Source: https://www.e-wise.de/mitarbeiter/courseoverview/8393
Timestamp: 2020-07-06 07:54:58+00:00

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Seminarübersicht für Mitarbeiter Steuerbüro | E-WISE | mitarbeiter
Seminarübersicht für Mitarbeiter Steuerbüro
Machen Sie im Zeitraum vom 01.04.2020 bis 31.12.2020 einem Geschäftspartner oder einer anderen Person Geschenke von mehr als 35 EUR, bleibt Ihnen der Betriebsausgabenabzug steuerlich erhalten, wenn das Geschenk mit den Auswirkungen der Corona-Krise im Zusammenhang steht.
Corona – eine neue Chance für ein steuerbegünstigtes Dienstfahrrad
Die steuerliche Begünstigung von Dienstfahrrädern, die Sie oder Ihre Mitarbeiter für betriebliche und private Fahrten nutzen dürfen, ist grundsätzlich eine klimabegünstigende Idee. In Zeiten des Corona-Virus bekommt das Fahrrad noch eine weitere Chance.
Corona-Hilfe: Spenden direkt vom Arbeitslohn lohnsteuerfrei möglich
Im Zeitraum vom 1.3.2020 bis zum 31.12.2020 ist es möglich, dass lohnabhängige Beschäftigte einen Teil Ihres Arbeitslohnes im Rahmen der Corona-Hilfe direkt an eine spendenempfangsberechtigte Einrichtung spenden können. Dabei ist dieser Teil des Arbeitslohns lohnsteuerfrei.
E-WISE bei der Krisen-Sonderausgabe vom Kanzleifunk
Am 28.03. wurde E-WISE beim Kanzleifunk vorgestellt. Wir waren dabei, als es hieß "Hilfen in der Krise". Wir unterstützen Kanzleien mit unserem Sofort-Maßnahmen-Paket in Form eines Seminars und durften dies im Podcast "Kanzleifunk" von und mit Claas Beckmann vorstellen. Sie können die Folge hier nachhören.
Der öffentliche Druck auf die Regierungen ist gestiegen, etwas gegen international agierende Konzern zu unternehmen, die Doppelbesteuerungsabkommen und unterschiedliche Steuersysteme gezielt ausnutzen, um ihre Steuerbelastung zu vermindern.
Das BVerfG hat klargestellt, dass Ausgaben für ein Erststudium oder eine Erstausbildung nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden können und dieses Abzugsverbot nicht gegen das Grundgesetz verstößt.
Ist die Rentenbesteuerung verfassungswidrig?
Der vorsitzende Richter am BFH Egmont Kulosa hat in einem jüngst erschienenen Artikel seine Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der aktuellen Rentenbesteuerung geäußert und damit sofort heftige Reaktionen hervorgerufen.
Im zweiten Anlauf: BMF veröffentlicht die Änderungen zu den GoBD
Das BMF hat die ab 01.01.2020 in Kraft tretenden Neuregelungen der GoBD veröffentlicht, die aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung in den Betrieben erforderlich geworden waren.
Fraglich ist, ob eine Apotheke umsatzsteuerrechtlich zu einer Steuervergütung für die an die Krankenkasse ausgeführte Lieferung berechtigt ist, sofern sie einen Rabatt an die gesetzlich krankenversicherte Person gewährte.
42. Deutscher Steuerberatertag in Berlin
E-WISE ist Fachaussteller auf dem 42. Deutschen Steuerberatertag, der vom 20. bis 22. Oktober 2019 in Berlin stattfindet. Besuchen Sie uns an Stand E27 und informieren Sie sich persönlich über die Möglichkeit, sich und ihre Mitarbeiter online fortzubilden.
Angemessene Verzinsung von Gesellschafter-Verrechnungskonten
Wenn eine GmbH ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer eine Kreditkarte zur privaten Nutzung überlässt, hat sie zwar einen Anspruch auf Rückzahlung, kann aber auch auf diesen verzichten. Aus diesem Grund werden solche Vorgänge meist auf einem sog. Gesellschafter-Verrechnungskonto verbucht und festgehalten.
Solidaritätszuschlag soll weitestgehend abgeschafft werden
Die Bundesregierung kommt mit der Abschaffung des Solidaritätszuschlags für rund 90% derer, die ihn bislang auf ihre Einkommensteuer zahlen mussten, einer Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag nach.
BMF-Schreiben vom 11.07.2019: GoBD werden neu gefasst
Der fortschreitenden Digitalisierung soll mit der Neufassung der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen und elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) Rechnung getragen werden.
Am 31.07.2019 endet die Frist für die Abgabe der Steuererklärung
Wer bis wann seine Steuererklärung nach Neuregelung der gesetzlichen Abgabefristen ab dem Veranlagungszeitraum 2018 abgeben muss und welche Konsequenzen bei Verspätung zu befürchten sind, wird in diesem Artikel zusammengefasst.
Mehr Befugnisse für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit – Bundestag und Bundesrat beschließen Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch
Durch ein neues Gesetz erhält der Zoll und die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Befugnisse und soll so konsequenter gegen Sozialleistungsbetrug und illegale Beschäftigung vorgehen.
Die Verbindliche Auskunft
Dieser Artikel soll darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen eine verbindliche Auskunft erteilt wird und welche Kosten in diesem Zusammenhang entstehen können.
Der Aulandstätigkeitserlass regelt Fälle, bei denen der Arbeitslohn für Tätigkeiten in Staaten ohne Doppelbeusteuerungsabkommen bezogen wird.
57. Deutscher Steuerberaterkongress 2019 vom 13.-14. Mai 2019 in Dresden
E-WISE ist Fachaussteller auf dem 57. Deutschen Steuerberaterkongress, der vom 13. bis 14. Mai 2019 in Dresden stattfindet. Besuchen Sie uns an Stand 05 und informieren Sie sich persönlich über die Möglichkeit, sich und ihre Mitarbeiter online fortzubilden.
Bundesrat stimmt dem Brexit-Steuerbegleitgesetz zu
Spätestens nach einer Übergangsfrist wird Großbritannien auch steuerlich wie ein Drittland behandelt. Das Brexit-Steuerbegleitgesetzt soll helfen, den Finanzmarkt auch nach dem Austritt der Briten stabil und funktionsfähig zu halten.
Thesaurierende Investmentfonds - steuerliche Behandlung von Vorabpauschalen
Einzelne Neuerungen der Investmentsteuergesetzreform von 2016 treten erst 2019 in Kraft. Hierbei ist besonders die Vorabpauschale im Bezug auf Publikumsinvestmentfonds zu erwähnen, welche nachstehend besprochen wird.
Stand der Grundsteuerreform 2019
Das Bundesverfassungsgericht hat im April 2018 entschieden, dass die Grundsteuer in der jetzigen Form verfassungswidrig ist. Bereits 2019 muss eine gesetzliche Neuregelung vorhanden sein, sonst darf die Grundsteuer nicht weiter erhoben werden. Hier finden Sie den Stand der Dinge zur Grundsteuerreform
Eintritt eines Mitunternehmers in eine Personengesellschaft
Nehmen Gesellschafter einer Personengesellschaft weitere Gesellschafter auf, so stehen die Altgesellschafter vor der Frage, in welcher Höhe Gegenleistungen vom Neugesellschafter zu verlangen sind und welche steuerlichen Auswirkungen diese zur Folge haben.
Der Eintritt eines weiteren Gesellschafters in eine bestehende Personengesellschaft hat zivilrechtlich zur Folge, dass der eintretende Gesellschafter am Gesellschaftsvermögen beteiligt wird und er eine Mitberechtigung am Vermögen der Gesellschaft erhält. Steuerlich gesehen erfolgt hier seitens der Altgesellschafter ein Veräußerungsvorgang, da anteilig der ideelle Wert des Gesellschaftervermögens an einen neuen Gesellschafter übertragen wird. Dabei erfolgt der Eintritt – je nach Vereinbarungen zwischen Alt- und Neugesellschaftern – entgeltlich, teilentgeltlichen oder auch voll unentgeltlich. Je nach vereinbarter Gegenleistung für die Anteile des Neugesellschafters sind hier verschiedene Optionen und steuerliche Konsequenzen denkbar.
Bei Verzicht von Forderungen innerhalb des Gesellschafterverhältnisses sind die Besonderheiten rund um den Vermögensvorteil beim Gesellschafter als verdeckte Gewinnausschüttung – ebenso wie bei der Gesellschaft als verdeckte Einlage – und die steuerlichen Konsequenzen -zu beachten: Wie auch bei Gewinnausschüttungen an den Gesellschafter können Einlagen des Gesellschafters offen als auch verdeckt erfolgen. Der Vorteil liegt bei der verdeckten Einlage jedoch auf Seiten der Gesellschaft.
Jahresendspurt für Online-Fortbildungen
13-12-2018Bis zum 31. Dezember 2018 erhalten Neukunden die Fortbildungspakete Premium und Komplett 15% günstiger. Weiterlesen
Gewerblicher Grundstückshandel auch bei Veräußerung einer vermieteten Immobilie?
Unter bestimmten Voraussetzungen bezieht die Finanzverwaltung bei Vorliegen eines gewerblichen Grundstückshandels auch Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien, die nach Anschaffung oder Herstellung zunächst längere Zeit vermietet wurden, in die Einkommensermittlung mit ein. Dies sollte in Zeiten, in denen hohe Immobilienpreise einen Verkauf attraktiv erscheinen lassen, beachtet werden.
Einzelfälle der verdeckten Gewinnausschüttung
Die Feststellung einer verdeckten Gewinnausschüttung (§8 Abs.3 S.2 KStG) – kurz vGA – ist für die Gesellschaft und Gesellschafter mit steuerlichen Konsequenzen verbunden. Dabei hängt die Einordnung als vGA deutlich von Vertragsgestaltungen ab. Bei Betriebsprüfungen und letztlich auch im Rahmen der steuerlichen Bewertung bei Jahresabschlussarbeiten durch das Steuerbüro ist die Frage, ob eine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt, immer wieder je nach Einzelfall zu beurteilen.
Buchwertfortführung oder Entnahmegewinn
Die Vorschrift des §6 Abs.5 EStG regelt den wertmäßigen Ansatz bei der Übertragung von Wirtschaftsgütern (WG) in oder aus einem Betriebsvermögen (BV). Die Übertragung kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerneutral - also ohne Gewinnrealisierung – erfolgen, sodass eine Buchwertfortführung ermöglicht wird. Gleichzeitig soll die Besteuerung von stillen Reserven (z.B. durch Entnahmegewinne) sichergestellt werden. Bei fremdfinanzierten WG ist hierbei je nach Art und Umfang der Übertragung auch ein Blick auf die in Zusammenhang stehenden Verbindlichkeiten zu werfen.
E-WISE auf dem 41. Deutschen Steuerberatertag in Bonn
"Erfolgreich gemeinsam steuern" - unter diesem Motto findet vom 7.-9. Oktober 2018 der 41. Deutsche Steuerberatertag in Bonn statt. Ihre Fortbildung können Steuerberater und Mitarbeiter von Steuerkanzleien und Unternehmen bequem auch online steuern. Informieren Sie sich am E-WISE Stand Nr. 3 zum Thema E-Learning für Ihre Kanzlei oder besuchen Sie das Praxisfrühstück am 09.10. direkt vor dem Start der Tagung, um mehr über Online Lernen und das Angebot zu erfahren.
tand 03 direkt am Haupteingang an der Fachberater-Information! Wir informieren Sie gern zum Thema e-Learning!
Steuerliche Vorsicht bei dem Verkauf von medizinischen Hilfsartikeln - gewerbliche Infizierung der Einkünfte freiberuflicher Zahnärzte
Die Tätigkeit des selbständigen Arztes und Zahnarztes in seiner eigenen Praxis wird im Steuerrecht grundsätzlich als freiberuflich angesehen. Doch auch ein Freiberufler kann unter Umständen gewerbliche Leistungen erbringen – und hierdurch als teils „gewerblich“ tätige Person qualifiziert werden. IErfahren Sie mehr über ärztliche Heilmaßnahmen im Vergleich zum Verkauf von Arzneimitteln, über das Trennungsprinzip bei Einzelpraxen, über die "Abfärbetheorie" und integrierte Versorgung.
Jahressteuergesetz 2018: Geplante Änderungen (Teil II)
Mit dem Entwurf zum „Jahressteuergesetz 2018“ hat die Bundesregierung eine Vielzahl von steuerlichen Änderungen auf den Weg gebracht. Auch wenn das Gesetz eigentlich mit „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ öffentlichkeitswirksam überschrieben wurde, sind im vorliegenden Regierungsentwurf zahlreiche weitere Änderungen enthalten. Diese reichen von der steuerlichen Förderung der Elektromobilität bis hin zur lange erwarteten Neuregelung für den Verlustabzug bei Körperschaften, die aufgrund der Urteile des Bundesverfassungsgerichts notwendig geworden war.
Jahressteuergesetz 2018: Bundesregierung will Umsatzsteuerausfälle beim Handel mit Waren im Internet verhindern
Unter dem Arbeitstitel „Jahressteuergesetz 2018“ hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der u.a. Umsatzsteuerausfälle beim Handel mit Waren im Internet zukünftig verhindern oder zumindest eindämmen soll. Zentrales Thema hierbei sind die Regelungen für die Haftung der Betreiber von Online-Marktplätzen. Ganz nebenbei werden mit dem Jahressteuergesetz auch einige andere Themen abgearbeitet – u.a. die Absenkung der Firmenwagenbesteuerung von 1% auf 0,5% für Elektro- und Hybridfahrzeugen. Hierzu werden wir demnächst an dieser Stelle informieren.
Bund schafft neue steuerliche Anreize für kurzfristigen Mietwohnungsbau
Mit dem Referentenentwurf für ein Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus legte das Bundesministerium für Finanzen im Rahmen der Wohnungsraumoffensive steuerliche Anreize für den Mietwohnungsneubau im bezahlbaren Mietsegment fest. Diese Maßnahme soll Anreize für private Investoren schaffen, sich im bezahlbaren Mietwohnungsbau zu engagieren. So wird dem Investotor durch die Wiedereinführung des § 7b EStG die Möglichkeit eröffnet, im Jahr der Anschaffung oder Fertigstellung und in den drei folgenden Jahren neben der linearen Abschreibung gem. § 7 Abs. 4 EStG Sonderabschreibungen von bis zu 5% jährlich geltend zu machen. Die Maßnahmen sind zeitlich befristet, um zeitnahe Investitionen zu fördern.
Das Rechtsinstitut der Organschaft ist sowohl im Bereich der Körperschaftsteuer, der Gewerbesteuer als auch der Umsatzsteuer bekannt, wobei sich die ertragsteuerlichen Voraussetzungen von denen der Umsatzsteuer unterscheiden. Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechts ist stets derjenige, der eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG ist diese Selbständigkeit im Fall einer Organschaft jedoch nicht gegeben. Eine Organschaft liegt dann vor, wenn eine juristische Person (Organgesellschaft) nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist.
Baukindergeld kommt rückwirkend zum 01.01.2018
Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wurden verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus vereinbart. Eine dieser Maßnahmen sollte die Wiedereinführung des Baukindergelds sein. Während die Politik dies als gute Unterstützung für Familien auf dem Weg in die eigenen vier Wände sieht, ist das Baukindergeld bei Experten durchaus umstritten. Man befürchtet, dass die Förderung gerade bei einkommensschwachen Familien nicht ankommt und sich das Niveau für Immobilienpreise weiter erhöht. Darüber hinaus sei das Baukindergeld eine erhebliche Belastung für den Staatshaushalt. Nun haben sich die Spitzen der Großen Koalition auf die Voraussetzungen für das Baukindergeld geeinigt. Auch der Streit um die letzten Details dieses milliardenschweren Projektes wurde beigelegt. Insbesondere soll es bei dem Kaufzuschuss für Familien nun keine Begrenzung auf 120 Quadratmeter mehr geben.
„Steuerlicher Kleinkram“ – die aktuellen Reglungen für Geringwertige Wirtschaftsgüter und Sammelposten
Zum 01.01.2018 wurde die Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) angehoben. Sie liegt nun bei 800 € netto und wurde damit fast verdoppelt. Die Untergrenze je Wirtschaftsgut für die Bildung eines sog. Sammelpostens gem. § 6 Abs. 2a EStG (auch Pool genannt) wurde um 100 € auf 250 € angehoben. Auch wenn die Reglungen zu den Geringwertigen Wirtschaftsgütern auf den ersten Blick sehr simpel erscheinen und die Beträge, um die es meist geht, auch als „Kleinkram“ angesehen werden könnten, ergeben sich in der Praxis ein paar Besonderheiten, auf die man unbedingt achten sollte. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtslage und mögliche Gestaltungsspielräume zum Jahresende.
Die Haftung für Umsatzsteuer als Abtretungsempfänger nach §13c UStG
Oft vernachlässigt und doch nicht unwichtig ist die Regelung des §13c UStG - die Haftung bei Abtretung, (Ver-)Pfändung von Forderungen für die nicht gezahlte Umsatzsteuerbeträge des abtretenden/gepfändeten Unternehmers. Sinn und Zweck der Regelung ist, dass bei Abtretungen von Forderungen eines nicht mehr liquiden Unternehmers, die Finanzbehörde vom Abtretungsempfänger die Zahlung der Umsatzsteuer verlangen kann- dieser ist dann als Haftungsschuldner für die Umsatzsteuer zahlungspflichtig. Bei insolvenzbedrohten Unternehmen soll somit durch die Verlagerung der Umsatzsteuerzahlung und Haftung des Abtretungsempfängers das Risiko eines Steuerausfalls für den Staat verringert werden.
Der Erwerb einer neuen Maschine oder anderem Anlagevermögen ist für Unternehmen oftmals eine finanzielle Belastung und doch eine unvermeidbare, notwendige Investition. Der Gesetzgeber will kleine und mittlere Betriebe fördern und die Investitionskraft und Liquidität stärken: Für zukünftig geplante Anschaffungen und Herstellung von abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens kann bei (fast) ausschließlicher betrieblicher Nutzung bis zu einer Höhe von 40% der voraussichtlichen Anschaffungskosten (oder Herstellungskosten) der sogenannte Investitionsabzugsbetrag nach §7g EStG gelten gemacht werden. Der Investitionsabzugsbetrag nach §7g EStG ermöglicht dabei die Berücksichtigung einer Abschreibung des Wirtschaftsgutes vor der eigentlichen Investition und ist damit im Endeffekt wie eine Stundung von Steuern zu sehen.
Bundeskabinett beschließt Entwurf zur steuerlichen Entlastung der Familien (Familienentlastungsgesetz)
„Familien halten unsere Gesellschaft zusammen. Familien zu stärken und zu entlasten, ist deshalb ein wichtiges Ziel. Eltern sind wegen des Unterhalts, der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder nicht im gleichen Maße finanziell leistungsfähig wie kinderlose Menschen. Deshalb müssen Familienleistungen bei der Bemessung der Einkommensteuer angemessen berücksichtigt werden. Bei einer angemessenen und gerechten Besteuerung ist auch das mit steigenden Preisen verbundene höhere Existenzminimum der steuerpflichtigen Menschen und ihrer Kinder zu berücksichtigen sowie die Wirkung der kalten Progression. Anderenfalls würde es allein durch die allgemeine Inflation zu einer höheren individuellen Besteuerung kommen“, heißt es aus der Regierung. Mit dem Entwurf zum Familienentlastungsgesetz vom 27.06.2018 werden also die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung des Kindergeldes und weitere Maßnahmen zur Förderung von Familien auf den Weg gebracht.
Das häusliche Arbeitszimmer und die steuerrechtliche Sicht auf den Kostenabzug
Das Homeoffice und die Erledigung von Büroarbeiten im heimischen Arbeitszimmer bergen viele Vorteile. Doch um die anfallenden Kosten für die Einrichtung und Nutzung eines häuslichen Arbeitszimmers auch steuerlich als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzen zu können, sind einige Voraussetzungen im Hinblick auf die Lage der Räumlichkeit, die berufliche Tätigkeit und Nutzung und den Mittelpunkt der Tätigkeit zu erfüllen.
Der Ort der sonstigen Leistung – zentrales Merkmal für die Bestimmung der Umsatzbesteuerung
Dienstleistungen im nationalen und internationalen Wirtschaftsverkehr sind und bleiben immer von großer Bedeutung – aufgrund dessen bestehen auch im Steuerrecht und vornehmlich bei der Umsatzsteuer genaue Regelungen zur Frage des Ausführungsortes der Leistungen. Als sonstige Leistung werden laut Gesetzeswortlaut jene Leistungen bezeichnet, die nicht als Lieferungen anzusehen sind (vgl. § 3 Abs.9 S.1 UStG). Dabei ist für die Frage, wo und wann die sonstige Leistung ausgeführt worden ist, die Bestimmung des Leistungsortes von entscheidender Bedeutung – je nach Leistungsort im In- oder Ausland ist schließlich auch die Frage der Umsatzsteuerbarkeit in Deutschland zu beantworten. Denn liegt der Ort der sonstigen Leistung im Ausland, so ist der Umsatz in Deutschland nicht der Umsatzsteuer zu unterwerfen.
Für private Fahrten mit dem Dienstwagen müssen Steuern gezahlt werden. Wer einen Dienstwagen nutzt, weiß wie aufwendig das Führen eines Fahrtenbuchs sein kann. Papierfahrtenbuch oder elektronischen Fahrtenbuch, was muss dieses ermöglichen, was gilt es zu beachten, wie können Manipulationen vermieden werden - all das ist immer wieder in Diskussion.
Grundzüge der innergemeinschaftlichen Lieferungen – Augenmerk auf den Vertrauensschutz
Geschäftsbeziehungen existieren heutzutage nicht nur zu Kunden im eigenen Land- sondern vielmehr zu Geschäftspartnern unserer Nachbarländern, der EU und Drittländer. Hierbei ist ein Schutz der Unternehmer wichtig, falls diese, trotz korrekter Überprüfung der USt-ID, unwissentlich einem "Betrugsunternehmen" aufsitzen.
Es war nur eine Frage der Zeit. Der BFH hat in seinem Beschluss vom 25.04.2018 dargelegt, dass es ernste verfassungsrechtliche Zweifel an der Höhe der vom Fiskus erhobenen Zinsen auf Steuernachzahlungen gebe. Damit greift der Senat eine Entscheidung aus dem Jahr 2014 wieder auf, in der das Gericht bereits darauf hingewiesen hatte, dass der Gesetzgeber bei dauerhafter Verfestigung des Niedrigzinsniveaus von Verfassungs wegen gehalten sei, die Regelungen zur Höhe der Nachzahlungszinsen zu überprüfen.
Stand der Dinge beim Mantelkauf – aktuelle Rechtslage, Verfassungsmäßigkeit des § 8c KStG
Das BVerfG hat die Verlustabzugsbeschränkung nach § 8c KStG für Körperschaften in Teilen als mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt. Es fehlt ein sachlich einleuchtender Grund für die Ungleichbehandlung von Kapitalgesellschaften bei der Bestimmung ihrer steuerpflichtigen Einkünfte im Fall eines sogenannten schädlichen Beteiligungserwerbs. Die Regelung in § 8c Satz 1 Körperschaftsteuergesetz (KStG), wonach der Verlustvortrag einer Kapitalgesellschaft anteilig wegfällt, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 % und bis zu 50 % der Anteile übertragen werden (schädlicher Beteiligungserwerb), ist mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) unvereinbar. Es fehlt ein sachlich einleuchtender Grund für die Ungleichbehandlung von Kapitalgesellschaften bei der Bestimmung ihrer steuerpflichtigen Einkünfte im Fall eines sogenannten schädlichen Beteiligungserwerbs.
Die Umsatzsteuer im Vereinsbereich – ein Einblick in die Besonderheiten der Umsatzbesteuerung von Mitgliedsbeiträgen und anderen Einnahmen
Das Vereinswesen stellt im Hobbybereich vieler einen wichtigen Ausgleich zum Arbeits- und Unternehmeralltag dar. Oft fließen für die Erhaltung und Entwicklung des Vereinslebens neben Spenden auch Mitgliedbeiträge zur Eigenfinanzierung – doch Mitgliedbeitrag ist nicht gleich Mitgliedbeitrag, zumindest nicht im Hinblick auf die Umsatzsteuer. Der Verein wird im umsatzsteuerlichen Sinne als Unternehmen gesehen. Sowohl der nicht rechtsfähige Verein als auch der im Vereinsregister eingetragene Verein ist als wirtschaftlich selbständig tätige Personenvereinigung ein Unternehmer (§ 2 UStG). Grundsätzlich gilt nach dem Umsatzsteueranwendungserlass zum § 2 UStG auch explizit, dass Personenzusammenschlüsse auch unternehmerisch bereits dann tätig werden und die Leistung grundsätzlich steuerbar sind, wenn sie lediglich ihren Mitgliedern beispielsweise entgeltliche Vereinsräume überlassen. Da Vereine jedoch oftmals auch dem Gemeinwohl oder der Kulturförderung dienen, entfällt für bestimmte Leistungsbereiche der Vereine die Steuerbarkeit.
Die neuen GOBD – Buchführung mit sieben Siegeln?
Das Wichtigste in Kürze: Bereits am 14.11.2014 hat das BMF ein Schreiben mit dem Titel „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“ veröffentlicht. Diese Überschrift ist auf den ersten Blick zwar alles andere als selbsterklärend, das Schlagwort „GoBD“ seitdem jedoch in aller Munde. Denn häufig besteht Verunsicherung bei der Frage, wie restriktiv die Finanzbehörden nun mit diesem Thema bei Prüfungen umgehen werden, welche strukturellen Änderungen im Betrieb des Mandanten unbedingt erforderlich sind und welche Kosten sie verursachen. Andererseits ist natürlich klar, dass durch die immer weiter voranschreitende Digitalisierung in den Betrieben auch die Anforderungen an den Datenzugriff durch die Finanzverwaltung angepasst werden müssen.
(Zahn-)Ärzte als Freiberufler oder Gewerbetreibende – Abgrenzungsmerkmal „leitende und eigenverantwortliche Tätigkeit“ immer wieder im Fokus der Rechtsprechung
Ärzte werden im einkommensteuerrechtlichen Sinne grundsätzlich als Freiberufler im Sinne des §18 EStG angesehen. Der ärztliche Beruf stellt auch im Sinne des §1 Abs. 2 Betriebsärzteordnung kein Gewerbe, sondern eine freiberufliche Tätigkeit dar - jedoch kann dieser Annahme durch Kombinationen von Produkt- und Leistungsangeboten widersprochen werden – nämlich dann, wenn die Tätigkeitsfelder von der typischen ärztlichen und medizinischen Ausübung abweicht, die auch für die Besteuerung von Bedeutung sind. Ebenso kann die Annahme der Freiberuflichkeit eines Arztes durch die Beschäftigung von Fachärzten in der eigenen Praxis entgegenstehen. Die Klassifizierungen eines Arztes als Freiberufler oder Gewerbetreibender sind demnach an einige Merkmale geknüpft.
Endlich Klarheit: BMF nimmt Stellung zur Behandlung von Sanierungsgewinnen in Altfällen
Es herrscht stets große Erleichterung, wenn in die Krise geratende Unternehmen durch Beteiligung der Gläubiger saniert werden können und für den Markt erhalten bleiben. In diesem Zusammenhang ausgehandelte Forderungsverzichte führen jedoch zwangsläufig zu Erträgen, die grundsätzlich zu versteuern sind. Eine zusätzliche Steuerbelastung ist jedoch meist das Letzte, was das gerade gerettete Unternehmen in dieser Situation verkraften kann. Unternehmensbezogene Sanierungsgewinne, die ab dem 08.02.2017 entstanden sind, bleiben unter bestimmten Voraussetzungen nach §3a EStG künftig steuerfrei. Die neue Vorschrift tritt gemäß Artikel 6 des Änderungsgesetzes vom 27.04.2017 jedoch erst dann in Kraft, wenn die EU festgestellt hat, dass die Regelungen entweder keine oder mit dem Binnenmarkt vereinbare Beihilfen darstellen.
Im Trend: Überlassung von E-Bikes an Arbeitnehmer
In Zeiten von hohem Verkehrsaufkommen und Staus in den Städten suchen viele Arbeitnehmer nach anderen Wegen, um schneller zum Arbeitsplatz zu gelangen. Durch die Weiterentwicklung der Elektroräder hat sich in den vergangenen Jahren eine Alternative zum Auto ergeben. Mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln ist nicht nur entspannter, sondern auch gut für Gesundheit und den Umweltschutz. Doch gute Räder und vor allem E-Bikes haben ihren Preis. Seit dem Jahr 2012 ist die Überlassung von Diensträdern durch den Arbeitgeber nach Bund-Länder-Erlass steuerlich weitestgehend der von Dienstwagen gleichgestellt. Doch wie genau erfolgt hier die steuerliche Beurteilung?
Deutscher Steuerberaterkongress - wir sind dabei
E-WISE ist vom 14.05.-15.05.2018 von 09:00 bis 17:00 Uhr auf dem Deutschen Steuerberaterkongress in Berlin. In der Fachausstellung an Stand 035 haben Interessenten die Möglichkeit, sich das Seminarangebot und die technischen Möglichkeiten der E-Learning Plattform demonstrieren zu lassen.
E-WISE informiert auf der Münchner Steuerfachtagung
E-WISE berät vom 21.03. bis 22.03.2018 auf der Münchner Steuerfachtagung. Diese findet täglich von 09.00 bis 17.30 Uhr im Hilton München Park Hotel statt. Informieren Sie sich bei uns am Stand über die Möglichkeiten, sich online im Selbststudium fortzubilden, besuchen Sie Fachvorträge zum Aktuellen Steuerrecht, Steuerrecht & Rechtsschutz, Internationales & Europäisches Steuerrecht und zu aktuellen Praxisfragen.
Wissenswertes und Verhaltensknigge zur neuen Kassen-Nachschau
Seit 1. Januar 2018 kann es tatsächlich passieren, dass ein Prüfer des Finanzamts einem Ihrer Mandanten einen Überraschungsbesuch abstattet und dabei die Überprüfung der Kassendaten vornimmt. Die Rede ist von der neu eingeführten Kassen-Nachschau nach § 146b Abgabenordnung. In der Praxis stellen sich Fragen wie „Wann muss ein Unternehmer mit einer Kassen-Nachschau rechnen?“ oder „Wie sollen sich der Unternehmer und der Steuerberater während einer Kassen-Nachschau verhalten?“. Wir haben die Antworten auf diese Fragen.
Das Bundesministerium für Finanzen hat am 27.2.1018 ein Schreiben zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Bitcoin und anderen sogenannten virtuellen Währungen herausgegeben. Die Inhalte basieren auf dem EuGH-Urteil vom 22.10.2015,C-264/14, Hedqvist. In der Fachwelt waren die Äußerungen seitens des BMF lange erwartet worden. Gerade in der Praxis gibt es viele Mandanten, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen.

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 § 8
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