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Timestamp: 2019-01-19 19:53:10+00:00

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PVS Einblick 0218
Das Magazin der 8 1 I 2 0 Persönliche Daten schützen Datenschutzportal hilft bei Umsetzung der DSGVO Seite 8 Der Datenschutz- beauftragte Die Vorgaben zur Bestellung eines Datenschutzbeauf- tragten ändern sich Seite 14 Deine bessere Hälfte Bestsellerautorin Christiane Stenger im Interview Seite 18 Titelthema Datenschutz AUF DER SICHEREN SEITE Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) tritt am 25. Mai in Kraft. Was ändert sich? Was ist zu beachten?
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Liebe Leserinnen und Leser, alle Ampeln stehen auf Grün: Wir haben eine Regierung, die wieder arbeitsfähig ist, und mit der wir zum Wohle der Ärzteschaft und der Patienten, um die Freiberuﬂ ichkeit und die GOÄ aufs Neue ringen werden. Wir werden uns für die zeitnahe Umsetzung der GOÄ-Novellierung und die weitere Öffnung der Abrechnungsmöglichkeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung einsetzen. Unser Bundesverband Verrechnungs- stellen Gesundheit e. V. in Berlin sieht einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit auch in der Digitalisierung, insbesondere im Krankenhaus-Sektor. Wir bieten unseren Kunden hilfreiche Lösungsansätze, um das Büro kratiemonster zu zähmen, das ab dem 25. Mai 2018 in die bundes deutschen Praxen Einzug hält, und helfen bei der Umsetzung der europäischen Datenschutzauﬂ agen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung im Gesund- heitswesen sind Ärzte und Krankenhäuser zunehmend gefordert, sich mit Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit zu befassen. Neue Gesetze, wie das im Juli 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz, das zum 1. Januar 2016 in Kraft getretene E-Health-Gesetz und aktuell die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), haben Auswirkungen auf den medizinischen Bereich. Das Regelwerk ist deutlich umfangreicher als etwa das deutsche Bundesdatenschutzgesetz – Akteure aus allen Berei- chen, die personenbezogene Daten erheben oder verarbeiten, sollten sich daher gut vorbereiten. Arztpraxen werden mit neuen Datenschutzauﬂ agen konfrontiert. Verstö- ße werden schärfer geahndet und können erhebliche Sanktionen nach sich ziehen. Auch Hausärzte müssen künftig für ihre Praxis ein Datenschutzma- nagement einführen, mit dem sie sicherstellen und dokumentiert nachwei- sen, dass sie den Datenschutz entsprechend der EU-DSGVO umsetzen. Größere Praxen wie z. B. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) müssen sogar einen Datenschutzbeauftragten benennen (Art. 37 EU-DSGVO), der entweder in der Praxis beschäftigt ist oder als externer Dienstleister be- auftragt wird. In der aktuellen Ausgabe unseres Magazins stellen wir Informations- material zu diesem Thema bereit und zeigen Wege, mit denen wir Sie, verehrte Leserinnen und Leser, bei der Umsetzung der neuen Vorgaben unterstüt zen. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre! PVS Einblick 3 Gerd Oelsner Geschäftsführer Dieter Ludwig Geschäftsführer
Persönliche Daten stehen im Titelthema: Datenschutz Frank Schifferdecker-Hoch 6 5 Fragen an: Dr. rer. soc. Mittelpunkt der EU-DSGVO 8 12 erklärung: Alles neu? 14 nach DSGVO Der Datenschutzbeauftragte Die PVS-Einwilligungs- Deine bessere Hälfte Was es bedeutet, Rechts- oder Linkshänder zu sein – Bestsellerautorin Christiane Stenger im Interview 18 d n a l r e b a H n e v e t S © : o t o F Gewinnspiel Gewinnen Sie eines von drei Fatboy Sitzkissen Hawaii Alle Infos auf Seite 28 Warum ein Handelskrieg niemandem nützt 24 Jahreshauptversammlung 2018 10. Oktober 2018 | 18.00 Uhr PVS holding GmbH | Remscheider Straße 16 45481 Mülheim an der Ruhr 4 www.ihre-pvs.de PVS Einblick . . m o c e b o d a k c o t s - e t n o a n a t © : o t o F H b m G s e c i v r e S n e m ä r P O P i I © : o t o F . . m o c e b o d a k c o t s - r e t n i W n e r a M © : o t o F
Inhalt Editorial Titelthema: Datenschutz 5 Fragen an Dr. rer. soc. Frank Schifferdecker-Hoch Persönliche Daten stehen im Mittelpunkt der EU-DSGVO Die PVS-Einwilligungserklärung: Alles neu? Der Datenschutzbeauftragte nach DSGVO Recht: „Chefarztbehandlung“ und „Chefarztstandard“ GOÄ-Tipp: Impﬂ eistungen in der GOÄ Deine bessere Hälfte Was es bedeutet, Rechts- oder Linkshänder zu sein – Bestsellerautorin Christiane Stenger im Interview Kann denn Führen Sünde sein? Dr. Gabriele Brieden gibt seit vielen Jahren Kommunikations- und Führungskräfte-Schulungen für die PVS PVS forum: Seminare Mai bis Juli 2018 Warum ein Handelskrieg niemandem nützt Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e. V. kurz + knapp Meldungen aus den Regionen, 46. Kunstausstellung, Gewinnspiel, Jubiläen Unser Dankeschön für Ihre Empfehlung Jetzt weiterempfehlen und Wunschprämie sichern 3 6 8 12 14 16 17 18 20 22 24 26 30 PVS Einblick 5
Z P F © : o t o F 5 Fragen an: Dr. rer. soc. Frank Schifferdecker-Hoch Dr. Frank Schifferdecker-Hoch ist Geschäftsführer der FPZ GmbH. Das Unternehmen erforscht, entwickelt und vermarktet wirksame Präventions- und Therapieprogramme zur individuellen Verbesserung der durch Bewegungsmangel verursachten Funktionsverluste und zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit Rückenschmerzen. Mit ihren kooperierenden Ärz- ten, Rückenzentren und Kos- tenträgern bildet die FPZ GmbH mit Zentralsitz in Köln ein bundesweites Netzwerk der Rücken- experten. Bereits 1990 wurde mit der Entwicklung der analyse- und gerätegestützten Rückenschmerz- therapie – FPZ-Therapie – für Pa- tienten mit chronischen oder wie- derkehrenden Rücken- und/oder Nackenschmerzen begonnen. 1993 wurde das damalige Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ) ge- gründet. Die dort entwickelte, indi- viduelle Therapie wird von Ärzten verordnet und von Therapeuten in FPZ- Rückenzentren persönlich angewen- det. Außerdem wird inzwischen eine einmalige Datenbank wissenschaft- licher Auswertungen zum Thema Rückenschmerz unterhalten. Dr. Schifferdecker-Hoch ist auch ge- schäftsführender Gesellschafter und CEO der FPZ Data Protection GmbH, die Software- und Portal-Technolo- gien zur Dokumentation des Daten- schutzniveaus zur eigenen Anwen- dung und zur Anwendung von Dritten durch die Vergabe von Lizenzen ent- wickelt und vermarktet. Sie bietet Beratung und Coaching in Form von Seminaren, Webinaren und E-Lear ning- 6 PVS Einblick
Modulen an. Denn im Mai tritt die neue EU-Datenschutzgrundverord- nung (EU-DSGVO) in Kraft, die den Datenschutz auf europäischer Ebe- ne einheitlich organisiert und eine ganze Reihe von Strukturen und Ver- antwortlichkeiten neu regelt. Neu in der EU-Verordnung ist, dass mehrere Stellen, die über die Zwecke und Mit- tel der Verarbeitung von personenbe- zogenen Daten entscheiden, gemein- sam verantwortlich sein können. Neu ist auch die standardmäßige Durch- führung einer Datenschutz-Folgeab- schätzung und einer Risikoanalyse. Insbesondere die Gesundheitsbran- che steht vor schwierigen Aufgaben im Hinblick auf die rechtssichere Um- setzung der vielen Bestimmungen des verschärften Datenschutzes. Hier bie- tet die FPZ Data Protection GmbH in Köln wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung. Wir fragten Dr. Frank Schifferdecker-Hoch wie sein Unter- nehmen Gesundheitseinrichtungen und Krankenkassen bei der Umset- zung der EU-DSGVO helfen kann. Herr Dr. Schifferdecker-Hoch, wel- chen Fragen muss sich die Gesund- heitsbranche stellen, um die EU- DSGVO einzuhalten? Vielleicht als Erstes: Wie konnte es so weit kommen, dass man zwei Jah re lang eine europäische Verordnung ignoriert? Man kann hier nur von einem kollektiven Systemver sagen aller Be- teiligten sprechen. Und jetzt brennt bei vielen der Baum, weil sie gemerkt haben, dass auch Medizinunterneh- men in diese Recht sprechung fallen und man vor einem Berg von Fragen steht. Zweite Frage: Welches System kann mir schnell, einfach und kostengünstig helfen, die verlorene Zeit wieder auf- zuholen? Tatsächlich besteht nur noch wenig Zeit, um sich auf die neuen Anforde- rungen einzurichten. Welche Maßnah- men sind erforderlich und welche Ver- antwortlichkeiten sind festzulegen? Erster Schritt: Warten Sie nicht län- ger, bis irgendeine Instanz auf Sie zukommt und Sie informiert. Als Unternehmen sind Sie verantwort- lich und können sich nicht damit he- rausreden, dass eine KV oder der Steuerberater nie etwas davon ge- sagt hat. Zweiter Schritt: Die Dokumentation des eigenen Datenschutzsystems ist Grundvoraussetzung, um der EU- DSGVO gerecht zu werden. Der Inha- ber einer Praxis ist grundsätzlich für den Datenschutz verantwortlich und es gibt hier keine Möglichkeit, die- ses wirtschaftliche Risiko durch ir- gendeine Versicherung abzudecken: Datenschutzverstöße heißt immer persönliche Haftung. Die Neuregelungen werden den ge- samten Vertragsbereich von GKV, PKV und Berufsgenossenschaft auf den Kopf stellen. Können Sie die Pro- blematik an einem Praxisbeispiel verdeutlichen? Bisher konnte sich ein Medizinbe- trieb bei der Nutzung von Hard- und Software darauf zurückziehen, dass die technische Sicherheit und der Datenschutz der eingesetzten Tech- nik beim Lieferanten liegen. Das ist nicht mehr so. Wer gemeinsam mit anderen die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung von Daten verein- bart, ist gemeinsam verantwortlich. Fragen Sie also den Lieferanten, wie die technischen Sicherheitslösungen aussehen, ob Daten im EU-Ausland gelagert werden und wenn ja, wo. Krankenkassen werden im Vertrags- geschäft den Datenschutz als zusätz- lichen Messparameter aufnehmen müssen, wenn sie einen Vertrags- partner oder dessen Leistungsspek- trum prüfen. Es reicht eben einfach nicht mehr, nur gute Medizin oder Therapie anzubieten. Künftig wer- den also im Versorgungswettbewerb diejenigen Anbieter die Nase vorn haben, die bei gleicher Qualität im Angebot das bessere Datenschutz- system haben. FPZ Data Protection bietet säumi- gen Umsetzern eine Art Infrastruk- tur und Führung durch den gesamten Datenschutzprozess. Warum? Wir haben uns auf medizinische Leis- tungserbringer fokussiert, weil wir als Mittelständler seit 25 Jahren diese Zielgruppe ganz genau kennen und verstehen. Wir arbeiten mit über 1.200 Arztpraxen zusammen. Klas- sische Lösungen aus der IT-Branche sind nicht auf kleine und mittelgroße Medizin-Unternehmen spezialisiert und schon gar nicht auf die Medizin- branche an und für sich. Da kommen noch ganz andere Rechtsregelungen hinzu, die Einﬂuss auf den Daten- schutz haben. Und deswegen haben wir uns darauf spezialisiert, ein Datenschutz por tal zu etablieren, das dem Anwender in klar strukturierten Abläufen hilft, sein Datenschutzniveau zu dokumen- tieren. Alle benötigten Checklisten, Musterpassagen und Handlungsim- pulse werden sofort angezeigt oder sind downloadbar. Es geht bei unse- rem System nicht um ein Belehren mit vielen Paragrafen und Sanktionen, sondern um schnellstmögliche Hand- lungskompetenz und Datensicher- heit. Trotz aller Begeisterung, die ich für den Datenschutz hege, müssen wir aber die Kirche im Dorf lassen: Daten- schutz ist kein Kerngeschäft eines Medizinunternehmens – der Patient muss weiter im Fokus stehen. Es ist aber ein notwendiges Unterfangen, den Datenschutz einzubauen, genau- so wie Hygienevorschriften. Da käme auch keiner auf die Idee, diese zu ver- nachlässigen. Wie gestalten Sie die Zusammen- arbeit zwischen der PVS und Ihrem Datenschutzportal, welche Vorteile ergeben sich daraus für PVS-Kunden? und Die PVS ist seit vielen Jahren Ver- tragspartner des FPZ und wir schät- zen die Menschen im Unternehmen sehr. Deswegen haben wir uns im Be- reich Datenschutz auch zusammen- getan, um gemeinsam diese Heraus- forderung anzugehen. Die PVS als spezialisierter Abrechnungsdienst- leister übernimmt dabei die Kom- munikation und Verbreitung des Angebotes. Durch den speziellen PVS-Gutschein-Code proﬁtieren In- teressenten von einem signiﬁkanten Preisvorteil. ∑ PVS Einblick 7
Persönliche Daten stehen im Mittelpunkt der EU-DSGVO Datenschutzportal hilft Gesundheitseinrichtungen und Krankenkassen bei Umsetzung der EU-DSGVO Das Thema Sicherheit ist ein nicht wegzudiskutierender Faktor, wenn wir über die Digitalisie- rung sensibler Bereiche wie das Ge- sundheitswesen sprechen. Ende Mai 2018 tritt in der Europäischen Union die neue Datenschutzgrundverord- nung (DSGVO) in Kraft, deren erklärtes Ziel es ist, ein möglichst hohes Schutz- niveau bei der automatisierten Ver- arbeitung personenbezogener Daten zu garantieren. Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identiﬁ zierte oder identiﬁ - zierbare natürliche Person (betroffe- ne Person) beziehen. Damit liegt erst- mals ein einheitliches Regelwerk für 8 PVS Einblick die Datenschutzbestimmungen in allen EU-Mitgliedsländern vor. Personenbe- zogene Daten werden in der Verord- nung präzise deﬁ niert. Sie sind durch das Regelwerk nachhaltig geschützt, unabhängig davon, wo sie hingesendet, verarbeitet oder gespeichert werden. Information darüber, welche Daten von Betroffenen verarbeitet werden, müssen bei Bedarf verfügbar gemacht und die Zustimmung der Betroffenen muss eingeholt werden. Auch die Ver- arbeitung von Daten durch Dritte (Auf- tragsverarbeitung) muss transparent und vertraglich geregelt sein. Die Ver- ordnung gilt unabhängig vom Standort einer Niederlassung. Die Verordnung wird den Umgang mit persönlichen Daten auf dem ge- samten Kontinent völlig neu regeln. Die EU meint es mit der DSGVO und dem Datenschutz ernst, was auch die enthaltenen Sanktionen zeigen. Ein Hauptaugenmerk der DSGVO liegt auf der Sicherheit und Integrität der ver- arbeiteten Daten. Gerade im Gesund- heitsbereich ist der Anspruch an den Schutz personenbezogener Daten besonders ausgeprägt. Hierzu bringt die DSGVO Änderungen mit sich: In Artikel § 26 DSGVO sind die mit ei- nander verknüpften Verantwortlich- keiten zwischen Leistungserbringern, Krankenkassen und Softwareﬁ rmen
. m o c e b o d a k c o t s - e t n o a n a t © . : o t o F explizit aufgeführt. Aber nicht nur die Verantwortlichen selbst, auch die Auf- tragsverarbeiter (früher: Dienstleis- ter) werden verpﬂ ichtet, den strengen Kriterien im Hinblick auf die IT-Sicher- heit zu genügen. Kompetente Hilfe für Gesundheitseinrichtungen und Krankenkassen Dr. Frank Schifferdecker-Hoch, der mit seiner FPZ GmbH und ihren ko- operierenden Ärzten, Rückenzentren und Kostenträgern ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten bildet, hat eigens eine neue Firma gegründet, um seinen Partnern, aber auch ande- ren Unternehmen eine strukturelle, EU-DSGVO-konforme Datenschutz- lösung anbieten zu können. Der tech- nisch-organisatorische Da ten schutz beschäftigt Dr. Schiffer decker-Hoch schon seit 2006 mit Einführung der In- tegrierten Versorgung, die den Nach- weis erforderlich machte, wie Pa- tientendaten erhoben und gesichert werden. Mit seiner langjährigen Er- fahrung, scheinbar unüberwindbare bürokratische Hindernisse zu bewälti- gen und in Chancen zu verwandeln, will er nun mit der neuen Firma FPZ Data Protection auch anderen genau diese Möglichkeiten eröffnen. Die FPZ Data Protection sieht die Datenschutzgrundverordnung als einen wichtigen Schritt für den Schutz der Privatsphäre Einzelner, was be- sonders für Patientendaten von gro- ßer Bedeutung ist. Dabei geht die neue Datenschutzgrundverordnung auch auf aktuelle Technologien ein, die bei der Generierung und Verarbei- tung persönlicher Daten zum Einsatz kommen. Die FPZ Data Protection hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, all ihre Produkte und Dienstleistun- gen mit der Verordnung in Einklang zu bringen. Damit unterstützt das Unternehmen seine Kunden und Part- ner bei der umfassenden Änderung PVS Einblick 9
UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM. Aufbau eines Datenschutz- Datenschutzstrategie-/ managementsystems und Konzept Dokumentieren Sie Ihr individuelles Beschreiben Sie in 9 Schritten Ihre Datenschutzmanagementsystem gesamte Strategie und geben einen nach Art. 24 DSGVO und legen den idealen Einstieg für ein externes Grundstein für eine rechtskonforme AUDIT. Umsetzung. Basis Assessment Dokumentieren Sie mit vorberei- Übersicht aller Auftragsverarbeiter tenem 360 Grad Check sämtliche tenem 360 Grad Check sämtliche tenem 360 Gr Führen Sie zentral ein Register mit technisch-rechtlichen und organi- allen Aufr arbeitern nach Art. allen Aufragsverarbeitern nach Art. satorischen Maßnahmen in Ihrem 28 DSGVO und nutzen unsere Unternehmen. Vorlagen für Musterverträge. Neue Betroffenenrechte Überprüfen Sie mittels Checklisten, E-Learnings zur Nachweispﬂ icht ob die neuen Betroffenenrechte nach Nutzen Sie die hinterlegten Art. 13 und 14 der DSGVO überall E-Learnings, um alle Mitarbeiter schon umgesetzt sind und nutzen Ihres Unternehmens auf einfache unsere Vorlagen zur Anpassung. Weise zu informieren. Downloadcenter Alle Unterlagen, Checklisten und Wissensdatenbank und Glossar Präsentationen haben wir für Sie im Finden Sie schnell und einfach zen- Downloadcenter hinterlegt. trale Begriffe und lassen sich diese Bedienen Sie sich bitte. per Kurz-Video oder Text vermitteln. Abschlussassessment und Gütesiegel E-Mail-Hotline und Coaching Gerne helfen wir Ihnen weiter, wenn Sobald Sie mindestens 80 % des Sie einmal Fragen haben. Mindest-Schutzniveaus erreicht haben, erhalten Sie nach einem Vor Ort Termin auch ein Gütesiegel. der Datenerfassung sowie deren Ver- waltung und stellt gleichzeitig intelli- gente Technologien, Innovationen und Tools für eine efﬁ ziente Zusammen- arbeit zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Akteure im Gesundheitswesen bereits in fünf Schritten auf die kommenden Ände- rungen vorbereiten und den Grund- stein für eine strategische Neuaus- richtung der eigenen IT-Sicherheit legen: bezogene Daten? Daten aktuell verwaltet? 1. Ermitteln: Wo lagern personen- 2. Kontrollieren: Wie werden diese 3. Schützen: Wie können Sie Daten- schutzverletzungen und Risiken verhindern, erkennen und im Fall der Fälle darauf reagieren? 4. Berichten: Etablieren Sie ein Do- kumentations- und Berichts we- sen. 5. Überprüfen: Unterziehen Sie Ihre Strukturen und Strategien regel- mäßigen Audits und überprüfen Sie sie auf Ihre Aktualität hin. Leistungsangebot der FPZ Data Protection Entsprechende Fragebögen zur Anpas- sung der Praxisorganisation und zur Umsetzung der DSGVO liegen bereits vor. Dr. Schifferdecker-Hoch hat ein entsprechendes Portal inkl. E-Learning konzipiert, das seit März online ist: www.dr-datenschutz.online. Hier kann man sich informieren und anmelden. Die FPZ Data Protection bietet Beratung und Coaching in Form von Seminaren, Webinaren und E-Learning-Modulen an. Das eigentliche Portal, auf dem die Dokumentation stattﬁ ndet, ist unter www.fpz-datenschutz-konform.eu zu erreichen. Für Dr. Schifferdecker-Hoch war die Entwicklung dieses Portals zunächst reiner Selbstschutz. Denn sein Ge- schäftsmodell im Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ GmbH) basiert genau auf der Erhebung von sensiblen Daten durch Dritte. Und in diesem Fall sogar noch durch Vier- te, denn die Dritten, d. h. die Rücken- zentren, erheben die Daten mit Ge- räten und Software von Vierten, nämlich den Geräteherstellern. Also
0111100001011101010111000001010001 100101011101010111000001010001 10010101111000010 11101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101 1101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011 1101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011 101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111 101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111 01010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101110 01010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101110 1010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011101 010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111010 010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111010 10111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101 1001010111100001 10111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101 1001010111100001 011101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010 011101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010 11101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101 11101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101 1101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011 1101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011 101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111 101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111 01010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101110 1010111000001010001 100101011110000101110101011100000101000101011110000101110101011 1000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011101010111 000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000000101110101011 1000001010001 100101011110000101110101011100000101000101011110000101110101011100000 1010001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001 010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111010101110000010 10001 1001010111100001011101010111000001010001 100101011110000101110101011100000101 0001 1001010111100001011101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010 001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111000010111010101110000010100 01 100101011110000101110101011100000101000101001011101010111000001010001 1001010111 100001011101010111000001010001 1001010111100001011101010111000001010001 10010101111 . . m o c e b o d a k c o t s - s r e t e P k n a r F © : o t o F stehen auch diese in der Verantwor- tung. Wenn nicht alle Beteiligten in einem Boot sitzen, werden sich die Krankenkassen nach und nach als Partner zurückziehen, da sie das Risi- ko künftig nicht mehr einschätzen und bewerten können. Das kommende Gesetz bedeutet eine Menge Arbeit für jeden, der im Ge- sundheitsbereich tätig ist. Und si- cherlich macht es den wenigsten von ihnen Spaß, sich durch Checklisten, Prozessbeschreibungen und Vertrags- klauseln zum Thema WLAN, Passwör- ter, Zugang, Software und Mitarbei- terverschwiegenheit zu wühlen. Aus diesem Grund ist das neue Portal so wichtig: Es bietet eine Art Infrastruk- tur und Führung durch den gesamten Datenschutzprozess. Die Kranken- kassen waren jedenfalls bereits im Vorfeld von der Portallösung sehr an- getan. Denn künftig wird sich nämlich eine Krankenkasse oder ein Partner bei gleicher Qualität des Angebots für jenes entscheiden, welches das besse- re Datenschutzsystem bietet. ∑ Ansprechpartner für nähere Infos: Dr. Frank Schifferdecker-Hoch fs@fpz.de oder www.dr-datenschutz.online Leisten Sie sich keinen Fehlstart! Datenschutz-Grundverordnung 2018 Die Anforderungen der sicher meistern mit dem Datenschutz-System von FPZ. Jetzt informieren: www.dr-datenschutz.online Jetzt 280 €* Rabatt sichern: Gutschein-Code FPZ 001-195** *inkl. USt. ** Bei der Bestellung auf www.dr-datenschutz.online unter „Jetzt anmelden“ den Gutschein-Code eingeben. PVS Einblick 11
Die PVS- Einwilligungs- erklärung: Alles neu? Ab dem 25. Mai gelten neue Re- gelungen zum Datenschutz – europaweit einheitlich in Form der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des nationalen Daten- schutz-Anpassungs- und Umsetzungs- gesetzes EU (DSAnpUG-EU). fassung, dass die schriftliche Einwilli- gungserklärung einzuholen ist, bis auf weiteres festhalten und empfehlen Ih- nen ausdrücklich, dies auch zu tun. Für die folgende Begründung unseres Standpunktes ist es wichtig, sich zu ver- gegenwärtigen, dass die Einwilligungs- erklärung der Patienten nicht nur eine Rechtsgrundlage im Sinne des Daten- schutzes (Art. 9 Abs. 2 lit a) DSGVO) zur Weiterleitung von besonderen per- sonenbezogenen Daten (Gesundheits- daten) an und deren Verarbeitung durch die PVS darstellt. Im Rahmen der erteil- ten Einwilligung erfolgt vielmehr und zugleich die grundsätzlich notwendige Entbindung von der ärztlichen Schwei- gepﬂ icht. Sofern man das ab Mai 2018 geltende Datenschutz- und das seit November 2017 geltende Strafrecht singulär be- trachtet, kann man zu der Schlussfolge- rung kommen, es bedürfe keiner Einwil- ligung des Patienten mehr, bevor Sie als Arzt rechtskonform die Gesundheits- daten Ihrer Patienten an die PVS über- mitteln. Eine solche Deutung der inso- weit einschlägigen Normen (Art. 9 Abs. 2 lit h) i. V. m. Abs. 3 DSGVO, § 22 DSAn- pUG-EU und § 203 Strafgesetzbuch) greift nach unserem Dafürhalten zu kurz und lässt u. a. das ärztliche Berufs- recht völlig außer Acht. Standesrecht- lich trifft Sie als Arzt die Verpﬂ ichtung Die PVS holding-Gruppe hat dies zum Anlass genommen, die Frage zu klären, ob das Unternehmen an der schriftli- chen Einwilligungserklärung festhal- ten will, bzw. ob diese aus rechtlicher Sicht weiterhin als notwendig erachtet wird. Bereits an dieser Stelle sei vor- weggenommen: Wir als die PVS pria GmbH, die PVS bayern AG, die PVS berlin-brandenburg-hamburg GmbH & Co. KG sowie die PVS rhein-ruhr GmbH werden an unserer bisherigen Auf- Tobias Wiedemann studierte Rechtswissen- schaften in Bonn. In der Folgezeit absolvierte er er- folgreich den Fachanwaltslehr- gang im Medizinrecht und begann seine Tätigkeit in einer Kölner Kanzlei für Versicherungsrecht mit der Beratung und Vertretung von Leistungserbringern in Arzthaftungsprozessen. Seit 2015 ist er in der Rechtsabteilung der PVS holding tätig. twiedemann@ihre-pvs.de 12 PVS Einblick k c i l b n i E S V P © : e g a t n o M . / m o c e b o d a k c o t s - o . l l a b r a c © : o t o F zur Verschwiegenheit (§ 9 Musterbe- rufsordnung Ärzte bzw. § 9 der jewei- ligen Berufsordnung für Ärzte). Wenn der Patient nicht in die Datenweiter- gabe einwilligt und Sie somit von Ihrer berufsrechtlichen Verpﬂ ichtung ent- bindet, verhalten Sie sich nicht rechts- konform, wenn Sie personenbezogene Daten an die PVS weitergeben. Inwie- weit die zuständigen Ärztekammern derartige Verstöße am Ende des Tages ahnden und bewerten (werden), kön- nen wir nicht belastbar einschätzen. Die Bundesärztekammer zumindest fordert in einer aktuellen Stellungnah- me (abrufbar unter: https://www.aerz- teblatt.de/pdf.asp?id=196630, siehe dort insbesondere Seiten A 2, 3) das Einholen einer dezidierten Einwilligung des Patienten, sofern eine privatärzt- liche Verrechnungsstelle eingeschaltet wird. Wir wollen Ihnen jedenfalls derzeit ein davon abweichendes Verhalten nicht empfehlen. Anders als in Berufsgrup- pen, die ebenfalls berufsbedingt Ge- heimnisträger sind (z. B. Rechtsan- wälte, Steuerberater) hat es in den Berufsordnungen der Ärzte bisher kei- ne inhaltlichen Veränderungen gege- ben, die im Falle der Datenweitergabe ohne Einwilligungserklärung zu einer entsprechenden Legitimation führen. Sollte dies geschehen, nehmen wir das Thema selbstverständlich wieder auf.
Die Pﬂ icht des Arztes zur Verschwie- genheit ist zugleich ein Recht des Pa- tienten hierauf. Dieses Recht ist Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz i. V. m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz) eines jeden Pa- tienten. Die ärztliche Schweigepﬂ icht stellt zudem auch ein zivilrechtlich ge- schütztes (§ 823 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch) Rechtsgut dar, dessen wi- derrechtliche Verletzung einen imma- teriellen Schadensersatzanspruch des Patienten begründen kann. Daneben wird die Verschwiegenheit des Arztes bisher als eine dem Arzt obliegende Nebenpﬂ icht aus dem Behandlungsver- trag (§ 630a Bürgerliches Gesetzbuch) betrachtet und kann bei schuldhafter Verletzung zumindest einen materiel- len Schadensersatzanspruch begrün- den. Auch wir erkennen die datenschutz- und strafrechtlichen Neuerungen, die für sich betrachtet möglicherwei- se eine Erleichterung darstellen, se- hen allerdings gleichzeitig die (noch) bestehenden rechtlichen Risiken auf Seiten der Ärzte. Solange es keine entsprechenden Änderungen an den ärztlichen Berufsordnungen und/oder einen von allen Seiten getragenen und veröffentlichten Konsens gibt, dass auf eine Einwilligung – ohne ein rechtliches Risiko einzugehen – ver- zichtet werden kann, wird die PVS holding-Gruppe an der schriftlichen Einwilligungserklärung festhalten, nicht zuletzt auch zu Ihrer Sicherheit. Eine den Voraussetzungen der DSGVO entsprechende und überarbeitete Ein- willigungserklärung lassen wir Ihnen gerne rechtzeitig bis Ende Mai zukom- men. Vor dem 25. Mai abgegebene Ein- willigungserklärungen haben Bestand- schutz und gelten fort. Vieles ist durch die „neuen“ Daten- schutzregelungen in Bewegung gera- ten. Auch die PVS bewegt sich. Zusam- men mit ärztlichen Berufsverbänden werden wir auf die Bundes- und Lan- desärztekammer(n) zugehen sowie den Austausch mit den Datenschutz- aufsichtsbehörden auf Landesebene suchen. Wir sind bestrebt, eine inter- essenübergreifende zukunftsträchti- ge Lösung zu ﬁ nden, die sich dann auch in den berufsrechtlichen Regelungen widerspiegeln soll. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. ∑ JETZT SCHON VORMERKEN Jahreshauptversammlung 2018 10. Oktober 2018 | 18.00 Uhr PVS holding GmbH Remscheider Straße 16 45481 Mülheim an der Ruhr www.ihre-pvs.de Treffen Sie uns auf folgenden Veranstaltungen Mai Mi 16 Fr 25 Juni Mi 6 Düsseldorf IN – Ärzte im Gespräch Düsseldorf Märkischer Praxistag Potsdam Hauptstadtkongress Berlin Do–Sa 7–9 26. Jahreskongress der DIGAB Hannover SEITE 28 PVS Einblick 13
. . m o c e b o d a k c o t s - t t a t s k r e w t s a r t n o c © : o t o F 1) Eine Behörde oder öffentli- che Stelle führt die Verarbei- tung personenbezogener Daten durch. 2) Die Kerntätigkeit des Verant- wortlichen oder des Auftrags- verarbeiters besteht in der Durchführung von Verarbei- tungsvorgängen, welche auf- grund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen er- forderlich machen. 3) Die Kerntätigkeit des Verant- wortlichen oder des Auftrags- verarbeiters besteht in der Verarbeitung umfangreichen besonderer Kategorien von Daten gemäß Artikel 9 DSGVO oder von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Ver- folgungen gemäß Artikel 10 DSGVO. Deﬁ nition von Kerntätigkeit Der Begriff der Kerntätigkeit ist an dieser Stelle etwas verwirrend. Die-Artikel-29-Datenschutzgruppe1 deﬁ niert den Begriff in ihrem Wor- kingPaper 243 (WP 243) folgender- maßen: „Als „Kerntätigkeit“ lassen sich die wichtigsten Arbeitsabläu- fe betrachten, die zur Erreichung der Ziele des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters erforder- lich sind. Gleichwohl sollte der Be- griff „Kerntätigkeit“ nicht dahin- gehend interpretiert werden, dass sich dieser nicht auch auf Tätigkei- ten erstreckte, bei denen die Ver- arbeitung von Daten einen untrenn- baren Bestandteil der Tätigkeit des Verantwortlichen oder Auftrags- verarbeiters darstellt. So besteht beispielsweise die Kerntätigkeit eines Krankenhauses darin, medizi- nische Versorgung zu leisten. Ohne dabei gesundheitsbezogenen Daten wie etwa Krankenakten von Patien- ten zu verarbeiten, wäre ein Kran- kenhaus nicht in der Lage, dies in si- cherer und wirksamer Form zu tun. Daher ist die Verarbeitung solcher Daten als Kerntätigkeit eines jeden Krankenhauses anzusehen, weshalb selbige zur Benennung eines DSB verpﬂ ichtet sind.“2 Der Datenschutz- beauftragte datenschutzgesetz (neu) (BDSG-neu) gültig, in beiden Werken ﬁ nden sich Regelungen zum Datenschutzbeauf- tragten. BDSG-neu konkretisiert die DSGVO bzw. schließt Regelungslücken dort, wo die DSGVO-Öffnungsklauseln für nationale Gesetzgebungen vorge- sehen hat. DSGVO und BDSG-neu sind immer gemeinsam zu berücksichtigen. Pﬂ icht zur Bestellung Artikel 37 Abs. 1 der DSGVO nennt drei Voraussetzungen, die zur Bestel- lung eines Datenschutzbeauftragten führen: nach DSGVO Es gibt wohl kaum ein Thema, das Arztpraxen, Krankenhäuser oder auch Abrechnungsstellen der- zeit so beschäftigt, wie die EU-Daten- schutzgrundverordnung (DSGVO), die ab dem 25. Mai 2018 den Daten- schutz regelt. Mit diesem Datum werden sich auch die Vorgaben zur Bestellung eines Datenschutzbeauf- tragten (DSB) ändern. Rechtsvorschriften Neben der DSGVO, die derzeit in aller Munde und in allen Medien vertreten ist, wird zum 25. Mai auch das Bundes- 14 PVS Einblick
Deﬁnition der „umfangreichen Verarbeitung“ Auch zum Begriff der „umfangrei- chen Verarbeitung“ nimmt die Arti- kel-29-Datenschutzgruppe im selben Papier Stellung: „Es ist nicht möglich, eine genaue, auf jeden Einzelfall an- wendbare Zahlenangabe bezüglich der Menge an verarbeiteten Daten oder der Zahl an betroffenen natürlichen Per- sonen zu machen. Dies schließt indes nicht aus, dass sich im Laufe der Zeit eine Standard-Praxis dafür entwickeln wird, wie sich der Begriff „umfangreiche Verarbeitung“ in Bezug auf bestimmte Formen gängiger Datenverarbeitungs- vorgänge objektiv und quantitativ de- ﬁnieren lässt. Die WP 29 plant, durch Weitergabe und Veröffentlichung von Beispielen für maßgebliche Schwellen- werte für die Bestimmung eines DSB zu dieser Entwicklung beizutragen. Auf alle Fälle empﬁehlt die WP 29, bei der Klärung der Frage, ob sich von einer umfangreichen Verarbeitung sprechen lässt, die folgenden Faktoren zu be- rücksichtigen: » die Zahl der betroffenen Perso- nen – entweder als bestimmte Zahl oder als Anteil an der maßgeblichen Bevölkerung » das Datenvolumen und/oder das Spektrum an in Bearbeitung beﬁnd- lichen Daten » die Dauer oder Permanenz der Datenverarbeitungstätigkeit » die geograﬁsche Ausdehnung der Verarbeitungstätigkeit Beispiele für eine umfangreiche Ver- arbeitung stellen dar: » die Verarbeitung von Patienten- daten im gewöhnlichen Geschäfts- betrieb eines Krankenhauses » die Verarbeitung von Reisedaten natürlicher Personen, die ein Ver- kehrsmittel des kommunalen ÖPNV nutzen (z. B. Nachverfolgung über Netzkarten) » die Verarbeitung von Geolokalisie- rungsdaten von Kunden einer interna- tionalen Fastfood-Kette in Echtzeit zu statistischen Zwecken durch einen auf Dienstleistungen dieser Art spe- zialisierten Auftragsverarbeiter » die Verarbeitung von Kundendaten im gewöhnlichen Geschäftsbetrieb eines Versicherungsunternehmens oder einer Bank » die Verarbeitung personenbezoge- ner Daten durch eine Suchmaschine zu Zwecken der verhaltensbasierten Werbung » die Verarbeitung von Daten (Inhalte, Datenverkehrsaufkommen, Standort) durch Telefon- oder Internetdienst- leister Keine umfangreiche Verarbeitung stellen die folgenden Beispiele dar: » die Verarbeitung von Patientendaten » die Verarbeitung von personenbezo- genen Daten über strafrechtliche Ver- urteilungen und durch einen einzelnen Arzt » Straftaten durch einen einzelnen Rechtsanwalt“3 Deﬁnition „Daten besonderer Kategorien“ Artikel 9 Abs. 1 der DSGVO deﬁniert als besondere Kategorien von Daten u. a. ge- netische Daten, biometrische Daten, Ge- sundheitsdaten oder Daten zum Sexual- leben oder der sexuellen Orientierung. Aus diesen Vorgaben ergäbe sich für je- den Teilnehmer im Gesundheitswesen die Pﬂicht, da in der Kerntätigkeit Daten nach Artikel 9 DSGVO verarbeitet wer- den, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Faktor Mitarbeiterzahl Eine weitere Konkretisierung erfolgt über den § 38 Abs. 1 BDSG-neu. Dieser ergänzt Artikel 37 der DSGVO dahingehend, dass Verantwortliche und Auftragsverarbei- ter einen Datenschutzbeauftragten zu be- nennen haben, soweit sie in der Regel min- 1 Die Datenschutzgruppe wurde nach Artikel 29 der Richtlinie 95/46/EG eingesetzt. Sie ist ein unabhängiges Beratungs- gremium der EU zum Themenkreis Datenschutz und Schutz der Privatsphäre. Ihr Aufgabenbereich geht aus Artikel 30 der Richtlinie 95/46/EG und Artikel 15 der Richtlinie 2002/58/EG hervor. 2 https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/wp-content/uploads/2017/07/WP243de_Art._29-Gruppe-Daten schutzbeauftragte.pdf; Abs. 2.1.2 „Kerntätigkeit“ 3 https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/wp-content/uploads/2017/07/WP243de_Art._29-Gruppe-Daten schutzbeauftragte.pdf; Abs. 2.1.3 „Umfangreiche Verarbeitung“ 4 Vgl. zum BDSG aF Gola/Schomerus § 4f Rn. 11; aA (drei Monate) Scheja in Taeger/Gabel § 4f Rn. 21 mwN. 5 https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Service/submenu_Entschliessungsarchiv/Inhalt/Entschliessungen_Datenschutzkonfe renz/Inhalt/95_Konferenz/Datenschutzbeauftragten-Bestellpﬂicht-nach-Artikel-37-Abs_-1-lit_-C/DSB-Bestellpﬂicht.pdf destens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personen- bezogener Daten beschäftigen oder für die Verarbeitung der Daten eine Daten- schutzfolgeabschätzung (DSFA) nach Art. 35 DSGVO erforderlich ist. Die Mitarbeiter müssen dabei „in der Regel“ und „ständig“ mit einer automatisierten Datenverarbei- tung befasst sein. Der Begriff „ständig“ ist an § 1 BetrVG angelehnt und sorgt da- für, dass es auf kurzfristige Schwankun- gen nicht ankommt, sondern der mittlere tatsächliche und perspektivische Perso- nalstand und -bedarf über einen Betrach- tungszeitraum von einem Jahr maßgeblich ist.4 Eine Datenschutzfolgeabschätzung ist nach Artikel 35 Abs. 3 lit. b) DSGVO u. a. dann erforderlich, wenn eine um- fangreiche Verarbeitung von perso- nenbezogenen Daten gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO erfolgt. Ein vereinfachtes Resümee Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Praxen mit nur einem Arzt und Praxen mit mehr als 10 Mitarbeitern sowie Kranken- häuser über DSGVO/BDSG-neu klar ge- regelt sind. Im Falle des Einzelarztes mit weniger als 10 Mitarbeitern ist kein DSB zu benennen, im Falle von 10 (oder mehr) Mitarbeitern, die Daten verarbeiten, ist hingegen ein DSB zu benennen. Für Prax en mit weniger als 10 Mitarbeitern, die zwar besondere personenbezogene Daten nach Artikel 9 Abs. 1 DSGVO verarbeiten und bei denen die Verarbeitung auch zu den Kerntätigkeiten gemäß den Deﬁnitio- nen der Artikel-29-Datenschutzgruppe zählen, aber für die der Begriff der um- fangreichen Verarbeitung interpretierbar bleibt und die auch nicht unter die Größe n - klassiﬁzierung des BDSG-neu fallen, emp- ﬁehlt es sich die am 26. April 2018 ver- öffentlichte Stellungnahme der unabhän- gigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder einzusehen.5 ∑ Arnd Kura ist seit 2005 als leitender Revisor für Abrechnungs- unternehmen tätig und hat sich als Certiﬁed Internal Auditor qualiﬁziert. Er betreut die Interne Revision der PVS holding GmbH. Arnd Kura | PVS holding | Interne Revision Tel. 0208 4847-173 | akura@ihre-pvs.de PVS Einblick 15
. . m o c e b o d a k c o t s - t e r o c e d s © : o t o F „Chefarztbehandlung“ und „Chefarztstandard“ Schließt der Patient mit dem Kran- kenhaus eine Wahlleistungsverein- barung über wahlärztliche Leistun- gen ab, spricht er üblicherweise von einer „Chefarztbehandlung“. Umgangssprach- lich hat sich der Begriff der „Chefarztbe- handlung“ etabliert, zumal auch die Versi- cherer in ihren Versicherungsbedingungen die wahlärztlichen Leistungen oft mit „Chefarztbehandlung“ erklären. Vor Augen haltend, dass der eine oder andere Versi- cherer bis vor wenigen Jahren behauptete, eine Vertretung sei bei einer Vereinbarung über eine wahlärztliche Behandlung gänz- lich unzulässig, verwundert es nicht, dass es gewisse Anlaufschwierigkeiten gibt, zu akzeptieren, dass ein Wahlarzt nicht „kraft Gesetzes“ der Chefarzt sein muss. An keiner Stelle des Gesetzes verwen- det der Gesetz- oder Verordnungsgeber den Begriff der Chefarztbehandlung. Das Krankenhausentgeltgesetz spricht durch- gehend vom „Wahlarzt“ und von „wahlärzt- licher Behandlung“. Auch die GOÄ ver- wendet den Begriff der wahlärztlichen Leistung. Dass der Wahlarzt üblicherwei- se der Chefarzt einer Abteilung ist, mag zutreffen, zwingend ist diese Einschrän- kung jedoch nicht. Trotzdem sind einzel- ne Versicherer stets bestrebt, ihre Leis- tungspﬂicht gegenüber ihren Patienten mit Argumenten einzuschränken, die im Gesetz keine Unterstützung ﬁnden. Das Argument, das Krankenhausentgelt- gesetz lasse keine Vertretung des Chef- arztes zu, hat der Bundesgerichtshof durch das Urteil vom 20.12.2007, Az: III ZR 144/07 mit guten Begründungen ver- worfen. Insbesondere führte der BGH aus, dass die Vertragsfreiheit auch in diesen Fällen greife und zwischen Krankenhaus bzw. ärztlichen Leistungserbringer und Patienten sehr wohl Vertretungsverein- barungen geschlossen werden dürfen, die allerdings auf Grund der Schutzbedürf- tigkeit der Patienten bestimmte Voraus- setzungen erfüllen müssen. Nachdem die Frage der Vertretung im Sinne des Kran- Konstantin Theodoridis Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht, Leiter der Rechtsabteilung Tel. 0208 4847-124 | ktheodoridis@ihre-pvs.de kenhauses und des Patienten geklärt war, geriet die Person des Wahlarztes selbst in den Fokus. Einige Versicherer nahmen den Standpunkt ein, dass nur Chefärzte Wahlärzte sein dürfen. Sie stützten die- se Auffassung auf das Argument, nur der Chefarzt könne den Chefarztstandard gewährleisten. Infolge dessen weiger- ten sich einzelne Versicherer, die Kosten wahlärztlicher Leistungen zu überneh- men, wenn der Behandler kein Chefarzt – insbesondere dann, wenn dieser kein an- gestellter Arzt des Krankenhauses – war. In einer Streitigkeit hatte der BGH wiede- rum Gelegenheit, grundsätzliche Ausfüh- rungen zum Status eines Honorararztes, also eines niedergelassenen Arztes, der im Krankenhaus operative Leistungen er- brachte, zu machen. Hintergrund war, dass ein niedergelassener Facharzt stationäre Operationsleistungen erbrachte und die- se gegenüber den Patienten liquidierte. Der BGH verneinte in seinem Urteil vom 16.10.2014, Az: III ZR 85/14, ein eigenes Liquidationsrecht des Honorararztes, da dieser in der Bestimmung des § 17 Abs. 3 Krankenhausentgeltgesetz nicht aufge- führt sei. Befriedigend war die Entschei- dung für die Versicherer dennoch nicht, nachdem realisiert wurde, dass der BGH zwar das Liquidationsrecht des Hono- rararztes verneinte, nicht jedoch zu der Frage Stellung nahm, ob der Honorararzt grundsätzlich stationäre wahlärztliche Leistungen erbringen darf. Wenn nämlich der Honorararzt wahlärztliche Leistungen erbringen darf, könnten diese vom Kran- kenhausträger liquidiert werden. Einen weiteren Dämpfer erhielten die Vertreter dieser restriktiven Meinung mit der Ent- scheidung des BGH vom 14.01.2016, Az: III ZR 107/15, wonach „... die Wahlleistung „Arzt“ zum Gegenstand hat, dass dem Pa- tienten die Behandlung durch bestimm- te leitende oder besonders qualiﬁzierte Ärzte in jedem Fall zuteil wird, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob dies in concre- to aus medizinischen Gründen notwendig oder zweckmäßig ist...“. Diese Entschei- dung ist für die Versicherer insofern miss- lich, als nicht nur die Behauptung zurück- gewiesen wurde, der Wahlarzt müsse der Chefarzt sein – auch die Behauptung, der Wahlarzt müsse den „Chefarztstandard“ gewährleisten, ist irrig. Das Motiv, weswe- gen ein Patient einen bestimmten Arzt als Wahlarzt wünscht, ist in diesem Zusam- menhang nicht zu hinterfragen. Es müs- sen keine medizinischen Gründe, wie zum Beispiel eine bestimmte Qualiﬁkation u.ä., den Ausschlag geben. Der Wahlarzt schuldet auch keinen „Chefarztstandard“, weil es diesen gar nicht gibt. Sicherlich wird der Wunsch des Patienten nach einer optimalen medizinischen Versorgung der Grund einer wahlärztlichen Behandlungs- vereinbarung sein. Die Qualiﬁkation ist aber kein Aspekt, der im Zusammenhang mit einer Wahlleistungsvereinbarung und ihrer Zulässigkeit geprüft wird. Anderen- falls könnte der Versicherer die Wahl des Patienten in Frage stellen und prüfen, ob es einen besser qualiﬁzierten Arzt im Krankenhaus gibt, der die Leistung hätte erbringen können. Diese Auslegung hätte aber mit einer Wahl des Patienten nichts mehr zu tun. Der Aspekt des „Chefarztstandards“ ist zuletzt auch im Rahmen eines Arzthaf- tungsprozesses Gegenstand der Diskus- sion geworden. Richtig ist, dass eine Be- handlung „... nach dem zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden, allgemein an- erkannten fachlichen Standard zu erfol- gen ...“ hat (so § 630a Abs. 2 BGB). Die- sen Facharztstandard schuldet der Arzt, will er sich nicht dem Vorwurf des Be- handlungsfehlers aussetzen. In einem vor dem Landgericht Köln geführten Streit warf die Patientin dem Arzt die Unter- schreitung des Chefarztstandards vor und legte Berufung gegen das Urteil ein, nachdem sie den Prozess verlor. Das OLG Köln bestätigte in seinem Beschluss vom 22.01.2018, Az: 5 U 101/17, das Urteil des LG Köln und verwies darauf, dass es einen sogenannten Chefarztstandard nicht gibt. Der Chefarzt schulde, so das OLG Köln, keinen über den Facharzt- standard hinausgehenden Standard. Ein Chefarztstandard, der in medizinischer Hinsicht über die Maßstäbe des für den Begriff des Behandlungsfehlers maß- geblichen Facharztstandard hinausgehen würde, existiere nicht. Interessengeleitete Positionen Fazit: sollten immer auch danach geprüft wer- den, ob sie gesetzlich verankert sind. Nicht jedes Argument, das vordergründig plausibel ist, hält einer rechtlichen Über- prüfung stand. ∑
GOÄ-Tipp Impfleistungen in der GOÄ . . m o c e b o d a k c o t s – r o g e r G m a d A © : o t o F Schutzimpfung (intramuskulär, subkutan) – ggf. einschließlich Eintragung in den Impfpass Schutzimpfung (oral) – einschließlich beratendem Gespräch In der GOÄ werden folgende Impﬂeistungen vergütet: 375 376 377 Zusatzinjektion bei Parallelimpfung 378 Simultanimpfung i Weitere GOÄ-Tipps unter: www.ihre-pvs.de/goae Neben allen Leistungen ist die ggf. er- forderliche Eintragung in den Impf- pass nicht gesondert berechenbar (fakultativer Leistungsbestandteil der Nummer 375 sowie Abschnitt CV, All- gemeine Bestimmungen, Nummer 3) Einschränkungen beachten Wird ein Mehrfachimpfstoff verwen- det, kann die Nummer 375 GOÄ nur einmal berechnet werden. Auch der Ansatz der Nummer 377 ist nicht zu- lässig. Eine zweite Injektion löst hin- gegen grundsätzlich den Ansatz der Nummer 377 aus. Es ist jedoch zu beachten, dass neben den Nummern 376 – 378 keine Beratung angesetzt werden kann. Da im Regelfall parallel zur Impfung auch eine Aufklärung durchgeführt wird, empﬁehlt es sich, bei dieser Konstellation die Nummern 1 (80 Punkte) und 375 (80 Punkte) ab- zurechnen und auf die Nummer 377 (50 Punkte) zu verzichten. (vgl. GOÄ-Ratgeber: Abrechnung von Impﬂeistungen, Deutsches Ärzte- blatt, Jg. 112, Heft 35 – 36, 31. August 2015) Kombination der Nummern 375 und 376 Wird jedoch neben einer intramusku- lären bzw. subkutanen Impfung eine orale Schutzimpfung erbracht, können die Nummern 375 und 376 nebenein- ander berechnet werden. Die Nummer 1 GOÄ entfällt, da die Beratung einen obligaten Inhalt der Nummer 376 dar- stellt. Sofern sich die Aufklärung als aufwendiger erweist, kann die Num- mer 376 mit einem höheren Multipli- kator abgerechnet werden. Martin Knauf Nach seiner Ausbildung bei der PVS übernahm er die Teamleitung der Korrespon- denzabteilung. Seit 2013 leitet er das Gebührenreferat und hält regelmäßig GOÄ-Seminare. mknauf@ihre-pvs.de und 377 GOÄ ist möglich, nicht jedoch mit der Nummer 375, da es sich in die- sem Fall um eine Zusatzinjektion han- delt, die mit Nummer 377 zu bewerten ist. Tetanus-Simultanimpfung Die am höchsten bewertete Leis- tung ist die Simultanimpfung nach Nummer 378 (120 Punkte). Eine Kombination mit den Nummern 376 Auslagen nicht vergessen Impfstoffe aus dem eigenen Bestand können gemäß § 10 GOÄ als Auslagen berechnet werden. Bei einer Rezept- ausstellung entfällt die Berechnung. ∑ PVS Einblick 17 17 PVS Einblick
Deine bessere Hälfte Christiane Stenger wurde zwischen 1999 und 2003 mehrfach Juniorenweltmeisterin im Gedächtnissport und veröffentlichte mit gerade einmal 17 Jahren bereits ihren ersten Bestseller über Gedächtnistraining. Die erfolgreiche Gedächtnis- künstlerin und Moderatorin hat ihre Gabe zum Beruf ge- macht. In ihrem neuesten Buch „Dei- ne bessere Hälfte“ erläutert sie zusammen mit der Autorin Antje Tiefenthal auf unterhaltsame und lehrreiche Weise, was es bedeutet, Rechts- oder Linkshänder zu sein, warum eine Körperseite beim Men- schen dominant ist und warum man beide Seiten stärken sollte. Herkömmliche Scheren, Lineale, An- spitzer und Füller sind einfach nicht für Linkshänder gemacht. Kettensä- gen gibt es ausschließlich für Rechts- händer. Haben es Linkshänder eigent- lich schwerer im Leben? 18 PVS Einblick Nein, schwerer ist vielleicht das fal- sche Wort. Man kann als Linkshänder ein völlig glückliches, sorgenfreies Leben führen. Allerdings ist der All- tag für sie vielleicht komplizierter als für Rechtshänder. Ein linkshändiger Waldarbeiter lebt allerdings gefähr- lich! Oft ist es aber auch viel banaler: Das Münzfach ist rechts am Einkaufs- wagen angeordnet – genauso wie die Kartenschlitze am Geldautomaten. Ein Linkshänder muss dann seine Ar- me verknoten, um mit links zurecht- zukommen. Oder er macht es einfach mit rechts – und wird damit vielleicht unfreiwillig zum Pseudo-Rechtshän- der. Sind Sie selbst Links- oder Rechts- händerin? Eigentlich gehöre ich zu den typi- schen Rechtshändern und Rechtssei- tern. Während der Arbeit am Buch bin ich aber ins Zögern gekommen, ob ich nicht vielleicht doch eher eine Links- händerin bin? Wie die Geschichte aus- gegangen ist, verrate ich an dieser Stelle nicht! Sie haben einen IQ von 145 und haben mit 16 das Abi gemacht. Könnte man Sie als Wunderkind bezeichnen? Eigentlich nicht. Ich hatte einfach sehr viel Glück – und auch mit einem ho- hen IQ muss man sich Wissen aneig- nen, nachdenken und lernen, seine Ge- danken klar zu formulieren. Vielleicht geht dies oft etwas schneller, aber
so groß ist. Man sollte einfach so viel wie möglich ausprobieren. Welchen Leserkreis wollen Sie mit Ihrem Buch ansprechen? Ihr neues Buch „Deine bessere Hälfte“ haben Sie gemeinsam mit Antje Tiefen- thal geschrieben. Woher kennen Sie sich? Wir kennen uns schon eine halbe Ewigkeit und sind seit der Schule be- freundet. Antje ist in unserem Inter- nat von Anfang an aufgefallen, da sie mit ihren Blumenröcken einer Mode- zeitschrift entsprungen schien. Unse- re Freundschaft begann, als sie mich auf dem Weg zum Landmarkt auf das Gedächtnistraining angesprochen hat und mich später zum Beispiel auch zu den Gedächtnisweltmeisterschaften in Kuala Lumpur begleitete. Wie sind Sie beide auf das Thema ge- kommen? Ehrlich gesagt, bei einer Flasche Rot- wein auf Mallorca. Wir haben uns da- rüber unterhalten, dass ein Buch, das sowohl Links- als auch Rechts händer zum Thema hat, noch fehlt. Nach zwei Gläsern war klar: Wir machen das Buch selbst aufgrund unserer eigenen Er- fahrungen: meine Freundin als Links- und ich als Rechtshänderin. Das Buch ist für Links- und Rechts- händer interessant. Sie erfahren nicht nur Aufschlussreiches über das Gehirn und das Thema Händigkeit – es existieren selbst in der Tierwelt viele Vorlieben für eine Seite. So kauen Wale lieber rechts und Helm- kakadus bevorzugen ihre linke Kral- le. Es gibt auch viele Übungen zum Ausprobieren und Entdecken und man lernt, die Fähigkeiten der eige- nen Hände noch viel mehr zu schät- zen. Was ist die erstaunlichste Erkennt- nis Ihrer umfangreichen Recherche zum Thema Händig- und Seitigkeit? Wir hätten nicht gedacht, welche gravierenden Folgen eine nicht er- kannte Linkshändigkeit haben kann und wie positiv sich eine behutsame Rückschulung auf viele Menschen auswirkt. Vielen Dank für das Gespräch. Wir drücken die Daumen, dass auch Ihr neues Buch wieder ein Bestseller wird. ∑ d n a l r e b a H n e v e t S © : o t o F gute Leistungen basieren immer auf eigener Anstrengung, genau wie im Sport. Sie sind Gedächtnisweltmeisterin, ha- ben studiert, geben Semina re, schrei- ben Bücher, moderieren TV-Sendun- gen – sagen aber selbst, ein hoher IQ allein reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein. Worauf kommt es an? Meiner Meinung nach ist das Wichtigs- te, dass wir im Leben etwas ﬁnden, das uns liegt und wirklich Spaß macht. Wenn man neugierig ist und Leiden- schaft empﬁndet, lernt man fast von allein. Heutzutage ist es natürlich sehr schwierig herauszuﬁnden, was einen wirklich interessiert, weil das Angebot Christiane Stenger Antje Tiefenthal DEINE BESSERE HÄLFTE Warum wir Rechts- oder Linkshänder sind und was das für unser Leben bedeutet 240 Seiten Klappenbroschur Mit 20 Abbildungen Format 13,5 × 21 cm € 16,95 (D) / € 17,50 (A) ISBN 978-3-8419-0606-9 Auch als E-Book erhältlich PVS Einblick 19
Kann denn Führen Sünde sein? Dr. Gabriele Brieden gibt seit vielen Jahren Kommunikations- und Führungskräfte- Schulungen für die PVS. Erfahren Sie, was Sie in ihren Seminaren erwartet. Hand aufs Herz! Haben Sie Mitarbeiterführung in Ihrem Studium oder in Ihrer Fach- arzt-Ausbildung gelernt? Auch in Praxis und Klinik hat sich veraltetes Führungsgehabe überlebt. Doch was ist heute angemessen angesichts der Probleme, überhaupt qualiﬁ- zierte Mitarbeiter zu ﬁnden und zu binden? Führung bedeutet zuerst Selbst- Führung – z. B. die Auseinanderset- zung mit folgenden Themen: » Wie ticke ich als Führungskraft? » Welche Ängste und Vorurteile » Wie sehe ich meine Rolle und » Welcher Führungsstil ist für den jeweiligen Mitarbeiter überhaupt geeignet? meine Verantwortung? habe ich? » Wie vergebe ich Mitarbeitern entsprechend ihrer Ressourcen Verantwortungsbereiche? SEITE 28 Dr. Gabriele Brieden Ärztin, Kommunikations- und NLP-Trainerin, systemischer Coach Tel. 02103/36 01 08 brieden.coaching@gmail.com 20 PVS Einblick » Wie leite ich angemessen Mehr-Generationen-Teams? » Wie führe ich konstruktive » Wie delegiere ich erfolgreich? » Wie gehe ich mit der jungen Kritik-Gespräche? Y- und Z-Generation um? Fragen über Fragen! Antworten gibt Dr. Gabriele Brieden, die seit vielen Jahren Kommunikations- und Füh- rungskräfte-Schulungen für die PVS durchführt. Vier aufeinander aufbauende Semi- nare (Team-Power I – IV) bilden ein Rundum-Wissens-Paket zum Thema Führung. Doch auch an einzelnen Se- minaren teilzunehmen lohnt sich, denn jedes hat einen anderen Schwerpunkt und bietet in sich geschlossene und verständliche Inhalte. Im Jahr 2018 haben Sie noch die Möglichkeit, zwei Führungs-Seminare zu besuchen. Und zu Beginn des Jahres 2019 startet die Schulungs-Reihe erneut. ∑
. . m o c e b o d a k c o t s - s a s a C r J © : o t o F Team Power IV Raus aus dem Hamsterrad – stärken Sie Ihre eigene Widerstandskraft und die Ihrer Mitarbeiter! Von Führungskräften im Gesund- heitswesen wird ein ungeheures Repertoire an Fähigkeiten erwar- tet: souverä ne Selbststeuerung, innere Festigkeit, hohe Stressre- sistenz, Selbstvertrauen, Freude an Neuerungen, Vertrauen in den Wandel, klare Werte und einfühl- same Kommunikation sowie Be- ziehungsfähigkeit zu Mitarbei- tern und Patienten. Bei all diesen Anforderungen gerät die Pﬂege des persönlichen Energiehaushaltes schnell in den Hintergrund: was leert, was füllt mein „Energie-Fass“? Im Seminar erarbeiten Sie realis- tische, alltagstaugliche Schritte, um Ihre Handlungsspielräume im Arbeitsalltag individuell zu erweitern und sich selbst dabei nicht zu vergessen. Freitag 31. August 2018, 15:00 bis 20:00 Uhr und Samstag 1. September 2018, 10:00 bis 16:00 Uhr Freitag 23. November 2018, 15:00 bis 20:00 Uhr und Samstag 24. November 2018, 10:00 bis 16:00 Uhr Anmeldung & Infos: www.pvs-forum.de PVS Einblick 21 Team Power I Fit zum Führen – Werkzeugkoffer für Führungskräfte Team Power II Top-Team statt Trouble- Team – Mehr-Generationen- Teams erfolgreich führen! Team Power III Typische Führungs- Fehler – wie Mitarbeiter gehirngerecht führen? Frau Brieden stellt Ihnen ein bewährtes Repertoire von Führungs-Werkzeugen vor, dessen Handhabung Sie in praktischen Übungen gleich trainieren und vertiefen. » Wie führe ich ein Gespräch auf Augenhöhe und in welcher Sitzordnung? » Wie bereite ich ein erfolg- reiches Gespräch vor und wie treffe ich konkrete, ver- bindliche Vereinbarungen mit dem Gesprächspartner? » Wie stelle ich die Einhaltung der getroffenen Vereinba- rungen sicher? » Welche Konsequenzen sind denkbar? Gönnen Sie sich dieses inter- aktive Führungs-Seminar, um ihre Führungs-Werkzeuge zu ölen und zu schärfen! Freitag 18. Januar 2019 , 15:00 bis 20:00 Uhr und Samstag 19. Januar 2019 , 10:00 bis 16:00 Uhr meinem Team los? Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt: » Was ist nur in » „Zickenkrieg“ oder „Hüh- nerhof“? Welche Dynamik herrscht im Team? » Wie lässt sich der Zusam- menhalt und damit die optimale Zusammenarbeit verbessern? » Welche Maßnahmen zur Teamentwicklung sind sinnvoll? In diesem interaktiven Semi- nar, in das Sie Ihre individuel- len Fragen und Anliegen gerne einbringen können, arbeiten wir intensiv an der Frage, was Teams erfolgreich macht und was Teams schwächt? Freitag 15. März 2019 , 15:00 bis 20:00 Uhr und Samstag 16. März 2019 , 10:00 bis 16:00 Uhr genau? meine Mitarbeiter? Führungsarbeit ist keine rein sachlich zu bewältigende Auf- gabe: Es gilt sich Emotionen zu stellen – den eigenen und denen der Mitarbeiter! » Welche Motive bewegen » Was motiviert – was demotiviert? » Was heißt Wertschätzung » Wie gelingt es mir als Füh- rungskraft, sowohl positive wie auch negative Gefühle von Mitarbeitern wahrzuneh- men, richtig einzuordnen und angemessen anzusprechen? Im Seminar sprechen wir darüber, was Führungskräfte mit Druck und übermäßiger Kontrolle an- richten, welche individuellen An- reize und Belohnungen sinnvoll sind und wie sich eine Kultur der Wertschätzung etablieren und leben lässt.
Die Bausteine für Ihr Know-how Seminare: Mai bis Juli 2018 Mai Mi 30. GOÄ-Grundlagen – offen für alle Fachrichtungen Berlin Daniela Bartz Juni Mi 06. Sa 08. Mi 13. Mi 13. Mi 20. Fr 22. Mi 27. Juli Mi 04. Sa 07. Mi 11. 4 7 4 SONDERVERANSTALTUNG Die erfolgreiche Praxisabgabe In diesem Seminar erhalten Sie Informationen zum komplexen Übergabeprozess und zu zahlreichen Möglichkeiten wie Sie Ihr optimales Übergabemodell gestalten können. Außerdem wird die Vorbereitung und Erzielung eines angemessenen Kaufpreises sowie die Fehler-Vermeidung im Nachfolgeprozess thematisiert. Mülheim Lara Bäumer Dipl. Kffr., Dipl. Verwaltungswirtin (FH) Consultant für Heilberufe Peter Breuer Geschäftsführer praxisstark GbR Sachverständiger für die Bewertung von Arztpraxen und MVZ AVL-Workshop GOÄ-Gynäkologie Mülheim Nicole Evers Hamburg Dr. med. Bernhard Kleinken Ihre Ausstrahlung optimieren – Personal Power II Mülheim Dr. Gabriele Brieden Perfekt am Telefon – und alles spricht für Sie Mülheim Dr. med. Birgit Hickey GOÄ-Urologie Potsdam Daniela Bartz GOÄ-Grundlagen – offen für alle Fachrichtungen Berlin Daniela Bartz GOÄ-Grundlagen – Teil 1 Mülheim Silke Leven, Martin Knauf KFO-Abrechnung – Basiskurs Mülheim Nicole Evers GOÄ-Grundlagen – Teil 2 Mülheim Silke Leven, Martin Knauf Fortbildungs- punkte Für gekennzeichnete Seminare erhalten Sie Fortbildungspunkte. Save the date! Zukunftsmodelle in der Radiologie im Fokus 2. Radiologentag am 22. September 2018 in Potsdam Jetzt informieren und anmelden: www.ihre-pvs.de/radiologentag
Ihre Ansprechpartnerin Ursula Apitzsch Tel. 0208 4847-344 uapitzsch@ihre-pvs.de Unsere Referenten Daniela Bartz Mitarbeiterin der PVS, Geschäftsstellenleiterin der GS Potsdam und GS Cottbus Dr. Gabriele Brieden Ärztin, Kommunikations- und NLP-Trainerin, systemischer Coach Nicole Evers Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen, Praxis- managerin Dr. med. Dipl.-Biol. Birgit Hickey Fachärztin für Allgemein- medizin, systemische Kommunikation/Mediation Dr. med. Bernhard Kleinken Experte im Bereich Anwendung/ Weiterentwicklung der GOÄ Martin Knauf Betriebswirt (VWA), Mitarbeiter der PVS, Leiter des Gebührenreferates Anmeldung und weitere Informationen unter: www.pvs-forum.de Silke Leven Mitarbeiterin der PVS, stv. Teamleiterin im Forderungsmanagement Jetzt abonnieren: Verpassen Sie kein Seminar mit unserem Newsletter! Fortbildungsinstitut des PVS Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg e. V. für die Ärzteschaft Unsere Veranstaltungsorte Berlin PVS berlin-brandenburg-hamburg Invalidenstr. 92 10115 Berlin Hamburg Hamburger Sparkasse Adolphsplatz 3 20457 Hamburg Köln Technologiepark Köln CTP Conference Services Eupener Str. 161 50933 Köln Mülheim PVS rhein-ruhr Remscheider Str. 16 45481 Mülheim an der Ruhr München PVS bayern Arnulfstr. 31 80636 München Potsdam PVS berlin-brandenburg-hamburg Pappelallee 5 14469 Potsdam Bauen Sie auf Expertenwissen!  professionell  praxisnah  individuell PVS Einblick 23
Warum ein Handelskrieg niemandem nützt . . m o c e b o d a k c o t s - r e t n i W n e r a M © : o t o F Trotz aller Blitzreisen nach Washington und angestreng- Last-Minute-Diplomatie ter – US-Präsident Donald Trump ist wild entschlossen, auf Stahl- und Aluminium-Importe höhere Einfuhr- zölle von 25 bzw. 10 Prozent zu er- heben. Diese könnten einen gefähr- lichen Handelskrieg auslösen. Denn schon drohen die EU und China mit Gegenmaßnahmen, und Trump mit Gegen-Gegenmaßnahmen. Selbst wenn es gelingen sollte, Ausnahmen für Europa auszuhandeln, könnte eine Schwemme chinesischen Bil- ligstahls, der dann nicht mehr in die USA ginge, unsere Industrie durch- schütteln. Tausende Arbeitsplätze, auch bei uns in Deutschland, sind in Gefahr. Politisch besonders brisant ist dabei: Der US-Präsident begründet seine 24 PVS Einblick „Strafzölle“ unter anderem mit der Gefährdung der nationalen Sicherheit. Betroffen sind aber mit EU-Ländern und Kanada zahlreiche Nato-Partner, also Mitglieder einer Verteidigungsal- lianz, die sich gegenseitigen Beistand versprochen haben. Ein Showdown unter Partnern also, der die bisher er- folgreiche Sicherheitspartnerschaft auf eine harte Probe stellt und zudem den freien Welthandel gefährdet. Und ob den Stahlarbeitern im Rust Belt der USA, wie von Trump versprochen, wirklich damit geholfen wird, steht in den Sternen. NRW-Ministerpräsident Armin La- schet und Wirtschaftsminister Pe- ter Altmaier kämpfen an vorderster Front. Ganz aktuell geht es darum, eine „Stahlschwemme“ zu verhin- dern und in Deutschland weiter Qua- litätsstahl zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren zu können. Aber auch eine Ausweitung auf andere Produkte ist längst nicht mehr aus- zuschließen. Wenn die EU, wie an- gedroht, höhere Zölle auf Whiskey, Harleys, Levis-Jeans oder Erdnuss- butter erhebt, werden im Gegenzug deutsche Autobauer wie Mercedes oder BMW ihre US-Importe durch höhere Zölle schwerer verkaufen können. Was auf keinen Fall hilft, ist plattes und wohlfeiles Trump-Bashing. Las- sen wir es mal dahingestellt, ob der oft allzu hemdsärmelige Präsident im Stile des knallharten Geschäftsman- nes nur seinen Vorteil sucht, Wett- bewerber wie die EU und China schä- digen, tatsächliche wirtschaftliche Ungleichgewichte ausgleichen oder gleich die ganze Weltordnung infra ge stellen will: Die sich abzeichnende
Eskalationsschraube bedeutet für unser Zusammenleben nichts Gutes. Am Ende wird es nur Verlierer geben und insbesondere das bisher so er- folgreiche Exportland Deutschland sowie der Wohlstand der Menschen hier werden massiv geschädigt. Der DIHK (Deutscher Industrie- und Han- delskammertag) rechnet mit einem Wettbewerbsnachteil durch die Ver- teuerung deutscher Waren in Höhe von 400 Millionen Euro. Eine freie Handelsordnung, offene Grenzen und Gesellschaften, vertrau- ensvoller und fairer Umgang zwischen den Staaten müssen im ureigensten Interesse unseres Landes liegen, das wirtschaftlich davon besonders pro- ﬁ tiert. Dass wir nun in dieser schwie- rigen oder gar gefährlichen Situation sind, ist eine Katastrophe vor allem für das transatlantische Bündnis. Ich kann mir vorstellen, dass Chinas Prä- sident auf Lebenszeit Xi Jinping und Russlands Staatschef Wladimir Putin TTIP-Verhandlungen, vor Lachen kaum in den Schlaf ﬁ nden. Über die Versäumnisse der vergan- genen Jahre ließe sich leicht jam- mern: Nehmen wir nur die geschei- terten den Brexit, die Täuschungsmanöver der deutschen Autobauer, die Uneinigkeit beim Klimaschutz oder bei den Ver- teidigungsausgaben und Rüstungs- exporten. Viel Vertrauen ging verlo- ren. Und was haben wir unternommen gegen die ausgefuchsten Geschäfts- modelle der Internetkonzerne oder den ungesteuerten massenhaften Know-how-Transfer durch chinesi- sche Staatsinvestitionen in deutsche Hightech-Unternehmen? Der Kampf um die Ressourcen, die Hirne, die In- novationen, die Märkte von morgen in Arbeit, Handel und Wirtschaft 4.0 hat längst begonnen. Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Re- gierungserklärung: „Wir sind über- zeugt, dass Abschottung am Ende uns allen schadet.“ Rückfälle in nationa- len Egoismus, mangelndes Vertrauen, unklare Regeln und unangemesse- ne Vorteilsbeschaffung müssen mit Geschick und Augenmaß verhindert werden. Richtig. Aber das ist eine Mammut-Aufgabe für die neue Bun- desregierung. Vor allem müssen wir in der EU zeitnah darauf drängen, dass ein neuer Anlauf für ein transatlanti- sches Handelsabkommen unternom- men wird. Vielleicht sollte Angela Merkel bald mal mit Trump eine Frie- denspfeife rauchen, damit Wildwest in der internationalen Politik nicht wei- ter um sich greift. ∑ Dr. Mathias Höschel 1. Vorsitzender Bundesverband Verrechnungs- stellen Gesundheit e. V. BVVG trifft sich mit Dr. Georg Kippels, MdB aus dem Gesundheitsausschuss Dr. Mathias Höschel (re), 1. Vorsitzender des BVVG, und Frank Rudolph (mitte), Geschäftsführer des BVVG, trafen sich in Düsseldorf mit dem Bundestagsabge- ordneten Dr. Georg Kippels (li). Dieser ist in der aktuellen Legislaturperiode wie- der Mitglied im Gesundheitsausschuss und gleichzeitig auch Berichterstatter der CDU/CSU Bundestagsfraktion für die Bereiche Gesundheit und Europa. Dr. Kippels berichtete von den ersten Ausschusssitzungen und den zukünfti- gen Themen innerhalb der Gesundheits- politik. Weitere Gesprächsinhalte waren die Novellierung der GOÄ und die Wei- terentwicklung des dualen Krankenver- sicherungssystem. ∑ PVS Einblick 25 l h p o d u R k n a r F © : o t o F
kurz + knapp Zertifi zierung: Erfolgreicher Abschluss des zweiten Überwachungsaudits Kontinuität beweist die PVS durch eine gleichbleibend hohe Qualität ihrer Dienstleistungen im Abrech- nungs- und Forderungsmanagement für ihre Kunden. Dies bescheinigt ihr seit 2013 durchgängig der TÜV Rhein- land mit dem Prüfzeichen für das „Zertiﬁ zierte Qualitätsmanagement- System“ nach DIN EN ISO 9001:2015. Für die Zertiﬁ zierung sind unter an- derem der Nachweis eines etablierten und gelebten Risikomanagementsys- tems und eines angewandten Wis- sensmanagements erforderlich. Auch die enge Begleitung externer Dienst- leister und Lieferanten entsprechend den Qualitätsmaßstäben des Unter- nehmens wird geprüft. Das Zertiﬁ - kat schafft somit eine Grundlage für Transparenz, Vergleichbarkeit sowie erhöhte Kundenorientierung und er- möglicht die nachhaltige Optimierung von Prozessen und Strukturen. Nach Abschluss des ersten Zerti- ﬁ zierungsintervalls im Jahr 2016 wurde das Qualitätsmanagement- System der PVS nun einer Re-Zerti- ﬁ zierung unterzogen. Am 23. März endete das diesjährige Zertiﬁ zie- rungsaudit in der PVS holding, der PVS (Geschäftsstel- len Aachen und Düsseldorf) und der rhein-ruhr berlin-brandenburg-hamburg PVS (Geschäftsstellen Cottbus, Hamburg, Potsdam). Für die durch den TÜV Rheinland durchgeführten externen Audits hat die PVS bereits jetzt die Bestä- tigung, dass keinerlei Abweichun- gen zwischen den Forderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2015 und dem Qualitätsmanagement-System gefunden wurden. Somit erhalten alle Geschäftsstellen der genannten Unternehmen das Zertiﬁ kat als sicht- bares Zeichen gelebter Qualität. Die PVS zeigt damit einmal mehr, dass Kontinuität Teil ihrer Kultur ist. ∑ Deckel drauf – die PVS sammelt Plastikdeckel gegen Polio ers te „Deckel gegen Polio“ ist das Schwerpunktprojekt des Vereins „Deckel drauf“. Durch die Sammlung von Kunststoffdeckeln aus hochwer- tigen Kunststoffen (HDPE und PP) und dem anschließenden Verkaufs- Der Nächste bitte ... erlös werden gemeinnützige so- wie mildtätige Projekte unterstützt. Im ersten Schritt bezuschusst der Verein „Deckel drauf“ das Rotary-Pro- gramm „End Polio Now“. Ziel ist es, dass weltweit kein Kind mehr an Kin- derlähmung erkranken soll. Die Mitarbeiter aller Geschäftsstel- len der PVS sammeln ﬂ eißig mit und konnten das Projekt mit bisher über 20.000 Deckeln unterstützen. Eine zeitliche Begrenzung der Sammlung ist übrigens nicht vorgesehen. Sammeln Sie mit! Weitere Informationen auf www.deckel-gegen-polio.de ∑ . . m o c e b o d a k c o t s - l u w e i z d © : o t o F
Vernissage fand am 26. April in Mülheim an der Ruhr statt Besuchen Sie unsere 46. Kunstausstellung Zwei Künstlerinnen präsentieren ihre Werke Petra Langmesser Zu Beginn ihrer künstlerischen Tätig- keit beschäftigte sie sich intensiv mit Seiden- und Aquarellmalerei, ent- warf handbemalte Kleidungsstücke und gab ihre Fachkenntnisse mit kreativen Ideen in Schulungen weiter. Während des Studiums ging Petra Langmesser zur realistischen Öl- und Acrylmalerei über. Sie experi- mentierte in viele verschiedene Richtungen – von der realistischen Malweise bis zur Abstraktion bei Blumen, Landschaften, Industrie- bildern und Akt-Collagen reicht ihr Spektrum. Als Dozentin für Acryl-Malkurse bei der VHS Velbert ist immer wieder ihr Einfallsreichtum gefragt, der sich auch in ihren Bildern äußert. Birgit Schäfer Ihren Schwerpunkt setzt sie auf die Darstellung gegenständlicher Bilder. Beeinﬂusst durch den Ruhrpreisträ- ger Uwe Dieter Bleil, der ihr jahrelang als künstlerischer Begleiter zur Seite stand, entwickelte sie ihren persön- lichen Stil. Standen ursprünglich Farbgemälde im Mittelpunkt ihres Schaffens, sind es heute Arbeiten mit Farbstiften auf schwarzem Tonpapier. So entstehen Bilder mit zum Teil fotograﬁscher Präzision. Mit ihrer Strichtechnik schafft sie Werke, die den Betrachter mit ihrer Realitätsnähe in den Bann ziehen. Aus dem Dunkel entwickeln sich ihre Bilder, deren Motivvielfalt vom Porträt bis zu Themen aus der Modewelt reicht. ∑ Ausstellungsdauer: 26. April bis 6. September 2018 Öffnungszeiten: Mo – Do 7:30 – 16:45 Uhr 7:30 – 12:30 Uhr Fr Besichtigung während der Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung. Ort: Remscheider Str. 16 45481 Mülheim an der Ruhr Anmeldung unter: www.ihre-pvs.de/kunstausstellung SEITE 28 Jetzt schon vormerken! Vernissage zur 47. Kunstausstellung am 13. September 2018 Anmeldung unter: www.ihre-pvs.de/kunstausstellung Wir freuen uns auf Ihren Besuch. PVS Einblick 27
kurz + knapp 25. Jubiläum der PVS-Referentin Dr. med. Birgit Hickey Am 14. März feierte Dr. med. Birgit Hickey, Diplom-Biologin und Fachärz- tin für Allgemeinmedizin, ihr 25-jäh- riges Jubiläum als Referentin der PVS holding. n e d e i r f u z l h o W c r a M © : o t o F Die beiden Geschäftsführer der PVS holding – Gerd Oelsner (re) und Dieter Ludwig (li) – sprachen Dr. Birgit Hickey am 14. März 2018 in Mülheim an der Ruhr ihre Glückwünsche zum 25. Jubiläum aus. WIR GRATULIEREN zum PVS-Firmenjubiläum 10 Jahre Jana Crantz Barbara Daudert Martina Eckart Stefanie Fürbach Jennifer Jüntgen Sonja Krott Julia Lang Michelle Mille 25 Jahre Renate Schmiegel 30 Jahre Susann Wolf 35 Jahre Carmen Goldbach Andrea Kaluz Beate Steinbrück-Cornelissen 28 PVS Einblick 28 PVS Einblick Dr. Birgit Hickey ist seit 25 Jahren nie- dergelassene Ärztin mit Privatpraxen für Systemische Medizin und Familien- therapie und Systemische Kommunika- tion und Mediation in Bonn und Müns- ter. Als erfahrene Spezialistin in den Bereichen bietet sie ein breites Spek- trum von Vorträgen, Workshops und Kongressbeiträgen an. Ihr liegt seit vielen Jahren auch die Durchführung von Kommunikationstrainings für Arzt- praxen und Kliniken am Herzen, wobei ihr insbesondere der interaktive und kollegiale Austausch wichtig ist. Seit 1993 darf die PVS sie zu ihren Referentinnen für Arztpraxen, Klini- ken und ihre Teams zählen. Themen wie Kommunikation als Schlüssel zum Er- folg, Team- und Konﬂiktgespräche so- wie der Bereich der Stressbewältigung zählen zu ihren Seminarkonzepten. Die Seminare greifen häuﬁg auftretende Situationen in Praxen und Kliniken auf und bieten den Teilnehmern Gelegen- heit, eigene Erfahrungen und Vorschlä- ge einzubringen und neu Erfahrenes in Rollenspielen umzusetzen. Mit dem Seminar „Perfekt am Telefon – und al- les spricht für Sie“ ﬁng die langjähri- ge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der PVS an. Unter der Devise: „Am Telefon kann man Menschen gewinnen – wenn man weiß wie es geht!“ erläu- tert sie den Teilnehmern, wie man sich auf ein unsichtbares – manchmal auch schwieriges – Gegenüber einstellt, wie man präzise Vereinbarungen trifft und wie man mit verschiedenen Telefon- partnern und Gesprächssituationen umgehen kann. Das Engagement von Dr. Birgit Hickey ist der beste Beweis für viel Freude am Beruf. Zu ihr passt der Wahlspruch von Konfuzius: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ ∑ www.birgit-hickey.de Gewinnspiel Gewinnen Sie eines von drei Fatboy Sitzkissen Hawaii Beantworten Sie folgende Frage: Wie viele Blumen haben wir in dieser Ausgabe versteckt? Schicken Sie uns die Lösung unter Angabe Ihrer Kundennummer bzw. Ihres Namens und Adresse bis zum 15. Juni 2018 an: Redaktion PVS Einblick Remscheider Str. 16 45481 Mülheim an der Ruhr oder: gewinnspiel@ihre-pvs.de Die Gewinner der letzten Ausgabe sind: Andrea Ecker, Rheinberg Nadja Makansi-Baumgardt, Teltow Dr. Sabine Schildhauer, Beelitz Die Daten werden ausschließlich für die Zwecke des Gewinnspieles verwendet. Die Gewinner werden in der nächsten Ausgabe veröffentlicht und schriftlich benachrichtigt. Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der PVS sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. H b m G s e c i v r e S n e m ä r P O P i I © : o t o F
a k h c s a G a r t e P © : o t o F Geschafft: Nicole Moritz (Köln), Vera Rättig (Mülheim), Christian Kusenberg (Mülheim), Torsten Knops (Aachen), Adelheid Pier-Jabakhanji (Aachen), Kirsten Eßer (Aachen) und Jacqueline Bunse (Köln) (v.l.n.r.) absolvierten erfolgreich den B2Run in Aachen. Gute Stimmung beim B2Run in Aachen Am 26. April startete in Aachen die deutsche B2Run Firmenlaufmeister- schaft mit dem ersten Wettbewerb der Saison. Die 3.600 Läufer sowie Walker sorgten, neben dem vom Ver- anstalter angebotenen Rahmenpro- gramm, für gute Stimmung – vor, wäh- rend und nach dem Lauf. Auch die PVS war wieder mit dabei und schickte 7 Läufer in den Wett- kampf, bei dem insgesamt gute Er- gebnisse erzielt werden konnten. Das Team belegte den 70. von 263 Plätzen in der Mixed-Wertung, die Damen holten gemeinsam sogar den 49. Platz. Dieses Jahr wurden die Aachener Mitarbeiter von Teilneh- mern aus den Geschäftsstellen in Mül- heim und Köln unterstützt. 2016 wurde der Actimonda Business Run in den B2Run Aachen umbenannt und gehört seitdem ofﬁ ziell zu der deutschen B2Run Firmenlaufmeister- schaft, die jährlich an 17 verschiede- nen Standorten ausgetragen und mit einem großen Finallauf abgeschlos- sen wird. Weitere Infos und Impres- sionen: www.b2run.de ∑ r e k c e B a j t a K © : o t o F Den Sieg um den heißbegehrten Wanderpokal errangen Fabian Kollenberg, Lisa Neuwirth, Susanne Bengs, Martina Jontza, Diana Singer und Carsten Lissack (v.l.n.r.). Am 27. April fand das 7. Bowling-Turnier der PVS statt Die insgesamt 53 Teilnehmer sorgten im „Joe's SuperBowling“ in Mülheim an der Ruhr für mächtig Stimmung und hatten viel Spaß bei dem freund- schaftlichen Wettstreit mit den Nachbarbahnen. Wir gratulieren dem dies- jährigen Gewinner-Team – bestehend aus Mitarbeitern verschiedener Ab- teilungen – zu ihrem Erfolg. Impressum PVS holding v. i. S. d. P.: Gerd Oelsner Dieter Ludwig Monika Heckert Titelbild © www.studiolamagica.de (stock.adobe.com) Redaktion Dr. Christine Winkler Graﬁ k Esther Zisch Druck Königsdruck Berlin Auﬂ age 40.000 auch als E-Paper Erscheinungsintervall Vierteljährlich Remscheider Str. 16 45481 Mülheim an der Ruhr Tel. 0208 4847-281 Fax 0208 4847-399 pvs-einblick@ihre-pvs.de www.ihre-pvs.de SEITE 28
. . m o c e b o d a k c o t s - n i L a d a D © : o t o F Jetzt weiterempfehlen und Wunschprämie sichern! Unsere Kunden schätzen die Leistung der PVS und empfehlen uns gerne weiter. So funktioniert‘s: » gute Erfahrung weitergeben » Wunschprämie aussuchen » Namen und Anschrift des Interessenten mitteilen Wir werden uns mit Ihrem Kollegen in Verbindung setzen. Sobald dieser zum ersten Mal über die PVS abgerechnet hat, senden wir Ihnen Ihre Wunschprämie* zu. Formular ausfüllen und zurückfaxen! 30 PVS Einblick Philips Saugroboter „SmartPro Easy“ Wesco „Pushboy“ LotusGrill Topstar ergonomische Sitzalternative „Sitness Bob“
H b m G s e c i v r e S n e m ä r P O P i I © : i n e m ä r P s o t o F Unser Dankeschön für Ihre erfolgreiche Empfehlung Premium- Prämie Gastroback Smoothie-Maker „Personal Blender Pro“ inkl. Rezeptbuch Nur bis 30.06.2018 verfügbar! 8 1 0 2 / 2 0 k c i l b n i E Antwortfax 0208 4847-399 Ja, ich habe meine guten Erfahrungen weitergegeben: Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit: PVS-Kundennummer Titel/Vorname/Name Titel/Vorname/Name Straße PLZ/Ort Straße PLZ/Ort Telefon Bitte senden Sie mir folgende Prämie* zu, wenn meine Empfehlung erfolgreich war: Philips Saugroboter „SmartPro Easy“ FC 8792, schwarz Wesco „Pushboy“, neusilber Topstar ergonomische Sitzalternative „Sitness Bob“, schwarz LotusGrill inkl. Tasche, anthrazitgrau Gastroback Smoothie-Maker „Personal Blender Pro“ inkl. Rezeptbuch * Bitte beachten Sie: Der Anspruch auf eine Prämie besteht nur, wenn die Erstkontaktaufnahme zu dem genannten Interessenten aufgrund des von Ihnen eingesandten Coupons stattgefunden hat und erst dann, wenn dieser erstmalig über die PVS abgerechnet hat. Der Beitritt eines weiteren Arztes in eine bestehende Praxis löst einen solchen Prämienanspruch nicht aus. Barauszahlungen der Prämien sind nicht möglich. Ist eine Prämie im Einzelfall nicht mehr verfügbar, wird die PVS ein vergleichbares Produkt stellen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere attraktive Prämien ﬁ nden Sie auf www.ihre-pvs.de/praemien PVS Einblick 31
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References: § 26
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 Art. 13
 § 22
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 Art. 35
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