Source: https://www.deka-etf.de/wissen/news/172
Timestamp: 2018-07-19 15:04:56+00:00

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Bekanntmachung: Deka Deutsche Börse EUROGOV® Germany Money Market UCITS ETF
Die Deka Investment GmbH ändert mit Wirkung zum 22. Januar 2014 die Besonderen Vertragsbedingungen für das von ihr verwaltete richtlinienkonforme Sondervermögen „Deka Deutsche Börse EUROGOV® Germany Money Market UCITS ETF“ (ISIN: DE000ETFL227) zwecks Umsetzung des am 22. Juli 2013 in Kraft getretenen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die Änderungen beinhalten die Anpassung an die Begrifflichkeiten des KAGB. Die individuelle Ausgestaltung wie beispielsweise die Anlagestrategie, Vergütungsregelungen sowie die Rechte der Anleger bleiben unberührt. Die neuen Besonderen Vertragsbedingungen (zukünftig „Anlagebedingungen“) sind nachfolgend wiedergegeben. Die Änderungen der jeweiligen Allgemeinen Vertragsbedingungen werden gesondert veröffentlicht
zur Regelung des Rechtsverhältnisses zwischen den Anlegern und der Deka Investment GmbH (Frankfurt am Main), (nachstehend „Gesellschaft“ genannt) für das von der Gesellschaft verwaltete Geldmarktsondervermögen gemäß der OGAW-Richtlinie Deka Deutsche Börse EUROGOV® Germany Money Market UCITS ETF die nur in Verbindung mit den für dieses Sondervermögen von der Gesellschaft aufgestellten „Allgemeinen Anlagebedingungen“ (AAB) gelten.
1. Geldmarktinstrumente gemäß § 6 AAB, die von der Gesellschaft als Geldmarktinstrumente von hoher Qualität eingestuft worden sind. Bei der Beurteilung, ob ein Geldmarktinstrument eine hohe Qualität aufweist, sind insbesondere die Kreditqualität, das Liquiditätsprofil sowie bei komplexen Produkten das operationelle Risiko und Kontrahentenrisiko zu berücksichtigen. Ein Geldmarktinstrument ist in Bezug auf die Kreditqualität dann nicht von „hoher Qualität“, wenn es nicht von jeder anerkannten Ratingagentur, die das Geldmarktinstrument bewertet hat, mindestens eines der zwei höchsten verfügbaren Kurzfrist-Ratings erhalten hat oder, sofern kein externes Rating vorliegt, nicht eine gleichwertige Qualitätseinstufung im Rahmen des internen Ratingprozesses durch die Gesellschaft erfolgt ist. Bei Rating-Agenturen, die ihr höchstes Kurzfrist-Rating in zwei Kategorien unterteilen, sind diese beiden Kategorien als eine Kategorie und damit als das höchste verfügbare Kurzfrist-Rating zu betrachten.
Die Geldmarktinstrumente müssen eine Restlaufzeit von höchstens 397 Tagen haben, vorausgesetzt der Zeitraum bis zum nächsten Zinsanpassungstermin beträgt höchstens 397 Tage.
2. Bankguthaben gemäß § 7 AAB.
§ 25 Anlageziel
Vorrangiges Anlageziel des Sondervermögens ist es, den Wert des investierten Geldes zu erhalten und eine Wertsteigerung entsprechend dem Geldmarktzinssatz zu erwirtschaften.
§ 26 Anlagegrenzen
1. Bis zu 100% des Wertes des Sondervermögens dürfen in Geldmarktinstrumente angelegt werden.
2. Bis zu 100% des Wertes des Sondervermögens dürfen in Bankguthaben nach Maßgabe des § 7 Satz 1 der „Allgemeinen Anlagebedingungen“ gehalten werden.
3. Die in Pension genommenen Geldmarktinstrumente sind auf die Anlagegrenzen des § 206 Abs. 1-3 KAGB anzurechnen.
4. Die Gesellschaft darf unter Beachtung des § 208 KAGB in Geldmarktinstrumenten der Bundesrepublik Deutschland mehr als 35% des Wertes des Sondervermögens anlegen. Die in Pension genommenen Geldmarktinstrumente sind auf die Anlagegrenze des § 208 KAGB anzurechnen.
5. Die Fondswährung des Sondervermögens lautet auf EUR. Der Erwerb von Vermögensgegenständen in einer anderen als der Fondswährung ist nicht zulässig.
6. Die gewichtete durchschnittliche Zinsbindungsdauer sämtlicher Vermögensgegenstände des Sondervermögens beträgt nicht mehr als 6 Monate.
7. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit sämtlicher Vermögensgegenstände des Sondervermögens beträgt nicht mehr als 12 Monate. Für die Berechnung der Restlaufzeit eines Vermögensgegenstandes ist grundsätzlich auf den Zeitraum bis zur rechtlichen Endfälligkeit des Instruments abzustellen.
§ 27 Ausgabe und Rücknahme von Anteilen
1. Eine börsentägliche Rücknahme der Anteile wird gewährleistet; die Gesellschaft und die Depotbank können an gesetzlichen Feiertagen, die Börsentage sind, sowie am 24. und 31. Dezember jeden Jahres von der Rücknahme der Anteile absehen. Das Nähere regelt der Verkaufsprospekt.
2. Die Gesellschaft hat die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um grundsätzlich eine börsentägliche Ausgabe von Anteilen vorzunehmen.
§ 28 Anwendung
Die in den §§ 24 und 25 sowie § 26 Absatz 1 bis 5 genannten Kriterien sind auf alle ab dem 1. Juli 2011 erworbenen Vermögensgegenstände anzuwenden. Für die vor diesem Zeitpunkt erworbenen Vermögensgegenstände müssen diese Kriterien erst zum 1. Januar 2012 angewendet werden. Für vor dem 1.Juli 2011 bereits bestehende Sondervermögen ist § 26 Absatz 6 und 7 erst zum 1. Januar 2012 anzuwenden.
§ 29 Anteilklassen
5. Bei der erstmaligen Ausgabe von Anteilen einer Anteilklasse ist deren Wert auf der Grundlage des für das gesamte Sondervermögen nach § 168 Abs. 1 Satz 1 KAGB ermittelten Wertes zu berechnen. Danach ergibt sich der Wert einer Anteilklasse aus der Summe der für diese Anteilklasse zu berechnenden anteiligen Nettowertveränderung des Sondervermögens gegenüber dem vorangehenden Bewertungstag und dem Wert der Anteilklasse am vorangehenden Bewertungstag. Der Wert einer Anteilklasse ist vorbehaltlich des § 18 Abs. 4 Satz 2 AAB börsentäglich zu ermitteln. Der Wert eines Anteils einer Anteilklasse ergibt sich aus der Teilung des Wertes der Anteilklasse durch die Zahl der ausgegebenen Anteile dieser Anteilklasse.
§ 30 Anteile
§ 31 Ausgabe- und Rücknahmepreis
§ 32 Kosten
a) Die Gesellschaft erhält aus dem Sondervermögen eine Verwaltungsvergütung in Höhe von 0,12% p.a. des Sondervermögens. Die Verwaltungsvergütung ist auf den börsentäglich ermittelten Inventarwert zu berechnen. Die Verwaltungsvergütung kann dem Sondervermögen jederzeit entnommen werden.
2. Die Verwahrstelle erhält für die Verwaltung des Sondervermögens eine Vergütung von bis zu 0,0238 % p.a. des Wertes des Sondervermögens, mindestens aber 11.424,-- Euro p.a. jeweils inclusive Umsatzsteuer. Die Vergütung der Verwahrstelle ist auf den börsentäglich ermittelten Inventarwert zu berechnen. Die Vergütung der Verwahrstelle kann dem Sondervermögen jederzeit entnommen werden.
§ 33 Ausschüttung
1. Die Gesellschaft schüttet grundsätzlich die während des Geschäftsjahres für Rechnung des Sondervermögens angefallenen und nicht zur Kostendeckung verwendeten Zinsen, Dividenden und Erträge aus Investmentanteilen sowie Entgelte aus Darlehens- und Pensionsgeschäften - unter Berücksichtigung des zugehörigen Ertragsausgleichs - aus. Veräußerungsgewinne und sonstige Erträge ‑unter Berücksichtigung des zugehörigen Ertragsausgleichs- können ebenfalls zur Ausschüttung herangezogen werden. Unterjährige Zwischenausschüttungen sind möglich.
2. Ausschüttbare Erträge gemäß Absatz 1 können zur Ausschüttung in späteren Geschäftsjahren insoweit vorgetragen werden, als die Summe der vorgetragenen Erträge 15% des jeweiligen Wertes des Sondervermögens zum Ende des Geschäftsjahres nicht übersteigt. Erträge aus Rumpfgeschäftsjahren können vollständig vorgetragen werden.
4. Die Jahresendausschüttung erfolgt jährlich innerhalb von drei Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres.
§ 34 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Sondervermögens beginnt am 01. März und endet am 28./29. Februar.

References: § 6
 § 7

§ 25

§ 26
 § 7
 § 206
 § 208
 § 208

§ 27

§ 28
 § 26
 § 26

§ 29
 § 168
 § 18

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34