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Timestamp: 2016-10-24 20:20:39+00:00

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Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiw...…§ 35 FamFG, Zwangsmittel§ 36 FamFG, Vergleich§ 36a FamFG, Mediation, außergerichtliche Konfliktbeilegung§ 37 FamFG, Grundlage der Entscheidung§ 38 FamFG, Entscheidung durch Beschluss§ 39 FamFG, Rechtsbehelfsbelehrung§ 40 FamFG, Wirksamwerden§ 41 FamFG, Bekanntgabe des Beschlusses§ 42 FamFG, Berichtigung des Beschlusses§ 43 FamFG, Ergänzung des Beschlusses§ 44 FamFG, Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör§ 45 FamFG, Formelle Rechtskraft§ 46 FamFG, Rechtskraftzeugnis§ 47 FamFG, Wirksam bleibende Rechtsgeschäfte§ 48 FamFG, Abänderung und Wiederaufnahme§ 49 FamFG, Einstweilige Anordnung§ 50 FamFG, Zuständigkeit§ 51 FamFG, Verfahren§ 52 FamFG, Einleitung des Hauptsacheverfahrens§ 53 FamFG, Vollstreckung§ 54 FamFG, Aufhebung oder Änderung der Entscheidung…§ 493 FamFG, Übergangsvorschrift
§ 35 FamFG, Zwangsmittel
§ 35 FamFGGesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)BundesrechtBuch 1 – Allgemeiner Teil → Abschnitt 2 – Verfahren im ersten RechtszugTitel: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: FamFGGliederungs-Nr.: 315-24Normtyp: Gesetz(1) 1Ist auf Grund einer gerichtlichen Anordnung die Verpflichtung zur Vornahme oder Unterlassung einer Handlung durchzusetzen, kann das Gericht, sofern ein Gesetz nicht etwas anderes bestimmt, gegen den Verpflichteten durch Beschluss Zwangsgeld festsetzen. 2Das Gericht kann für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, Zwangshaft anordnen. 3Verspricht die Anordnung eines Zwangsgeldes keinen Erfolg, soll das Gericht Zwangshaft anordnen.(2) Die gerichtliche Entscheidung, die die Verpflichtung zur Vornahme oder Unterlassung einer Handlung anordnet, hat auf die Folgen einer Zuwiderhandlung gegen die Entscheidung hinzuweisen.(3) 1Das einzelne Zwangsgeld darf den Betrag von 25.000 Euro nicht übersteigen. 2Mit der Festsetzung des Zwangsmittels sind dem Verpflichteten zugleich die Kosten dieses Verfahrens aufzuerlegen. 3Für den Vollzug der Haft gelten § 802g Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2, die §§ 802h und 802j Abs. 1 der Zivilprozessordnung entsprechend.(4) 1Ist die Verpflichtung zur Herausgabe oder Vorlage einer Sache oder zur Vornahme einer vertretbaren Handlung zu vollstrecken, so kann das Gericht, soweit ein Gesetz nicht etwas anderes bestimmt, durch Beschluss neben oder anstelle einer Maßnahme nach den Absätzen 1, 2 die in §§ 883, 886, 887 der Zivilprozessordnung vorgesehenen Maßnahmen anordnen. 2Die §§ 891 und 892 der Zivilprozessordnung gelten entsprechend.(5) Der Beschluss, durch den Zwangsmaßnahmen angeordnet werden, ist mit der sofortigen Beschwerde in entsprechender Anwendung der §§ 567 bis 572 der Zivilprozessordnung anfechtbar.Zu § 35: Geändert durch G vom 29. 7. 2009 (BGBl I S. 2258) und 5. 12. 2012 (BGBl I S. 2418).
§ 34 FamFG, Persönliche Anhörung§ 36 FamFG, Vergleich

References: § 35

§ 35

§ 35
 § 802
 § 35

§ 34