Source: http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/umgangsvereinbarung
Timestamp: 2016-05-01 11:47:02+00:00

Document:
Umgangsvereinbarung - Urteile - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > U > Umgangsvereinbarung Umgangsvereinbarung – Urteile online findenEntscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Umgangsvereinbarung“.OLG-CELLE – Beschluss, 10 WF 323/11 vom 27.04.2012In einer Umgangsauseinandersetzung sind die Kindeseltern zur Vermeidung des Vorwurfs verfahrenskostenhilferechtlicher Mutwilligkeit nicht per se zu einer vorherigen Einschaltung des Jugendamtes zur Vermittlung verpflichtet. Das Unterlassen naheliegender und erfolgversprechender Bemühungen kann aber im konkreten Einzelfall mutwillig sein (hier: kein Eingehen auf die ausdrückliche Mitteilung des anderen Elternteil über die erfolgte Einschaltung des Jugendamtes und die Bereitschaft zu ersten von dort begleiteten Umgangskontakten und einer anschließenden Umgangsvereinbarung).OLG-CELLE – Beschluss, 10 WF 6/11 vom 21.01.2011Der beigeordnete Rechtsanwalt kann, wenn Prozess/Verfahrenskostenhilfe für einen Vergleich auch über nicht rechtshängige Ansprüche bewilligt wurde (hier: Umgangsvereinbarung in einem Gewaltschutzverfahren), insofern nur die Festsetzung einer 1,5 Einigungsgebühr - nicht auch einer Verfahrensdifferenzgebühr oder einer Terminsgebühr - verlangen.
OLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Beschluss, 2 UF 394/12 vom 06.03.20131. Ein Wechselmodell, das wegen der paritätischen Betreuung eines Kindes auch unterhaltsrechtlich zur Folge hat, dass beide Eltern auf den Barunterhalt des Kindes haften, liegt nur dann vor, wenn neben etwa gleichwertigen zeitlichen Anteilen in der Betreuung auch die Verantwortung für die Sicherstellung einer Betreuung bei beiden Eltern liegt.
2. Fehlt es daran, so kann dem hohen Betreuungsanteil des unterhaltspflichtigen Elternteils im Rahmen dieses erweiterten Umgangs dadurch Rechnung getragen werden, dass seine Unterhaltspflicht aus einer niedrigeren Einkommensstufe der Düsseldorfer Tabelle entnommen wird, als der sich aus seinen bereinigten Einkünften entsprechenden Stufe.OLG-BREMEN – Beschluss, 5 UF 11/12 vom 04.03.20131. Nach übereinstimmender Erledigungserklärung der Kindeseltern in einem Umgangsverfahren aufgrund einer außergerichtlichen Einigung ergibt sich die Kostenfolge aus § 83 Abs. 2 FamFG i. V. mit § 81 FamFG, nicht aus § 83 Abs. 1 FamFG. Danach entspricht es grundsätzlich der Billigkeit, dass die Eltern die Gerichtskosten jeweils zur Hälfte und ihre außergerichtlichen Kosten jeweils selbst tragen.
2. Allein die Tatsache, dass der eine Elternteil (hier: Bundesligafußballer) wirtschaftlich erheblich besser gestellt ist als der andere Elternteil (hier: Bürokauffrau), rechtfertigt ohne Hinzutreten weiterer verschuldens- bzw. verhaltens- oder verfahrenserfolgsbezogener Umstände kein Abweichen von diesem Grundsatz.OLG-HAMM – Beschluss, II-2 WF 88/12 vom 19.07.2012Zur Frage der Erforderlichkeit der Beiordnung eines Rechtsanwalts im Vermittlungsverfahren nach § 165 FamFG.OLG-CELLE – Beschluss, 10 UF 94/11 vom 14.05.20121. Wird ein Kind getrenntlebender Eltern in annähernd gleichem Umfang in den Haushalten beider Elternteile betreut, ist der Empfangsberechtigte des Kindergeldes analog § 64 Abs. 2 Satz 2 bis 4 EStG zu bestimmen. Insofern ist auf Antrag eines Berechtigten auch eine Bestimmung durch das Familiengericht vorzunehmen. (Anschluß an BFHE 209, 338). 2. Der Einwand, annähernd gleiche Betreuungsanteile lägen tatsächlich nicht vor, ist nicht vom Familiengericht, sondern allein von der Familienkasse und im nachfolgenden finanzgerichtlichen Verfahren zu klären.3. Zur Bestimmung des Wertes des Beschwerdegegenstandes bei gegen die familiengerichtliche Bestimmung des Kindergeldberechtigten gerichteter Beschwerde (Fortführung Senatsbeschluß vom 31. Mai 2011 - 10 UF 297/10 - FamRZ 2011, 1616 f. = MDR 2011, 1180 f. = JurBüro 2011, 494 = Rpfleger 2011, 604 f. = BeckRS 2011, 14904 = juris).OLG-STUTTGART – Beschluss, 17 UF 338/11 vom 30.03.2012Für die internationale Zuständigkeit gemäß Art. 8 der sog. Brüssel II a-Verordnung ist kein Raum, falls ein Kind bereits bei Anhängigkeit eines Sorge- oder Umgangsverfahren seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einen anderen Staat verlegt hatte. Hierfür ist ein Aufenthalt von 6 Monaten Dauer allenfalls Indiz, jedoch nicht zwingend vorauszusetzen.KG – Beschluss, 17 UF 375/11 vom 16.02.20121. a) Bei der Frage, ob dem Vater eines außerhalb einer bestehenden Ehe der Eltern geborenen Kindes gegen den Willen der Mutter die Mitsorge für das Kind einzuräumen ist, kann neben der Frage der elterlichen Kooperationsfähigkeit und -willigkeit in Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Kind u.a. auch berücksichtigt werden, ob der Vater in ausreichendem Maße die Gewähr für eine kontinuierliche, verlässliche und verantwortungsbewußte Wahrnehmung des Sorgerechts bietet. Diesbezügliche Zweifel sind angebracht, wenn der Vater seiner Umgangs- und Unterhaltspflicht nicht nachkommt oder die umgangsrechtliche Wohlverhaltenspflicht mißachtet. b) Eine vorgeburtlich von der Mutter abgegebene, privatschriftliche Erklärung, die elterliche Sorge mit dem Vater gemeinsam ausüben zu wollen, ist nur wirksam, soweit sie öffentlich beurkundet wurde.
2. Zur Frage, ob es der Bestellung eines Verfahrensbeistandes bedarf, wenn die Eltern eine hierauf zielende Frage des Familiengerichts verneint haben.KG – Beschluss, 13 WF 195/11 vom 25.10.2011Therapieempfehlung an Mutter betr. ihre sexuelle Orientierung im Umgangsverfahren rechtfertigt Besorgnis der Befangenheit des SachverständigenVG-HANNOVER – Urteil, 3 A 1905/08 vom 22.07.20111. Um einen öffentlich-rechtlich normierten Ersatzanspruch durch Leistungsbescheid festzusetzen, bedarf es einer besonderen gesetzlichen Ermächtigung (Verwaltungsaktsbefugnis).2. Der Erstattungsanspruch aus § 5 Abs. 1 UVG kann mangels gesetzlicher Ermächtigung nicht im Wege des Leistungsbescheids festgesetzt werden.BRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 10 UF 2/11 vom 23.03.2011Auf den Antrag eine Kindersvaters ist grundsätzlich die gemeinsame elterliche Sorge anzuordnen. Denn es entspricht grundsätzlich dem Kindeswohl, wenn das Kind in dem Bewusstsein lebt, dass beide Elternteile für es Verantwortung tragen.KG – Beschluss, 16 UF 86/10 vom 07.02.2011Regelung des Sorgerechts auf der Grundlage der Entscheidung des BVerfG 1 BvR 420/09.OLG-OLDENBURG – Beschluss, 11 WF 325/10 vom 22.12.2010Für das Vermittlungsverfahren nach § 165 FamFG kann im Regelfall kein Anwalt beigeordnet werden.AG-LUDWIGSLUST – Beschluss, 5 F 283/09 vom 19.11.2009a) Bei der einvernehmlichen Regelung des Umgangsrechtes der Eltern mti einem unter 14 Jahre alten Kind ist in deren Zustimmung zu einem Vergleichsabschluss im Sinne des § 156 Abs. 2 FamFG die Zustimmung des ebenfalls verfahrensbeteiligten Kindes als konkludent in ihren Erklärungen enthalten anzusehen. b) Eine ausdrückliche Entscheidung für die gerichtliche Billigung des geschlossenen Vergleichs hat zumindest aus Gründen der Rechtsklarheit und Rechtssicherheit zu erfolgen; gleichzeitig kann nur so den vollstreckungsrechtlichen Erfordernissen des § 89 Abs. 2 FamFG Rechnung getragen werden.VG-OLDENBURG – Beschluss, 11 B 859/07 vom 23.03.2007§ 10 Abs. 3 Satz 3 AufenthG betrifft nur sog. gesetzliche Ansprüche auf Erteilung eines Aufenthaltstitels.Auch wenn dauerhaft kein Aufenthaltstitel erteilt werden darf, kann im Hinblick auf den grundgesetzlichen Schutz der familiären Lebensgemeinschaft ein Anspruch auf Duldung gem. § 60 a Abs. 2 AufenthG bestehen.Art. 6 GG schützt auch die unmittelbar bevorstehende Aufnahme einer familiären Lebensgemeinschaft.Unter Berücksichtigung des spezifischen Erziehungsbeitrages des Vaters kann auch der einmal wöchentlich für eine Stunde vorgesehene Besuch des Vaters bei seinem wenige Monate alten Säugling eine durch Art. 6 GG geschützte familiäre Lebensgemeinschaft sein, die über eine bloße Begegnungsgemeinschaft hinausgeht. Im Wesentlichen aufenthaltsrechtliche Verstöße führen in der Regel nicht zu einem Art. 6 GG überwiegenden öffentlichen Interesse an der Aufenthaltsbeendigung.NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 11 ME 70/04 vom 26.05.2004Zum Aufenthaltsrecht von minderjährigen und im Bundesgebiet geborenen Kindern eines Asylberechtigten, dessen Ehe mit der allein sorgeberechtigten Mutter der Kinder geschieden ist.
Weitere BegriffeUmgangsstreitigkeiten UrteileUmgangsstil UrteileUmgangsregelung nach HKÜ UrteileUmgangsregelung UrteileUmgangsrechtsverfahren UrteileUmgangsvereinbarungUmgangsvereitelung UrteileUmgangsverfahren UrteileUmgansrecht UrteileUmgebauter VW-Bus: Abtrennung zwischen Fahrgastraum und Laderaum als wesentliches Merkmal für die Einstufung als LKW UrteileUmgebung des Bauvorhabens Urteile
Sie lesen gerade: Umgangsvereinbarung - Urteile © JuraForum.de — 2003-2016

References: § 83
 § 81
 § 83
 § 165
 § 64
 Art. 8
 § 5
 § 165
 § 156
 § 89
 § 60
 Art. 6
 Art. 6