Source: https://www.studierendenwerk-bonn.de/finanzieren/
Timestamp: 2019-06-25 12:38:48+00:00

Document:
Finanzieren: Studierendenwerk Bonn
Achtung: Am 24. und 25. Juni gibt es keine persönlichen und telefonischen Sprechzeiten der BAföG-Sachbearbeitung! Wir bitten um Verständnis. Bitte wenden Sie sich an die BAföG-Zentrale.
BAföG steht für die Ausbildungsförderung nach den Vorschriften des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Wenn Sie im Hochschulraum Bonn/Rhein-Sieg studieren, dann sind wir Ihr Ansprechpartner beim Beantragen von BAföG. In unseren FAQs finden Sie detaillierte Informationen zu uns und dem BAföG allgemein sowie ausführliche Informationen zu Ihrer Antragstellung und weiteren Fragen rund um BAföG.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch andere Möglichkeiten, Ihr Studium ganz ohne finanzielle Sorgen abzuschließen, wie z. B. das Daka-Darlehen, die Hilfe zum Studienabschluss oder den KfW-Studienkredit.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW ermöglicht die Online-Beantragung von BAföG. (nur Formblatt 1 inkl. Plausibilitätsprüfung). Eine postalische Übersendung oder die Übersendung des kompletten, unterschriebenen Antrags per Fax oder eingescannter PDF-Datei an das Amt für Ausbildungsförderung bleibt allerdings weiterhin notwendig. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.bafoeg-online.nrw.de
Amtliche Vordrucke zum Beantragen von BAföG
Formblatt 1 (pdf, 1 MB)
Anlage 1 zu Formblatt 1 (pdf, 1 MB)
Anlage 2 zu Formblatt 1 (pdf, 1 MB)
Formblatt 3 (pdf, 1 MB)
Erklärung Eltern, Ehegatten, Lebenspartner
Formblatt 5 (pdf, 1,020 KB)
Leistungsnachweis §48 BAföG
Formblatt 7 (pdf, 1 MB)
Formloser Antrag (pdf, 8 KB)
Mietbescheinigung (pdf, 11 KB)
Hochschulwechsel.pdf (pdf, 14 KB)
Bankbescheinigung.pdf (pdf, 13 KB)
Einkommenserklärung Eltern, Ehegatten, Lebenspartner (pdf, 23 KB)
Erbe (pdf, 146 KB)
Änderungsanzeige für Geschwister (pdf, 71 KB)
Erklärung Elternteil unbekannt (pdf, 9 KB)
Erklärung Außergewöhnliche Aufwendungen (pdf, 23 KB)
Erklärung Bebautes Grundstück (pdf, 17 KB)
Erlass Praxissemester (pdf, 21 KB)
Krankenkassenbescheinigung Pflicht (pdf, 10 KB)
Krankenkassenbescheinigung Privat (pdf, 23 KB)
Einkommensverhältnisse Student/in (pdf, 9 KB)
Hilfe beim Ausfüllen des Formblatt 1
Dieses Video geht das Formblatt 1 des BAföG-Antrages Schritt für Schritt durch. Damit können Sie Ihren Antrag auf Ausbildungsförderung richtig ausfüllen. Wenn Sie Zeilen überspringen möchten, können Sie dies mit den in der Infobox verlinkten Sprungmarken tun und das Video Zeile für Zeile durchgehen. Gehen Sie dazu direkt zu YouTube.
Über uns BAföG BAföG-Antrag Einkommen/Vermögen
Was ist das Amt für Ausbildungsförderung?
Das Studierendenwerk Bonn ist als Amt für Ausbildungsförderung mit der Durchführung der momentan wohl wichtigsten Studienfinanzierung beauftragt – dem BAföG. Wir kümmern uns um Ihren BAföG-Antrag und beraten Sie gerne zu Fragen der Studienfinanzierung.
Auf unserer Homepage geben wir Tipps zur Antragstellung und Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Finanzierung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), ohne auf die jeweiligen Rechtsgrundlagen und jede individuelle Ausnahme näher einzugehen. Eine persönliche Beratung können diese Informationen daher nicht ersetzen.
Ein Beratungs- oder Informationsgespräch in Ihrem Amt für Ausbildungsförderung lohnt sich in jedem Fall!
Das Studierendenwerk Bonn betreut als Amt für Ausbildungsförderung die Studierenden an folgenden Hochschulen:
Hier finden Sie Ihr Amt für Ausbildungsförderung:
Für die Schülerförderung nach dem BAföG im Inland sind die Ämter für Ausbildungsförderung der Kreise oder kreisfreien Städte zuständig
Wir beraten Sie zu allen Themen rund ums BAföG, z.B.:
wenn Sie zum ersten Mal einen Antrag stellen (Erstantrag) oder
weiterhin Förderung beantragen (Wiederholungsantrag),
bei Änderungen der Einkommensverhältnisse (Aktualisierungsanträge),
wenn Sie länger studieren als die Regelstudienzeit es vorsieht (Antrag auf Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus);
wenn Sie den Studiengang wechseln (Fachrichtungswechsel oder Schwerpunktverlagerung),
wenn Sie eine BAföG-Rückforderung nicht sofort zurückzahlen können (Ratenzahlung bei Rückforderungen), u.v.m.
nach Überschreitung der Förderungshöchstdauer bzw. in fortgeschrittener Phase des Studiums
oder während des Studiums bzw. neben dem BAföG mittels
Ihre Ansprechpartner in den vier Teams finden Sie hier.
Die BAföG-Zentrale steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie allgemeine Fragen zum BAföG haben oder nur etwas abgeben möchten.
Das Amt für Ausbildungsförderung befindet sich im dritten und vierten Stock des Gebäudes in der Nassestraße 11 – vielen besser bekannt als Mensa Nassestraße, in der Nähe vom Juridicum. Folgen Sie der Beschilderung im Treppenhaus links neben dem info.point.
Bei körperlicher Beeinträchtigung besteht auch die Möglichkeit, den Personenaufzug zu benutzen. Bitte wenden Sie sich dafür an einen Mitarbeiter im info.point.
Die BAföG-Zentrale finden Sie barrierefrei im Erdgeschoss, von der Eingangs-Drehtür kommend auf der linken Seite des Mensa-Foyers. Folgen Sie den blauen Hinweisschildern im Eingangsbereich.
Ihre persönliche Ansprechpartnerin oder Ihren persönlichen Ansprechpartner im Amt für Ausbildungsförderung finden Sie hier. Die Zuteilung erfolgt nach dem Alphabet.
Die Zuständigkeit für die Themen und Fragen zum BAföG ist wie folgt:
Allgemeine Informationen zum BAföG und Informationsmaterial
Allgemeine Informationen zum BAföG und Informationsmaterial sowie Antragsformulare (Formblätter) erhalten Sie in der BAföG-Zentrale im Foyer der Mensa in der Nassestr. 11.
Für Fragen zu Ihrem BAföG-Antrag wenden Sie sich bitte an einen Ansprechpartner in der Abteilung Ausbildungsförderung. Die Förderungsakten sind alphabetisch nach Nachnamen sortiert und in der Bearbeitung vier Teams (Team I – IV) zugeordnet. Sie können sich an alle Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter des für Ihre Buchstabengruppe zuständigen Teams wenden.
Fragen zu Vorausleistungen beantwortet Ihnen gerne Frau Schulz, Gruppenleiterin Team 1 (Zimmer 1, 4. Etage), telefonisch zu erreichen unter +49 228 73 7189.
Informationen zum Daka-Darlehen erhalten Sie von Frau Günther. Sie ist Ihre Ansprechpartnerin, wenn Sie sich für den Abschluss eines Daka-Darlehensvertrages interessieren. Die persönliche Daka-Beratung ist dienstags zwischen 13 und 15 Uhr in der BAföG-Zentrale (ohne Termin, ggf. mit Wartezeit). Telefonisch erreichen Sie Frau Günther unter +49 228 84816.
Rückzahlungs- bzw. Zahlungsaufforderung
Haben Sie eine Rückzahlungs- bzw. Zahlungsaufforderung von uns erhalten und ergeben sich daraus für Sie Fragen, wenden Sie sich bitte an das Forderungsmanagement. Frau Tullius (Zimmer 3, 4. Etage) erreichen Sie telefonisch unter Telefon +49 228 73 7178.
TIPP: Fragen zum BAföG können Sie auch bei der BAföG-Hotline stellen. Das Bundesministerium (BMBF) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) betreiben gemeinsam eine Hotline für alle Fragen rund ums BAföG unter der gebührenfreien Rufnummer: 0800-223 63 41 (oder 0800-BAFOEG1).
Schauen Sie in dieser Übersicht nach, wie und wann Sie uns telefonisch und persönlich erreichen.
Die eine Hälfte der Förderung wird den Studierenden damit geschenkt, die Darlehenshälfte muss nach dem Studium zurückgezahlt werden, dies jedoch ohne Zinsen.
Dabei gilt: Den Darlehensteil Ihrer BAföG-Forderung müssen Sie erst ca. fünf Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer in Raten von mindestens 105 Euro erstatten. Zudem ist die Darlehensschuld derzeit auf insgesamt 10.000 Euro gedeckelt.
BAföG ist eine Sozialleistung und wird gewährt, wenn die finanziellen Verhältnisse der Eltern nicht ausreichen, um die Ausbildung zu finanzieren. Die Ausbildung an sich muss dabei förderungsfähig sein.
Studierende dürfen zu Beginn der Ausbildung das 30. Lebensjahr und bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr nicht vollendet haben, um BAföG zu erhalten. Das Gesetz sieht hierzu in §10 BAföG Ausnahmen vor.
Ausbildungsförderung wird nicht nur Deutschen sondern auch Ausländern unter den Voraussetzungen des §8 BAföG geleistet.
BAföG erhält in der Regel nur, wer sein Studium vor dem 30. Lebensjahr aufnimmt. Ein Masterstudium muss vor dem 35. Lebensjahr aufgenommen werden.
es sich um eine weitere Ausbildung nach §7 Abs. 2 Nummer 2 oder 3 BAföG handelt, oder
Für die Ausnahme von der Altersgrenze gilt jedoch zumeist, dass Sie die Ausbildung unverzüglich nach Erreichen der Zugangsvoraussetzungen bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach dem Wegfall der Hinderungsgründe oder dem Eintritt einer Bedürftigkeit infolge einschneidender Veränderungen ihrer persönlichen Verhältnisse aufgenommen haben bzw. aufnehmen müssen.
Die Höhe der Förderung hängt sowohl vom Einkommen der Eltern, des Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartners als auch vom Einkommen und dem Vermögen des Auszubildenden und seinem gesetzlich normierten Bedarf ab.
Grundsätzlich gilt: Der monatliche Regelsatz (Grundbedarf plus Unterkunft) bei einem Auszubildenden, der noch bei den Eltern wohnt, und einem Auszubildenden mit eigener Wohnung und Hausstand, ist unterschiedlich hoch.
Studierende, die bei den Eltern wohnen, erhalten
Zuschlag falls eigene Krankenversicherung
Evtl. Pflegeversicherungszuschlag
Maximaler Förderungssatz monatlich
Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen
(eigene Wohnung, WG/Studentenwohnheim), erhalten
Mietzuschlag pauschal
Der Förderungshöchstbetrag liegt somit bei 735 Euro pro Monat.
Auszubildende mit Kindern können zusätzlich einen Kinderbetreuungszuschlag erhalten. Er beträgt monatlich 130 € für jedes Kind (bei Zusammenleben mit mindestens einem eigenen Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat). Sind beide Elternteile nach dem BAföG dem Grunde nach förderungsfähig und leben in einem gemeinsamen Haushalt, bestimmen sie untereinander den/die Berechtigte/n.
Wie viel dürfen die Eltern verdienen?
Maßgeblich für die Berechnung des BAföG sind grundsätzlich die Einkommensverhältnisse der Eltern/Ehegatten im vorletzten Jahr vor Beginn des Bewilligungszeitraumes, z.B Beginn des Bewilligungszeitraumes ist der 1. Oktober 2018, dann werden Informationen zu den Einkommensverhältnissen im Kalenderjahr 2016 benötigt.
Vom Einkommen und Vermögen des Auszubildenden, beziehungsweise vom Einkommen der unterhaltspflichtigen Personen (Eltern, Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner) können darüber hinaus diverse Freibeträge abgezogen werden. Dies hängt unter anderem vom Familienstand der Eltern und der Zahl der Geschwister sowie deren Ausbildungsart ab.
Wichtig: wenn Ihre Eltern im laufenden Bewilligungszeitraum plötzlich weniger verdienen (z.B. aufgrund von Arbeitslosigkeit, Berentung) können Sie einen Aktualisierungsantrag stellen.
TIPPs zur Berechnung
Mit Hilfe von Online-BAföG-Rechnern können Sie die Höhe Ihrer BAföG-Förderung berechnen. Bitte beachten Sie, dass die BAföG-Rechner nur unverbindlich (ohne Gewähr) und ungefähr auf die Höhe einer möglichen BAföG-Förderung hinweisen. Die Ergebnisse vermitteln nur eine ungefähre Vorstellung, ob und mit wieviel Förderung Sie rechnen können.
Die Ämter für Ausbildungsförderung der Studentenwerke können vorab und unverbindlich den voraussichtlichen BAföG-Förderungsbetrag auf der Grundlage des Einkommensteuerbescheids der Eltern oder des Ehegatten/Lebenspartners aus dem vorletzten Kalenderjahr berechnen.
Ab welchem Zeitpunkt erhalte ich BAföG?
Frühestens wird Ausbildungsförderung jedoch vom Beginn des Antragsmonats an gezahlt.
Achtung: Ausbildungsförderung wird nicht rückwirkend bewilligt. Wer seinen Antrag zu spät stellt, verliert Leistungen, die ihm bei rechtzeitiger Antragstellung zugestanden hätten!
BAföG wird zunächst für die Dauer eines sogenannten Bewilligungszeitraums (BWZ) gezahlt, in der Regel sind dies 12 Monate. Danach ist ein Weiterförderungsantrag zu stellen.
Unsere Empfehlung: Stellen Sie den Antrag so früh wie möglich, am besten 2-3 Monate vor Beginn des Studiums, spätestens aber in dem Monat, in dem das Studium beginnt, damit eine Förderung für die maximale Dauer des BWZ von 12 Monaten geleistet wird.
BAföG wird gemäß §15 Abs. 2 BAföG für die Dauer der Ausbildung geleistet, bei Studiengängen jedoch grundsätzlich nur bis zum Erreichen der Förderungshöchstdauer (FHD).
Die Förderungshöchstdauer entspricht der Regelstudienzeit, die in der Studienordnung für Ihren Studiengang von der Hochschule festgelegt wurde (siehe §15a BAföG). Auch wenn Sie nicht für alle Semester innerhalb dieser Zeit BAföG erhalten oder beantragt haben, endet ihr Anspruch mit Ablauf der FHD.
Aufnahme und Beendigung der Ausbildung richten sich im Übrigen nach §15b BAföG:
Die Ausbildung gilt als mit dem Monat aufgenommen, in dem Unterricht oder Vorlesungen tatsächlich begonnen werden (§15 b Abs. 1 BaföG).
Die Ausbildung endet
-mit dem Ablauf des Monats, in dem die Abschlussprüfung des Ausbildungsabschnitts bestanden wurde (§15 b Abs. 3 Satz 1 1. Alt. BAföG), oder,
-wenn eine solche nicht vorgesehen ist, mit dem Ablauf des Monats, in dem der Ausbildungsabschnitt tatsächlich planmäßig geendet hat (§15 b Abs. 3 Satz 1 2. Alt. BAföG).
Abweichend von Satz 1 regelt §15b Abs. 3 Satz 2, dass sofern ein Prüfungs- oder Abgangszeugnis erteilt wird, das Datum dieses Zeugnisses maßgebend ist.
Hinweis: Eine Hochschulausbildung ist gemäß §15b Abs. 3 Satz 3 BAföG abweichend davon mit Ablauf des Monats beendet,
-in dem das Gesamtergebnis des erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsabschnitts bekannt gegeben wird,
-spätestens jedoch mit Ablauf des zweiten Monats nach dem Monat, in dem der letzte Prüfungsteil abgelegt wurde.
Die Ausbildung ist ferner beendet, wenn die Ausbildung abgebrochen und nicht weiterführt wird.
Wann stelle ich einen Wiederholungsantrag?
Nach Ablauf eines Bewilligungszeitraums ist jeweils ein Wiederholungsantrag zu stellen.
Hinweis: Ab dem fünften Fachsemester ist das Vorliegen eines entsprechenden Leistungsnachweises gemäß §48 BAföG Voraussetzung für eine Weiterförderung. Sie müssen abhängig vom Studiengang- eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (ECTS bzw. credits) erlangt haben oder eine Bestätigung der Hochschule vorlegen, dass die üblichen Leistungen zum Ende des vierten Fachsemesters erbracht wurden (Formblatt 5). Andernfalls wird keine Ausbildungsförderung geleistet.
Unter bestimmten Voraussetzungen wird Förderung über die Förderungshöchstdauer bewilligt.
Hinweis zur Förderung über die Förderungshöchstdauer:
Anhand Ihrer schriftlichen Begründung und entsprechenden Nachweisen überprüfen wir, ob Sie für eine angemessene Zeit, in der Sie Ihr Studium auch tatsächlich abschließen können, BAföG erhalten können.
Sollte dies nicht auf Sie zutreffen, können Sie eventuell die sog. Hilfe zum Studienabschluss (§15 Abs. 3 a BAföG) erhalten. Es handelt sich dabei um ein voll verzinsliches Bankdarlehen. Die Voraussetzung dafür ist, dass Sie zur Abschlussprüfung zugelassen sind und (bestätigt wird, dass Sie) Ihr Studium innerhalb von 12 Monaten beenden können.
Ich schaffe mein Studium nicht in der Regelstudienzeit – was nun?
Eine Förderung über die Regelstudienzeit hinaus kann in gesetzlich festgeschriebenen Ausnahmefällen für Studienzeit verzögernde Zeiträume gewährt werden, beispielsweise für die Erziehung eines Kindes, die Arbeit in einem Hochschulgremium als gewähltes Mitglied oder aus anderen schwerwiegenden Gründen.
Es ist ein Antrag auf Ausbildungsförderung über die Förderungshöchstdauer (FHD) hinaus zu stellen, mit einer ausführlichen Begründung bzw. Nachweisen, weshalb die Ausbildung nicht innerhalb der FHD beendet werden kann. Dabei trägt der Auszubildende die Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich der Ursächlichkeit der von ihm geltend gemachten Verlängerungsgründe für den Ausbildungsrückstand.
Tipp: Wenn für Sie absehbar ist, dass Sie das Studium nicht innerhalb der FHD beenden werden können, setzen Sie sich bitte frühzeitig mit einem Ansprechpartner im Amt für Ausbildungsförderung in Verbindung.
Gegebenenfalls haben Sie auch die Möglichkeit, in den letzten 12 Monaten vor Beendigung Ihres Studiums Studienabschlusshilfe zu beantragen.
Sie können sich selbstverständlich auch zu Daka-Darlehen und Kfw-Studienkredit beraten lassen.
Bekomme ich BAföG für eine andere Ausbildung bei Abbruch des Studiums oder Fachrichtungswechsel?
Je später im Studium Sie sich für einen Abbruch der Ausbildung oder zu einem Wechsel der Fachrichtung entscheiden, umso schwieriger ist es, für eine andere Ausbildung weiterhin noch BAföG zu bekommen.
Wechseln Sie z.B. innerhalb der ersten beiden Semester zum ersten Mal die Fachrichtung, ist das in der Regel unproblematisch. In diesen Fällen wird in der Regel vermutet, dass ein wichtiger Grund für den Wechsel vorliegt (§7 Abs. 3 Satz 4 BAföG - Regelvermutung). Dies gilt auch für den Abbruch der vorherigen Ausbildung bei Aufnahme einer neuen Ausbildung.
Entscheidend sind die von Ihnen in einer schriftlichen Stellungnahme darzulegenden Gründe, diese müssen wir sorgfältig prüfen.
Tipp: Nehmen Sie unser Beratungsangebot über die Auswirkungen eines Abbruchs oder eines Fachrichtungswechsels auf die BAföG-Förderung so früh wie möglich in Anspruch!
Was steht im Gesetz zum Studienabbruch/Fachrichtungswechsel?
Die Prüfung, ob weiterhin Anspruch auf BAföG-Förderung besteht, richtet sich nach §7 Abs. 3 BAföG:
Ein Auszubildender bricht die Ausbildung ab, wenn er den Besuch von Ausbildungsstätten einer Ausbildungsstättenart einschließlich der im Zusammenhang hiermit geforderten Praktika endgültig aufgibt.
Ein Auszubildender wechselt die Fachrichtung, wenn er einen anderen berufsqualifizierenden Abschluss oder ein anderes bestimmtes Ausbildungsziel eines rechtlich geregelten Ausbildungsganges an einer Ausbildungsstätte derselben Ausbildungsstättenart anstrebt.
Hat der Auszubildende aus wichtigem Grund (Nr. 1) oder aus unabweisbarem Grund (Nr. 2) die Ausbildung abgebrochen oder die Fachrichtung gewechselt, so wird Ausbildungsförderung für eine andere Ausbildung geleistet.
Ein wichtiger Grund kann gegeben sein, wenn dem Auszubildenden die Fortsetzung der bisherigen Ausbildung nicht mehr zugemutet werden kann; dies ist z.B. mangelnde intellektuelle, psychische oder körperliche Eignung für die Berufsausbildung oder ein Neigungswandel von schwerwiegender und grundsätzlicher Art.
Unabweisbar ist ein Grund, der eine Wahl zwischen der Fortsetzung der bisherigen Ausbildung und ihrem Abbruch oder dem Wechsel aus der bisherigen Fachrichtung nicht zulässt.
Ob ein sogenannter „wichtiger Grund“ oder ein „unabweisbarer Grund“ erforderlich ist, hängt davon ab, wann bzw. in welchem Semester Sie sich zu dem Abbruch der bisherigen Ausbildung bzw. dem Fachrichtungswechsel entschieden haben:
Bei Auszubildenden an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen gilt Nr. 1 nur bis zum Beginn des vierten Fachsemesters.
Beim erstmaligen Fachrichtungswechsel oder Abbruch der Ausbildung wird in der Regel vermutet, dass die Voraussetzungen nach Nr. 1 erfüllt sind; bei Auszubildenden an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen gilt dies nur, wenn der Wechsel oder Abbruch bis zum Beginn des dritten Fachsemesters erfolgt.
Bei der Bestimmung des maßgeblichen Fachsemesters wird die Anzahl der Semester abgezogen, die
nach Entscheidung der Ausbildungsstätte aus der ursprünglich betriebenen Fachrichtung auf den neuen Studiengang angerechnet werden.
Hinweis: Fachrichtungswechsel oder Abbruch der Ausbildung sind grundsätzlich unverzüglich vorzunehmen. Hat der Auszubildende nicht unverzüglich die Ausbildung abgebrochen oder die Fachrichtung gewechselt, nachdem ihm die als wichtiger oder unabweisbarer Grund zu wertende Tatsache bekannt oder in ihrer Bedeutung bewusst geworden ist, so ist eine spätere Berufung auf diese Tatsache förderungsrechtlich nicht beachtlich.
Wann muss ich das BAföG zurückzahlen? Wie viel und an wen?
Hier ist zunächst zu unterscheiden zwischen dem zinslosen Darlehensanteil des BAföG und dem Erhalt von BAföG als verzinslichem Bankdarlehen.
1. BAföG wird in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen gewährt. Sie müssen deshalb nach dem Ende des Studiums nur einen Teil des Geldes, das zinslose Darlehen, zurückzahlen.
Das unverzinsliche Darlehen wird fünf Jahre nach dem Ende der Regelstudienzeit bzw. der BAföG – Förderungshöchstdauer fällig - und nicht nach dem Ende des Studiums.
Zuständig für den Darlehenseinzug ist ein zentrales Amt in Köln, das Bundesverwaltungsamt.
Etwa ein halbes Jahr vor Beginn der Rückzahlungspflicht wird die Höhe der Darlehenssumme sowie der Rückzahlungsbeginn mitgeteilt. Die Rückzahlungssumme beträgt maximal 10.000 Euro. Die Darlehensschuld ist in Mindestraten von 105 EUR monatlich abzutragen. Das Darlehen kann ganz oder teilweise vorzeitig zurückgezahlt werden.
Das Bundesverwaltungsamt verschickt ca. 4,5 Jahre nach dem Ende der Regelstudienzeit die Darlehensbescheide (sog. Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid). Wenn Sie diesen Bescheid erhalten, denken Sie bitte daran, Ihre möglichen Erlassanträge innerhalb eines Monats (Ausschlussfrist!) zu stellen. Kontakt BVA: BS I-BAföG, 50728 Köln, BAföG-Hotline: 0228-99358-4500.
Bitte beachten: Adressen- und Namensänderungen müssen dem Bundesverwaltungsamt gemeldet werden, und zwar auch schon vor Erhalt des Rückforderungsbescheides (BVA, 50728 Köln; bafoeg(at)bva.bund.de). Dies ist auch online möglich unter: www.bva.bund.de.
Für eine eventuell erforderliche Anschriftenermittlung wird andernfalls eine Kostenpauschale in Höhe von 25 Euro erhoben.
Sollten Sie im Ausnahmefall das BAföG als verzinsliches Bankdarlehen erhalten haben, dann müssen Sie das volle Darlehen einschließlich der angefallenen Zinsen an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zurückzahlen.
Kann ich einen Darlehenserlass beantragen?
Auf Antrag, der innerhalb eines Monats nach dem Erhalt des Rückzahlungsbescheides zu stellen ist, gibt es unterschiedliche Darlehenserlasse, beispielsweise für ein besonders schnelles, erfolgreiches Studium oder bei vorzeitiger Rückzahlung, ähnlich bei Kindererziehung.
Der Erlassanteil steigt mit der Höhe der Darlehensschuld. Die Rückzahlung ist einkommensabhängig, das heißt Sie können sich auch von der Rückzahlungspflicht befreien lassen, wenn Ihre wirtschaftliche Situation es erfordert.
Ein Studium kann an jedem Studienort in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in der Schweiz bis zum Abschluss zu Inlandssätzen gefördert werden.
Eine Ausbildung im übrigen Ausland kann für ein Jahr gefördert werden, wenn dies für die Ausbildung im Inland förderlich ist oder im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einer deutschen und einer ausländischen Hochschule angeboten wird.
Für die Förderung einer Auslandsausbildung sind bestimmte Förderungsämter als Auslandsämter zuständig: Je nach Zielland sind unterschiedliche Auslandsämter in Deutschland zuständig, sowohl für Studierende als auch für Schüler/innen. Jedes der insgesamt achtzehn Auslandsämter ist für einen bestimmten ausländischen Staat oder mehrere ausländische Staaten zuständig.
Den Antrag auf Auslands-BAföG stellen Sie bei dem für das Land, in dem Sie studieren möchten, jeweils zuständigen Auslands-BAföG-Amt.
Der Antrag sollte mindestens sechs Monate vor dem geplanten Auslandsstudium gestellt werden.
Anträge auf Auslandsförderung sind bei dem entsprechenden Auslandsamt mit dem Formblatt 6 zu stellen.
Achtung: Wenn Sie Inlands-BAföG erhalten, informieren Sie uns bitte rechtzeitig, wann Ihre Auslandsausbildung beginnt!
Hinsichtlich der Förderungsfähigkeit von Fernstudiengängen an Fernuniversitäten mit Inlandsförderung kommt es darauf an, ob es sich um einen inländischen oder ausländischen Fernstudiengang handelt und wo sich der Wohnsitz des Auszubildenden befindet (Inlands- oder Auslandswohnsitz). Wir geben Ihnen hierzu gerne Auskunft.
Außerdem werden Zuschläge bei einer Ausbildung im Ausland für Studiengebühren als Zuschuss gewährt.
Welches Amt über die Förderung Ihrer Auslandsausbildung entscheidet, entnehmen Sie bitte dem Ämterverzeichnis, das den Erläuterungen zum Formblatt 6 beigefügt ist, oder den Seiten des Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Bei der Zahlung von Ausbildungsförderung für eine Ausbildung im Inland bleibt die Zeit einer Ausbildung im Ausland bis zu einem Jahr unberücksichtigt.
Weitere Infos hat auch das Deutsche Studentenwerk (DSW).
Weitere Förderungsmöglichkeiten bei einem Auslandsaufenthalt:
Besteht kein Anspruch auf Förderung nach BAföG, können Informationen über die Vergabe von Stipendien beim Deutschen Akademischen Austauschdienst, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, und bei den Akademischen Auslandsämtern der Hochschulen unter "Hochschulen" angefordert werden.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, 53170 Bonn.
Wo beantrage ich Schüler-BAföG?
Für die Schülerförderung nach dem BAföG im Inland sind die Ämter für Ausbildungsförderung der Kreise oder kreisfreien Städte zuständig.
Für Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, Höheren Fachschulen und Akademien ist das Amt für Ausbildungsförderung bei der Stadt oder dem Landkreis zuständig, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet.
Für alle anderen Schüler/innen liegt die Zuständigkeit grundsätzlich bei dem Amt für Ausbildungsförderung der Stadt/Kreisverwaltung, in dessen Bezirk die Eltern ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Adressen und Telefonnummern aller Ämter finden Sie im Internet.
Kann ich eine Negativbescheinigung für das Wohngeldamt erhalten?
Negativbescheinigungen können Sie nur erhalten, wenn Sie dem Grunde nach keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung haben. Das kann z. B. sein, wenn Sie die Altersgrenze überschritten haben, in Teilzeit studieren, als Ausländer eventuell nicht anspruchsberechtigt sind, eine nicht förderungsfähige weitere Ausbildung aufgenommen haben oder z. B. wegen eines Leistungsrückstandes nach dem vierten Semester für die Überschreitung der Regelstudienzeit keine Gründe im Sinne des Gesetzes vorliegen.
Zur Prüfung, ob wir Ihnen eine Negativbescheinigung ausstellen, benötigen wir:
Anlage 1 zu Formblatt 1 (Lebenslauf)
Immatrikulationsbescheinigung mit Angabe der Fach- und Hochschulsemester
Ggf. Nachweis des Aufenthaltsstatus
Evtl. benötigen wir einen Leistungsnachweis
Evtl. werden im Einzelfall weitere Unterlagen benötigt
Bitte kommen Sie in die persönliche Sprechstunde und bringen Sie die erforderlichen Unterlagen mit.
Eine Negativbescheinigung für das Wohngeldamt stellen wir nicht aus, wenn Sie z.B. wegen der Anrechnung von eigenem Vermögen oder zu hohem eigenen Einkommen bzw. das der Eltern keinen Anspruch der Höhe nach haben.
Für Studierende an Hochschulen sind die in der Regel zum Studentenwerk der jeweiligen Hochschule gehörenden Ämter für Ausbildungsförderung zuständig.
Das Studierendenwerk betreut als Amt für Ausbildungsförderung (AfA) die Studierenden an folgenden Hochschulen:
Wenn Sie Studierende/r an einer der genannten Ausbildungsstätten sind bzw. werden wollen, dann senden Sie Ihren Antrag auf Ausbildungsförderung bitte an das
Sie können den Antrag auch im verschlossenen Umschlag in den Briefkasten in der Nassestr. 11 einwerfen bzw. in der BAföG-Zentrale oder am Info.point im Foyer der Mensa Nassestraße abgeben.
Sie erreichen uns in den persönlichen Sprechzeiten dienstags und donnerstags zwischen 13 und 15 Uhr.
Wenn Ihnen der Studienort noch nicht bekannt ist, dann wenden Sie sich zunächst an das für Sie nächstgelegene AfA. Dies kann bereits die Bearbeitung beginnen und versendet dann den Antrag an das später zuständige Amt, welches Sie bitte über die bereits erfolgte Antragstellung informieren.
Sollten Sie sich für ein Studium im Ausland entscheiden, sind ausschließlich die Auslandsförderungsämter zuständig.
BAföG-Hotline: Das Bundesministerium (BMBF) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) betreiben gemeinsam eine Hotline für alle Fragen rund ums BAföG unter der gebührenfreien Rufnummer: 0800-223 63 41 (oder 0800-BAFOEG1).
Wann soll ich den BAföG-Antrag stellen? Gibt es Fristen?
Wenn Sie vorhaben, zu studieren, denken Sie bitte daran, so früh wie möglich einen Antrag auf Ausbildungsförderung zu stellen -wenn möglich 2-3 Monate vor Beginn des Semesters.
Stellen Sie Ihren Antrag am besten gleich nach der Zulassung und der Entscheidung in Bonn zu studieren!
Ausbildungsförderung wird nach schriftlichem Antrag vom Beginn des Monats an gewährt, in dem die Ausbildung tatsächlich aufgenommen wird. Das ist in der Regel der Beginn der Vorlesungen. Frühestens wird Ausbildungsförderung jedoch vom Beginn des Antragsmonats an gezahlt.
Wichtig: Ausbildungsförderung wird nicht rückwirkend bewilligt. Wer seinen Antrag zu spät stellt, verliert Leistungen, die ihm bei rechtzeitiger Antragstellung zugestanden hätten.
Wenn Sie also im Oktober des laufenden Jahres Ihr Studium begonnen haben und erst im November einen Antrag stellen, erhalten Sie Ausbildungsförderung erst ab November. Der Anspruch auf Förderung für den Monat Oktober geht verloren.
Sie können BAföG auch online beantragen.
Bitte denken Sie auch rechtzeitig daran, Ihren Weiterförderungsantrag zu stellen, wenn Sie nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraums weiterhin BAföG erhalten möchten.
Über Ausbildungsförderung wird in der Regel für ein Jahr entschieden (Bewilligungszeitraum), es sei denn, die Ausbildung endet vor Ablauf eines Jahres, der Antrag wurde erst im laufenden Semester gestellt, der Leistungsnachweis wird vorher fällig, Sie gehen in das Ausland oder Sie haben ein Urlaubssemester.
Zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes sollten Sie daher einen neuen Förderungsantrag stellen. Halten Sie die Frist nicht ein, geht zwar der Förderungsanspruch nicht verloren, es kann jedoch aufgrund der hohen Anzahl von Anträgen zu einer Verzögerung bei der Bearbeitung kommen und dadurch eine (vermeidbare) Zahlungsunterbrechung entstehen.
Es reicht zunächst auch ein formloser Antrag. Aber bitte beachten Sie: Der Antrag muss immer eigenhändig unterschrieben werden. Ist der Studienort noch unklar, können Sie den Antrag auch bei dem für Sie nächsten Amt für Ausbildungsförderung stellen. Das später zuständige Amt für Ausbildungsförderung fordert Ihren Antrag dann an und erhält die Akte zugesendet.
Auch ohne Immatrikulationsnachweis können Sie den Antrag bereits stellen. Die Studienbescheinigung reichen Sie dann bitte umgehend nach Erhalt nach.
Wie beantragt man BAföG online?
Seit dem 15.01.2014 bietet das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW eine Möglichkeit zur Online-Beantragung von BAföG (nur Formblatt 1 inkl. Plausibilitätsprüfung). Eine postalische Übersendung oder die Übersendung des kompletten, unterschriebenen Antrags per Fax oder eingescannter PDF-Datei an das Amt für Ausbildungsförderung bleibt allerdings weiterhin notwendig. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.bafoeg-online.nrw.de
Welche Unterlagen und Nachweise brauche ich für den Antrag?
Es kommt darauf an, ob Sie zum ersten Mal BAföG beantragen (siehe Erstantrag) oder bereits BAföG erhalten (siehe Wiederholungsantrag).
Wenn es sich um Ihren Erstantrag handelt:
Folgende Formblätter sind notwendig, wenn Sie erstmals BAföG beantragen:
Formblatt 1 (Angaben zu persönlichen Daten sowie eigenem Einkommen und Vermögen) mit entsprechenden Nachweisen, z. B. zu Girokontoguthaben, Sparbuch, Lebensversicherung, Bausparvertrag, Kraftfahrzeug, Immobilien, etc.)
Formblatt 2 (Immatrikulationsbescheinigung nach § 9 BAföG der Ausbildungsstätte)
Der Einkommenserklärung auf Formblatt 3 sind entsprechende Belege bezüglich der jeweiligen Einkommensart beizufügen, z. B. Einkommensteuerbescheid, Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid, Krankengeldbescheid, Verdienstbescheinigungen oder ähnliches.
Gut zu wissen: Kindergeld gilt nicht als Einkommen und wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt.
Nachweis über eine eigene Wohnung, wenn Sie nicht bei den Eltern wohnen (Vorlage einer Meldebescheinigung oder Mietvertrages, sofern die bewohnte Wohnung nicht zum Eigentum der Eltern gehört.)
Nachweis über eine Krankenversicherung (wenn Sie selbst versichert sind)
Ausländische Studierende reichen bitte zusätzlich ggf. Formblatt 4 ein.
Das Ausfüllen des Formblattes 4 ist nur erforderlich, wenn eine bestimmte Aufenthalts- und/oder Erwerbstätigkeitsdauer Ihrer Eltern nachzuweisen ist. In vielen Fällen ergeben sich die persönlichen Förderungsvoraussetzungen bereits aus Ihrem Aufenthaltsdokument (z.B. der Daueraufenthaltsbescheinigung nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU oder der Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU oder der Niederlassungserlaubnis nach dem Aufenthaltsgesetz). Fragen Sie bitte bei Ihrem Amt für Ausbildungsförderung nach, welche Nachweise in Ihrem Fall erforderlich sind.
Wie funktioniert der Wiederholungsantrag?
Für einen Weiterförderungsantrag benötigen Sie bis auf den schulischen und beruflichen Werdegang die gleichen Formblätter wie beim Erstantrag.
Wichtig bei Beginn 5. Fachsemesters:
Mit Beginn des 5. Fachsemesters muss ein Leistungsnachweis bzw. Eignungsnachweis darüber erbracht werden, dass Sie den ‚‚üblichen Leistungsstand‘‘ gem. § 48 Abs. 1 BAföG zum Ende des 4. Semesters erlangt haben.
Wichtig bei Einkommensänderung: Sofern sich das Einkommen der Eltern/ des Ehegatten gegenüber dem vorletzten Jahr aktuell verringert hat, kann ein sogenannter Aktualisierungsantrag auf Formblatt 7 gestellt werden. Lassen Sie sich aber auf jeden Fall vor der Antragstellung im Amt beraten!
Tipp: Benutzen Sie diesen Assistenten, um eine Auswahl der von Ihnen benötigten Formblätter zu erhalten.
Wo finde ich die Formulare (Formblätter)?
Alle Antragsformulare erhalten Sie im Amt für Ausbildungsförderung. Da die Formulare bundesweit einheitlich sind, können Sie auch die von anderen BAföG-Ämtern benutzen.
Alle Formulare finden Sie hier auf der Seite.
Der komplette Antrag steht außerdem auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Download bereit.
Um die Antragsfrist einzuhalten, genügt zunächst ein formloser BAföG-Antrag. Die offiziellen Antragsformulare sind allerdings später eigenhändig unterschrieben nachzureichen. Bitte planen Sie ein, dass zwischen Beantragung und Auszahlung des BAföG-Betrages mehrere Wochen vergehen. Sie selbst können das Verfahren jedoch beschleunigen. Daher: Bitte alles ausfüllen!
Bitte füllen Sie alle leeren Felder in den Formblättern aus. Auch wenn Sie meinen, irgendwo keine Angaben machen zu müssen, so machen Sie lieber einen Strich oder eine Null statt keinen Angaben. Jede Lücke führt zu Nachfragen und Nachfragen führen zur Verzögerung - und Sie bekommen Ihr Geld schlimmstenfalls erst einen Monat später.
Zu den Formblättern gibt es Hinweisblätter, die beim Ausfüllen helfen.
Wichtig beim Schriftwechsel mit dem Amt für Ausbildungsförderung: Geben Sie bitte bei jedem Schriftwechsel die Förderungsnummer oder, falls nicht bekannt, die Ausbildungsstätte und Fachrichtung an.
Was ist der Leistungsnachweis/Eignungsnachweis?
Ab dem fünften Fachsemester wird Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn einer der in §48 Abs. 1 Satz 1 BAföG aufgeführten Nachweise erbracht wird.
Dabei kann es sich z.B. um ein Zeugnis über eine bestandene Zwischenprüfung handeln.
In Studiengängen, in denen Leistungspunkte (Credits, ECTS) vergeben werden, kann eine entsprechende ECTS-Leistungspunkteaufstellung (Transcript of Records/Notenspiegel) –sofern sie vollständig ist und alle Prüfungsergebnisse enthält - vorgelegt werden.
Sollte dies nicht der Fall sein, verwenden Sie als Nachweis das Formblatt 5 (für die Leistungsbescheinigung, die bis zum erreichten Fachsemester üblichen Leistungen erbracht zu haben), welches von Ihrem zuständigen Fachbereich ausgefüllt werden muss.
Die formgebundene Bescheinigung nach § 48 BAföG wird von Ihrer Hochschule durch bestimmte Hochschullehrer ausgestellt. Statt der Bescheinigung nach § 48 BAföG kann evtl. auch ein Zeugnis über eine bestandene Zwischenprüfung vorgelegt werden. Entnehmen Sie die/den für Sie zuständige/n Professor/in dem Verzeichnis der unterschriftberechtigten Professoren.
Eine Weiterförderung ist sonst ausgeschlossen, es sei denn eine Ausnahme nach §48 Abs. 2 BAföG liegt vor.
Kann ich den Leistungsnachweis auch später vorlegen?
Wenn Sie den geforderten Leistungsnachweis nicht nachweisen können, haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Vorlage der Bescheinigung zu einem späteren Zeitpunkt stellen (§48 Abs. 2 BAföG).
Sie müssen dann ausführlich die Gründe darlegen und nachweisen, weshalb Sie den Leistungsstand von vier Semestern nicht zeitgerecht erreichen konnten. Die Gründe müssen ursächlich für die Verzögerung sein.
Liegen Tatsachen vor, die voraussichtlich eine spätere Überschreitung der Förderungshöchstdauer oder eine Verlängerung der Förderungshöchstdauer rechtfertigen, kann die Vorlage zu einem späteren Zeitpunkt zugelassen werden.
Sie können aber auch zu einem späteren Zeitpunkt Weiterförderung beantragen, dann ist allerdings ein Leistungsnachweis über den üblichen Leistungsstand des bis dahin erreichten Semesters erforderlich.
Meine Eltern verweigern die Unterstützung- was nun?
Weigern sich Ihre Eltern, Auskunft über ihr Einkommen zu erteilen, beziehungsweise zahlen sie den angerechneten Einkommensbetrag nicht als Unterhaltsleistungen an Sie, so besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Vorausleistungsantrag zu stellen.
Sprechen Sie auf jeden Fall mit unseren sachkundigen BAföG-Beraterinnen und Beratern oder kommen Sie in die Sprechstunde zu Frau Schulz, Gruppenleiterin Team 1 (Zimmer 1, 4. Etage), telefonisch zu erreichen unter +49228 73 7189.
Was passiert, wenn ich falsche Angabe mache?
Zu wahrheitsgemäßen Angaben kann nur geraten werden, da das Amt für Ausbildungsförderung im Rahmen eines bundesweiten Datenabgleichs mit dem Bundeszentralamt für Steuern in der Lage ist, vorhandenes Vermögen festzustellen.
Falsche Angaben führen zur Einleitung von Ermittlungen und gegebenenfalls zu Bußgeld-/ Strafverfahren wegen Missbrauchs von Sozialleistungen.
Welche Infos zum Eltern- bzw. Ehegatten-Einkommen braucht das BAföG-Amt?
Neben Ihrem Einkommen wird das Einkommen Ihrer Eltern, falls Sie verheiratet sind, zusätzlich das Einkommen Ihrer Ehegattin/ Ihres Ehegatten oder falls Sie in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben zusätzlich das Einkommen Ihrer Lebenspartnerin/Ihres Lebenspartners herangezogen.
Entscheidend ist grundsätzlich das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraumes.
Beispiel: Für eine Antragstellung zum Wintersemester 2018/2019 ist das Einkommen im Kalenderjahr 2016 von Bedeutung.
Das Gesetz sieht zur Berechnung des anrechenbaren Einkommens feste Freibeträge für Sie selbst, Ihre Eltern sowie für eventuelle weitere unterhaltsberechtigte Kinder vor.
Auf besonderen Antrag kann zur Vermeidung unbilliger Härten ein Teil des Einkommens zusätzlich anrechnungsfrei bleiben.
Dies kann Ihr Einkommen betreffen, z.B. wenn ein weiterer Teil Ihres Einkommens zur Deckung besonderer Kosten der Ausbildung erforderlich ist, die nicht durch den Bedarfssatz gedeckt sind; maximal jedoch bis zu einem Betrag von 260 Euro monatlich (§24 Abs. 6 BAföG) oder
aber auch das Einkommen Ihrer Eltern, Ehegatten oder Lebenspartner, beim Vorliegen außergewöhnlicher Belastungen nach den §§33 bis 33b EStG sowie Aufwendungen für behinderte Personen, denen der Einkommensbezieher nach dem bürgerlichen Recht unterhaltspflichtig ist.
Der Antrag ist vor dem Ende des Bewilligungszeitraums zu stellen.
Was muss man bei Einkommensänderungen machen?
Änderungen beim Einkommen des Antragstellers oder der Eltern, des Ehegatten oder des eingetragenen Lebenspartners, sind dem BAföG-Amt unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
Das bedeutet: Wenn sich das Einkommen z.B. aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit verringert oder aber z.B. durch Aufnahme einer entgeltlichen Tätigkeit erhöht ist uns dies umgehend mitzuteilen. Gegebenenfalls erfolgt eine Neuberechnung und es ergeht ein Änderungsbescheid.
Darf ich Geld zum BAföG hinzuverdienen? Wenn ja, wie viel?
Es ist wie häufig auch hier ein „Ja“ und „Aber“: Ja, Sie dürfen jobben, aber es kommt darauf an, wieviel Sie dazu verdienen.
Entscheidend ist Ihr Einkommen im sogenannten Bewilligungszeitraum, also in dem Zeitraum, für den Leistungen nach dem BAföG beantragt und bewilligt wurden.
Aktuell gilt: In einem Bewilligungszeitraum von in der Regel zwölf Monaten dürfen Sie als Antragsteller 5.416,20 Euro brutto (451,35 Euro brutto/Monat) als Einkommen aus nichtselbstständiger Tätigkeit hinzuverdienen, ohne dass eine Anrechnung auf den BAföG-Satz erfolgt. Das heißt: Ein Mini-Job ist möglich, ohne dass das BAföG gekürzt wird.
Teilen Sie Ihren Verdienst auf jeden Fall dem BAföG-Amt mit.
Haben Sie z. B. in der Zeit von 10.2017 – 09/2018 insgesamt nicht mehr als 5.416,20 Euro brutto verdient, wird die Förderung nicht gekürzt.
Wenn Sie ein höheres Einkommen haben, reduziert sich die Höhe des BAföG. Der übersteigende Betrag wird durch 12 dividiert und von der Förderung abgezogen. Die Einkommenshöhe berechnet sich durch bestimmte Berechnungsregeln und Freibeträge.
Kindergeld spielt für die Berechnung keine Rolle. Es wird nicht als Einkommen betrachtet und steht Ihnen somit zusätzlich zur Verfügung.
Anders verhält es sich mit Einkommen, welche Sie aus dem Ausbildungsverhältnis erzielen (z.B. Praktikantenvergütungen, Duale Ausbildung). In diesem Fall wird die Vergütung unter Abzug der steuerlichen Werbekostenpauschale und der Sozialversicherungspauschale auf Ihre Förderung voll angerechnet. Das gesamte Einkommen im BWZ wird berechnet und auf die jeweiligen Monate umverteilt.
Bei Einkünften aus Honorarverträgen o.ä. wird jener Gewinn angerechnet, der den Betrag von 324 Euro monatlich übersteigt. Das gesamte Einkommen im BWZ wird angerechnet und auf die Monate des BWZ gleichmäßig verteilt.
Auch bei dem Bezug von Waisenrente gelten andere Voraussetzungen, diese wird in der Regel als Einkommen angerechnet.
Bitte kontaktieren Sie bei Fragen hierzu Ihren Sachbearbeiter. Wir beraten Sie gern dazu.
Habe ich überhaupt eigenes Vermögen? Was heißt das?
Der Begriff „Vermögen“ ist irreführen: Sie können förderungsrechtlich relevantes Vermögen haben ohne besonders reich zu sein. Der Begriff ist weit zu verstehen.
Zum Vermögen zählen insbesondere:
Zeitwert von Kraftfahrzeugen
Zeitwert von Grundstücken und Immobilien
Aktien, Fonds und sonstige Wertpapiere
Nicht zum Vermögen zählen Haushaltsgegenstände.
Eigenes Vermögen des Antragstellers wird bei der Berechnung der Förderungshöhe berücksichtigt.
Maßgeblich sind Ihre Vermögensverhältnisse zum Zeitpunkt der Antragstellung.
Für jede Vermögensposition muss ein Nachweis vorgelegt werden. Das BAföG-Amt akzeptiert Nachweise über den Stand des Vermögens bis zu 14 Tage vor und nach der Antragstellung.
Bei der Feststellung des für die Förderungshöhe relevanten Vermögens wird ein Freibetrag berücksichtigt. Der Freibetrag beziffert sich auf 7.500 Euro. Sind Sie verheiratet oder haben eigene Kinder, erhöht sich der Freibetrag jeweils um 2.100 Euro. Soweit Ihr tatsächliches Vermögen diesen Freibetrag übersteigt, wird das BAföG innerhalb eines Bewilligungszeitraums anteilig gekürzt.
Achtung: Vermögenswerte werden Ihnen auch dann zugerechnet, wenn Sie sie rechtsmissbräuchlich übertragen haben. Dies ist dann der Fall, wenn Sie im zeitlichen Zusammenhang mit der Aufnahme der Ausbildung übertragen wurden oder wenn Sie im Laufe Ihrer Ausbildung Teile Ihres Vermögens unentgeltlich oder ohne gleichwertige Gegenleistung Dritten, insbesondere Eltern oder Verwandten überlassen.
Übertragen Studierende in zeitlichem Zusammenhang mit der Beantragung oder dem Bezug von BAföG Vermögen auf Familienmitglieder, ohne eine Gegenleistung nachweisen zu können, wertet das BAföG-Amt dies in der Regel als rechtsmissbräuchliche Vermögensübertragung. Das Vermögen wird dann weiterhin den Studierenden zugerechnet.
Darlehen zwischen Familienangehörigen werden vom BAföG-Amt nur anerkannt, wenn Sie anhand belastbarer Nachweise belegen können, dass eine ernsthafte, rechtsverbindliche Rückzahlungsverpflichtung eingegangen wurde.
Studierende, die vorhandenes Vermögen nicht angeben, handeln mindestens ordnungswidrig und es besteht ein Anfangsverdacht des Betruges. Soweit eine Ordnungswidrigkeit bejaht wird, können empfindliche Geldbußen bis zu 2.500 Euro festgesetzt werden, Betrugsfälle werden strafrechtlich geahndet.
Hinweis: Die Daten des BAföG-Amts können mit dem Datenbestand des Bundesamts für Finanzen (BfF) abgeglichen werden.
Bitte beachten Sie: Auch Vermögen, das von Dritten (z. B. von den Großeltern) auf Ihren Namen angelegt wurde, ist in der Regel Ihr Vermögen. Es empfiehlt sich, bei der BAföG-Antragstellung bei den Eltern bzw. Großeltern anzufragen, ob entsprechendes Vermögen vorhanden ist.
Echte Schulden und Lasten verringern das Vermögen. Sie sind ebenfalls bei Antragstellung anzugeben. Die Saldierung Vermögen – Schulden erfolgt ausschließlich durch das BAföG-Amt. Wenn die Anrechnung von Vermögen zu einer besonderen Härte führen würde, kann beantragt werden, dass bestimmte Vermögenspositionen unberücksichtigt bleiben.
Hinter Daka verbirgt sich ein zinsloses Studiendarlehen, das in jeder Phase des Studiums beantragt werden kann. Die Länge der Förderung und der monatliche Betrag können nach Bedarf beantragt werden. Das Darlehen ist zudem mit BAföG kombinierbar.
Sie haben Ihre BAföG-Förderungshöchstdauer überschritten? Innerhalb von vier Semestern nach der Überschreitung können Sie ein verzinstes Bankdarlehen beantragen. Es muss eine Bescheinigung Ihrer Ausbildungsstätte zum anvisierten Abschluss vorliegen.
Sie haben die Zwischenprüfung bereits hinter sich bzw. den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs erfolgreich abgeschlossen? Dann können Sie den zinsgünstigen Kredit der Bundesregierung beantragen und ggf. mit BAföG kombinieren.
Beim KfW-Studienkredit werden die Lebenshaltungskosten einkommensunabhängig während des Studiums finanziert, wobei das Darlehen nur für ein Studienfach beantragt wird, unabhängig von der Anzahl der Fächer.
Neben BAföG und Darlehen kann man ein Studium auch durch Stipendien finanzieren, die man überhaupt nicht zurückzuzahlen braucht. Ein gängiger Irrtum ist dabei, dass nur die Besten eine Chance darauf haben. Dem ist jedoch schon lange nicht mehr so. Die Auswahlkriterien sind sehr vielfältig. So kann zum Beispiel Engagement in einem Ehrenamt ausschlaggebend sein. Oder man sucht ein Stipendium für spezielle Zielgruppen, wie etwa studierende oder promovierende Mütter. Auch Nichtakademiker und Querdenker sollten sich nicht scheuen, es mit einem Stipendium zu probieren!
Mehr als zwei Drittel der Studierenden jobben. Viele davon wollen etwas dazuverdienen, aber auch Berufserfahrung sammeln oder das BAföG aufstocken. In den meisten Fällen stellt es kein Problem dar, als Studierender nebenbei zu arbeiten. Man sollte jedoch Themen wie Sozialversicherungspflicht, die Verdienstgrenze bei BAföG oder die Krankenversicherung im Auge behalten.
BAföG & Co - Ihre Ansprechpartner
Geben Sie Ihren Nachnamen in die Suchmaske ein. Das für Sie zuständige Team wird angezeigt. Dieses Team bearbeitet Ihren Antrag. Sie können sich mit Fragen rund um Ihren persönlichen Antrag an Ihr Team wenden.
+49 228 73 7171
+49 228 73 7180
Telefonzentrale +49 228 73 5086
Dienstag - Freitag 10:00 - 12:00
Ihre Sachbearbeiterin bzw. Ihren Sachbearbeiter finden Sie mit dieser Suchmaske.
Sie können selbstverständlich auch einen persönlichen Termin mit Ihrer Sachbearbeiterin oder Ihrem Sachbearbeiter außerhalb dieser Zeiten vereinbaren.
DAKA-Beratung
Lassen Sie sich persönlich zum zinslosen Daka-Darlehen beraten. Zum Überbrücken von Finanzierungslücken oder in herausfordernden Abschnitten Ihres Studiums könnte ein Darlehen sinnvoll sein.
Bitte beachten Sie, dass die Daka-Beratung am 18. Juni von 13:00 bis 15:00 Uhr im Zimmer 03, 4. Etage (Frau Tullius) stattfindet. Am 25. Juni von 13:00 bis 15:00 Uhr findet sie im Zimmer 02, 3. Etage (Frau Günther) statt.
Kontaktieren Sie uns per E-Mail unter bafoeg(studierendenwerk-bonn(dot)de. Beachten Sie bitte jedoch, dass der Datenaustausch per E-Mail unverschlüsselt stattfindet. Anfragen, die personenbezogene Daten enthalten, können von uns daher nicht per E-Mail beantwortet werden.
Erfahren Sie hier ganz genau, wie wir Ihre Daten nach Artt. 13 und 14 DS-GVO verarbeiten.
Infos zu BAföG beim Deutschen Studentenwerk
Infos zu BAföG beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
Professorenverzeichnis (pdf, 568 KB)
Ansprechpartner an Ihrer Hochschule für die Ausstellung des Leistungsnachweises
DSW-Flyer BAföG aktuell (pdf, 1 MB)
BAföG kompakt - Broschüre des BMBF (pdf, 469 KB)
DSW-Flyer rund um Studienfinanzierung (pdf, 2 MB)
DSW-Flyer zu Auslandsbafög (pdf, 2 MB)
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