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Timestamp: 2019-05-20 02:24:18+00:00

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der scandtrack touristik GmbH
Allgemeine Reisebedingungen für Reisen mit der scandtrack Touristik GmbH
- nachfolgend nur: ST –
Die nachstehenden Reisebedingungen werden Bestandteil des zwischen ST und dem Kunden abgeschlossenen Pauschalreisevertrages i.S.d. § 651a-y BGB und den Artikeln 250 und 252 des EGBGB und ergänzen insoweit die gesetzlichen Bestimmungen. Die Reisebedingungen gelten folglich nicht, wenn der Kunde keine Pauschalreise (sondern z.B. eine Reisevermittlung) gebucht hat, da er hierüber eine entsprechende andere Information erhält. Sofern in den nachstehenden Bedingungen der Begriff „dauerhafter Datenträger“ verwendet wird, ist darunter gemäß § 126b BGB jedes Medium zu verstehen, dass es dem Empfänger ermöglicht, eine auf dem Datenträger befindliche, an ihn persönlich gerichtete Erklärung so aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm während eines für ihren Zweck angemessenen Zeitraums zugänglich ist, und das geeignet ist, die Erklärung unverändert wiederzugeben. Hierzu zählen unter anderem USB-Sticks, CD-ROMs, DVDs, Papier, E-Mails, Speicherkarten und Computerfestplatten.
Mit der Anmeldung bietet der (Anmelder-)Kunde ST den Abschluss eines Reisevertrages auf Grundlage des Reisekataloges bzw. der Reisebeschreibung im Internet verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, schriftlich, auf elektronischem Wege (E-Mail/online Buchung) oder fernmündlich erfolgen, nachdem der Kunde vom Reiseveranstalter i.S. des Art. 250 §§ 1-3 EGBGB ordnungsgemäß informiert wurde. Die Benutzung der schriftlichen Anmeldeformulare oder der online Buchung über die Website von ST wird empfohlen.
Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder(Kunden) auch für alle anderen in der Anmeldung mit aufgeführten Kunden, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder(Kunde) wie für seine eigenen Verpflichtungen einzustehen hat, sofern er durch ausdrückliche Erklärung eine entsprechende Verpflichtung übernommen hat.
Der Vertrag kommt mit Zugang der Reisebestätigung zustande, welche ST entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auf einem dauerhaften Datenträger übermitteln bzw. in den Fällen des Art. 250 § 6 I EGBGB in Papierform aushändigen. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird, richten sich die wechselseitig geschuldeten Leistungen unter Beachtung von Ziffer 10.d) dieser Bedingungen allein nach dem der jeweiligen Buchung zugrunde liegenden, aktuellsten im Reisekatalog und/oder der Reisebeschreibung im Internet enthaltenen Leistungsbeschreibung sowie den sonstigen Reiseunterlagen (Anmeldung und Bestätigung). Abweichende Leistungen, z.B. Sonderwünsche und individuelle Vereinbarungen, die den Umfang der vorgesehenen Leistungen verändern, sind nur verbindlich, wenn sie von dem Reiseveranstalter ausdrücklich auf einem dauerhaften Datenträger/Reisebestätigung bestätigt werden.
Im eigenen Interesse ist der Kunde angehalten, die ihm übersandten Reiseunterlagen (Anmeldung und Bestätigung) nach Erhalt sorgsam zu prüfen. Der in den Reiseunterlagen eingetragene Name muss mit dem tatsächlichen Familiennamen It. Personalausweis bzw. Reisepass übereinstimmen. Bei Nichtübereinstimmung können Behörden - vor allem beim Rückflug aus dem Ausland - in vielen Fällen die Ausreise verweigern. ST haftet in diesem Fall nicht für die Rückbeförderung, es sei denn, ST hat die Nichtübereinstimmung zu vertreten.
Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger (z.B. Hotels, Beförderungsunternehmen) haben weder Vertretungs- noch Empfangsvollmacht und sind daher durch ST nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen von ST hinausgehen oder im Widerspruch zur Reisebestätigung und/oder dem Reisekatalog bzw. der Reisebeschreibung im Internet stehen.
Für Preisermäßigungen – z.B. Kinderermäßigungen, Ermäßigung aufgrund bestimmter Teilnehmeranzahl, etc.– ist das Alter bzw. die Teilnehmeranzahl, etc. bei Reiseantritt und nicht zum Anmeldezeitpunkt maßgebend und daher vom Kunden bei der Anmeldung zutreffend anzugeben. Bei falscher Alters- und Teilnehmerangabe, etc. bzw. durch den Kunden nach Anmeldung geänderter Teilnehmeranzahl (z.B. durch Teilstornierung) wird eine Nachbelastung in Höhe der Differenz zum altersbedingt bzw. teilnehmerbedingt, etc. zutreffenden Reisepreis entsprechend den Preisangaben von ST vorgenommen
Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von ST vor, an das ST für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, sofern ST auf die Änderungen hingewiesen und im Übrigen seine vorvertraglichen Informationspflichten gem. Art. 250 §§ 1-3 EGBGB erfüllt hat. Die Annahme des Kunden erfolgt durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder vollständige Zahlung gegenüber dem Reiseveranstalter.
Bei Buchung im elektronischen Geschäftsverkehr (z.B. Internet) gilt für den Vertragsabschluss zusätzlich:
Dem Kunden stehen zur Korrektur seiner Eingaben, zur Löschung oder zum Zurücksetzen des gesamten Buchungsformulars eine entsprechende Korrekturmöglichkeit zur Verfügung, deren Nutzung erläutert wird.
Soweit der Vertragstext von ST gespeichert wird, wird der Kunde darüber und über die Möglichkeit zum späteren Abruf des Vertragstextes unterrichtet.
Mit der Bestätigung des Buttons (Schaltfläche) „kostenpflichtig Buchen“ oder in vergleichbarer Formulierung bietet der Kunde ST den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich an.
Die Übermittlung der Reiseanmeldung durch Betätigung des Buttons begründet keinen Anspruch des Kunden auf Zustandekommen eines Vertrages
Der Vertrag kommt erst durch Zugang der Reisebestätigung beim Kunden zu Stande, die auf einem dauerhaften Datenträger erfolgt.
ST weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und 651c BGB, die im Fernabsatz abgeschlossen wurden (Briefe, Telefonanrufe, Telefax, E-Mail, online), kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gem. § 651a BGB (siehe hierzu auch Ziff.6 ). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden.
ST kann Zahlung und Anzahlung auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur dann verlangen, wenn ein Kundengeldabsicherungsvertrag i.S.d. § 651 t BGB besteht und dem Kunden ein Sicherungsschein im Sinne von § 651 r BGB mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise vor der Entgegennahme von Zahlungen auf den Reisepreis ausgehändigt worden ist. ST hat als Veranstalter zur Sicherung der Kundengelder eine Insolvenzversicherung bei der R+V Allgemeine Versicherung AG abgeschlossen.
Unter Beachtung von Ziffer 2. a) dieser Bedingungen kann ST gegenüber dem (Anmelder-)Kunden nach Vertragsschluss eine Anzahlung von 20% des Reisepreises pro Teilnehmer verlangen, die sofort fällig ist. Bei Buchung einer Pauschalreise mit Flug kann ST nach Vertragsabschluss eine Anzahlung von 30% des Reisepreises pro Teilnehmer verlangen, die sofort fällig ist. Weitere Zahlungen werden zu den vereinbarten Terminen fällig.
Der Restbetrag auf den Reisepreis muss spätestens 28 Tage vor Reisetermin unter Beachtung der Ziffer 2a) gezahlt sein (Feststellung des Zahlungseingangs), sofern die Reise nicht mehr aus einem in Ziffer 7. genannten Grund abgesagt werden kann.
Buchungen innerhalb vier Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Kunden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises gegen Übergabe der vollständigen Reiseunterlagen unter Einschluss des Sicherungsscheins.
Zahlungen haben unter Angabe der auf der Reisebestätigung ersichtlichen Rechnungsnummer auf das von ST benannte Konto zu erfolgen. Zahlungen ohne diese Rechnungsnummer können nicht als Erfüllung angesehen werden. Die durch den Kunden auf den Reisepreis geleisteten Zahlungen sind gemäß §§ 651 t, 651 r BGB insolvenzgesichert. Ein Reisebüro tritt ausschließlich als Vermittler beim Abschluss des Reisevertrages auf. Es ist nicht zur Entgegennahme von Zahlungen auf den Reisepreis befugt.
Geht der Zahlungsbetrag nach Ziffer 2.b) c) d); 9. dieser Bedingungen nicht sofort bzw. innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Reisebestätigung oder nach Fälligkeit der Restzahlung ein und wird nach Aufforderung und angemessener Fristsetzung keine Zahlung geleistet, so ist ST berechtigt, den Reisevertrag fristlos zu kündigen und die Buchung zu stornieren. In diesem Fall wird ST die gemäß Ziffer 5 berechneten Kosten als Schadenersatz geltend machen. Die vorstehenden Rechte von ST bestehen nicht, wenn die Zahlungsverzögerung nicht von dem Kunden oder allein oder überwiegend von ST zu vertreten ist.
Bei NICHT erfolgtem vollständigen Zahlungseingang bis 5 Werktage vor Reiseantritt ist KEIN Versand der Originalunterlagen möglich. OHNE Zahlungsnachweis besteht kein Anspruch auf Erbringung der Reiseleistung.
Sollten die Reisedokumente dem Anmelder(Kunden) bzw. Reiseteilnehmer wider Erwarten nicht bis spätestens 7 Tage vor Reiseantritt zugegangen sein, hat sich dieser unverzüglich mit ST in Verbindung zu setzen.
ST behält sich ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss berechtigte Leistungs- und Preisänderungen zu erklären. Eine vorvertragliche Preisanpassung kann insbesondere aus den folgenden Gründen notwendig werden:
Der Reiseveranstalter verpflichtet sich, den Kunden über Leistungsänderungen und/oder –abweichungen unverzüglich gem. § 651f II BGB auf einem dauerhaften Datenträger zu informieren. Im Fall einer nachträglichen, erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anbieten kann. Gegebenenfalls wird dem Kunden eine kostenlose Umbuchung angeboten.
5. Änderungen des Reisepreises
ST behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis bei einer Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie etwa Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Veränderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Maßgabe der folgenden Regelungen zu ändern, sofern die zur Veränderung führenden Umstände bei Vertragsschluss weder eingetreten noch für den ST vorhersehbar waren: Erhöhen sich die bei Abschluss des Vertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann ST
bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Preiserhöhung den Erhöhungsbetrag verlangen.
in anderen Fällen die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels teilen und den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz verlangen.
Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber ST erhöht, kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrags kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für ST verteuert hat.
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat ST den Kunden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 8% ist der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn ST eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anbieten kann.
ST ist gem. § 651f IV BGB verpflichtet, bei einer Verringerung der unter Ziff. 5.1-5.3 genannten Kosten den daraus resultierenden und vom Kunden bezahlten Mehrbetrag unter Abzug der tatsächlich entstandenen Verwaltungskosten an den Kunden zu erstatten.
Der Rücktritt vor Reisebeginn ist jederzeit möglich. Der Rücktritt ist gegenüber ST zu erklären. Reisevermittler und Leistungsträger sind zur Entgegennahme von Rücktrittserklärungen nicht bevollmächtigt. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei ST. Der Rücktritt ist grundsätzlich formlos möglich. Die Rücktrittserklärung sollte im Interesse des Kunden auf einem dauerhaften Datenträger erfolgen. Bei einem Rücktritt des Kunden vor Antritt der Reise steht ST anstelle des Reisepreises eine Rücktrittsentschädigung zu (§ 651h BGB), sofern er den Rücktritt nicht zu vertreten hat und/oder keine unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umstände i.S.d. § 651h III BGB vorliegen.
Bei Busreisen, Reisen mit PKW und Fähre und Reisen mit Eigenanreise werden von ST je Kunden bei
Rücktritt bis 30. Tag vor Reisebeginn: 15 % des Reisepreises, mindestens jedoch 40,- €
Rücktritt vom 29. bis zum 15. Tag vor Reisebeginn: 25 % des Reisepreises
Rücktritt vom 14. bis zum 10. Tag vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
Rücktritt vom 9. bis zum 2. Tag vor Reisebeginn 75 % des Reisepreises
Rücktritt 1 Tag vor Reisebeginn 80 % des Reisepreises
Rücktritt bei Nichtanreise (no show) oder am Tag der Anreise 95 % des Reisepreises
verlangt. Zusätzlich kann der Preis vermittelter Leistungen (z.B. Versicherungen) in voller Höhe anfallen.
Bei Flugreisen werden von ST je Kunden bei
Rücktritt bis 30. Tag vor Reisebeginn:30% des Reisepreises, mindestens jedoch 40,- €
Rücktritt vom 29. bis zum 15. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises
Rücktritt vom 14. bis zum 10. Tag vor Reisebeginn 70 % des Reisepreises
Rücktritt vom 9. bis zum 2. Tag vor Reisebeginn 80 % des Reisepreises
Rücktritt 1 Tag vor Reisebeginn 95 % des Reisepreises
Die Berechnung der Pauschalsätze berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich anderweitige Verwendung der Reiseleistung. Es bleibt dem Kunden unbenommen, nachzuweisen, dass der tatsächliche Schaden geringer ist, als die geforderte Entschädigung. Tritt ein einzelner Kunde die Reise nicht an, so wird dies wie ein am Abreisetag erklärter Rücktritt vom Vertrag behandelt.
Zusätzlich kann der Preis vermittelter Leistungen (z.B. Versicherungen) in voller Höhe anfallen.
ST behält sich vor, anstelle der vorstehenden Entschädigungspauschalen eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit ST nachweist, dass ST wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Entschädigungspauschale entstanden sind. In diesem Fall ist ST verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was ST durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistung erwirbt, konkret zu beziffern und zu begründen.
Abweichend von Satz 6.1 kann ST keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.
Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich im Sinne dieses Untertitels, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich darauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
Das Recht des Kunden auf Vertragsübertragung nach § 651 e BGB bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung ST bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises, soweit solche Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. ST wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Aufwendungen handelt.
Die Prämie ist mit der Anzahlung auf den Reisepreis fällig. Ein etwaiger Versicherungsvertrag wird erst wirksam mit Zahlung der Prämie.
9. Rücktritt und Kündigung durch ST
ST kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Kunde trotz Abmahnung erheblich weiter stört, sodass eine weitere Teilnahme für ST und/oder die anderen Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Kunde sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. ST steht in diesen Fällen der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung ergeben. Schadensersatzansprüche von ST im Übrigen bleiben unberührt. Bei groben Verstößen (z. B. Straftaten wie vorsätzliche Körperverletzung, Diebstahl, Drogenkonsum, mutwillige Sachbeschädigung) kann ST auch einen sofortigen Ausschluss von der Reise aussprechen Entstehende Kosten gehen zu Lasten des Kunden.
Bei Nichterreichen der in der Reisebeschreibung angegebenen Mindestteilnehmerzahl ist ST berechtigt, die Veranstaltung abzusagen. Dazu gelten die folgenden Fristen:
Den eingezahlten Reisepreis erhält der Kunde dann in voller Höhe zurück, soweit nicht eine Regelung im Sinne von Ziffer 7. d) dieser Bedingungen zustande kommt.
Im Falle eines zulässigen Rücktritts oder einer zulässigen Absage von ST gemäß Ziffer 9. dieser Bedingungen kann der Reiseteilnehmer die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise von ST verlangen, wenn ST in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Dem Kunden obliegt es, dieses Recht unverzüglich nach der Absage oder dem Rücktritt von ST diesem gegenüber geltend zu machen.
Vor Reisebeginn darf ST vom Vertrag zurück treten, sofern ST aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrages gehindert ist. In diesem Fall hat ST den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund zu erklären. Tritt ST von Vertrag zurück, verliert es den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis.
10. Übertragung des Vertrages/Reisendenwechsel/Umbuchung
Der Kunde kann bis zum Reiseantritt auf einem dauerhaften Datenträger verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Kunde muss gegenüber ST sein Ersetzungsverlangen mindestens 7 Tage vor Reisebeginn erklären. Auf Ziffer 1.d) dieser Bedingungen wird hingewiesen. ST kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Erfordernissen nicht genügt oder seine Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Bei Eintritt eines Dritten sind die evtl. zusätzlichen Kosten zzgl. pauschaler Gebühren in Höhe von 25,00 € sofort fällig, für diese und den Reisepreis haften der Kunde und der Dritte als Gesamtschuldner. Ziffer 2. f) dieser Bedingungen ist zu beachten.
Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, der Reiseteilnehmer, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, der Beförderungsart oder der Fluggesellschaft besteht nicht, sofern ST seine vorvertraglichen Informationspflichten gem. Art. 250 §§ 1-3 EGBGB erfüllt hat.
Sollen auf Wunsch des Kunden nach Vertragsabschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, der Beförderungsart oder der Fluggesellschaft vorgenommen werden, wird ST dem Kunden die tatsächlich anfallenden Kosten pro Person berechnen. Zusätzlich gilt ein Bearbeitungsentgelt von € 25 als vereinbart.
Umbuchungswünsche hinsichtlich des Reiseziels sind grundsätzlich nur durch den Rücktritt vom Reisevertrag (Storno) zu den in Ziffer 6 genannten Bedingungen und nachfolgendem Neuabschluss möglich.
Die vertragliche und die deliktische Haftung von ST ist auf einen Betrag in Höhe des dreifachen Reisepreises je Kunden und Reise beschränkt,
soweit ein Schaden des Kunden, der nicht in einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit besteht, weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
soweit ST für ein dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
ST haftet nicht für die Folgen unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände. Dazu gehören Anordnungen von Behörden, Kriege, innere Unruhen, Flugzeugentführungen, Terroranschläge, Feuer, Überschwemmungen, Stromausfälle, Unfälle, Sturm, Streiks, Aussperrungen oder andere Arbeitskampfmaßnahmen oder gleichwertige Fälle, von denen die Leistungen von ST oder deren Leistungsträgern, Reisevermittler und Lieferanten beeinflusst werden.
ST haftet nicht für den nicht von ihr zu vertretenden Verlust, Untergang und/oder die Beschädigung der Reiseunterlagen im Zusammenhang mit der Versendung.
ST ist in zumutbarem Umfang bemüht sicherzustellen, dass die in Katalogen und auf der Website von ST verfügbaren Informationen und sonstigen Daten, insbesondere in Bezug auf Preise, Beschränkungen und Termine, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell, vollständig und richtig sind. Einzelnen Angaben zu den Leistungen beruhen jedoch teilweise auf den Angaben von Drittanbietern, so dass eine Garantie hierfür von ST nicht übernommen wird. Sämtliche in Katalogen und auf der Website von ST dargestellten Leistungen sind nur begrenzt verfügbar. ST haftet nicht für die Verfügbarkeit einer Reiseleistung zum Zeitpunkt der Anmeldung. ST übernimmt keinerlei Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von sonstigen Inhalten Dritter. Soweit in Katalogen oder auf der Website von ST Geodaten, insbesondere Kartendarstellungen angezeigt werden, dienen diese lediglich der unverbindlichen Orientierung über die ungefähre örtliche Position des Angebots. Maßgeblich für den Vertragsschluss sind jedoch allein die örtlichen Angaben, die dem Kunden in der entsprechenden Reisebestätigung gemacht werden. Die genannten Ausschlüsse gelten nicht, soweit ST fehlerhafte und/oder unrichtige Angaben bekannt waren oder bei Anwendung handels- und branchenüblicher Sorgfalt bekannt sein mussten. Die Haftung von ST für das Kennenmüssen solcher Umstände ist auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt.
Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden können, kann sich ST gegenüber dem Kunden auf diese Vorschriften berufen.
ST haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht durch ST ausgeschrieben sind und die der Kunde im Zielgebiet bei Leistungsträgern oder Dritten bucht und für die er an den Leistungsträger oder Dritte ein mit diesem vereinbartes Entgelt entrichtet (z.B. bestimmte Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen usw.)
Ansprüche aus unerlaubter Handlung bleiben, soweit nicht ein Fall von Ziffer 10.a) dieser Bedingungen vorliegt, unberührt.
Kommt ST die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und dem Montrealer Übereinkommen. Das Warschauer Übereinkommen in Verbindung mit dem Montrealer Übereinkommen beschränkt in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Verluste und Beschädigungen von Gepäck und in Ausnahmefällen die Haftung für Tod und Verletzungen. Sofern ST in anderen Fällen Leistungsträger ist, haftet ST nach dem für diesen geltenden Bestimmungen.
Kommt ST bei Schiffsreisen die Stellung eines Beförderers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschifffahrtsgesetzes.
Kommt der Kunde im Falle von Gepäckschäden oder –verlusten seiner Obliegenheit gem. Ziffer 12., 13. und 17. dieser Bedingungen nicht nach, verliert er darauf beruhende Ansprüche gegen ST gleich aus welchem Rechtsgrund, es sei denn, es wird ein Schaden wegen Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit oder wegen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens von ST oder eines Erfüllungsgehilfen geltend gemacht.
12. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- /Gesundheitsvorschriften
ST informiert den Kunden über die Pass- und Visaerfordernisse, sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten, die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind und die ungefähre Dauer, die für eine Beschaffung etwaiger Dokumente erforderlich ist. Der Kunde ist jedoch für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Kunden, ausgenommen, wenn sie durch eine Falsch- oder Nichtinformation durch ST bedingt sind.
Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Kunden nicht eingehalten werden, so dass der Kunde deshalb an der Reise verhindert ist, kann ST den Kunden mit den entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten.
13. Obliegenheiten des Kunden beim Auftreten von Leistungsstörungen
Mängel oder Störungen sind der in den Reiseunterlagen benannten Reiseleitung von ST vor Ort unverzüglich mitzuteilen. Sollten diese Personen nicht am Ort sein, so sind etwaige Reisemängel ST an dessen Sitz zur Kenntnis zu geben (Anschrift siehe Ziff. 23). Dazu wird eine sofortige Mitteilung an ST, worin die Mängel beschrieben sind und um welche Abhilfe nachgesucht wird empfohlen. Kommt der Kunde durch eigenes Verschulden dieser Verpflichtung nicht nach, so stehen ihm auf diesen Mangel gestützte Ansprüche nicht zu. Anzeigen gegenüber sonstigen örtlichen Leistungsträgern genügen nicht. Die eingesetzten Scouts und die örtliche Reiseleitung von ST sind nicht berechtigt, irgendwelche Ansprüche gegen ST anzuerkennen. Ist dem Mangel im Ganzen oder teilweise nicht abgeholfen worden, sollte zusammen mit der Reiseleitung eine Niederschrift erstellt werden. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb von 2 Jahren nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber ST geltend zu machen. ST empfiehlt, Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise schriftlich geltend zu machen
Der Kunde kann Abhilfe (§ 651 k Abs. 2 BGB) nur dann selbst schaffen, wenn er ST fruchtlos eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt hat. Die Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe von ST verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.
Dem Kunden steht ein mangelbedingtes Kündigungsrecht gemäß § 651 l Abs. 1 BGB nur dann zu, wenn er ST fruchtlos eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt hat, wenn Abhilfe unmöglich oder von ST verweigert wird, oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.
Ansprüche nach den §§ 651 c-f BGB hat der Kunde innerhalb von 2 Jahren nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise ausschließlich gegenüber: scandtrack touristik GmbH, Sperberstraße 25, 16556 Borgsdorf geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Kunde die Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.
Eine Abtretung von Ansprüchen gegen ST an Dritte, die nicht Reiseteilnehmer sind, ist ausgeschlossen.
16. Flugreisen
Es gelten im Allgemeinen die mit den Reisepapieren ausgegebenen Flugpläne. Aus zwingenden Gründen notwendig werdende Änderungen der Flugzeiten oder der Streckenführung, auch kurzfristig, sind zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind. Gleiches gilt für den Austausch des vorgesehenen Fluggerätes und den Einsatz eines weiteren Luftfrachtführers durch den ausführenden Luftfrachtführer. ST wird den Kunden unmittelbar nach Kenntnis von solchen Umständen gemäß Ziffer 17. dieser Bedingungen informieren. Am Zielort geschieht dies durch Aushang an den Informationstafeln oder Abdruck in den Informationsmappen, die sich in der jeweiligen Ferienanlage befinden oder durch die Reiseleiter direkt. Unabhängig davon obliegt es dem Kunden, sich wegen der Rückflug- bzw. Transferzeiten 24 Stunden vor dem vorgesehenen Abflugtermin über die örtliche Vertretung telefonisch oder mit Hilfe der Infotafeln oder -mappen zu informieren.
Direktflüge sind nicht immer „Non-Stop-Flüge“ und können insbesondere Zwischenlandungen mit einschließen.
Ansprüche in Fällen der Nichtbeförderung, Annullierung und Verspätung nach der EU-VO Nr. 261/2004 sind nicht an ST als Veranstalter, sondern ausschließlich an den jeweiligen ausführenden Luftfrachtführer (die Fluggesellschaft) zu richten.
Meldeschlusszeit am Abfertigungsschalter ist jeweils 120 Minuten vor der angegebenen Abflugzeit. Ausnahmen sind den Flugplänen zu entnehmen. Bei Nichterscheinen zu dem oben angegebenen Zeitpunkt, ist der ausführende Luftfrachtführer berechtigt, über den Sitzplatz anderweitig zu verfügen. Ein Nichterscheinen („no show“) wird als Rücktritt nach Ziffer 5. dieser Bedingungen gewertet.
Die Beförderung von Schwangeren kann aufgrund der jeweils aktuellen Sicherheitsbestimmungen des ausführenden Luftfahrtunternehmens von diesem verweigert werden. Bei bestehender Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Luftbeförderung ist daher ST unverzüglich zu informieren, damit in dem Einzelfall eventuell bestehende Beförderungsbeschränkungen mit dem ausführenden Luftfahrtunternehmen geklärt werden können.
Die EU-Verordnung 2111/2005 zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens verpflichtet ST als Reiseveranstalter, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft und sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist ST verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird. Sobald ST weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss ST den Kunden informieren. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss ST den Kunden über den Wechsel informieren. ST muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die „Black List“ ist auf folgender Internetseite http://ec.europa.eu/transport/air-ban/pdf/list_de.pdf abrufbar.
18. Gepäckbeförderung
Gepäck wird im normalen Umfang befördert (bei Flug- und Busreisen bis zu 20 kg pro Gast). Das bedeutet, pro Person (maximal) einen Koffer und ein Stück Handgepäck. Abweichungen bedürfen der vorherigen Zustimmung von ST. Gepäck und sonstige mitgenommene Sachen sind vom Kunden beim Umsteigen zu beaufsichtigen.
Sofern das Gepäck des Kunden bei Flug- oder Busreisen verloren geht, beschädigt wird oder nicht rechtzeitig ankommt, muss der Kunde unverzüglich eine schriftliche Schadensanzeige (P.I.R.) vor Ort bei der Fluggesellschaft, die die Beförderung durchgeführt hat oder bei Busreisen bei der örtlichen Reiseleitung oder gegenüber ST am Sitz der Firma, vornehmen. Flug- und Busgesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist.
Gleichlautende Pflichten treffen den Kunden für Gepäck und sonstige Sachen der in der Reisanmeldung mit aufgeführten Kunden.
19. Zollbestimmungen
Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und ST findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis. Soweit bei Klagen des Kunden gegen ST im Ausland für die Haftung von ST dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
Der Kunde kann ST nur am Sitz des Unternehmens verklagen.
Für Klagen von ST gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von ST vereinbart.
wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und ST anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder
ST ist nicht bereit und verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Gesetzes über Verbraucherstreitbeilegung teilzunehmen.
a) Diese Bedingungen gelten, soweit nicht in den einzelnen Reiseverträgen individuelle Vereinbarungen getroffen werden.
c) Sollte eine der voranstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so berührt diese Unwirksamkeit nicht die übrigen Bestimmungen.
d) Die ST zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden EDV-mäßig gespeichert, verarbeitet und bedarfsbezogen weitergegeben. Dies erfolgt ausschließlich im Rahmen der Zweckbestimmung, wobei die Maßgaben des Bundesdatenschutzgesetzes eingehalten werden
e) Offensichtliche Druck- und Rechenfehler berechtigen ST zur Anfechtung des Reisevertrages.
f) Firmensitz von ST ist:
Sperberstrasse 25,16556 Hohen Neuendorf OT Borgsdorf,
HRB 6169 OPR
T +49 (0) 3303 29 73 111
F +49 (0) 3303 29 73 112
Email: info@scandtrack.de
Geschäftsführer: Jens Freudenberg

References: § 651
 § 126
 Art. 250
 Art. 250
 § 6
 Art. 250
 § 651
 § 651
 § 651
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