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Timestamp: 2016-10-23 20:35:07+00:00

Document:
8C_958/2010 (25.02.2011)
8C_958/2010, 8C_1039/2010
8C_958/2010
8C_1039/2010
A.a Der 1966 geborene, seit 1994 als Bodenleger t�tige und seit 27. September 2002 durchgehend arbeitsunf�hig geschriebene D.________ meldete sich am 17. Juli 2003 unter Hinweis auf R�ckenbeschwerden sowie eine depressive Entwicklung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen kl�rte die Verh�ltnisse in beruflich-erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht (Berichte des Hausarztes Dr. med. N.________, Allgemeinpraktiker, vom 8. Oktober 2003 und der Klinik X.________ vom 13. Oktober 2003; Gutachten des �rztlichen Begutachtungsinstitutes [ABI] vom 14. Dezember 2004) ab. Gest�tzt darauf wurde das Leistungsbegehren sowohl bez�glich beruflicher Eingliederungsmassnahmen als auch - bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von lediglich 36 % - mit Blick auf eine Invalidenrente abschl�gig beschieden (Verf�gungen vom 18. Februar 2005). Auf dagegen erhobene Einsprache hin widerrief die IV-Stelle ihre Verwaltungsakte.
A.b Nachdem abermals �rztliche Ausk�nfte eingeholt (Berichte des Dr. med. K.________, Chefarzt Psychosomatik, Klinik Y.________, vom 27. Januar 2006, des Dr. med. N.________ vom 21. M�rz 2006 sowie des Dr. med. S.________, Psychiatrie/Psychotherapie, vom 24. Juni und 13. Juli 2006) und interdisziplin�re gutachtliche Abkl�rungen im ABI veranlasst worden waren (Expertise vom 25. Juni 2007), hielt die IV-Stelle an ihrer Leistungsablehnung fest (Vorbescheide vom 22. April 2008 [berufliche Eingliederungsvorkehren, Rente]). D.________ opponierte auch dieser Beurteilung, woraufhin die Verwaltung weitere medizinische Erhebungen in die Wege leitete (Berichte des Dr. med. S.________ vom 20. Mai 2008, des Dr. med. K.________ vom 21. Oktober 2008 und des Psychiatrischen Zentrums Z.________ vom 5. Mai 2009; ABI-Gutachten vom 18. Mai 2009). Auf dieser Basis wurde am 5. November 2009 verf�gungsweise best�tigt, dass kein Anspruch auf berufliche Massnahmen bestehe. Gleichentags stellte die IV-Stelle mittels Vorbescheid die Ausrichtung einer Viertelsrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 41 % r�ckwirkend ab 1. November 2008 in Aussicht, wovon trotz Intervention seitens des Versicherten nicht mehr abgewichen wurde (Verf�gung vom 26. Februar 2010).
Im hiegegen angehobenen Beschwerdeverfahren liess D.________ zus�tzlich Berichte des Dr. med. P.________, Facharzt f�r Neurochirurgie, vom 10. Dezember 2009, 22. Januar, 17. M�rz und 22. April 2010 auflegen. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess das Rechtsmittel mit Entscheid vom 9. November 2010 teilweise gut, hob die angefochtene Rentenverf�gung vom 26. Februar 2010 auf und wies die Sache zur weiteren Abkl�rung und neuen Verf�gung im Sinne der Erw�gungen an die IV-Stelle zur�ck. Letztere hatte in ihrer Beschwerdeantwort um Aberkennung jeglicher Rentenleistungen ersucht, da entgegen ihrer vorangegangenen Darstellung mangels invalidisierender psychischer Beschwerden keine anspruchsbegr�ndende Erwerbsunf�higkeit ausgewiesen sei.
C.a Die IV-Stelle f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, der vorinstanzliche Entscheid sei insofern aufzuheben, als damit (gem�ss dessen E. 1.3.3) eine 20%ige Arbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden verbindlich festgestellt worden sei.
D.________ und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichten auf eine Vernehmlassung.
C.b D.________ l�sst seinerseits Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erheben mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheids sei ihm r�ckwirkend ab 1. November 2008 eine ganze, eventualiter eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Der Eingabe liegt u.a. ein Bericht des Dr. med. P.________ vom 10. Dezember 2010 bei.
W�hrend die IV-Stelle unter Bezugnahme auf ihre Beschwerdeeingabe auf Abweisung der Rechtsvorkehr schliesst, enth�lt sich das BSV einer Stellungnahme.
Da die beiden Beschwerden auf demselben Sachverhalt basieren und sie den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, werden die Verfahren 8C_958/2010 und 8C_1039/2010 vereinigt und in einem einzigen Urteil erledigt (BGE 128 V 124 E. 1 S. 126 mit Hinweisen, welche Rechtsprechung unter der Herrschaft des BGG weiterhin G�ltigkeit hat: vgl. Urteil 9C_57/2009 vom 1. September 2009 E. 1 mit Hinweis).
2.1 Das kantonale Gericht hat zum einen erkannt, dass im Rahmen der Invalidit�tsbemessung dem Einkommen, welches der Versicherte trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch zu erzielen verm�chte (Invalideneinkommen), ein Leistungsverm�gen f�r leidensadaptierte T�tigkeiten im Umfang von 20 % zugrunde zu legen sei (E. 1.3 des vorinstanzlichen Entscheids). Ferner wurde die Sachlage betreffend Festsetzung des hypothetischen Verdienstes, der ohne Unfallfolgen h�tte erzielt werden k�nnen (Valideneinkommen), als unvollst�ndig erhoben taxiert und die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen, damit sie weitere Abkl�rungen in dieser Hinsicht vornehme; insbesondere werde die IV-Stelle zu ermitteln haben, welchen Lohn ein ungelernter, aber erfahrener Bodenleger zu erwirtschaften in der Lage sei, wenn er nicht im Akkord arbeite (E. 1.1 des Entscheids). Auch hinsichtlich des Invalidenkommens hat die Vorinstanz die Sache an die IV-Stelle zur�ckbeordert, damit diese durch ihren Berufsberater pr�fe, ob die Arbeitskraft des Versicherten als Detailhandelsverk�ufer auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt verwertbar sei und welches Einkommen gegebenenfalls erzielt werden k�nnte. Dieses Einkommen werde sodann mit dem statistischen Durchschnittseinkommen der Hilfsarbeiter zu vergleichen und die zumutbare Invalidenkarriere nach derjenigen beruflichen T�tigkeit festzulegen sein, die dem Versicherten das h�here zumutbare Invalideneinkommen einbringen w�rde (E. 1.2 des Entscheids). Die in den beiden letztgenannten Erw�gungen des vorinstanzlichen (R�ckweisungs-)Entscheids aufgef�hrten Begr�ndungsmotive erweisen sich auf Grund des Verweises im Dispositiv als f�r die Parteien rechtsverbindlich (BGE 120 V 233 E. 1a S. 237).
2.2 W�hrend der Versicherte den kantonalen Entscheid in Bezug auf s�mtliche Elemente anfechten l�sst, richtet sich die Beschwerde der IV-Stelle einzig gegen die Anordnung der Vorinstanz, wonach das Invalideneinkommen auf der Basis einer um 20 % eingeschr�nkten Arbeitsf�higkeit in den Gesundheitssch�digungen angepassten Besch�ftigungen zu bemessen sei.
3.1 Vor- und Zwischenentscheide sind alle Entscheide, die das Verfahren nicht abschliessen und daher weder End- noch Teilentscheide sind; sie k�nnen formell- oder materiellrechtlicher Natur sein (BBl 2001 4333). Formeller Natur sind die in Art. 92 BGG genannten, zwingend selbstst�ndig anzufechtenden Entscheide �ber Zust�ndigkeit und Ausstand, aber auch weitere prozessuale Anordnungen. Materiellrechtliche Grundsatzentscheide, die einen Teilaspekt einer Streitsache (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantworten, gelten nach der Systematik des BGG nicht als Teil-, sondern als materiellrechtliche Zwischenentscheide. Derartige Entscheide sind unter den alternativen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a ("wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen") oder b ("wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde") BGG anfechtbar (zum Ganzen: BGE 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481 mit diversen Hinweisen; Urteil 9C_34/2009 vom 24. Februar 2010 E. 3.1 mit Hinweisen, in: SVR 2010 IV Nr. 61 S. 186).
Ein R�ckweisungsentscheid schliesst das Verfahren nicht ab und ist somit nach der Regelung des BGG kein Endentscheid. Auch R�ckweisungsentscheide, mit denen eine materielle Grundsatzfrage entschieden wird, sind keine Teilentscheide im Sinne von Art. 91 lit. a BGG, da es sich dabei nicht um Entscheide �ber Begehren handelt, die unabh�ngig von den anderen Fragen beurteilt werden k�nnen. Es handelt sich dabei um Zwischenentscheide, die (nur, aber immerhin) unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstst�ndig angefochten werden k�nnen (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 482 f. mit weiteren Hinweisen).
3.2 In dem Umfang, in welchem das Versicherungsgericht die Angelegenheit an die IV-Stelle zur�ckweist, damit diese zus�tzliche Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen vornehme (Ermittlung der Vergleichseinkommen), stellt sich der kantonale Entscheid nach dem Gesagten als Zwischenentscheid dar, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen wird und die R�ckweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (vgl. dazu Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131). Nicht anders verh�lt es sich in Bezug auf den zweiten Aspekt, die Veranschlagung der dem Invalideneinkommen zugrunde zu legenden Arbeitsf�higkeit im Rahmen einer leidensangepassten T�tigkeit auf 80 %. Streitgegenstand bildet auch diesbez�glich die Frage, ob der Versicherte eine Rente erh�lt (BGE 125 V 413 und seitherige Rechtsprechung). Die Festsetzung des f�r das Invalideneinkommen massgebenden Leistungsverm�gens beeinflusst zwar diese Frage, beantwortet sie aber nicht abschliessend. Wird mithin auch nicht �ber ein unabh�ngig zu beurteilendes Teilbegehren befunden, sondern ein materiellrechtlicher Teilaspekt des Begehrens beurteilt, liegt kein Teilentscheid im Sinne von Art. 91 lit. a BGG vor. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid (BGE 133 V 477 E. 4.3 S. 482 mit Hinweis).
3.3 Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da der Rechtsuchende ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Anders verh�lt es sich allerdings f�r die Verwaltung bzw. den Versicherungstr�ger, wenn diese durch den R�ckweisungsentscheid mittels materiellrechtlicher Vorgaben gezwungen werden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung zu treffen. Diesfalls kann bereits dieser Entscheid angefochten und braucht nicht der Endentscheid abgewartet zu werden (BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1-5.2.4 S. 483 ff.; Urteil 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 392, aber in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115; Hansj�rg Seiler, R�ckweisungsentscheide in der neueren Sozialversicherungspraxis des Bundesgerichts, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2008, S. 35 f.).
3.3.1 Die IV-Stelle bem�ngelt den vorinstanzlichen R�ckweisungsentscheid einzig insoweit, als er - in f�r sie verbindlicher Weise (BGE 133 V 477 E. 5.2.3 S. 484 mit Hinweis) - die dem Invalideneinkommen zugrunde zu legende Leistungsf�higkeit im Rahmen leidensangepasster T�tigkeiten auf 80 % festlegt. Da sie bei Ausschluss einer Anfechtungsm�glichkeit nach dem Dargelegten einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erleiden w�rde, ist auf ihre Beschwerde einzutreten.
3.3.2 Demgegen�ber steht es dem Versicherten, welcher s�mtliche der von der vorinstanzlichen R�ckweisung betroffenen (Teil-)Aspekte der Invalidit�tsbemessung beanstandet, offen, in einem sp�teren Zeitpunkt die seiner Ansicht nach unzutreffende Rechtsanwendung des kantonalen Gerichts korrigieren zu lassen. Ein irreparabler Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist demnach grunds�tzlich zu verneinen.
3.3.2.1 Unterschieden werden muss hierbei indessen zwischen den von der IV-Stelle angefochtenen und den unangefochten gebliebenen Elementen des vorinstanzlichen Entscheids: W�rde dem Versicherten eine Anfechtung hinsichtlich der von der Verwaltung kritisierten Festsetzung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit durch die Vorinstanz im aktuellen Verfahrensstadium verwehrt, s�he er sich bei einer Gutheissung der Beschwerde der IV-Stelle durch das Bundesgericht ausserstande, seinen diesbez�glichen Standpunkt - vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit auch f�r leidensangepasste Verrichtungen - im nachfolgenden Prozess noch vorbringen und vertreten zu k�nnen. Das im letztinstanzlichen Urteil Festgestellte erwiese sich als verbindlich. Damit der Versicherte seiner Anfechtungsm�glichkeit in derartigen Konstellationen nicht beraubt wird, ist ihm daher, auch wenn auf seine Beschwerde - isoliert betrachtet - nicht einzutreten w�re, ein Beschwerderecht einzur�umen (in diesem Sinne auch BGE 133 II 409 E. 1.2 S. 411 f. mit Hinweis; Urteil 2C_333 und 407/2007 vom 22. Februar 2008 E. 4.2; siehe zum ganzen Problemkreis ferner Hansj�rg Seiler, a.a.O., S. 38 ff.).
3.3.2.2 In dem Umfang, in welchem das Versicherungsgericht die Angelegenheit zur�ckweist, damit die Verwaltung zus�tzliche Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen vornehme (Ermittlung der Vergleichseinkommen), stellt sich die Sachlage mangels Opposition seitens der IV-Stelle jedoch anders dar. Der Versicherte erleidet, indem ihm ein Anrecht auf Anfechtung bez�glich dieser Punkte vor dem Bundesgericht abgesprochen wird, keinen irreparablen Nachteil gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Es steht ihm vielmehr offen, sich der durch die IV-Stelle neu vorzunehmenden Festsetzung der Vergleichseinkommen zusammen mit dem Endentscheid zu widersetzen, wodurch es dem Bundesgericht grunds�tzlich sp�ter erm�glicht wird, die nach Auffassung des Versicherten nicht zutreffende Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts zu berichtigen (BGE 133 V 477 E. 5.2.3 S. 484). In Bezug auf das alternative Eintretenserfordernis des Art. 93 Abs. 1 lit. b BBG, auf welches sich der Versicherte beruft, ist zu beachten, dass durch die Aufhebung eines kantonalen R�ckweisungsentscheids, mit dem einzig eine erg�nzende Sachverhaltsabkl�rung angeordnet wird, nach st�ndiger Rechtsprechung kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erspart werden kann, zumal auch insoweit die selbstst�ndige Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids aus prozess�konomischen Gr�nden eine Ausnahme darstellt, die restriktiv zu handhaben ist (statt vieler Urteil 8C_876/2010 vom 19. November 2010 E. 4). Auf die Beschwerde des Versicherten ist daher insoweit nicht einzutreten, als sie sich gegen die R�ckweisung zur Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen richtet.
4.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
4.2 Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist auf Grund der Vorbringen in der Beschwerde an das Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene kantonale Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht, V�lkerrecht oder kantonale verfassungsm�ssige Rechte verletzt (Art. 95 lit. a-c BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Hingegen hat unter der Herrschaft des BGG eine freie �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheids in tats�chlicher Hinsicht zu unterbleiben (ausser wenn sich die Beschwerde gegen einen - im hier zu beurteilenden Fall indessen nicht anfechtungsgegenst�ndlichen - Entscheid �ber die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung richtet; Art. 97 Abs. 2 BGG). Ebenso entf�llt eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 zu Art. 132 lit. a OG [in der bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung]).
4.2.1 Im Rahmen der Invalidit�tsbemessung - insbesondere bei der Ermittlung von Gesundheitsschaden, Arbeitsf�higkeit und Zumutbarkeitsprofil - sind zwecks Abgrenzung der (f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen) Tatsachenfeststellungen vom (letztinstanzlich frei �berpr�fbaren) Rechtsanwendungsakt der Vorinstanz weiterhin die kognitionsrechtlichen Grunds�tze heranzuziehen, wie sie in BGE 132 V 393 E. 3 S. 397 ff. f�r die ab 1. Juli bis 31. Dezember 2006 g�ltig gewesene Fassung von Art. 132 des nunmehr aufgehobenen OG entwickelt wurden (vgl. ferner Urteil 8C_652/2008 vom 8. Mai 2009 E. 4, nicht publ. in: BGE 135 V 297).
4.2.2 Ob eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung oder ein vergleichbarer pathogenetisch (�tiologisch) unklarer syndromaler Zustand vorliegt und bejahendenfalls, ob eine psychische Komorbidit�t oder weitere Umst�nde gegeben sind, welche die Schmerzbew�ltigung behindern (vgl. dazu im Detail BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50 mit Hinweisen; 130 V 352 und 396), betrifft den Sachverhalt. Rechtsfrage ist, ob eine festgestellte psychische Komorbidit�t hinreichend erheblich ist und ob einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in gen�gender Intensit�t und Konstanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine im Hinblick auf eine erwerbliche T�tigkeit nicht mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbare Schmerzst�rung und somit auf deren invalidisierenden Charakter zu gestatten (Urteil I 683/06 vom 29. August 2007 E. 2.2, in: SVR 2008 IV Nr. 23 S. 71). Rechtsverletzungen sind die unvollst�ndige (gerichtliche) Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen, die Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes als einer wesentlichen Verfahrensvorschrift (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.) sowie die Missachtung der Anforderungen an den Beweiswert �rztlicher Berichte (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die konkrete Beweisw�rdigung betrifft Tatfragen (Urteil 8C_763/2008 vom 19. Juni 2009 E. 1, nicht publ. in: BGE 135 V 306, aber in: SVR 2009 IV Nr. 52 S. 161; Urteile 8C_945/2009 vom 23. September 2010 E. 1.2 und 8C_908/2009 vom 17. Dezember 2009 E. 1.2).
4.3.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Derartige Umst�nde k�nnen namentlich in formellrechtlichen M�ngeln des angefochtenen Entscheids liegen, mit denen die Partei nicht rechnete und nach Treu und Glauben nicht zu rechnen brauchte, oder darin, dass die Vorinstanz materiell in einer Weise urteilt, dass bestimmte Sachumst�nde neu und erstmals rechtserheblich werden. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG f�r die Zul�ssigkeit von unechten Noven, welche bereits im kantonalen Verfahren ohne weiteres h�tten vorgebracht werden k�nnen (Urteil 9C_920/2008 vom 16. April 2009 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 135 V 163, aber in: SVR 2009 BVG Nr. 30 S. 109; vgl. auch Urteil 8C_502/2010 vom 21. Juli 2010 E. 3 mit Hinweisen). Das Einbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind (sog. echte Noven), ist vor Bundesgericht unzul�ssig (Urteile 8C_545/2010 vom 22. November 2010 E. 3.1 mit Hinweisen).
4.3.2 Der vom Versicherten mit Beschwerde an das Bundesgericht neu aufgelegte Bericht des Dr. med. P.________ vom 10. Dezember 2010 hat unter diesen Gegebenheiten unbeachtet zu bleiben.
5.1 Streitig und zu pr�fen ist - unter dem dargelegten eingeschr�nkten kognitionsrechtlichen Blickwinkel -, ob die Vorinstanz gest�tzt auf die medizinischen Akten zu Recht von einer im Rahmen leidensadaptierter T�tigkeiten um 20 % reduzierten Arbeitsf�higkeit des Versicherten ausgegangen ist.
5.2.1 Die IV-Stelle stellt sich auf den Standpunkt, die Auffassung des kantonalen Gerichts, wonach es sich bei der durch die ABI-Gutachter anl�sslich ihrer Expertise vom 18. Mai 2009 neben der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10: F45.4) diagnostizierten leichten depressiven Episode (ICD-10: F32.0) um eine wesentliche psychische Komorbidit�t handle, welche die Annahme eines um 20 % beeintr�chtigten Leistungsverm�gens rechtfertige, erscheine zwar nachvollziehbar, halte jedoch vor Bundesrecht nicht stand. Vielmehr dominiere das Schmerzgeschehen und bestimmten ausserdem invalidit�tsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren die depressive St�rung mit. Diese stelle sich daher im Verh�ltnis zur somatoformen Schmerzst�rung nicht als Komorbidit�t dar, sondern bilde lediglich deren (reaktive) Begleiterscheinung. Es liege im �brigen ohnehin keine von depressiven Verstimmungszust�nden klar unterscheidbare, andauernde Depression im Sinne eines verselbstst�ndigten Gesundheitsschadens vor, der unabh�ngig von der somatoformen Schmerzst�rung als erhebliche psychische Komorbidit�t ausnahmsweise auf die Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerz�berwindung schliessen liesse. Da auch keine anderen qualifizierenden Umst�nde auszumachen seien, nach welchen einer somatoformen Schmerzst�rung ausnahmsweise invalidisierende Wirkung zuzuerkennen sei, m�sse rechtsprechungsgem�ss deren (vollst�ndige) �berwindbarkeit angenommen werden. Soweit im angefochtenen Entscheid ein anderer Schluss aus den Ausf�hrungen des ABI-Gutachten gezogen werde, k�nne daran auf Grund offensichtlich unrichtiger Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts nicht festgehalten werden.
5.2.2 Der vorinstanzlichen Betrachtungsweise wird seitens des Versicherten entgegengehalten, gest�tzt auf die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters Dr. med. S.________ (vom 20. Mai 2008) und des Psychiatrischen Zentrums Z.________ (vom 5. Mai 2009) sei nebst einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung und eines chronisch-spondylogenen Schmerzsyndroms �bereinstimmend nicht von einer leichten, sondern von einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) auszugehen, woraus eine vollumf�ngliche Arbeitsunf�higkeit resultiere. Die davon abweichenden Schlussfolgerungen des ABI erwiesen sich infolge Unvollst�ndigkeit als nicht aussagekr�ftig, da dessen �rzte es trotz stark divergierender Befunde und Einsch�tzung des verbliebenen Leistungsverm�gens unterlassen h�tten, Ausk�nfte des Psychiatrischen Zentrums Z.________, in welchem der Versicherte sich vom 24. Februar bis 8. Mai 2009 teilstation�r aufgehalten habe, einzuholen. Ferner erhelle bereits aus den vorinstanzlich ins Recht gelegten Berichten des Dr. med. P.________ (vom 10. Dezember 2009, 22. Januar, 17. M�rz und 22. April 2010), dass zwischenzeitlich - die ABI-Gutachter h�tten am 18. Mai 2009 noch eine lediglich beginnende Osteochondrose konstatiert - ausgepr�gte, progrediente degenerative Ver�nderungen in der Lendenwirbels�ule best�nden, auf Grund derer sich auch aus somatischer Optik eine funktionell massiv eingeschr�nkte Leistungsf�higkeit insbesondere f�r r�ckenbelastende T�tigkeiten ergebe. Die in tatbest�ndlicher Hinsicht gewonnene Erkenntnis der Vorinstanz, wonach sich der Gesundheitszustand seit der Exploration im ABI nicht verschlechtert habe, stelle sich vor diesem Hintergrund als offensichtlich unrichtig dar.
6.1 Das kantonale Gericht ist gest�tzt auf die Schlussfolgerungen des ABI-Gutachtens vom 18. Mai 2009 zum allseits unbestrittenen Ergebnis gelangt, dass der Versicherte seine bisherige T�tigkeit als (Akkord-)Bodenleger aus gesundheitlichen Gr�nden nicht mehr auszu�ben vermag. Demgegen�ber seien - so die Vorinstanz im Weiteren - keine organischen Sch�digungen erkennbar, welche die Arbeitsf�higkeit f�r adaptierte Erwerbst�tigkeiten einschr�nkten. Diese Einsch�tzung werde durch die fr�heren Expertisen des ABI (vom 14. Dezember 2004 und 25. Juni 2007) wie auch die Angaben anderer �rzte (etwa Bericht der Klinik X.________ vom 13. Oktober 2003) vollumf�nglich best�tigt. Der Einwand des Versicherten, wonach angesichts der im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Berichte des Dr. med. P.________ auch eine somatisch bedingte Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens ausgewiesen sei, erweise sich vor diesem Hintergrund als nicht stichhaltig. Der Neurochirurge habe die Durchf�hrung einer Operation ohne Kenntnis der langj�hrigen medizinischen Abkl�rungsbiographie seines Patienten, insbesondere ohne Wissen um die ABI-Begutachtungsergebnisse, empfohlen, sodass es sich dabei, zumal keine mit den fr�heren Beurteilungen kontrastierende Diagnose angegeben werde und mithin eine seither eingetretene Verschlimmerung des Gesundheitszustandes auszuschliessen sei, lediglich um eine abweichende Einsch�tzung der Bedeutung der - unver�nderten - k�rperlichen Ursache der geklagten Beschwerden handeln k�nne. Im �brigen lasse sich den Ausf�hrungen des Arztes auch keine Arbeitsf�higkeitsbeurteilung bezogen auf leidensangepasste Verrichtungen entnehmen. Hinsichtlich des psychisch gepr�gten Beschwerdebildes nahm das kantonale Gericht basierend auf den auch in dieser Hinsicht als uneingeschr�nkt beweiskr�ftig qualifizierten gutachtlichen Erl�uterungen des ABI (vom 18. Mai 2009) als erwiesen an, dass der Versicherte an einer leichten depressiven Episode sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung leide, die ein fr�hestens ab November 2007 um 20 % beeintr�chtigtes Leistungsverm�gen nach sich ziehe. Die vom Versicherten beigebrachten Beurteilungen der Dres. med. S.________ (vom 20. Mai 2008) und K.________ (vom 21. Oktober 2008) sowie des Psychiatrischen Zentrums Z.________ (vom 5. Mai 2009), welche eine mittelgradige depressive Episode und eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit bescheinigten, verm�chten daran nichts zu �ndern. Ebenso wenig spr�chen �berzeugende Gr�nde f�r die von der IV-Stelle vertretene Betrachtungsweise, wonach entgegen den Schlussfolgerungen der ABI-Experten, die dem Ausmass der dem Versicherten zumutbaren Willensenergie nicht oder jedenfalls nicht in gen�gendem Masse Rechnung getragen h�tten, nach Massgabe einer "gerichtlichen" Arbeitsf�higkeitssch�tzung von einer im Rahmen geeigneter T�tigkeiten vollst�ndigen Leistungsf�higkeit auszugehen sei. Gest�tzt auf die medizinischen Grundlagen m�sse vielmehr als �berwiegend wahrscheinlich angesehen werden, dass der Versicherte auch bei Aufbietung aller zumutbaren Willenskraft nicht in der Lage w�re, ein 80 % �bersteigendes Arbeitspensum wahrzunehmen.
6.2.1 Was das somatische Beschwerdebild anbelangt, wurde im kantonalen Entscheid mit �berzeugender Begr�ndung, welcher nichts beizuf�gen ist, erkannt, dass daraus im Bereich adaptierter Verrichtungen keine Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens resultiert. Die dagegen insbesondere unter Hinweis auf die Angaben des Dr. med. P.________ erhobenen Einwendungen des Versicherten lassen die vorinstanzlichen Erw�gungen in keinem anderen Licht erscheinen. Im Rahmen der eingeschr�nkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorangegangenen Verfahren im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu w�rdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des Versicherungsgerichts bez�glich der medizinisch begr�ndeten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit sowie des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Limitierungen verbleibenden Leistungsf�higkeit zu korrigieren (E. 4.1, 4.2 und 4.2.1 hievor). Soweit sich aus dem neu eingereichten - in casu unber�cksichtigt zu bleibenden (vgl. E. 4.3.1 und 4.3.2 hievor) - Bericht des Dr. med. P.________ vom 10. Dezember 2010 Anhaltspunkte f�r eine seit Verf�gungserlass (vom 26. Februar 2010) eingetretene, die Arbeitsf�higkeit beeinflussende Verschlechterung der organischen Verfassung des Versicherten ergeben sollten, w�re diesen anl�sslich einer Neuanmeldung (gem�ss Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV) bzw. Rentenrevision (im Sinne des Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 87 ff. IVV) Rechnung zu tragen.
6.2.2.1 Hinsichtlich der psychisch bedingten Gesundheitsst�rungen gilt es zun�chst festzuhalten, dass sich die Vorinstanz auch diesbez�glich bereits eingehend mit den vom Versicherten unter Bezugnahme auf die Einsch�tzungen des Dr. med. S.________ (vom 20. Mai 2008) und des Psychiatrischen Zentrums Z.________ (vom 5. Mai 2009) untermauerten Argumenten auseinandergesetzt und �berzeugend dargelegt hat, weshalb sie die Beweiskraft der ABI-Expertise (vom 18. Mai 2009) nicht zu ersch�ttern verm�gen. Vor dem Bundesgericht beschr�nkt sich der Versicherte weitgehend auf eine Wiederholung der entsprechenden R�gen, welche aber namentlich in Anbetracht einer eingeschr�nkten letztinstanzlichen �berpr�fungsbefugnis keine R�ckschl�sse auf einen offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhalt erlauben. Insbesondere lassen sich die medizinischen Differenzen durch die qualitative Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (vgl. dazu BGE 9C_400/2010 vom 9. September 2010 E. 5.2 mit Hinweisen) zwanglos erkl�ren, worauf schon das kantonale Gericht hingewiesen hat.
6.2.2.2 Nach Lage der Akten ist ferner davon auszugehen, dass mit der durch die ABI-Gutachter neben der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung diagnostizierten leichten depressiven Episode eine psychische Komorbidit�t nach Massgabe der Rechtsprechungsgrunds�tze (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50 f. mit Hinweisen) vorliegt. Was deren - letztinstanzlich frei �berpr�fbare (E. 4.2.2 hievor) - Erheblichkeit betrifft, d.h. die Eignung, unabh�ngig von der somatoformen Schmerzst�rung ausnahmsweise auf die Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerz�berwindung schliessen zu lassen (vgl. BGE 130 V 352 E. 3.3.1 S. 358), bestehen mit der IV-Stelle indessen gewisse Zweifel. So wurde etwa im Falle von mittelgradigen depressiven Episoden entschieden, dass diese keine von depressiven Verstimmungszust�nden klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbstst�ndigten Gesundheitsschadens darstellten, welche es der betroffenen Person verunm�glichten, die Folgen der somatoformen Schmerzst�rung zu �berwinden (Urteil 9C_803/2008 vom 29. Mai 2009 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Die in der Expertise des ABI (vom 18. Mai 2009) einl�sslich dargelegte psychiatrische Krankengeschichte des Versicherten, namentlich der Umstand, dass er sich seit geraumer Zeit in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung (bei Dr. med. S.________) befindet, sich vom 24. Februar bis 8. Mai 2009 w�hrend f�nf Tagen pro Woche teilstation�r in der Psychiatrischen Tagesklinik des Psychiatrischen Zentrums Z.________ aufhielt und sich einer regelm�ssigen antidepressiven Medikation unterzieht, deutet jedoch auf einen nicht unerheblichen graduellen Schweregrad des psychischen Leidens hin. Insbesondere die dadurch verursachten leichten Konzentrationsst�rungen, erh�hte Erm�dbarkeit, Antriebsst�rung sowie Schlafst�rungen lassen es mit Vorinstanz und Gutachtern als glaubhaft erscheinen, dass die zumutbare Willenskraft, derer es f�r eine Schmerz�berwindung bedarf, vermindert bzw. der zu �berwindende Widerstand erh�ht ist. Da sich die geschilderten Auswirkungen des Krankheitsbildes durch eine ge�nderte Lebensf�hrung teilweise minimieren liessen und �berdies auch invalidit�tsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren (ebenfalls erkrankte Ehefrau, belastende finanzielle Situation, Abh�ngigkeit vom Sozialamt etc.) die depressive St�rung mitbestimmen, kann entgegen der vom Versicherten unter Bezugnahme auf die Beurteilungen der Dres. med. S.________ (vom 20. Mai 2008) und K.________ (vom 21. Oktober 2008) sowie des Psychiatrischen Zentrums Z.________ (vom 5. Mai 2009) vertretenen Betrachtungsweise jedoch nicht auf eine 20 % �bersteigende Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit geschlossen werden, zumal keine anderen qualifizierenden Faktoren erkennbar sind, welche die Annahme einer weitergehenden invalidisierenden Wirkung begr�ndeten (kein sozialer R�ckzug in allen Belangen des Lebens, kein prim�rer Krankheitsgewinn). Selbst wenn mit dem kantonalen Gericht eine chronische k�rperliche Begleiterkrankung bzw. ein mehrj�hriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unver�nderter oder progredienter Symptomatik ohne l�nger dauernde R�ckbildung zu bejahen w�re, f�hrte dies nicht dazu - und wird seitens der Vorinstanz denn auch ausdr�cklich ausgeschlossen -, dass die zumutbare Schmerzbew�ltigung eine Behinderung von mehr als 20 % erfahren w�rde.
Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten den Beschwerdef�hrenden je h�lftig zu �berbinden (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Da der anwaltlich vertretene Versicherte im von der IV-Stelle angehobenen Verfahren 8C_958/2010 auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichtet hat und ihm daher keine Aufwendungen entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Parteikostenersatz.
Die Verfahren 8C_958/2010 und 1039/2010 werden vereinigt.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 1'000.- werden der IV-Stelle und D.________ je zur H�lfte auferlegt.

References: Art. 92
 Art. 93
 BGE 
 Art. 91
 Art. 93
 Art. 91
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 Art. 132
 BGE 
 Art. 132
 BGE 
 BGE 
 Art. 61
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 BGE 
in casu
 Art. 87
 Art. 17
 Art. 87
 BGE 
 BGE 
 Art. 66