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Timestamp: 2018-02-20 15:19:12+00:00

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Deutschland-Potsdam: Planungsleistungen Krampnitz
Amtsblattnummer 175/2017 359341-2017
Termin 10.10.2017
13/09/2017 S175 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren Deutschland-Potsdam: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 2017/S 175-359341
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Planungsleistungen Krampnitz. Referenznummer der Bekanntmachung: 09/2017/Infrastruktur II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71240000 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen gemäß den Leistungsphasen 1 bis 3 und optional 4 der HOAI sowie von weiteren Beratungsleistungen für den Neubau einer ÖPNV-Trasse. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DE404 II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Zur Deckung des erhöhten Wohnungsbedarfs hat die Landeshauptstadt Potsdam die förmliche Festlegung des Entwicklungsbereiches Krampnitz nach § 165 BauGB am 5.6.2013 beschlossen. Krampnitz befindet sich rund 7 km vom Potsdamer Zentrum und 15 km vom Bahnhof Berlin-Spandau entfernt. Zusammen mit Fahrland ergibt sich am Ende des Straßenbahnastes ein Einwohnerpotential von über 11 000 Personen.Zur zukünftig notwendigen Anbindung dieses neuen Stadtquartieres an den öffentlichen Nahverkehr(ÖPNV) wurde die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit eines Straßenbahnanschlusses durch eine Machbarkeitsuntersuchung untersucht und bestätigt. Buslinien aus Berlin-Spandau/Groß-Glienicke und aus dem Westen (Satzkorn, etc.) sollen zukünftig auf die Straßenbahn geleitet und dort gebrochen werden. Ebenfalls sollen P+R-Plätze entlang der Neubautrasse heutige Autofahrer zum Umsteigen auf die Straßenbahn bewegen. Die Anlagen der Straßenbahn sind nach BOStrab sowie den entsprechenden Richtlinien und Schriften des VDV zu errichten. Ferner sind die spezifischen Vorgaben der ViP, die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung und des bereits durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs für den Eingangsbereich Krampnitz und der derzeit laufenden Wettbewerbe im Konversionsgebiet zu beachten. Die Straßenbahntrasse soll neben der instandhaltungsfreundlichen und verschleißarmen Trassierung auch einen stadtbildprägenden Charakter erhalten und damit zum Markenbotschafter des ÖPNV in Potsdam werden. Der zu vergebene Auftrag beinhaltet folgende Leistungen der Objekt- und Fachplanung (Grundleistungen und ausgewählte Besondere Leistungen): — Leistungsbild im Sinne der HOAI § 47, Anlage 13 Verkehrsanlagen, — Leistungsbild im Sinne der HOAI § 43, Anlage 12 Ingenieurbauwerke (Neubau Überführungsbauwerk über den Sacrow-Paretzer-Kanal sowie Ertüchtigung nördliche Straßenüberführung auf der Insel Neu-Fahrland für die Straßenbahnnutzung; Stützwände und Durchlässe), — Leistungsbild im Sinne der HOAI § 51, Anlage 14 Tragwerksplanung (Neubau Überführungsbauwerke; Stützwände; Instandsetzung von Eisenbahn- und Straßenüberführungen; Fahrleitungsanlagen) — Leistungsbild im Sinne der HOAI § 55, Anlage 15 Technische Ausrüstung, jeweils in den Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI. Die Beauftragung erfolgt stufenweise (Stufe 1 LP 1-3; Stufe2 LP4 als freie Option des AG). Darüber hinaus beinhaltet der Auftrag Beratungsleistungen, insbesondere — Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.1 Umweltverträglichkeitsstudie, 1.1.1 Umweltverträglichkeitsstudie, — Leistungen zur Durchführung einer FFH-Vorprüfung gemäß § 34 BNatSchG, — Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.3 Geotechnik, 1.3.3 Geotechnik, — Leistungsbild im Sinne der Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, 1.4 Ingenieurvermessung, 1.4.4 Planungsbegleitende Vermessung, — Verkehrstechnische Untersuchung (Leistungsfähigkeitsermittlung, mikroskopische Simulation), — Visualisierung der neuen Straßenbahntrasse und Varianten (3D-Fotomontagen). Ferner sind folgende Leistungen anzubieten, die vom AG optional (freie Option) abgerufen werden können: — Schall- und Erschütterungsgutachten, — Städtebauliche Begleitplanung (Integration der Straßenbahninfrastruktur in das Stadtbild), — Landschaftspflegerische Begleitplanung im Sinne der HOAI § 26, Anlage 7, — Einrichtung und Unterhaltung eines Projekt-Kommunikationssystems zum Datenaustausch und Datenordnung, — Teilnahme an Bürgerinformationsveranstaltung und deren fachtechnische Vorbereitung. II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 17/12/2017 Ende: 31/12/2018 Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Beschreibung der Verlängerungen: Die angegebene Spanne entspricht dem aktuellen Projektterminplan, ist jedoch nicht als abschließend bestimmte Vertragslaufzeit zu verstehen. Der Leistungsbeginn ist unmittelbar nach der Zuschlagserteilung vorgesehen. Das Ende der Leistungspflicht ist vom weiteren Projektverlauf abhängig. II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail). Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen, bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB,nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nachpflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in §§ 125 und 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zuvergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards,die sich aus Ziff. III.1.1) bis III.1.3) der Auftragsbekanntmachung und Ziff. III.2.2.1 bis III.2.2.3 des Informationsmemorandums ergeben. Sollten danach mehr als drei Bewerber oder Bewerbergemeinschaften geeignet sein, wird der Auftraggeber die geeigneten Bewerber/Bewerbergemeinschaften anhand einer Eignungsmatrix hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende Wertung sind die von dem Bewerber genannten Referenzen maßgeblich. Die Referenzen werden nach ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen bewertet. Dazu dienen die abgefragten Angaben, für die sich die Bewertung unmittelbar aus der Eignungsmatrix ergibt. Die VIP wird im Rahmen des eigenen Beurteilungsspielraums im Wege einer Gesamtbetrachtung der vom Bewerber gemachten Angaben und Erläuterungen bewerten, inwieweit zu erwarten ist, dass der Bewerber aufgrund der jeweiligen Referenz Erfahrungen gewonnen hat, die für die Erfüllung der ausgeschriebenen Leistungen von besonderer Bedeutung sind. Die VIP behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen, Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen. Eine detaillierte Eignungsmatrix ist dem Informationsmemorandum als Anlage 2 beigefügt. Auf Grundlage der Höhe der nach der Eignungsmatrix erreichten Punktzahl wird eine Rangliste der Bewerber erstellt. Sollten weniger als drei Bewerber nach der Eignungsprüfung geeignet sein, so kann der Auftraggeber auch weniger als drei Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern. Sind nach der Eignungsprüfung des Auftraggebers mehr als drei Bewerber geeignet, so können vom Auftraggeber nach eigenem Ermessen auch mehr als drei Bewerber, maximal fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahl der Bewerber erfolgt in diesem Fall auf der Grundlage der Rangfolge, die sich aus der differenzierenden Wertung gemäß der Eignungsmatrix ergibt. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. — Stufe 1 LP 1-3 sowie — Stufe 2 LP 4 (als freie Option des AG). Ferner sind folgende Leistungen anzubieten, die vom AG optional (freie Option) abgerufen werden können: Schall- und Erschütterungsgutachten, — Städtebauliche Begleitplanung (Integration der Straßenbahninfrastruktur in das Stadtbild), — Landschaftspflegerische Begleitplanung im Sinne der HOAI § 26, Anlage 7, — Einrichtung und Unterhaltung eines Projekt-Kommunikationssystems zum Datenaustausch und Datenordnung, — Teilnahme an Bürgerinformationsveranstaltung und deren fachtechnische Vorbereitung. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben

References: § 165
 § 47
 § 43
 § 51
 § 55
 § 3
 § 34
 § 3
 § 3
 § 26
 § 123
 § 123
 § 125
 § 126
 § 124
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 26