Source: http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Urteile_Betriebsrente_Betriebsuebergang_BAG_3AZR225-08.html
Timestamp: 2017-12-18 01:06:40+00:00

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3 Sa 797/07
hat der Drit­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 16. Fe­bru­ar 2010 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Rei­ne­cke, die Rich­te­rin am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Schlewing, den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Suckow so­wie die
eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin Per­reng und den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Bia­lo­jahn für Recht er­kannt:
Mit Be­ginn sei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses bei der V wa­ren dem Kläger Leis­tun­gen der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung auf­grund der bei die­ser be­ste­hen­den „Al­ters- und In­va­li­ditäts­ren­ten­ver­ein­ba­rung der Fir­ma V“ zu­ge­sagt wor­den. Mit Be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 24. Ju­li 1973 wur­de die be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung neu ge­ord­net. Im Rah­men die­ser Neu­ord­nung wur­de den Ar­beit­neh­mern das Wahl­recht ein­geräumt, die or­dent­li­che Mit­glied­schaft in der Pen­si­ons­kas­se der Mit­ar­bei­ter der H-Grup­pe VVaG (im Fol­gen­den: Pen­si­ons­kas­se) zu be­an­tra­gen. Über die­se Pen­si­ons­kas­se wur­den Leis­tun­gen der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung in der H-Un­ter­neh­mens­grup­pe ab­ge­wi­ckelt. Da­bei wur­de die Al­ters­ver­sor­gung teil­wei­se durch Ar­beit­ge­ber­beiträge und teil­wei­se durch Ar­beit­neh­mer­beiträge fi­nan­ziert. Der Kläger ent­schied sich in der Fol­ge­zeit für die Pen­si­ons­kas­sen­leis­tung und trat zum 1. Au­gust 1973 der Pen­si­ons­kas­se bei. An­ge­stell­te, die - wie der Kläger - am 31. Ju­li 1973 die in der bis­he­ri­gen Ver­ein­ba­rung über Al­ters- und In­va­li­ditäts­ren­ten der Fa. V
vor­ge­se­he­ne War­te­zeit von zehn Jah­ren erfüllt hat­ten und die Mit­glied­schaft in der Pen­si­ons­kas­se be­an­trag­ten, er­hiel­ten ei­ne auf ei­nen fes­ten Be­trag lau­ten­de Ein­zel­zu­sa­ge auf Fir­men­ren­te. Maßstab für die Er­mitt­lung der Höhe der Ren­te war der Be­trag, der dem An­ge­stell­ten nach Maßga­be der bis­he­ri­gen Ver­ein­ba­rung zu­ge­stan­den hätte, wenn der Ver­sor­gungs­fall am 31. Ju­li 1973 ein­ge­tre­ten wäre. Die F GmbH teil­te dem Kläger mit Schrei­ben vom 13. De­zem­ber 1973 mit, dass sich sei­ne Fir­men­ren­te auf 120,00 DM be­lau­fe.
Auf­grund der Ver­ein­ba­rung wur­de die Pro­duk­ti­on der He B GmbH still­ge­legt und ein Großteil der Mit­ar­bei­ter schied auf­grund ei­ner So­zi­al­plan­re­ge­lung zum 31. De­zem­ber 1984 aus. Übrig blie­ben 62 Mit­ar­bei­ter, die in den Be­rei­chen Zen­tra­le, La­ger bzw. als Rei­sen­de oder Fach­be­ra­ter tätig wa­ren.
Nach­dem die Be­klag­te die Geschäfts­an­tei­le der He B GmbH über­nom­men hat­te, führ­te die­se ih­re Tätig­keit - mit Aus­nah­me der Pro­duk­ti­on - mit den ver­blie­be­nen 62 Mit­ar­bei­tern wei­ter fort.
2. Be­triebs­zu­gehörig­keit
Die bis­he­ri­ge Be­triebs­zu­gehörig­keit zur Fir­ma He B GmbH wird auf das Ar­beits­verhält­nis an­ge­rech­net.
Pen­si­ons­kas­se fest­ge­legt sind, zu­sa­gen würde. Der Geschäftsführer der He B GmbH hat­te den be­tref­fen­den Ar­beit­neh­mern, so auch dem Kläger, ge­sagt, dass es bei der Be­klag­ten kein ver­gleich­ba­res Ver­sor­gungs­werk ge­be und in­fol­ge des­sen die bei der Pen­si­ons­kas­se er­wor­be­nen Rech­te nicht fort­geführt wer­den könn­ten.
Es be­steht wei­ter­hin Ei­nig­keit, daß die Gehälter des Klägers bis zum Be­en­di­gungs­zeit­punkt be­zahlt sind.
Zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt mach­te der Kläger wei­te­re Ansprüche ge­genüber der Be­klag­ten ge­richt­lich gel­tend. Der Rechts­streit, in dem es um Ur­laubs­ab­gel­tungs­ansprüche, Spe­sen­for­de­run­gen und Pro­vi­si­ons­zah­lun­gen ging, war eben­falls beim Ar­beits­ge­richt München (- 14 Ca 02808/94 -) rechtshängig und wur­de durch An­walts­ver­gleich er­le­digt, der auf Vor­schlag des
da­ma­li­gen Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten des Klägers zu­stan­de kam. Der An­walts-ver­gleich vom 28. No­vem­ber 1995 hat fol­gen­den In­halt:
be­trieb­li­chen Ver­sor­gungs­bezüge zum 01.01.2005 nicht zu­ge­stimmt.
be­wie­sen durch sein Schrei­ben vom 18. Ok­to­ber 1984 so­wie das Schrei­ben der m GmbH vom 2. März 1989. Bei dem Be­triebs­teil in G ha­be es sich um den Außen­dienststütz­punkt ge­han­delt. Dar­aus, dass er mit der Be­klag­ten ei­nen neu­en Ar­beits­ver­trag ge­schlos­sen ha­be, in dem die Pen­si­ons­kas­sen­leis­tung nicht erwähnt wor­den sei, könne die Be­klag­te nichts zu ih­ren Guns­ten ab­lei­ten. In­so­weit sei zu berück­sich­ti­gen, dass § 613a BGB nicht zur Dis­po­si­ti­on der Par­tei­en ste­he. Eben­so könne die Be­klag­te sich nicht auf Ver­wir­kung be­ru­fen. Vor dem Hin­ter­grund der lan­gen Verjährungs­fris­ten könne das Ren­ten­stamm­recht nicht ver­wir­ken. Fällig­keit der For­de­rung sei zu­dem erst am 1. Ju­li 1993 ein­ge­tre­ten. Auch ha­be die Be­klag­te ih­re Pflicht ver­letzt, auf den Be­triebsüber­gang hin­zu­wei­sen, § 613a BGB. Letzt­lich die­ne das Rechts­in­sti­tut der Ver­wir­kung nicht dem Schutz vor un­be­kann­ten For­de­run­gen.
Der Kläger hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, er ha­be per 1. Ja­nu­ar 2005 ge­gen die Be­klag­te ei­nen An­spruch auf ei­ne mo­nat­li­che Be­triebs­ren­te iHv. 721,30 Eu­ro. Hier­zu hat er fol­gen­de Be­rech­nung an­ge­stellt: Die ins­ge­samt zu berück­sich­ti­gen­de Be­triebs­zu­gehörig­keits­zeit be­lau­fe sich auf 239 Mo­na­te. Da­von ent­fie­len 137 Mo­na­te, mit­hin 57,32 % auf die bei der He B GmbH ver­brach­te Be­triebs­zu­gehörig­keits­zeit vom 1. Au­gust 1973 bis 31. De­zem­ber 1984 und 102 Mo­na­te, mit­hin 42,68 % auf die bei der Be­klag­ten vom 1. Ja­nu­ar 1985 bis 30. Ju­ni 1993 ver­brach­te Be­triebs­zu­gehörig­keits­zeit. Die vol­le von der Be­klag­ten zu zah­len­de Be­triebs­ren­te be­tra­ge des­halb 254,83 Eu­ro (= Teil der Pen­si­ons­kas­sen­leis­tung, die auf Ar­beit­ge­ber­leis­tun­gen be­ruht) : 57,32 % x 100 = 444,57 Eu­ro. Hier­von sei die von der Pen­si­ons­kas­se tatsächlich ge­zahl­te Be­triebs­ren­te in­so­weit in Ab­zug zu brin­gen, als sie auf Ar­beit­ge­ber­beiträgen be­ru­he, mit­hin iHv. 254,83 Eu­ro. Da­mit ha­be er ab dem 1. Ju­li 1993 ge­genüber der Be­klag­ten ei­nen um 189,74 Eu­ro höhe­ren Be­triebs­ren­ten­an­spruch, mit­hin ei­nen An­spruch iHv. ins­ge­samt 594,64 Eu­ro (= 404,90 Eu­ro + 189,74 Eu­ro). Die­ser An­spruch ha­be sich ent­spre­chend den zunächst „rich­ti­gen“ Dy­na­mi­sie­run­gen wie folgt erhöht: Ab dem 1. Ja­nu­ar 1996 um 5,6 % aus 594,64 Eu­ro = 33,30 Eu­ro, ab dem 1. Ja­nu­ar 1999 um 4,2 % aus 627,94 Eu­ro = 26,37 Eu­ro so­wie ab dem 1. Ja­nu­ar 2002 um 5,09 % aus 654,31 Eu­ro = 33,30 Eu­ro. Ab dem 1. Ja­nu­ar 2002 ste­he ihm des­halb ei­ne mo­nat­li­che Be-
1. die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an ihn ab dem 1. Ok­to­ber 2006 zusätz­lich zu der von der Pen­si­ons­kas­se H be­zahl­ten mo­nat­li­chen Be­triebs­ren­te iHv. 468,28 Eu­ro ei­ne wei­te­re mo­nat­li­che Be­triebs­ren­te iHv. 253,02 Eu­ro zu be­zah­len,
tem­ber 2006 ei­ne Be­triebs­ren­te von ein­ma­lig 13.209,30 Eu­ro zu ver­schaf­fen,
aber im Außen­dienst tätig ge­we­sen. Zu sei­ner Ein­glie­de­rung in den Be­triebs­teil G ha­be er nicht hin­rei­chend sub­stan­ti­iert vor­ge­tra­gen. Selbst wenn von ei­nem Be­triebsüber­gang aus­zu­ge­hen sei, hätte der Kläger den­noch kei­ne Ansprüche. Er ha­be mit der Be­klag­ten ei­nen neu­en Ar­beits­ver­trag ge­schlos­sen und da­mit das Ar­beits­verhält­nis auf ei­ne neue Grund­la­ge ge­stellt. Sch­ließlich sei­en mit der Ver­ein­ba­rung vom 28. No­vem­ber 1995 et­waig be­ste­hen­de Ansprüche auf­ge­ho­ben wor­den. Bei die­ser Ver­ein­ba­rung ha­be es sich nicht um ei­nen Be­en­di­gungs­ver­gleich ge­han­delt. Im Übri­gen ha­be der Kläger sei­ne Ansprüche auch ver­wirkt. Er sei mit Ab­lauf des 31. De­zem­ber 1984 bei der He B GmbH aus­ge­schie­den und ha­be be­reits am 15. März 1985 den An­wart­schafts­aus­weis der Pen­si­ons­kas­se er­hal­ten. Die­sem Schrei­ben ha­be er nicht wi­der­spro­chen. Nach dem 31. De­zem­ber 1984 sei­en auch von sei­nem Ein­kom­men zu­guns­ten der Pen­si­ons­kas­se kei­ne Ein­be­hal­te vor­ge­nom­men wor­den. Vor die­sem Hin­ter­grund ha­be der Kläger ge­wusst, dass die ursprüng­li­che Ver­sor­gungs­zu­sa­ge nicht fort­be­stand. Fer­ner sei zu berück­sich­ti­gen, dass er be­reits am 1. Ju­li 1993 in den Ru­he­stand ge­tre­ten sei; auch nach Ein­set­zen der Leis­tun­gen der Pen­si­ons­kas­se ha­be er kei­ne wei­te­ren Leis­tun­gen von der Be­klag­ten ver­langt. Ins­ge­samt sei da­von aus­zu­ge­hen, dass der Kläger 22 Jah­re untätig ge­blie­ben sei, wes­halb das Zeit­mo­ment der Ver­wir­kung erfüllt sei. Es sei ihr auch nicht mehr zu­mut­bar, et­wai­ge Ansprüche des Klägers zu erfüllen. Sie ha­be kei­ne Rück­stel­lun­gen auf­ge­baut und kei­ne Beträge zur ge­setz­li­chen In­sol­venz­si­che­rung er­bracht. Die steu­er­li­chen Nach­tei­le sei­en der­zeit noch nicht zu be­zif­fern.
Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge mit der Be­gründung ab­ge­wie­sen, der Kläger ha­be zu dem von ihm be­haup­te­ten Be­triebsüber­gang nicht sub­stan­ti­iert vor­ge­tra­gen. Er ha­be auf das sub­stan­ti­ier­te Vor­brin­gen der Be­klag­ten, nur das La­ger in G über­nom­men zu ha­ben, zu dem der Kläger als Außen­dienst­mit­ar­bei­ter nicht gehöre, nicht wei­ter vor­ge­tra­gen. Er ha­be wei­ter kei­ne Stel­lung ge­nom­men zu der Be­haup­tung der Be­klag­ten, es ha­be bezüglich des Aus-
schei­dens vie­ler Mit­ar­bei­ter, ua. des Klägers, bei der He B GmbH ei­nen So­zi­al­plan ge­ge­ben, auf­grund des­sen auch er aus­ge­schie­den sei. Er ha­be sich wei­ter nicht da­zu ver­hal­ten, schon im Sep­tem­ber 1984 sich mit der Be­klag­ten auf den Ab­schluss ei­nes neu­en Ar­beits­ver­tra­ges ge­ei­nigt zu ha­ben. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­ru­fung des Klägers mit der Be­gründung zurück­ge­wie­sen, der Kläger ha­be even­tu­el­le Ansprüche ge­gen die Be­klag­te auf Gewährung ei­ner Al­ters­ren­te ver­wirkt.
A. Die Re­vi­si­on des Klägers ist zulässig.
Sie ist auf­grund der Zu­las­sung durch Be­schluss des Se­nats vom 11. März 2008 - 3 AZN 1330/07 - statt­haft.
196/94 - zu II der Gründe, NJW-RR 1995, 1154; 22. März 2006 - VIII ZR 212/04 - zu II 1 a der Gründe, NJW 2006, 2705 zu dem in­so­weit ent­spre­chen­den § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO nF bzw. § 519 Abs. 3 Nr. 1 ZPO aF). Die­sen An­for­de­run­gen wird die Re­vi­si­ons­be­gründungs­schrift ge­recht. Der Kläger hat hier­in aus­drück­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, er for­de­re von der Be­klag­ten die Erhöhung sei­ner aus der Zeit ab dem 1. Au­gust 1973 herrühren­den mo­nat­li­chen Be­triebs­ren­te, wo­bei er die Hin­zu­rech­nung sei­ner Beschäfti­gungs­zeit bei der Be­klag­ten vom 1. Ja­nu­ar 1985 bis ein­sch­ließlich 30. Ju­ni 1993 und die An­pas­sung der Be­triebs­ren­te zum 1. Ja­nu­ar 2005 gem. § 16 Be­trAVG ver­langt hat. Da­mit hat er zum Aus­druck ge­bracht, dass Ziel sei­nes Rechts­mit­tels in­so­weit die Wei­ter­ver­fol­gung des bis­he­ri­gen Sach­be­geh­rens ist. Dies hat er zu­dem im Ter­min zur münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Se­nat aus­drück­lich klar­ge­stellt. Eben­so hat er klar­ge­stellt, dass es sich bei dem An­trag zu A) aus der Re­vi­si­ons­be­gründungs­schrift nicht um ei­nen ei­genständi­gen neu­en An­trag han­del­te, die­ser An­trag viel­mehr als Mi­nus in den vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt ge­stell­ten Anträgen ent­hal­ten war.
B. Die Re­vi­si­on ist auch be­gründet.
I. Die Kla­ge ist mit den Haupt­anträgen zulässig. Mit dem An­trag zu 1. macht der Kläger ei­ne wie­der­keh­ren­de Leis­tung gel­tend, die von kei­ner Ge­gen­leis­tung abhängig ist, so dass auch künf­tig fällig wer­den­de Teil­beträge ein­ge­klagt wer­den können (§ 258 ZPO). Sein An­trag ist so zu ver­ste­hen, dass er die Zah­lung der mo­nat­li­chen Be­triebs­ren­te längs­tens für die Dau­er sei­nes ei­ge­nen Le­bens be­gehrt.
II. Nach den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­ar­beits­ge­richts und dem un­strei­ti­gen Par­tei­vor­brin­gen kann noch nicht ab­sch­ließend be­ur­teilt wer­den, ob und ggf. in wel­cher Höhe die Kla­ge be­gründet ist. Für die Ent­schei­dung des Rechts­streits kommt es in­so­weit dar­auf an, ob die Be­klag­te aus der dem Kläger ursprüng­lich von der F GmbH er­teil­ten Ver­sor­gungs­zu­sa­ge durch Über­nah­me des Be­triebs­teils in G nach § 613a BGB ver­pflich­tet wur­de, weil der Kläger zu die­sem Be­triebs­teil gehörte. Soll­te dies der Fall sein, so stünde der An­walts­ver­gleich vom 28. No­vem­ber 1995 ei­nem An­spruch des Klägers nicht ent­ge­gen;
eben­so we­nig wäre sein An­spruch ge­gen die Be­klag­te ver­wirkt. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat zu ei­ner et­wai­gen Ver­pflich­tung der Be­klag­ten aus der Ver­sor­gungs­zu­sa­ge we­gen Be­triebsüber­gangs nach § 613a BGB kei­ne Fest­stel­lun­gen ge­trof­fen. Be­reits dies führt zur Auf­he­bung des Be­ru­fungs­ur­teils und zur Zurück­ver­wei­sung des Rechts­streits an das Lan­des­ar­beits­ge­richt.
3. Die Be­klag­te hat die Ver­sor­gungs­ver­pflich­tung auch nicht im Zu­sam­men­hang mit dem Ab­schluss des Ar­beits­ver­tra­ges im Sep­tem­ber 1984 über­nom­men. Aus­weis­lich die­ses Ver­tra­ges hat sie zwar die bis­he­ri­ge Be­triebs­zu­gehörig­keit zur He B GmbH auf das Ar­beits­verhält­nis an­ge­rech­net; die Par­tei­en ha­ben sich da­hin ge­ei­nigt, dass als Ein­stel­lungs­ter­min in die­sem Sin­ne der 1. April 1943 gilt. Al­ler­dings war dem Kläger so­wohl von Sei­ten der Be­klag­ten, als auch vom Geschäftsführer der He B GmbH aus­drück­lich ge­sagt wor­den, dass die Be­klag­te die bei der He B GmbH be­ste­hen­de Al­ters­ver­sor­gung nicht wei­terführen würde. Aus­weis­lich der Nr. 5 der Ein­stel­lungs­bestäti­gung hat­te die Be­klag­te dem Kläger an­ge­bo­ten, sich im Rah­men ei­ner be­ste­hen­den Grup­pen­un­fall- so­wie ei­ner Di­rekt-Le­bens­ver­si­che­rung zu be­tei­li­gen. Ein An­ge­bot auf Wei­terführung bzw. Über­nah­me der Ver­sor­gungs­zu­sa­ge war da­mit nicht ge­macht wor­den.
4. Et­was an­de­res er­gibt sich auch nicht aus der Mit­tei­lung der Pen­si­ons­kas­se vom 18. Ju­li 2005. Die­se lässt sich auch da­hin in­ter­pre­tie­ren, dass die Be­klag­te sich le­dig­lich (im In­nen­verhält­nis) ge­genüber der Pen­si­ons­kas­se zur Ab­wick­lung der Be­triebs­ren­ten­ansprüche für die F GmbH bzw. die He B GmbH ver­pflich­tet hat­te. Dies ent­spricht auch dem Stand­punkt der Pen­si­ons­kas­se, den die­se mit an den Kläger ge­rich­te­tem Schrei­ben vom 16. Fe­bru­ar 2007, das der Kläger selbst zur Ak­te ge­reicht hat, kund­ge­tan hat.
Ein Be­triebs- oder Be­triebs­teilüber­gang nach § 613a Abs. 1 BGB setzt die Wah­rung der Iden­tität der be­tref­fen­den wirt­schaft­li­chen Ein­heit vor­aus. Ei­ne sol­che be­steht aus ei­ner or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ge­samt­heit von Per­so­nen und/oder Sa­chen zur auf Dau­er an­ge­leg­ten Ausübung ei­ner wirt­schaft­li­chen Tätig­keit mit ei­ge­ner Ziel­set­zung. Bei der Prüfung, ob ei­ne sol­che Ein­heit über­ge­gan­gen ist, sind sämt­li­che den be­tref­fen­den Vor­gang kenn­zeich­nen­den Tat­sa­chen zu berück­sich­ti­gen. Da­zu gehören als Teil­as­pek­te der Ge­samtwürdi­gung na­ment­lich die Art des be­tref­fen­den Un­ter­neh­mens oder Be­trie­bes, der et­wai­ge Über­gang der ma­te­ri­el­len Be­triebs­mit­tel, wie Gebäude oder be­weg­li­che Güter, der Wert der im­ma­te­ri­el­len Ak­ti­va zum Zeit­punkt des Über­gangs, die et­wai­ge Über­nah­me der Haupt­be­leg­schaft, der et­wai­ge Über­gang der Kund­schaft so­wie der Grad der Ähn­lich­keit zwi­schen den vor und nach dem Über­gang ver­rich­te­ten Tätig­kei­ten und die Dau­er ei­ner even­tu­el­len Un­ter­bre­chung die­ser Tätig­keit. Die Iden­tität der Ein­heit kann sich auch aus an­de­ren Merk­ma­len, wie ih­rem Per­so­nal, ih­ren Führungs­kräften, ih­rer Ar­beits­or­ga­ni­sa­ti­on, ih­ren Be­triebs­me­tho­den und ggf. den ihr zur Verfügung ste­hen­den Be­triebs­mit­teln er­ge­ben. Da­bei kommt den für das Vor­lie­gen ei­nes Über­gangs maßgeb­li­chen Kri­te­ri­en je nach der aus­geübten Tätig­keit und je nach den Pro­duk­ti­ons- und Be­triebs­me­tho­den un­ter­schied­li­ches Ge­wicht zu (st. Rspr., vgl. BAG 25. Ju­ni 2009 - 8 AZR 258/08 - Rn. 26 mwN, AP BGB § 613a Nr. 373 = EzA BGB 2002 § 613a Nr. 111).
a) Die Be­klag­te hat den Stand­ort in G in der Is­traße im We­ge des Be­triebsüber­gangs von der He B GmbH über­nom­men. Der Kläger, den dies­bezülich die Dar­le­gungs- und Be­weis­last trifft, hat für die Über­nah­me die­ses Stand­orts durch die Be­klag­te hin­rei­chend sub­stan­ti­iert vor­tra­gen. Er hat in­so­weit be­haup­tet, die­ser Lo­gis­tikstütz­punkt sei mit sei­nem ge­sam­ten Per­so­nal­be­stand, mit In­ven­tar, dem Fuhr­park (be­ste­hend aus vier Lkw), dem Pacht­ver­trag für das Grundstück und dem Kun­den­stamm auf die Be­klag­te über­ge­gan­gen. Er hat sich zu­dem auf ei­ne Ge­wer­be­aus­kunft der Stadt G vom 19. Fe­bru­ar 2007, das Schrei­ben der He B GmbH vom 10. De­zem­ber 1984 so­wie die Auf­trags­bestäti­gung der Ba AG vom 13. Au­gust 1986 be­ru­fen. Aus die­sen Un­ter­la­gen geht her­vor, dass die He B GmbH noch im De­zem­ber 1984 ihr Ge­wer­be „La­ger Is­traße“ beim Ge­wer­be­amt ab­ge­mel­det und mit­ge­teilt hat­te, dass die von ihr zu­vor be­trie­be­ne un­selbständi­ge Zweig­stel­le in G ab dem 1. Ja­nu­ar 1985 von der Be­klag­ten über­nom­men würde. Die Ge­wer­be­aus­kunft der Stadt G vom 19. Fe­bru­ar 2007 be­legt auch, dass die Be­klag­te in der Is­traße ei­nen Be­trieb un­ter­hal­ten hat; ge­mel­de­te Tätig­keit war: „Far­ben, und La­cken, Ma­le­rei­be­darfs­ar­ti­kel“. Aus der „Mel­dung“ auf S. 2 der Aus­kunft geht her­vor, dass die Be­klag­te das Ge­wer­be zum 1. Ja­nu­ar 1985 we­gen „Über­nah­me“ an­ge­mel­det hat­te. Das Schrei­ben der Ba AG vom 13. Au­gust 1986 zeigt schließlich ei­ne tatsächli­che Tätig­keit der Be­klag­ten in die­sem Lo­gis­tikstütz­punkt auf. Ge­genüber die­sem Vor­brin­gen hat sich die Be­klag­te mit ei­nem schlich­ten Be­strei­ten ei­nes Be­triebsüber­gangs und der Gel­tend­ma­chung, der Kläger ha­be im Hin­blick auf den Be­triebsüber­gang nicht hin­rei­chend sub­stan­ti­iert vor­ge­tra­gen, ver­tei­digt. Dies reicht nicht aus.
verhält­nis gem. § 613a BGB auf den Er­wer­ber über­geht (vgl. BAG 13. No­vem­ber 1997 - 8 AZR 375/96 - zu II 3 der Gründe, BA­GE 87, 120; 25. Sep­tem­ber 2003 - 8 AZR 446/02 - zu II 2 a der Gründe, AP BGB § 613a Nr. 256 = EzA ZPO 2002 § 50 Nr. 2).
ent­ge­gen­zu­neh­men war und sons­ti­ge Un­terstützun­gen er­for­der­lich ge­we­sen sei­en. Nach­dem das Ar­beits­ge­richt es als un­strei­tig be­han­delt hat­te, dass der Kläger nicht zum „La­ger“ G gehörte, war von der Be­klag­ten wei­te­rer Sach­vor-trag nicht zu er­war­ten.
nis und sei­ner Be­en­di­gung und für die Zeit nach Be­en­di­gung er­le­digt und ab­ge­gol­ten sind. Mit die­ser „Er­le­di­gungs­klau­sel“ ha­ben die Par­tei­en et­wa be­ste­hen­de Ansprüche des Klägers auf Leis­tun­gen der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung nicht rechts­geschäft­lich zum Erlöschen ge­bracht.
bb) Vor­lie­gend be­stand für die Be­klag­te kein An­halts­punkt dafür, der Kläger wol­le auf Ansprüche ver­zich­ten. An die Fest­stel­lung ei­nes Ver­zichts­wil­lens sind ho­he An­for­de­run­gen zu stel­len. Ein Er­lass liegt im Zwei­fel nicht vor. Es kommt hin­zu, dass der Ver­zicht vor­aus­setzt, dass die Par­tei­en vom Be­ste­hen ei­ner be­stimm­ten Schuld aus­ge­hen. Dies kann we­der auf Sei­ten des Klägers noch auf Sei­ten der Be­klag­ten an­ge­nom­men wer­den. Dass im Zu­sam­men­hang mit der Ver­ein­ba­rung vom 28. No­vem­ber 1995 die Pen­si­ons­kas­sen­zu­sa­ge über-
Das kon­sti­tu­ti­ve ne­ga­ti­ve Schuld­an­er­kennt­nis er­streckt sich je­doch nicht auf Ver­sor­gungs­ansprüche des Klägers. Ge­samt­er­le­di­gungs­klau­seln ha­ben ei­ne be­son­de­re Funk­ti­on. Sie sol­len nach Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses zwi­schen den ehe­ma­li­gen Ver­trags­par­tei­en kla­re Verhält­nis­se schaf­fen und künf­ti­ge Strei­tig­kei­ten ver­hin­dern. Des­halb be­zie­hen sich nach der Ver­kehrs­auf­fas­sung im Ar­beits­le­ben der­ar­ti­ge Er­le­di­gungs­klau­seln re­gelmäßig nicht nur auf Ansprüche, über wel­che die Par­tei­en vor­her ge­strit­ten ha­ben, son­dern auch auf sol­che, an wel­che die Par­tei­en nicht ge­dacht ha­ben. Da­mit sind der­ar­ti­ge Ge­samt­er­le­di­gungs­klau­seln im Re­gel­fall weit aus­zu­le­gen. Für Ver­sor­gungs­ansprüche gel­ten aber Be­son­der­hei­ten. Sie ha­ben meist ei­nen ho­hen Wert; ih­re Er­hal­tung und Erfüllung ist für den dar­aus Be­rech­tig­ten von großer Be­deu­tung. Kein Ar­beit­neh­mer wird oh­ne be­son­de­ren Grund auf der­ar­ti­ge Rech­te ver­zich­ten wol­len (vgl. BAG 9. No­vem­ber 1973 - 3 AZR 66/73 - zu I 2 der Gründe, AP BGB § 242 Ru­he­ge­halt Nr. 163 = EzA BGB § 242 Ru­he­geld Nr. 28). Die­se Be­deu­tung der Ver­sor­gungs­ansprüche für den Ar­beit­neh­mer er­for­dert da­her ei­ne un­miss­verständ­li­che Erklärung; ein sol­cher Ver­zicht muss ein­deu­tig und zwei­fels­frei zum Aus­druck ge­bracht wer­den (vgl. BAG 14. Au­gust
1990 - 3 AZR 285/89 - zu III der Gründe, AP Be­trAVG § 1 In­va­li­ditäts­ren­te Nr. 10 = EzA Be­trAVG § 1 Nr. 60; 17. Ok­to­ber 2000 - 3 AZR 69/99 - zu B I 3 a der Gründe, AP Be­trAVG § 1 Zu­satz­ver­sor­gungs­kas­sen Nr. 56 = EzA Be­trAVG § 1 Nr. 71; 27. Fe­bru­ar 1990 - 3 AZR 213/88 - AP Be­trAVG § 1 Vor­dienst­zei­ten Nr. 13 = EzA Be­trAVG § 1 Nr. 56). Ei­ne der­ar­ti­ge un­miss­verständ­li­che Erklärung fehlt im vor­lie­gen­den Fall.
aa) Die Ver­wir­kung ist ein Son­der­fall der un­zulässi­gen Rechts­ausübung. Es ist nicht Zweck der Ver­wir­kung, Schuld­ner, de­nen ge­genüber Gläubi­ger ih­re Rech­te länge­re Zeit nicht gel­tend ge­macht ha­ben, von ih­rer Pflicht zur Leis­tung vor­zei­tig zu be­frei­en. Des­halb kann al­lein der Zeit­ab­lauf die Ver­wir­kung ei­nes Rechts nicht recht­fer­ti­gen. Es müssen viel­mehr zu dem Zeit­mo­ment be­son­de­re Umstände so­wohl im Ver­hal­ten des Be­rech­tig­ten als auch des Ver­pflich­te­ten hin­zu­tre­ten (Um­stands­mo­ment), die es recht­fer­ti­gen, die späte Gel­tend-
ma­chung des Rechts als mit Treu und Glau­ben un­ver­ein­bar und für den Ver­pflich­te­ten als un­zu­mut­bar an­zu­se­hen. Da­bei muss der Be­rech­tig­te un­ter Umständen untätig ge­blie­ben sein, die den Ein­druck er­we­cken konn­ten, dass er sein Recht nicht mehr gel­tend ma­chen wol­le, so dass der Ver­pflich­te­te sich dar­auf ein­stel­len durf­te, nicht mehr in An­spruch ge­nom­men zu wer­den. Durch die Ver­wir­kung wird die il­loy­al ver­späte­te Gel­tend­ma­chung von Rech­ten aus-ge­schlos­sen. Sie dient dem Ver­trau­ens­schutz (BAG 13. Au­gust 2008 - 7 AZR 269/07 - Rn. 37, EzAÜG AÜG § 10 Fik­ti­on Nr. 121; 23. Ju­li 2009 - 8 AZR 357/08 - Rn. 32, AP BGB § 613a Wi­der­spruch Nr. 10 = EzA BGB 2002 § 613a Nr. 113).
(2) Es kann da­hin­ste­hen, ob die­se Zeit­dau­er zur Be­ja­hung des Zeit­mo­ments aus­reicht. Die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne Ver­wir­kung lägen be­reits des­halb nicht vor, weil das Um­stands­mo­ment nicht erfüllt wäre.
Vor­lie­gend muss nicht ent­schie­den wer­den, ob für das Um­stands­mo­ment an Ge­scheh­nis­se an­ge­knüpft wer­den kann, die sich vor Be­ginn des Zeit­mo­ments er­eig­net ha­ben. Soll­te die Be­klag­te in­fol­ge ei­nes Be­triebsüber­gangs aus der Ver­sor­gungs­zu­sa­ge ver­pflich­tet sein, so wären sämt­li­che von ihr an­geführ­ten und vom Lan­des­ar­beits­ge­richt berück­sich­tig­ten Umstände nicht ge­eig­net, bei ihr ein schutzwürdi­ges Ver­trau­en da­hin zu be­gründen, der Kläger wer­de sei­ne Ansprüche nicht mehr gel­tend ma­chen: Soll­te die Be­klag­te in­fol­ge ei­nes Be­triebsüber­gangs in die Rech­te und Pflich­ten aus der Ver­sor­gungs­zu­sa­ge ein­ge­tre­ten sein, so wäre der mit ihr ge­schlos­se­ne Ar­beits­ver­trag we­gen Um­ge­hung des § 613a BGB un­wirk­sam. Hat­te die Be­klag­te § 613a BGB um­gan­gen, kommt ei­ne Ver­wir­kung von Be­triebs­ren­ten­ansprüchen des Klägers von vorn­her­ein nicht in Be­tracht.
Da­mit ließe sich nur fest­stel­len, dass der Kläger seit dem Be­zug sei­ner Ren­ten schlicht untätig ge­blie­ben ist und be­son­de­re Umstände, die den Ein­druck hätten er­we­cken können, er wol­le sein Recht nicht mehr gel­tend ma­chen, nicht fest­zu­stel­len wären.
f) Soll­te das Be­ru­fungs­ge­richt zu dem Er­geb­nis kom­men, dass der Kläger dem Be­trieb bzw. Be­triebs­teil in G zu­gehörig war, stünde da­mit al­ler­dings nur fest, dass die Be­klag­te in­fol­ge des Be­triebsüber­gangs in die Rech­te und Pflich­ten aus der Ver­sor­gungs­zu­sa­ge ein­ge­tre­ten war mit der Fol­ge, dass sich die bei ihr ver­brach­ten Be­triebs­zu­gehörig­keits­zei­ten be­triebs­ren­ten­erhöhend aus­wir­ken würden und dass sich die zum 1. Ja­nu­ar 1996, 1. Ja­nu­ar 1999 und 1. Ja­nu­ar 2002 er­folg­ten Ren­ten­an­pas­sun­gen auch auf den erhöhten Be­trag er­stre­cken würden. Vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu klären wäre al­ler­dings noch, ob und ggf. in wel­chem Um­fang der vom Kläger gel­tend ge­mach­te An­spruch auf An­pas­sung der Leis­tun­gen nach § 16 Be­trAVG für die Zeit ab dem 1. Ja­nu­ar 2005 be­steht. In­so­weit hat zwar der Kläger bis­lang hin­rei­chend sub­stan­ti­iert vor­ge­tra­gen. Die Be­klag­te müss­te nun al­ler­dings Ge­le­gen­heit ha­ben, auf das Vor­brin­gen des Klägers zu er­wi­dern.
Ri­BAG Dr. Suckow ist durch Krank­heit an der Un­ter­schrift ge­hin­dert. Rei­ne­cke
Bia­lo­jahn
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References: § 613
 § 613
 § 520
 § 519
 § 16
 § 613
 § 613
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 § 613
 § 613
 § 613
 § 613
 § 50
 § 242
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 § 1
 § 1
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 § 1
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 § 10
 § 613
 § 613
 § 613
 § 613
 § 16