Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/mb-aprv
Timestamp: 2019-08-19 03:37:36+00:00

Document:
(1) Der zweijährige Lehrgang der Masseure und medizinischen Bademeister umfaßt den in der Anlage 1 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht von 2.230 Stunden und die aufgeführte praktische Ausbildung von 800 Stunden. Für Umschüler nach § 18 Satz 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes sind die Stundenzahlen entsprechend zu verringern, wobei sich der Unterricht auf alle Fächer der Anlage 1 erstrecken muß.
(2) Im Unterricht muß den Schülern ausreichende Möglichkeit gegeben werden, die erforderlichen praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und einzuüben. Die praktische Ausbildung findet in Krankenhäusern oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen am Patienten statt.
(3) Die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen des Lehrgangs nach Absatz 1 ist durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 2 nachzuweisen.
(4) Die praktische Tätigkeit nach § 7 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes soll innerhalb eines Jahres nach Ablegen der staatlichen Prüfung (§ 2) begonnen werden. Sie erstreckt sich auf die für die praktische Ausbildung während des Lehrgangs genannten Bereiche (Anlage 1 Teil B).
(5) Während der praktischen Tätigkeit nach Absatz 4 ist in allen für die Berufsausübung wesentlichen Kenntnissen und Fertigkeiten zu unterweisen. Es ist Gelegenheit zu geben, durch entsprechenden praktischen Einsatz die im theoretischen und praktischen Unterricht sowie in der praktischen Ausbildung nach Absatz 1 erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen und weiterzuentwickeln sowie zu lernen, diese bei der praktischen Arbeit anzuwenden.
(6) Nach ordnungsgemäßer Ableistung der praktischen Tätigkeit nach Absatz 4 erhält der Praktikant eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 3. Die Bescheinigung ist von dem Leiter des Krankenhauses oder der medizinischen Einrichtung und von dem Masseur und medizinischen Bademeister, Krankengymnasten oder Physiotherapeuten zu unterschreiben, unter dessen Aufsicht die praktische Tätigkeit abgeleistet wurde.
(1) Die staatliche Prüfung für den Lehrgang nach § 1 Abs. 1 umfaßt jeweils einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil.
(2) Der Prüfling legt die Prüfung bei der Schule für Masseure und medizinische Bademeister (Schule) ab, an der er den Lehrgang abschließt. Die zuständige Behörde, in deren Bereich die Prüfung oder ein Teil der Prüfung abgelegt werden soll, kann aus wichtigem Grund Ausnahmen zulassen. Die Vorsitzenden der beteiligten Prüfungsausschüsse sind vorher zu hören.
Physikalisch-therapeutische Befundtechniken; Klassische Massagetherapie; Reflexzonentherapie; Sonderformen der Massagetherapie;
Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren; Elektro-, Licht- und Strahlentherapie; Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie.
Der Prüfling hat in jedem Fach der jeweiligen Fächergruppe fallbezogen seine Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen sowie sein Handeln zu erläutern und zu begründen. Die Prüflinge werden einzeln oder in Gruppen bis zu fünf am Patienten oder Probanden geprüft. Die Prüfung soll für den einzelnen Prüfling nicht länger als 20 Minuten je Fach dauern.
(2) Der Prüfling hat weiterhin unter Aufsicht an einem Patienten oder, soweit ein Patient nicht zur Verfügung steht, an einer zugewiesenen Person mit vorgegebener Diagnose eine Behandlung nach vorheriger Befunderhebung und Behandlungsvorschlag durchzuführen und dabei nachzuweisen, daß er die im Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten am Patienten umsetzen kann. Die Auswahl und die Zuweisung der Patienten erfolgt durch einen Fachprüfer nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 im Einvernehmen mit den Patienten und dem für die Patienten verantwortlichen Arzt. Die Prüfung soll für den Prüfling nicht länger als 60 Minuten dauern.
(3) Der praktische Teil der Prüfung wird in jedem einzelnen Fach der jeweiligen Fächergruppe des Absatzes 1 sowie im Falle des Absatzes 2 von zwei Fachprüfern, darunter mindestens einem Fachprüfer nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe b abgenommen und benotet. Aus den Noten der Fachprüfer bildet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses im Benehmen mit den Fachprüfern die Note für jede Fächergruppe des Absatzes 1 sowie aus den Noten der beiden Fächergruppen und der Note für die Prüfung nach Absatz 2 die Prüfungsnote für den praktischen Teil der Prüfung. Der praktische Teil der Prüfung ist bestanden, wenn jede Fächergruppe des Absatzes 1 mindestens mit "ausreichend" und dabei kein Fach schlechter als "mangelhaft" sowie die Prüfung nach Absatz 2 mindestens mit "ausreichend" benotet werden.
(3) Der Prüfling kann jede Aufsichtsarbeit der schriftlichen Prüfung und jedes Fach der mündlichen Prüfung sowie in der praktischen Prüfung jede Fächergruppe des § 7 Abs. 1 und die Prüfung nach § 7 Abs. 2 einmal wiederholen, wenn er die Note "mangelhaft" oder "ungenügend" erhalten hat.
(4) Hat der Prüfling in der praktischen Prüfung eine Fächergruppe des § 7 Abs. 1, die Prüfung nach § 7 Abs. 2 oder die gesamte praktische Prüfung zu wiederholen, so darf er zur Wiederholungsprüfung nur zugelassen werden, wenn er an einer weiteren Ausbildung teilgenommen hat, deren Dauer und Inhalt vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Benehmen mit den Fachprüfern bestimmt werden. Die weitere Ausbildung nach Satz 1 darf einschließlich der für die Prüfung erforderlichen Zeit die Dauer von einem Jahr nicht überschreiten. Ein Nachweis über die weitere Ausbildung ist dem Antrag des Prüflings auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung beizufügen. Die Wiederholungsprüfung muß spätestens zwölf Monate nach der letzten Prüfung abgeschlossen sein; in begründeten Fällen kann die zuständige Behörde Ausnahmen zulassen.
(1) Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes beantragen, haben einen Anpassungslehrgang nach Absatz 2 zu absolvieren, der mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs abschließt, oder eine Kenntnisprüfung nach Absatz 3 abzulegen, wenn sie über einen Ausbildungsnachweis verfügen, der in einem Drittstaat erworben worden ist und ihre Ausbildung wesentliche Unterschiede zu der deutschen Ausbildung aufweist, die von der zuständigen Behörde im Rahmen der Prüfung ihres Antrags auf Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung festgestellt worden sind und nicht durch Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeglichen werden konnten, die die Antragsteller im Rahmen ihrer nachgewiesenen Berufspraxis erworben haben. Satz 1 gilt entsprechend für Fälle, in denen eine Prüfung der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes auf Grund der in § 2 Absatz 2 Satz 5 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes vorliegenden Umstände nicht durchgeführt wird.
(2) Der Anpassungslehrgang dient zusammen mit dem Abschlussgespräch der Feststellung, dass die Antragsteller über die zur Ausübung des Berufs des Masseurs und medizinischen Bademeisters erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen (Lehrgangsziel). Er wird entsprechend dem Lehrgangsziel in Form von theoretischem und praktischem Unterricht, einer praktischen Ausbildung mit theoretischer Unterweisung oder beidem an Einrichtungen nach § 4 Absatz 2 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes oder § 7 Absatz 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes oder an von der zuständigen Behörde als vergleichbar anerkannten Einrichtungen durchgeführt und schließt mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs ab. An der theoretischen Unterweisung sollen Personen nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b in angemessenem Umfang beteiligt werden. Die zuständige Behörde legt die Dauer und die Inhalte des Anpassungslehrgangs so fest, dass das Lehrgangsziel erreicht werden kann. Die erfolgreiche Ableistung des Anpassungslehrgangs ist durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 6 nachzuweisen. Die Bescheinigung wird erteilt, wenn in der Prüfung, die in Form eines Abschlussgesprächs durchgeführt wird, festgestellt worden ist, dass die Antragsteller das Lehrgangsziel erreicht haben. Das Abschlussgespräch wird von einem Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 gemeinsam mit der Person nach Satz 3, die die Antragsteller während des Lehrgangs mit betreut hat, geführt. Ergibt sich in dem Abschlussgespräch, dass die Antragsteller den Anpassungslehrgang nicht erfolgreich abgeleistet haben, entscheidet der Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 im Benehmen mit der an dem Gespräch teilnehmenden Person nach Satz 3 über eine angemessene Verlängerung des Anpassungslehrgangs. Eine Verlängerung ist nur einmal zulässig. Der Verlängerung folgt ein weiteres Abschlussgespräch. Kann auch nach dem Ergebnis dieses Gesprächs die Bescheinigung nach Satz 5 nicht erteilt werden, darf der Anpassungslehrgang nur einmal wiederholt werden.
(3) Bei der Kenntnisprüfung haben die Antragsteller nachzuweisen, dass sie über die zur Ausübung des Berufs des Masseurs und medizinischen Bademeisters erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Die Kenntnisprüfung umfasst jeweils einen mündlichen und praktischen Teil. Sie ist erfolgreich abgeschlossen, wenn jeder der beiden Prüfungsteile bestanden ist.
Physikalisch-therapeutische Befundtechniken.
Der mündliche Teil der Prüfung soll für den einzelnen Prüfling mindestens zehn und nicht länger als 45 Minuten dauern. Er wird von zwei Fachprüfern nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 abgenommen und bewertet. Der mündliche Teil der Kenntnisprüfung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Fachprüfer in einer Gesamtbetrachtung die Fächer nach Satz 1 Nummer 1 und 2 übereinstimmend mit „bestanden“ bewerten. Das Bestehen setzt mindestens voraus, dass die Leistung des Prüflings trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt. Kommen die Fachprüfer zu einer unterschiedlichen Bewertung, entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Rücksprache mit den Fachprüfern über das Bestehen.
(5) Für den praktischen Teil der Kenntnisprüfung gilt § 16a Absatz 3 Satz 2 bis 8 entsprechend.
(6) Die Kenntnisprüfung soll mindestens zweimal jährlich angeboten werden und darf im mündlichen Teil sowie jedem Therapiegebiet, das Gegenstand der Prüfung war und nicht bestanden wurde, einmal wiederholt werden.
(1) Die zuständige Behörde hat über Anträge auf Erteilung einer Erlaubnis als Masseurin und medizinische Bademeisterin oder Masseur und medizinischer Bademeister nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes in Verbindung mit § 2 Absatz 2, 4, 4a oder Absatz 5 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes kurzfristig, spätestens vier Monate, nach Vorlage der für Entscheidungen nach § 2 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes erforderlichen Unterlagen zu entscheiden.
eine inhaltliche Erläuterung der wesentlichen Unterschiede sowie die Begründung, warum diese dazu führen, dass die Antragsteller nicht in ausreichender Form über die in Deutschland zur Ausübung des Berufs des Masseurs und medizinischen Bademeisters notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, und
eine Begründung, warum die wesentlichen Unterschiede nicht durch Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeglichen werden konnten, die die Antragsteller im Rahmen ihrer nachgewiesenen Berufspraxis oder durch lebenslanges Lernen im Sinne des § 2 Absatz 4 Satz 6 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes erworben haben.
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 3777 - 3781
1.8 Strafrechtliche, bürgerlich-rechtliche und öffentlichrechtliche Vorschriften, die bei der Berufsausübung von Bedeutung sind; Rechtsstellung des Patienten oder seiner Sorgeberechtigten
3 Physiologie 90
3.1 Herz-Kreislaufsystem
3.3 Endokrines System
3.4 Respirationssystem
3.5 Nerven- und Sinnessystem
3.6 Haltungs- und Bewegungssystem
3.7 Physiologische Mechanismen der Infekt- und Immunabwehr
3.8 Zusammenwirken der Systeme
8 Angewandte Physik und Biomechanik 20
8.1 Einführung in die Grundlagen der Kinematik
8.2 Einführung in die Grundlagen der Dynamik
8.3 Einführung in die Grundlagen der Statik
9.1 Vortrag und Diskussion, Dokumentation
11.4 Einrichtungen der Rehabilitation und ihrer Fachkräfte
12 Bewegungserziehung 30
12.1 Grundformen der Bewegung mit und ohne Gerät
12.2 Bewegungserfahrung in bezug auf Raum, Zeit und Dynamik
12.3 Kombinationen von Grundformen der Bewegungserziehung aus Gymnastik und Sport
13 Physikalisch-therapeutische Befundtechniken 60
13.1 Einführung in die Befunderhebung
13.2 Techniken der Befunderhebung
14 Klassische Massagetherapie 300
14.1 Geschichte und Grundlagen der Massagetherapie
14.2 Technik und Wirkung der Griffe
14.3 Wirkungen der klassischen Massagetherapie
14.4 Sicht- und Tastbefund
14.5 Klassische Massagetherapie in Verbindung mit anderen physikalisch-therapeutischen Verfahren
14.6 Indikationen nach Krankheitsbildern, Kontraindikationen
14.7 Behandlungsdauer, -intervalle und -intensität
15 Reflexzonentherapie 150
15.1 Techniken und Wirkungen der Reflexzonentherapie
15.2 Entstehung von Reflexzonen in Haut, Bindegewebe und Muskulatur und ihre Störungen
15.3 Sicht- und Tastbefund
15.4 Reflexzonentherapie in Verbindung mit anderen physikalisch-therapeutischen Verfahren
15.5 Indikationen nach Krankheitsbildern, Kontraindikationen
15.6 Behandlungsdauer, -intervalle und -intensität
16 Sonderformen der Massagetherapie 200
16.1 Grundlage der manuellen Lymphdrainage/Komplexe physikalische Entstauungstherapie
16.2 Unterwasserdruckstrahlmasse
16.3 Colon-, Periost- und Segmenttherapie
16.4 Tiefenfriktion
16.5 Sportmassage
16.6 Fußreflexzonentherapie
16.7 Apparative Massagetechniken, insbesondere Stäbchen, Saugwelle, Vibrationsgeräte
16.8 Sonstige Massagetechniken
16.9 Indikationen nach Krankheitsbildern, Kontraindikationen
16.10 Behandlungsdauer, -intervalle und -intensität
16.11 Sonderformen der Massagetherapie in Verbindung mit anderen physikalisch-therapeutischen Verfahren
17 Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren 150
17.1 Aufgaben der Masseure und medizinischen Bademeister im Rahmen der Übungsbehandlung
17.2 Grundlagen der Übungsbehandlung, Befundaufnahme
17.3 Techniken und Wirkungen der passiven und aktiven Übungsbehandlung
17.4 Indikationen nach Krankheitsbildern, Kontraindikationen
17.5 Übungsbehandlung in Verbindung mit anderen physikalisch-therapeutischen Verfahren
18 Elektro-, Licht- und Strahlentherapie 150
18.1 Physikalische und physiologische Grundlagen der Elektro-, Licht- und Strahlentherapie
18.2 Elektrotherapie
18.2.1 Stromformen (Niederfrequenz, Mittelfrequenz, Hochfrequenz)
18.2.2 Ultraschalltherapie
18.2.3 Hydroelektrische Bäder
18.2.4 Iontophorese
18.2.5 Elektrodiagnostik
18.3 Lichttherapie, UV-Bestrahlungen
18.4 Strahlentherapie
18.5 Indikationen nach Krankheitsbildern, Kontraindikationen
18.6 Behandlungsdauer, -intervalle und -intensität
18.7 Sicherheitsvorschriften für den Gebrauch elektromedizinischer Geräte
18.8 Elektro-, Licht- und Strahlentherapie in Verbindung mit anderen physikalisch-therapeutischen Verfahren
19 Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie 150
19.1 Physikalische und physiologische Grundlagen
19.2 Hydrotherapeutische Anwendungen und ihre Wirkungen, insbesondere Kneippsche Verfahren
19.3 Medizinische Bäder mit festen, flüssigen und gasförmigen medizinischen Zusätzen
19.4 Spezielle Verfahren der Bäderheilkunde und ihre Wirkungen
19.5 Wärmetherapie mit gestrahlter und geleiteter Wärme
19.6 Wärmepackungen und Wärmekompressen
19.7 Kryotherapie
19.8 Indikationen nach Krankheitsbildern, Kontraindikationen
19.9 Behandlungsdauer, -intervalle und -intensität
19.10 Grundlagen der Kurort- und Klimatherapie
19.11 Grundlagen der Inhalationstherapie
19.12 Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie in Verbindung mit anderen physikalisch-therapeutischen Verfahren
Zur Verteilung auf die Fächer 1 bis 19 100
Stundenzahl insgesamt 2.230
B Praktische Ausbildung für Masseure und medizinische Bademeister
Praktische Ausbildung in Krankenhäusern oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen:
1. Klassische Massagetherapie
2. Reflexzonentherapie
3. Sonderformen der Massagetherapie
4. Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren
5. Elektro-, Licht- und Strahlentherapie
6. Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie
Mindeststunden 800
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 3782)
über die Teilnahme am Lehrgang in der Massage
hat in der Zeit vom ............................... bis .......................
und der praktischen Ausbildung für Masseure und medizinische Bademeister
gemäß § 4 Abs. 1 und 2/§ 18 Satz 1 *) des Masseur- und
Physiotherapeutengesetzes teilgenommen.
Die Ausbildung ist - nicht - über die nach dem Masseur- und
Physiotherapeutengesetz zulässigen Fehlzeiten hinaus - um ....... Tage *) -
................................... (Stempel)
Anlage 3 (zu § 1 Abs. 6)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 3783)
über die Ableistung der praktischen Tätigkeit
ist in der Zeit vom ........................ bis ..............................
im Rahmen der Ausbildung für Masseure und medizinische Bademeister nach § 7
Abs. 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes erfolgreich als Praktikant
Die praktische Tätigkeit ist - nicht - über die nach dem Masseur- und
Physiotherapeutengesetz zulässigen Fehlzeiten hinaus - um ...... Tage *) -
(Unterschrift(en) der Leitung) (Unterschrift des Masseurs und
medizinischen Bademeisters,
Krankengymnasten oder Physiotherapeuten)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 3784)
für Masseure und medizinische Bademeister
hat am ...................... die staatliche Prüfung nach § 4 Abs. 2 Satz 2
des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes vor dem staatlichen
Prüfungsausschuß bei der ......................................................
in ....................... bestanden.
1. im schriftlichen Teil der Prüfung "..............."
2. im mündlichen Teil der Prüfung "..............."
3. im praktischen Teil der Prüfung "..............."
............................................ (Siegel)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1994, 3785)
erhält auf Grund des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes mit Wirkung vom
heutigen Tage die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung
..................................... (Siegel)
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 932)
hat in der Zeit vom ........................................bis ............................................
regelmäßig an dem nach § 16a Absatz 2 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister von der zuständigen Behörde vorgeschriebenen Anpassungslehrgang teilgenommen.
................................................................ (Stempel)
hat am ................................................................................................ die staatliche Eignungsprüfung nach § 16a Absatz 3 der
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister bestanden/nicht bestanden*.
...................................................................................................................... (Siegel)
Anlage 6 (zu § § 16b Absatz 2)
Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister von der zuständigen Behörde vorgeschriebe-
Anlage 7 (zu § § 16b Absatz 7)

References: § 18
 § 7
 § 1
 § 3
 § 3
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 1
 § 2
 § 4
 § 7
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 16
 § 1
 § 2
 § 2
 § 2
 § 4
 § 1
 § 7
 § 4
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16