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Timestamp: 2017-09-22 07:53:18+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2017 Entwurf eines Erweiterungsbaus an der Elsterlandgrundschule am Wilhelm-Pieck-Ring 9 in 04916 Herzberg (Elster), Landkreis Elbe / Elster. 2017-08-04
Entwurf eines Erweiterungsbaus an der Elsterlandgrundschule am Wilhelm-Pieck-Ring 9 in 04916 Herzberg (Elster), Landkreis Elbe / Elster.
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Kontaktstelle(n): Herr Rüdiger Bader
Telefon: +49 03535482400
Hauptadresse: www.herzberg-elster.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dropbox.com/sh/7t07s1zspbe5ylu/AADHSnNQ2VXB_QPlNNa53efHa?dl=0
Kontaktstelle(n): Herr Jochen Kölling
Telefon: +49 030896003-121
Fax: +49 030896003-167
Hauptadresse: www.bsm-berlin.de
Nichtoffener Planungswettbewerb (Realisierungswettbewerb) für Architekten/innen und bauvorlageberechtigten Ingenieuren sowie Arbeitsgemeinschaften aus Architekten/innen und/oder bauvorlageberechtigten Ingenieuren mit nachgestelltem Verhandlungsverfahren gemäß § 80 ff. Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV).
Dem Planungswettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) zugrunde.
Ziel des Planungswettbewerbs ist die Errichtung eines Erweiterungsbaus am Standort der Elsterlandgrundschule in Herzberg (Elster). Im Rahmen der Schwerpunktsetzung des Bund-Länder-Programms Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit (KLS) hat sich für die Stadt Herzberg (Elster) die Schlüsselmaßnahme "Schulstandort Elsterlandgrundschule" als prioritäres Umsetzungsprojekt herauskristallisiert. Gründe hierfür sind neben einer positiven Entwicklung der Schülerzahlen und der damit einhergehenden Festlegung des Schulstandortes als langfristig gesicherten Infrastrukturschwerpunkt Bildung auch Änderungen im pädagogischen Schulkonzept und der daraus resultierenden Bewerbung zur "Schule des Gemeinsames Lernens".
Der Erweiterungsbau soll direkt mit dem Bestandsgebäude verbunden sein und für schulische und schulbegleitende Nutzungen zur Verfügung stehen.
Das Raumprogramm sieht 6 Klassenräume sowie 2 Räume für Teilungsunterricht und einen besonderen Unterrichtsraum (Lernlandschaft) vor. Aus den mit dem schulischen Zweck in Verbindung stehenden bzw. aus dem Schulkonzept "Gemeinsames Lernen" resultierenden Nutzungen sind zusätzlich eine Mensa sowie besondere Räume wie Therapieraum, Rückzugsraum etc. vorzusehen. Darüber hinaus sind einzelne Verwaltungs- und Nebenräume wie Vorbereitungsräume, Besprechungsräume, Büroräume und Lagerräume einzuplanen.
Die Lage des Erweiterungsbaus ist dem Lageplan zu entnehmen.
Es werden Architekten/innen und bauvorlageberechtige Ingenieure gesucht, die Erfahrung in der Planung und Umsetzung von vergleichbaren Projekten nachweisen können und in der Lage sind, öffentliche Baumaßnahmen durchzuführen. Die Erfahrung ist an Hand von Leistungen im eigenen Büro nachzuweisen.
Der Planungswettbewerb setzt sich aus 2 gesetzten und 5 gelosten Teilnehmern zusammen. Die zu setzenden Büros werden anhand folgender Beurteilungskriterien ausgewählt:
b) Büros, die bei gewonnenen Planungswettbewerben und realisierten Projekten in der baulichen Umsetzung (Bauüberwachung), den spezifischen Erwartungen des Auftraggebers hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in hohem Maße Rechnung getragen haben.
Aus den teilnahmeberechtigten Bewerbern unter Berücksichtigung der formalen und inhaltlichen Kriterien werden 5 Teilnehmer mittels Losverfahren ausgewählt.
Für die fünf mittels Losverfahren auszuwählenden Büros gelten folgende Auswahlkriterien (Teilnahmebedingungen):
a) Architekten oder bauvorlageberechtigte Ingenieure bzw. Arbeitsgemeinschaften von Architekten und/oder bauvorlageberechtigten Ingenieuren:
1. Ausgefüllter Bewerbungsbogen,
2. Nachweis der beruflichen Qualifikation gem. Pkt III.2.1) der Bekanntmachung in Form einer Kopie der Kammerurkunde oder eines vergleichbaren Nachweises,
3. Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 250 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und 1 500 000 EUR für Personenschäden. Die Bestätigung eines Versicherers, dass im Beauftragungsfall die Versicherung zugesagt wird, ist als Nachweis ausreichend.
4. Schriftliche Erklärung der Teilnehmer, dass Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB i. V. mit § 48 VgV nicht vorliegen. Bei Abgabe einer entsprechend ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) ersetzt diese Teile des Bewerberbogens.
b) Nachweis der Realisierung min. einer vergleichbaren Anlage in den letzten 5 Jahren oder in Realisierung befindlicher vergleichbarer Anlage mit voraussichtlicher Fertigstellung Mitte 2018:
1. Fertigstellung seit dem Jahr 2012 oder voraussichtliche Fertigstellung Mitte 2018,
2. Bearbeitung Leistungsphasen 2-8,
3. Vergleichbare Planungsaufgabe (Infrastruktureinrichtung aus dem Themenkomplex Bildung, z. B. Kindertagesstätte, Schule, Bibliothek, Universität, Fachhochschule),
4. Baukosten von min. 1 800 000 EUR (netto),
5. Benennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner.
Der Referenznachweis ist auf einem DIN A3 Blatt zu führen.
Die ausgewählten Teilnehmer werden per E-Mail benachrichtigt (über die in der Bewerbung genannte E-Mail-Adresse). Sie haben Ihre Teilnahme innerhalb einer Woche schriftlich zu bestätigen.
Beruf angeben: Zu Teilnahme berechtigt sind: – Architekten/innen – bauvorlageberechtigte Ingenieure – Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in, bauvorlageberechtigter Ingenieur/in berechtigt oder die auswärtige Berufsangehörige mit gleichwertiger Qualifikation sind. Ist in dem Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt.
Angelis & Partner Architekten, Herzberg (Elster)
Architekturbüro Meyer Große Hebestreit Sommerer, Berlin
Die Kriterien stellen keine Rangfolge dar. Die vollständigen Bewertungskriterien werden in der Auslobung genannt.
Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Abs. 2) ist auf der Basis des § 39 HOAI ermittelt. Für Preise stehen insgesamt 15 000 EUR netto zur Verfügung.
Jeder Teilnehmer erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1 500 EUR netto.
1. Preis: 2 300 EUR.
2. Preis: 1 300 EUR.
3. Preis: 900 EUR.
Über die Aufwandsentschädigung und die Preisgelder hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Aufwandsentschädigung und die Preisgelder werden nach Entscheidung des Preisgerichtes unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung der Preisgelder beschließen oder Preisgruppen bilden.
Die Preisrichter werden in der Auslobung genannt.
Der Wettbewerb wird mit der Architektenkammer Brandenburg abgestimmt und spätestens zur Auslobung bei der Brandenburgischen Architektenkammer registriert sein.
Bei der anschließenden Umsetzung des Projektes wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichtes dem ersten Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Planungswettbewerb zugrundeliegenden Aufgaben realisiert werden soll (RPW 2013 § 8 Abs. 2) und der Vergabezuschlag aus dem nachgestellten Verhandlungsverfahren zum Planungswettbewerb gemäß § 80 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) erteilt wird.
Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistungen unter Würdigung des Wettbewerbsergebnisses erfolgt stufenweise nach HOAI.
36. KW 2017 - Auswahl der Teilnehmer zum Wettbewerbsverfahren
42. KW 2017 - Ausgabe der Auslobungsunterlagen
20.12.2017 - Abgabe der Wettbewerbsbeiträge
6. KW 2018 - Preisgerichtssitzung (voraussichtlich).

References: § 80
 § 48
 § 7
 § 39
 § 8
 § 80