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Timestamp: 2019-11-18 12:41:41+00:00

Document:
0.747.207
Art. 1 Bezeichnung des Netzes
Art. 2 Technische und wirtschaftliche Merkmale des Netzes
Art. 3 Anhänge
Art. 4 Bezeichnung des Verwahrers
Art. 5 Unterzeichnung
Art. 6 Ratifikation, Annahme, Genehmigung
Art. 9 Grenzen der Anwendung des Übereinkommens
Art. 11 Vorbehalte
Art. 12 Änderung des Übereinkommens
Art. 13 Änderung der Anhänge I und II
Art. 14 Verfahren zur Änderung des Anhangs III
Art. 17 Notifikationen und Mitteilungen des Verwalters
Art. 18 Verbindlicher Wortlaut
Wasserstrassen von internationaler Bedeutung
Binnenhäfen von internationaler Bedeutung
Technische und betriebliche Merkmale der Wasserstrassen von ...
Geltungsbereich am 7. Juli 2016
Europäisches Übereinkommen über die grossen Wasserstrassen von internationaler Bedeutung (AGN)
Abgeschlossen in Genf am 19. Januar 1996
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 21. August 1997
In Kraft getreten für die Schweiz am 26. Juli 1999
(Stand am 6. November 2018)
im Bewusstsein der Notwendigkeit der Förderung und Entwicklung des internationalen Transportes auf den europäischen Wasserstrassen,
in Anbetracht, der erwarteten Zunahme des internationalen Güterverkehrs infolge des weiter wachsenden internationalen Handels,
im Hinblick auf die Wichtigkeit der Rolle der Binnenschifffahrt als, im Vergleich zu anderen Binnenverkehrsträgern, ökonomisch und ökologisch vorteilhaftes Transportmittel, welches über freie Transportkapazitäten verfügt und somit die Möglichkeit einer Sozialkostenreduktion bietet sowie die negativen Auswirkungen der Binnentransporte auf die Umwelt verringert,
in der Überzeugung, dass es zur leistungsfähigeren und kundenfreundlicheren Gestaltung des internationalen Transportes auf Wasserstrassen in Europa, einschliesslich der Küstenschifffahrt mit Küstenmotorschiffen, unerlässlich ist, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen abgestimmten Plan für den Ausbau, die Entwicklung und den Bau für ein Wasserstrassennetz von internationaler Bedeutung und der für den Betrieb erforderlichen Infrastruktur festlegen, welcher sich auf international vereinbarte Infrastruktur- und Nutzungsparameter stützt1,
1. Die Vertragsparteien nehmen die Bestimmungen des vorliegenden Übereinkommens in der Form eines abgestimmten Entwicklungs-, und Bauplans eines Wasserstrassennetzes, nachstehend «Wasserstrassennetz von internationaler Bedeutung» oder «Wasserstrassennetz E» genannt, an in der Absicht, diese im Rahmen ihrer diesbezüglichen Programme auszuführen.
Das Wasserstrassennetz E im Sinne dieses Übereinkommens besteht aus den Wasserstrassen und Küstenstrecken, die von Küstenmotorschiffen befahren werden, sowie den Häfen von internationaler Bedeutung, die in den Anhängen I und II des vorliegenden Übereinkommens erwähnt sind1.
2. Die Vertragsparteien treffen die erforderlichen Freihaltemassnahmen zum Schutz der Strecke, die für diejenigen Teile des Wasserstrassennetzes E geplant ist, die bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht existieren, jedoch Teil der Infrastrukturausbauprogramme sind, dies unter gebührender Berücksichtigung ihrer künftigen Parameter und so lange, bis ein Entscheid betreffend ihren Bau gefällt ist.2
1 Übereink. geändert anlässlich der 49. Sitzung der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen in Genf, vom 18.–20. Okt. 2005, mit Wirkung für die Vertragsparteien am 1. Juni 2007.
2 Übereink. geändert anlässlich der 50. Sitzung der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen in Genf, vom 11.–13. Okt. 2006, mit Wirkung für die Vertragsparteien am 31. Jan. 2008.
1. Das im ersten Artikel erwähnte Wasserstrassennetz von internationaler Bedeutung wird den im Anhang III des vorliegenden Vertrages aufgeführten Anforderungen entsprechen oder sich bei künftigen Verbesserungsarbeiten an die Bestimmungen dieses Anhangs halten.
2. Um die bestehenden Engpässe im Wasserstrassennetz E zu beseitigen und deren fehlenden Verbindungen auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu erstellen, sind die Vertragsparteien gehalten, nationale Aktionspläne auszuarbeiten und/oder bilaterale oder multilaterale Abkommen wie Staatsverträge, Richtlinien, Vereinbarungen, gemeinsame Studien und andere entsprechende Vereinbarungen abzuschliessen2.
Die Anhänge sind Bestandteile des Übereinkommens.
Verwahrer des Übereinkommens ist der Generalsekretär der Vereinten Nationen.
1. Das vorliegende Übereinkommen liegt für die Staaten, die entweder Mitglieder der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa sind oder über einen beratenden Status nach Paragraph 8 und 11 des Mandats der Kommission verfügen, bei den Vereinten Nationen in Genf vom 1. Oktober 1996 bis 30. September 1997 zur Unterzeichnung auf.
2. Die Unterzeichnung erfolgt vorbehaltlich der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung.
1. Das vorliegende Übereinkommen ist nach Absatz 2 des Artikels 5 zu ratifizieren, anzunehmen oder zu genehmigen.
2. Die Ratifikation, Annahme oder Genehmigung erfolgt durch Hinterlegung entsprechender Vollmachten beim Generalsekretär der Vereinten Nationen.
1. Dieses Übereinkommen liegt vom 1. Oktober 1996 für jeden in Artikel 5 Absatz 1 bezeichneten Staat zum Beitritt auf.
2. Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Urkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen.
1. Dieses Übereinkommen tritt 90 Tage nach Hinterlegung von fünf Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunden in Kraft, unter Voraussetzung, dass eine oder mehrere Wasserstrassen des Wasserstrassennetzes von internationaler Bedeutung die Hoheitsgebiete von mindestens dreien dieser Staaten ohne Unterbrechung verbinden.
2. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, so tritt das Übereinkommen 90 Tage nach Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunden, welche diese Voraussetzung erfüllt, in Kraft.
3. Für jeden Staat, der eine Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde während des in den Absätzen 1 und 2 des vorliegenden Artikels erwähnten Zeitraums von 90 Tagen hinterlegt, tritt das Übereinkommen 90 Tage nach dieser Hinterlegung in Kraft.
1. Keine Bestimmung des vorliegenden Übereinkommens kann einer der Vertragsparteien verbieten, jederlei Massnahmen, die mit den Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen1 in Einklang sind und sich auf die Bedürfnisse der Situation beschränken, zu ergreifen, falls er diese für die innere oder äussere Sicherheit als notwendig erachtet.
2. Solche Massnahmen, die zeitlich begrenzt sein müssen, sind dem Verwahrer unter Angabe ihrer Art umgehend zu notifizieren.
1. Streitigkeiten zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern, die die Auslegung oder die Anwendung des vorliegenden Übereinkommens betreffen und die von den betroffenen Vertragspartnern weder durch Verhandlungen noch durch andere Mittel beigelegt werden konnten, werden schiedsgerichtlich beglichen, falls eine der betroffenen Vertragsparteien dies verlangt, und unterliegen dem Schiedsspruch eines oder mehrerer, von den betroffenen Vertragspartnern einstimmig gewählten, Schiedsrichters. Falls es den betroffenen Vertragspartnern nicht innerhalb von drei Monaten nach Anfrage auf Schiedsspruch gelingt, sich auf einen oder mehrere Schiedsrichter zu einigen, kann die eine oder die andere Partei beim Generalsekretär der Vereinten Nationen um Bezeichnung eines Schiedsrichters nachsuchen, dem die Streitigkeit zur Schlichtung unterbreitet wird.
2. Der Urteilsspruch des Schiedsrichters oder der Schiedsrichter, die gemäss Absatz 1 gewählt wurden, ist für die strittigen Parteien rechtskräftig.
Jeder Staat kann, bei der Unterzeichnung des vorliegenden Übereinkommens oder bei der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde, den Verwahrer davon in Kenntnis setzen, dass er sich nicht an Artikel 10 des vorliegenden Übereinkommens gebunden fühlt.
1. Dieses Übereinkommen kann gemäss dem im vorliegenden Artikel beschriebenen Verfahren, unter Vorbehalt der Artikel 13 und 14, geändert werden.
2. Auf Antrag einer Vertragspartei wird jede von dieser Partei vorgeschlagene Änderung des vorliegenden Vertrages von der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen geprüft.
3. Falls diese mit einer ⅔-Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien angenommen wird, teilt der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Änderung allen vertragsschliessenden Parteien mit.
4. Änderungsanträge, die gemäss den Bestimmungen in Absatz 3 des vorliegenden Artikels bekannt gegeben wurden, treten für alle Vertragsparteien drei Monate nach Ablauf eines Zeitraums von zwölf Monaten nach deren Bekanntgabe in Kraft, unter der Voraussetzung, dass während des Zeitraums von zwölf Monaten kein Einspruch, seitens einer der Vertragsparteien gegen diesen Änderungsantrag beim Generalsekretär der Vereinten Nationen erhoben wurde.
5. Falls ein Einspruch gegen den Änderungsantrag nach den Bestimmungen in Absatz 4 des vorliegenden Artikels erhoben wurde, gilt der Änderungsantrag als abgelehnt und wirkungslos.
1. Die Anhänge I und II des vorliegenden Übereinkommens können gemäss dem im vorliegenden Artikel beschriebenen Verfahren geändert werden.
2. Auf Antrag einer Vertragspartei wird jede von dieser Partei vorgeschlagene Änderung der Anhänge I und II von der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen geprüft.
3. Falls diese von den anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien mehrheitlich angenommen wird, gibt der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Änderung den direkt betroffenen Vertragsparteien zur Annahme bekannt. Eine Vertragspartei gilt als direkt betroffen, wenn, im Falle einer Einbeziehung einer neuen Wasserstrasse oder eines Hafens von internationaler Bedeutung oder im Falle einer Änderung der Anhänge, die Wasserstrasse durch ihr Hoheitsgebiet führt oder der in Betracht gezogene Hafen sich auf ihrem Hoheitsgebiet befindet.
4. Änderungsanträge, die nach den Bestimmungen der Absätze 2 und 3 des vorliegenden Artikels bekannt gegeben wurden, gelten als angenommen, wenn, in einem Zeitraum von sechs Monaten nach Bekanntgabe durch den Verwahrer, keine der direkt betroffenen Vertragsparteien Einspruch gegen diesen Änderungsantrag beim Generalsekretär der Vereinten Nationen erhoben hat.
5. Solcherart angenommene Änderungsanträge werden vom Generalsekretär der Vereinten Nationen allen Vertragsparteien bekannt gegeben und treten drei Monate nach ihrer Bekanntgabe durch den Verwahrer in Kraft.
6. Falls ein Einspruch gegen den Änderungsantrag gemäss den Bestimmungen in Absatz 4 des vorliegenden Artikels erhoben wurde, gilt der Änderungsantrag als abgelehnt und wirkungslos.
7. Der Verwahrer wird vom Sekretariat der Wirtschaftskommission für Europa unverzüglich über die von einem Änderungsantrag direkt betroffenen vertragsschliessenden Parteien in Kenntnis gesetzt.
1. Anhang III des vorliegenden Übereinkommens kann gemäss dem im vorliegenden Artikel beschriebenen Verfahren geändert werden.
2. Auf Antrag einer der Vertragsparteien wird jede von dieser Partei vorgeschlagene Änderung des Anhangs III von der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen geprüft.
3. Falls diese von den anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien mehrheitlich angenommen wird, gibt der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Änderung allen Vertragsparteien zur Annahme bekannt.
4. Änderungsanträge, die nach den Bestimmungen von Absatz 3 des vorliegenden Vertrages bekannt gegeben wurden, gelten als angenommen, ausser wenn, in einem Zeitraum von sechs Monaten nach Bekanntgabe des Änderungsantrages, 1/5 oder mehr der Vertragsparteien Einspruch gegen diesen Änderungsantrag beim Generalsekretär der Vereinten Nationen erheben.
5. Nach Absatz 4 angenommene Änderungsanträge werden vom Generalsekretär der Vereinten Nationen allen Vertragsparteien bekannt gegeben und treten drei Monate nach ihrer Bekanntgabe für alle Vertragsparteien in Kraft, ausser für diejenigen Parteien, die, in einem Zeitraum von sechs Monaten nach Bekanntgabe des Änderungsantrages, nach Absatz 4 des vorliegenden Artikels, beim Generalsekretär der Vereinten Nationen Einspruch gegen diesen Änderungsantrag erhoben haben.
6. Falls ein Einspruch gegen den Änderungsantrag entsprechend den Bestimmungen in Absatz 4 des vorliegenden Artikels durch 1/5 oder mehr der Vertragsparteien erhoben wurde, gilt der Änderungsantrag als abgelehnt und wirkungslos.
1. Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete schriftliche Notifikation kündigen.
2. Die Kündigung wird ein Jahr nach Eingang dieser Notifikation beim Generalsekretär wirksam.
Ist nach dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens die Anzahl der Vertragsparteien während zwölf aufeinander folgender Monate geringer als fünf, so tritt das Übereinkommen zwölf Monate nach dem Zeitpunkt ausser Kraft, in dem der fünfte Staat aufgehört hat, Vertragspartei zu sein.
Neben den in diesem Übereinkommen angegebenen Notifikationen und Mitteilungen nimmt der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Aufgaben wahr, die in Teil VII des Wiener Übereinkommens vom 23. Mai 19691 über das Recht der Verträge niedergelegt sind.
Geschehen zu Genf am 19. Januar 1996.
1. Alle Wasserstrassen von internationaler Bedeutung (Wasserstrassennetz E) werden mit dem Buchstaben «E», gefolgt von einer Nummer bestehend aus zwei, vier oder sechs Ziffern, bezeichnet.
2. Die Hauptelemente des Wasserstrassennetzes E weisen Nummern bestehend aus zwei Ziffern auf, während deren Nebenelemente Nummern bestehend aus vier und sechs Ziffern tragen.
3. Die Hauptelemente des Wasserstrassennetzes E, die im Wesentlichen Nord-Süd orientiert sind und die die Seehäfen bedienen und Seebecken verbinden, werden mit den Nummern 10, 20, 30, 40 und 50 bezeichnet, wobei die Nummern von West nach Ost zunehmen.
4. Die Hauptelemente des Wasserstrassennetzes E, die im Wesentlichen West-Ost orientiert sind und mindestens drei Hauptelemente des Wasserstrassennetzes E nach Ziffer 3 hiervor kreuzen, werden mit den Nummern 60, 70, 80 und 90 bezeichnet, wobei die Nummern von Nord nach Süd zunehmen.
5. Die anderen Hauptelemente des Wasserstrassennetzes E, die sich zwischen zwei Hauptelementen nach den Ziffern 3 und 4 hiervor befinden, werden mit zwei Ziffern bezeichnet, die zwischen denjenigen der Wasserstrassen liegen, die sie verbinden.
6. Bei den Nebenwasserstrassen (Zweigen) erster oder zweiter Ordnung entsprechen die zwei oder vier ersten Ziffern der Wasserstrasse höherer Ordnung des Wasserstrassennetzes. Die folgenden Ziffern sind die Nummer der Nebenwasserstrasse, wobei die Nummern ab Beginn bis zum Ende der Wasserstrasse höherer Ordnung entsprechend der folgenden Tabelle zunehmen. Die geraden Zahlen bezeichnen die Wasserstrassen auf der linken, die ungeraden Zahlen diejenigen auf der rechten Seite.
Liste der Wasserstrassen von internationaler Bedeutung
Wasserstrassennummer E
Beschreibung des Verkehrsweges*
Hauptwasserstrassen
Dünkirchen-Douai-Valenciennes-Condé-Pommeroeul-Mons-Charleroi-Namur-Lüttich-Maastricht, Moerdijk bis Rotterdam/ Europoort über die Maas, die Kil, die Noord und die Nieuwe Maas
Kwaadmechelen-Dessel-Bocholt-Nederweert-Wessem-Maas Kanal
Maas von Namur bis Givet
Zuid-Willemsvaart von der Maas bis Veghel
Lüttich-Visé Kanal
Monsin Kanal
St. Andries Kanal
Zeebrugge-Brügge-Deinze-Kortrijk-Lille-Bauvin
Brügge-Ostende Kanal
E-02-02-01
Plassendale-Nieupoort Kanal
Leie-Roeselare Kanal
Gorinchem-Moerdijk-Terneuzen-Gent über Nieuwe Merwede, die Verbindung Escaut-Rhein, den Terneuzen-Gent Kanal und den Kreiskanal von Gent
Vlissingen—Antwerpen-Rupel—Brüssel-Seneffe über Westerschelde, Boven-Zeeschelde, Rupel, den Brüssel-Rupel Kanal und den Charleroi-Brüssel Kanal
[Compiègne-Escaut]-Valenciennes-Condé-Turnai-Gent-Dendermonde-Antwerpen-Hasselt-Genk-Lüttich über die Oise, die Verbindung Seine-Nord, den Haut Escaut, Bovenschelde, den Kreiskanal von Gent, Boven-Zeeschelde und den Albert Kanal
Bossuit-Kortrijk Kanal
Peronnes-Pommeroeul über den Nimy-Blaton-Peronnes Kanal
Dendre bis Aalst
Viersel-Duffel-Rupelmündung über den Netekanal, Beneden-Nete und Rupel
Antwerpen- Escaut-Rhein Verbindung
Kreiskanal von Gent-Merendree-Eeklo über den Gent-Ostende Kanal [Maldegem-Zeebrugge]
Rotterdam/Europoort-Lobith über die Oude Maas, Merwede und Waal, den Rhein [Niffer, Mulhouse, Besançon-St. Symphorien]-Lyon-Marseille-Fos
Wesel-Datteln Kanal, Datteln-Hamm Kanal
[Saône-Mosel]
Rhone-Sète Verbindung
Rhone und St. Louis Kanal: Barcarain-Fos
Neckar stromabwärts von Plochingen
Rhein von Niffer nach Rheinfelden
Ijmuiden-Tiel den Nordsee Kanal und den Amsterdam-Rhein Kanal
E 11-02
Lek Kanal
Heumen-Nijmegen-Arnhem-Zwolle-Waddenmeer über den Maas-Waal Kanal, Waal, Niederhein, die Ijssel und das Ijsselmeer
Zwolle-Meppel über Zwarte Water und Meppeldiep
Ketelmeer-Zwartsluis über Ramsdiep
Nordsee-Emden-Dortmund über Ems und Dortmund-Ems Kanal
Weser von der Nordsee bis Minden über Bremerhaven und Bremen
Amsterdam-Lemmer-Groningen-Delfzijl-Emden-Dörpen-Oldenburg-Elsfleth über das Ijsselmeer, Prinses Margariet Kanal, Van Starkenborgh Kanal, Eemskanal, Ems, Dortmund-Ems Kanal, Küstenkanal und Hunte
Van Harinxma Kanal von Fonejacht bis Harlingen
Elbe von der Nordsee über Hamburg, Magdeburg, Ústí—nad—Labem, Mìlník und Pardubice-[Elbe-Donau Verbindung]
Seitenkanal der Elbe
Saale bis Bad Duerrenberg
Vltava: Mìlník-Prag-Slapy
Trave vom Baltischen Meer bis zur Elbe über den Elbe-Lübeck Kanal
Swinoujscie-Szczecin-Oder von Szczecin nach Kozle über Wroclaw [Oder-Donau Verbindung]
Gliwice Kanal
Szczecin-Westoder-Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstrasse
[Wis³a, von Gdansk nach Warschau-Brest]-Dneprovsko-Kanal von Buzkiy-Pina-Pinsk-Pripyat bis zur Mündung-Dnipro via Kiev bis Kherson
E 40-01
Dnipro, von Nizhnie Zhary bis zur Mündung der Pripyat
Pivdennyi Bouh bis Mykolaïv
E 40-03
Desna von der Mündung bis nach Chernihiv
Klaipedabucht von Kurshskiy-Nemunas-Kaunas
St. Petersburg, über die Wasserstrasse baltische Volga bis Vytegra-Rybinsk-Volga von Rybinsk nach Astrakhan über Nijni Novgorod, Kazan und Volgograd
Kamamündung bis Solikamsk
E 50-01-01
Belaya, von der Mündung bis zum Erdöl-Terminal des Aguidel-Kanals
Rybinsk-Moskau
Volga von Dubna nach Tver
Küstenstrecke von Gibraltar nach Norden der Küste Portugals, Spaniens, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande und Deutschlands entlang durch den Kieler Kanal, der Küste Deutschlands, Polens, Litauens, Estlands und Russlands entlang bis St. Petersburg-Wasserstrasse baltische Volga, Weisses Meer, Ostseekanal, der Küste des Weissen Meeres entlang bis Arkhangelsk, sowie die nur auf diesem Wege zugänglichen Wasserstrassen
Küstenstrecke der Westküste Grossbritanniens entlang bis nach Liverpool, den Manchester-Liverpool Kanal inbegriffen
Guadalquivir bis nach Sevilla
Küstenstrecke der Ostküste Grossbritanniens entlang, Humber inbegriffen
E 60-03-01
Medway/Swale von Sheerness bis Ridham
E 60-03-02
Tay von Buddon Ness bis Perth
E 60-03-03
E 60-03-04
E 60-03-05
Themse von Canvey Point nach Hammersmith Bridge
E 60-03-06
E 60-03-07
Colne bis Rowhedge
E 60-03-08
E 60-03-09
Stour (Suffolk) bis Mistley
E 60-03-11
E 60-03-13
Great Ouse von Wash bis Kings Lyn
E 60-03-15
Nene von Wash bis Bevis Hill
E 60-03-17
Welland von Wash bis Fossdyke Bridge
E 60-03-19
Witham von Wash bis Boston
E 60-03-21
Trent von Trent Falls bis Gainsborough
Douro bis zur portugiesisch-spanischen Grenze
Gironde und Garonne bis Castets—en—Dorthe
Küstenstrecke der schwedischen Westküste entlang bis zum Fluss Göta
Loire bis Nantes
Küstenstrecke der schwedischen Ostküste entlang, Mälerensee inbegriffen
Küstenstrecke beim Waddenmeer bis Harlingen
Küstenstrecke bis nach Finnland und nach Savonlinna-Iissalmi durch den Saima Kanal
Von dem Zweig E 60-11 bis nach Joensuu-Nurmes
Küstenstrecke bis Ems-Dollard
Stralsund-Peenemünde-Wolgast-Szczecin
Peena stromabwärts von Anklam
Von Europoort/Rotterdam nach Arnhem durch den Lek und Benedenrijn-Zutphen-Enschede [Twente-Mittelland Kanal]-Bergeshövede-Minden-Magdeburg-Berlin-Hohensaaten-Kostrzyn-Bydgoszcz-Elblag-Zalew Wislany-Kaliningrad-Pregola-Dayma-Kurshskiy Bucht-Klaipeda
Holländische Jissel von Krimpen bis Gouda
Zweig des Mittellandkanals bis Osnabrück
Zijkanal bis Almelo
Zweig des Mittellandkanals bis Hannover-Linden
Zweig des Mittellandkanals bis Hildesheim
Zweig des Mittellandkanals bis Salzgitter
Berlin-Spandau Kanal
Teltow Kanal, Britzer Verbindungskanal und Oder-Spree Wasserstrasse
Teltow Kanal West
Dahme Wasserstrasse stromabwärts von Königs Wusterhausen
Le Havre-Conflans über den Kanal von Le Havre nach Tancarville, Seine und Oise [Compiègne-Toul], Mosel bis nach Koblenz, Rhein bis nach Mainz, Main bis nach Bamberg, Main-Donau Kanal, Donau von Kelheim nach Sulina
Tisza bis Szeged
Bega bis Timisoara
Seine von Tancarville bis zur Mündung
[Olt bis Slatina]
Seine von Conflans nach Nogent
[Donau-Bukarest Kanal]
Saar bis nach Saarbrücken
Prut bis Ungheni
Drava bis nach Nemetin
Donau – Kiliiske Flussarm
[Donau-Sava Kanal von Vucovar nach Samac]
Sava bis Sisak
Donau-Schwarzes Meer Kanal
Poarta Alba Kanal – Midia Navodari
Donau-St. George Flussarm
Váh von seiner Mündung bis ilina und [Verbindung Váh-Oder]
Küstenstrecke von Gibraltar nach Süden den Küsten Spaniens, Frankreichs, Italiens, Griechenlands, der Türkei, Bulgariens, Rumäniens und der Ukraine entlang, der Südküste der Krim entlang bis zum Azov Meer, durch den Don bis Rostov-Kalach-Volgograd-Astrakhan sowie die einzig auf diesem Wege zugänglichen Wasserstrassen
Küstenstrecke der Adria bis Triest
Küstenstrecke Schwarzes Meer
Dnester, von Bilhorod-Dnistrovskyi bis zur Grenze zwischen der Ukraine und der Republik Moldova
Küstenstrecke Kaspisches Meer
[Mailand-Po Kanal], Po von Cremona bis Volta Grimana, Po-Brondolo Kanal und Seitenkanal von Veneta bis Monfalcone-Triest
Mantova-Volta Grimana über die Wasserstrasse Fissero-Tartaro-Canalbianco
Mincio von der Mündung bis Lago Inferiore (Mantova)
Po von Conca di Cremona nach Casale Monferrato
[Padua-Venedig Kanal]
Mantovakanal − Adria bis Porto Levante
E 91-03-02
Po −Mantovakanal - Adria über die Verbindung von S. Leone
Wasserstrasse von Ferrara nach Porto Garibaldi
E 91-05
[Padovakanal −Venedig]
Po Grande von Volta Grimana bis zu seiner Mündung
* Noch inexistente Wasserstrassen E, die jedoch in die entsprechenden Pläne für den Ausbau der Infrastrukturen miteinbezogen wurden, sind in Klammern [].
1 Geändert anlässlich der 52. Sitzung der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen in Genf, vom 13.‒15. Okt. 2008 (AS 2009 7109), der 56. Sitzung vom 10.–12. Okt. 2012 (AS 2014 1379) und der 61. Sitzung vom 4.–6. Okt. 2017, in Kraft für die Vertragsparteien seit 6. Nov. 2018 (AS 2019 381).
Nummerierung der Binnenhäfen von internationaler Bedeutung
Jeder Binnenhafen von internationaler Bedeutung (Hafen E) ist mit einer Nummer versehen, die sich aus der Nummer der Wasserstrasse an der er sich befindet, einem Bindestrich sowie einer zweistelligen Nummer, die den Hafen bezeichnet, zusammensetzt, von Westen nach Osten und von Norden nach Süden höher werdend. Den Nummern steht der Buchstabe P vor. Firmenzugehörige Privathäfen sind durch ein *) gekennzeichnet.
Liste der Binnenhäfen von internationaler Bedeutung
P 01-01
Dünkirchen (Dünkirchen-Valenciennes Kanal, 20,5 km)
P 01-01-01
Overpelt (Bocholt-Herentals Kanal, 14,8 km)
P 01-02bis
Charleroi (Kanal Charleroi−Brüssel, 5,6 km)
Namur (Maas, 46,3 km)
P 01-03bis
Namur (Maas, 54.5 km)
P 01-03-01
’s-Hertogenbosch (Zuid-Willemsvaart, 4,0 km)
P 01-03-02
P 01-04
P 01-04bis
Lüttich (Albertkanal, 9,6 km)
P 01-05
Maastricht (Maas, 4,5 km)
P 01-06
Stein (Maas, 21,9 km)
P 01-07
Born (Maas, 29,7 km)
P 01-08
Maasbracht (Maas, 41,8 km)
P 01-09
Roermond (Maas, 74,3 km)
P 01-09bis
Venlo (Maas, 108,0–111,0 km)
P 01-09ter
Meerlo/Wanssum (Maas, 133,0 km)
P 01-09quater
Gennep (Maas, 153,0 km)
P 01-09quinquies
Cuijk (Maas, 167,0 km)
P 01-09sexies
Grave (Maas, 174,0 km)
P 01-10
P 01-10bis
Maasdriel (Maas, 212,0 km)
P 01-10ter
Waalwijk (Bergsche Maas, 236,0 km)
P 01-10quater
Geertruidenberg (Bergsche Maas, 251,0 km)
P 01-11
Dordrecht (Mervede, 974,4 km)
P 01-12
Zwijndrecht (Oude Maas, 980,6 km)
P 01-13
Vlaardingen (Nieuwe Waterweg, 1010,5 km)
P 01-14
Maassluis (Nieuwe Waterweg, 1018,7 km)
P 02-02
Aalter (Ostende-Brügge-Gent Kanal, 22,5 km)
P 02-02-01
Ostende (Nordsee)
P 02-04-01
Roeselare (Leie-Roeselare Kanal, 0,5 km)
P 02-04-02
Izegem (Leie-Roeselare Kanal, 6,4 km)
P 03-01
Moerdijk (Hollands Diep), 986 km
P 03-02
Terneuzen (Terneuzen-Gent Kanal, 32,5 km)
P 03-03
Zelzate (Terneuzen-Gent Kanal, 19,6 km)
Gent (Terneuzen-Gent Kanal, 4,6 km)
P 04-01
Vlissingen (Westerschelde), 14 km von der Mündung
P 04-02
Beveren (Beneden Zeeschelde, 22,9 km)
P 04-03
Ruisbroek (Charleroi-Brüssel Kanal, 58,8 km)
P 04-03bis
Willebroek (Brüssel-Schelde Kanal, 61,3 km)*
P 04-04
Grimbergen (Brüssel-Rupel Kanal, 12,2 km)
Brüssel (Brüssel-Rupel Kanal, 62,0 km)
P 05-01
P 05-01-01
Bossuit Kortrijk (Bossuit – Kanal von Kortrijk, 7,6 km)
P 05-02
Melle (Boven-Zeeschelde, 9,9 km)
P 05-03
Meerhout (Albert Kanal, 80,7 km)
P 05-04
Ham (Albert Kanal, 73,7 km)
P 05-04-01
Aalst (Dender, 53,7 km)
P 05-05
Hasselt (Albert Kanal, 51,5 km)
Genk (Albert Kanal, 42,9 km)
Zentrum und West (Schelde, 22,0 km)
P 05-08
Centre und Ouest (Canal du Centre, 10,0 km)
P 06-01
P 06-02
Bergen op Zoom (Schelde-Rhein Verbindung, 1031,8 km)
P 10-01
P 10-01-01
Rhein-Lippe-Hafen* (Wesel-Datteln-Kanal, 1,0 km)
P 10-01-02
Marl Hüls-AG* (Wesel-Datteln-Kanal, 38,0 km)
P 10-01-03
August Victoria* (Wesel-Datteln-Kanal, 39,0 km)
P 10-01-04
Lünen (Datteln-Hamm-Kanal, 11,0 km)
P 10-01-05
Berkamen* (Datteln-Hamm-Kanal, 22,0 km)
P 10-01-06
Hamm (Datteln-Hamm-Kanal, 34,0 km)
P 10-01-07
Schmehausen* (Datteln-Hamm-Kanal, 47,0 km)
Albasserdam (Noord, 981,1 km)
P 10-02bis
P 10-02ter
Zaltbommel (Waal, 935,0 km)
Tiel (Waal, 914,6 km)
P 10-03-01
Essen (Rhein-Herne-Kanal, 16,0 km)
P 10-03-02
Coelln-Neuessen* (Rhein-Herne-Kanal, 17,0 km)
P 10-03-03
Ruhr-Oel* (Rhein-Herne-Kanal, 22,0 km)
P 10-03-04
Gelsenkirchen (Rhein-Herne-Kanal, 24,0 km)
P 10-03-05
Wanne-Eickel (Rhein-Herne-Kanal, 32,0 km)
P 10-04-01
Sète (Rhone-Sète Kanal, 96,0 km)
P 10-05
Wesel (Rhein, 814,0 km)
P 10-05-01
Mülheim (Ruhr, 8,0 km)
P 10-06
Rheinberg-Ossenberg* (Rhein, 806,0 km)
P 10-06-01
Fos (Bucht von Fos, Meerseite)
P 10-07
Orsoy (Rhein, 794,0 km)
P 10-07-01
Heilbronn (Neckar, 110,0 km)
P 10-07-02
Stuttgart (Neckar, 186,0 km)
P 10-07-03
Plochingen (Neckar, 200,0 km)
P 10-08
Walsum-Nordhafen* (Rhein, 793,0 km)
Walsum-Sud* (Rhein, 791,0 km)
P 10-09-01
Huningue (Rhein, 168,4 km)
P 10-09-02
P 10-10
Schwelgern* (Rhein, 790,0 km)
Homberg, Sachtleben* (Rhein, 774,0 km)
Krefeld (Rhein, 762,0 km)
Stürzelberg* (Rhein, 726,0 km)
Leverkusen* (Rhein, 699,0 km)
Wesseling-Godorf* (Rhein, 672,0 km)
Bonn (Rhein, 658,0 km)
Andernach (Rhein, 612,0 km)
Neuwied (Rhein, 606,0 km)
P 10-23
Bendorf (Rhein, 599,0 km)
P 10-24
P 10-25
Bingen (Rhein, 527,0 km)
Wiesbaden (Rhein, 500,0 km)
P 10-27
Gernsheim (Rhein, 462,0 km)
P 10-28
Worms (Rhein, 444,0 km)
P 10-29
P 10-30
Ludwigshafen (Rhein, 420,0 km)
P 10-31
Speyer (Rhein, 400,0 km)
P 10-32
P 10-33
P 10-34
P 10-35
Kehl (Rhein, 297,0 km)
P 10-36
Strassburg (Rhein, 296,0 km)
P 10-37
Breisach (Rhein, 226,0 km)
P 10-38
Colmar-Neuf Brisach (Rhein, 225,8 km)
P 10-39
Mülhausen-Ottmarsheim (Grosser Elsässischer Kanal, 21,0 km)
P 10-40
Fort Louis Stattmatten (Grosser Elsässischer Kanal, 322,0 km)
P 10-41
Niffer-Mülhausen
Aproport (Chalon, Mâcon, Villefranche-sur-Saône) (Saône, je 230,0 km, 296,0 km und 335,0 km)
P 10-43
Pagny (Saône), 192,75 km
P 10-44
Marseille-Fos (Marseille-Rhone Kanal, 0,0 km)
P 11-01
Ijmond (Noordsee Kanal, 4,7 km)
P 11-01-01
Zaandam (Zaan, 2,0 km)
P 11-02
Zaanstad (Zaan, 1,4 km)
P 11-02bis
P 11-03
Amsterdam (Noordsee Kanal, 20,6 km)
P 11-04
Utrecht (Amsterdam-Rheinkanal, 35,0 km)
P 12-01
Nijmegen (Waal, 884,6 km)
P 12-02
Arnhem (Niederrhein, 885,8 km)
P 12-02bis
P 12-02-01
Meppel (Meppelerdiep, 10,5 km)
P 12-03
Zwolle (Ijssel, 980,7 km)
P 12-04
P 13-01
Emslet* (Dortmund-Ems-Kanal, 151,0 km)
Münster (Dortmund-Ems-Kanal, 68,0 km)
P 13-03
Dortmund (Dortmund-Ems-Kanal, 1,0 km)
P 14-01
P 14-02
Nordenham (Weser, 54,0–64,0 km)
P 14-03
Brake (Weser, 41,0 km)
P 14-04
P 15-01
P 15-01bis
P 15-01-01
P 15-02
Lemmer (Prinses Margariet Kanal, 90,5 km)
P 15-02bis
P 15-02ter
Zuidhorn (Van Starckenborghkanaal, 15,0 km)
P 15-03
P 15-04
Emden (Ems, 41,0 km)
P 15-05
Leer (Ems, 14,0 km)
P 15-06
Oldenburg* (Hunte, 0,0–5,0 km)
P 20-01
Cuxhaven (Elbe, 724,0 km)1
P 20-02
Brunsbüttel (Elbehafen, 693,0 km)1
P 20-03
Bützfleet* (Elbe, 668,0 km)1
P 20-04
Hamburg (Elbe, 618,0–639,0 km)1
P 20-04-01
Halle-Trotha (Saale, 86,0 km)
P 20-05
Lauenburg (Elbe, 568,0 km)1
P 20-06
Tangermünde (Elbe, 388,0 km)1
P 20-06-01
Mirejovice (Vltava, 18,9 km)
P 20-06-02
P 20-07
Kieswerk Rogätz* (Elbe, 354,0 km)1
P 20-08
Magdeburger Häfen (Elbe, 330,0 und 333,0 km)1
P 20-09
Schönebeck (Elbe, 315,0 km)1
Aken (Elbe, 277,0 km)1
P 20-11
Torgau (Elbe, 154,0 km)1
P 20-12
Kieswerk Mühlberg* (Elbe, 125,0 km)1
Riesa (Elbe, 109,0 km)1
Dresden (Elbe, 57 und 61 km)1
Decin (Elbe, 737,3 und 739,3 km)1
Usti nad Labem (Elbe, 761,5 und 764,0 km)1
Melník (Elbe, 834,4 km)1
Tynec nad Labem (Elbe, 933,7 km)1
P 21-01
Lübeck (Trave, 2,0–8,0 km)
P 30-01
Swinoujscie (Ostsee-Odermündung)
P 30-01-01
Gliwice (Gliwicki Kanal, 41,0 km)
P 30-02
Szczecin (Oder, 741,0 km)
P 30-03
Kostrzyn (Oder, 617,0 km)
P 30-04
Wroclaw (Oder, 255,0 km)
P 30-05
Kozle (Oder, 96,0 km)
P 40-01
Gdansk (Ostsee, Vistule-Mündung)
P 40-01-01
P 40-02
Bydgoszcz (Vistule, 772,3 km und Brda, 2,0 km)
P 40-02-01
P 40-02-02
P-40-02-03
P 40-03
P 40-04
P 40-04bis
P 40-04ter
Mozyr (Pripyat, 188,0 km)
P 40-05
Kiev (Dnipro, 856,0 km)
P 40-06
Cherkasy (Dnipro, 653,0 km)
P 40-07
Krementchouk (Dnipro, 541,0 km)
P 40-07bis
Erzabbau- und verarbeitungsbetrieb von Poltavskyi (Dnipro, 521,0 km)
P 40-08
Kamianske (Dnipro, 429,0 km)
P 40-09
Dnipro (Dnipro, 393,0 km)
Zaporijjia (Dnipro, 306,0 km)
P 40-11
Nova Kakhovka (Dnipro, 94,0 km)
P 40-12
P 41-01
Klaipeda, Seehafen (Bucht von Kurshskiy)
P 41-02
Nida (Bucht von Kurshskiy, 42,7 km)2
P 41-03
Uostadvaris (Mündung vom Nemunas)
P 41-04
Kaunas (Nemunas, 209,0 km)
P 41-05
Winterhafen von Kaunas (Nemunas, 210,0 km)
P 50-01
Sankt-Petersburg, Seehafen (Neva, 1397,0 km)3
P 50-01-01
Perm (Kama, 2 260,0 km)
P 50-01-02
Aguidel (Belaya, 1 786,3 km)
P 50-02
Podporozhie (Wasserstrasse Volga Ostsee, 1 054,0 km)
P 50-02-01
Nordhafen Moskaus, (Imeni Moskvy Kanal, 46,0 km)
P 50-02-02
Südhafen Moskaus, (Imeni Moskvy Kanal, 0,0 km, Moskva Fluss 151,0 km, von seiner Mündung in den Oka)
P 50-02-02-01
P 50-02-03
Südhafen Moskaus (Imeni Moskvy Kanal, 0,0 km, Moskva Fluss, 151,0 km, von seiner Mündung in den Oka)
Cherepovets (Wasserstrasse Volga Ostsee, 540,0 km)
P 50-04
P 50-06
Kazan (Volga, 1 311 km)
P 50-07
Ulianovsk (Volga, 1 528,0 km)
P 50-08
Samara (Volga, 1 738,0 km)
P 50-09
Saratov (Volga, 2 165,0 km)
P 50-10
Volgograd (Volga, 2 551,0 km)
P 50-11
Astrakhan (Volga, 3 051,0 km, Seehafen)
P 60-01
Scheveningen (Nordsee)
P 60-02
Den Helder (Nordsee)
P 60-02-01
Sevilla (Guadalquivir, 80,0 km)
Brunsbüttel (Kieler Kanal, 2,0–5,0 km)
P 60-04
Rendsburg (Kieler Kanal, 62,0 km)
P 60-04-01
Douro (Douro, 5,0 km)
P 60-04-02
Sardoura (Douro, 49,0 km)
P 60-04-03
Régua-Lamego (Douro, 101,0 km)
P 60-05
Kiel (Kieler Kanal, 96,0 km)
P 60-06
P 60-06-01
Bordeaux (Gironde und Garonne, 359,0 km)
P 60-07
P 60-08
P 60-08-01
Nantes (Loire, 645,0 km)
P 60-09
P 60-10
P 60-10-01
Harlingen (Waddenmeer)
P 60-11
Sventoji (Ostsee)
P 60-11-01
Mustola (39,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-02
Kaukas* (52,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-02-01
Puhos* (311,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-02-02
Joensuu (346,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-03
Rapasaari* (52,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-04
Joutseno* (67,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-05
Vuoksi* (85,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-06
Varkaus (Hafen von Taipale, 270,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-07
Varkaus (Hafen von Kosulanniemi*, 270,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-08
Varkaus (Hafen von Akonniemi, 270,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-11-09
Kuopio (352,0 km von der Mündung des Saimaa Kanals)
P 60-12
Vyborg (Vyborger Bucht)
P 60-12-01
Delfzijl (Waddenmeer)
P 60-13
Petrozavodsk (Onegasee, 1009,0 km)3
P 60-14
Arkhangelsk, Seehafen (Severnaja Dvina Mündung)
P 60-15
Arkhangelsk, Binnenhafen, (Severnaja Dvina Mündung, 0,0 km)
P 61-01
Anklam (Peene, 95,0 km)
P 70-01
Wageningen (Niederrhein, 903,2 km)
P 70-01bis
P 70-01ter
P 70-01-01
Gouda (Hollandsche Ijssel, 1,4 km)
P 70-01-02
Enschede (Twente Kanal, 49,8 km)
P 70-02-01
Osnabrück (Stichkanal, 13,0 km)
P 70-03
Ibbenbüren (Mittellandkanal, 5,0 km)
P 70-03-02
P 70-04
Minden (Mittellandkanal, 100,0–104,0 km)
P 70-04-01
Hannover-Linden (Stichkanal, 11,0 km)
P 70-05
Hannover (Mittellandkanal, 155,0–159,0 km)
P 70-06
Mehrum* (Mittellandkanal, 194,0 km)
P 70-06-01
Hildesheim (Stichkanal, 15,0 km)
P 70-07
Braunschweig (Mittellandkanal, 220,0 km)
P 70-08
Braunschweig/Thune* (Mittellandkanal, 223,0 km)
P 70-08-01
Salzgitter (Stichkanal, 15,0 km)
P 70-09
Haldensleben (Mittellandkanal, 301,0 km)
P 70-10
Niegripp* (Elbe-Havel-Kanal, 330,0 km)
P 70-10-01
Warenterminal* (Spreeabzweigung bei 0,0 km)
P 70-10-02
Nonnendamm (Spree, 2,0 km)
P 70-10-03
Reuter Elektrizitätswerk* (Spree, 3,0 km)
P 70-10-04
Charlottenburg Elektrizitätswerk* (Spree, 8,0 km)
P 70-10-05
Berliner Westhafen (Westhafenkanal, 3,0 km)
P 70-10-06
Berliner Osthafen (Spree, 21,0 km)
P 70-10-07
Klingenberg Wärmekraftwerk (Spree, 25,0 km)
P 70-11
Brandenburg* (Untere Havel Wasserstrasse, 60,0 km)
P 70-12
Brandenburg (Untere Havel Wasserstrasse, 57,0 km)
P 70-12-01
Elektrizitätswerk Moabit* (Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, 9,0 km)
P 70-13
Deponie Deetz* (Untere Havel Wasserstrasse, 40,0 km)
P 70-14
Spandau, Südhafen (Untere Havel Wasserstrasse, 2,0 km)
P 70-15
Elblag (Zalew Wioelany)
P 70-16
Kaliningrad, Seehafen (Pregola, 8,0 km)
P 70-17
Kaliningrad, Binnenhafen (Pregola, 9,0 km)
P 71-01
Warenterminal des Teltow Kanals* (Teltow Kanal, 31,0–34,0 km)
P 71-02
Warenterminal Oberschöneweide (Spree-Oder Wasserstrasse, 28,0–29,0 km)
P 71-02-01
Potsdam (Potsdamer Havel, 3,0 km)
P 71-03
Eisenhüttenstadt EKO* (Spree-Oder Wasserstrasse, 122,0 km)
P 71-04
Eisenhüttenstadt (Spree-Oder Wasserstrasse, 124,0 km)
P 71-06-01
Niederlehme* (Dahme Wasserstrasse, 8,0 km)
P 71-06-02
Königs Wusterhausen (Dahme Wasserstrasse, 8,0 km)
Le Havre (Wasserstrasse von Le Havre bis Tancarville, 20,0 km)
P 80-01-01
Szeged (Tisza, 170,0 km)
P 80-01-02
Senta (Tisza, 122,0 km)
P 80-02
P 80-03
Conflans (Seine, 239,0 km)
P 80-04
Frouard (Mosel, 346,5 km)
P 80-04-01
Autonome Häfen von Paris:
Limay-Porcheville (Seine,109,0 km);
St. Ouen-l’Aumône (Oise, 119,2 km);
Lagny (Marne, 149,8 km)
P 80-05
Metz (Mosel, 297,0–294,0 km)
P 80-06
Mondelange-Richemont (Mosel, 279,5–277,9 km)
P 80-06-01
Dillingen (Saar, 59,0 km)
P 80-07
Thionville-Illange (Mosel, 271,9–270,1 km)
P 80-08
Mertert (Mosel, 208,0 km)
P 80-08-01
P 80-09
Trier (Mosel, 184,0 km)
P 80-09-01
Izmail (Kilia-Donau Arm, 93,0 km)
P 80-09-02
Kilia (Kilia-Donau Arm, 47,0 km)
P 80-09-03
Oust-Dunaïsk (Kilia-Donau Arm, 1,0 km)4
Flörsheim* (Main, 9,0 km)
Raunheim* (Main, 14,0 km)
P 80-14-01
P 80-14-02
Hattersheim* (Main, 17,0 km)
P 80-16
Kelsterbach* (Main, 19,0 km)
P 80-17
Frankfurt* (Main, 22,0–29,0 km)
P 80-18
Frankfurt (Main, 31,0–37,0 km)
P 80-19
Offenbach (Main, 40,0 km)
P 80-20
Hanau (Main, 56,0–60,0 km)
P 80-21
Grosskrotzenburg* (Main, 62,0 km)
P 80-22
Stockstadt (Main, 82,0 km)
P 80-23
Aschaffenburg (Main, 83,0 km)
P 80-24
Triefenstein* (Main, 173,0 km)
P 80-25
Karlstadt* (Main, 227,0 km)
P 80-26
Würzburg (Main, 246,0–251,0 km)
P 80-27
Schweinfurt (Main, 330,0 km)
P 80-28
Bamberg (Main-Donau-Kanal, 3,0 km)
P 80-29
Erlangen (Main-Donau-Kanal, 46,0 km)
P 80-30
Nürnberg (Main-Donau-Kanal, 72,0 km)
P 80-31
P 80-32
Deggendorf* (Donau, 2281,0–2284,0 km)
P 80-33
P 80-34
Linz-Vöest* (Donau, 2127,2 km)
P 80-35
P 80-36
P 80-37
P 80-38
Bratislava (Donau, 1867,0 km)
P 80-39
Györ-Gönyu (Donau, 1807,0 km)
P 80-40
Komarno (Donau, 1767,1 km)
P 80-41
túrovo (Donau, 1722,0 km)
P 80-42
P 80-43
Szàzhalombatta (Donau, 1618,7 km)
P 80-44
Dunaujvaros (Donau, 1579,0 km)
P 80-45
Dunaföldvàr (Donau, 1563,0 km)
P 80-46
Baja (Donau, 1480,0 km)
P 80-46bis
Apatin (Donau, 1401,5 km)
P 80-47
P 80-47bis
Baèka Palanka (Donau, 1295,0 km)
P 80-47ter
Novi Sad (Donau, 1253,5 km)
P 80-48
Beograd (Donau, 1170,0 km)
P 80-48bis
P 80-49
Smederevo (Donau, 1116,3 km)
P 80-50
Orsova (Donau, 954,0 km)
P 80-51
P 80-52
Prahovo (Donau, 861,0 km)
P 80-52bis
P 80-53
Lom (Donau, 743,0 km)
P 80-53bis
P 80-54
Turnu Magurele (Donau, 597,0 km)
P 80-55
Svistov (Donau, 554,0 km)
P 80-56
Roussé (Donau, 495,0 km)
P 80-57
P 80-58
P 80-58bis
P 80-59
Calarasi (Donau, 370,5 km)
P 80-59bis
P 80-60
P 80-61
Galati (Donau, 76,0 sm −160,0 km)
P 80-62
P 80-63
Réni (Donau, 128,0 km)
P 80-64
Tulcea (Donau, 34,0 Mm–42,0 Mm)
P 81-01
Sala (Vah)
P 81-02
Sered (Vah)
P 81-03
Hlohovec (Vah)
P 81-04
Piestany (Vah)
P 81-05
Nove mesto nad Vahom (Vah)
P 81-06
Trencin (Vah)
P 81-07
Dubnica (Vah)
P 81-08
Puchov (Vah)
P 81-09
Povazska Bystrica (Vah)
Zilina (Vah)
P 81-11
Cadca (Vah-Oder Verbindung)
P 81-12
Èadca (Váh – Oder Verbindung, km)5
P 90-01
Taganrog, Seehafen (Taganrog Bucht)
P 90-02
Eysk, Seehafen (Taganrog Bucht)
P 90-03
P 90-03-01
Bilhorod-Dnistrovskyi (Dnestr-Mündung)
P 90-03-02
Bender (Nistru, 228,0 km)
P 90-04
P 90-05
Oust-Donetsk (Severskiy Donets, 5,0 km von der Mündung)
P 91-01
Mailänder Terminal (Mailand-Po Kanal, 0,0 km)6
P 91-01-01
Mantova (Fissero-Tartaro-Canalbianco Wasserstrasse, 0,0 km)
P 91-02
Lodi (Mailand-Po Kanal, 20,0 km vom Mailänder Terminal)6
P 91-02-01
Piacenza (Po, 35,0 km der Conca di Cremona)
P 91-02-02
Pavia (Ticino, 98,0 km der Conca di Cremona)
P 91-02-03
Casale Monferrato (Po, 183,0 km der Conca di Cremona)
P 91-03
Pizzighettone (Mailand-Po Kanal, 40,0 km vom Mailänder Terminal)
P 91-03-01
Mantova (Valdaro und private Häfen) (Mantova-Adriakanal, 0,0 km und Seen von Mantova)
P 91-03-02
Mantova Roncoferraro/Governolo (Mantova-Adriakanal)
P 91-03-03
Mantova Ostiglia (Mantova-Adriakanal, 30,0 km)
P 91-03-04
Verona Legnago (Mantova-Adriakanal, 65,0 km)
P 91-03-05
Canda (Mantova-Adriakanal)
P 91-03-06
Rovigo (Mantova-Adriakanal, 140,0 km)
P 91-03-07
Conca di Volta Grimana (Mantova-Adriakanal, 170,0 km)
P 91-03-08
Porto Levante* (Mündung des Po di Levante)
P 91-04
P 91-04bis
P 91-04ter
P 91-04-01
Ferrara (Ferrara-Porto Garibaldikanal)
P 91-04-02
Ferrara S. Giovanni Ostellato (Ferrara-Porto Garibaldikanal)
P 91-04-03
Garibaldi (Ferrara Wasserstrasse, 80,0 km von Ferrara)
P 91-04-04
P 91-05
P 91-05bis
P 91-05ter
P 91-06
Ferrara (Po, 200,0 km vom Mailänder Terminal)
P 91-06-01
Porto Tolle (Po Grande, 260,0 km vom Mailänder Terminal)
P 91-07
Adria (Mantova-Adriakanal)
P 91-08
Chioggia (Po-Brondolokanal)
P 91-09
Marghera (Laguna Veneta)
Nogaro (Seitenstrasse des Veneta, 355,0 km vom Mailänder Terminal)
Monfalcone (Seitenstrasse des Veneta, 410,0 km vom Mailänder Terminal)
Firmenzugehörige Privathäfen sind durch ein *) gekennzeichnet.
1 Die Entfernungen, die Häfen an der Elbe betreffen wurden wie folgt gemessen: in Deutschland, beginnend mit 0,0 km, ab der deutsch-tschechischen Grenze; in der Tschechischen Republik, ab der deutsch-tschechischen Grenze, beginnend mit 726,15 km, um zu vermeiden, dass sich die in den beiden betroffenen Ländern gemessenen Distanzen überschneiden.
2 Die Entfernungen, die litauische Häfen betreffen werden ab dem Seehafen Klaipeda gemessen.
3 Entfernung ab Moskauer Südhafen.
4 Schifffahrt im Hafenbecken verboten.
6 Im Bau oder in Planung.
Technische und betriebliche Merkmale der Wasserstrassen von internationaler Bedeutung
a) Technische Merkmale der Wasserstrassen E
Die wichtigsten technischen Merkmale der Wasserstrassen E stimmen im allgemeinen mit der Klassifizierung der, in Tabelle 1 erwähnten, europäischen Binnenwasserstrassen überein.
Zur Beurteilung der verschiedenen Wasserstrassen E, nimmt man die Merkmale der Klassen IV bis VII, unter Berücksichtigung folgender Prinzipien:
Nur die Wasserstrassen, die mindestens den Anforderungen der Klasse IV genügen (Mindestabmessungen der Schiffe: 80 m × 9,5 m), können als Wasserstrassen E bezeichnet werden. Tiefgangsbeschränkungen (weniger als 2,5 m) und Mindestdurchfahrtshöhen unter den Brücken (weniger als 5,25 m) können nur für schon existierende Wasserstrassen und in Ausnahmefällen zugelassen werden.
Bei einer Modernisierung der Wasserstrassen der Klasse IV (sowie der kleineren regionalen Wasserstrassen), wird empfohlen, zumindest die Anforderungen der Klasse V a) zu erfüllen.
Jedoch sollten die neuen Wasserstrassen E mindestens den Anforderungen der Klasse V b) genügen. Ein Tiefgang von mindestens 2,80 m sollte garantiert werden.
Bei einer Modernisierung der existierenden Wasserstrassen und beim Bau von neuen Wasserstrassen, sind wachsende Hauptabmessungen der Schiffe und Verbände zu berücksichtigen.
Für effizienteren Containertransport, sollte immer auf die grösstmögliche Brückendurchfahrtshöhe gemäss Fussnote 4 der Tabelle 12 geachtet werden.
Die Wasserstrassen, für die wichtige Containertransporte vorgesehen sind, müssen wenigstens der Klasse V b) genügen. Man könnte auch eine Erhöhung der Breite von 11,4 m um 7–10 % für Schiffe, die nur auf den Wasserstrassen der Klasse Va fahren, in Erwägung ziehen um eine künftige Entwicklung der Containerdimensionen mit einzubeziehen und den Transport von Anhängern zu erleichtern.
Auf den Wasserstrassen mit variablem Wasserstand sollte der empfohlene Tiefgang demjenigen Tiefgang entsprechen, der an durchschnittlich 240 Tagen des Jahres erreicht oder überschritten wird (oder 60 % der Schifffahrtsperiode)3. Der empfohlene Wert für die Brückendurchfahrtshöhe (5,25 m, 7,00 m oder 9,10 m) sollte für den höchsten schiffbaren Wasserstand erhalten bleiben, falls dies wirtschaftlich vertretbar ist.
Die im oben erwähnten Anhang I aufgezählten Küstenstrassen dienen der Kontinuität des Wasserstrassennetzes E in ganz Europa. Sie sollen, wie im vorliegenden Übereinkommen festgelegt, von Schiffen der Binnen- und Seeschifffahrt befahren werden können, deren Abmessungen, falls dies wirtschaftlich vertretbar ist, den Anforderungen der Klassen Va und VIb für Selbstfahrer genügen.
Binnenschiffe mit einer Breite von 11,4 m und einer Länge von 110 m müssen Container in drei oder mehr Lagen transportieren können; falls dies nicht möglich ist, sollte eine maximale Länge von 185 m für Schubverbände erlaubt werden. Diesfalls können Container in zwei Lagen transportiert werden.
Auflistung der Wasserstrassen von internationaler Bedeutung4
Art der Wasser-strasse
Klasse der Wasser- strasse
Mindest-durchfahrtshöhe unter Brücken2)
Tiefgang6)
9,55)
5,25 oder 7,004)
95–1101)
2,50–4,50
5,25 oder 7,00 oder 9,104)
172–1851)
3200–6000
3 200– 6 000
7,00 oder 9,104)
185–1951)
6 400–12 000
270–2801)
9 600–18 000
9,104)
195–2001)
33,0–34,21)
14 500–27 000
Notizen zur Tabelle 1
Die erste Ziffer entspricht dem aktuellen Ausbaustandard, die zweite zieht die zukünftige Entwicklung in Betracht, und, in besonderen Fällen, den aktuellen Zustand.
In Anbetracht einer Sicherheitsmarge von ungefähr 0,30 m zwischen dem höchsten Punkt des Schiffes oder seiner Ladung und der Brücke.
Es wird die mögliche zukünftige Entwicklung des Roll on/Roll off-Verkehrs, des Containertransports und der Küstenschifffahrt in Betracht gezogen.
Überprüfte Höhe für den Containertransport: 5,25 m für Schiffe, die Container in zwei Lagen befördern, 7,00 m für Schiffe, die Container in drei Lagen befördern, 9,10 m für Schiffe, die Container in vier Lagen befördern. 50 % der Container können leer sein, andernfalls, muss ballastiert werden.
Einige bestehende Wasserstrassen können durch die maximal zulässige Länge für die Schiffe und Verbände als zur Klasse IV zugehörig angesehen werden, selbst wenn sie nur eine maximale Breite von 11,4 m und einen Tiefgang von 4,0 m zulassen.
Der Tiefgang für eine bestimmte Wasserstrasse wird entsprechend den lokalen Bedingungen festgelegt.
In einzelnen Fällen kann ein Verband mit einer höheren Anzahl Schubleichter auf bestimmten Abschnitten der Wasserstrassen der Klasse VII eingesetzt werden. In diesem Fall, dürfen die horizontalen Abmessungen die in der Tabelle angegebenen Werte überschreiten.
b) Betriebsbedingungen der Wasserstrassen E
Die Wasserstrassen E müssen grundsätzlich den folgenden Betriebsbedingungen entsprechen, um einen zuverlässigen internationalen Transport zu ermöglichen:
Die Schifffahrtsperiode kann nur in Gegenden mit strengen klimatischen Bedingungen, in denen es unmöglich ist, die Kanäle im Winter frei von Eis zu halten, und in denen man somit die Schifffahrt unterbrechen muss, kleiner als 365 Tage sein. In diesem Fall, müssen Anfang und Schluss der Schifffahrtsperiode festgelegt werden. Die durch Naturereignisse wie Eis, Überschwemmungen, u.s.w. hervorgerufenen Unterbrechungen sollten mit Hilfe technischer und organisatorischer Mittel auf ein striktes Minimum begrenzt werden.
Die durch die regelmässige Instandhaltung der Schleusen und anderer hydraulischer Einrichtungen hervorgerufenen Unterbrechungen sollten auf ein striktes Minimum begrenzt werden. Die Benutzer der Wasserstrasse, auf der Instandhaltungsarbeiten vorgesehen sind, sollten über die Daten und die Dauer der vorgesehenen Unterbrechung unterrichtet werden. Im Falle einer unvorhergesehenen Panne einer Schleuse oder einer anderen hydraulischen Einrichtung oder in anderen Fällen von höherer Gewalt, muss die Dauer der Unterbrechung durch entsprechende Massnahmen zur Behebung dieser Situation auf ein striktes Minimum begrenzt werden.
Eine Unterbrechung aufgrund von Untiefen ist in keinem Falle zulässig, Hingegen sind vernünftige Beschränkungen, den autorisierten Tiefgang der Wasserstrassen mit variablem Wasserstand betreffend, zulässig. Jedoch sollte ein Tiefgang von mindestens 1,20 m unter allen Umständen gewährleistet sein, und der charakteristische oder empfohlene Tiefgang sollte 240 Tage pro Jahr erreicht oder überschritten werden. In den in Absatz ii) oben erwähnten Gegenden sollte der Mindesttiefgang von 1,20 m während 60 % der durchschnittlichen Schifffahrtsperiode gewährleistet sein.
Die Betriebszeiten der Schleusen, der beweglichen Brücken und anderer Infrastrukturanlagen müssen die Schifffahrt an Werktagen 24 Stunden am Tag, ermöglichen, sofern dies aus wirtschaftlicher Sicht vertretbar ist. Ausnahmen können in gewissen Fällen aus organisatorischen und/oder technischen Gründen zugelassen werden. Die Schifffahrt muss ebenfalls an Feiertagen und Wochenenden durch vernünftige Betriebszeiten sichergestellt werden.
c) Technische und wirtschaftliche Daten der Häfen E
Das Wasserstrassennetz E wird durch ein Binnenhafensystem von internationaler Bedeutung ergänzt. Jeder Hafen E muss folgenden technischen und wirtschaftlichen Massstäben entsprechen:
Er muss an einer Wasserstrasse E liegen.
Er muss Schiffe oder Schubverbände, die auf dieser Wasserstrasse eingesetzt werden, gemäss deren Klasse aufnehmen können.
Er muss von Strassen oder Eisenbahnlinien von grosser Bedeutung bedient werden (vorzugsweise von solchen Strassen oder Eisenbahnlinien die Teil des Europäischen Übereinkommens über die Hauptstrassen des internationalen Verkehrs5 (AGR), des Europäischen Übereinkommens über die Hauptlinien des internationalen Eisenbahnverkehrs6 (AGC) und des Europäischen Übereinkommens über wichtige Linien des internationalen kombinierten Verkehrs und damit zusammenhängende Einrichtungen7 (AGTC) sind).
Er muss einen Warenumschlag von mindestens 0,5 Millionen Tonnen pro Jahr aufweisen.
Er muss über zufrieden stellende Möglichkeiten für einen allfälligen Ausbau der Hafenanlagen aufweisen.
Er muss die Instandhaltung der Normcontainer garantieren (ausser im Falle eines auf Schüttgut spezialisierten Hafens).
Um den Umweltschutzanforderungen zu genügen, müssen Einrichtungen zur Abnahme der auf den Schiffen entstandenen Abfälle vorhanden sein.
1 Geändert anlässlich der 49. Sitzung der Arbeitsgruppe für Wasserstrassentransport der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen in Genf, vom 18.–20. Okt. 2005, mit Wirkung für die Vertragsparteien am 29. Nov. 2006.
2 Falls der Anteil der leeren transportierten Container auf jedem Schiff 50 % übersteigt, sollte die Mindestbrückendurchfahrtshöhe auf den in der Fussnote 4 erwähnten Wert erhöht werden.
3 Bei Wasserstrassen, die oberhalb von natürlichen Gewässern liegen und die durch variable Wasserstände charakterisiert sind, die eng und unmittelbar durch die klimatischen Verhältnisse beeinflusst werden, wird empfohlen, eine Referenzperiode von mindestens 300 Tagen pro Jahr zu verwenden.
4 Die Klassen IIII sind nicht aufgeführt, da sie nur von regionaler Bedeutung sind.
5 SR 0.725.11
6 Nicht publiziert in der AS.
7 SR 0.740.81
2AS 2007 7147, 2011 3145 und 2016 2623. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).
Accord européen sur les grandes voies navigables d’importance internationale
Conclu à Genève le 19 janvier 1996
Instrument de ratification déposé par la Suisse le 21 août 1997
Entré en vigueur pour la Suisse le 26 juillet 1999
(Etat le 6 novembre 2018)
conscientes de la nécessité de faciliter et de développer le transport international par voie navigable en Europe,
sachant que le transport international des marchandises devrait se développer en raison de l’accroissement des échanges internationaux,
soulignant l’importance du rôle du transport par voie navigable qui, comparé à d’autres modes de transport intérieur, présente des avantages économiques et écologiques et dispose d’une capacité excédentaire d’infrastructure et de bateaux et est donc en mesure de réduire les coûts sociaux et l’impact négatif sur l’environnement des transports intérieurs dans leur ensemble,
convaincues qu’il est indispensable, pour rendre le transport international par voie navigable en Europe, y compris le transport par les navires fluvio-maritimes suivant les parcours côtiers, plus efficace et plus attrayant pour la clientèle, de mettre en place un cadre juridique établissant un plan coordonné de développement et de construction d’un réseau de voies navigables d’importance internationale, sur la base de paramètres convenus d’infrastructure et d’exploitation1,
Art. 1 Designation du réseau
1. Les Parties contractantes adoptent les dispositions du présent Accord sous la forme d’un plan coordonné de développement et de construction d’un réseau de voies navigables, ci—après dénommé «réseau de voies navigables d’importance internationale» ou «réseau de voies navigables E», qu’elles entendent mettre en place dans le cadre de leurs programmes appropriés. Le réseau de voies navigables E, en ce qui concerne le présent Accord, est constitué des voies navigables et des parcours côtiers empruntés par les navires fluvio-maritimes, ainsi que des ports d’importance internationale situés sur ces voies et ces parcours, qui sont mentionnés dans les annexes I et II du présent Accord1.
2. Les Parties contractantes prennent les mesures nécessaires à la protection effective du parcours envisagé pour les portions de voies navigables E qui n’existent pas encore à l’heure actuelle – compte dûment tenu de leurs futurs paramètres – mais qui sont inscrites aux programmes d’aménagement des infrastructures, et ce jusqu’à la date où sera prise une décision sur leur construction2.
1 Accord amendé à la 49e session du Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique pour l’Europe des Nations Unies, tenue à Genève du 18 au 20 oct. 2005, en vigueur pour les Parties contractantes depuis le 1er juin 2007.
2 Accord amendé à la 50e session du Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique pour l’Europe des Nations Unies, tenue à Genève du 11 au 13 oct. 2006, en vigueur pour les Parties contractantes depuis le 31 janv. 2008.
Art. 2 Caractéristiques techniques et d’exploitation du réseau
1. Le réseau de voies navigables d’importance internationale mentionné dans l’article premier sera conforme aux caractéristiques énoncées à l’annexe III du présent Accord ou sera aligné sur les dispositions de ladite annexe lors de travaux d’amélioration futurs.
2. Les Parties contractantes sont tenues d’élaborer des plans d’action nationaux et/ou des accords bilatéraux ou multilatéraux, tels que traités internationaux, directives, mémoranda d’accord, études conjointes et autres accords analogues, pour éliminer les goulets d’étranglement actuels et achever les liaisons manquantes du réseau de voies navigables E traversant leur territoire1.
Art. 3 Annexes
Les annexes du présent Accord font partie intégrante de l’Accord.
Art. 4 Designation du depositaire
Le Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies est le dépositaire de l’Accord.
Art. 5 Signature
1. Le présent Accord sera ouvert, à l’Office des Nations Unies à Genève, à la signature des Etats qui sont soit membres de la Commission économique des Nations Unies pour l’Europe, soit ayant le statut consultatif auprès de la Commission conformément aux par. 8 et 11 du mandat de la Commission, du 1er octobre 1996 au 30 septembre 1997.
2. Ces signatures seront soumises à ratification, acceptation ou approbation.
Art. 6 Ratification, acceptation ou approbation
1. Le présent Accord est soumis à ratification, acceptation ou approbation conformément au par. 2 de l’art. 5.
2. La ratification, l’acceptation ou l’approbation s’effectueront par le dépôt d’un instrument auprès du Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
1. Le présent Accord sera ouvert à l’adhésion de tout Etat visé au paragraphe 1 de l’art. 5 à partir du 1er octobre 1996.
2. L’adhésion s’effectuera par le dépôt d’un instrument auprès du Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
1. Le présent Accord entrera en vigueur 90 jours après la date à laquelle les gouvernements de cinq Etats auront déposé un instrument de ratification, d’acceptation, d’approbation ou d’adhésion, à la condition qu’une ou plusieurs voies navigables du réseau de voies navigables d’importance internationale relient de façon ininterrompue les territoires d’au moins trois desdits Etats.
2. Si cette condition n’est pas remplie, l’Accord entrera en vigueur 90 jours après la date du dépôt de l’instrument de ratification, d’acceptation, d’approbation ou d’adhésion qui aura permis de satisfaire à ladite condition.
3. Pour chaque Etat qui déposera un instrument de ratification, d’acceptation, d’approbation ou d’adhésion après la date à partir de laquelle court le délai de 90 jours spécifié aux par. 1 et 2 du présent article, l’Accord entrera en vigueur 90 jours après la date dudit dépôt.
Art. 9 Limites à l’application de l’accord
1. Aucune disposition du présent Accord ne sera interprétée comme interdisant à une Partie contractante de prendre les mesures, compatibles avec les dispositions de la Charte des Nations Unies1 et limitées aux exigences de la situation, qu’elle estime nécessaires pour sa sécurité extérieure ou intérieure.
2. Ces mesures, qui doivent être temporaires, sont immédiatement notifiées au dépositaire; leur nature doit être précisée.
1. Tout différend entre deux ou plusieurs Parties contractantes touchant l’interprétation ou l’application du présent Accord, que les Parties en litige n’auraient pas pu régler par voie de négociation ou d’autre manière, est soumis à arbitrage si l’une quelconque des Parties contractantes en litige le demande, et est, en conséquence, soumis à un ou plusieurs arbitres choisis d’un commun accord par les Parties en litige. Si, dans les trois mois à dater de la demande d’arbitrage, les Parties en litige n’arrivent pas à s’entendre sur le choix d’un arbitre ou des arbitres, l’une quelconque de ces Parties peut demander au Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies de désigner un arbitre unique auquel le différend est soumis pour décision.
2. La sentence de l’arbitre ou des arbitres désignés conformément au par. 1 ci—dessus a force obligatoire pour les Parties contractantes en litige.
Tout Etat peut, au moment où il signe le présent Accord ou dépose son instrument de ratification, d’acceptation, d’approbation ou d’adhésion, notifier au dépositaire qu’il ne se considère pas lié par l’art. 10 du présent Accord.
Art. 12 Procédure d’amendement du présent Accord
1. Le présent Accord peut être amendé suivant la procédure définie dans le présent article, sous réserve des dispositions des art. 13 et 14.
2.1 A la demande d’une Partie contractante, tout amendement du présent Accord proposé par cette Partie est examiné par le Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique des Nations Unies pour l’Europe.
3. S’il est adopté à la majorité des deux tiers des Parties contractantes présentes et votantes, l’amendement est communiqué pour acceptation à toutes les Parties contractantes par le Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
4. Toute proposition d’amendement qui a été communiquée conformément aux dispositions du par. 3 du présent article entre en vigueur pour toutes les Parties contractantes trois mois après l’expiration d’une période de douze mois suivant la date de sa communication, à condition qu’au cours de cette période de douze mois aucune objection à cette proposition d’amendement n’ait été notifiée au Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies par un Etat qui est Partie contractante.
5. Si une objection à la proposition d’amendement a été notifiée conformément aux dispositions du par. 4 du présent article, l’amendement est réputé rejeté et dénué d’effet.
1 Amendé le 12 oct. 2012 lors la 56e session du Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique pour l’Europe des Nations Unies tenue à Genève, en vigueur pour les Parties contractantes depuis le 15 oct. 2013 (RO 2014 1379).
Art. 13 Procédure d’amendement des annexes I et II
1. Les annexes I et II du présent Accord peuvent être amendées suivant la procédure définie dans le présent article.
2.1 A la demande d’une Partie contractante, tout amendement des annexes I et II proposé par cette Partie est examiné par le Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique des Nations Unies pour l’Europe.
3. Si elle est adoptée à la majorité des Parties contractantes présentes et votantes, la proposition d’amendement est communiquée pour acceptation aux Parties contractantes directement intéressées par le Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies. Aux fins du présent article, une Partie contractante est considérée comme directement intéressée si, dans le cas de l’inclusion d’une nouvelle voie navigable ou d’un port d’importance internationale ou dans le cas de la modification de ces installations, son territoire est traversé par cette voie navigable ou si le port envisagé est situé sur ledit territoire.
4. Toute proposition d’amendement communiquée conformément aux dispositions des par. 2 et 3 du présent article est réputée acceptée si, dans les six mois suivant la date de sa communication par le dépositaire, aucune des Parties contractantes directement intéressées n’a notifié son objection à cette proposition d’amendement au Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
5. Tout amendement ainsi accepté est communiqué par le Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies à toutes les Parties contractantes et entre en vigueur trois mois après la date de sa communication par le dépositaire.
6. Si une objection à l’amendement proposé a été notifiée conformément au par. 4 du présent article, l’amendement est réputé rejeté et dénué d’effet.
7. Le dépositaire est tenu informé sans délai par le secrétariat de la Commission économique pour l’Europe quant aux Parties contractantes qui sont directement concernées par une proposition d’amendement.
Art. 14 Procédure d’amendement de l’annexe III
1. L’annexe III du présent Accord peut être amendée conformément à la procédure définie dans le présent article.
2.1 A la demande d’une Partie contractante, tout amendement de l’annexe III du présent Accord proposé par cette Partie est examiné par le Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique des Nations Unies pour l’Europe.
3. S’il est adopté à la majorité des Parties contractantes présentes et votantes, l’amendement est communiqué pour acceptation à toutes les Parties contractantes par le Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
4. Toute proposition d’amendement communiquée conformément aux dispositions du par. 3 du présent article est réputée acceptée, à moins que, dans un délai de six mois à compter de la date de sa communication, un cinquième ou plus des Parties contractantes ne notifient leur objection à cette proposition d’amendement au Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
5. Tout amendement accepté conformément au par. 4 du présent article est communiqué par le Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies à toutes les Parties contractantes et entre en vigueur trois mois après la date de sa communication pour toutes les Parties contractantes à l’exception de celles qui ont déjà notifié au Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies leur objection à l’amendement proposé, dans un délai de six mois après la date de sa communication conformément au paragraphe 4 du présent article.
6. Si une objection à l’amendement proposé a été notifiée conformément au par. 4 du présent article par un cinquième ou plus des Parties contractantes, l’amendement est réputé rejeté et dénué d’effet.
1. Toute Partie contractante peut dénoncer le présent Accord par notification écrite adressée au Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
2. La dénonciation prend effet un an après la date de réception de ladite notification par le Secrétaire général.
Art. 16 Extinction
Si, après l’entrée en vigueur du présent Accord, le nombre des Etats qui sont Parties contractantes tombe à moins de cinq pendant toute période de douze mois consécutifs, le présent Accord devient sans effet douze mois après la date à laquelle le cinquième Etat aura cessé d’être Partie contractante.
Art. 17 Notifications et communications du dépositaire
Outre les notifications et communications mentionnées dans le présent Accord, les fonctions de dépositaire du Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies sont celles définies dans la Partie VII de la Convention de Vienne sur le droit des traités1, conclue à Vienne le 23 mai 1969.
Art. 18 Textes authentiques
L’original du présent Accord, dont les textes en langues anglaise, française et russe font également foi, sera déposé auprès du Secrétaire général de l’Organisation des Nations Unies.
Fait à Genève, le 19 janvier 1996.
Voies navigables d’importance internationale
Numérotation des voies navigables d’importance internationale
1. Toutes les voies navigables d’importance internationale (voies navigables E) sont identifiées par la lettre «E» suivie d’un nombre à deux, quatre ou six chiffres.
2. Les principaux éléments du réseau des voies navigables E portent des numéros à deux chiffres alors que leurs branches primaires et secondaires portent respectivement des numéros à quatre et six chiffres.
3. Les voies navigables principales sensiblement orientées nord—sud, qui desservent des ports maritimes et relient entre eux des bassins maritimes portent les numéros 10, 20, 30, 40 et 50 dans l’ordre croissant d’ouest en est.
4. Les voies navigables principales sensiblement orientées ouest—est qui coupent au moins trois voies principales telles qu’elles sont mentionnées au par. 3 ci—dessus portent les numéros 60, 70, 80 et 90 dans l’ordre croissant du nord vers le sud.
5. Les autres voies navigables principales portent des numéros à deux chiffres compris entre les numéros des deux voies principales, telles qu’elles sont mentionnées selon le cas aux par. 3 ou 4 ci—dessus, entre lesquelles elles sont situées.
6. Dans le cas des branches primaires ou secondaires, les deux, ou quatre, premiers chiffres correspondent aux voies de rang plus élevé du réseau des voies navigables, les deux autres correspondant au numéro de la branche en question dans l’ordre croissant du début vers la fin de la voie de rang plus élevé, conformément au tableau ci—après. Les numéros pairs sont utilisés pour les branches situées du côté droit et les numéros impairs pour celles situées du côté gauche.
Liste des voies navigables d’importance internationale
Numéro de voie navigable E
Description du parcours*
Voies navigables principales
Dunkerque-Douai-Valenciennes-Condé-Pommeroeul-Mons-Charleroi-Namur-Liège-Maastricht, Moerdijk jusqu’à Rotterdam/ Europoort par la Meuse, la Kil, la Noord et la Nieuwe Maas
Kwaadmechelen-Dessel-Bocholt-Nederweert-Wessem-canal de la Meuse
Meuse de Namur à Givet
Zuid-Willemsvaart de la Meuse jusqu’à Veghel
Canal Liège-Visé
Canal de St. Andries
Zeebrugge-Brugge-Deinze-Kortrijk-Lille-Bauvin
Canal Brugge-Ostende
Canal Plassendale-Nieupoort
Canal Leie-Roeselare
Gorinchem-Moerdijk-Terneuzen-Gent par Nieuwe Merwede, la liaison Escaut-Rhin, le canal Terneuzen-Gent et le canal circulaire de Gent
Vlissingen—Antwerpen-Rupel-Bruxelles-Seneffe par Westerschelde, Boven-Zeeschelde, Rupel, le canal Bruxelles-Rupel et le canal Charleroi-Bruxelles
[Compiègne-Escaut]-Valenciennes-Condé-Turnai-Gent-Dendermonde-Antwerpen-Hasselt-Genk-Liège par l’Oise, la liaison Seine-Nord, le Haut Escaut, Bovenschelde, le canal circulaire de Gent, Boven-Zeeschelde et le canal Albert
Canal Bossuit-Kortrijk
Peronnes-Pommeroeul par le canal Nimy-Blaton-Peronnes
Dendre jusqu’à Aalst
Viersel-Duffel-Embouchure de la Rupel par Netekanaal, Beneden—Nete et Rupel
Antwerpen-Liaison Escaut-Rhin
Le canal circulaire de Gent-Merendree-Eeklo par le canal Gent—Ostende-[Maldegem-Zeebrugge]
Rotterdam/Europoort-Lobith par l’Oude Maas, le Merwede et le Waal, le Rhin [Niffer, Mulhouse, Besançon-St. Symphorien]-Lyon-Marseille-Fos
Canal de Wesel-Datteln, canal de Datteln-Hamm
[Saône-Moselle]
Canal Rhin-Herne
Liaison Rhône-Sète
Rhône et canal St. Louis: Barcarain-Fos
Neckar en aval de Plochingen
Rhin de Niffer à Rheinfelden
Ijmuiden-Tiel par le canal de la mer du Nord et le canal Amsterdam-Rhin
Heumen-Nijmegen-Arnhem-Zwolle-la mer des Wadden par le canal Meuse-Waal, le Waal, le Nederrijn, l’Ijssel et l’Ijsselmeer
Zwolle-Meppel par Zwarte Water et Meppeldiep
Ketelmeer-Zwartsluis par Ramsdiep
Mer du Nord-Emden-Dortmund par Ems et le canal Dortmund—Ems
Weser de la mer du Nord à Minden par Bremerhaven et Brême
Amsterdam-Lemmer-Groningen-Delfzijl-Emden-Dörpen-Oldenburg-Elsfleth par l’Ijsselmeer, le Prinses Margariet Kanaal, le Van Starkenborgh Kanaal, l’Eemskanaal, Ems, le canal Dortmund-Ems, le Küstenkanal et Hunte
Canal van Harinxma de Fonejacht à Harlingen
L’Elbe de la mer du Nord par Hamburg, Magdeburg, Ústí—nad—Labem, Mìlník et Pardubice-[liaison Elbe-Danube]
Canal latéral de l’Elbe
Saale jusqu’à Bad Duerrenberg
Vltava: Mìlník-Praha-Slapy
Trave de la mer Baltique à l’Elbe par le canal Elbe-Lübeck
Swinoujscie-Szczecin-Oder de Szczecin à Kozle par Wroclaw [liaison Oder-Danube]
Szczecin-Westoder-Hohensaaten-voie navigable de Friedrichsthaler
[Wis³a, de Gdansk à Warszawa-Brest]-Dneprovsko-canal de Buzkiy-Pina-Pinsk-Pripyat jusqu’à l’embouchure-Dnipro via Kyiv jusqu’à Kherson
Dnipro, de Nizhnie Zhary jusqu’à l’embouchure de la Pripyat
Pivdennyi Bouh jusqu'à Mykolaïv
Desna de l’embouchure à Chernihiv
Klaipeda-baie de Kurshskiy-Nemunas-Kaunas
Saint—Pétersbourg, par la voie navigable Volga-Baltique jusqu’à Vytegra-Rybinsk-Volga de Rybinsk à Astrakhan par Nijni Novgorod, Kazan et Volgograd
Kama de son embouchure à Solikamsk
Belaya, de l’embouchure au canal d’Aguidel-terminal pétrolier
Rybinsk-Moscou
Volga de Dubna à Tver
Parcours côtier à partir de Gibraltar vers le nord suivant le littoral du Portugal, de l’Espagne, de la France, de la Belgique, des Pays—Bas et de l’Allemagne, par le canal de Kiel, suivant le littoral de l’Allemagne, de la Pologne, de la Lituanie, de l’Estonie et de la Russie jusqu’à Saint—Pétersbourg-voie navigable Volga—Baltique, canal mer Blanche-mer Baltique, suivant le littoral de la mer Blanche jusqu’à Arkhangelsk, ainsi que les voies navigables accessibles uniquement par cet itinéraire
Parcours côtier suivant le littoral occidental du Royaume-Uni jusqu’à Liverpool y compris le canal Manchester-Liverpool
Guadalquivir jusqu’à Séville
Parcours côtier suivant le littoral oriental du Royaume-Uni, y compris le Humber
Medway/Swale de Sheerness à Ridham
Tay de Buddon Ness à Perth
Medway de Sheerness à Rochester
Forth de la limite de la voie navigable intérieure à Grangemouth
Thames de Canvey Point à Hammersmith Bridge
Tyne de l’embouchure à Newcastle
Colne jusqu’à Rowhedge
Tees de l’embouchure à Middlesbrough
Stour (Suffolk) jusqu’à Mistley
Orwell jusqu’à Ipswich
Great Ouse du Wash à Kings Lyn
Nene du Wash à Bevis Hill
Welland du Wash à Fossdyke Bridge
Witham du Wash à Boston
Trent de Trent Falls à Gainsborough
Douro jusqu’à la frontière entre le Portugal et l’Espagne
Parcours côtier suivant le littoral occidental du Danemark et de la Norvège, y compris le fjord d’Oslo
Gironde et la Garonne jusqu’à Castets—en—Dorthe
Parcours côtier suivant le littoral occidental de la Suède jusqu’au fleuve Göta
Loire jusqu’à Nantes
Parcours côtier suivant le littoral oriental de la Suède y compris le lac Mälaren
Du parcours côtier à la mer des Wadden jusqu’à Harlingen
Parcours côtier jusqu’à la Finlande, puis jusqu’à Savonlinna-Iisalmi par le canal de Saimaa
De la branche E 60-11 jusqu’à Joensuu-Nurmes
Du parcours côtier jusqu’à Ems-Dollard
Peena en aval de Anklam
D’Europoort/Rotterdam à Arnhem par le Lek et Benedenrijn-Zutphen-Enschede-[canal Twente—Mittelland]-Bergeshövede-Minden-Magdeburg-Berlin-Hohensaaten-Kostrzyn-Bydgoszcz-Elblag-Zalew Wioelany -Kaliningrad-Pregola, Dayma, baie de Kurshskiy-Klaipeda
Ijssel hollandaise de Krimpen à Gouda
Branche du Mittellandkanal jusqu’à Osnabrück
Zijkanaal jusqu’à Almelo
Branche du Mittellandkanal jusqu’à Hanovre-Linden
Canal de la Havel
Branche du Mittellandkanal jusqu’à Hildesheim
Branche du Mittellandkanal jusqu’à Salzgitter
Canal Berlin-Spandau
Canal de Teltow, canal de liaison Britzer et voie navigable Oder—Spree
Canal de Teltow, section orientale
Voie navigable Dahme en aval de Königs Wusterhausen
Le Havre-Conflans par le Canal du Havre à Tancarville, Seine et Oise-[Compiègne-Toul], Moselle jusqu’à Coblence, Rhin jusqu’à Mainz, Main jusqu’à Bamberg, canal Main—Danube, Danube de Kelheim à Sulina
Tisza jusqu’à Szeged
Bega jusqu’à Timisoara
Seine de Tancarville jusqu’à l’estuaire
[Olt jusqu’à Slatina]
Seine de Conflans à Nogent
[Canal Danube-Bucuresti]
Sarre jusqu’à Saarbrücken
Prut jusqu’à Ungheni
Drava jusqu'à Nemetin
Danube −bras de la Kiliiske
[Canal Danube-Sava de Vucovar à Samac]
Sava jusqu’à Sisak
Canal Poarta Alba - Midia Navodari
Bras Danube-Saint-Georges
Váh de son embouchure jusqu’à ilina et [liaison Váh-Oder]
Parcours côtier à partir de Gibraltar vers le sud suivant le littoral de l’Espagne, de la France, de l’Italie, de la Grèce, de la Turquie, de la Bulgarie, de la Roumanie et de l’Ukraine, suivant le littoral méridional de la Crimée jusqu’à la mer d’Azov, par le Don jusqu’à Rostov-Kalach-Volgograd-Astrakhan, ainsi que les voies navigables accessibles uniquement par cet itinéraire
Parcours côtier dans l’Adriatique jusqu’à Trieste
Parcours côtier dans la mer Noire
Dnister, de Bilhorod-Dnistrovskyi à la frontière entre l’Ukraine et la République de Moldova
Parcours côtier dans la mer Caspienne
[Canal Milano-Pô], Pô de Cremona à Volta Grimana, le canal Pô—Brondolo et la voie latérale de Veneta jusqu’à Monfalcone-Trieste
Fleuve Mincio de l’embouchure à Lago Inferiore (Mantova)
Pô de Conca di Cremona à Casale Monferrato
Canal Mantova −mer Adriatique jusqu’à Porto Levante
Pô −Canal Mantova-mer Adriatique par la liaison de S. Leone
Voie navigable de Ferrara à Porto Garibaldi
[Canal Padova-Venezia]
Pô Grande de Volta Grimana à son embouchure
* Les portions de voies navigables E qui n’existent pas actuellement mais qui figurent dans des plans appropriés de développement des infrastructures sont indiquées entre crochets [].
1 Amendée lors de la 52e session du Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique pour l’Europe des Nations Unies, tenue à Genève du 13 au 15 oct. 2008 (RO 2009 7109), le 12 oct. 2012 lors de la 56e session (RO 2014 1379) et le 6 oct. 2017 lors de la 61e session, en vigueur pour les Parties contractantes depuis le 6 nov. 2018 (RO 2019 381).
Ports de navigation intérieure d’importance internationale
Numérotation des ports de navigation intérieure d’importance internationale
A chaque port de navigation intérieure d’importance internationale (port E) est attribué un numéro composé du numéro de la voie navigable sur laquelle il se situe, suivi d’un tiret et d’un numéro à deux chiffres désignant le port sur cette voie navigable et allant en augmentant d’ouest en est et du nord au sud, l’ensemble du numéro étant précédé de la lettre «P». Les ports privés appartenant à des entreprises sont indiqués par un astérisque (*).
Liste des ports de navigation intérieure d’importance internationale
Dunkerque (canal Dunkerque-Valenciennes, 20,5 km)
Overpelt (Kanaal Bocholt-Herentals, 14,8 km)
Charleroi (Canal Charleroi–Bruxelles, 5,6 km)
Namur (Meuse, 46,3 km)
Namur (Meuse, 54.5 km)
Liège (Meuse, 113,7 km)
Liège (Canal Albert, 9,6 km)
Venlo (Maas, 108,0-111,0 km)
Zeebrugge (mer du Nord)
Aalter (Kanal Oostende-Brugge-Gent, 22,5 km)
Ostende (mer du Nord)
Roeselare (canal Leie-Roeselare, 0,5 km)
Izegem (canal Leie-Roeselare, 6,4 km)
Terneuzen (canal Terneuzen-Gent, 32,5 km)
Zelzate (canal Terneuzen-Gent, 19,6 km)
Gent (canal Terneuzen-Gent, 4,6 km)
Vlissingen (Westerschelde), 14 km de l’embouchure
Ruisbroek (canal Charleroi-Bruxelles, 58,8 km)
Willebroek (canal Bruxelles-Schelde, 61,3 km)*
Grimbergen (canal Bruxelles-Rupel, 12,2 km)
Bruxelles (canal Bruxelles-Rupel, 62,0 km)
Bossuit Kortrijk (Bossuit – canal de Kortrijk, 7,6 km)
Meerhout (Albertkanaal, 80,7 km)
Ham (Albertkanaal, 73,7 km)
Hasselt (Albertkanaal, 51,5 km)
Genk (Albertkanaal, 42,9 km)
Centre et Ouest (Schelde, 22,0 km)
Bergen op Zoom (Schelde-Rijn Verbinding, 1031,8 km)
Gelsenkirchen (Rhein-Herne Kanal, 24,0 km)
Emmerich (Rhin, 852,0 km)
Sète (canal Rhône-Sète, 96,0 km)
Wesel (Rhin, 814,0 km)
Rheinberg-Ossenberg* (Rhin, 806,0 km)
Fos (Baie de Fos, partie maritime)
Orsoy (Rhin, 794,0 km)
Walsum-Nordhafen* (Rhin, 793,0 km)
Walsum-Sud* (Rhin, 791,0 km)
Huningue (Rhin, 168,4 km)
Ports Rhénans Suisses (Schweizerische Rheinhäfen) (Rhin, 159,38–169,95 km)
Schwelgern* (Rhin, 790,0 km)
Homberg, Sachtleben* (Rhin, 774,0 km)
Duisburg-Ruhrort Häfen (Rhin, 774,0 km)
Krefeld (Rhin, 762,0 km)
Düsseldorf (Rhin, 743,0 km)
Neuss (Rhin, 740,0 km)
Stürzelberg* (Rhin, 726,0 km)
Leverkusen* (Rhin, 699,0 km)
Köln (Rhin, 688,0 km)
Wesseling-Godorf* (Rhin, 672,0 km)
Bonn (Rhin, 658,0 km)
Andernach (Rhin, 612,0 km)
Neuwied (Rhin, 606,0 km)
Bendorf (Rhin, 599,0 km)
Koblenz (Rhin, 596,0 km)
Bingen (Rhin, 527,0 km)
Wiesbaden (Rhin, 500,0 km)
Gernsheim (Rhin, 462,0 km)
Worms (Rhin, 444,0 km)
Mannheim (Rhin, 424,0 km)
Ludwigshafen (Rhin, 420,0 km)
Speyer (Rhin, 400,0 km)
Germersheim (Rhin, 385,0 km)
Wörth (Rhin, 366,0 km)
Karlsruhe (Rhin, 360,0 km)
Kehl (Rhin, 297,0 km)
Strasbourg (Rhin, 296,0 km)
Breisach (Rhin, 226,0 km)
Colmar-Neuf Brisach (Rhin, 225,8 km)
Mulhouse-Ottmarsheim (Grand Canal d’Alsace, 21,0 km)
Fort Louis Stattmatten (Grand Canal d’Alsace, 322,0 km)
Niffer-Mulhouse
Aproport (Chalon, Mâcon, Villefranche-sur-Saône) (Saône, 230,0 km, 296,0 km et 335,0 km, respectivement)
Marseille-Fos (canal Marseille-Rhône, 0,0 km)
Ijmond (Noordzeekanaal, 4,7 km)
Utrecht (Amsterdam-Rijnkanaal, 35,0 km)
Arnhem (Nederrijn, 885,8 km)
Lemmer (Prinses Margarietkanaal, 90,5 km)
Praha (Vltava, 47,4 et 55,5 km)
Magdeburger Häfen (Elbe, 330,0 et 333,0 km)1
Dresden (Elbe, 57 et 61 km)1
Decin (Elbe, 737,3 et 739,3 km)1
Usti nad Labem (Elbe, 761,5 et 764,0 km)1
Tynec nad Labem (Elbe, 933,7 km)
Swinoujscie (mer Baltique embouchure de l’Oder)
Gliwice (canal Gliwicki, 41,0 km)
Gdansk (mer Baltique, embouchure de la Vistule)
Bydgoszcz (Vistule, 772,3 km et Brda, 2,0 km)
Port fluvial du Mykolaïv (Pivdenny Bouh, 40,0 km)
Port maritime de Mykolaïv (Pivdenny Bouh, 35,0 km)
P 40-02-03
Dnipro-Buhskiy (Pivdenny Bouh, 16,0 km)
Mikashevichi (Pripyat, 40,5 km et canal Mikashevichi, 7,0 km)
Entreprise d’extraction et de traitement des minerais de Poltavskyi (Dnipro, 521,0 km)
Klaipeda, port maritime (baie de Kurshskiy)
Nida (baie de Kurshskiy, 42,7 km)2
Uostadvaris (embouchure du Nemunas)
Port d’hivernage de Kaunas (Nemunas, 210,0 km)
Saint-Pétersbourg, port maritime (Neva, 1397,0 km)3
Podporozhie (voie navigable Volga Baltique, 1 054,0 km)
Port Nord de Moskva, (Kanal imeni Moskvy, 46,0 km)
Port Sud de Moskva, (Kanal imeni Moskvy, 0,0 km, Moskva River 151,0 km, à partir de sa confluence avec l’Oka)
Cherepovets (voie navigable Volga Baltique, 540,0 km)
Astrakhan (Volga, 3 051,0 km, port maritime)
Scheveningen (mer du Nord)
Den Helder (mer du Nord)
Brunsbüttel (canal de Kiel, 2,0–5,0 km)
Rendsburg (canal de Kiel, 62,0 km)
Kiel (canal de Kiel, 96,0 km)
Bordeaux (Gironde et Garonne, 359,0 km)
Harlingen (mer des Wadden)
Sventoji (mer Baltique)
Mustola (39,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Kaukas* (52,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Puhos* (311,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Joensuu (346,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Rapasaari* (52,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Joutseno* (67,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Vuoksi* (85,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Varkaus (Port de Taipale, 270,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Varkaus (Port de Kosulanniemi*, 270,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Varkaus (Port d’Akonniemi, 270,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Kuopio (352,0 km de l’embouchure du canal de Saimaa)
Vyborg (baie de Vyborg)
Delfzijl (mer des Wadden)
Petrozavodsk (lac Onega, 1009,0 km)3
Arkhangelsk, port maritime (embouchure de la Severnaja Dvina)
Arkhangelsk, port fluvial (embouchure de la Severnaja Dvina, 0,0 km)
Wageningen (Neder-Rijn, 903,2 km)
Enschede (Twentekanaal, 49,8 km)
Terminal marchandises* (branche de la Spree à 0,0 km)
Centrale électrique de Reuter* (Spree, 3,0 km)
Centrale électrique de Charlottenburg* (Spree, 8,0 km)
Port Ouest de Berlin (Westhafenkanal, 3,0 km)
Port Est de Berlin (Spree, 21,0 km)
Centrale thermique de Klingenberg (Spree, 25,0 km)
Brandenburg* (Voie navigable Untere Havel, 60,0 km)
Brandenburg (Voie navigable Untere Havel, 57,0 km)
Centrale électrique de Moabit* (Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, 9,0 km)
Deponie Deetz* (Voie navigable Untere Havel, 40,0 km)
Spandau, port Sud (Voie navigable Untere Havel, 2,0 km)
Kaliningrad, port maritime (Pregola, 8,0 km)
Kaliningrad, port fluvial (Pregola, 9,0 km)
Terminal marchandises du Teltowkanal* (Teltowkanal, 31,0–34,0 km)
Terminal marchandises d’Oberschöneweide (Voie navigable Spree-Oder, 28,0–29,0 km)
Eisenhüttenstadt EKO* (Voie navigable Spree-Oder, 122,0 km)
Eisenhüttenstadt (Voie navigable Spree-Oder, 124,0 km)
Niederlehme* (Voie navigable Dahme, 8,0 km)
Königs Wusterhausen (Voie navigable Dahme, 8,0 km)
Le Havre (canal du Havre à Tancarville, 20,0 km)
Frouard (Moselle, 346,5 km)
Port autonome de Paris:
Metz (Moselle, 297,0–294,0 km)
Mondelange-Richemont (Moselle, 279,5–277,9 km)
Dillingen (Sarre, 59,0 km)
Thionville-Illange (Moselle, 271,9–270,1 km)
Mertert (Moselle, 208,0 km)
Trier (Moselle, 184,0 km)
Izmail (Danube – bras de la Kiliiske, 93,0 km)
Kilia (Danube – bras de la Kiliiske, 47,0 km)
Oust-Dunaïsk (Danube – bras de la Kiliiske, 1,0 km)4
Mainz (Rhin, 500,0 km)
Medgidia (canal Danube-mer Noire, 27,5 km)
Constanta (canal Danube-mer Noire, 64,0 km)
Regensburg (Danube, 2370,0–2378,0 km)
Deggendorf* (Danube, 2281,0–2284,0 km)
Linz (Danube, 2128,2–2130,6 km)
Linz-Vöest* (Danube, 2127,2 km)
Enns-Ennsdorf (Danube, 2111,8 km)
Krems (Danube, 2001,5 km)
Wien (Danube, 1916,8–1920,2 km)
Bratislava (Danube, 1867,0 km)
Györ-Gönyu (Danube, 1807,0 km)
Komarno (Danube, 1767,1 km)
túrovo (Danube, 1722,0 km)
Budapest (Danube, 1640,0 km)
Szàzhalombatta (Danube, 1618,7 km)
Dunaujvaros (Danube, 1579,0 km)
Dunaföldvàr (Danube, 1563,0 km)
Baja (Danube, 1480,0 km)
Apatin (Danube, 1401,5 km)
Vukovar (Danube, 1333,1 km)
Baèka Palanka (Danube, 1295,0 km)
Novi Sad (Danube, 1253,5 km)
Beograd (Danube, 1170,0 km)
Panèevo (Danube, 1152,8 km)
Smederevo (Danube, 1116,3 km)
Orsova (Danube, 954,0 km)
Turnu Severin (Danube, 931,0 km)
Prahovo (Danube, 861,0 km)
Vidin (Danube, 790,0 km)
Lom (Danube, 743,0 km)
Oriahovo (Danube, 678,0 km)
Turnu Magurele (Danube, 597,0 km)
Svistov (Danube, 554,0 km)
Roussé (Danube, 495,0 km)
Giurgiu (Danube, 493,0 km)
Oltenitza (Danube, 430,0 km)
Silistra (Danube, 375,5 km)
Calarasi (Danube, 370,5 km)
Cernavoda (Danube, 298,0 km)
Braila (Danube, 168,5–172,0 km)
Galati (Danube, 76,0 Mm −160,0 km)
Giurgiulesti (Danube, 133,0 km)
Réni (Danube, 128,0 km)
Tulcea (Danube, 34,0 Mm–42,0 Mm)
Cadca (Vah-Oder Link)
Èadca (liaison Váh – Oder, km)5
Taganrog, port maritime (baie de Taganrog)
Eysk, port maritime (baie de Taganrog)
Azov, port maritime (Don, 3168,0 km)
Bilhorod-Dnistrovskyi (embouchure du Dniestr)
Rostov, port maritime (Don, 3134,0 km)
Oust-Donetsk (Severskiy Donets, 5,0 km de l’embouchure)
Terminal de Milano (canal Milano-Pô, 0,0 km)6
Mantova (voie navigable Fissero-Tartaro-Canalbianco, 0,0 km)
Lodi (canal Milano-Pô, 20,0 km du Terminal de Milano)6
Piacenza (Pô, 35,0 km de Conca di Cremona)
Pavia (Ticino, 98,0 km de Conca di Cremona)
Casale Monferrato (Pô, 183,0 km de Conca di Cremona)
Pizzighettone (canal Milano-Pô, 40,0 km du Terminal de Milano)
Mantova (Valdaro et ports privés) (Canal Mantova-mer Adriatique, 0,0 km et Lacs de Mantova)
Mantova Roncoferraro/Governolo (Canal Mantova-mer Adriatique)
Mantova Ostiglia (Canal Mantova-mer Adriatique, 30,0 km)
Verona Legnago (Canal Mantova-mer Adriatique, 65,0 km)
Canda (Canal Mantova-mer Adriatique)
Rovigo (Canal Mantova-mer Adriatique, 140,0 km)
Conca di Volta Grimana (Canal Mantova-mer Adriatique, 170,0 km)
Porto Levante* (Embouchure du Pô di Levante)
Cremona (Canal Milan-Pô, 55,0 km du Terminal de Milano)
Cremona-Casalmaggiore (Pô)
Mantova Viadana (Pô)
Ferrara (Canal Ferrara-Porto Garibaldi)
Ferrara S. Giovanni Ostellato (Canal Ferrara-Porto Garibaldi)
Garibaldi (voie navigable de Ferrara, 80,0 km de Ferrara)
Boretto R. Emilia Centrale (Pô, 120,0 km du Terminal de Milano)
Mantova S. Benedetto (Pô)
Mantova Revere (Pô)
Ferrara (Pô, 200,0 km du Terminal de Milano)
Porto Tolle (Pô Grande, 260,0 km du Terminal de Milano)
Adria (canal Mantova-mer Adriatique)
Chioggia (canal Pô-Brondolo)
Nogaro (voie latérale de Veneta, 355,0 km du Terminal de Milano)
Monfalcone (voie latérale de Veneta, 410,0 km du Terminal de Milano)
Trieste (mer Adriatique)
1 Les distances relatives aux ports situés sur l’Elbe sont mesurées de la manière suivante: en Allemagne à partir de la frontière germano-tchèque en commençant à 0,0 km; en République tchèque à partir de la frontière germano-tchèque en commençant à 726,15 km pour éviter que les distances mesurées dans les deux pays concernés fassent double emploi.
2 La distance à laquelle se situent les ports lituaniens est calculée à partir du port maritime de Klaipeda.
3 Distance à partir du port Sud de Moskva.
4 Navigation interdite dans le bassin portuaire.
5 Construction prévue.
6 En construction ou en prévision.
1 Amendée lors de la 52e session du Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique pour l’Europe des Nations Unies, tenue à Genève du 13 au 15 oct. 2008 (RO 2009 7109) et le 12 oct. 2012 lors de la 56e session (RO 2014 1379) ) et le 6 oct. 2017 lors de la 61e session, en vigueur pour les Parties contractantes depuis le 6 nov. 2018 (RO 2019 381).
Caractéristiques techniques et d’exploitation des voies navigables d’importance internationale
a) Caractéristiques techniques des voies navigables E
Les principales caractéristiques techniques des voies navigables E seront généralement conformes à la classification des voies navigables intérieures européennes figurant au tableau 1.
Pour évaluer les différentes voies navigables E, on doit se fonder sur les caractéristiques des classes IV à VII en tenant compte des principes ci-après:
La classe de la voie navigable est déterminée par les dimensions horizontales des automoteurs, des barges et des convois poussés et principalement par la dimension principale normalisée, c’est—à—dire leur bau ou largeur;
Seules les voies navigables répondant au moins aux conditions fondamentales de la classe IV (dimensions minimales des bateaux: 80 m × 9,5 m) peuvent être considérées comme étant des voies navigables E. Des limitations concernant le tirant d’eau (moins de 2,50 m) et la hauteur libre minimale sous les ponts (moins de 5,25 m) ne peuvent être admises que pour les voies navigables existantes et à titre d’exception;
Lors de la modernisation des voies navigables de la classe IV (ainsi que des voies navigables régionales plus petites), il est recommandé de veiller à satisfaire au moins aux paramètres de la classe V a);
Toutefois, les nouvelles voies navigables E devraient au moins satisfaire aux conditions de la classe V b). A ce propos, un tirant d’eau minimum de 2,80 m devrait être garanti;
Lors de la modernisation des voies navigables existantes et lors de la construction de nouvelles voies, on devrait toujours prendre en compte un accroissement de la dimension des bateaux et des convois;
Afin d’améliorer l’efficacité du transport par conteneurs, on devrait veiller à offrir la hauteur libre la plus grande possible sous les ponts conformément à la note 4 du tableau 12;
Les voies navigables sur lesquelles on prévoit un important trafic conteneurisé ou transroulé devraient au moins satisfaire aux conditions de la classe Vb. On pourrait aussi envisager un accroissement de 7 à 10 % de la largeur de 11,4 m sur les bateaux naviguant exclusivement sur des voies navigables de la classe Va et au-dessus pour tenir compte de l’évolution future des dimensions des conteneurs et faciliter le transport des remorques;
Sur les voies navigables à niveau d’eau variable, la valeur recommandée du tirant d’eau devrait correspondre à celui atteint ou dépassé en moyenne 240 jours par an (ou 60 % de la période de navigation)3. La valeur de la hauteur libre recommandée sous les ponts (5,25 m, 7,00 m ou 9,10 m) devrait être maintenue pour le niveau de navigation le plus haut pour autant que cela soit possible et économiquement faisable;
Il devrait être maintenu des normes uniformes de classe, de tirant d’eau et de hauteur libre sous les ponts sur toute voie navigable ou du moins sur des portions importantes de sa longueur;
Pour autant que cela soit possible, les paramètres des voies navigables adjacentes devraient être identiques ou similaires;
Le plus fort tirant d’eau (4,50 m) et la plus grande hauteur libre minimale sous les ponts (9,10 m) devraient être maintenus sur toutes les portions du réseau qui sont directement raccordées aux routes côtières;
Une hauteur libre minimale de 7,00 m sous les ponts devrait être maintenue sur les voies navigables qui relient des ports maritimes importants à l’arrière—pays et qui sont adaptées à un transport efficace de conteneurs et au trafic fluvio-maritime;
Les routes côtières énumérées dans l’annexe I ci-dessus visent à maintenir la continuité du réseau de voies navigables E dans toute l’Europe et sont destinées à être utilisées, aux termes du présent Accord, par des bateaux de transport fluvio-maritime dont les dimensions devraient, pour autant que cela soit possible et économiquement faisable, satisfaire aux prescriptions concernant les automoteurs adaptés à la navigation sur les voies navigables intérieures des classes Va et VIb.
On considère que les exigences minimales ci-après doivent être respectées pour qu’une voie navigable convienne au trafic conteneurisé:
les bateaux de navigation intérieure d’une largeur de 11,4 m et d’une longueur de 110 m environ doivent pouvoir transporter des conteneurs sur trois hauteurs ou plus; si ce n’est pas le cas, il devrait être autorisé une longueur maximale de 185 m pour les convois poussés, auquel cas ceux-ci devraient pouvoir transporter des conteneurs sur deux hauteurs.
Classification des voies navigables européennes d’importance internationale4
Type de voie navigable
Classes de voies navigables
Automoteurs et chalands
Hauteur minimale sous les ponts2)
Symboles graphiques sur les cartes
Type de bateau: caractéristiques générales
Type de convoi : caractéristiques générales
Tirant d’eau6)
ou 7,004)
Gros bateaux du Rhin
ou 9,104)
1) Le premier chiffre correspond aux conditions actuelles générales; le deuxième tient compte de l’évolution future et, dans des cas particuliers, des conditions actuelles.
2) Compte tenu d’une marge de sécurité d’environ 0,30 m entre le point le plus élevé de la superstructure du bateau ou de son chargement et un pont.
3) Il est tenu compte de l’évolution future éventuelle du transport par transroulage, du transport de conteneurs et de la navigation fluvio-maritime.
4) Hauteur vérifiée pour le transport de conteneurs:
5,25 m pour les bateaux transportant des conteneurs sur deux hauteurs;
7,00 m pour les bateaux transportant des conteneurs sur trois hauteurs;
9,10 m pour les bateaux transportant des conteneurs sur quatre hauteurs.
50 % des conteneurs peuvent être vides; dans le cas contraire, il faudra recourir au lestage.
5) Quelques voies navigables existantes peuvent être considérées comme appartenant à la classe IV du fait de la longueur maximale autorisée pour les bateaux et les convois bien qu’elles permettent une largeur maximale de 11,4 m et un tirant d’eau maximal de 4,00 m.
6) La valeur du tirant d’eau pour une voie navigable particulière doit être déterminée en fonction des conditions locales.
7) Parfois, des convois composés d’un nombre plus élevé de barges peuvent être utilisés sur certaines sections des voies navigables de la classe VII. Dans ce cas, les dimensions horizontales peuvent dépasser les valeurs indiquées dans le tableau.
b) Conditions d’exploitation des voies navigables E
Les voies navigables E devraient satisfaire aux conditions d’exploitation fondamentales suivantes pour pouvoir permettre au transport international de fonctionner de manière fiable:
La circulation devrait être assurée pendant toute la période de navigation, à l’exception des interruptions mentionnées ci-après;
La période de navigation ne peut être inférieure à 365 jours que dans les régions présentant des conditions climatiques rigoureuses où il est impossible de maintenir les chenaux libres de glace pendant l’hiver, et où il faut donc interrompre la navigation. Dans ces cas, les dates d’ouverture et de fermeture de la navigation devraient être fixées. La durée des interruptions dues à des phénomènes naturels tels que gel, inondations, etc., devrait être limitée au strict minimum grâce à des mesures techniques et organisationnelles appropriées;
La durée des interruptions pour cause d’entretien régulier des écluses et des autres ouvrages hydrauliques devrait être limitée au strict minimum. Les usagers de la voie navigable sur laquelle il est prévu d’effectuer des travaux d’entretien devraient être tenus informés des dates et de la durée de l’interruption envisagée. En cas de défaillance imprévue d’une écluse ou d’autres ouvrages hydrauliques, ou dans d’autres cas de force majeure, il faudra s’efforcer de limiter au strict minimum la durée des interruptions en prenant toutes les mesures appropriées pour remédier à cette situation;
Aucune interruption pour cause de basses eaux n’est admise. Par contre, des restrictions raisonnables en ce qui concerne le tirant d’eau admissible sur les voies navigables où le niveau d’eau est variable sont acceptables. Cependant, un tirant d’eau minimum de 1,20 m devrait être maintenu en toutes circonstances, et le tirant d’eau caractéristique ou recommandé devrait être maintenu ou dépassé pendant 240 jours par an. Dans les régions mentionnées à l’alinéa ii) ci—dessus, le tirant d’eau minimum de 1,20 m devrait être maintenu pendant 60 % de la période de navigation en moyenne;
Les horaires de fonctionnement des écluses, des ponts mobiles et des autres ouvrages d’infrastructure doivent être tels que la navigation soit assurée vingt-quatre heures sur vingt-quatre les jours ouvrables, pour autant que cela soit économiquement faisable. Des exceptions peuvent être admises dans certains cas particuliers pour des raisons organisationnelles et/ou techniques. Des horaires de fonctionnement raisonnables doivent également être assurés pour permettre la navigation les jours fériés et en fin de semaine.
c) Caractéristiques techniques et d’exploitation des ports E
Le réseau de voies navigables E est complété par un système de ports de navigation intérieure d’importance internationale. Chaque port E doit satisfaire aux caractéristiques techniques et d’exploitation ci-après:
il doit être situé sur une voie navigable E;
il doit pouvoir recevoir des bateaux ou des convois poussés utilisés sur cette voie navigable conformément à la classe de celle-ci;
il doit être desservi par des routes ou lignes ferroviaires de grande importance (de préférence faisant partie du réseau de routes internationales et de lignes internationales de chemin de fer établi par l’Accord européen sur les grandes routes de trafic international [AGR]5, l’Accord européen sur les grandes lignes internationales de chemin de fer [AGC]6 et l’Accord européen sur les grandes lignes de transport international combiné et les installations connexes [AGTC]7);
il doit pouvoir traiter un volume de marchandises d’au moins 0,5 million de tonnes par an;
il doit offrir des conditions satisfaisantes pour le développement d’une zone portuaire industrielle;
il doit permettre la manutention de conteneurs normalisés (sauf dans le cas d’un port vraquier spécialisé);
il doit offrir tous les services nécessaires pour les opérations courantes du transport international;
pour répondre aux besoins de la protection de l’environnement, des installations de réception des déchets produits à bord des bateaux devraient exister dans les ports d’importance internationale.
1 Amendée lors de la 49e session du Groupe de travail des transports par voie navigable de la Commission économique pour l’Europe des Nations Unies, tenue à Genève du 18 au 20 oct. 2005, en vigueur pour les Parties contractantes depuis le 29 nov. 2006.
2 Si toutefois la proportion de conteneurs vides transportés sur chaque bateau dépasse 50 %, il conviendrait d’envisager de porter la hauteur libre minimale sous les ponts à une valeur supérieure à celle qui est indiquée à la note 4.
3 Cependant, pour les tronçons amont des cours d’eau naturels caractérisés par des niveaux d’eau variables dépendant étroitement et directement des conditions climatiques, il est recommandé de prendre pour référence une période moyenne d’au moins 300 jours par an.
4 Les classes I à III, ayant seulement une importance régionale, ne figurent pas dans ce tableau.
5 RS 0.725.11
6 Non publié dans le RO.
7 RS 0.740.81
Champ d’application le 7 juillet 20162
Les réserves et déclarations ne sont pas publiées au RO. Les textes en français et en anglais peuvent être consultés à l’adresse du site Internet des Nations Unies: http://treaties.un.org ou obtenus à la Direction du droit international public (DDIP), Section des traités internationaux, 3003 Berne
RO 2007 7147
2RO 2007 7176, 2011 3145, 2016 2623. Une version du champ d’application mise à jour est publiée sur le site web du DFAE (www.dfae.admin.ch/traites).
Accordo europeo sulle grandi idrovie d’importanza nazionale (AGN)
Adottato a Ginevra il 19 gennaio 1996
Ratificazione depositata dalla Svizzera il 21 agosto 1997
Entrato in vigore per la Svizzera il 26 luglio 1999
(Stato 6 novembre 2018)
consce della necessità di facilitare e sviluppare il trasporto internazionale mediante idrovia in Europa;
consapevoli che il trasporto internazionale delle merci dovrebbe svilupparsi parallelamente alla crescita degli scambi internazionali;
sottolineata l’importanza del ruolo del trasporto per idrovia che, paragonato ad altri modi di trasporto interno, presenta vantaggi economici ed ecologici e dispone di una capacità eccedentaria d’infrastruttura e di battelli ed è dunque in grado di ridurre i costi sociali e l’impatto negativo sull’ambiente dei trasporti interni nel loro insieme;
convinte che, per rendere più efficace e più attrattivo per la clientela il trasporto internazionale per idrovia in Europa, compreso il trasporto fluvio-marittimo per nave lungo i percorsi costieri, è indispensabile instaurare un quadro giuridico per un piano coordinato di sviluppo e di costruzione di una rete di idrovie d’importanza internazionale, sulla base di parametri convenuti in materia d’infrastruttura e di esercizio1,
Art. 1 Designazione della rete
1. Le Parti contraenti adottano le disposizioni del presente Accordo sotto forma di un piano coordinato di sviluppo e di costruzione di una rete di idrovie, denominata qui appresso «rete di idrovie d’importanza nazionale» o «rete di idrovie E», e intendono attuarlo nel quadro di adeguati programmi. Nell’ambito del presente Accordo, la rete di idrovie E è costituita dalle idrovie e dai percorsi costieri seguiti dalle navi per il trasporto fluvio-marittimo come pure dai porti d’importanza internazionale situati su tali idrovie e percorsi, menzionati negli allegati I e II del presente Accordo1.
2. Le Parti contraenti adottano le misure necessarie all’effettiva protezione del percorso previsto per le parti di idrovie E che non esistono ancora ma che rientrano nei programmi di pianificazione delle infrastrutture, e ciò tenendo debito conto dei loro futuri parametri e fino alla data in cui sarà presa una decisione sulla loro costruzione2.
1 Modificato in occasione della 49a seduta del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite a Ginevra, dal 18 al 20 ott. 2005, con effetto per le Parti dal 1° giu. 2007.
2 Modificato in occasione della 50a seduta del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite a Ginevra, dall’11 al 13 ott. 2006, con effetto per le Parti dal 31 gen. 2008.
Art. 2 Caratteristiche tecniche e di esercizio della rete
1. La rete d’idrovie d’importanza internazionale menzionata nell’articolo 1 dev’essere conforme alle caratteristiche enunciate nell’allegato III del presente Accordo ovvero adeguata alle disposizioni di detto allegato in occasione di futuri lavori di miglioria.
2. Le Parti contraenti sono tenute a elaborare piani d’azione nazionali e/o accordi bilaterali o multilaterali, come pure trattati internazionali, direttive, memoranda di accordi, studi congiunti e altri accordi analoghi, per eliminare le carenze di capacità attuali e completare i collegamenti mancanti della rete di idrovie E che attraversano il loro territorio2.
Art. 4 Designazione del depositario
Il Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite è il depositario dell’Accordo.
Art. 5 Firma
1. Il presente Accordo è aperto alla firma degli Stati membri della Commissione economica delle Nazioni Unite per l’Europa oppure aventi statuto consultivo presso la Commissione, conformemente ai paragrafi 8 e 11 del mandato della Commissione, dal 1° ottobre 1996 al 30 settembre 1997 presso l’Ufficio delle Nazioni Unite in Ginevra.
2. La firma sottostà a ratifica, accettazione o approvazione.
Art. 6 Ratifica, accettazione o approvazione
1. Il presente Accordo sottostà a ratifica, accettazione o approvazione conformemente all’articolo 5 paragrafo 2.
2. La ratifica, l’accettazione o l’approvazione si effettuano mediante il deposito del relativo strumento presso il Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
1. Il presente Accordo è aperto all’adesione di qualsiasi Stato di cui all’articolo 5 paragrafo 1 a decorrere dal 1° ottobre 1996.
2. L’adesione si effettua mediante il deposito del relativo strumento presso il Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
1. Il presente Accordo entra in vigore 90 giorni dopo la data in cui i governi di cinque Stati avranno depositato lo strumento di ratifica, di accettazione, di approvazione o di adesione, a condizione che una o più idrovie della rete di idrovie d’importanza internazionale colleghino senza interruzioni i territori di almeno tre di tali Stati.
2. Se questa condizione non è adempiuta, l’Accordo entra in vigore 90 giorni dopo la data del deposito dello strumento di ratifica, di accettazione, di approvazione o di adesione che avrà permesso di adempirla.
3. Per ogni Stato che deposita uno strumento di ratifica, di accettazione, di approvazione o di adesione dopo la data da cui decorre il termine di 90 giorni specificato nei paragrafi 1 e 2 del presente articolo, l’Accordo entra in vigore 90 giorni dopo la data di tale deposito.
Art. 9 Limiti all’applicazione dell’Accordo
1. Nessuna disposizione del presente Accordo può essere interpretata nel senso di vietare a una Parte contraente di prendere i provvedimenti, compatibili con le disposizioni dello Statuto delle Nazioni Unite1 e limitati alle esigenze della situazione, che ritenga necessari per la propria sicurezza esterna o interna.
2. Questi provvedimenti, che devono essere temporanei, sono immediatamente notificati al depositario; la loro natura dev’essere precisata.
1. Qualsiasi controversia tra due o più Parti contraenti concernente l’interpretazione o l’applicazione del presente Accordo, che le Parti in causa non abbiano potuto comporre mediante negoziato o in altro modo, è sottoposta ad arbitrato a richiesta di una qualsiasi delle Parti contraenti in causa ed è, conseguentemente, sottoposta a uno o più arbitri scelti di comune intesa dalle Parti in causa. Se, nei tre mesi a contare dalla domanda d’arbitrato, le Parti in causa non giungono a un’intesa sulla scelta di un arbitro o degli arbitri, una qualsiasi di loro può chiedere al Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite di designare un arbitro unico cui la controversia è deferita per decisione.
2. La sentenza dell’arbitro o degli arbitri designati conformemente al paragrafo 1 vincola le Parti contraenti in causa.
Art. 11 Riserve
Qualsiasi Stato può, al momento della firma del presente Accordo o del deposito del proprio strumento di ratifica, di accettazione, di approvazione o di adesione, notificare al depositario di non considerarsi vincolato dall’articolo 10 del presente Accordo.
Art. 12 Procedura di emendamento del presente Accordo
1. Il presente Accordo può essere emendato secondo la procedura definita nel presente articolo, fatte salve le disposizioni degli articoli 13 e 14.
2.1 A domanda di una Parte contraente, qualsiasi emendamento del presente Accordo proposto da quest’ultima è esaminato dal Gruppo di lavoro dei trasporti per idrovia della Commissione economica delle Nazioni Unite per l’Europa.
3. Se è adottato a maggioranza dei due terzi delle Parti contraenti presenti e votanti, l’emendamento è comunicato per accettazione a tutte le Parti contraenti dal Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
4. Qualsiasi proposta di emendamento comunicata conformemente alle disposizioni del paragrafo 3 del presente articolo entra in vigore per tutte le Parti contraenti tre mesi dopo lo scadere di un periodo di 12 mesi successivo alla data della sua comunicazione, a condizione che nel corso di questo periodo di 12 mesi nessuna obiezione contro questa proposta di emendamento sia stata notificata da uno Stato Parte contraente al Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
5. Se un’obiezione contro la proposta di emendamento è stata notificata conformemente alle disposizioni del paragrafo 4 del presente articolo, l’emendamento è considerato respinto e privo d’effetto.
1 Modificato il 12 ott. 2012 in occasione della 56a seduta del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite, tenuta a Ginevra dal 10 al 12 ott. 2012, con effetto per le Parti contraenti dal 15 ott. 2013 (RU 2014 1379).
Art. 13 Procedura di emendamento degli allegati I e II
1. Gli allegati I e II del presente Accordo possono essere emendati secondo la procedura definita nel presente articolo.
2.1 A domanda di una Parte contraente, qualsiasi emendamento degli allegati I e II proposto da quest’ultima è esaminato dal Gruppo di lavoro dei trasporti per idrovia della Commissione economica delle Nazioni Unite per l’Europa.
3. Se è adottata a maggioranza delle Parti contraenti presenti e votanti, la proposta di emendamento è comunicata per accettazione alle Parti contraenti direttamente interessate dal Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite. Ai fini del presente articolo, una Parte contraente è considerata direttamente interessata se, in caso d’inclusione di una nuova idrovia o di un porto d’importanza nazionale o in caso di modifica di tali impianti, il suo territorio è attraversato da questa idrovia o il porto di cui si tratta è situato su tale territorio.
4. Qualsiasi proposta di emendamento comunicata conformemente alle disposizioni dei paragrafi 2 e 3 del presente articolo è considerata accettata se, nei sei mesi dopo la data della sua comunicazione da parte del depositario, nessuna Parte contraente direttamente interessata ha notificato la propria obiezione contro tale proposta di emendamento al Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
5. Qualsiasi emendamento così accettato è comunicato dal Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite a tutte le Parti contraenti ed entra in vigore tre mesi dopo la data della sua comunicazione da parte del depositario.
6. Se un’obiezione contro l’emendamento proposto è stata notificata conformemente al paragrafo 4 del presente articolo, l’emendamento è considerato respinto e privo d’effetto.
7. Il depositario è tenuto costantemente informato dal Segretariato della Commissione economica per l’Europa circa le Parti contraenti direttamente interessate da una proposta di emendamento.
Art. 14 Procedura di emendamento dell’allegato III
1. L’allegato III del presente Accordo può essere emendato conformemente alla procedura definita nel presente articolo.
2.1 A domanda di una Parte contraente, qualsiasi emendamento dell’allegato III del presente Accordo proposto da quest’ultima è esaminato dal Gruppo di lavoro dei trasporti per idrovia della Commissione economica delle Nazioni Unite per l’Europa.
3. Se è adottato a maggioranza delle Parti contraenti presenti e votanti, l’emendamento è comunicato per accettazione a tutte le Parti contraenti dal Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
4. Qualsiasi proposta di emendamento comunicata conformemente alle disposizioni del paragrafo 3 del presente articolo è considerata accettata salvo che, nel termine di sei mesi a contare dalla data della sua comunicazione, almeno un quinto delle Parti contraenti notifichi la propria obiezione contro tale proposta di emendamento al Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
5. Qualsiasi emendamento accettato conformemente al paragrafo 4 del presente articolo è comunicato dal Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite a tutte le Parti contraenti e, tre mesi dopo la data di tale comunicazione, entra in vigore per tutte le Parti contraenti, eccetto per quelle che hanno notificato al Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite la propria obiezione contro l’emendamento proposto, entro un termine di sei mesi dalla data della sua comunicazione conformemente al paragrafo 4 del presente articolo.
6. Se un’obiezione contro l’emendamento proposto è stata notificata conformemente al paragrafo 4 del presente articolo da almeno un quinto delle Parti contraenti, l’emendamento è considerato respinto e privo d’effetto.
Art. 15 Denunzia
1. Qualsiasi Parte contraente può denunziare il presente Accordo mediante notifica scritta indirizzata al Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
2. La denunzia ha effetto un anno dopo la data in cui la notificazione è stata ricevuta dal Segretario generale.
Art. 16 Estinzione
Se, dopo l’entrata in vigore del presente Accordo, il numero degli Stati Parti contraenti scende a meno di cinque per un periodo qualsiasi di 12 mesi consecutivi, il presente Accordo decade 12 mesi dopo la data in cui il quinto Stato avrà cessato di essere Parte contraente.
Art. 17 Notificazioni e comunicazioni del depositario
Oltre alle notificazioni e comunicazioni menzionate nel presente Accordo, le funzioni di depositario del Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite sono quelle definite nella Parte VII della Convenzione di Vienna sul diritto dei trattati, conclusa a Vienna il 23 maggio 19691.
Art. 18 Testi autentici
L’originale del presente Accordo, i cui testi nelle lingue inglese, francese e russa fanno parimenti fede, è depositato presso il Segretario generale dell’Organizzazione delle Nazioni Unite.
Fatto a Ginevra, il diciannove gennaio millenovecentonovantasei.
Idrovie d’importanza internazionale
1. Tutte le idrovie d’importanza internazionale (idrovie E) sono identificate con la lettera «E» seguita da un numero di due, quattro o sei cifre.
2. I principali elementi della rete delle idrovie E recano numeri di due cifre mentre i loro rami primari e secondari recano rispettivamente numeri di quattro e sei cifre.
3. Le idrovie principali sensibilmente orientate nord-sud, che servono porti marittimi e collegano tra loro bacini marittimi, recano i numeri 10, 20, 30, 40 e 50 in ordine crescente da ovest ad est.
4. Le idrovie principali sensibilmente orientate ovest-est che intersecano almeno tre idrovie principali, quali menzionate nel paragrafo 3 qui sopra, recano i numeri 60, 70, 80 e 90 nell’ordine crescente da nord a sud.
5. Le altre idrovie principali recano numeri di due cifre compresi tra i numeri delle due idrovie principali quali menzionate, secondo il caso, nei paragrafi 3 o 4 qui sopra, tra le quali esse sono situate.
6. Per quanto concerne i rami primari o secondari, le prime due, rispettivamente quattro cifre, corrispondono alle idrovie di grado più elevato della rete delle idrovie, mentre le altre due corrispondono al numero del ramo in questione nell’ordine crescente dall’inizio alla fine dell’idrovia di grado maggiore, conformemente alla tabella qui appresso. I numeri pari sono utilizzati per i rami situati sul lato destro e i numeri dispari per quelli situati sul lato sinistro.
Elenco delle idrovie d’importanza internazionale
Numero di idrovie E
Descrizione del percorso*
Idrovie principali
Dunkerque-Douai-Valenciennes-Condé-Pommeroeul-Mons-Charleroi-Namur-Liegi-Maastricht, Moerdijk fino a Rotterdam/ Europoort attraverso la Meuse, la Kil, la Noord e la Nieuwe Maas
Kwaadmechelen-Dessel-Bocholt-Nederweert-Wessem-canale della Meuse
Meuse da Namur a Givet
Zuid-Willemsvaart dalla Meuse a Veghel
Canale Liegi-Visé
Canale di Monsin
Canale di St. Andries
Canale Brugge-Ostende
Canale Plassendale-Nieupoort
Canale Leie-Roeselare
Gorinchem-Moerdijk-Terneuzen-Gent attraverso Nieuwe Merwede, il collegamento Escaut-Reno, il canale Terneuzen-Gent e il canale circolare di Gent
Vlissingen—Antwerpen-Rupel—Bruxelles-Seneffe attraverso Westerschelde, Boven-Zeeschelde, Rupel, il canale Bruxelles-Rupel e il canale Charleroi-Bruxelles
[Compiègne-Escaut]-Valenciennes-Condé-Turnai-Gent-Dendermonde-Antwerpen-Hasselt-Genk-Liegi attraverso l’Oise, il collegamento Senna-Nord, l’Haut Escaut, Bovenschelde, il canale circolare di Gent, Boven-Zeeschelde e il canale Albert
Canale Bossuit-Kortrijk
Peronnes-Pommeroeul attraverso il canale Nimy-Blaton-Peronnes
Dendre fino a Aalst
Viersel-Duffel-foce della Rupel attraverso Netekanaal, Beneden-Nete e Rupel
Antwerpen-collegamento Escaut- Reno
Il canale circolare di Gent-Merendree-Eeklo attraverso il canale Gent-Ostende-[Maldegem-Zeebrugge]
Rotterdam/Europoort-Lobith attraverso l’Oude Maas, il Merwede e il Waal, il Reno [Niffer, Mulhouse, Besançon-St. Symphorien]-Lione-Marsiglia-Fos
Canale di Wesel-Datteln, canale di Datteln-Hamm
Collegamento Rodano-Sète
Rodano e canale St. Louis: Barcarain-Fos
Neckar a valle di Plochingen
Reno da Niffer a Rheinfelden
IJmuiden-Tiel attraverso il canale del mare del Nord e il canale Amsterdam- Reno
Heumen-Nijmegen-Arnhem-Zwolle-il mare dei Wadden attraverso il canale Meuse-Waal, il Waal, il Nederrijn, l’IJssel e l’IJsselmeer
Zwolle-Meppel attraverso Zwarte Water e Meppeldiep
Ketelmeer-Zwartsluis attraverso Ramsdiep
Mare del Nord-Emden-Dortmund attraverso Ems e il canale Dortmund-Ems
Weser dal Mare del Nord a Minden attraverso Bremerhaven e Brema
Amsterdam-Lemmer-Groningen-Delfzijl-Emden-Dörpen-Oldenburg-Elsfleth attraverso l’IJsselmeer, il Prinses Margariet Kanaal, il Van Starkenborgh Kanaal, l’Eemskanaal, Ems, il canale Dortmund-Ems, il Küstenkanal e Hunte
Canale van Harinxma da Fonejacht a Harlingen
L’Elba dal Mare del Nord attraverso Amburgo, Magdeburgo, Ústí—nad—Labem, Mìlník e Pardubice-[collegamento Elba-Danubio]
Canale laterale dell’Elba
Saale fino a Bad Duerrenberg
Trave dal mar Baltico all’Elba attraverso il canale Elba-Lubecca
Swinoujscie-Szczecin-Oder da Szczecin a Kozle attraverso Wroclaw [collegamento Oder-Danubio]
Szczecin-Westoder-Hohensaaten-idrovia di Friedrichsthaler
[Wis³a da Gdansk a Warszawa-Brest]-Dneprovsko-canale da Buzkiy-Pina-Pinsk-Pripyat fino alla foce-Dnipro via Kyiv fino a Kherson
Dnipro, da Nizhnie Zhary fino alla foce del Pripyat
Pivdennyi Bouh fino a Mykolaïv
Desna dalla foce fino a Chernihiv
Klaipeda-baia di Kurshskiy-Nemunas-Kaunas
San—Pietroburgo, attraverso l’idrovia Volga-Baltico fino a Vytegra-Rybinsk-Volga da Rybinsk a Astrakhan attraverso Nijni Novgorod, Kazan e Volgograd
Kama dalla sua foce a Solikamsk
Belaya, dalla foce fino al terminale petrolifero del canale Aguidel
Volga da Dubna a Tver
Percorso costiero da Gibilterra verso nord seguendo il litorale del Portogallo, della Spagna, della Francia, del Belgio, dei Paesi Bassi e della Germania attraverso il canale di Kiel, seguendo il litorale della Germania, della Polonia, della Lituania, dell’Estonia e della Russia fino a San Pietroburgo—idrovia Volga-Baltico, canale mar Bianco-mar Baltico, seguendo il litorale del mar Bianco fino a Arkhangelsk, nonché le idrovie accessibili unicamente tramite questo itinerario
Percorso costiero seguendo il litorale occidentale del Regno Unito fino a Liverpool compreso il canale Manchester-Liverpool
Guadalquivir fino a Siviglia
Percorso costiero seguendo il litorale orientale del Regno Unito, compreso lo Humber
Medway/Swale da Sheerness a Ridham
Tay da Buddon Ness a Perth
Forth dal limite dell’idrovia interna a Grangemouth
Thames da Canvey Point a Hammersmith Bridge
Da Colne a Rowhedge
Da Stour (Suffolk) a Mistley
Da Orwell a Ipswich
Great Ouse dal Wash a Kings Lynn
Nene dal Wash a Bevis Hill
Welland dal Wash a Fossdyke Bridge
Witham dal Wash a Boston
Trent da Trent Falls a Gainsborough
Douro fino al confine tra il Portogallo e la Spagna
Percorso costiero seguendo il litorale occidentale della Danimarca e della Norvegia, compreso il fiordo di Oslo
Gironde e Garonne fino a Castets-en-Dorthe
Percorso costiero seguendo il litorale occidentale della Svezia fino al fiume Göta
Loire fino a Nantes
Percorso costiero seguendo il litorale orientale della Svezia compreso il lago Mälaren
Dal percorso costiero al mare dei Wadden fino a Harlingen
Percorso costiero fino alla Finlandia, poi fino a Savonlinna-Iisalmi attraverso il canale di Saimaa
Dal ramo E 60-11 fino a Joensuu—Nurmes
Dal percorso costiero fino a Ems-Dollard
Peena a valle di Anklam
Da Europoort/Rotterdam a Arnhem attraverso il Lek e Benedenrijn-Zutphen-Enschede [canale Twente-Mittelland]-Bergeshövede- Minden—Magdeburg-Berlin-Hohensaaten-Kostrzyn-Bydgoszcz-Elblag-Zalew Wislany-Kaliningrad-Pregola, Dayma, baia di Kurshskiy-Klaipeda
Ijssel olandese da Krimpen a Gouda
Ramo del Mittellandkanal fino a Osnabrück
Zijkanaal fino a Almelo
Ramo del Mittellandkanal fino a Hanovre-Linden
Canale della Havel
Ramo del Mittellandkanal fino a Hildesheim
Ramo del Mittellandkanal fino a Salzgitter
Canale Berlino-Spandau
Canale di Teltow, canale di collegamento Britzer e idrovia Oder-Spree
Canale di Teltow, sezione orientale
Idrovia Dahme a valle di Königs Wusterhausen
Le Havre-Conflans attraverso il canale di Havre a Tancarville, Senna e Oise[Compiègne-Toul], Mosella fino a Coblenza, Reno fino a Mainz, Meno fino a Bamberg, canale Meno-Danubio, Danubio da Kelheim a Sulina
Tisza fino a Szeged
Bega fino a Timisoara
Senna da Tancarville fino all’estuario
[Olt fino a Slatina]
Senna da Conflans a Nogent
[Canale Danubio-Bucarest]
Sarre fino a Saarbrücken
Prut fino a Ungheni
Drava fino a Nemetin
Braccio Danubio −Kiliiske
[Canale Danubio—Sava da Vucovar a Samac]
Sava fino a Sisak
Canale Poarta Alba - Midia Navodari
Braccio Danubio-Saint-Georges
Vah dalla sua foce fino a Zilina e [collegamento Váh-Oder]
Percorso costiero da Gibilterra verso sud seguendo il litorale della Spagna, della Francia, dell’Italia, della Grecia, della Turchia, della Bulgaria, della Romania e dell’Ucraina, seguendo il litorale meridionale della Crimea fino al mar d’Azov, attraverso il Don fino a Rostov-Kalach-Volgograd-Astrakhan, nonché le idrovie accessibili unicamente tramite questo itinerario
Percorso costiero nell’Adriatico fino a Trieste
Percorso costiero nel mar Nero
Dnester, da Bilhorod-Dnistrovskyi al confine fra l'Ucraina e la Repubblica di Moldavia
Percorso costiero nel mar Caspio
[Canale Milano-Po], Po da Cremona a Volta Grimana, il canale Po-Brondolo e l’idrovia laterale da Veneta fino a Monfalcone-Trieste
Fiume Mincio dalla foce al Lago Inferiore (Mantova)
Po da Conca di Cremona a Casale Monferrato
Canale Mantova − mare Adriatico fino a Porto Levante
Po −Canale Mantova − mare Adriatico attraverso il collegamento di S. Leone
Idrovia da Ferrara a Porto Garibaldi
[Canale Padova-Venezia]
Po Grande da Volta Grimana alla sua foce
* I tratti di idrovie E che non esistono attualmente, ma che figurano in appropriati piani di sviluppo delle infrastrutture sono indicati fra parentesi [].
1 Modificato in occasione della 52a sessione del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite, tenutasi a Ginevra dal 13 al 15 ott. 2008 (RU 2009 7109), il 12 ott. 2012 in occasione della 56a sessione (RU 2014 1379) ed il 6 ott. 2017 in occasione della 61a seduta del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite a Ginevra, tenutasi dal 4 al 6 ott. 2017, con effetto per le Parti dal 6 nov. 2018 (RU 2019 381).
Porti di navigazione interna d’importanza internazionale
Numerazione dei porti di navigazione interna d’importanza internazionale
Ad ogni porto di navigazione interna d’importanza internazionale (porto E) è attribuito un numero composto dal numero dell’idrovia sulla quale si trova, seguito da un trattino e da un numero di due cifre che indica il porto su tale idrovia e che aumenta da ovest ad est e da nord a sud; il numero è preceduto dalla lettera «P». I porti privati appartenenti a aziende sono indicati con un asterisco (*).
Elenco dei porti di navigazione interna d’importanza internazionale
Dunkerque (canale Dunkerque-Valenciennes, 20,5 km)
Charleroi (canale Charleroi–Bruxelles, 5,6 km)
Namur (Meuse, 54,5 km)
Liegi (Meuse, 113,7 km)
Liège (canale Albert, 9,6 km)
Aalter (Kanal Ostende-Brugge-Gent, 22,5 km)
Ostende (mare del Nord)
Roeselare (canale Leie-Roeselare, 0,5 km)
Izegem (canale Leie-Roeselare, 6,4 km)
Terneuzen (canale Terneuzen-Gent, 32,5 km)
Zelzate (canale Terneuzen-Gent, 19,6 km)
Gent (canale Terneuzen-Gent, 4,6 km)
Vlissingen (Westerschelde), 14 km dalla foce
Ruisbroek (canale Charleroi-Bruxelles, 58,8 km)
Willebroek (canale Bruxelles-Schelde, 61,3 km)*
Grimbergen (canale Bruxelles-Rupel, 12,2 km)
Bossuit Kortrijk (Bossuit – Canale di Kortrijk, 7,6 km)
Centro e ovest (Schelde, 22,0 km)
Centro e ovest (Canal du Centre, 10,0 km)
Reno-Lippe-Hafen* (Wesel-Datteln-Kanal, 1,0 km)
Wesel (Reno, 814,0 km)
Rheinberg-Ossenberg* (Reno, 806,0 km)
Fos (Baia di Fos, parte marittima)
Orsoy (Reno, 794,0 km)
Stoccarda (Neckar, 186,0 km)
Walsum-Nordhafen* (Reno, 793,0 km)
Walsum-Sud* (Reno, 791,0 km)
Huningue (Reno, 168,4 km)
Schwelgern* (Reno, 790,0 km)
Homberg, Sachtleben* (Reno, 774,0 km)
Krefeld (Reno, 762,0 km)
Neuss (Reno, 740,0 km)
Stürzelberg* (Reno, 726,0 km)
Leverkusen* (Reno, 699,0 km)
Wesseling-Godorf* (Reno, 672,0 km)
Bonn (Reno, 658,0 km)
Andernach (Reno, 612,0 km)
Neuwied (Reno, 606,0 km)
Bendorf (Reno, 599,0 km)
Bingen (Reno, 527,0 km)
Wiesbaden (Reno, 500,0 km)
Gernsheim (Reno, 462,0 km)
Worms (Reno, 444,0 km)
Ludwigshafen (Reno, 420,0 km)
Speyer (Reno, 400,0 km)
Kehl (Reno, 297,0 km)
Breisach (Reno, 226,0 km)
Colmar-Neuf Brisach (Reno, 225,8 km)
Aproport (Chalon, Mâcon, Villefranche-sur-Saône) (Saône, 230,0 km, 296,0 km e 335,0 km, rispettivamente)
Lione (Saône, 375,0 km)
Cuxhaven (Elba, 724,0 km)1
Bützfleet* (Elba, 668,0 km)1
Amburgo (Elba, 618,0–639,0 km)1
Lauenburg (Elba, 568,0 km)1
Tangermünde (Elba, 388,0 km)1
Praga (Vltava, 47,4 e 55,5 km)
Kieswerk Rogätz* (Elba, 354,0 km)1
Magdeburger Häfen (Elba, 330,0 e 333,0 km)1
Schönebeck (Elba, 315,0 km)1
Aken (Elba, 277,0 km)1
Torgau (Elba, 154,0 km)1
Kieswerk Mühlberg* (Elba, 125,0 km)1
Riesa (Elba, 109,0 km)1
Dresden (Elba, 57 e 61 km)1
Decin (Elba, 737,3 e 739,3 km)
Usti nad Labem (Elba, 761,5 e 764,0 km)
Melník (Elba, 834,4 km)1
Tynec nad Labem (Elba, 933,7 km)
Swinoujscie (mare Baltico—foce dell’Oder)
Gliwice (canale Gliwicki, 41,0 km)
Gdansk (mare Baltico—foce della Vistola)
Bydgoszcz (Vistola, 772,3 km e Brda, 2,0 km)
Porto fluviale di Mykolaïv (Pivdenny Bouh, 40,0 km)
Porto marittimo di Mykolaïv (Pivdenny Bouh, 35,0 km)
Impresa di estrazione e di trattamento di minerali di Poltavskyi (Dnipro, 521,0 km)
Klaipeda, porto marittimo (baia di Kurshskiy)
Nida (baia di Kurshskiy, 42,7 km)2
Uostadvaris (foce del Nemunas)
Porto di svernamento di Kaunas (Nemunas, 210,0 km)
San Pietroburgo, porto marittimo (Neva, 1397,0 km)3
Podporozhie (idrovia Volga-Baltico, 1 054,0 km)
Porto Nord di Mosca, (Kanal imeni Moskvy, 46,0 km)
Porto Ovest di Mosca, (Kanal imeni Moskvy, 32,0 km) 3
Porto Sud di Mosca, (Kanal imeni Moskvy, 0,0 km, fiume Moskva 151,0 km, dalla confluenza con il fiume Oka)
Astrakhan (Volga, 3 051,0 km, porto marittimo)
Scheveningen (mare del Nord)
Den Helder (mare del Nord)
Siviglia (Guadalquivir, 80,0 km)
Brunsbüttel (canale di Kiel, 2,0–5,0 km)
Rendsburg (canale di Kiel, 62,0 km)
Kiel (canale di Kiel, 96,0 km)
Bordeaux (Gironde e Garonne, 359,0 km)
Harlingen (mare di Wadden)
Sventoji (mare Baltico)
Mustola (39,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Kaukas* (52,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Puhos* (311,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Joensuu (346,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Rapasaari* (52,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Joutseno* (67,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Vuoksi* (85,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Varkaus (Porto di Taipale, 270,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Varkaus (Porto di Kosulanniemi*, 270,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Varkaus (Porto dd’Akonniemi, 270,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Kuopio (352,0 km dalla foce del canale di Saimaa)
Vyborg (baia di Vyborg)
Delfzijl (mare di Wadden)
Petrozavodsk (lago Onega, 1009,0 km)3
Arkhangelsk, porto marittimo (foce della Severnaja Dvina)
Arkhangelsk, porto fluviale (foce della Severnaja Dvina, 0,0 km)
P 70-03-01
Niegripp* (Elba-Havel-Kanal, 330,0 km)
Terminale merci* (ramo della Spree à 0,0 km)
Centrale elettrica di Reuter* (Spree, 3,0 km)
Centrale elettrica di Charlottenburg* (Spree, 8,0 km)
Porto ovest di Berlino (Westhafenkanal, 3,0 km)
Porto est di Berlino (Spree, 21,0 km)
Centrale termica di Klingenberg (Spree, 25,0 km)
Brandenburgo* (Idrovia Untere Havel, 60,0 km)
Brandenburgo (Idrovia Untere Havel, 57,0 km)
Centrale elettrica di Moabit* (Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, 9,0 km)
Deponie Deetz* (Idrovia Untere Havel, 40,0 km)
Spandau, porto Sud (Idrovia Untere Havel, 2,0 km)
Kaliningrad, porto marittimo (Pregola, 8,0 km)
Kaliningrad, porto fluviale (Pregola, 9,0 km)
Terminale merci del Teltowkanal* (Teltowkanal, 31,0–34,0 km)
Terminale merci d’Oberschöneweide (Idrovia Spree-Oder, 28,0–29,0 km)
Eisenhüttenstadt EKO* (Idrovia Spree-Oder, 122,0 km)
Eisenhüttenstadt (Idrovia Spree-Oder, 124,0 km)
Niederlehme* (Idrovia Dahme, 8,0 km)
Königs Wusterhausen (Idrovia Dahme, 8,0 km)
Le Havre (canale dell’Havre a Tancarville, 20,0 km)
Conflans (Senna, 239,0 km)
Frouard (Mosella, 346,5 km)
Limay-Porcheville (Senna,109,0 km);
Metz (Mosella, 297,0–294,0 km)
Mondelange-Richemont (Mosella, 279,5–277,9 km)
Thionville-Illange (Mosella, 271,9–270,1 km)
Mertert (Mosella, 208,0 km)
Trier (Mosella, 184,0 km)
Izmail (braccio Danubio – Kiliiske, 93,0 km)
Kilia (braccio Danubio – Kiliiske, 47,0 km)
Oust-Dunaïsk (braccio Danubio − Kiliiske, 1,0 km) 4
Mainz (Reno, 500,0 km)
Flörsheim* (Meno, 9,0 km)
Raunheim* (Meno, 14,0 km)
Constanta (canale Danubio-mar Nero, 64,0 km)
Hattersheim* (Meno, 17,0 km)
Kelsterbach* (Meno, 19,0 km)
Francoforte * (Meno, 22,0–29,0 km)
Francoforte (Meno, 31,0–37,0 km)
Offenbach (Meno, 40,0 km)
Hanau (Meno, 56,0–60,0 km)
Grosskrotzenburg* (Meno, 62,0 km)
Stockstadt (Meno, 82,0 km)
Aschaffenburg (Meno, 83,0 km)
Triefenstein* (Meno, 173,0 km)
Karlstadt* (Meno, 227,0 km)
Würzburg (Meno, 246,0–251,0 km)
Schweinfurt (Meno, 330,0 km)
Bamberg (Canale Meno—Danubio, 3,0 km)
Erlangen (Canale Meno—Danubio, 46,0 km)
Nürnberg (Canale Meno—Danubio, 72,0 km)
Regensburg (Danubio, 2370,0–2378,0 km)
Deggendorf* (Danubio, 2281,0–2284,0 km)
Linz-Vöest* (Danubio, 2127,2 km)
Bratislava (Danubio, 1867,0 km)
Györ-Gönyu (Danubio, 1807,0 km)
Komarno (Danubio, 1767,1 km)
túrovo (Danubio, 1722,0 km)
Szàzhalombatta (Danubio, 1618,7 km)
Dunaujvaros (Danubio, 1579,0 km)
Dunaföldvàr (Danubio, 1563,0 km)
Baja (Danubio, 1480,0 km)
Beograd (Danubio, 1170,0 km)
Smederevo (Danubio, 1116,3 km)
Orsova (Danubio, 954,0 km)
Prahovo (Danubio, 861,0 km)
Lom (Danubio, 743,0 km)
Turnu Magurele (Danubio, 597,0 km)
Svistov (Danubio, 554,0 km)
Roussé (Danubio, 495,0 km)
Calarasi (Danubio, 370,5 km)
Braila (Danubio, 168,5–172,0 km)
Galati (Danubio, 76,0 Mm −160,0 km)
Réni (Danubio, 128,0 km)
Tulcea (Danubio, 34,0 Mm–42,0 Mm)
Oust-Dunaïsk (braccio Danubio-Kilia, 1,0 km)
Cadca (collegamento Vah-Oder)
Èadca (collegamento Váh – Oder, km)5
Bilhorod-Dnistrovskyi (foce del Dnestr)
Oust-Donetsk (Severskiy Donets, 5,0 km dalla foce)
Terminale di Milano (canale Milano-Po, 0,0 km)6
Mantova (Idrovia Fissero-Tartaro-Canalbianco, 0,0 km)
P 91-01-02
Ostiglia (Idrovia Fissero-Tartaro-Canalbianco, 30,0 km)6
Lodi (canale Milano-Po, 20,0 km del Terminale di Milano)6
Piacenza (Po, 35,0 km da Conca di Cremona)
Pavia (Ticino, 98,0 km da Conca di Cremona)
Casale Monferrato (Po, 183,0 km da Conca di Cremona)
Pizzighettone (canale Milano-Po, 40,0 km del Terminale di Milano)
Mantova (Valdaro e porti privati) (canale Mantova-mare Adriatico, 0,0 km e laghi di Mantova)
Mantova Roncoferraro/Governolo (canale Mantova-mare Adriatico)
Verona Legnago (canale Mantova-mare Adriatico, 65,0 km)
Porto Levante* (foce del Po di Levante)
Ferrara (Po, 200,0 km del Terminale di Milano)
Porto Tolle (Po Grande, 260,0 km del Terminale di Milano)
Adria (canale Mantova-mare Adriatico)
Chioggia (canale Po-Brondolo)
Nogaro (via laterale di Veneta, 355,0 km del Terminale di Milano)
Monfalcone (via laterale di Veneta, 410,0 km del Terminale di Milano)
Trieste (mare Adriatico)
I porti privati appartenenti a aziende sono indicati con un asterisco (*)
Le distanze relative ai porti situati sull’Elba sono misurate come segue: in Germania, dalla frontiera germano—ceca cominciando da 0,0 km e nella Repubblica ceca dalla frontiera germano—ceca cominciando da 726,15 km, per evitare che le distanze misurate ricorrano in entrambi i Paesi interessati.
La distanza dai porti lituani è misurata a partire dal porto marittimo di Klaipeda.
Distanza dal porto sud di Mosca.
Navigazione vietata nel bacino del porto.
Costruzione prevista.
6 In costruzione o in previsione.
1 Modificato in occasione della 52a sessione del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite, tenutasi a Ginevra dal 13 al 15 ott. 2008 (RU 2009 7109), il 12 ott. 2012 in occasione della 56a sessione tenutasi dal 10 al 12 ott. 2012 (RU 2014 1379) ed il 6 ott. 2017 in occasione della 61a seduta del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite a Ginevra, tenutasi dal 4 al 6 ott. 2017, con effetto per le Parti dal 6 nov. 2018 (RU 2019 381).
Caratteristiche tecniche ed esercizio delle idrovie d’importanza internazionale
a) Caratteristiche tecniche delle idrovie E
Le principali caratteristiche tecniche delle idrovie E sono generalmente conformi alla classificazione delle idrovie interne europee di cui nella tabella 1.
Per valutare le diverse idrovie E, ci si fonda sulle caratteristiche delle classi da IV a VII tenendo conto dei principi seguenti:
la classe dell’idrovia è determinata dalle dimensioni orizzontali dei semoventi, delle chiatte e dei convogli spinti e principalmente dalla dimensione principale normata, ossia dal loro baglio o dalla loro larghezza;
soltanto le idrovie che corrispondono almeno alle condizioni fondamentali della classe IV (dimensioni minime dei battelli: 80 m × 9,5 m) possono essere considerate idrovie E. Possono essere ammesse limitazioni concernenti il tirante d’acqua (meno di 2,50 m) e l’altezza libera minima sotto i ponti (meno di 5,25 m) soltanto per le idrovie esistenti e a titolo eccezionale;
in caso di ammodernamento delle idrovie della classe IV (nonché delle idrovie regionali più piccole), si raccomanda di provvedere affinché siano soddisfatti almeno i parametri della classe V a);
tuttavia, le nuove idrovie E dovrebbero soddisfare almeno le condizioni della classe V b). A questo proposito, dovrebbe essere garantito un tirante d’acqua minimo di 2,80 m;
in caso di ammodernamento delle idrovie esistenti e in caso di costruzione di nuove idrovie, si dovrebbe sempre tenere conto di un aumento della dimensione dei battelli e dei convogli;
onde migliorare l’efficacia del trasporto per contenitori, si dovrebbe provvedere ad offrire la maggior altezza libera possibile sotto i ponti conformemente alla nota 4 della tabella 1;2
le idrovie su cui si prevede un importante traffico di contenitori o rimorchi dovrebbero almeno soddisfare le condizioni della classe Vb. Si potrebbe parimenti prevedere un aumento dal 7 al 10 per cento della larghezza di 11,4 m sui battelli che navigano esclusivamente su idrovie della classe Va e oltre per tener conto dell’evoluzione futura delle dimensioni dei contenitori e facilitare il trasporto dei rimorchi;
sulle idrovie con livello d’acqua variabile, il valore raccomandato del tirante d’acqua dovrebbe corrispondere a quello raggiunto o superato in media 240 giorni all’anno (o il 60 per cento del periodo di navigazione).3 Il valore dell’altezza libera raccomandata sotto i ponti (5,25 m, 7,00 o 9,10 m) dovrebbe essere mantenuto per il livello di navigazione più alto per quanto possibile ed economicamente fattibile;
si dovrebbero mantenere norme uniformi di classe, di tirante d’acqua e di altezza libera sotto i ponti su ogni idrovia o perlomeno su porzioni importanti della sua lunghezza;
per quanto possibile, i parametri delle idrovie adiacenti dovrebbero essere identici o simili;
il maggior tirante d’acqua (4,50 m) e la maggior altezza libera minima sotto i ponti (9,10 m) dovrebbero essere mantenuti su tutte le porzioni della rete direttamente raccordate alle rotte costiere;
un’altezza libera minima di 7,00 m sotto i ponti dovrebbe essere mantenuta sulle idrovie che collegano al retroterra porti marittimi importanti e che sono adattate a un trasporto efficace di contenitori e al traffico fluvio-marittimo;
le rotte costiere enumerate nell’allegato I qui sopra intendono mantenere la continuità della rete di idrovie E in tutta l’Europa e sono destinate ad essere utilizzate, giusta il presente Accordo, da battelli di trasporto fluvio-marittimo le cui dimensioni dovrebbero, per quanto possibile ed economicamente fattibile, soddisfare alle prescrizioni concernenti i semoventi adattati alla navigazione sulle idrovie interne delle classi Va e VI b.
Si considera che le esigenze minime qui appresso devono essere rispettate affinché un’idrovia convenga al traffico dei contenitori:
i battelli della navigazione interna larghi 11,4 m e lunghi 110 m circa devono poter trasportare contenitori su tre o più livelli; se tale non è il caso, si dovrebbe autorizzare una lunghezza massima di 185 m per i convogli spinti, nel qual caso questi ultimi dovrebbero poter trasportare contenitori su due livelli.
Classifica delle idrovie interne d’importanza internazionale4
Classe di idrovie
Altezza minima sotto i ponti2)
Tipo di battello: caratteristiche generali
Tipo di convoglio: caratteristiche generali
Pescag-gio6)
Pescaggio6)
*/ Le classi I-III non figurano in questa tabella, poiché hanno importanza unicamente regionale.
d’importanza internazionale
5,25 oppure 7,004)
5,25 oppure 7,00 oppure 9,104)
7,00 oppure 9,104)
La prima cifra corrisponde alle condizioni attuali generali; la seconda tiene conto dell’evoluzione futura e, in casi particolari, delle condizioni attuali.
Tenuto conto di un margine di sicurezza di circa 0,30 m tra il punto più elevato della sovrastruttura del battello e del suo carico e un ponte.
È tenuto conto dell’evoluzione futura eventuale del trasporto con rimorchi, del trasporto di contenitori e della navigazione fluvio-marittima.
Altezza verificata per il trasporto di contenitori: 5,25 m per i battelli che trasportano contenitori su due livelli; 7,00 m per i battelli che trasportano contenitori su tre livelli; 9,10 m per i battelli che trasportano contenitori su quattro livelli. Il 50 per cento dei contenitori può essere vuoto; in caso contrario, si dovrà ricorrere allo zavorramento.
Alcune idrovie esistenti possono essere considerate appartenenti alla classe IV in ragione della lunghezza massima autorizzata per i battelli e i convogli, ancorché permettano una larghezza massima di 11,4 m e un tirante d’acqua massimo di 4,00 m.
Il valore del tirante d’acqua per un’idrovia particolare dev’essere determinato in funzione delle condizioni locali.
A volte, convogli composti di un numero maggiore di chiatte possono essere utilizzati su certe sezioni delle idrovie della classe VII. In tal caso, le dimensioni orizzontali possono superare i valori indicati nella tabella.
b) Condizioni di esercizio delle idrovie E
Le idrovie E dovrebbero soddisfare le seguenti condizioni d’esercizio fondamentali per poter permettere al trasporto internazionale di funzionare in modo affidabile:
la circolazione dovrebbe essere assicurata durante l’intero periodo di navigazione, eccettuate le interruzioni menzionate qui appresso;
il periodo di navigazione può essere inferiore a 365 giorni soltanto nelle regioni con condizioni climatiche rigide dove, durante l’inverno, è impossibile mantenere liberi dal ghiaccio i canali e dove occorre dunque interrompere la navigazione. In questi casi, le date d’apertura e di chiusura della navigazione dovrebbero essere fissate. La durata delle interruzioni dovute a fenomeni naturali quali gelo, inondazioni ecc. dovrebbe essere limitata allo stretto necessario grazie a misure tecniche e organizzative appropriate;
la durata delle interruzioni a causa di manutenzione regolare delle chiuse e delle altre opere idriche dovrebbe essere limitata allo stretto necessario. Gli utenti dell’idrovia su cui si prevedono lavori di manutenzione dovrebbero essere tenuti informati delle date e della durata dell’interruzione prevista. In caso di imprevista disfunzione di una chiusa o di altre opere idriche, o in altri casi di forza maggiore, occorrerà adoperarsi per limitare allo stretto necessario la durata delle interruzioni prendendo tutti i provvedimenti appropriati per rimediare a tale situazione;
non è ammessa alcuna interruzione per acqua bassa. Per contro, sono accettabili restrizioni ragionevoli per quanto concerne il tirante d’acqua ammissibile sulle idrovie in cui il livello d’acqua è variabile. Tuttavia, un tirante d’acqua minimo di 1,20 m dovrebbe essere mantenuto in ogni circostanza, e il tirante d’acqua caratteristico o raccomandato dovrebbe essere mantenuto o superato per 240 giorni all’anno. Nelle ragioni menzionate nel comma ii) qui sopra, il tirante d’acqua minimo di 1,20 m dovrebbe essere mantenuto in media durante il 60 per cento del periodo di navigazione;
gli orari di funzionamento delle chiuse, dei ponti mobili e delle altre opere infrastrutturali devono essere tali che la navigazione sia assicurata 24 ore su 24 durante i giorni feriali, per quanto economicamente fattibile. Eccezioni possono essere ammesse in certi casi particolari per ragioni organizzative e/o tecniche. Orari di funzionamento ragionevoli devono parimenti essere assicurati per permettere la navigazione durante i giorni festivi e durante il fine settimana.
c) Caratteristiche tecniche e di esercizio dei porti E
La rete delle idrovie E è completata con un sistema di porti di navigazione interna d’importanza internazionale. Ogni porto E deve soddisfare le seguenti caratteristiche tecniche e di esercizio:
dev’essere situato su un’idrovia E;
deve poter accogliere battelli o convogli spinti utilizzati su questa idrovia conformemente alla classe di quest’ultima;
dev’essere servito da strade o linee ferroviarie di grande importanza (preferibilmente facenti parte della rete delle strade internazionali e delle linee ferroviarie internazionali stabilita dall’Accordo europeo sulle grandi linee di traffico internazionale5 (AGR), dall’Accordo europeo sulle grandi linee ferroviarie internazionali6 (AGC) e dall’Accordo europeo sulle grandi linee di trasporto internazionale intermodale e sugli impianti connessi7 (AGTC);
deve poter trattare un volume di merci di almeno 0,5 milioni di tonnellate all’anno;
deve permettere la manutenzione di contenitori normati (tranne nel caso di un porto specializzato per merce non condizionata);
per rispondere ai bisogni della protezione dell’ambiente, i porti d’importanza internazionale dovrebbero essere provvisti di impianti di ricezione delle scorie prodotte a bordo dei battelli.
1 Acc. modificato in occasione della 49a seduta del Gruppo di lavoro per il trasporto per idrovia della Commissione economica per l’Europa delle Nazioni Unite a Ginevra, dal 18 al 20 ott. 2005, con effetto per le Parti dal 29 nov. 2006.
2 Se tuttavia la proporzione di contenitori vuoti trasportati su ogni battello supera il 50 per cento, occorrerebbe prevedere di aumentare l’altezza libera minima sotto i ponti ad un valore superiore a quello indicato nella nota 4.
3 Tuttavia, per i tratti a monte dei corsi d’acqua naturali caratterizzati da livelli d’acqua variabili, direttamente e strettamente dipendenti dalle condizioni climatiche, si raccomanda di prendere come riferimento un periodo medio di almeno 300 giorni l’anno.
4 Le classi I–III non figurano in questa tabella, poiché hanno importanza unicamente regionale.
6 Non pubblicato nella RU.
Campo d’applicazione il 7 luglio 20162
Le riserve e le dichiarazioni non sono pubblicate nella RU. Il testo, in francese e inglese, può essere consultato sul sito Internet dell’Organizzazione delle Nazioni Unite: http://treaties.un.org/ oppure ottenuto presso la Direzione del diritto internazionale pubblico (DDIP), Sezione Trattati internazionali, 3003 Berna.
a Applicabile al Regno in Europa.
RU 2007 7147
2RU 2007 7176, 2011 3145, 2016 2623. Una versione aggiornata del campo d’applicazione è pubblicata sul sito Internet del DFAE (www.dfae.admin.ch/trattati).

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 9

Art. 11

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 17

Art. 18

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