Source: https://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4273753
Timestamp: 2019-06-20 05:57:03+00:00

Document:
BGE - bedingungsloses Grundeinkommen - Seite 426 - www.politik-forum.eu
Aktuelle Zeit: Do 20. Jun 2019, 07:57
10477 Beiträge
Seite 426 von 524
Beitragvon Bielefeld09 » So 12. Aug 2018, 00:00
Misterfritz hat geschrieben: (11 Aug 2018, 23:28)
Es laufen in Deutschland minderjährige Kinder rum,
die weder BGE noch Zuwendungen erhalten!
Ein BGE würde wie helfen?
Beitragvon Realist2014 » So 12. Aug 2018, 10:39
Bielefeld09 hat geschrieben: (12 Aug 2018, 00:00)
WER ist für diese Kinder zuständig?
Oder das Jugendamt
nur WAS hat das alles mit einem BGE zu tun?
Beitragvon Realist2014 » So 12. Aug 2018, 10:41
ein BGE ist keine "Absicherung" für derartige Fälle
obiges ist Sache der Krankenkassen etc.
was sollen derartige Szenarien, welche das Thema BGE gar nicht tangieren?
Beitragvon Realist2014 » So 12. Aug 2018, 10:42
Bielefeld09 hat geschrieben: (11 Aug 2018, 23:20)
Überfordert scheinst DU mit dem Thema BGE zu sein
welche Menschen in "staatlicher Obhut" verhungern denn HEUTE in D?
du stellst hier eine abstruse These nach der nächsten auf...
Beitragvon Maltrino » So 12. Aug 2018, 16:09
Niemand weiß inwiefern das "Bürgergeld" der FDP an Bedingungen geknüpft werden soll. Ich hab nachgefragt, keine Antwort darauf erhalten. Die wissen es selber nicht. Das einzige das man weiß ist, dass das "Bürgergeld" der FDP ein anderer Name ist für das was als "Negative Einkommenssteuer" seid Jahrzehnten ein bekanntes Konzept ist. Und da die "Negative Einkommenssteuer" ein BGE als Element hat (was auch niemand bestreitet, beinhaltet auch das "Bürgergeld" dieses BGE. Nur eben schreibt die FDP, dass es "nicht bedingungslos" sein soll, konkretisiert das aber nicht. Also fordert die FDP quasi ein BGE mit Bedingungen... Und ich beschreib das hier und versteh gar nicht was man da widersprechen muss. Aber das ist Teil der Problematik in Deutschland. Selbst wenn jemand etwas sagt was dem was der politische Gegner entspricht sagt, widerspricht dieser. Aus Prinzip. Und jetzt diskutieren wir hier wieder über etwas wo es nichts zu diskutieren gibt und ist mal jemand auf meine Zahlen eingegangen? Hm?
Beitragvon Maltrino » So 12. Aug 2018, 16:15
es gib kein ALG II von 2200 Euro...
Da steht "ALG2 Netto". ALG2 Netto ist gleich normalem Netto, da er logischer weise kein ALG2 bekommt. Sorry. Das macht keinen Sinn mehr darüber zu diskutieren wenn du das nicht verstehst. Du hast (wie einige andere hier) Probleme grundlegende Logik nachzuvollziehen. Das heißt du musst dich in bestimmten Sachen einfach auf andere Leute verlassen. Du musst, wenn du eine Mikrowelle kaufst, dem Ingenieur der sie gebaut hat, vertrauen, dass er gute Arbeit macht. Und das was du oben schreibst zeigt, dass du nicht intellektuell in der Lage bist beim Thema BGE und Hartz4 zu selbstständig erarbeiteten Lösungen zu kommen. Du musst dir also das anhören was andere sagen und kannst denen dann nur vertrauen. Und wenn du lieber den Leuten der CSU und der SPD vertraust als anderen, tja, was soll man da noch sagen. Ab hier Ende der Diskussion. Ich kann auch nicht mit einem Hund über Relativitätstheorie diskutieren. Macht keinen Sinn.
Beitragvon Realist2014 » So 12. Aug 2018, 16:31
Maltrino hat geschrieben: (12 Aug 2018, 16:15)
Da steht "ALG2 Netto".
ALG II ist immer "netto"
ALG2 Netto ist gleich normalem Netto, da er logischer weise kein ALG2 bekommt. Sorry. Das macht keinen Sinn mehr darüber zu diskutieren wenn du das nicht verstehst.
da gibt es nichts zu "verstehen", weil du UNSINN verzapfst. ALG II ist ein bedarfsorientierte Existenzsicherungssystem und bei eigenem Einkommen dann ein Aufstockungssystem
Du hast (wie einige andere hier) Probleme grundlegende Logik nachzuvollziehen
sicher. Deswegen schaue ich auch RUNTER in den ökonomischen Keller. Deine "Darstellungen" sind nicht "logisch"- sondern schlicht und einfach FALSCH
Das heißt du musst dich in bestimmten Sachen einfach auf andere Leute verlassen.
ganz sicher NICHT auf Typen wie DICH ...
Du musst, wenn du eine Mikrowelle kaufst, dem Ingenieur der sie gebaut hat, vertrauen, dass er gute Arbeit macht.
nö, auf die Kompetenz der Mitarbeiter der Prüforganisationen
Und das was du oben schreibst zeigt, dass du nicht intellektuell in der Lage bist beim Thema BGE und Hartz4 zu selbstständig erarbeiteten Lösungen zu kommen.
so lange habe ich die Faxen dicke, mir von ökonomischen Versagern angeblich intellektuelle Defizite unterstellen zu lassen .
Arbeite DU an DEINEN Kompetenzen- dann brauchst du auch nicht nach einem BGE zu quengeln
Und wenn du lieber den Leuten der CSU und der SPD vertraust als anderen, tja, was soll man da noch sagen. Ab hier Ende der Diskussion. Ich kann auch nicht mit einem Hund über Relativitätstheorie diskutieren. Macht keinen Sinn.
Leute, welche die Relativitätstheorie verstanden haben, quengeln nicht nach einem BGE
Beitragvon Troh.Klaus » So 12. Aug 2018, 17:29
Realist2014 hat geschrieben: (12 Aug 2018, 16:31)
Nun bekanntlich haben nur Albert Einstein und Stephen Hawking (und mutmaßlich noch ein unbekannter Dritter) die Relativitätstheorie verstanden. Da gibt es viel Potential für BGE-Quengler.
Beitragvon Maltrino » Mo 13. Aug 2018, 15:37
Wie gesagt, bringt nichts über Details zu diskutieren wenn der oder die Gegenüber es nicht verstehen.
Ich kann nur nochmal sowas hier verlinken:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/es/ ... verdiener/
Und das zeigt eigentlich schon alles was in diesem Land los ist. Selbst eine "seriöse" Stiftung wie Bertelsmann, die überhaupt nicht verdächtig ist BGE Trolle zu beherbergen, hat ganz nüchtern herausgefunden, dass das jetzige System in seiner Gesamtheit dafür sorgt, dass Niedrigverdiener am stärksten belastet werden. Und kaum jemand, eigentlich gar keiner, interessiert sich dafür. Und mir ist völlig egal ob eine Lösung nun "BGE" oder "neues liberales Bürgergeld" oder sonstwie heißt, es interessiert keinen oder es begreift keiner was das jetzige Problem ist. Und nun kommt mir nicht mit "Mindestlohn", das hat damit nichts zu tun.
Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 13. Aug 2018, 15:43
Maltrino hat geschrieben: (13 Aug 2018, 15:37)
ich kann in dem Artikel keine Hinweis darauf entdecken, dass Niedrigverdiener am stärksten belastet werden.
Beitragvon Realist2014 » Mo 13. Aug 2018, 15:48
Und das zeigt eigentlich schon alles was in diesem Land los ist.
"Los" ist, dass viele ihre eigenen Links inhaltlich NICHT verstehen
Selbst eine "seriöse" Stiftung wie Bertelsmann, die überhaupt nicht verdächtig ist BGE Trolle zu beherbergen,
in dem Artikel steht auch NICHTS von ein einem BGE....
hat ganz nüchtern herausgefunden, dass das jetzige System in seiner Gesamtheit dafür sorgt, dass Niedrigverdiener am stärksten belastet werden.
NEIN, das hat sie NICHT. Dort steht nur von "unabgestimmten Sozialleistungen".
Was nichts anderes bedeutet, dass bei steigendem EIGENEN Einkommen logischerweise die "Umverteilungsleistungen" abgeschmolzen werden. Was ja auch RICHTIG ist
Und kaum jemand, eigentlich gar keiner, interessiert sich dafür. Und mir ist völlig egal ob eine Lösung nun "BGE" oder "neues liberales Bürgergeld" oder sonstwie heißt, es interessiert keinen oder es begreift keiner was das jetzige Problem ist. Und nun kommt mir nicht mit "Mindestlohn", das hat damit nichts zu tun.
Tja, das liegt daran, dass es hier gar kein "Problem" gibt. Dieses "angebliche" Problem lässt sich auch dadurch bekämpfen, dass die zusätzlichen Sozialleistungen einfach GEKÜRZT werden.
DANN hat auch der "Nideriglöhner" viel mehr von seine n Lohnsteigerungen
Beitragvon Realist2014 » Mo 13. Aug 2018, 15:50
3x schwarzer Kater hat geschrieben: (13 Aug 2018, 15:43)
werden sie ja auch NICHT .
Die Niedriglöhner zahlen praktisch kaum Steuern auf ihr Einkommen. Somit liegt die Gesamtbelastung "Steuern & SV" bei UNTER 30% vom Brutto....
Hier gibt es die gesamte Studie zum Download:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/es/ ... fersystem/
Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 13. Aug 2018, 17:06
Maltrino hat geschrieben: (13 Aug 2018, 17:04)
liegt wohl daran, dass du die nicht verstehst, was dort geschrieben steht. Du hattest ja behauptet, dass Geringverdiener am Stärksten belastet werden. Wo bitte findet sich das in der Studie?
dort steht NICHTS von einem BGE
sondern von besserer "Abstimmung" der Sozialleistungen für die NIEDRIGLÖHNER.
Welche DU immer geflissentlich unterschlägst
Beitragvon Maltrino » Mo 13. Aug 2018, 17:43
3x schwarzer Kater hat geschrieben: (13 Aug 2018, 17:06)
Ihr durchschaut das Gesamtsystem nicht, aber keine Sorge, damit seid ihr nicht allein, wie gesagt, ich schätze dass über 99,9% der Menschen nicht in der Lage sind sowas zu verstehen.
In der Studie, also dort https://www.bertelsmann-stiftung.de/fil ... system.pdf
siehst du auf Seite 10 die Grafik. Das was die Leute dort "effektive Grenzbelastung" nennen, die blaue Linie, steigt im Niedrigverdienerbereich, sinkt wieder im Gutverdienerbereich. jeder zusätzlich verdiente Euro wird im Niedrigverdienerbereich also stärker belastet als im Gutverdienerbereich. Dass diese Rechnung stimmt, um das zu sehen muss man natürlich den Rest lesen, wo aufgeführt wird was für Zahlen und Gesetze sie herangezogen haben, das kann ich hier nicht alles auflisten, ich kann ja nicht die ganze Studie hier reinkopieren, dazu verlinkt ich sie ja.
Ich versuchs aber nochmal mit eigener, ganz vereinfachter Rechnung, die das gleiche zeigt:
Person A verdient im Juni 0 Euro, bekommt 900 Euro Hartz4.
Person B verdient im Juni 0 Euro, bekommt 900 Euro Hartz4.
Nun finden beide Leute einen Job mit unterschiedlichem Gehalt.
Person A verdient im Juli 1500 Euro Brutto, behält 1200 Euro Netto
Person B verdient im Juli 3000 Euro Brutto, behält 2200 Euro Netto
Das spiegelt recht genau den derzeitigen Stand der Dinge.
Was ist aber genau passiert?
Person A verdient 1500 Euro mehr als vorher, hat aber nur 300 Euro mehr als mit Hartz4. Effektiv kann sie von den 1500 Euro Mehrverdienst nur 20% behalten, ihr effektiver Steuersatz (Bertelsmann nennt es Grenzbelastung) beträgt 80%.
Person B verdient 3000 Euro mehr als vorher, und hat nun 1300 Euro mehr als mit Hartz4. Effektiv kann sie von den 3000 Euro Mehrverdienst also knapp 43% behalten, ihr effektiver Steuersatz (Bertelsmann nennt es Grenzbelastung) beträgt rund 57%, ist als kleiner als bei Person A.
Dieses alles mit „Hartz4 ist eine Zusatzleistung“ bla, spielt hier keine Rolle, da BEIDE Hartz4 bekamen.
Und das führt auch zu solchen surilen Situationen:
Wenn jemand in einem Monat Null Euro verdient (Hartz4 bekommt), die nächsten beiden Monate jeweils 1500 Euro, dann hat er insgesamt 900+1200+1200 Euro, also 3300 Euro. Wenn jemand anderes zwei Monate Null Euro verdient (Hartz4 bekommt), am nächsten Monat 3000 Euro, dann hat er insgesamt 900+900+2200 Euro, also 4000 Euro. In diesem Beispiel haben also zwei Leute in drei Monaten insgesamt 3000 Euro verdient, derjenige der dem Staat länger auf der Tasche lag wurde dafür sogar noch belohnt.
Das ist das jetzige System. Über dieses was ich „effektiven Steuersatz“ nenne, der bei Geringverdienern ca. 80% beträgt, bei „Normalverdienern“ ca. 57% (siehe oben), darüber werdet ihr wahrscheinlich drüber lachen weil ihr es nicht versteht. Bei dem zweiten Beispiel muss man nichts verstehen, es ist einfach so, es ist Fakt. Es ist möglich, dass jemand finanziell dafür belohnt wird, dass er dem Staat länger auf der Tasche liegt. Und so kann man ganz viele Rechnungen machen die der Realität entsprechen, die einfach nur krank sind, aber so ist das jetzige System.
Beitragvon Realist2014 » Mo 13. Aug 2018, 17:50
Maltrino hat geschrieben: (13 Aug 2018, 17:43)
Ihr durchschaut das Gesamtsystem nicht, .
DU kapierst nicht, das ALG II eben KEIN "Grundeinkommen" ist
sondern eine Leistung zur Existenzsicherung
logischerweise wird diese dann REDUZIERT bei eigenem Einkommen
daher sind deine ganzen Zahlenbeispiele SINNFREI
Genau das Gleiche gilt für die Darstellungen in der Bertelsmannstudie für die "Niedriglöhner"
Auch DIE beziehen ZUSÄTZLICHE Sozialleistungen, welche bei steigendem Einkommen logischerweise REDUZIERT werden
DU möchtest beides ÄNDERN
das wird aber NICHT geschehen
Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 13. Aug 2018, 17:50
Das was die Leute dort "effektive Grenzbelastung" nennen.
Beitragvon Realist2014 » Mo 13. Aug 2018, 17:52
weil Existenzsicherung eben KEIN "Grundeinkommen" ist.
das scheinst DU nicht verstehen zu WOLLEN
Beitragvon Maltrino » Mo 13. Aug 2018, 17:53
Realist2014 hat geschrieben: (13 Aug 2018, 17:18)

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE

 BGE 
 BGE 
 BGE