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Timestamp: 2018-09-26 15:23:59+00:00

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Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport 5<y Senior Level Wien, Wien, Österreich 21 Jun 2017
Kommandantin bzw. des Kommandanten des Kommandos Führungsunterstützung und Cyber Defence
Im Zuge der Reorganisation des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) einschließlich nachgeordneter Dienststellen und Kommanden ist beabsichtigt, mehrere Organisationselemente neu zu schaffen. Gemäß § 3 Z 11 des Ausschreibungsgesetzes 1989 – AusG, BGBl. Nr. 85, wird die Funktion der Kommandantin bzw. des Kommandanten des Kommandos Führungsunterstützung und Cyber Defence öffentlich ausgeschrieben (voraussichtliche Arbeitsplatzwertigkeit M BO 1/7). Der Monatsbezug (M BO 1/7) beträgt mindestens € 8.610,60 brutto. Der angeführte Mindestbezug erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. Es wird darauf hingewiesen, dass es dem Herrn Bundesminister vorbehalten ist, entsprechend der Umsetzung der „Landesverteidigung 21.1“ (LV21.1) die gegenständlich ausge-schriebene Kommandantenfunktion durch eine auf fünf Jahre befristete Ernennung einer Bewerberin bzw. eines Bewerbers zu besetzen bzw. eine qualifizierte Bedienstete oder einen qualifizierten Bediensteten bis zu einer allenfalls konkret beabsichtigten Organisationsänderung/Auflösung mit der Führung der in Frage stehenden Dienstelle zu betrauen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass infolge noch zu führender Verhandlungen Änderungen in der Bezeichnung der Organisationselemente, des Tätigkeits- sowie Aufgabenbereiches und/oder der angeführten Arbeitsplatzwertigkeit möglich sind.
In dieser Funktion sind insbesondere folgende Aufgaben wahrzunehmen:
Das Kommando Führungsunterstützung und Cyber Defence sowie die nachgeordneten Dienststellen führen und die Umsetzung der Fähigkeitsbereiche Führungsunterstützung, Elektronische Kampfführung und „Cyber Defence“ im ÖBH sicherstellen Beschreibung der Hauptaufgabe:
Planung, Steuerung, Führung und Controlling aller IKT- und Cyber Defence – Maßnahmen bezogen auf Inlandsaufgaben (Normdienst, Ausbildungsbetrieb, Einsatzvorbereitung, Landesverteidigung, Schutz kritischer Infrastruktur, Katastrophenhilfe, Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit), EU-Aufgaben (Solidaritäts- und Beistandsoperationen), Internationales Krisenmanagement (Operationen im Rahmen der UN, der EU, der NATO der OSZE und multilateralen Kooperationen)
Führung der Truppen und Dienststellen des ÖBH im Fähigkeitsbereich Führungsunterstützung, Elektronische Kampfführung und „Cyber Defence“ im Normdienst und Ein-satz
Planung und Führung im Einsatzfall “Militärische Landesverteidigung im Cyber Raum” mit eigenen Kräften (Kdo FüU&CD – unterstütztes Kommando (Supported Command)) und Unterstützungskräften der anderen Kommanden der oberen Führung (Unterstützendes Kommando (Supporting Command)) auf Basis von militärstrategischen Weisungen
Koordination mit den anderen Kommanden der oberen Führung
Koordination mit nationalen und internationalen zivilen und militärischen Dienststellen
Unterstützung der jeweilig führenden anderen Kommanden der oberen Führung bei allen anderen Einsatzfällen in Abhängigkeit der Bedarfe inkl. der Sicherstellung der militärischen Fachbeiträge für CONOPS (Concept of Operations (Operationskonzept)) oder Auszüge davon im Falle einer Supporting Funktion für ein Supported Kommando
Planung und Führung der FüU-Kräfte und Truppen in einem Assistenzeinsatz zur Erfüllung der übertragenen Aufgabenstellungen bei der Sicherstellung der ununterbrochenen Führungsfähigkeit der anderen Kommanden (inkl. Koordination mit den militärischen FüU-Teilen der anderen Kommanden und zivilen Stellen) & zur Wiederherstellung der IKT-Infrastruktur
Planung und Führung des Einsatzes der militärischen Kräfte der elektronischen Kampfführung
Planung und Sicherstellung der externen und internen Rahmen-bedingungen für die Aufgabenerfüllung des KdoFüU&CD inklusive Beitragsleistung zur Weiterentwicklung der Fähigkeiten
Beratung des HBM, des Chef des Generalstabs, der Leiter der Sektion III und Sektion IV in allen Angelegenheiten des Fähigkeitsbereichs FüU, Elektronische Kampfführung und „Cyber Defence“
Planung und Sicherstellung der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der FüU-Truppen des ÖBH inkl. der Sicherstellung von KIOP/KPE-Kräften im Bereich FüU als „Force Provider“ für Operationen der anderen Kommanden der oberen Führung
Sicherstellung der Leistungserbringung als zentraler Provider an IKT-Leistungen für das BMLVS/ÖBH und externer Stellen im Wege von Assistenzleistungen und Amtshilfe
Planung, Steuerung und Führung der Aus- Fort und Weiterbildung aller im Rahmen der Landesverteidigung tätigen IKT und CD Spezialisten
Wahrnehmung der Aufgaben als logistisch führendes Kommando, als Disziplinarbehörde und als Leiter der haushaltsführenden Stelle „DB2 KdoFüU&CD“
Wahrnehmung der Dienst- und Fachaufsicht im Rahmen der Kommandantenverantwor-tung für alle FüU-Truppen
Vertretung des KdoFüU&CD nach außen
Wahrnehmung von Verpflichtungen im Rahmen von nationalen und internationalen Repräsentationsaufgaben, Truppenkontakten und Kooperationsprojekten
Wahrnehmung der Aufgaben als Dienstbehörde.
Die Betrauung einer Bewerberin bzw. eines Bewerbers mit dieser Funktion setzt neben der Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl.Nr. 333, die Erfüllung folgender weiterer Erfordernisse voraus:
1. Das Bestehen eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses in der Verwendungsgruppe H 1 / M BO
1 a) abgeschlossene Generalstabsausbildung gemäß Z 12.13 der Anlage 1 zum BDG 1979 oder
b) abgeschlossene Ausbildung Fachhochschul-Masterstudiengang „Militärische Führung“ gemäß Z 12.13a der Anlage 1 zum BDG 1979 oder
c) Ausbildung zum Offizier des höheren militärtechnischen Dienstes.
2. Zusätzlich für Offiziere im höheren militärtechnischen Dienst: Den erfolgreichen Ab-schluss einer Hochschulbildung der Informatik oder Nachrichtentechnik oder vergleich-bare Fachrichtung im Sinne der Z 1.12 der Anlage 1 zum BDG 1979.
3. Vorliegen einer Prüfbescheinigung der festgestellten Verlässlichkeit entsprechend den Bestimmungen des Erlasses vom 05. April 2016, GZ S 93207/1-GStb/2016 (1). Dieses Erfordernis kann durch eine eidesstattliche Erklärung, dass die Verlässlichkeitserklärung ausgefüllt und an zuständiger Stelle abgegeben worden ist, d.h. die Verlässlichkeitsprüfung eingeleitet wurde, ersetzt werden, wobei der Beischluss einer diesbezüglichen Kopie der Verlässlichkeitserklärung entsprechend der bestehenden Erlasslage aus datenschutzrechtlichen Gründen zu unterbleiben hat. Es wird darauf hingewiesen, dass das positiv abgeschlossene Prüfverfahren Voraussetzung für die Einteilung in der angestrebten Leitungsfunktion ist.
Im Sinne des § 5 Abs. 2 AusG werden weiters besondere Kenntnisse bzw. Fähigkeiten vor allem in folgenden Bereichen erwartet:
a) umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in den mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Aufgabengebieten einschließlich der Rechtsvorschriften und Richtlinien, Kenntnisse im Dienst-, Besoldungs-, Haushalts- und Personalvertretungsrecht und Fach- und Managementwissen im Bereich Führungsunterstützung und Cyber Defence, (20 %)
b) Erfahrung im Rahmen der Kooperation mit nationalen und internationalen Dienststellen und Organisationen, (10%)
c) Erfahrungen in Kommandanten- bzw. Leitungsfunktionen (Kommandant eines kleinen oder großen Verbandes des ÖBH oder Leiter einer Abteilung, eines Bereiches oder ei-ner Gruppe in der Zentralstelle des BMLVS oder Leiter einer Abteilung oder eines Be-reiches in höheren Kommanden oder Leiter einer Abteilung oder eines Bereiches im Kommando Führungsunterstützung & Cyber Defence sowie Erfahrung im Rahmen na-tionaler Einsätze), (15 %)
d) Erfahrungen in der Führung vor allem leitender Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so-wie in der Verhandlungsführung mit BMLVS-internen und –externen Ebenen adäquaten Repräsentanten, (10 %)
e) Kenntnisse der wirkungsorientierten Steuerung und des Controllings sowie der damit verbundenen Erstellung bzw. Umsetzung der RZL-Pläne und Zielvereinbarungen, (10 %)
f) Kenntnisse im Bereich der erforderlichen ressortinternen und externen IKT-Anwendungen, (10 %)
g) Disziplin und Pflichtgefühl, Erfolgswille, Gleichstellungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, ganzheitliches Denken, zielorientiertes Führen, Innovationsbereitschaft, Integrität, Konfliktlösungsfähigkeit, repräsentatives Auftreten, (10 %)
h) Beherrschung der englischen Sprache, zumindest NATO-(BILC) Level 3 abgeschlossen (3/3/3/2+), (10 %)
i) körperliche Leistungsfähigkeit, entsprechend den Richtlinien für Körperausbildung (Eignungsprüfung Allgemeine Kondition – EPrAKond bzw. Leistungsprüfung Allge-meine Kondition – LPrAKond). (5 %)
Auslandserfahrungen (z.B. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen Streitkräften sowie inter- und multinationalen Institutionen bzw. Erfahrung im Zusammenhang mit internationalen Einsätzen und Übungen, sonstige Verwendungen im Ausland).
Die bei den erwarteten besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten angeführten Prozentpunkte stellen die Gewichtung dar. Diese Gewichtung ist gemäß § 5 Abs. 2 AusG vorgesehen und soll über das Maß der Beurteilung der Eignung im Rahmen der Sitzung der Begutachtungs-kommission Aufschluss geben.
Gemäß § 5 Abs. 2a AusG wird darauf hingewiesen, dass auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.
Die Betrauung mit dieser Funktion erfolgt nach § 152 b Abs. 1 in Verbindung mit § 268 Abs. 2 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 befristet auf die Dauer von fünf Jahren (Weiterbestellungen sind zulässig) und setzt ein Dienstverhältnis bzw. die Bereitschaft zur Überleitung in ein Dienstverhältnis der Verwendungsgruppe M BO 1 voraus.
Der Nachweis der körperlichen Leistungsfähigkeit ist durch Beilage des Protokolls zur Eignungs- und Leistungsprüfung, welches nicht älter als 1 Jahr sein darf, zu erbringen.
Betreffend das Kriterium der Beherrschung der englischen Sprache ist gegebenenfalls ein gültiger Nachweis (nicht älter als drei Jahre!) des Sprachinstitutes des Bundesheeres an der LVAk betreffend Ablegung einer Überprüfung des fremdsprachlichen Leistungsprofils (SLP-Prüfung) vorzulegen. Hinsichtlich der Möglichkeit der Verlängerung der Gültigkeits-dauer wird auf die Bestimmungen der Prüfungsordnung für Sprachprüfungen im österreichischen Bundesheer hingewiesen.
Das BMLVS ist bestrebt, den Anteil von Frauen in allen Verwendungen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes, BGBl. Nr. 100/1993, sind Bewerberinnen, die für die angestrebte Verwendung (Funktion) gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen, vorrangig zu bestellen.
Bewerbungsunterlagen/ Verfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber keine Parteistellung hat und ihr oder ihm durch die Einbringung des Bewerbungsgesuches auch keinerlei Rechts¬anspruch auf Betrauung mit der von ihr oder ihm angestrebten Funktion erwächst.
Hinweis über Veröffentlichungen auf der Internethomepage www.bundesheer.at
Die Begutachtungskommission hat auf der Internethomepage zu veröffentlichen:
1. geschlechterweise aufgeschlüsselt die Anzahl der als geeignet angesehenen Bewerberinnen und Bewerber nach dem Ausmaß ihrer Eignung
2. die Namen der Mitglieder der Begutachtungskommission. Diese Veröffentlichungen haben unverzüglich nach Erstattung des Gutachtens zu erfolgen und sind durch Angabe des Namens der Personen zu ergänzen, die mit der ausgeschriebenen Funktion betraut wurde. Die durch die ausschreibende Stelle ergänzte Veröffentlichung hat mindestens einen Monat auf der Internethomepage ersichtlich zu bleiben.
Durch die Veröffentlichung des Namens der/des zu Betrauenden im Internet entfällt die bisher übliche formlose Verständigung der übrigen Bewerberinnen und Bewerber über die Nichtberücksichtigung.
1. Für Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Bewerbungsgesuche persönlich ein-reichen möchten: Sie werden ersucht, diese Bewerbung in der Ministerialkanzleidirektion/Kanzlei/Poststelle im BMLVS (Trakt 9/EG/Zi 13) abzugeben, wo die erforderliche kanzleitechnische Erfassung durchgeführt wird. Die do. rechtzeitige Abgabe bedeutet die fristgerechte Einbringung Ihrer Bewerbung.
2. Die mehrfache Einbringung (z.B. mittels FAX, Internet und/oder LND (früher MTM)) eines Bewerbungsgesuchs um eine ausgeschriebene Funktion ist tunlichst zu unterlassen. Bei Bewerbungen um mehrere Funktionen ist für jede einzelne Funktion ein entsprechendes Bewerbungsgesuch unter Beischluss aller Beilagen einzureichen. Eine amtswegige Ergänzung von Bewerbungen ist nicht vorgesehen.
Bewerbungsgesuche, in denen die Gründe anzuführen sind, die die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen, sind möglichst im Original in Papierform mit einem Passbild neueren Datums unmittelbar an das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, Personalabteilung B, Roßauer Lände 1, 1090 WIEN, zu richten und müssen dort bis spätestens 14. Juli 2017 eingelangt sein. Später einlangende Gesuche können nicht mehr berücksichtigt werden. Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren wer-den nicht ersetzt.
DVR: 0000159
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References: § 3
 § 5
 § 5
 § 5
 § 152
 § 268
 § 11