Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_81671_Muenchen-10784915_3
Timestamp: 2018-04-25 05:38:05+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in München (ID:10784915)
> DTAD-ID: 10784915
Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-5, für die Sanierung und Umbau Ruffiniblock, eines stadteigenen Verwaltungsgebäudes mit Ladengeschäften in der Sendlinger Straße 1, Rosental 1 und Rindermarkt 10 in München.
Org. Dok.-Nr: 182679-2015
Objektplanung nach § 34 HOAI, Lph. 3-5, für die Sanierung und Umbau Ruffiniblock, stadteigenes Verwaltungsgebäude mit Ladengeschäften.
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Sendlinger Straße 1, Rosental 1 und Rindermarkt 10, 80333 München. NUTS-Code DE212
Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-5, für die Sanierung und Umbau Ruffiniblock, eines stadteigenen Verwaltungsgebäudes mit Ladengeschäften in der Sendlinger Straße 1, Rosental 1 und Rindermarkt 10 in München. Die Landeshauptstadt München plant die Durchführung einer Sanierung des Ruffiniblocks. Der Ruffiniblock wurde von 1903 bis 1905 nach den Plänen des bekannten Münchner Architekten Gabriel von Seidl errichtet. Bei dem 4-geschossigen Gebäudeblock handelt es sich um einen Ziegelbau mit Holzbalkendecken und einer Sparrendachkonstruktion mit vorwiegender Ziegeldeckung. Das Dachgeschoss ist teilweise ausgebaut. Die Putzfassaden sind unterschiedlich stark profiliert und zum Teil aufwendigst mit Stuck und Fresken verziert. Der Ruffiniblock ist ein bedeutendes Baudenkmal in zentraler Innenstadtlage. Ab dem 1. Obergeschoss wird der Ruffiniblock als Verwaltungsgebäude der LH München genutzt. Das Erdgeschoss mit den dazugehörigen Lagerräumen im Kellergeschoss ist an den Einzelhandel mit 21 kleinteiligen Gewerbeeinheiten vermietet. Nach umfassenden Untersuchungen und Begutachtungen im gesamten Gebäude wurden bautechnische Mängel im Bereich Statik (Holzbalkendecken, Stahlträgerdecken), Bauwerksabdichtung, Brandschutz, Fenster, Fassade, Verblechungen, elektrotechnische Anlagen, Sanitäranlagen, Heizungsanlage, Telekommunikation usw. festgestellt. Basierend auf die Untersuchungsergebnisse wurde eine Vorplanung (Lph. 2) für eine denkmalgerechte Sanierung erstellt. Zusätzlich sollen Flächen, im bislang als Speicher genutztem Dachgeschoss, zu Büroflächen umgebaut werden. Dies sowie Umbauten in den Ladengeschäften und die sensible Sanierung geschädigter, zu schützender Bausubstanz unter Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitsansprüche (Statik, Brandschutz) bilden die Aufgabe an das Planungsteam. Die Baumaßnahme umfasst folgende Flächen: — BGF: ca. 6 650 m ; — BRI: ca. 23 640 m ; — HNF: ca. 3 960 m .
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung: — Erste Stufe: Lph. 3; — Zweite Stufe: Lph. 4; — Dritte Stufe: Lph. 5. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.09.2015 Abschluss 01.09.2019
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen: Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z.B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der jeweils gültige Fassung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF 2. Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF 3. Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro). Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2). Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur oder vergleichbare Qualifikationen. 4. Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 5 %) 2. Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 %) 3. Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird 4. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2008 bis Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %): — Projekt mit vergleichbarer Bauart; — Art der Baumaßnahme; — Architektonische Qualität; — Projektkosten (KGr 200-700 brutto); — Öffentlicher Auftragggeber; — selbst und vollständig erbrachte Lph 3-5 gemäß HOAI § 34; — Projekt mit Büronutzung. Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3)) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen. Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 3-5 im Referenzzeitraum 2008 bis Ende der Bewerbungsfrist. Des weiteren wird als Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz gefordert, dass es sich zwingend um ein denkmalgeschütztes Sanierungsprojekt (Einzelbaudenkmal) handelt. Wenn die Mindestbedingungen nicht erfüllt sind, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraumes begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt. Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. 2. Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.
Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO.
VOF-Verfahren Objektplanung nach § 34 HOAI, Lph. 3-5, für die Sanierung und Umbau Ruffiniblock, stadteigenes Verwaltungsgebäude mit Ladengeschäften
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail. Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) ) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3) an Referenzen abgegeben werden. Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt: Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt. Herr Wahls, Abt. H13, Fax +49 8923360585 E-Mail: andreas.wahls@muenchen.de Frau Schober, Abt. H13, Fax +49 8923360585 E-Mail: sylvia.schober@muenchen.de Auskünfte zum Verfahren: Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105 E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag) oder Herr Strohal, Bareferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105 E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens: Frau Wessig, Frau Schraufstetter, Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Fax: +49 8923360215 E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de,
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 14.10.2015 Vergebener Auftrag

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 4
 § 4
 § 19
 § 34
 Art. 61
 § 34