Source: https://www.darstellendekuenste.de/mitglieder-satzung.html
Timestamp: 2018-11-16 16:11:00+00:00

Document:
Deutsche Akademie der Darstellenden Künste | Mitglieder/ Satzung
A Stephan Abarbanell
B Nikolaus Bachler
C Sibylle Canonica
D Peter Danzeisen
E Cathrin Ehrlich
F Max Färberböck
G Marcus Gammel
H Josef Hader
Alfred Hillen
I Peter Iden
J Hans Janke
K Uwe Kammann
L Jutta Lampe
M Dietrich Mack
N Lore Naber
O Thomas Oberender
P Elisabeth Panknin
Michael Propfe
Q Michael Quast
R Marijn Rademaker
S Udo Samel
T Jürgen Tarrach
U Nadja Uhl
V Thomas Vallentin
W Eberhard Wagner
Z Manfred Zapatka
§1 1) Die "Deutsche Akademie der Darstellenden Künste e.V." hat die Rechtsform eines Vereins und ist unter diesem Namen in das Vereinsregister eingetragen.
2) Der Sitz der Akademie ist Bensheim.
§2 1) Die "Deutsche Akademie der Darstellenden Künste e.V." ist eine das deutsche Sprachgebiet umfassende Vereinigung von Personen, die sich durch ihre Arbeit für das Theater, für den Film, für Hörfunk, Fernsehen und verwandte Gebiete ausgezeichnet haben.
2) Die Akademie setzt sich folgende Ziele:
Sie vertritt die Interessen der Darstellenden Künste in der Öffentlichkeit.
Sie diskutiert die Grundlagen und Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten.
Sie fördert den Nachwuchs und jene Ausbildungsstätten, die den Zielen der Akademie entsprechen.
Sie nimmt Stellung zu aktuellen Fragen des kulturellen Lebens.
Sie pflegt die Beziehungen zu anderen Institutionen, die im In- und Ausland ähnliche Ziele verfolgen.
3) Die Akademie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Sie erstrebt keine Gewinne. Sie ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Akademie dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Auch steht den Mitgliedern bei Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung der Akademie kein vermögensrechtlicher Anspruch gegen die Akademie zu. Private oder juristische Personen, die an die Akademie Spenden leisten, dürfen damit keinerlei Auflagen an die Akademie verbinden.
§3 1) Die Akademie setzt sich zusammen aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
2) Zu ordentlichen Mitgliedern können nur Personen gewählt werden, die auf dem Gebiet der Darstellenden Künste direkt oder indirekt arbeiten oder gearbeitet haben. Die Mitgliederversammlung schlägt neue Mitglieder vor. Die Vorgeschlagenen müssen gegenüber dem Präsidium eine schriftliche Erklärung abgeben, daß sie Mitglieder der Akademie werden wollen. Von jedem ordentlichen Mitglied wird erwartet, daß es an der Arbeit der Akademie aktiv teilnimmt.
3) Es werden keine Beiträge erhoben. Die Mitglieder sind gebeten die Arbeit der Akademie durch Spenden zu unterstützen.
4) Zu Ehrenmitgliedern können hervorragende, um die Darstellenden Künste besonders verdiente Persönlichkeiten des In- und Auslandes gewählt werden. Ihre Wahl gilt auf Lebenszeit. Sie haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder.
5) Ein Austritt kann nur durch schriftliche Erklärung an das Präsidium vollzogen werden, die auf der nächsten Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden muß. Der Austritt wird einen Monat nach dem Zugang der Erklärung bei dem Sekretariat der Akademie wirksam.
6) Der Ausschluss eines Mitglieds ist zulässig,
a) wenn es das Ansehen der Akademie schädigt,
b) wenn es sich an der Arbeit der Akademie über einen längeren Zeitraum ohne Begründung nicht beteiligt.
Über den Ausschlussantrag des Präsidiums entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen, anwesenden und vertretenen Stimmen.
§4 1) Die Wahl neuer Mitglieder erfolgt durch die Mitgliederversammlung.
2) Jedes Mitglied kann schriftlich einen Antrag für die Zuwahl neuer Mitglieder stellen.
3) Jeder Antrag muß von zwei weiteren Mitgliedern unterstützt werden. Der Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung ist eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten beizufügen.
4) Die Wahl ist geheim; gewählt ist, wer die einfache Stimmenmehrheit der Anwesenden und von diesen vertretenen Stimmen erhält.
5) Das gleiche Verfahren gilt für die Wahl der Ehrenmitglieder.
§5 Die Organe der Akademie sind:
§6 1) Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und dem Schatzmeister.
2) Die Präsidialmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit auf drei Jahre gewählt, wobei diese Frist bis zu der jahreszeitlich entsprechenden Mitgliederversammlung läuft. Wiederwahl des Präsidiums ist zulässig.
3) Briefwahl ist möglich. Die Briefwahl erfolgt nach folgendem Verfahren:
Auf Antrag kann jedes Mitglied Wahlunterlagen beim Sekretariat der Akademie anfordern. Zwischen Versand der Stimmzettel und Rücksendetermin wird eine Frist von 3 Wochen vorgesehen. Die verschlossenen Wahlunterlagen werden an das Akademiesekretariat geschickt, wo ein vom Akademiepräsidium zu bestimmendes Gremium von Akademiemitgliedern die Wahlbriefe öffnet und auszählt. Das Abstimmungsergebnis wird den Mitgliedern per Rundschreiben mitgeteilt.
§7 1) Das Präsidium bildet den Vorstand im Sinne der Gesetze, führt die Geschäfte und vertritt die Akademie gerichtlich und außergerichtlich.
2) Zur Abgabe von rechtsverbindlichen Willenserklärungen der Akademie genügt die gemeinschaftliche Erklärung von zwei Mitgliedern des Präsidiums.
3) Das Präsidium beauftragt zur Durchführung der laufenden Arbeiten einen Sekretär.
4) Das Präsidium gibt sich eine Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.
§8 1) Mindestens einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt.
2) Der Präsident lädt zu den Mitgliederversammlungen ein. Der Zeitpunkt soll spätestens acht Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin unter Bekanntgabe der wichtigsten Verhandlungsgegenstände angekündigt werden. Die Einladung selbst und die Tagesordnung sind den Mitgliedern spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung zu übersenden.
3) Anträge, die spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Präsidium eingegangen sind, hat das Präsidium auf die Tagesordnung zu setzen.
4) Auf Verlangen von einer Anzahl von mindestens 10 % ordentlicher Mitglieder ist der Präsident verpflichtet, binnen zwei Wochen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen. Die Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bedarf einer Begründung. Die Einladungsfrist beträgt mindestens 7 Tage.
5) Für die Beschlüsse der Mitgliederversammlung kann jedes anwesende Mitglied zwei Stimmen zusätzlich vertreten.
§9 1) In der Mitgliederversammlung führt der Präsident oder einer der Vizepräsidenten den Vorsitz.
2) Beschlüsse der Mitgliederversammlung erlangen mit einfacher Stimmenmehrheit, Beschlüsse über den Ausschluss von Mitgliedern und Satzungsänderungen erlangen mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen, anwesenden und vertretenen Stimmen Rechtswirksamkeit. Eine schriftliche Stimmabgabe abwesender Mitglieder gegenüber dem Versammlungsleiter zu einzelnen Punkten der Tagungsordnung ist zulässig.
3) Bei einem Beschluss über die Auflösung des Vereins müssen mindestens zwei Drittel der Mitglieder entweder auf der Mitgliederversammlung oder auf schriftlichem Wege ihre Stimme abgegeben haben. Zur Rechtswirksamkeit eines Auflösungsbeschlusses ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.
4) Der Antrag auf Auflösung des Vereins muss schriftlich begründet und den Mitgliedern mit der Einladung zur beschlussfassenden Versammlung zugeleitet worden sein.
5) Der Auflösungsbeschluss ist unverzüglich in der Tagespresse bekannt zu geben.
6) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen und allen Mitgliedern zuzuleiten ist.
§10 1) Der Schatzmeister gibt der Mitgliederversammlung Bericht über das Geschäftsjahr und ersucht diese um Entlastung.
§11 Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Akademie nach Einholung der Zustimmung des zuständigen Finanzamts der Stadt Bensheim zur Verwendung für kulturelle und gemeinnützige Zwecke zu.
Der Förderkreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (Aktenzeichen 73 AR 294) wird aufgelöst. Die Statuten des Förderkreises entfallen.
Bensheim, im März 2009

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6

§7

§8

§9

§10

§11