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Timestamp: 2017-08-19 07:12:56+00:00

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Kärntner Jäger, Ausgabe 229 by Kärntner Jägerschaft - issuu
Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft, Oktober 2016 Ausgabe 229, 45. Jahrgang
JAHR DES NIEDERWILDES • Bildungsplattform
• Wald– Wild–Schule
• Bezirksjägertag Hermagor
Das Bild von der Jagd
Bildungsplattform Seminar artgerechte Rehwildfütterung Blattjagdseminar
Jahr des Niederwildes
Im Moment sind Bemühungen im Gange, der Jagd in Österreich ein neues Bild, ein neues „Image“ zu geben. Dies soll künftig unter der sogenannten „Dachmarke Jagd Österreich“ erfolgen und ist höchst an der Zeit und begrüßenswert. „Image (von engl. image für Bild, Abbild, Darstellung, deutsch entsprechend Ruf) bezeichnet das innere Gesamt- und Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck, den eine Mehrzahl von Menschen von einem Meinungsgegenstand hat (z.B. von einer Person oder Personengruppe, von einer Organisation, von einer Stadt oder Ortschaft, von einem Unternehmen, einem Produkt, insbesondere einem Markenprodukt, oder einem Standort). Dieser Gesamteindruck ist eine subjektive Kategorie, er muss nicht objektiv richtig sein. Gleichwohl beeinflusst oder steuert er das Verhalten der Menschen, etwa das Kauf- und Wahlverhalten. Ein Image entsteht vor allem affektiv auf der Gefühlsebene und reflektiert positive sowie negative Assoziationen, wobei Informationen oder Wahrnehmungen anderer den Gesamteindruck mitprägen können. Das Wort „Image“ gehört zu den 100 Wörtern des 20. Jahrhunderts!“ - Soweit die Definition laut „Wikipedia“. – So weit, so gut. Der Stand unserer Initiative ist derzeit, dass eine professionell begleitete Status quo-Erhebung des Bildes der Jagd in der Öffentlichkeit stattfindet. Deren Ergebnis soll dann in die Aufbereitung der Grundlagen für eine Image-Kampagne fließen. – So weit, so gut. Öffentlichkeitsarbeit allerdings, und insbesondere der (gute) Eindruck von der Jagd, steht und fällt mit dem einzelnen Jäger/der einzelnen Jägerin vor Ort: Wie geht man in der Begegnung im Wald, in der Natur mit anderen Naturnutzern um? Wo und wann erzählt man voller Inbrunst von seinen Jagderlebnissen? Wie geht man mit seinem Jagdhund um?
Was und wie erzählt man sich „Jagdliches“ und „Jagdsoziales“ (was die Jagdnachbarn so alles angestellt haben…) am Stammtisch, wenn Nichtjäger nebenan sitzen? Wie vermittelt man generell seine eigene Einstellung zur Jagd und zur Jagdausübung? Bewirbt man das Wildbret? Kocht man Wildbret, wenn Freunde zu Besuch kommen? Verschenkt man als Brieföffner kunstvolle Gamskrucken oder vielleicht sogar einmal einer Freundin einen wärmenden Fuchsbalg? Gibt’s den Tipp mit der Murmeltiersalbe...? Ein ganz anderes Thema stellt in diesem Kontext noch die Nutzung von sozialen Medien dar. Spätestens seit dem „Tiroler Gamsjagd-Video“ wissen wir, dass wir „draußen“ nicht mehr allein sind, sondern immer und überall – die Persönlichkeitsrechte spielen hier gar keine Rolle mehr – gefilmt bzw. aufgenommen werden können – mit etwas Glück sogar mit einer KameraDrohne von oben. Das ist die eine Seite. Die andere Seite aber ist die globale gesellschaftspolitische Entwicklung: Zu „posten“ – um nicht zu sagen zu „posen“ – ist „in“. (Abgesehen davon, dass sich das wirtschaftliche Leben ebenfalls für sämtliche Netzwerke und die Erreichbarkeit aller potenziellen Kundinnen und Kunden interessiert). In der Werbung lautet die Antwort auf die Frage, warum man sich und seine Anschauungen in und zu jeder Lebenslage selbstdarstellerisch der gesamten Welt präsentiert: „Weil ich kann!“ Mittlerweile können das auch die Jägerinnen und Jäger – besonders die junge Generation – und sie tun es, weil es zum „Lifestyle“ gehört. Mit welcher Wirkung? Sie vergessen dabei leider häufig einige Aspekte: Sie tun es vor aller Augen, und die Reichweite des Netzes ist weltumspannend, sie tun es auf „ewig“, denn, was einmal im Internet ist, kann kaum
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Dr. Walter S S S S S S Brunner LJM-Stv. S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S
entfernt werden, und sie tun es vor den Augen einer durchgängig jagdkritischen, vielfach pseudonatur-romantischen und einer generell den Tod und auch das Sterben von Tieren tabuisierenden Gesellschaft. Dass für den Fleischkonsum Tiere sterben müssen, wird verschwiegen. Dass im Rahmen der Jagdausübung nicht nur mit hoher Fachkompetenz Natur beobachtet, Wildstände reguliert, Seuchen verhindert, Verkehrsunfälle vermieden, Biodiversität erhalten, Artenvielfalt geschützt, sondern auch freudig Beute gemacht wird, muss erst einmal sorgfältig abgewogen in einer für kritische Augen akzeptablen Form kommuniziert werden. Was allerdings mit Handykameras teilweise völlig ahnungslos und bar jeder selbstkritischen Evaluierung auf „YouTube“ und diversen allgemein zugänglichen Foren an jagdlichen Szenerien eingestellt wird (z.B.
A K T U E L L E S / B I L D U N G S P L AT T F O R M erst jüngst die online gestellten Murmeltier-„Szenerien“), ist höchst kontraproduktiv. Wir alle haben uns der Weidgerechtigkeit im besten Sinne verschrieben, sie gelehrt und hoffentlich auch vorgelebt bekommen. Zur Weidgerechtigkeit gehört auch eine gewisse Sensibilität im Umgang mit der Präsentation eigener jagdlicher Erfahrungen, Erlebnisse etc. in den sozialen Netzwerken. Wenn hier jagdliche Vorgänge in einer Form präsentiert werden, die mit unserer traditionellen Einstellung zur Jagd, unserer Ehrfurcht vor dem lebenden Tier und dem tiefen Naturverständnis nichts mehr zu tun haben und jeglichen jagdlichen Anstand vermissen lassen, können die Jagdverbände sich noch so sehr unter einer Dachmarke ein neues Image geben, es wird am Bild, welches einzelne weltweit kreieren, scheitern, wenn es uns nicht gelingt,
hier zu sensibilisieren und darauf aufmerksam zu machen, dass nicht nur wir die Natur durch das Fernglas beobachten, sondern uns die gesamte Welt beobachtet, wenn wir unserer Passion nachgehen und dies ins World Wide Web stellen. Behalten wir dies im Hinterkopf, wenn wir versucht sind, uns und unsere jagdlichen Erlebnisse auf Handykamera zu bannen und ins weite Netz zu stellen. Für uns Jäger ist nun die schönste Zeit des Jahres angebrochen. Nützen wir sie zum Jagern gehen. Dass die Freude an der Jagd von Facebook, YouTube, Twitter und anderen Grauslichkeiten der heutigen Medienwelt nicht getrübt wird wünscht Ihnen/uns mit einem kräftigen Weidmannsheil Ihr Dr. Walter Brunner LJM-Stv.
Artgerechte Rehwildfütterung im 21. Jahrhundert Bericht – Bildungsplattformveranstaltung der Kärntner Jägerschaft In Hinblick auf die kärntenweiten Diskussionen zur Zukunft der Rehwildfütterung widmeten sich im August drei Bildungsplattformveranstaltungen in den Bezirken Wolfsberg, Klagenfurt und Spittal diesem Thema! Rund 350 Jägerinnen und Jäger besuchten die Veranstaltungen, bei denen drei hochkarätige Referenten die Rehwildfütterung aus ethischer, medizinischer und wildbiologischer Sicht beleuchteten. Prof. Dr. med. vet. Thomas Richter führte in seinem Vortrag zum Thema Fütterung und Tierschutz folgende Gedankengänge aus: Der Mensch kann in Bezug auf viele Wildarten eine Fütterung gar nicht durchführen. Füttert er aber, so trägt er auch Verantwortung für sein Handeln und die daraus entstehenden Konsequenzen. Wildtierpopulationen werden in ihrem Wachstum durch die Habitatkapazität begrenzt und der erstlimitie-
rende Faktor ist oftmals die Nahrungsverfügbarkeit. Wird dieser Faktor nun durch zusätzliche Fütterung ausgeschaltet, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Der Mensch schöpft den, auf Grund von Fütterung erzielten, Populationsüberschuss durch tierschutzkonforme Jagd ab. In diesem Fall ist eine Wildfütterung genauso zu rechtfertigen wie die landwirtschaftliche Tierhaltung. 2. Wird der durch Fütterung erhöhte Bestand nicht abgeschöpft und erhöht sich dadurch in weiterer Folge die Sterblichkeit, so ist diese,
durch den Menschen zu verantwortende Erhöhung des Wildbestandes und das damit in Zusammenhang stehende Sterben – das oftmals mit Leid verbunden ist – tierschutzwidrig. Wenn Nahrungsmangel nicht der erstlimitierende Faktor ist, dann führt Fütterung durch den erhöhten Infektionsdruck und den in Zusammenhang stehenden sozialen Stress ebenfalls zu vermehrtem Leid und ist damit ebenfalls tierschutzwidrig. Prof. Richter zog den Schluss, dass der Mensch nicht alles beeinflussen kann, d.h. auch gar nicht fähig ist, alles Wild zu füttern und deshalb nicht zur Wildfütterung verpflichtet werden kann. In Hinblick auf Wildfütterung ist das Handeln so auszurichten, dass man damit nicht schadet und ist Fütterung demnach nur gerechtfertigt, wenn der entsprechend ansteigende Zuwachs jagdlich sofort wieder ab-
geschöpft wird, ansonsten widerspricht Fütterung dem Tierschutz. OVR Univ.-Doz. Dr. Armin Deutz widmete sich dem Thema „artgerechte Rehwildfütterung“. Er stellte die ernährungsphysiologischen Grundlagen des Rehwildes dar und zeigte die Konsequenzen der Winterfütterung auf. Die beiden Kernaussagen lauteten: 1. Prinzipiell passt sich der Stoffwechsel des Rehwildes der geringeren Nahrungsverfügbarkeit während der Wintermonate an und stellt sich das Wild auf gehaltärmere Äsung während der Wintermonate ein. 2. Wiederkäuen ist für das Rehwild lebensnotwendig und setzt strukturierte Futtermittel voraus. In weiterer Folge legte Dr. Deutz diese Ansprüche des Rehwildes auf die gängige Fütterungspraxis um und analysierte die dadurch entstehenden Probleme/Fütterungsfehler: Die gereichten Fütterungsrationen sind oftmals nicht wiederkäuergerecht, da sie zu wenig Struktur und zu viel Eiweiß und/oder Energie aufweisen. Damit in Zusammenhang stehen fütterungsbedingte Krankheiten wie z.B. Pansenacidose. Auch Wildkonzentration an den Fütterungsstandorten führt oftmals zu Problemen, wie erhöhter Übertragung von Infektionskrankheiten, Hygieneproblemen und Wildschadensproblemen, vor allem wenn der Fütterungsstandort falsche Voraussetzungen bietet. Dr. Deutz kam zu dem Schluss,
dass eine Wildfütterung als Ersatz für verloren gegangenen Winterlebensraum, zur Verringerung des Fallwildanteiles oder zur Wildlenkung durchaus positive Auswirkungen haben kann. Fütterung stellt jedoch einen künstlichen menschlichen Eingriff dar, der äußerst fehleranfällig ist, und nur weil etwas gut gemeint ist, muss es noch lange nicht gut sein. Wildbiologe Dr. Hubert Zeiler stellte in seinem Vortrag ebenfalls die Anpassung des Wildes an den Winter dar. Rehe haben während der Wintermonate ein verringertes Pansenvolumen und verringerte Aktivität und – damit in Zusammenhang stehend – einen geringeren Nahrungsbedarf. In weiterer Folge erläuterte Dr. Zeiler die Ergebnisse des Rehwildprojektes Borgerhau, das 5 Jahre lang Rehe mit und ohne Winterfütterung, die jagdlichen Auswirkungen und die Entwicklung der Waldverjüngung untersuchte. Im Rahmen dieses Projektes kam man zu dem Schluss, dass sich der Rehwildbestand innerhalb der 5 Jahre halbierte und die Einstellung der Fütterung dabei die bedeutendste Ursache war. Nach Einstellung der Fütterung nahm der Verbissdruck allerdings nicht zu, sondern kam es eher zu einer leichten Entspannung – wobei die Verbissbelastung allerdings von Jahr zu Jahr und ohne engen Bezug zur Wilddichte schwankte. Der Wildverbiss in Bor-
gerhau war abhängig von Witterung und Vegetationsbeginn. Interessant war auch die Erkenntnis, dass durch die zurückhaltende Bejagung der weiblichen Stücke keine jagdliche Bestandesregulierung erzielt werden konnte, sondern sich der Bestand vor allem durch Abwanderung selbst regulierte. Dr. Zeiler kam zu dem Schluss, dass die Auswirkungen strenger Winter mit einer Wildfütterung abgemildert werden können und sich die Überlebensrate dadurch erhöhen lässt. Gleichzeitig merkte er an, dass, wenn der Bestand dadurch zunimmt, damit auch die Lebensraumkapazität schneller erreicht wird und hohe Wilddichten negative Auswirkungen auf Wildbretgewichte und Trophäenstärke haben können. Wichtiger und essentieller als die Rehwildfütterung an sich sind für einen vitalen Rehwildbestand ein geeignetes Habitat, das alle Bedürfnisse erfüllt, und eine angepasste Wilddichte, so Zeiler. GM Die Vorträge sind auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft zu finden.
Dr. Klein überzeugte mit Fachwissen und Humor.
Blattjagdseminar Bericht – Fortbildung im Rahmen der Bildungsplattform der Kärntner Jägerschaft Am 16. und 17. Juli lud die Bildungsplattform im Namen der Hegeringe „Bad Eisenkappel-RemschenigLeppen“ und „Klagenfurt-West“ zum Blattjagdseminar nach Eisenkappel bzw. Mageregg. Mit Dr. Bartel Klein konnte ein versierter Praktiker als Vortragender gewonnen werden, der aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz plauderte. Er hat bereits in seiner Jugendzeit das Blatten mit dem Buchenblatt erlernt und so ziemlich jedes Blattinstrument in den Händen gehalten und angewendet. In Summe sind es über 5 Jahrzehnte Blattjagderfahrung, auf die Dr. Klein zurückblicken kann. Über 100 Personen folgten der Einladung und erlebten unterhaltsame und lehrreiche Stunden. Auf Grund des praxisnahen Vortrages konnte wohl jede(r) der Anwesenden den einen oder anderen wertvollen Tipp mit nach Hause nehmen. Im Seminar wurden die einzelnen Fieplaute und deren Anwendung im Detail besprochen und warnte Dr. Klein in diesem Zusammenhang auch davor, unüberlegt mittels Angstgeschrei zu blatten, da es sich dabei um den „Hilfeschrei“ des Rehes handelt. Dieser ist zwar oftmals effizient, bringt aber gleichzeitig auch Unruhe in die Einstandsgebiete. Besonders erwähnenswert: In ei-
Blattjagd – eine anspruchsvolle und spannende Jagdart
ner Zeit, in der alles technisierter wird, empfiehlt Dr. Klein nach wie vor das Buchenblatt als bestes Blattinstrument. Auf den Schattenblättern der Rotbuche – mit möglichst glattem Rand – zu blatten, ist nicht nur eine hohe jagdliche Kunst, sondern auch äußerst effizient. Das Blatten ist übrigens nicht zur Hochbrunft am wirkungsvollsten sondern in der zweiten Brunfthälfte, wenn ein Großteil der Geißen bereits beschlagen ist, die Böcke aber noch immer in Hochstimmung und auf ständiger Suche sind und deshalb auch am besten springen. Also für die Blattjagd im nächsten Jahr die Urlaubstage auf Anfang August legen! GM
Reviertag in Leibsdorf
Reviertag in Schiefling Naturschutz und Jagd können sich auch gut ergänzen – die Jagdgesellschaft Schiefling zeigt, wie’s geht!
Wildmeister h.c. und Vorsitzender des Raubwildausschusses, Gerald Eberl, bei der Vorstellung des freundlichen Lockbildes zur erfolgreichen Krähenbejagung
Einige Bilder als Rückschau auf die Aktivitäten des Niederwildausschusses Im Zeitraum Juni bis August haben insgesamt 150 Jägerinnen und Jäger die Niederwildstammtische besucht. Von der „reizvollen Jagd auf Schnepf und Haselhahn“, über eine Revierbegehung bis hin zur „Flintenjagd auf Rabenvögel und Tauben“ und zur „Niederwildjagd mit Verantwortung“ wurde eine breite Themenpalette geboten. Mag. Kurt Matschnigg, Referent für Niederwild
Spezielle Jungjäger-Schulung
Niederwildstammtisch in St. Michael ob Bleiburg
DI Kurt Rohner zeigt, wie man mit der Flinte trifft.
„Die Niederwildjagd und -hege braucht nichts zu verstecken und zu verschweigen, unser Jagen muss aber von Wissen, Bedacht und Verantwortung geleitet sein.“
WEITERE NIEDERWILDSTAMMTISCH-TERMINE 2016 Termin
„Jagd ohne Hund is a Schund“, Vorträge zu Buschieren, Brackieren, Vorstehen
GH Rabl, Mittertrixen
Hasenzählung mit praktischer Demonstration im Revier
Samstag, 12. November 19.30 Uhr
Wir schauen auf die Hasen! Wenn der Jäger in Kärnten von „Niederwild“ spricht, so denkt er dabei in erster Linie an den Feldhasen. Wenn auch die Bejagung des Feldhasen und damit auch die Streckenzahlen in Kärnten in den letzten 20-30 Jahren stark zurückgegangen sind, gibt es doch eine starke, emotionale Beziehung der meisten Jäger zu dieser ursprünglichen und autochthonen Wildart. Sei es das Bedauern über einen verkehrstoten Hasen am Straßenrand, sei es die Freude über den einen oder anderen erlegten Hasen auf den so selten gewordenen Hasentrieben oder sei es die Begeisterung über den überraschenden Anblick einer Hasen-Hochzeitsgesellschaft bei einem Ansitz auf Schalenwild. Erfreulicherweise gibt es in den letzten Jahren eine Vielzahl von positiven Meldungen aus allen Teilen Kärntens, dass der Besatz von „Meister Lampe“ wieder gestiegen ist. Die milderen Winter der letzten Jahre, passendes Wetter im Frühjahr, einige positive Veränderungen in der Landwirtschaft und in manchen Revieren auch die aktive Hilfe gegen den Beutegreiferdruck dürften dem Feldhasen wohl etwas aus dem Tief geholfen haben.
Die Neuanlage von Biodiversitätsflächen, das alljährliche Bemühen um Winterbegrünungen, die Einflussnahme auf Schnittzeitpunkte, aber auch die in den letzten zehn Jahren wieder aufgelebte Freude an der Raubwildbejagung hat sicher auch starken Anteil an der erfreulichen Entwicklung. Immer wieder war der Hase auch Thema bei Veranstaltungen des Niederwildausschusses der Kärntner Jägerschaft, um Interesse und Wissen über diese faszinierende Wildart zu mehren. Obwohl die „Experten von der Universumbzw. Terra Mater Universität“ uns den Feldhasen schon längst von der Liste der jagdbaren Wildarten streichen wollen, haben Kärntens begeisterte Niederwildreviere nie aufgehört den Feldhasen als ihr Wild zu betrachten. Außer Streit bei allen Fachveranstaltungen und Diskussionen blieb aber auch, dass jemand, der sich so massiv für das Wohlergehen des Feldhasen einsetzt, irgendwann auch mit Verantwortung, Verstand und Maß jagdliche Ernte halten darf. Dr. Hoffmann, Hasenexperte aus dem Saarland, hat es beim letzten Niederwildtag auf den Punkt gebracht: „Verantwortungsvolle Bejagung hat noch keine Hasenpopulation ausgerottet!“ Wer Hasen bejagen will, muss zuvor wissen, welchen Besatz er im Revier hat. Dies zu erfahren geht am einfachsten mittels Zählung mit starken Scheinwerfern in der Nacht. Aufgrund ihrer Biologie sind Feldhasen so relativ leicht durchschau- und zählbar. Die Hasentaxation soll in interessierten Revieren in Kärnten wieder stärker initiiert und durchgeführt werden. Ganz nebenbei erhält man bei der Hasenzählung auch teilweise überraschende Einblicke in den Bestand des Reh- bzw. Raubwildes. Die Kärntner Jägerschaft hat zur Zählung 10 Handscheinwerfer der Marke Lightforce Blitz 240mm angekauft und auf die Bezirksgeschäftsstellen zur Verleihung verteilt. Interessierte Reviere bzw. Gesellschaften werden sich solche Lampen sicher in Folge selbst im
Handel/Internet anschaffen – der Preis liegt etwa bei € 140,– pro Lampe. Wie die Zählung am besten gemacht wird bzw. wie protokolliert wird, entnehmen Sie den Ausführungen auf Seite 9. Die Zählanleitungen und –protokolle liegen bei den Bezirksgeschäftsstellen auf. Sollte jemand eine „Zählmannschaft“ einmal in der Praxis begleiten wollen, so wird entsprechend Kontakt über jedes Mitglied des Niederwildausschusses bzw. über den Wildbiologen Mag. Muralt hergestellt. Damit Ihre wertvollen Zähldaten auch zu Aussagen zusammengefasst werden können, werden Sie ersucht die Ergebnisse ihrer Frühjahrs- bzw. Herbstzählung an die Kärntner Jägerschaft via Abgabe bei der Bezirksgeschäftsstelle oder Eingabe auf der Homepage weiter zu leiten. Mit Ihrer Hilfe will der Niederwildausschuss damit zu wirklich aussagekräftigen Zahlen über den Hasenbesatz in Kärnten kommen. Von den niedrigen Abschusszahlen der letzten Jahre auf das Aussterben des Feldhasen zu schließen – wie es verschiedene Gruppen tun – ist absolut unzulässig! Nicht nur unser Niederwild hat mit widrigen Umständen und Feinden – heute als „Prädatoren“ bezeichnet – zu kämpfen, auch der Niederwildheger und noch mehr der Niederwildjäger hat eine mächtige Lobby an Gegnern. Fehler oder Missstände unsererseits werden sehr genau wahrgenommen und bei Bedarf gegen den einzelnen Jäger oder die Jagd im Ganzen verwendet. Wir müssen uns vor diesen Gegnern nicht zu Tode fürchten, wir dürfen unsere Bemühungen ums Niederwild deshalb nicht einstellen, wir sollten auch auf die Bejagung nicht verzichten, müssen jedoch darauf achten, stets mit Wissen, Bedacht und Verantwortung zu agieren. In diesem Sinne guten Anblick und ein kräftiges Weidmannsheil. Mag. Kurt Matschnigg Referent für Niederwild
Scheinwerferzählung Feldhase Anleitung In letzter Zeit mehren sich die Hinweise, dass die Feldhasenbestände in vielen Gebieten Kärntens wieder zunehmen. Eindeutige und objektive Daten dazu aber fehlen meist. Aus diesem Grund soll auf Initiative des Fachausschusses für Niederwild die Hasenzählung wieder etwas mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Zu diesem Zweck wurden erneut Scheinwerfer angeschafft, die über die Bezirksgeschäftsstellen der Kärntner Jägerschaft ausgeborgt werden können. Hasenzählungen mittels Scheinwerfer sind eine sehr einfache Methode, um Einblicke in die Feldhasenbestände zu bekommen und eignen sich für Feldreviere mit großen Freiflächen!!! Da Feldhasen sehr standorttreu sind, verhältnismäßig kleine Aktivitätsradien haben und vor allem während der Nachtstunden aktiv sind, bietet es sich an, offene Flächen mittels Scheinwerfer abzuleuchten und so die Feldhasenanzahl festzustellen. Da möglichst große Flächen bearbeitet werden sollen, erfolgen die Zählungen mittels Handscheinwerfer und vom Auto aus. Die Zählflächen werden im rechten Winkel zur Fahrtrichtung abgeleuchtet, wodurch sich
ein einfacher Flächenbezug ergibt (siehe Abb. 1). Die Scheinwerferzählung ist eine einfache aber äußerst effiziente Methode. Der Ablauf bzw. die Vorbereitungen zu einer Hasenzählung sollten wie folgt aussehen:
BENÖTIGTES MATERIAL ◆ Fahrzeug ◆ 2 Zählscheinwerfer (auszuleihen in den jeweiligen Bezirksgeschäftsstellen) ◆ ev. Scheinwerferhalterungen ◆ Aufnahmeformulare, Revierkarte, Fernglas
ZÄHLTEAM ◆ Ein Zählteam sollte aus 4 Personen bestehen: 1 Fahrer; 1 Protokollführer; 2 Zähler, die auch die Scheinwerfer bedienen.
DIE ZÄHLROUTE SOLLTE … ◆ eine Zählfläche von mindestens 200ha (je größer, je besser – jagdgebietsübergreifend!!!) umfassen ◆ das gesamte Jagdgebiet charakterisieren und sowohl gute als auch schlechte Hasenbereiche umfassen ◆ ganzjährig befahrbar sein
Abb. 1: Achtung bei der Scheinwerferzählung: wird rechts und links des Fahrzeuges gezählt, ist bei der Auswertung die doppelte Leuchtweite zu veranschlagen.
◆ möglichst freie Flächen umfassen ◆ immer dieselbe bleiben ◆ auf einer Revierkarte festgehalten werden
ZEITPLAN/ABLAUF Zur Ermittlung des Stammbesatzes (Frühjahrsbesatzes) erfolgt die erste Zählung im Jahr in der zweiten Märzhälfte. Die Vegetation sollte zu sprießen beginnen aber noch niedrig sein. Die zweite Zählung zur Ermittlung des Herbstbesatzes erfolgt möglichst spät im Jahr (Oktober – Mitte Dezember bzw. bei weit fort-
geschrittener Ernte), aber vor einer etwaigen Hasenjagd. Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst sollten jeweils zwei Zählungen mit einem Maximalabstand von 10 Tagen durchgeführt werden. Wenn diese beiden Ergebnisse des jeweiligen Termins (Frühjahr bzw. Herbst) stark voneinander abweichen, sollte eine dritte Zählung durchgeführt werden (siehe Auswerteformular). Zählbeginn ist immer etwa eine Stunde nach Einbruch der Dunkelheit. Zählende sollte spätestens um Mitternacht sein. Bei jeder Zählung wird die Zählroute in gleicher Richtung mit einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 1015km/h befahren. Die Zähler leuchten vom Fahrzeug im rechten Winkel und teilen die gesehenen Hasen dem Protokollführer mit. Es empfiehlt sich die Zählstrecke in einzelne Sektoren zu unterteilen.
VERMIEDEN WERDEN SOLLTE … ◆ Zählen bei Sichtbeeinträchtigungen wie Nebel, Regen, Schneefall … ◆ Zählen in sehr hellen Mondnächten
◆ Vorausleuchten mit den Scheinwerfern ◆ oftmaliges Anhalten und unsystematisches Absuchen des Geländes ◆ Zählen, wenn Feldarbeiten während der Nachtstunden durchgeführt werden ◆ jegliche Ablenkung bei der Zählung (Mitfahrer ohne Aufgabe, „Schau, starker Bock!“ etc.)
AUSWERTUNG Auf Grund der bekannten Zählstrecke und der Leuchtweite der Scheinwerfer kann die Zählfläche berechnet werden und damit in weiterer Folge die Hasendichte (siehe Auswerteformular). Die Differenz zwischen Frühjahrsbesatz und Herbstbesatz ergibt den Hasenzuwachs im Revier. Eine eventuell zu planende Jagdstrecke ergibt sich aus dem Zuwachs minus der erwarteten Winterverluste. Eine automatische Auswertung kann auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft unter dem Menüpunkt „Wildökologie“ durchgeführt werden. Nähere Informationen und die Formulare sind dort ebenfalls abrufbar. GM
In der Landesgeschäftsstelle werden abgegeben: ● Hutabzeichen färbig ● Anstecknadel in Gold oder Silber ● Autoaufkleber (Pickerln) der Kärntner Jägerschaft ● Krawatten mit Emblem der Kärntner Jägerschaft ● Jagdgesetz in Frage und Antwort ● Drucksorten ● Wildmarken ● Auf Bestellung – Oberbekleidung mit Emblem der KJ ● Jubiläumsabzeichen „60 Jahre Kärntner Jägerschaft“ ● DVD „Vom Revier auf den Teller“
LJM DI Dr. Gorton konnte zahlreiche Festgäste in Mageregg begrüßen.
Zeugnisverleihung in Mageregg Nahezu 100 Prüfungszeugnisse verliehen Bei strahlendem Sonnenschein und vor den Familien der Jungjägerinnen und Jungjäger konnte Landesjägermeister DI Dr. Gorton fast alle Bezirksjägermeister, einige Vorstandsmitglieder sowie die anwesenden Mitglieder der Jagdprüfungskommission und Kursanbieter – in Mitten der Zeit der Hirschbrunft, die zu diesem Zweck unterbrochen wurde, auf das Herzlichste begrüßen. Die akademische Feier – wie LJM DI Dr. Gorton es nannte – erfuhr durch die Anwesenheit des Jagdreferenten LR Mag. Darmann sowie des mit der Jagd verbundenen Landesrates für Land- und Forstwirtschaft, DI Benger, ihre gebührende Anerkennung. Diese politische Präsenz gibt Sicherheit, so der LJM, „dass man in Kärnten auf einem guten Weg ist, während die Jagd anderswo angegriffen wird“. Der Landesjägermeister zeigte sich stolz, mit der bestehenden Kärntner Jagdtradition in die Zukunft gehen zu können, und überzeugt, dass man bei ordentlichem und korrektem Jagern auch weiterhin vor Angriffen gefeit sein wird. In den Grußworten aus Sicht des Forstwesens schilderte DI Benger, dass es 35 Jahre her sei, dass er diesen g l ü ck l i ch e n Moment der Jagdprüfungs-Zeugnisverleihung
erleben hat dürfen. Seit 35 Jahren ist er begeisterter Jäger – als Referent für Land- und Forstwirtschaft freute er sich daher, dabei sein zu können. Der Leitspruch der Jägerschaft „Jagd ist Verantwortung und Freude“ sei für ihn als Land- und Forstwirt und Jäger von besonderer Bedeutung und stimme hier der Zusammenhalt mit LR Mag. Darmann. Der Landesrat lobte den hohen Ausbildungsstandard und stellte fest, dass in Mageregg professionell gearbeitet wird. Den jungen Jägerinnen und Jägern wünschte er viel Freude und Begeisterung bei der Jagd, zu der er selber leider zu wenig komme. Im Anschluss nahm LR Jagdreferent Mag. Darmann die offizielle Eröffnung vor. Als nunmehriger Jagdreferent hätte er es sich vor 25 Jahren nicht träumen lassen, einmal die politische Verantwortung für die Weidkameraden übernehmen zu dürfen. Vor allem betonte
der Landesrat die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Arbeit des Landesjägermeisters mit seiner Mannschaft dahingehend, den Medienvertretern die Jagd verständlich zu kommunizieren. Jäger tragen 365 Tage im Jahr die Jagd als Botschafter nach draußen. Während früher Räuber für das Gleichgewicht sorgten, muss das Gleichgewicht in den Wäldern heute durch den Menschen in Form eines gut ausgebildeten Weidmannes, der die grüne Matura abgelegt hat, gehalten werden. Jetzt heißt es Praxis und Erfahrung zu sammeln! Der Landesrat appellierte an die Weidkameraden, Jungjäger in die Zukunft zu führen und deren erste Unsicherheit durch Praxiserfah-
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S
rung zu ersetzen. Berufung und Verantwortung müssen erst in der Praxis erklärt und begriffen werden, damit die Jagd mit Leidenschaft vertreten werden könne, so der Landesrat. LJM DI Dr. Gorton bedankte sich in seinen Grußworten bei beiden Landesräten und betonte, dass es nicht überall möglich sei, dass beide – der Jagdreferent und der Referent für Land- und Forstwirtschaft – aus einem Munde sprechen. Wildschäden sind in ganz Europa zu verzeichnen und es ist die Zeit der Schalenwildreduktion. Es ist aber auch die Zeit, in der die Jäger nicht mehr alleine im Wald sind, sondern sich Tourismus im Wald abspielt, andere Naturnutzer im Wald anzutreffen sind und 49 neue Trendsportarten zu verzeichnen sind. Die Freizeitgesellschaft sieht die Jagd
kritisch. Daher müssen auch Begegnungen im Wald bessere Qualität haben und wird diesbezüglich künftig in der Ausbildung größerer Wert darauf gelegt werden. Mit „Gatterjagden“ oder „Kisterlfasanen“ und mit dem militanten Tierschutz, der dagegen auftritt, hat man in Kärnten „nichts am Hut“. Es gibt aber auch Angriffe, die aus den eigenen Reihen resultieren, nämlich, um sich wichtig zu machen – wenn er nur an das jüngste YouTube-Video, das tagesaktuell durch die Medien geistert, denkt. Aber Alt-Landesjägermeister Dr. Anderluh hat schon im Jahr 1963 gesagt: „Die Jagd kaputt machen können nur wir selber!“ Die Jäger selbst können der Jagd am meisten schaden, wenn nicht ordentlich, korrekt und weidgerecht gejagt wird. In diesem Kontext betonte der Landesjägermeister die Bedeutung der Disziplinargerichtsbarkeit, die gut und korrekt abläuft und völlig separiert von Mageregg und damit unabhängig agiert. In diesem Sinne forderte der Landesjägermeister auf, bleiben wir „alleine“ auf der Jagd, mit
Freude und Genuss! Wir sind die besten Naturschützer – praktischer Naturschutz kann ohne Jäger nicht stattfinden! An die älteren Jäger appellierte der Landesjägermeister, die jungen an die Hand zu nehmen und die Jugend zum Zug kommen zu lassen, ob in Gemeindejagden oder in Eigenjagden. Abschließend lud der Landesjägermeister die frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger ein, sich zukünftig auch für Funktionen in der Kärntner Jägerschaft zur Verfügung zu stellen. Nächsten Generationen Platz zu machen sei für ihn ebenfalls Zeichen des Zusammenhaltes in der Jägerschaft! Abschließend gratulierte Landesjägermeister DI Dr. Gorton den 97 „grünen Maturantinnen und Maturanten“, von 120 Kandidatinnen und Kandidaten haben sie die Jagdprüfung erfolgreich bestanden, wobei der Landesjägermeister erfreut feststellte, dass sich unter diesen Absolventen 29 Damen befinden. B-G
Neuer Bezirksjägermeister mit Stellvertreter im Jagdbezirk Hermagor gewählt Aus traurigem Anlass – dem Tod von Bezirksjägermeister Ing. Carl Gressel in aufrechter Amtsperiode – war im Jagdbezirk Hermagor die Wahl des Bezirksjägermeisters sowie seines Stellvertreters durchzuführen. Am 23. September wählten 16 Hegeringleiter und 14 von 16 Delegierte des Bezirkes Hermagor im Rahmen eines außerordentlichen Bezirksjägertages unter Wahlleitung von LJM-Stv. Dr. Walter Brunner Bruno Maurer – den bisherigen BJM-Stv. – zum Bezirksjägermeister und Raphael Gressel zum Bezirksjägermeister-Stellvertreter – beide mit Einstimmigkeit. In Rahmen des straff organisierten, aber in bester Atmosphäre abgehaltenen außerordentlichen Bezirksjägertages dankte der frisch gebackene Bezirksjägermeister für das entgegengebrachte Vertrauen und verlieh auch seiner Freude Ausdruck, dass ihm mit Raphael Gressel, dem Sohn des verstorbe-
Der neue BJM Bruno Maurer (2.v.r.) und sein Stellvertreter Raphael Gressel (Mitte) umrahmt von LJM DI Dr. Gorton, LJM-Stv. Dr. Brunner und GF Mag. Burgstaller-Gradenegger
nen Bezirksjägermeisters, zwar ein junger, aber zukunftsvoller Stellvertreter zur Seite steht. Der Landesjägermeister erstattete einen Kurzbericht über jagdpolitisch Aktuelles und wünschte den Gewählten alles Gute für die kommende Tätigkeit; er verabsäumte auch nicht, Bruno Mauer
für die Unterstützung in der Zeit der schweren Krankheit des verstorbenen Bezirksjägermeisters zu danken und posthum – unter großem Applaus aller Anwesenden – an den verstorbenen Bezirksjägermeister jagdliche Grußworte und Worte des Respektes und der Anerkennung zu richten. B-G
In der Landesgeschäftsstelle werden abgegeben: ● Hutabzeichen färbig ● Anstecknadel in Gold oder Silber ● Autoaufkleber (Pickerln) der Kärntner Jägerschaft ● Krawatten mit Emblem der Kärntner Jägerschaft ● Jagdgesetz in Frage und Antwort ● Drucksorten ● Auf Bestellung – Oberbekleidung mit Emblem der KJ ● Jubiläumsabzeichen „60 Jahre Kärntner Jägerschaft“ ● DVD „Vom Revier auf den Teller“ ● Neu: Regenschirm mit Emblem der KJ
Überregionale Steinwildkonferenz Erstmals richtete die kleine aber feine Steinwildhegegemeinschaft Innerfragant (Gemeinde Flattach) unter Obmann Dr. Hans Malliga das diesjährige länderübergreifende Steinwildsymposium aus. Die Steinwildhegegemeinschaft Innerfragant besteht seit dem Jahr 1989 und umfasst 13 Reviere mit einer Fläche von 10.000 Hektar, wovon zwei Drittel Steinwildgebiet ist. Hier befindet sich ein gesunder Steinwildbestand von 40 bis 60 Stück, die alle zugewandert sind. Nach einer vom Wetter nicht begünstigten Steinwildbeobachtung am sogenannten „Haselstein“ ging es zur Sitzung beim Fraganter Wirt in Außerfragant. Dazu konnte Steinwildhüter Peter Ebner Kollegen aus Kärnten, Osttirol und Salzburg begrüßen. Anwesend war auch der Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner, Hans Pichler, aus Heiligenblut, dessen Vater in den 1960er-Jahren das Steinwild im Großglocknergebiet einbürgerte. Beim Erfahrungsaustausch zeigte sich, dass in einigen Steinwildkolonien Räudefälle aufgetreten sind, die natürlich Anlass zur Sorge geben. Für Wildbiologe Dr. Gunther Greßmann vom Nationalpark Hohe Tauern Tirol, der ein interessantes Referat zum Thema „Der Alpensteinbock – vom Hornwachstum bis zur Lebenserwartung“ hielt, ist der Klimawandel einer der Faktoren für
Bei der Steinwildkonferenz trafen sich Vertreter aus Kärnten, Salzburg, Tirol und Osttirol.
die Erkrankung des Steinwildes. Ing. Markus Lackner, Ranger im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten und Geschäftsführer der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner: „Wir haben einen gesunden Steinwildbestand von 298 Stück. Mit Räude erlegen mussten wir 12 Stück und daher sind verstärkte Beobachtungen durch die Steinwildhüter nötig. Im Jahr 2015 wurden durch Regulierungsabschüsse 40 Stück Steinwild der Wildbahn entnommen.“ Laut Rupert Pacher gibt es in Osttirol 484 Stück Steinwild. Otto Brenner von der Steinwildhegegemeinschaft Hohe Tauern West gab 150 Stück an und Otto Loitfellner
von Hohe Tauern Ost hat 150 Stück Steinwild im Revier. Die Bezirksjägermeister Franz Kohlmayer aus Spittal/Drau und Ing. Martin König aus Lienz riefen zu einer länderübergreifenden Wachsamkeit bezüglich Räude auf. Für seine Bemühungen in Sachen Steinwild erhielt Obmann Dr. Hans Malliga ein besonderes Hüttenbuch aus Holz, das die leidenschaftliche Jägerin Brigitte Wallner (inzwischen leider verstorben) kreierte. Musikalisch wurde das Steinwildsymposium von den Flattacher Jagdhornbläsern unter Hornmeister Christoph Vierbauch umrahmt. Text/Foto: Sieglinde Liebhart
Jägerinnen-Stammtisch Steinböcke, die behänden Alpenbewohner, fanden neue Heimat im Nationalpark Hohe Tauern. Zur Beobachtung dieser faszinierenden Alpenbewohner machten sich zahlreiche Jägerinnen und Jäger über Organisation des Brauchtumsreferates der Kärntner Jägerschaft auf. Herr Gerald Lesacher empfing die interessierten Jägerinnen und Jäger und gewährte Einblick in das Leben dieser Tiere. Auf dem Weg zu den Steinböcken tummelten sich die drolligen Murmeltiere und beobachteten
neugierig die Besucher. Im Schießkino Großkirchheim konnten die Jägerinnen und Jäger ihre Schießfertigkeit unter Beweis stellen. Ein erlebnisreicher, interessanter und informativer Tag in der Bergwelt des Nationalparks hinterließ seine eindrucksvollen Spuren der Erinnerung und fand gemeinsamen Abschluss im Glocknerhaus. Claudia Haider Vorsitzende des Brauchtumsund Jugendausschusses
Obmann Raimund Tischler mit den „Geehrten“: Josef Tischler, Gudrun Stamzar, Monika Mutzl, Dr. Gudrun Steiner, Klaudia Weißnegger, Manfred Eisner und LJM-Stv. Josef Monz (v.l.)
35-Jahr-Jubiläumsfeier Mit der heiligen Messe, gelesen von Dechant Anton Opetnik, begann am 17.07.2016 der Festtag am Hof der Familie Hesse in Thon bei Grafenstein. Den ersten Teil des Gottesdienstes umrahmte die jubilierende Gruppe. Im zweiten Teil erklangen die Stimmen des „Kärntner Löwen Quintett“. Als Gratulanten stellten sich einige Kärntner Jagdhornbläsergruppen mit Abordnungen ein. Die Gruppen St. Peter-Amlach, Drautalklang, Wolfsberg, Feldkirchen, Landskron, Stockenboi, Maltatal, Diana Sirnitz, Weydgesellen Glödnitz, Steuerberg, Jagdmusik Villach und Schloss Mageregg brachten zum Frühschoppen Ständchen und Gastgeschenke. Die Auftritte der Gruppen wurden von LJMStv. Josef Monz perfekt kommentiert und mit dem Gesamtspiel aller Bläser abgeschlossen. Diese Klangwolke hat die Gäste begeistert.
Im Anschluss folgte der Festakt mit Ansprachen von Bgm. Mag. Stefan Deutschmann – Grafenstein, GV Sigrid Leitmann – Poggersdorf und LJMStv. Josef Monz. Als Höhepunkt gab es Ehrungen für verdiente Mitglieder. Für 10 Jahre erhielten Gudrun Stamzar und Dr. Gudrun Steiner das Verdienstabzeichen in Bronze. Für 30 Jahre wurden Klaudia Weißnegger, Monika Mutzl, Manfred Eisner und Josef Tischler mit Gold ausgezeichnet. Neben den vielen Freunden, den erwähnten Jagdhornbläsergruppen und Jägern aus Nah und Fern haben Sigismund Seidl, Oberst der Militärmusik Kärnten i.R., Bezirksjägermeister ÖR Dietmar Egger, Dr. Rainhard Sladko und das Ehrenmitglied der Kärntner Jägerschaft, Ofö. Walter Kulterer, der JHBG Waidmannsklang GrafensteinPoggersdorf die Ehre erwiesen. Raimund Tischler
Wildfest 2016 „Jagd – Kultur und Kulinarik!“ Die Genussregion Metnitztaler Wild und die örtliche Jägerschaft luden am 28. August zum Wildfest nach Metnitz. Das 14. Wildfest fand bei herrlichem Wetter in der Festhalle Metnitz statt. Zahlreiche Besucher und Ehrengäste, darunter auch Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton, überzeugten sich von den vielen Facetten der Jagd! Bei seinen Grußworten sprach Landesjägermeister DI Dr. Gorton über den Stellenwert solcher Feste, ging aber auch auf polarisierende Themen wie das Windparkprojekt in Metnitz ein. Viele Jäger, aber auch Nichtjäger und Naturinteressierte besuchten
die Veranstaltung und bestaunten den kulturellen Reichtum rund um die Jagd. Somit ist das Wildfest ein wichtiger Bestandteil für die Vermarktung von Wildbret, aber auch Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit der Jagd in Kärnten. Das reichhaltige Programm wurde umrahmt von den Jagdhornbläsern „St. Hubertus“ sowie von den „3 Wilderern“. Begeistert waren die Besucher von einer Offroad-Show mit heimischen Autohäusern. Sehr guten Anklang fand auch das Zimmergewehrschießen – organisiert von den Metnitzer Schützen! Eine Modeschau der Sonderklasse folgte darauf und die vielen Facetten der Jagd bewunderten die Besucher
Neuer Askari-Katalog Herbst/Winter 2016/17! Auf über 290 Seiten enthält der neue Askari-Katalog praktische Produkte aus allen Jagdbereichen. Alle Produkte sind auch über den Online-Shop unter www.askari-jagd.at erhältlich. Nehmen Sie den neuen Askari-Katalog ins Visier – einfach gratis bestellen!
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bei der Vorstellung der Beizjagd. Beim Hirschröhrwettbewerb konnte sich erstmals Jannic Widmaier aus Baden-Württemberg den Sieg holen. Unter der Leitung von Peter Grabner konnte er die Jury von seinem Talent überzeugen. Die einheimische Wirtschaft präsentierte sich ebenfalls von ihrer jagdlichen Seite, vom Büchsenmacher über Maßschuherzeuger bis hin zum Präparator waren viele vor Ort. Einen Jahresvorrat an Bier si-
cherte sich Tina Eisner aus Ingolsthal beim Kapsel-Schätzspiel! Die Kulinarik kam natürlich auch nicht zu kurz! Unter der Leitung von Cilly Höferer und mit Unterstützung der Metnitzer Brauchtumsfrauen bemühte sich die Küche, trotz des enormen Andranges, die Besucher mit hochwer-
tigem Wildbret und Mehlspeisen zu versorgen. Der Verein Genussregion Metnitztaler Wild und die hiesige Jägerschaft bedanken sich bei allen Mitwirkenden und Besuchern für den Besuch in Metnitz und hoffen auf ein Wiedersehn 2017! Friedrich Bergner
„Alles Jagd“ in Maria Luggau Unter diesem Motto luden die Trachtenkapelle Maria Luggau und die Jagdhornbläsergruppe „Longegg“ am 30. Juli 2016 zum ersten gemeinsamen Konzert in ihren Heimatort ein. Der hohe Stellenwert von Musik und Jagd in der Gesellschaft, die täglichen Begegnungen, nicht zuletzt aber die gemeinsame Freude am Musizieren und die Begeisterung, Brauchtum in besonderer Art zu pflegen, wurde von den beiden Vereinsobmännern, Ewald Unterguggenberger und Reinhold Guggenberger, als verbindend erkannt und ein gemeinsamer Abend gestaltet. Die Jagdhornbläsergruppe „Longegg“, welche nach einem gleichnamigen Jagdgebiet in Maria Luggau benannt ist, wurde im Jahre 2013 gegründet. Auf fünf Parforcehörnern und vier Fürst-PlessHörnern wird seitdem musiziert. Als sichtbare und akustische Vertreter des Weidwerks traten Alois Unterguggenberger und seine Söhne Christian und Wolfgang, Egon Oberluggauer und die Jäger Mario Guggenberger, Gottlieb Oberluggauer, Franz Ortner sowie Florian Guggenberger, unter der organisatorischen Führung von Reinhold Guggenberger, schon bei verschiedenen Anlässen auf. Angefangen von Hegeringschauen über Jägerta-
gungen, Geburtstagsfeierlichkeiten, kirchlichen Festen bis hin zu Beerdigungen wurden bereits zahlreiche Veranstaltungen umrahmt. Auch wenn der praktische Wert des Jagdhorns im Jagdbetrieb im Laufe der Jahre in den Hintergrund getreten ist, so ist kaum ein Bereich des Lebens seit der Urzeit so untrennbar mit Musik verbunden wie die Jagd. Wenngleich die notwendigen Signale der Jäger wie beispielsweise „Aufbruch zur Jagd“, „Treiber zurück“ oder „Hirsch tot“ heute nicht mehr über weidmännischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden – die Jagdhornmusik als wunderbares Kulturgut ist geblieben und bereitet Freude. Davon konnte man sich in Maria Luggau überzeugen. Zusammen mit der ältesten Musikkapelle des Bezirkes Hermagor, der Trachtenkapelle Maria Luggau, unter der bewährten musikalischen Leitung von Josef Salcher, gestalteten die Jagdhornbläser „Longegg“ einen jagdlichen Abend der besonderen Art. Nach dem gemeinsamen Einmarsch der beiden Vereine wurde mit einer jagdlichen Festfanfare – gespielt auf den eigens für diesen Anlass aufgestellten Hochsitzen – und der Festmusik von Richard Wagner der Konzertabend eröffnet. Danach ging es mal fröhlich, mal voller Dramatik und manchmal ge-
heimnisvoll – immer aber ausdrucksstark, dynamisch und unterhaltsam im Programm weiter. Während Mag. Birgit Unterguggenberger mit Erzählungen über die Jagd, heiteren und besinnlichen Geschichten lehrreich durch den Abend führte, reichte der musikalische Bogen vom Jagd-Idyll „Im Wald und auf der Heide“ über die Polka „Auf der Jagd“, bis hin zur Ouvertüre „der Waldsänger“. In speziell für die Jagdhornbläsergruppe komponierten Stücken brachte Christian Unterguggenberger so manches eindrückliches Erlebnis in der Natur zum Ausdruck. Mit großer Begeisterung wurde die Volksweise „Der alte Jäger“, gesanglich interpretiert vom Kapellmeister Josef Salcher und Mario Lugger, vom Publikum aufgenommen. Würdevoll und feierlich wurde der Konzertabend mit dem gemeinsam gespielten Marsch „Jagdzeit“ von Huby Mayer offiziell beendet. Inoffiziell wurde – trotz der eingetrübten Witterungsverhältnisse – wohl noch bis in die späten Nachtstunden so manche Jagdgeschichte ausgetauscht. Musik verbindet und auch wenn das Leben kein Wunschkonzert ist, manchmal spielt es deine Lieblingslieder – mit diesen Gedanken soll so mancher Besucher Maria Luggau wieder verlassen haben. Reinhold Guggenberger
Alter Fuchs aus Völkermarkt Im Großraum Potok wurde heuer dieser alte Fuchs erlegt. Wie an den Zähnen ersichtlich, handelt es sich dabei wohl um einen „Methusalem“. Füchse können weit über 10 Jahre alt werden, die meisten Füchse verenden allerdings bereits im ersten Lebensjahr. Ein Großteil der Füchse wird im Normalfall nicht älter als 4 Jahre, wobei hier deutliche regionale Unterschiede zu finden sind. Wildbiologische Studien gehen davon aus, dass Fuchspopulationen über 60% jährlichen Verlust ertragen, was gleichzeitig auch die Schwierigkeit der jagdlichen Regulation von Fuchsbeständen aufzeigt.
Schwarzstorchsichtung In der Inneren Einöde bei Treffen hatte Jäger Christian Sabitzer zur Mittagszeit des 19. Juli einen seltenen und außergewöhnlichen Anblick! Als er aus dem Fenster sah, traute er seinen Augen nicht, denn am Auto saß ein Schwarzstorch. Aus diesem Gebiet gibt es zwar auch Brutnachweise des Schwarzstorchs, trotzdem ist die Aufnahme als außergewöhnlich einzustufen. Der Schwarzstorch wird seit den 70er-Jahren immer wieder in Kärnten beobachtet, 1988 wurde er erstmals als Brutvogel bestätigt. Mittlerweile erstreckt sich das Brutgebiet über weite Teile Kärntens, wenn auch das Vorkommen, das sich v.a. auf den Unterkärntner Raum konzentriert, nach wie vor rar ist.
Wald–Wild–Schule der VS St. Paul im Lavanttal Ein spannender Vormittag ereignete sich für die Volksschulkinder der 1 A und B der Volksschule St. Paul im Lavanttal am 27. Juni. Die Kinder wurden unter Leitung der örtlichen Jäger Rita Zernig und Sascha Flössholzer in ein nahe gelegenes Waldstück eingeladen, wo für sie ein abgestimmtes Wald-Wild-Schule-Programm vorbereitet war. Es begann mit der weidmännischen Begrüßung, wobei den Kindern eigens angefertigte Namensschilder übergeben wurden. Es folgte ein lustiges Erkunden von Gräsern und Bäumen, danach begaben sich die 6- bis 7-jährigen Kinder auf Spurensuche und entdeckten Abwurfstangen, Federn und Gelege sowie einige Präparate. Zuvor mussten sie jedoch die „Waldregeln“ kennenlernen. Begleitet wurde das Jägerteam von ihren beiden deutschen Jagdterriern, die von den Kindern in kürzester Zeit in die Herzen geschlossen wurden. Damit konnte
1A Klasse der VS St. Paul mit ihren „Pirschführern“ Rita Zernig und Sascha Flössholzer
über das Verhalten und die Ausbildung von Jagdhunden informiert werden. Nach einer kurzen Pause wurde den Kindern die Aufgabe gestellt, ihre Umwelt mittels einer Geräuschkarte wahrzunehmen. Die Werkzeuge der Jäger wurden präsentiert und auch über das Erlegen
von Tieren gesprochen. Abgerundet wurde der Ausflug mit Stimmenimitationen von Wildtieren und nach ein paar erlebnisreichen Stunden im Wald wurden die Volksschulkinder mit dem Jagdhorn sowie einem kräftigen Weidmannsheil verabschiedet. Sascha Flössholzer
Wald- und Wild-Tour mit Jägern Lehrreiche Kinder-Ferienbetreuung in Völkermarkt Bereits zum fünften Mal organisierte die Jagdgesellschaft Völkermarkt unter dem Dach der Stadtgemeinde die Sommerbetreuung für 7- bis 12jährige Kinder aus der Gemeinde Völkermarkt. Dieses Ferienprogramm fand heuer von 29. Juli bis 26. August
jeden Freitag vormittag im Gemeindejagdgebiet der Völkermarkter Jagdgesellschaft statt. Über 90 Kinder samt Betreuerinnen nahmen diesmal an dieser Aktion der Jägerschaft teil. Die Kinder wurden von erfahrenen Jägerinnen und Jägern durch die Wälder rund um die Stadt Völkermarkt geführt, wobei ihnen Interessantes und Wissenswertes über das Wild, dessen Lebensraum und die Tätigkeit der Jäger in der Praxis vermittelt wurde. Thomas Kummer, Engelbert Mairitsch, Helmut Grilz, Mag. Konstanze Röhrs, Mag. Monika Nagele, Franz Matschek jun. und Josef Paternoss sorgten mit interessanten Informationen für einen erlebnisreichen Vormittag. Wie schon in den vergangenen Jahren lernten die Kinder auch das richtige Verhalten im Wald und wie und wann Jäger das Wild beobachten. Weiters wurden Hoch-
sitze sowie Reh- und Fasanfütterungen gezeigt und vor allem Grundkenntnisse über die heimischen Wildtiere, die im Wald leben, vermittelt. Auch die Funktion des Waldes, als Lebensraum der Wildtiere und Erholungsraum der Menschen, wurde den Kindern erklärt. Im Anschluss an jede Revierführung gab es für die Kinder noch eine schmackhafte Jause im Wald. Dabei konnten sie das Erlebte verarbeiten und noch so manche Frage an die Jäger stellen. Mit dieser Wald- und Wild-Tour wurde den Kindern das richtige Verhalten in der Natur und das Verständnis für die Jagd nähergebracht. Es ist schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder die Themen und das Erlebte annehmen und dies mit nach Hause nehmen. Dr. Paul Nagele und Helmut Kalian
„Wald–Wild–PILZE und Schule“ 22 Jahre Vorträge der Jagdgesellschaft St. Hubertus Wernberg in den Volksschulen Wernberg Die Kinder aus beiden Volksschulen, Damtschach und Goritschach, waren wie immer hellauf begeistert von den Vorträgen zu den verschiedensten heimischen Wildarten. Diesmal wurde der Schwerpunkt auf die Raufußhühner gelegt. Der Große Hahn stand, neben kleinem Hahn, Haselhahn und Schneehuhn, natürlich im Mittelpunkt. Vorgetragen wurde von Aufsichtsjäger Ronny Keuschnig. Das Rehwild wurde von BJM Ing. Wolfgang Oswald, Raubwild vom Jäger Franz Gruber in gekonnter Weise mit Spaß und Freude den lauschenden Kindern vorgestellt. Besonderes Interesse galt auch den Pilzen, die seit zwei Jahren mit ins Programm aufgenommen wurden. Mit der Jägerin Monika Gasser konnte eine Spezialistin als Vortragende dafür gewonnen werden. Für das leibliche Wohl der Kinder und Lehrkräfte sorgte wie im-
Seit 22 Jahren widmet sich die Jagdgesellschaft St. Hubertus Wernberg der jagdlichen Öffentlichkeitsarbeit in den Schulen.
mer Jäger Herbert Zofall mit einer Jause, die von der Kärntner Jägerschaft gesponsert wurde. Aufsichtsjäger Max Mendel war als lauschender Beobachter anwesend. Am Ende der Vorstellungen bedankte sich ein sichtlich zufriede-
ner Obmann, Peter Keuschnig, bei den Direktoren, Frau Dir. Mag. Gerlinde Zehetgruber und Herrn Dir. Gerhard Oberrauner sowie bei allen Lehrkräften mit einem Weidmannsdank und wünschte erholsame Ferien. HRL Peter Keuschnig
Kindergarten Ludmannsdorf auf Besuch im Schloss Mageregg
Der Ausflug nach Mageregg brachte den Kindern diesmal das Rotwild näher.
Im Rahmen des Kindergartenprogrammes „Jahr des Waldes“ besuchte der Kindergarten Ludmannsdorf diesmal den Wildpark von Schloss Mageregg. Dort hatten die Kinder die einmalige Gelegenheit, Rotwild aus nächster Nähe zu betrachten. Nach der Beobachtung im Wildpark folgte ein Vortrag im Lehrsaal der Jägerschaft. Wildparkverwalter Gerald Eberl erzählte den Kindern über die Biologie des Rotwildes, wusste aber auch
allerhand Schmankerl und Anekdoten zum Mageregger Wild zu berichten. Bei einer gemeinsamen Jause im Park fand der Ausflug seinen Abschluss. Ein Dank an die Kärntner Jägerschaft und Wildparkverwalter Eberl für die Organisation und Abhaltung dieses interessanten und unterhaltsamen Tages, der den Kindern und wohl auch ihren Betreuerinnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Peter Painter
Jahr des Waldes – Abschlussfest
Nachdem die Kinder des Kindergartens Ludmannsdorf das ganze Jahr über einmal pro Monat einen Tag mit mir verbrachten, bei dem sich alles um Wild, Wald und die Jagd drehte, wurde das diesjährige „Jahr des Waldes“ mit einer Grillparty in Selkach abgeschlossen. Da Erdwespen die Gruppe vom ursprünglichen Ziel abhielten, wurde kurzerhand beschlossen, den Ausflug in Richtung der Bootsanlegestelle Selkach zu verlegen. Dort wanderten wir am Rande des Biotops entlang und beobachteten die vielen Wasservögel. Nachdem über den Lebensraum sowie die Brut und Aufzucht der Jungtiere und natürlich auch über die Bejagung der Wasservögel gesprochen wurde, kam der Griller zum Einsatz und der gemütliche Teil begann. Bei Grillwürstel, Kotelette und Kartoffelsalat fand
die gemeinsame Zeit ihren Abschluss. Ein Dank an die Betreuerinnen und die Gemeinde Ludmannsdorf, die diese Aktionen immer tatkräftig unterstützen. Hoffentlich wird auch für die nächste Kindergartengruppe wieder ein entsprechendes Programm ermöglicht. Bewusst-
seinsbildung und Wissenstransfer von klein auf an sind essentielle Grundsteine für die Sicherung von Natur, Wald, Wild und nicht zum Schluss auch für die Jagd, damit das Leben und der Lebensraum der Wildtiere verbessert und geschützt wird. Peter Painter
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„Wald–Wild–Schule“-Aktionstage im Hegering 32 Unter der Organisation von Reinhold Gaggl (Jagdleiter einer Gemeindejagd im Hegering 32 und selber Vater von zwei kleinen Kindern) und Mitgliedern aus den vier im Hegering ansässigen Gemeindejagdvereinen, wurden die Schüler der ersten und zweiten Klassen der Volksschulen Landskron, St. Magdalen, St. Andrä und Vassach zu einem Aktionstag auf die Burgruine Landskron eingeladen. Unter dem Motto „Wir schützen, was wir schätzen“ wurde an zwei Terminen über 180 Kindern ein Einblick in das Thema Jagd gegeben. Auf vier Stationen verteilt wurde Interessantes zum Thema Jagd, Wald, Wild und Hund an die wissbegierigen Erwachsenen von morgen weitergegeben. Für die Schüler konnte diese Veranstaltung auf Grund von Sponsoren zum Nulltarif besucht werden. Als Abschluss der Veranstaltung hat sich Franz Schüttelkopf von der Adlerwarte Landskron bei der imposanten Flugshow
für die Kinder ordentlich ins Zeug gelegt. Da sich die Jagd im urbanen Gebiet immer schwieriger gestaltet, Natur- und Freizeitnutzer zunehmen und die Öffentlichkeit die Jagd kritischer sieht, waren beide Veranstaltungen ein wertvoller Beitrag, um durch offene Kommunikation mit den Natur- und Freizeitnutzern von morgen ein besseres Miteinander zu finden. Reinhold Gaggl
Disziplinarerkenntnisse Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 21.10.2015 im Jagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (6 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften verstoßen. Es wird über ihn hiefür gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG, die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Herbert Müller, der Vorsitzende-Stv. des Disziplinarrates ◆◆◆ Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 27.08.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (7 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆ Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 01.08.2015 im Gemeindejagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (7 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen.
Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆ Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 14.08.2015 im Gemeindejagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (7 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆
Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 11.10.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (7 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆
Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 21.09.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (7 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆ Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 14.12.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (6 Jahre) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆ Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 16.10.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (5 Jahre, 100 kg, 14-Ender) erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbe-
sondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆
erlegt, obwohl ein Hirsch der Klasse II nicht frei gewesen ist. Frei war ein Hirsch der Klasse I und III. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 57a Abs. 1 K-JG verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt.
Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 1.10.2015 im Eigenjagdgebiet XY einen Hirsch der Klasse II (7 Jahre, 81 kg, 10-Ender)
Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates ◆◆◆
Der Disziplinarbeschuldigte N. N. ist schuldig. Er hat am 22.11.2015 seinem Vater N. N. geholfen, den von diesem erlegten Spießerhirsch aus der Eigenjagd XY zu verbringen. Er hat hiedurch gröblich gegen jagdrechtliche Vorschriften, insbesondere § 65 Abs. 1 K-JG, verstoßen. Gemäß § 90 Abs. 6 lit. b K-JG wird über ihn hiefür die Disziplinarstrafe des strengen Verweises verhängt. Dr. Wilhelm Eckhart, der Vorsitzende des Disziplinarrates
Vorsicht und Rücksicht bei Treibjagden! Wir appellieren an die Jägerinnen und Jäger bei Treibjagden, folgende Gebote besonders zu beachten: ◆ Den Anweisungen des Jagdleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Fragen Sie, wenn etwas unklar ist. ◆ Beginn und Ende des Treibens sollen für jeden Schützen hörbar an- und abgeblasen werden. ◆ Das Laden und Entladen darf nur auf dem Stand erfolgen. Bei Zusammenkünften ist die Waffe gebrochen zu tragen. Vor und nach dem Abblasen (Abrufen) darf nicht mehr geschossen werden. ◆ Bei Abgabe von Schüssen auf den Hintergrund achten! (Sicherheitsentfernung beim Schrotschuss beachten! Faustregel: Schrotdurchmesser in mm x 100m). ◆ Mit den Nachbarschützen Verbindung (Handzeichen) aufnehmen! ◆ Das Verlassen des Standes, aus welchen Gründen auch immer, ist vor dem Abblasen verboten. ◆ Nicht auf zu niedrig streichendes Flugwild schießen! Keine Schüsse auf Flugwild unter 45 Grad abgeben!
◆ Berücksichtigen Sie immer die Gefahr von Gellern bei felsigem Untergrund, gefrorenem Boden oder beim Schuss in Richtung Wasserflächen! ◆ Nicht in Richtung der Treiber schießen, arbeitende Hunde beachten! ◆ Treiber mit im Handel erhältlichen Signalwesten bekleiden! ◆ Keine Personen unter 14 Jahren als Treiber einsetzen!
besonders auf Folgendes hinweisen: Die maximale Schrotschussentfernung beträgt ca. 35m! Der Schuss über diese Distanz hinaus gilt als nicht weidgerecht, weil er das Wild infolge zu geringer Deckung und Durchschlagswirkung der Schrote nicht sofort zu töten vermag.
Obwohl jeder Jäger mit gültiger Jagdkarte gegen Unfälle versichert ist, ist mit der Waffe immer und überall größte Vorsicht geboten. Für einige wenige Jäger ist es aber keine Selbstverständlichkeit, dass sie mit gültigen Jagddokumenten bei Treibjagden erscheinen. Eine Kontrolle der Jagddokumente ist daher immer angebracht. Jagdausübungsberechtigte, Jagdleiter oder Jagdschutzorgane, die ihre Kontrollaufgaben nicht ernst nehmen, machen sich u. U. bei Unfällen mitschuldig.
Treibjagden, die in der Nähe von Siedlungen, Industrieanlagen oder viel befahrenen Straßen stattfinden, unterliegen aufmerksamer öffentlicher Beobachtung. Die Kärntner Jägerschaft richtet das eindringliche Ersuchen an alle Jagdausübungsberechtigten, Jagdleiter sowie Jägerinnen und Jäger, größte Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen und sie nicht zu gefährden.
SCHROTSCHUSSENTFERNUNG EINHALTEN! Bei Treibjagden möchten wir
RÜCKSICHT AUF DIE BEVÖLKERUNG NEHMEN!
TREIBJAGD GUT VORBEREITEN! ◆ Treibjagden sind mit größter Gewissenhaftigkeit zu planen und durchzuführen. ◆ Jagderfolg und Sicherheit hängen von guter Planung ab.
In Kärnten dürfen bejagt werden: Folgendes Wild darf nur während der angeführten Zeiträume (Jagdzeiten) bejagt werden und ist außerhalb derselben zu schonen: Rotwild*: Hirsche der Klasse III – einjährig – Schmalspießer und nichtführende Tiere** vom 1. Mai bis 31. Dezember führende Tiere und Rotwildkälber vom 1. Juli bis 31. Dezember Hirsche der Klasse I und II vom 1. August bis 15. Dezember  Hirsche der Klasse III vom 1. August bis 31. Dezember. Damwild: vom 1. 8. bis 31. 12. Gamswild*: vom 1. 8. bis 31. 12. Muffelwild*: vom 1. 7. bis 31. 12. Rehwild*: Böcke der Klasse B vom 1. 5. bis 31. 10. Böcke der Klasse A vom 1. 6. bis 31. 10. Schmalgeißen, nichttragende Geißen, nichtführende Geißen vom 1. 5. bis 31. 12. führende Geißen und Kitze vom 1. 8. bis 31. 12. Schwarzwild: führende Bachen vom 1. 8. bis 31. 1. Murmeltiere*: vom 1. 8. bis 15. 10.
Feldhasen und Alpen- oder Schneehasen: vom 1. 10. bis 31. 12. Dachse: vom 1. 6. bis 31. 1. Edelmarder vom 1. 11. bis 28. 2. Steinmarder: vom 1. 7. bis 31. 3. Große Wiesel (Hermelin): vom 1. 11. bis 31. 1. Iltisse: vom 1. 7. bis 31. 3. Auerhahnen***: ganzjährig geschont Birkhahnen***: ganzjährig geschont Haselhahnen: vom 16. 9. bis 15. 11. Rebhühner: vom 1. 10. bis 31. 10. Fasanhahnen: vom 16. 10. bis 31. 12. Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten: vom 1. 9. bis 31. 12. Grau-, Saat- und Kanadagänse: vom 1. 9. bis 31. 1. Blässhühner: vom 21. 9. bis 10. 3. Waldschnepfen*: vom 11.9. bis 19.2. Ringeltauben (Schwarmvögel): vom 1. 8. bis 31. 12. Ringeltauben (Einzeltiere): vom 1. 9. bis 31. 1. Türkentauben: vom 21. 10. bis 20. 2. Aaskrähen****: ganzjährig geschont Eichelhäher****: ganzjährig geschont Elstern****: ganzjährig geschont Kolkraben***: ganzjährig geschont Folgendes Wild darf während des ganzen Jahres bejagt werden: Schwarzwild (Keiler, nichtführende Ba-
7.03 7.13 7.22 7.32 6.42 6.52 7.03 7.13 7.22 7.30 7.38
18.40 18.26 18.13 18.01 16.50 16.40 16.31 16.24 16.19 16.15 16.15
8.14 14.35 18.47 6.06 12.15 16.16 22.51 4.58 10.56 14.46
19.35 7.20 14.44 17.06 22.04 5.08 12.21 15.38 20.57 3.57
첆 쐟 쐠 쐡 첆 쐟 쐠 쐡 첆 쐟 쐠
nur im Rahmen des Abschussplanes unter „nichtführenden Tieren“ ist weibliches Wild, welches kein Kalb führt [und nicht tragend (innehabend)] ist, zu verstehen *** Ausnahme nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide **** Neue Verordnung (VO) ist am 15.7.2016 in Kraft getreten: Schusszeit vom 16.7. bis 15.3. In reinen Ackerbaugebieten dürfen sogenannte „Junggesellentrupps“ (= nicht brütende, in großen Gruppen auftretende Aaskrähen [Raben- und Nebelkrähen]), auch während der in der VO festgelegten Schonzeiten – allerdings unter Beachtung der Kontingente – erlegt werden.  Stand Redaktionsschluss. Für tagesaktuelle Informationen darf auf die Homepage verwiesen werden!
Der Wildbretmarkt hat sich nicht verändert. Mitte Oktober wurden folgende durchschnittliche Wildbretpreise (ohne MWSt.) je kg in der Decke erzielt: Rehwild:
Rotwild: Gamswild:
1. 10. 9.10. 16.10. 22.10. 30.10. 7.11. 14.11. 21.11. 29.11. 7.12. 14.12.
Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild, Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Biber, Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen Grau-, Saat- und Kanadagänse, Hohltauben, Taggreifvögel und Eulen.
2.10. 9.10. 16.10. 23.10. 30.10. 6.11. 13.11. 20.11. 27.11. 4.12. 11.12.
chen, Überläufer, Frischlinge), Wildkaninchen, Waschbären, Füchse und Marderhunde.
€ 2,00 € 3,00 € 4,00 € 2,20
HEGERING 206070 (REIßECK-WEST PENK)
Wahlausschreibung Zu wählen ist ein Ersatzdelegierter zur Bezirksversammlung. Diese Wahl findet anlässlich der Hegeringversammlung am Freitag, dem 27. Jänner 2017, um 19.30 Uhr, im Feuerwehrhaus in Napplach statt. Die wahlberechtigten Mitglieder des Hegeringes ReißeckWest Penk werden gesondert rechtzeitig und schriftlich zu dieser Hegeringversammlung eingeladen. Wahlvorschläge müssen bis zum Ablauf des achten Tages vor dem Wahltermin beim Hegeringleiter eingebracht werden. Als Tag, der als Stichtag (§ 48 Abs. 2 lit. d der Satzung) gilt, wird der 31.12.2016 bestimmt.
Der langjährige Mitarbeiter der Kärntner Jägerschaft, Hegeringleiter und Fachausschuss-Vorsitzende (seit kurzem Träger des Ehrentitels Wildmeister h.c.), Gerald Eberl, ist am 30. August d. J. mit seiner Michaela in den Hafen der Ehe gesegelt. Das frisch gebackene Ehepaar ist in jagdlicher Passion verbunden. Auch der außergewöhnliche Brautstrauß von Michaela ließ keinen Zweifel daran. Die Kärntner Jägerschaft und ganz besonders die Redaktion „Der Kärntner Jäger“ entbieten dem frisch vermählten Paar ein Füllhorn voller Glück- und Segenswünsche. Mögen alle Vorstellungen, die das junge Paar in die Zukunft gesetzt hat, in Erfüllung gehen!
.308 – nicht Kaliber, sondern Hochzeitstag!
Sehr geehrte Damen und Herren! Seitens der Redaktion wird darauf hingewiesen, dass im Hinblick auf eingesendetes Foto- bzw. Begleitmaterial eine Veröffentlichung von Berichten im Sinne der Qualitätssicherung nur erfolgen kann, wenn auch das Bildmaterial in dementsprechender Qualität (gute Aufnahme, mind. 300 dpi) vorliegt.
Weitere Wildfleischuntersucher ausgebildet Nachstehende Jägerinnen und Jäger haben im Zeitraum vom 17.07.2015 bis 12.08.2016 nach Ausbildung zur kundigen Person gemäß § 27 (3) Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz – LMSVG, BGBl. Nr. 13/2006 die Berechtigung zur Untersuchung von in freier Wildbahn erlegtem Wild im Bundesland Kärnten erworben:
203 – HERMAGOR ◆ Karlheinz Kaltenhofer, Kreuth ob Möschach 3, 9620 Hermagor ◆ Andreas Pernull, Tröpolach 117, 9631 Jenig ◆ Elisabeth Wiedenig, Rattendorf 49, 9631 Jenig ◆ Walter Wieser, Dellach 182, 9635 Dellach
204 – KLAGENFURT ◆ Mathias Dovjak, Wölfnitz 13, 9131 Grafenstein ◆ Kurt Johannes Freimüller, Hallegger Straße 132, 9201 Krumpendorf ◆ Dr. Astrid Graf-Watzin, Hu-
bertstr. 9, 9020 Klagenfurt am Wörthersee ◆ Robert Haschey, Zedras 14, 9072 Ludmannsdorf ◆ Günter Hoi, Großglocknerweg 32, 9020 Klagenfurt am Wörthersee ◆ Andreas Franz Kurath, Wutscheiner Straße 51, 9064 Magdalensberg ◆ Michael Miksche, Wiedner Hauptstraße 123A/39, 1050 Wien ◆ Günter Schaunig, Großkleinberg 22, 9072 Ludmannsdorf ◆ Stefan Spitzer, Lukowitz 30, 9072 Ludmannsdorf ◆ Walter Urabl, Uteweg 36, 9020 Klagenfurt am Wörthersee ◆ Gerd Weißnegger, Virunumweg 2, 9130 Wabelsdorf
205 – ST. VEIT/GLAN ◆ Johann Gucher, Vellach 21, 9363 Metnitz ◆ Anton Kraßnitzer, Nassing 3, 9344 Weitensfeld ◆ David Kraßnitzer, Nassing 3, 9344 Weitensfeld ◆ Helmut Leitgeb, Kulmerweg 7, 9334 Guttaring
◆ Johannes Matthias Magnet, Radelsdorf 1, 9556 Liebenfels ◆ Gerhard Noch, St. Peter am Anger 3/6, 9313 St. Georgen a. L. ◆ Walter Polzer, Launsdorfer Straße 8, 9300 St.Veit/Glan ◆ Wolfgang Riedl, Maxingstraße 22/2/16, 1130 Wien ◆ Bernhard Schusser, Unterwald 43, 8820 Neumarkt ◆ Christine Wolte, Lientrattenweg 14, 9300 St. Veit/Glan ◆ DI Peter Wolte, Lientrattenweg 14, 9300 St. Veit / Glan
206 – SPITTAL/DRAU ◆ Stefan Hubert Aufegger, Edelweißstraße 2, 9546 Bad Kleinkirchheim ◆ Werner Brandner, Rottenstein 1, 9754 Steinfeld ◆ Ing. Karl Dullnig, Stall im Mölltal 76, 9832 Stall im Mölltal ◆ Christian Dullnig, Rangersdorf 33, 9833 Rangersdorf ◆ Jörg Dürnegger, Oberberg 15, 9771 Berg im Drautal ◆ Daniel Granegger, Tresdorf 88, 9833 Rangersdorf
◆ Peter Gratzer, Landfrass 26, 9853 Gmünd ◆ Franz Heuberger, Arzberg 25, 8162 Passail ◆ Leopold Kendlbacher, Gries 32, 9863 Rennweg am Katschberg ◆ Johann Liebhart, Lobersberg 7, 9833 Rangersdorf ◆ Peter Meinhardt, St.Paul 18, 9702 Ferndorf ◆ Johannes Pachlinger, SchönbergLachtal 14, 8831 Pachlinger ◆ Martin Penker, Angerlweg 24, 9545 Radenthein ◆ Hansjörg Pflauder, Dorfstraße 74, 9546 Bad Kleinkirchheim ◆ Elisabeth Plössnig, Winklsagritz 7, 9843 Großkirchheim ◆ Paul Scheiflinger, Neue Heimat 7, 9545 Radenthein ◆ Ing. Mathias Schluder, Paradiessiedlung 155, 9753 Kleblach-Lind ◆ Alfred Schwaighofer, Neudörfl 14, 8670 Krieglach ◆ Günter Stiegler, Waschanger 23, 9853 Gmünd ◆ Peter Tuppinger, Oberburgstallberg 2, 9862 Kremsbrücke ◆ Josef Wallner, Tresdorf 3, 9833 Rangersdorf ◆ Hubert Ziervogel, Döllach 79, 9843 Großkirchheim
I N F O R M AT I O N E N D E R L A N D E S G E S C H Ä F T S S T E L L E ◆ Maximilian Hebenstreit, Am Wiesenrain 102, 9710 Feistritz an der Drau ◆ Christian Jonach, Ackerweg 3, 9722 Puch ◆ Johannes Kallenberger, Dr. Graberstraße 19, 9523 Landskron ◆ Michael Klammer, Mooswald 22, 9712 Fresach ◆ Edith Kronschläger, F.-X.-Wulfen-Straße 1, 9500 Villach ◆ Roland Mayer, Wiesenweg 33, 9544 Feld am See ◆ Christian Pertl, Walderweg 16, 9544 Feld am See ◆ Dr. Harald Rohrer, Sonnenstraße 11, 9500 Villach ◆ Elisabeth Wieser, Mitterberg 20, 9712 Fresach
208 – VÖLKERMARKT ◆ Nicole Blajs, Attendorf 15/2, 9111 Haimburg ◆ Bartholomäus Bromann, Edling 44, 9125 Kühnsdorf ◆ Martina Hiessberger, Vellach 59, 9135 Bad Eisenkappel ◆ Mag. Gabriela Petschnig-Sitter, Vellach 115, 9135 Bad Eisenkappel
209 – WOLFSBERG 207 – VILLACH ◆ Dr. Günther Altmann, Scheidlstraße 9, 1180 Wien ◆ DI Hannes Burger, Bad Bleiberg 186, 9530 Bad Bleiberg ◆ Elisabeth Eigenberger, Infangweg 5, 9722 Töplitsch
◆ Johannes Berger, Prebl 52a, 9461 Prebl ◆ Walter Hartl, Prebl 107, 9461 Prebl ◆ Martin Kaimbacher, Andersdorf 15, 9423 St. Georgen i.L. ◆ DI (FH) Johann Paul Kaimba-
cher, Andersdorf 13, 9423 St. Georgen i.L. ◆ Gernot Koinig, Kleinrojach 20a, 9431 St. Stefan i.L. ◆ Markus Konrad, Baron-HerbertWeg 1, 9431 St. Stefan i.L. ◆ Fö. Ing. Thomas Rabensteiner, Hauptstrasse 2, 9470 St. Paul ◆ Bernd Paul Scharf, Hartelsberg 1, 9421 Eitweg
210 – FELDKIRCHEN ◆ DI (FH) Michael Cerne, Klagenfurter Straße 9b, 9560 Feldkirchen ◆ Peter Dörfler, Powirtschach 21, 9560 Feldkirchen ◆ Ing. Petra Martina Hoffmann, Klagenfurter Straße 9b, 9560 Feldkirchen ◆ Helmut Kraßnig, Eichkogelweg 16, 9560 Feldkirchen ◆ Florian Mark, Ostermannweg 6, 9560 Feldkirchen ◆ Helmut Mark, Ostermannweg 6, 9560 Feldkirchen ◆ Anton Modritsch, Bachlweg 9, 9560 Feldkirchen ◆ Alois Mühlbacher, Rottendorf 44, 9560 Feldkirchen ◆ Gerhard Mühlbacher, Rottendorf 44, 9560 Feldkirchen ◆ Stefan Puff, Persching 9, 9560, Feldkirchen ◆ Walter Puff, Persching 9, 9560 Feldkirchen ◆ Franz Puggl, Mooshanslweg 17, 9560 Feldkirchen ◆ Walter Riepl, Liebetig 9, 9560 Feldkirchen ◆ Heimo Tscherne, Schleichenfeld 36, 9562 Himmelberg
Jagdliches Wissen – Feldhase In letzter Zeit hört man in Kärnten immer wieder die erfreuliche Meldung: „Wir sehen wieder mehr Hasen!“ Ein positiver Faktor – wenn auch sicherlich nicht der einzige – sind wohl die beiden letzten Jahre des Niederwildes, in denen einiges an Lebensraumschaffung passiert ist. Um nicht nur den Lebensraum, sondern auch das Wissen um diese kostbare Wildart zu erhalten, dreht sich das „Jagdliche Wissen“ diesmal um den Feldhasen. 1. Wie sehen Lebensweise und Lebensraum des Feldhasen aus? 2. Wie schnell können Feldhasen laufen? 3. Wie ernähren sich Feldhasen? 4. Wie verläuft die Fortpflanzung beim Feldhasen?
5. Was versteht man unter Superfötation? 6. Wie sieht der Kontakt zwischen Häsin und Jungtieren aus? 7. Wie alt können Feldhasen werden? 8. Was sind die größten Bedrohungsfaktoren für die Feldhasen? 9. Wie kann dem Feldhasen geholfen werden? 10. Wie lauten die jagdlichen Ausdrücke für die Augen, die Ohren, die Beine und den Schwanz des Feldhasen?
Alle Antworten finden sich auf Seite 42!
Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen 2017 Hiermit ergeht an alle Mitglieder der Kärntner Jägerschaft die Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen. Falls keine gesonderten Einladungen ergehen, gilt die Anzeige im „Kärntner Jäger“ als Einladung. Wir bitten daher alle Jägerinnen und Jäger, die nachstehenden Termine vorzumerken! Die Be-
◆ HR 204003 (Ebenthal) und HR 204006 (Grafenstein): Bewertung: Samstag, 18. Februar, 10 Uhr, Poggersdorf, GH Krassnig Jahn; Hegeschau: Sonntag, 19. Februar, 10 Uhr, Poggersdorf, GH Krassnig Jahn. Sonntag Heilige Messe 8.30 Uhr. ◆ HR 204004 (Klagenfurt-Nord) und HR 204005 (Maria Saal): Bewertung: Samstag, 21. Jänner, 10 Uhr, Zollfeld, GH Fleissner; Hegeschau: Samstag, 21. Jänner, 14 Uhr, Zollfeld, GH Fleissner ◆ HR 204007 (Ludmannsdorf): Bewertung: Samstag, 11. Februar, 10 Uhr, Ludmannsdorf, GH Karawankenblick; Hegeschau: Samstag, 11. Februar, 14 Uhr, Ludmannsdorf, GH Karawankenblick ◆ HR 204008 (Klagenfurt-West) und HR 204009 (Moosburg): Bewertung: Freitag, 3. Februar, 14 Uhr, Klagenfurt a. WS., Jägerhof Schloss Mageregg; Hegeschau: Samstag, 4. Februar, 14 Uhr, Klagenfurt a. WS., Jägerhof Schloss Mageregg ◆ HR 204010 (Keutschach): Bewertung: Freitag, 20. Jänner, 17 Uhr, Keutschach, GH Schaschl Karawankenblick/Pyramidenkogel; Hegeschau: Freitag, 20. Jänner, 19 Uhr, Keutschach, GH Schaschl Karawankenblick/Pyramidenkogel ◆ HR 204011 (Feistritz i. R.), HR 204012 (Zell-Pfarre), HR 204013 (St. Margareten i. R.) und HR 204014 (Ferlach): Bewertung: Freitag, 3. März, 13 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach; Hegeschau: Samstag, 4. März, 14 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach. Die Besichtigung der Trophäen ist am 4. März, 10 Uhr möglich.
◆ HR 207017 (Feld am See-Afritz): Samstag, 21. Jänner, 14 Uhr, Afritz, Kultursaal; Bewertung: Donnerstag, 19. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau; Freitag, 20. Jänner und Samstag 21. Jänner, 9 Uhr, Afritz, Kultursaal ◆ HR 207018 (Arriach): Samstag, 18. Februar, 19.30 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt; Bewertung: Donnerstag, 16. Februar, 19.30 Uhr; Hegeschau: Freitag, 17. Februar, 18 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt ◆ HR 207019 (Treffen): Samstag, 21. Jänner, 19 Uhr, Treffen, GH Kuchlerwirt; Bewertung: Donnerstag, 19. Jänner, 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 20. Jänner, ab 16 Uhr sowie Samstag, 21. Jänner, 10 bis 17 Uhr, Treffen, GH Kuchlerwirt ◆ HR 207020 (Weißenstein-FresachFerndorf): Sonntag, 29. Jänner, 14 Uhr, Fresach, GH Zum Wirt; Bewertung: Samstag, 28. Jänner, 9 bis 12 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 29. Jänner, 9 bis 14 Uhr, Fresach, GH Zum Wirt ◆ HR 207021 (Wernberg-Velden): Samstag, 28. Jänner, 14 Uhr, Kerschdorf, GH Thomann; Bewertung: Freitag, 27. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Samstag, 28. Jänner, 9 bis 14 Uhr, Kerschdorf, GH Thomann ◆ HR 207022 (St. Jakob): Samstag, 11. März, 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus; Bewertung: Freitag, 10. März, 16 Uhr; Hegeschau: Samstag, 11. März, 10 bis 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus
◆ HR 207023 (Finkenstein): Freitag, 10. Februar, 19 Uhr, Altfinkenstein, GH Baumgartnerhof; Bewertung: Donnerstag, 9. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 10. Februar, 14 bis 18 Uhr, Altfinkenstein, GH Baumgartnerhof ◆ HR 207024 (Arnoldstein): Freitag, 27. Jänner, 19 Uhr, Arnoldstein, GH Wallner; Bewertung: Donnerstag, 26. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 27. Jänner, 9 bis 18 Uhr, Arnoldstein, GH Wallner ◆ HR 207025 (Hohenthurn-ThörlFeistritz/Gail): Freitag, 20. Jänner, 19 Uhr, Achomitz, Mehrzweckhaus; Bewertung: Donnerstag, 19. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 20. Jänner, 9 bis 19 Uhr, Achomitz, Mehrzweckhaus ◆ HR 207026 (Nötsch-Dobratsch): Freitag, 3. Februar, 19 Uhr, Nötsch, Kulturhaus; Bewertung: Donnerstag, 2. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 3. Februar, 9 bis 18 Uhr, Nötsch, Kulturhaus ◆ HR 207028 (Foscari-Paternion), HR 207029 (Paternion-Weißenstein) und HR 207030 (Stockenboi): Sonntag, 19. Februar, 14 Uhr, Paternion, GötzStadl; Bewertung: Samstag, 18. Februar, 8 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 19. Februar, 9 Uhr, Paternion, GötzStadl ◆ HR 207031, 032 (Villach West-Magistrat, Villach Nord/Ost/Süd-Magistrat): Freitag, 13. Jänner, 19 Uhr, VillachPogöriach, GH Wiegele; Bewertung HR 31: Freitag, 13. Jänner, 9 Uhr; Bewertung HR 32: Donnerstag, 12. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 13. Jänner, 10 bis 18.30 Uhr,VillachPogöriach, GH Wiegele
Hermagor gor ◆ HR 203033 (Würmlach): Bewertung: Freitag, 20. Jänner, bis 18 Uhr beim Hegeringleiter Würmlach; Hegeschau: Samstag, 21. Jänner, 17 Uhr, Würmlach, GH Zebedin ◆ HR 203034 (Mauthen): Bewertung: Freitag, 20. Jänner, 19 Uhr, Mauthen, GH Brückenwirt; Hegeschau: Samstag, 21. Jänner, 19 Uhr, Mauthen, GH Brückenwirt ◆ HR 203035 (Kötschach): Bewertung: Freitag, 13. Jänner, 14 Uhr, Kötschach, GH Engl-Kirchenwirt; Hegeschau: Freitag 13. Jänner, 19 Uhr, Kötschach, GH Engl-Kirchenwirt ◆ HR 203036 (Liesing bis Maria Luggau): Bewertung: Freitag, 10. Februar, 18 Uhr, St. Lorenzen, GH Salcher; Hegeschau: Samstag, 11. Februar, 10 Uhr, St. Lorenzen, GH Salcher ◆ HR 203037 (Birnbaum): Bewertung: Samstag, 14. Jänner, 10 bis 12 Uhr, St. Jakob, Gasthof zum Löwen; Hegeschau: Samstag 14. Jänner, 19 Uhr, St. Jakob, GH zum Löwen ◆ HR 203039 (Dellach) und HR 203040 (Reisach): Bewertung: Freitag, 27. Jänner, Abgabe bis 17 Uhr, Grafendorf, GH Post; Hegeschau: Samstag, 22. Jänner, 14 Uhr, Grafendorf, GH Post ◆ HR 203041 (Kirchbach) und HR 203042 (Rattendorf): Bewertung: Donnerstag, 19. Jänner, 16 bis 18 Uhr, Tröpolach, GH Durnthaler; Hegeschau: Freitag, 20. Jänner, 19 Uhr, Tröpolach, GH Durnthaler ◆ HR 203043 (Möderndorf): Bewertung: Mittwoch, 11. Jänner, bis 18 Uhr, Kameritsch, Hotel Hubertushof; Hegeschau: Donnerstag, 12. Jänner, 19 Uhr, Kameritsch Hotel Hubertushof ◆ HR 203044 (St. Lorenzen i. Gitschtal) und HR 203045 (Weißbriach): Bewertung: Samstag, 21. Jänner, 16 bis 18 Uhr, Jadersdorf, Gasthof Jury; Hegeschau: Sonntag, 22. Jänner, 10 Uhr, Jadersdorf, GH Jury ◆ HR 203046 (Hermagor): Bewertung: Samstag, 21. Jänner, 18 Uhr, Radnig, GH Grollitsch; Hegeschau: Sonntag, 22. Jänner, 14 Uhr, Radnig, GH Grollitsch
◆ HR 203047 (Egg): Bewertung: Samstag, 21. Jänner, 14 Uhr, Latschach, GH Plamenig; Hegeschau: Sonntag, 22. Jänner, 18 Uhr, Latschach, GH Plamenig.
◆ Talschaft VI (Millstatt): Samstag, 11. Februar, 14 Uhr, Stadtsaal Radenthein; HR 206089 (Radenthein): Freitag, 24. Februar, 19.30 Uhr, Familiengut Burgstaller Döbriach
Neuwahlen des HRL-Stv. finden ebenfalls bei der Hegeschau statt. ◆ HR 203048 (St. Stefan i. Gailtal): Bewertung: Freitag, 3. Februar, 18 Uhr, St. Stefan, Sonnenhof Smole; Hegeschau: Samstag, 4. Februar, 17 Uhr, St. Stefan, Sonnenhof Smole ◆ HR 203049 (Vorderberg): Bewertung: Freitag, 3. Februar, 18 Uhr, Vorderberg, GH Ortsburg; Hegeschau: Samstag, 4. Februar, 14 Uhr, Vorderberg, GH Ortsburg
Spittal/Drau /D D rau ◆ Talschaft I (Spittal): Samstag, 4. März, 14 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Baldramsdorf ◆ Talschaft II (Greifenburg): Samstag, 28. Jänner, 14 Uhr, Kultursaal Greifenburg; HR 206067 (Irschen): Freitag, 20. Jänner, 19.00 Uhr, GH Dorfwirt Irschen ◆ Talschaft III (Obervellach): Sonntag, 29. Jänner, 14 Uhr, Kultursaal Mühldorf; HR 206069 (Reisseck Ost Kolbnitz): Freitag, 27. Jänner, 19 Uhr, GH Schwarzenbacher; HR 206072 (Flattach): Freitag, 27. Jänner, 19 Uhr, Hotel Fraganter Wirt; HR 206073 (Mallnitz): Freitag, 27. Jänner, 19.30 Uhr, Örtlichkeit wird noch bekanntgegeben ◆ Talschaft IV (Winklern): Sonntag, 5. Februar, 14 Uhr, NP-Haus Alte Schmelz Großkirchheim; HR 206074 (Stall): Samstag, 25. Februar, 16 Uhr, GH Brückenwirt Stall; HR 206075 (Rangersdorf): Samstag, 14. Jänner, 14 Uhr, Hotel Mölltalerhof in Lainach; HR 206077 (Großkirchheim): Samstag, 18. Februar, 19 Uhr, Sagritzer Wirt ◆ Talschaft V (Gmünd): Samstag, 21. Jänner, 14 Uhr, Stadtsaal Gmünd; HR 206079 (Trebesing): Samstag, 18. März, 20 Uhr, Trebesinger Wirt; HR 206084 (Leobengraben): Freitag, 10. Februar, 18 Uhr, Gasthaus Kohlmayr Gmünd
Feldkirchen ch hen ◆ HR 210095 (Sittich), HR 210100 (Steindorf), HR 210101 (Steuerberg), HR 210102 (Glantal) und HR 210103 (Feldkirchen): Samstag, 28. Jänner, 14 Uhr, Bodensdorf, Kultursaal; Bewertung: Freitag, 27. Jänner, 14 Uhr; Trophäenanlieferung: bis 14 Uhr ◆ HR 210096 (Gnesau), HR 210097 (Himmelberg), HR 210098 (Patergassen) und HR 210099 (Ebene Reichenau): Samstag, 11. Februar, 14 Uhr, Gnesau, Kultursaal; Bewertung: Freitag, 10. Februar, 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 9. Februar, 16 bis 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 16 Uhr und Samstag, 8 bis 14 Uhr ◆ HR 210094 (Sirnitz): Samstag, 18. Februar, 14 Uhr, Sinitz, Kultursaal; Bewertung: ab 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 16. Februar, bis 12 Uhr
St. Veit/Glan G la n ◆ HR 205112 (Hüttenberg, Lölling), HR 205113 (Wieting), HR 205114 (Klein St. Paul, Eberstein) und HR 205115 (Brückl): Musikzentrum Knappenberg, Leiter: HRL Ing. Alfons Kogler; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 26. Jänner, 14 bis 18 Uhr; Bewertung: Freitag, 27. Jänner, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 28. Jänner, 14 Uhr ◆ HR 205111 (Althofen, Guttaring, Hüttenberg), HR 205122 (Meiselding, Mölbling) und HR 205123 (Kappel/ Krappfeld): Gemeinschaftshaus Passering, Leiter: HRL Karl Prasser; Trophäenanlieferung: Freitag, 27. Jänner, 13 bis 16 Uhr; Bewertung: Samstag, 28. Jänner, 8 Uhr; Hegeschau: Samstag, 28. Jänner, 14 Uhr ◆ HR 205116 (Straßburg), HR 205117 (Weitensfeld Nord), HR 205118 (Glödnitz), HR 205119 (Deutsch Griffen), HR
HEGERINGVERSAMMLUNGEN 205120 (Weitensfeld Süd) und HR 205121 (Gurk, Pisweg): Glödnitz, Kultursaal GH Hochsteiner, Leiter: HRL Michael Weyrer; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 2. Februar, 17 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 3. Februar, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 4. Februar, 14 Uhr ◆ HR 205126 (Grades), HR 205127 (Metnitz), HR 205128 (Flattnitz) und HR 205129 (Oberhof): Turnsaal der NMS Metnitz, Leiter: HRL Günther Auer; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 16. Februar, 16 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 17. Februar, 13 Uhr; Hegeschau: Samstag, 18. Februar, 14 Uhr ◆ HR 205124 (Friesach) und HR 205125 (St. Salvator): Friesach, GH Prodinger, Leiter: HRL Helmut Khom; Trophäenanlieferung: Freitag, 24. Februar, 15 bis 18 Uhr; Bewertung: Samstag, 25. Februar, 8.30 Uhr; Hegeschau: Samstag, 25. Februar, 14 Uhr ◆ HR 205106 (Sörg, Liebenfels), HR 205107 (Hörzendorf, Hardegg), HR 205108 (St. Georgen a. L.), HR 205109 (St. Veit/Glan, Frauenstein) und HR 205110 (Frauenstein, Wimitz): Kultursaal Kraig, Leiter: HRL Walter Klimbacher; Trophäenanlieferung: Freitag, 3. März, 13 bis 16 Uhr; Bewertung: Samstag, 4. März, 8 Uhr; Hegeschau: Samstag, 4. März, 14 Uhr
Wolfsberg erg g ◆ HR 209141 (Reichenfels): Hegeschau: Samstag, 21. Jänner, 14 Uhr,
Reichenfels, GH Hirschenwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 19. Jänner, 15 bis 17 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 19. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 18 Uhr ◆ HR 209132 (Bad St. Leonhard): Hegeschau: Freitag, 27. Jänner, 19 Uhr, Schiefling/Bad St. Leonhard, GH Simmerlwirt; Trophäenabgabe: Mittwoch, 25. Jänner, 15 bis 16 Uhr; Bewertung: Mittwoch, 25. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 18 Uhr ◆ HR 209133 (Preitenegg): Hegeschau: Samstag, 11. Februar, 14 Uhr, Preitenegg, Kultursaal Preitenegg; Trophäenabgabe: Donnerstag, 9. Februar, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 9. Februar, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 18 Uhr ◆ HR 209134 (Frantschach – St. Gertraud): Hegeschau: Samstag, 28. Jänner, 14 Uhr, Frantschach-St. Gertraud, Festsaal der Mondi Frantschach Packaging; Trophäenabgabe: Donnerstag, 26. Jänner, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 26. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 16 Uhr ◆ HR 209135 und 209138 (St. Andrä und Wolfsberg Süd): Hegeschau: Samstag, 4. Februar, 19 Uhr, St. Marein, GH Weinberger; Trophäenabgabe: Samstag, 4. Februar, 8 bis 9 Uhr; Bewertung: Samstag, 4. Februar, Rehwild 9 Uhr, Rotwild und Gamswild 10 Uhr ◆ HR 209137 (Wolfsberg West): Hegeschau: Sonntag, 12. Februar, 14 Uhr, St. Margarethen i.Lav., Hotel Stoff; Trophäenabgabe: Freitag, 10. Februar, 14 bis 16 Uhr; Bewertung:
Freitag, 10. Februar, Rehwild 16 Uhr, Rotwild und Gamswild 17 Uhr ◆ HR 209136 und 209139 (St. Paul und Lavamünd): Hegeschau: Sonntag, 29. Jänner, 14 Uhr, Lavamünd, GH Hüttenwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 26. Jänner, ab 17 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 26. Jänner, Rehwild 18 Uhr, Rotwild und Gamswild 19 Uhr
Bezirksversammlungen 2017 ◆ Hermagor: Freitag, 10. März, 18.30 Uhr, Kultursaal Dellach ◆ Klagenfurt: Samstag, 18. März, 9 Uhr, Jägerhof Schloss Mageregg ◆ St. Veit/Glan: Samstag, 1. April, 14 Uhr, Klein St. Paul, Werkskulturhaus ◆ Spittal/Drau: Samstag, 1. April, 9 Uhr, Landwirtschaftliche Fachschule Litzlhof ◆ Villach: Samstag, 18. März, 14 Uhr (Ort noch nicht fixiert) ◆ Völkermarkt: zu Redaktionsschluss noch kein Termin bekannt ◆ Wolfsberg: Freitag, 31. März, 19 Uhr, Reichenfels, Veranstaltungszentrum ◆ Feldkirchen: Samstag, 1. April, 10 Uhr, Steuerberg, GH Hoisbauer
1. Jungjägerschießkurs und 2. Flintenschießseminar Einen völlig neuen Weg zum jagdlichen Schießen wollten Polainer, Ottmann, Grayer, Toplitsch, Mag. Steffi Wolte und Mag. Heimo Wolte den über 40 Jungjägern zeigen, die sich für dieses Seminar in Pakein/Grafenstein angemeldet hatten. Im Vergleich zur Jagdprüfung wurde die Vorgangsweise völlig umgedreht. Nicht die Ausbildner stellten die Fragen, sondern die Jungjäger befragten die Ausbildner über alle schießtechnischen Themen, die sie interessierten. Das Allerwichtigste war aber, das jagdliche Schießen ohne Leistungsdruck und aus der Sicht des freudigen Erlebens und des entspannten Treffens zu genießen. Es war schön zu sehen, mit wel-
cher Begeisterung (insbesonders von den 12 Mädchen und Damen) die neuen Bewegungsabläufe aufgenommen und umgesetzt wurden. Außerdem war es bemerkenswert, wie schnell der sichere Um-
gang mit den Langwaffen auf Schießständen beinahe zur Routine wurde. Ein Dankeschön dem Team der besten Schützen, die mitgeholfen haben, dass die begeisterten Jungjäger die bevorstehenden Jagden erfolgreicher und vor allem sicherer erleben werden. Ebenso gab es in Lavamünd am 20. und 21. August ein ausgebuchtes Flintenschießseminar mit aufmerksamen Teilnehmern und großen Schieß- und Handhabungsentwicklungen. Danke auch der Jagdgesellschaft Lavamünd und dem Parcoursreferenten Franz Wagger. Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent
Der Jagdcup 2016 Um einen Wettkampf kürzer gestaltete sich bedauerlicherweise die Serie im jagdlichen Schießen der Kärntner Jägerschaft. Dennoch wurden die Disziplinen jagdlich Trap in Kombination mit der jagdlichen Kugel in Radweg am 2. Juli und das Compac Sporting Schießen am 9. Juli in Pakein durchgeführt. Beides waren bestens organisierte Veranstaltungen, mit sehr guten Resultaten und von fairem Sportsgeist getragen, wie er unter Jägern gelebt wird. Landesmeister Poleiner, Jagdcupsieger Polanez und weitere erfolgreiche Schützen …
JAGDCUP RADWEG RESULTAT August Polanez 220 P Matthias Ottmann 216 P Thomas Kamp 216P Mag. Heimo Wolte 214 P Georg Freithofnig 213 P
JAGDCUP PAKEIN RESULTAT Horst Poleiner 217 P Jagdcupsieger 2016 Manfred Buttazoni 214 P Karl Wagner 212 P Stefan Tschinder 211 P Georg Freithofnig 210 P
DIE MANNSCHAFTSWERTUNG: Feldkirchen 1236 Punkte, Völkermarkt, 1210, Klagenfurt, 1186, St. Veit, 1160, Feldkirchen I, 1140.
Auffallend waren der klare Sieg der jungen Feldkirchner Mannschaft und die überraschende Silber-Medaille der Völkermarkter Mannschaft, mit einem Alfred Kassl, der – nahezu ohne Training – beim Jagdparcoursschießen 23 Wurfscheiben zerstörte. Außerdem erwähnenswert: Die beste Kugelmannschaft war St. Veit und das versteckte Talent des Karl Wagner blitzte auch im Jagdparcours auf. Gratulation den Siegern und ein Weidmannsdank allen Organisatoren, helfenden Händen und den begeisterten Schützen. Weitere Information über Resultate, Ränge und Gewinner auf der
Hompage der „Kärntner Jägerschaft“. Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent
Strahlende Freude der verdienten Sieger – das Feldkirchner Team (v.l.): Buttazoni, Freithofnig, Tschinder, Zlanabitnig, Kamp, Tschinder
Hegeringmannschaftsschießen Bezirk Villach Nach längerer Pause fand am 28.08.2016 bei strahlendem Sonnenschein auf der Schießstätte Maria Elend Suchagraben wieder ein Hegeringmannschaftsschießen im Bezirk Villach statt. Am Bewerb nahmen 14 Mannschaften aus dem Bezirk teil. Gewertet wurde eine Kombination aus Wurftauben (Trap, 2 Serien á 15 Tauben) sowie einem Kugelbewerb (100 Meter KK, je drei Schuss): Fuchs – sitzend aufgestützt, Rehbock – fester Bergstock, Gams – freier Bergstock. Weiters wurde eine Ehrenscheibe beschossen. Der Sieg gelang der Mannschaft St. Hubertus/Wernberg I mit den Schützen: Wolfgang Hufnagel, Christoph Hufnagel, Ernst Offenbeck und Giovanni Corti.
Der 2. Platz ging an die Jagdgesellschaft Maria Elend mit den Schützen: Wolfgang Watzko, Josef Paintner, Johann Schuller und Theresa Schuller. Den 3. Platz belegten die Schützen des Hegerings 25: Paul Schnabl, Markus Mörtl, Markus Jank und Hans Mitsche. Die Ehrenscheibe ging an Erwin Schmitbittner. Ein besonderer Dank gilt der Jagdgesellschaft Maria Elend mit Obmann Wolfgang Watzko, die sowohl den Schießbewerb vorbildlich durchgeführt als auch für eine hervorragende Bewirtung der Teilnehmer gesorgt hat. Danke auch an BJM Ing. Wolfgang Oswald für seine Unterstützung bei der Organisation des Bewerbes und an alle Fir-
men, die Sachpreise zur Verfügung gestellt haben. Auf eine Wiederholung im nächsten Jahr freut sich Hermann Trines Bezirksschießreferent
Die Siegermannschaft (v.l.n.r.): Obmann Wolfgang Watzko, Schießreferent Hermann Trines, Hegeringleiter Heribert Bierbaumer, die Schützen Ing. Wolfgang Hufnagel, Giovanni Corti, Christoph Hufnagel, Ernst Offenbeck und BJM Ing. Wolfgang Oswald
Weltmeisterschaft im Jagdparcours 2016 in Piancardato/Italien Auch 2 Kärntner (Wagger, Mag. Wolte) nahmen an dieser Veranstaltung teil. Nicht so sehr um Weltmeister zu werden, sondern viel mehr, um zu sehen, was an technischen Innovationen bei Waffen und Munition gerade aktuell ist, wie Sicherheitsvorschriften umgesetzt werden und natürlich auch um zu sehen, wie weit man es selbst in der internationalen Rangliste schafft, ohne viel und speziell für diesen Wettkampf trainiert zu haben. Einige Fakten vorweg: ◆ 1100 Teilnehmer aus 42 Staaten – von Ägypten bis Zimbabwe. ◆ 150 Hektar auf einem sanften Höhenrücken, zwischen Sonnenblumen- und Getreidefeldern sowie Olivenhainen – dies war der Raum, auf dem etwa 150 Wurfmaschinen versteckt aufgebaut waren. ◆ Jeder Teilnehmer musste 200 Ziele beschießen, wobei nahezu alles, was der Umgebungssicherheit entsprochen hat, auch beschossen wurde. ◆ Wurfziele, die aus 5–70 Metern Entfernung zu beschießen waren, steigende, stark fallende, über Kopf von hinten, direkt von vorne und Querreiter (von der Seite), alle Flugrichtungen, die sich ein Jäger vorstellen kann (und noch einige mehr) … Das Resultat überraschte, denn der 26-fache Weltmeister George Degweed aus Großbritannien wurde von dem Amerikaner Mein Derrick geschlagen, außerdem landeten weitere Schützen aus den USA auf Platz 3 und 5. Das war deshalb so außergewöhnlich, weil sich in den letzten Jahren Briten, Franzosen und Italiener die meisten Siege untereinander „ausgeschossen“ hatten. Wie kam es plötzlich zu den hervorragenden Leistungen der Amerikaner in allen Wurfscheibendisziplinen? Ganz einfach: Flintenschießen wird bereits im Jugendalter gefördert. In den USA gibt es seit 2002 an den höheren Schulen eine Initiative, bei der das Flintenschießen im Schulsport angeboten wird. Nach-
dem der sichere Umgang mit der Waffe überprüft wurde (Sicherheitszertifikat), können die Schülerinnen und Schüler an Schulveranstaltungen teilnehmen, in denen die olympischen Disziplinen und Jagdparcours als sportliche Übungseinheiten angeboten werden. Es gibt jährlich Mannschaftswettkämpfe unter den Klassen, Schulen und den Bundesstaaten. Momentane Situation am Beispiel von Minnesota: Flintenschießen ist die am schnellsten wachsende Sportart. Im gesamten Staatenbereich der USA nehmen bereits 12 Bundesstaaten daran teil, mit bereits 20.000 aktiven Schülerinnen und Schülern. Wie sieht es in Österreich mit der Jugendförderung aus? Das Schießen mit Feuerwaffen ist an den Schulen seit 2010 verboten (ausgenommen fachspezifische Bereiche-Büchsenmacher Ferlach usw.). Während Rafting, Canyoning, Schifahren im freien Gelände mit Trainern, Schilehrern oder Ausbildnern erlaubt ist (jedes Jahr gibt es bei diesen Sportarten Verletzte und manchmal sogar Tote), ist das olympische Flintenschießen auch mit Trainern oder ausgebildeten Lehrern verboten, obwohl es beispielsweise in den letzten 40 Jahren in ganz Kärnten keine Verletzten beim Flintenschießen gegeben hat. Sollte man gerade jetzt, wo man über die Neuverteilung von Fördergeldern für Olympia nachdenkt, nicht auch auf diese Fakten einge-
hen und unseren interessierten jungen Österreichern die Möglichkeiten eröffnen, unter sichersten Bedingungen und mit bestens ausgebildeten Trainern auch diese Sportart kennenzulernen?! Vielleicht gibt es dann in den nächsten Jahren nicht nur im Kleinkaliberschießen erfolgreiche Olympiateilnehmer, sondern auch im Flintenschießen. Abschließend noch zur Ergänzung – die beiden Kärntner erreichten bei dieser WM in ihrer Klasse die Plätze 114 und 154. Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent
Dank an die Jagdgemeinschaft Grafenstein Die Sektion Carinthia des österreichischen Dachshundeklubs möchte sich für über dreißig Jahre der guten Zusammenarbeit mit der Jagdgemeinschaft Grafenstein bedanken. Diese gewährte uns durch all die Jahre den Reviereintritt, um jagdliche Übungen mit dem Dachshund – wie Schweißarbeit, Stöbern und dgl. mehr – mit den abschließenden Prüfungen durchzuführen. Dass die jagdliche Abrichtung eine Notwendigkeit darstellt, ist im Jagdgesetz festgehalten – nur ein geprüfter Jagdhund kann Jagdhelfer sein. Um diesen Anforderungen
gerecht zu werden, findet die Sektion Carinthia im Revier der Jagdgemeinschaft Grafenstein breite Unterstützung. Besonderer Dank gilt auch der Familie Moritz in Grafenstein, auf deren Areal sich Dackel und Hundeführer mehrmals im Jahr zu Übungen und Prüfungen einfinden und bei Heinz Moritz freundliches und großzügiges Wohlwollen finden. Danke mit einem kräftigen Waidmannsheil! Mf. Ewald Hanser Obmann der Sektion Carinthia
Der neue WinterLook von JAGDHUND
ÖSTERREICHISCHER JAGDGEBRAUCHSHUNDEVERBAND (ÖJGV) U. a. folgende Leistungsrichteranwärter wurden bei der Vorstandssitzung am 10.06.2016 bestätigt: ◆ Ing. Martin Baier, Malta ◆ Markus Weissinger, Ferlach ◆ Gerald Winkler, Berg im Drautal
Die neue Herbst/Winter-Kollektion ist bei Ihrem Fachhändler und Büchsenmacher erhältlich. Mehr Details und 3D-Ansicht unter www.jagdhund.com
Die Kärntner Jägerschaft gratuliert herzlich!
Jägerwallfahrt mit Hubertusmesse am Sonntag, 6. November
2016, im Stift St. Georgen a. L.
Hubertusmesse in der Stiftskirche St. Georgen a. L. mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz Musikalische Umrahmung: „Da 8-Gsong“und „JHBG Herzogstuhl“ Rahmenprogramm: Ausstellung der Erntehirsche aus 2016 Anschließend Agape, bei der eine Pilgersuppe im Stiftshof gereicht wird bzw. Mittagessen im Stiftsrestaurant. Alle Jägerinnen und Jäger, deren Familien und Freunde der Jagd sind zu dieser Jägerwallfahrt herzlich eingeladen!
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S KLAGENFURT S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S ◆ Jagdstammtisch. Einmal im Monat, jeden zweiten Dienstag, findet S S S S S S S auf Initiative von Altjäger Hans S S S S S S S S Truger ein geführter JagdstammS S S S S S S tisch für Jägerinnen und Jäger S S S S S S S S statt. Neben diversen Diskussionen, S S S S S S S aktuellen Fragen, Erfahrungsaustausch etc. soll auch der Humor S S S S S S S S nicht zu kurz kommen. Geschätzte S S S S S S S Jägerinnen und Jäger sowie auch S S S S S S S S Jagdfunktionäre sind dazu herzlich S S S S S S S eingeladen. Durch das Revier S S S S S S S S „Jagdstammtisch“ wird vorerst Altjäger Hans Truger Pirschführer S S S S S S S sein. S S S S S S S S Geplante Stammtische im Jahr S S S S S S S 2016: S S S S S S S S ◆ Dienstag, 8. November, ab 17.30 Uhr, Genusswirt Mageregg S S S S S S S ◆ Dienstag, 13. Dezember, ab 17.30 S S S S S S S Uhr, Genusswirt Mageregg S S S S S S S S S S S S S S S ◆ Hubertusandacht. Die JagdgesellS S S S S S S S schaft der Ebentaler Jäger lädt zur Hubertusandacht mit JägerkreuzS S S S S S S einweihung am 29. Oktober, um 14 S S S S S S S S Uhr beim Jägerkreuz in der ZetteS S S S S S S rei; Mitgestaltung der JagdhornbläS S S S S S S S ser Göltschach; für Speis und Trank S S S S S S S wird bestens gesorgt (Wildgulasch aus dem Kessel). S S S S S S S S S S S S S S S ST. VEIT S S S S S S S S S S S S S S S ◆ Hubertusmesse des HR Friesach, Samstag, 5. November, 11 Uhr, GraS S S S S S S S fendorf, Jägerkirche St. Mauritzen S S S S S S S ◆ Hubertusmesse der JHBG Wieting S S S S S S S S und des HR Wieting: Montag, 31. S S S S S S S Oktober, 19 Uhr, Pfarrkirche WieS S S S S S S S ting S S S S S S S S S S S S S S S VILLACH S S S S S S S ◆ Hubertusmesse der Bleiberger S S S S S S S S Jagdhornrunde mit anschließender S S S S S S S S S S S S S S S
Veranstaltungen in den Bezirken Agape am Donnerstag, 3. November, um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche Bad Bleiberg
VÖLKERMARKT ◆ Hubertusmesse. Der Hegering Griffen/Ruden veranstaltet am Sonntag, 30. Oktober, 10.30 Uhr eine Hubertusmesse mit Jägerschlag in der Pfarrkirche in Greutschach. Musikalisch umrahmt wird die Messe von der Jagdhornbläsergruppe Jauntal.
WOLFSBERG ◆ Hubertusmesse. Die Kärntner Jägerschaft, Bezirksgruppe Wolfsberg, lädt die Bevölkerung und alle Jägerinnen und Jäger zur Hubertusmesse am Freitag, 4. November, 18 Uhr, in die Stadtpfarrkirche in Wolfsberg recht herzlich ein. Die Hubertusmesse wird gesanglich und musikalisch vom MGV St. Stefan und der Jagdhornbläsergruppe Wolfsberg umrahmt. Nach der Heiligen Messe sind Sie am Vorplatz der Kirche Gäste der Jägerschaft und erhalten Getränke und einen kleinen Imbiss.
JÄGERINNENSTAMMTISCHE 2016 ◆ Samstag, 26. November: 9 bis 11 Uhr, Schloss Mageregg, Traditioneller Weihnachtsbrunch ◆ In Vorbereitung: Ausstellung von Hermine Jerabek
IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Kärntner Jägerschaft, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: 0463/5114 69-26, Fax: 0463/5114 69-20. Redaktion ebendort. Mitteilungs- und Informationsorgan im Sinne der satzungsmäßigen Aufgaben der Kärntner Jägerschaft. Alleininhaber: Kärntner Jägerschaft. Redaktionsteam: Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (gesamtverantwortlich für den redaktionellen Inhalt), Mag. Gerald Muralt. Red.-Mitarbeiterin: Angelika Schönhart, 0463/5114 69-13, redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at Anzeigenverwaltung: Otto Kornprat, 0463/ 5114 69-11, otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at MEDIADATEN und Tarife gültig ab 1. 1. 2012. Anschrift Redaktion: siehe Herausgeberanschrift. Layout: Printmaster GmbH., 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Domgasse 8, Tel.: 0463/5980 20. Druck: Stiepan Druck, Hirtenbergerstraße 31, 2544 Leobersdorf. Erscheinungsweise: sechsmal jährlich (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember). Für Mitglieder kostenlos. Titelfoto: Naturfoto Hofmann Redaktionsschluss ist jeweils am 7. Jänner, 1. März, 1. Mai, 1. Juli, 1. September und 1. November.
Bücher Nachhaltigkeit! Matthias Zimmer ISBN: 978-3-451-30508-5, € 25,70, Bestellmöglichkeit: Verlag Herder GmbH, 79104 Freiburg, Hermann-Herder-Str. 4, Tel.: 0049/761-2717 300, Fax: 0049/761-2717 360, E-Mail: kundenservice@ herder.de, www.herder.de Wie schwierig es sein kann, zum Thema „Nachhaltigkeit“ etwas absolut Neues zu sagen, wird der geschulten Leserschaft schon bei Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses bewusst. Das Werk ist eine Art wohlfeiler Mischung aus grün-grünem und (pseudo-) buddhistischem plus christlich „imprägniertem“ Gedankengut. Positiv erscheint, dass der Autor an manchen Stellen „die logische Stringenz der Argumentation“ seiner Gewährsleute bezweifelt. Eine aufmerksame Lektüre des Buches könnte trotzallem dem intensiveren geistigen Reinigungsprozess im sozialpsychologischen Qualitätsmanagement des Begriffes „Nachhaltigkeit“ nützlich sein. M. E. Reiterer
Evolution in Menschenhand Sonja Kießling und Heike Catherina Mertens ISBN: 978-3-451-348419, € 20,60, Bestellmöglichkeit: Verlag Herder GmbH, 79104 Freiburg, Hermann-Herder-Straße 4, Tel.: 0049/7612717 300, Fax: 0049/761-2717 360, EMail: kundenservice@ herder.de, www.herder.de Sonja Kießling, Dr. med., Fachärztin für Biochemie, tätig u. a. für die WHO und UNAIDS und H. C. Mertens konnte mit Herausgabe dieses Sammelbandes für viele eine Art Kenntnislücke füllen. Mertens ist im geschäftsführenden Vorstand der Schering-Stiftung für Natur-, Geistes-, Rechts- und Kulturwissenschaften, Berlin, tätig. Die Beiträge zu dem brisanten Thema stammen von Wissenschaftern und von Künstlern, wodurch das Buch in besonderer Weise aufrüttelt. Eine der beachtlichen Illustrationen zeigt auch das Hauptgebäude der Nationalen Akademie d. Wissenschaften Leopoldina in Halle. Es erscheint empfehlenswert, sich für die zunehmende Biotechnologisierung vieler Bereiche unseres irdischen (noch …?) Da-Seins „nachhaltig“ zu interessieren. M. E. Reiterer
Die Geschichte der Natur C.F. von Weizsäcker, ISBN: 978-3-7776-1398-7, € 26,80, Bestellmöglichkeit: S. Hirzel Verlag, 70191 Stuttgart, Birkenwaldstr. 44, Tel.: 0049/0711 2582-0, Fax: 0049/0711 2582-390, EMail: service@hirzel.de, www.hirzel.de Seit einiger Zeit gibt es endlich eine Neuauflage der zwölf in einem Sammelband zusammengefassten Vorlesungen des bedeutenden Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker! Die Vorlesungen hielt der Wissenschafter, philosophische Zeit-Diagnostiker und Erkenntnistheoretiker bereits im Sommersemester des Jahres 1946. Im Geleitwort zur Neuauflage wird das Buch als noch immer „außergewöhnliches Werk“ bezeichnet. Unter anderem ging es C. F. von Weizsäcker (1912-2007) um „den Zeitbegriff, den wir brauchen, um die Natur angemessen zu beschreiben“. Es ist ein beachtenswerter Verdienst des S. Hirzel Verlages, diesen Sammelband wieder aufgelegt zu haben. M. E. Reiterer
Jahrbuch Ökologie 2015, Re-Naturierung, Gesellschaft im Einklang mit der Natur ISBN: 978-3-7776-2455-6, € 21,90, Bestellmöglichkeit: S. Hirzel Verlag, 70191 Stuttgart, Birkenwaldstr. 44, Tel.: 0049/0711 2582-0, Fax: 0049/0711 2582-390, E-Mail: service@hirzel.de, www.hirzel.de Das Jahrbuch Ökologie erscheint seit
1995. Dem Beirat gehören z.B. Paul J. Crutzen (Mainz) und Christine von Weizsäcker (Emmendingen) an. Auch die sogenannten „Begleitenden Institute“ sind hochkarätig. Ökologischer Fußabdruck, Energiewende und allgemeine Re-Naturierung des Planeten Erde werden in diesem Sammelband aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickwinkeln zur Diskussion gestellt. In Summe können die Beiträge als eine effiziente „Bemessungsgrundlage“ für den gegenwärtigen Stand der einschlägigen Fachbereiche bezeichnet werden. Auffallend ist allerdings, dass die Autorenschaft nur 16 (!) Frauen, aber 41 (!) Männer umfasst. M. E. Reiterer
Vordenker und Vorreiter der Ökobewegung Udo E. Simonis, ISBN: 978-37776-2394-8, € 19,80, Bestellmöglichkeit: S. Hirzel Verlag, 70191 Stuttgart, Birkenwaldstr. 44, Tel.: 0049/ 0711 2582-0, Fax: 0049/ 0711 2582-390, E-Mail: service@hirzel.de, www.hirzel.de Das Buch stellt 40 Persönlichkeiten in Kürzestporträts vor. Die Sammelbezeichnung „Vorreiter der Ökobewegung“ erscheint eher großzügig bemessen … die besprochenen Lebenswege sind allzu unterschiedlich. Wem sehr allgemeine Informationen genügen, der kann die Darstellungen als eine Art „Erst-“ Begegnung akzeptieren. Zu bedauern ist, dass in der gemäß den Geburtsjahren aufgelisteten Reihe der Personen schon im Inhaltsverzeichnis die Angaben der Lebensdaten fehlen. In Summe eine Leichtlektüre, aber vielleicht gerade deshalb Anstoß zu vertiefenden Recherchen … M. E. Reiterer
Prüfen Sie Ihr jagdliches Wissen! Die Antworten zu Seite 32 1. Feldhasen sind nachtaktive Einzelgänger. Sie bevorzugen reich strukturierte Agrarlandschaften oder lichte Wälder mit trockenen Böden. Feldhasen sind standorttreu und haben meist Streifgebiete von bis zu 30ha und einen Aktionsradius von bis zu 500m. 2. Feldhasen können Sprünge von 3m Weite und 2m Höhe durchführen und auf ihren Fluchten Geschwindigkeiten von über 70km/h erreichen. 3. Feldhasen sind reine Pflanzenfresser. Vor allem während der Vegetationszeit ernähren sie sich von grünen Pflanzenteilen. In der vegetationsarmen Zeit steigt der Anteil von Sämereien, Pflanzentrieben und Rinde. 4. Die Rammelzeit kann von Jänner – September andauern und eine Häsin kann bis zu 4-mal pro Jahr Junge setzen. Im Durchschnitt werden in Kärnten 9 Junghasen pro Jahr und Häsin gesetzt. Da sich Häsinnen binnen kurzer Zeit mit unterschiedlichen Rammlern paaren, können die Jungen eines Wurfes auch von unterschiedlichen Vätern abstammen. 5. Superfötation bedeutet, dass die Häsin bereits während sie noch inne hat wieder befruchtet und trächtig werden kann. Sie hat also zum selben Zeitpunkt Embryonen unterschiedlicher Entwicklungsstadien inne. 6. Der Kontakt beschränkt sich auf das Säugen der Junghasen. Nur zu diesem Zweck werden die 3-4
Junghasen eines Wurfes von der Häsin aufgesucht. Die Junghasen werden 4 Wochen lang ca. 1-2-mal/Tag für je 2-3 Minuten gesäugt. Der geringe Sozialkontakt dient der Feindvermeidung, damit Prädatoren nicht auf die Junghasen aufmerksam werden. 7. Theoretisch können Feldhasen ein Alter von über 12 Jahren erreichen. Im Normalfall stirbt über die Hälfte aller Hasen bereits im ersten Lebensjahr und liegt das Durchschnittsalter bei etwa 3 Jahren. 8. Die größte Bedrohung für den Feldhasen stellt in den letzten Jahrzehnten die Intensivierung der Landwirtschaft dar. Damit im Zusammenhang steht Verlust der Lebensraumdiversität und der Nahrungsvielfalt. Durch die zunehmende großflächige Bewirtschaftung nehmen die Deckungsmöglichkeiten ab und haben auch natürliche Feinde ein leichteres Spiel und können sich ebenfalls negativ auf die Bestände auswirken. 9. Lebensraumschaffung und -sicherung sind wohl die Schlüssel zum Fortbestehen der Feldhasenbestände. Die Erhaltung oder erneute Schaffung von Ackerrandstreifen, Brachen und Feldgehölzen, wie z.B. Hecken, sowie die Schaffung von Biodiversitätsflächen – wie im Jahr des Niederwildes erfolgt – haben große Bedeutung für die Erhaltung/ Förderung der Feldhasenbestände. 10. Die Augen werden als Seher, die Ohren als Löffel, die Beine als Läufe (Hinterläufe = Sprünge) und der Schwanz als Blume bezeichnet.
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Wir gedenken unserer Weidkameraden Bezirk Klagenfurt DI Eck Bernhard, Klagenfurt a. W. Koban Johann, Krumpendorf Ratz Josef, Feistritz Tauschitz Karl, Grafenstein Bezirk Villach Lipautz Norbert, Bleiberg Napokoj Hermann, Arnoldstein
Bezirk Spittal/Drau Dir. Brunner Friedrich, Bad Kleinkirchheim Füger Ingrid, Kaning/RadentheinGössnitzer Johannes Josef, Stall DI Mösslacher Friedrich, Millstatt Unterwandling Max, Radenthein Wallner Brigitte, Flattach Wassermann Johann, Lind/Drau
Bezirk Völkermarkt Bozic Stanislaus, Globasnitz
Bezirk Feldkirchen Nau Walter, Feldkirchen
Bezirk St. Veit/Glan Braudisch Manfred, Launsdorf Jäger Wolfgang, Straßburg Schlintl Johann, Gurk Bezirk Wolfsberg Med.Rat Dr. Feldner sen. Josef, Wolfsberg Gamsjäger Erwin, St. Gertraud Schüller Willibald, St. Georgen Steinkellner Johann, Reichenfels Urak Herta, St. Paul
Kärntner Jäger, Ausgabe 229

References: § 90
 § 57
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 § 65
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 § 27