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Timestamp: 2019-10-14 14:41:18+00:00

Document:
Bier Brauen - Jan Brücklmeier - Seite 3 - hobbybrauer.de
Beitrag von Bierokrat » Dienstag 5. Juni 2018, 20:36
Dienstag 5. Juni 2018, 18:51
Ja, an dem Spruch ist was dran.
Beitrag von §11 » Dienstag 5. Juni 2018, 20:38
Aber bei mir trifft es den Richtigen. Deutsche Sprache und ich haben ein sehr eigenes Verhältnis. Da hilft es auch nicht in den USA zu leben und mit einem englischen Rechtschreibprogram zu kämpfen
Beitrag von rakader » Montag 2. Juli 2018, 14:56
Im Gegenzug wäre dann die genannte Errata-Seite, wie sie bei Kompendien dieses Umfangs nicht unüblich ist, sehr hilfreich für die Leser.
Das würe absolut Sinn machen, wenn Jan die Errata auf seiner Seite zum Ausdrucken bereitstellt. Kann man ann regelmäßig ins Buch legen.
Beitrag von §11 » Montag 2. Juli 2018, 15:56
Montag 2. Juli 2018, 14:56
Erledigt. unter der Liste ist ein PDF button mit dem man die Liste als PDF downloaden und ausdrucken kann. Ganz unten, in der lezten Zeile steht dann die Version in Form des letzten Aenderungsdatums.
Beitrag von Hammer » Montag 9. Juli 2018, 12:34
Sind die Korrekturen in der eBook Version schon übernommen? Oder bedarf es auch hier erst eine neue Auflage?
Wie lässt es dich denn sehen welchen Stand das eBook hat?
Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 9. Juli 2018, 12:39
Montag 9. Juli 2018, 12:34
Zusatzfrage, falls die Änderungen ins eBook einfließen:
Können eBook Käufer nachträglich irgendwo eine aktualisierte Version herunterladen?
Beitrag von Proximus » Donnerstag 19. Juli 2018, 17:56
Sitze gerade beim Zahnarzt und warte. Beim Durchblättern der BUNTEn sehe ich doch gerade ...
@Jan: Du bist zwischen royalen Hochzeiten und Promi-Scheidung angekommen
Beitrag von §11 » Freitag 20. Juli 2018, 01:52
Was bitte sind denn Shrubs?
Beitrag von bobeye » Freitag 20. Juli 2018, 10:44
Beitrag von Brauwolf » Freitag 20. Juli 2018, 10:52
Bei "Shrubs" dachte ich zuerst an Peelings (von "schrubben"), aber nein, das sind Fruchtsirups mit Essigzusatz. Die "Sauer macht lustig"-Welle hat also nicht nur die Craftbrewer erfasst.
Beitrag von §11 » Freitag 20. Juli 2018, 15:25
Beitrag von NiCoSt » Freitag 20. Juli 2018, 18:28
Ich wünsche mir dein Buch zum Geburtstag... Mal gucken ob es klappt :)
Beitrag von Mehrbier » Sonntag 22. Juli 2018, 11:34
Besteht die Möglichkeit als Käufer der gebundenen Ausgabe noch Zugriff auf das Ebook zu bekommen? Ohne es erneut zu kaufen versteht sich.
Beitrag von §11 » Sonntag 22. Juli 2018, 14:43
Sonntag 22. Juli 2018, 11:34
Hallo Mehrbier,
Solche Fragen müsstest du an den Verlag richten. Als Autor bin ich für den Inhalt zuständig, alles andere macht der Verlag.
Beitrag von schliene » Sonntag 22. Juli 2018, 15:02
Ich schließe mich den Fragen #105 / #106 an...
Bei meinem Buchhändler ist die ISBN-Nummer gleich mit dem Namen der PDF-Datei.
Ich kann mir die PDF immer noch herunterladen.
Eine Aktualisierung wäre schon schön!
Beitrag von §11 » Sonntag 22. Juli 2018, 16:46
Sonntag 22. Juli 2018, 15:02
Ich werde das mal beim Verlag anbringen. Ich bin, ehrlich gesagt, ziemlich unwissend was EBooks angeht. Keine Ahnung wie komplex da die Umsetzung ist
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Beitrag von BM66 » Freitag 3. August 2018, 22:48
ich bin neu hier... hab jetzt relativ viel über das Buch von Jan gelesen hier... und eine einhellige Meinung ist wohl... dass das nicht für blutige Anfänger wie mich was wäre... zumindest noch nicht.... könnte mir jemand einen Tip oder Empfehlung geben mit welcher Lektüre ich beginnen soll ?
Starte demnächst in Urlaub und bräuchte noch was zum lesen...
Beitrag von guenter » Freitag 3. August 2018, 23:47
Sollte für den Urlaub OK sein!
Beitrag von gulp » Freitag 3. August 2018, 23:57
Hier sind noch ein paar Tipps, https://stixbraeu.de/buecher
aber über kurz oder lang wirst du beim Brücklmeier landen.
Beitrag von Neubrauer » Dienstag 27. November 2018, 18:35
Ich habe Probleme mit Karbonisierung und Dekoktion, und suchte Hilfe im Buch. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:
1. Seite 222: (Berechnung der Zuckermenge bzw. Speisemenge):
...findet sich auch eine Tabelle im Anhang, der man die benötigte Menge in Abhängigkeit vom gewünschten Kohlendioxidgehalt und der Gärtemperatur entnehmen kann.
Ich finde doch diese Tabelle nicht. Gibt es eine? Oder finde ich sie nur nicht?
2. Seite 437: MAISCHEVOLUMEN
V_Maische = 0,8 l/kg × m_Schüttung × V_Hauptguss
Mir scheint es, dass die Einheit auf der linken Seite Liter, auf der rechten aber (Liter/Kg) × Kg × Liter = Liter×Liter, ist. Sollte vielleicht auf der rechten Seite V_Hauptguss addiert anstelle von multipliziert werden?
Beitrag von §11 » Dienstag 27. November 2018, 19:46
Ja, das letzte Mal muss ein Plus sein
V_Maische = 0,8 l/kg × m_Schüttung + V_Hauptguss
Ich hab meine Buch gerade nicht zur Hand, es kann sein das die Tabellen angedacht waren, dann aber dem Rotstift zum Opfer gefallen sind. Hier sind sie auf jeden Fall fuer Glucose und fuer Saccharose. Natuerlich ohne Gewaehr...
Beitrag von Neubrauer » Freitag 30. November 2018, 19:24
Danke für die Tabelle, aber... Ich muss gestehen, dass ich nicht sicher bin, ob ich sie benutzen werde. Die Abhängigkeit von Temperatur scheint sehr kompliziert zu sein – und anderen Quellen entnehme ich, dass auch die Dichte (FG) eine Rolle spielen kann. Ich werde wohl einfach von 6g/l Zucker zu 5g/l wechseln, und mehr Erfahrung sammeln. Ich möchte übermäßigen Schaum loswerden.
Dekoktion (S.131-) verstehe ich jetzt besser; danke. Aber in den Zeichnungen auf S.134 scheint ein Fehler zu sein. Von den anfänglichen 13,3l Maische werden 6,2l entnommen, d.h., beinahe die Hälfte. Also sollte sich wohl das (sichtbare) Volumen im Einkocher ändern (von 13,3 zu 7,1); tut es aber nicht.
Beitrag von afri » Freitag 30. November 2018, 22:56
Freitag 30. November 2018, 19:24
Ich möchte übermäßigen Schaum loswerden.
Hast du schon versucht, das fertig nachvergorene Bier eine Woche lang bei nahe 0° zu halten? Das hat bei mir nachhaltig dafür gesorgt, dass es keine Fontänen mehr aus den Flaschen gibt.
Beitrag von Alt-Phex » Samstag 1. Dezember 2018, 04:47
Bei Fontänen aus der Flasche war das Bier wohl Überkarbonisiert. Soviel zu Thema Speise Achim. Kann man ja machen, muss es aber auch genau berechnen. Die Speise sollte dann auch möglichst frei von Trubstoffen sein. Sowas kann auch zum Gushing führen.
Beitrag von Neubrauer » Samstag 1. Dezember 2018, 10:14
Das kann eine exzellente Idee sein, aber ich habe nur einen Kühlschrank, dessen Temperatur ich regeln kann (und darf). Der läuft normalerweise mit Gärtemperaturen von 12 bis 18°C. Und wenn ein Sud fertig vergoren ist, dann wird der Kasten für den nächsten benötigt. Also für die 0°C-Woche müsste ein zweiter Kühlschrank her...
Allerdings zerbricht mir langsam der Kopf hier. Wenn man die Tabelle (s.oben) hat, sollte ja die Temperatur eigentlich kein Thema mehr sein. Ja, man muss sich die Temperatur merken, aber ob sie 0°C oder 20°C ist, spielt keine Rolle – man nimmt einfach entsprechend weniger oder mehr Zucker, und ist vor Fontänen geschützt. Hast Du das getan?
Meine Fontänen? Gleiche Temperaturen bei Flaschenabfüllung, gleiche Zuckermengen, aber Fontäne in 7%, guter Schaum in 93% von Fällen. Wenn Temperatur die einzige entscheidende Variable wäre, sollten nicht die Prozente 0-100 oder 100-0 sein?
Beitrag von gulp » Samstag 1. Dezember 2018, 10:18
Der läuft normalerweise mit Gärtemperaturen von 12 bis 18°C.
Wie ist das möglich? Gärtemperatur ist die Temperatur im Gärbehältnis, nicht die Raumtemperatur.
Btw, was vergärst du denn bei 12° im Niemandsland?
Beitrag von Klaus53123 » Samstag 1. Dezember 2018, 10:26
Ich möchte hier auch mal meine Meinung dazu geben: es wird ja immer gesagt, dass Buch ist eher für den fortgeschrittenen Hobbybrauer geeignet. Ich habe jetzt 6 Sude gekocht und vergoren und betrachte mich also immer noch als blutigen Anfänger.
Ich habe jetzt die ersten 150 Seiten von Jan's Werk durch, finde es sehr erhellend, flüssig geschrieben und kann es jedem Anfänger nur wärmstens ans Herz.
Beitrag von Neubrauer » Samstag 1. Dezember 2018, 12:52
Samstag 1. Dezember 2018, 10:18
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich die Frage verstehe; versuche doch zu antworten. Der Gärbehälter steht im Kühlschrank, dessen Temperatur von einem STC-1000 (wie z.B. https://www.amazon.de/Inkbird-Temperatu ... s=stc-1000) gesteuert wird. Der Sensor des STC-1000 liegt neben dem Behälter. Also "neben", nicht "an" oder "in", wenn Du das meinst.
Das ist etwas mit Fermentis W-34/70.
Beitrag von gulp » Samstag 1. Dezember 2018, 17:07
Wenn das im Gärbehältnis 12° hat, läuft die Gärung bei etwa 15° und das ist zu warm für untergärig.
Beitrag von Neubrauer » Samstag 1. Dezember 2018, 19:42
Laut Fermentis ist die ideale Temperatur 12-15°C : https://fermentis.com/en/fermentation-s ... er-w-3470/ Auf dem Päckchen wird 9-22°C als Temperature range angegeben.
Eigentlich dachte Ich, dass das hier schon OFF-TOPIC ist. Aber jetzt sehe ich auf Seite 454 des Buches: Gärtemperatur für W-34/70: min 7, max 12. Wo kommt das her?
Beitrag von gulp » Samstag 1. Dezember 2018, 19:48
Beitrag von afri » Samstag 1. Dezember 2018, 22:37
Samstag 1. Dezember 2018, 04:47
Soviel zu Thema Speise Achim. Kann man ja machen, muss es aber auch genau berechnen.
Und was genau soll das jetzt wieder bedeuten, dass man Speise genauer berechnen muss als Zucker? Das ist nicht so.
Mein Einwand bzw. Anregung bezog sich darauf, dass sich fertig gebildete Kohlensäure besser ins Bier einfügt, wenn dieses eine Woche nahe dem Nullpunkt gehalten wird. Muss ja nicht bei jedem so sein, bei mir hat es zumindest geholfen. Natürlich sollten dann keine Schwebstoffe mehr drin sein, die Gushing begünstigen, aber das ist selbstverständlich und auch bei passend niedriger Carbo ein Problem. Bier warm (im Sinn von ungekühlt) aus Flaschen ist auch generell ein Problem, selbst mit meiner Wochenrast bei 0°. Dafür hätte ich auch gern noch eine Lösung, aber die paar Buddeln, die ich weggebe, sind es andererseits nicht noch mehr Aufwand wert.
Und so ganz sicher bin ich nicht, aber ist die wirkliche Ursache von Gushing überhaupt schon bekannt? Ich meine, nein. In der Zwischenzeit sollte man also alles vermeiden, was es begünstigt oder dies könnte. Da gibt es einiges.
Beitrag von Tozzi » Samstag 1. Dezember 2018, 23:22
Samstag 1. Dezember 2018, 22:37
ist die wirkliche Ursache von Gushing überhaupt schon bekannt? Ich meine, nein.
Gushing tritt immer dann auf, wenn man ein selbstgebrautes Bier stolz einer größeren Gruppe vorstellen will und nicht damit rechnet.
Am besten bei (bis dahin) Freunden im frisch renovierten Wohnzimmer oder in einem Lokal.
Hält man die Flasche vorsichtshalber aus dem Fenster oder macht sie im Garten auf, passiert es grundsätzlich nicht.
Tozzis Erweiterung zu Murphy's Law...
Beitrag von Dr.Edelherb » Samstag 1. Dezember 2018, 23:25
Das muss auf Wikipedia
Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 2. Dezember 2018, 03:13
Samstag 1. Dezember 2018, 23:22
Beitrag von Neubrauer » Montag 3. Dezember 2018, 09:44
Samstag 1. Dezember 2018, 19:42
Ich habe ein bisschen nachgeforscht und eine mögliche Erklärung gefunden. Im Buch, S.454, gehört ja Fermentis W-34/70 (eine Trockenhefe) zur gleichen "German Lager"-Gruppe wie die flüssigen Wyeast WY2124 und White Labs WLP830. Diese Hersteller geben folgende Temperaturen an: 7-13°C (WY2124) und 10-13°C (WLP830).
Im Falle einer anderen Trockenhefe, Fermentis T-58, ist der Unterschied Fermentis-Buch (S.452, Gruppe "Belgian Saison") noch krasser. Fermentis: 15-20°C, Buch: 20-35°C. Die Hersteller-Temperaturen von Flüssighefen in der gleichen Gruppe: 21-35°C (Wyeast 3724) und 20-24°C (WLP565).
Mein Eindruck ist, dass die min-max-Temperaturen in der Tabelle jeweils von Flüssighefe-Herstellern stammen, vielleicht nur von einem (Wyeast). Für Trockenhefe-Benutzer wie mich können sie irreführend sein.
Beitrag von chaos-black » Montag 3. Dezember 2018, 10:42
...so unwahrscheinlich ist der Bereich mit Quelle: Erfahrung gar nicht. Die W34/70 ist einer der meistverwendeten untergärigen Hefestämme und so lange ich mich erinnern kann wurde hier im Forum dazu geraten diese mit ca 7-12°C oder ähnlich zu verwenden. Viele Leute bekamen auch früher noch ihre Hefe aus umliegenden Brauereien, und ich nehme dann an, dass die Braumeister dort ebenfalls zu dem Temperaturfenster geraten haben.
Aber vielleicht sagt Jan einfach was dazu woher er die Info genommen hat?
FunFact: Die W34/70 ist der Hefestamm, bei dem die Brulosophy-Leute immer wieder betonen, dass sie relativ temperaturunempfindlich wäre, und sie sie daher auf Ale Temperaturen vergären. Hab ich noch nicht ausprobiert, fällt mir aber schwer zu glauben.
Beitrag von §11 » Montag 3. Dezember 2018, 14:58
Montag 3. Dezember 2018, 10:42
Die Temperaturangaben habe ich aus diversen Veroffentlichungen und aus Erfahrungen, sowohl meine eigenen als auch die anderer Brauereien. Die wenigsten werden Ihre Gaerung constant bei 7C ablaufen lassen. Das ist bei der 34/70 als typische Bruchhefe auch problematisch. Ich kenne aber einige Brauereien die die ersten 1-2 Tage so tief anfangen und dann langsam waermer werden. Die 34/70 ist bekannt dafuer das sie auch Maltotriose zu einem hohen Prozentsatz kann. Es scheint so zu sein das ingesamt der VG hoeher wird, wenn sie langsamer "loslegt".
Ich hoffe das du deine Hefe anstaendigt rehydrierst. Danach ist es der Hefe realtiv egal ob sie vorher eine Trockenhefe war oder eine Fluessighefe. Die Eigenschaften eines Hefestammes sind in desen DNA hinterlegt, die sich nicht durch die Behandlung aendern.
Ehrlich? Das ist natuerlich unerhoert und ich werde dem Grafiker Bescheid geben.
Beitrag von Dr.Edelherb » Montag 3. Dezember 2018, 15:18
Montag 3. Dezember 2018, 14:58
Beitrag von Bierjunge » Montag 3. Dezember 2018, 15:27
Dekoktion (S.131-) verstehe ich jetzt besser; danke. Aber in den Zeichnungen auf S.134 scheint ein Fehler zu sein. (...)
Wenn der Herr Grafiker schon ungefragt von anderen Vorbildern stilistisch abkupfert, hätte er es wenigstens richtig machen können.
Beitrag von Marcus_OL » Donnerstag 6. Dezember 2018, 23:36
auch wenn es schon ein paar Tage her ist möchte ich dennoch meine Erfahrungen dazu beitragen...
Ich habe Anfang des Jahres einen Pils-Gemeinschaftssud mit einem Braukollegen gestartet, Zutaten aus einer Lieferung geteilt, zur selben Zeit gestartet usw. (mit W34/70 als Hefe)
Ich als Verfechter der unbedingt einzuhaltenden Empfehlungen des Hefe-Herstellers & des allgemeinen "Glaubens" der erfahrnen Forumsteilnehmer, der Braukollege eher der Typ: "Bier wird´s immer- 20 Grad Wohnzimmer-Vergärer"
Mein Sud wurde also bei 10 Grad Temperatur im Keller vergoren, inkl. der heiligen DIacetylrast (nach vier Tagen Eimer wieder rauf schleppen),
der Kollege ließ den Eimer einfach bei flauschigen 20 Grad im Wohnzimmer stehen.
Schüttung war ca. 5Kg Pilsner Malz,0,2Kg Karahell -(ja ich weiß, wird kein PIls), Rasten wurden gleich gefahren usw.
Er am Plätschern ohne Ende, ich total pingelig, weil Forumsgeprägt...
Es wurde zur gleichen Zeit abgefüllt, fast zur gleichen Temperatur die NG gefahren und fast gleich acht Wochen kühl gereift.
Dann war es soweit. Blindverkostung...
Ich konnte NULL Unterschied schmecken.
Der einzige Trost für den ganzen Mehraufwand: mein Bier konnte ich klar an der Optik erkennen.
Da war ich ganz weit vorne.
Stabiler Schaum und angemessenere Farbe, sein Pils war erheblich dunkler.
Die Moral meiner Geschichte:
Selber mal Testsude fahren und sich dann eine eigene Meinung bilden, als ständig "einen" Glauben zu predigen.
Beitrag von Dr.Edelherb » Freitag 7. Dezember 2018, 11:10
Donnerstag 6. Dezember 2018, 23:36
von den meisten Herstellern wird ja immer warm anstellen und bei Gärbeginn dann kühler gehen empfohlen.
Du kannst also schlecht einerseits Verfechter der Empfehlungen des Herstellers und andererseits dessen, was hier im Forum immer gepredigt wird sein.
Du schreibst du hast bei 10°C (Raumtemperatur?) im Keller vergoren, bei wieviel °C (Würzetemperatur) hast du denn angestellt?
Da es ja hauptsächlich um die Anstelltemperatur geht, während man im späteren Gärverlauf ruhig höher gehen kann (und sollte), könnte ich mir schon vorstellen das ihr da ein ähnliches Ergebnis produziert habt.
Warum sollten Brauereien für Unsummen Kühlanlagen betreiben um entsprechend bei z.B. 8°C anstellen zu können, wenn das völlig sinnlos wäre?
Beitrag von Chrissi_Chris » Freitag 7. Dezember 2018, 11:46
Freitag 7. Dezember 2018, 11:10
Kannst du so auch nicht sagen ... Veltins vergärt auch UG bei 16-17 Grad Celsius...
Beitrag von §11 » Freitag 7. Dezember 2018, 11:58
Freitag 7. Dezember 2018, 11:46
Ich kenne Veltins nicht von innen, aber ich gehe dann davon aus das die in großen ZKGs vergären, evtl. sogar unter Druck?
Beitrag von Marcus_OL » Freitag 7. Dezember 2018, 18:43
das ist mir bewusst und war auch überspitzt dargestellt um meine "Denke" klar zu machen.
Es ging mir ebenfalls nicht um einen Vergleich, wie Brauereien das machen usw.
Ich bin Hobbybrauer, kein Chemielaborant oder Quantenphysiker.
Wir sind mit dem damaligen 20l Kunstoff-Gäreimer garantiert kein Maßstab und für einen wissenschaftlichen Vergleich wird das auch nicht ausreichen -
aber ich war doch total baff das eben KEIN geschmacklicher Unterschied erkennbar gewesen ist.
(Worauf viele mit Sicherheit ´ne Kiste gesetzt hätten, ich übrigens auch)
Auch das Anstellen könnte ich nur schätzen, da wir da noch über Nacht "kühlen" mussten.
Die Bedingungen waren relativ gleich - nur die Gesamtdauer-Gärtemperatur, und darum ging es mir hier.
Leider ja etwas vom Thema abgewichen, aber zum Ausgleich - ich habe das Buch und finde es super!
Beitrag von Neubrauer » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:38
Die flüssige Wyeast WY2124 und die trockene Fermentis W-34/70 sollen die gleiche Hefe sein. "10 Grad im Keller" passt zu beiden Herstellern (Wyeast: 7-13°C; Fermentis 9-22°C). "20 Grad im Wohnzimmer" aber nur zu Fermentis. Was ist los?
Achtung (http://www.wyeastlab.com/yeast-strain/bohemian-lager) :
It may also be used for Common beer production with fermentations at 65-68°F (18-20°C).
"Common beer" hat mir anfangs nicht eingeleuchtet. Aber es muss doch das California Common sein – auch bekannt unter dem Namen Steam Beer. Das heißt, Bierstil Lager, Gärtemperatur 18-20°C oder ganz einfach "warm".
Beitrag von gulp » Sonntag 9. Dezember 2018, 11:11
Beitrag von Brauwolf » Sonntag 9. Dezember 2018, 11:20
California Common ist ein eigener Bierstil, kein Lager und kein Kölsch. Entstanden ist er, weil Einwanderer ihre mitgebrachte Lagerhefe mangels Kühlmöglichkeiten warm vergären mussten. Wer ein California Common nachbrauen will, nimmt eine Lagerhefe und gärt bei 20°C, das wird dann immer anders sein als ein Lager oder ein Kölsch. Der Kenner wird das auch rausschmecken.
Beitrag von HubertBräu » Sonntag 9. Dezember 2018, 11:20
Beitrag von chaos-black » Sonntag 9. Dezember 2018, 12:16
Das ist auch nicht so richtig freundlich, wenn gerade vorher hier jemand sagt keinen Unterschied gefunden zu haben... Und er steht damit ja auch nicht ganz alleine da.
Ich hab den warm-kalt-Vergleich noch nicht gemacht und wenn es dir da genauso gehen sollte, Peter, dann wäre es nett wenn du bis du dies getan hast von solchen (beleidigenden) Behauptungen absehen würdest.

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