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Timestamp: 2018-03-24 23:16:01+00:00

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Eine arbeitsvertragliche Zweckbefristung wird nicht Vertragsinhalt, wenn sie eine überraschende Klausel im Sinne des § 305 c Abs. 1 BGB darstellt. In dem hier vom Landesarbeitsgericht Baden-Würrtemberg entschiedenen Fall war die Vereinbarung der Befristung in § 1 des Arbeitsvertrages in widersprüchlicher Weise vorgenommen worden. Zunächst wurde im ersten Satz des …
AGB, Arbeitsrecht, Auflösende Bedingung, Befristetes Arbeitsverhältnis, Befristung, Befristungsabrede, Zweckbefristung
Weihnachtsgeld – und der Widerrufsvorbehalt als Allgemeine Geschäftsbedingung
Eine arbeitsvertragliche Klausel, worin sich der Arbeitgeber vorbehalten hat, die Zahlung eines Weihnachtsgelds im Fall der wirtschaftlichen Notlage zu widerrufen, ist wirksam. Bei der Widerrufsklausel handelt es sich nach den mit der Revision nicht angegriffenen Feststellungen des Landesarbeitsgerichts um eine Allgemeine Geschäftsbedingung iSd. § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB. …
AGB, Arbeitsrecht, Freiwilligkeitsvorbehalt, Weihnachtsgeld, Weihnachtsgratifikation, Widerrufsvorbehalt
Arbeitsvertrag als Allgemeine Geschäftsbedingungen – und ihre Auslegung
Arbeitsvertragliche Bestimmungen, bei denen es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen (§ 305 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 BGB) handelt, sind – ausgehend vom Wortlaut – nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten …
AGB, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Auslegung
In den AGB eines Online-Unternehmens, das mit seinen Kunden ausschließlich eine digitale Kommunikation führt, darf keine Vorschrift enthalten sein, die vom Kunden gerade und nur für seine Kündigung die über die Textform hinausgehende Schriftform (mit eigenhändiger Unterschrift) verlangt. So hat der Bundesgerichtshof1 in dem hier vorliegenden Fall einer Online-Partnervermittlung entschieden …
AGB, Online-Portal, Zivilrecht
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stellt die Übernahme der persönlichen Haftung ein abstraktes Schuldversprechen gemäß § 780 BGB dar. Auch wenn es vorformuliert in eine Grundschuldbestellungsurkunde aufgenommen ist, hält ein solches Schuldversprechen der Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB stand, sofern es – etwa in der Zweckerklärung festgelegt – nicht …
AGB, Bürge, Bürgschadft, Ehegattenbürgschaft, Grundschuld, Grundschuldurkunde, Inhaltskontrolle, Kapitalanlage- und Bankrecht, Mithaftungserklärung, Zivilrecht
Architektenhonorare – und die anrechenbaren Kosten
Autor: Handwerkslupe 6. Dezember 2016
Vom Auftraggeber gestellte Allgemeine Geschäftsbedingungen, nach denen die anrechenbaren Kosten für Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 4 gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure auf der Grundlage einer genehmigten Kostenberechnung zur Haushaltsunterlage Bau zu bestimmen sind, sind wegen unangemessener Benachteiligung des Architekten unwirksam. Dies entschied der Bundesgerichtshof hier zu einem …
AGB, Anrechenbare Kosten, Architektenhonorar, HOAI, Kauf- und Werkvertrag, Kostenberechnung
Architektenhonorare – und die Vereinbarung der anrechenbaren Kosten
AGB, Anrechenbare Kosten, Architektenhonorar, HOAI, Kostenberechnung, Wirtschaftsrecht
Eine vom Arbeitgeber als Allgemeine Geschäftsbedingung gestellte arbeitsvertragliche Ausschlussfristenregelung, die auch den Anspruch auf das Mindestentgelt nach § 2 der am 1.08.2010 in Kraft getretenen Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche (PflegeArbbV) erfasst, verstößt im Anwendungsbereich dieser Verordnung gegen § 9 Satz 3 in Verbindung mit § 13 AEntG. …
AGB, Arbeitsrecht, Arbeitsvertragliche Ausschlussfrist, Ausschlussfrist, Mindestentgelt, Mindestlohn
Mietvertrag für eine Mobilfunkmastfläche – über 30 Jahre
Die in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Bestimmung einer 30jährigen Laufzeit für einen Mietvertrag über eine Freifläche, auf der ein Mobilfunkmast errichtet werden soll, benachteiligt den Vermieter auch dann nicht unangemessen, wenn der Mieter bereits nach 20 Jahren kündigen kann1. Die Regelung in den von der Mobilfunknetzbetreiberin gestellten2 allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Vertragslaufzeit …
AGB, Gewerbemietvertrag, Mietdauer, Mobilfunkmast, Vertragslaufzeit, Wirtschaftsrecht
Gemäß § 307 BGB unwirksam sind formularvertragliche Bestimmungen in Verträgen über die Betreuung eines Kindes in einer Kinderkrippe, die festlegen, dass eine Kaution in erheblicher Höhe (hier: 1.000 €) als „Darlehen“ an den Betreiber der Kinderkrippe zu leisten ist; die Möglichkeit eines Abzugs nach § 615 Satz 2 BGB vollständig …
AGB, Kaution, Kinderkrippe, Zivilrecht
Ist der Vertrag über die Betreuung eines Kindes in einer Kinderkrippe ein „dauerndes Dienstverhältnis mit festen Bezügen“ im Sinne von § 627 Abs. 1 BGB? Mit dieser Frage hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen. Ein Kündigungsrecht nach § 627 Abs. 1 BGB – welches durch Allgemeine Geschäftsbedingungen grundsätzlich nicht …
AGB, Kinderkrippe, Kündigungsfristen, Zivilrecht
Sieht ein solcher Vertrag ein ordentliches Kündigungsrecht von zwei Monaten zum Monatsende vor, so ist dies im Hinblick auf § 307 BGB unbedenklich. Es ist dann insbesondere nicht geboten, dass den Eltern (Dienstberechtigten) für die Dauer der anfänglichen Eingewöhnungsphase – im Sinne einer „Probezeit“ – ein fristloses Lösungsrecht eingeräumt wird. …
Regelungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kranunternehmers, mit denen wie in Ziffer 20 Abs. 1 Satz 1, 2 und 4 der AGB-BSK Kran und Transport 2008 dem Auftraggeber einschränkungslos und ohne Festlegung von Mitwirkungspflichten des Kranunternehmers die Verantwortlichkeit für die Eignung der Bodenverhältnisse für den vereinbarten Kraneinsatz und die Verpflichtung, auf …
AGB, AGB-BSK Kran und Transport 2008, Bodenverhältnisse, Kran, Wirtschaftsrecht
Sieht das Vertragsformular einer Kinderkrippe ein ordentliches Kündigungsrecht von zwei Monaten zum Monatsende vor, so ist dies im Hinblick auf die AGB-Kontrolle nach § 307 BGB – auch ohne Einräumung einer anfänglichen Probezeit – unbedenklich. Auch ist es zulässig, wenn vereinbarte Fest- und Pauschalbeträge stets für volle Monate zu entrichten …
AGB, Kaution, Kinderkrippe, Kündigungsfristen, Zivilrecht
Für die wirksame Vereinbarung Allgemeiner Geschäftsbedingungen recht es gemäß § 305 Abs. 2 BGB aus, dass die Anleger ihr Vertragsangebot auf einem Formular der Fondsgesellschaft erklärt haben, das den ausdrücklichen Hinweis enthielt, dass das Angebot auf der Grundlage der (gestellten) vorformulierten Vertragsbedingungen erfolge. Hat der Verwender – wie hier – …
AGB, Allgemeine Geschäftsbedingung, Fondsgesellschaft, Kapitalanlage- und Bankrecht, Publikumsgesellschaft
Eine AGB-Klausel des Versenders im Frachtgewerbe in Bezug auf den Frachtlohnanspruchs gemäß § 407 Abs. 2 HGB mit dem Inhalt: „Forderungen des AN sind am letzten Tag des zweiten Folgemonats nach Rechnungseingang fällig“ ist im unternehmerischen Rechtsverkehr gemäß §§ 308 Nr. 1, 307 BGB wegen unangemessener Benachteiligung des Frachtführers unwirksam. …
AGB, AGB-Kontrolle, Fälligkeit, Frachtführer, Handelsrecht
Die Frist für die Verjährung einer Bürgschaftsforderung kann in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von drei Jahren auf fünf Jahre verlängert werden. Eine Verlängerung der Verjährungsfrist auf fünf Jahre ab dem Ende des Jahres, in dem die Bürgschaftsforderung fällig geworden ist, ist dabei nach Ansicht des Bundesgerichtshofs auch dann wirksam, wenn es sich …
AGB, Bürgschaft, Prozessbürgschaft, Verjährung, Zivilrecht
Eine Klausel in einem Verbrauchervertrag, wonach individuell vereinbarte Sonderpreise ungültig sind und an deren Stelle „reguläre“ Preise zu zahlen sind, falls die Sonderpreise nicht rechtzeitig gezahlt werden, ist gemäß § 309 Nr. 1 BGB unwirksam. Nach § 309 Nr. 1 BGB ist in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die – wie hier – …
AGB, Preiserhöhungsklausel, Preisvereinbarung, Sonderpreis, Verfallklausel, Zivilrecht
Autor: Rechtslupe 4. Juni 2015
Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Mobilfunkanbieters, die ein Pfand für SIM-Karte und eine Nichtnutzungsgebühr vorsehen, sind unwirksam. Konkret betrifft dieses Verdikt des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts die Klausel “Die überlassene SIM-Karte bleibt im Eigentum der X. Für die SIM-Karte wird ein Pfand erhoben. Die Höhe des Pfandes richtet sich nach der jeweils bei Vertragsabschluss …
AGB, AGB-Kontrolle, Mobilfunk, Mobilfunkvertrag, Nichtbenutzungsgebühr, Pfand, Preisangabe, Zivilrecht
Abgekürzte Gewährleistungsfristen im Gebrauchtwagenhandel
Zu den Anforderungen an eine Verkürzung der Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche in Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Gebrauchtwagenkauf1 hat jetzt der Bundesgerichtshof Stellung genommen: Der Käüferin steht ein Schadensersatzanspruch gemäß § 437 Nr. 3, § 280 Abs. 1 und 3, § 281 Abs. 1 BGB zu, wenn das Fahrzeug bei der Übergabe mangelhaft …
AGB, Allgemeine Geschäftsbedingunge, Gebrauchtwagenkauf, Gewährleistung, Gewährleistungsfrist, Kfz-Kauf, Verjährungsfrist, ZdK, Zivilrecht
Autor: Handwerkslupe 27. Februar 2015
In Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers eines Bauvertrags enthaltene Vertragsklauseln, wonach Gewährleistungsansprüche bis zur vorbehaltlosen Annahme der Schlusszahlung des Auftraggebers in Höhe von 8 % der Auftrags- bzw. Abrechnungssumme durch Bürgschaften gesichert sind, benachteiligen den Auftragnehmer unangemessen und sind daher unwirksam1. Dem Bürgen stehen gemäß § 768 Abs. 1 Satz 1 …
AGB, Allgemeine Geschäfstbedingungen, Bauhandwerker, Bauvertrag, Gewährleistung, Gewährleistungsbürgschaft, Kauf- und Werkvertrag

References: § 305
 § 1
 § 305
 § 780
 § 2
 § 9
 § 13
 § 307
 § 615
 § 627
 § 627
 § 307
 § 307
 § 305
 § 407
 § 309
 § 309
 § 437
 § 280
 § 281
 § 768