Source: https://schulz-beratung.de/geldwaescheverdacht-richtig-melden-nach-43-gwg/
Timestamp: 2020-08-04 17:21:50+00:00

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Wann besteht eine Meldepflicht bei einem Geldwäscheverdacht? Und welche Anforderungen gelten für die Organisation des Meldeverfahrens nach GwG? Mit S&P Inside Informationsblog Geldwäscheverdacht – Richtig melden nach § 43 GwG erhalten Sie 9 aktuelle Hinweise:
Meldepflicht besteht unabhängig von der Höhe einer Transaktion oder dem Wert eines zugrundeliegenden Vermögensgegenstandes
Verpflichteten müssen nicht „Ausermitteln“
Kein Weisungsrecht der Geschäftsführung
Sofern es sich nicht um Gelegenheitskunden handelt, soll der Verpflichtete in diesem Zusammenhang die gesamten aus einer Geschäftsbeziehung vorhandenen Informationen heranziehen, um zu beurteilen, ob die Voraussetzungen der Meldepflicht erfüllt sind.
Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang u. a.
Verpflichtete müssen nach dieser Vorschrift unabhängig von den in § 43 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 GwG genannten Voraussetzungen und unabhängig von der Beendigungsverpflichtung nach § 10 Abs. 9 GwG unverzüglich eine Verdachtsmeldung erstatten, wenn der Vertragspartner gegenüber dem Verpflichteten nicht offenlegt, ob er die Geschäftsbeziehung oder die Transaktion für einen wirtschaftlichen Berechtigten begründen, fortsetzen oder durchführen will.
Geldwäscheverdacht – Richtig melden nach § 43 GwG: Wenn sich im konkreten Fall für die Beschäftigten des Verpflichteten ein Verdacht für eine Geldwäschehandlung oder eine Terrorismusfinanzierung geradezu aufdrängen muss, soll eine Transaktion nicht nach § 46 Abs. 2 GwG ausgeführt werden. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine im Hinblick auf Terrorismusfinanzierung gelistete Person involviert ist.
Geldwäscheverdacht – Richtig melden nach § 43 GwG: Sieht die für die Erstattung einer Meldung beim Verpflichteten zuständige Stelle – egal aus welchen Gründen – von einer Meldung ab, hat der intern meldende Beschäftigte keine eigene Verdachtsmeldung nach § 43 Abs. 1 GwG zu erstatten. Ihm steht es frei, ggf. mittels des beim Verpflichteten bzw. bei der BaFin eingerichteten Hinweisgebersystems eine aus seiner Sicht unzutreffende Behandlung seiner Meldung zu kommunizieren.
Geldwäscheverdacht – Richtig melden nach § 43 GwG – Wann besteht eine Anzeigepflicht?
Geldwäscheverdacht – Richtig melden nach § 43 GwG: Aus Sicht der BaFin liegt ein „leichtfertiges Nichterkennen“ im Sinne des § 261 Abs. 5 StGB für den Täter nicht vor, wenn ordnungsgemäß eine den Anforderungen des § 43 Abs. 1 GwG entsprechende Verdachtsmeldung erstattet wurde.
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References: § 43
 § 43
 § 10
 § 43
 § 46
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 § 261
 § 43
 § 43