Source: https://politopia.de/forum/index.php?thread/19241-das-bedingungslose-grundeinkommen/&postID=1009921
Timestamp: 2020-05-28 14:38:05+00:00

Document:
Das bedingungslose Grundeinkommen - Seite 7 - Innenpolitik - Politopia - Das Europa-Forum
Nein die KV geht nicht vom BGE ab, sondern wird mit der PV und der auslaufenden RV zu einem Sechstel (16) % aus der Wertschöpfungsabgabe finanziert. […]
Bei einer 16-prozentigen "Wertschöpfungsabgabe" ist's bald aus mit der Wertschöpfung, keine Sorge - und da Wirtschaftsleben und Währungskurs dann in gleicher Weise geplättet sind, lässt sich auch nicht mehr importieren, was man so zum Leben brauchte…
Nein die KV geht nicht vom BGE ab, sondern wird mit der PV und der auslaufenden RV zu einem Sechstel (16) % aus der Wertschöpfungsabgabe finanziert. Diese bei einen BIP von 2,580 Mrd. Euro und 1000 € BGE auf 44,8 % berechnet wurde.
Nur, dass ich das auch richtig verstehe:
Die Kerzenmanufaktur "Flinker Docht" verkauft im Jahr Kerzen für 100.000 Euro. Um die herstellen zu können, bezieht sie Vorleistungen, kauft also beispielsweise die Dochte und das Wachs irgendwo ein und lässt es sich liefern. Kostet 35.000 Euro. Von den jetzt im Raum stehenden 65.000 Euro werden noch Gütersteuern abgezogen und eventuelle Subventionen dazugerechnet. Das sind in Summe noch mal abzuziehende 5.000 Euro. Die verbleibenden 60.000 Euro sind der Beitrag von "Flinker Docht" zum BIP, jedenfalls nach der Methode der Entstehungsrechnung. und ganz grob, denn das BIP ist ein reiner Vergleichswert auf der Preisbasis von (glaub ich aus dem Gedächtnis heraus) 2005. Diese 60.000 Euro speisen heutzutage Arbeitslohn und Betriebsgewinne. Vor Steuern. Letztlich gehen davon 57% in den privaten Konsum, 18% in den Staatskonsum, 18% in Bruttoinvest und der Rest sind Außenbeiträge. An letzteren ändert sich erst mal nichts. An den notwendigen Bruttoinvestitionen auch nicht. Der Staatskonsum könnte etwas sinken (Verwaltungsaufwand etc.). Nun kommt der Herr Straubhaar und möchte rund 45% von diesen 60.000. Und zwar nur für die Verteilung als BGE und die KV- Kosten. Um 27.000 Euro werden also Lohn und Unternehmensgewinn schon mal geschmälert - vor weiteren Steuern und Abgaben. Wer ist da jetzt direkt und indirekt der Leidtragende? Das nenn ich mal einen Plan...
Bei einer 16-prozentigen "Wertschöpfungsabgabe" ist's bald aus mit der Wertschöpfung, keine Sorge...
Das ist ein Missverständnis Substi! Man spricht von einer Wertschöpfungsabgabe von rund 45%, nur für ein 1000 Euro- BGE und KV. Die 16% sind nur der KV- Anteil in diesen 45%. Dazu kommen dann noch allgemeine Steuern und Abgabenaußerhalb der hier betrachteten Finanzierung.
....Diese 60.000 Euro speisen heutzutage Arbeitslohn und Betriebsgewinne. Vor Steuern. Letztlich gehen davon 57% in den privaten Konsum, 18% in den Staatskonsum, 18% in Bruttoinvest und der Rest sind Außenbeiträge.......
Moment ab hier .... muss ich einiges verdeutlichen .....Diese 60.000 Euro speisen heutzutage Arbeitslohn und Betriebsgewinne. Also die Bruttoarbeitslöhne und Abgaben für den Arbeitnehmer fallen für den Arbeitgeber mit einem BGE schon einmal weg Sie werden zwar wieder mit der Wertschöpfungsabgabe erhoben aber nicht doppelt.
Die genau Berechnung zeigt dass das BGE ein Wirtschaftsförderprogramm für den klassischen Mittelstand ist.
Ich erstelle eine Beispiel Rechnung des Straubhaar BGE Modell für alle Betroffenen:
Berechnungshilfe https://www.nettolohn.de
Beispiel Arbeitnehmer ledig Steuerklasse I Bruttojahreseinkommen 48.000
Summe Sozialabgaben monatlich 803,00 € jährlich 9.636,00 €
Summe Steuern inklusive "Soli" monatlich 727,07 € jährlich 8.724,85 €
Netto monatlich 2.469,93 € jährlich 29.639,15 € Abgabenlast 38,25 %
Bei einem Arbeitnehmer mit 60.000 Euro Jahresgehalt (48.000 € Bruttojahreseinkommen +12.000 € BGE inklusive freie KV und PV Versorgung) liegt die Nettosteuer bei 24.000 Euro "Steuerlast" 40 % inklusive KV und PV Beiträge) monatlich Netto 3.000.00 € - Private RV 400,00 € = monatlich 2.600 Euro jährlich netto 31.200 €
Ersparnis Arbeitgeber pro Arbeitsplatz Sozialabgaben monatlich 803,00 € jährlich 9.636,00 € bei einem Mittelstandunternehmen von 500 Mitarbeiter sind dass 401.500 € monatlich und ganze 4.818.000 € jährlich und die Arbeitnehmer haben mehr netto als heute.
Finanziert wird das BGE über eine allgemeine und allumfassende "Wertschöpfungsabgabe" in Höhe von ca. 44,8 % bei einem BIP von 2,5 Billionen Euro/jahr. Das BGE 1000 € für 500 Personen kostet jährlich 6 Millionen Euro mit 4.818.000 € wird das Unternehmen durch wegfallende Sozialabgaben entlastet, bleibt eine Steuerlast für das BGE in der Wertschöpfungsabgabe von rund 1.2 Millionen Euro pro Jahr oder 100.000 € monatlich. Ich bin davon überzeugt das sich durch eine ersetzende "Wertschöpfungsabgabe inklusive KV und PV Beiträge" die aktuellen Unternehmenssteuern und Sozialabgaben bei dem Beispiel Mittelstandunternehmen mit 500 Mitarbeiter die Abgaben und Steuerlast nicht ansteigen sondern erheblich absinken lässt. (Konkrete Zahlen und Größen kann ich aufgrund mangelnder Steuer- Quellzahlen des Beispiel Mittelstandunternehmen nicht errechnen)
Auflösung der BA und Jobcenter und später (Auslaufen des Vertrauensschutz) auch der RV erhebliche Einsparung der Personalkosten und der Bürokratie um soziale Leistungen, die einzige "bürokratische" Erfassung für ein BGE ist in der Regel die Geburtsurkunde und die Sterbeurkunde zur Beendigung des BGE mehr nicht.
Also eine WIN-WIN Situation für viele vor allem hat der Staat zusätzliche Mittel die jetzt an Bürokratie und Immobilien gebunden sind, auch ein Faktor der Habenseite eines BGE.
Die einzig verbleibende Steuer ist die MwSt. so wie sie heute ist und das ist für Unternehmen ein überwiegend durchlaufender Posten und in die Preise bereits eingepreist. Der Staat verliert an der MwSt. Steuer durch ein BGE keinen Cent. Die Verbraucher zahlen nicht mehr und die klassischen Unternehmen bleibt die steuerliche Belastung + - ein wenige % je nach Einzelfall in der Regel so wie es ist. Wer zahlt nun für das BGE? Die Industrie 4.0 die mit 5G Komponenten produziert, Unternehmer die eine hohe Wertschöpfung mit wenig Beschäftigten erreichen und die Finanzspekulanten.
Einmal editiert, zuletzt von Sybilla ( 6. April 2019 )
Kann man machen, natürlich. Die Frage ist nur, ob man es auch tun sollte. Nachhaltig ist das nämlich nicht. Jahr für Jahr kommt weniger Geld rein. 17% sind fast nirgendwo zu erwirtschaften. Nach einer einstelligen Zahl von Jahren ist die Party dann endgültig vorbei. Zudem sollte man bedenken, was man da plündert. Die vorgeschlagene Maßnahme vernichtet u.a. Altersrückstellungen. Nach einem durchdachten Plan klingt das jetzt irgendwie nicht.
Altersrückstellungen sind davon wenig betroffen. Bei meinem Modell greife ich erst mal die privaten Geldvermögen an....
Nur - mache dir klar - Geldvermögen unterhalb von 70.500€ sind keine Verlierer, weil das BGE die Verluste ausgleicht. Eine Familie mit 2 Kindern kann also in diesem Modell 282.000€ GELDVERMÖGEN haben, und bekommt noch immer mehr Geld durch das BGE, als es Verluste durch die Besteuerung hat.
Mehr als 80% der Bevölkerung würden bei einem solchen Modell zu den finanziellen Gewinnern zählen.
Mehr als 95% der Bevölkerung wären entweder Gewinner, oder würden nur wenig mehr als heute zur Staatsfinanzierung beitragen müssen.
Eine Vernichtung von Altersrückstellungen sieht definitiv anders aus - der Plan ist solide.
Ui, welch bestechende Rechnung… die somit zu gründende BGE-Zuteilungs-und-Refinanzierungsbehörde würde mithin pro Jahr 17% der privaten Sparvemögen abgreifen, um sie als BGE auszuschütten - dasa klingt mir ganz danach, als würden nach wenig mehr als 5 Jahren die diese Sparvermögen futsch sein - na gut, dann könnte man sich daran machen, an noch vorhandenen "Sachwerten" orientiert eine Sondersteuer in adäquater Höhe einführen - das würde sicher die Auswanderungswilligkeit größerer Bevölkerungsteile kräftig belebem - und schon wäre das BGE noch leichter zu finanzieren…
Ja - so rechnen die, die nicht rechnen können oder wollen. Wer nur auf die 17% zusätzliche Abgaben schaut, der rechnet so - vergisst aber, dass 1000€ BGE jeden Monat als zusätzliche Einnahme zur Verfügung stehen....
Das von mir beschriebene Instrument ist ein Umverteilungsinstrument. Jeder, der weniger als 70.500€ GELDVERMÖGEN besitzt, wird damit Jahr für Jahr sein Geldvermögen steigern können. Nur die, die ein Geldvermögen oberhalb von 70.500€ besitzten gehören zu den potentiellen Verlierern.
Geht man auf das Familieneinkommen wird es noch drastischer - der durchschnittshaushalt wird bei diesem Modell genauso profitieren, wie auch der Median-Bürger.
Tatsächlich wäre es noch besser, statt auf das Geldvermögen auf das bewertete Vermögen zu gehen. Dann würden bereits ca. 10% Vermögenssteuer jährlich ausreichen, um den gesamten Staatshaushalt zu finanzieren und ein BGE gleich mit.....
Das ist aber praktisch nicht seriös machbar. Auf die Geldvermögen hingegen zu gehen, ist umsetzbar.
[…] Wer nur auf die 17% zusätzliche Abgaben schaut, der rechnet so - vergisst aber, dass 1000€ BGE jeden Monat als zusätzliche Einnahme zur Verfügung stehen […]
Das BGE ist keine "zusätzliche Einnahme", sondern das im ersten Monat seiner Ausschüttung rein theoretisch das Existenzminimum abdeckende jedem Bürger zur Verfügung gestellte Sümmchen; im Falle seiner Einführung würden sich also Löhne schon mal auf ein "Zubrot" komprimieren, schließlich würden selbige ja nicht mehr "zum Leben" benötigt… die Sache ist insgesamt ein wenig komplizierter, weil somit ja die bisher üblichen Grundfreibeträge ihren Sinn verlören, und andererseits Steuern (nach den Thesen des dm-Drogeriemarktgründers) sowieso nur noch als Verbrauchssteuern erhoben werden sollen, womit die komplette Kalkulation wertschöpfender Tätigkeiten international gar nicht mehr umstandslos vergleichbar wäre… der Wettbewerbsvorteil steuerfreier und auf Taschengeldniveau abgesenkter Löhne würde folglich Schutzzölle der in Handelsbeziehungen stehender Nationen nach sich ziehen - während gleichzeitig die Binnennachfrage der BGE-eingeführt-habenden Nationen zusammenbräche… das sind irgendwie keine so richtig zuversichtlich stimmenden Zukunftsaussichten.
Nein die KV geht nicht vom BGE ab, sondern wird mit der PV und der auslaufenden RV zu einem Sechstel (16) % aus der Wertschöpfungsabgabe finanziert. Diese bei einen BIP von 2,580 Mrd. Euro und 1000 € BGE auf 44,8 % berechnet wurde. Zur Wertschöpfungsabgabe sollte eine integrierte global erhobene Finanztransaktionensabgabe angestrebt werden aber diese muss eben gloabl beschlossen werden. Dann würde die Wertschöpfungsabgabe entsprechend absinken.
Es würde vor allem die Wertschöpfung sinken.
In meinem Modell aber schon!
Dass das in der Praxis wenig sinnvoll wäre, ist eine andere Geschichte. Meine Modellrechnung zeigt aber auf, dass ein BGE in jedem Fall finanzierbar ist, wenn man es politisch will.
Würde es konkret werden, dann würde man Hartz IV, Kindergeld, Grundrente und einiges mehr in Frage stellen. Umgekehrt braucht man dann aber auch keine 17% mehr.....
Den dm-Gründer verstehst du offensichtlich nicht so ganz richtig. Es gibt gute Gründe, warum er die Mehrwertsteuer anderen Steuerformen für überlegen hält - gerade in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Hier solltest du nochmals nachlesen.
WENN man denn auf BGE-Gesellschaften kommen würde, dann wären die Menschen faktisch freier als heute, sich auch mal einen anderen Job zu suchen. Die heute vorhandene Überlegenheit der Unternehmen wäre deutlich relativiert.
[…] Es gibt gute Gründe, warum er die Mehrwertsteuer anderen Steuerformen für überlegen hält […]
Diese Gründe nennen sich purer Egoismus: Unternehmen und Gewinn wären steuerlich vollständig entlastet, und auf den ersten Blick würden sich die "verfügbaren Einkommen" der sonstigen Bevölkerung und somit deren Nachfrage erhöhen… da die Preiskalkulation der Drogerieartikel (bei sinkendem Anteil der Lohnkosten) bei höherem MWSt-Anteil des Endverkaufspreises zunächst keine Erhöhung erzwäng, und nicht einmal mehr eine Erbschaftssteuer bei Generationswechsel im Unternehmen anfiele, ist' ihm sein Modell des BGE natürlich eine Herzensangelegenheit…
Unternehmen zahlen so oder so keine Steuern - sie verbuchen Steuern als Ausgaben, und verkalkulieren sie im Preis. Bezahlen tut sie immer der Endkunde!
Wäre dir klar, mit welcher geringen Gewinnspanne derzeit Handelsunternehmen in Deutschland wirtschaften, würdest du deinen Blödsinn aufgeben.
Wenn du ein Duschgel bei Rossmann, dm oder Müller kaufst, bleibt am Ende beim Händler 1 Cent hängen - maximal! Ist das unfair und deshalb Egoismus des Unternehmers? Oder ist das vielmehr eine Leistung von Spitzenunternehmen, die mit so niedrigen Spannen noch erfolgreich wirtschaften können?
Wieviel Aufschlag darf ein Unternehmer noch kalkulieren, damit seine Kunden das noch akzeptieren?
Ist es wirklich viel, wenn Handelsunternehmen sich 1-2% der Preise für sich und ihre Mitarbeiter und ihre Anteilseigner nehmen?
Ich denke, die Ahnungslosen sollten mal die Kirche im Dorf lassen!
Mit dem wenigen, was Lebensmittelhändler in Deutschland noch verdienen, leisten sie sehr viel für das Wohlfühlverhalten der Einkäufer - und gleichzeitig bemüht sich der Handel deutlich darum, auch die ethischen Wünsche der Bevölkerung regelmäßig aufzugreifen - ohne deshalb gleich die eigene Kundschaft zur verprellen.
Wir haben in Deutschland einen extrem harten Wettbewerb - und Werner aber auch Rossmann waren und sind Unternehmer, die nicht nur auf das eigene Wohl bedacht sind, sondern auch Verantwortung für ihr Wirken in der Gesellschaft übernehmen. Vielleicht sollte sich Otto Normalo vor seiner Kritik nochmals überlegen, ob er vergleichbar unterwegs ist.....
Die aktuelle Nachrichtenlage bestätigt meine Prognose das der Sozialstaat mit einem BGE auf die Herausforderungen der Zukunft alternativlos antworten muss. Ein BGE das im Bezug auf das BIP finanzierbar ist und im Prinzip nichts anderes ist, als eine Steuerreform. Zur besseren Übersicht der Argumente für ein BGE fasse ich in diesen Beitrag die bereits gewonnen Erkenntnisse in der bisherigen Diskussion zusammen und setze zugleich einen Meilenstein für die zukünftige Diskussion. (Sachargumente sind jederzeit willkommen)
Bis jetzt war der Strukturwandel im Machienenbau und der Autoindustrie hin zur Industrie 4.0 mit 5G Komponenten nur „Zukunftsmusik“, jetzt ist er offensichtlich da.
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KONJUNKTUR DRITTER MONAT IN FOLGE MIT BESTELLRÜCKGANG / VOR ALLEM AUSLANDSNACHFRAGE SCHWÄCHELT - Maschinenbau stottert - 04. April 2019 Autor: dpa
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Daraus folgere ich das ein BGE in der nahen Zukunft (Bundestagswahl 2025) alternativlos ist.
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Das Argument Kinder BGE ist wirklich einmal eines mit Hand und Fuß. Aber das Kinder- BGE 1000 € muss ja nicht sofort in voller Höhe an die Eltern ausbezahlt werden. Ich denke der Wert für Kindergeld, Kinderteilhabe-Paket, Wohngeld etc... auf einen Einkommenszuschuss pro Kind kann auf 500 € berechnet werden. Die anderen 500 € sollten auf ein BGE Grundstock Konto des Kindes für das erwachsene Kind angespart werden. Zum 18 Geburtstag könnte dann ein Teil davon zweckgebunden für ein E- Auto ausbezahlt werden oder zum 21. Geburtstag zweckgebunden zur Gründung eines Haushalts. Entweder setzt man dann die Auszahlungen turnusmäßig alle 5 Jahre 10 % des BGE Kontos fort oder es dient als Grundstockvermögen für eine Zusatzrente ab 70 zum BGE. Die Ausgestaltung des Kinder BGE ist ja gesellschaftlich verhandelbar. Aber ich denke mein Vorschlag wäre schon einmal eine gute Idee. Ein BGE darf bei seiner Initiierung keine Kaufkraftsprünge für Familien auslösen.
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Ich warne davor, in einem BGE die Überwindung aller Probleme unserer Gesellschaft hinein zu interpretieren!
Tatsächlich kommt es vor allem darauf an, wie es konkret gemacht wird.
Beispielsweise kann man ein Kinder-BGE von 1000€ locker rechtfertigen, wenn alle derzeit existenten Subventionen des Staates in die Kinder beseitigt werden. Kein Zuschuss mehr zum Kindergarten, keine Staatsfinanzierung mehr für Schulen und Universitäten.....statt dessen müssen die dafür aufkommen, die dafür 1000€ BGE bekommen......
Aus grundsätzlichen Überlegungen heraus bin ich der festen Überzeugung, dass wir eine BGE-Gesellschaft anstreben sollten. Wer aber glaubt, dass es mit diesem sinnvollen Umsteuern per se mehr Gerechtigkeit gäbe - der hat wichtige Zusammenhänge noch nicht ausreichend verstanden.
Tatsächlich gibt es nur einige vernünftige Ansätze, die die Tendenz verstärken, dass die BGE-GEsellschaft mehr Gerechtigkeit entfalten kann, als es unsere heutige Gesellschaft tut.
MEHR ist es aber auch nicht. Aber auch nicht weniger!
Unterm Strich bleibe ich ein Anhänger der BGE-Gesellschaft - weil da vieles Transparenter dargestellt werden kann, als dies heute der Fall ist.
Ein Allheilmittel ist aber auch keine BGE-Gesellschaft.
Digitaler Wandel viele Jobs bedroht, ein BGE ist zukünftig alternativlos.
Fast jeder fünfte Arbeitsplatz in Deutschland ist von der Digitalisierung bedroht.
Die Welle rollt.....
[…] Die Welle rollt.....
Ja, die "Weiterbildungsindustrie" wird sicher in den nächsten Jahren nach weiteren und höheren Zuwendungen aus Bundesmitteln und zwangsweise zugewiesenen und "umzuschulenden" Lohnersatzleistungsempfängern gieren… die "Zukunft der Arbeit" haben schon andere als Hubertus Heil sich auszumalen versucht, Hirnforscher Gerade Hüther beispielsweise meint, dass in einigen Jahren 20 Prozent nur noch zu Hause sitzen…
Ach Sybilla, meinst du nicht, dass du mit deinen Ängsten übertreibst?
Fakt ist, dass seit Urzeiten der Mensch das menschliche Bedürfnis verfolgt, sich unliebsamer Arbeit zu entledigen.
Wir (die Menschheit) haben das mit so großem Erfolg über Jahrtausende getätigt, dass auch heute noch immer so viel Arbeit übrig ist, die niemand macht, dass es mehr eine Frage der Organisation als eine grundsätzliche Fragestellung ist, ob wir Vollbeschäftigung herstellen können.
20% der Arbeitsplätze sind also von der Digitalisierung bedroht....und wie viele neue Arbeitsplätze entstehen zukünftig?
Allein durch die Herausforderungen des Klimawandels KANN eine Gesellschaft so viele neue Jobs schaffen, dass die bestehenden Ressourcen das nicht abdecken können.....es ist nicht eine Frage OB das geht, sondern nur eine Frage, ob wir eine Politik haben, die das passend organisiert.
Vor 100 Jahren war weigehend klar, dass in der Regel die eigenen Eltern am Ende des Lebens von ihren Kindern gepflegt werden. Heute ist die Pflegezeit viel länger....und es ist auch klar, dass mehr Kinder in Partnerschaften leben, in denen beide Teile einer Erwerbstätigkeit nachgehen - sie können gar nicht so einfach die Eltern pflegen.....und auch die Betreuung der Kinder nimmt immer mehr professionelle Züge an. Heute ist es schon fast normal, dass Kinder in den Kindergarten gehen - und zwar nicht erst ab 3 Jahre, sondern schon ab 9 Monate!
Heute sterben die Alten auch nicht mehr mit 67, sondern sie werden 90, 100 oder sogar 120 - und immer mehr werden diese Alter erreichen!
Die eigenen Kinder sind dann auch schon pflegebedürftig - und die Enkel schon nah dran an der Grenze.....
Wir MÜSSEN also Bereiche des Lebens in die normale Arbeit eingliedern, die früher irrelevant waren!
Und auch die Digitalisierung selbst bringt neue Aufgaben mit sich. Wer hat schon 1950 vorhergesehen, dass wir einmal eine Eingreiftruppe brauchen, die sich um Cybersicherheit kümmert?
Doch neue Arbeitsplätze werden nicht nur in der Pflege oder der Überwachung von Sicherheitsaspekten entstehen - auch der Klimawandel bringt doch per se viele neue Berufsbilder und Aufgaben mit sich.
Es fehlt uns einfach nicht an Arbeit - es fehlt uns allenfalls an guter Organisation derselben. DAS ist aber Aufgabe des Staates.....
20% der Arbeitsplätze sind also von der Digitalisierung bedroht....und wie viele neue Arbeitsplätze entstehen zukünftig?...
Ja, genau, Jobs entstehen...... aber was für welche !!!!
Hier war mal was interessantes am WE im DR Radio dazu:
Essenslieferdienste wie Deliveroo, der Fahrdienst Uber oder „Amazon Mechanical Turk“ – sie alle setzen auf Gig Economy, Plattformökonomie und Crowdworking. Errungenschaften des Arbeitsrechts interessieren da kaum mehr :
https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=447236
Da kamen mal die Ausgebeuteten zu Wort und deren Schicksal, aber viel mehr was dort von einigen "Start-Up" Gründern zwischen den Zeilen an Menschenverachtung ganz nonchalant abgelassen wurde ( "...ach ja, die Bullshit jobs, die fallen ja sowieso in Zukunft weg, eben durch Computerisierung und autonomes Fahren etc. blabla..." ).
Kurz, meine 5 Cents, wir haben da zu einem großen Teil eine neue Generation von der Leine gelassen die sich mit Ihren parasitären Huckepack und zwischen die Abnehmerketten reingeschmuggelten Absahner Projekte den Ebenzer Scrooge's aus viktorianischen Zeiten in Nichts nach stehen.
Sie sehen nur geschniegelter aus und sind verbal wohl etwas eloquenter....
Nach der Sendung war ich wieder einmal verdammt froh das ich nur noch ca. 10 Jahre in den Niederungen des Erwerbslebens stehe...egal wie.
Sie haben ja auch ihre bewunderten Vorbilder, die auch kein Arbeitsrecht brauchten.
72-Stunden-Woche
Was Jack Ma wohl vom bedingungslosen Grundeinkommen hält ?
Lol.... ich meine sogar irgendwo gelesen zu haben das er selbsternannter, praktizierender Kommie ist....
Lol.... ich meine sogar irgendwo gelesen zu haben das selbsternannter, praktizierender Kommie ist....
Vielleicht ist das sogar irgendwie konsequent. Wir können unsere Ossis ja mal fragen, wie dort mit den "Arbeitsscheuen" so umgesprungen wurde.

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