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Timestamp: 2020-04-04 03:24:30+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1974, 1374 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 31.05.1974
BGH, 07.05.1974 - VI ZR 7/73
https://dejure.org/1974,716
BGH, 07.05.1974 - VI ZR 7/73 (https://dejure.org/1974,716)
BGH, Entscheidung vom 07.05.1974 - VI ZR 7/73 (https://dejure.org/1974,716)
BGH, Entscheidung vom 07. Mai 1974 - VI ZR 7/73 (https://dejure.org/1974,716)
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Berufsverbot - Rechtsanwalt - Gewinnersatzanspruch - Fehlende Genehmigung
NJW 1974, 1374
MDR 1974, 924
VersR 1974, 968
DB 1974, 1477
Im Unterschied dazu hat er für die gerichtliche Forderungseinziehung keine eigenständige Sachlegitimation und Klagebefugnis der Verbraucherverbände begründet, sondern sich darauf beschränkt, einen weiteren Ausnahmefall von der grundsätzlichen Erlaubnispflicht zu formulieren, diesen in die - grundsätzlich eng auszulegende (vgl. BGH, Urteil vom 7. Mai 1974 - VI ZR 7/73, NJW 1974, 1374, 1375;… Chemnitz/Johnigk, Rechtsberatungsgesetz 11. Aufl. Art. 1 § 3 Rdn. 345;… Weth, in: Henssler/Prütting, Bundesrechtsanwaltsordnung 2. Aufl. RBerG Art. 1 § 3 Rdn. 1) - Ausnahmeregelung des Art. 1 § 3 RBerG einzufügen und es bei einer Befugnis aus abgeleitetem Recht zu belassen.
Die zeitliche Überschreitung der genehmigten Nebentätigkeit um nur zwei Stunden macht nämlich den zwischen ihr und ihrem Ehemann abgeschlossenen Arbeitsvertrag nicht nichtig (vgl BGH NJW 1974, 1374, 1377) und ist jedenfalls aus diesem Grunde auf das Beschäftigungsverhältnis ohne Einfluß.
Die Beratung bei der Abfassung eines Gesellschaftsvertrages hielt sich im Rahmen der dem Kläger nach § 1 des Rechtsberatungsgesetzes erlaubten Rechtsberatung; diese umfaßte auch die steuerrechtlichen Folgen der vorgeschlagenen Vertragsgestaltung (vgl. BGH, Urt. v. 7. Mai 1974 - VI ZR 7/73, VersR 1974, 968, 970).
Das dürfte ausnahmslos dort gelten, wo der Erwerb nur durch Verletzung eines gesetzlichen Verbotes möglich war(Senatsurteil vom 7. Mai 1974 - VI ZR 7/73 - VersR 1974, 968, 969/970;…Urt. vom 5. Oktober 1970 - III ZR 8/68 - DB 1970, 2440 m.w.Nachw.).
Gesetzestechnisch handelt es sich bei der oft als Ausnahmetatbestand bezeichneten Vorschrift (…vgl. BGH, Urt. v. 12.7.1990 - I ZR 62/89, GRUR 1991, 53, 54 = WRP 1991, 102 - Kreishandwerkerschaft I; vgl. auch BGH, Urt. v. 7.5.1974 - VI ZR 7/73, NJW 1974, 1374, 1375 zu Art. 1 § 3 Nr. 2 RBerG; Beschl. v. 6.5.1993 - V ZB 9/92, AnwBl 1994, 254 m. Anm. Chemnitz zu Art. 1 § 3 Nr. 6 RBerG) um die Klarstellung von Gesetzeskonkurrenzen, hier auch zugunsten des Landesrechts.
Ein tatsächlich zu erwartender Gewinn ist aber dann nicht ersatzfähig, wenn er nur durch Verletzung eines gesetzlichen Verbots hätte erzielt werden können (BGHZ 67, 119, 121; 75, 366, 368; 79, 223, 231 [BGH 15.01.1981 - VII ZR 44/80]; Senatsurteil vom 7. Mai 1974 - VI ZR 7/73 - VersR 1974, 968, 969 = NJW 1974, 1374, 1376).
Der Geschädigte kann als entgangenen Gewinn nicht fordern, was er nur mit rechtswidrigen Mitteln erlangt hätte; er soll im Wege des Schadensersatzes nicht einen Gewinn erhalten, dessen Erzielung andere gesetzliche Vorschriften gerade verhindern wollen (BGHZ 79, 223, 231 [BGH 15.01.1981 - VII ZR 44/80]; Senatsurteil vom 7. Mai 1974 aaO).
Die Verletzung der Vorschriften über Nebentätigkeiten ist zwar ein Dienstvergehen des Beamten, das als solches jedoch nur mit den Mitteln des Disziplinarrechts (vgl. dazu: BVerwGE 98, 370, 377; 113, 337, 338) und nicht mit dem Verlust des Anspruchs auf die Vergütung aus geleisteter Tätigkeit zu ahnden sein könnte (vgl. zur Wirksamkeit des Anspruchs auf eine Vergütung aus einer nicht genehmigten privatrechtlichen Tätigkeit des Beamten: BGH, Urt. v. 7. Mai 1974, VI ZR 7/73, NJW 1974, 1374, 1375; OLG Schleswig; SchlAnz 1974, 205).
OLG Hamburg, 10.02.1993 - 5 U 103/92
Schadensersatz wegen Nichterfüllung ; amtliche Auskünfte des Bundesausfuhramtes ; …
LG Oldenburg, 17.03.1981 - 4 O 610/80
https://dejure.org/1974,1590
BGH, 31.05.1974 - V ZR 14/73 (https://dejure.org/1974,1590)
BGH, Entscheidung vom 31.05.1974 - V ZR 14/73 (https://dejure.org/1974,1590)
BGH, Entscheidung vom 31. Mai 1974 - V ZR 14/73 (https://dejure.org/1974,1590)
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DB 1974, 1909
OLG Frankfurt, 08.06.2015 - 20 W 100/15
Grundbuch: Bestimmung des Umfangs einer Pflegschaft
Zutreffend ist vor diesem Hintergrund die Annahme des Grundbuchamts im angefochtenen Beschluss, dass die Erweiterung des Wirkungskreises des Abwesenheitspflegers durch den Beschluss des Vormundschafts- bzw. Betreuungsgerichts vom 08.12.2014, der nun auch die Erklärung des Rangrücktritts umfasst, grundsätzlich keine Rückwirkung auf den Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung des Abwesenheitspflegers entfaltet, falls eine Vertretungsmacht seinerzeit nicht bestand -vgl. auch Soergel/Zimmermann, a.a.O., § 1913 Rz 7 m. w. N.; BGH NJW 1974, 1374, zitiert nach juris; a. A. OLG Tübingen DNotZ 1952, 484); derartiges ist in dem bezeichneten Beschluss vom 08.12.2014 auch nicht ausdrücklich geregelt.
Ausgehend davon, dass der Wirkungskreis und damit der Umfang der Pflegschaft und der Vertretungsbefugnis durch das (Betreuungs-)Gericht bestimmt wird, wofür die Bestellung maßgebend ist, müssen die Aufgaben des Pflegers in der Bestellung genau gefasst werden (…Soergel/Zimmermann, a.a.O., § 1913 Rz 7, § 1911 Rz. 13; vgl. auch BGH NJW 1974, 1374).
Von daher muss vielmehr davon ausgegangen werden, dass die Erklärung des Rangrücktritts als Weniger oder Minus zur Abgabe der Löschungsbewilligung von dem Wirkungskreis der Bestallung vom 21.08.2014 umfasst ist, zumal diese Einwirkung auf die im Grundbuch gewahrte Rechtsstellung des Berechtigten in ihrer Zielrichtung nicht eine gänzlich wesensverschiedene Maßnahme darstellt, sondern ein Weniger (vgl. zu derartigen Erwägungen auch BayObLG Rpfleger 1986, 471 [BayObLG 18.07.1986 - 2 Z 60/86] ; BGH NJW 1974, 1374).
Wegen der erforderlichen Klarstellung des Umfangs und des Inhalts der gesetzlichen Vertretungsmacht muss diese klar und eindeutig geregelt sein (vgl. zum Vorstehenden: BGH, NJW 1974, 1374f, bei juris Langtext Rn 11.; BayObLG, RPfleger 1977, 320, bei juris Langext Rn 13;… Palandt-Götz, Kommentar zum BGB, 75. Auflage 2016, Einf. v. § 1909 BGB Rn 1).

References: Art. 1
 § 3
 Art. 1
 § 3
 Art. 1
 § 3
 BGH 
 § 1
 Art. 1
 § 3
 Art. 1
 § 3
 § 1913
 BGH 
 § 1913
 § 1911
 BGH 
 BGH 
 § 1909