Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Koblenz&Datum=24.01.1974&Aktenzeichen=1%20Ss%20251%2F73
Timestamp: 2019-03-25 15:14:23+00:00

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OLG Koblenz, 24.01.1974 - 1 Ss 251/73 - dejure.org
StGB § 178 Abs. 1, Abs. 2, § 184c Nr. 1
NJW 1974, 87
NJW 1974, 870
Bedenken könnten sich daraus ergeben, daß nach der Rechtsprechung bei der Frage, ob das Vorgehen des Täters von einiger Erheblichkeit ist, die gesamten Begleitumstände des Tatgeschehens mitberücksichtigt werden müssen (…vgl. BGH GA 1954, 243; BGH…, Urt. vom 23. Juni 1976 - 3 StR 118/76; vgl. auch BGH MDR bei Dallinger 1974, 366; OLG Koblenz NJW 1974, 870 [OLG Koblenz 24.01.1974 - 1 Ss 251/73]).
OLG Frankfurt, 26.01.1983 - 17 W 60/82
Zur "persönlichen Angelegenheit"
Das ist - soweit ersichtlich - allgemeine Meinung (vgl. z.B. BGHZ 41 104, 111 = NJW 1964, 1129, Koch NJW 1974, 87, Lynker JurBüro 1979, 5, 7, Wacke in: Münchener Kommentar, § 1360 a BGB Rdnr. 20, Palandt-Diederichsen, 41. Aufl., § 1360 a BGB Anm. 3).
Koch (NJW 1974, 87) hält die Abgrenzung in BGHZ 31, 384 für ungeeignet und meint, eine "persönliche Angelegenheit" sei nur eine solche, die einen höchstpersönlichen Anspruch betreffe, worunter er nur nicht übertragbare und von Dritten nicht erfüllbare Ansprüche versteht.

References: § 178
 § 184
 BGH 
 BGH 
 § 1360
 § 1360