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Timestamp: 2018-02-23 21:07:10+00:00

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Statuten. Gemäss Art. 60 ff. ZGB wird ein Verein mit dem Namen Schweizer Vipassana Verein (im Folgenden der Verein ) mit Sitz in Bern errichtet. - PDF
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1 Statuten Gemäss Art. 60 ff. ZGB wird ein Verein mit dem Namen Schweizer Vipassana Verein (im Folgenden der Verein ) mit Sitz in Bern errichtet. Art. 1 Zweck (1) Zweck des Vereins ist die Durchführung von Vipassana Meditationskursen und die Förderung der Praxis der Vipassana Meditation. Vipassana Meditation ist eine Meditationstechnik in der Tradition von Sayagi U Ba Khin, so wie sie von S. N. Goenka gelehrt wird und wie sie in den Diskursen (Video- und Audiomaterial, das während der Vipassana Meditationskurse verwendet wird), verschiedenen Publikationen von S. N. Goenka und auf der Webseite beschrieben und gegebenenfalls im Einzelfall von S. N. Goenka oder dem Global Committee ausgelegt wird. (2) Der Verein dient der Allgemeinheit, indem er für alle, ohne Unterscheidung von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder politischer und philosophischer Gesinnung, Möglichkeiten schafft, um die Technik der Vipassana Meditation zu erlernen und auszuüben. (3) Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke und strebt keinen Profit an. Art. 2 Mitglieder (1) Der Verein hat stimmberechtigte und nicht-stimmberechtigte Mitglieder. Nur Lehrer der Vipassana Meditation (im Folgenden Lehrer ) können stimmberechtigte Mitglieder sein. Seite 1 von 7
2 Lehrer sind Schüler der Vipassana Meditation, die von S. N. Goenka oder seinen Bevollmächtigten oder dem Global Committee oder dessen Bevollmächtigten dazu autorisiert wurden, Vipassana Meditationskurse zu leiten. Der Begriff umfasst Lehrer, Senior-Assistenz-Lehrer und Assistenz- Lehrer; er umfasst nicht Lehrer für Kinderkurse. Nur Schüler, die einen 10tägigen Vipassana Meditationskurs vollendet haben (so genannte alte Schüler ), können nicht-stimmberechtigte Mitglieder sein. Der Verein muss mindestens drei stimmberechtigte Mitglieder haben, die nicht miteinander verwandt oder verheiratet sind. (2) Mitglieder werden durch Beschluss der Vereinsversammlung aufgenommen oder ausgeschlossen. (3) Der Austritt eines Mitglieds ist jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Vorstand möglich. (4) Der Aussschluss von Mitgliedern ist möglich in Fällen groben Fehlverhaltens oder wegen Handlungen, welche die Durchführung von Vipassana Meditationskursen ernsthaft gefährden. Art. 3 Organe des Vereins Die Organe des Vereins sind (1) die Vereinsversammlung und (2) der Vorstand. Seite 2 von 7
3 Art. 4 Zusammensetzung des Vorstands (1) Der Vorstand muss zumindest einen Präsident haben. Darüber hinaus kann die Vereinsversammlung die folgenden Vorstandsmitglieder ernennen: (a) (b) (c) einen Sekretär einen Schatzmeister und andere. (2) Der Sekretär ist verantwortlich für die Unterlagen des Vereins. Der Schatzmeister ist verantwortlich für die Finanzen des Vereins. (3) Die Vereinsversammlung kann eine Geschäftsordnung für die Tätigkeit des Vorstands erlassen. Art. 5 Pflichten des Vorstands (1) Der Vorstand ist verantwortlich für das Tagesgeschäft des Vereins und vertritt den Verein nach aussen. Wenn der Vorstand aus mehr als einer Person besteht, vertreten zwei seiner Mitglieder den Verein kollektiv. (2) Jedes Jahr legt der Vorstand der Vereinsversammlung einen Aktivitätsbericht, den Jahresabschluss, ein Budget (Einnahmen und Ausgaben) sowie ein Programm für die Aktivitäten des kommenden Jahres zur Genehmigung vor. (3) Der Vorstand organisiert die Vereinsversammlungen. (4) Der Vorstand kann seine Pflichten an Komitees delegieren. Komitees bestehen aus Mitgliedern des Vereins und Nicht-Mitgliedern, die alte Schüler der Vipassana Meditation sind. Der Leiter eines Komitees sollte ein Mitglied des Vereins sein. Jedes Komitee sollte von einem Lehrer beaufsichtigt werden. Seite 3 von 7
4 (5) Bei Stimmengleichheit im Vorstand entscheidet der Präsident. Art. 6 Vereinsversammlung (1) Die Vereinsversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie tritt mindestens ein Mal im Jahr zusammen; wenn es erforderlich ist, können zusätzliche Vereinsversammlungen vom Vorstand einberufen werden. Der Vorstand muss auf Verlangen eines Fünftels der Vereinsmitglieder eine Vereinsversammlung einberufen. Eine solche Vereinsversammlung auf Verlangen muss unverzüglich einberufen werden, es sei denn die Mitglieder, welche die Vereinsversammlung verlangen, erklären etwas anderes. (2) Die Vereinsversammlung hat die folgenden Pflichten: (a) (b) (c) (d) (e) (f) (g) (h) (i) Wahl des Vorstands; Wahl des Präsidenten; gegebenenfalls Wahl des Revisors; Prüfung und Genehmigung des Jahresabschluss; Entlastung des Vorstands; Genehigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Aktivitäten; Genehmigung des jährlichen Budgets und der geplanten Investitionen; Beschluss über neue Projekte und grundlegende Änderungen; Änderung dieser Statuten. In diesem Fall müssen die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend sein und der Beschluss muss einstimmig getroffen werden. Kommt bei der Vereinsversammlung keine beschlussfähige Anzahl von Vereinsmitgliedern zusammen, ist innert eines Monats eine weitere Vereinsversammlung einzuberufen, die unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschliessen kann. (3) Die Vereinsversammlung beschliesst mit einfacher Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder. Der Vorstand erstellt die Traktanden der Seite 4 von 7
5 Vereinsversammlung gemäss den Wünschen aller Mitglieder. Beschlüsse können nur über traktandierte Punkte getroffen werden. Normalerweise leitet der Präsident die Vereinsversammlung. Der Vorstand stellt sicher, dass Beschlüsse protokolliert werden. (4) Vor der Beschlussfassung fragen die stimmberechtigten Mitglieder die nicht-stimmberechtigten Mitglieder nach ihrer Meinung. (5) Wenn die Hälfte der nicht-stimmberechtigten Mitglieder mit einem Beschluss der stimmberechtigten Mitglieder nicht einverstanden sind, können sie die Punkte, mit denen sie nicht einverstanden sind, sowie ihre diesbezüglichen Fragen innert eines Monats dem Präsident vorlegen. Dadurch wird der betreffende Beschluss suspendiert, es sei denn es handelt sich um die Abberufung eines Vorstandsmitglieds oder den Ausschluss eines Mitglieds. Der Präsident leitet die Vorlage der nicht stimmberechtigten Mitglieder unverzüglich an die stimmberechtigten Mitglieder weiter. Die stimmberechtigten Mitglieder nehmen innert eines Monat zu der Vorlage schriftlich Stellung. Diese Stellungnahme wird den nicht stimmberechtigten Mitgliedern unverzüglich durch den Präsident zugeleitet. Auf der Grundlage der ausgetauschten Stellungnahmen wird der strittige Punkt an der nächsten Vereinsversammlung erneut diskutiert. Anschliessend treffen die stimmberechtigten Mitglieder hierüber einen zweiten Beschluss. Sollte der zweite Beschluss nicht einstimmig gefällt werden, wird die Sache dem Global Committee zur endgültigen, für alle Mitglieder bindenden Entscheidung vorgelegt. Art. 7 Finanzen (1) Es werden keine Beiträge erhoben. Der Verein finanziert seine Aktivitäten durch Spenden. Spenden werden jedoch nur von alten Schülern oder ihnen nahestehenden Personen (Verwandte, Lebenspartner) angenommen. Spenden können ausserdem von Unternehmen angenommen werden, die alte Schüler beschäftigen. Seite 5 von 7
6 Der Verein kann ausserdem Darlehen aufnehmen. (2) Für die Teilnahme an Vipassana Meditationskursen werden weder Gebühren noch sonstige Beiträge erhoben. (3) Die Mittel des Vereins dürfen nur gemäss diesen Statuten verwendet werden. Es dürfen keine Ausgaben (weder in Geld noch in Natura) getätigt werden, die nicht dem Zweck des Vereins entsprechen. Sofern die Vereinsversammlung nichts anderes beschliesst, erhalten die Mitglieder, die Mitglieder der Vereinsorgane oder die Mitglieder von Komitees für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Die Verwendung der Mittel ist durch eine ordentliche Buchführung nachzuweisen. (4) Mitglieder, die austreten oder ausgeschlossen werden, haben keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen. (5) Die Vereinsversammlung kann einen Revisor bestellen, der am Ende eines jeden Geschäftsjahrs die Bücher prüft. Art. 8 Durchführung von Vipassana Meditationskursen Aus juristischer Sicht führt der Verein die Vipassana Meditationskurse durch. Lehrer leiten die Vipassana Meditationskurse im Auftrag des Vereins und tragen keine Haftung bzw. werden durch den Verein von jeder Haftung für Schäden, die während der Durchführung eines Vipassana Meditationskurse eintreten, freigestellt, es sei denn sie haben vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt. Art. 9 Auflösung (1) Die Auflösung des Vereins ist nur durch einstimmigen Beschluss der Vereinsversammlung möglich, wobei die Hälfte der Mitglieder anwesend sein muss. Kommt bei der Vereinsversammlung keine beschlussfähige Anzahl von Vereinsmitgliedern zusammen, ist innert eines Monats eine Seite 6 von 7
7 weitere Vereinsversammlung einzuberufen, die unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschliessen kann. (2) Eine Fusion kann nur mit einer andern wegen Gemeinnützigkeit oder öffentlichen Zwecks von der Steuerpflicht befreiten juristischen Person mit Sitz in der Schweiz erfolgen. Im Falle einer Auflösung werden Gewinn und Kapital einer andern wegen Gemeinnützigkeit oder öffentlichen Zwecks steuerbefreiten juristischen Person mit Sitz in der Schweiz zugewiesen. Art. 10 Sprache Diese Satzung existiert in Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Im Falle von Widersprüchen zwischen den einzelnen Fassungen, ist die englische Fassung bindend. * * * * Seite 7 von 7

References: Art. 60
 Art. 60
 Art. 60
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10