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Der "vergessliche" Doktor Haug?
Verfasst am: 14.10.2004, 10:25 Titel: Der "vergessliche" Doktor Haug?
Liebe Forenleserinnen, liebe Forenleser,
daß Uwe B. aus M. an der E. an Gedächntnisschwund leidet, wissen wir. Daß Dr. Matthes Haug ganz wild auf Vereinigungsmengen ist, wissen wir auch. Und nun haben sich Uwes Gedächtnisschwund und die Person des sauberen Doktors vereinigt. Oder die zitierte eMail in Mama Martinas "Tagebuch" stammt gar nicht von Matthes.
The Secret Diary of Mama Martina hat Folgendes geschrieben:
Liebe Fau Plock
Sie sprechen die Wahrheit immer wieder erdrückend deutlich an .
Das haben wir uns alle, sowohl Sie, als auch ich, auf die Fahne geschrieben.
Ich muß Sie nur in diesem Zusammenhang daran erinnern, daß Sie selbst die Ami -Ebelschiene fahren, die uns mit ihren zionistschen Zielen diktieren möchte.
Hatte sich Haugs "Deutsches Reich Komittee" denn nicht von den USA ermächtigen lassen? Da gab es doch mal so ein angeblich absolut echtes Fax?
Das wird der gute Matthes, so er denn wirklich diese eMail geschrieben hat, also einfach mal vergessen haben. Und daß er nun auch von den "Zionisten" faselt, was in diesen Kreisen nichts anderes bedeutet als "Jene" ( ), hätte ich diesem Menschen bisher nicht zugetraut.
Sie müssen dringed Ihre Quellen in Bezug auf Deutsches Reich sehr genau verifizieren und überprüfen, damit Sie diesen Kampf bestehen können.
Letztendlich ist dies nur möglich, wenn wir alle Quellen ausnahmslos überprüft haben.
Das kommt von einem Nachplapperer wie dem Wettschuldner Matthes?!
Eine wesentliche Aussage, die falsch bei Ihren Darstellungen der Rechtsgrundlagen ist, bezieht sich auf die Streichung des Art. 23 am 17.7.90. Das stimmt defintiv nicht!!!!!!! - !!!
Das hatte ich irgendwie anders in Erinnerung. Stammt nicht von Haug selbst die Aussage, er kenne einen Journalisten, der dabei gewesen sei, als Art. 23 GG vom Baker-Man gestrichen wurde?
Ich war der einzige auf dieser Welt unserer Reichsbewegung, der die Journalisten der Aussenministerkonferenz vom 17.7. interviewt hat.
Ah. Siehste!
Niemand auf der Welt und kein anwesender Journalist bezeugt Ihnen Ihre Aussage der Löschung des Art. 23 am 17.7. Sie begeben sich mit dieser Aussage derart aufs Glatteis, daß man Sie leicht aushebeln könnte.
Äh? Wie jetzt.
Täuscht mich mein Gedächntnis wirklich so sehr?
Sehen wir doch mal nach, was Matthes zum Beispiel am 21. Februar 2001 im damaligen Bradler-Parsimony-Forum geschrieben hat:
Matthes Haug hat Folgendes geschrieben:
Wir stehen in Kontakt mit entsprechenden Journalisten, die bestätigt haben, daß Genscher alle zusammengepfiffen hatte und gedroht habe, daß, falls jemand über die bereits erfolgte Streichung des Art. 23 berichten würde, er persönlich dafür sorge, daß der- oder diejenige keinen Job mehr in der BRD bekomme.
Besagter Journalist besitzt keinen Job mehr in der BRD.
Sowas, sowas.
Oder hier, am 1. Januar 2001 bereits:
Die Alliierten haben der DDR am 17.7.90 mit Wirkung 24:00 MEZ die Verfassung gegen deren Willen gestrichen. Sekunden später erfolgte die Streichung des GG durch James Baker Kraft alliierten Vorbehaltssrechte gegen den Willen der BRD.
Warum gegen deren Willen: Beiden Staaten war klar, daß ihre juristische Berechtigung als Staat zu existieren (was sowieso nie der Fall war) beendet war. Genscher hatte damals die in Paris anwesenden Journalisten ermahnt, falls irgendjemand etwas über diesen Akt schreibt, sei dieser dann mit Sicherheit seinen Job los. Man hat diesen Akt verheimlicht.
Nun gut. Man könnte ja jetzt diese Formulierung
Niemand auf der Welt und kein anwesender Journalist bezeugt Ihnen Ihre Aussage der Löschung des Art. 23 am 17.7.
so auslegen, als behaupte der eMail-Schreiber, die Streichung habe zwar stattgefunden, aber kein Journalist, der in Paris anwesend war, würde dies (aus Angst, den Job zu verlieren) bezeugen.
Doch dagegen spricht, daß es in derselben eMail kurz zuvor heißt
woraus sich doch eindeutig entnehmen läßt, daß Art. 23 GG am 17.7.90 eben nicht gestrichen wurde und die Journalisten deshalb nichts bezeugen können, weil nichts in der Richtung passiert ist, oder? Deshalb schreibt Matthes (?) dann auch
Sie verlangen von den BRD Behörden einen Beweis, daß es Sie noch gibt und ich verlange jetzt provokativ ohne Schmälerung meiner Sympathie zu Ihnen, den Beweis, daß der Art. 23, auf den Sie sich maßgeblich beziehen, am 17.7. gelöscht worden sein soll.
Ich bin heute etwas phantasielos. Daher denke ich mir, daß die Mail, die bei Frau P* veröffentlicht wird, gar nicht von Matthes Haug stammt, sondern - wie das Schreiben des Thüringer Innenministers - eine Fälschung ist. Denn daß der ehrenwerte Doktor Matthes Haug im Jahre 2001 von Journalisten schreibt, die bezeugen können, daß... und dann im Herbst 2004 das genaue Gegenteil behauptet, das kann ja nicht sein, oder?
Zumal es in den aktuellen "Grundlagen" der Haug'schen "Reichsregierung" bei Punkt 10 heißt:
Der Einigungsvertrag vom 31.08.1990 (BGBl. 1990 Teil II S. 890) ist ungültig. Artikel 1 besagt, daß die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 03.10.1990 gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes Länder der Bundesrepublik Deutschland werden. Der Artikel 23 des Grundgesetzes ist jedoch bereits am 17.07.1990 , aufgrund der alliierten Vorbehaltsrechte zum Grundgesetz, mit Wirkung zum 18.07.1990, 0:00 Uhr MESZ durch die Alliierten aufgehoben worden. (siehe BGBl. 1990 Teil II S. 885, 890 vom 23.09.1990).
Lesen wir doch nun nochmal, was Matthes (?) an Frau P* geschrieben haben soll:
Sicher legt der eMail-Schreiber nur Wert darauf, daß die Wirkung der Streichung nicht am 17.7.1990 eintrat, oder? Ah, ja. Das... ähmm... leuchtet ein. In den "21 Punkten" auf Mama Martinas Seiten (text12.htm) heißt es allerdings
Am 17.07.1990 verfügten die Alliierten während der Pariser Konferenz neben der Aufhebung der „Verfassung der DDR“ die Streichung der Präambel und des Artikels 23 des „Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland“. Mit dem territorialen Geltungsbereich verlor das „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ als Ganzes mit Wirkung zum 18.07.1990 seine Gültigkeit. (BGBl. 1990, Teil II, Seite 885,890 vom 23.09.1990 ).
Was schreibt Matthes (?) sonst noch so in der eMail an Mama Martina?
Das ist meinserseits nur eine konstruktive Kritik. Warum glaubt man Ebel all das "Zeugs", das er verzapft??? Ich bin sprachlos.
Warum glaubte man Matthes all das Zeug von angeblich zum Schweigen verdonnerten Journalisten?
Die eMail schließt mit dem Hinweis:
Es geht mir nicht um Ebel ja oder nein, sondern um scharfsinnige Aufarbeitung der Rechtsgrundlagen. Wir haben eine derartige Verantwortung, daß wir uns es nicht leisten können, uns selbst in dieser berechtigten Art und Weise überführen und widerlegen zu lassen.
Wenn einem so viel Gutes widerfährt... das wäre schon einen Xanke-Gedächtnis-Bautz wert: Bautz!
P.S. Mensch, Matthes. Ist diese eMail wirklich von Dir? Da hättest Du aber mal wieder einen richtigen Bock geschossen. Paß bloß auf, daß Du keine Jünger um Dich sammelst, deren IQ höher ist als der von Toastbrot. Es könnten sonst unangenehme Fragen auf Dich zukommen.
* Name unkenntlich gemacht, admin

References: Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
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 Art. 23
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