Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2003/03'5'06.htm
Timestamp: 2018-01-22 04:33:36+00:00

Document:
13. Jahrgang, Nr. 5 vom 22. Juli 2003, S. 24
Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioingenieurwesen
Aufgrund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Anlage laufende Nummer 219 zum Vierten Rechtsbereinigungsgesetz vom 19. März 2002 (GVBl. LSA S. 130) hat die Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg die folgende Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioingenieurwesen am Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg erlassen.
§ 2 Aufbau der Prüfungen, Prüfungsfristen
§ 3 Prüfungsausschuss, Prüfende, Beisitzende
§ 4 Prüfungsleistungen und Leistungsnachweise
§ 5 Mündliche Prüfung
§ 6 Schriftliche Prüfung (Klausur)
§ 7 Studienarbeit
§ 8 Diplomarbeit
§ 9 Anrechnung von Studienzeiten und Prüfungsleistungen
§ 10 Zulassungsvoraussetzungen für Prüfungen und Zulassungsverfahren
§ 12 Versäumnisse, Rücktritt, Täuschung
§ 13 Wiederholung von Fachprüfungen
§ 14 Berufspraktische Ausbildung
§ 15 Zweck, Umfang und Durchführung der Diplom-Vorprüfung
§ 17 Leistungsbewertung
§ 18 Wiederholung der Diplom-Vorprüfung
§ 19 Zeugnis der Diplom-Vorprüfung
§ 20 Zweck, Umfang und Durchführung der Diplomprüfung
§ 24 Zeugnis der Diplomprüfung
§ 28 Entziehung des Diplomgrades
(1) Die Regelstudienzeit für den Studiengang Bioingenieurwesen beträgt 9 Semester einschließlich einer berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum) (siehe § 14).
das Grundstudium,
das 4 Semester umfasst und mit der Diplom-Vorprüfung abschließt, und
das Hauptstudium,
das 5 Semester umfasst und mit der Diplomprüfung abschließt.
(3) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester und umfasst Lehrveranstaltungen des Pflicht- und Wahlpflichtbereiches. Der zeitliche Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlichen Vorlesungen, Übungen und Praktika beträgt 169 Semesterwochenstunden.
Davon entfallen auf das Grundstudium 98, auf das Hauptstudium 71 Semesterwochenstunden.
(1) Der Diplomprüfung (§§ 20 ff) geht die Diplom-Vorprüfung (§§ 15 ff) voraus.
(2) Die Diplom-Vorprüfung beinhaltet Fachprüfungen gemäß § 15. Die Diplomprüfung umfasst gemäß § 20 einen Prüfungsabschnitt mit Fachprüfungen und einen zweiten Abschnitt, bestehend aus der Diplomarbeit mit Kolloquium.
(4) Jedes Semester schließt mit einer Prüfungsperiode ab, in der mindestens 1 Prüfungstermin je Prüfungsfach angeboten wird. Die Meldung zu den Fachprüfungen soll mindestens 4 Wochen vor Beginn der Prüfungsperiode durch Einreichen eines schriftlichen Antrages auf Zulassung zur Prüfung beim Prüfungsausschuss erfolgen.
(6) Die Studienpläne und die Studienordnung sind so zu gestalten, dass die Diplom-Vorprüfung im Regelfall bis zum Vorlesungsbeginn des 5. Semesters und die Diplomprüfung innerhalb der in § 1 festgelegten Regelstudienzeit vollständig abgelegt werden können.
Der Prüfungsausschuss hat dem Fachbereichsrat regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, über die Prüfungen und Studienzeiten zu berichten und gibt gegebenenfalls Anregungen zur Veränderung der Studienordnung, der Studienpläne und der Diplomprüfungsordnung.
einer bzw. einem Vorsitzenden aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereiches und weiteren 3 Mitgliedern aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren;
einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und zwei Studierenden
so dass die Mehrheit der Professorinnen und Professoren immer gewahrt ist.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden auf Vorschlag der Mitgliedergruppen vom Fachbereichsrat bestellt. Die bzw. der Vorsitzende wird durch den Fachbereichsrat gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die bzw. der stellvertretende Vorsitzende wird durch die Professorinnen und Professoren des Prüfungsausschusses gewählt und durch den Fachbereichsrat bestätigt. Wiederwahl ist ebenfalls zulässig. Die Amtszeit der Mitglieder aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren sowie aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beträgt 3 Jahre, die Amtszeit der studentischen Mitglieder 1 Jahr. Gleichzeitig ist für den Verhinderungsfall aus jeder Mitgliedergruppe eine Vertreterin bzw. ein Vertreter zu wählen.
(4) Die Namen der Mitglieder des Prüfungsausschusses sind öffentlich bekanntzugeben. Der Prüfungsausschuss kann Befugnisse widerruflich auf die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden und die Stellvertreterin bzw. den Stellvertreter übertragen.
Die bzw. der Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte zwischen den Sitzungen des Prüfungsausschusses und wird dabei durch das Prüfungs- und Praktikantenamt des Fachbereiches unterstützt.
(5) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungen beizuwohnen, sofern die Kandidatin bzw. der Kandidat nicht widerspricht.
(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen oder Stellvertreter unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
(7) Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfenden und die Beisitzenden. Er kann die Bestellung der bzw. dem Vorsitzenden übertragen. Prüfungsberechtigt für die Fachprüfungen sind alle Professorinnen und Professoren sowie habilitierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften und anderer Fachbereiche, die für das zu prüfende Lehrgebiet eine Berufung haben bzw. das entsprechende Fach in der Lehre vertreten.
Zur bzw. zum Beisitzenden kann jedes Mitglied der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg bestellt werden, das in dem jeweiligen Prüfungsfach eine Abschlussprüfung an einer deutschen Universität oder gleichgestellten Hochschule bestanden hat oder eine gleichwertige Qualifikation besitzt.
(9) Hinsichtlich der Amtsverschwiegenheit gilt für Prüfende und Beisitzende die gleiche Aussage wie für den Prüfungsausschuss. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
(10) Die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind nicht öffentlich. An den Sitzungen des Prüfungsausschusses kann als Schriftführerin bzw. Schriftführer eine vom Prüfungsausschuss dafür bestimmte Person teilnehmen. Zur Lösung von Einzelfragen können kompetente Personen als Gäste geladen werden. Diese sowie die Schriftführerin bzw. der Schriftführer unterliegen ebenfalls der Amtsverschwiegenheit bzw. sind gemäß § 3 Abs. 6 dieser Ordnung zu verpflichten.
Der Prüfungsausschuss entscheidet mit einfacher Mehrheit der nach Maßgabe von Abs. 2 stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der bzw. des Vorsitzenden.
(11) Der Prüfungsausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung, die vom Fachbereichsrat zu genehmigen ist. Über die Sitzungen des Prüfungsausschusses wird ein Protokoll geführt.
(12) Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Der Kandidatin bzw. dem Kandidaten ist Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu geben (siehe auch § 29).
In umfangreichen Lehrgebieten kann die Fachprüfung auch in mehreren Teilprüfungen abgelegt werden, aus deren Ergebnissen sich die Fachnote als gewichtetes Mittel ergibt (siehe auch § 11 Abs. 2).
mündliche Prüfungen (§ 5),
schriftliche Prüfungen (§ 6),
Studienarbeiten (§ 7),
Diplomarbeit mit Kolloquium (§ 8).
(3) Fachprüfungen werden als mündliche oder schriftliche Prüfung studienbegleitend abgelegt. Die bzw. der Prüfende legt die Form und Dauer der Prüfung gemäß §§ 5 und 6 bis spätestens vier Wochen nach Beginn der Lehrveranstaltung fest.
(5) In bestimmten Lehrgebieten wird als Abschluss ein Leistungsnachweis gefordert. Dieser Leistungsnachweis attestiert die erfolgreiche Teilnahme an der betreffenden Lehrveranstaltung und beinhaltet das Erreichen eines bestimmten Leistungsniveaus, das durch schriftliche Leistungskontrollen, Testate, positiv bewertete Belege, Praktikumsteilnahmebescheinigungen u.ä. quantifiziert werden kann. Form und Umfang des Leistungsnachweises sind in den betreffenden Lehrveranstaltungen den Studierenden jeweils in der ersten Veranstaltung mitzuteilen.
Gruppenprüfungen (mit höchstens 3 Kandidatinnen und Kandidaten) oder als
Dabei wird jede Kandidatin bzw. jeder Kandidat in einem Prüfungsfach grundsätzlich nur von einer bzw. einem Prüfenden in Gegenwart einer sachkundigen Beisitzerin bzw. eines sachkundigen Beisitzers geprüft.
(5) Studierende, die sich zu der gleichen Prüfung gemeldet haben, sind nach der Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörerinnen und Zuhörer zuzulassen, sofern keiner der Kandidatinnen und Kandidaten widerspricht.
(6) Die Bewertung der mündlichen Prüfung erfolgt nach § 11. Vor der Festsetzung der Note hört die bzw. der Prüfende die anderen an der Kollegialprüfung mitwirkenden Prüferinnen und Prüfer oder die Beisitzende bzw. den Beisitzenden.
(4) Die Bewertung der schriftlichen Prüfung erfolgt gemäß § 11.
(6) Die bzw. der Prüfende kann fachlich geeigneten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vorkorrektur der schriftlichen Arbeiten übertragen.
(7) Das Ergebnis jeder schriftlichen Prüfung ist nach Abschluss der Korrektur, spätestens nach drei Wochen, bekanntzugeben.
(1) Studienarbeiten sind Zulassungsvoraussetzungen für die Diplomprüfung (siehe § 21 Abs. 3). Sie beinhalten die Lösung einer individuellen wissenschaftlichen Aufgabenstellung. Dies kann eine theoretisch-analytische Arbeit, eine experimentelle Arbeit oder eine Entwurfsaufgabe sein. Die Studienarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit im Sinne eines Projektes zugelassen werden.
(2) Das Gebiet der Arbeit können sich die Studierenden aus dem Angebot des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften unter Beachtung von § 20 Abs. 7 frei wählen.
Weiterhin können Themen anderer Fachbereiche gewählt werden, wenn eine fachliche Zweitbetreuung durch Professorinnen oder Professoren bzw. habilitierte Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften gewährleistet ist.
Soll die Studienarbeit außerhalb des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften durchgeführt werden, bedarf es hierzu der Zustimmung durch den Prüfungsausschuss.
(3) Themenstellung und Betreuung von Studienarbeiten erfolgt aus der Gruppe der an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätigen Professorinnen und Professoren bzw. habilitierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Themenstellung und Betreuung kann mit Bestätigung des Prüfungsausschusses auch aus dem Kreis der Personen erfolgen, die eine Lehrtätigkeit im Fachbereich ausüben.
Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(4) Die Ausgabe der Aufgabenstellung für die Studienarbeit setzt den erfolgreichen Abschluss der Diplom-Vorprüfung voraus.
(5) Die Bearbeitungsfrist einer Studienarbeit beträgt maximal 6 Monate und beginnt mit dem Ausgabedatum der Arbeit. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten im Einvernehmen mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer eine einmalige Verlängerung in der Regel um einen Monat genehmigen. In Sonderfällen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer.
(6) Für die Gestaltung der in schriftlicher Form abzugebenden Studienarbeiten sind entsprechende Hinweise des Fachbereiches zu beachten.
Bei der Abgabe der Studienarbeit hat die Kandidatin bzw. der Kandidat schriftlich zu versichern, dass sie bzw. er, abgesehen von der eventuellen Mitwirkung einer namentlich genannten Betreuerin bzw. eines namentlich genannten Betreuers, die Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat.
(7) Die Studienarbeiten werden von der Betreuerin bzw. vom Betreuer beurteilt. Die Benotung erfolgt unter Berücksichtigung der schriftlichen Arbeit im Ergebnis eines Seminarvortrages entsprechend § 11.
Eine nicht bestandene Studienarbeit kann mit neuer oder veränderter Aufgabenstellung einmal wiederholt werden; § 13 Abs. 4 gilt entsprechend.
(2) Die Themenstellung und Betreuung der Diplomarbeit erfolgt aus der Gruppe der am Fachbereich Ingenieurwissenschaften hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätigen Professorinnen und Professoren bzw. habilitierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Diplomarbeit kann nach Zustimmung durch den Prüfungsausschuss außerhalb des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften bearbeitet werden, sofern eine fachliche Betreuung durch Professorinnen und Professoren bzw. habilitierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften gewährleistet ist.
Über weitere Ausnahmen von dieser Regelung entscheidet der Prüfungsausschuss.
Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Diplomarbeit sind von der Themenstellerin bzw. vom Themensteller so zu begrenzen, dass die Frist zur Bearbeitung der Diplomarbeit eingehalten werden kann.
Das Gebiet der Diplomarbeit können sich die Studierenden unter Beachtung von § 8 Abs. 2 Satz 2 sowie § 20 Abs. 7 frei wählen. Sie haben das Recht, einen Themenvorschlag und einen Vorschlag für die Betreuerin/Themenstellerin bzw. den Betreuer/Themensteller zu unterbreiten. Daraus ergibt sich kein Anspruch.
(4) Die Diplomaufgabenstellung kann erhalten, wer sämtliche Prüfungen in den Pflicht- und Wahlpflichtfächern bestanden, die entsprechenden Leistungsnachweise erbracht und zwei Studienarbeiten abgeschlossen sowie das Fachpraktikum nachgewiesen hat.
Auf begründeten Antrag kann der Prüfungsausschuss die Ausgabe der Diplomaufgabenstellung schon gestatten, wenn noch eine letzte Prüfung oder ein letzter Leistungsnachweis ausstehen.
(7) Die Diplomarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. In Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss auf Antrag durch die Kandidatin bzw. den Kandidaten die Abfassung der Diplomarbeit in englischer Sprache gestatten. Für ihre Gestaltung sind entsprechende Hinweise des Fachbereiches zu beachten. Die Diplomarbeit ist in dreifacher Ausfertigung abzugeben.
Die Bewertung der schriftlichen Arbeit erfolgt einzeln durch die Prüfenden entsprechend § 11 und ist schriftlich zu begründen. Die Note des schriftlichen Teiles der Diplomarbeit wird aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen gebildet.
(11) Nach positiver Bewertung des schriftlichen Teiles der Diplomarbeit wird eine Prüfungskommission gebildet und ein Prüfungskolloqium anberaumt. Die Prüfungskommission setzt sich zusammen aus der Betreuerin bzw. dem Betreuer, der zweiten Prüferin bzw. dem zweiten Prüfer sowie aus zwei wissenschaftlichen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgruppe. Weiterhin können interessierte Professorinnen und Professoren und/oder Dritte aus Kooperationseinrichtungen mit entsprechender fachlicher Qualifikation hinzugezogen werden. Das Prüfungskolloquium ist öffentlich.
Das Kolloquium ist spätestens vier Wochen nach Einreichen der Diplomarbeit durchzuführen, durch ein Protokoll entsprechend § 5 Abs. 7 zu dokumentieren und gemäß § 11 zu benoten. Die Note des Kolloquiums ergibt sich dabei aus dem arithmetischen Mittel der Notenvorschläge der Mitglieder der Prüfungskommission.
Sollte das Kolloquium mit der Note "nicht ausreichend" bewertet werden, kann es innerhalb einer Frist von vier Wochen einmal wiederholt werden. § 13 gilt entsprechend.
(12) Die Gesamtnote der Diplomarbeit ergibt sich zu 80 % aus der Note der schriftlichen Arbeit und zu 20 % aus der Note des Kolloquiums und ist gemäß § 11 Abs. 2 anzugeben.
(13) Für die Wiederholung der Diplomarbeit gilt § 23.
(1) Studienzeiten sowie dabei erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen im gleichen Studiengang an anderen Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung angerechnet. Dasselbe gilt für Diplom-Vorprüfungen.
(6) Die bestandene Diplom-Vorprüfung im Studiengang Bioingenieurwesen qualifiziert die Studierenden, in die anderen Ingenieurstudiengänge des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften zu wechseln. Mit Ausnahme der fachspezifischen Wahlpflichtfächer ist das erste Modul mit denen der anderen Ingenieurstudiengänge identisch.
(7) Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten können auf Antrag durch das Prüfungsamt anerkannt werden.
(1) Bedingung für die Zulassung zur Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung ist, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat mindestens das letzte Semester vor der Meldung als Studentin bzw. Student der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg im Studiengang Bioingenieurwesen eingeschrieben war und die in §§ 16 bzw. 21 geforderten speziellen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Der Prüfungsausschuss kann in Einzelfällen Ausnahmen gestatten.
(2) Die Zulassung zu Fachprüfungen ist vom Nachweis bestimmter Voraussetzungen abhängig. Form, Inhalt und Umfang dieser Prüfungsvorleistungen werden für jedes Fach durch die bzw. den Prüfenden festgelegt und werden zu Beginn der jeweiligen Lehrveranstaltung bekanntgegeben und erläutert.
In jedem Semester ist mindestens ein Termin zur Erbringung der Prüfungsvorleistungen vorzusehen.
Die Nachweise werden von den Prüfenden erteilt und sind durch die Studierenden bis 2 Wochen vor dem Prüfungstermin dem Prüfungsamt vorzulegen.
(4) Über die Zulassung zu Prüfungen entscheidet der Prüfungsausschuss anhand des eingereichten Antrages bei Vorliegen des Nachweises der Prüfungsvorleistungen, erforderlichenfalls im Benehmen mit den zuständigen Fachvertreterinnen und Fachvertretern.
Ein besonderer Bescheid ergeht nur, falls die Zulassung versagt wird. Im Falle der Ablehnung wird die Entscheidung der Kandidatin bzw. dem Kandidaten spätestens bis eine Woche vor dem Prüfungstermin unter Beifügung einer Rechtsbehelfsbelehrung schriftlich mitgeteilt.
(5) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die Kandidatin bzw. der Kandidat die Diplom-Vorprüfung bzw. die Diplomprüfung im Studiengang Bioingenieurwesen oder einem inhaltlich gleichwertigen Studiengang endgültig nicht bestanden hat. Im übrigen darf sie nur versagt werden, wenn die Unterlagen unvollständig oder die in Abs. 1 und 2 geforderten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
1 = sehr gut: eine hervorragende Leistung
2 = gut: eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt
3 = befriedigend: eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht
4 = ausreichend: eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt
5 = nicht ausreichend: eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht genügt
(2) Besteht eine Fachprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen, so errechnet sich die Fachnote aus dem (gegebenenfalls gewichteten) Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen, jedoch unter Beachtung von § 13Abs. 3. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
bei einem Durchschnitt 1,6 bis einschließlich 2,5 = gut
bei einem Durchschnitt 2,6 bis einschließlich 3,5 = befriedigend
bei einem Durchschnitt 3,6 bis einschließlich 4,0 = ausreichend
bei einem Durchschnitt ab 4,1 = nicht ausreichend
(3) Die Festlegung der Gesamtnote für die Diplom-Vorprüfung und Diplomprüfung erfolgt nach § 17 Abs. 3 bzw. § 22 Abs. 3 unter Berücksichtigung von Wichtungsfaktoren.
Für die Bildung der Gesamtnote der Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung gilt Abs. 2 Satz 3 entsprechend.
(4) Auf Zeugnissen werden Noten verbal gemäß Abs. 2 angegeben.
(5) Bei Gruppenprüfungen bzw. Gruppenarbeiten müssen die Leistungsanteile der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten deutlich abgrenzbar sein und getrennt bewertet werden.
(6) Die Bewertung von Prüfungsvorleistungen geht nicht in die Prüfungsnote ein.
(2) Die Studentin bzw. der Student hat die Möglichkeit, bis spätestens drei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung die Prüfungsanmeldung mittels einer schriftlichen Erklärung zurückzuziehen, danach nur in besonderen Fällen und unter Angabe der vorliegenden Gründe. Bei Krankheit der bzw. des Studierenden muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden, in Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden.
Soweit die Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten betroffen sind, steht der Krankheit des Prüflings die Krankheit eines von ihr bzw. ihm überwiegend allein zu versorgenden Kindes gleich. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt. Die bereits vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen.
Die entsprechende Inanspruchnahme der Schutzbestimmungen der §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes sowie der Fristen entsprechend des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit ist möglich.
(1) In maximal zwei Fällen können bereits bestandene Fachprüfungen bzw. Teilprüfungen zum Zwecke der Notenverbesserung einmal wiederholt werden.
Die Wiederholung muss innerhalb eines Jahres nach bestandener Erstprüfung beantragt und durchgeführt werden. Im Falle der Notenverbesserung kann ein bereits ausgestelltes Zeugnis korrigiert, d.h. eingezogen und neu ausgestellt werden.
(2) Fachprüfungen, die nicht bestanden sind oder gemäß § 12 als nicht bestanden gelten, können einmal wiederholt werden. Sind sie vor dem regulären Termin der Prüfung gemäß § 2 Abs. 3 absolviert und nicht bestanden worden, so werden sie auf die Gesamtzahl der zulässigen Prüfungsversuche nicht angerechnet.
(4) Die erste Wiederholungsprüfung ist in angemessener Frist, und zwar innerhalb eines Jahres, anzumelden und abzulegen. Die dabei erzielte Note ersetzt die Note der vorhergegangenen Prüfung.
(5) Eine zweite Wiederholung derselben Fachprüfung ist nur in Ausnahmefällen, und zwar nur dann zulässig, wenn die übrigen Leistungen der Kandidatin bzw. des Kandidaten die Erreichung des Studienzieles mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarten lassen. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss. Eine zweite Wiederholungsprüfung ist jeweils in der Diplom-Vorprüfung und Diplomprüfung nur zweimal möglich. Im Ergebnis der zweiten Wiederholungsprüfung kann nur die Fachnote 4,0 oder 5,0 erteilt werden. Im letzteren Fall ist die Prüfung endgültig nicht bestanden.
(6) Eine zweite Wiederholungsprüfung ist umgehend, spätestens jedoch 3 Monate nach dem Ende desjenigen Prüfungszeitraumes, in dem die Wiederholungsprüfung nicht bestanden wurde, beim Prüfungsausschuss zu beantragen.
(7) Im gleichen oder äquivalenten Studiengang an anderen Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen erfolglos unternommene Versuche, die Fachprüfung abzulegen, werden auf die Wiederholungsmöglichkeit nach Abs. 2 und 5 angerechnet.
(8) Für die Wiederholung von Studienarbeiten und Diplomarbeiten gelten §§ 7, 8 bzw. 23.
(1) Die praktische Tätigkeit soll den Studierenden Einblick geben in berufsrelevante Arbeiten sowie in industrielle Herstellungs- und Bearbeitungsmethoden, in die Betriebsorganisation und in die sozialen Verhältnisse der Arbeitnehmer. Grundlage dafür ist die "Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Bioingenieurwesen" (im folgenden Praktikumsordnung genannt) im Rahmen der Studienordnung.
(2) Die berufspraktische Ausbildung im Umfang von insgesamt 20 Wochen ist studienbegleitend als Industrie- bzw. Betriebspraktikum zu absolvieren. Sie gliedert sich in
das Grundpraktikum von mindesten 8 bis maximal 12 Wochen Dauer, das vor Aufnahme des Studiums abgeleistet werden kann, spätestens aber bis zum Abschluss der Diplom-Vorprüfung nachzuweisen ist (siehe § 16 Abs. 3), und
das Fachpraktikum von mindesten 8 bis maximal 12 Wochen Dauer, das spätestens vor Beginn der Diplomarbeit nachzuweisen ist (siehe § 21 Abs. 3).
(2) Bestandteile der Diplom-Vorprüfung sind Fachprüfungen in den Lehrgebieten
Mathematik (vier gleichgewichtete Teilprüfungen),
Chemie (drei gleichgewichtete Teilprüfungen),
Physikalisch-chemische Prozessgrundlagen,
Maschinen- und Apparateelemente,
Technische Thermodynamik II,
Grundlagen der Technischen Strömungsmechanik,
Technische Mikrobiologie.
(3) Das Lehrangebot und das Prüfungsverfahren sind so zu gestalten, dass die Fachprüfungen der Diplom-Vorprüfung im Regelfall bis zum Ende des 4. Semesters abgeschlossen werden können.
(4) Wird die Diplom-Vorprüfung bis zum Ende des 6. Fachsemesters aus vom Studierenden zu vertretenden Gründen nicht abgeschlossen, so gilt sie als abgelegt und nicht bestanden. Die Wiederholung regelt § 18.
(1) Für die Zulassung zur Diplom-Vorprüfung gilt § 10.
(2) Fachliche Zulassungsvoraussetzungen zur Diplom-Vorprüfung sind Leistungsnachweise in den Lehrgebieten
Grundlagen der Technischen Thermodynamik,
Praktikum Instrumentelle Analytik
sowie in den fachspezifischen Wahlfächern laut Studienordnung.
(3) Die Zulassung zur letzten Fachprüfung im Rahmen der Diplom-Vorprüfung ist außerdem abhängig vom Nachweis des Grundpraktikums als Teil der berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum) gemäß § 14.
(1) Die Leistungsbewertung erfolgt gemäß § 11.
(2) Die Diplom-Vorprüfung ist bestanden, wenn gemäß § 16 Abs. 2 die geforderten Leistungsnachweise erbracht und sämtliche Fachprüfungen gemäß § 15 Abs. 2 mindestens mit "ausreichend" (4,0) bewertet wurden.
(3) Die Gesamtnote der Diplom-Vorprüfung ergibt sich aus dem Durchschnitt der einzelnen Fachnoten unter Berücksichtigung von Wichtungsfaktoren entsprechend der jeweiligen Semesterwochenstundenzahl laut Studienordnung und wird gemäß § 11 Abs. 2 angegeben.
in einem Fach die Frist zu einer 1. Wiederholungsprüfung gemäß § 13 Abs. 4 überschritten wurde,
die nach § 18 Abs. 3 zulässigen Fristen für die Wiederholung der Diplom-Vorprüfung überschritten sind.
(1) Fachprüfungen können gemäß § 13 wiederholt werden.
(2) Überschreitet eine Studentin bzw. ein Student aus von ihr bzw. ihm zu vertretenden Gründen die in § 15 Abs. 4 genannte Frist, so erteilt die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hierüber einen schriftlichen Bescheid mit dem Hinweis, dass Leistungen der Diplom-Vorprüfung nur innerhalb von 12 Monaten noch wiederholt werden können, sofern nicht wegen besonderer, von der Kandidatin bzw. vom Kandidaten nicht zu vertretender Gründe noch eine Nachfrist gewährt wird (siehe Abs. 3).
den Nachweis über das nach der Praktikumsordnung abzuleistende Grundpraktikum als Teil der berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum).
(3) Hat eine Kandidatin bzw. ein Kandidat die Diplom-Vorprüfung nicht abgelegt oder nicht bzw. endgültig nicht bestanden, so wird ihr bzw. ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen sowie die zur Diplom-Vorprüfung noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und die erkennen lässt, welche Fachprüfungen gegebenenfalls nicht bzw. endgültig nicht bestanden wurden.
(4) Bestandteile des 1. PA der Diplomprüfung sind folgende Fachprüfungen
Grundlagen der Stoff- und Wärmeübertragung,
Grundlagen der Mechanischen Verfahrenstechnik,
Grundlagen der Reaktionstechnik,
Verfahrenstechnisches Hauptfach (4 Teilleistungen),
und zwei Studienarbeiten. Die Fachprüfungen können studienbegleitend absolviert werden. In jedem Semester wird eine Prüfungsperiode anberaumt.
Die Ausgestaltung der Vertiefungsfächer regelt die Studienordnung.
(5) Das Lehrangebot und das Prüfungsverfahren sind so zu gestalten, dass im Regelfall die Fachprüfungen und die Studienarbeiten bis Ende des 8. Semesters abgeschlossen werden können.
(7) Um eine hinreichende Breite der Ausbildung zu gewährleisten, soll die Betreuung der beiden Studienarbeiten und der Diplomarbeit durch wenigstens zwei verschiedene Themenstellerinnen oder Themensteller erfolgen.
(9) Wird die Dauer der Diplomprüfung aus von der bzw. dem Studierenden zu vertretenden Gründen um vier Semester überschritten und nicht abgeschlossen, so gilt sie als abgelegt und nicht bestanden. Die Wiederholung regelt § 23.
(1) Für die Zulassung zu den einzelnen Fachprüfungen gilt § 10.
(2) Zum 1. PA der Diplomprüfung kann zugelassen werden, wer die Diplom-Vorprüfung im Studiengang Bioingenieurwesen oder in einem verwandten Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes bestanden oder eine als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung erbracht hat.
die geforderten Fachprüfungen gemäß § 20 Abs. 4 bestanden hat,
Leistungsnachweise in den Lehrgebieten
Praktikum Stoffdaten,
Grundkurs Umweltschutz-, Sicherheits- und Energietechnik,
Grundlagen der Bioverfahrenstechnik,
Technische Biochemie,
Praktikum Biochemische und Mikrobiologische Arbeitsmethoden,
Spezielle Gebiete der Naturwissenschaften (nach Maßgabe der Studienordnung),
Wahlpflichtfächer (nach Maßgabe der Studienordnung)
zwei Studienarbeiten abgeschlossen,
das Fachpraktikum als Teil der berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum) gemäß § 14 nachgewiesen hat.
(1) Die Leistungsbewertung erfolgt gemäß § 11; bezüglich der Studienarbeiten und der Diplomarbeit siehe auch §§ 7 und 8.
(2) Die Diplomprüfung ist bestanden, wenn die gemäß § 21 Abs. 3 geforderten Leistungsnachweise erbracht und sämtliche Fachprüfungen gemäß § 20 Abs. 4, die Studienarbeiten und die Diplomarbeit mindestens mit "ausreichend" (4,0) bewertet wurden.
zu 70 % aus den Noten der Prüfungsfächer,
zu 10 % aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Studienarbeiten und
zu 20 % aus der Note der Diplomarbeit gemäß § 8 Abs. 12.
Die Gesamtnote wird gemäß § 11 Abs. 2 angegeben.
eine Studienarbeit auch nach Wiederholung mit "nicht ausreichend" bewertet wurde (vergleiche § 7 Abs. 7),
die Diplomarbeit auch nach Wiederholung mit "nicht ausreichend" bewertet wurde (vergleiche § 23 Abs. 4),
die nach § 23 Abs. 5 zulässigen Fristen für die Wiederholung der Diplomprüfung überschritten sind.
(1) Überschreitet eine Studentin bzw. ein Student aus von ihr bzw. ihm zu vertretenden Gründen die in § 20 Abs. 9 genannte Frist, so erteilt die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hierüber einen schriftlichen Bescheid mit dem Hinweis, dass Leistungen der Diplomprüfung nur innerhalb von 12 Monaten noch wiederholt werden können, sofern nicht wegen besonderer, von der Kandidatin bzw. vom Kandidaten nicht zu vertretender Gründe noch eine Nachfrist gewährt wird. (siehe Abs. 5)
(2) Fachprüfungen können gemäß § 13 wiederholt werden; für die Wiederholung der Studienarbeiten gilt § 7.
die Noten der Studienarbeiten,
(4) Ist die Diplomprüfung nicht bzw. endgültig nicht bestanden oder gilt sie gemäß § 23 Abs. 5 als endgültig nicht bestanden, so erhält die Kandidatin bzw. der Kandidat darüber einen schriftlichen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung.
Auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung wird der Kandidatin bzw. dem Kandidaten eine Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen sowie die zur Diplomprüfung noch fehlenden Leistungen enthält und die erkennen lässt, dass die Diplomprüfung nicht bestanden ist.
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis über die Diplomprüfung wird der Kandidatin bzw. dem Kandidaten eine Diplomurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades Diplom-Ingenieurin bzw. Diplom-Ingenieur (abgekürzt Dipl.-Ing.) beurkundet.
(3) Ist das Nichtbestehen der Prüfung festgestellt, so ist das unrichtige Prüfungszeugnis einzuziehen. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und 2 Satz 2, ist nach einer Frist von 5 Jahren nach Ausstellung des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
Über die Aberkennung entscheidet der Prüfungsausschuss.
(1) Gegen Entscheidungen in Prüfungsangelegenheiten ist der Widerspruch nach §§ 68 ff Verwaltungsgerichtsordnung möglich. Er ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift beim vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses einzulegen.
(1) Diese Prüfungsordnung findet auf alle Studierenden Anwendung, die ab Wintersemester 2003/2004 erstmalig für den Studiengang Bioingenieurwesen an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg eingeschrieben worden sind.
(2) Studierende, die zum Wintersemester 2003/2004 das vierte Fachsemester beginnen, legen sowohl die Diplom-Vorprüfung als auch die Diplomprüfung nach der Diplomprüfungsordnung vom 22.01.1998 ab.
(3) Studierende, die zum Wintersemester 2003/2004 das höchstens dritte Fachsemester beginnen, legen sowohl die Diplom-Vorprüfung als auch die Diplomprüfung nach der Diplomprüfungsordnung vom 31.03.2003 ab.
(4) Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioingenieurwesen vom 22.01.1998 können letztmalig zur Prüfungsperiode des Sommersemesters 2008 abgelegt werden.
Diese Diplomprüfungsordnung tritt nach Genehmigung durch den Rektor der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg am Tage nach ihrer Bekanntgabe im Amtsblatt der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg in Kraft.
Gleichzeitig treten die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Bioingenieurwesen vom 22.01.1998 (MBl. LSA S. 2070) vorbehaltlich der Übergangsregelungen nach § 30 außer Kraft.
Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fachbereichsrates des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften vom 31.03.2003 und des Senats der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg vom 11.06.2003 sowie der Genehmigung durch den Rektor der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg vom 17.06.2003.

References: § 17

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 24

§ 28
 § 14
 § 15
 § 20
 § 1
 § 3
 § 29
 § 11
 § 11
 § 11
 § 21
 § 20
 § 11
 § 13
 § 8
 § 20
 § 11
 § 5
 § 11
 § 13
 § 11
 § 23
 § 13
 § 17
 § 22
 § 12
 § 2
 § 16
 § 21
 § 18
 § 10
 § 14
 § 11
 § 16
 § 15
 § 11
 § 13
 § 18
 § 13
 § 15
 § 23
 § 10
 § 20
 § 14
 § 11
 § 21
 § 20
 § 8
 § 11
 § 7
 § 23
 § 23
 § 20
 § 13
 § 7
 § 23
 § 30