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Timestamp: 2017-05-28 14:48:49+00:00

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Satzung : DRK Ortsverein Gebhardshain e. V.
Satzung des DRK Ortsvereins Gebhardshain e. V. 1.Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen § 1 Selbstverständnis
(1) Der „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V." ist die Gesamtheit seiner Gliederungen (Organisationen und Einrichtungen) sowie deren Mitglieder auf seinem Gebiet. Die Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz steht ohne Unterschied der Nationalität, der Rasse, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der Religion und der politischen Überzeugung allen offen, die gewillt sind, bei der Erfüllung der Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes mitzuwirken.
(2) Der „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V.“ ist Mitgliedsverband des „Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Altenkirchen e.V.“
(3) Das Deutsche Rote Kreuz ist die nationale Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Als Teil davon nimmt der „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V.“ die Aufgaben wahr, die sich aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen, den Zusatzprotokollen und den Beschlüssen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Konferenzen ergeben. Er achtet auf deren Durchführung in seinem Gebiet und vertritt in Wort, Schrift und Tat die Ideen der Nächstenliebe, der Völkerverständigung und des Friedens.
(4) Das Deutsche Rote Kreuz ist von der Bundesregierung und vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz als nationale Rotkreuz-Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland im Sinne der Genfer Rotkreuz-Abkommen anerkannt und wirkt im ständigen Sanitätsdienst der Bundeswehr unter der Verantwortung der Bundesregierung als freiwillige Hilfsgesellschaft mit. (5) Der „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V.“ nimmt die Interessen derjenigen wahr, die der Hilfe und Unterstützung bedürfen, um soziale Benachteiligung, Not und menschenunwürdige Situationen zu beseitigen sowie auf die Verbesserung der individuellen, familiären und sozialen Lebensbedingungen hinzuwirken.
(7) Der „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V. bekennt sich zu den sieben Grundsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Diese Grundsätze sind für ihn und seine Gliederungen sowie deren Mitglieder verbindlich.
§ 2 Aufgaben (1) Der „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V.“ stellt sich aufgrund seines Selbstverständnisses (§ 1) und seiner Möglichkeiten (§ 23) insbesondere folgende Aufgaben:– Verbreitung der Kenntnis des Humanitären Völkerrechts sowie der Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung– Hilfe für die Opfer von bewaffneten Konflikten, Naturkatastrophen und anderen Notsituationen– Verhütung und Linderung menschlicher Leiden, die sich aus Krankheit, Verletzung, Behinderung oder Benachteiligung ergeben– Förderung der Gesundheit, der Wohlfahrt und der Jugend– Förderung der Entwicklung nationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.
(2) Der Ortsverein wirbt für seine Aufgaben in der Bevölkerung, sammelt für die Erfüllung dieser Aufgaben Spenden und stellt Hilfsmittel bereit. (3) Die Aufgaben im Zivilschutz, Katastrophen- und Erweiterten Katastrophenschutz, Rettungsdienst/Krankentransport, Blutspendedienst sowie die Ausrüstung und Ausbildung der Rotkreuz-Gemeinschaften sind Gemeinschaftsaufgaben aller Gliederungen des DRK in Rheinland-Pfalz.
(4) Der Ortsverein verwaltet seine Angelegenheiten vorbehaltlich der in der Satzung des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz und in der Satzung des DRK-Kreisverbandes vorgesehenen Einschränkungen selbst. Zu diesen Einschränkungen zählen insbesondere:
Aus der Satzung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz: § 18 h = Festsetzung der Mindesthöhe der Mitgliederbeiträge und der an die übergeordneten DRK-Verbände abzuführenden Anteile;§ 18 i = Festlegung der prozentualen Anteile an den Sammelergebnissen für die einzelnen Gliederungen; § 18 n = Festsetzung der Schlüsselzahl für die Wahl der Delegierten zur Landesversammlung;§ 18 p = Ernennung von Ehrenmitgliedern des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz;§ 21 (2) e = Genehmigung der Satzung und Satzungsänderungen, Genehmigung von Grundstücksgeschäften, Genehmigung der Aufnahme von Darlehen und Leistungen von Bürgschaften;§ 22 Nr. 2 = Einsatz des DRK in Eilfällen
Aus der Satzung des DRK-Kreisverbandes:§ 10 (1) = Ernennung von Ehrenmitgliedern des DRK-Kreisverbandes§ 20 Nr. 10 = Festsetzung der Umlage für die Gemeinschaftsaufgaben gemäß § 2 (3)§ 24 (2) g = Bestätigung der Vorstandsmitglieder, Widerruf der Bestätigung aus wichtigem Grunde, Genehmigung der Gründung, Zusammenlegung und Auflösung des Ortsvereins.
(1) Der Ortsverein führt als eingetragener Verein den Namen „Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gebhardshain e.V.“. Sein Tätigkeitsbereich umfasst das Gebiet der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Er hat seinen Sitz in 57580 Gebhardshain und ist in dem Vereinsregister in Montabaur eingetragen. Sein Kennzeichen ist das völkerrechtlich anerkannte Rote Kreuz auf weißem Grund.
(2) Die Satzung des Bundes-, des Landes, des Bezirks- und des Kreisverbandes sind für ihn und seine Gliederungen (Organisationen und Einrichtungen) sowie deren Mitglieder verbindlich. Die Bestimmungen der übergeordneten Verbände gehen denen des nachgeordneten Verbandes vor. (3) Die Satzung des Ortsvereins bedarf der Genehmigung durch den DRK-Landesverband.
(5) Mitglieder des Ortsvereins sind natürliche und juristische Personen, sonstige Vereinigungen und Ehrenmitglieder. (6) Der Ortsverein vermittelt seinen Mitgliedern die Mitgliedschaft zum Deutschen Roten Kreuz.
(8) Gebietsänderungen der Ortsvereine bedürfen der Zustimmung des Kreisverbandes. § 4 Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit
(1) Die Aufgaben des Ortsvereins werden unter Wahrung der Gleichachtung von Mann und Frau sowie ihrer Gleichberechtigung bei der Wahrnehmung von Ämtern von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern erfüllt. Nach dem Selbstverständnis des Deutschen Roten Kreuzes kommt der ehrenamtlichen Tätigkeit besondere Bedeutung zu; sie ist auf allen Ebenen zu fördern. Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit ergänzt sich und dient im Einklang mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes der Verwirklichung des einheitlichen Auftrages. Der Ortsverein sorgt für die Aus-, Weiter- und Fortbildung im Bereich seiner Mitglieder. (2) Die ehrenamtliche Arbeit erfolgt in Gemeinschaften, in Arbeitskreisen und in anderen Formen, um möglichst vielen Menschen die Mitarbeit im Deutschen Roten Kreuz zu ermöglichen.
(2) Der Bundesverband ist ausschließlich zuständig:1. für die Vertretung gegenüber den Organisationen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Sinne von § 1 Abs. 8;2. für die Vertretung gegenüber den Organen der Bundesrepublik und den zentralen Behörden der Bundesverwaltung;3. für die Vertretung gegenüber bundesweit tätigen Verbänden auf Bundesebene sowie gegenüber ausländischen und internationalen Organisationen;4. für die internationale Zusammenarbeit, einschließlich der internationalen Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit;5. für die Regelung der Verwendung des Rotkreuz-Zeichens und die Gestattung seiner Verwendung durch Dritte;6. für die auf Bundesebene zu treffenden Vereinbarungen und Regelungen über die Aufstellung, die Ausbildung und die Ausstattung von Einheiten sowie die Bereitstellung von Einrichtungen zum Schutz der Zivilbevölkerung.
(1) Der Ortsverein ist Mitglied des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen.
(3) Die persönliche Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz ist freiwillig und die Mitarbeit grundsätzlich ehrenamtlich. Mitglieder können Frauen und Männer ohne Unterschiede des Standes, der Rasse, des religiösen Bekenntnisses, der politischen Überzeugung oder der Nationalität werden, die gewillt sind, ihre Kräfte zur Hilfe am Nächsten in den Dienst des Deutschen Roten Kreuzes zu stellen.Mitglieder einer Rotkreuz-Gemeinschaft, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind Jungmitglieder.
(4) Personen, die sich besonders um das gesamte Rote Kreuz verdient gemacht haben, können zu „Ehrenmitgliedern des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz“ vorgeschlagen werden. Die Ernennung hierfür erfolgt nur durch den Landesverbandsausschuss. § 10 Erwerb der Mitgliedschaft
(3) Über den Aufnahmeantrag sowie das Stimmrecht und den Mitgliedsbeitrag der korporativen Mitglieder (§ 8 Abs. 2) entscheidet der Ortsvereinsvorstand. (4) Mitglieder eines anderen Rotkreuzverbandes können durch Überweisung Mitglied des Ortsvereins werden.
(1) Die Ämter im DRK stehen Männern und Frauen in gleicher Weise offen. Wahl- und stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, wählbar in den Vorstand ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.Vorstandsmitglieder und alle Mitglieder, die ein besonderes Amt innehaben, müssen die für dieses Amt erforderliche charakterliche und fachliche Eignung besitzen.Weitere Rechte und Pflichten von Mitgliedern der Rotkreuz-Gemeinschaften werden in deren Ordnungen geregelt. (2) Der Ortsverein versichert die aktiven Mitglieder, Jungmitglieder für die Zeit der Rotkreuztätigkeit gegen Unfall und Haftpflicht.
(3) Alle Mitglieder des Ortsvereins sind verpflichtet, die in § 1 Abs. 7 genannten allgemeinen Grundsätze des Roten Kreuzes zu beachten. Jedes Mitglied leistet einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, dessen Mindesthöhe vom Landesverbandsausschuss festgesetzt wird. In begründeten Fällen kann der zuständige Vorstand von der Beitragspflicht befreien – dies gilt insbesondere für die Angehörigen der Rotkreuz-Gemeinschaften – unbeschadet der Verpflichtung, die Anteile gemäß § 13 Abs. 3 der Landesverbands-satzung abzuführen.
(4) Das Stimmrecht eines Mitglieds ruht – ausgenommen bei Wahlen – in Angelegenheiten, an denen es persönlich beteiligt ist.
§ 12 Ende der Mitgliedschaft (1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod der natürlichen Person,Auflösung des korporativen Mitglieds,Austrittserklärung gegenüber dem Ortsverein, Überweisung an einen anderen Rotkreuzverband oder Ausschluss.
(1) Organe des Ortsvereins sind:a) die Mitgliederversammlung,b) der Ortsvereinsvorstand.
(4) Termine und Tagesordnungen der Sitzungen dieser Organe werden dem DRK-Kreisverband mitgeteilt. (5) Nach Bedarf können Ausschüsse und Arbeitskreise gebildet werden.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, in seinem Verhinderungsfall von einem stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen und geleitet. (3) Die Einberufung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung durch öffentliche Bekanntmachung in Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Die Frist beträgt zwei Wochen.
(1) Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Ortsvereinsvorstandes und der Jahresrechnung;b) Entlastung des Ortsvereinsvorstandes;c) Wahl des Ortsvereinsvorstandes auf die Dauer von fünf Jahren. Die Wahl des Ortsvereins- vorstandes bedarf der Bestätigung durch den Kreisverbandsvorstand;d) Genehmigung des Haushaltsplanes;e) Bestellung von zwei Rechnungsprüfern auf die Dauer von fünf Jahren; f) Beschlussfassung über Erwerb und Veräußerung von Grundstücken sowie deren Belastung;g) Änderung der Satzung;h) Zusammenlegung mit anderen DRK-Ortsvereinen; i) Beschlussfassung über Anträge, die spätestens zehn Kalendertage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Ortsvereinsvorstand gestellt worden sind oder deren Behandlung die Mitgliederversammlung mit Drei-Viertel-Mehrheit beschließt. Ausgenommen hiervon sind Anträge zu Absatz 1 c), g), h) und j), die nur dann behandelt werden können, wenn sie in der Tagesordnung zur Einladung enthalten sind.j) Auflösung des Ortsvereins.
(3) Beschlüsse zu Abs. 1 f) und g) bedürfen der Genehmigung des DRK-Landesverbandsvorstandes Rheinland-Pfalz, zu Abs. 1 h) und j) der Genehmigung des Kreisverbandsvorstandes. § 16 Ortsvereinsvorstand
(1) Dem Ortsvereinsvorstand gehören unter Berücksichtigung des § 11 Abs. 1 an: Der Vorsitzende,die stellvertretenden Vorsitzenden, der Schatzmeister,der Schriftführer, der DRK-Arzt, der Leiter der Sozialarbeit, im Verhinderungsfalle dessen Stellvertreter. Als geborene Mitglieder gehören dem Vorstand an: der Bereitschaftsleiter, im Verhinderungsfall dessen Stellvertreter,der Leiter des Jugendrotkreuzes, im Verhinderungsfall dessen Stellvertreter,der Geschäftsführer mit beratender Stimme. Es können bis zu drei weitere Mitglieder hinzugewählt werden.
(2) Mehrere Ämter können in einer Person vereinigt werden, jedoch nicht die Ämter des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden und des Schatzmeisters. Jedes Mitglied hat – unabhängig von der Zahl seiner Ämter – nur eine Stimme.
Zur Vertretung des Ortsvereins sind der Vorsitzende,die Stellvertreter und der Schatzmeister in der Weise vertretungsbefugt, dass rechtsverbindliche Erklärungen von zwei der vorgenannten Vertretungsberechtigten abgegeben werden.
§ 18 Aufgaben des Ortsvereinsvorstandes (1) Der Ortsvereinsvorstand ist für die Durchführung der in § 2 dieser Satzung genannten Aufgaben und für die Führung der Geschäfte nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(2) Er hat insbesondere folgende Aufgaben:a) Bei Bedarf Unterhaltung einer Geschäftsstelle, Regelung deren Verwaltung und die Bestellung eines Geschäftsführers;b) Erstattung eines Tätigkeitsberichtes an die Mitgliederversammlung,c) Jährliche Erstellung eines Haushaltsplanes und Rechnungslegung;d) Erteilung oder Versagung der Zustimmung zur Aufnahme von Mitgliedern in eine Rotkreuz-Gemeinschaft (siehe Dienstordnung „Bereitschaften“, Ordnung JRK und Ordnung Wasserwacht)e) Vorläufige Berufung eines Vorstandsmitglieds im Falle des vorzeitigen Ausscheidens für den Rest der laufenden Wahlperiode des Vorstandes oder bis zur Wahl durch die nächste Mitgliederversammlung;f) Wahl der Delegierten für die Landes-, Bezirks- und Kreisversammlung aufgrund der vom Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes mitgeteilten Stimmenzahl;g) Bildung eines Wahlausschusses zur Vorbereitung der Wahlen in der Mitgliederversammlung;h) im Bedarfsfall Bildung von Ausschüssen und Arbeitskreisen;i) Verhandlungsführung mit den Verwaltungen der Gemeinden sowie mit den übrigen im Bereich des Ortsvereins tätigen Organisationen;j) Kontaktpflege zu seinem Kreisverband, seinem Bezirksverband und dem DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz;k) Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes,l) Förderung der Arbeit der Rotkreuz-Gemeinschaften;m) Zuständigkeit für alle Aufgaben, die keinem anderen Organ zugewiesen sind;n) Beschlussfassung über den Vorschlag zur Ernennung von Ehrenmitgliedern des Kreisverbandes, Bezirksverbandes, Landesverbandes, an den Kreisverbandsausschuss. Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern des Ortsvereins; Beschlussfassung über die Ernennung von Leitungskräften zu Ehrenvorsitzenden, Ehrenbereitschaftsleitern usw. des Ortsvereins;Beschlussfassung über Vorschläge an den Kreisverbandsausschuss zur Ernennung von Ehrenmitgliedern des Kreisverbandes.
(1) Besondere Aufgaben des Vorsitzenden:a) Er führt die laufenden Geschäfte des Ortsvereins.b) Er beruft die Mitgliederversammlung sowie die Sitzungen des Vorstandes ein und leitet sie.c) Er nimmt die ihm vom Ortsvereinsvorstand übertragenen Befugnisse wahr. d) Er beruft im Einvernehmen mit dem Ortsvereinsvorstand Mitglieder der Ausschüsse und Arbeitskreise und beruft sie ab.
I. Ausschüsse(1) Ausschüsse sind Fachausschüsse oder Sonderausschüsse.(2) Ein Fachausschuss ist ein Dauerausschuss für ein bestimmtes Arbeitsgebiet (z. B. Fachausschuss Sozialarbeit).(3) Ein Sonderausschuss ist ein Ausschuss, der auf Zeit zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe gebildet wird.(4) Die Ausschüsse haben alle in ihr Aufgabengebiet fallenden Fragen zu erörtern und dem Ortsvereinsvorstand Empfehlungen zu geben und Vorschläge zu machen, soweit ihnen nicht weitergehende Befugnisse ausdrücklich übertragen sind.(5) Die Ausschussmitglieder werden durch den Vorsitzenden im Einvernehmen mit dem Ortsvereinsvorstand für die Dauer der Aufgabe bzw. Wahlperiode berufen.Vorzeitige Abberufung ist möglich.
(1) Zur Beratung des Ortsvereinsvorstandes in einzelnen satzungsgemäßen Aufgaben können Arbeitskreise gebildet werden, in denen auch Personen tätig werden, die nicht dem Roten Kreuz angehören (z.B. Arbeitskreis „Sozialarbeit“ ). (2) Der Leiter und seine Mitglieder des Arbeitskreises werden vom Vorsitzenden im Einvernehmen mit dem Ortsvereinsvorstand für die Dauer der Wahlperiode berufen und abberufen. § 21 „Rotkreuz-Gemeinschaften“ 1. Rotkreuz-Gemeinschaften sind:a) die „Bereitschaft“,b) das „Jugendrotkreuz“c) die „Wasserwacht“.
(1) Die Finanzierung der Aufgaben des Ortsvereins erfolgt im wesentlichen durch Anteile aus Sammlungen, Mitgliederbeiträgen, Zuschüssen, Spenden, Leistungsentgelten, usw. (2) Die Mittel des Ortsvereins sind sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Ihre Bewirtschaftung geschieht nach Maßgabe des Haushaltsplanes.
(1) Stellt der Ortsverein fest, dass ein Mitglied– seine Pflichten aus dieser Satzung oder aus Beschlüssen der Mitgliederversammlung verletzt;– sonstige wichtige Interessen des Deutschen Roten Kreuzes oder der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gefährdet oder– entsprechendes Verhalten bei seinen Gliederungen duldet,so kann der Ortsvereinsvorstand nach Anhörung des Mitglieds anordnen, dass das Mitglied innerhalb einer zu setzenden Frist das Erforderliche veranlasst.
(1) Alle Streitigkeitena) zwischen Verbänden, Organisationen und Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes,b) zwischen Einzelmitgliedern,c) zwischen Einzelmitgliedern und Verbänden, Organisationen oder Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes, die aus der Wahrnehmung von Rotkreuz-Aufgaben entstehen oder sich aus der Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz ergeben, werden durch das Schiedsgericht des Landesverbandes im Sinne der §§ 1025 ff. der Zivilprozessordnung entschieden.
(2) Das Schiedsgericht entscheidet auch über Rechtsstreitigkeiten, die sich aus der Zeit früherer Mitgliedschaft ergeben. (3) Das Schiedsgericht entscheidet auch über die Rechtmäßigkeit von Vereinsmaßnahmen ordnungs- oder disziplinarrechtlicher Art gegenüber Mitgliedern, wenn der Antragsteller geltend macht, in seinen Rechten verletzt zu sein, und das Ordnungs- oder Disziplinarverfahren beendet ist.
(1) Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung am 03.12.2004 beschlossen worden.
(2) Sie tritt nach Genehmigung durch den DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz und nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Frühere Satzungen sind damit außer Kraft gesetzt. Genehmigungsvermerk des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz:
Die vorstehende Satzung des DRK-Ortsvereines wird gemäß § 21 Abs. 2 e) der Satzung des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz genehmigt. Mainz, den 04. Jan 2005
(Norbert Albrecht)-Landesgeschäftsführer- Ansprechpartner	Bereitschaftsleiter:

References: § 1

§ 2
 § 18
 § 18
 § 2
 § 4
 § 1
 § 10
 § 1
 § 13

§ 12
 § 16
 § 11

§ 18
 § 2
 § 21
 § 21