Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/261573_Neubau_einer_4-zuegigen_Grundschule_mit_Schulsporthalle_in_Leipzig_Kleinzschocher_am_Standort_2015_Leipzig
Timestamp: 2019-08-23 20:31:13+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2015 Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulsporthalle in Leipzig Kleinzschocher am Standort Rolf-Axen-Straße, Vergabe der Leistungen zur Objektplanung gemäß §34 HOAI und Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI. 2015-12-24
Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulsporthalle in Leipzig Kleinzschocher am Standort ...
Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulsporthalle in Leipzig Kleinzschocher am Standort Rolf-Axen-Straße, Vergabe der Leistungen zur Objektplanung gemäß §34 HOAI und Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI.
Abteilung Projektmanagement, Sachgebiet Projektvorbereitung
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Funke Management + Bauberatung
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Funke Management + Bauberatung
Die Stadt Leipzig beabsichtigt auf dem Baufeld an der Rolf-Axen-Straße in Leipzig Kleinzschocher eine 4-zügige Grundschule zu errichten. Für den Neubau in Passivhausbauweise stehen derzeit Gesamtkosten von 16 600 000 EUR (KG 200 - 700) zur Verfügung.
1. Schulgebäude für 4 Schuljahre je 4-zügig mit einer Klassenstärke von jeweils 28 Schülern zuzüglich DaZ-Klassen und Schulhort
3. Nachrichtlich: Außenanlagen mit Pausenhof, Hortfreiflächen, Sportflächen, sonstige Flächen (sind bei der planerischen Gesamtbetrachtung zu berücksichtigen), Grundstücksfläche ca. 13 500 m2.
Mittels dieser Auftragsbekanntmachung werden die geeigneten und interessierten Planungsbüros gebeten, sich um die Ausführung der Leistungen der Gebäudeplanung und der Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 §34 und §51 zu bewerben. Eine Beauftragung ist in mehreren Stufen geplant, zunächst nur als 1. Stufe für die LP 2 + LP 3. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine weitere Beauftragung.
Die Ergebnisse der Vorentwurfsplanung sind spätestes 3 Monate nach Beauftragung (einschließlich der Integration fachlich zu Beteiligende) vorzulegen und zu erörtern. Die Terminplanung sieht einen Baubeginn 2017 und die Fertigstellung 2019 vor.
71240000, 71327000, 71314310, 71313200, 71317100
Mit dieser Ausschreibung werden die Leistungen zur Objektplanung Gebäude gemäß HOAI §34 und zur Tragwerksplanung gemäß HOAI §51 in einer ersten Stufe für die LP 2 und LP 3 vergeben.
Beschreibung der Optionen: Es besteht die Option der Fortführung der unter Punkt II.2.1 benannten Leistungen in zwei weiteren Stufen:
- Stufe 2: Objektplanung Gebäude gemäß HOAI §34 und Tragwerksplanung gemäß HOAI §51: LP 4 bis LP 6
- Stufe 3: Objektplanung Gebäude gemäß HOAI §34: 7 bis LP 9
Außerdem besteht die Option, dass der Planungsvertrag um die Leistungen zu einer brandschutztechnischen Beratung und zu Leistungen zur Bauphysik gemäß HOAI Anlage 1.2 erweitert wird.
Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung zur Objektplanung Gebäude sowie zur Tragwerksplanung bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer jährlichen Deckung von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 300 000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Planungsbereich (Tragwerksplanung bzw. Gebäudeplanung). Die Summen gelten pro Jahr 3-fach maximiert.
Bei Bewerbergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für jedes Mitglied in voller Höhe bestehen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung des Berufshaftpflichtversicherers beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben:
a) Nachweis der Berufszulassung für den Gebäude- und den Tragwerksplaner durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates in dem der Bewerber tätig ist.
b) Nachweis der Bauvorlageberechtigung gemäß §65 Sächsischer Bauordnung.
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Dritten). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Dritten (Nachunternehmern) ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt.
d) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Dritte (Nachunternehmer) wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind.
e) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (VOF §2 Absatz 3).
f) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß VOF §4 Absatz 6 und Absatz 9 bestehen.
g) Eigenerklärung, dass keine Rückstände in der Zahlung von Steuern und Sozialabgaben bestehen.
h) ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen, der Bewerbungsbogen ist per E-Mail abrufbar unter .
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Ausnahme bilden die Bauvorlageberechtigung, die vom Gebäudeplaner nachzuweisen ist, und der Bewerbungsbogen, der nur vom bevollmächtigten Vertreter auszufüllen ist. Für Bewerbergemeinschaften gilt die Bedingung gesamtschuldnerischer Haftung durch alle Teile der Bewerbergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten Vertreters. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit der Bewerbung zwingend einzureichen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden diese bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer III.1.1 bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge sein. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu erbringen.
b) Erklärung zum Gesamtumsatz, zum Umsatz in der Gebäudeplanung und in der Tragwerksplanung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren,
c) Angabe der mittleren Anzahl an Architekten und Ingenieure im Fachbereich Gebäudeplanung und Tragwerksplanung in den Jahren 2013 bis 2015.
d) Eigenerklärung, dass das benannte Projektteam im Auftragsfall zur Verfügung steht.
Bewerbergemeinschaften addieren die Umsätze bzw. der Zahl der Architekten und Ingenieure der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Summen werden im vorgenannten Punkt b.) bzw. c.) eingetragen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen mit Nennung eines Projektleiters, des Tragwerkplaners sowie der Mitarbeiter für LP 2 + LP 3 sowie für LP 8 zur Gebäudeplanung mit Nachweis des erfolgreichen Abschlusses eines Architekturstudiums oder eines technischen Studiums. Vom Projektleiter, dem Tragwerksplaner und dem Mitarbeiters Gebäudeplanung LP 8 wird mindestens eine Berufserfahrung im Arbeitsbereich von 5 Jahren und vom Mitarbeiter Gebäudeplanung der LP 2+3 von mindestens 3 Jahren im Bereich der Gebäude- bzw. der Tragwerksplanung erwartet. Der Abschluß als Bachelor zählt nicht als Nachweis eines abgeschlossenen Studiums.
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber sollen zwei verschiedene geeignete Büroreferenzen zur Gebäudeplanung und ein Projekt zur Tragwerksplanung benannt werden (siehe A). Außerdem sind Angaben zum Projektteam (B) und zur technischen Büroausstattung (C) zu treffen.
A) VORSTELLUNG VON REFERENZPROJEKTEN
Nennung und Beschreibung der vom Bewerber oder bei Bewerbergemeinschaften von einzelnen Mitgliedern selbst erbrachten Leistungen zur Objektplanung Gebäude gemäß HOAI 2013 §34 (oder vergleichbarere ältere HOAI-Fassung) an zwei verschiedenen Referenzprojekten und zur Tragwerksplanung gemäß HOAI §51 (oder vergleichbarere ältere HOAI-Fassung) an einem Referenzprojekt. Das Referenzprojekt zur Tragwerksplanung kann identisch sein mit einem der Referenzprojekte zur Gebäudeplanung. Reicht ein Bewerber mehr als die geforderten drei Referenzen ein, muss er die weitere Referenz entsprechend als Referenzprojekt A.1, A.2 oder A.3 zuordnen und das zugehörige Formblatt des Bewerbungsbogens ausfüllen. Bewertet wird dann der Durchschnitt der jeweiligen Kriterien je Referenz. Referenzprojekte von Dritten werden nicht gewertet.
A.1.: Das Referenzprojekt 1 muss folgende Anforderungen erfüllen: Es handelt sich um einen Neubau eines Schulgebäudes, eines öffentlichen Gebäudes, eines Geschäftsgebäudes oder eines Wohngebäudes mit mindestens 10 Wohneinheiten (WE). Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages. Es wurden mindestens Leistungen gemäß HOAI 2013 §34 LP 3 bis LP 8 (oder vergl. älterer HOAI-Fassung) erbracht. Die Herstellungskosten (KG 300+400) betrugen mindestens 1 Mio. Euro brutto. Die Leistungserbringung wird durch den AG schriftlich bestätigt.
A.2.: Beim Referenzprojekt 2 handelt es sich um einen Neubau oder den Erweiterungsbau eines Schulgebäudes, eines öffentlichen Gebäudes, eines Geschäftsgebäudes oder eines Wohngebäudes mit mindestens 10 Wohneinheiten (WE). Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages. Es wurden mindestens Leistungen gemäß HOAI 2013 §34 (oder vergl. älterer HOAI-Fassung) erbracht. Die Herstellungskosten (KG 300+400) betrugen mindestens 1 Mio. Euro brutto. Die Leistungserbringung wird durch den AG schriftlich bestätigt.
A.3.: Beim Referenzprojekt 3 handelt es sich um den Neubau eines Gebäudes. Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages. Es wurden mindestens Leistungen gemäß HOAI 2013 §51 (oder vergl. älterer HOAI-Fassung) erbracht. Die Herstellungskosten (KG 300+400) betrugen mindestens 1 Mio. Euro brutto. Die Leistungserbringung wird durch den AG schriftlich bestätigt.
Achtung: Werden die vorgenannten Anforderungen an die Referenzen A.1, A.2 bzw. A.3 nicht erfüllt, wird das jeweilige Referenzprojekt mit 0 Punkten bewertet.
Folgende Angaben werden für die Wertung der Referenzprojekte benötigt. Diese sind in den Bewerbungsbogen einzutragen bzw. als Anlagen der Bewerbung beizufügen:
- Angaben zum Bauherren (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
- Beschreibung der erbrachten Leistungen mit Nennung der LP gemäß betreffender HOAI,
- Projektbeschreibung in Wort und Bild (Maximal 4 DIN A4 Seiten) mit Angabe der Herstellungskosten, der Nutzung und idealerweise auch mit Angabe der BGF, BRI, NF und bei Schulen Angaben zum Schultyp, der Zügigkeit,
- Angabe des Datums der Inbetriebnahme,
- Angabe bei Referenz 1 der Schülerzahl, wenn es sich um ein Schulgebäude handelt und Angabe, ob es sich um ein Passivhaus handelt und ob eine Sporthalle mit errichtet wurde,
- Angabe bei Referenz 2, ob es sich um ein Passivhaus handelt und ob eine Sporthalle mit errichtet wurde,
- Angabe bei Referenz 3 der Anzahl der errichteten Vollgeschosse des Neubaus und ob Tiefgründungen geplant wurden,
- Nennung der eingesetzten Mitarbeiter und deren Aufgaben bei den Referenzprojekten,
- Bestätigung der Leistungserbringung durch den Auftraggeber.
Es sind der Projektleiter, der zuständige Mitarbeiter für die Gebäudeplanung der LP 2 + LP 3 und für die LP 8 sowie der Tragwerksplaner vorzustellen. Im Bewerbungsbogen sind die Namen und die Berufserfahrung im vorgesehenen Aufgabenbereich (in Jahren ab Abschluß Studium) anzugeben. Die vorzustellenden Mitglieder des Projektteams benennen vergleichbare persönliche Referenzprojekte, weisen den erfolgreichen Abschluss eines Architekturstudiums oder eines technischen Studiums durch Vorlage der entsprechenden Urkunde zum Studiumsabschluß nach und legen Nachweise zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen und fachspezifischen Weiterbildungen vor.
Vom Projektleiter wird speziell erwartet, dass er die Planungsbeteiligten koordiniert, die turnusmäßig durchzuführenden Planungsbesprechungen leitet sowie an Besprechungen mit Teilnahme der Projektleitung des AG teilnimmt. Die Projektleitung soll über alle Leistungsphasen von derselben Person erfolgen.
Vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters sind Planungen zu Baumaßnahmen, bei denen es sich um einen Neubau von Gebäuden handelt, deren Inbetriebnahme im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages erfolgte, deren Herstellungskosten (KG 300+400) mindestens 1,0 Mio. Euro brutto betrugen und bei denen zur Gebäudeplanung gemäß HOAI §34 mindestens LP 3 bis LP 8 (oder gleichwertiger älterer HOAI-Fassung) die Projektleitung oder stellvertretende PL erbracht wurde.
Vergleichbare persönliche Referenzprojekte der Gebäudeplaner, die für LP 2 + LP 3 bzw. für die Objektüberwachung LP 8 zuständig sind, sind Projekte, bei denen es sich um einen Neubau von Gebäuden handelt, deren Inbetriebnahme im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages erfolgte, deren Herstellungskosten (KG 300+400) mindestens 1,0 Mio. Euro brutto betrugen und bei denen Leistungen zur Objektplanung Gebäude gemäß HOAI §34 LP 2+3 bzw. zur LP 8 (oder vergleichbarer älterer Fassung) erbracht wurden.
Vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Tragwerkplaners sind Projekte, bei denen es sich um einen Neubau von Gebäuden handelt, deren Inbetriebnahme im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages erfolgte, deren Herstellungskosten (KG 300+400) mindestens 1,0 Mio. Euro brutto betrugen und bei denen Leistungen zur Tragwerksplanung gemäß HOAI §51 LP 2 bis LP 5 (oder vergleichbarer älterer Fassung) erbracht wurden.
Mitglieder des Projektteams können auch mehrere Funktionen ausfüllen.
In einem Organigramm sind die vorgestellten Mitglieder und alle weiteren Mitglieder des Projektteams mit Ihrem Ausbildungsstand und mit Ihren Aufgaben (je Gewerk Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik und Brandschutz und ggf. je Leistungsphase) darzustellen. Stellvertreter sind für den Projektleiter zu benennen. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Dritten sind außerdem noch die Firmen im Organigramm anzugeben.
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde bei der Bezeichnung der Mitglieder des Projektteams auf die geschlechtsneutrale Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter.
Eigenerklärung zur technischen Ausstattung mit der bestätigt wird, dass qualitativ und quantitativ genügend Soft- und Hardware für die zu vergebenden Leistungsbereiche verfügbar sind. Eine Aufstellung der verfügbaren Hard- und Software ist der Bewerbung beizufügen.
Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen mit Nennung eines Projektleiters, des Tragwerkplaners sowie der Mitarbeiter für LP 2 + LP 3 sowie für LP 8 zur Gebäudeplanung mit Nachweis des erfolgreichen Abschlusses eines Architekturstudiums oder eines technischen Studiums und einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung in der Gebäude- bzw. der Tragwerksplanung.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen sind Architekten oder Ingenieuren gemäß VOF §19 Absatz 1 und 2 oder juristischen Personen gemäß VOF §19 Absatz 3 vorbehalten.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt unter drei Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden Ziffer A. die Referenzen (maximal 45 Punkte erreichbar), Ziffer B. die Qualifikation des Projektteams (maximal 50 Punkte erreichbar) und Ziffer C. die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit (maximal 5 Punkte erreichbar). _Für die drei Hauptkriterien werden insgesamt 100 Punkte bei der Erfüllung folgender Unterkriterien vergeben:A. Auswahlkriterium REFERENZEN: A.1_ Referenzprojekt 1 - Gebäudeplanung: Neubau: a) Bewertung der Bauwerkskosten KG 300+400: 0 Pkt.: 1 Mio. Euro; 4 Pkt.: 5 und mehr Mio. Euro brutto, Zwischenwerte werden interpoliert; b) Handelt es sich beim Referenzprojekt um ein Schulgebäude mit mindestens 300 Schülern: bei "JA" 5 Punkte, sonst keine Punkte;c) Wurde mit dem Neubau des Referenzprojektes auch eine Sporthalle errichtet: bei "JA" 5 Punkte, sonst keine Punkte;d) Handelt es sich bei dem als Referenzprojekt vorgestelltem Gebäude um ein Passivhaus: bei "JA" 5 Punkte, sonst 0 Punkte._A.2_ Referenzprojekt 2 - Gebäudeplanung: Neubau oder Erweiterungsbau: a) Bewertung der Bauwerkskosten KG 300+400 brutto: 0 Pkt.: 1 Mio. Euro; 4 Pkt.: 5 und mehr Mio. Euro, Zwischenwerte werden interpoliert;b) Bewertung des erbrachten Leistungsumfangs: Punkte für erbrachte Leistungen nach HOAI2013 §34 bzw. vglb. ältere HOAI-Fassung für LP 2: 0,5 Punkte; LP 3: 0,9 Pkt.; LP 4: 0,2 Pkt.; LP 5: 1,6 Pkt.; LP 6: 0,6 Pkt.; LP 7: 0,2 Pkt.; LP 8: 2,0 Pkt.;c) Handelt es sich um ein Passivhaus: bei "JA" 2 Punkte, sonst keine Punkte;d) Wurde mit dem Neubau bzw. Erweiterungsbau auch eine Sporthalle errichtet: bei "nein" 0 Punkte; bei "ja" 2 Punkte;e) Handelt es sich um ein Schulgebäude: bei "nein" 0 Punkte; bei "ja" 1 Pkt.. _A.3_ Referenzprojekt 3 - Tragwerksplanung: Neubau eines Gebäudes a) Bewertung der Bauwerkskosten KG 300+400 brutto: 0 Pkt.: 1 Mio. Euro; 2 Pkt.: 5 und mehr Mio. Euro, Zwischenwerte werden interpoliert;b) Bewertung des erbrachten Leistungsumfangs: Punkte für erbrachte Leistungen nach HOAI2013§ 51 bzw. vglb. ältere HOAI-Fassung für LP 2: 0,3 Punkte; LP 3: 0,4 Pkt.; LP 4: 1 Pkt.; LP 5: 1,2 Pkt.; LP 6: 0,1 Pkt.; c) Wurde auch die Objektüberwachung zur Tragwerksplanung erbracht: bei "nein" 0 Punkte; bei "ja" 1,5 Pkt.;d) Handelt es sich um ein Schul- bzw. Verwaltungsgebäude: bei "nein" 0 Punkte; bei "ja" 1,5 Pkt.;e) Wurden Tiefgründungen geplant: bei "nein" 0 Punkte; bei "ja" 1,5 Pkt.; f) Handelt es sich um ein Gebäude mit mindestens vier Vollgeschossen: bei "nein" 0 Punkte; bei "ja" 1,5 Pkt.._B. Auswahlkriterium QUALIFIKATION PROJEKTTEAM: _B.1 Projektleiter: a) Berufserfahrung: 5 Jahre -> 0 Pkt.; 10 Jahre -> 5 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert; b) Vergleichbare Projekte realisiert: je Projekt 1 Punkt, maximal 4 Punkte bei 4 Projekten. Handelt es sich bei den Projekten sogar um den Neubau von Schulen werden je Projekt 1,5 Punkte vergeben; maximal sind 6 Punkte möglich.c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 bis A.3: bei Referenz A.1: 2,5 Punkte, bei Referenz A.2: 2,0 Pkt. und bei A.3: 0,5 Punkte,d) Qualifikation Projektleiter: bei Architekturstudium: 1,5Pkt.; bei Nachweis Zertifizierter Passivhausplaner 1,5 Punkte, bei fachspezifischer Weiterbildung oder fachspezifischer Zusatzqualifikationen: je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1,0 Pkt._B.2. Mitarbeiter Gebäudeplanung LP 2 + LP 3:a) Berufserfahrung in der Gebäudeplanung: 5 Jahre -> 0 Pkt.; 10 Jahre -> 3 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert.b) Vergleichbare Projekte realisiert: je Projekt 0,5 Punkte, maximal 2 Punkte bei 4 Projekten. Handelt es sich bei den Projekten sogar um den Neubau von Schulen werden je Projekt 1 Punkt vergeben; maximal sind jedoch nur 3 Punkte möglich.c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 bis A.3: bei Referenz A.1: 1 Punkt, bei Referenz A.2: 0,5 Pkt. und bei A.3: 0,5 Punkte,d) Qualifikation Mitarbeiter Gebäudeplanung LP 2+3: bei Architekturstudium 1 Pkt.; bei fachspezifischer Weiterbildung oder fachspezifischer Zusatzqualifikationen: je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1,0 Pkt._B.3. Mitarbeiter Gebäudeplanung LP 8:a) Berufserfahrung in der Gebäudeplanung: 5 Jahre -> 0 Pkt.; 10 Jahre -> 3 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert.b) Vergleichbare Projekte realisiert: je Projekt 0,5 Punkte, maximal 2 Punkte bei 4 Projekten. Handelt es sich bei den Projekten sogar um den Neubau von Schulen werden je Projekt 1 Punkt vergeben; maximal sind jedoch nur 3 Punkte möglich.c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 bis A.3: bei Referenz A.1: 1 Punkt, bei Referenz A.2: 0,5 Pkt. und bei A.3: 0,5 Punkte,d) Qualifikation Mitarbeiter Gebäudeplanung LP 8: bei Architekturstudium oder Studium Bauingenieurwesen 1 Pkt.; bei fachspezifischer Weiterbildung oder fachspezifischer Zusatzqualifikationen: je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1,0 Pkt._B.4. Tragwerksplaner:a) Berufserfahrung in der Tragwerksplanung: 5 Jahre -> 0 Pkt.; 10 Jahre -> 3 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert.b) Vergleichbare Projekte realisiert: je Projekt 0,5 Punkte, maximal 2 Punkte bei 4 Projekten. Handelt es sich bei den Projekten sogar um den Neubau von Schulen werden je Projekt 1 Punkt vergeben; maximal sind jedoch nur 3 Punkte möglich.c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 bis A.3: bei Referenz A.1: 0,5 Punkte, bei Referenz A.2: 0,5 Pkt. und bei A.3: 1 Punkt,d) Qualifikation Tragwerksplaner: bei Studium Konstruktiver Ingenieurbau /Statik 1 Pkt.; bei fachspezifischer Weiterbildung oder fachspezifischer Zusatzqualifikationen: je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1,0 Pkt._C. Auswahlkriterium: WIRTSCHAFTLICHE UND TECHNISCHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT: _C.1 Gesamtumsatz in Gebäudeplanung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren: Punkteverteilung ausgehend vom Mittelwert der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: Mittelwert in TEuro / 400 ergibt Punktzahl von 0,0 bis maximal 2,5 Punkte. Die maximale Punktzahl wird bei einem mittleren Umsatz von mind. 1,0 Mio. Euro erreicht._ C.2 Anzahl der Architekten/Ingenieure in der Gebäudeplanung in 2013 bis 2015: 0 Punkte bei weniger als 3 Architekten + Ingenieuren, 2,5 Punkte bei mind. 8 Architekten + Ingenieuren, Zwischenwerte werden interpoliert._Eine Wertungsübersicht der zu vergebenen Punkte je Unterkriterium wird mit dem Bewerbungsbogen, der abzurufen ist unter versandt. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis maximal 8 beschränkt. Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung per Los.
1. Konzeptidee. Gewichtung 40
2. Honorarangebot. Gewichtung 35
3. Projektabwicklung/Verfügbarkeit Team. Gewichtung 20
4. Gesamteindruck Präsentation. Gewichtung 5
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 1.2.2016
Bitte beachten Sie, dass ein Bewerbungsbogen auszufüllen ist. Der Bewerbungsbogen ist per E-Mail abzufordern unter . Mit dem Versand des Bewerbungsbogens wird auch die Wertungsübersicht versandt.
Sollte im Zeitraum der Erstellung der Bewerbungsunterlagen eine Aktualisierung der Unterlagen durch den Auftraggeber nötig werden, erfolgt durch den Auftraggeber der Neuversandt an die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail, Telefon), die der Bewerber mit dem Abruf des Bewerbungsbogen per E-Mail an mitteilt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Dritten (Nachunternehmer) gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
Von den bis zu acht ausgewählten Bewerbern wird eine Konzeptidee erwartet, aus der hervorgeht, wie sich die neue Schule nebst Sporthalle unter Berücksichtigung der notwendigen Freiflächen in das vorhandene Umfeld integrieren und wie sich das Raumprogramm funktional darin einfügt. Die konkrete Aufgabenstellung wird mit den Unterlagen zur Aufforderung der Angebotsabgabe versandt. Bei vollständiger Erarbeitung der Konzeptidee erhalten die ausgewählten Bewerber jeweils eine Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro brutto.
Telefon: +49 3419970
Fax: +49 3419971049
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Vergaberechtsverstöße unverzüglich gerügt werden müssen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der Angebotsabgabefrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Teilt der Auftraggeber mit, einer Rüge nicht abhelfen zu können, ist ein Vergabenachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers vergangen sind (§107 Absatz 3 GWB).
Deutschland-Leipzig: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 2016/S 007-008154

References: §34
 §51
 §34
 §51
 §34
 §51
 §34
 §51
 §34
 §51
 §34
 §65
 §2
 §4
 §34
 §51
 §34
 §34
 §51
 §34
 §34
 §51
 §19
 §19
 §34