Source: https://www.austrian-preppers.at/forum/forum/index.php?thread/126-messer-rechtliche-situation-in-deutschland/&postID=63197
Timestamp: 2020-07-08 03:19:12+00:00

Document:
Messer - Rechtliche Situation in Deutschland - Seite 2 - Messer - Austrian Preppers - Zivilschutz weitergedacht
hey wolperdinger
ich bin bayer und kenne hunderte die das tun...
ist auch vom
waffengesetz frei...
brauchtumspflege....zum nachlesen..
Hatte ich fast damit gerechnet, dass ich auf Widerspruch stosse, wenn ich Hirschfänger schreibe
Nur Nicker, Knicker,... Kann ich einfach nicht schreiben. Das kommt mir auch nicht über die Lippen. Und bei dem Begriff Trachtenmesser, kommt es mir hoch. Und wieso auch immer, den Begriff kenn ich seit ich ein Kind war für das Messer in der Lederhose.
Mit erschließt sich der Sinn der Gesetzesänderung nicht. Es ist ja jetzt nicht einmal mehr Anlass Gesetzgebung. Eigentlich ist es nur wieder ein Schritt in Richtung der völligen Einschränkung der Bürgerrechte.
Früher durften ja auch nur Adelige, Militär und Studenten Waffen tragen.
Als nächstes werden noch Gedanken eingeschränkt.
@Thor Nicker, vom ab-(k)nicken....
Hirschfänger gibt's ja auch; eher auffällig und schwer zum spazieren tragen; )
Du in D geht es doch schon laaaaange nicht mehr um Sinn oder tatsächliche Sicherheit.
Wer da noch dran glaubt oder Sinn sucht... naja übermorgen kommt der Hase und versteckt für Euch bunte Eier....
Dein Bezug allerdings zu früher; der trifft da schon ziemlich ins Schwarze, meiner Meinung nach.
Wie gesagt ich erinnere an die sichergestellten BW Taschenmesser am Bahnhof von uniformierten Soldaten nach Dienstschluss.
Klar dem Stimmvieh präsentiert man Zahlen, Statistiken.... und die Weichgespülten denken da wurden jetzt x AKs und sonstwas sichergestellt....
Was meinst was die Beamten dann theoretisch für Möglichkeiten hätten, weitere Fiktion statt echter Sicherheit zu präsentieren....
Anmerkung: ich selbst war Militärpfarrer und lange in der privaten Sicherheit tätig. Meine Meinung richtet sich keinesfalls gegen Polizisten oder Zöllner usw. da ich weiß, was von Ihnen erwartet wird und wieviel Rückhalt sie tatsächlich kriegen, wenn es mal drauf ankommt.
Gruß vom Wolpertinger (der aktuell oft mit Opinel und Co. werkelt und Jausen versorgt).
@Wolpertinger Den Unterschied kenn ich. Nur ich versteh nicht wieso der Name von dem einen großen Teil, zum Namen bzw. Begriff für ein kleines Allzweck - Jagdmesser werden könnte. Aber das ist ja offtopic.
Bin völlig bei Dir. Stehe auf jeden Fall hinter den Uniform Trägern. Egal welcher Einheit / Gattung. Denn die brauchen den Rückhalt aus der Bevölkerung.
Statistiken sind sehr beliebt. Geistern bei uns auch einige umher. Wie viel Waffen, Messer usw. seit der Einführung der Kontrollen abgenommen wurden. Nach der ersten Veröffentlichung ging auch bei meinen Kollegen ein Raunen durch die Reihen.
Steigert sicher das Sicherheitsgefühl, verängstigter Personen. Und diese sind sich der Einschränkungen, welche ihnen dieses Sicherheitsgefühl ermöglicht, nicht bewusst. Wenn man in unserem Kulturkreis kein Taschenmesser mehr haben darf ist es nicht mehr weit her mit Freiheit.
Und wagt man dann auch noch den Vergleich mit den Tommy's... Woher stammt denn bei denen dieses strikte Verbot bzw Einschränkung? Was wollten sie damit unterbinden bzw im Umkehrschluß ermöglichen? Völlige Unterwerfung von besetzten Gebieten ohne die Möglichkeit sich dagegen zu wehren.
Ich wusste bis dato nicht, das bei uns die Gefahr von bewaffneten Revolten gegen die Staatsgewalt so groß ist.
Gut @Thor , was jetzt der tatsächliche Grund ist seitens der Regierung, klar da kann reden drüber (je nach Wissen und Bewusstsein); die machen da oben was sie wollen.
Schlimm is halt das die Bevölkerung alles so hinnimmt; sich einfach so nen Bullshit als Erlösung verkaufen lässt.
42a kam, meines Wissens war damals sogar die (eine?) Gewerkschaft der Polizei DAGEGEN; ein einziger sinnvoller Satt kam damals von einem FDP Politiker, der reguläre Gürtelholster als verschlossenes Behältnis sah.
Wer damals übrigens verfolgt hat, wie die Gefährlichkeit von arretierenden Einhandmessern erklärt wurde (Türsteher Video, dazu noch dreist gelogen), der weiß wie da gearbeitet wird.
Das traurige ist: Bein Rauchen; ja da wurden die Leute "hässlich", Sebastian F. musste das mehr als einmal erfahren. Und so funktioniert es auch mit Auto s, mit Alkohol usw.
Beim Schlagwort WAFFEN verstehen die meisten Bürger nur nicht das sie genauso betroffen sind mit unnötiger Beschneidung der eigenen Rechte; tatsächlich regelt z
B. 42a den Umgang mit Gegenständen die keine Waffen i.S.d.G sind. So wie die meisten Leute glauben, jeder der mit Waffen zu tun hat, hätte einen Waffenschein(den nur sehr wenige Leute in D privat haben); so viele wissen als Wanderer, Autofahrer, Handwerker... nicht das sie da was im Hosensack tragen und eigentlich nicht dürfen/berechtigtes Interesse glaubhaft machen müssen.
Die Leute hören was von Verschärfungen im Waffenrecht und glauben da ginge es dann ums Führen von Schusswaffen und Sprengstoff....
@bonzo habe die Ehre. Ja kurioserweise sind die meisten Nicker ohnehin nicht vom 42a betroffen....
Diejenigen die die Masse der auf berechtigtes Interesse, sozial adäquaten Grund usw Hoffenden stellen,haben halt keine Rechtssicherheit.
Nochmal zum mitschreiben für den deutschen Wähler: das normale Victorinox, z.B. Spartan als auch jeder „Lederman“ kann zukünftig weder „geführt“ noch „transportiert“ werden. Andere, als Hieb bzw Stichwaffen „geeignete“ Dinge selbstverständlich auch nicht, das betrifft nicht nur Werkzeuge oder Schirme. Jede Gemeinde wird schnell und unbürokratisch zum Schutz der Menschen eigene Waffenverbotszonen sowohl temporär als auch für immer ausrufen werden.
Zum derzeit gültigen §42a und den Klappern: einhändig zu öffnen UND arretiert, also beide Faktoren gleichzeitig.
Derzeit kann also ein sog. slipjoint mit jeder Klingen Länge geführt werden, wenn es das Hausrecht erlaubt (z.B. In der Bahn nicht) bzw keine der 3 Waffenverbotszonen in Deutschland oder öffentliche Veranstaltungen.
Solche Vorschläge gibt es schon seit ca 3 Jahen, siehe knife Blog.
Der aktuellste kommt vom SPD Pistorius aus Niedersachsen, welcher bei der nächsten Innenminister Konferenz ausgiebig diskutiert und komplett oder in Teilen umgesetzt werden wird.
Das es „nicht so schlimm werden wird“, und das „können die doch nicht machen“, haben viele bei der letzten Wahl in der Weimarer Republik auch gesagt.
Also wenn das kommt, bin ich nur noch das Nötigste an Zeit in der Bundesrepublik. Also nur noch einkaufen oder durch fahren. Urlaub wird es dann dort keinen mehr geben.
Durchfahren wird es wohl auch nicht mehr geben, da ich als Ausländer ja eine Maut aufgebrummt bekomme.
Wie schön, das wir alle Europäer in einer Union sind, in welcher wir alle gleich sind.
@ thor was regst dich auf..?
wir Deutschen müssen in CH und Österreich ja auch Maut bezahlen....warum ihr dann nicht in D... ihr fahrt sogar Landintern oft durch Deutschland durch 70% des Verkehrs von Bregenz Dornbirn Richtung Salzburg usw fuhrt über Deutschland..
Und jetzt kommen wir wieder zur rechtlichen Situation von Messern in Deutschland zurück, sonst ist hier zu.
PS: Politische Diskussionen gibt es hier nun auch keine mehr.
War da jetzt Politik?
Also wenn das alles umgesetzt wird, so wie es gedacht ist. Sind Schweizer, Multitools usw auch nicht mehr legal. Bzw man Brauch das berechtigte Interesse, welches dann wieder vom vollziehendem Organ abhängt.
Dann muss ich den Autowerkzeugkasten usw. auch bei jeder Fahrt kontrollieren. Das wird nicht lustig.
darum trage ich EDC ein Kinderopinell mit mir rum ...
und ein Zwergenmesser an der Armbanduhr
der Autowerkzeugkasten ist kein problem wenn du ihn mit einem mehrfach-verwendbaren kabelbinder verschlossen hast..
auch ein Einhandmesser inlk multitool in einem verknoteten Beutel verschlossen ist kein problem
meine Einhandsachen sind im Rucksack mit zipper einem kleinen Vorhängeschloss verschlossen dort ist für den notfallzeug ein Abreissteil drann...zum schnellen öffnen
beachtet immer den unterschied geschlossen /// verschlossen
Diese Ideen mit den Beuteln werde ich denke ich wirklich umsetzen. Muss ich nicht jedes Mal nachdenken ob ich rechtlich konform unterwegs bin. Mini Schlösser und Kabelbinder, wenn das reicht bin ich dabei. Für mich ist verschlossen immer irgendwie eine stabile Box oder Truhe mit richtigem Vorhängeschloss oder ähnlichem.
An der Uhr ein Messer klingt interessant. Wie hast du das realisiert?
Zdmathe Stahl Finger Klaue Taschenmesser Haken Fixed Blade Messer Mini EDC Paw Claw Neck Knife für Outdoor Camping Jagd Survival https://www.amazon.de/dp/B07D5…YFD8?tag=httpswwwaustr-21
diese holster sind Mist.. hab mir aus nem Gürtel und BW panzertape was gebastelt
edit :. der link zum 42a entscheid
https://www.zvr-online.com/index.php?id=280
auch von Sacki
und ne Verwaltungsvorschrift dazu:.
Verwaltungsvorschriften zum WaffG:
42a.2 Zur Eindämmung von Gewalttaten mit Messern insbe-
sondere in Großstädten wird das Führen von Hieb- und Stoß-
waffen sowie bestimmter Messer
verboten. Die in Absatz 1
gewaltbereiten Jugendlichen den Kultstatus des 2003 verbote-
nen Butterflymessers übernommen. Auch größere festste-
hende Messer haben an Deliktsrelevanz gewonnen. Da derar-
tige Messer jedoch auch nü
tzliche Gebrauchsmesser sein
42a.3 Liegt ein berechtigtes In
teresse am Führen dieser Ge-
genstände vor, ist der Bußgeldtatbestand nicht verwirklicht. So
wird sichergestellt, dass das Mitführen nützlicher Gebrauchs-
messer für sozial-adäquate Zw
ecke (z. B. Picknick, Bergstei-
gen, Gartenpflege, Rettungswe
sen, Brauchtumspflege, Jagd
@bonzo ja das mit Kabelbindern ist gut; wie gesagt bei freien Waffen geht es nicht so streng wie erlaubnispflichtigen.
Allerdings ist das aktuell noch der Kompromiss; später wäre dann noch ein durchbeißen von Sicherheitsgurten möglich....
Wie gesagt dagegen wirkt der 42absurd geradezu liberal.
Aber dein System ist gut durchdacht. Für Einzelstücke nutze ich so n Messertäschchen mit Zahlenschloss; andere haben eins mit Fingerabdruck.
Zu der Sache mit verschlossen und geschlossen: da gibt's auch schon konkurrierende Urteile, immer vom schlechtesten Fall ausgehen.
beim multitool gibs noch ne neuere einschatzung von elmar mettke
Eine Internetrecherche zu diesem Thema führte recht schnell zu einem interessanten Beitrag im Knife - Blog vom September 2017, der sich mit der waffenrechtlichen Realität in Bezug auf solche Multitools auseinandersetzt ().
So besagt schon die Formulierung des hier einschlägigen § 42a Abs.1 Nr.3 WaffG, dass es sich zur Annahme der dort genannten Beschränkungen des Führens um "Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm" handeln muss. Da Multitools bereits dem Namen nach Multifunktionswerkzeuge und keine Messer sind, würden sie bereits schon dem Namen nach nicht dem § 42a WaffG unterfallen. Anders als beim Cuttermesser, der Ziehklinge oder dem Schweizer Offiziersmesser liegt beim Multitool der Schwerpunkt nämlich nicht auf der Messereigenschaft, sondern auf der Verwendung als Werkzeug.
Eine Recherche im Bereich der online verfügbaren Feststellungsbescheide des BKA (welches für die waffenrechtliche Einordnung von Messern etc. zuständig ist) ergab (im Oktober 2017) keinen aussagekräftigen Fund zu diesem Thema - so dass eine Einstufung von Multitools als Einhandmesser bis dato wohl nicht erfolgt ist.
Doch selbst wenn man eine solche Einhandmessereigenschaft bejahen sollte, dürfte es bei Multitools schwierig werden, einen sozialadäquaten Gebrauch, d.h., dass in § 42a Abs.2 Nr.3 bzw. Abs.3 zum Führen geforderte berechtigte Interesse zu verneinen. Während man bei Behörden schnell in Erklärungsnot kommt, wieso man ein Einhandmesser im Handschuhfach benötigt, ist ein Bedürfnis für eine Zange / einen Schraubenzieher / Dosenöffner / Flaschenöffner etc. deutlich leichter plausibel zu machen.
Auch die von vielen Behörden wohl an den Tag gelegte Haltung "Et is verboten mit dem Dingens ´rumzulaufen, sofern Du mir nit ´ne plausibele Erklärung für dat warum lieferst" entspricht nicht der Intention des Gesetzgebers.
"Zur Eindämmung von Gewalttaten mit Messern insbesondere in Großstädten wird das Führen von Hieb- und Stoßwaffen sowie bestimmter Messer verboten. Die in Absatz 1 Nr. 3 genannten Einhandmesser besonders in Gestalt von zivilen Varianten so genannter Kampfmesser haben bei vielen gewaltbereiten Jugendlichen den Kultstatus des 2003 verbotenen Butterflymessers übernommen. Auch größere feststehende Messer haben an Deliktsrelevanz gewonnen. Da derartige Messer jedoch auch nützliche Gebrauchsmesser sein können, wird von ihrer pauschalen Einordnung als Waffe in Anlage 1 des Waffengesetzes abgesehen, auch wenn dadurch die bisherige Systematik des Waffengesetzes ausnahmsweise verlassen wird. Die Absätze 2 und 3 regeln die für den Alltag erforderlichen Ausnahmeregelungen, um den sozialadäquaten Gebrauch von Messern nicht durch das Führensverbot zu beeinträchtigen."
Mit anderen Worten ausgedrückt: das Gesetz regelt den Umgang mit Waffen (und nicht mit Gummibärchen, Haarbürsten Hundekacka ö.ä.). Waffen wiederum sind nach der Definition eben dieses Gesetzes neben Schusswaffen solche tragbaren Gegenstände, die dazu bestimmt sind, Menschen zu verletzten (das trifft nur auf "Kampfmesser", Bajonette, Degen, Säbel o.ä. zu, aber nicht auf "normale" Einhandmesser oder gar Multitools), oder tragbare Gegenstände die aufgrund der Beschaffenheit, Handhabungsweise oder Wirkung geeignet sind, Menschen -einfach ausgedrückt- zu verletzten (dieses wäre der Punkt, der für die Beurteilung von Einhandmessern und Multitools relevant wäre) soferndiese im Waffengesetz genannt sind.
Ich gebe zu, dass diese Ausführungen wohl kaum einen Polizeibeamten davon abhalten werden, ein Einhandmesser oder Multitool auf der Straße zu beschlagnahmen, aber vor höheren Gerichten müsste damit ein Verfahren auf jeden Fall zu "torpedieren" sein.
Um diesen Beitrag vollständig abzurunden sei erwähnt, dass auch ein gerichtlich festgestellter Verstoß gegen § 42a WaffG kein Verbrechen oder Vergehen, sondern nach §53 Abs.1 Nr. 21a WaffG "lediglich" um eine Ordnungswidrigkeit handelt - die im Extremfall aber auch gemäß § 53 Abs.2 WaffG mit einer Geldbuße bis zu 10.000€ geahndet werden kann.
Zitat von Wolpertinger im Beitrag #20
Thor (sorryklugscheissmodeon) es wird vermutlich niemand geben der tatsächlich einen Hirschfänger zur Tracht trägt.....
Es wird sogar
niemand einen Hirschfänger zur Tracht tragen. Weil ein Hirschfänger zwischen 30 und 40 cm lang ist und sogar nach österreichischem Recht (das in dieser Hinsicht sehr entspannt ist) eine Waffe darstellt.
Du meinst vermutlich einen [G|K]Nicker...
die Verwendung des Wortes hirschfänger ist unterschiedlich..
https://www.trachten-werner.de/Hirschf%c3%a4nger-L%c3%b6we-1

References: §42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 §53
 § 53