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Timestamp: 2019-08-23 01:01:38+00:00

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Bestattungsgesetz Bremen « SEGENIUS Österreich – Bestattung und Vorsorge
StartWissenswertesBestattungsgesetz Bremen
Das Land Freie Hansestadt Bremen ist ein Zusammenschluss der beiden Städte Bremen und Bremerhaven, welche in etwa 60 km Entfernung liegen. Die Stadt Bremen ist die Hauptstadt des Landes und die zehntgrößte Stadt Deutschlands. Sie ist eine wichtige Europastadt und einzigartigen Handelsstadt. Die Stadt ist als Wirtschaftsstandort nicht mehr wegzudenken. Bremerhaven stellt einen internationalen Umschlagsort für den Export und Import dar. Bremen ist aber weiterhin auch ein High-Tech-Standort für viele Industriezweige, vor allem aber für den Schiffsbau und Stahlbau. Bremen bietet einen der großten Technologieparks Deutschlands, angesiedelt mit Firmen der verschiedensten Branchen. Wichtig für Bremen ist die Lebensmittelindustrie und die international bekannte und bedeutende Luftfahrt- und Weltraumtechnologie. kultur- und geschichtshistorisch hat Bremen eine Menge zu bieten, den Roland, das Wahrzeichen der Stadt und das Rathaus, welche beide zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden, eine Altstadt die jederzeit einen Besuch wert ist und die Bremer Stadtmusikanten, ebenfalls sehr bekanntes Wahrzeichen der Stadt.
Hier möchten wir Sie über die Bestattungsgesetze Bremens informieren.
(2) [3] Die Stadtgemeinden als Friedhofsträger haben für eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Friedhöfen zu sorgen und diese zu unterhalten.
[3] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, Abs. 4, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
1.Beeinträchtigung der Gesundheit,
2.Belange der Stadtplanung,
3.mangelnde Eignung der Böden oder
4.sonstiges öffentliches Interesse.[3]
(1) Die Friedhofsträger können einen Friedhof ganz oder teilweise für weitere Bestattungen sperren (Sperrung). Das gilt auch für einzelne Bestattungsarten. Die Stadtgemeinden haben dabei ihre Pflichten aus § 1 Abs. 2 zu beachten.[3]
(2) [3] Friedhöfe können ganz oder teilweise aus folgenden Gründen gesperrt werden:
3.mangelnde Eignung der Böden,
4.sonstiges öffentliches Interesse oder
5.Unwirtschaftlichkeit des weiteren Betriebs.
(3) [3] Die Sperrung beendet das Recht auf Bestattungen der gesperrten Bestattungsart und der Verlängerung eines Nutzungsrechts. Ein ausgeübtes Nutzungsrecht bleibt unberührt, soweit nicht eine Aufhebung nach Absatz 4 vorgenommen wird.
(4) [3] Ein Friedhof oder Friedhofsteil soll nach der Sperrung nicht vor Ablauf der Ruhefristen anderen Zwecken zugeführt werden (Aufhebung). Eine Aufhebung vor Ablauf der Ruhefristen ist nur im dringenden öffentlichen Interesse, insbesondere bei Gefährdung der Volksgesundheit, zulässig. In diesem Falle sind die Leichen oder Aschen der betroffenen Grabstellen umzubetten, ohne dass den Nutzungsberechtigten Kosten entstehen. Das Nutzungsrecht setzt sich an einer neuen Grabstelle fort. Es findet eine Bestattung in einer Gemeinschaftsanlage statt, wenn die Nutzungsberechtigten dies wünschen.
(5) [3] Sperrung und Aufhebung sind den Nutzungsberechtigten bekannt zu geben. Sie dürfen öffentlich bekannt gegeben werden, wenn ein Nutzungsberechtigter nicht feststeht oder seine Anschrift nicht bekannt ist.
§ 4 [1] Friedhofszwang, Bestattungsformen, Ausnahmen
(1) [2] Die Friedhöfe dienen der Bestattung und der Ehrung der Toten. Erd- und Feuerbestattungen außerhalb von Friedhöfen sind grundsätzlich nicht zulässig. Ausnahmen hiervon sowie Seebestattungen bedürfen in der Stadtgemeinde Bremen der Zustimmung des Instituts für Rechtsmedizin des Klinikums Bremen-Mitte, in der Stadtgemeinde Bremerhaven der Zustimmung des Magistrats.[3] [4]
(2) [5] Die Bestattung kann als Erdbestattung in einem geschlossenen feuchtigkeitshemmenden Sarg oder als Einäscherung mit anschließender Beisetzung der Urne in einer Grabstelle erfolgen. Die Friedhofsträger können bestimmen, dass die Asche auch in einer Grabstelle eines Friedhofs ausgebracht werden kann.
(3) [6] Die Asche jeder Leiche ist in ein amtlich zu verschließendes Behältnis (Urne) aufzunehmen. Urnen sind unverzüglich beizusetzen. Es muss jederzeit festzustellen sein, wo die Urne beigesetzt ist und um wessen Asche es sich handelt. Bei einer Ausbringung der Asche muss die Grabstelle vermerkt werden.
(4) [7] Der Friedhofsträger kann in der Stadtgemeinde Bremen mit Zustimmung des Instituts für Rechtsmedizin des Klinikums Bremen-Mitte, in der Stadtgemeinde Bremerhaven mit Zustimmung des Magistrats Ausnahmen von der Sargpflicht zulassen, wenn in der zu bestattenden Person ein religiöser Grund vorliegt und ein öffentlicher Belang nicht entgegensteht. Gleiches gilt, wenn der zu Bestattende mit Verweis auf weltanschauliche Gründe eine entsprechende schriftliche Verfügung getroffen hat. In den Fällen der Sätze 1 und 2 muss der Transport der Leiche bis zur Grabstelle in einem Sarg erfolgen.
(5) [8] Der Friedhofsträger kann in seiner Friedhofsordnung festlegen, dass nur Grabsteine und Grabeinfassungen verwendet werden dürfen, die nachweislich aus fairem Handel stammen und ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne des „Übereinkommens Nr. 182 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 17. Juni 1999 über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit (BGBl. 2001 II S. 1290)“ hergestellt sind.
[1] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Abs. 1 Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
[2] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Abs. 1 Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
[3] § 4 Satz 3 neu gefasst, § 4a eingefügt durch Art. 2 d. G v. 25. März 1997 S. 129.
[4] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Abs. 1 Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
[5] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Abs. 1 Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
[6] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Abs. 1 Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
[7] § 1 Abs. 2 neu gefasst, § 2 Satz 3 Nr. 4 geändert, § 3 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 neu gefasst, Abs. 3 bis 5 angefügt, § 4 Überschrift neu gefasst, bisheriger Wortlaut wird Abs. 1, Abs. 1 Satz 3 neu gefasst, Abs. 2 bis 4 eingefügt, § 5 neu gefasst, § 5a eingefügt, § 6 Abs. 2 aufgehoben, § 6a eingefügt, § 7 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 6 geändert, Nr. 7 angefügt, § 8 Abs. 4 Satz 1 geändert, § 9a eingefügt durch Art. 1 d. G v. 24. 3. 2009 S. 87.
[8] § 4 Abs. 5 angefügt durch G v. 16. 11. 2010 S. 566.
§ 5 [3] Ruhefristen
(3) Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa kann im Einvernehmen mit der zuständigen Gesundheitsbehörde für bestimmte Friedhöfe oder Teile von ihnen längere Ruhefristen für Erdbestattungen festsetzen, wenn wegen unzureichender Verwesung Bedenken gegen die Ruhefristen nach den Absätzen 1 und 2 bestehen.
§ 5a [3] Särge und Urnen
Urnen, Särge und Sargausstattungen, Sargabdichtungsmaterialien, Totenkleidung und sonstige zur Durchführung der Bestattung vorgesehene Artikel dürfen nur aus Materialien bestehen, die innerhalb der Ruhefrist vergehen und nur geringstmögliche Emissionen erwarten lassen. Leichen sowie die in Satz 1 genannten Gegenstände und Materialien dürfen nur mit Stoffen behandelt oder versehen werden, die nicht die Verwesung verzögern oder die nur geringstmögliche Emissionen erwarten lassen. Halogenorganische und schwermetallhaltige Stoffe sowie ganz oder teilweise aus Kautschuk (Gummi) oder chlororganischen Polymeren (PVC) bestehende Materialien dürfen nicht eingesetzt werden.
(2) [2] [3] (aufgehoben)
[2] § 6 Abs. 2 Satz 2 geändert durch Art. 1 d. G v. 4. 12. 2001 S. 393.
§ 6a [3] Nutzungsrecht
1.Vor-, Geburts- und Nachnamen,
2.letzte Adresse,
3.Geburts- und Sterbedatum,
4.Sterberegisternummer,
5.Ort und Zeitpunkt der Einäscherung,
6.Einäscherungsnummer,
7.Zeitpunkt der Bestattung,
8.Bestattungsnummer,
9.Art, Lage und Zustand der Grabstelle,
10.Bestattungen in der Grabstelle,
11.Dauer des Nutzungsrechts,
12.Ruhefrist,
13.Vorhandensein von Grabmalen und Einfassungen sowie Datum der Genehmigung,
14.Name und Adresse des Bestatters,
15.Leistungen des Friedhofsträgers.[3]
2.Adresse,
4.Art, Lage und Zustand der Grabstelle,
5.Namen und Adressen von Bevollmächtigten,
6.Namen, Adresse und Geburtsdatum des vom Nutzungsberechtigten benannten Nachfolgers im Nutzungsrecht,[3]
7.Bankverbindung.[3]
4.Verhältnis zum letzten Nutzungsberechtigten,
5.Sterbedatum des letzten Nutzungsberechtigten,
6.Art, Lage und Zustand der Grabstelle,
7.Namen und Adressen von Bevollmächtigten.
(4) Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach § 4 Abs. 1 Satz 3 darf die zuständige Behörde folgende personenbezogene Daten verarbeiten:[3]
1.Vor-, Geburts- und Nachnamen des Verstorbenen,
2.letzte Adresse des Verstorbenen,
3.Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen,
7.Ort und Zeitpunkt der Bestattung,
8.Vor-, Geburts- und Nachnamen des Antragstellers,
9.Geburtsdatum des Antragstellers,
10.Adresse des Antragstellers,
11.Verhältnis des Antragstellers zum Verstorbenen,
12.Namen und Adressen von Bevollmächtigten,
13.Lage, Bezeichnung und Eigentümer des Grundstücks, auf dem die Bestattung vorgenommen werden soll.
1.Vor- und Nachnamen,
3.Art des Gewerbes,
4.Zulassung,
5.Tätigkeitsbeschränkungen oder -verbote.
2.Geburts- und Sterbedatum,
3.letzte Adresse,
6.Einäscherungsnummer.
2.Geburts- und Sterbedatum.
1.Namen der Verstorbenen,
2.Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen,
3.Name und Anschrift des Entwurfverfassers.
(4) Zur Herstellung des Einvernehmens nach § 4 Abs. 1 Satz 3 darf die zuständige Behörde die in § 7 Abs. 4 genannten Daten an die Gesundheitsbehörde übermitteln.[3]
§ 9a [3] Ordnungswidrigkeiten
1.einem Gebot oder Verbot eines Ortsgesetzes nach § 6 Abs. 1 zuwiderhandelt, soweit das Ortsgesetz für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist;
2.Urnen, Särge und Sargausstattungen, Sargabdichtungsmaterialien, Totenkleidung und sonstige zur Durchführung der Bestattung vorgesehene Artikel aus Materialien verwendet oder verwenden lässt, die nicht innerhalb der Ruhefrist vergehen oder nicht geringstmögliche Emissionen erwarten lassen (§ 5a);
3.Leichen sowie die in Nummer 2 genannten Gegenstände und Materialien mit Stoffen behandelt oder versieht oder behandeln oder versehen lässt, die geeignet sind, die Verwesung zu verzögern oder nicht geringstmögliche Emissionen erwarten lassen (§ 5a);
4.halogenorganische und schwermetallhaltige Stoffe oder ganz oder teilweise aus Kautschuk (Gummi) oder chlororganischen Polymeren (PVC) bestehende Materialien verwendet oder verwenden lässt.
Die Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße bis zu 5 000 Euro geahndet werden.
(2) Sachlich zuständige Behörde für die Verfolgung und Ahndung der Ordnungswidrigkeiten ist für die Stadtgemeinde Bremen der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa und für die Stadtgemeinde Bremerhaven der Magistrat. Diese können eine andere Stelle bestimmen.
(1) Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1991 in Kraft. Gleichzeitig tritt das Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen in der Freien Hansestadt Bremen vom 25. Januar 1966 (Brem.GBl. S. 25 – 2133-a-1) außer Kraft.

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 5
 § 6
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 Art. 1
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§ 4
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 § 6
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