Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20110526_OGH0002_009OBA00080_10W0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-02-23 23:12:08+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 9ObA80/10w - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 4Ob25/80 (4Ob26/80) 14Ob...
RS0028642
4Ob25/80 (4Ob26/80); 14ObA5/87; 14ObA81/87; 9ObA309/92; 8ObA60/01h; 9ObA80/10w; 8ObA15/12g; 9ObA134/12i; 9ObA20/16f; 9ObA70/19p
ABGB §914 IIIb
AngG §26 II1
Auch im Arbeitsrecht ist der objektive Erklärungswert einer Willensäußerung maßgeblich (hier: Auflösungserklärung des Arbeitnehmers).
Veröff: ZAS 1981,136 (mit Anmerkung von Beck - Mannagetta)
Auch; Beisatz: Hier: Abgrenzung Wohlfahrtseinrichtung - Betriebsvereinbarung - (schlüssige) Vertragsschablone. (T1) Veröff: WBl 1987,217 = Arb 10609 = DRdA 1989,201 (Ch Klein) = ZAS 1988/23 S 172 (Stöhr - Kohlmaier)
Vgl auch; Veröff: WBl 1988,124 = Arb 10674
9 ObA 309/92
Entscheidungstext OGH 27.01.1993 9 ObA 309/92
8 ObA 60/01h
Entscheidungstext OGH 13.09.2001 8 ObA 60/01h
nur: Auch im Arbeitsrecht ist der objektive Erklärungswert einer Willensäußerung maßgeblich. (T2); Beisatz: Hier: Angebliche Weisung gesetzwidriger Tätigkeit (Fahrt mit defektem LKW). (T3)
8 ObA 15/12g
Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 ObA 15/12g
9 ObA 70/19p
Entscheidungstext OGH 28.11.2019 9 ObA 70/19p
Beisatz: Die Auslegung der Erklärung ist am Empfängerhorizont zu messen; es kommt darauf an, wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage durch einen redlichen und verständigen Menschen zu verstehen war. (T4)
Angestellte, konkludent, Ende, Beendigung, vorzeitiger Austritt, Erklärung, Willenserklärung, Auslegung, Interpretation, Dienstverhältnis, Arbeitsverhältnis
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0028642
JJR_19800603_OGH0002_0040OB00025_8000000_001
Rechtssatz für 4Ob545/89 4Ob556/90 3Ob...
RS0017751
4Ob545/89; 4Ob556/90; 3Ob128/90; 9ObA80/10w; 8ObA15/12g
Der objektive Erklärungswert rechtsgeschäftlichen Willens verliert nur dort seine Bedeutung, wo sich die Parteien über einen anderen als den nach objektiven Kriterien ermittelten Vertragsinhalt einig sind.
4 Ob 545/89
Entscheidungstext OGH 27.06.1989 4 Ob 545/89
4 Ob 556/90
Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 556/90
3 Ob 128/90
Entscheidungstext OGH 23.01.1991 3 Ob 128/90
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0017751
JJR_19890627_OGH0002_0040OB00545_8900000_001
Rechtssatz für 9ObA80/07s 9ObA80/10w 8...
RS0123841
9ObA80/07s; 9ObA80/10w; 8ObA93/11a; 8ObA15/12g; 9ObA158/16z
MuttSchG §15h
MuttSchG §15i
MuttSchG §15j
Ein nur mündlich gestelltes Teilzeitbeschäftigungsbegehren einer Arbeitnehmerin nach dem Mutterschutzgesetz führt trotz des Schriftlichkeitsgebots des § 15j MuttSchG dennoch zum Kündigungsschutz, wenn sich der Arbeitgeber auf Verhandlungen über dieses Begehren einlässt, es letztlich zu einer Vereinbarung über die Teilzeit kommt und am objektiven Erklärungswillen, eine Teilzeitbeschäftigung nach den Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes zu vereinbaren, kein ernster Zweifel bestehen kann.
9 ObA 80/07s
Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 80/07s
9 ObA 158/16z
Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 158/16z
Beisatz: Hier: Mündliche Vereinbarung einer Teilzeitbeschäftigung von wöchentlich 38 auf 24 Stunden, nachdem bereits eine Teilzeitbeschäftigung von wöchentlich 24 Stunden bestand. (T1)
Beisatz: Dem Umstand, dass das Ausmaß der Arbeitszeit der Dienstnehmerin bereits vor der zweiten Teilzeitbeschäftigung wöchentlich 24 Stunden betrug, kommt keine ausschlaggebende Bedeutung zu, weil auch die zweite Vereinbarung nur der Ermöglichung einer kinderbetreuungsbedingten Teilzeitbeschäftigung ‑ gleich ob diese zur Gänze oder nur zum Teil dem MSchG unterlag ‑ diente, ohne dass dadurch das Ausmaß der eigentlichen Normalarbeitszeit der Dienstnehmerin (38 Stunden‑Woche) in Frage gestellt worden wäre. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123841
JJR_20080820_OGH0002_009OBA00080_07S0000_001

References: §914
 §26
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 §15
 §15
 §15
 § 15
 OGH 
 OGH