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Inklusion in der beruflichen Bildung Rechtliche Grundlagen
Veröffentlicht von:Mareke Hummel Geändert vor über 2 Jahren
Präsentation zum Thema: "Inklusion in der beruflichen Bildung Rechtliche Grundlagen"— Präsentation transkript:
Niedersächsisches Kultusministerium Inklusion in der beruflichen Bildung Aktueller Stand der Umsetzung Juli 2015
1 Inklusion in der beruflichen Bildung Rechtliche Grundlagen
3 Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
5 „Empfehlung zur inklusiven Bildung von Jugendlichen
6 § § § NSchG Niedersächsisches Schulgesetz Niedersächsisches
7 § 4 NSchG § 4 NSchG Integration Inklusive Schule
- alt - § 4 NSchG Inklusive Schule Gesetz vom 23. März 2012 Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen (§ 14 Abs. 1 Satz 1), sollen an allen Schulen gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern erzogen und unterrichtet werden, wenn auf diese Weise dem individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden kann und soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Gegebenheiten erlauben. Die öffentlichen Schulen ermög-lichen allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang und sind damit inklusive Schulen. Welche Schulform die Schüler-innen und Schüler besuchen, entscheiden die Erziehungs-berechtigten (§ 59 Abs 1 Satz 1).
8 Niedersächsisches Schulgesetz § 59 Abs. 1 Satz 1 NSchG
9 Die Berufsbildenden Schulen (BBS) (Schuljahr 2013/2014, öffentliche)
10 Schulpflichterfüllung im Rahmen einzelfallbezogener Förderpläne entsprechend des NSchG vom 3.März 1998, zuletzt geändert am 03. Juni 2015 §69 Schulpflicht in besonderen Fällen (4) 1Schulpflichtige Jugendliche im Sekundarbereich II, die nicht in einem Berufsausbildungsverhältnis stehen und in besonderem Maße auf sozialpädagogische Hilfe angewiesen sind, können ihre Schulpflicht durch den Besuch einer Jugendwerkstatt erfüllen, die auf eine Berufsausbildung oder eine berufliche Tätigkeit vorbereitet. 2In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Berufseinstiegsschule (§ 17 Abs. 3) auch die Erfüllung der Schulpflicht durch den Besuch einer anderen Einrichtung mit der in Satz 1 genannten Aufgabenstellung gestatten. 3Die Erfüllung der Schulpflicht erfolgt auf der Grundlage eines einzelfallbezogenen Förderplans, der von der Einrichtung nach Satz 1 oder 2 und der Berufseinstiegsschule (§17 Abs. 3) gemeinsam aufzustellen ist. Schulpflichterfüllung im Rahmen einzelfallbezogener Förderpläne entsprechend des NSchG vom , zuletzt geändert am 28. August 2002 BERUFSBILDENDE SCHULE verantwortlich für die Förderpläne BVJ Jugend- Werkstatt 4-8 schulpflichtige Jugendliche Betrieb Einzelfälle Soziale Einrichtungen Einzelfälle Lehrgänge etc. Einzelfälle
11 zuletzt geändert durch das Gesetz vom 03. Juni 2015
Schulpflicht Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) zuletzt geändert durch das Gesetz vom 03. Juni 2015 Dauer der Schulpflicht grundsätzlich 12 Jahre, davon mindesten 9 Jahre an allgemein bildenden Schulen Berufsschulpflicht Jugendliche, die nicht in einem Berufsausbildungsverhältnis stehen, haben ihre Schulpflicht durch den Besuch einer berufsbildenden Schule mit Vollzeitunterricht zu erfüllen. Vorzeitiges Ende Die Schulpflicht endet für Schulpflichtige, die mindestens ein Jahr lang eine berufsbildende Schule mit Vollzeitunterricht, eine Werkstatt für behinderte Menschen, eine Jugendwerkstatt oder eine andere Einrichtung nach § 69 Abs. 4 besucht haben. Alternative Schulpflichterfüllung Schulpflichterfüllung nach § 69 Abs. 4
12 § 4 ist ab Schuljahrgang 2013/14 für die
13 Inklusion in der beruflichen Bildung
14 Niedersächsisches Kultusministerium Schülerzahlen Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf an öffentlichen Berufsbildenden Schulen im Schuljahr 2013/2014: Werkstatt für behinderte Menschen Berufsbildungswerke 2.455 Schüler/innen 133 Schüler/innen Zusätzlich: Ausbildungsberufe für behinderte Menschen (§66 BBiG) Berufsvorbereitungsjahr 2.281 Schüler/innen 3.822 Schüler/innen Insgesamt: Schüler/innen
15 Schülerzahlen Absolventinnen und Absolventen von Förderschulen am
Niedersächsisches Kultusministerium Schülerzahlen Absolventinnen und Absolventen von Förderschulen am Ende des Schuljahrganges 2013/2014: FöS Lernen Schüler/innen FöS emotionale + soz. Entwicklung Schüler/innen FöS geistige Entwicklung Schüler/innen FöS körperl + motorische Entwicklung Schüler/innen FöS Sprache Schüler/innen FöS Hören Schüler/innen FöS Sehen Schüler/innen Insgesamt Schüler/innen Anmerkung: Schülerinnen und Schüler, die mit Hilfe von mobilen Diensten in anderen Schulformen unterrichtet werden, sind hier nicht erfasst.
16 Inklusion in der beruflichen Bildung
17 Zwei Aufgabenfelder sind zu bearbeiten:
18 Errichtung von Bildungs- und Berufswegekonferenzen
19 Qualifizierung im Rahmen einzelfallbezogener
Niedersächsisches Kultusministerium Inklusion in der beruflichen Bildung Strategie Klärung der Ressourcen -Frage!! Lehrerfortbildung, Integrationshelfer, zusätzliche Förderlehrkräfte, Baumaßnahmen, etc. Lehrerausbildung - aktuell ca. 200 Lehrkräfte Zweitfach Sonderpädagogik, Welche Bildungsangebote kann/muss BBS anbieten? Reichen die vorhandenen Angebote oder müssen neue Konzepte erstellt werden?
24 Erfahrung durch Innovationsvorhaben
Niedersächsisches Kultusministerium Inklusion in der beruflichen Bildung Strategie Erfahrung durch Innovationsvorhaben z. B.: Modellregion Lüneburg, Erprobung an drei Standorten, Laufzeit bis 2015: Handbuch: „Handlungsoptionen für die Inklusive BBS“ Eigenständige Kommission vom bis zum Qualifizierungsoffensive mindestens 2 Lehrkräfte je BBS, davon eine Person aus der Schulleitung. 140 BBS’n = mindestens 280 Personen sind fortzubilden.
27 Inklusion in der beruflichen Bildung Niedersächsisches
Kultusministerium Inklusion in der beruflichen Bildung Gemeinsame Initiative von IHK, HWK, LWK, RD und MK zur inklusiven Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf
28 Inklusion in der beruflichen Bildung
Niedersächsisches Kultusministerium Inklusion in der beruflichen Bildung Die Gemeinsame Initiative „Chefsache Inklusion“ wird getragen von: Niedersächsisches Kultusministerium „Chefsache Inklusion“ Niedersächsische gemeinsame Initiative von IHK, HWK, LWK, BA und MK Osnabrück - Emsland Stade Lüneburg Oldenburg – Emden Braunschweig Hannover Hildesheim Steuerungsgruppe: Dr. Thomas Hildebrandt, IHK; Harald Schlieck, HWK; Christa Hallmann-Rosenfeldt, LWK; Michael Tanzer, RD der Arbeitsagentur; Doris Göcke, BBS; Günther Hoops, MK; Moderation: Tilman Zschiesche, ibbw-consult
29 BS 1j-BFS BES BEK 2j-BFS Danke für Ihr Interesse.
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References: § 4
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 § 59
 §69
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