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Timestamp: 2017-09-21 19:29:59+00:00

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Diese Hausordnung soll eine Vereinbarung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern sein. Sie sagt dir in zeitlicher Reihenfolge, wie das Zusammenleben in unserer Schule geregelt ist. Selbstverständlich gelten Höflichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis als Grundlage dieses Zusammenlebens. Anmerkung: In dieser Hausordnung wird die Anrede „Lehrerin“ verwendet, die die männliche Form „Lehrer“ mit einschließt.
Jetzt wird die Schule für dich geöffnet. Am Besten schaust du gleich auf den Vertretungsplan am Schwarzen Brett, ob sich etwas an deinem Stundenplan geändert hat. Du darfst dich bis 7.40 Uhr im Aufenthaltsraum aufhalten. Danach kannst du in den Gang vor dein Klassenzimmer gehen, damit du es pünktlich mit deiner Lehrerin/deinem Lehrer betreten kannst.
Wenn du mit deinem Fahrrad oder Moped in die Schule fährst, musst du das Fahrzeug auf dem Fahrradparkplatz abstellen. Den Schulhof darfst du nicht befahren, auch nicht mit City-Roller, Kickboard oder Skateboard.
Jetzt beginnt der Unterricht. Du solltest an deinem Platz sitzen und deine Arbeitsmaterialien bereit haben. Erscheint nach 10 Minuten keine Lehrerin, gehen deine Klassensprecher zum Sekretariat, um nach der Lehrerin zu fragen. Dies gilt auch für alle anderen Schulstunden.
1. Große Pause von 9.15 Uhr bis 9.40 Uhr
2. Große Pause von 11.10 Uhr bis 11.25 Uhr
In der 1. großen Pause musst du das Klassenzimmer, die Fachräume und Gänge und das 1. Stockwerk verlassen. Die Lehrer schließen die Räume ab. Du kannst dich auf dem ganzen übrigen Schulgelände aufhalten. Das Schulgelände endet an den Treppen beim Fahrradparkplatz, an den Treppen am Ende der Sporthalle (Kabine 6) und an der Auffahrt zwischen Realschule und Kreuzsteinschule. In der Raucherecke des Eschbach-Gymnasiums hast du nichts zu suchen! Auch die Tartanbahn darfst du nicht betreten.
Denke nach Unterrichtsende daran, deinen Platz ordentlich/sauber zu hinterlassen. Jeden Tag wird aufgestuhlt.
Allgemeine Regeln - oder was du noch beachten solltest !!!
Die Anweisungen aller im Hause tätigen Erwachsenen sind zu befolgen.
Die Umgangssprache an unserer Schule ist deutsch.
Du bist für Schuleigentum und die dir zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel voll verantwortlich. Ebenso für Möbel, Wände, Toiletten und Außenanlagen.
Für Abfälle aller Art stehen in den Klassenräumen, im Schulhaus und außerhalb jede Menge Abfallbehälter. Bitte werfe allen Müll in diese Behälter. In die grünen Abfallbehälter gehört ausschließlich Papierabfall!!!
Das Schulgelände darfst du während der Unterrichtszeit und in den Pausen nur mit Erlaubnis der Lehrerin verlassen.
Elektronische Unterhaltungsgeräte darfst du nur in der Mittagspause benutzen.
In der Schule dürfen Handys nicht benutzt werden und müssen ausgeschaltet sein.
Das Rauchen ist dir auf dem Schulgelände verboten (auch in den Toiletten).
Nur in Notfällen ist das Betreten von Nottreppen und Dachanlagen gestattet.
Im Winter darfst du keine Schneebälle werfen.
Wenn du im Bau 3 Unterricht hast, dann warte beim Hausmeister-Dienstzimmer auf deine Lehrerin. Im Bau 3 gilt ebenfalls diese Hausordnung.
Du darfst keine Waffen irgendeiner Art mit in die Schule bringen.
Schulfremde dürfen sich auf dem Schulgelände nicht aufhalten.
Ergänzung aus der Schulordnung
Wenn sie angerufen haben, muss spätestens am dritten Tag nach dem Anruf eine schriftliche Entschuldigung mit Grund und Dauer der Abwesenheit im Sekretariat der Realschule ankommen.
Gibt es einen wichtigen Grund für eine Beurlaubung vom Unterricht, musst du rechtzeitig einen schriftlichen Antrag einreichen.
Bis zu zwei Tagen entscheidet darüber die Klassenlehrerin, darüber hinaus die Schulleiterin.
Wenn die Unterrichtsbefreiung vor oder nach einem Ferienblock liegt, so entscheidet auf jeden Fall die Schulleiterin.
Eine solche Beurlaubung ist eine absolute Ausnahme und darf in begründeten Fällen nur einmal während deiner Schulzeit vorkommen.
Die Teilnahme an einer AG ist freiwillig. Hast du dich aber einmal angemeldet, kannst du dich nur zum Schulhalbjahr abmelden. Bis dahin gilt für dich Anwesenheitspflicht.
In der ausführlichen Schulordnung steht geschrieben, was passieren kann, wenn du dich nicht an die Haus- und Schulordnung hältst. Grundlage der Disziplinarordnung ist der § 90 des Schulgesetzes von Baden-Württemberg. Er erklärt Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen. Die Nachfolgende Zusammenstellung von Maßnahmen darf nicht als "Strafenkatalog" verstanden werden.
Grundlage der Disziplinarordnung ist der § 90 des Schulgesetzes von Baden-Württemberg, hier insbesondere Absatz 1 und 2 (mit Kommentar) "Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen..."
Die nachfolgende Zusammenstellung von Maßnahmen gibt die Grenzen des Ermessens-Spielraumes an, in dem die Beschluss fassenden Gremien nach den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit tätig werden können.
1. Stufe: Pädagogische Erziehungsmaßnahmen wie etwa Mahnungen, Tadel oder Übungsarbeiten.
2. Stufe: Erziehungsmaßnahmen, in der Regel ohne Strafcharakter, die ins Tagebuch unter der Überschrift "Eintrag" eingetragen werden. Beispiele: - Störungen des Unterrichts - Zuspätkommen ohne zwingenden Grund
3. Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen mit Strafcharakter, die im Tagebuch vermerkt werden: Nachsitzen bis zu 2 Stunden und Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten durch den Klassenlehrer. Fachlehrer informieren den Klassenlehrer über den Vorfall. Beispiele: - Wiederholungen der unter 2 genannten Beispiele - Betrug bei Klassenarbeiten - Grobe Verstöße gegen die Hausordnung ( wie z.B. das Werfen mit Gegenständen im Schulbereich, unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes) - Herunterladen und Senden verbotener Seiten im Internet oder durch e-Mail
4. Stufe: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen durch den Schulleiter mit Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten: a) Nachsitzen bis zu vier Unterrichtsstunden b) Überweisung in eine Parallelklasse des selben Typs innerhalb der Schule c) Androhung des zeitweiligen Ausschlusses vom Unterricht d) Ausschluss vom Unterricht bis zu zwei Unterrichtstagen Beispiele: - Dauerzustände und Häufungen bereits genannter Verfehlungen oder mehrere "Einträge" - Mutwillige Beschädigung von Schüler- und Schuleigentum - Mitbringen und Benützung gefährdender Gegenstände und Materialien (gefährdet sein können z.B. die Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule, die Ordnung der Schule, Gesundheit und Körper von Schülern und Lehrern) wie z.B. durch feststehende Messer, Schleudern, Schusswaffen, Sprengkörper, Chemikalien, Schlagwerkzeuge - Schulschwänzen
5. Stufe: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die durch die Klassenkonferenz unter Vorsitz des Schulleiters ausgesprochen und den Erziehungsberechtigten mitgeteilt werden. Dabei ist auf Wunsch des betroffenen Schülers - bei Minderjährigen auf Wunsch der Erziehungs-berechtigten - die Schulkonferenz zu beteiligen. a) Ausschluss bis zu vier Unterrichtswochen b) Androhung des Ausschlusses aus der Schule c) Ausschluss aus der Schule Beispiele: - Schwerer Diebstahl - Wiederholung der unter Stufe 4 aufgeführten Verfehlungen und Maßnahmen - Böswillige Zerstörung von Schüler- und Schuleigentum - Tätlichkeiten gegenüber Angehörigen der Schule (dazu gehört auch die Androhung von Tätlichkeiten, um Mitschüler einzuschüchtern oder gefügig zu machen; Gruppenterror) - Dauerschwänzen
B Schulpflicht
Die Teilnahmepflicht jedes Schülers am Unterricht ist in § 72 (4) und § 85 (1) des Schulgesetzes festgelegt:
"Die Schulpflicht erstreckt sich auf den regelmäßigen Besuch des Unterrichts und der übrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule, sowie auf die Einhaltung der Schulordnung. Dasselbe gilt für Schüler, die nicht schulpflichtig sind."
"Die Erziehungsberechtigten haben dafür Sorge zu tragen, dass der Schüler am Unterricht und an den übrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt und sich der Schulordnung fügt. Sie sind verpflichtet, den Schüler für den Schulbesuch in gehöriger Weise auszustatten...."
a) Erkrankungen
Bei Krankheit ist spätestens am zweiten Tag der Verhinderung (fern-)mündlich oder schriftlich die Schule zu benachrichtigen. War die Schule fernmündlich benachrichtigt, so ist eine schriftliche Entschuldigung unter Angabe des Grundes und der Dauer spätestens am 3. Tag nach dem Telefonanruf nachzureichen.
Bei einer Krankheitsdauer von mehr als zehn Unterrichtstagen kann der Klassenlehrer vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. Lassen sich bei auffällig häufigen Erkrankungen Zweifel an der Fähigkeit des Schülers, der Teilnahmepflicht nachzukommen auf andere Weise nicht ausräumen, kann der Schulleiter vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. In diesen Fällen und unter den gleichen Voraussetzungen kann der Schulleiter bei langen Erkrankungen auch die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen.
b) Ansteckende Krankheiten
Beim Auftreten übertragbarer Krankheiten in der Familie oder auch im Haus muss das Rektorat sofort benachrichtigt werden.
c) Befreiung vom Sportunterricht
Eine Befreiung vom Sportunterricht ist in § 3 der Schulbesuchsverordnung geregelt. Für eine Befreiung (z.B. wegen Verletzung oder Allergie) ist ein ärztliches Zeugnis vorzulegen.
d) Beurlaubung
Eine Beurlaubung vom Besuch der Schule ist lediglich in begründeten Ausnahmefällen und nur auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag möglich. Für bis zu 2 Tage ist der Klassenlehrer für die Beurlaubung zuständig, sonst der Schulleiter.
e) Abmeldung vom Religionsunterricht
Eine Abmeldung vom Religionsunterricht ist nur aus Glaubens- und Gewissensgründen (vergl. § 100 Schulgesetz) möglich, spätestens zwei Wochen nach Unterrichtsbeginn eines jeden Schulhalbjahres.
f) Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften
Die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften ist freiwillig. Eine Anmeldung, die bis spätestens zwei Wochen nach Unterrichtsbeginn erfolgen muss, verpflichtet zur Teilnahme bis zur Abmeldung zum Ende eines Schulhalbjahres.
liegt vor, wenn eine der genannten Bestimmungen nicht eingehalten wird (z.B. Entschuldigung erfolgt zu spät).
Schriftliche Arbeiten sind dann mit der Note "ungenügend" zu bewerten. Es kann eine Schulstrafe verhängt und ein Bußgeld beantragt werden.
10 Regeln für einen fairen Umgang miteinander !
1. Ich bin ehrlich im Umgang mit meinen Lehrern und Klassenkameraden.
2. Ich begegne meinen Mitschülern und Lehrern mit Respekt.
3. Ich bin freundlich und höflich zu Mitschülerinnen und Lehrerinnen.
4. Ich bin hilfsbereit und erledige meine Aufgaben zügig und gewissenhaft.
5. Ich fange keinen Streit an und vermeide Beschimpfungen und Hänseleien.
6. Ich höre gut zu und versuche die Anderen zu verstehen.
7. Ich bin geduldig mit meinen Mitschülern, auch wenn ich manchmal die Lösung schneller weiß.
8. Ich setze mich für eine gute Klassengemeinschaft und ein positives Schulklima ein.
9. Ich bin im Unterricht aufmerksam und bemühe mich, mit jedem gut zusammen zu arbeiten.
10. Ich kleide mich nach meinem Geschmack und ohne Anstoß zu erregen.

References: § 90
 § 90
 § 72
 § 85
 § 3
 § 100