Source: http://naturdenkmale-donau-ries.de/naturschutzgesetz.html
Timestamp: 2020-08-04 14:11:27+00:00

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§ 28 Abs. 1 idF d. G v. 29.7.2009 I 2542: Schleswig-Holstein - Abweichung durch § 17 Abs. 2 des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG) v. 24.2.2010 GVOBl. Schl.-H.S. 301 mWv 1.3.2010 (vgl. BGBl. I 2010, 450)
§ 28 Abs. 1 idF d. G v. 29.7.2009 I 2542: Hamburg - Abweichung durch § 10 Abs. 2 des Hamburgischen Gesetzes zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes (HmbBNatSchAG) v. 11.5.2010 HmbGVBl. S. 350, 402 mWv 1.6.2010 (vgl. BGBl. I 2011, 93
§ 28 Abs. 1 idF d. G v. 29.7.2009 I 2542: Sachsen - Abweichung durch § 21 Abs. 1 Nr. 2 des Sächsischen Naturschutzgesetzes (SächsNatSchG) idF d. Bek. v. 3.7.2007 SächsGVBl. S. 321, zuletzt geändert durch Artikel 17 des G v. 15.12.2010 SächsGVBl. S. 387, 398, mWv 15.5.2010 (vgl. BGBl. I 2011, 842
§ 28 Abs. 1 idF d. G v. 29.7.2009 I 2542: Baden-Württemberg / Abweichung durch § 30 Abs. 1 des Gesetzes des Landes Baden-Württemberg zum Schutz der Natur und zur Pflege der Landschaft (NatSchG) v. 23.6.2015 GBl. BW 2015, S. 585, geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21.11.2017 GBl. BW 2017, S. 597, ber. S. 643, ber. 2018 S. 4, mWv. 14.7.2015 (vgl. BGBl. I 2018, 537
Für jedes Naturdenkmal erläßt die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Donau-Ries eine, auf das jeweilige Objekt bezogene,Verordnung, auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes - BNatSchG und des Bayerischen Naturschutzgesetzes - BayNatSchG Artikel 43, BayNatSchG Artikel 51
Muster, wie eine Verordnung zur Unterschutzstellung eines Baumes zum Naturdenkmal aussehen kann. Die Verordnung wird individuell projektbezogen angepasst.
Wenn es sich um einen Fels oder eine Höhle als Naturdenkmal handelt, ist der Text ebenfalls projektbezogen angepasst.
[Das jeweilige Objekt ist benannt, verortet und als Naturdenkmal geschützt.]
Das Naturdenkmal erhält eine Bezeichnung [„Namen"].
Zur Sicherung des Naturdenkmals erstreckt sich der Schutz auch auf die Umgebung des Naturdenkmals. Bei Bäumen ist im Bereich der Kronentraufe zuzüglich ein 1,5 Meter breiter Ring einzubeziehen. Die Kronentraufe im Sinne dieser Vorschrift ist die Bodenfläche unter der Baumkrone. Nicht zum Schutzgegenstand gehören bestehende bauliche Anlagen im Sinne der Bayerischen Bauordnung, die sich innerhalb des geschützten Bereiches befinden.
Die Lage des Naturdenkmals ist in den beiliegenden Flurkarten im Maßstab 1:25.000, 1:5000 sowie 1:1000 eingetragen. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung.
[Zweckder Ausweisung als Naturdenkmal ist es, dieses Objekt wegen seiner Einzigartigkeit zu schützen. Es handelt sich um eine Einzelschöpfung der Natur, deren besonderer Schutz sich aufgrund ihrer Eigenart und Größe sowie geschichtlichen und heimatkundlichen Bedeutung ergibt. Das Objekt stellt ein prägendes und charakteristisches Gestaltungselement im Landschafts- oder Ortsbild dar.]
Nach § 28 Abs. 2 BNatSchG ist es verboten,
Es ist insbesondere verboten, in dem nach § 1 Abs. 3 Satz 1 dieser Verordnung geschützten Bereich
3. das Wachstum der Bäume auf andere Weise zu stören,
Maßnahmen zur Abwehr unmittelbar drohender Gefahren für Leib und Leben von Menschen oder für erhebliche Sachwerte (insbesondere in Wahrnehmung einer Verkehrssicherungspflicht). Die Maßnahmen sind der unteren Naturschutzbehörde unverzüglich anzuzeigen.
Maßnahmen, die der Erhaltung und ordnungsgemäßen Pflege des Naturdenkmals dienen; die Maßnahmen sind dem Landratsamt Donau-Ries - untere Naturschutzbehörde - rechtzeitig vor Beginn anzuzeigen.
Die rechtmäßige Benutzung, Unterhaltung und Instandsetzung öffentlicher Verkehrsflächen sowie der zur Erhaltung der Verkehrssicherheit notwendige Winterdienst auf befestigten Straßen und Wegen im nach § 1 Abs. 3 Satz 1 dieser Verordnung geschützten Bereich.
Das Anbringen des Naturdenkmalschildes durch die untere Naturschutzbehörde.
§ 6 Pflichten der Eigentümer und Besitzer
Nach Art. 57 Abs. 1 Nr. 2 und 7 BayNatSchG kann mit Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig.
entgegen § 3 dieser Verordnung ohne Befreiung (§ 5) das Naturdenkmal beseitigt oder Handlungen vornimmt, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals oder seiner geschützten Umgebung führen können; insbesondere Handlungen nach § 3 Abs. 2 Nr. 1 bis 8 dieser Verordnung ohne die erforderliche Befreiung gemäß § 5 dieser Verordnung vornimmt,
entgegen §4 Nr. 1 Satz 2 dieser Verordnung erforderliche Sicherungsmaßnahmen nicht unverzüglich anzeigt oder Maßnahmen nach § 4 Nr. 2 dieser Verordnung ohne die erforderliche Anzeige durchführt,
einer vollziehbaren Nebenbestimmung nach § 5 dieser Verordnung nicht nachkommt.
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt des Landkreises Donau-Ries in Kraft.

References: § 17

§ 28
 § 10

§ 28
 § 21

§ 28
 § 30
 § 28
 § 1
 § 1

§ 6
 Art. 57
 § 3
 § 3
 § 5
 §4
 § 4
 § 5