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Veröffentlicht von:Tadday Morenz Geändert vor über 4 Jahren
Präsentation zum Thema: "Jahresendseminar Dezember 2012"— Präsentation transkript:
1 Jahresendseminar Dezember 2012
Referent Referent Peter Lentschig Dennis Naumann
2 Zeitplan: Pause 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr 11.00 Uhr bis ca. 12.30 Uhr
3 Jahressteuergesetz 2013 Zeitplan: 06.03.2012 1. Referentenentwurf
Bundesregierung beschließt Entwurf zum Jahressteuergesetz Zustimmung im Bundestag Sitzung des Finanzausschuss im Bundesrat Sitzung des Bundesrat / keine Zustimmung Vermittlungsausschuss
4 Problempunkte Einkommensteuer Lohnsteuernachschau Erbschaftsteuer
5 Abgabenordnung § 93 AO	Auskunftspflicht § 97 AO	Vorlage von Urkunden
6 Abgabenordnung § 147 AO Aufbewahrung von Unterlagen Problem:
§ 169 AO	Festsetzungsverjährung
7 Abgabenordnung § 224 AO Tag der Zahlung § 288 AO Vollstreckung
8 Absatz 2 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
§ 3a Abs. 2 UStG Ort der sonstigen Leistung (B2B-Umsatz) alt (2) 1 Eine sonstige Leistung, die an einen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt wird, wird vorbehaltlich der Absätze 3 bis 8 und der §§ 3b 3e und 3f an dem Ort ausgeführt, von dem aus der Empfänger sein Unternehmen betreibt. 2 Wird die sonstige Leistung an die Betriebsstätte eines Unternehmers ausgeführt, ist stattdessen der Ort der Betriebsstätte maßgebend. 3 Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend bei einer sonstigen Leistung an eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person, der eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erteilt worden ist. Absatz 2 Satz 3 wird wie folgt gefasst: „Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend bei einer sonstigen Leistung an eine ausschließlich nicht unternehmerisch tätige juristische Person, der eine Umsatzsteuer-Identifikations-nummer erteilt worden ist, und bei einer sonstigen Leistung an eine juristische Person, die sowohl unternehmerisch als auch nicht unternehmerisch tätig ist; dies gilt nicht für sonstige Leistungen, die ausschließlich für den privaten Bedarf des Personals oder eines Gesellschafters bestimmt sind.“
9 Umsatzsteuer § 3a Abs. 3 Nr. 2 UStG Beförderungsmittel
kurzfristige Vermietung Sportboot Problem: Leasingfahrzeuge an Privatpersonen
10 Umsatzsteuer § 4 UStG Steuerbefreiung
§ 4 Nr. 14 Buchst. e UStG Hygienefachkräfte § 4 Nr. 16 Buchst. k UStG Betreuungs-Pflegekosten § 4 Nr. 20 Buchst. a UStG	Bühnenregisseur § 4 Nr. 21 UStG	Bildungsleistung
11 Umsatzsteuer § 4 UStG Steuerbefreiung
Keine Änderung bei Fortbildungsleistungen
12 Steuerschuldnerschaft im Inland
13 Reverse-Charge-Regel im Inland
14 § 13b Abs. 1 UStG fremder EU-Unternehmer erbringt eine im Inland
15 § 13b Abs. 2 Nr. 1 UStG Ausländischer Unternehmer erbringt eine im
16 § 13b Abs. 5 UStG (5)1 In den in den Absätzen 1 und 2 Nummer 1 bis 3 genannten Fällen schuldet der Leistungsempfänger die Steuer, wenn er ein Unternehmer oder eine juristische Person ist; in den in Absatz 2 Nummer 5 bis 7 sowie 9 und 10 genannten Fällen schuldet der Leistungsempfänger die Steuer, wenn er ein Unternehmer ist. 3 Die Sätze 1 und 2 gelten auch, wenn die Leistung für den nichtunternehmerischen Bereich bezogen wird.
17 § 13b Abs. 2 Nr. 5 UStG a)	der in § 3g Absatz 1 Satz 1 genannten Gegenstände eines im Ausland ansässigen Unternehmers unter den Bedingungen des § 3g und b)	von Gas über das Erdgasnetz und von Elektrizität, die nicht unter Buchstabe a fallen;
18 § 3g UStG Ort der Lieferung Energielieferung
(1) 1 Bei einer Lieferung von Gas über das Erdgasnetz, von Elektrizität oder von Wärme oder Kälte über Wärme- oder Kältenetze an einen Unternehmer, dessen Haupttätigkeit in Bezug auf den Erwerb dieser Gegenstände in deren Lieferung besteht und dessen eigener Verbrauch dieser Gegenstände von untergeordneter Bedeutung ist, gilt als Ort dieser Lieferung der Ort, an dem der Abnehmer sein Unternehmen betreibt.
19 § 13b Abs. 5 UStG (5)1 In den in den Absätzen 1 und 2 Nummer 1 bis 3 genannten Fällen schuldet der Leistungsempfänger die Steuer, wenn er ein Unternehmer oder eine juristische Person ist; in den in Absatz 2 Nummer 5 bis 7 sowie 9 und 10 genannten Fällen schuldet der Leistungsempfänger die Steuer, wenn er ein Unternehmer ist
20 Klarstellung: Ausländischer Unternehmer
§ 13b Abs. 7 UStG Klarstellung: Ausländischer Unternehmer Problem: Eingangsumsatz:	Erhalt einer Bauleistung Ausgangsumsatz:	Erbringung von einem B2B-Umsatz
21 § 13b Abs. 7 UStG Unternehmer Italien Lager Deutschland DE-ID-Nr.
Ware Unternehmer Italien Lager Deutschland DE-ID-Nr. DE Steuernummer Unternehmer Italien IT-ID-Nr Ver- mittlung Handels- Vertreter DE-ID-Nr Beratung Ware Ware Steuer berater DE-ID-Nr Einzel- händler Inland Einzel- händler Inland Einzel- händler Inland
22 § 14 (4) 1 Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:
1.	den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers, 2.	die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern [5] erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, 3.	das Ausstellungsdatum, 4.	eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer),
23 5.	die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung, den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung ; in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 den Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts oder eines Teils des Entgelts, sofern der Zeitpunkt der Vereinnahmung feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt, 7.	das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung ( § 10 ) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist , 8.	den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt, und 9.	in den Fällen des § 14b Abs. 1 Satz 5 einen Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers.
24 79111 Freiburg Industriestr. 112
Quick – Transport 79111 Freiburg Industriestr. 112 Beförderungsleistungen € Gewichtzuschlag € Umsatzsteuer € Summe: € ===================================== um Barzahlung wird gebeten An Spedition XY Datum Steuer-nummer Handy-Nummer Rechnungs-nummer
25 § 14 UStG Ausstellung von Rechnungen
§ 14 Abs. 4 Nr. 5 UStG die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung,
26 § 14 UStG Ausstellung von Rechnungen
§ 14 Abs. 4 Nr. 10 UStG	„Gutschrift“
27 § 14a UStG. Zusätzliche Pflichten bei der. Ausstellung von Rechnungen
§ 14a UStG	Zusätzliche Pflichten bei der Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen Angaben zum Steuerschuldner EU-Rechnung Lieferung oder B2B-Umsatz Rechnung 15 Tage nach Leistungsmonat Hinweis auf Sonderfälle: Reiseleistung; Differenzbesteuerung; Sonderfälle
28 Vorsteuerabzug beim innergem. Erwerb
§ 15b Abs. 1 Nr. 3 UStG Vorsteuerabzug beim innergem. Erwerb § 15 Abs. 1 Nr. 3 UStG (neu) die Steuer für den innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen für sein Unternehmen, wenn der innergemeinschaftliche Erwerb nach § 3d Satz 1 im Inland bewirkt wird;“.
29 Vorsteuerabzug § 15 Abs. 1 Nr. 3 UStG
Kein Vorsteuerabzug bei § 3d Satz 2 UStG DE-Id-Nr. FR – ID –Nr. Leistung Entgelt Ware Baustelle in Spanien
30 Ort des innergem. Erwerb § 3d UStG
1 Der innergemeinschaftliche Erwerb wird in dem Gebiet des Mitgliedstaates bewirkt, in dem sich der Gegenstand am Ende der Beförderung oder Versendung befindet. 2 Verwendet der Erwerber gegenüber dem Lieferer eine ihm von einem anderen Mitgliedstaat erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, gilt der Erwerb so lange in dem Gebiet dieses Mitgliedstaates als bewirkt, bis der Erwerber nachweist, dass der Erwerb durch den in Satz 1 bezeichneten Mitgliedstaat besteuert worden ist oder nach § 25b Abs. 3 als besteuert gilt, sofern der erste Abnehmer seiner Erklärungspflicht nach § 18a Absatz 7 Satz 1 Nummer 4 [1] [Bis : § 18a Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 ] nachgekommen ist.
31 Reihengeschäft EuGH-Urteil vom 27.09.2012
Unter-nehmer USA FIN-Id-Nr. Ware DE-Id-Nr.
32 Reihengeschäft § 3 Abs. 6 Satz 5 UStG
5 Schließen mehrere Unternehmer über denselben Gegenstand Umsatzgeschäfte ab und gelangt dieser Gegenstand bei der Beförderung oder Versendung unmittelbar vom ersten Unternehmer an den letzten Abnehmer, ist die Beförderung oder Versendung des Gegenstands nur einer der Lieferungen zuzuordnen. 6 Wird der Gegenstand der Lieferung dabei durch einen Abnehmer befördert oder versendet, der zugleich Lieferer ist, ist die Beförderung oder Versendung der Lieferung an ihn zuzuordnen, es sei denn, er weist nach, dass er den Gegenstand als Lieferer befördert oder versendet hat.
33 Lieferungen im Binnenmarkt
EU – Gemeinschaftsgebiet übriges EU-Gemein-schafts-gebiet Inland Warenbewegung Gelangens- bestätigung
34 § 6a UStG - Überprüfung der USt-ID-Nr.
Abnehmer ein im fremden EU-Land registrierter Unternehmer - Überprüfung der USt-ID-Nr. Abnehmer ein im fremden EU-Land zur Erwerbsbesteuerung verpflichtet: Hinweis in der Rechnung; Kauf für das Untern. ordnungsgemäße EU-Rechnung Verbringungsnachweis auch ohne CMR-Papier möglich
35 Neuregelung der Buchnachweise § 17 ff UStDV
Einheitliche Nachweise für die Warenbewegung „Gelangensbestätigung“
36 Innergem. Lieferung Belegnachweis
39 Ermäßigter Steuersatz
§ 12 Abs. 2 UStG : Steuersatz Umsätze mit Kunstwerken: Regelsteuersatz ab dem
40 Verzehr an Ort und Stelle § 12 Abs. 2 Nr. 2 UStG
41 Verzehr an Ort und Stelle § 12 Abs. 2 Nr. 2 UStG
Ermäßigter Steuersatz Einfache Herstellung Standardisierte Zubereitung Auf Vorrat gehalten BMF, Schreiben in Vorbereitung
42 Durchführungsverordnung (EU) Nr. 282/2011
Art. 6 (1) 1 Als Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen gelten die Abgabe zubereiteter oder nicht zubereiteter Speisen und/ oder Getränke, zusammen mit ausreichenden unterstützenden Dienstleistungen, die deren sofortigen Verzehr ermöglichen. 2 Die Abgabe von Speisen und/oder Getränken ist nur eine Komponente der gesamten Leistung, bei der der Dienstleistungsanteil überwiegt. 3 Restaurantdienstleistungen sind die Erbringung solcher Dienstleistungen in den Räumlichkeiten des Dienstleistungserbringers und Verpflegungsdienstleistungen sind die Erbringung solcher Dienstleistungen an einem anderen Ort als den Räumlichkeiten des Dienstleistungserbringers. (2) Die Abgabe von zubereiteten oder nicht zubereiteten Speisen und/oder Getränken mit oder ohne Beförderung, jedoch ohne andere unterstützende Dienstleistungen, gilt nicht als Restaurant- oder Verpflegungsdienstleistung im Sinne des Absatzes 1.
43 EuGH, Urteil vom 15.07.2010 C-368/09 (Pannon Gép
BP im Jahr 2010 VZ 2007 Berichtigung der fehlerhaften Rechnungen im Jahr 2010 Streichung Vorsteuer €
44 Geschäftsveräußerung im Ganzen § 1 Abs. 1a UStG
Problem: Zurückbehalt des Betriebsgrundstücks
45 Geschäftsveräußerung im Ganzen § 1 Abs. 1a UStG
46 Geschäftsveräußerung im Ganzen § 1 Abs. 1a UStG
Halle 1 Eigentümer X GmbH vermietet an Y GmbH Halle 2 Eigentümer X GmbH Produktionsstätte der X-GmbH Verkauf an die Y-GmbH Einstellung der Produktion und Verkauf an die Y-GmbH
47 Geschäftsveräußerung im Ganzen § 1 Abs. 1a UStG
Halle 3 Eigentümer X GmbH vermietet an Y GmbH Halle 4 Eigentümer X GmbH Produktionsstätte der X-GmbH Verkauf an die Z-GmbH welche die Halle weiter an die Y GmbH vermietet Verkauf der gesamten Produktionsstätte an X. Zurückbehalten des Gebäudes mit Vermietung an X über mehrere Jahre
48 Die Geschäftsleitung und die Dozenten der Firma Inter Tax GmbH
wünschen Ihnen einen guten Heimweg, gesegnete und ruhige Weihnacht und einen guten Rutsch in das Jahr 2013
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References: § 93
 § 97
 § 147

§ 169
 § 224
 § 288

§ 3
 § 3
 § 4

§ 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 13
 § 13
 § 13
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 § 3
 § 3
 § 3
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§ 13
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 § 14
 § 10
 § 14
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§ 14
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§ 14
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§ 15
 § 15
 § 3
 § 15
 § 3
 § 3
 § 25
 § 18
 § 18
 § 3
 § 6
 § 17

§ 12
 § 12
 § 12

Art. 6
 § 1
 § 1
 § 1
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