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Timestamp: 2020-08-04 14:32:21+00:00

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Rechtsprechung: 9 B 20.13 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 17.06.2015
BVerwG, 19.09.2013 - 9 B 20.13, 9 B 21.13
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BVerwG, 19.09.2013 - 9 B 20.13, 9 B 21.13 (https://dejure.org/2013,26967)
BVerwG, Entscheidung vom 19.09.2013 - 9 B 20.13, 9 B 21.13 (https://dejure.org/2013,26967)
BVerwG, Entscheidung vom 19. September 2013 - 9 B 20.13, 9 B 21.13 (https://dejure.org/2013,26967)
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§ 517 ZPO, § 548 ZPO, § 138 Nr 6 VwGO, § 133 BGB, § 157 BGB
VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 3; VwGO § 137 Abs. 1 Nr. 1
VG Dresden, 07.12.2005 - 4 K 1793/04
OVG Sachsen, 17.08.2012 - 5 B 528.06
OVG Sachsen, 17.08.2012 - 5 B 529.06
OVG Sachsen, 17.08.2012 - 5 B 529/06
Das trifft zu, wenn zu dem Zeitablauf als solchen besondere Umstände hinzutreten, die bereits wegen des Zeitablaufs bestehende Zweifel zu der Annahme verdichten, dass der gesetzlich geforderte Zusammenhang zwischen der Urteilsfindung und den schriftlich niedergelegten Gründen nicht mehr gewahrt ist (…vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 25. April 2001 - 4 B 31.01 - Buchholz 310 § 117 VwGO Nr. 47 S. 3, vom 3. Mai 2004 - 7 B 60.04 - juris Rn. 4 f., vom 3. Februar 2005 - 1 B 100.04 - Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 300 S. 135 f. und vom 19. September 2013 - 9 B 20.13 - juris Rn. 3).
Rechtsschutzinteresse; "Untertauchen"; Aufenthaltserlaubnis; Studium; auflösende …
Eine äußerste Grenze ist erreicht, wenn ein bei Verkündung noch nicht vollständig abgefasstes Urteil nicht binnen fünf Monaten nach der Verkündung vollständig abgefasst, unterschrieben und der Geschäftsstelle übergeben worden ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 19. September 2013 - 9 B 20.13 - juris Rn. 3).
Wird - wie hier - die Frist von fünf Monaten gewahrt, kann ein Urteil als nicht mit Gründen versehen gelten, wenn zu dem Zeitablauf als solchem besondere Umstände hinzutreten, die bereits wegen des Zeitablaufs bestehende Zweifel zu der Annahme verdichten, dass der gesetzlich geforderte Zusammenhang zwischen der Urteilsfindung und den schriftlich niedergelegten Gründen nicht mehr gewahrt ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 19. September 2013 - 9 B 20.13 - juris Rn. 4).
Die nunmehr vertretene Auslegung folgt aus dem allgemeinen beitragsrechtlichen Grundsatz, dass eine Beitragsschuld, d.h. die sachliche Beitragspflicht (vgl. BVerwG, Beschl. v. 19. September 2013 - 9 B 20/13, 9 B 21/13 -, zit. nach JURIS;… Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 2 Rdnr. 92 ff.) nur dann entsteht, wenn sie dem Grunde und der Höhe nach unveränderbar ist.
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des erkennenden Senats, dass im öffentlichen Recht die für die Auslegung von empfangsbedürftigen Willenserklärungen des bürgerlichen Rechts geltenden Rechtsgrundsätze (§§ 133, 157 BGB) entsprechend anzuwenden sind (BVerwG…, Urteil vom 12.12.2001 - BVerwG 8 C 17.01 -, juris Rn. 40; Beschluss vom 10.9.2013 - BVerwG 9 B 20.13 u. a. -, juris Rn. 11;… Urteil vom 24.7.2014 - BVerwG 3 C 23.13 -, juris Rn. 18; Nds. OVG…, Urteil vom 27.6.2006 - 5 LC 260/04 -, juris Rn. 37; Beschluss vom 24.7.2013 - 5 LA 21/13 -).
Maßgebend ist nicht der innere, sondern der erklärte Wille, wie ihn der Empfänger bei objektiver Würdigung verstehen konnte, § 157 BGB (BVerwG, B.v. 19.9.2013 - 9 B 20/13, 9 B 21/13 - juris Rn. 11 m.w.N.).
Umstände, die bereits wegen des langen Zeitablaufs zwischen Niederlegung des Urteilstenors bei der Geschäftsstelle am 9. März 2018 und Übergabe des abgesetzten Urteils an die Geschäftsstelle am 18. Juli 2018 bestehende Zweifel zu der Annahme verdichten, dass der gesetzlich geforderte Zusammenhang zwischen der Urteilsfindung und den schriftlich niedergelegten Gründen nicht mehr gewahrt ist (vgl. BVerwG, U.v. 30.5.2012 - 9 C 5.11 - NVwZ 2013, 218; U.v.19.9.2013 - 9 B 20.13 u.a. - juris Rn. 4), liegen nicht vor.
OVG Nordrhein-Westfalen, 31.08.2017 - 12 A 2580/15
Rückzahlung der gewährten Ausbildungsförderung als Darlehen und Zuschuss …
vgl. BVerwG, Beschluss vom 19. September 2013 - 9 B 20.13 u. a. -, juris Rn. 11, m. w N.
https://dejure.org/2015,15935
OVG Berlin-Brandenburg, 17.06.2015 - 9 B 20.13 (https://dejure.org/2015,15935)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 17.06.2015 - 9 B 20.13 (https://dejure.org/2015,15935)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 17. Juni 2015 - 9 B 20.13 (https://dejure.org/2015,15935)
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§ 1 GUVG BB, § 2a GUVG BB, § 80 WasG BB, § 85 WasG BB
Wasser- und Bodenverband; Gewässerunterhaltungsverband; Gewässerunterhaltung; Gewässer II. Ordnung; Gewässerunterhaltungsbeitrag; Gewässerunterhaltungsumlage; Grundstückseigentümer; Umlagesatzung; Durchgriffsrüge; Verbandserrichtung; Verbandsgebiet; Bestimmtheit; ...
Aus Gründen der Praktikabilität können gewisse Abstriche von der Deckungsgleichheit gemacht werden (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, juris, Rn. 21 m.w.N.).
Allerdings ist der gerichtliche Prüfungsmaßstab auch insoweit auf die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren beschränkt (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, juris, Rn. 27;… Urteil vom 7. Juli 2015 - OVG 9 B 18.13 -, juris, Rn. 34).
(vgl. hierzu die Ausführungen in: Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, Rn. 28, juris;… Urteil vom 07. Juli 2015 - OVG 9 B 18.13 juris Rn. 34).
Es ist jedenfalls für das hier streitige Jahr 2012 weder substantiiert vorgetragen noch sonst für die erkennende Kammer ersichtlich, dass ein anderes Vorgehen zu einem für die beitragspflichtige Gemeinde und letztlich für die Umlagepflichtigen günstigeren Ergebnis geführt hätte (siehe auch Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, Rn. 28, juris).
Entscheiden sich die Gemeinden dafür, die festgesetzten Verbandsbeiträge für Grundstücke, die nicht im Eigentum der Gemeinde stehen, umzulegen (§ 80 Abs. 2 Satz 1 BbgWG), können die Grundstückseigentümer gegen die Gewässerunterhaltungskosten einwenden, dass schon die Festlegung des Gewässerunterhaltungsbeitrages auf der Ebene des Wasser- und Bodenverbandes die hierfür geltenden Maßstäbe verfehle (vgl. u.a. BVerwG…, Urteil vom 11. Juli 2007 - 9 C 1.07 u.a. -, juris Rn. 39, OVG Bln-Bbg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, juris Rn. 17).
Der Umstand, dass das nur innerhalb der Landesgrenzen und mit hinreichend großen Wasser- und Bodenverbänden möglich gewesen ist, gehört mit zu der Last, die die Grundstückseigentümer zu tragen haben (…OVG Bln-Bbg, Urteile vom 7. Juli 2015, a.a.O. juris Rn. 26 und vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, juris Rn. 22).
Die Beseitigung von Abflusshindernissen in Gestalt von Biberburgen und -dämmen in Gewässern II. Ordnung gehört zur Unterhaltung dieser Gewässer (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13, juris Rn. 25).
Sind solche satzungsrechtlichen Verbandsgebietsänderungen erfolgt, hat auch das wiederum eine "statische" Verbandsgebietsfestlegung bewirkt, die von gemeindlichen Gebietsabtretungen, Gemeindezusammenschlüssen oder Eingemeindungen nicht berührt worden ist (vgl. Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Juni 2015 - OVG 9 B 20.13 -, Rn. 18f., juris).

References: § 517
 § 548
 § 138
 § 133
 § 157
 § 132
 § 137
 § 117
 § 1
 § 2
 § 157

§ 1
 § 2
 § 80
 § 85