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Timestamp: 2019-01-23 01:40:37+00:00

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41. StrÄndG Einundvierzigstes Strafrechtsänderungsgesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität
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G. v. 07.08.2007 BGBl. I S. 1786 (Nr. 38); Geltung ab 11.08.2007
Artikel 2 Änderung des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten
Artikel 1 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 11. August 2007 StGB § 202a, § 202b (neu), § 202c (neu), § 205, § 303a, § 303b, § 303c
Das Strafgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322), zuletzt geändert durch Artikel 6 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. Juli 2007 (BGBl. I S. 1574), wird wie folgt geändert:
Nach der Angabe zu § 202a werden die Wörter § 202b Abfangen von Daten" und § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten" eingefügt.
§ 202a Abs. 1 wird wie folgt gefasst:
(1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Nach § 202a werden folgende §§ 202b und 202c eingefügt:
§ 202b Abfangen von Daten
(2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend."
Die Angabe bis 204" wird durch die Angabe , 202, 203 und 204" ersetzt.
Dies gilt auch in den Fällen der §§ 202a und 202b, es sei denn, dass die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält."
In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe des § 202a" durch die Angabe der §§ 202a und 202b" ersetzt.
Dem § 303a wird folgender Absatz 3 angefügt:
(3) Für die Vorbereitung einer Straftat nach Absatz 1 gilt § 202c entsprechend."
(1) Wer eine Datenverarbeitung, die für einen anderen von wesentlicher Bedeutung ist, dadurch erheblich stört, dass er
(2) Handelt es sich um eine Datenverarbeitung, die für einen fremden Betrieb, ein fremdes Unternehmen oder eine Behörde von wesentlicher Bedeutung ist, ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe."
(4) In besonders schweren Fällen des Absatzes 2 ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
(5) Für die Vorbereitung einer Straftat nach Absatz 1 gilt § 202c entsprechend."
In § 303c wird die Angabe bis 303b" durch die Wörter , 303a Abs. 1 und 2 sowie § 303b Abs. 1 bis 3" ersetzt.
Artikel 2 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 11. August 2007 OWiG § 130
In § 130 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), das zuletzt durch Artikel 24 des Gesetzes vom 22. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3416) geändert worden ist, werden die Wörter als solchen" gestrichen.
Anm. d. Red.: Die Verkündung erfolgte am 10. August 2007.
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References: § 202
 § 202
 § 202
 § 205
 § 303
 § 303
 § 303
 § 202

§ 202
 § 202
 § 149
 § 202
 § 303
 § 202
 § 202
 § 303
 § 303
 § 130
 § 130