Source: http://phaidon.philo.at/asp/hdklein2.htm
Timestamp: 2017-10-21 06:46:55+00:00

Document:
ISBN 3-7029-0060-8 und 3-486-43941-3
aus Bd. 1, S. 325ff.:
„Es ist für den in diesem Buch vorgetragenen Begriff der Philosophie sehr wesentlich, daß die Methode der Philosophie den Anfang des Philosophierens bei jeder Sache, wie ihn die platonischen Dialoge vorführen, explizit ermöglicht, zum Unterschied von Hegel, dessen System sie nur dann nicht ausschließt, wenn man ihn so interpretiert bzw. korrigiert, wie ich dies eben versucht habe. Denn die Philosophie ist wirklich nur im individuellen Menschen, der philosophiert, als ihrem Subjekt, nicht an und für sich, und zwar insofern der individuelle Mensch mit anderen Menschen zusammen philosophiert. Diese Gemeinsamkeit versteht sich aus dem Begriff des individuellen Menschen, der ja kein Einzelner ist, im Sinne der von mir gebrauchten Terminologie, von selbst und ich habe ja auch den Satz, daß der Mensch physei zoon politikon sei, von den Bedingungen seiner Möglichkeit in seiner Wirklichkeit als Tier über die Intersubjektivität der Welt, den „fremden“ Willen, die reflektierte Anerkennung desselben in seinem Für sich-sein durch das Gewissen, die Allgemeinheit der Geschichte und schließlich in der agape durchgeführt. Als praeambula des religiösen Glaubens, der in der Liebe seine Bewährung findet, muß demnach auch die Philosophie in der Liebesgemeinschaft wirklich sein, womit ich freilich kein Idyll zu propagieren beabsichtige, weder für die Eucharistie noch für das Symposion. Es ist allerdings der gleiche Leib von Gott Sohn, des Logos, der Fleisch geworden, aber auch Ort der eide ist, den wir sowohl in der Eucharistie als auch im Symposion untereinander verteilen und miteinander verzehren, wobei freilich die denkende und sprechende Gemeinsamkeit des sich in den göttlichen Logos hineinfressenden, aber nicht mit ihm identischen philosophischen Begriffs im angegebenen Sinne praeambula der sakramentalen Eß- und Trinkgemeinschaft des unter uns zerteilten Gottes ist, die sich in Glaube, Hoffnung und Liebe als heilswirksames Zeichen zu bewähren hat, das spekulative Zusehen der Ontodizee, als Präambel des Glaubens an die Theodizee, die Gott macht.
Was ist aber die Totalität des Systems? Wenn es wirklich nicht an und für sich ist, sondern nur in der Gemeinsamkeit des philosophischen Gesprächs, dessen Subjekt der individuelle Mensch ist, dann kann nie das ganze System als fertiges, sondern nur die je anfangende Erörterung einer These, eines Satzes, Wirklichkeit der Philosophie sein. Indem aber die gemeinschaftliche Erörterung eines Satzes Philosophie nur ist, wenn sie das ... Individuum als Individuum, betrachtet, treibt sie über diesen Satz hinaus, und zwar, wie die Untersuchungen dieses Kapitels über die Methode der Philosophie gezeigt haben, nicht zu einem beliebigen, sondern jeweils zu einem bestimmten anderen Satz. So hat also das Philosophieren über einen Satz immer in sich eine Bewegtheit zu anderen Sätzen: und wenn es sich um Philosophieren handelt, dann erkennen wir in der Erörterung eines Satzes ihre Bewegung zu anderen Sätzen, und zwar auch dann, wenn wir nicht einig sind, welcher der nächstvorauszusetzende Satz sein wird. Diese Bewegtheit des philosophischen Satzes, im gemeinschaftlichen Philosophieren, ist die Wirklichkeit der Systemtotalität. Als in meinem
oder unserem Gedächtnis verfügbare oder gar aufgeschriebene ist die Systemtotalität in ihrer Durchgeführtheit doch nur der Möglichkeit nach, die ihre Bewährung in dem finden will, was ich eben als Wirklichkeit des Philosophierens bezeichnet habe.
Das Zusammenwachsen des Systems aber hat zwei Anfänge, auf die es hinwächst: Der erste ist das Sein als Sein, wie in den vorangegangenen Ausführungen dieses und des vorigen Kapitels gezeigt worden ist. Der zweite ist der Begriff der Philosophie. Auf den ersten läuft alles hinaus, weil alles, was wir im Philosophieren besprechen, Sein als Sein ist, auf den zweiten, weil wir Sein als Sein immer nur im Philosophieren besprechen. In jenen Darstellungen aber, in denen das philosophierende Gedächtnis aufzeichnet, wie wirkliches Philosophieren unlängst zum System zusammengewachsen ist und dies als Möglichkeit für demnächst zu veranstaltendes wirkliches Philosophieren archiviert, muß die Vermittlung dessen, was Philosophie heißt, der Darstellung des mit dem Sein anfangenden Systems vorangehen. Die Vermittlung des Philosophiebegriffs aber muß mit dem Begriff des individuellen Menschen einsetzen, weil dieser diejenige Wirklichkeit ist, an der die Philosophie Akzidens ist. Hinterher stellt sich freilich heraus, daß das System der Bestimmungen des Menschseins nur ein Teil des Systems des Seins ist. Aber es muß dieser Teil im vorhinein dargestellt werden, damit die Frage nach dem Sein kommunikativ gestellt werden kann. Denn ohne eine differenzierte Philosophie des Menschen könnte ja jeder über das Sein als Sein riskierte Satz mit dem Argument bagatellisiert werden, es handle sich dabei bloß um Erregungskonstellationen im Gehirn oder um ideologischen Überbau eines ökonomischen Unterbaus. Die Philosophie des Menschen kann aber solche Vorurteile, die das Philosophieren im Keim ersticken, indem sie ihm den Mut nehmen, schrittweise abbauen, und so den wahren, dem Gang des göttlichen Logos folgenden Anfang des Systems mit dem Sein vorbereiten. Daher muß die platonische Lehre von Eros und Anamnesis ihren Differenzierungen der Ersten Philosophie, das „kritische“ dem „doktrinalen Geschäft“ und die „Phänomenologie“ der „Enzyklopädie“ vorangehen. Der erste Band dieses Buches hat die Aufgabe übernommen, den Begriff des Menschen zur Philosophie zu treiben, der zweite wird mit dem Sein als Sein einsetzen und es in seine Differenzierungen ausbreiten.“
VORWORT...........................................................9
1 VERNUNFTKRITIK ALS KRITIK DER ERFAHRUNG. 13
1 Widerlegung des Physikalismus............................13
2 „Solipsismus".......................................... 20
3 Ich, motivierende Reflexion, Handlung, Erfahrung.........32
4 Der Schwindel des Ich: Schein und Sein...................40
5 Das Problem der analogen Rede............................52
6 Der Zirkel der Fundierung................................58
7 Der Zirkel der Fundierung als transzendentaler Begriff und
das Programm der Kategorienlehre . . . . . . 59
8 Der Zirkel der Fundierung als ontologischer Begriff . 60
9 Der Zirkel der Fundierung als Zirkel von transzendentalem
und ontologischem Begriff und die Notwendigkeit seiner
anthropologischen Illustration...........................71
10 Das Unbedingte der Freiheit: Positive und negative
Freiheit.................................................73
11 Glaube und Geist.........................................84
II ICH AN SICH (VERNUNFT): ICH ALS URSPRÜNG-
LICHE SYNTHESIS (WELT), FREIHEIT, GLAUBE (GEIST) 89
§ 1 Welt................................................... 90
§ 2 Freiheit ...............................................98
§ 3 Glaube (Geist).........................................103
III WELT: ANSCHAUUNG (LEIB), VERSTAND, SPRACHE 114
§ 1 Anschauung (Leib): Material, Zweck, Tun (poiein)........118
§ 1.1 Material: Raum, Veränderung, Ding.......................119
§ 1.2 Zweck: Mittel, Plan, Form...............................123
§ 1.3 Tun(poiein), Leiden (paschein), Zeug, Organ.............125
§ 2 Verstand: Kenntnis, Mathematik, Logik ..................127
Anmerkung: Gibt es Urteile a priori?....................132
§ 3 Sprache: Gestik, Rede, Schrift..........................137
IV FREIHEIT: WILLE, PRAXIS, GEWISSEN 139
§ 1 Wille.................................................139
§ 1.1 Unmittelbarer Wille...................................145
§ 1.1.1 Traum und Psychose ...................................146
§ 1.1.2 Dämmerbewußtsein......................................147
§ 1.1.3 Klarbewußtsein. Lust und Unlust.......................149
Anmerkung 1: Zur Gefühlstheorie.......................149
Anmerkung 2: Wille und Instinkt.......................150
§ 1.2 Reflektierter Wille...................................154
§ 1.2.1 Komplex...............................................154
§ 1.2.2 Die Selbstinterpretation..............................155
§ 1.2.3 Die Lösung von Komplexen..............................155
§ 1.3 Charakter.............................................158
§ 1.3.1 Der kindliche Charakter...............................159
§ 1.3.2 Der pubertäre Charakter...............................159
§ 1.3.3 Der reife Charakter...................................159
Anmerkung: Zum Eudaimoniebegriff......................159
§ 2 Praxis................................................161
§ 2.1 Bedürfnis.............................................163
§ 2.1.1 Besitz................................................163
§ 2.1.2 Gebrauch..............................................163
§ 2.1.3 Person................................................164
§ 2.2 Arbeit................................................164
§ 2.2.1 Unmittelbare Arbeit...................................164
§ 2.2.2 Tausch................................................165
§ 2.2.3 Geld..................................................165
§ 2.3 Spiel.................................................166
§ 3 Gewissen..............................................166
Anmerkung 1: Tugend...................................180
Anmerkung 2: Gewissen und Tod.........................180
V GLAUBE (GEIST): GESCHICHTE, RELIGION, PHILOSOPHIE.....181
Anmerkung 1: Glaube und Wille. "Archetypen"...........183
Anmerkung 2: Ritus....................................184
§ 1 Geschichte............................................185
Anmerkung 1: Die Dialektik des höchsten Gutes.........186
Anmerkung 2: Geschichtlichkeit und Geschichte.........187
Anmerkung 3: Die reflektierende Urteilskraft in ihren regu-
lativen Prinzipien ist die Geschichtlichkeit..........187
Anmerkung 4: Geschichte und Naturgeschichte und List der
Vernunft..............................................188
Anmerkung 5: bonum, verum, pulchrum...................192
Anmerkung 6: Geschichtlichkeit und Empirismus.........193
Anmerkung 7: Das Epochenproblem.......................194
Anmerkung 8: Das Ja zum allgemeinen Tod...............200
§ 2 Religion..............................................200
Anmerkung 1: Glaube, Hoffnung, Liebe..................203
Anmerkung 2: System der Postulate des Glaubens........206
1 Erbsünde............................................206
2 Tod und Auferstehung; Sündenfall....................207
3 Sakramente..........................................209
4 Gott................................................210
5 Dreifaltigkeit......................................212
6 Das Reich Gottes................................... 218
7 Die Kirche und die wahren Sakramente................230
§ 3 Philosophie...........................................231
Anmerkung 1: Zur Vermittlung der Fundierungsfrage.....234
Anmerkung 2: Ewige und historische (empirische)
Wahrheiten............................................235
Anmerkung 3: Die Transzendentalien und die
Philosophie...........................................238
Anmerkung 4: Katalog des Ewigen in der Philosophie....240
1 Das Ich.............................................250
2 Der Substanzbegriff.................................254
3 Die Selbstvermittlung des Substanzbegriffs..........256
4 Gott................................................262
VI DIE METHODE DER PHILOSOPHIE...........................264
1 dynamis...............................................268
2 energeia..............................................279
3 entelecheia...........................................295
4 Die Selbstvermittlung der Methode des Seins und das An-
fangsproblem des Systems..............................307
5 Das Ganze des Systems und die "kommunikative Voraus-
setzungslosigkeit"....................................325
ISBN 3-7029-0070-5 und 3-486-44161-2
VORWORT, S. 11f.
„Wie schon im Vorwort des I. Bandes angekündigt und in seiner Durchführung näher erläutert, soll der II. Band des vorliegenden Werkes den Versuch unternehmen, nach der „Vernunftkritik“ die „Philosophie des Seins“, welche die Wirklichkeit in ihrer Bewegung an und für sich erkennt, systematisch darzustellen. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Anfang des Systems des Seins, der Selbstvermittlung des Seins als Sein. Die beiden folgenden Abschnitte sind der Naturphilosophie gewidmet.Das vierte Kapitel entspricht thematisch der „Metaphysik der Sitten“ Kants bzw. Hegels „Rechtsphilosophie“. Darauf folgen je ein der Geschichts- und der Religionsphilosophie gewidmetes Kapitel, welche dem bereits von Kant angeregten, von Schelling und Hegel erstmals durchgeführten Unternehmen einer an den konkreten Inhalten der Welt- und Heilsgeschichte sich bewährenden Explikation des philosophischen Begriffs nachfolgen wollen.
Ich bin mir der Tatsache wohl bewußt, daß eine solche Aufgabe kaum bewältigt werden kann und nenne wegen des notwendig Fragmentarischen eines solchen Versuchs mein Buch „Beiträge“. Wir dürfen uns aber von dem Umfang, den eine solche Aufgabe heute hat, nicht einschüchtern lassen und uns damit begnügen, Aufsätze nur über jene Themen zu schreiben, in denen wir auf Grund unserer fachlichen Ausbildung das Risiko, uns zu blamieren, gering halten können. Denn in der Philosophie kommt es auf den Zusammenhang aller Dinge mit allen an und es kann daher nicht Spezialisten für Ästhetik, Naturphilosophie, Ethik usw. geben. Diese wären gezwungen, den von ihnen verwendeten Bestand an fundierenden Vermittlungsbegriffen aus den Systemen der Tradition, z. B. denen des deutschen Idealismus, zu borgen, ohne je in Stand gesetzt zu werden, das so Geliehene einzuholen, was doch notwendig ist, wenn man gerade um der Positivität der ästhetischen, naturphilosophischen, ethischen usw. Inhalte willen dieses Kreditgeschäft nur im Bewußtsein der geschichtlichen Differenz abschließen kann, welche uns von der Tradition, z. B. vom deutschen Idealismus, trennt. Spezialisierung in der Philosophie würde aber dazu zwingen, die geliehenen Fundierungsbegriffe als geschichtliche zu relativieren und doch zugleich unreflektiert als Terminologie zu gebrauchen, selbst dort, wo es darum geht, sich in seiner besonderen Neuigkeit und Eigentümlichkeit von der Tradition abzugrenzen. Nie kann so das Geliehene auch nur in ersten Raten zurückerstattet werden. Daher weiß ich mich mit jenen einig, die das zuletzt den aristotelischen Anspruch aufnehmende Unterfangen Schellings und Hegeis nach wie vor für verpflichtend halten und nicht meinen, eine systematisch in sich zusammenhängende Realphilosophie der Natur und des Geistes wäre nicht mehr möglich. Freilich kann uns nicht erspart bleiben, im Bemühen um diese allzu umfangreiche Aufgabe auch Irrtümer und Dilettantismen zu riskieren: aber Fehler, die einer begeht, kann er selbst oder ein anderer verbessern, während jene, die garnicht erst gemacht, auch nicht korrigiert werden können.“
VORWORT.........................................................11
I DIE SELBSTVERMITTLUNG DES SEINS........................13
1 Vorbemerkung...........................................13
2 Gesprächspartner Naturwissenschaft.....................14
3 Organismus und Anorganisches...........................21
a) Begriffsbestimmung des Organischen..................21
b) Begriffsbestimmung des Anorganischen................32
4 Der Anfang des Systems des Seins.......................66
Anmerkung 1: Essenz und Existenz.......................66
Anmerkung 2: Geschöpf, „Begriff“ und „Wort“............67
§ 1 Natur (physis).........................................72
Anmerkung 1: Nichtsein und ontologisches Sollen........72
Anmerkung 2: Art und Gattung...........................73
Anmerkung 3: Natur und Gottes Verstand.................73
Anmerkung 4: Bezug zur Definition des Anorganischen auf
S. 66..................................................74
Anmerkung 5: Zur Wahl des Terminus „Natur“.............74
§ 2 Leben..................................................74
Anmerkung 1: Bezug des ontologischen Sollens zu Art und
Gattung................................................75
Anmerkung 2: Aufhebung der Aporie Natur durch das
Leben..................................................75
Anmerkung 3: Ontotheologischer Bezug des
Lebens.................................................76
§ 3 Vernunft...............................................76
Anmerkung 1: Ontologisches und transzendentales Sollen 76
Anmerkung 2: Forma formarum............................78
Anmerkung 3: Ontotheologischer Bezug der Vernunft......81
Anmerkung 4: Zur weiteren Differenzierung des Systems..82
II DAS SYSTEM DER NATUR...................................84
§ 1 Atomon (Elementarqualität).............................84
Anmerkung 1: Parmenides, Demokrit, Spinoza.............84
§ 2 Gravitation (Himmel)...................................85
Anmerkung 1: Erläuterung zum Sinn des Wortes „Himmel“..85
§ 3 Erde...................................................86
Anmerkung 1: Schwere und träge Masse...................86
Anmerkung 2: Geozentrisches System.....................38
Anmerkung 3: Erde und Stern............................88
§ 2.1 Interstellare Materie..................................89
§ 2.2 Sternbildung...........................................89
§ 2.3 Stern..................................................89
§ 3.1 Nukleare Energie.......................................90
Anmerkung 1: Verstandeserscheinung der starken Wechsel-
wirkung................................................90
§ 3.2 Elektromagnetismus.....................................92
Anmerkung 1: Verstandeserscheinung von Elektromagnetis-
mus und b-Zerfall......................................92
Anmerkung 2: Atom und Molekül..........................98
§ 3.3 Thermodynamik und Aggregatzustände.....................98
Anmerkung 1: Verstandeserscheinung von Thermodynamik
und Aggregatzuständen..................................99
III DAS SYSTEM DES LEBENS.................................100
§ 1 Zelle.................................................100
Anmerkung 1: Zelle und Art............................101
§ 2 Pflanze...............................................101
Anmerkung 1: Zur Evolution der Pflanzen...............102
§ 3 Tier..................................................103
Anmerkung 1: Zur Evolution der Tiere..................105
IV DAS SYSTEM DES GEWISSENS..............................107
§ 1 Man (Sitte)...........................................110
Anmerkung 1: Gut und Böse.............................111
Anmerkung 2: Sitte und Ordnung........................112
§ 1.1 Wir (Privatheit)......................................112
Anmerkung 1: Geschichte und Utopie des Wir............114
§ 1.2 Öffentlichkeit (Agora, „Straße“)......................118
§ 1.3 Freundschaft..........................................118
§ 2 Intimität.............................................119
§ 2.1 Sexualität............................................120
Anmerkung 1: Sexualität als specificum des Menschen...121
§ 2.2 Erotik................................................123
§ 2.3 Ehe...................................................124
Anmerkung 1: Öffentlichkeitsbezug der Ehe.............125
§ 3 Gerechtigkeit (Staat).................................126
§ 3.1 Strafrecht............................................127
§ 3.1.1 Verbrechen............................................129
§ 3.1.2 Gericht...............................................130
§ 3.1.3 Gnade.................................................131
Anmerkung 1: Zu Geschichte und Utopie der Strafe......134
§ 3.2 Macht.................................................135
Anmerkung 1: Zur Geschichte des Machtbegriffs.........137
§ 3.2.1 Gesellschaft..........................................139
§ 3.2.2 Regierung.............................................140
§ 3.2.3 Parlament.............................................141
Anmerkung 1: Aristokratie, Monarchie, Demokratie......142
§ 3.3 Verfassung............................................143
Anmerkung 1: Weltstaat als Utopie.....................144
§ 3.3.1 Krieg.................................................145
§ 3.3.2 und § 3.3.3 Diplomatie und Friede.....................145
V GESCHICHTE: MYTHOS, LOGOS, KUNST......................146
§ 1 Mythos................................................143
§ 2 Logos.................................................149
§ 3 Kunst.................................................155
A Das System des Mythos.................................157
§ 1 Unmittelbarer Mythos..................................158
Anmerkung 1: Heiliges Königtum, Weltgeist und Teufel
(Princeps huius mundi)................................159
§ 1.1 Paläolithikum.........................................160
§ 1.2 Neolithikum und matrilineares Königinnentum...........162
§ 1.3 Patrilineares Königtum................................164
§ 2 Schrift und Hochkultur................................165
§ 2.1 Inschrift (Stadt).....................................166
§ 2.2 Chronik (Metropole)...................................167
§ 2.3 Literatur.............................................168
§ 3 Weltreich und Codex Hammurabi.........................169
§ 3.1 Die Welt und die Reiche...............................170
§ 3.2 Assyrisches Reich.....................................171
§ 3.3 Persisches Reich......................................171
Anmerkung 1: Weltreich und „nationale“ Substanz.......171
B Das System des Logos..................................176
§ 1 Griechischer Logos....................................177
§ 1.1 Polis.................................................178
§ 1.2 Sophistik, Athen und Zerfall der Polis................180
§ 1.3 Hellenismus...........................................183
§ 2 Römischer Logos.......................................186
Anmerkung 1: Die römischen Anfänge....................186
1. Altitalien und römisches Königtum..................192
2. Republik...........................................198
3. Weltherrschaft und ius gentium.....................203
§ 2.1 Aporie römischer Weltherrschaft.......................205
Anmerkung 1: Von der Gracchenkrise zu Cäsar...........205
§ 2.2 Prinzipat.............................................209
Anmerkung 1: Von Augustus zu den Severern.............210
§ 2.3 Dominat...............................................214
Anmerkung 1: Vom Soldatenkaisertum bis zum Zerfall des
justinianischen Systems...............................215
§ 3 Moderner Logos........................................219
Anmerkung 2: Früh- und Hochmittelalter................220
§ 3.1 Nominalismus..........................................231
Anmerkung 1: Spätmittelalter..........................231
§ 3.2 Aufklärung............................................234
Anmerkung 1: Zur Aufklärung...........................235
§ 3.2.1 Bürgerliche Revolution................................241
§ 3.2.2 Proletarische Revolution..............................243
§ 3.2.3 Technokratie und Welteinheit..........................249
§ 3.3 Utopie................................................251
VI DIE RELIGION UND IHRE GESCHICHTE......................255
§ 1 Die Muße des Himmels..................................256
Anmerkung 1: Deus otiosus.............................258
Anmerkung 2: Vielheit der Seelen......................263
Anmerkung 3: Die archaischen Sakramente...............265
Anmerkung 4: Mythos, Magie, archaische Theologie......268
Anmerkung 5: Die archaische Agape.....................270
§ 1.1 Totemismus............................................271
Anmerkung 1: Zum Totemismus...........................272
§ 1.2 Schamanismus..........................................274
Anmerkung 1: Zum Schamanismus.........................276
§ 1.2.1 Götter................................................279
Anmerkung 1: Anthropozentrik und Anthropomorphismus...280
Anmerkung 2: Große Mutter.............................281
Anmerkung 3: Männerbünde..............................285
Anmerkung 4: Tod und Auferstehung des Heiligen Königs 290
§ 1.2.2 Altindische Religion..................................292
Anmerkung 1: Seelenwanderung..........................293
Anmerkung 2: Arier....................................293
§ 1.3 Ägyptische Religion...................................296
Anmerkung 1: Historische Überlegungen.................298
§ 2 Die Wirksamkeit des Himmels...........................304
Anmerkung 1: Iranische Religion. Zarathustra..........308
§ 2.1 Jahwe.................................................322
Anmerkung 1: Der Alte Bund............................323
§ 2.2 Griechische Religion..................................324
Anmerkung 1: Von der Theogonie zu den hellenistischen
Mysterien.............................................325
§ 2.3 Vorchristliche Gnosis.................................341
Anmerkung 1: Inhalte der Gnosis.......................342
Anmerkung 2: Gnosis als „Erfüllung der Zeit“..........344
Anmerkung 3: Die Pistis braucht das Gesetz............346
§ 3 Christentum...........................................351
Anmerkung 1: Episteln und Evangelien..................357
Anmerkung 2: Die Auferstehung Jesu Christi............358
Anmerkung 3: Die Auferstehung Jesu Christi II. Der
„ontologische“ Gottesbeweis in seinem Bezug auf die
zweite göttliche Person...............................379
Anmerkung 4: Die Himmelfahrt Christi..................384
Anmerkung 5: Das Pfingstereignis oder der „ontologische“
Gottesbeweis in seinem Bezug auf die dritte göttliche
Person................................................384
§ 3.1 Das Evangelium unter dem Maß des Alten Testaments.....386
§ 3.1.1 Christliche Gnosis und Manichäismus...................387
§ 3.1.2 Der Talmud............................................387
§ 3.1.3 Der Koran.............................................388
§ 3.2 Die orthodoxe, katholische und apostolische Kirche oder
das Gesetz von Glaube, Hoffnung und Liebe.............389
§ 3.2.1 Häresie und Arianismus................................392
§ 3.2.2 Die Differenzierung des Trinitätsdogmas oder die ökumeni-
sche Katholizität.....................................393
§ 3.2.3 Die sich selbst reflektierende ökumenische Katholizität
oder die Theologie der Gnade..........................395
§ 3.3 Die Reformation.......................................397
§ 3.3.1 Die Aporie der Reformation oder der Zerfall der
Orthodoxie............................................398
§ 3.3.2 Die Kirche der Zukunft................................399
VII DIE PHILOSOPHIE UND IHRE GESCHICHTE...................401
§ 1 Ontologie.............................................407
§ 1.1 Ontologische Differenz................................408
Anmerkung 1: Parmenides und Heraklit..................410
Anmerkung 2: Sophistik................................415
§ 1.2 Platon................................................418
Anmerkung 1: „Gott ist das Maß aller Dinge“...........420
§ 1.3 Aristoteles...........................................422
Anmerkung 1: Gott, der Begriff des Begriffs und das
Averroismusproblem....................................423
Anmerkung 2: Logik, Physik, Ethik.....................426
§ 2 Theologie. Philon.....................................427
§ 2.1 Plotin................................................429
§ 2.2 Augustin..............................................430
§ 2.3 Thomas v. Aquin.......................................431
§ 3 Transzendentalphilosophie.............................432
Anmerkung 1: Transzendentalität und Transzendenz.
Descartes.............................................433
§ 3.1 Leibniz...............................................441
Anmerkung 1: Transzendentalität und Philosophia
perennis..............................................442
§ 3.2 Kant..................................................443
Anmerkung 1: Von Kant zum deutschen Idealismus........444
§ 3.3 Philosophie der Gegenwart.............................458

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 1

§ 2

§ 3

§ 1

§ 2

§ 3

§ 1

§ 2

§ 3

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 1

§ 2

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3
 § 3

§ 1

§ 2

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 1

§ 1

§ 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3