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Timestamp: 2016-10-23 12:02:11+00:00

Document:
C 268/00 (15.12.2000)
C 268/00 Gb
A.- Die 1959 geborene T.________ arbeitete vom 3. Oktober 1998 bis 2. Juli 1999 als Service-Mitarbeiterin bei der Firma G.________ AG. Nachdem sie auf Ende Juli 1999 entlassen worden war, beantragte sie am 3. August 1999 Arbeitslosenentsch�digung. Mit Verf�gung vom 6. Oktober 1999 stellte die �ffentliche Arbeitslosenkasse Basel-Stadt T.________ ab 1. August 1999 wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit f�r die Dauer von 41 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein.
B.- Die von T.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies die Kantonale Schiedskommission f�r Arbeitslosenversicherung Basel-Stadt mit Entscheid vom 13. Juni 2000 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt T.________ sinngem�ss die Aufhebung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung.
1.- Versicherte Personen, die durch eigenes Verschulden infolge Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten arbeitslos werden, sind in der Anspruchsberechtigung einzustellen (Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV). Die Einstellungsdauer bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV). Ein Selbstverschulden im Sinne der Arbeitslosenversicherung liegt dann vor, wenn und soweit der Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht auf objektive Kriterien zur�ckzuf�hren ist, sondern in einem nach pers�nlichen Umst�nden und Verh�ltnissen vermeidbaren Verhalten der versicherten Person liegt (ARV 1998 Nr. 9 S. 44 Erw. 2b, 1982 Nr. 4 S. 39; vgl. auch Gerhards, AVIG-Kommentar, Bd. I, N 8 zu Art. 30). Im Rahmen von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV muss das der versicherten Person zur Last gelegte Verhalten klar ausgewiesen sein (BGE 112 V 245 Erw. 1; SVR 1996 ALV Nr. 72 S. 220 Erw. 3b/bb, SJ 1992 S. 549; Gerhards, AVIG-Kommentar, Bd. I, N 11 zu Art. 30).
Art. 20 lit. b des �bereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) �ber Besch�ftigungsf�rderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822. 726.8) setzt zudem voraus, dass die versicherte Person vors�tzlich zu ihrer Entlassung beigetragen hat (BGE 124 V 236 Erw. 3b, welche Rechtsprechung gem�ss unver�ffentlichtem Urteil M. vom 17. Oktober 2000, C 53/00, auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV anwendbar ist).
2.- Es steht fest, dass die Firma G.________ AG das Arbeitsverh�ltnis mit Schreiben vom 29. Juni 1999 aufl�ste, weil sie mit dem Zeitpunkt des Ferienbezuges der Beschwerdef�hrerin nicht einverstanden war. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt und eingehend begr�ndet, dass ein Selbstverschulden im Sinne der Arbeitslosenversicherung eindeutig feststeht und eine Einstellungsdauer von 41 Tagen als angemessen zu betrachten ist.
Die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Durch die vorinstanzlich durchgef�hrte Befragung des Arbeitgebers als Zeuge ist das der Versicherten zur Last gelegte Verhalten in beweism�ssiger Hinsicht klar erstellt (BGE 112 V 245 Erw. 1). Sie reiste in die Ferien, obwohl sie wusste, dass der Zeitpunkt ihres Ferienbezuges mit ihrem Vorgesetzten nicht abgesprochen war. Entgegen ihrer Auffassung hat die Beschwerdef�hrerin durch den eigenm�chtigen Ferienbezug nicht nur Anlass zur K�ndigung gegeben, sondern diese zumindest eventualvors�tzlich provoziert. Sie bringt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vor, was diesen Tatbestand entkr�ften oder verschuldensmindernd ber�cksichtigt werden k�nnte.
Die verf�gte Einstellungsdauer von 41 Tagen unter Annahme eines schweren Verschuldens im unteren Bereich tr�gt den gesamten Umst�nden Rechnung und l�sst sich auch im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 OG) nicht beanstanden.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, der Kantonalen Schiedskommission f�r Arbeitslosenversicherung Basel- Stadt, dem Kantonalen Arbeitsamt Basel-Stadt und dem

References: Art. 44
 Art. 45
 Art. 30
 Art. 44
 Art. 30

Art. 20
 Art. 44