Source: https://www.dbv.de/Produkte/Altersvorsorge/Riester-Renten
Timestamp: 2019-06-16 01:49:32+00:00

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Sie möchten sich die staatliche Riester-Förderung in Form von Zulagen und Steuervorteilen sichern? Dann sollten Sie sich jetzt für unsere Riester-Rente entscheiden.
Mit staatlichen Zulagen zu mehr Geld im Alter
Wenn Sie sich für die Riester-Rente entscheiden, zahlt der Staat eine Grundzulage direkt in Ihren Vertrag. Pro Kind, für das Sie Kindergeld erhalten, gibt er noch eine Kinderzulage obendrauf. Auch Beamte können von dieser attraktiven Förderung profitieren.
Ihre eigenen Beiträge und alle staatlichen Zulagen können Sie steuerlich geltend machen. Ist die Steuerersparnis daraus größer als die Zulagen, wird die Differenz zusätzlich erstattet.
Ab Vollendung des 62. Lebensjahres garantierte monatliche und lebenslange Altersrente sowie bis zu 30%ige Kapitalauszahlung bei Rentenbeginn möglich.
Im Rahmen der förderfähigen Beiträge während der Ansparphase wird Ihre Riester-Rente nicht zum verwertbaren Vermögen bei Arbeitslosigkeit angerechnet.
Die Riester-Rente der DBV können Sie selbstverständlich auch zum Eigenheimerwerb im Rahmen von Wohn-Riester nutzen.
Rechenbeispiel zur Riester-Rente​: Familien
Rechenbeispiel zur Riester-Rente​: Singles
Steuerersparnis über die Einkommen-
steuererklärung p. a.*
FAQ‘s – Fragen rund um die Riester-Rente
Die Zulagenrente (umgangssprachlich auch Riester-Rente genannt) ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, privat finanzierte Rente in Deutschland. Die Förderung ist durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) 2002 eingeführt worden und in den
§ 10a und § 79 ff. Einkommensteuergesetz geregelt.
Flexibler Rentenbeginn: flexiblen Rentenbeginn ab Vollendung des 62. bis zum 67. Lebensjahr
Übertragung im Todesfall: Stirbt der Versicherte, kann das Guthaben unschädlich auf den Altersvorsorgevertrag des Ehepartners/Lebenspartners übertragen werden
Bei der staatlichen Förderung wird zwischen den Zulagen und den Steuervorteilen unterschieden.
A. Zulagen: bei einer entsprechenden Förderfähigkeit und Zahlung des individuellen Mindesteigenbeitrages erhalten Sie vom Staat eine Grundzulage und ggf. Kinderzulage (n). Die Höhe ist wie folgt:
A. Steuervorteile: die gesamten Altersvorsorgebeiträge können darüber hinaus als Sonderausgaben gemäß § 10a EStG bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Das Finanzamt prüft dann, ob der Steuervorteil durch diese Sonderausgaben höher ist als die gewährte Zulage. Ist dies der Fall, dann wird der Steuerbetrag erstattet, der über die Zulage hinausgeht.
Bei der Riester-Rente sind Sie völlig flexibel bei der Beitragszahlung, d.h. Sie können jederzeit Ihren Vertrag zum nächsten technisch möglichen Monat erhöhen, reduzieren oder sogar beitragsfrei stellen. Sie müssen lediglich bei einer Reduzierung den tariflichen Mindestbeitrag einhalten und dürfen bei einer Erhöhung nicht den Höchstbeitrag von 2.100 EUR überschreiten. Hierbei dürfen die zu erwarteten Zulagen in Abzug gebracht werden.
Wenn Sie den Vertrag beitragsfrei stellen oder während eines laufenden Kalenderjahres den Beitrag reduzieren, erhalten Sie unter Umständen nicht die volle staatliche Förderung, weil Ihr Jahresbeitrag eventuell Ihren erforderlichen Mindesteigenbeitrag nicht erreicht. Bitte bedenken Sie, dass Sie durch die Einstellung der Beitragszahlung/ Reduzierung des Beitrages einen Teil Ihrer künftigen Rentenanwartschaften verlieren.
Auch für den nicht-pflichtversicherten Ehe-/Lebenspartner ist die Riester-Rente möglich. Sobald
ein Partner pflichtversichert ist, kann der andere ebenfalls einen Vertrag abschließen und erhält
die staatlichen Zulagen schon ab 5 € monatlich. So profitiert z.B. auch eine Hausfrau/Hausmann
von der Riester-Förderung. Sogar Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung
einzahlen, bekommen die Riesterförderung, wenn der Partner zulagenberechtigt ist, einen
eigenen Riestervertrag hat und Zulage erhält.
o Auszubildende
o unter bestimmten Voraussetzungen Grenzgänger
o Mütter oder Väter während der ersten drei Lebensjahre ihres Kindes (die sogenannte „Kindererziehungszeit“). Diese muss bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden (https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/_pdf/V0800.html)
o pflichtversicherte Selbstständige
Ist nur ein Ehegatte unmittelbar zulagenberechtigt, ist der andere Ehegatte mittelbar
zulagenberechtigt, wenn folgende Kriterien im vergangenen Jahr erfüllt wurden:
der mittelbar Zulagenberechtigte Ehegatte zahlte mindestens 60,00 EUR in seinen Vertrag/ der Unmittelbare seinen erforderlichen Mindesteigenbeitrag (diesen können Sie mit unserem Eigenbeitragsrechner auf unserer Homepage ermitteln Link einfügen).
Pflichtversicherte in berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind (z.B. Ärzte, Steuerberater, Architekten)
Sie müssen uns so nur einmal Ihre persönlichen Daten angeben, damit der erste Antrag für Ihre Zulage(n) gestellt werden kann. In den Folgejahren werden die Zulagen dann im Rahmen des Dauerzulagen­verfahrens von uns automatisch beantragt. Nur wenn sich etwas geändert hat (z.B. Geburt eines Kindes, Heirat, Scheidung, Art der
Zulagenberechtigung) müssen Sie uns informieren.
Bei Ehepaaren erhält grundsätzlich die Mutter die Kinderzulage und bei eingetragenen Lebenspartnerschaften der Kindergeldberechtigte. Auf Antrag beider Eltern/ des kindergeldberechtigten Lebenspartners kann die Kinderzulage auch vom Vater/ dem anderen Lebenspartner in Anspruch genommen werden. Hierfür muss die Mutter/ der eingetragene Lebenspartner ihre/ seine schriftliche Zustimmung erteilen und der Vater/ andere Lebenspartner in
seinem Riestervertrag den Zulagenantrag inkl. Kinderbogen ausfüllen.
haben Sie die Kindererziehungszeiten bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt? => falls nicht geschehen, holen Sie dies schnellstmöglich hier nach
Oft liegen uns keine detaillierten Informationen vor, warum Sie die Zulage nicht erhalten haben, da die ZfA autark über die Zulagenvergabe entscheidet und uns lediglich kurz über deren Entscheidung in Kenntnis setzt, damit wir Sie in den jährlichen Bescheinigungen informieren können. Gerne können Sie sich daher auch direkt an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) unter der Telefonnummer: 03381-21 22 23 24 wenden.
Sie erhalten jedes Jahr automatisch die Bescheinigung nach §92 EStG mit Angabe der Zulagen, eine Wertemitteilung sowie eine Übersicht über die gezahlten Beiträge. Aufgrund einer gesetzlichen Neuregelung ist der bisherige Nachweis Ihrer Zahlungen in Papierform (sog. §10a EStG Bescheinigung) bei uns ab dem Beitragsjahr 2011 entfallen. Wir als Anbieter melden die von Ihnen geleisteten Altersvorsorgebeiträge elektronisch an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Die ZfA leitet die Daten anschließend an Ihr Finanzamt weiter. Den Sonderausgabenabzug beantragen Sie weiterhin wie gewohnt mit Ihrer Einkommensteuererklärung (Formular Anlage AV). Beim Einreichen Ihrer Steuererklärung an das zuständige Finanzamt muss keine Bescheinigung mehr beigefügt werden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater. Die Höhe Ihrer Altersvorsorgebeiträge können Sie der Bescheinigung „Übersicht über die gezahlten Beiträge“ entnehmen.
Wenn Sie den bei uns bestehenden Riestervertrag kündigen möchten, reichen Sie uns bitte eine schriftliche, von Ihnen unterschriebene Erklärung mit Angabe Ihrer Bankverbindung ein. Wir heben Ihren Vertrag dann zum nächstmöglichen Termin auf und zahlen Ihr ggf. vorhandenes Guthaben aus. Bitte beachten Sie, dass nicht die eingezahlten Beiträge, sondern das aktuelle Vertragsguthaben ausgezahlt wird. Da es sich um eine sog. schädliche Verwendung handelt, werden von diesem noch alle staatlichen Förderungen (Zulagen und Steuervorteile) abgezogen. Die Höhe der geflossenen Zulagen können Sie Ihrer letzten Bescheinigung nach §92 EStG entnehmen. Die Höhe der Steuervorteile können Sie aus Ihren letzten Steuerbescheiden ersehen.
Sollten Sie aus Ihrer Sicht zu Unrecht keine Zulagen erhalten haben oder möchten Sie Ihren Zulagenanspruch noch mal offiziell überprüfen lassen, haben Sie die Möglichkeit über uns einen Antrag auf Festsetzung zu stellen. Diesen können Sie bis zu einem Jahr nach Erhalt der §92 EStG Bescheinigung (in der das betroffene Jahr ausgewiesen wurde) stellen. Wir reichen Ihren Festsetzungsantrag mit weiteren Unterlagen dann an die ZfA zur Prüfung weiter. Sie erhalten dann auch von dort eine Rückmeldung.
Für alle, die staatliche Zulagen in Kombination mit einem einzigartigen Vorsorgekonzept nutzen möchten.

References: § 10
 § 79
 § 10
 §92
 §10
 §92
 §92