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Timestamp: 2020-03-28 18:09:23+00:00

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Finanzierung | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Finanzierung
Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) / 2 Finanzierung
Der MDK wird von den Krankenkassen durch eine Umlage (abhängig von der Mitgliederzahl) bzw. aufwandsabhängige Nutzerentgelte finanziert. Die Pflegekassen beteiligen sich an den Kosten des MDK zur Hälfte.mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 4 Betriebe gewerblicher Art von ... / 4.1.2 Dotationskapital
Rz. 36 Wie dem Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft steht es auch dem Träger grundsätzlich frei, das Ausmaß der Finanzierung des Betriebs gewerblicher Art mit Eigen- oder Fremdkapital zu bestimmen. Der Träger ist daher nicht verpflichtet, den langfristigen Geldbedarf des Betriebs gewerblicher Art mit Eigenkapital zu decken. Allerdings ist der Träger wegen der Möglichkeit...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.3 Erläuterungen zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Abs. 1 Satz 4)
Rz. 47 Die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns ist zusammen mit den daraus resultierenden wesentlichen Chancen und Risiken bzgl. der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus Sicht der Konzernleitung in einem Prognosebericht zusammenzufassen. Der Prognosebericht hat alle wesentlichen Entwicklungen und Tendenzen des Konzerns zu berücksichtigen. Die künftigen Entwicklungen...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.25 Geschäfte mit Nahestehenden (Nr. 21)
Rz. 138 Die dem Handelsrecht bisher fremde Regelung der Nr. 21 war aufgrund von Art. 43 Abs. 1 Nr. 7b Bilanz-RL i. d. F. d. Abänderungs-RL durch das BilMoG einzufügen und ist durch das BilRUG und die entsprechende Regelung in Art. 17 Abs. 1 Buchst. r RL 2013/34/EU unverändert geblieben. Sie verpflichtet mittelgroße und große KapG/KapCoGes zu Angaben zumindest über die wesent...mehr
Anlagevermögen oder Umlaufvermögen: So werden Wirtschaft ... / Zusammenfassung
Überblick Die Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen orientiert sich maßgeblich an der betrieblichen Zweckbestimmung des Wirtschaftsguts im Unternehmen. Diese hängt einerseits subjektiv vom Willen des Bilanzierenden ab, muss aber auch andererseits anhand objektiver Merkmale nachvollziehbar sein, wie z. B. die Art des Wirtschaftsguts, die Dauer der Verwendung im Betrieb od...mehr
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2012-2020 / Solidaritätszuschlag
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2012-2020 / Gewerbesteuer, Umlage
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2012-2020 / Berufsausbildungsförderung
Kompaktübersicht: Steuergesetzgebung 2012-2020 / Flug- bzw. Luftverkehrsteuer
Wertpapiere im Betriebsvermögen / 3.2 Abgrenzungsfälle: Beispiele – wann notwendiges Betriebsvermögen anerkannt wurde und wann nicht
Abgrenzungsfälle bei der Zuordnung zum notwendigen Betriebsvermögen: Der Anteil eines Steuerberaters an einer GmbH, die dem Betrieb einer Steuerberatungspraxis wesensfremd ist, gehört nicht zum notwendigen Betriebsvermögen, auch wenn der Anteil in der Absicht erworben wurde, das steuerliche Mandat der GmbH zu erlangen oder wenn die anderen Gesellschafter der GmbH Mandanten d...mehr
Betriebliche Altersversorgung / 1.3.2 Sonderzahlungen
Sonderzahlungen an umlagefinanzierte Pensionskassen sind vom Arbeitgeber zwingend mit 15 % zu pauschalieren. Die Durchführung des individuellen Lohnsteuerabzugs ist nicht zulässig. Sonderzahlungen werden anstelle der bei regulärem Verlauf zu entrichtenden Zuwendungen oder neben laufenden Beiträgen (auch Einmalbezügen) zur Finanzierung des umlagefinanzierten Versorgungssystem...mehr
bAV: Entgeltumwandlung / 3 Versicherungsrechtliche Auswirkungen
Entgeltumwandlungen verringern bis zur Höhe des Freibetrags das sozialversicherungsrechtliche Arbeitsentgelt. Dies hat – neben der Beitragsbemessung – ggf. auch Auswirkungen auf die versicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung. Bei der Beurteilung der Versicherungsfreiheit wegen Überschreitung der Jahresarbeitsentgeltgrenze darf nur das sozialversicherungspflichtige ...mehr
Betriebliche Altersversorgung / 7 Verpflichtende Zusatzbeiträge des Arbeitgebers
Die Beiträge zur Finanzierung einer kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung stellen im Kalenderjahr 2020 bis zur Höhe von 276 EUR monatlich bzw. 3.312 EUR jährlich kein Arbeitsentgelt dar. Dies gilt auch für darin enthaltene Beiträge aus einer Entgeltumwandlung. Durch diese Beitragsfreiheit entfallen auch die Arbeitgeberanteile am Gesamtsozialversicherungsbeitrag auf...mehr
Betriebliche Altersversorgung / 7.1 Verpflichtender Arbeitgeberbeitrag im Rahmen der Höchstgrenze kein Arbeitsentgelt
Der oben genannte Arbeitgeberbeitrag zählt zu den Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung, die in der Sozialversicherung insgesamt nur bis zur Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (2020: 3.312 EUR jährlich, 276 EUR monatlich) kein beitragspflichtiges Arbeitsentgelt darstellen. Praxis-Beispiel Arbeitgeberzuschuss zur betriebli...mehr
Betriebliche Altersversorgung / 3 Die Durchführungswege der bAV
Für die konkrete Umsetzung der bAV sind verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten üblich, die sog. Durchführungswege: Unabhängig vom gewählten Durchführungsweg hat der Arbeitgeber als letztlich Verpflichteter für die zugesagten Leistungen einzustehen. Für den Entschluss zur Gewährung einer bAV und die Wahl des Durchführungswegs sind neben steuerlichen und handelsrechtlichen Gesich...mehr
bAV: Entgeltumwandlung / 2.1 Höhe des Arbeitgeberzuschusses
Zu den betreffenden Sozialversicherungsbeiträgen zählen die Arbeitgeberanteile am Gesamtsozialversicherungsbeitrag zur gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Auch der Arbeitgeberzuschuss zur Rentenversicherung an berufsständische Versorgungseinrichtungen sowie zur freiwilligen bzw. privaten Kranken- und Pflegeversicherung und Pauschalbeiträge f...mehr
Betriebliche Altersversorgung / 3.2 Pauschalversteuerte Direktversicherungsbeiträge
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Beiträge an eine Direktversicherung nach § 40b EStG a. F. pauschal versteuert. Nach § 40b EStG a. F. pauschal besteuerte Zuwendungen für eine Direktversicherung werden nicht dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt zugerechnet und sind somit beitragsfrei, wenn sie zusätzlich zum Arbei...mehr
I. Aufgabe und Leistungen der Zusatzversorgung / 14.1 Finanzierung bei der VBL
Bei der Finanzierung im Bereich der VBL ist zwischen dem Abrechnungsverband West (alte Bundesländer) und dem Abrechnungsverband Ost (neue Bundesländer) zu unterscheiden. Die finanzielle Ausgangslage ist bei den beiden Abrechnungsverbänden äußerst unterschiedlich. 14.1.1 Abrechnungsverband West Aufgrund der hohen Rentenlasten und Anwartschaften, die nach dem bisherigen Umlagesy...mehr
I. Aufgabe und Leistungen der Zusatzversorgung / 14 Finanzierung der Betriebsrente
Ein Ziel der Reform der Zusatzversorgung war es, den Wechsel von der bisherigen Umlagefinanzierung auf eine kapitalgedeckte Finanzierung einzuleiten. Die neuen Leistungen aus der Zusatzversorgung sollen vom Arbeitgeber mit 4 % aus dem zusatzversorgungspflichtigen Entgelt finanziert werden. Allerdings bestehen bei den jeweiligen Kassen aus den Zeiten vor der Systemumstellung zu...mehr
1 Was ist nach einer Anmeldung zu beachten? Nach der Anmeldung eines Beschäftigten muss der Arbeitgeber der Zusatzversorgungseinrichtung alle Umstände und Verhältnisse mitteilen, die für die späteren Rentenleistungen von Bedeutung sind und die Umlagen/Beiträge rechtzeitig abführen (§ 13 MS, AB IV Abs. 2 VBL-S). Der Arbeitgeber ist insbesondere verpflichtet im Rahmen der Jahres-...mehr
I. Aufgabe und Leistungen der Zusatzversorgung / 14.2 Finanzierung bei den kommunalen und kirchlichen Zusatzversorgungseinrichtungen
Je nach dem bereits zum Beginn des Jahres 2002 bestehenden Kapitaldeckungsgrades, verläuft die Finanzierung sehr unterschiedlichen. In aller Regel sind die kommunalen Zusatzversorgungskassen nicht in ein kapitalgedecktes Verfahren gewechselt, sondern haben das bisherige Umlageverfahren beibehalten. Daneben wurde in den meisten Fällen ein zweiter – nunmehr kapitalgedeckter - e...mehr
Bis zum 31.12.2001 galt in der Zusatzversorgung ein sog. Gesamtversorgungssystem, wonach die gesetzliche Rente durch die Leistung aus der Zusatzversorgung bis zu einer beamtenähnlichen Versorgung aufgestockt wurde. Dabei wurden die Renten so finanziert, dass für die jeweils Versicherten Umlagen gezahlt wurden und diese Beträge dann zur Finanzierung der jeweils laufenden Rent...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 5.3 Sanierungsgeld
Sanierungsgelder sind generell steuerfrei, da sie zur Finanzierung des durch den Systemwechsel entstandenen Sanierungsbedarfs der Zusatzversorgungskassen und nicht zur Finanzierung der Leistung der einzelnen Versicherten dienen. Soweit bei der jeweiligen Zusatzversorgungseinrichtung das Sanierungsgeld zu melden ist, erfolgt die Meldung mit dem Buchungsschlüssel: 01 19 00 (vgl...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 4 Unterschiedliche Finanzierungsmodelle
Die Finanzierung bei den verschiedenen Zusatzversorgungseinrichtungen (vgl. Teil I 15) kann sehr unterschiedlich sein. Nachdem es nicht möglich ist, für jedes Meldebeispiel alle Fallvarianten der unterschiedlich finanzierten Zusatzversorgungseinrichtungen darzustellen, sind in den folgenden Punkten exemplarische Darstellungen zusammengefasst. In den in Teil V dargestellten Mel...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 3.4 Eigenbeteiligung
Bei verschiedenen Zusatzversorgungseinrichtungen ist neben der Finanzierung durch Umlagen und/oder (Zusatz-)Beiträgen, die vom Arbeitgeber geleistet werden, satzungs- oder tarifrechtlich auch eine Eigenbeteiligung durch die Versicherten vorgesehen. Durch den Ergänzungstarifvertrag zum ATV vom 28.3.2015 wurde für den Bereich der Länder eine Eigenbeteiligung ab dem 1.7.2015 ein...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 5.4 Eigenbeteiligung
Auch für die Arbeitnehmereigenbeteiligung am (Zusatz)Beitrag ist § 3 Nr. 63 EStG einschlägig. Die Beiträge sind also aus dem Bruttoentgelt der Beschäftigten zu entnehmen und damit steuer- und sozialabgabenfrei. Dies hat der Bundesfinanzhof in einem Musterverfahren entschieden (Entscheidung des BFH v. 9.12.2010, I R 57/08). Damit widerspricht das Gericht der Auffassung der Fin...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 3 Wie werden Umlage, Beiträge etc. berechnet?
Was ist eine Umlage? In einem umlagefinanzierten Altersversorgungssystem werden mit den laufenden Einnahmen im Wesentlichen die laufenden Rentenleistungen finanziert. Die von den Arbeitgebern eingezahlten Umlagen werden also nicht für zukünftig zu leistende Renten angespart, sondern zum Großteil für die laufenden Rentenzahlungen verwendet. Die Umlage ist mit Versicherungsmerk...mehr
Zusatzversorgungspflichtiges Entgelt ist grundsätzlich der steuerpflichtige Arbeitslohn. Dies sind die ihrer Art nach der Einkommensteuer und damit auch der Lohnsteuer unterliegenden Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit. Steuerfreie Lohnbestandteile (§ 3 EStG) gehören – mit Ausnahme von Entgeltbestandteilen, die aufgrund einer Entgeltumwandlung das steuerpflichtige Entge...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 5 Wie werden Umlagen und Beiträge steuerrechtlich behandelt?
5.1 Umlagen Umlagen sind Aufwendungen des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Beschäftigten i. S. d. Steuerrechts. Sie sind daher lohnsteuerpflichtiger Bezug. Grundlagen für die steuerrechtliche Behandlung der Umlage sind §§ 40 b und 3 Nr. 62 Satz 2 Buchst. c EStG. Umlagen sind grundsätzlich bis zu einem bestimmten Prozentsatz (2018: bis zu 2 % der Beitragsbemessungsgre...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 2.1.3 Grenzbetrag im Monat der Zahlung der Jahressonderzahlung
Einmal jährlich kann der Grenzbetrag in dem Monat, in dem die Jahressonderzahlung gezahlt wird, verdoppelt werden. Dies gilt jedoch nur dann, wenn der Versicherte tatsächlich eine zusatzversorgungspflichtige Jahressonderzahlung erhält. Eine nicht zusatzversorgungspflichtige Jahressonderzahlung (§ 62 Abs. 2 Buchst. d und e MS, AB VIII Abs. 1 Nr. 13, 14 VBL-S) eröffnet diese M...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 6 Wie werden Umlagen und Beiträge sozialversicherungsrechtlich behandelt?
6.1 Umlagen Die sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Umlage richtet sich nach der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV). Alle Umlagen, die der Beschäftigte individuell versteuert, sind dem sozialversicherungspflichtigen Bruttoentgelt hinzuzurechnen. Darüber hinaus muss das Entgelt, aus dem die Umlagen steuerfrei gestellt oder pauschal versteuert wurden – jedoch m...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 7 (Zusatz)Beiträge
(Zusatz)Beiträge sind nach § 3 Nr. 63 EStG steuer- und sozialabgabenfrei. Ab 1.1.2018 liegt der Grenzbetrag für die Steuerfreiheit einheitlich bei 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (die Unterscheidung zwischen Alt- und Neuzusage entfällt); Sozialabgabenfreiheit besteht bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze. Soweit der Grenzbetrag für die Sozialversicherungsfreiheit überschrit...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 9.3.1 Berichtigungsmeldung
Die Jahresmeldung ist insbesondere dann zu berichtigen, wenn bereits abgerechnete Versicherungsabschnitte für Vorjahre berichtigt werden müssen, z. B. bei Berichtigung des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts, der zusätzlichen Umlage, des Zeitraums des jeweiligen Buchungsschlüssels. Zu melden sind jeweils nur die neuen berichtigten Daten bzw. Versicherungsabschnitte. Hinweis Im ...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 5.1.1.3 Arbeitgeberwechsel
Bei einem Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber gilt der Grenzbetrag für die Steuerfreiheit der Umlage (2.484 EUR – Wert für 2020 für jeden Arbeitgeber; d.h. dass in jedem Arbeitsverhältnis der volle Betrag von 2.484 EUR für die Steuerfreiheit der Umlage zur Verfügung steht, sofern es sich um ein steuerrechtlich 1. Dienstverhältnis handelt. Im neuen Arbeitsverhältnis gilt als...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 2 Was ist zusatzversorgungspflichtiges Entgelt?
2.1 Begriff Zusatzversorgungspflichtiges Entgelt ist grundsätzlich der steuerpflichtige Arbeitslohn. Dies sind die ihrer Art nach der Einkommensteuer und damit auch der Lohnsteuer unterliegenden Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit. Steuerfreie Lohnbestandteile (§ 3 EStG) gehören – mit Ausnahme von Entgeltbestandteilen, die aufgrund einer Entgeltumwandlung das steuerpflic...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 8 Wie sind zusatzversorgungspflichtiges Entgelt und Umlagen/Beiträge zu melden?
Das zusatzversorgungspflichtige Entgelt sowie die sich daraus errechnenden Umlagen, Beiträge, Eigenbeiträge und Sanierungsgelder - in aller Regel im Wege des automatisierten Datenaustauschs - für die Abmeldung, Nachmeldung, Berichtigungsmeldung und Jahresmeldung gemeldet werden. Die Meldung der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte, der Umlagen, Beiträge, Eigenbeiträge und Sa...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 9.3 Berichtigung und Nachmeldung
Eine Namens- bzw. Adressänderung kann über eine berichtigte An- oder Abmeldung erfolgen. Innerhalb der Jahresmeldung kann nur die Adresse geändert werden, jedoch nicht der Name. 9.3.1 Berichtigungsmeldung Die Jahresmeldung ist insbesondere dann zu berichtigen, wenn bereits abgerechnete Versicherungsabschnitte für Vorjahre berichtigt werden müssen, z. B. bei Berichtigung des zus...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 9.1 Manuelle Jahresmeldung
In aller Regel erfolgen die Meldungen im Wege eines elektronischen Meldeverfahrens. Bei Arbeitgebern, die die Jahresmeldung im manuellen Verfahren durchführen, ist für jeden im Kalenderjahr angemeldeten versicherten Beschäftigten eine Jahresmeldung mit Vordruck zu erstellen.mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 9.3.2 Nachmeldung
Eine Nachmeldung fällt an, wenn bei einem Versicherten für bereits abgerechnete Geschäftsjahre zusatzversorgungspflichtige Entgelte nachzumelden sind. Dies ist z. B. der Fall, wenn das Mitglied die Anmeldung nicht rechtzeitig vorgenommen hat und deshalb zusatzversorgungspflichtige Entgelte gemeldet werden müssen, die dem Beschäftigten bereits im Vorjahr zugeflossen sind, ode...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 3.2.4 Ausscheiden während eines Kalenderjahres
Scheidet ein Beschäftigter während eines Kalenderjahres zum Monatsende aus dem Arbeitsverhältnis aus und übersteigt das zusatzversorgungspflichtige Entgelt im Monat des Ausscheidens die satzungsrechtliche Grenze, so erhöht sich der Grenzbetrag nur dann, wenn der Beschäftigte eine zusatzversorgungspflichtige Jahressonderzahlung – Teilzuwendung – erhält.mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 3.4.2 Eigenbeteiligung am (Zusatz-)Beitrag
Soweit eine Eigenbeteiligung an dem (Zusatz-)Beitrag erfolgt – was tarifrechtlich z.B. bei der Eigenbeteiligung Ost so geregelt ist –, sind die Eigenbeiträge aus dem Bruttoentgelt des Beschäftigten zu entnehmen und sind damit – wie auch die Beiträge des Arbeitgebers – nach § 3 Nr. 63 EStG grundsätzlich steuer- und sozialabgabenfrei. Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (VI...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 4.2 Rein kapitalgedeckte Zusatzversorgungseinrichtung
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 4.4 Zusatzversorgungseinrichtungen im Tarifgebiet Ost
Die Tarifvertragsparteien haben im Zuge der Lohnrundeneinigung vom 9.1.2003 eine Arbeitnehmerbeteiligung an der Zusatzversorgung im Tarifgebiet Ost vereinbart, so dass die Beschäftigten ab dem 1.1.2003 einen eigenen Beitrag zur Zusatzversorgung leisten müssen. Die Beschäftigten im Tarifgebiet Ost zahlten einen Eigenbeitrag in Höhe von 0,2 Prozent des zusatzversorgungspflichti...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 5.1.1.2 Steuerfreiheit bei Ende des Arbeitsverhältnisses im Laufe eines Jahres
Der Grenzbetrag nach § 3 Nr. 56 EStG für die Steuerfreiheit der Umlage ist ein Jahresbetrag (2.484 EUR im Jahr 2020), der lediglich im Verteilmodell wie ein Monatsbetrag behandelt – also aufgeteilt – wird: 2.484 EUR : 12 = 207 EUR. Das bedeutet, dass beim Ausscheiden eines Beschäftigten aus dem Arbeitsverhältnis (z.B. zum 31.5.2020) nicht nur 5 × 207 EUR als Steuerfreibetrag ...mehr
IV. Laufendes Beschäftigungsverhältnis Finanzierung, Ste ... / 1 Was ist nach einer Anmeldung zu beachten?
Nach der Anmeldung eines Beschäftigten muss der Arbeitgeber der Zusatzversorgungseinrichtung alle Umstände und Verhältnisse mitteilen, die für die späteren Rentenleistungen von Bedeutung sind und die Umlagen/Beiträge rechtzeitig abführen (§ 13 MS, AB IV Abs. 2 VBL-S). Der Arbeitgeber ist insbesondere verpflichtet im Rahmen der Jahres-, Berichtigungs- und Nachmeldung Angaben üb...mehr

References: § 4
 Art. 43
 Art. 17
 § 40
 § 40
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3