Source: http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?nid=d&showdoccase=1&doc.id=jlr-GesDGHApP7&st=lr
Timestamp: 2020-03-28 21:12:33+00:00

Document:
Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Hamburg (Hamburgisches Gesundheitsdienstgesetz - HmbGDG) vom 18. Juli 2001
§ 1 - § 3 Erster Abschnitt - Grundsätze
§ 4 - § 5 Zweiter Abschnitt - Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsplanung
§ 6 - § 11 Dritter Abschnitt - Gesundheitsförderung, Gesundheitsvorsorge, Gesundheitshilfen
§ 6 - Gesundheitsförderung und Prävention
§ 6a - Maßnahmen der Früherkennung
§ 7 - Kinder und Jugendliche
§ 7 a - Frühe Hilfen
§ 7 b - Teilnahme an Kindervorsorgeuntersuchungen
§ 8 - Frauen- und Männergesundheit
§ 9 - Ältere Menschen
§ 9a - Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren
§ 10 - Psychisch Kranke, Abhängigkeitskranke
§ 11 - Chronisch Kranke, Behinderte
§ 12 - § 17 Vierter Abschnitt - Gesundheitsschutz
§ 18 - § 23 Fünfter Abschnitt - Gutachten, Zulassung, Überwachung, Qualitätssicherung, Patientenrechte
§ 24 - § 30 Sechster Abschnitt - Datenschutz
§ 31 - § 32 Siebter Abschnitt - Übergangs- und Schlussvorschriften
(1) Der Öffentliche Gesundheitsdienst beteiligt sich an der Förderung und dem Schutz der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
(2) 1 Zur Früherkennung von Krankheiten, Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen und -störungen hat der Öffentliche Gesundheitsdienst zur Ergänzung Vorsorgeuntersuchungen bei den Kindern und Jugendlichen durchzuführen, deren Erziehungsberechtigte vorrangige Angebote nicht wahrgenommen haben. 2 Er berät die Träger von Gemeinschaftseinrichtungen - insbesondere Kindertagesstätten und Schulen - und die Sorgeberechtigten in Fragen der Gesundheitsförderung und des Gesundheitsschutzes.
(3) 1 Der Öffentliche Gesundheitsdienst berät und betreut Kinder und Jugendliche, deren körperliche, seelische oder geistige Gesundheit beeinträchtigt ist, und vermittelt oder gewährt Hilfen im Sinne des § 2 Absatz 3 . 2 Er ist auch Ansprechpartner in Fällen von Gewalt in der Familie und bei sexuellem Missbrauch. 3 Bei Bedarf entwickelt er in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen die notwendigen Hilfen und Schutzmaßnahmen.
(4) 1 Im Rahmen der schulärztlichen Aufgaben berät, betreut und untersucht der Öffentliche Gesundheitsdienst Kinder und Jugendliche nach Maßgabe der geltenden Bestimmungen. 2 Er unterstützt die schulische Gesundheitsförderung, führt schulärztliche Hospitationen durch, bietet schulärztliche Sprechstunden in den Schulen an und berät Lehrerinnen und Lehrer in gesundheitlichen Fragestellungen.
(5) 1 Der Öffentliche Gesundheitsdienst berät und betreut Kinder und Jugendliche bei der Gesunderhaltung der Zähne und des Mund- und Kieferbereichs; er berät insoweit auch die Erziehungsberechtigten. 2 Er führt hierzu in Schulen vorbeugende Untersuchungen durch mit dem Ziel, Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten frühzeitig zu erkennen und auf eine Behandlung hinzuwirken. 3 Der Öffentliche Gesundheitsdienst wirkt insoweit an Maßnahmen der Gruppenprophylaxe nach § 21 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch vom 20. Dezember 1988 (BGBl. I S. 2477, 2482), zuletzt geändert am 22. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2657), in der jeweils geltenden Fassung mit und beteiligt sich hierzu an Arbeitsgemeinschaften der Zahngesundheit. 4 Die Ergebnisse der Untersuchungen werden dokumentiert und statistisch ausgewertet.

References: § 1
 § 3

§ 4
 § 5

§ 6
 § 11

§ 6

§ 6

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 9

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12
 § 17

§ 18
 § 23

§ 24
 § 30

§ 31
 § 32
 § 2
 § 21