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Timestamp: 2017-02-24 11:56:04+00:00

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BVerwG, 12.01.2016 - 5 PB 17.15 - Ausschluss des gesetzlichen Mitbestimmungsrechts des Personalrates bei mangelnder Vorsehung von Mitteln zum Nachteilsausgleich für Abfindungsleistungen in einem Sozialplan auf Grundlage des Haushaltsplans | Urteile auf anwalt24.de
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BVerwG, 12.01.2016 - 5 PB 17.15 - Ausschluss des gesetzlichen Mitbestimmungsrechts des Personalrates bei mangelnder Vorsehung von Mitteln zum Nachteilsausgleich für Abfindungsleistungen in einem Sozialplan auf Grundlage des Haushaltsplans
BundesverwaltungsgerichtBeschl. v. 12.01.2016, Az.: 5 PB 17.15Gericht: BVerwGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 12.01.2016Referenz: JurionRS 2016, 10077Aktenzeichen: 5 PB 17.15 Verfahrensgang:vorgehend:OVG Sachsen - 27.05.2015 - AZ: OVG 9 A 668/12.PLRechtsgrundlagen: § 81 Abs. 2 Nr. 9 SächsPersVG§ 83 Abs. 1 S. 1 SächsPersVG§ 88 Abs. 2 S. 1 SächsPersVG§ 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG§ 92 Abs. 1 S. 2 ArbGGIn der Personalvertretungssachehat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichtsam 12. Januar 2016durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Vormeier,die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Stengelhofen undden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Störmerbeschlossen:Tenor:Die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde gegen seinen Beschluss vom 27. Mai 2015 wird aufgehoben.Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers wird zugelassen.Gründe1Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 88 Abs. 2 Satz 1 SächsPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.2Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob das gesetzliche Mitbestimmungsrecht des Personalrates nach § 81 Abs. 2 Nr. 9 SächsPersVG und sein hierauf gerichtetes Initiativrecht nach § 83 Abs. 1 Satz 1 SächsPersVG ausgeschlossen sind, wenn der geltende Haushaltsplan der Dienststelle für die angestrebte Maßnahme (hier: Abfindungsleistungen) keine Mittel zum Nachteilsausgleich in einem Sozialplan vorsieht.VormeierStengelhofenDr. StörmerHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
BVerwG, 13.01.2016BVerwG, 12.01.2016

References: Art. 2
 § 78
 § 81
 § 88
 § 72
 § 92
 § 81
 § 83