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Timestamp: 2018-11-21 16:15:30+00:00

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Islamische Religion HF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Islamische Religion HF, Bachelor
Bachelorstudiengang Islamische Religion Hauptfach (ab WS 2011/12)
Islamische religion hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Vergleichende Religionswissenschaft HF
Ordnung für den Teilstudiengang Religionswissenschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann
Paragraphenteil (Prüfungsordnung Religionswissenschaft)
§ 2 Ziel des Studiums und Zweck der Bachelorprüfung im Hauptfach
§ 5 Studienvoraussetzungen und Studienbeginn, sowie Studien- und Prüfungsaufbau im Hauptfach Religionswissenschaft; Kreditpunkte (CP)
§ 6 Lehr- und Lernformen; Zugangsvoraussetzungen für einzelne Module und für einzelne Lehrver- anstaltungen sowie Teilnahmebeschränkungen für einzelne Lehrveranstaltungen
§ 11 Prüfer und Prüferinnen; Beisitzer und Beisitzerinnen
IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft
§ 13 Modulprüfungen
§ 15 Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft, Modulprüfungen; Prüfungsformen
§ 18 Klausurarbeiten
§ 19 Hausarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten
§ 21 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
§ 22 Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Hauptfach Religionswissenschaft
§ 23 Gesamtnote der Bachelorprüfung
VI. Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft
§ 24 Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen im Hauptfach Religionswissenschaft sowie Wiederholungsfrist
§ 25 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
§ 26 Zusammenstellung der Prüfungsergebnisse
§ 27 Prüfungszeugnis und Diploma Supplement
§ 28 Bachelorurkunde
§ 31 Einsicht in die Prüfungsunterlagen
§ 32 Einsprüche und Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen
§ 33 In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen
Anhang 2.1 Studienverlaufsplan IR BA-Haupfach
Anhang 2.2 Pflicht- und Wahlpflichtmodule IR BA-Hauptfach
Anhang 2.3 Modulbeschreibungen IR BA-Hauptfach
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Verantwortung für die Studienrichtung „Vergleichende Religionswissenschaft“ tragen die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie, für die Studienrichtung „Religionswissenschaft, Teilstudiengang Islamische Religion“ allein der Fachbereich Evangelische Theologie.
(2) Das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach sind nach der für das Nebenfach maßgeblichen Studien- und Prüfungsordnung zu absolvieren.
(3) Der Bachelorstudiengang Religionswissenschaft umfasst das Hauptfach Religionswissenschaft und ein Nebenfach, das nach den Bestimmungen von Abs. 4-7 als Nebenfach zugelassen ist. Das Hauptfach Religionswissenschaft kann in den Studienrichtungen „Vergleichende Religionswissenschaft“ (RW) oder „Religionswissenschaft, Teilstudiengang Islamische Religion“ (IR) studiert werden. Die Wahl der Studienrichtung erfolgt mit der Einschreibung. Bei einem Wechsel der Studienrichtungen werden bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen, die für die neue Studienrichtung vorgeschrieben sind, anerkannt. Ein Wechsel ist nur möglich, wenn in der bisherigen Studienrichtung keine Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen endgültig nicht bestanden wurden.
(4) Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang Religionswissenschaft sind grundsätzlich alle Magisternebenfächer (nicht-modularisierte sowie modularisierte) sowie alle Bachelornebenfächer bzw. modularisierte Nebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Das gewählte Nebenfach ist mit der Anmeldung zur Bachelor-Prüfung zu benennen bzw. zu beantragen.
(5) Der gemeinsame Prüfungsausschuss des Fachbereichs Evangelische Theologie und des Fachbereichs Katholische Theologie entscheidet im Einvernehmen mit dem für dieses Fach zuständigen Fachbereich ggf. über die Zulassung.
(6) Die Studienrichtung Vergleichende Religionswissenschaft im Haupt- oder Nebenfach kann nicht mit Religionsphilosophie im Haupt- oder Nebenfach oder mit Religionswissenschaft, Teilstudiengang Islamische Religion im Haupt- oder Nebenfach studiert werden. Die Studienrichtung Religionswissenschaft, Teilstudiengang Islamische Religion im Hauptfach oder Nebenfach kann nicht mit Vergleichender Religionswissenschaft im Haupt- oder Nebenfach studiert werden.
(7) Das Nebenfach kann nach Zulassung zur Bachelorprüfung höchstens zweimal gewechselt werden. § 25 Abs. 1 bleibt davon unberührt. Ein Wechsel des Nebenfaches ist nicht mehr zulässig, wenn die oder der Studierende bereits in zwei Nebenfächern die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden hat.
(1) Die Welt der Religionen ist überregional, lokal und in ihrer Geschichte äußerst vielfältig. Religionen prägen Kulturen, Identitäten und Lebensformen und haben nicht selten einen politischen Anspruch. Die Religionswissenschaft ist ein Schlüssel, um solche Zusammenhänge zu erforschen. Sie ist eine Disziplin, die sich in einem interkulturellen Kontext um die methodisch präzise und kohärente Erfassung religiöser Erscheinungen in Geschichte und Gegenwart bemüht. Dabei geht es ihr sowohl um das Verstehen allgemeiner historischer und kultureller Zusammenhänge, als auch um Zugänge, die es erlauben, religiöse Phänomene in ihrer Unverwechselbarkeit wahrzunehmen. Schwerpunktmäßig wird daher in Frankfurt sowohl mit den vielfältigen Methoden der empirischen Kulturwissenschaften als auch mit einer hermeneutisch-dialogisch orientierten Religionsphänomenologie gearbeitet, die ihr Augenmerk auch auf die subjektiven religiösen Innenperspektiven legt.
Die Studienrichtung IR erschließt schwerpunktmäßig die islamische Religion in allen ihren Gebieten systematisch, historisch, literarisch und phänomenologisch. Insbesondere befasst sie sich mit der Entwicklung des Islam im europäischen Kontext und der islamischen Grundlegung des interreligiösen Dialogs. Einen Schwerpunkt bildet der Diskurs islamischer Traditionen im Kontext christlicher und jüdischer Traditionen in ihrer europäischen und deutschen Ausprägung.
(2) Das Studium der Religionswissenschaft vermittelt in hohem Maße interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen und qualifiziert somit nicht nur für eine akademische Laufbahn, sondern auch für zahlreiche Arbeitsfelder im gesellschaftspolitischen (z.B. Institutionen für Ausländer- und Migrationsarbeit) und kulturellen Bereich (Erwachsenenbildung, Museen, Medien und Journalismus, Touristik, Stiftungen) sowie innerhalb religiöser Institutionen (Ämter für Weltanschauungsfragen, Moscheegemeinden, etc.). Durch entsprechende Schwerpunktbildung und Kombination mit anderen Disziplinen können eigene Profile erarbeitet werden.
(3) Die Bachelor-Prüfung bildet einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums der Religionswissenschaft in einem dreijährigen Studiengang. Durch die Bachelor-Prüfung wird festgestellt, ob die Kandidatin oder der Kandidat die Zusammenhänge des Faches überblickt, die Fähigkeit besitzt, grundlegende Methoden und Erkenntnisse der Religionswissenschaft anzuwenden und die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse in einem Schwerpunkt der Religionswissenschaft erworben hat. Der Bachelorstudiengang Religionswissenschaften kann für besonders befähigte Studierende im Masterstudiengang fortgesetzt werden.
Nach bestandener Bachelorprüfung verleiht der Fachbereich Evangelische Theologie oder der Fachbereich Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main den akademischen Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Religionswissenschaft beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach sechs Semester. Der Fachbereich Evangelische Theologie, der Fachbereich Katholische Theologie und die für die Nebenfächer zuständigen Fachbereiche stellen durch das Lehrangebot und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium im Hauptfach Religionswissenschaft einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Das Bachelorstudium kann auch in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) Voraussetzung für das Studium im Hauptfach Religionswissenschaft ist die Hochschulzugangsberechtigung nach den gesetzlich geregelten Bestimmungen zum Hochschulzugang. Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen einen Sprachnachweis entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 nachweisen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(2) Mit der Zulassung zur BA-Arbeit ist anhand von Zeugnissen der Nachweis über den Erwerb von zwei Fremdsprachen zu erbringen. Der Nachweis erfolgt durch:
1. Abiturzeugnis;
2. entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4)“ bzw. 5 Punkte sein darf; bzw. Schulzeugnisse, in dem die 1. Sprache über mindestens 5 Jahre und die 2. Sprache über mindestens 3 Jahre nachgewiesen wird. Die Benotung muss mindestens „ausreichend (4)“ sein;
4. Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder Selbst-studium erworbene Sprachkenntnisse;
5. VHS-Zertifikate, d.h. ein Zertifikat über einen mit staatlicher Abschlussprüfung abschließenden Lehrgang an einer Volkshochschule.
Sprachkompetenz in einer dritten Fremdsprache, die zum Studium religionswissenschaftlich relevanter Quellentexte in der Originalsprache befähigt, ist wünschenswert. Wenn eine dritte Fremdsprache für die Bearbeitung des von dem oder der Studierenden gewünschten Themas der BA-Arbeit erforderlich ist, kann der Spracherwerb im Umfang von bis zu 4 SWS im Rahmen des Moduls 014 (RW) erfolgen. Während des BA-Studiengangs erfolgreich abgelegte Sprachprüfungen können als Leistungsnachweise eingebracht werden, nicht als Modulabschluss. Die Kenntnis der entsprechenden Fremdsprache muss bis zur Anmeldung zur Bachelorarbeit nachgewiesen werden. Die Überprüfung erfolgt durch den Erstgutachter oder die Erstgutachterin.
(3) Das Studium im Fach Religionswissenschaft kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(4) Das Studium im Hauptfach Religionswissenschaft ist modular aufgebaut. Ein Modul (Pflichtmodul oder Wahlpflichtmodul) ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, das nach Maßgabe der Modulbeschreibung (Anhang) mit einer Modulabschlussprüfung oder mit einer kumulativen Modulprüfung abgeschlossen wird. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich ebenfalls aus den Modulbeschreibungen im Anhang.
(5) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst (a) die Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls, (b) die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes, sowie (c) die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Vor-aussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist, sofern dies in der Modulbeschreibung festgelegt ist, die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung.
(6) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Haupt- und im Nebenfach bestanden wurden und insgesamt mindestens 180 CP nachgewiesen sind. Dabei entfallen 120 CP auf das Studium des Hauptfaches Religionswissenschaft und 60 CP auf das gewählte Nebenfach.
(7) Die CP für das Nebenfach sind nach den Bestimmungen der für das Nebenfach geltenden Prüfungs- und Studienordnung beziehungsweise nach den Festlegungen des für das Fach zuständigen Fachbereichs zu erbringen.
d) Praktikum: Selbständige Erschließung eines Tätigkeitsfeldes und Organisation eines Praktikumsplatzes im Bereich Religion, Kultur und Gesellschaft im Rahmen eines dreiwöchigen Praktikums, begleitender Studienberatung, Vor- und Nachbereitung sowie eines Praktikumsberichts.
e) Exkursion: Vorbereiteter Anschauungsunterricht außerhalb der Hochschule.
(3) Die allgemeine Studienberatung erfolgt durch die zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studiermöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.
Die Studienfachberatung im Hauptfach Religionswissenschaft erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
– zu Beginn des ersten Semester;
Die Zuständigkeit für die Studienfachberatung im Nebenfach ergibt sich aus der Ordnung für das Nebenfach.
– zwei Studierende, von denen eine oder einer im Bachelorstudiengang Religionswissenschaft und eine oder einer im Masterstudiengang Religionswissenschaft immatrikuliert ist.
Die professoralen Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen Lehrleistungen in Religionswissenschaft erbringen. Für die erste Amtsperiode des Prüfungsausschusses können Studierende, die im Magisterstudiengang mit dem Fach Religionswissenschaft eingeschrieben sind, in den Prüfungsausschuss gewählt werden.
(4) Der Prüfungsausschuss wählt aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden sowie eine stellvertretende Vorsitzende oder einen stellvertretenden Vorsitzenden. Die beziehungsweise der Vorsitzende des Prüfungsausschusses führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung muss einberufen werden, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(6) Die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind nicht öffentlich. Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Mitglieder, darunter die oder der Vorsitzende oder die oder der stellvertretende Vorsitzende und mindestens zwei weitere Mitglieder der Professorengruppe anwesend sind. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden, bei deren oder dessen Abwesenheit die Stimme der oder des stellvertretenden Vorsit-zenden. Die Beschlüsse sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Geschäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(9) Der Prüfungsausschuss kann sich die Unterlagen jedes Prüfungsfalls vorlegen lassen und die beteiligten Prüfer und Prüferinnen sowie Beisitzer und Beisitzerinnen anhören. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungen beizuwohnen.
Paragraphenteil - IV. Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft
Abschnitt IV.: Prüfungsvoraussetzungen und -verfahren, sowie Umfang der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft ist zusammen mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen.
1. Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang im Hauptfach Religionswissenschaft;
2. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung in Religionswissenschaft oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in Religionswissenschaft oder eine solche Prüfung in einem eng verwandten Studiengang endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder einem eng verwandten Studiengang verloren hat oder – ggf. unter Angabe von Fehlversuchen – ob er oder sie ein Prüfungsverfahren in einem solchen Studiengang noch nicht abgeschlossen hat;
3. die Nennung des Nebenfaches oder der Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs. 6;
4. Erklärung zur Ausstellung der Bachelorurkunde gemäß §28 Abs. 2;
5. wenn Prüfungsgebühren erhoben werden: der Nachweis über die Zahlung, der nach der Ordnung für den Studiengang zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft entscheidet in Zweifelsfällen die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschuss. Der oder die Studierende ist zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach wird abgelehnt, wenn die in Abs. 2 genannten Nachweise unvollständig sind oder die oder der Studierende die Bachelorprüfung in Religionswissenschaft oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Religionswissenschaft oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder ihren oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren beziehungsweise in einer noch nicht abgeschlossenen Modulprüfung befindet. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(1) Der Abschluss eines Moduls erfolgt nach Maßgabe der Modulbeschreibungen durch eine Prüfung als Modulabschlussprüfung oder durch die Kumulation mehrerer Modulteilprüfungen. Die Modulabschlussprüfung bezieht sich in der Regel auf das gesamte Stoffgebiet des Moduls. Bei kumulativen Modulprüfungen werden die Inhalte und Methoden des Teilmoduls abgeprüft. Die Prüfungsinhalte ergeben sich aus den Modulbeschreibungen. Jede Modulteilprüfung muss für sich bestanden sein. Eine zweimalige Wiederholung jeder Prüfung ist möglich.
(2) Zu jeder Modulprüfung ist eine Meldung erforderlich; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Eine Meldung kann nur erfolgen, sofern der oder die Studierende an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert und zur Hauptfach-Bachelorprüfung in Religionswissenschaft zugelassen ist und sofern er oder sie die Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat sowie die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Dies gilt auch für die Meldung zur Wiederholungsprüfung (§ 24). Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist die Zulassung zur Modulprüfung oder Modulteilprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie alle Modulteilprüfungen oder die Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Modulprüfungen ablegen. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(3) Die Meldung zur Prüfung erfolgt
– durch fristgerechte Meldung beim Prüfungsamt bzw. am Prüfungsverwaltungssystem
– bei veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen bei der Dozentin oder dem Dozenten
Die festzulegende Meldefrist endet frühestens vier Wochen und die Rücktrittsfrist eine Woche vor dem Prüfungstermin.
(6) Das Ergebnis der Modulprüfung wird durch den Prüfer oder die Prüferin in einem Protokoll schriftlich festgehalten, das sie oder er dem Prüfungsamt im Falle einer schriftlichen Prüfungsleistung zusammen mit der Prüfungsleistung unverzüglich zuleitet. In das Protokoll zu einer schriftlichen Prüfungsleistung sind die Prüfungsdaten aufzunehmen. Prüfungsdaten sind: Name und Matrikelnummer des/der zu Prüfenden, das Prüfungsdatum, die Prüfungsdauer, die dazugehörige Bezeichnung des Moduls, die Prüfungsform, das Thema der Prüfung, die Namen des Prüfers oder der Prüferin und ggf. die Namen der aufsichtsführenden Personen oder bei mündlichen Modulprüfungen des Beisitzers oder der Beisitzerin und die Noten. Während der Prüfung sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 14 Abs. 2 und 3 festzuhalten, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind. Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer oder der Prüferin und dem oder der Beisitzenden zu unterzeichnen. Zur elektronischen Übermittlung von Prüfungsdaten kann der Prüfungs-ausschuss Richtlinien erlassen.
(7) Den Studierenden soll die Bewertung von schriftlichen Prüfungsleistungen in der Regel spätestens zum Ende des Semesters, in dem die Prüfungsleistung erbracht wurde, bekannt gegeben worden sein. Die Bekanntgabe erfolgt durch den Prüfer oder die Prüferin. Die Bekanntgabe der Bewertung von mündlichen Prüfungsleistungen ist in § 17 Abs. 4 geregelt.
(8) Schriftliche Modulprüfungen sind bei ihrer letztmaligen Wiederholung durch zwei Prüfende zu bewerten. Bei unterschiedlichen Bewertungen stellt das Prüfungsamt die Note der Prüfungsleistung aufgrund des arithmetischen Mittels fest.
(1) Treten Studierende von ihrer angemeldeten Modulprüfung nach Ablauf der Rücktrittsfrist (§ 13 Abs. 3) oder nach Antritt der Prüfung zurück oder versäumen sie den Termin der Prüfung, so gilt diese als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, es sei denn, der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses erkennt die hierfür geltend gemachten Gründe als triftig an. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgeschriebenen Bearbeitungszeit erbracht wird oder als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen wurde. Die Gründe müssen dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach bekannt Werden der Gründe schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Rücktritt oder Versäumnis wegen Krankheit ist unverzüglich ein ärztliches Attest vorzulegen. Das ärztliche Attest muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. In Zweifelsfällen oder bei lang anhaltender oder wiederholter Krankheit kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Ist der oder die Studierende durch Krankheit eines von ihm oder ihr allein zu versorgenden Kindes oder eines oder einer von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rücktritt oder Versäumnis gezwungen, kann er oder sie bezüglich der Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten dieselben Regelungen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.
Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet möglichst vor dem Prüfungstermin darüber, ob die Gründe anerkannt werden. Die Nichtanerkennung der Gründe ist den Betroffenen schriftlich mitzuteilen und zu begründen.
(2) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 19 Abs.2 oder § 20 Abs.14 abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z.B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
(3) Studierende, die trotz einmaliger Verwarnung weiterhin den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von dem jeweiligen Prüfer oder der jeweiligen Prüferin oder bei schriftlichen Prüfungsleistungen von der Aufsicht führenden Person von der Prüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Abs.2 Satz 3 findet entsprechende Anwendung.
(1) Die Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft setzt sich zusammen (a) aus den Modulprüfungen zu den in den Anhängen für das Bachelorstudium ausgewiesenen 9 Pflicht- und 7 Wahlpflichtmodulen in der Studienrichtung RW (Anhang 1.2) bzw. den 14 Pflichtmodulen in der Studienrichtung IR (Anhang 2.2) und (b) aus der Bachelorarbeit gemäß § 20.
(2) Die Formen, in denen die Modulprüfungen abzulegen sind, ergeben sich aus den Modulbeschreibungen. Sieht die Modulbeschreibung mehrere Prüfungsformen vor, trifft die oder der Prüfende die erforderliche Festlegung. Die Prüfungsform ist den Studierenden spätestens bei der Bekanntgabe des Meldetermins für die Modulprüfung verbindlich mitzuteilen. Im Falle der Wiederholung einer Modulprüfung, die aus einer Hausarbeit besteht, liegt es im Ermessen des Prüfers oder der Prüferin, die Prüfung als mündliche Einzelprüfung mit einer Dauer von maximal 30 Minuten durchzuführen.
(1) Eine Modulprüfung in Form einer Hausarbeit beinhaltet die selbstständige Bearbeitung und angemessene Dokumentation einer fachspezifischen Aufgabenstellung. Die Themenstellung und Ausgabe des Themas erfolgt durch eine im betreffenden Modul lehrende und nach § 11 Abs. 1 prüfungsberechtigte Lehrkraft, die den Ausgabezeitpunkt und die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit dokumentiert.
(3) Das Bewertungsverfahren der Hausarbeit soll 6 Wochen nicht überschreiten. § 18 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.
(6) Der Praktikumsbericht beinhaltet die selbständige Auswertung und Dokumentation des Praktikums (Ablauf und Thematik, Theorie- und Praxisbezüge). Abs. 2-5 gelten entsprechend.
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, ein Problem aus einem Fachgebiet der Religionswissenschaft selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(2) Die Berechtigung zur Vergabe, Betreuung und Benotung einer Bachelorarbeit haben alle im Bachelor-Studiengang Religionswissenschaft unterrichtenden Professorinnen und Professoren. Diese oder dieser ist Erstgutachterin oder Erstgutachter der Bachelorarbeit. Andere nach § 18 Abs.2 HHG prüfungsberechtigte Personen können auf schriftlichen Antrag vom Prüfungsausschuss zur Vergabe, Betreuung und Benotung zugelassen werden, soweit sie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt eine eigenverantwortliche, selbstständige Lehrtätigkeit ausüben oder ausgeübt haben, die sich auf das Fachgebiet bezieht, dem das Thema der Bachelorarbeit entstammt.
(3) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Die oder der Studierende kann ein Thema für die Bachelorarbeit vorschlagen. Das Thema der Bachelorarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Titels nicht bearbeitet werden. Ein Rechtsanspruch, dass dem Vorschlag entsprochen wird, besteht nicht.
(4) Die Zeit zwischen der Ausgabe des Themas und der Abgabe der Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag.
(5) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes), nicht eingehalten werden, so verlängert die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses einmal die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungstermin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um 50 % der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(6) Das Thema der Bachelorarbeit kann erst nach Erreichen von 60 CP ausgegeben werden. Die Ausgabe erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
(7) Der Arbeitsaufwand für die Bachelorarbeit wird mit 12 CP gewertet. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen.
(8) Das Thema der Bachelorarbeit kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 5 Satz 3 ein neues Thema ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(9) Hat sich die oder der Studierende nachweislich vergebens bemüht, zum vorgesehenen Zeitpunkt ein Thema für eine Bachelorarbeit zu erhalten, so sorgt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf schriftlichen Antrag dafür, dass die oder der Studierende rechtzeitig das Thema einer Bachelorarbeit und die erforderliche Betreuung erhält.
(10) Im Falle der Wiederholung der Bachelorarbeit sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses innerhalb von zwei Monaten ab der Mitteilung des Ergebnisses des ersten Versuchs dafür, dass der oder die Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. Dem oder der Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema für die Bachelorarbeit sowie die Betreuerin oder den Betreuer der Bachelorarbeit vorzuschlagen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Betreuerin oder einen bestimmten Betreuer.
(11) Die Bachelorarbeit kann in Ausnahmefällen in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien deutlich abgrenzbar und deutlich unterscheidbar und für sich bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. 1 erfüllt.
(12) Auf Antrag der oder des Studierenden kann der Prüfungsausschuss die Abfassung der Bachelorarbeit in englischer Sprache zulassen, wenn das schriftliche Einverständnis der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt. Wird die Bachelorarbeit in Englisch verfasst, so ist der Bachelorarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.
(13) Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in dreifacher Ausfertigung gebunden und mit Seitenzahlen versehen im Prüfungsamt abzugeben oder mittels Postweg beim Prüfungsamt einzureichen. Der Abgabezeitpunkt der Bachelorarbeit ist beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen; im Falle des Postweges ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgerecht eingereicht, gilt sie als mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet.
(14) Die Bachelorarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Bei der Abgabe der Bachelorarbeit hat die oder der Studierende schriftlich zu versichern, dass sie ihre oder seine Arbeit – bei einer Gruppenarbeit den entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht, auch nicht auszugsweise in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung oder Studienleistung verwendet wurde.
(15) Die Bachelorarbeit ist von der Betreuerin oder dem Betreuer der Bachelorarbeit und einer weiteren Prüferin oder einem weiteren Prüfer schriftlich zu beurteilen. Wenn die Betreuerin oder der Betreuer der Bachelorarbeit nicht Professorin oder Professor, Juniorprofessorin oder Juniorprofessor, Hochschuldozentin oder Hochschuldozent ist, muss eine Professorin oder ein Professor, eine Juniorprofessorin oder ein Juniorprofessor, eine Hochschuldozentin oder ein Hochschuldozent als zweite Prüferin oder als zweiter Prüfer die Bachelorarbeit beurteilen. Die zweite Prüferin oder der zweite Prüfer wird auf Vorschlag der oder des Studierenden oder auf Vorschlag der Betreuerin oder des Betreuers von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestellt.
(16) Die Bewertung der Bachelorarbeit soll unverzüglich, spätestens sechs Wochen nach ihrer Einreichung, erfolgen. Die Note der Bachelorarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Beurteilungen. Bei der Bildung dieser Note findet § 22 Anwendung.
(17) Weicht die Bewertung durch die Prüferinnen oder Prüfer um mehr als 2,0 voneinander ab oder beträgt das arithmetische Mittel der Bewertung 4,0, so ist eine dritte Prüferin oder ein dritter Prüfer zu bestellen. In diesem Fall ergibt sich die Note der Bachelorarbeit aus dem arithmetischen Mittel der drei Beurteilungen.
(18) Wird die Bachelorarbeit durch zwei Prüferinnen und/oder Prüfer mit der Note 5,0 bewertet, so ist die Note der Bachelorarbeit „nicht ausreichend (5,0)“.
(5) Maximal zwei Drittel der erforderlichen Prüfungsleistungen für das Bachelorstudium Religionswissenschaft bzw. nicht mehr als 80 CP können aus Studiengängen außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität anerkannt werden. Die Anrechnung einer Bachelorarbeit ist nicht möglich.
(7) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes. Die oder der Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen. Bei den Anerkennungsverfahren werden sämtliche von dem oder der Studierenden abgelegten – sowohl die bestandenen als auch die nicht bestandenen – Studien- und Prüfungsleistungen, zu denen es gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen im Bachelorstudiengang Religionswissenschaft gibt, berücksichtigt.
(1) Für die Bewertung der Prüfungsleistungen zu den Modulen und der Bachelorarbeit sind folgende Noten zu verwenden:
Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen. Für die Benotung der Studienleistungen gelten die Regelungen entsprechend.
(3) Die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen werden von den Prüfern und Prüferinnen fristgerecht festgesetzt.
(4) Für das Hauptfach Religionswissenschaft wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den Noten für die Modulprüfungen zu den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen und der doppelt gewichteten Bachelorarbeit. Abs. 2 gilt entsprechend.
(1) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft und im gewählten Nebenfach bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote für das Hauptfach Religionswissenschaft wird bei der Bildung der Gesamtnote für den Bachelorabschluss doppelt gewichtet. Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung lautet:
(2) Wird eine englischsprachige Übersetzung des Zeugnisses ausgefertigt, werden die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
über 4,0 nicht ausreichend fail.
(3) Für die Darstellung der Gesamtnote der Bachelorprüfung im Diploma Supplement (§ 27 Abs. 2) wird die Gesamtnote der Bachelorprüfung zusätzlich auch als relativer ECTS-Grad dargestellt. Anhand des prozentualen Anteils der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen werden folgende Grades zugeordnet:
Nicht erfolgreiche Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen erhalten den Grad F = nicht bestanden.
(4) Die Zuordnung des Grades nach Abs.3 erfolgt durch das Prüfungsamt aufgrund der statistischen Auswertung der Prüfungsergebnisse. Hierbei soll ein Zeitraum von drei Jahren zugrunde gelegt werden. Für die Bezugsgruppen sind Mindestgrößen festzulegen, damit tragfähige Aussagen möglich sind. So lange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.
Paragraphenteil - VI. Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft
Abschnitt VI.: Nichtbestehen und Wiederholung der Modulprüfungen sowie endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft
(1) Modulprüfungen, die mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach § 14 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.
(6) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal mit neuem Thema wiederholt werden. Die Aufgabenstellung muss spätestens zwei Monate nach Mitteilung des ersten Ergebnisses erfolgen. Abs. 4 gilt entsprechend. Eine zweite Wiederholung der Bachelorarbeit ist ausgeschlossen. Im Übrigen findet § 20 für die Wiederholung der Bachelorarbeit mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit nur möglich ist, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.
a) eine Modulprüfung oder eine Teilprüfung im Rahmen eines kumulativen Modulabschlusses im Hauptfach Religionswissenschaft auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 14 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
c) der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfrist erloschen ist
Bei Studienabbruch, Studienort- und Studiengangswechsel oder in sonstigen begründeten Fällen erhält der oder die Studierende auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Studiennachweise eine tabellarische Zusammenstellung, welche die in der Bachelorprüfung bereits erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält.
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache und, auf Antrag des oder der Studierenden, in englischer Sprache auszustellen. Das Zeugnis enthält die Module des Haupt- und Nebenfaches mit den in ihnen erzielten Noten, das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die insgesamt erreichten CP sowie die Gesamtnote der Bachelorprüfung. Das Zeugnis ist von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ist die letzte Prüfungsleistung die Bachelorarbeit, so ist es deren Abgabedatum. Studienleistungen und CP werden in einer besonderen Rubrik in das Zeugnis oder in eine dem Zeugnis beizufügenden Anlage aufgenommen.
(2) Die Bachelorurkunde wird von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs Evangelische Theologie oder dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs Katholische Theologie sowie dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen. Dabei wird die Bachelorurkunde jeweils von dem Dekan oder der Dekanin des Fachbereichs unterzeichnet, in dem die Bachelorarbeit verfasst wurde.
(2) Die Prüfungsgebühren betragen für die Bachelorprüfung (Hauptfach und Nebenfach) insgesamt 150,- Euro.
(3) Die Prüfungsgebühren werden in zwei hälftigen Raten fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung zur Bachelorarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren ist beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(1) Hat die oder der Studierende bei einer Prüfungs- oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung von Prüfungszeugnis und Urkunde bekannt, so kann die Note der Prüfungs- beziehungsweise Studienleistung entsprechend § 22 berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft für „nicht bestanden“ erklärt werden. Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Prüfungsurkunde bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie oder er die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Bachelorprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft für „nicht bestanden“ erklärt werden. Abs.1 Satz 3 gilt entsprechend.
(1) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses ist Einspruch möglich. Er ist binnen vier Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss. Hilft er dem Einspruch nicht ab, erlässt er einen begründeten Ablehnungsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(1) Diese Ordnung tritt nach Genehmigung durch das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Kraft. Der Magister-Studiengang Religionswissenschaft und Religionsgeschichte mit den Studienrichtungen Vergleichende Religionswissenschaft und Jüdisch-Christliche Religionswissenschaft wird zum WS 2008/09 eingestellt. Mit der Einstellung des Magister-Studiengangs treten die in der „Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Magister Artium/einer Magistra Artium der Johann Wolfgang Goethe-Universität“ vom 12.1.1994 in der jeweils gültigen Fassung enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen für den Magister Religionswissenschaft sowie die Studienordnung für den Magister Religionswissenschaft außer Kraft.
(2) Studierende, die ihr Studium im Magisterhauptfach Religionswissenschaft vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität begonnen haben, können das Studium fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung im Hauptfach Religionswissenschaft innerhalb der Regelstudienzeit, d.h. bis zum 30.9.2014 abgelegt haben. Danach werden im Magisterhauptfach Religionswissenschaft keine Prüfungen mehr durchgeführt. Teilzeitstudierende müssen ihre Studien- und Prüfungsplanung auf den in Satz 1 genannten Termin ausrichten
(3) Studierende, die ihr Studium im Magisterhauptfach Religionswissenschaft vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität begonnen haben, können bis zum Ende des 4. Fachsemesters in den Bachelorstudiengang Religionswissenschaft wechseln. Wurde bereits die Zwischenprüfung abgelegt, so darf diese nicht endgültig nicht bestanden sein. Ab dem 5. Fachsemester ist ein Wechsel nicht mehr möglich. Studienleistungen in einzelnen Lehrveranstaltungen werden von einem professoralen Mitglied des Prüfungsausschusses auf Gleichwertigkeit und Gleichartigkeit überprüft, im positiven Fall nach Maßgabe des Anhangs anerkannt und nachträglich mit CP versehen. Modulprüfungen müssen ggf. nachträglich abgelegt werden.
Anhang 2.1 Studienverlaufsplan IR BA-Hauptfach
Modul CP (Summe: 35 CP) SWS (Summe: 26 SWS)
BA 001 (IR) 18 CP 16 SWS
Modul CP (Summe: 42 CP) SWS (Summe: 24 SWS)
BA 004 (IR) 7 CP 4 SWS
BA 005 (IR) 7 CP 4 SWS
Modul CP (Summe: 43 CP) SWS (Summe: 18 SWS)
BA 006-008 (IR) 14 CP 8 SWS
BA 006 (IR) * 7 CP 4 SWS
BA 012-013 (RW) 10 CP 6 SWS
BA 012 (RW) ** 10 CP 6 SWS
BA 013 (RW) ** 10 CP 6 SWS
BA 009 (IR) 12 CP –
* Ein von zwei Modulen ist zu wählen.
Total 120 CP 68 SWS
Modul CP (Summe: 89 CP) SWS (Summe: 50 SWS)
Modul CP (Summe: 31 CP) SWS (Summe: 24 SWS)
Total 120 CP 74 SWS
Aufbaumodul/Pflichtmodul – 18 CP
K Arabisch II
Im Interesse einer fundierten systematischen und sprachhistorischen Aneignung der grammatischen Grundlagen ist grundsätzlich von allen Studierenden das gesamte Modul zu belegen. In Ausnahmefällen können Muttersprachler auf Antrag die Modulteile „K Arabisch I“ und „K Arabisch II“ erlassen werden, wenn sie in einem Gespräch mit dem Dozenten/der Dozentin die erforderlichen Kenntnisse nachweisen. In diesem Fall sind ersatzweise im Umfang der entfallenen CP eine andere Sprache aus dem Lehrangebot des Fachbereichs Evangelische Theologie (Griechisch oder Hebräisch) zu belegen. Die Lehrveranstaltungen sind nach ihrer Reihenfolge zu besuchen.
Leistungsnachweis in K II
240 Stunden Präsenz 300 Stunden Selbststudium
Veranstaltungsbezogene Modulprüfung im Anschluss an den K II: mdl./Klausur.
K Arabisch II K II 8 8
Teilnahmenachweise in beiden Proseminaren Leistungsnachweis in PS
Überblick über religionswissenschaftliche Diskurse, Theorien und Methoden bezüglich der Grundfragen einer Definition von Religion und Untersuchungszugängen zu diesem Gegenstand V/T/Ü Theorien und Methoden der Religionswissenschaft PS Theorien und Methoden der Religionswissenschaft
Teilnahmenachweise in beiden Lehrveranstaltungen, sofern diese nicht als Vorlesung angeboten werden Leistungsnachweis im PS
Einblick in die Biographie des Propheten Muhammad Überblick über die islamische Geschichte
– Quellen der Prophetenbiographie
– Zeitgenössische Prophetenbiographien und orientalistische Muhammadforschung
Kennenlernen sowohl der religiösen Praxis der Muslime und deren gesellschaftlicher Relevanz sowie Heranführung an soziale, kulturelle und wirtschaftliche Kontexte in Europa, als auch Einsicht in die Begegnungen der Muslime mit anderen Kulturen und Religionen
Erprobung dialogischer Elemente im interdisziplinären Dialog und Auseinandersetzung mit Sozialisationsfragen und -formen im Kontext der Migration
Erwerb der Reflexionsfähigkeit religions- und sozialwissenschaftlicher Theorien, Perspektiven und Bewertungen im Alltagsdiskurs
Fähigkeit zur problembewussten, offenen und kritischen Auseinandersetzung mit der kulturell-religiösen Lebenswelt in Deutschland und Europa und Einblick in die Interdependenz verschiedener Weltreligionen und- kulturen
Fähigkeit zum analytischen Umgang mit empirischen Methoden zur Thematik „Muslime und Islam im europäischen Kontext“
S Islam im europäischen Kontext
V Islam in der interreligiösen Begegnung
Die Reihenfolge des Besuchs der Lehrveranstaltungen ist freigestellt.
Eine Hausarbeit in einem der drei Module von IR BA 03-IR BA 05. Ansonsten Modulprüfung im Anschluss an das Seminar: mdl./Klausur
S Islam im europäischen Kontest S 2 3
V Islam in der interreligiösen Begegnung V 2 2
Einblick in Probleme und Positionen der islamischen Theologie und Philosophie
Überblick in wichtige theologische und philosophische Traktate, Werke und Kommentare
Einblick in die Entstehung und Verbreitung des philosophischen und theologischen Denkens bei Muslimen sowie ihrer Beiträge zur Philosophie und Theologie (Übersetzung, Rezeption, Assimilation, Weiterentwicklung etc.)
Kennenlernen und Analyse der Beziehung zwischen der islamischen Theologie und Philosophie
Vertrautheit mit Themen und Richtungen sowohl der islamischen Philosophie als auch der islamsichen Theologie.
Vergleich mit jüdisch und christlich geprägten Philosophie- und Theologietraditionen: Parallelen und Differenzen
Befähigung zur sachkundigen und kritischen Auseinandersetzung sowohl innertheologischer, innerphilosophischer als auch zwischen theologischen und philosophischen Traditionen.
Eine Hausarbeit in einem der drei Module von IR BA 03-IR BA 05. Ansonsten Modulprüfung im Anschluss an das S: mdl./Klausur
vier kollektive Explorationen
eine kollektive Exploration besteht aus: Vor- und Nachbereitungssitzung, kollektiver Besuch einer religiösen Gemeinde bzw. Teilnahme an einem religiösen Ereignis, individuelle schriftliche Dokumentation eine individuelle Exploration besteht aus: Vorbesprechung, individuelle Teilhabe an einem religiösen Ereignis, schriftliche Dokumentation
Teilnahmenachweis der empirischen Einführungssitzung und der vier kollektiven Explorationen
Leistungsnachweise zu den zwei individuellen Explorationen
BA-RW-Hauptfach
3.-5. Semester
Einführung in die empirische Forschung Ü 4 1
Vier kollektive Explorationen 4
Zwei Module von IR BA 06–IR BA 08 zu wählen.
Eine Hausarbeit in einem der drei Module von IR BA 06 – IR BA 08. Ansonsten Modulprüfung im Anschluss ans Seminar: mdl./Klausur
Vertiefungsmodul/ Wahlpflichtmodul – 7 CP
Zwei Module von IR BA 06 –IR BA 08 sind zu wählen.
Eine Hausarbeit in einem der drei Module von IR BA 06 – IR BA 08. Ansonsten Modulprüfung im Anschluss an ein S: mdl./Klausur
V/T/Ü Angewandte Religionswissenschaft V/T/Ü 2 2
S/T/Ü Angewandte Religionswissenschaft S/T/Ü 2 3
Interdisziplinäres Modul/ Wahlpflichtmodul – 10 CP
Wahrnehmung interdisziplinär benachbarter Fächer und Ansätze
Reflektierter Umgang mit Schnittstellen zwischen Nachbardisziplinen und Religionswissenschaft
Kennenlernen religionsphilosophischer Ansätze, Themen und Methoden.
Kennenlernen unterschiedlicher Religionsphilosophien (auch asiatischer)
Regelmäßige Angebote aus: Religionsphilosophie, Systematischer Theologie, Islamischer Religion sowie seitens der Martin-Buber-Stiftungsprofessur für Jüdische Religionsphilosophie; so vorhanden: Angebote aus der Religionswissenschaft (auch zum Bereich Asien).
V Religionsphilosophie
S Religionsphilosophie
Reihenfolge des Besuchs der Lehrveranstaltungen freigestellt. Den Abschluss des Moduls bescheinigt der/die Modulbeauftragte
zwei Vertiefungsmodule Religionswissenschaft
wenigstens 1x jährlich
Klausur/HA
V Religionsphilosophie V 2 2
S Religionsphilosophie S 2 3
Modulprüfung Klausur/HA 2
Erwerb von Grundwissen über den Zusammenhang von Religionstheorie und Religionsforschung
Kenntnisse über Methodologie empirischer Religionsforschung und empirischer Theologie
Kennenlernen von Methoden qualitativer Sozialforschung und theoretischer Zugängen der empirischen Religionsforschung
Methoden empirischer Religionsforschung gegenstandsangemessen auswählen und sachgemäß einsetzen
Kleinere und mittlere Forschungsprojekte im Umfeld empirischer Religionsforschung entwickeln und durchführen
Reflektierender Umgang mit Schnittstellen zwischen Nachbardisziplinen und Religionswissenschaft
S Empirische Religionsforschung, Angebot Praktische Theologie
T Empirische Religionsforschung, Angebot Praktische Theologie
S fakultativ aus dem Bereich Religionswissenschaft, Historische Ethnologie, Europäische Anthropologie oder Religionspädagogik.
Die Reihenfolge des Besuchs der Veranstaltungen ist freigestellt Den Abschluss des Moduls bescheinigt der/die Modulbeauftragte
Teilnahmenachweise in allen drei Lehrveranstaltungen
S Empirische Religionsforschung S 2 3
T Empirische Religionsforschung T 2 2
Abschlussmodul/ Pflichtmodul – 12 CP
Selbständige Erarbeitung einer fachwissenschaftlichen Fragestellung
Nachweis formal-wissenschaftlicher, theoretisch-methodischer und inhaltlicher Kompetenzen
Dreimonatige schriftliche Abschlussarbeit
Als Erst- und Zweitgutachter fungieren in freigestellter Reihenfolge je ein Vertreter der Islamischen Religion und Vergleichenden Religionswissenschaft.
Das Thema kann nach dem Erwerb von 60 CP vergeben werden
0 Stunden Präsenz 300 Stunden Selbststudium
Fachverterter der Vergleichenden Religionswissenschaft und Islamischen Religion an den FBs 06 und 09.
Selbständige Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung 12
Islamische Religion (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*

References: § 2

§ 5

§ 6

§ 11

§ 13

§ 15

§ 18

§ 19

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 31

§ 32

§ 33
 § 25
 § 1
 §28
 Art. 12
 § 14
 § 17
 § 19
 § 20
 § 20
 § 11
 § 18
 § 18
 § 22
 § 14
 § 20
 § 14
 § 22