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Timestamp: 2018-01-17 14:54:28+00:00

Document:
Satzung des Weiler an der Vey e.V.
Gemeinnütziger Verein zur Förderung und Darstellung mittelalterlichen Kulturgutes
Fassung vom: 11.07.2010
Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der europäischen Geschichte im Zeitraum zwischen 500 und 1500 n.Chr. (umfasst also Früh-, Hoch- und Spätmittelalter sowie die Anfänge der Renaissance). Von Gründung an geplant und weiter fortzuführen ist insbesondere die Darstellung der mittelalterlichen Lebensweise um 1400 n.Chr..
Das Wissen um die im Mittelalter bestehende Sozialstruktur, Wohn- und Lebenssituation, ökologischer Gartenbau, Ernährung, Kleidung, Kunst, Musik und Handwerk soll gefördert werden. Jahrestagungen, Veranstaltungen und Seminare sollen dazu beitragen, das Leben/Alltag und die Kultur des Mittelalters allgemein zugänglich zu machen. Eine sachgerechte Vermittlung soll insbesondere auch durch Reenactment/Living-History lebensnah vermittelt werden.
Diese Aufgabenstellungen sollen durch den Verein Weiler an der Vey e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung und Darstellung mittelalterlichen Kulturgutes gefördert, aufgegriffen und - soweit möglich und erforderlich - in eigener Trägerschaft übernommen werden.
Ziel des Vereins ist dabei stets die mittelalterliche Kultur zu fördern und durch eine auch gemeinwohlorientierte Vermittlung derselben zu einer Auseinandersetzung mit der Geschichte anzuregen, zur Nutzung überlieferten Wissens und alter Handwerkstechniken zu ermuntern, sowie Reenactors zu beraten und Beratungen zu vermitteln, ferner sollen gemeinnützige ausländische und internationale Kooperationen im Aufgabenbereich des Vereines gefördert werden.
Weiler an der Vey e.V.,
Gemeinnütziger Verein zur Förderung und Darstellung mittelalterlichen Kulturgutes 2)
Er hat seinen Sitz in 53894 Mechernich-Satzvey, An der Burg 3, und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn eingetragen.
Aufgaben des Vereins ist die Förderung der mittelalterlichen Kultur insbesondere mit der Vermittlung durch Reenactment
Vermittlung der im Mittelalter bestehenden Sozialstruktur, Wohn- u. Lebenssituation, ökologischen Gartenbaues, Ernährung, Kleidung, Kunst, Musik und Handwerkstechnik den Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch der im Themenkreis des Vereins tätigen Berufsgruppen, Verbände und Einrichtungen
Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse in möglichst vielfältiger und allgemein zugänglicher Form
Der Verein verfolgt somit Zwecke der Förderung des traditionellen Brauchtums, von Kunst und Kultur, der Berufs-, Volks- und Weiterbildung.
Zur Verwirklichung der vorgenannten Zwecke und Aufgaben wird der Verein vor allem wie folgt tätig:
Recherche in den Themengebieten des Vereins in allen zugänglichen authentischen Quellen b)
Veranstaltung bzw. Teilnahme an Veranstaltungen im Bereich des Reenactment
zweckadäquate architektonische Planung und künstlerische Gestaltung einer mittelalterlichen Siedlungs- und Gartenanlage, sobald die geeigneten Rahmenbedingungen vorliegen
Erstellung einer Sammlung zur Vermittlung mittelalterlichen Kulturgutes, insbesondere von
 Werkzeug
 Gebrauchsgegenständen  Waffen
 Schriften
Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen innerhalb der verschiedenen Themenbereiche des Vereins
Vermittlung interdisziplinärer Dienstleistungs- und Beratungsangebote und Veranstaltungen im Themenkreis des Vereins
Der Verein unterstützt den Grundsatz der Chancengleichheit. Er wird niemanden wegen seiner Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung oder Alter in irgendeiner Weise diskriminieren oder die Eignung zur Mitgliedschaft davon abhängig machen. Er wird ferner an keinen Aktivitäten von Organisationen teilnehmen, von denen bekannt ist, das dort Personen diskriminiert werden. Der Verein wird diese Grundsätze auch seinen Mitgliedern auferlegen und über deren Einhaltung wachen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwandt werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten beim Ausscheiden aus dem Verein, bei dessen Auflösung oder Aufhebung keine Abfindung und haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen oder geleistete Beiträge. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Passive Mitglieder können alle natürlichen oder juristischen Personen werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist der Widerspruch an die Mitgliederversammlung möglich. Der Widerspruch ist binnen eines Monates nach Zugang der Ablehnung schriftlich an den Vorstand zu richten. Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet dann mit einfacher Mehrheit entgültig über den Antrag. 3)
Aktive Mitglieder können alle natürlichen Personen die bereits passives Mitglied des Vereins sind, nach mündlichem Antrag in der Mitgliederversammlung durch Beschluss der Mitgliederversammlung werden. Hierfür ist eine 2/3 Mehrheit der Stimmen erforderlich.
Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit Personen ernannt werden, die sich besonders um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bzw. bei juristischen Personen durch deren Auflösung. Der Austritt eines Mitgliedes ist zum Ende jeden Quartales möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 10 Werktagen zum Quartalsende.
Wenn ein Mitglied gegen Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für ein Jahr im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Einspruch eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
§3 b
Aktive, volljährige, geschäftsfähige Mitglieder haben volles Antrags- und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Jedes aktive, volljährige, geschäftsfähige Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Alle aktiven Mitglieder haben ein Rederecht bei der Mitgliederversammlung. Nur die aktiven Mitglieder haben Anspruch auf Nutzung der Einrichtungen des Vereins und dessen Unterstützung im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins.
Nur aktive, volljährige, geschäftsfähige Mitglieder können zum Hauptmann des Vereins oder/und in den Vereinsvorstand gewählt werden.
Passive Mitglieder haben außer dem Antrag aktives Mitglied werden zu wollen, kein Antrags- und Stimmrecht, jedoch ein Rederecht in der Mitgliederversammlung.
Ehrenmitglieder haben Rede- und Antragsrecht, jedoch kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie sind von Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Leistungen befreit.
Vereinsfinanzierung und Beiträge
Die erforderlichen Geld- und Sachwerte des Vereins werden beschafft durch:
 Entgelte für handwerkliche Erzeugnisse und Publikationen
 Zuschüsse des Landes, der Kommunen und anderer öffentlichen
 Mitgliedsbeiträgen
 Spenden
 Zuwendungen Dritter, z.B. der Freien Wohlfahrtspflege
Die passiven und aktiven Mitglieder des Vereines zahlen Beiträge, die jeweils vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung zu genehmigen sind.
Ab Mai 2009 wird ein Vereinsbeitrag von 7,50 € pro Monat erhoben. Nicht volljährige Mitglieder ohne regelmäßiges, eigenständiges Einkommen zahlen einen ermäßigten Beitrag von 2,50 €
Die Beitragsfälligkeit ist quartalsweise jeweils in der Mitte des Quartals.
d) Beirat (fakultativ)
Die Mitglieder des Vorstandes haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Auslagen. Für den Zeitaufwand und ihren Arbeitseinsatz können in ihrer Höhe angemessene Entschädigungen (Pauschalen) vorgesehen werden. Über Art und Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung. Zum Zeitpunkt der Gründung des Vereins erfolgt eine solche Vergütung (Entschädigung) nicht.
Der Hauptmann wird auf unbestimmte Zeit von der Mitgliedsversammlung gewählt.
Die Position des Hauptmannes erlischt bei: Abwahl durch die Mitgliederversammlung, auf eigenen Wunsch des Hauptmannes; Tod sowie bei Auflösung des Vereines oder im Falle eines Vereinsausschlusses nach § 3 a 7)
Der Hauptmann stellt im Rahmen des Reenactment bzw. Living-History das (Clan-) Oberhaupt dar.
Um diese Tätigkeit möglichst optimal im Sinne des Vereins umsetzen zu können erhält er zu allen ordentlichen Versammlungen des Vorstands eine Einladung unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 14 Tagen.
Aus der Position des Hauptmannes ergibt sich bei Versammlungen des Vorstandes ein Rede- und Antragsrecht, jedoch kein Stimmrecht. Zu den Aufgaben des Hauptmannes gehört es vornehmlich den Vorstand im Bereich des Reenactment/Living History beratend zu unterstützen sowie repräsentative Tätigkeiten nach Absprache mit dem Vorstand. (z.B. die Verleihung von Ehrenmitgliedschaften, offizielle Danksagungen u.ä.)
Der Hauptmann hat Anspruch auf Ersatz der ihm entstandenen Auslagen. Für den Zeitaufwand und seinen Arbeitseinsatz können in ihrer Höhe angemessene Entschädigungen (Pauschalen) vorgesehen werden. Über Art und Höhe entscheidet die
Mitgliederversammlung. Zum derzeitigen Zeitpunkt erfolgt eine solche Vergütung (Entschädigung) nicht.
Die Haftung des Hauptmannes ist im Verhältnis zu den Mitgliedern und dem Verein auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt.
Vereinswappen/Vereins Logos
Alle Rechte über die Verwendung von Vereinswappen/Vereins Logos des Vereines Weiler an der Vey e.V. verbleiben beim Verein. Jedwede Nutzung außerhalb des gemeinschaftlichen Vereinslebens bedarf der Zustimmung des Vorstandes. Bei einem Vereinsaustritt ist die öffentliche Nutzung von Vereinswappen/Vereins Logos zu unterlassen.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorstandsvorsitzenden, dem/der Kassierer/in und dem/der Schriftführer/in und 1. Beisitzer/in. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Jeweils zwei seiner Mitglieder sind gemeinsam zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins befugt.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Nach Ablauf seiner Amtszeit führt der Vorstand sein Amt bis zur Neuwahl fort. Tritt ein Vorstandsmitglied zurück oder erlischt die Vorstandschaft durch Vereinsausschluss nach § 3 a 7) , oder Tod, so führen die verbleibenden Mitglieder bis zur Neuwahl die Amtsgeschäfte weiter.
Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen und wieder abberufen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstands mit beratender Stimme teilzunehmen. Zum Zeitpunkt der Gründung ist die Position des Geschäftsführers nicht vorgesehen.
Die Einladungen zu Vorstandssitzungen erfolgen schriftlich oder elektronisch-schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von vierzehn Tagen.
Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 3/5 der Mitglieder des Vorstandes anwesend sind.
Der Vorstand soll seine Beschlüsse einmütig fassen. Gelingt eine einmütige Beschlussfassung (einstimmig bei beliebigen Stimmenthaltungen) nicht, so erfolgt eine Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Vorstandes.
Beschlüsse des Vorstandes können auch schriftlich oder elektronisch-schriftlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder elektronisch-schriftlich erklären. Eine Zustimmung des Hauptmannes ist hierzu nicht erforderlich. Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und von allen an der Vorstandsversammlung teilnehmenden Vorstandsmitgliedern gegenzuzeichnen.
Die Haftung des Vorstandes ist im Verhältnis zu den Mitgliedern und dem Verein auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Bedarf, jedoch mindestens einmal jährlich im ersten Quartal eines Jahres einberufen. Außerdem ist der Vorstand verpflichtet, eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der antragsberechtigten Mitglieder (gem. § 3 b) dies schriftlich verlangen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder elektronisch-schriftlich unter Wahrung einer Einladungsfrist von zwei Wochen. Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte Adresse des Mitgliedes gesandt wurde, die dem Verein schriftlich bekannt gegeben wurde 2)
Mit der Einladung ist die Tagesordnung bekannt zu geben. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein antragsberechtigtes Mitglied (gem. § 3 b) bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder (gem. § 3 b) gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen werden mit 3⁄4- Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder (gem. § 3 b) gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Die Mitgliederversammlung hat unter Berücksichtigung § 3 b insbesondere folgende Aufgaben:
 sie bestellt für die Dauer von zwei Jahren zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten
 Beschlussfassung über die Aufgaben des Vereins
 Beschlussfassung über Pacht, An- und Verkauf von Grundbesitz
 Entgegennahme des Berichts des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes
 Wahl des Hauptmannes
 Beschlussfassung über Mitgliederbeiträge
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen und vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
Der Vorstand kann einen Beirat berufen und ggf. auch wieder abberufen.
Dem Beirat obliegt die Unterstützung und Beratung des Vorstandes in allen Themenbereichen des Vereins.
Bzgl. der Vergütung einer Beiratstätigkeit gilt § 5 Abs. 2 dieser Satzung entsprechend.
Das Prüfen der Kasse resp. der Vermögensverhältnisse des Vereins erfolgt durch zwei Rechnungsprüfer/innen die gem. § 8 , 4) berufen werden. Als Kassenprüfer wählbar ist jedes volljährige aktive Mitglied oder Ehrenmitglied des Vereins.
Die Rechnungsprüfer/innen sind verpflichtet, mindestens zweimal innerhalb eines Geschäftsjahres eine gemeinsame stichprobenartige Kassenprüfung durchzuführen. Hierbei ist insbesondere die Einhaltung der Grundsätze ordnungsgemäßer Kasse und Buchführung zu prüfen. Unter dem Gesichtspunkt der Anforderungen, die dem treuhändischen Verwalten von Spenden und öffentlichen Zuschüssen zugrunde liegen, sollen nach Möglichkeit Plausibilitätsprüfungen über den sorgfältigen und sparsamen Umgang mit diesen Geldern vorgenommen werden. Die Einhaltung und Ordnungsmäßigkeit von Vorstandsbeschlüssen kann nach jeweiligen Erfordernissen geprüft werden.
Der jeweilige Bericht über die Kassenprüfung ist schriftlich niederzulegen.
Die vollständige Prüfung der Kasse resp. der Vermögensverhältnisse des Vereins erfolgt mindestens einmal jährlich nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres durch die Rechnungsprüfer/innen und hat so rechtzeitig stattzufinden, dass in der ordentlichen Mitgliederversammlung die Rechnungsprüfer/innen mündlich darüber berichten können. Der jeweilige Bericht über die Kassenprüfung ist schriftlich niederzulegen.
Die schriftlichen Berichte über die Kassenprüfungen werden von den Rechnungsprüfer/innen dem Vorstand zugeleitet und die Prüfungsergebnisse mit diesem bei Bedarf mündlich erörtert.
Die Rechnungsprüfer/innen sind berechtigt, in der nächsten auf eine Kassenprüfung folgenden Vorstandssitzung das Prüfungsergebnis dem Vorstand vorzutragen. Auf Verlangen der Rechnungsprüfer/innen hat der Vorstand unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Die Rechnungsprüfer/innen erhalten auf Verlangen jederzeit Einsicht in die Bücher und Belege der Vermögensverwaltung des Vereins. Hierbei haben die jeweils verantwortlichen Mitglieder des Vorstandes oder die Mitarbeiter der Geschäftsführung sowie die Mitarbeiter des Vereins alle den Verein betreffenden Geschäftsunterlagen unverzüglich vorzulegen.
Den Rechnungsprüfer(inne)n ist während der üblichen Geschäftszeiten - in begründeten Ausnahmefällen auch außerhalb - jederzeit Zutritt zu allen Geschäftsräumen des Vereins zu gewähren.
Das Amt des Rechnungsprüfers/der Rechnungsprüferin endet mit dem Ablauf der Wahlperiode, Rücktritt (welcher schriftlich dem Vorstand anzuzeigen ist), im Falle eines Vereinsausschlusses nach § 3 a 7) oder Tod sowie Auflösung des Vereins.
Hat mindestens eine(r) oder alle Rechnungsprüfer/in(en) ihren Rücktritt erklärt oder sind sie aus anderen Gründen aus dem Verein ausgeschieden, hat der Vorstand zeitnah eine Mitgliederversammlung einzuberufen, damit der/die fehlenden Rechnungsprüfer/innen durch die Mitgliederversammlung gewählt/bestellt werden kann/können.
Über die Auflösung des Vereins und die Verwendung des Vereinsvermögens bei Auflösung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3⁄4 der nach § 3 b erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Der Antrag zur Auflösung des Vereins muss in der Einladung mitgeteilt werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des traditionellen Brauchtums, von Kunst und Kultur, der Berufs-, Volks- und Weiterbildung. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens bedürfen der Genehmigung des Finanzamtes.
Der Vorstand ist ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung in eigener Verantwortung zu beschließen und durchzuführen, ohne dass es der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung bedarf, soweit diese Änderungen von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.
Mechernich-Satzvey, 04.09.2010

References: §3
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 § 26
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