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2.HA Strafrecht V Keller
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heyyyy wer ist alles dabei???
RE: 2.HA Strafrecht V Keller
so nach dem ersten durchlesen der HA ,
finde ich es gar nicht soo schwer oder??
muss halt nochmal die Aussage delikte nachschauen... oder was meint ihr=????
Ich mache auch mit! Ich habe bis jetzt auch wenig zu motzen, kann aber noch kommen. Aussage-Delikte werden die nächsten Tage zur Pflichtlektüre und der Rest sieht machbar aus....bis jetzt! Viel Glück euch!
06.08.2009, 17:59
TigertheGambler
wäre jemand so nett, und könnte den SV hier reinstellen/kopieren?
Finanzverfassungs- und Steuerrecht">IX.neu
Die Eheleute M und F und ihre 15-jährige Tochter T sind Gäste einer Geburtstagsparty, auf der man dem Alkohol kräftig zuspricht. Als T spät in der Nacht volltrunken auf einem Sofa einschläft, beschließen M und F, T im Pkw der O, der Mutter der F, nach Hause zu fahren. M, der erhebliche Mengen an alkoholischen Getränken zu sich genommen hat, trägt die schlafende T zum Pkw und legt sie auf den Rücksitz des Fahrzeugs. Als F, die nüchtern geblieben ist, M vorschlägt, das Fahrzeug zu steuern, wehrt er dies mit der Bemerkung ab, er fahre „auch im Suff immer noch besser als sie“. M setzt sich daraufhin hinter das Steuer, während F auf dem Beifahrersitz Platz nimmt.
Auf der Ortsausfahrtsstraße bremst M zweimal unmotiviert ab. Später fährt er in auffälligen Schlangenlinien, wobei er ein am Fahrzeugrand geparktes Fahrzeug am Kotflügel streift und einen Schaden von 350 € verursacht; der Schaden am Fahrzeug der O beläuft sich auf 800 €. Später, auf der Landstraße, übersieht M in einer langgezogenen Rechtskurve einen verkehrsordnungsgemäß fahrenden Radler ®, der vom Pkw erfasst, in den Straßengraben geschleudert und schwer verletzt wird. Durch den Aufprall wacht T, von M und F unbemerkt, auf und sieht wie M das Fahrzeug zum Stehen bringt.
M und F steigen aus, um die Schäden zu besichtigen. Als M Anstalten macht, zu fliehen, macht F ihn darauf aufmerksam, dass bereits einige Verkehrsteilnehmer den Unfall wahrgenommen hätten. M bittet daraufhin F, die Verantwortung für den Unfall zu übernehmen und ihn, M, zu entlasten. Wie sie wisse, sei er als Trunkenheitsfahrer einschlägig vorbestraft. F verständigt daraufhin die Polizei und einen Krankenwagen. Gegenüber den Polizeibeamten erklärt sie, gefahren zu sein und den R infolge unkonzentrierten Fahrens übersehen zu haben. M bestätigt die Angaben der F.
R überlebt den Unfall aufgrund der rechtzeitig eingeleiteten Rettungsmaßnahmen. Am Morgen nach dem Unfall unterrichtet F die T über das Geschehen und bittet sie, gegenüber der Polizei und eventuell auch später zu bekunden, dass sie (F) das Fahrzeug gesteuert habe. T lässt sich ihr Wissen um die wahren Zusammenhänge nicht anmerken und sagt einige Wochen später bei einer polizeilichen Zeugenvernehmung in der gewünschten Weise aus, auch, um M die drohende Freiheitsstrafe zu ersparen.
M wird aufgrund der Aussage eines anderen Gastes der Geburtstagsparty (G) angeklagt. In der Hauptverhandlung gegen M vor dem Amtsgericht werden F und T als Zeuginnen vernommen. Mit Rücksicht darauf, dass F und T bereits vor der Polizei gem. §§ 52, 55 StPO belehrt worden sind, verzichtet das Gericht auf eine erneute Belehrung. F und T wiederholen ihre bereits vor der Polizei getroffenen Aussagen. Das Gericht vereidigt daraufhin F, ebenso T, nachdem es den Eindruck gewonnen hat, dass T reif genug sei, die Bedeutung des Eides zu erfassen. Ein Sachverständiger erklärt, es grenze an ein Wunder, dass die Insassen bei der Kollision mit R nicht verletzt worden seien. M wird aufgrund der Aussage eines später auftretenden Zeugen verurteilt.
Strafbarkeit von M, F und T? Eventuell erforderliche Strafanträge sind gestellt. Unterlassungsstraftaten sind nicht zu erörtern.
1.	Abgabe der Arbeiten:
a)	Die Hausarbeit: Montag, 7. September 2009,
bis 16 Uhr in die vor dem Raum Rhs A 228 aufgestellte Box oder bei Frau Ehrk (Rhs A 228)
oder per Post. Bei Aufgabe per Post gilt das Datum des Briefstempels. Freistempler werden nicht akzeptiert! Eine Hausarbeit, die beim Gerichtsbriefkasten oder bei irgendeiner anderen Behörde abgegeben wurde, wird ebenfalls nicht akzeptiert.
2.	Für Studierende, die ihr Studium vor dem WS 2007/2008 begonnen haben: Bitte legen Sie der Arbeit eine Kopie Ihrer Leistungsnachweise aus dem Grundstudium (Strafrecht) bei. Altrechtler fügen bitte eine Kopie ihrer Semesterbescheinigung bei.
3.	Besprechung und Rückgabe der Arbeiten: Der Termin wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
1. prüft ihr die strafbarkeit des M und der F und T getrennt, also A,B und C ?
2. ich entnehme aus dem SV kein dolus eventualis bzgl. der körperverletzung des R für den M? dann komme zum § 229. sieht ihr das auch so?
Prüft jemand irgendwas weil die T besoffen auf dem Sofa einpennt (nachdem die Eltern sie mit zu einer alkohollastigen Party mitgenommen haben) und M sie dann betrunken nach Hause fährt und F nicht wirklich was dagegen tut?
1. ich prüfe alle getrennt...also habe ich jedenfalls vor....
2. tendiere auch zu § 229 bzgl der KV des R
3. @ MIssMadame...prüfe da nix dass M die betrunkene T nach hause fährt und F nix dagegen macht....woran hast du denn gedacht? welcher §?
4. seht ihr auch schwierigkeiten bei der Prüfung der Anstiftung der T durch F? die T wusste ja, dass M gefahren ist..(..wacht T, von M und F unbemerkt, auf und sieht wie M das Fahrzeug zum Stehen bringt)....LG
11.08.2009, 13:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2009 13:18 von Ahmos.)
Nur zu M:
§315c bezüglich der Autoschäden
§315c bezüglich R
tateinheit mit §229
§142 bezüglich der Autoschäden
§153 oder 154,157,23 Anstieftung Falsche uneidliche Aussage bzw zum Meineid, Aussagenotstand.
Ob §153 oder 154 bin ich noch nicht sicher weil es ja zwei Aussagen waren, bei der Polizei und vor Gericht.
Edit: +§171 und §153 selbst Aussage beim Unfallort
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References: § 229
 § 229

§315

§315
 §229

§142

§153
 §153
 §153