Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/gymnasium-lutherschule-hannover-28404
Timestamp: 2019-04-25 07:57:54+00:00

Document:
Ergebnis: Gymnasium Lutherschule Hannover
Gymnasium Lutherschule	, Hannover/ Deutschland
wa-2021606
Alexander Koblitz · AW Faust
Mitarbeit: Renko Steffen · Paul Hansen · Nerina Kosenina
Dirk Pussert · Achim Kosch · Till Rehwaldt
Mitarbeit: Farhad Babayev · Michal Michalski
Reimar Herbst · Gero Heck
Mitarbeit: Quirin Gockner · Jasmin Schorr
3. Preis: HerbstKunkler Architekten GmbH, Berlin
Nichtoffener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV
Gegenstand des Wettbewerbs ist ein Erweiterungsneubau für das Gymnasium Lutherschule in Hannover. Das Gymnasium befindet sich derzeit am Hauptstandort An der Lutherkirche und am Standort Uhlandstraße (Außenstelle). An der Außenstelle werden aktuell die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 unterrichtet.
Die Außenstelle soll zukünftig aufgelöst werden. Das Gymnasium soll am Standort An der Lutherkirche zusammengeführt und zu einem durchgehend vierzügigen Gymnasium ausgebaut werden (Klassenstufen 5 bis 13). Zukünftig sollen am Standort An der Lutherkirche ca. 1.100 Schülerinnen und Schüler (statt bisher 720) unterrichtet und im Ganztagsbetrieb betreut werden.
25/11/2017 S227 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
E-Mail: Stefanie.Teschner@Hannover-Stadt.de
Gegenstand des Wettbewerbs ist ein Erweiterungsneubau für das Gymnasium Lutherschule in Hannover. Das Gymnasium befindet sich derzeit am Hauptstandort „An der Lutherkirche“ und am Standort „Uhlandstraße“ (Außenstelle). Die Außenstelle soll zukünftig aufgelöst werden. Das Gymnasium soll am Standort „An der Lutherkirche“ zusammengeführt und zugleich zu einem vierzügigen Gymnasium ausgebaut werden. Zukünftig sollen hier 1 100 Schülerinnen und Schüler (statt bisher 720) unterrichtet und im Ganztagsbetrieb betreut werden. Zu diesem Zweck ist auf dem Schulgrundstück „An der Lutherkirche“ ein Erweiterungsneubau zu errichten. Dieser soll ca. 2 000 m2 Nutzungs- und Technikflächen auf bis zu fünf Vollgeschossen aufnehmen. Vorrangig sind allgemeine Unterrichtsräume, Fachunterrichtsräume, Differenzierungsräume sowie Flächen für den Ganztagsbetrieb zu schaffen. Dabei sind die inklusiven Anforderungen aus dem städtischen Raumprogramm umzusetzen. Bei der Planung des Erweiterungsbaukörpers ist denkmalgeschützter Gebäudebestand zu berücksichtigen, der sich auf dem Schulgrundstück (Schulhauptgebäude) und angrenzend an das Schulgrundstück (Universitätsgebäude) befindet. Neben der Planung des Erweiterungsbaus ist die Planung und Gestaltung der verbleibenden Freiflächen auf dem Wettbewerbsgrundstück Teil des Wettbewerbs (freiraumplanerischer Anteil). Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für das IV. Quartal 2021 vorgesehen. Das vorläufige Gesamtinvestitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 7 000 000 Euro brutto (KG 200-700 gem. DIN 276).
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen insgesamt 15 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. Anforderungen an die Bewerber Die in den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ aufgeführten Formalen kriterien sind zwingend zu erfüllen. Darüber hinaus sind von allen Bewerbern folgende Mindestanforderungen zu erfüllen: — Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und mind. 300 000 EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert); — Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung der/des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen (Inhaber oder Führungskräfte); — Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung; — Nachweis eines Jahresumsatzes von mind. 300 000 EUR (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff HOAI im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre; — Nachweis, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH, Vollzeitkräfte) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren; — Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Baumaßnahmen anhand von mind. 1 Referenzprojekt. Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o. g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen (siehe auch Dokument „Verfahrenshinweise“). Teilnahmewettbewerb Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht in Papierform einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig. Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Internetseite www.drost-consult.de für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post. Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an s.gassert@drost-consult.de. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf der Internetseite www.drost-consult.de veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten Internetseite über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren. Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen. Auswahlverwahren Die Ausloberin wählt unter den Bewerbern, die die formalen Kriterien und die genannten Mindestanforderungen erfüllen, 15 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff HOAI einzureichenden Referenzprojekte. Es werden die 2 besten Referenzen bewertet (d. h. die 2 Referenzen, mit denen die höchsten Punktzahlen erreicht werden – vgl. Abschnitt 3 des Auswahlbogens). Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien Formalleistungen; Städtebauliche Qualität; Hochbauliches Konzept; Funktionales Konzept; Freiraumplanerisches Konzept. Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 66 300 EUR (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 30 300 EUR für 4 Preise zur Verfügung gestellt werden: 1. Preis: 14 000 EUR. 2. Preis: 8 300 EUR. 3. Preis: 5 000 EUR. 4. Preis: 3 000 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Gesamtwettbewerbssumme (36 000 EUR) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen Teilen an die Wettbewerbsteilnehmer für die Erfüllung der In Der Auslobung Definierten Leistungen Zu Verteilen (siehe Iv.3.2). Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Architektinnen und Architekten zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert (Erstangebot), zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den folgenden Kriterien: 1. Wettbewerbsergebnis: 40 %. 2. Fachlicher Wert: 20 %. 3. Qualität: 25 %. 4. Kommunikation/Verfügbarkeit: 5 %. 5. Honorarangebot: 10 %. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV). Nähere Informationen zum Verhandlungsverfahren und zu den Zuschlagskriterien sind den Dokumenten „Zuschlagsmatrix“ und „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Die gemäß RPW 2013 ermittelte Wettbewerbssumme von 66 300 EUR (netto) soll anteilig als Aufwandsentschädigung (36 000 EUR) zu gleichen Teilen an die Wettbewerbsteilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt werden (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
: Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Niedersachsen hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer 215-32-17/35 vergeben. Freiraumplanerischer Wettbewerbsanteil Die ausgewählten Teilnehmer müssen im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung zwingend eine Arbeitsgemeinschaft mit einer Landschaftsarchitektin/einem Landschaftsarchitekten bilden. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs ist die beteiligte Landschaftsarchitektin/der Landschaftsarchitekt noch nicht zu benennen. Die beteiligte Landschaftsarchitektin/der Landschaftsarchitekt muss in der Verfassererklärung zum Wettbewerb mit Einreichung der Wettbewerbsarbeit benannt werden. Teilnahmevoraussetzung für Landschaftsarchitekten ist der Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung. Dieser Nachweis ist mit Einreichung der Wettbewerbsarbeit zu erbringen. Über die Vergabe der Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 38 ff HOAI wird in einem separaten Verfahren außerhalb der VgV mit den mit Preisen ausgezeichneten Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten verhandelt. Weitere Bearbeitung Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und gemäß § 8 (2) RPW 2013 einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gem. § 33 ff HOAI sowie § 38 ff HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Ausloberin behält sich vor, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts die Leistungen der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI und der Freianlagenplanung gem. § 38 ff HOAI separat zu vergeben. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsphasen. Leistungsphasen, die die Auftraggeberin nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter aufschiebender Bedingung. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Die Auftraggeberin beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen – einzeln oder im Ganzen – abzurufen. Bei der Entscheidung über den Abruf der weiteren Leistungen wird die Auftraggeberin berücksichtigen, dass dies in der Regel die politischen Beschlüsse und die Genehmigung der HU-Bau-/Bauunterlage voraussetzt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsphasen zu erbringen, wenn die Auftraggeberin sie ihm überträgt. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten. Besondere Leistungen müssen vor Ausführung schriftlich vereinbart werden. Anzuwenden für Planer mit Sitz im Inland ist die HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung. Ergänzend stehen die AVBs für Architekten und Ingenieure der Auftraggeberin unter dem in Ziffer I.3 genannten Zugang zur Verfügung.
Fax: +49 4131152943Internet-Adresse:bauumwelt.bremen.de

References: § 33
 § 33
 § 17
 § 38
 § 8
 § 33
 § 38
 § 33
 § 38