Source: https://www.viktoriagoch.de/service/vereinssatzung/
Timestamp: 2020-03-30 23:49:41+00:00

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SV Viktoria Goch - Vereinssatzung
Satzung SV Viktoria Goch 03-2014.pdf
1. Der Verein führt den Namen SV Viktoria Goch 1912 e.V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in 47574 Goch.
4. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Rot.
5. Die Vereinsgründung erfolgte am 29. Juni 1912.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie die Förderung des traditionellen Brauchtums, insbesondere des Karnevals.
2.1. die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen, Wettkämpfen, Training, Turnieren, Kursen und sportlicher Freizeitgestaltung
2.2. die Jugendpflege
2.3. das Zustandekommen internationaler Begegnungen
5. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden, die dem Zweck des Vereins fremd sind.
6. Die Mitglieder des Vorstandes (§ 12) üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Das schließt die Erstattung ihrer tatsächlich entstandenen Aufwendungen im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen (§ 670 BGB) nicht aus.
Gültigkeit der Satzungen und Ordnungen des DFB und LSB
1. Satzungen und Ordnungen des DFB und des LSB sind in ihrer jeweiligen Fassung für den Verein und seine Mitglieder (Fußballabteilung bzw. Leichtathletikabteilung) unmittelbar verbindlich. Diese materiellen Bestimmungen oder Organisations-und Zuständigkeitsvorschriften sind die vom DFB als zuständigem Sportverband aufgestellten und damit allgemein im deutschen Fußballsport anerkannten Regeln.
1.2. der Geschäftsführende Vorstand (§12 Nr. 1a – d)
2.1. die Fachabteilungen
2.2. der Ehrenrat
2.3. der Jugendausschuss
2.4. die Kassenprüfer
2.1. aktiven und passiven Mitgliedern
2.2. fördernden Mitgliedern
2.3. jugendlichen Mitgliedern (unter 18 Jahren) und
2.4. Ehrenmitgliedern.
3. Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt auf schriftlichem Antrag. Die Anträge Nichtvolljähriger müssen von ihrem gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein.
4. Wird ein Aufnahmeantrag abgelehnt, kann sich der Antragssteller bzw. sein gesetzlicher Vertreter binnen einer Frist von 14 Tagen beschwerdeführend an den Ehrenrat wenden, der sodann erneut und endgültig entscheidet. Der Antragsteller hat keinen Anspruch darauf, die für die Entscheidung maßgebenden Gründe zu erfahren.
1. Auf Antrag können Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zum Ehrenmitglied oder Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Über Anträge beschließt nach Prüfung durch den Ehrenrat und falls der geschäftsführende Vorstand zustimmt, die ordentliche Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung. Bei Nichtvolljährigen ist die Austrittserklärung auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Quartals erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist. Eine Beitragserstattung findet nicht statt.
3. Ein Mitglied kann durch den geschäftsführenden Vorstand von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Verzug ist.
Das ausgeschlossene Mitglied kann sich binnen einer Frist von 14 Tagen beschwerdeführend an den Ehrenrat wenden, der nach Verhandlung endgültig entscheidet. Zu dieser Verhandlung ist der Ausgeschlossene spätestens eine Woche vorher einzuladen.
4. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche des Ausgeschiedenen an den Verein. Der Ausgeschiedene hat in seiner Obhut befindliche, dem Verein gehörende Gegenstände zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nicht zu.
1. Bei der Aufnahme in den Verein kann eine Aufnahmegebühr zu zahlen sein, deren Höhe auf Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgestellt wird.
Von den Mitgliedern können Umlagen bei einem besonderen Finanzbedarf des Vereins erhoben werden, der nicht mit den allgemeinen Etatmitteln des Vereins gedeckt werden kann, insbesondere für die Finanzierung von Baumaßnahmen und Projekten. Über die Höhe und Fälligkeit der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes.
2. Die Beiträge werden jährlich, halbjährlich und / oder vierteljährlich im Voraus mit Lastschrift eingezogen.
1. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins im Rahmen der Haus- und Platzordnungen und unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte zu benutzen.
Die nicht volljährigen Mitglieder wirken im Rahmen des Vereinsjugendtages bzw. des Jugendausschusses mit.
1. Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen, -gerätschaften oder -gegenständen oder infolge von Handlungen oder Anordnungen der Vereinsorgane (z.B. Vorstand) oder sonstiger im Auftrag des Vereins tätiger Personen entstehen, haftet der Verein nur, wenn ein Organmitglied (z.B. Vorstand), ein Repräsentant oder eine sonstige Person, für die der Verein gesetzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.
2. Im Falle einer Schädigung gem. Absatz 1 haftet auch die handelnde oder sonst wie verantwortliche Person dem geschädigten Vereinsmitglied gegenüber nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
3. Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins, so darf der Verein Schadenersatzansprüche gegen das Mitglied nur geltend machen, wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann. Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein bei einem Mitglied Regress nimmt, weil der Verein von einem außenstehenden Dritten in Anspruch genommen wird.
4. Verlangt ein außenstehender Dritter von einem Mitglied Schadenersatz, so hat das Mitglied einen Freistellungsanspruch gegen den Verein, falls es die Schädigung in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins herbeigeführt und hierbei weder vorsätzlich noch grobfahrlässig gehandelt hat.
5. Mit Ausnahme der Freistellungsansprüche gegen den Verein gem. Absatz 4 wird die Haftung des Vereins und die seiner Organe oder für ihn handelnden Beauftragten für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
2. Jeweils bis zum Ende des 3. Monats eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladung erfolgt per E-Mail an die zuletzt bekannte E-Mail-Adresse. Mitglieder, die keine Emailadressen besitzen, werden per Brief eingeladen.
Die Einladung der Mitgliederversammlung gilt als ordnungsgemäß erfolgt, wenn die Einberufung nach einer der vorgenannten Einberufungsformen unter Beachtung der dortigen Voraussetzungen vorgenommen worden sind. Die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung der Mitgliederversammlung soll bei deren Beginn festgestellt und in der Niederschrift vermerkt werden.
3. Anträge zur Tagesordnung, zur Ergänzung der Tagesordnung und Wahlvorschläge aus den Reihen der Mitglieder sind spätestens 10 Tage vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand einzureichen.
Der geschäftsführende Vorstand entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, ob fristgerecht gestellte Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Tagesordnung ist in jedem Fall zu ergänzen, wenn ein fristgerechter Antrag, der nicht auf die Tagesordnung gesetzt wurde, die Unterstützung von mindestens 1/10 der anwesenden Mitglieder findet.
4. Der Geschäftsführende Vorstand (§ 12 Nr. 1 a – d) legt der Mitgliederversammlung den Jahresbericht sowie den Kassenbericht, der vorher von mindestens zwei Kassenprüfern geprüft worden ist, vor.
a) Genehmigung des Jahresberichtes des Geschäftsführenden Vorstandes sowie des Kassenberichtes
c) Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes und des Vorstandes
d) Wahl des Geschäftsführenden Vorstandes (§ 12 Nr. 1 a – d) und Kassenprüfer (§15), Bestätigung der Mitglieder des Ehrenrates (§14), der Leiter der Fachabteilungen (§12 Nr. 1f) und des Jugendleiters (§12 Nr. 1e)
e) Festsetzung der Höhe der Aufnahmegebühr, der Beiträge und alle Mitglieder betreffenden Umlagen sowie der Mahn- und Bearbeitungsgebühren
f) Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern (§6),
Die Beschlussfassung erfolgt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht die Satzung etwas anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt, Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit finden bis zu einer Entscheidung erneute Abstimmungen statt.
Auf Antrag findet eine geheime Abstimmung statt, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dem zustimmt.
8. Über Verlauf und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Leiter der Mitgliederversammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
9. Der geschäftsführende Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er ist hierzu und zur Abhaltung innerhalb von sechs Wochen verpflichtet, wenn die Mehrheit des Vorstandes oder mindestens 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen. Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen
10. Mitgliederversammlung können nur solche sein, die zur Einberufung geführt haben und in der Tagesordnung enthalten sind.
f) den Abteilungsleitern der Fachabteilungen
2. Die Wahl der in der Nr. 1 a) bis d) genannten Mitglieder des Vorstands erfolgt in der ordentlichen Mitgliederversammlung in einem einheitlichen Wahlgang (Blockwahl) oder – soweit von mindestens 1/10 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gewünscht – in gesonderten Wahlgängen. Ihre Amtsdauer beträgt 2 Jahre und endet mit der Mitgliederversammlung, die über die Entlastung der vorausgegangenen Amtsperiode befindet.
Der Vorstand kann nach Bedarf Beisitzer bestellen. Die Amtsdauer dieses vom Vorstand bestellten Vorstandsmitglieds endet mit der Amtsperiode der Vorstandsmitglieder unter 1 a) bis d).
3. Die in Nr. 1a) bis 1d) genannten Vorstandsmitglieder haben die Stellung des gesetzlichen Vertreters im Sinne von § 26 BGB. Sie bilden den geschäftsführenden Vorstand. Rechtsverbindliche Erklärungen bedürfen der Unterschrift von mindestens zwei Mitgliedern der in Nr. 1a) bis 1d) aufgeführten Vorstandsmitgliedern.
a) er bestimmt die Zielsetzung des Vereins insgesamt sowie die der Fachabteilungen im Rahmen des Vereinszwecks (§ 2), wie z. B. Aufnahme oder Aufgabe von Sportarten bzw. Fachabteilungen;
b) er verabschiedet den Jahresetat bzw. den Saisonetat;
d) er entscheidet über die Teilnahme an wichtigen Sportveranstaltungen;
5. An den Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes nehmen die unter
1a) bis 1d) aufgeführten Vorstandsmitglieder ständig teil. Die übrigen Vorstandsmitglieder Nr. 1e) bis 1f) können unter Benennung von Angelegenheiten aus ihrem Aufgabenbereich zu geschäftsführenden Vorstandssitzungen eingeladen werden.
6. Die Wahl des Vorstandsmitgliedes zu Nr. 1e) (Jugendleiter) erfolgt gemäß § 16 Nr. 2 b. Sie ist in der Mitgliederversammlung zu bestätigen.
Das gleiche gilt für die Abteilungsleiter der Fachabteilungen.
7. a) Der Vorsitzende beruft die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes unter Angabe der Tagesordnungspunkte ein. Auf Antrag von zwei Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes muss binnen 14 Tagen eine Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandes einberufen werden. Bei dem Antrag ist der Grund für die Einberufung anzugeben.
Der Geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Niederschriften sind vom Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied gemäß § 12 (Nr. 1 b –d) und vom Protokollführer zu unterschreiben.
1. Der Ehrenrat besteht aus mindestens 6 und höchstens 10 Personen, die für die Amtsdauer von 2 Jahren wie folgt gewählt werden:
Jede Fachabteilung kann anlässlich ihrer Abteilungsversammlung – nach entsprechender Wahl – ein Mitglied für den Ehrenrat vorschlagen. 12
Der Geschäftsführende Vorstand benennt ein Mitglied für den Ehrenrat aus dem Bereich Freizeit-/Breitensport. Dieses Mitglied und die insoweit vorgeschlagenen Mitglieder der Abteilungen werden – vorbehaltlich ihrer Bestätigung durch die Mitgliederversammlung – Mitglieder des Ehrenrates. Die gewählten Mitglieder des Ehrenrates müssen ebenfalls auf der Mitgliederversammlung bestätigt werden.
Der Ehrenrat wählt auf seiner ersten Sitzung, jeweils nach der Neuwahl, die noch vor der Mitgliederversammlung stattzufinden hat, einen Vorsitzenden, der die Sitzungen leitet, sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden und einen Protokollführer.
2. Die Mitglieder des Ehrenrates müssen ein Mindestalter von 40 Jahren haben und mindestens 10 Jahre Mitglied des Vereins sein. Der Ehrenrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
3. Der Ehrenrat hat folgende Aufgaben:
a) Einsatz für ein gutes Vereinsleben im Sinne der Vereinssatzung und der Tradition des Vereins und zwar besonders für den Zusammenhalt der Vereinsabteilungen untereinander
b) Ehrungen von Jubilaren und Vereinsmitgliedern für die Erfüllung von sozialen Aufgaben
c) Vermittlung in Meinungsverschiedenheiten zwischen Vereinsmitgliedern
d) Prüfung der Vorschläge für die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern sowie für die Verleihung von Leistungs- und Ehrennadeln. Gegen diese Vorschläge kann der Ältestenrat Einwände erheben, wenn berechtigte Gründe vorliegen. Diese sollen dem Vorstand mitgeteilt werden.
1. Die Mitgliederversammlung wählt für jeweils 2 Jahre aus dem Kreise der stimmberechtigten Mitglieder 2 Kassenprüfer. Diese sollen in Buchführungs- und Geschäftsaufzeichnungsfragen erfahren sein.
Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung der Kassen und des Belegwesens in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt und verpflichtet. Die Kassenprüfer können auf wirtschaftlichem Gebiet beratend tätig sein. Die Festlegung der Zahl der Prüfungen liegt in pflichtgemäßem Ermessen der Kassenprüfer. Dies gilt z.B. auch für unangemeldete, sogenannte Ad-hoc-Prüfungen.
4. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfhandlungen und empfehlen dieser ggfs. in ihrem Prüfbericht die Entlastung des Vorstandes. Der Prüfbericht der Kassenprüfer ist dem geschäftsführenden Vorstand spätestens drei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung vorzulegen. Der Prüfbericht muss einheitlich sein, er darf keine abweichenden Meinungen von Kassenprüfern enthalten.
1. Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Vereinsjugendtages. Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Angelegenheiten der Jugend des Vereins, soweit sie die gesamte Vereinsjugend betreffen.
b) der Jugendleiter als Vertreter der Jugend im Vorstand, sein Stellvertreter sowie mehrere Beisitzer, deren Anzahl vom Jugendausschuss festzusetzen ist. Die Wahl des Jugendleiters, seines Stellvertreters sowie der Beisitzer erfolgt nach Maßgabe der Vereinsjugendordnung.
3. Der Jugendleiter ist von der Mitgliederversammlung zu bestätigen.
1. Die Fachabteilungen als rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins sind die Träger des Sportgeschehens in ihrer Sportart. Sie sind grundsätzlich unabhängig voneinander und für die sportlichen, organisatorischen und finanziellen Angelegenheiten im Rahmen ihrer Zielsetzung (vgl.§§ 2, 12 Nr. 4 a) und des ihnen zur Verfügung stehenden Etats zuständig und verantwortlich, soweit nicht Belange des Vereins ein fachübergreifendes Zusammenwirken bedingen. Sie haben sich in angemessener Höhe an den Gemeinkosten des Vereins zu beteiligen, insbesondere an den anfallenden Energiekosten.
Die Leiter der Fachabteilungen haben die Pflicht, den Geschäftsführenden Vorstand - ohne besondere Aufforderung – über alle wesentlichen Geschäftsabläufe innerhalb der Abteilung umfassend und zeitnah in schriftlicher Form zu informieren. Wesentlich sind insbesondere Veränderungen in den finanziellen Rahmenbedingungen, Abweichungen von der Etatplanung, geplante Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation, Arbeitsverträge und Sponsorenübereinkünfte. Wesentliche Veränderungen sind nur mit Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes möglich.
a) dem Abteilungsleiter als besonderer Vertreter i. S. d. § 30 BGB
Das Amt des Abteilungsleiters und des Abteilungskassenwartes ist in jedem Fall zu besetzen; das unter c) genannte Vorstandsamt ist nach Maßgabe von § 15 Nr. 2 b zu besetzen. Die unter d) und e) genannten Vorstandsämter sollen besetzt werden, sofern die Struktur der jeweiligen Abteilung dies erfordert. Die Abteilungsvorstände können, soweit die Struktur ihrer Sportart es erfordert, weitere Mitglieder für bestimmte Funktionen in ihre Abteilungsvorstände berufen. Diese berufenen Vorstandsmitglieder sind bei der nächstfolgenden Abteilungsversammlung in ihrem Amt zu bestätigen.
4. Der Abteilungsleiter und die anderen Mitglieder des Abteilungsvorstandes (mit Ausnahme des Jugendwartes) werden alle 2 Jahre von einer mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung stattfindenden Abteilungsversammlung gewählt.
Scheidet ein Mitglied des Abteilungsvorstandes während der Amtszeit aus, so ist der Abteilungsvorstand berechtigt, ein Mitglied bis zur nächsten Abteilungsversammlung zu kooptieren. Dies gilt nicht für den Abteilungsleiter, hier steht das Kooptionsrecht gem. § 12 Nr. 6 Abs. 2 dem Geschäftsführenden Vorstand zu. Auf der nächsten Abteilungsversammlung ist dieses Mitglied zu bestätigen bzw. findet eine Neuwahl für dieses Vorstandsamt statt.
6. Stimmberechtigt in der Abteilungsversammlung sind die aktiven, fördernden Mitglieder und Ehrenmitglieder der entsprechenden Abteilung, die sich für diese Abteilung als Stammabteilung entschieden haben. Ein Wechsel der Stammabteilung ist jeweils zum 30.06. und 31.12. eines jeden Jahres möglich, und zwar auf schriftlichem Antrag.
Im Übrigen finden auf die Durchführung der Abteilungsversammlung die Vorschriften über die Mitgliederversammlung des Vereins in dieser Satzung – soweit einschlägig – entsprechend Anwendung. Wahlvorschläge für die gemäß Nr. 2 a), b), d) und e) zu wählenden Ämter sind bis zehn Tage vor der entsprechenden Abteilungsversammlung bei der Geschäftsstelle oder bei dem betreffenden Abteilungsleiter schriftlich einzureichen.
a) dass alle Einnahmen und Ausgaben vollständig erfasst und durch ordnungsgemäße Belege nachgewiesen sind,
b) dass alle verpflichtenden Zusagen der Abteilung dem Geschäftsführenden Vorstand bekannt gegeben werden,
c) dass der Geschäftsführende Vorstand über alle möglichen anderen Risiken in Kenntnis gesetzt wird, die das Ansehen des Vereins schädigen und/oder Verein wirtschaftlich belasten.
1. Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Sportveranstaltungen sowie Feierlichkeiten im Internet (Online Magazin / Schwarzes Brett) bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit dem Vorstand gegenüber Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung mit Ausnahme von Ergebnissen aus Spielen und Turnierergebnissen.
2. Die Mitglieder des Vereins willigen gleichzeitig mit dem Beitritt zum Verein auch darin ein, dass Fotos, Video-Aufnahmen etc. von ihrer Person, die im Zusammenhang mit Maßnahmen und Veranstaltungen des Vereins entstehen, zu satzungsmäßigen Zwecken des Vereins verwendet und verbreitet werden, ohne dass den Mitgliedern dadurch Ansprüche entstehen.
3. Der Verein informiert die Tages- und Fachpresse über Sportergebnisse und besondere Ereignisse.
4. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung im Internet widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben im Internet Veröffentlichungen zu seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt die Verbände, denen der Verein angehört, über den Einwand bzw. Widerruf des Mitglieds.
1. Der Verein wird aufgelöst durch Beschluss der Mitgliederversammlung, die besonders für diesen Zweck einberufen wird.
Es muss mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. 18
3. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Goch, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung tritt nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung und Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Gleichzeitig verliert die bisherige Satzung vom 17.05.1968 ihre Gültigkeit.

References: § 26
 § 16
 § 12
 § 30
 § 15
 § 12