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Timestamp: 2017-12-13 20:48:52+00:00

Document:
Landesverordnung über die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung beruflich qualifizierter Personen vom 9. Dezember 2010 24.12.2010
§ 1 - Geltungsbereich 24.12.2010
§ 2 - Berufliche Ausbildung und Tätigkeit 24.12.2010
§ 3 - Qualifizierung 24.12.2010
§ 4 - Meisteräquivalente Prüfung 24.12.2010
§ 5 - Antrag, Bescheinigung 24.12.2010
§ 6 - Beratung 24.12.2010
§ 7 - Inkrafttreten 24.12.2010
Anlage 1 24.12.2010
Anlage 2 24.12.2010
Aufgrund des § 65 Abs. 2 Satz 4 und 5 des Hochschulgesetzes vom 21. Juli 2003 (GVBl. S. 167), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 9. Juli 2010 (GVBl. S. 167), BS 223-41, wird im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern und für Sport, dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen verordnet:
eine berufliche Ausbildung mit qualifiziertem Ergebnis abgeschlossen und
danach eine mindestens zweijährige berufliche oder vergleichbare Tätigkeit ausgeübt haben,
(2) Personen, die eine berufliche Weiterqualifikation durch eine Meisterprüfung nach den §§ 45, 51 a und 122 der Handwerksordnung oder eine nach näherer Regelung des § 4 vergleichbare Prüfung abgeschlossen haben, erhalten damit die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung für das Studium an Fachhochschulen und an Universitäten.
für Studiengänge, die mit einer kirchlichen Prüfung abschließen, und
für den Diplomstudiengang Katholische Theologie, für das Fach Katholische Religionslehre in Diplom- und Magisterstudiengängen sowie Bachelor- und Masterstudiengängen und für das Fach Katholische Religionslehre in Lehramtsstudiengängen.
die selbstständige Führung eines Haushalts mit mindestens einer erziehungs- oder pflegebedürftigen Person,
ein Jugendfreiwilligendienst im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes vom 16. Mai 2008 (BGBl. I S. 842) in der jeweils geltenden Fassung oder im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Modellprojekts; § 15 Abs. 2 des Jugendfreiwilligendienstegesetzes gilt entsprechend und
im Falle des Absatzes 1 Nr. 3 ein einjähriges, der Ausbildung entsprechendes gelenktes Praktikum, das im Anschluss an die Ausbildung abzuleisten ist.
einen Gesamtnotendurchschnitt aus der Berufsausbildungsabschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule von mindestens 2,5,
bei der Abschlussprüfung einer Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 einen Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 2,5 oder eine Punktzahl von mindestens 10 Punkten oder
bei der Abschlussprüfung einer Ausbildung nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 einen Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 2,5
ein Lebenslauf mit Angaben über den bisherigen Ausbildungsweg und den beruflichen Werdegang,
beglaubigte Abschriften oder Ablichtungen der Abgangs- und Abschlusszeugnisse der besuchten allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie Zeugnisse über die Berufsausbildung und gegebenenfalls über die berufliche Weiterqualifikation, insbesondere darüber, ob der jeweilige Fortbildungsabschluss den in § 4 Abs. 1 genannten Voraussetzungen entspricht,
ein vollständiger Nachweis über Art, Dauer und Ort der Berufstätigkeit oder der dieser nach § 2 Abs. 4 gleichstehenden Tätigkeit.
das Datum, an dem die Voraussetzungen für die Hochschulzugangsberechtigung erstmals vorlagen,
die einzelnen Leistungen, die für die Hochschulzugangsberechtigung maßgebend sind, und die sich daraus ergebende Durchschnittsnote,
die gesetzlichen Vorschriften, aus denen sich die Hochschulzugangsberechtigung ergibt, sowie
Näheres zu der Hochschulzugangsberechtigung, die aus der beruflichen Qualifikation folgt,
die Landesverordnung über die fachbezogene Berechtigung beruflich qualifizierter Personen zum Universitätsstudium vom 28. Juni 1996 (GVBl. S. 251), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juni 2006 (GVBl. S. 255), BS 223-41-24, und
die Landesverordnung über die fachbezogene Berechtigung beruflich qualifizierter Personen zum Fachhochschulstudium vom 18. Dezember 1996 (GVBl. 1997 S. 31), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 16. Juni 2006 (GVBl. S. 255), BS 223-9-14.
nach § 4 Abs. 1 Nr. 1
Fachwirtin/Fachwirt der verschiedenen Fachrichtungen
Fachkauffrau/Fachkaufmann der verschiedenen Fachrichtungen
(Geprüfte) Bilanzbuchhalterin/(Geprüfter) Bilanzbuchhalter
(Geprüfte) Betriebswirtin/(Geprüfter) Betriebswirt
(Geprüfte) technische Betriebswirtin/(Geprüfter) technischer Betriebswirt
(Geprüfte) strategische IT-Professionals
(Geprüfte) operative IT-Professionals
(Geprüfte) Berufspädagogin/(Geprüfter) Berufspädagoge
(Geprüfte) Aus- und Weiterbildungspädagogin/(Geprüfter) Aus- und Weiterbildungspädagoge
(Geprüfte) Handelsassistentin/(Geprüfter) Handelsassistent Einzelhandel
(Geprüfte) Abwassermeisterin/(Geprüfter) Abwassermeister
Betriebswirtin/Betriebswirt im Handwerk
Kaufmännische Betriebsassistentin/Kaufmännischer Betriebsassistent Druck
Steuerfachassistentin/Steuerfachassistent
nach § 4 Abs. 1 Nr. 3
Staatlich geprüfte Betriebsfachwirtin/Staatlich geprüfter Betriebsfachwirt
Technische Betriebswirtin/Technischer Betriebswirt
nach § 4 Abs. 1 Nr. 4
Personen mit einem Abschluss in einer Fachweiterbildung im Bereich der Gesundheitsfachberufe (zum Beispiel Intensivpflege, Operationsdienst, Anästhesie, psychiatrische Krankenpflege, Innere Medizin, Geriatrie, Onkologie, Endoskopie, Stationsleitung, Pflegedienstleitung oder Lehrerin oder Lehrer für Gesundheitsfachberufe)
nach § 4 Abs. 1 Nr. 5
Betriebswirtin/Betriebswirt (VWA) gegebenenfalls mit Angabe eines Schwerpunktfaches
Verwaltungs-Betriebswirtin/Verwaltungs-Betriebswirt (VWA) gegebenenfalls mit Angabe eines Schwerpunktfaches
Informatik-Betriebswirtin/Informatik-Betriebswirt (VWA) gegebenenfalls mit Angabe eines Schwerpunktfaches
Personen, die die Zweite Prüfung für Beschäftigte nach § 38 Abs. 5 Satz 1 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) gemäß des nach § 17 Abs. 1 des Tarifvertrages zur Überleitung der Beschäftigten der kommunalen Arbeitgeber in den TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ-VKA) vom 13. September 2005 fortgeltenden § 6 der Anlage 3 zu § 25 des Bundes-Angestelltentarifvertrages in Verbindung mit dem Bezirkstarifvertrag vom 10. November 2008 absolviert haben
AOK-Betriebswirtin/AOK-Betriebswirt

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7
 § 65
 § 4
 § 15
 § 2
 § 2
 § 4
 § 2
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 38
 § 17
 § 6
 § 25