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Timestamp: 2016-10-21 18:23:37+00:00

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5A_18/2015 (10.08.2015)
5A_18/2015 � � Urteil vom 10. August 2015
Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde (KESB) Olten-G�sgen.
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 5. Dezember 2014.
�A.________ (geb. 1927) war mit B.________ (geb. 1925) in zweiter Ehe verheiratet. Seit dem 19. M�rz 2014 lebte B.________ im Alters- und Pflegeheim E.________ in W.________. Am 22. Mai 2015 ist B.________ verstorben. A.________ hat (aus erster Ehe) eine Tochter, C.________, welche in den USA wohnt.
�Nachdem A.________ bereits im Mai 2014 im Kantonsspital Olten hospitalisiert worden war, musste er am 17. Juli 2014 erneut hospitalisiert werden. Am 28. Juli 2014 beantragte die Sozialberatung des Kantonsspitals Olten bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde (KESB) Olten-G�sgen die Pr�fung erwachsenenschutzrechtlicher Massnahmen, insbesondere eine Beistandschaft zur Regelung der finanziellen Belange. Gest�tzt auf einen bei der Sozialregion Unterg�u SRU in Auftrag gegebenen Abkl�rungsbericht vom 27. August 2014 sowie nach Anh�rung von A.________ am 2. September 2014 ordnete die KESB Olten-G�sgen mit Entscheid vom 10. September 2014 f�r A.________ gest�tzt auf Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB eine Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung an und �bertrug der Beist�ndin die Aufgaben, das Einkommen und das Verm�gen von A.________ sorgf�ltig zu verwalten, ihn beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten und im Rechtsverkehr zu vertreten, namentlich im Verkehr mit Beh�rden, �mtern, Banken, Post, (Sozial-) Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen sowie, soweit notwendig, ihn bei Fragen der Unterbringung im Heim zu vertreten (Ziff. 3.1). Als Beist�ndin ernannte die KESB Olten-G�sgen D.________ (Ziff. 3.2). Einer allf�lligen Beschwerde gegen den Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Ziff. 3.3) und f�r den Entscheid eine Geb�hr von Fr. 550.-- erhoben (Ziff. 3.4).
�Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 11. Oktober 2014 beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Beschwerde mit den Antr�gen, anstelle einer Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung nach Art. 394 und 395 ZGB sei eine Begleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB anzuordnen, der Entscheid �ber die Anordnung einer Beistandschaft betreffend seiner Ehefrau B.________ sei mit einer Rechtsmittelbelehrung ihm pers�nlich zu er�ffnen und es seien den Verfahrensbeteiligten und ihm keine Kosten aufzuerlegen. Mit Urteil vom 5. Dezember 2014 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde (Ziff. 1), und auferlegte A.________ die Kosten des Verfahrens vor Verwaltungsgericht (Ziff. 2).
�Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 7. Januar 2015 beantragt A.________ (Beschwerdef�hrer) dem Bundesgericht, anstelle einer Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung nach Art. 394 und 395 ZGB sei eine Begleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB anzuordnen und die Verfahrenskosten - auch die vor der Vorinstanz - seien der KESB Olten-G�sgen aufzuerlegen. Am 27. Januar 2015 reichte der Beschwerdef�hrer eine weitere Eingabe zu den Akten, in welcher er erg�nzende Ausf�hrungen zur Beschwerde vom 7. Januar 2015 machte. Mit Eingabe vom 9. Juni 2015 teilte der Beschwerdef�hrer sodann mit, dass seine Ehefrau B.________ am 22. Mai 2015 verstorben sei.
�Es sind die Akten, in der Sache jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
1.1.�Angefochten ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG) �ber die Anordnung einer Beistandschaft. Der Entscheid ist �ffentlichrechtlich, steht aber in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zivilrecht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG). Die Angelegenheit ist nicht verm�gensrechtlicher Natur (Urteil 5A_702/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 1, nicht publ. in: BGE 140 III 49). Die Beschwerde ist rechtzeitig eingereicht worden (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung (Art. 76 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�Nicht eingetreten werden kann auf die erg�nzenden Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers in seinen Eingaben vom 27. Januar 2015 sowie 9. Juni 2015. Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen. Eine nachtr�gliche Verbesserung und/oder Erg�nzung der Beschwerde ist unzul�ssig (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 BGG; vgl. BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247 f.; Urteil 5A_77/2013 vom 14. Juni 2013 E. 6.3).
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Mit Ausnahme der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 BGG). Es ist allerdings nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen von sich aus zu untersuchen, wenn der Beschwerdef�hrer diese nicht mehr thematisiert (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 137 III 580 E. 1.3 S. 584; je mit Hinweisen). Deshalb ist in der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss auf den angefochtenen Entscheid eingehen und aufzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt; er soll im Schriftsatz mit seiner Kritik an den Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen, die er als rechtsfehlerhaft erachtet (vgl. BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. zu Art. 55 Abs. 1 lit. c OG BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 749). Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) geltend gemacht wird. Diesbez�glich gilt das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde f�hrende Partei muss pr�zise angeben, welches verfassungsm�ssige Recht durch den angefochtenen kantonalen Entscheid verletzt wurde, und im Einzelnen darlegen, worin die Verletzung besteht. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310; 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer kann die Feststellung des Sachverhalts r�gen, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich, ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 III 350 E. 1.3 S. 351).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs. Ihm seien das Schreiben der Sozialberatung des Kantonsspitals wie auch das Protokoll der Befragung durch ein Mitglied der KESB nie vorgelegt worden. Von den ihm nun vorgehaltenen Vorw�rfen (Nichtleeren der Post etc.) habe er deshalb erst durch den Entscheid der Vorinstanz Kenntnis erhalten.
3.2.�Nach Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien eines Verfahrens Anspruch auf rechtliches Geh�r. Dieser Anspruch stellt ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Partei dar und beinhaltet namentlich das Recht der betroffenen Partei, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern (BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 127 I 54 E. 2b S. 56). Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Geh�r bildet der verfahrensrechtliche Anspruch auf Akteneinsicht, f�r das Verfahren vor der Erwachsenenschutzbeh�rde konkretisiert in Art. 449b Abs. 1 ZGB (vgl. Urteil 5A_706/2013 vom 5. Dezember 2013 E. 4.2). Akteneinsicht wird indessen grunds�tzlich nur auf entsprechendes Gesuch hin gew�hrt (BGE 132 V 387 E. 6.2 S. 391; Urteil 2C_440/2014 vom 10. Oktober 2014 E. 6.2), wobei die KESB - unter Vorbehalt �berwiegender entgegenstehender Interessen - auch von sich aus Akten zustellen kann (vgl. Christoph Auer/Mich�le Marti, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 5. Aufl. 2014, N. 18 zu Art. 449b ZGB).
�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r und damit auch der Anspruch auf Akteneinsicht ist formeller Natur. Seine Verletzung f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 137 I 195 E. 2.2 S. 197 mit Hinweis). Vorbehalten bleiben praxisgem�ss F�lle, in denen die Verletzung des Akteneinsichtsrechts nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren rechtliches Geh�r verletzt wurde, sich vor einer Rechtsmittelinstanz �ussern kann, welche sowohl die Tat- als auch Rechtsfragen uneingeschr�nkt �berpr�fen kann. Unter dieser Voraussetzung ist dar�ber hinaus von einer R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwer wiegenden Verletzung des rechtlichen Geh�rs abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung resp. Akteneinsicht gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f.; 132 V 387 E. 5.1; Urteil 4A_29/2014 vom 7. Mai 2014 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 140 III 159; je mit Hinweisen).
3.3.�Anlass zur Pr�fung erwachsenenschutzrechtlicher Massnahmen f�r den Beschwerdef�hrer wie auch f�r seine Ehefrau bildete f�r die KESB Olten-G�sgen das Schreiben der Sozialberatung des Kantonsspitals Olten vom 28. Juli 2014. Ob die KESB Olten-G�sgen dieses Schreiben dem Beschwerdef�hrer zur Kenntnis gebracht hat, ergibt sich nicht aus den Akten. Allerdings l�sst sich dem Schreiben der Sozialberatung des Kantonsspitals Olten entnehmen, dass die Pr�fung erwachsenenschutzrechtlicher Massnahmen in Absprache mit dem Beschwerdef�hrer beantragt wurde. Sodann wird in der dem Be-schwerdef�hrer zugestellten Verf�gung der KESB Olten-G�sgen vom 31. Juli 2014, mit welcher bei der Sozialregion Unterg�u SRU ein Abkl�rungsbericht in Auftrag gegeben wurde, wie auch im Entscheid vom 10. September 2014, mit welchem die Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung angeordnet wurde, festgehalten, dass die KESB mit dem betreffenden Schreiben der Sozialberatung des Kantonsspitals Olten �ber die Situation des Beschwerdef�hrers und seiner Ehefrau informiert worden sei. Der Beschwerdef�hrer hatte somit zumindest Kenntnis von der Existenz dieses Schreibens. Ebenso hatte er Kenntnis von seiner Anh�rung am 2. September 2014. Der Beschwerdef�hrer hatte weder vor Erlass des Entscheids der KESB Olten-G�sgen vom 10. September 2014 noch nach dessen Erlass im Rechtsmittelverfahren vor Vorinstanz um Akteneinsicht und/oder Zustellung des Protokolls seiner Anh�rung ersucht. Ebenso wenig hat er vor Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs resp. seines Anspruchs auf Akteneinsicht moniert. Der Beschwerdef�hrer h�tte sowohl im Verfahren vor der KESB Olten-G�sgen wie auch im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren, in welchem der Sachverhalt wie auch die Rechtsfragen frei �berpr�ft werden konnten und damit eine Heilung einer allf�lligen Verletzung des rechtlichen Geh�rs m�glich gewesen w�re, Gelegenheit gehabt, Einsicht in das Schreiben der Sozialberatung des Kantonsspitals Olten vom 28. Juli 2014 und die Aktennotiz der KESB Olten-G�sgen zu seiner Anh�rung vom 2. September 2014 zu nehmen, respektive diese zu beantragen. Nachdem der Gesuchsteller nicht um Akteneinsicht nachgesucht hat, erweist sich die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs resp. seines Anspruchs auf Akteneinsicht als unbegr�ndet und ist die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen.
4.1.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer sei nicht mehr in der Lage, seine administrativen und finanziellen Angelegenheiten selber innert n�tzlicher Frist zu ordnen. Von der Enkelin der Ehefrau sei gemeldet und von der Abkl�rungsperson der Sozialregion SRU festgehalten worden, dass er eingehende Post teils nicht mehr �ffne und bearbeite. Er habe verschiedentlich zu verstehen gegeben, dass er mit der Situation �berlastet sei und Hilfe ben�tige. Auch wenn der Beschwerdef�hrer geistig uneingeschr�nkt sei, sei er, bedingt durch seine gesundheitlichen Probleme und sein Alter, nicht mehr in der Lage, alle notwendigen administrativen und finanziellen Vorkehren rechtzeitig zu treffen. Aufgrund dieses Schw�chezustands ben�tige er einen Beistand, welcher befugt sei, falls notwendig die f�r ihn erforderlichen Massnahmen vorzunehmen. Es sei keine mildere und dennoch zielf�hrende Massnahme ersichtlich. Dies auch deshalb, weil keine andere nahestehende Person diese Aufgabe �bernehmen k�nne; die pflegebed�rftige Ehefrau lebe seit 19. M�rz 2014 im Pflegeheim E.________ in W.________, die Tochter des Beschwerdef�hrers in den USA. Eine Unterst�tzung durch �ffentliche und private Dienste falle aufgrund der dauernden Hilfsbed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers ausser Betracht. Die gesundheitliche Situation des Beschwerdef�hrers - er leide unter Nesselfieber und habe eine Gehbehinderung - und seine diversen Spitalaufenthalte h�tten gezeigt, dass seine Interessen nicht gen�gend gewahrt blieben, wenn ein Beistand nur auf sein Geheiss handeln d�rfe. Aus den Akten sei zudem ersichtlich, dass es dem Beschwerdef�hrer ohne Hilfe nicht mehr m�glich sei, alleine zu Hause zu leben. Momentan werde seine Betreuung durch die Organisation "Home Instead" sichergestellt. Sollte der Beschwerdef�hrer zu Hause nicht mehr gen�gend betreut werden k�nnen und w�re ein Heimeintritt unumg�nglich, k�nne die Beist�ndin f�r ihn den Heimvertrag unterzeichnen, sollte er dazu nicht mehr in der Lage sein.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des im Erwachsenenschutz geltenden Grundsatzes der Subsidiarit�t (Art. 389 ZGB). Es treffe zwar zu und er willige ein, dass ihm jemand bei der Besorgung der administrativen und finanziellen Angelegenheiten helfe. Seine k�rperlichen Gebrechen, die eine gewisse fremde Hilfe notwendig machten, w�rden jedoch seine Denkf�higkeit nicht beeintr�chtigen. Sein Alter von 87 Jahren und seine k�rperlichen Gebrechen seien kein Grund, ihm seine Handlungsf�higkeit zu entziehen. Er k�nne mit einer Begleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB seine administrativen und finanziellen Angelegenheiten ohne Weiteres erledigen. Eine Vertretungsbeistandschaft sei nicht notwendig.
4.3.�In Art. 389 ZGB unterstellt der Gesetzgeber alle beh�rdlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes den beiden Maximen der Subsidiarit�t und der Verh�ltnism�ssigkeit. Subsidiarit�t (Art. 389 Abs. 1 ZGB) heisst, dass beh�rdliche Massnahmen nur dann anzuordnen sind, wenn die Betreuung der hilfsbed�rftigen Person auf andere Weise nicht angemessen sichergestellt ist (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur �nderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht], BBl 2006 7042 Ziff. 2.2.1). Ist die gebotene Unterst�tzung der hilfsbed�rftigen Person auf andere Art - durch die Familie, andere nahestehende Personen (vgl. dazu Urteil 5A_663/2013 vom 5. November 2013 E. 3) oder private oder �ffentliche Dienste - schon gew�hrleistet, so ordnet die Erwachsenenschutzbeh�rde keine Massnahme an (Art. 389 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB). Kommt die Erwachsenenschutzbeh�rde demgegen�ber zum Schluss, die vorhandene Unterst�tzung der hilfsbed�rftigen Person sei nicht ausreichend oder von vornherein ungen�gend, so muss ihre Massnahme verh�ltnism�ssig, das heisst erforderlich und geeignet sein (Art. 389 Abs. 2 ZGB). Die Erwachsenenschutzbeh�rde hat dabei nicht gesetzlich fest umschriebene, starre Massnahmen, sondern "Massnahmen nach Mass" zu treffen, das heisst solche, die den Bed�rfnissen der betroffenen Person entsprechen (Art. 391 Abs. 1 ZGB). Es gilt der Grundsatz "so viel staatliche F�rsorge wie n�tig, so wenig staatlicher Eingriff wie m�glich" (vgl. Botschaft, a.a.O., 7017 Ziff. 1.3.4). Dies gilt auch f�r die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 ZGB (siehe BGE 140 III 49 E. 4.3.1 S. 51 f.).
4.4.�Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund seiner gesundheitlichen Situation - Nesselfieber und Gehbehinderung - und seines Alters dauernd hilfsbed�rftig und auf Unterst�tzung angewiesen ist. Dies wird denn auch vom Beschwerdef�hrer nicht bestritten. Von ihm ebenfalls nicht in Abrede gestellt wird, dass keine nahestehende Person diese Aufgabe �bernehmen k�nnte und eine Unterst�tzung durch �ffentliche und private Dienste ausser Betracht f�llt. Die Anordnung einer erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme verletzt daher den Grundsatz der Subsidiarit�t nicht. Indessen ist zu pr�fen, was der Beschwerdef�hrer mit seinen Ausf�hrungen denn auch sinngem�ss r�gt, ob die Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft mit den der Beist�ndin �bertragenen Aufgaben den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit verletzt.
4.5.1.�Eine Begleitbeistandschaft wird mit Zustimmung der hilfsbed�rftigen Person errichtet, wenn diese f�r die Erledigung bestimmter Angelegenheiten begleitende Unterst�tzung braucht (Art. 393 Abs. 1 ZGB). Die Begleitbeistandschaft schr�nkt die Handlungsf�higkeit der betroffenen Person nicht ein (Art. 393 Abs. 2 ZGB). Sie bildet die mildeste Form der Beistandschaften. Zwingendes Erfordernis ist - unter anderen - die Zustimmung der betroffenen Person. Ein sp�terer Widerruf der Zustimmung f�hrt zur Aufhebung der Massnahme, selbst wenn die anderen Voraussetzungen f�r die Massnahme, insbesondere die Unterst�tzungsbed�rftigkeit der betroffenen Person, weiterhin gegeben sind. Im Vordergrund steht bei der Begleitbeistandschaft die Beratung und Vermittlung von Hilfe zur Selbsthilfe um die Selbstbestimmung der betroffenen Person zu erhalten und zu f�rdern. Diese muss aber selber handeln. Der Begleitbeistand kann nicht f�r die betroffene Person handeln und diese muss sich Handlungen des Beistands weder gefallen noch anrechnen lassen ( HELMUT HENKEL, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 5. Aufl. 2014, N. 2, N. 7, N. 20 und N. 27 zu Art. 393 ZGB).
4.5.2.�Eine Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbed�rftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten werden muss (Art. 394 Abs. 1 ZGB). Voraussetzung ist, dass der f�r die Anordnung einer erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme erforderliche Schw�chezustand bewirkt, dass die hilfsbed�rftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht oder nicht zweckm�ssig erledigen kann, ihr Wohl dadurch in relevanter Weise gef�hrdet ist, und sie deshalb vertreten werden muss. Eine Vertretungsbeistandschaft ist unter anderem angezeigt, wenn die hilfsbed�rftige Person als Folge des Schw�chezustands nicht in der Lage ist, sich um bestimmte Angelegenheiten zu k�mmern oder sich v�llig passiv verh�lt, und sich deshalb nicht um diese Angelegenheiten k�mmert (Helmut Henkel, a.a.O., N. 7 f. zu Art. 394 ZGB). Der Beistand vertritt die verbeist�ndete Person im Rahmen der ihm �bertragenen Aufgaben selbst�ndig und direkt, auch ohne Einverst�ndnis des Verbeist�ndeten ( HELMUT HENKEL, a.a.O., N. 18 und N. 20 zu Art. 394 ZGB). Die Vertretungsbeistandschaft schr�nkt indessen die Handlungsf�higkeit der verbeist�ndeten Person grunds�tzlich nicht ein, sofern die Erwachsenenschutzbeh�rde nichts anderes verf�gt hat (Art. 394 Abs. 2 ZGB e contrario, Urteil 5A_702/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 3, nicht publ. in: BGE 140 III 49). Der Verbeist�ndete kann deshalb auch in den dem Beistand �bertragenen Aufgabenbereichen weiterhin selbst handeln. F�r die in Art. 416 Abs. 1 ZGB aufgez�hlten Gesch�fte, die der Beistand in Vertretung der betroffenen Person vornimmt, ist zudem die Zustimmung der Erwachsenenschutzbeh�rde erforderlich, es sei denn, der in seiner Handlungsf�higkeit nicht eingeschr�nkte urteilsf�hige Verbeist�ndete erteile seine Zustimmung (Art. 416 Abs. 1 und 2 ZGB; HELMUT HENKEL, a.a.O.,N. 20 und N. 23 zu Art. 394 ZGB). Dazu z�hlt auch der Abschluss von Dauervertr�gen �ber die Unterbringung der betroffenen Person (Art. 416 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB). Ist die hilfsbed�rftige Person im Bereich der Verm�gensverwaltung zu vertreten, so ist die Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 ZGB gest�tzt auf Art. 395 ZGB entsprechend zu erg�nzen ( HELMUT HENKEL, a.a.O.,N. 1 zu Art. 395 ZGB).
4.6.�Die Vorinstanz hat weiter verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer wegen seiner gesundheitlichen Probleme und seines Alters nicht mehr in der Lage ist, seine administrativen und finanziellen Angelegenheiten innert n�tzlicher Frist zu ordnen und alle notwendigen finanziellen Vorkehren rechtzeitig zu treffen, insbesondere als er eingehende Post teils nicht mehr �ffnet und bearbeitet. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf und erhebt auch keine dem R�geprinzip gen�gende R�ge, inwiefern diese Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig bzw. willk�rlich oder auf einer Rechtsverletzung nach Art. 95 BGG beruhen sollen. Ist der Beschwerdef�hrer indessen nicht mehr in der Lage, rechtzeitig seine administrativen und finanziellen Angelegenheiten zu besorgen, hat es die Vorinstanz resp. die KESB Olten-G�sgen zu Recht als angezeigt erachtet, in diesen Belangen eine Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung anzuordnen. Die vorwiegend auf Beratung ausgerichtete Begleitbeistandschaft ist nicht ausreichend, den mit der Erledigung dieser Angelegenheiten �berforderten Beschwerdef�hrer zu unterst�tzen. Eine Unterst�tzung ist nur m�glich, wenn die ernannte Beist�ndin in Phasen der Passivit�t des Beschwerdef�hrers, �berforderungs- oder gesundheitsbedingt, f�r ihn handeln kann. Dies bedingt eine Vertretungsbefugnis der Beist�ndin und deren Erm�chtigung, das Verm�gen des Beschwerdef�hrers zu verwalten, ansonsten die finanziellen Angelegenheiten nicht geregelt werden k�nnen. Aus den vorinstanzlichen Feststellungen ergibt sich weiter, dass der Beschwerdef�hrer ohne externe Hilfe nicht mehr alleine zu Hause leben kann. Nachdem die Spitex ihre Dienste per 31. August 2014 eingestellt hatte, wurde die Betreuung durch die Organisation "Home Instead" sichergestellt. Die Betreuungssituation des Beschwerdef�hrers bedarf daher der regelm�ssigen Kontrolle, und es verletzt kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz resp. die KESB Olten-G�sgen der Beist�ndin zus�tzlich die Aufgabe �bertragen hat, den Beschwerdef�hrer - soweit notwendig - bei Fragen der Unterbringung im Heim zu vertreten. Angesichts der dargelegten Unterst�tzungsbed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers erweist sich die von der Vorinstanz resp. der KESB Olten-G�sgen angeordnete Vertretungsbeistandschaft mit den der Beist�ndin �bertragenen Aufgabenbereichen als erforderlich und geeignet, mithin verh�ltnism�ssig, dem Beschwerdef�hrer die erforderliche Unterst�tzung zukommen zu lassen.
�Kernanliegen des Beschwerdef�hrers in seiner Beschwerde scheint der Entzug der Handlungsf�higkeit zu sein. Diesbez�glich ist festzuhalten, dass ihm die Handlungsf�higkeit weder beschr�nkt noch entzogen worden ist. Der Beschwerdef�hrer ist weiterhin berechtigt, seine finanziellen und administrativen Angelegenheiten selber zu besorgen, soweit er dazu selbst in der Lage ist. Auch ist dem angefochtenen Entscheid und der Verf�gung der KESB Olten-G�sgen nicht zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer gegen seinen Willen in ein Heim eingewiesen werden sollte. Wie bereits erw�hnt br�uchte es f�r die Unterbringung des Beschwerdef�hrers in einem Heim die Zustimmung der KESB Olten-G�sgen (Art. 416 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB), sollte der Beschwerdef�hrer zu gegebenem Zeitpunkt mit einem �bertritt in eine solche Institution nicht einverstanden sein. Auch unter diesem Aspekt ist die angeordnete Massnahme als verh�ltnism�ssig zu bezeichnen.
�Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde KESB Olten-G�sgen und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 394
 Art. 395
 Art. 394
 Art. 393
 Art. 394
 Art. 393
 BGE 
 Art. 46
 Art. 43
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 55
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 449
 Art. 449
 BGE 
 Art. 393
 Art. 389
 Art. 394
 Art. 395
 BGE 
 Art. 393
 Art. 394
 Art. 394
e contrario
 BGE 
 Art. 416
 Art. 394
 Art. 394
 Art. 395
 Art. 395
 Art. 95