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Timestamp: 2018-06-23 02:40:44+00:00

Document:
BGH, IX ZB 247/07: BGH (zpo, auslegung, vergütung, grund, bemessung, berichtigung, begründung, bemessungsgrundlage, wert, sicherung)
Urteil des BGH vom 14.05.2009, IX ZB 247/07
IX ZB 247/07
BGH (zpo, auslegung, vergütung, grund, bemessung, berichtigung, begründung, bemessungsgrundlage, wert, sicherung)
Zpo, Auslegung, Vergütung, Grund, Bemessung, Berichtigung, Begründung, Bemessungsgrundlage, Wert, Sicherung
des Landgerichts München I vom 30. November 2007 wird auf
Kosten des weiteren Beteiligten als unzulässig verworfen.
40.949,16 € festgesetzt.
2Das Beschwerdegericht hat seiner Entscheidung die rechtliche Beurteilung zugrunde gelegt, die auch der Aufhebung der ersten Beschwerdeentscheidung durch den Senat zugrunde lag. Danach ist ein Zuschlag zur Regelvergütung zu gewähren, wenn sich der vorläufige Insolvenzverwalter in erheblichem
Umfang mit Vermögensgegenständen befasst hat, an denen Aus- oder Absonderungsrechte bestehen (BGHZ 165, 266 und 168, 321). Die Neuregelung
durch die 2. ÄnderungsVO zur InsVV, nach der in solchen Fällen der Wert des
Gegenstands in die Bemessungsgrundlage der Vergütung einzubeziehen ist
(§ 11 Abs. 1 Satz 4 InsVV n.F.), ist nicht anwendbar, weil die vorläufige Insol-
venzverwaltung vor dem 29. Dezember 2006 endete (BGH, Beschl. v. 23. Oktober 2008 - IX ZB 35/05, ZIP 2008, 2323). Auch auf die Auslegung der Regelung in § 11 Abs. 1 Satz 5 InsVV n. F. kommt es aus diesem Grund nicht an.
Die Bemessung des Zuschlags fällt grundsätzlich - so auch hier - in den Verantwortungsbereich des Tatrichters.
3Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 577 Abs. 6 Satz 3 ZPO
4Die Entscheidung über eine Berichtigung der Kostenentscheidung im
angefochtenen Beschluss nach § 319 ZPO bleibt dem Beschwerdegericht überlassen.
AG München, Entscheidung vom 11.08.2005 - 1502 IN 3684/04 -
LG München I, Entscheidung vom 30.11.2007 - 14 T 11744/05 -

References: BGH 
 BGH 

BGH 
 § 11
 § 577
 § 319