Source: https://www.juraforum.de/lexikon/krankenversicherung
Timestamp: 2018-07-21 13:39:36+00:00

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ᐅ Krankenversicherung – Steuerlex im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Krankenversicherung
Die Beiträge für Selbstständige werden grundsätzlich aus der Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Diese Grenze beträgt im Jahr 2012 monatlich 3.825,00 EUR bzw. 45.900,00 EUR im Jahr und gilt einheitlich sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern. Aus diesem Wert werden anhand des jeweiligen Beitragssatzes die Beiträge errechnet.
Die Bezugsgröße wird anhand der durchschnittlichen Einkommensentwicklung jährlich neu festgesetzt. Sie beträgt für 2012 in allen Bundesländern 2.625,00 EUR.
Die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Selbstständige werden 2012 demnach also mindestens aus monatlich 1.968,75 EUR (West und Ost) berechnet. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn das tatsächliche Einkommen niedriger ist.
Vergleichen Sie hierzu auch die Fachbeiträge Selbstständige oder Abgrenzung PKV - GKV.
Pflicht zur Krankenversicherung? Edoe schrieb am 26.01.2017, 20:00 Uhr:
Bürger A ist selbstständig und privat krankenversichert.Da er ohnehin einen Tarif mit Selbstbeteiligung hat, muss/kann er die Versicherung i.a. nicht in Anspruch nehmen. Diese erhöht wiederum im Jahresabstand ihre Beiträge, was ihn ärgert. Gibt es eine gesetzliche Pflicht, krankenversichert zu sein, bzw. was kann dem A schlimmstenfalls... » weiter lesen
Private Krankenversicherung kündigt trotz § 206 VVG tobiaspohl schrieb am 07.01.2016, 14:12 Uhr:
Sehr geehrte Damen und Herren,stellen wir uns folgenden fiktiven Fall vor:Herr X ist seit 2008 bei Gesellschaft C krankheitskostenvollversichert. Herr X ist selbstständig. Ende 2010 gerät Herr X in finanzielle Schwierigkeiten und kann seinen Beitrag nicht mehr zahlen. Durch einen Privatumzug kam die Situation zustande, dass er sich... » weiter lesen
Pflicht-Krankenversicherung Miranda schrieb am 28.08.2014, 12:55 Uhr:
Auf welcher rechtlichen Grundlage beruht die Pflicht (bzw. der Zwang) zur Krankenversicherung in Deutschland?Es geht hier nicht um die Frage, ob diese allgemeine KV-Pflicht sinnvoll ist oder nicht - und für wen. Sondern nur um die Frage nach der rechtlichen Grundlage. » weiter lesen
Krankenversicherung für Selbständige Fairtex34 schrieb am 18.05.2010, 08:33 Uhr:
Folgender Fall: A ist als Freiberufler selbständig. A hat aber recht geringe Umsätze und Gewinne, ca. Gweinn 1200 Euro pro Monat. Die Private Krankenversicherung ist recht teuer. Kann er sich auch gesetzlich versichern? Wie hoch sind die Beiträge? Muss er "Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil" zahlen, also das doppelte eines... » weiter lesen
krankenversicherung elrond01 schrieb am 12.01.2009, 21:03 Uhr:
angenommen, ein ehepaar mit zwei kindern lässt sich scheiden. die kinder leben eines beim vater, das andere bei der mutter. die kinder sind jeweils über das elternteil krankenversichert, bei dem sie leben. die mutter heiratet neu und wechselt auf einen 400 euro-job. sie wird nun über den ehegatten versichert, das kind hingegen kann... » weiter lesen
Wg. Rentenantrag keine Krankenversicherung Siebenschläfer schrieb am 08.09.2006, 22:35 Uhr:
Hallo gesetzt der Fall, dass B. am 16.10.2005 krankgeschrieben worden wäre. Daraufhin müsste sie ihren Beruf wg. einer Wirbelsäulenerkrankung kündigen. Das Arbeitsamt bewilligte sofort, nach Prüfung, das ALG. Wenn B. allerdings, auf Grund ihrer Erkrankung, nicht mehr vermittelbar wäre und vom Arbeitsamt aufgefordert würde einen... » weiter lesen
Selbstständige können eventuell in den Genuss eines günstigen Krankenversicherungsschutzes gelangen, wenn sie gleichzeitig als Arbeitnehmer arbeiten. Wann das so ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Selbstständige sind häufig ebenfalls als Arbeitnehmer tätig. Vielen ist dabei allerdings nicht bewusst, dass sich das auf ihren Status in der Krankenversicherung auswirken kann. Sie werden dadurch unter Umständen krankenversicherungspflichtig... » weiter lesen
Delfintherapie auf Sozialhilfekosten nur bei nachweisbaren Entwicklungsfortschritten
15.11.2017 | Recht & Gesetz
Hamburg (jur). Eine Kostenübernahme der Sozialhilfe für eine Delfintherapie ist nicht ausgeschlossen, es bestehen aber hohe Hürden. Nach einem am 11. November 2017 veröffentlichten Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Hamburg kommt dies in der Regel nur als Leistung zur Teilhabe an der Gemeinschaft in Betracht – und auch das nur, wenn die Therapie nachweislich zu Entwicklungsfortschritten führt, die ohne Delfine nicht zu erzielen sind (Az.: L... » weiter lesen
Kassel (jur). Gerichte müssen hör- und sprachbehinderten Menschen die Verständigung im Gerichtsverfahren ermöglichen und erforderliche technische Hilfsmittel anbieten. Anderenfalls liegt ein Verstoß auf Gewährung rechtlichen Gehörs und damit ein Verfahrensmangel vor, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Freitag, 10. November 2017, veröffentlichten Beschluss (Az.: B 3 KR 7/17 B).Im konkreten Rechtsstreit benötigte die... » weiter lesen
08.11.2017 | Recht & Gesetz
Kassel (jur). Wenn Krankenkassen nicht fristgerecht über einen Leistungsantrag entscheiden, gilt dieser laut Gesetz als genehmigt. Wie am Dienstag, 7. November 2017, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied, können die Kassen eine solche „fiktive Genehmigung“ nicht später einfach wieder zurücknehmen (Az.: B 1 KR 15/17 R und B 1 KR 24/17 R). Dies widerspreche den gesetzlichen Vorgaben und würde zudem mittellose Versicherte... » weiter lesen
Krankenversicherung Urteile und Entscheidungen
Eine wirksame Anfechtung eines Krankenversicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung über gefahrerhebliche Umstände liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer entgegen den Angaben im Antragsformular in der Zeit vor Versicherungsbeginn bestehende Erkrankungen, wie eine Pankreatitis, einen Bandscheibenvorfall, ein Lendenwirbelsyndrom...
» OLG-KOBLENZ, 25.01.2002, 10 U 407/01
Ein freiwillig gesetzlich versicherter Beamter hat keinen Anspruch auf die Feststellung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Wahlleistungen, auch wenn ihm ein Anspruch nach § 178 e VVG auf Anpassung des Versicherungsschutzes nicht zusteht. Dem stehen Art. 33 Abs. 5 GG und Art. 3 GG nicht entgegen.
» NIEDERSAECHSISCHES-OVG, 25.06.2007, 5 LA 7/07
1. Der Lebensunterhalt nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG umfasst auch eine Kranken- und Pflegeversicherung. 2. Bei erwerbsfähigen Einbürgerungsbewerbern gehört eine Altersvorsorge zum Lebensunterhalt nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG. Allerdings muss zum Zeitpunkt der Einbürgerung in der Regel nicht feststehen, dass im Rentenfall...
» VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 06.03.2009, 13 S 2080/07
Sicherheitsfrage 60 - F ;ünf =
Krankenversicherung – Weitere Begriffe im Umkreis
Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der Säulen des deutschen Sozialversicherungssystems. Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung. Sie ist verpflichtend für die meisten Arbeitnehmer, die mit ihrem Einkommen im...
Unter freiwillige Versicherung: versteht man Individualversicherung Freiwillige Krankenversicherung
Das Mutterschaftsgeld kann von erwerbstätigen Personen beantragt werden, welche in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Allerdings kann diese Unterstützung erst frühestens sieben Wochen vor dem kalkulierten Entbindungstermin...
Die Existenzgründung erfordert eine Menge von behördlichen An- und Abmeldungen. Auch die Entscheidung über Mitgliedschaften in der Berufsgenossenschaft oder der Krankenversicherung sind zu fällen und zu beantragen. In den folgenden Fachbeiträgen...
Die Familienversicherung ist als Teilbereich der gesetzlichen Krankenversicherung dazu geschaffen worden, damit Familienangehörige von gesetzlich Versicherten beitragsfrei mitversichert werden können. In den Bereich der Familienversicherung...
Bei dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) handelt es sich um eine gemeinschaftliche Einrichtung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, deren Organisation seitens der Länder in Form einer eigenständigen Arbeitsgemeinschaft...

References: § 206
 § 178
 Art. 33
 Art. 3
 § 10
 § 10