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Timestamp: 2016-10-24 18:29:04+00:00

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112 Ib 7913. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 23. Mai 1986 i.S. X. gegen Wehrsteuerverwaltung des Kantons Luzern und Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Art. 21 al. 1 lit. a et d AIN/AIFD; commer�ant en immeubles, d�limitation entre fortune commerciale et priv�e, moment du transfert d'un bien � l'usage priv�. 1. Exploitation professionnelle d'un commerce d'immeubles apr�s l'abandon pour raison d'�ge d'une entreprise de construction? (consid. 2.) 2. Une maison construite et habit�e par l'entrepreneur lui-m�me appartient-elle � la fortune commerciale ou priv�e? (consid. 3.) 3. L'imposition du gain en capital par suite du transfert d'un bien � l'usage priv� doit avoir lieu au moment o� l'entrepreneur manifeste sans �quivoque � l'autorit� fiscale sa volont� de soustraire un bien de sa fortune commerciale. Cela se produit en g�n�ral lorsque le possesseur d'une entreprise individuelle soumise � l'obligation de tenir des livres pr�sente une requ�te afin d'obtenir une taxation interm�diaire justifi�e par l'arr�t de son activit� commerciale; exceptions. (consid. 4.) Faits � partir de page 80
Der im Jahre 1907 geborene X. war jahrelang als Bauunternehmer und Liegenschaftenh�ndler t�tig. Im September 1970 liess er seine im Handelsregister eingetragene Einzelfirma gem�ss Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt "zufolge Gesch�ftsaufgabe" l�schen. Gleichzeitig gr�ndete er die X. AG mit Sitz in Luzern, deren voll einbezahltes Aktienkapital von Fr. ... er und seine Ehefrau �bernahmen. Seine Aktien liberierte er durch Sacheinlagen, bestehend aus beweglichen Aktiven der Einzelfirma. Im Jahre 1972 sodann ver�usserte er offenbar diese Aktien mit Gewinn. Am 26. Dezember 1973 stellte er beim Steueramt der Stadt Luzern ein Gesuch um Zwischenveranlagung ab 1. April 1972 wegen "wesentlicher Einschr�nkung der Erwerbst�tigkeit sowie vollst�ndiger Aufgabe (der) selbst�ndigen T�tigkeit und Eintritt ins AHV-berechtigte Alter", dem in der Folge entsprochen wurde.
Die verschiedenen in der Schlussbilanz der Einzelfirma per 31. August 1970 enthaltenen Liegenschaften verblieben nach der Gesch�ftsaufgabe im Eigentum von X. Darunter befand sich auch das Grundst�ck K., auf dem er in den Jahren 1957/58 mit seinem Bauunternehmen ein Einfamilienhaus gebaut hatte, das er mit seiner Familie - mit einem Unterbruch von wenigen Jahren - bis 1979 bewohnte. Sodann blieb er nach Aufgabe seiner Einzelfirma an einem Baukonsortium C. - einer einfachen Gesellschaft, die Immobiliengesch�fte t�tigt - beteiligt. Die Gesch�ftsf�hrung dieses Konsortiums wurde von einem anderen Beteiligten besorgt.
Mit Tagebucheintrag vom 17. November 1978 und "Nutzen- und Schadenanfang per 1. Juni 1979" ver�usserte X. die Liegenschaft K. Die zust�ndigen Steuerbeh�rden bezogen den bei dieser Ver�usserung erzielten Gewinn bei der Veranlagung von X. zur Wehrsteuer der 21. Periode (Bemessungsjahre 1979/80) in die Ermittlung des steuerbaren Einkommens ein. Das Bundesgericht heisst die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von X. gut aus den folgenden BGE 112 Ib 79 S. 81
2. a) �ber die Frage, unter welchen Umst�nden ein Einkommen aus gewerbsm�ssigem Liegenschaftenhandel nach Art. 21 Abs. 1 lit. a WStB vorliegt, besteht eine langj�hrige Praxis, die das Bundesgericht in seinen Urteilen vom 27. Oktober 1978 in BGE 104 Ib 166 /8 E. 1 und ASA 48, 419/20 E. 1 sowie vom 1. Februar 1980 in ASA 49, 558 ff. zusammengefasst hat. Gewerbsm�ssigkeit ist nach dieser Rechtsprechung anzunehmen, wenn der Handel mit Liegenschaften �ber den Rahmen einer ordentlichen Verm�gensverwaltung hinausgeht und in der Absicht erfolgt, mit dem planm�ssigen An- und Verkauf von Grundst�cken einen Verdienst zu erzielen. Erwerbst�tigkeit liegt vor, wenn der Liegenschaftenhandel entweder hauptberuflich oder bei engem Zusammenhang mit der hauptberuflichen T�tigkeit nebenberuflich durchgef�hrt wird, kann aber auch im nur gelegentlichen oder vereinzelten Kauf und Verkauf von Grundst�cken erblickt werden (ASA 49, 561), sofern sich der Steuerpflichtige bem�ht, in der Art und Weise eines nebenberuflich Selbst�ndigerwerbenden die Entwicklung des Liegenschaftenmarktes zur Gewinnerzielung auszun�tzen (BGE 104 Ib 167; ASA 48, 420). Die Frage, ob in einem gegebenen Fall der gewinnbringende Verkauf von Liegenschaften nach Art. 21 Abs. 1 lit. a WStB steuerbar ist oder nicht, muss immer nach der Gesamtheit der Umst�nde beurteilt werden (ASA 49, 562 E. 4).
Liegenschaftenhandel kann auch dann vorliegen, wenn ein Architekt oder Bauunternehmer allm�hlich einen umfangreichen Grundbesitz erworben hat und diesen nach der Aufgabe seiner hauptberuflichen T�tigkeit sukzessive bei sich bietender Gelegenheit ver�ussert. Dass er beim Verkauf keine besondere T�tigkeit mehr zu entfalten braucht, spielt an sich keine Rolle, da er in einem solchen Fall die Hauptarbeit, die auf gewinnbringendes Vorgehen schliessen l�sst, fr�her geleistet hat (ASA 47, 421 E. 2, mit Hinweisen; vgl. ebenso ASA 47, 211 E. 1b). Dies heisst indessen nicht, dass jeder, der einmal als gewerbsm�ssiger Liegenschaftenh�ndler t�tig war, bis zu seinem Tod als Liegenschaftenh�ndler gelten m�sste.
b) Es ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer fr�her Liegenschaftenh�ndler war. Die Akten geben gen�gend Anhaltspunkte daf�r, dass diese Auffassung auch zutrifft. In den f�r die Veranlagung zur Wehrsteuer der 9. bis 11. Periode eingereichten Akten etwa hat der Beschwerdef�hrer eine Anzahl von Baulandgrundst�cken BGE 112 Ib 79 S. 82ausgewiesen, die in der Steuererkl�rung f�r die 16. Periode nicht mehr enthalten sind.
Seit der Gesch�ftsaufgabe im Jahre 1970 hat der Beschwerdef�hrer nach den vorliegenden Akten aber nur noch eine Eigentumswohnung in Lugano, die er nicht vermietet, und eine Wohnung in Samedan, die er offenbar seiner Tochter abgetreten hat, erworben. Und ver�ussert hat er seither eine einzige Liegenschaft, n�mlich das Grundst�ck R. mit einem Katasterwert per 1. Januar 1971 von nur Fr. 10'100.--. Am Baukonsortium C. blieb er zwar nach der Aufgabe seines Baugesch�ftes bis heute beteiligt, ohne indessen bei der Gesch�ftsf�hrung mitzuwirken. Unter diesen Umst�nden kann der Beschwerdef�hrer heute nicht mehr als Liegenschaftenh�ndler betrachtet werden. Der eng mit der Bauunternehmung verbundene Liegenschaftenhandel h�rte im wesentlichen mit der Gesch�ftsaufgabe im Jahre 1970 auf.
Entgegen der Auffassung der Eidg. Steuerverwaltung in ihrer Vernehmlassung kann die Ver�usserung der Liegenschaft K. auch nicht als "verz�gerter Verkauf" im Sinne des bundesgerichtlichen Urteils vom 25. November 1977 i.S. T. gegen Kanton Z�rich (ASA 47, 211 E. 1b) betrachtet werden. Ein Steuerpflichtiger, der seine Bauunternehmung aus Altersgr�nden liquidiert und in den letzten acht Jahren keine Liegenschaftsgesch�fte von Bedeutung mehr get�tigt hat, �bt mit der Ver�usserung der von ihm und seiner Familie selbstgenutzten Liegenschaft keine Erwerbst�tigkeit aus. Der dabei erzielte Gewinn kann daher nicht als Einkommen aus einer T�tigkeit nach Art. 21 Abs. 1 lit. a WStB besteuert werden.
3. Gem�ss Art. 21 Abs. 1 lit. d WStB unterliegen der Wehrsteuer Kapitalgewinne, die im Betriebe eines zur F�hrung kaufm�nnischer B�cher verpflichteten Unternehmens bei der Ver�usserung oder Verwertung von Verm�gensst�cken erzielt werden, wie Liegenschaftsgewinne und dergleichen mehr. Voraussetzung ist, dass das ver�usserte Gut zum Gesch�ftsverm�gen geh�rt hat, w�hrend Gewinne, die bei der Ver�usserung von Gegenst�nden des Privatverm�gens erzielt werden, der Wehrsteuer nicht unterliegen (BGE 110 Ib 123 E. 2, mit Hinweisen). Als steuerbare Verwertung gilt unter anderem die �berf�hrung von Gesch�ftsverm�gen in das Privatverm�gen (BGE 110 Ib 123 E. 2, mit zahlreichen Hinweisen).
a) Die Zugeh�rigkeit eines Verm�gensobjektes zum Gesch�ftsverm�gen oder zum Privatverm�gen kann sich unter Umst�nden BGE 112 Ib 79 S. 83- im Bereich des notwendigen Gesch�fts- oder notwendigen Privatverm�gens - ohne weiteres aufgrund seiner �usseren Beschaffenheit ergeben (ASA 46, 114 E. 1; REICH, Die Abgrenzung von Gesch�fts- und Privatverm�gen im Einkommenssteuerrecht, SJZ 80/1984 S. 223). Schwierigkeiten bereitet mitunter aber die Zuteilung von Sachen, die sowohl mit einem vom Steuerpflichtigen betriebenen Gesch�ft im Zusammenhang stehen als auch ausschliesslich f�r die private Verwendung geeignet sein k�nnen. Wo es sich so verh�lt, ist �ber die Zuweisung von Fall zu Fall aufgrund einer W�rdigung aller in Betracht kommenden tats�chlichen Verh�ltnisse zu entscheiden (BGE 97 I 171; ASA 49, 74 E. 1; 46, 114 E. 1; vgl. auch REICH, a.a.O., S. 224, mit weiteren Nachweisen). Massgebend ist dabei zwar vor allem die technisch-wirtschaftliche Funktion eines Wirtschaftsgutes (REICH, a.a.O., S. 224), doch kann es auf die tats�chliche Nutzung allein insbesondere bei Liegenschaften nicht immer ankommen. Ist der Steuerpflichtige Bauunternehmer, so kann auch ein an sich privaten Anlage- und Wohnzwecken dienendes Ein- oder Mehrfamilienhaus eine dem Betriebe zugute kommende Funktion erf�llen, indem es z.B. durch Arbeitsbeschaffung oder auf andere Weise die unternehmerische T�tigkeit f�rdert (vgl. dazu z.B. ASA 46, 114 E. 2).
b) Der Beschwerdef�hrer hat die Liegenschaft K. dauernd selbst mit seiner Familie bewohnt. Daraus will er ableiten, sie habe zum notwendigen Privatverm�gen geh�rt. Dies w�re nicht von vornherein ausgeschlossen, doch f�hren im vorliegenden Fall andere Umst�nde dazu, diese Liegenschaft dem Gesch�ftsverm�gen der fr�heren Bauunternehmung zuzuordnen.
aa) Der Beschwerdef�hrer hat das in der Folge von ihm und seiner Familie bewohnte Haus selber erstellt. Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht hat er anerkannt, dass das Baulandgrundst�ck jedenfalls mit dem "Nebenzweck" erworben worden sei, dem Gesch�ftsbetrieb Arbeit zu beschaffen. Die Liegenschaft hat damit eine seiner Unternehmung zugute kommende Funktion erf�llt.
bb) Als weiteres wichtiges Indiz ist die buchm�ssige Behandlung der fraglichen Liegenschaft zu betrachten (vgl. BGE 70 I 261; ASA 53, 269; REICH, a.a.O., S. 226). Der Beschwerdef�hrer will allerdings die Bedeutung der buchm�ssigen Behandlung mit dem Hinweis abschw�chen, er habe auch private Aktiven in die B�cher aufgenommen. Die Bilanzierung von privaten Verm�genswerten in den Gesch�ftsb�chern einer Einzelfirma ist zwar zivil- und BGE 112 Ib 79 S. 84steuerrechtlich nicht ausgeschlossen. In der Aufnahme eines Verm�gensgegenstandes in die Bilanz ist aber ein gewichtiger Umstand f�r das Vorliegen von Gesch�ftsverm�gen zu erblicken, sofern dieser Gegenstand nicht ausdr�cklich als Privatverm�gen gekennzeichnet und der mit ihm zusammenh�ngende Aufwand und Ertrag nicht konsequent �ber das Privatkonto gebucht wird (vgl. M. K�FER, Berner Kommentar, N 283 zu Art. 957 OR; REICH, a.a.O., S. 226, mit weiteren Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer hat die Liegenschaft K. in den den Steuerbeh�rden eingereichten Bilanzen nirgends als Privatverm�gen bezeichnet. Den Liegenschaftsaufwand und -ertrag hat er jeweils �ber die ausserbetriebliche Erfolgsrechnung verbucht, in der auch eng mit dem Gesch�ftsbetrieb zusammenh�ngende Aufwand- und Ertragsposten (beispielsweise ...) aufgef�hrt waren. Dass er die Liegenschaft K. als Privatverm�gen in die Buchhaltung aufgenommen haben wollte, war somit f�r die Steuerbeh�rden nicht erkennbar. Daran vermag die vom Beschwerdef�hrer dargelegte einmalige Verbuchung wertvermehrender Aufwendungen �ber das Privatkonto in den Jahren 1967/68 nichts zu �ndern.
cc) Sodann spricht die Art der Verbuchung der Baukosten eindeutig daf�r, dass es sich bei der fraglichen Liegenschaft um Gesch�ftsverm�gen handelt. Unbestrittenermassen beliefen sich die Baukosten auf insgesamt Fr. 277'459.35. Aktiviert wurde indessen nur ein Betrag von Fr. 142'892.36 per 31. Dezember 1960. Im kantonalen Verfahren hat der Beschwerdef�hrer die Vermutung ge�ussert, er habe die Differenz wohl aus privaten Mitteln beglichen. Dies kann jedoch nicht zutreffen, da er in den entsprechenden Jahren gem�ss seinen Steuererkl�rungen und den eingereichten Abschl�ssen weder �ber ein Privatverm�gen von rund Fr. 135'000.-- verf�gte noch entsprechende Privatbez�ge verbuchte oder einen Verm�gensanfall in dieser Gr�ssenordnung deklarierte. Die Liegenschaft ist in der Bilanz per 31. Dezember 1960 offenkundig massiv unterbewertet worden, was zur einkommenssteuerwirksamen Bildung von stillen Reserven gef�hrt hat. Eine derartige - verdeckte - Abschreibung ist nur auf Gesch�ftsverm�gen zul�ssig.
dd) Diese Umst�nde reichen ohne weiteres aus, die Liegenschaft K. als Gesch�ftsverm�gen zu qualifizieren, ohne dass auch noch die Herkunft der Mittel f�r den Erwerb des Grundst�ckes und den Bau des Hauses - ein ohnehin nicht stark ins Gewicht fallendes Indiz (vgl. BGE 94 I 467 E. 1) - oder die vom Beschwerdef�hrer BGE 112 Ib 79 S. 85bestrittene und aktenm�ssig nicht belegte angebliche Verwendung der auf der Liegenschaft lastenden Schuldbriefe zur Sicherung von Gesch�ftsschulden in Betracht gezogen werden m�ssten.
c) Angesichts des Umsatzes, den der Beschwerdef�hrer mit seinem Baugesch�ft fr�her erzielte, war er bis zur Aufgabe seiner Unternehmung offenkundig eintragungs- und damit auch buchf�hrungspflichtig. Daf�r, dass er der Buchf�hrungspflicht im Zeitpunkt der Ver�usserung der Liegenschaft K. mehrere Jahre nach der Aufgabe seines Gesch�ftes und der L�schung der Firma im Handelsregister immer noch unterlegen haben soll, fehlen aber jegliche Anhaltspunkte in den Akten. Weder die Veranlagungsbeh�rde noch die Vorinstanz haben dargetan, dass die Buchf�hrungspflicht �ber die Aufgabe der Bauunternehmung hinaus weitergedauert h�tte. Unter diesen Umst�nden kommt eine Besteuerung des bei der Ver�usserung der Liegenschaft K. erzielten Gewinnes nur in Frage, wenn in der f�r die Steuerbeh�rden erkennbaren Gesch�ftsaufgabe nicht ohne weiteres eine Privatentnahme der anl�sslich der Liquidation nicht ver�usserten Gegenst�nde des Gesch�ftsverm�gens erblickt und zudem angenommen wird, eine einmal bestehende Kapitalgewinnsteuerpflicht im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. d WStB dauere auch nach Wegfall der Buchf�hrungspflicht f�r die gesch�ftlichen Verm�genswerte bis zu einer allf�lligen sp�teren Ver�usserung oder ausdr�cklichen Privatentnahme an.
4. a) Nach st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung f�llt mit dem Wegfall der Buchf�hrungspflicht grunds�tzlich auch die Pflicht zur Versteuerung der Kapitalgewinne auf Gesch�ftsverm�gen im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. d WStB dahin (ASA 47, 424 E. 2e, mit Hinweisen). Dementsprechend wird die Aufgabe einer buchf�hrungspflichtigen Unternehmung und die Weiterf�hrung eines Betriebes in kleinerem Umfang (ohne Buchf�hrungspflicht) wehrsteuerrechtlich als Verwertung des Gesch�ftsverm�gens qualifiziert und zum Anlass f�r die Besteuerung der stillen Reserven genommen, obschon ein derartiger Vorgang nach allgemeinem Sprachgebrauch nicht ohne weiteres unter den Begriff der Verwertung f�llt (BGE 102 Ib 52 E. 2, 54, E. 3c; BGE 85 I 247 /8 E. 1; ASA 52, 363; 28, 511 ff.; vgl. auch K�NZIG, Wehrsteuer, 2. Aufl., N 170 zu Art. 21 WStB in fine).
Das Bundesgericht hat in seiner Rechtsprechung allerdings auch Ausnahmen von diesem Grundsatz zugelassen. So wurde eine BGE 112 Ib 79 S. 86Nachwirkung der fr�heren, bereits weggefallenen Buchf�hrungspflicht angenommen und die Besteuerung eines Kapitalgewinnes nach Art. 21 Abs. 1 lit. d WStB zu einem sp�teren Zeitpunkt als richtig erachtet bei der Verpachtung eines Gesch�ftes an einen potentiellen Erben und m�glichen �bernehmer (ASA 41, 450 ff.), bei einer Vermietung oder Verpachtung, die nach den Umst�nden noch nicht als endg�ltige Betriebsaufgabe betrachtet werden konnte (BGE 85 I 249; 82 I 179; ASA 30, 136 ff. E. 3; 26, 443 E. 2) oder bei der vor�bergehenden Verpachtung oder Stillegung des Gesch�ftsbetriebes durch die Erben, die die Teilung aufschoben (ASA 41, 453/4 E. 3b; vgl. auch die Zusammenfassung der Rechtsprechung in BGE 104 Ib 396 ff. E. 10-13, mit zahlreichen Nachweisen). Diese Ausnahmen verm�gen indessen am Grundsatz nichts zu �ndern, dass im Wehrsteuerrecht die Aufgabe eines buchf�hrungspflichtigen Betriebes als "Verwertung" des Gesch�ftsverm�gens zu betrachten ist und daher dieser Zeitpunkt zum Anlass genommen werden muss, �ber die stillen Reserven abzurechnen. Die gegenteilige Auffassung w�rde zu einer von Art. 21 Abs. 1 lit. d WStB nicht gedeckten und daher unzul�ssigen Ausdehnung des Steuerobjektes f�hren.
b) Soweit bei der Aufgabe eines buchf�hrungspflichtigen Gesch�ftsbetriebes die Aktiven des Gesch�ftsverm�gens nicht ver�ussert werden, sondern im Eigentum des bisherigen Gesch�ftsinhabers verbleiben, unterliegen die stillen Reserven der Besteuerung nach Art. 21 Abs. 1 lit. d WStB unter dem Gesichtspunkt der Privatentnahme. Nach st�ndiger Rechtsprechung wird eine Privatentnahme auf den Zeitpunkt hin angenommen, in dem der Unternehmer den Steuerbeh�rden gegen�ber den eindeutigen Willen �ussert, einen Gegenstand dem Gesch�ftsverm�gen zu entziehen (BGE 105 Ib 243; ASA 53, 269; 52, 360 E. 5c; 47, 423 E. 2d, mit Hinweisen). Dies ist regelm�ssig dann der Fall, wenn der Inhaber einer buchf�hrungspflichtigen Einzelunternehmung gegen�ber den Steuerbeh�rden ein Begehren um Vornahme einer Zwischenveranlagung wegen Gesch�ftsaufgabe stellt. Auf diesen Zeitpunkt hin muss die Kapitalgewinnbesteuerung wegen Privatentnahme erfolgen, wenn der Steuerpflichtige nicht ausdr�cklich erkl�rt, Aktiven des Gesch�ftsverm�gens im Rahmen der Liquidation des buchf�hrungspflichtigen Betriebes noch verkaufen zu wollen (sog. verz�gerte Liquidation; vgl. dazu ASA 52, 356/7 E. 4a) oder den Gesch�ftsbetrieb nur vor�bergehend - etwa bis zum geplanten Verkauf an einen Dritten oder bis zur �bertragung auf einen Erben - zu BGE 112 Ib 79 S. 87verpachten. F�r eine sp�tere Besteuerung der Privatentnahme oder f�r die Besteuerung eines beim Verkauf erzielten Kapitalgewinnes nach der im umschriebenen Sinne erfolgten Privatentnahme besteht im Wehrsteuerrecht kein Raum.
c) Unter diesen Umst�nden kann der vom Beschwerdef�hrer beim Verkauf seiner Liegenschaft K. erzielte Gewinn nicht in die Veranlagung zur Wehrsteuer der 21. Periode einbezogen werden. Der Beschwerdef�hrer hat mit der L�schung seiner Einzelfirma im Handelsregister im Jahre 1970, mit dem Verkauf der Aktien der X. AG, in die er die beweglichen Aktiven seiner vormaligen Einzelfirma eingebracht hatte, und mit seinem Gesuch vom 26. Dezember 1973 um Vornahme einer Zwischenveranlagung per 1. April 1972 wegen "wesentlicher Einschr�nkung der Erwerbst�tigkeit sowie vollst�ndiger Aufgabe seiner selbst�ndigen T�tigkeit und Eintritt ins AHV-berechtigte Alter" den Steuerbeh�rden gegen�ber gen�gend klar zum Ausdruck gebracht, dass er seinen Gesch�ftsbetrieb aufgeben wollte. Er hat nicht geltend gemacht, dass von einer Besteuerung der stillen Reserven infolge Privatentnahme vorerst abzusehen sei, weil der Verkauf von Aktiven des Gesch�ftsbetriebes im Rahmen der Liquidation noch einige Zeit beanspruchen k�nne. Daher h�tten die Steuerbeh�rden damals �ber s�mtliche stillen Reserven des Gesch�ftsverm�gens abrechnen m�ssen. Dabei w�re es unerheblich gewesen, ob die Privatentnahme der vom Beschwerdef�hrer nicht ver�usserten Verm�gensgegenst�nde als im Jahre 1970 (L�schung im Handelsregister) oder im Jahre 1972 (Zeitpunkt der Zwischenveranlagung) erfolgt betrachtet worden w�re, da nach Art. 43 WStB s�mtliche in der Berechnungsperiode (1969/70) und in der Veranlagungsperiode (1971/72) erzielten Kapitalgewinne der vollen Jahressteuer zu unterwerfen gewesen w�ren.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach gutzuheissen und die Angelegenheit zur Neuveranlagung des Beschwerdef�hrers an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.

References: Art. 21
 BGE 
 Art. 21
 BGE 
 Art. 21
 BGE 
 Art. 21
 Art. 21
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 957
 BGE 
 BGE 
 Art. 21
 Art. 21
 BGE 
 Art. 21
in fine
 BGE 
 Art. 21
 BGE 
 Art. 21
 Art. 21
 BGE 
 Art. 43