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Timestamp: 2020-07-04 12:08:28+00:00

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Philosophie (ab WS 2019/20), Master – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Philosophie (ab ws 2019/20), master
Prüfungsordnung Masterstudiengang Philosophie (ab WS 2019/20)
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Masterstudiengang Philosophie mit dem Abschluss „Master of Arts (M.A.)“ vom 26. Juni 2019
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 18. Dezember 2017 (GVBl. I, S. 482), hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 26. Juni 2019 die folgende Ordnung für den Masterstudiengang Philosophie beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 23. Juli 2019 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
§ 34 Masterarbeit (RO: §§ 40, 41)
§ 35 Bewertung/Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote (RO: § 42)
§ 36 Bestehen und Nichtbestehen von Prüfungen; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
§ 37 Zusammenstellung des Prüfungsergebnisses (Transcript of Records) (RO: § 44)
Abschnitt VIII: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
§ 38 Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen (RO: § 45)
§ 39 Wiederholung von Prüfungen (RO: § 46)
§ 47 In-Kraft-Treten [und Übergangsbestimmungen] (RO: § 56)
Anlage 2: Regelung für besondere Zugangsvoraussetzungen/ Eignungsfeststellungsverfahren für Masterstudiengänge (Anlage 2 RO)
Anlage 4: Regelung zur Anerkennung von studentischen Selbstverwaltungsaktivitäten im Rahmen des EM 3 (Praktikum/Hochschulpolitisches Engagement)
Anlage 5: Regelung zur Anerkennung von extrakurricularen Aktivitäten im Rahmen des EM 4
Diese Ordnung enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Philosophie Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(1) Das Masterstudium schließt mit einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Masterprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Masterstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen im Masterstudiengang Philosophie einschließlich der Masterarbeit bilden zusammen die Masterprüfung.
(1) Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Philosophie beträgt vier Semester. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Sind für die Herbeiführung der Gleichwertigkeit eines Abschlusses für den Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 8(3) Auflagen von mehr als 7 CP bis höchstens 37 CP erteilt worden, verlängert sich die Studienzeit um ein Semester, bei Auflagen von mehr als 37 CP bis höchstens 60 CP um zwei Semester.
(3) Bei dem Masterstudiengang Philosophie handelt es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang. Bei konsekutiven Studiengängen beträgt die Gesamtregelstudienzeit im Vollzeitstudium fünf Jahre (zehn Semester).
(4) Im Rahmen des Masterstudiengangs Philosophie sind 120 Kreditpunkte – nachfolgend CP – gemäß § 12 zu erreichen.
(1) Das Masterstudium Philosophie zielt darauf, die Einsichten der Studierenden in die historische und systematische Vielfalt philosophischer Probleme zu vertiefen, die Beherrschung bereits erlernter Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu vervollkommnen und zu eigenständigem philosophischen Arbeiten zu befähigen. Das Studium sieht zum einen eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Philosophie in ihrer systematischen Breite vor und ermo¨glicht den Studierenden die Aneignung wissenschaftlicher Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit historischen wie gegenwärtigen philosophischen Ansätzen und Problemstellungen. Das Masterstudium sieht zum anderen die Bildung individueller Studienschwerpunkte vor, in denen die Studierenden vertiefte Kenntnisse ausbilden und eine eigene Position zu entwickeln und zu verteidigen lernen. Am Ende des Studiums sollen die Studierenden die Fähigkeit erworben haben, formal und inhaltlich korrekte Beiträge zu philosophischen Fachdiskussionen zu erbringen.
(2) Die Studierenden der Philosophie vertiefen im Studium zentrale Schlüsselkompetenzen, namentlich die Fähigkeiten zu analytischem Denken, zur Problemlo¨sung, zur Argumentation, zum Umgang mit anspruchsvollen Texten und Medien sowie zur Vermittlung komplexer Sachverhalte in verständlicher Form. Der Studiengang zielt somit darauf, den Studierenden Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für Berufe qualifizieren, die ausgeprägte analytische, reflexive und kommunikative Kompetenzen verlangen. Zu den Berufsfeldern, für die der Master Philosophie qualifiziert, geho¨ren neben einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Philosophie Tätigkeiten in den Medien, in der O¨ffentlichkeitsarbeit, in Kultureinrichtungen, in Verlagen, in der Erwachsenenbildung, in Hochschulen und in Beratungsberufen.
(1) Bewerbungen auf Zulassung zum Masterstudiengang Philosophie sind beim Prüfungsausschuss oder einer von der Präsidentin oder dem Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe Universität näher bezeichneten Stelle einzureichen. Der Prüfungsausschuss regelt die Einzelheiten des Bewerbungsverfahrens und entscheidet über die Zulassung der Bewerberinnen und Bewerber. Abs. 8 Satz 2 bleibt hiervon unberührt. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten.
a) der Nachweis eines Bachelorabschlusses in Philosophie im Hauptfach oder Nebenfach oder in der gleichen Fachrichtung jeweils mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern
b) der Nachweis eines mindestens gleichwertigen Abschlusses einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in verwandter Fachrichtung (z. B. Religionswissenschaft, Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaften, Literaturwissenschaften) mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern
(3) In den Fällen des Abs. (2)b) und c) kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studienleistungen und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem Bachelorstudiengang Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Umfang von maximal 60 CP innerhalb einer einjährigen Frist erteilt werden. Bis zur Erfüllung der Auflage können noch keine Prüfungsleistungen im Masterstudiengang Philosophie erbracht werden.
(5) Weitere Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis von Englischkenntnissen auf dem Sprachniveau B 1 des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarates“ vom September 2000. Die Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden durch
b) Oberstufenzeugnisse oder den Nachweis über mindestens fünfjährigen Schulunterricht in Englisch
d) Fachgutachten oder Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte,
Universitätssprachkurse oder Selbststudium erworbene wurden,
f) Nachweis über einen TOEFL-Test (Computer-basierter Score mindestens 213, schriftlicher Test mindestens 550 Punkte)
(6) Für das Studium der Philosophie sind ausreichende Sprachkenntnisse in einer weiteren Fremdsprache erforderlich (empfohlen wird: Franzo¨sisch, Lateinisch oder Altgriechisch). Bei einer modernen Fremdsprache sind Kenntnisse auf dem Niveau A2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) nachzuweisen. Bei Lateinisch oder Griechisch sind Kenntnisse, die einer bestandenen „Sprachprüfung in Latein“ (bzw. Latinum) oder einer bestandenen „Sprachprüfung in Griechisch“ entsprechen, nachzuweisen. Die Kenntnisse sind nachzuweisen durch:
d) Fachgutachten oder Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder Selbststudium erworben wurden, oder
e) Für moderne Fremdsprachen: Nachweis über einen UNIcert-Abschluss der Stufe 2 oder
(8) Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 7 entscheidet der Prüfungsausschuss. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe kann er auch einen Zulassungsausschuss einsetzen. Abs. 1 Satz 4 bleibt unberührt.
(10) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterprüfung sind in § 21 geregelt. Danach hat die oder der Studierende bei der Zulassung zur Masterprüfung insbesondere eine Erklärung darüber abzugeben, ob sie oder er bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Diplomprüfung, eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an der Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig im jeweiligen Fach oder in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet.
(1) Bei dem Masterstudiengang Philosophie handelt es sich um einen „Ein-Fach-Studiengang“.
(2) Der Masterstudiengang Philosophie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(3) Der Masterstudiengang Philosophie ist in 5 Modulbereiche gegliedert:
– Spezialisierungsbereich (30 CP; bestehend aus 2 Pflichtmodulen): Ausbildung von individuellen Schwerpunkten, in denen die Studierenden spezialisierte Kenntnisse und einen eigenständigen Zugang zu Problemen der Philosophie gewinnen. Die Spezialisierungsmodule umfassen je zwei Lehrveranstaltungen aus den Modulen GM 1– 3, die in einem bedeutsamen inhaltlichen Zusammenhang stehen und die durch ihre Verbindung der Bildung eines individuellen Studienschwerpunkts dienen. Die Auswahl der in ein Spezialisierungsmodul einzubringenden Veranstaltungen geschieht in Absprache mit der Modulprüferin oder dem Modulprüfer zu Beginn der zweiten Veranstaltung.
– Erweiterungsbereich (10 CP; bestehend aus 1 Wahlpflichtmodul): Erweiterung der Kenntnisse durch Studieren anderer Fächer, Erlernen alter Sprachen, praktische Erfahrungen, hochschulpolitisches Engagement, extracurriculare Aktivitäten, Unterrichten von Tutorien oder den Erwerb einer Zusatzspezialisierung.
– 1 Wahlpflichtmodul im Erweiterungsbereich: Anderes Fach (EM 1), Griechisch- oder Lateinkurs (EM 2), Praktikum/Hochschulpolitisches Engagement (EM 3), Extracurriculare Aktivitäten (EM 4), Unterrichten von Tutorien (EM 5), Zusatzspezialisierung (EM 6),
Die Modulbeschreibungen finden sich im Anhang 1 dieser Ordnung; der Anhang ist Bestandteil dieser Ordnung. Ein Teil der Pflichtmodule besteht aus Wahlpflichtveranstaltungen. Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind, darunter die Masterarbeit, oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind. Die Module EM3 und EM4 sind projekt- und/oder praxisorientiert ausgerichtet. Sie fördern gegenstandsbezogen die fachwissenschaftliche Reflexion. Näheres regelt § 10.
(4) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 12 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Masterstudiengang Philosophie folgender Studienaufbau:
Grundlagenbereich PF 30
GM 1 PF
GM 2 PF
GM 3 PF
Spezialisierungsbereich PF 30
SMP 1 PF
SMP 2 PF
Selbststudiumsbereich PF 15
SM PF
Erweiterungsbereich WP 10
EM 5 PF
Abschlussbereich PF 35
MAM WP
(7) Sofern einzelne Lehrveranstaltungen auf Englisch angeboten werden, ist dies in der Modulbeschreibung geregelt.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Masterstudiengangs Philosophie nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für die Masterprüfung nicht miteinbezogen.
(1) Im Rahmen des Masterstudiengangs Philosophie ist ein externes Praxismodul durch das Modul EM3 vorgesehen. Näheres regelt die Modulbeschreibung.
(2) Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um eine Praktikumsstelle bemühen. Die oder der Praktikumsbeauftragte (Modulbeauftragte) berät die oder den Studierenden bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle und während des gesamten Praktikums.
(3) Für den Masterabschluss Philosophie werden – unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss – 300 CP benötigt.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Philosophie werden in den folgenden Formen durchgeführt:
c) Lektorium: Eigenständige Lektüre und Auseinandersetzung mit frei gewählten Texten nach Absprache mit der Dozentin bzw. dem Dozenten; schriftliche und mündliche Präsentation der Texte und der eigenen Interpretation; gegebenenfalls Lektüre und Diskussion in Kleingruppen.
d) Extracurriculare Aktivitäten: Aktive Teilnahme an und/oder eine aktive Rolle in der Planung von extracurricularen Veranstaltungen wie Workshops, Tagungen, Konferenzen, Meisterkursen, die intensive Kenntnisse philosophischer Forschung vermitteln.
f) Tutoring/Mentoring: Eine auf die Durchführung von Tutorien gemäß § 75 Abs. 1 HHG vorbereitende Lehrveranstaltung sowie die Durchführung eines Tutoriums; Schulung in der Vermittlung fachlicher und didaktischer Kompetenzen sowie Erlernen von Präsentations- und Diskussionstechniken. Die Veranstaltung wird fachlich und methodisch durch Lehrpersonen angeleitet;
(2) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch die Lehrenden überprüft.
(4) Abweichend von Abs. 3 kann in der Modulbeschreibung für die Ausstellung eines Teilnahmenachweises auch festgelegt sein, dass die oder der Studierende nicht nur regelmäßig im Sinne von Abs. 3 sondern auch aktiv an der Lehrveranstaltung teilgenommen hat. Sie kann aber auch lediglich die aktive Teilnahme voraussetzen. Eine aktive Teilnahme beinhaltet je nach Festlegung durch die Veranstaltungsleitung die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Diese Aufgaben werden weder benotet noch mit bestanden/nicht bestanden bewertet.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 35 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote ein. Sofern dies die Modulbeschreibung voraussetzt, ist für den Erwerb eines Leistungsnachweises auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung erforderlich. Diese ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Sie ist noch zu bestätigen, wenn die oder der Studierende bis zu drei Einzelveranstaltungen bei 15 Terminen oder 20 % der Veranstaltungszeit bei weniger Terminen versäumt hat. Bei Überschreitung der zulässigen Fehlzeit aus Gründen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, wie z.B. Krankheit, notwendige Betreuung eines im selben Haushalt lebenden Kindes oder Pflege eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehepartnerin/Ehepartner, Partnerin/Partner in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft) oder Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung, entscheidet die oder der Modulbeauftragte, in welcher Art und Weise eine Äquivalenzleistung erforderlich und angemessen ist. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich in § 24 sind zu beachten.
– schriftlich dokumentierte Seminarvorbereitung
– Textzusammenfassung(en)
– Thesenpapier
(8) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 25 Abs. 1 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Festlegungen.
(1) Der als Anlage 2 angefügte Studienverlaufsplan stellt auf einen möglichen Studienbeginn im Sommersemester oder im Wintersemester ab und gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Der Studienplan berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich richtet für den Masterstudiengang Philosophie eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Der Fachbereich erstellt für den Masterstudiengang Philosophie auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Masterstudiengang Philosophie des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Masterstudiengangs Philosophie nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Masterstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
– Zuordnung von Veranstaltungen zu den Modulen
– Bestellung der Modulbeauftragten
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an, darunter vier Mitglieder der Gruppe der Professoren-schaft, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und zwei Studierende aus dem Masterstudiengang.
(7) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsaus-schusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an das Prüfungsamt delegieren. Das Prüfungsamt für den Masterstudiengang Philosophie ist die Philosophische Promotionskommission. Diese ist Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Sie führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für den Masterstudiengang Philosophie zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Masterstudiengang Philosophie verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 34 Abs. 16 bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Masterstudiengang Philosophie hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Masterprüfung beim Prüfungsamt für den Masterstudiengang Philosophie einzureichen. Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Philosophie oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Philosophie der einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Masterstudiengang Philosophie oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
b) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 b) oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 a) genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 21 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Masterprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Weiterhin muss sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht haben. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen bestanden sind. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(7) Die oder der Studierende kann bis eine Woche vor dem Prüfungstermin die Prüfungsanmeldung ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Bei einem späteren Rücktritt gilt § 23 Abs. 1
(1) Eine Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 35 Abs. 3, wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studien-leistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 14 Abs. 8, § 29 Abs. 8, § 32 Abs. 5, § 34 Abs. 15 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungs-anspruch im Masterstudiengang Philosophie erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des aktuellen Masterstudiengangs Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Masterstudiengang Philosophie nicht möglich.
(10) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle die für die Anrechnung beziehungsweise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die CP und die Zeitpunkte sämtlicher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studienleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(12) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 i.V. mit Abs. 10 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und Absätze 7 und 11 bleiben unberührt.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt insbesondere für das Modul EM3. Die Anrechnung erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfungen liegt zwischen mindestens 15 Minuten und höchstens 35 Minuten pro zu prüfender Studierender oder zu prüfendem Studierenden. Die Dauer der jeweiligen Modulprüfung ergibt sich aus der Modulbeschreibung.
(6) Die Bearbeitungszeit für die Klausurarbeiten soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls orientieren. Sie beträgt für Klausurarbeiten 90 Min. Die konkrete Dauer ist in den jeweiligen Modulbeschreibungen festgelegt.
(8) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 45. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Masterarbeit beträgt ca. 70 Seiten 168.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, Fließtext) (30 CP); dies entspricht einer Bearbeitungszeit von 6 Monaten.
(4) Um die Zulassung zur Masterarbeit beantragen zu können, müssen die Module Grundlagenmodule GM 1–3, die Spezialisierungsmodule SPM 1–2 sowie entweder das Selbststudiumsmodul SM oder eines der Wahlpflichtmodule des Erweiterungsbereichs (EM 1–6) abgeschlossen sein.
(15) Die Masterarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Masterarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit sie ihre oder er seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig und ohne Benutzung anderer als der ange-gebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Masterarbeit nicht, auch nicht auszugs-weise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(16) Der Prüfungsausschuss leitet die Masterarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 35 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 20 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Masterarbeit entsprechend § 25 Abs. 5 festgesetzt.
(17) Die Masterarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 20 Prüfungsberechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 35 Abs. 5 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 23 oder § 25 findet Satz 1 keine Anwendung.
(18) Sofern die Masterarbeit bestanden wurde, ist sie im Rahmen einer mündlichen Prüfung vorzustellen. Diese Prüfung soll innerhalb von vier Wochen nach Abgabe der Masterarbeit stattfinden. Der Termin für die Prüfung wird in der Regel von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses festgelegt und der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitgeteilt. Gegenstand der mündlichen Prüfung ist der Inhalt der Masterarbeit sowie Frage- und/oder Aufgabenstellungen im Kontext des für die Masterarbeit gewählten Themas. Die Prüfung dauert in der Regel 30 Minuten. Sie wird in der Regel von der Betreuerin oder dem Betreuer der Masterarbeit in Gegenwart einer sachkundigen Beisitzerin oder eines sachkundigen Beisitzers durchgeführt. Näheres, insbesondere mit welchem Gewicht die Note für die mündliche Prüfung in die Note des Abschlussmoduls eingeht, regelt die Modulbeschreibung. Für die Durchführung der mündlichen Prüfung gilt § 30 entsprechend.
(2) Prüfungsleistungen werden in der Regel benotet und ausnahmsweise nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Die Benotung beziehungsweise Bewertung der Prüfungs-leistungen wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern vorgenommen. Dabei ist stets die individuelle Leistung der oder des Studierenden zugrunde zu legen.
(6) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich als Durchschnitt der einfach gewichteten Noten der vier am besten bewerteten Module aus dem Kreis der Grundlagenmodule (GM 1–3), der Spezialisierungsmodule (SPM 1–2) und des Selbststudiumsmoduls (SM) sowie der doppelt gewichteten Note des Masterabschlussmoduls (MAM).
(10) Bei einer Gesamtnote bis einschließlich 1,3 lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „with distinction“.
(11) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 43 aufgenommen.
(12) Die Note des Masterabschlussmoduls ergibt sich aus zwei benoteten Teilprüfungsleistungen, der Masterarbeit und der mündlichen Prüfung (Verteidigung der Masterarbeit): Die Note des Masterabschlussmoduls errechnet sich dabei als Durchschnitt der vierfach gewichteten Note der Masterarbeit und der einfach gewichteten Note der mündlichen Prüfung (Verteidigung der Masterarbeit).
Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Note lautet:
– bei einem Durchschnitt über 4,0 nicht ausreichend
(2) Eine aus mehreren Modulteilprüfungen bestehende Modulprüfung (kumulative Modulprüfung) ist nur dann bestanden, wenn sämtliche Modulteilprüfungen mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(3) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn 7 Pflichtmodule (3 Grundlagenmodule (GM1-3), 2 Spezialisierungsmodule (SPM1-2), 1 Selbststudiumsmodul (SM) und 1 Masterabschluss (MAM) sowie 1 Wahlpflichtmodul (aus den Modulen EM1-6) erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennach-weise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen einschließlich der Masterarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(4) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich bekannt gegeben. Der Prüfungsausschuss entscheidet darüber, ob die Notenbekanntgabe anonymisiert hochschulöffentlich durch Aushang und/oder durch das elektronische Prüfungsverwaltungssystem erfolgt, wobei die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen zu wahren sind. Wurde eine Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet oder wurde die Masterarbeit schlechter als „ausreichend“ (4,0) bewertet, erhält die oder der Studierende durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einen schriftlichen, mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen, Bescheid, der eine Belehrung darüber enthalten soll, ob und in welcher Frist die Modulprüfung beziehungsweise die Masterarbeit wiederholt werden kann.
Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift (Transcript of Records, Muster Anlage 7 RO) in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
Paragraphenteil - VIII. Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
Abschnitt VIII. Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen
(4) Eine nicht bestandene Masterarbeit einschließlich der mündlichen Prüfung kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
2. eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 39 überschritten wurde,
3. ein schwerwiegender Täuschungsfall oder schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 25 vorliegt.
(1) Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben der Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote für die Masterprüfung eingegangen sind), das Thema und die Note der Masterarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote. Das Zeugnis ist von der der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(2) Der Prüfungsausschuss stellt auf Antrag eine Bescheinigung darüber aus, dass der erworbene Masterabschluss inhaltlich dem entsprechenden Diplomabschluss beziehungsweise dem entsprechenden Magisterabschluss entspricht.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 35 Abs. 8 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2019/20 im Masterstudiengang Philosophie aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Masterstudiengang Philosophie vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Masterprüfung nach der Ordnung vom 6. Juni 2012 bis spätestens zum 30. September 2026 ablegen.
(4) Studierende, die vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung im Bachelorstudiengang Philosophie Bachelor Hauptfach immatrikuliert wurden, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach dieser Ordnung ihr Studium absolvieren und die Bachelorprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach §28 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Erweiterungsmodul EM 4 (Extracurriculare Aktivitäten)
GM1 – Grundlagenmodul GM1 (Geschichte der Philosophie)
Im Grundlagenmodul „Geschichte der Philosophie“ erwerben die Studierenden einen forschungsorientierten Zugang zu und differenzierte Kenntnisse in Hinsicht auf
Hausarbeit (insgesamt 5500 Wörter +/- 10%).
Vorlesung oder Seminar Vorlesung oder Seminar 2 5 x
Modulprüfung Hausarbeit 5 x
GM2 – Grundlagenmodul GM2 (Theoretische Philosophie)
Im Grundlagenmodul „Theoretische Philosophie“ erwerben die Studierenden einen forschungsorientierten Zugang zu und differenzierte Kenntnisse in Hinsicht auf
GM3 – Grundlagenmodul GM3 (Praktische Philosophie)
Im Grundlagenmodul „Praktische Philosophie“ erwerben die Studierenden einen forschungsorientierten Zugang zu und differenzierte Kenntnisse in Hinsicht auf
SPM1 – Spezialisierungsmodul SPM1
Pflichtmodul – Pflichtmodul 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 390 h – 4 SWS
Die Spezialisierungsmodule dienen der Ausbildung von individuellen Schwerpunkten der Studierenden. Besuch von zwei Veranstaltungen aus GM 1, GM 2 und GM 3, die in einem bedeutsamen inhaltlichen Zusammenhang stehen und aus denen das Modul in Absprache mit dem Modulbeauftragten individuell zusammengestellt wird. Ein inhaltlich bedeutsamer Zusammenhang kann dabei z. B. darin bestehen, dass zwei Veranstaltungen zwei Aspekte oder Dimensionen eines philosophischen Problems betreffen, zwei unterschiedliche Werke desselben Autors, derselben Epoche oder derselben philosophischen Richtung behandeln, parallele oder gegenläufige Strategien oder Methoden des Philosophierens zum Gegenstand haben oder zwei sich wechselseitig ergänzende oder erhellende philosophische Diskussionen thematisieren. Die in das Spezialisierungsmodul einzubringenden Lehrveranstaltungen dürfen nicht zugleich in eines der Grundlagenmodule GM 1–3 oder das EM 6 (Zusatzspezialisierung) eingebracht werden. Neben dem Besuch der beiden Veranstaltungen ist in diesem Modul eine schriftliche Arbeit zu dem in SPM 1 behandelten individuellen Schwerpunkt anzufertigen.
− zur Rekonstruktion, Bewertung und Entwicklung von Argumenten
In der Veranstaltung, in der nicht die Modulabschlussprüfung abgelegt wird: schriftlich dokumentierte Seminarvorbereitung oder Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Thesenpapier (nach Vorgaben der Seminarleitung).
Modulprüfung Hausarbeit 5
SPM2 – Spezialisierungsmodul SPM2
Die Spezialisierungsmodule dienen der Ausbildung von individuellen Schwerpunkten der Studierenden. Besuch von zwei Veranstaltungen aus GM 1, GM 2 und GM 3, die in einem bedeutsamen inhaltlichen Zusammenhang stehen und aus denen das Modul in Absprache mit dem Modulbeauftragten individuell zusammengestellt wird. Ein inhaltlich bedeutsamer Zusammenhang kann dabei z. B. darin bestehen, dass zwei Veranstaltungen zwei Aspekte oder Dimensionen eines philosophischen Problems betreffen, zwei unterschiedliche Werke desselben Autors, derselben Epoche oder derselben philosophischen Richtung behandeln, parallele oder gegenläufige Strategien oder Methoden des Philosophierens zum Gegenstand haben oder zwei sich wechselseitig ergänzende oder erhellende philosophische Diskussionen thematisieren. Die in das Spezialisierungsmodul einzubringenden Lehrveranstaltungen dürfen nicht zugleich in eines der Grundlagenmodule GM 1–3 oder das EM 6 (Zusatzspezialisierung) eingebracht werden. Neben dem Besuch der beiden Veranstaltungen ist in diesem Modul eine schriftliche Arbeit zu dem in SPM 2 behandelten individuellen Schwerpunkt anzufertigen.
Das Selbststudiumsmodul sieht ein angeleitetes Selbststudium vor, das Fähigkeiten vermittelt, die für die eigenständige Erschließung und Entfaltung einer Forschungsfrage erforderlich sind, und führt damit auf die Masterarbeit hin. Diese Hinführung erfolgt durch die selbstständige Erarbeitung und Einarbeitung in ein Spezialgebiet, in dem die Masterarbeit geplant ist.
Besuch von 2 Lektorien oder 1 Lektorium und 1 Kolloquium oder 2 Kolloquien. Die Lektorien bestehen in einer von einem Lehrenden betreuten Lektüre von Forschungsliteratur zu einem philosophischen Thema, das in Abstimmung zwischen den Studierenden und den Lehrenden festgelegt wird. Nach Absprache mit einer Lehrperson werden die Lektorien in Kleingruppen oder in individueller Betreuung durchgeführt. Die im Lektorium erworbenen Kenntnisse sind in einer mündlichen Prüfung zu präsentieren.
− Die Studierenden gewinnen einen eigenständigen Zugang zu und vertiefte Kenntnisse in Hinsicht auf
− ein individuell gewähltes Forschungsfeld aus einer der Teildisziplinen der Philosophie, die für dieses Forschungsfeld besonders relevanten Methoden und Techniken, Argumentationsfiguren und -strategien, allgemeine Methoden zur Formulierung einer Forschungsfrage
GM 1, GM 2, GM 3.
(in einer der beiden besuchten Veranstaltungen): Schriftlich dokumentierte Seminarvorbereitung oder Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Thesenpapier (nach Vorgabe der Veranstaltungsleiterin bzw. des Veranstaltungsleiters).
Lektorium, Kolloquium
(in der jeweils anderen besuchten Veranstaltung): Mündliche Prüfung (30 Min.), 5 CP.
Lektorium oder Kolloquium Lektorium oder Kolloquium 2 5 x
Modulprüfung mündliche Prüfung 5
EM1 – Erweiterungsmodul EM1 (Anderes Fach)
Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Anderes Fach“ erwerben die Studierenden Kenntnisse in Hinsicht auf Themen, Probleme und Methoden eines anderen Fachs. Die Studierenden besuchen Vorlesungen oder Seminare aus einem anderen Fach (z. B. Politische Theorie, Linguistik, Skandinavistik, Filmwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft) mit mindestens 4 SWS und im Umfang von mindestens 10 CP einschließlich mindestens einer Modulprüfungsleistung. Die Lehrveranstaltungen sind frei wählbar und müssen in keinem thematischen Zusammenhang zu den anderen Modulen des Masterstudiengangs stehen.
(in einer der Veranstaltungen: TN nach Vorgaben der besuchten Veranstaltung des anderen Faches)
(in der jeweils anderen besuchten Veranstaltung): Hausarbeit, CP entsprechend der Studienordnung des anderen Fachs.
Das Modul bleibt unbenotet. Der Modulbeauftragte der Philosophie bescheinigt das Bestehen des Moduls.
Modulprüfung Hausarbeit x
EM2 – Erweiterungsmodul EM2 (Griechisch- oder Lateinkurs)
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium 4 SWS / 120 h – Selbststudium 180 h – 4 SWS
Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Griechisch- oder Lateinkurs“ erwerben die Studierenden Kenntnisse in Hinsicht auf Syntax, Morphologie, Lexik und Semantik des Griechischen/Lateinischen, sowie auf Struktur und Bedeutung des Griechischen/Lateinischen. Die Studierenden besuchen den Griechischkurs Teil I und II oder den Lateinkurs Teil I und II
Aktive Teilnahme, Übungs- und Übersetzungsaufgaben.
(im Latein- oder Griechischkurs Teil 2): Klausur, 2 CP. Das Modul bleibt unbenotet.
Griechisch- oder Lateinkurs Teil 1 Seminar 2 4 x
Griechisch- oder Lateinkurs Teil 2 Seminar 2 4 x
Modulprüfung Klausur 2 x
EM3 – Erweiterungsmodul EM3 (Praktikum/Hochschulpolitisches Engagement)
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Selbststudium 300 h
Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Praktikum/Hochschulpolitisches Engagement“ erwerben die Studierenden Kenntnisse in Hinsicht auf ein mögliches Berufsfeld und die entsprechenden Aufgaben sowie Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung
Hochschulpolitisches Engagement: Es sind Nachweise über das hochschulpolitische Engagement einzureichen. Die Anrechung des hochschulpolitischen Engagements erfolgt nach den Bestimmungen aus Anhang 3.
Praktikum/Hochschulpolitisches Engagement x
EM4 – Erweiterungsmodul EM4 (Extracurriculare Aktivitäten)
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium 4 SWS / 80h – Selbststudium 220 h
Organisatorische Mitarbeit oder aktive Teilnahme an extracurricularen Veranstaltungen wie Workshops, Tagungen, Konferenzen, Meisterkursen, die intensive Kenntnisse philosophischer Forschungen vermitteln.
Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Extracurriculare Aktivitäten“ erwerben die Studierenden besondere Kenntnisse philosophischer Forschungstätigkeiten in Hinsicht auf
− komplexe philosophische Themen und Problemlagen, die Gegenstand von extracurricularen Veranstaltungen sind (z. B. Tagungen, Workshops, Konferenzen, Meisterkursen),
− wissenschaftliche Präsentations-, Diskussions- und Arbeitsformen,
− in der Vorbereitung und Durchführung von extracurricularen philosophischen Veranstaltungen.
Bescheinigungen der Veranstaltungsleiterin oder des Veranstaltungsleiters der extracurricularen Veranstaltungen über die aktive Teilnahme und/oder die aktive Rolle der oder des Studierenden in der Planung der Veranstaltungen. Die für die jeweilige extracurriculare Aktivität zu vergebenden CP richten sich nach den Bestimmungen aus Anhang 4. Insgesamt müssen Bescheinigungen im Gesamtumfang von 10 CP vorgelegt werden. Das Modul bleibt unbenotet.
Extracurriculare Aktivitäten x
EM5 – Erweiterungsmodul EM5 (Unterrichten von Tutorien)
Unterrichten eines Tutoriums in Begleitung zu einer Vorlesung oder einem Seminar; Besuch des entsprechenden Seminars bzw. der entsprechenden Vorlesung. In der Regel werden die TutorenInnen durch ein Tutoren-Tutorium in der Durchführung ihrer Aufgaben unterstützt.
Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Unterrichten von Tutorien“ erwerben die Studierenden Kenntnisse in Hinsicht auf
− das Vorbereiten und Unterrichten philosophischer Inhalte,
Bescheinigung über den Besuch der zu betreuenden Lehrveranstaltung und die Durchführung eines Tutoriums durch die oder den Lehrenden der Veranstaltung, die durch das Tutorium begleitet wird. Das Modul bleibt unbenotet.
Vorbereitung des Tutoriums 2 3 x
Durchführung des Tutoriums Seminar 2 7 x
EM6 – Erweiterungsmodul EM6 (Zusatzspezialisierung)
− Erweiterung ihres individuellen Studienprofils durch spezielle Kenntnisse mit Blick auf ein besonderes Problem oder Themenfeld der gegenwärtigen oder historischen Philosophie
Anfertigung eines Literaturberichts zu einem ausgewählten Problem der Zusatzspezialisierung in einer der beiden besuchten Veranstaltungen; in der jeweils anderen Veranstaltung ist ein Teilnahmenachweis zu erbringen. Das Modul bleibt unbenotet.
Modulprüfung Literaturbericht x
Pflichtmodul – 35 CP (insg.) = 1050 h – Kontaktstudium 30 h – Selbststudium 1020 h
Die Inhalte der Masterarbeit werden mit den Betreuern abgesprochen. Besuch eines Kolloquiums.
– zur Entwicklung eigener wissenschaftlicher Fragestellungen,
– zum eigenständigen Verfassen einer längeren theoretischen Abhandlung,
– zur eigenständigen Planung und Bearbeitung eines längerfristigen Projekts.
Schriftlich dokumentierte Sitzungsvorbereitung oder Textzusammenfassung oder Referat oder Protokoll oder Essay oder Thesenpapier in dem besuchten Kolloquium (nach Vorgabe der Veranstaltungsleiterin bzw. des Veranstaltungsleiters).
Masterarbeit im Umfang von ca. 70 S. (168.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext; Bearbeitungszeit: 6 Monate) sowie 30-minütige mündliche Prüfung (Verteidigung der Masterarbeit) gemäß §34, Abs. 18 und §35, Abs. 12.
Die Note des Masterabschlussmoduls errechnet sich als Durchschnitt der vierfach gewichteten Note der Masterarbeit und der einfach gewichteten Note der mündlichen Prüfung (Verteidigung der Masterarbeit).
Kolloquium Kolloquium 2 5 x
Modulprüfung Masterarbeit / Verteidigung 30 x
Fachsemester Titel der Veranstaltung Veranst.-Form Dauer (SWS) Dauer (CP) Modul-Nr.
1. GM1 Geschichte der Philosophie S oder V 2 10 GM1
GM2 Theoretische Philosophie S oder V 2 10 GM2
GM3 Praktische Philosophie S oder V 2 10 GM3
Summe SWS bzw. CP 6 30
2. SPM1 (Spezialisierung) S oder V 4 15 SPM1
SPM2 (Spezialisierung S oder V 4 15 SPM2
Summe SWS bzw. CP 8 30
3. Selbststudium (SM) 4 15 SM
Ein Modul aus dem Wahlpflichtbereich EM1-6 2-4 10 EM1-6
Summe SWS bzw. CP 6-8 25
4. MAM (Masterabschlussmodul) MA-Arbeit / Kolloquium 35 MAM
Summe SWS bzw. CP 35
Gremien Richtlinie für Leistungspunkte (CP) pro Semester
Die Bescheinigung der Gremienarbeit können in der Fachschaft die Zeichnungsberechtigten, in den Gremien die jeweiligen Vorsitzenden, im AStA der AStA-Vorstand und für Senat und Senatskommission der Dekan ausstellen. Dabei soll die oder der Ausstellende sich an der Richtlinie orientieren, dass ein Leistungspunkt 30 Stunden Aufwand entspricht, so dass im Falle be-sonders aufwändiger Tätigkeiten eine gegenüber den obigen Richtwerten erhöhte Punktzahl bescheinigt werden kann.
Anlage 4: Regelung zur Anerkennung von extrakurricularen Aktivitäten im Rahmen des EM 4
Fachrelevante extracurriculare Aktivität Richtlinie für Leistungspunkte
Aktive Teilnahme an Workshops, Tagungen, Konferenzen, Meisterkursen 1 CP / Veranstaltungstag
Aktive Rolle in der Planung und Ausrichtung von Workshops, Tagungen, Konferenzen, Meisterkursen 22–3 CP / Veranstaltungstag
Die Bescheinigung der extracurricularen Aktivität geschieht durch die Veranstaltungsleiterin oder den Veranstaltungsleiter. Dabei soll die oder der Ausstellende sich an der Richtlinie orientieren, dass ein Leistungspunkt 30 Stunden Aufwand entspricht, so dass bei Veranstaltungen, die durch speziellen Vorbereitungsbedarf oder außergewöhnlich umfangreiche Aufgaben beson-ders aufwändig sind, eine gegenüber den obigen Richtwerten erhöhte Punktzahl bescheinigt werden kann.
Philosophie, Master (ab WS 2019/20)*

References: Art. 2
 § 37

§ 34

§ 35
 § 42

§ 36
 § 43

§ 37
 § 44

§ 38
 § 45

§ 39
 § 46

§ 47
 § 56
 § 8
 § 12
 § 21
 § 10
 § 12
 § 75
 § 35
 § 24
 § 25
 § 34
 § 21
 Art. 12
 § 23
 § 35
 § 14
 § 29
 § 32
 § 34
 § 45
 § 35
 § 20
 § 25
 § 20
 § 35
 § 23
 § 25
 § 30
 § 43
 § 39
 § 25
 § 35
 §28
 §34
 §35