Source: https://www.freundeskreis-kinderheim.de/flexible-hilfen.html
Timestamp: 2018-03-22 08:04:55+00:00

Document:
Flexible Hilfen| Freundeskreis Indira Gandhi e.V.
"Indira Gandhi" e.V.
Fürstenstraße 266 D-09130 Chemnitz
info@freundeskreis-kinderheim.de
Tel: 0371 / 7510080
Fax: 0371 / 7510089
Stammhaus Fürstenstraße
Kinderhaus Horizont
Aktivierende Familienhilfe
Eingl. für behinderte Menschen
Kita Crazy Kids
Kleinkindergruppe „Käfer“
Familienorientierte WG „Herz“
Kinderhaus "Horizont"
Familienorientierte WG „Blume“
Familienorientierte WG „Bananas“
Familienanaloge WG „Charly“
Pädagogischer Ansatz / Leitbild
Methodische Rahmenbedingungen
Gesetzliche Grundlagen / Überblick über unser Leistungsspektrum
§ 27.2 SGB VIII flexible Hilfen zur Erziehung
ein an der konkreten familiären Problemlage ausgerichtetes Angebot, bei dem je nach individuellem Bedarf verschiedene Arbeitsschwerpunkte im Mittelpunkt stehen können
Eine Hilfeform, die auf die Unterstützung von Familien mit multiplen Problembelastungen ausgelegt ist und eine Klärung ansteht, wie die verschiedenen Problemlagen bearbeitet werden können, um eine annehmbare Lebensperspektive zu schaffen
Auf Veränderungen von Problemlagen und individuellen Bedürfnissen im Verlauf der Hilfe kann flexibel reagiert werden
§ 30 SGB VIII Erziehungsbeistandschaft/ Betreuungshelfer
Ein speziell an für Kinder und Jugendliche ausgerichtetes Angebot, mit dem vorrangigen Ziel, den familiären Lebensbezug zu erhalten, aber auch auf eine Verselbständigung hinzuwirken.
Die Beratung der Eltern zielt auf die Akzeptanz des besonderen Eingliederungsbedarfs ihres Kindes ab
Eine Hilfeform, bei der der familiäre Zusammenhalt sowie die Fähigkeit zur Lösung von Problemen und Konflikten in der Familie gefördert werden soll.
Ein Angebot, welches u.a. darauf abzielt, die Familien dabei zu stärken/ unterstützen, die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie zu stärken, förderliche Alltagsstrukturen zu schaffen bzw. zu sichern und eine Veränderung der Kommunikation und der Interaktion zwischen den einzelnen Familienmitgliedern zu erlangen
§ 35 a SGB VIII Eingliederungshilfe
Eine intensive Hilfe, die seelisch behinderten (oder von seelischer Behinderung bedrohten) Kindern und Jugendlichen ihre sozialen Bezüge erhalten und ein weitestgehend eigenständiges Leben ermöglichen soll.
Auch in Form einer Schulbegleitung möglich, um dem Kind ein erfolgreiches Lernen im schulischen Kontext zu ermöglichen
§§ 27.2 / 34 SGB VIII § 41 in Verb. mit § 30 SGB VIII
Hilfe für junge Volljährige / Betreutes Einzelwohnen / sonstige betreute Wohnform
die jungen Menschen werden auf ein selbständiges Leben vorbereitet und flexibel bei der Bewältigung der Herausforderungen, die der neue Lebensabschnitt mit sich bringt, begleitet.
Die Betreuung der Jugendlichen erfolgt in einer durch den Träger angemieteten Wohnung bzw. bei jungen Volljährigen in eigenem Wohnraum
Auch unbegleiteten minderjährige Ausländern (umA’s) steht dieses Angebot zur
§§ 27.2 und 31 SGB VIII
Familienunterstützende Co- Arbeit
Unter Erhaltung des Lebensbezuges der Familie werden Alltagsstrukturen erlernt, die den Bedürfnissen der Kinder entsprechen
Es werden elementare Aufgaben im Bereich der Hauswirtschaft, gesundheitlichen Betreuung der Kinder, Unterstützung in schulischen Belangen der Kinder sowie deren Beaufsichtigung und Beschäftigung trainiert
Die Hilfe wird in Zusammenarbeit mit einer Sozialpädagogischen Fachkraft geleistet
Die Auswahl einer geeigneten Hilfe erfolgt nach der individuellen, komplexen Lebenssituation der Familie, bzw. der Kinder und Jugendlichen.
Das Hilfeplanverfahren auf der Grundlage des § 36 SGB VIII ist verbindlich.
Auf der Basis unserer humanistischen Grundeinstellung soll jeder Familie gleichberechtigt individuelle Zuwendung und bedarfsgemäße Förderung nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ gewährt werden.
Für ihre Bemühungen zur Neuorientierung erhalten die Familien Wertschätzung und können Ressourcen erschließen.
Systemische Arbeitsansätze sollen den Familien die Sinnhaftigkeit von Handlungen im Kontext ihres sozialen Umfeldes verdeutlichen und ihre Autonomie fördern.
In der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Akzeptanz des jungen Menschen und der Aufbau stabiler Beziehungen der Ausgangspunkt aller Interventionen. Auf der Basis eines bewussten Ich- Erlebens sollen sie ihre eigene Identität entwickeln, altersgemäße Persönlichkeitskompetenzen erwerben und zunehmend Verantwortung für ihr eigenes Handeln und ihren Lebensweg übernehmen.
soziale Integration der Familie im Gemeinwesen
Unterstützung der Eltern bei der Erweiterung ihrer Erziehungskompetenzen zur Schaffung förderlicher Entwicklungsbedingungen für ihre Kinder
Sicherung des erzieherischen Bedarfes
Harmonische Alltagsgestaltung durch Aushandlungsprozesse der einzelnen Familienmitglieder
Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene:
Erwerben und Erproben von Handlungs- und Konfliktlösungskompetenzen
Befähigung zur eigenständigen Bewältigung von Schwierigkeiten und Krisen
Die bei der angemessenen Erziehung ihres Kindes (ihrer Kinder) Schwierigkeiten haben
Die bei der Bewältigung verschiedener Alltagsprobleme oder Krisen zeitweilige Unterstützung benötigen, um eine dem Wohl des Kindes dienliche Entwicklung zu gewährleisten
Denen aufgrund schwieriger Entwicklungsbedingungen bzw. wegen ihres abweichenden Verhaltens eine Integration in die Familie oder das soziale Umfeld schwerfällt
Die nach einer stationären Hilfe in ihre Familie zurückkehren
Die (nach einer stationären Hilfe) auf ihrem Weg in ein selbständiges Leben im eigenen Wohnraum noch Unterstützung benötigen
Die von einer seelischen Behinderung betroffen oder bedroht sind
Eine sozialpädagogische Fachkraft unseres Trägers begleitet die Familie / den Jugendlichen / den jungen Erwachsenen während des Hilfezeitraumes
Gemeinsam mit der Familie und dem zuständigen Sozialarbeiter des Jugendamtes wird die Ausgestaltung der Hilfe im Hilfeplangespräch vereinbart
Die Hilfe erfolgt nach der individuellen, komplexen Lebenssituation der Familie, bzw. der Kinder und Jugendlichen
Die Hilfe wird über Fachleistungsstunden geleistet
Die Lebensweltbezüge der Kinder/ Jugendlichen und Familien bleiben erhalten
In den ambulanten Hilfen kommen methodische Ansätze aus verschiedenen Fachbereichen zum Einsatz:
Arbeit mit systemischen Methoden und Techniken
Rituale und Verschreibungen
Video – Home Training
Arbeit an der Basiskommunikation
Reflexion der Interaktionen
Arbeit mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen
Reflexion von Prozessen und herausfiltern positiver Ansätze
Schaffung von Bewährungssituationen
Nutzung von gruppendynamischen Prozessen
Einzelfallübergreifend
Schaffen von gemeinsamen Höhepunkten (Wandertage, Weihnachtsfeiern)
therapeutische und heilpädagogische Angebote zur Einflussnahme auf Teilleistungsstörungen
Arbeit in Co – Beratung:
Reflecting- Teams
Einsatz von zwei Sozialpädagogen zur Bearbeitung unterschiedlicher Aufträge
Krisen beinhalten auch Chancen zur Bearbeitung verdeckter Konflikte und zur Einleitung von Veränderungen im System.
Im Krisenfall besteht die Möglichkeit die Fachleistungsstunden im Einzelfall vorübergehend zu erhöhen.
Erschließung von Fördermaßnahmen über andere Leistungsträger und externer Dienste.
Der Bedarf im Krisenfall wird im Hilfeplanverfahren erfasst.
Unsere Mitarbeiter in den ambulanten Hilfen bilden ein multiprofessionelles Team aus erfahrenen Erziehern und Sozialpädagogen mit spezifischen Zusatzqualifikationen in den Bereichen Systemische Familientherapie, Video- Home- Training, Traumapädagogik, Heilpädagogik
Das Team nutzt regelmäßig Fortbildung, Supervision und Fallberatung zur fachlichen Befähigung.
Freundeskreis „Indira Gandhi“ e.V.
Fürstenstraße. 266
Tel.: 0371 / 7510088
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Spendenkonto: Sparkasse Chemnitz; IBAN: DE22 8705 0000 3533 0024 10 BIC: CHEKDE81XXX

References: § 27

§ 30

§ 35
 § 41
 § 30
 § 36