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Timestamp: 2019-02-16 15:00:21+00:00

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BGH, URTEIL vom 4.9.2016, Az. IX ZR 149/15 Anknüpfend an das Tatbestandsmerkmal der Wahrscheinlichkeit im Sinne des § 252 Satz 2 BGB hat der Bundesgerichtshof betont, dass es eine feste Regel für die an die Darlegung zu stellenden Anforderungen nicht gebe, sondern vieles von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls abhänge (vgl. BGH, Beschluss vom 13. Juli 2010 -VIII ZR 326/09, NZM 2010, 815 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 536/15 Die Wahrscheinlichkeit einer Gewinnerzielung im Sinne von § 252 BGB aufgrund einer zeitnahen alternativen Investitionsentscheidung des Geschädigten und deren Umfang kann jedoch nur anhand seines Tatsachenvortrages dazu beurteilt werden, für welche konkrete Form der Kapitalanlage er sich ohne das schädigende Ereignis entschieden hätte (BGH, Urteile vom 16. Juli 2015 - IX ZR 197/14, NJW 2015, 3447 Rn. 49; vom 24. April 2012 - XI ZR 360/11, NJW 2012, 2266 Rn. 11 ff.).
OLG München, vom 5.6.2015, Az. 10 U 3313/13 Selbst dann jedoch erfordert eine Schätzung des Verdienstausfallschadens nach §§ 252 S. 2 BGB, 287 ZPO ein Mindestmaß an konkreten Anhaltspunkten für die erforderliche Prognose, deren Anforderungen vor allem in - bei der Klägerin nicht vorliegenden - Fällen verringert sind, in denen das haftungsauslösende Ereignis den Geschädigten zu einem Zeitpunkt getroffen hat, als er noch in der Ausbildung oder am Anfang seiner beruflichen Entwicklung stand und deshalb noch keine Erfolge in der von ihm angestrebten Tätigkeit nachweisen konnte (BGH MDR 2010, 1381 = VersR 2010, 1607 ff.; VersR 1992, 973; VersR 1993, 1284, 1285; VersR 1995, 422, 424; VersR 1995, 469, 470; VersR 1998, 770, 772; VersR 2000, 233; VersR 2000, 1521, 1522).
BGH, URTEIL vom 4.6.2015, Az. IX ZR 197/14 Er kann sich zwar auf die Behauptung und die Nachweise der Anknüpfungstatsachen beschränken, bei deren Vorliegen die in § 252 Satz 2 BGB geregelte Vermutung eingreift (BGH, Urteil vom 28. Februar 1996 -XIIZR 186/94, WM 1996, 1270, 1272; vom 24. April 2012 -XI ZR 360/11, WM 2012, 1188 Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.6.2015, Az. IX ZR 197/14 Die Wahrscheinlichkeit der Gewinnerzielung im Sinne des § 252 Satz 2 BGB und deren Umfang kann aber nur anhand des notfalls zu beweisenden Tatsachenvortrags beurteilt werden, für welche konkrete Form der Kapitalanlage sich der Geschädigte ohne das schädigende Ereignis entschieden hätte (vgl. BGH, Urteil vom 24. April 2012, aaO).
OLG Bamberg, Urteil vom 3.4.2015, Az. 3 U 140/14 98 Dabei kann sich der Geschädigte gemäß § 252 Satz 2 BGB auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, wonach Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (BGH, Urteil vom 28.05.2013 - XI ZR 148/11, veröffentlicht in GWR 2013, 338).
OLG München, Urteil vom 4.0.2015, Az. 23 U 3121/14 Die Wahrscheinlichkeit einer Gewinnerzielung im Sinne von § 252 BGB aufgrund einer zeitnahen alternativen Investitionsentscheidung des Geschädigten und deren Umfang kann jedoch der Höhe nach nur anhand seines Tatsachenvortrages dazu beurteilt werden, für welche konkrete Form der Kapitalanlage er sich ohne das schädigende Ereignis entschieden hätte (BGH, Urteil vom 24.04.2012, XI ZR 360/11, Juris, Tz. 13, NJW 2012, 2266).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. XI ZR 418/13 Der Anleger kann sich hierbei gemäß § 252 Satz 2 BGB auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, dass Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (Senatsurteile vom 24. April 2012 -XI ZR 360/11, WM 2012, 1188 Rn. 11, vom 8. Mai 2012 -XI ZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 64 und vom 26. Februar 2013 -XI ZR 345/10, BKR 2013, 283 Rn. 48).
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 347/12 Zwar enthält § 252 Satz 2 BGB für den Geschädigten eine die Regelung des § 287 ZPO ergänzende Beweiserleichterung, weshalb sich der Geschädigte auf die Behauptung und erforderlichenfalls den Nachweis der Anknüpfungstatsachen beschränken kann, bei deren Vorliegen die in § 252 Satz 2 BGB geregelte Vermutung eingreift (vgl. Senatsurteil vom 23. Februar 2010 -VI ZR 331/08, VersR 2010, 550 Rn. 13; BGH, Urteil vom 24. April 2012 -XI ZR 360/11, NJW 2012, 2266 Rn. 13; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.5.2014, Az. VI ZR 347/12 Für die Wahrscheinlichkeit einer Gewinnerzielung im Sinne von § 252 BGB aufgrund einer zeitnahen alternativen Investitionsentscheidung des Geschädigten und deren Umfang sind aber Feststellungen dazu nötig, für welche konkrete Form der Kapitalanlage sich der Anleger ohne das schädigende Ereignis entschieden hätte (vgl. zu dem Ganzen BGH, Urteil vom 24. April 2012 -XI ZR 360/11, aaO mwN).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.0.2014, Az. 35 O 57/05 33Dabei schafft § 252 Satz 2 BGB für den Geschädigten eine - die Regelung des § 287 ZPO ergänzende - Beweiserleichterung in dem Sinne, dass die bloße Wahrscheinlichkeit der Erwartung des Gewinns anstelle des positiven Nachweises genügt, sofern die Vorkehrungen und Anstalten, aus denen die Gewinnerwartung hergeleitet wird, in der geschilderten Weise dargelegt (und gegebenenfalls bewiesen) werden (vgl. BGH, Urteil vom 28. Februar 1996 - XII ZR 186/94 -, NJW-RR 1996, 1077 <1078>; BGH, Urteil vom 19. Juni 1951 - I ZR 118/50 -, BGHZ 2, 310 <314>).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.0.2014, Az. 35 O 57/05 34Die Anwendung des § 252 BGB verlangt mithin die schlüssige Darlegung von Ausgangs- bzw. Anknüpfungstatsachen, die geeignet sind, dem Ermessen bei der Wahrscheinlichkeitsprüfung nach § 252 Satz 2 BGB eine Grundlage zu geben (vgl. BGH, Urteil vom 28. Mai 2013 - XI ZR 199/11 -, juris; BGH, Urteil vom 15. März 1988 - VI ZR 81/87-, juris; BGH, Urteil vom 5. Juli 1991 - V ZR 115/90 - NJW 1991, 3277 <3278> jeweils mit weiteren Nachweisen; Foerste, in: Musielak, ZPO, 10. Auflage 2013, § 287 Rdnr. 7).
BGH, Urteil vom 2.4.2013, Az. XI ZR 199/11 Der Anleger kann sich hierbei gemäß § 252 Satz 2 BGB auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, dass Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (Senatsurteile vom 24. April 2012 -XI ZR 360/11, WM 2012, 1188 Rn. 11 und vom 8. Mai 2012 -XIZR 262/10, BGHZ193, 159 Rn. 64, jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.4.2013, Az. XI ZR 184/11 Der Anleger kann sich hierbei gemäß § 252 Satz 2 BGB auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, dass Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (Senatsurteile vom 24. April 2012 - XI ZR 360/11, WM 2012, 1188 Rn. 11 und vom 8. Mai 2012 -XIZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 64, jeweils mwN).
BGH, Urteil vom 2.4.2013, Az. XI ZR 148/11 Der Anleger kann sich hierbei gemäß § 252 Satz 2 BGB auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, dass Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (Senatsurteile vom 24. April 2012 - XI ZR 360/11, WM 2012, 1188 Rn. 11 und vom 8. Mai 2012 -XI ZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 64, jeweils mwN).
BGH, Urteil vom 2.4.2013, Az. XI ZR 420/10 Der Anleger kann sich hierbei gemäß § 252 Satz 2 BGB auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, dass Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (Senatsurteile vom 24. April 2012 -XIZR 360/11, WM 2012, 1188 Rn. 11 und vom 8. Mai 2012 - XIZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 64, jeweils mwN).
LG Bonn, vom 3.5.2012, Az. 16 O 4/11 389Es kann offenbleiben, ob eine unberechtigte Kündigung des einen Vertragsteils, einhergehend mit einer Nichterfüllung des Vertrags, für den anderen Teil regelmäßig ein wichtiger Grund für seine außerordentliche Kündigung (vgl. BGH, Urt. 29.11.1965 – VII ZR 202/67, MDR 1966, 317) infolge dessen der unberechtigt Kündigende gemäß § 252 BGB zu dem Ersatz (auch) des entgangenen Gewinns (§ 252 BGB) verpflichtet ist, der die Provisionen umfasst, die die Handelsvertreter bis zu dem Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist erwirtschaftet hätte (BGH, Urt. v. 12.1.1970 - VII ZR 191/67, MDR 1970, 408).
BGH, URTEIL vom 2.3.2012, Az. XI ZR 360/11 Der Geschädigte kann sich deshalb zwar auf die Behauptung und den Nachweis der Anknüpfungstatsachen beschränken, bei deren Vorliegen die in § 252 Satz 2 BGB geregelte Vermutung eingreift (BGH, Urteil vom 28. Februar 1996 - XII ZR 186/94, WM 1996, 1270, 1272 mwN).
BGH, URTEIL vom 1.3.2012, Az. II ZR 118/10 46	c)	Soweit	zusätzlich	Schadensersatz	in Form des entgangenen Gewinns (§ 252 BGB) geltend gemacht wird, hat der Anleger, soweit er mehr als den banküblichen Anlagezins (siehe hierzu BGH, Urteil vom 2. Dezember 1991
LG Münster, Urteil vom 5.5.2011, Az. 016 O 280/10 Daher darf sich das Gericht in derartigen Fällen seiner Aufgabe, auf der Grundlage von § 252 BGB und § 287 ZPO eine Schadensermittlung vorzunehmen, nicht vorschnell unter Hinweis auf die Unsicherheit möglicher Prognosen entziehen (BGH a.a.O.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. II ZR 204/09 Der somit auf den Ausgleich des negativen Interesses gerichtete Schadensersatzanspruch umfasst nicht den aus dem abgeschlossenen Geschäft mit dem Schuldner entgangenen Gewinn; der Neugläubiger kann allerdings einen Gewinn ersetzt verlangen (§ 252 BGB), den er ohne den Vertragsschluss mit dem Schuldner anderweitig hätte erzielen können (vgl. BGH, Urteil vom 5. Februar 2007 - II ZR 234/05, BGHZ 171, 46 Rn. 21; Urteil vom 27. April 2009
ArbG Münster, Urteil vom 5.9.2010, Az. 4 Ca 272/10 144Es gilt nach § 252 Satz 2 BGB der Gewinn als entgangen, der nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, insbesondere nach den getroffenen Anstalten und Vorkehrungen, mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden konnte (vgl. BAG Urteil vom 12.12.2007 10 AZR 97/07 in NZA 2008, S. 409).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2010, Az. XII ZR 128/09 4	Ist der Erwerbsschaden eines Selbständigen festzustellen, so ist es im Rahmen der §§ 252 BGB, 287 ZPO in der Regel erforderlich und angebracht, an die Geschäftsentwicklung und die Geschäftsergebnisse in den letzten Jahren anzuknüpfen (BGH Urteil vom 6. Februar 2001 - VI ZR 339/99 - NJW 2001, 1640, 1641).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2010, Az. VIII ZR 326/09 Dort ist ausgeführt, dass die durch § 252 Satz 2 BGB zugelassene Wahrscheinlichkeitsprüfung den Vortrag greifbarer Tatsachen erfordert, weil sich nur an Hand eines bestimmten Sachverhalts sagen lässt, wie sich die Dinge weiter entwickelt hätten, und dass die in dieser Vorschrift zu dem Ausdruck kommende Vermutung erst nach Beibringung der erforderlichen (Ausgangs- oder Anknüpfungs-)Tatsachen zu dem Tragen kommen kann (BGHZ 54, 45, 55 f.; BGH, Urteile vom 17. Juni 1998 -XII ZR 206/96, WM 1998, 1787, unter 3 a; vom 27. September 2001 - IX ZR 281/00, WM 2001, 2450, unter III 1 a).
BGH, URTEIL vom 2.1.2010, Az. VI ZR 331/08 Es bedarf grundsätzlich der Darlegung konkreter Anhaltspunkte für die Schadensermittlung, um eine ausreichende Grundlage für die sachlich-rechtliche Wahrscheinlichkeitsprognose des § 252 BGB und in der Folge für eine gerichtliche Schadensschätzung nach § 287 ZPO zu haben, weil sich der Ausfall oder die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit sichtbar im Erwerbsergebnis konkret ausgewirkt haben muss (vgl. Senat, BGHZ 54, 45, 49 ff.; 90, 334, 336 f.; Urteile vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467; vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 -VersR 1995, 422, 424).
OLG München, vom 1.1.2010, Az. 17 U 2097/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. 17 U 3816/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, vom 1.1.2010, Az. 17 U 3747/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. 17 U 2893/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. 17 U 3460/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. 17 U 2623/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. 17 U 3852/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, vom 1.1.2010, Az. 17 U 3533/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
OLG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. 17 U 3960/09 An die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB sind keine strengen Anforderungen zu stellen (BGH NJW 2002, 2553 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2009, Az. 16 O 398/08 Zwar sind an die Darlegung entgangenen Gewinns im Sinne von § 252 BGB keine strengen Anforderungen zu stellen (u.a. BGH WM 2002, 909 ff.; OLG Schleswig OLGR 2008, 783).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2009, Az. VI ZB 53/08 Deshalb bedarf es grundsätzlich der Darlegung konkreter Anhaltspunkte für die Schadensermittlung, um dem Sachverständigen eine ausreichende Grundlage für die sachlich-rechtliche Wahrscheinlichkeitsprognose des § 252 BGB und in der Folge für eine gerichtliche Schadensschätzung nach § 287 ZPO zu geben (vgl. Senat BGHZ 54, 45, 49 ff.; 90, 334, 336; Urteile vom 22. Dezember 1987 - VIZR 6/87- VersR 1988, 466, 467; vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 - VersR 1995, 422, 424).
LAG Hamm, Urteil vom 4.5.2009, Az. 16 Sa 1557/08 Da die Beweiserleichterung der §§ 252 BGB, 287 ZPO auch die Darlegungslast derjenigen Partei mindert, die Ersatz des entgangenen Gewinns verlangt, dürfen insoweit keine zu strengen Anforderungen gestellt werden (BAG vom 12.12.2007, 10 AZR 97/07, NZA 2008, 409, 415 m.w.N.).
LAG Hamm, Urteil vom 4.1.2009, Az. 17 Sa 923/08 146(2) Unstreitig hätte die Klägerin auch in diesem Arbeitsverhältnis mindestens 1800,00 € brutto monatlich verdient (vgl. zur Zugrundelegung der Bruttolohnmethode Palandt-Heinrichs a.a.O.§ 252 BGB Rdnr. 10; Rüßmann, Juris-PK, 4. Aufl., § 252 BGB Rdnr. 10; BAG 22.09.1994 – 8 AZR 570/93).
LG Köln, Urteil vom 4.0.2009, Az. 30 O 168/08 Bei der Berechnung des entgangenen Gewinns kommt dem Kläger die Erleichterung des § 252 S. 2 BGB zugute, wonach der Gewinn als entgangen gilt, der nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, insbesondere nach den getroffenen Anstalten und Vorkehrungen, mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden konnte (so auch BGH WM 82, 635, Rn. 18).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.2.2008, Az. 10 O 244/07 Entscheidet sich der Geschädigte für eine abstrakte Schadensberechnung, so finden § 252 S. 2 BGB und § 287 ZPO nur die konkreten Anknüpfungstatsachen schlüssig darlegen (BGH NRW 1988, 3016, 3017; NRW 2002, 25523; NJW 2005, 3348).
BGH, URTEIL vom 4.1.2008, Az. VI ZR 179/80 -9- Erfahrungssatz des Wettbewerbsrechts regelmäßig ein Schaden entsteht (BGH, Urt. v. 17.6.1992 - I ZR 107/90, GRUR 1993, 55, 57 = WRP 1992, 700 -Tchibo/Rolex II, insoweit in BGHZ 119, 20 nicht abgedruckt) und dass ihm bei der Darlegung und dem Nachweis eines entgangenen Gewinns die Erleichterungen gemäß § 252 Satz 2 BGB, § 287 ZPO zugute kommen (BGH, Urt. v. 22.4.1993 - I ZR 52/91, GRUR 1993, 757, 758 f. = WRP 1993, 625 - Kollektion Holiday, insoweit in BGHZ 122, 262 nicht abgedruckt).
BGH, URTEIL vom 4.0.2007, Az. IX ZR 216/05 Die Darlegungserleichterung gemäß § 252 Satz 2 BGB ändert nichts daran, dass der Geschädigte Anknüpfungstatsachen vorzutragen und zu beweisen hat, aus denen sich die Wahrscheinlichkeit ergibt, dass der geltend gemachte Gewinn zu erzielen gewesen wäre (BGHZ 54, 45, 55; BGH, Urt. v. 17. Juni 1998 - XII ZR 206/96, WM 1998, 1787, 1788; v. 27. September 2001 - IX ZR 281/00, NJW2002, 825, 826; v. 17. Oktober 2003 - V ZR 84/02, NJW-RR 2004, 79, 81).
BGH, URTEIL vom 2.2.2004, Az. VI ZR 138/03 Die erleichterte Schadensberechnung nach § 252 Satz 2 BGB in Verbindung mit § 287 Abs. 1 ZPO läßt eine völlig abstrakte Berechnung eines Erwerbsschadens, auch in Form der Schätzung eines 'Mindestschadens' nicht zu (vgl. Senatsurteile BGHZ 54, 45, 53 ff.; vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87-VersR 1988, 466, 467; vom 15. März 1988 - VI ZR 81/87- VersR 1988, 837; vom 16. Oktober 1990 - VI ZR 275/89- VersR 1991, 179; vom 6. Juli 1993 - VI ZR 228/92 - aaO; vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 - VersR 1995, 422, 424; vom 24. Januar 1995 - VI ZR 354/93 - VersR 1995, 469, 470).
BGH, URTEIL vom 2.0.2004, Az. XI ZR 355/02 Nur die Differenz ergibt den wahrscheinlich eingetretenen Gewinn im Sinne des § 252 Satz 2 BGB (BGH, Urteil vom 24. September 1999 - V ZR 71/99, WM 1999, 2510, 2512).
BGH, URTEIL vom 1.6.2003, Az. II ZR 241/02 Das Vorbringen, im Sommer seien vor allem kleine Baufirmen stets an der befristeten Einstellung von Arbeitskräften interessiert, so daß bei fristgerechter Insolvenzantragstellung die Arbeitnehmer der G.GmbH sogleich einen entsprechenden Arbeitsplatz gefunden hätten, enthält nicht die notwendige Darlegung der Anknüpfungstatsachen, welche die Vermutung des § 252 Satz 2 BGB auslösen (vgl. zur Darlegungslast BGHZ 54, 45, 55; MK z. BGB/Oetker, 4. Aufl. 2003, §252 Rdn. 37 m.w.N.).
BGH, vom 5.9.1999, Az. V ZR 401/98 Die Klägerin hat unter Einbeziehung der Aufwendungen, deren Erstattung sie verlangt, eine Gewinnkalkulation für das geplante Bauvorhaben aufgemacht, die, auch soweit sie hypothetische Kosten (Abbrucharbeiten, Bauwerkherstellung, Baunebenkosten u.a.) zu dem Gegenstand hat, den Anforderungen des § 252 Satz 2 BGB (zu dem geminderten Umfang der Darlegungslast: BGHZ
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.1999, Az. 6 U 101/95 Kraft der gesetzlichen Vermutung des § 252 S. 2 BGB ist daher davon auszugehen, dass der Zedent die Geldbeträge als Festgeld angelegt und dabei einen Zinsertrag erzielt hätte, der der Marktlage entsprach (zur Rechtsnatur des § 252 S. 2 BGB vgl. BGHZ 29, 393, 398; Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 252 BGB, Rdn. 5 m.w.Nachw.; MünchKommBGB/Grunsky, a.a.O., § 252 BGB, Rdn. 9 m.w.Nachw.; Staudinger/Medicus, BGB, 12. Aufl., § 252 BGB, Rdn. 3 ff).
BGH, URTEIL vom 2.4.1998, Az. VI ZR 24/97 Insoweit waren an die Darlegungsund Beweislast der Klägerin auf der Grundlage des § 252 Satz 2 BGB und des § 287 Abs. 1 ZPO ohnehin nur maßvolle Anforderungen zu stellen (vgl. BGHZ 80, 269, 279; Senatsurteil vom 20. Dezember 1994 - VI ZR 338/93 -VersR 1995, 471) .
BGH, URTEIL vom 2.2.1998, Az. VI ZR 385/96 9 Diese Erleichterungen ändern freilich nichts daran, daß es im Rahmen der hier notwendigen Prognose des entgangenen Gewinns im Sinne des § 252 Satz 2 BGB ebenso wie für die Ermittlung des Erwerbsschadens nach § 287 ZPO konkreter Anknüpfungstatsachen bedarf, die der Geschädigte darlegen und zur Überzeugung des Richters nachweisen muß (BGHZ 54, 45, 55; Senatsurteil vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 - VersR 1995, 422, 423).
BGH, URTEIL vom 2.1.1998, Az. VI ZR 342/96 In derartigen Fällen darf sich der Tatrichter seiner Aufgabe, auf der Grundlage der §§ 252 BGB und 287 ZPO eine Schadensermittlung vorzunehmen, nicht vorschnell unter Hinweis auf die Unsicherheit möglicher Prognosen entziehen (vgl. hierzu auch Senatsurteil in BGHZ 79, 187, 200).
BGH, Urteil vom 4.3.1997, Az. X ZR 2/96 Über bestrittene Ausgangs- bzw. Anknüpfungstatsachen hat das Gericht allerdings auch im Falle der Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Schadensschätzung nach § 287 ZPO, § 252 BGB Beweis zu erheben (BGH, Urt. v. 15.3.1988 - VI ZR 81/87, NJW 1988, 3016).
BGH, URTEIL vom 2.5.1996, Az. VI ZR 227/94 Die Schätzung des Verdienstausfallschadens muß in solchen Fällen unter Berücksichtigung der Darlegungserleichterungen aus § 252 BGB und § 287 ZPO nach den Gesichtspunkten erfolgen, die die Rechtsprechung hierfür herausgebildet hat (vgl. etwa OLG Karlsruhe, DAR 1989, 104, 105 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.1.1996, Az. XII ZR 186/94 Dabei schafft § 252 Satz 2 BGB für den Geschädigten eine Beweiserleichterung in dem Sinn, daß die bloße Wahrscheinlichkeit der Erwartung des Gewinns anstelle des positiven Nachweises genügt, sofern die Vorkehrungen und Anstalten, aus denen die Gewinnerwartung hergeleitet wird, in der geschilderten Weise dargelegt (und ggf.bewiesen) werden (BGHZ aaO S. 314).
BGH, URTEIL vom 2.11.1995, Az. X ZR 121/93 Sie ermöglichen es dem Gericht, den eingetretenen Schaden, notfalls einen Mindestschaden, zu schätzen, sofern der Geschädigte nur greifbare Ausgangs- und Anknüpfungstatsachen für eine Wahrscheinlichkeitsprüfung nach § 252 BGB und eine Schadensschätzung nach § 287 ZPO beibringt (BGH, Urt. v. 5.7.1991 - V ZR 115/90, NJW 1991, 3277, 3278).
BGH, URTEIL vom 4.3.1993, Az. I ZR 52/91 \ aa) Zutreffend ist das Berufungsgericht allerdings davon ausgegangen, daß die Bestimmung-des § 252 Satz 2 BGB, nach welcher der Gewinn als entgangen gilt, der nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge oder nach den besonderen Umständen, insbesondere nach den getroffenen Anstalten und Vorkehrungen, mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden konnte, und die Vorschrift des § 287 ZPO, nach der das Gericht unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung darüber zu entscheiden hat, wie hoch sich ein unter den Parteien streitiger Schaden beläuft, den Verletzer zwar der Notwendigkeit entheben, den entgangenen Gewinn genau zu belegen, es ihm aber nicht ersparen, eine tatsächliche Grundlage zu unterbreiten, die eine Schätzung des entgangenen Gewinns ermöglicht (BGHZ 77, 16, 19 - Tolbutamid).
BGH, URTEIL vom 5.11.1992, Az. V ZR 204/91 15 übrigen genügt zwar nach § 252 Satz 2 BGB die, von der Klägerin widerlegbare (BGHZ 29, 393, 398), Wahrscheinlichkeit der Erzielung eines bestimmten Einkommens.
BGH, URTEIL vom 2.2.1992, Az. VI ZR 143/91 Konnte sich mithin aus dem Klägervortrag zu dem unfallbedingten Ausbleiben andernfalls zu erwartender Gewinnsteigerungen nach den Grundsätzen des § 252 BGB ein erstattungsfähiger Schaden ergeben (BGHZ 54, 45, 53), so hätte das Berufungsgericht dem Klägervortrag zu dem unfallbedingten Einsatz zusätzlicher Hilfskräfte nachgehen und die hierzu angebotenen Beweise erheben müssen.
BGH, Urteil vom 2.11.1991, Az. VI ZR 140/91 Zwar ist nach § 252 BGB für die Feststellung des entgangenen Gewinns der nach dem schadensstiftenden Ereignis folgende Geschehensablauf wie überhaupt die spätere mutmaßliche Entwicklung zu berücksichtigen (BGHZ 29, 207, 215) und entspricht es auch den vom. Senat für die Schadensbewertung nach § 252 BGB, § 287 ZPO entwickelten Grundsätzen, die künftige Entwicklung der Dinge in die Schadensermittlung raiteinzube-ziehen (Senatsurteile vom 7. Dezember 1976 - VI ZR 7/75 -aaO und vom 16. Oktober 1990 - VI ZR 275/89 - aaO).
BGH, URTEIL vom 5.6.1991, Az. v ZR 114/90 a) Zweck des § 252 Satz 2 BGB ist es, dem Geschädigten den Beweis für den Eintritt des Schadens zu erleichtern (BGH, Urt. v. 3. März 1988, I ZR 187/86, BGHR BGB § 252 Satz 2 - Darlegungslast 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.1991, Az. III ZR 253/89 Zwar wird durch § 252 Satz 2 BGB dem Geschädigten nicht nur die Beweislast, sondern auch die Darlegungslast für den entgangenen Gewinn erleichtert (BGHZ 100, 36, 50).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.1990, Az. III ZR 150/89 Dementsprechend ist auch in der Rechtsprechung der Instanzgerichte bereits mehrfach entschieden worden, daß entgangener Gewinn aus verbotener Schwarzarbeit nicht gemäß § 252 BGB ersatzfähig ist (OLG Oldenburg NJW-RR 1988, 496; LG Karlsruhe NJW 1975, 1420).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1990, Az. in zr 47/90 a) Das Berufungsgericht geht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes aus, wonach für den Anspruch auf entgangenen Gewinn gemäß § 252 Satz 2 BGB nicht die volle Gewißheit der Gewinnerzielung erforderlich ist, sondern der Nachweis der überwiegenden Wahrscheinlichkeit genügt, der Anspruchsteller aber die Tatsachen darlegen und im Streitfall, unter Berücksichtigung der Beweisregel des § 287 ZPO (Stein/ Jonas/Leipold, ZPO 20. Aufl. § 287 An. 19), beweisen muß, aus denen sich die Wahrscheinlichkeit einer Gewinnerzielung ergeben soll (BGH Urt. v. 1. Oktober 1987 - IX ZR 117/86 = NJW 1988, 200, 203/204).
BGH, Urteil vom 2.9.1990, Az. VI ZR 275/89 1. Zutreffend sind die Ausgangserwägungen des Berufungsgerichts, nach denen auch im Rahmen der Schadensberechnung nach §§ 252 Satz 2 BGB, 287 ZPO eine völlig abstrakte Berechnung des Erwerbsschadens nicht zulässig ist, es vielmehr auch in diesem Fall der Darlegung konkreter Anhaltspunkte für die Schadensermittlung bedarf (vgl. Senatsurteile vom 5. Mai 1970 - VI ZR 212/68 = BGHZ 54, 45, 53, 55 sowie vom 15. März 1988 - VI ZR 81/87 = VersR 1988, 837) und insbesondere die prozentuale abstrakte Erwerbsminderung nicht ausreicht (vgl. Senatsurteil vom 24. Oktober 1978 - VI ZR 142/77 = VersR 1978, 1170).
BGH, URTEIL vom 4.1.1990, Az. III ZR 87/88 Es kann dahinstehen, ob, soweit es um die Vermietung der Halle geht, zugunsten des Klägers die Beweiserleichterung des § 252 Satz 2 BGB streitet mit der Folge, daß auch an seine Darlegungslast geringere Anforderungen zu stellen sind (vgl. dazu BGHZ 100, 36, 49 f).
BGH, URTEIL vom 2.2.1988, Az. VI ZR 81/87 Auch die durch § 252 BGB eingeräumte Möglichkeit, seinen Schaden nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge, also 'abstrakt' rechnen zu können, ändert nichts daran, daß eine Berechnung des Erwerbschadens ohne jede Berücksichtigung der konkreten Entwicklung des Unternehmens nicht zulässig ist (vgl. Senatsurteil vom 5. Mai 1970 - VI ZR 212/68 = BGHZ 54, 45, 53 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.2.1988, Az. VI ZR 81/87 Wenn das nicht ohne Aufdeckung des Steuergeheimnisses des Klägers möglich war, so ist dies ein Nachteil, den der Kläger bei der Geltendmachung des konkreten Schadens auch im Rahmen des § 252 BGB hinnehmen muß (vgl. BGH, Urteil des I. Zivilsenats vom 19. Juni 1951 - I ZR 118/50 = BGHZ 2, 310, 314).
BGH, URTEIL vom 2.0.1986, Az. VI ZR 151/84 aa) Die Ersatzfähigkeit eines Erwerbsschadens setzt zwar nicht voraus, daß der Geschädigte auf den Erwerb einen Rechtsanspruch gehabt hätte, vielmehr genügt gemäß § 252 Satz 2 BGB eine tatsächliche Erwerbsaussicht (BGHZ 67, 119, 122; 75, 366, 368; Senatsurteil vom 22. Februar 1973 - VI ZR 15/72 - VersR 1973, 423, 424 = NJW 1973, 700, 701).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1985, Az. v ZR 237/84 § 252 Satz 2 BGB bringt zwar eine Beweiserleichterung für den zu ersetzenden entgangenen Gewinn (BGHZ 74, 221, 224; zuletzt BGH Urt. v. 29. November 1982, II ZR 80/82, WM 1983, 172), läßt aber den Beweis des Gegenteils zu.
BGH, URTEIL vom 4.2.1982, Az. VII ZR 60/81 Es ist davon auszugehen (§ 252 BGB), daß der Klägerin als Teilzahlungsbank 11 für Haushalt und Gewerbe” die typischerweise von ihr abgeschlossenen Kredit geschäfte diesen Zins einbringen (vgl. BGHZ 62, 103,
BGH, URTEIL vom 5.2.1981, Az. I ZR 65/79 Das Berufungsgericht hat nicht berücksichtigt, daß für den hier in Frage stehenden Fall eines Schadens durch entgangenen Gewinn die Bestimmung des § 252 Satz 2 BGB eine besondere Bewei erleichterung gewährt (BGHZ 29, 393, 398).
BGH, URTEIL vom 5.9.1980, Az. I ZR 185/78 Zur Bestimmung der Gewinnminderung ist neben der bereits vorgetragenen Gesamtumsatzminderung der Durchschnittswert eines Rezeptblattes und auf diesem Weg unter Heranziehung der beweiserleichternden Grundsätze des § 252 Satz 2 BGB (vgl. dazu BGHZ 29, 393) die Höhe des Schadens zu bestimmen.
BGH, URTEIL vom 5.10.1979, Az. V ZR 214/77 Nach der Rechtsprechung ist entgangener Gewinn (§ 252 BGB) einerseits auch dann zu ersetzen, wenn der Geschädigte auf ihn keinen Rechtsanspruch, sondern nur eine tatsächliche Erwerbsaussicht gehabt hat (BGHZ 67, 119, 122; BGH Urteil vom 22. Februar 1975, VI ZR 15/72, VersR 1973, 423, 424); andererseits ist er nicht ersatzfähig, wenn er nur durch Verletzung eines gesetzlichen Verbots hätte erzielt werden können (BGHZ 67, 119, 121; BGH Urteil vom 7. Mai 1974, VI ZR 7/73, NJW 1974, 1374, 1376 ff).
BGH, URTEIL vom 2.3.1979, Az. VI ZR 204/76 Es handelt sich insoweit nur um eine Beweiserleichterung für den Geschädigten hinsichtlich des durch das Schadensereignis nun einmal abgebrochenen Kausalverlaufs (BGHZ 29, 393, 398, BGH LM BGB § 252 Nr. 5; Senatsurteil vom 27. April 1965 -VI ZR 203/63 = VersR 1965, 779; Palandt/Heinrichs, 38. Aufl. An. 3 a zu § 252 BGB; Alff in RGRK 12.Aufl. An. 6 zu § 252 BGB; heute allgemeine Meinung).
BGH, URTEIL vom 4.2.1979, Az. VII ZR 133/78 Außer beim entgangenen Gewinn im Sinne des § 252 BGB (seit BGHZ 35, 130, 133 ständige Rspr; zuletzt BGHZ 72, 31, 33) hat er eine Erweiterung des Schadensbegriffs dort für erforderlich gehalten, wo der Folgeschaden mit dem Werkmangel MengM zusammenhing.
BGH, URTEIL vom 1.4.1975, Az. IUI ZR 234/73 Zutreffend weist die Revision darauf hin, daß der Verkäufer einer Ware, der infolge des zu dem Schadensersatz verpflichtenden, schuldhaften Verhaltens eines Dritten, hier der Beklagten als Pfandgläubigerin, seine Lieferverpflichtungen nicht erfüllen kann, als durch die Vereitelung des Verkaufs entstandenen Schaden auch den ihm konkret entgangenen Gewinn (§ 252 BGB) verlangen kann (BGH Urt. vom 19. Juni 1951 - I ZR 118/50 = BGHZ 2, 310/313; vom 16. März 1959 - III ZR 20/58 = BGHZ 29, 393/399; Palandt/Heinrichs, BGB 34. Aufl. An. 3 b zu § 252).
BGH, URTEIL vom 2.9.1973, Az. VI ZR 51/72 Diese teilweise aufgrund sachverständiger Beratung erfolgten Feststellungen sind als solche dem Angriff der Revision entzogen; sie lassen weder eine Verletzung des § 252 BGB noch des § 287 ZPO erkennen; ein näheres Eingehen auf die hierzu erhobenen Verfahrensrügen der Revision, die nicht durchgreifen, versagt sich der Senat (Art. 1 Nr. 4 BGHEntlG).
BGH, URTEIL vom 3.5.1971, Az. IV ZR 55/70 Unter diesen Umständen gehörte es zu der von der Klägerin darzulegenden und zu beweisenden Ausgangs situation für eine Schadensschätzung nach den §§ 252 BGB, 287 ZPO (vgl. BGH NJW 1964, 661),daß die Klägerin nähere Angaben über die Person des ijmBH machte, die geeignet waren, ein Urteil über seine kaufmännische Seriosität und seine Finanzkraft zu gewinnen, und die es auch ermöglichten, ihn angesichts der Einwendungen des Beklagten als Zeugen zu laden.
BGH, URTEIL vom 2.4.1971, Az. VI ZR 248/69 Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 66, 363; 88, 317) und des Bc*») desgerichtshofs (BGH LM § 252 BGB Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 1.4.1971, Az. III ZR 205/69 Dem Schuldner steht aber in diesem Fall der Gegenbeweis offen, daß der nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge mit Wahrscheinlichkeit zu erwartende Gewinn (§ 252 Satz 2 BGB) aus irgendwelchen anderen Gründen nicht erzielt worden wäre (BGHZ 29, 393, 398).
BGH, URTEIL vom 3.2.1971, Az. yui ZR 227/69 In diesem Pall ist zu prüfen, ob und wieweit eine ausreichende Grundlage für die Ermittlung eines gewissen Hindestschadens vorhanden ist (BGH Urteil vom 16. Dezember 1963 - III ZR 47/63 = LM ZPO § 287 Nr. 33 » BGHWarn 1964 Nr. 17; zu dem Verhältnis der Vorschriften des § 252 Satz 2 BGB und 287 Abs. 1 ZPO vgl. Urteil vom 17. Dezember 1963 - V ZR 186/61 = LM BGB § 252 Nr. 8 * BGHWarn 1963 Nr. 273).
BGH, URTEIL vom 2.4.1970, Az. VI ZR 212/68 darlegen und notfalls beweisen (BGIIZ 2, 310; 30, 7, 16), Brot wenn diese Prüfung zu seinen Gunsten ausgegangen ist, kann er sich auf die Vermutung des § 252 Satz 2 BGB berufen (BGHZ 29, 395, 398).
BGH, URTEIL vom 2.4.1970, Az. VI ZR 212/68 freilich darf der Richter das Ergebnis dieser Vor-Prül’ung nicht durch bloße v/ürdigung des Parteivortrages vorwegnehmen, vvonn das Vorbringen des Klägers ausreicht, um einem Sachverständigen eine ausreichende Grundlage für die sachlich-rechtliche Wahrscheinlichkeitoprognose des § 252 BGB und anschließend für eine Schadens-Schätzung nach § 287 ZPO zu geben, so werden die vom Kläger angebotenen Gutachten oinzuholen sein (BGH Urteil vom 16, Dezember 1963 - III ZR 47/63 - UJiV 1964, 589)- Hino feste Regel läßt sich indes nicht auf-steilen; vieles hängt von den Umständen des jeweiligen Palles ab und ist Aufgabe des Tatrichters (vgl, das erwähnte Urteil vom 17. Dezember 1963 - V ZR 186/61 -)„ Allerdings wird er in den fällen, in denen ein freiberuflich Tätiger, ein selbständiger Unternehmer behauptet, ihn seien zu erwartende Gewinne entgangen, keine allzu strengen Anforderungen an das stellen dürfen, was ein solcher Kläger Vorbringen muß, um das Gericht zur Einholung von Sachverständigengutachten zu veranlassen.
BGH, URTEIL vom 2.4.1970, Az. VI ZR 212/68 Diese Last nimmt auch § 252 Satz 2 BGB einem Kläger nicht ab (vgl. BGH Urteil vom 12. Juli 1962 - III ZR 209/61 - DRiZ 1963, 25).
BGH, URTEIL vom 4.10.1967, Az. VII ZR 111/66 Der Mietausfall, den die Beklagten von der Klägerin ersetzt verlangen, gehört al* entgangener Gewinn (§ 252 BGB) zu dem Schaden, der dem Werk unmittelbar anhoftot (BGHZ 35* 130, 138).
BGH, URTEIL vom 4.5.1967, Az. m zu 161/66 Ein Schadenersatzanspruch aus öffentlich-rechtlieher Verwahrung beschränkt sich - auch darin ist dem Berufungsurteil zuzustimmen - nicht auf den Ersatz des Wertes der verv/ahrten Sachen, sondern umfaßt im Grundsatz den vollen Geldersatz für allen Schaden, der sich als unmittelbare oder mittelbare Folge des schädigenden Ereignisses - einschließlich des entgangenen Gewinne (§ 252 BGB) - darstellt (BGH Urt. vom 2. Juni 1955 - III ZR 224/53 -)? dazu kenn auch der Verlust von Betriebsgewinnen gehören, der auf dem Entzug von Warenvorräten beruht, wobei allerdings zu beachten ist, daß die Ware - neben vielen anderen Voraussetzungen -nur eine Voraussetzung für die Eröffnung und erfolgreiche Führung eines Betriebes ist (BGH Ürt. vom 12. Juli 1962 - Ill ZR 203/61 = m±Z 1963, 25).
BGH, URTEIL vom 3.2.1967, Az. Ib ZR 165/64 III* Die gegen diese tatrichterliche Beurteilung gerichteten Angriffe der Revision dringen nicht durch» 1» Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß nach § 252 Satz 2 BGB der Anspruch auf Ersatz des entgangenen Gewinns keine volle Gewißheit der Gewinnerzielung erfordert, sondern daß die bloße Wahrscheinlichkeit genügt; diese braucht nicht bereits im Zeitpunkt des schadenstiftenden Ereignisses vorzuliegen, sondern es kommt auf den Standpunkt des nachträglichen Beurteilers an (BGHZ 29» 593» 398)« Für die T/ahrscheinlich-keitsprüfung benötigt jedoch der Richter greifbare Tatsachen, da sich nur an Hand eines bestimmten Sachverhalts sagen läßt, wie sich die Dinge ohne das schadenstiftende Ereignis nach menschlicher Erfahrung weiterentwickelt hätten« Die Partei, die den Schadensersatzanspruch geltend macht, muß daher den Tatsachenstoff,
BGH, vom 5.10.1964, Az. Ib ZR 23/63 Verletzer erzielten Gewinns zu fordern, ohne den Entgang eines eigenen Gewinns nach § 252 BGB nachweisen zu müssen (vgl„ zuletzt BGH2 34» 320 - Vitasulfal ^ für ^a-renzeichenverletzuhgen).
BGH, vom 5.1.1964, Az. Ib ZR 108/62 Der in der Rechtsprechung abweichend beurteilte Sonderfall, daß der Geschädigte lediglich ohne Verschulden gegen Vorschriften verstieß, die eine Erlaubnis zur Ausübung seines Geworbes vorsehen (BGH DM Nr. 3 zu § 252 BGB), liegt hier nicht vor.
BGH, Urteil vom 6.10.1952, Az. II ZB 49/52 Nach § 252 Satz 2 BGB ist die Klägerin berechtigt, Schadensersatz in Kühe des ihr entgangenen Gewinns zu verlangen) welcher nach dem gewöhnlichen lauf der Dinge mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden konnte, d.h. sie konnte als Schadensersatz wegen Nichtlieferung den Überschuß des Marktpreises als abstrakt entgangenen Gewinn fordern, brauchte also keinen Deckungskauf vorzunehmen (EG 1Z 09, 322*; BGH NJW 51, 918).

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