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Timestamp: 2017-10-23 02:18:12+00:00

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Kredit, Zinsen und Moral – Ein Appell an Banken und Politik | Matthias Jonathan
1MJ 1974 AW
Kredit, Zinsen und Moral – Ein Appell an Banken und Politik
Jedem Menschen steht eine angemessene Vergütung für seine tatsächlich geleistete Arbeit zu. Geld soll dabei der Bezahlung ehrlicher Arbeit für einen gerechten Austausch untereinander dienen.
„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Henry Ford – Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company
Die meisten Menschen haben keine Ahnung wie das heutige Kreditgeldsystem funktioniert. Das betrifft nicht nur die einfachen Arbeiter, sondern auch die meisten Unternehmer. Sogar Betriebs- und Volkswirte lernen es in ihrer Ausbildung nicht. Banker hingegen sollten es verstehen, überblicken aber oft die praktischen katastrophalen Auswirkungen für den allergrößten Teil (99%) der Bevölkerung nicht, zu dem die meisten von ihnen selbst gehören.
Mittlerweile beträgt der Zinsanteil der Konsumenten-Preise (Waren und Dienste) im Durchschnitt rund 40 Prozent. Bei Ausgaben von 25.000 Euro im Jahr zahlen Sie rund 10.000 Euro Zinsen. Und wie viel Zinsen bekommen Sie?
Wollen wir dieses System – das nur einigen wenigen nutzt – sowie die Verpflichtungen, die wir aus mangelndem Verständnis in der Vergangenheit eingegangen sind, in der Zukunft weiter anerkennen?
Nachfolgend vier grundlegende Gesetze, auf die ich meine weiteren Erläuterungen aufbaue.
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948
„Grundlage des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland“
Artikel 4 – Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden;
Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.
Bürgerliches Gesetzbuch BGB – § 248 Zinseszinsen
(2) Sparkassen, Kreditanstalten und Inhaber von Bankgeschäften können im Voraus vereinbaren, dass nicht erhobene Zinsen von Einlagen als neue verzinsliche Einlagen gelten sollen. Kreditanstalten, die berechtigt sind, für den Betrag der von ihnen gewährten Darlehen verzinsliche Schuldverschreibungen auf den Inhaber auszugeben, können sich bei solchen Darlehen die Verzinsung rückständiger Zinsen im Voraus versprechen lassen.
Strafgesetzbuch StGB – § 138 Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher
Geld – Eine sinnvolle Einrichtung?
Selbstverständlich ist Geld grundsätzlich eine sinnvolle Einrichtung, wenn es darum geht Leistungen gegeneinander aufzurechnen, sprich Handel betreiben zu können, ohne dabei direkt untereinander tauschen zu müssen. Auch ist das Kreditgeldsystem in diesem Zusammenhang eine Vereinfachung gegenüber dem reinen Verleih von Bargeld. Und ebenso haben Zinsen ihre berechtigte Funktion in diesem Spiel. Doch alles in Maßen und in der richtigen Form.
Kredit – Geldschöpfung aus dem Nichts
Im heutigen System entsteht Geld aus Schuld. Das bedeutet, dass der Kunde der Bank im Kreditvertrag verspricht Geld zurückzuzahlen, das es bis zu diesem Zeitpunkt nicht gab. Durch diese Forderung der Bank gegen den Kunden, darf sie die Menge Geld aus dem Nichts erschaffen, zu dessen Rückzahlung sich der Kunde bereit erklärt hat. Die meisten Menschen glauben allerdings, sie würden sich bei einem Kredit Geld von der Bank leihen, das andere Kunden der Bank geliehen haben. Weiter glauben sie, dass der Großteil der Zinseinnahmen der Banken an die Sparer weitergereicht wird.
In Deutschland brauchen die Banken um einen Kredit vergeben zu dürfen laut Gesetz Eigenkapital, sprich tatsächliche Einlagen, die als Sicherheit dienen, wenn Kredite ausfallen. Entsprechend dürfen sie Kredite vergeben, sprich neues Geld aus dem Nichts schöpfen. Allerdings gelten solche Vorgaben nicht überall. Es gibt sogar Gebiete, da entsteht das sogenannte Geld ohne Eigenkapital aus dem Nichts, z.B. auf den Inseln des britischen Königshauses, die nicht zum englischen Staat gehören. Banken verleihen also kein Geld, sondern erschaffen es durch den Kredit aus dem Nichts.
Dabei berechtigt vorhandenes Bargeld die Banken in der Regel zu höheren Krediten, als sogenanntes Buchgeld (Giralgeld), also jenes welches sie bei einem Kredit aus dem Nichts erschaffen und das in Wirklichkeit kein Geld ist, sondern nur ein Anspruch auf Bargeld begründet und wie Geld verwendet wird. Der Begriff Buchgeld beschreibt, dass die Ansprüche auf Geld früher in Bücher eingetragen wurden. Die moderne Form ist das Giralgeld (Girokonto), welches im Wesentlichen nur als Zahlen in Computern existiert. Heute gibt es ca. 50 mal soviel Buch-/Giralgeld wie Bargeld.
Und für dieses Erschaffen von Geld aus dem Nichts – das in Wahrheit ja keines ist, sondern nur ein Anspruch darauf – nehmen Banken fortlaufend Zinsen. Und wenn die Zinsen vom Kunden nicht bezahlt werden können, dann verzichten die Banken darauf und verwandeln die Zinsforderungen laut Kreditvertrag (gem. BGB, § 248, Satz 2) einfach in einen neuen Kredit um, auf den sie dann wiederum zusätzlich zu dem ursprünglichen Kredit Zinsen nehmen … u.s.w. So umgehen sie ganz legal das Zinszinsverbot (gem. BGB, § 248, Satz 1) und erschaffen zugleich immer mehr Geld.
Tilgung – Das Problem der Rückzahlung
Als erstes möchte ich der sich verbreitenden Behauptung widersprechen, dass Zinsen nur bezahlt werden können, wenn man dafür zusätzliches Geld per Kredit schafft. Der Denkfehler liegt darin, dass nicht zwischen dem Geld zur Tilgung und dem Geld für die Zinsen unterschieden wird. Die nachfolgende Grafik zeigt wie eine Tilgung möglich wäre.
Dennoch führt das System zur wachsenden Verschuldung und gleichermaßen zu Vermehrung von Guthaben, da es den Kreditnehmern keine Garantie bietet, das in Umlauf gebrachte Geld wieder zurück zu verdienen. Das verhängnisvolle Problem des Zinses entsteht demnach durch die Möglichkeit Geld zu horten und so dem Kreislauf zu entziehen. Da hilft es auch nichts, das Geld zur Bank zu bringen, denn die kann es ja nur gegen neue Schulden wieder in Umlauf bringen. Demnach fehlt eine Reglung, die dafür sorgt, dass das bestehende Guthaben ohne weitere Schuld zurück in die Hände der Kreditnehmer gelangen kann. Positive Zinsen auf Guthaben verstärken den Effekt Gewinne auf die Bank zu bringen, also zu horten, statt sie durch Konsum wieder in Umlauf zu bringen. Was also könnte getan werden?
Lösungsansatz – Negativzins auf Sparguthaben
Ein negativer Zins auf Sparguthaben dürfte den gewünschten Effekt bringen, weil es dann interessanter wäre das Geld gegen wirkliche Werte (Waren und Dienstleistungen) zu tauschen, statt es zu horten und so vermehren zu wollen. Das Geld gelänge ohne Schuld wieder in Umlauf und könnte von den Kreditnehmern leichter zurück verdient werden.
Die Einnahmen aus den negativen Guthaben-Zinsen (Geld-Lagergebühren) könnten z.B. als Volksdividende gleichermaßen an alle Bürger verteilt werden. Dies würde beim Ruhen der Wirtschaft Schritt für Schritt zu einer vollständigen Umverteilung des Geldes führen und die Rückzahlung aller Kredite ermöglichen, während der Positivzins ein exponentielles Wachstum der Wirtschaft voraussetzt, um das Geld für die Zinsen erarbeiten zu können.
Die Schulden und Guthaben könnten auf das tatsächlich benötigte Maß zurück schrumpfen und die für die Kredite hinterlegten Sicherheiten, wie z.B. Grundstücke und Immobilien blieben Eigentum der Kreditnehmer und würden deren Kreditwürdigkeit und Unabhängigkeit erhalten. – Doch vielleicht ist ja genau das nicht gewünscht!
Horten – Die Notwendigkeit eines neuen Bodenrechts
Gäbe es eine Lagergebühr für Sparguthaben, dann würden die Menschen aus dem Geld in Sachwerte flüchten um ihr Vermögen zu sichern. Dies kann natürlich zu Problemen führen, weil einzelne reiche Menschen uneingeschränkt Bodenflächen, Gebäude, Unternehmen und Rohstoffe aufkaufen können und dürfen. So erhalten sie durch die Abhängigkeit der Bevölkerung die Macht die Preise zu bestimmen. Gefördert wird diese Entwicklung zusätzlich durch Subventionen, z.B. für das Brachliegen lassen landwirtschaftlichen Flächen. So erhalten die Reichen zusätzlich zur Macht auch noch satte Gewinne fürs Nichtstun auf Kosten der Steuerzahler. Auch auf diese Weise findet eine Umverteilung von Fleißig auf Reich, ähnlich wie beim Geld durch die positiven Guthabenzinsen statt.
Deshalb bedarf es – besonders im Hinblick auf die Eurokrise und den damit verbundenen Vertrauensverlust in das Geld und die daraus resultierende Flucht in Sachwerte – dringend einer Reform des Geldsystems und parallel dazu eine Bodenrechtsreform, die in der Lage ist die voranschreitende Wiederkehr und sich ausbreitende Macht der Feudal-Herrschaft sowie die daraus entstehende Frondienst-Knechtschaft der Fleißigen, sprich die Sklaverei aufzuhalten.
Wir brauchen Garantien für jeden Menschen auf ein Stück Land, auf dem wir uns ggf. unabhängig selbst versorgen können. Nur so können wir frei Nein zu den Arbeitsangeboten des Marktes sagen, wenn überzogen viel Leistung von uns als Arbeiter für zu wenig Gegenleistung verlangt wird ohne uns und die Existenz unserer Familien zu gefährden.
Marktsättigung – Die Notwendigkeit eines Leistungslosen Grundeinkommens
In Zeiten, wo Dank des Maschinellen Fortschritts immer weniger Menschen die gesamte Versorgung der Bevölkerung sicher stellen können, müssen Einkommen und Arbeit entkoppelt werden, um unnötige Arbeit zu verhindern.
Dies zeigt, dass Obrigkeit treues gesetzliches Handeln kein Garant für Gerechtigkeit ist. Es ist unabdingbar, dass wir uns alle wieder auf die moralischen Grundsätze, die Menschenrechte, das Völkerrecht und hier in Deutschland auf das Grundgesetz, die sogenannte Verfassung für die vereinten Wirtschaftsgebiete Deutschlands besinnen, die uns weltweit ein friedliches Leben in gegenseitiger Achtung und individueller Selbstbestimmung garantieren wollen.
Da Gesetze nur Worte sind und nicht selbst handeln können, liegt deren Einhaltung in unser aller Verantwortung.
Und wenn Gesetze und Verträge unseren Wertevorstellungen oder den praktischen Notwendigkeiten der Zeit nicht mehr entsprechen, dann müssen sie von uns geändert oder aufgehoben werden. Denn der Mensch mit seinem natürlichen Empfinden von Moral und Gerechtigkeit steht letztlich – als dessen Schöpfer – immer über dem Gesetz.
Nicht wir müssen dem Gesetz dienen, sondern das Gesetz uns Menschen allen zugleich.
Dies gilt auch für das Geld.
Natürlich sollen auch Banker bei der Kreditvergabe angemessen für ihre tatsächliche Leistung bezahlt werden. Verträge allerdings, die sich einseitig auf das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB, § 248, Satz 2), den Zinseszins betreffend stützen und dabei den sittenwidrigen Wucher gemäß Strafgesetzbuch (StGB, § 138) außer Acht lassen, sind ohne einen schriftlichen und eindeutigen Nachweis darüber, dass der Kunde das Zins-Geldsystem bei Abschluss verstanden und auf eine angemessen Gegenleistung der Bank für seine versprochenen Zinszahlungen verzichtet hat, als nichtig zu erachten.
In diesem Sinne sollten Banken ausschließlich Kreditverträge mit angemessener Gegenleistung anbieten, die dem Kunden die schnellstmögliche Rückzahlung des Kredites ermöglicht und den Bankern eine gerechte Bezahlung ihrer Dienstleistung garantiert. Auf Sicherheiten, die für das Leben, die Freiheit und die Sicherheit der Menschen unentbehrlich sind, sprich Grundstück, Haus, Fahrzeug und Werkzeuge, muss verzichtet werden.
Nur so kann das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person (gem. MR Artikel 3) garantiert, sprich Sklaverei oder Leibeigenschaft in allen Formen (gem. MR Artikel 4) verhindert und damit die Grundlage für dauerhaften Frieden und Wohlstand für alle Menschen im Einklang mit der Natur geschaffen werden.
Kommentare zu: "Kredit, Zinsen und Moral – Ein Appell an Banken und Politik" (2)
1MJ 1974 AW - Matthias Jonathan schrieb:
16. Januar 2012 um 15:54
KREDITKÜNDIGUNG – MUSTERSCHREIBEN PDF
KÜNDIGUNG DES KREDITES
hiermit kündige ich den obig bezeichneten mit Ihnen geschlossenen Kreditvertrag.
In Verantwortung Ihnen, unserem Planeten und mir selbst gegenüber kann und werde ich den mit Ihnen geschlossenen Kreditvertrag nach alten Konditionen nicht weiter einhalten. Die bisher gezahlten Zinsen halte ich in Bezug auf Ihre tatsächlich erbrachten Leistungen für mehr als angemessen.
Nachfolgend unterbreite ich Ihnen ein Angebot zur gütlichen außergerichtlichen Einigung.
– Der bestehende Kreditvertrag wird im Einvernehmen aufgelöst,
– die bestehenden _________ Euro Restschuld in ein zinsloses Darlehen umgewandelt
– eine Tilgung in Raten von mind. _________ ,- Euro monatlich vereinbart
– und das Konto abschließend nach vollständiger Tilgung aufgelöst.
Der Zins dient nur einigen wenigen. Auch Sie gehören wahrscheinlich zu den Sklaven dieses Systems, das sowohl die Menschheit als auch den gesamten Planeten Erde zerstören wird. Zur näheren Erklärung schließe ich mich den Ausführungen der beigefügten Infobroschüre „Kredit, Zinsen und Moral“ an, die eigens für diese Angelegenheit erstellt wurde und somit fundamentaler Bestandteil dieses Schreibens ist.
Prüfen Sie bitte zunächst gründlich, ob Sie und Ihr Unternehmen zu den Gewinnern oder den Verlieren des global wuchernden Zinsgeldsystems gehören, bevor Sie rechtliche Schritte gegen mich und damit höchstwahrscheinlich gegen sich selbst einleiten.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Zerstörung unseres gemeinsamen Lebensraumes Erde und die Versklavung der gesamten Menschheit Ihr bewusst erklärtes Ziel als freier liebender Mensch und das Ihres Unternehmens sein soll. Sicher wollen Sie sich nicht gegen die immer mehr werdenden Menschen stellen, die weltweit für Freiheit, Frieden und Sicherheit gemäß Art. 3 und gegen die Sklaverei gem. Art. 4 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der vereinten Nationen von 1948 auf die Straße gehen (z.B. Occupy Wallstreet … etc.), oder?
Im Laufe der Jahre hat Ihr Unternehmen für die wenige Zeit, die Sie die Einrichtung und Bearbeitung des Kredites gekostet haben, mehr als ausreichend Geld von mir in Form von Zinsen erhalten. Auf weitere Forderungen sollten Sie demnach sowohl aus moralischen Gründen verzichten als auch, um nicht (weiter) gegen den § 138 des deutschen Strafgesetzbuches „Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher“ zu verstoßen.
1. Sie haben mich bei Abschluss des Kreditvertrages unter anderem nicht angemessen über die Tatsache aufgeklärt, dass Sie bei der Kreditvergabe kein Geld von Sparern verleihen, wie auch ich es bis vor kurzem vermutete, sondern einfach Geld aus dem Nichts schöpfen. So erbringen Sie nur eine unerhebliche Dienstleistung im Verhältnis zu den bereits gezahlten Zinsen. Das betrachte ich als Irreführung und Wucher.
2. Auch haben Sie mich nicht über die Wirkung des exponentiellen Wachstums der Zinsschulden und damit Ihrer Einkünfte aufgeklärt, die sich entfaltet, wenn Sie das Darlehen jeweils neu um die entstehenden Zinsschulden verlängern und dann wiederum darauf Zins erheben. Es nutzt nichts, auf diese Weise einseitig das Zinseszins-Verbot (gem. § 248 Satz 2 BGB) legal zu umgehen, wenn damit andererseits Wucher (gem. § 138 StGB) betrieben wird.
3. Diese Informationen werden weder in den öffentlichen Bildungseinrichtungen und Medien noch im Alltag vermittelt. Sie gehören somit nicht zu den Lehrplänen unserer Gesellschaft und können deshalb auch nicht als Bestandteil des Allgemeinwissens vorausgesetzt werden.
Sollten Sie mit meinem obigen Angebot nicht einverstanden sein, so werde ich die Schuld nur im Rahmen des mir tatsächlich zur Verfügung gestellten Geldes anerkennen, welches ich für die Bezahlung Dritter verwenden konnte ohne selbst eine Gegenleistung dafür erbracht zu haben. Für die Einrichtung und Bearbeitung des Kredites werde ich ihnen dann nur eine angemessene einmalige Bearbeitungsgebühr, gemäß Ihren nachzuweisenden tatsächlichen Aufwendungen zugestehen und diese sowohl mit den bereits gezahlten Zinsen als auch den Kosten für meine Aufwendungen verrechnen.
Für den Streitfall mache ich eine Aufwandspauschale in Höhe von __ ,- Euro geltend. Diese beinhalten die Erstellung dieses Schreibens, die in der Vergangenheit geführten Verhandlungsgespräche mit Ihnen und die Kosten für die freie rechtliche Beratung, die ich mir in diesem Zusammenhang habe einholen müssen.
Zudem behalte ich mir eine Strafverfolgung auf Grund möglicher Verstöße gegen international anerkanntes Menschen-, Völkerrecht und Grundfreiheiten sowie eine entsprechende Schadensersatzklage zur Zahlung von Schmerzensgeld gegen Sie und Ihr Unternehmen vor. Die Klagen werden vor unabhängigen Gerichten im Schutz der Öffentlichkeit erfolgen. Die Gerichte der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union lehne ich ab, da deren Regierungen selbst, die in der beigefügten Infobroschüre beschriebene Politik zur Errichtung einer Sklavengesellschaft betreiben und somit ebenso Beschuldigte in dieser Angelegenheit sein werden.
Aus Beweisgründen werde ich sämtliche diesen Fall betreffenden Schriftwechsel und Gespräche dokumentieren oder aufzeichnen. Zu meinem Schutz wird schon jetzt eine Weitergabe dieser Daten an meine Verteidiger (also keine Dritten) mit Hinweis auf Einhaltung des Schutzes der Vertraulichkeit Ihres Wortes und gleichzeitiger Anweisung zur Veröffentlichung im Zuge der Klagen erfolgen.
Anlage: 1 Infobroschüre „Kredit, Zinsen und Moral“
Hans-Florian Hoyer schrieb:
24. Januar 2012 um 17:57
„Jedem Menschen steht eine angemessene Vergütung für seine tatsächlich geleistete Arbeit zu. Geld soll dabei der Bezahlung ehrlicher Arbeit für einen gerechten Austausch untereinander dienen.“
Ist das nicht schon der falsche Ansatz? Jeder sein eigener Sklavenhändler?
Damit ist das System schon anerkannt, weil nicht hinterfragt.
Jeder Mensch sollte zur Stillung seiner Bedürfnisse genügend Geld, Naturalien, … zur Verfügung haben, damit er sich sorgenfrei dem widmen kann, was er liebt und was er kann.
Je weniger wir nicht selbst für unsere Bedürfnisse arbeiten und je mehr wir für die Befriedigung der Bedürfnisse Anderer arbeiten, desto besser geht es der Gesellschaft, in der wir leben.

References: § 248
 § 138
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 Art. 3
 Art. 4
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