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Timestamp: 2018-08-15 20:33:11+00:00

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§ 203 BGB: Hemmung der Verjährung bei Verhandlungen
BGH, URTEIL vom 3.8.2015, Az. VIII ZR 119/14 Der Bürge ist daher nicht schutzwürdig, denn er muss, wie bereits das Landgericht zutreffend ausgeführt hat, allein schon wegen der leasingtypischen Gegebenheiten mit der Verwirklichung gesetzlicher Hemmungstatbestände rechnen (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juli 2009 - XI ZR 18/08, aaO Rn. 23, zu § 203 BGB; Palandt/Sprau, BGB, 74. Aufl., § 768 Rn. 9).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2012, Az. VIII ZR 4/12 Verhandlungen im Sinne des § 203 BGB werden jedoch nicht allein dadurch begründet, dass eine Seite Ansprüche anmeldet, sofern sich nicht die Gegenseite auf einen Meinungsaustausch einlässt (BGH, Beschluss vom 11. März 2010 - IX ZR 68/08, juris Rn. 3).
BGH, URTEIL vom 2.9.2012, Az. I-ZR 157/11 § 203 BGB enthält eine allgemeine Hemmungsregelung, die auch auf die Verjährungsfrist des § 612 Abs. 1 HGB anwendbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 13. März 2008 -1 ZR 116/06, TranspR 2008, 467 Rn. 22 ff., zu dem Verhältnis von § 439 Abs.3 Satz 1 HGB und § 203 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.7.2012, Az. XII ZR 86/11 Dadurch könnte es zu einer Beendigung von schwebenden Verhandlungen zwischen den Parteien und damit zu dem Wegfall der Hemmungswirkung des § 203 BGB gekommen sein (vgl. hierzu BGH Urteil vom 4. Mai 2005 - VIII ZR 93/04 - NJW 2005, 2004, 2006).
VG München, Urteil vom 3.5.2012, Az. 18 K 10.6254 Bei noch nicht verjährten Forderungen kann es wegen der durch die Klageerhebung kraft Gesetzes ohnehin eintretenden Hemmung der Verjährung gemäß § 203 BGB jedoch für den Schuldner vorteilhaft sein, zur vorläufigen Vermeidung eines Prozesses (wenigstens vorübergehend) auf die Einrede der Verjährung zu verzichten, um die Kosten eines gerichtlichen Verfahrens zu sparen und Spielraum für weitere vorprozessuale Handlungen zu schaffen (vgl. BGH v. 22.4.1982; VII ZR 191/81).
VG München, Urteil vom 3.2.2012, Az. 18 K 10.5295 Auch wenn man davon ausgeht, dass die Grundsätze der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu dem „Einschlafenlassen“ von Verhandlungen auch für den Anwendungsbereich des § 203 Satz 1 BGB Geltung haben (BGH, NJW 2009, S. 1806), ist fraglich, ob die auch in diesem Zusammenhang auf Treu und Glauben basierenden Grundsätze zwischen Behörden bzw. im Verhältnis zu öffentlich-rechtlichen Körperschaften Geltung haben können, da der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung hier wiederum Vorrang haben muss.
LAG Hamm, Urteil vom 4.1.2012, Az. 17 Sa 1001/11 Anschließend genügt jeder Meinungsaustausch über den Anspruch oder seine tatsächlichen Grundlagen, wenn nicht erkennbar sofort eine Verhandlung abgelehnt wird (BGH, 17.02.2004 – VI ZR 429/02, NJW 2004, 1654; 11.03.2010 – IX ZR 68/08, GI aktuell 2011, 9, Palandt-Ellenberger, BGB, 70. Aufl., § 203 BGB Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.6.2011, Az. III ZR 196/10 Die durch die Aufnahme von Verhandlungen bewirkte Hemmung dauert so lange an, bis der eine oder andere Teil deren Fortsetzung verweigert (§ 203 Satz 1 BGB) oder die Verhandlungen ohne ein solches Verhalten zu dem Erliegen kommen, das heißt 'einschlafen'; in diesem Fall endet die Hemmung in dem Zeitpunkt, in dem nach Treu und Glauben der nächste Schritt - zu dem Beispiel eine Äußerung der einen Seite auf die letzte Reaktion der anderen Seite -zu erwarten gewesen wäre (vgl. BT-Drucks. 14/6040 S. 112, 14/6857, S. 43; BGH, Urteil vom 6. November 2008 - IX ZR 158/07, NJW 2009, 1806 Rn. 10; MünchKommBGB/Grothe, 5. Aufl., § 203 Rn. 8; Staudinger/Peters/Jacoby, aaO §203 Rn. 13).
VG Ansbach, Urteil vom 4.5.2011, Az. 14 K 10.02649 61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der Begriff der Verhandlungen weit zu verstehen, wie dies auch zu § 203 BGB vertreten wird (vgl. BGH vom 12.5.2011 - III ZR 59/10 - m. w. N.).
LG Dortmund, Urteil vom 4.7.2010, Az. 12 O 160/09 20Nach § 203 Satz 1 BGB endet die Hemmung der Verjährung, wenn eine Seite die Fortsetzung der Verhandlung ausdrücklich ablehnt, sie auf ihren Ansprüchen nunmehr beharrt (LArbG Berlin-Brandenburg, GWR 2010, 255) oder die Verhandlungen schlicht eingeschlafen sind (vgl. MüKo BGB-Grothe, § 203 Rn. 8; Staudinger Peters, BGB, § 203 Rn. 11 f.), weil der nach Treu und Glauben zu erwartende nächste Schritt nicht erfolgt ist (vgl. OLG Hamm, Urt. vom 04.12.2008, Az 28 U 25/08 ).
BGH, URTEIL vom 2.0.2010, Az. XI ZR 12/09 Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden und eingehend begründet hat, ist eine Hemmung der Verjährung gemäß § 203 Satz 1 BGB, die dadurch eintritt, dass der Hauptschuldner mit dem Gläubiger ernsthaft über den Bestand der Hauptschuld verhandelt, auch gegenüber dem Bürgen wirksam, da dies vom Gesetzgeber erkennbar so gewollt ist und solche Verhandlungen einem Verjährungsverzicht durch den Hauptschuldner nicht vergleichbar sind (Senat, Urteil vom 14. Juli 2009 -XI ZR 18/08, WM 2009, 1597, Tz. 21 ff., vorgesehen für BGHZ).
BGH, URTEIL vom 4.10.2008, Az. IX ZR 158/07 11	bb) Das Berufungsgericht hat richtig gesehen, dass diese Grundsätze auch im Anwendungsbereich des § 203 Satz 1 BGB Geltung haben (BGH, Urt. v. 30. Oktober 2007 -XZR 101/06, WM 2008, 656, 659 Rn. 24; Beschl. v. 27. März 2008 - IX ZR 185/05, zitiert nach juris; ebenso OLG Düsseldorf OLGR 2006, 518; KG KGR 2008, 368; LAG Rheinland-Pfalz DB 2008, 592 [LS]; Er-man/Schmidt-Räntsch, BGB 12. Aufl. §203 Rn. 6; MünchKomm-BGB/Grothe, 5. Aufl. § 203 Rn. 8; Palandt/Heinrichs, BGB 67. Aufl. § 203 Rn. 4; Staudin-ger/Frank Peters, BGB Neubearbeitung 2004 § 203 Rn. 13; a. A. OLG Koblenz NJW2006, 3150, 3152).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2007, Az. IX ZR 179/06 auf die vom 1. Januar 2002 an ge- führte Korrespondenz über die Erteilung einer ordnungsgemäßen Abrechnung weist ebenfalls keine Fehler von verfassungsrechtlicher Relevanz auf.Insbesondere war § 203 BGB n.F. im vorliegenden Fall anwendbar (vgl. BGH, Urt. v. 1. Februar 2007 - IX ZR 190/04, NJW-RR 2007, 1359; Palandt/Heinrichs, BGB 66. Aufl. Art. 229 § 6 EGBGB Rn. 7).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2006, Az. III ZB 23/06 Es ist daher in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs schon früher anerkannt worden, dass ein ordnungsgemäß begründetes und vollständiges Armenrechtsgesuch, das am letzten Tag vor Ablauf der Frist bei Gericht eingereicht wird, die Hemmungswirkung des § 203 Abs. 2 BGB a.F. auslöst (vgl. BGHZ 70, 235, 237 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2005, Az. VI ZR 223/04 Der Rechtsstreit betrifft im übrigen ausschließlich Fragen des Einzelfalls ohne grundsätzliche Bedeutung, etwa zu dem Beginn der Verjährungsfrist bei Spätschäden (vgl. Senatsurteil vom 16. November 1999 - VI ZR 37/99 - VersR 2000, 331; OLG Düsseldorf VersR 2002, 54 mit Nichtannahmebeschluß des erkennenden Senats vom 13. Februar 2001 - VI ZR 236/00) oder zur Frage der Verjährungshemmung nach § 3 Nr. 3 Satz 3 PflVG, § 852 Abs. 2 BGB a.F./§ 203 BGB n.F..
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2004, Az. IX ZB 87/03 Denn §203 Abs. 2 BGB a.F. kann von vornherein nicht auf die Ausschlußfrist des §586 Abs. 2 Satz 2 ZPO angewendet werden (BGHZ 19, 20, 22).
BGH, URTEIL vom 3.9.2003, Az. IV ZR 26/03 Denn anzugeben hat der Antragsteller nur solche Umstände, auf die es - für ihn erkennbar - ankommen kann (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 1959 - VI ZR 112/59 - LM Nr. 6 zu § 203 BGB; Staudinger/Peters, BGB (2001) § 203 Rdn. 18; MünchKomm/Grothe, BGB 4. Aufl. § 203 Rdn. 7).
BGH, URTEIL vom 4.11.1997, Az. IX ZR 247/96 13 eher Löschung des Unternehmens im Handelsregister gemäß § 203 BGB eine ausreichend lange Zeit gehemmt war (vgl. BGHZ 74, 212, 213; 105, 259, 260; BAG AP Nr. 2 zu § 203 BGB; OLG Hamm NJW-RR 1990, 477, 478).
BGH, Urteil vom 3.4.1997, Az. VIII ZR 253/96 Unkenntnis des Gläubigers von seinem Anspruch oder ein Irrtum über dessen Bestehen sind schon allgemein noch keine höhere Gewalt im Sinne des § 203 Abs. 2 BGB (z.B. BGH, Urteil vom 10. April 1968 - V ZR 13/65 = NJW 1968, 1381 unter II 2; Staudin-ger/Peters aaO § 203 Rdnr. 28; MünchKomm-von Feldmann aaO § 203 Rdnr. 8; vgl. bereits Motive zu dem Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich, Band I, 1888, S. 316 f).
BGH, URTEIL vom 4.11.1994, Az. IX ZR 45/94 Die dadurch eingetretene Verzögerung ist als höhere Gewalt im Sinne von § 203 BGB zu werten (vgl. OLG Köln DAV 1976, 348, 350; OLG Hamm FamRZ 1977, 551, 552; MünchKomm/Mutschler, BGB 3. Aufl. § 1594 Rdnr. 10; Palandt/ Diederichsen, BGB 53. Aufl. § 1594 Rdnr. 1).
BGH, URTEIL vom 4.5.1989, Az. III ZR 92/87 Das bedeutet im Streitfall, daß der genannte Zeitraum von sechs Monaten (§ 203 BGB), während dessen die Verhinderung voll bestand, nach § 205 BGB in die Verjährungsfrist nicht eingerechnet wird und diese sich ab Wegfall des Hindernisses um sechs Monate verlängert (vgl. Senatsurteil BGHZ 37, 113, 118 und BGH Urt. v. 16. Juni 1982 - IVb ZR 720/80 = LM BGB S 203 Nr. 21 = FamRZ 1982, 917, 918).
BGH, URTEIL vom 4.11.1987, Az. IX ZR 41/86 Dahingestellt bleiben kann, ob und gegebenenfalls für welche Zeit die Verjährung dieses Teilanspruchs wegen des Unvermögens des Klägers, die Prozeßkosten zu tragen, nach § 203 Abs. 2 BGB gehemmt war (vgl. dazu BGHZ 70, 235, 239).
BGH, URTEIL vom 4.11.1987, Az. IX ZR 41/86 Bejaht man die Verjährungshemmung, hätte diese längstens vom Beginn der Sechsmonatsfrist des § 203 BGB bis zu dem Ablauf eines für die Vorbereitung der Klage angemessenen Zeitraums von mindestens zwei Wochen nach Abschluß des Armenrechtsprüfungsverfahrens gedauert (BGHZ 70, 235, 239 f.).
BGH, URTEIL vom 3.5.1982, Az. IVb ZR 720/80 Soweit der Kläger - was nicht feststeht - rechtzeitig anwaltliche Beratung auch hinsichtlich der Anfechtungsfrage in Anspruch genommen haben sollte, könnte ihm eine etwaige unrichtige Beratung nicht als höhere Gewalt im Sinne des § 203 BGB zugutegehalten werden, da er sich ein Verschulden des Rechtsanwalts als in seinem Bereich liegend zurechnen lassen müßte (BGHZ 31, 342, 347; 81, 353, 356 f.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1980, Az. III ZR 94/79 Vielmehr kann in besonderen Einzelfällen das Bedürfnis nach einer schnellen Abwicklung des Schadensfalles so dringend sein, daß demgegenüber die für die Fristhemmung sprechenden Gründe zurückzutreten haben, So hat der Senat bei der Ausschlußfrist für die Ansprüche aus dem Finanzvertrag aufgrund von Stationierungsschaden eine schnelle Abwicklung wegen des häufigen Personal- und Standortwechsels bei militärischen Einheiten als unumgänglich angesehen und eine Fristenhemmung wegen höherer Gewalt analog § 203 Abs. 2 BGB abgelehnt (BGHZ 33, 360, 362 f).
BGH, URTEIL vom 2.8.1980, Az. VI ZR 260/79 Denn die Armut einer Partei gilt als 'höhere Gewalt' i.S. von § 203 Abs. 2 BGB, wenn die Partei alles in ihren Kräften liegende getan hat, um das in der Armut liegende Hindernis zu beseitigen (BGHZ 17, 199, 201 und 37, 113, 116).
BGH, URTEIL vom 2.2.1977, Az. VI ZR 142/75 Hat eine Partei durch Einreichung eines Armenrechtsgesuches eine Hemmung der Verjährung nach § 203 BGB bewirkt, so endet diese Hemmung zwar grundsätzlich erst mit der abschließenden Entscheidung des Gerichts über das Armenrecht (BGH, Urt. v. 16. Januar 1961 - III ZR 204/59 = aaO; vgl. auch BGHZ 37, 113).
BGH, URTEIL vom 5.2.1977, Az. V ZR 236/75 Die Rüge ist begründet• Es ist anerkannten Rechts, daß das Unvermögen, die Kosten der Prozeßführung aufzubringen, und die Verzögerung der Entscheidung über ein rechtzeitig und auch im übrigen ordnungsgemäß angebrachtes Armenrechtsgesuch als unabwendbarer Zufall und damit als höhere Gewalt im Sinne des § 203 Abs. 2 BGB die Verjährung hemmen (vgl. BGH, Urt. v. 21. November I960 - III ZR 153/59 - LM BGB § 203 Nr. 8).
BGH, URTEIL vom 3.0.1977, Az. VIII ZR 319/75 Das am 18. Februar 1971 eingegangene, ausreichend begründete und mit den notwendigen Unterlagen versehene Armenrechtsgesuch bewirkte daher unter Berücksichtigung der sich aus § 203 Abs. 2 BGB ergebenden Verjährungshemmung (vgl. dazu Johannsen aaO § 203 An. 7; BGHZ 17, 199, 201; st.Rspr.),
BGH, URTEIL vom 4.11.1976, Az. VII ZR 88/75 BGB § 203 Abs. 2 Es wird daran festgehalten, daß die Verjährung des Anspruchs auf Architektenhonorar, die nach der neueren Rechtsprechung des Senats (BGHZ 59, 163) zwei Jahre beträgt, nicht gemäß § 203 Abs. 2 BGB durch 'höhere Gewalt' deswegen gehemmt gewesen ist, weil der Senat früher (BGHZ 45, 223) von einer dreißigjährigen Verjährung ausgegangen war (im Anschluß an BGHZ 60, 98).
BGH, URTEIL vom 3.4.1975, Az. IV ZR 60/74 Zwar hat der Bundesgerichtshof in einem besonders liegenden Fall angenommen, eine ernstgemeinte, unrichtige Belehrung eines Arztes, die ein Unfallopfer davon abgehalten hatte, Schadensersatzansprüche geltend zu machen, könne als höhere Gewalt im Sinne des § 203 BGB angesehen werden (BGH VersR 60, 1144).
BGH, Urteil vom 1.10.1961, Az. VIII ZR 158/60 Die Konkurseröffnung ist kein Ablaufhemmungsgrund im Sinne von § 203 Abs. 2 BGB (BGH Urt. vom 2. Juli 1963 - VI ZR 299/62 = NJW 1963, 2019 = WM 1963, 863), auf welche Vorschrift in § 124 Abs.2 Satz 2 BGB verwiesen wird.
BGH, Urteil vom 3.4.1955, Az. VI ZH 37/54 RGZ 158, 360>® Wenn also hier die höhere Gewalt nicht ein von aussen kommendes Ereignis voraussetzt, bestehen keine Bedenken, im Rahmen des § 203 Abs 2 BGB die Pälle zu berücksichtigen, in denen der Kläger durch seine Armut verhindert gewesen ist, die Verjährung durch Klageerhebung zu unterbrechen (RGZ 139, 272$ 163, 14? BGH vom 28® April 1955 - I ZR 47/52 = Betrieb 1953, 593 - DRsp 113, 69 h)® Allerdings gilt nicht das in der Armut liegende Hindernis schlechthin als höhere Gewalt c Der Kläger muss vielmehr selbst alles in seinen Kräften Liegen de tun, um dieses Hindernis durch Erwirkung des Armenrechts zu beseitigen® Er muss das Armenrecht rechtzeitig nachsuchen®

References: § 203
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 § 612
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 § 203
 Art. 229
 § 6
 § 203
 § 3
 § 852
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 §586
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 § 203
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 § 203
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 § 1594
 § 1594
 § 205
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 § 124
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