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OLG-NAUMBURG - 11.12.2003, 4 U 138/03 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Naumburg > Urteil vom 11.12.2003, Aktenzeichen: 4 U 138/03 OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 4 U 138/03Urteil vom 11.12.2003
Leitsatz:Nur der staatliche Verwalter gem. § 1 Abs. 4 VermG hat im Verhältnis zum Berechtigten (=Restitutionsgläubiger) eine echte Treuhänderstellung inne, die die analoge Anwendung des Auftragsrechts rechtfertigt. Zwischen dem Verwalter, der im Auftrag eines Restitutionsschuldners (Verfügungsberechtigten) handelt, und dem Restitutionsgläubiger bestehen keine Rechtsbeziehungen, die eine analoge Anwendung des Auftragsrechts rechtfertigten.Rechtsgebiete:VZOG, BGB, VermGVorschriften:§ 1 VZOG, § 668 BGB, § 687 BGB, § 1 Abs. 4 VermG, § 2 Abs. 1 S. 1 VermG, § 2 Abs. 3 S. 2 VermG, § 2 Abs. 3 VermG, § 3 Abs. 3 S. 1 VermG, § 3 Abs. 3 S. 6 VermG, § 7 Abs. 2 VermG, § 7 Abs. 7 VermG, § 7 Abs. 7 S. 2 VermG, § 7 Abs. 7 S. 4 VermG, § 11 a Abs. 3 S. 1 VermGVerfahrensgang:LG Halle 4 O 93/03 vom 29.07.2003
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Weitere Entscheidungen vom OLG-NAUMBURGOLG-NAUMBURG – Urteil, 4 U 138/03 vom 11.12.2003Nur der staatliche Verwalter gem. § 1 Abs. 4 VermG hat im Verhältnis zum Berechtigten (=Restitutionsgläubiger) eine echte Treuhänderstellung inne, die die analoge Anwendung des Auftragsrechts rechtfertigt. Zwischen dem Verwalter, der im Auftrag eines Restitutionsschuldners (Verfügungsberechtigten) handelt, und dem Restitutionsgläubiger bestehen keine Rechtsbeziehungen, die eine analoge Anwendung des Auftragsrechts rechtfertigten.OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 156/03 vom 09.12.2003Das Hausratsverteilungsverfahren wird durch eine Insolvenzeröffnung grundsätzlich nicht unterbrochen. Dies gilt auch für ein lebenslanges, grundbuchrechtlich gesichertes Wohnrecht, das einem Dritten nicht überlassen werden darf.OLG-NAUMBURG – Urteil, 1 U 49/03 vom 24.11.20031. Wird eine im Eigentum des Versorgungsunternehmens stehende Energieversorgungsleitung im Rahmen der Erneuerung einer Schleusenbrücke durch die Schifffahrtsverwaltung verlegt, so hat grundsätzlich das Versorgungsunternehmen die Kosten der Leitungsverlegung zu tragen.
2. Eine hiervon abweichende Kostentragung durch den Veranlasser der Verlegung nach § 31 Abs. 3 EnVO-DDR 1988 setzt eine schriftliche (Mit-)Nutzungsvereinbarung zwischen der Bundesschifffahrtsverwaltung bzw. deren Rechtsvorgängern und dem Energieversorger bzw. dessen Rechtsvorgängern oder eine staatliche Entscheidung über die Begründung eines (DDR-bodenrechtlichen) (Mit-) Benutzungsrechts voraus.
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References: § 1
 § 668
 § 687
 § 1
 § 2
 § 2
 § 2
 § 3
 § 3
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 11
 § 1
 § 31