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Timestamp: 2019-04-19 04:20:29+00:00

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Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.: Satzung
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Satzung der Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.
Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.
Die Urfassung dieser Satzung stammt aus dem Jahr 1875.
Mit Wiederbegründung des Vereins im Jahre 1952 wurde die Fassung aus dein Jahre 1875 nur in Nuancen verändert.
Anlässlich einer Generalversammlung am 15.05.1997 wurde eine neue Satzung beschlossen, die gegenüber der alten Satzung im Wesentlichen redaktionell überarbeitet wurde und einen neuen Paragraphen für die Gründung eines Ehrenrats erhielt.
Anlässlich der Generalversammlung am 15.02.2016 wurde die Satzung aus Gründen der weiteren Anerkennung der Gemeinnützigkeit in den §§ 2 und 3 geändert und das Geschäftsjahr wurde neu festgelegt. Ebenfalls wurden einige redaktionelle Änderungen eingearbeitet.
Der Verein führt den Namen » Bürgerschützen Montjoie 1361 e. V.«. Er hat seinen Sitz in Monschau und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aachen eingetragen.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.
2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie die Förderung der Heimatpflege. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
a) Die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen sowie die Unterhaltung von Schießstandanlagen.
b) Überlieferung, Pflege und Leben der althergebrachten Traditionen um diese für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als sozialen Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen zu vermitteln.
3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke ist die Bildung von Rücklagen im Sinne des § 58 Nr. 6 und 7 der Abgabenordnung möglich.
5. Der Verein ist frei von politischen, konfessionellen und ethnischen Bindungen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Monschau zwecks Verwendung zur Förderung der Jugendhilfe in der Monschauer Altstadt.
l. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
2. Mitglieder des Vereins können nur Männer von durchaus unbescholtenem Ruf sein, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben.
1. Die Aufnahme der ordentlichen Mitglieder erfolgt auf schriftlichen Antrag beim Vorstand in einer Generalversammlung durch geheime Abstimmung. Dabei soll möglichst aufgrund der Tradition die sogenannte Ballotage beibehalten werden.
2. Die Ernennung zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenpräsidenten wird von Seiten des Vereins als besondere Auszeichnung einzelner Persönlichkeiten be-trachtet. Sie erfolgt nur auf Vorschlag des Vorstandes oder eines einzelnen ordentlichen Mitglieds, wenn dessen Vorschlag von mindestens 25 Bürgerschützen in seinem schriftlichen Antrag unterstützt wird.
3. In einer Generalversammlung werden die Anträge zur Ehrenmitgliedschaft oder Ehrenpräsidentschaft vom Vorstand vorgelegt und ohne Aussprache zur Abstimmung gebracht. Die Wahl erfolgt durch Akklamation.
4. Jugendliche, die der Schießsportgemeinschaft des Vereins angehören, werden auf Antrag mit Vollendung des 18. Lebensjahres ordentliches Mitglied des Vereins.
1. Jedes neu aufgenommene ordentliche Mitglied verpflichtet sich zur genauesten Beachtung der Satzung und aller Anordnungen des Vorstandes.
2. Außerdem hat jedes ordentliche Mitglied den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag an die Vereinskasse zu zahlen.
Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Recht der Teilnahme an allen Versammlungen, Abstimmungen und Festlichkeiten des Vereins innerhalb der Grenzen der Satzung.
§ 8 Ausscheiden
Ein Mitglied ist jederzeit berechtigt, seinen Austritt aus dem Verein zu erklären. Die Austrittserklärung erfolgt schriftlich gegenüber dem Vorstand.
1. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein erfolgt ohne weiteres, wenn dasselbe:
a) trotz zweimaliger Aufforderung innerhalb von drei Monaten, oder wenn keine Aufforderung erfolgen konnte, innerhalb von sechs Monaten seinen Zahlungsverbindlichkeiten nicht nachkommt, oder
b) durch Richterspruch der bürgerlichen Ehre verlustig erklärt wird.
2. Ein weiterer Ausschluss kann durch geheime Abstimmung erfolgen, wenn sie durch mindestens ein Sechstel der ordentlichen Mitglieder heim Vorstand unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird. Die Generalversammlung entscheidet hierüber mit einfacher Mehrheit.
3. Der Ausschluss kann insbesondere beantragt werden gegen solche Mitglieder, die
a) die Satzung gröblich oder ungeachtet einer Ahmahnung wiederholt verletzen;
h) den Anordnungen des Vorstandes Widerstand entgegensetzen oder dieselben bei Ausübung ihrer Funktionen beleidigen;
c) den Anstand außer Acht lassen;
d) im Verein zu Tätlichkeiten übergehen.
4. Tritt einer der vorstehend angegebenen Fälle ein, so kann das betreffende Mitglied sofort mit einfacher Mehrheit des Vorstandes vorläufig his zu der ohne Verzug durch die Generalversammlung herbeizuführenden Entscheidung von der Teilnahme am Vereinsleben ausgeschlossen werden.
§ 10 Wiederaufnahme
I . Die Wiederaufnahme eines Ausgeschlossenen kann erst nach Jahresfrist beantragt werden und erfolgt durch geheime Abstimmung in der Generalversammlung.
2. Freiwillig ausgeschiedene Mitglieder können ihre Wiederaufnahme jederzeit beantragen, unterliegen dann aber ebenfalls der geheimen Abstimmung.
3. Mitglieder, welche verziehen und deshalb ausscheiden, nach ihrer Rückkehr aber die Wiederaufnahme wünschen, müssen sich ebenfalls der geheimen Abstimmung unterwerfen.
§ 11 Generalversammlungen
1. Zu allen Generalversammlungen erfolgt die Einladung schriftlich oder per EMail mit Angabe der Tagesordnungspunkte. Die Einladung muss mindestens 10 Tage vorher erfolgen.
2. Zur Beschlussfähigkeit gehört die Anwesenheit von wenigstens einem Viertel der Vereinsmitglieder.
3. Während der Beratung muss Ruhe herrschen. Die Redner sprechen nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung. Der Präsident eröffnet und schließt die Sitzung; er erteilt und entzieht das Wort. Nur er allein darf einen Redner unterbrechen oder zur Ordnung rufen.
4. Ist bei einer Generalversammlung die beschlussfähige Anzahl an Vereinsmitgliedern nicht erschienen, so wird eine zweite Generalversammlung anberaumt, in welcher ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden die letzte Tagesordnung gültig erledigt wird.
5. Bei allen Beschlüssen entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident.
6. Jedes Mitglied ist berechtigt, eine Generalversammlung herbeizuführen, wenn es einen begründeten Antrag stellt und, von wenigstens einem Sechstel der ordentlichen Mitglieder unterstützt, dem Vorstand einreicht. Vorschläge zur Ab-änderung dieser Satzung müssen schriftlich begründet und von wenigstens einem Viertel der ordentlichen Mitglieder unterstützt dem Vorstand eingereicht werden, der sie dann einer Generalversammlung zur Entscheidung vorlegt.
7. Die Beschlüsse der Versammlungen sind in einem Protokoll festzuhalten, welches von dem Präsidenten und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.
§12 Feierlichkeiten
I. Das Hauptschützenfest soll nach alt herkömmlicher Weise zur Kirmes durch einen Königsvogelschuss gefeiert werden, an welchem nur Vereinsmitglieder (ordentliche und Ehrenmitglieder) teilnehmen können.
2. Der Ehrenschuss - der erste Schuss beim Beginn des Schießens - erfolgt stets im Namen des Bundespräsidenten durch den Landrat oder den Bürgermeister, die dazu besondere Einladungen erhalten; bei deren Abwesenheit wird der Ehrenschuss durch den Präsidenten oder bei dessen Abwesenheit durch ein Vorstandsmitglied vorgenommen. Der zweite Schuss zu Beginn des Königsvogelschießens wird durch den amtierenden Präsidenten vorgenommen.
3. Zum Königsvogelschuss wird der Schützenkönig des letzten Jahres nach altem Brauch, geschmückt mit Silherplatten, in seiner Wohnung oder an einem fest zu bestimmenden Ort im Festzuge abgeholt und durch die Stadt zum Schießplatz geleitet. Der neue Schützenkönig wird in gleicher Weise zu seiner Wohnung oder an einen fest zu bestimmenden Ort gebracht. Stirbt oder verzieht der Schützenkönig, so tritt sein Vorgänger an seine Stelle.
4. Jedem Mitglied, welches am Festzuge nicht teilnimmt, geht das Anrecht auf den Königsschuss verlustig.
5. Dem Schützenkönig wird nach Lage des Kassenbestandes eine Beihilfe gewährt. Die Entscheidung hierüber unterliegt dem Vorstand. Dem Schützenkönig dürfen in keiner Weise Kosten erwachsen.
6. Der Schützenkönig erhält als Preis vom Verein eine Erinnerungsmedaille.
7. Außerdem sollen aber auch nach Zeit und Umständen andere Festlichkeiten innerhalb des Jahres stattfinden. Hierzu gehören insbesondere Karnevalsveranstaltungen, Hubertusessen, Vereinswandern, Schießübungen usw. Hierüber entscheidet jeweils der Vorstand.
§ 13 Schießübungen
1. Für die Schießübungen, die Preisschießen und insbesondere für das Königsvogelschießen werden vom Vorstand besondere Vorschriften erlassen, welche genauestens zu beachten sind. Das gleiche gilt bezüglich der für die Schießbahn erforderlichen Sicherheitsmaßregeln.
2. Bei den Schießübungen muss den speziellen Anforderungen des Schießmeisters unbedingt Folge geleistet werden.
l. Der Verein wird vom geschäftsführenden Vorstand und dem Beirat verwaltet. 2. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Geschäftsführer sowie dem Schatzmeister zusammen. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB vom Präsidenten und bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten vertreten.
3. Der geschäftsführende Vorstand wird auf die Dauer von 3 Jahren in der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt.
4. In gleicher Weise erfolgt die Wahl der vier Beisitzer. Hierbei sollte der jeweils tätige und vom Vorstand bestellte Schießmeister eingeschlossen sein.
5. Ein Vorstandsmitglied, welches dreimal nacheinander einer durch Rundschreiben zusammen berufenen Vorstandssitzung ohne genügende Entschuldigung nicht beiwohnt, kann als ausgeschieden betrachtet und sofort durch Neuwahlen ersetzt werden.
6. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes aus, erfolgt in der nächsten Generalversammlung eine Neuwahl für die Zeit bis zum Ablauf der Wahlperiode.
1. Der Vorstand vertritt und verwaltet den Verein in allen Beziehungen; handhabt die Ordnung und rügt jeden Verstoll gegen die Satzung ohne Rücksicht auf die Person.
2. Den Weisungen und Anordnungen des Vorstandes muss unbedingt Folge geleistet werden.
3. Der Präsident beruft sowohl die Generalversammlungen wie die Vorstandssit-zungen, bei welchen er jeweils den Vorsitz führt. ein. Er nimmt von allen Angelegenheiten des Verein; sowie von allen Anträgen und Korrespondenzen zuerst Kenntnis. Bei allen Aufzügen und Festlichkeiten ist er mit der obersten Leitung beauftragt. Im Falle der Stimmengleichheit in den Vorstandssitzungen hat er die entscheidende Stimme.
1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjiahr dies gilt erstmals für das dem Jahr dieser Satzungsänderung folgende Jahr.
2. Am Ende des Geschäftsjahres schließt der Schatzmeister die Rechnung und legt sie nehst den Belegen dem Vorstand zur Prüfung vor.
3. Die vom Vorstand festgestellte Rechnung wird sodann von zwei in der Generalversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählten Revisoren geprüft und mittels Prüfbericht vor der Entlastung des Vorstandes in einer Generalversammlung vorgetragen.
1. Der Verein hat einen Ehrenrat. Er besteht aus den jeweiligen Ehrenpräsidenten und Ehrenmitgliedern des Vereins. Sofern und solange ein Mitglied des Ehrenrates Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes oder des Beirates ist, ruht sein Amt als Mitglied des Ehrenrates.
2. Vorsitzender des Ehrenrates ist ein Ehrenpräsident, sofern ein solcher dem Eh-renrat angehört. Sind mehrere Ehrenpräsidenten vorhanden, so wählen die Mitglieder des Ehrenrates unter ihnen in offener Abstimmung den Vorsitzen-den. Ist kein Ehrenpräsident Mitglied des Ehrenrates, wählen die Mitglieder des Ehrenrates den Vorsitzenden aus ihrer Mitte in offener Abstimmung.
3. Der Vorsitzende leitet die Versammlungen des Ehrenrates und beruft diese ein. Ist er hieran gehindert, werden diese Aufgaben von dem ältesten Mitglied des Ehrenrates wahrgenommen. Alle Beschlüsse des Ehrenrates werden in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit gefasst. Der Ehrenrat ist nur dann beschlussfähig, wenn wenigstens drei seiner Mitglieder anwesend sind.
4. Eine Versammlung des Ehrenrates soll mindestens zweimal jährlich stattfin-den. Der Präsident des Vereins kann jederzeit an den Versammlungen des Eh-renrates ohne Stimmrecht teilnehmen. Ort und Zeitpunkt der Versammlung ist ihm rechtzeitig mitzuteilen.
5. Der Ehrenrat ist das Vertrauensorgan des Vereins. Aufgabe des Ehrenrates ist insbesondere darauf hinzuwirken, dass der Verein immer in freundschaftlicher Gesinnung seiner Mitglieder untereinander und unter Wahrung seiner langen Tradition seinen Satzungszwecken entspricht.
6. Jedwede Änderung der Satzung des Vereins bedarf zu ihrer Wirksamkeit seiner Zustimmung, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt die Sat-zungsänderung mit Zweidrittelmehrheit. Der Vorstand des Vereins ist gehal-ten, in allen diesbezüglichen Angelegenheit den Rat des Ehrenrates entgegen-zunehmen.
7. Dem Ehrenrat obliegt auch die Beilegung von Streitigkeiten über die Auslegung der Satzung, die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und der Beisitzer, insbesondere über deren Zuständigkeit, sowie die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern und dem Verein bzw. dessen Organen.

References: § 58

§ 8

§ 10

§ 11

§12

§ 13
 § 26