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Timestamp: 2020-07-15 10:45:41+00:00

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Geldwäsche: Rechtsanwalt für Strafbarkeit von Geldwäsche
Veröffentlicht am 4. Januar 2016 30. Mai 2020 von Rechtsanwalt & Strafverteidiger Jens Ferner | ☎ Strafverteidiger-Notruf (Aachen & Heinsberg): 02404-95998727 | Threema
2 Geldwäsche: Verteidigungstaktik des Rechtsanwalt für Geldwäsche
3 Geldwäschegesetz: Was ist Tatobjekt einer Geldwäsche?
5 Wann ist eine leichtfertige Geldwäsche anzunehmen?
Geldwäsche: Verteidigungstaktik des Rechtsanwalt für Geldwäsche
Die Geldwäsche kommt nicht nur im Bereich organisierter Kriminalität sondern insbesondere auch im IT-Strafrecht, hier speziell bei sogenannten Finanzagenten im Rahmen von Phishing, in Betracht. Auch digitale Zahlungsdienstleister sind immer wieder im Fokus beim Kampf gegen die Geldwäsche. Aber auch bei Warenbetrügereien kann eine Geldwäsche und leichtfertige Geldwäsche, ebenso wie ein Betrug, in Betracht kommen, wenn jemand – vorsätzlich oder fahrlässig – betrügerisch (in Shops) gekaufte Waren annimmt und an Dritte weiterleitet. Die übliche Verteidigung, dass man doch gar nicht abschliessend wusste, dass es hier um Geld aus einer kriminellen Vortat ging, verfängt regelmäßig nicht:
Geldwäschegesetz: Was ist Tatobjekt einer Geldwäsche?
Rechtsanwalt für Geldwäsche: § 261 StGB ist ein selbständiges Delikt. Daher sind Geldwäschehandlungen hinsichtlich der Frage der Einheit oder Mehrzahl von Handlungen zunächst eigenständig zu beurteilen und mehrere Geldwäschehandlungen sind somit nicht bereits deshalb rechtlich zu einer Tat verbunden, weil die einzelnen Tatobjekte aus einer bestimmten Vortat herrühren. § 261 StGB ist insoweit mit dem BGH eine eigenständige Strafvorschrift und nicht etwa eine besondere Form der Beteiligung an der Vortat:
Strafverteidiger & Rechtsanwalt für Geldwäsche
Geldwäsche und das Geldwäschegesetz sind kompliziertes Terrain – gerade Unternehmen sollten sich frühzeitig um entsprechende Beratung durch einen Strafverteidiger suchen, etwa auch ergänzend im Rahmen der Beratung durch Banken- und Kapitalmarktrechtler.
Wann ist eine leichtfertige Geldwäsche anzunehmen?
Nicht nur die vorsätzliche Geldwäsche sondern auch die leichtfertige Geldwäsche ist strafbar. Wenn man sich also darauf beruft, in seiner Naivität oder Gutgläubigkeit ausgenutzt worden zu sein durch Dritte, etwa als so genannter Finanzagent, so steht dennoch ein strafbares Verhalten im Raum – wenn nämlich der Vorwurf einer leichtfertig betriebenen Geldwäsche im Raum stehen kann. Auch und gerade hier ist ein Rechtsanwalt für Geldwäsche ratsam: Denn reine Hilfehandlungen können bereits eine eigene Geldwäsche darstellen können und hier schon das Vorhalten eines Kontos den Tatbestand der Geldwäsche erfüllen kann.
Auch die Selbstgeldwäsche ist strafbar: Bei der Selbstgeldwäsche, wie sie in § 261 Abs. 9 Satz 3 StGB beschrieben ist, handelt es sich um eine gegenüber der vom Katalog des § 261 Abs. 1 StGB umfassten Vortat neue Tat. Allerdings ist es recht kompliziert, weswegen ein Rechtsanwalt für Geldwäsche hilfreich ist: Soweit der Vortäter trotz Verwirklichung des objektiven Tatbestands durch eine nachfolgende Selbstgeldwäschehandlung im Ausnahmefall kein über die Vortat hinausgehendes Unrecht verwirklicht hat, wird § 261 StPO nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs durch die Katalogtat verdrängt (BGH, 5 StR 234/18).
Die Geldwäsche ist ein Vergehen, so dass eine Pflichtverteidigung nur bei besonderen Umständen in Betracht kommt, insbesondere bei umfangreichen Taten oder wenn die Anklage bereits zum Schöffengericht erfolgt. Spätestens wenn die Begehung in Form der Bande vorliegt, ist die Mindeststrafe so hoch, dass schnell die Untersuchungshaft droht, ein Rechtsanwalt für Geldwäsche ist hinzuzuziehen. Insgesamt geht es um ein Delikt, dass je nach Umfang durchaus beim Landgericht angeklagt wird, somit stünde hier dann eine Pflichtverteidigung zu (§140 Abs.1 Nr.1 StPO).
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KategorienStrafrecht, Strafprozessrecht Schlagwörterbetrug, Einziehung und Vermögensabschöpfung, ermittlungsverfahren, geldwäsche, phishing, strafzumessung, untersuchungshaft
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References: § 261
 § 261
 BGH 
 § 261
 § 261
 § 261