Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2019-05-17/reconcept-09-windenergie-deutschland-gmbh-co-kg-es-geht-weiter-abwaerts-197131
Timestamp: 2019-06-16 00:36:27+00:00

Document:
reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG - Es geht weiter abwärts - Verbraucherschutzforum.berlin
reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG – Es geht weiter abwärts
17. Mai 2019 Fonds (Blindpools) Keine Kommentare
Das Minus ist weiter gestiegen, in diesem Jahr um 283.911,73 Euro. Sicherlich wird das die beteiligten Kommanditisten nicht sonderlich erfreuen. Wir fragen uns daher, ob Karsten Reetz überhaupt der geeignete Mann ist, um die Geschicke des Unternehmens im Sinne der Anleger fortzuführen?
reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG
1. Eingeforderte, noch ausstehende Einlagen Kommanditisten 244.205,00 0
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.492,03 3
247.697,03 3
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.667.056,56 622
1.914.753,59 625
A. Kapitalanteile der Kommanditisten
I. Kommanditkapital 3.402.000,00 1.938
II. Kapitalrücklage (Agio) 102.060,00 58
III. Entnahmen der Kommanditisten -98.442,11 -32
IV. Bilanzverlust -1.688.359,05 -1.404
1.717.258,84 560
B. Sonstige Rückstellungen 41.125,00 23
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.864,32 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 63.940,00 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 78.065,43 32
4. Sonstige Verbindlichkeiten 8.500,00 10
156.369,75 42
1. Sonstige betriebliche Erträge 1.585,00 19
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -285.496,73 -272
3. Jahresfehlbetrag -283.911,73 -253
4. Verlustvortrag -1.404.447,32 -1.151
5. Bilanzverlust -1.688.359,05 -1.404
Die reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamburg. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Hamburg unter HRA 119297 geführt.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden.
Außerdem handelt es sich bei der Gesellschaft um einen Emittenten von Vermögensanlagen, dessen Vermögensanlagen nach dem 1.6.2012 erstmals öffentlich angeboten wurden. Die Gesellschaft hat daher für Rechnungslegung, Prüfung und Offenlegung die Vorschriften der §§ 23 bis 26 Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) zu beachten.
Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.
Die eingeforderten ausstehenden Einlagen der Kommanditisten enthalten in Höhe von € 243.705,00 das Kommanditkapital (Vorjahr: € 0,00) und in Höhe von € 500,00 das Agio (Vorjahr: € 0,00).
Die im Handelsregister eingetragene Haftsumme der Kommanditisten der reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, beträgt zum 31. Dezember 2017 € 1.000,00.
Die einzutragende Hafteinlage nach § 3 Ziffer 4 des Gesellschaftsvertrags beläuft sich auf 10% der Pflichteinlage. Zum 31. Dezember 2017 beträgt die noch einzutragende Hafteinlage (insgesamt 10% des Kommanditkapitals) damit EUR 339.200,00. Die Eintragung bzw. die Änderung der Hafteinlage im Handelsregister ist noch nicht erfolgt.
Das Kommanditkapital (Kapitalkonto I nach § 19 Ziffer 2 des Gesellschaftsvertrags) beträgt EUR 3.402.000,00 (Vorjahr: EUR 1.938.000,00). Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte eine Erhöhung des Kommanditkapitals um EUR 1.464.000,00.
Die Kapitalrücklage (Agio) beläuft sich auf EUR 102.060,00 und betrifft andere Zuzahlungen in das Eigenkapital im Sinne von § 272 Abs. 2 Ziffer 4 HGB. Die Bildung erfolgte nach § 19 Ziffer 3 des Gesellschaftsvertrags.
Zum 31. Dezember 2017 besteht ein Verlustkonto (Kapitalkonto Il nach § 19 Ziffer 2 des Gesellschaftsvertrags) in Höhe von EUR 1.688.359,05.
Die Entnahmen von EUR 98.442,11 betreffen den Frühzeichnerbonus.
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2017 ist dem Kapitalkonto Il zugewiesen worden und ist Teil des Verlustkontos.
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2016 und 2017 sowie Prospektprüfungskosten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten (Privatkonto nach § 19 Ziffer 2 des Gesellschaftsvertrags), die Entnahmen betreffen, belaufen sich per 31. Dezember 2017 auf EUR 76.815,43 und betreffen den Frühzeichnerbonus 2017 aus § 20 Ziffer 2 des Gesellschaftsvertrags.
Die reconcept Capital 02 GmbH, Hamburg, mit einem Stammkapital von € 25.000,00 ist persönlich haftende Gesellschafterin der reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG.
Sie wird vertreten von dem Geschäftsführer:
Hannu Wegner, Hamburg (bis 8. März 2017)
Die Treuhandkommanditistin erhält von der Beteiligungsgesellschaft für die im Treuhandvertrag geregelten Aufgaben gemäß Treuhandvertrag eine jährliche Vergütung in Höhe von 0,50 Prozent des Emissionskapitals. Die Treuhandkommanditistin erhält ferner eine einmalige Gebühr für ihre Tätigkeiten im Rahmen der Liquidation und Beendigung der Gesellschaft in Höhe von 0,50 Prozent des Veräußerungserlöses zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Der Treuhandvertrag kann seitens des Treugebers mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende, erstmals in dem Jahr, in dem die Zeichnungsphase endet, gekündigt werden.
Darüber hinaus entsteht eine jährliche Gebühr für die laufende Betreuung durch die reconcept Consulting GmbH in Höhe von 0,20 Prozent des Emissionskapitals aus der Vertriebsvereinbarung. Sie wird erstmals für 2017 erhoben, frühestens jedoch, wenn die Beteiligungsgesellschaft vollplatziert und geschlossen ist. Per 31.12.2017 ist die Gesellschaft noch nicht geschlossen. Die laufende Vergütung wird jährlich um 2 Prozent erhöht, erstmals ab 2018. Die Vertriebsvereinbarung kann nur aus einem wichtigen Grund gekündigt werden.
Wegen der variablen Elemente in den beiden genannten Verträgen lassen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nicht beziffern. Andere wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.
V. Nachtragsbericht
Die bisherige Geschäftstätigkeit im Jahr 2018 war vor allem geprägt durch die weitere Eigenkapitaleinwerbung. Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses am 12. März 2018 wurde ein Eigenkapital in Höhe von insgesamt TEUR 5.767 eingeworben.
Karsten Reetz, Geschäftsführer
Entwicklung/Stand der Kapitalkonten zum 31. Dezember 2017 gemäß § 19 Ziffer 2 des Gesellschaftsvertrages vom 2. Oktober 2015
Kapitalkonto I Kapitalrücklage
einlagen 1.1.2017 Veränderungen 2017 Kommandit-
einlagen 31.12.2017 Agio 1.1.2017 Veränderungen 2017 Agio 31.12.2017
reconcept Treuhand GmbH 1.000,00 0,00 1.000,00 30,00 0,00 30,00
treuhänderisch gehaltene Kommanditeinlagen 1.937.000,00 1.464.000,00 3.401.000,00 58.110,00 43.920,00 102.030,00
1.938.000,00 1.464.000,00 3.402.000,00 58.140,00 43.920,00 102.060,00
Bilanzverlust 1.1.2017 Veränderungen 2017 Verlustanteile 2017 Bilanzverlust 31.12.2017
reconcept Treuhand GmbH -724,71 0,00 0,00 -724,71
treuhänderisch gehaltene Kommanditeinlagen -1.403.722,61 0,00 -283.911,73 -1.687.634,34
-1.404.447,32 0,00 -283.911,73 -1.688.359,05
Entnahmen 1.1.2017 Verändeungen 2017 Entnahmen 2017 Entnahmen 31.12.2017
reconcept Treuhand GmbH -22,68 -30,00 0,00 -52,68
treuhänderisch gehaltene Kommanditeinlagen -31.535,35 -66.854,08 0,00 -98.389,43
-31.558,03 -66.884,08 0,00 -98.442,11
Die reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG (nachfolgend „Gesellschaft“ genannt) ist eine Vermögensanlage in Form einer Kommanditbeteiligung. Es war geplant, dass die operative Gesellschaft mit dem geplanten eingeworbenen Kommanditkapital i.H.v. TEUR 14.000 schlüsselfertige Windenergieanlagen in Deutschland erwirbt und anschließend betreibt. Der Vertrieb des Kommanditkapitals wurde mit Billigung des Prospektes durch die BaFin am 17. Dezember 2015 aufgenommen. Da bis zum Jahresende 2016 nur TEUR 1.938 eingeworben wurden, wurde am 06. März 2017 ein neuer Verkaufsprospekt beim Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) eingereicht. Die Billigung des sog. Fortführungsprospektes erfolgte am 28. Juli 2017. Die Anleger sollen aus liquiden Überschüssen, die nicht zur Deckung zukünftiger Kosten erforderlich sind und nicht für den künftigen Kapitaldienst oder den Anlagenrückbau zurückgelegt werden müssen, voraussichtlich ab dem Jahr 2019 mindestens einmal jährlich nachschüssig für das vorausgegangene Jahr eine gewinnunabhängige Auszahlung erhalten. Darüber hinaus erhalten Anleger für den Zeitraum bis zum Ablauf der Zeichnungsphase einen Frühzeichnerbonus/Vorabgewinn i. H. v. 3 % p. a., der im jeweiligen Folgejahr ausgezahlt wird. Nach Zuweisung des Frühzeichnerbonus wird das verbleibende Ergebnis der Geschäftsjahre jeweils unabhängig vom Zeitpunkt des Beitritts oder der Erhöhung der Kapitaleinlage im Verhältnis der Kapitalkonten I verteilt. Die tatsächlichen Auszahlungen erfolgen nach Beschluss der Gesellschafterversammlung.
1. Gesamtwirtschaftliche Lage/Branchensituation
Weltweit haben Regierungen Klimaziele festgesetzt sowie Vergütungssysteme und Quotenregelung für Erneuerbare Energien eingeführt. Im November 2017 sind bereits 152 Staaten sowie die Europäische Union als Mitglieder der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) beigetreten. Weitere 28 Staaten
haben die Mitgliedschaft beantragt. Zukunftsenergien etablieren sich somit zunehmend und zeigen einen deutlichen globalen Wachstumstrend. Dies bestätigt der „Renewables 2017 Global Status Report“, nach welchem der Trend zum Ausbau der Erneuerbaren Energien zu einem globalen Ziel der gesamten Weltbevölkerung geworden ist.
1.2. Zielmarkt Deutschland
Mit bundesweit mehr als 28.000 Windenergieanlagen und rund 50.000 Megawatt (MW) installierter Leistung an Land und auf See ist die Windenergie für die Energiewirtschaft in Deutschland ein zentrales und prägendes Element – und vor allem die treibende Kraft der Energiewende. 2016 wurden mit 79,8 TWh rechnerisch rund 23 Mio. Haushalte versorgt. Mit einem Strommixanteil von über 12 Prozent macht die Windenergie schon heute fast die Hälfte des gesamten erneuerbaren Stroms in Deutschland aus. In Europa hat Deutschland die meiste Windenergie-Leistung installiert. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland auf Platz 3 hinter China und den USA.
Mit einem Zubau von 1.624 neuen Windenergieanlagen an Land wuchs der deutsche Markt 2016 um 4.625 MW. Wie die Analyse der Deutschen WindGuard bestätigt, entspricht das einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von knapp einem Viertel. Auch für die Übergangsjahre 2017 und 2018 zum neuen Ausschreibungssystem wird mit einem weiterhin starken Zubau gerechnet. Dieser ist potenziell erforderlich, um auch den Wärme- und den Verkehrssektor mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu versorgen, so wie es von der Politik angestrebt wird. Das Rekordausbautempo hielt auch Anfang 2017 an. 790 Windenergieanlagen mit 2.281 MW gingen in den ersten sechs Monaten 2017 in Deutschland ans Netz. Laut Fachagentur Windenergie eine Steigerung um 11 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016.
Die Gesellschaft wurde am 6. September 2015 gegründet. Es handelte sich bei dem Geschäftsjahr 2015 entsprechend um ein Rumpfgeschäftsjahr ab Gründung bis zum Ende des Geschäftsjahres. Das Geschäftsjahr 2015 bezog sich auf das Kalenderjahr. Persönlich haftender Gesellschafter war zunächst die reconcept Capital GmbH. Sie ist am 19. Oktober 2015 ausgeschieden.
Neuer Persönlich haftender Gesellschafter ist mit Wirkung vom 19. Oktober 2015 die reconcept Capital 02 GmbH. Darüber hinaus hält der Gründungskommanditist, die reconcept Treuhand GmbH, einen Kommanditanteil in Höhe von TEUR 1.
Bei der Komplementärgesellschaft, die die Geschäftsführung der Gesellschaft wahrnimmt, erfolgte ein Geschäftsführerwechsel. Zum 03. März 2016 schied Herr Carsten Diettrich aus der Geschäftsführung der reconcept Capital 02 GmbH aus. Als Geschäftsführer wurde Herr Michael Czaja bestellt. Mit Wirkung zum 07. Juni 2016 wurde Hr. Czaja als Geschäftsführer per Gesellschafterbeschluss abberufen und Herr Hannu Wegner zum neuen Geschäftsführer bestellt. Mit Wirkung zum 08. März 2017 trat Herr Hannu Wegner wieder aus der Geschäftsführung aus.
Am 06. März 2017 wurde ein neuer Verkaufsprospekt beim Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) eingereicht. Die Billigung des sog. Fortführungsprospektes erfolgte am 28. Juli 2017.
Zum Bilanzstichtag besteht das Vermögen der Gesellschaft im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten i.H.v. TEUR 1.667. Da zum Bilanzstichtag bislang noch keine Windenergieanlagen erworben wurden, besitzt die Gesellschaft kein Anlagevermögen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen Jahresfehlbetrag i.H.v. TEUR 284 aus. Der Jahresfehlbetrag setzt sich im Wesentlichen aus der Vergütung für Vertriebsprovision (TEUR 132), Rechtberatungskosten (TEUR 60), Abschluss und Prüfungskosten (TEUR 34) sowie weiteren Kosten und Vergütungen zusammen.
Da eine Investition in Windenergieprojekte noch nicht erfolgt ist, verfügt die Gesellschaft verfügt zum Stichtag im Wesentlichen über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.667.
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr noch keine Erträge erwirtschaftet. Diese wird sie zukünftig aus den erwirtschafteten Erträgen aus dem Betrieb der Windenergieanlagen generieren. Solange diese noch nicht errichtet bzw. in Betrieb sind, wird die Gesellschaft prognosegemäß einen Jahresfehlbetrag ausweisen.
Der Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr (TEUR 284) setzt sich im Wesentlichen aus der Vergütung für Vertriebsprovision (TEUR 132), Rechtberatungskosten (TEUR 60), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 34) sowie weiteren Kosten und Vergütungen zusammen.
Da die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit noch keine Investitionen in Windenergieanlagen getätigt hat, konnten bisher keine wesentlichen Erträge erzielt werden. Bis zum Abschlussstichtag konnte ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.402 eingeworben werden. In 2018 soll die Platzierung des Eigenkapitals fortgesetzt und beendet werden. Von daher ist die Erwartung, dass der wesentliche Anteil des Kommanditkapitals noch in 2017/2018 eingeworben wird.
In 2018 soll die Gesellschaft zwei Windenergieanlagen des Windparks Jeggeleben erwerben. Der Windpark Jeggeleben ist seit Ende November 2015 in Betrieb, er profitiert daher von Einspeisetarifen nach EEG 2014. Mit einem Energieertrag von mehr als 26 Mio. Kilowattstunden decken seine vier 2,35-Megawatt-Anlagen rechnerisch den jährlichen Strombedarf von rund 8.700 Haushalten und verringern damit den CO2-Ausstoß Jahr für Jahr um etwa 20.000 Tonnen. Mit der E-92 (2,35 MW) hat der Anlagenbauer seine bewährte Technologie insbesondere für Binnenstandorte optimiert: Ein getriebeloses Antriebssystem und eine innovative Rotorgeometrie sorgen für einen hohen Wirkungsgrad. Mit einer Nabenhöhe von 138 Metern sind im Windpark Jeggeleben die höchsten und damit leistungsstärksten Anlagen der E-92-Serie im Einsatz. ENERCON garantiert eine technische Verfügbarkeit von 97 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit einem verbesserten Jahresergebnis gerechnet. Zum einen sollten Stromerträge aufgrund des Ankaufs von zwei Windenergieanlagen des Windparks Jeggeleben erzielt werden, zum anderen fallen aufgrund der Eigenkapitaleinwerbung Vertriebsprovisionen zu Lasten des Jahresergebnisses. Die genaue Höhe des Jahresergebnisses ist dabei zum einen abhängig vom Einwerbungsverlauf des Kommanditkapitals durch den Vertrieb der Beteiligung und zum anderen von dem Zeitpunkt des Erwerbs der zwei Windenergieanlagen des Windparks Jeggeleben.
Im Berichtsjahr führte die reconcept Gruppe intensive Gespräche zur Sicherung mehrerer Anlagen für die Gesellschaft. Im Berichtszeitraum konnten noch keine Anlagen oder Betreibergesellschaften erworben werden. Die Geschäftsführung ist dennoch optimistisch, dass sich die Verhandlungen zum Windpark Jeggeleben im Geschäftsjahr 2018 finalisieren lassen. Der Erwerb von Anlagen oder Anteilen an Betreibergesellschaften würde sich positiv auf den Vertrieb der Beteiligung auswirken.
Die Risiken der Gesellschaft liegen je nachdem im Wesentlichen bei der operativen Tätigkeit im Verwalten und Betreiben der Windenergieanlagen. Sofern sich die Erträge aus der operativen Tätigkeit nicht wie geplant entwickeln, kann dies erhebliche Nachteile für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft – bis hin zu bestandsgefährdenden Risiken – nach sich ziehen.
Darüber hinaus besteht das Risiko, dass das Volumen des Kommanditkapital von EUR 14.000.000 bis zum Ablauf der Zeichnungsfrist in größerem Umfang nicht gezeichnet wird. Dies könnte zu einer kapitalmäßigen Unterversorgung der Gesellschaft führen und zur Folge haben, dass die vorgesehene Geschäftstätigkeit nicht, nur verzögert oder nicht im vorgesehenen Umfang aufgenommen werden kann. Die vorgenannten Punkte können sich jeweils in erheblichem Maße negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Das gleiche gilt für den Fall, dass Gläubiger der Beteiligung ihre Zahlungen des jeweiligen Nennbetrages nicht termingerecht oder nicht vollständig leisten.
Im Berichtszeitraum wurden keine festen Vergütungen von der reconcept GmbH in Rechnung gestellt. Es wurden 132.050,00 EUR von der reconcept consulting GmbH in Rechnung gestellt (davon gezahlt 132.050,00 EUR). Die reconcept Treuhand stellte für ihre Tätigkeiten 17.010,00 EUR (davon gezahlt 17.010,00 EUR) und die reconcept Capital GmbH 5.000,00 EUR (davon gezahlt 3.750,00 EUR) für die Haftungsvergütung in Rechnung.
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2017
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 27. April 2018 festgestellt.
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der reconcept 09 Windenergie Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetztes (VermAnIG) und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnIG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kampmeyer, Wirtschaftsprüfer
Wrede, Wirtschaftsprüfer
Future Business KGaA – Insolvenz betreut durch die Kanzlei Bruno Kübler- seit 7 Monaten keine Mitteilung mehr an die Geschädigten
Ob das ein guter und praktikabler Vorschlag ist?

References: § 3
 § 19
 § 272
 § 19
 § 19
 § 19
 § 20
 § 19
 § 25
 § 317
 § 25