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Timestamp: 2018-05-22 23:21:20+00:00

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Krankenkasse fordert kurz vor der Rente zur Reha auf! | Ihre Vorsorge
Krankenkasse fordert kurz vor der Rente zur Reha auf!
Folgender Sachverhalt: Bin Jahrgang 1955, habe über 43 Jahre ohne Unterbrechungen gearbeitet, davon die letzten 20 Jahre im Außendienst. Seit 2013 SBH GDB50 unbefristet. Keine gravierenden AU-Zeiten.
Ende 2011/Anf. 2012 erfolgte über die DRV eine Reha in einer psychosomatischen Klinik, mit leider nur mäßigem Erfolg. In den 4 Wochen Aufenthalt hatte ich gerade mal 2 Behandlungsstunden beim Klinikpsychologen. Bezüglich meiner Reflux-Erkrankung konnten die behandelnen Therapeuten nicht helfen. Mir wurde damals eine weitergehende, ambulante Behandlung / Psychotherapie empfohlen, die ich 2012 durchgeführt habe.
In Bezug auf meine Reha meinte mein Arbeitgeber damals wörtlich: "Eine Kur in diesem Job, das geht ja gar nicht!" Daraufhin erfolgte ein Mobbing/Bossing ohnegleichen, nach langem Hin und Her sowie Kündigungsschutzverfahren Ende 2013 meine Entlassung. Anspruch ALG1 ab 01.01.2014 = 24 Monate. Trotz aller Bemühungen bislang keine neue Stelle gefunden.
Anfang 2015 Teilablösung meiner Magenmanschette und erneute Refluxerkrankung mit heftigem Sodbrennen.
Seit Februar 2015 AU krankgeschrieben. Ab Ende März Krankengeldbezug und Anfang April 2015 hat mich die KK nach § 51 SGB V zur stationären Reha in einer psychosomatischen Klinik aufgefordert, wegen erheblicher Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit.
1.) AUD-Beleg:
Die Krankenkasse will unbedingt den Reha-Antrag innerhalb der 10 Wochen-Frist selbst zurückhaben. Der Antrag ist seitlich mit speziellen Lochungen gekennzeichnet, was immer auch dies bedeuten mag - ich will einen eigenen Antrag direkt an die DRV schicken. Was geschieht dann mit dem notwendigen AUD-Beleg?
Die KK will mir derzeit keinen schicken, sondern den AUD-Beleg auf jeden Fall selbst anheften. Wenn ich den Reha-Antrag ohne AUD-Beleg an die DRV schicke - nimmt die DRV dann direkt mit der KK Kontakt auf? Mache ich mich in diesem Fall irgendwelcher Verzögerungen (Mitwirkungspflichten) schuldig? Oder geht dann die Verzögerung zu Lasten der Kasse (da diese mir keinen Beleg schicken möchte).
2.) Reha Wunsch ambulant:
Ich möchte keine stationäre Reha sondern wenn überhaupt eine ambulante Maßnahme. Wird die DRV diesen Wunsch berücksichtigen? Ärztlicherseits wird in Bezug auf meine gesamte Situation eine ambulante Behandlung angeraten. Nur meine KK will unbedingt stationär! Ein eingehendes ärztliches Gutachten gibt es bislang nicht, sondern ein Bescheid nach Aktenlage.
Meine Refluxerkrankung ist lt. Krankenhaus nur wie folgt beeinflußbar: Entweder eine Re-Operation (erneute Fundoplicatio mit Hiatoplastik, diesmal mit Netzeinlage und ungewissem OP-Ausgang, Garantie gibt einem niemand). Oder den Rest des Lebens säurehemmende Medikamente (PPI etc.).
3.) Hinweis wegen Rente an die DRV:
Ich möchte sobald es geht in die Altersrente für Schwerbehinderte. Frühestmöglicher Zeitraum wäre für mich ab dem 01.04.2016, mit einem Abschlag von 10,8%.
Macht es Sinn, die DRV bereits mit Einreichung des Reha-Antrages darauf hinzuweisen? Im Grunde genommen wäre es für mich nicht notwendig, nochmals eine Reha durchzuziehen, nur weil es die KK oder der Gesetzgeber so fordert.
Wenn die Reha irgendwann im Sommer d.J. bewilligt werden sollte und ich ohnehin 9 Monate später in Rente möchte? Genehmigt die DRV dann überhaupt noch eine Reha? Wie wirkt sich in meinem Fall das eingeschränkte Dispositionsrecht aus? Herzlichen Dank für die Meinungen / Ratschläge der Experten in diesem Forum!
selbstverständlich dürfen sie den rehaantrag selbst zur drv ohne audbeleg senden, aber bitte per einschreiben mit rückschein und die drv um eingangsbestätigung des rehaantrages bitten für die kk.Damit haben sie den §51 Sgb entsprochen:-) die kk kann sie nicht zwingen den rehaantrg der kk zu zusenden.
sie können auch im rehaantrag darauf hinweisen dass sie zum 01.04.2016 die rente für schwerbehinderte beantragen, inwieweit dies dann berücksichtigt wird bleibt abzuwarten.
auch würde ich von ihren behandelnen ärzten stellungnahme für eine ambulante reha beifügen, auch da bleibt abzuwarten ob dies dann v. drv berücksichtigt wird.
aufjedenfall müssen sie den rehaantrag stellen in der letzten woche von der 10 wochenfrist.
dann abwarten was die drv bescheidet vielleicht wird dieser rehaantrag ja abgelehnt weil sie ja 04.16 eh in rente gehen.
wenn nicht dann einfach abwarten bis die rehaklinik sich bei ihnen meldet zwecks termin des reahaantritt.
( bei mir 5 monate gedauert bis reahaanfang)
da sie ja 2 tage vor antritt zu ihren arzt müssen und der dann ev. feststellt dass sie zur zeit wegen einer akkuten erkrankung die reha zu diesem termin nicht antreten können, wird der termin verschoben usw.
der bewilligungsbescheid der drv ist nur 6 monate gültig.
die kk kann nichts machen bzw. ihr krankengeld streichen weil sie haben ja den rehaantrag innerhalb v. 10 wochen gestellt, was danach daraus wird ? wer weiss es :-)
also nicht kürre machen lassen v. der kk sollten sie tel. belästigt werden dann teilen sie der kk schriftlich oder per fax mit, dass bei weiteren tel. belästigungen sich die kk strafbar macht wegen verletzung der persönlichkeitsrechte und die kk ab sofort nur noch schriftlich und immer mit angaben der rechtsgrundlage ihnen sachverhalte mitzuteilen hat.
sie werden sehen wie ruhig es aufeinmal wird:-)
ist dass kg mal ausgelaufen haben sie immer noch mal ansspruch auf alg1 da sie ja noch nicht alles ausgeschöpft haben. soll h. sie können sich immer nochmal alg1 melden, ich denke dass die zeit bis 04.16 zu überbrücken ist oder?
Hallo Kalle, vielen Dank für die schnelle Antwort. Jetzt bin ich erst mal beruhigter.
Werde die Vorgehensweise beherzigen.
Habe mich schon gewundert, warum die KK einen solchen Druck macht, nach nur 14 Tagen Krankengeldbezug. Das scheint denen unter den Nägeln zu brennen. Bereits im Vorfeld gab es einige Anrufe seitens der KK, wie lange denn meine Erkrankung noch dauern würde, ob es familiäre Probleme gibt
Dazu wurden Fragebogen geschickt, die ich ausfüllen sollte. Habe der KK geschrieben, sie möchten mir bitte die gesetzliche Grundlage hierfür mitteilen. Mit Hinweis auf Datenschutz, Auskünfte nur über MDK. Danach war erst mal Ruhe, aber dann kam sofort die Aufforderung zur Reha nach § 51.
Tja, bin mal jetzt gespannt, wie sich die Sache in den nächsten Monaten weiter entwickelt.
Gruß Peter A.
Zitiert von: Peter A.
Sie sind deshalb beruhigter, weil der "Kalle" das geantwortet hat, was Sie lesen wollten.
Warten Sie besser noch eine Weile ab.
Vielleicht fallen die echten "Experten-Antworten" anders aus.
zu 1) Kommt die Aufford. zur Antragstellung von der KK müssen Sie "mitwirken. Wo der Antrag einzureichen ist kann die KK nicht vorgeben. Da dieser an die zust. DRV gerichtet ist, ist er hier richtig. Den AUD-Beleg kann die KK bei uns nachreichen. Benötigt werden G100 + G110 als Antragsformulare sowie der Bericht des behandelnden Arztes. Diesen Belegen kommt die wesntliche Bedeutung zu.
Zu 2) Auf dem G100 kreuzen Sie auf der ersten Seite an, das eine Aufforderung nach §51 SGB V vorliegt, med. Reha., ambulant. Auf dem G110 wird genauer gefragt, welche Krankheitsbilder vorliegen und wegen welcher Leiden nun diese Reha vorrangig durchgeführt werden soll. Das sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.
Zu 3) Machen Sie unabhängig von zukünftigen RT-Plänen durchaus die Reha. Sie wird Ihnen vermutlich gut tun. Bis 04/2016 ist noch viel Zeit. Sollte es vorher das Thema Erwerbsminderungsrente geben, wäre das ggf. sogar die bessere Lösung für Sie. Diese Rente ginge noch vor dem 01.04.2016. Zudem enthält sie eine Zurechnungszeit, die bis zum 62. Lebensjahr geht. Dadurch wäre die RT eindeutig höher, denn mehr als 10,8 % Abschlag geht nicht.
an amüsierter mitleser,
krankenkassenmitarbeiter????? Treffer versenkt:-))
manche sb der kk halten sich für kk-persönlich haben aber rechtlich null ahnung bzw. denken das versicherte dumm sind.
Pter a hast ja schon selbst gemerkt dass nach deinen schreiben an die kk ruhe war, nun als retourkutsche haben sie dir den §51 SGB schon nach 14 Tage kg gesendet.
das zeigt nur dass du auf dem richtigen weg bist. und den ablauf der reha bzw. antrittstermin liegt doch in deinen händen, nach dem du den med. reha gestellt hast kann dich die kk mal gerne haben. wenn die merken dass sich jemand auskennt dann widmen sie sich dem nächsten kranken zu und hoffen dass es klappt:-)))
also schön so weiter alles andere ergibt sich wie der experte schon schrieb.
Kalle hat recht. Man muss den KK-Mitarbeitern die Leviten lesen, wenn möglich höflich, denn man kann durchaus von der Krankenkasse auch etwas vorteilhaftes erfahren.
Allerdings wollen die "Vorstandsgangster" viel Krankengeld einsparen. Das ist der "Wettbewerb" im Gesundheitswesen. Dabei werden die Krankengeldbezieher richtig über übers Ohr gehauen. Die KK'n sind noch schlimmer, als die Banken geworden, diese müssen die Kunden immerhin schriftlich aufklären (Besprechungsprotokoll).
Die Kassen maßen sich mittlerweile Arzttätigkeiten an. Ich musste auch schon eine Mitarbeiterin in "den Senkel Stellen". Man sollte allerdings über die Krankheit und die Möglichkeiten der Behandlung gut Bescheid wissen, denn sie übergehen einfach die Ärzte. Ich bin sowohl von meinem Hausarzt angelogen worden und von der Krankenkasse.
Im übrigen ist es nicht gesagt, dass eine Reha, die die Krankenkasse vorschlägt und die RV bezahlen soll auch genehmigt wird von der RV. Manchmal hat die RV mehr Ahnung von der Krankheit als die Krankenkasse. Außerdem geht es beiden ums Geld.
Ich bin deshalb mal gespannt, wie es ausgeht.
@Peter A.: vielleicht können Sie sich nochmal melden. Danke.
vielen Dank für die Antworten. Ich habe jetzt festgestellt, dass meine Rechtsschutz sogar schon im Widerspruchsverfahren sowie für eine Beratung die Kosten übernimmt.
Noch in dieser Woche habe ich deshalb einen Termin bei einer Fachanwältin für Sozialrecht. M. E. nach ist die Aufforderung der KK nicht einwandfrei.
Es hat keinerlei Anhörung stattgefunden und es gibt kein ärztliches Gutachten, dass auch diesen Namen verdient. Des Weiteren möchte ich im Hinblick auf ALG1/EM/Rente
keine Fehler machen. Danach habe ich einen erneuten Termin bei meinem Arzt.
Eine zweite Reha wird hier auch nicht viel helfen. Ich habe mich in 2006 leider zu
einer Anti-Reflux-OP entschlossen, die ich mit dem Wissen von heute auf keinen Fall mehr
machen lassen würde. Damals hieß es, in 90% der Fälle ein Leben lang beschwerdefrei. Heute weiß man, dass die Rezidive wesentlich höher liegen, nämlich nach wenigen Jahren bei 40-60%.
Den Riß in meiner Manschette kann auch eine Reha nicht beseitigen und alle Zusammenhänge hinsichtlich dieser Reflux-Erkrankung, Maßnahmen usw. sind mir inzwischen sattsam bekannt. Man kann nur versuchen, die Sache mental irgendwie zu verarbeiten und damit zu leben ...
Aber wenn es nicht anders geht, werde ich auch diese Reha durchführen. Bin mal gespannt, zu welchem Ergebnis die Ärzte dann kommen...
Die KK lässt sich übrigens auch durch 3 fest avisierte Mitgliedskündigungen innerhalb meiner Familie in keiner Weise beeindrucken. Der § 51 wird durchgezogen und ich werde nun das meinige dazu tun.
Werde dann berichten, wie die Sache für mich ausgegangen ist!
aus meiner sicht und kenntnis hat die kk recht auf aufforderung zur reha nach §51 sbg. da wird auch ein fachanwalt nichts ändern können.
aber trotzdem gut wenn du dann alles weitere mit anwalt veranlasst, dann zucken die eh die kkgangster ,denn wie schon geschrieben dürfen die ohne deine einwilligung dich nicht anrufen usw.
alles andere wird sich ergeben Reha ablehnung/bewilligung. bei bewilligung ist es doch für dich cool, denn wenn du au entlasssen wirst aber keine emr festgestellt werden kann, dann zahlt die kk bis zum letzten tag deines kg-anspruchs:-) danach ab zum alg1 denn du erwirbst durch kg neuen anspruch auf alg1 wie gesagt bis 04.16 schaffst du dass locker.
sollte nun emr festgestellt werden dann auch gut dann du schon vor 04.16 in rente mit 10,08% abschlag. also kein problem
Betrachte es mal aus einem anderen Blickwinkel:
Die Krankenkasse will doch gar nicht das es zu einer Rehamaßnahme kommt.
Sie will, das der Reheantrag in einen Rentenantrag umgedeutet wird. Nur dann kann sie ggf. einen Erstattungsanspruch auf die Rente geltend machen.
Kommt es zu einer Reha, dauert das ganze Verfahren Wochen, Monate und sie muss weiterhin Krankengeld zahlen.
Und das genau liegt nicht in ihrem Interesse.
Hatte jetzt Termin bei meiner Anwältin und kann folgendes berichten:
Erfreulich ist, dass egal wie die Sache ausgeht, für mich keine Versorgungslücke entsteht. Etwas unüblich, dass die KK bereits nach 14 Tagen KG-Bezug zur Reha auffordert. Im Schnitt dauert so etwas 4-6 Monate, aber das ist von KK zu KK unterschiedlich. Kann auch Retourkutsche sein, wegen meiner Weigerung, die (teils intimen) Fragen zu beantworten.
Widerspruchsverfahren gegen die Reha-Aufforderung lohnt sich nicht wirklich.
Der Aufforderung muß man Folge leisten bzw. man hat "Mitwirkungspflicht".
Allerdings 10 Wochen-Frist ausreizen. Rechtzeitig vor Abgabe-Termin Reha-Antrag
per Einschreiben/Rückschein einreichen. Absolut wichtig ist ein vernünftiges Gespräch mit dem Facharzt und zusammen mit ihm den Befundbericht für den Reha-Antrag optimal zu formulieren. Es ist somit nicht sicher, ob die DRV die Maßnahme dann überhaupt genehmigt bzw. zumindest sollte es in meinem Fall auf eine ambulante Maßnahme hinauslaufen. Nach Antragsabgabe erst mal abwarten was passiert.
NOCHMALS NACHFRAGE AN DEN EXPERTEN:
Reha-Antrag direkt an DRV oder KK? Meine Anwältin sagte, nach ihrer Erfahrung macht es keinen nennenswerten Unterschied, egal wieviel Stempel die KK draufhaut. Viel wichtiger ist die Begründung. Gibt es bei der DRV tatsächlich ein Abkommen mit den KK, dass Reha-Anträge mit "Eilt-Stempel" bevorzugt/schneller bearbeitet werden? Oder ist das alles nur ein Gerücht? Würde mich mal echt interessieren... DANKE FÜR INFO!
Speziell in meinem Fall sei es sinnvoller, möglichst arbeitsfähig aus der Reha hervorzugehen. Danach Wiederaufnahme ALG1 - ist für mich deutlich höher als EM-Rente, da keine Abzüge.
Im Reha-Antrag noch keinen Vermerk oder Hinweis auf Rente ab 01.04.2016. Die Zeit bis zur Reha und die Reha selbst (wenn es überhaupt dazu kommt) ist ja alles noch unklar.
Und bis ALG1 endgültig ausläuft kann noch so viel passieren... was ist z.B. wenn man kurz vor Ablauf nochmals krank wird?
Ich soll mir den genauen RT-Eintrittstermin doch noch etwas offen halten.
Naja, jedenfalls kann ich die Sache jetzt wesentlich beruhigter angehen. Einen schönen 1. Mai an alle, Gruß Peter A.
hallöchen, also wenn du alg1 ausreizen möchtest dann lass dich nicht weiter au schreiben sondern melde dich bei alg1 wieder an teile dass der kk mit die stellt dann kg ein kein problem.
wenn du kurz vor auslaufen des alg1 krank bzw. au wirst bekommst du wieder kg. dann geht die prozedur wieder von vorne los, wenn du aber gleich von anfang an der kk mitteilst das du keine tel.anrufe willst dann ist doch alles klar, den ablauf kennst du ja nun.
sie werden dich dann wieder nach §51 zur reha auffordern die du dann in der letzten woche der 10 w. frist auch beantragst dann warten.

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