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Timestamp: 2018-03-17 06:56:34+00:00

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4 ZAF zerfleischen mich - Seite 4 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
01.09.2014, 19:20 #76
wie hat der Typ der ZAF dich denn heute Belästigt ?
Du bist Krankgeschrieben und das ist Fakt und nichts anderes ist der Fall.
Dem hätte ich was anderes erzählt.
01.09.2014, 19:26 #77
Also, sei mir nicht böse, aber: Wenn dich der Spacko während deiner AU kontaktieren kann, macht einer von euch beiden was falsch.
01.09.2014, 19:58 #78
Ja das war das letzte mal dass ich den Hörer abgenommen habe.
Reicht es wenn ich ihm die nächste Arbeitsunfähigkeit "kulanterweise" über Email mitteile? Die AUB würde ich natürlich nur nachweisbar dem Amt zukommen lassen das ist klar.
Aber scheinbar läufts wirklich nur auf die nächste AUB hinaus, zumal ich grade auch noch starke Schmerzen habe.
01.09.2014, 20:06 #79
Dem würde ich überhaupt nichts mitteilen, Deine AU geht alleine nur das Amt was an, Punkt aus.
Würde auch nicht mehr ans Telefon gehen... was denkt der sich eigentlich?
Und egal ob nötig oder nicht, ich würde, gerade auch wegen dieser Belästigung von dem Typen, meine AU so lange ausdehnen wie es nur geht.
01.09.2014, 20:16 #80
(Sorry, DoPo durch Edith ... bin erkrankt ... AU ... aua ... )
01.09.2014, 20:18 #81
Reicht es wenn ich ihm die nächste Arbeitsunfähigkeit "kulanterweise" über Email mitteile?
Wer mit menschenverachtenden Parasitenbuden oder mit repressiv agierenden Ämter per Telefon oder per E-Mail kommuniziert, wird mit allerlei zusätzlichen Belästigungen und Nachstellungen schikaniert.
Wenn ICH krank geschrieben bin, bin ich in der Regel gar nicht in der Lage, mit irgend jemandem über inhaltlich Wichtiges zu kommunizieren. Medikamente, Schmerzen, verwirrter Kopf, ... sage ich ggf. später vor Gericht.
Eine solche Bude bekommt von mir nachweissicher (schon aus kooperationsatmosphärischen Gründen) einen BRIEF, in dem steht, bin voraussichtlich bis mind. xx.yy.zzzz krankgeschrieben. Sollten Sie dennoch großzügigerweise weiterhin an meiner Mitarbeit Interesse haben, so schlagen Sie mir doch bitte schriftlich mit herkömmlicher Post an meine Ihnen bekannte Adresse einen neuen Vorstellungstermin nach dem xx.yy.zzzz vor.
Nee, der nachweissichere Brief ist dann nicht so sehr für den Parasiten. Sondern für MEINE Absicherung ggü. dem Amt (bzw. später dem SG), dass ich belegen kann, mich sogar während meiner Krankheit um den Job zumindest bemüht zu haben.
Es geht darum, den Parasiten zu enervieren, ihn spüren zu lassen, dass man ein Problemsklave ist. Aber gleichzeitig etwas in der Hand zu haben, um bei einer denunziatorischen Handlung dieses Abzockergesoxxx dem Amt zeigen zu können, dass sie sich ein etwaiges Sanktionsvorhaben auch besser gleich in dunkle Kanäle stecken können ... Weil ich FORMAL alles einwandfrei gehandhabt habe.
Da kann sich der Parasit auch gern aufhängen, mir Wurst. Der wird sich schon andere Opfer suchen. Im Zweifelsfall so jemanden wie dich, der diesen Typen auch noch quasi nachrennt ... Klare Kante zeigen, aber formal nicht angreifbar sein: So wuppt man die Sozialverbrecher-Parasiten und ihre etwaigen Komplizen im Staatsdienst. Die greifen sich bevorzugt die Schwachen, Ängstlichen, Verunsicherten.
03.09.2014, 16:21 #82
Lass dir einen Vertragsentwurf geben zwecks Prüfung. Anschließend hast du dann sicherlich einige Änderungswünsche (vielleicht auch einige mehr) und darüber muss (nach deiner Genesung) erstmal verhandelt werden. Sowas dauert.
03.09.2014, 19:24 #83
Jo den Vertrag hat er mir schon per Mail zugeschickt, leider kenne ich mich da zu wenig aus allerdings fiel mir auf dass bei Gehalt ich bei der Entgeltgruppe 1 bin aber hinten steht trotzdem der Stundenlohn von E3, sehr kurios..
Ich werde ihn erstmal jetzt per Brief mitteilen dass sich meine Genesung noch verzögert und nochmal das ganze um ne Woche verschieben, mal gucken ob er da noch mitmacht.
03.09.2014, 19:45 #84
Du hast jetzt also den Arbeitsvertrag mit E1!
Glückwunsch!! Du kannst jetzt diese Stelle sanktionslos ablehnen und dem Dispo eine lange Nase drehen!!
Ich würde der ZAF jetzt gar keine Infos mehr geben bzw. gar nichts melden.
Lese Dir den Vertrag mal durch, da werden mit Sicherheit freiwillige einsatzbezogene Zulagen oder auch heute schon mögliche Branchenzuschläge angegeben sein damit auf den E3-Stundenlohn schöngerechnet werden kann.
03.09.2014, 20:39 #85
a)	Entsprechend seiner vorgenannten Tätigkeit erfolgt eine Eingruppierung des Mitarbeiters gemäß ERTV BAP in die
Dies entspricht einer Vergütung von 10,61 Euro pro Stunde.
b)	Der Mitarbeiter erhält Zuschläge gemäß § 7 MTV BAP sowie § 4 ETV BAP.
03.09.2014, 21:49 #86
Dieses Forum ist einfach nur Gold wert. Ich habe mich immer gefragt warum Menschen Geld bezahlen damit ihnen schmerzen zugefügt werden. ( SM usw. ) Und hier will sich einer der Völligen Dominanz aussetzen. ( gegen geringe Bezahlung )
A)	Troll
B)	Jemand hat den Gong nicht gehört
Wollen wir mal hoffen, dass er sich -sollte es wirklich zu einer Einstellung kommen- wenigstens ziemlich doof anstellt.
Dann muss der arme Dispo bestimmt wieder zu seiner Selbsthilfegruppe, um sich seine Enttäuschung über seine eingestellten Menschen von der Seele zu reden.
03.09.2014, 22:30 #87
@Defiance, es hat nen guten Grund wieso du in diesem Thread bisher noch kein einziges mal Danke von mir erhalten hast. ;-)
Um die 3 anderen ist es bisher ruhig gewesen hätte ich auch ned gedacht, wenn es da was zu berichten gäbe, hätte ichs natürlich längst getan.
Der Unfall ist mir nicht "eingefallen" sondern "passiert" deswegen nennt man es ja auch "Unfall".
04.09.2014, 00:26 #88
Jo den Vertrag hat er mir schon per Mail zugeschickt, leider kenne ich mich da zu wenig aus
Lad ihn doch mal hoch, vielleicht finden wir hier was.
Wenn er EG3 anbietet und in den Vertrag EG1 reinschreibt, würde mich z.B. mal die Tätigkeitsbeschreibung interessieren.
allerdings fiel mir auf dass bei Gehalt ich bei der Entgeltgruppe 1 bin aber hinten steht trotzdem der Stundenlohn von E3, sehr kurios..
Die Erklärung gibt es in #93. Ich glaube kaum daß @AnonNemo sich da geirrt hat.
04.09.2014, 09:43 #89
a) Entsprechend seiner vorgenannten Tätigkeit erfolgt eine Eingruppierung des Mitarbeiters gemäß ERTV BAP in die Entgeltgruppe 1 Dies entspricht einer Vergütung von 10,61 Euro pro Stunde.
b) Der Mitarbeiter erhält Zuschläge gemäß § 7 MTV BAP
die habe ich zwar nicht aufgezählt, passen aber trotzdem => Schicht-, Wochenendzulage
sowie § 4 ETV BAP. genau, Branchenzuschläge, die es erst in x Wochen gibt falls der Entleihbetrieb zur z. B. Metall- u Elektroindustrie (der Entleihbetrieb muss nicht unbedingt tarifgebunden sein) zählt
c) Ich habe auch noch die freiwillige(!!!) einsatzbezogene Zulage gemeint
=> die kann man bekommen falls man in diesem einen Einsatz Tätigkeiten ausüben soll die höherwertig sind als die ZAF-Einstufung ist. (Du kannst natürlich auch jede andere Alibi-Ausrede nehmen. Hauptsache die ZAF kann Dich niedrig einstufen und Du bist mit dem gesamten Stundenlohn einverstanden.)
04.09.2014, 10:39 #90
Ich kann ja zumindest die wichtigsten Passagen mal kopieren, Adressen und Namen lasse ich mal außen vor.
Und die Arbeitszeit ist korrekt, ich suche wirklich nur in Teilzeit.
Der Arbeitgeber und der Mitarbeiter vereinbaren hiermit:
*Die in diesem Vertrag verwendete Bezeichnung „Mitarbeiter“ umfasst weibliche und männliche Arbeitskräfte. Die undifferenzierte Bezeichnung dient allein der besseren Lesbarkeit des Vertragstextes.
b)	Der Arbeitgeber überlässt als Dienstleistungsunternehmen seinen Kunden Personal für die Durchführung von Arbeiten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung. Mit Vertragsbeginn wird der Mitarbeiter als Zeitarbeitnehmer für den Arbeitgeber tätig. Der Mitarbeiter wird in der Regel auswärts an wechselnden Einsatzstellen in Kundenbetrieben und bei wechselnden Kunden eingesetzt. Die Dauer der einzelnen Überlassung ist entweder befristet oder erfolgt bis auf weiteres und ist stets vorübergehend.
c)	Der Arbeitgeber ist berechtigt, dem Mitarbeiter bei gleich bleibender Vergütung auch andere, seinen Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechende oder ggf. auch weniger qualifizierte Tätigkeiten zuzuweisen (§ 2.4 ERTV BAP).
d)	Der Mitarbeiter kann an verschiedenen Orten bei Kunden des Arbeitgebers eingesetzt werden. Der Einsatzbereich kann sich
über das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erstrecken.
§2	Anwendbare Tarifverträge
a)	Auf das Arbeitsverhältnis finden die zwischen dem BAP (vormals: BZA) und den DGB-Gewerkschaften IG Metall, IG BCE, NGG, GEW, verdi, IG Bau, GdP und EVG geltenden und nachwirkenden Tarifverträge für die Zeitarbeit bestehend aus Mantel-, Entgelt- und Entgeltrahmentarifverträge - im folgenden MTV BAP, ETV BAP und ERTV BAP genannt - und die diese ergänzenden, ändernden oder ersetzenden Tarifverträge in der jeweils geltenden Fassung Anwendung. Als ergänzend im obigen Sinne gelten auch Tarifverträge über Branchenzuschläge mit einzelnen der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit angehörenden Gewerkschaften.
b)	Es gilt dabei für die Dauer des Einsatzes derjenige der unter Absatz a) genannten Tarifverträge mit der jeweiligen DGB-Gewerkschaft, deren satzungsgemäßem Organisationsbereich der Kundenbetrieb unterliegt. Soweit nach dem Vorstehenden die satzungsgemäße Zuständigkeit mehrerer Gewerkschaften begründet ist, finden die Tarifverträge mit derjenigen unter Absatz a) genannten zuständigen Gewerkschaft Anwendung, die im Verhältnis zu der oder den anderen zuständigen Gewerkschaft/Gewerkschaften in Absatz a) zuerst genannt wird.
c)	In Nichteinsatzzeiten sowie bei Einsätzen in Kundenbetrieben, für die sich keine satzungsgemäße Zuständigkeit einer der unter Absatz a) genannten Gewerkschaften ergibt, gelten die zwischen BAP und ver.di abgeschlossenen Tarifverträge und die diese ergänzenden, ändernden oder ersetzenden Tarifverträge in ihrer jeweils geltenden Fassung.
d)	Die Tarifverträge liegen in der für den Mitarbeiter zuständigen Niederlassung zur Einsichtnahme aus und werden auf Wunsch dem Mitarbeiter zugesandt.
§3	Weisungsrecht/ Arbeitssicherheit
a)	Der Arbeitgeber ist berechtigt, den Mitarbeiter jederzeit von einem Einsatzort abzuberufen und ihn an einem anderen Einsatzort einzusetzen.
b)	Soweit dem Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung Aufgaben im Betrieb des Kunden übertragen sind, unterliegt er den Arbeitsanweisungen des Kunden. Das allgemeine Direktionsrecht des Arbeitgebers bleibt dadurch unberührt.
c)	Sofern der Mitarbeiter als Zeitarbeitnehmer eingesetzt wird, unterliegt er der Fürsorge des Kundenbetriebs unter Beachtung der dort geltenden öffentlich-rechtlichen Arbeitsschutzvorschriften.
d)	Der Mitarbeiter bestätigt durch seine Unterschrift vom Arbeitgeber eine Grundbelehrung über die Unfallverhütungsvorschriften und Erstunterweisung in Arbeitssicherheit erhalten zu haben. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, die im Kundenbetrieb geltenden Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Hierzu gehört insbesondere das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung. Der Kundenbetrieb ist verpflichtet, den Mitarbeiter vor Arbeitsaufnahme über die für diesen Betrieb geltenden Unfallverhütungsvorschriften zu unterrichten. Der Mitarbeiter hat ggf. darauf hinzuwirken. Unterlässt der Kundenbetrieb eine solche Unterrichtung, ist der Arbeitgeber vom Mitarbeiter noch vor Arbeitsaufnahme hierüber unverzüglich zu benachrichtigen.
e)	Verlangt der Kunde vom Mitarbeiter, dass er andere Arbeiten als die in der Einsatzmeldung beschriebenen Tätigkeiten verrichtet, so ist er verpflichtet, diese dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. Entsprechendes gilt, wenn das Kundenunternehmen die Arbeitsaufnahme durch den Mitarbeiter ablehnt oder den Arbeitseinsatz vorzeitig abbricht.
§4	Beginn, Dauer, Probezeit und Beendigung des Arbeitsverhältnisses
a)	Dieses Vertragsverhältnis beginnt am 09.09.2014 Bei unentschuldigtem Nichterscheinen am ersten Arbeitstag gilt dieser Vertrag gemäß § 9.1 MTV BAP als nicht zu Stande gekommen.
b)	Die ersten sechs Monate des Beschäftigungsverhältnisses gelten als Probezeit. Für die Kündigung während der Probezeit gilt § 9.3 MTV BAP. Danach beträgt während der ersten drei Monate die Kündigungsfrist eine Woche, anschließend gilt während der Probezeit die gesetzliche Frist von zwei Wochen.
Abweichend von Satz 3 gilt bei Neueinstellungen im Sinne des
§ 9.3 Absatz 3 MTV BAP während der ersten zwei Wochen des Beschäftigungsverhältnisses eine eintägige Kündigungsfrist als vereinbart.
Im Übrigen gelten für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer beiderseits die Fristen des § 622 Abs. 1 und 2 BGB.
c)	Das Arbeitsverhältnis endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, mit Ablauf des Monats, in dem der Mitarbeiter die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht oder in dem Zeitpunkt, ab dem er eine Altersrente, gleich aus welchem Rechtsgrund, bezieht. Das Arbeitsverhältnis endet ebenfalls ohne Kündigung mit Ablauf des Monats, in welchem dem Mitarbeiter der Bescheid eines Rentenversicherungsträgers über eine unbefristete Rente wegen Erwerbsminderung zugeht und eine vertragsgemäße Beschäftigung des Mitarbeiters im vertraglich
vereinbarten Umfang nicht mehr möglich ist. Zuvor kann das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten jederzeit ordentlich gekündigt werden.
d)	Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung bedarf der Schriftform.
§5	Arbeitszeit, Arbeitszeitkonto
a)	Die Regelung der Arbeitszeit erfolgt auf der Grundlage des § 4 MTV BAP.
Zum Ausgleich der monatlichen Abweichungen zwischen der vereinbarten Arbeitszeit des Arbeitnehmers (Sollarbeitszeit) und der tatsächlichen Arbeitszeit (Istarbeitszeit) im Kundenbetrieb wird gemäß § 4.2 MTV BAP ein Arbeitszeitkonto eingerichtet, auf dem Plus- und Minusstunden erfasst werden. Plus- und Minusstunden sind die von der individuellen regelmäßigen monatlichen Arbeitszeit abweichenden Arbeitsstunden.
Soweit nachstehend nichts anderes vereinbart ist, gelten für die Führung des Arbeitszeitkontos die Regelungen des Manteltarifvertrages.
b)	Als individuelle regelmäßige monatliche Arbeitszeit werden im Sinne von § 2 MTV BAP 80 Stunden vereinbart.
c)	Die Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit richtet sich nach den Gegebenheiten im Kundenbetrieb des Arbeitgebers. Im Rahmen der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit hat der Mitarbeiter seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, ggf. auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, sowie nachts zu arbeiten
d)	Der Ausgleich des Zeitkontos richtet sich nach § 4.5 MTV BAP.
e)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, im zumutbaren und rechtlich zulässigen Umfang Mehrarbeit im Sinne von § 6 MTV BAP zu leisten.
f)	Der Mitarbeiter verpflichtet sich, die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes einzuhalten. Nach diesen Vorschriften ist eine Überschreitung der höchstzulässigen täglichen Arbeitszeit von 10 Stunden untersagt. Ebenso darf nach diesen Vorschriften an Sonntagen nur in Ausnahmefällen gearbeitet werden. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, den Arbeitgeber bzw. die unterzeichnende Niederlassung unverzüglich zu informieren, wenn die Kundenfirma eine über 10 Stunden pro Tag hinausgehende Arbeitszeit sowie Arbeit an Sonntagen anordnet. Derartige Mehrarbeitsstunden dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Arbeitgebers geleistet werden. Soweit diese Genehmigung nicht vorliegt, kann dem Mitarbeiter die Anerkennung der Arbeitstunden für die unzulässig ausgeführte Mehrarbeit verweigert werden.
§6	Vergütung, Branchenzuschlag
c)	Dem Mitarbeiter wird gemäß § 15 MTV BAP Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt.
d)	Jede über- bzw. außertarifliche Zulage (z.B. Leistungs-, Einsatz-, Funktions-, Schmutz-, Erschwerniszulage etc.) ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Sie mindert sich, ohne dass es einer entsprechenden Erklärung des Arbeitgebers bedarf, um den Betrag einer etwaigen zukünftigen oder rückwirkenden Erhöhung des tariflichen Entgelts (Anspruch auf tarifliche einsatzbezogene Zulage, Erhöhung als Ergebnis von Tarifverhandlungen, auch im Falle von Einmalzahlungen, Wechsel des Einsatzgebiets, Anspruch auf einen Branchenzuschlag), einer Umgruppierung des Mitarbeiters in eine höhere Entgeltgruppe als in § 6 a) genannt, oder einer Erhöhung des tariflichen Entgelts zum Ausgleich einer Arbeitszeitverkürzung. Im Falle einer rückwirkenden Erhöhung des tariflichen Entgelts mindert sich die übertarifliche Zulage rückwirkend auf den Zeitpunkt der Erhöhung.
e)	Sofern der Arbeitgeber neben den unter d) aufgeführten übertariflichen Zulagen Gratifikationen und/oder sonstige übertarifliche Sonderleistungen gewährt, werden diese als freiwillige Leistungen erbracht, soweit sie nicht eine Vergütung für geleistete Arbeit darstellen. Ein Rechtsanspruch des Mitarbeiters auf diese Leistungen wird auch durch mehrmalige Gewährung nicht begründet.
f)	Die Vergütung wird gemäß § 13.1 MTV BAP monatlich nachträglich bis spätestens zum 15. Banktag des Folgemonats auf ein von dem Arbeitnehmer anzugebendes Konto überwiesen.
g)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, sich täglich/wöchentlich auf den ihm zur Verfügung gestellten Tätigkeitsnachweisen vom Kunden die geleisteten Arbeitsstunden bescheinigen zu lassen. Die Vorlage dieser Nachweise ist Voraussetzung für die Auszahlung der Vergütung und hat wöchentlich zu erfolgen. Nicht nachgewiesene Stunden werden vom Arbeitgeber nicht anerkannt. Werden Zeitnachweise aus vom Arbeitnehmer zu vertretenden Gründen später als bis zum 3. Werktag des Folgemonats eingereicht, erfolgt die Zahlung der Vergütung mit der Zahlung für den Monat, in welchem die Zeitnachweise eingereicht werden.
h)	Wird der Mitarbeiter in einen Kundenbetrieb überlassen, der dem Geltungsbereich eines Tarifvertrages über Branchenzuschläge unterfällt, erhält er unter den Voraussetzungen des jeweiligen Tarifvertrages über Branchenzuschläge einen Branchenzuschlag. Der Arbeitgeber informiert den Mitarbeiter, wenn die Voraussetzungen für einen Branchenzuschlag vorliegen.
i)	Wird der Mitarbeiter in einen Kundenbetrieb überlassen, der dem Geltungsbereich eines Tarifvertrages über Branchenzuschläge unterfällt, informiert der Arbeitgeber den Mitarbeiter ab Kenntnis über Leistungen des Kundenbetriebes für Leiharbeitnehmer.
§7	Hinweispflichten des Mitarbeiters
a)	Wird der Mitarbeiter vor Ablauf der Dauer des Arbeitsverhältnisses von drei Monaten in einen Kundenbetrieb überlassen, der dem Geltungsbereich eines Tarifvertrages über Branchenzuschläge unterfällt und war er bei seinem Vorarbeitgeber bereits in diesen Kundenbetrieb im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung überlassen worden, so hat er den Arbeitgeber hierüber binnen drei Tagen nach der entsprechenden Einsatzzuweisung zu informieren.
b)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, den Arbeitgeber über die Gewährung des Zugangs zu Gemeinschaftseinrichtungen, von Sachzuwendungen oder sonstigen Leistungen von Seiten des Kundenbetriebes in Kenntnis zu setzen.
§8	Verpfändung; Abtretung; Pfändung; Arbeitspapiere
a)	Die Verpfändung und Abtretung von Vergütungs- und Fahrt-kostenerstattungsansprüchen ist ausgeschlossen.
b)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, spätestens drei Tage nach Beginn des Arbeitsverhältnisses seine Lohnsteuerkarte und die Nachweise zur Sozialversicherung dem Arbeitgeber auszuhändigen. Schüler und Studenten haben eine Schul- bzw. Studienbescheinigung vorzulegen.
§9	Arbeitsverhinderung
a)	Soweit der Arbeitgeber nicht in der Lage ist, während der Vertragsdauer eine Tätigkeit im Sinne der Nr. 1 des Vertrages zuzuweisen, berührt das den Vergütungsanspruch des Mitarbeiters nicht. § 615 Satz 2 BGB bleibt unberührt. Der Anspruch besteht nicht, wenn der Mitarbeiter am Tage vor oder nach dem gesetzlichen Feiertag unentschuldigt gefehlt hat.
b)	Ist der Mitarbeiter durch Krankheit an der Arbeitsleistung verhindert, so hat er dem Arbeitgeber dies unverzüglich, möglichst fernmündlich, mitzuteilen und dabei die Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer anzugeben. Entsprechendes gilt bei unvorhersehbaren Ereignissen wie z.B. bei Ablehnung des
Mitarbeiters durch den Kundenbetrieb oder den vorzeitigen Abbruch des Einsatzes.
c)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, sich die Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer bereits ab ihrem ersten Tag ärztlich bescheinigen zu lassen und der Firma vorzulegen. Am letzten Tag der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit hat sich der Mitarbeiter fern
mündlich bei seiner zuständigen Geschäftsstelle zu melden und das Geschäftspersonal über eine mögliche weitere Verlängerung der Arbeitsunfähigkeit zu unterrichten. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung angegeben, ist der Mitarbeiter verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Folgebescheinigung muss am darauffolgenden Arbeitstag nach Ablauf der vorangegangenen Bescheinigung vorgelegt werden. Die Mitteilungs- und Anzeigepflicht besteht auch bei einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit, die über den Lohnfortzahlungszeitraum von 6 Wochen hinausgeht, unverändert fort.
d)	Ist die Arbeitsunfähigkeit beendet, hat sich der Mitarbeiter bei der Firma zurückzumelden. Die Meldung (auch fernmündlich) muss an dem Tage erfolgen (nach Möglichkeit bis 12.00 Uhr), an welchem die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit endet.
e)	Die Vergütung bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach § 13.3 MTV BAP. Für die Entgeltfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen gilt § 2 EFZG.
f)	Ansprüche auf Vergütung – außer in Fällen des § 12.3 MTV BAP – trotz vorübergehender Dienstverhinderung nach § 616 BGB, § 45 SGB V oder § 2 Pflegezeitgesetz bestehen nicht.
§10	Kurzarbeit
a)	Unbeschadet der Regelung des § 87 BetrVG darf der Arbeitgeber Kurzarbeit anordnen, wenn und soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld erfüllt sind; dabei ist eine Ankündigungsfrist von zwei Wochen einzuhalten.
b)	Während der Dauer der Kurzarbeit (= Bezugszeit von Kurzarbeitergeld) entfällt der Vergütungsanspruch des Mitarbeiters. Die individuelle regelmäßige Arbeitszeit wird entsprechend der Höhe des Arbeitsausfalls gekürzt. Für die Zeiten der Kurz- arbeit werden auf dem Arbeitszeitkonto weder Plus- noch Minusstunden gebucht.
§11	Urlaub
a)	Der Mitarbeiter hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Die Urlaubsdauer richtet sich nach der Dauer der ununterbrochenen Betriebszugehörigkeit. Der Urlaubsanspruch richtet sich nach § 11 MTV BAP. Danach beträgt er derzeit:
im ersten Jahr	24 Arbeitstage,
im zweiten Jahr	25 Arbeitstage,
im dritten Jahr	26 Arbeitstage,
im vierten Jahr	28 Arbeitstage,
ab dem fünften Jahr	30 Arbeitstage.
b)	Die Urlaubsvergütung des Mitarbeiters richtet sich hinsichtlich der tariflichen Entgeltbestandteile nach § 13.3 MTV BAP.
c)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, unverzüglich eine Urlaubsbescheinigung der vorhergehenden Arbeitgeber im laufenden Kalenderjahr beizubringen.
d)	Für die Übertragung des Kalenderjahrs aus dringenden betrieblichen Gründen nicht in Anspruch genommenen Urlaubs gilt § 7 Abs. 3 BurlG. Ein im Kalenderjahr aus vom Mitarbeiter unverschuldeten krankheitsbedingten Gründen nicht in Anspruch genommener Urlaub verfällt nach Ablauf von 15 Monaten nach dem jeweiligen Urlaubsjahr. Dieser Anspruch ist jedoch auf den gesetzlichen Mindesturlaub begrenzt.
§12	Interessenwahrnehmung und Geheimhaltung
Der Mitarbeiter hat über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Arbeitgebers und seiner Kunden sowie über Angelegenheiten, die der Arbeitgeber bzw. das Kundenunternehmen als vertraulich bezeichnet haben, gegenüber Dritten Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
§13	Nebentätigkeit
Der Mitarbeiter ist verpflichtet, dem Arbeitgeber jede Nebentätigkeit anzuzeigen. Der Arbeitgeber kann die Nebentätigkeit untersagen, wenn durch die Nebentätigkeit die vertraglich geschuldeten Leistungen des Mitarbeiters oder sonstige Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt werden können.
§14	Vertragsstrafe
a)	Der Mitarbeiter verpflichtet sich, eine Vertragsstrafe bis zur Höhe eines Betrages zu zahlen, der dem Zwei-Wochen-Bruttogrundlohn des Mitarbeiters entspricht, wenn er das Arbeitsverhältnis unter Nichteinhaltung der Kündigungsfrist vorzeitig beendet. Geschieht dies während der Probezeit, ist die Höhe der Vertragsstrafe anteilig nach der Dauer der einzuhaltenden Kündigungsfrist zu berechnen (Formel: -Arbeitstage bis zum Ablauf der einzuhaltenden Kündigungsfrist x tägliche Arbeitsstunden x Stundenlohn). Dies gilt nicht für den Fall, dass der Arbeitsvertrag gemäß § 9.1 des Manteltarifvertrages als nicht zustande gekommen gilt. Dem Arbeitgeber bleibt es unbenommen, einen weitergehenden Schadensersatzanspruch geltend zu machen.
b)	Mit der Vertragsstrafe kann unter Beachtung der Lohnpfändungsbestimmungen gegen ausstehende oder künftige Lohnforderungen aufgerechnet werden.
§15	Geltendmachung und Ausschluss von Ansprüchen
a) Alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten nach ihrer Fälligkeit gegenüber der anderen Vertragspartei schriftlich geltend gemacht werden. Lehnt die Gegenpartei die Ansprüche schriftlich ab oder erklärt sie sich nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Geltendmachung, so verfallen diese, wenn sie nicht binnen weiterer drei Monate ab Zugang der schriftlichen Ablehnung oder ab dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht werden.
b) Die Ausschlussfristen gelten nicht für wechselseitige Ansprüche aus unerlaubter Handlung.
§16	Vertretungsberechtigung
Auf Arbeitgeberseite sind zur Abgabe aller rechtserheblichen Erklärungen, die sich auf die Begründung, Durchführung und Beendigung einschließlich der Kündigung des Arbeitsverhältnisses beziehen, neben dem Inhaber/Geschäftsführer, die Niederlassungsleiter und die Personaldisponenten berechtigt und zwar jeweils alleinhandelnd. Die Namen dieser Personen sind auf der Internetseite des Arbeitgebers aufgeführt und/oder können telefonisch oder per Mail beim Inhaber/Geschäftsführer erfragt werden.
a)	Der Mitarbeiter ist verpflichtet, sämtliche Änderungen seiner persönlichen Verhältnisse, soweit sie für das Arbeitsverhältnis wesentlich sind (z.B. Anschriftenänderungen) dem Arbeitgeber unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Die zuletzt gemeldete Anschrift ist für alle erforderlichen Mitteilungen des Arbeitgebers maßgebend.
b)	Der Mitarbeiter bestätigt mit seiner Unterschrift unter diesen Arbeitsvertrag, dass er vom Arbeitgeber ein Exemplar dieses Vertrages, das Merkblatt der Erlaubnisbehörde über den wesentlichen Inhalt des AÜG sowie die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die in der Geschäftsstelle ausliegenden Arbeitsschutzgesetze erhalten hat.
c)	Nebenabreden und Änderungen dieses Arbeitsvertrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für das Abbedingen dieser Schriftformklausel. Der Vorrang der Individualabrede gemäß § 305b BGB bleibt unberührt.
04.09.2014, 11:34 #91
da hat der Disponent aber etwas durcheinander gebracht:
Aus Deinem Arbeitsvertrag
§6 Vergütung, Branchenzuschlag
a) Entsprechend seiner vorgenannten Tätigkeit erfolgt eine Eingruppierung des Mitarbeiters gemäß ERTV BAP in die
E1-West sind (aktuell): 8,50EUR/h
die 10,61EUR/h entsprechen E3-West.
Was soll jetzt gelten???
Ich habe die Info von einem Gewerkschaftssekretär, der auch "ehrenamtlicher"(?) Richter(?)/Beisitzender ist bekommen;
sollte in einem Arbeitsvertrag verschiedene Angaben sein so ist die für den Arbeitnehmer günstigere Regelung gültig.
Würde für Deinen Fall bedeuten: die ZAF hat die E3-West mit den zusätzlichen (nicht gekürzten) Positionen zu zahlen (meine Meinung!!).
Du wirst auch als Fachlagerist eingestellt.
Du kannst Dich aber schon heute darauf einstellen;
sobald die ZAF bemerkt dass Du auf die 10,61EUR/h als Grundlohn bestehst bekommst Du einen neuen Arbeitsvertrag, einen geänderten Arbeitsvertrag oder die Kündigung.
Da ist 200%ig Ärger vorprogrammiert.
mit der freiwilligen einsatzbezogenen Zulage habe ich gemeint was im Arbeitsvertrag unter § 6 d als "über- bzw. außertarifliche Zulage" aufgezählt wird.
04.09.2014, 11:49 #92
Ja deswegen war ich ja auch anfangs verwirrt, es sind ja 2 verschiedene Angaben vom Lohn.
Scheinbar hat er den Lohn nachträglich schnell reingeschrieben bevor er das Ding mir gemailt hat, die E1 Gruppierung ist ihm dabei wohl nicht aufgefallen.
Aber so wie das jetzt gegenwärtig steht wird wohl eine Ablehnung aufgrund des Gehaltes wohl nicht ganz sanktionsfrei verlaufen, 10,61 wären schon zumutbar, auch vor einer Woche noch ...
04.09.2014, 12:11 #93
Reichlich naiv zu glauben, es wäre "nicht aufgefallen". Der (absichtlich) formulierte Stundenlohn i.H.v. 10,61 Euro dient doch hier lediglich als Anreiz, diesen Vertrag zu unterschreiben. Im Anschluss käme dann vermutlich zeitnah die Aufforderung einen Änderungsvertrag zu unterschreiben (siehe Beitrag von AnonNemo), da man "versehentlich" den falschen Stundenlohn formuliert hat. Die Entgeltgruppe ist dagegen natürlich völlig korrekt. ;)
04.09.2014, 12:26 #94
Wobei man bei dem Berufszweig noch zwischen Fachlagerist, Fachkraft für Lagerwirtschaft und Fachkraft für Lagerlogistik unterscheiden muss.
Logistik- und Lagerwirtschaftler verdienen auch ohne Probleme über 18 Euro die Stunde, da beides 3,5 jährige Ausbildungen sind.
04.09.2014, 15:06 #95
Komme selbst aus der Lager/Logistik Branche und würde dich da gerne korrigieren.
Fachkraft für Lagerwirtschaft hatte meiner Meinung nach nur eine 3 Jährige Ausbildungszeit und die Ausbildung wurde vor 10 Jahren umbenannt in Fachkraft für Lagerlogistik wobei die Regelausbildungszeit ebenfalls 3 Jahre beträgt.
Ich komme aus München wo im Vergleich zum Bundesdurchschnitt eher höhere Löhne bezahlt werden.
Die von dir genannten 18 Euro habe ich trotzdem leider noch nie erreicht, trotz Ausbildung(Lagerlogistik) und Berufserfahrung. Selbst wenn du die nächste Stufe erreichst (Logistikmeister), musst du auch erstmal den AG finden der dir 18 Euro bezahlt.
Bei ZAFs werden dir immer nur max. EG3 angeboten, egal ob Fachlagerist oder Lagerlogistik gesucht wird. Ich glaube die den kennen den Unterschied nicht mal. Selbst mit Zulagen ist das immer noch lächerlich wenig.
Meiner Erfahrung nach ist gerade in der Logistik Branche der Arbeitsmarkt noch schlimmer verseucht von ZAFs als in anderen Bereichen, gerade weil viele Tätigkeiten schnell angelernt sind und die hohe Fluktuation dem Entleiher damit egal ist.
Frank789 sollte den Ratschlägen der vielen User folgen um aus dem Quatsch sicher rauszukommen. Im Lager erwartet ihn nur das pure Grauen
04.09.2014, 16:24 #96
Was wäre zb jetzt im Augenblick wirklich erfolgsversprechend um zumindest die ZAF loszuwerden die Gegenwärtig sich in mich reingebissen hat? Aufgrund des Lohns wirds wie gesagt schwierig, denn wenn die 10,61 da stehen ist der Lohnt theoretisch zumutbar, alles unter 10,20 wärs nicht ...
Was wäre also jetzt im Augenblick das sinnvollste? Einfach es bis zur Unterschrift treiben, in der Hoffnung dass in dem neuen Vertrag es urplötzlich weniger steht und dann die Unterschrift verweigern?
Gegenwärtig fahre ich ja die Krankheitsschiene und unterrichte die ZAF schriftlich darüber.
04.09.2014, 17:27 #97
Je öfter Du diese ZAF kontaktierst (in welcher Form auch immer), desto unnachgiebiger verhalten die sich logischerweise auch!
04.09.2014, 17:59 #98
Nicht unterschreiben!!Falls du in diesem Bereich deine Ausbildung gemacht wirst du die 10,61 auch bekommen. Arbeitsvertrag müsste halt dann geändert werden auf E3.
Unterschreiben und sich dann irgendwann kündigen lassen ist doch für dich eine schlechte Alternative oder?
Du hast ne AU und dürftest nach deinem Unfall erstmal kein Auto haben richtig? Das wurde doch schon alles der ZAF gesagt und bist doch erstmal auf der sicheren Seite.
Erneute AU für die nächsten 2 Wochen und keinen weiteren Kontakt mehr mit denen.
Das sollten die dann eigentlich endlich verstehen.
Du brauchst halt endlich deine Bescheinigung, das du keine schweren Körperlichen Arbeiten mehr verrichten kannst.
Aber 80 Stunden im Monat für 10,61 € in der Stunde, davon kannst du ohne Hilfe leben?
04.09.2014, 18:12 #99
Die von dir genannten 18 Euro habe ich trotzdem leider noch nie erreicht, :
Ich kann mich noch entsinnen, dass das Arbeitsamt mit der Industrie- und Handelskammer den Berufszweig konzipiert hatte und viele Menschen da rein gepusht hat.
WIeso wurde der Beruf denn umbenannt??
Dass die Drecksbuden den Unterschied nicht kennen, ist klar wie Kloßbrühe...
04.09.2014, 19:43 #100
Hab ich gemacht, deswegen fällt das ablehnen aufgrund des Lohns wohl leider weg ..
Und lieber schwimme ich mit offenen Wunden am ganzen Körper durch den Ganges, ehe ich meine unterschrift irgendeiner Leihbude gebe.
Selbst für 20 oder 30 € die Stunde nicht...
So ist der gegenwärtige Stand der Dinge, kurzer Brief zur ZAF bezüglich dessen dass ich weiterhin arbeitsunfähig bin und der Agentur nachweislich die AUB. Ich hoffe die kapieren es irgendwann.
Ne sicherlich nicht, da würde ich verhungern.

References: § 7
 § 4
 § 7
 § 4

§2

§3

§4
 § 9
 § 9

§ 9
 § 622

§5
 § 4
 § 4
 § 2
 § 4
 § 6

§6
 § 15
 § 6
 § 13

§7

§8

§9
 § 615
 § 13
 § 2
 § 12
 § 616
 § 45
 § 2

§10
 § 87

§11
 § 11
 § 13
 § 7

§12

§13

§14
 § 9

§15

§16
 § 305

§6
 § 6