Source: https://www.maerkischer-kreis.de/buergerinfo/dienstleistungen/ordnung/Bewachungsgewerbe.php
Timestamp: 2020-07-04 10:18:01+00:00

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Bewachungsgewerbe - Erlaubniserteilung nach § 34a Gewerbeordnung - Märkischer Kreis
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FD 30 - Ordnungsrecht
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Bewachungsgewerbe - Erlaubniserteilung nach § 34a Gewerbeordnung
Erlaubniserteilung nach § 34a Gewerbeordnung; regelmäßige Überprüfung der Zuverlässigkeit
Bewachung i. S. d. § 34a Gewerbeordnung (GewO) ist eine Tätigkeit, die auf den Schutz des Lebens oder Eigentums fremder Personen vor Eingriffen Dritter gerichtet ist (z. B. Geld- und Werttransporte, Personenschutz, selbständige Kaufhausdetektive etc.).
Gewerbetreibende die ihren Betrieb durch eigenes Personal bewachen lassen (z. B. Gastwirte, Diskothekenbetreiber) üben keine Bewachung im Sinne des § 34a GewO aus.
Wer als einzelne, natürliche Person oder in Form einer juristischen Person (GmbH, AG, Verein, Genossenschaft etc.) beabsichtigt ein Bewachungsgewerbe auszuüben, bedarf einer Erlaubnis nach § 34a GewO.
Diese Erlaubnis wird auf Antrag, bei Erfüllung der Voraussetzungen (u. a. persönliche Zuverlässigkeit und Sachkundenachweis), vom Märkischen Kreis erteilt.
Ab dem 01. Januar 2019 erfolgt darüber hinaus eine regelmäßige Überprüfung der Zuverlässigkeit des Erlaubnisinhabers.
Der Gewerbetreibende (Unternehmer) darf auch Arbeitnehmer mit Bewachungsaufgaben betrauen. Der Bewachungsunternehmer hat die jeweilige Wachperson dem Märkischen Kreis, vor der Beschäftigung, mit dem Befähigungsnachweis (je nach Tätigkeit Unterrichtungs- oder Sachkundenachweis der IHK) zu melden. Auch angestellte Wachleute müssen persönlich zuverlässig sein.
Erst nach erfolgreicher Überprüfung darf die Person beschäftigt werden.
Für die Bearbeitung des Erlaubnisantrages zum Betrieb des Bewachungsgewerbes werden folgende Unterlagen benötigt:
vollständig ausgefüllter und unterschriebener Antrag auf Erteilung der Erlaubnis nach § 34a GewO
Kopie des gültigen Personalausweises oder des Reisepasses und einer aktuellen Meldebescheinigung oder der Aufenthaltserlaubnis und des Nationalpasses bei juristischen Personen jeweils für die gesetzliche Vertretung)
Bescheinigung in Steuersachen vom zuständigen Finanzamt
Auskunft des Amtsgerichts – Insolvenzgerichtsauskunft soweit Antragstellerin eine juristische Person ist, zusätzlich für jede/n gesetzlichen Vertreter/in)
Auskunft aus dem zentralen Bundesportal über Einträge im Schuldnerverzeichnis
Nachweis der erforderlichen Haftpflichtversicherung gem. § 6 Bewachungsverordnung
Nachweis über die notwendige Sachkunde für das Bewachungsgewerbe (Bescheinigung über die bestandene Sachkundeprüfung – IHK oder Prüfungszeugnisse nach § 5 Nr. 1 – 3 BewachVO) im Original
aktueller Auszug aus dem Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregister bei juristischen Personen)
Gesellschaftervertrag / Gesellschafterbeschluss
Für die Überprüfung von Beschäftigen:
ausgefüllter Meldevordruck Wachperson
Kopie des gültigen Personalausweises oder des Reisepasses und einer aktuellen Meldebescheinigung oder der Aufenthaltserlaubnis und des Nationalpasses
Nachweis über Unterrichtung oder Sachkundeprüfung im Original (Abgrenzung Sachkundeprüfung oder Unterrichtung? Siehe externer LINK SIHK zu Hagen)
Je nach Aufwand 4 - 8 Wochen
Bewachungsgewerbe - Antragsformular für den Betrieb - PDF
Bewachungsgewerbe - Meldung und Zuverlässigkeitsprüfung von Wachpersonen - PDF
Zuletzt aktualisiert am: 13.05.2020

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 6
 § 5