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Timestamp: 2017-10-19 23:42:44+00:00

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BGBl. I 2013 S. 1981 - dejure.org
BGBl. I 2013 S. 1981
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 35, ausgegeben am 10.07.2013, Seite 1981
13.02.2013 BT Investmentfonds sollen reguliert und Hedgefonds für Privatanleger verboten werden
13.02.2013 BT Regierung will Hedgefonds für Privatanleger verbieten
14.02.2013 BT Finanzaufsicht (in: Debatten im Bundestag vom 20. bis 22. Februar 2013)
20.02.2013 BT Anhörung und Fachgespräche geplant
21.02.2013 BT Streit um Anlegerschutz auf den Finanzmärkten
07.03.2013 BT Finanzmarktpolitik (in: Debatten im Bundestag vom 13. bis 15. März)
12.03.2013 BT Öffentliche Anhörung zu Investmentfonds
13.03.2013 BT Finanzbranche warnt vor Überregulierung bei Immobilienfonds
13.03.2013 BT Banken und Fonds kritisieren Einschränkungen
20.03.2013 BT Umfassende Änderungen am Gesetz zu alternativen Fonds geplant
24.04.2013 BT Weiterer Baustein zur Finanzmarktregulierung
07.05.2013 BT Finanzmarktregulierung (in: Bundeswehr, Bildungspolitik, nukleare Entsorgung)
08.05.2013 BT Drei weitere Gesetze sollen Finanzmarkt regulieren
16.05.2013 BT Weitere Regeln für den Finanzmarkt verabschiedet
17.05.2013 BT AIFM-Umsetzungsgesetz verabschiedet (in: Die Beschlüsse des Bundestages am 16. und 17. Mai)
Kurznachricht zu "Das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)" von RA Markus Wollenhaupt und RA Rocco Beck, original erschienen in: DB 2013, 1950 - 1959.
Kurznachricht zu "Das Kapitalanlagegesetzbuch: Neue Rahmenbedingungen für Private-Equity-Fonds - Transparenz, gesellschaftsrechtliche Maßnahmen und Finanzierung" von Prof. Dr. Raphael Koch, LL.M., original erschienen in: WM 2014, 433 - 438.
Aufgrund des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts vom 6. Dezember 2011 (BGBl. I 2011, 2481) sind mit Wirkung zum 1. Juni 2012 (Art. 26 Abs. 3) nunmehr Vermögensanlagen des sog. Grauen Kapitalmarkts, z.B. Anteile an geschlossenen Fonds (vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 3 VermAnlG in der bis 21. Juli 2013 geltenden Fassung; jetzt erfasst durch den Verweis auf die Anteile an Investmentvermögen i.S.d. § 1 Abs. 1 KAGB; vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung zum AIFM-Umsetzungsgesetz, BT-Drucks. 17/12294, S. 310), Finanzinstrumente im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (§ 2 Abs. 2b WpHG).
§ 9 ("Verschwiegenheitspflicht") des Kreditwesengesetzes vom 9. September 1998 (BGBl. 1998 I S. 2776) in der Fassung des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. 2013 I S. 1981) (im Folgenden: KWG) sieht in Abs. 1 vor:.
Unterlassungsbegehren eines Verbraucherschutzverbands gegenüber einer …
Die Beklagte ist eine Kapitalanlagegesellschaft im Sinne des - mit Wirkung vom 22. Juli 2013 außer Kraft getretenen und durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) abgelösten (Art. 1, 2a des AIFM-Umsetzungsgesetzes vom 4. Juli 2013; BGBl. I S. 1981) - Investmentgesetzes vom 15. Dezember 2003 (InvG; BGBl. I S. 2676).
Die einschlägigen Vorschriften des deutschen Rechts finden sich im Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (Informationsfreiheitsgesetz - IFG) vom 5. September 2005 (BGBl. I S. 2722) zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 6 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154) und im Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG) vom 9. September 1998 (BGBl. I S. 2776) in der Fassung des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981).
Der Gesetzgeber orientiert sich, indem er den Begriff des Differenzgeschäfts durch den Begriff des Termingeschäfts ersetzt (vgl. BTDrucks 14/443, S. 28-29, beginnend -zu Nummer 31-), an den Regelungen in § 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 9. September 1998 (BGBl I 1998, 2708; zuletzt geändert durch Art. 8 Nr. 1 Buchst. a des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz) vom 4. Juli 2013, BGBl I 2013, 1981) und an § 1 des Kreditwesengesetzes i.d.F. der Bekanntmachung vom 9. September 1998 (BGBl I 1998, 2776; grundlegend BFH-Urteil in BFHE 217, 566, BStBl II 2007, 608).
Dieses wurde, in Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU, zum 22. Juli 2013 durch das Kapitalanlagegesetzbuch vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981) abgelöst.
Die Rechtsgrundlage für das Einschreiten der Beklagten gegen den Kläger stellt § 37 Abs. 1 KWG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1998 (BGBl I S. 2776), zuletzt geändert durch Art. 18 des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl I S. 1981) dar; die Vorschrift wurde indes seit dem Ergehen des Ausgangsbescheids keiner hier relevanten Änderung unterworfen.
Die Beklagte verweist hierzu auf die Begründung der Bundesregierung zum Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU vom 6. Februar 2013 (BT-Drs. 17/12294).
Der Gesetzgeber orientiert sich, indem er den Begriff des Differenzgeschäfts durch den Begriff des Termingeschäfts ersetzt (vgl. BTDrucks 14/443, S. 28 bis 29, beginnend --zu Nummer 31--), an den Regelungen in § 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 9. September 1998 (BGBl I 1998, 2708; zuletzt geändert durch Art. 8 Nr. 1 Buchst. a des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds --AIFM-Umsetzungsgesetz-- vom 4. Juli 2013, BGBl I 2013, 1981) und an § 1 des Kreditwesengesetzes i.d.F. der Bekanntmachung von 9. September 1998 --BGBl I 1998, 2776-- (grundlegend BFH-Urteil in BFHE 217, 566, BStBl II 2007, 608).
Eine Änderung der Rechtslage während dieses Zeitraums hat sich insbesondere durch das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz - AIFM-UmsG) vom 4. Juli 2013 (BGBl. I, S. 1981 ff.) ergeben.
Die Pflicht zur Beachtung der §§ 293 bis 296, 297, 303 bis 307 KAGB besteht auch dann, wenn das Wertpapierdienstleistungsunternehmen die Anteile oder Aktien an Investmentvermögen in eigener Regie - also losgelöst von der das Investmentvermögen verwaltenden inländischen, EU- oder ausländischen Verwaltungsgesellschaft - vertreibt oder dafür sorgt, dass sie von seinen Kunden erworben werden (so ausdrücklich: BR-Drs. 791/12, S. 562, und BT-Drs. 17/12294, S 309).

References: § 1
 § 1

§ 9
 Art. 2
 § 2
 Art. 8
 § 1
 § 37
 Art. 18
 § 2
 Art. 8
 § 1