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Timestamp: 2016-10-28 02:34:51+00:00

Document:
St. Gallen, Abteilung IV, Pr�sident, Unterstrasse 28,
F�hrerausweisentzug/unentgeltliche Rechtspflege,
Nachdem X.________ am 22. November 2010 mit einer St�tzmauer kollidiert war, ordnete das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen mit Verf�gung vom 14. Februar 2011 eine verkehrsmedizinische Untersuchung an, welche am 4. April 2011 durchgef�hrt wurde. Gem�ss Expertise vom 9. Juni 2011 wurde die Fahreignung von X.________ aus verkehrsmedizinischer Sicht verneint.
In der Folge, mit Verf�gung vom 20. Juni 2011, verbot das Strassenverkehrsamt X.________ das F�hren von Motorfahrzeugen aller Kategorien, Unter- und Spezialkategorien (inkl. Mofa) vorsorglich ab sofort. Einem allf�lligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.
Hiergegen rekurrierte X.________. Mit Eingabe vom 23. Juni 2011 beantragte er die sofortige Aufhebung der angefochtenen Verf�gung. Sodann stellte er am 13. Juli 2011 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
Mit Entscheid vom 10. August 2011 hat der Pr�sident der Abteilung IV der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen. Sodann hat er verf�gt, sofern der Gesuchsteller am Rekurs festhalten wolle, werde er aufgefordert, bis am 26. August 2011 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu bezahlen; bei unben�tztem Ablauf der Frist werde das Rekursverfahren kostenpflichtig als erledigt abgeschrieben.
Gegen diesen Entscheid hat sich X.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen gewandt. Der Pr�sident dieses Gerichts hat die Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Entscheid vom 1. September 2011 - wie die Vorinstanz wegen Aussichtslosigkeit - als unbegr�ndet abgewiesen, soweit er darauf eingetreten ist.
Mit Eingabe vom 13. September (Postaufgabe: 14. September) 2011 f�hrt X.________ der Sache nach Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht, welche sich gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil vom 1. September 2011, den Rekurskommissionsentscheid vom 10. August 2011 sowie die am 14. Februar und 20. Juni 2011 ergangenen Verf�gungen des Strassenverkehrsamtes richtet.
Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit sie sich mit weitschweifigen Ausf�hrungen gegen die Strassenverkehrsamtsverf�gungen vom 14. Februar und 20. Juni 2011 sowie den Rekurskommissionsentscheid vom 10. August 2011 richtet. Denn gegen diese kantonal nicht letztinstanzlichen Entscheide steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht offen (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Ein unter den Voraussetzungen nach Art. 91 ff. BGG selbst�ndig anfechtbarer Teil-, Vor- bzw. Zwischenentscheid steht insoweit nicht zur Diskussion.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegr�ndung - unabh�ngig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde.
Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten geltend gemacht wird, einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung. Das Bundesgericht pr�ft Solches nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine derartige R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Insoweit ist festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer den nach dem Gesagten hier einzig anfechtbaren Entscheid des Verwaltungsgerichtspr�sidenten betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege nur ganz allgemein kritisiert. Mit den dem Entscheid zugrunde liegenden Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht im Einzelnen auseinander; er beschr�nkt sich insoweit im Wesentlichen auf eine appellatorische Kritik am obergerichtlichen Urteil. Auf solche Kritik tritt das Bundesgericht gem�ss st�ndiger Rechtsprechung nicht ein (s. die vorstehend bereits zitierten Urteile).
Da die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Ausf�hrungen somit keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgr�nden des angefochtenen verwaltungsgerichtlichen Urteils darstellen, ist bereits mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen, Abteilung Administrativmassnahmen, der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Abteilung IV, Pr�sident, und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 91
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 42