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Timestamp: 2017-04-26 07:59:31+00:00

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April-2011-Archiv von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de [ www.archiv-grundeinkommen.de ] --- [ aktuelles.archiv-grundeinkommen.de ] --- [ ältere Newsarchive ]
April-2011-Archiv von aktuelles.archiv-grundeinkommen.de
30.4.2011: archiv-grundeinkommen.de: Die Kabarettistin Anny Hartmann
hat u.a. das BGE in ihrem Programm. Sie ist gerne bereit, bei ihren
Auftritten BGE-Infotische zu unterstützen. In Berlin in der UFA-Fabrik Ende April 2011 hat das Dank des Engagements des BGE-Lobbyisten Michael Fielsch
hervorragend funktioniert. Frau Hartmann wies in der Vorstellung wiederholt auf die BGE-Infos hin, in der Pause war der Tisch dann sehr umlagert und viel BGE-Informationsmaterial konnte verteilt werden.
Auch in anderen Städten, in welchen Frau Hartmann auftritt, besteht nun die Möglichkeit, solche Infotische einzurichten. Frau Hartmann bittet regionale BGE-Initiativen Kontakt herzustellen und
die BGE-Infostände zu organisieren. Auftrittstermine und -orte (wr)
30.4.2011: gj-berlin.de: Grüne Jugend Berlin:
1. Mai 2011 Darin: "...
Gerechte Arbeit, das heißt für die GRÜNE JUGEND Berlin nicht nur für eine gerechte Bezahlung für Erwerbsarbeit und damit auch flächendeckenden Mindestlohn einzutreten, sondern auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu kämpfen. ..."
30.4.2011: tagesspiegel.de:
Arbeit ist wichtig. Doch genau so wichtig ist es, sich gegen die Überbewertung der Arbeitswelt zu wehren Darin: "...
Geschickt wird verdeckt, dass Arbeit in Wahrheit natürlich immer noch auf den traditionellen Gesetzen des Kapitalismus basiert: Gearbeitet wird immer nur dann, wenn es sich lohnt. Braucht der Kapitalist die Arbeitskraft, kauft er sie ein. Braucht er sie nicht mehr, entlässt er sie aus seinen Diensten. Nur Arbeit, die sich rechnet, ist richtige Arbeit. Der Arbeitnehmer braucht das Geld, um zu leben und um sich eine Pause leisten zu können. Umgekehrt aber ist die Arbeit, die die Hausfrau zu Hause verrichtet, keine echte. Ihr Wert ist nur geringfügig, denn sie wird ja nicht bezahlt. Das Doppelgesicht der modernen Arbeit zeigt sich hier am deutlichsten. Einerseits wird Arbeit aufgeladen mit übermateriellem Sinn, andererseits aber ist sie ohne die alten materiellen Tauschrelationen nicht lebensfähig. Diesen Widerspruch können weder die Propheten der neuen Arbeitswelt auflösen noch können es diejenigen, die eine Tätigkeitsgesellschaft fordern, in der jedem ein Grundeinkommen garantiert wird.
Indem die Arbeit ihre Bedeutung ausgeweitet hat, hat sich auch die Freizeit gewandelt. Die Zeit außerhalb der Arbeit hat entweder der Wiederherstellung der Arbeitskraft zu dienen oder ebenfalls der Selbstverwirklichung. Aus einer Zeit, in der jeder selbstverständlich seine privaten Pflichten – Familie, Sorge für die Angehörigen, Schrebergarten, Ehrenamt oder Steuererklärung – erfüllt hat, ist der Anspruch geworden, möglichst von allen anderen Pflichten befreit zu sein.
In den Industrienationen hat der technische Fortschritt dem Menschen die Herrschaft über die Maschine zurückgegeben – und ihm dafür die Souveränität über die eigene Zeit genommen.
Wer einem Brotberuf nachgeht, muss andere dafür bezahlen, dass sie sich um die Familie, die Kinder, die Alten und den Haushalt kümmern. So werden die familiären Beziehungen monetarisiert. Und was erst einmal vergeldlicht ist, lässt sich leicht der Welt der Familie entwinden und der Welt der Arbeit eingemeinden.
Wohl dem, der Arbeit hat – er kann die Verantwortung für seine Nächsten abstreifen und sie in eine Geschäftsbeziehung umwandeln.
Die kollektiven Vereinbarungen des vergangenen Jahrhunderts können die umfassenden Ansprüche der Arbeitsgesellschaft von heute nicht mehr regeln. Heute muss jeder selbst für die richtige Balance seiner Angelegenheiten sorgen. Es ist nur vernünftig, zuzugeben, wie wichtig Arbeit ist. Doch genau so vernünftig ist es, sich gegen die Überbewertung der Arbeitswelt zu wappnen. Die Stunden im Büro oder in der Fabrik sind keine Religion und sie sind kein Ersatz für das gute Leben. Sie sind eine Voraussetzung dafür, Verantwortung für sich und andere übernehmen zu können. Wer zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen beruflicher Funktion und Privatleben trennen kann und beiden Bereichen ihren Platz zuweist, wird vermutlich dauerhaft in beiden Sphären besser zurechtkommen.
Termin: 30.4.2011: pege.org:
Digitales Ghetto: Bedingungsloses Grundeinkommen
30.4.2011: Eine Mail an archiv-grundeinkommen.de:
"... Sehr geehrter Herr R.,
Morgen Abend um 21.45 Uhr im Ersten ist das Thema bei Anne Will "Malochen lohnt nicht - was ist das für ein Tag der Arbeit?"
Über die Sendung steht auf der Anne-Will-Seite:
"Die Bundesregierung freut sich über Wirtschaftswachstum und sinkende
Arbeitslosenzahlen, aber bei vielen Arbeitnehmern will dennoch keine Jubelstimmung
aufkommen. Sie arbeiten hart, kommen am Ende aber trotzdem nur knapp über die
Lohnt sich ehrliche Arbeit nicht mehr? Was ist ein "gerechter" Lohn? Kommt nur noch
zu Vermögen, wer vor allem sein Geld arbeiten lassen kann? Und müssen die Reichen
mehr von ihrem Wohlstand abgeben?"
M. E. ein wunderbare Möglichkeit, auch das Grundeinkommen in der Diskussion am
Sonntagabend zu thematisieren.
Wenn ich jedoch die Gästeliste betrachte, zweifele ich eher daran, dass über
Alternativen wie das BGE diskutiert werden wird.
http://daserste.ndr.de/annewill/aktuelle_sendung/index.html
Was sehr schade ist, da ja, nachdem im Februar Jakob Augstein bei Anne Will kurz das
Thema BGE gegen Ende der Sendung ansprach, Frau Will entgegnete, man könne (Zitat)
"selbstverständlich" die Diskussion (über ein BGE) an einem anderen Sonntag
http://www.themen-der-zeit.de/content/Anne_Will_und_das_Grundeinkommen_II.1396.0.html
C.G. ..."
30.4.2011: giessener-zeitung.de:
Was ist ein Energie-Grundeinkommen für alle / Lenkungsabgabe?
Auf Grund dieses individuellen Rechts für alle Erdenbürger müssen hohe CO2 Steuern (1€ pro kg wären wirksam) als Energie-Grundeinkommen weitgehend wieder ausgezahlt werden! Dieses kann Teil eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle sein, ähnlich wie es in der Schweiz mit einer Lenkungsabgabe von 80 Franken pro Jahr bereits geschieht.
Wer viel verbrennt oder fliegt, zahlt viel, alle anderen erhalten Geld zurück! Das ist sozial gerecht. ..."
30.4.2011: walbei.wordpress.com: 1. Mai: Tag des Grundeinkommens
Arbeit ist auch nicht mehr, was sie mal war. Dasselbe gilt für den Tag der Arbeit. Es haftet ihm etwas Gestriges an, etwas Antiquiertes. Und die alljährlich ritualisierten 1. Mai-Kundgebungen sind in der Regel eher Folklore denn wahrhaftige Kampftage der ArbeiterInnenbewegung. Warum also nicht stattdessen am 1. Mai den Tag des Grundeinkommens ausrufen? – Ein Pamphlet.
Auch die Aufteilung in Klassen funktioniert nicht mehr so richtig, jedenfalls nicht entlang der herkömmlichen Klassengrenzen. Oder fühlen Sie sich eindeutig einer bestimmten Klasse zugehörig? Wenn ja, welcher? Womöglich ist heute jeder Mensch eine Klasse für sich. Und der Klassenkampf ist zu einem Kampf jeder gegen jeden mutiert: Sozialdarwinismus statt Klassenkampf. Das würde auch erklären, weshalb heute die Solidarität einen so schweren Stand hat. Die soziale Frage findet jedenfalls im Klassenkampf keine gültige Antwort mehr. [...]
..." 30.4.2011: 1. Mai-Plakate vom DGB und der Bürgerinitiative Grundeinkommen Berlin: (Hinweis von R.B. Danke!) DGB-Plakat (pdf, 1 Seite) BGE-Plakat Vorderseite (pdf, 1 Seite)
BGE-Plakat Rückseite (pdf, 1 Seite)
29.4.2011: rauchfreistudieren.de:
DGB-BGE-Plagiat-Flugblatt für den 1. Mai (pdf, 1 Seite)
Leider ohne Datum: dkp-rheinland-westfalen.org:
1. Die politische und soziale Bewegung gegen Erwerbslosigkeit und Hartz IV lehnt in ihren Verlautbarungen eine Einführung von Kombi-Löhnen ab. Dass aber mit der Einführung eines BGE gerade auch Kombi-Löhne eingeführt würden, zumindest bei dem derzeitigen Kräfteverhältnis in der kapitalistischen Klassengesellschaft, sehen sie noch nicht realistisch. Gerade aber auf das Kräfteverhältnis kommt es an, wenn es nicht den reaktionären Kräften überlassen sein soll, ein BGE mit allen seinen ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen einzuführen. [...]
2. Die Forderung nach einem Grundeinkommen für alle, auch für die, die nicht arbeiten wollen, kann kein Bündnis zwischen Erwerbslosen und Erwerbstätigen hervorbringen. Wer arbeitet, will keine Müßiggänger ernähren. Der lohnabhängig arbeitende Mensch will eigentlich auch nicht für seinen Kapitalisten arbeiten, für die Aktionäre und ihre Familien.
3. Wer bestimmt, wer arbeitet und wer nicht arbeitet? In jeder Gesellschaft gibt es einen Zwang zur Arbeit. Ohne Arbeit gibt es keine Produktion von Nahrungsmitteln, keine Güter, keine sozialen Dienstleistungen, keine Bildung, kein Gesundheitssystem. Ohne Arbeit und Güterproduktion gibt es im Kapitalismus auch kein Geld. Geld aber soll für die Finanzierung eines BGE ausreichend zur Verfügung stehen. Alle Verfechter eines BGE gehen davon aus, es sei nicht mehr genug Arbeit für alle da. Eine Vollbeschäftigung sei eine Illusion. [...]
4. Ein BGE stellt das gesamte Tarifsystem und die Existenz der Gewerkschaften in Frage. Ver­fechter des BGE in den sozialen und demokratischen Bewegungen glauben, ein Bedingungs­loses Grundeinkommen, das sowieso jeder bekommt, ob er arbeitet oder nicht, stärke die Lohn­verhand­lungs­position eines jeden, wenn er sich bereit findet, seine Arbeitskraft anzubieten.
29.4.2011: vimeo.com:
Unabhängiges Grundeinkommen (1 min)
4/2011: gesis.org: Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften: Grundeinkommen (April 2011)
Die vorliegende Recherche Spezial beleuchtet die Diskussion zum Grundeinkommen, wie sie seit ca. einem Jahrzehnt in Deutschland, Österreich und der Schweiz geführt wird. Fachinformation Grundeinkommen (pdf, 106 Seiten)
29.4.2011: br-online.de: Radio Bayern2: Die Arbeitsgesellschaft: Von Visionen und Realitäten Mehr als 70 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten als Dienstleister. Doch ist diese Entwicklung wirklich so verheißungsvoll, wie sie noch im 20. Jahrhundert erschien?
(Hinweis von S.W. Danke!)
4.2011: fes.de: Friedrich-Ebert-Stiftung: Vermögensbesteuerung - Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten (pdf, 52 Seiten)
"... 5. Zusammenfassung:
Vermögensbezogene Steuern spielen eine wichtige
Rolle in einem zeitgemäßen Abgabensystem:
Nicht nur zur Abmilderung der zunehmenden
Ungleichverteilung der Vermögen, sondern auch
deshalb, weil sie im Vergleich zu anderen Abgabenkategorien
günstige Wachstums- und Beschäftigungseigenschaften
aufweisen und teilweise
auch als Lenkungssteuern eingesetzt werden können.
Auch gewinnen sie angesichts dessen, dass
vor dem Hintergrund eines tendenziell steigenden
internationalen Wettbewerbs um Finanzanlagen
deren Erträge schwerer effektiv zu besteuern
sind, an Bedeutung. Es gibt also gute ökonomische
Argumente dafür, dem von vielen Industriestaaten
eingeschlagenen Weg zu folgen
und in Deutschland das Gewicht vermögensbezogener Steuern als Einnahmenquelle für die
öffentlichen Haushalte zu stärken, anstatt gegen
den internationalen Trend einen weiteren Bedeutungsverlust
hinzunehmen. Die vorhergehenden
Ausführungen zu möglichen Effekten
und Problemen einzelner vermögensbezogener
Steuern legen dabei eine Fokussierung auf spezielle
vermögensbezogene Steuern nahe. Insbesondere
sollte der Beitrag der Erbschaft- und
Schenkungsteuer, der Grundsteuer und einer Besteuerung
von Finanztransaktionen zur Finanzierung
der öffentlichen Aufgaben erhöht werden,
und dies möglichst im Rahmen einer aufkommensneutralen
Abgabenstrukturreform, die
im Gegenzug verzerrende Steuern und Abgaben
reduziert. ..."
29.4.2011: annyhartmann.de:
Auftritt Berlin UFA-Fabrik 27.4.2011
Gästebuch: "... Ihr Programm hat mir sehr gut gefallen. Danke schön! Ich habe sehr lachen müssen.
Besonders interessant fand ich Ihre Hinweise auf die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Ihre Video-Clips zum BGE
hatte ich schon auf youtube gesehen. Das hat mich neugierig gemacht. Schön, dass es im Foyer einen extra Info-Stand zum Grundeinkomen gab! ..."
Termin: 1.5.2011: Köln:
Termin: 4.5.2011: Basel: Unternehmen Mitte: Grundeinkommen und Sozialdemokratie - Widerspruch oder Sprungbrett?
Enno Schmidt spricht mit Silvia Schenker über die soziale Praxis in der Schweiz und die Zukunft der Gerechtigkeit. Wie kommen wir weg von der Flickschusterei hin zu einem Gesellschaftsverständnis des 21. Jahrhunderts? Was hat ein Einzelschicksal mit dem Ganzen zu tun?
28.4.2011: youtube.com: bgenymous: Facebook-Leaks: bei Gewerkschaftsfunktionären mitgelauscht - Grundeinkommen und der 1. Mai (4 Min)
Frank Bsirske, Michael Sommer, Karl-Theodor ZuGuttenberg, Apostel Paulus, Max Weber, Thomas Morus 28.4.2011: youtube.com: gtvarchiv:
Die Autoren des Films Grundeinkommen - ein Kulturimpuls (Making-of) (7 min, 8.2008)
Verhungern in der Fülle (9 Min, 15.2.2007)
Der authentische Beitrag zur Gemeinschaft (11 Min, 28.9.2006)
Grundeinkommen - ein Grund zum Kommen (12 min, 28.9.2006)
Kronen am Hauptbahnhof (5 Min, 9.9.2006)
Thomas Mayer - Grundeinkommen und Volksinitiative (5 Min, 1.7.2006)
Johannes Georg Landolt - Die Zeit ist reif (7 Min, 30.6.2006)
Helmy Abouleisch - Grundeinkommen in Ägypten? (2 Min, 17.6.2006) Rene Reinhard - Nichts zu tun (2 Min, 24.4.2006)
Strassenumfrage zum Grundeinkommen - Bern, Zürich, Basel (8 Min, 23.4.2006) Birkenmeier Vogt Birkenmeier - Schillernd (2 Min, 7.4.2006)
Claire Niggli -- Konstruktiver Druck (1 Min, 7.4.2006) Daniel Häni - Motivation (3 Min, 26.3.2006)
Enno Schmidt -- Motivation (6 Min, 26.3.2006)
Brita Polzer - Befreiung zur Muße (3 Min, 12.3.2006)
Benediktus Hardorp - Was bewirkt Mehrwertsteuer (2 Min) 28.4.2011: grundeinkommen-hamburg.de: BGE-Termine
Termin: 10.6. - 13.6.2011: Rothenfelser Pfingsttagung 2011: Mein Gott und mein Geld! (pdf, 3 Seiten)
u.a. mit Adrienne Goehler: Einkommen für alle - ohne Gegenleistung? grundeinkommen.tv
27.4.2011: taz.de: Mathias Greffrath: Stütze für alle
Hier wird ein Notprogramm als Freiheitsfanal in die Welt geblasen. Kein Zweifel: die Kritik an Hartz IV, an sinnlosen Disziplinierungsmaßnahmen, Behördenwillkür und bürokratischer Verschleuderung von öffentlichen Geldern ist nötig. Aber die Idee des "bedingungslosen" Grundeinkommens schillert gefährlich zwischen der Schlaraffenlandvorstellung eines "Rechts auf Existenz- und Teilhabesicherung ohne Zwang zur Arbeit oder andere Gegenleistung" und der ultraliberalen Idee, die Alimentierung der Überflüssigen ein für alle Mal auf preiswerte Dauer zu stellen. Ob nun 750, 800 oder 1.000 Euro - nichts an dieser Idee ist systemerschütternd. Sie liegt voll im Trend. Vor einem Jahrzehnt haben SPD und Grüne den Unterschied zwischen Arbeitslosen und Sozialfällen grundsätzlich beseitigt und damit dem Ziel der Vollbeschäftigung den Abschied gegeben. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verklärt nun eine verallgemeinerte Sozialhilfe oder einen "Kombilohn für alle" (Werner) zum Reich der Freiheit und der Kreativität. [...]
Zyniker sehen darin den Kern der Grundeinkommensforderung: die Hoffnung, dass man mit dem garantierten Geldversprechen die Hartz-IV-Community und die kreative Jeunesse dorée auf Dauer befrieden kann. ..."
27.4.2011: Neue Rheinische Zeitung: Pascal Beucker: Anmerkungen zur "grünen Herausforderung"
Auch ein Volksentscheid über das von Euch präferierte bedingungslose Grundeinkommen würde gegenwärtig übrigens keine Chance haben, ja sogar zuvorderst an jener Klientel scheitern, für die Ihr es einführen wollt. Denn die Debatte um ein „existenzsicherndes Einkommen als soziale Demokratiepauschale“, da solltet Ihr Euch nichts vormachen, war schon immer und ist bis heute eine unter Intellektuellen. Für eine „Massenorientierung“ ist diese Forderung gänzlich untauglich. Das macht sie keineswegs überflüssig oder gar verkehrt. Ich bin da sogar ganz bei Euch - weil ich dazugelernt habe. Es ist ein Grundsatzstreit: Was soll im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen - die Erwerbsarbeit oder der selbstbestimmte Mensch? In den Achtzigerjahren, als ich selbst noch Mitglied einer Partei war, gehörte ich bei den Grünen zu jenen ökosozialistischen Gegnern des bedingungslosen Grundeinkommens, die schon deshalb nicht dafür sein konnten, weil es von den Falschen kam: Damals waren es noch zuvorderst „Ökolibertäre“ wie der heutige erzreaktionäre Herausgeber der „Welt“, Thomas Schmid, die für die Selbstbestimmung stritten. Anders als heute vertrat er damals in dieser Frage eine progressive Position. Ich hingegen vertrat seinerzeit leider eine, wie sie heute intellektuell stehengebliebene Gewerkschaftsfunktionäre wie Klaus Ernst vertreten.
Termin: 27.4.2011, 19.00 Uhr: Radio Grundeinkommen auf Radio Lora
Termin: 26.5.2011, 19:30 Uhr: Bürgerhaus Au bei Freiburg:
Kulturverein artisse präsentiert: Götz Werner - Grundeinkommen
26.4.2011: forum-grundeinkommen.de:
Grundeinkommen bei Sozialwahl 2011 wählbar
26.4.2011: erster-mai.eu
24.4.2011: aBGEordnetenwatch.de:
Harry Seelig (Grüne) Kandidat Wahlen Bremen 2011
Die Ausgestaltung einer schrittweisen Verwirklichung - weg von der bedarfsgeprüften Grundsicherung, hin zum bedingungslosen Grundeinkommen - kann natürlich nicht mit einem "big bang" realisiert werden. Solch ein Systemwechsel muss in Stufen und mit jeweils spezifischen Ausprägungen für die verschiedenen Lebensphasen eingeführt werden. ..."
26.4.2011: Eine Mail: "... Wer in den letzten Jahren noch nicht da war: Die Demo für Arbeitslose und die, die es noch werden wollen, hat einen in Berlin einmaligen Charakter – im Zusammenhang mit der kraftvollen Manifestation gab es Aussagen wie „angenehmste Demo des Jahres“ oder „letzte Demo, auf die ich noch gehe“, manche entdecken auch den „letzten Rest Prenzlauer Berg“. Das Gesamtpaket wird durch ein Solitrinken direkt im Anschluss zum Erwirtschaften der Demo-Unkosten im idyllisch gelegenen BAIZ – Schankvorgarten abgerundet. 2. Mai Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen. „Wir haben Zeit“ – 13:00 (pünktlich) Demo am Senefelder Platz, Berlin Parteien von Links bis Rechts wollen die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Aber eigentlich werden die Arbeitslosen bekämpft. Weniger sollen sie haben, für unbezahlte Arbeit zur Verfügung stehen. Und wer Arbeit hat, der soll natürlich auch mit weniger auskommen. Alle haben das gleiche Problem: zu geringes Einkommen. Trotzdem versucht man, die Menschen zu spalten, in Arbeitende und Arbeitslose. Und die Arbeitslosen in Arbeitswillige und Arbeitsscheue. Als ob nicht alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse hätten. Immer weniger Menschen erledigen immer mehr Arbeit. Es gibt keinen Mangel. Aber es gibt Armut. Was für ein Skandal! Veraltete Arbeitsethik: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Jeder Mensch das Recht auf Essen! Arbeit entscheidet nicht über seine Existenzberechtigung.
Gegen den Zwang zu Lohnarbeit! Gegen sinnlose Arbeit! Leben ist kein Lohn! Gegen die Diskriminierung Arbeitsloser!
Mein Freund ist Roboter! ..." "... Proletarier aller Länder – macht Feierabend! ..." 26.4.2011: bignam.org:
Updated Website Namibia
25.4.2011: wikipedia.org:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Sozialversicherungswahlen 2011 --- Formulare für die Sozialversicherungswahlen 2011 www.sozialwahl.de Wahltag ist der 1. Juni 2011 Freie Listen
"Bei der Sozialwahl können Versicherte eigene Listen aufstellen. Das gilt für Versicherte, die nicht in einer Arbeitnehmervereinigung (z. B. einer Gewerkschaft) organisiert sind, aber eine festgelegte Zahl von Versicherten als Unterstützer haben. Das müssen diese Freien Listen durch die Unterschriften der Versicherten nachweisen.
Je nach Größe des Sozialversicherungsträgers werden dafür unterschiedlich viele Unterschriften benötigt. Grundsätzlich dürfen alle Wahlberechtigten über 18 Jahre Freie Listen aufstellen und darauf kandidieren.
(Ob bei diesen/zukünftigen Wahlen eine "Grundeinkommensliste" [Name?] Sinn macht?
Das wäre doch eine gute Plattform, um auf das BGE aufmerksam zu machen ...)
bundesrecht.juris.de: § 48 Vorschlagslisten
25.4.2011: twitter.com: twitter.com/#!/sozialwahl_2011 BGE-twittern bei sozialwahl_2011 6.4.2011: youtube.com:
Alles im Kasten - die Sozialwahl 2011 (3 Min)
Kanal von Sozialwahl2011 (Noch keine BGE-Kommentare unter den Sozialwahlfilmchen ...) 25.4.2011: bge-foehr.de:
25.4.2011: Buch: Helmut Pelzer: Das bedingungslose Grundeinkommen: Finanzierung und Realisierung nach dem mathematisch fundierten Transfergrenzen Modell
ISBN-13: 978-3828205307
Lucius & Lucius (November 2010)
24.4.2011: gerojenner.com:
Der anthroposophische Heilpraktiker und das Blinzeln des letzten Menschen Über Götz Werner
Ja, der Kulturkampf um die frohe 1000-Euro-Botschaft ist mehr als nur eine Kuriosität für wenige Enthusiasten und viele Spinner – er ist ein Zeichen von Wirklichkeitsverweigerung, Märchensehnsucht, Vogelstraußmentalität. GW ist Symbol für einen Wirklichkeitsbruch. [...]
Er weiß nicht, dass die garantierte Sicherheit alle Kreativität verlässlich tötet. [...]
Der Märchenonkel aus Karlsruhe ist eine Gefahr, weil er den Deutschen das süße Gift der Dekadenz in die Seele tröpfelt. [...]
Die neue 'Ich-will-alles-und-zwar-sofort-Generation' hat Ansprüche, aber von Pflichten oder gar Forderungen will sie nichts hören. Der Staat soll sie verwöhnen und soll sie gefälligst umsorgen, darin sehen sie seine Funktion. Dass der Staat die anderen sind, die arbeitenden Menschen, darüber wollen sie sich keine Gedanken machen. Sie jubeln dem Märchenerzähler zu und seiner Botschaft der Kraftlosigkeit, der Ermattung und Selbstaufgabe, und sie fühlen sich ungeheuer geschmeichelt, wenn er diese Botschaft auch noch mit der blauen Blume der Kreativität verschönert.
Die oberen fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung haben es fertiggebracht, Mechanismen der Reichtumsanhäufung zu nutzen, die ein Grundprinzip unserer Gesellschaft außer Kraft gesetzt haben, eben das Prinzip, wonach soziale Achtung und materielle Entlohnung eine Funktion persönlicher Leistung sind. Es gibt immer mehr Menschen, die (zwar nicht als Individuen, aber als Schicht) mit einer Wahrscheinlichkeit, die an Sicherheit grenzt, damit rechnen können, dass sich ihr Reichtum ohne jeden Aufwand an eigener Kreativität stetig vermehrt. Hier liegt die Quelle der Dekadenz, nämlich der Selbstzersetzung unseres Gesellschaftssystems. GW hat sie um eine weitere Facette vermehrt: Auch die Benachteiligten unserer Gesellschaft sollen sich ganz ohne eigene Leistung und Kreativität wohl fühlen können. Der 'Ich-will-alles-und-zwar-sofort-Generation' verspricht er die Frühverrentung. ..."
24.4.2011: twitter.com:
SebDsl: "Sinnvolle #Sozialwahl 2011? KAB (http://www.kab.de) unterstützt das #Grundeinkommen. Ich werde anscheinend nicht auf Doof wählen müssen."
24.4.2011: archiv-grundeinkommen.de: In den letzten drei Wochen haben 92 Einzelpersonen und folgende Einrichtungen/Verbände/Vereine Arbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen Ost Westfalen Lippe
Initiativkreis Grundeinkommen Ruhr
BI BGE Schleswig-Holstein
Initiativkreis Soziale Dreigliederung Neuwied
Earth Futura
Grüne Ortspartei Schmitten
BAG Grundeinkommen Linke
jeweils ca. 100 BGE-Postkarten
nachgefragt und per Warensendung (Portosumme: 173,25 Euro) erhalten. Einmal wurden 3.000 Karten (100 Euro) und einmal wurden 5.000 Flyer (50 Euro) geordert und nachgedruckt. 24.4.2011: Kroenungswelle: T-Shirt-Design-Wettbewerb 2011 für das Bedingungslose Grundeinkommen
23.4.2011: Eine Mail: "... Hallo Herr Röhrig,
vor kurzem habe ich den Stimmzettel zur Sozialwahl bei der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Beim Informieren über die Positionen der zur Wahl stehenden Interessenvereinigungen stellte ich fest, dass die meisten Vereinigungen für eine strikt leistungsbezogene Rente sind, es aber anderseits auch welche gibt, die sich für eine Grundrente einsetzen. So heißt es bei der offiziellen Selbstdarstellung bei der KAB 'setze ich mich [...] für die Einführung einer Sockelrente [ein]'.
Beim weiteren Nachlesen über die KAB bin ich sogar auf folgendes gestoßen: 'Die KAB Deutschlands setzt sich für die Einführung eines 'Garantierten Grundeinkommens' ein.'
Sind also Grundrente und Grundeinkommen in der aktuellen Sozialwahl wählbar?
[...]	Viele Grüße
..." Interessanter Hinweis auf die derzeit laufende Sozialwahl. Danke! BGE-Befürworter sollten also bei dieser und zukünftigen Sozialwahlen
ihren BGE-Überzeugungen folgen und ihre Stimmen entsprechend abgeben. (wr) Termin: 14.5. - 15.5.2011: Freiburg:
Auf der Suche nach der neuen Ökonomie u.a. mit Ralph Boes 23.4.2011: archiv-grundeinkommen.de: Ein weiteres BGE-Postkartenmotiv:
Das BGE schafft Sicherheit und Frieden oder wenigsten Waffengleichheit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
4/2011 Version 11.0; Waffengleichheit Termin: 14.5.2011:
"... Der taz Panter Preis ist ein Preis für die Heldinnen und Helden des Alltags. Einmal im Jahr sucht die tageszeitung Menschen, die sich auf vielfältigste Weise engagieren. Ob sozial, politisch oder einfach nur menschlich – sie setzen sich für unsere Gesellschaft ein. Sie machen sich für andere stark, decken Missstände auf und kämpfen uneigennützig und hartnäckig für eine bessere Welt. [...]
Stellen Sie uns Ihre HeldInnen des Alltags bis zum 14. Mai vor ..."
Termin: Ich bin dabei am 2. Mai (9 Min, online seit 4.2009) Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen, Demo in Berlin
21.4.2011: rudi-dutschke.blog.de:
Das Bedingungslose Grundeinkommen!!!
Das Geld, welches heute schon im Sozialsystem kursiert, kann so ausgegeben werden, dass jeder aus Steuern ein die Lebensgrundbedürfnisse deckendes Grundeinkommen erhält, bedingungslos, d.h. unabhängig davon, ob er arbeitet oder nicht, ob er arm ist oder nicht. [...]
- Nach Einführung eines bedingungslos an Alle ausgegebenen Grundeinkommens geht es beim Arbeiten nicht mehr um die Sicherung der Existenz (diese ist dann durch das Grundeinkommen schon gesichert), sondern - wesentlich bedeutsamer: um den Sinn der Arbeit selbst und damit verbunden: um Steigerung der Lebensqualität – sei dies die eigene oder die der Gemeinschaft.
- Sozial ist nicht mehr, was Arbeit schafft, sondern, was Einkommen schafft - und damit die Freiheit, das zu tun, was man selbst für nötig und für richtig hält (in Wirtschaft, Umweltschutz, Erziehung, Sozialem, Bildung und Kultur). [...]
22.4.2011: www.facebook.com/bedingungsloses.grundeinkommen:
"... Das Archiv-Grundeinkommen ist mittlerweile weithin bekannt. Die von Wolfgang Röhrig seit Jahren Tag für Tag gepflegte Webseite ist die umfangreichste Sammlung von Materialen zum Grundeinkommen. Ein Blick auf dieses Web-Projekt lohnt sich immer und deshalb ein Hinweis auf die Seite auch. ..."
Dort ein Kommentar:
"... J. R.: Mal was Grundsätzliches: Vielen Dank für diese grandiose Kärrnerarbeit. Wie weit wäre ich mit meinem Initiativkreis ohne diese Leistung?! Vermutlich schon beim ersten Schritt gestolpert. Gerade in der heutigen Zeit der Babylonischen Sprachverwirrung und Unübersichtlichkeit ist dieses Archiv Fels in der Brandung und sehr wichtig! ..."
22.4.2011: Die Krönungswelle verweist bei facebook auf die BGE-Postkarten und hat im April 3.000 Karten geordert. 6.2009: youtube com: Andreas "Spider" Krenzke - Geld arbeitet ... (5 Min) Termin: 28.4.2011, 21 Uhr: TV: 3sat: Gerd Scobel: Wiederholung vom 9.9.2010:
Armut in Deutschland u.a. ein Beitrag über das BGE
21.4.2011: Saarländische Online Zeitung:
Mehrwertsteuer-Reform könnte die Ärmsten dreimal stärker belasten als die Reichsten
DIW-Chef warnt vor unsozialen Folgen eines einheitlichen Mehrwertsteuersatzes Darin: "... Wenn auch der ermäßigte Steuersatz auf Nahrungsmittel abgeschafft werden soll, kann die Mehrbelastung der ärmeren Haushalte nur bei anderen Steuern oder staatlichen Transfers kompensiert werden. 'Bei den Haushalten, die Hartz IV erhalten, wäre dies über eine Anpassung der Leistungssätze rein technisch leicht zu erreichen. Bei den vielen Geringverdiener-Haushalten wird das schon schwieriger. Die meisten zahlen keine Einkommensteuer, so dass auch eine Anpassung des Grundfreibetrags nicht greifen würde”, so Bach. Auch andere Transferleistungen wie Kinder-, Wohn-, Arbeitslosengeld oder gesetzliche Renten umfassen die relevanten Bevölkerungsgruppen nur teilweise oder entlasten die ärmere Bevölkerung nicht zielgerichtet. “Gezielter könnte man die Belastung nur mit einer Art Bürgergeld ausgleichen, bei dem zum Beispiel jeder Haushalt die durchschnittliche Mehrbelastung von Geringverdienern erstattet bekommt. Aber das bedeutet wieder neue Bürokratie. Solange keine wirksame Kompensation der Haushalte mit niedrigem Einkommen gefunden wird, sollte der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Nahrungsmittel beibehalten werden.' ..."
(BGE = Mehrwertsteuerfreibetrag, wr) 21.4.2011: youtube.com:
Demo gegen Arbeitszwang und für Grundeinkommen, 2. Mai, Berlin (ca. 20 Min)
21.4.2011: mayday2011: Veranstaltungsreihe in Leipzig:
27.4.2011, 19 Uhr: "Arbeit - Am Ende?"
2.5.2011: VII. Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen
Gebet gegen die Arbeit:
"Arbeit, Geissel der Menschheit.
21./22.4.2011: taz-Berlin: Print: Seite 32: Erst das Fressen, dann der Roman
Grundeinkommen: Götz Werner und Adrienne Goehler, die entschlossensten Streiter für den bedingungslosen Übergang vom Kapitalismus
zur Kulturgesellschaft, trommelten im Berliner Radialsystem wieder einmal für ihre Lieblingsidee
21.4.2011: Thüringische Landeszeitung:
Interview mit Linke-Politikerin Jochimsen
Welche Themen sehen Sie für Ihre Partei neben Anti-Hartz und Anti-Krieg? Beispielsweise Politik für das Prekariat. Schauen Sie sich allein die vielen jungen Menschen an, die gut ausgebildet sind und einen Job haben, davon aber einfach nicht leben können. Ein weiteres Thema kann die Frage eines Grundeinkommens ohne Bedingungen sein. Diese Themen müssen gemeinsam erarbeitet werden - und Lafontaine hat dabei bislang als Ideengeber gefehlt. ..."
21.4.2011: Radio F.R.E.I.:
Albert Jörimann: "Finnland"
Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen tun sich die modernen Gesellschaften nach wie vor schwer; dabei würde auch dieses Projekt die Probleme zwar nur beschränkt direkt lösen, aber es würde sie auf eine neue Ebene rücken. Mit einem anständigen Grundeinkommen musst du nämlich nicht mehr wie die Maus vor der Schlange dasitzen und darauf warten, bis sie zubeißt beziehungsweise in der Praxis: auf dem Arbeitsamt darauf warten, bis dir ein gütiger Patron endlich wieder mal eine Stelle anbietet; so läuft das im Moment offensichtlich nicht. Vielmehr kann man mit einem Grundeinkommen allerlei schöne Dinge anstellen, nämlich sich mit anderen Menschen frei assoziieren zum Behuf irgendwelcher Projekte und Tätigkeiten; möglicherweise würden sich zur Projektfinanzierung neben dem Grundeinkommen sogar irgendwelche EU-Fördertöpfe finden lassen, oder wenn es sie nicht gäbe, könnte man vielleicht ihre Einrichtung fordern und fördern. Was spricht dagegen?
Und Intelligenz wird es sein müssen. Ich schließe kategorisch sämtliche mystischen und mystifizierenden Bewegungen von allen Zukunftsansprüchen aus. Der Mensch mag seine mystische Seite haben und pflegen, mir egal, aber für die Einrichtung einer angenehmen Gesellschaft für 1000 Euro pro Person warm ist mit Spiritualität nicht gesorgt. Keine Baum-Umarmungen, kein Laufen über glühende Kohlen – das war übrigens nicht gemeint mit 1000 Euro warm –, und hütet Euch sowieso vor allen ganzheitlichen Ansätzen. Wir denken und handeln alle zusammen zwangsläufig ganzheitlich, wer es nicht tut, landet in der Regel in der Klapsmühle und in Ausnahmefällen in einem Regierungsamt; aber ein ganzheitliches Programm wird in jedem Fall Propaganda sein. Keine Propaganda dagegen sind die Versuche, das lebendige System von Widersprüchen und Gegensätzen im nationalen, kontinentalen und globalen Ganzen ausfindig zu machen; diese Versuche bilden im Gegenteil einen tragenden Bestandteil des soeben erwähnten intelligenten Ansatzes, der Intelligenz-Offensive, nach der sich im Grunde genommen der zivilisierte Teil eines jeden Individuums seit langer Zeit sehnt wie nach nichts anderem. Intelligenz, Offenheit, Neugierde, Tatkraft – all dies sind die überall vorhandenen Waffen, welche man gegen das Aufkommen der verfassten Dummheit in Form des Nationalismus grenzüberschreitend einsetzen muss. ..."
aBGEordnetenwatch.de: 20.4.2011: Klaus Ernst (Linke-MdB) Frage vom 21.12.2010 (!)
Da der Bedarf an Erwerbseinkommen bei einem BGE keine Existenzfrage mehr darstellen soll, sondern ein Zubrot, wird wohl mehr Teilzeit gearbeitet werde. So zumindest deute ich auch Ihre Ausführungen. Und je höher das BGE, desto weniger Zubrot ist nötig und desto weniger wird gearbeitet. Dann aber sinkt auch die Wertschöpfung. [...]
An den Lohn könnte nicht mehr der Anspruch gerichtet werden, zumindest eine existenzsichernde Höhe zu haben, denn er hätte den Charakter eines Zuverdienstes zum BGE. Die Renditeansprüche des Kapitals würden dagegen durch ein BGE nicht gemindert. [...]
Mit einem BGE den Ausstieg oder die Ausgrenzung der einen aus der Erwerbsarbeit zu alimentieren und die anderen dafür umso mehr arbeiten zu lassen, kann nicht Zweck einer linken Forderung sein.
19.4.2011: Paul Wengert (SPD) MdL Bayern
SPD und Gewerkschaften sehen dieses Transfermodell kritisch als trojanisches Pferd des Neoliberalismus und "Stilllegungsprämie" mit der ganze Bevölkerungsteile als nutzlos abgestempelt und mit Geld abgefunden würden. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde zur weiteren Flexibilisierung von Arbeitsbedingungen missbraucht werden, und es würde das Ziel einer Erhöhung der Frauenerwerbsquote konterkarieren. Die erforderlichen riesigen Summen würden in anderen Bereichen, wie der öffentlichen Infrastruktur fehlen. ..."
19.4.2011: Irmtraud Konrad (SPD) Kandidatin Wahlen Bremen 2011
18.4.2011: Günter Kräkel (CDU) Kandidat Wahlen Bremen 2011
18.4.2011: Kerstin Andreae (Grüne) MdB
Die Grundthese: Wir leben in einem Überfluss an Gütern, während die Erwerbsarbeit stetig abnimmt und die öffentlichen Kassen leer sind. Arbeit und Einkommen muss entkoppelt werden. Ein Grundeinkommen, das an keine Vorbedingungen geknüpft werde, ermögliche den Menschen ein Leben in Würde und erlaube ihnen Tätigkeiten, die heute als unbezahlbar gelten. [...]
Das bedingungslose Grundeinkommen zementiert die Spaltung unserer Gesellschaft. In die, die arbeiten und die, die keine Arbeit haben. Wer außen vor ist, bleibt außen vor. Gerechtigkeit ist für mich mehr als reine Verteilungsgerechtigkeit. Mir geht es um gleichberechtigte Teilhabe.
..." 12.4.2011: Netzwerk Grundeinkommen: Ergebnisprotokoll Telefonkonferenz vom 6.4.2011
Termin: 2.5.2011, 13 Uhr - 16 Uhr: Berlin, Senefelder Platz: Demonstration gegen Arbeitsplätze
7. Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen (und derer, die es gern werden wollen) Wir treffen uns am 2. Mai 2011 um 13.00 Uhr auf dem Senefelder Platz zur machtvollen Demonstration - gegen den Zwang zur Lohnarbeit. - gegen den Irrsinn neue (sinnlose) Arbeitsplätze schaffen zu wollen
- für ein großzügiges Grundeinkommen für alle ..." Großdemonstration gegen die Arbeit
Die Arbeit den Maschinen. Uns das Vergnügen.
Wir dürfen den Fortschritt der Gesellschaft nicht daran messen, wie viele Arbeitsplätze wir geschaffen haben, sondern, wir müssen ihn daran messen, wie viele Arbeitsplätze wir beseitigt haben - durch den Einsatz von Maschinen, Robotern, Computern und Iphones.
Es geht um die Freiheit des Menschen, die Freiheit, die darin besteht, nicht dem Zwang ausgesetzt zu sein, einer Lohnarbeit nachzugehen, nicht dem Zwang ausgesetzt zu sein, mit allen Mitteln eine Lohnarbeit zu suchen oder zu erschaffen, solang es keine Notwendigkeit für sie gibt.
Arbeitslosigkeit soll der Normalzustand sein.
Und in diesem Zustand soll jeder ein würdevolles Leben führen können. ..."
Termin: 7.5. - 23.7.2011, jeweils samstags ab 8.30 Uhr: Radio Akademie: SWR2:
19.4.2011: www.grundeinkommenstiftung.de:
Wettbewerb Einsendeschluss ist der 30. September 2011.
"... Wir von der Stiftung Grundeinkommen interessieren uns für Ihre Geschichten. Was verbinden Sie mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“? Ist eine derartige Auszahlung ein Segen? Birgt sie Gefahren? Setzt sie Lebensenergie frei? [...] Alle Geschichten werden nach Ablauf der Frist auf unserer WebSite eingestellt. Dann können Sie, liebe Besucher, aus diesen Ihre Lieblingsgeschichte wählen. Die ersten Drei werden mit jeweils 333 Euro prämiert. ..."
19.4.2011: benjamin-hohlmann.de:
SF1 zum Bedingungslosen Grundeinkommen Sechs Video-Interviews
19.4.2011: sf.tv:
BGE-Diskussionsforum beim Schweizer Fernsehen
19.4.2011: grundeinkommen-news.blogspot.com: SF1 Wirtschaftsmagazin - ECO zur Finanzierung (ca. 8 Min) ECO vom 18.04.2011
18.4.2011: sendungen.sf.tv:
Grundeinkommen gefordert - von links wie von rechts Mit 30-Sekunden-Video-Trailer
(Abstimmungsmöglichkeit: "Ist das Grundeinkommen ein Modell für die Schweiz?") 18.4.2011: Aus einer Mail von R.H.: "... Es braucht Jahrzehnte bis zu einem echten BGE. Außer es gibt einen kompletten Finanzcrash und wenn dann die Trümmer beiseite geräumt sind, einen daran anschließenden Neustart. In diesem Neustart liegt eine BGE-Chance. ..."
18.4.2011: strengmann-kuhn.de:
Newsletter April 2011 Grüner MdB
18.4.2011: Thüringische Landeszeitung: Adrienne Goehler: Muster für eine würdige Existenz
Wortlaut der Weimarer Rede am 10.4.2011 im Deutschen Nationaltheater 18.4.2011: derstandard.at:
Josef Pröll findet das Glück - ein Traum
Träume sind ansteckend: Michaela Moser träumte, dass Josef Pröll sein Amt zugunsten einer "fundamentalen Umgestaltung der Politik" fortführen könnte - Hier der Vision zweiter Teil: ein neuer Autor, derselbe Protagonist
Darin: "... Hingegen bewertet das Wirtschaftssystem als heiligste Leistung die Betreuung von Hedgefonds: das Reichermachen der Reichsten, ohne dass diese einen Finger rühren. Ich schäme mich für diese unsagbare Leistungsungerechtigkeit! Diese beginnt beim einfachen Sparbuch: Wer zehn Millionen Euro auf der Bank hat und dafür drei Prozent Zinsen erhält, kassiert nach Abzug der Steuer ein jährliches Einkommen von 225.000 Euro - ohne irgendeine Leistung und ohne Risiko! Das bedingungslose Grundeinkommen für Superreiche existiert bereits - ohne dass es auf einem Transferkonto aufschiene. ..."
16.4.2011: youtube.com:
poetrYclub - Goldene Zeit.flv (9 Min) "... Wir sind 'ne BGE-Band ..."
14.4.2011: gegenblende.de: Das gewerkschaftliche Debattenmagazin DGB:
Der Wert der Arbeit Dort: Erwerbsarbeit im Schatten - im Schatten der Erwerbsarbeit?
Termin: 18.4.2011, 22.20 Uhr: TV: Schweizer Fernsehen:
ECO - Das Wirtschaftsmagazin mit BGE-Beitrag Termin: 2.5.2011, 20.30 Uhr: Bamberg: Jusos:
money for nothing Das bedingungslose Grundeinkommen in der Diskussion
Termine: 2.5. - 8.5.2011: Berlin:
Plakat zum Grundeinkommensfrühling 2011
17.4.2011: tagesspiegel.de:
Linken-Vize Katja Kipping über die grüne Herausforderung
KK: Ich denke, es war ein Fehler, dass die Linke sich nicht für innovativere Ideen geöffnet hat wie ein bedingungsloses Grundeinkommen.
TS: Oskar Lafontaine hat Ihre Forderung nach einem Grundeinkommen mal als „absolut minoritär“ bezeichnet. Offenbar gibt es keine Mehrheit dafür.
KK: Das stimmt nicht, ich erhalte dafür auch viel Unterstützung. Als Linke fordern wir gerne mehr direkte Demokratie. Aber wir trauen uns nicht, den Streit über die inhaltliche Ausrichtung der Partei wirklich auszutragen. Das führt am Ende nicht zu weniger Streit, sondern zu unproduktiven Personaldebatten. Wer keine Personaldebatten will, muss gerade jetzt bereit sein, über Inhalte und Strategien zu streiten. ..." 17.4.2011: unternimm-die-zukunft.de: hat Zitate bekannter Persönlichkeiten in ein Leporello zusammengefasst. Ludwig Erhard - Friedrich Schiller - Jean-Jacques Rousseau - Lord Ralf Dahrendorf - Joseph Beuys - Erich Fromm -
Martin Luther King jr. - Albert Einstein
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Leporello in Farbe als PDF
Leporello in Schwarz-Weiß als PDF
Leporello in Farbe als JPG: Seite1, Seite2 Auf Seite 1 kann mit einem Grafikprogramm ein eigener Text – z. B. zur Ankündigung einer Veranstaltung – eingefügt werden
Leporello in Schwarz-Weiß als JPG: Seite1, Seite2 16.4.2011: grundeinkommen.de:
Alexander Janke: Missverständnis oder Themaverfehlung? - Erwiderung auf Gero Jenners Kritik an Götz Werner
Das Grundeinkommen stützt nicht die Verhältnisse, sondern die Individuen – und vor dem, was die dann, losgelöst von wirtschaftlichen und politischen Funktionseliten, mit den neuen Möglichkeiten so alles auf die Beine stellen, müssen Autoritäre und Gegner der Demokratie in allen Lagern Panik bekommen. Das Disziplinierungsmittel Arbeit wird entschärft. ..." 13.4.2011: Forum Demokratischer Sozialismus:
Freiheit, Gleichheit, Ökologie für die LINKE Darin: "...
Aber bei ökologisch problematischen Nutzungen werden Gebühren erhoben, die die Eigentümer erhalten. Das Aufkommen dieser Nutzungsentgelte, also etwa eine Öko-Steuer auf nicht erwünschte bzw. nur begrenzt akzeptable Substanzen und Verbräuche (CO2, Rohstoffe, Flächenverbrauch u.a.) wird daher gleichmäßig unter der Bevölkerung zurückverteilt. Jedem Bürger vom Säugling bis zum Greis, vom Inder bis zum Norweger wird ein „Öko-Bonus“ bzw. ein „ökologisches Grundeinkommen“ (ÖGE) ausgezahlt. Da diese Steuer im Durchschnitt in alle Produkte einfließt, werden Wohlhabende mit hohem Konsum im Saldo belastet, Kinderreiche und Ärmere gewinnen. Für alle bleibt aber der preisliche Anreiz bestehen, mit weniger Umweltverbrauch hergestellte und daher billigere Güter vorzuziehen. Der Vorteil der Begrenzung von Umweltnutzung über Steuern ist der Freiheitsgrad, kein Lebensstil wird verboten. [...]
Ein ÖGE führt gleichzeitig zu mehr sozialer Gleichheit, ökologischer Steuerung und mehr individueller Freiheit. Letztere wird nicht nur durch die Akzeptanz verschiedenster Lebensstile gewahrt, die im Rahmen der ökologisch-monetären Beschränkung gelebt werden können. Sie wird auch gefördert durch die Verbesserung der Position des Einzelnen auf dem Arbeitsmarkt. Wer schon ein Grundeinkommen hat, und sei es zunächst nur ein geringer Betrag, hat dort eine stärkere Position, kann eher unzumutbare Kontrakte ablehnen. Freiheit steigt mit der Möglichkeit, Alternativen wählen zu können, ohne gravierende Nachteile zu erlangen. ..."
16.4.2011: openpetition.de:
Grundeinkommen jetzt! Petition für die Einführung des Grundeinkommens in Deutschland (vom 12.3.2011 / 332 Tage verbleibend) 14.4.2011: archiv-grundeinkommen.de:
5000 BGE-Postkarten dieses Motives für M.HH. in Kassel gedruckt und verschickt. Gesamte Kosten incl. Transport: 50 Euro; also 1 Cent pro Stück. Weitere Interessenten? BGE-Karten-Verteilaktionen und mögliche BGE-Postkartenmotive
4.2011: forum-grundeinkommen.de:
- Ein Bürgerrecht ist keine Frage von Kassenständen
- Zur Beendigung seiner Bedürftigkeit jede zumutbare Arbeit annehmen
15.4.2011: Marie Hoppe (Grüne) Kandidatin Wahlen Bremen 2011
Für mich steht die grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir das Zusammenleben in unserer heutigen Gesellschaft gestalten wollen, dabei im Vordergrund. Die Idee des Grundeinkommens liefert einen wichtigen Beitrag zur dieser wichtigen sozialpolitischen Diskussion, die wir führen müssen. Wenn wir uns nach dieser wichtigen Auseinandersetzung für das bedingungslose Grundeinkommen entscheiden und es umsetzbar machen, würde ich das sehr begrüßen. ..."
13.4.2011: Horst Frehe (Grüne) Kandidat Wahlen Bremen 2011 Darin: "...
ich halte das "bedingungslose Grundeinkommen" für eine falsche und gefährliche Ideologie, die nur auf einem Niveau realisiert werden könnte, das unter einem angemessenen Grundsicherungsniveau wäre.
13.4.2011: Erich Sturm (Piraten) Kandidat Wahlen Bremen 2011
Das Konzept des BGE kenne ich seit dreißig Jahren und freue mich, dass es endlich in breiter Form gesellschaftlich diskutiert wird. Ich spreche mich dafür aus, weil ich davon überzeugt bin, dass ein BGE sehr viel kreatives und innovatives Potential freisetzen wird, welches wir zur Lösung der anstehenden Probleme brauchen werden. Es befreit uns zudem von der "Protestantischen Arbeitsethik" und stellt unsere materielle Weltanschauung in Frage.
13.4.2011: Magnus Buhlert (FDP) Kandidat Wahlen Bremen 2011
Doch wir wollen weiterhin nicht diejenigen Unterstützen, die sich nicht selbst bemühen wollen für ihr Auskommen zu sorgen. Auch wollen wir nicht, dass Betrüger und Schwarzarbeiter das Geld abgreifen. Entsprechend sind wir nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Bedingung ist meines Erachtens, dass sie die Hilfe der Gesellschaft benötigen. ..." 16.4.2011: neues-deutschland.de:
Streitfrage: Ist der Arbeitsbegriff der LINKEN noch zeitgemäß? In der LINKEN wird heftig um ein Parteiprogramm gerungen. Seit rund einem Jahr liegt ein offizieller Entwurf vor. Umstritten an diesem Papier ist unter anderem der darin verwendete Arbeitsbegriff. Er sei zu sehr auf die Erwerbsarbeit reduziert, meint ein Teil der Partei. Eine Kritik, die besonders der gewerkschaftsnahe Flügel der LINKEN zurückweist.
Ist das Verständnis von Arbeit im Entwurf zu altbacken? Welche Tätigkeiten sollten als Arbeit definiert werden? Und was ist aus einem anderen Verständnis für die sozialpolitischen Konzepte der LINKEN zu schlussfolgern? 15.4.2011: ruhrbarone.de:
Theater lebendich: Geschichte, Flyer, Homepage
dann trafen wir auf Horst Angelbeck von der Bürgerinitiative Dortmund. Dieser Mensch verbreitet hier in Dortmund mit anderen Menschen die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und ich bat ihn doch mal ins lebendich zu kommen und den Film übers Grundeinkommen den Jugendlichen zu zeigen, und der schlug ein wie eine Bombe, endlich was Konstruktives endlich eine menschenfreundliche Idee, endlich was was Hoffnung bringt, etwas wo der Mensch nicht nur noch arbeitet um zu überleben, sondern etwas wo der Mensch wieder mit seinen Fähigkeiten da stehen kann und keine Geisel der Wirtschaft ist, eine würdevolle Form. Die Disskussion mussten wir abbrechen weil es zu spät wurde und die Jugendlichen nach hause mussten ..seit diesem Abend arbeiten wir mit Horst Angelbeck und der Bürgerinitiative Dortmund (bge-dortmund) nah zusammen und monatlich finden Vorträge zum Grundeinkommen statt ..."
15.4.2011: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Verdi Broschüre zum Grundeinkommen
Wolfgang Spellbrink - Richter am Bundessozialgericht:
1000 Euro für jeden - aber zu welchem Preis? (pdf, 36 Seiten)
Im Prinzip soll etwa die Rente die Lebensleistung abbilden und wird
daher äußerst differenziert berechnet. Entkoppelt man die soziale Sicherung vom
Arbeitsmarkt , so gibt man zugleich das (politische) Interesse an diesem auf. Götz Werner
begrüßt diesen Befund ausdrücklich, ja sein Ziel ist es nachgerade, die Arbeit abzuschaffen.
Zugleich propagiert er einen weitgehenden Verzicht auf arbeitsrechtliche Schutzstandards.
Kündigungsschutz ist obsolet, wenn jeder ohnehin 1000 Euro erhält. [...]
Und zu guter letzt noch ein weiteres rechtliches Argument: Die Ankoppelung der
Höhe der Sozialversicherungsleistungen an die Beitragshöhe und damit an die Höhe des
Arbeitsentgelts steht insoweit unter verfassungsrechtlichem Schutz (Art. 14 GG) als eine
ersatzlose Streichung durch Beiträge erworbener Rentenanwartschaften nicht möglich
wäre. Diese müssten vielmehr noch jahrzehntelang zusätzlich erfüllt werden. [...]
Mit dem Grundeinkommen ist man dann ganz schnell bei der Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung. [...]
Werner geht davon aus, dass wir mit 1000 Euro alle zu „freelancern“ werden, die keinen Kündigungsschutz
mehr brauchen, weil sie sich ohnehin ständig kreativ auf Weiterentwicklungskurs
fortbewegen. Nicht zufällig sind die Anhänger des garantierten Grundeinkommens jung und akademisch. [...]
Ist dies aber eine erstrebenswerte Welt? Nur vereinzelte Singles stehen einem großen Staat
gegenüber, der 1000 Euro verteilt? Sind Familien, Sozialversicherungen etc. nicht auch
intermediäre Instanzen, die Stabilität, Orientierung und Sicherheit geben? Ist die Singlewelt
der Grundeinkommensbefürworter wirklich eine zielführende Sozialutopie? ..." 15.4.2011: spiegel.de:
"Digitale Gesellschaft" auf der re:publica in Berlin
Sie (die "Digitale Gesellschaft", wr), das ist eine Berliner Clique um Markus Beckedahl, insgesamt 15 Leute, auch aus dem Chaos Computer Club und dem Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung. Einige davon wollen lieber nicht mit ihrem richtigen Namen mit der "Digitalen Gesellschaft" in Verbindung gebracht werden - der Arbeits- oder Auftraggeber könnten etwas dagegen haben. Die kleine Truppe soll jetzt schnell Kampagnen auf die Beine stellen, sagt Beckedahl. Man habe keine Zeit, erst monatelang herumzudiskutieren.
In dem vollbesetzten Saal der Kalkscheune, einem Veranstaltungszentrum mitten in Berlin, ist wohl jedem klar, an wen sich dieser Seitenhieb richtet: die Piratenpartei. Die konnte ihren anfänglichen Erfolg bisher nicht in politisches Kapital umwandeln, sondern zerlegt sich in Selbstdebatten und geht mit Themen wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen oder Gentechnik fremd. ..."
Termin: 23.5.2011, 9.00 - 16.00 Uhr: Deutscher Bundestag: Grüne Bundestagsfraktion: Fachgespräch: Soziale Sicherung weltweit u.a. mit Wolfgang Strengmann-Kuhn (MdB) und Claudia Haarmann (Namibia)
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir über soziale Sicherung als weltweites Instrument zur Armutsbekämpfung und als Voraussetzung für wirtschaftliche und soziale Entwicklung sprechen. In wie weit kann durch Struktur­politik und monetäre Transfers ein Mindestlebensstandard erreicht werden, auf dem weitere, auch in den Milleniumsentwicklungszielen enthaltene Maßnahmen, aufbauen können. ..."
Termin: 19.4.2011, 20 Uhr: Berlin: Radialsystem:
1.000 Euro für jeden Götz Werner und Adrienne Goehler
Termine: 1.5. - 8.5.2011: Grundeinkommensfrühling in Berlin 14.4.2011: Mitteldeutsche Zeitung: Interview mit Luc Jochimsen Kulturpolitische Sprecherin und ehemalige Bundespräsidentschaftskandidatin der Linkspartei
Wir brauchen Sauerstoff, neue Gedanken, neue Analysen darüber: Was sind die Themen der Zukunft, auf die wir setzen müssen? Wir haben solche Themen, etwa das bedingungslose Grundeinkommen. Deshalb würde ich vorschlagen, dass wir Leute wie den Philosophen Jürgen Habermas in die Fraktion holen. Er hat jetzt eine ganz bittere, aber in die Tiefe gehende Analyse der politischen Gesamtsituation vorgelegt. ..."
14.4.2011: archiv-grundeinkommen.de: Neue BGE-Postkarten: Finanzierungs-Vierling:
Bis zu 100 Stück (max. je 25) der folgenden neuen BGE-Postkarten vom April 2011 (4/2011; "BGE-Finanzierungs-Vierling")
können Sie sich Dank einer Spende kostenlos zuschicken lassen. Bitte per Mail anfordern bei wr@archiv-grundeinkommen.de unter Angabe der Lieferadresse. - Weitere BGE-Kartenmotive
14.4.2011: spiegel.de:
"Ich bin doch so gerne bei der Unterschicht" Kabarettist Rainald Grebe
Für ein Theaterprojekt zur Berliner Wahl am Gorki Theater habe ich mir jetzt mal wieder ein Wallraff-Buch gekauft, ich beschäftige mich mit dem Grundeinkommen, ich rase herum, unterhalte mich mit armen Leuten.
14.4.2011: youtube.com:
Dominique de Villepin fordert ein Grundeinkommen für Frankreich (2 Min)
14.4.2011: stern.de:
Frankreichs Ex-Premier Villepin stellt eigenes Parteiprogramm vor
Kernstück der "politischen Neugründung", die Villepin nach eigenen Worten anstrebt, ist ein monatliches Grundeinkommen von maximal 850 Euro für jeden Erwachsenen ohne berufliches Einkommen. Außerdem soll es gestaffelt jedem Bürger zustehen, der weniger als 1500 Euro im Monat verdient. ..."
13.4.2011: youtube.com:
BGE-Postkarten im Archiv Grundeinkommen kostenlos bestellen (2 Min, Dank an bgenymous!) 13.4.2011: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Postkartenmotive zum bGE vom Archiv Grundeinkommen
4.2011: deutschland-stimmt-ab.de:
Brauchen wir in Deutschland das 'bedingungslose Grundeinkommen' (BGE)?
13.4.2011: katja-kipping.de:
Meilenstein der sozialpolitischen Debatte
Zum ersten Mal wird im Deutschen Bundestag eine Anhörung zur Kritik des Arbeitszwangs durchgeführt. Das ist nicht zuletzt ein Erfolg der Erwerbslosenbewegung, die schon lange couragiert darum kämpft, die Kritik an den Sanktionen auf die politische Agenda zu setzen – unter andere durch ein breites Bündnis für ein Sanktionsmoratorium sowie durch eine Massenpetition zur Streichung der Sanktionsparagrafen. ..."
13.4.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Weg mit dem "offenen Strafvollzug Hartz IV" - Novum im Deutschen Bundestag!
Zwei Anträge liegen am 06. Juni 2011, 14.00 bis 15.30 Uhr, in einer öffentlichen Anhörung dem Ausschuss für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag zur Behandlung vor: ein Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und ein Antrag der Fraktion DIE LINKE.
Eine E-Mail an alle Abgeordneten und besonders an die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und Soziales mit der Forderung „Sanktionen weg! – Jetzt!“ und mit der Aufforderung, den Antrag der Fraktion DIE LINKE bzw. die Abschaffung aller Sanktionen und Leistungseinschränkungen zu unterstützen, würde den notwendigen politischen Druck erzeugen – gegen Hartz IV, den „offenen Strafvollzug“! Natürlich kann man sich in der Mail auch für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens aussprechen – also als weiteren Schritt auch für die Abschaffung der Bedürftigkeitsprüfungen einsetzen. ..." 12.4.2011: piratenpartei.de:
Sozi-Barcamp, Tagung zum Thema Sozialpolitik der Piraten
13.4.2011: oecd.org:
Unbezahlte Arbeit trägt erheblich zum Wohlstand einer Gesellschaft bei - und ist meistens Frauensache
13.3.2011: Berliner Zeitung:
Unersetzlich, unbezahlt, weiblich
13.4.2011: Wormser Zeitung:
Jeden Bürger materiell absichern
12.4.2011: youtube.com: Kongress zum Grundeinkommen - Anna Rossinelli (10 Min, 19.3.2011 in Zürich) Anna Rossinelli vertritt die Schweiz am Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf. www.annarossinellimusic.com 12.4.2011: grundeinkommen.de:
Zur Bundeskonferenz des Fachbereichs Besondere Dienstleistungen mit dem Thema „Gute Arbeit — Guter Lohn — Gutes Leben!“ am 6./7. Mai 2011 in Berlin liegen mehrere interessante Anträge (pdf) für den ver.di-Bundeskongress 2011 im September vor. 7.4.2011: egon-w-kreutzer.de:
Grundeinkommen à la Götz Werner
Versöhnliches für Grundeinkommensbefürworter Wenn es denn ein Grundeinkommen geben soll, und ich stehe dieser Idee ja gar nicht ablehnend gegenüber, dann dürfen durch das BGE nicht die Unternehmen, speziell die Exportindustrie entlastet werden, dann müssen, ganz im Gegenteil, dafür zusätzliche Finanzierungsquellen erschlossen werden.
D.h. es müssen vor allem alle nicht leistungsadäquaten Einkünfte, wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Mieten, Pachten usw., die bisher ja steuerlich gegenüber Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit sogar begünstigt werden, stärker in die Finanzierung des Staates und seiner Aufgaben einbezogen werden. ..."
12.4.2011: themen-der-zeit.de: Michael Mentzel war fünf Tage im Sonderzug Rudolf Steiner unterwegs Darin: "...
Die Grundeinkommensaktivisten aber, die während des Aufenthalts in Ulm mal eben eine schnelle Krönungsaktion durchführen und das "Grundeinkommen" verteilen wollen, sind etwas knapp dran und müssen sich beeilen. Keine Zeit für einen Plausch mit FIU-Rappmann. Auch er heute ein König. ..." facebook.com: Gruppe: Grünes Grundeinkommen
Termin: 12.4.2011, 21.00 - 21.45 Uhr. TV: WDR: Quarks & Co.
Bist Du reich genug? Wie Geld unser Leben bestimmt
Termin: 14.5.2011, 15 Uhr: Berlin: Grundeinkommen in Namibia
Termin: 15.4.2011: Berlin, Lido:
Grundeinkommen, poetrYclub und die Krönungswelle (youtube, 1 Min)
12.4.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Literaturliste erweitert und auf neuem Stand
11.4.2011: ardmediathek.de: Bayern3:
Götz Werner, Podcast (43 Min) In "Mensch, Otto!" bzw. "Mensch, Theile!" lassen uns Menschen teilhaben an außergewöhnlichen Leistungen, bewegenden Momenten und mutigen Entscheidungen – Persönliche Geschichten von besonderen Menschen, die wirklich was zu sagen haben. 11.4.2011: prager-fruehling-magazin.de:
die grüne herausforderung: für eine öko-soziale paradoxie
Für ein konstruktiv-kritisches Verhältnis zur grünen Hegemonie wäre es erstens zentral, Reformforderungen in den Mittelpunkt zu stellen, die eine reale Resonanz beim grünen Milieu haben. Dazu zählen eine reformierte Energieversorgung als Einstieg in die Wirtschaftsdemokratie, die Forderung nach umfassender Bildungsteilhabe für alle, durch ein gemeinsames gebührenfreies Lernen, nach einem Grundeinkommen zur Existenzsicherung, eine menschenrechtsorientierte, der Charta der UN verhaftete und auf Ausgleich in der Weltwirtschaft ausgerichtete Außenpolitik, die pazifistisch und internationalistisch ausgerichtet ist sowie längerfristig die Übergangsforderung eines „Red New Deal“, der den „Green New Deal“ der Grünen um die soziale Frage erweitert. ..."
4.2011: Krönungswelle:
Krönungstournee 2011 (pdf, 16 Seiten)
4.2011: Eine Mail: "... Ein BGE ist eine Art open source für materielle Dinge ..."
6.4.2011: Frankfurter Rundschau:
11.4.2011: youtube.com: Kongress zum Grundeinkommen - Enno Schmidt (5 Min) Zürich am 19.3.2011 11.4.2011: Zwei Fotos von der BGE-Demo am 8.4.2011 am Brandenburger Tor:
11.4.2011: spiegel.de:
Warum Deutschlands Reiche immer reicher werden Ungerechte Besteuerung
Der schonende steuerliche Umgang mit großen Vermögen lässt nicht nur die Finanzierungsbasis des Staates zunehmend erodieren, er stellt auch einen eklatanten Verstoß gegen das Gebot der Leistungsgerechtigkeit dar, das ja gerade Angehörige der Oberschicht gerne postulieren. Ein Prozent der deutschen Kinder dürfte in den kommenden Jahrzehnten ein Viertel des gesamten Vermögens in Deutschland erben - und wird darauf kaum Steuern zahlen müssen. Ein Drittel aller Kinder wird hingegen von seinen Eltern gar nichts erben und kann bestenfalls durch hoch besteuerte Arbeit zu Wohlstand gelangen.
10.4.2011: Thüringer Allgemeine:
Weimarer Reden: Ein Dorf könnte Europa als Vorbild dienen Rede von Adrienne Goehler 22.3.2011: hannesgrassegger.twoday.net:
"Ein neues Wirtschaftssystem entwickeln."
Ich schlage die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens vor, um u.a. den Produktionszwang sinnloser Güter zu unterbrechen. Und ich denke konsequent weiter in Richtung Open-Source in allen Wissensbereichen. [...]
- Kann das bedingungslose Grundeinkommen in Verbindung mit Nationalstaaten überhaupt funktionieren? Würde ein einzelnes Land das Grundeinkommen bedingungslos auszahlen, würde jeder dem dieses System nützte in dieses Land ziehen. Müsste der Staat das Grundeinkommen dann nicht auf Staatsbürger beschränken? Was wäre mit den Nicht-beteiligten Einwohnern eines Landes? Dadurch entstünde doch eine Klassengesellschaft?
9.4.2011: Neues Blog von Robert Ulmer
Termin: 16.4.2011, 11 Uhr: Puchheim:
Grundeinkommen: Motor oder Bremse des Wachstums?
9.4.2011: youtube.com:
Gespräche über Morgen - Grundeinkommen und Menschen (16.10.2010), Teil 5 (65 Min) Gespräche über Morgen - Grundeinkommen und Menschen (16.10.2010), Teil 6 (32 Min) 9.4.2011: berlin-institut.org:
Studie: Die demografische Lage der Nation Was freiwilliges Engagement für die Regionen leistet (pdf, 151 Seiten, 8 MB)
8.4.2011: alexander-nabert.de:
Antragsvorschlag: Einkommen ist Menschenrecht! Grüne Jugend Schleswig-Holstein
8.4.2011: grundeinkommen.de:
Für Kinder und Jugendliche: 502 Euro monatlich gegen Armut
7.4.2011: Ralph Boes:
Eine Antwort auf Gero Jenner: Götz Werner - der Rattenfänger mit dem Evangelium für die Armen im Geiste
7.4.2011: Eine Antwort: "... Sehr geehrte Frau W., vielen Dank für Ihre E-Mail.
Frau Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen erhält täglich mehrere hundert Briefe
und E-Mails von Mitbürgern, die sich mit ihren Anregungen und Anliegen an sie
persönlich wenden. Sie hat wegen der zwingenden Verpflichtungen aus ihrem
Amt nicht die Zeit, jeden einzelnen Brief selbst zu lesen und persönlich zu
Sicherlich haben Sie Verständnis dafür. Ministerin von der Leyen wird
regelmäßig über Meinungen und Anregungen unterrichtet, vielen Dank.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann den Erwartungen, die
Sie mit Ihrer E-Mail verbunden haben, nicht entsprechen.
Ihr Ansprechpartner bezüglich Ihrer Aktivitäten bleibt das Jobcenter. Der
Sachbearbeiter vor Ort bespricht mit Ihnen Ihre Situation.
Arbeitslosengeld II bekommen Sie, wenn Sie bedürftig und erwerbsfähig sind und sich der
Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann auf Entscheidungen des
Jobcenters keinen Einfluss nehmen.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es kein Gesetzgebungsverfahren, welches ein
bedingungsloses Grundeinkommen vorsieht.
für Arbeit und Soziales durch das Kommunikationscenter erstellt worden und
dient Ihrer Information.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales ..." 6.4.2011: Eine Mail:
"... Liebe Freunde,
könnt Ihr gern nachahmen, vielleicht wird ein witziger Flashmop draus?
Ich schrieb grad in Frau von der Leyens Kontaktfeld eine
Bewerbungsanfrage, die noch recht persönlich ist. Könnte man noch mehr
auf's Grundeinkommen zuspitzen, wenn es nicht so ernst gemeint ist wie bei
Die Grundidee ist von meinem Jobvermittler ;-)
ich bin Physikerin, Mutter (alleinerz.) und kulturell kreativ, arbeite
zumeist ehrenamtlich (was mir riesigen Spaß macht und andere begeistert)
an Schulen, Vereinen und Bürgerinitiativen... wobei mein Kind mich oft
begleitet und ich selbstbestimmt mein buntes und unterschiedliches Tagwerk
verrichte, wie es in keinem normalen Angestellenverhältnis für mich
Und daher beziehe ich ALG-II.
Bei meinem letzten Termin mit meinem Jobvermittler kamen wir beide auf die
Idee, dass ich - solange ich keinen großzügigen, kaum zeit kostenen
"Einkommensplatz" habe - Sie nach einem "Lebensstipendium" frage,
meinetwegen auch für kürzere Zeit und mindestens auf ALG-II Regelsatzhöhe,
denn alles, was ich habe, ist ein "Einkommensproblem", kein
Beschäftigungsproblem.
Mein Jobvermittler fände es jammerschade, mich durch irgendwelche
Maßnahmen in meinen Aktivitäten zu stören. Dennoch mache ich dem armen
Mann Magenschmerzen, weil er weiß, wie schlecht meine Chancen sind,
auskömmlich für meine Tätigkeiten entlohnt zu werden...
Ich engagiere mich auf der Suche nach Einkommen stark für ein
bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen, aber da wir das noch
nicht rechtskräftig eingeführt haben, bin ich auf der Suche nach
"Sponsoren", die mir anderweitig vorübergehend Einkommen zukommen lassen.
Damit ich meine Arbeit ohne Störungen fortsetzen kann und vor allem die
freundlichen Mitarbeiter des Jobcenters endlich ruhig schlafen können,
bitte ich Sie (als offizielle Vertreterin der Arbeitsmarkt- und
Einkommenspolitik), mich zu unterstützen oder mir wenigstens zu schreiben,
in wie fern meine Art zu leben in ihrer Sicht der Arbeits- und
Schaffenswelt vorgesehen ist. An mir und meinen Kollegen könnte ggf. auch
ein Modellprojekt gestartet werden.
7.4.2011: Stammtisch Berlin von Global Change Now e.V.: (Julia Pötzl, Thomas Hegele, Johannes Israel, Michael Fielsch, Günter Schwarz und Jo Werner)
Zielgruppenflyer für das bGE:
BGE-Zielgruppen-Flyer Vorderseite (jpg, 3 MB) BGE-Zielgruppen-Flyer Ehrenamt (jpg, 800 KB)
BGE-Zielgruppen-Flyer Erwerbslose (jpg, 770 KB)
BGE-Zielgruppen-Flyer Familie (jpg, 4 MB) BGE-Zielgruppen-Flyer Gewerkschaften (jpg, 3,5 MB)
BGE-Zielgruppen-Flyer Künstler (jpg, 3 MB) BGE-Zielgruppen-Flyer Schüler (jpg, 3 MB)
BGE-Zielgruppen-Flyer Selbständige (jpg, 3 MB)
BGE-Zielgruppen-Flyer Unternehmen (jpg, 3,3 MB) 4.4.2011: wort.lu:
Große Vision mit Haken und Ösen BGE in Luxemburg
Soziale Errungenschaften der letzten 100 Jahre müssten auf den Prüfstand gestellt werden.
7.4.2011: Grundeinkommen Newsblog:
Grundeinkommen - Wenn Dinge zu Daten werden
Youtube.com: Wenn Dinge zu Daten werden (ca 45 Min) 7.4.2011: dasgoetheanum.ch: Philip Kovce: Die neue Schweiz Bericht zum BGE-Kongress in Zürich (pdf, 2 Seiten) 5.4.2011: youtube.com:
Gespräche Über Morgen: Grundeinkommen und Menschen (16.10.2010), Teil 4 (ca 105 Min) 5.4.2011: youtube.com:
Piraten: Sozicamp 2011 Soest - Johannes Ponader & Ralph Boes - Bedingungsloses Grundeinkommen (ca 150 Min)
6.4.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Ansätze und Konzepte in Richtung Grundeinkommen bei Bündnis90/Die Grünen
6.4.2011: Allgemeine Zeitung Namibia: Anguela kritisiert BIG Premier schließt allgemeine Existenzhilfe aus
6.4.2011: Grundeinkommen Newsblog:
Zum Nachhören: Schweizer Radio - DRS1 Doppelpunkt: Grundeinkommen für alle: Utopie oder Chance?
6.4.2011: Piratenpartei: Piratenpartei mit Klausurtagung zur Sozialpolitik (pdf, 3 Seiten)
5.4.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Ergebnisprotokoll des Netzwerkrates vom 23.3.2011
5.4.2011: www.facebook.com/bedingungsloses.grundeinkommen: Kommentar von K. M.: "... etwas positives noch: ich glaube, die initiative zur volksabstimmung 2012 in der schweiz wird sämtliche rekorde bezüglich unterschriften brechen. denn diese frage betrifft nicht nur eine kleine interessengemeinschaft oder eine partei, sondern alle familien, alle die eine familie gründen wollen, alle, die angst haben, ihren job zu verlieren und in der gosse zu landen, alle, die bereits an depressionen oder burnouts leiden, alle, denen nicht nur ihr eigenes, sondern auch das leben ihrer mitmenschen etwas wert ist, alle künstler, studenten, alle, die eine firma gründen wollen, alle, die ideen haben, die sie aus finanziellen gründen nicht verwirklichen können, you name it! und: an der unterschriftensammlung werden sich unglaublich viele menschen beteiligen! ich freu mich schon drauf! ..."
Termin: 5.4.2011, 20 - 21 Uhr: Schweizer Radio: drs.ch: Grundeinkommen für alle: Utopie oder Chance?
5.4.2011: derarbeitsmarkt.ch:
Die Schweizer Mondlandung Bericht über den BGE-Kongress in Zürich 4.4.2011: aBGEordnetenwatch.de:
Janine Wissler (Linke) MdL Hessen 4.4.2011: Freiheit statt Vollbeschäftigung:
"Kunst als Wegbereiter - Bedingungsloses Grundeinkommen"
4.4.2011: youtube.com:
Dr. Ellis Huber für das Grundeinkommen (13 Min)
3.4.2011: Radio Corax am 12.12.2010: mp3: Dr. med. Ellis Huber im Gespräch über das BGE mit John Banse (ca. 24 Min, ca. 21 MB) Wiki: Ellis Huber
und John Banse
4.4.2011: Netzwerk Grundeinkommen:
Grundeinkommen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden am 4.6.2011 4.4.2011: youtube.com: Kongress zum Grundeinkommen - Judith Giovannelli-Blocher (3 Min) vom 19.3.2011 in Zürich
4.4.2011: facebook.com: Neue facebook-Gruppe: US Basic Income Guarantee Network
3.4.2011: Sascha Liebermann:
Grünes Netzwerk Grundeinkommen - Grundsicherungs-Wiki
3.4.2011: scharf-links.de:
Zu Paul Lafargue's "Recht auf Faulheit"
Hinweis zum elo-forum vom 3.4.2011 / Vergleich: spiegel.de am 16.8.2010: dm-Gründer überträgt Vermögen an Stiftung
3.4.2011: elo-forum.net:
Gegen die Grund-Absicherung der Privilegierten, für eine Grundsicherung in sozialer Verantwortung
3.4.2011: grundeinkommen-bremen.de: Wählervereinigung "Bremer Dialog - Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen (Dialog Grundeinkommen)" gegründet Landtagswahl Bremen am 22. Mai 2011
Darin: "... Die Unterstützung der Wählergemeinschaft lief bestens: mit fast 550 gegebenen Unterschriften (ca. 500 davon gültig) innerhalb von zwei Wochen (!), wurde das Minimum von 401 gültigen Unterschriften weit übertroffen, vielen
Dank!!! ..."
4/2011: gruenes-grundeinkommen.de:
Grüne Konzepte zum Grundeinkommen
Strengmann-Kuhns Vorschläge knüpfen an dem bestehenden Sozial- bzw. Steuersystem an und beschreiben Grundeinkommensleistungen für verschiedene Bevölkerungsgruppen. Damit wäre auch eine schrittweise Einführung eines Grundeinkommens denkbar. Im Kern umfassen die Reformüberlegungen fünf Punkte: 1. Eine Reform der Rentenversicherung zu einer Bürgerversicherung mit Mindestleistung.
2. Eine erweiterte Erwerbslosenversicherung, in der das Arbeitslosengeld und das Elterngeld integriert werden.
3. Eine Reform der Einkommensteuer zu einer Basic Income Flat Tax.
4. Eine Kindergrundsicherung. 5. Für Ausnahmefälle eine bedarfsorientierte und bedürftigkeitsgeprüfte Grundsicherung als letztes Netz. ..." 4/2011: facebook.com:
April-Newsletter der Kölner BGE-Initiative
31.3.2011: aBGEordnetenwatch.de:
Victor Perli (Linke) MdL Niedersachsen Darin: "...
herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Ich finde die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens interessant, weil sie die grundsätzliche Frage aufwirft, wie und unter welchen gesellschaftlichen Voraussetzungen es gelingen kann, soziale Sicherheit für jeden Menschen zu erreichen. Die provokante Vorstellung eines bedingungslos zur Verfügung stehenden Einkommens weckt bei vielen Menschen Interesse und leistet einen wichtigen Beitrag zur Debatte über soziale Gerechtigkeit und einen solidarischen Sozialstaat. ..." 3.4.2011: Neues Buch über Arbeit im März 2011 erschienen: Norbert Blüm:
Ehrliche Arbeit - Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier (pdf, 24 Seiten)
2.4.2011: spiegel.de:
Daniel Küblböck ist Ökostrom-Millionär (und hat somit ein arbeitsloses Grundeinkommen.)
2.4.2011: twitter.com:
"... Filius das #Grundeinkommen erklärt. Er so: 'Cool. Dann könntest du mir ruhig das Taschengeld
streichen!' Öhm... ..." "... Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wird der Arbeitnehmer zum Arbeitskraftgeber und der Unternehmer
zum Arbeitskraftbewerber. ..." 2.4.2011: youtube.com:
SozialCamp 2011 der Piratenpartei - bedingungsloses Grundeinkommen mit Ralph Boes (54 Min)
1.4.2011: Grundeinkommen Newsblog:
Kongress zum Grundeinkommen - Roger Köppel
Kongress zum Grundeinkommen - Roger Köppel (6 Min) Termin: 27.-30.4.2011; 20 Uhr: Berlin; UFA-Fabrik: Kabarett: Anny Hartmann youtube.com: BGE-Kabarett (6 Min) 29.3.2011: die-linke-grundeinkommen.de: Sachgerechte Kritiken sind willkommen, widersprüchliche und falsche Darstellungen sowie denunziatorische Unterstellungen dagegen nicht! (pdf, 11 Seiten)
Diese Karte kann Dank einer Spende kostenlos verteilt werden. Bitte bis zu 100 Stück per Mail abrufen bei: wr@archiv-grundeinkommen.de Lieferadresse nicht vergessen! Weitere Kartenmotive. [ März 2011 ]
Bitte helfen Sie mit, diese Site aktuell zu halten. Falls Sie einen wichtigen Link oder einen wichtigen Text vermissen, bitte Mail (siehe Impressum). Falls Sie Sinn und Nutzen aus diesem Webangebot ziehen und/oder Sie die Idee des Grundeinkommens unterstützen wollen, setzen Sie bitte Links zu diesen Internetadressen: http://www.archiv-grundeinkommen.de bzw. http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de. Bereden Sie bitte diese Idee mit Freunden, Bekannten, Kollegen, Familie und

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