Source: https://patientenfrontruhrgebiet.jimdo.com/2013/11/28/eingesperrt-in-der-forensik/
Timestamp: 2018-02-21 11:00:14+00:00

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Die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie/ Maßregelvollzug (Teil 1-6) - patientenfrontruhrgebiets Webseite!
Die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie/ Maßregelvollzug (Teil 1-6)
Ein Patient wird für zwei Jahre im Maßregellvollzug eingesperrt, weil der gerichtliche ärztliche Gutachter ihn aufgrund seines alternativen Lebensstils für Schizophren erklärt. Im Maßregelvollzug versuchten Ärzte und Pfleger ihn zu brechen, weil er sich nicht therapieren ließ mit Nervengiften und Erniedrigungen. Nach zwei Jahren wurde ein neues Gutachten erstellt, und auf diesem basierend stellt das Gericht fest, daß der Patient nie schizophren und seine Einweisung ein Irrtum war. Wie das alles ablief, warum es jeden treffen kann und was wir dagegen tun können, davon handelt dieser Text. Gegen die Ärzteklassse und ihre Selektion, für die Patientenklasse. Eine Zusammenfassung gibt es im 4.Kapitel (kombiniert mit dem 6. Kapitel). Wie das Euthanazi Gutachten zustande kam, begründet und durchgesetzt wurde, steht in Kapitel 4.
- Eingesperrt im Maßregelvollzug Teil 1
- Eingesperrt im Maßregelvollzug Teil 2
- Die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie (Maßregelvollzug Teil 3)
- Die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie: Gerichtstermin, Zusammenfassung und
vorläufiges Fazit (Maßregelvollzg Teil 4)
- Skandalurteil (Maßregelvollzug Teil 5)
- Nun doch, 1. Gutachten widerrufen und ungültig. Entlassung ohne Bewährung!
Sieg für die Patientenklasse! (Maßregelvollzug Teil 6)
Eingesperrt im Maßregelvollzug Teil 1
Unser Mitpatient P. sitzt seit knapp 1,5 Jahren in einer forensischen Psychiatrie in Berlin wegen einer einfachen Körperverletzung im Kontext eines familiären Konfliktes ein. Er kann solange dort festgehalten werden, wie es die verantwortlichen Ärzte für angebracht halten, also schlimmstenfalls lebenslänglich. Wir engagieren uns gegen die Rechtlosigkeit von Patienten und die Willkür von Ärzten und Justiz.
Ein Mitpatient (zum Begriff Patient siehe nächster und übernächster Absatz) ist seit Juli 2012 in einer forensischen Institution, dem Maßregelvollzug der Karl Bonhoeffer Nervenklinik in Berlin, zur Zeit Station 8a, eingesperrt, und wurde am 11.1.2013 nach dem Paragraphen §20 StGB verurteilt, d.h. wegen schuldunfähigkeit, in Kombination mit dem §63 StGB, d.h. Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus wegen Allgemeingefährlichkeit. Letztendlich bedeutet das im Vergleich zu Schuldsprüchen eine härtere Bestrafung, die nach oben hin offen ist, die Unterbringungsdauer beträgt im Durchschnitt 7 Jahre. Einerseits werden Patienten nach dem §20 und dem im 3.Reich eingeführten §63 quasi freigesprochen, andererseits werden sie damit völlig rechtlos. Dies ist eine der widersprüchlichen Wortverdrehungen im Kapitalismus, die hier Gang und Gebe sind und weswegen Patienten überhaupt in Bewußtseinszustände geraten, die als schizophren, depressiv usw. diagnostiziert werden (Ähnlich ist es mit dem Begriff freie Marktwirtschaft, Marktwirtschaft und Freiheit schließen sich aus). Die Hintergründe für die Bestrafung der Patienten sind genauso widersprüchlich: Unsere Gesellschaft basiert auf Geld, Besitzdenken in jeglicher Hinsicht - wie Raffgier, Selbstwert oder Egozentrismus - und anderen Verdinglichungen der beim Tausch entstehenden Wertform. Mit anderen Worten, sie ist ein Konkurrenzsystem und Konfliktherd. Die bei den Konflikten auftauchenden Gesetzesverstöße ahnt der von der Ärzteschaft dirigierte Gesetzgeber dann mit Bestrafungen, die nur wenig mit der Tat selber zu tun haben, sondern damit, wie gefährlich die Tat selber und die Tatumstände vermeintlich für den ausbeuterischen Iatro (ärtzlich) - kapitalistischen Produktions und Verwertungszusammenhang sind, der gleichbedeutend mit den Problemen der Patienten ist, die sie zur Tat veranlasst haben - das gilt für jede Straftat, nicht nur für § 20/§63, aber bei letzterer ist es besonders offensichtlich. Die Ärzte bestrafen die Patienten mit krankmachender und Heilung genannter Behandlung, damit sie sich in die von ihnen als gesund bezeichneten Verhältnisse einfügen, obwohl in Wirklichkeit Krankheit und Kapital (sprich: die Verhältnisse) identisch sind. Belohnt werden dagegen millionenfache Morde: in Kriegen, durch tödliche Bedingungen in der Lohnarbeit, durch Umweltverschmutzung - die jede Menge Tote mit einkalkulierenden Grenzwerte sind von Ärzten festgelegt - und durch die Vernichtung von durch das System vorgeschädigten Patienten im Gesundheitswesen. Ärzte scheren sich einen Dreck um die Ursachen, verstehen nichts von Krankheit und bekämpfen die Krankheitssymptome, das heißt die Patienten*. Krankheit ist eine Aufforderung zur Revolution, vor allem auch gegen die ärztliche Kontrolle.
Im Sinne des Iatro Kapitalismus macht es keinen wesentlichen Unterschied, ob eine Körperverletzung aus Fremdenfeindlichkeit, aus Eifersucht, im Zusammenhang eines familiären Konfliktes, oder im Rahmen eines Raubes geschieht - nur bei letzterem ist das Strafmaß höher, weil heftiger gegen die Eigentumsordnung verstoßen wurde. Aber als krank wird keines dieser Delikte bestraft, vorausgesetzt die Beweggründe für die Tat und das sonstige Verhalten des Straftäters läßt keine allzu große Opposition gegen die herrschende Ordnung erkennen. Anders mag geurteilt werden, wenn hinter einer einfachen Körperverletzung eine allzu deutliche Protesthaltung gegen das System bzw. die Normoisie der Gesundheit dahintersteht oder vermutet wird. Ein Beispiel:
Es handelt sich um einen in Form von ungezielter Revolte nach außen gekehrten, aus familiären Unterdrückungsstrukturen entstandenen Konflikt. Das Problem könnte z.B. sein, daß gemäß der verlogenen kapitalistischen Maßgabe immer gesagt wurde, es ginge darum, erfolgreich zu sein, aber auch sozial, obwohl sich beides ausschließt (das bezieht sich jetzt nicht unbedingt auf unseren Mitpatienten, aber bei allen familiären Konflikten handelt sich um gesellschaftlich vermittelte Ausgangslagen). Mit "sozial" ist zwar echte Solidarität gemeint, ausgesprochen wird "sozial" aber als ein Wert im Kapitalismus und auch zum Geldverdienden muß man kooperieren können. Diese Widersprüche im gesellschaftlichen Sein machen sich auf die eine oder andere Weise im Bewußtsein eines jeden Patienten bemerkbar - daß sie objektiv vom Bewußtsein erfaßt werden, ist eher die Ausnahme, denn dann sähe diese Welt anders aus; eher zeigen die Widersprüche sich in verschiedenen individuellen Symptomen, die von psychologischer Seite als Störungen wie dem sogenannten Narzismus, Neurosen, zwanghaften Persönlichkeitsstörungen, Egozentrismus, Egoismus usw. zusammengefaßt werden. Diese Formen von psychischer (und immer auch muskulärer) Panzerung sind Abwehr, Notlösung und Strategie, um in einer weitgehend als feindlich erfahrenen Umgebung zurechtzukommen.
Patienten (wir alle sind Patienten), die noch nicht völlig von der verbreiteten Gleichgültigkeit und Kälte ergriffen sind, erwarten völlig zurecht von Angehörigen, daß die gemeinten Grundsätze wie in Krisensituationen füreinander da zu sein, auch eingelößt werden. Bei einer Ablehnung verzweifeln sie daran und sehen das unsoziale Verhalten der anderen möglicherweise als rein persönliche Erniedrigung, Zurückweisung, Treulosigkeit, Wortbruch etc. an, anstatt auch die gesellschaftlichen Hintergründe zu erkennen. Sie sehen den Konflikt als nur private und dazu noch einseitig von der Gegenseite ausgehende Angelegenheit (wie die Gegenseite andersherum auch), ansonsten haben sie schon Recht mit ihren Vorwürfen und ihrer Angst, Wut und Enttäuschung gegenüber der Familie (Partner, Geschwister, Eltern etc.) und den von ihnen verkörperten und jetzt den scheinheiligen Kern offenbarenden Werten, denn unser soziales Leben ist so organisiert, daß wir uns verstellen und unsere wahren Bedürfnisse unterdrücken müssen, um dem unerreichbaren und menschenfeindlichen Ideal der Gesundheit, das heißt der Anpassung an die bestehenden Normen, zu entsprechen. Das macht Menschen wirklich krank, aber nicht im Sinne von Krankheit als bewußten kollektiven Protest und Äußerung von LEBEN - Krankheit ist einerseits passives Leiden, andererseits eine Aufforderung zur kollektiven Veränderung (als Frontpatienten) -, sondern als isolierte Verzweiflung/ Schmerz und sich zurückziehen oder auch als agressive ziellose Rebellion gegen Mitpatienten in einer Situation der Vereinzelung. Insofern ist P. betreffend der ursprüngliche Grund - Protest gegen verlogene und repressive Zustände, hier in der Familie - konstruktiv, der Gewaltausbruch, als Ausdruck des gesellschaftlichen Konkurrenzdruckes und des Bestrebens seine Mutter zu überbieten und zu beherrschen (neben Ohnmacht, Wut und Hilflosigkeit u.a.) aber widersinning. Stattdessen ist Kommunikation auf der Ebene der gerade vorgenommenen Analyse notwendig und das überall, denn vergleichbare Konstellationen und Kontroversen gibt es in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.
Nehmen wir mal an, dieselbe Körperverletzung geschieht aus rassistischen Anlass. Da Imperialismus und Rassismus gegen anders aussehende und gegen Kranke schon lange Teil dieser Gesellschaftsordnung sind, scheint dem Staat eine rassistisch motivierte Körperverletzung wesentlich rationaler, als ein Angriff, der aus einer, wenn auch nur verzerrt, gesellschaftskritischen Haltung heraus begangen wurde. Rassismus gilt ja auch nicht als krank, im Gegensatz zu den eben beschriebenen Ansichten und Umständen. Vor 70 Jahren war Rassismus sogar noch offiziell ein Ausdruck von Gesundheit. Der Rassist hat aus Sicht der Behörden und Ärzte nur etwas über die Stränge geschlagen, weniger seine Einstellung wird bestraft, sondern viel mehr die Tat. Also, wenn ein rassistischer Schläger noch nicht vorbestraft wäre, wie es auch unser Mitpatient war, hätte er mit dem Tatvorwurf mit dem P. Konfrontiert war und zwar "einfache Körperverletzung (ein Faustschlag) mit der Folge von einer angebrochenen Rippe (korrigiert 21.5.2014)" nicht einmal eine Haftstrafe antreten müssen, möglicherweise nur eine relativ geringe Geldstrafe bekommen und wäre nicht einmal vorbestraft. Ein Gewalttäter aus gewöhnlichem systematischen Hass wie z.B. ein Rassist wird zwar ärztlicherseits und gerichtlich anders beurteilt wie ein nach §63 Verurteilter, letztendlich ist aber auch er in Wahrheit Patient (auch wenn er bei seinen Kameraden sofort rausfliegen würde, wenn er sich als Patient outen würde), da er sich z.B. minderwertig, sozial benachteiligt gefühlt hat, und mit den Leistungsanforderung unserer Produktionsverhältnisse überfordert ist und wegen dieses Hintergrundes die Straftat begangen hat. Sein Wahnsystem Rassismus ist aus denselben sozialen Grundstrukturen hervorgegangen wie die Beweggründe für andere Gewalttaten - und wie alle Anlässe für eskalierende Konflikte überhaupt. Alle sind krank und alle sind Patienten, und der Rassismus zwischen Ärzten und Patienten macht sich überall bemerkbar, in allen gesellschaftlichen Beziehungen. Jeder nimmt mal die dominante Rolle eines Arztes, mal die Rolle des passiven Patienten ein; jeder, der einen Mitmenschen aufgrund der verinnerlichten kapitalistischen Wertvorstellungen (Gesundheit), Normen und Hierarchien beurteilt, ignoriert, angreift oder sonstwie schadet, folgt der ärztlichen Ideologie** (auch wenn er deswegen noch kein Arzt ist). Nur wenn wir uns bewußt als Patienten brandmarken anstatt passive Arztpatienten zu sein, und die Verhältnisse reflektieren, indem wir sie uns gemeinsam zum Objekt machen, lassen wir uns nicht mehr spalten; auf diese Weise machen wir aus Subjekt - Objekt ...Subjekt - Subjekt Beziehungen***.
Gezielt und in Spaltungsabsicht wird im Iatro Kapitalismus (ärztlich bestimmten Kapitalismus) von Seiten der Ärzte und ihren Handlangern in ihrer selektierenden Logik zwischen Gesunden - Arbeitsfähigen! - und Kranken, sprich zwischen Gesunden und Patienten, sprich zwischen mündigen Bürgern und tendenziell Rechtlosen unterschieden. So bedrohte ein mit germanischen Runen bekleideter Pfleger (der jetzt auf einer anderen Station arbeitet) unseren Mitpatienten mehrfach mit Gewalt. Schon möglich, daß er eine rechts(extreme) Einstellung hat. Aber letztendlich ist das gar nicht so von Belang. Er durfte zwar nicht mit körperlicher Gewalt drohen, wurde aber von den Ärzten gedeckt, weil die sich in ihrer Einstellung keinesfalls von ihm unterscheiden. Auch sie bedrohen täglich Patienten, bevormunden sie und tun ihnen Gewalt an, indem sie sie einsperren und das oft für sehr lange Zeit, manchmal lebenslänglich und oft aufgrund kleiner Vergehen oder Auffälligkeiten (wie angeblich im Supermarkt einer anderen Frau mit dem Einkaufswagen in den Rücken gefahren zu haben. Diese Frau saß 7 Jahre und kam nur aufgrund einer Öffentlichkeitskampagne frei
http://www.regensburg-digital.de/sie-sitzt-laenger-in-der-psychiatrie-als-gustl-mollath/14072014/ ). Sie vernichten Patienten mit Psychopharmaka genannten Nervengiften oder Elektroschocks und mit wohl kalkulierten Maßnahmen zur Strafe und Disziplinierung unter dem Label Therapie mal schneller, mal langsamer. Wenn das nicht faschistisch ist, was dann? Das ist Euthanazi, schleichende Vernichtung, Differentialeuthanasie. So redet unser Mitpatient ganz zurecht nicht von einer forensischen Psychiatrie, sondern von einem Konzentrationslager. Zum Abschied nach einem Besuch bei P. sagte ein Pfleger sinngemäß, daß P. selber Schuld sei, daß er nicht so bald rauskomme, weil er sich nicht gut genug an den Angeboten der Anstalt beteiligen würde. Daraufhin erwiderte P., daß er u.a. jeden Tag fünf Stunden für sie arbeiten würde (und das fast unentgeltlich, er verdient 0,66 € die Stunde). Wie es sich für ein KZ gehört, beuten sie seine Arbeitskraft aus und machen ihn noch für seine Situation verantwortlich.
Glücklicherweise wird er nicht zum Konsum von Psychopharmaka gezwungen (u.a. wegen einer Patientenverfügung/ wir empfehlen stattdessen eine Vollmacht für einen Beistand zu erteilen, der den Patienten auch rechtlich vertreten darf, jeder Volljährige ist dazu berechtigt http://www.spkpfh.de/Beistand.htm ). Im Vergleich zu Cannabis sind Neuroleptika in der Heftigkeit der Wirkung wie Kokain - der Staat ist Drogendealer Nr.1 -, und die Nebenwirkungen von diesen Nervengiften werden den Patienten als Symptome ihrer Krankheiten ausgelegt.
Alle 5 Jahre (auf Antrag maximal ein mal im Jahr) finden Gespräche mit einem ärztlichen Gutachter statt, die entscheidend für die weitere Unterbringung sind. Schon ein halbes Jahr vor der Gerichtsverhandlung wurde P. in einer Psychiatrie seiner Freiheit beraubt, und dort gab es das bisher einzige Gespräch - am 22.9.2012 - mit solch einem Gutachter (wegen diesem Gutachten wurde P. vor Gericht für schuldunfähig erklärt). Unser Mitpatient machte, wie auch bei unseren Besuchen, einen sehr gefestigten Eindruck,. Er war und ist nicht von den ganzen Normalkranken – normalkrank sind wir alle, die in einer entfremdeten und vergifteten Kultur aufgewachsen sind – zu unterscheiden. Der Gutachter sah das völlig anders, er schenkte P's aus kommerzieller Sicht wenig erfolgreichem Lebenswandel und seinem äußeren Erscheinungsbild besondere Aufmerksamkeit, interpretierte P's Äußerungen als pathologisch und berücksichtigte kaum die auch aus objektiver Sicht belastenden sozialen Umstände, die zur Tat führten. Andersherum deutete der Gutachter eigene Fehlleistungen um, in dem er sie P. In die Schuhe schob. So nannte P. ihm das richtige Geburtsdatum seines Sohnes, welches er sich daraufhin falsch notierte. In späteren Verlauf des Gespräches kam der Gutachter auf das Geburtsdatum zurück und P. korrigierte ihn. Daraufhin behauptete der Gutachter, P. hätte sich zuvor in dem Geburtsdatum geirrt und unterstellte ihm, daß er kein Zeitgefühl hätte. Hinsichtlich seiner Schuldunfähig spielte also grade die Straftat selber keine Rolle, denn wie bereits erwähnt, war sie nicht so stark im Widerspruch zum Kapitalismus. Sie war nur der Aufhänger, um P umerziehen zu können. Entscheident war seine ihm als negativ ausgelegte Armut, sein Äußeres und sein vorheriger Protest gegen spießige und herzlose Verhältnisse, weswegen die Behörden (über seine Eltern) überhaubt erst auf ihn aufmerksam wurden, und weswegen es überhaupt zu dem Gespräch mit dem Gutachter kam.
Ähnlich wahllos wie die Diagnose des Gutachters wurde, diesmal vom Personal der Karl -Bonhoefer Klinik, das Bücherverbot für P. begründet, welches längere Zeit bestand hatte: die Beschäftigten hatten keine Zeit und keine Lust, die aus ihrer Sicht erforderliche Durchsuchung der Bücher nach Geld und Drogen durchzuführen.
Telefongespräche mit den Insassen der Anstalt werden alle abgehört. In Zeiten von NSA und so weiter ist das nichts besonderes, nur hier passiert es offensichlich. Was sollen denn Patienten denken, die in eine Krise geraten sind, weil sie dachten, ständig abgehört und überwacht zu werden?
Wie sind diese Maßnahmen der Ärzteschaft zu beurteilen, wenn nicht als pathogen. Ihre tausendfache Angst wird tausendfach bewacht. Eine Angst vor jeglicher Äußerung von Krankheit, das heißt von Leben. Und wenn es sich um zu viel Leben und Glückseeligkeit handelt, dann ist es in ihren Augen Manie und der Patient gehört weggeschlossen (So ist es einem anderen Mitpatienten in einer regulären Psychiatrie ergangen). Zurück zu der Telefonüberwachung. Während eines Telefongespräches mit unserem internierten Mitpatienten thematisierten wir das in diesem und dem vorhehrigen Absatz beschriebene, worauf die Telefonverbindung unterbrochen wurde. Weitere Anrufsversuche scheiterten im Anschluß daran.
Die Forensik in Berlin Reinickendorf heißt zynischerweise Karl Bonhöffer Klinik, ein Berliner Psychiater, der im 3.Reich Zwangssterilisationen nach dem Gesetz zur Verhütung erbranken Nachwuchses befürwortete und dementsprechende Gutachten erstellt hat und damit direkt für Folter und schwerste Körperverletzungen verantwortlich ist. Mit seiner rassistischen Weltanschauung und Praxis trug er zudem zur Rechtfertigung des Massenmordes an Patienten bei. Karl Bonhöffer ist Vater des 1945 im KZ Flossenbürg ermordeten Theologen Dietrich Bonhöffer. Solch ein Zynismus, den Nazi Arzt genauso wie seinen hingerichteten Sohn zu ehren, wird in der Stadt praktiziert, wo mit der Aktion T4 die Vernichtung von Lebensunwerten beschlossen und organisiert wurde. So heißt eine Anstalt, die mit Sicherheit in letzter Zeit für einige Patienten zum Grab wurde: Nicht nur Gas und Gewehre töten, sondern auch Mauern, Zwangsarbeit, Mangel an frischer Luft und Sonne, wenig Bewegung, Einsamkeit, Langeweile, Beleidigungen, Pillen, Spritzen, Fixierungen, Isolationszellen usw. Um in die Station zu gelagen muß man erst einmal eine Sicherheitsschleuse in Form von zwei ca. 5 Meter hohen Toren passieren. Vor dem Eingang sieht man den Bereich für den Hofgang, dieser Tunnel aus meterhohen Zäunen mit vielfach aufgerolltem Stacheldraht mit messerscharfen Klingen ist ein Kontrast zu der mit warmen Farben gestalteten und mit gemütlichen Bildern behängten Station, denn sie wollen kaschieren, was hier wirklich passiert. Hier werden gesellschaftliche Konflikte und Mängel verwaltet und verstärkt, die sich Aufgrund des Fehlens von Gemeinschaft, bzw. der Zersplitterung derselben kristallisieren.
Hier verkürzt die Vorgeschichte, die zu P's Inhaftierung führte:
2008 wurde P. Vater eines Sohnes. Zeitweilig, als der Sohn zwei Jahre alt war, lebte er zusammen mit P. bei seinen Großeltern (P's Eltern), und seine Freundin und Mutter seines Sohnes war häufig dort. Nach einiger Zeit verbat das Jugendamt den Großeltern aus frei erfundenen Gründen (z.B. daß davon auszugehen sei, daß das Kind allein gelassen und vernachlässigt wird, da es ein eigenes Zimmer hat) ihren Enkelsohn zu beherberbergen, woraufhin ihnen die Lust verging, sich um ihr Enkelkind zu kümmern. In der Folgezeit war der Sohn längere Zeit mit der Mutter in zwei Mutter - Kind Wohnheimen. Währenddessen ignorierte das Jugendamt P's geteiltes Sorgerecht. Zuletzt lebte der Sohn in einer Pflegefamilie.
Im Winter 2011/ 2012 wollten P's Eltern nichts mehr mit seiner Freundin zu tun haben. Da es seiner Freundin schlecht ging und er um ihr Wohlergehen besorgt war, versuchte er seine Eltern dazu zu bringen, sich um sie zu kümmern. Außerdem bat P. die Eltern, seinen Sohn zu unterstützen und ihn als Enkelkind anzunehmen; dies alles wurde immer wieder von den Eltern abgelehnt. Dementsprechend war das Verhältnis angespannt und es kam immer wieder zu Streitereien. Der Konflikt mit den Eltern spitzte sich immer mehr zu, insbesondere als die Eltern im Dezember 2011 bei einem unerwünschten Besuch P's die Polizei riefen, welche den protestierenden P. daraufhin mißhandelte; schon damals drohte auch eine Einweisung in eine Psychiatrie oder den Maßregelvollzug.
Zur Zeit des Angriffs auf seine Mutter am 15.3. 2012 hatte P, wie auch vorher schon, häufig Konflikte mit seiner manchmal auf ihn einprügelnden Freundin und zusätzlich bedrückte ihn die Trennung von seinem Sohn. Für den (inzwischen) bei einer Pflegefamilie untergebrachten Sohn war ihm und seiner Freundin zwei Wochen zuvor auch noch das Sorgerecht entzogen worden, und zwar unter anderem aufgrund der häuslichen Gewalt gegen P und, weil seine Eltern über ihn gegenüber dem Jugendamt falsche und belastende Aussagen gemacht hatten (nun lebt der Sohn bei P's Schwester).
Durch Ärzte, Polizei, Jugendämter, Familie und andere Einrichtungen der kapitalistischen Gesundheitspflege werden Patienten, die sich schon in einer sozialen Randlage befinden, weiter diskriminiert und weiter drangsaliert. Dadurch verschärfen sich die Ängste und die Auswegslosigkeit des Patienten, der nirgends die Nötige Unterstützung und Hilfe findet. Im Mai 2012 kam es noch einmal zu einem aggressiven, unnötigen und überzogenen Polizeieinsatz gegen P.. Das Gericht machte bezüglich der beiden polizeilichen Ausschreitungen und des Streites mit seiner Mutter aus dem betroffenen P. einen Geisteskranken, aus dem Geisteskranken einen Schuldigen und aus dem Schuldigen einen Schuldunfähigen und Rechtlosen.
Es ist bedauerlich, daß unser Mitpatient seiner Mutter diese Verletzung zugefügt hat. Aber warum wird er als geisteskrank etikettiert, wo es sich doch einfach um einen heftigen Konflikt mit seinen Eltern gehandelt hat? Warum wird er so krass dafür bestraft und eingesperrt, und warum wird seine völlige Anpassung an den forensischen Lageralltag verlangt? Dieses psychiatrische Gefängnis ist eine totalitäre Zuspitzung des Kapitalismus: Erziehung, Familie und Staat sind die Säulen des Systems und das Gesundheitswesen ist das Fundament und der Vollstrecker im Hintergrund. Der Patient hat aus Sicht der Ärzte/ gerichtlichen Gutachter gegen ihren Verhaltenskodex verstoßen und soll deswegen zum völligen Objekt der Ärzteschafft gemacht werden. Das Therapieziel ist es, daß er im Psychoknast klar kommt, was aber niemals passieren wird. Draussen wie drinnen handelt es sich dabei immer noch um das nie erreichbare, absolute Ideal von Gesundheit, das gleichbedeutend ist mit einem reibungslosen Funktionieren im kapitalistischen Verwertungszusammenhang, sprich im Zusammenhang von schleichender Vernichtung (seit Frühjahr 2014 sind auch die Eltern für eine Entlassung P's, siehe Teil 2).
Diese Art von Justiz ist eine Gesinnungsjustitz, wie wir sie auch aus der Verfolgung von vermeintlich linksextremistisch motivierten Straftaten kennen. An allen, die wie auch immer an den Grundfesten dieser Gesellschaftsordnung, d.h. der systematischen Aufspaltung und Isolierung von Individuen untereinander und damit auch ihrer Selbstwahrnehmung, kratzen, soll ein Exempel statuiert werden. Wer immer zur Aufdeckung der sozialen Zwangsverhältnisse beiträgt oder auch nur darauf hindeutet, macht sich verdächtig und möglicherweise strafbar oder eben schuldunfähig. Die Ärzteschafft liefert das ideologische Futter, das wechselseitige Unterdrückungsverhältnisse und Ausbeutung in jeglicher Richtung als erstrebenswert und gesundheitsfördernd definiert und alles andere als unnormal bzw. krank. Dagegen hilft Patientenfront und ein (eigener) Begriff von Krankheit http://www.spkpfh.de/Krankheitsbegriff.htm . Patienten sind zwar nach ihrer Definition rechtlos, doch gemeinsam können wir eine Bresche und mehr in die Wände ihres Zwangssystems schlagen. Nur gemeinsam sind wir stark.
Es sei hier an den Artikel 5 und Artikel 6 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnert:
Artikel 5:"Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden." Artikel 6:"Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden."
Wobei es nicht verwundert, daß die Menschenrechte nicht eingehalten werden, da es zur Zeit noch gar keine Gattung Mensch gibt, denn die Entwicklung unserer Spezies wird durch Spaltung und Entfremdung bestimmt und nicht durch einen - evulotionär sinnvollen - Gattungszusammenhang.
Ergänzung (3.12.2013):
Zum Verhältnis zwischen Patienten und Polizei siehe u.a.:
http://patientenfrontruhrgebiet.jimdo.com/2012/12/17/rechtliches-nachspiel-und-mehr-zu-einem-%C3%A4rztlich-gedeckten-polizeieinsatz/ (Punkt 9) und http://de.indymedia.org/2011/03/302022.shtml
(Info 7 in den Ergänzungen)
Hier ein Beispiel, wie ein Angriff - aus einem völlig irrationalen Beweggrund, möglicherweise Sozialneid gegenüber einem Bedürfigen - mit der Folge von lebensgefährlichen Verletzungen beurteilt werden kann (ohne durch diesen Vergleich ein autoritätes System zu rechtfertigen oder Gefängnisse zu bejahen): Ein auf dem Boden sitzender ALG2 Empfänger wurde von einem ganz normalen Bürger, weil er diesen nach Kleingeld fragte, unvermittelt gegen den Hinterkopf getreten. Der Bürger hörte erst auf, gegen den Kopf des bewußtlosen Mannes zu treten, nachdem eine beherzte Passantin dazwischen ging (und ihm damit wahrscheinlich das Leben rettete). Der Verletze lag danach mehrere Tage auf einer Intensivstation. Es kam später zu einer Gerichtsverhandlung. Damit der Angeklagte seinen gut bezahlten Job nicht verliert, wurde das Verfahren gegen eine geringfügige Geldstrafe und ein geringfügiges Schmerzenzgeld eingestellt (zusammen so ca. 3000 €). Bei dem Angegriffenen handelt es sich um einen Freund von uns. Es gibt auch einen Link dazu, wobei das meiste aber von den Autoren falsch angegeben ist: https://linksunten.indymedia.org/de/node/23006
Ergänzung Nr. 2 (1.1.2014)
Der Text ist so weit eine Bestandsaufnahme. Es soll nicht dabei bleiben, es ist wichtig, aus der Kritik an der Iatrokratie heraus auch aktiv zu werden. Trotz und grade wegen den täglichen faschistoiden Schikanen wehrt sich P. Wie schon oben beschrieben wurde das Bücherverbot aufgeboben, und zwar aufgrund seiner Beschwerden. Insbesondere einige Pfleger lassen weiterhin ihren totalitären Phantasien freien Lauf, als ob es in einer geschlossenen Anstalt kein Recht und Gesetz mehr gäbe. So sind sie für das Verschwinden von P`s Rasierapparat verantwortlich und haben ihm diesen seit 4 Monaten nicht wieder ausgehändigt. Aber das ist noch nicht alles, nun beschuldigen sie P., daß sich bei ihm Anzeichen von Verwahrlosung bemerkbar machen, weil er sich nicht mehr rasiert. Abgesehen davon, daß es sich hier um Unterschlagung, Diebstahl, üble Nachrede usw. handelt, ist es selbstverständlich nicht verwerflich, sich einen Bart wachsen zu lassen (dann müssten viele Ärzte sofort entlassen werden). In dieser Forensik sollen wohl Zucht und Ordnung, oder noch treffender Tyrannisierung herrschen, wie schon damals, als noch der Namensgeber dieses Krankenhauses aktiv war. In der gleichen Weise beschuldigen die Pfleger P., daß er ein Hemd trägt, in dem ein paar kleine Löcher sind, und daß er sich nicht richtig kämmen würde. P. konterte diese Angriffe erfolgreich mit dem Argument, daß es draußen auch keine gesetzliche Kleiderordnung geben würde. Trotzdem nahm sein Therapeut die Argumentation der Pfleger hinsichtlich Verwahrlosung in seinen Lockerungsantrag an die Justiz (Staatsanwaltschaft) mit auf. Ansonsten bescheinigte er, daß P. weder geisteskrank ist, noch daß gewalttätige Handlungen von ihm zu erwarten seien (wir streben an, daß ein weiteres ärztliches Gutachten erstellt wird, bezüglich der Rechtmäßigkeit von P`s Inhaftierung im Maßregelvollzug überhaupt). Es ist ein Skandal, daß P. immer noch in der Forensik einsitzt. Es ist der Versuch seinen Widerstand, seine Krankheitskraft, seine Persönlichkeit zu brechen, bevor er entlassen wird. Es agiert die gesetzlose Willkür und Heilsgewalt der Ärzteschafft; wobei ihre Gewalt verschleiert bleiben muß, um nicht zu offensichtlich zu werden****. Dafür wird sich dann auf - lebenshemmende - bürgerliche Werte (Anstand und Moral, Fürsorge, Äußerlichkeiten, Etikette, Umgangsformen, Floskeln, zusammengefasst Gesundheit) berufen, und sie sind der einzige Grund, warum P. ohne Schuldspruch und rechtsstaatliches Urteil, und ohne zeitliche Begrenzung eingesperrt wird. Aufgrund dieser Denk- und Verhaltensnormen (bzw. Werte), die von der Ärzteschaft definiert und abgesegnet werden, konnte überhaupt aus einem Familienkonflikt eine Geisteskrankheit heraus interpretiert werden. Krankheit und Kapital sind identisch, denn krankmachende Werte haben ihren Ursprung im geldvermittelten Warentausch: http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Zahlen_und_Ueberzaehlige.htm
Wir versuchen, P`s Eltern dazu zu bewegen, ihre Aussagen hinsichtlich des Geisteszustandes und der Unzurechnungsfähigkeit ihres Sohnes zurückzuziehen und zu korrigieren. Zur Zeit scheitert das noch daran, daß der Psychologe der Mutter mit dem Hinweis auf das konstruierte ärztliche Gutachten (siehe oben) rät, sie sollte ihren Sohn weiterhin als Gefahr ansehen. Wieder einmal handeln Psychologen/ Ärzte als Unterdrücker jeglicher Kommunikation, Verständigung und jeglicher progressiver Momente von Krankheit, aber Wahrheit in Krankheit läßt sich nicht unterkriegen, denn sie ist täuschungsresistenter Ausdruck der Wirklichkeit. Auch zwei Sozialarbeiter der Anstalt arbeiteten an der Unterbindung von Verständigung, und zwar, indem sie Schreiben des Arbeitsamtes ignoriert haben, aufgrunddessen P. jetzt erhebliche Mietschulden hat.
Freiheit für unseren Mitpatienten und für alle Patienten! Nieder mit den Mauern im Bewußtsein (den Mauern aus Geld) und den entsprechenden Mauern aus Stein, die uns trennen. Nieder mit dem Gesundheitssystem. Für die weltweite Patientenklasse!
Wir verwenden keine geschlechtergerechte Sprache, sind uns aber der überwiegend ärztlich patriarchialen Gesellschaftsordnung bewußt. Wir sind alle Patienten, egal welchen Geschlechts (z.B. auch die Festlegung auf ein Geschlecht wird ärztlich vorgenommen).
*Die Ärzte bekämpfen Krankheit mit ihrer ärztlich erzeugten Krankheit, im Namen ihres kapitalismusverinnerlichenden Phantoms Gesundheit. Sie wollen Arbeitsfähigkeit durch Gesundheit bei ihren Patienten herstellen und sind blind dafür, daß Krankheit Voraussetzung und Resultat von entfremdeter Lohnarbeit ist, und daß eine negative Identität zwischen den beiden besteht http://www.spkpfh.de/Krankheitsbegriff.htm .
Man könnte meinen, daß Ärzte mit ihrer destruktiven und ignoranten Doktrin letztendlich auch die Grundfesten dieser Leistungsgesellschaft in Mitleidenschaft ziehen; das stimmt mit Einschränkung wirklich: Den Kapitalismus bekämpfen die Ärzte unbeabsichtigt und nur insofern, als daß durch Ausbeutung von (Lohn)arbeit - im Rahmen vor allem ärztlich definierter Arbeits/Gesundheitsschutzgesetze - sprich Krankheit und dem Zerbrechen von Leben in Krankenhäusern, Psychiatrien und Gefängnissen auch die für die Produktion von Mehrwert/ Profit nötigen Arbeitskräfte geschädigt werden (einschließlich der Ärzte selber). Das kann das Kapital nur durch immer höhere Produktivität seitens des noch ausbeutbaren Menschenmaterials und mittels technischer Erfindungen (Maschinen, Roboter etc.) ausgleichen. So sind Krankheit und Kapital eine Einheit von Gegensätzen: Das Kapital braucht zwar kranke Bürger, die bereit sind, krankmachende Lohnarbeit zu leisten und ein krankmachendes Konsumverhalten an den Tag zu legen, gleichzeitig bremst der unbeabsichtigte Verschleiß der Ware Arbeitskraft und der Ware Konsument den kapitalistischen Produktions- und Verwertungsprozess aber und zwar parallel zum gewollten Verschleiß der hergestellten Handelsprodukte. Je entfesselter der Kapitalismus und seine Produktivkräfte sind, desto näher kommen sich Verschleiß und Produkt. Am deutlichsten wird das bei einer explodierenden Bombe, die ja ihren imperialistischen Zweck dadurch erfüllt, daß sie sich selbst zerstört - und dabei Waren und Arbeitskräfte (Menschen) beschädigt oder vernichtet http://spkpfh.de/SPK_Doku_3_Identitaet_Kht_Kapital.htm In diesem Sinne ist der medizinisch - militärische Komplex ein entscheidender Faktor für das Wirtschaftswachstum, der die von ihm und dem restlichen Kapital bei der lohnabhängigen Bevölkerung verursachten sogenannten Kollateralschäden (Krankheit) auf Kosten der Bürger (Sozialkassen/ Steuern) in Geld für Behandlungen umwandelt, um sie - die Patienten inklusive denjenigen, die von offenen Kriegen betroffen sind - dann wieder in den kapitalistischen Produktions- und Verwertungsprozess zu entlassen. Wenn dies nicht möglich ist, werden sie gewinnbringend entsorgt (soweit sie überhaupt zur Behandlung zugelassen werden) http://www.spkpfh.de/Patienten_Info_7.htm .
** Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist ein grundsätzliches, deswegen liegen wir mit unserer Verallgemeinerung richtig, wenn wir von "den Ärzten" sprechen. Sicher gibt es unterschiedliche Ärzte, aber die wesentliche Funktion, die sie ausüben, bleibt dieselbe. Ärzte sind immer Angehörige der Ärzteklasse. Genauso sprechen wir ja auch nicht von guten und schlechten Kapitalisten, schließlich ist Kapitalismus immer zerstörerisch.
***Auch beim Angriff von P. können wir sehen, daß Krankheit ein progressive und eine reaktionäre, eine ärztlich bestimmte und eine tendenziell von Krankheitskraft bestimmte Seite hat. Die Wut auf die widersprüchliche, kapitalistisch geprägte, bürgerliche Lebenswelt war progressiv. Reaktionär und ärztlich war der zweite Grund für den Angriff, nämlich seine Mutter wie ein Objekt zu behandeln und zu erniedrigen, anstatt die Gründe für seine Verzweiflung zusammen mit seinen Eltern (oder Freunden, wenn die Eltern darauf nicht eingegangen wären - eine andere Frage ist, ob überhaupt jemand da ist, den das Interessiert) zu erörtern, Gemeinsamkeiten zu erkennen und sich gegen den Kapitalismus zu wehren - wobei auch und besonders durch die Refletktion von Differenzen, wie daß man jeweils den Gegenüber als Objekt betrachtet, Gemeinsamkeiten entstehen können.
Eine Subjekt - Objekt Beziehung ist auch die zwischen Unternehmern und Arbeitnehmern. Die Kapitalisten enthalten der lohnabhägigen Bevölkerung den von ihr produzierten gesellschaftlichen Reichtum vor und erpressen sie mit ihrer Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel. Die Frage ist nicht, warum Menschen klauen, sondern warum nicht alle klauen? Das Kapital ist dafür verantwortlich, daß wir uns entzweien und wenig Zeit, Geduld, Mitgefühl und Interesse füreinander haben, z.B. aufgrund des Zwangs zu entfremdeter Lohnarbeit und dem daraus resultierenden Stress, Abstumpfung und Zeitnot; dabei produzieren wir während der Lohnarbeit auch gleich entfremdete Bedürfnisse mit, denn wir können nur Bedürfnisse haben nach etwas, was auch produziert wird (sei es nun in materieller oder anderer Form). Übertragen auf die Forensik bedeutet das, daß P. innerhalb seiner Station gar nicht das Bedürfniss haben kann, z.b. Abends tanzen zu gehen, weil es die Möglichkeit gar nicht gibt (sicher, wenn er wieder draußen ist, aber wir beziehen uns hier auf diese totale Institution). Übertragen auf uns alle, können wir uns die Frage stellen, ob wir überhaupt Sehnsucht nach grundsätzlicher Veränderung haben, oder ob wir uns recht gut mit den Gegebenheiten arrangieren können. Haben wir das Bedürfnis nach einer Gesellschaft, in der sich niemand behaupten muß, weil jeder darin aufgehoben ist? Wünschen wir uns, daß wir viele Genossen um uns haben, von denen wir jeden ansprechen können, wenn wir uns unwohl fühlen oder ein Problem haben, und jeder hört dem anderen zu, als ob das Leid sein eigenes wäre? Wollen wir so zusammenleben, daß sich niemand verstellen muß hinter einer Charaktermaske, und niemand Angst haben muß, ausgelacht, abgwiesen, diskriminiert oder erniedrigt zu werden und alleine dazustehen?; so daß wir uns an den Schwächsten und nicht an den Stärksten orientieren; wo uns spaltende Bedürfnisse und Konsum als solche erkannt werden, weil wir lernen, daß das Leben uns mehr zu bieten hat, und wo wir das, was wir brauchen und woran wir uns erfreuen, miteinander teilen? Wollen wir Zusammenhänge, wo wir die Stärke haben, unser Denken und Handeln immer wieder zu reflektieren und gemeinsam neue Bedürfnissse und neue Erfahrungen des Zusammenlebens zu entwickeln? Erst wenn wir krank sind oder uns als krank/ als Patienten erkennen, merken wir, daß wir aufeinander angewiesen sind. Wollen wir die Gemeinsamkeit und Chance, die Krankheit beinhaltet, begreifen und in die Tat umsetzen? Wir können jetzt Patientenfront machen und es vorwegnehmen. http://www.spkpfh.de/index_selbst_MFE_machen.htm
**** Die Gewalt selber, in der Psychiatrie die Zwangseinweisungen und Freiheitsentziehungen, zwangsweise Verabreichung von Nervengiften, Fixierungen, Elektroschocks usw., ist die beste Maskierung der Gewalt. Deswegen
darf so etwas niemals als normal hingenommen werden.
Dieser Text wurde zuletzt am 20.10. 2014 bearbeitet.
Eingesperrt im Maßregelvollzug Teil 2
Es läuft darauf hinaus, daß in der Forensik jeder "Normale" ernsthaft krank werden würde, daß Gesundheit eine totalitäre Forderung und Hirngespinnst ist, und daß wir uns alle als revolutionäre Patienten organisieren sollten.
Wir hatten grade einen Text fertiggestellt, der auf ein Telefongespräch mit P. - zur Zeit inhaftiert in der Station 8a des Maßregelvollzugs der Karl Bonhoeffer Klinik Berlin und seit 30.6.2012 in dieser Klinik seiner Freiheit beraubt - vor gut einem Monat beruht (~ 7.3.) und wollten ihm diesbezüglich noch einige Rückfragen stellen. Dabei haben wir erfahren, daß sich einiges an seiner Lage geändert hat. Der Stand der Dinge hat sich seitdem immer wieder überschlagen, ein forensisches Krankenhaus ist ungefähr so zurechnungsfähig wie ihre eigene Definition eines betrunkenen Cholerikers (zum revolutionären Krankheitsbegriff, siehe Teil 1 dieses Artikels und http://www.spkpfh.de/Identitaet_Krankheit_und_Kapital.htm ). Nun zuerst der Text von der Situation Anfang März und danach verschiedene Berichte aus dem Monat April.
Für die forensische Abteilung der Karl Bonhoeffer Klinik haben Menschenleben keinen Wert, außer den der Vermarktung.
Unser Mitpatient P. ist weiterhin hinter Gittern. Die Schikanen, denen er ausgesetzt war und noch ausgesetzt ist können wir nur dahingehend interpretieren, daß das Personal ihn fertig machen will. Es ist offensichtlich, daß dabei die Selbstmordgefahr deutlich zunimmt, die eh schon erhöht ist in psychiatrischen Einrichtungen. P. tut ihnen aber nicht den gefallen, aufzugeben.
P. ist kein Einzelfall, der einzige Unterschied in der Behandlung zwischen ihm und den anderen Patienten ist, daß die meisten der Gefangenen neben den anderen Zwangsmaßnahmen und dem demütigenden Umgang auch noch mit Psychopharmaka gefoltert werden. Das Personal behandelt P. wie ein Stück Dreck, und das in verschärfter Form, weil sie ihre Chemiewaffen bei ihm nicht einsetzen dürfen, und weil er ihnen intellektuell das Wasser reichen kann. Die zuständigen Ärzte und - als Verfasser der Diagnosen - der Therapeut sind für das verantwortlich, was die Pfleger bei P. anrichten, aber statt ihrer ärztlichen Pflicht nachzukommen, für das Wohlergehen ihres Patienten zu sorgen und die Pfleger zurechtzuweisen bzw. anzuzeigen und zu entlassen, beschuldigen sie P., nicht richtig zu kooperieren. Gleichzeitig diagnostizieren sie, daß P. nicht geisteskrank ist und das schon seit seiner Einweisung, wie auch vom behandelnden Arzt vor Gericht bestätigt wurde. Auch ein Gutachten eines Psychologen vom Jugendamt, von dem er im Zeitraum vor der Tat aufgrund seiner Vaterschaft und den damit einhergehenden Konflikten betreut wurde, war günstig. Bei der Gerichtsverhandlung revidierte dann dieser Therapeut seine Einschätzung.
Der größte Irrtum aber liegt in der Fehldiagnose des gerichtlichen Gutachters, welches das Gericht hätte ablehnen müssen. Weil die Ärzte nicht gewillt sind, dies zuzugeben, ist P. jetzt mit dem Dilema konfrontiert, als Normalkranker in der Psychiatrie gefangen zu sein und mit der Erwartungshaltung der Angestellten, daß er sich doch bitte wie ein typischer psychiatrischer Arztpatient (wie ein Objekt) verhalten soll und ihrer Verärgerung, daß er dies nicht tut. Sein Wahrnehmungsvermögen und seine Widerstandskräfte sind besser als erwünscht (siehe "19.11.70 Informationsveranstaltung des SPK in der Uni Heidelberg" SPK Dokumentation Teil 2, Seite 20).
Hier nochmal einige Beispiele, wie Mobbing aussieht in der K. Bonhoeffer Klinik. Eines Abends spielen 5 Patienten zu verbotener Zeit (Nachtruhe) Gesellschaftsspiele. Der Einzige, der deswegen von den Pflegern Ärger bekommt, ist P. Mehrere Gegenstände, die er in letzter Zeit erhalten hatte, und die von den Aufsehern aufbewahrt wurden, sind "verschwunden". Allgemein lügt das Personal häufig und P. kann immer wieder ihre Anschuldigungen und Behauptungen widerlegen, z.B. hinsichtlich des Inhalts der Hausordnung. Nach einem Freigang mit einer Pflegerin fand ein gemeinsames Gespräch mit der Stationsleiterin statt. Dort wurde ihm zur Last gelegt, daß er draußen die ganze Zeit still in der Sonne auf einer Bank gesessen hatte:
Wie die Familie sind auch die den Werkhallen vorgelagerten Psychiatrien Ideologiefabriken - und Konsumenten. Nicht nur während der Lohnarbeit selber sondern ständig wird von uns erwartet, die gesellschaftlichen Zwangsverhältnisse zu reproduzieren. Alles andere, auch nichts zu tun, ist schon verdächtig und wird schnell mit (psychischer) Krankheit assoziiert und sanktioniert, dabei ist Kapitalismus ohne Krankheit nicht möglich. Nur mit der Illusion Gesundheit können sie uns bei der Stange halten und sie ist auch die Rechtfertigung für die Milliarden, die im Gesundheitswesen verdient werden.
Für Mai 2014 ist ein Gerichtstermin geplant, wo die Rechtmäßigkeit von P's Unterbringung geprüft wird.
7.4. (Bezieht sich auf Gespräche vom 5.4. und 7.4.)
P. wird nach rund 2 Jahren Maßregelvollzug einen Gerichtstermin haben, wo die Rechtmäßigkeit seiner Unterbringung geprüft wird, eine sogenannte Unterbringungsprüfung . Die Verhandlung wird am 15.5. stattfinden. Sobald es uns bekannt ist, werden wir den genauen Ort und die Uhrzeit hier posten. Er hat gute Chancen freizukommen, allerdings hätten die Chancen noch besser sein können:
Sein zuständiger Therapeut in der Klinik hatte ihm in seinem Lockerungsantrag Ende 2013 für das zuständige Gericht eine günstige Behandlungs- Sozial- und Legalprognose gegeben. Dem Lockerungsantrag wurde stattgegeben (siehe den Ausgang). Er wandelte die Prognose in seiner Stellungnahme für das Gericht für den Unterbringungsprüfungstermin in vorsichtig günstig um und konnte P. nicht sagen, wieso er diese Änderung vorgenommen hatte. P. vermutet, es liegt an seinem Cannabiskonsum im Zeitraum der Straftat. Die Stellungnahme des Therapeuten, seinen Kollegen und Vorgesetzten vorgelegt und von ihnen durchgewunken, sieht auszugsweise in etwa so aus, und der Inhalt ist fast derselbe wie beim Lockerungsantrag:
Geändert oder hinzugefügt wurde:
Der Therapeut hat die Diagnose "verwahrlost" in "ungepflegt" abgemildert.
Der Therapeut vermutet, daß bei P zum Tatzeitpunkt eine vorübergehende psychotische Drogenstörung wegen Cannabismißbrauch, eine paranoide Störung mit schizophrenen Zügen und eine Belastungsstörung vorlag.
Die Sozialprognose wurde relativiert.
Der Rest des Textes ist mit Lockerungsantrag identisch:
Zur Zeit ist er im psychiatrischen Sinne nicht psychisch krank. Es werden bei ihm keine außergewöhnlichen Symptome beobachtet, sondern nur gewöhnliche Defizite wie eine persönliche Akzentuierung mit narzistischen mitunter rigiden Zügen. Es besteht keine Konfliktlage mit den Eltern bzw. es ist Konfliktbewußtsein vorhanden. Er hat keine kriminellen Denkstrukturen. Er ist in der Psychiatrie nicht auffällig gewesen. Es wird kein Cannbiskonsum erwartet und als Bewährungsauflage Drogenscreening vorgeschlagen. Im Gegensatz zu früheren Gutachten wird die Hinzuziehung eines (weiteren) ärztlichen Gutachters nicht mehr empfohlen (solche Gutachten kosten übrigends um die 4000€).
Alle Diagnosen bedeuten im Sinne eines Imperialismus nach Innen http://spkpfh.de/iatroimperialismus.html , daß die Ärzteschaft ganz wie die Imperialisten in der dritten Welt mit der Benennung und Aufteilung der eroberten Gebiete, uns in Körper und Psyche aufteilt und diese wiederum nach ihren Kriterien benennt und zerlegt, und den Patienten so die Verfügungsgewalt über ihre Krankheit nimmt.
Ansonsten ist noch folgendes erwähnenswert:
Schon bald nach seiner Einweisung im Jahr 2012 wurde offiziell festgestellt, daß er keine Symptome hat, bzw. daß er nicht psychisch krank ist./ Eine weitere Beurteilung für ein Gericht, die besagte, daß er ohne Symptome sei, war die von Ende 2013./ Zur Zeit läuft ein Antrag der ärztlichen Abteilungsleiterin fürAusgänge ohne Begleitung./ Seit etwa zwei Wochen tut sich merklich etwas in der Klinik Richtung einer möglichen Freilassung P's/ Kürzlich wurde P. mitgeteilt, daß die Leitung des Krankenhauses zusammen mit seinem Therapeuten, wollen, daß er nach dem Gerichtstermin entlassen wird – so klar hatte sich die Klinik bisher nicht dazu geäußert/ Vielleicht wird P. erst einmal in betreutes Wohnen entlassen, was eine erhebliche Einschränkung und Überwachung seines Lebens zur Folge hätte, und wir halten dies für inakzeptabel./ Wenn P. entlassen wird, könnte er in der Wohnung eines Onkels mit einziehen./ P hat einen Anwalt, und dieser will vor dem Gerichtstermin versuchen, den Richter aufzusuchen. Über die Problematik einer anwaltlichen Verteidigung, vor allem als Patient ohne greifbaren Rechtsstatus: http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Vorgang_und_Retourkutschen.htm P's Therapeut hatte bei der Staatsanwaltschaft angefragt, ob ein vorheriges Gespräch bezüglich der Unterbringungsprüfung möglich sei. Diese lehnte aber ab, trotz der positiven Stellungnahme. Außerdem weigerte sich die Staatsanwaltschaft bisher, die Stellungsahme zu lesen. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft ist skandalös, wo sonst Staatsanwälte ärztliche Gutachten unhinterfragt übernehmen, wie bei P's Gerichtstermin, der zu seiner Inhaftierung führte, lehnt sie jetzt erst einmal eine Zusammenarbeit ab - Betreff des Verhältnisses zwischen Ärzten und Justiz ist in Erwägung zu ziehen, daß sie sich die Verantwortung für Unverantwortliches zwecks Vertuschung gegenseitig zuschieben.
8.4. Ein Tag später! (Einfügungen von uns in > <):
Auf P's genaue Nachfrage bei seinem Therapeuten, wie es denn jetzt aussehe und auf seine Bitte, konkrete Vorschläge für das Gericht zu machen, hinsichtlich seiner Freilassung, teilte ihm dieser auf einmal mit, daß es schlecht für ihn aussieht* > und das, obwohl sich gar nichts geändert hatte, an den objektiven Voraussetzungen, in der letzten Zeit, bzw. seitdem auf sein Freilassung hingegarbeitet wurde < Die Unterbringungsprüfung wäre gestrichen. > und diese plötzliche Änderung, obwohl ja schon ein Gerichtstermin feststand < Er sei zwar nicht psychisch krank und auch keine Gefahr für die Allgemeinheit, aber sein ungeregelter Lebensstil und seine Lebenseinstellung würden ihnen nicht gefallen. Der Therapeut und die Klinik wollten keine Verantwortung übernehmen und das Gericht wird sagen, daß die Verantwortlichen in der Klinik nichts veranlasst haben; (zum behördlichen Hin und Herschieben von Verantwortung siehe: http://patientenfrontruhrgebiet.jimdo.com/2012/12/17/rechtliches-nachspiel-und-mehr-zu-einem-%C3%A4rztlich-gedeckten-polizeieinsatz/ und Dokumentation zum Sozialistischen Patientenkollektiv Teil 2 u.a. Patienten Info Nr. 34). Außerdem würde P. insbesondere wegen seinem damaligen Cannabiskonsum schlecht dastehen, und nur deswegen hätte er seine Prognose von günstig in vorsichtig günstig umgeändert. > Der Therapeut hat nachträglich, rückwirkend und nachwirkend eine Diagnose, er nennt es Vermutung, verfasst, zu P's Geisteszustand von vor über zwei Jahren, aufgrund der in einem "Therapiegespräch" mit P neu hinzugekommen Erkenntnisen über seinen damaligen Cannabiskonsum (siehe 7 Absätze weiter unten). Die Beurteilung dieser Diagnose änderte er wiederum nachträglich (gestern) bezüglich ihrer Bedeutung für P's weiteren Freiheitsentzug und zwar negativ. Hinzu kommt noch, daß P. erst drei einhalb Monate, nachdem er die Tat begangen hatte, in einer Klinik eingesperrt wurde, und gar keine Gutachten vom Tatzeitpunkt vorliegen, an denen der Therapeut sich hätte orientieren können. Ferner ist im Gerichtsurteil dokumentiert, daß laut dem ärzlichen Gutachter sein Betäugungsmittelkonsum nicht tatbestimmend war. Mediziner setzen sich über Raum, Zeit und wissenschaftliche Logik hinweg und entwickeln übersinnliche Fähigkeiten, wenn es darum geht, aus ihren Patienten mittels einer verlängerten Aufenthaltsdauer alles herauszuholen und das nicht nur finanziell <. Es geht nicht mehr darum, ob seine Unterbringung rechtens ist, sondern ob eine Verlängerung angebracht ist und ja, sie sind für eine Verlängerung. > P. vermutet, daß auch die Unterbringungsprüfung eine Farce gewesen wäre, hätte sie denn stattgefunden - Das würde bedeuten, daß die ärztlichen Bemühungen um seine Freilassung von Anfang an eine Irreführung waren < Sie würden jetzt anpeilen, daß P. nach dem Gerichtstermin noch mindestens mehrere Monate auf der Station zur Beobachtung bleibt. Die geplanten zukünftigen unbegleiteten Ausgänge seien auch gestrichen, und zwar weil der Staatsanwalt sich nicht auf ein Vorgespräch für die Unterbringungsprüfung einlassen wollte. > Wann er entlassen wird, steht selbstverständlich in den Sternen, soweit sie aus ärztlicher Sicht betrachtet werden. < Die Therapie ziele auf seine Arbeitswilligkeit ab, das heißt, ein normales Leben zu führen inklusive der Ausübung einer Lohnarbeit, und solch eine Geisteshaltung und Verhalten sei bei ihm bisher nicht zu erkennen. > daß er seit September 2013 fast unendgeltlich täglich 5 Stunden Gärtnerarbeiten macht, scheint wohl nicht ins Gewicht zu fallen. Es reicht nicht nur, sich in Niedriglohnarbeit ausbeuten zu lassen, sondern es wird auch erwartet, daß man voll und ganz diese Produktionsverhältnisse für gut befindet und ständig in Tat und Wort im Einklang mit ihnen lebt (siehe auch den Dialog mit einem Pfleger in Teil 1) <
Wahr ist, daß die Entscheidung über P's Entlassung im Ermessen der Anstalt liegt siehe: http://www.youtube.com/watch?v=OBZdvhlYbbM (ab Minute 4) und
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/20130715_Eckpunkte_Reformvorschlaege_Unterbringungsrecht.pdf?__blob=publicationFile
(dritter Absatz). Darüber werden die Patienten selbstverständlich nicht aufgeklärt. Bekannt ist auch, daß gebrochene Versprechungen und Richtungswechsel seitens der Justiz und der Klinik die Regel sind, weil die (§)63er ja eh keine Rechte haben, wie mir P. berichtete. Systematisch werden Patienten, denen laut ärztlichem hypokratischen Eid kein Schaden zugefügt werden darf, wissentlich und absichtlich verunsichert und getäuscht, und das auch noch in einer so zentralen Thematik wie der Entlassung. Dies kann Folgen haben bis zu Selbstmorden und die Ärzte sind alleinig dafür verantwortlich.
Nach dem §63 StGB darf P. nicht wegen seiner Einstellung eingesperrt werden bzw. eingesperrt bleiben, denn da steht nichts von drin: http://dejure.org/gesetze/StGB/63.html und http://dejure.org/gesetze/StGB/20.html . Das gilt ganz klar nicht nur für den Maßregelvollzug sonder allgemein. Trotzdem sperren sie - ausserrechtlich - politisch Unerwünschte oder kritische, unbequeme aus der Reihe tanzende Bürger überhaupt oder ungewollte Flüchtlinge und Immigranten wie im 3. Reich aufgrund ihrer Geisteshaltung - und oft dichten sie ihnen diese auch noch an - und ihres Lebensstils in Psychiatrien, Knäste und Heime. Die Direktiven gehen von Ärzten aus bzw. fußen auf ihren Experimenten und Theorien http://www.spkpfh.de/Begriff_Einzelhaft.htm
Der §63 ist ja aus der Nazi Zeit und wurde nicht ohne Grund nicht abgeschafft. Damals ging und auch heute geht es in erster Linie nicht um Rassismus wegen Abstammung usw. sondern um Gesundheit. Die Juden wurden, wie alle anderen zu Staatsfeinden Erklärten auch, als krank eingestuft http://www.spkpfh.de/Warum_auch_Juden_Patienten_sind.htm Heutzutage dürfen Ärzte einige Vorstellungen von Gesundheit aus der Zeit des Nationalsozialismus, die bei ihnen immer noch angesagt sind, nicht mehr offen vertreten, deswegen tun sie es im Verborgenen. Dabei versuchen sie, jegliche Verantwortung von sich zu weisen:
Formell müssen sie sagen oder zumindest andeuten, daß P. wegen noch bestehender Wiederholungsgefahr, Allgemeingefährlichkeit und vor allem wegen einem länger anhaltenden, schwer krankhaften psychischen Zustand drin bleibt. Sie verneinen diese erforderlichen Haftgründe in ihrer Stellungnahme und bejahen ihr Vorhandensein im Widerspruch dazu dann indirekt über die vorsichtig positive Prognose (wie bei einem Arbeitszeugnis, wo die Leistung des Arbeitnehmers mit der Bewertung "zu unserer Zufriedenheit" statt "zur vollsten Zufriedenheit" verdeckt abgewertet wird, trotz vorheriger Lobreden. Diese Ähnlichkeit besteht nicht aus Zufall ). Sie sagen etwas anderes als sie meinen und schieben damit scheinbar die Verantwortung auf das Gericht ab, welches sich dann wegen der nur vorsichtig positiven Prognose und wegen des Fehlens einer konkreten und detailierten Aufforderung zur Entlassung von P. auf ihren Hofgutachter berufen kann, der P. überhaupt erst - vor dem Gerichtstermin, der zu seiner Inhaftierung führte - für vogelfrei erklärt hatte und zwar im wesentlichen, weil er einen asozialen und demotivierten (Lebenswandel!) Eindruck auf ihn machte, und weil der Gutachter ihm das Wort im Mund umgedreht hat, zwecks einer Pathologisierung seiner Äußerungen (siehe Teil 1). Ihr wahres Gesicht zeigen auch die Verantwortlichen der Klinik und toppen ihre Definiton ihres schon ohnehin faschistischen Hirngespinnstes Gesundheit, indem sie - mündlich - seinen Lebensstil als den wahren Grund für seine Haft nennen, nachdem sie ihn als nicht psychisch krank diagnostiziert haben. Die Ärzte in der Psychiatrie, die Experten für den Unterschied zwischen geisteskrank und normal für die gesamte Bevölkerung, entscheiden nach einer geheimen Agenda jenseits jeglichen Gesetzes und eigener offizieller Richtlinien. Nach dieser Agenda bedeutet Gesundheit die komplette Identifikation mit dem kapitalistischen System. Alle anderen sind gemäß ihren geheimen, verschwörerischen Bestimmungen psychisch krank und eine Gefährdung und sollten wenn nötig zwangsweise in ihren Anstalten behandelt werden, solange bis sie parieren – wer die Dokumentationen zum Sozialistischen Patientenkollektiv liest, wird erfahren, daß... sie dies ernst meinen...daß sie, sobald sie sich auf den Schlips (oder Kittel) getreten und in ihrem Allmachtsstreben behindert fühlen, paranoid werden und ganz offen ihre totalitären Ansprüche einfordern (siehe auch P)... daß sie von Behörden, Polizei, Geheimdienst, Politikern, Presse usw. unterstützt werden... und daß Patienten sich auch wehren können (siehe außerdem Krankheit im Recht http://www.spkpfh.de/index_Krankheit_im_Recht.html ). Sie verlangen nichts anderes als völlig konforme, gleichgeschaltete, obrigkeitshörige Patienten, und sie betreiben Gesinnungsjustiz. Bestraft wird nicht Krankheit nach den offiziellen Kriterien, sondern Lebensstil und Einstellung, oder andersherum wird eine Weltanschauung, die vom vermeintlichen Durchschnitt abweicht, schon als krank sanktioniert - Auch beim Geschäft des Raffens von Mehrwert in engerem Sinne brechen sie systematisch Recht und Gesetz, sind selber alles andere als normal, sondern Outlaws, schaffen rechtsfreie Räume: siehe die mafiösen Strukturen von Ärzten, Pharmaindustrie und Politik. Der Gesundheitsminister sagt, er wäre machtlos gegen diese Lobby
Das erste Video durfte nur als Comedy im TV erscheinen und selbstverständlich wird im Fernsehen nur die Spitze des Eisberges veröffentlicht, damit im Grunde genommen alles so weitergehen kann.
Als Grund für das Urteil Maßregelvollzug brauchen sie eine Straftat und sei sie auch nur geringfügig (oder frei erfunden) kombiniert mit der Diagnose psychisch krank, die sich, wie wir eben gesehen haben, inoffiziell an totalitären Maßstäben orientieren darf. Für den offiziellen Teil siehe: http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/20130715_Eckpunkte_Reformvorschlaege_Unterbringungsrecht.pdf?__blob=publicationFile (zweiter Absatz) und http://www.youtube.com/watch?v=8z99MO8uv2U
Nicht viel besser sieht es für als psychisch krank eingestufte Bürger aus, die nicht straffällig geworden sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Psychisch-Kranken-Gesetz
Jeder kann gemäß den Vorgaben des ärztlich(-psychiatrischen) Geheimbundes unter den Vorwänden Fremd- oder Eigengefährdung in einem psychiatrischen Krankenhaus (halt dann nicht auf der forensischen Station) eingesperrt und beliebig lange festgehalten werden, und ist dem Wohlwollen der Mediziner ausgeliefert, weil sich die Gerichte in der Regel nach deren Beurteilung richten. Jeder kann die Unterbringung eines Mitbürgers veranlassen, z.B. einen lästigen Nachbarn, Verwandten, Arbeitskollegen, Angestellten oder politischen Konkurrenten denunzieren, Beispiel http://www.zwangspsychiatrie.de/2014/04/neuigkeiten-im-prozess-gegen-dennis-stephan/ (Vergleichbares kommt häufig vor und kann jedem passieren). Nachdem die Inquisition von religiösen Gesundheitsidealen bestimmt war, liegt jetzt die Definitionsmacht über akzeptiertes Verhalten und Denken in den alleinigen Händen der modernen Medizin.
Es ist wie bei einem Hexenprozess: Wenn P. gemäß der ärztlichen Doktrin nicht psychisch krank ist und sogar wenn die Diagnose so ausfällt, wird er aufgrund seiner Widerstandskräfte und seines angemesssenen Protestes gegen die lebensfeindlichen Zustände auf der Station grausam behandelt; und wenn er gemäß ihren Vorstellungen psychisch krank ist und dies zugibt und zeigt, ist es erst recht ein Grund, ihn weiter zu malträtieren in ihrer totalen Institution, aufgrund der Symptome. Zudem bedeutet solch eine Krankheitseinsicht die Aufgabe jeden Widerstandes.
Als Beispiel für seinen schlechten Lebenswandel gab der Therapeut auch sein Auftreten anderen gegenüber an, insbesondere, das Verhalten gegenüber den Pflegern. Da P. seine Rechte einfordert und sich nicht wie einen Vollidioten (Objekt) behandeln lässt, kam es immer wieder zu Streit mit bestimmten Pflegern, in dessen Verlauf die Gespräche oftmals lauter wurden. Manchmal hat P. dann die Diskussion abgebrochen, mit Hinweisen, wie, daß er sich solch einen Ton verbietet. Die Pfleger halten sich in letzter Zeit etwas zurück, weil es mehrere Ausgänge gab, die positiv bewertet wurden und weil sich die Gesamtsituation deutlich zugunsten von P. geändert hat(te). Es lag aber auch daran, daß P manches mal den Vorgesetzten der Pfleger, etwa der Pflegeleitung und der stellvertretenden Leitung, klar machen konnte, daß bestimmte Pfleger ihm Unrecht getan hatten und diese dann wiederum von diesen Vorgesetzten zur Rede gestellt wurden. Also auch hier wieder eine völlig widersprüchliches Agieren: auf der einen Seite legen Therapeuten und Ärzte P's entschlossenes Verhalten gegenüber den Pflegern gegen ihn aus, auf der anderen Seite unterstützen sie hier und da seinen völlig berechtigten Protest. Die Pfleger rächen sich hinten rum, indem sie z.B.schlechte Dinge über P. in ihre Berichte schreiben, die dann, wie wir schon erwähnt haben, manches mal von den Vorgesetzten zum Nachteil von P. ihre zukünfigen Maßnahmen beeinflussen und in ihre Stellungnahmen aufgenommen werden. Die netteren Pfleger trauen sich nicht ihren Mund aufzumachen und P. den Rücken zu stärken und grinsen sich eins ob des skurrilen Verhaltens ihrer Kollegen.
P. hat seinen Rasierer nach über einem halben Jahr ohne Entschuldigung wieder ausgehändigt bekommen; hier zeigt sich wieder mal, daß die Pfleger es nicht einmal für nötig halten, den Psychoterror und die Gesetzesbrüche, die sie ausüben, zu verschleiern. Warum auch, diese Repressionen sind schließlich Teil der sogenannten Therapie. Laut P ist seine Station wie ein Bootcamp, wo übertriebene Sauberkeitsmaßstäbe herrschen und die Patienten wahllos angeschnauzt werden, z.B. bei P. wegen einer Banane auf dem Tisch, die etwas braun ist.
Übrigends werden P. nur deswegen keine Psychopharmaka verabreicht, weil er nach seiner Einweisung penetrant auf seinem Recht bestand, diese abzulehnen, und weil die Klinik sich keinen Ärger einhandeln wollte, nicht, weil sie Menschenrechte durchsetzen wollte.
Folgendes war schon länger Tatsache, ist aber P. erst jetzt aufgefallen: Wie der Therapeut zu der Information über den Cannabiskonsum von P. gekommen ist und wie er sie verwendet hat, ist ein weiterer Beweis dafür, daß hier keine Therapie stattfindet (P. hatte mir kürzlich mitgeteilt, daß es gar keine Therapie in der Forensik gibt. Es geht nur darum, ihn für ein Arbeitsleben zu drillen). Bis zur Zeit nach dem Lockerungsantrag (ca. Anfang 2014) wußte der Therapeut lediglich, daß im Blut von P. vier Monate nach der Straftat bei seiner Einweisung THC festgestellt wurde und daß er Cannabis zu sich nahm. In einem sogenannten therapeutischen Gespräch erzählte P. ihm dann nichtsahnend mehr über sein Konsumverhalten vor seiner Inhaftierung und im Zeitraum der Taten. Der Therapeut freute sich dann wahrscheinlich, daß er nach so vielen Gesprächen endlich was hatte, was er gegen P. verwenden kann. Er tat dies dann ja auch, indem er die neue Erkenntnisse - maßgeblich mit einigen herbeiphantasierten Diagnosen ausgeschmückt - in der Stellungnahme für die Unterbringungsprüfung verwendete.
Alles, was Patienten sagen, sowohl in forensischen Abteilungen als auch in gewöhnlichen Psychiatrien, kann ihnen erhebliche Probleme bereiten, bis hin zu vielen Jahren hinter Gittern bzw. geschlossenen Fenstern und Türen, Mauern und Stacheldraht und eine sogenannte Behandlung, die schwere körperliche und geistige Schäden verursacht. Es handelt sich richtig ausgedrückt um ein Verhör, das als Therapie getarnt ist. Nicht nur deswegen ist die Verweigerung jeglicher Kooperation und jeglicher Konversation angebracht http://www.spkpfh.de/Keine_aerztliche_Untersuchung.html
Seine Eltern fanden es bis vor kurzem noch gut, daß er hier untergebracht ist und dazu angehalten wird, ein anständiges Leben zu führen. Nach all den offensichtlichen Gemeinheiten der Klinik scheint sich das zu ändern. Sein Vater sagte ihm vor kurzem, er ist dafür, daß er entlassen wird und kündigte ihm Unterstützung an. (zur aktuellen Situation von P. - 20.4. - siehe den Schlußteil)
Wir haben im 1. Teil von Widersprüchen geschrieben, wie dem, daß derjenige, der für schuldunfähig erklärt wird, keine Rechte hat und eine unbegrenzte und oft unverhältnismäßig lange Haftdauer, im Gegensatz zu dem, der für schuldig erklärt wird oder, daß sich die Ideale soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg widersprechen. Wie wir an P's Schicksal sehen können, haben diese Widersprüche und Wortverdrehungen System und die Insassen sollen dahingehend erzogen werden, sich an Zustände anzupassen, die nicht auszuhalten sind, d.h. an Zustände, die krank machen. Das ist jedoch nicht nur in den Psychiatrien der Fall sondern auch im Leben "draußen", und auf das Leben "draussen" werden die Patienten "drinnen" drauf vorbereitet. Wie in den Psychiatrien werden auch draußen Bürger, die ihre Rechte wirklich in Anspruch nehmen und zu einer demokratischeren, gerechteren, sozialeren und an echten Bedürfnissen orientierten Gesellschaft beitragen, von den Trägern des kapitalistischen Systems und ihren Lakaienbekämpft, oftmals aufs schärfste, kriminellste und hinterhältigste. Hier einige Beispiele von vielen:
Revolutionärer Patient http://www.spkpfh.de/Begriff_Einzelhaft.htm
Schule http://www.youtube.com/watch?v=R-VEUDmESCU
Wissenschaft http://www.youtube.com/watch?v=PT7wsRjb5QE
Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität http://www.youtube.com/watch?v=OBZdvhlYbbM
Aufdeckung von Wirtschaftkriminalität http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerfahnder-Aff%C3%A4re
Lohnarbeit (insbesondere ab Minute 19.45) http://kanalb.org/search.php?play_id=87&modul=Edition&search=emmely
Aufklärung von Verbrechen im wirtschaflichen, politischen oder militärischen Bereich
Politisch - künstlerische Aktivität http://de.wikipedia.org/wiki/Pussy_Riot
Politische Aktivität http://www.mumia.de/doc/background/mumia/index.html
Künstler http://www.oocities.org/researchtriangle/7535/Exile.htm
Psychologisch – somatische Wissenschaft** http://h0rusfalke.wordpress.com/2013/03/23/wer-war-wilhelm-reich-und-warum-wurde-so-stark-versucht-die-erinnerung-an-ihn-zu-loschen/
Medizinkritik http://www.youtube.com/watch?v=Swzo4B12L9o
Umweltschutz: http://de.wikipedia.org/wiki/Versenkung_der_Rainbow_Warrior
Lobbyismuskritik http://www.scharf-links.de/45.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=44340&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=ae21c0ab95
Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität: Rote Hilfe Zeitung, Seite 23-48, insbesondere Seite 37/38: "Ohne Zweifel für das Dax - Unternehmen... Zur Weisungsgebundenheit der deutschen Staatsanwaltschaften" download unter http://www.rote-hilfe.de/downloads/category/4-die-rote-hilfe-zeitung-rhz
(Dies sind nur ein paar Beispiele von Menschen, die dem medizinsch-militärischen Komplex und der Allianz aus Wirtschaft und Politik zu weit gegangen sind. Sie sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß ständig im Alltag, bei der Lohnarbeit, in Familien und Freundeskreisen usw. auch Machtstrukturen und Konditionierungen wirken, die progressive Zeitgenossen in Schwierigkeiten bringen.)
Wir sollten den Krankheitszusammenhang in all diesen Aktivitäten sehen und darin die gemeinsame Basis erkennen. Die Methoden der Disziplinierung werden in den Psychiatrien erprobt und überall angewendet, um Patienten zu bekämpfen, die sich gegen die krankmachenden Lebensbedingungen im Kapitalismus wehren und besser leben wollen. Die oben genannten Beispiele sind keine krassen Einzelfälle, sondern stehen für die Grundzüge des Unterdrückungssystems. Das angeblich besondere ist Ausdruck des Allgemeinen. Der Grund dafür, daß nicht jeder in Konfliktlagen mit Autoritäten gerät, ist der, daß die Bevölkerung gehemmt und von Charakterpanzerung betroffen ist http://de.wikipedia.org/wiki/Orgon http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Angst.htm Wenn viele Leute aufstehen und gemeinsam aktiv werden, können wir unsere Hemmungen überwinden, und sie können uns nicht mehr durch ihre gezielten Operationen spalten und schwächen.
Besonders bei denen, die passiv bleiben, sich für gesund halten und mitmachen, zeigt sich Krankheit in ihrer gehemmten Form und wird stillschweigend in den Fabrikhallen und Büros und oft später in Krankenhäusern, Behindertenwohnheimen, Altersheimen und Pflegeheimen augeplündert und verwertet. Wer krank, verhaltensauffällig, arbeitsunfähig, gebrechlich oder arbeitsunwillig ist, erregt die Aufmerksamkeit des Gesundheitssystems und seiner vorgelagerten Institutionen. Er soll erfasst, verwaltet, diagnostiziert und möglichst auch behandelt werden. Nur wer arbeitet, ist gesund, doch auch die Lohnarbeit wird überwacht, damit die Arbeitnehmer ihre Krankheit als Hemmung - fälschlicherweise als Gesundheit bezeichnet, ein Codeword für das Funktionieren in einer lebensfeindlichen Umwelt - nicht in gemeinsamen Protest umwandeln. Dieses Potential einer Revolte oder sogar einer sozialen Revolution wird ernst genommen und die frühzeitige Niederschlagung solcher Tendenzen ist das erste Ziel der Technokratie. Dementsprechend ist P's Therapeut kein Arzt sondern gelernter Diplom Soziologe (und Dipl. Psychosoziale Versorgung). Die Weltanschauung, die bei diesem Therapeuten und bei den seine Schreiben abnickenden Ärzten - die die Patienten nur selten sehen, aber wissen, wie sie zu beurteilen sind - dahintersteht, dürfte nicht mit der offiziellen Verfassung und den Gesetzen dieses Staates übereinstimmen, die besagen, daß der Staat nicht dort eingreifen darf, wo es keine Gesetze und Vorschriften gibt und die seinen Bürgern ja allein schon im Grundgesetz immerhin gewisse Rechte wie Meinungsfreiheit, die freie Entfaltung der Persönlichkeit und Menschenwürde zugestehen. Das inoffizielle und real praktizierte Leitbild duldet keinen Protest kraft Krankheit und erst recht keinen kollektiven Protest, kein Aufbegehren gegen ein Leben in Knechtschaft, sei es in der Familie, im Betrieb, auf der Straße oder in den Krankenhäusern, umso wichtiger ist es, aktiv zu werden.
Verantwortlich sind angeblich immer nur bestimmte Leute, oder man selbst, oder es handelt sich vermeintlich um Zufälle. Es geht dabei nie um die Verhältnisse, weil in der Tauschgesellschaft Gedanken entsprechend den Produktionsverhältnissen (Aneignung statt gemeinschaftliche Arbeit) aus dem Zusammenhang gerissen, wie Waren behandelt und gegeneinander aufgewogen bzw. miteinander verglichen werden, wie auch soziale Beziehung im Rahmen von Kosten/ Nutzen Rechnungen austauschbar sind. Die Norm ist Krankheit in ihrem gehemmten Zustand.
Sicher sind diese Zustände durch die Entwicklung der Produktionsverhältnisse entstanden, aber immer im notwendigen Wechselspiel mit schamanistischer, priester-ärztlicher und ärztlicher Rückendeckung und zwangsweisen Vollstreckung http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Anmerkungen_Medizingeschichte.htm Ärzte implantieren die Gesetzmäßigkeit der Tauschgesellschaft in ihre Patienten (siehe auch nächsten Absatz). Wir haben anhand der Forensik dokumentiert, daß sich Mediziner, welche sich auf die exakten Naturwissenschaften berufen, alles andere als logisch vorgehen. Es geht ja bei der Behandlung um Geld, genauer für die Ärzte darum, daß die Betten und ihre Konten gefüllt sind – und daß sie Macht ausüben können - und für die Patienten darum, daß sie sich im Krankenhaus ausbeuten lassen und zu ängstlichen Lohnsklaven gemacht werden, und wie bei jedem Handel wird dabei von Naturgesetzen und realen Zusammenhängen abstrahiert http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Zahlen_und_Ueberzaehlige.htm
Außerdem sind auch die Naturwissenschaften selber, wie sie hier normalerweise gelehrt werden, abstrakt und lebensfern, weil sie die Menschen und ihr Wirken nur als numerischen und statistischen Faktor behandeln und generell die innere Wirklichkeit der Außenwelt nicht sehen, Objekte inklusive Menschen sind für sie nur Wertformen; die Naturwissenschaften sind ein direktes Resultat unseres vom Äquivalententausch geformten Bewußtseins und das schon seit der Antike, seit es Geld gibt. Ärzte verstehen nichts von Krankheit und ihrem Wesen, aber sie immitieren das Wesen (Wert und Gewalt), erzeugen Krankheit bzw. verdichten sie: http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Ueberrumpelung_und_Entruempelung.htm
Der Stacheldraht steht für die sichtbar schlimmen Verhältnisse wie Umweltverschmutzung, Hochhäuser, Kriege, jedem sein Eigentum und seine Tür und Schloß vor der eigenen Behausung. Die in warmen Farben bemalten Wände und idylischen Bilder in den Stationen stehen für die scheinbar gemütliche Lebenswelt in den eigenen vier Wänden und im öffentlichen (Konsum) Raum. Die Lohnarbeit der Psychiatriepatienten steht für fremdbestimmte Lohnarbeit und dem Diebstahl von Mehrwert. Der Diebstahl von Gegenständen durch die Pfleger steht dafür, daß dem Lohnabhängigen das bischen Eigentum, was er hat, jederzeit weggenommen werden kann, Beispiel: jemand wird von seinem Arbeitgeber gekündigt und fliegt aus ALG2 raus, und verschuldet sich deswegen bei Krankenkasse und GEZ, weil er dafür nicht mehr aufkommen kann, und sein Besitz wird gepfändet http://patientenfrontruhrgebiet.jimdo.com/2013/06/04/geh%C3%B6re-ich-meiner-krankenkasse/ . Das Arzt - Patient Verhältnis und der Terror, den es beinhaltet stehen für den Diebstahl von Lebensenergie, Ausbeutung und für die soziale Kälte und das unsolidarische Verhalten in diesem Land und anderswo, die zu Verzweiflung und Selbstmorden führen. Jenseits und Diesseits der Mauern mit Stacheldraht sind ihre Botschaften dieselben, sie sind Warnungen für jeden, sich konform zu verhalten. Ohne Ärzte hätten wir keine bevormundenden, täuschenden und falschen existentiellen Refferenzpunkte in Sachen Leben, Krankheit, Normalität (sogenannte Gesundheit) und Evolution; die herrschende Ordnung würde zusammenbrechen und es wäre leichter, gemeinsam durch einen wirklichkeitsdäquaten und bedürfnissorientierten Umgang mit Krankheit unser Leben selber zu gestalten. Schließen wir uns zusammen und geben wir der tödlichen iatrokatischen Ordnung den Todesstoss!
Die gesetzlichen Grundlagen und der Umgang mit ihnen dienen zur Ablenkung und ihre Zweideutigkeit kommt trotz Tarnungsversuchen seitens der Macht zum Vorschein, wann immer jemand durch Protest darauf hinweist. Die (Wert)Form verhüllt ihren wesentlichen Inhalt, die gesetzlichen Begriffe stimmen nicht mit ihrem Wesen überein. Der Lebensprozess, Krankheit, die Wahrheit wird in eine auf Täuschung beruhende, nur mittelbare Realität gepresst - die Verhältnisse sind anders, als sie zu sein scheinen. Am deutlichsten wird dies in psychiatrischen Institutionen wir der Karl Bonhoeffer Klinik, weil dort die sonst nur tendenzielle Rechtlosigkeit der lohnabhängigen Bevölkerung vollendet ist. Ähnlich wie der Wortlaut der aktuellen klinischen Stellungnahme des Therapeuten im Großen und Ganzen für den Therapeuten selber, für den Chefarzt und fürs Gericht unerheblich und gleichzeitig das diesem widersprechende ursprünglich für P's zeitlich unbegrenzte Inhaftierung verantwortliche Gutachten immer noch entscheidend sein kann, so sind unsere gesamten ohnehin schon für die produktionsmittel besitzende Klasse entworfenen Gesetze und Richtlinien nur relativ gültig, wenn die Interessen der Bonzen in Form des kapitalistischen Produktions und Verwertungsprozess (KPV) gefährdet sind. Beispiel Weisungsgebundenheit der Staatsanwälte:
http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2010/regierungskriminalitaet-in-deutschland.html
Die verschiedenen Bereiche der allgemeinen Repression und die ärztlichen Agenda sind identisch, wie man auch am Beispiel des Verhältnisses zwischen Pfleger und Arzt und ihrer widersprüchlichen und betrügerischen Wechselbeziehung bezüglich der Patienten (siehe P) und ähnlichen Phänomenen in der Zivilgesellschaft sehen kann. Der sogenannte mündige Bürger - eigentlich Patient - wird über Umwege, Codes hinter verschlossenen Türen und behördliche Tricks verraten, um seinen Protest zu entschärfen (auch die ganze soziale Etiquette stützt sich auf solche indirekten Formeln und Ablenkungen):
Häufig wird die einfache Frau/ der einfache Mann vor Gericht für dumm verkauft,
insbesondere, wenn sie sich gegen behördlich - staatliche Repression oder die Repression von Konzernen wehrt, und selbst wenn (lohnbhängige) Aktivisten gelegentlich später Recht bekommen, sind die staatlichen Gesetzesbrüche und der Schaden für die Betroffenen schon geschehen und die Entscheidungen haben in der Regel keine angemessene Wiedergutmachung oder zukünftige strukturelle Verhaltensänderungen der Behörden zur Folge
http://koeln.rote-hilfe.de/aktuell/lg-frankfurt-freiheitsentziehung-m31-rechtswidrig (Doch jeder Protest ändert etwas, besonders Protest Kraft Krankheit). Die Parallelen zwischen P's Fall und der Zivilgesellschaft liegen auf der Hand, für Ärzte und Pfleger (und externe Gutachter, Gericht usw.) könnte man auch einsetzen: Polizei/ Geheimdienste und Staatsanwälte/ Richter/ Politiker http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung . Leitende Angestellte und Arbeitgeber/ Arbeitsgericht. Lehrer und Schuldirektor/ Schulbehörde (das gilt auch immer für die unterschiedlichen Bereiche innerhalb einer Behörde). Es sind immer verschiedene Ebenen der Macht, die den Schein der Vielfalt, des demokratischen Aushandelns, der Transparenz und des gleichen Rechts für alle produzieren – je mehr Widerstand geleistet wird, desto mehr offenbaren sich die Widersprüche http://www.youtube.com/watch?v=zOmwB_tUx5E und http://www.youtube.com/watch?v=xtBysbvuxG0 - und die Verflechtung von Kapital, Politik, Staat und Wissenschaft vernebeln; in diesem Sinne beeinflussen die privaten Massenmedien und die Öffentlich Rechtlichen (als vorgebliche Alternative) die Bevölkerung. Unstimmigkeiten im System werden als Ausnahmen dargestellt und nicht als notwendige Konsequenz und überall auftretendes Phänomen. Niemand soll wissen, daß es nur vordergründig um schuldig oder unschuldig geht. Letztendlich geht es darum, jeden Ansatz von freier Meinungsäußerung, Protest und Widerstand - und ganz besonders wirksame Kritik an und Handeln gegen Schweinereien der oberen Etagen der kapitalistischen Hierarchie - in die Schranken zu weisen und Sympathisanten einzuschüchtern. Sie wünschen sich eine ausbeutbare Masse, d.h. "gesunde" Arbeitnehmer, also handzahme und passive Kranke in Betrieben, Praxen und Krankenhäusern.
Dementsprechend sieht der dem Iatro-Kapitalismus (der Ärzteherrschaft
http://www.spkpfh.de/Warum_Aertzeklasse_warum_SPK.htm ) zuarbeitende Geheimzirkel Verfassungsschutz (und andere Geheimdienste) - analog zu den weiter oben beschriebenen ärztlichen konspirativen Strukturen - , mit seiner Extremismustheorie http://www.youtube.com/watch?v=hzGn_TIR4ZI überall dort Staatsfeinde, wo das Ideal des mehrwertschaffenden, linientreuen Parteigängers der freien kapitalistischen Markwirtschaft, oder anders ausgedrückt, einer gesunden Einstellung und Lebensweise, in Frage gestellt wird. Wie Psychiater, so mischen auch Geheimdienste von Staaten und Konzernen und ihre Polizei fleißig mit, wenn es darum geht, Regimekritiker, störende Minderheiten oder sonstwie mit den Interesssen der Herrschenden in Konflikt geratende abzuhören, sonstwie auszuspionieren, einzuschüchtern, fingierter Straftaten zu überführen, zu Straftaten zu provozieren und anzustiften, zu terrorisieren und zu ermorden (einige werden auch geselbstmordet) und Propagandalügen über sie zu verbreiten. Das Wahnsystem Extremismustheorie an sich ist schon eine angsterzeugende Strategie und hat Konsequenzen für die öffentliche Wahrnehmung, sowohl zum Nachteil der als gefährlich dargestellten Randgruppen, als auch zum Nachteil der verunsicherten Mehrheit. Zur Verstärkung des Effekts, also um die Bevölkerung vollends einzuschüchtern und in Schach zu halten, werden dann noch bestimmte Bedrohungsszenarien extra gefördert oder inzeniert, sowohl wie eben schon geschildert im Geheimen mittels Duldung oder Förderung von erwünschter Gewalt und gewolltem Terror, mit Staatsterrorismus, usw. als auch offen z.B. mit (auf Eskalation angelegten) Polizeieinsätzen u.a. auf Demonstrationen und mit Kriegen. Dabei ergänzen sich die geheime und die offene Strategie und gehen ineinander über. Hier einige Links zu der Thematik dieses Absatzes, es sind keine Ausnahmen, sondern so etwas passiert täglich:
Geheimdienste verbreiteten Lügen als Kriegsgrund
http://www.sein.de/news/2010/juli/britische-geheimdienstchefin-irak-krieg-war-eine-luege.html und http://de.wikipedia.org/wiki/Rafid_Ahmed_Alwan
Staatsterrorismus mit Faschisten als Ausführende http://www.youtube.com/watch?v=C6I2H5252Kw
V-Mann Peter Urbach: u.a. schmuggelte er Bomben in Kommunen zwecks ihrer Kriminalisierung http://www.isioma.net/sds120323.html
Agend Provokateur beim G8 Gipfel in Heiligendamm
http://de.indymedia.org/2007/06/182439.shtml
V-Leute in der NPD verhindern Verbot der Partei http://de.wikipedia.org/wiki/NPD-Verbotsverfahren_%282001%E2%80%932003%29
Polizei unterbindet Demonstrationsrecht (welches an sich schon restriktiv ist, weil es im Versammlungsgesetz wieder eingeschränkt wird: Anmeldepflicht, etc.)*** und greift unprovoziert an http://www.youtube.com/watch?v=km7NtIW0eH4
Gefangener wird von der Polizei geselbstmordet http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2013/11/12/video-brandgutachen-fire-investigation/
Die Nato und ihre Geheimarmeen http://www.youtube.com/watch?v=2YuE6U15wr8
Unschuldige werden zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt http://de.wikipedia.org/wiki/Guildford_Four
Antifaschistische Gesinnung und Kritik am Überwachungsstaat wird strafrechtlich verfolgt
V-Männer und Medienhype: eine islamistische Terrorzelle http://internetz-zeitung.eu/index.php/574-al-kaida-sauerland-zelle-mutma%C3%9Flicher-cia-mann-war-der-chef und http://vimeo.com/70415875
Das SPK (1970/1971...und später vor den Gerichten) war mit zahlreichen völlig absurden, frei erfundenen, fingierten, usw. Anschuldigungen seitens der Ärzte und von verschiedensten Institutionen konfrontiert, auch vom Geheimdienst u.a. mit untergeschobenen Beweismitteln. Der Lügenbaron von Münchhausen hätte dagegen noch bescheiden ausgesehen. Wer wissen will, wie die Demokratie hier wirklich aussieht, und wie wir aus dieser Erkenntnis heraus Krankheitskräfte aktivieren können, der lese: "Kleinkrieg gegen Patienten" zu finden unter http://www.spkpfh.de/Kraenkschrverz.html oder ein weiteres sehr zu empfehlendes Buch http://www.spkpfh.de/SPK_Indeed_Information.htm
Finanzielle Vorteile bringt der geheime Krieg gegen die Bevölkerung auch: z.B. ängstliche und gehorchende Lohnarbeiter und Arztpatienten und Aufträge für die Sicherheits- und Waffenindustrie auf ihre Kosten (als Steuerzahler). Außerdem schafft sich der Verfassungsschutz damit seine eigene Existenzberechtigung.
Genauso schaffen sich Psychiater ihre Arbeitsplätze, indem sie Abweichler und Menschen mit Problemen überhaupt, mit ihren verschiedenen Krankheitsbezeichnungen etikettieren. Speziell für Zwangseinweisungen bedeutet dies: Nur weil sie nicht konforme Menschen als gefährlich einstufen, können sie und die Wirtschaft mit geschlosssenen Stationen und dem Maßregelvollzug Krankheit profitbringend verwerten und der Bevölkerung Angst machen, vor Personen, die von der Gesundheitsnorm divergieren, was wieder dazu führt, daß überall Verhaltensauffällgie noch mehr an den Rand gedrängt werden, und sich ihre Situation verschlechtert, was wiederum zur Folge hat, daß die Zahl der Patienten steigt. Bei der Allgemeinmedizin können wir dasselbe beobachten. Sie verstehen nichts von Krankheit, geben aber den verschiedenen Leiden bestimmte Namen, machen den Leuten damit den Krankheitsverlauf negativ beeinflußende Angst, ohne ihnen helfen zu können, und bezeichnen ihre schädigenden, als Lösung angepriesenen und ihre empirischen Erkenntnisse (die trotzdem oftmals noch gefälscht oder unvollständige wiedergegeben werden) weiter bestätigenden Eingriffe als Therapie - chronische Krankheiten, also alle, bei denen eine Behandlung notwendig erscheint, sind per Definition nicht "heilbar", hier aus einem rechtsmedizinschen Fachbuch:
http://books.google.de/books?id=3czSXfN3BrMC&pg=PA71&lpg=PA71&dq=Medizin+chronische+Krankheiten+nicht+heilbar&source=bl&ots=KHa9nByUpj&sig=lp27R_ctfCjw27uxr0WCX3Zp0_E&hl=de&sa=X&ei=S8liU7bdJ-mI4AS23IHoBw&ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage ). Mit den Bezeichnungen für verschiedene Krankheiten und den dazugehörigen unzutreffenden Theorien werden die dilettantischen Behandlungsmethoden gerechtfertigt. Ärzte beuten Patienten aus, vergiften und bestrahlen sie, schnibbeln sie auf (Vivisektion) usw., und fahren damit Milliardengewinne ein. Hier exemplarisch einige Links zu ihren Lügen und ihren Verbrechen:
http://www.zeitenschrift.com/artikel/aids-nur-eine-lukrative-luege#.U2WaPqIwvlc
http://impfen-nein-danke.jimdo.com/wissenschafts-betrug/gibt-es-krankmachende-viren/
http://impfen-nein-danke.jimdo.com/wissenschafts-betrug/%C3%A4rzte-todesursache-nr-1/
http://www.wahrheiten.org/blog/2010/07/29/die-pharmaindustrie-der-maechtigste-moerder-der-welt/
Viren/ Ärzte allgemein
http://www.spkpfh.de/Die_WHO_Schweine.htm
Die Gesundheitswirtschaft ist der größte Wirtschaftszweig aller Industriestaaten weltweit und auch in Deutschland ist es die Branche mit den meisten Beschäftigten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsmarkt
Ärzte ignorieren, daß sich die Symptome in einer vergifteten und unsozialen Gesellschaft(sordnung), als Reaktion auf diese Zustände entwickelt haben. Es handelt sich um verschiedene Formen des gehemmten Prostestes, die sich danach sehnen, das Krankheitsmoment des kollektiven revolutionären Protestes zu entfalten. Die Patienten sind dann zwar nicht geheilt, denn "heilen" ist ein ärztlicher Begriff und mit der Illusion Gesundheit verknüpft, aber sie verstehen ihre Krankheit und lernen, aus Krankheit heraus aktiv zu werden und Lebenskräfte zu entfesseln, und damit verschwinden dann ein ums andere mal auch die Symptome von chronischen Krankeiten.
"Krankheit ist heute überall das allen gemeine, das Allgemeine, und insofern die Norm und wird nur von den Ärzten anders formuliert...Die Ärzte, die schon immer ihre Norm gesetzt haben, und sich als Norm, haben sie heute automatisch gemacht, betätigen sie inzwischen als Automaten, als Computer. Die andern betätigen sie, diese Norm, in ihren Computerprogrammen vollautomatisch mit. Dadurch ist sie allen längst über den Kopf gewachsen, diese ärztliche Norm. Wir haben sie seit 1977 Iatrarchie genannt, diese Norm. Sie ist eine Praxis ohne Urheber, ohne Verantwortliche. Dies also die neue Bourgeoisie, die Normoisie. Sie, diese Normoisie ist es, die anzugreifen war, anzugreifen ist und anzugreifen bleibt. Die alte Bourgeoisie ist passé. Wer ist verantwortlich? Jeder, der das nicht bekämpft, folglich mitunterstützt, ist im Rang einer ärztlichen Fachkraft. Noch mehr wert als seine Zellen und Organe ist er dadurch allerdings nicht. Aber Mehrwertproduzent, Jakapist, das allerdings. Ja, die Klassen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Aber verschwunden? Da wird noch manchem sein blaues Wunder blühen. Da helfen keine Ausflüchte, keine Fachsimpeleien des Typs: nicht mein Fach, bin kein Fachmann, müssen die entscheiden.
Krankheit ist heute überall das allen gemeine, das Allgemeine, und insofern die Norm und wird nur von den Ärzten anders formuliert. Wenn Krankheit aber sowieso das Allgemeine ist, warum nicht gleich damit anfangen und Krankheit an erste Stelle setzen?...Wer Krankheit die Krankheit der anderen sein läßt, sorgt dafür, daß daraus eine Arztkrankheit wird, und das hat Rückwirkungen, auch auf ihn selbst." aus: http://www.spkpfh.de/Genozid1.htm
Der Versuch, für gerechte Verhältnisse zu sorgen, scheitert an dem Widerspruch zwischen der Erscheinung - dem Anspruch Demokratie zu verwirklichen - und ihrem Wesen - dem Inhalt Machterhaltung, Kontrolle und Bevormundung. Sobald Patienten sich wehren oder der kapitalistische Normalzustand sonstwie bedroht ist, offenbart sich die demokratische Agenda als krankmachendes Zwangssystem, dem Mitbestimmung, Bürgerrechte, Lebensqualität und Menschenleben völlig egal bis hinderlich sind. So muß auch die Karl Bonhoeffer Klinik aufgrund von P's Gegenwehr ihre Maske abnehmen und sich in Widerspüche begeben. Ein Hauptwiderspruch ist der, für das Wohl ihrer Patienten zu sorgen und sie zu willenlosen Robottern zuzurichten für den KPV. Da läßt sich schwer verschleiern, daß vom ärztlichen Personal Anweisungen erteilt werden, unbequeme Patienten auszuschalten (SPK Dokumentation Teil 2, Patienteninfo 30). Die Klinik verhält sich genauso, wie sie ihre Patienten diagnostiziert: irrational, böswillig, kontraproduktiv, gewalttätig, einem systematischen sich selbst widersprechenden Trugbild folgend.
Die Verantwortlichen der Klinik werfen ihre Konzepte und Entscheidungen bezüglich P. weiterhin fortwährend über den Haufen. Das, was sie P. vorwerfen, und vor allem mit Äußerlichkeiten begründen, einen chaotischen und ungeregelten Lebensstil, herrscht in der Klinik im inneren Management: das organisierte Chaos. Kommen wir zu den Details:
Die Klinik könnte zwar, aber will nicht P's Entlassung vor Gericht veranlassen, obwohl ihre Diagnose eindeutig zu seiner Entlassung führen müßte. Stattdessen haben sie eine Gutachterin beauftragt, eine Prozedere, daß sie ja vor kurzem in der Stellungnahme nicht mehr für erforderlich hielten. Es reicht ihnen nicht ihre eigene therapeutische und ärztliche Einschätzung, nachdem sie die Gelegenheit hatten, P. zwei Jahre zu beobachten, nein, ausschlaggebend soll die Meinung einer externen Gutachterin sein, die P. bisher noch nie gesehen hat. Bis diese ihr Gutachten erstellt hat und ein neuer Gerichtstermin stattfinden kann, wird in etwa ein weiteres halbes Jahr vergangen sein, ein weiteres halbes Jahr, wo sich P. gegen die Angriffe des Klinikpersonals verteidigen und den monotonen und krankheitsverursachenden Klinikalltag ertragen muß, und P. sagt, er ist davon schon jetzt "Matsche in der Birne". Die weitere Inhaftierung P's hängt alleinig von diesem Gutachten ab.
Möglich wäre auch, daß die Gutachterin ihn für krankheitsuneinsichtig erklärt, obwohl die Stellungsnahme der Klinik sagt, er wäre nicht krank. Dann könnten sie ihn und seinen Widerstand auch noch mit ihren Nervengiften bekämpfen und auf Eis legen. Ansonsten darf eine Zwangsbehandlung bei Fremd- oder Eigengefährdung angeordnet werden, wobei das Vorhandensein dieser Ausgangslage dann wiederum von der ärztlichen Autorität abhängt und diese kann sich eine Diagnose ihrer Wahl ausdenken, auch wenn die Gesetze den Schein erwecken, es ginge hierbei rechtsstaatlich und nicht ärzterechtlich zu http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsbehandlung.
P. hat während seines Aufenthaltes nur selten Ärzte gesehen, sondern nur seine Arbeits- und allgemeinen Therapeuten (sein erster allgemeiner Therapeut war Psychologe, der jetzige ist Soziologe). Die Ärzte sind nur für die Medikation zuständig, also eigentlich Chemiker in Sachen der Stilllegung, Wiederherstellung oder profitbringenden Zerstörung von defekten Arbeitsmaschinen. Für den Fall, daß P. entlassen wird, tendieren die Ärzte zu der Anweisung, daß die Maschine P. dann in betreuten Wohnen oder ähnlichem reglementiert und überwacht wird, damit er ein Zahnrad im Wirtschaftsapparat wird, das nicht aus der Reihe schert.
P's Eltern haben kürzlich ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft geschickt, in dem sie erläutern, daß es keinen Grund mehr gäbe, ihn weiterhin festzuhalten. Sie fühlen sich nicht von ihm bedroht und er sei auch nicht mehr psychisch krank. Man darf gespannt sein, was dieser Brief für Auswirkungen hat. Es wird sich zeigen, ob P's Gefangenschaft überhaupt das Geringste mit der begangenen Körperverletzung und einer Gefährdung seiner Eltern zu tun hat.
§63 (Maßregelvollzug), Psychisch-Kranken-Gesetz und Iatrokratie (Herschafft der Ärzte) abschaffen!
Am 14. und 17.5. hat P. Termine mit einer externen Gutachterin, deren Beurteilung ausschlaggebend für seine Zukunft, bzw. für den nächsten Gerichtstermin ist.
Der Therapeut hat Ausgänge ohne Begleitung bei der Staatsanwaltschaft beantragt und darauf hingewirkt, daß der Antrag schnell bearbeitet wird.
Nach Rücksprache mit P. ist es uns jetzt vollkommen klar geworden, daß das damalige Urteil nach §20/§63 nur aufgrund der Aussage der Eltern zustande kommen konnte. Hätten sie nicht angegeben, daß ihr Sohn geisteskrank ist, wäre wohl weder ein Gutachten über seinen Geisteszustand verfasst worden, noch wären Richter, Staatsanwaltschaft oder Ärzten etwas aufgefallen. Dementsprechend mußte sich das ärztliche Gutachten (vor dem Gerichtstermin) auf ausserrechtliche Kriterien stützen, die eigentlich seit 1945 keine Gültigkeit mehr haben. Der Gutachter führte zwar Allgemeingefährlichkeit im Hinblick auf das Strafgesetzbuch an (er meinte/ subjektiv); das Gutachten handelte aber nicht von Hinweisen auf zu befürchtende zukünftige Körperverletzungen, sondern es ging fast ausnahmslos um die Kritik von (er sagte/ objektiv) P's äußerlichem Erscheinungsbild, Charakter, Lebenslauf und Verhalten, welche nicht den typisch spießbürgerlichen Vorstellungen entsprachen. Früher hätte es geheißen, P. ist eine Gefahr für die Volksgemeinschaft (Allgemeingefährlichkeit), ein Schädling und Asozialer, heute wird es nur etwas anders formuliert. Folglich hatte es P. überhaupt nichts genützt, daß er beim Gutachter (vor dem Gerichtstermin) einen "normalen" Eindruck machte, denn der Norm von Gesundheit und Heilsideologie entsprach er nicht; es hat ihm auch deswegen nichts gebracht, weil sein Gutachter wie auch damals die Nazi Ärzte im Umgang mit erklärten Staats und Volksfeinden erfinderisch war, um ihn wenigstens mit einigen Symptomen von Geisteskrankheit zu versehen.
Da das Urteil unter falschen Voraussetzungen stattfand, sollte P. freigesprochen werden!
Viele psychiatrische Diagnosen basieren überhaupt nicht auf ärztlicher Beobachtung (welche auch nichts weiter als ein Ausdruck von Machtverhältnissen ist), sondern alleinig auf Denunziationen durch Dritte. Je nachdem wer über wen eine Aussage macht, stehen die Diagnose und das Urteil schon vorher fest. P. hatte keine Chance als arbeitsloser und lediger Sohn, der von seinen sozial besser gestellten Eltern angeschwärzt wurde. Es muß nur einem intolleranten, böswilligen oder übertrieben reagierendem Bürger oder Amtsträger mit ausreichendem sozialen Status etwas auffallen oder von ihm etwas erfunden werden, und schon verschwindet ein Mensch von der Bildfläche in der Differentialeuthanasie (sei es Forensik oder allgemeine Psychiatrie).
Seitdem P's Eltern ihr Statement bei der Staatsanwalt eingereicht haben, hat ihre ursprüngliche Aussage keine Gültigkeit mehr. Sie war der einzige (und an sich schon unzureichende) Anhaltspunkt für eine Rechtfertigung von P's Inhaftierung im Maßregelvollzug. P. wird zur Zeit nur noch festgehalten, damit die illegalen, ärztlichen Ansichten - gleichbedeutend mit Gesundheit - an ihm vollstreckt werden.
Ärzte wollen gesunde, gehemmte, verklemmte, höfliche, obrigkeitshörige, verschlossene, berechnende, sich selbst und andere kontrollierende, unauffällige, lebendige Tote und Lohnarbeiter züchten (für jeden, der anders ist, haben sie ihre Diagnosen parat). Die meisten sind so, damit die Ärzte sie in Ruhe lassen und damit sie auch sonst von niemanden Ärger kriegen. Das ist das eine Moment von Krankheit, das andere ist der nach außen getragene Protest gegen dieses innere Gefängnis. Protest kann Reaktionen von wie eben beschriebenen gehemmten Charaktären nach sich ziehen und jeder hat solche Charakteranteile, also diese Auseinandersetzungen finden auch im Alltag und unter Freunden und Angehörigen und statt. Zusätzlich weisen wir in diesem Zusammenhang noch einmal auf die ganzen Links zu den Repressionen durch Unternehmer und ihre Vertreter und Agenten hin, da ist der gleiche, alles vereinnahmende psychiatrische Geist hinter. Wenn solche offensichtlich reaktionäre bis offen faschistische Angriffe nicht als relativ normal angesehen oder verdrängt würden, könnten sie gar nicht stattfinden. Die Leute würden aufstehen und nicht mehr mitmachen - auch die Lohnarbeit, genauso wie der Ärzteterror, ist ein täglicher Angriff auf Leben und körperliche Unversehrtheit, beides sollte bestreikt werden. Aber Ärzte setzen und sichern (nicht nur in den Psychiatrien) das kapitalistischen Richtmaß, sprich das faschistische Hirngespinst Gesundheit, indem sie den permanenten Krieg - Imperialismus nach Innen - gegen die eigene Bevölkerung als normal und erstrebenswert propagieren, und in Theorie und Praxis die Speerspitze dieser geldgesteuerten Tyrannei sind. Sie üben maßgeblichen Einfluß auf alle Schichten der Gesellschaft aus, von kleinbürgerlichen Familien, über subkulturelle Szenezusammenhänge bis zu den Clubs des Establishment, der Kapitalisten und der großen Politik. Abweichler (und sei es auch nur leicht) und Aussenseiter werden vernachlässigt, diffamiert, ausgeschlosssen, in Psychiatrien und andere Einrichtungen verfrachtet, mit Pillen ruhiggestellt oder anderweitig schlecht behandelt. Die Nutznießer sind außer den Ärzten selber nur die Kapitalisten, und das auch nur bedingt, weil nur auf materieller Ebene. Die Lebensrealität von uns allen sieht so aus: Die gekünstelte Kommunikation, die vorgetäuschte Lebendigkeit, aufgesetzte Originalität, als Liebe bezeichnete Heucheleien und Pseudo Bedürfnisse wie ein attraktives äußeres Erscheinungsbild, ein cooles und sicheres Auftreten, Schlagfertigkeit http://www.zwangspsychiatrie.de/2014/01/prozess-gegen-dennis-stephan-wird-zur-farce/ , eine interessante Persönlichkeit und das Streben nach Gesundheit verdecken die psychiatrische und klinische Distanziertheit, Berechnung und Kälte, die dahinter stecken. Gerechtigkeit, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Herzlichkeit sind ökonomisiert, dosiert und rationiert (Eine Folge davon: Jedes Jahr sterben in Deutschland um die 10000 Menschen durch Selbstmord/ Suizidversuche: 100000 - 150000 ...die Dunkelziffern sind deutlich höhe). Anstatt nur auf P. und die Links zu schauen, kann jeder auch mal seine eigenen letzten 2 Lebensjahre Revue passieren lassen und erkennen, wie Psychiatrie und Ärzte allgemein sein Leben und sein Lebensumfeld ausrichten. Dagegen hilft die Selbstbrandmarkung als Patient innerhalb einer Patientenfront. Nur dann entsteht statt einer scheinbaren Vielfalt, die in Wahrheit mit gleichmachenden und wettbewerblichen Zwängen verknüpft ist, eine Einheit, die eine freie Entfaltung der Individuen in all ihrer Unterschiedlichkeit ermöglicht. Dabei vollziehen wir eine dialektische Reise durch verschiedene Momente der Repression und lösen sie auf:
Da die Umwelt uns Lust und Befriedigung versagt, geht es uns schlecht und unser Leben ist unerfüllt und stumpfsinnig. Aufgrund der Ablehnung zieht sich unsere vorher in die Umgebung gerichtete Lebensenergie von den äußeren Bereichen des Körpers ins Innere zurück und verursacht ein Gefühl von Enge und Beklemmung, das sich in unserem Bewußtsein als Angst wiederspiegelt; was uns dabei noch mehr Angst macht, ist die Tatsache, daß schon unsere Grundverfassung als Produkte des Kapitalismus, in die wir nach Begegnungen mit einer abweisenden Umwelt wieder zurückgeworfen werden, eine Angstbesetzte und Unterdrückte ist - schon seit unser frühen Kindheit werden unsere Lebensäußerungen abgewürgt und schon vor unserer Geburt ist unsere Rolle als Zahnrad im Getriebe des Systems festgelegt. Es gibt scheinbar kein Entkommen. Nur durch die Veränderung unserer Lebensbedingungen können wir diese Rückkopplung zwischen Umwelt, Beklemmung und Angst kurzschließen und die Energie/ Wärme wieder zum fließen bringen. Wenn wir uns alle als Patienten begegnen, entsteht Vertrautheit und die Schranken fallen, die uns bisher immer vom Leben und der Außenwelt abgeschnitten haben. Patientenfront, die einzige Bewegung, die konsequent eine emanzipierte Zukunft zur Wirklichkeiten werden läßt****. Da jeder Patient ist, wird niemand und kein Problem oder Widerspruch ausgeklammert. Angst ist kein natürlicher Zustand sondern die Bereitschaft, Angst zu empfinden ist kulturell erzeugt: http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Angst.htm
Die Ärzte haben auch Angst, vordergründig vor ihren Patienten und ihrer Krankheitskraft, die sie überflüssig macht, hintergründung vor ihrer eigenen Unzulänglichkeit, Befangenheit und Feindschaft gegenüber jeglicher Äußerung von Leben. Diese Psychopathen (ihre Definition davon trifft genau auf sie selbst zu:http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie ), die sich Psychiater nennen, bekommen Sonderrechte, quasi einen unantastbaren Status: P. machte uns auch nochmal deutlich, daß die Justiz ganz besonders in psychiatrischen Angelegenheiten eine untergeordnete Rolle spielt. So berichteten ihm mehrere Mitgefangene, daß ihren Anwälten von Richtern konkrete Entlassungsdaten genannt wurden, die sich dann in Luft auflösten. Das deckt sich mit der Erfahrung die P. vor dem Gerichtstermin gemacht hatte: Die Richterin hatte seinem Anwalt wissen lassen, daß sie die Strafe gerne zur Bewährung aussetzen würde, was dann ja nicht geschah (Ansonsten führen solche Absprachen in der Regel auch zu entsprechenden Urteilen). Aber das ist auch kein Wunder, denn im Gesetz steht schon drin, daß Maßregeln der Besserung und Sicherung nicht Gegenstand einer Verständigung zwischen Richtern und Anwälten sein dürfen. http://dejure.org/gesetze/StPO/257c.html Mit anderen Worten sind diese rechtsanwältlichen Bemühungen und richterlichen Versprechen reine Augenwischerei.
Am 14., 18. und 25. 5 hatte P. Gespräche mit einer externen Gutachterin. Sie verkündete, daß P. auf jeden Fall nach §63 entlassen wird. Es wird dann noch um die Bedingungen gehen, ob die Entlassung mit oder ohne Bewährung erfolgt. Für Ende Juli, Anfang August ist ein Gerichtstermin geplant.
Sie war freundlich, aufmerksam. Sie scheint mit dem Therapeuten gesprochen zu haben. Sie sagt, seit dem Fall Mollath seien Richter bestrebt besser zu entscheiden. Sie war kritisch gegenüber den Diagnosen eingestellt und erstaunt, daß P in seinem guten Zustand so lange festgehalten wird. Sie sagt, es kann auch eine kurzfristige Erkrankung gewesen sein. Auch wenn sie sich die Akten anschaut, sieht es für sie so aus, als ob P. kurzfristig erkrankt war. Vieles deutet für sie sogar auch darauf hin, daß es sich nur um eine persönliche Krise aufgrund seiner damaligen Lebenssituation gehandelt hat. Sie will sich Zeit nehmen, intensiv die Polizeiaussagen und anderen Akten zu überprüfen. P. hat darum gebeten, daß das Urteil als ungültig revidiert wird. Er wünscht sich, ohne Auflagen entlassen zu werden. Das Gutachten sollte in wenigen Wochen fertig sein.
Die Gutachterin hat P. eingeladen, vor der entgültigen Verabschiedung des Gutachtens über den Inhalt zu diskutieren. Das alles hört sich erst einmal gut an, wir wollen aber nicht zu enthusiastisch sein, denn wie hier bereits mehrfach beschrieben, bedeuten Versprechungen im psychiatrischen Bereich nicht viel. Ein ehemaliger Mitpatient kam kurz vor dem ersten Termin von draussen zu Besuch und sagte, diese Gutachterin hätte ihn seinerzeit verrissen.
Nach Gesprächen des Therapeuten mit der Chefärztin bekommt P. seit der mit dem 12.5. beginnenden Woche 3 mal wöchentlich 4 Stunden unbegleiteten Ausgang. Seitdem steigert sich die Anzahl der wöchentlichen Ausgangstage jede Woche um ein Tag. Das ist zu begrüßen. Ansonsten hatte der Therapeut mal gesagt, er würde gerne mehr für P. veranlasssen, aber er käme mit der Leitung nicht klar und werde von ihr überstimmt, d.h. von Leuten, die P. gar nicht kennen. Da können wir nur sagen, er sollte wie Wolfang Huber mit dem Sozialistischen Patientenkollektiv Patientenfront machen, anstatt Stellungnahmen zu schreiben, die dann abgesegnet werden, weil sie eine Hintertür offen lassen, die eine weitere Inhaftierung P's möglich machen. P. sagte kürzlich, es hat den Anschein, daß sich alle raushalten und keiner eine Entscheidung treffen will.
Am letzten Dienstag hat sich P mit der ärztlichen Gutachterin getroffen. Sie meinte, sie bleibe bei ihrer Meinung, daß P nicht psychisch krank sei, und sie plädiere dafür, daß der §63 StGB (Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus wegen Schuldunfähigkeit und Allgemeingefährlichkeit) bei ihm aberkannt wird. Sie wird das Gutachten zum 14. Juli abgeben und dann rechnet P mit einer Gerichtsverhandlung innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen. Wir sind gespannt, ob die Aussichten für P so positiv bleiben, oder ob es wieder ein Täuschungsmanöver der Ärzte ist.
*Im Telefongespräch am Tag zuvor mit P. hatten wir bezüglich seines Falls den Umgang mit Verantwortlichkeit im Wechselspiel von unterschiedlichen Behörden thematisiert. Desweiteren haben wir über Cannabiskonsum geredet. Es hat fast den Anschein, daß da wer mitgehört hat und uns jetzt die Schuld in die Schuhe schieben will, nur weil wir erwähnen, was für Unrecht in dieser und anderen Behörden geschieht; andererseits könnten wir auch die Lügen und Zusammenhänge und was wirklich gemeint war, antizipiert haben; vielleicht ist der Therapeut aber auch mit der Wahrheit rausgerückt, d.h. daß der Gerichtstermin abgesagt wurde, weil P. ihm auf den Zahn gefühlt hat.
Es ist ein Eingriff in die Informationsfreiheit, daß die Patienten keinen Internetzugang haben dürfen. Das wäre für die Ärzte schon deswegen schlecht, weil ihre totalitäre Erziehungsmethoden dadurch gefährdet wären, Patienten mit Internet an die Öffentlichkeit gehen könnten, und E-Mails, Skype etc. nicht so leicht abgehört werden können. Wenn in diesem Text einige Details eventuell nicht ganz korrekt sind, liegt das daran, daß wir P. unsere Texte nicht per E-mail zum Gegenlesen zuschicken konnten.
**Die Kampagne gegen Wilhelm Reich und seine Forschung ist gut dargestellt. Auch wird beschrieben, daß sie nicht mit dem Meuchelmord an ihm endete, sondern daß noch nach seinem Tode die Zensur weiter betrieben wurde. Einige der Interpretationen von Reich's Forschung seitens der Autoren des Artikels teilen wir aber nicht, wie z.B.die ärztlich geprägte Theorie von negativer und positiver Energie im Menschen und, daß z.B. Wut allgemein mit negativer Energie gleichgesetzt und pauschal verurteilt wird.
*** Gemeint (subjektiv, um Bürger bzw. Patienten zu veräppeln) ist, daß es sich um ein Demonstrationsrecht handelt. Gesagt wird aber (objektiv, für das Kapital), daß das Demonstrationsrecht vom Versammlungsgesetz durch verschiedene Auflagen wie der Anmeldepflicht beschränkt wird (siehe auch, - bekämpft wird, wer die Grundrechte in Anspruch nimmt, Grundrechte sind für das Kapital da - Kapitel 3 von
http://www.spkpfh.de/KKW_VII_Dokumentarischer_Teil.htm#38_Patientenselbstorganisation
und bei Hegel:
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Hegel,+Georg+Wilhelm+Friedrich/Ph%C3%A4nomenologie+des+Geistes/A.+Bewu%C3%9Ftsein/I.+Die+sinnliche+Gewi%C3%9Fheit+oder+das+Diese+und+das+Meinen ).
Genauso ist es mit vielen Gesetzen, wie z.B. mit der Meinungsfreiheit. Das Strafrecht insgesamt ist kein Recht sondern ein Unrecht, welches es möglich macht, daß ~ 3% der Bevölkerung ~ 97% der Bevölkerung den größten Teil des Ertrags ihrer Arbeit zu stehlen, und daß diese Verhältnisse abgesichert werden.
**** Initiativen gegen Rassismus, Sexismus, Homophopie, Gentrifizierung, für bessere Arbeitsverhältnisse, gegen Atomkraft, für kostenlose Bildung, gegen Krieg, gegen Kapitalismus usw. sind nicht falsch, sondern nur unvollständig, wenn Krankheit dabei nicht thematisiert wird. Wenn wir uns nur mit Teilwidersprüchen befassen, realisieren wir nicht die gesamte krankmachende Kontrolle, die auf jeden von uns ausgeübt wird, und die wir selber ausüben. Man kann Antikapitalist, Anarchist oder sonstwas werden und trotzdem mit seinem Leben im Wesentlichen so weiter machen wie bisher. Als revolutionärer Patient jedoch konfrontiert man sich immer wieder mit den Widersprüchen, in denen wir leben, denn wir machen uns die im Haupttext erwähnten allgemeinen Defizite zum gemeinsamen Gegenstand, anstatt sie weiter als individuelle, unbewußte Krankheit zu reproduzieren und somit dem Iatro-Kapitalismus in die Hände zu spielen. Wir müßen uns so oder so 24 Stunden am Tag bis in unserer Träume hinein mit diesen Verhältnissen auseinandersetzen, denn sie sind die Realität in der wir leben, das gesellschaftliche Sein, welches unser Bewußtsein bestimmt. Wenn wir eh schon die Mühe aufnehmen müssen, diesen ganzen Wahnsinn hier zu verarbeiten, können wir es gleichfalls und besser bewußt machen. In passiv, entfremdet und vereinzelt ertragenen Krankheitssymptomen der unterschiedlichsten Art, erkennen wir den kollektiven Zusammenhang und wandeln diese Symptome einer repressiven Gesellschaft in kollektives, revolutionäres, befreiendes Wirken um, immer wieder aufs Neue.
Die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie/ Maßregelvollzug Teil 3
Hier geht es um das skandalöse erste Gutachten von 2012, aufgrund dessen P. im Maßregelvollzug eingesperrt ist und um die aktuellen Entwicklungen bezüglich P's Situation. Ein Gerichtstermin zur Prüfung der Rechtmäßigkeit von P's Unterbringung ist für August geplant, die jetzige Gutachterin plädiert dafür, ihn zu entlassen.
Wir müssen uns verbiegen, um Anerkennung, Respekt und materielle Sicherheit zu erlangen, P konnte und wollte das nicht und lebte deswegen mit seiner Freundin und ihrem gemeinsamen Sohn in prekären Verhältnissen. Es ist schon so schwierig als arbeitslose Familie am Existenzminnimum zu leben und vom Arbeitsamt/ Jobcenter abhängig zu sein. Die Eltern hatten es also schon so nicht einfach. Das Jugendamt drangsalierte in den folgenden Jahren die junge Familie bis zum Entzug des Sorgerechtes für beide Eltern (siehe Teil 1). P., der sich auch um seine Freundin trotz ihrer heftigen Launen liebevoll kümmerte und deswegen bereits häufig unter Stress stand, war verständlicherweise außer sich über die Trennung von seinem Sohn. Er war bis dahin noch nie straffällig oder psychisch auffällig geworden.
Anstatt diese naheliegenden Gründe als Erklärung zu begreifen, diagnostizierte der medizinische Sachverständige und gerichtliche Gutachter Herr Dr. Finger bei ihm im September 2012 hebephrene Schizophrenie http://de.wikipedia.org/wiki/Hebephrene_Schizophrenie - Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Hepephrene Schizophrenie Jugendirresein oder läppische Verblödung genannt.
Es werden hirnorganische (endogene) Störungen als maßgebliche Teilursachen angenommen, sind aber nicht bewiesen. Erfahrungsgemäß beruhen klinische Diagnosen auf unbewiesenen, umstrittenen Hypothesen und es wird trotzdem nach ihnen gehandelt. Der Gutachter definierte sozialen Konflikte - sie werden gemacht, u.a. durch repressive familiäre und staatliche Strukturen, durch staatliche Repressionen, durch die Verschärfung von Gesetzen in Kombination mit Einschränkungen von Bürgerrechten, durch Kürzung von Sozialleistungen (Armut) und Steuergeschenke für Reiche, durch gesundheitspolitische Richtlinien und Maßnahmen - in eine endogene Krankheit mit schlechter Heilungsprognose um – es gibt überhaupt keine endogenen psychischen Krankheiten. Weil die Ursachen angeblich auf vorwiegend stofflichen Störungen und weniger auf der Lebenssituation beruhen, hat der Patient kaum Chancen, seine Ungefährlichkeit zu beweisen, es sei denn, er läßt sich auf lebenslange Therapie mit Nervengiften ein, doch selbst hier wird eingeräumt, daß die Heilungschancen gering seien. Dr. Finger führte P's Weigerung, sich medikamentös behandeln zu lassen, fehlende Einsicht in seine Krankheit und seine antipsychiatrische Einstellung als Indiz einer verschlechterten Heilungsprognose bzw. als einen weiteren Unterbringungsgrund an.
Psychiater können jeder aus Protest gegen ihre Lebensverhältnisse straffällig werdende Person - oft betrifft es Leute aus der Unterschicht - eine solche oder ähnliche Diagnose unterjubeln, und sie kann, wenn die Ärzte es wollen, lebenslänglich eingesperrt werden. Hier lässt die herrschende Psychiatrie Parteien wie die NPD, Die Rechte, AFD oder rechte Kameradschaften weit links liegen, die so etwas nicht einmal für Immigranten und Flüchtlinge fordern. Aber wenn das gesellschaftliche Klima und die Kräfteverhältnisse es erlauben würden, dann würden die Psychiater und ihre Handlanger wieder weiträumig "soziale Säuberungen" durchführen und dem "Saum der Gesellschaft" - Zitat aus Dr. Fingers Gutachten über die Hausbesetzerszene, in der sich P. zeitweise aufhielt - Recht und Ordnung beibringen. Dr. Finger schob P. seine sozialen Probleme und den Kindesentzug in die Schuhe, als ob er in einem Vakuumbehälter leben würde. Er schrieb, daß der sich in P's Biographie zeigende ungeregelte Lebenswandel ohne Lehre, beendetem Studium oder Erwerbstätigkeit typisch für an Hebephrenie Erkrankte sei, unterstellte ihm dann noch einige psychosoziale, intellektuelle und verhaltens - Auffälligkeiten, die er im Wesentlichen der Schizophrenie zuordnete, die aber eigentlich grade bei Aussteigern und Alternativen als Protest, aber auch sonst häufiger vorkommen. Dementsprechend gab P's Klinikarzt Herr Schäfer nach mehrmonatiger Behandlung zu Protokoll, daß "P's Lebensführung durchaus typisch für Friedrichshainer Langzeitstudenten sei", relativierte dann aber seine Aussage u.a. damit, daß P's umgängliches Verhalten auch mit dem geregelten Umfeld der Anstalt zu tun haben könnte.
P's unauffälliges Verhalten im Maßregelvollzug hätte viel logischer dahingehend zu seinen Gunsten interpretieren können, daß er trotz der bevorstehenden Gerichtsverhandlung, der ungewissen Zukunft bzw. Länge seiner Einsperrung und den Einschränkungen, die eine Unterbringung bedeutet, ruhig blieb, desweiteren, daß seine Zurückhaltung in der Anstalt ein Beweis dafür ist, daß seine Ausraster und Probleme Ausdruck einer eng mit den sozialen Umständen zusammenhängende Krise waren, und daß grade eine negative Gefahrenprognose aufgrund zu befürchtender zusammenhangsloser Gewaltausbrüche völlig aus der Luft gegriffen ist, solch eine Prognose selbst wäre zusammenhangslos und willkürlich.
Es ist ziemlich offensichtlich, daß Herr Schäfer dem Dr. Finger nicht allzusehr widersprechen wollte, vermutlich aus Karrieregründen und Angst vor einer Einsicht in die Widersprüche seiner Denkweise (zum abwehrenden Verhalten von Ärzten und Behörden siehe http://www.spkpfh.de/SPK_Doku_3_Zum_Problem_Widerstaende.htm ). Wo die systematische Unterdrückung von Minderheiten hinführen kann, haben einige Ärzte schon 1946 in Nürnberg während ihrer Hinrichtung erlebt. Begründet werden Diagnosen auch heute noch, jedoch nur indirekt, mit mangelnder Verwertbarkeit, Dr. Finger bezeichnete diese Unbrauchbarkeit für die Produktion von Mehrwert bei P. als: Antriebs und Ziellosigkeit, zu erkennen an: Leben in einem besetzten Haus/ häufiges Umherreisen/ Leistungsabfall in der Schule (nur schlechtes Abitur) und Mißerfolg im Studium, Vergesslichkeit - sog. Zeitgitterstörung, vor allem, weil er sich nicht lückenlos an seinen Lebenslauf erinnern konnte -, Verantwortungslosigkeit, sozialer Rückzug, zeitweise Verwahrlosung (u.a. lange ungekämmte Haare und unrasiert während des Gesprächs), Aggressionsschübe aufgrund psychosozialer Überforderung, Stimmungsschwankungen – dem behandelnden Arzt Herrn Schäfer war nichts von den psychischen Symptomen aufgefallen.
Das ist auch kein Wunder, denn das Gutachten und die behaupteten Störungen basieren auf Lügen, wie P. versicherte. So gab es etwa bei ihm keine Erinnerungslücken im Lebenslauf. Außerdem waren schon die Aussagen seiner Mutter, aufgrund deren er begutachtet worden, eine Konstruktion, weil die Eltern wollten, daß er weggesperrt wird. Zum Beispiel hatte P. im Haus der Eltern eine Wetterstation von der Wand gerissen, weil er sie schon immer häßlich fand. Die Mutter gab später zu Protokoll, er hätte das Gerät zerstört, weil er dachte, es handele sich um ein Überwachungsinstrument. Jugendamt und auch die Freundin und die Eltern verbreiteten haltlose Anschuldigungen über P. bezüglich seiner vermeintlichen Unfähigkeit, eine Vaterrolle einzunehmen. Auch deswegen verhielt er sich provozierend seinen Eltern gegenüber. Die fingierten Akten vom Jugendamt dienten dann wiederum Herrn Finger, diesem Fingierer schlechthin, als ein Beweisstück.
Und selbst wenn die Beobachtungen von Finger zutreffen würden: Diese P. zugeschriebenen Charaktereigenschaften sind weit verbreitet und mit solchen Zuschreibungen könnten Psychiater fast jeden und erst recht jedes unangepaßte Individuum oder ganze unerwünschte Bevölkerungsgruppen für geisterkrank und vogelfrei erklären. Aber auch sie könnten mal für nicht ganz dicht in der Birne erklärt und von der Patientenklasse zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn die Patientenklasse es zum Politikum macht, offenbart sich der Charakter der Psychatrien als politische Sonderjustiz und Internierungslager für Arbeitsunwillige - oder Unfähige und andere Nonkonformisten. Die meisten Psychiater behaupten, Andersartige um nicht zu sagen Entartete litten an endogenen Erkrankungen, d.h. an angeborenen vererbten Defekten, im 3. Reich wurden die Betroffenen im Rahmen der Rassenhygiene http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Rassenhygiene - beruhend auf der ärztlich entwickelten Eugenik http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik#Zeit_des_Nationalsozialismus - bestraft; auch heute sperren Ärzte die Diskriminierten ein, behandeln sie mit Nervengiften und erniedrigen sie, beuten ihre Arbeitskraft fast ohne Bezahlung aus, in Tradition mit Karl Bonhoeffer, dem Namensgeber der Klinik, der mit dieser Begründung im 3. Reich Patienten zur Sterilisierung freigab (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Bonhoeffer#Gutachten_f.C3.BCr_Zwangssterilisierungen und http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Rassenhygiene#Rassenhygiene_durch_Sterilisation . Es ist nur konsequent, daß eine Klinik mit diesem Namensgeber auch heute noch nach diesen Kriterien selektiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Rassenhygiene#Opfer_der_Rassenhygiene . Das von Ärzten verfasste Bild der Forensik (und von Psychiatrien schlechthin) als Institutionen, welche die Öffentlichkeit vor gefährlichen "Horrorgestalten" und ähnlichem schützen, gerät immer mehr ins wanken. Lasst es zu fall bringen und die faschistischen Weißkittel gleich mit.
Am 17.6., am Tag vor dem Treffen mit der Gutachterin, traf sich P. mit seinem Therapeuten und einer leitenden Ärztin, um über eine Verlängerung der Ausgangszeit auf 8 Stunden zu sprechen. Die Ärztin fragte P., wie er sich hinsichtlich Lohnarbeit und Cannabis nach einer eventuellen Entlassung verhalten würde. Er gab keine klare Antwort darauf, sagte etwas in der Richtung "mal schauen, das wird die Zukunft zeigen". Laut der Ärztin war er wenig enthusiastisch, als sie ihn auf das Thema Jobsuche ansprach. Sie interpretierte sein Verhalten als Anzeichen einer Minussymptomatik d.h. den Verlust der Persönlichkeitsstruktur/ Persönlichkeitsverlust (siehe folgender Absatz), welche ein Symptom seiner hebephrenen Schizophrenie ist. Auch hier bestätigt sich die Funktion der Psychiatrien als politisches Kontroll - und Unterdrückungsinstrument, welche wir im letzten Absatz besprochen haben. Die Ärztin meldete den Vorfall der Gutachterin, welche P. darauf ansprach, aber der Beschwerde sonst anscheinend keine Beachtung schenkte.
Wie die Institution Maßregelvollzug wird auch die Institution Jugendamt von immer weniger Leuten als konstruktiv angesehen, teilweise ist noch der Eindruck verbreitet, es würde das Wohl von Kindern und Jugendlichen vertreten. Wenn dem so wäre, dann - ein Beispiel von vielen - würden sich die Jugendämter nicht für die Durchsetzung der Schulpflicht und für die Disziplinierung von verhaltensauffälligen Schülern und ihren Eltern stark machen. Die Schulen sind Bewußtseinsfabriken und Anstalten der Verhaltensmodifikation in einem. Hier werden kindliche Phantasie und Spontanität abgewürgt, da sie für die herrschenden Produktionsverhältnisse disfunktional sind. Kindern wird bei Fragen wie, ob sie bei ihren Eltern bleiben oder in Erziehungsanstalten wie Schule oder Kinderheime gehen wollen, ihre Mündigkeit abgesprochen, weil sie noch nicht verblödet genug sind, ihre Bedürfnisse zu weit gehen und weil sie halt nicht so entfremdet sind. Erst als fertiges Produkt für den kapitalistischen Produktions – und Verwertungsprozess, angesetzt auf 18 Lebensjahre, bekommt Mensch in der Regel die volle Mündigkeit zugesprochen. Dieses Produkt wird auch Persönlichkeit genannt. Wenn diese sogenannte Persönlichkeit wie laut Beschreibung der hebephrenen Schizophrenie
http://de.wikipedia.org/wiki/Hebephrene_Schizophrenie#Pers.C3.B6nlichkeit_und_Verhalten
ihr Wesen und ihre Struktur verliert, wird uns schnell unsere Mündigkeit oder zumindest unsere Zurechnungs bzw. Schul(d)fähigkeit wieder aberkannt.
Bei der Beschäftigung mit dem Schulthema erinnerte sich ein Frontpatient: "In Grundschulzeiten wurde ich regelmäßig am Ende der Wochenenden oder Ferien
von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Angst insbesondere Todesangst ergriffen".
Das mit der Todesangst ist kein Wunder, denn die Schule ist dazu da, um
lebensbejahende Regungen auszuschalten. Welches Kind wird schon gefragt und vor die Wahl gestellt, ob es überhaupt zur Schule gehen möchte? Welches Kind geht schon gerne und freiwillig zur Schule? Viele auf jeden Fall nicht. Die Freude ist immer groß, wenn Unterricht ausfällt! Die Unterdrückung von Bewegung, Ausdruck, Neugier usw. führt zu Blockaden und allerlei Erkrankungen. In Universität, Lehre, Lohnarbeit usw., werden die Patienten weiter von der Wirklichkeit entfremdet und der Realität angeglichen. Werden sie dann davon ernsthaft krank, wird ihnen gesagt, es sei Zeit zu gehen - siehe Sterbehilfe*. Leute, die einen anderen Weg gehen wollen, laufen Gefahr pathologisiert und Zwangsmaßnahmen unterworfen zu werden, sobald sie in die Fänge des Gesundheitswesens geraten.
Die Gutachterin hat ihr Schreiben am 15.7. abgegeben, und auch der Therapeut hat seine Stellungnahme für das Gericht eingereicht. Es wird erwartet, daß der Gerichtstermin noch im Laufe des August stattfinden wird. Der Therapeut hat P. das Gutachten vorgelesen. Die Gutachterin sagt, daß P. lediglich eine leichte Störung vor der Straftat hatte, die mit seiner belastenden Lebenssituation zusammenhing. Damit widerrief sie ihre vorherige Ansicht, daß P. durchgehend ganz ohne Symptome sei; wenn das mal keine Hintertür zur weiteren Wegsperrung im Deportationslager ist? Jedoch war die Ursache dieser Belastungsstörung eine psychische Ausnahmesituation, und es ist nicht ungewöhnlich, daß Betroffene von solchen äußeren Schwierigkeiten Probleme haben, ihre Lage zu bewältigen. Die Gutachterin diagnostizierte nur diese Krise, konnte keine psychische Krankheit feststellen und betrachtet den § 63 als erledigt, mit anderen Worten, das Urteil vor zwei Jahren war eine Fehlentscheidung. Dementsprechend nimmt sie auch das Gutachten von Herrn Finger auseinander. Sie teilte P. mit, daß er entspannt in die Verhandlung gehen könne, und daß seine Entlassung schon klappen würde.
P. engagiert sich auf seiner Station für andere Patienten, weil sie unter der Betäubung von Psychopharmaka Schwierigkeiten haben, sich zu wehren. Er klärt sie auch über ihre Rechte auf.
Einige Pfleger machen kurz vor der möglichen Entlassung von P. nochmal Ärger. So wurde kürzlich nach einem Ausgang ein Bluttest auf Alkohol bei P. durchgeführt, das Gerät zeigte um die 0,1 Promille an und die Pfleger freuten sich darüber und hänselten P., der aber gar nichts getrunken hatte. P bestand dann auf einem zweiten Messgerät und dieses zeigte dann 0,0 Promille an. Dann meinten sie, das zweite Gerät könnte auch kaputt sein, und sie wollten, daß P. trotzdem ein Urinprobe abgibt. Weil es ihnen damit nicht schnell genug ging, bauten sich gerade während unseres Telefongespräches diese zwei Pfleger vor P. auf, als wollten sie ihn schlagen, provozierten ihn und befahlen ihm, daß Gespräch abzubrechen. Sie wollten, daß er ausrastet, und daß sie ihn in die Isolationszelle einsperren können. Erst als P. von ihnen verlangte, sie sollten den diensthabenden Arzt holen, zogen sie Leine. Ganz besonders der stellvertretenden Pflegedienstleiter provoziert P. und brüllt manchmal rum wie bescheuert.
Da die Urinprobe am Wochenende nicht ausgewertet werden kann, wurde P. am Sonntag der Ausgang gestrichen, denn es sei ja nicht ausgeschlossen, daß er Alkohol getrunken hat. P's Therapeut gibt weiterhin zu, daß einige Pfleger sich unmöglich gegenüber P. verhalten, doch er ist der Meinung, daß P. nicht angemessen darauf reagiert.
P. hat aufgrund des Stresses in der Anstalt Schlafstörungen und bekam Abzesse. Diese sind zeitweise schlimmer geworden, da es für Patienten angeblich verboten ist, Desinfektionsmittel auf der Station zu verwenden.
*Ein anderer Bereich, in dem Ärzte populistische und rechtsextreme Strömungen rechts deutlich überholen, ist die Diskussion um die sogenannte Sterbehilfe, früher Gnadentot - in einigen Staaten schon legal. Hier werden Schwerkranke, Behinderte Alte und Gebrechliche - und oft erst durch medizinische Behandlung in diese Situation gebrachte – Patienten dazu ermutigt und aufgefordert, doch ihrer Ermordung durch Gift oder der Beendigung oder Versagung von lebenserhaltenden Maßnahmen zuzustimmen. Diese Ärzte sagen, sie wollen die Patienten von ihrem Leid erlösen. In Wirklichkeit geht es darum, daß sie niemanden mehr zur Last fallen und keine Kosten mehr verursachen, denn sie haben für die medizinische Forschung keinen Wert mehr -außer ihren Organen usw. - und es gibt rentablere Einnahmequellen für die Medizin, etc. Die Patienten werden in ihren Tod gehetzt, ermordet (siehe auch http://www.spkpfh.de/Wut_und_Aerger_2.htm ). Wir schlagen vor, Sterbehilfe für Ärzte, denn sie richten großen Schaden in der Bevölkerung an, und bekommen auch noch Geld dafür...sollen sie selber die Gifte nehmen, welche für die Euthanazi der Aussortierten bestimmt waren.
Die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie: Gerichtstermin, Zusammenfassung und vorläufiges Fazit (Maßregelvollzug Teil 4)
Am 28.8. 2014 hat P. in Berlin, Landgericht Tiergarten, Turmstr. 91, 1. Stock, Saal 500, um 15.30 Uhr den Gerichtstermin zur Prüfung der Rechtmäßigkeit seiner weiteren Unterbringung im Maßregelvollzug. Das Krankenhaus hat sich dem aktuellen Gutachten angeschlossen, das seine sofortige Entlassung fordert, und das gemäß des §63 StGB gefällte Urteil von vor zwei Jahren für nichtig erklärt. Laut diesem Gutachten gab es nie eine Unterbringungsgrundlage.
Die Klinik hat mehrere Gegenstände aus P's Besitz "verloren". Er fordert seine Sachen zurück. Wie in den vorherigen Blogbeiträgen zu sehen, werden seitens der Karl Bonhoeffer Klinik regelmäßig Gegenstände entwendet oder unterschlagen, in der Sprache des Krankenhauses heißt das verklüngelt, verloren, zur Zeit nicht auffindbar etc.
Gestern (24.8.) hatten die Pfleger wieder Alkoholprobleme. Da P. vorher einen Fruchtsaft getrunken hatte, zeigte das Atemmeßgerät zunächst einen geringen Alkoholwert an, das nächste Gerät zeigte 0,0 Promille. Ihnen reichte das nicht und sie machten wieder Stress.
An diesen beiden Beispielen von wirklichkeitsverleugendem Verhalten wird wieder deutlich, daß die Bediensteten des Maßregelvollzugs unter heftigen psychischen Störungen leiden, psychiatrische Gutachter würden vergleichbare Auffälligkeiten bei Patienten als Anzeichen von Psychosen, Schizophrenie, etc. Interpretieren. Sobald die Institution Psychiatrie mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten und Lügen, die eine Zurichtung von Patientenmaterial im Sinne des Kapitals mit sich bringt, konfrontiert wird, offenbart sich die ihr innewohnende Entfremdung und Sinnfreiheit.
Was die Gründe für P's mittlerweile über zweijährigen Freiheitsentzug angeht, können wir zusammenfassen (siehe auch "die Allgemeingefährlichkeit der Psychiatrie"):
Die Akten, Berichte, Stellungnahmen, Anträge usw. der Klinik waren trotz der Erkenntnis, daß P. nicht negativ in Erscheinung trat und keine Anzeichen der ihm unterstellten Schizophrenie zeigte, von verunglimpfenden und falschen Anschuldigungen durchzogen* (wir berichteten in den ersten beiden Blogbeiträgen).
Das Urteil stützte sich auf von P's Eltern erfundenen Sachverhalten, die implizieren, daß er geisteskrank sei, dem Gutachten von Herrn Finger, und auf die Aussagen von einigen Polizisten, denen beim Gerichtstermin schon bewußt war, daß sie die These "psychisch krank" bestätigen sollten, denn unter diesem Vorzeichen stand der Prozess. Während der beiden Einsätze viele Monate zuvor war ihnen noch keine Geisteskrankheit bei P. aufgefallen. Es kommt schließlich häufig vor, daß sich Personen gegen ungerechtfertigte Ingewahrsamnahmen wehren, schimpfen und schreien, insbesondere wenn ihnen Gewalt zugefügt wird.
Das Gutachten von Herrn Finger beruht einzig und allein auf dem von P. in einem sogenannten Gespräch (Verhör) verlautbarten Lebenslauf, nicht auf dem Verhalten P's während des Verhörs – auch wenn Herr Finger versuchte, etwas nicht Vorhandenes in P's Auftreten hineinzuinterpretieren, was seine Diagnose rechtfertigt (wir berichteten)...dies sind die typischen geistigen Totalausfälle und Halluzinationen auf Seiten der Psychiater. Hätte P. geschwiegen, hätte Herr Finger nur auf amtliche Akten wie die Verleumdungen vom Jugendamt zurückgreifen können. Jede amtliche Datenspeicherung kann Objekt psychiatrischer Begutachtung werden, das sollte man sich auch mal bei der ganzen Diskussion um Lauschangrfiffe, Vorratsdatenspeicherung usw. vor Augen halten.
Der Lebenslauf war nicht grade ungewöhnlich, P. hatte keine Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Sein Leben war geprägt von einem Freiheitsdrang, von prekären Verhältnissen, fehlender Anpassung an bürgerliche Werte, und der Verweigerung von Konkurrenzsystem bzw. Erfolgsstreben; dies wurde mit zwei Jahren Maßregelvollzug bestraft, über den Umweg der Etikettierung als hebephrene Schizophrenie. Seine Weigerung, dieser Diagnose zuzustimmen und sich nach ihrer Maßgabe behandelt zu lassen, wurde dahingehend gedeutet, daß sich seine Heilungs - und Entlassungsaussichten verschlechtern.
Psychiater sind unzurrechnungsfähig und allgemeingefährlich, weil jeder bedroht ist, von ihnen für weitverbreitetes Verhalten, Ereignisse und Lebenssituationen - jeder hat seine Probleme mit den lebensbedrohlichen Vorgaben des kapitalistischen Produktions und Verwertungsprozesses - willkürlich deportiert, weggesperrt und mit Betäubungsmitteln vergiftet zu werden. Sie versuchen ein Klima der Angst zu verbreiten, wo jede nonkonforme, ungehemmte Lebensweise oder Lebensäußerung, also jede antikapitalistische Regung, als potentiell gefährlich angesehen wird. Die breite Bevölkerung ist jedoch wesentlich toleranter als sie - sonst hätten wir hier einen offenen Totalitarismus - nichtsdestotrotz übt die faschistische psychiatrischen Agenda Einfluß aus, zu sehen u.a. an den jährlichen Denunzationen, aufgrund deren Patienten in Anstalten verschwinden. Psychiater wollen jeden Patientenwiderstand im Keim ersticken und entzweien, denn zu Recht haben sie Paranoja davor, daß ihre Lügen, ihre Verbrechen, ihr lebensfeindliches Fahndungsraster auffliegen, davor, daß die Allgemeinheit, die potentiell revolutionäre Patientenklasse, sie zur Rechenschaft zieht, und um dies zu verhindern, sind ihnen alle Mittel recht, und seien sie noch so heftig im Widerspruch zu dem, was sie im Namen der Menschlichkeit und der Hilfe für ihre Patienten predigen, sogar im Widerspruch zu ihrer eigenen medizinisch – wissenschaftlichen Logik und auch zu jeglicher Logik des Alltags. Dies ist eine Warnung an alle und eine Aufforderung gemeinsam als revolutionäre Patienten in die Offensive zu gehen, für ein Leben in Protest Kraft Krankheit und gegen Ärzte und Gesundheitsterror.
* P.konnte kürzlich einen Blick in eine Krankenakte werfen, in der drin stand, daß Chaos in seinem Zimmer herrsche, es würde stinken wie sau und Lebensmittel würden offen herumliegen. Ein Chaos wäre nur zu erkennen gewesen, wenn man die Maßstäbe einer Putzmittelwerbung anlegt. Die riechenden Lebensmittel stammten von Mitpatienten und ihrem Fleisch, was P. selbst als Veganer störte. Letzlich sind solche Äußerung der Klinik auch als Versuch anzusehen, die Patienten zu entsolidarisieren und gegeneinander aufzubringen. Allein schon die Unterbringung von mehreren Personen in einem Raum bringt Probleme mit sich, erst recht, wenn es zwangsweise geschieht. Wo wir von Lebensmitteln gesprochen haben: P. darf von seinen Ausgängen kein offenes Obst und Gemüse mitbringen, also weiterhin eine Behandlung wie ein gefährlicher Schwerstkrimineller, wobei dies reine Schikane ist, denn selbst aus sicherheitstechnischer Sicht macht solch eine Vorschrift keinen Sinn.
Skandalurteil (Maßregelvollzug Teil 5)
P. wird auf Bewährung freigelassen (sobald die Staatsanwaltschaft zugestimmt hat). Die Bewährung ist ohne Auflagen und hat eine Dauer von 5 Jahren. Da sowohl das aktuelle Gutachten, als auch die Stellungnahme der Klinik den §63 bzw. die Verurteilung nach dem ersten (Fehl)Gutachten als erledigt ansahen, und das Gericht die Aussetzung zur Bewährung auch nicht begründete, handelt es sich hier um eine völlig willkürliche Entscheidung, die mit Recht nicht das geringste zu tun hat.
Besucher waren bei der Verhandlung nicht zugelassen, weil Strafvollstreckungsangelegenheiten nicht öffentlich sind. Warum? Hier scheint der Gesetzgeber systematisch etwas vertuschen zu wollen. Nochmal, im Gutachten stand, daß P. die einfache Körperverletzung wegen einer von seinen Lebensumständen ausgelösten Krise begangen hätte, nicht aber aufgrund einer schwerwiegenden, langfristigen psychischen Erkrankung und somit nie eine Allgemeingefährlichkeit bestand. Da keine Gefährdung vorhanden war und vorhanden ist, hatte sich der §63 damit eindeutig erledigt und eine Entlassung ohne Bewährung wäre die logische Konsequenz daraus gewesen. Auch das Krankenhaus hatte sich in vollem Umfang dem neuen Gutachten angeschlossen, aber das Gutachten war gar nicht Thema der Verhandlung*. Die Gutachterin war nachträglich ausgeladen worden. Die Vertreterin der Klinik sprach zwar positiv von P., z.B. daß er derjenige sei, der in der Gruppe den besten Eindruck machte. Sie protestierte im Widerspruch zu ihrer Stellungnahme jedoch nicht gegen das Urteil. Später vor dem Gerichtsgebäude meinte sie sogar, daß sie mit dem Urteil zufrieden sei, genauso wie P's Anwalt, der sich selbst abfeierte und das sich anbahnende Urteil im Gerichtssaal nicht angefochten hatte, während P. stinksauer über die Bewährung war. P. war auch der einzige, der vor Gericht protestiert und erklärt hatte, warum die Bewährung völlig unbegründet ist. Der Richter rechtfertigte gar nicht erst seine Entscheidung, sondern sagte nur etwas wie "bei dem was vorgefallen ist (wohl in Bezug auf das erste Gutachten von Herrn Finger), muß doch was dran gewesen sein". Desweiteren drohte er P., daß er im Falle eines Einspruches noch längere Zeit im Maßregelvollzug verbringen müßte, bis eine Entscheidung feststeht, und die könnte dann auch seine weitere Unterbringung anordnen. Bewährung heißt, daß P. in den nächsten 5 Jahren bei jeder Straftat (das ist auch schon Ladendiebstahl etc.), die er begeht oder deren er bezichtigt wird, wieder im Maßregelvollzug landet.
P. soll noch zwei Wochen im Maßregelvollzug bleiben, bis die Staatsanwaltschaft, die bei Strafvollstreckungsangelegenheiten nicht vor Gericht anwesend ist, zustimmt. Sie wird dies sowieso tun und es ist eine reine Formalität; wiederum eine Frechheit, daß P. deswegen noch zwei Wochen eingesperrt ist.
Daß P. überhaupt freigelassen wird, hängt eng mit seiner unnachgiebigen Protesthaltung gegen das Unrecht und auch mit unserer Dokumentation und Analyse der fortlaufenden und systematischen Lügen, Verstöße und völligen Ignoranz der psychiatrischen - juristischen Konföderation zusammen.
Hier noch ein Fernsehsketch über Gustl Mollath, der verdeutlicht, daß es kein Einzelfall ist, wenn Gutachten (bzw. Stellungsnahmen etc.) erstellt werden, die am Ende Patienten im Gegensatz zu ihrem entlastenden Inhalt für verrückt erklären, oder wenn unerwünschte Gutachten übergangen werden.https://www.youtube.com/watch?v=iKCbM1wZ0ZE&feature=youtu.be
Übrigends wurden auch über das Sozialistische Patientenkollektiv nur Gutachten berücksichtigt, die unwissenschaftlich waren und das SPK ablehnten.
Freilich wird in so einer TV Satire nicht erwähnt, daß eine Vorgehensweise wie bei Mollath Standart ist. So können sich die Zuschauer in der Illusion wägen, daß das Recht wieder hergestellt ist, und systematische Repression kann weiter betrieben werden. Dies ist ja auch die Aufgabe des Fernsehens, den kapitalistischen Normalbetrieb aufrecht zu erhalten.
*Zudem lag der Brief von den Eltern an die Staatsanwaltschaft, in dem sie erklären, daß sie sich von P. nicht mehr bedroht fühlen und für seine Freilassung plädieren, dem Gericht überhaupt nicht vor.
Nun doch, 1. Gutachten widerrufen und ungültig. Entlassung ohne Bewährung! Sieg für die Patientenklasse! (Maßregelvollzug Teil 6)
P. ist gestern Nacht entlassen worden, und er ist ohne Bewährung draußen. Das Gericht hat seinen angekündigten Beschluß vom 28.8. doch noch überdacht . Wir begrüßen dies sehr, trotzdem macht es nicht nicht die zwei Jahre wieder gut, in denen P. aufgrund von systematischem Unrecht und eines Fehlgutachtens im Maßregelvollzug eingesperrt war und schikaniert wurde. Außerdem werden immer noch reihenweise Patienten unter ähnlichen Umständen in die Anstalten deportiert. Für den fortlaufenden revolutionären Patientenprotest weltweit! Krankenhäuser und Psychiatrien zu revolutionären Zentren, Ärzteklasse raus!
Wir wollen Schadensersatz einklagen, für die zweijährige Freiheitsberaubung. Außerdem hat P. eine SD Karte und ein Computer - Reparaturset noch nicht wieder zurückbekommen. Zwei Pfleger kommen für diese Unterschlagung/ Diebstahl etc. in Frage. Wenn notwendig, gibt es eine Anzeige.
Ergänzung 2.November 2014:
P. hat den Kontakt zu uns abgebrochen. Es ist verständlich, daß es ihm in erster Linien darum ging, aus der Anstalt rauszukommen. Jedoch hört der Iatro-Kapitalismus nicht an den Mauern der Knäste und Nervenkliniken auf, wie wir ja ausführlich erläutert haben.
Unser Anliegen, etwas gegen die Ärzteherschaft und für die noch zu schaffende Gattung Mensch zu tun, haben wir errreicht.
Ergänzung 3.4. 2015
Kürzlich hat sich P. wieder bei uns gemeldet und sich nochmal bedangt, und er meinte, daß wir ihm wahrscheinlich das Leben gerettet haben.
Zuletzt geändert und editiert am 20.5. 2015
http://patientenfrontruhrgebiet.jimdo.com/2016/06/30/patient-flieht-vor-den-erben-der-aktion-t4-ins-exil/
patientenfrontruhrgebiet (Freitag, 07 März 2014 17:35)
Kommentare von Ärzten oder ihren Sympathisanten werden gelöscht. Wir haben keine Zeit für Zeitverschwendung.
Shahin Shirzadegan (Mittwoch, 26 August 2015 19:54)
Ich bin im Jahre 2006 verhaftet worden bin jetzt seit fast 10 Jahren im Maßregelvollzug in Düsseldorf im Moment würde 2005 wegen eine anderes Delikt von einem Gutachter namens Dr.schönell aus Krefeld für voll schuldfähig attestiert und er meinte das eine psychische Erkrankungen auszuschließen sei also ich habe keine Psychose komischerweise hat er mich nochmal weswegen ich jetzt im Maßregelvollzug bin Einweisung Gutachten wieder begutachten im Jahre 2006 ungefähr 8-10 Monate nach dem ersten Gutachten und war auf einmal der Meinung das für mich die Vorraussetzungen des Paragraphen 64§ gegeben sind er könnte ja schlecht im Gutachten für die Gerichtsverhandlung (Einweisung Gutachten)sich selber wiedersprechen !!!!! Dann habe ich die Gerichtsverhandlung gehabt und habe von meinem aussage Verweigerungsrecht gebrauch gemacht ich sagte das ich nichts sagen werde wie beim Gutachten auch zu dem sagt ich auch das ich nix sagen werde der Gutachter würde gefragt vom Richter dann log er und sagte ja ich habe Herr.S........... Exploriert eine Stunde und 20 Minuten und er hat mir alle Fragen beantwortet „voll gelogen " und ich bin zu dem Entschluss gekommen das der 63§ StGB für ihm am besten wäre!!!!!! Er hat ohne Ende gelogen und das beste ist ich habe ja gar nicht mit ihm geredet und er wiedersprechte sein eigenes Gutachten da war die Rede vom 64§ StGB gewesen zudem kommt noch das er mich 8-10 Monate vorher für voll schuldfähig ausgesprochen hatte!!! Jetzt Spinner er so richtig!! Bitte hilft mir Jungs ich kann nicht mehr in Ich fühle mich seit fast 10. Jahren lebendig begraben selbst die Politiker haben eine Petition eingereicht beim Landtag nrw bitte antwortet mir hilft mir hier raus ich gehöre nicht in denn 63§ sondern 64 § er ich bin unschuldig seit fast 10 Jahren in der Psychiatrie!!!!! Bitte helft mir
S. O. S. S.O.S. S.O.S. S.O.S euer Shahin
Am 26.08.2015 um 19:24 schrieb shirzadegan32@gmail.com:
Könnt ihr mir helfen ich bin im Maßregelvollzug nrw ? Wenn du ihr Fragen habt meldet euch bei mir !!!! Ich schreibe euch alles !!!
Patientenfront Ruhrgbiet (Sonntag, 06 September 2015 14:55)
Es ist kein Zufall, daß du dich an uns wendest, denn Patientenfront ist keine Selbsthilfegruppe, sondern es geht um systematisches Unrecht und die Unterdrückung von Leben im Kapitalismus, die sich in Krankheit äußert, einmal in verschiedenen individuellen Symptomen, aber auch in dem Gesamtzustand, in dem wir alle Leben. Krankheit ist auch Ausdruck des allgemeine Mangel, sowie der allgemeinen Zwänge und Einschränkungen, gegen unsere wahren Bedürfnisse. Der Kapitalismus braucht zwar kranke, angepasst, gehemmte Menschen, um weiter so zu funktionieren. Krankheit als Protest gegen die Verhältnisse ist aber eine Bedrohung für die Profitlogik und deswegen wird von der Ärzteklasse versucht, Patienten zu bevormunden und ihnen jegliche Rechte zu nehmen.
Krankheit als Vorwand zu nehmen, um zu verurteilen, wie bei dir, ist auch eine Strategie in diesem Rahmen. Der Bürger soll denken, daß er jederzeit aus dem Gesundheits- raster fallen und seine schon so unzureichenden Rechte verlieren kann - willkürlich, je nachdem, ob es grade im Sinne des Wertprinzips günstig erscheint, wie das in einer auf Tauschwerte fußenden Kultur so ist. Dagegen gilt es was zu tun. Zusammen, als revolutionäre Patienten.
Patientenfront Ruhrgebiet (Samstag, 19 September 2015 17:10)
Meld dich doch nochmal. Auf jeden Fall werden wir etwas in Bewegung bringen, gegen die Iatrokratie (Ärzteherrschaft) und für dich/ für uns.

References: §20
 §63
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