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Timestamp: 2018-07-23 02:05:14+00:00

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§ 125 SGB VII, Zuständigkeit der Unfallversicherung Bund und...
§ 125 SGB VII
Zweiter Abschnitt – Zuständigkeit → Dritter Unterabschnitt – Zuständigkeit der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
§ 125 SGB VII – Zuständigkeit der Unfallversicherung Bund und Bahn
Überschrift neugefasst durch G vom 21. 6. 2002 (BGBl I S. 2167), geändert durch G vom 19. 10. 2013 (BGBl I S. 3836).
(1) Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist zuständig
für die Unternehmen des Bundes,
für die Bundesagentur für Arbeit und für Personen, die nach § 2 Absatz 1 Nummer 14 Buchstabe a versichert sind,
für die Betriebskrankenkassen der Dienstbetriebe des Bundes,
für Personen, die im Zivilschutz tätig sind oder an Ausbildungsveranstaltungen einschließlich der satzungsmäßigen Veranstaltungen, die der Nachwuchsförderung dienen, im Zivilschutz teilnehmen, es sei denn, es ergibt sich eine Zuständigkeit nach den Vorschriften für die Unfallversicherungsträger im Landes- und im kommunalen Bereich,
für die in den Gemeinschaften des Deutschen Roten Kreuzes ehrenamtlich Tätigen sowie für sonstige beim Deutschen Roten Kreuz mit Ausnahme der Unternehmen des Gesundheitswesens und der Wohlfahrtspflege Tätige,
nach § 2 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 Buchstabe a versichert sind,
nach § 2 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 Buchstabe b versichert sind,
für Personen, die nach § 2 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 versichert sind, wenn es sich um eine Vertretung des Bundes handelt,
für Personen, die nach § 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 versichert sind,
für Personen, die nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 versichert sind.
Absatz 1 erster Satzteil geändert durch G vom 21. 6. 2002 (BGBl I S. 2167) und 19. 10. 2013 (BGBl I S. 3836). Nummer 1 neugefasst durch G vom 21. 6. 2002 (a. a. O.). Nummer 2 neugefasst durch G vom 22. 12. 2011 (BGBl I S. 3057). Nummer 3 neugefasst durch G vom 21. 6. 2002 (a. a. O.). Nummer 4 geändert durch G vom 15. 4. 2015 (BGBl I S. 583). Nummer 6 neugefasst durch G vom 15. 7. 2009 (BGBl I S. 1939). Nummer 7 geändert durch G vom 5. 8. 2010 (BGBl I S. 1127). Nummern 8 und 9 angefügt durch G vom 9. 12. 2004 (BGBl I S. 3299).
(2) Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist auch zuständig
für das Bundeseisenbahnvermögen,
für die Deutsche Bahn AG und für die aus der Gesellschaft gemäß § 2 Absatz 1 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378, 2386) ausgegliederten Aktiengesellschaften,
für die Unternehmen,
die gemäß § 3 Absatz 3 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes aus den Unternehmen im Sinne der Nummer 2 ausgegliedert worden sind,
die unmittelbar und überwiegend Eisenbahnverkehrsleistungen erbringen oder Eisenbahninfrastruktur betreiben oder diesen Zwecken wie Hilfsunternehmen dienen,
für die Bahnversicherungsträger und die in der Anlage zu § 15 Absatz 2 des Bundeseisenbahnneugliederungsgesetzes vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378; 1994 I S. 2439) aufgeführten betrieblichen Sozialeinrichtungen und der Selbsthilfeeinrichtungen mit Ausnahme der in der Anlage unter B Nummer 6 genannten Einrichtungen sowie für die der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten dienenden Einrichtungen,
für Magnetschwebebahnunternehmen des öffentlichen Verkehrs.
Absatz 2 eingefügt durch G vom 19. 10. 2013 (BGBl I S. 3836); die bisherigen Absätze 2 und 3 wurden Absatz 3 und (geändert) Absatz 4.
(3) 1Der Bund kann für einzelne Unternehmen der sonst zuständigen Berufsgenossenschaft beitreten. 2Er kann zum Ende eines Kalenderjahres aus der Berufsgenossenschaft austreten. 3Über den Eintritt und den Austritt entscheidet das zuständige Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium der Finanzen.
Absatz 3 Satz 3 geändert durch V vom 25. 11. 2003 (BGBl I S. 2304) und 31. 10. 2006 (BGBl I S. 2407).
(4) 1Der Bund kann ein Unternehmen, das in selbstständiger Rechtsform betrieben wird, aus der Zuständigkeit der Berufsgenossenschaft in die Zuständigkeit der Unfallversicherung Bund und Bahn übernehmen, wenn er an dem Unternehmen überwiegend beteiligt ist oder auf seine Organe einen ausschlaggebenden Einfluss hat. 2Unternehmen, die erwerbswirtschaftlich betrieben werden, sollen nicht übernommen werden. 3Die Übernahme kann widerrufen werden; die Übernahme ist zu widerrufen, wenn die Voraussetzungen des Satzes 1 nicht mehr vorliegen. 4Für die Übernahme und den Widerruf gilt Absatz 3 Satz 3 entsprechend. 5Die Übernahme wird mit Beginn des folgenden, der Widerruf zum Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam. 6Abweichend von Satz 5 wird die Übernahme, die im Kalenderjahr der Gründung eines Unternehmens erklärt wird, mit Beginn des Unternehmens wirksam.
Absatz 4 Satz 1 geändert durch G vom 21. 6. 2002 (BGBl I S. 2167) und 19. 10. 2013 (BGBl I S. 3836). Satz 4 geändert durch G vom 11. 11. 2016 (BGBl I S. 2500). Satz 6 angefügt durch G vom 5. 8. 2010 (BGBl I S. 1127).

References: § 125

§ 125
 § 2
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 § 2
 § 2
 § 3
 § 2
 § 3
 § 15