Source: https://www.ideenwettbewerb-heimvorteil.de/ecm-politik/vdek/de/home/info/id/21
Timestamp: 2019-05-22 17:40:27+00:00

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FAQs - Ideenwettbewerb des vdek
Der Ideenwettbewerb in der Umsetzung
1. Was ist das Ziel des Wettbewerbs?
Ziel des Wettbewerbs ist es, Ideen zu sammeln und zur Umsetzung zu bringen, welche die Gesundheitsförderung von pflegebedürftigen Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen unterstützen. Ideenrahmen bildet der Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI. Dieser legt die Themen des Wettbewerbs fest.
2. Was ist der Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen?
Die Pflegekassen und deren Spitzenverband haben im Leitfaden Prävention für stationäre Pflegeeinrichtungen formuliert, wie die Stärkung der Gesundheitsförderung von Bewohner/innen in der stationären Pflege umgesetzt werden soll. Mehr Informationen zum Leitfaden und den Leitfaden erhalten Sie hier.
3. Was steht im § 5 SGB XI?
Im 5 SGB XI steht, dass die Pflegekassen Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 71 Absatz 2 für in der sozialen Pflegeversicherung Versicherte erbringen sollen. Die Pflegekassen sollen unter Beteiligung der versicherten Pflegebedürftigen und der Pflegeeinrichtung Vorschläge zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation und zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten entwickeln sowie deren Umsetzung unterstützen. Die Pflichten der Pflegeeinrichtungen nach § 11 Absatz 1 bleiben unberührt. Darüber hinaus regelt der § 5 SGB XI noch weitere Aufgaben und die Ausgaben der Pflegekassen in diesem Versorgungsbereich.
4. Was sind die Themen des Wettbewerbs?
Thema des Wettbewerbs ist die gesunde Lebenswelt Pflegeheim.
Gesundheit bedeutet, …
… dass man sich ausgewogen und mit Freude ernähren kann (Handlungsfeld Ernährung)
… dass man in Bewegung bleiben kann (Handlungsfeld körperliche Aktivität)
… dass man aktiv etwas Schönes erleben kann (Handlungsfeld Stärkung kognitiver Ressourcen)
… dass man sich beschützt und geachtet fühlen kann (Handlungsfeld Prävention von Gewalt)
… und das am besten gemeinsam mit Anderen (Handlungsfeld psychosoziale Gesundheit)
Zentrale Frage des Wettbewerbs ist, wie sich die gesundheitsfördernden Potenziale, die Altenpflegeheime und andere Einrichtungen bieten, künftig noch gezielter nutzen lassen. Wie lassen sich Prozesse und Strukturen im Hinblick auf die fünf Handlungsfeldern so gestalten, dass die Gesundheit der Bewohner/innen bestmöglich gestärkt und die Krankheitsgefahr vermindert wird.
5. Wer hat den Wettbewerb initiiert?
Mit einem bundesweiten Ideenwettbewerb schafft der Verband der Ersatzkassen (vdek) Raum für Ideen zur Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen. Und setzt damit auch ein Ziel des Präventionsgesetzes von 2015 um (§ 5 SGB XI).
Prävention für pflegebedürftige Menschen stellt ein wichtiges Zukunftsfeld dar. Denn der Wunsch und das Bedürfnis nach einer gesundheitsfördernden Lebenswelt, die selbstbestimmtes Leben und Wohlbefinden so gut wie möglich unterstützt, sind unabhängig vom Alter. Das Präventionsgesetz ermöglicht es, dass pflegebedürftige Menschen genau dort eine passende Unterstützung zur Förderung ihrer Gesundheit bekommen, wo sie leben. In ihrer Lebenswelt – dies ist häufig eine stationäre Pflegeeinrichtung.
Es ist den Ersatzkassen ein Anliegen, diejenigen an der Entwicklung von qualitätsgesicherten Angeboten zur Gesundheitsförderung zu beteiligen, die in der Lebenswelt Pflegeheim selbst leben, arbeiten oder sich engagieren.
6. Wen kann ich kontaktieren, wenn ich Probleme oder Fragen habe?
Sollten Sie in den FAQ keine Antwort auf Ihre Frage finden, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an idee@ideenwettbewerb-heimvorteil.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
7. Wo finde ich aktuelle Informationen zum Wettbewerb? Wie bleibe ich während des Wettbewerbs auf dem Laufenden?
Aktuelle Informationen enthält der Blog. Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier.
1. Wer kann an dem Ideenwettbewerb teilnehmen?
An dem Ideenwettbewerb kann jede/r teilnehmen, der/die in irgendeiner Form mit einer stationären Pflegeeinrichtung in Verbindung steht.
Bewohner/innen stationärer Pflegeeinrichtungen sowie deren Angehörige und rechtlichen Betreuer/innen;
Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Betreuungsassistenten, Auszubildende, Therapeuten;
Stationäre Pflegeeinrichtungen als Organisation sowie deren Träger und Verbände;
In der stationären Pflege engagierte Personen / Personengruppen.
2. Muss ich Mitglied der Ersatzkasse sein, um am Wettbewerb teilzunehmen?
Nein, Sie müssen kein Mitglied oder Versicherte/r der Ersatzkassen sein. Jeder kann teilnehmen, der die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, siehe FAQ 2.1.
3. Kann ich Ideen einreichen, obwohl ich in keiner Weise mit einer Pflegeeinrichtung assoziiert bin?
Ausschließlich Personen, die mit einer stationären Pflegeeinrichtung in Verbindung stehen, können am Wettbewerb teilnehmen.
4. Kann ich als Gruppe teilnehmen?
5. Dürfen auch Institutionen teilnehmen?
Ja, es dürfen auch Institutionen teilnehmen, siehe FAQ 2.1.
6. Was passiert, nachdem ich meine Idee eingereicht habe?
Nachdem Sie Ihre Idee eingereicht haben, erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung über den Eingang der Idee von uns. Wir sichten und bewerten alle Ideen und melden uns im Oktober 2017 bei allen Teilnehmer/innen und informieren Sie, ob Sie in die nächste Runde gekommen sind. Die Bewertungskriterien finden Sie hier.
7. Was passiert in der zweiten Runde?
Die Einreicher/innen der besten Ideen laden wir Ende November 2017 (29.11.2017 bzw. 30.11.2017) zu einem eintägigen Ideen-Workshop ein. Hier können Sie Ihre Ideen mit anderen Ideengeber/innen diskutieren. Zudem unterstützen Expert/innen Sie dabei, Ihre Ideen feinzuschleifen und in ein praxistaugliches Konzept zu überführen. Ziel ist es, die Ideen gemäß den praktischen und fachlichen Anforderungen gemeinsam auf Grundlage des Leitfadens weiter zu entwickeln.
8. Was bringt mir die Teilnahme am Ideenwettbewerb?
Alle umsetzungsreifen Ideen, die in Runde zwei gekommen sind, werden nach Ende des Ideenwettbewerbs in einem Ideenkompendium veröffentlicht. Das Kompendium steht auch allen gesetzlichen Pflegekassen zur Verfügung und ermöglicht somit eine Finanzierung auch außerhalb des Wettbewerbs. Die drei Gewinner/innen des Ideenwettbewerbs erhalten zudem Unterstützung dabei, ihre Ideen in ihrer Pflegeeinrichtung umzusetzen.
9. Werden alle eingesandten Ideen veröffentlicht?
Im Anschluss an die Workshops werden von den Ideen, die es in die Weiterentwicklungsphase geschafft haben, die Projekttitel samt einer Kurzbeschreibung auf der Webseite veröffentlicht – natürlich nur nach Zustimmung der Einreicher/innen.
Ideen, die die Weiterentwicklungsphase erreichen und zur Umsetzungsreife geführt werden, werden nach Abschluss des Wettbewerbs zudem in einem Ideenkompendium veröffentlicht.
10. Kann ich meine Idee nach Einsendung auch wieder zurückziehen oder ändern?
Selbstverständlich können Sie Ihre Idee nach dem Einreichen wieder zurückziehen oder ändern. Senden Sie hierfür bitte eine E-Mail an idee@ideenwettbewerb-heimvorteil.de.
Eine Idee ist ein guter Einfall zu mehr Gesundheit für Bewohner/innen in Pflegeheimen.
Eine Idee ist die kreative Lösung der Frage, wie die Lebenswelt Pflegeeinrichtung die Gesundheit von Bewohner/innen in den fünf Handlungsfeldern des Leitfadens wirksam fördern kann. Mehr zum Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen erfahren sie hier. Das bedeutet die Entwicklung eines ersten Konzeptvorschlags zur innovativen Nutzung von vorhandenen Möglichkeiten der Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen, unterstützt durch die Pflegekassen. Ein Konzept ist ein gut begründeter Handlungsplan, der so konkret wie möglich angibt, was von wem für wen warum mit welchen Mitteln zur nachhaltigen Gesundheitsförderung von Pflegeheimbewohner/innen getan werden soll.
2. Kann ich Ideen einreichen, die nur einen der Bereiche betreffen?
Ja, Ideen müssen die Aspekte aus mindestens einem der Handlungsfelder des Leitfadens beinhalten: Ernährung, Bewegung (körperliche Aktivität), geistige Fitness (kognitive Ressourcen), schönes in Gemeinschaft erleben (psychosoziale Gesundheit) oder sich beschützt fühlen (Prävention von Gewalt). Sie können auch Aspekte aus mehreren Handlungsfeldern abdecken.
Mehr zum Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen erfahren sie hier.
3. Kann ich mehrere Ideen einreichen?
Ja, Sie können gern mehrere Ideen einreichen. Bitte senden Sie verschiedene Ideen nacheinander einzeln im Teilnahmeformular.
4. Welchen Umfang sollte meine ausformulierte Idee haben?
Es gibt keine Unter- oder Obergrenze für den Umfang Ihrer Idee. Wichtig ist, dass sie alle im Teilnahmeformular gestellten Fragen beantworten.
5. Wie sollen die Ausführungen zu meiner Idee aufgebaut sein?
Bitte folgen Sie für Ihre Ausführungen den im Teilnahmeformular gestellten Fragen.
6. Welche Ideen werden berücksichtigt?
Berücksichtigt werden ausschließlich Ideen, die Aspekte aus einem oder mehreren der fünf Handlungsfelder des Leitfadens beinhalten: Ernährung, Bewegung (körperliche Aktivität), geistige Fitness (kognitive Ressourcen), schönes in Gemeinschaft erleben (psychosoziale Gesundheit) oder sich beschützt fühlen (Prävention von Gewalt).
Ideen sollen sich am Leitfaden orientieren, innovativ und praktikabel sein und von Personen eingereicht wurden, die mit einer stationären Pflegeeinrichtung in Verbindung stehen. Mehr zum Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen erfahren sie hier.
7. Welche Ideen werden nicht berücksichtigt?
Nicht berücksichtigt werden Ideen, die nicht den in FAQ 3.6 genannten Aspekten entsprechen und / oder nicht den Zielgruppen aus FAQ 2.1 entsprechen.
8. Wie und in welchem Format kann ich Ideen einreichen?
Der Wettbewerbszeitraum ist bereits abgeschlossen. Das bedeutet Sie können aktuell keine Ideen mehr einreichen. Die Ideen wurden während der Einreichungsphase über das Teilnahmeformular direkt über die Webseite eingereicht. Bei Schwierigkeiten mit der Online-Einreichung stand eine telefonische Beratungsstelle mit Rat und Tat zur Verfügung.
Die drei besten Ideen werden öffentlichkeitswirksam prämiert, erhalten eine finanzielle Förderung in Höhe von je 30.000 € für die Umsetzung ihrer Idee und werden bei der Realisation der Idee in der zugehörigen stationären Pflegeeinrichtung von Expert/innen unterstützt. Alle weiteren umsetzungsreifen Ideen werden nach Rücksprache mit den Einreicher/innen in einem Ideenkompendium veröffentlicht.
2. Wer entscheidet darüber, welche Idee gewinnt?
Über die Gewinner/innen des Ideenwettbewerbs entscheidet eine durch Expert/innen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich besetzte Fachjury.
3. Wie lange dauert es bis die Entscheidung getroffen wird?
Die Prämierungsveranstaltung findet voraussichtlich Ende Februar 2018 statt.
4. Wie lange dauert es bis die Gewinner/innen bekanntgegeben werden?
Die Gewinner/innen werden auf der Prämierungsveranstaltung Ende Februar 2018 bekanntgegeben.
5. Der Ideenwettbewerb in der Umsetzung
1. Was geschieht mit meiner Idee nachdem ich sie eingereicht habe?
Im Zeitraum vom 30.06.2017 bis zum 30.09.2017 konnten Ideen eingereicht werden. Haben Sie eine Idee eingereicht, wird diese bewertet und Sie erhalten Anfang November eine Rückmeldung, ob es Ihre Idee in die Weiterentwicklungsphase geschafft hat. Die Bewertungskriterien finden Sie hier.
Alle Ideen werden bewertet und in einer gemeinsamen Aufstellung zusammengeführt. Aus dieser gehen die Ideen hervor, die im weiteren Wettbewerbsverlauf verbleiben
2. Wann werde ich informiert, ob meine Idee weiterhin im Wettbewerb verbleibt?
Der Einsendezeitraum endete am 30.09.2017. Im Anschluss werden alle eingereichten Ideen gesichtet und ausgewertet. Sobald alle eingegangen Ideen bewertet worden, werden die 25 Ideen mit den besten Bewertungen ausgewählt. Alle Einreicher/innen werden darüber informiert, ob die Idee weiterhin im Wettbewerb verbleiben wird oder nicht. Verbleibt Ihre Idee im Wettbewerb, bekommen Sie von uns eine Einladung zu einem gemeinsamen Ideen-Workshop, in dem wir Ihre Idee gemeinsam weiterentwickeln.
3. Wie geht es weiter, wenn meine Idee für die gemeinsame Weiterentwicklung ausgewählt wurde?
Im Zeitraum vom 01.10.2017 bis zum 31.12.2017 werden wir gemeinsam mit Ihnen an Ihrer Idee arbeiten und diese so weiterentwickeln, dass sie anschließend für eine Umsetzung vorbereitet ist. Dafür vorgesehen ist eine umfassende Rückmeldung zu Ihrer eingereichten Idee, ein Workshop zum gemeinsamen Austausch und zur Weiterentwicklung sowie die Vorbereitung auf die Prämierung der Ideen.
4. Wann und wo finden die Workshops zur Weiterentwicklung statt?
Es wird Ende November (29.11.2017 und 30.11.2017) zwei Workshops geben, einen in Hannover und einen in Frankfurt am Main. Die genauen Daten erhalten Sie im Rahmen der Einladung, falls es Ihre Idee in die Weiterentwicklungsphase geschafft hat.
Die Workshops nehmen einen Tag Zeit in Anspruch.
5. Wie geht es nach der Weiterentwicklung weiter?
Ihre weiterentwickelten Ideen werden voraussichtlich im Januar 2018 als Konzept einem Expertengremium vorgelegt. Dieses trifft eine erste Vorauswahl anhand festgelegter Kriterien.
Im Februar 2018 wird eine Fachjury die besten drei Ideen öffentlichkeitswirksam prämieren.
6. Was geschieht mit meiner Idee, wenn sie nicht prämiert wird?
Alle bis zur Prämierung weiterentwickelten Ideen werden in einer gemeinsamen Zusammenstellung / einem Ideenkompendium zusammengeführt. Das Kompendium steht allen gesetzlichen Pflegekassen zur Verfügung und ermöglicht somit eine Finanzierung auch außerhalb des Wettbewerbs. Ist Ihre Idee bis zur Prämierung im Wettbewerb verblieben, liegt Ihnen eine umsetzungsreife Idee in Form eines Konzeptes vor. Es entspricht den Anforderungen des Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI und demnach auch den Anforderungen der gesetzlichen Pflegekassen.

References: § 5
 § 5
 § 71
 § 11
 § 5
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