Source: https://www.radarwarnsysteme.de/Radarwarner/Genevo-One-M-Edition::240.html?language=de
Timestamp: 2019-05-20 23:14:59+00:00

Document:
GENEVO ONE M-Edition Radarwarner zum Bestpreis günstig kaufen
Neuester Genevo One M mit GPS und revolutionärer Multaradar CD, Multaradar CT und GATOS Ortung. Die M-Edition bietet maximalen Schutz gegen mobile Radarfallen, Lasermessungen, Sektion-Control Abschnitte und stationäre Blitzer in ganz EU.
Gewicht: 0.800 Kg.
GTIN/EAN: 0715134997149
Hersteller-Artikelnummer: GO1A6
Genevo One M-Edition Radarwarner
Der Radarwarner Genevo One M Edition mit Ultra HD Radarantenne und MRCD/MULTARADAR CT (MRCT) Support, installierter GPS Blitzerdatenbank für die ganze EU mit auf Lebzeit kostenfreien Updates des Herstellers, ist speziell für den Gebrauch in Europa gefertigt und konzipiert worden, sowie durch die überaus kompakte Grösse optimal für eine diskrete Nutzung geeignet.
Nebst den ortsfesten Meßstellen und Rotlichtblitzern werden alle notwendigen Radarfrequenzen für Deutschland, Österreich und die Schweiz vom Genevo One M-Edition in besonders großer Aktionsreichweite erkannt. Des weiteren bietet die deutschsprachige Konfiguration und Sprachmeldung einzigartigen Bedienkomfort. Bei einer Warnmeldung vor einer Radarquelle kündigt der Genevo One M-Edition Warner dies über das Display an und meldet mit deutscher Sprachausgabe zeitgleich die exakte Alarmquelle (das spezifische Radar-Band, POI Art oder Laser). Bei Radar wird sogar die Signalstärke durch ein Piepton gemeldet, um die Distanz zur Signalquelle anzuzeigen. Du kannst außerdem eigene GPS-Orte, sog. Points of Interests im Gerät sichern oder eine Fehlerquelle bzw. ein Fehlalarm filtern, so daß zukünftig an diesem Standort keine akustische Meldung mehr erfolgt, und damit die Falschalarmquote wirkungsvoll reduziert werden kann.
- Multaradar MRCD sowie MRCT Lokalisierung! (Weiter als Escort Radar!)
- Unsere Empfehlung: winzigstes „3 in 1“ Radarfallenwarner Kombigerät
- Neue Ultra HD Radarsensorik mit erheblich verbesserter Reaktionszeit und Reichweite
- Winzigster mobiler Radarwarner mit Radarempfang für bewegliche Radarfallen sowie GPS Technologie
- 360° Grad Erfassung von allen Radarauellen in der ganzen EU
- X / K / Ka Schmalband, MRCD,MRCT, GATSO Erkennung
- Warnmeldung von mobilen und satationären Lasermessungen
- Informiert über Section-Control Geschwindigkeitsmessungen via GPS
- Warnung vor stationären Blitzern via GPS
- Warnhinweis vor Rotlichtkameras via GPS
- Updatefähige GPS Blitzerdatenbank für weitere Länder sind kostenfrei und inklusive
- Einfachste Bedienung des Genevo M Radar-Warners mit deutscher Tastenbeschriftung
- Sprachausgabe sowie Einstellung erfolgt in deutscher Sprache
- Radarsensorik mit intelligenter Regulierung
- Federführend in der Fehlalarmreduktion durch geschwindigkeitsabhängige Alarmfunktion
- Sicherheits- und geschwindigkeitsorientiertes GPS-Warnsystem mit extra Warnungen
- Persönliche GPS Positionen können gesichert werden
- Aktualisierung der Blitzerdaten über USB Kabel (im Verpackungsinhalt)
- Upgrade der Datenbank durch das Internet mit neuesten Kontrollpunkten
- Blitzerstandorte für Europa sind bereits aufgespielt
- EURO Updates sind auf Lebzeit unendgeldlich
- Gerät speziell für deutsche Radarfallen konzipiert
- Erfassungsdistanz vor Starenkästen ist 300-1500m
- Laserortung vorn und hinten
- Elektronisch nicht ortbar!
- GPS: Skytrack
- Ka-Band: 34,3 GHz, 34,0 GHz (± 100MHz)
- K-Band: 24.125GHz (± 70MHz)
- X-Band: 10.525GHz
- Laser: 904nm
- Genevo M-Edition Radarwarner
- 12V Zigarettenanschlusskabel
- Update für Europa ist auf Lebzeit inklusive
Genevo M Edition Radarwarngerät
Wir möchten Sie vor dem Kauf ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Besitz und/oder der Betrieb eines Genevo Radarwarners in Ihrem Land nicht zulässig sein kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Erwerb oder vor Einsatz des Gerätes im Rahmen einer Auslandsreise zur aktuell geltenden Rechtslage.
Strafen für Verkehrsdelikte gemäß Bußgeldrechner
Was ist ein Bußgeld Rechner?
Das World Wide Web bietet unterdessen für beinahe jedes Thema ein geeignetes Online-Tool. Ob Buchungen in Hotels, Vordrucke bei Behörden oder Einkäufe in Internetshops – nach ein paar Klicks schafft es der Anwender komfortabel zu seinem Ziel. Berechnungsmasken sind ein besonders praktikables Hilfsmittel. Damit lassen sich nicht nur Arbeitslosengeld und das Nettogehalt berechnen, sondern ebenfalls verkehrsrechtliche Strafmaßnahmen.
Hinweis: Der so genannte Bußgeld-Rechner hilft Geschwindigkeitssündern dabei, herauszufinden, mit welchen Strafmaßnahmen sie nach einem Geschwindigkeitsdelikt, dem Überqueren einer roten Ampelanlage oder Übertretungen gegen die Ladungssicherung auf der Rechnung haben müssen. Üblicherweise finden sich je nach Themengebiet von A wie Abstand bis V wie Vorfahrtregeln online jeweiligen Bußgeldrechner.
Wie es das Wort schon andeutet, dient ein Bußgeldrechner dem Zweck, ein Verwarnungsgeld zu ermitteln. Der Anwender trägt nur die grundlegenden Eckdaten seines Verstoßes ein und bekommt dann unmittelbar eine Übersicht über die etwaigen Konsequenzen.
Bei einem Geschwindigkeitsverstoß mit mehreren km/h können je nach Bußgeldrechner beispielsweise folgende Angaben erfasst werden:
- gefahrene und erlaubte km/h
- Probezeit Berücksichtigung: ja/nein
- Tatort: In einer geschlossenen Ortschaft/außerhalb geschlossener Ortschaft
- Fahrzeug: Pkw/Lkw
- Toleranz Abzug: ja/nein
Was aus der Bezeichnung „Bußgeld-Rechner“ nicht hervorgeht, ist der Fakt, dass dieser nicht bloß ein Verwarnungsgeld berechneten, sondern ebenso auch auf ein mögliches Fahrverbot oder Punkte hinweisen kann. Es handelt sich in der Praxis also mehr um einen verkehrsrechtlichen Sanktionsrechner.
Bei einem Strafzettel oder einem Strafzettel ist der Rechner nicht mehr notwendig, zumal sie die maßgeblichen Infos über die Summe des Bußgeldes bereits bekommen haben. Wurden Sie aber z. B. von einem Blitzkasten mit mehr als den zulässigen Stundenkilometern geblitzt, müssen Sie nicht bis zum Bussgeldbescheid warten. Der Rechner veranschaulicht Ihnen bereits im Vorfeld auf , mit welchen Sanktionen Kraftfahrer belangt werden.
Punktekatalog: Bezugsgröße vom Rechner
Losgelöst von der Übertretung oder des Verstoßes selber, kann ein solcher Bußgeld Rechner lediglich dann gut arbeiten und vor allem rechtlich angemessene Informationen ausgeben , wenn eine entsprechend verbindliche, Bezugsgröße besteht. Diese ist im Punktekatalog zu finden.
Diese – stellenweise auch „Punktekatalog im Verkehr“ genannte Übersicht wurde vom Verkehrsminister, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) festgelegt. Sie stellt eine Rechtsverordnung dar, welche entsprechend § 26a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) Regelsätze für Verwarngeldern und Geldbußen aufstellt. Erfasst werden Verkehrsordnungswidrigkeiten entsprechend § 24, 24a und 24c StVG genau so wie Anordnungen über Fahrverbote in Übereinstimmung mit § 25 StVG.
Was ist konkret in diesen Gesetzen geregelt ?
- § 24 StVG charakterisiert eine Ordnungswidrigkeit im Allgemeinen
- § 24a StVG bestimmt Alkohol und Rauschmittel hinterm Steuer als gesetzeswidrig
- § 24c StVG reglementiert das Alkoholverbot für Führerscheinneulinge
- § 25 StVG legt die Anwendungsmöglichkeit eines Fahrverbotes fest
Der Punktekatalog bestimmt, wann und wie hoch Strafzettel und Geldbuße festzusetzen sind bzw. wie lange das Fahrverbot rechtskräftig ist. Auf dieser Grundlage berechnet ein Bußgeld-Rechner dann bei einer Benutzeranfrage die jeweiligen Verwarnungen. Im Fall einer finanziellen Konsequenz übernimmt er weniger die Aufgabe, anhand einer Formel eine Buße zu bestimmen, als dass er besser gesagt genau die korrekte Regelung wiedergibt.
Eine weitere wesentliche Rechtsquelle dieser Gesamtschau ist die Straßen-Verkehrsordnung (StVO). Diese legt akkurat fest, wie sich Fahrzeugführer verhalten müssen. Verstöße stellen dann nach dem Straßen- Verkehrsgesetz Übertretungen dar, welche der Bußgeld Rechner berücksichtigt.
Weiterhin werden vom Bußgeld-Katalog Verstöße gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV), die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und die Ferienreise-Verordnung erfasst. Im Bußgeldkatalog verschmelzen also verschiedene Rechtsvorschriften ineinander.
Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV): Die Sanktionierungsdatenbank
Im Jahr 2013 wurde die so genannte „Regelung über die Erteilung einer Buße, Regelsätze für Verwarnungsgelder und die Direktive eines Fahrverbotes wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr“, kurz die Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV): Die Sanktionierungsdatenbank oder auch salopp der Punktekatalog, festgelegt.
In der dort vorzufindenden Anlage sind Ordnungswidrigkeiten, denen konkrete Geldbußen zugewiesen sind. In diesem Fall handelt es sich um Regelsätze, die auf gewöhnliche Tatmerkmale angepasst sind. Außergewöhnliche Aspekte können daher unterschiedliche Beträge begründen. Im Bußgeldrechner werden in der Regel die Regelsätze angezeigt.
Die Anlage ist zweigeteilt und hat einen Abschnitt zu fahrlässig begangenen Ordnungswidrigkeiten und eine Passage, die vorsätzliche Straftaten in Angriff nimmt. Dabei wird jeweils der reale, mit einer laufenden Nummer (Lfd. Nr.) versehene Tatbestand wiedergegeben und diesem der anwendbare Paragraf aus der verletzten Richtlinie sowohl der Regelsatz zugeordnet.
Wie Sie sehen können, sind die Vergehen verschiedenster Art. Alle Straßenverkehrsteilnehmer, also auch Rad- und Lastwagen-Führer, finden die Regelsätze zu typischen Delikten. Während hier jegliche Bereiche zusammengelegt sind, existieren häufig getrennte Bußgeld Rechner. Delikte von Lastkraftwagen, zu Abstandsbestimmungen sowie auf der Autobahn werden üblicherweise in separaten Suchmasken berechnet.
Angesichts des Umfangs sind Tempoüberschreitungen im Flensburger Katalog in besonderen Tabellen, je nach km/h, aufgeführt. Auch Abstandsvergehen ebenso wie Vergehen der zulässigen Achslast oder des Gesamtgewichtes werden in der Haupttabelle gesondert angegeben.
Letztendlich werden außerdem Erhöhungen der Regelsätze festgelegt, die ausnahmslos dann sichtbar werden, sofern die Verwirklichung vom Grundtatbestand zusätzlich zu einer Gefahr oder Sachbeschädigung geführt hat. Dies betrifft nur Geldbußen, welche zumindest 55 Euro hoch sind. Beispiel: Aus einer Geldstrafe von zusammenfassend 60 EUR kann dann beim Hinzukommen eines Sachschadens eine Summe von 90 Euro werden.
Merke: Solche „Kriterien“ werden vom Bußgeld-Rechner teilweise auch erfasst. So wird hier gelegentlich nach der Präsenz eines solchen gebührensteigernden Merkmals nachgefragt.
Deutschlandweiter Tatbestandskatalog: Alles auf einen Blick
Wie zu Anfang schon erwähnt, ist ein Bußgeldrechner nicht lediglich dazu im Stande, auf bestimmte Verletzungen anzuwendende Geldbeträge aufzuzeigen, sondern auch Fahrverbote und Punkte zu ermitteln.
Letztere werden in der BKatV nicht thematisiert. Es besteht neben dieser quasi eine Art Punktekatalog. Konkret handelt es sich bei diesem um Anlage 13 zu § 40 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Hierin wird eine dreifache Unterteilung durchgeführt und entsprechend angegeben, welche Zuwiderhandlungen drei, zwei oder 1 Punkt verursachen.
Zum Beispiel kann bei einer Abstandsunterschreitung der Rechner auf Grundlage dieser Regulierung dann nicht nur das zu bezahlende Verwarngeld, sondern ebenso auch die jeweiligen Punkte bestimmen.
Was hat das aber mit dem bundesweiten Tatbestandskatalog gemeinsam?
Vergleichbar wie der Bußgeld-Rechner, der alle Sanktionsarten vereint, verknüpft auch der Tatbestandskatalog die verschiedenen Gesetze, die bei Verkehrsordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr Verwendung finden Verwendung fanden. Denn obgleich der oben gezeigte Bußgeld-Katalog bestimmt auch für Neulinge praktikabel ist, lassen sich diesem keine Infos zu Punkten bekommen. Dafür müsse die FeV verwendet werden.
Um den Umgang der unterschiedlichen Gesetze und besonders die amtliche Abwicklung sowie Sicherung von Verkehrsordnungswidrigkeiten zu vereinfachen, hat das Kraftfahrt- Bundesamt (Kba) den so genannten Tatbestandskatalog verlegt. Dieser ist zurückzuführen auf einem Übereinkommen der Bundesländer und ist dem offiziellen Bußgeldkatalog untergeordnet.
Tipp: Die BKatV ist für die Führung und die Judikative obligatorisch und entfaltet so für den Geschwindigkeitssünder eine unmittelbare Außenwirkung in Form vollstreckter Strafgeldern und auch Fahrverbote.
Der deutschlandweite Tatbestandskatalog stellt eine Verwaltungsverordnung dar, die einzig der Durchführbarkeit der BKatV dient. Die darin genannten Tatbestandsnummern sollen dann die Einträge an das Fahreignungsregister (FAER) standardisieren.
Es geht in diesem Fall folglich um eine Ergänzung des Bußgeldkataloges, welche
- entscheidende Verordnungen der BKatV umfasst,
- die dort angegebenen Delikte in typische Begehungsvarianten getrennt,
- generelle Erhöhungsreglements der BKatV umsetzt und
- weitere Übertretungen aufführt, die im Bußgeldkatalog nicht integriert sind.
Für den Straßenverkehrsteilnehmer ist demnach der Bußgeld- jedoch nicht der Tatbestands-Katalog ausschlaggebend. Letzterer kann jedoch als Näherungswert nützlich sein. Der Bußgeld-Rechner ermittelt seine Daten üblicherweise ebenfalls aus der offiziell gültigen Verordnung.
Aussagen im Bußgeld Rechner: Buße/Sanktionierung, Punkte sowie Fahrverbot
Nachdem veranschaulicht wurde, woher der Bußgeldrechner die Informationen bekommt, soll nun genauer auf diese Parameter eingegangen werden.
Die folgenden Passagen setzen sich mit der Unterscheidung vom Verwarn- und Bußgeld auseinander, erklären die relevanten Kriterien betreffend der Vergabe von Punkten im Straßenverkehrsrecht und stellen zudem das Fahrverbot vor.
Verwarnungs- oder Bußgeld: Worin ist der Unterschied?
Speziell bei Verkehrskontrollen durch die Polizei kann es sich ereignen, dass ein Gesetzeshüter lediglich ein sogenanntes Verwarngeld gegen den Verkehrs-Rambo erhebt. Sind Kraftfahrer zum Beispiel beim Linksabbiegen ohne Blinken abgebogen, kommt demnach ein Regelsatz von 10 Euro in Betracht. Dieser kann dann als Verwarngeld sanktioniert werden. Aber was ist das überhaupt?
Gemäß § 2 der BKatV und § 56 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) kann bei geringen Übertretungen ein Verwarngeld (vereinzelt auch als „Geldbuße“) bezeichnet werden. Dieses liegt stets innerhalb von 5 und 55€.
Über 55€ handelt es sich formal immer um ein Bußgeld.
Zeigt der Bußgeld-Rechner einen Betrag bis 55€ an, ist es nicht ausgeschlossen, daß der Betroffene lediglich verwarnt wurde. Auch hier ist das Wort „Bußgeld Rechner“ als nicht überaus akkurat auszulegen, da auch Verwarngelder ausgegeben werden.
Eventuelle Anwendungsfälle bei einem Verwarnungsgeld sind:
- Verstoß gegen Rechtsfahrgebot (ab 15 EUR)
- Missachtung des Sicherheitsabstandes (ab 25EURO)
- Abbiegeverstoß (ab 10€)
- Falsch Parken (ab 10€)
Eine Strafe kann mündlich oder auf dem Postweg erteilt werden. Sie ist ab dem Augenblick wirksam, an dem der Leidtragende die festgesetzte Summe bezahlt. Dies kann bei einer Verwarnung durch den Polizisten vor Ort sofort oder binnen sieben Tage per Überweisung geschehen. Sträubt sich der Raser, den Betrag zu zahlen, oder unterlässt dies aus sonstigen Motiven, so führt dies zur Berechnung vom jeweiligen Verwarnungsgeld. Dieses ist in aller Regel kostspieliger, weil hier zusätzlich Verwaltungsgebühren hinzukommen.
Rat: Um eine Umwandlung der Verwarnung in eine Geldbuße zu unterbinden, achten Sie bei der Geldüberweisung besonders darauf, dass diese pünktlich durchgeführt wird, die richtige Summe umfasst und das richtige Aktenzeichen ausweist. Etwaige Fehler in diesem Zusammenhang können sonst bewirken, daß die Zahlung nicht anerkannt wird.
Folgenschwere Zuwiderhandlungen, z. B. das Kreuzen eines Bahnüberganges trotz geschlossener Schranke (laut BKatV: 700 €, 3 Monate Fahrverbot), werden umgehend mit einem Bußgeld belangt. Auch ein Fahrverbot oder Punkte sind unter diesen Voraussetzungen möglich.
Gemäß § 17 OWiG liegt der finanzielle Rahmen einer Geldstrafe zwischen fünf und 1000 €. Der Rechner unterscheidet nicht zwischen Verwarnung oder Bußgeld. Ob die Behörde ersteres erlässt, bestimmt sich an den Tathergängen. Im Gegensatz zur Verwarnung zieht die Geldbuße einen Prozess mit sich und ist daher mit behördlichen Mehraufwand verbunden.
Bußgeldverfahren bei schwerwiegenden Ordnungswidrigkeiten
Ein Bußgeldverfahren beginnt üblicherweise mit einem ersten Verdacht. Dieser ist offenkundig, falls ein Fahrzeuglenker zum Beispiel eine rote Verkehrsampel überfahren hat. Nach dem Verdacht folgt die Ermittlung des Verkehrssünders. Die beauftragte Bußgeldstelle stellt dazu eine Anfrage bei dem Kraftfahrt- Bundesamt (KBA), um den Fahrzeughalter des Kraftfahrzeugs zu überprüfen.
Der KFZ-Halter bekommt dann nach kaum paar Tagen gewöhnlich einen Anhörungsfragebogen, um zu dem Vorwurf seine Position zu schildern. Bleibt eine Rückäußerung aus, folgt als nächtes der Bußgeldbescheid, auch Geldbuße genannt. Im Rechner kann der Leidtragende abklären, ob die gegen ihn verhängte Geldbuße mit dem Flensburger Katalog übereinstimmt. Treten große Abweichungen hervor, oder findet der Betroffene die Beschuldigung als insgesamt abwegig, hat er die Berechtigung, Einspruch einzulegen. Dieser muss fristgerecht binnen 14 Tagen geschehen, um rechtskräftig zu sein.
Die Bußgeldverwaltung ist dann gezwungen, die gesamten Kriterien wieder zu überprüfen. Bleibt sie bei ihrer Anschauung, überträgt sie das Verfahren an die regionale Staatsanwaltschaft. Dort wird die Akte schließlich an das verantwortliche Gericht übermittelt, wo gerichtlich die geurteilt entschieden wird.
Punkte im Fahreignungsregister: Weniger ist mehr
Während in der Schule eine hohe Punktzahl bei Prüfungen für gute Schulnoten sorgte, gilt für Fahrzeuglenker: je weniger, umso besser. Denn die gefürchteten Eintragungen im Flensburger Register sind Archivare bereits begangener Übertretungen aber auch Übertretungen von Verkehrs-Rambos. Beim Bußgeldrechner für Alkohol werden häufig Punkte erlassen.
Selbst bei der Inanspruchnahme von einem Bußgeld-Rechner spielt diese Sanktionsweise eine zentrale Rolle. Wenigstens können weitere Konsequenzen folgen, wenn durch mehrfache Einzeldelikte eine bestimmte Gesamtanzahl erzielt werden.
Information: Seit 2014 finden die Einträge Einzug ins so genannte Fahreignungs-Register (FAER). Bis dahin wurden die Vermerke noch in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei (VZR) hinterlegt.
Wann derartige Sicherungen gemacht werden, ist exakt reglementiert. Delikte, welche in der Anlage 13 zu § 40 Fev beschrieben sind, sowie Übertretungen, die mit einer Strafe von minimal 60€ bestraft werden, sowie mit Punkten belegt. Das Fahreignungs-Einstufungssystem vermerkt einen bis drei Punkte für Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Verkehr.
Auch wenn also unterschiedlichste Infos von dem FAER gespeichert werden, führt nicht in jedem Fall jeder Verstoß mit dem Gefährt zur Aktennotiz. Der Bußgeld-Rechner wird nur bei derartigen Delikten Punkte aufzeigen, die mit einer Gefährdung des Verkehrs zusammenhängen.
So kann auch bei einem Themenbereich die Strafmaßnahme variieren. Beim Bußgeldrechner zur Autobahn beispielsweise finden sich abhängig vom Sachverhalt nicht bloß unterschiedliche Bußgelder, sondern ebenso auch variable Punkte. Wenngleich das Befahren der Fernverkehrsstraße als Passant mit 10 Euro bestraft wird, wird ein Wendemanöver in Auffahrten mit einem Unfall mit 195 € und einem Punkt geahndet.
Für den Betroffenen kritisch sind vorrangig die sich auf seinem Punktekonto summierenden Punkte. Ab einer definierten Anzahl kann die Führerscheinstelle über die Sanktion der Einzeltat hinaus, weiterführende Schritte vollziehen:
- 4 bis 5 Punkte: Ermahnung (Gelegenheit zur freiwilligen Beteiligung an einem Seminar zum Punkteabbau)
- 6 bis 7 Punkte: Verwarnung (Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Aufbauseminar)
- 8 oder mehr Punkte: Entzug des Fahrausweises
Entfällt zum Beispiel nach einer Abstandsmessung ein Bußgeld, ist die Berechnung eventuell auferlegter eventuell auferlegt Punkte nicht zu vernachlässigen. Beträgt der Abstand weniger als 4/10 des halben Tachos, erwartet den Betroffenen zu dem Bußgeld in Höhe von 180 € zudem der Vermerk eines Punktes. Stehen auf dem Flensburger Konto desjenigen schon 7 Punkte, verliert er üblicherweise seine Lenkerberechtigung.
Tipp: Um solch einschneidende Konsequenzen abzuwenden, steht es Straßenverkehrsteilnehmern offen, an Aufbauseminaren mitzumachen und auf diese Weise 1 Punkt loszuwerden. Allerdings ist dies lediglich möglich, falls aktuell maximal fünf Punkte im FAER dokumentiert sind. Obendrein darf der Punktabbau nur alle 5 Jahre einmal erfolgen.
Bei der Inanspruchnahme vom Bußgeld-Rechner spielt das Fahreignungsregister also insofern einen Einfluss, als dass die im Tool ausgegeben Punkte den im FAER registrierten Kontostand hochziehen. Für so manche Geschwindigkeitssünder kann bereits ein Punkt mehr, das Fass zum Überlaufen bringen. Wurden zuvor etliche Überschreitungen verursacht, ist es daher nützlich, einen Auszug aus dem Verzeichnis einzufordern, um sich über den persönlichen Punktestand Gewissheit zu verschaffen und letztlich seine Fahrweise angemessen zu ändern.
Dabei sollte eingeplant werden, welche Daten alle in dieses Verzeichnis eingespielt werden. Denn das FAER vereint Entscheidungen über:
- Entziehung, Versagung und Neuerteilung einer Lenkberechtigung
- Maßnahmen gemäß Fahreignungs-Bewertungssystem (z.B. Entziehung bei acht Punkten oder mehr)
- Verkehrsordnungswidrigkeiten, welche in Anlage 13 zu § 40 Fev beschrieben sind und eine Geldbuße von minimal 60€ oder ein Fahrverbot provoziert haben
- Vergehen laut Anlage 13 zu § 40 FeV, die von einem Strafgericht verhängt wurden
Fahrverbot: Die zeitlich begrenzte Mobilitätssperre
Das Fahrverbot ist für einige die härteste Sanktionierungsform im Verkehrsrecht. Es geht hierbei um einen zeitlich befristeten Verlust der Lenkberechtigung. Sprich, die Erlaubnis zum Lenken von PKWs besteht im Grunde fort. Sie wird lediglich für 1 bis 3 Monate kurzzeitig annulliert und im weiteren Verlauf wieder reaktiviert, ohne daß der Betreffende die Führerscheinprüfung erneut ablegen muss.
Viele Bußgeldrechner weisen sogar Fahrverbote aus. Diese sind typischerweise fällig, falls sich die Betroffenen besonders gravierende Zuwiderhandlungen erlaubt haben.
Die Wirksamkeit des Fahrverbotes wird durch die amtliche Sicherheitsverwahrung des Führerscheins gekennzeichnet. Nach Ablauf der festgesetzten Frist erhält der Rabauke seine Lenkberechtigung wieder ausgehändigt und kann sich sofort von Neuem hinter das Lenkrad setzen. Wann genau der Geschwindigkeitssünder seinen „Lappen“ überlassen muss, kann er innerhalb ganz bestimmter Grenzen überwiegend selbst entscheiden. In der regel weist der Bußgeldentscheid eine Schonfrist von 4 Monaten ab in Kraft treten der Entscheidung aus, um sein Fahrverbot anzutreten.
Das Aufteilen des zeitlich befristeten Führerscheinverlustes ist unterdessen nicht möglich. Wem also ein Fahrverbot von zwei Monaten auferlegt wurde, dem ist es nicht gestattet mit einer Unterbrechung jeweils einen Monat seinen Führerschein abgeben.
Info: Trotz eines Fahrverbots ein Gefährt zu führen, ist eine ausgesprochen schlechte Idee . Denn in diesem Fall greift das Strafrecht, das in diesem Fall eine Strafzahlung und in aller Regel sogar eine Entziehung der Lenkberechtigung für minimal 6 Monate vorsieht.
Ein Fahrzeugführer der aus beruflich-existenziellen Motiven nicht auf das Autofahren verzichten kann, für den besteht möglicherweise die Aussicht, als Härtefall akzeptiert zu werden und in Folge dessen das Fahrverbot zu umgehen. Eine solche Entscheidung liegt jedoch immer im Ermessungsspielraum des ausführenden Gerichtes.
Blitzer-Warner – was ist gesetzlich erlaubt, und was nicht?
Es gibt verschiedene technische Alternativen, die vor Radarmessungen bzw. Geschwindigkeitsmessanlagen alarm schlagen: Einerseits verfügen viele der handelsüblichen Navigationsgeräte inzwischen über eine Funktion, die Straßenverkehrsteilnehmer vor Geschwindigkeitsmessanlagen alarmiert, auch gibt es eine Vielzahl von „Blitzerkasten-Apps“ für das Handy, die selbige Eigenschaft besitzen. Obendrein sind eigenständige Radar-Warnapparate erhältlich. Ausnahmslos erlaubt ist keine der 3 Typen – zumindest für den Kraftfahrer während dem Fahren. Bei den Radar-Warnern kommt erschwerend hinzu, dass einige der Gerätschaften mit einem Jammer ausgerüstet sind, der das Auslösen des Blitzergerätes unterbinden soll. Dieses Vorgehen ist in Deutschland nicht genehmigt.
Wortwörtlich heißt es in § 23 Abs. 1b Straßenverkehrsordnung: „Wer ein Gefährt führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder funktionsbereit mit sich führen, das in der Lage ist, Messungen zu erkennen oder zu beeinträchtigen. Das gilt insbesondere für Gerätschaften zur Störung oder Anzeige von Tempokontrollen (Radarwarn- oder Laserstörer).“
Gibt es mehrere Möglichkeiten, diesen Wortlaut auszulegen? In Bezug auf Radar Warner, nein. Was Blitzkasten-Apps betrifft, durchaus. Denn streng genommen besagt die Vorschrift, dass der Fahrzeuglenker oder die Autolenkerin des Kraftfahrzeugs während der Fahrt eine Blitzerkasten-App nicht nutzen darf. Es ist aber nicht explizit untersagt, vor Abfahrt in einer App zu begutachten, ob sich auf der geplanten Strecke Blitzkasten befinden. Das anschließende Mitführen des Mobiltelefone ist ebenso nicht gesetzwidrig, denn es geht hierbei nämlich nicht um ein Gerät, das ursprünglich in der Lage ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen wie z.B. Radarmessungen anzuzeigen.
Straßenverkehrskontrolle und Blitzer Applikation verwendet – was jetzt?
Bei der Verwendung von Starenkasten-Anwendungen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Kann die Polizei bei einer Kontrolle deutlich erkennen, dass eine Blitzer-Warn-Applikation auf dem Handy des Kraftfahrers installiert ist und gerade aktiv genutzt wird, kann diese Übertretung mit 75 EUR und einem Punkt in der Flensburger Punktekartei sanktioniert werden. Im Regelfall wird es für einen Gemeindebediensteten aber nur schwer nachvollziehbar sein, ob ein entsprechendes Programm aufgespielt ist oder aber nicht. Ist das Display des Smartphones zum Zeitpunkt der Verkehrskontrolle nicht eingeschaltet, ist nicht eindeutig ersichtlich, welche Apps Sie auf Ihrem Funktelefon installiert haben.
Darf ich andere Verkehrsteilnehmer per Lichtzeichen alarmieren?
Es ist nicht erlaubt, andere Straßenverkehrsteilnehmer z. B. per Lichtzeichen auf eine Radarmessung aufmerksam zu machen. Diese Lichthupe darf einzig verwendet werden, um vor Gefährdungen aufmerksam zu machen und bei einem Starenkasten handelt es sich gemäß derzeit geltender Gesetzeslage nicht um eine Gefahr im Straßenverkehr. Die ungerechtfertigte Verwendung von Lichthupen im Verkehr kann mit einer Geldbuße sanktioniert werden – vorrangig wenn andere Verkehrsbeteiligte dadurch belästigt oder gar einem Sicherheitsrisiko aussetzt (z. B. geblendet) werden.
Ertappt: Rechnet Sich Ein Einspruch?
Ein Einwand gegen den Bussgeldbescheid lohnt sich ganz besonders dann, falls Sie die Verdächtigung haben, dass das Kontrollgerät nicht den Leitlinien der Physikalisch-Technischen-Anstalt des Bundes (PTB) entspricht. So muss die Distanz zwischen Starenkasten und Induktionsschleife im Erdboden (anhand vom Fahrzeugdruck berechnet diese die Fahrzeuggeschwindigkeit) beispielsweise 1,20 Meter betragen, aber auch zu Geschwindigkeitsschildern muss ein Minimalabstand eingehalten werden - dieser ist in den Ländern anders geregelt, in Niedersachsen liegt er bei mindestens 150 Metern.
Tatsächlich erfüllen nicht alle Blitzkasten, die derzeit in Deutschland betrieben werden, die strikten PTB-Richtlinien. In einzelnen Landkreisen werden die Geschwindigkeitsmessungen daher auch vereinzelt stilllgelegt und keine Verwarngelder verhängt. Ebenso ein Fehler in der Konfiguration des Gerätes oder eine glänzende Straßenoberfläche sind Vorbehaltsmöglichkeiten, die Sie in Ihrem Schriftstück thematisieren sollten, wenn Sie aus ihrem Blickwinkel stichhaltig sind. Sind mehrere Kraftfahrzeuge auf dem Bild zu sehen, ist die Zuweisung der Meßwerte nicht eindeutig möglich und Sie sollten einen Einwand gegen den Bußgeldbescheid einlegen .
Brauche ich einen Rechtsvertreter?
Gegen eine Geldbuße Widerspruch einlegen können Sie auch ohne Rechtsbeistand, denn zu Anfang müssen Sie bloß ein formloses Schreiben verfassen. Die Vertretung durch einen Jurist kann Ihnen jedoch Vorzüge bringen , denn Ihr Rechtsanwalt kann rechtzeitig Akteneinsicht beantragen und somit etwaige Auswertungsfehler feststellen. Ob sich die Ausgaben, die Sie für einen Rechtsanwalt entrichten müssen, „lohnen“, hängt vom individuellen Fall ab. Droht durch die vermeintliche Tempoübertretung ein Fahrverbot, ist es hauptsächlich für Menschen, die aus beruflichen Gründen von ihren Führerschein abhängig sind, dienlich, den Rechtsweg zu beschreiten. Vor allem sofern sie eine Rechtsschutzversicherung haben. Ohne Verkehrsrechtsschutzversicherung kann eine strafrechtliche Verfolgung bis hin zur letzten Instanz Kosten im vierstelligen Bereich nach sich ziehen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, einen Jurist zu beauftragen, wählen Sie eine Anwaltskanzlei aus, welche sich auf Verkehrsrecht ausgerichtet hat.
Sanktionen und Bußgelder bei Geschwindigkeitsübertretungen
Das Verwarnungsgeld besteht aus dem überschrittenen km/h-Wert und dem Ort der Übertretung, also innerhalb geschlossener Ortschaften oder außerhalb der Ortschaft. Lastkraftwagen und Pkw mit Anhänger müssen darüber hinaus mit drakonischeren Geldstrafen rechnen als normale Kraftwagen.
Paradebeispiele für Tempoverstößen von Kraftwagen außerhalb von Ortschaften:
- bis 10 km/h – 10 Euro
- Zwischen 11 und 15 km/h – 20 Euro
- Zwischen 21 bis 25 km/h – 70 EUR + 1 Punkt
- Zwischen 26 bis 30 km/h – 80€ + 1 Punkt (1 Monat Fahrverbot, falls es das zweite Mal binnen 12 Monaten zu einem Geschwindigkeitsverstoß von 26 km/h oder mehr gekommen ist)
- Mehr als 70 km/h – 600EU + 2 Punkte + 3 Monate Fahrverbot
Wenn die Weckuhr überhört wurde und es knapp wird, dann drückt der eine oder andere Fahrer einfach mal auf die Pedale, um in letzter Minute den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn das Glück einen verlässt, dann wird das schnell zum kostenintensiven Amüsement, sofern ein Starenkasten den Fahrzeuglenker inmitten der Fahrt überführt. Und danach heißt es, wann ist der Bußgeldbescheid mitsamt den Blitzer-Bußen zu erwarten.
Der folgende Artikel informiert Sie nicht nur über Verwarnungsgeld, Fahrverbote und Flensburger Punkte, die Sie gemäß neuem Punktekatalog bei einem Geschwindigkeitsdelikt zu erwarten haben, wenn Sie von einem Blitzkasten überführt wurden. Er stellt Ihnen auch umfassende Informationen in Hinblick auf die Funktionsweise von einem Blitzer bereit.
Was für Regulierungen finden sich im Rahmen der Verkehrsüberwachung in der Bundesrepublik? Was für Starenkasten- Typen sind gängig? Wie problemlos ist genau genommen ein Geschwindigkeitsmessgerät und inwiefern rechnet sich ein „Blitzer-Einwand beim Blitzer-Anwalt“? Ab wann schlägt ein Blitzer zu und wie groß ist die Toleranz beim Blitzen? Und zu guter Letzt: Was für Blitzerwarner gibt es für den Fahrzeugführer und welche davon sind zugelassen und welche unzulässig?
Diese Blitzerarten kommen zum Einsatz:
Radarmessgeräte:
Messungen per Lichtschranke:
Police-Pilot, Provida 2000, CG P50e (Videostoppuhr), Provida Vidista, VKS 3.0, VIDIT VKS 3.01
Geschwindigkeitsmessgeräte mit Induktionsschleifen:
Leictec XV3, Laser Patrol, TraffiPatrol, Riegl FG21-P, PoliScan Speed, LAVEG, LR90-235/P, Leivtec XV2, LTI 20.20 TS/KM
Rotlicht Überwachungsanlage
Mobile Blitzerkasten, Schwarzlichtblitzer Feste Blitzer,
Besondere Informationen zu Blitzer und Radarmessungen:
Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) erklärt in §3 klar und deutlich: „Wer ein Fahrzeug führt, darf lediglich so schnell fahren, dass das Fahrzeug stets beherrscht wird“. Die Verkehrsüberwachung mit Blitzer soll hier effizient eingreifen.Intention sei es, die Straßenverkehrsteilnehmer auf das Befolgen der höchstzulässigen Geschwindigkeit zu prüfen und falls nötig zu bestrafen, um in Folge dessen die Straßenverkehrssicherheit zu gewähren und eine Straßenverkehrsgefährdung aufgrund einer erhöhten Geschwindigkeit zu mindern.
De facto gehört ein Geschwindigkeitsverstoß in Deutschland gemäß dem Bundesamt für Statistik zu dem Hauptunfallgrund (50% der Unfallopfer aufgrund überhöhter Geschwindigkeit sind auf Schnellstrassen zu Tode gekommen) und gemäß der Statistik des Kraftfahrbundesamtes (KBA) zu der am meisten begangenen Zuwiderhandlung. Alleine im Jahr 2012 haben Geschwindigkeitskontrollen auf den deutschen Strassen ca. 2,9 Mio. Mal zugeschlagen. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsdelikte aufgrund des massiven Gefahrenpotentials darüber hinaus drakonische Sanktionsmaßnahmen vorschreibt. In diesem Fall muss berücksichtigt werden, dass gemäß der Punktereform das Punktekonto in Flensburg insgesamt auf maximal 8 Zähler steigen kann und damit jeder Punkt erheblich schwerwiegender zu Buche schlägt.
Blitzen in der Ortschaft und außerhalb von Ortschaften – Mit diesen „Blitzer-Strafmaßnahmen“ müssen Sie rechnen
Haben Sie einen Blitzerkasten nicht gesehen oder sind zu schnell gefahren? Regulierungen missachtet? Welche Strafe für überhöhte Geschwindigkeit sollten Halter erwarten? Ist ein „Blitzer Autobahn“ preiswerter als ein „Blitzer in einer geschlossenen Ortschaft“?
Zunächst muss festgehalten werden, dass Verwarngeld, Punkte sowie Dimension der Fahrverbote aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen innerhalb von Ortschaften drastischer sind als außerorts. Untermauert wird dies mit der höheren Gefahr, die in einer geschlossenen Ortschaft gegeben ist. So sehen die Blitzer Strafen aus für:
Tempoüberschreitung innerhalb der geschlossenen Ortschaft
Wer Innerhalb geschlossener Ortschaft erwischt wurde, dessen Konto im Zentralregister als auch das Sparkonto werden folgenschwerer in Mitleidenschaft gezogen. In einer geschlossenen Ortschaft gestattet die Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Werden hier entzückende Blitzer-Aufnahmen vom Fahrer gemacht, so wird die Verärgerung nach der Sichtung vom Bescheid überaus groß sein. Sind Sie mit mehr als 20 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vom Blitzer gemessen worden, so haben Sie bereits mit Blitzer-Kosten von 80 Euro Bußgeld zu kalkulieren plus einem Punkt. Bei über 30 km/h sind es nicht nur 2 Punkte im Flensburger Register, zu dieser Gelegenheit wird obendrein das erste einmonatige Fahrverbot verhängt. Zur Maximalstrafe, die die Blitzer-Verordnung vorschreibt, kommt es, falls Sie innerhalb geschlossener Ortschaft über 70 km/h zu schnell gefahren sind. Das Ergebnis sind 2 Punkte, 680 EUR Verwarngeld plus ein Fahrverbot von drei Monaten.
Geschwindigkeitsübertretung außerhalb von Ortschaften
Außerhalb der Ortschaft ist für ein Kraftwagen nach der Straßenverkehrsordnung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zulässig, auf Autobahnen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern vorgesehen, wenn Verkehrszeichen, Wetter- und Straßenbedingung oder ähnliches dem Fahrzeugführer nichts anderes empfehlen.
Wer hier mit über 20 km/h bis 25 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von einem der unterschiedlichen Blitzer-Bauarten kontrolliert wird, hat hier schon mit dem ersten Punkt im Flensburger Zentralregister zu rechnen wie auch einem Bußgeld von 70€. Bei über 40 km/h tritt neben dem Verwarngeld von 160 € und zwei Punkten auch das erste einmonatige Fahrverbot hinzu. Ein teurer schneller Spaß wird es für Raser, die mehr als 70 km/h am Fahren sind. Die Blitzer-Strafen sind hier: 2 Punkte in der Verkehrssünderkartei, 600 Euro Verwarnungsgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot.
Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit ist jederzeit auch von äußerlichen Gegebenheiten abhängig. So schreibt man in Absatz 3 der Straßen- und Verkehrsordnung: „Die Geschwindigkeit ist speziell den Strecken-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterlagen sowie den eigenen Fähigkeiten und den Besonderheiten von Vehikel und Ladung anzupassen“. Ist z. B. die Sichtweite bei schlechter Witterung lediglich 50 Meter, so darf ist es dem Fahrzeuglenker auch nicht erlaubt schneller als 50 km/h zu fahren. Es darf ausnahmslos nur so schnell gefahren werden, dass der Fahrer in der Lage ist, im Bereich der übersehbaren Strecke zu stoppen. Auch hier müssen anderenfalls Verwarnungsgeld, Punkte und Fahrverbote erwartet werden.
Geblitzt worden: Fahrverbot und Punkte im Detail
Wer zu schnell am Fahren ist und geblitzt wird, muss vielerlei Bußen erwarten. Welche das sind, sehen Sie in unserer kompakten Zusammenfassung zu jeder Blitzer-Sanktion in Gestalt von Fahrverboten und Punkten infolge von Geschwindigkeitsübertretungen:
- 1 Punkt: in der Ortschaft und außerorts ab 21 Stundenkilometer
- 2 Punkte: innerhalb der geschlossenen Ortschaft ab 31 Stundenkilometer und außerhalb der Ortschaft ab 41 km/h
- 1 Monat Fahrverbot: in der Ortschaft ab 31 km/h und außerhalb von Ortschaften ab 41 Stundenkilometer
- 2 monstiges Fahrverbot: innerhalb von Ortschaften ab 51 Stundenkilometer und außerorts ab 61 Stundenkilometer
- 3 monstiges Fahrverbot: in der Ortschaft ab 61 km/h und außerhalb der Ortschaft ab 70 km/h
Zwischen den Städten Braunschweig und Hannover auf der Bundesautobahn 2 wurde vorübergehend ein Test gestartet, eine Begrenzung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 140 Stundenkilometer auszusprechen. Diese Reiseroute gilt als die erste Strecke, die eine Tempobegrenzung einräumte, die über der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern liegt.
Im Jahre 1959, als in Deutschland das erste Mal die Geschwindigkeit auf den Strassen mittels technischer Mittel observiert und belangt wurde. Seitdem haben sich verschiedenartige Blitzer-Typen zur Geschwindigkeitsmessung entwickelt. Welches Messgerät lässt sich im Blitzer Bestand der Polizei finden? Im Folgenden führen wir Ihnen die verschiedenen Geschwindigkeitsüberwachungen und ihre jeweilige Messtechnik vor und geben Ihnen Auskunft, was Sie wissen müssen.
Interessantes zu Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Genauen:
Beweglicher Blitzer
Bewegliche Blitzerkasten werden in einem Auto verfrachtet und werden freudig von der Polizei für temporäre Überwachungsmaßnahmen genutzt. Feste Blitzer haben aber den Nachteil, dass Fahrzeuglenker lediglich im Messbereich der Anlage die Geschwindigkeit runterbremsen. Ein ortsungebundener Blitzer soll in diesem Fall für Abhilfe sorgen und mit seinem omnipräsenten Kontrollpotential einen gesteigerten Druck aufbauen. Aus diesem Grund soll der Fahrzeugführer letztlich dazu angeregt werden, die erlaubte Geschwindigkeit nicht bloß bei einer Blitzerbedrohung einzuhalten, sondern langfristig. Unter diesem Standpunkt werden bei der Polizei entsprechend zunehmend auf bewegliche Blitzer verwendet. Diese bedienen sich der Radar- und Lasertechnologie und auch einer Lichtschranke. Infolge der technischen Entwicklung ist es diesen Blitzern möglich, mittels der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Lichtblitz“ zu operieren.
Welche Blitzer-Modelle bzw. Geschwindigkeitsmessanlagen beweglicher Blitzer sind mit von der Partie und wie arbeiten Sie? Welche Blitzerwarner können bei welchem Messgerät helfen? Hier erhalten Sie im Folgenden einen kurzen Überblick:
- Die charakteristische mobile Radarkontrolle
- Bewegliche Blitzer
Kosten für Verkehrsteilnehmer und Heilsbringer für Staat: Was können die Meßsysteme?
Als die BRD mit der Überwachung der Fahrgeschwindigkeit auf den Strassen anfing, verwendeten die Amtsstellen die Radar Technologie. Auch heute noch stellt diese Radar Technologie einen festen Bestandteil der Blitzer zur Geschwindigkeitsüberwachung dar. Hierbei sind die Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen wahlweise in einem portablen Fahrzeug untergebracht oder sind an einem Dreibein welcher am Fahrbahnrand platziert wird. Die mobilen Radarstationen sind in Deutschland die am häufigsten verwendete Technik zur Geschwindigkeitsmessung.
Arbeitsweise: Der Blitzer funktioniert mithilfe des so genannten Doppler Effekts und wurde nach seinem Erfinder, dem niederösterreichischen Physiker und Analysten Christian Doppler, benannt. Das Geschwindigkeitsmeßgerät emmitiert Radarwellen, welche auf das Gefährt auftreffen und wieder reflektiert werden. Diese Radarstrahlen werden wiederum vom Radargerät erfasst und machen die Berechnung der Geschwindigkeit des entlangfahrenden Autos möglich. Ist der Fahrzeuglenker zu schnell gefahren, werden Blitzer-Fotos geschossen.
Schwächen: Sind mehrere Kraftfahrzeuge nacheinander am Fahren, die eine geringe Distanz zueinander haben, ist die Überprüfung nicht valide. Zudem ist diese Methode der Geschwindigkeitsmessung nicht vor Auswertungsfehlern sicher, z.B ist der Winkel der Messung entscheidend. Darüber hinaus können Reflexionen das Ergebnis verzerren. Deswegen sollten Sie bei Skepsis das Foto von einem Sachverständigen untersuchen lassen.
- Abstand vom Blitzer: Die Reichweite beträgt bei diesem Blitzer in etwa 40 Meter.
- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.
- Blitzerwarner: Schutz durch Radarwarner
Lidarpistole, oder auch Laserhandmessgerät bezeichnet, ist eine Messung, die zur Geschwindigkeitskontrolle Laser verwendet.
Funktionsfähigkeit: Wie bei der Radartechnologie wird auch hier gesendet und zurückgesandt. Es handelt sich dabei um Lichtwellen, welche das KFZ auftreffen und reflektiert werden, womit schließlich die Fahrtgeschwindigkeit des verkehrenden Autos ermittelt werden kann. Die Laserpistole kann unterdessen von den Polizisten auch in Anbindung mit einem Camcorder genutzt werden. Bei dieser Blitzer-Variante wird das Automobil von einem Beamten am Straßenrand kontrolliert.
Schwächen: Auch dieses Meßsystem ist fehlerbehaftet. Denn die Verlässlichkeit des Resultats ist bedingt von der Haltung des Gemeindebeamten. Ist der Winkel der Messung hierbei nicht richtig oder werden während der Geschwindigkeitsmessung Verschiebungen gemacht, ist das Resultat schon fehlerhaft. Da in der Regel keine Blitzer-Bilder erstellt werden, ist der Beleg in diesem Fall anspruchsvoller. Überwiegend wird das Fahrzeug nach der Geschwindigkeitsmessung gestoppt.
- Abstand vom Blitzkasten: Der Meßbereich beträgt hier sogar 300 Meter.
- Messtoleranz vom Blitzer: Die Toleranz liegt in aller Regel bei 3 %.
- Blitzer-Kosten: Rund 20 000€
- Blitzerwarner: Schutz mithilfe von Radarwarnern und Laserstörer bzw. Laser Blocker
Sensormessung und Helligkeitsempfänger
Auch die Lichtschrankenmessung erfreut sich in der Bundesrepublik einer um sich greifenden Verbreitung.
Besonderheit: Bei der Lichtschrankenmessung werden am Fahrbahnrand je an beiden Fahrbahnseiten ein Emitter sowie ein Signalempfänger aufgestellt, welche mittels eines Lichtstrahls miteinander verbunden sind. Durchfährt ein Automobil diesen Lichtstrahl, wird der Lichtstrahl unterbrochen. In der Regel durchfährt ein Automobil einige Lichtstrahlen und durch eine Weg-Zeit-Berechnung wird letztlich die Fahrgeschwindigkeit des PKW´s ermittelt. Bei den Helligkeitsempfänger ist jedoch die Montage nur an einer Straßeseite vonnöten. Es handelt sich hierbei um eine gräuliche flache Kiste mit fünf Linsen, die am Fahrbahnstreifen positioniert ist. Die unterschiedlichen Objektive bestimmen dabei die Helligkeitsdaten eines verkehrenden Autos und analysieren mittels dieser Resultate die Geschwindigkeit. Bei den Helligkeitsdetektoren handelt es sich um Geschwindigkeitskontrollgeräte, welche auf einer digitalen Überprüfung beruhen, die sich im Besonderen für Tempokontrollen in Kurven eignet. Dabei werden jedes Mal Blitzer-Photos angefertigt.
Mängel: die wirkliche Schwachstelle stellt hier die Funkkonnektivität zur Kamera dar. Sie kann mithilfe eines Lichtschrankenstörers Blitzer-Bilder abwenden.
- Messtoleranz vom Blitzerkasten: Die Toleranz ist in aller Regel 3 %
- Blitzer-Warner: Lichtschrankenjammer, Radarwarner sind in diesem Fall nicht einsetzbar
Videomessfahrzeug als Polizeiblitzer
Es handelt sich hier um eine Kontrolle mit Hilfe eines zivilen Polizeiautos, ein „Polizei-Blitzer“. Diese Geschwindigkeitsüberprüfung wird meistens auf Bundesstraßen eingesetzt.
Funktionsprinzip: Das Police-Pilot-Messgerät wird im Vehikel installiert und besitzt einen kalibrierten Tacho sowie eine Filmkamera. Der Zivilstreifen fährt dabei dem zu messendem Vehikel auf einer Strecke nach, die Verfolgung wird auf Video erfasst und die Fahrtgeschwindigkeit mithilfe von einem Tacho errechnet.
Schwächen: Das Oberlandesgericht Lüdinghausen hatte in einer Entscheidung vom 27.03.2007 festgestellt, dass das Gerät nicht korrekt justiert war.
- Messtoleranz vom Blitzer: Der Toleranzabzug beträgt hier üblicherweise 10 % bei einer gleichbleibenden Entfernung zum gemessenen Auto. Wird die Entfernung zum Fahrzeug größer, ist die Messtoleranz 5 %.
- Blitzer-Kosten: Es kommen beachtliche Kosten durch Anschaffung und Installation des Provida Systems zustande. Ebenso müssen genügend Fahrzeuge gegeben sein.
- Blitzer Warner: Wenn überhaupt am Fahrzeug sichtbar. Im Zweifelsfall kann ein Experte sich das Videomaterial anschauen und ggf. Besondere Merkmale z. B. wegen des Messabstands oder möglicher Bedienfehler bemerken. Dennoch eine hohe Beweiskraft.
Kontrollieren mit dem Zeitmesser?
Wie ist es eigentlich mit der Ahndung der Fahrzeuggeschwindigkeit von verkehrenden Autos mit Hilfe einer Stoppuhr bestellt? Nunmehr, auf Grund des gegenwärtigen technologischen Fortschritts klingt die Methode nicht mehr aktuell und inkorrekt. Trotzdem ist sie von Rechts wegen erlaubt. Wird sie in der Bundesrepublik entsprechend der Straßenverkehrsüberwachung noch verwendet? Die Antwort hierzu: Gewissermaßen ist diese Methode noch zulässig. Aber aufgrund der tendenziell unzuverlässigen menschlichen Reaktionsfähigkeit, findet diese Praktik nur selten Benutzung.
Fest Installierte Blitzer sind Ortskundigen meist schnell bekannt.
Der Kasten am Straßenrand, der wie eine Verkehrslichtsignalanlage mit 2 Okularen ausschaut, kann ein Rotlicht Blitzerkasten mit Radarstrahlen sein.
Funktionalität: Der stationäre Radarfallen arbeitet nach der zuvor schon erläuterten Radarmethode, hat allerdings einen Wirkungsbereich von 40 Metern. Ignoriert ein Vehikel die zugelassene Höchstgeschwindigkeit, dann werden Blitzer-Bilder vom Meßgerät angefertigt.
Mankos: Auch hier sind die Schwächen von Relevanz, die bei den beweglichen Radarsystemen gezeigt wurden . Sind mehrere Autos nacheinander mit wenig Abstand unterwegs, ist die Messung ungültig.
- Toleranz vom Blitzer:Die Toleranz liegt hier zwischen 3 bis 5 %.
- Blitzer Warner: Sicherheit durch Radarwarner
Zwar werden Kontaktsschleifen vorrangig im Fall eines Rotlichtvergehens eingesetzt, aber das Meßgerät kann darüber hinaus zur Geschwindigkeitsüberprüfung verwendet werden.
Funktionsweise: Die Kontaktsschleifen sind mehrere Zentimeter tief in der Straße angelegte Streifen. Passiert ein Automobil die Kontaktsschleifen, verändert sich der Magnetismus der einzelnen Induktionsschleifen. Aus den der zeitlichen Verschiebung der Meßstrecke kann der fest installierte Blitzer schließlich die Fahrzeuggeschwindigkeit ermitteln.
Mängel: Gilt als störsicher. Die Strasse muss aber gut sein.
- Toleranz vom Blitzer: Die Verunsicherung bei der mechanischen Ausrichtung der Länge der Messstrecke (Abstand der Kontaktschleifen) darf nicht zum Meßfehler größer 0,5 % des wirklichen Wertes führen (PTB).
- Blitzer-Warner: Häufig werden die Piezoschleifen auf dem Fahrstreifen festzustellen. Der Radarwarner erkennt hier nicht nichts.
Diese Meßtechnik nutzt die Piezoelektrizität, welche durch Verformung und der Messung der Spannung funktioniert. Die prominentesten Geräte, welche diese Technologie benutzen, werden von dem Unternehmen Jenoptik GmbH fabriziert. Ein Exempel dafür ist der Traffipax TraffiStar S 540.
Funktionsprinzip: Bei diesem Starenkasten zur Geschwindigkeitskontrolle werden auf der Fahrbahn Piezo-Drähte installiert mit einer Distanz von je 1 Meter zueinander. Überfährt ein KFZ diese Kabel, wird beim Überqueren und Passieren jedes Mal ein Spannungsimpuls induziert. Anhand aller drei Drähte kann der stationäre Blitzer schließlich die Geschwindigkeit des PKWs ermitteln.
- Schwächen: Gilt als störungsfrei. Einzig die Spur muss entsprechend in Ordnung sein.
- Toleranz vom Blitzerkasten: Die Bewegung des Drahtes bei normaler Überfahrt darf der Messwert höchstens um ein Halben Prozent des tatsächlichen Wertes abweichen (PTB).
- Blitzer-Kosten: bedingt von Breite der Fahrspur und der bestmöglichen Länge ab 50.000 EUR bis hin zu 250.000 EUR
- Blitzerwarner: Oftmals sind die Piezoschleifen auf der Verkehrsspur auszumachen
Toleranz-Abzug beim Blitzkasten
Wie bereits auffällig geworden ist, ist der Toleranzwert abhängig vom Blitzer Meßgerät. Unterschiedliche Blitzerkasten verfügen über abweichende Toleranzgrenzen. Dies hängt mit der unterschiedlich genauen Präzision und Zuverlässigkeit der entsprechenden Meßsysteme zusammen. Die Toleranzgrenzen werden dabei von der Physikalisch-Technischen Anstalt des Bundes vorgeschrieben. Mit Sicherheit handelt es sich bei dem jeweiligen Geschwindigkeitskontrollgerät um ein kalibriertes Messequipment. Hierbei müssen Blitzkasten nach längerer Zeit nachkalibriert werden. Laut der der Eichinstitutionen müssen ja circa 15 Prozent der Geschwindigkeitskontrollgeräte wieder zur Reparatur. Innerhalb von Ortschaften und außerhalb geschlossener Ortschaften gelten allerdings ohne Ausnahme diegleichen Toleranzwerte. Die Toleranzabweichung auf der Schnellstrasse ist letztlich genauso groß wie innerorts. Damit Sie die diversen Toleranzbegrenzungen im Überblick haben, stellen wir Ihnen diese im nachfolgenden subsummiert dar:
Blitzer Toleranz für Radar-, Laser- und Lichtschrankenmessverfahren
- Hier werden 3 Stundenkilometer für Geschwindigkeiten unter 100 km/h reduziert
- Bei Fahrgeschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Fahrzeuggeschwindigkeit reduziert
Blitzertoleranz für Provida Videonachfahrsysteme
- 5 %, mindestens 5 Stundenkilometer
Gesamtschau: Diese Toleranz wird bei einer Geschwindigkeitsmessung abgezogen
Können auch nicht-kalibrierte Geschwindigkeitskontrollgeräte genutzt werden?
Auch nicht-justierte Meßsysteme können zur Messung der Geschwindigkeit verwendet und die Ergebnisse auch vor den Gerichtshof dargelegt werden. Allerdings gelten hier dann nicht die üblichen Toleranzgrenzen. Die Toleranzwerte sind hierbei deutlich höher. Maßgebend ist hierbei der Entscheid des Strafrichters.
Abstand zum Blitzerkasten: Wann darf kontrolliert werden?
Sie sind mit 130 km/h auf der Fernverkehrsstraße am Fahren. Überraschend sehen Sie ein Straßenschild oder Lichtsignal, welches Ihnen eine viel geringere erlaubte Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. So schnell sind Sie als Fahrzeugführer nicht im Stande abzubremsen, ohne ein Risiko für die Straßensicherheit zu werden. Wie sind die Vorschriften in diesem Rahmen? Wie viele Sekunden werden dem Fahrer eingeräumt bzw. die Wegstrecke gewährt, um die Fahrzeuggeschwindigkeit an die Bestimmungen anzugleichen? Und wo darf der rotlicht Blitz-Kasten schließlich platziert werden?
Distanz zum Blitzer: Die Regelungen der Bundesländer in Deutschland sehen vor, dass dem Fahrer bis zur Anpassung seiner Fahrzeuggeschwindigkeit eine Strecke von wenigstens 150 bis 200 Metern bereitgestellt wird, genau ab dem Moment der wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzung.
Radarkontrolle von hinten – Ab welchem Zeitpunkt sind Blitzer Fotos ungültig?
Wenn der Blitzer aufgeleuchtet hat und von Blitzerstrafen auszugehen ist, muss die Tempoüberschreitung nachgewiesen werden. Dies erfolgt mittels der verschiedenen Meßgeräte und schließlich mit Hilfe der Fotoaufnahmen bzw. den Videosequenzen. Hierbei reicht es nicht aus, wenn lediglich das Gefährt identifiziert wurde. Denn grundsätzlich haften bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht die Fahrzeughalter, sondern der Fahrzeugführer. Deshalb dienen die Geschwindigkeitskontrollen-Fotos auch als Beweisstück. Ein Blitzerkasten rückseitig, dies bedeutet Blitzer-Bilder, die den Fahrzeuglenker nicht feststellen lassen (rückseitiges Foto), sind deswegen in Frage zu stellen und heutzutage nicht üblich, auch weil sie den Fahrer nicht zweifelsfrei identifizieren.
Diese Gegebenheit erfreut im Besonderen die Kradfahrer. Weil das Nummernschild eines Motorrads rückseitig am Gefährt angebracht ist, können Biker im Fall eines Blitzautomats nicht eindeutig erkannt werden. Einen besonderen „Motorrad-Starenkasten“ wird zur Zeit noch nicht eingesetzt. Erst, wenn der Biker in flagranti erwischt und geschnappt wird, kann er zur Rechenschaft gezogen werden.
Gibt es Blitzer-Nachbauten?
Blitzer-Nachbauten gibt es wirklich. Es handelt sich dabei in der Regel um einen Nachbau, der von Privatpersonen errichtet wird, welche sich für die Einhaltung der Geschwindigkeit einsetzen. Auf öffentlichen Plätzen ist eine entsprechende Blitzer-Attrappe von privaten Personen untersagt. Allerdings ist es juristisch nicht möglich dagegen vorzugehen, so lange diese auf Privatflächen errichtet werden.
Blitzerwarner – Welche Methoden sind für Fahrzeugführer rechtswidrig und welche legal?
Im Zuge der technologischen Neuentwicklungen der heutigen Zeit gab es nicht bloß Innovationen im Gebiet der Geschwindigkeitsermittlung und der Geschwindigkeitsmessung. Vielmehr ist ebenfalls ein technologischer Fortschritt festzustellen, der sich zur Schwäche der Geschwindigkeitsmessanlagen durchgesetzt hat und der die Halter davor schützen und den entsprechenden Blitzkasten melden oder stören soll. So ersparen es sich die Fahrzeuglenker, auf einer der Blitzer-Aufnahmen gesehen zu werden und er kann sich die Blitzer-Strafen auf die Seite legen. Doch wo sind hier die Beschränkungen? Welche Blitzer-Warner sind erlaubt und welche verboten? Gibt es eine gesetzliche Grauzone, die bereitwillig in Anspruch genommen wird? Im Folgenden stellen wir Ihnen unterschiedliche dieser Blitzer Warner vor ebenso wie ihren formellen Status aufklären.
Ein Funktelefon kann als Radarwarner fungieren.
Es existieren Applikationen für alle denkbaren Dinge mit allen nur vorstellbaren Eigenschaften. Sogar eine Blitzer-Applikation ist in den Portalen zu finden. Die unterschiedlichen Blitzer-Applikationen machen damit Werbung, als Radarfallen Warner zu funktionieren und den Autofahrer zeitig vor einem Blitzkasten und auch einer zivilen Polizeikontrolle zu warnen. Wer die Blitzer-Warner-Applikation als einen störungsfreien Radarfallen Warner nutzen will, der benötigt insbesondere eine Verbindung mit dem Internet. Dabei werden die Informationen über die verschiedenen Blitzer ständig auf den neuesten Stand gebracht. Die Infos werden dabei von der Internet-Gemeinschaft bekanntgegeben und es wird nur vor den Blitzanlagen alarmiert, die für die eigene Fahrt in Betracht kommen. Praktisch ebenso wie kostengünstig.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Blitzer-Warner-Applikation hauptsächlich bei festen Blitzern gut funktionieren. Stationäre Blitzer werden schnell erfasst und dem Fahrzeugführer wird eine frühzeitige Alarmmeldung mitgeteilt. Ein portabler Blitzer bereitet der Blitzer-Warner-Applikation allerdings mehr Schwierigkeiten. Diese Unzulänglichkeit kommt derweil mit dem Grundkonzept der Blitzer-App einher. Denn erst, wenn beweglicher Blitzkasten rechtzeitig von der Nutzerschaft identifiziert und bekanntgegeben wird, kann der Fahrer entsprechend handeln. Ist eine Blitzerwarner-Applikation erlaubt oder schon illegal? In diesem Zusammenhang wird begründet, dass die App als Radarfallen Warner bewertet wird und deswegen rechtswidrig ist.
Die Radar Warner
Radarwarngeräte sind im World Wide Web verfügbar. Der Blitzer-Warner erfassen die Signale, welche von dem Geschwindigkeitskontrollgerät emittiert wird und informiert auf diese Weise den Fahrzeuglenker, wenn ein solches Signal erfasst wird. Wie ist es um die gesetzliche Lage bei dieser Sorte von Blitzer-Warner bestellt?
Einen Radarfallen Warner zu kaufen, ist rechtlich betrachtet erlaubt, allerdings beim Fahren nicht benutzt werden. Wird der Fahrzeuglenker mit diesem Blitzer Warner ertappt, drohen ihm Blitzer-Bußen in Höhe von 75€ und ein Punkt im Flensburger Zentralregister .
Der Laser Blocker
Laser Blocker sollen als Blitzer-Warner gegen Meßsysteme im Rahmen der LIDAR Technologie von Nutzen sein. Den Laserkontrollen soll es wegen dieser Apparate unmöglich sein, die Fahrtgeschwindigkeit zu kontrollieren, weil die Lichtimpulse, welche die Blitzgeräte emittieren, vom Laser Blocker beeinflusst werden und folglich keine Verkehrsüberwachungsmaßnahme erfolgen kann. Diese Methode ist von Rechts wegen ebenso nicht erlaubt und hat sowohl Verwarnungsgeld wie auch Punkte in der Verkehrssünderkartei zur Folge.
Die Blitzer-Aufnahmen manipulieren oder unkenntlich machen
Weil die Tempoübertretung bewiesen werden muss und das üblicherweise durch Blitzer-Aufnahmen geschieht, finden sich Maßnahmen, welche dazu dienen, die Bildaufnahmen der Blitzerkasten unkenntlich zu machen. Hierbei kann das Kennzeichen vom Gefährt unkennbar gemacht werden. Dies erfolgt zum Beispiel mit Hilfe einer spiegelnden Schicht am Nummernschild selbst. Dieses Vorgehen ist nicht nur wenig effektiv, sondern wird als „Nummernschildmissbrauch“ in der Bundesrepublik entsprechend §22 des Strassenverkehrsgesetzes (StVG) angesehen. Obendrein sind Verstöße publik, bei denen Personen mit einem Gegenblitz auf das Aufblitzen reagiert haben. Diese Methode ist auch unzulässig und gleichzeitig kaum effektiv.
Das Navigationssystem als Blitzer-Warner
Das Navi kann auch wie die Blitzer Warner-Applikation dazu verwendet werden, zeitig vor Radarkontrollen zu informieren. Nicht bloß stationäre Radarfallen sind hier eingespeichert, sondern ebenso Plätze, wo oft ortsungebundene Blitzer aufgebaut werden. Die Schutzfunktion ist praktisch und phantasievoll. Jedoch fällt auch das Navi als Blitzer-Warner in den illegalen Bereich. Haben Sie ein Navigationssystem mit sich im Fahrzeug, das als Blitzerwarner eingesetzt wird, ist das bereits rechtswidrig.
Der Blitzer-Marathon wird eingeführt – Schikane oder gelungener Streich?
Rentabilität von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen: Durch die Verkehrsüberwachung können enorme Profite erzielt werden.
Der letzte Blitzerkasten-Marathon begann am 03. April 2019 und wurde mit 14.700 Revierpolizisten und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitsmessung deutschlandweit eingeführt. Doch welchen Zweck verfolgt solch eine Kampagne und erzielt sie das gewünschte Ergebnis?
Die Ansichten zu diesem Thema gehen in verschiedene Richtungen. Einige sehen mit dem Auftakt des Blitzer-Marathons ledigliche eine andere Form finanzieller Gaunerei der Fahrzeuglenker. Und die Überlegung ist vermutlich gar nicht derart abwegig. Damit Sie eine ungefähre Vorstellung bekommen, wie einige Geschwindigkeitsmeßgeräte in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt werden und welche Geldbewegungen im Rahmen von Geschwindigkeitsübertretungen in den Kassen der Bundesländer sich anhäufen, hier eine kleine Zusammenfassung:
- Blitzer in Berlin: In Berlin sind 130 Starenkasten in Verwendung, das jährlich einen Betrag von nahezu 700.000 Euro an Blitzer-Strafen einbringen.
- Blitzer auf der A2: Auf der A 2 wird eifrig kontrolliert. Hier soll der Blitz-Kasten pro Tag etwa 660 Photos schießen. Der Ortschaft Bielefeld erzielt jährlich fast 6 Millionen Euro mit Verwarngeldern.
- Blitzer in München: Die Metropole München hat es geschafft, mit einem einzigartigen Blitzerkasten – an der richtigen Stelle eingesetzt – über 86.000 Geschwindigkeitsübertretungen zu ertappen und eine Geldsumme von circa 1,74 Mio. in die öffentliche Hand zu spülen.
Welchen Gemeinden kommen Blitzer am meisten zu Gute?
Besonders spannend ist ein Vergleich der unterschiedlichen Summen, die die jeweiligen Ortschaften entsprechend der Geldstrafen infolge von Geschwindigkeitsübertretungen umsetzen konnten. Im Nachfolgenden haben wir zehn Gemeinden aufgelistet, welche 2018 folgende Geldmengen aus Verwarn- und Geldstrafen kassierten:
- Hamburg: 30 Mio. Euro
- München: 13,3 Mio. EUR
Was bedeutet Profitabilität in der Tat?
Die Rentabilität in Hinblick auf die Radarmessungen ist nicht bloß am bereinigten Gewinn der Bußgelder festzumachen. Um die Frage nach der konkreten Wirtschaftlichkeit sachgerecht aufzuklären, darf nicht allein der Bruttogewinn an Geldstrafen berücksichtigt werden. Zu bedenken sei des Weiteren, dass Unfälle aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen Hauptursache der Verkehrsunglücke auf den deutschen Strassen sind. Vielmehr berechnet sich die Profitabilität mit Hilfe von Einsparungen im Rahmen von Versicherungsaufwendungen, die wegen der Konsequenzen eines Unfalls zustandekommen.
Sind Blitzer dabei dienlich die Autolenker zur Einsicht zu bringen?
Gewiss ist die Wirksamkeit der Geschwindigkeitsüberwachungen und der Geschwindigkeitsermittlung als solche auch von dem Benehmen und der Auffassung des Einzelnen abhängig. Wer nicht willig ist, die Gefahr zu bemerken, die sein Verhalten als Konsequenz mit sich bringt und sich immer weider vom Blitzkasten fassen lässt, den kann man sehr schwer mäßigen und mehr als das gängige Sanktionsrepertoire gibt es da nicht. Deshalb bleibt der Regierung keine übermäßig große Wahl als die Geschwindigkeitsüberprüfung und die Technologie der Messanlagen weiterhin voranzutreiben und sich auf diese Weise zu bemühen, auf den Straßen für Sicherheit zu sorgen.
Sie sind geblitzt worden! Rechnet sich ein Einspruch?
Sie wurden gemessen, wollen den Blitzer-Geldstrafen entwischen und wissen einfach nicht, ob sich ein Einspruch rentiert bzw. dienlich ist? Wann einen Starenkasten widersprechen? Wann Sie nach der Radarmessung einen Anwalt engagieren sollten, hängt von dem entsprechenden Fall ab. Bedingt von Messgerät und anderen Gegebenheiten kann ein Widerspruch da doch vorteilhaft sein. Sanktionierungen im Rahmen von Geschwindigkeitsdelikten bringen nicht nur hohe Bußgelder mit sich. Sie können obendrein bis 3 Flensburger Punkte bekommen. Bei der Sache ist zu berücksichtigen, dass das komplette Punkte System nur acht Punkte umfasst. Obendrein ist ein Fahrverbot in der Länge von 3 Monaten entgegenzusehen. Besonders Fahrzeugführer, die in beruflicher Hinsicht auf den Führerschein angewiesen sind, sollten ihre Möglichkeiten daher prüfen lassen und einen Einspruch im Blick haben. Doch wann rechnet sich ein Einwand gegen den Bußgeldbescheid?
Kann ich bei der Überprüfung durch einen Blitzer einen Widerspruch einlegen?
Im Folgenden haben wir nützliche Hinweise für Sie zusammengestellt:
- Berücksichtigen Sie, dass selbst die Herren in Grün nicht ausnahmslos exakt sind. Deswegen hinterfragen Sie jeden Bußgeldbescheid.
- In Wahrheit wird jeder zehnte Bescheid ohne Grund erteilt
- Zu den unredlich ausgestellten Mahnbescheiden gehören einige, die Konsequenz einer falschen Verkehrsüberwachungsmaßnahme sind.
- Vorrangig bei einem Blitzer von hinten, dies bedeutet bei so genannten Heckbildern, sollten Sie eine Beratung in Betracht ziehen
- Denken sie daran, dass Sie bloß zwei Wochen Zeit für den Widerspruch haben. Achten Sie deswegen auf einen rechtzeitigen Einwand.
- Perfekt ist es, falls Sie rechtschutzversichert sind. Die Kosten können besonders dann klettern, wenn die Fachkompetenz eines Experten unerläßlich ist.

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