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Timestamp: 2019-12-05 14:33:44+00:00

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Dividenden | Rechtslupe
Rück­zah­lung einer Gewinn­aus­schüt­tung und die Besteue­rung des Gesell­schaf­ters
Die Rück­zah­lung einer Gewinn­aus­schüt­tung ist ohne jeg­li­che Rele­vanz für die Besteue­rung des Gesell­schaf­ters. Die frei­wil­li­ge Rück­zah­lung einer Gewinn­aus­schüt­tung durch den Gesell­schaf­ter min­dert nicht des­sen Steu­er­last. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall beschloss die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einer GmbH, den an ihre Gesell­schaf­ter bereits aus­ge­schüt­te­ten Gewinn wie­der ein­zu­for­dern. Grund hier­für war
27. Juli 2007 Rechtslupe
Divi­den­den­an­spruch des beherr­schen­den Gesell­schaf­ters
Der Bun­des­fi­nanz­hof hält auch wei­ter­hin dar­an fest, dass ein beherr­schen­der Gesell­schaf­ter Divi­den­den­an­sprü­che gegen­über der beherrsch­ten Kapi­tal­ge­sell­schaft jeden­falls dann nicht schon vor Fas­sung des Gewinn­ver­wen­dungs­be­schlus­ses ("pha­sen­gleich") akti­vie­ren kann, wenn nicht durch objek­tiv nach­prüf­ba­re Umstän­de belegt ist, dass er am maß­geb­li­chen Bilanz­stich­tag unwi­der­ruf­lich zur Aus­schüt­tung eines bestimm­ten Betra­ges ent­schlos­sen war.
Eine Frei­stel­lungs­be­schei­ni­gung des (vor­ma­li­gen) Bun­des­am­tes für Finan­zen (heu­te: Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern), wonach bestimm­te Kapi­tal­erträ­ge (hier: Divi­den­den einer Toch­ter­ge­sell­schaft) von der Kapi­tal­ertrag­steu­er aus­ge­nom­men sind, die dem Emp­fän­ger in einem bestimm­ten Zeit­raum "zuflie­ßen", ist regel­mä­ßig so aus­zu­le­gen, dass damit der jewei­li­ge kapi­tal­ertrag­steu­er­recht­li­che Zufluss­zeit­punkt gemeint ist. Eine Divi­den­de gilt dem Gesell­schaf­ter auch dann
Abgel­tungs­steu­er
Die im Zuge der Unter­neh­men­steu­er­re­form geplan­te Ein­füh­rung einer Abgel­tungs­teu­er auf Kapi­tal­ein­künf­te in Höhe von 25 Pro­zent ab 2009 ver­bes­sert nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung Deutsch­lands inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Dies unter­streicht sie in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge der FDP-Frak­­ti­on. Bis­lang lie­ge die steu­er­li­che Gesamt­be­las­tung bei Divi­den­den beim Spit­zen­steu­er­satz von 45 Pro­zent
Die Bun­des­re­gie­rung will, so der Ent­wurf eines Unter­neh­men­steu­er­ge­set­zes 2008, die nomi­na­le Steu­er­be­las­tung bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten von 38,65 auf 29,83 Pro­zent sen­ken, um so zu ver­hin­dern, dass die Unter­neh­men durch eine Ver­la­ge­rung von Erträ­gen ins Aus­land Steu­ern spa­ren wol­len. Die Ein­füh­rung einer so genann­ten Zins­schran­ke bei der Kör­per­schaft­steu­er und ver­än­der­te Hin­zu­rech­nungs­re­ge­lun­gen bei
Der Finanz­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges hat am Mitt­woch­vor­mit­tag den Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung zur Schaf­fung deut­scher Immo­bi­li­en­ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten mit bör­sen­no­tier­ten Antei­len, so genann­ter Reits (Real Esta­te Invest­ment Trust), in geän­der­ter Fas­sung ange­nom­men. Dem geän­der­ten Ent­wurf stimm­ten die Koali­ti­ons­frak­tio­nen zu. Die Lin­ke und die Grü­nen lehn­ten ihn ab und die FDP, die die
Steu­er­gut­schrift bei Aus­lands­di­vi­den­den
Nach dem jetzt ver­kün­de­ten Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs in der Sache "Meili­cke" darf ein Mit­glieds­staat der EU eine Steu­er­gut­schrift nicht nur für die Divi­den­den einer inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft gewäh­ren, son­dern muss auch Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten aus ande­ren EU-Län­­dern gleich behan­deln. Das jetz vom EuGH als mit der Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit nicht ver­ein­bar bean­stan­de­te, bis zum
18. Januar 2007 Rechtslupe
Betriebs­aus­ga­ben­pau­scha­le bei Aus­lands­di­vi­den­den
Nach § 8b Abs. 7 KStG 1999 gel­ten 5% von den Divi­den­den aus Antei­len an einer aus­län­di­schen Gesell­schaft, die nach einem Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sind, als Betriebs­aus­ga­ben, die mit den Divi­den­den in unmit­tel­ba­rem wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Dar­aus wird in der Pra­xis der Finanz­ver­wal­tung gefol­gert, dass
Kör­per­schaft­steu­er­mo­ra­to­ri­um ver­fas­sungs­ge­mäß
Das Kör­per­­schaf­t­­steu­er-Mor­a­­to­­ri­um ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­tem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß.
"Schach­tel­stra­fe" auf Gewin­ne aus Aus­lands­be­tei­li­gun­gen
Eine pau­scha­le "Schach­tel­stra­fe" von 5% auf Gewin­ne aus Aus­lands­be­tei­li­gun­gen ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht mit EU-Recht ver­ein­bar. Betei­ligt sich eine Kapi­tal­ge­sell­schaft an einer ande­ren Kapi­tal­ge­sell­schaft, dann blei­ben seit dem kör­per­schaft­steu­er­li­chen Sys­tem­wech­sel, im Grund­satz also vom Jah­re 2002 an, sowohl die lau­fen­den Divi­den­den als auch Gewin­ne aus
5. Oktober 2006 Rechtslupe
"Meili­cke" und die Fol­gen
In einem vor dem Euro­päi­schen Gerichts­hof anhän­gi­gen Ver­fah­ren "Meili­cke" hat heu­te die Gene­ral­an­wäl­tin ihren Schluß­an­trag vor­ge­legt und damit eine beim Bun­des­fi­nanz­mins­te­ri­um eine Reak­ti­on des Ent­set­zens aus­ge­löst. Denn die von der Gene­ral­an­wäl­tin ver­tre­te­ne Rechts­po­si­ti­on in der Rechts­sa­che "Meili­cke" wür­de, wenn der EuGH sie sich zu Eigen machen wür­de nach Berech­nun­gen des
EK02 euro­pa­rechts­wid­rig?
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat bei der Aus­schüt­tung von EK02 an EU-Aus­­län­­der Zwei­fel an der Veein­bar­keit des deutschn Rechts mit dem EU-Recht und daher dem EuGH meh­re­re Rechts­fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. In ver­gleich­ba­ren Fäl­len soll­ten daher die Steu­er­be­schei­de auf alle Fäl­le offen gehal­ten wer­den.
26. April 2006 Rechtslupe
Ver­äu­ße­rung einer Aus­lands­be­tei­li­gung
In einem jetzt bekannt gewor­de­nen Beschluss, in dem der Bun­des­fi­nanz­hof über die Aus­set­zung der Voll­zie­hung eines Ein­kom­men­steu­er­be­schei­des für 2001 ent­schei­den muss­te, äußert der BFH ernst­li­che Zwei­fel dar­an, ob die Besteue­rung des Gewinns des Antrag­stel­lers aus der Ver­äu­ße­rung aus­län­di­scher Kapi­tal­an­tei­le nach § 17 EStG n.F. in 2001 mit der Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit nach
Divi­den­den von EU-Toch­ter­ge­sell­schaf­ten
Die Arti­kel 43 EG-Ver­­­trag und 31 des Abkom­mens über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum ste­hen nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs einer Rege­lung eines Mit­glied­staats ent­ge­gen­ste­hen, nach der Finan­zie­rungs­auf­wen­dun­gen einer in die­sem Mit­glied­staat unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­gen Mut­ter­ge­sell­schaft für den Erwerb von Betei­li­gun­gen an einer Toch­ter­ge­sell­schaft steu­er­lich nicht abzugs­fä­hig sind, soweit die­se
Ein­kom­men­steu­er und Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit
Wie­der ein­mal scheint eine Vor­schrift des deut­schen Steu­er­rechts vor dem Euro­päi­schen Gerichts­hof kei­nen Bestand zu haben. So emp­fiehlt der Gene­ral­an­walt schlägt in sei­nen am 10. Novem­ber 2005 in der Rechts­sa­che C‑292/​04 vor­ge­leg­ten Schluss­an­trä­gen, § 36 Abs. 2 Nr. 3 i.V.m. § 20 EStG als mit dem Gemein­schafts­recht für unver­ein­bar zu erklä­ren.

References: EuGH 
 § 8
 EuGH 
 EuGH 
 § 17
 § 36
 § 20