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Timestamp: 2018-01-23 10:15:59+00:00

Document:
Veröffentlichungen gemäß § 65a BWG - Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz
In Umsetzung der Verpflichtungen gemäß § 65a BWG macht die Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz nachfolgend grundlegende Informationen über ihre institutsspezifischen internen Maßnahmen zur Einhaltung der Corporate Governance-Bestimmungen sowie der Regelungen zur Vergütung öffentlich einsehbar:
Informationen zur Umsetzung der Bestimmungen betreffend Eignungsprüfung von Geschäftsleitern, Aufsichtsratsmitgliedern und Inhabern von Schlüssel-funktionen (§§ 5 Abs. 1 Z 6 bis 9a, 28a Abs. 5 Z 1 bis 5)
In Umsetzung dieser Bestimmungen wurde von der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz eine Fit & Proper Richtlinie erlassen, die einen Prozess zur Durchführung von Eignungsbeurteilungen von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie von Inhabern von Schlüsselfunktionen aufsetzt sowie die Verantwortlichkeiten und Kriterien für die Beurteilung der Eignung und persönlichen Zuverlässigkeit festlegt. Demnach wird vor jeder Bestellung oder Wiederbestellung eines Mitglieds des Vorstands oder Aufsichtsrats oder eines Inhabers von Schlüsselfunktionen dessen fachliche Eignung sowie persönliche Zuverlässigkeit anhand der gesetzlichen Vorgaben geprüft und dokumentiert. Ferner wurde ein Prozess für regelmäßige institutsinterne Eignungsprüfungen der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder und der Inhaber von Schlüsselfunktionen implementiert (Evaluierung).
Den verbindlichen Rahmen für die Umsetzung der in § 39b BWG (samt Anlage zu § 39b BWG) enthaltenen Vorgaben für die Vergütungspolitik und -praxis bildet die seitens der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz erlassene Vergütungsrichtlinie. Diese enthält im Einklang mit den gesetzlichen Vergütungsgrundsätzen insbesondere detaillierte Regelungen betreffend die allgemeine Vergütungspolitik (einschließlich Festlegung fixer und variabler Vergütungsbestandteile, spezieller Regelungen für Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen sowie Ausgestaltung und Erfolgsmessung für den „Bonus Pool“), Sonderregeln für die Vergütung des Risikopersonals im Sinne des § 39b BWG (insbesondere hinsichtlich Anspruchserwerb und Auszahlung variabler Vergütungen und deren Rückstellung) sowie Vorgaben für die Auswahl des Risikopersonals und für den Prozess zur Feststellung und Entscheidung von Malus- und Rückforderungsfällen. Durch die erwähnte Richtlinie wird gewährleistet, dass die Vergütungspolitik der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar ist und nicht zur Übernahme von Risiken, die über das von der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz tolerierte Maß hinausgehen, ermutigt.
Die allgemeinen Vergütungsgrundsätze der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-Reith-Scharnitz werden unter Einhaltung der Richtlinien und der gesetzlichen Vorgaben durch den Aufsichtsrat festgelegt („Vergütungsrichtlinie“). Auf Basis der Vergütungsrichtlinie werden die fixen und variablen Vergütungsbestandteile festgelegt. Die Vergütungsrichtlinie regelt die Voraussetzungen, die für die Zuteilung und Auszahlung variabler Vergütungen erfüllt sein müssen. Für jedes Geschäftsjahr werden die Personen des Risikopersonals gemäß den Vorgaben der Vergütungsrichtlinie ermittelt.
Länderspezifische Angaben (§ 64 Abs. 1 Z 18 BWG)
Die Raiffeisenbank verfügt über keine Niederlassungen in anderen Staaten, daher entfällt die Veröffentlichung gem. § 64 Abs. 1 Z 18 BWG.
Darstellung der Gesamtkapitalrentabilität (§ 64 Abs. 1 Z 19 BWG)
Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 0,58 %.

References: § 65
 § 65
 § 39
 § 39
 § 39
 § 64