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Timestamp: 2018-05-27 04:48:46+00:00

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Württembergische Pflegeversicherung - online vergleichen
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Württembergische Pflegetagegeldversicherung Beitragsberechnung
Tarif Württembergische PT1
Laienpflege abgesichert
53,70 € monatlich
Smartranking 08.2012
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Ökotest 3. Rang
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Tarifdetails der Württembergische Pflegetagegeldversicherung im Überblick
Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen "PT1" sieht keine Differenzierung zwischen professioneller- und Laienpflege vor. Gleiche Leistung bei ambulanter und stationärer Pflege und bei Pflege durch Profis oder Laien (Tagegeld)
Die Frage bezüglich bestehender Absicherung bei Laienpflege, gibt Aufschluss darüber, ob die untersuchte Pflegezusatzversicherung auch das vereinbarte Pflegetagegeld auszahlt, wenn die Pflegeleistung nicht von professionellem Pflegefachpersonal erbracht wird. Sollte eine Pflegetagegeldversicherung nur leisten, wenn die Pflege durch Fachkräfte erbracht wird, so schränkt unserer Meinung nach dies gehörig die Flexibilität im Leistungsfall ein. Die Württembergische Pflegetagegeldversicherung sichert beides ab. Die Pflege kann bei dieser Pflegezusatzversicherung also auch von Freunden oder Angehörigen der versicherten Person erfolgen, ohne dass die Gefahr der Leistungsfreiheit besteht.
§ 14 Abs. 1 der AVB (Teil I): "Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht, wenn die Versicherung nach Art der Lebensversicherung kalkuliert ist."
Grundsätzlich besteht für Versicherungsgesellschaften ein ordentliches Kündigungsrecht. Da dieses ihnen aber erlauben würde zum Ende eines jeden Versicherungsjahres den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen, ist es aus unserer Sicht bei Vorsorgeverträgen, die auf einer Antragsstellung inkl. Gesundheitsfragen basieren, zwingend notwendig dass auf dieses Recht verzichtet wird. Andererseits hätten Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit „alte Versicherte“ zu kündigen, um so ihr Risiko zu schmählern. Die Württembergische Pflegezusatzversicherung verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht was wir mit der vollen Anzahl an Leistungspunkten belohnen.
zu § 3 der AVB (Teil I): " Die Wartezeiten entfallen."
Die Pflegetagegeldversicherung der Württembergischen Versicherung sieht keinerlei Wartezeiten vor. Sofort nach positiver Risikoprüfung durch die Gesellschaft, erhält der Versicherte durch den Zugang der Versicherungspolice den vollen Versicherungsschutz. Vorausgesetzt alle Obliegenheiten, wie die wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen, wurden von Seiten des Antragstellers eingehalten, könnte dann sofort eine Pflegestufe diagnostiziert werden und die Württembergische wäre zur Leistung verpflichtet.
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Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen sieht leider keine Leistungen bei Pflegestuf 0 vor (Demenz). Er leistet nur beim Vorliegen der Pflegestufen I, II und III.
Wie wichtig aus unserer Sicht eine Absicherung bei Demenz ist, lässt sich aus den an dieser Stelle zu erreichenden Leistungspunkten ablesen. Auch wenn es ab 2013 eine monetäre Leistungsausweitung, von bisher 100 Euro auf dann 200 Euro, bei der gesetzlichen Pflegeversicherung gibt, sollte unserer Meinung nach eine ergänzende private Pflegezusatzversicherung einen Demenzbaustein enthalten. Die Württembergische Pflegetagegeldversicherung sieht dies leider nicht vor.
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§ 1 Abs. 11 der AVB (Teil I): "Der Versicherungsschutz erstreckt sich in der Pflegekostenversicherung und in der Pflegetagegeldversicherung auf Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus erstreckt er sich in der Pflegekostenversicherung auf Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und Vertragsstaaten der des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum. Der Versicherer bleibt höchstens zu denjenigen Leistungen verpflichtet, die er auch bei Pflege in der Bundesrepublik Deutschland zu erbringen hätte."
Wenn man von vorneherein für sich selbst beschließt, dass bei der eigenen Pflegebedürftigkeit die Pflege zwingend in Deutschland erfolgen soll, dann fällt dieser Punkt nicht weiter ins Gewicht. Für alle anderen, wie auch für uns, ist dieser Punkt der Württembergischen Pflegezusatzversicherung ein Manko. Während die meisten anderen der untersuchten Pflegetagegeldversicherungen die Flexibilität im Leistungsfall wahren, dass auch außerhalb von Deutschland die Pflege organisiert werden kann (in den Grenzen der EU), schließt dies die Württembergische Pflegetagegeldversicherung in ihrem Bedingungswerk kategorisch aus.
Teil III Tarif PT1: "Der Versicherer bietet ab dem 1. Januar des Kalenderjahres, in dem die versicherte Person das 21. Lebensjahr vollendet, mindestens alle 5 Jahre Gelegenheit, das vereinbarte Pflegetagegeld im Verhältnis zur Entwicklung der allgemeinen Pflegekosten zu erhöhen."
Eine Dynamikoption verschafft dem Versicherten die Möglichkeit, die aufgrund von jährlichen Preissteigerungen schwindende reale Kaufkraft des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes, auszugleichen, indem eine turnusmäßige Leistungserhöhung vollzogen wird. Bei der Pflegezusatzversicherung der Württembergischen Versicherung ist das Recht auf eine Dynamisierung der Leistungen ohne erneute Gesundheitsprüfung in den zugehörigen Tarifbedingungen festgeschrieben. Somit spielt der Gesundheitszustand der versicherten Person keine Rolle und der Pflegetagegeldsatz kann auch dann per Dynamik erhöht werden, wenn die versicherte Person bereits Krankheiten hat, bei deren Bestehen bei Antragstellung der Vertrag abgelehnt worden sei.
Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen "PT1" bietet auch im Leistungsfall die Möglichkeit eine Erhöhung (Dynamisierung) des Pflegetagegeldes wahrzunehmen.
Bei der Württembergischen Pflegetagegeldversicherung PT1, wird bezüglich der Dynamikoption nicht unterschieden ob der Versicherungsfall schon vorliegt oder nicht. Dies bedeutet für die versicherte Person, dass sie auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit den Pflegetagegeldsatz, im Rahmen der Dynamik, erhöhen kann. Dieser Fakt ist sehr positiv zu bewerten.
§ 18 Abs. 1 der AVB (Teil I): "Bei einer nicht nur als vorübergehend anzusehenden Veränderung der Verhältnisse des Gesundheitswesens können die Allgemeinen Versicherungsbedingungen und die Tarifbestimmungen den veränderten Verhältnissen angepasst werden, wenn die Änderungen zur hinreichenden Wahrung der Belange der Versicherungsnehmer erforderlich erscheinen und ein unabhängiger Treuhänder die Voraussetzungen für die Änderungen überprüft und ihre Angemessenheit bestätigt hat." Und Teil III Tarif PT1 Pflegetagegeldversicherung: „Besonderes Umstellungsrecht Jede versicherte Person hat das Recht, die Umstellung ihres Versicherungsschutzes nach Tarif PT1 in neue Tarife zur Ergänzung der sozialen Pflege oder privaten Pflegepflichtversicherung, die der Versicherer in Reaktion auf in Kraft tretende Reformen eingeführt hat, ohne Risikoprüfung bis zur Höhe des bisherigen, versicherten Tagessatzes zu verlangen. Dieses Recht ist ausgeschlossen, wenn zum Zeitpunkt der Umstellung bereits Pflegebedürftigkeit nach den Pflegestufen I, II oder III (vgl. § 1 (2) AVB Teil I) eingetreten ist. Die Umstellung kann nur innerhalb von drei Monaten, nachdem der Versicherungsnehmer vom Versicherer über die Einführung des neuen Tarifes informiert wurde, erfolgen..“
Ähnlich wie bei vielen Pflegetagegeldversicherungen hat die Württembergische Pflegezusatzversicherung, zum Schutz der Versicherten, die Anpassung der Tarifbedingungen im Falle einer nicht vorübergehenden Gesetzesänderung verankert. Dies wahrt die Interessen der Versicherten dieses Tarifes, da die Vertragsgrundlage dann den geänderten Rahmenbedingungen angepasst werden kann und somit weiter ein adäquater Risikoschutz besteht.
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Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen verlangt bei Beantragung des Versicherungsschutzes die Beantwortung von 4 Gesundheitsfragen.
Bei der Württembergischen Pflegetagegeldversicherung PT1 werden Antragstellern 4 konkrete Gesundheitsfragen gestellt, solange sie nur maximal 75 Euro Pflegetagegeld absichern möchten. Für Vorsorgewillige die mehr als 75 Euro Pflegetagegeld absichern möchten erhöht sich der bürokratische Aufwand erheblich. Sie müssen die kompletten Gesundheitsfragen eines Krankenvollversicherungsantrages beantworten, was wir als negativ betrachten und entsprechend in unsere Bewertung einfließen lassen.
Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen sieht kein Höchstaufnahmealter vor. Die Annahme durch die Württembergische wird lediglich durch die Beantwortung der vier Gesundheitsfragen beeinflusst.
Wenn eine Versicherungsgesellschaft kein sogenanntes Höchtsaufnahmealter für ihre Pflegezusatzversicherung vorsieht ist dies positiv zu bewerten. Bei der Württembergischen Pflegetagegeldversicherung PT1 ist dies der Fall. Allerdings schwindet die Chance eine Pflegetagegeldversicherung im hohen Alter abzuschließen erheblich, da altersbedingte Vorerkrankungen eine positive Antragsannahme oftmals gefährden. Auch der zu zahlende Beitrag für einen bestimmten Pflegetagegeldsatz erhöht sich extrem mit steigendem Lebensalter. Aus diesem Grund fließt dieser Punkt auch nicht in unsere Gesamtbewertung ein, da ein nicht vorhandenes Höchstaufnahmealter meist nur theoretisch existiert.
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Allerdings nur bei Unfall. Tritt bei einer versicherten Person Pflegebedürftigkeit erstmalig und in Folge eines nach Vertragsabschluss eingetretenen Unfalls ein, wird zusätzlich zum Pflegetagegeld eine Einmalzahlung in Höhe des 60fachen des vereinbarten Pflegetagegeldes gezahlt. Ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur einmal während der gesamten Vertragslaufzeit.
Die Pflegetagegeldversicherung der Württembergischen sieht zwar eine Einmalleistung vor, allerdings wird diese nur bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit, die auf einen Unfall zurückzuführen ist, geleistet. Die Höhe beträgt hier das 60-fache des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes. Grundsätzlich begrüßen wir eine solche einmalige Pauschalleistung. Jedoch ist die Einschränkung, das diese nur bei Unfall geleistet wird, negativ. Aus diesem Grund können wir dafür auch nur die vergebenen Leistungspunkte geben.
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Allerdings nur bei Unfall. Tritt bei einer versicherten Person Pflegebedürftigkeit erstmalig und in Folge eines nach Vertragsabschluss eingetretenen Unfalls ein, wird der Tarif für diese Person bis zum Wegfall der Pflegebedürftigkeit beitragsfrei gestellt.
Das der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen, PT1, auch bei der Beitragsfreistellung die Einschränkung vornimmt, dass diese nur greift, wenn die Pflegebedürftigkeit auf einen Unfall zurückzuführen ist, finden wir sehr schade. Zwar unterscheidet die Württembergische nicht zwischen dem Grad der Pflegeschwere, das heißt die Beitragsfreiheit gilt ab Pflegestufe 1, allerdings ist es aus unserer Sicht sehr bedauerlich, dass nur die unfallbedingte Pflegebedürftigkeit für sie eine Rolle spielt.
Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen beinhaltet keine Dynamisierung der Leistungen, nach Eintritt des Pflegefalls.
Wenn der Vertrag beitragsfrei gestellt ist, erlischt bei der Pflegetagegeldversicherung der Württembergischen die Dynamikoption. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Versicherungsnehmer nicht mehr die Möglichkeit besitzt den Pflegetagegeldsatz regelmäßig anzupassen.
Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen lässt keine flexible Absicherung zu , die sich nach den persönlichen Vorsorgepräferenzen richtet. Vielmehr ist eine Absicherung nur im Rahmen des, durch den Tarif vorgegebenen, Verteilungsschlüssels möglich.
Bei der Württembergischen Pflegezusatzversicherung handelt es sich um einen „starren“ Pflegetagegeldtarif. Bei dieser Art von Pflegetagegeldversicherungen hat der Antragsteller nicht die Möglichkeit die Leistungen in den einzelnen Pflegestufen frei zu bestimmen. Vielmehr wählt er den Pflegetagegeldsatz in Pflegestufe 3 (100 Prozent) und darauf wird dann ein Verteilungsschlüssel angewendet, der dann die Leistungen in Pflegestufe 2 und 1 bestimmt. Bei der Württembergischen Pflegetagegeldversicherung PT1 lautet der Verteilungsschlüssel wie folgt: Pflegestufe 3 = 100 Prozent (für anerkannte Härtefälle erhöht dieser sich auf 150 Prozent), für Pflegestufe 2 = 60 Prozent und für Pflegestufe 1 = 30 Prozent. Bei einem gewählten Pflegetagegeld von 50 Euro ergeben sich folgende monatlichen Leistungen: Pflegestufe 1 = 450 Euro, Pflegestufe 2 = 900 Euro und Pflegestufe 3 = 1.500 Euro (Bei Härtefall = 2.250 Euro).
Der Pflegetagegeldtarif der Württembergischen beinhaltet keine zusätzlichen Assistanceleistungen.
Assistanceleistungen runden aus unserer Sicht eine private Pflegezusatzversicherung ab, da sie in der Regel ein hilfreiches Serviceangebot für Betroffene beinhalten. Kostenlose Beratungstelefone oder Hilfe bei der Vermittlung von professionellen Dienstleistern sind zwei Bausteine die oft bei Pflegetagegeldversicherungen zu finden sind. Die Württembergische Pflegezusatzversicherung beinhaltet leider keine zusätzlichen Assistanceleistungen.
§ 13 Abs. 1 der AVB: "Der Versicherungsnehmer kann das Versicherungsverhältnis zum Ende eines jeden Versicherungsjahres, frühestens aber zum Ablauf einer vereinbarten Vertragsdauer von bis zu zwei JAhren, mit einer Frist von drei Monaten kündigen."
Die vorhandene Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren, bei der Württembergischen Pflegetagegeldversicherung, ist auch bei vielen anderen Anbietern von Pflegezusatzversicherungen wiederzufinden. Für uns hat solch eine Mindestvertragslaufzeit, bei solch einem Vertrag, der auf die langfristige Vorsorge abzielt, keine Aussagekraft ob dieser Tarif als Vorsorge geeignet ist oder nicht. Deshalb gibt es hier auch keine Leistungspunkte, die das Gesamtranking beeinflussen.
Wer lediglich 4 Gesundheitsfragen beantworten möchte, kann nur ein maximales Tagegeld von 75 € abschliessen. Der Tarif PT1 der Württembergischen bietet allerdings auch die Möglichkeit ein maximales Pflegetagegeld von 150 € abzuschließen. Allerdings ist dafür die Beantwortung aller Gesundheitsfragen des kompletten Krankenversicherungsantrages nötig.
Ist man nur gewillt vier Gesundheitsfragen zu beantworten, kann man bei der Pflegetagegeldversicherung PT1, der Württembergischen Versicherung, maximal 75 Euro Pflegetagegeld absichern. Aus diesem Wert ergeben sich folgende monatlichen Leistungen: Pflegestufe 1 = 675 Euro, Pflegestufe 2 = 1.350 Euro und Pflegestufe 3 = 2.250 Euro (Bei Härtefall = 3.375 Euro). Diese Leistungen gelten für die ambulante und stationäre Pflege. Der Pflegetagegeldtarif PT1 nimmt hier keine Unterscheidung vor.

References: § 14
 § 3

§ 1

§ 18
 § 1

§ 13