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Timestamp: 2017-08-21 00:55:50+00:00

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OLG-NAUMBURG - 23.04.2002, 11 W 58/02 - JuraForum.de
OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 11 W 58/02
Leitsatz: Zu den Voraussetzungen der Aussetzung der Verhandlung bei Verdacht einer Straftat nach § 149 Abs. 1 ZPO.
Vorschriften: § 252 ZPO, § 149 Abs. 1 ZPO, § 567 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 569 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 569 Abs. 1 Satz 2 ZPO
Verfahrensgang: LG Dessau 2 O 91/01 vom 25.01.2002
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OLG-NAUMBURG – Beschluss, 1 Ws 120/02 vom 23.04.2002
1. Druchgreifende Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit des UBG vom 06. März 2002 (GVBl. LSA Nr. 12/2002, S. 80 f.) bestehen nicht.
2. Im Rahmen des § 1 Abs. 1 UBG kommt es nur auf die formalen Voraussetzungen des § 66 Abs. 1 Nr. 1 und 2, Abs. 2 bis 4 StGB an; die materielle Voraussetzung der Sicherungsverwahrung nach § 66 Abs. 1 Nr. 3 StGB ist nicht zu prüfen.
3. Hat die Strafvollstreckungskammer die Unterbringung des Betroffenen gemäß § 1 UBG angeordnet, kommt es für die Entscheidung des Beschwerdegerichts nicht darauf an, ob der Betroffene auch zum Zeitpunkt der Beschwerdeentscheidung noch Strafhaft verbüßt.
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 WF 78/02 vom 22.04.2002
Minderjährigen Kindern ist ratenfreie Prozesskostenhilfe zu bewilligen, wenn der allein dem Grunde nach vorschusspflichtige Elternteil seinerseits kostenarm ist und die Kosten des Rechtstreits nicht vier Monatsraten übersteigen.
OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 WF 82/02 vom 19.04.2002
Hat der Rechtspfleger die bewilligte Prozesskostenhilfe widerrufen, ist hiergegen die sofortige Beschwerde nach § 127 Abs. 2 ZPO zulässig (Monatsfrist), über deren Abhilfe oder Nichtabhilfe der Rechtspfleger, nicht der Abteilungsrichter zu befinden und ggf. bei Nichtabhilfe dem Rechtsmittelgericht vorzulegen hat.
OLG-NAUMBURG - 23.04.2002, 11 W 58/02 © JuraForum.de — 2003-2017

References: § 149
 § 252
 § 149
 § 567
 § 569
 § 569
 § 1
 § 66
 § 66
 § 1
 § 127