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Timestamp: 2016-10-27 16:58:18+00:00

Document:
8C_625/2015 (22.12.2015)
8C_625/2015 � � Urteil vom 22. Dezember 2015
vom 17. Juli 2015.
A.________, geboren 1963, arbeitete von 1991 bis 1999 als Hausangestellte in einem Alterswohnheim. Seit M�rz 1999 litt sie an R�ckenbeschwerden mit Ausstrahlungen in die unteren Extremit�ten. Am 6. April 2000 meldete sie sich erstmals bei der IV-Stelle des Kantons Z�rich zum Leistungsbezug an. Ab 1. M�rz 2000 bezog sie bei einem Invalidit�tsgrad von 59 % eine halbe Invalidenrente (Verf�gung vom 12. April 2002). Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens sowie nach medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen und Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle die Invalidenrente auf, weil sich der Gesundheitszustand der Versicherten verbessert habe und sie in einer angepassten T�tigkeit trotz ihrer Beschwerden ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen verm�ge (Verf�gung vom 2. Mai 2014).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 17. Juli 2015 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ unter Aufhebung des angefochtenen kantonalen Gerichtsentscheides und der Verf�gung der IV-Stelle vom 2. Mai 2014 die ununterbrochen fortgesetzte Ausrichtung einer halben Invalidenrente �ber den Zeitpunkt der Leistungseinstellung (30. Juni 2014) hinaus beantragen.
Die vorinstanzlichen Akten wurden eingeholt. Ein Schriftenwechsel wird nicht durchgef�hrt.
Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 BGG).
Das kantonale Gericht hat die Grundlagen �ber die Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), die Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG; Art. 4 Abs. 1 IVG) und den Rentenanspruch (Art. 28 IVG) richtig dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die Grunds�tze zur Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132, 133 V 108) und die massgebenden Vergleichszeitpunkte (BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.). Richtig sind auch die Ausf�hrungen �ber die Aufgabe von �rztinnen und �rzten im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) und die Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf wird verwiesen.
Streitig ist, ob das kantonale Gericht die von der IV-Stelle am 2. Mai 2014 revisionsweise verf�gte Rentenaufhebung zu Recht best�tigt hat.
4.1.�Das kantonale Gericht gelangte nach einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Aktenlage mit �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zum Schluss, im unbestritten massgebenden Vergleichszeitraum (vgl. BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.) zwischen der urspr�nglichen Rentenzusprache und der strittigen revisionsweisen Rentenaufhebung sei es gest�tzt auf das beweiskr�ftige bidisziplin�re - den revisionsrechtlichen Anforderungen gen�gende (SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134, 8C_441/2012 E. 6.1 mit Hinweisen) - Gutachten der Rheumatologin Dr. med. B.________ vom 31. Mai 2013 und des Psychiaters PD Dr. med. C.________ vom 18. Juni 2013 mit bidisziplin�rer Zusammenfassung vom 20. Juni 2013 (nachfolgend: bidisziplin�res Gutachten) zu einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes gekommen. Ab dem Begutachtungszeitpunkt sei in Bezug auf eine behinderungsangepasste T�tigkeit von einer vollen Arbeitsf�higkeit auszugehen. Unter den gegebenen Umst�nden sei der Beschwerdef�hrerin die sofortige Selbsteingliederung zumutbar. Basierend auf dem zuletzt als Gesunde in der angestammten T�tigkeit realisierten Lohn sei das hypothetische Valideneinkommen im Jahre 2014 auf Fr. 66'023.- festzusetzen. Im Vergleich zu dem unter Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % gest�tzt auf die Tabellenl�hne der LSE (vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung) bestimmten Invalideneinkommen von Fr. 49'354.- resultiere ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von (gerundet) 25 %. Im Ergebnis habe die IV-Stelle demnach die Invalidenrente zu Recht aufgehoben.
4.2.�Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegr�ndet. Inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben soll, indem es auf das bidisziplin�re Gutachten abstellte und gest�tzt darauf eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Zeitpunkt bei Rentenzusprache feststellte, ist nicht ersichtlich. Der Befund zur MRI-Untersuchung der Lendenwirbels�ule (LWS) vom 19. August 1999 zeigte unter anderem eine sehr grosse Diskushernie L5/S1 mit erheblicher Kompression der Wurzeltasche S1 links. Entgegen der Versicherten war dieser Befund Bestandteil der medizinischen Grundlage, auf welcher ihr die IV-Stelle am 12. April 2002 mit Wirkung ab 1. M�rz 2000 eine halbe Invalidenrente zusprach. Wiederholt beriefen sich die behandelnden �rzte bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit auch in den Jahren 2000 und 2001 unter anderem auf diesen Befund und attestierten der Beschwerdef�hrerin gest�tzt darauf bezogen auf eine leidensangepasste T�tigkeit eine Arbeitsunf�higkeit im Umfang von mindestens 50 %. Ausdr�cklich mit Blick auf diese Untersuchungsergebnisse vom 19. August 1999 hat die Gutachterin Dr. med. B.________ in Bezug auf die neue MRI-Untersuchung der LWS vom 28. Mai 2013 nachvollziehbar, �berzeugend und schl�ssig dargelegt, inwiefern sich seit Rentenzusprache nicht nur die Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit, sondern auch der zugrunde liegende r�ntgenologische Befund verbessert haben. Die Versicherte bestreitet zu Recht nicht, dass die jeweils explorierenden Fach�rzte 1999 und 2013 ihre jeweiligen, im Abstand von rund vierzehn Jahren erhobenen Befunde hinsichtlich einer Nervenwurzelbeeintr�chtigung auf H�he des R�ckenwirbels S1 unterschiedlich beurteilten. Inwiefern die Tatsachenfeststellung eines verbesserten Gesundheitszustandes und damit die Bejahung eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gem�ss angefochtenem Entscheid als willk�rlich oder sonst wie bundesrechtswidrig zu beanstanden w�re, ist nicht ersichtlich und legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Basierend auf der gutachterlichen Feststellung einer nunmehr vollen Arbeitsf�higkeit in Bezug auf eine leidensangepasste T�tigkeit bejahte das kantonale Gericht nach zutreffender Ber�cksichtigung der ausschlaggebenden Kriterien (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.2.1 f. S. 7 f.) die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung. Soweit die Versicherte diese Auffassung als unhaltbar bezeichnet und daraus auf eine Verletzung von Art. 16 ATSG schliesst, findet sich - entgegen der Beschwerdef�hrerin - auch diesbez�glich keine Veranlassung, von der bundesrechtskonformen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung abzuweichen.
4.3.�Gegen die auf dem verbesserten Gesundheitszustand und der darauf basierenden Neubeurteilung der Arbeitsf�higkeit beruhende vorinstanzliche Ermittlung des Invalidit�tsgrades erhebt die Versicherte zu Recht keine Einw�nde. Im Ergebnis hat die IV-Stelle daher bei einem rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von gerundet 25 % zu Recht revisionsweise die bis dahin laufende Invalidenrente mit Verf�gung vom 2. Mai 2014 aufgehoben.
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid (vgl. Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
Die Beschwerdef�hrerin hat als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Luzern, 22. Dezember 2015

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 4
 BGE 
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 16
 Art. 109
 Art. 102