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Timestamp: 2020-07-16 17:26:14+00:00

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GmbH & Co. KG | Rechtslupe
Die Abfin­dungs­for­de­rung eines vor der Insol­venz aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters einer GmbH & Co. KG, deren Aus­zah­lung gegen das Kapi­tal­erhal­tungs­ge­bot der §§ 30, 31 GmbHG ana­log ver­sto­ßen wür­de, ist erst bei der Schluss­ver­tei­lung nach § 199 InsO zu berück­sich­ti­gen. § 30 Abs. 1 GmbHG steht einer Aus­zah­lung der Abfin­dungs­for­de­rung auch dann ent­ge­gen, wenn die
Der gewerb­li­chen Prä­gung einer "Ein­heits-GmbH & Co. KG" steht nicht ent­ge­gen, dass der im Grund­satz allein geschäfts­füh­rungs­be­fug­ten Kom­ple­men­tä­rin im Gesell­schafts­ver­trag der KG die Geschäfts­füh­rungs­be­fug­nis betref­fend die Aus­übung der Gesell­schaf­ter­rech­te aus oder an den von der KG gehal­te­nen Geschäfts­an­tei­len an der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH ent­zo­gen und die­se auf die Kom­man­di­tis­ten über­tra­gen wird. Nach §
Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG – Nieß­brauch­vor­be­halt und die Mit­un­ter­neh­merstel­lung
Für die Zurech­nung der Ver­lus­te im Rah­men der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der gewerb­li­chen Ein­künf­te einer ori­gi­när gewerb­lich täti­gen oder einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ist erfor­der­lich, dass der Ver­lust­tra­gen­de als Mit­un­ter­neh­mer anzu­se­hen ist. Die Mit­un­ter­neh­merstel­lung der Kom­man­di­tis­ten ergibt sich dar­aus, dass sie Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve ent­fal­ten kön­nen und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko tra­gen. Die Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve
Mit der Anwen­dung des haf­tungs­recht­li­chen Grund­sat­zes der antei­li­gen Til­gung auf die GmbH einer GmbH & Co. KG hat­te sich aktu­ell der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen: Nach § 69 Abs. 1 AO haf­ten die in den §§ 34 und 35 AO bezeich­ne­ten Per­so­nen, soweit Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis infol­ge vor­sätz­li­cher oder grob fahr­läs­si­ger Ver­let­zung
Die tätig­keits­be­zo­ge­ne und rechts­form­neu­tra­le Befrei­ung der Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft von der Gewer­be­steu­er nach § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG erstreckt sich bei einer Betriebs­auf­spal­tung auch auf die Ver­­­mie­­tungs- oder Ver­pach­tungs­tä­tig­keit der Besitz­per­so­nen­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer GmbH & Co. KG. Dies gilt nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch in dem Fall, dass die Betriebs-GmbH die
Pflicht­prü­fung einer Publi­kums-GmbH & Co. KG – und die Infor­ma­ti­on der Kom­man­di­tis­ten
In einer Publi­kums­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer GmbH & Co. KG folgt aus einer nach § 316 Abs. 1 HGB oder auf­grund des Gesell­schafts­ver­trags bestehen­den Prü­fungs­pflicht nicht die Ver­pflich­tung, den Prü­fungs­be­richt den Kom­man­di­tis­ten mit der Ein­la­dung zu der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung, die über die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses zu beschlie­ßen hat, zu über­sen­den. Dies gilt
Wird ein mit der Geschäfts­füh­rung beauf­trag­ter, am Gesell­schafts­ver­mö­gen aber nicht betei­lig­ter Gesell­schaf­ter einer Per­­so­­nen- oder Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft (hier: eine Kom­­ple­­men­­tär-GmbH) aus der Gesell­schaft aus­ge­schlos­sen, rich­tet sich das der Bewer­tung nach §§ 3 ff. ZPO zugrun­de zu legen­de wirt­schaft­li­che Inter­es­se die­ses Gesell­schaf­ters an der Nich­tig­erklä­rung des Aus­schlie­ßungs­be­schlus­ses der Gesell­schaft nach dem Wert der
Wird ein Wirt­schafts­gut durch den an einer KG zu 100 % betei­lig­ten Kom­man­di­tis­ten (Situa­ti­on der sog. Ein­­mann-GmbH & Co. KG) aus des­sen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen unent­gelt­lich in das Gesamt­hand­s­ver­mö­gen der­sel­ben KG über­tra­gen, so ist für die Über­tra­gung nicht des­halb rück­wir­kend der Teil­wert anzu­set­zen, weil die KG ‑bei unver­än­der­ten Betei­­li­­gungs­­­ver­­häl­t­­nis­­sen- das Wirt­schafts­gut inner­halb der Sperr­frist
Will eine GmbH u. CoKG Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen den Geschäfts­füh­rer der Kom­­p­­le­­me­­tär-GmbH gel­tend machen, ist ein Beschluss nach § 46 Nr. 8 GmbHG nicht erfor­der­lich, auch nicht ein Beschluss der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH. Das gilt auch dann, wenn die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH selbst einen Anspruch aus abge­tre­te­nem Recht der GmbH u. Co. KG gel­tend macht. Die
Pro­zess­be­trug – die gesetz­wid­ri­ge Tätig­keit zum Nut­zen der Gesell­schaft
Eine gesetz­wid­ri­ge Tätig­keit begrün­det auch dann eine Scha­dens­er­satz­pflicht des Geschäfts­füh­rers, wenn der Geset­zes­ver­stoß sub­jek­tiv ex ante zum Nut­zen der Gesell­schaft erfolg­te, ihr aber hier­aus ein Scha­den erwächst. Es kann dabei dahin­ge­stellt blei­ben, ob der Sorg­falts­maß­stab des § 43 Abs. 1 GmbHG oder, sofern die GmbH & Co. KG per­so­na­lis­tisch struk­tu­riert und durch
Die Zuord­nung der Betei­li­gung an einer Kom­­ple­­men­­tär-GmbH zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen eines Betriebs­­auf­­s­pal­­tungs-Besit­z­un­­­ter­­neh­­mens wird nicht schon dadurch aus­ge­schlos­sen, dass die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH weder zum Besitz­un­ter­neh­men noch zur Betriebs-Kapi­­tal­­ge­­sel­l­­schaft unmit­tel­ba­re Geschäfts­be­zie­hun­gen unter­hält. In der­ar­ti­gen Fäl­len setzt eine Zuord­nung zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen vor­aus, dass die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH ent­schei­den­den Ein­fluss auf den Geschäfts­be­trieb der Gesell­schaft (GmbH
Wird ein Wirt­schafts­gut durch den an einer KG zu 100 % betei­lig­ten Kom­man­di­tis­ten ein­ge­bracht (Situa­ti­on der sog. Ein­­mann-GmbH & Co. KG), so wird die Buch­wert­fort­füh­rung nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG 1997 n.F./2002 nicht dadurch rück­wir­kend auf­ge­ho­ben, dass die KG –bei unver­än­der­ten Betei­li­gungs­ver­hält­nis­sen– das Wirt­schafts­gut inner­halb der Sperr­frist des § 6 Abs. 5 Satz
Jeden­falls dann, wenn die allei­ni­ge oder wesent­li­che Auf­ga­be einer Kom­­ple­­men­­tär-GmbH in der Füh­rung der Geschäf­te einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft besteht, erstreckt sich der Schutz­be­reich der durch die Bestel­lung begrün­de­ten organ­schaft­li­chen Son­der­rechts­be­zie­hung zwi­schen der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH und ihrem Geschäfts­füh­rer im Hin­blick auf sei­ne Haf­tung aus § 43 Abs. 2 GmbHG im Fal­le einer sorg­falts­wid­ri­gen Geschäfts­füh­rung

References: § 199
 § 30
 § 69
 § 3
 § 316
 § 46
 § 43
 § 6
 § 6
 § 43