Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=20.05.2011&Aktenzeichen=8%20B%2064.10
Timestamp: 2019-10-21 14:23:18+00:00

Document:
BVerwG, 20.05.2011 - 8 B 64.10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,7475
BVerwG, 20.05.2011 - 8 B 64.10 (https://dejure.org/2011,7475)
BVerwG, Entscheidung vom 20.05.2011 - 8 B 64.10 (https://dejure.org/2011,7475)
BVerwG, Entscheidung vom 20. Mai 2011 - 8 B 64.10 (https://dejure.org/2011,7475)
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§ 118 VwGO, § 173 VwGO, § 317 Abs 4 ZPO
Aktenwidrigkeit der tatsächlichen Feststellungen liegt bei einem offensichtlichen Widerspruch zwischen tatsächlich getroffenen Annahmen und dem unumstrittenen Akteninhalt vor; Aktenwidrigkeit der tatsächlichen Feststellungen aufgrund eines offensichtlichen Widerspruchs ...
VG Gera, 09.06.2010 - 2 K 377/08
Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist; Wiedereinsetzung; …
Die Rüge der Beigeladenen, die Voraussetzungen des § 93 Satz 2 VwGO für eine Abtrennung der sich auf das sog. Schweizer Aktienpaket beziehenden Verpflichtungsklage hätten nicht vorgelegen, muss bereits daran scheitern, dass die Trennung von Verfahren generell nach § 146 Abs. 2 VwGO mit der Folge unanfechtbar ist, dass sie als solche nicht der Nachprüfung durch das Bundesverwaltungsgericht unterliegt (§ 173 VwGO i.V.m. § 557 Abs. 2 ZPO; Beschluss vom 20. Mai 2011 - BVerwG 8 B 64.10 - juris Rn. 5 m.w.N. …und Urteil vom 25. März 2010 - BVerwG 5 C 15.09 - Buchholz 428.41 § 1 EntschG Nr. 4 Rn. 24).
Unbeschadet dessen kann der Rechtsmittelführer Mängel rügen, die als Folge der beanstandeten Trennung dem angefochtenen Urteil selbst anhaften, also auf die der Nachprüfung durch das Revisionsgericht unterliegende Sachentscheidung durchschlagen (Beschluss vom 20. Mai 2011 a.a.O. Rn. 6 m.w.N.).
BVerwG, 07.12.2011 - 8 B 45.11
Verstoß gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör wegen des behaupteten Vorliegens …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stellt sich eine Entscheidung als unzulässiges "Überraschungsurteil" dar, wenn das Gericht einen bis dahin nicht erörterten rechtlichen oder tatsächlichen Gesichtspunkt zur Grundlage seiner Entscheidung macht und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gibt, mit der die Beteiligten nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht zu rechnen brauchten (vgl. insbesondere Urteile vom 29. Juli 1977 - BVerwG 4 C 21.77 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 98, vom 22. Oktober 1981 - BVerwG 3 C 38.81 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 124 und vom 31. Mai 1983 - BVerwG 4 C 20.83 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 135 sowie Beschlüsse vom 29. Januar 2010 - BVerwG 5 B 21.09 - Buchholz 310 § 86 Abs. 3 VwGO Nr. 61 und vom 20. Mai 2011 - BVerwG 8 B 64.10 - juris).
vgl. hierzu: BVerwG, Beschluss vom 20. Mai 2011- 8 B 64.10 -, juris, Rn. 3 zu einer mangelhaften Ausfertigung.

References: § 118
 § 173
 § 317
 § 93
 § 146
 § 557
 § 1
 § 108
 § 108
 § 108
 § 86