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Timestamp: 2020-02-17 19:26:34+00:00

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OJ/S 023982-2020 | Germany-Erding: Load-bearing structure design..
Germany-Erding: Load-bearing structure design services
Tile Germany-Erding: Load-bearing structure design services
OJEU (High Value) 023982-2020
Awarding Authority Große Kreisstadt Erding
Official name: Große Kreisstadt Erding
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Postal code: 85435
Contact person: Stadtbauamt Erding
Telephone: +49 8122408401
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Fax: +49 8122408415
NUTS code: DE21A
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Tragwerksplanung für den Neubau einer Mehrzweckhalle für bis zu 1 640 Zuschauer mit Mensa am Lodererplatz in Erding
Neubau Mehrzweckhalle mit Mensa am Lodererplatz, zu planen sind die Leistungsphasen 1-6 gemäß § 51 HOAI und ingenieurtechniche Kontrolle auf der Baustelle.
Die Stadt Erding plant den Neubau einer Mehrweckhalle für bis zu 1 640 Personen, die hauptsächlich für den Sport genutzt werden soll sowie die Mensa-Versorgung der angrenzenden Mittelschule, die auch für Veranstaltungsnutzungen in der Mehrzweckhalle zur Verfügung stehen soll. Die Planung erfolgt auf Grundlage des Ergebnisses eines Architektenwettbewerbs für Mehrzweckhalle und Mensa.
Die auf dem Baufenster derzeit befindliche Schulturnhalle der Grund- und Mittelschule wird abgebrochen.
Die Mehrzweckhalle mit 3 voneinander abtrennbaren Spielfeldern soll eine feste Zuschauertribüne für ca.780 Zuschauer erhalten. Neben der Sportnutzung sollen größere Veranstaltungen mit bis zu 1 640 Zuschauern in der Halle stattfinden können, auf diese Größe ist die Infrastruktur auszulegen.
Die Halle wird teilweise in den Boden versenkt, das Spielfeld (OKF UG) wird geringfügig über dem dort hohen Grundwasserspiegel liegen. Die Spannweite der Hallenbinder wird ca. 46 m betragen.
Die Stadt Erding mit über 38 000 Einwohnern liegt ca. 35 km nord-östlich von München und ist das wirtschaftliche Zentrum des an den Flughafen München angrenzenden Landkreises.
Der Hallenstandort befindet sich am Rand der mittelalterlichen Altstadt und ist von dieser durch den Fluß Sempt getrennt. Für das Ufer und die Freianlagen an der Sempt ist eine Attraktivierung vorgesehen. Die Pkw Stellplätze sind nicht Gegenstand der Planung, diese werden auf einer nördlich angrenzenden Fläche mittels eines Parkhauses geschaffen.
Der Hallenstandort liegt in einem Gefüge von Anwohnerstraßen sowie Geh- und Radwegen und tritt nach außen durch seine Lage an der Sempt und dem Friedhofsweg in Erscheinung. Hier wird ein neuer Stadtbaustein zur weiteren Attraktivierung des Stadtbildes erwartet.
Die Errichtung der Mehrzweckhalle soll zum Teil mit Mitteln der FAG-Förderung des Freistaats Bayern gefördert werden, da diese am Vormittag als Schulturnhalle und als Mensa für die angrenzende Mittelschule dient.
Es werden die LPH 1-6 gem. §51 HOAI vergeben.
II.2.7) End 2028-12-31
— für den Fall, dass eine längere Ausführungsdauer bei der Umsetzung der Maßnahme zu einem wirtschaftlicheren Ergebnis führt,
— die Haushaltsmittelbereitstellung zu einer Verlängerung der Baumaßnahme führt.
Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1) bis III.1.3), zusammengefasst im Teilnahmeantrag, dienen zur Auswahl der Teilnehmer für die Auftragsverhandlungen.
1) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen: Gewichtung 15 von 90 Punkten;
2) Technische Leistungsfähigkeit – Personalstärke und technische Ausstattung: Gewichtung 15 von 90 Punkten;
3) Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen: Erfahrungen in der Tragwerksplanung LPH 3 und 4 gemäß §51 HOAI, mit Einreichung des Baugenehmigungsantrages nach 1.1.2014 bei baulich fertiggestellten Gebäuden, 3 Referenzprojekte, Gewichtung 60 von 90 Punkten
— Stufenweise Beauftragung in Auftragsstufen, zunächst werden die LPH 1 und 2 beauftragt,
— Verlängerung der Leistungs- und Vertragslaufzeit.
Die Angaben der Bewerbung sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen, der vom Auftraggeber auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt wird. Die in dieser Ankündigung und im Teilnahmeantrag genannten Nachweise sind der Bewerbung als Anlage beizufügen. Formlose oder unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Gefordert werden:
1) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB und § 48 VgV.4/7;
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG), § 21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG), § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz (AentG);
3) Angaben zur wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfung zu anderen Unternehmen nach §36 Abs. 1 VgV, soweit gegeben;
4) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese sowie den Umfang zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen;
5) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz, sofern gefordert;
6) Nachweise der geforderten Qualifikation;
7) bei juristischen Personen Auszug aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen st. Bei Partnergesellschaften und Partnergesellschaften mit beschränkter Berufshaftung: Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG;
8) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften;
9) Erklärung zur Eignungsleihe: Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten Dritter in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem muss der Dritte die Angaben zu Ausschlusskriterien (§§ 123 und 124 GWB) machen.
Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Siehe Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrages. Es werden Angaben gefordert zu:
1) Mittel des Rechnungswertes (brutto Euro) der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen in der Tragwerksplanung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft.
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung, des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem Vertrag/den Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
1) Bürostruktur zur Erbringung der Leistung, d. h. durchschnittliche Anzahl an Ingenieuren in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
2) Erfahrungen in der Tragwerksplanung anhand vergleichbarer Referenzprojekte, 2 Referenzprojekte mit Angaben zu:
— Bezeichnung des Referenzprojekts,
— Auftraggeber mit aktueller Tel. Nr. der Auskunftsperson,
— Auftraggeber gem. GWB § 99,
— Welcher Auftragnehmer war vom Bauherrn namentlich beauftragt,
— evtl. Mitbeauftragte (z. B. Arbeitsgemeinschafts-Partner) und deren Leistungsanteile in den einzelnen Leistungsphasen,
— Einreichung des Baugenehmigungsantrages,
— Selbst erbrachte und abgeschlossene LPH gem. § 51 HOAI,
— Herstellkosten KG300 gem. DIN 276 in Euro brutto,
— Honorarzonen
— Projekt mit Dach- oder Deckenspannweiten mind. 25 m,
— Kontrollen auf der Baustelle durch den Bewerber geleistet,
— Projekt mit Gründung unter Niveau Grundwasserstand HHW 100.
Die Nichteinhaltung der geforderten Mindestanforderungen an die Referenzen führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss. Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags, die mit dem Bewertungsbogen abrufbar ist. Wurde ein Referenzprojekt durch eine ARGE geleistet, kann nur der tatsächlich erbrachte Leistungsanteil des Bewerbers gewertet werden.Hierzu muss der genaue Leistungsanteil in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden. Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen. Zusätzliche Angaben zu den Referenzen zum Nachweis der Erfüllung der Kriterien können auf bis zu 2 DIN A4 Anlagenblättern pro Projekt angegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern.
— Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
— Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
Bauingenieure mit Berechtigung zur Vorlage von Standsicherheitsnachweisen gem. Art. 62 BayBO. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Aufgabe entsprechen und für die Leistungen ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
Grundlage für die Beauftragung wird das Vertragsmuster des Auftraggebers sein.
1) Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch in Textform abzugeben;
2) Die Unterlagen sind durch den Bewerber in einer PDF-Datei zusammenzufassen, max. Dateigröße 10 MB;
3) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt;
4) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte;
5) Erfüllen mehrere Bewerber an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV);
6) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens Fragen von Bewerbern eingehen, deren Beantwortung über die in den Vergabeunterlagen hinausgehende Information enthält, werden die Fragen und Antworten auf der Internetseite, auf der die sonstigen Vergabeunterlagen zu finden sind, als Fragen- und Antwortliste veröffentlicht.
7) Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist noch bis zum Tag vor Abgabe der Bewerbung bzw. des Angebotes verlängert werden kann. Alle evtl. Verlängerungen von Fristen werden auf dem Vergabeportal, auf dem die Vergabeunterlagen zur Verfügung stehen, bekanntgemacht.
Official name: Regierung von Oberbayern, VOB Stelle
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

References: § 51
 §51
 §51
 § 48
 § 19
 § 21
 § 21
 §36
 § 99
 § 51
 Art. 62
 § 51