Source: http://www.internationales-steuerrecht.de/38886.htm
Timestamp: 2020-01-22 02:12:27+00:00

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In der aktuellen Ausgabe der ISR (Heft 1, Erscheinungstermin: 10. Januar 2014) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
Ditz, Xaver / Luckhaupt, Hagen, BetriebsstÃ¤ttengewinnaufteilungsverordnung â€“ Neues Gewinnermittlungsrecht fÃ¼r BetriebsstÃ¤tten, ISR 2015, 1-10
Durch die Verordnung zur Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes auf BetriebsstÃ¤tten nach Â§ 1 Abs. 5 des AuÃŸensteuergesetzes (BetriebsstÃ¤ttengewinnaufteilungsverordnung) vom 13.10.2014 wird die Gewinnermittlung in- und auslÃ¤ndischer BetriebsstÃ¤tten auf ein neues rechtliches Fundament gestellt. Insbesondere wird durch die neue Verordnung der sog. â€œAuthorised OECD Approachâ€œ mit einer uneingeschrÃ¤nkten Anwendung der SelbstÃ¤ndigkeitsfiktion der BetriebsstÃ¤tte fÃ¼r Zwecke ihrer Gewinnabgrenzung in innerstaatliches Recht aufgenommen. Die Autoren stellen die wesentlichen Prinzipien der BetriebsstÃ¤ttengewinnaufteilungsverordnung dar und unterziehen sie einer ersten kritischen WÃ¼rdigung.
As a result of the ordinance on the application of the arm&rsquor;s length principle to permanent establishments pursuant to Sec. 1(5) of the German Foreign Tax Act (BetriebsstÃ¤ttengewinnaufteilungsverordnung, Ordinance on Income Allocation for Permanent Establishments) of 13 October 2014, income allocation for domestic and foreign permanent establishments stands on a new legal foundation. In particular, the new ordinance means that the â€œAuthorised OECD Approachâ€œ with unlimited application of the separate enterprise fiction of permanent establishments for the purposes of income allocation is introduced into national law. The authors present the key principles of the ordinance and put forward a first critical appraisal.
BFH v. 25.6.2014 - I R 88/12, EinkÃ¼nftekorrektur nach Â§ 1 Abs. 1 AStG im Zusammenhang mit der GewÃ¤hrung eines zinslosen Darlehens an eine auslÃ¤ndische Tochtergesellschaft, ISR 2015, 10-13
BFH v. 30.7.2014 - I R 74/12, Keine Hinzurechnung negativer Aktiengewinne aus der RÃ¼ckgabe von Fondsanteilen im Streitjahr 2002, ISR 2015, 13-15
Dobratz, Lars, AnhÃ¤ngige EuGH-Rechtssachen im Bereich der Ertragsteuern, Ãœberblick zum Stichtag 15.11.2014, ISR 2015, 15-20
Der EuGH legt das Unionsrecht einheitlich fÃ¼r alle Mitgliedstaaten aus. FÃ¼r das deutsche Steuerrecht sind somit nicht nur die aus Deutschland stammenden Verfahren von Bedeutung. Hier soll deshalb ein Ãœberblick Ã¼ber sÃ¤mtliche vor dem EuGH anhÃ¤ngigen Rechtssachen im Bereich der Ertragsteuern gegeben werden, dem in regelmÃ¤ÃŸigen AbstÃ¤nden aktualisierte Berichte folgen sollen.
The CJEU supplies a uniform interpretation of Union Law for all Member States. Not only CJEU-procedures of German origin are therefore of significance for German tax law. The following report will provide an overview of all cases pending at the CJEU in the area of income tax law. Updated reports will follow at regular intervals.
Heurung, Rainer / FrÃ¶hr, Katja / Bresgen, Ariane, Erbschaftsteuerliche Gleichstellung bei der GewÃ¤hrung von FreibetrÃ¤gen nach Â§ 16 ErbStG, ISR 2015, 20-25
Zur GewÃ¤hrleistung der steuerlichen KohÃ¤renz wird im deutschen Erbschaftsteuergesetz seit jeher eine Differenzierung zwischen der unbeschrÃ¤nkten und beschrÃ¤nkten Steuerpflicht vorgenommen. Bei der Berechnung der Erbschaftsteuer kommen fÃ¼r beschrÃ¤nkt steuerpflichtige Erwerber grundsÃ¤tzlich geringere FreibetrÃ¤ge zur Anwendung als fÃ¼r unbeschrÃ¤nkt Steuerpflichtige. Diese Ungleichbehandlung ist seit dem Grundsatzurteil des EuGH in der Rechtssache â€œMattnerâ€œ (EuGH v. 22.4.2010 â€“ Rs. C-510/08 â€“ Mattner, Slg. 2010, I-3553 = ECLI:EU:C:2010:216) zunehmend in den Fokus der Rechtsprechung geraten. Vor dem Hintergrund der jÃ¼ngeren Entscheidungen gibt der nachstehende Beitrag einen Ãœberblick Ã¼ber den redigierten Freibetragsanspruch nach Â§ 16 ErbStG fÃ¼r in der EU/EWR und in Drittstaaten ansÃ¤ssige Erben.
In order to ensure fiscal cohesion the German Inheritance Tax Law (ger. Erbschaftsteuergesetz = ErbStG) differentiates between the unlimited and limited tax liability. Therefore, in computing the inheritance tax applicable, limited taxpayers are only granted a lower tax exemption compared to those of unlimited tax payers. This inequality has been the focus in European and German jurisdiction since the leading decision of the European Court of Justice in the â€œMattner" case (EuGH v. 22.4.2010 â€“ Rs. C-510/08 â€“ Mattner, Slg. 2010, I-3553 = ECLI:EU:C:2010:216). This paper provides an outline of the developments in the revised exemption scheme of Â§ 16 ErbStG for heirs resident in the EU/EEA and third countries.
Hahn, Hartmut, BerÃ¼hrungspunkte zwischen Grundrechte-Charta und deutschem Steuerrecht â€“ Folgerungen aus der Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Akerberg Fransson (Teil 1), ISR 2015, 25-32
Die Entscheidung der GroÃŸen Kammer des EuGH vom 26.2.2013 in der Rechtssache Akerberg Fransson ist in vieler Hinsicht bedeutsam. Das zeigt sich schon daran, dass der EuGH in seiner sollennen Formation als GroÃŸe Kammer entschieden hat, was in flagrantem Widerspruch dazu stehen dÃ¼rfte, dass der Gerichtshof andererseits suggeriert, in Einklang mit einer stÃ¤ndigen Rechtsprechung zu entscheiden: Denn um einen weiteren Schritt in den FuÃŸstapfen einer stÃ¤ndigen Rechtsprechung zu tun, bedÃ¼rfte es dessen nicht. Der Beitrag schildert Verfahrensgang und Urteil (I.), referiert kritische Stimmen und steuert weitere kritische Anmerkungen bei (II.). AbschlieÃŸend werden die Auswirkungen des Urteils auf das deutsche Steuerrecht dargestellt (III.).
The judgment of the Great Chamber of the European Court of Justice in the case of Akerberg Fransson has some important aspects. This is already obvious because the Courts decision comes from its Great Chamber. If the Court really had followed its established case law as the Court itself tries to suggest, it would not have been a case for its Great Chamber. This article describes proceedings and judgment (I.), reports some comments and make some critical remarks (II.). Finally it explains the scope of the Akerberg Fransson judgment within the German Tax Law (III.).
BFH v. 1.10.2014 - II R 29/13, EuGH-Vorlage: Erbschaftsteuerrechtliche Anzeigepflicht eines inlÃ¤ndischen Kreditinstituts mit Zweigniederlassung im EU-Ausland, ISR 2015, 32-33
Kopec, Agnieszka / Kudert, Stephan, Zinsabzug: Die grundlegende Reform der Unterkapitalisierungsregelungen in Polen durch die Steuerreform 2015, ISR 2015, 34-39
Steuerliche Unterkapitalisierungsvorschriften (thin capitalization rules) wurden in der jÃ¼ngsten Vergangenheit sowohl in der EU als auch auf OECD-Ebene diskutiert. Hintergrund beider Initiativen stellt das Problem legaler, aber aggressiver Steuergestaltungen und das Erfordernis zur Erarbeitung gemeinsamer, koordinierter LÃ¶sungen dar, um die bestehenden RegelungslÃ¼cken zu schlieÃŸen. In diesem Zusammenhang hat der Rat der EU eine fÃ¼r die Mitgliedsstaaten nicht bindende Liste von Indikatoren (EntschlieÃŸung des Rates v. 8.6.2010, 2010/C 156/01; Ruffert in Callies/Ruffert, EUV/AEUV-Kommentar, Art. 288 AEUV, Rz. 95) erlassen, die auf eine kÃ¼nstliche Gewinnverlagerung hindeuten. Der von der OECD verÃ¶ffentlichte Aktionsplan BEPS (hierzu ausfÃ¼hrlich /, ISR 2013, 68â€“75) nennt als eines der zurzeit vorhandenen Problemfelder die SteuerverkÃ¼rzungen, die durch fehlende Regelungen zur Versagung des Zinsabzugs zustande kommen. Um dieses Problemfeld zu bewÃ¤ltigen, wird bis Ende September 2015 die Ausarbeitung einer Empfehlung zur EinfÃ¼hrung solcher thin capitalization rules (MaÃŸnahme 4) angestrebt, durch die sich eine Ã¼bermÃ¤ÃŸige Reduktion der Steuerbemessungsgrundlagen durch ZinsabzÃ¼ge und andere Finanzzahlungen beheben lieÃŸe. Polen hat den denkbaren Ã„nderungsrahmen antizipiert, indem es mit dem JStG 2015 eine Anpassung der bisher geltenden thin capitalization rules vorgenommen hat. Dieser Beitrag zielt darauf ab, die wesentlichen Ã„nderungen der polnischen Unterkapitalisierungsvorschriften vorzustellen und auf die potentiellen Regelungsprobleme hinzuweisen, die in Zukunft mit der Anwendung der geÃ¤nderten ZinsabzugsbeschrÃ¤nkungsvorschriften in Polen verbunden sein kÃ¶nnen.
Thin capitalization rules have been recently discussed both at the level of EU and OECD. The background of both initiatives was an issue of legal but aggressive tax planning and a need to develop common, coordinated solution to close existing loopholes. Therefore the Council of EU adopted a non-binding recommendation stipulating a list of indicators suggesting an artificial transfer of profits. A BEPS action plan published by OECD identifies current issues on tax evasions that are caused by lack of legal provisions concerning refusal of excessive interest deduction. In order to address this problem, OECD intends to develop recommendations regarding best practices in the design of tax rules to prevent base erosion through the use of the interest expense. Recommendations regarding the design of domestic thin cap rules should be finalized up to September 2015. The Polish tax legislator has anticipated the possible tax amendments proposed by OECD and within the tax reform 2015 has introduced changes regarding the previous legal regulations for tax deductibility of interest. This article discusses new tax provisions of Polish thin capitalization rules. The introduced tax changes will be critically analyzed and their practical limitations and possible implications will be highlighted.
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 08.01.2015 16:49

References: EuGH 
 EuGH 
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 Art. 288