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Timestamp: 2016-09-30 08:16:09+00:00

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6B_830/2015 (12.01.2016)
6B_830/2015 � � Urteil vom 12. Januar 2016
Mehrfacher Steuerbetrug, ungetreue Gesch�ftsbesorgung, Willk�r,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 16. April 2015.
X.________ war Alleinaktion�r und Verwaltungsrat der���A.________ AG. Ausserdem war er Repr�sentant der B.________ Holding, mit Sitz in Virginia Islands und Zweitsitz in Hong Kong, in Europa, bei welcher seine Ehefrau Direktorin war. Mit Anklage vom 22. Februar 2013 wird X.________ vorgeworfen, er habe dem Steueramt des Kantons Solothurn im August 2007 eine inhaltlich unwahre Erfolgsrechnung und damit auch eine inhaltlich unwahre Bilanz der A.________ AG betreffend das Gesch�ftsjahr 2006 eingereicht, um die Steuerlast zu minimieren. Im Einzelnen habe er eine Rechnung der B.________ Holding �ber einen Betrag von CHF 553'759.-- f�r die Entwicklung eines Computerprogramms erfolgswirksam im Gesch�ftsaufwand der A.________ AG verbuchen lassen, obwohl ein solcher Aufwand h�chstens bis zu einem Betrag von CHF 20'000.-- gesch�ftsm�ssig begr�ndet gewesen sei. Desgleichen habe er die erfolgswirksame Verbuchung des Kaufs zweier Luxusuhren zu einem Preis von CHF 21'000.-- und CHF 12'060.-- im Gesch�ftsaufwand der A.________ AG veranlasst, obwohl auch diese Aufwendungen gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndet gewesen seien. Damit sei der Reingewinn der A.________ AG um mindestens CHF 566'819.-- zu tief ausgewiesen worden. Dar�ber hinaus wird X.________ beschuldigt, er habe am 15. Februar 2007 als Verwaltungsrat der C.________ AG vier private Flugreisen f�r seine Ehefrau gebucht und mit der Firmenkreditkarte der C.________ AG bezahlt. Diese Kosten in der H�he von CHF 1'753.50 seien aus der Sicht der C.________ AG gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndet gewesen.
Der Amtsgerichtsgerichtspr�sident Solothurn-Lebern erkl�rte X.________ mit Urteil vom 17. Dezember 2013 des mehrfachen Steuerbetrugs sowie der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung in Bereicherungsabsicht schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu je CHF 1'440.00, unter Gew�hrung des bedingten Vollzugs bei einer Probezeit von 2 Jahren, als Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. M�rz 2012, sowie zu einer Geldstrafe von 150 Tagess�tzen zu je CHF 1'440.00.
Gegen diesen Entscheid erhob der Beurteilte Berufung. Die Staatsanwaltschaft erkl�rte Anschlussberufung, welche sie in der zweitinstanzlichen Verhandlung sinngem�ss zur�ckzog. Das Obergericht des Kantons Solothurn best�tigte am 16. April 2015 den erstinstanzlichen Schuldspruch und verurteilte X.________ - teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. M�rz 2012 - zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu je CHF 1'440.00, mit bedingtem Vollzug f�r 30 Tagess�tze bei einer Probezeit von zwei Jahren.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und er sei von der Anklage des mehrfachen Steuerbetruges und der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung freizusprechen.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer macht in Bezug auf den Schuldspruch des Steuerbetruges wegen Einreichung einer inhaltlich unwahren Erfolgsrechnung geltend, die Rechnung der B.________ Holding vom 31. Dezember 2006 sei f�r die Entwicklung eines EDV-Programms f�r professionelle Liegenschaftsverwaltungen (Immoweb/Facility) ausgestellt und in der Buchhaltung der A.________ AG mit der Bezeichnung "EDV-Dienstleistungen" im Gesch�ftsaufwand des Jahres 2006 erfolgswirksam verbucht worden. Die Vorinstanz gelangt demgegen�ber zum Schluss, der als Aufwand verbuchte Rechnungsbetrag von CHF 553'759.-- sei nicht gesch�ftsm�ssig begr�ndet gewesen und h�tte h�chstens im Umfang von CHF 20'000.-- als Aufwand verbucht werden d�rfen. Die der Steuerverwaltung eingereichte Erfolgsrechnung sei daher inhaltlich unwahr gewesen sei.
1.2.�Die A.________ AG hatte die Verbuchung des Betrages von CHF 553'759.-- per 31. Dezember 2006 auch im Steuerverfahren mit der Entwicklung des EDV-Projekts begr�ndet (Untersuchungsakten act. 2.1.1/38). Das Steueramt des Kantons Solothurn rechnete indes der A.________ AG f�r das Steuerjahr 2006 gegen�ber der Selbstdeklaration geldwerte Leistungen in der H�he von CHF 553'759.-- auf. Aufgrund dieser Aufrechnung resultierte anstelle des deklarierten Verlustes ein steuerbarer Gewinn von �ber CHF 600'000.--. Im Einspracheverfahren hielt die A.________ AG an ihrem Standpunkt nicht mehr fest und anerkannte die Aufrechnung von CHF 553'579.--. Das Steueramt gelangte in seinem Entscheid demnach zum Schluss, der Aufwand sei gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndet gewesen bzw. m�sse - sofern �berhaupt angefallen - allenfalls einer anderen nahe stehenden Gesellschaft zugerechnet werden (Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2008, Untersuchungsakten act. 2.1.1/ act. 43). Auf einen Rekurs bzw. eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid trat das Steuergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 17. August 2009 nicht ein (Untersuchungsakten act. 2.1.1/ act. 48 ff.; angefochtenes Urteil S. 5, 12). Eine hiegegen gef�hrte Beschwerde hiess die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts mit Entscheid vom 22. Juni 2010 gut (Verfahren 2C_769/2009; vgl. auch Urteil 2C_266/2011 vom 28. November 2011). Das kantonale Steuergericht wies daraufhin am 28. Januar 2013 Rekurs und Beschwerde ab (Akten des Richteramts Solothurn-Lebern, act. 117 ff.).
1.3.�Die Vorinstanz stellt zun�chst fest, die B.________ Holding sei bei der Entwicklung des Programms nicht selber t�tig geworden, sondern habe ihrerseits Subunternehmer wie die D.________ Ltd., Bangkok, eingesetzt. Die D.________ Ltd. sei eine Tochtergesellschaft der E.________ AG gewesen. Beide Gesellschaften h�tten dem Beschwerdef�hrer geh�rt. Die Vorinstanz nimmt weiter an, bei der Entwicklung des fraglichen EDV-Projekts habe es sich um eine werkvertragliche Leistung gehandelt. Eine daraus resultierende Forderung d�rfe nur dann eingebucht werden, wenn und soweit das rechnungsstellende Unternehmen seine Leistung auch tats�chlich erbracht habe und die Gegenleistung damit f�llig geworden sei. Bei einer l�ngeren werkvertraglichen Abwicklung erfolgten Fakturierung und Verbuchung der Forderung im Zuge des Arbeitsfortschritts. Die A.________ AG h�tte daher per Ende 2006 nicht den ganzen Rechnungsbetrag von CHF 553'759.-- verbuchen d�rfen, da die Subunternehmen der B.________ zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung mit der Entwicklung des IT-Projektes noch gar nicht richtig begonnen h�tten. Es seien, wenn �berhaupt, erst Vorarbeiten in geringem Umfang geleistet worden, welche nur einen Bruchteil des Aufwandes dargestellt h�tten, der f�r das Projekt ben�tigt wurde. Gesch�ftsm�ssig begr�ndet gewesen sei damals h�chstens ein Betrag von CHF 20'000.--. Die Erfolgsrechnung sei daher jedenfalls in Bezug auf die H�he des Betrages inhaltlich unwahr gewesen. Auf das vom Beschwerdef�hrer eingereichte Privatgutachten k�nne nicht abgestellt werden, zumal sich der diesem zugrunde gelegte Sachverhalt grundlegend von den tats�chlichen Gegebenheiten unterscheide (angefochtenes Urteil S. 5 ff., 10 f., 18 ff.). Erg�nzend f�hrt die Vorinstanz aus, es sei unklar, ob �berhaupt jemals Geld f�r die Arbeiten an diesem IT-Projekt bezahlt worden sei. Die von der A.________ mit Valutadatum 11. August 2008 gemachte �berweisung von CHF 553'759.-- sei schlussendlich auf einem Privatkonto des Beschwerdef�hrers in Thailand gelandet. Der Beschwerdef�hrer habe selber einger�umt, dass von diesem Geld nichts an die gem�ss Werkvertrag mit der Realisierung des IT-Projekts als Subunternehmerin beauftragten E.________ AG bzw. D.________ Ltd. geflossen sei (angefochtenes Urteil S. 19).
In Bezug auf den subjektiven Tatbestand nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdef�hrer habe sich willentlich �ber eine ordnungsgem�sse Verbuchung hinweggesetzt, um den Fiskus in einen Irrtum �ber den tats�chlich erzielten steuerbaren Reingewinn zu versetzen und damit unrechtm�ssig die Steuerschuld der A.________ AG zu reduzieren. Es sei davon auszugehen, dass ihm, der im Tatzeitpunkt �ber mehrere Verwaltungsratsmandate verf�gte und als Gesch�ftsmann im In- und Ausland t�tig war, die massgebliche Buchf�hrungsvorschrift bekannt gewesen sei. Zudem habe er die vorgenommene Verbuchung im Verlauf des Verfahrens auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu erkl�ren versucht. Angesichts dieses Aussageverhaltens k�nne ausgeschlossen werden, dass er gutgl�ubig gewesen und er lediglich einem Irrtum dar�ber erlegen sei, wie die Buchung h�tte vorgenommen werden m�ssen (angefochtenes Urteil S. 23 ff.).
1.4.�Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung von aArt. 662a OR. Aus dem eingereichten Privatgutachten ergebe sich, dass die fragliche Rechnung zu Recht als Aufwand verbucht worden sei. Dabei gehe der Gutachter in �bereinstimmung mit der Anklageschrift davon aus, dass im Zeitpunkt der Rechnungsstellung noch nicht alle Gegenleistungen erbracht, sondern dass die Arbeiten gr�sstenteils erst nach dem 31. Dezember 2006 geleistet worden seien. Aus dem Imparit�tsprinzip folge, dass die A.________ AG die Rechnung der B.________ Holding im Abschluss 2006 habe passivieren�
m�ssen, da der Vertrag am 23. Februar 2006 geschlossen worden sei. Dies gelte unabh�ngig davon, in welchem Umfang zu diesem Zeitpunkt Arbeiten geleistet worden seien, denn am 31. Dezember 2006 habe schon festgestanden, dass die A.________ AG f�r bereits erbrachte und noch zu leistende Arbeiten einen Betrag von insgesamt CHF 553'759.-- schulde. Soweit die Vorinstanz sich auf das Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung 1998 (nachfolgend HWP 1998) berufe, beruhe ihre Auffassung auf einer Fehlinterpretation. Zum einen ergebe sich aus dem HWP nicht, dass der Arbeitsfortschritt das einzig zul�ssige Verbuchungskriterium f�r Forderungen aus Werkvertrag sei. Zum anderen habe die Bestandesermittlung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach dem HWP 1998 lediglich "sinngem�ss" gleich zu erfolgen wie bei den entsprechenden Forderungen. Daraus lasse sich entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht ableiten, dass der Werkbesteller die aus dem Werkvertrag resultierenden Verbindlichkeiten nur dann passivieren d�rfe, wenn umgekehrt der Werkunternehmer berechtigt sei, die entsprechenden Forderungen zu aktivieren. Im vorliegenden Fall sei daher nach dem Imparit�tsprinzip zu verfahren (Beschwerde S. 12 ff.).
Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, das angefochtene Urteil verletze in diesem Punkt auch insofern Bundesrecht, als die Vorinstanz Vorsatz bejahe. Die Frage nach der richtigen und periodengerechten Verbuchung von Aufwand sei eine buchhalterische Fachfrage, die einer Parallelwertung in der Laiensph�re nicht zug�nglich sei. Er habe demnach nicht "gef�hlsm�ssig" wissen k�nnen, wie die Verbuchung nach Auffassung der kantonalen Instanzen richtigerweise h�tte erfolgen m�ssen (Beschwerde S. 18 ff.). Der Beschwerdef�hrer r�gt in diesem Zusammenhang auch eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Er habe bereits mehrfach die Einholung eines Gutachtens zur Frage, wie der Werkbesteller seine Verpflichtungen aus dem Werkvertrag verbuchen d�rfe, beantragt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die kantonalen Gerichtsinstanzen h�tten den Antrag unter Hinweis auf das HWP abgewiesen. Das Privatgutachten zeige indes, dass die Buchhaltungsregeln in diesem Punkt jedenfalls nicht so klar seien, wie die kantonalen Instanzen dies behaupteten (Beschwerde S. 20 f.).
Eventualiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, der Tatbestand des Steuerbetruges sei selbst dann nicht erf�llt, wenn davon auszugehen w�re, dass der Aufwand f�r die Entwicklung des Computerprogramms nicht periodengerecht verbucht worden w�re. Dass die Steuerbeh�rde eine Aufrechnung im Sinne von Art. 58 DBG vornehme, bedeute nicht, dass gleichzeitig Art. 186 Abs. 1 DBG verletzt sei. Die Rechnung sei nur deshalb zum Gegenstand einer Strafanzeige geworden, weil das Steueramt urspr�nglich von der Hypothese ausgegangen sei, die Rechnung sei fiktiv und das Computerprogramm existiere gar nicht (Beschwerde S. 21 f.). Soweit die Vorinstanz ihrerseits implizit die Auffassung zum Ausdruck bringe, die Rechnung sei fiktiv gewesen, verletze sie indes den Anklagegrundsatz. Denn dieser Sachverhalt bilde nicht Teil der Anklageschrift. Diese umschreibe lediglich den Vorwurf, dass per 31. Dezember 2006 der Rechnungsbetrag von CHF 553'759.-- als Aufwand verbucht worden sei, obwohl erst Arbeiten im gesch�tzten Umfang von CHF 20'000.-- geleistet worden seien. Dass zwischen der A.________ AG und der B.________ Holding kein Vertrag geschlossen, das fragliche Computerprogramm gar nicht existieren w�rde oder der Preis f�r die Entwicklung nie bezahlt worden sei, werde in der Anklageschrift dagegen nicht behauptet. Soweit sich im Schlussbericht zur Anklage entsprechende Mutmassungen f�nden, sei dies ohne Bedeutung (Beschwerde S. 22 ff.). Dar�ber hinaus verletze die Vorinstanz, soweit sie den Schuldspruch mit der fiktiven Natur der Rechnung begr�nde, die Unschuldsvermutung sowie den Untersuchungsgrundsatz. Wenn sie davon ausgegangen w�re, dass das Computerprogramm gar nie bestellt, geliefert und bezahlt worden sei, h�tte sie die beantragten Beweise abnehmen und zumindest ihn (den Beschwerdef�hrer) befragen sowie F.________ als Zeugen einvernehmen und das fertig erstellte Programm in Augenschein nehmen m�ssen (Beschwerde S. 27 ff.).
2.1.�Gem�ss Art. 186 Abs. 1 DBG macht sich des Steuerbetruges schuldig, wer zum Zwecke einer Steuerhinterziehung gef�lschte, verf�lschte oder inhaltlich unwahre Urkunden wie Gesch�ftsb�cher, Bilanzen, Erfolgsrechnungen oder Lohnausweise und andere Bescheinigungen Dritter zur T�uschung gebraucht (vgl. auch � 200 Abs. 1 des Gesetzes �ber die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Solothurn (Steuergesetz [StG]; BGS 614.11). Eine Steuerhinterziehung begeht in objektiver Hinsicht u.a., wer als Steuerpflichtiger bewirkt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterbleibt oder eine rechtskr�ftige Veranlagung unvollst�ndig ist (Art. 175 Abs. 1 DBG; vgl. auch � 189 Abs. 1 StG/SO).
In subjektiver Hinsicht setzt der Steuerbetrug ein vors�tzliches Handeln voraus, wobei auch der Eventualvorsatz strafbar ist (Art. 333 Abs. 1 i.V.m. Art. 12 Abs. 1 und 2 StGB). Erforderlich ist zudem, dass der T�ter die zumindest m�glicherweise falsche Urkunde zum Zwecke, d.h. in der Absicht, verwendet, die Steuerbeh�rde in einen Irrtum �ber die f�r die Veranlagung massgebenden Tatsachen zu versetzen. Der Tatbestand des Steuerbetrugs ist bereits mit der Einreichung der unechten oder unwahren Urkunde beim Steueramt in der Absicht der Steuerhinterziehung vollendet. Der Eintritt eines Erfolgs etwa im Sinne einer unvollst�ndigen Veranlagung ist nicht erforderlich (Urteil 6B_433/2013 vom 23. September 2013 E. 2.2 mit Hinweisen).
2.2.1.�Gem�ss Art. 58 Abs. 1 DBG setzt sich der steuerbare Reingewinn der juristischen Personen zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter Ber�cksichtigung des Saldovortrages des Vorjahres (lit. a), allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teile des Gesch�ftsergebnisses, die nicht zur Deckung von gesch�ftsm�ssig begr�ndetem Aufwand verwendet werden (lit. b) sowie den der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebenen Ertr�gen mit Einschluss der Kapital-, Aufwertungs- und Liquidationsgewinne (lit. c). Das Steuerrecht kn�pft an die Handelsbilanz an. Nach dem Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz gelten die zwingenden Vorschriften des Buchf�hrungsrechts grunds�tzlich auch im Steuerrecht (Urteil des Bundesgerichts 6B_711/2012 vom 17. Mai 2013 E. 7.4.2 mit Hinweisen). Ob ein Aufwand gesch�ftsm�ssig begr�ndet ist, setzt voraus, dass er �berhaupt angefallen ist. Trifft dies zu, ist im Einzelfall unter W�rdigung aller Umst�nde zu bestimmen, ob er steuerlich abzugsf�hig ist. Dies ist der Fall, wenn der Betrieb und der mit ihm verfolgte Zweck der Gewinnerzielung mit der Aufwendung in einem kausalen Zusammenhang stehen (Br�lisauer/Poltera, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht [I/2a], Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], 2. Aufl. 2008, N 32 zu Art. 58).
2.2.2.�Gem�ss aArt. 662a Abs. 1 und 2 OR (in der Fassung gem�ss BG vom 4. Oktober 1991, in Kraft bis 31. Dezember 2012) wird die Jahresrechnung nach den Grunds�tzen der ordnungsm�ssigen Rechnungslegung so aufgestellt, dass die Verm�gens- und Ertragslage der Gesellschaft m�glichst zuverl�ssig beurteilt werden kann. Gem�ss Abs. 2 derselben Bestimmung erfolgt die ordnungsm�ssige Rechnungslegung insbesondere u.a. nach den Grunds�tzen der Vollst�ndigkeit der Jahresrechnung (Ziff. 1), der Klarheit und Wesentlichkeit der Angaben (Ziff. 2) und der Vorsicht (Ziff. 3).
Ob eine Jahresrechnung inhaltlich unwahr im Sinne von Art. 186 Abs. 1 DBG ist, beurteilt sich nach den gleichen Grunds�tzen wie bei der Falschbeurkundung nach Art. 251 Ziff. 1 StGB. Eine falsche Buchung erf�llt den Tatbestand der Falschbeurkundung, wenn dabei die zivilrechtlichen Buchungsvorschriften und -grunds�tze verletzt werden, die errichtet worden sind, um die Wahrheit der Erkl�rung und damit die erh�hte Glaubw�rdigkeit der Buchf�hrung zu gew�hrleisten. Solche Grunds�tze werden namentlich in den gesetzlichen Bestimmungen �ber die ordnungsgem�sse Rechnungslegung gem�ss Art. 958 ff. OR (vgl. auch aArt. 662a ff., 958 ff. OR) aufgestellt, die den Inhalt bestimmter Schriftst�cke n�her festlegen. Die Erfolgsrechnung ist namentlich etwa inhaltlich unwahr, wenn Einnahmen nicht verbucht werden, wenn Auslagen, die offensichtlich privater Natur sind, als gesch�ftsbedingt ausgewiesen oder wenn Lohnzahlungen auf einem sachfremden Aufwandkonto verbucht werden (Urteil 6B_755/2012 vom 4. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweisen).
3.1.1.�Dem Beschwerdef�hrer wird in der Anklageschrift vorgeworfen, er habe die Rechnung der B.________ Holding �ber den Betrag von CHF 553'759.-- erfolgswirksam im Gesch�ftsaufwand der A.________ AG verbuchen lassen, obwohl ein solcher Aufwand h�chstens bis zu einem (gesch�tzten) Betrag von CHF 20'000.-- gesch�ftsm�ssig begr�ndet gewesen sei. Die Rechnung sei zumindest in der Betragsh�he inhaltlich unwahr. Der Reingewinn sei zu tief ausgewiesen worden, um die Steuerlast entsprechend zu minimieren (Akten des Richteramts Solothurn-Lebern, act. 2 und 5; Untersuchungsakten, act. 1.5.8 und 1.5.11).
Der Beschwerdef�hrer stellt sich auf den Standpunkt, mit dieser Umschreibung des Anklagesachverhalts habe die Staatsanwaltschaft anerkannt, dass der entsprechende Vertrag g�ltig geschlossen worden sei, ein Teil des Entwicklungsaufwandes, n�mlich im Umfang von CHF 20'000.-- tats�chlich geleistet worden sei und am 11. August 2008 eine Zahlung erfolgt sei. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers l�sst sich dies aus der Anklageschrift indes nicht ableiten. Der Anklagesachverhalt umfasst im Gegenteil auch die Variante, dass der Aufwand im Zeitpunkt seiner Verbuchung - jedenfalls in einem CHF 20'000.-- �bersteigenden Betrag - gar nicht entstanden ist und im Zeitpunkt der Verbuchung auch nicht zu erwarten war. �ber den weiteren Umstand, dass der verbuchte Rechnungsbetrag zu einem sp�teren Zeitpunkt bezahlt worden sein soll, sagt die Anklageschrift nichts aus. Im Einzelnen ist unbestritten, dass zum Zeitpunkt der Verbuchung kein Aufwand in der H�he des in Rechnung gestellten Betrages angefallen war (angefochtenes Urteil S. 11 f., 16 f.; erstinstanzliches Urteil S. 8 ff.; vgl. auch Beschwerde S. 13). Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist nicht ersichtlich.
3.1.2.�Der Beschwerdef�hrer vertritt weiter die Auffassung, dass per Ende 2006 der gesamte in Rechnung gestellte Betrag als Aufwand habe verbucht werden m�ssen. Er beruft sich hief�r auf ein von ihm eingereichtes Privatgutachten, welches zum Schluss gelangt, nach dem aus dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip (aArt. 662a Abs. 2 Ziff. 3 OR bzw. Art. 958c Abs. 1 Ziff. 5 OR) abgeleiteten Imparit�tsprinzip sei es aktienrechtlich notwendig gewesen, per Ende 2006 den gesamten Rechnungsbetrag als Verbindlichkeit zu passivieren. Gleichzeitig sei es erforderlich oder jedenfalls aktienrechtlich zul�ssig gewesen, denselben Betrag ohne Aktivierung in der Bilanz direkt der Erfolgsrechnung als Aufwand zu belasten (Privatgutachten, Akten des Richteramts Solothurn-Lebern, act. 105).
Nach dem Imparit�tsprinzip d�rfen Ertr�ge erst ausgewiesen werden, wenn sie feststehen oder realisiert sind, Aufw�nde aber bereits, wenn sie sich f�r die Rechnungsperiode aktualisieren. Ertr�ge sind realisiert, sobald zufolge eines Gesch�ftsvorfalls gegen den Schuldner eine rechtlich und tats�chlich durchsetzbare Forderung entstanden ist. Der Aufwand ist aktualisiert, wenn aus den Vorg�ngen bis zum Abschlusstag Verluste oder Risiken (k�nftige Zahlungen oder Verm�genseinbussen ohne zurechenbaren Gegenwert) ernstlich erkennbar sind und mit ihnen sehr wahrscheinlich zu rechnen ist (BGE 116 II 533 E. 2a/dd; Urteil des Bundesgerichts 2C_404/2013 vom 2. Mai 2014 E. 3.3.4; LUKAS HANDSCHIN, Rechnungslegung im Gesellschaftsrecht, 2013 N 347 f.; MEIER-HAYOZ/FORSTMOSER, Schweizerisches Gesellschaftsrecht, 11. Aufl. 2012, � 8 N 67).
Nach dem HWP 1998 bemisst die Buchf�hrungspraxis die Realisierung von Forderungen nach dem Arbeitsfortschritt (HWP 1998, Bd. 1, Ziff. 2.3405, S. 130; angefochtenes Urteil S. 10). Es mag wohl zutreffen, dass das HWP 1998 den Arbeitsfortschritt nicht als das einzig zul�ssige Kriterium zur Verbuchung von Forderungen sieht. Ferner ist richtig, dass nach dem HWP 1998 die Bestandesermittlung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sinngem�ss wie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt (HWP 1998, Bd. 1, Ziff. 2.3420, S. 210; Beschwerde S. 15 f.). Doch treffen diese Richtlinien ordnungsm�ssiger Buchf�hrung im zu beurteilenden Fall den Kern der Sache nicht. Denn nach der Auffassung der kantonalen Instanzen wird dem Beschwerdef�hrer im Grunde nicht die falsche Verbuchung einer korrekten bzw. gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Rechnung vorgehalten, sondern die Verbuchung einer Rechnung mit einem deutlich �berh�hten Betrag, welcher in dieser H�he gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndet war (angefochtenes Urteil S. 9 f.; erstinstanzliches Urteil, Akten des Richteramts Solothurn-Lebern, act. 191). Ob die Vorinstanz in diesem Kontext zu Recht auf das HWP 1998 Bezug nimmt, kann daher offen bleiben. Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdef�hrer die Auffassung der Vorinstanz beanstandet, die Forderung h�tte nicht verbucht werden d�rfen, weil sie noch nicht f�llig gewesen sei. Dem steht auch das im Auftrag des Beschwerdef�hrers erstellte Privatgutachten nicht entgegen, dem nach der Rechtsprechung im �brigen lediglich die Bedeutung einer der freien Beweisw�rdigung unterliegenden Parteibehauptung bzw. eines Bestandteils der Parteivorbringen zukommt (6B_462/2014 vom 27. August 2015 E. 6.2, zur Publikation bestimmt). Denn auch dieses geht von der Voraussetzung aus, dass es sich um eine korrekt erstellte und den Auftrags-Vereinbarungen entsprechende Rechnung des Dritten handelt (Privatgutachten, Akten des Richteramts Solothurn-Lebern, act. 104; vgl. auch erstinstanzliches Urteil, act. 191 f.).
Die Vorinstanz ber�cksichtigt f�r ihren Schluss den Hintergrund und die Umst�nde, unter welchen die fragliche Verbuchung stattgefunden hat: So geh�rten dem Beschwerdef�hrer sowohl die A.________ AG als auch die E.________ AG, deren Tocher die eingesetzte Subunternehmerin D.________ Ltd. war. Zudem war er Repr�sentant der B.________ Holding in Europa und war seine Ehefrau deren Direktorin. Im Weiteren h�tte die Verbuchung eines Aufwandes von CHF 553'759.-- bei der A.________ AG, welche im Jahr 2006 einen ausserordentlichen Kapitalgewinn erwirtschaftet hatte, zu einer wesentlichen Verminderung der Steuerschuld gef�hrt, w�hrenddem die E.________ AG per 21. Dezember 2006 �berschuldet war. Ferner hatte die A.________ AG, vertreten durch die G.________ AG, im Steuerverfahren die Aufrechnung durch das Steueramt akzeptiert. Ausserdem wiesen der Vertrag �ber die Software-Entwicklung und die Rechnung der B.________ Holding einige Auff�lligkeiten auf. Namentlich war in der Rechnung als "payment term" festgehalten: "according to our project", woraus sich nach Auffassung der Vorinstanz ergibt, dass die Zahlung im Zuge der Leistungserbringung erfolgen sollte. Die Rechnung wurde denn auch vorerst nicht bezahlt und auch nicht gemahnt. Schliesslich wurden weder die Projektunterlagen noch die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers durch die Aussagen des Zeugen H.________ best�tigt, welcher ab Februar 2007 bei der D.________ Ltd. arbeitete. Zuletzt erweckten auch die �berweisung des Rechnungsbetrages von CHF 553'759.-- mehr als eineinhalb Jahre nach der Rechnungsstellung bzw. die Einzelheiten des Zahlungsflusses, der �ber ein Privatkonto abgewickelt wurde, wobei der Rechnungsbetrag �ber verschiedene Stationen in Tranchen wieder auf ein Privatkonto des Beschwerdef�hrers in Thailand gelangte, etwelche Zweifel an der Darstellung des Beschwerdef�hrers (angefochtenes Urteil S. 12 ff.; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 2C_78+79/2015 vom 10. September 2015 zur Aufrechnung einer Rechnung vom 31. Dezember 2006 �ber CHF 553'759.-- im Einkommen des Beschwerdef�hrers und seiner Ehefrau).
Die kantonalen Instanzen gelangen somit mit einleuchtenden Argumenten zum Schluss, dem Rechnungsbetrag von CHF 553'759.-- habe am 31. Dezember 2006 zum �berwiegenden Teil keine Gegenleistung mit einem realen gesch�ftlichen Hintergrund gegen�bergestanden, weshalb von einer eigentlichen (teilweise) fiktiven Rechnung gesprochen werden m�sse (angefochtenes Urteil S. 18 f.; erstinstanzliches Urteil, Akten des Richteramts Solothurn-Lebern 192). Dass die kantonalen Instanzen insofern in Willk�r verfallen w�ren, ist nicht ersichtlich. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar. Damit verletzt auch der Schluss der Vorinstanz, die Erfolgsrechnung der A.________ AG sei unwahr gewesen, kein Bundesrecht.
3.2.�Das angefochtene Urteil ist auch nicht zu beanstanden, soweit die Vorinstanz den subjektiven Tatbestand bejaht. Aus den vorstehenden Erw�gungen ergibt sich, dass im Vordergrund nicht eine buchhalterische Fachfrage steht, welche einer Parallelwertung in der Laiensph�re nicht zug�nglich sein soll (Beschwerde S. 18), sondern die Frage, ob f�r den fraglichen Rechnungsbetrag ein realer gesch�ftlicher Hintergrund bestand (vgl. auch angefochtenes Urteil S. 24). Die Vorinstanz legt willk�rfrei dar, es k�nne auch aufgrund des Aussageverhaltens des Beschwerdef�hrers ausgeschlossen werden, dass er gutgl�ubig gewesen sei. Bei diesem Ergebnis hat die Vorinstanz auch zu Recht keinen Anlass f�r die Einholung eines Sachverst�ndigengutachtens erblickt. Schliesslich verletzt auch die rechtliche W�rdigung als Steuerbetrug im Sinne von Art. 186 Abs. 1 DBG kein Bundesrecht. Es mag zutreffen, dass der Tatbestand des Steuerbetruges nicht immer verletzt ist, wenn das Steueramt eine Aufrechnung gem�ss Art. 58 DBG vornimmt. Doch gilt auch in diesem Zusammenhang, dass von einer unwahren Erfolgsrechnung ausgegangen werden muss. Zuletzt ist die Beschwerde auch insofern unbegr�ndet, als der Beschwerdef�hrer eventualiter darin eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs erblickt, dass weder seine am 3. Dezember 2011 abgebrochene Befragung fortgesetzt noch F.________ als Zeuge einvernommen wurde. Was der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang vorbringt, geht nicht �ber eine unzul�ssige appellatorische Kritik hinaus.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch des Steuerbetruges im Zusammenhang mit der Verbuchung des Kaufpreises von zwei Uhren als Aufwand. Die Vorinstanz stellt in diesem Zusammenhang fest, der Beschwerdef�hrer habe zwei Luxusuhren der Marken IWC und Rolex mit einem Kaufpreis von CHF 12'060.-- bzw. CHF 21'000.-- erfolgswirksam im Gesch�ftsaufwand verbuchen lassen. Sie nimmt an, die dem Steueramt eingereichte Erfolgsrechnung und Bilanz der A.________ AG betreffend das Gesch�ftsjahr 2006 seien in diesem Punkt ebenfalls unwahr gewesen, da der Kauf der Uhren zum privaten Lebensaufwand des Beschwerdef�hrers geh�rt habe und in Bezug auf seine Firma A.________ AG keine gesch�ftsm�ssig begr�ndete Aufwendung gewesen sei. Diese Buchungen h�tten zur Folge gehabt, dass die Erfolgsrechnung und die Bilanz der A.________ AG im Gesch�ftsjahr 2006 einen zu tiefen Reingewinn ausgewiesen h�tten und damit inhaltlich unwahr gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 25 ff.).
Die Vorinstanz nimmt weiter an, der Beschwerdef�hrer habe auch in diesem Punkt vors�tzlich gehandelt. Er habe als erfahrener, im In- und Ausland t�tiger Gesch�ftsmann mit mehreren Unternehmen und diversen Verwaltungsratsmandaten genau gewusst, dass diese Auslage f�r seine zwei Luxusuhren keinen Eingang in die Gesch�ftsbuchhaltung habe finden d�rfen (angefochtenes Urteil S. 27 f.).
4.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung der Unschuldsvermutung. Er macht geltend, der Kaufpreis der Uhren sei mit Geld der A.________ AG bezahlt worden. Dementsprechend sei der Kauf als Gesch�ftsaufwand verbucht worden. Die A.________ AG habe die Uhren als Handelsware, mithin zum Zweck des Wiederverkaufs erworben. Der Handel mit Waren aller Art sei ein Gesch�ftszweck der A.________ AG. Die beiden Uhren seien im Tresor einer von ihm und seiner Ehefrau als Gesch�ftswohnung benutzten Wohnung der A.________ AG in Grenchen aufbewahrt worden, weil sich in den B�ror�umlichkeiten der Gesellschaft kein Tresor befinde. Ende Mai/Anfang Juni 2007 sei bei einem Einbruch in diese Wohnung mindestens eine der Uhren gestohlen worden. Der Einbruchdiebstahl sei sowohl gegen ihn (den Beschwerdef�hrer) als auch gegen die A.________ AG gemeldet worden. Dies dokumentiere, dass sich ein Teil der gestohlenen Sachen im Eigentum der A.________ AG befunden habe (Beschwerde S. 30 ff.).
4.3.�Nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" ist bis zum gesetzlichen Nachweis ihrer Schuld zu vermuten, dass die einer strafbaren Handlung beschuldigte Person unschuldig ist (Art. 10 Abs. 1 und 3 StPO; Art. 32 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 2 EMRK; BGE 128 I 81 E. 2; 127 I 38 E. 2a). Die Maxime besagt als Beweisw�rdigungsregel, dass sich das Strafgericht nicht von einem f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalt �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung Zweifel an der Erf�llung der tats�chlichen Voraussetzungen der angeklagten Tat bestehen. Das Gericht darf sich nicht nach Gutd�nken und rein subjektivem Empfinden von der Schuld der angeklagten Person �berzeugt zeigen. Bloss abstrakte und theoretische Zweifel sind indes ohne Bedeutung. Es m�ssen vielmehr nicht zu unterdr�ckende, un�berwindliche Zweifel bestehen, d.h. solche, die sich nach der objektiven Sachlage aufdr�ngen (BGE 138 V 74 E. 7; 127 I 38 E. 2a; 124 IV 86 E. 2a; 120 Ia 31 E. 2b, S. 35 f.). Die Entscheidregel besagt indes nicht, dass bei sich widersprechenden Beweismitteln unbesehen auf den f�r den Angeklagten g�nstigeren Beweis abzustellen ist. Der Grundsatz "in dubio pro reo" kommt nur zur Anwendung, wenn nach erfolgter Beweisw�rdigung als Ganzem relevante Zweifel verbleiben. Ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht im Lichte der verfassungsm�ssigen Rechte, namentlich des Willk�rverbots (BGE 138 V 74 E. 7; 127 I 38 E. 2a S. 41; 124 IV 86 E. 2a S. 88 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r, vgl. BGE 138 V 74 E. 7; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; 135 V 2 E. 1.3 S. 4 mit Hinweisen).
Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf den Standpunkt stellt, der Schuldspruch des Steuerbetruges w�rde nur dann vor der Unschuldsvermutung standhalten, wenn eine andere, f�r ihn weniger g�nstige Interpretation der aktenkundigen Tatsachen ausgeschlossen w�re (Beschwerde S. 32), geht er somit von falschen Pr�missen aus.
4.4.�Was der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt vorbringt, ersch�pft sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt (BGE 140 III 264 E. 2.3). Nach konstanter Rechtsprechung gen�gt f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei nicht �bereinstimmt oder auch eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint. Willk�r liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7). Der Beschwerdef�hrer h�tte somit darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen sollen. Diesen Anforderungen wird seine Beschwerde in diesem Punkt nicht gerecht. Er beschr�nkt sich darauf, seine bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Argumente zu wiederholen. So mag zutreffen, dass der Umstand, wonach er privat ein Flair f�r Luxusuhren habe, nicht ausschliesst, dass er auf Rechnung der A.________ AG Handel mit derartigen Uhren betreibt. Desgleichen spricht die Tatsache, dass ein regelm�ssiger Handel nicht nachgewiesen ist, f�r sich allein nicht dagegen, dass ein sporadischer Handel vorliegen k�nnte (Beschwerde S. 32). Doch gen�gt dies f�r den Nachweis einer willk�rlichen Beweisw�rdigung nicht. Dasselbe gilt f�r den Hinweis, es seien keine Umst�nde aktenkundig, welche seine Darstellung, wonach die A.________ AG die Uhren als Handelsware erworben habe, ausschliessen w�rden. Schliesslich setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht mit der Erw�gung der Vorinstanz auseinander, wonach sich in der Liste der anl�sslich des Einbruchdiebstahls abhanden gekommenen Gegenst�nde kein Hinweis auf das Eigentum der Firma A.________ finde und wonach in der Diebstahlsanzeige vom 27. Juli 2006 ausschliesslich der Beschwerdef�hrer als Gesch�digter aufgef�hrt werde. Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe bei der Schilderung des T�tigkeitsgebiets seiner Firmen nichts erw�hnt, was auf einen Handel mit Uhren hinweisen w�rde (angefochtenes Urteil S. 26).
5.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet zuletzt den Schuldspruch wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung. Die Vorinstanz stellt in diesem Zusammenhang fest, der Beschwerdef�hrer habe mit der mit der Firmenkreditkarte der C.________ AG, lautend auf I.________, am 15. Februar 2007 vier Flugreisen f�r seine Ehefrau gebucht. Im Einzelnen nimmt sie an, der Beschwerdef�hrer sei zur Zeit der Buchung der Flugreisen zwar noch Verwaltungsrat der C.________ AG gewesen, sei indessen bereits am 19. Februar 2007 an der ausserordentlichen Generalversammlung der C.________ AG als Verwaltungsrat abgew�hlt und per 1. M�rz 2007 im Handelsregister gel�scht worden. Bei den gebuchten Flugreisen habe es sich um Fl�ge der Ehefrau des Beschwerdef�hrers am 16. Februar 2007 von Z�rich nach Bangkok, mit Zwischenhalt in Istanbul, und am 27./28. Februar 2007 von Bangkok wieder zur�ck nach Z�rich gehandelt. Die Ehefrau des Beschwerdef�hrers habe sich demzufolge - zwei Tage vor der Abwahl ihres Ehemannes als Verwaltungsrat der C.________ AG - vom gesch�ftlichen Zentrum der C.________ AG mit Sitz in Bern in das weit entfernte Thailand begeben, ohne dass sich f�r diese Reise irgendein gesch�ftlicher Grund ausmachen lasse. Die R�ckreise in die Schweiz sei zudem in eine Periode gefallen, in welcher der Beschwerdef�hrer bereits keine Funktion mehr f�r die C.________ AG ausge�bt habe. Bei dieser Ausgangslage k�nne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass die Ehefrau des Beschwerdef�hrers die fraglichen Reisen von Z�rich nach Bangkok und zur�ck f�r die C.________ AG unternommen habe.
In rechtlicher Hinsicht gelangt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe mit seiner Tathandlung seine Treuepflichten als Organ einer Aktiengesellschaft und damit eines Gesch�ftsf�hrers im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 StGB verletzt und mit der Belastung der gebuchten Flugreisen im Betrag von CHF 1'753.50 einen Verm�gensschaden verursacht. Er habe im Wissen um seine Treuepflichten und deren Verletzung durch sein Vorgehen, mithin vors�tzlich und in der Absicht, sich bzw. seine Ehefrau zu bereichern, gehandelt (angefochtenes Urteil S. 29 ff.).
5.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Er bringt vor, er habe im Berufungsverfahren die Edition des Spesenreglements der C.________ AG beantragt. Die Vorinstanz habe diesen Antrag nie behandelt und auf die entsprechende R�ge im Parteivortrag in der zweitinstanzlichen Verhandlung nicht Bezug genommen. Im Weiteren r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung der Unschuldsvermutung. Er habe gest�tzt auf einen Treuhandvertrag das Mandat als einziger Verwaltungsrat der C.________ AG ausge�bt. Seine Ehefrau habe ihn hierbei unterst�tzt, indem sie f�r ihn qualifizierte administrative Arbeiten erledigt habe. Bei den Kosten f�r die fraglichen Flugreisen habe es sich um Reisespesen gehandelt. Es sei nicht massgeblich, ob der Aufenthalt in der Schweiz tats�chlich mit der C.________ AG in Zusammenhang gestanden habe. Wesentlich sei vielmehr, ob im Zeitpunkt der Belastung der Kreditkarte davon habe ausgegangen werden d�rfen, dass der Aufenthalt voraussichtlich auch der C.________ AG dienen werde. Bei dieser Sachlage sei die Abwahl als Verwaltungsratspr�sident irrelevant. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz spiele auch die Reihenfolge der Fl�ge keine Rolle (Beschwerde S. 32 ff.).
5.3.�Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet, soweit auf sie �berhaupt eingetreten werden kann. Dies gilt zun�chst, soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend macht. Zwar trifft zu, dass der Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Es ist indes nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken (BGE 138 IV 81 E. 2.2; 138 I 232 E. 5.1). Im zu beurteilenden Fall waren vom Beizug des Spesenreglements der C.________ AG offensichtlich keine wesentlichen Erkenntnisse zu erwarten, zumal die Vorinstanz nicht in Frage stellt, dass das Reglement grunds�tzlich Anspruch auf die Entsch�digung von Reisespesen einr�umt. Es ist daher verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zu diesem Antrag nicht ausdr�cklich Stellung nimmt.
In der Sache kommt die Vorinstanz nach W�rdigung aller Beweise zum Schluss, dass die in Frage stehenden Flugreisen nichts mit der Gesch�ftst�tigkeit f�r die C.________ AG zu tun hatten, so dass f�r diese kein Anspruch auf Entsch�digung bestand. Was der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet, ersch�pft sich wiederum in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt.

References: Art. 58
 Art. 186
 Art. 186
 Art. 12
 Art. 58
 Art. 58
 Art. 186
 Art. 251
 Art. 958
 Art. 958
 Art. 186
 Art. 58
in dubio
 Art. 32
 Art. 6
 BGE 
in dubio
in dubio
 BGE 
 Art. 158
 Art. 29