Source: http://rundfunk-institut.uni-koeln.de/startseite/foerderverein/satzung/index.html
Timestamp: 2019-09-18 03:36:50+00:00

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Satzung des Vereins zur Förderung des Instituts für Rundfunkökonomie der Universität zu Köln
Der bisher unter dem Namen „Verein zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Rundfunkökonomie e. V." tätige Verein setzt seine Tätigkeit unter der Bezeichnung „Verein zur Förderung des Instituts für Rundfunkökonomie der Universität zu Köln“ unverändert fort. Er hat seinen Sitz weiterhin in Köln.
Aufgabe und Zweck des Vereins ist es, die Forschung auf dem Gebiet der Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln zu fördern. Hierzu unterstützt er insbesondere das Institut für Rundfunkökonomie der Universität zu Köln ideell und materiell im Rahmen seiner gemeinnützigen Ausrichtung.
Die Förderung des Instituts für Rundfunkökonomie durch den Verein soll neben der Bereit­stel­lung finanzieller Mittel auch dadurch erfolgen, dass einzelne Vereinsmitglieder dem Insti­tut ihr fachliches Wissen und ihre praktische Erfahrung zur Verfügung stellen. Im Übrigen wird auf die einschlägigen Regelungen der Universität zu Köln verwiesen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab­schnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung vom 16. März 1976 (BGBl. I, S. 613; 1977 I, S. 269), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 20.12.2001 (BGBl. I, S. 3794). Der Verein ist selbstlos tätig, er ver­folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Ge­winn­anteile oder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Sie dürfen nicht durch Aus­gaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke ver­wen­det wer­den.
Alle Mitglieder haben jeweils eine Stimme. Juristische Personen werden durch ihren gesetzlichen Vertreter oder durch eine jeweils benannte Person vertreten.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein, bei natürlichen Per­sonen auch durch deren Tod. Bei juristischen Personen endet die Mitgliedschaft auch durch Auflösung, Aufhebung oder sonstiger Beendigung der juristischen Person.
Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zwölf Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres zu erklären.
Mitglieder, die gegen die Vorschriften der Satzung, Grundsätze oder Beschlüsse des Vereins verstoßen, können ausgeschlossen werden. Der Ausschluss eines Mitglieds kann nur von der Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen werden. Über den Ausschluss ist das betroffene Mitglied per eingeschriebenem Brief innerhalb von zehn Kalendertagen zu unter­rich­ten. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Zeitpunkt des Aus­schlus­ses.
Die Mitglieder fördern die Arbeit des Vereins durch Beiträge. Die Höhe der Beiträge bestim­men sie selbst; sie dürfen nicht den von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vor­stan­des festgelegten Mindestbetrag unterschreiten.
Der Jahresbeitrag muss bis zum 31. Januar des Jahres an den Verein abgeführt wer­den. Mitglieder, die bis zum 31. Januar des laufenden Jahres mit der Beitragsabführung ganz oder teilweise im Verzug sind, haben kein Stimmrecht bei Mitgliederversammlungen und können nicht in Ämter des Vereins gewählt werden. Übt ein Mitglied, das mit dem Beitrag im Rückstand ist, ein Amt aus, so ruht dieses Amt, bis der Beitragsrückstand ausgeglichen ist.
Die Mitgliederversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ des Vereins. Sie be­steht aus den Mitgliedern des Vereins. Sie tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Fer­ner ist sie innerhalb von vier Wochen einzuberufen, wenn mindestens 1/4 der Mitglieder dies unter Angabe einer Tagesordnung schriftlich vom Vorstand verlangen.
Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört die Wahl des Vorsitzenden des Vorsitzenden, die Entlastung des Vorstandes, die Entscheidung über den Ausschluss von Vereinsmitgliedern und die Festlegung der Beitragshöhe auf Vorschlag des Vorstandes. Beschlüsse werden mit ein­fa­cher Mehrheit gefasst, Beschlüsse über Satzungsänderungen mit Zweidrittelmehrheit. Die Mitgliederversammlung ist unab­hän­gig von der Zahl der anwe­sen­den Mitglieder beschluss­fähig, wenn die Einladung ord­nungs­ge­mäß erfolgt ist. Die Ein­la­dung zur Mitglieder­ver­samm­lung ergeht vom Vorstand schriftlich unter Angabe einer Tages­ord­nung und einer Ladungs­frist von 14 Tagen.
Die Wahl des Vorsitzenden leitet ein Versammlungsleiter, der zu Beginn des Wahlgangs aus der Mitgliederversammlung zu wählen ist. Der Vorsitzende ist gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Enthaltungen werden bei der Errechnung der Mehrheit nicht berück­sich­tigt. Soweit die erforderliche Mehrheit nicht erreicht wird, erfolgt eine Stichwahl. Gewählt ist hier­bei, wer die meisten Stimmen auf sich ver­einigt. Ist eine Entscheidung zwischen zwei Kandidaten mit gleicher Stimmenzahl erfor­der­lich, erfolgt sie ebenfalls durch Stichwahl.
Eine Einflussnahme der Mitgliederversammlung auf die wissenschaftliche Arbeit des Instituts ist aus­ge­schlos­sen.
den Direktoren des Instituts für Rundfunkökonomie als stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Aufgabe des Vorstands ist die Führung des Vereins nach dieser Satzung. Je zwei Vor­standsmitglieder sind zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Vereins berechtigt.
Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Tritt der Vorsitzende während einer laufenden Amtsperiode zurück, so muss binnen zwölf Monaten für den Rest der Amtsperiode ein Nachfolger gewählt bzw. benannt werden. Die Nachwahl entfällt, wenn der Rücktritt im letzten Jahr der Amtsperiode erfolgt. Der Vorstand ist bis zur Wahl seines Nachfolgevorstandes im Amt.
Die Amtszeit der stellvertretenden Vorsitzenden beginnt und endet mit ihrer Amtszeit als Direktor des Institutes für Rundfunkökonomie. Die stellvertretenden Vorsitzenden vertreten den Vorsitzenden im Verhinderungsfall in absteigender Reihenfolge ihrer Amtszeit.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Einladung ordnungsgemäß erfolgt ist und mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.
Die Einladungen zu Sitzungen des Vorstands ergehen vom Vorsitzenden schriftlich unter An­gabe einer Tagesordnung und einer Ladungsfrist von sieben Tagen.
§ 9 Institutsleitung
Der Vorstand des Vereins kann einen Geschäftsführer berufen. Diesem können als besonderem Vertreter die Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins übertragen werden.
§ 10 Protokollpflicht
Über alle Beschlüsse der Organe des Vereins sind Protokolle anzufertigen. Sofern ein Geschäftsführer bestellt ist, hat dieser die Protokollierung zu veranlassen. Andernfalls ist vor Beginn einer Sitzung der Organe ist ein Protokollführer zu bestimmen. Die Protokolle sind vom Vor­sit­zen­den und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Bei Beschlussfassungen im Umlaufverfahren sind die Ergebnisse den Mitgliedern mitzuteilen.
§ 12 Finanzen und Inventar
Alle Gegenstände und Rechte, die für den Verein erworben werden, sind Eigentum des Ver­eins. Für die Finanzen des Vereins ist der Vorstand verantwortlich. Der Vorstand erstellt einen Jahresabschluss, der den Mitgliedern des Fördervereins spätestens 6 Monate nach Ablauf des Berichtsjahres vorzulegen ist. Unter Anwendung der in § 6 dieser Satzung ge­nann­ten Bestim­mun­­gen haben die Mitglieder des Fördervereins den Jahresabschluss zu ge­neh­migen und den Vorstand zu entlasten. Des Weiteren legt der Vorstand den Mitgliedern des Förder­ver­eins spätestens zum 28. 2. eines jeden Jahres den Wirtschaftsplan vor; auch dieser ist unter An­wendung der in § 6 genannten Bestim­mun­gen von den Mitgliedern des Fördervereins zu ge­nehmigen. Im Zusammenhang mit der Genehmigung des Wirt­schafts­plans sind Verträge, die den Verein länger als 12 Monate binden, zu genehmigen. Bis zur Ge­nehmigung des Wirtschaftsplans dürfen nur unab­wei­s­bare Aufwendungen getätigt werden, diese dürfen den zeitanteiligen Wert des Gesamt­bud­gets nicht überschreiten.
§ 13 Selbstauflösung
Die Selbstauflösung des Vereins kann nur auf einer eigens dazu einberufenen Mit­glie­der­ver­sammlung beschlossen werden.
Der Antrag zur Selbstauflösung kann eingebracht werden
vom Vorstand oder
von mindestens 1/4 der Mitglieder.
Der Beschluss zur Selbstauflösung bedarf einer 3/4-Mehrheit der anwesenden stimm­be­rech­tigten Mitglieder.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fallen das Vereins­ver­mögen sowie etwaige Stiftungsmittel an die Universität zu Köln, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 1. Juli 2014 beschlossen. Sie ersetzt die Satzung für den "Verein zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Rundfunkökonomie e. V." vom 23. August 1990, notariell geändert am 3. Januar 1995, am 7. August 2000, am 13. Februar 2007 und am 16. Dezember 2010. Diese Satzung trat mit dem Eintrag in das Vereinsregister am 26. November 2014 in Kraft.

References: § 9

§ 10

§ 12
 § 6
 § 6

§ 13