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Timestamp: 2018-05-26 00:00:48+00:00

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DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, Titel
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(bisher VBG 4 bzw. BGV A2)
gültig ab 1. April 1990
mit Durchführungsanweisungen* ) vom Januar 1997
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, Inhaltsverzeichnis
Anhang 1: Zulassungszeichen
Anhang 2: Prüfzeichen
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, DA-Info
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 1: Geltungsbereich
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 2: Begriffsbestimmungen
(1) Schußapparate im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind tragbare oder nicht tragbare Geräte, aus denen durch Munition angetriebene feste Körper begrenzt oder ganz austreten.DA
(2) Tragbar sind Schußapparate, die nach ihrer Beschaffenheit dazu bestimmt sind, bei der Schußauslösung in der Hand gehalten zu werden. DA
(3) Nicht tragbar sind Schußapparate, die nach ihrer Beschaffenheit dazu bestimmt sind, bei der Schußauslösung nicht in der Hand gehalten zu werden. DA
(6) Bolzentreibwerkzeuge sind Bolzensetzwerkzeuge der Klasse B.DA zu Abs. 5 und 6
DA zu § 2 Abs. 5 und 6:
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 3: Allgemeines
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 4: Verwendungsverbot
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 5: Kennzeichnung
Zulassungszeichen,DA
(2) Bei Bolzenschubwerkzeugen sowie bei Preß- und Kerbgeräten muß zusätzlich zur Kennzeichnung nach Absatz 1 das vorgeschriebene Prüfzeichen angebracht sein. DA
Bolzenschubwerkzeuge, die ab Mai 1975 von der PTB zugelassen wurden, sind in der Zulassungsnummer mit dem Buchstaben 5" gekennzeichnet.
Zulassungszeichen siehe Anhang 1 "Zulassungszeichen".
DA zu § 5 Abs. 2 und 3:
Siehe Anhang 2 "Prüfzeichen".
Wiederholungsprüfungen und Fristen bis zur ersten Wiederholungsprüfung siehe § 30 .
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 6: Betriebsanleitung
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 7: Werkzeug
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 8: Persönliche Anforderungen
und von denen zu erwarten ist, daß sie die Arbeiten mit den Schußapparaten zuverlässig ausführen. DA
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 9: Beschäftigungsbeschränkungen
ihr Schutz durch einen Aufsichtführenden gewährleistet ist.DA
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 10: Munition
deren Verpackung einen Hinweis auf die zugelassene Geräteart und den Stärkegrad der Ladung aufweist. DA
(3) Es darf nur Munition mit dem für den jeweiligen Verwendungszweck erforderlichen Stärkegrad der Ladung verwendet werden. Liegt hierzu kein Erfahrungswert vor, muß beginnend mit dem schwächsten Stärkegrad der Ladung die für den Verwendungszweck erforderliche Ladungsstärke ermittelt werden.DA
(4) Nicht gezündete Kartuschen sind einzusammeln und bis zur Entsorgung aufzubewahren.DA
(5) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Munitionsversager sicher entsorgt werden.DA
Die Farbkennzeichnung ist auch an der Kartuschenmunition anzubringen."
Die sichere Entsorgung von Munitionsversagern erfolgt unter Beachtung der "Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz beim Zerlegen von Gegenständen mit Explosivstoff oder beim Vernichten von Explosivstoff oder Gegenständen mit Explosivstoff" (BGR 114).
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 11: Verwendung
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 12: Verhalten bei Störungen
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 13: Instandhaltung
BDGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 14: Aufbewahrung
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 15: A. Zusätzliche Bestimmungen für Bolzenschubwerkzeuge
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 16: Setzbolzen
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 17: Werkstoff der Eintreibstelle
(1) In ungeeignete Werkstoffe oder Bauteile dürfen Setzbolzen mit Bolzenschubwerkzeugen nicht eingetrieben werden. DA
Beton nach DIN 1045 "Beton und Stahlbeton; Bemessung und Ausführung", Festigkeitsklasse B 5,
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 18: Mindestabstände für Setzbolzen
(1) An der Eintreibstelle muß der Abstand zu freien Kanten so groß sein, daß ein seitliches Austreten des Setzbolzens verhindert wird.DA
(2) Setzbolzen sind so weit voneinander einzutreiben, daß sie nicht infolge von Ausbrechen oder Aufreißen des Werkstoffes an der Eintreibstelle austreten können. DA
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 19: Stellung des Zündbolzens
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 20: Rückenlager und Preßbolzen
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 21: Zünden
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 22: Stellung des Zündbolzens
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 23: Halten von Viehschußgeräten
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 24: Leinenraketen und Leinen
Für Leinenwurfgeräte dürfen nur die in der Betriebsanleitung benannten Leinenraketen und Leinen verwendet werden. DA
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 25: Einsatz von Leinenwurfgeräten
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, daß Leinenwurfgeräte nur von einem Versicherten betätigt werden.
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 26: Stellung des Zündbolzens
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 27: Einsatz von Kabelbeschußgeräten
(3) Das Kabelbeschußgerät darf nur mit einer Fernauslöseeinrichtung gezündet werden, die nicht elektrisch leitend ist. Beim Zünden ist der Standplatz so zu wählen, daß Versicherte durch einen Kurzschlußlichtbogen nicht gefährdet werden können. DA
(4) Nach Beschuß des Kabels ist vor Berühren des Kabelbeschußgerätes dessen elektrische Spannungsfreiheit festzustellen.DA
DA zu § 27 Abs. 3:
Siehe auch § 6 Abs. 2 UVV "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" (BGV A2).
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 28: Aufstellung
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 29: Zünden
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 30: Prüfung
(1) Der Unternehmer hat Schußapparate jeweils vor Ablauf von zwei Jahren – bei wesentlichen Funktionsmängeln unverzüglich dem Hersteller oder dessen Beauftragten zur Wiederholungsprüfung – vorzulegen. Dies gilt nicht für Leinenwurfgeräte, die auf Seeschiffen verwendet werden, und nicht für Industriekanonen.DA
bei Leinenwurfgeräten, die nicht auf Seeschiffen verwendet werden, sowie bei Viehschußgeräten, Kabelbeschußgeräten und Probenschneidern durch eine Bescheinigung, die der Hersteller oder Händler dem Schußapparat beizufügen hat. DA
DA zu § 30 Abs. 1 und 2:
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 31: Ordnungswidrigkeiten
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, § 32: Inkrafttreten
Diese Unfallverhütungsvorschrift tritt am 1. April 1990 in Kraft. Gleichzeitig tritt die UVV "Arbeiten mit Schußapparaten" (VBG 45) vom 1. April 1979 in der Fassung vom 1. April 1983 außer Kraft.
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, Anhang 1: Zulassungszeichen
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, Anhang 2: Zulassungszeichen
DGUV Vorschrift 56: Arbeiten mit Schußapparaten, Bezugsquellenverzeichnis
Webcode: M1454-1

References: § 1
 § 2
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 5
 § 30
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 22
 § 23
 § 24
 § 25
 § 26
 § 27
 § 27
 § 6
 § 28
 § 29
 § 30
 § 30
 § 31
 § 32