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Timestamp: 2017-12-17 02:31:41+00:00

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Könnte dies eine Eingliederungsvereinbarung sein? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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24.05.2011, 08:07 #1
Könnte dies eine Eingliederungsvereinbarung sein?
Ich habe diesen Fragebogen bei einer Gruppeinformationsveranstaltung vom Arbeitsamt bekommen.
Könnte dies eine EV sein?
Oder wurde man da nur über seine Pflichten darauf hingewiesen.
EG.pdf (957,4 KB, 637x aufgerufen)
24.05.2011, 08:20 #2
AW: Könnte dies eine Eingliederungsvereinbarung sein?
Muster findest Du hier: Information - Eingliederungsvereinbarung im Erwerbslosen Forum Deutschland
24.05.2011, 08:21 #3
Nein, das ist keine EGV. Ich würde dieses Ding nicht unterschreiben und in den Müll werfen. Sowas habe ich ja noch nicht gesehen. Frage 2 ist ja schon eine Frechheit.
24.05.2011, 08:56 #4
Ich fülle dieses Ding auch nicht aus. Aber ich hefte es in einem Ordner ab, nicht dass sie später kommen und das blaue vom Himmel behaupten.
24.05.2011, 09:04 #5
Sag mal, was ist das für eine Antwort?????? S
Also das Ding ausfüllen. Ich gehe davon aus, dass hier keine Leistungen bezogen werden, sondern Du nur der Vermittlung zur Verfügung stehst. Solltest Du nämlich eine dieser Fragen mit Nein beantworten wird die Vermittlung sofort eingestellt.
würds nicht ausfühllen
da einige fragen mit den abschluss einer egv verbunden sind
steht ja klipp und klar drin
das man sich bereit erklährt egv anzuschlissen und was da noch so drin steht
was hat das nicht ausfühllen mit der einstellung der vermittlung zu zutuhn ?
du hast ein anrecht drauf
sobald du arbeitslosgemeldet bist
auch wenn du keine leistungen beziehst
würd nochmal den bogen anschauen und das ganz genau
dann siehst du was man da für schöne dinge ankreuzen soll
mit der arbeitslos meldung +profil was erstellt wird
bestättigt man ja schon das man so gesehn mit allen einverstanden ist
das ding da ist ein frei brief für niedliche sachen
abschluss der egv
und super toll ist der punkt 2
da ist nur die rede von verpflichtungen
kreuzt du das mit ja an und unterschreibst das ding
hast du dich so gesehn verpflichtet alles mit zu machen was der SB von dir will
24.05.2011, 09:17 #7
Vor allem, von was für einer "Vermittlung" sprechen wir hier?
Besser, man sucht sich unabhängig von AA oder JC einen Job!
24.05.2011, 09:18 #8
Das ganze Ding ist doch ne frechheit. Auf denen ihre Vermittlung kann man sowiso sche ...sen.
Übrigens, online kann man sich über Angebote der Arge schlau machen, sollte man darauf scharf sein.
24.05.2011, 09:18 #9
Wieso soll ich dieses Formular ausfüllen? Es wurde nur zur Info in diesem Gruppenvortrag vom Amt ausgehändigt.
Und es hat niemand kein Wort erwähnt, dass ich es unterschreiben muss.
Also soll ich denen selber zuvor kommen, sicherlich nicht.
Wenn schon, müssen sie mich schon selber dazu auffordern. Und das hat bisher niemand gemacht.
24.05.2011, 09:19 #10
KLar, aber der TE geht es um die Rentenzeiten....deshalb hat sie sich beim AA zur Vermittlung gemeldet...
24.05.2011, 09:20 #11
sagt mal. Könnt ihr Euch mal bitte die Sachen durchlesen und dann überlegen, ob ihr eine Antwort gegen könnt.
Das hier hat nichts mit Hartz IV zu tun, sondern ist nur für die VBermittlung durch Arbeitsagentur und da gibt es keine Ein-Euro-Jobs.
Wenn ihr schon antwortet, dann schaut bitte auch, ob ihr Euch wirklich mit der Materie auskennt. BEI ALG I laufen die Saczhen nun mal ganz anders.
24.05.2011, 09:21 #12
Es ist keine EGV.
In welcher Stadt lebst du? Ich habe so etwas noch nie gesehen...
und da mir da vieles unklar ist, würde ich das erstmal NICHT unterschreiben!
Reicht doch, daß sie in der Akte vermerkt haben, daß du es erhalten hast...
Martin, seid wann MUSS man etwas unterschreiben?
Was könnten die denn tun, wenn man das so nicht unterschreibt?
BEI ALG I laufen die Saczhen nun mal ganz anders.
Nein, auch da gilt es das Grundrecht... man unterschreibt nichts was man nicht genau versteht...oder man nicht unterschreiben will.
Mein Schützling hat bei ALG I nichts unterschrieben, ohne es mitzunehmen und zu prüfen - keine Sperre!
24.05.2011, 09:21 #13
Das mache ich doch selber die ganze Zeit. Und wenn ich einen Vermittlungsvorschlag bekommen habe, dann war es oft die gleiche Stelle wo ich mich schon selber beworben habe.
Ich sage ja, wenn man nicht selber um einen Job schaut, und sich auf das Amt verlässt, dann ist man verloren. Aber dies ist die Wahrheit.
Das habe ich nur allgemein gemeint und will niemand angreifen.
24.05.2011, 09:26 #14
Die können mich aus ihrer Vermittlung 12 Wochen sperren.
Und diese 12 Wochen können nicht dem Rententräger gemeldet werden. Aber in dieser Sperrzeit musst du deine lückenlose Bemühungen dem Rententräger nachweisen. In der Regel zwei schrifliche Bewerbungen pro Woche. Also immer eine Kopie der Bewerbung + Antwortschreiben dieser Firma lückenlos nachweisen.
Wenn man diese Vermittlungssperre einmal hatte, muss man seine Bewerbungen immer dem Rententräger lückenlos nachweisen, damit das Amt in Zukunft wieder die andere Zeit anrechnet.
Sonst habe ich keinen Anspruch auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente.
Das ganze habe ich doch schon mit dem Rententräger durchgesprochen.
Ich lebe im Alb-Donau-Kreis.-
24.05.2011, 09:29 #15
1euro jobsnicht aber andere tolle mansnahmen
ich sage nochmal das ding ist ein freibrief für den SB
und du weist wie die behörden arbeiten
die schei*sen auf gesetzte und wenn der SB meint dich in einer arbeitsgelegenheit rein zu stopfen dann macht der das
der hat ja in dem moment deine zustimmung dazu
steht klipp und klar drin
in diesen bogen
man hat ein anrecht auf vermittlung sobald man sich arbeitslos meldet und keine leistungen bezieht
dieser bogen diehnt dazu um diverse sachen zu umgehn
wie du schonschreibst
es gibt in diesen bereich keine 1euro jobs
mit deiner zustimmung dann schon
24.05.2011, 09:37 #16
Die Agentur für Arbeit vergibt keine 1 € Jobs, Sumse ...
24.05.2011, 09:38 #17
aber andere nette massnahmen
eingungstestmassnahmen
bewerbungstraining und und und
die haben da schon nette sachen dabei
24.05.2011, 09:39 #18
Es ist schon immer wieder toll wieviel Wissen tatsächlich vorhanden ist. Also lest Euch mal bitte die Sachen genau durch
(1) 1Die Agentur für Arbeit hat unverzüglich nach der Ausbildungsuchendmeldung oder Arbeitsuchendmeldung zusammen mit dem Ausbildungsuchenden oder Arbeitsuchenden dessen für die Vermittlung erforderlichen beruflichen und persönlichen Merkmale, seine beruflichen Fähigkeiten und seine Eignung festzustellen (Potenzialanalyse). 2Die Feststellung erstreckt sich auch darauf, ob und durch welche Umstände die berufliche Eingliederung erschwert ist.
(2) 1In einer Eingliederungsvereinbarung, die die Agentur für Arbeit zusammen mit dem Ausbildungsuchenden oder Arbeitsuchenden trifft, werden für einen zu bestimmenden Zeitraum festgelegt
1.das Eingliederungsziel,
3.welche Eigenbemühungen zu seiner beruflichen Eingliederung der Ausbildungsuchende oder Arbeitsuchende in welcher Häufigkeit mindestens unternehmen muss und in welcher Form er diese nachzuweisen hat,
2Die besonderen Bedürfnisse behinderter und schwerbehinderter Menschen sollen angemessen berücksichtigt werden. 3Bei Arbeitslosen, die einen Eingliederungsgutschein nach § 223 erhalten, soll in der Eingliederungsvereinbarung die Ausgabe des Eingliederungsgutscheins mit einem Arbeitsangebot oder einer Vereinbarung über die notwendigen Eigenbemühungen zur Einlösung des Eingliederungsgutscheins verbunden werden.
(3) 1Dem Ausbildungsuchenden oder Arbeitsuchenden ist eine Ausfertigung der Eingliederungsvereinbarung auszuhändigen. 2Die Eingliederungsvereinbarung ist sich ändernden Verhältnissen anzupassen; sie ist fortzuschreiben, wenn in dem Zeitraum, für den sie zunächst galt, die Ausbildungsplatzsuche oder Arbeitsuche nicht beendet wurde. 3Sie ist spätestens nach sechsmonatiger Arbeitslosigkeit, bei arbeitslosen und ausbildungsuchenden Jugendlichen sowie in den Fällen des Absatzes 2 Satz 3 spätestens nach drei Monaten, zu überprüfen. 4Kommt eine Eingliederungsvereinbarung nicht zustande, sollen die nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 erforderlichen Eigenbemühungen durch Verwaltungsakt festgesetzt werden.
(Mit der Novellierung des § 37 SGB III zum 1.1.2009 war auch eine inhaltliche Änderung der früher in § 35 Abs 4 SGB III aF enthaltenen Regelungen über die Eingliederungsvereinbarung verbunden. Der Gesetzgeber hat sich jedoch nicht für eine Angleichung an das Pendant im Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitsuchende entschieden. Die Ausgestaltung in § 15 SGB II unterscheidet sich nach wie vor erheblich. Randnummer 7Der Regelung des § 37 Abs 2 S 1 SGB III lassen sich die Inhalte der Eingliederungsvereinbarung entnehmen. Dazu zählt zunächst das Eingliederungsziel, das in der Regel im Erlangen einer Ausbildungs- bzw Arbeitsstelle liegen dürfte. Weiterhin werden die verschiedenen Tätigkeiten festgehalten, die die Agentur für Arbeit zur Begründung eines Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisses nach § 35 Abs 1 S 2 SGB III plant, ebenso wie die von ihr vorgesehenen Leistungen der aktiven Arbeitsförderung. Auf der anderen Seite enthält die Eingliederungsvereinbarung die von dem Ausbildung- oder Arbeitsuchenden verlangten Eigenbemühungen und ihren Nachweis. Was die Rechtsfolgen der Eingliederungsvereinbarung angeht, handelt es sich dabei um den wichtigsten Gesichtspunkt. Für Bezieher von Arbeitslosengeld handelt es sich um eine Konkretisierung der Pflichten aus § 119 Abs 1 Nr 2, Abs 4 SGB III. Die Nichteinhaltung der entsprechenden Verpflichtungen kann eine Sperrzeit bei unzureichenden Eigenbemühungen gem § 144 Abs 1 S 2 Nr 3 SGB III nach sich ziehen.) Quelle: Beck'scher Online-Kommentar Sozialrecht Hrsg: Rolfs/ Giesen/ Kreikebohm/ Udsching § 37 SGB III Rz. 6-7
24.05.2011, 09:41 #19
Wenn man das Freiwillig will schon. Die wollten mich auch schon überreden ein kostenloses Praktikum in einer Firma machen.
Aber zu was, ich habe Berufserfahrung und muss mich nicht orientieren was ich jemals machen will.
Die schlagen uns so einen Unsinn vor, weil sie mir in Wirklichkeit nicht helfen können.
Aber das erwarte ich auch nicht. Ich suche mir meinen Job schon selber.
Wie gesagt, dieses Spiel ist nur wegen der Rente.
24.05.2011, 09:42 #20
Martin, bei mir ist genug Wissen vorhanden, hab ich ja der Agentur für Arbeit in LB genug gezeigt, daß es anders geht, als die es gern gehabt hätten :-)
Was du da gepostet hast: Was hat das mit dem eingestellten Formular zu tun?
24.05.2011, 09:52 #21
(1) 1Die Agentur für Arbeit hat unverzüglich nach der Ausbildungsuchendmeldung oder Arbeitsuchendmeldung zusammen mit dem Ausbildungsuchenden oder Arbeitsuchenden dessen für die Vermittlung erforderlichen beruflichen und persönlichen Merkmale, seine beruflichen Fähigkeiten und seine Eignung festzustellen
das währ dann die eignungsfestellungmassnahme die dir aufs auge gedrückt werden kann
ich sag ja die haben schon nette sachen dabei
dann kommt noch das zum tragen
§ 46 SGB III
super sachen können die dann machen
mit den bogen ist das ein freibrief das man sich mit allen einverstanden erklährt
24.05.2011, 10:13 #22
So Sternchen,
Du hast dich arbeitslos gemeldet, bist denen Verfügbar und bemühst dich um einen neuen Job.Somit hast du hast du die Voraussetzungen erfüllt.
Die Rechtsfolgebelehrung in den Wisch, weißt auf eine EGV hin.
Du hast aber keine.
Eine Sperre würde ich gelassen entgegen sehen. Gegebenfalls klagen zu mal das ja keine Eile hat.
Mit Sanktionen und Sperren und Nötigungen sowie Erpressungen,
hat man mit denen immer zu rechnen.
Den Wisch nicht ausfüllen und unterschreiben !
ICH würde es so machen.(hätte ich jetzt fast vergessen)
24.05.2011, 10:59 #23
Vielleicht könnt ihr mir helfen, dies zu verstehen.
Ich habe ja zuerst diesen Fragebogen eingestellt. Wo man sieht welche Konsequezen es nach sich ziehen kann, wenn man irgend etwas nicht korrekt macht. Als Arbeitsloser ohne Leistungsbezug.
Aber hier habe ich jetzt ein Formular eingestellt, dies ist ein Vermittlungsvorschlag mit Rechtsbelehrung. Aber diese Rechtsbelehrung ist irgendwie komisch ausgelegt. Ich meine der greift für Leistungsempfänger.
Das Amt sagt die Stelle ist zumutbar, aber ich habe keinerlei Möglichkeit an diesen Ort zukommen. Da ich kein Auto habe. Zug- und Busverbindung dorthin gibt es nicht.
Könnt ihr das mal lesen und sagen wie ihr es versteht.
Ich möchte nur wissen, welches dann für mich im Fall Sanktion greifen würde.
24.05.2011, 12:29 #24
Leider sieht man dort nur einen Teil des Schreibens.
Die Rechtsfolgenbelehrung ist bei dir als Nichtleistungsempfänger Unsinn (offenbar Textbaustein für Vermittlungsvorschläge). Sperrzeiten können dir gegenüber nicht verhängt werden. Es existiert nach deinen Angaben auch keine EGV und kein Verwaltungsakt mit Vorgabe von Mindestbewerbungszahlen.
Aber: wenn du zumutbaren(!) Vermittlungsvorschlägen überhaupt nicht nachkommst, könnte man auf die Idee kommen, an deiner Verfügbarkeit für die Arbeitsvermittlung zu zweifeln, die nun einmal Grundvoraussetzung für den Arbeitslosenstatus ist.
Kannst du von deiner Wohnung zum Beschäftigungsort innerhalb einer täglichen Pendelzeit von bis zu 2 1/2 Stunden (Hin- und Rückweg) kommen? Nein? Dann Fall erledigt, weil Vorschlag gesetzlich nicht zumutbar - siehe § 121 SGB III. Bei Teilzeitbeschäftigung mit bis zu 6 Stunden täglicher Arbeitszeit liegt die Grenze bei 2 Stunden Pendelzeit. Das sind genau die gesetzlichen Kriterien, die im ersten Fragebogen so aufgeführt waren. Du solltest das auf der Rückmeldung dann so begründen.
In der RFB ist übrigens noch deine Kundennummer lesbar.
24.05.2011, 12:39 #25
Wie kann ich die löschen. Nochmal einscannen und schwärzen oder?
Was mich ärgert, ich habe ja mit dem Sachbearbeiter genau durchgesprochen, was von den Orten her gehen würde.
Aber dass er seinen Job richtig macht, bin ich nicht verantwortlich.
Ist dies eine vollwertige Rechtsfolgebelehrung? juergen1958 ALG II 6 31.03.2010 02:23
SG Dortmund: Bedürftigentestament könnte sittenwidrig sein WillyV Diskussionsbereich-> Urteile / Entscheidungen / Rechtsmittel 3 03.12.2009 22:33
»Wir wollen eine Lobby für die Ärmsten sein« Paolo_Pinkel Archiv - News Diskussionen Tagespresse 3 04.07.2009 09:02
Eine Frage - wenn es nich so ernst wäre könnte man lachen hummellinge Allgemeine Fragen 2 08.04.2006 19:42

References: § 223
 § 37
 § 35
 § 15
 § 37
 § 35
 § 119
 § 144
 § 37

§ 46
 § 121