Source: http://jagdteckel.net/nds-hundegesetz.html
Timestamp: 2018-11-19 12:17:44+00:00

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Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden
Seit dem 01. Juli 2011 ist in Niedersachsen das NHundG in Kraft.
Der Zweck dieses Gesetzes ist es, Gefahren vorzubeugen und abzuwehren, die mit dem Halten und Führen von Hunden verbunden sind.
Hierzu gelten für den Hundehalter einige neue Verpflichtungen, deren Einhaltung und Überwachung den Gemeinden, Kreisfreien Städten und Kreisverwaltungen obliegen.
Seit dem 03.07.2013 stehen uns die Zugangsdaten für den theoretischen Sachkundetest zur Verfügung.
Sie können den Test online oder schriftlich ablegen.
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Da wir in ständigem Kontakt mit dem Ministerium und den zuständigen Dienststellen stehen finden Sie hier den aktuellen Sachstand.
Sollten Sie hierzu Fragen oder Probleme haben, so stehen wir Ihnen gerne zur Seite
Im unteren Bereich dieser Seite finden Sie weiterführende Seiten zu Übungsfragen des Theorietest
Hier die wichtigsten Paragraphen und im unteren Bereich einen Fragen/Antworten-Katalog
1.in Niedersachsen mit alleiniger Wohnung oder mit Hauptwohnung gemeldet sind,
2.sich länger als zwei Monate ununterbrochen in Niedersachsen aufhalten, wobei unwesentliche Unterbrechungen unberücksichtigt bleiben, oder
3.den Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Niedersachsen haben und der Hund sich dort aufhält,
2Sie ist der Gemeinde auf Verlangen durch die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und einer praktischen Sachkundeprüfung nachzuweisen.
(2) 1In der theoretischen Sachkundeprüfung sind die erforderlichen Kenntnisse über:
1.die Anforderungen an die Hundehaltung unter Berücksichtigung des Tierschutzrechts,
2.das Sozialverhalten von Hunden und rassespezifische Eigenschaften von Hunden,
3.das Erkennen und Beurteilen von Gefahrensituationen mit Hunden,
4.das Erziehen und Ausbilden von Hunden und
5.Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden nachzuweisen.
2In der praktischen Sachkundeprüfung ist nachzuweisen, dass die nach Satz 1 erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit einem Hund angewendet werden können.
3Die die Prüfung abnehmende Person oder Stelle hat über das Bestehen der jeweiligen Prüfung eine Bescheinigung auszustellen und dafür ein vom Fachministerium für verbindlich erklärtes Muster zu verwenden.
1.in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union,
2.in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
3.in einem Staat, demgegenüber die Mitgliedstaaten der Europäischen Union vertragsrechtlich zur Gleichbehandlung seiner Staatsangehörigen verpflichtet sind, nach gleichwertigen Anforderungen oder in einem anderen Bundesland eine entsprechende Anerkennung erhalten hat, gilt in Niedersachsen als anerkannt.
1.innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung oder Betreuung für eine juristische Person über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren ununterbrochen einen Hund gehalten oder für eine juristische Person betreut hat,
2.Tierärztin oder Tierarzt oder Inhaberin oder Inhaber einer Erlaubnis nach § 2 Abs. 2 der Bundes-Tierärzteordnung zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufs ist,
3.Brauchbarkeitsprüfungen für Jagdhunde abnimmt oder eine solche Prüfung mit einem Hund erfolgreich abgelegt hat,
4.eine sonstige Prüfung bestanden hat, die vom Fachministerium als den Prüfungen nach Absatz 1 Satz 2 gleichwertig anerkannt worden ist,
5.eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 2 oder 2 b des Tierschutzgesetzes (TierSchG) zum Halten von Hunden in einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung für die dort gehaltenen Hunde oder zur Ausbildung von Hunden zu Schutzzwecken für Dritte zur Unterhaltung einer Einrichtung hierfür besitzt,
6.für die Betreuung eines von einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder fremder Streitkräfte gehaltenen Diensthundes verantwortlich ist, oder
7.einen Blindenführhund oder einen Behindertenbegleithund hält.
Der Transponder muss in der Codestruktur und dem Informationsgehalt dem Standard ISO 11784 („Radio-frequency identification of animals - Code structure", Ausgabe August 1996) entsprechen.
Der Transponder muss den im Standard ISO 11785 („Radio-frequency identification of animals - Technical Concept", Ausgabe Oktober 1996, Berichtigung Dezember 2008) festgelegten technischen Anforderungen entsprechen.
Die ISO-Normen können bei der Beuth-Verlag GmbH, 10772 Berlin, bezogen werden; sie sind beim Deutschen Patent- und Markenamt archivmäßig gesichert niedergelegt.
Zuständige Stelle nach § 117 Abs. 2 Satz 1 des Versicherungsvertragsgesetzes ist die nach § 17 Abs. 1 zuständige Gemeinde. 3Satz 1 gilt nicht für juristische Personen des öffentlichen Rechts und für fremde Streitkräfte für die von ihnen gehaltenen Diensthunde.
3.Änderungen der Anschrift.
1.Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbreitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt hat oder
2.auf Angriffslust, auf über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft oder Schärfe oder auf ein anderes in der Wirkung gleichstehendes Merkmal gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet ist,
so hat sie den Hinweis zu prüfen.
Ergibt die Prüfung nach Satz 1 Tatsachen, die den Verdacht rechtfertigen, dass von dem Hund eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht, so stellt die Fachbehörde fest, dass der Hund gefährlich ist.
Die Klage gegen die Feststellung nach Satz 2 hat keine aufschiebende Wirkung.
4. eine sonstige Prüfung bestanden hat, die vom Fachministerium als den Prüfungen nach § 3 Absatz 1 Satz 2 gleichwertig anerkannt worden ist (zurzeit sind keine Prüfungen anerkannt),
Das Zentrale Register
14. Warum muss der Hundehalter für die Eintragung in das Register zahlen?
Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Gemeindesteuer. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist eine Übertragung der kommunalen Daten in das Zentrale Register nicht zulässig
Nach Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes muss die Hundehalterin/ der Hundehalter gem. § 10 NHundG mit seinem als gefährlich eingestuften Hund die praktische Sachkundeprüfung gemäß § 3 bestehen.
Diese praktische Sachkundeprüfung ist bei einem anerkannten Prüfer abzulegen.
Hier finden Sie Übungsseiten zur theoretischen Sachkundeprüfung
Sachkundefragen IRJGV.pdf
Loesungen Sachkunde IRJGV.pdf
Beispielfragen_Internet_28Juni_2013-2.pdf
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References: § 2
 § 11
 § 117
 § 17
 § 3
 § 10
 § 3