Source: https://www.olynet.eu/verein/satzung/
Timestamp: 2018-12-12 17:44:23+00:00

Document:
Satzung | OlyNet e.V.
Auf dieser Seite kann stets die aktuell geltende Satzung des OlyNet e.V. eingesehen werden. Aktuell ist dies die auf der Gründungsversammlung vom 05. Februar 2014 beschlossene, welche zuletzt am 28. März 2014 angepasst wurde.
(1) Der Verein führt den Namen OlyNet.
(2) Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden und erhält daraufhin den Namenszusatz e.V.
(3) Sitz des Vereins ist München.
(1) Zweck des Vereins ist die Studentenhilfe. Dazu errichtet und unterhält er im Studentenwohnheim Olympisches Dorf computergestützte Dienste. Die Studenten sollen so Gelegenheit haben, praktische Kenntnisse im Planen und Betrieb von Netzwerktechnik zu erlangen. Darüber hinaus will der Verein durch Informations- und Schulungsveranstaltungen den Studenten Kompetenz im Umgang mit moderner Digital- und Medientechnik, Datenschutz und digitaler Sicherheit vermitteln.
(2) Um den Vereinszweck zu erreichen, arbeitet der Verein insbesondere mit dem Studentenwerk München und dem Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zusammen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(1) Ordnungsgemäß einberufene Gremien sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Sitzungen an Sonn- und Feiertagen sind unzulässig, es sei denn, das Gremium ist vollzählig. Insbesondere ist auf die Einhaltung einer angemessenen Frist zwischen Einberufung und Sitzungstermin zu achten.
(2) Enthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, werden Beschlüsse mit der Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültig abgegebenen Stimmen erhält. Erreicht dies kein Kandidat, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten statt.
(3) Von jeder Sitzung wird ein Protokoll angefertigt und an den Vorstand weitergeleitet. Beschlüsse werden vom Vorstand im Netz veröffentlicht. Einspruch ist binnen zweier Monate nach der Veröffentlichung an den Vorstand zu richten.
(4) Von dieser Satzung, allen Vereins- und Geschäftsordnungen, und den Nutzungsbedingungen muss die aktuelle Fassung im Netz zugänglich sein.
(5) Im Gemeinschaftszentrum des Olympischen Dorfes, Helene-Mayer-Ring 9, 80809 München, wird eine Anschlagtafel angebracht. Diese ist der offizielle Vereinsanzeiger. Zusätzlich werden die Mitteilungen unter der URL http://olydorf.mhn.de/vereinsanzeiger veröffentlicht.
Jeder Studierende einer Münchener Hochschule kann regelmäßig Mitglied werden. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag an den Vorstand durch Ausstellung einer Mitgliedskarte. Eine Ablehnung ist schriftlich zu begründen. § 11 Abs. 3 ist anzuwenden.
(1) Jedes Mitglied mit Wohnsitz in der Studentenwohnanlage des Studentenwerks München im Olympiadorf hat eine Stimme auf der Mitgliedervollversammlung.
(2) Vom Verein angebotene Dienste stehen grundsätzlich allen Mitgliedern offen. Der Administratorenrat erlässt verbindliche Nutzungsbedingungen.
(3) Anschriftenänderungen sind dem Vorstand unverzüglich anzuzeigen.
(1) Es werden Semesterbeiträge erhoben. Über die Höhe beschließt die Mitgliedervollversammlung. Semesterbeiträge sind unaufgefordert bis 1. April, bzw. 1. Oktober für das folgende Semester im Voraus zu leisten. Bei Beitragsrückstand erfolgt die Streichung aus der Mitgliederliste gemäß § 11.
(2) Es werden Aufnahmebeiträge erhoben. Über die Höhe befindet die Mitgliedervollversammlung, oder bis zur Höhe von 15 € der Vorstand.
(1) Personen, die sich für den Verein besonders eingesetzt haben, können auf Antrag des Vorstands oder des Administratorenrats von der Mitgliedervollversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
(2) Die Ehrenmitgliedschaft ist auf fünf Jahre befristet. Der Vorstand kann sie auf Antrag des Ehrenmitgliedes um jeweils fünf Jahre verlängern.
(3) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Im Übrigen bleiben ihre Rechte und Pflichten als Mitglied unberührt.
§ 10 Fördermitglieder
(1) Jede beliebige Person kann auf schriftlichen Antrag beim Vorstand als förderndes Mitglied aufgenommen werden.
(2) Die Fördermitgliedschaft ist jeweils auf ein Jahr befristet.
(3) Fördermitglieder haben kein Stimmrecht auf der Mitgliedervollversammlung, keinen Zugang zu den den Vereinsmitgliedern vorbehaltenen Diensten und können insbesondere keine Ämter innehaben.
(4) Die Höhe des Förderbeitrags wird von der Mitgliedervollversammlung festgelegt.
(1) Die Mitgliedschaft ist grundsätzlich auf drei Jahre befristet. Sie kann vom Vorstand auf Antrag um jeweils bis zu zwei Jahre verlängert werden. Bekleidet ein Mitglied ein Amt und würde seine Mitgliedschaft während seiner Amtszeit enden, so verlängert sie sich automatisch um ein weiteres Jahr. Wird eine Mitgliedschaft nicht verlängert kann der Vorstand das Mitglied von der Mitgliederliste streichen.
(2) Die Mitgliedschaft endet des Weiteren:
durch schriftliche Austrittserklärung, die einen Monat im Voraus an ein Vorstandsmitglied zu richten ist
(3) Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstands, oder durch Beschluss des Administratorenrats mit Zweidrittelmehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein an seine letztbekannte Anschrift zuzustellen. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliedervollversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.
(4) Die Streichung des Mitglieds aus der Mitgliederliste erfolgt durch den Vorstand, wenn das Mitglied einen Monat mit dem Semesterbeitrag in Verzug ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von zwei Wochen von der Absendung der Mahnung an die letztbekannte Anschrift des Mitglieds voll entrichtet. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden.
(5) Die Streichung erfolgt regelmäßig ebenfalls, wenn das Mitglied an der dem Verein zuletzt bekannt gegebenen Postanschrift keinen Wohnsitz mehr hat.
§ 12 Geldvermögen
(1) Die Geldmittel des Vereins werden vom Schatzmeister verwaltet. Die Buchführung hat sich gegebenenfalls an die Vorgaben des Finanzamtes zu richten.
(2) Der Schatzmeister erstellt einen Haushaltsplan und einen Liquiditätsplan.
§ 13 Sachvermögen
Die Sachmittel des Vereins werden von den Administratoren oder vom Vorstand verwaltet, abhängig von der umzusetzenden Aufgabe.
§ 14 Gewalt über die technische Infrastruktur
(1) Weitergehende Rechte auf vereinseigenen Systemen werden regelmäÿig nur Administratoren, den Mitgliedern des Vorstands sowie Beauftragten des Studentenwerks eingeräumt. Über begründete Ausnahmen beschlieÿt der Administratorenrat im Einvernehmen mit dem Vorstand.
(2) Die technischen Vorstände führen eine Liste, wer auf welchem der vereinseigenen Systeme weitergehende Rechte besitzt.
§ 15 Organe des Vereins
der Administratorenrat
(2) Die Vertretung nach außen im Sinne des 26 BGB üben stets zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam aus. Mit Wirkung gegen Dritte wird allen Organen untersagt ohne Zustimmung der Mitgliedervollversammlung Kredite oder andere Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren aufzunehmen.
4.1 Mitgliedervollversammlung
§ 16 Aufgaben
(1) Die Mitgliedervollversammlung kümmert sich um alle Fragen mit zentraler Bedeutung für den Gesamtverein.
(2) Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
Genehmigung des Haushaltsplans für das folgende Geschäftsjahr
Wahl des Vorstands, der Administratoren und der Kassenprüfer
Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags und der Aufnahmegebühren
Beschlussfassung über die Berufung eines Mitglieds gegen einen Ausschluss durch den Vorstand
(3) Sie kann eine Rahmengeschäftsordnung für alle Vereinsgremien, eine Beitragsordnung
oder eine Haushaltsordnung erlassen.
(4) Die Mitgliedervollversammlung kann grundsätzlich festlegen, dass bestimmte Netzdienste angeboten werden sollen oder nicht angeboten werden sollen. Möchte die Mitgliedervollversammlung bestimmte Netzdienste anbieten, so ist die technische Infrastruktur dafür bevorzugt einzusetzen. Die Mitglieder des Administratorenrates sind jedoch nicht verpflichtet, diese Netzdienste selbst zu realisieren.
(5) Über die Beschlüsse der Mitgliedervollversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen und vom Vorstand zu veröffentlichen.
§ 17 Einberufung
(1) Die ordentlichen Mitgliedervollversammlungen nden zweimal jährlich, und zwar in
den Zeiträumen 1. – 15. Juni und 1. – 15. Dezember, statt.
(2) Die Mitglieder werden mindestens zwei Wochen vor einer Mitgliedervollversammlung vom Vorstand durch Aushang im Vereinsanzeiger eingeladen, wobei der Tag der Veröffentlichung und der Tag der Versammlung nicht mitgezählt werden.
(3) Mit dem Vereinsanzeiger ist der Schaukasten im dritten Stockwerk zwischen den beiden Treppenhäusern im Gebäude mit der Adresse Helene-Mayer-Ring 9 in München bezeichnet.
(4) Mit der Einladung der Mitgliedervollversammlung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
(5) Der Vorstand hat unverzüglich eine außerordentliche Mitgliedervollversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn 30 v.H. Mitgliedern bzw. der Administratorenrat dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
§ 18 Zusammensetzung und Amtszeit
(1) Der Vorstand setzt sich aus dem Vorsitzenden, dem Schatzmeister, sowie dem ersten und zweiten technischen Vorstand zusammen.
(2) Der Vorstand wird auf ein Jahr gewählt. Die Amtsperiode des Vorstandes läuft vom 1. Juli bis 30. Juni. Er bleibt so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied während der Amtsperiode aus, wählt der Administratorenrat für die Zeit bis zur nächsten Mitgliedervollversammlung ein Ersatzmitglied.
(3) Der Vorstand haftet nicht für leichte Fahrlässigkeit.
§ 19 Geschäftsverteilung
(1) Der Vorsitzende kümmert sich um alle wichtigen Belange des Vereins. Er koordiniert die Kontakte nach außen und beruft bei Bedarf Vorstandssitzungen ein. Er führt die Administratorenliste und sammelt und publiziert die Protokolle aller beschlussfassenden
Gremien. Ferner sorgt er für die Verfügbarkeit aller gültigen Regelwerke des Vereins in der jeweils aktuellen Fassung.
(2) Der Schatzmeister verwaltet alles Geldvermögen. Er ist verantwortlich für eine ordnungsgemäße Buchführung. Er führt die Mitgliederliste. Er vertritt den Vorsitzenden, falls dieser verhindert ist. Der Schatzmeister sollte in der Regel nicht gleichzeitig Administrator sein.
(3) Der erste technische Vorstand führt den Vorsitz im Administratorenrat. Er muss mindestens sechs Monate lang Administrator gewesen sein oder mit satzungsändernder Mehrheit gewählt werden.
(4) Der zweite technische Vorstand unterstützt und vertritt den ersten technischen Vorstand in all seinen Aufgaben und ist stellvertretender Vorsitzender des Administratorenrates.
(1) Die Vorstände sind die kaufmännische und organisatorische Führung des Vereins. Sie haben auch im Falle ihrer Abwesenheit für die Abwicklung notwendiger Vorgänge Sorge zu tragen.
(2) Die Vorstände sollen die Entwicklung des Vereins fördern und die finanzielle Stabilität sicherstellen.
(3) Ausgaben sind vom Vorstand zu bewilligen. Bei Ausgaben über 1.000 € müssen alle Vorstandsmitglieder zustimmen.
(4) Die technischen Vorstände sollen jederzeit auf dem aktuellen Stand der technischen Infrastruktur sein.
4.3 Administratorenrat
§ 21 Zusammensetzung
(1) Der Administratorenrat besteht aus den Administratoren.
(2) Die beiden technischen Vorstände sind Administratoren Kraft ihres Amtes und können nicht gewählt werden. Die übrigen Administratoren werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitgliederversammlung soll mindestens zehn Administratoren wählen. Die beiden technischen Vorstände sind Administratoren Kraft ihres Amtes und können nicht gewählt werden.
(3) Hat der Administratorenrat weniger als zehn gewählte Mitglieder, kann er durch Beschluss Administratoren ernennen. Deren Amtszeit endet mit der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.
§ 22 Aufgaben
(1) Der Administratorenrat kümmert sich um alle technischen Belange.
(2) Er legt verbindliche technische Standards fest und verwaltet die technische Infrastruktur des Vereins. Er entscheidet über ihren Ausbau, Umbau und ihre Verwendung. Die dazu benötigten Mittel bewilligt der Vorstand wohlwollend. Sollte der Vorstand die Bewilligung verweigern, so hat er dies binnen zweier Wochen im Vereinsanzeiger umfassend zu begründen.
(3) Alle Administratoren stellen sicher, dass schnell auf alle für den normalen Netzbetrieb notwendigen Komponenten zugegriffen werden kann.
§ 23 Satzungsänderungen
(1) Satzungsänderungen beschließt die Mitgliedervollversammlung mit Zweidrittelmehrheit auf gemeinsamen Antrag von Vorstand und Administratorenrat oder von 30 v.H. der Mitglieder.
(2) Die Änderung ist im Vereinsregister einzutragen.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliedervollversammlung mit Vierfünftelmehrheit beschlossen werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Studentenhilfe gemäß denBestimmungen des Vereinszwecks in § 2.
§ 25 Vollzug bei Satzungsänderung
Die Satzungsänderung ist durch den Vorstand zur Eintragung in das Vereinsregister anzumelden. Dem Vorsitzenden ist das Recht übertragen etwaige Satzungsänderungen, die das Registergericht für die Eintragung einer Satzungsänderung verlangen sollte, vorzunehmen.

References: § 10

§ 12

§ 14

§ 16

§ 18

§ 19

§ 25