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Timestamp: 2017-12-12 04:29:22+00:00

Document:
Satzung Wasser- und Bodenverband Fehmarn Nord-Ost im Kreis Ostholstein / Kreis OH
des Wasser- und Bodenverbandes
Fehmarn Nord-Ost
Aufgrund des § 6 des Gesetzes über Wasser- und Bodenverbände (Wasserverbandsgesetz - WVG) vom 12. Februar 1991 (BGBl. I S. 405) geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 15. Mai 2002 (BGBl.I 1578 ) und des Ausführungsgesetzes zum Gesetz über Wasser- und Bodenverbände (Landeswasserverbandsgesetz - LWVG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Februar 2008 (GVOBL Schl.H. S. 86) wird folgende Satzung erlassen:
Aus Gründen der sprachlichen Verständlichkeit wird die nachstehende Satzung
in der männlichen Form abgefasst.
Durch die hier gewählte Formulierung sind jedoch weibliche und männliche Betroffene
in gleicher Weise gemeint.
NAME - SITZ- MITGLIEDER- AUFGABE - UNTERNEHMEN
Der Verband führt den Namen „Wasser- und Bodenverband Fehmarn Nord-Ost“
und hat seinen Sitz in 23769 Fehmarn im Kreis Ostholstein.
Der Verband ist Mitglied des Gewässer- und Landschaftsverbandes Wagrien-Fehmarn
mit Sitz in 23758 Oldenburg/Holstein.
Der Verband ist Mitglied des Bearbeitungsgebietsverbandes Wagrien-Fehmarn mit Sitz in 23758 Oldenburg/Holstein.
Das Verbandsgebiet umfasst das Einzugsgebiet gemäß anliegender Übersichtskarte im Maßstab 1:17.500 innerhalb der im Verbandsplan gem. § 4 genannten Verbandsgrenzen.
Der Wasser- und Bodenverband Fehmarn Nord-Ost ist eine Körperschaft des
öffentlichen Rechts und dient dem öffentlichen Interesse und dem Nutzen seiner Mitglieder.
Der Verband führt als Dienstsiegel das kleine Landessiegel mit der Inschrift „ Wasser- und Bodenverband Fehmarn Nord-Ost“.
die jeweiligen Eigentümer und Erbbauberechtigten der im Mitgliederverzeichnis aufgeführten Grundstücke und Anlagen (dingliche Mitglieder).
die im Mitgliederverzeichnis aufgeführten Personen, denen der Verband im Rahmen seiner Aufgaben Pflichten abnimmt oder erleichtert.
die im Mitgliederverzeichnis aufgeführten Körperschaften des öffentlichen Rechts,
die im Mitgliederverzeichnis aufgeführten anderen Personen, die durch die zuständige Aufsichtsbehörde als Mitglieder zugelassen worden sind,
die im Mitgliederverzeichnis aufgeführten Träger der Baulast einer Verkehrsanlage, die nicht unter Nr. 1 fallen.
Das Mitgliedsverzeichnis wird vom Gewässer und Landschaftsverband Wagrien-Fehmarn in Oldenburg/Holstein, Heiligenhafener Chaussee 35 a, fortgeschrieben und aufbewahrt.
(zu § 2 und 6 WVG und § 2 LWVG)
Bau, Unterhaltung und Rückbau von Anlagen in und an Gewässern sowie von Anlagen,
die der Vorflut dienen (Rohrleitungen), soweit sie keine Anlagen nach § 35 des Landes-wassergesetzes in der Fassung vom 11. Februar 2008 (GVOBl. Schl.Holst. S. 91) und nicht mehr Bestandteil von Gewässern sind,
Hierzu zählen Rohrleitungen mit einem Einzugsgebiet von größer als 20 ha, die durch
Verwaltungsakt der unteren Wasserbehörde des Kreises Ostholstein im Rahmen des
jeweils gültigen Gewässer-, Rohrleitungs- und Anlagenverzeichnisses als solche
festgestellt sind und Rohrleitungen mit einem Einzugsgebiet von größer als 20 ha, die auf
Antrag mit Beschluss des Verbandsausschusses aufgenommen werden.
Rohrleitungen in diesem Sinne sind auch Anlagen, mit einem Einzugsgebiet von weniger
als 20 ha, die jedoch der Vorflut von mindestens 2 Eigentümern dienen müssen. Über die Aufnahme dieser Rohrleitungen in das Gewässer- , Rohrleitungs- und
Anlagenverzeichnis entscheidet der Verbandsausschuss nach Anhörung aller Eigentümer im betreffenden Einzugsgebiet. Die zur Entscheidung erforderlichen Antragsunterlagen sind vom Antragsteller vorzulegen. Die Anträge auf Aufnahme werden zur Anhörung gemäß § 34 Abs. 2 öffentlich bekanntgemacht.
Herstellung, Beschaffung, Betrieb und Unterhaltung sowie Beseitigung von
gemeinschaftlichen Anlagen zur Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen
Schutz von Grundstücken vor Sturmflut und Hochwasser einschließlich notwendiger
Maßnahmen im Deichvorland,
Verbesserung landwirtschaftlicher sowie sonstiger Flächen einschließlich der Regelung
des Bodenwasser- und Bodenlufthaushalts.
Herstellung, Beschaffung, Betrieb, Unterhaltung und Beseitigung von Beregnungsanlagen sowie von Anlagen zur Be- und Entwässerung.
Technische Maßnahmen zur Bewirtschaftung und zum Schutz des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer,
Herrichtung, Erhaltung und Pflege von Flächen, Anlagen und Gewässern zum Schutze und zur Verbesserung des Naturhaushalts, der Gewässergüte, des Bodens und für die
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Land- und Forstwirtschaft und Fortentwicklung von Gewässer-, Boden- und Naturschutz,
Landwirtschaftliche Verwertung von festen organischen Rückständen, Klärschlamm und vorgereinigtem Abwasser,
Maßnahmen zur Bewirtschaftung und zum Schutz des Grundwassers und der
Erwerb, Herrichtung, Erhaltung und Pflege von Flächen, Anlagen und Gewässern zum Schutz und zur Verbesserung des Naturhaushalts, der Gewässergüte, des Bodens und für die Landschaftspflege,
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wasser- und Bodenverbänden, der Landwirtschaft und kommunalen Körperschaften,
(§§ 5 und 6 WVG)
Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat der Wasser- und Bodenverband Fehmarn Nord-Ost:
Die nötigen Arbeiten an seinen Gewässern und an seinen Anlagen und Rohrleitungen
Schöpfwerke zu errichten, zu unterhalten und zu betreiben.
Alle weiteren sich aus den Verbandsaufgaben (§ 3) ergebenden Maßnahmen durchzuführen.
Der Plan besteht aus den Gründungsunterlagen des Verbandes, dem Gewässer- und Anlagenverzeichnis, den Gewässerpflegeplänen nach § 38 Landeswassergesetz, sowie den Zuweisungsunterlagen des Verbandes, den genehmigten und ausgeführten Bau- bzw. Bestandsplänen und den fortgeschriebenen, genehmigten Gewässer-, Rohrleitungs- und Anlagenverzeichnissen sowie weiteren Verzeichnissen, die für die Aufgabenerfüllung des Verbandes vorgeschrieben, oder von ihm aufgestellt sind.
Je eine Ausfertigung wird beim Verband sowie bei der Aufsichtsbehörde hinterlegt.
Sie werden vom Gewässer- und Landschaftsverband Wagrien-Fehmarn in Oldenburg/Holstein, Heiligenhafener Chaussee 35a, fortgeschrieben und aufbewahrt.
Der Verband ist befugt, das Verbandsunternehmen auf den Grundstücken der in § 2 der Satzung aufgeführten Mitglieder durchzuführen. Er darf die für das Unternehmen nötigen Stoffe (Steine, Erde, Rasen usw.) von diesen Grundstücken nehmen, soweit sie land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden oder Unland oder Gewässer sind, wenn dem nicht andere Rechtsvorschriften entgegenstehen.
Zur Durchführung seines Unternehmens kann der Wasser- und Bodenverband zweck-
entsprechende Maschinen einsetzen. Die Grundstückseigentümer oder Grundstücksbesitzer sind verpflichtet, diese Maschinen auf ihren Grundstücken aufzunehmen und das Befahren ihrer Grundstücke sowie das Überqueren durch Personal des Verbandes bzw. beauftragten Personen zu dulden.
Die Anlieger an den Gewässern und Rohrleitungen, bei ungenügender Breite der Anliegergrundstücke auch die
Hinterlieger haben jederzeit unentgeltlich die Unterhaltungs- und Wiederherstellungs-
arbeiten an den Gewässern von Hand oder von Maschinen zu dulden.
Anlieger und Hinterlieger haben das Räumgut auf ihren Grundstücken unentgeltlich
aufzunehmen (§ 30 Abs. 2).
Die Inanspruchnahme der Grundstücke und die Lagerung des Aushubs haben, wenn die
Verhältnisse es ohne wesentlichen Mehraufwand gestatten, unter Berücksichtigung der
Zumutbarkeit für den Eigentümer wechselnd rechts- und linksseitig des Gewässers zu
Soweit es zur ordnungsgemäßen Durchführung des Unternehmens erforderlich ist, haben die Anlieger und die Hinterlieger nach vorheriger Ankündigung insbesondere zu dulden,
a) dass die Organe des Verbandes oder deren Beauftragte die Grundstücke betreten.
b) dass der Verband entlang der zu unterhaltenden Gewässer auf den angrenzenden
eingezäunten Weideflächen Hecktore in einer für die Räumgeräte ausreichenden
Breite anlegt.
c) dass der Verband die seitlich einmündenden Wasserläufe auf einer
Länge, die für die Räumungsgeräte ausreichend ist, verrohrt.
a) Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf die Zahlung einer Entschädigung für die
Benutzung der Grundstücke durch das Verbandsunternehmen , wenn der Nachteil
geringer ist, als der aus dem Unternehmen erwachsende Vorteil. Bei der
allgemeinen Unterhaltung der Verbandsanlagen ist dies der Fall.
b) Eine Entschädigung für die Benutzung der Grundstücke durch das Verbands-
unternehmen ist vom Vorstand im Einzelfall nur dann festzusetzen, wenn dem
Verbandsmitglied ein dem Vorteil deutlich überwiegender Nachteil dadurch
entsteht, weil es dem Verband nicht gelingt, den Ertragszustand umgehend und
ohne Folgeschäden wiederherzustellen.
Grundstücke im Verbandsgebiet dürfen nur so bewirtschaftet werden, dass die Unterhaltung und Erhaltung der Gewässer in einem ordnungsgemäßen Zustand gem. § 38 LWG nicht beeinträchtigt wird.
Die Eigentümer, Erbbauberechtigten und Nutzungsberechtigten der an ein Gewässer des Verbandes grenzenden, als Weide genutzten Grundstücke sind zur wehrhaften Einzäunung und deren Unterhaltung verpflichtet.
Der Zaun muss mindestens 0,80 m Abstand von der oberen Böschungskante haben, eine Höhe von mindestens 1,50 m nicht überschreiten und darf die Gewässerunterhaltung nicht erschweren. Die Grabenendverrohrungen sind in der durchgehenden Flucht des einmündenden Gewässers einzuzäunen und mit einer Hecköffnung von mind. 4,0 m Durchfahrtsbreite zu versehen, deren Verschluss so eingerichtet sein muss, dass eine zügige Durchführung der Gewässerunterhaltung gewährleistet ist. Die Heckpfähle müssen ausreichend gesichert werden.
Das an ein Gewässer des Verbandes grenzende Ackerland darf nur innerhalb eines Abstandes von 0,80 m ab der oberen Böschungskante nicht bestellt werden.
Die Böschungen und ein Streifen von 6,0 m Breite längs der Verbandsgewässer
müssen von Anpflanzungen und baulichen Anlagen freigehalten werden. In besonders
begründeten Einzelfällen können Ausnahmen widerruflich vom Verband zugelassen werden. Die Anlieger haben zu dulden, dass der Verband die Böschungen und die Ufer bepflanzt, soweit dies für die Unterhaltung erforderlich ist. Sie können verpflichtet werden, die Ufergrundstücke in erforderlicher Breite so zu bewirtschaften, dass die Unterhaltung nicht beeinträchtigt wird. Die Erfordernisse des Uferschutzes sind bei der Nutzung zu beachten.
Innerhalb der bebauten Ortslagen dürfen Ufergrundstücke grundsätzlich nicht näher als 6,0 m bis an das offene Gewässer heran bebaut werden.
Verrohrte Gewässer und Rohrleitungen, die vom Verband zu unterhalten sind, müssen in einem Abstand von 4,0 m nach jeder Seite der Rohrleitungsachse von jeglicher Bebauung frei bleiben. Bäume und stark- sowie tiefwurzelnde Sträucher dürfen in dem vorgenannten Bereich nicht gepflanzt werden. Kontrollschächte müssen jederzeit zugänglich sein.
Die vom Verband angelegten Endverrohrungen sind von ihm zu unterhalten bzw. zu erhalten. Sie dürfen nicht ohne Zustimmung des Verbandes in ihrer Lage verändert werden.
Die im Zuge von Gewässern vorhandenen Rohrdurchlässe oder Brücken in Parzellenzufahrten dürfen nicht in ihrer Lage verändert werden. Die Instandhaltung dieser Anlagen obliegt den Grundstückseigentümern bzw. den Wegebaulastträgern. Diese Anlagen sind in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten.
Viehtränken, Übergänge, Wasserentnahmestellen, Drainanschlüsse an den Kontrollschächten und ähnliche Anlagen in und an den Verbandsanlagen sind nach Angabe des Verbandes so anzulegen und zu unterhalten, dass sie die Verbandsunternehmen nicht erschweren. Sie bedürfen vor ihrer Erstellung der Genehmigung des Verbandes unbeschadet erforderlicher Genehmigungen nach Wasserrecht.
Die Eigentümer der zum Verband gehörenden Grundstücke haben zugunsten des Verbandsunternehmens ein unterirdisches Durchleiten von Wasser in Rohrleitungen und die Unterhaltung bzw. Erhaltung dieser Leitungen einschl. der Kontrollschächte zu dulden.
Drainausläufe, die in die vom Verband zu unterhaltenden Gewässer einmünden, sind von den Grundstückseigentümern so anzulegen, und zu markieren, dass sie bei den Unterhaltungsarbeiten nicht beschädigt werden und diese nicht erschweren. Sie und die Markierungen sind von den Grundeigentümern zu unterhalten. Eine Haftung des Verbandes für Schäden an den Drainausläufen und den Markierungen erfolgt nur bei deren ordnungsgemäßen Unterhaltung. Art und Umfang der Markierung können durch den Verband besonders vorgeschrieben werden.
Drainanschlüsse an verrohrte Gewässer und Rohrleitungen dürfen nur über Kontrollschächte im Einvernehmen mit dem Verband erfolgen.
Weitergehende gesetzliche Bestimmungen über Schutzstreifen, Uferrandstreifen u.a. bleiben von den Regelungen der Absätze 2 und 3 unberührt.
Die vom Verband zu unterhaltenden Gewässer, Rohrleitungen und zugehörigen Anlagen sind mindestens einmal im Jahr stichprobenweise zu schauen. Bei der Schau ist festzustellen, ob die Gewässer und Anlagen ordnungsgemäß unterhalten und nicht unbefugt benutzt wurden.
Der Ausschuss wählt für jeden Schaubezirk für die Dauer von 6 Jahren drei Schaubeauftragte. Schauführer ist der Verbandsvorsteher.
Der Vorstand bestimmt Zeit und Ort der Schau und lädt die Schaubeauftragten, die Aufsichtsbehörde der Wasser- und Bodenverbände, die Wasserbehörde, die jeweils technischen Fachbehörden sowie die zuständigen Gemeinden zur Teilnahme ein.
Der Schauführer zeichnet den Verlauf und das Ergebnis der Schau in Form einer Niederschrift schriftlich auf. Der Vorstand veranlasst die Beseitigung der festgestellten Mängel.
Die Schaubeauftragten können für ihre Tätigkeit Tagegeld und Auslagenersatz ( z.B. Fahrtkostenersatz )erhalten, deren Höhe vom Verbandsausschuss zu beschließen ist.
(zu den §§ 6 und 46 WVG)
Organe des Wasser- und Bodenverbandes sind der Verbandsausschuss und der Vorstand.
Der Verbandsausschuss besteht aus 13 Mitgliedern. Sie sind ehrenamtlich tätig. Eine Stellvertretung findet nicht statt.
Die Wahlbezirke und die Anzahl der zu wählenden ordentlichen Ausschussmitglieder wird wie folgt festgelegt:
Wahlbezirk I (Dänschendorf)
umfassend das zum Verband gehörende Gebiet des Einzugsgebietes Dänschendorf -
Puttgarden mit den Gemarkungen bzw. Teilen der Gemarkungen
Bojendorf, Dänschendorf, Schlagsdorf, Wenkendorf und Westermarkelsdorf
3 ordentliche Ausschussmitglieder und 1 Ersatzausschussmitglied
Wahlbezirk II (Gammendorf)
Gammendorf, Hinrichsdorf, Puttgarden, Todendorf und Vadersdorf.
2 ordentliche Ausschussmitglieder und 1 Ersatzausschussmitglied
Wahlbezirk III (Bannesdorf)
umfassend das zum Verband gehörende Gebiet des Einzugsgebietes Todendorf-
Klausdorf-Burg mit dem Einzugsgebiet 1 und den Gemarkungen bzw. Teilen der
Gemarkungen Bannesdorf, Hinrichsdorf, Klausdorf, Niendorf, Presen, Puttgarden und
Todendorf.
Wahlbezirk IV (Niendorf)
Klausdorf-Burg mit dem Einzugsgebiet 2 sowie mit den Gemarkungen bzw. Teilen der
Gemarkungen Bisdorf, Burg, Gahlendorf, Katharinenhof, Landkirchen, Niendorf,
Ostermarkelsdorf, Vitzdorf und Hinrichsdorf.
Wahlbezirk V (Meeschendorf)
umfassend das zum Verband gehörende Gebiet des Einzugsgebietes Meeschendorf-
Staberdorf-Burg mit den Einzugsgebieten 3 bis 16 sowie mit den Gemarkungen bzw.
Teilen der Gemarkungen Burg, Katharinenhof, Meeschendorf, Niendorf, Staberdorf,
Vitzdorf , Gahlendorf und Sahrensdorf.
2 ordentliche Ausschußmitglieder und 1 Ersatzausschussmitglieder.
Wahlbezirk VI (Burg)
Staberdorf-Burg mit den Einzugsgebieten 17 bis 19 sowie mit den Gemarkungen bzw.
Teilen der Gemarkungen Burg, Sahrensdorf, Albertsdorf, Blieschendorf, Landkirchen,
Mummendorf und Ostermarkelsdorf
2 ordentliche Ausschußmitglieder und 1 Ersatzausschussmitglied
Vorstandsmitglieder sind nicht wählbar, es sei denn, sie erklären vor der Wahl, dass sie im Falle einer Wahl als Vorstandsmitglieder zurücktreten.
Wahlberechtigt ist jedes Mitglied, das Beiträge an den Verband zu leisten hat. Das Mitglied kann sein Stimmrecht durch einen wahlberechtigten Vertreter ausüben lassen. Die Übertragung mehrerer Stimmrechte auf denselben Vertreter ist unzulässig. Niemand hat mehr als 2/5 der Stimmen des Wahlbezirkes. Der Vertreter hat vor der Wahl eine schriftliche Vollmacht vorzulegen.
Der Verbandsvorsteher lädt die wahlberechtigten Verbandsmitglieder wahlbezirksweise durch öffentliche Bekanntmachung mit mindestens einwöchiger Frist zur Wahl der Mitglieder des Ausschusses ein.
Das Stimmenverhältnis verteilt sich auf die einzelnen Mitglieder im Verhältnis der wahlbezirksweise ermittelten Beitragseinheiten, wobei eine Beitragseinheit einer Stimme entspricht und kein Mitglied mehr als zwei fünftel aller Stimmen hat.
Um das Grundeigentum streitende Personen sowie gemeinsame Eigentümer oder Erbbauberechtigte haben gemeinsam eine Stimme. Nehmen an der Wahl nicht alle der um das Grundeigentum streitenden Personen oder nicht alle gemeinsamen Eigentümer oder Erbbauberechtigten teil, so haben die Teilnehmenden gemeinsam eine Stimme, wenn sie einheitlich stimmen; anderenfalls sind ihre Stimmen ungültig.
Gewählt wird unter Leitung des Verbandsvorstehers, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf, sonst mit Stimmzettel. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, findet zwischen den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl, bei gleicher Stimmenzahl zwischen den Bewerbern mit gleicher Stimmenzahl, eine Stichwahl statt. Hier entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit das von dem Verbandsvorsteher zu ziehende Los.
Über die Wahl ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Verbandsvorsteher, einem Wahlberechtigten und sofern ein Schriftführer hinzugezogen worden ist, auch von diesem zu unterschreiben ist. Eine Abschrift ist der Aufsichtsbehörde zuzuleiten.
Die Amtszeit des Verbandsausschusses endet erstmals am 31.12.2010.
Wenn ein Mitglied des Verbandsausschusses vor dem Ablauf der Amtszeit ausscheidet, rückt ein Ersatzausschussmitglied hierfür nach. Mitglieder, die wegen Annahme der Wahl in den Vorstand ausscheiden, scheiden mit der Wahlannahme aus.
Der Verbandsausschuss hat die ihm durch das Wasserverbandsgesetz , das Landeswasserverbandsgesetz und diese Satzung zugewiesenen Aufgaben. Insbesondere hat er folgende Aufgaben:
2. Beschlussfassung über Änderung der Satzung, des Unternehmens, des Planes
oder der Aufgaben sowie über die Grundsätze der Geschäftspolitik,
3. Beschlussfassung über die Umgestaltung und Auflösung des Verbandes,
5. Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung, den Haushaltsplan,
die Nachtragshaushaltssatzungen sowie den Nachtragshaushaltsplänen,
6. Einspruch gegen eine Zwangsfestsetzung der in Ziffer 5 genannten
Haushaltspläne,
8. Festsetzung von Grundsätzen für Dienst- und Anstellungsverhältnisse und von
Vergütungen für Vorstandsmitglieder und Mitglieder des Verbandsausschusses,
9. Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem
11. Abgabe einer Stellungnahme zu einem Aufnahmeantrag gem. § 25 Abs. 1
Buchstabe a WVG,
12. Abgabe einer Stellungnahme zu einem Antrag auf Aufhebung der Mitgliedschaft
gem. § 25 Abs. 1 Buchstabe c WVG,
13. Bestimmung von Sachverständigen,
14. Stundung, Niederschlagung und Erlass von Beitragsforderungen nach § 29 der
Der Verbandsvorsteher lädt die Mitglieder des Verbandsausschusses schriftlich mit mind. einwöchiger Frist zu den Sitzungen ein und teilt die Tagesordnung mit. In dringenden Fällen bedarf es keiner Frist. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen. Der Verbandsvorsteher unterrichtet ferner die Vorstandsmitglieder und lädt die Aufsichtsbehörde ein.
Der Verbandsvorsteher leitet die Sitzungen des Verbandsausschusses. Er und die übrigen Vorstandsmitglieder nehmen mit beratender Stimme teil.
Die Mitglieder des Ausschusses sind ehrenamtlich tätig und können bei der Wahrnehmung ihres Amtes Tage- oder Sitzungsgelder bzw. Fahrtkostenersatz erhalten, deren Höhe durch Beschluss festgelegt wird.
Der Verbandsausschuss fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Der Verbandsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der satzungsgemäßen Mitglieder anwesend und alle rechtzeitig geladen sind. Ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen ist er beschlussfähig, wenn bei erneuter Ladung wegen desselben Gegenstandes mitgeteilt worden ist, dass ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlossen werden wird.
Die Beschlüsse sind in eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Verbandsvorsteher und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Eine Abschrift der Niederschrift ist der Aufsichtsbehörde zu übersenden.
Dem Vorstand gehören ein Vorsteher und 6 weitere Mitglieder als Beisitzer an. Ein Beisitzer ist Stellvertreter des Vorstehers. Der Vorsteher führt die Bezeichnung „Verbandsvorsteher“.
Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Der Verbandsvorsteher erhält eine jährliche Entschädigung, deren Höhe von dem Verbandsausschuss zu beschließen ist. Die übrigen Vorstandsmitglieder erhalten für die Teilnahme an Vorstandssitzungen und anderen mit dem Verbandsvorsteher abgestimmten verbandlichen Anlässen neben der Erstattung von Fahrtkosten und Auslagen ein Sitzungsgeld, deren Höhe von dem Verbandsausschuss zu beschließen ist.
Der Verbandsausschuss wählt den Verbandsvorsteher, die Vorstandsmitglieder, und eines dieser Vorstandsmitglieder zum Stellvertreter des Verbandsvorstehers. Das Ergebnis der Wahl ist der Aufsichtsbehörde unverzüglich anzuzeigen.
Vorstandsmitglieder können nicht dem Ausschuss angehören.
Gewählt werden kann
- jedes geschäftsfähige Mitglied.
- jedes ehemalige Mitglied, das im Verbandsgebiet wohnt und seinen
landwirtschaftlichen Betrieb nicht mehr selbst bewirtschaftet.
- jeder Landwirt eines überwiegend im Verbandsgebiet gelegenen landwirtschaftlichen
Betriebes, der im Verbandsgebiet wohnt und nicht Eigentümer des Betriebes ist.
Der Verbandsvorsteher wird unter Leitung des ältesten Mitglieds des Verbandsausschusses gewählt. Der Verbandsvorsteher übernimmt dann die weitere Wahlleitung. Die Wahlen erfolgen, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf, sonst mit Stimmzettel. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, findet zwischen den Bewerbern mit der höchsten Stimmzahl eine Stichwahl statt. Hier entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit das vom Wahlleiter zu ziehende Los.
Die Wahlzeit endet erstmals für zwei Mitglieder am 31.03.2009 und für die anderen Mitglieder am 31.03.2012.
Scheidet ein Mitglied vor dem Ablauf der Amtszeit aus, ist für den Rest der Amtszeit nach § 15 Ersatz zu wählen. Ausscheidende Mitglieder bleiben bis zum Eintritt der neuen Mitglieder im Amt.
(zu §§ 24,25,44,45,54 WVG)
Der Vorstand leitet den Verband nach Maßgabe des Wasserverbandsgesetzes, des Ausführungsgesetzes zum Wasserverbandsgesetz und dieser Satzung. Insbesondere hat er die Aufgabe,
2. über einen Antrag auf Aufhebung der Mitgliedschaft nach § 24 Abs. 2 WVG zu
3. zu einer Verbandszuweisung durch die Aufsichtsbehörde nach § 25 Abs. 1b WVG
eine Stellungnahme abzugeben,
4. Ort und Zeit der Verbandsschau zu bestimmen und die Schaubeauftragten, die
Aufsichtsbehörde und sonstige Beteiligte zu laden (§ 45 Abs. 1 WVG),
5. einen Schaubeauftragten als Leiter der Verbandsschau nach § 44 Abs. 3 WVG zu bestimmen.
6. die bei der Verbandsschau festgestellten Mängel nach § 45 Abs. 3 WVG zu
7. die Haushaltssatzung, den Haushaltsplan und seine Nachträge aufzustellen,
8. die Aufnahme von Darlehen im Rahmen des Haushaltsplanes zu beschließen,
9. Verträge ab einer Höhe von 5.000 € - außer über Rechtsgeschäfte zwischen
Vorstandsmitgliedern und Verband - zu beschließen,
10. über Ausnahmen nach § 6 zu entscheiden,
11. Mitarbeiter einzustellen und zu entlassen,
12. eine Geschäfts- und Dienstordnung für die Mitarbeiter des Verbandes zu erlassen,
13. die Jahresrechnung aufzustellen,
14. gem. § 17 Abs. 3 des LWVG den Prüfungsbericht mit Stellungnahme dem Ausschuss
15. über Widersprüche zu entscheiden,
16. über Stundung, Niederschlagung und Erlass von Beitragsforderungen gem. § 29
der Satzung zu entscheiden.
Der Verbandsvorsteher lädt die Vorstandsmitglieder schriftlich mit mind. einwöchiger Frist zu den Sitzungen unter Mitteilung der Tagesordnung ein. In dringenden Fällen bedarf es keiner Frist. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen. Wer am Erscheinen verhindert ist, teilt dies dem Verbandsvorsteher unverzüglich mit. Die Aufsichtsbehörde, die Wasserbehörde und soweit erforderlich die technischen Fachbehörden sind einzuladen.
Es ist mind. eine Sitzung im Jahr abzuhalten.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend und alle rechtzeitig geladen sind. Ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen ist der Vorstand beschlussfähig, wenn bei erneuter Ladung wegen desselben Gegenstandes mitgeteilt worden ist, dass ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlossen werden wird.
Ist eine mündliche Beratung wegen der geringen Bedeutung des Beratungsgegenstandes nicht erforderlich oder wegen der Eilbedürftigkeit nicht möglich, kann die Zustimmung der Mitglieder des Vorstandes auf schriftlichem Wege eingeholt werden (Umlaufverfahren). Beschlüsse im Umlaufverfahren bedürfen der Zustimmung aller.
Ohne Rücksicht auf Form und Frist der Ladung ist er beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder zustimmen.
Die Beschlüsse sind in die Sitzungsniederschrift aufzunehmen, die von dem Verbandsvorsteher sowie dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Eine Abschrift der Niederschrift erhält die Aufsichtsbehörde.
Gesetzliche Vertretung des Verbandes, Aufgaben
des Verbandsvorstehers, Geschäftsführung
Der Vorstand ist gesetzlicher Vertreter des Verbandes.
Erklärungen, durch die der Verband verpflichtet werden soll, bedürfen der Schriftform.
Sie sind von dem Verbandsvorsteher handschriftlich zu unterzeichnen und mit einem Dienstsiegel zu versehen. Dies gilt nicht für Geschäfte der laufenden Verwaltung. Sie obliegen dem Verbandsvorsteher bis zu einem Wert von 5.000 €uro.
Wird für ein Geschäft oder für einen Kreis von Geschäften eine Bevollmächtigte oder ein Bevollmächtigter bestellt, so bedarf die Vollmacht der Form des Absatzes 2 Satz. 1.
Der Verbandsvorsteher führt den Vorsitz im Vorstand und im Ausschuss, in letzterem ohne Stimmrecht. Er bereitet die Beschlüsse des Vorstandes vor und führt die Beschlüsse des Vorstandes und des Ausschusses aus. Er hat auf die Einheitlichkeit der Verwaltungsführung hinzuwirken; er leitet und beaufsichtigt den Geschäftsgang der Verwaltung und ist für die sachdienliche Erledigung der Aufgaben verantwortlich. Er ist Dienstvorgesetzter der Beschäftigten des Verbandes.
Die Wahrnehmung der Verbandskassenführung und die Erledigung der übrigen Verwaltungsgeschäfte gemäß § 15 LWVG ist seit dem 01.07.1994 dem Gewässer- und Landschaftsverband Wagrien-Fehmarn übertragen worden. Der Umfang der Verbandskassenführung und der Erledigung der übrigen Verwaltungsgeschäfte ist in dessen Satzung geregelt.
(zu § 51 WVG)
Unterrichtung der Verbandsmitglieder
Der Verbandsvorsteher hat die Verbandsmitglieder in angemessenen Zeitabständen über die Angelegenheiten des Verbandes zu unterrichten. Eine Unterrichtung der Verbandsmitglieder kann zeitgleich mit den Wahlversammlungen nach § 9 erfolgen.
(zu § 65 WVG und §§ 6 ff LWVG)
Der Verband hat seine Haushaltswirtschaft nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit so zu planen und zu führen, dass eine dauernde Erfüllung seiner Aufgaben gesichert ist.
Das Haushaltswesen des Verbandes richtet sich nach dem zweiten Abschnitt des LWVG.
Die Haushaltswirtschaft ist nach den Grundsätzen der kameralen Buchführung zu führen.
Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan sind vom Vorstand so rechtzeitig aufzustellen, dass der Verbandsausschuss bis zum 31.12. jeden Jahres die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das folgende Jahr beschließen, der Beschluss gemäß § 9 LWVG und § 34 der Satzung öffentlich bekannt gemacht wird und die Haushaltssatzung in Kraft treten kann.
Die Haushaltssatzung kann nur bis zum Ablauf des Haushaltsjahres durch Nachtragshaushaltssatzung geändert werden. Für Nachtragshaushaltssatzungen gelten die Vorschriften für die Haushaltssatzung entsprechend. Diese sind durch Bekanntmachung der Tatsache, dass die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan beschlossen worden sind und diese für jedes Verbandsmitglied zur Einsichtnahme öffentlich ausliegen, bis zum Jahresende in Kraft zu setzen.
Die Mitglieder und die Nutznießer nach § 23 Abs. 3 WVG haben dem Verband die Beiträge zu leisten, die zur Erfüllung seiner Aufgaben und Verbindlichkeiten und zu einer ordentlichen Haushaltsführung erforderlich sind. Die Beiträge bestehen in Geld- und Sachleistungen.
Verbandsbeiträge sind öffentliche Abgaben. Die Beitragspflicht ruht als öffentliche Last auf den Grundstücken.
(zu § 30 WVG, § 43 LWG, § 21 LWVG)
Die Beitragslast verteilt sich auf die Eigentümer und Erbbauberechtigten, die Vorteile aus dem Unternehmen des Verbandes und des Geschäftsführungsverbandes haben.
Beitragspflichtig ist, wer dem Verband am 01. Januar eines jeden Jahres als Eigentümer und Erbbauberechtigter bekannt ist. Eigentumsänderungen sind dem Verband schriftlich durch Vorlage eines Auszuges aus dem Grundbuch oder Liegenschaftsbuch nachzuweisen.
Der Verband hebt unterschiedliche Beitragsarten. Die Maßstäbe hierfür werden wie folgt festgesetzt:
a) Gewässerunterhaltung einschließlich naturnaher Umgestaltung
Beitragssatz je Mitglied (Grundbeitrag) und Beitragseinheit/ha (Flächenbeitrag) oder Anlage gemäß Absatz 4
c) Drainung und Bodenbearbeitung zur Verbesserung der Grundstücke und zum Erhalten in verbessertem Zustand
1 Beitragseinheit = ha
d) Ausbau und Unterhaltung von Hochwasserschutz-anlagen
alle Grundstücke unterhalb einer Höhenlage von 1,50 m + NN;
e) Bau, Betrieb und Unterhaltung von Entwässerungsschöpf-werken
bei Entwässerungs- Schöpfwerken:
bei Entwässerungs-Unter-Schöpfwerken: alle Grundstücke im Vorteilsgebiet
f) Rohrleitungen ohne Gewässereigenschaft
im Verbandsgebiet
g) Herstellung, Beschaffung, Betrieb, Unterhaltung und Beseitigung von gemeinschaftlichen Anlagen zur Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen
Begünstigte Grundstücke
i) Verbesserung landwirtschaftlicher sowie sonstiger Flächen einschließlich des Bodenwasser- und Bodenlufthaushaltes
j) Technische Maßnahmen zur Bewirtschaftung des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer
k) Abfallentsorgung im Zusammenhang mit der Durchführung von Verbandsaufgaben
l) Herrichtung, Erhaltung und Pflege von Flächen, Anlagen und Gewässern zum Schutze des Naturhaushalts, des Bodens und für die Landschaftspflege
m) Förderung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft und Fortentwicklung von Gewässer-, Boden- und Naturschutz
n) landwirtschaftliche Verwertung von festen organischen Rückständen, Klärschlamm und vorgereinigtem Abwasser
o) Maßnahmen zur Bewirtschaftung und zum Schutz des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer
p) Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wasser- und Bodenverbänden, der Landwirtschaft und kommunalen Körperschaften
q) Förderung der Überwachung vorstehender Aufgaben
Es wird ausschließlich auf Flurstücksgrenzen Bezug genommen, Teilflurstücke werden nicht ausgewiesen.
Der Beitragsmaßstab nach Absatz 3 Buchstabe a wird von einem Gutachterausschuss im Rahmen der Bestimmungen des § 21 Abs. 2 LWVG ermittelt.
Dem Gutachterausschuss gehören zwei vom Vorstand mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde zu benennende, dem Verband nicht angehörende Sachverständige und der Verbandsvorsteher an. Der Gutachterausschuss entscheidet mit Stimmenmehrheit. Handelt es sich um Grundstücke des Verbandsvorstehers, tritt an seine Stelle der Stellvertreter.
(zu § §§ 3,11,13,17 und 26 LDSG)
Die Betroffenen Mitglieder und Nutznießer sind umgehend, spätestens mit dem nächsten Beitragsbescheid über die im vorstehenden Ermächtigungsrahmen durchgeführte Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten, die Rechtsgrundlage und den Zweck der Erhebung sowie bei (anschließender) Übermittlung auch über den Empfängerkreis der Daten aufzuklären (§ 26 LDSG). Dies gilt nicht, wenn die Betroffenen auf andere Weise Kenntnis von der Verarbeitung ihrer Daten erlangt haben. Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag (§ 17 LDSG) ist die Weitergabe von Daten an Auftragnehmer nicht als Übermittlung an Dritte anzusehen. Der Wasser- und Bodenverband bleibt verantwortlich.
Der Verband hebt die jährlichen Verbandsbeiträge auf der Grundlage des Mitgliederverzeichnisses, des für ihn geltenden Beitragsmaßstabes und des Beitragssatzes durch Bescheid. Jeder einzelne Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Mittels elektronischer Datenverarbeitung erstellte Bescheide sind auch ohne Unterschrift gültig.
Kann die endgültige Höhe des Verbandsbeitrages nicht festgesetzt werden und ist es für die Durchführung des Unternehmens und die Verwaltung des Verbandes erforderlich, kann der Vorstand Vorausleistungen auf die Verbandsbeiträge festsetzen, die nur in begründeten Fällen den Vorjahreshebesatz überschreiten sollen.
(zu § 31 Abs.3 und 4 WVG)
Wer einen Beitrag nicht rechtzeitig leistet, kann darüber hinaus zu einem Säumniszuschlag von 1 v.H. des rückständigen Beitrages – ab einer Summe von 100 €uro – vom Fälligkeitstag ab für jeden angefangenen Monat der Säumnis herangezogen werden. Dieser wird wie ein Beitrag behandelt und ist mit dem rückständigen Beitrag zu entrichten.
Stundung, Niederschlagung und Erlass von Beitragsforderungen
Über eine Stundung, Niederschlagung oder einen Erlass von Forderungen des Verbandes entscheiden:
a) bis zu einer Höhe von 200 € der Verbandsvorsteher,
b) bis zu einer Höhe von 1.000 € der Vorstand und
c) über die darüber hinausgehenden Beträge der
Der Verband kann die Mitglieder zu Hand- und Spanndiensten und zu Sachleistungen für das Verbandsunternehmen heranziehen. Die Verteilung dieser Sachbeiträge richtet sich nach dem Beitragsverhältnis für die Gewässerunterhaltung oder für Anlagen zur Entwässerung in Abhängigkeit davon, welche dieser Verbandsaufgaben die Heranziehung zu Sachbeiträgen erforderlich macht. Bei Gefahr im Verzuge genügt die Anordnung des Verbandsvorstehers. Die Zustimmung des Ausschusses ist unverzüglich nachträglich einzuholen.
Anlieger und Hinterlieger an den Verbandsanlagen müssen den bei der Unterhaltung anfallenden Aushub unentgeltlich aufnehmen, wenn die Aushubmengen 0,25 m³ je lfd. Meter Uferlänge nicht überschreiten. Größere Aushubmengen werden vom Verband eingeebnet. In den Fällen, in denen der Verband den Aushub wegen der Uferbebauung oder Bepflanzung nicht unmittelbar am Gewässer ablagern kann, gelten als Anlieger die Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigten der Fläche auf der gegenüberliegenden Seite des Gewässers.
Die nach § 68 WVG dem Vorstand des Verbandes zustehenden Anordnungsbefugnisse können auch von dem Verbandsvorsteher bzw. dem Geschäftsführer des Gewässer- und Landschaftsverbandes Wagrien-Fehmarn wahrgenommen werden.
Der Verband kann zur Durchführung des Verbandsunternehmens nach Bedarf Beschäftigte einstellen. Das Beschäftigungsverhältnis dieser Arbeitnehmer richtet sich grundsätzlich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TvöD) in der jeweils gültigen Fassung. Soweit ein Beschäftigungsverhältnis vom Geltungsbereich der Tarifverträge ausgenommen ist, soll es in Anlehnung an den TVöD erfolgen. Das gilt nicht für geringfügig Beschäftigter, z.B. Annehmer.
Dienstkräfte können nicht eingestellt werden für Verbandsaufgaben, deren Erfüllung dem Gewässer- und Landschaftsverband Wagrien-Fehmarn übertragen wurden.
Bekanntgemacht wird durch Abdruck in dem „Fehmarnschen Tageblatt“.
(zu § 58 WVG
Beschlüsse zur Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit der satzungsgemäßen Stimmen des Ausschusses, Beschlüsse zur Änderung der Aufgabe des Verbandes der Mehrheit von 2/3 der satzungsgemäßen Stimmen des Ausschusses. § 59 Abs. 2 WVG wird nicht berührt.
Satzungsänderungen werden von der Aufsichtsbehörde nach deren Vorschriften bekanntgemacht.
(zu § 72 WVG, WVG-AufsVO)
Aufsichtsbehörde ist der Landrat des Kreises Ostholstein, Eutin.
Eine Zustimmung der Aufsichtsbehörde gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 2 WVG ist nicht erforderlich
a) zur Aufnahme von Darlehen im Einzelfall bis zu einem Betrag von 50.000 €uro und
b) zur Aufnahme von Kassenkrediten bis zu einem Betrag von 50.000 €uro
Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 11.10.1996 in der Fassung der 3. Nachtragssatzung vom 15.01.2005 außer Kraft.
Burg a.F, den 18.12.2008 Eutin, den 20.01.2009
gez. Otto Mau (L. S.) Im Auftrage: gez. Helga Landschoof (L. S.)
Otto Mau Der Landrat des Kreises Ostholstein
Verbandsvorsteher als Aufsichtsbehörde der Wasser-
WBV Fehmarn Nord-Ost und Bodenverbände
Burg a.F, den 27.01.2009
gez. Otto Mau (L. S.)
WBV Fehmarn Nord-Ost
Diese Bekanntmachung ist unter dem ID-Code 335.4864 archiviert.
Diese Bekanntmachung wurde bewirkt am 03.02.2009. (Es zählt der Tag der letzten Veröffentlichung in der Tageszeitung und im Internet).

References: § 6
 Art. 1
 § 4
 § 2
 § 2
 § 35
 § 34
 § 38
 § 2
 § 38
 § 25
 § 25
 § 29
 § 15
 § 24
 § 25
 § 44
 § 45
 § 6
 § 17
 § 29
 § 15
 § 51
 § 9
 § 65
 § 9
 § 34
 § 23
 § 30
 § 43
 § 21
 § 21
 § 31
 § 68
 § 58
 § 59
 § 72
 § 75