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Timestamp: 2018-09-22 08:53:42+00:00

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Naturschutz – § 29 BNatSchG | Jagdklub St. Hubertus Bergstraße e. V. Naturschutz – § 29 BNatSchG – Jagdklub St. Hubertus Bergstraße e. V.
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Beauftragte gem. §29 BNatSchG
Der Landesjagdverband Hessen e.V. ist einer der acht in Hessen nach §§ 63 ff. Bundesnaturschutzgesetz (BNatG) anerkannten Naturschutzverbände. Diese sind anhörungsberechtigt vor allem bei der Vorbereitung von Planfest-stellungsverfahren, Flächennutzungsplänen oder Bauleitplänen. Aufgrund der früheren Anerkennungsgrundlage § 29 BNatSchG werden die langjährig anerkannten Verbände traditionell immer noch „29er Verbände“ genannt. Im aktuellen Naturschutzrecht gibt es eine Überleitungsklausel in § 74 (3) BNatSchG. Auf der Ebene des Kreises Bergstraße ist der Jagdklub St. Hubertus – Jägervereinigung Kreis Bergstraße e.V. vom LJV mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben betraut.
Die „§ 29er-Beauftragten“ für den Jagdklub sind:
(alles westlich der BAB A5)
Tel.: 06256-85 88 66
(Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg ostwärts BAB A5, Lautertal, Lindenfels, Nord-/Ostteile von Fürth)
Dr. Axel Jochem
+49 6251 9449994 (Festnetz)
+49 151 56137796 (mobil)
axel.jochem@gmx.de
(Birkenau, Gorxheimertal, Mörlenbach, Rimbach, Südteil Fürth)
Tel.: 06209-797008
Neckartal /Überwald
(Absteinach, Gras-Ellenbach, Hirschhorn, Neckarsteinach, Wald-Michelbach)
Lötzenweg 14
69483 Wald-Michelbach/ Ober-Schönmattenwaag
Tel.: 0 62 07- 58 56
Wenn der Jagdklub St. Hubertus als Vereinigung der Jägerschaft des Kreises Bergstraße auf fast sieben Jahrzehnte seines Bestehens Rückschau halten kann, so stehen die Entwicklungen der natürlichen Voraussetzungen der Jagd – Bodennutzung, Landschafts- und Siedlungsgepräge sicherlich im Mittelpunkt der Betrachtungen. Wodurch sonst sind die Bestände der natürlich verbreitungsfähigen Tier- und Pflanzenvorkommen stärker beeinflusst, d.h. eingeschränkt worden? Die vielfältigen Wandlungen und Veränderungen spiegeln sich für den Jäger zuerst in den Bestimmungen des Jagdrechts bzw. der Jagdgesetzgebung, die das Ausüben der Jagd in den engen Bezug zur Entfaltung der gesellschaftlichen Ansprüche und Anforderungen stellen. Wirtschafts-, Technologie-, sowie Siedlungs- und Verkehrsentwicklungen haben im Verlauf der letzten 25 Jahre in der Gesellschaft immer stärker den Schutz und die Pflege natürlicher Ressourcen in den Vordergrund der Bewusstseinsbildung gerückt und entsprechende Gesetzgebungen ausgelöst. Auf dem Gebiet des Naturschutzes und der Landschaftspflege hat das Land Hessen recht früh mit seinen einschlägigen Gesetzen und Verordnungen auf das demokratische Element der Verbandsbeteiligung Wert gelegt. Landesvereinigungen, die sich Schutz und Pflege von Natur und Landschaft zum Ziel gesetzt haben, werden mit ihrem Fachwissen zur Mitarbeit bei den Entscheidungsprozessen von Fachbehörden und Verwaltungsstellen einbezogen. Sie sind damit zu „Trägern öffentlicher Belange“ geworden. Damit müssen diese Naturschutzverbände permanent hohen Ansprüchen und Anforderungen im Interesse der Allgemeinheit für Natur und Landschaft gerecht werden.
Beauftragte gemäß § 29 Bundesnaturschutzgesetz (BNatG)
Das Bundesnaturschutzgesetz regelt die Beteiligung „anerkannter Verbände“ in allen Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege, sofern ein Verband nach seinen satzungsgemäßen Ziel- und Zweckbestimmungen zum Natur- und Landschaftsschutz konkrete Aussagen vertritt. Bei den nachgenannten Landesvereinigungen sind diese Voraussetzungen gegeben und vom Land Hessen anerkannt:
– Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND)
– Landesjagdverband Hessen (LJV)
– Naturschutzbund Deutschland (Nabu)
– Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)
– Verband Hessischer Sportfischer (VHS)
– Hess. Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON)
– Deutsche Gebirgs- und Wandervereine (DGW)
– Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen (BVNH).
1. Vorbereitung von Verordnungen u. ä. die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege wesentlich berühren.
2. Vorbereitung von Landschaftsprogrammen und Landschaftsplänen,
3. (Sonderfälle der Gentechnik)
4. Vorbereitung von Programmen … zur Wiederansiedlung von Tieren und Pflanzen verdrängter wild lebender Arten in der freien Natur,
5. Befreiungen von Verboten und Geboten zum Schutz von Naturschutzgebieten, Nationalparken, Biosphären-reservaten und sonstigen Schutzgebieten (Natura 2000-Gebieten)
6. in Planfeststellungsverfahren und ggs. Planfeststellungen des Bundes bei Vorhaben, die mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind;

References: § 29
 § 29
 § 29
 §29
 § 29
 § 74
 § 29