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Timestamp: 2019-10-20 12:44:24+00:00

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Das 1×1 der Beruflichen Vorsorge
Das 1 × 1 der Beruflichen Vorsorge
Aufbau des Schweizerischen Vorsorgesystems
Ziele und Schwerpunkte der 2. Säule
Muster Vorsorgeplan
Das 3-Säulen-Modell der Schweiz ist eines der weltweit besten und bewährtesten Vorsorgesysteme. In diesem Rahmen hat die 2. Säule (Berufliche Vorsorge, kurz BVG) die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung zum Ziel. Die Berufliche Vorsorge muss mit den gesellschaftlichen, demografischen und anlagebezogenen Entwicklungen Schritt halten. Deshalb ist dieses System einem steten Wandel unterworfen, und das führt zwangsläufig zu einer zunehmenden Komplexität. Fazit: Das BVG ist für die Arbeitnehmer, sprich die Versicherten, die sich nicht ständig mit dem Thema Pensionskasse auseinandersetzen, immer schwieriger zu verstehen.
Mit dieser Webseite wollen wir die vielschichtigen Zusammenhänge für Sie verständlich machen. Beispielsweise erfahren Sie mehr über den versicherten Jahreslohn und den Koordinationsbetrag. Oder über den BVG-Zins und den Umwandlungssatz. Anhand der verschiedenen Phasen eines Erwerbslebens werden zudem wichtige Themen kurz und einfach erklärt und, wo sinnvoll, mit Beispielen veranschaulicht. So erfahren Sie etwa, wie sich eine Kündigung oder Heirat auf die Berufliche Vorsorge auswirkt, welche Steuervorteile sich bieten, oder Sie lernen die verschiedenen Aspekte der Pensionierung kennen.
Auch finden Sie eine Erklärung des Versicherungsausweises, ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen in der Beruflichen Vorsorge sowie weitere wertvolle Informationen.
Die in der Bundesverfassung verankerte Vorsorge (Art. 111) beruht auf drei Säulen:
1. Säule – die Staatliche Vorsorge
Das 3-Säulen-Konzept dient zur Absicherung im Alter, bei Tod oder Invalidität – nach Wegfall eines regelmässigen Lohns.
Bezeichnung Staatliche Vorsorge
AHV: Alters- und Hinterlassenenversicherung
EL: Ergänzungsleistungen
ALV: Arbeitslosenversicherung
EO: Erwerbsersatzordnung
BVG: Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (obligatorisch und überobligatorisch)
UVG: Bundesgesetz über die Unfallversicherung (obligatorisch und UVGZusatz)
Gebundene Vorsorge (Säule 3a)
Freie Vorsorge (Säule 3b)
Ziele Existenzsicherung Fortsetzen der gewohnten Lebenshaltung Individuelle Ergänzung zur Schliessung von Vorsorgelücken
Verantwortlichkeit Staat Arbeitgeber Eigenverantwortung
Finanzierung 50% Arbeitgeber
50% Arbeitnehmer
Selbstständig Erwerbende und Nichterwerbstätige: 100% selbst finanziert Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die gesamten Beiträge aller seiner Arbeitnehmer 100% selbst finanziert
Einzelrente/-n
Zusatzrente Ehefrau/- mann
Altersrente / Alterskapital
Die 2. Säule soll zusammen mit der 1. Säule die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung ermöglichen. Im Leistungsfall stellt sie – je nach Ausgestaltung der Vorsorgelösung und des Gehaltsniveaus – ca. 60% des letzten versicherten Lohns sicher.
Leistungen in Lohnprozenten von AHV und BVG
Im Gegensatz zu der für die gesamte Bevölkerung obligatorischen AHV ist die Berufliche Vorsorge für Arbeitnehmer ab einem bestimmten Lohnniveau (Eintrittsschwelle) vorgesehen. Mit den Pensionskassenbeiträgen bauen die Erwerbstätigen nicht nur ihre eigene Altersvorsorge auf, sondern versichern gleichzeitig die Risiken Tod und Invalidität.
BVG-Obligatorium und -Überobligatorium
Das BVG ist ein Rahmengesetz und schreibt nur die gesetzlichen Minimalleistungen (BVG- Obligatorium) vor, die von den Pensionskassen stets einzuhalten sind. Daneben kann eine Kasse, wie im Falle der Previs, in ihrem Reglement Leistungen vorsehen, die über die gesetzlichen Mindestleistungen hinausgehen. In diesem Zusammenhang spricht man von einer sogenannten umhüllenden Pensionskasse, die eine Gesamtleistung ausrichtet, in der die obligatorischen und die überobligatorischen Leistungen enthalten sind. Wie hoch der obligatorische Anteil ausfällt, lässt sich nur anhand einer Schattenrechnung bestimmen. Eine solche muss jede umhüllende Pensionskasse führen, um nachzuweisen, dass die Gesamtleistung mindestens derjenigen des BVG-Obligatoriums entspricht.
Grenzbeträge und versicherte Löhne im BVG
BVG-Zins und angewendeter Zins im Obligatorium und Überobligatorium
Der Bundesrat legt den BVG-Mindestzins für den obligatorischen Teil jährlich fest. Unter dessen Beizug entscheidet die Pensionskasse, ob sie diesen Mindestzins übernimmt oder, je nach Geschäftsgang der Kasse, einen höheren oder tieferen Zinssatz – z. B. nach Anlageerfolgen bzw. im Sanierungsfall – fixiert. Für den obligatorischen wie für den überobligatorischen Teil wendet die Previs eine umhüllende Verzinsung an.
Beginn der Unterstellung im BVG (Reglement Art. 6.1)
Arbeitnehmer, die das 17. Altersjahr vollendet haben und einen AHV-pflichtigen Jahreslohn über der Eintrittsschwelle (Stand 2018: CHF 21’150) beziehen, sind ab 1.1. des Folgejahres obligatorisch für die Risiken Tod und Invalidität versichert. Das eigentliche Alterssparen beginnt erst am 1.1. nach vollendetem 24. Altersjahr.
Unterstellung im BVG
Anmerkung: Die gültigen Werte für die Vorsorgelösung Ihres Arbeitgebers können dem Dokument «Vorsorgeplan» – siehe Muster Vorsorgeplan – entnommen werden.
Bei der Previs kann der Arbeitgeber den Sparprozess für seine Mitarbeitenden bereits ab Alter 20 wählen.
Koordinationsbetrag (KOAB) und versicherter Lohn (Reglement Art. 10.2, 10.3)
Als Koordinationsbetrag (auch Koordinationsabzug genannt) wird jener Betrag bezeichnet, der vom AHV-Jahreslohn (Bruttolohn gemäss Lohnausweis) abgezogen wird. Der Restbetrag entspricht dem versicherten Jahreslohn, der als Basis für die Berechnung der ordentlichen Beiträge in der Beruflichen Vorsorge dient. Mit dem Koordinationsbetrag wird berücksichtigt, dass ein Teil des Einkommens bereits in der 1. Säule (AHV/IV) versichert ist. Weiter gehende Informationen finden Sie unter www.previs.ch/masszahlen (PDF).
BVG KOAB: 7/8 der maximalen AHV-Altersrente (2018 = CHF 24’675); für Teilzeitbeschäftigte mit oder ohne Berücksichtigung des Beschäftigungsgrads.1
AHV-Jahreslohn, Beschäftigungsgrad 100%
./. KOAB
Versicherter Lohn 70’000.00
24’675.00
45’325.00
AHV-Jahreslohn, Beschäftigungsgrad 50%
./. KOAB (24’675 × 50%)
Versicherter Lohn 40’000.00
12’337.50
27’662.50
1 Für neue Anschlussverträge bei der Previs ab 1.1.2015
Es ist auch möglich, den AHV-Jahreslohn ohne Koordinationsbetrag zu versichern oder einen anderen Koordinationsbetrag als derjenige in oben erwähnter Tabelle zu verwenden.
Umwandlungssatz (siehe Reglement Anhang 1)
Mit dem Umwandlungssatz wird das Altersguthaben in eine jährliche Rente (Alters- oder Invalidenrente) umgewandelt. Bei einem Guthaben von CHF 100’000 und einem Umwandlungssatz von beispielsweise 5.9% beträgt die jährliche Rente CHF 5’900. Auch hier wendet die Previs als umhüllende Kasse für den obligatorischen und den überobligatorischen Teil einen einheitlichen Umwandlungssatz an. Die tendenziell steigende Lebenserwartung und die tieferen Ertragsaussichten an den Anlagemärkten wirken sich auf die zukünftigen Renten aus. Für die Pensionskassen hat dies zur Folge, dass bei der Pensionierung das gleiche Altersguthaben über einen längeren Zeitraum ausreichen muss und das verbleibende Kapital tiefer verzinst wird als ursprünglich angenommen. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist eine mögliche Massnahme, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, damit auch die Renten zukünftiger Generationen gesichert sind. Bereits laufende Renten unterstehen dem sogenannten wohlerworbenen Recht und sind heute noch unantastbar.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, sein Personal mindestens nach den gesetzlichen Vorgaben für den obligatorischen Teil oder aber freiwillig mit weiter gehenden Leistungen im überobligatorischen Bereich zu versichern. Die Previs bietet im Vorsorgewerk Service Public die bewährten Standardpläne mit 36 möglichen Kombinationen von Sparen und Risiko an. Die branchenoffene Sammeleinrichtung ermöglicht die freie Ausgestaltung der Vorsorgelösung, welche exakt auf die Struktur und Bedürfnisse des Anschlusses ausgerichtet werden kann. Der Arbeitgeber bestimmt den passenden Vorsorgeplan – in der Regel paritätisch mit den Arbeitnehmer-Vertretern.
Beiträge Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Die Beiträge werden anteilig durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer entrichtet. Dabei übernimmt der Arbeitgeber mindestens 50% dieser Kosten. Das Beitragsverhältnis kann zugunsten des Arbeitnehmers verändert werden. Die Beiträge des Arbeitnehmers werden monatlich vom Lohn abgezogen und durch den Arbeitgeber an die Previs entrichtet.
Beiträge/Erträge des dritten Beitragszahlers
Als sogenannter dritter Beitragszahler – neben den Beiträgen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer – gelten die Finanzerträge aus den Vermögensanlagen. Mehr zum Thema Anlagen der Previs erfahren Sie unter Die Anlagen – der dritte Beitragszahler oder unter www.previs.ch/vermoegensanlagen.
Nachfolgend erzählen wir Ihnen die Geschichte von Lars Finger. Sie beginnt mit seiner Anstellung im Alters- und Pflegeheim Morgenrot, das seine Personalvorsorge bei der Previs versichert hat.
Erwerbstätigkeit (Reglement Art. 6)
Mit der Unterstellung von Lars Finger unter die Berufliche Vorsorge beginnt für ihn und für seinen Arbeitgeber die Beitragspflicht. Sie dauert bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses bzw. bis zum Tod oder bis zu einer allfälligen Invalidität (Beitragsbefreiung), längstens jedoch bis zum Zeitpunkt der Pensionierung.
Erfüllt Lars Finger eine der folgenden Voraussetzungen, ist er von der obligatorischen Versicherungspflicht ausgenommen, auch wenn er den Mindestlohn (Eintrittsschwelle) erreicht. Dies gilt, wenn er
einen befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten unterzeichnet,
nur nebenberuflich angestellt und hauptberuflich bereits obligatorisch versichert ist,
im Hauptberuf eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausübt,
zu mindestens 70% invalid ist.
Rechtliche Verhältnisse sowie Beitrags- und Leistungsflüsse zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Previs
Kündigung (Reglement Art. 21)
Wenn Lars Finger seine Arbeitsstelle wechselt und in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintritt, muss seine Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung) an die neue Pensionskasse überwiesen werden. Dies ist in der Praxis aber nicht immer der Fall. Zum Beispiel, wenn Lars Finger
arbeitslos wird und keine neue Arbeitsstelle in Aussicht hat,
unbezahlten Urlaub nimmt, um auf Reisen zu gehen,
sein Arbeitspensum reduziert und den Mindestlohn nicht mehr erreicht.
Trifft einer dieser Fälle ein, überweist die Previs die Austrittsleistung auf ein Freizügigkeitskonto (Sperrkonto) bei einer Bank. Sobald Lars Finger nach der Berufspause wieder eine Stelle antritt bzw. wieder den Mindestlohn erzielt, muss er sein Freizügigkeitskonto auflösen und das Guthaben in die neue Pensionskasse überführen.
Lars Finger kann sich die Austrittsleistung in bestimmten Fällen auch auf sein Konto auszahlen lassen, und zwar wenn
er die Schweiz endgültig verlässt,
er einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Haupterwerb nachgeht,
die Austrittsleistung tiefer ausfällt als die Höhe seines Jahresbeitrags (Arbeitnehmer).
Bei einer Barauszahlung infolge Auswanderung ist es relevant, in welches Land Lars Finger ziehen will. Nimmt er Wohnsitz im EU-/EFTA-Raum und untersteht dort der obligatorischen Versicherung für die Risiken Alter, Tod und Invalidität, so kann er sich nur den überobligatorischen Anteil seiner Austrittsleistung bar auszahlen lassen. Der obligatorische Anteil muss in der Schweiz verbleiben und zwingend auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen werden. Umfassende Informationen zur Barauszahlung sind unter www.verbindungsstelle.ch abrufbar.
Nach der Verheiratung ist eine Barauszahlung nur mit schriftlicher Zustimmung der Ehefrau möglich. Die Unterschrift ist entweder öffentlich zu beglaubigen (Notar) oder die Unterzeichnung ist unter Vorlage amtlicher Dokumente (ID/Pass) am Sitz der Previs vorzunehmen.
Bestimmungszweck der Austrittsleistung nach einer Kündigung
Lars Finger möchte heiraten und macht sich Gedanken zu seinem Pensionskassenguthaben. Mit der Heirat ändert sich für ihn grundsätzlich nichts, sofern er weiter erwerbstätig bleibt. Die Previs ist aber verpflichtet, sein vorhandenes Altersguthaben im Zeitpunkt der Heirat zu berechnen und festzuhalten. Bei einer allfälligen späteren Scheidung gilt dieser Betrag als Basis für die Berechnung der Aufteilung der Pensionskassenguthaben (vgl. Scheidung).
Lebenspartnerschaft (Reglement Art. 20.4)
Lebenspartner bzw. Konkubinatspartner, auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, werden bei der Previs Ehepartnern gleichgestellt. Dies gilt, wenn beide Partner unverheiratet sind und die Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt mindestens fünf Jahre gedauert hat oder wenn für eines oder mehrere gemeinsame Kinder gesorgt werden muss. Voraussetzung ist, dass der Versicherte das von der Previs verlangte Formular Meldung Lebenspartnerschaft zu Lebzeiten einreicht. Siehe www.previs.ch/lebenspartnerschaft (PDF).
Allgemein (Reglement Art. 27)
Für Familie Finger wird die bisherige Wohnung allmählich zu klein. Sie möchte ein Haus oder eine grössere Eigentumswohnung erwerben. Zur Finanzierung von Wohneigentum kann Lars Finger bis zur Vollendung seines 62. Altersjahrs (3 Jahre vor dem ordentlichen Altersrücktritt gemäss BVG) Mittel aus der Beruflichen Vorsorge vorbeziehen oder verpfänden. Würde er jedoch zum Zeitpunkt des Liegenschaftserwerbs Rentenleistungen infolge Invalidität beziehen, wäre weder ein Vorbezug noch eine Verpfändung zulässig.
Ein Vorbezug bzw. eine Verpfändung des Pensionskassenguthabens ist möglich für den Erwerb oder die Erstellung von Wohneigentum, sofern dieses von Lars Finger selbst bewohnt wird (Eigenbedarf), aber auch für die Rückzahlung von Hypothekardarlehen auf selbst genutztem Wohneigentum.
Bis zum 50. Altersjahr kann Lars Finger seine gesamte Freizügigkeitsleistung beziehen oder verpfänden. Wäre er bereits älter, würde der maximale Betrag der Freizügigkeitsleistung im Alter 50 oder der Hälfte seiner aktuellen Freizügigkeitsleistung entsprechen.
Für einen Vorbezug bzw. eine Verpfändung ist die schriftliche Zustimmung seiner Ehefrau Petra zwingend erforderlich.
Wichtig: Es empfiehlt sich, mit der kreditgebenden Bank abzuklären, inwiefern sie Kapital aus der beruflichen Vorsorge ans Eigenkapital anrechnet.
Vorbezug (Reglement Art. 27)
Für den Vorbezug gilt ein Mindestbetrag von CHF 20‘000. Dieser kann alle 5 Jahre geltend gemacht werden. Durch die Auszahlung vermindern sich die Altersleistungen und je nach gewählten Vorsorgeplandes Arbeitgebers (siehe Muster Vorsorgeplan) die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen. Durch Abschluss einer Zusatzversicherung können Leistungskürzungen bei Tod und Invalidität kompensiert werden. Die Previs bietet keine solche Zusatzversicherung an. Individuelle Leistungseinbussen können bei Lebensversicherungsgesellschaften versichert werden.
Auswirkungen WEF* – Vorbezug mit Alter 40 von CHF 100’000 (fiktives Beispiel gemäss BVG)
Versicherter Lohn 70’000
Leistungen vor WEF-Vorbezug
Altersrente mit 65 36’000
Ehegattenrente 24’900
Leistungen nach WEF-Vorbezug
Ehegattenrente 24’100
18’100
10’900
* Wohneigentumsförderung
Verpfändung (Reglement Art. 27)
Bei einer Verpfändung wird das Pensionskassenguthaben an die kreditgebende Bank verpfändet. Lars Finger erfährt dadurch keine Leistungskürzung. Sollte er jedoch die geschuldeten Hypothekarzinsen nicht mehr zahlen können, kann seine Bank die Hypothek kündigen und von der Previs die Auszahlung des Vorsorgeguthabens für die Amortisation verlangen.
Finanzierung von Wohneigentum: Vor- und Nachteile
Reduktion der Hypothek
sofortige Besteuerung
Kürzung der Pensionskassen
geringe Schuldzinsen (steuerliche Nachteile)
keine Kürzung der Pensionskassen-Leistung
keine Zusatzversicherung nötig
kleinerer Eigenkapitalbedarf
Aufschub der Amortisation (steuerliche Vorteile)
keine Reduktion der Hypothek
Zinsbelastung auf zusätzlichem Fremdkapital
Ergänzende Informationen finden Sie im Artikel «Pensionskassengelder für Wohneigentum» auf www.previs.ch/wohneigentum.
Kinder (Reglement Art. 18.8, 19.3, 20.5)
Zusätzlich zur eigenen Rente kann Lars Finger im Leistungsfall (bei Alter, Tod und Invalidität) für jedes seiner beiden Kinder Karin und Marc eine Kinderrente beanspruchen. Die Höhe ist im Vorsorgeplan festgehalten (siehe Muster Vorsorgeplan). Der Anspruch besteht bis zum 18. Altersjahr, wenn die Kinder in der Ausbildung sind, maximal bis zu ihrem 25. Altersjahr. Die Previs entrichtet die Renten monatlich.
Einkauf von Leistungen (Reglement Art. 14, 15, 22.4)
Ab seinem 25. Altersjahr hat Lars Finger jederzeit die Möglichkeit, sein vorhandenes Altersguthaben mit freiwilligen Einlagen bis zu einem Maximalbetrag zu erhöhen. Durch einen solchen Einkauf werden seine Altersleistungen (Altersrente) und je nach gewählten Vorsorgeplan seines Arbeitgebers (siehe Muster Vorsorgeplan) auch die Risikoleistungen – Renten bei Tod oder Invalidität – erhöht. Dabei geht man vom Alter 25 sowie vom aktuellen Lohn aus und ermittelt die Höhe der Sparbeiträge (inkl. Zins), die Lars Finger bereits hätte ansparen können, wenn er von Beginn weg in der gleichen Pensionskasse und im gleichen Vorsorgeplan versichert gewesen wäre. Von dieser Summe werden das effektiv vorhandene Altersguthaben sowie allfällige nicht eingebrachte Freizügigkeitsguthaben abgezogen. Der Differenzbetrag entspricht der möglichen Einkaufssumme.
Berechnung der maximal möglichen Einkaufssumme
Versicherter Lohn CHF 70‘000 209%*
./. bereits vorhandenes Sparkapital 146’300
Maximal mögliche Einkaufssumme 71’300
* 209% = versicherungstechnischer Faktor zur Berechnung des maximalen Sparkapitals. Er ist abhängig von Alter und Vorsorgeplan.
Vom finanziellen Standpunkt aus betrachtet kann ein Einkauf durchaus interessant sein. Denn Lars Finger kann den Einkaufsbetrag steuerlich in Abzug bringen. So wird unter Umständen die Steuerprogression gebrochen, wodurch sich Steuern sparen lassen. Ausserdem werden Pensionskassengelder oft mit einem Zinssatz verzinst, der über den banküblichen Sparzinsen liegt. Einkäufe in die Pensionskasse können jährlich erfolgen. Der maximal mögliche Einkaufsbetrag ist auf dem jährlich zugestellten Versicherungsausweis ersichtlich.
Es gilt Folgendes zu beachten: Einkäufe können bis zum ordentlichen reglementarischen Rücktrittsalter vorgenommen, jedoch während 3 Jahren ab Einzahlungszeitpunkt nicht in Kapitalform bezogen werden. Es ist zwar möglich, den Teil des Kapitals zu beziehen, der nicht aus Einkäufen der letzten 3 Jahre resultiert. Die Steuerverwaltung kann jedoch die Veranlagungen der letzten drei Jahre neu aufrollen und die steuerlichen Abzüge, die aufgrund der geleisteten Einkäufe vorgenommen wurden, nicht mehr akzeptieren. Es muss somit mit einer Steuernachzahlung gerechnet werden.
Wenn ein Vorbezug für Wohneigentum getätigt wurde, dürfen freiwillige Einlagen erst vorgenommen werden, wenn der Vorbezug zurückbezahlt ist.
Sieht der Vorsorgeplan Einkäufe gemäss Art. 14 und 15 vor, so werden diese – unter Anrechnung allfälliger Bezüge für Wohneigentumsförderung und Scheidung – beim Todesfall eines aktiven Versicherten als Todesfallkapital ausgerichtet.
Damit ein Einkauf berücksichtigt werden kann, muss vorgängig das Formular «Erklärung/Bestätigung bei Einkauf» bei der Previs eingereicht werden. Es kann unter www.previs.ch/einkauf heruntergeladen werden.
Bei Fragen zu steuerlichen Aspekten wenden Sie sich bitte an die kantonale Steuerbehörde. Die Previs kann diesbezüglich keine Verantwortung übernehmen.
Scheidung (Reglement Art. 22)
Leider verläuft das Eheleben der Fingers nicht nach Plan. Das Ehepaar steht vor der Scheidung. Bei der Scheidung werden die während der Ehe angesparten Pensionskassenguthaben (Austrittsleistung) von Mann und Frau geteilt. Jede Partei muss die Hälfte ihres Guthabens abgeben und erhält im Gegenzug die Hälfte des Guthabens der anderen Partei. Diese Regelung soll eine allfällige Benachteiligung von Petra Finger verhindern, die zugunsten der Kinder und des Haushalts weitgehend auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet hat und deshalb in der Regel nur ein geringes eigenes Vorsorgeguthaben ansparen konnte.
Die Guthaben werden auch dann geteilt, wenn ein Ehegatte zu diesem Zeitpunkt bereits pensioniert oder invalid ist (neues Scheidungsrecht gültig ab 1.1.2017). Die Auszahlung des geteilten Pensionskassenguthabens resp. die entsprechende Umrechnung für eine lebenslange Rente für den berechtigten Gatten erfolgt nach einem rechtskräftigen Scheidungsurteil eines Schweizer Gerichts. Die Gelder verbleiben in der Beruflichen Vorsorge und werden nicht bar ausbezahlt.
Scheidungsberechnung
(vereinfachte Darstellung) Lars Finger Petra Finger
Austrittsleistung bei Ehescheidung CHF 250’000 CHF 85’000
Freizügigkeitsleistung bei Heirat
+ Aufzinsung bis Ehescheidung (6 Jahre à 1.0%*) CHF 100’000
CHF 6’000 CHF 50’000
Zu teilende Austrittsleistung CHF 144’000 CHF 32’000
* Jeweiliger BVG-Zins
Der Scheidungsrichter entscheidet nun, wie die Teilung zu erfolgen hat. Aufgrund der Abtretung des hälftigen Guthabens reduzieren sich die Leistungen von Lars Finger. Er hat nun die Möglichkeit, sich im Rahmen des übertragenen Guthabens wieder in die Pensionskasse einzukaufen.
Ergänzende Informationen finden Sie im Artikel «Scheidung: Die Pensionskasse wird geteilt» auf www.previs.ch/scheidung.
IV-Grad Invalidenrente
0–39% kein Anspruch
Lars Finger hat die schmerzliche Nachricht erhalten, dass sein Arbeitskollege und Freund Andreas Berger nach einem Autounfall verstorben ist. Andreas hinterlässt zwei Kinder und seine langjährige Lebenspartnerin, Anja Lehmann.
Kinderrente (Reglement Art. 20.5)
Die Previs richtet für jedes der beiden Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren eine Kinderrente aus. Die Höhe ist im Vorsorgeplan festgehalten (siehe Muster Vorsorgeplan).
Lars Finger macht Anja darauf aufmerksam, dass sie von der Previs nebst den beiden Kinderrenten eine Lebenspartnerrente beanspruchen kann, weil ihre eheähnliche Lebensgemeinschaft mit Andreas länger als fünf Jahre gedauert hat, ihre Kinder durch Andreas unterstützt wurden und sie und Andreas ihre Lebenspartnerschaft mit dem Formular Meldung Lebenspartnerschaft der Previs schriftlich vereinbart hatten. Dadurch wird diese Lebensgemeinschaft bezüglich Rentenanspruch einer Ehe gleichgestellt (vgl. Heirat).
Die Höhe der Lebenspartnerrente für Anja Lehmann ist im Vorsorgeplan festgehalten (siehe Muster Vorsorgeplan) und wird bis zu einer allfälligen Wiederverheiratung oder bis zu ihrem Tod entrichtet.
Todesfallkapital (Reglement Art. 20.6)
In Situationen, in denen keine Ehegattenrente oder Lebenspartnerrente zur Auszahlung gelangt, wird ein Todesfallkapital fällig, das der Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung) entspricht. Die Anspruchsberechtigten sind im Vorsorgereglement definiert.
Lars Finger erreicht das 60. Altersjahr und macht sich Gedanken über seine bevorstehende Pensionierung. Ihm ist bewusst, dass das vorhandene Altersguthaben mit dem Umwandlungssatz in eine lebenslänglich zahlbare Altersrente umgewandelt wird. Dieser Umrechnungsfaktor gibt an, wie viele Prozent des Altersguthabens als jährliche Rente ausbezahlt werden (vgl. Umwandlungssatz).
Eine vorzeitige Pensionierung ist frühestens mit Alter 58 möglich und stets mit einer Kürzung der Altersrente, also mit einer tieferen Rente verbunden. Je früher Lars Finger in den Ruhestand tritt, umso höher fällt die Leistungseinbusse aus. Auch bei einem vorzeitigen Rücktritt wird sein vorhandenes Altersguthaben mit dem Umwandlungssatz in eine lebenslänglich ausgerichtete Altersrente umgewandelt. Der Umwandlungssatz im Alter 65 reduziert sich dabei pro Jahr entsprechend (siehe Reglement Anhang 1).
× Umwandlungssatz 5.9% (Alter 65)*
15’394.30
1’282.85
× Umwandlungssatz 5.42% (Alter 63)*
Monatliche gekürzte Altersrente 238’770.00
12’941.30
1’078.45
* Die Umwandlungssätze werden zwischen 2018 und 2021 von heute 5.9% auf 5.5% reduziert. Die Massnahme ist notwendig um die finanzielle Lage der Kasse langfristig im Gleichgewicht zu halten.
Lars Finger plant, vorzeitig mit Alter 63 in Pension zu gehen, also zwei Jahre vor dem ordentlichen AHV-Alter. Bis zum Anspruchsbeginn seiner ordentlichen AHV-Altersrente hat er Anrecht auf eine Überbrückungsrente bis zum Betrag der maximalen AHV-Altersrente von CHF 28’200 (Stand 2018). Diese Überbrückungsrente wird jedoch nur ausgerichtet, wenn sie vorfinanziert ist. Ansonsten hat sie eine spätere Kürzung der Altersrente zur Folge. Sie dient also als Ersatz zur noch fehlenden AHV-Altersrente.
Jährliche Altersrente (Alter 63) 12’941.30
28’200.00
41’141.30
(2 × 28’200 × 5.9%*)
Gekürzte jährliche Altersrente ab Alter 65** 12’941.30
3’327.60
9’613.70
** Zuzüglich der persönlichen AHV-Altersrente (mindestens CHF 14‘100; maximal CHF 28‘200)
× Umwandlungssatz 5.9% (Alter 65)
Vorhandenes Altersguthaben (Alter 67) 283’069.50
× Umwandlungssatz 6.21% (Alter 67)
Monatliche aufgeschobene Altersrente 17’578.60
1’464.90
Das bedeutet, dass sich Lars Finger höchstens zweimal teilpensionieren lassen könnte.
Lars Finger hat auch die Möglichkeit, eine Kombination zu wählen, d.h., einen Teil seines Altersguthabens als Rente zu beziehen und sich den Rest in bar auszahlen zu lassen. Die Rente dient zur Absicherung der Existenz bis ins hohe Alter. Und mit dem ausbezahlten Guthaben kann er sich jederzeit besondere Wünsche erfüllen.
Auf dem Versicherungsausweis sind die persönlichen Daten der versicherten Person ersichtlich.
Auf dem Vorsorgeplan ist die Vorsorge-Lösung des Arbeitgebers beschrieben.
Damit die Altersguthaben und Vorsorgebeiträge durch die Pensionskasse kontinuierlich verzinst werden können, legt diese die Gelder an den Finanzmärkten langfristig an. Dies mit dem Ziel, die erforderliche Rendite – bei einem vertretbaren Risiko – zugunsten der Versicherten zu erwirtschaften. In diesem Zusammenhang wird oft auch von den Anlagen als sogenannter dritter Beitragszahler gesprochen. Mit dem ersten und dem zweiten Beitragszahler sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeint.
Die Vorsorgekommission des entsprechenden Vorsorgewerks kann aus drei Anlagestrategien die geeignete wählen. Die Strategien unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre strategische Aktienquote – 15%, 30% und 40% – sowie durch den Anteil an Immobilien. Weitere Informationen finden Sie unter www.previs.ch/vermoegensanlagen.
Jede Pensionskasse hat sich mit ihrer Anlagestrategie nach der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge BVV2 zu richten. Diese regelt das maximale Volumen je Anlagekategorie, mit dem Ziel, die Anlagerisiken ausgewogen zu verteilen.
Das Portfoliomanagement der Previs wird intern geführt. Wichtige Beratungsaufgaben werden von einer professionellen externen Beratungsfirma für Pensionskassenanlagen wahrgenommen.
Die Previs nimmt die Aktionärsrechte – im Namen der Versicherten – sehr ernst und lässt sich für die Wahrnehmung der Stimmrechte von einer spezialisierten unabhängigen Firma beraten. Als Mitglied der Stiftung Ethos und des Ethos Engagement Pool wird zudem, gemeinsam mit weiteren Pensionskassen, der stetige Dialog mit den Unternehmen gesucht. Das Journal über die an den einzelnen Generalversammlungen getätigten Stimmabgaben wird periodisch auf www.previs.ch publiziert.
Grenze bezüglich des Jahreseinkommens, ab der ein Arbeitnehmer in der Beruflichen Vorsorge pflichtversichert werden muss. Dieser Mindestjahreslohn entspricht im Jahr 2018 CHF 21’150.
Koordinationsbetrag
Der Koordinationsbetrag dient dazu, die Leistungen der Beruflichen Vorsorge (BVG) mit denjenigen der AHV abzustimmen. Die Previs empfiehlt ab 2015 7/8 der maximalen AHV-Altersrente. Im Jahr 2018 sind dies CHF 24’675. Für Teilzeitbeschäftigte mit oder ohne Berücksichtigung des Beschäftigungsgrades.
Versicherungspflichtig ist der Jahreslohn abzüglich des sogenannten Koordinationsabzugs (vgl. Koordinationsbetrag). Dieser Lohnteil wird als koordinierter (versicherter oder anrechenbarer) Lohn bezeichnet. Es kann sein, dass dieser Lohn nach oben begrenzt wird.
Versicherte, die eine Pensionskasse verlassen, bevor ein Vorsorgefall eintritt, haben Anspruch auf eine Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung). Die Höhe der Austrittsleistung ist im Reglement der Vorsorgeeinrichtung festgelegt. Die Austrittsleistungen anderer Vorsorgeeinrichtungen sowie Guthaben auf Freizügigkeitskonten und Freizügigkeitspolicen müssen in die Previs eingebracht werden (Art. 3 FZG).
Beim Umwandlungssatz handelt es sich um den reglementarischen Prozentsatz zur Berechnung der jährlichen Altersrente aufgrund des vorhandenen Sparkapitals (Altersguthaben). Der Mindestumwandlungssatz wird vom Bundesrat festgesetzt und gilt nur für den obligatorischen Teil (vgl. Obligatorium und Überobligatorium). Bei einem Kapital von beispielsweise CHF 100’000 und einem Umwandlungssatz von 5.9% beträgt die jährliche Rente CHF 5’900.
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Die Benutzung dieser Webseite generiert verschiedene personenbezogene Daten. Die vorliegende Datenschutzerklärung erklärt transparent, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Weiter wird jeweils der Zweck einer Datenerfassung kommuniziert.
Wir weisen Sie darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich
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Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen haben Sie jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung. Bei einschlägiger gesetzlicher Rechtsgrundlage besteht weiter ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an die Datenverantwortlichen wenden. (vgl. Impressum)
5. Widerruf Datenverarbeitungseinwilligung
Eine bereits erteilte Einwilligung zur Datenverarbeitung kann jederzeit widerrufen werden. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmässigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.
Allgemein im Dienste der Sicherheit und insbesondere zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte nutzt diese Webseite eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Erkennungsmerkmal einer verschlüsselten Verbindung ist das Wechseln der Adresszeile des Browsers von «http://» auf «https://» und das in Ihrer Browserzeile angezeigte Schloss-Symbol. Durch Aktivierung der SSL- bzw. TLS- Verschlüsselung können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden. Es ist möglich, dass die Entfaltung der Wirkung abhängig von der individuellen Konfiguration des Empfängers ist.
Im Falle datenschutzrechtlicher Verstösse steht Ihnen grundsätzlich der Rechtsmittelweg gemäss DSG respektive Zivilprozessordnung (ZPO) offen oder wenn einschlägig, die Rechtsbehelfe in der DSGVO.
1. Kontaktformular, Schadensmeldung und Newsletterformular
Wenn Sie uns per Kontaktformular, Schadenmeldungsformular oder Newsletterformular (Name, Vorname, Adresse, Telefon, E-Mail, Anliegen) Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns und/oder auf dem Server der entsprechenden Tool Anbieter gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.
Die Verarbeitung der in das Kontaktformular, Schadenmeldungsformular oder Newsletterformular eingegebenen Daten erfolgt somit ausschliesslich auf Grundlage Ihrer Einwilligung. Der Widerruf dieser Daten ist jederzeit möglich. Eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns reicht aus. Die Rechtmässigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.
Die von Ihnen im Kontaktformular, Schadenmeldungsformular oder Newsletterformular mitgeteilten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt.
Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten nur, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung der Geschäftsbeziehung unentbehrlich sind (Bestandsdaten). Grundsätzlich werden Ihre Daten ausschliesslich für den Versand von Informationen genutzt. Personenbezogene Daten über die Inanspruchnahme unserer Internetseiten (Nutzungsdaten) erheben, verarbeiten und nutzen wir nur zur Gewährleistung einer reibungslosen Inanspruchnahme unserer Webseite (vgl. nächste Ziff. II. 2. Cookies).
2.1 Cookieverwendung und Cookiekontrolle
Die Internetseiten verwenden Cookies. Cookies enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert.
Hauptsächlich verwenden wir so genannte «Session-Cookies». Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Diese anderen Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen.
Cookiesverwendungen können über die Browsereinstellungen von Ihnen selbst kontrolliert und reguliert werden. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie die Verwendung von Cookies nur im Einzelfall erlauben und über das Setzen von Cookies informiert werden. Weiter können Sie die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschliessen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schliessen des Browser aktivieren. Hinweis: Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.
Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs erforderlich sind, werden gespeichert. Der Webseitenbetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung seiner Dienste.
2.2 Cookieeinstellungen
Sie akzeptieren die oben erläuterte Nutzung von Cookies vom Datenverantwortlichen (vgl. Impressum). Individuelle Nutzungseinschränkungen von Cookies können via ihren Browser erstellt werden. Jedoch kann bei der Deaktivierung von Cookies die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.
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4.1 Änderung der Datenschutzerklärung
Abänderungen an dieser Datenschutzerklärung können erforderlich werden, zum Beispiel aufgrund der Weiterentwicklung unseres digitalen Auftritts oder aufgrund gesetzlicher Änderungen. Deshalb behält sich der Webseitenbetreiber vor, die Datenschutzerklärung jederzeit mit Wirkung zu einem zukünftigen Datum zu ändern. Eine regelmässige Prüfung der Datenschutzerklärung Ihrerseits ist also sinnvoll. Diese Datenschutzerklärung wurde zuletzt aktualisiert am: 27.07.2018.
4.2 Urheberrechte
Bern, August 2018
Copyright by Previs Vorsorge,&nbsp2015-2019

References: Art. 6
 Art. 10
 Art. 6
 Art. 21
 Art. 20
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 18
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 22
 Art. 20
 Art. 20