Source: https://junge-erwachsene-mit-krebs.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2019-05-20 03:05:00+00:00

Document:
Satzung - DSFJEMK
Hier haben wir die Satzung für Sie bereitgestellt. Sie soll die Ziele und die Struktur der Stiftung transparent und allen Interessierten zugänglich machen.
§ 1 Name, Rechtsform und Sitz
§ 2 Zweck
• die Förderung der Wissenschaft und Forschung
• die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens.
• durch die Durchführung und Vergabe von Forschungsprojekten im Bereich des Krebses bei jungen Erwachsenen,
• durch die Durchführung und Förderung von Projekten zur Verbesserung der Versorgung, Nachsorge und Wiedereingliederung in diesem Bereich,
• durch den Aufbau und die Unterhaltung eines Netzwerkes von Spezialisten auf dem Gebiet der Medizin, Psychologie und aller weiteren notwendigen Bereiche zur Wiedereingliederung in ein normales Leben,
• durch die Vergabe von Stipendien und Preisen auf diesen Gebieten nach Vergaberichtlinien und Veröffentlichung der Ergebnisse,
• durch die zeitnahe Veröffentlichung aller wissenschaftlichen Ergebnisse aus der Forschung oder aus anderer wissenschaftlicher Tätigkeit, die hierdurch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden,
• durch die Durchführung und Unterstützung bei der Ausbildung und der Fort- und Weiterbildung auf diesen Gebieten,
• durch die Förderung von Vereinen und Institutionen, die dieselben Zwecke wie die Stiftung verfolgen.
(5) Im Rahmen des steuerrechtlich Zulässigen dürfen Rücklagen gebildet und Mittel dem Stiftungsvermögen zugeführt werden.
(2) Der erste Vorstand wird im Stiftungsgeschäft bestimmt. Danach werden die Mitglieder des Vorstands vom Kuratorium berufen.
(4) Die Mitgliedschaft im Vorstand endet weiter durch Tod oder Rücktritt. Vorstandsmitglieder können zudem jederzeit auch vor Ablauf ihrer Amtszeit durch Beschluss des Kuratoriums, der einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder bedarf, abberufen werden. Das Kuratorium kann für den Rest der Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger berufen.
(2) Besteht der Vorstand aus mehr als einer Person, vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder die Stiftung gemeinschaftlich. Das Kuratorium kann einzelnen oder allen Vorstandsmitgliedern Einzelvertretungsbefugnis erteilen. Die Vorstandsmitglieder können für Rechtsgeschäfte mit anderen gemeinnützigen Organisationen vom Kuratorium von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden. Für ein einzelnes Rechtsgeschäft können sie vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder jeweils durch Beschluss des Kuratoriums von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.
(a) Anlage und Verwaltung des Stiftungsvermögens, wobei er mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes zu handeln hat;
(b) Vorlage von Jahresrechnung, Tätigkeitsbericht und Entwurf eines Wirtschaftsplanes für das neue Geschäftsjahr an das Kuratorium innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres.
a) Erwerb, Veräußerung, Belastung von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten;
b) Aufnahme von Krediten, Übernahme von Bürgschaften;
c) Einstellung oder Kündigung von Angestellten, mit einem Beschäftigungsverhältnis mit einer Kündigungsfrist von mehr als einem Jahr oder mit Pensionszusagen;
d) Abschluss oder Änderung von Miet- und Pachtverträgen;
e) Generell zum Abschluss aller Geschäfte mit einem Gegenstandswert, der vom Kuratorium festgesetzt wird.
(1) Das Kuratorium besteht aus drei bis sieben Personen, darunter ein Mitglied des Vorstands oder des Beirats der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. – als Vorsitzende(r).
(a) Festlegung der Grundsätze der Verwirklichung des Stiftungszwecks;
(b) Berufung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
(c) Überwachung der Geschäftsführung durch den Vorstand und Genehmigung von wichtigen Rechtsgeschäften;
(d) Beschluss des Wirtschaftsplans.
(1) Die Stiftung kann einen Wissenschaftlichen Beirat bilden. Er hat drei bis sieben Mitglieder. Die Mitglieder werden vom Kuratorium berufen. Das Kuratorium kann einen Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats benennen.
(2) Aufgabe des Wissenschaftlichen Beirats ist es, Vorstand und Kuratorium zu beraten. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sollen sich als Gutachter bei eingereichten Projekten engagieren und den Vorstand in der Frage der Berufung weiterer Gutachter beraten.
(3) Der Vorsitzende lädt zu den Sitzungen mit einer Frist von 4 Wochen unter Angabe der Tagesordnung ein. Das Kuratorium soll möglichst einmal in jedem Quartal, mindestens aber zweimal pro Jahr zusammentreten. Der Vorstand soll mindestens einmal pro Quartal zusammentreten.
• den Abschluss eines Rechtsgeschäfts mit dem Organmitglied oder einer ihm nahestehenden Person iSd § 138 Abs. 1 InsO,
• die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen dem Organmitglied oder einer ihm nahestehenden Person iSd § 138 Abs. 1 InsO und der Stiftung,
• Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung an eine Körperschaft, bei der das Organmitglied eine Po-sition im Vorstand oder einem anderen Organ innehat oder an eine ihm nahestehenden Person iSd § 138 Abs. 1 InsO.
(2) Für Rechnungslegung und Prüfung des Jahresabschlusses der Stiftung sind die für Kapitalgesellschaften vergleichbarer Größenordnung geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden. Soweit somit der Jahresabschluss durch einen Abschlussprüfer zu prüfen ist, ist dieser durch das Kuratorium zu beauftragen. Die Prüfung muss sich auf den Erhalt des Stiftungsvermögens und die satzungsgemäße Verwendung der Erträge und Zuwendungen unter Erstellung eines Prüfungsberichts im Sinne von § 8 Abs. 2 des Berliner Stiftungsgesetzes (StiftG Bln) erstrecken.
§ 14 Satzungsänderungen
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke fällt ihr Vermögen an die Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
(a) unverzüglich die jeweilige Zusammensetzung der Organe der Stiftung einschließlich der Verteilung der Ämter innerhalb der Organe anzuzeigen, zu belegen (Wahlniederschriften, Bestellungsurkunden, Annahme- bzw. Rücktrittserklärungen oder sonstige Beweisunterlagen) und die Anschrift der Stiftung und die Wohnanschriften der Mitglieder des Vertretungsorgans mitzuteilen;
(b) den nach § 9 Abs. 3 S. 2 beschlossenen Jahresbericht einzureichen; dies soll innerhalb von vier Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres erfolgen; der Kuratoriumsbeschluss ist beizufügen. Wird die Jahresrechnung oder der Jahresabschluss durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft, so ist der Prüfungsbericht der Stiftungsaufsichtsbehörde innerhalb von acht Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres einzureichen; der Kuratoriumsbeschluss ist beizufügen.

References: § 1

§ 2
 § 181
 § 181
 § 138
 § 138
 § 138
 § 8

§ 14
 § 9