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Timestamp: 2020-01-25 16:02:43+00:00

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Rechtsprechung: NJW 2001, 224 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 11.09.2000
BGH, 02.10.2000 - II ZR 54/99
https://dejure.org/2000,714
BGH, 02.10.2000 - II ZR 54/99 (https://dejure.org/2000,714)
BGH, Entscheidung vom 02.10.2000 - II ZR 54/99 (https://dejure.org/2000,714)
BGH, Entscheidung vom 02. Januar 2000 - II ZR 54/99 (https://dejure.org/2000,714)
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Grundurteil - Voraussetzungen - Auseinandersetzung - GbR - Zulässigkeit - Alternative Grundlage
Zu den Voraussetzungen eines Grundurteils bei der Auseinandersetzung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts; zur Zulässigkeit eines Grundurteils auf alternativer Grundlage
Wann darf ein Grundurteil erlassen werden?
NJW 2001, 224
MDR 2001, 167
WM 2000, 2427
WM 2001, 2427
NZG 2001, 25
Für den Erlaß eines solchen Urteils genügt es nämlich, daß die Klageforderung mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Höhe besteht (BGHZ 126, 217, 219; BGH, Urt. v. 2. Oktober 2000, II ZR 54/99, NJW 2001, 224, 225).
Auf dem Wege der Feststellungklage will sie unzulässigerweise nicht nur eine abstrakte Rechtsfrage statt eines konkreten Rechtsverhältnisses geklärt wissen, mit ihrem Vorgehen nimmt sie obendrein Befugnisse wahr, die bei einer Publikumsgesellschaft ausschließlich dem gerichtlich bestellten Nachtragsliquidator zukommen, soweit dieser die Auseinandersetzung betreibt und nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (…vgl. zuletzt Urt. v. 15. Mai 2000 - II ZR 6/99, ZIP 2000, 1208; v. 2. Oktober 2000 - II ZR 54/99, WM 2000, 2427; v. 24. September 2001 - II ZR 69/00, DStR 2002, 228) vor Erstellung einer Schlußabrechnung zwecks Vermeidung von Hin- und Herzahlungen gehindert ist, Leistung an die Gesellschaft zu verlangen, sondern sich mit der Feststellung des Postens für die Gesamtabrechnung bescheiden muß.
Daher muß es nach dem Sach- und Streitstand zumindest wahrscheinlich sein, daß der Anspruch in irgendeiner Höhe besteht (BGH, Urteile vom 16. Januar 1991 - VIII ZR 14/90 - NJW-RR 1991, 599, 600; vom 2. Oktober 2000 - II ZR 54/99 - NJW 2001, 224, 225).
Ein Grundurteil darf nur ergehen, wenn alle Fragen, die zum Grund des Anspruchs gehören, erledigt sind (BGH, Urteil vom 2. Oktober 2000 - II ZR 54/99, NJW 2001, 224).
BGH, 03.03.2005 - III ZR 186/04
Hinweispflichten der Bauplanungsgehörde auf eine drohende Veränderungssperre
Ein Grundurteil darf ergehen, wenn ein Anspruch nach Grund und Höhe streitig ist, alle Fragen, die zum Grund des Anspruchs gehören, erledigt sind und nach dem Sach- und Streitstand zumindest wahrscheinlich ist, daß der Anspruch in irgendeiner Höhe besteht (…ständige Rechtsprechung des BGH, z.B.: Senatsurteil vom 11. November 2004 - III ZR 200/03 - juris Dok.-Nr. KORE312352004 Rn. 34; Urteile vom 2. Oktober 2000 - II ZR 54/99 - NJW 2001, 224, 225; vom 16. Januar 1991 - VIII ZR 14/90 - NJW-RR 1991, 599, 600 m.w.N.).
Dazu genügt es, daß mit Wahrscheinlichkeit der Klageanspruch in irgendeiner Höhe besteht (BGH, Urteil vom 2. Oktober 2000 - II ZR 54/99 - NJW 2001, 224, 225; Urteil vom 12. Februar 2003 - XII ZR 324/98 - WM 2003, 1919, 1921).
BGH, 07.03.2005 - II ZR 144/03
Voraussetzungen eines Grundurteils; Erlass bei ungeklärten Gegenforderungen
Ein Grundurteil darf, sofern ein Anspruch nach Grund und Höhe streitig ist, nur dann ergehen, wenn alle Fragen, die zum Grund des Anspruchs gehören, erledigt sind und nach dem Sach- und Streitstand zumindest wahrscheinlich ist, daß der Anspruch in irgendeiner Höhe besteht (st.Rspr., Sen.Urt. v. 2. Oktober 2000 - II ZR 54/99, WM 2000, 2427 m.w.Nachw.).
Da über die Höhe des Anspruchs zwischen den Parteien noch Streit besteht, war - zulässigerweise (vgl. BGH NJW 2000, 1572 ; NJW 2001, 224 - über den Grund durch Zwischenurteil nach § 304 Abs. 1 ZPO zu entscheiden.
OLG Bremen, 30.09.2011 - 2 U 41/11
Begriff der Nebenleistung i.S. von § 5 Abs. 1 RDG; Rechtsfolgen eines Verstoßes …
Zwar steht nach der Auffassung des Bundesgerichtshofs die Alternativität von Anspruchsgrundlagen als solche dem Erlass eines Grundurteils nach § 304 Abs. 1 ZPO verfahrensrechtlich nicht entgegen (BGH NJW 01, 224, 225).
Ein Grundurteil darf nur ergehen, wenn ein Anspruch nach Grund und Höhe streitig ist, alle Fragen, die zum Grund des Anspruchs gehören, erledigt sind und wenn nach dem Sach- und Streitstand der Anspruch mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Höhe besteht (BGH BauR 2007, 429; NJW-RR 2005, 928; 1008; NJW 2001, 224; BGHZ 110, 200, 201).
BGH, 29.01.2004 - I ZR 162/01
Voraussetzungen eines Grundurteils; Darlegungs- und Beweislast bei …
OLG Hamm, 24.05.2016 - 24 U 10/14
BGH, 13.12.2001 - III ZR 29/01
BGH, 08.06.2010 - IX ZR 99/08
Anforderungen an die Substanziierung einer Verfahrensgrundrechtsverletzung
BGH, 29.07.2003 - X ZR 160/01
LG Köln, 17.01.2013 - 88 O 1/11
Schadensersatz wegen der Abforderung kartellrechtswidrig überhöhter Entgelte auf …
OLG Hamm, 10.04.2014 - 17 U 38/12
BGH, 18.02.2004 - XII ZR 224/01
OLG Nürnberg, 29.12.2011 - 13 U 967/11
LG Arnsberg, 06.05.2010 - 4 O 434/09
OLG Schleswig, 08.04.2004 - 7 U 107/00
Abstrakte Nutzungsentschädigung für den Ausfall eine Segelyacht
OLG Koblenz, 13.12.2012 - U 73/12
Wettbewerbsbeschränkung: Wirksamkeit eines durch den Betreiber einer Rennstrecke …
OLG Dresden, 06.04.2001 - 6 U 780/00
Ersatz des aus der Verzögerung und Ablehnung einer beantragten Baugenehmigung …
LG Köln, 17.01.2013 - 88 O 5/11
OLG Stuttgart, 27.03.2003 - 2 U 46/02
Verjährungshemmung bei Mängelprüfung?
LG Wuppertal, 09.10.2003 - 4 O 217/03
Einräumung beschränkter persönlicher Dienstbarkeiten zum Betrieb von …
OLG Hamm, 05.03.2009 - 18 U 118/08
Grundsätze der Anwaltshaftung auf Versicherungsmakler?
OLG Düsseldorf, 07.01.2005 - 23 U 134/04
Verkehrssicherungspflichten: Haftung des Bauleiters
BGH, 11.09.2000 - II ZB 21/99
https://dejure.org/2000,1682
BGH, 11.09.2000 - II ZB 21/99 (https://dejure.org/2000,1682)
BGH, Entscheidung vom 11.09.2000 - II ZB 21/99 (https://dejure.org/2000,1682)
BGH, Entscheidung vom 11. September 2000 - II ZB 21/99 (https://dejure.org/2000,1682)
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AktG 1965 §§ 99 Abs. 3, 306 Abs. 2; ZPO § 319
Außerordentliche Beschwerde - Berichtigungsbeschluß - Vorschußanordnung - Vertreter - Aktionäre - Spruchstellenverfahren
Unzulässigkeit der weiteren Beschwerde gegen OLG-Entscheidung im Spruchstellenverfahren auch hinsichtlich erstmals in der Beschwerdeinstanz getroffener Nebenentscheidungen
Zur Unzulässigkeit einer außerordentlichen Beschwerde gegen den Berichtigungsbeschluß des Oberlandesgerichts hinsichtlich einer zuvor getroffenen Vorschußanordnung zugunsten des gemeinsamen Vertreters außenstehender Aktionäre im Spruchstellenverfahren gemäß § 306 AktG
AktG (1965) § 99 Abs. 3 § 306 Abs. 2; ZPO § 319
AktG § 306 Abs. 2, § 99 Abs. 3; ZPO § 319
Unzulässigkeit der weiteren Beschwerde gegen OLG-Entscheidung im Spruchstellenverfahren auch hinsichtlich erstmals in der Beschwerdeinstanz getroffener Nebenentscheidungen ("März/EKU")
Außerordentliche Beschwerde im Spruchstellenverfahren
ZIP 2000, 2066
WM 2000, 2317
WM 2001, 2317
NZG 2001, 75
aa) Die vom Bundesgerichtshof bislang nicht ausdrücklich entschiedene Frage (BGH, Beschluss vom 11. September 2000 - II ZB 21/99, ZIP 2000, 2066, 2067), wie die Vergütungsforderung eines gemeinsamen Vertreters im Spruchverfahren insolvenzrechtlich zu qualifizieren ist, wird in Rechtsprechung und Literatur nicht einheitlich beantwortet.
OLG Frankfurt, 29.12.2005 - 20 W 250/05
Spruchverfahren nach altem Recht: Unterbrechung des Verfahrens wegen Eröffnung …
Nach herrschender Auffassung findet eine Unterbrechung des Spruchverfahrens bei Insolvenz des Unternehmensträgers, gegen welchen sich der Anspruch auf Abfindung oder Ausgleich richtet, nicht statt (vgl. BayObLG DB 1978, 2163; DB 1987, 85; ZIP 98, 1876; BGH ZIP 2000, 2066;… Klöcker/Frowein, SpruchG, § 11 Rn. 31;… Emmerich/Habersack, Aktien- undg GmbH-Konzernrecht, 4. Aufl., Anh. Zu § 328AktG: § 11 SpruchG Rn. 17; BayObLG DZWIR 2002, 430;… Keidel/Kuntze/ Winkler, FGG, 15. Aufl., vor § 8 Rn. 4 Baumbach/Hartmann, ZPO, 22. Aufl., § 240 Rn. 7;… Uhlenbruck, InsO, § 85 Rn. 8 und 34;… anderer Auffassung: Stürmer in Festschrift für Uhlenbruck 2000, Seite 669 ff und Malitz, EWiR 2003, 71).
BGH, 13.03.2006 - II ZA 15/05
Der Senat weist vorsorglich darauf hin, dass die außerordentliche Beschwerde auch vor der Reform des Zivilprozessrechts hätte verworfen werden müssen, weil keine Rede davon sein kann, dass die angefochtene Entscheidung mit der geltenden Rechtsordnung unvereinbar ist, weil sie jeder Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist (Sen.Beschl. v. 7. Juli 1997 - II ZB 7/97, ZIP 1997, 1553; v. 11. September 2000 - II ZB 21/99, WM 2000, 2317).
BGH, 27.09.2001 - IX ZB 101/01
Unter diesem Gesichtspunkt hat die Rechtsprechung einen außerordentlichen Rechtsbehelf zugelassen, wenn die angefochtene Entscheidung mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar ist, weil sie jeder gesetzlichen Grundlage entbehrt und dem Gesetz inhaltlich fremd ist (…BGH, Beschl. v. 28. Oktober 1998 aaO m.w.N.; v. 11. September 2000 - II ZB 21/99, WM 2000, 2317, 2318).
BGH, 04.10.2001 - IX ZB 105/01
Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine Entscheidung des Oberlandesgerichts im …
Unter diesem Gesichtspunkt hat die Rechtsprechung im Beschlußverfahren einen außerordentlichen Rechtsbehelf zugelassen, wenn die angefochtene Entscheidung mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar ist, weil sie jeder gesetzlichen Grundlage entbehrt und dem Gesetz inhaltlich fremd ist (vgl. BGH, Beschl. v. 28. Oktober 1998 - VIII ZR 190/98, WM 1999, 559, 560 m.w.N.; v. 11. September 2000 - II ZB 21/99, WM 2000, 2317, 2318).
BGH, 17.02.2003 - II ZB 11/02
Statthaftigkeit einer außerordentlichen Beschwerde gegen die Ablehnung der …
Hierzu reicht es nicht aus, daß die angefochtene Entscheidung mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht in Einklang steht, sie müßte vielmehr "greifbar gesetzwidrig", d.h. mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar sein, weil sie jeder Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist (st.Rspr. vgl. Sen.Beschl. v. 7. Juli 1997 - II ZB 7/97, ZIP 1997, 1553; v. 11. September 2000 - II ZB 21/99, WM 2000, 2317).
OLG Schleswig, 23.06.2008 - 5 W 24/08
Stellung des Insolvenzverwalters im gesellschaftsrechtlichen Spruchverfahren
Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 11.09.2000 (NJW 2001, 224), der eine unzulässige außerordentliche Beschwerde gegen einen Berichtigungsbeschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts als Beschwerdegericht betraf, die dort angefochtene, durch ein Vollstreckungshindernis veranlasste Änderung der Bezeichnung der vorschusspflichtigen Person von "Gemeinschuldnerin, vertreten durch den Konkursverwalter" in "Konkursverwalter" immerhin für "nicht nur vertretbar, sondern sogar nahe liegend" gehalten (weshalb jedenfalls eine die außerordentliche Beschwerde zulässig machende "greifbare Gesetzwidrigkeit" fehle).

References: BGH 
 § 304
 § 5
 § 304
 § 319
 § 306
 § 99
 § 306
 § 319
 § 306
 § 99
 § 319
 BGH 
 § 11
 § 328
 § 11
 § 8
 § 240
 § 85