentlich gef�rdert wird (vgl. Urteil 2C_89/2010 vom 10. Februar 2011 E. 3.1 und 3.2, nicht publ. in BGE 137 II 284 ff.; BGE 136 II 43 E. 4.3 S. 49 ff., je mit Hinweisen). Ein blosses Parallelverhalten gen�gt f�r die Annahme, es werde gruppenweise gehandelt, nicht. Umgekehrt ist nicht erforderlich, dass eine gemeinsame Umgehungsabsicht besteht, da die von der Gruppe ausgehende Gefahr nicht von den Intentionen der einzelnen Gruppenmitglieder abh�ngt (Urteile 2C_176/2014 vom 19. Juli 2014 E. 2.3; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 3.1.2; 2C_898/2010 vom 29. Juni 2011 E. 2.2).
2.3.�Verletzt eine Beaufsichtigte oder ein Beaufsichtigter die Bestimmungen eines Finanzmarktgesetzes oder bestehen sonstige Missst�nde, so sorgt die FINMA f�r die Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustandes (Art. 31 FINMAG). Ihre Aufsicht ist nicht auf die dem Gesetz unterstellten Betriebe beschr�nkt. Zu ihrem Aufgabenbereich geh�ren auch die Abkl�rung der finanzmarktrechtlichen Bewilligungspflicht und die Ermittlung von Finanzintermedi�ren, die in Verletzung der gesetzlichen Bestimmungen bewilligungslos t�tig sind (BGE 136 II 43 E. 3.1 S. 46; 132 II 382 E. 4.1 S. 388; Urteil 2C_176/2014 vom 19. Juli 2014 E. 2.4). Ergibt das Verfahren, dass die oder der Beaufsichtigte aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt hat, und m�ssen keine Massnahmen zur Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustandes mehr angeordnet werden, so kann die FINMA eine Feststellungsverf�gung erlassen (Art. 32 FINMAG). Stellt die FINMA eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen fest, so kann sie der verantwortlichen Person die T�tigkeit in leitender Stellung bei einer oder einem von ihr Beaufsichtigten f�r eine Dauer von bis zu f�nf Jahren untersagen (Berufsverbot, Art. 33 FINMAG). Liegt eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen vor, so kann die FINMA ihre Endverf�gung nach Eintritt der Rechtskraft unter Angabe von Personendaten in elektronischer oder gedruckter Form ver�ffentlichen (Art. 34 Abs. 1 FINMAG).
3.1.�Die Vorinstanz hat in ihren Erw�gungen festgestellt, die X.________ AG und die Y.________ AG h�tten vom Fr�hjahr 2010 bis Fr�hjahr 2013 von mindestens 20 Kunden 90 Einzahlungen in der Gesamth�he von mindestens Fr. 400'000.-- entgegengenommen. Die X.________ AG habe f�r ihre Dienstleistungen bis zum 5. M�rz 2013 auf verschiedenen Internetseiten und mit verschiedenen Printmedien (Flyer, Informationsprospekte) f�r ihre Produkte bzw. Anlagem�glichkeiten geworben. Die Einzahlungen der Kunden erfolgten jeweils �ber Treuhandkonten (Treuhand-Einzelunternehmen von A.A.________; vgl. hiervor Sachverhalt Ziff. A.b), wobei die Einzahlungsinformationen f�r solche Konten in den meisten F�llen mit demjenigen von B.A.________ �bereinstimmten. Es wurden erhebliche Bargeldbez�ge und privat ausgerichtete Buchungsvorg�nge festgestellt (Fahrzeugleasing, Studiengeb�hren etc.); ebenso wurden Vermittlert�tigkeiten in Deutschland honoriert ("Provision-Agio"; vgl. Verf�gung S. 7). Die Y.________ AG richtete an die Eheleute A.________ sodann ein Darlehen f�r den Erwerb eines Eigenheims aus. Demgegen�ber waren auf den Ausgabeseiten der Gesellschaften keine Buchungen ersichtlich, welche auf eine Anlaget�tigkeit - namentlich nicht auf die in den Werbeprospekten der X.________ AG angepriesenen Immobilienvorhaben - hindeuten w�rden. Der Beschwerdef�hrer war bei der X.________ AG vom 2. Dezember 2010 bis zum 6. M�rz 2013 und bei der Y.________ AG vom 26. Januar 2011 bis zum 6. M�rz 2013 als Verwaltungsratspr�sident mit Einzelunterschriftsberechtigung im Handelsregister eingetragen. Auch die Statuten der X.________ AG vom 10. Juni 2010 sowie die �ffentlichen Beurkundung �ber die Gr�ndung der Y.________ AG vom 12. Januar 2011 sahen den Beschwerdef�hrer als Verwaltungsratspr�sidenten vor. Er war zu 50 % als Aktion�r an der X.________ AG beteiligt. An der Y.________ AG war die X.________ AG zu 95 % als Aktion�rin beteiligt. Der Beschwerdef�hrer und A.A.________, der ebenfalls Verwaltungsrat und Gesch�ftsf�hrer der X.________ AG und der Y.________ AG war, hatten sodann am 17. Juni 2010 einen Mandatsvertrag abgeschlossen, in welchem sich der Beschwerdef�hrer verpflichtete, als fiduziarischer Verwaltungsrat zu amten.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht die unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen und auch nicht die "Vielzahl der praktisch ausschliesslich f�r private Zwecke vorgenommenen Kontobewegungen auf den Treuhandkonten". Indessen bringt er vor, von solchen Gesch�ftst�tigkeiten nicht gewusst zu haben und hierf�r auch nicht verantwortlich zu sein. So h�tten die Eheleute A._______ sich seit langer Zeit danach ausgerichtet, die Kontobewegungen sowohl gegen�ber den Gesellschaften als auch gegen�ber dem Beschwerdef�hrer selbst geheim zu halten. Die Anzahl Kunden - es seien weniger als 20 pro Kalenderjahr - reichte zudem nicht aus, um eine unzul�ssige finanzintermedi�re T�tigkeit festzustellen. Dies alles f�hre dazu, dass sowohl das gegen ihn ausgesprochene Verbot der Entgegennahme f�r Publikumseinlagen als auch das Werbeverbot f�r solche unzul�ssig seien. Er sei von den solidarisch auferlegten Kosten f�r die Untersuchung zu befreien.
3.2.1.�Nach Art. 717 Abs. 1 OR m�ssen die Mitglieder des Verwaltungsrats, sowie Dritte, die mit der Gesch�ftsf�hrung befasst sind, ihre Aufgaben mit aller Sorgfalt erf�llen und die Interessen der Gesellschaft in guten Treuen wahren. Die gesetzlich normierte�
Treuepflicht�verlangt, dass die Mitglieder des Verwaltungsrats ihr Verhalten am Gesch�ftsinteresse ausrichten und eigene Interessen gegebenenfalls zur�ckstellen (BGE 130 III 213 E. 2.2.2 S. 219 mit Hinweisen; Urteile 4A_15/2013 vom 11. Juli 2013 E. 6.1; 4A._524/2011 vom 16. Februar 2012 E. 2.1). Es geh�rt zu den un�bertragbaren und unentziehbaren Aufgaben des Verwaltungsrats, die�
Oberaufsicht��ber die mit der Gesch�ftsf�hrung betrauten Personen wahrzunehmen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten und Weisungen (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 5 OR). Dies g�lte selbst f�r ein Mitglied, das nicht mit der Gesch�ftsf�hrung betraut w�re: Der nicht gesch�ftsf�hrende Verwaltungsrat ist zwar nicht verpflichtet, jedes einzelne Gesch�ft der mit der Gesch�ftsf�hrung und Vertretung Beauftragten zu �berwachen, sondern darf sich auf die �berpr�fung der T�tigkeit der Gesch�ftsleitung und des Gesch�ftsganges beschr�nken. Dazu geh�rt, dass er sich laufend �ber den Gesch�ftsgang informiert, Rapporte verlangt, sie sorgf�ltig studiert, n�tigenfalls erg�nzende Ausk�nfte einzieht und Irrt�mer abzukl�ren versucht. Ergibt sich aus diesen Informationen der Verdacht falscher oder unsorgf�ltiger Aus�bung der delegierten Gesch�ftsf�hrungs- und Vertretungsbefugnisse, ist der Verwaltungsrat verpflichtet, sogleich die erforderlichen Abkl�rungen zu treffen, n�tigenfalls durch Beizug von Sachverst�ndigen (BGE 114 V 219 E. 4a; 97 II 403 E. 5b S. 411; Urteile 9C_442/2014 vom 24. November 2014 E. 5.1; 9C_289/2011 vom 8. Juli 2011 E. 4.1 f.; 4A_391/2009 vom 12. Februar 2010 E. 2.2; 4C.358/2005 vom 12. Februar 2007 E. 5.2.1, nicht publ. in: BGE 133 III 116 ff.).
3.2.2.�Gest�tzt auf die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz spricht einiges daf�r, dass die Eheleute A.________ einen weitergehenden Beitrag an der Entgegennahme von Publikumseinlagen geleistet haben als der Beschwerdef�hrer und sie von der unerlaubten T�tigkeit auch unmittelbar profitiert haben (Erwerb eines Eigenheims, Finanzierung privater Reisen etc.). Ein grosser Teil der Anlagegelder ging auf Konten, f�r welche der Beschwerdef�hrer weder eine Unterschriftsberechtigung noch eine Vollmacht besass. Entgegen seiner Darstellung hat der Beschwerdef�hrer jedoch auch selbst einen wesentlichen Anteil zur unerlaubten Entgegennahme von Publikumseinlagen geleistet: So unterzeichnete er gem�ss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen den Vertrag, in der die V.________-AG der Y.________ AG ein Darlehen in der H�he von Fr. 350'000.-- gew�hrte. Als Verwaltungsrat der Y.________ AG gew�hrte der Beschwerdef�hrer dem Ehepaar A.________ sodann ein verzinstes Darlehen in der H�he von Fr. 110'000.--, welches f�r den Erwerb eines Eigenheims eingesetzt wurde. Gem�ss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, die nicht - jedenfalls nicht substanziiert - bestritten werden, war dem Beschwerdef�hrer auch bekannt, dass eine Reihe von Privatpersonen an die X.________ AG Gelder �berwiesen. Insofern durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass der Beschwerdef�hrer an den unzul�ssigen Entgegennahmen von Kundengeldern sowie zweckentfremdeten Darlehen der Gesellschaften beteiligt war bzw. von diesen wusste. Seine Behauptungen, solche Kundenkontakte h�tte er als anbahnende Gesch�ftsbeziehungen verstanden und ihnen keine Bedeutung beigemessen, sind - ebenso wie die �brigen Vorbringen zu seiner angeblichen Unkenntnis s�mtlicher beanstandeter Gesch�ftsvorg�nge - nicht geeignet, die Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen (vgl. hiervor E. 1.2).
3.2.3.�Es ist vor diesem Hintergrund auch nicht ersichtlich, weshalb die verp�nten Aktivit�ten weder dem Beschwerdef�hrer noch den Gesellschaften X.________ AG und Y.________ AG zuzuordnen w�ren. Wie die Vorinstanz zurecht festh�lt, konnte sich der Beschwerdef�hrer seiner Aufgaben als Verwaltungsrat bzw. als Verwaltungsratspr�sident auch nicht unter Berufung auf einen Mandatsvertrag entledigen (vgl. hiervor E. 3.2.1). Sowohl der Beschwerdef�hrer als auch A.A.________ handelten als einzelzeichnungsberechtigtes Organ und vertraten die Gesellschaften X.________ AG und Y.________ AG wirksam nach aussen (vgl. Art. 718 OR). Zudem waren die vom Beschwerdef�hrer als Verwaltungsratspr�sident gef�hrten X.________ AG und die Y.________ AG in personeller, wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht eng miteinander sowie mit A.A.________ verflochten (als Verwaltungsrat der Gesellschaften X.________ AG und Y.________ AG und als Inhaber eines Treuhand-Einzelunternehmens, �ber welches die Einzahlungen der Einlagen f�r beide Gesellschaften meist erfolgten; vgl. Sachverhalt Ziff. A.b). Deshalb durfte sie die Vorinstanz auch als Gruppe betrachten (vgl. oben E. 2.2). Dies hat zur Folge, dass die aufsichtsrechtlichen Konsequenzen alle Beteiligten treffen, selbst wenn der Beschwerdef�hrer nicht an s�mtlichen Handlungen (insbesondere betreffend die Treuhandkonten) teilgenommen hat. Die solidarische Auferlegung der Kosten des Untersuchungsbeauftragten an alle in die unzul�ssigen Gesch�ftst�tigkeiten involvierten Personen, inklusive den Beschwerdef�hrer, stellt in solchen F�llen praxisgem�ss keine Verletzung von Bundesrecht dar (Art. 2 Abs. 2 der Allgemeinen Geb�hrenverordnung vom 8. September 2004 [AllgGebV, SR 172.041.1] i.V.m. Art. 6 und 8 der FINMA-Geb�hren- und Abgabenverordnung [SR 956.122]; vgl. BGE 135 II 356 E. 6.1 S. 366; Urteil 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 6.1).
3.2.4.�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers durfte das Bundesverwaltungsgericht sodann davon ausgehen, es liege eine gewerbsm�ssig Entgegennahme von Publikumsgeldern vor, auch wenn es sich beim Beschwerdef�hrer, wie von ihm vorgebracht, nicht um einen berufsm�ssigen Finanzintermedi�r handelt: Im Rahmen der T�tigkeit der FINMA auseinanderzuhalten sind die Aufsicht �ber die bewilligten Finanzintermedi�re, gegen�ber welchen bei schwerer Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen ein Berufsverbot nach Massgabe von Art. 33 FINMAG verh�ngt werden kann, sowie - wie hier - die Verhinderung illegaler Aktivit�ten unbewilligter (und insofern nicht direkt beaufsichtigter) Finanzintermedi�re, die in Verletzung der gesetzlichen Bestimmungen bewilligungslos t�tig sind (vgl. BGE 135 II 356 E. 5.1 S. 365; Urteile 2C_122/2014 vom 19. Juli 2014 E. 3.1; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.1). Die Gesellschaften warben in Prospekten und elektronischen Medien f�r die gewerbsm�ssige Entgegennahme von Geldern. In solchen F�llen kann die Aufsichtsbeh�rde den verantwortlichen Personen die bewilligungspflichtige T�tigkeit und die Werbung daf�r verbieten, auch wenn sie nicht berufsm�ssig handeln (vgl. Art. 3 Abs. 1 und Art. 3a Abs. 2 BankV vom 17. Mai 1972; BGE 136 II 43 E.4.2 S. 49; 132 II 382 E. 6.3.1 S. 391; 131 II 306 E. 3.2.1). Die vom Beschwerdef�hrer gef�hrten Gesellschaften nahmen demnach - unter seiner Oberleitung und zumindest teilweise mit seiner expliziten Kenntnis - insgesamt bedeutende Publikumseinlagen entgegen, ohne im Besitz einer entsprechenden Bewilligung zu sein. Das Bundesverwaltungsgericht ist in zul�ssiger Weise davon ausgegangen, die durch die X.________ AG-Gruppe angebotenen Anlagem�glichkeiten wiesen s�mtliche Merkmale einer Publikumseinlage im Sinne des Bankengesetzes auf, womit ein Verstoss gegen Art. 1 Abs. 2 BankG vorliegt.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die gegen ihn ausgesprochenen Verbote, Publikumseinlagen entgegenzunehmen und hierf�r zu werben seien aufzuheben; von einer Publikation dieser Massnahmen sei abzusehen. Indem er sich auf die aus seiner Sicht fehlende Kontrollm�glichkeit und auf eine angebliche Einigung mit A.A.________ beruft, nur "nachrangige Darlehen" entgegen zu nehmen, macht er sinngem�ss auch eine Verletzung des Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatzes im Zusammenhang mit den ausgesprochenen Verboten geltend.
3.3.1.�Nach Art. 31 FINMAG sorgt die Aufsichtsbeh�rde f�r die Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustands und f�r die Beseitigung der Missst�nde. Mit dem ausdr�cklichen Verbot, zuk�nftig ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Kundengelder entgegenzunehmen, wird dem Betroffenen lediglich in Erinnerung gerufen, was bereits von Gesetzes wegen gilt. Es handelt sich dabei um eine Warnung bzw. Ermahnung als "Reflexwirkung" der aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die zur Konkurser�ffnung �ber die Gesellschaften um ihn gef�hrt haben (vgl. BGE 135 II 356 E. 5.1 S. 365; Urteile 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.1; 2C_176/2014 vom 19. Juli 2014 E. 3.1). Das an den Beschwerdef�hrer gerichtete Verbot der Entgegennahme weiterer Publikumsgelder ist im vorliegenden Fall angesichts der erfolgten Verst�sse gegen das Finanzmarktrecht nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch verh�ltnism�ssig.
3.3.2.�Nach Art. 34 Abs. 1 FINMAG kann die FINMA ihre Endverf�gung nach Eintritt der Rechtskraft unter Angabe von Personendaten in elektronischer oder gedruckter Form ver�ffentlichen, falls eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen vorliegt. Diese verwaltungsrechtliche Massnahme setzt eine Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen von einer gewissen Schwere voraus und muss im Einzelfall verh�ltnism�ssig sein. Eine einmalige, punktuelle und untergeordnete Verletzung finanzmarktrechtlicher Pflichten gen�gt nicht (Urteile 2C_122/2014 vom 19. Juli 2014 E. 6.1; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.1; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1). Die Ver�ffentlichung gem�ss Art. 34 FINMAG stellt eine verwaltungsrechtliche Sanktion dar und bezweckt als solche eine abschreckende und generalpr�ventive Wirkung (vgl. HSU/BAHAR/RENNINGER, in: Basler Kommentar, B�rsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 9 zu Art. 34 FINMAG). Die Regelungszwecke des Finanzmarktgesetzes - die Sicherstellung der Funktionsf�higkeit der Finanzm�rkte (Funktionsschutz) und die Gew�hrleistung des Schutzes der Gl�ubiger, der Anleger und der Versicherten (Individualschutz) - m�ssen die Sanktion rechtfertigen und die dem Betroffenen daraus entstehenden Nachteile in seinem wirtschaftlichen Fortkommen mit Blick auf die Schwere der aufsichtsrechtlichen Verletzung �berwiegen (Urteile 2C_359/2012 vom 1. November 2012 E. 3.2; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.2; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1).
3.3.3.�Vorliegend wurden die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen erheblich verletzt: Die beteiligten Gesellschaften X.________ AG und Y.________ AG, die vom Beschwerdef�hrer als Verwaltungsratspr�sident kontrolliert wurden, nahmen ohne Bewilligung von mindestens 20 Investoren Geld im Totalbetrag von mindestens Fr. 400'000.-- entgegen und haben diese Summen bisher nicht zur�ckgezahlt. Der Beschwerdef�hrer hat einige dieser Vertr�ge unterzeichnet. Aufgrund der Ausf�hrungen des Untersuchungsbeauftragten ist mit grosser Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Gl�ubiger und Anleger, die gegen�ber der X.________ AG und/oder der Y.________ AG offene Forderungen haben, mit einem teilweisen (Y.________ AG) bzw. g�nzlichen (X.________ AG) Ausfall dieser Forderungen rechnen m�ssen. Der Gesch�ftst�tigkeit zugrunde liegt nicht ein einmaliger, punktueller und untergeordneter Verstoss gegen das Finanzmarktrecht, sondern eine kontinuierliche bzw. wiederholte Verletzung desselben (vgl. Urteile 2C_71/2011 vom 26. Januar 2012 E. 5.3.2; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.2). Eine unbewilligte gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen im dargestellten Umfang, die auch dem Verantwortungsbereich des Beschwerdef�hrers zuzurechnen sind stellen einen schweren Verstoss gegen aufsichtsrechtliche Bestimmungen dar. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Gesellschaften eine Projektpipeline von Fr. 21.2 Mio. anstrebten (Verf�gung S. 7). Zwar finden sich Hinweise, dass der Beschwerdef�hrer seinen Mitgesellschafter vor einzelnen Gesch�ftsvorg�ngen warnte. Gleichwohl durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass ein erneutes, �hnlich gelagertes T�tigwerden des Beschwerdef�hrers auf dem Finanzmarkt nicht ausgeschlossen werden kann, zumal er auch noch im bundesgerichtlichen Verfahren jegliche Kenntnisse der (auch von ihm selbst unterzeichneten) Vertr�ge bestritten sowie jede Verantwortung von sich gewiesen hat. Die Publikation des Entgegennahme- und Werbeverbots erweist sich demnach als verh�ltnism�ssig, namentlich zum Schutz des Publikums vor Aktivit�ten von Finanzintermedi�ren, die bereits einmal in schwerwiegender Weise gegen aufsichtsrechtliche Pflichten verstossen haben.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer ersucht sowohl f�r das vorinstanzliche als auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege. Er macht geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, er verf�ge aufgrund seiner Liegenschaften �ber "freie Gelder". Diese Liegenschaften k�nnten nicht h�her belehnt oder ver�ussert werden.
4.2.�Das Bundesverwaltungsgericht befreit nach Einreichung der Beschwerde eine Partei, die nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG). Die Vorinstanz hat die unentgeltliche Rechtspflege vorliegend gest�tzt auf die gesamtwirtschaftliche Situation des Gesuchstellers nicht gew�hrt. Sie stellte fest, dass sich zwei Liegenschaften im Eigentum des Beschwerdef�hrers befinden. Wie das Bundesverwaltungsgericht zurecht ausf�hrt, ist es dem Immobilieneigent�mer grunds�tzlich zuzumuten, solche Werte vor Inanspruchnahme der unentgeltlichen Rechtspflege anzugreifen. Grundeigent�mer haben die f�r einen Prozess ben�tigten finanziellen Mittel grunds�tzlich durch Vermietung, Belehnung oder gegebenenfalls Ver�usserung der Liegenschaft aufzubringen (BGE 119 Ia 11 E. 5 S. 12 f.; Urteile 2C_91/2011 vom 5. Juli 2011 E. 2.4; 2C_422/2009 vom 21. Dezember 2009 E. 3). Wie es sich mit dem Gebot um Ver�usserung und Belehnung f�r den Fall des Beschwerdef�hrers letztlich verh�lt, kann offenbleiben: Er hat seine Schulden mit Ausnahme einer Kreditschuld in der H�he von Fr. 106'000.-- gem�ss den unbestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht belegt. Vor diesem Hintergrund kann der Vorinstanz keine Rechtsverletzung vorgeworfen werden, wenn sie seine Bed�rftigkeit nicht als erstellt angesehen und die unentgeltliche Rechtspflege verweigert hat.
4.3.�Auch im bundesgerichtlichen Verfahren ersucht der Beschwerdef�hrer um unentgeltliche Rechtspflege. Obwohl ihm diese von der Vorinstanz namentlich aufgrund fehlender Belege nicht gew�hrt wurde, reicht er keine weiteren Unterlagen hinsichtlich seiner Bed�rftigkeit ein. Unter diesen Umst�nden ist die von ihm behauptete Bed�rftigkeit nicht dargelegt. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden.
�Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Da sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist, hat der Beschwerdef�hrer f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
2.2.�Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.

References: Art. 86
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 3
 BGE 
 BGE 
 Art. 33
 Art. 717
 BGE 
 Art. 718
 Art. 6
 BGE 
 Art. 33
 BGE 
 Art. 3
 Art. 3
 BGE 
 Art. 1
 Art. 31
 BGE 
 Art. 34
 Art. 34
 Art. 34