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Timestamp: 2019-03-22 08:30:16+00:00

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§ 111d StPO: Wirkung der Vollziehung der Beschlagnahme; Rückgabe beweglicher Sachen
§ 111d StPO
Wirkung der Vollziehung der Beschlagnahme; Rückgabe beweglicher Sachen
§ 111c StPO
BGH, URTEIL vom 4.2.2016, Az. IX ZR 303/14 14	a)	Die Zulässigkeit der Drittwiderspruchsklage gemäß § 771 ZPO ergibt sich aus § 111d Abs. 2 StPO in Verbindung mit § 928 ZPO (BGH, Beschluss vom 22. September 2005 - IX ZB 265/04, BGHZ 164, 176, 178).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2013, Az. 2 Ws 561/12 Auf den strafprozessualen dinglichen Arrest und dessen Vollstreckung finden - wie bereits aufgezeigt - gemäß § 111d Abs. 2 StPO im Wesentlichen die Vorschriften der Zivilprozessordnung Anwendung (OLG Köln ZIP 2004, 2013 Rdn. 43 nach juris; KG NJW 2005, 3734 Rdn. 9 nach juris).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2013, Az. 2 Ws 561/12 Denn im Insolvenzfall scheidet eine Rückwirkung auf den Zeitpunkt der früheren strafprozessualen Arrestvollziehung nach § 111d StPO aus und ist vor allem auch nicht aus § 111g Abs.3 StPO herzuleiten (vgl. hierzu ausführlich OLG Oldenburg ZInsO 2012, 1271 Rn. 36 ff. nach juris m. w. N.).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 2.3.2013, Az. 2 Ws 533/12 Für diese Ansicht spricht aus dogmatischer Sicht, dass dann, wenn allein das Vorliegen einer Straftat zur Bejahung eines Arrestgrundes führen würde, die ausdrückliche Verweisung in § 111d Abs. 2 StPO auf § 917 ZPO überflüssig wäre (vgl. etwa OLG Köln MDR 2008, 232 Rdn. 4 nach juris; Schäfer, a. a. O., § 111d Rdn. 17; Gercke a. a. O., § 111d Rdn. 10; Theile StV 2009, 161, 163; Wehnert/Moniek, StV 2005, 570 f.).

References: § 111

§ 111
 § 771
 § 111
 § 928
 § 111
 § 111
 § 111
 § 111
 § 917
 § 111
 § 111