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Timestamp: 2013-05-18 20:04:13+00:00

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On This Day - May 9th | Enzyklopädie der Kritischen Masse
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Am Ende müssten Lösungen gefunden werden, die dem Bürger absolut transparent seien, damit er “Herr seiner Daten” bleibe. … mehr lesen … über Datenschutz und Bequemlichkeit
Logo für de.rec.musik.klassik
Submitted by huflaikhan on 9. May 2003 - 18:37
Die Newsgroup de.rec.musik.klassik hat ein kleines Logo von mir geschenkt bekommen. Die aktuelle Adresse ist: www.drmk-faq.de … mehr lesen … über Logo für de.rec.musik.klassik
Muttertag In Regensburgs a la BLIZZ
Submitted by huflaikhan on 9. May 2004 - 18:35
Früher benötigte ich diese Zeitung zum Auffangen der sich Bahn suchenden Tropfen aus Filmentwicklungsdosen. Viel geholfen hats nicht. Der Teppich wurde trotzdem ruiniert. Aber nun wird langsam auch der Inhalt immer wichtiger - und lustiger. … mehr lesen … über Muttertag In Regensburgs a la BLIZZ huflaikhan's blogNeuen Kommentar schreiben
Submitted by huflaikhan on 9. May 2005 - 0:16
New York, November oder Dezember 1938
Ich träumte: Hölderlin hieß Hölderlin, weil er immer auf einer Holunderflöte spielte.
Quelle: Theodor W. Adorno, Traumprotokolle, Frankfurt M. 2005, S. 10
Das ist schon ziemlich kindisch, aber was soll man machen, es ist ja ein Traum. Immerhin noch ganz lustig, wer es denn so sehen möchte. Ebenso dieser:
A. sagte mir: ich bin jetzt 30 Jahre alt, aber ich sehe 28 Jahre jünger aus.
Quelle: Theodor W. Adorno, Traumprotokolle, Frankfurt M. 2005, S. 83
Derartige Träume gehören in die Kategorie des Verblüffenden. Andere sind freilich weniger freundlich kurios. Da fallen Monde herab, Menschen singen noch eine Woche lang, nachdem sie auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurden. „Namenloses Entsetzen“. Die komischen gefallen mir momentan besser, ich kenne sie selbst aus der eigenen Erfahrung leider eher nicht.
Frankfurt, Juli 1965
Mein Arzt hatte mir ein paar Furunkel aufgeschnitten. Ich träumte, er hätte ihnen auf einer Rechnung Namen gegeben. An einen erinnere ich mich: »Das muffige Geschwür ‘Etüde’«.
Quelle: Theodor W. Adorno, Traumprotokolle, Frankfurt M. 2005, S. 80
Es soll ja Menschen geben, die richten ihr Leben ein nach Träumen. Das ist aber doch vermutlich genau so bekloppt, wie sein Leben danach auszurichten, was man vom Hörensagen, von Vermutungen und Anruch empfindet. Gleichwohl ist dies anscheinend eine recht menschliche Verhaltungsweise. Doch dankt darin etwas ab, etwas, was ich gelernt habe, dem nicht zu vertrauen ist. Das ist vielleicht eine recht lustige Pointe in folgendem Traum:
Frankfurt, Februar 1967
Ich wollte meinen juristischen Doktor machen, hatte mir auch ein Thema ausgedacht, von dem mir schien, daß es mir gemäß sei. Es lautete: Der Übergang vom lebendigen Menschen zur jurististischen Person. Auch über die Methode bildete ich mir meine Vorstellungen. Sie sollte möglichst im Einklang mit der offiziell wissenschaftlichen sein. Ich wollte alle in der Literatur erreichbaren Bestimmungen der juristischen Person sammeln, ihre Differenzen von den lebendigen feststellen und daraus den Übergang konstruieren.
Quelle: Theodor W. Adorno, Traumprotokolle, Frankfurt M. 2005, S. 83 … mehr lesen … über Traum nach Protokoll?
Hoffnung für die SPD
Submitted by huflaikhan on 9. May 2005 - 1:59
Rettung naht für die SPD:
(3) Für die Dauer des Verteidigungsfalles ist die Auflösung des Bundestages ausgeschlossen. Ist nicht das Leben, ist nicht der Zustand des Moments ein permanenter Verteidigungsfall. Wenn man so das Grundgesetz durchschaut, dann finden sich überall starke Worte und in Absatz Zwo die unnachahmliche Aushebelung durch Formulierungen wie beispielweise (selbst zu ergänzen):
Art. 2: (2)  In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Art. 4: (2)  Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Art. 8: (2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.
Art. 10: (2) Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden.
Art. 11: (2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden,
Noch steht in Art. 12:
Was ja auch schon ein Klopper ist übrigens. Aber die Entwicklungen nach Hartz IV etc. pp.?
Achso, ja, zurück zur SPD und der Bundesregierung. Wenn mich nicht alles täuscht, dann befinden wir uns doch unter dem Angriff von Terroristen und Islamisten. Was ist es denn anders, dass man das nicht als Verteidigungsfall deklariert? Denn die das nähere erklärenden Bundesgesetze undsoweiter machen doch genau dies zur Grundlage. Sicherheit geht vor Freiheit. Übrigens auch so ein Satz, mit dem man in Zeiten des kalten Krieges ja keine Schnitte machen konnte. I remember dis genau. Hey, wir hier im Westen haben doch die „Freiheit“, die da hinterm Zaun sind die armen Schweine mit ohne Reisefreizügigkeit und einem Staatssicherheitsdienst, den sich heute hier mancher gerne herüberwünschte. Ach ja. Rettung für die SPD naht. … mehr lesen … über Hoffnung für die SPD
Quelle: Stefan Frey, Dann kann ich leicht vergessen, das teure Vaterland... — Lehár unterm Hakenkreuz [Vortrag 2005], Manuskript … mehr lesen … über Drei Zitate
Submitted by hufi on 9. May 2007 - 8:38
Heute gerade etwas additiv. Tragend. Staatstragend. Wirtschaftsertragend. Dies ist süß:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat am Dienstagabend den Weltvorstand der internationalen Organisation der Musikindustrie IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) und den Sänger Udo Jürgens zu einem Gespräch empfangen. Zentrales Thema des Treffens waren die veränderten Rahmenbedingungen der Musikindustrie als eine der tragenden Säulen der Kreativwirtschaft.
Man weiß gar nicht, ob die Relativierung "eine der" eine positive Entwicklung der Phonobranche darstellt oder einfach bloß ein Satzfehler. Auf jeden Fall weiß man jetzt, dass Udo Jürgens noch lebt.
Eine andere tragende Säule ist der VUT. … mehr lesen … über Tragende Säulen
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Submitted by hufi on 9. May 2008 - 9:20
Heute ein wenig in einem Buch gewälzt, in dem ich sogar zitiert bin, wenn auch nur in Fussnoten. Das erhöht dei wissenschaftliche Reputation jedenfalls ungeheuer. Kann man sich ja denken. Der Ruf an eine amerikanische Universität im mittleren Westen dürfte unaufhaltsam folgen.
Aber bei Studenten, die sich etwas wie mein MeinProf.de einfallen lassen, weiß ich auch nicht, ob das ein so prima Ziel wäre. Nicht die Angst vor Bewertungen wäre problematisch. Nein, die Denkungsweise. Jetzt hat der Berliner Datenschutzbeauftragte ein Knöllchen an die Macher verteilt. Man kann es in taz und Berliner Zeitung nachlesen. Die Angelegenheit ist an sich nicht wild, meinprof.de ist für ein großes Thema zu irrelevant. Mich interessiert eher die moralische und sprachliche Seite des Falles, nicht die juristische: … mehr lesen … über Propaganda als Tat
Submitted by hufi on 9. May 2008 - 20:44
In einer Welt, in der längst die Bücher nicht mehr aussehen wie Bücher, sind es nur noch solche, die keine mehr sind. Stand am Anfang der bürgerlichen Ära die Erfindung der Druckerpresse, so wäre bald deren Widerruf durch Mimeographie fällig, das allein angemessene, das unauffällige Mittel der Verbreitung. [Band 4: Minima Moralia. … mehr lesen … über Turm
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