Source: http://schuetzen-elten.de/index.php/verein/29-satzung-ordnung
Timestamp: 2018-11-14 07:37:46+00:00

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Neben der vollberechtigten Mitgliedschaft und der Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung sind weitere Mitgliedschaften möglich. Sofern nichts anderes genannt, kommen auch für diese Mitgliedschaften die Regeln der Satzung zur Anwendung.
Eine vollberechtigte Mitgliedschaft oder eine Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung kann auf Antrag an den Vorstand unter Nennung der Gründe in eine ruhende Mitgliedschaft gewandelt werden. Über die ruhende Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.
Bei der ruhenden Mitgliedschaft besteht kein Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen und kein Teilnahmerecht an den Veranstaltungen der Schützenbruderschaft. Eine Rückwandlung in die vollberechtigte Mitgliedschaft oder Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung ist auf Antrag an den Vorstand jederzeit unter Beachtung der Regularien der Satzung möglich.
Die Zeit der ruhenden Mitgliedschaft wird bei Rückwandlung nicht angerechnet. Der Jahresbeitrag für die ruhende Mitgliedschaft wird vom Vorstand festgelegt. Dieser soll zumindest die anfallenden Verwaltungskosten decken.
Förder- oder Sportmitgliedschaft
Zur Förderung der in der Satzung genannten Zwecke kann eine Förder- oder Sport - Mitgliedschaft beantragt werden, die vom Vorstand entschieden wird.
Es besteht kein Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen. Zur Teilnahme an den Brauchtumsveranstaltungen ist eine vollberechtigte Mitgliedschaft erforderlich. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 40% des von der Mitgliederversammlung festgelegten Jahresbeitrages für die vollberechtigte Mitgliedschaft.
Der Wechsel zur vollberechtigten Mitgliedschaft oder Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung ist auf Antrag an den Vorstand jederzeit unter Beachtung der Regularien der Satzung möglich. Die Zeit der Förder- oder Sport - Mitgliedschaft wird dabei voll angerechnet.
Elferratsmitgliedschaft
Zur Förderung des heimischen Sitzungs- und/ oder Straßenkarnevals entsprechend dem in der Satzung genannten Zwecke kann eine Elferrats - Mitgliedschaft beantragt werden, die vom Vorstand unter Beratung des Elferrates entschieden wird. Die Elferratsmitgliedschaft kann eine aktive oder fördernde Mitgliedschaft sein. Der jeweilige Mitgliedsbeitrag wird vom Vorstand unter Beratung des Elferrates festgelegt und einmal jährlich erhoben. Für die fördernde Mitgliedschaft kann der Förderbeitrag selbst festgelegt werden, mind. aber 20 € pro Jahr.
Es besteht kein Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen. Zur Teilnahme an den Brauchtumsveranstaltungen ist eine vollberechtigte Mitgliedschaft erforderlich.
Der Wechsel zur vollberechtigten Mitgliedschaft oder Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung ist auf Antrag an den Vorstand jederzeit unter Beachtung der Regularien der Satzung möglich. Die Zeit der Elferratsmitgliedschaft wird dabei voll angerechnet.
Ein vollberechtigtes Mitglied kann auch Mitglied in der Fachgruppe Elferrat sein.
Zur Mitgliederversammlung im Januar / Februar und Juni / Juli
Bei Bedarf zur Zugführerversammlung im April
Zur Zugführer-/Offiziersversammlung im Oktober
Ein Mitglied des Vorstandes sollte einmal jährlich an einer Versammlung der Fachgruppen Schießkommission, Jungschützen, berittenes Corps, Fahne und Elferrat teilnehmen.
Der Brudermeister lädt zu regelmäßigen Vorstandsversammlungen ein.
C. Vorstandswahlen
Jedes Jahr sind Wahlen zum Vorstand der Schützenbruderschaft durchzuführen. Die Wahlzeit ist in der Satzung geregelt. Um eine Kontinuität in der Arbeit des Vorstandes sicher zu stellen, stehen im Turnus folgende Ämter zur Wahl:
1) der Brudermeister,
der 1. und 3. Beisitzer,
der Schießmeister Brauchtum,
der Schießmeister Sport und
in den Jahren mit gerader Jahreszahl.
2) der stellvertretende Brudermeister,
der stellvertretende Kassierer,
der 2. und 4. Beisitzer und
der stellvertretende Kommandeur
D. Aufnahme von Jungschützen in die Schützenbruderschaft
Jungschützen, die ab dem 01.01.1997 in die Jungschützenabteilung eintreten, wird diese Mitgliedsdauer bei Aufnahme in die Bruderschaft angerechnet.
E. Neugründung eines Zuges
Bei Neugründung eines Schützenzuges soll dieser mindestens aus sechs Schützen (vollberechtigte Mitglieder) bestehen.
F. Soziale Fürsorge
Armen und in Not geratenen Mitgliedern wird der Beitrag ganz oder teilweise erlassen. Niemand darf von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sein, weil er arm oder bedürftig ist.
G. Ehrungen / Auszeichnungen
Zur Würdigung der Verdienste, die sich ein Mitglied um unsere Schützenbruderschaft oder einem Gremium im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften erworben hat, kann diesem Mitglied eine Ehrung / Auszeichnung verliehen werden.
Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen werden für langjährigen Einsatz und für Verdienste um die Bruderschaft, Bezirk, Diözese und den Bund auf Antrag hin verliehen. Daneben können hervorragende Einzelleistungen im Sinne der Zielsetzung des Schützenwesens durch die Verleihung von Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen gewürdigt werden.
Die Bestimmungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, die in der „Ordnung für die Verleihung von Auszeichnungen“ niedergelegt sind, finden auch in unserer Schützenbruderschaft Anwendung.
Als erste Stufe der Ehrung / Auszeichnung wird der Verdienstorden unserer Schützenbruder-schaft festgelegt. Ab der zweiten Stufe gilt die Reihenfolge entsprechend der vorgenannten Bestimmungen des Bundes. Die so festgelegte Reihenfolge soll unbedingt eingehalten werden. Ausnahmen können durch den geschäftsführenden Vorstand beschlossen werden.
Anträge auf Ehrungen / Auszeichnungen können von jedem Mitglied bis zum 01. März des Jahres der vorgesehenen Verleihung mit ausführlicher Begründung und Darstellung der Leistungen des zu ehrenden Mitgliedes schriftlich an den Vorstand gestellt werden. Der Vorstand entscheidet.
Die Ehrungen / Auszeichnungen werden grundsätzlich am Schützenfest Samstag im Rahmen des Zapfenstreichs durchgeführt.
Offiziersbeförderungen werden unter Einbeziehung des Brudermeisters von den Kommandeuren entschieden und jeweils zum Maifest vorgenommen.
H. Königsschuss
Die Bewerber müssen am Schützenfestmontag bis spätestens 15.00 Uhr durch den jeweiligen Zugführer am Vogel-Schießstand angemeldet werden.
Der amtierende König und das Throngefolge erhält als Zuschuss 400,00 Euro (Vierhundert Euro) aus der Vereinskasse.
Sollte kein Bewerber für den Königsschuß vorhanden sein, sind die Vorstandsmitglieder zum Königsschuß verpflichtet, außer Präses, Jungschützenmeister und der amtierende König.
Der Vorstand bildet das Throngefolge.
In diesem Fall erhält der König und das Throngefolge zusätzlich aus der Vereinskasse 550,00 Euro (Fünfhundertfünfzig Euro).
Die vom König auserwählte Königin muß das 17. Lebensjahr vollendet haben.
Diese Geschäftsordnung wurde durch die Mitgliederversammlung vom 07.07.2018 beschlossen und tritt sofort in Kraft. Alle vorangegangenen Geschäftsordnungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
Elten, den 07. Juli 2018
gez. Heinz Wienhoven gez. Johannes Cornelissen
Brudermeister stellvertretender Brudermeister
gez. Rene Pommerin gez. Henry Slagmeulen
der Jungschützenabteilung Elten
im Bund der St. Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ)
1. Die Jungschützenabteilung Elten -Mitglied im BdSJ- ist nach §6 der Vereinssatzung eine Abteilung der St. Martinus-Schützenbruderschaft Elten, Bürgerschützenverein Elten-Grondstein 1928 e.V..
2. Verantwortlicher Rechtsträger der Jubgschützenabteilung ist die St. Martinus-Schützenbruderschaft Elten, Bürgerschützenverein Elten-Grondstein 1928 e.V..
§2 Symbol des BdSJ
Das Abzeichen des BdSJ ist "Kreuz mit Pfeilen im Kreis", das St. Sebastianus-Kreuz. Darüber hinaus gilt das Bundes-Jungschützen-Logo, sowie das örtliche Wappen.
§3 Patron des BdSJ
Patron des BdSJ und der Jungschützenabteilung Elten ist der Heilige Sebastian.
§4 Wesen und Zweck
Die Jungschützenabteilung Elten verpflichtet sich, für den Leitsatz des Bundes, "Für Glaube, Sitte und Heimat", einzutreten. Im Sinne christlicher Weltanschauung verpflichtet sich die Jungschützenabteilung Elten zur Verwirklichung folgender Aufgaben:
a) Eintreten für die christlichen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder aller christlichen Konfessionen die gleichen Rechte und Pflichten.
c) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbestimmung durch den Schießsport.
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiel und Sportschießen.
d) Heimatpflege ind heimatliches Brauchtum.
§5 Veranstaltung und Betätigungen
Die Jungschützenabteilung Elten verfolgt seine Ziele durch
a) Jungschützen- und Begegnungstreffen
c) Pflege jugendgemäßer Aktionen wie Gruppenabende
d) Sportliche Betätigung und Wettbewerbe
e) Pflege des Brauchtums und des Schießspiels, ebenso der Durchführung des Prinzen- und Schülerprinzenschießen
f) Durchführung des Jungschützenkönigschießen
§6 Organe der Jungschützenabteilung Elten
Die Organe der Jungschützenabteilung Elten sind:
- der Jungschützenvorstand
Oberstes beschlussfassendes Organ ist die Jahreshauptversammlung.
1. Zusammenfassung der Jahreshauptversammlung
- alle Mitglieder der Jungschützenabteilung
- der Brudermeister oder sein Stellvertreter
- alle Personen, die Leitungsarbeit innerhalb der Jungschützenabteilung übernehmen, aber Mitglied dieser oder der Bruderschaft sind
- Schützen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr, die aktiv in der Jungschützenabteilung tätig sind.
2. Aufgaben der Jahreshauptversammlung
a) Wahl und Entlastung des Jungschützenvorstandes
b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (benötigt die Zustimmung des Vorstandes der St. Martinus Schützenbruderschaft)
c) Entgegennahme der Berichte
- Kassenberiocht
d) Beratung und Beschlussfassung über Aktionenh und Programme
e) Beratung und Beschlussfassung über die Statuten
f) Beschlussfassung über die Auflösung
Jährlich ist eine Hauptversammlung einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf vom Vorstand einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens die Hälfte der Jungschützen dies unter Angabe der Gründe beim Jungschützenmeister schriftlich beantragen.
Die Einladung zur Hauptversammlung und zu außerordentlichen Versammlungen unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung erfolgt mindestens 8 Tage vorher schriftlich an alle stimmberechtigten Mitglieder der Jungschützenabteilung.
Die Hauptversammlung wird vom Jungschützenmeister, im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter, einberufen und geleitet.
Die Hauptversammlung muss spätestens 6 Tage vor der Jahreshazptversammlung der St. Martinus Schützenbruderschaft stattgefunden haben.
Die Jahreshauptversammlung ist unabhängig von den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig. Bei Abstimmungen gilt die einfache Mehrheit.
3. Der Jungschützenvorstand
Die Jungschützenabteilung Elten wählt nach demokratischen Regeln einen Jungschützenvorstand.
Dem Jungschützenvorstand Elten gehören an:
- der 1. und 2. Beisitzer
- der Jungschützensprecher
- als geborenes Mitglied: der Brudermeister und der Präses
Der Jungschützensprecher muss das 13. Lebensjahr erreicht und das 24. Lebensjahr noch nicht beendet haben und darf kein Voll mitglied der Bruderschaft sein.
Die Vorstandsmitglieder werden für 2 Jahre gewählt. Einzige Ausnahme ist der Jungschützensprecher, welcher für 1 Jahr gewählt wird. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Bei einem vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, diesen Posten für die Restlaufzeit bis zur nächsten Wahl kommissarisch an ein Mitglied der Jungschützenabteilung zu vergeben.
Um eine Kontinuität in der Arbeit des Vorstandes sicher zu stellen, stehen im Turnus folgende Ämter zur Wahl:
a) In den Jahren mit ungerader Jahreszahl
der JUngschützensprecher
b) In den Jahren mit gerader Jahreszahl
der stellvertretende Jungschützenmeister
Aufgaben des Jungschützenvorstandes:
Der Jungschützenvorstand vertritt die Jungschützenabteilung Elten nach Innen und Außen, insbesondere in der St. Martinus Schützenbruderschaft und im Bezirk.
§7 Regelung der Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung
Mitglied der Jungschützenabteilung Elten kann jeder werden, der die Grundlagen und Ziele des BdSJ bejaht. Alle Mitglieder sowie die Betreuer / Betreuerin der Jungschützenabteilung, sofern sie das 17. Lebensjahr vollendet haben, können alle Ämter innerhalb des Jungschützenvorstandes anstreben.
Der Antrag zur Aufnahme in die Jungschützenabteilung ist an den Jungschützenvorstand zu richten, der +über die Aufnahme entscheidet. Bei Minderjährigen ist die Genehmigung des / der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Mitglied der Jungschützenabteilung Elten kann jeder werden, der zwischen dem 12. und dem vollendeten 24. Lebensjahr alt ist.
Die Jungschützen haben lt. §6 der Bruderschaftssatzung das Recht, an den Mitgliederversammlungen der St. Martinus Schützenbruderschaft beratend teilzunehmen.
Mitgliedschaft in der Bruderschaft
Lt. Geschäftsordnung der St. Martinus Schützenbruderschaft wird die Mitgliedsdauer in der Jungschützenabteilung bei der Aufnahme in die St. Martinus Schützenbruderschaft angerechnet.
Ausgetretene und ausgeschlossene Jungschützen haben keinerlei Ansprüche gegenüber der Jungschützenabteilung Elten. Berechtigte Forderungen gegen ausgetretene und ausgeschlossene Jungschützen müssen dagegen eingeholt werden.
Die Jungschützenabteilung Elten gibt sich ein eigenes Statut, das dem BdSJ-Statut und der Satzung der St. Martinus Schützenbruderschaft nicht widersprechen darf.
Das Statut der Jungschützenabteilung ist dem Hauptvorstand der St. Martinus Schützenbruderschaft vorzulegen.
Die Änderung des Statutes der Jungschützenabteilung Elten beschließt die Hauptversammlung der Jungschützenabteilung.
Die Jungschützenabteilung Elten führt eigenverantwortlich eine Kasse. Die Mittel der Jungschützen dürfen nur zweckgebunden für Aufgaben in der Jugendarbeit verwendet werden.
Die Kasse der Jungschützenabteilung wird zusammen mit der kasse der St. Martinus Schützenbruderschaft und durch deren Kassenprüfer geprüft.
Dem geschäftsführenden Vorstand der St. Martinus Schützenbruderschaft ist jederzeit Einblick in die Kasse der Jungschützenabteilung zu gewähren.
§8 Misstrauensanträge
Bei schwerwiegenden Verstößen gegen das Statut, sowie gegen die Aufgaben und Ziele der Jungschützenabteilung Elten, besteht die Möglichkeit gegen alle Mitglieder des Jungschützenvorstandes einen Misstrauensantrag zu stellen. Ein solcher Antrag muss mit der schriftlichen Einladung zur Mitgliederversammlung mit Begründung zur Kenntnis gebracht und in die Tagesordnung aufgenommen werden.
Wird ein Misstrauensantrag in einer Sitzung gestellt, so kann in der gleichen Sitzung nicht über diesen Antrag abgestimmt werden. Es ist hierzu eine neue Sitzung einzuberufen, wo der Misstrauensantrag in die Tagesordnung aufgenommen werden muss. Der Misstrauensantrag muss an die Kandidatur von mindestens einem Bewerber gebunden sein. Zustimmung zum Misstrauensantrag bedeutet gleichzeitig Neuwahl. Zur Neuwahl ist die absolute Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Wird diese Mehrheit erreicht, so gilt diese Wahl bis zum Ende der Wahlperiode.
§9 Rechte und Pflichten des Jungschützenkönig und der Prinzen
Der Jungschützenkönig und die Prinzen sind Repräsentanten der Jungschützenabteilung. Sie sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten verpflichtet an Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Bruderschaft teilzunehmen.
Der amtierende Jungschützenkönig darf seinen Titel nicht verteidigen.
Die Prinzen haben die gleichen Rechte und Pflichten wie der Jungschützenkönig.
Die Schärpe des Jungschützenkönig ist Eigentum der St. Martinus Schützenbruderschaft.
Die von der St. Martinus Schützenbruderschaft und der Jungschützenabteilung Elten zur Verfügung gestellten Jungschützenwesten bleiben Eigentum der Bruderschaft. Bei Beschädigung oder Verlust einer Jungschützenweste ist diese zu ersetzen.
Nicht jeder Jungschütze hat einen sofortigen Anspruch auf eine Weste.
Erst nach einem Jahr der aktiven Mitgliedschaft in der Jungschützenabteilung Elten und der regelmäßigen Teilnahme an deren Veranstaltungen kann der Jungschütze eine Weste erhalten. Sollte im eigenen Bestand noch eine Weste vorhanden sein, so wird diese dem Jungschützen sofort zur Verfügung gestellt.
Bei der Auflösung oder dem Aufheben der Jungschützenabteilung Elten, oder bei Wegfall seines satzungsgemäßen Zweckes, fällt das Vermögen der Jungschützenabteilung der St. Martinus Schützenbruderschaft Elten, Bürgerschützenverein Elten-Grondstein 1928 e.V. mit der Maßgabe zu, dass das Vermögen verwaltet und das Inventar (z.B. Urkunden, Protokollbücher, usw.) aufbewahrt wird. Vom Vermögen und vom Inventar ist ein Verzeichnis anzulegen. Die übernommenen Mittel und das Inventar sind ausschließlich für Zwecke der Jugendhilfe zu verwenden.
Im Falle einer Neugründung der Jungschützenabteilung Elten sind das Vermögen und das Inventar dieser zu übergeben.
Elten im Juni 2007
gez. Heinz Wienhoven gez. Sören Fork
(Brudermeister) (Jungschützenmeister)
St. Martinus-Schützenbruderschaft Elten
Bürgerschützenverein Elten-Grondstein 1928 e. V.
Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts zu Kleve unter der Nr. 10148 und hat seinen Sitz in Emmerich, Ortsteil Elten.
Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der kath. Pfarre St. Martinus Elten in der Kirchengemeinde St. Vitus Emmerich a.R. oder deren Rechtsnachfolgerin.
§2 Wesen und Zweck
Die St. Martinus-Schützenbruderschaft -im folgenden Schützenbruderschaft genannt- ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen – im folgenden „Bund“ genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird.
Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung.
Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten
Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels.
Heimatpflege und heimatliches Brauchtum und
Pflege des heimischen Karnevalswesen.
der Jugendpflege durch Jugendbetreuung und Durchführung von Jugendfreizeiten,
der Pflege des Brauchtums durch die Pflege des historischen Schießspiels, sowie der Förderung und Erhaltung der überlieferten Schützentraditionen,
der Mildtätigkeit durch die Durchführung und Förderung caritativer Aktionen und
der Förderung der Heimat.
Pflege des Brauchtums (§18) wie Maifest, Schützenfest (§16) oder die Teilnahme an den kirchlichen Prozessionen und am Patronatsfest St. Martinus (§17),
Pflege des heimischen Karnevalswesens wie Sitzungskarneval oder Straßenkarneval,
die Durchführung regelmäßiger Schießsportveranstaltungen wie Vereinsmeisterschaften, Preisschießen oder Pokalschießen (§19) und
Unterstützung, Unterhaltung und den Erhalt oder den Erwerb bzw. die Beteiligung an einem Heimat- oder Bürgerhaus als kultureller Treffpunkt und Begegnungsstätte für die Vereine und die Bürger der Dorfgemeinschaft Eltens.
Die St. Martinus-Schützenbruderschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).
Die St. Martinus-Schützenbruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der St. Martinus-Schützenbruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Vollberechtigte Mitglieder können männliche Personen werden, die einer christlichen Konfession angehören, die mind. 18. Jahre alt und bereit sind, sich zum Inhalt dieser Satzung zu verpflichten. Weitere Mitgliedschaften, außer Jungschützen (§6), sind in der Geschäftsordnung geregelt.
Das Gesuch um Aufnahme ist an den Vorstand der Schützenbruderschaft zu richten. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft endet durch den Austritt, Tod oder Ausschluss. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzulegen. Beim Ausschluss findet keine anteilige Rückerstattung des Beitrages statt. Ausgeschlossene Vorstandsmitglieder scheiden mit der Ausschlussentscheidung aus ihren Ämtern aus.
§5 Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft
Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die von der Mitgliederversammlung zur Pflicht gemacht wurden.
An kirchlichen Veranstaltungen, sowie am Begräbnis eines Mitgliedes sollen sich alle Mitglieder beteiligen.
Jedes Mitglied, mit Ausnahme des amtierenden Vizekönigs, hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft das Recht auf den Königsschuss. Die Amtszeit des amtierenden Königs beginnt und endet jeweils am Schützenfest mit der Proklamation.
Voraussetzung ist jedoch, dass es mindestens 1 Jahr der Bruderschaft angehört. Er verpflichtet sich, das Ansehen der Bruderschaft nach innen und außen zu wahren. Ferner sollte das Mitglied ein Throngefolge von mindestens 7 Schützen stellen.
Jedes Mitglied hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft das Recht die Maikönigswürde zu erringen und ist damit gleichzeitig Vizekönig der Bruderschaft und er vertritt den amtierenden König.
Jugendliche können vom 10. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst werden. Die Rechte der Schützenjugend ergeben sich, soweit die Jugend sich kein eigens Statut gegeben hat, aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften eV (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ.
Jungschützen sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Sie nehmen nur beratend an dieser teil.
Ab 18 Jahre können die Jungschützen auf Antrag vollberechtigte Mitglieder werden. Sie sind voll beitragspflichtig und stimmberechtigt.
Jährlich sind zwei Mitgliederversammlungen einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf vom Vorstand einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe beim Brudermeister schriftlich beantragen.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung erfolgt mindestens 14 Tage vorher durch Aushang an den Bekanntmachungstafeln der Kirchen St. Martinus und St. Vitus. Zusätzlich erhalten die Zugoffiziere die schriftliche / elektronische Einladung für die Zugmitglieder zur Information.
Die Mitgliederversammlungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist, soweit in dieser Satzung nichts anderes festgelegt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt.
Anträge und Beschlüsse sind in einem Protokoll zu dokumentieren und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen.
Wahl der Fahnenoffiziere
Jedes Mitglied kann bis spätestens drei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden.
- dem Brudermeister und dem stellvertretenden Brudermeister,
- dem Schriftführer und dem stellvertretenden Schriftführer,
- dem Kassierer und dem stellvertretenden Kassierer,
- dem Schießmeister Brauchtum und dem Schießmeister Sport,
- dem Kommandeur und dem stellvertretenden Kommandeur und
- 4 Beisitzern.
Dem Vorstand gehören als weitere Mitglieder an:
- als geistlicher Präses der Pfarrer der kath. St. Martinus-Pfarre Elten in der Kirchengemeinde St. Vitus Emmerich a.R. bzw. deren Rechtsnachfolgerin oder ein von ihm zu benennender Geistlicher,
- der amtierende König,
- der Jungschützenmeister.
Der Jungschützenmeister wird nach den näheren Bestimmungen des Statuts der Schützen-jugend von den Mitgliedern der Jungschützenabteilung gewählt. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
Zum Schießmeister kann nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiter-qualifikation ist.
Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf 2 Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Alle 2 Jahre wird die Hälfte des Vorstandes neu- bzw. wiedergewählt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.
Der Brudermeister, der stellvertretende Brudermeister, der Kassierer und der Schriftführer bilden den geschäftsführenden (gesetzlichen) Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Je 2 Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind berechtigt, die Bruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Diese Regelung gilt auch für die Abgabe rechtsverbindlicher Erklärungen der Bruderschaft.
Aufstellung eines Haushaltsplanes,
Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruder-schaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister oder seinem Stellvertreter erfolgt.
Die Vorstandssitzungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister einberufen und geleitet. Die Beschlüsse sind in einem Protokoll zu dokumentieren.
Weitere Aufgaben können in der Geschäftsordnung festgelegt werden.
§14 Beschreibung der Aufgaben
Der Kassierer bzw. der stellvertretende Kassierer ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt den Voranschlag für das folgende Geschäftsjahr auf. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen. Das Königssilber und sonstige bedeutende Sachwerte sind zu archivieren und möglichst in einem Banksafe zu bewahren.
Dem Schriftführer bzw. dem stellvertretenden Schriftführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Nieder-schriften über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.
Die Schießmeister (Brauchtum und Sport) organisieren das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und tragen hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihnen obliegen die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Sie tragen die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsportes. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihnen verwaltet.
Der Kommandeur bzw. der stellvertretende Kommandeur organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit.
§16 Veranstaltungen
Die Schützenbruderschaft feiert jährlich die Schützenfeste,
- Maifest am 1. Mai,
Maiball spätestens am darauffolgendem Samstag,
- Schützenfest beginnend am letzten Samstag im Juli,
Königsball spätestens am nächsten Samstag,
im Kreise der Mitglieder wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung.
Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Uniform und mit Fahnen an den kirchl. Prozessionen und am Patronatsfest St. Martinus teil.
§18 Schützenbrauchtum
§19 Sportschießen
§20 Fahnenoffiziere
Die Aufgaben der Fahnenoffiziere sind in der Fahnenordnung festgelegt. Die Fahnenoffiziere werden für 5 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
§21 Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft
Die Schützenbruderschaft schützt seine Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und Unfallversicherung, die das einzelne Vereinsmitglied ausschließlich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schützt..
Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines Schützenbruders nach Möglichkeit in Uniform unter Mitführung der Bruderschaftsfahne teilnehmen.
Der verstorbenen Mitglieder wird in der Messe zu Maifest oder Schützenfest gedacht.
§23 Auflösung der Schützenbruderschaft
Der Beschluss zur Auflösung der Schützenbruderschaft bedarf einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen.
Sind nicht 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist innerhalb eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist.
Auch in diesem Falle ist eine 3/4 Stimmenmehrheit für den Auflösungsbeschluss erforderlich.
Im Falle der Auflösung, der Aufhebung und bei Wegfall des gemeinnützigen Satzungszweckes der Schützenbruderschaft fällt das vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die kath. Kirchengemeinde St. Martinus Elten bzw. deren Rechtsnachfolgering mit der Auflage, dass die Finanzmittel ausschließlich und unmittelbar kirchlichen, mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken in Elten zugeführt werden.
Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft im Ortsteil Eltenmit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten dieser die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung übergeben werden.
§24 Geschäftsordnung
Die in der Anlage beigefügte Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.03.2010 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung vom 15.07.2016 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
Elten, den 15. Juli 2016
gez. Rene Pommerin gez. Werner Jansen

References: §6

§2

§3

§4

§5

§6

§7
 §6

§8

§9

§2

§5
 § 26

§14

§16

§18

§19

§20

§21

§23

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