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BVERFG - 19.02.2007, 1 BvR 510/03 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundesverfassungsgericht > Urteil vom 19.02.2007, Aktenzeichen: 1 BvR 510/03 BVERFG – Aktenzeichen: 1 BvR 510/03Urteil vom 19.02.2007
Rechtsgebiete:BGB, BVerfGG, FGG, GGVorschriften:§ BGB, § 1755 Abs. 1 BGB, § 1755 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 1757 Abs. 1 BGB, § BGB, § 34 a Abs. 2 BVerfGG, § 93 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG, § 93 a Abs. 2 Buchstabe b BVerfGG, § 93 c Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, § 56 e Satz 3 FGG, § GG Art. 2 Abs. 1, § GG Art. 20 Abs. 3, § GG Art. 103 Abs. 1Verfahrensgang:AG Ratingen 12 XVI 6/02 vom 30.10.2002VolltextUm den Volltext vom BVERFG – Urteil vom 19.02.2007, Aktenzeichen: 1 BvR 510/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom BVERFGBVERFG – Urteil, 2 BvF 1/04 vom 14.02.20071. Für die Maßstäbe rechtzeitiger Einbringung eines Nachtragshaushaltsgesetzes des Bundes gelten die allgemeinen Grundsätze zu den Anforderungen an die gebotene gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Verfassungsorganen.
3. Grundlegende Revisionen des Regelungskonzepts der Art. 115 Abs. 1 Satz 2 und Art. 109 Abs. 2 GG bleiben dem verfassungsändernden Gesetzgeber vorbehalten. Im Hinblick auf den in der Normallage entscheidenden Begriff der Investitionen weist der Regelungsauftrag des Art. 115 Abs. 1 Satz 3 GG die Konkretisierung des verfassungsrechtlichen Tatbestands in erster Linie dem Verantwortungsbereich des Gesetzgebers, nicht dem des Bundesverfassungsgerichts zu. Auch zum Tatbestand einer Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts bleibt der Einschätzungs- und Beurteilungsspielraum des Gesetzgebers zu respektieren (Bestätigung von BVerfGE 79, 311)BVERFG – Urteil, 1 BvR 421/05 vom 13.02.20071. Der Gesetzgeber hat zur Verwirklichung des Rechts des rechtlichen Vaters auf Kenntnis der Abstammung seines Kindes von ihm (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) ein geeignetes Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bereitzustellen.
2. Es entspricht dem Grundgesetz, wenn die Gerichte die Verwertung heimlich eingeholter genetischer Abstammungsgutachten wegen Verletzung des von Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG geschützten Rechts des betroffenen Kindes auf informationelle Selbstbestimmung als Beweismittel ablehnen.BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2576/04 vom 12.12.2006Das Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare einschließlich des Verbotes der "quota litis" (§ 49 b Abs. 2 BRAO a.F., § 49 b Abs. 2 Satz 1 BRAO) ist mit Art. 12 Abs. 1 GG insoweit nicht vereinbar, als es keine Ausnahme für den Fall zulässt, dass der Rechtsanwalt mit der Vereinbarung einer erfolgsbasierten Vergütung besonderen Umständen in der Person des Auftraggebers Rechnung trägt, die diesen sonst davon abhielten, seine Rechte zu verfolgen.
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References: § 1755
 § 1755
 § 1757
 § 34
 § 93
 § 93
 § 93
 § 56
 Art. 2
 Art. 20
 Art. 103
 Art. 115
 Art. 109
 Art. 115
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 1
 § 49
 Art. 12