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Timestamp: 2018-05-28 03:35:11+00:00

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Zwangsversteigerung: Vorrang der WEG gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG - Jenckel Skrobek Rechtsanwälte
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Der Wohnungseigentümergemeinschaft steht im Rahmen der Zwangsversteigerung ein Rangvorrecht in Höhe von 5% des festgesetzten Wert der zu versteigernden Sondereigentumseinheit vor den eingetragenen Grundpfandgläubigern zu, § 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG.
Löst ein Dritter die Forderung im Zwangsversteigerungsverfahren ab, geht die Forderung gemäß § 268 Abs. 3 BGB auf denjenigen, der die Forderung ablöst, über.
Die Ablösung führt indes nicht dazu, dass die Wohnungseigentümergemeinschaft das 5%-ige Vorrecht nochmals wegen weiterer Forderungen geltend machen kann, da dies zur Benachteiligung der übrigen Gläubiger führen würde. Das soll gemäß § 268 Abs. 3 Satz 2 BGB gerade vermieden werden.
BGH, Beschluss vom 04.02.2010 - V ZB 129/09
Fundstelle: Info M 2010, Seite 241
§ 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG (Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung) lautet:

References: § 10
 § 10
 § 10
 § 268
 § 268

§ 10