Source: http://www.koenig-online.de/pressefach_cannabis_verband.html
Timestamp: 2017-12-13 18:26:32+00:00

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König Online - Cannabis Verband Bayern Petitioning to Legalize Cannabis (Germany) Limited
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+ + + Cannabis Verband Bayern + + +
+++ Cannabis-Patienten treffen sich zum Stammtisch + + +
Treffpunkt ist am Freitag, den 27.10.2017, um 19.00 Uhr das Lokal El Espanol am Ostbahnhof (Pariser Str. 46, 81667 München)
MÜNCHEN (24.10.17) – Welche positiven und negativen Auswirkungen hat das „Cannabis als Medizin“-Gesetz für die Patienten? Besonders sind Anwender gefragt, die über ihre Erfahrungen bei der Arztsuche, abgelehnter Kostenübernahme durch die Kassen oder Schwierigkeiten mit der Polizei berichten. Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) lädt zu einem Stammtisch für Cannabis-Patienten am Freitag, den 27. Oktober 2017, um 19.00 Uhr im Lokal El Espanol am Ostbahnhof.
Nach Ansicht von Wenzel Cerveny vom Cannabis-Verband Bayern ist es notwendig, dass der Gesetzgeber ein „polizeisicheres Identifikationsmerkmal“ für Cannabis-Patienten aufstellt. Zahlreiche Patienten, die über ein legales Rezept ihr Cannabis aus der Apotheke holen, werden von der Polizei – meist in schikanöser Weise – über Stunden kontrolliert und festgehalten. Dabei habe es das bayerische Innenministerium versäumt, die bayerische Polizei mit eindeutigen Instruktionen zu versorgen. „Wenn ein Cannabis-Patient Pech hat, werde er alle paar Kilometer von anderen eifrigen Polizeibeamten kontrolliert – das ist Schikane“, so Wenzel Cerveny.
Am Stammtisch sollen die Betroffenen Bilanz ziehen, was seit einem halben Jahr nach Einführung des Gesetztes wirklich tut. Häufig berichten potentielle Cannabis-Patienten über Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden. Wenn sich ein Arzt bereit erklärt, Cannabis zu verschreiben, verweigere die Krankenkasse die Kostenübernahme. Nächste Hürde nach einer Verschreibung und Kostenübernahme, sei das Problem, dass die Medizin in der Apotheke nicht lieferbar sei.
Große Hoffnung setzt der CVB auf die Koalitionsverhandlungen und eine mögliche Jamaika-Regierungsbildung in Berlin. Die Grünen und die FDP hätten die Legalisierung von Cannabis auf ihre Fahnen geschrieben. „Ob die Union mitspielt, ist noch ungewiss“, zweifelt Wenzel Cerveny.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese sollen dann nach erfolgreichen Koalitionsvereinbarungen in Berlin der neuen Regierung eingereicht werden.
Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.
Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern
+++ Cannabis-Verband Bayern: Polizei schikaniert Cannabis-Patienten + + +
MÜNCHEN (12.09.17/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) hat sich gegen die schikanöse Behandlung von Cannabis-Patienten durch die Polizei im Freistaat ausgesprochen. Seit dem 10. März 2017 gibt es das Cannabis als Medizin-Gesetz. Demnach dürfen Patienten Cannabis legal verwenden. „Die Polizei in Bayern hat noch Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisierte Wenzel Vaclav Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) nach einem entsprechenden Vorfall am Wochenende in München.
„Ich lasse mich nicht als Schwerverbrecher abstempeln“, ist Franz Wolf (50) über den Vorfall am Samstag am Stand des Cannabis-Verbandes auf dem Corso Leopold an der Leopoldstraße noch immer sauer. Der Münchner Cannabis-Patient ist gegen 15 Uhr von sechs Polizisten kontrolliert worden. Eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen.
Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf am Samstag auf der Leopoldstraße den Polizeibeamten vorzeigen. Es half alles nichts. Er musste mitkommen und wurde von mehreren Beamten durchsucht, seine Cannabis-Medizin-Dose mit seiner Tagesdosis an Joints beschlagnahmt. „Man hat mir einfach meine Medizin genommen“, sagt er noch immer wütend. Wolf sieht sich in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er jedesmal so einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist.
Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband in der Einsteinstrasse 163 auf und erzählen von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.
Der CVB wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese soll dann im Herbst nach den Bundestagswahlen in Berlin der neuer Regierung eingereicht werden
Folgende Medien berichteteten bisher:
Süddeutsche Zeitung, 12.09.2017: "Kiffen erlaubt"
Abendzeitung München, 12.09.2017: "Schikane? Cannabis-Patient erhebt Vorwürfe gegen Polizei"
+++ „Legalisierung macht Sinn“ + + +
Cannabis-Verband Bayern (CVB) ruft am 6. Mai 2017 zum Global Marijuana March (GMM) in München auf/Kundgebung startet bereits um 11 Uhr am Stachus (neu!)
MÜNCHEN (03.05.17/16.22 Uhr/KORR) – Unter dem bundesweiten Motto „Legalisierung macht Sinn“ ruft der Cannabis-Verband Bayern (CVB) zum Global Marijuana March (GMM) am 6. Mai 2017 durch die Münchner Innenstadt auf. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel konsequent und vorurteilsfrei benutzt werden kann“, sagt Wenzel Cerveny (55), Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern. Der Start- und Sammelpunkt zum GMM befindet sich am kommenden Samstag, 6. Mai 2017, bereits um 11 Uhr am Stachus. Wegen der vom Veranstalter erwarteten Zahl von 500 Teilnehmern hat das Kreisverwaltungsreferat (KVR) den ursprünglichen Startpunkt der Kundgebung verlegt.
Der CVB will mit dem GMM Cerveny zufolge auf die Situation vieler kranker Menschen aufmerksam machen, denen Cannabis-Medikamente verweigert werden. Trotz Cannabis als Medizin-Gesetz habe sich die Versorgung dieser Menschen nicht wesentlich verbessert. Der CVB weist mit dem Aufruf auf die sinnlose, weil den Rechtsstaat aushöhlende Strafverfolgungspraxis in Deutschland und besonders in Bayern hin. Die Politik toleriere unter den jetzigen Schwarzmarkt-Bedingungen den fehlenden Jugendschutz.
Wenzel Cerveny bedankt sich mit dem Aufruf, der an Konsumenten und Nicht-Konsumenten von Cannabis geht, bei den 37.000 Unterstützern des letztjährigen Volksbegehrens („Ja zu Cannabis in Bayern“. Seit Januar 2017 haben erneut 30.000 Unterstützer online und 8000 Unterstützer an den Infoständen die bundesweite Petition „Ja zu Cannabis in Deutschland“ unterschrieben (www.cannabis-verband.de).
Der Global Marijuana March (GMM) geht auf den amerikanischen Hanf-Aktivisten Dana Beal zurück, der seit 1999 eine alljährliche internationale Demonstration für die Legalisierung von Cannabis und Cannabisprodukten ins Leben gerufen hat. Seitdem haben sich Hunderttausende weltweit in über 829 verschiedenen Städten in 72 Ländern daran beteiligt. Mit dem Global Marijuana March will die Cannabis-Szene ihre eigene Subkultur und ihren Lebensstil zeigen. Es sind Konsumenten bzw. Legalisierungs-Befürworter, sowie Nicht-Konsumenten gleichermaßen aufgerufen.
Über den Cannabis Verband Bayern (CVB) Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (55) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 37.000 Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber abgelehnt. Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.
[Cannabis Therapie-Zentrum geplant/DCI Cannabis Institut GmbH startet Crowdinvestment-Kampagne!]
+++ Cannabis-Verband Bayern startet bundesweite Petition zur Legalisierung + + +
MÜNCHEN/BERLIN (26.01.17) – Der Cannabis-Verband Bayern (CBV) hat eine bundesweite Petition zur völligen Legalisierung von Cannabis für Erwachsene ab 18 Jahren gestartet. „Jeder Bürger hat ein Recht auf Cannabis und auf Selbstanbau von Hanf“, forderte CBV-Vorsitzender Wenzel Vaclav Cerveny am Donnerstag in München. Die Petition wird am 1. Februar 2017 um 19 Uhr an der Universität Bayreuth (Raum H18/NW II) vorgestellt.
Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein in der vergangenen Woche ist für den CVB-Vorsitzenden der richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. Er sieht den einstimmigen Beschluss des Bundestages in erster Linie als „Anbauverhinderungsgesetz“. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sei mit dem Gesetz dem Druck von Gerichten ausgewichen, die Schwerkranken den Anbau erlaubt hätten.
Die Petition kann unter folgendem Link unterstützt werden:
Direktzum Unterschreiben der Petition!
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (55) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber abgelehnt. Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.
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openPetition ist eine offene, partizipative Petitionsplattform, ermöglicht digitale Bürgerbeteiligung und eröffnet den Dialog zwischen Bürgern und Politik. Jeden dritten Tag ist eine Petition erfolgreich. 2016 wurden 3 Mio. Unterschriften für rund 2.200 Petitionen geleistet. In 170 Fällen wurde den Anliegen der Petenten entsprochen. openPetition ist eine gemeinnützige GmbH und zu 100% durch Spenden finanziert.
Zur Homepage des Cannabis-Verbandes Bayern
+++ Demo für Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel
Global Marijuana March in München + + +
Cannabis-Verband Bayern ruft für Samstag, 23. April 2016, ab 12 Uhr zu Kundgebung und Demo mit Paradewagen/Berliner Jugendrichter Andreas Müller spricht am Odeonsplatz
München (19.04.16/pm) – MÜNCHEN – 4-20 in München: Der Cannabis-Verband ruft für Samstag, 23. April 2016, alle Befürworter der Legalisierung von Cannabis zur Teilnahme am „Global Mariajuna March“ auf. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Odeonsplatz. Es spricht der Berliner Jugendrichter Andreas Müller. Ab 14 Uhr soll der Zug mit Paradewagen durch die Münchner Innenstadt führen. „Wir wollen besonders auf die Situation von Cannabis-Patienten aufmerksam machen, denen der Staat eine günstige Versorgung mit Medizinalhanf verweigert“, sagt Vorsitzender Wenzel Cerveny (54).
Der 20.April hat sich weltweit als "Tag des Cannabis-Konsums" etabliert. Was in den 1970er-Jahren in Kalifornien als Uhrzeit (16:20 Uhr) für mehr oder weniger spontane "Kiffertreffen" kalifornischer Studenten begann, hat sich mittlerweile als Gedenktag zur Feier des Hanfes weltweit verbreitet. Am 23. April 2016 möchte der Cannabis-Verband Bayern diese weltweite Bewegung aufgreifen, um eine große Demonstration in München zu organisieren. Allerdings soll es in München keinen provozierenden Konsum von Cannabis geben, die Demonstration wird laut Wenzel Cerveny ganz im Zeichen der leidenden Cannabis-Patienten stehen. Der Cannabis-Verband Bayern will mit einem Informationsstand am Odeonsplatz die Bevölkerung über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hanf informieren.
"Deutschlands härteste Jugendrichter" Andreas Müller wird einer der Hauptredner sein. Müller setzt sich seit Jahren vehement für eine Legalisierung von Cannabis ein, weil er als Richter aus erster Hand weiß, dass das strikte Verbot zu mehr Schaden als Nutzen führt. Diese Meinung teilt er mit über 150 Strafrechtsprofessoren, die den Bundestag zur Überprüfung des Betäubungsmittelgesetzes (BtmG) aufgefordert haben. „Wenn Cannabis in Deutschland endlich entkriminalisiert wird, haben viele kranke Menschen weniger Probleme mit der Polizei und den Gerichten.“ Das BtmG in seiner jetzigen Fassung verhindere leider die adäquate Versorgung mit Cannabis-Medizin, so Cerveny.
Der Cannabis-Verband Bayern plant – nach staatlicher Genehmigung – Medizinalhanf für die rund 100 Cannabis-Patienten in Bayern anzubauen. Der Anbau erfolgt nach den Vorstellungen der Initiatoren als Teil eines Forschungsprojektes, das als Cannabis-Therapie-Center Bayern in Forstinning (Lkr. Ebersberg) aufgebaut werden soll. Einen entsprechenden Eilantrag an die Bayerische Staatskanzlei nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) hat der Verbands-Vorsitzende Wenzel Cerveny mit einem übergesetzlichen Notstand für die Patienten im Freistaat begründet: „Kein Patient ist dann mehr gezwungen, Hanf selber anzubauen oder sich aus dubiosen Quellen auf dem Schwarzmarkt zu versorgen“, sagt Cerveny.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 vom Innenministerium anerkannte Unterschriften gesammelt. Vom 10. bis 12. Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Die nächste CannabisXXL soll vom 8.bis 10. Juli 2016 stattfinden.
Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischen Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.
+++ Cannabis-Verband will Medizinalhanf anbauen
Notstand für Ausnahme-Patienten beenden: Therapie-Zentrum in Forstinning im Landkreis Ebersberg mit 600 qm Anbaufläche geplant/Eilantrag bei der Bayerischen Staatskanzlei auf Anbau-Erlaubnis nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) gestellt
München (24.03.16/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern will auf 600 qm Fläche Medizinalhanf für die rund 100 Cannabis-Patienten mit behördlicher Ausnahmegenehmigung im Freistaat Bayern anbauen. Der Anbau erfolgt nach den Vorstellungen der Initiatoren als Teil eines Forschungsprojektes, das als Cannabis-Therapie-Center Bayern in Forstinning (Lkr. Ebersberg) aufgebaut werden soll. Einen entsprechenden Eilantrag an die Bayerische Staatskanzlei nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) hat der Verbands-Vorsitzende Wenzel Cerveny (54) mit einem übergesetzlichen Notstand für die Patienten im Freistaat begründet: „Kein Patient ist dann mehr gezwungen, Hanf selber anzubauen oder sich aus dubiosen Quellen auf dem Schwarzmarkt zu versorgen“, sagt Cerveny.
Die Investitionskosten für das Cannabis Therapie Center Bayern“ (CTCB) in Höhe von 1,7 Millionen Euro sollen laut Cerveny über Crowdfunding und Spenden eingesammelt werden. In der rund 2.000 qm großen Immobilie sollen sowohl der Anbau von Medizinalhanf als auch die Forschung über Cannabis für pharmazeutische Zwecke vorangetrieben werden. In Zusammenarbeit mit einem Ärzteteam sollen einwandfreie medizinische Cannabis-Blüten angebaut, getrocknet, getestet und verarbeitet werden.
Sechs Kilogramm Monatsmenge
Der Hanf-Anbau soll in einem etwa 600 Quadratmeter großen, abgesicherten Teil des Obergeschosses im Cannabis Therapie Center erfolgen. Der Medizinalhanf soll nach Genehmigung Cerveny zufolge unter Einhaltung höchster Sicherheitsauflagen in Zusammenarbeit und unter der Aufsicht der bayerischen Landesregierung angebaut werden. Die Anbaumenge soll sich nach Angaben von Cerveny aus der Menge der zu versorgenden Patienten und ihrer monatlichen Höchstbezugsmenge errechnen. Bei anfangs 100 Patienten rechnet Cerveny monatlich mit einem durchschnittlichen Bedarf von 60 Gramm pro Patient. Somit ergebe sich eine benötigte Monatsmenge von etwa sechs Kilogramm reinen, getrockneten Cannabisblüten.
Übergesetzlicher Notstand erfüllt
Alle bisherigen Klagen und Bemühungen um Kostenübernahme von Cannabis-Patienten seien bei den Krankenkassen ergebnislos verlaufen, um diesen Notstand abzuwenden. Jeder Cannabis-Patient hat laut Cerveny nach §34 des Strafgesetzbuches (StGB) einen Anspruch auf medizinische Cannabis-Blüten, da er keinen anderen mit seinem Konsum schädige. Der übergesetzliche Notstand ist für Cerveny erfüllt, wenn Patienten keinen Zugang zu medizinischem Cannabis hätten. Dieser Notstand sei bereits dann erfüllt, wenn es sich die Patienten nicht leisten könnten, die notwendige medizinische Menge zu erwerben. Die meisten Cannabis-Patienten seien über Jahre hinweg ihrer Krankheit zum Opfer gefallen und könnten es sich nicht leisten. Somit müssen sie mit nur einem Bruchteil ihrer Cannabis-Medizin auskommen und unzumutbare Schmerzen erleiden. Dies komme einer unterlassenen Hilfeleistung und Körperverletzung gleich.
„Wir möchten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das vollständige therapeutische Potential von Cannabis zu erschließen, indem wir die wissenschaftliche Forschung vorantreiben und Cannabis für pharmazeutische Zwecke anbauen“, so Wenzel Cerveny. Das Verwaltungsgericht Köln hat nach Angaben des Cannabis-Verbandes am 22. Juli 2014 geurteilt, dass der Eigenanbau von Cannabis für eigene medizinische Zwecke erlaubt werden muss. Das Gericht stellte in seinem Urteil fest, dass die Bundesopiumstellt bei ihren Entscheidungen über die Anträge ihren Ermessensspielraum falsch ausgeübt habe (Aktenzeichen 7K4020/12).
Ein Ärzteteam soll die Selbsttherapie der bislang hilflosen Patienten mit bereits erteilter Ausnahmegenehmigung begleiten. Eine richtige ärztliche Verschreibung sei nach aktueller Gesetzeslage leider immer noch nicht möglich. Bisher bestellen Patienten mit Ausnahmegenehmigung Cannabis direkt über eine Apotheke.“ Zudem werde sich ein Berater-Team sich um die Patienten kümmern und sie beim Antrag einer Genehmigung für Cannabis nach § 3 (2) BtmG (Betäubungsmittelgesetz) begleiten. Zum Konzept des Therapie-Zentrums gehört auch die Ernährungsberatung. In einem „Hanf-Kochstudio“ soll den Patienten als Hanf als gesundes Lebensmittel vorgestellt werden. Im Zuge des Jugendschutzes sollen Jugendliche und Eltern über die verschiedenen Therapien informiert werden.
Cannabis-Medizin kostenlos
Bis der Bundestag eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen beschließt, sollen die Patienten die Cannabis-Medizin kostenlos erhalten. Nach einer Gesetzesänderung könnte Cannabis auf Rezept durch Ärzte verschrieben werden und die Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden. Die medizinischen Cannabis-Blüten könnten dann über die Apotheken verteilt werden. „Leider dauert es aber in Berlin zu lange, bis diese Änderungen beschlossen werden. Die Patienten können nicht länger warten“, sagt Cerveny.
Eine Dauerstudie soll durch regelmäßige Zusammenarbeit mit den versorgten Patienten entstehen, um Erfahrungen und Richtlinien für die Zukunft zu sammeln. Bei der Wahl der Hanfsorten für den Anbau soll auf die besonderen medizinischen Bedürfnisse der Patienten Rücksicht genommen werden. Es sollen Sorten verwendet werden, die mit Bezug auf Tetrahydrocannabinol THC und Cannnabidiol (CBD) in israelischen Forschungsarbeiten hervorragend abgeschnitten hätten.
[Volksbegehren/Cannabis]
+++ Die zwei Gesichter der CSU beim Thema „Cannabis“:
„Katze beißt sich in den eigenen Schwanz“
CSU-Innenminister lehnt Volksbegehren wegen mangelnder Gesetzgebungskompetenz ab, CSU-Landtagsfraktion fühlt sich zuständig und stellt Dringlichkeitsantrag „Keine Legalisierung von Cannabis als Genussmittel/ Bayerischer Landtag diskutiert am 28.10.15 ab 13 Uhr über Legalisierung von Cannabis
München (27.10.15/pm) Hat die bayerische CSU-Staatsregierung Angst vor dem Votum der Bürger beim Thema „Cannabis“? Das Innenministerium lehnt das Volksbegehren wegen des Eingriffes in ein Bundesrecht ab, im Bayerischen Landtag fühlt sich die CSU-Fraktion berufen, einen Dringlichkeitsantrag gegen die Legalisierung zu stellen: „Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz“, sagte Wenzel Cerveny (54), Vorsitzendes des Cannabis-Verbandes Bayern und Initiator des bayerischen Volksbegehrens „Ja zur Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“ am Dienstag in München. Der Bayerische Landtag debattiert am Mittwoch, 28.10.15, ab 13 Uhr zum Thema Legalisierung.
Als Steilvorlage für den Verfassungsgerichtshof, das Cannabis-Volksbegehren wirklich dem Volk zur Entscheidung zu überlassen, sieht Wenzel Cerveny das Handeln der CSU-Landtagsfraktion. „Während der Innenminister die Verantwortung weit von sich schiebt, stellt die CSU-Landtagsfraktion sogar einen Dringlichkeitsantrag.“ Unter dem Tagesordnungspunkt 8 haben die CSU-Abgeordneten Thomas Kreuzer, Josef Zellmeier, Kerstin Schrey-Stäblein u. a. für die Fraktion den Antrag an die Staatsregierung gestellt, „sich weiterhin gegen die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel einzusetzen“ (Drs 17/5653. 17/8354 (G). Federführend hat sich der Landtagsausschuss für Gesundheit und Pflege mit dem CSU-Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath als Berichterstatter mit der Legalisierung von Cannabis beschäftigt.
„Wenn Landtag und CSU-Fraktion kompetent sind, über die Cannabis-Legalisierung abzustimmen, dann ist es das bayerische Volk allemal“, betont der Volksbegehren-Initiator Wenzel Cerveny. Er und sein Team vom Cannabis-Verband Bayern hatten am 11. September 2015 über 27.000 gültige Unterschriften beim Innenministerium eingereicht. Ob die Bayern über das Volksbegehren abstimmen dürfen, muss laut Entscheidung des Innenministeriums vom 23. Oktober 2015 der bayerische Verfassungsgerichtshof innerhalb von drei Monaten entscheiden.
Der Antrag der CSU wird gemeinsam mit dem Tagesordnungspunkt 7 aufgerufen. Die Fraktion Bündnis/Die Grünen hat den Antrag gestellt, dass auch in Bayern die Straffreigrenze beim Cannabisbesitz verbindlich umgesetzt werden muss. 17/5609 und 17/8322 (A).
Laut Innenministerium fehlt dem Freistaat Bayern die erforderliche Gesetzgebungskompetenz zum Erlass eines bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG), das sich nicht mit dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) auf Bundesebene vereinbaren lasse. Nach Ansicht des Cannabis-Verbandes ist jedoch nicht geklärt, welchen Rechtscharakter das BtMG hat, ob kompetenzgemäß oder kompetenzwidrig.
Von seinem Wesen her sei das BtMG ein „Ermächtigungsgesetz“, das die Bundesregierung bzw. das Bundesgesundheitsministerium ermächtigt, Stoffe mehr oder weniger beliebig in die Anlagen 1 bis 3 des BtMG einzugruppieren, ohne dass der Bundestag als eigentlicher Gesetzgeber dem zustimmen muss (§1 (2) BtMG).
Gesetzgebungskompetenz der Länder
Interessanterweise wird laut Wenzel Cerveny im gesamten Betäubungsmittelgesetz nicht explizit geregelt, ob und wie Stoffe jemals aus einer der Anlagen herausgenommen werden sollen oder können. Prinzipiell könnte dazu ein Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit ausreichen, der jährlich einfach wiederholt wird. Zu einer dauerhaften „Eingruppierung“ eines Stoffes in die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes bedarf es aber der Zustimmung des Bundesrates und damit bewertet der Cannabis-Verband die Gesetzgebungskompetenz der Bundeländer (Bundesrat) stärker als die des Bundestages.
Wenzel Cerveny sieht die Länderkompetenz in der bisherigen Haltung des Bayerischen Landtags in Sachen „Cannabis“ bestätigt. Das Thema werde sowohl im Plenum als auch in den Ausschüssen behandelt. Bisher seien alle Petitionen zur Legalisierung (auch die Petition des Cannabis-Verbandes vom 03.02.2014, Az.: VF.0075.17) vom Landtag akzeptiert und ordnungsgemäß bearbeitet. Der Landtag habe die Petitionen bisher nicht mit Verweis auf „Nichtzuständigkeit“ abgewiesen.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt. Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischem Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.
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+++ „Innenminister schiebt unangenehme Verantwortung ab“
Cannabis-Verband Bayern zur Entscheidung des Innenministeriums, das Volksbegehrens „Ja zur Legalisierung von Cannabis“ wegen der gesetzlichen Voraussetzungen nicht anzunehmen: Rechtscharakter des BTM-Gesetzes muss geklärt werden/Bayerns Verfassungsrichter müssen sich ums Kiffen kümmern
MÜNCHEN (23.10.15/pm) - Der bayerische Cannabis-Verband sieht die Entscheidung des bayerischen Innenministeriums gelassen, das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“ abzulehnen. „Innenminister Joachim Herrmann (CSU) schiebt die unangenehme Verantwortung an die Verfassungsrichter ab“, kontert Wenzel Cerveny 54). „Wir freuen uns, dass der Verfassungsgerichtshof innerhalb von drei Monaten über den Zulassungsantrag entscheiden muss und den Rechtscharakter des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) klären muss.“ Der Cannabis-Verband Bayern hatte 27.033 gültige Unterschriften am 11. September 2015 vorgelegt.
Laut Innenministerium fehlt dem Freistaat Bayern die erforderliche Gesetzgebungskompetenz zum Erlass eines bayerischen Hanfgesetzes (BHanfG), das sich nicht mit Bundesrecht vereinbaren lasse. Prinzipiell breche laut Artikel 31 Grundgesetz Bundesrecht das Landesrecht, so Wenzel Cerveny. Nach Ansicht des Cannabis-Verbandes ist jedoch nicht geklärt, welchen Rechtscharakter das BtMG hat, ob kompetenzgemäß oder kompetenzwidrig.
Wenzel Cerveny sieht die Länderkompetenz in der bisherigen Haltung des Bayerischen Landtags in Sachen „Cannabis“ bestätigt. Bisher seien alle Petitionen zur Legalisierung (auch die Petition des Cannabis-Verbandes vom 03.02.2014, Az.: VF.0075.17) vom Landtag akzeptiert und ordnungsgemäß bearbeitet. Der Landtag habe die Petitionen bisher nicht mit Verweis auf „Nichtzuständigkeit“ abgewiesen.
Heißes Eisen vom Tisch des Innenministers
Politisch bewertet, bestätigt sich für Wenzel Cerveny in der Entscheidung des Innenministeriums die harte Prohibitionslinie der CSU-Staatsregierung. „Joachim Herrmann hat ein heißes Eisen vom Tisch.“ Wenzel Cerveny sieht jedoch Parallelen zum Volksbegehren, die Studiengebühren abzuschaffen. Das Innenministerium sei sich hundertprozentig sicher gewesen, sei aber vom Verfassungsgericht eines Besseren belehrt worden. Das Volksbegehren sei zugelassen und erfolgreich durchgeführt worden, die Studiengebühren wurden daraufhin abschafft.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt.
Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischem Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.
Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.
Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.
+++ „Kiffen ist nicht kriminell!“ +++
Plädyoer für die Legalisierung von Cannabis – Lesung und Diskussion mit Jugendrichter Andreas Müller am Samstag, 17. Oktober 2015, um 19.00 Uhr im Kolpinghaus München/Veranstaltung der Thomas-Dehler-Stiftung in Kooperation mit dem Cannabis-Verband Bayern
MÜNCHEN (11.10.15/pm) - Zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis. Diese Konsumenten müssen mit der Angst vor strafrechtlicher Verfolgung und sozialer Stigmatisierung leben. „Wir brauchen eine neue Gesetzgebung“, fordert Andreas Müller, Deutschlands härtester Jugendrichter am Amtsgericht Bernau bei Berlin.
Den Kampf gegen die Drogen habe die Gesellschaft längst verloren. Nun gelte es, die durch eine veraltete Drogenpolitik geschaffenen Opfer zu schützen. In seinem neuen Buch „Kiffen und Kriminalität“ plädiert er gegen eine veraltete Gesetzgebung und die unsinnige Stigmatisierung harmloser Bürger.
Andreas Müller liest aus seinem Buch auf einer Veranstaltung der Thomas-Dehler-Stiftung/Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit dem Cannabis-Verband Bayern:
am Samstag, 17. Oktober 2015, um 19.00 Uhr
Kolpinghaus München, Festsaal
Die Begrüßung übernimmt Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern und Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“. Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Steinmayr, Chefredakteur des BLR. Geleitet wird die Veranstaltung von Michael Lindner, Kommunikationsreferent der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung.
Im Anschluss diskutieren die Gäste mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft.
Haben Sie Interesse an einem Interview mit Richter Andreas Müller im Vorfeld der Veranstaltung? Zur besseren Disposition bitten wir Sie, uns per Mail an presse@koenig-online.de oder per SMS-Nachricht an die Rufnummer 0171/44 59 706 mitzuteilen, ob Sie ein Interview wünschen und an der Veranstaltung teilnehmen.
[Cannabis-Volksbegehren]
+++ 25.505 Unterschriften für die Legalisierung von Cannabis in Bayern +++
Initiator Vaclav Wenzel Cerveny reichte beim bayerischen Innenministerium den Antrag auf ein Volksbegehren ein/Impressionen
MÜNCHEN (11.09.2015) – Es ist geschafft: Initiator Wenzel Vaclav Cerveny und seine Crew haben am Freitag (11.09.15) erfolgreich den Antrag für das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis in Bayern als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“ gestellt. 25.505 Unterstützer-Unterschriften wurden beim bayerischen Innenministerium am Odeonsplatz eingereicht.
Das mit Fahnen geschmückte Kampagnen-Mobil hatte die Fracht dabei: Pressesprecher Stefan Frey und Beamte aus dem Ministerium übernahmen die Kisten mit den Unterschriften aus sieben bayerischen Bezirken.
Die 25.505 Unterschriften verteilen sich wie folgt auf die Bezirke:
Oberbayern 19.052
Mittelfranken 2.916
Schwaben 1.810
Niederbayern 812
Oberpfalz 365
Oberfranken 290
Unterfranken 260.
Das Innenministerium prüft nun innerhalb von sechs Wochen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens. Lässt das Innenministerium den Antrag zu, wird das Volksbegehren im Bayerischen Staatsanzeiger bekanntgemacht und zugleich eine zweiwöchige Eintragungsfrist festgelegt. Andernfalls muss der Bayerische Verfassungsgerichtshof über die Zulassung entscheiden.
Impressionen von der Übergabe und der Demo
+++ Bayernweites Cannabis-Legalisierungs-Volksbegehren am Ziel +++
Initiator Wenzel Cerveny übergibt am Freitag, 11.09.15, um 10:30 Uhr 25.000 gültige Unterschriften im Innenministerium/Unterstützer-Demo ab 12 Uhr vom Marienhof durch die Innenstadt
MÜNCHEN (09.09.2015/pm) – Das bayerische Volksbegehren zur Legalisierung von Cannabis hat sein Ziel erreicht. 35.000 Unterschriften wurden gesammelt, 25.000 von den Wahlämtern bestätigte Unterschriften liegen vor. „Die etwa 200 Tage Arbeit auf der Straße haben sich gelohnt, die Zeit ist – auch in Bayern - reif für die Freigabe von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“, sagt Initiator Vaclav Wenzel Cerveny (54).
Die Übergabe der 25.000 Unterschriften findet statt
am Freitag, 11. September 2015, um 10.30 Uhr
Eine Demonstration für die Legalisierung von Cannabis findet ab 12 Uhr mit Kundgebungen am Marienhof statt. Von dort bewegt sich ein Unterstützer-Zug mit fünf Paradewagen ab 14:00 Uhr über Dienerstraße (Höhe Marienhof) - Residenzstraße - Max-Joseph-Platz - Maximilianstraße - bei Maximiliansbrücke rechts zur Ludwigsbrücke - Zweibrückenstraße - Isartorplatz - Tal - Viktualienmarkt - Rosental - Oberanger - Sendlinger-Tor-Platz - Sonnenstraße - Karlsplatz - Lenbachplatz - Pacellistraße - Promenadeplatz - Maffeistraße - Schrammerstraße und wieder zurück zum Marienhof. Von 17:00 bis 24:00 Uhr sprechen Vertreter von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP sowie Vertreter von Fachverbänden. Informationen zum Rohstoff Hanf gibt es an den verschiedenen Ständen.
50 Prozent der Unterschriften aus München
Die meisten Unterstützer für das Cannabis-Volksbegehren stammen aus der Landeshauptstadt. Etwa die Hälfte der bestätigten 25.000 Unterschriften sei vom Kreisverwaltungsreferat München bestätigt worden, bilanziert Vaclav Wenzel Cerveny. Rund 80 Prozent der Unterstützer kommen aus Oberbayern. Über 1.000 verschiedene Wahlämter waren bayernweit involviert gewesen. Die etwa 10.000 ungültigen Stimmen kamen überwiegend von in Bayern lebenden EU-Bürgern. „Im Gegensatz zu vielen Skeptikern, könnte Bayern doch einen Alleingang in Sache Legalisierung gehen“, so der Volksbegehren-Initiator. Bayern sei schließlich Freistaat und habe somit andere Möglichkeiten.
In Bayern wurden laut Innenministerium seit 1946 erst 20 Volksbegehren durchgeführt. Durch ein Volksbegehren können Gesetzesvorlagen in den Landtag eingebracht und - falls dieser sie nicht annimmt - über sie ein Volksentscheid herbeigeführt werden. Das Innenministerium prüft zunächst das Volksbegehren auf seine Zulässigkeit. Erachtet das Innenministerium die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens für nicht gegeben, entscheidet über die Zulassung der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Nimmt der Landtag eine so eingereichte Gesetzesvorlage nicht an, wird vom Volk über das Gesetz abgestimmt. Wurde das Volksbegehren zugelassen, müssen sich innerhalb einer Eintragungsfrist von 14 Tagen mindestens 10 Prozent der Stimmberechtigten (ca. 930.000 Bürgerinnen und Bürger aus Bayern) in Listen, die in Amtsräumen ausliegen, eintragen. Beim letzten Volksbegehren, das erfolgreich angenommen worden ist, stimmten die Bayern mit 14,3 Prozent für ein „Nein zu Studiengebühren“.
Volksbegehren-Initiator Wenzel Vaclav Cerveny ist zuversichtlich, die 930.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 2,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat. Für etwa 1,5 Millionen bayerische Patienten kommt Cannabis als medizinisches Heilmittel in Frage.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt. Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischem Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.
+++ Medien-Echo auf Demo-Ankündigung +++
MÜNCHEN (22.08.15) – Folgende Medien haben über den Zwischenstand beim bayerischen Volksbegehren "Ja zu Cannabis" berichtet:
Wirtschaftsblatt (Österreich), 21.08.15
Neues Deutschland, 21.08.15
Focus online, 21.08.15
BILD München, 21.08.15
Die Welt/Regionalteil Bayern, 21.08.15
Augsburger Allgemeine, 21.08.15
Abendzeitung München,21.08.15
tz, 21.08.15
Münchner Merkur, 21.08.15
Nordbayern.de (Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung, 21.08.15
Oberpfalz-Netz (Weiden), 21.08.15
Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), 21.08.15
Passauer Neue Presse Online Nachrichten Bayern, 21.08.15
Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung (idowa.de), 21.08.15
Fränkischer Tag (Bamberg), infranken.de, 21.08.15
Schwäbische Zeitung (Ravensburg), 21.08.15
Frankenpost (Hof), 21.08.15
Würzburg erleben, 21.08.15
München TV, 21.08.15
Antenne Bayern, 21.08.15
Radio Charivari München, 21.08.15
Radio Ramasuri (Weiden), 21.08.15
Denik cz Budweis, 21.08.15
+++ Bayernweites Legalisierungs-Volksbegehren auf Zielgerade:
32.000 Unterschriften für „Ja zu Cannabis“ gesammelt +++
Übergabe im Bayerischen Landtag am 11. September 2015/Unterstützer aus ganz Bayern ziehen im Demonstrationszug vom Marienhof zum Maximilianeum
MÜNCHEN (21.08.15/) – Das bayerische Volksbegehren zur Legalisierung von Cannabis biegt auf die Zielgerade ein: Rund 32.000 Unterstützer haben sich bisher für den Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) ausgesprochen. „Wir schaffen es“, gibt sich Vaclav Wenzel Cerveny (54), Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) zuversichtlich. Er rechnet mit bayernweit rund 3.000 Unterstützer, die am Freitag, 11. September 2015, in einem Demonstrationszug vom Marienhof zur Übergabe der Unterschriften zum Bayerischen Landtag ziehen werden.
Noch läuft die Unterschriftenaktion: Erfahrungsgemäß sind nicht alle Unterschriften gültig, z. B. die von nicht wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny. Er ist zuversichtlich, die notwendigen gültigen 25.000 Stimmen am 11. September 2015 einreichen zu können. „schließlich stehen wir bis zum Schluss täglich in der Münchner Fußgängerzone“. Die Frist musste laut Cerveny wegen des Poststreiks und der Ferien verschoben werden.
Entwurf BayHanfG
Im Entwurf des neuen bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) ist festgeschrieben, dass Hanf (Cannabis) in Bayern nicht mehr dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG) unterliegt. Der Verkauf von natürlichen Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert soll an Erwachsene über Apotheken erfolgen. Jeder volljährige Bürger soll das Recht haben, bis zu vier Hanfpflanzen im Eigenbau auf geschütztem Privatgrund anzubauen. Hanf mit einem Tetrahydrocannabinol-Gehalt (THC-Gehalt) unter 0,2 vom Hundert wird als Nutzhanf bezeichnet und ist ein gewöhnliches landwirtschaftliches Produkt, wie z. B. Weizen.
Niemand soll wegen des Erwerbs oder Besitzes einer geringen Menge von rechtmäßig angebautem oder rechtmäßig nach Bayern verbrachten Hanfs in Bayern der Strafverfolgung ausgesetzt sein. Diese geringe Menge wird auf zehn Gramm Hanfblüten oder weniger als 1,5 g reines Tetrahydrocannabinol festgelegt.
Volksbegehren-Initiator Wenzel Vaclav Cerveny ist zuversichtlich, die 930.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 1,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat. Für etwa 1,5 Millionen Patienten kommt Cannabis als medizinisches Heilmittel in Frage
Programm 11. September 2015 „Ja-zu-Cannabis“-Demo
Kundgebung ab 12:00 bis 14:00 Uhr am Marienhof, gleich hinterm Rathaus am Marienplatz in München.
Ab 14:00 Uhr Demo über Dienerstraße (Höhe Marienhof) - Residenzstraße - Max-Joseph-Platz - Maximilianstraße - Maximiliansbrücke - Max-Planck-Straße Bayerischer Landtag)
Gegen 15:00 Uhr findet dann die Abgabe des Bayerischen Volksbegehrens "JA zur Legalisierung von Cannabis in Bayern" im Bayerischem Landtag mit kurzer Ansprache statt.
Ab 15:30 Uhr gehts dann weiter: Innere Wiener Straße - Am Gasteig - Rosenheimer Str. - Ludwigsbrücke - Zweibrückenstraße - Isartorplatz - Tal - Viktualienmarkt - Rosental - Oberanger - Sendlinger-Tor-Platz - Sonnenstraße - Karlsplatz - Lenbachplatz - Pacellistraße - Promenadeplatz - Maffeistraße - Schrammerstraße - Dienerstraße (Höhe Marienhof)
18:00 bis 24:00 Uhr Abschlusskundgebung mit Musikalischer Untermalung
Hinweis: Für Cannabis-Patienten, die sich den Weg nicht zu Fuß zutrauen, ist ein Rikscha-Service geplant. Patienten mögen sich beim Veranstalter bitte vormerken lassen.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.
Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht. Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.
Mitschnitte zu Veranstaltungen auf der "CannabisXXL 2015" (Dank an Robert Brungert)
Politiker diskutierten auf der "CannabisXXL" über Freigabe von Cannabis
Schmerz-Patienten diskutierten auf der "CannabisXXL"
"HANF als Medizin" Fachvortrag von Torsten Hergesell auf der "CannabisXXL"
Kochshow mit Danny Wagenfeld auf der "CannabisXXL"
Fyah T & The next Generation Family Live-Konzert auf der CannabisXXL 2015
Hans Söllner-Konzert auf der "CannabisXXL"
+++ Meilenstein auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung“ +++
Fazit von Veranstalter Vaclav Cerveny: „Gigantische Reaktion von Besuchern und Ausstellern/Besucherzahl blieb unter den Erwartungen: 2.500 statt 15.000/Abschreckungstaktik der Polizei zeigte Wirkung/800 neue Unterschriften für Volksbegehren gesammelt/Höhepunkt: Konzert mit Hans Söllner/ Termin für Neuauflage steht: 8. bis 10. Juli 2016
MÜNCHEN (pm/10.07.15) - Die einzige deutsche Hanfmesse auf dem konservativen Boden der bayerischen Landeshauptstadt hat Wellen geschlagen: Messeveranstalter und Volksbegehren-Initiator Vaclav Wenzel Cerveny (54) ist überwältigt vom gigantischen Interesse der Besucher an einer neuer Bio-Branche rund um den Rohstoff Hanf. Wegen der Abschreckungstaktik der Polizei sei die Zahl der 2.500 Besucher in der Zenith-Kunsthalle erheblich unter den Prognosen geblieben. 800 Besucher haben ihre Unterschrift neu unter das Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ gesetzt. „Die Hanfmesse war ein Meilenstein auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung“, sagt Cerveny in seinem Messe-Fazit. Die Legalisierungsaktivitäten gehen weiter, die Planungen für die zweite Auflage der Hanfmesse im nächsten Jahr vom 8. bis 10. Juli 2016 beginnen.
Der Messeauftakt ist nach Ansicht von Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny angesichts der öffentlichen Widerstände und Bedenken von Brancheninsidern gelungen. „Wir spüren die Aufbruchsstimmung im Markt.“ 2.500 zahlende Besucher sind an den drei Tagen registriert worden. Die Anzahl habe sich im Laufe der Messe Tag für Tag gesteigert. Zahlenmäßig schwächster Tag war erwartungsgemäß der Freitag, der für Fachpublikum und Medienvertreter vorgesehen war. Stärkster Tag war – ebenfalls erwartet – der Sonntag. Allein beim Konzert von Hans Söllner waren 1.300 Zuschauer in der Halle.
Polizei leistet ganze Abschreckungsarbeit
Die Münchner Polizei hat Cerveny zufolge im Vorfeld der Messe ganze Abschreckungsarbeit geleistet. Potentielle Besucher seien aus Angst vor Leibesvisitationen und Drogentests im Umfeld gar nicht erst zur Messe und zum Konzert von Legalisierungslegende Hans Söllner gekommen. „Die Angst, in Handschellen abgeführt zu werden, hat viele abgeschreckt.“ Es habe Gerüchte gegeben, die Polizei hätte das Gelände umzingelt. Dies sei in der Realität nicht der Fall gewesen, so Cerveny. Anreisende Besucher hätten aber von „allgemeinen Verkehrskontrollen im Rahmen der Cannabis XXL“ berichtet. Aus Angst vor Verfolgung im restriktiven Freistaat, hätten sie sogar auf das Klicken von „Gefällt mir“ auf den Messeseiten verzichtet, berichteten Facebook-Nutzer.
Brancheninsider hatten der Messe kaum Chancen auf ein Überleben gegeben, da es im Vergleich zu anderen internationalen Messen in Bayern keinen Hanfsamen und keine Setzlinge zu kaufen gebe. „Wir hatten erfreulicherweise viele Besucher außerhalb der Raucherszene“, stellt der Messeveranstalter fest.
Mit der CannabisXXL ist laut Cerveny ein Fundament für die weitere Legalisierungsarbeit gelegt worden. Über das Wochenende hätten 800 neue Unterstützer unterschrieben. „Der Kampf für die Freigabe geht erst richtig los.“ Am 21. August sollen die 25.000 gültigen Unterschriften im Landtag eingereicht werden.
Bildergalerie zur CannabisXXL:
www.koenig-online.de/bildergalerie_cannabisxxl.html
+++ Politiker diskutierten auf der Hanfmesse „CannabisXXL“
Cannabis-Freigabe als Turbo für eine neue Bio-Branche +++
MdB Dieter Janecek (B90/ Die Grünen): Erst Legalisierung bringt Durchbruch für andere Naturhanf-Produkte/MdL Prof. Peter Paul Gantzer (SPD) für Neuanfang in der Drogenpolitik/Unterschriften-Übergabe des bayerischen Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ am 21.8.2015
MÜNCHEN (pm/10.07.15) - Das politische Parteienspektrum für die Freigabe von Cannabis wird auch in Deutschland immer breiter, auf der ökonomischen Seite wächst als zartes Pflänzchen eine ganz neue Bio-Branche heran: „Der Durchbruch für Naturhanf-Produkte kommt erst, wenn die ideologische Diskussion um das Rauchen vorbei ist“, sagte der Münchner Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen) auf einer Podiumsdiskussion zum Start der Hanfmesse „CannabisXXL“ am Freitag (10. Juli) in der Münchner Zenith-Kunsthalle.
Hanf ist für Janecek, wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, ein ökonomisches Thema geworden. Selbst Wirtschaftsforscher verweisen auf mögliche Mehrwert- und Einkommensteuereinnahmen von bis zu 3,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen Einsparungen in den Ausgaben der Kriminalitätsbekämpfung. Deshalb plädiert Janecek dafür, einen legal und staatlich regulierten Markt für Cannabis als Genussmittel zu schaffen. „Bayern war einmal ein Hanfland“, erinnert der grüne Bundestagsabgeordnete.
Er ist zuversichtlich, dass sich die Branche entwickeln wird: "Selbst US-Präsident Barack Obama findet die Legalisierung cool." Die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der bisherigen Verbotspolitik zweifelt Janecek stark an.
"Es wird Zeit für einen Neuanfang in der Drogenpolitik. Die jahrzehntelange Kriminalisierung der Kiffer ist gescheitert“, betont Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied des Innenausschusses. 95 Prozent der Verfahren würden eingestellt, kosten aber zwei Milliarden Euro. „Wir sollten Cannabis freigeben“, fordert der SPD-MdL. In einem ersten Schritt sollte eine bundesweit einheitliche Menge festlegt werden, die man legal besitzen darf. „Die bayerische Polizei hat besseres zu tun, als Menschen wegen sieben Gramm Cannabis in der Tasche festzunehmen", sagt der Ehrenkommissar der bayerischen Polizei. "Die Legalisierung funktioniert in Holland, warum nicht auch bei uns?"
FDP: CSU muss starre Haltung aufgeben
Eine Lanze für den einfachen Polizisten brach der Münchner FDP-Ortsverbandsvorsitzende Andreas Keck: „Freigabe-Befürworter sollten ihre Wut nicht an der Polizei auslassen. Der Kopf der Polizei ist die Politik.“ Die Union, allen voran die CSU in Bayern, müsse ihre starre Haltung aufgeben. Die FDP sei erst seit Kurzem für die Legalisierung, berichtete Bayerns Hauptgeschäftsführer Martin Hagen. Seit November 2014 sei die bayerische Gliederung, seit Mai 2015 die Bundespartei auf Legalisierungskurs. Es gebe wichtigere Themen als Cannabis, meinten viele Parteifreunde. „Zu Recht, denn es ist Zeit für die Legalisierung“, so Hagen.
"Die Repressionspolitik hat auf ganzer Linie versagt.“, sagt Andreas Vivarelli, Koordinator der Arbeitsgruppe Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei Deutschlands. Die Kosten der Repressionspolitik liegen seiner Schätzung nach im Verhältnis 7 zu 3 zu den Kosten der Prävention.“ In puncto Versorgung von Patienten ist Deutschland seiner Ansicht nach Entwicklungsland. „Wir haben aktuell rund 400 anerkannte Patienten, die eine Ausnahmegenehmigung besitzen.“ Die Kosten übernehme die Kasse regelmäßig nicht. In Deutschland gebe es aber 15 Mio. Schmerzpatienten, denen dieses Medikament verweigert werde, so Vivarelli.
Keine Kriminalisierung von Schmerz-Patienten
"Cannabis muss Regelleistung der Krankenkassen für Schmerzpatienten werden", forderte Ulrich Leiner, bayerischer Landtagsabgeordneter von B90/Die Grünen. Es sei unerträglich, wie Patienten kriminalisiert werden. Die größten Gegner der Liberalisierung sieht Oliver Janich von der „Partei der Vernunft“ (PdV) nicht nur in der Politik, sondern in der Drogenmafia und Pharmaindustrie. Seine Haltung: „Jeder erwachsene Mensch hat das Recht, zu sich zu nehmen, was er will.
"Die Polizei skandalisiert kleine Eigenbedarfsfälle zu Plantagenbesitzer hoch“, kritisiert Swen Kuboth (Die Piraten). „Polizeiwillkür hat in Bayern nicht nur mit der Prohibition zu tun", meint der Berliner Journalist Michael Knodt. Er ist zuversichtlich: „Die Argumente für Legalisierung bekannt, allmählich werden sie gehört.“
Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband (DHV) ist positiv gestimmt, was die Freigabe betrifft: „Es werden immer mehr Länder, die legalisieren, nur die Unionsparteien stehen in Deutschland alleine da." Trotz der harten Bekämpfung durch die Ermittlungsbehörden ist der Mut in Bayern besonders groß", hat der Hanfaktivist festgestellt. Der DHV strebe eine legale, verbraucherfreundliche Marktregelung für das Genussmittel Cannabis an - von der Produktion über den Verkauf unter klaren Jugendschutzauflagen bis zum Eigenanbau. Christoph Rossner, Leiter der DHV-Ortsgruppe Memmingen, setzt sich seit über 25 Jahren für eine „ehrliche und aufklärende Drogenpolitik“ ein, da nur so die Jugend vor Missbrauch geschützt werden könne. Er kritisiert, dass Cannabis in Deutschland verboten sei, obwohl es keine Giftpflanze sei. Im Gegensatz dazu seien aber tödlich giftige Pflanzen legal.
Sternmarsch am 21.8.2015 auf den Landtag
Wenzel Cerveny, Initiator des bayerischen Volksbegehrens "Ja zu Cannabis", kündigte an, die gesammelten 25.000 Unterschriften werden am 21. August 2015 bei einem Sternmarsch auf das Maximilianeum im Landtag eingereicht.
Aktualisierte PRESSEMAPPE zum Presse-Rundgang am 10.07.15 um 11.30 Uhr:
-	1. Hanf-Messe „CannabisXXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen
-	2. Hanf als medizinisches Heilmittel
-	3. Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel
- 4. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren
-	5. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)
-	6. Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern
[Komplette aktualisierte Presemappe als PDF]
http://www.koenig-online.de/bildergalerie_cannabisxxl.html
[1. Ankündigung Hanfmesse]
+++ Hanf-Messe „Cannabis XXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen +++
München wird vom 10. bis 12. Juli 2015 Mekka der Hanffreunde/Cannabis-Verband Bayern will über Rohstoff der Zukunft aufklären und für das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung“ werben/Festival mit Urgestein Hans Söllner/50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf 5.000 Quadratmetern alles rund um das vielseitige Gewächs
[Pressetext als PDF]
München - Mekka für Cannabis-Freunde: Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, in München ihre Türen. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat.„Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny (54), Geschäftsführer des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB). 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.
Die Menschen über die vielfältigen ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des Naturprodukts Hanf aufzuklären, ist laut Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny wichtiges Ziel der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de). Hanf liefere Kleidung, Nahrung, Öl und Energie, Papier, Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel, die zu Unrecht in die „illegale“ Ecke gedrückt werden. Aus diesem Grund sollen die Messebesucher von den 50 Austellern aus sieben Nationen (www.cannabisxxl.de/index.php/de/aussteller-de) die neuesten Trends über den Einsatz des Rohstoffs erfahren. Internationale Referenten werden in Vorträgen über die heilende Wirkung von Hanf in der Medizin berichten.
Werben für Volksbegehren
Die Messe soll nach Intention der Veranstalter eine Werbeplattform für das seit August 2014 laufende bayerische Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ sein. „Mit dem Start des Volksbegehrens zur Legalisierung haben wir ein Zeichen gesetzt“, erläutert Vaclav Wenzel Cerveny, „wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung in Bayern, was die dringend notwendige Legalisierung von Hanf angeht.“ Inzwischen wurden rund 26.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt. Doch es sind nur Unterschriften von Wahlberechtigten aus Bayern gültig. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny. Er ist zuversichtlich, die notwendigen gültigen 25.000 Stimmen bis zum 21. August 2015 einreichen zu können.
Politiker diskutieren über Legalisierung
Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion stellen am Freitag, 10. Juli 2015, um 13.00 Uhr mehrere Vertreter von politischen Parteien ihre Standpunkte zur „Legalisierung aus Vernunft“ dar. Es diskutieren Bayerns SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL, Prof. Dr. Paul Gantzer MdL (SPD), Dieter Janecek MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrich Leiner, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Tempel, MdB (Die Linke), Lukas Lamla, NRW-MdL (Die Piraten), Sven Kuboth (Die Piraten), Andreas Keck (FDP-Stadtverbandsvorsitzender München), Martin Hagen (Hauptgeschäftsführer der FDP Bayern), Oliver Janich, (Partei der Vernunft) und Georg Wurth (Deutschen Hanfverband).
Hanf als Heilmittel Schwerpunkt am zweiten Messetag
Der zweite CannabisXXL-Messetag am Samstag, 11. Juli 2015, steht unter dem Themenschwerpunkt „Hanf als Heilmittel“. Um 12.30 Uhr hält Torsten Hergestell, stellvertretender Beauftragter des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ und seit zehn Jahren Hanfaktivist, den Fachvortrag „Hanf als Medizin“. Von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr diskutieren Ärzte, Suchtexperten und Patienten mit Cannabis-Ausnahmegenehmigung. Um 15.30 Uhr hält Daniel Cappiello (Endoca) in englischer Sprache einen Fachvortrag über CBD-Öl. Um 16.30 Uhr spricht Christoph Rossner, Suchtexperte der Piratenpartei, über „die Gefahren des Schwarzmarkts/Mischkonsums“.
High ist nur der Nährwert
Kulinarische Vielfalt: Starkoch Danny Wagenfeld zeigt auf der CannabisXXL die Zubereitung leckerer Hanfgerichte. In seiner Showküche gib es nach dem Motto „High ist nur der Nährwert“ die Vielfalt an kulinarischen Möglichkeiten mit den grünen Blättern zu sehen.
Festival mit Hans Söllner & Band
Zum Festival-Charakter trägt das bunte Unterhaltungsprogramm der „Cannabis XXL“ bei: Neben verschiedenen Reggae-Bands wird das bayerische Urgestein Hans Söllner (Foto: Trikont) am Sonntag (12. Juli) ab 20.00 Uhr ein Konzert geben. Der Liedermacher aus Bad Reichenhall ist seit Jahren Verfechter der Hanf-Legalisierung.
Die Messe „Cannabis XXL“ im Zenith München (Lilienthalstraße 29, 80939 München) beginnt am Freitag, 10. Juli 2015, um 11.00 Uhr. Das Tagesticket gibt es für EUR 17,70/3-Tages-Tickets EUR 39,90. Die Karten sind online auf www.cannabisxxl.de oder an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.
“Hanf ist der Rohstoff der Zukunft”, sagt Vaclav Wenzel Cerveny, Veranstalter des dreitägigen Events „Cannabis XXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Münchner Zenith-Messehalle- (Foto: Josef König für Cannabis Verband Bayern/honorarfrei)
[2. Hanf als medizinisches Heilmittel]
+++ Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD)
Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern/400 Patienten bundesweit mit Ausnahmegenehmigung/Themenschwerpunkt „Hanf als medizinisches Heilmittel“ am 11.7.15
MÜNCHEN – Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabis- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll. „CBD hat Potenzial“, sagt Cerveny, der vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015 Deutschlands einzige Hanf-Messe veranstaltet. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Themenschwerpunkt am zweiten Messetag. 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.
Die Substanzen der Cannabispflanze könnten Millionen von Patienten helfen. Auf die stärkere Nachfrage nach Hanf als Heilmittel hat der Cannabis-Verband Bayern auch eigenen Entwurf des bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) reagiert. Gemäß Paragraf 2 hat jeder Einwohner des Freistaates „ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten“. Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliege alleine dem betroffenen Patienten und dessen Arzt, so Cerveny.
Cannabidiol ist einer von 70 Bestandteilen der Hanfpflanze und wie Tetrahydrocannabinol (THC) ein psychoaktives Cannabinoid und hauptsächlich rauschbewirkender Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). Je nach Hanfsorte ist die Konzentration des Stoffes in den weiblichen Blütenständen unterschiedlich. CBD wird ein breites medizinisches Wirkspektrum nachgesagt, ohne dass sich die Anwender „stoned“ oder „high“ fühlen. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Cannabis könnte den Bedarf anderer Schmerzmittel senken. Weitere pharmakologische Effekte werden erforscht.
Klinische Studien sehen CBD als Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern wie Epilepsie, Tourette-Syndrom, Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, Multiple Sklerose, chronische Schmerzen, Antibiotika-resistente Infektionen , Schizophrenie, posttraumatische Belastungsstörungen und andere neurologische Erkrankungen. Eine niedrige CBD-Konzentration wirkt nach Ansicht von Medizinern eher anregend, eine hohe CBD-Konzentration wirke dagegen eher beruhigend.
In Israel erhalten nach einem jüngsten SPIEGEL-Bericht mehr als 20.000 Patienten Cannabis-Medikamente. Dort habe sich der Einsatz etabliert. In Deutschland haben laut Bundesgesundheitsministerium 403 Patienten die Erlaubnis, medizinisches Cannabis einzunehmen. Nur ein Medikament auf Hanf-Basis sei zugelassen. Schwerkranke Patienten dürfen mit Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch Cannabisblüten oder Extrakte davon über Apotheken beziehen.
Chronisch kranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung brauchen, können aufgrund der geltenden Gesetzeslage ins Visier von Ermittlern geraten. Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer. Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Entscheiden sich die Patienten für den Eigenanbau von Hanfpflanzen, droht ihnen ein Ermittlungsverfahren. "Die Politik muss hier schnell Klarheit schaffen", sagt Cerveny.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Inzwischen sind rund 26.000 Unterschriften gesammelt worden. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.
[3. Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel]
+++ Hanf – das vielseitige Gewächs +++
50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf der „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle Produkte aus Hanf: Kosmetik, Baustoff und kulinarische Zutat
München – Aus Hanf lassen sich über 50.000 Produkte herstellen. Ein riesiger Markt tut sich auf: „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Vaclav Wenzel Cerveny (54), Vorsitzender des Cannabis-Verbands Bayern. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf Deutschlands einziger Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs. Rund 15.000 Besucher werden zum dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.
Rund 200 bis 400 Tonnen Cannabis werden nach Schätzungen des Deutschen Hanfverbandes (DHV) jährlich in Deutschland konsumiert. Bei einem geschätzten durchschnittlichen Verkaufswert von sechs Euro pro Gramm ergibt das einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden bis 2,4 Milliarden Euro. Bundesweit beziffert der DHV den Bedarf auf 3000 Cannabis-Shops mit durchschnittlich fünf Angestellten. Die Mitarbeiter sollen speziell geschult sein, die auch über Risiken der Droge aufklären können. Kontrollierte Qualität im heimischen Anbau, Lebensmittelkontrollen, die gefährliche Streckmittel identifizieren würden, sogar ein Bio-Siegel wären denkbar. Im US-Bundesstaat Colorado mit seinen fünf Millionen Einwohnern sind seit der Legalisierung angeblich rund 10.000 Arbeitsplätze in der Cannabis-Industrie entstanden.
Cannabis als Nahrungsmittel
Cannabis ist vollwertiger und gesünder als alle anderen Nahrungsmittel. Es enthält alle essentiellen Fettsäuren und alle wichtigen Aminosäuren. Kein anderes Lebensmittel enthält einen so hohen Anteil an Globulin-Proteinen. Es gibt Energy-Drinks und Bier mit Hanf, Kekse, Lutscher usw.
Cannabisfasern sind die stabilsten der ganzen Pflanzenwelt. Es gibt kein hochwertigeres Papier, keine hochwertigeren Textilien als diejenigen aus Cannabis. Es lassen sich über 50.000 Produkte aus Hanf herstellen. Die Pflanze laugt den Boden nicht aus, braucht weniger Dünger und keine Schädlingsbekämpfungsmittel.
[4. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren]
+++ Rund 26.000 Unterschriften erreicht:
Bayerisches Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ setzt Zeichen +++
Cannabis-Verband Bayern: Unterschriften-Aktion läuft noch weiter/Neue Zielvorgabe: 33.000/Zuversicht für Volksbegehren: Zehn Prozent der Menschen im Freistaat haben Hanf-Erfahrung
MÜNCHEN - Mit dem Start zum bayerischen Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ und dem Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) hat der Cannabis-Verband Bayern (CVB) ein Zeichen gesetzt. „Wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung an unseren Ständen im ganzen Freistaat“, sagt Verbandsvorsitzender Vaclav Wenzel Cerveny (54). Die Unterschriftensammlung seit August 2014 war erfolgreich: Inzwischen wurden rund 26.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt.
Noch läuft die Unterschriftenaktion: Erfahrungsgemäß sind nicht alle Unterschriften gültig, z. B. die von nicht wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny. Er ist zuversichtlich, die notwendigen gültigen 25.000 Stimmen bis zum 21. August 2015 einreichen zu können.
Mit 25.000 gültigen Unterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern kann das Volksbegehren offiziell beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren (STMI) eingereicht werden. Danach kommt für Cerveny erst die „heiße Phase“: Spätestens sechs Wochen danach muss das Innenministerium den Eintragungstermin für das Volksbegehren bekanntgeben.
Innerhalb von zwei Wochen (Eintragungstermin) müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern erklären, dass über die Belange des Volksbegehrens abgestimmt werden soll. Dazu liegen dann in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen Listen aus, in die man sich eintragen muss, erklärt Cerveny das Prozedere. Falls auch diese „Hürde“ genommen wird, ist das Volksbegehren „scharf geschaltet“. Nun hat der Landtag die Möglichkeit das „begehrte“ Gesetz zu erlassen, so Cerveny, oder es abzulehnen und/oder einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Bis zum Volksentscheid, der endgültigen Abstimmung durch das Volk, dürfen dann maximal vier Monate vergehen.
Cerveny ist zuversichtlich, die 950.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 1,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat.
Milliarden-Geschäft für den Freistaat
Der Freistaat Bayern kann bei einer Legalisierung von Hanf laut einer Schätzung des Cannabis-Verbandes mit etwa einer Milliarde Euro zusätzlichen Steuereinnahmen pro Jahr rechnen. Dazu kamen noch Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in Höhe von etwa 130 Millionen Euro und etwa 30 Millionen Euro Steuereinnahmen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätsbeitrag, schätzt Cerveny.
Die Rechnung geht davon aus, dass zehn Prozent der 12,5 Millionen bayerischen Einwohner mit Hanf mehr oder weniger regelmäßig „Erfahrung machen“. Dazu kämen noch 1,5 bis 3 Millionen Touristen pro Jahr (31 Millionen Gästeankünfte), die auch ein paar Gramm für ihren Urlaub erwerben würden.
Cerveny geht davon aus, dass 2,75 Millionen Konsumenten jährlich mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 97 Gramm ein guter und plausibler Näherungswert ist, da es bedeutet, dass der Durchschnittskonsument etwa 0,26 Gramm pro Tag konsumiert, was ziemlich genau einem „Joint“ pro Tag entspricht. Wenn ein Gramm getrocknete Hanfblüten zwischen 7,75 und 9,00 Euro verkauft wird, betrage der Hanfsteueranteil zwischen 3,54 und 4,11 Euro und der Mehrwertsteueranteil zwischen 67 und 78 Cent.
Nach den Berechnungen des Cannabis-Verbandes erhält der Freistaat rund eine Milliarde Euro direkte Steuereinnahmen und spare gleichzeitig viel Geld für die Strafverfolgung. Jährlich werden über 50.000 Verfahren gegen Cannabis-Konsumenten eröffnet.
Zur Homepage des Volksbegehrens
[5. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)]
+++ „Hanf unterliegt nicht mehr dem BtmG“
Cannabis-Verband Bayern hat bayerisches Hanfgesetz ausgearbeitet
München - Der Cannabis-Verband Bayern hat einen Gesetzesvorschlag für das sogenannte „Bayerische Hanfgesetz“ ausgearbeitet und will dafür das Volksbegehren auf den Weg bringen. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG).
Da die rechtliche Einordung von Hanf (Cannabis) in der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland einen effektiven Einsatz von Hanf-Cannabinoiden zu medizinischen Zwecken verhindert und zudem ansonsten gesetzestreue Bürger unnötig kriminalisiert, gibt sich das Bayerische Volk, in Verantwortung vor Gott, der die Hanfpflanze geschaffen hat, folgendes Gesetz.
(1) Hanf (Cannabis) unterliegt in Bayern nicht dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG)
(2) In allen Fällen, die nicht im BayHanfG geregelt sind, kann das BtmG zur Anwendung gebracht werden, wobei Hanf dann der Anlage 3 BtmG zugeordnet wird.
(3) Hanf mit einem Tetrahydrocannabinol-Gehalt (THC-Gehalt) unter 0,2 vom Hundert wird als Nutzhanf bezeichnet und ist ein gewöhnliches landwirtschaftliches Produkt, wie z. B. Weizen.
(1) Jeder Einwohner des Freistaates Bayern hat ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten.
(2) Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliegt alleine dem betroffenen Patienten und dessen gesetzlich anerkannten Arztes.
(1) Der Freistaat Bayern trägt Sorge für den Anbau und die Verteilung natürlicher Hanfprodukte an seine Bürger.
(2) Dazu kann eine Landesbehörde eingerichtet werden, die den Anbau und den Verkauf sowie die Besteuerung koordiniert und kontrolliert. Diese Behörde wird nachfolgend als „Hanfagentur“bezeichnet.
(3) Die Aufgaben der Hanfagentur werden bis zur Einrichtung einer eigenständigen Behörde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernommen.
(1) Der Verkauf von natürlichen Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert erfolgt über Apotheken.
(2) In Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern erfolgt der Verkauf zudem über Fachgeschäfte mit staatlicher Lizenz.
(1) Die Hanfagentur vergibt Lizenzen für den Anbau an natürliche oder juristische Personen.
(2) Lizenzen bedürfen der Zustimmung von Gemeinden unter 10 000 Einwohner, auf deren Gebiet eine solche Lizenz wirksam werden soll.
(3) Die Hanfagentur oder lizenzierte Personen können Hanfprodukte aus anderen Ländern importieren.
Jeder volljährige Bürger hat das Recht bis zu vier Hanfpflanzen auf geschütztem Privatgrund anzubauen.
(1) Eingetragene Vereine zu gemeinschaftlichem privatem Anbau sind möglich.
(2) Die maximale Anbaufläche beträgt einen Quadratmeter pro Vereinsmitglied. Pro Vereinsmitglied dürfen bis zu vier Hanfpflanzen angebaut werden.
Der Verkauf von Hanf – ausgenommen Nutzhanf – kann einer gesonderten Besteuerung unterliegen. Die Höhe dieser Besteuerung beträgt maximal 100 vom Hundert.
Werbung für Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt vom mehr als 0,2 vom Hundert richtet sich nach den Bestimmungen für Arzneimittel.
(1) Niemand wird wegen des Erwerbs oder Besitzes einer geringen Menge von rechtmäßig angebautem oder rechtmäßig nach Bayern verbrachten Hanfs in Bayern der Strafverfolgung ausgesetzt.
(2) Diese geringe Menge wird auf 10 Gramm Hanfblüten oder weniger als 1,5 g reines Tetrahydrocannabinol festgelegt.
Minderjährigen ohne Genehmigung nach § 3 BtmG ist der Zugang zu Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert zu verwehren.
Jeder Bürger kann, ohne Furcht vor Strafverfolgung, bis zu 100 g Hanfblüten oder weniger als 15g reines Tetrahydrocannabinol (THC) in seiner Privatwohnung aufbewahren, wenn dieses gegen unbefugten Zugriff hinreichend gesichert ist.
(1) Der Konsum von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert zu nicht-medizinischen Zwecken ist in der Öffentlichkeit verboten.
(2) Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von EUR 200,- geahndet. Falls Minderjährige beim ordnungswidrigen Konsum anwesend waren, verdoppelt sich die Geldbuße.
(3) Der Konsum in speziell gekennzeichneten, gemeldeten Raucherclubs ist erlaubt, dort darf auch Tabak konsumiert bzw. geraucht werden wenn sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen anwesend sind (Einlass ab 18 Jahren).
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr mit THC-Konzentrationen von bis zu 5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum wird verkehrsrechtlich einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille gleichgestellt, sofern eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille festgestellt wird.
(2) Die Teilnahme am Straßenverkehr mit THC-Konzentrationen
von mehr als 5 und weniger als 8 Nanogramm pro Milliliter Blutserum wird verkehrsrechtlich einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille gleichgestellt, sofern eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille festgestellt wird.
(1) Der Nachweis von THC-Konzentrationen bis zu 8 Nanogramm pro Milliliter Blutserum mit gleichzeitiger Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille führt nicht zu einem berechtigten Zweifel an der Fahreignung durch die Fahrerlaubnisbehörden.
(2) Zweifel sind erst dann als berechtigt anzusehen, wenn eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von mehr als 0,3 Promille vorliegt.
(1) Der Besitz und der Konsum von Hanf mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2 vom Hundert auf dem Gebiet von bayerischen Flughäfen ohne Genehmigung ist verboten.
(2) Reisende werden mit Warntafeln darauf aufmerksam gemacht.
[6. Hintergrund: Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern]
+++ Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern +++
Verbandsgründer Vaclav Wenzel Cerveny verlor nach dem bayerischen Rauchverbot seine Existenz als Wirt/Engagement als Bürgerrechtler
MÜNCHEN - Er ist bekennender Nichtraucher und Nichtkonsument, aber die Umstände haben Vaclav Wenzel Cerveny (54) zum Verfechter für die Legalisierung von Cannabis in Bayern gemacht.
Er war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.
Im Frühjahr 2014 gründete Vaclav Wenzel Cerveny den Cannabis Verband Bayern (CVB), der noch im selben Jahr das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert hat. Für das Volksbegehren sind 25.000 Unterschriften von Bürgern aus dem Freistaat notwendig. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistraße 4, 80469 München.
Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.
+++ Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet die Türen +++
Zenith-Kunsthalle München wird vom 10. bis 12. Juli 2015 zum Mekka der Hanffreunde/Presse-Rundgang am Freitag, 10.07. um 11.30 Uhr
MÜNCHEN (pm/08.07.15) - Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, in München ihre Türen. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat.
Wir wollen Sie über das Programm der Hanfmesse „CannabisXXL“ informieren und laden Sie ein
zu einem Rundgang am
Freitag, 10. Juli 2015, um 11.30 Uhr
in der Zenith-Kunsthalle München
Es informiert Sie und steht für Fragen zur Verfügung:
Gründer und Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern
Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“
Programm der Messe: www.cannabisxxl.de/index.php/de/programm
Weitere Infos und Fotos finden Sie im
www.cannabisxxl.de
Zur besseren Disposition bitten wir Sie, uns per Mail an presse@koenig-online.de oder per SMS-Nachricht an die Rufnummer 0171/44 59 706 mitzuteilen, ob Sie am Rundgang teilnehmen.
ÖPNV: Anfahrt mit der U-Bahn: Linie U6 Richtung Garching-Forschungszentrum. Vom U-Bahnhof Freimann (U6) laufen Sie ca 700m Richtung Westen über die Edmund-Rumpler-Str. zum Zenith (Lilienthalallee 29).
Auto: Von der A9 aus Norden kommend fahren Sie Richtung München Innenstadt. Verlassen Sie die Autobahn an der AS München-Freimann und biegen rechts in die Heidemannstraße ein. Dann biegen Sie links in die Lilienthalallee ein. Aus München Innenstadt kommend nehmen Sie die A9 stadtauswärts bis zur Anschlussstelle München- Freimann. Biegen Sie links in die Heidemannstraße ein. Dann biegen Sie links in die Lilienthalallee ein. Am Zenith (Lilienthalallee 29) stehen ca. 800 Parkplätze zur Verfügung.
+++ Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD) +++
Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern /400 Patienten bundesweit mit Ausnahmegenehmigung/Hanfmesse CannabisXXL vom 10. bis 12. Juli 2015/ Themenschwerpunkt „Hanf als medizinisches Heilmittel“ am 11.07.15
MÜNCHEN (pm/03.07.15) - Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabis- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll. „CBD hat Potenzial“, sagt Cerveny, der vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015 Deutschlands einzige Hanf-Messe veranstaltet. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Themenschwerpunkt am zweiten Messetag. 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet. .
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Inzwischen sind rund 25.000 Unterschriften gesammelt worden. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.
“Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Schwerpunktthema am zweiten Messetag der „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle in München. „Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD)”, sagt Vaclav Wenzel Cerveny vom Veranstalter Cannabis-Verband Bayern.
(Foto: Josef König für Cannabis Verband Bayern/honorarfrei)
Zur Messeseite von CannabisXXL
PRESSEMAPPE zum Pressegespräch am 30.06.15:
-	1. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren
-	2. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)
-	3. Hanf-Messe „CannabisXXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen
-	4. Hanf als medizinisches Heilmittel
-	5. Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel
[Komplette Presemappe als PDF]
[1. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren]
+++ Rund 25.000 Unterschriften erreicht:
MÜNCHEN (pm/30.06.15) - Mit dem Start zum bayerischen Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ und dem Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) hat der Cannabis-Verband Bayern (CVB) ein Zeichen gesetzt. „Wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung an unseren Ständen im ganzen Freistaat“, sagt Verbandsvorsitzender Vaclav Wenzel Cerveny (54). Die Unterschriftensammlung seit August 2014 war erfolgreich: Inzwischen wurden rund 25.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt.
Noch läuft die Unterschriftenaktion: Erfahrungsgemäß sind nicht alle Unterschriften gültig, z. B. die von nicht wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny zuversichtlich.
[2. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)]
München (pm/30.06.15) - Der Cannabis-Verband Bayern hat einen Gesetzesvorschlag für das sogenannte „Bayerische Hanfgesetz“ ausgearbeitet und will dafür das Volksbegehren auf den Weg bringen. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG).
[3. Ankündigung Hanfmesse]
MÜNCHEN (pm/30.06.15) - Mekka für Cannabis-Freunde: Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, ihre Pforten. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny (54), Geschäftsführer des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB). 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.
Die Menschen über die vielfältigen ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des Naturprodukts Hanf aufzuklären, ist laut Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny wichtiges Ziel der „Cannabis XXL“. Hanf liefere Kleidung, Nahrung, Öl und Energie, Papier, Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel, die zu Unrecht in die „illegale“ Ecke gedrückt werden. Aus diesem Grund sollen die Messebesucher von den 50 Austellern aus sieben Nationen die neuesten Trends über den Einsatz des Rohstoffs erfahren. Internationale Referenten werden in Vorträgen über die heilende Wirkung von Hanf in der Medizin berichten. Ein Küchenstudio zeigt via Showkochen unter dem Motto „High ist nur der Nährwert“ eine große Auswahl an kulinarischen Hanf-Gerichten. Ebenso wird der Einsatz der Pflanze als Rohstoff oder Baumaterial breitbandig und praxisnah präsentiert.
Die Messe soll nach Intention der Veranstalter eine Werbeplattform für das bayerische Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ sein. „Mit dem Start des Volksbegehrens zur Legalisierung haben wir ein Zeichen gesetzt“, erläutert Vaclav Wenzel Cerveny, „wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung in Bayern, was die dringend notwendige Legalisierung von Hanf angeht.“ Cerveny ist zuversichtlich, die notwendigen 25.000 Stimmen für ein entsprechendes Volksbegehren pünktlich zum Messebeginn beim Bayerischen Landtag einreichen zu können. Mittlerweile haben schon 22.000 Bürger das Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ unterstützt.
Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion stellen am Freitag, 10. Juli 2015, um 13.00 Uhr mehrere Vertreter von politischen Parteien ihre Standpunkte zur „Legalisierung aus Vernunft“ dar. Es diskutieren Bayerns SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL, Prof. Dr. Paul Gantzer MdL (SPD), Dieter Janecek MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrich Leiner, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Tempel, MdB (Die Linke), Lukas Lamla, NRW-MdL (Die Piraten), Sven Kuboth (Die Piraten), Andreas Keck (FDP-Stadtverbandsvorsitzender München), Oliver Janich (Partei der Vernunft) und Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband.
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Bislang wurden rund 22.000 Unterschriften gesammelt. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München. Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.
[4. Hanf als medizinisches Heilmittel]
Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern/400 Patienten bundesweit mit Ausnahmgenehmigung
MÜNCHEN (pm/30.06.15) – Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabi- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll. „CBD hat Potenzial“, sagt Cerveny.
Die Substanzen der Cannabispflanze könnten Millionen von Patienten helfen. Auf die stärkere Nachfrage nach Hanf als Heilmittel hat der Cannabis-Verband Bayern auch im Entwurf des Hanfgesetzes reagiert. Gemäß Paragraf 2 hat jeder Einwohner des Freistaates „ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten“. Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliege alleine dem betroffenen Patienten und dessen Arzt, so Cerveny.
Cannabidiol ist einer von 70 Bestandteilen der Hanfpflanze und wie Tetrahydrocannabinol (THC) ein psychoaktives Cannabinoid und hauptsächlich rauschbewirkender Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). Je nach Hanfsorte ist die Konzentration des Stoffes in den weiblichen Blütenständen unterschiedlich.
CBD wird ein breites medizinisches Wirkspektrum nachgesagt, ohne dass sich die Anwender „stoned“ oder „high“ fühlen. Es soll entzündungshemmend wirken. CBD soll den Schwellenwert für Krampfanfälle senken und so bei der Entkrampfung helfen. Es soll präventiv wirken und nicht nur die Symptome lindern. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Cannabis könnte den Bedarf anderer Schmerzmittel senken. Weitere pharmakologische Effekte werden erforscht.
Chronisch kranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung brauchen, können aufgrund der geltenden Gesetzeslage ins Visier von Ermittlern geraten. Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer. Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei der Versorgung schwer chronisch kranker Menschen, die cannabishaltige Medikamente zur Schmerzlinderung benötigen, sieht Marlene Mortler (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, jedoch Verbesserungsmöglichkeiten: „Mein Ziel ist, dass in Zukunft mehr Menschen als bisher Cannabis als Medizin bekommen können." Das Gesetz soll noch 2015 durch den Bundestag und ab 2016 greifen.
Entscheiden die Patienten sich für den Eigenanbau von Hanfpflanzen, droht ihnen unter Umständen ein Ermittlungsverfahren. "Die Politik muss hier schnell Klarheit schaffen", sagte Mortler. Die Drogenbeauftragte gestand aber ein, dass es "nicht ganz einfach" sei, abzugrenzen, wer Cannabis tatsächlich dringend als Medikament benötige. In Deutschland ist der Anbau und Besitz von Hanf illegal.
[5. Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel]
München (pm/30.06.15) – Aus Hanf lassen sich über 50.000 Produkte herstellen. Ein riesiger Markt tut sich auf: „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Vaclav Wenzel Cerveny (54), Vorsitzender des Cannabis-Verbands Bayern. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf Deutschlands einziger Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs. Rund 15.000 Besucher werden zum dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.
+++ Einladung zum Pressegespräch am 30.06.15 in München
Bayerisches Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ setzt Zeichen+++
Information zum Stand der Unterschriftensammlung/Programm zur Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015
MÜNCHEN (pm/25.06.15) - Mit dem Start zum bayerischen Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ und dem Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) hat der Cannabis-Verband Bayern (CVB) ein Zeichen gesetzt. „Wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung an unseren Ständen im ganzen Freistaat“, sagt Verbandsvorsitzender Vaclav Wenzel Cerveny (54). Cerveny ist zuversichtlich, die notwendigen 25.000 Stimmen für ein entsprechendes Volksbegehren pünktlich zu Beginn der Münchner Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle zu erreichen. .
Wir wollen Sie über die Ziele und den aktuellen Stand des Volksbegehrens sowie das Programm der Hanfmesse „CannabisXXL“ informieren und laden Sie ein
zu einem Pressegespräch am Dienstag, 30. Juni 2015, um 10.30 Uhr in der
Verbandsgeschäftsstelle, Morassistraße 4, 80469 München (Haltestelle Isartor).
Vaclav Wenzel Cerveny,
Bitte teilen Sie uns per Mail an presse@koenig-online.de oder per SMS-Nachricht an die Rufnummer 0171/44 59 706 mit, ob Sie am Pressegespräch teilnehmen werden.
MÜNCHEN (pm/19.06.15) - Mekka für Cannabis-Freunde: Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, ihre Pforten. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny (54), Geschäftsführer des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB). 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.
Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion stellen am Freitag, 10. Juli 2015, um 13.00 Uhr mehrere Vertreter von politischen Parteien ihre Standpunkte zur „Legalisierung aus Vernunft“ dar. Es diskutieren Dieter Janecek, MbB (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrich Leiner, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Tempel, MdB (Die Linke), Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Albert Duin (FDP-Landesvorsitzender Bayern), Lukas Lamla, NRW-MdL (Die Piraten), Sven Kuboth (Die Piraten) mit Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband.
Zum Festival-Charakter trägt das bunte Unterhaltungsprogramm der „Cannabis XXL“ bei: Neben verschiedenen Reggae-Bands wird das bayerische Urgestein Hans Söllner am Sonntag (12. Juli) ab 20.00 Uhr ein Konzert geben. Der Liedermacher aus Bad Reichenhall ist seit Jahren Verfechter der Hanf-Legalisierung.

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