Source: https://veteranenkultur.de/satzung-verein-veteranenkultur-e-v-festgelegt-am-16-11-2019/
Timestamp: 2020-06-03 19:13:17+00:00

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Die Satzung - Veteranenkultur
Hier stellen wir Ihnen unsere Satzung vor, welche am 16.11.2019 in der Gründungsversammlung beschlossen wurde.
Der Verein trägt den Namen Veteranenkultur.
Der Sitz des Vereins ist Köln
Der Verein Veteranenkultur verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
a) Die Betreuung von Soldaten und Reservisten mit und ohne Einsatzerfahrung, im Hinblick auf die Reintegration in die Gesellschaft, nach Ihrem Ausscheiden aus der Bundeswehr.
Angebot von künstlerischen und sportlichen Aktivitäten, sowie Freizeitbetreuung.
Ausführung von Öffentlichkeitsarbeit
Schaffung von gemeinsamen Räumen, in dem sich die Veteranen mit der Zivilgesellschaft begegnen können und somit voneinander lernen
Die Vermittlung von Einsatzsoldaten/innen als Referenten
Sichtbarmachung des Berufes und den möglichen Folgen
b) Die Förderung der Hilfe von Kriegsopfern, Kriegshinterbliebenen, Kriegsbeschädigten sowie die Förderung des Andenkens an die Kriegsopfer. Dies schließt einsatzgeschädigte Soldaten und ihre Hinterbliebene ein.
Initiativen, die Umsetzung und Unterstützung zur Installation von Gedenkmälern der gefallen Soldaten der Bundeswehr im öffentlichem Raum.
Teilnahme und Organisation von Gedenkveranstaltungen für Veteranen
Einsetzung für einen offiziellen Veteranentag.
Für Hinterbliebene von Kriegsopfern und Angehörige von Kriegsbeschädigten, Vermittlung von Angeboten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Sport sowie Angebote aus dem
Bereich Freizeit.
aktive Jugendarbeit in der Form von Freizeitangeboten für die Kinder und Jugendlichen von Soldaten der Bundeswehr.
Durchführung von Ferienfreizeiten für Jugendliche (im Sinne des § 7 Abs. 1 Nr. 4 SGB VIII).
Durchführung von Jugendbegegnungen auf nationaler wie internationaler Ebene.
Durchführung von Bildungsmaßnahmen zur persönlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung von Jugendlichen.
d) Die Förderung von Kunst und Kultur
Förderung der Musik, wie beispielsweise durch die Veranstaltung von Konzerten, Musikwettstreiten oder der Unterhaltung eigener Musikgruppierungen.
Förderung der Kunst wie beispielsweise durch die Veranstaltung von Workshops, Kunstprojekten aus dem Bereich Film, Fotografie, bildende Künste.
Die Durchführung von Kunstwettbewerben und Ausschreibung eines Kunstpreises.
Durchführung von Ausstellungen und Themenausstellungen.
Förderung von Tanz und Theater wie beispielsweise durch die Unterhaltung einer Tanz- und Theatergruppe.
Durchführung von Aufführungen.
Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Sinne des § 68 Nr. 7 AO,
e) Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke
Die Formulierung und Förderung gemeinsamer Interessen, die einem gesellschaftlichem Zusammenhalt dienen.
Es soll der Aufbau von bundesweiten Strukturen gefördert werden, zum Austausch und gemeinsamen Dialog
Die Ausführung von Öffentlichkeitsarbeit und Bildung von Arbeitsgruppen für gemeinnützige Projekte
Der Förderung gesellschaftlichem Zusammenhalt beispielsweise durch Unterhaltung von
Diskussionsgruppen und die Durchführung von Podiumsdiskussionen.
Allgemeine Kontaktaufnahme und Einladung zur Entwicklung einer Veteranenkultur.
Vermittlung von Einsatzveteranen und ehemaligen Soldaten an Schulen
f) Die Förderung der Völkerverständigung
Pflege der Kontakte zu internationalen Nachbarvereinigungen der Veteranen, insbesondere, um sich so für ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa einzusetzen.
Teilnahme an internationalen Veteranenveranstaltungen
Durchführung von gemeinsamen Gedenkveranstaltungen.
g) Die Förderung des Sports.
Die Bildung von Sportgruppierungen wie z.b. Fussball, Radfahren, Wandern oder Laufen.
Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen.
Die Ausrichtung und Teilnahme von Fußballturnieren, Wanderveranstaltungen, Rallyes oder Rennen etc.
Mittel aus dem Verein dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand
Als Ehrenmitglied kann aufgenommen werden, wer die Ziele des Vereins unterstützt. Die Aufnahme von Ehrenmitgliedern erfolgt durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Ehrenmitgliedschaft für eine Person muss von einem Mitglied des Vereins beim Vorstand schriftlich beantragt werden. Ehrenmitglieder haben keine Stimmberechtigung, in allen Angelegenheiten des Vereins.
Die Fördermitgliedschaft wird nach schriftlichem Antrag durch den Vorstand entschieden. Die Fördermitgliedschaft beinhaltet keine Stimmberechtigung.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat, jeweils zum Ende des Geschäftsjahres, gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich, binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.
§9 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft
Jedes Mitglied ist verpflichtet den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag bis zum 01.03. des Geschäftsjahres zu zahlen.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben. Innerhalb von jedem Geschäftsjahr, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.
Das Stimmrecht kann nur persönlich oder und für maximal zwei Mitglieder unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
Satzungsänderungen (sofern nicht wie in § 13 erwähnt und notwendig) und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Die Mitgliedsversammlung, kann die Bildung weiterer Gremien und Arbeitsgruppen bestimmen.
1. Gesetzlicher Vorstand
Der Vorstand im Sinn des §26 BGB besteht aus
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
Rechtsverbindliche Erklärungen des Vereines werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.
2.Erweiterter Vorstand
Der erweiterte Vorstand (im Folgenden als Vorstand bezeichnet) besteht aus dem gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB sowie Beisitzern.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden, die mindestens 12 Monate im Verein sind, Ausnahme Gründungsmitglieder.
Erstattung der Tätigkeitsberichte,
Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von dessen Stellvertreter einberufen und geleitet.
Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung des Vorstandes ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Die Verteilung und Beschreibung der Aufgabengebiete, legt der Verein in seiner Geschäftsordnung fest.
Der Verein kann sich eine Geschäftsordnung geben. Diese wird vom Vorstand mit einfacher beschlossen.
Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden vom Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden
Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am „Schwarzen Brett“. Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist nicht zulässig
Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Vereins- Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zu seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.
Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied ebenfalls einverstanden, dass Fotos von Vereinsveranstaltungen auf denen das Mitglied abgebildet ist, im Rahmen von Veröffentlichungen des Vereines, z.B. auf der Homepage oder in Printmedien veröffentlicht werden. Jedes Mitglied hat das Recht, der Veröffentlichung zu widersprechen, es sei denn, die Veröffentlichung wäre nach § 23 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie auch ohne Zustimmung zulässig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 16.11.2019 beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: § 7
 § 68

§9
 § 13
 §26
 § 26
 § 23