Source: https://www.juristische-fachseminare.de/mietr-10-berlin-fr-5-juni-2020-12020248.html
Timestamp: 2020-02-17 02:02:07+00:00

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MietR 10 Berlin Fr 5. Juni 2020 12020248
Fortbildungsseminar " Miet- und Wohnungseigentumsrecht Aktuell" in Berlin am 5. Juni 2020
Freitag, den 5. Juni 2020, von 8.30 Uhr bis 19.45 Uhr
Teil 2: zugleich 5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Bau- und Architektenrecht
Seminar-Kennziffer: 12020248
Thema: Aktuelle Entwicklungen und aktuelle Verfahrensfragen im Wohnungseigentumsrecht und Ausblick auf die WEG-Reform 2020
Referent(en): Rechtsanwalt Dr. Georg Jennißen, Dipl. Betriebswirt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, WIR Jennißen & Partner, Köln und Lehrbeauftragter an der Universität Münster
Ausblick auf die WEG-Reform 2020
2,5 Stunden Fortbildung gem. § 15 FAO im Miet- und Wohnungseigentumsrecht oder im Bau- und Architektenrecht
Neues Thema: Das Recht der baulichen Veränderungen im WEG inkl. ordnungsgemäße Erstherstellung
Referent(en): Wolfgang Dötsch, Richter am Oberlandesgericht Köln
Das Referat gibt einen Überblick über das Recht der baulichen Veränderung, Modernisierung und (modernisierenden) Instandhaltung/-setzung. Besprochen werden aktuelle Fälle und Fragen aus der Rechtsprechung des BGH und der Instanzgerichte. Ein gewichtiger Themenblock wird sich mit der Rechtsprechung zur Haftung bei der Verzögerung notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen befassen und Beratungshinweise zum Umgang mit den dadurch virulent werdenden Fragen (z.B. Weisungen nach § 665 BGB an den Verwalter, Zweitbeschluss) geben sowie - das hat der BGH im Nebel gelassen - vor allem den Grenzen der Instandhaltungspflichten, u.a. mit Blick auf § 22 Abs. 4 WEG.
Neues Thema: Streitverkündung im Miet- und Bauprozess, die Beiladung im WEG-Verfahren sowie typische prozessuale Probleme
Der deutsche Zivilprozess ist geprägt vom Zweiparteiensystem und behandelt die Beteiligung Dritter nur eher kursorisch in den §§ 64 ff. ZPO. Das Gesetz unterscheidet die Beteiligung auf Eigeninitiative des Dritten (Streithilfe oder Nebenintervention, §§ 66 –71 ZPO), und die in der Praxis ungleich wichtigere Beteiligung auf Initiative einer Partei (Streitverkündung), die in enger Anlehnung an die Vorschriften über die Streithilfe im Anschluss in den §§ 72 –74 ZPO geregelt ist. Das Referat wird einen Überblick über Voraussetzungen und Auswirkungen der - gerade in Bausachen so wichtigen, aber auch in Miet- und Wohnungseigentumssachen immer bedeutsamer werdenden - Streitverkündung geben und (soweit vorhanden) Vorwissen auffrischen und/oder aktualisieren. Sichere Kenntnisse zum Thema Streitverkündung sind für Anwälte schon aus Haftungsgründen zwingend: Die unterbliebene oder unzulässige – und deswegen anerkanntermaßen keinerlei prozessuale wie materiell-rechtliche Folgen zeigende - Streitverkündung ist ebenso wie die fehlerhafte Beratung über die prozessualen oder materiell-rechtlichen Folgen einer Streitverkündung eine geradezu klassische Regressfalle. Angesprochen werden zudem die Fragen der Beiladung (§ 48 WEG) und der Rechtskraftwirkung.
In einem zweiten Themenblock werden einige typische prozessuale Fragestellungen - speziell auch mit Blick auf das Berufungsrecht und die Bindungswirkung aus § 529 Abs. 1 ZPO - vertieft.
Zur Anmeldung klicken Sie hier > Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin Fr 5. Juni 2020

References: § 15
 § 15
 BGH 
 § 665
 BGH 
 § 22
 § 529