Source: https://blog.minijob-zentrale.de/2014/05/26/auch-minijobber-haben-ein-recht-auf-urlaub/comment-page-2/?replytocom=923
Timestamp: 2019-06-26 08:32:26+00:00

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17. Februar 2017 @ 15:10
Hallo, Ich habe seit 20Februar einen 450 Euro Job. Also keine 5.400Euro im Jahr.
Darf ich für jemanden einspringen und den Rest dazu verdienen?
20. Februar 2017 @ 09:17
Hallo Frau Mertins,
bei einem 450-Euro-Minijob dürfen Sie regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Wenn Sie ein Jahr lang durchgehend arbeiten, sind das höchstens 5.400 Euro. Diese jährliche Verdienstgrenze gilt für einen Jahreszeitraum ausgehend vom Beginn Ihrer Beschäftigung.
Da Ihr Minijob im Februar 2017 begonnen hat, dürfen Sie im Jahreszeitraum Februar 2017 bis Januar 2018 maximal 5.400 Euro verdienen. Sofern Sie diese Verdienstgrenze durch Ihr vereinbartes Arbeitsentgelt nicht erreichen, können Sie den Rest durch aushelfen dazu verdienen.
Weitere Informationen zu der jährlichen Verdienstgrenze und zu einem möglichen Überschreiten finden Sie auf unserer Internetseite: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html
14. Februar 2017 @ 22:18
ich arbeite als Minijob. 12 Std in der Woche .Ohne Arbeitsvertrag.
Möchte kündigen. muss ich was beachten?
15. Februar 2017 @ 10:04
bei Ihrer Kündigung müssen Sie die gesetzliche Grundkündigungsfrist von in der Regel vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats beachten. Details können Sie bitte hier nachlesen: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/03_haushalt/01_grundlagen_minijobs_im_privathaushalt/05_arbeitsrecht/08_kuendigungsschutz/node.html
Die Kündigung müssen Sie schriftlich bei Ihrem Arbeitgeber einreichen.
7. Februar 2017 @ 22:51
Habe folgende Frage an Sie.Ich gehe 3 Tage in der Woche arbeiten,also stehen mir 12Tage Urlaub zu,muß ich in der Woche um den Urlaub zu bekommen immer die gleichen Tage arbeiten? Mir wurde gesagt damit ich den Urlaub bekomme muß ich immer zum Beispiel Mittwoch,Donnerstag und Freitags arbeiten. Ich würde aber auch gerne mal Dienstags ,Mittwoch und Donnerstags arbeiten gehen da wurde mir gesagt das gebe es nicht.
8. Februar 2017 @ 09:21
für Ihren Urlaubsanspruch ist entscheidend, an wie vielen Werktagen Sie pro Woche arbeiten. Es hat keinen Einfluss auf Ihren Urlaubsanspruch von 12 Tagen, an welchen drei Wochentagen Sie arbeiten.
Jedoch können in Ihrem Arbeitsvertrag feste Werktage festgelegt sein, an denen Sie zur Arbeitsleistung verpflichtet sind.
Für weitere Fragen empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Patrycia Barschow
5. Februar 2017 @ 06:05
Also ich verstehe nicht mehr,bitte um Hilfe…..
8. Februar 2017 @ 09:37
Hallo Frau Barschow,
2. Februar 2017 @ 20:49
Ich arbeite 11,75 St. In der Woche wieviel Urlaub steht mir dazu im Jahr (450 Euro Job
3. Februar 2017 @ 11:39
uns fehlt die Angabe, an wie vielen Tagen in der Woche Sie arbeiten. Bei der Berechnung der Urlaubstage ist nur die Zahl der pro Woche gearbeiteten Tage relevant, nicht die Zahl der geleisteten Stunden. Ihren Urlaubsanspruch können Sie, wie im obigen Artikel erläutert, mit dieser Formel selbst ermitteln: Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = Urlaubstage.
Hans-Jürgen Knispel
2. September 2017 @ 11:22
Ich arbeite seit 3 Jahren bei Netto Skotty! 40 – 45 Stunden Monat. Im Arbeitsvertrag steht $5 der Urlaubsanspruch, aber nicht von Beantragung. Mein Chef meinte nur, dass wer lesen kann stark im Vorteil wäre! Habe zwar meine freien Tage erhalten ader nie bezahlten Urlaub! Jetzt sagte man mir dass ich den selbst beantragen müsste! Was ich jetzt auch getan habe, da ich zum Oktober gekündigt habe bekomme ich meinen Resturlaub. Meine Frage ist ob man rückwirkend noch etwas tun kann?
4. September 2017 @ 14:05
Hallo Herr Knispel,
grundsätzlich bezieht sich der Jahresurlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz immer auf das Kalenderjahr. Daher ist es ratsam, den Urlaub möglichst bis zum 31. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres zu nehmen. Wer seine Urlaubstage jedoch aus wichtigen Gründen, zum Beispiel Krankheit oder Urlaubssperre nicht nehmen konnte, kann den Resturlaub in der Regel auch auf das Folgejahr übertragen, ohne dass die restlichen Urlaubstage verfallen. Beachtet werden sollte unbedingt, dass der Resturlaub dann bis zum 31. März genommen wird. Darüber hinaus verfällt der Urlaubsanspruch.
Für eine individuelle arbeitsrechtliche Beratung Ihres Urlaubsanspruch empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
14. Januar 2017 @ 23:42
Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale
Ich arbeite 35,5 Stunden im Monat und verdiene 10 Euro die Stunde. Meine Fragen sind
Wie viel Tage Urlaub stehen mir zu und Wie viel Stunden sind dann ein Urlaubstag?
16. Januar 2017 @ 10:24
vorab möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es nicht zu unseren Aufgaben gehört, Detailfragen arbeitsrechtlicher Ansprüche zu klären. Zum Arbeitsrecht klären wir in der Regel nur ganz allgemein auf.
Sie geben an, dass Sie im Monat 35,5 Stunden arbeiten. Wir gehen davon aus, dass Ihre Arbeitstage wöchentlich schwanken. Nach unserer Recherche errechnet sich Ihre individuelle Urlaubsdauer daher, indem die Anzahl Ihrer individuellen Arbeitstage des Jahres zu den Jahresarbeitstagen eines Vollzeitbeschäftigten ins Verhältnis gesetzt und mit der gesetzlichen oder tariflichen Nominalurlaubsdauer der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer multipliziert wird.
Nehmen wir an, Sie arbeiten an 80 Tagen im Jahr und die Urlaubsdauer eines Vollzeitbeschäftigten bei einer 5-Tage-Woche beträgt 25 Urlaubstage, so errechnet sich die Urlaubsdauer wie folgt:
80 Arbeitstage / 260 Jahresarbeitstage (bei Vollzeitbeschäftigung) × 25 Urlaubstage = 7,69 Arbeitstage Urlaub
Ein Urlaubsbetrag beträgt von der Stundenanzahl so viele Stunden wie Sie laut Arbeitsvertrag pro Tag arbeiten müssen. Wie viele Stunden ein Urlaubstag hat, ergibt sich demnach aus Ihrem Arbeitsvertrag.
13. Januar 2017 @ 20:06
Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,
Für das Kalenderjahr 2017, wurde mir mein Urlaubskontingent bzw. meine „Urlaubsstunden“, bereits im November 2016 bekanntgegeben. Die Urlaubsstunden für das laufende Jahr, werden auf Grundlage der geleisteten Stunden im Vorjahr berechnet. (Dh. auf Grundlage meiner geleisteten Stunden in 2016 wurde mein Urlaub für 2017 berechnet) Gibt es für diese Art der Berechnung eine Formel? Müsste nicht Ende Dezember mein Urlaubskontingent, auf Grundlage der tatsächlich geleisteten Stunden im laufenden Jahr neu berechnet werden? In der Vergangenheit habe ich unregelmäßig gearbeitet sowohl die Tage als auch Stunden.
Daher habe ich Schwierigkeiten das ganze zu prüfen.
Für Ihre Rückmeldung bedanke ich mich.
17. Januar 2017 @ 15:11
Hallo Younes,
vorab folgendes, grundsätzlich berechnet sich der Urlaubsanspruch nach den geleisteten Arbeitstagen eines Kalenderjahres. Stellt sich Ende eines Jahres heraus, dass sie mehr Arbeitstage verrichtet haben, als im Vorfeld angenommen wurde, haben sie einen entsprechend höheren Urlaubsanspruch in diesem Kalenderjahr erworben.
Nach einer schwankenden Anzahl an Arbeitstagen errechnet sich Ihre individuelle Urlaubsdauer daher, indem die Anzahl Ihrer individuellen Arbeitstage des Jahres zu den Jahresarbeitstagen eines Vollzeitbeschäftigten ins Verhältnis gesetzt und mit der gesetzlichen oder tariflichen Nominalurlaubsdauer der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer multipliziert wird.
Für weitergehende Fragen empfehlen wir Ihnen, sich in Ihrer Angelegenheit an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Die Kolleginnen und Kollegen, die zum Arbeitsrecht beraten, erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8 und 20 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
10. Dezember 2016 @ 22:03
ich arbeite auf 450 EUR Basis bei Reinigungsfirma.
Laut Arbeitsvertrag – Wochentliche Arbeitszeit 5 St., 1 mal pro Woche (wir haben mündlich festgelegt, das ich immer Mittwochs arbeite)
Urlaubsanspruch- 26 Tage im KJ bei Arbeitswoche von Montag bis Freitag.
Im Moment habe ich Resturlaub -6 Tage.
Und ich habe Urlaub von 21.12.2016 bis 29.12.2016 beantragt.
In o.g. Urlaubszeitraum sind 2 Mittwochs.
Kriege ich 2 Mittwochs bezahlt (10 St.) ?
15. Dezember 2016 @ 13:24
ja, Ihr Arbeitgeber hat Ihnen für die zwei Tage Ihres Urlaubszeitraums, an denen Sie sonst zur Arbeitsleistung verpflichtet wären, ein sogenanntes Urlaubsentgelt zu zahlen. Unter Urlaubsentgelt ist die Entgeltfortzahlung während des Urlaubs zu verstehen. Während Ihres Urlaubs sind Sie mittwochs von der Pflicht zur Erbringung Ihrer Arbeitsleistung befreit, haben aber dennoch einen Anspruch auf Fortzahlung Ihres Entgelts.
17. November 2016 @ 21:48
Ich hab eine Frage zur Berechnung des Urlaubsentgeltes. Laut Arbeitsvertrag arbeite ich auf Mini Job, Stundenlohn 8,50 €.
Mein Chef sagt,in den Monats was ich Urlaub nehme also Aushilfe bekommt man 1 St pro Tag.
18. November 2016 @ 09:44
Ihr Chef ist falsch informiert. Die Berechnung des Urlaubs ist klar durch das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) vorgegeben. Grundlage des Urlaubsentgelts ist nach § 11 BUrlG der durchschnittliche Verdienst in den letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs. Nur der Verdienst aus Überstunden fließt nicht mit in die Berechnung ein.
Das BUrlG geht bei seinen Vorgaben von einer Sechs-Tage-Woche aus.
Wenn Sie an sechs Tagen in der Woche arbeiten, kann Ihr Arbeitgeber mit dieser Formel Ihr Urlaubsentgelt pro Tag berechnen:
Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen : 78 Tage = Urlaubsentgelt pro Urlaubstag.
Arbeiten Sie an weniger Tagen in der Woche, muss die Formel entsprechend angepasst werden. Das Urlaubsentgelt pro Urlaubstag berechnet sich dann wie folgt:
– Fünf-Tage-Woche= Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen : 65 Arbeitstage
– Vier-Tage-Woche= Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen : 52 Arbeitstage
– Drei-Tage-Woche= Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen : 39 Arbeitstage usw.
Gerne können Sie Ihrem Arbeitgeber unsere Informationen vorlegen. Bei weiteren Fragen zur Urlaubsberechnung kann er sich auch an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses kann er von montags bis donnerstags zwischen 8 und 20 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004 erreichen.
Wir hoffen wir konnten Ihnen weiterhelfen!
15. November 2016 @ 10:04
15. November 2016 @ 09:55
hallo, ich hätte eine frage. ich putze in einer arztpraxis ca 1 std täglich. laut arbeitsvertrag stehen mir 25 tage urlaub zu. mein chef hat seit ca. einem jahr öfter freitags die praxis geschlossen, was mir von meinem urlaub abgezogen wird, ist das überhaupt rechtens? im letzten längerem praxisurlaub musste ich putzen kommen wegen maler arbeiten, und nächste woche ist eine woche geschlossen, da soll ich auch putzen kommen wegen baustelle, weil ja mein urlaub schon verbraucht ist. aber ab und zu fr frei haben ist doch kein urlaub, vorallem hab ich ja ned frei weil ich es will sondern weil er die praxis da zu hat. seine vollzeitbeschäftigten müssen nicht auf abruf bereit stehen, obwohl sie ja auch immer frei haben wenn die praxis geschlossen ist. ich kann so nichts planen weil ich nie weis ob ich putzen kommen muss.
16. November 2016 @ 11:34
wenn die Praxis freitags geschlossen bleibt und Sie an dem Tag normalerweise zur Arbeitsleistung verpflichtet sind, hat Ihr Arbeitgeber Ihnen für diesen Tag bezahlten Urlaub zu gewähren.
Ist dies nicht der Fall und Sie sind gewillt Ihre Arbeitsleistung an diesem Tag zu erbringen, können Sie nach § 615 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) Anspruch auf die Zahlung Ihres Verdienstes haben, wenn dem keine gravierenden Gründe entgegenstehen. Danach muss der Arbeitgeber den arbeitsvertraglich vereinbarten Lohn zahlen, wenn er die ihm angebotene Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nicht annimmt, obwohl er hierzu verpflichtet ist.
Für eine darüber hinausgehende individuelle Beratung empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004. Ebenso können Sie sich für eine Rechtsberatung unter anderem an eine Gewerkschaft oder an einen Rechtsanwalt wenden.
14. November 2016 @ 12:22
unsere Antwort bezieht sich auf Ihren Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub.
Informationen zum Urlaubsentgelt finden Sie auf der Seite 8 unserer Broschüre zum Arbeitsrecht für Minijobber: https://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/1_Broschueren_und_Info_Blaetter/1_gewerblich/11_19913_Arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=4
7. November 2016 @ 03:21
Habe vor einem Monat einen Minijob angefangen. Habe dabei die Befreiung zur Versichungspflicht unterschrieben, nun verkündet mir meine Chefin in einem Gespräch nebenbei das ich zwar Urlaub nehmen kann, dieser jedoch nicht bezahlt wird, da ich diese Befreiung unterschrieben habe. Ist das so korekt?
7. November 2016 @ 14:41
die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht hat keinen Einfluss auf die Arbeitnehmerrechte, die Ihnen gesetzlich zustehen. Mit der Unterschrift der vorgenannten Befreiung verzichten Sie nicht auf Ihr Urlaubsrecht. Das Recht auf Erholungsurlaub ist ein fester Bestandteil des Arbeitsrechts, das allen Arbeitnehmern in Deutschland zusteht. Ihr Arbeitgeber darf Ihnen den Erholungsurlaub nicht verwehren. Nach dem Bundesurlaubsgesetz beträgt der Anspruch auf Urlaub jährlich mindestens 4 Wochen (bei einer 5-Tage-Woche) oder 24 Werktage (bei einer 6-Tage-Woche). Arbeiten Sie an weniger Tagen in der Woche, errechnen sich die Urlaubstage über die Formel, die wir oben im Blog-Beitrag erwähnt haben.
Nähere Informationen zum Arbeitsrecht für Minijobber, die Sie auch gerne mit Ihrem Arbeitgeber teilen können, finden Sie auch in dieser PDF-Broschüre:
http://www.minijobzentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/1_Broschueren_und_Info_Blaetter/1_gewerblich/11_19913_Arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=1.
Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten und wünschen Ihnen viel Erfolg!
12. November 2016 @ 02:52
Es wird aber nicht aus der Antwort ersichtlich ob dieser Bezahlt werden muss vom Arbeitgeber?!?!
21. Oktober 2016 @ 01:26
Ich hab eine Frage zur Berechnung des Urlaubsentgeltes. Laut Arbeitsvertrag arbeite ich auf Abruf, Stundenlohn 8,50 €. Im Arbeitsvertrag stehen keine Angaben zur täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit. Sobald ich meine 52 Stunden voll hab, muss ich den Rest des Monats zu Hause bleiben.
Als Beispiel : In der ersten Septemberwoche geh ich an 6 Tagen arbeiten und komm auf insgesamt 24 Stunden. In der zweiten Septemberwoche genau das selbe. In der dritten Septemberwoche darf ich dann noch 4 Stunden gehen, meistens gleich Montag oder Dienstag und dann hab ich den Rest des Monats frei. Das geht jetzt seit 2 Jahren so.
Urlaub habe ich 24 Tage. Wir müssen aber laut Arbeitgeber immer eine volle Woche Urlaub einreichen. Sprich 6 Tage am Stück. Was für mich nie ein Problem war. Aber nun komm ich zu meinem eigentlichen Anliegen : die Berechnung des Urlaubsentgeltes…
Auf dem Urlaubsantragsschein steht immer folgendes :
Basis der Berechnung der Lohnfortzahlung bei Urlaub ist der Durchschnitt der abgerechneten Stunden aus den letzten drei Monaten.
Abgerechnete Stunden der letzten 3 Monate : Anzahl der monatlichen Tage = Stundendurchschnitt pro Tag * 6 Urlaubstage = Stunden für Urlaubswoche.
Stunden für Urlaubswoche * Stundenlohn = LFZ Urlaub.
Nun das ganze in Zahlen als Beispiel :
156 Stunden der letzten 3 Monate : 92 Kalendertage = 1,7 Stundendurchschnitt pro Tag * 6 Urlaubstage = 10,2 Stunden für Urlaubswoche * 8,50 € = 86,70 € Urlaubsentgelt.
Ich bekomme also für eine Woche Urlaub 86,70 € Urlaubsentgelt. Da unser Teamleiter ja schon im Voraus weiß wer welchen Monat eine Woche Urlaub hat, berechnet dieser sich meine Stunden für die Urlaubswoche (10,2) und zieht diese Stunden von den 52 Stunden monatlich ab und somit muss ich im Urlaubsmonat dann noch 41,8 Stunden arbeiten.
Nun ist meine Frau der Meinung das mein Arbeitgeber mein Urlaubsentgelt völlig falsch berechnet. Denn wenn ich 4 Wochen am Stück Urlaub nehmen würde dann würde mir mein Arbeitgeber auch tatsächlich nur 4 * 86,70 € an Lohn für einen ganzen Monat zahlen.
Sie hat bei meinem Arbeitgeber angerufen um das mal zu hinterfragen aber die Firma ist der Meinung das die es gesetzlich so berechnen dürfen.
21. Oktober 2016 @ 10:09
leider können wir Ihnen bei diesem speziellen Problem nicht helfen. Die Berechnung des Urlaubsentgeltanspruchs gehört nicht zu unseren Aufgaben als Sozialversicherungsträger.
Wir empfehlen Ihnen, sich in dieser Angelegenheit an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Tworker
6. Oktober 2016 @ 12:22
Ich arbeite ca. 2 – 3 x pro Woche,
je 4 – 6 Stunden in einem Laden,
der 7 Tage/Woche geöffnet hat.
Theoretisch habe ich also Anspruch auf 8 Tage bezahlten Urlaub. Bedeutet dies, dass ich alle 8 Tage bezahlt bekomme oder nur die übliche Arbeitszeit, also 2 – 3 Tage?
6. Oktober 2016 @ 15:16
Hallo Tworker,
während Ihres Urlaubs zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber das sogenannte „Urlaubsentgelt“, das im § 11 Bundesurlaubsgesetz festgelegt ist: Demnach bemisst sich die Höhe Ihres Urlaubsentgelts nicht nach dem Urlaubszeitraum, sondern nach Ihrem durchschnittlichen Arbeitsverdienst (Überstunden werden nicht berücksichtigt), den Sie in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn Ihres Urlaubs erhalten haben.
Martin Hetzenegger
21. September 2016 @ 15:25
Guten Tag! Ich arbeite seit dem 1.1.14 als minijobber mit 450 Basis. Erst jetzt erhalten wir Verträge. Daher würde ich gerne rückwirkend Urlaub beantragen. Mein chef meinte auf meine Anfrage, dass der Urlaubsanspruch auch als Auszahlung am 31. März jedes Jahr verlischt. Stimmt das? Oder gibt es Chancen auf rückwirkende Auszahlung ? Vielen Dank und liebe Grüße
23. September 2016 @ 13:20
Hallo Herr Hetzenegger,
vorab möchten wir darauf hinweisen, dass wir als Sozialversicherungsträger nur allgemein zum Thema Arbeitsrecht informieren und nicht im Detail zu arbeitsrechtlichen Anfragen beraten.
Jeder Arbeitnehmer hat grundsätzlich Anspruch auf Erholungsurlaub. Der Urlaub muss im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr ist nur möglich, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe vorliegen. Im Fall der Übertragung muss der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahrs gewährt und genommen werden. Dies können Sie in § 7 Absatz 3 des Bundesurlaubsgesetzes nachlesen. Den Urlaubsanspruch abzugelten, ist in der Regel nicht zulässig. Dies ist nur möglich, wenn der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann. Insofern ist eine Abgeltung für die Kalenderjahre 2014 und 2015 nicht möglich.
Für eine individuelle Beratung empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004. Darüber hinaus können Sie sich für eine Rechtsberatung unter anderem an eine Gewerkschaft oder an einen Rechtsanwalt wenden.
12. September 2016 @ 09:44
jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf
bezahlten Erholungsurlaub. Eine Wartezeit von 6 Monaten nach Beginn des Arbeitsverhältnisses ist Voraussetzung für den vollen Urlaubsanspruch. Bei
kürzerer Dauer des Arbeitsverhältnisses als 6 Monate ist der
Urlaub zu zwölfteln. Das Zwölftel des Jahresurlaubs wird nur
für jeden vollen Beschäftigungsmonat gewährt.
9. September 2016 @ 07:29
Hello. I start to work in 5/2016. My boss went on holidays for 2 weeks in 8/2016..and she didn’t pay the days. I didn’t work because she wasn’t there…Didn’t i have the right to have my salary. And if i want to quit from the job how much time i have to give her before i leave
9. September 2016 @ 11:17
wenn der Betrieb aufgrund des Urlaubs Ihres Arbeitgebers an Tagen geschlossen bleibt, an denen Sie normalerweise zur Arbeitsleistung verpflichtet wären, hat Ihr Arbeitgeber Ihnen für diese Tage bezahlten Urlaub zu gewähren.
Wenn Sie Ihren Job kündigen möchten, haben Sie die gesetzliche Grundkündigungsfrist einzuhalten. Diese beträgt vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats.
Wir als Sozialversicherungsträger informieren nur allgemein zum Thema Arbeitsrecht und können nicht im Detail zu arbeitsrechtlichen Anfragen beraten. Für eine individuelle Beratung empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004. Darüber hinaus können Sie sich für eine Rechtsberatung unter anderem an eine Gewerkschaft oder an einen Rechtsanwalt wenden.
9. September 2016 @ 20:07
Thank you..i phone to minijob center and my answer was that my boss don’t have to pay me because i don’t have 6 months on the house working. Thank you for the answer
Edeltraut Petri
7. August 2016 @ 20:01
Hallo , liebes Team ,
Ich arbeite 5 Tage die Woche a- 4 Stunden, als Reinigungskraft bei einer Baumschule . Ich bekomme , 4 Wochen Urlaub ,Ist mir auch klar . Jetzt habe Ich aber mitbekommen das die Bürokräfte , 5 Wochen Urlaub haben , obwohl sie auch nur halbtags Arbeiten .
Was kann Ich jetzt tun ? Bin über 20 Jahre im Betreib
9. September 2016 @ 09:41
Hallo Frau Petri,
den Anspruch auf bezahlten Urlaub regelt das Bundesurlaubsgesetz auch für befristete oder geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer. Wie viele Tage es pro Jahr sind hängt davon ab, an wie vielen Tagen der Beschäftigte in der Woche arbeitet und wie viele Urlaubstage der Tarifvertrag vorsieht. Nach dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz ist es dem Arbeitgeber in der Regel untersagt, verschiedene vergleichbare Arbeitnehmergruppen ungleich zu behandeln.
Verboten ist eine willkürliche Ungleichbehandlung, für die es keinen sachlichen, billigenswerten Grund gibt. Eine willkürliche Ungleichbehandlung wären Regelungen, die individuell mit dem Arbeitnehmer ausgehandelt wurden. Der Gesetzgeber billigt allerdings manchen Personengruppen wie älteren oder schwerbehinderten Menschen mehr Urlaub zu. Inwiefern bei Ihnen die scheinbare Ungleichbehandlung zu Stande kam oder rechtens ist, können wir nicht abschließend erkennen. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
3. August 2016 @ 14:24
Witam nie mówię dobrze po niemiecku ale widzę ze również udzielają Państwo odpowiedzi w Języku Polskim. Mam problem z pracodawcą mini Job. Od września 2014 r do dnia 02.8.2016 pracowałam na mini Job . Na takich samych warunkach jak moja siostra która odeszła z powodu ciąży. Czyli 1 raz w tygodniu(wtorek) ,4 razy w miesiacu . Płaciła mi na konto za 4 razy . Czasami gdy wypadł 5 wtorek w miesiacu umawialysmy się ze przychodzę placi extra lub nie przychodze nie mam nic . W ciągu roku przyslugiwaly mi całe 4 dni urlopu. Teraz tydzien temu Pani powiedziala ze przysluguja mi 3.7 dnia urlopu a nie 4 jeżeli nie chodzę ten dodatkowy tydzień 5 co wypada 3,4 razy w roku.. mam 3.7 dnia urlopu na rok jeżeli jednak przyjdę ale ona mi za niego nie zapłaci dodatkowo na konto mam 4 dni urlopu ..z dniem wczorajszym policzyla 3.7 urlopu za rok 2015 i 3.7 za rok 2016. Co przy zawarciu umowy słownie bylo inaczej tak jak siostra miała. Nie zgodziłem się na takie warunki gdyż przy zawarciu umowy było całkiem co innego a teraz co inne.. zlozylam fristlose kundigung z opisaniem przyczyny. Jednajk Pani mówi że okres wypowiedzenia jest 1 miesiąc i muszę chodzić. czy musze? Czy ona ma rację czy może z dnia na dzien zmienic warunki umowy? Bez napisania nowej ? W umowie mini job. Nie ma okreslonycj informacji na temat godzin tygodni przepracowanych w miesiacu jest tylko kwota za miesiac. Wszystkie dni urlopu .4 x w miesiacu płacone na konto było slowne. Była przy tym moja siostra. Proszę o jakieś informacje co w tym przypadku zrobić czy poniosą jakieś konsekwencje jak nie przyjdę już do pracy w następnym tygodniu. Pozdrawiam Joanna
5. August 2016 @ 14:15
der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt nach § 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Für die Berechnung des individuellen Urlaubsanspruchs ist dabei ausschließlich relevant, wie viele Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet. Sie haben angegeben, dass Sie einmal wöchentlich arbeiten. Damit haben Sie einen jährlichen Urlaubsanspruch von 4 Tagen.
Ihre Arbeitgeberin hat Ihnen richtigerweise mitgeteilt, dass es eine Kündigungsfrist gibt. Die gesetzliche Kündigungsfrist, ist sowohl vom Arbeitgeber, als auch vom Arbeitnehmer einzuhalten. Diese beträgt in Ihrem Fall vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats.
Wir empfehlen Ihnen nochmals ein Gespräch mit Ihrer Arbeitgeberin zu suchen und eine einvernehmliche Lösung zu finden.
19. Mai 2016 @ 08:39
Hallo. Ich arbeite 49 Stunden im Monat, und bekomme 3 Stunden Urlaub ausbezahlt, obwohl ich kein Urlaub nehme. In August haben wir 3 Wochen Betrirbsurlsub, was ich nicht bezahlt kriege, weil ja der Urlaub Monatlich ausbezahlt wird. Ist das denn so richtig geregelt?
19. Mai 2016 @ 10:20
jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Das Bundesurlaubsgesetz sieht vor, dass der Urlaub nach Werktagen berechnet wird. Vielleicht hilft Ihnen auch unser weiterer Blog-Beitrag zum Thema Urlaub https://blog.minijob-zentrale.de/2015/05/18/erholungsurlaub-bei-minijobs/
Bitte beachten Sie: zum Thema Arbeitsrecht erteilen wir als Minijob-Zentrale nur allgemeine Auskünfte. Sollten Sie weitere arbeitsrechtliche Fragen haben, wie z. B. zu den Regelungen Ihres Arbeitgebers, die sie beschreiben, empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema „Arbeitsrecht“ anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
17. Mai 2016 @ 14:24
Urlaubsentgelt wird dem Arbeitnehmer während des Urlaubs als Arbeits-
entgelt fortgezahlt. Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, den der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes (§11 BUrlG)
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen und verbleiben
14. Mai 2016 @ 08:42
Guten Tag. Ich heiße Mila. Ich bin Reinigungskraft und beschäftige schon seit Sechs Jahre bei eine Reinigungs Firma. Ich habe ca. 9 Stunden Arbeitszeit pro Woche..Wenn ich gesetzliche Urlaub nehme bezahlt mein Arbeitgeber statt 100% nur 50% Arbeit lohnt. Seit sechs Jahren hat er immer eine ausrede, dass die manche Reinigungs Firmen bezahlen überhaupt garnihts wenn du Urlaubstage nimmst. Jetzt die frage ob er recht hat? Muss er uns 100% Arbeits Lohn bezahlen wenn ich die Tage Urlaub genommen habe?
Dankeschön im voraus für die Antwort.
11. Mai 2016 @ 14:02
Hallo, steige nicht so ganz durch..
Wie viel Urlaub steht mir als 450€ Jobber zu, wenn ich alle 2 Wochen 1-2 Tage lang (Wochenende) arbeite?? Wie rechnet man das aus?
13. Mai 2016 @ 08:55
Hallo Y.W.,
bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs gilt folgende Formel:
Sie geben an, nicht jede Woche, sondern nur alle zwei Wochen zu arbeiten. Um die Formel entsprechend anwenden zu können, ist in Ihrem Fall davon auszugehen, dass Sie einen Tag pro Woche arbeiten (wenn Sie in zwei Wochen = 2 Tage arbeiten). Arbeiten Sie nur einen Tag in zwei Wochen, ist in der Theorie davon auszugehen, dass Sie 0,5 Tage in der Woche arbeiten. Diese Annahmen führen zu folgenden Berechnungen:
Beispielberechnung für zwei Arbeitstage in zwei Wochen:
1 (individueller Arbeitstag pro Woche) x 24 / 6 = 4 Tage Urlaubsanspruch
Beispielberechnung für einen Arbeitstag in zwei Wochen:
0,5 (individuelle Arbeitstage pro Woche) x 24 / 6 = 2 Tage Urlaubsanspruch
13. Mai 2016 @ 09:00
13. Mai 2016 @ 09:14
was sind jetzt noch mal die 6 in der Formel?? Monate?
13. Mai 2016 @ 09:41
Hallo Y.W,,
bei der 6 in der Formel handelt es sich um die üblichen Arbeitstage (von Montag bis Samstag). Da der gesetzliche Urlaubsanspruch von mindestens vier Wochen bzw. 24 Werktagen im Jahr auf einer sechs-Tage-Woche beruht.
13. Mai 2016 @ 10:26
oh, ja,. stimmt :-)
11. Mai 2016 @ 09:35
Es sollte mehr Aufklärung bei den Arbeitsgebern betrieben werden und Strafen bei nicht bezahlten Urlaubs- und Kranktagen geben. Nur so wird sich da etwas ändern.
Wer erklagt schon seinen Arbeitgeber, wenn doch, braucht man garnicht mehr
dahingehen.
24. April 2016 @ 17:37
Hallo, meine Chefin zieht mir jeden Monat ein Tag Urlaub ab(obwohl ich keinen genommen hab), darf sie das?
24. März 2016 @ 00:37
ich arbeite seit 15 Jahren in einem Unternehmen auf Minijob Basis im Büro.
In dieser ganzen Zeit hatte ich keinen einzigen Tag bezahlten Urlaub oder Krankentag.
Ich habe meine Chefin mehrfach darauf hingewiesen, dass mir dies rechtlich zusteht, sie teilte mir jedoch nur mit, dass das in dieser Fa. nicht bezahlt wird und ich ja gehen könnte wenn ich damit nicht einverstanden bin.
Jetzt höre ich am 1.5. dort auf zu arbeiten und wollte mich erkundigen, ob ich nachträglich rechtliche Schritte einleiten kann, oder ob das sinnlos ist.
Hat man generell eine Chance gegen solche Firmen rechtlich vorzugehen? Sie sitzen ja doch am längeren Hebel, in dem sie einem mit Kündigung drohen.
Für eine kurze Stellungnahme wäre ich Ihnen sehr dankbar.
24. März 2016 @ 15:02
natürlich wäre es für alle Seiten erfreulicher, wären Sie mit Ihrem Arbeitgeber in einem persönlichen Dialog zu einem Ergebnis gekommen, das Sie beide zufrieden stellt. Ihren Ausführungen entnehmen wir, dass Sie vergeblich eine einvernehmliche Lösung angestrebt haben. Nach § 7 Absatz 3 Bundesurlaubsgesetz gilt, wenn keine anderen Regelungen (Arbeits- oder Tarifvertrag) dem entgegenstehen, dass der Urlaubsanspruch spätestens bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden muss.
Wie Sie Ihr Recht als Arbeitnehmerin gerichtlich einfordern können, haben wir auf unserer Homepage beschrieben. Dort erfahren Sie die genaue Verfahrensweise: https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und frohe Osterstage,
4. März 2016 @ 17:19
Vielen lieben Dank für Ihre Auskünfte! Sie haben mir sehr weitergeholfen.
2. März 2016 @ 14:05
Ich habe als Minijober 8 Tage bezahlten Jahresurlaub, arbeite an zwei Tagen in der Woche, also alles rechtens. Jetzt habe ich zum 01.3.gekündigt. Wieviel Tage stehen mir für das Jshr zu und muss der Arbeitgeber mir diese noch auszahlen? Wir haben keinen Arbeitsvertrag geschlossen.
3. März 2016 @ 10:07
nach § 5 Absatz 1 Buchstabe c Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) haben Arbeitnehmer, die nach erfüllter Wartezeit in der ersten Hälfte eines Kalenderjahres ausscheiden, einen Teilurlaubsanspruch. Der Teilurlaub beträgt 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses, in Ihrem Fall also 2/12 des vollen Jahresurlaubs.
Bei der Berechnung des Teilurlaubs sind halbe Urlaubstage aufzurunden. Urlaubstage von weniger als einem halben Tag sind hingegen nicht abzurunden, sondern konkret zu erfüllen oder abzugelten. Ausgehend von einem Jahresurlaubsanspruch von acht Tagen, ergibt sich für Sie ein Teilurlaubsanspruch von 1,33 Tagen.
Kann der Urlaub wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise
nicht mehr gewährt werden, so ist er durch den Arbeitgeber abzugelten (§ 7 Absatz 4 BUrlG).
Zum Thema Arbeitsrecht erteilen wir als Minijob-Zentrale nur allgemeine Auskünfte. Sollten Sie weitere arbeitsrechtliche Fragen haben, empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema „Arbeitsrecht“. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
2. März 2016 @ 08:58
ich arbeite in einer Reinigungsfirma. Mo-Fr in Objekt 1 ca. 8 Std/Woche, seit Juni2015, von Januar – Mai war es von von Mo-Do also 4 Tage. und für die gleiche Firma in einem anderen Objekt 2 nochmal am Freitag 3 Std/Woche.
Lt Tarifvertrag müssten im Jahr 28 Tage Urlaub gezahlt werden?
Nun hatte ich ihn Objekt 1 letztes Jahr 11,5 Tage Urlaub, in Objekt 2 waren es 5 Tage. Auf Nachfrage wären nun pro Objekt nur noch 1 Tag, also 2 Urlaubstage übrig.
Auch bei Mindesturlaub von 20 Stunden würde das nicht stimmen. Angeblich würde der Urlaub auch nach Studen berechnet werden nicht nachTagen, und es würde so passen. Mit dieser Berechnung komm ich nicht klar. Ist es zulässig für beide Objekte den Urlaub einzeln zu berechnen? Und diesen dann zusammenzurechnen oder nach Stunden aufzuteilen? Dann würde der Urlaubsanspruch schon gar nicht stimmen. Und was wäre wenn ich am Freitag in beiden Objekten Urlaub nehmen würde? Dann wären 2 Tage Urlaub an einem Tag weg. Obwohl mir anscheind der Urlaub von Objekt 2 bei Objekt 1 abgezogen wird.
3. März 2016 @ 10:05
als Minijobber haben Sie, wie jeder andere Arbeitnehmer auch, grundsätzlich einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz – BUrlG). Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von sechs Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, an wie vielen Werktagen Sie pro Woche arbeiten und nicht wie viele Stunden Sie an den Werktagen leisten.
Da Sie im Jahr 2015 durchgängig an fünf Tagen in der Woche gearbeitet haben, hatten Sie für das Jahr 2015 einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von 20 Tagen. Durch einen Tarifvertrag können, wie in Ihrem Fall, auch mehr Urlaubstage vereinbart werden. Gewährt Ihr Arbeitgeber vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern höhere Urlaubsansprüche, dürfen Sie als Minijobber ohne sachlichen Grund nicht benachteiligt werden (Grundsatzes der Gleichbehandlung). Ihnen steht dann auch der entsprechend höhere Urlaubsanspruch zu.
Das Sie für die Reinigungsfirma in zwei verschiedenen Objekten arbeiten ist hierbei nicht von Bedeutung.
4. März 2016 @ 17:33
Vielen Dank für die Antwort. Leider besteht meine Firma darauf, das die Objekte getrennt zu verrechnen sind. Und zwar Objekt 1) Wochenstunden x6 = Gesamturlaubsstunden (wobei ich die nie erhalten habe), und Objekt 2) 1×6= 6Tage Urlaub. Schade das bei Minijobs nicht etwas mehr nachgeprüft wird ob alles rechtens läuft.Hier besteht echt Handlungsbedarf, vorallem weil viele auf ihren Job angewiesen sind, und deshalb nicht gerichtlich gegen ihre Firma vorgehen.
17. Februar 2016 @ 14:16
ich arbeite basis 450 euro pro Monat in einem Restaurant mit 8,5 pro Stunde. im ganmzen Monat leiste ich ungefähr 25 stunde Maximal. den 29 April 2015 habe ich angefangen zu arbeiten. gestern als ich meinen Arbeitgeber nach Urlaub gefragt habe, hat er gesagt ich darf kein urlaub für das Jahr 2015 mehr im Anspruch nehmen weil das Jahr ist vorbei und kann ich nur Urlaub für das Jahr 2016 nehmen ? ist das Rechtig?
und noch eine Frage Bitte wenn ich z.B 4 Tage Urlaub habe, heisst das das ich in dem Monat wo ich mein Urlauib nehme bekomme ich mehr als die 450 euro oder wie wird das genau gerechnet ?
17. Februar 2016 @ 15:41
wie Sie in unserem obigen Artikel lesen konnten, haben Sie auch als Minijobber Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub.
Nehmen Sie als Arbeitnehmer Ihren Urlaub im laufenden Kalenderjahr nicht in Anspruch, verfällt dieser nach § 7 Absatz 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Demnach dürfen Sie keinen Urlaub mehr aus dem Jahr 2015 in Anspruch nehmen. Eine Übertragung Ihres Urlaubes aus dem Kalenderjahr 2015 auf das Kalenderjahr 2016 wäre nur möglich, wenn dringende betriebliche oder in Ihrer Person als Arbeitnehmer liegende Gründe dies rechtfertigen. Im Fall der Übertragung müsste der Urlaub jedoch bis zum Ende des Monats März 2016 in Anspruch genommen werden.
Während des Urlaubs wird Ihnen als Arbeitnehmer Urlaubsentgelt als Arbeitsentgelt fortgezahlt. Das Urlaubsentgelt entspricht für jeden Urlaubstag der Höhe des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes, den Sie als Arbeitnehmer in den letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs erhalten haben (§11 BUrlG).
9. Februar 2016 @ 08:27
vielen Dank für Ihre Anfrage. Vorweg möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihnen keine rechtsverbindliche Auskunft zu Ihren Fragen geben können. Die Minijob-Zentrale ist lediglich für den Einzug der Pauschalabgaben zuständig und informieren zum Thema Arbeitsrecht.
Ihre Angaben interpretieren wir so, dass Ihre Arbeitseinsätze sehr unregelmäßig sind. Wenn die Arbeitszeit eines Teilzeitbeschäftigten nicht in jeder Woche gleich, sondern über das ganze Jahr unregelmäßig verteilt ist (an manchen Wochen nur ein Tag, aber manchmal auch zwei oder drei Tage), wird für die Urlaubsberechnung die Jahresarbeitszeit verwendet. Bei einer 6-Tage-Woche (52 x 6) bestehen 312 Werk-/Arbeitstage, bei einer 5-Tage-Woche (52 x 5) sind es 260 Arbeitstage. In diesen Fällen lautet die Formel wie folgt:
gesetzliche oder tarifliche Urlaubsdauer=Jahreswerktage x Arbeitstage der Teilzeitkraft
Minijobber, die infolge unverschuldeter Krankheit oder einer medizinischen Vorsorge-, bzw. Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, haben Anspruch auf Fortzahlung ihres regelmäßigen Verdienstes durch den Arbeitgeber bis zu sechs Wochen. Wenn Ihr Arbeitgeber es bisher versäumt hat, sich die geleistete Entgeltfortzahlung zu beantragen und erstatten zu lassen, ist es vielleicht noch nicht zu spät. Der Erstattungsanspruch verjährt erst nach 4 Jahren. Die Frist beginnt jeweils am Ende des Jahres, in dem der Erstattungsanspruch entstanden ist. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/Entgeltfortzahlung.html
Wir raten Ihnen, bevor Sie rechtliche Schritte gegen Ihren Chef einleiten erneut das Gespräch mit ihm zu suchen. Wie Sie bei einem eventuellen Rechtsstreit richtig vorgehen, erklären wir Ihnen auf unserer Homepage: https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/03_mj_in_privathaushalten/16_arbeitsrecht/klagen_vor_dem_arbeitsgericht_phh.html
Erkundigen Sie sich gerne auch bei den KollegInnen des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales, die Arbeitnehmer zum Thema Arbeitsrecht informieren. Das Bürgertelefon erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Wir wünschen Ihnen und Ihren KollegInnen viel Erfolg und verbleiben
5. Februar 2016 @ 21:17
hallo! ich habe hier einiges interssantes gelesen. bei unserem team ist es so, das wir dienstags und donnerstags arbeiten und einige sogar freitags. die stundenzahl ist verschieden, mal sind es drei, vier oder fünf stunden. freitags höchsten drei. wie berechnet man so den urlaub? wie die tage berechnet werden wissen wir. nur können wir uns nicht erklären wie die „pauschale“ zustande kommt.
genauso bei krankenschein.
die lohnfortzahlung an feiertagen haben wir noch nie bekommen. wie wird die berechnet und wieviele stunden bekommen wir dann ausgezahlt? kann man die rückwirkend einfordern?
nur nebenbei. die letzen jahre haben wir ein kleines weihnachtsgeschenk bekommen,nen gutschein. auch kleine dinge erfreuen das herz. nur letztes weihnachten wurde unser weihnachtsgeschenk (gutschein) ohne uns zu fragen, einfach gespendet. wir haben noch nicht mal einen beweis, das es wirklich gespendet wurde.
wir wollen uns erst mal erkundigen, bevor wir rechtliche schritte einleiten, da einige auf den job angewiesen sind.
unser chef weiß nur noch nichts von seinem glück…..
2. Februar 2016 @ 12:03
vielen Dank für Ihre gestrige Anfrage.
Ihre Fragen beantworten wir nacheinander wie folgt:
Zuschläge, die für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN-Zuschläge) neben dem Grundverdienst gezahlt werden, sind beitragspflichtig, wenn das gezahlte Arbeitsentgelt mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt. Dem Arbeitsentgelt hinzuzurechnen und damit beitragspflichtig ist dann auch nur der Teil der SFN-Zuschläge, der über 25 Euro beträgt, jedoch nicht der vollständige SFN-Zuschlag. In der Regel dürften SFN-Zuschläge, die aus einem Minijob resultieren, nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen sein.
Wie Sie in unserem obigen Artikel lesen konnten, errechnen Sie Ihren Urlaub mit der Formel: Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = Urlaubstage. Wenn Sie also immer an zwei Tagen in der Woche beschäftigt sind, müsste Ihr Urlaubsanspruch im Jahr mindestens 8 Tage betragen.
Grundsätzlich dürfen Sie im Kalenderjahr drei Mal mehr als 450 Euro verdienen, sofern Ihr Jahresgesamtverdienst 5.400 (450 Euro * 12 Monate) Euro nicht übersteigt. Für nähere Informationen zum Thema „Überschreiten der Entgeltgrenze von 450 Euro“, empfehle ich Ihnen einen Artikel aus unserer Homepage https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/04_450_euro_minijob/02_verdienstgrenzen/Entgeltgrenze.html.
1. Februar 2016 @ 17:58
Ich arbeite auf 450,-€ Basis jedes 2. Wochenende im Monat. An Sonn.- und Feiertagen erhalte ich 50% Sonn-. und Feiertagszuschlag.
Frage 1.) Zählt der sonst beitragsfreie Zuschuss mit zu dem Maximalbetrag von 450,-€?
Frage 2.) Da ich ja nur an den Wochenden arbeite, wie erfolgt da die Berechnung meiner Urlaubsansprüche? Errechnen Diese sich dann auch inkl. der Zuschläge? Durch die regelmäßigen Zuschläge komme ich bei einem Stundenlohn von 10,75€ + Zuschläge auf ca. 32 Arbeitsstunden im Monat, ansonsten würde ich den Rahmen von 450,-€ sprengen.
Über eine rechtlich verbindliche Rückantwort würde ich mich sehr freuen.
28. Januar 2016 @ 15:22
der unbezahlte Urlaub ist gesetzlich nicht ausdrücklich geregelt, wohl aber bestimmte Arten von Freistellungen, etwa bei Elternzeit oder der Pflege naher Angehöriger. Grundsätzlich haben Sie also keinen Anspruch auf unbezahlten Urlaub.
Wir können Ihnen lediglich empfehlen, ein erneutes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu führen, um zu einer einvernehmlichen Einigung zu kommen.
Wir wünschen Ihnen und Ihren KollegInnen viel Erfolg!
28. Januar 2016 @ 20:46
Habt vielen Dank für die Antwort!
28. Januar 2016 @ 13:20
ich arbeite Sonn- und Feiertags bei einem Bäcker. Wir haben im Jahr 4 bezahlte Urlaubstage, können uns darüber hinaus aber auch unbezahlt frei nehmen, wenn eine Kollegin die Schicht der anderen übernimmt (Wir tragen uns selbst für Schichten ein und sorgen dafür, dass die Filiale komplett besetzt ist) Nun wurde uns gesagt, dass wir uns erst unbezahlt frei nehmen dürfen, wenn wir keine Urlaubstage mehr haben. Ist das rechtens?
29. Januar 2016 @ 11:33
wenn ein behinderter mensch 4 tage die Woche arbeiten geht ? Tage Urlaub stehen den Behinderten Menschen zu
29. Januar 2016 @ 12:36
Guten Morgen Herr Pocha,
Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung haben bei einer Viertagewoche einen zusätzlichen Urlaubsanspruch von vier Tagen. Die Urlaubstage kommen zu dem Grundurlaub dazu, der den schwerbehinderten Beschäftigten gesetzlich sowie laut Arbeits- oder Tarifvertrag zusteht.
Für mehr Informationen empfehlen wir Ihnen eine Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Unter Punkt 8.3 des „Ratgebers für Menschen mit Behinderung“ finden Sie Näheres zum Zusatzurlaub: http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a712-ratgeber-fuer-behinderte-mens-390.pdf;jsessionid=A1ED1E1A42E520F04B5660BC42563E5A?__blob=publicationFile&v=2
14. Januar 2016 @ 12:37
Wie sieht es aus, wenn Mini-Jobber an drei festgelegten Tagen (Mo, Di, Do) ausschließlich von 17.00 uhr bis 20.00 Uhr arbeiten (Telefonie). Im letzten Jahr fielen sowohl Heiligabend als auch Silvester auf einen Donnerstag, die Telefonie fiel in den Abendstunden aus. Heute erfahre ich, dass dafür 2 Urlaubstage abgezogen werden. Wie ist die korrekte Handhabung? Ich werde weder klagen noch mich beschweren, mir geht es ausschließlich um die arbeitsrechtliche Seite.
14. Januar 2016 @ 16:36
Hallo Frau Wickinghoff,
für die Beantwortung Ihrer Anfrage möchten wir Ihnen das Bürgertelefon vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Thema “Arbeitsrecht“ empfehlen.
Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
14. Januar 2016 @ 03:29
Ich arbeite als geringfügig Beschäftigte 1x pro Woche als Reinigungskraft seit 10 Monaten. In meinem Vertrag ist festgelegt, dass ich 3 bis max. 6 Stunden am Wochenende (wobei ich meistens sonntags 5-6 Stunden auf 10€ Basis arbeite) arbeite und max.30 Stunden pro Monat nicht überschreite. Zu Urlaubsregelung ist im Vertrag nichts festgehalten. Wie verhält es sich in dem Fall?
14. Januar 2016 @ 11:21
als Minijobber haben Sie einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktagen bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz – BUrlG). Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden.
Da Sie an einem Tag in der Woche arbeiten, haben Sie einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von vier Tagen im Jahr.
Bitte beachten Sie, dass wir bei unseren Ausführungen davon ausgehen, dass Sie nicht zu den besonderen Personengruppen (hierunter fallen z. B. Jugendliche oder Schwerbehinderte) gehören, für die das Bundesurlaubsgesetz Ausnahmeregelungen getroffen hat.
14. Januar 2016 @ 19:43
Werden die Urlaubstage dann bezahlt?
15. Januar 2016 @ 11:44
in unserer Antwort sprechen wir von bezahlten Urlaubstagen.
Das bedeutet, dass die „normale“ Zahlung Ihres Gehaltes während Ihrer Urlaubstage weiter erfolgen müsste.
13. Januar 2016 @ 20:54
Ich arbeite seit 10 Jahren als Mimi Jobber, ich hatte bisher noch nie bezahlten Urlaub oder bezahlen Krankenschein. Wer motz fliegt! Da ist doch bezahlter Urlaub in der Ferienzeit wie ein sechser im Lotto !
14. Januar 2016 @ 11:17
wir als Minijob-Zentrale haben die Aufgabe über Allgemeines rund um das Thema Minijobs und zum Arbeitsrecht zu informieren. Die Kontrolle arbeitsrechtlicher Verstöße gehört nicht dazu.
Wir möchten Sie auf unsere Homepage verweisen, auf der wir ausführlich zum Thema Arbeitsrecht informieren. https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html
modalitaju@gmail.com
12. Januar 2016 @ 13:13
ich arbeite in der Beförderung von behinderten Kindern. Das heist, ich befördere die
Kinder morgens zur Schule und Nachmittags zurück. In den Ferien, habe ich auch frei.Die Schule ist geschlossen.Ich bekomme dann auch weiterhin mein Geld. Das gleiche im Krankheitsfall. Meine Frage ist nun, wenn ich zwischendurch Urlaub nehmen möchte (während der Schulzeit), ist es rechtens, das in dieser Zeit mein Lohn nicht gezahlt werden darf. Ich bekomme das nämlich immer angerechnet. Die Begründung lautet seitens des Arbeitgebers dann nur, wir zahlen ja auch durch (wenn Ferien sind, das würde niemand anderes machen).
14. Januar 2016 @ 11:13
Wenn Sie an fünf Tagen in der Woche arbeiten, haben Sie einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von 20 Tagen im Jahr.
1. Dezember 2015 @ 14:42
Hallo Guddi,
1. Wenn Ihre Putzhilfe an einem Tage in der Woche bei Ihnen im Haushalt beschäftigt ist, darf Sie vier Tage im Jahr bezahlten Urlaub nehmen. Lesen Sie hierzu gerne unseren zweiten Teil zum Thema Erholungsurlaub bei Minijobs https://blog.minijob-zentrale.de/2015/05/18/erholungsurlaub-bei-minijobs/.
2. Arbeitsunfähige Minijobber, haben Anspruch auf Fortzahlung ihres regelmäßigen Gehaltes durch den Arbeitgeber für bis zu 42 Tage im Jahr. Sie als Arbeitgeberin erhalten 80 Prozent des fortgezahlten Arbeitsentgelts über folgenden Erstattungsantrag wieder zurück gezahlt http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/2_Formulare_und_Antraege/2_privathaushalte/05_AAG_AU.pdf?__blob=publicationFile&v=2
14. Januar 2016 @ 14:14
Sejr geehrtes Blog- Team, ich bin mir nicht sicher, ob Sie die Fragen wirklich lesen? Es erscheinen immer die gleichen Texte….copy and paste 😕
……….wenn während der Schulferien durchgehend gezahlt wird, obwohl der Minijobber frei hat müsste das doch als gegebener, bezahlter Urlaub gelten, oder?! In diesem Fall 120,00 im Monat bei drei Stunden in der Woche, aber in den Schulferien frei trotz Bezahlung!
14. Januar 2016 @ 16:57
wir als Minijob-Zentrale können nur allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht erteilen.
Für die Klärung Ihrer weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema „Arbeitsrecht“. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
1. Dezember 2015 @ 13:39
Hallo, ich möchte meine Putzfrauals Minijobberin anmelden und habe vorerst folgende Fragen:
Sie arbeitet nur während der Schulzeit, also nicht in den Ferien, 1 mal in der Woche. Das sind 2016 40 Mal à 3 Stunden zu 12 €. Da kommen wir auf 1440€ im Jahr. Sie bekommt ein monatliches Festgehalten von 1440:12= 120€
1. Wieviel Urlaub steht ihr zu?
2. Wie gehe ich im Krankheitsfall vor?
17. November 2015 @ 07:38
bei der Berechnung Ihres persönlichen Urlaubsanspruchs ist nur relevant, an wie vielen Tagen in der Woche Sie Ihre Tätitgkeit ausüben und nicht, wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen leisten. Ihre tägliche Arbeitszeit spielt also für die Anzahl Ihrer Urlaubstage keine Rolle. Wer z.B. nur jeweils 3 Stunden pro Tag arbeitet, hat denselben Urlaubsanspruch wie jemand, der 8 Stunden täglich arbeitet.
Weitere nützliche Informationen zum Thema Erholungsurlaub bei Minijobbern können Sie im folgenden Blog-Artikel lesen https://blog.minijob-zentrale.de/2015/05/18/erholungsurlaub-bei-minijobs/.
17. November 2015 @ 11:00
Hallo, vielen Dank für die Antwort – leider hat sie nicht ganz den Punkt getroffen. Die Berechnung der Tage ist mir vollkommen klar, nur ist mir nicht klar wieviele Stunden ein solcher Urlaubstag zählt. Wenn ich an drei Tagen die Woche jeweils 4 Stunden arbeite, habe ich Anspruch auf 12 Urlaubstage. Nehme ich mir nun eine Woche frei = 3 Urlaubstag, wieviel Stunden trage ich da pro Tag auf meinen Stundenzettel ein? Denn am Ende müssen ja immer 52 Stunden pro Monat drauf stehen. Gilt ein Urlaubstag = 3 h? Und was, denn die Verteilung der Stunden pro Woche stark schwankt…
26. November 2015 @ 12:35
entschuldigen Sie bitte unsere späte Rückmeldung!
Bezüglich der Beantwortung Ihrer Anfrage möchten wir Ihnen die KollegInnen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales empfehlen.
Das Bürgertelefon zum Thema “Arbeitsrecht” erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
marion Große, Joboption Berlin
26. November 2015 @ 12:55
wenn Sie an unterschiedlichen Tagen unterschiedlich viele Stunden arbeiten, haben Sie wahrscheinlich einen Arbeitsvertrag „auf Abruf“.
Ist das der Fall, müssen Sie einen Arbeitsvertrag haben, in dem die wöchentliche und tägliche Arbeitszeit enthalten ist.
Ansonsten gilt der §12 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes:
„Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen.“
Marion Große, Team Joboption Berlin
16. November 2015 @ 20:53
Ich arbeite ab sofort auf Minijob-Basis 52 h im Monat. Dabei ist jedoch weder festgelegt an wievielen Tagen, noch wieviele Stunden pro Tag. Nehmen wir an, es pegelt sich auf 3 Tage pro Woche ein, dann hätte ich einen Urlaubsanspruch von 12 Tagen – soviel ist klar. Nur wieviel Stunden zählt ein solcher Urlaubstag – denn das ist ja meine monatliche Berechnungsgrundlage? Sind das 8 Stunden oder die durchschnittliche Arbeitszeit pro Arbeitstag (Was ja schwierig ist, wenn es dort Schwankungen gibt)?
17. November 2015 @ 12:04
Eigentlich ganz einfach. Der Mindesturlaub entspricht ja auch 4 Wochen pro Jahr. Wenn man 52 Std pro Monat arbeiten soll, dann sind das:
52 (Stunden) x 12 (Monate) : 52 (Wochen) = 12 Stunden (Wochenarbeitszeit)
12 Wochenstunden x 4 Wochen Urlaubsanspruch = 48 Stunden Urlaubsanspruch.
20. November 2015 @ 13:47
War auch meine Denke, steht nur nirgendwo und kann mir keiner bestätigen.
12. November 2015 @ 14:53
können auch online Broschüren zur Minijobproblematik bestellt werden? Allgeminer Satz zum thema Meldung, Personenkreis, Überschreiten, Rechte und Pflichten etc.
12. November 2015 @ 15:08
In unserem Download-Center auf http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/node.html können Sie viele unserer Broschüren online lesen, an andere weiterleiten oder ausdrucken.
Falls Sie diese in Papierform wünschen, teilen Sie Ihr Anliegen bitte unseren KollegInnen aus unserem Service Center mit. Diese erreichen Sie per Email unter minijob@minijob-zentrale.de.
11. November 2015 @ 07:57
unsere Antwort hat sich wohl mit ihrem PS überschnitten. Wie eben schon geschildert:
Beschäftigte, die an einem gesetzlichen Feiertag dienstplanmäßig zu arbeiten hätten, bei denen die Arbeitszeit aber aufgrund des Feiertags (§ 9 ArbZG) ausfällt, haben ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung (§ 2 Abs. 1 EFZG).
Sie können Ihren Arbeitgeber auch gerne auf unsere Homepage verweisen http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html
11. November 2015 @ 08:04
Vielen Dank!! Für ihre Antwort . Schönen Tag !
PS: Mein Gehalt auf 400 euro (ich arbeite jeden Tag , 44 Stunden in Monat und hatte 20 tage bezahlte Urlaub). Ab November wird mein Gehalt 420,2 euro ( 9,55 euro pro Stunde) ,aber jetzt 15 Tage bezahlte Urlaub . Meine Chefin will nicht 20 Tage zahlen wegen Feiertage. Ist es richtig ?
PS: Reinigungskraft
Meine Chefin sagt, dass sie von ihren Kunden keine Feiertage bezahlt bekommt .
11. November 2015 @ 07:01
Guten Tag! Ich habe eine Frage : Muss ich bei einem 400 Euro Job für Feiertage bezahlt werden?
11. November 2015 @ 07:39
Guten Morgen Helene,
ja! Wenn Ihr Arbeitseinsatz nur wegen des Feiertages ausfällt, haben Sie einen Anspruch darauf, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen für diesen Tag Entgelt zahlt. Dies gilt tatsächlich nur dann, wenn Sie an diesem Feiertag normalerweise zur Arbeitsleistung verpflichtet gewesen wären. Es ist auch nicht zulässig, dass Ihr Arbeitgeber Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lässt.
Näheres zum Arbeitsrecht können Sie auch in unserer folgenden Broschüre nachlesen: http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/1_Broschueren_und_Info_Blaetter/1_gewerblich/11_19913_Arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=2
29. Oktober 2015 @ 14:51
Vielen Dank!! Für ihre Antwort
29. Oktober 2015 @ 14:44
Natürlich haben Sie ein Recht auf bezahlte Urlaubstage. Minijobber haben die selben Arbeitsrechte wie vollzeitbeschäftige Mitarbeiter eines Betriebes. Das Urlaubsentgelt wird dem Arbeitnehmer während des Urlaubs als Arbeitsentgelt fortgezahlt. Gemäß § 11 BUrlG wird das Urlaubsentgelt vor Antritt des Urlaubs ausgezahlt und berechnet sich nach dem durchschnittlichen Verdienst in den letzten 13 Wochen vor Urlaubsbeginn. Sie können Ihrem Arbeitgeber gerne unsere Broschüre über die Arbeitsrechte der Minijobber zur Verfügung stellen http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/1_Broschueren_und_Info_Blaetter/1_gewerblich/11_19913_Arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=2
das Team der Minijob-Zentrale
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 § 615
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 § 7
 § 3
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 § 5
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