Source: https://www.streifler.de/gesetze/umwg-1995/fuenftes-buch/zweiter-teil/zweiter-abschnitt/erster-unterabschnitt
Timestamp: 2020-07-16 13:44:05+00:00

Document:
Umwandlungsgesetz, §226 UmwG 1995, §227 UmwG 1995 | mit Referenzen
www.streifler.de / Gesetze / umwg-1995 / fuenftes-buch / zweiter-teil / zweiter-abschnitt / Allgemeine Vorschriften
Eine Kapitalgesellschaft kann auf Grund eines Umwandlungsbeschlusses nach diesem Gesetz nur die Rechtsform einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, einer Personenhandelsgesellschaft, einer Partnerschaftsgesellschaft, einer anderen Kapitalgesellschaft oder einer eingetragenen Genossenschaft erlangen.
Die §§ 207 bis 212
§207-§212 §207-§212
Auf den Anspruch auf Barabfindung ist § 30 entsprechend anzuwenden.
Das Angebot nach § 207 kann nur binnen zwei Monaten nach dem Tage angenommen werden, an dem die Eintragung der neuen Rechtsform oder des Rechtsträgers neuer Rechtsform in das Register bekannt gemacht worden ist. Ist nach § 212 ein Antrag auf Bestimmung der Barabfindung durch das Gericht gestellt worden, so kann das Angebot binnen zwei Monaten nach dem Tage angenommen werden, an dem die Entscheidung im Bundesanzeiger bekanntgemacht worden ist.
Einer anderweitigen Veräußerung des Anteils durch den Anteilsinhaber stehen nach Fassung des Umwandlungsbeschlusses bis zum Ablauf der in § 209 bestimmten Frist Verfügungsbeschränkungen nicht entgegen.
Macht ein Anteilsinhaber geltend, daß eine im Umwandlungsbeschluß bestimmte Barabfindung, die ihm nach § 207 Abs. 1 anzubieten war, zu niedrig bemessen sei, so hat auf seinen Antrag das Gericht nach den Vorschriften des Spruchverfahrensgesetzes die angemessene Barabfindung zu bestimmen. Das gleiche gilt, wenn die Barabfindung nicht oder nicht ordnungsgemäß angeboten worden ist.
sind beim Formwechsel einer Kommanditgesellschaft auf Aktien nicht auf deren persönlich haftende Gesellschafter anzuwenden.
§207-§212§207-§212

References: §226
 §227

§207
 §207
 § 30
 § 207
 § 212
 § 209
 § 207

§207