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Timestamp: 2020-02-28 03:25:07+00:00

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Ergebnis: Neubau eines Lehrgebäudes und Neubau eine...competitionline
Diashow Lageplan, © BHBVT Gesellschaft von Architekten
(ID 3-271045)
Tiemann-Petri Koch Planungsgesellschaft mbH, Stuttgart (DE)
Entscheidung 12.04.2018
Auslober/Bauherr Staatliches Bauamt Augsburg, Augsburg (DE)
Preisrichter	 Prof. Gerd Aufmkolk, Ulrich Blickle, Martin Boden-Peroche, Prof. Ingrid Burgstaller, Prof. Hilde Léon, Gerd Merkle, Prof. José Luis Moro, Prof. Hans Nickl, Prof. Christine Nickl-Weller, Thomas Wolf, Prof. Tobias Wulf [Vorsitz]	, Peter Thumann
Der Planungswettbewerb für den Aufbau der Universitätsmedizin Augsburg umfasst einen Realisierungswettbewerb für die beiden ersten Neubauten des neuen Medizincampus: den Neubau des ersten Lehrgebäudes und den Neubau des ersten Forschungsgebäudes. Des Weiteren soll in einem städtebaulichen Ideenwettbewerb der neu zu entwickelnde Campus auf dem Umgriff des Wettbewerbsareals geplant werden.
Das Raumprogramm des Lehrgebäudes umfasst mit gesamt ca. 6.800 qm NUF1-6 Räume für Lehre und Unterricht (ca. 3.500 qm), das Dekanat der Medizinischen Fakultät (ca. 1.300 qm), das DeMedA (Department of Medical Education und Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin, ca. 300 qm), sowie die Medizinische Fachbibliothek (ca. 1.200 qm). Die verbleibenden ca. 500m2 NUF entfallen auf Flächen des Gebäudebetriebs (IT und Gebäudetechnik).
Auf das Forschungsgebäude des Instituts für Theoretische Medizin (ITM) einschl. Post-Mortem-Bereich entfallen ca. 8.600 qm NUF1-6, die sich zu jeweils ca. 50 % auf Büro- und Laborflächen verteilen.
Zusätzlich sind für die weiteren Gebäude des Campus insgesamt ca. 40.000 qm NUF vorgesehen auf einer Fläche von ca. 83.500 qm (Umgriff des Wettbewerbsgebiets).
Die beiden vorstehend beschriebenen Gebäude für Lehre und Forschung sind als jeweils eigenständige Neubauten des Realisierungswettbewerbs mit den weiteren zukünftigen Gebäuden des Medizincampus in einen schlüssigen städtebaulichen Entwurf zu fassen. Ziel ist ein architektonisch und städtebaulich hochwertiges, wirtschaftliches, nachhaltiges und funktional überzeugendes Gesamtkonzept.
Der Wettbewerb ist ein zweiphasiger, nichtoffener und interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Konzept.
In einem Auswahlverfahren nach § 71 Abs. 3 VgV i. V. m. § 3 Abs. 3 RPW 2013 (Teilnahmewettbewerb) werden die Teilnehmer der ersten Phase des Wettbewerbs ermittelt. Hierfür werden als Höchstzahl 50 Teilnehmer zugelassen, die die für das Auswahlverfahren vorgegebenen Auswahlkriterien erfüllen. Übersteigt die nach Prüfung verbleibende Bewerberanzahl die nach IV.1.2) zugelassene Höchstzahl der Teilnehmer, entscheidet gemäß § 3 Abs. 3 RPW das Los.
Zusätzlich dazu werden 6 Teilnehmer, deren Teilnahmeberechtigung nach den gleichen Kriterien geprüft wird, gesetzt. (Teilnehmer sh. unter IV.1.7).
In Phase 1 des Wettbewerbs sind Lösungsansätze im Sinne des § 3 Abs. 4 RPW 2013 auszuarbeiten. Gefordert wird dabei ein städtebauliches Konzept für das Wettbewerbsareal und eine erste funktionale und gestalterische Gebäudekonzeption für die beiden zu realisierenden Neubauten eines Lehr- und eines Forschungsgebäudes. Weitere Vorgaben sind der Wettbewerbsauslobung zu entnehmen, die nur die zur Bearbeitung der Phase 1 ausgewählten Teilnehmer erhalten.
Aus den eingegangenen Arbeiten werden in einer Preisgerichtssitzung mind. 15 Teilnehmer ausgewählt. Diese vertiefen in Phase 2 die Wettbewerbsbeiträge auf Basis des Entwurfskonzeptes aus Phase 1.
Weitere Angaben sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung zu entnehmen, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse.
Gesetzte Teilnehmer Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
Projektadresse DE-86156 Augsburg
E-Mail: MjE4ZVAbY1xXW1NSLmFiUE9PHFBPZ1NgXBxSUw==
Hauptadresse: https://www.stbaa.bayern.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.stbaa.bayern.de/hochbau/aktuelleswettbewerbe.php
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.stbaa.bayern.de/hochbau/aktuelleswettbewerbe.php
Realisierungswettbewerb, nichtoffen, zweiphasig, interdisziplinär (Objektplanung Gebäude und Freianlagen m. städtebaulichem Konzept) nach RPW 2013 i.V.m. Bekanntmachung OBB v. 01.10.2013.
Von der Auslobungsstelle werden Bewerbergemeinschaften aus Architekt(inn)en und Landschaftsarchitekt(inn)en gefordert. Eine Beteiligung von weiteren Fachplanern als Berater ist möglich.
Von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind folgende Angaben auf jeweils einem separaten Teilnahmeantrag, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse, zu machen und im Original unterschrieben einschließlich aller zugehöriger Anlagen und Eigenerklärungen in Schriftform einzureichen:
1) Berufsqualifikation
Erklärung der Berechtigung zur Führung der nach III.2.1 geforderten Berufsbezeichnungen. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderung, wer über ein Diplomzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung über die Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) gewährleistet ist.
Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn zu III.2.1 erklärt wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Der verantwortliche Berufsangehörige ist im Teilnahmeantrag zu benennen.
Für Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen gelten die Regelungen der Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) entsprechend.
Die Vertretungsbefugnis des bevollmächtigten Vertreters einer juristischen Person erfolgt zunächst durch Eigenerklärung.
2) Ausschlussgründe/Interessenkonflikt
a) Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
b) Erklärung des Teilnehmers, dass kein Interessenkonflikt gem. §6 VgV besteht.
c) Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 79 Abs. 2 VgV vorliegt.
d) Erklärung, dass kein Teilnahmehindernis/Ausschlussgrund gem. §4 Abs. 2 RPW vorliegt.
Erklärung mit Angabe eines Projektes, dass der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Leistungsphasen 2 -4 gem. HOAI bei einem Projekt mindestens der Honorarzone IV verantwortlich geplant hat. Die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-4 müssen innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossen worden sein. Beizufügen ist eine Kurzbeschreibung des Projektes auf einer Seite DINA4 unter Angabe von Ort und Bauherr.
Es ist eine eigene Erklärung sowohl für ein Projekt der Objektplanung Gebäude, als auch für ein Projekt der Objektplanung Freianlagen nach Teil 3 HOAI vorzulegen.
Die fachliche Anforderung (Referenzprojekt) kann auch gemeinsam nachgewiesen werden.
4) Erklärung des Bewerbers im Falle der Beauftragung eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3.000.000 EUR für Personenschäden und 10.000.000EUR für sonstige Schäden (gem. VI.3) abzuschließen und die für die gesamte Dauer des Vertrags bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuhalten.
Weitere Teilnahmekriterien und Anforderungen sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung zu entnehmen, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse.
Beurteilungskriterien für Phase 1 und 2 des Wettbewerbs sind:
— Städtebauliche Qualität und Außenraumqualität
— Qualität der Gestalt des Gebäudes und Funktionalität
— Erfüllung Raumprogramm und Anforderungen
— Funktionalität und Qualität der inneren und äußeren Erschließung, Barrierefreiheit
Für die Beiträge an Phase 1 des Wettbewerbs erfolgt weder eine Aufwandsentschädigung, noch eine Prämierung mit Preisgeld.
Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt mind. 350.000 EUR (netto) zur Verfügung. Die Aufteilung der Preise wird mit den Auslobungsunterlagen bekanntgegeben.
Sofern der Teilnehmer in Deutschland für die Leistungen aus diesem Wettbewerb Umsatzsteuer abführt, wird diese zusätzlich zu den Preisen und Anerkennungen erstattet. Im Auftragsfall erfolgt eine Verrechnung des Preisgeldes im Sinne des §9 Abs. 2 RPW mit den erbrachten Leistungen nach HOAI. Die Verrechnung kann max. auf 3 Teilbeträge aufgeteilt werden innerhalb der ersten 3 Abschlagsrechnungen.
Eignungskriterien nach § 70 Abs 2 VgV für den nachfolgenden Planungsauftrag:
Die nachfolgenden Nachweise werden von den Preisträgern vor Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes verlangt und geprüft. Nur bei erfolgreichem Eignungsnachweis erfolgt die Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich eigenständige Nachweise einzureichen. Die Nachweise sind nach den jeweiligen Fachdisziplinen gesondert und – sofern sie sich auf natürliche Personen beziehen – in Bezug auf die jeweils verantwortlichen Berufsangehörigen zu liefern. Die wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit können für jede Fachdisziplin auch gemeinsam nachgewiesen werden.
1) Berufsqualifikation:
Nachweis der Berufsqualifikation des/der verantwortlichen Berufsangehörigen gem. III.1.10 und III.2.1
2) Vertretungsbefugnis:
Nachweis der Vertretungsbefugnis des bevollmächtigten Vertreters gem. III.1.10) bei juristischen Personen z.B. durch die Vorlage eines Handelsregisterauszugs. Für Bieter, die den Nachweis durch Handelsregisterauszug oder einen vergleichbaren Nachweis nicht führen können (z.B. Einzelunternehmen, GbR) ist eine Vollmacht einzureichen, aus der die Vertretungsbefugnis der unterzeichnenden Person hervorgeht
3) Berufshaftpflichtversicherung:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von mindestens 10.000.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Eine objektbezogene Versicherung ist möglich.
Die geforderte Sicherheit kann zunächst durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieser den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen, also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
4) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz
a) Nachweis des spezifischen Jahresumsatzes für Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 2-4 in den letzten drei Geschäftsjahren in Höhe von durchschnittlich 800.000 EUR netto
b) Nachweis des spezifischen Jahresumsatzes für die Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 2-4 in den letzten drei Geschäftsjahren in Höhe von durchschnittlich 130.000 EUR netto
5) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Beschäftigtenzahl:
Nachweis einer durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl von 8 angestellten technischen Mitarbeitern mit akademischem Abschluss (Diplom, Master, Bachelor oder vergleichbar) einschließlich Inhabern, die mit Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-4 jeweils für Objektplanung Gebäude und Freianlagen beschäftigt waren.
Weitere Eignungskriterien und Anforderungen sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung zu entnehmen, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse.
2019/S 026-058495
E-Mail: MTZwX2xhW1xfOm1uXFtbKFxbc19saCheXw==
Referenznummer der Bekanntmachung: 18D0088
In unmittelbarer räumlicher Nähe zum Klinikum Augsburg soll der Campus der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg entstehen. Für das erste Forschungsgebäude (8 600 m2 NUF 1-6) und das erste Lehrgebäude (6 400 m2 NUF 1-6) ist die Objektplanung im Leistungsbild Freianlagen zu vergeben.
Wert ohne MwSt.: 840 855.45 EUR
Qualitätskriterium - Name: Organisation, Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals / Gewichtung: 13
Qualitätskriterium - Name: Ausführungsfristen / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Präsentation / Gewichtung: 2
Qualitätskriterium - Name: Lösungsvorschlag (nach § 76 (2) VgV) / Gewichtung: 60
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 129-264214
Auftrags-Nr.: 18D0088
Objektplanung Freianlagen – Forschungsgeb. ITM
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 554 655.91 EUR
Auftrags-Nr.: 18D0089
Objektplanung Freianlagen – Lehrgebäude
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 286 199.54 EUR
Ausschreibung veröffentlicht 10.07.2017
Ergebnis veröffentlicht 25.04.2018
Wettbewerbs-ID 3-271045
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References: § 71
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