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Timestamp: 2019-11-15 07:15:12+00:00

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Rechtsprechung: 2 A 10/81 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin, 14.12.1982
https://dejure.org/1981,1926
OVG Rheinland-Pfalz, 15.07.1981 - 2 A 10/81 (https://dejure.org/1981,1926)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 15.07.1981 - 2 A 10/81 (https://dejure.org/1981,1926)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 15. Juli 1981 - 2 A 10/81 (https://dejure.org/1981,1926)
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Erteilung einer Genehmigung zum Betrieb eines Festzeltes an die örtliche Feuerwehr; Abgrenzung der Fortsetzungsfeststellungsklage von der Feststellungsklage; Vorliegen der besonderen Sachurteilsvoraussetzungen der Anfechtungsklage als Zulässigkeitsvoraussetzung für die ...
VG Trier, 04.07.1980 - 1 K 123/80
NJW 1982, 1301
NVwZ 1982, 382 (Ls.)
Entgegen der berufungsgerichtlichen Auffassung (ebenso OVG Koblenz NJW 1982, 1301, 1302) unterliegt eine derartige "spezielle" Feststellungsklage keiner Fristbindung.
Die Frage, ob für die von der Rechtsprechung entwickelte ''nachgezogene'' Fortsetzungsfeststellungsklage überhaupt eine Klagefrist läuft, ist in der Rechtsprechung umstritten (offengelassen in BVerwGE 26, 161 ; für Fristlauf VGH Bad.-Württ., Urt. v. 4.6.1980, VBlBW 1980, 20 und OVG Koblenz, Urt. v. 15.7.1981, NJW 1982, 1301 ; dagegen BayVGH, Beschl. v. 19.7.1991, NVwZ-RR 1992, 218).
Die für Anfechtungs- und Verpflichtungsbegehren bei der Fortsetzungsfeststellungsklage analog geltenden Widerspruchs- bzw. Klagefristen (§§ 74 Abs. 1 Satz 2 bzw. 58 Abs. 2 VwGO) laufen zwar bis zum Zeitpunkt der Erledigung eines Verwaltungsaktes und sind insoweit von dem Rechtssuchenden zu beachten (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, NJW 82, 1301 ff.), so dass sie deshalb im Erledigungszeitpunkt noch nicht - mit der Folge der Bestandskraft des Verwaltungsakts - abgelaufen sein dürfen.
Auch enthält das Gaststättengesetz keine Regelung, die es einem am Ort ansässigen Gastwirt ermöglichen, neue Konkurrenten abzuwehren (OVG Koblenz, Urt. v. 15.07.1981 -2 A 10/81 -, NJW 1982, 1301).
Die Klage auf Feststellung, dass eine in der Zwischenzeit erledigte gaststättenrechtliche Gestattung rechtswidrig war, ist eine Fortsetzungsfeststellungsklage im Sinne des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO (OVG Koblenz, Urteil vom 15. Juli 1981 - 2 A 10/81 - juris).
OVG Rheinland-Pfalz, 10.03.1992 - 11 A 11482/91
Dies ergibt sich insbesondere aus den von der Vorinstanz im einzelnen wiedergegebenen Gründen des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. Juli 1981 - 2 A 10/81 - (Gemeindeverwaltung Rheinland-Pfalz 1981/594 = NJW 1982, 1301).
An einer rechtlich beachtlichen Drittwirkung fehlt es, wenn - wie hier - nicht subjektiv-öffentliche Rechte, sondern bloße wirtschaftliche Interessen der Mitbewerber berührt werden (s. OGV Koblenz NJW 82, 1301).
OVG Berlin, 14.12.1982 - 2 A 10.81
https://dejure.org/1982,1146
OVG Berlin, 14.12.1982 - 2 A 10.81 (https://dejure.org/1982,1146)
OVG Berlin, Entscheidung vom 14.12.1982 - 2 A 10.81 (https://dejure.org/1982,1146)
OVG Berlin, Entscheidung vom 14. Dezember 1982 - 2 A 10.81 (https://dejure.org/1982,1146)
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NVwZ 1983, 419
d) Die angegriffene Normenkontrollentscheidung weicht schließlich nicht von dem Urteil vom 14. Dezember 1982 (NVwZ 1983, 419) ab, in dem sich das OVG Berlin auf den Standpunkt gestellt hat, daß in der Bauleitplanung Probleme nicht unbewältigt bleiben dürften, deren Lösung in einem anderen Verfahren bloß möglich erscheine, aber nicht sichergestellt sei; denn das Normenkontrollgericht stellt in Abrede, daß die Bebauungspläne, die den Gegenstand der Normenkontrolle bilden, aus heutiger Sicht unter dem Blickwinkel der Problembewältigung an einem Defizit leiden.
Die Beschwerde macht geltend, das Normenkontrollgericht weiche mit seiner Entscheidung von dem Urteil des OVG Berlin vom 14. Dezember 1982 - 2 A 10/81 - (NVwZ 1983, 419) und von dem Urteil desselben Gerichts vom 22. April 1983 - 2 A 6/81 - (NVwZ 1983, 416) ab.
Die Bebauungspläne XX-181 a-f, die den weiteren Verlauf der Bundesfernstraße über das Tegeler Fließ, durch den Tegeler Forst zur Anschlußstelle Schulzendorfer Straße und dann über die Grenzkontrollstelle bis zur Grenze von Berlin in Heiligensee regelten, sind nichtig (Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin vom 14. Dezember 1982 - OVG 2 A 10.81 -, GVBl. 1983 S. 586 = UPR 1983, 176 - LS -).
Wegen der weiteren Einzelheiten des Sachverhalts und des Vorbringens der Beteiligten wird auf den Inhalt der Akten des Gerichts einschließlich der Akten OVG 2 A 10.81, OVG 2 S 203.81, OVG 2 S 55.82 und OVG 2 S 22.83 sowie auf die die Bebauungspläne XX-178 a bis d und den zugrundeliegenden Flächennutzungsplan betreffenden Planungsakten und Verwaltungsvorgänge des Antragsgegners sowie des Senators für Stadtentwicklung und Umweltschutz, des Senators für Wirtschaft und Verkehr und des Bezirksamts Reinickendorf von Berlin Bezug genommen.
Der Antragsteller zu 4) ist aus den Gründen des Urteils des Senats vom 14. Dezember 1982 (OVG 2 A 10.81) antragsbefugt.
Die Zulässigkeit eines derartigen Vorgehens wird - auf der Grundlage dem § 33 Abs. 5 Satz 2, Abs. 1 HStrG entsprechender Regelungen in § 17 Abs. 3 Satz 2 FStrG sowie in den Straßengesetzen anderer Bundesländer - befürwortet, wenn ein Bebauungsplan die aufgeworfenen Lärmkonflikte nicht bewältigen kann, weil die bauplanungsrechtlichen Festsetzungsmöglichkeiten nicht ausreichen (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 14. Dezember 1982 - 2 A 10/81 -, NVwZ 1983, 419 [421]; OVG Münster, Urteil vom 18. April 1989 - 10 aNE 94/87 -, NVwZ-RR 1990, 234 [235 f.];… Ramsauer, a. a. O., S. 352).
worden sein muß, als sie von ihm und seiner Durchsetzung betroffen wird (vgl. BVerwG, Beschluß vom 18.04.1987 - 4 NB 1.87 - DVBl. 1988, 499, 500; Bay. VGH, Urteil vom 22.07.1985 - Nr. 9 N 84 A. 1336, NuR 1986, 77; OVG Berlin, Urteil vom 14.12.1982 - OVG 2 A 10.81 - NuR 1983, 193, 196 mit zahlr.
Dem Bundesbaugesetz fehlt eine Vorschrift, die dem § 18 b FStrG a.F. (nunmehr § 75 Abs. 1 LVwVfG) vergleichbar wäre, so daß dem Bebauungsplan keine Konzentrationswirkung zukommt (vgl. dazu OVG Berlin, Urt.v. 14.12.1982 -- 2 A 10/81 --, NVwZ 1983, S. 419); der frühere § 5 Abs. 6 S. 2 BBauG 1960, der einem Bebauungsplan Vorrang vor Landschaftsschutzverordnungen einräumte, ist durch das Gesetz zur Änderung des Bundesbaugesetzes vom 18. August 1976 (BGBl. I S. 221) aufgehoben worden.
Die Festsetzung der auf § 6 Abs. 3 Satz 1 HENatG beruhenden Ausgleichsabgabe bei einem nicht vermeidbaren und nicht ausgeglichenen, aber vorrangigen Natureingriff war zwingend vorzunehmen, so daß auch eine zweckwidrige Festsetzung unter Berücksichtigung des Gebots der einheitlichen Entscheidung nicht vorlag (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 14.12.1982 - 2 A 10/81 - NVwZ 1983, 419, 421; zur Ausgleichsabgabe als Bedingung Hess. VGH, Beschluß vom 11.09.1991 - 3 TH 1810/91 - NVwZ-RR 1992, 469 = NuR 1992, 240).
Von jedem Bauleitplan ist aber zu verlangen, dass er die ihm anzurechnenden Konflikte bewältigt, soweit das vorhandene planungsrechtliche Instrumentarium dazu Möglichkeiten bietet; das Abwägungsgebot und der Grundsatz der Problembewältigung sind verletzt, wenn der Flächennutzungsplan erforderliche Darstellungen nicht enthält (vgl. OVG Berlin, Urt. v. 14. Dez. 1982 - 2 A 10.81 -, BRS 39 Nr. 19).

References: § 113
 § 33
 § 17
 § 18
 § 75
 § 5
 § 6