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Timestamp: 2020-07-11 04:49:28+00:00

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Tipps für Honorarärzte | Rechtsdepesche
AnzeigeRiskante Verträge erkennen und meiden Tipps für Honorarärzte
HDI / 31. Januar 2017 / Lesezeit ~ 5 Min.
Hono­rar­ärz­te sind frei­be­ruf­lich täti­ge Medi­zi­ner, die Leis­tun­gen z.B. für Kran­ken­häu­ser erbrin­gen.Mar­co Di Bel­la
Wenn die eige­nen dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Kapa­zi­tä­ten nicht aus­rei­chen, über­brü­cken vie­le Kli­ni­ken ihre Per­so­nal­eng­päs­se mit der Ver­pflich­tung von Hono­rar­ärz­ten. Die Grup­pe der Hono­rar­ärz­te sind frei­be­ruf­lich in die prä- und post­sta­tio­nä­re Ver­sor­gungs­ket­te ein­ge­bun­den. Regel­mä­ßig wer­den auf Hono­rar­ba­sis ope­ra­ti­ve Leis­tun­gen in grö­ße­rem Umfang erbracht, die bis­her vom klinik­ei­ge­nen ärzt­li­chen Fach­per­so­nal durch­ge­führt wur­den oder die das Leis­tungs­spek­trum der Kli­nik ergän­zen.
Ver­trag­li­che Grund­la­ge ist typi­scher­wei­se ein Dienst­ver­trag. Durch die­sen ver­pflich­tet sich der Arzt zumin­dest zeit­wei­se zur Erbrin­gung von hono­rar­ärzt­li­chen Tätig­kei­ten (§§ 611 ff. BGB). Aus Sicht des Kran­ken­hau­ses han­delt es sich bei der Ein­bin­dung die­ser Tätig­kei­ten um Leis­tun­gen Drit­ter i.S.v. § 2 Abs. 2 KHEntgG: Also um all­ge­mei­ne Kran­ken­haus­leis­tun­gen, die der Kran­ken­haus­trä­ger auf dienst­ver­trag­li­chem Wege für sich erbrin­gen lässt.
1. Praxistipp: Vertragsgestaltung
Die Ver­trags­ge­stal­tung darf aus arbeits- und sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Grün­den kei­nen Rück­schluss auf ein Anstel­lungs­ver­hält­nis erlau­ben. Zum Bei­spiel ist die Ein­glie­de­rung in arbeits­tei­li­ge Behand­lungs­ge­scheh­nis­se als Bestand­teil der geschul­de­ten Leis­tung aus­zu­wei­sen und die Dienst­plan­ab­stim­mung im gegen­sei­ti­gen Ein­ver­neh­men zu tref­fen.
Leis­tungs­recht­lich steht des­halb auch die Liqui­da­ti­on des Kran­ken­haus­trä­gers gegen­über den Kran­ken­ver­si­che­run­gen im Vor­der­grund, selbst wenn die Pati­en­ten sich zuvor bei dem Hono­rar­arzt in ambu­lan­ter Behand­lung befun­den haben und er deren Ein­wei­sung in das Kran­ken­haus ver­an­lasst hat.
2. Praxistipp: Zuweisungsentgelt
Die Ver­ein­ba­rung eines sog. Ein­wei­sungs- oder Zuwei­sungs­ent­gel­tes für die Ver­mitt­lung von Pati­en­ten aus der Pra­xis in die Kli­nik ist straf­recht­lich rele­vant im Sin­ne der § 299a und § 299b StGB und wird berufs­recht­lich miss­bil­ligt (vgl. § 31 MBO).
Die Ver­gü­tung der hono­rar­ärzt­li­chen Dritt­leis­tung rich­tet sich pri­mär auf die Fall­pau­scha­le und erfolgt über die für die all­ge­mei­nen Kran­ken­haus­leis­tun­gen vor­ge­se­he­nen Ent­gel­te (§ 7 i.V.m. § 8 Abs. 1 Satz 3 KHEntgG). Bei der Gestal­tung der Ver­gü­tungs­reg­lung im Innen­ver­hält­nis sind die Ver­trags­par­tei­en dem­ge­gen­über nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung frei, d.h. neben zeit­be­zo­ge­nen Ver­gü­tungs­mo­del­len kön­nen auch tätig­keits­be­zo­ge­ne Rege­lun­gen, ggf. unter Ein­be­zug der GOÄ zugrun­de gelegt wer­den.
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Ein Hono­rar­arzt soll­ten sich nicht dar­auf ver­las­sen, dass im Scha­den­fall eine Absi­che­rung über die beschäf­ti­gen­de Ein­rich­tung erfolgt. Dies zeigt das fol­gen­de Bei­spiel, bei dem ein Pati­ent einen Scha­den­er­satz von knapp 900.000 Euro wegen einer feh­ler­haf­ten Laser­be­hand­lung der Augen ein­for­der­te.
Als Arzt hel­fen Sie die medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung von Flücht­lin­gen und Asyl­be­wer­bern sicher­zu­stel­len? Das ver­dient Respekt. Doch wie sieht es eigent­lich mit dem Berufs­haft­pflicht-Ver­si­che­rungs­schutz aus, wenn Sie als nie­der­ge­las­se­ner Arzt z.B. am Wochen­en­de für eine Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on tätig wer­den? Oder, wenn Sie als ange­stell­ter Arzt nach Dienst­schluss Flücht­lin­ge in deren Unter­kunft behan­deln?
3. Praxistipp: Honorarärztliche Vergütung
Die Ver­gü­tung des Hono­rar­arz­tes darf in kei­nem wirt­schaft­li­chen Bezug zur Ein­wei­sung des Pati­en­ten in das Kran­ken­haus ste­hen.
Struk­tu­rell folgt die Ver­tei­lung der zivil­ver­trag­li­chen Bezie­hun­gen zwi­schen Kran­ken­haus und Hono­rar­arzt den Leis­tungs­ver­hält­nis­sen auf den Finan­zie­rungs­ebe­nen. Hier­aus ergibt sich, dass das Kran­ken­haus mit der sta­tio­nä­ren Auf­nah­me des Pati­en­ten – auch bezüg­lich der von ihm ver­an­lass­ten Leis­tun­gen des Hono­rar­arz­tes – über den Behand­lungs­ver­trag die vol­le Ver­ant­wor­tung für die Ver­sor­gung des Pati­en­ten über­nimmt. Mit ande­ren Wor­ten: Allein das Kran­ken­haus unter­hält ver­trag­li­che Bezie­hun­gen zum Pati­en­ten.
4. Praxistipp: Vergütung vertragsärztlicher Leistungen
In Erman­ge­lung einer eige­nen behand­lungs­ver­trag­li­chen Bezie­hung zum Pati­en­ten ver­bie­tet es sich für den Hono­rar­arzt einen Ver­gü­tungs­an­spruch gegen­über der Kran­ken­kas­se gel­tend zu machen. Eine Abwei­chung ver­mag die straf­recht­li­che Bewer­tung wegen Abrech­nungs­be­tru­ges i.S.v. § 263 StGB zu begrün­den.
Im Regel­fall ist der Hono­rar­arzt als exter­ner Leis­tungs­er­brin­ger der Erfül­lungs­ge­hil­fe des Kran­ken­haus­trä­gers, der dann für des­sen Feh­ler über § 278 BGB ver­trag­lich haf­tet. Soweit also die Behand­lungs­ver­trä­ge – auch bei der Ein­bin­dung von Hono­rar- und Kon­si­li­ar­ärz­ten – in der Regel zwi­schen Pati­ent und Kran­ken­haus­trä­ger zustan­de kom­men und Letz­te­rer damit im Außen­ver­hält­nis auch für das Tun der hin­zu­ge­zo­ge­nen Ärz­te haf­tet, erlangt die Rege­lung der Haf­tung im Innen­ver­hält­nis zwi­schen Arzt und Kran­ken­haus­trä­ger eine beson­de­re Bedeu­tung.
Über­wie­gend sind die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te selbst­stän­dig in einer Ein­zel­pra­xis als Frei­be­ruf­ler tätig. Inso­weit sind die­se Ärz­te bei der Aus­ge­stal­tung des hono­rar­ärzt­li­chen Ver­trags­werks mit dem Kran­ken­haus frei und eigen­ver­ant­wort­lich.
Etwas ande­res gilt aller­dings dann, wenn ver­schie­de­ne Ärz­te sich zu einer gemein­sa­men Aus­übung ihres Beru­fes zusam­men­ge­schlos­sen haben. Dabei ist die Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft die die engs­te Form ärzt­li­cher Koope­ra­ti­on. Die in die­ser Orga­ni­sa­ti­ons­form täti­gen Ärz­te tre­ten näm­lich nicht nur gegen­über dem Pati­en­ten, son­dern auch gegen­über ande­ren Drit­ten (Kran­ken­haus) als ein­heit­li­che Rechts­per­son auf. Daher wir­ken etwai­ge haf­tungs­recht­li­che Ver­pflich­tun­gen nicht nur gegen­über dem unmit­tel­bar behan­deln­den Hono­rar­arzt, finan­zi­el­le Ent­schä­di­gun­gen kön­nen auch von den übri­gen – gesamt­schuld­ne­risch haf­ten­den – Mit­glie­dern der ärzt­li­chen Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft gefor­dert wer­den.
Ein feh­len­der Hin­weis auf eine Stu­fe, Näs­se im Bereich der Anmel­dung, ein Defekt an einem Stuhl im War­te­zim­mer oder ein gewell­ter Tep­pich, der zur Stol­per­fal­le wird. Ein Ver­stoß gegen Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten kann sowohl zivil- als auch straf­recht­li­che Fol­gen für den Betrei­ber der Arzt­pra­xis haben.
5. Praxistipp: Haftung in der Berufsausübungsgemeinschaft
Unter­hält nur ein Part­ner einer ärzt­li­chen Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft eine hono­rar­ärzt­li­che Koope­ra­ti­on soll­te im Gesell­schaf­ter­ver­trag ein Risi­ko­aus­schluss für die übri­gen Ärz­te vor­ge­nom­men wer­den. Es emp­fiehlt sich, der­ar­ti­ge Risi­ken von der Haft­pflicht­ver­si­che­rung prü­fen zu las­sen.
Die Aus­ge­stal­tung des hono­rar­ärzt­li­chen Ver­tra­ges kann für die ärzt­li­che Sei­te ein zusätz­li­ches haf­tungs­recht­li­ches Pro­blem ber­gen, wenn die Haf­tung auf die Sei­te des hin­zu­ge­zo­ge­nen Arz­tes ver­la­gert wird, indem das Kran­ken­haus sich durch eine Ver­trags­klau­sel von der Haf­tung frei­stellt. Eine sol­che Ver­ein­ba­rung kann zu Deckungs­lü­cken in der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung des Hono­rar­arz­tes füh­ren. Abge­si­chert sind immer nur gesetz­li­che Haft­pflicht­an­sprü­che des Pati­en­ten gegen den behan­deln­den Arzt. Die Über­nah­me von rein ver­trag­li­chen Haf­tungs­tat­be­stän­den ist grund­sätz­lich nicht Gegen­stand der ärzt­li­chen Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen. Die Aus­wir­kun­gen sind bedeut­sam: Unter­zeich­net der Hono­rar­arzt eine Klau­sel zur Haf­tungs­frei­stel­lung des Kran­ken­hau­ses, über­nimmt er die vol­le ver­trag­li­che Haf­tung und stellt das Kran­ken­haus und des­sen Bediens­te­te von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen Drit­ter frei – und zwar sowohl für das eige­ne Ver­schul­den als auch für das der Mit­ar­bei­ter des Kran­ken­hau­ses.
6. Praxistipp: Haftung gegenüber dem Krankenhaus
Dem Hono­rar­arzt­ver­trag soll­te der Hin­weis hin­zu­ge­fügt wer­den, dass der Hono­rar­arzt aus­schließ­lich für sei­ne per­sön­li­che ärzt­li­che Leis­tung gegen­über dem Kran­ken­haus nach den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten haf­tet.
Ver­trag­lich über­nom­me­ne gesamt­schuld­ne­ri­sche Haf­tung für alle Leis­tun­gen des Kran­ken­hau­ses wer­den nicht über die ärzt­li­chen Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge abge­si­chert. Mit ande­ren Wor­ten: Das Kran­ken­haus for­dert durch den Hono­rar- bzw. Kon­si­liar­arzt­ver­trag ein Risi­ko, das für die jewei­li­gen Ärz­te nicht in vol­lem Umfang absi­cher­bar ist.
7. Praxistipp: Verlagerung des Haftungsrisikos
Es soll­te geprüft wer­den, ob das hono­rar­ärzt­li­che Risi­ko durch die Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung des Kran­ken­hau­ses mit­ver­si­chert wer­den kann.
Auch an ande­rer Stel­le kön­nen uner­wünsch­te haf­tungs­recht­li­che Fol­gen befürch­tet wer­den. Das arbeits­tei­li­ge Zusam­men­wir­ken der Hono­rar­ärz­te mit dem Stamm­per­so­nal des Kran­ken­hau­ses kann sich mit dem Blick auf die Erfül­lung der Auf­klä­rungs­ver­pflich­tung als pro­ble­ma­tisch erwei­sen. Das ordent­li­che Auf­klä­rungs­ge­spräch ist eine unum­stöss­li­che ver­trag­li­che und gesetz­li­che Pflicht im Medi­zin­be­trieb, die einer­seits zur Infor­ma­ti­on des Pati­en­ten dient und die ande­rer­seits eine not­wen­di­ge Vor­aus­set­zung für des­sen mei­nungs­feh­ler­freie Ein­wil­li­gung in den medi­zi­ni­schen Ein­griff dar­stellt. Soll­te der Hono­rar­arzt nicht selbst das Auf­klä­rungs­ge­spräch füh­ren, hat er die Infor­ma­ti­on des Pati­en­ten durch einen ärzt­li­chen Kol­le­gen so dar­zu­stel­len zu las­sen, dass eine voll­um­fäng­li­che Auf­klä­rung gewähr­leis­tet ist. Sofern die Auf­klä­rung vom Hono­rar­arzt dele­giert wird, soll­ten dies­be­züg­lich kla­re Abspra­chen, Kom­pe­tenz­ver­tei­lun­gen und Orga­ni­sa­ti­ons­an­wei­sun­gen getrof­fen wer­den. Auf­klä­rungs­ver­säum­nis­se wer­den dem Haf­tungs­kreis des Hono­rar­arz­tes zuge­rech­net.
8. Praxistipp: Aufklärung
Im Bezug auf die Auf­klä­rungs­ver­säum­nis­se soll­te im Hono­rar­arzt­ver­trag auch fest­ge­schrie­ben wer­den, dass nur die gesetz­li­che Haf­tung über­nom­men wird. Außer­dem soll­te im Hono­rar­arzt­ver­trag auf eine spe­zi­el­le Auf­klä­rungs­pflicht ver­zich­tet wer­den.
Denk­bar ist aber auch, dass dem Hono­rar­arzt selbst Feh­ler in der Auf­klä­rung unter­lau­fen, etwa weil er nicht die gebo­te­nen Auf­klä­rungs­bö­gen ver­wen­det, zu denen sich das Kran­ken­haus gegen­über dem Haft­pflicht­ver­si­che­rer ver­pflich­tet hat. Einer­seits soll durch die Ver­wen­dung der­ar­ti­ger qua­li­täts­ge­si­cher­ten Stan­dard­for­mu­la­re die Gefahr von Auf­klä­rungs­ver­säum­nis­sen mini­miert wer­den und ande­rer­seits ver­spricht die Ver­wen­dung dem Ver­si­cher­ten einen Prä­mi­en­nach­lass. Die Kehr­sei­te hier­von ist der Ver­lust des Deckungs­schut­zes bei Nicht­ver­wen­dung.
Die guten Ver­dienst­mög­lich­kei­ten, die Kon­zen­tra­ti­on auf die eige­ne medi­zi­ni­sche Kom­pe­tenz und die fle­xi­ble Ein­tei­lung der Arbeits­zei­ten machen die Tätig­keit als Hono­rar­arzt für vie­le Fach­ärz­te attrak­tiv. Gleich­wohl ist bei der ver­trag­li­chen Aus­ge­stal­tung der Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Kran­ken­haus und dem Hono­rar­arzt auf eine fai­re Ver­tei­lung der Ver­ant­wort­lich­kei­ten zu ach­ten. Auf­grund der Viel­fäl­tig­keit der ver­trag­li­chen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten und der spe­zi­fi­schen Risi­ken aus den unter­schied­li­chen fach­ärzt­li­chen Tätig­kei­ten ist eine gene­rel­le Beschrei­bung aller Optio­nen kaum mög­lich. Die Über­prü­fung der indi­vi­du­el­len Ver­ein­ba­rung soll­te daher immer einer haf­tungs- und ver­si­che­rungs­recht­li­chen Ein­zel­fall­prü­fung vor­be­hal­ten sein.
Jörg Brehmer, Inhaber, TQM-Assessor/Fachwirt (IHK), MedicoRisk GmbH, Heilbronn. Michael Schanz, Dipl.-Jurist und Chefredakteur, G&S Verlag GbR, Köln
HaftpflichtversicherungHonorarärzte
In diesem Fall betrieb ein Zahnarzt eine große Praxis mit mehreren angestellten Zahnärzten und Zahnärztinnen. In seiner eigenen Berufshaftpflichtversicherung hatte er die Tätigkeit der angestellten Zahnärzte und Zahnärztinnen aus Kostengründen nicht eingeschlossen. Die Arbeitsverträge der angestellten Ärzte enthielten folgende Klausel: "Zur Absicherung gegen Schäden aus fehlerhafter zahnärztlicher Tätigkeit hat der Angestellte auf eigene Kosten eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. Euro abzuschließen."

References: § 2
 § 299
 § 299
 § 31
 § 8
 § 263
 § 278