Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?stammNr=63938
Timestamp: 2020-01-28 07:43:24+00:00

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RV/0474-G/10-RS1 Permalink
Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw, vertreten durch Lampert Kanzlei für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH, 8010 Graz, Hauptplatz 14, vom 8. Juli 2010 gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Umgebung vom 21. Juni 2010 betreffend Berichtigung gemäß § 293 BAO (Haftung für Kapitalertragsteuer für 2007) entschieden:
Mit dem hier angefochtenen Bescheid vom 21. Juni 2010 nahm das Finanzamt auf Grundlage des § 293 BAO eine Berichtigung des "Bescheides vom 17. Mai 2010" betreffend Haftung für Kapitalertragsteuer für 2007 vor. Die Begründung lautet:
Gemäß § 95 Abs. 2 EStG iVm § 202 BAO und § 224 BAO wird der gemäß § 95 Abs. 3 EStG zum Abzug Verpflichtete ([Bw]) zur Haftung der Kapitalertragsteuer iHv € herangezogen und wird aufgefordert, diesen Betrag innerhalb eines Monats ab Zustellung dieses Bescheides zu entrichten. Personen, die nach Abgabenvorschriften für eine Abgabe haften, werden durch Geltendmachung dieser Haftung zu Gesamtschuldnern.
Wenn kein selbst berechneter Betrag bekannt gegeben wird oder wenn bei sinngemäßer Anwendung des § 303 Abs. 4 BAO die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme des Verfahrens von Amts wegen vorliegen würden (§ 202 iVm § 201 Abs. 2 lit c BAO).
Die (weitere) Begründung ist der Niederschrift bzw. dem Bericht zur Außenprüfung vom 17.05.2010 zu entnehmen.
Die Berichtigung erfolgte aufgrund Ihrer Anregung (Rechenfehler in Berechnung der Ausgaben für die Yacht - berichtigte Berechnung liegt bei)
Gegen diesen Bescheid wendet sich die Bw durch ihren steuerlichen Vertreter mit Berufungsschreiben vom 8. Juli 2010. Die Begründung lautet:

References: § 293
 § 293
 § 95
 § 202
 § 224
 § 95
 § 303
 § 201