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Timestamp: 2017-10-20 13:59:51+00:00

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Allgemeine Geschäftsbedingungen | www.boxup.ch - Einlagerungen, Selbsteinlagerungen, Mietboxen, Luzern, Sursee, Geuensee
Die Ausführung eines Lagerauftrages erfolgt zu den nachstehenden Bedingungen. Sie umfassen die gesamten, nachstehend näher umschriebenen Tätigkeitsbereiche des Lagerhalters.
Aufgrund der dem Lagerhalter erteilten Weisungen übernimmt dieser die Einlagerung und die Aufbewahrung von Mobiliar, Hausrat sowie Effekten und anderer Güter und besorgt alle mit dem Empfang, der Auslieferung, dem Weitertransport und der sonstigen Behandlung des Lagergutes verbundenen Arbeitsleistungen nach Massgabe nachstehender Bedingungen und gegen Entrichtung des vereinbarten Entgeltes.
Die Aufnahme von Gütern ins Lagerhaus hat der Lagerhalter dem Lagernehmer durch Ausfertigung eines Lagerscheines zu bestätigen. Für Art und Anzahl der eingelagerten Gegenstände ist ausschliesslich der Lagerschein massgebend. Erst nach Unterzeichnung des Lagerscheines durch Lagerhalter und Lagernehmer wird dieser verbindlich. Der Lagerschein hat keinen Wertpapiercharakter, er ist daher weder beleih-, noch verpfänd- oder übertragbar.
Vom Ausstellen eines Lagerscheines wird abgesehen, wenn der Lagernehmer das Lagergut in einem separaten eigenen Lagerraum oder in einem abgeschlossenen Container hinterlegt.
Der Lagernehmer verpflichtet sich die maximale Bodenbelastung von 250 kg/m2 nicht zu überschreiten. Er haftet dem Lagerhalter für sämtliche in diesem Zusammenhang entstehenden Schäden.
Von der Annahme zur Lagerung sind ausgeschlossen: Gefahrengüter wie feuer- und explosionsgefährliche und überhaupt alle Güter, die in irgendeiner Weise nachteilig auf ihre Umgebung einwirken (z.B. Lebensmittel, lebendige oder tote Tiere) oder die durch gesetzliche Vorschriften dem privaten Verkehr entzogen sind und solche Güter für welche spezielle Lagervorschriften einzuhalten sind. Werden solche Güter dennoch eingelagert, so haftet der Lagernehmer für jeden daraus entstehenden Schaden.
Der Lagernehmer hat den Zustand der Güter selbst zu prüfen. Soll der Lagerhalter den Zustand der Güter überwachen und für deren Unterhalt sorgen, so ist er dafür gegen eine entsprechende Entschädigung besonders zu beauftragen.
Ist Gefahr in Verzug ist der Lagerhalter berechtigt, nach bestem Wissen alleine die nötigen Vorkehrungen zum Schutz der Güter zu treffen.
Pro Ereignis ist die Haftung des Lagerhalters auf CHF 20'000.– beschränkt. Vorbehalten bleiben besonders vereinbarte Versicherungsabsprachen (Art. 6 nachfolgend).
● für unverpackt zur Lagerung übergebene, besonders empfindliche Gegenstände wie Porzellan, Glas, Marmor, Lampen, Lampenschirme, Bilder, Spiegel, Kunstgegenstände, elektrische und andere Apparate;
● für Folgen falscher Deklaration;
● für unverpackt zur Lagerung übergebene Kleider, Wäsche, Decken, kleine Teppiche, sowie überhaupt kleine Gegenstände, die unverpackt der Gefahr des Verlustes ausgesetzt sind;
● für Verderb von Pflanzen, Nahrungs- und Genussmitteln u.a.m.;
● für Rost-, Mäuse- und Mottenschäden (auch wenn eine Mottenschutzbehandlung stattgefunden hat), Holzwurm, Schimmel;
● für Leimlösungen, Schürfungen, Druckstellen, Glanzabgang an der Möbelpolitur, Bruch von morschen Möbeln und Linoleumteppichen sowie für Folgen von Temperaturschwankungen oder Einfluss von Luftfeuchtigkeit;
● für Schäden und versteckte Mängel, die beim Einlagern durch den Lagerhalter durch eine übliche Überprüfung auf Sicht nicht festgestellt werden können.
● für Manko an Zahl und Gewicht, insofern der Lagernehmer nicht die Abwägung oder Zählung der Güter anlässlich deren Annahme verlangt hat, üblicher Schwund vorbehalten.
● für den inneren Zustand äusserlich gut beschaffener Güterstücke.
● für indirekte Schäden, Folgeschäden, Verzugsschäden usw.
● für Geld, Wertpapiere, Dokumente und für Kostbarkeiten wie Kunstgegenstände, Juwelen, Gold- und Silberwaren, Antiquitäten sowie Gegenstände mit Affektionswert, sowie solche, die verifiziert und gemäss besonderer Vereinbarung übernommen worden sind;
● für Schäden verursacht durch höhere Gewalt wie Krieg, Erdbeben, Plünderungen, Zerstörung, soziale Unruhen;
● für Verluste oder Beschädigungen von Inhalten auf Datenträgern;
● für Schäden bei Einlagerungen in Containern oder bei Miete von separaten Räumen.
Die Haftung des Lagerhalters für den Zustand und Bestand der Ware endet im Zeitpunkt, in welchem der Lagernehmer oder dessen Beauftragter das Gut ohne spezifischen Vorbehalt angenommen hat (Art. 16).
Das Lagergeld ist monatlich im Voraus auf den 1. jeden Monats zu bezahlen. Die Zahlungstermine sind Verfalltage. Das Lagergeld wird pro Kalendermonat berechnet. Besondere Arbeiten, die das Lagergut verursacht oder im Auftrag des Lagernehmers vorgenommen werden, werden besonders verrechnet.
Art. 8 Sicherheitsleistung
Der Lagerhalter behält sich das Recht vor, zur Sicherstellung sämtlicher Ansprüche aus dem vorliegenden Lagervertrag, eine Sicherheit in der Höhe der monatlichen Gebühr zu verlangen. Der Betrag ist bei Vertragsabschluss zu leisten. Die Sicherstellungen sind unbefristet oder für die Dauer des Vertragsverhältnisses zu leisten.
Art. 9 Hausordnung
Der Lagernehmer hat sich an die Hausordnung zu halten und den Weisungen des Personals Folge zu leisten. Ein Exemplar der Hausordnung wurde dem Lagernehmer ausgehändigt. Bei schwerwiegenden Verstössen gegen die Hausordnung und/oder die Weisungen des Personals kann eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden. Rückforderungen von bereits geleisteten Zahlungen sind ausgeschlossen.
Der Lagernehmer nimmt ausdrücklich zur Kenntnis, dass die Hausordnung jederzeit abgeändert werden kann. Aus einer Änderung der Hausordnung kann der Lagernehmer keine Rechte ableiten.
Art. 10 Domizilwechsel
Art. 11 Retentionsrecht und freihändiger Verkauf
Nach ungenutztem Ablauf einer vom Lagerhalter unter Verwertungs-androhung gesetzten Zahlungsfrist an die letztgenannte Adresse des Lagernehmers (Art. 10) darf der Lagerhalter die betreffenden Güter ohne weitere Formalitäten freihändig bestens verwerten (freihändiger Verkauf oder, falls das Lagergut keinen materiellen Wert aufweist, Entsorgung).
Art. 12 Übertragung des Lagerscheines
Geht das Eigentum des Lagergutes nach der Einlagerung an einen Dritten über, so muss für diesen ein neuer Lagerschein ausgestellt werden. Erst nach dessen beiderseitigen Unterzeichnung wird die Übertragung rechtskräftig. Der Lagerhalter ist berechtigt, vor Ausstellung des neuen Lagerscheines volle Bezahlung der auf dem Gut lastenden Forderungen zu verlangen. Für die daraus entstehenden Kosten hat der Lagernehmer aufzukommen.
Art. 13 Besichtigung des Lagergutes und Zugang
Wenn der Lagernehmer das Lagergut in einem separaten eigenen Lagerraum oder in einem abgeschlossenen Container hinterlegt, erhält der Lagernehmer einen persönlichen Code mit welchem er Zutritt zum Gebäude des Lagerhalters erhält. Der abgeschlossene Lagerraum/Container ist mit einem persönlichen, separaten Schlüssel zugänglich. Der Zugang ist 7 Tage pro Woche von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr möglich. Ausserhalb dieser Zugangszeiten ist ein Zutritt nach Vereinbarung auch möglich.
Ist der Lagervertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen kann der Lagernehmer den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen, der Lagerhalter mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Die Kündigung durch den Lagerhalter hat an die letztgenannte Domiziladresse des Lagernehmers zu erfolgen (es gilt Art. 10).
Der Lagervertrag kann vorzeitig fristlos aus wichtigen Gründen aufgelöst werden. Als wichtige Gründe gelten namentlich wenn die eingelagerte Ware störende Eigenschaften (Gerüche, Auslaufen, Schädlinge, Erwärmung, etc.) hat oder entwickelt, die andere Güter, das Lagerhaus selbst, darin tätige Peronen oder die Umwelt beeinträchtigen, wenn die Geschäftsbedingungen durch den Lagernehmer nicht eingehalten werden.
Dem Lagernehmer ist eine angemessene Frist zur Abholung des Lagergutes anzusetzen. Wird das Lagergut nicht innerhalb der angesetzten Frist abgeholt, ist der Lagerhalter berechtigt, die Güter unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Lagernehmers freihändig zu verkaufen oder zu entsorgen, falls sie keinen materiellen Wert mehr aufweisen.
Art. 15 Auslagerung und Rückgabe des Mietobjektes
Der Lagerhalter ist bei Vorweisen des Lagerscheines verpflichtet, das Lagergut herauszugeben. In jedem Fall ist der Lagerhalter berechtigt, die Legitimation des Herausverlangenden weiter zu prüfen. Ein eventuelles Abhandenkommen des Lagerscheines ist unverzüglich dem Lagerhalter zwecks Ausstellung eines Duplikats und Ungültigerklären des ersten Lagerscheines zu melden.
Wenn der Lagernehmer das Lagergut in einem separaten eigenen Lagerraum oder in einem abgeschlossenen Container hinterlegt, hat der Lagernehmer das Mietobjekt bei Beendigung des Lagervertrages sauber gereinigt und in dem Zustand zurückzugeben, der sich aus dem vertragsgemässen Gebrauch ergibt. Sämtliche Schäden, welche nicht auf die normale Abnützung zurückzuführen sind, hat der Lagernehmer bis zur Beendigung des Lagervertrages auf eigene Kosten zu beheben bzw. beheben zu lassen.
Die Auslagerung resp. Rückgabe des vollständig geräumten Mietobjektes erfolgt bis spätestens am Tag der Beendigung des Lagervertrages 12.00 Uhr. Fällt der Rückgabetermin auf einen Samstag, Sonntag oder staatlich anerkannten Ruhe- oder Feiertag, hat die Rückgabe bis spätestens am nächsten darauf folgenden lokalen Werktag 12.00 Uhr zu erfolgen.
Bevor die Auslagerung resp. Rückgabe des Mietobjektes auch nur eines Teils der eingelagerten Güter erfolgen kann, sind alle auf dem Lagergut lastenden Forderungen zu begleichen (Art. 7 und Art. 11).
Art. 16 Mängelrüge
Art. 17 Verkauf von Lagergut
Art. 18 Gerichtsstand und anwendbares Recht
St and August 20 1 1
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References: Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 13
 Art. 10

Art. 15
 Art. 11

Art. 16

Art. 17

Art. 18