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Timestamp: 2018-09-20 07:41:29+00:00

Document:
Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology, Master - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology, Master
Masterstudiengang Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology
Prüfungsordnung Masterstudiengang Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology
Ordnung des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Masterstudiengang „Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology“ („Sportmedizinisches Training und Leistungsphysiologie“) mit dem Abschluss „Master of Arts“ (MA) vom 08. Dezember 2010
§ 8 Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang
§ 12 Lehrveranstaltungsformen des Bereiches Theorie und Praxis sportlicher Bewegungen
§ 13 Leistungs- und Teilnahmenachweise (Studiennachweise)
§ 18 Prüfende und beisitzende Personen
§ 19 Zulassung zur Masterprüfung
§ 32 Bestehen und Notenbekanntgabe
§ 33 Wiederholung von Prüfungen
§ 36 Masterurkunde
MA SMeT / CEP WISS – Vertiefungsmodul Wissenschaft und Methoden
MA SMeT / CEP SPM1 – Vertiefungsmodul Sportmedizin I
MA SMeT / CEP SPM2 – Vertiefungsmodul Sportmedizin II
MA SMeT / CEP DIAG – Vertiefungsmodul angewandte sportmedizinische Diagnostik
MA SMeT / CEP ANAT – Anatomie und Histologie
MA SMeT / CEP TRBW – Vertiefungsmodul Trainings-/Bewegungswissenschaften
MA SMeT / CEP BIOM – Vertiefungsmodul Biomechanik
MA SMeT/CEP THES – Abschlussarbeit (Thesis)
MA SMeT/CEP PRAX – Vertiefungsmodul Sportpraxis
MA SMeT/CEP SSP – Schwerpunktsportarten
MA SMeT/CEP FOSQ – Forschungsassistenz & Schlüsselqualifikation
MA SMeT/CEP PRA – Berufspraktika
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Prüfung im Masterstudiengang „Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology“ des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
(1) Die Masterprüfung schließt das Studium des konsekutiven und forschungsorientierten Masterstudienganges Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology mit einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ab.
(2) Durch die kumulative Masterprüfung soll festgestellt werden, ob Studierende gründliche Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben haben, die Zusammenhänge des Faches überblicken, die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbständig anzuwenden, das erworbene Wissen kritisch einzuordnen und zu bewerten und auf den Übergang in die Berufspraxis vorbereitet sind.
(1) Aufgrund der bestandenen Masterprüfung verleiht der Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main den akademischen Grad „Master of Arts in Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology“, abgekürzt „MA“.
Ein Teilzeitstudium ist gemäß HImmaVO für Masterstudierende nicht möglich.
(1) Allgemeines Studienziel ist der Erwerb einer weiterführenden sportwissenschaftlichen Ausbildung auf den Feldern der Sportmedizin und der Trainingswissenschaften. Der Masterstudiengang Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology vermittelt vertiefte sportwissenschaftliche Kenntnisse in den Bereichen Sportmedizin und Trainingswissenschaften sowie die Fähigkeiten, nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig zu arbeiten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden sowie gesellschaftliche Zusammenhänge kritisch zu reflektieren. Das theoretische Lehrangebot wird durch ein Spektrum (sport)motorischer Inhalte mit vertiefendem Charakter ergänzt. Ziel des akademischen Abschlusses ist neben der Vertiefung von fachspezifischem Wissen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten für sport-/bewegungs-/gesundheits- sowie freizeitbezogene Berufsfelder, der gezielte Erwerb von Kompetenzen in wissenschaftlichem Arbeiten. Darüber hinaus bietet er Gelegenheit zur spezialisierten Konzentration auf sportwissenschaftliche Themenfelder aus sportmedizinischer und trainingswissenschaftlicher Perspektive und zur Sammlung und systematischen Reflexion praktischer Erfahrungen.
(2) Das sportwissenschaftliche Lehrangebot wird durch Veranstaltungen des Bereichs Theorie und Praxis sportlicher Bewegung ergänzt, welche die traditionellen Sportarten (z.B. Leichtathletik oder Fußball), zum Gegenstand haben und solchen Veranstaltungen, die vergleichsweise aktuelle Trends aufgreifen (z.B. Inline-Skating oder Snowboarding). Thematisch angelegte Veranstaltungen vermitteln Kompetenzen in komplexeren Handlungsfeldern wie z.B. Sport und Gesundheit. Das Angebot Theorie und Praxis sportlicher Bewegung dient auch dem Erwerb von Vermittlungskompetenz, da hier eine Auseinandersetzung mit Konzepten zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen bzw. von sportlichem Training stattfindet, die zudem unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Theorien diskutiert und reflektiert werden.
(3) Es wird begrüßt, wenn ein Teil des Masterstudiums im Ausland absolviert wird. Auslandsaufenthalte während des Masterstudiums werden von der Johann Wolfgang Goethe-Universität gefördert.
(4) Da sich die Tätigkeitsbereiche im Bereich Sportmedizin und Trainingswissenschaft ständig wandeln, ist es ein Ziel des Studiums, die Studierenden zu befähigen, sich nach Beendigung des Studiums schnell mit neuen Entwicklungen vertraut zu machen, in neue Gebiete einzuarbeiten und selbst zu weiteren Entwicklungen ihres Fachgebiets in Wissenschaft und Praxis beizutragen.
(5) Aufbauend auf einen Bachelorabschluss im Fach Sportwissenschaften bildet die Masterprüfung „Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology“ den zweiten berufsqualifizierenden Abschluss. Die in Frankfurt (und auch von Kooperationspartnern) im Masterstudium vertretenen Fächer ermöglichen Studierenden erweiterte Kompetenzen für spätere Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen des Sports und angrenzender Bereiche zu erwerben, für die eine solide wissenschaftliche Ausbildung und anwendungsorientierte sportmedizinisch/trainingswissenschaftliche Spezialisierung erforderlich sind. Zu diesen Bereichen gehören in einem sich laufend verändernden personen- und sachbezogenen Markt z.B. Sportvereine, Sportverbände, kommunale oder verbandsgebundene Sportverwaltungen, kommerzielle Sportanbieter, freiberufliche Trainer-, Übungsleiter- und Betreuertätigkeit, Sport- und Bewegungstherapie in Prävention und Rehabilitation, sowie Krankenversicherungen. Das Masterstudium dient auch der Vorbereitung auf eine anschließende Promotion. Über die genannte fachliche Qualifikation hinaus werden auch Schlüsselqualifikationen vermittelt, die für das berufliche Weiterkommen gleichermaßen von Bedeutung sind, und eine Befähigung für anspruchsvolle Tätigkeitsfelder in Wissenschaft, Industrie und Praxis gewährleisten, wie Teamfähigkeit, selbstständige Problemlösungskompetenz, fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse, Projektplanung, -ausführung und -präsentation.
(a) im selben oder einem verwandten primär bewegungsbezogenen und/oder gesundheitsbezogenen Studienfach die Bachelorprüfung bestanden hat, oder
(b) einen vom Prüfungsausschuss als mindestens gleichwertig anerkannten Abschluss einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt, oder
(c) einen vom Prüfungsausschuss als mindestens gleichwertig anerkannten ausländischen Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern bzw. drei Studienjahren besitzt, und
(d) eine Masterprüfung in gleicher Fachrichtung an einer anderen Universität nicht endgültig nicht bestanden oder den Prüfungsanspruch verloren hat. Gleiches gilt bei Masterprüfungen in verwandten Fachrichtungen, soweit vom Prüfungsausschuss eine entsprechende Übereinstimmung der Fachrichtungen festgestellt wird. Über nicht bestandene Masterprüfungen in gleicher oder verwandter Fachrichtung ist bei der Bewerbung zum Studium eine Erklärung abzugeben.
(3) Die Bewerber müssen Methodenkenntnisse der empirischen Sozialforschung sowie entweder Kenntnisse zur Sport- und Bewegungstherapie bei internistischen und neurologischen Krankheits- und Schadensbildern oder Kenntnisse zur trainingstherapeutischen Intervention von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates im Diploma Supplement des Bachelor-Abschlusses nachweisen. Zudem werden ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache vorausgesetzt.
Fehlen sowohl Kenntnisse zur Sport- und Bewegungstherapie bei internistischen und neurologischen Krankheits- und Schadensbildern, als auch Kenntnisse zur trainingstherapeutischen Intervention von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates, so wird die Auflage erteilt, eines der beiden entsprechenden Module aus dem Bachelorstudiengang Sportwissenschaft zu absolvieren (entweder Sportmedizin 1 oder Sportmedizin 2). Diese Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Werden die Auflagen nicht innerhalb der vom Prüfungsausschuss gesetzten Frist erfüllt, ist die Zulassung zum Masterstudiengang zu widerrufen.
(4) Die Englischkenntnisse sind zu belegen durch
e) einen UNIcert-Abschluss der Stufe 2 oder f) einen TOEFL-Test (Internet-basierter Score mindestens 83, Computer basierter Score mindestens 213, schriftlicher Test mindestens 550 Punkte) oder
(5) Ausländische Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(6) Über Ausnahmen der Voraussetzungen nach Abs. 3 entscheidet der Prüfungsausschuss.
(7) Der Bewerbung ist ein Studienexposé, das Auskunft über die Studienmotivation und die angestrebte berufliche Perspektive gibt, von bis zu 500 Wörtern beizufügen. Nach Vorlage des Exposés geladene Bewerber nehmen an einem Eingangskolloquium teil (Aufnahmegespräch in Gruppen mit jeweils 5 Personen, Dauer 25 Minuten pro Gruppe). Das Eingangskolloquium wird von zwei prüfungsberechtigten Lehrenden des Master-Studiengangs geführt und protokolliert. Ein Mitglied der Studierendenvertretung des Prüfungsausschusses nimmt am Eingangskolloquium beobachtend teil.
2 – gut 3 –
Die Zulassung zum Masterstudiengang erfolgt, wenn der aus Bachelorabschluss, Studienexposée und Eingangskolloquium ermittelte Notenwert mindestens 3,0 (Grad der besonderen Eignung) beträgt.
Über die Zulassung zum Masterstudiengang entscheidet der Prüfungsausschuss.
2. die englischen Sprachkenntnisse nachgewiesen sind,
Grundlage für die Entscheidung über die vorläufige Zulassung sind die aus dem vorläufigen Transcript of Records hervorgehende, gemäß ECTS gewichtete Durchschnittsnote (60%) sowie die Bewertung des Studienexposés (20%) und des Eingangskolloquiums (20%). Die vorläufige Zulassung gilt für 12 Monate.
(8) Der Bewerbung ist weiterhin ein aktuelles, durch einen approbierten Arzt ausgestelltes Zeugnis vorlegen, in dem internistische und orthopädische Sportgesundheit bescheinigt wird.
(9) Es wird dringend empfohlen, vor Aufnahme des Studiums die Studienfachberatung (§ 14) aufzusuchen.
(1) Der Masterstudiengang Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology ist modular aufgebaut. Das Studium gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule. In den Pflicht – und Wahlpflichtmodulen werden sportpraktische und schwerpunktbezogene sportwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt. Die Modulstruktur sowie Anzahl, Inhalte, Prüfungen und Beschreibungen der Module finden sich im Anhang 1. Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben.
(4) Lehrveranstaltungen des Studiengangs können auf Englisch angeboten werden. Ein Anteil englischsprachiger Lehrveranstaltungen von 50% wird angestrebt.
(6) Die Module werden in der Regel durch Prüfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse in die Gesamtbewertung der Masterprüfung eingehen. Eine Modulprüfung besteht entweder aus einer Prüfungsleistung als Abschluss des Moduls oder aus der Kumulation mehrerer Modulteilprüfungsleistungen. Als Modulprüfungen sind die in §§ 25 bis 29 genannten Leistungen vorgesehen. Die Einzelheiten des Modulabschlusses werden in den jeweiligen Modulbeschreibungen geregelt.
(7) Wird ein Modul mit einer einzigen Modulprüfung abgeschlossen, können innerhalb eines Moduls nach Maßgabe des Anhangs 1 Studienleistungen als Voraussetzung zum Erwerb der Modulprüfungsleistung gefordert werden. Studienleistungen müssen im engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Lehrveranstaltungen innerhalb eines Moduls erbracht werden können. Näheres regelt § 13.
(8) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich in weiteren als den in der Ordnung des Studiengangs vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung zu unterziehen (Zusatzmodule). Dies können Wahlpflichtmodule gemäß der Auflistung in Anhang 1, aber auch Module zum Erwerb weiterer sogenannter „soft skills“ sein. Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für die Masterprüfung nicht mit einbezogen.
(3) Bei einer Regelstudienzeit von vier Semestern sind für den Masterabschluss 120 CP nachzuweisen. Dabei entfallen 80 CP auf elf Pflichtmodule, 10 CP auf zwei Wahlpflichtmodule und 30 CP auf die Masterarbeit.
(5) Für alle Studierenden des Master-Studiengangs wird beim Prüfungsamt für jedes Modul ein persönliches Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten können Studierende jederzeit in den Stand ihrer persönlichen Konten Einblick nehmen.
(6) Der Arbeitsumfang ist nach Einführung des Studienganges im Rahmen der Evaluierung nach § 27 Abs. 4 HHG zu überprüfen.
4. Wissenschaftliche Praktika (PR)
6. Berufspraktika (P)
7. Forschungsassistenz (Fo)
• Seminare sind fortgeschrittene Lehrveranstaltungen zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium verlangen. Sie beinhalten die selbstständige Bearbeitung einer definierten Aufgabenstellung sowie die Darstellung dieser Arbeit und ihrer Ergebnisse in einem mündlichen Vortrag mit anschließender Diskussion und/oder einer schriftlichen Ausarbeitung.
• Übungen dienen der Anwendung, Vertiefung und Ergänzung der Inhalte von Lehrveranstaltungen.
• Wissenschaftliche Praktika sind Veranstaltungen, in denen die erlernten wissenschaftlichen Methoden auf die Entwicklung eines Designs sowie die Durchführung von Forschungsprojekten angewendet werden. Sie ermöglichen die Anwendung methodischer Kenntnisse in einem spezifischen gesellschaftlichen Arbeits- und Problemfeld. Die Studierenden führen dabei in einzelnen betreuten Arbeitsgruppen kleinere Fallstudien im Rahmen eines Gesamtthemas durch. In der Regel beinhaltet ein Praktikum die Vorbereitung, Durchführung, den Abschluss, die Auswertung und die Interpretation von Versuchen (Erarbeitung der Fragestellung, Aufarbeitung von Materialien, Erstellung eines Abschlussberichts).
• Kolloquien dienen der Vorbereitung und Diskussion der Abschlussarbeiten sowie der ausführlichen Diskussion spezieller Fragestellungen und Forschungsergebnisse des Faches sowie der Erörterung kontroverser wissenschaftlicher Positionen. Sie dienen darüber hinaus zur Darstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse des jeweiligen Fachgebiets. In der Regel halten Forscherinnen und Forscher, die im Inland oder Ausland Arbeitsgruppen leiten, einen Vortrag über ihre Arbeit, dem sich eine Diskussion anschließt.
• Berufspraktika dienen dem Kennenlernen und der Auseinandersetzung mit praxis- und anwendungsbezogenen Themen und Fragestellungen. Sie werden unter Anleitung qualifizierer Angestellter der jeweiligen Einrichtung durchgeführt. Ziel ist eine ausbildungsorientierte Teilnahme am Arbeitsmarkt, die im Praktikumsbericht theoriegeleitet aufgearbeitet wird.
• Forschungsassistenz ermöglicht Studierenden Einblicke in die universitäre Forschung der Arbeitsbereiche Trainingswissenschaften oder Sportmedizin. Sie ermöglicht das Kennenlernen von Strategien, Abläufen und der Organisation wissenschaftlicher Untersuchungen, wie sie unter anderem im Rahmen von Qualifikationsarbeiten, Forschungsprojekten und Industrieaufträgen ihren Einsatz finden.
(4) Sofern der Zugang zu Modulen die Kenntnis anderer Modulinhalte voraussetzt, ist dies den Modulbeschreibungen zu entnehmen (vgl. Anhang 1).
(5) Die Lehrveranstaltungen sind für Studierende der am Fachbereich durchgeführten Studiengänge offen. Ist davon auszugehen, dass die Zahl der an einer Lehrveranstaltung interessierten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, kann der Fachbereichsrat ein Auswahlverfahren beschließen. Die Kriterien für die Auswahl sind in Absprache mit der Studiendekanin oder dem Studiendekan im Voraus festzulegen und in geeigneter Weise bekannt zu machen. Der Fachbereich stellt im Rahmen seiner Kapazität sicher, dass die nichtaufgenommenen Studierenden in alternative Lehrveranstaltungen dieses Masterstudienganges aufgenommen werden, soweit sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten, aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(1) Theorie und Praxis sportlicher Bewegungen werden in Veranstaltungen mit und ohne Sportartenbezug differenziert und in folgenden Lehrformen durchgeführt:
(WPK) Wahlpflicht-Kurse ermöglichen den Studierenden entsprechend ihrer Interessen und Neigungen weitere Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben und sich zu spezialisieren.
(1) Soweit nach den Modulbeschreibungen für einzelne Lehrveranstaltungen eines Moduls bzw. für die Vergabe von CP Leistungs- und/oder Teilnahmenachweise zu erbringen sind, gelten nachfolgende Regelungen.
(2) Die nach der Modulbeschreibung für das Modul geforderten Leistungs- und Teilnahmenachweise dienen dem Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums. Bei Vorlesungen gibt es keine Teilnahmepflicht. Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises sind die veranstaltungsleitenden Lehrenden. Die Nachweise sind in der Regel bei der Meldung zur Modulprüfung vorzulegen. Die CP für das Modul werden erst vergeben, wenn die geforderten Nachweise vorliegen.
(4) Voraussetzung für die Vergabe eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Vorlesungen ausgenommen, ist die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises.
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die studierende Person in allen im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und sich aktiv in den Einzelveranstaltungen beteiligt hat. Die aktive Teilnahme beinhaltet Arbeiten wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Sie schließt gleichzeitig die aktive Mitarbeit z. B. bei Demonstrationen, praktischen Übungen und Versuchen ein. Eine regelmäßige Teilnahme kann noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu zwei Einzelveranstaltungen bzw. 20% der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teil-nahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrenden ausgestellt.
(6) Für den Leistungsnachweis ist die erfolgreiche und regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme ist gegeben, wenn eine durch die lehrende Person positiv bewertete (nach der Modulbeschreibung benotete oder unbenotete) individuelle Studienleistung (Abs. 7) erbracht wurde. Lehrende können die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhängig machen, sofern dies die Modulbeschreibung zulässt.
Die Anzahl der Leistungen, ihre Form sowie die Frist, in der die Leistungen zu erbringen sind, gibt die lehrende Person den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Bei schriftlichen Arbeiten (Referaten und Hausarbeiten) haben die Studierenden bei deren Abgabe eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Die Lehrenden geben die genauen Kriterien für die Vergabe eines Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, in der diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die Lehrenden können den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen.
(8) Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden.
– bei Teilzeitstudium;
(3) Kurz vor Beginn eines jeden Semesters, in dem Studierende ihr Studium aufnehmen können, findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfänger durch Aushang oder anderweitig eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären.
(4) Der Fachbereich erstellt auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans im Rahmen von LSF und/oder in Druckform ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis, das in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen soll. Es enthält insbesondere Informationen zu den Modulkoordinatoren, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen, gegebenenfalls Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen, Angaben zu den einzelnen Lehrveranstaltungen der Module sowie zum Zugang zu den Lehrveranstaltungen für Studierende anderer Studiengänge.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Masterstudienganges Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan wahr. Diese Funktion kann für einen oder mehrere Studiengänge auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein dort prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von drei Jahren übertragen werden.
(1) Der Fachbereichsrat des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften bildet einen gemeinsamen Prüfungsausschuss für den Bachelorstudiengang „Sportwissenschaft“ (vgl. Bachelorordnung) und den konsekutiven Masterstudiengang „Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology“.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören fünf Mitglieder an: Drei Mitglieder der Professorengruppe, ein Mitglied der wissenschaftlichen Mitarbeiter und eine studierende Person. Die Vertreter der Professorengruppe und der wissenschaftlichen Mitarbeiter sollen dem Institut für Sportwissenschaften angehören. Die Studierendenvertreterin oder der Studierendenvertreter sollte im Bachelorstudiengang „Sportwissenschaft“ oder im Masterstudiengang „Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology“ eingeschrieben sein.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden nebst einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen vom Fachbereichsrat gewählt. Die Amtszeit von Mitgliedern der Professorengruppe und der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Prüfungsausschusses beträgt drei Jahre, die des studentischen Mitgliedes des Prüfungsausschusses ein Jahr. Verlängerungen der Amtszeit sind zulässig. Näheres regelt die Wahlordnung der Goethe Universität.
(5) Der Prüfungsausschuss wählt aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden sowie eine stellvertretende Vorsitzende oder einen stellvertretenden Vorsitzenden. Das vorsitzende Mitglied führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses, lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(11) Das Prüfungsamt ist zentral an der Universität in der Philosophischen Promotionskommission angesiedelt.
– Festlegung der Rücktrittsfristen – Bestellung der Prüfenden;
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen sind befugt: Mitglieder der Professorengruppe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Sportwissenschaften, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen (§ 18 Abs. 2 HHG). Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen oder Professoren, entpflichtete und in Ruhestand getretene Professorinnen oder Professoren, die in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, können mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind im Falle des Nichtbestehens von einer zweiten prüfungsberechtigten Lehrperson zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer prüfenden Person in Gegenwart einer beisitzenden Person abzunehmen. Die Masterarbeit ist von mindestens zwei Prüfenden zu bewerten.
(4) Als Beisitzende bei mündlichen Prüfungen dürfen im Rahmen des Masterstudienganges Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology nur Mitglieder oder Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Masterabschluss oder vergleichbarem Abschluss bestellt werden. Die Bestellung von Beisitzenden erfolgt durch das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses. Sie oder er kann die Bestellung an die prüfende Person delegieren.
(5) Prüfende und Beisitzende unterliegen der Amtsverschwiegenheit.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Prüfungsleistung eines Moduls an der Johann Wolfgang Goethe-Universität haben die Studierenden einen vollständig ausgefüllten Anmeldebogen zur Masterprüfung beim Prüfungsamt abzugeben. Diesem sind insbesondere beizufügen:
(a) eine Erklärung darüber, ob die studierende Person bereits eine Abschlussprüfung im gleichen oder verwandten Studiengang beziehungsweise Studienfach an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet;
(b) ggf. Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollen.
(c) Nachweis über die Zahlung der nach der Ordnung für den Studiengang zu entrichtenden Prüfungsgebühr. § 41 bleibt unberührt.
(2) Über die Zulassung entscheidet das vorsitzende Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses. Die Zulassung zur Masterprüfung muss versagt werden, wenn
(a) die studierende Person die in Abs. 1 genannten Nachweise nicht erbringt;
(b) die studierende Person die Abschlussprüfung im gleichen oder in einem verwandten Studiengang beziehungsweise Studienfach an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder sich in einem solchen in einer noch nicht abgeschlossenen Modulprüfung befindet.
(3) Über Ausnahmen in besonderen Fällen entscheidet auf Antrag der studierenden Person der zuständige Prüfungsausschuss.
(4) Eine Ablehnung der Zulassung wird der studierenden Person durch das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt. Sie ist mit einer Begründung und einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Modulprüfungen (Klausuren, mündliche oder praktische Prüfungen) werden im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Modulen abgelegt. Die Termine für die veranstaltungsgebundenen Modulprüfungen werden von der Veranstaltungsleitung festgelegt. Die Prüfungszeiträume liegen in der Regel in der letzten Woche der Vorlesungszeit und/oder in der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit des Semesters und die Wiederholungsprüfungen in der ersten Woche nach Beginn des nach-folgenden Semesters und/oder in der ersten Vorlesungswoche des nachfolgenden Semesters.
(3) Studierende können sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung ablegen, sofern sie zur Bachelor- oder Masterprüfung zugelassen sind, die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig bestanden haben und sofern sie die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht haben. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Attest pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt.
(4) Soweit ein Modul aus einem anderen Studiengang zu absolvieren ist, gelten in diesem Fall für die Modulprüfung die Regelungen des anderen Studiengangs über die Prüfungszeiträume und Meldefristen.
(5) Die Meldung zu einer Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung bis zum Rücktrittstermin beim Prüfungsamt beziehungsweise bei der Veranstaltungsleitung zurückgezogen wird. Ein Rücktritt von einer Modulprüfung ist bis spätestens 7 Tage vor dem Prüfungstermin ohne Angaben von Gründen möglich.
(1) Die Modulprüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn die studierende Person zu dem sie bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder von der angesetzten Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird.
(2) Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müssen dem vorsitzenden Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit der studierenden Person ist ein ärztliches Attest vorzulegen. In begründeten Zweifelsfällen ist zusätzlich ein ausführliches ärztliches Gutachten oder ein amtsärztliches Attest zu verlangen. Eine während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der prüfenden Person oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem zuständigen Prüfungsausschuss bleibt unberührt. Soweit die Einhaltung von Fristen für die Meldung zu Prüfungen, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten betroffen sind, steht der Krankheit der studierenden Person die Krankheit eines von ihr oder ihm zu versorgenden Kindes oder die Krankheit einer nahen angehörigen Person (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner), welche von der studierenden Person notwendigerweise alleine betreut wird, gleich. Das vorsitzende Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses entscheidet darüber, ob die Gründe anerkannt werden. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Prüfungstermin bestimmt.
(1) Im Prüfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung oder chronischen Erkrankung Rücksicht zu nehmen. Art und Schwere einer Behinderung oder Beeinträchtigung sind durch ein ärztliches Attest nachzuweisen; in Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Macht die studierende Person gestützt auf das ärztliche Attest glaubhaft, dass sie wegen ihrer körperlichen Behinderung oder chronischen Erkrankung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so ist dieser Nachteil durch entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens auszugleichen. Die fachlichen Anforderungen dürfen jedoch nicht geringer bemessen werden. § 29, Abs. 5 bleibt unberührt. Entsprechendes gilt für Studienleistungen. Der Nachteilsausgleich ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag soll spätestens mit der Meldung zur Prüfung gestellt werden.
(1) Versucht die studierende Person das Ergebnis ihrer Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die studierende Person nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 25 Abs. 9, 28 Abs. 4 abgegeben worden ist. In schwerwiegenden Fällen, insbesondere im Wiederholungsfall, kann der Prüfungsausschuss Studierende von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen beziehungsweise Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt.
(2) Studierende, die den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von den prüfenden oder aufsichtsführenden Personen in der Regel nach einer Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. In schwerwiegenden Fällen kann der zuständige Prüfungsausschuss Studierende von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen. Abs.1 Satz 3 findet entsprechende Anwendung.
(3) Haben Studierende durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, kann der zuständige Prüfungsausschuss entscheiden, dass die Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ (5,0)) gilt.
(4) Studierende können innerhalb einer Frist von zwei Wochen schriftlich verlangen, dass die Entscheidungen nach Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 vom zuständigen Prüfungsausschuss überprüft werden.
(1) Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland werden abgeschlossene Module angerechnet, soweit mindestens Gleichwertigkeit gegeben ist. Gleichwertigkeit von Modulen ist gegeben, wenn sie im Wesentlichen dieselben Lern- und Qualifikationsziele vermitteln. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Studienleistungen und Prüfungsleistungen aus nicht modularisierten Studiengängen an deutschen Hochschulen werden als Module des Studiengangs angerechnet, wenn mindestens eine Gleichwertigkeit zu diesen gegeben ist.
(2) Abs. 1 findet entsprechende Anwendung auf die Anrechnung von Modulen aus modularisierten sowie einzelnen Teilnahmenachweisen aus nicht modularisierten Studiengängen an ausländischen Hochschulen. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaftsverträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.
(7) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Studienvoraussetzungen für den Masterstudiengang „Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology“ (§ 8) gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes.
(8) Es können höchstens 80 CP anerkannt werden, die Masterarbeit kann nicht anerkannt werden.
(9) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemester des Masterstudienganges Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(10) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der zuständige Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Die studierende Person hat die für die Anerkennung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.
(3) Eine Modulprüfung besteht entweder aus einer Prüfungsleistung als Abschluss des Moduls (Modulabschlussprüfung) oder aus der Kumulation mehrerer Modulteilprüfungsleistungen (kumulative Modulprüfung). Die Art der Modulprüfung und die Prüfungsform sind den Modulbeschreibungen zu entnehmen. Soweit die Modulbeschreibung alternative Prüfungsformen zulässt, muss die prüfende Person die Prüfungsform festlegen und sie den Studierenden spätestens zu Beginn der Lehrveranstaltung mitteilen.
(6) Als Prüfungsformen gelten für modulabschließende Prüfungen oder Modulteilprüfungsleistungen mündliche Prüfungen, Klausuren oder sonstige schriftliche Arbeiten (Hausarbeiten) sowie praktische Prüfungen. Näheres regelt die Modulbeschreibung (Anhang 1).
(8) Prüfungssprache ist Deutsch oder Englisch. Prüfungen können im gegenseitigen Einvernehmen aller an der Prüfung Beteiligten in einer anderen Fremdsprache abgenommen werden.
(9) Ohne Aufsicht angefertigte schriftliche Arbeiten (beispielsweise Hausarbeiten) sind von der studierenden Person nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die studierende Person hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie diese selbständig verfasst und alle von ihr benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde.
(10) Das Ergebnis einer schriftlichen Modulprüfung wird durch die prüfende Person in einem Prüfungsprotokoll festgehalten, das sie zusammen mit der Prüfungsarbeit dem Prüfungsamt unverzüglich zuleitet. In das Prüfungsprotokoll sind neben dem Prüfungsergebnis die Modulbezeichnung bzw. der Modulteil, die Prüfungsform, das Prüfungsdatum sowie ggf. die Prüfungsdauer aufzunehmen. Weiterhin sind solche Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 23 Abs. 1 und Abs. 2. aufzunehmen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung von Fragen oder die Lösung von Aufgaben. In einer Klausurarbeit oder sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeit soll die studierende Person nachweisen, dass sie eigenständig in begrenzter Zeit, mit begrenzten Hilfsmitteln und unter Aufsicht das Wissen des entsprechenden Fachgebietes beherrscht und für die Lösung von Problemen einsetzen kann. Die Klausuren können „Multiple-choice“-Fragen enthalten. Diese dürfen ohne besondere Voraussetzungen bis zu 25 Prozent der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. In diesem Fall ist bei der Aufstellung der Multiple-choice-Fragen und des Antwortkatalogs festzulegen, ob eine oder mehrere Antworten zutreffend sind. Machen die Multiple-choice-Fragen mehr als 25 Prozent der zu erreichenden Gesamtpunktzahl aus, sind bei der Erstellung des Fragenkatalogs und der Bewertung der Klausuren folgende Regelungen zu beachten:
– Der Fragen- und Antwortkatalog ist von mindestens zwei Prüfungsberechtigten zu entwerfen, wobei einer oder eine mindestens der Professorengruppe angehören muss.
– Den Studierenden sind die Bestehensvoraussetzungen für die Klausur spätestens mit der Aufgabenstellung bekannt zu geben.
– Auf der Aufgabenstellung ist auszuweisen, bei wie vielen richtigen Antworten die Klausur bestanden ist. Diese Grenze darf nicht nach oben verändert werden.
(2) Die Dauer der Klausurarbeiten und anderer schriftlicher Aufsichtsarbeiten beträgt 90 Minuten, sofern in der Modulbeschreibung keine abweichende Regelung getroffen wird.
(7) Der Praktikumsbericht ist bei der Modulkoordinatorin oder beim Modulkoordinator abzugeben. Diese oder dieser leitet ihn an ein prüfungsberechtigtes Mitglied des Fachbereichs weiter. Dieses stellt fest, ob der Bericht ausreichend ist (bestanden/nicht bestanden). Der Praktikumsbericht gilt nicht als Prüfungsleistung.
(2) Im sportpraktischen Prüfungsteil werden – anhand spezifischer Aufgaben – sowohl (sport)motorische Leistungsfähigkeit als auch Handlungsfähigkeit unter wettkampfähnlichen Bedingungen geprüft. Die genauen Anforderungen an den sportpraktischen Teil dieser Prüfungsleistung werden zu Beginn des Moduls von der die jeweilige Lehrveranstaltung leitenden Person bekannt gegeben. Die Zahl der Prüfungsversuche in der Sportpraxis beträgt höchstens zwei.
(5) Ersatzleistungen und Teilbefreiungen von sportpraktischen Prüfungsleistungen sind nicht zulässig. § 33 Abs. 6 bleibt davon unberührt.
(1) Die Masterarbeit soll zeigen, dass die studierende Person in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist entsprechend den Zielen § 2 Abs. 2 ein Thema umfassend und vertieft zu bearbeiten.
(4) Die Masterarbeit kann von einem Mitglied der Professorengruppe, einer außerplanmäßigen Professorin oder einem außerplanmäßigen Professor, oder einer Privatdozentin oder einem Privatdozenten des Instituts für Sportwissenschaften am Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften ausgegeben und betreut werden. In Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss auch weitere gemäß § 18 Abs. 1 prüfungsberechtigte Personen mit der Betreuung von Arbeiten beauftragen. Die betreuende Person ist Erstgutachterin oder Erstgutachter der Masterarbeit. Die dem Prüfungsausschuss vorsitzende Person bestimmt eine Zweitgutachterin oder einen Zweitgutachter aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten. Die betreuende Person hat sicherzustellen, dass gegebenenfalls die für die Durchführung der Masterarbeit erforderliche apparative Ausstattung zur Verfügung steht.
(8) Ein begleitendes Forschungskolloquium bietet Unterstützung bei der Erstellung der Masterarbeit, sowie Gelegenheit zur Präsentation und Diskussion von Problemen.
(9) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß § 21 ein neues Thema für die Masterarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(10) Kann der erste Abgabetermin aus Gründen, welche die studierende Person nicht zu vertreten hat (z.B. Erkrankung der studierenden Person beziehungsweise eines von ihr zu versorgenden Kindes), nicht eingehalten werden, so verlängert das vorsitzende Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit, wenn die studierende Person dies vor dem ersten Ablieferungstermin beantragt und die betreuende Person zustimmt. Die Bearbeitungszeit kann maximal um 50 % verlängert werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die studierende Person von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(11) Die Masterarbeit ist fristgemäß in vier gedruckten und gebundenen Exemplaren im Prüfungsamt abzuliefern. Wird die Masterarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als nicht bestanden. In der Masterarbeit sind alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Sie ist mit einer Erklärung der studierenden Person zu versehen, dass sie die Arbeit selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde.
(12) Die Masterarbeit ist von der Erstgutachterin oder dem Erstgutachter und der Zweitgutachterin oder dem Zweitgutachter schriftlich zu begutachten und zu bewerten. Die Bewertung soll von beiden Prüfenden in der Regel sechs Wochen nach Einreichung, erfolgen. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit wird vom vorsitzenden Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses die Note aus dem arithmetischen Mittel gebildet.
(13) Weichen die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als zwei ganze Notenstufen (2,0) voneinander ab oder bewertet eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit mit „nicht ausreichend (5)“, wird die Masterarbeit binnen weiterer zwei Wochen von einer dritten prüfenden Person bewertet. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der ersten, zweiten und dritten prüfenden Person aus dem arithmetischen Mittel gebildet.
(5) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote durch Berechnung des nach CP gewichteten Mittelwertes der einzelnen Modulnoten gebildet. Die Masterarbeit wird dabei doppelt gewichtet. Für die Berechnung der Gesamtnote gilt Abs. 4 entsprechend.
Die Berechnung erfolgt durch das Prüfungsamt aufgrund der statistischen Auswertung der Prüfungsergebnisse. Hierbei soll ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt werden. Für die Bezugsgruppen sind Mindestgrößen festzulegen, damit tragfähige Aussagen möglich sind. So lange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der zuständige Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.
(8) Wenn alle Einzelnoten „sehr gut“ (1,3 oder besser) lauten, wird das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: excellent.
(2) Ein Modul ist bestanden, wenn die in der Ordnung für den Studiengang vorgeschriebene Anzahl von Leistungen erfolgreich erbracht wurde.
(3) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in der Ordnung für den Studiengang vorgesehenen Module bestanden, die Masterarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden und die mündliche Prüfung im Anschluss an die Masterarbeit bestanden ist.
(4) Der Prüfungsausschuss kann festlegen, dass die Noten, die in Prüfungen erzielt werden, unter Wahrung schutzwürdiger Interessen der Betroffenen und allgemeiner datenschutzrechtlicher Regelungen hochschulöffentlich bekannt gegeben werden. Der Prüfungsausschuss legt dann auch das Verfahren fest. § 34 Abs. 2 bleibt unberührt.
(2) Nicht bestandene Modulprüfungsleistungen oder Modulteilprüfungsleistungen können höchstens zweimal wiederholt werden.
(3) Eine nicht bestandene Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung ist im nächsten Modulzyklus zu wiederholen. Die Frist beginnt mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung, bei der auf die Wiederholungsmöglichkeiten und –fristen hinzuweisen ist. Sofern für die Zulassung zu einem Modul das Bestehen eines Moduls des vorangegangenen Semesters Voraussetzung ist, bietet der Fachbereich eine erste Wiederholungsmöglichkeit vor Beginn des jeweiligen Semesters an.
(4) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. Ausnahmen regelt der Prüfungsausschuss.
(5) Beim zweiten Nicht-Bestehen der Modulabschlussprüfung muss das gesamte Modul mit anschließender Modulabschlussprüfung wiederholt werden. Bei kumulativen Modulprüfungen muss nur das nicht bestandene Modulteil wiederholt werden.
(c) der Prüfungsanspruch ggf. wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.
(2) Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, erteilt das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses hierüber einen schriftlichen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Gesamtprüfung. Er ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Im Falle des endgültigen Nichtbestehens einer Prüfungsleistung ist die studierende Person zu exmatrikulieren (§ 68 Abs. 2 Nr. 6 HHG).
(1) Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis, auf Antrag der studierenden Person mit einer Übertragung in englischer Sprache, auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den in ihnen erzielten Noten, das Thema und die Note der Masterprüfung, die Gesamtnote und die insgesamt erreichten CP. Das Zeugnis ist vom vorsitzenden Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Freiwillig erbrachte benotete Studienleistungen und CP können auf Antrag in einer besonderen Rubrik in das Zeugnis oder in eine dem Zeugnis beizufügenden Anlage aufgenommen werden.
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis erhält die studierende Person eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis ist auch das Diploma Supplement und die Urkunde einzuziehen. Wird die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt, ist der verliehene Grad abzuerkennen. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und Abs. 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
(2) Widersprüche gegen Prüfungsentscheidungen und das Prüfungsverfahren sind, sofern eine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach deren Bekanntgabe bei dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschuss (Prüfungsamt) zu erheben und schriftlich zu begründen. Hilft der Prüfungsausschuss, gegebenenfalls nach Stellungnahme beteiligter Prüfender, dem Widerspruch nicht ab, erteilt die Präsidentin oder der Präsident den Widerspruchsbescheid. Der Widerspruchsbescheid ist zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Diese Prüfungsordnung tritt nach Genehmigung durch das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Tage nach ihrer Bekanntgabe im UniReport aktuell der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Kraft.
Anhang 1: Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology
Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule des Masterstudiengangs Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology (Sportmedizinisches Training und Leistungsphysiologie) mit dem Abschluss „Master of Arts“
Die nachfolgenden Modulbeschreibungen enthalten insbesondere Angaben zu den Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul, den Inhalten und Qualifikationszielen des Moduls, zum Angebotszyklus, zur Dauer des Moduls, zu den zum Modul gehörenden Lehrveranstaltungen und über ihren Zeitaufwand in Semesterwochenstunden und den Arbeitsaufwand in Kreditpunkten (CP) sowie zu den Prüfungsvorleistungen und der Art der Prüfungen.
Dieses Modul besteht aus den folgenden Veranstaltungen: Vorlesung mit Übung „Angewandte Statistik“ sowie den Praktika „wissenschaftliches Praktikum Sportmedizin“, „wissenschaftliches Praktikum Biomechanik“ und „Trainingswissenschaftliches Praktikum“. Es richtet sich an Studierende vor Abschluss des Studiums und vermittelt vertiefende praxisbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (Arbeitstechniken), die zur Erarbeitung und Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse notwendig sind.
Inhalte und Qualifikationsziele der einzelnen Lehrveranstaltungen
Die Lehrveranstaltung Vorlesung mit Übung „Angewandte Statistik“ zielt primär auf die Vertiefung der Kompetenzen der Studierenden im Bereich der empirischen Erkenntnisgewinnung ab. Ausgehend von grundlegenden Methoden biometrischer Analyse werden hier verschiedene Methoden der angewandten Statistik vertiefend dargestellt und in Praxisbezug gesetzt. Techniken zur Verarbeitung und Darstellung von Forschungsresultaten werden in Form der Erstellung von kurzen Publikationen eines sportwissenschaftlichen Themas erprobt. Studierende sollen die Ergebnisse eines sportwissenschaftlichen Themas unter Mediennutzung präsentieren und einen entsprechenden sportwissenschaftlichen Text verfassen können.
Im Praxisteil „wissenschaftliches Praktikum Biomechanik“ werden die in der Vorlesung „Grundlagen der Biomechanik“ vorgestellten Messmethoden erprobt. Die Studierenden erarbeiten zunächst in Einzelversuchen Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten, Fehlerquellen und Grenzen der Messmethoden und vertiefen diese Kenntnisse und Verfahrensweisen in vergleichenden Versuchen. Auf der Grundlage der praktischen Arbeit wird eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Kommunikation der Anwendung von Messverfahren, von Messwerten und von Fehlerangaben in Wort und Schrift geübt.
Im „Trainingswissenschaftlichen Praktikum“ sollen die Studierenden lernen, im Zusammenhang mit trainingswissenschaftlich relevanten Fragestellungen Daten methodisch richtig zu erheben, diese mit Hilfe statistischer Verfahren zu analysieren, aufzubereiten und darzustellen. In der Veranstaltung steht die praktische Anwendung zuvor erworbener Kenntnisse in den Bereichen Methodik und Statistik im Vordergrund. Ferner sollen Erfahrungen in den Bereichen Organisation und Durchführung einer wissenschaftlichen Studie gesammelt werden.
Angebotszyklus und Dauer des Moduls
Teilnahmenachweis (TN gemäß § 13) in den Lehrveranstaltungen des Moduls
Klausur (90 Min.), mündliche Prüfung (20 Min.), oder schriftliche Hausarbeit
Statistik V+Ü 2 21 h 42 h 3
Praktikum Sportmedizin PR 3 31,5 h 63 h 4
Praktikum Biomechanik PR 3 31,5 h 63 h 4
Trainingswissenschaftliches
Praktikum PR 3 31,5 h 63 h 4
Das Modul besteht aus der Vorlesung „Sporttraumatologie“, in welcher grundlegende Aspekte der Ätiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie von Sportverletzungen und Sportschäden vermittelt werden, dem Seminar „Körperliche Aktivität in Prävention und Rehabilitation“, in dem die verschiedenen Ebenen und Möglichkeiten bewegungsbezogener Prävention und Rehabilitation vertieft dargestellt und diskutiert werden, und dem Seminar mit Übung „Medizinische Trainingstherapie“, bei dem der Schwerpunkt auf der trainingstherapeutischen Intervention im Rahmen der Prävention und Rehabilitation liegt.
Im Seminar „Körperliche Aktivität in Prävention und Rehabilitation“ werden auf Basis ätiologischer und epidemiologischer Aspekte ausgewählter Krankheitsbilder und deren Bezug zu körperlicher Aktivität und Inaktivität verhaltens- und verhältnisbezogene Methoden und Strategien der Prävention und Rehabilitation durch Bewegung und Sport im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Evidenzbasierung einer kritischen Würdigung unterzogen.
Durch dieses Modul sollen die Studierenden Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates und deren Diagnostik kennen lernen sowie die beeinträchtigten Funktionen erklären können. Wie weisungsabhängig vom Arzt verordnet, sollen für einzelne Krankheitsbilder gemäß ihrem Schweregrad entsprechende Therapieeinheiten geplant und personenbezogen durchgeführt werden. Schwerpunktmäßig wird dabei die Behandlungsform der Einzeltherapie berücksichtigt. Zudem sollen die Studierenden Möglichkeiten und Grenzen aktueller präventiver und rehabilitativer Handlungsansätze kritisch reflektieren und die Bedeutung der Evidenzbasierung therapeutischen Handelns erfassen können. Sie sollen Zielgruppen-, Schadensbild- und Outcome-orientierte Best Practice-Kriterien verstehen und in verschiedenen Praxisfeldern anwenden können.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar mit Übung „Medizinische Trainingstherapie“ ist die bestandene Klausur der Vorlesung „Sporttraumatologie“ (Studienleistung)
Aus den zwei Wahlpflichtmodulen Sportmedizin I und II ist verpflichtend das Modul zu belegen, welches noch nicht im Bachelor-Studiengang besucht und abgeschlossen worden ist
Sporttraumatologie V 2 21 h 42 h 3
Körperliche Aktivität in
Prävention und Rehabilitation S 2 21 h 42 h 3
Trainingstherapie S+Ü 3 31,5 h 63 h 4
Das Modul besteht aus der Vorlesung „Schadens-/Krankheitsbilder“, dem Seminar „Körperliche Aktivität in Prävention und Rehabilitation“, und dem Seminar mit Übung „Sport-/Bewegungstherapie“. Es liefert vertiefenden Einblick in relevante Krankheitsbilder, die Wirksamkeit sporttherapeutischer Intervention und deren verbreitete Anwendung. Zudem stellt es die verschiedenen Ebenen und Möglichkeiten bewegungsbezogener Prävention und Rehabilitation vertieft dar und diskutiert sie.
Die Vorlesung „Schadens-/Krankheitsbilder“ konzentriert sich auf die Vermittlung von Erkrankungen und Schadensbildern, bei denen empirische Belege für die Wirksamkeit sporttherapeutischer Interventionen vorliegen. Ein Bezug zu pädagogischen, psychologischen und psychosozialen Grundlagen wird angestrebt. Vermittelt werden zudem Kenntnisse zu gesetzlichen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen bewegungsbezogener Therapie. Die Rolle des Sportwissenschaftlers im interdisziplinären Interventionsteam wird dabei vertieft behandelt. Die Inhalte beziehen sich auf Sport und Bewegung bei degenerativen Gelenkerkrankungen, Herz-Kreislauf-erkrankungen, neurologischen Erkrankungen, Tumoren, metabolischem Syndrom und Asthma.
Durch dieses Modul sollen die Studierenden chronische und degenerative Erkrankungen und deren Diagnostik kennen lernen sowie die beeinträchtigten Funktionen erklären können. Wie weisungsabhängig vom Arzt verordnet, sollen für einzelne Krankheitsbilder gemäß ihrem Schweregrad entsprechende Therapieeinheiten geplant und personenbezogen durchgeführt werden. Schwerpunktmäßig wird dabei die Behandlungsform der Gruppentherapie berücksichtigt. Zudem sollen die Studierenden Möglichkeiten und Grenzen aktueller präventiver und rehabilitativer Handlungsansätze kritisch reflektieren und die Bedeutung der Evidenzbasierung therapeutischen Handelns erfassen können. Sie sollen Zielgruppen-, Schadensbild- und Outcome-orientierte Best Practice-Kriterien verstehen und in verschiedenen Praxisfeldern anwenden können.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar mit Übung „Sport-/Bewegungstherapie“ ist die bestandene Klausur der Vorlesung „Schadens-/Krankheitsbilder“ (Studienleistung)
Aus den zwei Wahlpflichtmodulen Sportmedizin I und II muss das Modul verpflichtend belegt werden, welches noch nicht im Bachelor-Studiengang besucht und abgeschlossen worden ist.
Teilnahmenachweis (TN gemäß § 13) in den Lehrveranstaltungen des Moduls.
Prüfungsform: Klausur (90 Min.) oder mündliche Prüfung (20 Min.)
Schadens-/
Krankheitsbilder V 2 21 h 42 h 3
Bewegungstherapie S+Ü 3 31,5 h 63 h 4
Dieses Modul besteht aus den folgenden zwei Aufbauveranstaltungen: Vorlesung mit Übung „Theorie und Praxis der Leistungs- und Sportmedizin“ sowie dem Seminar mit Übung „Funktionsdiagnostik“. Es richtet sich an Studierende kurz vor Abschluss des Studiums und vermittelt vertiefende praxisbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der sportmedizinischen Funktions- und Leistungsdiagnostik.
Die Vorlesung mit Übung „Theorie und Praxis der Leistungs- und Sportmedizin“ zielt primär auf die Vertiefung der Kompetenzen der Studierenden im Bereich der diagnostischen und therapeutischen Sportmedizin. Erarbeitet werden Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Krankheitsbilder unter bewegungsmedizinischen Aspekten.
Die Lehrveranstaltung „Funktionsdiagnostik“ vermittelt Kenntnisse und Interpretations- bzw. Anwendungskompetenzen gängiger Test- und Diagnoseverfahren für die Planung und Steuerung individueller Interventionsmaßnahmen in der sportmedizinischen Prävention und Rehabilitation. In dieser Lehrveranstaltung werden die theoretischen Grundlagen der verschiedenen diagnostischen Verfahren erarbeitet, sowie deren Durchführung erprobt und kritisch reflektiert.
Jährlich im Wintersemester. Einsemestrig
Die Vorlesung mit Übung „Theorie und Praxis der Leistungs- und Sportmedizin“ ist als Wahlfach im klinischen Studienabschnitt des Medizinstudiums verwendbar
Klausur (60 Min.) oder mündliche Prüfung (20 Min.)
Leistungs- und Sportmedizin V+Ü 3 31,5 h 63 h 3
Das Modul besteht aus der Vorlesung „Anatomie des Bewegungsapparates“ in welcher vertiefende funktionell-anatomische Inhalte des Bewegungsapparates aus den Schwerpunkten der Sportmedizin vermittelt werden sowie Vorlesung und Übung/Hospitation „Makroskopische und mikroskopische Anatomie“. Die Veranstaltung „Makroskopische und mikroskopische Anatomie“ beinhaltet neben Vorlesungen die Hospitation/Demo am Leichenpräparat und ist unterteilt in die Bereiche „Bewegungsapparat“ und „Atmung/Kreislauf“. Zum Thema „Bewegungsapparat“ ist im Wintersemester von Vorlesungsbeginn bis Weihnachten neben der 3 wöchentlich gehaltenen Vorlesung 2 wöchentlich eine Hospitation/Demo zu absolvieren, im Anschluss (Jahreswechsel bis Ende des Wintersemesters) zum Thema „Atmung/Kreislauf“ 2 wöchentlich die Vorlesung und 2 wöchentlich die Hospitation/Demo. Die Hospitation am Leichenpräparat erfolgt jeweils in der Präpariergruppe der Dr. Senckenbergische Anatomie der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
Die Studierenden werden nach Abschluss des Moduls theoretisch und praktisch grundlegende anatomische Strukturen kennen und deren Funktionen erklären können. Bekannt sein werden auch die Bezüge zu gesundheitsorientierten und sporttherapeutischen Bewegungsformen.
„Anatomie des Bewegungsapparates“ jährlich im Wintersemester. Jährlich in der ersten Hälfte des Wintersemesters „Bewegungsapparat“ (Dauer: 9-10 Wochen) und nach dem Jahreswechsel bis zum Ende des Wintersemesters „Atmung/Kreislauf“. Einsemestrig.
Vorklinischer Studienabschnitt des Medizinstudiums
Bewegungsapparates V 4,5 47,25 h 91 h 6
mikroskopische Anatomie V+Ü 4,5 47,25 h 91 h 6
Dieses Modul besteht aus dem Seminar „Spezielle Fragen der Trainingswissenschaften“, dem Seminar mit Übung „Motorisches Lernen“ oder dem Seminar „Motorische Entwicklung“, sowie dem Seminar mit Übung „Neurophysiologische Aspekte der Bewegungswissenschaften“. Es richtet sich an Studierende kurz vor Abschluss des Studiums und vermittelt vertiefende theoretische Kenntnisse im Bereich Trainings- und Bewegungswissenschaften.
jährlich zweisemestrig
Spezielle Fragen der Trainingswissenschaften S 2 21 h 42 h 3
Motorisches Lernen oder Motorische Entwicklung S+Ü 2 21 h 42 h 3 oder 3
Neurophysiologische Aspekte der Bewegungswissenschaften S+Ü 2 21 h 42 h 3
MA SMeT / CEP BIOM – MA SMeT / CEP BIOM
Dieses Modul besteht aus der Vorlesung mit Übung „Grundlagen der Biomechanik“ und dem Seminar „Präventive Biomechanik“. Es vermittelt grundlegende und vertiefende Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen der Biomechanik.
Die Vorlesung mit Übung „Grundlagen der Biomechanik“ soll die Studierenden mit Untersuchungszielen, Methoden und Messverfahren der Leistungsbiomechanik, der anthropometrischen Biomechanik und der präventiven Biomechanik vertraut machen.
Im Seminar „Präventive Biomechanik“ werden Probleme, Forschungsschwerpunkte und Ergebnisse der präventiven Biomechanik vertiefend behandelt. Die Studierenden sollen Themen bearbeiten, die Erkenntnisse aus Biomechanik und Sportmedizin zur theoretischen Bearbeitung erfordern. Es sollen Fragen im Mittelpunkt stehen, deren Lösung eine Integration disziplinorientierten Denkens und ein Herstellen von Querverbindungen erfordert.
der Biomechanik V+Ü 2 21 h 42 h 3
Biomechanik S 2 21 h 42 h 3
Jedes Semester. Einsemestrig
Insgesamt müssen 77 CP nachgewiesen werden. Zudem müssen das Modul „Berufspraktika“ und die Veranstaltung „Forschungsassistenz“ erfolgreich abgeschlossen worden sein.
Lehrveranstaltung Typ Zeit-
raum Kontaktzeit Selbststudium Semester/CP
Abschlussarbeit (Thesis) 6
Mon 50 h 850 h 30
Die Kurse TPK (Theorie und Praxis sportlicher Bewegungen ohne Bindung an eine Sportart) bereiten die Studierenden auf die spezifischen Anforderungen des Arbeitsmarkts vor, indem Themen aus aktuellen Sport- bzw. Bewegungsbereichen behandelt werden. In den Lehrveranstaltungen WPK 1 und WPK 2 (Wahlpflichtkurs) werden Kenntnisse und Vermittlungsperspektiven in den Bewegungsfeldern („Rollen und Gleiten“, „Mit/gegen Partner kämpfen“, „Fitness verbessern“, „Wagen und Verantworten“) thematisiert. Darüber hinaus werden Kenntnisse und Theorien aus unterschiedlichen sportwissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Trainings- und Bewegungswissenschaften, Sportmedizin und Sportpsychologie) in die Praxis umgesetzt.
Durch dieses Modul sollen erweiterte motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten in sportartübergreifenden Bewegungsfeldern und berufsfeldbezogene Kompetenzen erworben werden. Zudem sollen die Studierenden die spezifischen Unterrichtsprozesse kennen, in exemplarische Unterrichtsentwürfe zur Vermittlung von Inhalten umsetzen, auswerten und weiterentwickeln können.
TPK und WPK 1 in der Regel jährlich im Wintersemester, WPK 2 in der Regel jährlich im Sommersemester
Es muss ein Kurs TPK aus dem jeweiligen Angebot gewählt werden. Falls ein Kurs WPK 2 auf einen Kurs WPK 1 inhaltlich aufbaut (z.B. WPK Rollen und Gleiten 1 und WPK Rollen und Gleiten 2), kann WPK 2 nur nach erfolgreichem Abschluss von WPK 1 besucht werden. Beide Kursarten können auch als Lehrgang angeboten werden.
Bereits in den Bachelorstudiengang eingebrachte TPK-und WPK Veranstaltungen dürfen nicht erneut im Master gewählt werden. Um Verzögerungen im Studium zu vermeiden, wird Studierenden ausdrücklich empfohlen, sich zu Beginn des Studiums mit dem sportpraktischen Veranstaltungsangebot der kommenden Semester vertraut zu machen und sportpraktische Module frühzeitig abzuschließen. Seitens der Studierenden besteht kein Anspruch auf die Wahl einer bestimmten TPK oder WPK Veranstaltung.
Kumulativ. Die Modulteilprüfung zum TPK umfasst ein Referat oder eine Hausarbeit. Die Modulteilprüfungen der beiden gewählten WPK 1 und WPK 2 umfassen eine sportpraktische Prüfung gemäß § 24 und theoretische Prüfung in Form einer Klausur (60 Min.) oder einem Referat. Die Modulteilnote der WPK 1 und WPK 2 errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten der beiden gewählten Kurse.
TPK-Kurs Ü 4 42 h 84 h 4 MTP
WPK 1 Ü 2 21 h 42 h 2 MTP
WPK 2 Ü 2 21 h 42 h 2 MTP
Dieses Modul besteht aus zwei Schwerpunktsportarten (SSP), von denen eines aus den Feldern 1 oder 2 (Spielsportarten: Zielschuss- und Rückschlagspiele) und ein weiteres aus den Feldern 3 oder 4 (Individualsportarten: Metrische und kompositorische Sportarten) belegt werden muss. Vermittelt werden sollen erweiterte und vertiefte motorische Qualifikationen, sowie sportartspezifische Kenntnisse aus zwei Bewegungsfeldern. Die Studierenden sollen sportdidaktische Ansätze zur Konzeption von Unterrichtsprozessen kennen, in exemplarische Unterrichtentwürfe zur Vermittlung von Inhalten der Bewegungsfelder umsetzen, auswerten und weiterentwickeln. Neben der Erweiterung der sportgebundenen Kenntnisse und motorischen Qualifikationen findet eine vertiefte Auseinandersetzung mit speziellen didaktisch-methodischen Ansätzen statt. Darüber hinaus sollen Kenntnisse und Theorien aus unterschiedlichen sportwissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Trainings- und Bewegungswissenschaften, Sportpsychologie, Sportmedizin) erarbeitet werden.
Kumulativ. Die Modulteilprüfungen in beiden SSP umfassen jeweils im ersten Teil eine Klausur (60 Minuten) oder einen Lehrversuch, im zweiten Teil je eine praktische Prüfung und entweder eine Klausur (60 Minuten) oder einen Lehrversuch.
SSP aus Feld 1 oder 2 Ü 4 42 h 84 h 2 + 2 MTP
SSP aus Feld 3 oder 4 Ü 4 42 h 84 h 2 + 2 MTP
In diesem Modul erhalten Studierende durch Assistenz in der universitären Forschung der Arbeitsbereiche Trainingswissenschaften oder Sportmedizin Einblick in Strategien, Abläufe und Organisation wissenschaftlicher Untersuchungen.
Zudem müssen Inhalte wie wissenschaftliches Arbeiten, Präsentationstechniken, Wissenschaftsethik, Lehr- und Lerntechniken, Projektarbeit, Kommunikation und weitere Soft Skills im Gesamtumfang von 90 Arbeitsstunden (= 3 CP) gewählt werden. Derartige Soft Skills werden zum Beispiel vom Zentrum für Weiterbildung und vom Internationalen Studienzentrum für Ausländische Studierende der Goethe-Universität angeboten. Ebenfalls kann die Bearbeitung sozialer Fragestellungen im Rahmen ehrenamtlicher kommunaler Projekte oder eine Tätigkeit als Tutor in geeigneten Lehrveranstaltungen anerkannt werden.
Bei der „Forschungsassistenz“ sollen Studierende die Konzeption und Realisierung von Forschungsvorhaben sowie die Strategien der Datenaufbereitung und -auswertung erlernen, wie sie unter anderem im Rahmen von Qualifikationsarbeiten, Forschungsprojekten, der forschungsbezogenen Lehre und bei Industrieaufträgen Einsatz finden. Ein Kurzbericht arbeitet diese Inhalte theoriegeleitet auf und ist dem Modulkoordinator spätestens im Semester vor der Meldung zur Masterarbeit auszuhändigen. Plätze im Bereich Forschungsassistenz sowohl in der Vorlesungszeit, als auch in der vorlesungsfreien Zeit vergeben die Arbeitsbereiche Trainingswissenschaften oder Sportmedizin auf Anfrage durch die Studierenden. Der Modulkoordinator kann die Studierenden dabei unterstützen.
Die „Schlüsselqualifikationen“, vielfach auch mit Soft Skills gleichgesetzt, sind wichtige allgemeine Fähigkeiten und Fertigkeiten, die über die fachlichen Qualifikationen hinausgehen und persönlichkeitsbildend wirken. Hierzu zählen u. a. soziale Kompetenzen wie Team-, Kontakt-, Kritikfähigkeit und Selbstkompetenzen wie Zeitorganisation, Stressbewältigung, emotionale Intelligenz usw.
Der erfolgreiche Abschluss der Veranstaltung „Forschungsassistenz“ ist Voraussetzung für die Anmeldung zur Masterarbeit. Studierenden wird empfohlen, sich frühzeitig um einen Platz in der Forschungsassistenz zu bemühen.
Forschungsassistenz: Offen für Studierende im klinischen Studienabschnitt des Medizinstudiums. Schlüsselqualifikationen: Die Veranstaltungen sind für alle Studiengänge offen
Forschungsassistenz: Leistungsnachweis durch Anfertigung eines Kurzberichts in wissenschaftlicher Notation im Umfang von bis zu 5 Seiten. Schlüsselqualifikationen: Leistungsnachweis in allen Lehrveranstaltungen des Moduls.
Forschungsassistenz Fo 4 50 h 50 h 3
Schlüsselqualifikationen (z.B. Veranstaltungen am Zentrum
für Weiterbildung, Tutorentätigkeiten) Ü – 90 h 30 h 3
Während des Praktikums sollen die Studierenden durch Hospitanz, Assistenz oder selbständiges Handeln Einblick in Geschäftsabläufe und Arbeitsorganisation der praktikumsgebenden Institution erhalten und aktiv integriert werden. Es ist jeweils im Umfang von 140 Stunden in der vorlesungsfreien Zeit oder studienbegleitend in einem berufsrelevanten Bereich zu absolvieren. Ziel ist eine ausbildungsorientierte Teilnahme am Arbeitsmarkt, die im Praktikumsbericht theoriegeleitet aufgearbeitet wird. Der Bericht ist zusammen mit einer Bescheinigung der Praktikumsstelle über die Tätigkeit dem Modulkoordinators des Institutes für Sportwissenschaften spätestens im Semester vor der Meldung zur Masterarbeit abzugeben. Die Pflicht zur Gewinnung eines geeigneten Praktikumsplatzes obliegt den Studierenden; der Modulkoordinator kann die Studierenden bei der Wahl eines Praktikumsplatzes und der Durchführung des Praktikums unterstützen.
Leistungsnachweis (TN gemäß § 13) im Praktikum. Anfertigung eines Praktikumsberichtes im Umfang von jeweils 10 Seiten.
Sportmedizin P 140 h 40 h 5
Trainingswissenschaften P 140 h 40 h 5
Anhang 2: Studienverlaufsplan Masterstudiengang Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology
Master Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology
(Sportmedizinisches Training und Leistungsphysiologie)
Fortsetzung Studienverlaufsplan
HHG Hessisches Hochschulgesetz i. der Fassung vom 14.12.2009 (GVBl., S. 666)
HRG Hochschulrahmengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. 1. 1999
Sports Medical Training/Clinical Exercise Physiology, Master*

References: § 8

§ 12

§ 13

§ 18

§ 19

§ 32

§ 33

§ 36
 § 13
 § 27
 § 41
 Art. 12
 § 29
 § 23
 § 33
 § 2
 § 18
 § 21
 § 34
 § 13
 § 13
 § 24
 § 13