Source: https://stipendien.educa.ch/de/regelungen-efta
Timestamp: 2020-07-03 23:50:13+00:00

Document:
Das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz, der EG und ihren Mitgliedstaaten (FZA, SR 142.112.681) sowie das EFTA-Übereinkommen (SR 0.632.31) enthalten unter anderem Bestimmungen, die in Bezug auf die Stipendienberechtigung von in der Schweiz lebenden EU- und EFTA-Staatsangehörigen von Bedeutung sind. Die Regeln gelten für Bürgerinnen und Bürger aller EU- und EFTA/EWR-Länder. Ausgenommen sind zurzeit noch Staatsangehörige aus Rumänien und Bulgarien, da zur Ausdehnung des FZA-Anwendungsbereichs auf diese beiden Länder zunächst noch Verhandlungen geführt werden müssen.
Kinder von Staatsangehörigen aus den EFTA/EWR- sowie den EU-Mitgliedstaaten sind betreffend Stipendien und Darlehen Schweizerinnen und Schweizern gleichgestellt, wenn sie zusammen mit zumindest einem Elternteil in der Schweiz ihren Hauptwohnsitz haben (Art. 3 Abs. 6 Anhang I i.V. mit Art. 9 Abs. 2 Anhang I FZA, bzw. Art. 3 Abs. 6 Anlage 1 i.V. mit Art. 9 Abs. 2 Anlage 1 Anhang K EFTA-Übereinkommen).
Arbeitnehmende und selbständig erwerbstätige Bürgerinnen und Bürger aus oben erwähnten Staaten sind unter denselben Bedingungen stipendienberechtigt wie schweizerische Staatsangehörige (Art. 9 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 2 Anhang I FZA , bzw. Art. 9 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 2 Anlage 1 Anhang K EFTA-Übereinkommen).
Personen, die sich lediglich zu Studienzwecken und nicht als Erwerbstätige oder Kinder von Erwerbstätigen in der Schweiz aufhalten, haben kein Recht auf Ausbildungsbeiträge. Dies ergibt sich aus ART. 24 Absatz 4 Anhang I FZA (letzter Satz) (bzw. Art. 24 Absatz 4 Anlage 1 Anhang K EFTA-Übereinkommen).
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.07.2020
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References: Art. 9
 Art. 3
 Art. 9
 Art. 15
 Art. 9
 Art. 15
 ART. 24
 Art. 24