Source: https://tender-search.com/tender-details/planungsleistungen-im-bauwesen-334/
Timestamp: 2018-12-16 16:00:39+00:00

Document:
Deutschland : Traunstein - Planungsleistungen im Bauwesen | Kliniken Südostbayern AG | Deutschland, Traunstein | Die Kliniken Südostbayern AG beabsic...
Deutschland : Traunstein - Planungsleistungen im Bauwesen
Die Kliniken Südostbayern AG beabsichtigt am Standort Traunstein eine Restrukturierung der Funktionseinheiten unter Berücksichtigung der bestehenden Gebäudesubstanz.
Die Restrukturierung soll schrittweise und in aufeinanderfolgenden Bauabschnitten umgesetzt werden.
Der Bauabschnitt 2A umfasst die Funktionsbereiche Zentral-OP, Spezial-Diagnostik/Intervention, Allgemein-/Wöchnerinnenpflege, Entbindung, Tageskliniken.
Die nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen sind in schriftlicher Form fristgerecht bei Drees & Sommer, Geisenhausenerstraße 17, 81379 München vorzulegen. Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht.
Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.
C) Fachliche Eignung (Referenzen):
Beschreibung von Referenzobjekten gem. § 46 Abs.3 Nr. 1 VgV, für die der Bewerber Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 ff. HOAI erbracht hat.
Insgesamt 3 Referenzen mit einer Gewichtung von 20 % je Referenz:
Referenz 1: Neubau oder Erweiterungsbau Klinikbau mit mind. 3 000 000 EUR netto (KG 410, 420, 430, 470, 480) mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Schwierigkeit wie unter Ziffer II.1.4. beschrieben oder vergleichbare Objekte im Sinne des § 75 Abs. 5 Satz 2 VgV,
Referenz 2: Neubau oder Erweiterungsbau Klinikbau mit mind. 2 000 000 EUR netto (KG 410, 420, 430, 470, 480) mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Schwierigkeit wie unter Ziffer II.1.4. beschrieben oder vergleichbare Objekte im Sinne des § 75 Abs. 5 Satz 2 VgV,
Referenz 3: Bauen bei laufendem Klinikbetrieb mit mind. 2 000 000 EUR netto (KG 410, 420, 430, 470, 480) mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Schwierigkeit wie unter Ziffer II.1.4. beschrieben.
Angabe Auftraggeber und Ansprechpartner:
— Bestätigungsschreiben des Auftraggebers zur Termin- und Kostentreue,
— Selbst erbrachte Leistungsphasen nach HOAI der LPH 1-9,
— Kostenangabe: Kostenberechnung, Kostenanschlag, Kostenfeststellung KG 410, 420, 430, 470, 480 nach DIN 276,
— Durchführung der Maßnahme im laufenden Betrieb,
— Baubeschreibung mit Bildnachweis,
— Einsatz von Subunternehmern, Dritten im Vgl. zur Eigenleistung.
Die bauliche Fertigstellung der beschriebenen Referenzobjekte darf nicht mehr als 7 Jahre zurückliegen. Ein Referenzprojekt dessen bauliche Fertigstellung länger als 7 Jahre zurückliegt (Stichtag 19.01.2011) und / oder mit dem in der – unter Ziff. II.1.4 und II.2.4 beschriebenem Auftrag nicht übereinstimmt, insbesondere in Bezug auf Leistungsumfang, Aufgabenstellung / Projektumfang, Projektinhalt wird nicht gewertet. Referenzobjekte bei denen der Bau noch nicht fertiggestellt ist, werden ebenfalls nicht gewertet (Stichtag 19.1.2018).
2. Nachweis der Berufszulassung: Die geforderte berufliche Befähigung „Ingenieur“ ist mit geeigneten Nachweisen zu belegen. Auf § 75 Abs. 2 VgV wird verwiesen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
Eigenerklärung zur Rechtslage:
1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen gem. § 75 Abs. 3 VgV;
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung gem. § 125 GWB;
3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 4 GWB vorliegen, bzw. Nachweis gem. § 123 Abs. 4 S. 2 GWB;
4. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung gem. § 125 GWB;
5. Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV4 / 7;
6. Erklärung, ob sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient und dass ihm dann die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen gem. § 47 VgV;
7. Deckung der Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden mind. 3 000 000 EUR, sonstige Schäden mind. 3 000 000 EUR.
a) Fehlende, unvollständige und/oder unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen.
Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb müssen zum genannten Schlusstermin in einem verschlossenen Umschlag vorliegen. Der Bewerber hat für die Bewerbung den vom Auslober vorbereiteten Bewerbungsbogen (Download unter https://pkm.conclude.com/klinikum-ts-bt2) zu verwenden. Die Bewerbungsunterlagen sind termingerecht entweder auf dem Postweg oder persönlich bei Drees & Sommer GmbH, Geisenhausenerstr. 17, 81379 München einzureichen und mit dem Hinweis „Klinikum Traunstein, Bauabschnitt 2A – VgV-Verfahren HLS-Planung – bitte nicht vor Abgabetermin öffnen“ zu versehen;
b) Nicht unterschriebene und nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungsunterlagen (= Teilnahmeanträge) bzw. formlose Unterlagen können im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt werden. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
1) Durchschnittlicher Gesamtumsatz (volle Punktzahl ab 1 000 000 EUR netto) aus den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, Gewichtung 5 %;
2) Organigramm, Büroperspektive (Nachfolge, Stillegung, geplante Partnerschaften), Nennung von Projekten, die derzeit im Büro bearbeitet werden, Gewichtung 5 %;
1) Erläuterung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten (Mitarbeiterzahl, volle Punktzahl ab 30 Mitarbeitern), aus der die Anzahl der Führungskräfte und die Aufteilung in Berufsgruppen (Führung, Ingenieur, Techniker etc.) hervorgeht gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, Gewichtung 10 %;
2) Tabellarische Liste in der die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich benannt werden, und deren Position, Qualifikation und Berufserfahrung genannt werden gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, Gewichtung 10 %;
3) Erläuterung zur technischen Büroausstattung des Bewerbers gem. § 46 Abs.3 Nr. 3 VgV, Gewichtung 5 %;
4) Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität des Büros gem. § 46 Abs 3 Nr. 3 VgV, Gewichtung 5 %.
Die geforderten beruflichen Befähigungen sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen. Soweit dort die Berufsqualifikation „Ingenieur“ Erwähnung findet, ist auf § 75 Abs. 2 VgV zu verweisen.
Falls im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/Bewerber verpflichten sich, eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefirst auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob weitere Erläuterungen, Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen oder Ergänzungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Anfragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich an die unter Ziffer I.3).
Angegebene Kontaktadresse bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der vorliegenden Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs 3 GWB).
Herr Gehmacher
Bid submission: sekretariat.infrastruktur.ts@kliniken-sob.de
Gegenstand des Auftrages sind Ingenieurleistungen zur Technischen Gebäudeausrüstung (HLS), Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung zur Erweiterung der Klinik Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3, 83278 Traunstein nach dem Leistungsbild des § 55 HOAI (Leistungsphasen 1 bis 9, Grundleistungen für Technische Gebäudeausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, Teil 4, Abschnitt 2).
Relevante Unterlagen stehen für jeden Bewerber kostenlos unter folgendem Link zur Verfügung: https://pkm.conclude.com/klinikum-ts-bt2
A) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. III.1.2.): 10 %;
B) Büroorganisation gem. III.1.2.): 30 %;
C) Fachliche Eignung (Referenzen) gem. III.1.3.): 60 %.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los getroffen.
Stufe 1: Leistungsphase 1-2 gemäß § 34 HOAI (Grundlagenermittlung und Vorplanung)
Stufe 2: Leistungsphase 3 gemäß § 34 HOAI (Entwurfsplanung)
Stufe 3: Leistungsphase 4-5 gemäß § 34 HOAI (Genehmigungs- und Ausführungsplanung)
Stufe 4:Leistungsphase 6-7 gemäß § 34 HOAI (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe)
Stufe 5: Leistungsphase 8-9 gemäß § 34 HOAI (Bauüberwachung sowie Objektsteuerung und Dokumentation)
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung über die Stufe 1 hinaus besteht nicht.
Die wesentlichen terminlichen Meilensteine sind wie folgt festgelegt:
— Einreichung des Antrages auf Vorwegfestlegung: Herbst 2018,
— Einreichung der Bau- und Ausstattungsplanung: Herbst 2019,
— Baubeginn: Q4/2021,
— Bauende: 2025.

References: § 46
 § 55
 § 75
 § 75
 § 75
 § 75
 § 125
 § 123
 § 123
 § 124
 § 125
 § 73
 § 47
 § 45
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 75
 § 135
 § 134
 § 55
 § 75
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34