Source: http://www.fifine.org/zoofaq/gesetz.htm
Timestamp: 2019-04-24 14:25:34+00:00

Document:
Zoophilie-FAQ, Die Liebe mit Tieren, Gesetze
Stand unterschiedlich (in Bearbeitung). Österreich aktuell
6. Gesetz und Zoophilie
Zoophilie wird je nach Land von den Gesetzen unterschiedlich eingestuft und auch anders gehandhabt. Hier sollen die landesspezifischen Gesetze aufgezählt werden. Leider ist diese Aufzählung in bezug auf andere Länder bei weitem noch sehr unvollständig.
Ergänzungen, Aktualisierungen und Quellenangaben sind gerne willkommen.
Umlaute in den aufgelisteten Gesetzestexten wurden in der Textversion der FAQ entsprechend ersetzt
[Für den Fall daß sich jemand daran stört :-) ].
6.1 Deutschland (Stand: Januar 2012)
In Deutschland sind sexuelle Handlungen mit Tieren nicht verboten. D.h., jeder darf mit Tieren sexuell verkehren, sofern er dabei nicht andere Gesetze verletzt. Stichpunkte hierzu sind das Tierschutzgesetz, wie auch "Erregung öffentlichen Ärgernisses". Ersteres ist der Fall, wenn derjenige sein Tier vergewaltigt oder dabei mißhandelt. Dies wird dann auch nicht mehr als Zoophilie bezeichnet. Letzteres hingegen dürfte kaum Probleme bereiten, da wohl niemand in aller Öffentlichkeit Sex mit seinem Partner ausüben wird. Anders sieht es mit der Veröffentlichung von Filmen, Bildern und Geschichten mit zoophilem Inhalt aus. Auch ist jegliche Werbung für derartiges Material untersagt. Dieses wird als harte Pornographie eingestuft. Daher ist in Deutschland nichts in dieser Art frei erhältlich. Ausnahmen bilden hierbei künstlerische Darstellungen und "sachliches Informationsmaterial".
Die Herstellung von solchem Material für den Eigenbedarf ist in Deutschland erlaubt. Der Import nach Deutschland auf dem Postweg ist durch Par.184, Abs.1, Nr.4 StGB untersagt.
GG Artikel 1 Würde und Grundrecht
GG Artikel 2.1 Entfaltung seiner Persönlichkeit
GG Artikel 3 Gleichheit vor dem Gesetz
GG Artikel 5 Meinungsfreiheit und Zensur
StGB 6 Verbot der Verbreitung pornographischer Schriften im Ausland
StGB 7 Straftaten im Ausland
StGB 11 pornographische Darstellung
StGB 73d Verfall von Gegenständen
StGB 74a Einziehen von Gegenständen
StGB 295 Mitgeführte Tiere
BGB 90 Sachen und Tiere
Paragraph 6 StGB:
6. Verbreitung pornographischer Schriften in den Fällen der §§ 184a, 184b Abs. 1 bis 3 und § 184c Abs. 1 bis 3, jeweils auch in Verbindung mit § 184d Satz 1; ;
Paragraph 7 StGB:
Paragraph 11 StGB:
Paragraph 73d StGB:
(1) Ist eine rechtswidrige Tat nach einem Gesetz begangen worden, das auf diese Vorschrift verweist, so ordnet das Gericht den Verfall von Gegenständen des Täters oder Teilnehmers auch dann an, wenn die Umstände die Annahme rechtfertigen, daß diese Gegenstände für rechtswidrige Taten oder aus ihnen erlangt worden sind. Satz 1 ist auch anzuwenden, wenn ein Gegenstand dem Täter oder Teilnehmer nur deshalb nicht gehört oder zusteht, weil er den Gegenstand für eine rechtswidrige Tat oder aus ihr erlangt hat.
§ 73 Abs. 1 Satz 2, auch in Verbindung mit § 73b, und § 73 Abs. 2 gelten entsprechend.
(2) Ist der Verfall eines bestimmten Gegenstandes nach der Tat ganz oder teilweise unmöglich geworden, so finden insoweit die Paragraphen 73a und 73b sinngemäß Anwendung.
(4) Paragraph 73c gilt entsprechend.
Paragraph 74a StGB:
Verweist das Gesetz auf diese Vorschrift, so dürfen die Gegenstände abweichend von Paragraph 74 Abs. 2 Nr. 1 auch dann eingezogen werden, wenn derjenige, dem sie zur Zeit der Entscheidung gehören oder zustehen,
Paragraph 184 StGB:
(1) Wer pornographische Schriften (Paragraph 11 Abs. 3)
Paragraph 184a StGB:
Wer pornographische Schriften (Paragraph 11 Abs. 3), die die Gewalttätigkeiten oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben,
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 oder 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Paragraph 184d StGB:
Paragraph 90 BGB:
Paragraph 90a BGB:
6.2 Österreich (Stand: Januar 2012)
Seit 2005 ist ein entsprechender Paragraph ins österreichische Tierschutzgesetz eingefügt
Österreichisches Tierschutzgesetz, §5, Verbot der Tierquälerei
§ 5. (1) Es ist verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen. 2) Gegen Abs. 1 verstößt insbesondere, wer
17. an oder mit einem Tier eine geschlechtliche Handlung vollzieht.
Aktuelles Österreichisches Tierschutzgesetz
Pornographie: Wie in Deutschland auch ist der Vertrieb aller Darstellungen in Druckwerken, Laufbildern, oder sonstwie wie auch der Import, Export und Transport von selbigem und die Zugänglichmachung von solchen Werken. Für Besitz und die Herstellung für den Eigenbedarf finden sich in de Gesetzestext keine Verbotsbestimmungen (Par.220).
Strafgesetzbuch StGB: 60.Bundesgesetz:
Paragraph Straftat
StGB 64 Strafbare Handlungen im Ausland, die ohne Rücksicht auf die Gesetze des Tatorts bestraft werden.
StGB 65 Strafbare Handlungen im Ausland, die nur bestraft werden, wenn sie nach den Gesetzen des Tatorts mit Strafe bedroht sind
StGB 66 Anrechnung im Ausland erlittener Strafen
StGB 220a Werbung für Unzucht Tieren
StGB 222 Tierquälerei
Pornographiegesetz: 97.Bundesgesetz:
Strafgesetzbuch StGB: 60. Bundesgesetz vom 23. Jänner 1974 über die mit gerichtlicher Strafe bedrohten Handlungen
§ 66 StGB Anrechnung im Ausland erlittener Strafen
Paragraph 220a
§ 220a StGB Werbung für Unzucht mit Tieren
97. Bundesgesetz vom 31. März 1950 über die Bekämpfung unzüchtiger Veröffentlichungen und den Schutz der Jugend gegen sittliche Gefährdung.
(1) Eines (Vergehens) macht sich schuldig, wer wissentlich
b) eine solche Schrift, Abbildung oder sonstige Darstellung auf eine Art ausstellt, aushängt, anschlägt oder sonst verbreitet, daß dadurch der anstößige Inhalt auch einem größeren Kreis von Personen unter 16 Jahren zugänglich wird,
c) einer Person unter 16 Jahren ein solches Laufbild oder einen solchen Schallträger vorführt oder eine Theateraufführung oder sonstige Darbietung oder Veranstaltung der bezeichneten Art zugänglich macht.
(1) im Strafurteil wegen eines nicht mit Beziehung auf ein Druckwerk begangenen Verbrechens nach Paragraph 1 sowie im Strafurteil wegen Vergehens nach Paragraph 2 sind die Gegenstände, auf die sich die mit Strafe bedrohte Handlung bezieht, für verfallen zu erklären, und zwar ohne Rücksicht darauf, wem sie gehören.
(3) Personen, die ein Recht an den im Abs. 1 bezeichneten Gegenständen geltend machen, sind, wenn dies ausfährbar ist, zur Hauptverhandlung zu laden. Sie haben in der Hauptverhandlung und dem nachfolgenden Verfahren, soweit es sich um den Verfall handelt, die Rechte des Angeklagten. Doch wird durch ihr Nichterscheinen das Verfahren und die Urteilsfällung nicht gehemmt. Auch können sie gegen ein in ihrer Abwesenheit gefälltes Urteil keinen Einspruch erheben. Die Frist zur Anmeldung von Rechtsmitteln beginnt für sie mit der Verkündung des Urteils, auch wenn sie dabei nicht anwesend waren.
6.3 Schweiz (Stand: 2012)
Mittlerweile sind nach Art. 16 TSchV "sexuell motivierte Handlungen" mit Tieren strafbar
Die Einfuhr und der Besitz von Tierpornographie ist verboten.
Eine ausführliche Zusammenstellung der Rechtslage von einem Schweizer
6.4 USA (Stand: Stand der Wikipedia)
Den (ziemlich) aktuellen Stand der US-Gesetze findet man in der Wikipedia Englischsprachigen Wikipedia
6.6 England (Stand: 2012)
Anal and vaginal penetration of or by an animal is illegal, and carries a sentence of up to 2 years imprisonment. Historically an unspecified range of acts were illegal, however the Sexual Offences Act 2003 which followed a major review of all sexual offences in UK law clarified this, removing the ambiguous activities from the scope of the law, and changing the sentence from life imprisonment (which had been criticized as over-harsh) to two years.
6.7 Dänemark
6.8 Polen (Stand 2012, teilweise nicht verifiziert)
Nach polnischem Recht ist die Verbreitung pornographischer Schriften jeglicher Art strafbar.
Gemäß Art. 202
§ 1. Wer öffentlich pornographische in- halte in einer Art und Weise präsentiert, durch die einer Person, die dies nicht wünscht, deren Wahrnehmung aufge- drängt wird, wird mit Geldstrafe, mit Freiheitsbe- schränkungsstrafe oder mit Freiheits- strafe bis zu einem Jahr bestraft.
§ 2. Wer einem Minderjährigen unter fünfzehn Jahren pornographische Inhalte präsentiert oder Gegenstände solchen Charakters zugänglich macht, wird mit Geldstrafe, mit Freiheitsbe- schränkungsstrafe oder mit Freiheits- strafe bis zu zwei Jahren bestraft.
§ 3. Wer pornographische Inhalte, in de- nen Minderjährige unter fünfzehn Jahren auftreten, oder solche, die GewaItanwen- dung zum Gegenstand haben oder in de- nen Tiere verwendet werden, herstellt, in der Absicht, sie zu verbreiten, oder an- schafft oder verbreitet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Mona- ten bis zu fünf Jahren bestraft.
Das Tierschutzgesetz (nicht verifiziert) soll in Artikel 37 Tierquälerei und unbegründetes Töten eines Tieres unter Geld- und Gefängnisstrafe stellen, auch beim bloßen Anschein. Speziell auf Sexualität soll nicht eigegangen werden. Es gibt ein ganz neues Tierschtzgesetz. Wer Polnisch kann möge mir mal sagen, was drinsteht... Polnisches Tierschutzgesetz 2012
6.9 Frankreich (Stand: 2012)
Illegal seit 2004. Bis zu zwei Jahren, bis 30 000 Euro, Tierhalteverbot möglich.
Au cours des XIXe siècle et XXe siècle, les juridictions pénales ont pu condamner des actes zoophiles violents, sur le fondement des actes cruels ou des mauvais traitements envers les animaux de compagnie ou apprivoisés. Jusqu'en mars 2004, aucune loi ne punissait la bestialité sauf dans le cas où l'animal subissait des sévices graves. La loi no 2004-204 du 9 mars 2004 portant adaptation de la justice aux évolutions de la criminalité, ajoute la précision « ou de nature sexuelle » à l'article 521-1 du code pénal explique que « le fait, publiquement ou non, d'exercer des sévices graves « ou de nature sexuelle » ou de commettre un acte de cruauté envers un animal domestique, ou apprivoisé, ou tenu en captivité, est puni de deux ans d'emprisonnement et de 30 000 euros d'amende. » À titre de peine complémentaire, le tribunal peut interdire la détention d'un animal, à titre définitif ou non. Les dispositions du présent article ne sont pas applicables aux courses de taureaux lorsqu'une tradition locale ininterrompue peut être invoquée. Elles ne sont pas non plus applicables aux combats de coqs dans les localités où une tradition ininterrompue peut être établie
6.10 Weitere Länder (Stand der Wikipedia)
Zoophilie: Englische Wikipedia
Tierpornographie: Englische Wikipedia
Unbekannt oder unklar:
Belgien:illegal seit 2007? Wikipedia sagt etwas Anderes.
Estland: illegal Quelle :)
Lettland: Legal (?) Quelle
Litauen: Illegal Quelle
Spanien: Legal (?)

References: § 184
 § 184

§ 73
 § 73
 § 73
 §5

§ 5

§ 66

§ 220
 Art. 16
 Art. 202

§ 1

§ 2

§ 3