Source: https://www.lautertal.de/oeffentliche-bekanntmachungen.html
Timestamp: 2020-08-10 21:22:57+00:00

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Bekanntmachungen - Lautertal (Odenwald)
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Betr.: Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Beedenkirchen
Nachstehend veröffentlichen wir eine Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Lautertal-Beedenkirchen
Lautertal (Odenwald), den 29.07.2020
der Jagdgenossenschaft 64686 Lautertal-Beedenkirchen
Die Jagdgenossen des Jagdbezirks Beedenkirchen werden zur Jahreshauptversammlung am
Freitag, den 21. August 2020 um 20:00 Uhr in die Gaststätte „Kuralpe-Kreuzhof“ eingeladen.
1. Eröffnung, Begrüßung
4. Verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 29.03.2019
5. Bericht des Jagdvorstehers
7. Bericht des Jagdausschussvorsitzenden mit Antrag zur Entlastung des Vorstandes
8. Bericht der Jagdpächter
9. Bericht der Wildschadenschätzer
10. Verwendung der Jagdpacht
11. Verwendung Restgeld
12. Neuverpachtung des Jagdbezirkes
13. Eingegangene Anträge
Diese Versammlung ist beschlussfähig, wenn die Einladung satzungsgemäß erfolgt ist, unabhängig von der Zahl der anwesenden Jagdgenossen.
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich! Wir bitten daher die Jagdgenossen, sich bis zum 15.08.2020 unter der Rufnummer 06254-9435405 anzumelden.
Bei Betreten der Gaststätte gilt die Maskenpflicht.
Der Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Beedenkirchen
Betr.: Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Raidelbach
Nachstehend veröffentlichen wir eine Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Lautertal-Raidelbach
Lautertal (Odenwald), den 30.07.2020
der Jagdgenossenschaft 64686 Lautertal-Raidelbach
Der Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Raidelbach lädt am Donnerstag, den 13.08.2020 um 20.00 Uhr zur Jahreshauptversammlung ein. Die Versammlung findet in der Raidelbacher Straße 80 statt.
Die derzeit gültigen Corona-Auflagen, insbesondere das Tragen von Masken und Einhalten der Abstände, sind einzuhalten.
Bei Beschlussunfähigkeit wird nach §8 der Satzung mündlich für 20.30 Uhr zu einer 2. Sitzung
eingeladen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen oder durch sie
vertretenen Jagdgenossen beschlussfähig.
3. Bericht des Jagdpächters
5. Bericht der Kassenprüfer, Aussprache und Entlastung des Jagdvorstandes
7. Festsetzung des Hektarsatzes der auszuzahlenden Jagdertragsanteile
gez. Horst Pfeifer
1. Änderung der Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Brut- und Setzzeit
Aufgrund des § 5 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07. März 2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 07. Mai 2020 (GVBl. S. 318) und des § 27 Absatz 2 Nr. 3 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (HAGBNatSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2010 (GVBl. I S. 629; 2011 I S. 43), zuletzt geändert durch Artikel 17 des Gesetzes vom 07. Mai 2020 (GVBl. S. 318) hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Lautertal in ihrer Sitzung vom 25.06.2020 folgende 1. Änderung der Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Brut- und Setzzeit vom 13. Juni 2019 beschlossen:
Die Anleinpflicht gilt während der Brut- und Setzzeit
vom 01. März bis 15. Juli
Die Anleinpflicht gilt nicht für Diensthunde von Behörden, Hunde des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes, Assistenzhunde für Blinde, Diabetiker u. ä. Personengruppen und Jagd- und Herdengebrauchshunde im Rahmen ihres zweckentsprechenden Einsatzes oder ihrer Ausbildung sowie auf besonders ausgewiesenen bzw. gekennzeichneten Freilaufflächen für Hunde.
Die 1. Änderung der Satzung tritt am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.
Lautertal, den 06.07.2020
Neufassung der
Aufgrund der §§ 5, 51 und 93 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. März 2005 (GVBl. I S. 142) zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 07. Mai 2020 (GVBl. S. 318), §§ 16-18 und 37 des Hessischen Straßengesetzes vom 8. Juni 2003 (GVBl. I S. 166) zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 28. Mai 2018 (GVBl. S. 198), § 8 des Bundesfernstraßengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2007 (BGBl. I S. 1206) zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 29. November 2018 (BGBl. I S. 2237) und der Verordnung über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an Bundesfern- und Landesstraßen vom 08. März 2004 (GVBl. I. S. 106), zuletzt geändert durch Art. 10 VO vom 13. November 2012 (GVBl. S. 423) und der Satzung über Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen im Gebiet der Gemeinde Lautertal (Odw.) – genannt Sondernutzungssatzung – vom 19. April 2018 hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Lautertal (Odw.) in ihrer Sitzung am 25.06.2020 folgende Neufassung der Sondernutzungssatzung der Gemeinde Lautertal (Odw.) und der Gebührenordnung beschlossen:
(1) Gegenstand dieser Satzung sind Sondernutzungen an den Gemeindestraßen, -wegen, -plätzen und Bereichen (Verkehrsflächen) der Gemeinde Lautertal (Odw.) innerhalb und außerhalb der geschlossenen Ortslage, sowie an Ortsdurchfahrten im Zuge der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.
(2) Zu den Straßen im Sinne dieser Satzung gehören alle Flächen, die nach der Definition des hessischen Straßengesetzes in der jeweils geltenden Fassung zur öffentlichen Straße gehören und dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind.
(3) Sonstige öffentliche Straßen im Sinne von § 3 Abs. 1 Nr. 4 Hessisches Straßengesetz und Wege, die ausschließlich der Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke dienen (Wirtschaftswege), sind keine öffentlichen Straßen im Sinne dieser Satzung.
Begriff der Sondernutzung
(1) Sondernutzung ist ein Gebrauch öffentlicher Straßen, der über den jedermann im Rahmen der Widmung und der verkehrsrechtlichen Vorschriften gestatteten Gebrauch (Gemeingebrauch) hinausgeht.
(2) Soweit in den folgenden Bestimmungen nur der Begriff „Straße“ Verwendung findet, sind auch Wege und Plätze inbegriffen. Zur Straße gehören auch die Bürgersteige.
(1) Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, bedarf die Benutzung der in § 1 bezeichneten Straßen zu nicht vorwiegend dem Verkehr dienenden Zwecken als über den Gemeingebrauch hinausgehende Sondernutzung der Erlaubnis durch die Gemeinde Lautertal (Odw.).
(2) Sondernutzungen dürfen erst dann ausgeübt werden, wenn dafür eine Erlaubnis erteilt ist.
(3) Wird eine Straße in mehrfacher Weise benutzt, so ist jede Benutzungsart erlaubnispflichtig.
(4) Auf die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis besteht kein Rechtsanspruch.
(5) Jede Erweiterung einer bereits erteilten Sondernutzungserlaubnis unterliegt erneut der Erlaubnispflicht.
Die Einräumung von Rechten zur Benutzung des Eigentums der Straßen richtet sich nach bürgerlichem Recht, wenn sie den Gemeingebrauch nicht beeinträchtigen, wobei eine vorübergehende Beeinträchtigung für Zwecke der öffentlichen Versorgung einschließlich der Abwasserbeseitigung außer Betracht bleibt.
Märkte, Kirchweihen, Umzüge und ähnliche Veranstaltungen
Die Sondernutzungen für derartige Veranstaltungen sind nicht Gegenstand dieser Satzung. Sie unterliegen der Einzelfallregelung zwischen der Gemeinde Lautertal (Odw.) und der Veranstalterin bzw. dem Veranstalter.
(1) Die Erlaubnis wird nur auf Zeit oder auf Widerruf erteilt. Sie kann von Bedingungen abhängig gemacht und mit Auflagen verbunden werden, wenn dies für die Sicherheit oder Leichtigkeit des Verkehrs oder zum Schutze der Straße erforderlich ist. Öffentliche Straßen dürfen für Sondernutzungen erst aufgrund einer Sondernutzungserlaubnis in Anspruch genommen werden.
(2) Die Erlaubnisnehmerin oder der Erlaubnisnehmer ist verpflichtet, die in Ausübung der Sondernutzung herzustellenden Anlagen nach den gesetzlichen Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik zu errichten und zu erhalten.
(3) Die Übertragung einer Sondernutzungserlaubnis auf einen Dritten ist nicht zulässig.
(4) Die Erlaubnis kann insbesondere versagt werden, wenn
1. die benötigte Fläche nicht zur Verfügung gestellt werden kann,
2. zu befürchten ist, dass durch die Sondernutzung die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder andere öffentliche Interessen, insbesondere die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigt werden,
3. die Antragsbearbeitung bei verspäteter Antragstellung gemäß § 8 Abs. 3 nicht mehr rechtzeitig vor Beginn der beabsichtigten Sondernutzung abgeschlossen werden kann,
4. der Verantwortliche durch sein Verhalten in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er für eine ordnungsgemäße Durchführung der Sondernutzung keine Gewähr bietet,
5. durch eine nicht nur kurzfristige Häufung von Sondernutzungsanträgen der Gemeingebrauch oder das Ortsbild besonders beeinträchtigt wird,
6. städtebauliche Gründe in besonderem Maße entgegenstehen bzw. bei einer Genehmigung eine Beeinträchtigung des Ortsbildes eintreten würde oder zum Schutz der Straßen oder anderer rechtlich geschützter Interessen,
7. die Sondernutzung gegen andere Rechtsvorschriften verstößt,
(5) Die Erlaubnis kann insbesondere dann widerrufen werden, wenn
1. nachträglich die Voraussetzungen für die Erteilung entfallen sind oder Versagungsgründe im Sinne des Absatzes 4 bekannt werden,
2. der Verantwortliche die ihm aufgegebenen Bedingungen oder Auflagen nicht erfüllt,
3. der Verantwortliche die festgesetzten Verwaltungsgebühren und / oder Sondernutzungsgebühren nicht entrichtet,
4. eine genehmigte Sondernutzung nicht mehr ausgeübt wird.
(6) entfallen
(1) Eine Sondernutzungserlaubnis ist schriftlich bei der Gemeinde Lautertal (Odw.) zu beantragen. Der Antrag muss Angaben enthalten über:
a) Name, Anschrift, Telefon der Antragsstellerin / des Antragstellers und
b) Ort, Art und Dauer der Sondernutzung, sowie über die benötigte Straßenfläche.
(2) Die Gemeinde kann dazu Erläuterungen durch Zeichnungen, textliche Beschreibung oder in sonst geeigneter Weise verlangen.
(3) Der Antrag muss so rechtzeitig –mindestens 14 Tage vor Beginn der beabsichtigten Sondernutzung- gestellt werden, dass die für die Erteilung der Erlaubnis notwendigen Feststellungen getroffen werden können.
(4) Ändern sich die in dem Antrag aufgeführten Umstände, hat die Antragstellerin / der Antragsteller dies unverzüglich unter Vorlage der erteilten Sondernutzungserlaubnis anzuzeigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Sondernutzung länger andauert als ursprünglich angenommen.
Erlaubnisfreie Sondernutzung
(1) Keiner Erlaubnis bedürfen:
1. bauaufsichtlich genehmigte Bauteile, wie Gebäudesockel, Gesimse, Fensterbänke, Balkone, Erker, Eingangsstufen, Kellerlichtschächte, Sonnenschutzdächer (Markisen) und Vordächer, soweit sich nicht mehr als 30 cm in den öffentlichen Straßenraum hineinragen;
2. Licht-, Luft-, Einwurf- und sonstige Schächte, die nicht mehr als 30 cm in den Gehweg hineinragen;
3. bauaufsichtlich genehmigte Werbeanlagen, Warenautomaten und sonstige Verkaufseinrichtungen, die innerhalb einer Höhe von 3 m nicht mehr als 5 vom Hundert der Gehwegbreite einnehmen, jedoch höchstens 30 cm in den Gehweg hineinragen;
5. Werbeanlagen über Gehwegen für zeitlich begrenzte Veranstaltungen an der Stätte der Leistung, insbesondere für Schluss- und Ausverkäufe;
6. Werbeanlagen, Verkaufseinrichtungen (z. B. Verkaufstische, Blumenkübel u. ä.) sowie Warenauslagen, die vorübergehend (tage- und stundenweise) an der Stätte der Leistung angebracht oder aufgestellt werden, soweit sie nicht mit dem Boden oder einer baulichen Anlage fest verbunden werden und innerhalb einer Höhe von 3 m nicht mehr als 5 vom Hundert der Gehwegbreite einnehmen, jedoch höchstens 30 cm in den Gehweg hineinragen.
Tabakwarenautomaten sind von den Befreiungen ausgeschlossen.
(2) Nach anderen Vorschriften bestehende Erlaubnis- oder Genehmigungspflichten werden durch die vorstehende Regelung nicht berührt.
Einschränkung von Sondernutzungen
Nach § 9 Abs. 1 erlaubnisfreie Sondernutzungen sowie erlaubnispflichtige Sondernutzungen können ganz oder teilweise eingeschränkt werden, wenn Belange des Verkehrs oder Straßenbaus dies vorübergehend oder auf Dauer erfordern, insbesondere wenn aufgrund ihrer schlechten Beschaffenheit Gefahr für die Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr besteht.
(1) Das Aufstellen oder Aufstellen lassen von Plakatständern sowie das Anbringen oder Anbringen lassen von Plakattafeln an den in § 1 bezeichneten Straßen, Wegen und Plätzen stellt ebenso eine Sondernutzung dar und ist gemäß § 14 und § 15 gebührenpflichtig.
(2) Das Aufstellen von Werbetafeln (Werbereitern) oder Hinweisschildern ist nur im Einzelfall genehmigungsfähig. Dabei kann eine Werbetafel in einer Größe von bis zu DIN A 0 zugelassen werden.
(3) Für die Aufstellung von Plakaten zur Wahlwerbung, politischen Meinungsbildung, Ankündigung von Veranstaltungen für Parteien oder sonstige politische Vereinigungen sowie für Personen, die in der Gemeinde Lautertal (Odw.) zur Wahl antreten, werden Erlaubnisse für einen Zeitraum von höchstens 8 Wochen erteilt. Dies gilt auch für Volksabstimmungen, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.
(4) Plakate zur Wahlwerbung sind spätestens 1 Woche nach der Wahl, Ankündigungsplakate spätestens 1 Woche nach der Veranstaltung unaufgefordert zu entfernen. Bei erforderlicher Stichwahl verlängert sich die Frist dementsprechend.
(5) Im Rahmen der Erteilung einer Erlaubnis für Plakatwerbung zu gewerblichen Zwecken kann die Zahl der beantragten Aufstellorte beim Vorliegen mehrerer Anträge auf Aufstellung von Plakaten für einen gleichen bzw. sich überschneidenden Zeitraum beschränkt werden.
Dies gilt auch beim Vorliegen anderer im öffentlichen Interesse liegenden Gründen.
(6) Bei der Aufstellung sind die Bestimmungen des § 33 Straßenverkehrsordnung (StVO) zu beachten, insbesondere dürfen Plakate nicht an Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen angebracht werden.
Auch der Fußgängerverkehr darf nicht unzumutbar behindert werden.
(7) Plakate, die entgegen den vorstehenden Bestimmungen aufgestellt sind, können auf Kosten des Aufstellers entfernt und im Bauhof der Gemeinde Lautertal bzw. des KMB eingelagert werden.
Freisitze, Angebotstafeln und Warenauslagen
(1) Freisitze sind Tische, Stühle, Sitzgelegenheiten und Stehtische, die zu gewerblichen Zwecken auf öffentlichen Verkehrsflächen aufgestellt werden.
(2) Bei Angebotstafeln handelt es sich um Tafeln, die auf ein vor Ort verzehrbares Speisen- und/oder Getränkeangebot hinweisen.
(3) Die Warenauslagen müssen vor dem Gebäude am Ort der Leistung aufgestellt werden.
(4) Stationäre Einrichtungen dürfen nicht geschaffen werden.
(5) Die belegten Straßenflächen sind spätestens zum abendlichen Ladenschluss zu räumen und entsprechend zu säubern.
Pflichten der Sondernutzungsberechtigten
(1) Die Sondernutzungsberechtigten haben die Anlagen nach den gesetzlichen Vorschriften, den Anforderungen der Sicherheit sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu errichten und zu unterhalten.
(2) Der Gemeingebrauch darf durch die Sondernutzung nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt werden.
(3) Arbeiten an der Straße bedürfen der Genehmigung des Straßenbaulastträgers, bei Veränderung oder Einschränkung des Verkehrs auch der Straßenverkehrsbehörde.
(4) Die Sondernutzungsberechtigten haben ihr Verhalten und den Zustand ihrer baulichen Anlage / der ausgestellten Ware / der Werbung / der Fahrzeuge / des Materials so einzurichten, dass niemand gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.
(5) Der ungehinderte Zugang zu öffentlichen Verkehrsflächen und zu allen der Versorgung der Bevölkerung dienenden Einrichtungen sowie Straßenrinne, Straßenabläufe und Kanalschächte sind freizuhalten, soweit sich aus der Erlaubnis nichts anderes ergibt.
(6) Die Sondernutzungsberechtigten haben insbesondere die von ihnen erstellten Einrichtungen sowie die ihnen zugewiesenen Flächen ständig in ordnungsgemäßem und sauberem Zustand zu halten.
(7) Nach Ablauf der Erlaubnis haben die Sondernutzungsberechtigten die Sondernutzung unverzüglich einzustellen, alle von ihnen erstellten Einrichtungen und die zur Sondernutzung verwendeten Gegenstände unverzüglich zu entfernen und den früheren Zustand der genutzten Fläche und deren Einrichtungen ordnungsgemäß wiederherzustellen.
(8) Die zuständige Behörde kann die Maßnahmen nach den Absätzen 4 bis 7 anordnen und, wenn der Verpflichtung trotz Aufforderung nicht genügt wird, auf Kosten des Verpflichteten durchführen lassen. Weiterhin kann die zuständige Behörde die Sondernutzungserlaubnis in diesem Fall widerrufen.
(9) Mehrere Verpflichtete sind Gesamtschuldner.
(1) Für Sondernutzungen werden Gebühren nach Maßgabe des jeweils gültigen Gebührenverzeichnisses, das Bestandteil dieser Satzung ist, erhoben.
(2) Sondernutzungsgebühren werden auch dann erhoben, wenn eine erlaubnispflichtige Sondernutzung ohne förmliche Erlaubnis ausgeübt wird.
(3) Für erlaubnisbedürftige Sondernutzungen, die in der Gebührenordnung nicht aufgeführt sind, wird eine Sondernutzungsgebühr erhoben, die den in der Gebührenordnung aufgeführten vergleichbaren Sondernutzungen entspricht.
(4) Neben der Sondernutzungsgebühr hat der Gebührenschuldner alle Kosten zu tragen, die der Gemeinde Lautertal durch die Sondernutzung zusätzlich entstehen. Hierzu gehören insbesondere Auslagen für Ortsbesichtigungen und Gutachten im Rahmen des Erlaubnisverfahrens und die Entfernung von Plakaten bei unrechtmäßigem Plakatieren.
(5) Das Recht, Gebühren nach anderen Vorschriften zu erheben, bleibt unberührt.
(6) Die Gebühr kann auf Antrag im Einzelfall ermäßigt oder erlassen werden, wenn
a) die Sondernutzung im öffentlichen Interesse liegt,
b) die Sondernutzung kulturellen, religiösen oder gemeinschaftlichen Zwecken dient,
c) die Sondernutzung durch politische Parteien und Wählergruppen zum Zweck der Wahlwerbung durchgeführt wird,
(1) Für jede Sondernutzungserlaubnis wird eine Verwaltungsgebühr erhoben. Die Gebühr ist nach dem mit der Erteilung der Sondernutzungserlaubnis verbundenem Verwaltungsaufwand zu bemessen. Sie beträgt mindestens
15,- € je Erlaubnis.
(2) Ortsansässige Vereine, Feuerwehren, Kindergärten und Kirchen, sowie Parteien und Wählergruppen sind von der Verwaltungsgebühr bei Erteilung der Sondernutzungserlaubnis befreit.
(3) Die Verwaltungsgebühr wird auch dann erhoben, wenn für die Erteilung der Sondernutzungserlaubnis keine Sondernutzungsgebühren erhoben oder diese nachträglich gemäß § 18 erstattet werden.
(4) Wird eine erlaubnisbedürftige Sondernutzung verspätet oder nicht beantragt, kann zusätzlich ein Verspätungszuschlag erhoben werden. Dieser beträgt je nach Verwaltungsaufwand bis zu 100 % der regulären Verwaltungsgebühr.
(5) Das Hessische Verwaltungskostengesetz ist in seiner jeweils gültigen Fassung anzuwenden.
a) die Antragsstellerin bzw. der Antragsteller,
b) die Erlaubnisnehmerin bzw. der Erlaubnisnehmer und
c) deren Rechtsnachfolger;
d) derjenige, der ohne Erlaubnis i. S. dieser Satzung eine Sondernutzung ausübt.
e) derjenige, in dessen Interesse eine Sondernutzung ausgeübt wird.
(2) Sind mehrere Personen Gebührenschuldner, so haften diese als Gesamtschuldner.
(1) Die Gebühren werden mit der Bekanntgabe der Kostenentscheidung fällig, wenn nicht die Behörde einen späteren Zeitpunkt festsetzt.
Sie sind zu entrichten bei:
a) auf Zeit genehmigten Sondernutzungen für deren Dauer bei Erteilung der Erlaubnis,
b) auf Widerruf genehmigten Sondernutzungen erstmalig bei Erteilung der Erlaubnis für das laufende Jahr, für nachfolgende Jahre bis zum 31. Januar des jeweiligen Jahres.
(2) Bei erlaubnisbedürftigen Sondernutzungen, für die keine Erlaubnis erteilt wurde, entsteht die Gebührenschuld mit Beginn der Sondernutzung.
(3) Bei Versagung einer Sondernutzungserlaubnis ist ebenso eine Verwaltungsgebühr nach § 15 zu erheben.
(4) Die fälligen Gebühren werden bei Nichteinhaltung des Fälligkeitstermins im Verwaltungszwangsverfahren beigetrieben. Bei Erfolglosigkeit der Beitreibungsmaßnahmen kann die Sondernutzungserlaubnis widerrufen werden.
(1) Wird eine auf Zeit genehmigte Sondernutzung vorzeitig aufgegeben, so besteht kein Anspruch auf Erstattung entrichteter Gebühren.
(2) Im Voraus entrichtete Gebühren werden anteilmäßig erstattet, wenn die Gemeinde eine Sondernutzungserlaubnis aus Gründen widerruft, die nicht von der Gebührenschuldnerin bzw. dem Gebührenschuldner zu vertreten sind. Der Erstattungsanspruch ist binnen einer Ausschlussfrist von einem Monat nach Beendigung der Sondernutzung geltend zu machen.
(3) Verwaltungsgebühren werden nicht erstattet.
(1) Neben der Sondernutzungsgebühr kann die Gemeinde von der Erlaubnisnehmerin oder dem Erlaubnisnehmer eine Sicherheitsleistung verlangen, wenn Beschädigungen an der Straße oder Straßeneinrichtung durch die Sondernutzung zu befürchten sind. Die Höhe der Sicherheitsleistung wird nach den Umständen des Einzelfalles bemessen.
(2) Entstehen durch die Sondernutzung Kosten zur Instandsetzung der Straße oder der Straßeneinrichtung, so können diese von der Sicherheitsleistung beglichen werden.
(3) Werden nach Beendigung der Sondernutzung keine auf die Sondernutzung zurückzuführenden Beschädigungen an der Straße oder den Straßeneinrichtungen festgestellt, wird die Sicherheitsleistung zurückgezahlt.
Haftung, Kostenersatz
(1) Der Gebührenschuldner haftet für die Verkehrssicherheit der eingebrachten Sondernutzungsanlagen und für alle Schäden, die durch unbefugte, ordnungswidrige oder nicht rechtzeitig angezeigte Arbeiten verursacht wurden.
(2) Wird durch die Sondernutzung der Straßenkörper beschädigt, so hat der Gebührenschuldner die Fläche verkehrssicher wiederherzustellen und der Gemeinde Lautertal (Odw.) schriftlich anzuzeigen. Er haftet bis zur endgültigen Wiederherstellung und bis zur Abnahme durch die Gemeinde Lautertal (Odw.).
(3) Der Gebührenschuldner hat dem Träger der Straßenbaulast alle Kosten zu ersetzen, die diesem durch die Sondernutzung zusätzlich entstehen.
(4) Der Gebührenschuldner hat die Gemeinde Lautertal (Odw.) von allen Ansprüchen Dritter freizuhalten, die diese wegen der Sondernutzung oder der Art ihrer Ausübung gegen die Gemeinde Lautertal (Odw.) erheben.
§ 3 eine Sondernutzung ohne Erlaubnis ausübt,
§ 7 Abs. 1 Satz 1, zeitliche Vorgaben nicht beachtet,
§ 7 Abs. 1 Satz 2, Bedingungen nicht einhält oder Auflagen zuwiderhandelt,
den Bestimmungen der §§ 7 – 13 zuwiderhandelt.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von 5,00 € bis 1.000,00 € geahndet werden. Die Geldbuße soll den wirtschaftlichen Vorteil, der aus der Ordnungswidrigkeit gezogen wird, übersteigen. Reicht das satzungsmäßige Höchstmaß hierzu nicht aus, kann es überschritten werden.
(3) Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten in der jeweils geltenden Fassung findet Anwendung. Zuständige Verwaltungsbehörde ist der Gemeindevorstand.
Zwangsmaßnahmen und Rechtsmittel
(1) Die Befolgung der im Rahmen dieser Satzung erlassenen Verwaltungsverfügungen kann durch Ersatzvornahme oder durch Zwangsgeld nach Maßgabe des Hessischen Verwaltungsvollstreckungsgesetzes erzwungen werden.
(2) Die Rechtsmittel gegen die Festsetzung von Gebühren regeln sich nach den jeweils gültigen Bestimmungen über die Verwaltungsgerichtsbarkeit.
Diese Satzung tritt am 01. Juli 2020 in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Sondernutzungssatzung vom 01. Mai 2018 außer Kraft.
Lautertal (Odenwald), den 06.07.2020
Veröffentlicht im Bergsträßer Anzeiger am 16.07.2020
Tritt in Kraft am 17.07.2020
Parkplatz Römersteine im Ortsteil Beedenkirchen
Die Gemeindevertretung beschloss in ihrer Sitzung am 25.06.2020 die gemeindlichen Grundstücke in der Gemarkung Beedenkirchen, Flur 5 Flurstücke 9, 10/2 und 114/8 genannt „Parkplatz Römersteine“ aufgrund von § 4 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 2 Abs. 1 Satz 1 Hessisches Straßengesetz (HStrG) vom 09. Oktober 1962 in der jeweils gültigen Fassung dem öffentlichen Verkehr zu widmen.
Der Parkplatz „Römersteine“ erhält damit gemäß § 3 HStrG die Eigenschaft einer öffentlichen Straße und ist nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 HStrG als Gemeindestraße eingestuft.
Lautertal (Odenwald), 14.07.2020
Die Vorsitzende des Lautertal, den 25. Mai 2020
zur 2. öffentlichen Sitzung des
10. J U G E N D R A T E S
Am Donnerstag, dem 04. Juni 2020, um 18:30 Uhr, findet im großen Sitzungssaal des Rathauses im Ortsteil Reichenbach, Nibelungenstraße 280, die 2. öffentliche Sitzung des 10. Jugendrates statt, zu der ich hiermit gemäß § 6 Geschäftsordnung des Jugendrates einlade.
Vorsitzende des Jugendrates
Freilichtkino im Lautertal
Kerbumzüge im Lautertal
Nachtfußball-Aktion
Jugendzentrum streichen
Kochveranstaltung mit Flüchtlingen
Verschwisterungsbank im Lautertal
Barfußpfad im Lautertal
Privater Ausflug des Jugendrates
aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht eine erhöhte Waldbrandgefahr. Zudem müssen wegen der Corona – Pandemie zusätzliche Einsätze der Feuerwehr vermieden werden.
Daher werden hiermit ab sofort Nutzfeuer untersagt und verboten!
Wir bitten um Verständnis für diese Anordnung.
Lautertal, den 07.04.2020
Haushaltssatzung und Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Lautertal für das Haushaltsjahr 2020
Aufgrund der §§ 94 ff. der Hessischen Gemeindeordnung (HGO), in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. März 2005 (GVBl. I S.142), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 30. Oktober 2019 (GVBl. S. 310), hat die Gemeindevertretung am 06.Februar 2020 folgende Haushaltssatzung beschlossen:
mit dem Gesamtbetrag der Erträge auf 15.083.199 € mit dem Gesamtbetrag der Aufwendungen auf 14.924.539 € mit einem Saldo von 158.660 €
mit dem Gesamtbetrag der Erträge auf 0 € mit dem Gesamtbetrag der Aufwendungen auf 0 € mit einem Saldo von 0 €
mit einem Überschuss von 158.660 €
mit dem Saldo aus den Einzahlungen und Auszahlungen aus laufenderVerwaltungstätigkeit auf 663.613 €
Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf 743.900 € Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf 1.986.728 € mit einem Saldo von -1.242.828 €
Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf 0 € Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf 575.000 € mit einem Saldo von -575.000 € mit einem Zahlungsmittelfehlbedarf des Haushaltsjahres von -1.154.215 €
§ 2 Investitionskredite
§ 4 Liquiditätskredite
Liquiditätskredite werden nicht beansprucht.
a) für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) auf 570 v. H.
b) für Grundstücke (Grundsteuer B) auf 1050 v. H.
2. Gewerbesteuer auf 390 v. H.
§ 6 Haushaltssicherungskonzept
Der Gemeindevorstand wird aufgrund der Haushaltssatzung ermächtigt,
überplanmäßige Aufwendungen bis zu einer Höhe von 7.500 Euro außerplanmäßige Aufwendungen bis zu einer Höhe von 5.000 Euro
überplanmäßige Auszahlungen bis zu einer Höhe von 10.000 Euro außerplanmäßige Auszahlungen bis zu einer Höhe von 7.500 Euro in eigener Zuständigkeit gemäß § 100 HGO zu beschließen.
Lautertal, den 03.März 2020
Die vorstehende Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2020 wird hiermit gem. § 97 Abs. 5 HGO öffentlich bekannt gemacht.
Die Haushaltssatzung 2020 liegt zur Einsichtnahme von Mittwoch, dem 08. April 2020 bis einschließlich Montag dem 20. April 2020 im Rathaus Reichenbach, Nibelungenstraße 280, 64686 Lautertal, Zimmer 207, während der Dienststunden, Montag bis Freitag 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie Dienstag 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr und Donnerstag 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr, öffentlich aus. In Anbetracht der Corona Krise bitten wir vor Einsichtnahme um vorherige Terminvereinbarung telefonisch oder per eMail. Der Haushaltsplan 2020 kann ebenso über unsere Homepage: https://www. lautertal.de/haushaltsplan.html eingesehen werden.
Lautertal, den 03. April 2020
Betr.: Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Elmshausen
Nachstehend veröffentlichen wir eine Bekanntmachung der
Jagdgenossenschaft Lautertal-Elmshausen.
Lautertal (Odenwald), den 10.03.2020
der Jagdgenossenschaft 64686 Lautertal-Emshausen
Gemäß den Bestimmungen der Satzung der Jagdgenossenschaft Lautertal-Elmshausen werden die Jagdgenossen (alle Grundstückseigentümer des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Elmshausen) zu einer Versammlung am Freitag, den 03.04.2020 um 19.00 Uhr, in das Vereinsheim des TSV Elmshausen am Sportplatz in Lautertal-Elmshausen eingeladen. Anträge sind 8 Tage vor der Jahreshauptversammlung beim Jagdvorsteher Thomas Seehaus schriftlich einzureichen.
4. Neuwahl des Jagdvorstandes und des Genossenschaftsausschusses
5. Bericht der Jagdpächter
Lautertal-Elmshausen, den 09.03.2020
Betr.: Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Gadernheim
Nachstehend veröffentlichen wir eine Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Lautertal-Gadernheim.
der Jagdgenossenschaft 64686 Lautertal-Gadernheim
Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 20.03.2020, um 20:00 Uhr im Gasthaus „Zur Linde“ Gadernheim
Zur Jahreshauptversammlung lade ich alle Jagdgenossen ein.
b) Genossenschaftsausschuss
8. Informationen durch die Jagdpächter
9. Verwendung des Jagdpachtertrages 2019
Sollte die Versammlung nicht beschlussfähig sein, wird unter Hinweis auf § 7 der Satzung eine zweite Versammlung im gleichen Lokal mit gleicher Tagesordnung am selben Tag auf 20:30 Uhr einberufen.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass die zweite Versammlung ohne Rücksicht auf die Teilnehmerzahl beschlussfähig ist.
Lautertal, den 09.03.2020
Der Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft

References: §8
 § 5
 § 27
 § 8
 Art. 10
 § 3
 § 1
 § 8
 § 9
 § 1
 § 14
 § 15
 § 33
 § 18
 § 15

§ 3

§ 7

§ 7
 § 4
 § 2
 § 3
 § 3
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§ 4

§ 6
 § 100
 § 97
 § 7