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Timestamp: 2017-08-19 15:04:48+00:00

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Einkünfte aus selbstständiger Arbeit - Online-Kurse
Einkommensteuer - Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
Kursangebot | Einkommensteuer | Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
Die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit setzen Selbstständigkeit, Nachhaltigkeit, Gewinnerzielungsabsicht und Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr voraus - so wie die anderen Gewinneinkunftsarten auch.
Wichtig ist aber (auch und gerade in Abgrenzung zu Einkünften aus Gewerbebetrieb), dass der persönliche Arbeitseinsatz des Steuerpflichtigen den Einsatz von Kapital dominiert.
Insbesondere sollten auch die persönlichen Fähigkeiten des Steuerpflichtigen dominieren. Die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit unterliegen im Gegensatz zu manchen aus Gewerbebetrieb nicht der Gewerbesteuer. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit können Einzelunternehmungen, aber auch Gesellschafter von Personengesellschaften erzielen. Ähnlich wie bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb lassen sich auch Einkünfte aus selbstständiger Arbeit zunächst einteilen in
laufende Einkünfte und
einmalige Einkünfte (Veräußerungs-/ Aufgabegewinne).
Zu den laufenden Einkünften zählen die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit, diese sind zunächst jene, die selbstständig ausgeübt, wissenschaftlich, künstlerisch, schriftstellerisch, unterrichtend oder erzieherisch sind, aber auch die selbstständige Berufstätigkeit der Katalogberufe, die in § 18 I Nr. 1 S.2, 2. HS EStG genannt werden. Hierzu gehören beispielhaft (selbstständige) Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Journalisten, Dolmetscher. Selbst wenn ein Angehöriger eines freien Berufs Mitarbeiter beschäftigt, übt er weiterhin eine Freiberuflichkeit im Sinne des § 18 EStG aus, wenn er aufgrund seiner eigenen Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird (§ 18 I Nr. 1 S. 3 EStG). Sollten die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit lediglich vorübergehend erzielt werden, so sind sie trotzdem im Rahmen des § 18 EStG einkommensteuerpflichtig.
Zusätzlich zu den laufenden Einkünften aus selbstständiger Arbeit können auch einmalige Einkünfte (= Veräußerungs- bzw. Aufgabegewinne) erzielt werden (§ 18 III EStG). Diese werden sinngemäß wie die Veräußerungsgewinne nach § 16 EStG behandelt, dies bedeutet insbesondere, dass es einen altersbezogenen Veräußerungsfreibetrag sowie eine Tarifermäßigung gibt, die die einmaligen Einkünfte aus selbstständiger Arbeit steuerlich begünstigt (§ 18 II 2 EStG). Es ist dann von einer Aufgabe einer selbstständigen Tätigkeit auszugehen, wenn der Steuerpflichtige diese mit dem Entschluss einstellt, die Tätigkeit weder fortzusetzen noch das dazugehörende Vermögen zu übertragen (R 18 III EStR).
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Einkünfte aus selbstständiger Arbeit lassen sich zunächst einteilen in laufende Einkünfte und Einkünfte (Veräußerungs-/ Aufgabegewinne).
Welche Aussage zu Einkünften aus selbstständiger Arbeit entsprechen der Wahrheit?
Sollten die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit lediglich vorübergehend erzielt werden, so sind sie im Rahmen des § 18 EStG nicht einkommensteuerpflichtig.
Einmalige Einkünfte werden sinngemäß wie die Veräußerungsgewinne nach § 16 EStG behandelt.
Zu den laufenden Einkünften zählen die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit, diese sind zunächst jene, die selbstständig ausgeübt, wissenschaftlich, künstlerisch, schriftstellerisch, unterrichtend oder erzieherisch sind, aber auch die selbstständige Berufstätigkeit der Katalogberufe, die in § 18 I Nr. 1 S.2, 2. HS EStG genannt werden.
Die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit unterliegen wie die Einkünfte aus Gewerbebetrieben der Gewerbesteuer.
Die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit unterliegen wie die Einkünfte aus Gewerbebetrieben nicht der Gewerbesteuer.
Die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit unterliegen im Gegensatz zu jenen aus Gewerbebetrieb nicht der Gewerbesteuer.

References: § 18
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 § 16
 § 18
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