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Region Bayern. DEUTSCHE STIFTUNG ORGANTRANSPLANTATION Gemeinnützige Stiftung. Koordinierungsstelle Organspende - PDF
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1 Region Bayern J A H R E S B E R I C H T DEUTSCHE STIFTUNG ORGANTRANSPLANTATION Gemeinnützige Stiftung Koordinierungsstelle Organspende
2 hinweis Aufgrund unterschiedlicher Zählweisen sind die Veröffentlichungen der Stiftung Eurotransplant (ET) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) über die deutschen Spenderzahlen nicht vergleichbar. Dies ist in unterschiedlichen Spenderdefinitionen, nicht deckungsgleichen Betrachtungszeiträumen und voneinander abweichenden Zählweisen der postmortalen und transplantierten Organe begründet. herausgeber Deutsche Stiftung Organtransplantation Deutschherrnufer Frankfurt/Main Telefon: 0 69 / Telefax: 0 69 / Internet: redaktion V.i.S.d.P.: Alexandra Hesse, Patricia Waage statistik Brigitte Ossadnik, Heike Werner-Ladebeck Stichtag der Zahlen: 15. Januar 2011 edv Jürgen Hoffmann, Andreas Leßmann gestaltung und druckorganisation Lindner & Steffen GmbH, Nastätten Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung des Herausgebers. Im folgenden Text sind immer Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen, auch wenn aus Gründen der besseren Lesbarkeit nur eine Form verwendet wurde. Frankfurt/Main, Februar 2011 ISBN-Nr
3 1 Jahresbericht Region Bayern 2010 Vorwort 4 Deutsche Stiftung Organtransplantation 6 Fachinformationsmedien 8 DSO-Region Bayern 9 Mitarbeiter der DSO-Region Bayern 10 Krankenhäuser, Transplantationsbeauftragte 12 Transplantationszentren 14 Fachbeirat 15 Organspendekonsile und Spendermeldungen 17 Potenzielle Organspender 20 Organspender 23 Organvermittlung 29 DSO dankt Krankenhäusern 30 Ergebnisse der Organspende pro Krankenhaus 31 DEUTSCHE STIFTUNG ORGANTRANSPLANTATION Gemeinnützige Stiftung Koordinierungsstelle Organspende
4 2 Eine Lebertransplantation war für die damals vierjährige sophia müller-menrad die einzige Überlebenschance. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende und die mittelbare Betroffenheit als Mutter eines transplantierten Kindes haben Kathrin Müller-Menrad sensibel gemacht für die Zerbrechlichkeit des Lebens.»Nach all meinen Erfahrungen empfinde ich heute die Auseinandersetzung mit diesem Thema als Chance, eine Spur des Lebens zu hinterlassen, wenn man selbst gehen muss. Meiner Meinung nach steht dem gegenüber die Verantwortung jedes einzelnen von uns, sich mit dem Thema Organspende zumindest auseinander gesetzt und für sich selbst eine Antwort gefunden zu haben.«fotografie: DANIEL VON LOEPER
5 3 Organspende eine gemeinsame Aufgabe Nahezu schwer kranke Menschen in Deutschland setzen ihre Hoffnung in die Transplantation eines Organs. Ihr Überleben und ihre Lebensqualität hängen von der Bereitschaft ihrer Mitmenschen ab, Organe nach dem Tod zu spenden. Diese Solidarität auch zum Tragen zu bringen, ist gemeinsame Aufgabe der Krankenhäuser, Transplantationszentren und der DSO: Sie nimmt die Meldungen möglicher Organspender entgegen, koordiniert die»gemeinschaftsaufgabe Organspende«und sorgt dafür, dass alle notwendigen medizinischen und organisatorischen Schritte vollzogen werden, damit Organe entnommen, an geeignete Patienten vermittelt und transplantiert werden können.
6 4 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, 2010 war für die Transplantationsmedizin in Bayern ein bewegtes Jahr. Mit der Novellierung des Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz, das zum in Kraft getreten ist, hat der Freistaat Bayern die Rahmenbedingungen für die Organspende in Bayern verbessert. Die Transplantationsbeauftragten, die nunmehr direkt der Klinikleitung unterstellt sind und ihre Aufgabe weisungsunabhängig ausüben, wurden in ihrer Stellung gestärkt und von bürokratischen Pflichten entlastet. Ziel dieser Regelungen ist es, den Transplantationsbeauftragten mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe, die Erkennung und Meldung potenzieller Spender, aber auch für die Betreuung von Angehörigen potenzieller Spender zu ermöglichen. Damit soll das in den Krankenhäusern vorhandene Spenderpotenzial optimal genutzt werden. Darüber hinaus hat das Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation und den Krankenkassen in Bayern ein Pilotprojekt an 14 kleineren und mittleren nordbayrischen Kliniken initiiert. Ziel ist es, das vorhandene Spenderpotenzial zu analysieren und durch gezielte Fortbildungen sowie die Optimierung von Prozessabläufen weiter auszuschöpfen. Allein mit diesen Maßnahmen auf Landesebene lässt sich der Mangel an Spenderorganen allerdings nicht beseitigen. So ist die Zahl der postmortalen Organspender in Bayern im letzten Jahr wieder unter 200 geblieben und konnte nicht an die Spitzenergebnisse von 2005 und 2007 anknüpfen. Deutschlandweit warten rund Menschen auf ein neues Organ nicht wenige von ihnen vergebens! Deshalb brauchen wir in Deutschland eine stärkere Diskussion zum Thema Organspende. Nur die Widerspruchslösung bietet eine dauerhafte Hilfe für die betroffenen Patienten. Neben einer Zunahme der Spenderzahlen führt die Widerspruchslösung zu einer Entlastung der Angehörigen und stärkt das Selbstbestimmungsrecht des Organspenders. Diesen Weg sollten wir gemeinsam konsequent weiterverfolgen im Interesse der vielen auf eine lebensrettende Transplantation wartenden Menschen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Markus Söder, MdL bayerischer staatsminister für umwelt und gesundheit
7 5 Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, bundesweit kann die DSO in diesem Jahr einen positiven Trend vermelden: Noch nie konnte in Deutschland so vielen Patienten mit einer Transplantation geholfen werden wie im vergangenen Jahr (4.326 Transplantationen). Auch die Zahl derjenigen, die nach ihrem Tod andere Menschen mit einer Organspende gerettet haben, ist im Jahr 2010 bundesweit um 6,5 Prozent gestiegen. In der Region Bayern wurde die Zahl der gespendeten Organe um knapp zwei Prozent gesteigert. Dennoch konnte die Entwicklung der Organspende im Jahr 2010 dem wachsenden Bedarf nicht standhalten und ist bei weitem nicht ausreichend, um alle Menschen auf der Warteliste zu versorgen. Dieses dürfen und wollen wir so nicht hinnehmen: Bessere politischen Rahmenbedingungen, wie die von Staatsminister Dr. Markus Söder in seinem Vorwort angesprochene Novellierung des Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz, eine wirkungsvolle und nachhaltige Aufklärung der Bevölkerung sowie die Spendererkennung und Meldung in den Krankenhäusern müssen weiterentwickelt werden. Um die Erkennung möglicher Spender zu verbessern, hat die DSO bundesweit die sogenannte Inhousekoordination an allen Universitätsklinika und Krankenhäusern mit Neurochirurgie eingeführt. In Bayern ist mit Unterstützung des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit dieses Projekt auf einige Krankenhäuser ohne Neurochirurgie ausgeweitet worden. Die quartalsweise Berichterstattung erfolgt zur Auswertung an das Deutsche Krankenhausinstitut, erste Ergebnisse werden Mitte 2011 erwartet. Nach 13 Jahren gab es 2010 einen Wechsel in der Position des Geschäftsführenden Arztes. Seit November leitet Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach die Region. Dr. med. Detlef Bösebeck, der die Region aufgebaut hat und erfolgreich leitete, hat zeitgleich die DSO-Region Nord-Ost übernommen. Für Bayern gilt weiterhin: Wir werden mit Kontinuität und Innovation gemeinsam an unserem Ziel arbeiten, allen Menschen auf der Warteliste mit einer Organtransplantation ein Weiterleben zu ermöglichen. Die Krankenhäuser sollten die DSO als ersten Ansprechpartner für das Anliegen der Menschen auf der Warteliste kennen. Durch immer größere Anforderungen an die Krankenhäuser, aber auch durch immer ältere Spender ist es grundlegend, einen verlässlichen und kompetenten Partner an Ihrer Seite zu haben. Wir unterstützen Sie mit unserer Expertise soweit es uns möglich ist. Wir möchten uns ganz herzlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, bei den Krankenhäusern und ihren Transplantationsbeauftragen, bei den Selbsthilfeverbänden, den Ärztekammern, den Krankenkassen und allen Menschen, die sich engagiert für das Thema einsetzen, bedanken. Ihrem Engagement verdanken viele Menschen ihr Leben! Mit besonders freundlichen Grüßen Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach geschäftsführender arzt dso-region bayern Dr. med. Detlef Bösebeck geschäftsführender arzt dso-region nord-ost
8 6 Deutsche Stiftung Organtransplantation region nord Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein (13,2 Mio. Einwohner*) region nord-ost Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern (7,6 Mio. Einwohner*) Rostock Hamburg region nordrheinwestfalen (17,9 Mio. Einwohner*) Lingen HANNOVER BERLIN ESSEN Marburg Jena LEIPZIG Dresden region mitte Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland (11,1 Mio. Einwohner*) FRANKFURT MAINZ Homburg region ost Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen (8,8 Mio. Einwohner*) hauptverwaltung Heidelberg STUTTGART Erlangen Freiburg MÜNCHEN Buxheim region bayern (12,5 Mio. Einwohner*) Organisationszentrale Organisationsschwerpunkt Organisationsstützpunkt region baden-württemberg (10,8 Mio. Einwohner*) * Einwohnerzahl Stand Quelle: Statistisches Bundesamt
9 7 Im Juli 2000 hat die DSO in einem Vertrag mit der Bundesärztekammer, dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft den Auftrag als Koordinierungsstelle für Organspende erhalten. Die Aufgaben der Koordinierungsstelle legt der Vertrag nach Paragraf 11 des Transplantationsgesetzes fest. Der Vertrag ist vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt. Neben den vielfältigen Aufgaben der Koordinierungsstelle regelt der Vertrag u.a. die Organisationsstruktur der DSO sowie ihre Finanzierung. Organisationsstruktur Um die Organspende in Deutschland flächendeckend und rund um die Uhr sicherzustellen, hat die DSO sieben Organspenderegionen gebildet. Die Regionen umfassen ein oder mehrere Bundesländer. Jede Region wird von einem Geschäftsführenden Arzt geleitet und verfügt über eine Organisationszentrale, von der aus alle Organspendeaktivitäten organisiert und gesteuert werden können. Neben der Zentrale gibt es Schwerpunkte und Stützpunkte, um die Wege der Koordinatoren zu den Krankenhäusern zu verkürzen. Die Koordinatoren sind direkte Ansprechpartner für die Intensivstationen, die verstorbene Patienten melden, um die Möglichkeit einer Organspende abzuklären. Jede Region wird von einem Fachbeirat beraten. Dieser setzt sich zusammen aus Vertretern der regionalen Transplantationszentren, der Landesärztekammern, der gesetzlichen Krankenversicherer und der Krankenhäuser der Region sowie einem Vertreter des jeweiligen Bundeslandes. Auf Bundesebene unterstützt ein Bundesfachbeirat die DSO. Ihm gehören Vertreter der Vertragspartner, der regionalen Fachbeiräte, der Bundesländer, der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) und der Stiftung Eurotransplant (ET) an. deutsche krankenhausgesellschaft spitzenverband bund der krankenkassen bundesärztekammer stiftung eurotransplant Vermittlungsstelle nach 12 TPG deutsche stiftung organtransplantation Koordinierungsstelle nach 11 TPG ständige kommission organtransplantation der bundesärztekammer Stiftungsrat krankenhäuser mit intensivstation Vorstand Hauptverwaltung bundesfachbeirat transplantationszentren Regionen regionalfachbeirat
10 8 Fachinformationsmedien Zum Thema Organspende stellt die DSO folgende Fachinformationsmedien zur Verfügung, Sie erhalten diese über die Mitarbeiter Ihrer Region. NEU Kongressband zum 6. Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation in Hannover 2010 Thieme-Refresher Organtransplantation Zertifizierte Fortbildung zum Ablauf der Organspende Sonderveröffentlichung:»Medizinische und menschliche Aspekte in der Organspende«in Kooperation mit»intensiv Fachzeitschrift für Intensivpflege und Anästhesie«(Thieme-Verlag) für Ärzte und Pflegende im Intensiv- und Operationsbereich DVD:»Organspende Eine Entscheidung für das Leben«, Fachfilm zur Organspende für die klinikinterne Fort- und Weiterbildung Informationsbroschüre:»Einsatz für Organspende«. Die DSO stellt sich vor. Jahresberichte der sieben DSO-Regionen und ein bundesweiter Jahresbericht Vertrag nach Paragraf 11 Transplantationsgesetz zur Koordinierungsstelle Organspende Organspende-Informationsordner:»Organspende eine gemeinsame Aufgabe«mit praxisorientierten Informationen zum gesamten Organspendeprozess Informationsheft zum Thema Hirntod:»Kein Weg zurück Informationen zum Hirntod«, für Krankenhausmitarbeiter, Angehörige von Organspendern und interessierte Laien Informationsheft für Angehörige von postmortalen Organspendern:»Im Tod Leben schenken«ein regionaler Krankenhaus-Newsletter informiert regelmäßig und aktuell über Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen rund um das Thema Organspende. Anfragen und Vorschläge zu Themen und Texten sind bei der Newsletter-Redaktion stets willkommen fachbuch Hans-Peter Schlake, Klaus Roosen Der Hirntod als der Tod des Menschen 104 Seiten, DIN A4 Hardcover, zweite überarbeitete und erweiterte Auflage Umfassende und anschauliche Informationen zur Erkennung und Feststellung des Hirntodes und der Entwicklung des Hirntodkriteriums, zu Hirntoddiagnostik im europäischen Ausland sowie rechtlichen und ethischen Fragen. Kostenlose Bestellung über die Krankenhaus-Kommunikation der DSO: Die DSO im Internet mit umfassenden Informationen zur Organspende für Interessierte und Fachinformationen für Intensivstationen und Transplantationsbeauftragte. auch als Download unter verfügbar
11 9 DSO-Region Bayern Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat für die Koordinierung von Organspenden in Deutschland sieben Regionen gebildet. Sitz der Organisationszentrale der Region Bayern ist München. Aufgrund der geographischen Größe des Flächenstaates Bayern unterhält die DSO einen zusätzlichen Organisationsschwerpunkt in Erlangen. Ein Geschäftsführender Arzt leitet die gesamte Region, die zusammen mit einem Team aus ärztlichen und pflegerischen Koordinatoren, neurologischen, chirurgischen und urologischen Konsiliarärzten, Perfusionstechnikern, administrativen Mitarbeitern und einem 24 Stunden-Telefondienst die Durchführung von Organspenden zu jeder Zeit sicherstellt. Es besteht eine Operationsbasis der organisatorischen Zusammenarbeit mit über 200 Krankenhäusern. Die DSO ist gemäß dem Transplantationsgesetz von den Transplantationszentren unabhängig: Die operative Zusammenarbeit mit dem Ziel einer»steigerung der Organspende«ist effektiv und erfolgt in enger, vertrauensvoller Absprache. Wir sind rund um die Uhr kostenfrei erreichbar: Unterstützungsangebot Zur Unterstützung der Krankenhäuser bei der Gemeinschaftsaufgabe Organspende stellt die DSO rund um die Uhr eine Vielzahl von Dienstleistungen zur Verfügung: Telefon- und Koordinationsdienst mit konsiliarischer Beratung Orientierendes Konsil bei Patienten mit therapieresistenter Hirnstammareflexie Klärung der medizinischen und juristischen Voraussetzungen einer Organspende Vermittlung der mobilen neurologischen Konsiliardienste für die Hirntoddiagnostik Unterstützung beim Angehörigengespräch und bei der Angehörigenbetreuung Beratung und Unterstützung bei der organprotektiven Intensivtherapie nach festgestelltem Hirntod Beauftragung einer umfassenden Labordiagnostik einschließlich toxikologischer und virologischer Gutachten Datenübermittlung an die Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) Organisation der Entnahme und Konservierung von Organen Organisation aller erforderlichen Transporte im Rahmen der Organspende Information des Krankenhauspersonals und auf Wunsch auch der Angehörigen über die Ergebnisse erfolgter Transplantationen der entnommenen Organe unter Wahrung der Anonymität der Spender und Empfänger krankenhausbetreuung und -beratung Informationsveranstaltungen, Vorträge und Gespräche in den Krankenhäusern Beratung der Transplantationsbeauftragten zur Analyse und Optimierung krankenhausinterner Abläufe im Organspendeprozess Organisation von regionalen Fortbildungen Bereitstellung von Informationsmaterial zur Organspende
12 10 Mitarbeiter der DSO-Region Bayern Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach Geschäftsführender Arzt Dr. med. Angelika Eder Koordination Kerstin Herz Assistenz des Geschäftsführenden Arztes Sebastian Gebhardt Koordination Bianca Krapp Administration Susanne Schmidt Koordination Berit Wegscheider Administration Dr. med. Dorothee Seidel Koordination Claudia Zilch Administration Dr. med. Uta Teßner Koordination Christian Bald Koordination Dr. med. Nicola Campe Koordination Organisationszentrale Region Bayern Marchioninistraße München telefon telefax Integration in das Telefonhauptnetzwerk der DSO, Hauptsitz Frankfurt/Main web
13 11 Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach übernahm ab Anfang November 2010 die Nachfolge des Geschäftsführenden Arztes. Diese Position hatte er vorher zwei Jahre in der DSO-Region Mitte inne. Bevor Dr. Breidenbach, Facharzt für Chirurgie und Biologe, zur DSO kam, war er leitender Oberarzt und stellvertretender Leiter des Transplantationszentrums des Klinikums Augsburg. Als Geschäftsführender Arzt der Region Bayern ist er Ansprechpartner für die Landesregierung, die Vertragspartner, Verbände, kooperierende Krankenhäuser, Transplantationszentren und regionale Medien (in enger Abstimmung mit dem Bereich Kommunikation in der Hauptverwaltung in Frankfurt/Main). Er berät das Koordinatoren-Team bei der Organisation im akuten Organspendeprozess und bei der regelmäßigen fachlichen Betreuung der Krankenhäuser. Administrative Angestellte unterstützen das Koordinatoren-Team logistisch bei der Realisierung von Organspenden. Als Koordinatoren unterstützen neu im Team Christian Bald, Marina Brunner und Dr. med. Jutta Weiss. Sabine Böhm und Alexandra Greser sind derzeit in Elternzeit. Dipl.- Med. Andreas Reif und Harald Steuck haben 2010 die DSO verlassen. Dr. med. Undine Samuel übernahm die Nachfolge des Geschäftsführenden Arztes der DSO-Region Mitte. Wir sind rund um die Uhr kostenfrei erreichbar: Organisationsschwerpunkt Erlangen Neumühle Erlangen telefon telefax Integration in das Telefonhauptnetzwerk der DSO, Hauptsitz Frankfurt/Main Sigrid Welker Administration Marina Brunner Koordination Dorothee Grammenos Koordination Würzburg Erlangen Dr. med. Jutta Weiss Koordination Transplantationszentrum Region Bayern Regensburg Augsburg München
14 12 Krankenhäuser Transplantationsbeauftragte 213 Krankenhäuser, die über eine Intensivstation mit Beatmungsplätzen verfügen, werden von den Koordinatoren der DSO-Region Bayern betreut. Die DSO unterstützt und berät die Krankenhäuser bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Mitwirkungspflicht im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Organspende. Im Anhang dieses Berichts ist aufgeführt, in welchem Ausmaß sich Krankenhäuser im Jahr 2010 an der Gemeinschaftsaufgabe Organspende beteiligt haben. Krankenhäuser nach Kategorien kat. a kat. b kat. c gesamt Region Bayern Kategorie A: Universitätsklinik Kategorie B: Krankenhaus mit Neurochirurgie Kategorie C: Krankenhaus ohne Neurochirurgie Diese DSO-interne Einteilung dient einer bundesweiten Vergleichbarkeit der Organspendeergebnisse in Krankenhäusern. Die frühere Darstellung nach Versorgungsstufen ließ diese vergleichende Darstellung nicht zu, da die Definition föderale Variationen aufweist. Mit Wirkung zum wurde das Gesetz zur Ausführung des Transplantationsgesetzes und des Transfusionsgesetzes (AGTTG) vom (GVBl S. 464, BayRS UG) durch Gesetz vom geändert (GVBl S. 55); es trägt nunmehr die Bezeichnung»Gesetz zur Ausführung des Transplantationsgesetzes AGTPG«. Die wesentlichen Inhalte der Gesetzesänderung sind: 1. Die Mitwirkung an der Aufklärung der Bevölkerung über die Möglichkeiten der Organspende, die Voraussetzungen der Organentnahme und die Bedeutung der Organübertragung wird auf die Bayerische Landesapothekerkammer ausgedehnt (Art. 1 Abs. 1 Nr. 4 AGTPG). 2. Die Unabhängigkeit der Mitglieder der Kommissionen zur Prüfung von Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Lebendspende nach 8 Abs. 3 des Transplantations gesetzes (TPG) werden gestärkt und gesetzliche Mindestanforderungen für das Anhörungsverfahren vor den Kommissionen festgelegt (Art. 2 Abs. 1 Satz 2 bzw. Art. 3 AGTPG). 3. Die Stellung der Transplantationsbeauftragten, die an allen bayerischen Krankenhäusern mit Intensivbetten zu bestellen sind, wird gestärkt (Art. 6 Abs. 2 und 3 sowie Art. 8 AGTPG). 4. Die bisher regelmäßigen jährlichen Berichtspflichten werden durch konkretisierte Auskunftspflichten auf Verlangen ersetzt (Art. 9 AGTPG). Über diese Änderungen hat die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) in ihrem Mitteilungsblatt (Ausgabe 4/2010 vom S.18f.) berichtet. Für die Tätigkeit der Transplantationsbeauftragten sind insbesondere folgende Neuregelungen von Bedeutung: 1. Die für Krankenhäuser mit Intensivbetten verpflichtende Bestellung von Transplantationsbeauftragten wird zukünftig an die Voraussetzung geknüpft, dass es sich dabei um im Bereich der Intensivmedizin erfahrene Fachärzte handeln muss (Art. 6 Abs. 2 Satz 1 AGTPG). 2. Verfügt ein Krankenhaus über mehrere eigenständige fachbezogene Intensivstationen, so soll für jede dieser Stationen ein eigener Transplantationsbeauftragter oder eine eigene Transplantationsbeauftragte bestellt werden. In begründeten Ausnahmefällen, insbesondere wenn trotz vorhandener Intensivbetten dauerhaft nicht mit dem Auftreten potentieller Organspender in einem Krankenhaus zu rechnen ist, kann mit Zustimmung des Staatministeriums für Umwelt und Gesundheit von der Bestellung eines Transplantationsbeauftragten oder einer Transplantationsbeauftragten abgesehen werden (Art. 6 Abs. 2 Sätze 2 und 3 AGTPG).
15 13 3. Die Transplantationsbeauftragten sind bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zukünftig unabhängig und unterliegen keinen Weisungen (Art. 8 Abs. 2 Satz 2 AGTPG). 4. In organisatorischer Hinsicht sind die Transplantationsbeauftragten in Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben zukünftig direkt der Klinikleitung unterstellt. Die Klinikleitung hat für die kontinuierliche Aufgabenerfüllung organisatorisch Sorge zu tragen (Art. 6 Abs. 3 AGTPG) und die Transplantationsbeauftragten bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen und ihnen insbesondere die hierfür erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen (Art. 8 Abs. 2 Satz 3 AGTPG). 5. Das bisher bereits exemplarisch umrissene Aufgabenspektrum der Transplantationsbeauftragten wird durch die Gesetzesänderungen in drei Punkten zusätzlich näher konkretisiert: (1) So haben die Transplantationsbeauftragten wie auch bisher die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung der Krankenhäuser aus 11 Abs. 4 Satz 2 TPG sicherzustellen; neu ist dabei die Konkretisierung, dass hierzu insbesondere schriftliche Handlungsanweisungen für das Krankenhauspersonal erarbeitet werden sollen (Art. 8 Abs.1 Nr. 1 Halbsatz 2 AGTPG). (2) Ebenfalls neu ist die Aufgabe der Transplantationsbeauftragten, der Krankenhausleitung unmittelbar über den Stand der Organspende im eigenen Krankenhaus zu berichten und sie in allen Belangen der Organspende zu beraten (Art. 8 Abs. 1 Nr. 2 AGTPG); diese Aufgabe korrespondiert unmittelbar mit den organisatorischen Vorgaben der beiden vorgenannten Ziffern 3 und 4. (3) Zudem wird explizit ausgeführt, dass zu den Aufgaben der Transplantationsbeauftragten auch zählt, im Zusammenwirken mit dem zuständigen Transplantationskoordinator oder der zuständigen Transplantationskoordinatorin eine soweit möglich interdisziplinäre Betreuung der Angehörigen des potentiellen Organspenders oder der potentiellen Organspenderin sicherzustellen (Art. 8 Abs. 1 Nr. 6 AGTPG). 6. Als letzter wesentlicher Punkt der Änderungen wird die bisher normierte, regelmäßige Berichtspflicht der Transplantationsbeauftragten durch konkretisierte Auskunftspflichten auf Verlangen ersetzt. Zum einen hat die Leitung eines Krankenhauses dem Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit zukünftig gemäß Art. 9 Abs. 1 AGTPG auf Verlangen schriftlich Auskunft zu erteilen über: (1) Die Zahl der im Krankenhaus auf Intensivstationen verstorbenen Patienten, die als potentielle Organspender oder Organspenderinnen in Frage gekommen wären, (2) die Zahl der tatsächlich durchgeführten Hirntodfeststellungen bei Patienten nach Nr. (1), (3) die Gründe für nicht erfolgte Hirntodfeststellungen bei Patienten nach Nr. (1), (4) durchgeführte Maßnahmen zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen nach 11 Abs. 1 Satz 1 und Absatz 4 TPG. Anzumerken ist hierzu, dass die Nrn. 1-3 unmittelbar an die Richtlinie der Bundesärztekammer nach 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 TPG anknüpfen, die bereits jetzt ausdrücklich vorsieht, dass der intensivmedizinisch behandelnde Arzt bei der Behandlung von Patienten mit akuter schwerer Erkrankung des Gehirns auf die Möglichkeit zur Entwicklung zum Hirntod achten muss und bei Vorliegen der klinischen Ausfallsymptome des Gehirns verpflichtet ist, für den Fall, dass Untersuchungen zur Hirntoddiagnostik nicht eingeleitet werden, zu dokumentieren, warum zur Hirntodfeststellung erforderliche Untersuchungen nicht erfolgt sind. Ein eventuelles Auskunftsverlagen erfasst somit insoweit nur Umstände, die bereits in der Vergangenheit dokumentiert werden mussten. Ergänzend zur Auskunftspflicht der Klinikleitung haben die Transplantationsbeauftragten dem Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 AGTPG auf Verlangen schriftlich Auskunft über die Erfüllung ihrer Aufgaben nach Art. 8 Abs. 1 AGTPG zu erteilen. Die Änderung der jährlichen Berichtspflicht in eine Auskunftspflicht auf Verlangen hat auch eine Anpassung der Regelung der Vergütung der Transplantationsbeauftragten erforderlich gemacht. Die Verordnung über die Vergütung für die Tätigkeit der Transplantationsbeauftragten nach Art. 9 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes zur Ausführung des Transplantationsgesetzes und des Transfusionsgesetzes (Transplantationsbeauftragtenvergütungsverordnung - TBV) vom 10. Oktober 2009 (GVBl S. 558, BayRS UG) wurde durch die Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Ausführung des Transplantationsgesetzes (DVAGTPG) vom 16. März 2010 (GVBl S. 158, BayRS UG) abgelöst. Nach 3 DVAGTPG erhalten die Transplantationsbeauftragten für die Wahrnehmung Ihrer Tätigkeit von den Krankenhäusern, die sie bestellt haben, eine pauschale Vergütung von monatlich 5 EUR pro vorgehaltenem Intensivbett; berücksichtigt werden dabei allerdings nur Beatmungsbetten, nicht hingegen reine Überwachungsbetten. Hat ein Krankenhaus mehrere Transplantationsbeauftragte bestellt, so erhält jeder von ihnen eine Vergütung, die der Anzahl der Intensivbetten entspricht, für die er unmittelbar zuständig ist. Da die Verpflichtung zur regelmäßigen Abgabe der Meldebögen nunmehr zum aufgehoben wurde, ist auch der unmittelbar an die Abgabe dieser Meldebögen geknüpfte Vergütungsbestandteil von 10 EUR pro Meldebogen (Variable Pauschale bisher geregelt in 3 der TBV) entfallen.
16 14 Inhousekoordination in Deutschland Das Pilotprojekt zur bundeseinheitlichen Inhousekoordination in großen Krankenhäusern ist 2009 ins Leben gerufen worden, um jede Möglichkeit einer Organspende zu erkennen und zu verfolgen. Die Inhousekoordination sieht einen oder mehrere Krankenhausmitarbeiter mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung vor, die dafür sorgen, dass die DSO als Koordinierungsstelle für die Organentnahme über Organspender informiert wird. Die Krankenhäuser stellen sicher, dass die Mitarbeiter entsprechende Kompetenzen erhalten, um die Aufgaben der Inhousekoordination auf jeder Intensivstation umzusetzen. Jeder muss eine Fortbildungsmaßnahme absolvieren bzw. die von der Bundesärztekammer initiierte Curriculare Fortbildung Organspende nachweisen. Zudem berichten diese Mitarbeiter der Koordinierungsstelle quartalsweise über die Organspendesituation in ihrer Einrichtung. Auf diese Weise soll eine engere Verzahnung zwischen Krankenhäusern und DSO gewährleistet werden. Ein Quartalsbericht unterstützt dieses Ziel durch periodische Darstellung der gemeinsamen Analyse von Todesfällen, Ursachenforschung zu eventuellen Schwachstellen im Prozess und Berichte über Verbesserungsmaßnahmen. 113 der rund 150 Krankenhäuser und Universitätskliniken mit neurochirurgischen Intensivstationen haben sich dem von der DSO finanzierten Projekt zur Steigerung der Organspende angeschlossen und ihre Teilnahme vertraglich zugesichert. Die Krankenhäuser erhalten für die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen 800 EUR monatlich und stellen sicher, dass die Vergütung den betrauten Mitarbeitern zufließt. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, die DSO und die Vertragspartnern der Krankenkassen gehen in Bayern einen Schritt weiter und haben für eine 18-monatige Projektphase 14 C-Häuser aus Unter- und Oberfranken ausgewählt, die zusätzlich an der Inhousekoordination teilnehmen. In Bayern sind 88 Prozent der Krankenhäuser mit Intensivstationen C-Kliniken. Transplantationszentren Ziel unserer Aktivitäten ist die erfolgreiche Transplantation von Patientinnen und Patienten. Diese wird in Bayern durch die Transplantationszentren gewährleistet: Transplantationsprogramm 2010 Augsburg Niere Erlangen Niere, Pankreas, Leber, Herz München Deutsches Herzzentrum Klinikum Großhadern Klinikum rechts der Isar Regensburg Würzburg Herz Niere, Pankreas, Leber, Herz, Lunge Niere, Pankreas, Leber Niere, Pankreas, Leber, Herz Niere, Pankreas, Leber, Herz
17 15 Fachbeirat Prof. Dr. med. Bernhard Banas Klinikum der Universität Regensburg Prof. Dr. med. Robert Brauer Klinikum rechts der Isar der TU München Dr. med. Rudolf Burger Bayerische Landesärztekammer, München Prof. Dr. med. Kai-Uwe Eckardt Universitätsklinikum Erlangen PD Dr. med. Markus Guba Klinikum Großhadern, München Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Heemann Klinikum rechts der Isar der TU München Prof. Dr. med. Peter Hermanek Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung, München Dr. med. Ulf Herold Deutsches Herzzentrum München Walter Langenecker AOK Bayern, München PD Dr. med. Martin Loss Klinikum der Universität Regensburg Prof. Dr. med. Bruno Meiser Klinikum Großhadern, München PD Dr. med. Wolfgang Müllges Universitätsklinikum Würzburg Ministerialrat Dr. jur. Hans Neft Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, München Dr. med. Katharina Pressmar Universitätsklinikum Erlangen PD Dr. med. Ulrich Steger Universitätsklinikum Würzburg PD Dr. med. Horst Weihprecht Klinikum Augsburg Jens Weyd Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, München Ergebnisse der Organspende Maren Liebig Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, München
19 17 Organspendekonsile und Spendermeldungen 2010 region bayern Orientierende Konsile anzahl DSO 07 BY ABB. 1 Rund um die Uhr nehmen die Mitarbeiter der DSO Anfragen zur Eignung möglicher Organspender entgegen. Diese können bei Verdacht auf den eingetretenen Hirntod oder nach Abschluss der Hirntoddiagnostik erfolgen. ABB. 1 zeigt den Verlauf der Zahl der telefonischen Kontaktaufnahmen pro Jahr seit erfolgten 393 Anfragen. Der Informationstransfer zwischen Intensivstationen und DSO wird durch sogenannte Erhebungsbögen ergänzt, in denen die Kliniken die Todesfälle nach primärer oder sekundärer Hirnschädigung verzeichnen und an die Stiftung weiterleiten.
20 region bayern Organspendekonsile (pro Krankenhaus) durchschnittliche anzahl Region Bayern 19,5 7,8 Die Anzahl der Organspendekonsile ist abhängig von den Krankenhauskategorien A, B oder C. Die Kategorien unterscheiden sich in der Ausstattung (z.b. Anzahl der Intensivstationen) und den behandelten Krankheiten in den Kliniken ABB. 2. Nicht dargestellt ist die unterschiedliche Konsilfrequenz innerhalb einer Kategorie, die bei vergleichbarer Struktur ähnlich sein sollte. Aufgrund individueller Versorgungsschwerpunkte großer Kliniken ist eine Abweichung möglich. 0,7 Kategorie A (6 Universitätskliniken) Kategorie B (19 Krankenhäuser mit Neurochirurgie) Kategorie C (188 Krankenhäuser ohne Neurochirurgie) DSO 03 BY ABB region bayern Organspendekonsile (nach Grunderkrankung) anzahl, prozentualer anteil Kategorie A (117 Konsile) Kategorie B (149 Konsile) Kategorie C (127 Konsile) 92 (79%) 108 (72%) 112 (88%) 25 (21%) 15 (12%) 41 (28%) Atraumatische Ursachen für eine Hirnschädigung erforderten in der Mehrzahl der Fälle die Kontaktaufnahme der Krankenhäuser mit der DSO ABB. 3. Ihr Anteil blieb unverändert wie in den Vorjahren bei ca. 80 Prozent. Atraumatisch insgesamt 312 Konsile (79%) Traumatisch insgesamt 81 Konsile (21%) Kategorie A (6 Universitätskliniken) Kategorie B (19 Krankenhäuser mit Neurochirurgie) Kategorie C (188 Krankenhäuser ohne Neurochirurgie) DSO 02 BY ABB. 3
21 region bayern Organspendekonsile (Ergebnisse) anzahl Region Bayern (393) 192 Von 393 Konsilen führten im Berichtsjahr 192 zur Realisierung einer Organspende ABB Realisierte Organspenden Ausschlussgründe Gescheiterte Organspenden 140 DSO 06 BY Zu den gescheiterten Organspenden gehören die Ablehnungen nach Hirntodfeststellung, der Abbruch vor oder während der Organentnahme (z.b. bei Tumorfeststellung) und weitere medizinische Gründe. ABB region bayern Ausschlussgründe nach orientierenden Gesprächen anzahl Ausschlussgründe gesamt Keine Hirntodfeststellung Ausschlussgründe für eine Organspende sind entweder medizinisch oder durch die Ablehnung einer Spende durch Angehörige vor ABB. 5 oder nach der Hirntoddiagnostik ABB. 6 bedingt. Medizinische Kontraindikationen 54 Ablehnung im Vorfeld der Organspende 39 Sonstiges 0 (Gespräch nicht zumutbar, keine Einwilligungsberechtigten, keine Freigabe durch den Staatsanwalt) DSO 87 BY ABB. 5
22 20 Potenzielle Organspender 2010 region bayern Potenzielle Organspender (Ergebnisse) anzahl Region Bayern (253) Unter potenziellen Spendern versteht man Verstorbene, bei denen der Hirntod nach den Richtlinien der Bundesärztekammer festgestellt wurde und bei denen keine medizinischen oder juristischen Gründe gegen eine Organspende vorliegen ABB. 6. Nach Feststellung des Hirntodes bleibt die fehlende Zustimmung zur Organspende die wichtigste Einflussgröße auf die Anzahl der für Patienten verfügbaren Organe. Realisierte Organspenden Ablehnung nach Hirntodfeststellung Abbruch vor oder während der Organentnahme (z.b. Tumorfeststellung) Medizinische Gründe (inkl. Herz-Kreislaufstillstand, ICD-Nr. I46.9) Sonstiges (Keine Einwilligungsberechtigten, Gespräch nicht zumutbar, keine Freigabe durch den Staatsanwalt) DSO 10 BY ABB. 6
23 region bayern Entscheidung zur Organspende (Grundlagen) prozentualer anteil 7,8% 21,9% Schriftlicher Wille Mündlicher Wille 25,0% 49,5% Vermuteter Wille 29,2% 20,8% Angehörige 45,8% Zustimmung Ablehnung DSO 92 BY ABB. 7 Die Entscheidung zur Organspende basiert auf dem schriftlich (z.b. in einem Organspendeausweis) oder mündlich geäußerten Willen des Verstorbenen. Ist die Entscheidung nicht bekannt, wird der vermutete Wille erfragt. Erst wenn dieser nicht zu ermitteln ist, entscheiden die Angehörigen. Die Zustimmung zur Organspende basiert bei ca. der Hälfte der Fälle auf dem vermuteten Willen des Verstorbenen. Bei den Ablehnungen wird dagegen in einem Drittel der Fälle gemäß des angenommenen Willens entschieden über 45 Prozent der Angehörigen sprechen sich aufgrund ihrer eigenen Meinung gegen eine Organspende aus ABB. 7.
24 22 Die Ergebnisse der Angehörigengespräche geben Aufschluss darüber, inwieweit die Organspende im Familienkreis besprochen wird und bei welchen Themen in der Bevölkerung weiterhin Aufklärungsbedarf besteht. Die mit Abstand häufigsten Ablehnungsgründe sind die bekannte negative Einstellung und die Unkenntnis der Meinung des Verstorbenen zur Organspende ABB region bayern Ergebnisse der Angehörigengespräche (Ablehnung) anzahl Ablehnende Einstellung des Verstorbenen bekannt Einstellung des Verstorbenen unbekannt Angehörige sind uneinig Verletzung der Körperintegrität Keine Akzeptanz des Todes Religiöse Gründe Unzufriedenheit mit Behandlung im Krankenhaus Kein Vertrauen in Hirntoddiagnostik 1 0 Missbrauchsbefürchtung (Organhandel) 0 Sonstiger Grund 14 Keine Ablehnungsgründe erfasst 7 Mehrfachnennungen möglich DSO 93 BY ABB. 8 Bei den Gründen für eine Zustimmung sind vor allem altruistische Motive und die Sinngebung für den plötzlichen Tod des Angehörigen ausschlaggebend ABB region bayern Ergebnisse der Angehörigengespräche (Zustimmung) anzahl Altruistische Motive (Mitgefühl) Sinngebung des plötzlichen Todes des Angehörigen Positive Einstellung des Verstorbenen bekannt Betroffene im Bekanntenkreis (Warteliste, Transplantation) Sonstiger Grund 8 9 Keine Zustimmungsgründe erfasst 2 Mehrfachnennungen möglich DSO 94 BY ABB. 9
25 23 Organspender 2010 region bayern Organspender anzahl DSO 95 BY ABB. 10 Mit 192 Organspendern im Jahr 2010 bleibt die Region Bayern auf dem Niveau des Vorjahrs (2009: 196 Organspenden) ABB. 10.
26 region bayern Todesursachen der Organspender anzahl, prozentualer anteil Intrakranielle Blutungen waren in über 50 Prozent der Fälle die Todesursache der Organspender ABB. 11. Intrakranielle Blutungen 99 (51,6%) Schädelhirntraumen 39 (20,3%) Ischämisch-hypoxische Hirnschäden 32 (16,7%) Hirninfarkte 20 (10,4%) Hydrocephali 1 (0,5%) Primäre intrakranielle Tumore 1 (0,5%) n = 192 DSO 13 BY ABB < 16 Jahre Jahre Jahre Jahre region bayern Alter der Organspender prozent Das Lebensalter eines im Hirntod Verstorbenen ist kein Ausschlussgrund für eine Organspende maßgeblich ist die jeweilige Organfunktion. Über 50 Prozent der Organspender kamen im letzten Jahr zusammen aus den Altersgruppen 55 bis 64 Jahre (20,3 Prozent) und älter als 65 Jahre (30,7 Prozent) ABB Jahre 65 Jahre Jahre <16 Jahre DSO 14 BY ABB. 12
27 region bayern Entnommene und transplantierte Organe pro Spender anzahl 3,5 3,4 3,3 3,2 Im Durchschnitt wurden ca. drei Organe pro Spender entnommen und damit drei Patienten auf der Warteliste eine Transplantation ermöglicht ABB ,1 3,0 2,9 2,8 2,7 2,6 2, DSO 15 BY ABB region bayern Mehrorganentnahmen pro Altersgruppe prozent < 55 Jahre Jahre < 55 Jahre Jahre Jahre Jahre Multiple Organentnahmen bei älteren Spendern erfordern für die Empfängersicherheit eine sorgfältige Vordiagnostik, ein verbessertes intensivmedizinisches Management und eine langjährige Expertise der Entnahmechirurgen. Bisher erfolgten in der Regel die meisten Mehrorganentnahmen bei Organspendern im Alter unter 55 Jahre. Mittlerweile hat sich der Anteil der Mehrorganentnahmen bei Spendern ab 55 bis 64 Jahre auf das gleiche Niveau entwickelt ABB. 14. DSO 16 BY ABB. 14
28 region bayern Zeitlicher Rahmen der Organspende anzahl, prozentualer anteil 97 50,5% 62 32,3% ,9% 5 4,7% 2,6% < 7 h 7-12 h h h 24 h Zeitraum von der Todesfeststellung bis zum Ende der Organentnahme DSO 17 BY ABB. 15 Die DSO-Region Bayern bemüht sich bei jeder Organspende um kurze Prozesszeiten für die reibungslose Integration der Organspende in die individuellen Krankenhausabläufe. In den zeitlichen Rahmen fallen u.a. durch unsere Mitarbeiter nicht zu beeinflussende Größen wie die Bedenkzeit für Angehörige sowie die Dauer der Zuteilung der Organe durch die Stiftung Eurotransplant. Fast fünf Prozent der Organspenden konnten in weniger oder innerhalb von sieben Stunden beendet werden. Der Abschluss von über 80 Prozent (sieben bis 12 Stunden: 32,3 Prozent und 12 bis 18 Stunden: 50,5 Prozent) der Organspenden in einem Zeitraum von weniger oder innerhalb von 18 Stunden ist ein Richtwert, an dem sich Krankenhäuser orientieren können ABB. 15. Im Jahr 2010 wurden 628 Organe entnommen und transplantiert elf Organe mehr als im Vorjahr ABB. 16.
29 region bayern Postmortal entnommene und transplantierte Organe anzahl Niere Herz Leber Lunge Pankreas Dünndarm Niere Leber Herz Lunge Pankreas Dünndarm In der Region Bayern entnommen und später in Deutschland oder im Ausland transplantiert DSO 18 BY ABB. 16
30 deutschland Organspender pro Region und Bundesland anzahl pro mio. einwohner Nord-Ost 19,0 Mecklenburg-Vorpommern 23,1 Berlin 20,6 Brandenburg 14,0 Mitte 18,2 Rheinland-Pfalz 21,5 Saarland 20,6 Hessen 15,7 Ost 17,7 Thüringen 25,0 Sachsen 15,9 Sachsen-Anhalt 14,1 Nord 16,1 Hamburg 34,3 Bremen 22,7 Niedersachsen 12,7 Schleswig-Holstein 12,7 Bayern Nordrhein- Westfalen Baden- Württemberg 12,5 15,3 14,3 Deutschland gesamt: 15,9 DSO 12 ABB. 17 Die Zahlen der Organspenden pro Million Einwohner pro Region und Bundesland sowie für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt sind in ABB. 17 aufgeführt. Die DSO-Region Bayern erreichte ein Ergebnis von 15,3 Organspendern pro Million Einwohner.
31 29 Organvermittlung 2010 region bayern Allokation der entnommenen Organe anzahl, prozentualer anteil Gesamt (628) 56,2% (353) 35,7% (224) 8,1% (51) Niere (343) 5 (100,0%) 5,5% 73,8% (253) 20,7% (71) (19) Herz (49) 14,3% (7) 75,5% (37) 10,2% (5) Leber (164) 36,0% (59) 49,4% (81) 14,6% (24) Lunge (40) 25,0% (10) 67,5% (27) 7,5% (3) Pankreas (32) 75,0% (24) 25,0% (8) Transplantation in Region Deutschland Eurotransplant und weitere Länder DSO 71 BY ABB. 18 Die entnommenen Organe vermittelt die unabhängige Stiftung Eurotransplant (ET) in Leiden (Niederlande) nach medizinischer Dringlichkeit und Erfolgsaussicht entsprechend den Richtlinien der Bundesärztekammer an die Patienten auf der Warteliste. Von 628 entnommenen Organen wurden 353 an Empfänger aus der Region und 224 innerhalb Deutschlands vermittelt. An die Mitgliedsstaaten aus dem ET-Verbund (Benelux-Länder, Kroatien, Österreich, Slowenien) und weitere Länder gingen 51 Organe zur Transplantation ABB. 18.
32 30 DSO dankt Krankenhäusern Mit dem Bayerischen Organspendepreis zeichnen das zuständige Ministerium gemeinsam mit der DSO Krankenhäuser für ihr besonderes Engagement in der Organspende aus. Die Ehrungen werden in Gold, Silber und Bronze überreicht. Ausschlaggebend für die Vergabe der Auszeichnungen sind Kriterien wie die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende. WIR DANKEN FÜR DIE BEREITSTELLUNG DER BILDER DURCH DAS JEWEILIGE KRANKENHAUS. Preisträger 2010 gold Klinikum des Landkreises Deggendorf silber Klinikum rechts der Isar der technischen Universität München bronze Kliniken des Landkreises Cham ggmbh
33 31 Ergebnisse der Organspende pro Krankenhaus Krankenhäuser mit den meisten Explantationen kategorie a: universitätskliniken Klinikum rechts der Isar, TU München Klinikum der Universität Regensburg Universitätsklinikum Erlangen Klinikum der Universität München, Großhadern Klinikum der Julius-Maximilians-Universität, Würzburg 17 Explantationen 16 Explantationen 12 Explantationen 10 Explantationen 10 Explantationen kategorie b: krankenhäuser mit neurochirurgie Klinikum Süd der Stadt Nürnberg Klinikum Augsburg Klinikum Schwabing Städt. Klinikum München GmbH 12 Explantationen 10 Explantationen 7 Explantationen kategorie c: krankenhäuser ohne neurochirurgie Kreiskliniken Altötting-Burghausen Elisabeth-Krankenhaus Straubing Kliniken Südostbayern Kreisklinik Traunstein 4 Explantationen 4 Explantationen 4 Explantationen
34 32 Bei gleicher Anzahl der Explantationen werden die Krankenhäuser in alphabetischer Reihenfolge gelistet. inhousekoordinationsvertrag beteiligung mit erhebungsbögen vergebliche kontakte 2010 explantationen 2010 explantationen höchstwert kategorie a Universitätskliniken München Klinikum rechts der Isar Technische Universität x x Regensburg Klinikum der Universität Regensburg x x 5 16 Erlangen Universitätsklinikum Erlangen x x München Klinikum der Universität München Standort Großhadern x 9 10 Würzburg Klinikum der Julius-Maximilians-Universität x x 5 10 München Klinikum der Universität München Standort Innenstadt x 1 kategorie b Krankenhäuser mit Neurochirurgie Nürnberg Klinikum Süd der Stadt Nürnberg x x 4 12 Augsburg Klinikum Augsburg x x 9 10 München Klinikum Schwabing Städt. Klinikum München GmbH x 5 7 Deggendorf Klinikum Deggendorf x 2 6 Günzburg Bezirkskrankenhaus Günzburg x 5 6 Bamberg Klinikum am Bruderwald Bamberg, Sozialstiftung Bamberg x x 2 5 Schweinfurt Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt x x 6 5 Amberg Klinikum St. Marien x x 5 4 Ingolstadt Klinikum Ingolstadt GmbH x x 7 4 Regensburg Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg 4 Bayreuth Klinik Hohe Warte Bayreuth x 6 3 Aschaffenburg Klinikum Aschaffenburg 1 2 München Klinikum Bogenhausen Städt. Kliniken München GmbH 3 2 München Städtisches Klinikum München-Harlaching 5 2 Murnau Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau x x 2 Vogtareuth Behandlungszentrum Vogtareuth x x 2 Bayreuth Klinikum Bayreuth x 6 1 Landshut Klinikum Landshut x x 2 1 Kulmbach Klinikum Kulmbach x 3 kategorie c Krankenhäuser ohne Neurochirurgie Altötting Kreiskliniken Altötting-Burghausen 2 4 Straubing Elisabeth-Krankenhaus Straubing 4 Traunstein Kliniken Südostbayern Kreisklinik Traunstein 2 4 Eggenfelden Kreiskrankenhaus Eggenfelden 1 3 Kaufbeuren Krankenhaus des Zweckverbandes Kaufbeuren-Ostallgäu x 5 3 Coburg Klinikum Coburg ggmbh x 3 2 Landshut Kreiskrankenhaus Landshut-Achdorf 1 2 Memmingen Klinikum Memmingen 1 2 Weißenhorn Krankenhaus Weißenhorn 2 Würzburg Stiftung Juliusspital x x 2
35 33 inhousekoordinationsvertrag beteiligung mit erhebungsbögen vergebliche kontakte 2010 explantationen 2010 explantationen höchstwert Bad Aibling Triamed Kreisklinik Bad Aibling 1 Bad Brückenau Capio-Franz von Prümmer Klinik 1 Bad Neustadt/Saale Neurologische Klinik GmbH Bad Neustadt/Saale x 1 Dinkelsbühl Krankenhaus Dinkelsbühl Verbundklinikum Landkreis Ansbach 1 Donauwörth Donau-Ries-Klinik 2 1 Erding Kreiskrankenhaus Erding 1 1 Freyung Kreiskrankenhaus Freyung 1 Hausham Krankenhaus Agatharied GmbH 2 1 Immenstadt Kreiskrankenhaus Immenstadt 1 Kempten Klinikum Kempten-Oberallgäu 5 1 Lichtenfels Helmut-G.-Walther-Kreiskrankenhaus Lichtenfels x x 1 1 Marktoberdorf Kreiskliniken Ostallgäu Haus Marktoberdorf 1 München Krankenhaus der Barmherzigen Brüder x 1 München Rotkreuz-Krankenhaus 1 Neuburg/Donau Kliniken St. Elisabeth 2 1 Regensburg Bezirksklinikum Regensburg 4 1 Rosenheim Klinikum Rosenheim x 1 1 Schongau Kreiskrankenhaus Schongau x 1 1 Sulzbach-Rosenberg St. Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg 1 Trostberg Kliniken Südostbayern Kreisklinik Trostberg 1 1 Aichach Altdorf Alzenau Ansbach Kreiskrankenhaus Aichach Krankenhaus Altdorf Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos Klinikum Ansbach Augsburg Klinik Josefinum Frauenklinik KH für Kinder und Jugendliche x Bad Aibling Neurologische Klinik Bad Aibling 1 Bad Kissingen Bad Kissingen Bad Neustadt/Saale Bad Neustadt/Saale Heinz Kalk-Krankenhaus St. Elisabeth-Krankenhaus Herz- und Gefäß-Klinik GmbH Rhön-Saale-Klinik ggmbh Bad Reichenhall Kliniken Südostbayern Kreisklinik Bad Reichenhall 1 Bad Tölz Bad Windsheim Berchtesgaden Berg Bobingen Bogen Asklepios Stadtklinik Bad Tölz Klinik Bad Windsheim Kliniken Südostbayern Kreisklinik Berchtesgaden Interne Klinik Dr. Agirov Städt. Krankenhaus Bobingen Kreiskrankenhaus Bogen Buchloe Klinik St. Josef x Burgebrach Steigerwaldklinik Burgebrach Klinikum des Landkreises Bamberg Burghausen Kreiskrankenhaus Burghausen x Burglengenfeld Kreiskrankenhaus Burglengenfeld x Cham Kliniken des Landkreises Cham ggmbh 2 Dachau Amperkliniken Dachau AG Klinikum Dachau Deggendorf Bezirkskrankenhaus Mainkofen x x
36 34 inhousekoordinationsvertrag beteiligung mit erhebungsbögen vergebliche kontakte 2010 explantationen 2010 explantationen höchstwert Dillingen a.d. Donau Krankenhaus St. Elisabeth 2 Dingolfing Kreiskrankenhaus Dingolfing x Donaustauf Krankenhaus Donaustauf x Ebermannstadt Klinik Fränkische Schweiz Fachklinik x x 1 Ebern Haßberg-Kliniken, Haus Ebern x x Ebersberg Kreisklinik Ebersberg x Eichstätt Kliniken im Naturpark Altmühltal, Klinik Eichstätt Erlangen Klinikum am Europakanal 1 Erlangen Waldkrankenhaus St. Marien Erlenbach a. Main Kliniken Miltenberg-Erlenbach GmbH, Klinikum Erlenbach x Eschenbach Forchheim Freilassing Kreiskrankenhaus Eschenbach Klinikum Forchheim Kliniken Südostbayern, Kreisklinik Freilassing Freising Klinikum Freising 1 Friedberg Stadtkrankenhaus Friedberg Fürstenfeldbruck Klinikum Fürstenfeldbruck x 3 Fürth Fürth Füssen Garmisch-Partenkirchen EuromedClinic Fürth Klinikum Fürth Kreiskliniken Ostallgäu, Haus Füssen Kinderklinik und Rheuma-Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen Klinikum Garmisch-Partenkirchen x 1 Gauting Asklepios Fachkliniken München-Gauting 1 Gerolzhofen Geomed-Klinik Krankenhaus Gerolzhofen gemeinnützige Betriebs-GmbH x Grafenau Kliniken des Landkreises Freyung-Grafenau GmbH, Klinik Grafenau 1 Günzburg Kreiskrankenhaus Günzburg x Gunzenhausen Kreisklinik Gunzenhausen Haar Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost 1 Hammelburg Krankenhaus Hammelburg der St. Elisabeth Krankenhaus GmbH, Bad Kissingen Haßfurt Haßberg-Kliniken, Krankenhaus Haßfurt x 1 Herrsching a. Ammersee Privatklinik Herrsching am Ammersee 1 Hersbruck Krankenhaus Hersbruck, Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH Höchstadt a.d. Aisch Kreiskrankenhaus St. Anna, Höchstadt a.d. Aisch Hof Sana-Klinikum Hof x x 2 Kelheim Goldberg-Klinik Kelheim Kemnath Kreiskrankenhaus Kemnath Kipfenberg Altmühltalklinik Kipfenberg x Kitzingen Klinik Kitzinger Land x x Kösching Kliniken im Naturpark Altmühltal, Klinik Kösching 2 Kronach Frankenwaldklinik Kronach ggmbh Krumbach Kreiskrankenhaus Krumbach x 1 Landau a. d. Isar Kreiskrankenhaus Landau x 2 Landsberg a. Lech Klinikum Landsberg x Landshut Kinderkrankenhaus St. Marien x Lauf Kreiskrankenhaus Lauf, Krankenhäuser Nürnberg Land GmbH

References: Art. 3
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 8
 Art. 9