Source: http://www.laesoe-line.dk/agbs.2385.aspx
Timestamp: 2019-06-24 21:18:01+00:00

Document:
AGBs der Læsøfähre
Insel-Fahrkarte
AGBs der Læsøfähre gültig ab dem 1. Januar 2015
Fahrkartenbedingungen und Bedingungen für Kauf und Lieferung von Fahrkarten für die Læsøfähre
Allgemeine Informationen über die Læsøfähre:
Juristischer Name: Færgeselskabet Læsø K/S
Gegründet: 1. August 2007
Allg. Name: Læsøfähre
Dän. Handelsregisternr.: 30 68 02 35
Adresse: Havnepladsen 1, DK-9940 Læsø
Buchung und Bezahlung online. Bitte beobachten Sie dass die Karte mit Gültigkeitsdatum und CVC-Nummer ausgestattet werden muss.
Alle Preise auf der Website und in Preislisten sind in dänischen Kronen, DKK, und inklusive geltender Abgaben angegeben.
Buchung und Bezahlung online
Die Bezahlung von Fahrkarten kann über die Homepage der Læsøfähre www.laesoe-line.dk erfolgen. Hier bezahlen Sie für eine Online-Fahrkarte, die Sie ausgedruckt am Fährhafen vorweisen müssen. Die Fahrkarte kann auch als E-Mail oder SMS versendet werden. Nach abgeschlossener Reservation und Bezahlung wird Ihre Fahrkarte online angezeigt und geliefert und ist bereit zum Ausdrucken, als E-Mail oder SMS .
Die Vereinbarung wird als abgeschlossen betrachtet, wenn die Fahrkarte zum Ausdrucken am Bildschirm angezeigt wird.
Die Vereinbarungen auf unserer Website werden in dänischer Sprache abgeschlossen.
Die Fahrkarte enthält eine einmalige Reservations-/Kundennummer. Die ausgedruckte Fahrkarte ist ein gültiger Beweis dafür, dass die Bezahlung für die gewählte Reise und das gewählte Produkt durchgeführt wurde.
Der Betrag für die Fahrkarte wird abgebucht, wenn die Fahrkarte von der Læsøfähre versendet wird. Es kann kein höherer Betrag abgebucht werden als der, den Sie beim Kauf bestätigt haben. Im Zahlungssystem können Sie mit Dankort, VISA, MasterCard, JCB und American Express bezahlen.
Die Daten, die Sie uns in Verbindung mit dem Kauf, der mit Kreditkarte bezahlt wird, übermitteln, sind verschlüsselt (SSL). Somit können sie nur von unserem Zulieferer des Zahlungssystems gelesen werden. Weder die Læsøfähre oder andere haben die Möglichkeit, Daten zu lesen.
Bei der Verwendung Kreditkarten wird eine Zahlungsgebühr erhoben.
Die Gebühren können Sie hier unten sehen:
Gebühr per Bezahlung (Dankort und Visa/Dankort) vom Betrag zwischen DKK 00,00 und 50,00: DKK 0,70.
Gebühr per Bezahlung (Dankort und Visa/Dankort) vom Betrag zwischen DKK 50,01 – 100: DKK 1,10.
Gebühr per Bezahlung (Dankort und Visa/Dankort) vom Betrag zwischen DKK 100,01 – 500: DKK 1,39.
Gebühr per Bezahlung (Dankort und Visa/Dankort) vom Betrag über DKK 500: DKK 1,39.
Gebühr per Bezahlung (MasterCard og Visa) 2,95 % vom Betrag (min. DKK 1,95).
Gebühr per Bezahlung (JCB) 3,75 % vom Betrag (min. DKK 1,95).
Gebühr per Bezahlung (American Express) 3,75 % vom Betrag (min. DKK 1,95).
Gebühr per Bezahlung (Diners Club) 2,95 % vom Betrag.
Die Buchung wird als durchgeführt betrachtet, wenn sie unmittelbar nach dem Kauf auf Ihrem Bildschirm angezeigt wird. Bei Online-Käufen wird keine Papier-Fahrkarte versendet, Sie können Ihre Fahrkarte aber über unser Bestellsystem ausdrucken. Alle Fahrkarten werden elektronisch beim Zulieferer des Buchungs- und Fahrkartensystems der Læsøfähre hinterlegt.
Beim Check-in bitte die Bestellbestätigung nicht vergessen.
Wenn die Bestellbestätigung abhandengekommen ist, wenden Sie sich bitte an das Büro der Læsøfähre unter +45 98 49 90 22
Nach der Buchung einer Fahrkarte besteht ein 24-stündiges Widerrufsrecht, ungeachtet dessen ob Sie die Fahrkarte auf der Homepage der Læsøfähre oder in unserem Fahrkartenverkauf gebucht haben. Innerhalb dieser Frist kann die Fahrkarte storniert und der gesamte Betrag rückerstattet werden. Sie können Ihre unbenutzte Fahrkarte auch stornieren, indem Sie sich an das Büro der Fähre oder telefonisch unter +45 98 49 90 22 an uns wenden. Sie können Ihre Reservation und Ihren Fahrkartenkauf auch über unser Buchungssystem stornieren, indem Sie Ihre Buchungsnummer eingeben und die Anweisungen befolgen.
Der erstattete Betrag wird auf die Kreditkarte oder auf das Konto zurückgezahlt, die/das für die Bezahlung verwendet wurde. Es ist nicht möglich, die Rückerstattung bar auszuzahlen.
Alle Fahrkarten gelten für einen Weg.
Die Læsøfähre bietet Standard-Fahrkarten für Erwachsene, Kinder und Senioren an. Die Preise gehen aus der geltenden Preisliste hervor, die man unter www.laesoe-line.dk sowie an Aushängen in den Fahrkartenverkäufen der Læsøfähre findet. Die Preisstruktur ist aufgeteilt in Neben- und Hauptsaison.
Für Personen mit Wohnsitz auf Læsø und Ferienhausbesitzer gelten Sonderpreise und -Bedingungen – Lesen Sie mehr davon hier >
Als Person ohne Fahrzeug kann man keinen Platz reservieren - ausgenommen sind Gefahrgut-Abfahrten, wo es erforderlich ist. Obwohl es im Buchungssystem möglich ist eine Fahrkarte zu kaufen und zu drucken, gibt diese Fahrkarte also keine Garantie für einen Platz auf der Fähre.
Bei sogenannten Gefahrgut-Abfahrten, dienstags um 06.00 Uhr von Læsø und dienstags um 20.30 Uhr von Frederikshavn, ist eine Platzreservation für sowohl PKW als auch Personen erforderlich. Personen ohne Platzreservation riskieren abgelehnt zu werden.
Für detaillierte Informationen über die verschiedenen Fahrkartentypen und Preise wird im Übrigen auf die Homepage der Fährgesellschaft www.laesoe-line.dk hingewiesen.
Standard-Fahrkarte: Kann bis zur Abfahrt geändert werden.
Rabatt-Fahrkarte: Kann bis zur Abfahrt geändert werden, sodass sie für eine andere Abfahrt gilt, bei der derselbe Fahrkartentyp angeboten wird.
Inselbeweis und BroBizz: Für Inselbewohner und Ferienhausbesitzer gibt es Sonderpreise und - Bedingungen - Lesen Sie mehr hier >
Senioren-Fahrkarte: Für Personen ab 65 Jahren und/oder Vorruheständler. Auf Verlangen ist ein Ausweis vorzuweisen. Kann bis zur Abfahrt geändert werden.
Kinder kostenlos: Kinder 0-3 Jahre reisen kostenlos, wenn das Kind von einem Erwachsene oder einem bezahlenden Kind begleitet wird.
Bezahlung: Alle Fahrkarten müssen bei der Bestellung mit Dankort oder Kreditkarte bezahlt werden. Es ist möglich am Schalter in einem der Fahrkartenverkäufe der Læsøfähre oder unter laesoe-line.dk zu bestellen und zu bezahlen.
Rückerstattung: Stornierung vor der Abfahrt: Günstigtickets können nicht rückerstattet werden. Standard-Fahrkarten, ermäßigte Fahrkarten und Seniorenfahrkarten werden rückerstattet. Stornierung nach der Abfahrt: Günstigtickets können nicht rückerstattet werden. Standard-Fahrkarten, ermäßigte Fahrkarten, Seniorenfahrkarten und Behindertenfahrkarten werden rückerstattet, entweder online oder dabei, unsere Büro auf +45 98 49 90 22 anzurufen.
Widerrufsrecht: Wenn ein Kauf innerhalb von 24 Stunden nach der Bezahlung storniert wird, wird der Betrag ohne Gebühr rückerstattet.
Geltung: Nach 3 Monaten nach dem Abreisetag können Fahrkarten nicht mehr rückerstattet werden.
Fahrkartenkontrolle: Wenn bei einer Fahrkartenkontrolle kein gültiger Fahrschein vorgewiesen werden kann, wird eine Kontrollgebühr in Höhe von DKK 600,- erhoben.
Definition eines PKW: Länge max. 5 m, zugelassenes Gesamtgewicht bis 3.500 kg. PKW, die für "Wohnungszwecke" registriert sind, werden als Wohnmobile betrachtet und gem. Preisliste als solche bezahlt.
PKW mit Campingwagen/Anhänger: werden gem. Preisliste bezahlt.
Check-in: Spätestens 20 Minuten vor Abfahrt – jedoch nur 15 Minuten vor der Abfahrt um 06.00 Uhr ab Læsø. Die Platzreservation entfällt, wenn die Check-in-Zeit nicht eingehalten wird. Bitte beachten: Es reicht nicht aus, dass man 20 Minuten vor der Abfahrt in der Schlange steht; man muss 20 Minuten vor der Abfahrt eingecheckt sein. Bei Pannen, Betriebsstörungen oder anderen Ereignissen höherer Gewalt behält die Fährgesellschaft sich das Recht vor, sämtliche Reservationen zu stornieren. PKW werden anschließend in der Reihenfolge an Bord gelassen, in der sie bei der Fähre angekommen sind.
Bedingungen der Læsøfähre:
§ 1 AGBs - u. a. Geltung und Haftung
§ 3 Beförderung von Kranken/Behinderten - u. a. Behindertenhilfskräfte
§ 6 Fahrkarten
§ 7 Fahrkartenkontrolle
§ 9 Schadensersatz bei Personen-, Fahrzeug- und Gepäckschäden
Beim Kauf einer Fahrkarte für eine Reise mit Færgeselskabet Læsø K/S (im Folgenden Læsøfähre genannt) gelten auf den Fähren Margrete und Ane Læsø der Reederei oder auf von der Reederei gecharterten Fähren folgende Bedingungen für Passagiere, PKW, LKW, Reisegepäck und Frachtgut, ungeachtet dessen ob Unterlagen der Vereinbarung ausgestellt werden oder nicht.
Die Haftung der Reederei für Verluste, Fehler, Mängel sowie Personen-, Sach- oder Frachtgutschäden ist in Übereinstimmung mit den Regeln des Sølov (dänisches Seehandelsgesetz) sowie der internationalen Transportkonventionen (siehe § 5 bezügl. Güter und § 9 bezügl. Schadensersatz für Personen und Gepäck) eingeschränkt.
Die Reisenden sind dazu verpflichtet, die Anweisungen des Kapitäns und der Besatzung zu befolgen.
Die Verwendung von Mobiltelefonen bei der Ein- und Ausschiffung ist untersagt.
Die Verwendung von offenem Feuer im Innenbereich und auf dem Autodeck ist verboten. Rauchen ist nur in den dafür eingerichteten Bereichen zugelassen. Bei einigen Überfahrten ist Rauchen untersagt. Die Verwendung von elektrischen Zigaretten wird der Verwendung gewöhnlicher Zigaretten gleichgestellt. D. h. dass für elektrische Zigaretten dieselben Rauchregeln wie für gewöhnliche Zigaretten gelten.
Bei Überfahrten ist der Aufenthalt auf dem Autodeck verboten.
Die Reederei kann Personen vom Transport ausschließen - ungeachtet dessen ob sie eine gültige Fahrkarte besitzen oder nicht - wenn sie ein Sicherheitsrisiko ausmachen, andere Passagiere oder das Personal der Reederei belästigen oder ansonsten Anweisungen, die aus Aushängen oder anderen entsprechenden Informationen über die Nutzung der Fähre hervorgehen, nicht Folge leisten.
Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, kann der Zugang zur Fähre verweigert werden, auch wenn sie eine gültige Fahrkarte besitzen.
Die Reederei kann Fahrzeuge ausschließen, aus denen Öl, Benzin oder anderes leckt.
Der Betrieb von Ölkesseln, Dieselmotoren u. ä. auf dem Autodeck ist während der Überfahrt untersagt, es sei denn, es wurde anderes mit der Fährgesellschaft vereinbart.
Falls es bei ausverkauften Abfahrten zu Katastrophen-, Rettungswagen- oder Polizeieinsätzen kommen sollte, werden die zuletzt angekommenen reservierten Fahrzeuge in Warteposition versetzt.
Wenn die Platzbedingungen es erfordern, kann die Reederei Passagiere in Sonderfällen bei den jeweiligen Fähren abweisen.
Die Beschädigung der Ausrüstung der Reederei und Eigentum anderer führt zu Entschädigungsansprüchen.
Die Passagierbereiche können videoüberwacht werden. Jede Art von Diebstahl wird zur Anzeige gebracht.
Die Einnahme von mitgebrachtem Essen und Getränken ist nur in den dafür angewiesenen Bereichen zugelassen.
Klassenfahrten sind auf der Læsøfähre willkommen. Wir fordern dazu auf, dass Schüler und Lehrer vorzugsweise die Achtersalons nutzen, auf die übrigens Passagiere Rücksicht nehmen und beachten, dass man sich auf einer Fähre auf See aufhält.
Reisende dürfen ohne die Zulassung der Fährgesellschaft in den Bereichen der Fährgesellschaft an Bord oder Land keine Waren zum Verkauf anbieten, Drucksachen verteilen, Spenden sammeln o. ä.
Die Reederei kann laufend Abfahrtszeiten, Fähranleger u. ä. ändern. Es wird erwartet, dass die Passagiere sich über Änderungen von Abfahrtszeiten auf dem Laufenden halten. Fahrkartenpreise können infolge von z. B. steigenden Ölpreisen geändert werden. Druckfehler in sowohl Preisleisten als auch Bedingungen werden vorbehalten.
Die Beförderungsbedingungen werden in den Fähren sowie in den beiden Terminals ausgehängt und sind darüber hinaus zu sehen unter www.laesoe-line.dk.
Der jeweilige Reisende darf ohne Sonderzahlung persönliches Gepäck in Koffern, Taschen u. ä. mit sich führen.
Auf den Fähren der Reederei darf der Reisende Gepäck mitführen, das er selbst tragen kann, jedoch max. 50 kg. Bei verlorenem oder beschädigtem Gepäck ist die Haftung der Reederei eingeschränkt in Übereinstimmung mit Søloven (dänisches Seehandelsgesetz). Auf eigene Verantwortung wird der Transport von Gepäck mit Gepäckwagen angeboten – der Wagen wird als letztes Fahrzeug ein- und ausgeschifft.
Bei der Überfahrt dürfen kein Reisegepäck, u. a. Handgepäck, und andere Güter mitgebracht werden, die das Schiff, Menschenleben und Güter gefährden können, u. a. keine der Stoffe und Waren, die gem. IMDG-Code bei der Überfahrt nicht zugelassen sind.
§ 3 Beförderung von Kranken/Behinderten - u. a. Behindertenhilfe
Für Behindertenfahrzeuge kommt die Fährgesellschaft soweit möglich den Wünschen bezüglich eines Halteplatzes in Aufzugnähe entgegen. Wenden Sie sich an die Læsøfähre unter Tel. +45 98 49 90 22, um die Möglichkeiten zu klären sowie für Reservationen.
Bei den Überfahrten bei denen Behindertenhilfe angeboten wird, umfasst die Hilfe die Begleitung zum und vom Schiff und wird vom Personal der Fährgesellschaft oder durch einen Subunternehmer durchgeführt.
Behindertenhilfe umfasst nicht die Überführung des Behinderten aus dem Rollstuhl auf einen Sitz oder Hilfe für persönliche Fürsorge/Hygiene während der Überfahrt.
Die Fährgesellschaft kann verlangen, dass Kranke/Behinderte während der Überfahrt einen eigenen Begleiter haben. Für einen solchen Begleiter ist die Überfahrt kostenlos.
Behindertenhilfe kann von Montag bis Freitag 08.00-15.00 Uhr bestellt werden, spätestens 48 Stunden vor der Abreise.
Die Reederei kann Behindertenhilfe nur für individuelle Kunden anbieten, nicht für Gruppen.
Hunde müssen an einer kurzen Leine geführt werden. Sonstige Tiere müssen in einem Käfig oder Transportkasten mitgeführt werden und dürfen andere Passagiere nicht belästigen. Tiere dürfen sich nicht auf den Sitzen aufhalten. Auch dürfen sich Tiere nicht im Bistrobereich aufhalten. Es ist zugelassen, Hunde und andere Tiere während der Überfahrt im Auto zu hinterlassen, jedoch nur auf eine solche Weise, die keine Aufsicht erfordert (für Tiertransporte siehe auch § 5.3).
Auf den Fähren der Reederei gibt es besondere Bereiche für Passagiere mit Hunden und sonstigen Tieren.
Die Reederei haftet nicht für die Mitnahme von lebenden Tieren.
5.1 Allgemeiner Gütertransport
Alle LKW/Lieferwagen mit einem Gesamtgewicht über 3.500 kg oder einer Länge über 6 m werden als LKW bezeichnet.
Die Einschiffung, das Fahren an Bord und die Ausschiffung erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Personal und müssen mit besonderer Aufmerksamkeit von Seiten des Fahrers erfolgen.
Das Fahrzeug muss mit einem Verzurrungsbeschlag für die Befestigung an das Schiff versehen sein. Die Güter auf dem Fahrzeug müssen ausreichend verzurrt und gesichert sein, um den Einwirkungen, die beim Seetransport vorkommen können, widerstehen zu können. Der Transporteur/Fahrer ist dafür verantwortlich, dass die Last auf dem eigenen Fahrzeug sachgemäß verzurrt und gesichert ist.
Die Fährgesellschaft ist nicht dazu verpflichtet, Anhänger, Container und andere Transportvorrichtungen mit Hinblick auf die Verpackung, Verstauung, Verzurrung usw. zu untersuchen. Insofern die Fährgesellschaft ungeachtet dessen meint, dass die Güter nicht auf eine sachgemäße Weise verpackt sind, kann die Fährgesellschaft die Mitnahme der Güter verweigern.
Die Fährgesellschaft leistet keinen Schadensersatz für beschädigte Güter oder Fahrzeuge, wenn der Schaden durch mangelhafte Verzurrung, Verstauung oder andere Bedingungen verursacht wurde, deren Gewährleistung dem Transporteur obliegen und für deren Überprüfung die Reederei nicht besonders verpflichtet ist.
Die Fährgesellschaft kann Güter vom Transport ausschließen, wenn sie ein Sicherheitsrisiko ausmachen, andere Passagiere oder das Personal der Reederei belästigen oder ansonsten Anweisungen, die aus Aushängen oder anderen entsprechenden Informationen über die Nutzung der Fähre hervorgehen, nicht Folge leisten.
Der Erste Offizier hat die Entscheidungsgewalt bezüglich der Lastsicherung/Verzurrung und ob die Mitnahme der Last ggf. verweigert werden soll.
Die Fährgesellschaft haftet auf keine Weise für eventuelle Schäden an LKW und Gütern, die gemäß geltender Rechtsprechung in Einordnungsbahnen und Hafenbereichen abgestellt werden.
Bei Güterbeförderung ist die Haftung der Fährgesellschaft eingeschränkt gem. den Regeln, die von der North Sea Operator's Claims Conference ("NSOCC") in den North Sea Standard Conditions of Carriage beschlossen wurden, u. a. auch Green Card, sekundär in Übereinstimmung mit Søloven (dänisches Seehandelsgesetz).
Alle Dienstleistungen, die von der Fährgesellschaft oder einem von der Fährgesellschaft ernannten Subunternehmer als Hafenspediteur ausgeführt werden, unterliegen den AGBs der dänischen Hafenunternehmen ("DHAB 2002").
Schäden an Gütern oder Frachtgut müssen sofort nach Empfang im Ankunfthafen angezeigt werden, bevor diese den Bereich verlassen. Insofern dies nicht eingehalten wird, entfällt das Reklamationsrecht.
Die Fährgesellschaft verwendet externe Dienstleister für die Bearbeitung von Gütern auf der Læsøfähre. Weitere Informationen erhalten Sie, indem Sie sich an das Büro der Fährgesellschaft wenden.
5.2 Abstellen von Gütern
Das Abstellen von Gütern auf den Einordnungsbahnen einer der Fähranleger der Reederei erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Kunden. Der Empfang der Güter durch die Reederei gilt frühestens ab dem Zeitpunkt des Beginns der Einschiffung oder Ladung der Güter durch das Personal der Reederei oder durch das Personal eines von der Reederei gewählten Subunternehmers.
Insofern der Kunde die Güter nicht unmittelbar nach der Ausschiffung durch die Reederei oder einen von der Reederei gewählten Subunternehmer abholt, werden die Güter auf Rechnung und Gefahr des Kunden eingelagert gem. § 274, Abs. 3 Nr. 2 des Søloven (dänisches Seehandelsgesetz), indem die Güter in Bereichen abgestellt werden, die nur in begrenztem Umfang überwacht und gesichert sind. Der Kunde wird daher dazu aufgefordert, die Güter selbst auf die bestmögliche Weise zu sichern.
5.3 Beförderung von lebenden Tieren
Beim Transport von lebenden Tieren muss der Fahrer dies spätestens bei der Einschiffung mitteilen (siehe auch § 9 bezügl. Schadensersatz für Personen- und Gepäckschäden). Die Læsøfähre behält sich das Recht vor, Tiertransporte aufgrund von Witterungsverhältnissen abzuweisen oder wenn der Transport andere Passagiere belästigt.
Durch Anfrage beim Personal an Bord kann während der Überfahrt die Zulassung zur Beaufsichtigung eines Tiertransports erteilt werden.
5.4 Gefahrgut
Gefahrgut kann gem. den Bestimmungen des IMDG-Codes transportiert werden.
Der Absender von Gütern ist dazu verpflichtet, die Reederei spätestens 24 Stunden vor dem Transport schriftlich über die Anwesenheit von Gefahrgut zu informieren. Insofern eine solche Information nicht vermittelt wird, wird angenommen, dass der Absender der Reederei garantiert, dass die zum Transport übergebenen Güter kein Gefahrgut enthalten.
Bei Überfahrten von Motorfahrzeugen mit Gefahrgut müssen die nötigen Nachweise vor der Überfahrt vorhanden sein. Kennzeichnung und Verpackung müssen infolge der geltenden Regeln erfolgen. Die Reederei behält sich das Recht vor zu kontrollieren, ob die Last der Erklärung entspricht und ist dazu berechtigt, die Überführung von Gefahrgut abzuweisen oder zu verschieben.
5.5 Kontrollwiegen
Die Reederei ist dazu berechtigt, Kontrollwiegen sowie die Messung von Anhängern für die Prüfung des bei der Reservation angegebenen Gewichts/der angegebenen Länge von Anhängern vorzunehmen. Insofern das Kontrollwiegen zeigt, dass der Anhänger das angegebene Gewicht/die angegebene Länge übersteigt, stellt die Reederei eine Rechnung an den Kunden in Höhe von DKK 1.000,- aus für die Deckung von Unkosten für das Kontrollwiegen/Messen, zusätzliche Bearbeitung und Verwaltung.
Der Erste Offizier ist dazu berechtigt, die Mitnahme von Anhängern zu verweigern, deren Gewicht beim Kontrollwiegen das bei der Reservation angegebene übersteigt.
5.6 Gegenrechnungsverbot
Der Kunde ist zu keinem Zeitpunkt dazu berechtigt, Schadensersatzanforderungen oder andere Forderungen an die Reederei dem Fahrkartenpreis oder dem Guthaben der Reederei gegenzurechnen.
6.1 Fahrkartenbuchung und -verkauf
Fahrkarten und Karten ermöglichen nur den Zugang zu bestimmten Reisestrecken nach vorheriger Bestellung. Persönlich ausgestellte Fahrkarten oder Karten sind nicht an andere übertragbar.
Auf Strecken, auf denen es von den Seefahrtsbehörden gefordert wird, müssen die Passagiere ihren vollen Namen, ihr Alter und Geschlecht angeben. Die Informationen müssen bei der Reservation der Fahrkarte übermittelt werden.
Reiseunterbrechungen mit Fahrkarten oder Mehrfahrtenkarten sind nicht möglich, ausgenommen sind jedoch Anschlussfahrkarten mit DSB oder NT.
Die Passagiere sind selbst dafür verantwortlich, zu den geltenden Check-in-Zeiten einzuchecken.
Die Platzreservation entfällt, wenn die Check-in-Zeit nicht eingehalten wird.
Sonderregeln bezügl. der jeweiligen Fahrkartentypen für Überfahrten der Fährgesellschaft, u. a. die Bestellfrist, findet man in den oben angeführten Fahrkartenbedingungen.
6.2 Bezahlung von Fahrkarten
Es ist möglich bar, mit Dankort und allen gängigen Kreditkarten zu bezahlen. Bei der Verwendung Kreditkarten wird eine Zahlungsgebühr erhoben. Dies wird bei der Bestätigung der Bezahlung durch den Passagier hervorgehen.
Die Reederei nimmt folgende Währungen entgegen: Dänische Kronen, Schwedische Kronen, Norwegische Kronen und Euro. Ausländische Währung wird nur in Scheinen entgegengenommen. Wechselgeld wird in Dänischen Kronen ausgehändigt. Der Wechselkurs wird von der Fährgesellschaft bestimmt.
Die Passagiere müssen sich beim Empfang der Fahrkarte oder Karte vergewissern, dass die Lieferung ihren Wünschen entspricht. Die Reederei haftet nicht für Fehler, wenn die Bestellung so kurz vor der Abreise getätigt wurde, dass es in der Praxis für die Reederei unmöglich ist, die Bestätigung vor dem Erscheinen am Abreisehafen zu versenden.
Die Reederei behält sich das Recht vor, eine Gebühr bei der Bestellung sowie beim Schalterverkauf von Fahrkarten zu erheben.
Sonderregeln bezügl. der jeweiligen Fahrkartentypen für Überfahrten der Reederei, u. a. die Zahlungsfrist, findet man in den Fahrkartenbedingungen.
Sonderregeln bezügl. der Rückerstattung einer evtl. Bearbeitungsgebühr bei Stornierungen sowie Stornierungsfristen für die jeweiligen Fahrkarten findet man in den Fahrkartenbedingungen.
Nach 3 Monaten nach dem Abreisetag können Fahrkarten nicht mehr rückerstattet werden.
Für Fahrten, die von einem der Kooperationspartner der Reederei ausgestellt werden, gelten evtl. besondere Rückerstattungsregeln. Die Reederei erstattet nur Fahrkarten zurück, bei denen die Einzahlung an die Reederei erfolgt ist.
6.4 Gruppenreisen
Bei Überfahrten, bei denen Ermäßigungen für Reisende in Gruppen angeboten wird, wird auf separate Regeln hingewiesen, die man in den Fahrkartenbedingungen und der Preisliste findet.
Bei der Beförderung von Bussen ist die Haftung der Fährgesellschaft eingeschränkt gem. Søloven (dänisches Seehandelsgesetz).
7.1 Gültige Fahrkarte
Die Passagiere müssen beim Beginn der Reise über eine gültige Fahrkarte verfügen, die während der gesamten Reise aufzubewahren ist. Die Passagiere müssen diese auf Verlangen vorweisen.
Mehrfahrtenkarten müssen vor Beginn der Reise gestempelt werden, um für die jeweilige Reise Gültigkeit zu erlangen. Die Passagiere müssen selbst kontrollieren, dass der Stempelabdruck auf der Fahrkarte oder Karte korrekt ist.
Persönlich ausgestellte Fahrkarten und Karten werden bei Missbrauch ohne Kompensation eingezogen.
7.2 Kontrollgebühr
Passagiere, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte oder Karte sind, müssen über den Preis für eine gültige Fahrkarte hinaus die aktuelle Kontrollgebühr bezahlen und müssen auf Verlangen des Personals ihren vollen Namen, ihre Adresse sowie ihr Geburtsdatum angeben. Darüber hinaus muss der Passagier sich anhand eines Führerscheins oder eines anderen rechtskräftigen Dokuments ausweisen.
Wenn der Passagier die gültige Fahrkarte sowie die erhobene Kontrollgebühr nicht umgehend bezahlt, wird eine Einforderung des Gesamtbetrags ausgehändigt und der Passagier muss den Erhalt dieser mit seinem Namen, seiner Adresse, seinem Geburtsdatum und einer Unterschrift sowie dem oben beschriebenen Ausweis quittieren.
Wenn ein Passagier es unterlässt, eine Fahrkarte zu kaufen, sich einer Kontrolle entzieht, versucht, eine ungültige Fahrkarte zu kaufen oder den Kauf oder das Vorzeigen einer Fahrkarte oder Karte verweigert, muss er für eine gültige Fahrkarte sowie die aktuelle Kontrollgebühr bezahlen.
7.3 Mahnungsverfahren bei Kontrollgebühr
Für die Kontrollgebühr gelten folgende Mahnungsverfahren und Gebühren:
Insofern ein Tilgungsplan vereinbart wird, kann die Reederei eine Gebühr pro Tilgungsrate erheben
Insofern eine Mahnung versendet werden muss, kann die Reederei eine Bearbeitungsgebühr pro Brief erheben
Wird der Betrag nach dieser 1. Mahnung nicht bezahlt, wird die Forderung zum Inkasso eingereicht. In Verbindung mit der Einreichung des geschuldeten Betrags zum Inkasso wird eine Inkassogebühr berechnet und bei der Inkassofirma werden Unkosten für die Schuldeintreibung entstehen. Die Inkassogebühr und -unkosten werden dem geschuldeten Betrag angerechnet.
§ 8 Ausfälle/Verspätungen
Die Reederei haftet auf keine Weise für Verluste oder Schäden aufgrund von fehlendem Platz auf den Schiffen, Betriebsstörungen, u. a. auch Betriebseinstellungen aufgrund von Unregelmäßigkeiten, u. a. höhere Gewalt, technische Ursachen, Wasser- und Wetterbedingungen, und behält sich das Recht vor, Änderungen des Fahrplans und der Fahrkartenpreise ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen. Es kann jederzeit ein anderes Schiff als das angekündigte eingesetzt werden. Die Reederei haftet zu keiner Zeit für Verluste, die aufgrund von Anschlussverlusten oder notwendigen Änderungen des Fahrplans entstanden sind.
Wenn ein Passagier eine Reise aufgrund einer großen Verspätung, eines Ausfalls oder aufgrund des Verlusts einer Anschlussverbindung abbricht, kann der Passagier den Preis für den Teil der Reise mit der Reederei rückerstattet bekommen, der aufgrund der Verspätung nicht durchgeführt wird. Die Rückerstattung erfolgt in diesen Fällen für alle Fahrkartentypen innerhalb von 7 Tagen und ohne Gebühr.
Die Rückerstattung der Reederei bei Verspätungen oder Ausfällen kann in keinem Fall höher sein als der Fahrkartenpreis.
Bei der Beförderung von Passagieren haftet die Reederei nicht für die Zeit, bevor die Passagiere an Bord gehen und nachdem sie an Land angekommen sind.
Die Reederei ist nicht verantwortlich für Verluste und Schäden bezüglich Geld, Wertpapieren und anderen Wertgegenständen.
Die Ein- und Ausschiffung von Fahrzeugen erfolgt auf eigene Gefahr und ohne Haftung seitens der Reederei. Die Passagiere sind dazu verpflichtet, ihr Fahrzeug ordnungsgemäß gebremst abzustellen, indem ein Gang eingelegt und die Handbremse gezogen wird.
Für Schäden an Fahrzeugen, die daher stammen, dass diese tiefergelegt, umgebaut oder schwer belastet sind, ist die Reederei nicht zuständig.
Für Spezialausrüstung, u. a. auch Reisegepäck, das außerhalb des Fahrzeugs oder auf dem Fahrzeug angebracht ist und beschädigt wird, während das Fahrzeug in Bewegung ist, wird unabhängig von den Haftungsbedingungen kein Schadensersatz geleistet.
Die Passagiere sind selbst dafür verantwortlich, Motorräder, Mopeds, Scooter u. ä. zu verzurren und es obliegt immer den Passagieren zu sichern, dass das Fahrzeug ausreichend stabil und gesichert ist, um gewöhnlichen Seegang während der Überfahrt widerstehen zu können. Für Schäden an solchen Fahrzeugen, verursacht durch Umfallen oder Verschiebung, ist die Reederei nicht zuständig.
Bei Anfragen bezüglich Gegenständen, die an Bord der Fähre vergessen wurden, wenden Sie sich bitte an die Fährgesellschaft. Die Fährgesellschaft leitet Fundsachen schnellst möglich an die Polizei weiter. Leicht verderbliche Fundsachen werden umgehend entsorgt.
Schäden an persönlichem Eigentum, Fahrzeugen, Reisegepäck oder Frachtgut müssen umgehend und vor Verlassen der Fähre einem der Besatzungsmitglieder der Fähre mitgeteilt werden.
Reklamationen über Bedingungen bezüglich der Reise, die nicht durch Anfrage an das Personal der Fährgesellschaft an Bord oder in einem der Terminals der Fährgesellschaft gelöst werden, können über die Kontaktinformationen der Fährgesellschaft im Internet eingereicht werden.
Die Reklamation muss der Fährgesellschaft spätestens 2 Monate nach dem Ereignis, das der Reklamation zu Grunde liegt, vorliegen. Der Reklamation muss eine Fahrkarte oder Buchungsnummer beigefügt werden.
Gerichtsstand für sämtliche Rechtsstreits, die auf Grundlage einer Transportvereinbarung gemäß den hier vorliegenden allgemeinen Transportbedingungen entstehen, ist Sø- og Handelsretten (See- und Handelsgerichtshof) in Kopenhagen mit der gewöhnlichen Beschwerdemöglichkeit. Die hier vorliegende Vereinbarung schränkt jedoch nicht die Möglichkeit einer gerichtlichen Klage gegen die Reederei bei Københavns Byret (Stadtgericht Kopenhagen) ein.
Die Beförderungsbedingungen gelten seit dem 12. Dezember 2014 mit späteren Änderungen.

References: § 1

§ 3

§ 6

§ 7

§ 9
 § 5
 § 9

§ 3
 § 5
 § 274
 § 9

§ 8