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Timestamp: 2019-08-24 11:54:10+00:00

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Prüfungsordnung Masterstudiengang Geschichte (ab WS 2018/19)
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Master-studiengang Geschichte mit dem Abschluss „Master of Arts (M.A.)“ vom 30. Mai 2018
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2017, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 30. Mai 2018 die folgende Ordnung für den Masterstudiengang Geschichte beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 24. Juli 2018 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Diese Ordnung enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Geschichte. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(1) Das Masterstudium schließt mit einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Masterprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Masterstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen im Masterstudiengang Geschichte einschließlich der Masterarbeit bilden zusammen die Masterprüfung.
(1) Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Geschichte beträgt zwei Semester. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Sind für die Herbeiführung der Gleichwertigkeit eines Abschlusses für den Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 8 Abs. 3 Auflagen von mehr als 7 CP bis höchstens 37 CP erteilt worden, verlängert sich die Studienzeit um ein Semester, bei Auflagen von mehr als 37 CP bis höchstens 60 CP um zwei Semester.
(3) Bei dem Masterstudiengang Geschichte handelt es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang. Bei konsekutiven Studiengängen beträgt die Gesamtregelstudienzeit im Vollzeitstudium fünf Jahre (zehn Semester).
(4) Wenn an der Johann Wolfgang Goethe-Universität der achtsemestrige Bachelorstudiengang mit Geschichte als Hauptfach (120 CP) und mit zwei Nebenfächern (jeweils 60 CP) im Umfang von insgesamt 240 CP absolviert wurde, sind bis zur Erlangung des Master 60 CP gemäß § 10 zu erreichen. In allen anderen Fällen gilt § 8 Abs. 3.
Abschnitt II. Ziele des Studiengangs; Studienbeginn und Zugangsvoraussetzungen zum Studium
(1) Während ihres forschungsorientierten Masterstudiums an der Goethe-Universität Frankfurt erwerben die Studierenden die Fähigkeit, ein komplexes historisches Thema selbständig zu erforschen, zu erklären und in verschiedenen Formen zu präsentieren. Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens werden in einem Veranstaltungsprogramm ergänzt und vertieft und anschließend anhand eines konkreten Forschungsprojektes ausgeführt.
(7) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums qualifiziert daher für eine Vielzahl von Berufsfeldern. Hierzu gehören neben im engeren Sinne fachwissenschaftlichen Berufen in geschichtswissenschaftlicher Forschung und Lehren an Hochschulen, Akademien, wissenschaftlichen Bibliotheken und Forschungsinstituten des In- und Auslandes, auch stärker mit der Vermittlung historischer Kenntnisse und Fragestellungen an eine nichtwissenschaftliche Öffentlichkeit befasste Tätigkeiten an Museen und Archiven. Auf Bundes-, Landes-, regionaler und lokaler Ebene, bei Unternehmen und in kirchlichen Institutionen öffnet sich hier ein weites Feld. Und als versierte Fachberaterinnen und Fachberater finden sie sich im Bereich der traditionellen Buchverlage ebenso wie bei Filmproduktionen oder bei Unternehmen im wachsenden Markt historischer Computerspiele. Darüber hinaus sind Historikerinnen und Historiker überall dort, wo es um strukturierte und effiziente Informationsbeschaffung, -bearbeitung und -bereitstellung geht. Print- und digitaler Journalismus, die Arbeit für Nachrichtenmedien jeder Art gehören genauso zu möglichen Berufsfeldern wie die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, Verbände, Kommunen oder Vereine. Zudem ermöglicht es ihnen als klassische Generalistinnen und Generalisten ihr i.d.R. relativ breites Allgemeinwissen, ihr reflektierter Umgang mit Informationen und Situationen und ihre Internationalität auch, erfolgreich Aufgaben in Parlamenten und Parteien, im Auswärtigen Dienst, bei internationalen NGOs oder als Privatkundenberaterinnen und Privatkundenberater im Bankensektor zu übernehmen.
(1) Bewerbungen auf Zulassung zum Masterstudiengang Geschichte sind bei einer von der Präsidentin oder dem Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität näher bezeichneten Stelle einzureichen. Der Prüfungsausschuss regelt die Einzelheiten des Bewerbungsverfahrens und entscheidet über die Zulassung der Bewerberinnen und Bewerber. Abs. 9 Satz 2 bleibt hiervon unberührt. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten.
a) der Nachweis eines Bachelorabschlusses in Geschichte mit einer Regelstudienzeit von acht Semestern oder
b) der Nachweis eines Bachelorabschlusses in Geschichte mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern oder
c) der Nachweis eines mindestens gleichwertigen Abschlusses einer deutschen Universität in verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern oder
(3) Die Zulassung in den Fällen des Abs. 2 b., c. und d. wird erteilt unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studienleistungen und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem acht Semester umfassenden Bachelor Studiengang mit Geschichte als Hauptfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität (120 CP, bzw. insgesamt 240 CP) im Umfang von maximal 60 CP. Die Auflagen können sich sowohl auf die Studien- und Prüfungsleistungen des Bachelorstudiums als auch auf Leistungen beziehen, die der Nachholung von Zugangsvoraussetzungen oder Sprachanforderungen des Bachelorstudiums dienen. Liegt ein erster Studienabschluss (entsprechend insgesamt 180 CP) mit Hauptfach Geschichte vor, so ist dazu ein Bachelorstudium im Nebenfach erforderlich 60 CP. Dieses darf nicht das Bachelornebenfach Geschichte sein. Hingegen wird in diesem Fall die Wahl des Bachelornebenfachs ‚Geschichte Profilbildung’ empfohlen. Bei einem fachfremden Bachelorabschluss ist das Bachelor-Nebenfachstudium in Geschichte erforderlich (60 CP).
(4) Die zusätzlichen Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Im Falle von Auflagen kann sich das Studium entsprechend verlängern. Der Prüfungsausschuss bestimmt im Zulassungsbescheid die Frist, innerhalb derer der Nachweis der Auflagenerfüllung erbracht sein muss. Abs. 9 Satz 2 bleibt unberührt. Werden die Auflagen nicht pflichtgemäß erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
(5) Weitere Zugangsvoraussetzungen sind fortgeschrittene Kenntnisse der englischen Sprache, welche zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Dieser Nachweis erfolgt bei der Anmeldung zur Masterprüfung gemäß § 20 Abs. 1 d. Für den Nachweis der englischen Sprache ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch
a) Schulzeugnisse, durch die die Fremdsprache über mindestens 4 Jahre nachgewiesen wird. Es reicht ein Nachweis über 3 Jahre, wenn die Fremdsprache bis zum Abschluss, der zum Hochschulzugang berechtigt, geführt wurde. In beiden genannten Fällen muss die Abschlussnote oder ggf. die Durchschnittsnote der letzten zwei Jahre des Sprachunterrichts mindestens die deutsche Note 4 (ausreichend) bzw. 5 Punkte sein;
(6) Weitere Zugangsvoraussetzung für die Module MA1 und MA2 sind Kenntnisse in mindestens zwei weiteren studienrelevanten Fremdsprachen. Dieser Nachweis erfolgt bei der Anmeldung zur Masterprüfung gemäß § 20 Abs. 1 d. Ihm ist eine Festlegung der geforderten Fremdsprachenkenntnisse durch die Betreuerin oder den Betreuer der Masterarbeit hinzuzufügen.
Wird beabsichtigt, die Masterarbeit im Bereich der Alten Geschichte zu schreiben, muss eine der beiden Fremdsprachen Latein sein, dessen Kenntnis durch das Latinum nachgewiesen wird. Soll die Masterarbeit in der Mittelalterlichen Geschichte geschrieben werden, muss eine der beiden Fremdsprachen Latein sein, dessen Kenntnisse dem Niveau des Latinums entsprechen.
In allen anderen Fällen werden die beiden weiteren studienrelevanten Fremdsprachen in Absprache mit der Betreuerin oder dem Betreuer der Masterarbeit festgelegt. In diesen Fällen haben Lateinkenntnisse dem Niveau des Latinums zu entsprechen. Kenntnisse des Altgriechischen sind stets durch das Graecum nachzuweisen. Bei modernen Fremdsprachen ist das Niveau A2 des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarats“ vom September 2000 erforderlich.
Der Nachweis des Latinums erfolgt durch das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch Latinum und Graecum des HKM in der jeweils gültigen Fassung, sowie der Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen und Griechischen des HKM in der jeweils gültigen Fassung).
Der Nachweis für Lateinkenntnisse auf dem Niveau des Latinums erfolgt durch
a) eine universitäre Prüfung „Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums“ für Historikerinnen und Historiker am Institut für Klassische Philologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität;
b) das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vom 20. Juli 2009 (ABl. S. 408), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2016 (ABl. S. 360) in der jeweils gültigen Fassung).
Der Nachweis des Graecums erfolgt durch
a) das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vom 20. Juli 2009 (ABl. S. 408), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2016 (ABl. S. 360) in der jeweils gültigen Fassung);
Der Nachweis der Kenntnisse in einer modernen studienrelevanten Fremdsprache auf dem Niveau der Stufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erfolgt durch
(8) Liegt bei der Bewerbung um einen Masterstudienplatz das Abschlusszeugnis für den Bachelorabschluss noch nicht vor, kann die Bewerbung stattdessen auf einen Immatrikulationsnachweis, eine Empfehlung der Betreuerin oder des Betreuers der Bachelorarbeit und auf eine besondere Bescheinigung gestützt werden. Diese muss auf erbrachten Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 80 Prozent der für den Bachelorabschluss erforderlichen CP beruhen, eine vorläufige Durchschnittsnote enthalten, die anhand dieser Prüfungsleistungen entsprechend der jeweiligen Ordnung errechnet ist, und von der für die Zeugniserteilung zuständigen Stelle der bisherigen Hochschule ausgestellt worden sein. Dem Zulassungsverfahren wird die vorläufige Durchschnittsnote zugrunde gelegt, solange nicht bis zum Abschluss des Verfahrens die endgültige Note nachgewiesen wird. Eine Zulassung auf Grundlage der besonderen Bescheinigung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass das Bachelorzeugnis bis zum Ende des ersten Semesters vorgelegt wird. Wird dieser Nachweis nicht fristgerecht erbracht, erlischt die Zulassung, und die Immatrikulation ist zurückzunehmen.
(9) Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 8 entscheidet der Prüfungsausschuss. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe kann er auch einen Zulassungsausschuss einsetzen. Abs. 1 Satz 4 bleibt unberührt.
(11) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterprüfung sind in § 20 geregelt. Danach hat die oder der Studierende bei der Zulassung zur Masterprüfung insbesondere eine Erklärung darüber abzugeben, ob sie oder er bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Diplomprüfung, eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an der Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig im jeweiligen Fach oder in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet.
Abschnitt III. Studienstruktur und -organisation
(1) Bei dem Masterstudiengang Geschichte handelt es sich um einen „Ein-Fach-Studiengang“.
(2) Der Masterstudiengang Geschichte ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehr-veranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(3) Der zweisemestrige Masterstudiengang Geschichte gliedert sich in ein erstes Semester, in dem die Module 1 Forschungskontext / 2 Methodik absolviert werden und ein zweites Semester in dem das Modul 3 Wissenschaftlicher Diskurs absolviert wird. Begleitend dazu wird, die beiden Semester überschneidend, in den Modulen 4 und 5 die Masterarbeit verfasst, deren Bearbeitungszeit sechs Monate beträgt.
(4) Der Masterstudiengang umfasst nur Pflichtmodule, die obligatorisch sind, darunter die Masterarbeit.
(5) Unter Berücksichtigung des nach § 10 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Masterstudiengang Geschichte folgender Studienaufbau:
1. Semester PF 30
Modul MA 1 Forschungskontext PF 8
Modul MA 2 Methodik PF 8
Modul MA 4 Verfassen der MA-Arbeit PF 14 Masterarbeit
2. Semester PF 30
Modul MA 3 Wissenschaftlicher Diskurs PF 14
Modul MA 5 Verfassen der MA-Arbeit PF 16 Masterarbeit
(6) Sofern Lehrveranstaltungen eines Moduls aufeinander aufbauen, sind die Studierenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung an die dort angegebene Reihenfolge gebunden.
Zu jedem Modul enthält Anlage 1 eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
(3) Für den Masterabschluss Geschichte werden – unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss – 300 CP benötigt.
(5) Für jede Studentin und jeden Studenten des Studiengangs wird beim Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Geschichte werden in den folgenden Formen durchgeführt:
d) Forschungskolloquium: Abschließende Diskussions- und Lehrveranstaltung auf hohem Niveau. Im Kreis ausgewiesener Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler präsentieren auch Examenskandidatinnen und Examenskandidaten ihre Forschungsergebnisse und stellen sie zur Diskussion. Die aktive Mitarbeit der Qualifikanden wird generell gefordert. Vor- und Nachbereitung erfordern umfangreiches und intensives Selbststudium;
e) Selbststudium: Die Studentin oder der Student erarbeitet sich eigenverantwortlich und selbständig spezifische Fragestellungen, Themenbereiche, Sprachen, Arbeitstechniken oder hilfswissenschaftliche Kenntnisse.
(2) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch die Leiterin oder den Leiter der Lehrveranstaltung überprüft.
(2) Sofern in der Modulbeschreibung die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme für Veranstaltungen geregelt ist, wird diese durch Teilnahmenachweise oder durch Teilnahmelisten dokumentiert. Über die Form der Dokumentation entscheidet die Veranstaltungsleitung. Die Bescheinigung der regelmäßigen Teilnahme gilt nicht als Studienleistung im Sinne des Abs. 5.
(5) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 33 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote ein.
Studienleistungen können insbesondere sein:
(6) Die Form und die Frist, in der die Studienleistung zu erbringen ist, gibt die oder der Lehrende den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die oder der Lehrende kann die oder den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen. Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen.
(7) Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 24 Abs. 1 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Festlegungen.
(2) Der Fachbereich richtet für den Masterstudiengang Geschichte eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort ist auch der Studienverlaufsplan veröffentlicht.
(3) Der Fachbereich erstellt für den Masterstudiengang Geschichte auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Eine Beratung durch die Studienfachberatung des Historischen Seminars ist obligatorisch. Sie sollte spätestens zu Studienbeginn in Anspruch genommen werden. Es wird dringendst empfohlen, frühzeitig auch eine fachliche Beratung bei der präsumptiven Betreuerin oder dem präsumptiven Betreuer der Masterarbeit aufzusuchen.
(2) Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Masterstudiengang Geschichte des Historischen Seminars aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
– bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Masterstudiengangs Geschichte nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Masterstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
– Erstellung und Aktualisierung von Prüferlisten;-
– Evaluation des Studiengangs und Umsetzung der gegebenenfalls daraus entwickelten qualitätssichernden Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Studienkommission (vgl. hierzu § 6 Evaluationssatzung für Lehre und Studi um);
Abschnitt IV. Prüfungsorganisation
(7) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsaus-schusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an das Prüfungsamt delegieren. Dieses ist Geschäftsstelle des Prüfungs-ausschusses. Es führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für den Masterstudiengang Geschichte zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Masterstudiengang Geschichte verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– Entscheidungen über die Erfüllung der Voraussetzungen für den Zugang zum Masterstudiengang einschließlich der Erteilung von Auflagen zur Nachholung von Studien- und Prüfungsleistungen aus dem Bachelorstudiengang und der Entscheidung über die vorläufige Zulassung;
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Johann Wolfgang Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Masterarbeit bestellen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 32(15) bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
Abschnitt V. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Masterstudiengang Geschichte hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Masterprüfung beim Prüfungsamt für den Masterstudiengang Geschichte einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Geschichte oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Geschichte der einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Masterstudiengang Geschichte oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
c) ggf. Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollten;
d) der Nachweis von Englisch und von zwei weiteren studienrelevanten Fremdsprachen gemäß § 7 Abs. 5 und 6. Ihm ist eine Festlegung der geforderten Fremdsprachenkenntnisse durch die Betreuerin oder den Betreuer der Masterarbeit hinzuzufügen;
e) ggf. der Nachweis über die Zahlung der nach § 44 zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
c) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder nach Festlegung durch das Prüfungsamt elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 22(2) Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 20 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung bzw. Ablegung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Masterprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt.
(1) Eine Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 33(3) Abs. 3, wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studien-leistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 13 Abs. 7, § 28(7), § 31(5), § 32(14) abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungs-anspruch im Masterstudiengang Geschichte erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studentin oder dem Studenten aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie elektronische Kommunikationsgeräte, und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(4) Für die Anrechnung von Leistungen, die an ausländischen Hochschulen erbracht wurden, gilt Abs. (2)2 ebenfalls entsprechend. Bei der Anrechnung sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektoren-konferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschafts-verträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.
(6) Abschlussarbeiten (z.B. Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des aktuellen Masterstudiengangs Geschichte der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Masterstudiengang Geschichte nicht möglich.
(11) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 i.V. mit Abs. 9 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und Absätze 6 und 10 bleiben unberührt.
Abschnitt VI. Durchführungen der Modulprüfungen
– schriftliche Ausarbeitungen (z.B. Essays, schriftliche Referate);
– Berichten.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfungen liegt zwischen mindestens 15 Minuten und höchstens 60 Minuten pro zu prüfender Studentin oder zu prüfendem Studenten. Die Dauer der jeweiligen Modulprüfung ergibt sich aus der Modulbeschreibung.
(2) „Multiple-Choice“-Fragen dürfen bei bis zu 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen.
(5) Die Bearbeitungszeit für die Klausurarbeiten soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls orientieren. Sie beträgt für Klausurarbeiten mindestens 30 Minuten und höchstens 120 Minuten. Die konkrete Dauer ist in den jeweiligen Modulbeschreibungen festgelegt.
(7) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 42. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung mit einer Erklärung gemäß § 28(7) Abs. 7 versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 30(6) Abs. 6 entsprechende Anwendung.
(7) Für die sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen gelten die Absätze 1 bis 6 entsprechend.
(1) Die Masterarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Masterstudienganges. Sie bildet zwei eigenständige Module.
(2) Die Masterarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist entsprechend den Zielen gemäß §§ 2, 6 ein Thema umfassend und vertieft zu bearbeiten. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Masterarbeit beträgt 30 CP; dies entspricht unter Berücksichtigung der parallel zu studierenden Module MA 1, MA 2 und MA 3 einer Bearbeitungszeit von sechs Monaten.
(4) Die Zulassung zur Masterarbeit wird i. d. R. vor Abschluss der Mastermodule 1-2 beantragt.
(5) Die Betreuung der Masterarbeit wird von einer Person aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 19 übernommen. Diese hat die Pflicht, den oder die Studierende bei der Anfertigung der Masterarbeit anzuleiten und sich regelmäßig über den Fortgang der Arbeit zu informieren. Die Betreuerin oder der Betreuer ist in der Regel Erstgutachterin oder Erstgutachter der Masterarbeit.
(9) Die Masterarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann sie in einer Fremdsprache angefertigt werden. Die Anfertigung der Masterarbeit in einer Fremdsprache ist spätestens mit der Anmeldung der Masterarbeit beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Die Zustimmung zur Anfertigung in der gewählten Fremdsprache wird im Rahmen der Themenvergabe erteilt, sofern mit der Anmeldung der Masterarbeit die schriftliche Einverständniserklärung der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt und die Möglichkeit zur Bestellung einer Zweitgutachterin oder eines Zweitgutachters mit hinreichender sprachlicher Qualifikation in der gewählten Fremdsprache besteht. Für den Fall, dass die Masterarbeit mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses in einer Fremdsprache verfasst wird, ist ihr eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.
(10) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 11 Satz 3 ein neues Thema für die Masterarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(12) Die Masterarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt einzureichen. Der Zeitpunkt des Eingangs ist aktenkundig zu machen. Im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Wird die Masterarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(13) Die Masterarbeit ist maschinengeschrieben bzw. als Ausdruck eines maschinengeschriebenen Textes in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in mit der Prüferin oder dem Prüfer abgesprochener elektronischer Form einzureichen. Wird die Masterarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(14) Die Masterarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Masterarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit selbstständig und ohne Benutzung anderer als der ange-gebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Masterarbeit nicht, auch nicht auszugs-weise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(15) Der Prüfungsausschuss leitet die Masterarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 33(3) Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 19 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Faches Geschichte angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Masterarbeit entsprechend § 33(5) Abs. 5 festgesetzt.
(16) Die Masterarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 19 Prüfungsberechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 33(5) Abs. 5 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 22 oder § 24 findet Satz 1 keine Anwendung.
Abschnitt VII. Bewertung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote; Nichtbestehen der Gesamtprüfung
XXXXX TABLE XXXXXX
(6) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet, in welche alle Ergebnisse der Modulprüfungen der Module 1 und 3 entsprechend ihrer Kreditierung eingehen. Die Note der Masterarbeit wird doppelt gewichtet.
(9) Bei einer Gesamtnote bis einschließlich 1,5 und einer mit der Note 1,0 bewerteten Masterarbeit lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „excellent“.
(10) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 40 aufgenommen.
Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift (Transcript of Records, Muster RO: Anlage 7) in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
Abschnitt VIII. Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
(2) Alle nicht bestandenen Modulprüfungen müssen wiederholt werden.
(4) Eine nicht bestandene Masterarbeit, kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(9) Die erste Wiederholungsprüfung soll am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Die zweite Wiederholung soll in der Regel zum nächsten regulären Prüfungstermin erfolgen. Die Studierenden müssen sich zur Wiederholungsprüfung anmelden. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
2. ein schwerwiegender Täuschungsfall oder ein schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 24 vorliegt.
Abschnitt IX. Prüfungszeugnis; Urkunde und Diploma Supplement
(1) Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben der Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote für die Masterprüfung eingegangen sind), das Thema und die Note der Masterarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote. In das Zeugnis werden ferner die Module und Noten der nach § 8 Abs. 3 zur Auflage gemachten Studien- und Prüfungsleistungen aufgenommen.
(2) Das Zeugnis ist von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(2) Die Urkunde wird von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften sowie der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 33(7)Abs. 7 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und gegebenenfalls der entsprechende Studiennachweis einzuziehen und gegebenenfalls neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch die Masterurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. (1) und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(2) Die Prüfungsgebühren sind ausschließlich für den Verwaltungsaufwand der Prüfungsämter zu erheben. Sie betragen für die Masterprüfung einschließlich der Masterarbeit insgesamt 100 Euro.
(1) Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport/Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Gleichzeitig tritt die Ordnung für den Masterstudiengang Geschichte vom 6. Juli 2013 – veröffentlicht im UniReport/Satzungen und Ordnungen vom 27. November 2013 außer Kraft.
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2018/19 im Masterstudiengang Geschichte aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Masterstudiengang Geschichte vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Masterprüfung nach der Ordnung vom 6. Juli 2013 bis spätestens 30. September 2021 ablegen.
(4) Studierende, die vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung im Masterstudiengang Geschichte immatrikuliert wurden, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach dieser Ordnung ihr Studium absolvieren und die Masterprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 26 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Anlage 1 Modulbeschreibungen Masterstudiengang Geschichte (ab WS 2018/19)
GE-MA1 – Mastermodul 1 Forschungskontext
Begleitend zur Aufnahme der Arbeit an der Masterarbeit werden die Studierenden in einem Forschungskollo-quium an Heuristik, Methodik und Konzeption des geschichtswissenschaftlichen Gegenstandes herangeführt. Durch die Prüfungsleistung erbringen sie zugleich wichtige Vorarbeiten für die Abschlussarbeit.
Ziel des Mastermoduls 1 ist der Einstieg in die vertiefte wissenschaftliche Arbeit. Die mit der Anfertigung der Masterarbeit verbundene selbständige Forschungstätigkeit wird durch die Lehrform des Moduls und durch das stetige Feedback durch den Lehrenden eingeübt und vertieft.
Erfolgreicher Abschluss des Bachelor of Arts und obligatorische Studienberatungen bei der Studienfachberatung des Historischen Seminars und bei der/dem präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit.
Nachweis der in § 8 Abs. 5-7 dieser Ordnung bestimmten Fremdsprachenkenntnisse.
Die Lehrveranstaltung ist im Einvernehmen mit dem/der präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit festzulegen.
gemäß § 18 MA-Ordnung
im Forschungskolloquium: regelmäßige Teilnahme
Forschungskolloquium, Selbststudium
Studie in Form einer schriftlichen Hausarbeit zu Quellenlage und Forschungsstand zum Themenfeld der geplanten Masterarbeit
Forschungskolloquium FKoll 2 3 x
GE-MA 2 – Mastermodul 2 Methodik
Die Freien Veranstaltungen vermitteln schwerpunkt- und am Bedarf der in Vorbereitung befindlichen Masterar-beit orientiert vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in Methodologie, Quellenkritik und Grundwissenschaften.
Ziel des Mastermoduls 2 ist die Aneignung weiterer, bzw. die Vertiefung vorhandener methodischer Kenntnisse und Kenntnisse in den Grundwissenschaften. Zudem ermöglicht es den Studierenden sich mit Quellengattungen, die für die geplante Masterarbeit eine zentrale Rolle spielen, neu oder vertieft vertraut zu machen.
Erfolgreicher Abschluss des Bachelor of Arts und obligatorische Studienberatungen bei der Studienfachberatung des Historischen Seminars bei der/dem präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit.
Die Lehrveranstaltungen sind im Einvernehmen mit dem/der präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit festzulegen.
in den Freien Veranstaltungen: regelmäßige Teilnah-me
Leistungsnachweis aus der Freien Veranstaltung zur Methodologie und Quellenkritik: Die FV zur Methodologie und Quellenkritik kann eine Übung, „Übung mit griechischen bzw. lateinischen Quellen“, Studiengruppe, Forschungskolloquium oder ein Seminar sein; Leistungen: Klausur (90 Min.), Hausarbeit (18.000 Zeichen) oder ein Äquivalent durch mehrere kürzere Textformate im Umfang von 18.000 Zeichen.
Leistungs-, bzw. Teilnahmenachweis(e) über die Freie Veranstaltung: Es kann sich dabei um eine Veranstaltung zu einer einschlägigen Grundwissenschaft, um Veranstaltungen aus Nachbarwissenschaften oder um die Teilnahme an einer Studiengruppe handeln. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute und Fachbereiche in Betracht. Hinweise auf geeignete Veranstaltungen geben die Lehrenden des Moduls. Über die Anerkennung entscheidet die/der präsumptive Betreuer/in der Masterarbeit.
Übung, Studiengruppe, Seminar, Kurs, Selbststudium
Freie Veranstaltung zur Methodologie und Quellenkritik Ü oder S oder Studien- gruppe 2 4
Freie Veranstaltung Ü oder K oder S oder Studien-gruppe 2 4
GE-MA 3 – Wissenschaftlicher Diskurs
Pflichtmodul – 14 CP (insg.) = 420 h – 6 SWS – Kontaktstudium 6 SWS / 90 h – Selbststudium 330 h
Begleitend zum Fortgang und Abschluss der Masterarbeit vertiefen die Studierenden in zwei Forschungskolloqui-en ihre Kenntnisse der wissenschaftlichen Diskussion und der wissenschaftlichen Diskursformen. In einer Freien Veranstaltung erarbeiten sie sich vertiefte Kenntnisse des Forschungsfeldes, in dem ihre Masterarbeit angesiedelt ist oder lernen Vermittlungsformen von Geschichte in der außerwissenschaftlichen Öffentlichkeit kennen. Durch die Prüfungsleistung üben sie zugleich eine besondere Form der Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse an Außenstehende ein und werden so zur Reflexion über die eigene Forschungstätigkeit angeregt.
Ziel des Mastermoduls 3 ist die Begleitung der wissenschaftlichen Arbeit im Prozess ihrer Durchführung. Die mit der Anfertigung der Masterarbeit verbundene selbständige Forschungstätigkeit wird durch die Lehrform des Moduls und durch das stetige Feedback durch den Lehrenden eingeübt und vertieft. Zudem wird der reflektierte Umgang mit den eigenen wissenschaftlichen Ergebnissen bei ihrer Vermittlung an Außenstehende oder an eine fachfremde, bzw. auch außerwissenschaftliche Öffentlichkeit erlernt.
Erfolgreicher Abschluss der Mastermodule 1 und 2.
Alle Lehrveranstaltungen sind weiterhin im Einvernehmen mit dem/der präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit festzulegen.
in allen Lehrveranstaltungen: regelmäßige Teilnah-me
Forschungskolloquium II: Leistungsnachweis im Rahmen des FKoll. Präsentation eines quellenbasierten und methodenorientierten Forschungsaufrisses des Masterprojekts.
Freie Veranstaltung: Leistungs- bzw. Teilnahmenachweis über die FV nach den Vorgaben der Veranstaltung. Es kann sich dabei um Veranstaltungen aus Nachbarwissenschaften, um eine schwerpunktrelevante Vorlesung mit anschließendem akademischem Gespräch (30 Min.) oder um die Teilnahme an einer Studiengruppe handeln. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute und Fachbereiche in Betracht. Über die Anerkennung entscheidet die/der Betreuer/in der Masterarbeit.
Forschungskolloquium, Übung, Seminar, Selbststudium
In der Abschlussphase der Masterarbeit wird im Rahmen eines der Forschungskolloquien ein Abstract zum Gegenstand der Masterarbeit verfasst.
Forschungskolloquium I FKoll 2 3 x
Forschungskolloquium II FKoll 2 5 x
Freie Veranstaltung Ü oder S oder Studien- gruppe 2 4 x
Modulprüfung zu FKoll II 2 x
GE-MA 4/5 – Verfassen der Masterarbeit
Pflichtmodul – 30 CP (insg.) = 900 h davon MA 4: 14 CP MA 5: 16 CP – Selbststudium 900 h
In der Masterarbeit weisen die Studierenden unter Anleitung der Betreuerin oder des Betreuers durch die schriftliche Darstellung und Bearbeitung einer Problemstellung aus dem gewählten Bereich ihre Befähigung zum vertieften selbständigen Arbeiten nach.
Masterarbeit im Umfang von 140.000 bis 220.000 Zeichen Fließtext
Selbststudium MA 4 14 x
Selbststudium MA 5 16 x
Anlage 2 Exemplarischer Studienverlaufsplan für den einjährigen konsekutiven Masterstudiengang Geschichte (60 CP)
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag für die Organisation eines Fachstudiums in der Regelstudienzeit, der sowohl die Gesamtbelastung als auch die internen Voraussetzungen berücksichtigt.
Geschichte, Master (ab WS 2018/19)*

References: § 37
 § 8
 § 10
 § 8
 § 20
 § 20
 § 20
 § 10
 § 14
 § 33
 § 24
 § 6
 § 32
 § 7
 § 44
 § 22
 § 20
 Art. 12
 § 33
 § 13
 § 28
 § 31
 § 32
 § 42
 § 28
 § 30
 § 19
 § 33
 § 19
 § 33
 § 19
 § 33
 § 22
 § 24
 § 40
 § 24
 § 8
 § 33
 § 26
 § 8
 § 18