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Timestamp: 2016-10-23 12:04:28+00:00

Document:
2C_9/2011 (15.06.2011)
Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung /
Der 1984 geborene guineische Staatsangeh�rige X.________ reiste im September 2000 unter Angabe eines falschen Namens und einer falschen Staatsangeh�rigkeit in die Schweiz ein und ersuchte hier erfolglos um Asyl. Anstatt auszureisen, heiratete er am 19. August 2005 die damals 18-j�hrige Schweizerin A.________. Aufgrund dieser Ehe erhielt X.________ eine Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis zum 18. August 2010 verl�ngert wurde. Am 11. Juni 2008 ging aus der Ehe eine gemeinsame Tochter hervor.
X.________ beteiligte sich in der Schweiz am organisierten Handel mit Kokain und wurde mehrfach wegen Drogendelikten verurteilt. Letztmals wurde er am 30. September 2009 vom Bezirksgericht Z�rich wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, begangen im M�rz 2009, mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bestraft.
Als Folge dieser Delinquenz wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich ein Gesuch von X.________ um eine weitere Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung bzw. um Erteilung der Niederlassungsbewilligung ab. Ein Rekurs von X.________ an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb ohne Erfolg und auch eine danach gef�hrte Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich wurde am 24. November 2010 abgewiesen.
Die von X.________ beim Bundesgericht eingereichte Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 24. November 2010 ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG mit summarischer Begr�ndung erledigt werden kann.
Gem�ss Art. 51 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 42 Abs. 1 und Abs. 3 AuG erlischt der Anspruch des ausl�ndischen Ehegattens einer Schweizerin auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung bzw. auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung, wenn Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen. Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG sieht die M�glichkeit eines Bewilligungswiderrufs vor, wenn die ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Als "l�ngerfristig" gilt jede Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 und E. 4.5 S. 379 ff.), wobei mehrere Freiheitsstrafen nicht zusammengerechnet werden (Urteil 2C_415/2010 vom 15. April 2011). Auch wenn die Vorinstanz unzutreffend von einer Zusammenrechnung ausging, ist dieses Erfordernis hier erf�llt.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet dies denn auch nicht, sondern beruft sich einzig darauf, dass die Verweigerung der Niederlassungsbewilligung bzw. die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nicht zwingend und im vorliegenden Fall unverh�ltnism�ssig sei. Die erhobene R�ge geht jedoch ins Leere: Richtig ist wohl, dass die Bewilligungserteilung bzw. -verl�ngerung nicht automatisch verweigert werden muss, wenn ein Widerrufsgrund vorliegt, sondern dass eine solche Massnahme aufgrund der gesamten Umst�nde des Einzelfalls verh�ltnism�ssig sein muss. Dies hat das Verwaltungsgericht aber nicht verkannt; vielmehr hat es die hier massgeblichen �ffentlichen Interessen an einer Ausreise des Beschwerdef�hrers und dessen private Interessen an einem Verbleib in der Schweiz in sachgerechter Weise gew�rdigt und es f�r zumutbar erachtet, dass der Beschwerdef�hrer nach Guinea zur�ckkehrt. Auch die Situation der Schweizer Ehegattin und des gemeinsamen Kindes wurde vom Verwaltungsgericht pflichtgem�ss in die Interessenabw�gung miteinbezogen; angesichts der Schwere der vom Beschwerdef�hrer begangenen Straftaten durfte die Vorinstanz aber zum Schluss gelangen, dass den Interessen von Ehefrau und Kind hier keine entscheidende Bedeutung zukommt.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, und es kann erg�nzend auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Migrationsamt und der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 109
 Art. 51
 Art. 42
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 62