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Timestamp: 2018-05-21 14:43:16+00:00

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von Kurvenfan » Mittwoch, 16. September 2015, 19.41
Ich finde da Gemellus Vorschlag eigentlich auch charmanter.
Nur müsste man dann sagen, dass "niemand" wegen irgendwas benachteiligt oder diskriminiert werden dürfte. Die Frage ist nur, wo da die Grenze zu ziehen ist.
Die Paragraphen lauten:
- § 8 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen beruflicher Anforderungen
- § 9 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung
- § 10 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen des Alters
Das alles ist relativ weit gefasst und man sollte auch bedenken, dass man hier Gesetze macht, die auch etwas bewirken und nicht wieder nur für die oberen 10.000, die sich eine Rechtschutzversicherung leisten können. Aber zu denen würdest du ja gehören...
Also bleibt die Frage offen, wie viel Spielraum geben wir uns Menschen dann eigentlich noch?
Die Diskussion ist so alt wie die Meinungsfreiheit selbst. Wenn ich als Unternehmer, Vermieter oder wer auch immer noch nicht einmal über mein "Eigentum" verfügen kann wie es mir beliebt, dann sollten wir Obacht geben, dass wir unsere persönliche Freiheit nicht an ein Gericht verkaufen oder Menschen, die eben besser in der Nutzung ihrer Rechtsmittel sind als andere. Das schließt dich ja freilich aus...
von Mathilda » Mittwoch, 16. September 2015, 19.55
Du hast echt nichts begriffen. Wenn ein Vorgesetzter jemanden mobbt, weil derjenige gerade eine Geschlechtsumwandlung macht, zB ständig über die "Transe" herzieht und Bemerkungen über passende Klamotten, Klobenutzung macht und der "Transe" vorzugsweise unbeliebte Arbeit aufdrückt, dann ist das über das AGG justitiabel.
Macht der Vorgesetzte das mit einem Dicken, nicht.
Was dagegen sprechen soll, Übergewichtigen dieselben Möglichkeiten einzuräumen, hast du nicht erklären können. Da gibt es auch keinen vernünftigen Grund.
von Pik Sibbe » Mittwoch, 16. September 2015, 20.08
Allegro1300 hat geschrieben: Trotzdem wäre es zur Abwechslung nett, auf Laufstegen und Modeschauen mal normal gebaute Frauen zu sehen, mit echten Kurven und naturgesunder Figur. Daß ein paar stockend schwule Modedesigner mit ihrem Figurideal des Knabenhaften echt tollen Mädels Minderwertigkeitskomplexe verschaffen, daß die sich dann in der Folge in Eßstörungen reinmanövrieren, darf einfach nicht sein!
Aber normalgewichtige, sog. Plus-Size-Models, und mollige Damen auf dem Catwalk werden doch gegenwärtig salonfähiger und immer häufiger kommen auch die Modeagenturen auf diesen Geschmack. Was ich allerdings paranoid finde, ist die Tatsache, dass ein Mädel ab Konfektionsgröße 38 bereits als Plus-Size gelistet wird .
Mathildas Link bezog sich doch nur auf eine einzige Modelagentur, das kann man doch nicht verallgemeinern. Genauso wenig wie die Vermutung, unsere Models heutzutage seien nur deswegen so abgemagert, weil nur sie von angeblich homosexuellen Modemachern mit vermeintlich knabenhaftem Beuteschema genommen würden. Da hat sich meiner Meinung nach ein waschechtes Vorurteil gebildet. Diesen schwulen Modezar mag es mal gegeben haben, und die Dicken-Acceptance-Bewegung fand den offenbar so komisch, dass sie dieses Klischee gleich in sämtlichen Mops-Foren und Molligen-Sides verankerte, so dass inzwischen jeder dran glaubt.
Um all die Vermutungen, warum uns mager als schick verkauft wird, mal auf den Punkt zu bringen: Die Modeindustrie trifft ausschließlich Entscheidungen, die den Rubel rollen lassen und den Nerv der breiten Masse treffen. Und in unserer Zeit kommt man an dem Schönheitsideal "Schlank" nun einmal nicht vorbei.
Der Mensch sehnt sich offenbar immer danach, was er nicht hat. In Zeiten von Hunger und Not galten barocke Formen als attraktiv und standen für Wohlstand, Unversehrtheit und Fruchtbarkeit. Und in vielen Entwicklungsländern gilt auch heutzutage eine richtig mollige Frau als Sexsymbol schlechthin.
In Zeiten und Regionen von Wohlstand und Übergewicht wird umgekehrt rank und schlank als erstrebenswert angesehen.
Vielleicht unterliegt all das unterbewußten, evolutionären Vorgängen und es findet eine Art Selbstregulation statt, weil Homo sapiens in unseren Breitengraden massiv an Gewicht zugelegt hat.
von Kurvenfan » Mittwoch, 16. September 2015, 20.26
Mathilda hat geschrieben: Du hast echt nichts begriffen. Wenn ein Vorgesetzter jemanden mobbt, weil derjenige gerade eine Geschlechtsumwandlung macht, zB ständig über die "Transe" herzieht und Bemerkungen über passende Klamotten, Klobenutzung macht und der "Transe" vorzugsweise unbeliebte Arbeit aufdrückt, dann ist das über das AGG justitiabel.
Das ist leider nicht ganz richtig. Denn wenn ein Vorgesetzter einen Dicken mobbt, dann hat der zwar nicht berufen auf das AGG hier die Möglichkeit einzuschreiten, aber dafür bieten sich meist viele andere Möglichkeiten. Fast alle großen Konzerne und das weißt du bestimmt auch haben "Business Practices Offices". Diese reagieren in den meisten Fällen sogar so schnell und radikal, dass selbst die betroffenen davor zurück schrecken, diese zu informieren.
Wenn ich als Angestellter gegen meinen Chef klagen müsste, selbst wenn dieser Passus im AGG aufgenommen wird, dann glaube ich nicht, dass viele diesen Weg bestreiten würden. Zum einen steht immer noch die Angst um den eigenen Job und die persönlichen Folgen im Vordergrund. Aktuell werden ja nicht mal die vorhandenen Möglichkeiten ausgeschöpft um solche Dinge zu unterbinden? Wie sollen dann weitere Gesetze da helfen? Des weiteren können trotz Verzicht auf das AGG auch strafrechtliche Konsequenzen durchsetzbar sein:
- Körperverletzung (§223 StGB)
(Sie liegt vor, wenn durch Mobbing jemand erkrankt und ein Arzt dies attestiert.)
- Verleumdung (§187 StGB) oder
Wenn es jedoch nur darum geht Juristen zu beschäftigen, dann ist so ein Passus eine sehr gute Alternativ. Ich würde mich wie Gemellus geschrieben hat auch nicht auf das Recht der "Dicken" versteifen wollen sondern eigentlich sollte das für alle Menschen gelten. Nur wie verpackt man das dann in der Wirklichkeit und wie kann das gelebt werden? Bestrafung kann leider meist erst im Nachhinein und in den seltensten Fällen noch durch Angst als präventive Maßnahme wirken. Daher mag es nützlich sein, das AGG zu erweitern, aber es gibt wohl oder übel auch mehr Kollisionen mit anderen gesellschaftlichen Anforderungen. Daher sage ich noch einmal, dass hier Vorsicht gelten
sollte. Oder gibt es dann auch einen Passus für kleinwüchsige Menschen? Für große Menschen?
Wie geht man eben mit der Andersartigkeit der Menschen um? Muss man das in Gesetzen regeln? Sind wir schon so weit gekommen?
Sonst könnte uns dieser Spruch genüge tun:
Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los.
von Mathilda » Mittwoch, 16. September 2015, 20.31
Was soll diese krampfhafte Schwarzmalerei, dieses "wir sprechen den Dicken alle Rechte ab"? Was machst du eigentlich auf einer Dickenseite? Alles was du dazu absonderst, ist unsubstantiiertes Geschwurbel.
von Allerleirauh » Mittwoch, 16. September 2015, 20.46
Bizarrer Diskusionsverlauf.
Eigentlich ging es doch um die 37-Grad-temperierten Kleiderstangen der Haute Couture.
Für meinen inneren Frieden habe da inzwischen einen ganz pragmatischen Zugang: da die Stoffmengen auf den Laufstegen generell verknappt werden, hat diese eitle Form der Körperverhüllung kaum Relevanz für mich. Sie entspricht in der Regel nicht dem, was ich ästhetisch oder elegant finde. Aber so ist das mit Kunst wohl einfach.
Als genauso profan empfinde ich vermeindliche Provokation und da ist es mir so gut wie gleichgültig, ob es sich um genetische Varianten, abbe Beine oder Opfer fortgeschrittener Bodymodifikation handelt, die durch's Dorf getrieben werden. Das Handicap sehe ich dann eher beim Designer, resp. dem Interesse des Zuschauers.
Was mich eher nervt ist, dass es auch in der Prêt-à-porter kaum Varianz gibt - und erst Recht nicht bei den üblichen Verdächtigen. Da sind die Models dann zwar nicht fast an der Einweisungsgrenze, aber immer noch sehr normiert schlank. Kann man nicht einfach einen bunten Haufen Leute abbilden, die reale Konfektionsgrössen des Herstellers tragen? (Kiyonna macht das z.B.)
Also, zweimal mit 1,70m, in schmal und opulent.
Dann könnte ich mir vorstellen, wie ein Kleid bei mir in etwa sitzt.
Allerdings - diese Transferleistung, Kleidergrössen am eigenen Leib zu imaginieren, ist nicht gering zu schätzen.
von Kurvenfan » Mittwoch, 16. September 2015, 20.50
Mathilda hat geschrieben: Was soll diese krampfhafte Schwarzmalerei, dieses "wir sprechen den Dicken alle Rechte ab"? Was machst du eigentlich auf einer Dickenseite? Alles was du dazu absonderst, ist unsubstantiiertes Geschwurbel.
Ich glaube Mathilda jener Beitrag von DIR ist "unsubstantiiertes Geschwurbel", weil dir die Argumente ausgehen, aber das ist nur meine Sicht der Dinge. Auf Fragen keine Antwort haben, aber selbst nur rumpoltern kann jeder. Auch eine von sich überzeugte arrivierte dicke Frau wie du.
@ Allerleirauh
Ich glaube die Designer zeigen nur gerne Einheitsgrößen, weil es dann unkomplizierter ist solche Kleider zu schneidern. An einer Frau mit Kurven müsste man eben auch bedenken, wie sich diese Kurven verteilen. Die eine hat mehr Bauch, die andere mehr Po. Das wäre ja fatal. Die anderen Modepüppchen sehen alle gleich aus. Das fällt das Kleid immer gleich, wie von der Stange.
von Allerleirauh » Mittwoch, 16. September 2015, 21.02
Das dachte ich mir fast, Kurvenfan.
Ich kann es nur immer noch nicht verstehen.
Wenn ich ein Produkt für möglichst viele Kunden präsentieren möchte, dann würde ich doch dessen Vielfältigkeit betonen. Eine Hose, die an einem fast nicht vorhandenen KG 32 Hintern "sitzt", hat mit grosser Wahrscheinlichkeit mit meinem Format zu kämpfen.
Warum also nicht 3 verschiedene Models?
https://www.youtube.com/watch?v=1bPVT7azFEM
von Mathilda » Mittwoch, 16. September 2015, 21.39
Kurvenfan hat geschrieben: Auf Fragen keine Antwort haben, aber selbst nur rumpoltern
von Kurvenfan » Donnerstag, 17. September 2015, 18.05
Lies meinen Beitrag von davor nochmal aufmerksam. Ich helfe dir so weit, dass die Fragen mit einem "?" gekennzeichnet sind.
von Mathilda » Donnerstag, 17. September 2015, 19.20
1. Aktuell werden ja nicht mal die vorhandenen Möglichkeiten ausgeschöpft um solche Dinge zu unterbinden?
2. Wie sollen dann weitere Gesetze da helfen?
3.[Recht aller Menschen] Nur wie verpackt man das dann in der Wirklichkeit und wie kann das gelebt werden?
4. Oder gibt es dann auch einen Passus für kleinwüchsige Menschen?
5. Für große Menschen?
6. Wie geht man eben mit der Andersartigkeit der Menschen um?
7. Muss man das in Gesetzen regeln?
8. Sind wir schon so weit gekommen?
Nichts davon ist unbeantwortet, wenn du meine Beiträge "von davor" gelesen (und verstanden) hättest. Da dich das offensichtlich überfordert hat, mach ich mal die Sendung-mit-der-Maus-Nummer für den kleinen Kurvi.
1. Das ist keine Frage, das ist eine Behauptung mit einem fehlplatzierten Fragezeichen.
2. Es geht mir nicht um weitere Gesetze, sondern um die Aufnahme von "Übergewicht" oder meinethalben auch "körperliche Besonderheiten" in ein bestehendes Gesetz.
3. Genau so, wie das bislang auch schon gehandhabt wird für diejenigen Minderheiten, die bereits in den Schutzbereich des vorhandenen Gesetzes einbezogen sind. Ich will nicht mehr, ich will bloß nicht weniger Schutz als andere Minderheiten.
4. Gibt es schon, die gelten nämlich als Behinderte bei echtem Kleinwuchs, § 2 SGB IX, und können ansonsten bei "Untergröße", die noch nicht Kleinwuchs ist, trotzdem nach AGG klagen, zB.
Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, Urteil vom 26. März 2015 – 12 A 120/14 –, Rn. 36, juris.
5. Siehe 4. analog
6. Entweder alle Minderheiten schützen, oder keine.
7. Ja, offensichtlich. Siehe Raucher: Wenn nicht Raucher in der Masse so rücksichtslos wären, dass sie überall da auf ihrem Recht zu rauchen bestehen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, wären keine Nichtraucherschutzgesetze nötig. Sie sind aber nötig und es ist gut, dass es sie gibt. Dadurch, dass es nun an vielen Stellen verboten ist, konzentrieren sich die Raucher erst Recht dort, wo es nicht audsrücklich verboten ist, und fühlen sich im Recht, dort erst Recht nicht mehr Rücksicht nehmen zu müssen. Ähnlich ist es mit Antidiskriminierungsgesetzen. Es ist leider nötig, dass es das gibt, und es ist auch gut so, dass schonmal ein gewisser verbesserter Schutz- und vor allem das Signal des Gesetzgebers "Hey aufgepasst, Schwule/Nescher/Juden/Spasten diskrimninieren, is nich politisch korrekt!"- existiert. Aber dadurch scheint gleichzeitig das Halali geblasen zu sein auf die Dicken, die man ja hoch offiziell diskrimineren darf, das ist die einzig verbliebene Minderheit, die -politisch korrekt- noch fertiggemacht werden darf. Und allein daher muss "dick" einbezogen werden in das AGG.
8. Wir waren nie nicht so weit. Im Gegenteil. In den 80ern war Vergewaltigung hoch offiziell erlaubt, wenn es sich um die Ehegattin handelte, in den 70ern durfte der Ehemann noch Verträge, die seine Frau geschlossen hatte, kündigen - zB den Arbeitsvertrag- auch gegen ihren Willen, und Schwule kamen in den Knast, usw. Wir sind aber weit entfernt von gut.
von Kurvenfan » Donnerstag, 17. September 2015, 21.18
Dicke sind doch keine Minderheit? Also ich glaube da tut Deutschland gerade alles um dieses Problem zu lösen. *lol* Hast du dich schon mal auf deutschen Straßen umgesehen?
Ich finde es zwar süß, wie du um die Fragen herum schwänzelst und den Fragen eher ausweichst, als sie direkt zu beantworten, aber ich habe nichts anderes erwartet.
Wenn diese Entscheide für Körperformen bei großen oder kleinen Menschen gemacht werden, wieso dann nicht auch für "breite"? Dann müsste das doch wohl genauso funktionieren? Wieso klagt dann keiner? Mir wäre nicht bekannt, dass ich als "Großer" Mensch einen anderen Anspruch nach dem AGG hätte als ein Dicker. Dann müsste nach § 2 SGB IX auch ein Dicker mit einer Erkrankung "Behindert" sein, wenn er mehr als der Durchschnitt seines Alters wiegt, oder?
Mal ehrlich Mathilda niemand "darf" öffentlich Dicke diskriminieren, aber wenn man selbst arrogant und aufgeblasen ist, dann spielen die Körpermaße eben eine untergeordnete Rollen. Es werden vor allem zwei Gruppen von Menschen diskriminiert. Das sind "Wehrlose" um die es wirklich schade ist und die schützenswert sind und besonders einfältige und arrogante Menschen, die es wahrscheinlich ein Stück weit selbst verschuldet haben. Ich denke zu den "Wehrlosen" gehörst du nicht...
Das ist ein WENN überhaupt ein Urteil zu deiner Person und eben NICHT über Dicke im Allgemeinen. Natürlich wirst du wieder versuchen das so auszudehnen, aber das bestätigt dann nur obige Annahme.
Wie gesagt du hast selbst gesagt, dass eine Aufnahme ins AGG erst einmal die Sache nicht besser machen würde. Im Gegenteil, wenn es erst einmal feste Ausnahmen für Einstellungen oder Arbeitsverhältnisse gibt, dann KEIN Dicker mehr die Möglichkeit mehr irgend etwas daran zu rütteln und diese Ausnahmen WIRD es geben genauso, wie es sie aktuell für die anderen Bereiche auch gibt.
von Mathilda » Donnerstag, 17. September 2015, 23.01
Kurvenfan hat geschrieben: Dicke sind doch keine Minderheit? Also ich glaube da tut Deutschland gerade alles um dieses Problem zu lösen. *lol* Hast du dich schon mal auf deutschen Straßen umgesehen?
Minderheit im Sinne des Antidiskriminierungsgesetzes ist alles im AGG Genannte, was von der Norm abweicht und deswegen anders behandelt wird als Leute, die der Norm entsprechen.
Wenn meine akribische Antwort auf jede, aber auch JEDE deiner Blödheiten keine direkte Antwort war, dann weiß ich auch nicht. Du hast echt so fulminante Wahrnehmungsstörungen, manchmal glaube ich, du verarschst uns alle und lachst dir eins, hier den Asperger geben und alle irre machen.
Ja du hast ja so Recht, genau so sehe ich das auch. Leider sieht das bis jetzt aber die Rechtsprechung und der Gesetzgeber anders. Ich will nur, dass für Dicke das gleiche Recht gilt, was heute schon für Kleinwüchsige usw. gilt.
Weil ja wenn ich bewusslos in die Notaufnahme eingeliefert werde, der Diensthabende sofort erkennt, wie arrogant und einfältig ich bin und der nur deswegen meinen Tumor nicht diagnostiziert, an dem ich fast sterbe, sondern mit "die Dicke hat bestimmt Blähungen vom vielen Essen" der Sache nicht weiter nachgeht.
Selbstverständlich ist jegliche Diskriminierung nicht politisch korrekt, außer wenn es um Dicke geht. Das ist sogar politisch korrekt, da feixen alle mit.
Und natürlich, wie könnte es auch anders sein, der Kurvenfan haut mitten rein, mal wieder und wie immer, die Dicken werden nicht diskriminiert, blabla. Du als Unbeteiligter zum Thema emotionale Intelligenz Dicke und deren Alltag. Du erklärst sicher auch einer BVB-Mannschaft, wie Fußball wirklich funktioniert und dass sie alle keine Ahnung haben, und du erklärst sicher auch Stephen Hawking was über die wahre Bedeutung von ALS. Gelle.
Wie gesagt du hast selbst gesagt, dass eine Aufnahme ins AGG erst einmal die Sache nicht besser machen würde.
nein das habe ich nicht. Ich habe gesagt es ist wichtig, richtig und nötig, und ich will nicht mehr Rechte, ich will aber die gleichen Rechte wie alle anderen potentiellen Diskriminierungsopfer auch.
von Kurvenfan » Donnerstag, 17. September 2015, 23.26
Ich sehe das eher als eine Selbstwahrnehmungsstörung bei dir an.
Hier werden nämlich deinerseits Dinge genauso aufgebauscht, wie du mir vorwirfst sie zu bagatellisieren. Ich hatte auch schon einen Ärztefehler nach einer OP und nun? Sind das jetzt Ärzte, die Rothaarige Diskriminieren? Wohl kaum, oder?
Ich erkläre keiner BVB Mannschaft, wie sie Fußball zu spielen haben, aber du erklärst die ganze Zeit, dass der BVB die ärmste Fuballmannschaft der Liga sei. :-p
Nur weil man selbst dick ist oder besser noch ich vergaß, mal WAR, heißt das nicht, dass man auch alles darauf beziehen kann, oder? Du bist doch selbst das beste Beispiel derer, die da auch einen Rückzieher gemacht haben. Natürlich wegen der Gesundheit versteht sich...
Mir geht dein Gehabe als Drama-Queen genauso auf den Keks, wie dir vielleicht das mir angedichtete Asberger.
von Allegro1300 » Freitag, 18. September 2015, 8.01
Naja, Kurvenfan, wer einige Deiner Beiträge liest, kann von Dir durchaus den Eindruck eines beratungsresistenten, arroganten, ignoranten, verbohrten, emotionslosen Drecksackes bekommen. Das hat schon Asperger-Züge Wobei ich kein Fachmann für Psychiatrie bin...
Aber - in dubio pro reo. Und bevor ich mich über Dich aufrege, biste mir lieber egal

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 § 10
 § 2
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in dubio