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Timestamp: 2016-10-27 03:15:31+00:00

Document:
2C_662/2011 (17.10.2011)
2C_662/2011
Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch KMU Treuhand & Steuerberatung Rolf B�hrer,
Kantonale Steuerkommission Schaffhausen, J. J. Wepferstrasse 6, 8200 Schaffhausen.
Grundst�ckgewinnsteuer 2009,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 29. Juli 2011.
X.________, Y.________ und Z.________ erwarben am 3. April 2008 ein Grundst�ck in Beringen. In der Folge sanierten sie das darauf stehende Wohnhaus; sodann parzellierten sie das Grundst�ck (eine Parzelle mit dem Wohnhaus, zwei un�berbaute Parzellen). Am 2. November 2009 verkauften sie die Wohnhaus-Parzelle zum Preis von Fr. 625'000.--. In der Steuererkl�rung f�r die Grundst�ckgewinnsteuer machten sie wertvermehrende Aufwendungen im Betrag von Fr. 234'368.-- geltend, wovon die Kantonale Steuerkommission Schaffhausen einen Betrag von Fr. 75'659.-- akzeptierte; so resultierte ein steuerpflichtiger Grundst�ckgewinn von Fr. 129'900.--. Die gegen diese Veranlagung erhobene Einsprache blieb erfolglos (Entscheid vom 17. Dezember 2010). Den gegen den Einspracheentscheid erhobenen Rekurs wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen am 29. Juli 2011 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 2. September 2011 beantragen X.________, Y.________ und Z.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts aufzuheben und die wertvermehrenden Aufwendungen mit Fr. 204'368.-- zu veranlagen.
2.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Begr�ndung muss sachbezogen sein, d.h. erforderlich ist eine Auseinandersetzung mit den Erw�gungen der Vorinstanz, die f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblich sind. Da sodann das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), bed�rfen Sachverhaltsr�gen spezifischer Begr�ndung (Art. 105 Abs. 2 und Art. 97 Abs. 1 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f. und 134 II 244 E. 2.2).
2.2 Das Obergericht befasst sich mit der Abgrenzung zwischen wertvermehrenden Liegenschaftskosten und Liegenschafts-Unterhaltskosten. Dabei legt es dar, dass der Kanton Schaffhausen auch die Kosten f�r die Instandstellung einer neu erworbenen Liegenschaft (Nachholung unterlassenen Unterhalts) steuerlich als Unterhaltskosten behandelt, die im Rahmen der Einkommenssteuer abzugsf�hig sind und daher bei der Grundst�ckgewinnsteuer nicht als wertvermehrende Aufwendungen ber�cksichtigt werden k�nnen (namentlich Abgrenzung zur sogenannten "Dumont-Praxis"). Es gibt anschliessend wieder, was die Beschwerdef�hrer als wertvermehrende Aufwendungen ber�cksichtigt haben wollen, und diskutiert deren Vorbringen unter dem Aspekt der Beweislast und der damit verbundenen Pflicht zu substantiierter Sachdarstellung, wobei es sich mit den einzelnen Rechnungsposten und deren Kommentierung durch die Beschwerdef�hrer auseinandersetzt. Es kommt zum Schluss, dass der Nachweis f�r wertvermehrende Aufwendungen im Ausmass von Fr. 234'368.-- nicht erbracht worden sei und die Steuerbeh�rde ermessensweise sachgerecht einen Betrag von Fr. 75'659.-- festgelegt habe.
Der Beschwerdeschrift l�sst sich nicht entnehmen, inwiefern das Obergericht die Abgrenzung zwischen Mitwirkungspflicht und Untersuchungsmaxime rechtsverletzend vorgenommen bzw. im Fall der Beschwerdef�hrer die Anforderungen an die Substantiierungspflicht �berspannt habe. Namentlich reicht deren Hinweis auf die "detaillierte" Dokumentation bzw. Deklaration, die sie im Kanton vorgelegt haben, nicht aus, um zu belegen, dass sie dieser Pflicht nachgekommen seien; das Obergericht hat ihre Angaben umfassend, auf Einzelheiten eingehend, gew�rdigt, ohne dass sich der Beschwerdeschrift zu den entsprechenden Erw�gungen etwas entnehmen liesse. In keiner Weise wird sodann aufgezeigt, dass (sonstige) Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 BGG qualifiziert unrichtig w�ren. Die Beschwerdef�hrer befassen sich sodann auch nicht mit den Darlegungen des Obergerichts zum materiellen Recht, insbesondere zur "Dumont-Praxis".
2.3 Die Beschwerde enth�lt mithin offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.4 Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang den Beschwerdef�hrern zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG).

References: Art. 42
 Art. 97
 Art. 106
 BGE 
 Art. 97
 Art. 108