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Timestamp: 2016-10-28 00:37:19+00:00

Document:
U 225/03 (25.06.2004)
U 225/03
Pr�sident Ferrari, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiber Schmutz
D.________, 1969, Beschwerdef�hrerin, vertreten
durch F�rsprecher Edwin Ruesch, Schiffl�nde 5, 4800 Zofingen,
"Winterthur", Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, Generaldirektion, General Guisan-Strasse 40, 8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin
Die 1969 geborene D.________ arbeitete seit dem 1. Februar 1990 bei der Firma S.________ AG. Im September 1991 erkrankte sie an einem Handekzem. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gew�hrte die gesetzlichen Leistungen bei Berufskrankheit. Am 26. November 1991 erliess sie eine Nichteignungsverf�gung f�r Arbeiten mit Kontakt zu Mineral�len und richtete w�hrend vier Jahren die bundesrechtlich vorgeschriebene �bergangsentsch�digung aus.
Ab dem 1. Januar 1992 war D.________ im Alterszentrum X.________ als Haushalthilfe angestellt und bei der "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur Versicherung), gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 3. April 2000 meldete die Arbeitgeberin der Winterthur Versicherung, D.________ sei seit dem 23. M�rz 2000 wegen Allergien an den H�nden arbeitsunf�hig. Der Hausarzt Dr. med. W.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin, diagnostizierte zudem eine Depression wegen chronischer Hauterkrankung und best�tigte ab dem 10. M�rz 2000 eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % (Zeugnis vom 23. Mai 2000). Am 25. Mai 2001 verf�gte die SUVA auch die Nichteignung f�r Nass- und Feuchtarbeit. Da so eine Aufnahme der bisherigen Besch�ftigung nicht mehr in Frage kam, k�ndigte die Arbeitgeberin die Stelle auf Ende August 2001.
Mit Verf�gung vom 20. August 2002 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau D.________ bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % ab 1. M�rz 2001 eine ganze Invalidenrente zu. Zuvor hatte ihr die Winterthur Versicherung f�r die Monate August 2001 bis November 2001 ein �bergangstaggeld ausgerichtet. Mit Verf�gung vom 24. Januar 2002 lehnte sie es ab, �ber den 30. November 2001 hinaus Leistungen zu erbringen. Sie begr�ndete es damit, die erforderliche Kausalit�t zwischen der Berufskrankheit und den gesundheitlichen Beschwerden der Versicherten sei nicht gegeben. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 12. Dezember 2002 fest.
Die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 13. August 2003 ab.
D.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, die Winterthur Versicherung habe auch nach dem 30. November 2001 alle ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen zu erbringen.
Die Winterthur Versicherung beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Kranken- und Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit), verzichtet auf eine Vernehmlassung.
In materiell- und beweisrechtlicher Hinsicht hat das kantonale Gericht die Haftungsgrunds�tze im Zusammenhang mit Berufskrankheiten zutreffend dargelegt. Danach ist der Unfallversicherer leistungspflichtig, wenn die (behandlungsbed�rftige oder zu Arbeitsunf�higkeit f�hrende) Krankheit entweder eine arbeitsbedingte Erkrankung im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 14 UVV und Ziff. 2 des Anhangs 1 zur UVV darstellt (BGE 119 V 200 f. Erw. 2a mit Hinweis) oder ausschliesslich oder stark �berwiegend durch berufliche T�tigkeit (Art. 9 Abs. 2 UVG; BGE 126 V 186 Erw. 2b mit Hinweisen) oder ausschliesslich oder vorwiegend durch sch�digende Stoffe verursacht worden ist (Art. 9 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 14 UVV und Ziff. 1 des Anhangs 1 zur UVV). Richtig sind auch die Ausf�hrungen bez�glich der (Nicht-)Anwendbarkeit des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000.
Die Beschwerdef�hrerin leidet an einer Berufskrankheit nach Art. 9 UVG, was ihr die Aus�bung der letzten T�tigkeiten in der Werkzeugreinigung und im Hausdienst nicht mehr erlaubt. Hingegen ist sie nach dem Stand der medizinischen Akten bei Befolgung der Nichteignungsverf�gungen der SUVA vom 26. November 1991 und 25. Mai 2001 aus somatischer und allergologischer Sicht voll arbeitsf�hig, sofern sie keine T�tigkeiten im Kontakt mit Mineral�len oder N�sse und Feuchtigkeit aus�bt. Seit M�rz 2001 bezieht sie auf Grund einer vollst�ndigen Invalidit�t wegen eines psychischen Leidens eine ganze Rente der Invalidenversicherung. Es ist zu pr�fen, ob dieses Leiden auch einen Leistungsanspruch gegen�ber der Unfallversicherung begr�ndet.
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt voraus, dass zwischen der Berufskrankheit und der psychischen St�rung ein nat�rlicher und ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht.
3.1 Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall oder eine Berufskrankheit die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis oder die Berufskrankheit zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t des Versicherten beeintr�chtigt hat, der Unfall oder die Berufskrankheit mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem sch�digenden Ereignis und einer gesundheitlichen St�rung ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, wor�ber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweisw�rdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs gen�gt f�r die Begr�ndung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
3.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als ad�quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen). Der Voraussetzung des ad�quaten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 123 V 102 Erw. 3b mit Hinweisen). Bei psychischen Gesundheitssch�den geht diese Beschr�nkung indessen nicht so weit, dass nur psychisch Gesunde des Schutzes der sozialen Unfallversicherung teilhaftig werden. Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in BGE 125 V 456 Erw. 5c best�tigt hat, muss f�r die Beurteilung der Frage, ob ein konkretes Unfallereignis als alleinige Ursache oder als Teilursache nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, zu einer bestimmten psychischen Sch�digung zu f�hren, kein allzu strenger, sondern ein realit�tsgerechter Massstab angelegt werden. Ob psychische St�rungen mit einem Unfall oder einer Berufskrankheit in einem ad�quaten Kausalzusammenhang stehen, h�ngt demnach davon ab, ob der Unfall oder die Berufskrankheit unter Ber�cksichtigung der weiten Bandbreite von Versicherten, f�r welche die soziale Unfallversicherung Schutz bieten soll, nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, zu solchen St�rungen zu f�hren.
4.1 Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die verf�gbaren �rztlichen Berichte, Beurteilungen und Zeugnisse (vgl. Erw. 5 und 6.1 hienach) zu Recht festgestellt, dass ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen der Berufskrankheit und den psychischen Beschwerden der Beschwerdef�hrerin zumindest im Sinne einer Teilursache �berwiegend wahrscheinlich ist. Die Beschwerdegegnerin bestreitet dies nicht.
4.2 Hingegen verneinen beide das Vorliegen der erforderlichen ad�quaten Kausalit�t. Sie berufen sich dabei auf die vom Psychiater Dr. med. C.________ am 4. Dezember 2002 abgegebene Kurzbeurteilung, in welcher dieser als beratender Psychiater der Beschwerdegegnerin zum Schluss kam, dass f�r die Entwicklung zum depressiven Beschwerdebild der Beschwerdef�hrerin eine Reihe von Ursachen eine entscheidende Rolle gespielt h�tten. Am plausibelsten daf�r seien psychosoziale Belastungen, so die mehrfache �berforderung der Beschwerdef�hrerin als Mutter von drei Kindern, Hausfrau und Arbeiterin, ihre schlechte Integration in der Schweiz und ihre mangelhaften Deutschkenntnisse. Zudem sei sie krankheitsanf�llig und leide unter Schmerzen im rheumatologischen Bereich und Kopfschmerzen. Dr. med. C.________ bezeichnete es zwar als m�glich, dass das Handekzem als Ursache hier ebenfalls eine Rolle spielt, er wies aber darauf hin, dass aus psychiatrischer Sicht die Entwicklung einer psychischen St�rung nicht als typische Folge eines Ekzems bekannt sei.
Wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht vorbringt ist nicht nachzuvollziehen, auf Grund welcher Tatsachen Dr. med. C.________ auf einen Teil der eben genannten Belastungselemente schloss. Er hat die Versicherte weder untersucht noch gesehen oder gesprochen, und entsprechende Hinweise finden sich nicht in den Akten. Wie bereits gegen�ber Verwaltung und Vorinstanz l�sst die Beschwerdef�hrerin �berzeugende Argumente gegen das Bestehen solcher Belastungen oder aber gegen das ihnen zugewiesene Ausmass vorbringen. Letzteres gilt insbesondere f�r die von Dr. med. C.________ rapportierte Mehrfachbelastung durch Beruf, Haushalt und Familie. Die Beschwerdef�hrerin und ihr Ehemann lebten bis 2001 mit dem Bruder des Ehemannes und dessen Gattin in der gleichen Liegenschaft. Bis 1998 k�mmerte sich die Schwiegermutter um die Kinder beider Paare, wenn die Eltern zur Arbeit gingen. Sie kochte f�r alle und half im Haushalt der Beschwerdef�hrerin mit. Ab 1998 �bernahm die Schwester des Ehemannes diese Aufgaben. Der Ehemann holte die Beschwerdef�hrerin mittags von der Arbeit zum Essen nach Hause und brachte sie auch wieder zur�ck. Es ist nicht ersichtlich, wie sich bei einer solch tragenden, st�tzenden und entlastenden Familienstruktur eine psychosoziale Problematik mit psychischen Auswirkungen entwickelt haben sollte, wie sie von Dr. med. C.________ geschildert wurde. Auch finden sich weder Anzeichen f�r eine mangelhafte Integration der Beschwerdef�hrerin in der Schweiz noch Anhaltspunkte f�r erhebliche Sprachschwierigkeiten. Die Psychologin Frau V.________ hielt im Therapiebericht (vgl. Erw. 6.1 hienach) lediglich fest, die mangelnden Deutschkenntnisse erschwerten die therapeutische Behandlung. Zu den von Dr. med. C.________ als Mitursache f�r die psychische St�rung genannten Schmerzen im rheumatologischen Bereich hat die Beschwerdef�hrerin bereits im Einspracheverfahren festgehalten, dass bisher nie �rztlich festgestellt worden sei, dass sie wegen eines R�ckenleidens nicht mehr in der Lage sei, ihre T�tigkeit als Raumpflegerin auszu�ben. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde best�tigt sie, sie habe w�hrend der ganzen Dauer der Erwerbst�tigkeit keinen einzigen Tag ihrer Arbeit wegen Problemen mit dem R�cken fernbleiben m�ssen. Die Beschwerdegegnerin hat sich bislang mit allen diesen Vorbringen kaum auseinandergesetzt oder sie gar substanziiert bestritten. Was sie in der Beschwerdeantwort dagegen behauptet ist nicht fundiert und hier nicht zu er�rtern.
6.1 S�mtliche behandelnden �rzte und auch die Psychotherapeutin Frau V.________, Psychologin FSP, bei welcher die Beschwerdef�hrerin seit Oktober 2000 in regelm�ssiger Behandlung stand, brachten die psychischen Probleme ohne Einschr�nkungen in einen direkten Zusammenhang mit der Berufskrankheit. Dr. med. A.________, Oberarzt in der Abteilung Dermatologie des Spitals Y.________, erw�hnte in seinem Arztzeugnis vom 30. Januar 2001 ein chronisch arbeitsabh�ngiges und nun chronifiziertes Handekzem, welches bei der Versicherten im Laufe der Zeit zu einem psychischen Leiden gef�hrt habe. Die Psychotherapeutin Frau V.________ diagnostizierte eine affektive St�rung mit depressiven Merkmalen (DSM IV 293.83) auf Grund eines rezidivierenden, hyperkeratotisch rhagadiformen Handekzems, kumulativ toxisch bei Feuchtarbeit und atopisch. Nach ihrem Befund bereitete das rezidivierende Hautekzem der Beschwerdef�hrerin grosse Schmerzen und juckte stark. Die Patientin hatte Ein- und Durchschlafst�rungen, konnte oft gar keine Hausarbeit verrichten und war dabei und bei der Kinderbetreuung auf die Hilfe ihrer im gleichen Haushalt lebenden Schwiegermutter angewiesen. Sie f�hlte sich nutz- und wertlos, zeigte ein deutlich reduziertes Interesse sowie verminderte Freude an fast allen Aktivit�ten und litt unter depressiven Verstimmungen, gegen die sie seit Anfang 2001 auch medikament�s behandelt wurde.
6.2 In dem genannten Zusammenhang ist wesentlich, dass - entgegen den in der Beschwerdeantwort gemachten Ausf�hrungen - auch Dr. med. C.________ in seiner Kurzbeurteilung die M�glichkeit keineswegs ausschloss, dass ein Handekzem als Ursache psychischer St�rungen eine Rolle spielt. Er schr�nkte lediglich relativierend ein, die Entwicklung einer psychischen St�rung sei nicht als "typische" Folge eines Ekzems bekannt. Daraus ist zu schliessen, dass sie als untypische Folge durchaus in Betracht f�llt. Eine solche Sichtweise wird dem in Erw. 3.2 er�rterten Erfordernis gerecht, dass davon, ob psychische St�rungen mit einer Berufskrankheit in einem ad�quaten Kausalzusammenhang stehen, abh�ngt, ob die Berufskrankheit unter Ber�cksichtigung der weiten Bandbreite von Versicherten geeignet ist, zu solchen St�rungen zu f�hren. Die Aussage der Beschwerdegegnerin, aus psychiatrischer Sicht seien keine psychischen Probleme als Folgen eines Ekzems bekannt, verf�lscht hingegen nicht nur den von Dr. med. C.________ eingenommenen Standpunkt, sondern sie ist ganz offensichtlich realit�tsfremd. Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde �berzeugend ausgef�hrt wird, war gerade im vorliegenden Fall nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung das auf eine Berufskrankheit zur�ckzuf�hrende chronifizierte Leiden geeignet, zu psychischen St�rungen zu f�hren: Die Beschwerdef�hrerin litt seit �ber zehn Jahren regelm�ssig an zum Teil heftigen Schmerzen (Juckreiz, Schmerzen in den Armen, Schmerzen und Brennen in den H�nden). Der Juckreiz hinderte sie am Schlafen. Behandlungsversuche verliefen erfolglos. Ab dem Jahr 2000 kam es zu starken Kopfschmerzen. Bereits zweimal verlor sie wegen der Berufskrankheit die Arbeitsstelle. Sie ist bei der Haushaltsarbeit und der Pflege des j�ngsten Kindes stark auf die Hilfe von Schwiegermutter, Schw�gerin und Ehemann angewiesen. Es gibt keine Anzeichen f�r vorbestandene psychische Leiden. In Anbetracht der gesamten durch die Berufskrankheit gepr�gten Umst�nde ist nachvollziehbar, dass dies bei der Beschwerdef�hrerin zu psychischen St�rungen f�hrte.
Zusammenfassend ist zu schliessen, dass Verwaltung und Vorinstanz das Vorliegen der ad�quaten Kausalit�t zwischen der Berufskrankheit der Beschwerdef�hrerin und ihren psychischen St�rungen zu Unrecht verneint haben. Nach R�ckweisung der Sache wird die Beschwerdegegnerin in Bejahung der erforderlichen Kausalit�t �ber die der Beschwerdef�hrerin nach dem 30. November 2001 auf Grund der Berufskrankheit zustehenden gesetzlichen Versicherungsleistungen neu entscheiden.
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 13. August 2003 und der Einspracheentscheid der "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft vom 12. Dezember 2002 aufgehoben und es wird die Sache an die Versicherung zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre.
Die "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

References: Art. 9
 Art. 14
 BGE 
 Art. 14
 Art. 9
 BGE