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Timestamp: 2016-10-22 03:44:33+00:00

Document:
5D_70/2011 (27.05.2011)
5D_70/2011
3. R�misch katholische Kirchgemeinde A.________,
Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses (f�r eine Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend definitive Rechts�ffnung).
Verfassungsbeschwerde gegen die Verf�gung vom 25. M�rz 2011 des Obergerichts des Kantons Aargau (Instruktionsrichter des Zivilgerichts, 4. Kammer).
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verf�gung (ZSU.2011.115/km) vom 25. M�rz 2011 des Obergerichts des Kantons Aargau, das den Beschwerdef�hrer (f�r seine Beschwerde gegen einen erstinstanzlichen Entscheid betreffend definitive Rechts�ffnung f�r Steuerforderungen) gest�tzt auf Art. 98 ZPO zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.-- innerhalb von 10 Tagen seit Zustellung aufgefordert, dem Beschwerdef�hrer die Verfahrenseinstellung bis zur Vorschusszahlung mitgeteilt und diesen (gem�ss Art. 97 ZPO) �ber die Bemessung der Prozesskosten und die M�glichkeit einer allf�lligen Einreichung eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 117 ff. ZPO aufgekl�rt hat,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren und in das Gesuch um aufschiebende Wirkung,
dass gegen die in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verf�gung des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gem�ss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidi�re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdef�hrers als solche entgegengenommen worden ist,
dass die Verfassungsbeschwerde, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 113 BGG), zum Vornherein unzul�ssig ist, soweit der Beschwerdef�hrer auch den erstinstanzlichen Rechts�ffnungsentscheid anficht,
dass sodann in einer subsidi�ren Verfassungsbeschwerde die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vorzubringen und zu begr�nden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. anhand des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass zwar der Beschwerdef�hrer in seinen Eingaben an das Bundesgericht eine Reihe von Bestimmungen u.a. der BV und der EMRK anruft und die Kostenvorschusspflicht bestreitet,
dass er jedoch nicht in nachvollziehbarer Weise dartut, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch die auf der ausdr�cklichen Gesetzesvorschrift des Art. 98 ZPO beruhende Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses verletzt sein sollen,
dass insbesondere weder behauptet wird noch ersichtlich ist, dass der Beschwerdef�hrer bereits im obergerichtlichen Verfahren um die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht h�tte,
dass mit dem bundesgerichtlichen Entscheid sowohl das Gesuch um aufschiebende Wirkung wie auch der nachtr�glich gestellte Antrag auf Aufhebung der bundesgerichtlichen Kostenvorschussverf�gung gegenstandslos werden,
dass dem Beschwerdef�hrer (ungeachtet der Frage seiner - trotz Aufforderung nicht nachgewiesenen - Bed�rftigkeit) die unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde nicht gew�hrt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),

References: Art. 98
 Art. 97
 Art. 117
 Art. 74
 Art. 113
 Art. 106
 Art. 116
 Art. 108
 Art. 98