Source: https://www.dgnc.de/gesellschaft/ueber-uns/satzung-und-geschaeftsordnung/
Timestamp: 2018-10-17 13:34:16+00:00

Document:
Organe und Personalia
Satzung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e.V.
§1 • Name und Zweck
Der Verein führt den Namen »Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V.«. Die Gesellschaft ist eine Vereinigung von Ärzten und Wissenschaftlern*, die auf dem Gebiet der Neurochirurgie tätig sind oder an dem Fachgebiet Interesse haben. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung und der praktischen Tätigkeit auf dem Gebiet der Neurochirurgie. Durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrung und durch Anregung zu wissenschaftlicher Tätigkeit will die Gesellschaft die Verbindung der deutschen Neurochirurgen untereinander und die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Ärzten und Wissenschaftlern und neurochirurgischen Gesellschaften fördern. Die Gesellschaft nimmt die Belange des Faches in Berufsausbildung, Weiterbildung und Fortbildung wahr und sichert den fachlichen Standard. Sie vertritt das Fach Neurochirurgie in ihrer Zuständigkeit auf nationaler und internationaler Ebene.
Der Erfüllung des Satzungszweckes dienen insbesondere
die Abhaltung eines jährlich einmal stattfindenden wissenschaftlichen Kongresses und die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen,
die Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten und Forschungsvorhaben auf allen Gebieten der Neurochirurgie, insbesondere durch Vergabe von Preisen und Gründung von wissenschaftlichen Stiftungen,
§2 • Sitz der Gesellschaft, Geschäftsjahr, Generalsekretär und Geschäftsstelle
§3 • Gemeinnützigkeit
§4 • Mitgliedschaft
Ordentliche, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind für die Mitgliederversammlung antragsberechtigt. Nur ordentliche Mitglieder haben dort ein Stimmrecht.
Ordentliches Mitglied kann nur werden, wer im deutschen Sprachraum tätig ist und als Facharzt für Neurochirurgie anerkannt ist. Die bisher in der Gesellschaft als ordentliche Mitglieder geführten Personen behalten auf Wunsch den Status des ordentlichen Mitglieds, auch wenn sie diese Bedingungen nicht erfüllen.
Mitglieder der Gesellschaft, die als Neurochirurgen in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind, können nur als ordentliche Mitglieder geführt werden.
Zu Ehrenmitgliedern können besonders verdiente Mitglieder ernannt werden. Der Antrag auf Verleihung der Ehrenmitgliedschaft wird von zwei ordentlichen Mitgliedern gestellt, er muss vom Erweiterten Vorstand mit einer 2/3-Mehrheit befürwortet werden. Die Mitgliederversammlung beschließt die Ernennung mit 2/3 der abgegebenen Stimmen. Ordentliche Mitglieder, die zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, behalten den Status der ordentlichen Mitgliedschaft.
Die schriftliche Austrittserklärung ist an den Vorstand zu richten. Sie ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Mitglieder, die durch ihr Verhalten die Zwecke und das Ansehen der Gesellschaft schädigen, können auf Antrag des Erweiterten Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen ausgeschlossen werden. Ein Mitglied, das zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte rechtskräftig verurteilt ist, verliert ohne weiteres die Mitgliedschaft. Die Mitgliedschaft verliert, wer mehr als zwei Jahre mit der Beitragszahlung im Rückstand ist.
durch Widerspruch bei der Umwandlung der außerordentlichen in eine ordentliche Mitgliedschaft. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung
§5 • Mitgliederbeiträge
Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu leisten, der von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Ehrenmitglieder und korrespondierende Mitglieder zahlen keinen Beitrag. Beitragsfrei sind auch Mitglieder, die erklären, dass sie auf Dauer keine Einkünfte aus einer aktiven ärztlichen oder wissenschaftlichen Tätigkeit erzielen. Die Erklärung ist an den Schatzmeister zu richten.
§6 • Organe der Gesellschaft
e) die Kommissionen.
§7 • Mitgliederversammlung
Der Sekretär fertigt über die Mitgliederversammlungen ein Protokoll an, unterschreibt es und schickt es den Mitgliedern zu. Einsprüche gegen das Protokoll müssen innerhalb von zwei Monaten beim Sekretär schriftlich angemeldet werden. Wenn kein Einspruch erfolgt, gilt das Protokoll als angenommen. Einsprüche werden der nächsten Mitgliederversammlung vorgelegt, die darüber mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.
§8 • Vorstand; Zusammensetzung und Bestellung
a) Präsident bzw. Präsidentin,
b) Vizepräsident bzw. Vizepräsidentin,
c) Sekretär,
e) Vizepräsident des Berufsverbandes Deutscher Neurochirurgen (BDNC),
f) vorhergehender Präsident (Past Präsident),
Der Vizepräsident des Berufsverbands Deutscher Neurochirurgen ist durch sein Amt Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Generalsekretär wird für 3 Jahre vom Präsidenten berufen (s. § 2 der Satzung). Alle übrigen Vorstandsmitglieder werden einzeln für 2 Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Der nach der Neuwahl des Präsidenten dann vormalige Präsident (Past Präsident) gehört noch für 2 Jahre dem Vorstand an. Er ist zugleich Sprecher des Beirats. Vorstandsmitglieder müssen ordentliche Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie sein.
§9 • Zuständigkeit des Vorstandes; Beschlussverfahren
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident und der Vizepräsident. Jeder kann einzeln für die Gesellschaft rechtsverbindlich nach außen tätig werden.
§10 • Beirat
Der Beirat soll den Vorstand in der Führung der Gesellschaft unterstützen und beraten. Er besteht aus dem vorhergehenden Präsident (Past Präsident) der DGNC, dem Sprecher der Neurochirurgischen Akademie, den Vorsitzenden der ständigen Kommissionen und vier Gruppenvertretern. Weitere Mitglieder des Erweiterten Vorstands mit und ohne Stimmrecht können auf Antrag von der Mitgliederversammlung bestimmt werden. Der vorhergehende Präsident (Past Präsident) ist Sprecher des Beirats. Die vier Gruppenvertreter werden jeweils von den Klinik- und Abteilungsleitern, den Oberärzten, den Assistenzärzten und den niedergelassenen Ärzten für vier Jahre gewählt. Abweichend von § 7 haben diesbezüglich auch Assistenzärzte, die außerordentliches Mitglied sind, das aktive Wahlrecht. Ändert sich die Gruppen- oder Fachzugehörigkeit während der Amtszeit, so ist auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eine Ersatzperson für die Restamtszeit zu wählen.
§11 • Erweiterter Vorstand
Vorstand und Beirat bilden den Erweiterten Vorstand. An seiner Spitze steht der Präsident der Gesellschaft. Auf seine Veranlassung lädt der Sekretär zu den Sitzungen ein.
§12 • Kommissionen
Die Gesellschaft bildet ständige Kommissionen und Ad-hoc-Kommissionen. Die Vorsitzenden der ständigen Kommissionen werden von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt. Sie werden Mitglieder des Beirates. Wiederwahl ist zulässig. Sie wählen im Einvernehmen mit dem Vorstand die Mitglieder der Kommissionen selbst. Ad-hoc-Kommissionen können vom Vorstand und vom Erweiterten Vorstand zur Bearbeitung besonderer Fragen eingesetzt werden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgelegt.
§13 • Jahres-Kongress
Die Jahrestagung (Jahres-Kongress) findet in zeitlichem und lokalem Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung statt. Hier soll die wissenschaftliche Arbeit in der Gesellschaft präsentiert werden. Das Nähere, insbesondere die Stellung des Kongresspräsidenten, regelt die Geschäftsordnung.
§14 • Satzungsänderungen
§15 • Auflösung der Gesellschaft; Anfall des Vereinsvermögens
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur mit Mehrheit von drei Vierteln der ordentlichen Mitglieder in schriftlicher, namentlicher Abstimmung beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung.
Geschäftsordnung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e. V.
Lebenslauf mit Darstellung des Ausbildungsganges, schriftliche Bürgschaften von zwei ordentlichen Mitgliedern der Gesellschaft. Es sollen nicht beide Bürgen aus derselben Klinik sein. Urkunde über die Anerkennung als Arzt für Neurochirurgie (ordentliche Mitglieder).
Der Kongresspräsident wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen für eine Jahrestagung gewählt, sofern es nicht der Präsident zum Abschluss seiner Amtszeit a priori ist. Der Kongresspräsident, der nicht Präsident ist, ist während seiner Amtszeit mit beratender Stimme Mitglied des Vorstandes.
Für die Einladung zum Kongress durch den Vorstand gelten die Bestimmungen für die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung. Tagungsort und Tagungsthemen werden durch den Vorstand im Benehmen mit dem Kongresspräsidenten festgelegt. Die Eröffnung und Leitung des Kongresses liegt in Händen des Kongresspräsidenten. Die Abrechnung über die Kosten des Kongresses ist vom Kongresspräsidenten innerhalb von 2 Jahren dem Erweiterten Vorstand vorzulegen, der über die Entlastung entscheidet.
Wissenschaftliche Beiträge für die Jahrestagung können Vorträge, Posterpräsentationen und Videos sein. Hierzu sind in Englisch abgefasste Zusammenfassungen einzureichen. Über die Annahme entscheidet das Programmkomitee für die Tagung, das vom Vorstand bestimmt wird. Die Zusammenfassungen der angenommenen Beiträge werden veröffentlicht.
Kassenprüfung: Die Prüfung erfolgt durch zwei ordentliche Mitglieder, die von der Mitgliederversammlung bestimmt werden. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören. Der Schatzmeister und ein Prüfer erstatten der Mitgliederversammlung beim nächsten Zusammentreten den Jahresbericht. Die Mitgliederversammlung muss über die Entlastung mit einfacher Mehrheit entscheiden.
Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung sollen die Anträge antragsberechtigter Mitglieder im Wortlaut mitgeteilt werden. Alle Anträge sind persönlich zu stellen. Das Protokoll über die Mitgliederversammlung soll innerhalb von zwei Monaten allen Mitgliedern zugestellt werden. Einsprüche gegen das Protokoll sind bis zwei Monate nach Versendung (Absendestempel) möglich (§ 7 der Satzung).
Innerhalb der ständigen Kommission »Wissenschaft und Forschung« können zur Bearbeitung umschriebener Themen Arbeitsgemeinschaften gebildet werden. Sie werden nach Beantragung beim Erweiterten Vorstand der Mitgliederversammlung zur Billigung vorgelegt, die auch ein federführendes Mitglied (Sprecher) für vier Jahre wählt. Einmalige Wiederwahl ist möglich.
Delegierte für die internationalen Gremien sind der Präsident der Gesellschaft und der Past Präsident. Sonstige Delegierte werden von Fall zu Fall vom Vorstand bestimmt.
Der Vorstand kann auf Antrag ein Vermittlungsgremium bilden. Das Gremium unterrichtet den Vorstand über seine Tätigkeit. Beratungen und Berichterstattungen sind vertraulich.
Gehört ein Mitglied nicht nur einer Gruppe an (z.B. Oberarzt und niedergelassener Arzt), so muss es sich für die Wahl der Gruppenvertreter (§ 10 der Satzung) für die Gruppe entscheiden, wo es seinen Schwerpunkt hat.
Der Generalsekretär ist an die Entscheidungen des Vorstandes gebunden:
a.) Entscheidungen werden in Abstimmung mit dem Vorstand getroffen.
b.) Pressemitteilungen ergehen in Abstimmung mit dem Vorstand.

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6

§7

§8
 § 2

§9
 § 26

§10
 § 7

§11

§12

§13

§14

§15