Source: http://palikanon.com/khuddaka/jataka/j438.htm
Timestamp: 2017-04-24 01:25:09+00:00

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Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 438. Die Erzählung von dem Rebhuhn (Tittira-Jātaka)
„Der die drei Jungen aufgefressen“ §A. Dies erzählte der Meister, da er im Jetavana verweilte, mit Beziehung auf den Mordversuch des Devadatta. —
Zu dieser Zeit nämlich begannen die Mönche in der Lehrhalle folgendes Gespräch: „Ach, Freund, Devadatta ist schamlos und unedel. Er hat sich mit Ajātasattu zusammengetan und wendet nun, den völlig Erleuchteten, den Träger der höchsten Tugend, zu ermorden, verschiedene Mittel an, wie das Aussenden von Bogenschützen, das Herabwerfen eines Felsblockes und das Loslassen des Elefanten Nalagiri
[1].“ Da kam der Meister und fragte: „Zu welcher Unterhaltung, ihr Mönche, habt ihr euch jetzt hier niedergelassen?“ Als sie antworteten: „Zu der und der“, sprach er: „Nicht nur jetzt, ihr Mönche, sondern auch früher schon bemühte sich Devadatta, mich zu ermorden; jetzt aber vermochte er mir nicht einmal Furcht einzuflößen.“ Nach diesen Worten erzählte er auf ihre Bitten folgende Begebenheit aus der Vergangenheit.
§1. „Der dir die Jungen aufgefressen, obwohl du ihn gespeist, die braven, dem schlage deinen Zahn ins Fleisch; nicht lebend soll er dir entkommen.“
§2. „Ein blut'ger Mörder ist der Mann, befleckt wie einer Amme Kleid;
§4. „Warum kommst du, Subahu [5], voller Eile zu mir heran mit dem Brahmanenjüngling? Was willst du Nützliches mit ihm beginnen? Erzähl es mir, der ich dich darnach frage.“
§6. „Was ist es, das der Mann hier sonst begangen, was seiner Handlungsweise könnt' entsprechen?
Was hörtest du von ihm für ein Geständnis, dass du ihn in Verdacht hast ob des Rebhuhns?“
§8. Die Vögel fing er, maß die Pfosten ab [6], Augen verdarb er [7], gab das Frommsein auf; Verbrechern wusch das Blut er ab zur Nachtzeit, verbrannt sind ihm die Hände von Almosen [8].
§9. Dies, hört' ich, sind die Taten, die er früher beging und die zu seinem Treiben passen. Auch sieht ein Stück der Federn man an ihm; die Kuh er tötet', — warum nicht das Rebhuhn?“
§A2. Nachdem der Meister diese Unterweisung beschlossen, fügte er hinzu: „So, ihr Mönche, war Devadatta auch früher schon auf meine Ermordung bedacht.“ §C. Dann verband er das Jātaka mit folgenden Worten: „Damals war der Asket Devadatta, die Rieseneidechse war Kisagotami, der Tiger war Mogallāna, der Löwe Sāriputta, der weitberühmte Lehrer war Kassapa, das weise Rebhuhn aber war ich.“
[4] Dies ist auch die Strophe des Jātaka 72.

References: §1

§2

§4

§6

§8

§9