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Timestamp: 2019-09-19 11:14:45+00:00

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§ 141 ZPO: Anordnung des persönlichen Erscheinens
OLG München, Urteil vom 4.2.2016, Az. 10 U 3730/14 Dem Erstgericht übersieht, dass derartige Angaben einer Partei im Rahmen des § 141 I ZPO nicht nur Parteivorbringen (BVerfG NJW 2001, 2531; BGH NJW 1960, 100), sondern gerade qualifizierten Parteivortrag bilden (BGH NJW 2006, 2181; OLG Frankfurt, Urt. v. 27.03.2013 - 17 U 11/12 [juris, Rn. 56]), der grundsätzlich schriftsätzlichem Vorbringen sogar vorgeht (OLG Frankfurt, a. a. O., sowie Urt. v. 29.10.2012 - 1 U 1/12 [juris, Rn. 60]).
OLG München, Urteil vom 4.2.2016, Az. 10 U 3730/14 Die Beweisaufnahme war aus folgenden Gründen unzureichend: aa) Die gebotene (BGH NJW 2015, 74; 2013, 2601) persönliche Anhörung des Klägers und des Beklagten (§ 141 I, II ZPO) wurde zwar durchgeführt, die Befragungen sind jedoch zu kursorisch geraten und klären entscheidende Umstände des Unfalls nicht.
OLG München, vom 5.1.2016, Az. 10 U 153/15 Angaben einer Partei im Rahmen des § 141 I ZPO stellen nicht nur Parteivorbringen (BVerfG NJW 2001, 2531; BGH NJW 1960, 100), sondern gerade qualifizierten Parteivortrag dar (BGH NJW 2006, 2181; OLG Frankfurt, Urt. v. 27.03.2013 - 17 U 11/12 [juris, Rn. 56]), der grundsätzlich schriftsätzlichem Vorbringen sogar vorgeht (OLG Frankfurt, a. a. O., sowie Urt. v. 29.10.2012 - 1 U 1/12 [juris, Rn. 60]).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2016, Az. I-ZB 12/15 Dagegen ist für die Parteianhörung nach § 141 ZPO im Zivilprozess umstritten, ob diese zwingend vor dem Prozessgericht zu erfolgen hat (vgl. RG SeuffArch 64 (1909), 242, 243; OLG Braunschweig, SeuffArch 55 (1900), 461, 462;
OLG München, vom 5.10.2015, Az. 10 U 3964/14 22 (1) Die gebotene Anhörung beider Parteien (§ 141 I 1 ZPO) wurde nicht in der erforderlichen Anwesenheit eines unfallanalytischen Sachverständigen (vgl. grds. BGH VersR 1979, 939 [juris, Rn. 23]; Senat, Beschl. v. 22.09.2014 - 10 W 1643/14) durchgeführt, obwohl sowohl der Kläger, als auch der Beklagte unmittelbar an dem Geschehen beteiligt waren.
OLG München, Urteil vom 5.0.2015, Az. 10 U 1930/14 17 Deswegen wäre die persönliche Anhörung (§ 141 I 1 ZPO) des Beklagten zu 1) - auch unabhängig von der grundsätzlichen Bedeutung der Parteianhörung in Fällen, in denen der Ablauf eines Verkehrsunfalls streitig ist (BGH NJW 2013, 2601 [2602 [10, 11]]; OLG Schleswig NJW-RR 2008, 1525; Senat, Urt. v. 09.10.2009 - 10 U 2309/09 [juris, dort Rz. 23]) - zwingend geboten gewesen.
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2014, Az. XI ZR 219/13 Eine Anhörung nach § 141 ZPO genügt, wie der Kläger in der Berufungsinstanz zu Recht angemerkt hat, nicht (BGH, Beschluss vom 28. April 2011 -VZR 220/10, juris Rn. 12 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2014, Az. VIII ZR 91/13 Eine Protokollierung der im Rahmen der informatorischen Anhörung (§ 141 ZPO) gemachten Aussage ist nicht vorgeschrieben (§ 161 ZPO); es ist ausreichend, wenn sie nur im Tatbestand oder - wie hier - wenigstens in den Entscheidungsgründen des Urteils wiedergegeben wird, wobei eine gedrängte Darstellung genügt (vgl. BGH, Urteil vom 23. April 2002 - X ZR 29/00, juris Rn. 12 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.3.2014, Az. XI ZR 341/12 Beantragt der Gegner aber die Parteivernehmung, kann diese nicht unter Hinweis auf die Anhörung nach § 141 Abs. 1 ZPO abgelehnt werden (BGH, Beschluss vom 28. April 2011 -VZR 220/10, BeckRS 2011, 15319 Rn. 12 ff.).
BGH, Urteil vom 2.1.2014, Az. XI ZR 398/12 Dabei kann dahinstehen, ob eine Anhörung nach § 141 ZPO überhaupt geeignet wäre, die von der Beklagten beantragte Vernehmung des Klägers als Partei zu ersetzen (dagegen BGH, Beschluss vom 28. April 2011 -VZR 220/10, juris Rn. 12 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2013, Az. VII ZR 39/12 -5- geben müssen, ihre Darstellung des Gesprächs im Rahmen einer beiderseitigen Parteianhörung auf der Grundlage des § 141 ZPO oder des §448 ZPO in den Prozess einzubringen (vgl. BGH, Urteile vom 27. September 2005 - XI ZR 216/04, NJW-RR 2006, 61 unter II 3 b; vom 8. Juli 2010 - III ZR 249/09, BGHZ 186, 152 Rn. 16; vom 9. Juni2011 -IXZR 75/10, NJW 2011, 2889 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 2.3.2012, Az. X ZR 76/11 Im Prozess ist das Gericht gehalten, die Partei jedenfalls gemäß § 141 ZPO anzuhören, deren Glaubwürdigkeit und die Glaubhaftigkeit ihrer Bekundungen gemäß § 286 Abs. 1 ZPO zu würdigen und gegebenenfalls die Partei von Amts wegen gemäß §448 ZPO zu vernehmen (vgl. BGH, Urteile vom 16. Juli 1998 - I ZR 32/96, NJW 1999, 363, 364 unter II 2 b bb; vom 22. Mai 2001 - VI ZR 268/00, NJW-RR 2001, 1431, 1432 unter lila; vom 27. September 2005 -XI ZR 216/04, NJW-RR 2006, 61, 63 unter II 3 b; vom 9. Juni 2011 - IX ZR 75/10, NJW 2011, 2889 Rn. 19).
LAG Hamm, Beschluss vom 5.6.2011, Az. 10 TaBV 11/11 Von Verfassungs wegen besteht jedenfalls keine Notwendigkeit zu einer Parteivernehmung oder zu einer Anhörung nach § 141 ZPO von Amts wegen, wenn der Partei das Ergebnis der Vernehmung der vom Prozessgegner benannten Zeugen bekannt ist und sie aufgrund ihrer Anwesenheit bei der Beweisaufnahme oder in einem nachfolgenden Termin in der Lage war, ihre Darstellung persönlich vorzutragen (BVerfG 27.02.2008 – 1 BvR 2588/06 – NJW 2008, 2170; Noethen, NJW 2008, 334; Böhm, ArbRB 2009, 121; Bruns, MDR 2010, 417 m.w.N.).
AG Köln, Urteil vom 2.5.2011, Az. 223 C 26/11 Zwar handelte es sich bei dem Telefonat um ein Gespräch unter vier Augen; der Beklagten wurde jedoch rechtliches Gehör gemäß § 141 ZPO gewährt (vgl. BGH NJW 2002, 2247).
BGH, URTEIL vom 4.5.2011, Az. IX ZR 75/10 2.	Da es sich dabei um ein Vier-Augen-Gespräch der Parteien handelt, wird das Berufungsgericht zu dem Zwecke der Beweiserhebung eine Anhörung beider Parteien entweder auf der Grundlage des § 141 ZPO oder des §448 ZPO vorzunehmen haben (vgl. BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96, NJW 1999, 363, 364; vom 27. September 2005 - XI ZR 216/04, NJW-RR 2006, 61, 63).
ArbG Oberhausen, Urteil vom 3.1.2010, Az. 1 Ca 1181/09 Verwertbar ist deshalb der Inhalt der Schriftsätze und ihrer Anlagen, die Äußerungen der Parteien gemäß § 141 ZPO, aber auch Art, Zusammenhang und Zeitpunkt des Vorbringens, etwa eine Verletzung der Wahrheitspflicht oder eine nicht durch die Prozessentwicklung erklärbare Änderung des Sachvortrags (vgl. z.B. BGH, Urt. v. 5.7.1995 - KZR 15/94, NJW-RR 1995, 1340).
AG Aachen, Urteil vom 2.11.2009, Az. 111 C 334/09 Dementsprechend war auch dem klägerseits in der mündlichen Verhandlung vom 02.12.2009 gestellten Antrag auf informatorische Anhörung des Klägers gemäß § 141 ZPO nicht nachzugehen (vgl. OLG Düsseldorf a.a.O.).
LG Dortmund, Urteil vom 1.11.2008, Az. 22 O 196/07 Stehen dem Versicherungsnehmer keine Beweismittel, insbesondere in Form von Zeugen, für die vom Versicherer bestrittene Entwendung zur Verfügung oder kann der Versicherungsnehmer den Beweis nicht mit Zeugen führen, kann der gemäß § 141 ZPO persönlich angehörte Versicherungsnehmer den erforderlichen Beweis mit seiner Aussage führen, soweit das Gericht diese - im Rahmen der freien Würdigung nach § 286 ZPO - als glaubhaft betrachtet (BGH NJW-RR 1991, 983).
BGH, URTEIL vom 3.3.2008, Az. XII ZR 195/06 Zwar kann bei entscheidungserheblichen Gesprächen unter vier Augen zwischen dem Zeugen einer Partei und der anderen Partei persönlich ohne Vorhandensein anderer Beweismittel der Grundsatz der Waffengleichheit gebieten, beide Gesprächspartner zu vernehmen oder zu demindest gemäß § 141 ZPO persönlich anzuhören (EGMR NJW 1995, 1413; BGH Urteil vom 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96 - NJW 1999, 363).
LG Dortmund, Urteil vom 3.2.2008, Az. 22 O 126/07 Stehen dem Versicherungsnehmer keine Beweismittel, insbesondere in Form von Zeugen, für die vom Versicherer bestrittene Entwendung zur Verfügung oder kann der Versicherungsnehmer den Beweis nicht mit Zeugen führen, kann der gemäß § 141 ZPO persönlich angehörte Versicherungsnehmer den erforderlichen Beweis mit seiner Aussage führen, soweit das Gericht diese – im Rahmen der freien Würdigung nach § 286 ZPO – als glaubhaft betrachtet (BGH, VersR 1991, 917).
LAG Köln, Beschluss vom 3.1.2008, Az. 7 Ta 378/07 Bei juristischen Personen wie der Beklagten kommt gemäß § 141 ZPO nur die Anhörung des gesetzlichen Vertreters in Betracht (BGH-NJW 65, 106).
LAG Köln, Beschluss vom 3.1.2008, Az. 7 Ta 378/07 Auch wenn die Anhörung der Partei im Sinne des § 141 ZPO nicht den Stellenwert einer förmlichen Beweisaufnahme besitzt, kann sie gleichwohl Einfluss auf die Sachverhaltsfeststellung haben; denn sie gehört zu dem Inhalt der mündlichen Verhandlung im Sinne von § 286 ZPO (BGH-NJW 99, 363 f.; Lange NJW 2002, 480; Zöller-Greger a. a. O.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2007, Az. III ZR 83/06 In deren Verlauf wird das Berufungsgericht auch gegebenenfalls dem Umstand Rechnung tragen müssen, dass sich für die Klägerin im Rahmen der ihrer Anlageentscheidung vorausgehenden Vier-Augen-Gespräche mit dem Handelsvertreter eine Beweisnot ergeben kann, die ihre persönliche Anhörung gemäß § 141 ZPO oder ihre Vernehmung als Partei gemäß § 448 ZPO erfordert (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 27. September 2005 -XI ZR 216/04- NJW-RR 2006, 61, 63 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2007, Az. VI ZB 4/07 Das steht der von § 141 Abs.3 Satz 3 ZPO geforderten Belehrung der Partei über die Folgen ihres Ausbleibens nicht gleich (vgl. OLG Düsseldorf VersR 2005, 854).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 4.11.2006, Az. 6 Ta 622/06 19Soweit in der zivilprozessualen Literatur vereinzelt eine andere Auffassung vertreten wird (Zöller/Greger ZPO, 26. Aufl., § 141, Rdn. 14; Stein/Jonas/Leipold, 22.Aufl. § 141 ZPO, Rdn. 50), vermag die Beschwerdekammer ebenso wie das LAG Hamm in der zitierten Entscheidung dem nicht zu folgen.
LG Köln, Urteil vom 4.7.2006, Az. 24 O 580/04 Den erforderlichen Beweis kann der Geschädigte allein durch seine eigenen Angaben im Rahmen einer Anhörung gemäß § 141 ZPO erbringen (BGH R & S, 97, 184; OLG Hamm R & S 2003, 276).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2006, Az. IV ZR 151/05 Zudem hat das Berufungsgericht keine Begründung dafür gegeben, weshalb es die Beklagte nicht zu demindest nach § 141 ZPO gehört hat, um auf diese Weise ihrer beweisrechtlichen Situation Rechnung zu tragen und sodann zu entscheiden, ob bei Würdigung des gesamten Prozessstoffes der persönlichen Parteierklärung der Vorzug zu geben ist (vgl. BGH, vom 19. Dezember 2002 aaO unter II 2 b aa; BGH, Beschluss vom 25. September 2003 - III ZR 384/02 - FamRZ 2004, 21 unter 2).
BGH, URTEIL vom 2.1.2006, Az. VI ZR 20/05 Ob eine Parteierklärung im Rahmen einer Anhörung gemäß § 141 ZPO ein Geständnis enthalten kann, ist streitig (vgl. Zöller/Greger, ZPO, 25. Aufl., § 288 Rn. 3c m.w.N.; offen gelassen in Senatsurteil BGHZ 129, 108, 112).
LG Köln, Urteil vom 3.0.2006, Az. 20 O 185/05 Die Rechtsprechung billigt dem Versicherungsnehmer bei Fehlen äußerer Einbruchsspuren nur dann Beweiserleichterungen – etwa durch persönliche Anhörung gemäß § 141 ZPO - zu, wenn der Versicherungsnehmer nachweisen kann, dass die unversicherte Begehungsweise zu demindest unwahrscheinlich ist und sich daraus und aus anderen Umständen eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für eine versicherte Begehungsweise folgern lässt (OLG Frankfurt NversZ 2001, 36; OLG Hamm VersR 1995, 1233).
LAG Hamm, Urteil vom 2.0.2006, Az. 12 Sa 1603/05 Dem Grundsatz der Waffengleichheit kann nämlich dadurch genügt werden, dass die durch ihre prozessuale Stellung bei der Aufklärung des Vieraugengesprächs benachteiligte Partei nach § 141 ZPO persönlich angehört wird ( vgl. BGH, Urt. vom 16.07.1998 - I ZR 32/96 -, NJW 1999, 363 ff.; BGH, Urt. vom 27.09.2005 – XI ZR 216/04 -, NJW-RR 2006, 61 ff.).
LG Arnsberg, Urteil vom 2.4.2003, Az. 3 S 33/03 21Die Kammer ist der Ansicht, dass auch die Erklärungen einer Partei bei ihrer Anhörung gem. § 141 ZPO als Geständnis im Sinne des § 288 Abs. 1 ZPO anzusehen sind (so auch BGH, Versicherungsrecht 1966, 269, 270).
BGH, URTEIL vom 4.9.1997, Az. IX ZR 269/96 Ob dies in einem Fall wie dem vorliegenden dazu zwingt, einer Anregung zur Parteivernehmung nachzukommen (vgl. die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte v. 27. Oktober 1993, NJW 1995, 1413, 1414; Schlosser NJW 1995, 1404, 1405; Thomas-Putzo, ZPO 20. Aufl. § 448 Rdnr. 4 m.w.N.; ablehnend OLG München NJW-RR 1996, 958, 959; Zöller/Greger, ZPO 20. Aufl. § 448 Rdnr. 2), ist allerdings fraglich, weil das deutsche Prozeßrecht die Möglichkeit bietet, die Partei formlos persönlich anzuhören (§ 141 ZPO), und das Gericht auch dem Ergebnis einer solchen Anhörung den Vorzug vor den Bekundungen eines Zeugen geben kann (BGHZ 122, 115, 121).
BGH, Urteil vom 3.9.1996, Az. IV ZR 93/95 Bei seiner erneuten Verhandlung wird das Berufungsgericht auch zu entscheiden haben, ob es den Kläger persönlich nach § 141 ZPO anhört (vgl. BGH, Urteil vom 25.3.1992 - IV ZR 54/91 - VersR 1992, 867 m.w.N.).
BVerfG, vom 5.3.1994, Az. 1 BvR 1174/90 Die bloße Anhörung der Verfahrensbeteiligten und der im Verfahren Äußerungsberechtigten oder ihrer Vertreter im Sinne von § 141 Abs.3 Satz 2 ZPO löst allerdings noch keine Beweisgebühr aus (vgl. BVerfGE 81, 387 <391>).
BGH, URTEIL vom 2.11.1991, Az. VI ZR 48/91 Erklärungen, die eine nach § 141 ZPO geladene Partei abgibt, ohne ausdrücklich als Partei vernommen zu sein (§§ 445 ff ZPO), dürfen zwar nicht als Beweismittel verwertet werden (BGH, Urteil vom 3. Juli 1967 - VII ZR 48/65 -MDR 1967, 834).
BGH, vom 3.10.1989, Az. I ZR 14/88 Zwar ist es richtig, daß die Parteianhörung (§ 141 ZPO) im Gegensatz zur Parteivernehmung kein Beweismittel darstellt (BGH, Urt. v. 16.10.1987 - V ZR 170/86, BGHR ZPO § 141 - Anhörung I m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.10.1987, Az. X ZR 66/85 Die Revision zeigt nicht auf, daß das Berufungsgericht die Angaben des Klägers zu dem Gegenstand seiner Beweiswürdigung gemacht hätte, insbesondere etwa auf den 'persönlichen Eindruck' des Klägers bei seiner Anhörung abgestellt hätte, was ein Verfahrensverstoß gewesen wäre (BGH LM Nr. 3 zu § 141 ZPO - MDR 1967, 834).
BGH, URTEIL vom 2.0.1987, Az. VI ZR 182/85 7 der Partei, wenn es im Widerspruch zu den Erklärungen ihres Prozeßbevollmächtigten steht, Vorrang zukommt, wie der Bundesgerichtshof dies beides abweichend vom Reichsgericht (s. Nachweise bei Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 288 B III a) bejaht hat (BGHZ 8, 235, 237 f; BGH Urteile vom 1. März 1957 - VIII ZR 286/56 - LM § 141 ZPO Nr. 2; vom 1. Dezember 1964 - VI ZR 179/63 - VersR 1965, 287, 288 und vom 11. Januar 1966 - VI ZR 150/64 - VersR 1966, 269, 270).
BGH, URTEIL vom 3.9.1983, Az. IVa ZR 80/82 Auch im Hinblick auf den dem Tatrichter verbleibenden Ermessensspielraum wird zu erwägen sein, den Beklagten gemäß § 141 ZPO zu dem Termin zu laden und ihn nach Maßgabe des § 278 Abs. 1 Satz 2 ZPO persönlich zu hören (BGH VersR. 1969, 220; Urt. vom 19.6.1980 - IVa ZR 11/80 - LM BGB § 652 Nr. 68 Bl. 3; OLG Celle VersR 1982, 500).
BGH, URTEIL vom 3.4.1982, Az. IVb ZR 711/8 10 rungen der Beklagten den Vorzug gegeben hat gegenüber dem Vortrag des Prozeßbevollmächtigten, der seine Informationen v< ihr erhielt (BGH Urteil vom 1. März 1957 - VIII ZR 286/56 - LI § 141 ZPO Nr. 2; Urteil vom 1. Dezember 1964 - VI ZR 179/63 -VersR 1965, 287, 288; Urteil vom 22. Oktober 1968 - VI ZR 178/67 - VersR 1969, 58, 59).
BGH, URTEIL vom 4.3.1967, Az. III ZR 18/65 In diesem Palle müssen die Angaben der Parteien anders als bei einer Zeugen- oder Parteivor-nehmung grundsätzlich nicht ins Sitzungsprotokoll aufgo-nommen werden (RGZ 149, 63; BGH LM § 141 ZPO Nr. 1 und 2).
BGH, Urteil vom 5.0.1962, Az. VI ZK 155/61 Tatsächliche Erklärungen einer Partei selbst sind denen des Prozeßbevollmächtigten, der von ihr seine Informationen erhält, regelmäßig vorzuziehen (vgl. BGH Urteil vom 1. März 1957 - VIII ZR 286/56 -LM § 141 ZPO Nr. 2; Stein-Jonas-Schönke, 18. Aufl. § 78 ZPO An. VI).
BGH, vom 5.2.1957, Az. VIII ZR 286/56 Wenn das Gesetz bestimmt, daß der Partei auf Antrag das Wort zu gestatten ist (§ 137 Abs 4 ZPO), und wenn es zuläßt, daß ihr persönliches Erscheinen zur Aufklärung des Sachverhalts angeordnet wird (§ 141 Abs 1 ZPO), so will es ihre tatsächlichen Erklärungen auch berücksichtigt wissen (RG JW 19159 1437 Nr.12; RGZ 10, 423 /424/; Stein-Jonas-Schönke, ZPO 18. Aufl § 78 Anm VI)o Diese Erklärungen bedürfen nicht der Protokollierung (RGZ 149, 63 /F47; BGH NJW 1951, 110).
BGH, Urteil vom 3.0.1956, Az. iv za 192/55 } Gericht auf Grund des § 141 ZPO abgibt, nicht protokolliert zu werden (EG 149, 63; BGH NJW 1951, 110).

References: § 141
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 § 78
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