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Timestamp: 2019-05-24 04:07:15+00:00

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Steffek – 71. Lfg. 04.2017 – INSO § 15a – Antragspflicht bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2017 § 15a Antragspflicht bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit
Literatur: Achenbach/Ransiek (Hrsg.), Handbuch Wirtschaftsstrafrecht, 4. 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Rechtsprechung und Realität der insolvenzgerichtlichen Ermittlungs- und Zwangsmittel – eine Bestandsaufnahme, NZI 2010, 749; Froehner, Deliktische Haftung für die Beihilfe zur Insolvenzverschleppung gegenüber dem Neugläubiger, ZInsO 2011, 1617; Gehrlein, Das Eigenkapitalersatzrecht im Wandel seiner gesetzlichen Kodifikationen, BB 2011, 3; ders., Die Behandlung von Gesellschafterdarlehen durch das MoMiG, BB 2008, 846; ders., Schadensbegrenzung bei Insolvenzverschleppung unter dem Gesichtspunkt des Schutzzweckgedankens, DB 2005, 2395; Geißler, Fragen zum Insolvenzverfahren der Vor-GmbH, DZWIR 2009, 52; Göcke, Haftungsfalle Führungslosigkeit? Gefahren für den Insolvenzverwalter eines GmbH-Gesellschafters bei führungsloser Gesellschaft, ZInsO 2008, 1305; Goette, Zur Frage, welche Anforderungen an die Geschäftsleitung und ihre Berater bei der Fertigung einer Fortführungsprognose zu stellen sind (Teil II), DStR 2016, 1752; ders., Haftung des Geschäftsführers in Krise und Insolvenz der GmbH, ZInsO 2001, 529; Goette/Habersack (Hrsg.), Das MoMiG in Wissenschaft und Praxis, 2009; Gross/Schork, Strafbarkeit des directors einer Private Company Limited by Shares wegen verspäteter Insolvenzantragstellung, NZI 2006, 10; Grube/Röhm, Überschuldung nach dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz, wistra 2009, 81; Gruber/ Maurer, Zur strafbefreienden Wirkung des Insolvenzantrags eines Gläubigers zugunsten des GmbH-Geschäftsführers, GmbHR 2003, 1461; Gundlach/Müller, Der Eröffnungsantrag des faktischen GmbH-Geschäftsführers, ZInsO 2011, 1055; Gutfleisch, Strafzumessungskriterien bei der Insolvenzverschleppung, NZWiSt 2016, 309; Haas, Ist das Trihotel-Haftungsmodell Vorbild auch für andere dem Schutz der Gläubigergesamtheit dienende Haftungsansprüche?, ZIP 2009, 1257; ders., Die maßgebende Verjährungsfrist für den Schadensersatzanspruch wegen Insolvenzverschleppung, NZG 2009, 976; ders, Vor-GmbH und Insolvenz, DStR 1999, 985; ders., Insolvenzantragsrecht und -pflicht in der GmbH insbesondere des „faktischen Geschäftsführers“ nach neuem Recht, DStR 1998, 1359; Habersack/Foerster, Austauschgeschäfte der insolvenzreifen Gesellschaft – Zur Reichweite der Zahlungsverbote und zu den Folgen verbotener Zahlungen, ZHR 178 (2014), 387; Hadamitzky, Die Bedeutung der Rangrücktrittsvereinbarung im „Insolvenzstrafrecht“, ZInsO 2015, 1778; Harz/Baumgartner/Conrad, Kriterien der Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung, ZInsO 2005, 1304, 1308; Heeg, Insolvenzrechtlicher Fälligkeitsbegriff und Geschäftsleiterhaftung – Unschärfen in den Randbereichen, DStR 2017, 109; Hefendehl, Der Straftatbestand der Insolvenzverschleppung und die unstete Wirtschaft: Ausländische Gesellschaftsformen – faktische Organe – Führungslosigkeit, ZIP 2011, 601; Henssler, Die verfahrensrechtlichen Pflichten des Geschäftsführers im Insolvenzverfahren über das Vermögen der GmbH und der GmbH & Co. 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S. v. § 15a Abs. 4, 2. Var. InsO? – Eine strafrechtliche Analyse nach dem ESUG, ZInsO 2014, 1025; Roth, Die Haftung als faktischer Geschäftsführer im Konkurs der GmbH, ZGR 1989, 421; Rugullis, Die Insolvenzantragspflicht beim Verein – Eine Interpretation des § 42 II BGB, NZI 2007, 323; Schall, Das Kornhaas-Urteil gibt grünes Licht für die Anwendung des § 64 GmbHG auf eine Limited mit Sitz in Deutschland, ZIP 2016, 289; Schmahl, Subsidiäres Insolvenzantragsrecht bei führungslosen juristischen Personen nach dem Regierungsentwurf des MoMiG, NZI 2008, 6; Karsten Schmidt, Vom Sonderrecht der „führungslosen GmbH“ zur subsidiären Selbstorganschaft – Überlegungen im Anschluss an das MoMiG, in: Festschrift U. H. 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Schmidt, Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht durch das Aufbauhilfegesetz, ZInsO 2013, 1463; Skauradszun, Strafzumessung bei der Insolvenzverschleppung, wistra 2014, 41; Schmitz, Die Neufassung des § 19 Abs. 2 InsO durch das FMStG und seine Bedeutung für strafrechtliche „Altfälle“, wistra 2009, 369; Schröder, Die strafrechtliche Haftung des Notars als Gehilfe bei der Entsorgung einer insolvenzreifen GmbH außerhalb des Insolvenzverfahrens, DNotZ 2005, 596; Schulz, Die Haftung wegen masseschädigender Zahlungen als EuInsVO-Annexverfahren, NZG 2015, 146; Servatius, Insolvenznahe Geschäftsleiterhaftung bei EU-Auslandsgesellschaften, DB 2015, 1087; Schwab, Missbrauchsbekämpfung durch die GmbH-Reform, DStR 2010, 333, 339; Spannowsky, Konkursverschleppung bei Gesellschaften ohne Geschäftsführer, wistra 1990, 48; Steffek, Gläubigerschutz in der Kapitalgesellschaft, 2011; ders., Zustellungen und Zugang von Willenserklärungen nach dem Regierungsentwurf zum MoMiG, BB 2007, 2077; Stein, Die Normadressaten der §§ 64, 84 GmbHG und die Verantwortlichkeit von Nichtgeschäftsführern wegen Konkursverschleppung, ZHR 148 (1984), 207; Stöber, Die Insolvenzverschleppungshaftung in Europa, ZHR 176 (2012), 326; Strohn, Organhaftung im Vorfeld der Insolvenz, NZG 2011, 1161; ders., Geschäftsführerhaftung als Innen- und Außenhaftung, ZInsO 2009, 1417; Trölitzsch, Die Amtsniederlegung von Geschäftsführern in der Krise der GmbH, GmbHR 1995, 857; Uhlenbruck, Die Bedeutung des neuen Insolvenzrechts für GmbH-Geschäftsführer (I), GmbHR 1999, 313; Vallender, Allgemeine Anforderungen an Anträge im Insolvenzverfahren, MDR 1999, 280; Vallender/Fuchs, Die Antragspflicht organschaftlicher Vertreter einer GmbH vor dem Hintergrund der Europäischen Insolvenzverordnung, ZIP 2004, 829; Wabnitz/ Janovsky, Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, 4. 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Zivil- und strafrechtliche Risiken für den GmbH-Geschäftsführer, ZIP 2006, 1935; Wälzholz, Die insolvenzrechtliche Behandlung haftungsbeschränkter Gesellschaften nach der Reform durch das MoMiG, DStR 2007, 1914; Weiß, Der unzureichend begründete Insolvenzantrag einer GmbH aus strafrechtlicher Sicht, ZInsO 2009, 1520; Weller, Die Verlegung des Center of Main Interest von Deutschland nach England, ZGR 2008, 835; Weyand, Strafbarkeit wegen „nicht richtiger“ Insolvenzantragstellung – strafrechtlicher Flankenschutz für Insolvenzgerichte und Verwalter?, ZInsO 2010, 359; ders., Strafrechtliche Aspekte des MoMiG im Zusammenhang mit juristischen Personen, ZInsO 2008, 702; Wilhelm, Kapitalgesellschaftsrecht, 3. Aufl., 2009; Wilk/Stewen, Die Insolvenz der Limited in der deutschen Strafrechtspraxis, wistra 2011, 161; Zimmer, Nach „Inspire Art“ – Grenzenlose Gestaltungsfreiheit für deutsche Unternehmen?, NJW 2003, 3585.
I.	Normentwicklung und Normzweck 1.	Antragsberechtigung und Antragspflicht 2.	Insolvenzrechtliche Generalnorm a)	Rechtsformneutrale Regelung b)	Insolvenzrechtliche Qualifizierung c)	Personelle Erweiterung der Insolvenzantragspflicht II.	Anwendungsbereich 1.	Insolvenz der juristischen Person (Abs. 1 Satz 1) 2.	Insolvenz der Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit, bei der kein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist (Abs. 1 Satz 2, Abs. 2) 3.	Auslandsgesellschaften III.	Adressaten der Pflicht 1.	Grundlagen 2.	Antrag für die juristische Person a)	Mitglieder des Vertretungsorgans und Abwickler b)	Faktische Vertretungsorgane c)	Subsidiäre Antragspflicht bei Führungslosigkeit aa)	Führungslosigkeit bb)	Adressaten der subsidiären Antragspflicht cc)	Unkenntnis von Insolvenzgrund oder Führungslosigkeit d)	Organschaftliche Vertreter und Abwickler von Auslandsgesellschaften, subsidiäre Antragspflicht 3.	Antrag für die Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit a)	Organschaftlicher Vertreter und Abwickler des persönlich haftenden Gesellschafters b)	Antragspflicht bei mehrstufigen Gesellschaften (Abs. 2) IV.	Antragspflicht 1.	Erfordernis der Antragstellung 2.	3-Wochen-Frist 3.	Erfüllung oder Wegfall der Antragspflicht a)	Grundlagen b)	Unverzügliche Antragstellung c)	Beheben der Insolvenzreife V.	Strafrechtliche Sanktionen bei Verletzung der Antragspflicht (Abs. 4, 5) 1.	Grundlagen 2.	Täter und Teilnehmer a)	Grundlagen b)	Organschaftliche Vertreter c)	Subsidiär antragspflichtige Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglieder 3.	Tatbestandsverwirklichung a)	Handlungsgebot: Stellen des Eröffnungsantrags b)	Tathandlung 4.	Subjektiver Tatbestand a)	Vorsatz (Abs. 4) b)	Fahrlässigkeit (Abs. 5) VI.	Zivilrechtliche Haftung wegen Verletzung der Antragspflicht 1.	Grundlagen 2.	Haftungsmodell a)	Schutzgesetz i. S. v. § 823 Abs. 2 BGB b)	Alternativmodelle 3.	Verletzung der Antragspflicht 4.	Verschulden 5.	Altgläubigerschäden 6.	Neugläubigerschäden 7.	Teilnehmerhaftung VII. Übergangsregelung VIII. Aussetzung

References: § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 6
 § 15
 § 15
 § 64
 § 13
 § 64
 § 15
 § 15
 § 15
 § 42
 § 64
 § 19
 § 823