Source: https://www.kassel.de/satzungen/erhaltungs--und-gestaltungssatzung-fuer-die-villenkolonie-mulang.php
Timestamp: 2020-03-31 12:59:33+00:00

Document:
Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für die Villenkolonie Mulang | kassel.de: Der offizielle Internetauftritt der Stadt Kassel
In der Fassung der Ersten Änderung vom 28. August 2017
§1 Zweck und Ziele
§2 Räumlicher und sachlicher Geltungsbereich
§3 Genehmigungspflicht und Versagungsgründe
§5 Baukörper und unbebaute Freiflächen
§7 Dächer
§8 Fassaden
§9 Balkone und andere Vorbauten
§10 Gestaltung unbebauter Flächen, Einfriedungen
§12 Denkmalschutz
§13 Inkrafttreten und Außerkrafttreten
Teil II - Erhaltungssatzung
Teil III - Gestaltungssatzung
1. entgegen § 7 Abs. 1 Satz 1 Dächer nach Form, Firstrichtung, Dachneigung, in der Art oder Farbe der Dachdeckung oder der Dachaufbauten nicht der, das Villengebiet prägenden Nachbarbebauung anpasst;
2. entgegen § 7 Abs. 1 Satz 2 Solaranlagen so gestaltet, dass sie für das betreffende Gebäude oder für die Umgebung beeinträchtigend wirken;
3. entgegen § 7 Abs. 1 Satz 3 straßenseitig Solaranlagen anbringt;
4. entgegen § 7 Abs. 2 Satz 1 die Gesamtlänge der Dachaufbauten von 1/4 der Länge der zugehörigen Gebäudeseite überschreitet;
5. entgegen § 7 Abs. 2 Satz 2 Dachflächenfenster oder Dacheinschnitte straßenseitig einbaut bzw. vornimmt;
6. entgegen § 7 Abs. 3 Satz 2 und 3 Dachgauben einbaut, die sich in Proportion oder Gliederung nicht auf die Proportion oder Gliederung der Fassade bezieht, sich ihr nicht optisch unterordnet oder die Dachneigung des Hauptdaches < 35° beträgt;
7. entgegen § 8 Abs. 1 überkommenen Dachformen oder Dachneigungen nicht der Proportion der Fassadengliederung zugrunde legt;
8. entgegen § 8 Abs. 2 die Fassadengestaltung keinem einheitlichen Konzept folgt oder sich nicht in das Straßenbild einfügt;
9. entgegen § 8 Abs. 3 Satz 1 Jalousien, Rollläden oder Markisen nicht der Fassadengliederung unterordnet;
10. entgegen § 8 Abs. 3 Satz 2 mit Jalousien, Rollläden, Markisen oder andere technische Einrichtungen das Gesamtbild des Gebäudes beeinträchtigt;
11. entgegen § 9 Balkone oder andere Vorbauten in den notwendigen seitlichen Mindestabstandsflächen errichtet;
12. entgegen § 10 Abs. 1 Satz 1 Vorgärten in Bereichen oder Straßenabschnitten, die eine räumliche Einheit bilden und damit besonders gebietsprägend sind, so gestaltet, dass sie sich nicht in ihre Umgebung einfügen;
13. entgegen § 10 Abs. 1 Satz 2 Vorgärten in Bereichen oder Straßenabschnitten, die eine räumliche Einheit bilden und damit besonders gebietsprägend sind, nicht von jeglicher Bebauung freihält;
14. entgegen § 10 Abs. 2 Satz 1 Einfriedungen nicht offen herstellt;
15. entgegen § 10 Abs. 2 Satz 2 Einfriedungen herstellt, die sich hinsichtlich Höhe, Baustoff oder Farbe nicht der Eigenart der näheren Umgebung anpassen;
16. entgegen § 10 Abs. 3 Standplätze für bewegliche Abfallbehälter nicht durch bauliche oder gärtnerische Maßnahmen integriert oder nicht gegen Einsicht von den öffentlichen Verkehrsflächen abschirmt;
17. entgegen § 10 Abs. 4 Satz 1 das natürliche Gelände bebauter Grundstücke durch Abgrabungen oder Aufschüttungen verändert;
18. entgegen § 10 Abs. 4 Satz 2 Kellergeschosse durch Abgrabungen oder Abböschungen freilegt;
19. entgegen § 10 Abs. 5 die mit Bäumen bewachsenen nicht überbauten Flächen der bebauten Grundstücke unterbaut;
20. entgegen § 10 Abs. 6 Tiefgaragen nicht unter dem Gebäude anordnet.
Erhaltngs- und Gestaltungssatzung vom 13. Oktober 2014 am 4. Dezember 2014
Erste Änderung vom 28. August 2017 am 23. September 2014
Sie tritt 10 Jahre nach Inkrafttreten der Satzung zur Änderung der Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für die Villenkolonie Mulang in der Fassung vom 13. Oktober 2014 (Erste Änderung) außer Kraft
Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für die Villenkolonie Mulang

References: §1

§2

§3

§5

§7

§8

§9

§10

§12

§13
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