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Timestamp: 2020-02-26 00:26:52+00:00

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Gehölzschutzsatzung | Gemeindeverwaltung Rossau
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Aufgrund von § 22 und § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 des Sächsischen Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Sächsisches Naturschutzgesetz – SächsNatSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Oktober 1994 (SächsGVBl. S. 1601; berichtigt 1995, S. 106) geändert durch Gesetz vom 18. März 1999 (SächsGVBl. S. 85) hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 23.10.2000 folgende Satzung erlassen:
Bäume mit einem Stammumfang von 30 Zentimetern und mehr, gemessen in 1 Meter Höhe vom Erdboden aus. Bei mehrstämmigen Bäumen ist der Stammumfang nach der Summe der Stammumfänge zu berechnen. Liegt der Kronenansatz niederiger, so ist der Stammdurchmesser und mittelbar unter dem Kronenansatz maßgebend.
Bäume mit einem Stammumfang von 30 Zentimetern und mehr, wenn sie in einer Gruppe von mindestens 5 Bäumen so zusammenstehen, dass der Abstand zwischen den einzelnen Stämmen nicht mehr als 5 Meter beträgt.
Ersatzpflanzungen, die aufgrund von Anordnungen nach § 8 dieser Satzung sowie aufgrund sonstiger Rechtsvorschriften angelegt wurden, unabhängig von ihrem Stammumfang, bei Hecken und Sträuchern unabhängig von ihrer Höhe bzw. Länge.
Sträucher einheimischer Pflanzenarten von mindestens 2,0 Metern Höhe.
Hecken aus einheimischen Gehölzen im Innenbereich (§ 34 Baugesetzbuch – BauGB) ab 10 Metern Länge, im Außenbereich (§ 35 BauGB) ab 5 Metern Länge.
in öffentlichen Park- und Grünanlagen gepflanzte oder gepflegte Gehölze, unabhängig von ihrer Größe.
Bei Bäumen mit kugel- bis eiförmiger Krone der Wurzelbereich unterhalb der Baumkronen, zuzüglich 1,5 Meter nach allen Seiten.
Bei Bäumen mit säulen- bzw. schlank kegelförmiger Krone der Wurzelbereich unterhalb der Baumkrone, zuzüglich 5 Meter nach allen Seiten.
Bei Sträuchern der Wurzelbereich unterhalb der Strauchkronen, mindestens aber 2 Quadratmeter um den Mittelpunkt des Strauches herum.
Bei Hecken der Wurzelbereich unterhalb der heckenbildenden Strauchkronen, zuzüglich 1 Meter nach allen Seiten.
Gehölze in Baumschulen und Gärtnereien, die zu gewerblichen Zwecken herangezogen werden,
Obstbäume in erwerbswirtschaftlichen genutzten Obstplantagen und auf Privatgrund-stücken im Innenbereich sowie Obstgärten im Außenbereich, außer Streuobstwiesen und geschützte Obstanlagen,
Gehölze im Wald im Sinne von § 2 des Waldgesetzes für den Freistaat Sachsen,
Gehölze an öffentlichen Straßen, in deren Entwässerungsbereich, an Gleisanlagen und an Wasserstraßen, soweit die bestimmungsgemäße Nutzung dieser Anlagen durch diese Gehölze erheblich eingeschränkt oder behindert wird oder Vorschriften dies erfordern,
Gehölze in Kleingärten im Sinne des Bundes-Kleingartengesetzes
(6) Diese Satzung ist nicht anzuwenden, soweit über eine erhebliche oder nachhaltige Beeinträchtigung von nach den Absätzen 1 bis 3 geschützten Gehölzen im Rahmen der Eingriffsregelung nach den §§ 8 – 11 SächsNatSchG zu entscheiden ist.
die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts sicherzustellen,
die Durchgrünung des Gemeindegebietes zu gewährleisten bzw. zu erreichen,
das Orts- und Landschaftsbild zu beleben und zu gliedern,
zur Erhaltung und Verbesserung des örtlichen Kleinklimas beizutragen,
den Biotopverbund mit den angrenzenden Teilen von Natur und Landschaft zu erhalten bzw. herzustellen,
schädliche Einwirkungen, insbesondere Luftverunreinigungen und Lärm abzuwehren,
Lebensräume für Tiere zu erhalten,
einen artenreichen Gehölzbestand zu erhalten.
den nach § 1 Absatz 3 geschützten Wurzelbereich durch Befahren mit Kraftfahrzeugen einschließlich des Parkens und des Abstellens sowie durch Ablagern von Gegenständen, Aufbringen von Asphalt, Beton oder ähnlichen wasserundurchlässigen Materialien so zu verdichten bzw. abzudichten, dass die Vitalität der Gehölze beeinträchtigt wird,
näher als 1,5 Meter von der Stammbasis nach § 1 geschützter Gehölze entfernt Abgrabungen, Ausschachtungen oder Aufschüttungen vorzunehmen,
im nach § 1 Absatz 3 geschützten Wurzelbereich oder oberirdischen Bereich nach § 1 geschützter Gehölze feste, flüssige oder gasförmige Stoffe auszubringen bzw. freizusetzen, welche geeignet sind, das Gehölzwachstum zu gefährden,
an nach § 1 geschützten Gehölzen Werbematerial wie Plakate, Schilder, Hinweistafeln usw. anzukleben, zu nageln, zu schrauben oder auf sonstige schädigende Weise anzubringen,
an nach § 1 geschützten Gehölzen Weidezäune bzw. Halterungen für Weidezäune zu befestigen,
die Rinde nach § 1 geschützter Gehölze abzuschneiden, abzuschälen oder sonst wie zu entfernen.
überwiegende Gründe des Gemeinwohls die Befreiung erfordern,
dies zur Errichtung, Änderung oder Erweiterung baulicher Anlagen, einschließlich Ver- und Entsorgungsleitungen, nach den Vorschriften der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) im Innenbereich erforderlich ist und eine Standortänderung der baulichen Anlage aus Gründen des Gehölzschutzes nicht zumutbar wäre,
die nach § 1 geschützten Gehölze eine Gefahr darstellen.
die übliche Nutzung der nach § 1 geschützten Gehölze, gestalterische Maßnahmen zu ihrer Eingliederung in die Bebauung sowie Maßnahmen, die ihrer Pflege und Erhaltung dienen der die zur ordnungsgemäßen und sicheren Nutzung von Anlagen erforderlich sind. Die Maßnahmen haben dem jeweiligen Stand fachlicher Erfahrungen und Techniken zu ent
unaufschiebbare Maßnahmen zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Personen und Sachen insbesondere bei Maßnahmen, die der Erfüllung der allgemeinen Verkehrssicherungs
entgegen § 4 Absatz 2 Nr. 1 den Boden im nach § 2 Absatz 3 geschützten Wurzelbereich 1 Meter,
entgegen § 4 Absatz 2 Nr. 2 näher als 1,5 Meter von der Stammbasis, tätig ist.
bauliche Anlagen errichtet, ändert oder erweitert, einschließlich Ver- und Entsorgungsleitungen, und die entgegen
entgegen § 5 Nr. 2 nach § 1 geschützte Gehölze entfernt, wenn sie keine Gefahr darstellen.
seiner Anzeigepflicht gemäß § 6 Nr. 2 Satz 2 nicht oder nicht fristgerecht nachkommt,
auf Grundlage von § 8 angeordnete Ersatzpflanzungen oder Sanierungsmaßnahmen nicht, nicht fristgerecht oder nicht ordnungsgemäß durchführt,
den mit einer Befreiung nach § 5 verbundenen Nebenbestimmungen nicht, nicht fristgerecht oder nicht ordnungsgemäß nachkommt.
(2) Gleichzeitig tritt die Satzung zur Festsetzung geschützter Landschaftsbestandteile – Schutz des Baumbestandes auf dem Gebiet der früheren Gemeinde Rossau vom 31.01.1994 außer Kraft.
der Bürgermeister dem Beschluß nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeiten widersprochen hat,
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References: § 22
 § 50
 § 8
 § 2
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 4
 § 2
 § 4
 § 5
 § 1
 § 6
 § 8
 § 5
 § 52