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Timestamp: 2016-10-21 20:14:40+00:00

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X.________ fuhr am 8. August 2010 um 19.40 Uhr mit seinem Personenwagen in Sarmenstorf dorfausw�rts in Fahrtrichtung Villmergen. Dabei �berschritt er, nach seinen Angaben bei einem �berholman�ver, die zul�ssige Ausserortsh�chstgeschwindigkeit von 80 km/h nach Abzug der Messtoleranz um 59 km/h.
Das Bezirksgericht Bremgarten sprach X.________ am 2. Dezember 2010 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln durch Missachtung der zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit ausserorts (Art. 90 Ziff. 2 SVG i.V.m. Art. 4a Abs. 1 lit. b VRV) schuldig. Es widerrief den mit Urteil des Amtsstatthalteramts Luzern vom 9. April 2008 f�r eine Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu je Fr. 110.-- gew�hrten bedingten Vollzug und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 13 Monaten als Gesamtstrafe. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die von X.________ gegen dieses Urteil erhobene Berufung am 28. April 2011 ab.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, das Urteil des Obergerichts vom 28. April 2011 im Strafpunkt aufzuheben, auf den Widerruf des mit Urteil des Amtsstatthalteramts Luzern vom 9. April 2008 gew�hrten bedingten Vollzugs der Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu verzichten und ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 240 Tagess�tzen zu Fr. 30.-- zu verurteilen, unter Ansetzung einer Probezeit von vier Jahren. Eventuell sei er mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von vier Jahren, zu bestrafen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Das Gericht misst die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters (Art. 47 Abs. 1 StGB). Das Verschulden wird nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden (Art. 47 Abs. 2 StGB).
2.1 Der Beschwerdef�hrer ist mehrfach einschl�gig vorbestraft. Er wurde u.a. mit Urteil des Amtsstatthalteramts Luzern vom 14. M�rz 2001 und mit Urteil des Einzelrichteramts des Kantons Zug vom 12. Februar 2003 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln bestraft (angefochtenes Urteil E. 2.2). Am 22. Juni 2005 fuhr er auf der Autostrasse in Wolhusen mit einer Geschwindigkeit von 188 km/h in eine Rechtskurve und geriet auf die Gegenfahrbahn. Eine Kollision mit dem ihm korrekt entgegenkommenden Auto konnte er vermeiden. Er kam jedoch von der Strasse ab, wobei seine beiden Mitfahrer aus dem Fahrzeug geschleudert wurden und auf der Unfallstelle verstarben. Das Obergericht des Kantons Luzern verurteilte ihn f�r letztere Tat am 26. August 2009, in Best�tigung des Urteils des Kriminalgerichts Luzern vom 5. Dezember 2008, wegen mehrfacher Gef�hrdung des Lebens, mehrfacher fahrl�ssiger T�tung und grober Verkehrsregelverletzung durch �berschreiten der allgemeinen H�chstgeschwindigkeit auf Autostrassen zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Das Bundesgericht wies die von ihm gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in Strafsachen am 27. April 2010 ab (Urteil 6B_1038/2009, teilweise publiziert in BGE 136 IV 76).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt zur Strafzumessung, der Beschwerdef�hrer habe mit seinem �berholman�ver unbeteiligte Dritte im Strassenverkehr massiv gef�hrdet. Weder sei er unter zeitlichem Druck gestanden noch habe er einen "plausiblen" Grund f�r das zu schnelle Fahren angeben k�nnen. Er habe sich skrupellos verhalten und erhebliche Respekts- und Verantwortungslosigkeit offenbart, obwohl er bereits den tragischen Verkehrsunfall vom 22. Juni 2005 zu verantworten habe. Die Geschwindigkeit von 139 km/h lasse sich auch f�r ein �berholman�ver nicht rechtfertigen. Eine Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug h�tte f�r alle Beteiligten zumindest schwere K�rperverletzungen oder gar den Tod zur Folge gehabt. Er habe nicht nur sich selbst, sondern auch seine Partnerin als Beifahrerin und andere Drittpersonen einer erheblichen Gefahr ausgesetzt (angefochtenes Urteil E. 2.2.1 S. 6 f.). Die Vorstrafen des Beschwerdef�hrers seien straferh�hend zu ber�cksichtigen. Dieser habe die m�glichen Konsequenzen einer massiv �bersetzten Geschwindigkeit am eigenen Leibe erfahren. Zwei seiner Kollegen seien aufgrund eines von ihm verursachten Autounfalls gestorben. Er h�tte daher sensibilisiert sein m�ssen. Dennoch habe er erneut die Geschwindigkeit massiv �berschritten (E. 2.2.2 S. 8). Er habe am 20. August 2009 vor dem Obergericht des Kantons Luzern versichert, er habe "heute kein Interesse mehr am Schnell-Autofahren" und akzeptiere die Geschwindigkeitslimiten. Trotzdem sei er am 8. August 2010 erneut mit massiv �bersetzter Geschwindigkeit gefahren. Die vom Beschwerdef�hrer beteuerte Einsicht und Reue sei nur beschr�nkt glaubw�rdig (E. 2.2.2 S. 8).
Die Vorinstanz erachtet mit dem Bezirksgericht f�r die grobe Verkehrsregelverletzung vom 8. August 2010 eine Strafe von 12 Monaten und 20 Tagen als schuldangemessen. Sie argumentiert, es sei zwingend eine Freiheitsstrafe auszusprechen, da eine Geldstrafe in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 StGB h�chstens 360 Tagess�tze betragen k�nne (E. 2.2.3 S. 8). Der bedingte Vollzug sei gem�ss Art. 42 Abs. 2 StGB nur bei besonders g�nstigen Umst�nden zul�ssig. Davon k�nne vorliegend nicht ansatzweise die Rede sein. Der Beschwerdef�hrer scheine unverbesserlich. Daran verm�chten auch die Heirat und die Absicht der Familienplanung sowie der derzeitige Strafvollzug, inklusive Therapie, nichts zu �ndern. Der Therapiebesuch sei zwar zu begr�ssen, er erfolge jedoch erst seit dem 1. November 2010. Ob die Therapiebem�hungen langfristig ernsthaft seien, werde sich zeigen. Mangels besonders g�nstiger Umst�nde sei die Freiheitsstrafe unbedingt auszusprechen (E. 2.3 S. 8 f.).
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz gehe aktenwidrig und damit willk�rlich von einer konkreten Gef�hrdung aus. Eine solche habe nie bestanden. Das �berholman�ver habe auf einer Geraden stattgefunden. Es habe kein Gegenverkehr geherrscht. Ihm k�nne nicht vorgeworfen werden, eine Kollision h�tte gar t�dliche Folgen haben k�nnen. Allein die Tatsache der zugegebenermassen massiven Geschwindigkeits�berschreitung f�hre noch nicht zu einem schweren Verschulden.
Die Vorinstanz habe die Auswirkungen der Freiheitsstrafe von 13 Monaten auf den bereits bestehenden Vollzugsplan vom 7. Dezember 2010 und die damit verbundene Zukunftsplanung unber�cksichtigt gelassen. Die Vollzugs- und Bew�hrungsdienste des Kantons Luzern h�tten nach dem Urteil vom 28. April 2010 am 31. Mai 2011 einen neuen Vollzugsplan erlassen. Die 13-monatige Freiheitsstrafe werde den sechs Jahren "angeh�ngt". Dies verunm�gliche den geplanten Beginn der Handelsschule. Da die Dauer des urspr�nglich f�r Oktober 2013 vorgesehenen Arbeitsexternats auf 12 Monate beschr�nkt sei, f�hre dies zudem zu einer merklichen Verschlechterung der Vollzugsm�glichkeiten. Es komme zu einem Synergieeffekt, der seinem Verschulden nicht mehr entspreche. Der Beschwerdef�hrer reicht die Vollzugspl�ne vom 7. Dezember 2010 und 31. Mai 2011 ein und beantragt, es sei ihm zu erm�glichen, weitere sachdienliche Unterlagen nachzureichen.
Der Beschwerdef�hrer wendet weiter ein, er habe offenbar M�he, sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten, weshalb die Vorstrafen nicht zu einer Straferh�hung f�hren, sondern die entgegengesetzte Folge haben m�ssten. Die Vorinstanz gewichte die Vorstrafen zu stark. Er habe sich vor dem hier zu beurteilenden Fall w�hrend �ber f�nf Jahren im Strassenverkehr korrekt verhalten. Vergleiche man eine hypothetische Strafe ohne Vorstrafen mit den ausgesprochenen 13 Monaten Freiheitsentzug, werde die Unverh�ltnism�ssigkeit der Strafe augenf�llig. Andere plausible Gr�nde f�r die hohe Strafe bringe die Vorinstanz nicht vor. Insbesondere d�rften gesellschaftspolitische Forderungen nicht zu einer Ermessens�berschreitung f�hren.
Eine Freiheitsstrafe sei vorliegend zudem unzweckm�ssig. Sie zeige alleine negative Auswirkungen auf ihn und sein soziales, famili�res und berufliches Umfeld. Dies sei von der Vorinstanz weder thematisiert noch ber�cksichtigt worden. Die Geldstrafe sei nicht nur die richtige, sondern auch die einzig innerhalb des Ermessensspielraums zu rechtfertigende Sanktion.
3.2 Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann nur ger�gt werden, wenn sie willk�rlich (Art. 9 BV) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 134 IV 36 E. 1.4.1). Willk�r bei der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht (BGE 134 I 140 E. 5.4 mit Hinweisen).
3.3 Die Vorinstanz durfte ohne in Willk�r zu verfallen von einer massiven Gef�hrdung ausgehen. Eine ernstliche Gefahr f�r die Sicherheit anderer im Sinne einer groben Verkehrsregelverletzung nach Art. 90 Ziff. 2 SVG ist nach der Rechtsprechung nicht erst bei einer konkreten, sondern bereits bei einer erh�hten abstrakten Gef�hrdung gegeben (BGE 131 IV 133 E. 3.2; 130 IV 32 E. 5.1; je mit Hinweisen). Eine erh�hte abstrakte Gefahr wird gem�ss der Rechtsprechung ungeachtet der konkreten Umst�nde bei einer �berschreitung der zul�ssigen H�chstgeschwindigkeit auf Strassen ausserorts um 30 km/h angenommen (BGE 124 II 259 E. 2c; 121 IV 230 E. 2c). Die Vorinstanz weist willk�rfrei darauf hin, dass die weit �bersetzte Geschwindigkeit auch t�dliche Folgen h�tte haben k�nnen. Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers behauptet sie nicht, es habe aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeugs eine konkrete Gefahr bestanden.
3.4 Die Vorinstanz bejaht ein skrupelloses, respekt- und verantwortungsloses Verhalten. Sie gewichtet die Vorstrafen und insbesondere den vom Beschwerdef�hrer infolge einer Geschwindigkeits�berschreitung im Jahre 2005 verursachten t�dlichen Unfall zutreffend stark straferh�hend. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers, wonach seine Schwierigkeiten, sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten, zu seinen Gunsten zu ber�cksichtigen seien, verwirft sie zu Recht. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist entgegen der R�ge des Beschwerdef�hrers (Beschwerde Ziff. 19 S. 6) nicht auszumachen.
3.5 Nach Art. 47 Abs. 1 StGB ist bei der Strafzumessung auch die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters zu ber�cksichtigen. Die Verb�ssung einer Freiheitsstrafe ist f�r jeden arbeitst�tigen und in ein famili�res Umfeld eingebetteten Beschuldigten mit einer gewissen H�rte verbunden. Als unmittelbare gesetzm�ssige Folge jeder Sanktion darf diese Konsequenz nur bei Vorliegen aussergew�hnlicher Umst�nde erheblich strafmindernd wirken (Urteile 6B_829/2010 vom 28. Februar 2011 E. 5.4; 6B_470/2009 vom 23. November 2009 E. 2.5; je mit Hinweisen). Die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Verunm�glichung des urspr�nglich f�r Oktober 2013 geplanten �bertritts in ein Arbeitsexternat betrifft den Strafvollzug. Die Verz�gerungen bei der Vollzugslockerung sind eine direkte Konsequenz der erneuten Delinquenz und nicht als erh�hte Strafempfindlichkeit strafmindernd zu ber�cksichtigen. Als Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG kommen nur neue Tatsachen in Betracht, welche bereits beim vorinstanzlichen Entscheid Bestand hatten und nicht vorgebracht wurden. Tatsachen, die erst nach dem Entscheid der Vorinstanz eingetreten sind, fallen nicht unter diese Bestimmung (vgl. BGE 134 IV 97 E. 5.1.3 mit Hinweis). Der im bundesgerichtlichen Verfahren neu eingereichte Vollzugsplan vom 31. Mai 2011 hat als sog. echtes Novum unber�cksichtigt zu bleiben. Er kann nicht mit dem Strafentscheid angefochten werden. Im �brigen zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern erst das angefochtene Urteil Anlass zu den von ihm vor Bundesgericht neu vorgebrachten Tatsachen und Beweismitteln gab. Auch der Vollzugsplan vom 7. Dezember 2010 ist aus dem Recht zu weisen. Auf die im bundesgerichtlichen Verfahren gestellten Beweisantr�ge ist nicht einzutreten (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG).
3.6.1 Der neue Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches sieht f�r Strafen von sechs Monaten bis zu einem Jahr (bzw. 360 Tagen) die Geldstrafe (Art. 34 StGB) und die Freiheitsstrafe (Art. 40 StGB) vor. Bei der Wahl der Sanktionsart ist als wichtiges Kriterium die Zweckm�ssigkeit einer bestimmten Sanktion, ihre Auswirkungen auf den T�ter und sein soziales Umfeld sowie ihre pr�ventive Effizienz zu ber�cksichtigen (BGE 134 IV 97 E. 4.2; 134 IV 82 E. 4.1). Nach dem Prinzip der Verh�ltnism�ssigkeit soll bei alternativ zur Verf�gung stehenden Sanktionen im Regelfall diejenige gew�hlt werden, die weniger stark in die pers�nliche Freiheit des Betroffenen eingreift bzw. die ihn am wenigsten hart trifft (BGE 134 IV 97 E. 4.2.2; 134 IV 82 E. 4.1). Im Vordergrund steht daher bei Strafen von sechs Monaten bis zu einem Jahr die Geldstrafe als gegen�ber der Freiheitsstrafe mildere Sanktion (Urteile 6B_218/2010 vom 8. Juni 2010 E. 3.2; 6B_721/2009 vom 18. Februar 2010 E. 4.2). Das Gericht hat im Urteil die Wahl der Sanktionsart zu begr�nden (Art. 50 StGB).
3.6.2 Die von der Vorinstanz verh�ngte Strafe von einem Jahr und 20 Tagen liegt nur geringf�gig �ber dem Grenzwert von 360 Tagess�tzen, f�r welche gem�ss Art. 34 Abs. 1 StGB eine Geldstrafe ausgesprochen werden kann. Die Vorinstanz begr�ndet die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe im angefochtenen Entscheid ausschliesslich mit dem Argument, eine Geldstrafe sei angesichts der Strafh�he nicht zul�ssig. Dieses Vorgehen ist nach der Rechtsprechung nicht zul�ssig.
F�hrt die Strafzumessung unter W�rdigung aller wesentlichen Umst�nde zu einer Freiheitsstrafe, welche im Bereich eines Grenzwertes zum bedingten bzw. teilbedingten Strafvollzug liegt, hat sich der Richter zu fragen, ob - zugunsten des Beschuldigten - eine Sanktion, welche die Grenze nicht �berschreitet, noch innerhalb des Ermessensspielraums liegt. Bejaht er die Frage, hat er die Strafe in dieser H�he festzulegen. Verneint er sie, ist es zul�ssig, auch eine nur unwesentlich �ber der Grenze liegende Freiheitsstrafe auszuf�llen. Der Richter hat diesen Entscheid im Urteil ausdr�cklich zu begr�nden (BGE 134 IV 17 E. 3.5 und 3.6). Diese Rechtsprechung gelangt auch auf Strafen zur Anwendung, die im Bereich eines Grenzwertes zwischen Geld- und Freiheitsstrafe bzw. gemeinn�tziger Arbeit liegen (vgl. Urteil 6B_631/2010 vom 24. Januar 2011 E. 3.7).
Die Vorinstanz h�tte pr�fen m�ssen, ob nicht auch eine Geldstrafe von 360 Tagess�tzen schuldangemessen ist, oder darlegen m�ssen, weshalb die Voraussetzungen f�r eine Geldstrafe aus anderen Gr�nden nicht erf�llt sind. Hinzu kommt, dass (von der Begr�ndung der Strafh�he her) nicht nachvollziehbar ist, weshalb die Vorinstanz f�r ein einzelnes Delikt auf eine Strafe von 12 Monaten und 20 Tagen kommt.
Die Beschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen. Gelangt die Vorinstanz im Rahmen der Neubeurteilung zum Ergebnis, eine Geldstrafe sei angemessen, ist zu ber�cksichtigen, dass Art. 46 Abs. 1 StGB gem�ss der Rechtsprechung nur Anwendung findet, wenn die bedingte Vorstrafe und die neue Strafe nicht gleichartig sind (BGE 134 IV 241 E. 4), und die Bildung einer Gesamtstrafe aus der neuen Sanktion und der widerrufenen Geldstrafe (vgl. nachfolgend E. 5) demnach nicht zul�ssig ist.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, es sei ihm der bedingte Vollzug zu gew�hren.
Das Gericht schiebt den Vollzug einer Geldstrafe, von gemeinn�tziger Arbeit oder einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten und h�chstens zwei Jahren in der Regel auf, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den T�ter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten (Art. 42 Abs. 1 StGB). Wurde der T�ter innerhalb der letzten f�nf Jahre vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten oder zu einer Geldstrafe von mindestens 180 Tagess�tzen verurteilt, so ist der Aufschub nur zul�ssig, wenn besonders g�nstige Umst�nde vorliegen (Art. 42 Abs. 2 StGB).
Der bedingte Vollzug der Strafe w�re gem�ss Art. 42 Abs. 2 StGB nur zul�ssig, wenn besonders g�nstige Umst�nde vorl�gen. Solche sind mit der Vorinstanz (supra E. 2.2) klar zu verneinen. Der angefochtene Entscheid ist entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers (Beschwerde Ziff. 28 S. 7) ausreichend begr�ndet.
5.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Widerruf des bedingten Vollzugs der Geldstrafe von 20 Tagess�tzen gem�ss Urteil vom 9. April 2008.
5.2 Begeht der Verurteilte w�hrend der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen und ist deshalb zu erwarten, dass er weitere Straftaten ver�ben wird, so widerruft das Gericht die bedingte Strafe oder den bedingten Teil der Strafe (Art. 46 Abs. 1 StGB). Ist nicht zu erwarten, dass der Verurteilte weitere Straftaten begehen wird, so verzichtet das Gericht auf einen Widerruf. Es kann den Verurteilten verwarnen oder die Probezeit um h�chstens die H�lfte der im Urteil festgesetzten Dauer verl�ngern (Art. 46 Abs. 2 StGB).
5.3 Ein w�hrend der Probezeit begangenes Verbrechen oder Vergehen f�hrt nicht zwingend zum Widerruf des bedingten Strafaufschubs. Dieser soll nach Art. 46 Abs. 1 StGB nur erfolgen, wenn wegen der erneuten Straff�lligkeit eine eigentliche Schlechtprognose besteht. Dem Richter steht bei der Pr�fung der Prognose des k�nftigen Legalverhaltens ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn der Richter sein Ermessen �ber- bzw. unterschreitet oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt (BGE 134 IV 140 E. 4.2 und 4.3 mit Hinweisen). Die Pr�fung der Bew�hrungsaussichten des T�ters ist anhand einer Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vorzunehmen (BGE 134 IV 140 E. 4.4). Besonders g�nstige Umst�nde, wie sie Art. 42 Abs. 2 StGB f�r den bedingten Strafaufschub bei entsprechender Vorverurteilung verlangt, sind f�r den Widerrufsverzicht nicht erforderlich. Art und Schwere der erneuten Delinquenz bleiben jedoch auch unter neuem Recht f�r den Entscheid �ber den Widerruf insoweit von Bedeutung, als diese R�ckschl�sse auf die Legalbew�hrung des Verurteilten erlauben. Die Prognose f�r den Entscheid �ber den Widerruf kann umso eher negativ ausfallen, je schwerer die w�hrend der Probezeit begangenen Delikte wiegen (BGE 134 IV 140 E. 4.5 mit Hinweisen).
5.4 Vorliegend lag es im Ermessen der Vorinstanz, die neue Strafe unbedingt auszusprechen und gleichzeitig den f�r die Vorstrafe gew�hrten bedingten Vollzug zu widerrufen. Dies gilt auch in Ber�cksichtigung des Umstands, dass die Verurteilung vom 9. April 2008 keine SVG-Delikte, sondern eine Widerhandlung gegen das Waffengesetz betraf. Eine Verletzung von Bundesrecht ist zu verneinen. Der Beschwerdef�hrer verweist im Zusammenhang mit seiner R�ge im Wesentlichen auf seine kantonale Berufung vom 18. M�rz 2011 (vgl. Beschwerde Ziff. 25 S. 7). Darauf ist nicht einzutreten (BGE 133 II 396 E. 3.2; 131 III 384 E. 2.3 mit Hinweis).
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen und im �brigen abzuweisen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird im Umfang des teilweisen Obsiegens des Beschwerdef�hrers gegenstandslos. Soweit er unterliegt, ist es zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers ist bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Der Kanton Aargau hat dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren im Umfang seines teilweisen Obsiegens eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG). Die Entsch�digung ist dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers zuzusprechen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. April 2011 teilweise aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Der Kanton Aargau hat Rechtsanwalt Beat Hess f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen.

References: Art. 4
 BGE 
 Art. 34
 Art. 42
 Art. 95
 BGE 
 Art. 90
 Art. 47
 Art. 99
 BGE 
 Art. 99
 Art. 34
 Art. 46
 Art. 42
 Art. 46
 Art. 42