Source: https://www.fachwirt-weiterbildung.de/arbeitsschutz.php
Timestamp: 2019-04-19 23:09:25+00:00

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Arbeitschutz umfasst Maßnahmen und Vorkehrungen, die Beschäftigte vor Gefahren und gesundheitlichen Schäden schützen. Diese werden im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) geregelt.
Grundpflichten gemäß § 3 ArbSchG
Der Arbeitgeber hat alle Maßnahmen zum Schutz der AN zu treffen
Vorkehrungs- und Bereitstellungspflicht
Pflicht zur Kostenübernahme
Beurteilung, Analyse und Dokumentation §§ 5, 6 ArbSchG
Sorgfältige Aufgabenübertragung § 7 ArbSchG
Zusammenarbeit mit anderen Arbeitgebern § 8 ArbSchG
Vorkehrungen bei besonderen Gefahren § 9 ArbSchG
Erste Hilfe und arbeitsmedizinische Vorsorge §§ 10, 11 ArbSchG
Unterweisung der Beschäftigten § 12 ArbSchG
Unterrichtung und Anhörung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes § 14 ArbSchG
Allgemeine Grundsätze gemäß § 4 ArbSchG
Pflicht zur Gefährdungsvermeidung
Pflicht zur Bekämpfung von Gefahren
Überprüfung des Technikstandes
Schutz besonderer schutzbedürftiger Personen
Pflicht zur Anweisung
Verantwortung des Arbeitnehmers:
Pflicht zur Eigensorge § 15 Abs. 1 ArbSchG
Pflicht zur Fremdsorge gegenüber Kollegen, Arbeitgeber und Dritten § 15 Abs. 1 ArbSchG
Pflicht zur ordnungsgemäßen Verwendung der Arbeitsmittel § 15 Abs. 2 ArbSchG
Pflicht zur Gefahr- und Defektmeldung § 16 Abs. 1 ArbSchG
Pflicht zur Unterstützung der Betriebsärzte und Fachkräfte der Arbeitssicherheit
Mitteilungspflichten § 16 Abs. 2 ArbSchG
Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht gemäß § 87 Abs. 1 BetrVG, soweit gemäß § 91 BetrVG soweit Änderungen am Arbeitsplatz erfolgen.
Arbeitsschutz für schutzbedürftige Personen
Werdende oder stillende Mütter:
§ 2 MuSchG - Gestaltung des Arbeitsplatzes: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitsplatz für Mütter besonders anzupassen (Sitzgelegenheiten; Möglichkeit, um sich auszuruhen)
§ 4 MuSchG - Weitere Beschäftigungsverbote: Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten, gesundheitsgefährdenden Arbeiten oder unter extremen Verhältnissen beschäftigt werden.
§ 3 MuSchG Abs. 2 - Beschäftigungsverbote für werdende Mütter: Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigt werden, es sei denn Sie erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden.
§ 6 MuSchG Abs. 1 - Beschäftigungsverbote nach der Entbindung: Mütter dürfen bis acht Wochen nach der Entbindung, bei Früh- und Mehrlingsgeburten bis Ablauf von 12 Wochen nach der Entbindung, nicht beschäftigt werden.
§ 28 JArbSchG Abs. 1 - Menschengerechte Gestaltung der Arbeit: Der Arbeitgeber hat bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes darauf zu achten, dass der Jugendliche vor Gefahren und Beeinträchtigungen der körperlichen und seelischen Entwicklung geschützt wird. (Untertagebau)
Schwerbehinderte Menschen haben Anspruch auf zusätzlichen Urlaub und genießen besonderen Schutz bei Kündigungen. Siehe SGB IX.
Gesamtbewertung: 3.3 /5

References: § 3
 § 7
 § 8
 § 9
 § 12
 § 14
 § 4
 § 15
 § 15
 § 15
 § 16
 § 16
 § 87
 § 91

§ 2

§ 4

§ 3

§ 6

§ 28