Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/228307
Timestamp: 2019-06-19 03:45:18+00:00

Document:
Ergebnis: Planungsleistungen Haltestelle Landungsbr...competitionline
Diashow © Trapez Architektur
(ID 3-228307)
Planungsleistungen Haltestelle Landungsbrücken – Barrierefreier Ausbau und Grundinstandsetzung
Trapez Architektur GmbH, Hamburg (DE)
Entscheidung 18.10.2016
Art der Leistung Tragwerksplanung / Objektplanung Gebäude / Objektplanung Innenräume / Objektplanung Ingenieurbauwerke
Baukosten 10.000.000	EUR
Auslober/Bauherr Hamburger Hochbahn AG, Hamburg (DE)
Die Haltestelle Landungsbrücken befindet sich im Zuge der Linie U3 der Hamburger Hochbahn AG und ist die südwestlichste Haltestelle der sogenannten Ringlinie. Sie wurde gemeinsam mit dem letzten Teilstück der Ringlinie 1912 in Betrieb genommen und hat im Laufe ihrer Historie mehrere, zum Teil umfangreiche Änderungen erhalten. Die Haltestelle Landungsbrücken besitzt eine herausragende städtebauliche Bedeutung und eine maßgebliche Funktion als Verkehrsknotenpunkt mit Übergängen zur S-Bahn, zu den Fähranlegern, zur Elbpromenade und zum Alten Elbpark. Die Haltestelle hat den Status eines geschützten Denkmals.
Die Haltestelle besteht aus mehreren Teilbauwerken, die sich grundsätzlich in Hallen, Bahnsteigüberdachung und Stützbauwerke gliedern.
Die Haltestelle ist der wesentliche Bestandteil und Namensgeber des Projektes Landungsbrücken, in dem mehrere örtlich und betrieblich zusammenhängende Maßnahmen gebündelt werden. Für das Gesamtprojekt steht eine mehrwöchige Betriebsunterbrechung im Sommer 2019 zur Verfügung.
Die Haltestelle soll barrierefrei ausgebaut und instand- bzw. grundinstandgesetzt werden. Der Instandsetzungsumfang ist abhängig vom Zustand der verschiedenen Teilbauwerke. Die geschätzten Baukosten betragen ca. 4 000 000 EUR für den barrierefreien Ausbau und ca. 6 000 000 EUR für die Instand- bzw. Grundinstandsetzung.
Architekten- und Ingenieurleistungen für den barrierefreien Ausbau und die Grundinstandsetzung der Haltestelle:
* Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Lph. 1 bis 7,
* Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI), Lph. 1 bis 7,
* Tragwerksplanung (§ 51 HOAI), Lph. 1 (2) bis 6.
Zu Händen von: Götz Schumacher
E-Mail: MjEyO2NZaG4iR1dcaWFVV1xZZjRcY1dcVlVcYiJYWQ==
Fax: +49 4032882135
Planungsleistungen Haltestelle Landungsbrücken – Barrierefreier Ausbau und Grundinstandsetzung.
71322000, 71322500, 71327000
Beschreibung der Optionen: Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Beginn 5.9.2016 Abschluss 30.6.2020
Selbstschuldnerisch haftende Ingenieurbietergemeinschaft. Bietergemeinschaften haben mit Ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnetet Erklärung (Bietergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— in der die verbindliche Bildung einer Ingenierugemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter
bezeichnet ist,
Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht oder ist diese nicht von allen
Mitgliedern im Original unterschrieben, ist zwingend die Bewerbung der Bietergemeinschaft auszuschließen.
Für alle Schlüsselwerke sind Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft
unzulässig und führen automatisch zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften/
Einzelbwerbungen. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines
Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen
für Schlüsselwerke sind auch auf Nachunternehmerseite nicht zulässig.
Als Schlüsselwerk definiert sind Leistungen gem. § 33, § 49 und§ 46 HOAI. Nicht als Schlüsselgewerk gelten
Leistungen gem. § 53 HOAI (Technische Ausrüstung).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Erklärung des Bieters über im Unternehmen getroffene Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption (Compliance-Erklärung),
— Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gem. § 21 SektVO gegen ihn oder seine Mitarbeiter vorliegen (Eigenerklärung)
— Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Unternehmens. Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben entsprechende Bescheinigungen vorzulegen,
— Bescheinigungen des Finanzamtes und der Krankenkasse zum Nachweis der vollständigen Einrichtung von Steuern, Beiträgen und Abgaben. Die Bescheinigungen dürfen nicht älter als 12 Monate sein,
— Erklärung, dass die Dienstleistung innerhalb der o. g. Zeiträume erbracht werden kann und qualifiziertes Personal in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht,
— Darstellung, wie die schnelle Verfügbarkeit vor Ort gewährleistet werden wird, bei Bewerbern, deren Sitz weiter als 50 km vom Sitz des Auftraggebers entfernt ist,
— Angabe der Hamburg am nächsten gelegenen Niederlassung des Bewerbers,
— Erklärung, ob Teile der geforderten Leistung durch Nachauftragnehmer erbracht werden sollen, Benennung der Nachauftragnehmer einschließlich Nachweis deren Qualifikation,
— Bei juristischen Personen eine Darstellung, ob bzw. in welcher Art und in welchem Umfang geschäftsund eigentumsrechtliche Verflechtungen (Eigentümer/Aktionäre/Beteiligungen) mit anderen Unternehmen -
insbesondere des Bauhaupt- und Baunebengewerbes bestehen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung,
— Erklärung, über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, sowie die Anzahl der Führungskräfte. Darstellung des aktuellen Standes,
— Erklärung über die Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, insbesondere Zahl und Art der eingesetzter CAD-Systeme und AVA Programme des Büros,
— Erklärung über Gesamtumsatz und den Umsatz für Vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren,
— Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit durch geeignete Belege (Bilanzen der letzten 3 Jahre sowie aktuelle Bonitätserklärung Bank).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Dienstleister hat den Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit zu erbringen durch:
* Eine Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Dienstleistungen wie unter II.1.5)/II.2.1) beschrieben, insbesondere Planungsleistungen bei Vorhaben mit vergleichbarer Aufgabenstellung, vergleichbarer Größenordnung mit Angabe des eigenen Leistungsanteils.
Zusätzlich zu der Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Dienstleistung hat der Bewerber zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit eine detaillierte Darstellung von:
* 3 vergleichbaren Referenzprojekten zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs und/oder der Instandsetzung denkmalgeschützter Bauten sowie
* 3 vergleichbaren Referenzprojekten zur Instandsetzung / Grundinstandsetzung von Massivbauwerken
mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Jedes dieser Referenzprojekte, mit Nennung von Ansprechpartnern der Auftraggeber mit Angabe von Telefon und E-Mail-Adressen, ist auf maximal 2 einseitig bedruckten DIN A3 Seiten im Querformat darzustellen, dabei sind aussagekräftige Grundriss- und Schnittdarstellungen, Kostenangaben, Leistungsumfang und Angaben zur zeitlichen Umsetzung abzugeben. Die Blätter sind auf DIN A4 Format gefaltet einzureichen. Referenzprojekte, die sowohl den barrierefreien Ausbau als auch die Instandsetzung / Grundinstandsetzung beinhalten, können in beiden Kategorien aufgeführt werden.
Haltestelle Landungsbrücken - Barrierefreier Ausbau und Grundinstandsetzung
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen(außer DBS)
Die geforderten Nachweise entsprechend Punkte III 2.1) bis III 2.3) sind für alle Beteiligten einer Ingenieurbietergemeinschaft sowie für evtl. Subunternehmer der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung zwingend einzureichen. Im Verhandlungsverfahren werden nur Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die sich nach Vorliegen des vollständigen Teilnahmeantrags, einer erfolgreichen Vorauswahl anhand der eingereichten Unterlagen und in einem Auswahlverfahren durch eine eventuelle persönliche Auditierung qualifiziert haben. Es ist vorgesehen bis zu 10 Büros/Ingenieurgemeinschaften zur Auditierung einzuladen und 6 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern.
Die Kriterien für die Auditierung/Bewertung der Teilnahmeanträge können bis zum 29.4.2016 per Mail beim Auftraggeber, Kontaktdaten unter I.1), angefordert werden.
Die Leistung darf nur von einem Büro/einer Bietergemeinschaft erbracht werden, welches in der Planung und Ausführung von vergleichbaren Projekten erfahren und leistungsfähig ist. Die örtliche Präsenz während der Projektlaufzeit muss durch den Auftragnehmer sichergestellt werden.
Der Auftraggeber behält sich die Einstellung dieses Vergabeverfahrens für den Fall vor, dass von den entsprechenden Gremien keine bzw. keine ausreichende Finanzierung des Gesamtprojektes gewährleistet wird.
Telefon: +49 4042823-1816-1448
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem
Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsverageb im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4
GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
Deutschland-Hamburg: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
2016/S 207-375038
Kontaktstelle(n): Götz Schumacher
E-Mail: MTRDa2FwdipPX2RxaV1fZGFuPGRrX2ReXWRqKmBh
Hauptadresse: http://www.hochbahn.de
Referenznummer der Bekanntmachung: Haltestelle Landungsbrücken - Barrierefreier Ausbau und Grundinstandsetzung
Die Haltestelle Landungsbrücken soll barrierefrei ausgebaut und instand- bzw. grundinstandgesetzt werden. Der Instandsetzungsumfang ist abhängig vom Zustand der verschiedenen Teilbauwerke. Im Zuge der hier vorliegenden Ausschreibung sollen die Planungsleistungen vergeben werden..
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2016/S 069-121241
Auftrags-Nr.: 900-45520576
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Ausschreibung veröffentlicht 08.04.2016
Ergebnis veröffentlicht 08.11.2016
Zuletzt aktualisiert 13.04.2018
Wettbewerbs-ID 3-228307

References: § 33
 § 49
 § 53
 § 21
 § 101
 § 107
 § 101