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Timestamp: 2016-10-21 20:13:02+00:00

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6B_65/2014 � � Urteil vom 9. Oktober 2014
vertreten durch Rechtsanw�ltin Ilona Treier,
Brandstiftung, versuchter Betrug, Strafzumessung, Willk�r,
Y.________ und Z.________ (Verfahren 6B_69/2014) waren Gesellschafter der Kollektivgesellschaft A.________ in U.________. Am 3. September 2010 entstand um ca. 01.30 Uhr in den Gesch�ftsr�umlichkeiten der Kollektivgesellschaft A.________ ein Brand, der durch die Feuerwehr V.________ mit 30 Mann und f�nf Fahrzeugen gel�scht werden musste. Der durch den Brand entstandene Geb�udeschaden wurde von der AGV Aargauischen Geb�udeversicherung (nachfolgend: Geb�udeversicherung) auf Fr. 425'339.-- beziffert. Y.________ meldete am 3. September 2010 der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG, bei welcher die Kollektivgesellschaft A.________ mit einer Versicherungssumme von Fr. 420'000.-- gegen Feuer und mit einer Versicherungssumme von Fr. 620'000.-- gegen Betriebsunterbrechung versichert war, telefonisch, dass es in den Gesch�ftsr�umlichkeiten gebrannt habe. Dabei gab er an, es sei eingebrochen worden und die Einbrecher h�tten einen Brand gelegt. Nachdem der Schadeninspektor durch die Polizei auf den Verdacht einer Brandstiftung hingewiesen worden war, leistete die Versicherung keine Zahlungen. Nach anf�nglichem Bestreiten gestand Y.________ im Untersuchungsverfahren ein, die Brandstiftung unter Mitwirkung von Z.________ und X.________ (Verfahren 6B_46/2014) geplant zu haben, wobei sie einen Einbruch vorget�uscht hatten, um Versicherungsleistungen erh�ltlich zu machen. Mit der Versicherungssumme wollten sie die finanziellen Probleme der Kollektivgesellschaft A.________ bew�ltigen und mit dem Restbetrag eine neue Gesellschaft zu gr�nden.
Das Bezirksgericht Bremgarten erkl�rte Y.________ am 24. Mai 2012 des versuchten Betruges und der versuchten Brandstiftung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft und unter Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges bei einer Probezeit von 3 Jahren. Die Zivilforderungen verwies es auf den Zivilweg.
�Gegen diesen Entscheid erhoben die Staatsanwaltschaft Berufung sowie der Beurteilte, die Geb�udeversicherung und die Eigent�merin der Liegenschaft Anschlussberufung. Mit Urteil vom 14. November 2013 erkl�rte das Obergericht des Kantons Aargau Y.________ nach Durchf�hrung des schriftlichen Verfahrens in Gutheissung der Berufung der Staatsanwaltschaft der Brandstiftung und des versuchten Betruges schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4
1�/2 Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft. Die Anschlussberufungen wies es ab.
Y.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, er sei wegen versuchter Brandstiftung sowie wegen versuchten Betruges schuldig zu sprechen und zu einer Freiheitsstrafe von maximal 18 Monaten zu verurteilen und es sei ihm der bedingte Strafvollzug zu gew�hren. Eventualiter sei er wegen Brandstiftung sowie wegen versuchten Betruges schuldig zu sprechen und zu einer Freiheitsstrafe von maximal 36 Monaten zu verurteilen, mit teilbedingtem Vollzug, wobei die Strafe im Umfang von 6 Monaten zu vollziehen sei. Subeventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung und die Feststellung des Sachverhalts. Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Rechtsschrift die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der Beschwerdef�hrer begr�ndet seinen Antrag, er sei lediglich wegen versuchter Brandstiftung schuldig zu sprechen, nicht. Sein Vorbringen, dass ein Schuldspruch wegen vollendeter Brandstiftung ausser Betracht falle, wenn der Mitangeklagte X.________ ihm unbekannte Personen beigezogen h�tte, gen�gt in diesem Zusammenhang nicht. Da er sich nicht dar�ber ausl�sst, aus welchen Gr�nden der Schuldspruch wegen vollendeter Brandstiftung Bundesrecht verletzen soll, kann insofern auf seine Beschwerde nicht eingetreten werden.
2.1.�In Bezug auf die Strafzumessung macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe wesentliche Kriterien ausser Acht gelassen oder falsch gewichtet und eine unverh�ltnism�ssig hohe Strafe ausgesprochen. Im Einzelnen beanstandet er, dass die Vorinstanz im Rahmen der Beurteilung der objektiven Tatkomponenten im Wesentlichen auf den Sachschaden in der H�he von Fr. 425'339.-- abstellt. Damit lasse sie ausser Acht, dass die Schadensh�he schon zum Ausschluss des privilegierten Tatbestandes von Art. 221 Abs. 3 StGB f�hre. Diese k�nne sich daher - wenn �berhaupt - lediglich unwesentlich straferh�hend auswirken. Dies gelte umso mehr, als die Vorinstanz den von der Geb�udeversicherung geltend gemachten Schaden nicht als erwiesen erachtet und die Forderung auf den Zivilweg verwiesen habe. Zudem habe die Vorinstanz nicht ber�cksichtigt, dass durch den Brand keine anderen Geb�ude oder Menschen gef�hrdet worden seien. Nicht nachvollziehbar sei im Weiteren, inwiefern sich die Tatplanung und die Rollenverteilung zus�tzlich verschuldenserh�hend auswirken sollen, zumal diese Gesichtspunkte schon durch die Qualifizierung als Mitt�terschaft hinreichend abgegolten w�rden. In Bezug auf die subjektiven Tatkomponenten bringt der Beschwerdef�hrer vor, die Vorinstanz habe seine lang anhaltende finanzielle Notlage, welche ihn regelrecht in die Verzweiflung getrieben habe, nicht hinreichend gew�rdigt. Ziel der kriminellen Handlungen sei in erster Linie der Abbau der dr�ngenden Gesch�ftsschulden gewesen. Es sei ihm nie um den eigenen Vorteil gegangen, sondern allein darum, einen Ausweg aus der Misere zu finden, der es erlaubt h�tte, seinen famili�ren Unterst�tzungspflichten nachzukommen und die Gesellschaft finanziell wieder aufzubauen. Unter diesen Umst�nden h�tten die finanziellen Beweggr�nde nicht derart stark verschuldenserh�hend gewichtet werden d�rfen. Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe die Tatbeitr�ge der anderen Mitt�ter bei der Bewertung des Verschuldens nicht hinreichend gegeneinander abgewogen. Die Tatbeitr�ge der Mitt�ter w�gen ungleich schwerer als sein eigener. Namentlich habe die Vorinstanz ausser Acht gelassen, dass er keinen Einfluss auf das Ausmass des Brandes gehabt habe, zumal er den Brandbeschleuniger weder beschafft noch verteilt und den Brand auch nicht gelegt habe. Die Festsetzung einer Einsatzstrafe von 42 Monaten sowie deren Erh�hung um 12 Monate erscheine daher als unverh�ltnism�ssig (Beschwerde S. 4 ff.).
�Hinsichtlich der T�terkomponenten macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe sein Wohlverhalten nach der Tat zu wenig ber�cksichtigt. Er habe seine Tat zutiefst bereut und mehrfach kund getan, dass er seine Schulden abarbeiten und neu anfangen wolle. Er habe sich nach der Haftentlassung denn auch unverz�glich eine neue Stelle gesucht und sei seinen Unterst�tzungspflichten bei maximaler Lohnpf�ndung wie bis anhin nachgekommen. Zudem habe die Vorinstanz seine Reue, sein Gest�ndnis und seine Kooperation im Strafverfahren nicht ausreichend strafmindernd gewichtet. Er habe bereits vier Tage nach seiner Verhaftung von sich aus ein Gest�ndnis abgelegt und von da an Einsicht gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt habe es keine belastenden Beweise gegen ihn oder die Mitangeklagten gegeben. Sein Gest�ndnis habe daher wesentlich zur Wahrheitsfindung beigetragen, zumal der Mitangeklagte Z.________ erst im Anschluss daran seine Beteiligung eingestanden habe (Beschwerde S. 8 f., 13 f.). Schliesslich beanstandet der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe nicht strafmindernd gew�rdigt, dass er durch einen l�ngeren Freiheitsentzug aus seiner positiven Entwicklung herausgerissen w�rde. Er habe sich trotz mehrmonatigem Freiheitsentzug wieder in die Gesellschaft integriert, komme seinen Pflichten nach und zeige Reue und Einsicht. Die Auswirkungen einer mehrj�hrigen Freiheitsstrafe w�ren f�r ihn fatal, zumal er physisch und psychisch stark angeschlagen sei. Er sei durch die Folgen seiner Tat selbst erheblich betroffen. Seine Ehe sei in Br�che gegangen und er k�nne seine Kinder so gut wie nie besuchen und finanziell nur minimal unterst�tzen. Ausserdem habe er sich wegen der Untersuchungshaft nicht von seiner sterbenden Mutter verabschieden k�nnen. Der Vollzug einer mehrj�hrigen Freiheitsstrafe berge mithin die Gefahr der Entsozialisierung in sich (Beschwerde S. 9 f.). Zuletzt r�gt der Beschwerdef�hrer, die gegen ihn ausgesprochene Strafe erscheine im Vergleich mit den gegen die Mitangeklagten ausgef�llten Strafen zu streng. Sie erweise sich auch in Bezug auf verschiedene Vergleichsurteile als auffallend hart. Dies ergebe sich schon daraus, dass die Staatsanwaltschaft eine weitaus geringere Strafe beantragt habe (Beschwerde S. 10 ff.).
2.2.�Die Vorinstanz geht f�r die Strafzumessung vom Tatbestand der Brandstiftung als schwerstem Delikt aus. Sie nimmt an, hinsichtlich des tatbezogenen Verschuldens sei zu ber�cksichtigen, dass durch den Brand ein Sachschaden in der H�he von Fr. 425'339.-- entstanden sei. Allein aus diesem Ausmass des verschuldeten Erfolgs ergebe sich ein leichtes bis mittelschweres Verschulden. Als mittelschwer verschuldenserh�hend wirke sich weiter das konkrete Vorgehen aus. Die Brandlegung sei geplant und die Rollen unter den Mitt�tern seien klar verteilt gewesen. So habe der Mitangeklagte X.________, welcher f�r die eigentliche Brandlegung bestimmt gewesen sei, den vom Mitangeklagten Z.________ zuvor im B�ro deponierten Benzinkanister als Brandbeschleuniger verwendet, nachdem der Beschwerdef�hrer zusammen mit dem Mitangeklagten Z.________ vorg�ngig die B�ros verw�stet und die Zugangst�re besch�digt h�tten, um einen Einbruch vorzut�uschen. Durch die Verwendung von Benzin als Brandbeschleuniger an f�nf verschiedenen Orten h�tten die T�ter nicht nur die Zerst�rung der B�ros der Kollektivgesellschaft A.________, sondern des gesamten Geb�udes und damit die Verursachung eines weit h�heren Schadens in Kauf genommen. Dass sich das Feuer nicht weiter ausgebreitet habe, sei einzig auf die fehlende Sauerstoffzufuhr zur�ckzuf�hren, was sich nicht strafmindernd auswirken k�nne. Bei den subjektiven Tatkomponenten w�rdigt die Vorinstanz den direkten Vorsatz sowie das egoistische Motiv des Beschwerdef�hrers stark verschuldenserh�hend. Die Brandstiftung sei geplant gewesen, um in der Folge den Schadenfall der Versicherung zu melden, damit diese die Versicherungsleistungen ausbezahle. Der Beschwerdef�hrer habe sich zwar in einem finanziellen Engpass befunden. Dies habe indes seine Freiheit, sich gegen das Unrecht zu entscheiden, nicht beeintr�chtigt. Insgesamt sei von einem nicht mehr leichten bis mittelschweren Tatverschulden auszugehen. Dementsprechend setzt die Vorinstanz die Einsatzstrafe auf 3
1�/2 Jahre (42 Monate) Freiheitsstrafe fest. Diese Einsatzstrafe erh�ht sie f�r den Tatbestand des versuchten Betruges, bei welchem sie ein mittelschweres Verschulden annimmt, um ein Jahr auf eine Gesamtstrafe von 4
1�/2 Jahren. Als stark verschuldenserh�hend gewichtet sie dabei den hohen Deliktsbetrag, h�tten die T�ter doch mit Versicherungsleistungen von bis zu Fr. 700'000.-- gerechnet. Ebenfalls als verschuldenserh�hend w�rdigt die Vorinstanz in diesem Kontext das konkrete Vorgehen, d.h. die vors�tzliche, in Mitt�terschaft begangene Brandlegung und die Vort�uschung eines Einbruchdiebstahls. Dass die Straftat nicht �ber das Versuchsstadium hinaus gediehen sei, k�nne sich nur leicht strafmindernd auswirken. Der Beschwerdef�hrer habe auch in Bezug auf den versuchten Betrug mit direktem Vorsatz und aus rein finanziellen und damit egoistischen Beweggr�nden gehandelt.
�Im Rahmen der W�rdigung der T�terkomponenten wertet die Vorinstanz zun�chst die Vorstrafenlosigkeit des Beschwerdef�hrers nicht als strafmindernd. Ebenfalls neutral wirke sich das Wohlverhalten nach der Tat aus, zumal ein solches als Normalfall vorausgesetzt werden k�nne. Der Beschwerdef�hrer habe sich zwar nach anf�nglichem Bestreiten jeglicher Beteiligung an den Straftaten grunds�tzlich kooperativ und gest�ndig gezeigt, dies allerdings erst, nachdem er mit den Ermittlungsergebnissen konfrontiert worden sei. Zugute h�lt ihm die Vorinstanz, dass er kurz nach seiner Entlassung aus der Haft eine neue Arbeitsstelle gefunden habe, an der er immer noch t�tig sei, f�r seine Familie sorge und insgesamt in stabilen Verh�ltnissen lebe. Eine erh�hte Strafempfindlichkeit sei nicht ersichtlich. Insgesamt k�nne der Beschwerdef�hrer aus den T�terkomponenten nichts zu seinen Gunsten ableiten, so dass eine Freiheitsstrafe von 4
1�/2 Jahren (54 Monate) - auch im Hinblick auf die Strafzumessung der Mitt�ter - als angemessen erscheine (angefochtenes Urteil S. 20 ff.).
2.3.�Gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben, die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters. Die Bewertung des Verschuldens richtet sich gem�ss Abs. 2 derselben Bestimmung nach der Schwere der Verletzung oder der Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden.
�Das Sachgericht hat in seinem Urteil die �berlegungen, die es bei der Bemessung der Strafe angestellt hat, in den Grundz�gen darzustellen. Dabei steht ihm bei der Gewichtung der verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Seine Erw�gungen m�ssen die ausgef�llte Strafe als plausibel erscheinen lassen. Nur um die Begr�ndung der Strafzumessung, die man sich anders oder eingehender w�nschte, zu verbessern, kann der angefochtene Entscheid aber nicht aufgehoben werden. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin in die Strafzumessung nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6; 134 IV 17 E. 2.1; zum alten Recht: BGE 129 IV 6 E. 6.1; 127 IV 101 E. 2; 124 IV 286 E. 4a; 118 IV 14 E. 2).
�Gem�ss Art. 50 StGB hat das Gericht, sofern es sein Urteil zu begr�nden hat, die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es hat seine �berlegungen in den Grundz�gen wiederzugeben, so dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist. Die blosse Auflistung einzelner Strafzumessungsfaktoren gen�gt nicht (BGE 121 IV 49 E. 2a/aa). Besonders hohe Anforderungen an die Begr�ndung der Strafzumessung gelten, wenn die ausgesprochene Strafe ungew�hnlich hoch oder auffallend milde erscheint (BGE 136 IV 55 E. 5.4; 134 IV 17 E. 2.1; 129 IV 6 E. 6.1; mit Hinweisen).
2.4.�Die Vorinstanz hat die vom Bezirksgericht Bremgarten ausgesprochene, bedingt aufgeschobene Freiheitsstrafe von 24 Monaten auf 4
1�/2 Jahre erh�ht. Dabei hat sie eine Strafe ausgef�llt, die den Antrag der Staatsanwaltschaft in den kantonalen Verfahren, der auf Freiheitsstrafe von 3
1�/2 Jahren (Untersuchungsakten act. 1344, Berufungsbegr�ndung S. 9; angefochtenes Urteil S. 19) lautete, um ein Jahr �berschreitet. Zudem hat sie gegen den Beschwerdef�hrer dieselbe Strafe ausgesprochen wie gegen den Mitangeklagten Z.________.
�Dass die ausgesprochene Strafe deutlich �ber dem Antrag der Staatsanwaltschaft liegt, bildet f�r sich allein zwar noch keinen Grund f�r die Annahme einer bundesrechtswidrigen Strafzumessung, denn die Rechtsmittelinstanz ist bei ihrem Entscheid an die Antr�ge der Parteien nicht gebunden (Art. 391 Abs. 1 lit. b StPO). Doch fallen bei einer derartigen Konstellation Art und Ausmass der verh�ngten Sanktion auf, was eine besonders einl�ssliche Begr�ndung der Strafzumessung erfordert, um das Strafmass plausibel zu machen (Urteile des Kassationshofs 6P.174/2001 vom 5. Februar 2002 E. 6d und 6S.170/2000 vom 19. Juni 2000 E. 4b; vgl. ferner BGE 120 IV 136 E. 3A; 121 IV 49 E. 2a/bb). Diesen Anforderungen wird das angefochtene Urteil nicht gerecht. Das ergibt sich schon daraus, dass die Vorinstanz in keiner Weise darlegt, aus welchen Gr�nden sie eine gegen�ber dem erstinstanzlichen Urteil und dem Antrag der Staatsanwaltschaft im Berufungsverfahren erheblich h�here Strafe ausspricht. Dies liesse sich im �brigen nicht allein mit der Annahme eines mittelschweren Verschuldens bei einem Strafrahmen von einem bis zwanzig Jahren (Art. 221 Abs. 1 StGB) begr�nden, zumal auch die Staatsanwaltschaft von einem Verschulden im unteren mittleren Bereich ausgeht (Berufungsbegr�ndung S. 9) und die Vorinstanz das Verschulden des Beschwerdef�hrers nicht deutlich anders gewichtet. Im Weiteren f�llt auf, dass die Erw�gungen des angefochtenen Urteils zur Festsetzung der Einsatzstrafe wegen Brandstiftung und zur Strafsch�rfung wegen des versuchten Versicherungsbetruges bis auf wenige S�tze genau gleich lauten wie diejenigen im Urteil gegen den Mitangeklagten Z.________ (je E. 7.3.2, 7.3.3 und 7.3.5). Dies erweckt den Eindruck einer schablonenhaften Zumessung der Strafe, bei welcher wesentlicher Gesichtspunkt weniger das individuelle Verschulden der T�ter zu bilden scheint als der Umstand, dass diese in Mitt�terschaft gehandelt haben. Nach der Rechtsprechung hat das Gericht indes, wenn es im gleichen Verfahren mehrere Mitt�ter zu beurteilen hat, bei der Verschuldensbewertung mit zu ber�cksichtigen, in welchem gegenseitigen Verh�ltnis die Tatbeitr�ge stehen (BGE 135 IV 191 E. 3.2). Dies l�sst das angefochtene Urteil vermissen.
�Das angefochtene Urteil erweist sich schon aus diesem Grund als nicht bundesrechtskonform. Dar�ber hinaus w�rdigt die Vorinstanz verschiedene zumessungsrelevante Komponenten unzutreffend. So beanstandet der Beschwerdef�hrer mit Recht, dass die Vorinstanz als mittelschwer verschuldenserh�hend w�rdigt, dass die Brandlegung geplant gewesen sei und die Rollen klar verteilt gewesen seien. Aus dem Handeln in Mitt�terschaft ergibt sich f�r sich allein keine erh�hte Vorwerfbarkeit, solange davon jedenfalls keine gr�ssere Gef�hrdung f�r das bedrohte Rechtsgut ausgeht. Dies l�sst sich hier nicht sagen, zumal die Tatbeteiligten f�r die Verwirklichung der Brandstiftung mehrere Anl�ufe brauchten. Abgesehen davon erscheinen die Vertuschungsbem�hungen der T�ter, angesichts des Umstands, dass sie Einbruchspuren an einer nicht verschlossenen T�re vort�uschten, als eher unbeholfen, so dass offenkundig war, dass der Einbruchdiebstahl fingiert war (Untersuchungsakten act. 495 ff.). Ob die Vorinstanz sodann zu Recht nicht strafmindernd gewichtet, dass das Feuer nicht auf das gesamte Geb�ude �bergriff, kann aufgrund der tats�chlichen Feststellungen nicht beurteilt werden. Es ist jedenfalls unklar, was sie mit ihrer Erw�gung meint, der Umstand, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete, sei auf das "Unverm�gen der Brandstifter zur�ckzuf�hren" (angefochtenes Urteil S. 20 a.E.).
�Ihr Ermessen verletzt die Vorinstanz ferner, soweit sie den direkten Vorsatz als stark verschuldenserh�hend gewichtet. Aus dem Umstand, dass eventualvors�tzliches Handeln verschuldensm�ssig weniger schwer wiegt (vgl. etwa Urteil 6B_190/2012 vom 25. Mai 2012 E. 5.4; TRECHSEL/AFFOLTER-EIJSTEN, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, Art. 47 N 20), ergibt sich, wie der Beschwerdef�hrer zutreffend einwendet, dass sich der direkte Vorsatz f�r sich allein nicht stark verschuldenserh�hend auswirken kann. Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz annimmt, bei der W�rdigung des Verschuldens f�r den Versicherungsbetrug wirke sich neben dem hohen Deliktsbetrag verschuldenserh�hend auch aus, dass zur Erlangung der Versicherungsleistungen vorg�ngig ein Brand gelegt wurde. Dieser Umstand wird bereits durch den Schuldspruch wegen Brandstiftung erfasst. Zwar ist die absichtliche Zerst�rung der versicherten Sache im Rahmen des Versicherungsbetruges als betr�gerische Machenschaft zu beurteilen, die je nach ihrem Grad an Raffiniertheit und Durchtriebenheit bei der Strafzumessung durchaus ber�cksichtigt werden kann. Doch ist im zu beurteilenden Fall zu beachten, dass die Brandlegung nach dem Bericht des Brandermittlers offensichtlich war (angefochtenes Urteil S. 21). Eine straferh�hende besondere Hinterh�ltigkeit ist nicht erkennbar. Im �brigen lastet die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer bereits bei der Festsetzung der Einsatzstrafe f�r die Brandstiftung als stark verschuldenserh�hend an, dass der Brand geplant war, um die Auszahlung von Versicherungsleistungen zu erreichen. In diesem Zusammenhang ist sodann auch nicht nachvollziehbar, warum der Umstand, dass der Versicherungsbetrug im Versuchsstadium stecken geblieben ist, nur leicht strafmindernd zu ber�cksichtigen sein soll, wenn doch nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz die Brandlegung offensichtlich war und der Schadensinspektor der Versicherung von der Polizei auf den Verdacht der Brandstiftung hingewiesen worden war. Die Verm�genssch�digung der Versicherung lag bei dieser Sachlage jedenfalls nicht besonders nahe.
�Schliesslich beanstandet der Beschwerdef�hrer auch zu Recht, dass die Vorinstanz sein Gest�ndnis nicht strafmindernd ber�cksichtigt hat. Nach der Rechtsprechung ist ein Gest�ndnis bei der Beurteilung des Nachtatverhaltens zugunsten des T�ters zu ber�cksichtigen, soweit es auf Einsicht in das begangene Unrecht oder auf Reue schliessen l�sst oder der T�ter dadurch zur Tataufdeckung �ber den eigenen Tatanteil beitr�gt (vgl. BGE 121 IV 202 E. 2d/cc; Urteil 6B_582/2013 vom 20. Februar 2014 E. 3.4). Im zu beurteilenden Fall l�sst sich zwar nicht sagen, dass der Beschwerdef�hrer aus freien St�cken ein Gest�ndnis abgelegt hat, zumal ihm bei der dritten Einvernahme er�ffnet worden ist, dass der Einbruchdiebstahl offensichtlich fingiert war und der Brand absichtlich gelegt wurde (vgl. Untersuchungsakten act. 284). Dass die Vorinstanz insofern den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll (Beschwerde S. 13 f.), ist nicht ersichtlich. Doch hat der Beschwerdef�hrer immerhin nach dieser Einvernahme dem einvernehmenden Beamten mitteilen lassen, dass er ein Gest�ndnis ablegen wolle, was er in der Folge auch tat (Untersuchungsakten act. 286 ff.). Dabei ist nicht zu verkennen, dass er mit seinen Aussagen mit dazu beigetragen hat, dass die Beteiligung der �brigen Mitt�ter gekl�rt werden konnte. Insofern hat das Gest�ndnis des Beschwerdef�hrers die Strafverfolgung zweifellos vereinfacht und verk�rzt. Dass es im Rahmen der T�terkomponenten g�nzlich unber�cksichtigt geblieben ist, verletzt daher Bundesrecht.
�Nicht zu beanstanden ist demgegen�ber, dass die Vorinstanz die H�he des Sachschadens bei der W�rdigung der Tatschwere ber�cksichtigt. Dies entspricht der Rechtsprechung, nach welcher im Rahmen der Tatkomponente insbesondere das Ausmass des verschuldeten Erfolges bzw. die Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsgutes sowie die Art und Weise der Herbeif�hrung dieses Erfolges zu beachten sind (BGE 129 IV 6 E. 6.1). Dass bei einem nicht mehr geringf�gigen Schaden gleichzeitig der privilegierte Tatbestand der Brandstiftung gem�ss Art. 221 Abs. 3 StGB ausgeschlossen ist, bedeutet nicht, dass das Kriterium des Schadens doppelt verwertet wird. Zu Recht verneint die Vorinstanz zudem zum Urteilszeitpunkt eine erh�hte Strafempfindlichkeit. Der Vollzug einer l�ngeren Freiheitsstrafe bringt es zwangsl�ufig mit sich, dass der Betroffene aus seiner Umgebung und damit allenfalls aus einem g�nstigen beruflichen und/oder famili�ren Umfeld herausgerissen wird. Dies muss nach der Rechtsprechung nur bei aussergew�hnlichen Umst�nden, etwa bei einer besonderen beruflichen oder famili�ren Situation, strafmindernd ber�cksichtigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_740/2011 vom 3. April 2012 E. 3.4 mit Hinweisen). Derartige ausserordentliche Umst�nde sind hier nicht ersichtlich. Schliesslich ist die Beschwerde auch unbegr�ndet, soweit sich der Beschwerdef�hrer f�r den Nachweis einer unhaltbar hohen Strafe auf verschiedene bundesgerichtliche Urteile in vergleichbaren F�llen beruft. Es mag zutreffen, dass in anderen Entscheiden, die dem Bundesgericht zur Beurteilung unterbreitet worden sind, gegen die T�ter einer Brandstiftung und eines Versicherungsbetruges geringere Strafen ausgesprochen wurden. Doch erscheint ein Vergleich mit anderen Urteilen angesichts der unterschiedlichen Sachverhalte und der zahlreichen, die Strafzumessung beeinflussenden Faktoren grunds�tzlich als problematisch (BGE 120 IV 136 E. 3a a.E.). Abgesehen davon hat sich das Bundesgericht in diesen F�llen mit der Strafzumessung gar nicht (Urteil 6B_201/2010 vom 20. April 2010; 6B_1056/2009 vom 12. Januar 2010) oder aber nur punktuell (Urteile 6B_113/2013 vom 25. April 2013; 6B_520/2012 vom 5. M�rz 2013; 6B_154/2012 vom 25. September 2012 und 6S.344/2003 vom 19. Dezember 2003) auseinandergesetzt. Aus den angerufenen Entscheidungen l�sst sich daher nichts f�r den vorliegenden Fall ableiten. Mangels gen�gender Begr�ndung im angefochtenen Urteil nicht beurteilt werden kann schliesslich, ob die Vorinstanz die dr�ckenden finanziellen Probleme, welche den Beschwerdef�hrer nach seiner Darstellung zur Tat verleitet haben, hinreichend ber�cksichtigt hat. Die pauschale Erw�gung, jene h�tten den Beschwerdef�hrer in seiner Freiheit, sich gegen das Unrecht zu entscheiden, nicht beeintr�chtigt, reicht als Begr�ndung nicht aus. Die Vorinstanz h�tte vielmehr pr�fen m�ssen, welchen Umfang die finanziellen Schwierigkeiten angenommen hatten und wie sehr sie den Beschwerdef�hrer bedr�ngten. Dabei ist ohne Bedeutung, dass sie das deliktische Handeln nicht zu�
rechtfertigen�verm�gen, wie die Vorinstanz meint (angefochtenes Urteil S. 22).
�Insgesamt gen�gen die Erw�gungen der Vorinstanz zur Strafzumessung den Begr�ndungsanforderungen nicht. �berdies gewichtet die Vorinstanz verschiedene zumessungsrelevante Komponenten unzutreffend. Das angefochtene Urteil ist daher aufzuheben und an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Diese wird in ihrer neuen Entscheidung gegebenenfalls mit zu ber�cksichtigen haben, ob die subjektiven Voraussetzungen eines Strafaufschubs im Sinne einer g�nstigen bzw. nicht ung�nstigen Prognose grunds�tzlich erf�llt sind. Soweit die ins Auge gefasste Sanktion in einem Bereich liegt, der die Grenze f�r den teilbedingten Vollzug (36 Monate) mit umfasst, wird sie sich die Frage zu stellen haben, ob eine Strafe, welche diese Grenze nicht �berschreitet, noch vertretbar ist (BGE 134 IV 17 E. 3.5).
�Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begr�ndet.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich schliesslich gegen die Feststellung der Vorinstanz, es sei unbestritten, dass ausschliesslich er und die beiden Mitangeklagten an der Tat beteiligt gewesen seien. Es sei durchaus m�glich, dass der Mitangeklagte X.________ weitere, ihm unbekannte Personen beigezogen habe. Dies sei insofern bedeutsam, als bei einem Freispruch des Mitangeklagten X.________ und Annahme einer Drittt�terschaft ein Schuldspruch wegen vollendeter Brandstiftung ausser Betracht falle, da die Handlungen dieses Dritten nicht zugerechnet werden k�nnten (Beschwerde S. 12 f.).
3.2.�Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die R�ge der willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet wird, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4; je mit Hinweisen).
3.3.�Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen �berhaupt gen�gt. Aus der blossen M�glichkeit, dass in die Brandstiftung weitere Personen involviert gewesen sein k�nnten, ergibt sich nicht, dass der Schluss der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar ist. Im �brigen hat das Bundesgericht die Beschwerde des Mitangeklagten X.________ mit heutigem Datum abgewiesen (Verfahren 6B_46/2014).
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, im �brigen aber abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Kanton Aargau den Beschwerdef�hrer im Umfang seines Obsiegens f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Die Entsch�digung ist praxisgem�ss seinem Rechtsvertreter auszurichten. In diesem Umfang wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos (BGE 139 III 396 E. 4.1). Soweit der Beschwerdef�hrer mit seiner Beschwerde unterliegt, ist das Gesuch zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Entsprechend sind dem Beschwerdef�hrer Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinen finanziellen Verh�ltnissen ist bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 14. November 2013 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen; im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Dem Beschwerdef�hrer werden Gerichtskosten von Fr. 500.-- auferlegt.
Der Kanton Aargau hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- auszurichten.

References: Art. 42
 Art. 221
 Art. 47
 BGE 
 Art. 50
 BGE 
 Art. 47
 BGE 
 Art. 221
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 106