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Timestamp: 2016-10-22 09:06:17+00:00

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9C_534/2015 (01.03.2016)
9C_534/2015 � � Urteil vom 1. M�rz 2016
A.a.�Der 1973 geborene A.________ meldete sich am 26. Februar 2007 unter Hinweis auf unfallbedingte Schulterbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. In der Folge kl�rte die IV-Stelle Bern die Verh�ltnisse in medizinischer und beruflich-erwerblicher Hinsicht ab, wobei sie namentlich eine polydisziplin�re Expertise des Zentrums f�r Medizinische Begutachtung (ZMB), Medizinische Abkl�rungsstelle der Eidg. Invalidenversicherung, Basel, vom 21. Oktober 2008 einholte. Gest�tzt darauf sowie nach Durchf�hrung von medizinischen und beruflichen Eingliederungsmassnahmen stellte sie vorbescheidweise die Beendigung der arbeitsvermittelnden Vorkehren und die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Mit Verf�gungen vom 26. Oktober (Rente) und 4. November 2009 (Arbeitsvermittlung) hielt sie daran fest. Auf gegen beide Verf�gungen gerichtete Beschwerden hin vereinigte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Verfahren, hob die Verf�gung vom 26. Oktober 2009 auf und wies die Angelegenheit an die IV-Beh�rde zur�ck, damit sie eine psychiatrische Nachbegutachtung veranlasse und hernach erneut �ber den Rentenanspruch befinde (in Rechtskraft erwachsener Entscheid vom 5. Mai 2011).
A.b.�Die IV-Stelle beauftragte daraufhin die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) Interlaken Unterseen GmbH mit interdisziplin�ren Abkl�rungen, welche mit Gutachten vom 21. Dezember 2012 (samt Erg�nzung vom 6. August 2013) ihren Abschluss fanden. Auf dieser Basis beschied die Verwaltung das Rentenersuchen von A.________ mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t abermals abschl�gig (Vorbescheid vom 14. Februar 2014, Verf�gung vom 25. Juli 2014).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 9. Juli 2015 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihm r�ckwirkend seit wann rechtens eine Invalidenrente in gesetzlicher H�he auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen; 133 III 545 E. 2.2 S. 550).
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz auf R�ge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht, und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat die Beschwerde f�hrende Person genau darzulegen. Dazu gen�gt es nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweisw�rdigung zu erl�utern (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356; Urteil 9C_779/2010 vom 30. September 2011 E. 1.1.2, nicht publ. in: BGE 137 V 446, aber in: SVR 2012 BVG Nr. 11 S. 44).
1.3.�Die gest�tzt auf medizinische Akten gerichtlich festgestellte Arbeitsf�higkeit ist eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Rechtsfragen stellen demgegen�ber die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) und der Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten dar (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die konkrete und die antizipierte Beweisw�rdigung bilden wiederum Tatfragen (Urteile 9C_1019/2010 vom 30. M�rz 2011 E. 1.2 f. und 9C_204/2009 vom 6. Juli 2009 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 135 V 254, aber in: SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164).
1.4.�Im Rahmen der freien Beweisw�rdigung (Art. 61 lit. c ATSG) darf sich die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder �ber die (den beweisrechtlichen Anforderungen gen�genden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die �rztlichen Einsch�tzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest-) Arbeitsf�higkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung pr�fen die Arbeitsf�higkeit je aus ihrer Sicht (BGE 141 V 281 E. 5.2.1 S. 306 f.; 140 V 193 E. 3 S. 194 ff.; je mit Hinweisen). Die rechtsanwendenden Beh�rden haben mit besonderer Sorgfalt zu pr�fen, ob die �rztliche Einsch�tzung der Arbeitsunf�higkeit auch invalidit�tsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitber�cksichtigt, die vom invalidit�tsrechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 140 V 193; 130 V 352 E. 2.2.5 S. 355 f.). Wo psychosoziale Einfl�sse das Bild pr�gen, ist bei der Annahme einer rentenbegr�ndenden Invalidit�t Zur�ckhaltung geboten (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299 f.; Urteile 8C_746/2015 vom 3. Februar 2016 E. 2.2 und 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.1 mit Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist, ob das kantonale Gericht zu Recht einen rentenrelevanten Gesundheitsschaden des Beschwerdef�hrers verneint hat.
2.1.�Im angefochtenen Entscheid wurden die diesbez�glich massgeblichen rechtlichen Grundlagen zutreffend dargelegt. Es betrifft dies die Bestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG), zu den Begriffen der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 Abs. 1 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG), zur �rztlichen Aufgabe bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195 f.; 132 V 93 E. 4 S. 99 f.) sowie zu den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf wird verwiesen.
2.2.�Mit der Vorinstanz ist ferner anzumerken, dass das Bundesgericht mit BGE 141 V 281 (vom 3. Juni 2015) seine Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzst�rungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine rentenbegr�ndende Invalidit�t zu bewirken verm�gen, grundlegend �berdacht und teilweise ge�ndert hat. Weiterhin kann eine Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit nur anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer fach�rztlich einwandfrei diagnostizierten Gesundheitsbeeintr�chtigung ist (BGE 130 V 396). Auch k�nftig wird der Rentenanspruch - in Nachachtung der verfassungs- und gesetzm�ssigen Vorgaben von Art. 8 und 29 BV (Rechtsgleichheit) und Art. 7 Abs. 2 ATSG (objektivierte Zumutbarkeitsbeurteilung) - anhand eines normativen Pr�frasters beurteilt (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.2 S. 353 und 139 V 547 E. 5.9 S. 558 f.), und es braucht medizinische Evidenz, dass die Erwerbsunf�higkeit aus objektiver Sicht eingeschr�nkt ist. Indes h�lt das Bundesgericht an der �berwindbarkeitsvermutung nicht l�nger fest (BGE 141 V 281 E. 3.5 S. 294). Anstelle des bisherigen Regel/ Ausnahme-Modells tritt ein strukturierter, normativer Pr�fraster. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tats�chlich erreichbare Leistungsverm�gen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den �usseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (Urteil 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 3.1, in: SVR 2015 IV Nr. 38 S. 121).
2.2.1.�Die f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit erw�hnten Indikatoren hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 f.) : Kategorie "funktioneller Schweregrad" (E. 4.3 S. 298) mit den Komplexen "Gesundheitssch�digung" (E. 4.3.1 S. 298; Auspr�gung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome [E. 4.3.1.1 S. 298 f.]; Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz [E. 4.3.1.2 S. 299 f.]; Komorbidit�ten [E. 4.3.1.3 S. 300 ff.]), "Pers�nlichkeit" (Pers�nlichkeitsentwicklung und -struktur, grundlegende psychische Funktionen [E. 4.3.2 S. 302]) und "sozialer Kontext" (E. 4.3.3 S. 303) sowie Kategorie "Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens [E. 4.4 S. 303]) mit den Faktoren gleichm�ssige Einschr�nkung des Aktivit�tenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen (E. 4.4.1 S. 303 f.) und behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck (E. 4.4.2 S. 304).
Sie erlauben - unter Ber�cksichtigung leistungshindernder �usserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tats�chlich erreichbare Leistungsverm�gen einzusch�tzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1 S. 291 ff.). Die Anerkennung eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrades ist nur zul�ssig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schl�ssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) �berwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind (BGE 141 V 281 E. 6 am Ende S. 308).
2.2.2.�Die Durchf�hrung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Pr�fungsraster er�brigt sich rechtsprechungsgem�ss, wenn Ausschlussgr�nde vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschr�nkung �berwiegend auf Aggravation oder einer �hnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeintr�chtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2 S. 287 f.; vgl. auch Urteile 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4, in: SVR 2015 IV Nr. 38 S. 121).
2.2.3.�Intertemporalrechtlich gilt es sodann zu beachten, dass gem�ss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten ihren Beweiswert nicht per se verlieren. Mit Blick auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich ge�nderten Anforderungen bei der Einsch�tzung des funktionellen Leistungsverm�gens ist jedoch in jedem einzelnen Fall zu pr�fen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtlichen Sachverst�ndigengutachten, gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fach�rztlichen Berichten, eine schl�ssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309).
Gem�ss - �bereinstimmend als grunds�tzlich beweiskr�ftig eingestuftem - interdisziplin�rem MEDAS-Gutachten vom 21. Dezember 2012 (samt erg�nzender Stellungnahme vom 6. August 2013) leidet der Beschwerdef�hrer (mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit) an einer rezidivierenden depressiven St�rung, aktuell mittelgradige Episode, verbunden mit einer Dysthymie ("double depression" [ICD 10: F33.8]), an einer chronischen Schmerzst�rung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie an einer unspezifischen Periarthritis humeroscapularis (PHS) der rechten Schulter nach Partiall�sion der Supraspinatussehne, SLAP-L�sion II und arthroskopischer SLAP-Refixation und Acromioplastik (Januar 2007).
4.1.�Bez�glich der somatischen Beschwerden stellte das kantonale Gericht fest, f�r k�rperlich schwer belastende T�tigkeiten - und damit auch f�r die bisherige Besch�ftigung des Versicherten als Ger�stbauer - bestehe eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. Unter angepassten Bedingungen, welche die Situation der rechten Schulter ber�cksichtigten, sei der Beschwerdef�hrer demgegen�ber zu 100 % einsatzf�hig. Leichte bis mittelschwere Verrichtungen mit Einsatz der oberen Extremit�ten unterhalb der Schulterh�he k�nne er deshalb unvermindert ausf�hren.
4.2.�Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Sichtweise sind keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die kantonalgerichtliche Schlussfolgerung als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen liessen. Zwar hatte der rheumatologische MEDAS-Facharzt in seiner Teilbegutachtung vom 8. November 2012 eine 20%ige Leistungsminderung infolge einer nicht n�her konkretisierten bzw. als allgemein bezeichneten Dekonditionierung attestiert. Diese Einsch�tzung fand indessen weder Eingang in die Gesamtbeurteilung der MEDAS, wonach eine angepasste T�tigkeit aus somatischen Gr�nden zeitlich uneingeschr�nkt zumutbar sei, noch enthalten die �brigen medizinischen Akten entsprechende Hinweise. Namentlich war der Beschwerdef�hrer bereits im Rahmen der ZMB-Expertise vom 21. Oktober 2008 in somatischer Hinsicht f�r adaptierte, k�rperlich leichte Verrichtungen ohne �berkopfarbeiten mit Heben und Tragen von Lasten �ber f�nf Kilogramm als voll arbeitsf�hig qualifiziert worden, worauf das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid vom 5. Mai 2011 denn auch Bezug genommen und als unbestritten abgestellt hatte. Eine seitherige wesentliche Ver�nderung der gesundheitlichen Situation ist mit der Vorinstanz zu verneinen.
5.1.�Mit Blick auf den psychischen Gesundheitszustand ging das kantonale Gericht davon aus, dass das vorhandene Beschwerdebild zu den mit einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10: F45.40) vergleichbaren psychosomatischen Leiden (Urteil I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5) im Sinne (auch) der ge�nderten Rechtsprechung (BGE 141 V 281 E. 4.2 S. 298) zu z�hlen sei. Dem wird letztinstanzlich zu Recht nicht opponiert.
5.2.�In der Folge pr�fte die Vorinstanz die Standardindikatoren.
5.2.1.�Bez�glich des ersten Indikators in der Kategorie "funktioneller Schweregrad" des Komplexes "Gesundheitssch�digung" (Auspr�gung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome) wurde erwogen, dass die im Zusammenhang mit der depressiven St�rung festgestellten Befunde eher leichtgradiger Natur seien. Es handle sich dabei gem�ss �bereinstimmender �rztlicher Beurteilung um eine Erkrankung mit relativ schwach ausgepr�gten Symptomen und wenig Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit. Was die im Gutachten der MEDAS vom 21. Dezember 2012 diagnostizierte Schmerzst�rung anbelange, so trete diese im Verbund mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Belastungsfaktoren auf, f�r deren Vorliegen es zwar in der ZMB-Expertise vom 21. Oktober 2008, nicht jedoch im sp�teren Gutachten der MEDAS klare Hinweise gebe. Hinzu komme, dass der Medikamentenspiegel sowohl hinsichtlich der Antidepressiva wie auch der Schmerzmittel einen Wert unterhalb des therapeutischen Bereichs ergeben habe und die Angaben des Beschwerdef�hrers teilweise aggraviert gewirkt h�tten. Im Gutachten des ZMB sei �berdies auf eine ausgesprochene, durch die psychiatrische Diagnose nicht erkl�rbare Selbstlimitierung hingewiesen worden.
Soweit der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringen l�sst, es handle sich bei der diagnostizierten depressiven St�rung um eine solche mittelgradiger Symptomatik, woraus auf eine gewichtigere Auspr�gung der psychischen Gesundheitssch�digung zu schliessen sei, dringt er nicht durch. Er verkennt dabei insbesondere, dass auch nach der mit BGE 141 V 281 eingel�uteten Praxis�nderung psychische St�rungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend gelten, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind. Dies setzt bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraus, dass keine therapeutische Option mehr gegeben ist und somit eine Behandlungsresistenz besteht (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.). An der bundesgerichtlichen Praxis, wonach leichte bis h�chstens mittelschwere St�rungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�hren, ist festzuhalten (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299; Urteil 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1 mit diversen Hinweisen; vgl. auch Urteil 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.3 und 3.4).
5.2.2.�Zum zweiten Indikator (Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz) f�hrt die Vorinstanz aus, die Gutachter der MEDAS (wie bereits andere �rzte zuvor) h�tten ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass sowohl die Depression wie auch das Schmerzgeschehen behandelbar und besserungsf�hig seien, die Leistungsbereitschaft und die Therapieadh�renz des Versicherten indes nicht gen�gten. Ebenso wenig sei er �berdies seiner Schadenminderungspflicht im Rahmen der beruflichen Eingliederung nachgekommen. Vielmehr habe er sich diesbez�glich ablehnend und wenig kooperativ gezeigt, welches Verhalten, nachdem Eingliederungsmassnahmen aus medizinischer Sicht ausdr�cklich empfohlen und als zumutbar erachtet worden seien, als starkes Indiz f�r eine nicht invalidisierende Beeintr�chtigung gewertet werden m�sse.
Der Beschwerdef�hrer macht in diesem Zusammenhang im Wesentlichen geltend, dass sich sein psychisches Leiden gerade in einer mangelnden Kooperationsbereitschaft manifestiere, diese also ein krankheitsbedingtes Symptom im Sinne einer "Handlungsblockade" und einer "Beeintr�chtigung des Durchhalteverm�gens" darstelle. So w�re er denn auch durchaus gewillt gewesen, an Eingliederungsmassnahmen mitzuwirken, wenn er sich auf Grund seines Gesundheitszustands dazu in der Lage gesehen h�tte. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz bereits in ihrem Entscheid vom 5. Mai 2011 erkannt hatte, die arbeitsvermittelnden Vorkehren seien mangels subjektiver Eingliederungsbereitschaft des Versicherten, welche nicht allein mit der psychiatrischen Diagnose erkl�rbar sei, zu Recht abgeschlossen worden. Anzeichen daf�r, dass der fehlende Kooperationswille unmittelbare Folge des psychischen Beschwerdebildes darstellt, bestanden somit weder im damaligen Zeitpunkt noch sp�ter. Als unbehelflich erweist sich im Lichte der ge�nderten Rechtsprechung (vgl. E. 2.2 hievor) schliesslich das Argument des Beschwerdef�hrers, es sei ihm auch mit zumutbarer Willensanstrengung schlechterdings nicht m�glich, die geklagten Beschwerden zu �berwinden.
5.2.3.�Mit Blick auf den Indikator der psychischen Komorbidit�t ist zu pr�fen, ob und bejahendenfalls inwieweit sich diese ressourcenhemmend auf die versicherte Person auswirkt. Erforderlich ist eine Gesamtbetrachtung der Wechselwirkungen und sonstigen Bez�ge der Schmerzst�rung zu s�mtlichen begleitenden krankheitswertigen St�rungen. Eine St�rung, die rechtsprechungsgem�ss auf Grund ihrer Auspr�gung als solche nicht invalidisierend sein kann, stellt keine Komorbidit�t dar (vgl. Urteil 9C_1040/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.4.2.1, in: SVR 2012 IV Nr. 1 S. 1), sondern ist allenfalls im Rahmen der Pers�nlichkeitsdiagnostik zu ber�cksichtigen (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 301). Grunds�tzlich k�nnen einzig schwere psychische St�rungen invalidisierend und damit komorbide Erkrankungen sein (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 301; Urteil 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.5).
Vor diesem Hintergrund l�sst sich entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht unbesehen vom Umstand der durch die MEDAS-Begutachter auf Grund der psychischen Beschwerden bescheinigten 50 % Arbeitsunf�higkeit auf eine psychische Komorbidit�t im Sinne des hier zu beurteilenden Indikators schliessen. Wie im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend erkannt wurde, obliegt es dem Rechtsanwender im Speziellen zu pr�fen, ob die �rzte im Rahmen ihrer Einsch�tzung der Leistungsf�higkeit ausschliesslich funktionelle Ausf�lle ber�cksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeintr�chtigung bilden, sowie, ob die versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf objektivierter Grundlage erfolgt ist (BGE 141 V 281 E. 5.2.1 f. S. 306 f.). Namentlich sind das Beschwerdebild ebenfalls mitpr�gende psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar (direkt) die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 S. 293 und E. 4.3.1.1 S. 298). Da die beim Versicherten diagnostizierte rezidivierende depressiven St�rung, aktuell mittelgradige Episode, verbunden mit einer Dysthymie ("double depression") als grunds�tzlich therapeutisch angehbares und deshalb regelm�ssig nicht invalidisierendes Krankheitsbild eingestuft wird (vgl. E. 5.2.1 am Ende hievor), durfte das kantonale Gericht willk�rfrei annehmen, dass insgesamt keine wesentliche ressourcenhemmende Wirkung des diagnostizierten depressiven Geschehens erstellt sei.
5.2.4.�Was den Indikator "Pers�nlichkeitsentwicklung und -struktur, grundlegende psychische Funktionen" der Kategorie "funktioneller Schweregrad"/Komplex "Pers�nlichkeit" anbelangt, wurde im angefochtenen Entscheid festgehalten, dass sich insbesondere aus der MEDAS-Expertise vom 21. Dezember 2012 keine Hinweise f�r eine gest�rte Selbst- oder Fremdwahrnehmung bzw. Affektsteuerung des Beschwerdef�hrers erg�ben. Die Stimmung sei als euthym (ausgeglichen) und der Affekt im Allgemeinen als nicht paratyhm (unangemessen) beschrieben worden. Es seien ferner keine Einschr�nkungen der Exekutivfunktionen festgestellt worden. Eine spezifische Pers�nlichkeitsst�rung habe sodann ebenfalls ausgeschlossen werden k�nnen. Die in der Beschwerde unter Bezugnahme auf die gutachtlichen Ausf�hrungen erw�hnten "Handlungsblockaden" bzw. die "Beeintr�chtigung des Durchhalteverm�gens" und "der Frustrationstoleranz" deuten zwar auf gewisse, in der Person des Beschwerdef�hrers liegende Motivationsprobleme hin, R�ckschl�sse auf eine erhebliche Einschr�nkung der sogenannten "komplexen Ich-Funktionen" (vgl. dazu BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302 mit Hinweisen) lassen sie mit der Vorinstanz jedoch nicht zu.
5.2.5.�Neben den Komplexen "Gesundheitssch�digung" und "Pers�nlichkeit" der Kategorie "funktioneller Schweregrad" bestimmt ferner auch der soziale Kontext mit dar�ber, wie sich die (kausal allein massgeblichen) Auswirkungen der Gesundheitsbeeintr�chtigung konkret manifestieren. Dazu ist zweierlei festzuhalten: Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zeitigen, bleiben sie nach wie vor ausgeklammert (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a S. 299 f.). Anderseits h�lt der Lebenskontext der versicherten Person auch (mobilisierbare) Ressourcen bereit, so die Unterst�tzung, die ihr im sozialen Netzwerk zuteil wird. Immer ist sicherzustellen, dass gesundheitlich bedingte Erwerbsunf�higkeit zum einen (Art. 4 Abs. 1 IVG) und nicht versicherte Erwerbslosigkeit oder andere belastende Lebenslagen zum andern nicht ineinander aufgehen; alles andere widerspr�che der klaren gesetzgeberischen Regelungsabsicht (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303). Das kantonale Gericht hat diesbez�glich gest�tzt auf die medizinische Aktenlage - und damit f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (v gl. E. 1 hievor) - erkannt, dass der Versicherte �ber einen Kollegenkreis verf�ge, den er regelm�ssig treffe. Konkrete Anhaltspunkte f�r sich zus�tzlich erheblich auf den Gesundheitszustand auswirkende belastende Faktoren seien nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdef�hrer dagegen ins Feld f�hren l�sst, er sei, wie er gegen�ber den Experten der MEDAS deklariert habe, generell "lieber alleine. Wenn er mit Leuten zusammen sei, w�rde er komisch und verr�ckt auffallen", kann daraus allenfalls auf einen gewissen sozialen R�ckzug geschlossen werden. Von einer speziellen Auspr�gung dieses Indikators ist jedoch nicht auszugehen, zumal, wie erw�hnt, psychosoziale Belastungsfaktoren, soweit sie direkte negative funktionelle Folgen zeitigen, ausgeklammert bleiben bzw. in eine andere Waagschale geworfen werden m�ssen.
5.2.6.�Hinsichtlich des Aspekts "behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck" der Kategorie "Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) gilt es mit dem kantonalen Gericht in erster Linie zu ber�cksichtigen, dass die fehlende Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen wie auch die mangelnde Bereitschaft des Beschwerdef�hrers, sich eingliedernden Massnahmen zu unterziehen, entgegen der von ihm vertretenen Auffassung nicht auf eine (unabwendbare) Unf�higkeit zur Krankheitseinsicht zur�ckzuf�hren sind (vgl. E. 5.2.2 hievor; BGE 141 V 281 E. 4.4.2 S. 304). Vielmehr ist inkonsistentes Verhalten auch hier ein Indiz daf�r, dass die geltend gemachte Einschr�nkung anders zu begr�nden ist als durch eine versicherte Gesundheitsbeeintr�chtigung. In Bezug auf die "gleichm�ssige Einschr�nkung des Aktivit�tenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen" weist der Versicherte zwar auf seine nurmehr reduzierten Freizeitaktivit�ten hin, legt indessen weder dar, worin seine fr�here Freizeitgestaltung bestanden hat, noch inwiefern damit neue Erkenntnisse bez�glich der Auspr�gung der geltend gemachten Funktionseinschr�nkungen im Beruf, im Haushalt und in den sonstigen Lebensbereichen gewonnen werden k�nnten.
5.3.�Insgesamt erweisen sich die geltend gemachten funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten psychischen Beeintr�chtigungen anhand der Standardindikatoren gem�ss BGE 141 V 281 mit der Vorinstanz nicht als �berwiegend wahrscheinlich erstellt. Der Beschwerdef�hrer ist demnach f�r leichte bis mittelschwere T�tigkeiten mit Einsatz der oberen Extremit�ten unterhalb der Schulterh�he als uneingeschr�nkt arbeitsf�hig einzustufen (vgl. E. 4.2 hievor).
Da die vorhandenen medizinischen Akten eine schl�ssige Beurteilung der Leistungs- und Arbeitsf�higkeit auch gest�tzt auf die Grunds�tze der ge�nderten Rechtsprechung erlauben, sind von weiteren (spezial-) �rztlichen Abkl�rungen keine entscheidrelevanten neuen Aufschl�sse zu erwarten. Die vom Beschwerdef�hrer im Rahmen seines eventualiter gestellten R�ckweisungsantrags beantragten erg�nzenden medizinischen Erhebungen sind deshalb nicht erforderlich (antizipierte Beweisw�rdigung: BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil 8C_436/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 4.1 am Ende mit Hinweisen).
5.4.�Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob die vorgebrachte Gesundheitsbeeintr�chtigung mit Blick auf die aktenkundig ausgewiesene Selbstlimitierung und die erw�hnte mangelhafte Therapieadh�renz des Versicherten im Sinne potentieller Ausschlussgr�nde gem�ss BGE 141 V 281 (E. 2.2 S. 287 f.) �berhaupt rechtsgen�glich ausgewiesen ist.
Angesichts der im �brigen in ihren Grundz�gen unbestritten gebliebenen Invalidit�tsbemessungsfaktoren, insbesondere des zur Bestimmung der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunf�higkeit vorgenommenen Vergleichs der beiden hypothetischen Referenzeinkommen (Validen- [Fr. 59'670.-] und Invalideneinkommen [minimal Fr. 54'130.-]), hat es beim vorinstanzlich ermittelten, rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von h�chstens 9 % sein Bewenden. Anzuf�gen bleibt, dass selbst unter Annahme eines in der Beschwerde geforderten leidensbedingten Abzugs vom Invalidenverdienst in der H�he von 15 % - statt, wie vorinstanzlich bemessen, von 10 % - kein Anspruch auf eine Invalidenrente begr�ndet w�rde.
Die Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 25. Juli 2014 erweist sich damit als rechtens. Der vorg�ngigen Durchf�hrung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens bedurfte es nicht, hatte das kantonale Gericht ein solches in seinem R�ckweisungsentscheid vom 5. Mai 2011 hinsichtlich der "Installation einer intensiven Psychotherapie" doch lediglich f�r den Fall angeordnet, dass die medizinische Nachbegutachtung eine psychiatrische Komorbidit�t ergeben h�tte.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).
Luzern, 1. M�rz 2016

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 Art. 61
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 Art. 8
 Art. 7
 BGE 
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