Source: http://www.flughafenboerse-reisen.de/allgemeines/agb/index.html
Timestamp: 2017-09-19 16:55:42+00:00

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Gliederung der STERN TOURS AGB
1. Allgemeine Geschäfstbedingungen STERN TOURS Travelservice GmbH
2. Reisevertragsbedingungen Reiseveranstalter STERN TOURS Travelservice GmbH
3. Teilnahmebedingungen vom STERN TOURS Artikel-System
1. Allgemeine Geschäftsbedingungen STERN TOURS Travelservice GmbH
Diese AGB regeln die Bedingungen der Inanspruchnahme der STERN TOURS Travelservice GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Stern, Uhlandstr 39, 10719 Berlin (nachfolgend als „Anbieter“ bezeichnet) als Reisevermittler. Der Anbieter bietet die Vermittlung von Reisen über sein Büro in Berlin sowie über die Website stern-tours.de und andere Websites an. Die nachfolgenden Bedingungen gelten ausschließlich für die Vermittlungstätigkeit des Anbieters und haben keinerlei Einfluss auf die Bedingungen der Veranstalter, zu denen die vermittelten Reisen erfolgen. Sofern den Unterlagen des Anbieters keine anders lautenden Angaben zu entnehmen sind, wird dieser ausschließlich als Vermittler von Reiseleistungen im Rahmen einer Geschäftsbesorgung nach § 675 BGB tätig.
Die Haftung für die Vermittungstätigkeit ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Soweit bereits Aufwendungen entstanden sind oder Zahlungen an den Reiseveranstalter oder andere Leistungsträger erbracht wurden, ist der Anbieter nicht zur Rückzahlung des gezahlten Vermittlungsentgeltes verpflichtet.
2. Reisevertragsbedingungen des Reiseveranstalters STERN TOURS Travelservice GmbH
Diese AGB regeln die Bedingungen der Inanspruchnahme der STERN TOURS Travelservice GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Stern, Uhlandstr. 39, 10719 Berlin (nachfolgend als „Anbieter“ bezeichnet) als Reiseveranstalter. Neben den nachfolgenden Vertragsbedingungen gelten die entsprechenden Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), insbesondere die für den Reisevertrag relevanten Regelungen (§§ 651 a ff.).
§ 1 Anmeldung und Abschluss des Reisevertrages
Unsere unter dem Branding sunstar angebotenen Reisen sind speziell auf Jugendliche ab 16 Jahren zugeschnitten. Wir werden während der gesamten Durchführung des Programms besonders für eine angemessene Beaufsichtigung und Betreuung der Teilnehmers sorgen. Dies setzt allerdings im Gegenzug die Bereitschaft des/der gesetzlichen Vertreter(s) des Teilnehmers voraus, für die Dauer des Urlaubs in notwendigem Umfang erzieherische Verantwortung auf uns zu übertragen und den Teilnehmer in besonderem Maße zur Mitwirkung anzuhalten. Soweit im Folgenden Pflichten des Teilnehmers geregelt sind, erstrecken sich diese stets auch auf seine(n) gesetzlichen Vertreter, es sei denn, solche Pflichten könnten nur vom Teilnehmer persönlich erfüllt werden.
Mit Übermittlung der Reiseanmeldung bietet der Kunde bzw. sein(e) gesetzlicher/n Vertreter verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages mit dem Anbieter an. Die Übermittlung der Anmeldung kann per Brief oder Fax, per E-Mail oder durch Absenden des entsprechenden, ausgefüllten Online-Formulars erfolgen. Mit seiner Unterschrift auf der Reiseanmeldung erkennt der Kunde undoder sein(e) gesetzlicher/n Vertreter an, unsere Reisevertragsbedingungen zur Kenntnis genommen zu haben und diese anzuerkennen. Online übermittelte Reiseanmeldungen über die dafür vorgesehenen Buchungsmaschinen sind auch ohne die eigenhändige Unterschrift des Kunden verbindlich. Bei der Online- Buchung hat der Kunde vor der Absendung die Kenntnisnahme und Akzeptanz dieser AGB durch Anklicken eines entsprechenden Feldes im Buchungsformular bestätigt.
Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle weiteren in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für die eigenen Verpflichtungen einsteht. Für die Annahme dieser besonderen Verpflichtung des Anmeldenden bedarf es seinerseits keiner ausdrücklichen und gesonderten Erklärung.
Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Annahme (Reisebestätigung) durch den Anbieter zustande.
Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Anbieters vor, an das der Anbieter für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. In diesem Fall wird der Anbieter den Kunden auf die vorgenommene Änderung und die Bedeutung dieser 10-Tages-Frist explizit hinweisen. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist die Annahme erklärt.
Bei Online-Buchungen wird der Vertragstext vom Anbieter nicht gespeichert. Ein Widerrufsrecht steht Ihnen gemäß § 312 b Abs. 3 Nr. 6 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) nicht zu.
Bei Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reisepreises fällig. Der Restbetrag ist spätestens 28 Tage vor Antritt der Reise zu zahlen und muss zu diesem Zeitpunkt auf unserem Konto gutgeschrieben sein, spätestens jedoch bei Aushändigung bzw. Zusendung der Reiseunterlagen. Im Hinblick auf besondere Gegebenheiten können im Reisevertrag hiervon abweichende Anzahlungsbeträge sowie besondere Zahlungsbedingungen und -fristen festgelegt werden.
Zur Absicherung der Kundengelder hat der Anbieter eine Insolvenzversicherung bei der Gesellschaft R+V Versicherungen abgeschlossen. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des entsprechenden Sicherungsscheines im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB erfolgen. Den Sicherungsschein erhalten Sie bei Vertragsabschluss, spätestens jedoch mit der Reisebestätigung bzw. mit den Reiseunterlagen.
Verbindlich für den Umfang der vertraglichen Leistungen sind ausschließlich die Leistungsbeschreibungen in unseren Prospekten und Online-Medien sowie die sich darauf beziehenden Angaben in der Reisebestätigung. Der Anbieter behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsschluss eine Änderung der Angaben in Prospekten und Online-Medien zu erklären, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird. Individuelle Nebenabreden, die den vertraglichen Leistungsumfang verändern, bedürfen der Schriftform.
Kurzfristige Änderungen von Details der Reise (z. B. von Flugzeiten, Tourverläufen oder Unterbringungen) können gelegentlich auch noch nach Vertragsabschluss notwendig werden und lassen sich nicht immer vermeiden. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen, die vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abweichen und die vom Anbieter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind allerdings nur zulässig, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
Der Anbieter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen, sofern diese nicht nur geringfügig sind. Gegebenenfalls wird der Anbieter dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Anbieter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot bereitzustellen. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Anbieters über die Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.
§ 5 Rücktritt und Umbuchungen durch den Kunden
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Aus Beweissicherungsgründen empfiehlt sich eine schriftliche Rücktrittserklärung. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei dem Anbieter. Sollten dem Kunden bereits Reiseunterlagen (Flugtickets, Hotelgutschein etc.) zugegangen sein, sind diese dem Rücktrittsschreiben beizufügen.
Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Anbieter eine angemessene Entschädigung verlangen. Bei der Berechnung der Entschädigung sind ersparte Aufwendungen und Erlöse aus anderweitiger Verwendung der Reiseleistungen zu berücksichtigen.
Anstelle dieser konkreten Berechnung der Rücktrittsentschädigung kann STERN TOURS folgende pauschalierte Rücktrittsentschädigung wählen:
25% des Reisepreises, mindestens jedoch 40,00 Euro
vom 44. bis 30. Tag vor Reisebeginn:
vom 29. bis zum 22. Tag vor Reisebeginn:
vom 21. bis zum 15. Tag vor Reisebeginn:
vom 14. bis einem Tag vor Reisebeginn:
6. ab dem Tag des Reisebeginns oder bei Nichtantritt:
Im Hinblick auf besondere Gegebenheiten können anstelle dieser Staffelung gesonderte im Reisevertrag festgelegte Rücktrittsbedingungen gelten. Der Nachweis eines nicht entstandenen oder wesentlich geringeren Schadens bleibt dem Kunden vorbehalten.
Bei Reiserücktritt vom Schiff SS Sudan entstehen Stornokosten in Höhe von 100 % des Reisepreises.
Entstehen durch den Rücktritt eines Reiseteilnehmers Mehrkosten für andere Reiseteilnehmer (z. B. Einzelzimmerzuschläge), so sind diese von den rücktretenden Reisenden zu tragen.
Bei Flugpauschalreisen mit Bedarfsverkehrsgesellschaften (Charter): Bis 29. Tag vor Reiseantritt
1. Einzel-IT: Bis 30. Tag vor Reiseantritt
2. Gruppen-IT: Bis 95. Tag vor Reiseantritt
III. Bei Schiff: Bis 50. Tag vor Reiseantritt
IV. Bei Omnibus: Bis 22. Tag vor Reiseantritt
V. Bei Bahn: Bis 30. Tag vor Reiseantritt
VI. Bei Ferienwohnungen: Bis 45. Tag vor Reiseantritt
Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der oben genannten Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Ziffer 5.3 dieser AGB und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
Bis zum Reisebeginn kann der Kunde einen Ersatzreisenden stellen, der die Verpflichtungen aus dem Reisevertrag in vollem Umfang übernimmt. Hierfür werden die anfallenden Umbuchungskosten berechnet, die mindestens 50,00 Euro pro Person betragen. Der Anbieter kann der Vertragsübernahme widersprechen, wenn der Ersatzreisende besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
Der Anbieter empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, die zusammen mit dem Reisevertrag abgeschlossen werden kann.
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich der Anbieter bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Vertragspartner seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt oder die vereinbarten Vertragsbedingungen nicht einhält.
ohne Einhaltung einer Frist, wenn ein Reiseteilnehmer sich grob ungebührlich verhält oder die Durchführung der Reise trotz Abmahnung nachhaltig stört.
bis 2 Wochen vor Reiseantritt, wenn die Pflicht zur Durchführung der Reise für den Anbieter nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten die Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf die Reise, bedeuten würde (z. B. bei zu geringem Buchungsaufkommen), es sei denn, dass der Anbieter die dazu führenden Umstände zu vertreten hat. Der Anbieter hat dem Kunden gegenüber in diesem Falle die zum Rücktritt führenden Umstände nachzuweisen und dem Reisenden ein vergleichbares Ersatzangebot zu unterbreiteten.
bis 2 Wochen vor Reiseantritt, wenn eine ausgeschriebene oder behördlich festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, sofern in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Anbieter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Anbieter den Kunden davon zu unterrichten.
Im Falle der unter 7.1 genannten Gründe erfolgt keine Erstattung des eingezahlten Reisepreises.
Im Falle der unter 7.2 genannten Gründe behält der Anbieter den Anspruch auf den Reisepreis, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt wird, einschließlich der gegenüber dem Anbieter von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge.
Im Falle der unter 7.3 und 7.4 genannten Gründe hat der Kunde Anspruch auf unverzügliche Rückzahlung des eingezahlten Reisepreises. Im Falle der unter 7.4 genannten Gründe wird dem Kunden zusätzlich sein Buchungsaufwand pauschal erstattet, sofern er von einem Ersatzangebot des Anbieters keinen Gebrauch macht.
Wird die Durchführung der Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer, außergewöhnlicher Umstände (Krieg, Streik, Unruhen, behördliche Anordnungen, Naturkatastrophen etc.) erschwert, gefährdet oder massiv beeinträchtigt, so können sowohl der Anbieter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Anbieter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.
Der Anbieter ist in einem solchen Fall verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Eventuell anfallende Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
Der Anbieter haftet für die ordnungsgemäße Erbringung der laut Reisebestätigung festgelegten Leistungen bezogen auf Vermittlung, Reservierung und Durchführung der Reise und verpflichtet sich, diese Leistungen mit der erforderlichen kaufmännischen Sorgfalt zu erbringen. Ferner haftet der Anbieter für die Richtigkeit der in Prospekten und Online-Medien beschriebenen Reisedienstleistungen, für die sorgfältige Auswahl der mit der Durchführung betrauten Unternehmen sowie für ein Verschulden einer direkt von dem Anbieter mit der Leistungserbringung betrauten Person.
Der Anbieter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausstellungen, Stadtführungen, Sportveranstaltungen etc.) und die im Vertrag ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden. Ein Schadenersatzanspruch gegen den Anbieter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegenüber dem Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
Die vertragliche Haftung des Anbieters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
b) soweit der Anbieter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Für alle gegen den Anbieter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet dieser bei Sachschäden bis EUR 4.100,00. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise.
Keine Haftung des Anbieters besteht bei Einbruch oder Diebstahl. Daher wird der Abschluss einer Reisegepäck- und Reiseunfallversicherung empfohlen.
Der Anbieter haftet nicht für Veränderungen, Ausfälle, Verspätungen u. ä. bei Fluggesellschaften und Beeinträchtigungen der Reise durch höhere Gewalt oder andere vom Reiseveranstalter nicht zu vertretende Umstände wie Krieg oder Streik, Unruhen oder hoheitliche Anordnungen. Die in diesen Fällen entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Reisenden, sofern er nicht von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch macht.
Für jeden Schaden, der durch den Reisenden selbst oder durch die von ihm mitgeführten Sachen oder Tiere verursacht wird, haftet der Reisende selbst und in voller Höhe.
Der Reisende ist dazu verpflichtet, bei eventuellen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuelle Schäden gering zu halten oder zu minimieren.
Beanstandungen bzw. Mängel sind unverzüglich der örtlichen Reiseleitung mitzuteilen. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Bei schuldhafter Unterlassung dieser Mängelanzeige tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
Die Mängelanzeige muss durch die örtliche Reiseleitung bestätigt werden, da sonst kein Anspruch auf Minderung besteht. Die örtliche Reiseleitung ist jedoch nicht berechtigt, etwaige Ansprüche anzuerkennen. Zu Beweisführungszwecken sollte die Mängelanzeige der örtlichen Reiseleitung schriftlich übergeben werden.
Die Abtretung von Ansprüchen des Kunden aus Anlass des Reisevertrages, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen.
§ 12 Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
Der Anbieter unterrichtet Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, vor Reiseantritt über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Auskünften übernimmt der Anbieter keine Gewähr.
DDer Reiseteilnehmer ist selbst für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften verantwortlich. Dies gilt insbesondere für alle Pass-, Visa-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften. Der Reiseteilnehmer haftet selbst für eventuelle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Vorschriften ergeben. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Reiseteilnehmers. Dies gilt nicht, wenn die Nachteile nachweisbar durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation seitens des Anbieters bedingt sind. Für einen eventuell erforderlichen Rücktritt gelten unsere Rücktrittsbedingungen.
Für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung übernimmt der Anbieter keine Haftung, auch wenn dieser mit deren Besorgung beauftragt wurde. Dies gilt nicht, soweit der Anbieter nachweislich für die Verzögerung verantwortlich zu machen ist.
Der Anbieter weist darauf hin, dass sich die genannten Bestimmungen jederzeit ändern können. Es empfiehlt sich, z. B. durch die Nachrichtenmedien und Veröffentlichungen der Konsulate etc. zu informieren, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können. Der Reiseteilnehmer sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere von Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
§ 13 Ausschluß von Ansprüchen und Verjährung
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Anbieter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
Uhlandstr 39, 10719 Berlin
AG Berlin Charlottenburg HRA 5010

References: § 675

§ 1
 § 312
 § 651

§ 5

§ 12

§ 13