Source: https://enphotoblog.com/arbeitslosengeld-nach-elterngeld/
Timestamp: 2020-08-07 03:40:50+00:00

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Wie lange dauert elterngeld nachzahlung, mindestsatz alg 1
Langenhagen – Familien müssen monatelang auf Elterngeld warten
ALG I Höhe und Berechnung – Arbeitslosengeld
Zusätzliche Leistungen bei niedrigem Arbeitslosengeld
Normaler und erhöhter Leistungssatz
Pfändbarkeit von Arbeitslosengeld I
Hast du als Auszubildender nach der Ausbildung Anspruch auf Arbeitslosengeld?
Woraus ergibt sich der Anspruch? Wie erfolgt die Berechnung von ALG I und II?
Wann, wo und wie beantragst du Arbeitslosengeld?
Darf man mit Arbeitslosengeld nebenbei arbeiten?
Die Höhe des Arbeitslosengelds stützt sich hauptsächlich auf das im letzten Jahr vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit (dem Bemessungszeitraum) erzielte Arbeitsentgelt. Für den Fall, dass in den Jahren vor dem Bemessungszeitraum das Arbeitsentgelt mehr als 10 Prozent höher war als im Bemessungszeitraum, kann auch ein längerer Bemessungszeitraum berücksichtigt werden. Die geschieht aber nur auf ausdrücklichen Antrag des Arbeitslosen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Arbeitnehmer den Arbeitsplatz verliert und eine neue, schlechter bezahlte Arbeit annimmt, die er dann ebenfalls nach einem Jahr verliert. Der Bemessungszeitraum für das Arbeitslosengeld wäre hier nur das letzte Jahr, in dem er aber deutlich schlechter verdient hat. Hier kann er beantragen, dass das Einkommen der beiden letzten Jahre berücksichtigt wird.
In Fällen, in denen das Arbeitslosengeld nur sehr gering ausfallen würde, beispielsweise wegen eines niedrigen Entgelts im vorherigen Beschäftigungsverhältnis, kann unter Umständen auch zusätzlich Arbeitslosengeld II beantragen und beziehen. Ebenfalls besondere Regeln gelten, wenn das Arbeitsentgelt durch Betreuung und Erziehung von Kindern gemindert war oder wenn innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Arbeitslosmeldung bereit Arbeitslosengeld bezogen wurde.
Beim Arbeitslosengeld wird unterschieden zwischen allgemeinem und erhöhtem Leistungssatz. Der allgemeine Leistungssatz in Höhe von 60% des Leistungsentgeltes, also des vorher verdienten Nettogehalts, wird den Antragstellern gewährt, bei denen kein Kind zu berücksichtigen ist.
Der erhöhte Leistungssatz in Höhe von 67% des Leistungsentgeltes wird gewährt, wenn der Arbeitslose oder der „nicht dauernd von ihm getrennt lebende und ebenfalls uneingeschränkt einkommenssteuerpflichtige Ehegatte oder Lebenspartner“ mindestens ein leibliches, angenommenes oder Pflege-Kind hat. Auf die Zahl der Kinder kommt es nicht an.
Sollten das Kind oder die Kinder das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen besondere Voraussetzungen erfüllt sein, damit der erhöhte Leistungssatz ausgezahlt wird. Zu diesen Voraussetzungen gehört etwa, dass das Kind noch nicht 21 Jahre alt ist, nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht und bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet oder noch nicht 25 Jahre alt ist und für einen Beruf ausgebildet wird oder aber wegen einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Auch für das Kind oder die Kinder gelten Einkommensgrenzen; das Einkommen des Kindes wird von der Agentur für Arbeit meist durch einen gesonderten Fragebogen und die Zusammenarbeit mit der Familienkasse, die das Kindergeld zahlt, festgestellt. Die Einkünfte und Bezüge des Kindes, die für seinen Unterhalt oder seine Berufsausbildung bestimmt sind – also etwa Kindergeld, Unterhalt und BAföG – dürfen 667 Euro im Kalendermonat (bzw. 8.004 Euro im Kalenderjahr ab 2010; 7.680 Euro bis 2009) nicht überschreiten.
Auch Zeiten, während derer ein Kind bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres erzogen wurde, sind versicherungspflichtig. Daher besteht auch bei einer Arbeitslosigkeit im Anschluss an die Elternzeit ein Anspruch auf Arbeitslosengeld, da ja während der Erziehungszeiten ein Anspruch auf Leistungen entstand. Wird das Arbeitsverhältnis nach der Elternzeit vom Arbeitnehmer aus aufgelöst, werden allerdings auch hier die üblichen Sperrfristen angesetzt. Die Berechnung der Leistungshöhe gestaltet sich in diesem Fall allerdings schwierig. Laut Gesetz werden Erziehungszeiten nicht als Bemessungszeitraum gewertet, aber andererseits beträgt der Bemessungsrahmen nur zwei Jahre – wurde die dreijährige Elternzeit voll ausgeschöpft, gibt es keine Grundlage für die Berechnung des Arbeitslosengeldes. Deshalb wird das Arbeitslosengeld anhand gestaffelter „fiktiver“ Entgelte berechnet, die je nach Qualifikation der Antragsteller festgelegt wurden.
Oberhalb der gesetzlich festgelegten Pfändungsgrenzen ist übrigens auch Arbeitslosengeld pfändbar, genau wie “normales” Arbeitseinkommen, und wird auch durchaus häufig im Zusammenhang mit Unterhaltsstreitigkeiten durchgeführt. Artikel bewerten: 123 Bewertungen (Ø 2.8 von 5.0)
Wie lange kann ich ALG 1 beziehen?
Wie hoch fällt das Arbeitslosengeld 1 aus?
Holger verdient im Jahr nach Lenis Geburt also 48.000 Euro brutto, nach allen Abzügen ergibt sich ein zu versteuerndes Einkommen von 42.000 Euro. Dazu kommt das steuerfreie Elterngeld in Höhe von 8.442 Euro. Da Hendrikje das ganze Jahr Elterngeld bekommt, kommt sie in den Genuss der Werbungskostenpauschale in Höhe von 1.000 Euro.
Das Elterngeld als Transferzahlung soll den Wegfall eines Gehalts abmildern. Wenn Sie als Elterngeldbezieher mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten gehen, verlieren Sie den Anspruch auf das Elterngeld. Arbeiten Sie weniger, wird Ihr Gehalt dem Elterngeld angerechnet – Sie bekommen dann also weniger Elterngeld.
Wenn Sie in der Elternzeit weiterhin mit dem Dienstwagen fahren, gilt das als geldwerter Vorteil. Ihr Elterngeld wird dann entsprechend gekürzt. Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel Dienstwagen wird auf Elterngeld angerechnet.
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Das Elterngeld ist eine Leistung für alle Eltern, die ihr Kind in den ersten bis zu 28 Lebensmonaten selbst betreuen wollen und deshalb nicht voll in ihrem Job arbeiten. Teilzeitarbeit bis zu 30 Stunden in der Woche ist möglich.
Die Höhe des Elterngeldes orientiert sich am monatlichen Nettoeinkommen, das durch die Betreuung wegfällt. Eltern mit höheren Einkommen erhalten 65 Prozent, Eltern mit niedrigeren Einkommen bis zu 100 Prozent. Maximal werden 1800 Euro im Monat gezahlt, der Elterngeldrechner des Bundesfamilienministeriums hilft, die monatliche Rat zu ermitteln. Spitzenverdiener haben keinen Anspruch auf Elterngeld: Paare, die gemeinsam mehr als 500.000 Euro zu versteuerndes Einkommen haben, und Alleinerziehende, die mehr als eine Viertelmillion Euro zu versteuern haben, bekommen kein Elterngeld.
Erhebungen zeigen, dass 62 Prozent der Frauen mit einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten. Bei Frauen mit Hochschulreife sind dies sogar 73 Prozent. Das „Familienmutter-Modell“ entspricht den Wünschen von nur 15 Prozent der Frauen (neun Prozent der Frauen mit Hochschulreife). Internationale Erfahrungen belegen: Eine die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördernde Familienpolitik erleichtert die Entscheidung für Kinder.
Die Höhe vom Arbeitslosengeld I wird ebenfalls von Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Verpachtungen beeinflusst. Die Höhe vom Arbeitslosengeld 1 wird von Nebeneinkünften beeinflusst.
Ja, hast du! Azubis haben die gleichen Rechte bezüglich der Arbeitslosigkeit wie alle anderen Arbeitnehmer auch und sind diesen daher gleichgestellt. Das Arbeitslosengeld stellt somit ein Sozialrecht dar und richtet sich nach der letzten Ausbildungsvergütung. Diese ist in der Regel bei Auszubildenden verhältnismäßig gering, daher wird dein Arbeitslosengeld I direkt nach der Ausbildung auch eher niedrig ausfallen. Im Vergleich dazu, erhältst du beispielsweise, wenn du dich direkt nach dem Abitur arbeitslos melden musst, kein Arbeitslosengeld I, da du noch nicht gearbeitet hast, sondern erhältst direkt Arbeitslosengeld II.
Wurdest du nach deiner Ausbildung nicht von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen und hast auch keinen Ausblick auf eine neue Stelle, solltest du dich sofort bei der zuständigen Agentur für Arbeit bzw. beim Arbeitsamt arbeitslos melden. Nur so erhältst du einen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG).
Grundsätzlich ist es so geregelt, dass du nur dann das Recht auf Arbeitslosengeld erhältst, wenn du innerhalb der letzten drei Jahre vor der Arbeitslosigkeit mindestens ein Jahr in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gearbeitet hast. Orientiert wird sich hier an deinem Arbeitsentgelt während der Beschäftigung. Das liegt daran, dass du während deiner Ausbildung Beiträge zur Arbeitslosen- Versicherung zahlst und dir somit ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I zusteht. Hast du deine Ausbildung komplett abgeschlossen, besitzt du also diesen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wenn beispielsweise die Ausbildung abgebrochen wurde, du aber schon mindestens ein Jahr in einem Betrieb gearbeitet hast, bleibt der Anspruch trotzdem bestehen.
Solltest du nach einem Jahr noch keine passende Stelle gefunden haben, verlierst du den Anspruch auf Arbeitslosengeld I, erhältst aber unter bestimmten Bedingungen Arbeitslosengeld II / Hartz IV. Bei einem Ausbildungsabbruch kann es passieren, dass dir eine dreimonatige Sperre bevorsteht. Dies kommt meistens dann zum Einsatz, wenn der Auszubildende selbst für den Verlust der Lehrstelle verantwortlich ist.
Wenn dein Arbeitslosengeld I berechnet wird, orientiert sich das Arbeitsamt an deinem letzten Nettogehalt. Was am Ende für dich dabei herauskommt beträgt dann ungefähr 60% (mit Kind 67%) deines letzten Nettogehalts. Da du in der Ausbildung meist noch nicht viel verdient hast, solltest du dich an dieser Stelle informieren, ob du nicht einen zusätzlichen Anspruch auf ALG II bekommst. Die genaue Höhe deines Arbeitslosengelds erfährst du nachdem du einen Antrag bei der Arbeitsagentur gestellt hast und nach ein paar Wochen einen Bescheid mit allen weiteren Informationen erhältst. Falls du nicht so lange warten möchtest, kannst du dir durch verschiedene Rechner im Internet eine erste Prognose über die Höhe deines Arbeitslosengeldes einholen. Wurde dir der Anspruch auf Arbeitslosengeld I zugesprochen, wirst du automatisch krankenversichert und zahlst in die Rentenbeiträge ein.
Bist du Alleinstehend und auf Arbeitslosengeld II angewiesen, erhältst du 351 Euro plus Miet- und Heizkosten, solange sich diese in einem bestimmten, vorgegebenen Rahmen befinden. Im Schnitt besitzt du dann im Westen einen Gesamtanspruch von 690 Euro, im Osten liegt dieser bei 635 Euro.
Erhältst du ein „aufstockendes“ ALG II, wird dir die Differenz zwischen deinem ALG I und dem, was dir an ALG II zusteht, ausbezahlt.
Wenn du noch unter 25 Jahren bist, bei deinen Eltern wohnst oder verheiratet bzw. in einer Partnerschaft lebst, wird auch das Einkommen / Vermögen deiner Eltern bzw. deines Partners / der Partnerin geprüft. Meistens verliert man hier den Anspruch auf ALG II, da auf eine Unterstützung durch die jeweiligen Personen gesetzt wird.
Sobald dir bewusst wird, dass du wahrscheinlich nicht von deinem Arbeitgeber nach der Ausbildung übernommen wirst oder du einfach keine passende Alternative findest, solltest du dich sofort persönlich bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos melden und Arbeitslosengeld beantragen. Nur so erhältst du einen Anspruch auf dieses. Das kannst du z.B. auch telefonisch über die bundesweite Servicenummer 0800 4 5555 00 oder online erledigen. Je früher du dich bei der Arbeitsagentur meldest, umso schneller kann dein Antrag bearbeitet werden und rechtzeitig mit einem Vermittler die nächsten Schritte abgesprochen werden. 3 Monate vor Beginn der offiziellen Arbeitslosigkeit kannst du dich daher schon beim Arbeitsamt melden. Werden frühzeitig alle Maßnahmen in die Wege geleitet, ist die Chance größer, direkt zum Ende der Ausbildung eine neue Stelle zu finden. So verlierst du nach der Ausbildung nicht die erlernten Fähigkeiten, kannst diese ohne Unterbrechung in der Praxis anwenden und wirst erst gar nicht arbeitslos.
Grundsätzlich dürfen Arbeitslose einen angemeldeten Nebenjob haben und etwas dazu verdienen. Jedoch nur unter bestimmten Bedingungen. Du darfst beispielsweise eine wöchentliche Arbeitszeit von höchstens 14,59 Stunden nicht überschreiten. Arbeitest du mehr als 15 Stunden, verlierst du deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I und giltst offiziell nicht mehr als arbeitslos. Ehemalige, arbeitslose Auszubildende dürfen monatlich 165 Euro verdienen, die nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden. Befindest du dich in einer Bedarfsgemeinschaft kann es sein, dass du ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II erhältst. Das niedrige Arbeitslosengeld I wird dann aufgestockt. Eine Bedarfsgemeinschaft bezieht sich darauf, wenn mehrere Personen im gleichen Haushalt zusammenleben, gemeinsam wirtschaften und notfalls füreinander sorgen und einstehen können. Das Einkommen oder Vermögen wirkt sich daher auf andere aus und es findet ein Ausgleich statt. Bei der Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes werden dann alle persönlichen Verhältnisse (Einkommen und Vermögen) jedes Bewohners mit einbezogen.
Lebst du in einer eigenen Wohnung oder in einer WG, kannst du in den meisten Fällen noch zusätzlich Wohngeld erhalten. Die Höhe ist davon abhängig, wie viel Arbeitslosengeld du letztendlich bekommst und wie hoch deine Mietzahlungen sind.
Regelbedarf bei Arbeitslosengeld II/Sozialgeld ab 01.01.2020
432 Euro § 20 Absatz 2 S.1
389 Euro § 20 Absatz 4
345 Euro § 20 Absatz 3 i.V.m.
328 Euro § 20 Absatz 2 S.2 Nr. 1
308 Euro § 23 Nr.1
250 Euro § 23 Nr.1
Auf Antrag können die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende einmalige Leistungen gewähren. Möglich sind Zahlungen beispielsweise, wenn ein Haushalt zu gründen ist, die Geburt eines Kindes bevorsteht oder wenn die Versorgung mit orthopädischen Schuhen erforderlich ist. Einmalige Leistungen können auch für Personen erbracht werden, die keine laufenden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld erhalten, jedoch ihr Einkommen für den besonderen Bedarf – beispielsweise für die Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt – nicht ausreicht.
424 Euro 321 Euro 745 Euro
764 Euro 412 Euro 1.176 Euro
822 Euro 464 Euro 1.286 Euro
1.124 Euro 643 Euro 1.767 Euro
1.009 Euro 562 Euro 1.571 Euro
1.311 Euro 644 Euro 1.955 Euro
1.633 Euro 781 Euro 2.414 Euro
Bedarfsrechnung – (Ehe-) Paar
Bedarfsrechnung – (Ehe-) Paar, 4-jähriges Kind
Bedarfsrechnung – (Ehe-)Paar, 4-/12-jähriges Kind
Bedarfsrechnung – (Ehe-)Paar, 4-/12-/15-jähriges Kind
Bedarfsrechnung – Alleinerziehend/r, 4-jähriges Kind
Bedarfsrechnung – Alleinstehende/r
Arbeitslosengeld 1 schwanger

References: § 20
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 § 23
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