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Timestamp: 2019-09-19 10:48:12+00:00

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§ 280 ZPO: Abgesonderte Verhandlung über Zulässigkeit der Klage
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2010, Az. XI ZB 33/09 Zulässig ist auch die Beschränkung auf einen Teil des Streitstoffs, über den durch ein Zwischen urteil gemäß § 280 ZPO bzw. § 304 ZPO oder durch einen Beschluss gemäß § 17a Abs.3 GVG entschieden werden könnte (BGH, Urteile vom 13. Dezember 1989 - IVb ZR 19/89, WM 1990, 784, 786, vom 25. Februar 1993 - III ZR 9/92, WM 1993, 1015, 1016, insoweit in BGHZ 121, 367 ff. nicht abgedruckt, und vom 10. Mai 2001 - III ZR 262/00, WM 2001, 1633, 1634 f., insoweit in BGHZ 147, 394 ff. nicht abgedruckt).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2005, Az. III ZB 73/05 6	a) Zutreffend geht das Beschwerdegericht allerdings davon aus, dass das Zwischenurteil des Landgerichts, mit dem dem Kläger eine Sicherheitsleistung aufgegeben wurde, nicht selbständig anfechtbar ist, weil es nicht - wie es für seine Anfechtbarkeit nach § 280 ZPO erforderlich wäre - über die Zulässigkeit der Klage befindet, sondern die Entscheidung hierüber noch offen lässt und gemäß § 113 Satz 2 ZPO einem nachfolgenden Verfahrensabschnitt vorbehält (vgl. BGHZ 102, 232, 234 ff).
BGH, URTEIL vom 1.11.2004, Az. II ZR 249/03 Es handelt sich insoweit nicht um einen abgrenzbaren Teil des Streitstoffs, über den durch Teilurteil oder selbständig anfechtbares Zwischenurteil (§ 280 ZPO) hätte entschieden werden können (zu diesem Erfordernis vgl. BGH, Urt. v. 5. November 2003 - VIII ZR 320/02, BGH Rep 2004, 262; Urt. v. 23. September 2003 - XI ZR 153/02, BGH Rep 2003, 1413).
BGH, URTEIL vom 4.3.2004, Az. III ZR 20/03 Denn § 280 ZPO soll ausschließlich Streitigkeiten über die Zulässigkeit der Klage und nicht über die Zulässigkeit einer Berufung erfassen (BGHZ 102, 232, 236; siehe ferner BGH, Urteil vom 19. September 1994 - II ZR 237/93 -NJW 1994, 3288, 3289; MünchKomm/Wenzel, ZPO, 2. Aufl. Aktualisierungsband 2002, §557 Rn. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.1990, Az. IV ZA 5/91 Ein Zwischenurteil ist nur dann mit einem Rechtsmittel anfechtbar, wenn mit ihm gemäß § 280 ZPO über die Zulässigkeit der Klage entschieden wird (BGH Urteil vom 16.10.1984 - VI ZR 14/83 - VersR 1985, 44 = ZIP 1985, 58 unter III).
BGH, URTEIL vom 4.10.1989, Az. IX ZR 23/89 Sie hatte die Möglichkeit, die Einrede der mangelnden Kostensicherheit aufrechtzuerhalten und das Landgericht, wenn es auf seinem Standpunkt beharrte, zu einem die Einrede verwerfenden Zwischenurteil zu veranlassen, das sie dann gemäß § 280 Abs. 2 Satz 1 ZPO mit der Berufung hätte anfechten können (vgl. BGH, Beschl. v. 23. November 1973 aaO S. 245).
BGH, URTEIL vom 1.8.1987, Az. II ZR 41/87 Diese Möglichkeit besteht hinsichtlich der Zulässigkeit der Klage insgesamt (§ 280 Abs. 2 Satz 1 ZPO), nicht aber nur wegen einer einzelnen Zulässigkeitsvoraussetzung (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1983 - IV b ZR 359/81, NJW 1983, 2084).
BGH, URTEIL vom 3.4.1987, Az. IVb ZR 52/86 Soweit die Rechtsprechung bisher Beschränkungen der Rechtsmittelzulassung als wirksam behandelt hat, ging es jeweils um rechtlich und tatsächlich selbständige Teile des Streitgegenstandes, über die in einem gesonderten Verfahrensabschnitt, abgetrennt vom übrigen Verfahren, im Wege eines Teilurteils oder eines Zwischenurteils über den Grund des Anspruchs (S 304 ZPO) oder über die Zulässigkeit der Klage (§ 280 ZPO) hätte gesondert entschieden werden können (vgl. etwa BGHZ 76, 397, 399; Urteil vom 30. September 1980 - VI ZR 213/79 - NJW 1981, 287; Senatsurteil vom 23. Februar 1983 - IVb ZR 359/81 - FamRZ 1983, 474).
BGH, Urteil vom 4.6.1985, Az. III ZR 33/84 Die prozessuale Lage gleicht im Ergebnis derjenigen, die eingetreten wäre, wenn die Vorinstanzen nach § 280 ZPO über diese Einrede abgesondert verhandelt hätten (Thomas/Putzo aaO 5 565 An. 3 Rn. 1; Senatsurteil BGHZ 27, 15, 27 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1985, Az. III ZR 57/84 Da sich das Berufungsgericht darauf beschränkt hat, in abgesonderter Verhandlung (§ 280 ZPO) nur über die zwei von der Beklagten erhobenen prozessualen Einreden zu entscheiden, ist die Sache dem Senat nur im Umfang dieses Zwischenstreits angefallen (Senatsurteil BGHZ 27, 15, 26 ff; Rosenberg/Schwab Zivilprozeßrecht 13. Aufl. S. 317; Zöller/Schneider ZPO 14. Aufl. § 538 Rn. 9).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1984, Az. IVb ZB 78/84 Allerdings wird auch die Auffassung vertreten, daß ein Beschluß, mit dem vorab über die örtliche Zuständigkeit entschieden wird, für die Frage der Statthaftigkeit eines Rechtsmittels in entsprechender Anwendung des § 280 Abs. 2 ZPO als Endentscheidung anzusehen ist (vgl. OLG Stuttgart FamRZ 1978, 442; Baumbach/Lauterbach/Albers ZPO 42. Aufl. § 621 e An. 2 I A).
BGH, URTEIL vom 4.9.1975, Az. VII ZR 58/75 a)	Daß es sich um keine Zwischenfeststellungswiderklage handelt, deren Zulässigkeit sich allein nach § 280 ZPO richten würde (BGHZ 53, 92), hat das Berufungsgericht allerdings zutreffend angenommen.
BGH, URTEIL vom 4.6.1971, Az. X ZR 55/68 Der Zulässigkeit der Zwischenfeststellungsklage steht nach allgemein gebilligter Rechtsprechung (BGH LM § 280 ZPO Nr. 2) nicht entgegen, daß das festzustellende Rechtsverhältnis schon vor Erhebung der Klage zwischen den Parteien streitig war, der Feststellungsantrag bereits in die Klage aufgenommen und offensichtlich als selbständiges Feststellungsbegehren auf § 256 ZPO gestützt war.
BGH, URTEIL vom 5.9.1967, Az. V ZR 83/66 Zutreffend weist der Kläger darauf hin, daß sein Feststellungsantrag nach § 280 ZPO zulässig ist (vgl. BGH Urteil vom 8. <Tuli 1953 - II ZR 178/52, LM ZPO § 280 Nr. 2).
BGH, Urteil vom 3.9.1964, Az. y ZR 249/62 Richtig ist ferner, daß das Rechtsverhältnis, dessen Feststellung mit einer Klage aus § 280 ZPO begehrt wird, nicht identisch mit demjenigen sein darf, das bereits den Streitgegenstand der Klage oder Widerklage bildet, weil über dieses ohnehin rechtskräftig entschieden werden muß (BGH Urteil vom 18. Juni 1964, VII ZR 152/62, S. 19; Stein/Jonas/Schönke, ZPO 18. Aufl. § 280 II 2).
BGH, Urteil vom 5.6.1956, Az. VI-ZR 150/55 Baß die Aktivlegitimation der Klägerin zur Hauptklage noch nicht feststeht, sondern insbesondere auch von dem den Gegenstand der Zwischenfeststellungsklage bildenden Rechtsverhältnis abhängt, steht der Vorabentscheidung über den 'Zwischenfeststellungsantrag durch Teilurteil nicht entgegen (vgl BGH I ZR 13/54 vom 21. Bezember 1954 = LH Nr 5 zu § 280 ZPO); vielmehr vermag das Zwischenfeststellungsurteil auf diesem Wege in zweckvoller Weise das Haupturteil vor-.

References: § 280
 § 304
 § 17
 § 280
 § 113
 BGH 
 BGH 
 § 280
 §557
 § 280
 § 280
 § 280
 § 538
 § 280
 § 621
 § 280
 § 280
 § 256
 § 280
 BGH 
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