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Timestamp: 2018-11-17 04:50:27+00:00

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935 Gemeindehelferordnung (GHO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
935 Gemeindehelferordnung (GHO)
eine mindestens dreijährige Ausbildung für kirchliche Dienste an einer von der Landeskirche anerkannten Ausbildungsstätte und ein einjähriges berufspraktisches Jahr (§4).
An die Grundausbildung kann sich eine Aufbauausbildung anschließen; das Nähere regelt eine Verordnung.6#
Wortverkündigung, besonders in Andachten, Bibelstunden, Schulgottesdiensten, Kindergottesdiensten einschließlich der Vorbereitung der Helfer und in Gemeindegruppen; die Bestimmungen über die Leitung des öffentlichen Gottesdienstes bleiben unberührt7#,
Kirchlicher Unterricht nach der von der Landessynode beschlossenen Rahmenordnung8#,
Erteilung evangelischer Religionslehre an Schulen, soweit die Unterrichtserlaubnis erteilt ist9#,
( 2 ) Die theologische Ausbildung im Rahmen der Grundausbildung nach §2 Abs. 1 Nr. 1 wird auch dann anerkannt, wenn sie mindestens ein Jahr gedauert hat und vor dem 1. Juli 1985 begonnen wird.
Bibelseminar der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland10#
Schwanenallee 57, 35037 Marburg11#
Wartburgstraße 13, 75031 Eppingen12#
CH-4125 Bettingen/Basel13# (Schweiz)
Arbeitsvertrag15#
Herr/Frau ____________________, geboren am ____________________, Konfession ____________________, wird für die Ableistung des berufspraktischen Jahres gem. § 4 Abs. 1 der Gemeindehelferordnung vom ____________________ an für die Zeit bis zum Ablauf des ____________________ bei der ____________________ Kirchengemeinde/dem Gemeindeverband/dem Kirchenkreis/dem ____________________ vorbehaltlich der Genehmigung durch den Kreissynodalvorstand eingestellt.
Die Aufgaben von Herrn/Frau ____________________ können in einer besonderen Dienstanweisung festgelegt werden.
( 1 ) Herr/Frau ____________________ wird in die Vergütungsgruppe ____________________ (Anmerkung 2 Abs. 1 zu Berufsgruppe 1.1 „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit“ des Allgemeinen Vergütungsgruppenplanes zum BAT-KF) eingruppiert.
( 2 ) Die durchschnittliche regelmäßige Arbeitszeit (einschließlich der Vorbereitungszeit) beträgt ____________________ Stunden wöchentlich.
Die Probezeit nach § 5 BAT-KF beträgt ____________________ Monate. Sie endet mit Ablauf des ____________________.
Die genannten Vorschriften sind in der Rechtssammlung der Evangelischen Kirche im Rheinland abgedruckt. Die Sammlung kann bei ____________________ eingesehen werden.
Arbeitsvertrag17#
Herr/Frau ____________________, geboren am ____________________, Konfession ____________________, wird vom ____________________ an auf unbestimmte Zeit/für die Zeit bis zum Ablauf des ____________________ bei der ____________________ Kirchengemeinde/dem Gemeindeverband/dem Kirchenkreis/dem ____________________ vorbehaltlich der Genehmigung durch das Landeskirchenamt als Gemeindehelfer(in) eingestellt/weiterbeschäftigt.
Die Aufgaben von Herrn/Frau ____________________ werden in einer besonderen Dienstanweisung festgelegt.
( 1 ) Herr/Frau ____________________ wird in die Vergütungsgruppe ____________________ (Fallgruppe ____________________ der Berufsgruppe 1.1 „Mitarbeiter in der Verkündigung, Unterweisung, Seelsorge und Diakonie“ in der Allgemeinen Vergütungsordnung zum BAT-KF) eingruppiert.
Die Probezeit nach § 5 BAT-KF beträgt ____________________ Monate. Sie endet mit Ablauf des ____________________
Anlage 419#
Dienstanweisung21#
für den (die) Gemeindehelfer(in) ____________________
( 1 ) Im Einzelnen werden Ihnen folgende Aufgaben übertragen22#:
3 ↑ § 2 Abs. 1 Nr. 2 geändert durch Ordnung vom 15. November 1994 (KABl. 1995 S. 10) mit Wirkung ab 1. Januar 1995.
4 ↑ Nr. 990.
5 ↑ § 4 neu gefasst durch Änderungsordnung vom 15. November 1994 (KABl. 1995 S. 10) mit Wirkung ab 1. Januar 1995.
6 ↑ Siehe die Aufbauausbildungsverordnung (Nr. 937).
7 ↑ Siehe hierzu insbesondere Artikel 67 Abs. 2 der Kirchenordnung (Nr. 1).
8 ↑ Siehe die Rahmenordnung für den Kirchlichen Unterricht (Nr. 280).
9 ↑ Siehe hierzu das Merkblatt über die Erteilung von Unterrichtsgenehmigungen (Nr. 175).
10 ↑ Amtliche Anmerkung: Die Ausbildungsstätte bleibt nur anerkannt für Ausbildungen, die vor dem 1. Januar 1974 begonnen wurden.
11 ↑ Das Marburger Bibelseminar wurde in die Liste der anerkannten Ausbildungsstätten aufgenommen durch Beschluss des Landeskirchenamtes vom 28. April 1992.
12 ↑ Die Bibelschule Adelshofen wurde in die Liste der anerkannten Ausbildungsstätten aufgenommen durch Beschluss des Landeskirchenamtes vom 23. Januar 1997.
13 ↑ Die Pilgermission St. Chrischona wurde in die Liste der anerkannten Ausbildungsstätten aufgenommen durch Beschluss des Landeskirchenamtes vom 28. April 1998.
14 ↑ Der Arbeitsvertrag als Anlage zur Gemeindehelferordnung ist seit Erlass dieser Ordnung den geänderten Bestimmungen im Arbeits- und Tarifrecht nicht angepasst worden. Siehe zum Vergleich das aktualisierte, im Anhang an den BAT-KF (Nr. 850) abgedruckte Arbeitsvertragsmuster.
15 ↑ Der Arbeitsvertrag als Anlage zur Gemeindehelferordnung ist seit Erlass dieser Ordnung den geänderten Bestimmungen im Arbeits- und Tarifrecht nicht angepasst worden. Siehe zum Vergleich das aktualisierte, im Anhang an den BAT-KF (Nr. 850) abgedruckte Arbeitsvertragsmuster.
16 ↑ Der Arbeitsvertrag als Anlage zur Gemeindehelferordnung ist seit Erlass dieser Ordnung den geänderten Bestimmungen im Arbeits- und Tarifrecht nicht angepasst worden. Siehe zum Vergleich das aktualisierte, im Anhang an den BAT-KF (Nr. 850) abgedruckte Arbeitsvertragsmuster.
17 ↑ Der Arbeitsvertrag als Anlage zur Gemeindehelferordnung ist seit Erlass dieser Ordnung den geänderten Bestimmungen im Arbeits- und Tarifrecht nicht angepasst worden. Siehe zum Vergleich das aktualisierte, im Anhang an den BAT-KF (Nr. 850) abgedruckte Arbeitsvertragsmuster.
18 ↑ Vorspruch neu gefasst durch die Bekanntmachung über Dienstanweisungen für kirchliche Mitarbeiter vom 25. März 1988 (KABl. S. 57).
19 ↑ Vorspruch neu gefasst durch die Bekanntmachung über Dienstanweisungen für kirchliche Mitarbeiter vom 25. März 1988 (KABl. S. 57).
20 ↑ Amtliche Anmerkung: Dieses Muster gilt für Gemeindehelferinnen und Gemeindehelfer im Dienst der Kirchengemeinden. Es ist für den Dienst in Gemeinde-, Kirchenkreis- und Stadtkirchenverbänden sowie in Kirchenkreisen entsprechend zu ändern.
21 ↑ Amtliche Anmerkung: Dieses Muster gilt für Gemeindehelferinnen und Gemeindehelfer im Dienst der Kirchengemeinden. Es ist für den Dienst in Gemeinde-, Kirchenkreis- und Stadtkirchenverbänden sowie in Kirchenkreisen entsprechend zu ändern.
22 ↑ Amtliche Anmerkung: Die Aufgaben sind aus § 8 der Gemeindehelferordnung auszuwählen und klar zu umgrenzen. Dabei sind die Bedürfnisse der Kirchengemeinde und die Befähigungen des Gemeindehelfers (der Gemeindehelferin) zu berücksichtigen.

References: §2
 § 4
 § 5
 § 5
 § 2
 § 4
 § 8