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Timestamp: 2018-01-17 21:57:25+00:00

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ZE: KZV Land Brandenburg
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Bema Teil 5 Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen
18 Vorbereiten eines endodontisch behandelten Zahnes zur Aufnahme einer Krone, mit Verankerung im Wurzelkanal
a) durch einen konfektionierten Stift- oder Schraubenaufbau,einzeitig
b) durch einen gegossenen Stiftaufbau,zweizeitig
Neben einer Leistung nach der Nr. 18 a können Leistungen nach den Nrn. 13 a oder b und 13 e oder f für das Vorbereiten eines zerstörten Zahnes zur Aufnahme einer Krone abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. 18 kann nur in Verbindung mit Leistungen nach den Nrn. 20 und 91 abgerechnet werden. Ausnahmen sind zu begründen.
19 Schutz eines beschliffenen Zahnes und Sicherung der Kaufunktion durch eine provisorische Krone oder provisorischer Ersatz eines fehlenden Zahnes durch ein Brückenglied
Schutz eines beschliffenen Zahnes und Sicherung der Kaufunktion durch eine provisorische Krone oder provisorischer Ersatz eines ehlenden Zahnes durch ein Brückenglied
Provisorische Versorgungen in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V sind nach der Nr. 19 abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als Nr. 19 i zu kennzeichnen.
20 Versorgung eines Einzelzahnes
Mit einer Leistung nach Nr. 20 sind folgende Leistungen abgegolten: Präparation, ggf. Farbbestimmung, Bissnahme, Abformung, Einprobe, Einzementieren, Kontrolle und Adjustierung der statischen und dynamischen Okklusion
Die Präparation einer Teilkrone erfordert die Überkupplung aller Höcker ei-nes Zahnes. Die Präparation einer Teilkrone ist überwiegend supragingival und bedeckt die gesamte Kaufläche und somit sämtliche Höcker.
21 Schutz eines beschliffenen Zahnes und Sicherung der Kaufunktion durch eine provisorische Krone mit Stiftverankerung
Teilleistungen bei nicht vollendeten Leistungen nach den Nrn. 18 und 20:
Präparation eines Zahnes: Halbe Bew.-Zahl nach Nr. 20 oder Nr. 18
weitere Maßnahmen: Dreiviertel der Bew.-Zahl nach Nr. 20
gegebenenfalls: Bew.-Zahl nach Nr. 18
Genehmigte Heil- und Kostenpläne, auf denen Teilleistungen (Nrn. 22, 94 a, 94 b, 99) und Leistungen nach der Nr. 7 b ohne das Hinzutreten weiterer Leis-tungen abgerechnet werden, macht der Zahnarzt bei seiner Abrechnung besonders kenntlich. Soweit der Zahnarzt erklären kann, warum es nicht zur Vollendung der vorgesehenen Leistungen gekommen ist, vermerkt er dies auf dem Heil- und Kostenplan. Die KZV rechnet diese Heil- und Kostenpläne gesondert ab.
Eine Leistung nach Nr. 24 c kann höchstens dreimal je Krone abgerechnet werden. Im Heil- und Kostenplan kann sie in der Gebührenvorausberechnung nicht angesetzt werden.
Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion von Einzelkronen auf Implantaten sind in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V nach Nrn. 24 a, 24 b und 24 c abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als Nr. 24 a i, 24 b i und Nr. 24 c i zu kennzeichnen.
89 Beseitigung grober Artikulations- und Okklusionsstörungen vor Eingliederung von Prothesen und Brücken
Beseitigung grober Artikulations- und Okklusionsstörungen vor Eingliederung von Prothesen und Brücken
Eine Leistung nach Nr. 89 kann nur einmal je Heil- und Kostenplan abgerechnet werden. Sie kann nicht für das Einschleifen zur Aufnahme von Halte- und Stützvorrichtungen abgerechnet werden. Sie kann auch neben Leistungen nach den Nrn. 91 und 92 abgerechnet werden.
90 Versorgung eines Zahnes durch eine Wurzelstiftkappe mit Verankerung im Wurzelkanal mit Kugelknopfanker
Versorgung eines Zahnes durch eine Wurzelstiftkappe mit Verankerung im Wurzelkanal mit Kugelknopfanker
Mit einer Leistung nach der Nr. 90 sind folgende Leistungen abgegolten:
Präparation der Kavität, Abformung, Einprobe, Einzementieren.
Eine Leistung nach der Nr. 90 ist nur im Zusammenhang mit der Eingliederung einer Cover-Denture-Prothese bei einem Restzahnbestand von bis zu drei Zähnen je Kiefer abrechnungsfähig.
91 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke, bei Verwendung von Teleskopkronen im Zusammenhang mit einer herausnehmbaren Prothese, - je Pfeilerzahn
Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke, bei Verwendung von Teleskopkronen im Zusammenhang mit einer herausnehmbaren Prothese, - je Pfeilerzahn –
e) Verwendung eines Geschiebes bei geteilten Brücken mit disparallelen Pfeilern zusätzlich zu den Nrn. 91 a bis c
Mit den Leistungen nach den Nrn. 91 und 92 sind folgende Leistungen abgegolten: Präparation, ggf. Farbbestimmung, Bissnahme, Abformung,
Einprobe, Einzementieren, Kontrolle und Adjustierung der statischen und dynamischen Okklusion.
92 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke je Spanne
Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke je Spanne
Mit den Leistungen nach den Nrn. 91 und 92 sind folgende Leistungen abgegolten: Präparation, ggf. Farbbestimmung, Bissnahme, Abformung, Einprobe, Einzementieren, Kontrolle und Adjustierung der statischen und dynamischen Okklusion
93a Adhäsivbrücke mit Metallgerüst im Frontzahnbereich
Adhäsivbrücke mit Metallgerüst im Frontzahnbereich mit einem Flügel
einschließlich der Präparation von Retentionen an dem Pfeilerzahn,
Abformung, Farbbestimmung, Bissnahme, Einprobe und adhäsive
Befestigung, Kontrolle und ggf. Korrekturen der Okklusion und Artikulation
Zwei Adhäsivbrücken mit Metallgerüst mit jeweils einem Flügel zum Ersatz von
zwei nebeneinander fehlenden Schneidezähnen können nur bei Versicherten
abgerechnet werden, die das 14., aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet
93b Adhäsivbrücke mit Metallgerüst im Frontzahnbereich mit zwei Flügeln
Adhäsivbrücke mit Metallgerüst im Frontzahnbereich mit zwei Flügeln
einschließlich der Präparation von Retentionen an den Pfeilerzähnen,
Befestigung, Kontrolle und ggf. Korrekturen der Okklusion und Artikulation.
Eine Adhäsivbrücke mit Metallgerüst mit zwei Flügeln zum Ersatz von zwei
nebeneinander fehlenden Schneidezähnen kann nur bei Versicherten
Teilleistungen nach den Nrn. 90 bis 92 bei nicht vollendeten Leistungen
Präparation eines Ankerzahnes nach den Halbe Bew.-Zahl nach den Nrn. 90 und 91 (Brückenpfeilers): Nrn. 90 und 91
Präparation eines Ankerzahnes (Brücken- Dreiviertel der Bew.-zahlpfeilers) mit darüber hinausgehenden Maßnahmen: nach den Nrn. 90 und 91
Sind nach der Funktionsprüfung der Brücken- Dreiviertel der Bew.-zahl anker weitere Maßnahmen erfolgt: nach Nr. 92
94b Teilleistungen bei nicht vollendeten Leistungen nach der Nr. 93.
Teilleistungen bei nicht vollendeten Leistungen nacher Nr. 93.
Präparation der Brückenpfeiler: Halbe Bew.-Zahl nach der Nr. 93
Präparation der Brückenpfeiler mit darüber hinausgehenden
Maßnahmen nach der Nr. 93: Dreiviertel der Bew.-Zahl
Maßnahmen zum Wiederherstellen der Funktion
von Brücken und provisorischen Brücken
a) Wiedereinsetzen einer Brücke mit 2 Ankern 34
b) Wiedereinsetzen einer Brücke mit mehr als 2 Ankern 50
c) Erneuerung oder Wiedereinsetzen einer Facette, einer Verblendschale oder dergleichen 36
d) Abnahme und Wiedereinsetzen einer provisorischen Brücke 18
Eine Leistung nach der Nr. 95 d kann höchstens dreimal je Brücke abgerechnet werden. Im Heil- und Kostenplan kann sie in der Gebührenvorausberechnung nicht angesetzt werden.
Ein fehlender Weisheitszahn ist als zu ersetzender, fehlender Zahn nur dann mitzuzählen, wenn sein Gebiet in die prothetische Versorgung einbe-zogen wird. Ist der Zahn 7 vorhanden, dann ist der Weisheitszahn nicht mitzuzählen.
97a Totale Prothese/Cover-Denture-Prothese im Oberkiefer
Mit einer Leistung nach der Nr. 97 a sind folgende Leistungen abgegolten:
Bei der Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine implantatgetragene Prothese in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V sind die Nrn. 97 a und 97 b abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als Nr. 97 a i und 97 b i zu kennzeichnen.
97b Totale Prothese/Cover-Denture-Prothese im Unterkiefer
Mit einer Leistung nach der Nr. 97 b sind folgende Leistungen abgegolten:
anatomische Abformung (auch des Gegenkiefers), Bissnahme, Farbbestim-mung, Einprobe, Eingliedern, Nachbehandlung.
98a Abformung mit individuellem oder individualisiertem Löffel, je Kiefer
Abformung mit individuellem oder individualisiertem Löffel, je Kiefer
Eine Leistung nach Nr. 98a kann abgerechnet werden, wenn der übliche Löffel nicht ausreicht.
Eine Leistung nach Nr. 98a kann auch neben Kronen und Brücken, nicht jedoch neben einer Einzelkrone (Nr. 20), gerechnet je Kiefer, abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. 98a kann neben den Nrn. 98 b oder 98 c für denselben Kiefer nur in den Fällen abgerechnet werden, in denen für die prothetische Versorgung eines zahnarmen Kiefers neben dem Funktionsabdruck für die Versorgung der noch stehenden Zähne durch Kronen eine Abformung mit individuellem Löffel vorgenommen werden muss.
Wird ein individueller Löffel allein wegen der Verwendung bestimmter Ab-formmaterialien angefertigt, ohne dass die Voraussetzungen nach Nr. 1 der Abrechnungsbestimmungen zu Nr. 98 a vorliegen, können nur die Material- und Laboratoriumskosten abgerechnet werden. In diesen Fällen ist auf der Material- und Laborkostenrechnung zu vermerken: ohne Nr. 98 a.
98b Funktionsabformung mit individuellem Löffel, Oberkiefer
Leistungen nach Nr. 98 b sind bei zahnlosem Kiefer und bei stark reduziertem Restgebiss - in der Regel bis zu drei Zähnen - abrechnungsfähig.
Bei der Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine implantatgetragene totale Prothese in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V sind die Nrn. 98 b und 98 c abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als 98 b i und 98 c i zu kennzeichnen.
98c Funktionsabformung mit individuellem Löffel, Unterkiefer
Leistungen nach Nr. 98 c sind bei zahnlosem Kiefer und bei stark reduziertem Restgebiss - in der Regel bis zu drei Zähnen - abrechnungsfähig.
98d Intraorale Stützstiftregistrierung zur Feststellung der Zentrallage
Intraorale Stützstiftregistrierung zur Feststellung der Zentrallage
Eine Leistung nach der Nr. 98 d ist nur neben der Leistung nach Nr. 97 (Totalprothese, Cover-Denture-Prothese) abrechnungsfähig, auch auf implantatgestützten Totalprothesen gemäß § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V im Ober- und Unterkiefer, wenn die Lagebeziehung von Unterkiefer zu Oberkiefer mit einfacheren Methoden nicht reproduzierbar ermittelt werden kann.
Bei der Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine implantatgetragene totale Prothese in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V ist die Nr. 98 d abrechenbar und bei der Abrechnung als Nr. 98 d i zu kennzeichnen.
98e Verwendung einer Metallbasis in besonderen Ausnahmefällen, zu den Bewertungszahlen nach den Nrn. 97 a oder b zusätzlich
Verwendung einer Metallbasis in besonderen Ausnahmefällen, zu den Bewertungszahlen nach den Nrn. 97 a oder b zusätzlich
Eine Leistung nach der Nr. 98 e ist nur in begründeten Ausnahmefällen (z. B. Torus palatinus und Exostosen) abrechnungsfähig. Sie ist nicht abrechnungsfähig für Verstärkungs- und Beschwerungseinlagen (z. B. aus Silber-Zinn).
98f Verwendung doppelarmiger Halte- oder einfacher Stützvorrichtungen oder mehrarmiger gebogener Halte- und Stützvorrichtungen zu den Bewertungszahlen nach Nr. 96 zusätzlich je Prothese, nur abrechnungsfähig bei Interimsversorgung
Verwendung doppelarmiger Halte- oder einfacher Stützvorrichtungen oder mehrarmiger gebogener Halte- und Stützvorrichtungen zu den Bewertungs-zahlen nach Nr. 96 zusätzlich je Prothese, nur abrechnungsfähig bei Interimsversorgung
Die Verwendung von einarmigen Klammern ist in der Regel nicht indiziert. Die Verwendung von Halte- und Stützvorrichtungen nach Nr. 98 f ist mit der Gebühr nach Nr. 98 g abgegolten.
98g Verwendung einer Metallbasis in Verbindung mit Halte- und Stützvorrichtungen- nicht bei Interimsprothesen
Verwendung einer Metallbasis in Verbindung mit Halte- und Stützvorrichtungen - nicht bei Interimsprothesen
98h Verwendung von gegossenen Halte- und Stützvorrichtungen, zu den Bewertungszahlen nach Nr. 96 oder Nr. 98 g zusätzlich- nicht bei Interimsprothesen -
Verwendung von gegossenen Halte- und Stützvorrichtungen, zu den Bewertungszahlen nach Nr. 96 oder Nr. 98 g zusätzlich
Eine Leistung nach der Nr. 98 h ist eine ergänzende Position zur Leistung nach Nr. 96 und ist deshalb nur im Zusammenhang mit dieser Nummer abrechnungsfähig.
Eine Leistung nach der Nr. 98 h kann je Kiefer nur einmal abgerechnet werden.
99 Teilleistungen nach den Nrn. 96, 97 und 98 bei nicht vollendeten Leistungen
Teilleistungen nach den Nrn. 96, 97 und 98 bei nicht vollendeten Leistungen:
a) Anatomischer Abdruck zur prothetischen Versorgung eines Kiefers
b) Maßnahmen einschließlich der Ermittlung der Bissverhältnisse
Halbe Bew.-Zahl nach Nr. 96 oder 97
c) Weitergehende Maßnahmen Dreiviertel der Bew.-zahl für die ges. Behandlung
Neben Leistungen nach Nr. 100 sind Leistungen nach Nr. 98 a, b oder c nicht abrechnungsfähig.Leistungen nach Nr. 98 f oder h sind neben Leistungen nach der Nr. 100 ab-rechnungsfähig, wenn eine Prothese um eine entsprechende Halte- oder Stützvorrichtung erweitert wird oder beim Ersatz einer Halte- oder Stützvor-richtung eine Neuplanung erforderlich ist.Das Wiederbefestigen einer Halte- oder Stützvorrichtung kann nicht nach Nr. 98 f oder h abgerechnet werden.Durch Leistungen nach der Nr. 100 sind Nachbehandlungen abgegolten. Maßnahmen zur Wiederherstellung von Wurzelstiftkappen sind nach Nr. 100 b abrechnungsfähig.Leistungen nach Nrn. 100 a und b können mehrfach oder nebeneinander nur abgerechnet werden, wenn die Wiederherstellung der Funktion oder die Erweiterung von abnehmbaren Prothesen nicht in einer Sitzung durchführbar ist. Das gleiche gilt, wenn Leistungen nach Nr. 100 a oder b neben Leistungen nach Nrn. 100 c bis f erbracht werden.
Leistungen nach Nrn. 100 e und f sind bei zahnlosem Kiefer und bei stark reduziertem Restgebiss - in der Regel bis zu drei Zähnen - abrechnungsfähig.
Das Auffüllen eines Sekundärteleskops mit Kunststoffmassen bei einer Prothesenerweiterung ohne weitergehende Maßnahme ist nach Nr. 100 a abrechnungsfähig.
Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion oder zur Erweiterung einer implantatgetragenen totalen Prothese sind in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V nach den Nrn. 100 a bis f abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als Nrn. 100 a i bis 100 f i zu kennzeichnen.

References: § 30
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