Source: https://openopps.com/insights/tender/ocds-0c46vo-0092-222244/
Timestamp: 2019-08-20 19:05:01+00:00

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Rahmenvertrag für Softwareweiterentwicklung INZOLL (342-2018-0299)
Closed 218 days ago
ocds-0c46vo-0092-222244
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=222244
Name, Adressen und Kontaktstelle(n): Generalzolldirektion Zentrale Beschaffungsstelle der Bundesfinanzverwaltung,
Sautierstraße 32 ,
z. Hd. vonChristof Göppert,
Tel.: +49 228303-16388.
E-Mail: christof.goeppert@zoll.bund.de.
Telefax: +49 228303-49819.
Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.evergabe-online.de.
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Rahmenvertrag für Softwareweiterentwicklung INZOLL (342-2018-0299).
NUTS-Code: DEA2. DE3.
Laufzeit der Rahmenvereinbarung: 9 Jahre.
Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt: Bei INZOLL handelt es sich um ein komplexes Produkt . Die Einarbeitungszeiten dafür sind sehr hoch. Um sowohl die hierdurch entstehenden Aufwände und den Ausfall von Entwicklungsmöglichkeit nicht unnötig zu erhöhen, wurde eine entsprechend lange Vertragslaufzeit gewählt. Die Pflege muss durchgängig gewährleistet sein. Daher muss der Pflegevertrag länger laufen als die Ausbaustufe.
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Rahmenvertrag für Softwareentwicklung INZOLL
Softwareentwickl., -weiterentwickl. und Pflege. Es wird in kurzen Iterationen lauffähige Software entwickelt. Vorgehensmodell: V-Modell XT mit integrierten Scrum-Methoden.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 72000000
Gesamtmenge bzw. -umfang: Rahmenvertrag über Softwareentwickl., -weiterentwickl. und Konzeption mit einer Laufzeit von 5 Jahren und der Option der Verlänger. um zwei mal 2 Jahre und der Softwarepfl. (5 Jahre plus Option 3x2Jahre) Geschätzter durchschnittl. Leistungsumf. pro Jahr Entw. u. Konzeption: 1. Jahr: ca. 1500 bis 3000 Personentage (PT) Folgejahre: ca. 3000 - 5000 PT
Voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- und Dienstleistungsaufträgen: 48 Monate (ab Auftragsvergabe).
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Zahlungen erfolgen nach § 17 VOL/B.
Der Bewerber erklärt: - Erklärung Datenschutz, Geheimhaltung und Sicherheit - Erklärung zum Geheimschutz - Schweige- und Geheimhaltungserklärung (VS-NfD) mit Merkblatt zur Behandlung von VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD-Merkblatt), das VS-NfD MERKBLATT wird Vertr.bestandteil ERWEITERTE SICHERHEITSÜBERPRÜFUNG nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜ2): Mitarbeiter die für die Angebotserstellung vorgesehen sind müssen SÜ2 überprüft sein. GEHEIMSCHUTZBETREUUNG Unternehmen die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, müssen bis zum Ende des Vergabeverfahrens einen Sicherheitsbescheid vorlegen können. Weiteres zu SÜ2-Überprüfung und Geheimschutzbetreuung aufgrund der Zeichenbegrenzung siehe Ziffer VI.3
EIGENERKLÄRUNG ZU PERSÖNLICHEN VERHÄLTNISSEN UND INSOLVENZ Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, Eigenerklärungüber die Nichtbeschäftigung illegaler Arbeitskräfte, Eigenerklärung über die Nichteröffnung des Insolvenzverfahrens, Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz. UNTERNEHMENSDARSTELLUNG / Darstellung im Anhang Unternehmensdarstellung Vorlage einer Unternehmensdarstellung mit Angaben zu: - Name und Sitz des Unternehmens, Gründungsjahr, Rechtsform - Umsatzzahlen, Mitarbeiterzahlen - Niederlassungen/Betriebsstätten in Deutschland - Gesellschafter, Geschäftsführer - Leistungsangebot; Anteil des Leistungsrelevanten Geschäftsfeldern am Gesamtgeschäft - Qualitätsmanagement im Unternehmen Das Unternehmen muss einen klaren Bezug zu den ausgeschriebenen Leistungen der Softwareentwicklung haben. HANDELSREGISTERAUSZUG / Vorlage Auszug Der Bewerber legt den Teilnahmeunterlagen einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister oder bei nicht in das Handelsregister eingetragenen Personenvereinigungen den Nachweis der Vertretungserklärung bei. Die Unterlagen dürfen nicht älter als 6 Monate sein. GEWERBEZENTRALREGISTER / Eigenerklärung Der Auftragnehmer erklärt, dass im Gewerbezentralregister für den Zeitraum der letzten drei Monate keine negativen Eintragungen vorhanden sind. ZERTIFIZIERUNG NACH ISO 9001 / Eigenerklärung Der Bewerber erklärt, dass das Unternehmen nach den Vorgaben der ISO 9001 (oder gleichwertig) zertifiziert ist. VERSICHERUNGSNACHWEIS / Eigenerklärung Der Bewerber erklärt, dass er über eine marktübliche Industriehaftpflichtversicherung oder über vergleichbare Versicherungen aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union verfügt die mindestens die folgenden Haftungshöchstsummen abdeckt: - Sachschäden bis zu 500.000 EUR je Schadensereignis max aber bis zur Höhe von 1.000.000 Euro - Vermögensschäden max 10 v.H. des Auftragswertes, jedoch begrenzt auf 500.000 EUR ABSCHLIESSENDE LISTE DER GEFORDERTEN NACHWEISE Den Vergabeunterlagen ist eine abschließende Liste der geforderten Nachweise und Eigenerklärungen beigefügt.
Mindestanforderung Umsatz Gesamtumsatz: mind. 5.000.000 € pro Jahr IT-spezifischer Umsatz: mind. 3.000.000 € pro Jahr Umsatz in Softwareentwicklung/Systemerstellung: mind. 2.000.000 € pro Jahr Umsatz in der IT-Beratung: mind. 500.000 € pro Jahr Bankauskunft: Die Bankauskunft darf nicht älter als drei Monate sein.
BANKAUSKUNFT / Vorlage der Bankauskunft Der Auftragnehmer legt den Teilnahmeunterlagen zum Nachweis der Liquidität des Unternehmens eine Bankauskunft bei. Die Bankauskunft darf nicht älter als drei Monate sein. UMSATZ / Darstellung in der Anlage Fragebogen zur Eignungsprüfung - Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren 2015, 2016, 2017 - Erklärung über Umsatz des Leistungserbringers aufgeschlüsselt auf Leistungen der letzten drei Geschäftsjahre 2015, 2016, 2017 zu folgenden Punkten: ­- Umsatz in der Informationstechnologe insgesamt ­- Umsatz in der Softwareentwicklung/Systemerstellung ­- Umsatz in der IT-Beratung BEWERBERGEMEINSCHAFT / BIETERGEMEINSCHAFT (siehe auch Dokument Basisinformationen und Bewerbungsbedingungen) Bewerbergemeinschaften müssen das bevollmächtigte Mitglied sowie alle anderen Mitglieder benennen sowie Art und Umfang des an sie übertragenen Leistungsteils angeben. Die Bildung oder die Änderung der rechtlichen Identität von Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ist unzulässig und führt zur Ablehnung des Teilnahmeantrags bzw. zum Ausschluss des Angebotes. Hierzu zählt z.B. auch die Nachbenennung als Ersatz für ein aus der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft ausgeschiedenes Mitglied. Der "Fragebogen zur Eignungsprüfung" ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft wie folgt auszufüllen und einzureichen: Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Fragebogen vollständig aus. Bei den Eignungsnachweisen, die durch ein anderes Mitglied erbracht werden, vermerkt der Vertreter dies entsprechend mit Namen des Mitgliedes. Jedes weitere Mitglied füllt separat den Teil des Fragebogens aus, der für den von ihm zu erbringenden Leistungsteil maßgebend ist. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft füllt einzeln den Vordruck "Eigenerklärungen" aus und benennt das Dokument entsprechend "Eigenerklärung_Mitglied XY". UNTERAUFTRÄGE / EIGNUNGSLEIHE (siehe auch Dokument Basisinformationen und Bewerbungsbedingungen) Bei der Übertragung aller oder wesentlicher Teile der ausgeschriebenen Leistung auf Unterauftragnehmer sind diese Unterauftragnehmer zu benennen und Art und Umfang des zu übertragenden Leistungsteils darzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber, dass ihm zum Zeitpunkt der Auftragserfüllung die erforderlichen Kapazitäten und Mittel der benannten Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen und dass diese sich ihm gegenüber zur Leistungserbringung im Falle der Zuschlagserteilung verpflichten werden. Weiter sind Unterlagen (Eigenerklärungen und/oder Nachweise) zur Eignungsprüfung von vorgesehenen Unterauftragnehmern hinsichtlich der von ihnen zu übernehmenden Leistungsteile auf Anforderung vorzulegen. Der Bewerber kann gem. §§ 26 Abs. 3 und 27 Abs. 4 VSVgV im Hinblick auf die für den zu vergebenden Auftrag erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Drittunternehmen) in Anspruch nehmen (sog. "Eignungsleihe"). Diese Drittunternehmen bzw. eignungsleihenden Unternehmen müssen mit der Abgabe der Teilnahmeunterlagen benannt werden und es sind Art und Umfang der von ihnen in Anspruch genommenen Kapazitäten anzugeben. Jedes Drittunternehmen hat sich zudem zu verpflichten, für den Zuschlagsfall dem Bewerber die entsprechenden Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Im Fall der Eignungsleihe ist der Vordruck "Eignungsleihe - Verpflichtungserklärung und Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" vom dem Drittunternehmen auszufüllen sowie mit Unterschrift und Firmenstempel dem Teilnahmeantrag als PDF-Datei beizufügen. Im Fall der Eignungsleihe hat der Bewerber für das Drittunternehmen neben dem vorgenannten Vordruck auch den Fragebogen Eignungsprüfung (nur für diejenigen Eignungskriterien, für die die Kapazitäten des eignungsleihenden Unternehmens in Anspruch genommen werden), bereits mit Abgabe der Teilnahmeunterlagen vorzulegen.
PROJEKTSPRACHE / Eigenerklärung Die Projektsprache ist Deutsch. Alle projektbezogenen Dokumente müssen in deutscher Sprache verfasst werden und die Kommunikation mit dem Auftraggeber erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache. REFERENZEN / Nachweis durch Vorlage des Anhangs Referenzen für die Leistungserbringung Der Bewerber hat mindestens 3 Referenzen mit Angaben zu den folgenden Punkten vorzulegen: Projektbezeichnung, Projektergebnis, Projektgegenstand, eigene Leistungsanteile, Anzahl eingesetzter Personen, Personentage, Projektstart, Projektlaufzeit, Auftraggeber Die Referenzen müssen zur Erreichung der Mindestanforderungen in Summe die folgenden Leistungsbereiche widerspiegeln: - Komplexe Softwareentwicklungs-Projekte ( > 550 PT) - Projektmanagement - V-Modell XT - Agile Methoden (z.B. Scrum, Kanban) - Anforderungsanalyse oder Spezifikation - Datenmodellierung - Mehrschichtarchitekturen - JAVA-Entwicklung - Cloud Technologien (z.B. Container, MIcroservices, Java-Cloud Frameworks) und Cloud Architekturpatterns (z.B. Event Messaging, CQRS, Zwölf Fakoren App Entwicklung) -Schnittstellenentwicklung (z.B. SOAP, REST, XML, XSLT) - Microservice API-Design und Umsetzung - Service-orientierte Architekturen - webbasierter Clients, Frontend-Technologien (responsive Design) - App Entwicklung für mobile Endgeräte - Continuous Integration - Testmanagement und Testautomatisierung - Last- und Performancetests - Datenbanken (z. B. Oracle) - Administration und Continuous Delivery (z.B. Oracle-Datenbankserver, Unix/Solaris, Windows/Citrix, Oracle Applicationserver) - Erfahrungen im Umgang mit IT-Sicherheitsanforderungen nach BSI Grundschutz ANZAHL MITARBEITENDE / Darstellung in der Anlage Fragebogen zur Eignungsprüfung Zu folgenden Punkten sind Ausführungen vom Bewerber einzureichen: • Angaben über die Gesamtzahl der deutschsprachigen Mitarbeitenden der Jahre 2016, 2017, 2018 • Angabe, wie viele deutschsprachige Mitarbeitende im projektrelevanten Umfeld des Leistungserbringers in den Jahren 2017 und 2018 tätig sind, insbesondere für: ­ Softwareentwicklung/Systemerstellung (SE) ­ Qualitätssicherung in IT-Projekten mit Schwerpunkt Softwareentwicklung (QS) ­ Projektmanagement in IT-Projekten mit Schwerpunkt Softwareentwicklung (PM) ­ Konfigurationsmanagement in IT-Projekten mit Schwerpunkt Softwareentwicklung (KM) Im Falle von Unterauftragnehmern und Bietergemeinschaften können die Mitarbeiterzahlen addiert werden. Mindestanforderung: Der arithmetische Mittelwert für die drei bzw. zwei Jahre ist mindestens Gesamtzahl: min. 30 MA SE: min. 20 MA QS: min. 10 MA PM: min. 5 MA KM: min. 5 MA QUALIFIKATION DER MITARBEITENDEN / Füllen Sie zum Nachweis den Anhang PERSONALPROFILE aus und fügen Sie diese Ihren Teilnahmeunterlagen hinzu. Reichen Sie für die für den Einsatz der AS3 von INZOLL vorgesehenen Mitarbeitenden anonymisierte Personalprofile ein und führen Sie die entsprechenden Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen auf sowie die Rollen, für welche Sie die Personen vorgesehen haben. Die Personalprofile müssen die folgenden Angaben umfassen: - Qualifikationen (Nachweise wie z.B. Studien- und/oder Ausbildungsnachweise) - Kenntnisse und Erfahrungen (inkl. Anzahl der Jahre) - Vorgesehene Rolle Die Mindestanforderungen sind erfüllt, wenn die aufgeführten Leistungsbereiche durch die Besetzung der folgenden Rollen (auch mehrfach möglich) abgedeckt sind: - Projektleitung - ScrumMaster - Fachliche_r Architekt_in - Analyst_in (Spezifikation, Dokumentation) - Technische_r Architekt_in - Entwickler_in - Tester_in - Automatisierer_in - Konfigurationsmanger_in
Die geforderten Mindeststandards sind im obigen Feld genannt.
Der Teilnahmewettbewerb wird in zwei Schritten durchgeführt (Eignungsprüfung / Teilnehmerbegrenzung). Zuerst werden die form- und fristgerecht eingereichten Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit geprüft. Erklärungen und sonstige Unterlagen, die fehlen, können gemäß § 22 Abs. 6 VSVgV nachgefordert werden. Anschließend wird geprüft, ob ein zwingender oder fakultativer Ausschlussgrund gemäß den §§ 123, 124 GWB greift. Danach wird geprüft, ob das Unternehmen die im Einzelfall notwendige Eignung besitzt. Unternehmen, die bei der allgemeinen und sicherheitsspezifischen Eignungsprüfung scheitern, dürfen gemäß § 22 Abs. 3 VSVgV nicht zum Angebotsverfahren zugelassen werden. Schließt die vorangegangene Prüfung eine Zulassung nicht aus, werden die Teilnahmeunterlagen in einem zweiten Schritt anhand der Eignungskriterien "Bewertungskriterien" bewertet. Zweck dieser Bewertung ist es, die Zahl der Unternehmen, die am weiteren Verfahren beteiligt werden sollen, einzugrenzen. Die Auswahl unter den Bewerbern richtet sich nach folgenden Kriterien, die anhand der beiliegenden Wertungsmatrix bewertet werden: - wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers - technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers Aus der dabei entstandenen Rangliste werden lediglich die Teilnehmer zur Angebotsabgabe aufgefordert, die gemessen an der Bewertungszahl die ersten drei Plätze belegen. Sofern es geeignete Bewerber mit gleich hoher Bewertungszahl gibt und dies dazu führen würde, dass mehr als drei Bewerber am weiteren Verfahren beteiligt werden müssten, wird mittels folgendem Verfahren entschieden, welche Bewerber weiter berücksichtigt werden: Bei gleicher Bewertungszahl entscheidet die höhere Bewertungszahl die sich aus der Summe der Kriterien BE 14.1 bis BE 14.6 ergibt. Ist diese ebenfalls gleich entscheidet die höhere Bewertungszahl die sich aus der Summe der Kriterien BE 12.1 bis BE 12.4 ergibt. Ist diese ebenfalls gleich entscheidet die höhere Bewertungszahl die sich aus der Summe der Kriterien BE 11.1 bis BE 11.4.ergibt. Ist diese ebenfalls gleich entscheidet die höhere Bewertungszahl die sich aus der Summe der Kriterien BE 13.1 bis BE 13.5 ergibt. Sind auch dann die Bewerber punktgleich, wird per Auslosung entschieden welche Bewerber weiter berücksichtigt werden. Diese Bewerber werden aufgefordert ein verbindliches Angebot abzugeben.
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 342-2018-0299
Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 15.01.2019 11:00 Uhr.
Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 14.03.2019.
Sonstige Informationen: FORM DER TEILNAHMEANTRÄGE/ANGEBOTE UND UNTERLAGEN Die von der Vergabestelle vorgesehenen Unterlagen sind zu verwenden. Teilnahmeunterlagen und Angebote, die nicht formgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen. Die Bereitstellung der Teilnahmeunterlagen erfolgt ausschließlich elektronisch auf der E-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die Nutzungsbedingungen der e-Vergabe sind zu beachten! Informationen zur elektronischen Angebotsabgabe gemäß § 11 Abs. 3 VgV erhalten Sie über den Link http://www.evergabe-online.info/vgv11. Die Teilnahmeanträge sind "elektr. mit fortgeschrittener Signatur" oder "elektr. mit qualifizierter Signatur" zu signieren. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen der e-Vergabe. Die dortigen Ausführungen für die Angebotsabgabe gelten analog auch für die Abgabe der Teilnahmeunterlagen. Mit dem Angebot ist der Vordruck "Eigenerklärungen" abzugeben. In diesem versichert der Bieter, dass keine fakultativen bzw. zwingenden Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen. KOMMUNIKATION Eine fernm. Kontaktaufnahme ist nicht gewünscht. Es werden keine fernmündlichen Auskünfte erteilt. Sämtliche Kommunikation erfolgt über die eVergabe-Plattform des Bundes, per Mail oder Telefax. WEITERGABE VON VS-NFD-DOKUMENTEN Für die Wirtschaftsteilnehmer die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden gilt: Vor Veröffentlichung der Angebotsunterlagen wird mit dem Bieter ein Vertrag nach vorliegendem Muster "Vertrag über die Weitergabe von Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) an nichtöffentliche Stellen" geschlossen. ERWEITERTE SICHERHEITSÜBERPRÜFUNG NACH DEM SÜG In der Phase des Verhandlungsverfahrens kann vom Bieter - an einem Standort des Bedarfsträgers - das Verfahren, die Sourcen und die notwendigen Unterlagen, wie Realisierungskonzepte, Dokumentationen etc. betrachtet werden, um das Verfahren einzuschätzen. Für neue Bieter ist die Einsichtnahme verpflichtend (alle damit befassten Mitarbeiter müssen SÜ2 überprüft sein). Der Bewerber weist mit Abgabe der Teilnahmeunterlagen nach, dass für die am Angebotsverfahren (Verhandlungsverfahren) beteiligten Mitarbeiter eine erweiterte Sicherheitsprüfung (Ü2) nach dem SÜG vorliegt oder beantragt wurde. Im Falle noch nicht abgeschlossener Sicherheitsüberprüfungen sind die Bescheinigungen über die erfolgreich abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfungen bis zum 26.02.2019 der Vergabestelle vorzulegen. Dies gilt gleichermaßen für Personal beteiligter künftiger Unterauftragnehmer. GEHEIMSCHUTZ Der Bewerber/Bieter erklärt, dass er bis zum Ende der Angebotsphase bereit ist, alle notwendigen Maßnahmen und Anforderungen zu erfüllen, um in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) aufgenommen zu werden. Liegt für das Unternehmen bereits ein Sicherheitsbescheid vor, ist dieser mit den Angebotsunterlagen vorzulegen. Dies gilt gleichermaßen für Unterauftragnehmer und deren Personal, die zur Erfüllung der vertraglichen Obliegenheiten eingesetzt werden sollen. Bieter, die bis unmittelbar vor der vorgesehenen Zuschlagsentscheidung keinen Sicherheitsbescheid des Bundministeriums für Wirtschaft und Energie (gemäß Kapitel 2.4 Geheimschutzhandbuch) vorlegen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. DATENSCHUTZ / VERSCHWIEGENHEIT Die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet - auch nach Beendigung des Vergabeverfahrens -, über die Ihnen ggf. bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheiten der Auftraggeberin Verschwiegenheit zu bewahren. Für die Wirtschaftsteilnehmer die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden und den späteren Auftragnehmer gilt: Die Bieter und später der Auftragnehmer legen für alle an der Angebotserstellung und später an der Bearbeitung des Auftrages beteiligten Personen das Formular "Verpflichtung Externer zur Wahrung der Vertraulichkeit und zur Beachtung des Datenschutzes" vor. Das Formular ist den Teilnahmeunterlagen als Muster beigefügt.
Bewerber / Bieter, deren Bewerbungen / Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens oder vor Zuschlagserteilung gemäß § 134 GWB informiert. Ein Bewerber / Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB), [...], mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich. Der Antrag auf Nachprüfung ist an die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, zu richten.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 24.10.2018.

References: § 17
 § 19
 § 22
 § 22
 § 11
 § 134