Source: http://dialog-reggio.de/der-verein/satzung/
Timestamp: 2017-10-20 08:31:57+00:00

Document:
Satzung | Dialog Reggio – Vereinigung zur Förderung der Reggio Pädagogik in Deutschland e.V.
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Der Verein trägt den Namen Dialog Reggio – Vereinigung zur Förderung der Reggio- Pädagogik .
Der Verein hat seinen Sitz in Potsdam und ist in das Vereinsregister einzutragen. Nach der Eintragung führt er den Zusatz e. V.
Der Verein hat das Ziel der Förderung von Erziehung und Bildung im Sinne der Reggio-Pädagogik. Diesem Ziel dient die Wahrnehmung folgender Aufgaben:
einen regelmäßigen Austausch zwischen den Initiativen, Organisationen, Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich an den Ideen der Reggio-Pädagogik orientieren, vorzubereiten und durchzuführen, insbesondere durch weiterbildende Gesprächskreise, Tagungen u. ä.
Vorhaben, die sich an den pädagogischen Ideen der Reggio-Pädagogik orientieren, zu unterstützen und zu initiieren, z. B. Beratungsgespräche und Hilfeleistungen durch qualifizierte Vereinsmitglieder.
Kontakte zu den kommunalen pädagogischen Institutionen in Reggio/Emilia zu pflegen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke nach §52 der Abgabenordung vom 1.1.1990. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele des Vereins zu unterstützen bereit sind. Juristische Personen erwerben die Mitgliedschaft nur, wenn sie einen ständigen Vertreter benennen. Der ständige Vertreter kann sich vertreten lassen.
Die Mitgliedschaft wird erworben auf schriftlichen Antrag, über dessen Annahme der Vorstand entscheidet. Lehnt der Vorstand einen Aufnahmeantrag ab, so kann der Betroffene Widerspruch einlegen. Über diesen entscheidet die Mitgliederversammlung.
1 Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 25.11.1995, Geändert 24.5.1997, 1.1.1998, 1.3.2001
2 Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 1.11.1998
Die Mitgliedschaft darf nicht von Rasse, Religion, Geschlecht, Parteizugehörigkeit, sozialer Stellung oder Staatsangehörigkeit abhängig gemacht werden.
Mitglieder, die nicht aktiv am Vereinsleben teilnehmen, können Fördermitglieder werden. Fördermitglieder haben kein aktives und passives Stimmrecht.
Jedes Mitglied wird Fördermitglied durch eine schriftliche Erklärung beim Erwerb der Mitgliedschaft oder zum Jahresbeginn. Die Fördermitgliedschaft kann jeweils zum Jahresende widerrufen werden. Für beide Erklärungen ist eine Frist von 4 Wochen zum Inkrafttreten erforderlich.
durch Austritt zum Jahresende, wenn eine schriftliche Austrittserklärung spätestens vier Wochen vorher beim Verein eingegangen ist;
durch Ausschluss bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere wenn ein Mitglied gegen die Satzung oder die Geschäftsordnung des Vereins verstößt. Der Ausschluss erfolgt auf Antrag durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Ein Antrag auf Ausschluss eines Mitglieds muss mindestens 3 Wochen vor der Mitgliederversammlung unter angebe von Gründen an den Vorstand gerichtet werden. Dieser hat das betreffende Mitglied über den Antrag auf Ausschluss schriftlich unter Angabe der Gründe 14 Tage vor der Mitgliederversammlung zu informieren. Bei Behandlung des Antrags ist das betreffende Mitglied zu hören. Ist das Mitglied nicht erschienen oder hat das Mitglied keine schriftliche Erklärung abgegeben, so kann der Ausschluss auch ohne Anhörung erfolgen. In gravierenden Fällen kann der Vorstand ein Mitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung vorläufig ausschließen. Das weitere Vorgehen erfolgt gemäß den vorhergehenden Bestimmungen.
Durch Streichung von der Mitgliederliste zum Ende eines Geschäftsjahres, wenn das Mitglied zwei Jahresbeiträge nicht entrichtet hat.
Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben.
Die Höhe des Beitrages von natürlichen Personen wird von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit bestimmt. Die Höhe des Beitrages für juristische Personen wird jeweils mit dem Vorstand vereinbart. Der vereinbarte Beitrag ist von der Mitgliederversammlung zu bewilligen.
Der jeweils fällige Jahresbeitrag ist bis spätestens 31. März eines Jahres zu entrichten. Bei neuen Mitgliedern ist der Jahresbeitrag in voller Höhe innerhalb von 6 Wochen nach der Aufnahme zu entrichten. Mitglieder, die innerhalb von 6 Wochen eines Jahres eintreten, zahlen ihren ersten Jahresbeitrag für das darauf folgende Geschäftsjahr.
es kann ein Beirat gebildet werden.
Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern nach § 7 und den ständigen Vertretern der juristischen Personen gemäß §3, die Mitglied sind. Sie wird mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung und der Beschlussanträge zu den in §9 Absatz 1 genannten Gegenständen gemäß den Bestimmungen der Geschäftsordnung einberufen.
Jährlich findet mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung/ Jahreshauptversammlung statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder mindestens 1/5 der Mitglieder die Einberufung beantragt. In beiden Fällen ist eine schriftliche Angabe der Gründe erforderlich. Dabei kann die Ladungsfrist vom Vorstand auf sieben Tage verkürzt werden.
Die Mitgliederversammlungen sind öffentlich.
Über die Mitgliederversammlung und die dabei gefassten Beschlüsse wird ein schriftliches Protokoll angefertigt, das vom Versammlungsleiter und einem Vorstandsmitglied unterzeichnet wird. Das Protokoll wird den Mitgliedern bekannt gemacht.
Die Mitgliederversammlung beschließt über alle, ihr zur Beschlussfassung, vorliegenden Anträge. Über folgende Gegenstände beschließt nur die Mitgliederversammlung:
Satzung und Satzungsänderung
Geschäftsordnung und Geschäftsordnungsänderung
Festsetzung der Mitgliedsbeiträge der natürlichen Personen und Billigung der Mitgliedsbeiträge der juristischen Personen.
Kooperationsverträge mit den unter §2 Absatz 1 genannten Einrichtungen von Reggio/Emilia
Einmal jährlich findet die Jahreshauptversammlung statt. Sie beschließt insbesondere über die:
Entlastung des Vorstandes nach Vorlage der Berichte
Wahl des Vorstandes und Kassenprüfer
Berufung bzw. Bestätigung des Beirates nach § 14
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn 1/5 der Mitglieder anwesend sind. Fördermitglieder werden bei der Feststellung der Beschlussfähigkeit nicht berücksichtigt. Ergibt sich keine Beschlussfähigkeit, so kann, soweit es sich um eine ordentliche Mitgliederversammlung handelt, eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden, die unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist. Schriftliche Voten zu Beschlussanträgen sind gültig. Hat der Verein mehr als 150 Mitglieder so ist die Beschlussfähigkeit bei der Anwesenheit von 30 Mitgliedern gegeben.
Soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, fasst die Mitgliederversammlung ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme, juristische Personen jedoch nur dann, wenn deren Vertreter nicht gleichzeitig Mitglieder als natürliche Person oder Vertreter einer anderen juristischen Person sind. Natürliche Personen, die Mitglied sind, können ihre Stimme nicht übertragen.
Ein neu aufgenommenes Mitglied hat erst in der nächsten Mitgliederversammlung, frühestens jedoch sechs Wochennach seiner Aufnahme Stimmrecht. Mitglieder, die ihren Mitgliedsbeitrag nicht innerhalb des in § 6 Abs. 3 festgelegten Zeitraums entrichtet haben, sind bis zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages vom Stimmrecht ausgeschlossen.
Die Mitgliederversammlung kann gegen Beschlüsse des Vorstandes ein Veto einlegen. In diesem Fall darf der Beschluss nicht vollzogen werden. In diesem Fall ist die Anwesenheit von 59% der Mitglieder oder die Abstimmungsmehrheit von 2/3 erforderlich.
Der Vorstand besteht aus drei Vorsitzenden und bis zu fünf Beisitzerinnen oder Beisitzern, die dem Verein angehören müssen. Die drei Vorsitzenden bilden den geschäftsführenden Vorstand. Die Verteilung der Aufgaben der Vorsitzenden wird innerhalb des geschäftsführenden Vorstands geregelt und in den regelmäßigen Informationen des Vereins an die Mitglieder bekannt gegeben.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vertreten.
Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich und nur tatsächlich entstandene Kosten, die durch die Tätigkeit für den Verein entstehen, werden im Rahmen des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Haushaltsplanes erstattet.
3 Geändert durch Beschluss der Jahreshauptversammlung 24.5.1997
4 Absatz wurde ergänzt durch die Jahreshauptversammlung 11.3.2001
5 Geändert durch Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 24.5.1997
Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit in einem Wahlgang die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes und in einem weiteren Wahlgang die Beisitzerinnen oder Beisitzer.
Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Nach Ablauf einer Wahlperiode bleibt der bisherige Vorstand bis zur Neuwahl eines Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist möglich.
Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes können der Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder von der Mitgliederversammlung abgewählt werden. Ein wichtiger Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.
Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, erfolgt nach Entlastung des scheidenden Vorstandsmitglieds eine Nachwahl durch die darauf folgende Mitgliederversammlung.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder Geschäftsordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung der Mittel und des Vermögens des Vereins.
Erstellung eines Haushaltsplanes jeweils für das kommende Geschäftsjahr.
Abfassung eines Jahresberichts zur Vorlage in der Jahreshauptversammlung.
Einstellung haupt- und nebenamtlichen Fachpersonals im Rahmen des Haushaltplanes.
Abschluss von Verträgen.
Die Sitzungen des Vorstandes sind öffentlich.
Vergütung, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit (neu)
Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt soweit die Satzung nicht etwas anderes bestimmt.
Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
Zur Führung einer Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen.
Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss Aufwendungspauschalen festsetzen.
Jedes Mitglied hat das Recht auf:Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,
Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind,
Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt,
Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war oder nach Austritt.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung kann ein Beirat gebildet werden. Dem Beirat sollen fachlich qualifizierte Personen angehören, die bei allen wesentlichen Aufgaben des Vereins mitwirken. Vertreterinnen oder Vertreter verschiedener Regionen, Berufsgruppen oder Institutionen sollen im Beirat vertreten sein.
Die Amtszeit des Beirates beträgt zwei Jahre. Über die Zusammensetzung des Beirates erstellt der Vorstand einen Vorschlag, der von der Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.
Die Aufgaben des Beirates sind insbesondere:
Stellungnahme zum Haushaltsentwurf des Vorstands
Die Empfehlung von Arbeitsschwerpunkten oder Projekten
Die Beratung bei der Programmplanung
Die Vermittlung in besonderen Konfliktfällen.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können Regionalgruppen eingerichtet werden, die eine Vertreterin oder jeweils einen Vertreter ohne Stimmrecht in die Sitzung des Vorstands entsenden.
Aufgaben der Regionalgruppen sind insbesondere:Die Mitgliederversammlung kann den Regionalgruppen jeweils für ein Geschäftsjahr Mittel zur Erfüllung ihrer Aufgaben zuweisen.
die Förderung des Erfahrungsaustausches auf regionaler Ebene.
Die Entwicklung regionaler Vorhaben entsprechend den in § 2 genannten Aufgaben des Vereins.
Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitgliederschaft und Vorstand des Vereins.
In der Jahreshauptversammlung werden für die Amtszeit des Vorstands zwei Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer gewählt. Die Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer erstatten der Jahreshauptversammlung den Kassenprüfungsbericht für das vergangene Geschäftsjahr.
Zum Beschluss einer Satzungsänderung ist erforderlich, dassBei Beschlussunfähigkeit ist eine neue Mitgliederversammlung unter Beachtung der ordentlichen Ladungsfrist einzuberufen, die mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder beschließt. In der Einladung ist darauf hinzuweisen.
die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß und ohne Abkürzung der Ladungsfrist einberufen worden ist.
Die vorgesehene Satzungsänderung in der Ladung genau bezeichnet wird.
Mindestens 1/3 der anwesenden oder durch Voten vertretenen Mitglieder bei der Beschlussfassung anwesend ist, oder durch schriftliches Votum vertreten ist.
Mindestens ¾ der anwesenden oder durch Voten vertretenen Mitglieder dem Beschluss zustimmen.
auf einen Beschluss der Mitgliederversammlung, der die Auflösung des Vereins zum Gegenstand hat, sind die Bestimmungen des § 19 entsprechend anzuwenden, mit der Maßgabe, dass die Ladung unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich zu erfolgen hat.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen an die Cooperative Kinderhaus e. V. mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar für die in § 2 dieser Satzung genannten gemeinnützigen Zwecke zu verwenden.
Stand: Frankfurt, 12.11.2011

References: §52
 § 7
 §3
 §9
 §2
 § 14
 § 6
 § 2
 § 19
 § 2