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Timestamp: 2019-06-20 11:11:50+00:00

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§ 99 BGB: Früchte
§ 99 BGB
§ 98 BGB
BGH, URTEIL vom 4.11.1988, Az. III ZR 193/87 Früchte sind die Erzeugnisse (alle natürlichen Tier-und Bodenprodukte) der Sache und die bestimmungsgemäße Ausbeute, d.h. die Bestandteile, die der Substanz der Sache entnommen werden, und die Erträge, die eine Sache aufgrund eines Rechtsverhältnisses über die Sache gewährt, z.B. wiederkehrende Gegenleistungen für die Überlassung einer Sache zu dem Gebrauch aufgrund eines Mietvertrages (MünchKomm/Holch § 99 BGB Rn. 2-5).
BGH, BESCHLUSS vom 5.3.2009, Az. Früchte sind auch die Erträge, welche eine Sache vermöge eines Rechtsverhältnisses gewährt (§ 99 Abs.3 BGB), also die Gegenleistung für die Überlassung der Sache an andere zur Nutzung (MünchKomm-BGB/Holch, 5. Aufl., § 99 Rdn. 6; Staudinger/Jickeli/Stieper, BGB [2004], § 99 Rdn. 18).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. IX ZR 160/04 Der rechtsgeschäftliche Erwerb der Miet- oder Pachtforderung, die als mittelbare Sachfrucht des Grundstücks im Sinne des § 99 Abs.3 BGB anzusehen ist (BGHZ 109, 111, 116), kann dessen Beschlagnahme nicht ersetzen.
BGH, Beschluss , Az. das Pfandrecht des Verpächters auf die Früchte des Grundstücks.» Zu den Früchten des Grundstücks für den Verpächter gehört nach § 99 Abs 3 BGB der Pachtsinsanspruch des Pächters‘gegen den Unterpacht er (Staudinger, 9«, Aufl 1928, § 585 Bern II l'a)j für diesen Pachtzins des Pächters haften wieder die vom Unterpächter zu ziehenden natürlichen Früchteo Bas Pfandrecht des Verpächters.
BGH, URTEIL vom 3.5.1981, Az. IVa ZR 195/80 10 zugszinsen, sind Früchte im Sinne von § 99 Abs.3 BGB (vgl. Soergel/Baur 11. Aufl. Rdn. 15; Staudinger/Dilcher 12. Aufl. Rdn. 15 jeweils zu § 99).

References: § 99

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 § 99
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 § 585
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