Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-09-2012-5A_284-2012
Timestamp: 2016-10-26 04:02:20+00:00

Document:
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III, vom 8. M�rz 2012.
Am 30. Mai 2006 unterzeichneten Z.________ und X.________ einen Unterhaltsvertrag. Darin vereinbarten sie f�r die Dauer der Hausgemeinschaft die gemeinsame Wahrnehmung der Erziehungsverantwortung und den gemeinsamen finanziellen Unterhalt f�r das Kind unter Ber�cksichtigung der Aufteilung der Betreuung. F�r den Fall der Aufl�sung der Hausgemeinschaft vereinbarten sie im Wesentlichen, Y.________ in alternierender Obhut zu betreuen; wenn immer m�glich solle Y.________ je zur H�lfte der Zeit von beiden Elternteilen betreut und erzogen werden. Die Vormundschaftsbeh�rde der Gemeinde Schwyz genehmigte diesen Vertrag am 25. August 2006.
Am 22. Januar 2009 schlossen Z.________ und X.________ einen Vergleich. Dieser sah, soweit vorliegend relevant, im Wesentlichen vor, dass der Vater das Kind am ersten und dritten Wochenende eines jeden Monats von Donnerstag 10.00 Uhr bis Sonntag 19.00 Uhr betreut und jedes zweite und vierte Wochenende von Donnerstag 10.00 Uhr bis Samstag 10.00 Uhr sowie w�hrend sechs Ferienwochen pro Jahr. In der �brigen Zeit sei Y.________ von der Mutter zu betreuen; jeweils am Mittwoch werde Y.________ zudem in einer Kinderkrippe fremdbetreut.
Dieser Vergleich wurde vom Bezirksgericht Schwyz am 23. Januar 2009 sowie von der Vormundschaftsbeh�rde Schwyz am 17. April 2009 genehmigt.
Am 3. Dezember 2009 klagte Z.________ beim Regierungsrat des Kantons Schwyz als vormundschaftliche Aufsichtsbeh�rde auf Zuteilung der elterlichen Sorge (einschliesslich einer Neuregelung des Besuchsrechts), heiratete am 4. Dezember 2009 ihren neuen Partner mit Wohnsitz im Liechtenstein, k�ndigte per Ende Januar 2010 ihre Anstellung als Psychomotorik-Therapeutin in B.________ und verlegte ihren Wohnsitz im April 2010 zu ihrem Ehemann nach Liechtenstein.
Nach Einholung eines kinderpsychiatrischen Gutachtens vom 24. Juni 2011 beschloss der Regierungsrat des Kantons Schwyz am 17. August 2011, das Gesuch um Neuregelung der gemeinsamen elterlichen Sorge abzuweisen (Dispositiv-Ziff. 1), �bertrug die Obhut auf den Vater (Dispositiv-Ziff. 2) und liess die geltende Betreuungsregelung bestehen bzw. ordnete f�r den Fall der Nichtumsetzbarkeit derselben an, dass die Mutter jedes zweite Wochenende von Freitag 17.00 Uhr bis Sonntagabend 19.00 Uhr mit Y.________ verbringen k�nne zuz�glich sechs Wochen Ferien pro Jahr (Dispositiv-Ziff. 3).
Gegen diesen Beschluss erhob Z.________ am 8. September 2011 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und erneuerte im Wesentlichen ihre vor erster Instanz gestellten Antr�ge. Mit Entscheid vom 8. M�rz 2012 hob das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz (soweit vorliegend relevant) die Ziffern 2 und 3 des angefochtenen Regierungsratsbeschlusses auf und �bertrug die Obhut von Y.________ nach dem Ende des laufenden Kindergartenjahres 2011/2012 (d.h. ab Anfang Juli 2012) auf die Mutter bzw. ordnete an, die weitere Einschulung habe an deren Wohnsitz im Liechtenstein zu erfolgen (Dispositiv-Ziff. 1.1); im �brigen wies es die Beschwerde ab und liess insbesondere die gemeinsame elterliche Sorge bestehen (Dispositiv-Ziff. 1.2).
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 19. April 2012 gelangt X.________ (nachfolgend: Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht und verlangt im Wesentlichen die �bertragung der Obhut an sich. Ausserdem sei die Betreuungsregelung vom 22. Januar 2009 (mit je h�lftiger Obhut) beizubehalten. Sollte sie nicht umsetzbar sein, sei der Mutter jedes zweite Wochenende ein Besuchsrecht von Freitag 17.00 Uhr bis Sonntagabend 19.00 einzur�umen zuz�glich sechs Wochen Ferien pro Jahr. Zudem ersucht er um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung.
Am 8. Mai 2012 verf�gte die Pr�sidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.
1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid einer vormundschaftlichen Aufsichtsbeh�rde, der die Obhut eines Kindes unverheirateter Eltern bei bestehender gemeinsamer elterlicher Sorge neu regelt (Art. 298a Abs. 2 ZGB), mithin ein �ffentlich-rechtlicher Entscheid, der in unmittelbarem Zusammenhang mit Zivilrecht steht; die Beschwerde in Zivilsachen steht somit grunds�tzlich offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 5 bzw. Ziff. 7, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG).
1.2 Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Bundesrecht mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG). Dabei wendet es - im Rahmen der gestellten Antr�ge - das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. dazu BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft das Bundesgericht - unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, es sei denn, die rechtlichen M�ngel sind geradezu offensichtlich. Das Bundesgericht ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden Rechtsfragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht (mehr) vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweisen).
1.3 Das Bundesgericht ist an den festgestellten Sachverhalt grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann einzig vorgebracht werden, er sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden (Art. 97 Abs. 1 BGG), wobei "offensichtlich unrichtig" mit "willk�rlich" gleichzusetzen ist (Botschaft, BBl 2001 IV 4338; BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398), oder er beruhe auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB). Ausserdem muss in der Beschwerde aufgezeigt werden, inwiefern die Behebung der vorerw�hnten M�ngel f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). F�r all diese Elemente gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 255). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen pr�ft, w�hrend es auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt. Wird die Verletzung des Willk�rverbots ger�gt, reicht es sodann nicht aus, die Lage aus Sicht des Beschwerdef�hrers darzulegen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
2.1 Haben unverheiratete Eltern das gemeinsame Sorgerecht �ber ihr gemeinsames Kind inne, kann die Vormundschaftsbeh�rde - auf Begehren eines Elternteils, des Kindes oder von Amtes wegen - die Zuteilung des Sorgerechts neu regeln, wenn dies wegen wesentlicher Ver�nderung der Verh�ltnisse zum Wohl des Kindes geboten ist (Art. 298a Abs. 2 ZGB). Diese Grunds�tze gelten auch f�r eine Neuregelung der Obhut (als Teilgehalt der elterlichen Sorge). F�r die Zuteilung der Obhut an einen Elternteil gelten grunds�tzlich die gleichen Kriterien wie im Scheidungsfall.
Nach der Rechtsprechung hat das Wohl des Kindes Vorrang vor allen anderen �berlegungen, insbesondere vor den W�nschen der Eltern (zuletzt: Urteil 5A_157/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.1). Vorab muss die Erziehungsf�higkeit der Eltern gekl�rt werden. Ist diese bei beiden Elternteilen gegeben, sind vor allem Kleinkinder und grundschulpflichtige Kinder demjenigen Elternteil zuzuteilen, der die M�glichkeit hat und dazu bereit ist, sie pers�nlich zu betreuen. Erf�llen beide Elternteile diese Voraussetzung ungef�hr in gleicher Weise, kann die Stabilit�t der �rtlichen und famili�ren Verh�ltnisse ausschlaggebend sein. Unter Umst�nden kann die M�glichkeit der pers�nlichen Betreuung auch dahinter zur�cktreten (Urteil 5C.212/2005 vom 25. Januar 2006 E. 4.2 und 4.4.1, in: FamPra.ch 2006 S. 753 ff.). Schliesslich ist - je nach Alter der Kinder - ihrem eindeutigen Wunsch Rechnung zu tragen. Diesen Kriterien lassen sich die weiteren Gesichtspunkte zuordnen, namentlich die Bereitschaft eines Elternteils, mit dem anderen in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten oder die Forderung, dass eine Zuteilung der Obhut von einer pers�nlichen Bindung und echter Zuneigung getragen sein sollte (vgl. BGE 115 II 206 E. 4a S. 209; 115 II 317 E. 2 und 3 S. 319 ff.; 117 II 353 E. 3 S. 354 f.; 136 I 178 E. 5.3 S. 180 f.).
Bei der Beurteilung der f�r die Obhutszuteilung massgebenden Kriterien verf�gt das Sachgericht �ber ein weites Ermessen (vgl. alle soeben zitierten Urteile). Auf Beschwerde greift das Bundesgericht deshalb nur ein, wenn das Sachgericht grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn es Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn es umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Der Ermessensentscheid muss sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 109 la 107 E. 2c S. 109; 117 II 353 E. 3 S. 355; 128 III 4 E. 4b S. 6 f.; 132 III 97 E. 1 S. 99).
Die seit September 2007 getrennt lebenden Eltern h�tten ihre Tochter zun�chst gem�ss dem sog. Pendelmodell betreut. Da die Mutter seit Ende November 2011 in Schwyz �ber keine Mietwohnung mehr verf�ge, im F�rstentum Liechtenstein wohne und die Einschulung von Y.________ absehbar werde, erweise es sich - im Sinne einer erw�nschten Konstanz und Kontinuit�t - als unumg�nglich, der Lebensmittelpunkt von Y.________ auf einen Wohnort zu beschr�nken. Auch das eingeholte Gutachten spreche sich mit Nachdruck f�r eine solche L�sung aus. Werde die Obhut der Mutter zugeteilt, was sich vorliegend aufdr�nge (dazu sogleich), sei mit einer "Entkrampfung" des Elternverh�ltnisses zu rechnen, weshalb sich vorliegend die Aufrechterhaltung der gemeinsamen Sorge rechtfertige.
Mit Blick auf die Obhutsfrage schloss sich die Vorinstanz - nach einer umfassenden Pr�fung der Situation - der gutachterlichen Empfehlung an, diese der Mutter zuzuteilen. Die vorinstanzliche Gesamtw�rdigung umfasst im Wesentlichen die folgenden Gesichtspunkte: Dass Y.________ zu Schwyz bereits einen gewissen Bezug habe, stehe einer Obhutszuteilung an die Mutter nicht entgegen, da f�r Y.________ aufgrund ihres Alters prim�r ihre Bezugsperson im Vordergrund stehe und nicht ein bestimmter Ort. Ferner lebe der Beschwerdef�hrer in einem "Junggesellenhaushalt", wobei seine Freundin im Kanton Bern wohne und arbeite, w�hrend die Mutter mit ihrem neuen Ehemann zusammenlebe, was f�r Y.________ vorteilhafter sei. Der Vater gehe ausserdem - nebst seiner B�roarbeit - in der gesamten Deutschschweiz auf Kundenbesuch und m�sse sich �fters in dem von ihm verpachteten Restaurations- und Ferienh�ttenbetrieb aufhalten, was als Aufenthaltsort f�r ein sechsj�hriges Kind nicht ad�quat sei; demgegen�ber sei die Mutter mit einem Pensum von 20-30% erwerbst�tig. Obschon auch bez�glich des Verhaltens der Mutter Verbesserungspotenzial bestehe, sei der Vater im Falle einer Obhutszuteilung voraussichtlich nicht bereit, Y.________ uneingeschr�nkten Zugang zur Mutter zu gew�hren. Bez�glich des logop�dischen bzw. motorischen Behandlungsbedarfs von Y.________ sei die Mutter zudem sensibilisierter und aufmerksamer, zumal sie von Beruf Psychomotorik-Therapeutin sei.
Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz zun�chst eine Verletzung von kantonalem Verwaltungsverfahrensrecht vor. Obwohl im vorliegenden Verfahren der Untersuchungsgrundsatz gelte, habe sich das Verwaltungsgericht in Verletzung von � 55 der Verordnung �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 6. Juni 1974 nicht auf die Pr�fung des Ermessensmissbrauchs bzw. der Ermessens�berschreitung beschr�nkt.
Es trifft zu, dass das Verwaltungsgericht nach dem anwendbaren � 55 der Verordnung �ber die Verwaltungsrechtspflege den regierungsr�tlichen Ermessensentscheid nur auf Ermessensmissbrauch bzw. -�berschreitung h�tte pr�fen d�rfen.
Das Verwaltungsgericht hat aber festgestellt, dass die Frage des Kindeswohls stets im Hinblick auf die aktuellen Verh�ltnisse zu beantworten sei (E. 3.4.2) und dass sich die Verh�ltnisse im Vergleich zum Zeitpunkt der regierungsr�tlichen Beschlussfassung ge�ndert h�tten (E. 3.4.3). Der Beschwerdef�hrer widerspricht keiner der beiden Erw�gungen.
Sodann f�hrt das Verwaltungsgericht an, in Kinderbelangen gelte die Untersuchungsmaxime (E. 3.5.1), was der Beschwerdef�hrer insofern best�tigt, als er selber mehrfach die Verletzung derselben geltend macht. In der Tat gelten in allen Kinderbelangen vor allen kantonalen Instanzen von Bundesrechts wegen die Offizial- und die Untersuchungsmaxime (BGE 128 III 411 E. 3 S. 412; 126 III 298 E. 2.a/bb S. 302; 122 III 404 E. 3d S. 408). Gerade die Untersuchungsmaxime f�hrt dazu, dass die mit der Sache befasste Instanz neue Umst�nde ber�cksichtigen muss (BGE 131 III 91 E. 5.2.1 S. 95; Urteil 5A_591/2008 vom 24. Oktober 2008 E. 3.2 und Urteil 5A_721/2011 vom 4. Januar 2012 E. 2.5). Insofern das kantonale Prozessrecht in Kinderbelangen die Ber�cksichtigung neuer Tatsachen verbietet, steht es im Widerspruch zum Bundesrecht und bleibt daher unbeachtlich. Daraus folgt ohne weiteres, dass bei Vorliegen neuer Tatsachen, die �berpr�fungsbefugnis der Vorinstanz nicht auf Ermessensmissbrauch bzw. -�berschreitung beschr�nkt sein konnte. Die R�ge erweist sich als unbegr�ndet.
Unter dem Titel "unrichtige Feststellung des Sachverhalts" erhebt der Beschwerdef�hrer zahlreiche R�gen. Zum Teil handelt es sich tats�chlich um Sachverhaltsfragen und solche der Beweisw�rdigung (s. dazu E. 4.1 bis 4.4 sogleich); teilweise macht er indes Rechtsfehler (Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes; falsche Gewichtung von Zuteilungskriterien, Anwendung unzul�ssiger Zuteilungskriterien) geltend; diese R�gen werden in den E. 5 und 6 hiernach beurteilt.
4.1 Eine Sachverhaltsfeststellung ist willk�rlich, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178). Willk�r in der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges Beweismittel, das f�r den Entscheid wesentlich sein k�nnte, unber�cksichtigt gelassen hat oder wenn es auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen getroffen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Dass die Ergebnisse des Beweisverfahrens auch Schl�sse gestatten, die nicht mit den vom Sachgericht gezogenen �bereinstimmen, bedeutet hingegen nicht schon Willk�r (BGE 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Es obliegt gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG dem Beschwerdef�hrer, Willk�r klar und detailliert und, soweit m�glich, belegt zu r�gen und im Einzelnen darzulegen, inwiefern die Beweisw�rdigung an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.). Sodann muss er aufzeigen, inwiefern die Behebung desselben f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22).
4.2 Zun�chst r�gt der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz auf seine Vernehmlassung vom 30. September 2011 abgestellt und daraus den Schluss gezogen habe, es sei unglaubw�rdig, dass er bereit sei, der Tochter uneingeschr�nkten Zugang zur Mutter zu gew�hren und es k�nne nicht angenommen werden, er sei bestrebt, Y.________ nicht einem Loyalit�tskonflikt auszusetzen (E. 5.5.2 des angefochtenen Entscheids). Es sei n�mlich gerichtsnotorisch, dass "die Tochter-Verlust-Angst f�r den Kindsvater emotional h�chst belastend sei", weshalb seinen �usserungen nicht die Beachtung h�tte zukommen d�rfen, welche das Verwaltungsgericht ihnen zugemessen hat. Der Sache nach r�gt der Beschwerdef�hrer Willk�r in der Beweisw�rdigung.
Dem Gericht unterbreitete absch�tzige �usserungen betreffend den anderen Elternteil lassen sich nicht mit angeblichen Verlust�ngsten rechtfertigen. Die Vorinstanz durfte auf die in der Vernehmlassung vom 30. September 2011 enthaltenen Ausf�hrungen abstellen und die darin zum Ausdruck gebrachte Einstellung des Beschwerdef�hrers entsprechend w�rdigen.
4.3 Im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Feststellung, wonach vern�nftig klingende Absprachen bez�glich Betreuungszeiten "offenbar nicht m�glich" gewesen seien (E. 5.5.3 des angefochtenen Entscheids), wendet der Beschwerdef�hrer sodann ein, die Vorinstanz treffe Annahmen, ohne sich je vergewissert zu haben, was tats�chlich vorgefallen sei (S. 8 der Beschwerde). Dabei �bergeht er mit Stillschweigen, dass das Verwaltungsgericht ausdr�cklich auf zwei Aktenstellen verweist, und er behauptet nicht etwa, aus den fraglichen Akten lasse sich die gezogene Schlussfolgerung nicht ziehen. Auch diese Sachverhaltsr�ge ist unbegr�ndet.
Ausserdem r�gt der Beschwerdef�hrer in zweifacher Hinsicht eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes.
5.1 Wie bereits ausgef�hrt, gilt in Kinderbelangen uneingeschr�nkt der Untersuchungsgrundsatz (vgl. E. 3). Letzterer verpflichtet den Richter, von sich aus alle Elemente in Betracht zu ziehen, die entscheidwesentlich sind, und unabh�ngig von den Antr�gen der Parteien Beweise zu erheben. Diese Pflicht ist indes nicht ohne Grenzen und entbindet die Parteien nicht von einer aktiven Mitwirkung am Verfahren, indem sie Hinweise zum Sachverhalt machen oder Beweise bezeichnen (dazu BGE 128 III 411 E. 3.2.1 und 3.2.2 S. 412 ff.; zuletzt: 5A_775/2011 vom 8. M�rz 2012 E. 2.1.3).
Wer sich auf die Untersuchungsmaxime beruft bzw. eine Verletzung derselben geltend macht, muss daher zun�chst aufzeigen, dass das Gericht den Sachverhalt unvollst�ndig und damit willk�rlich festgestellt hat. Sodann muss der Beschwerdef�hrer diejenigen Tatsachen behaupten, die das Gericht festzustellen bzw. abzukl�ren unterlassen hat. Schliesslich obliegt es ihm darzutun, inwiefern die behaupteten Tatsachen f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sind (s. dazu Urteil 5A_299/2012 vom 2012 E. 3.4).
5.2 Diesen Begr�ndungsanforderungen kommt der Beschwerdef�hrer nicht nach.
5.2.1 Zun�chst h�lt der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz vor, erwogen zu haben, bei einer Zuteilung der Obhut an die Beschwerdegegnerin werde die Tochter unter der Woche in einem Haushalt mit weiblicher und m�nnlicher Bezugsperson aufwachsen, w�hrend der Beschwerdef�hrer unter der Woche alleine lebe und die Tochter somit in einem Junggesellenhaushalt aufwachsen w�rde (E. 5.2 des angefochtenen Entscheids), und zwar ohne abgekl�rt zu haben, ob der Ehemann der Beschwerdegegnerin unter der Woche auch tats�chlich im gemeinsamen Haushalt lebt und Y.________ mit einer m�nnlichen Bezugsperson aufwachsen kann (S. 7 und S. 11 der Beschwerde). Indes behauptet der Beschwerdef�hrer nicht, der Ehemann der Beschwerdegegnerin verbringe die Wochentage nicht im Liechtenstein, noch zeigt er auf, dass diese Sachverhaltselemente letztlich ausschlaggebend waren f�r die Zuteilung der Obhut an die Beschwerdegegnerin, bzw. dass, falls der Ehemann tats�chlich nur die Wochenenden im gemeinsamen Haushalt verbringen w�rde, die Obhut dem Beschwerdef�hrer h�tte �bertragen werden m�ssen. �berdies ergeben sich auch aus den Akten keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass der Ehemann der Beschwerdegegnerin seine arbeitsfreie Zeit ausserhalb des gemeinsamen Haushalts verbringt, und auch der Beschwerdef�hrer behauptet dies nicht. Vor diesem Hintergrund hatte das Verwaltungsgericht keine Veranlassung, diesbez�glich weitere Abkl�rungen vorzunehmen.
5.2.2 Ferner wendet der Beschwerdef�hrer ein, die Vorinstanz sei davon ausgegangen, er m�sse regelm�ssig seinen verpachteten Restaurations- und Ferienh�ttenbetrieb in C.________ aufsuchen (wobei ein solcher Aufenthaltsort, sollte er regelm�ssig anfallen, f�r ein 6-j�hriges Kind kaum als ad�quat zu beurteilen w�re; E. 5.3 des angefochtenen Entscheids), ohne dar�ber Beweis gef�hrt zu haben, wie viel Zeit die Betreuung der verpachteten Restaurationsbetriebe in Anspruch nehme. Er habe Zeugen offeriert, um seine Betreuungskapazit�t und -intensit�t zu belegen (S. 8 der Beschwerde). Auch hier behauptet der Beschwerdef�hrer nicht und legt nicht dar, wie viel (bzw. wie wenig) Zeit er tats�chlich aufwendet, um sich um die fraglichen Restaurationsbetriebe zu k�mmern. Ebenso wenig f�hrt er aus, wie (bzw. wie wenig) sich diese Aufgaben auf seine eigene Betreuungskapazit�t auswirken w�rden; die Behauptung, Zeugen k�nnten dies best�tigen, gen�gt nicht, wenn unklar bleibt, was genau diese Zeugen best�tigen k�nnten.
5.2.3 Den in diesem Zusammenhang jeweils gleichzeitig erhobenen, aber nicht selbst�ndig begr�ndeten Sachverhalts- und Geh�rsr�gen kommt keine eigenst�ndige Bedeutung zu; darauf ist nicht einzutreten.
6.1 Sodann wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz vor, offensichtlich und willk�rlich verkannt zu haben, dass Y.________ "seit ihrer Geburt in Schwyz eingebettet" sei und mit einem "�berdurchschnittlich grossen Kreis von Familienangeh�rigen und Freunden des Kindesvaters" Kontakt habe (S. 7 der Beschwerde). Vom Umfeld des Kindes in Liechtenstein wisse die Vorinstanz eben so wenig wie er selbst: Die Vorinstanz erw�hne denn auch nur den dortigen Kindergarten.
Mit Blick auf das Alter von Y.________ hat die Vorinstanz festgehalten, die Stabilit�t der Verh�ltnisse h�nge in erster Linie von den Bezugspersonen ab und nicht von den �rtlichen Verh�ltnissen, weshalb letzterem Kriterium vorliegend eine untergeordnete Bedeutung zukomme (E. 5.1 des angefochtenen Entscheids). Daraus ergibt sich zun�chst einmal, dass das Verwaltungsgericht die r�umliche Verwurzelung der Tochter und damit das Kriterium der �rtlichen Stabilit�t sehr wohl in seine Beurteilung einbezogen, aber demjenigen der pers�nlichen Stabilit�t mehr Gewicht beigemessen hat. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern das Verwaltungsgericht mit dieser Gewichtung das ihm zustehende Ermessen �berschritten haben soll. Die R�ge ist unbegr�ndet.
6.2 Der Beschwerdef�hrer f�hrt zudem ins Feld, er verf�ge im Gegensatz zur Kindsmutter �ber keinen "Ern�hrer qua Heirat". Daraus einen Obhuts-Vorteil der Kindsmutter abzuleiten, sei verfassungsrechtlich "mehr als verwegen und realit�tsfremd". Was der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz unterstellt, hat diese gar nicht gesagt. Darauf ist nicht einzutreten.
6.3 Ferner wendet der Beschwerdef�hrer ein, die Gutachter attestierten ihm die zur Obhut des Kindes notwendigen Eigenschaften. Wenn die Vorinstanz folgere, die "Psychomotorik-Therapeutin-Kindsmutter" sei eher zur Obhut geeignet, so sei dies aktenwidrig und zudem diskriminiere die Vorinstanz damit den Kindsvater, was eine ganz klare Rechtsverletzung und Willk�r sei.
Insofern der Beschwerdef�hrer hier eine Sachverhaltsr�ge vortr�gt (Einwand der Aktenwidrigkeit), kommt er seiner Begr�ndungspflicht nicht nach (s. dazu E. 1.3), zumal nicht ersichtlich ist, welche Sachverhaltsfeststellung er �berhaupt meint; darauf ist nicht einzutreten.
Das Verwaltungsgericht hat - nebst zahlreichen anderen Faktoren - die berufliche Qualifikation der Beschwerdegegnerin als Psychomotorik-Therapeutin in ihre Erw�gungen einbezogen. Dieses Kriterium war deshalb relevant, weil die behandelnde Logop�din ausgef�hrt hatte, Y.________ "hinke" in Sachen Motorik "hintendrein". Darauf hat der Beschwerdef�hrer selbst hingewiesen (E. 5.7 des angefochtenen Entscheids). Wenn nun das Verwaltungsgericht daraus folgert, die Ausbildung der Kindsmutter spreche daher eher f�r eine Obhut bei ihr, ist kein Ermessensmissbrauch und damit keine Rechtsverletzung ersichtlich.
Ebenso wenig ist darin eine Diskriminierung des Kindsvaters zu erkennen, denn die Attestierung der Erziehungsf�higkeit des Vaters gen�gt f�r sich alleine nicht, um die Obhutsfrage zu beantworten (s. dazu E. 2.1)
6.4 Ausserdem wirft der Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht vor, auf das Gutachten der Ambulanten Psychiatrischen Dienste (APD) des Kantons Zug abgestellt zu haben, obwohl die Gutachter sich nicht vom Wohl des Kindes, sondern von demjenigen der Kindsmutter h�tten leiten lassen. So h�tten diese eine Empfehlung zur Einschulung der Tochter im Liechtenstein abgegeben, weil der Kindsmutter nicht zugemutet werden k�nne, an mehreren Tagen pro Woche in der Region Schwyz zu leben.
Der Beschwerdef�hrer gibt die fraglichen Ausf�hrungen im Gutachten verk�rzt wieder. Dort wird n�mlich nicht nur festgehalten, dass es die Mutter nach dem Vorgefallenen zu sehr belasten w�rde, mehrere Tage pro Woche in Schwyz zu wohnen, sondern auch, dass sich diese Belastung negativ auf das Kind auswirken w�rde (Gutachten S. 29 oben). Damit haben die Gutachter das Kindeswohl nicht nur nicht unterschlagen, sondern explizit ber�cksichtigt. Der hier erhobene Vorwurf trifft mithin nicht zu. Nachdem der Beschwerdef�hrer keine weiteren Einwendungen gegen die Vollst�ndigkeit, die Nachvollziehbarkeit oder die Schl�ssigkeit des Gutachtens erhebt, durfte das Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm obliegenden freien Beweisw�rdigung darauf abstellen (allgemein: BGE 133 II 384 E. 4.2.3 S. 391; 132 II 257 E. 4.4.1 S. 269, je mit Hinweisen).
Den in diesem Zusammenhang erhobenen R�gen der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und der Begr�ndungspflicht kommt keine selbst�ndige Bedeutung zu; darauf ist nicht einzutreten.
6.5 Unter Hinweis auf das Bundesgerichtsurteil 5A_170/2009 vom 10. Juni 2009 macht der Beschwerdef�hrer sodann geltend, auch im Zusammenhang mit der Obhutszuteilung m�sse gelten, dass eine �nderung der bisherigen Regelung nur dann gerechtfertigt sei, wenn die Grundbedingungen f�r eine gemeinsame Verantwortung nicht mehr gegeben seien. Vorliegendenfalls habe die Beschwerdegegnerin ohne Not und ohne Absprache mit dem Beschwerdef�hrer ihren Wohnsitz wie auch denjenigen der Tochter verlegt und ihre Wohnung in Schwyz aufgegeben. Dies k�nne niemals ausreichend Grund sein, die Vereinbarung betreffend die gemeinsame elterliche Sorge und Obhut aufzuheben und in Anwendung von Art. 298a Abs. 2 ZGB neu zu regeln.
Dem Beschwerdef�hrer ist insofern zuzustimmen, als eine Vereinbarung �ber die elterliche Sorge und Obhut nicht einseitig aufgek�ndigt werden kann. Wie indes bereits dargelegt, ist die Obhut neu zu regeln, wenn dies wegen wesentlicher Ver�nderung der Verh�ltnisse zum Wohl des Kindes geboten ist (E. 2.1). Ob sich die Verh�ltnisse ge�ndert haben, ist nach objektiven Kriterien zu beurteilen. Grunds�tzlich bleiben die Gr�nde, welche zu den ver�nderten Verh�ltnissen gef�hrt haben, unbeachtlich; vorbehalten bleibt einzig der offenbare Rechtsmissbrauch. Einen solchen macht der Beschwerdef�hrer - zu Recht - nicht geltend; ebenso wenig bestreitet er, dass sich die Verh�ltnisse (Wegzug der Mutter nach Liechtenstein, Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit in Liechtenstein, Erreichen des Kindergartenalters der Tochter) tats�chlich ge�ndert haben. Nach dem Gesagten ist nicht entscheidend, dass die Beschwerdegegnerin die Gr�nde f�r die Ver�nderung der Verh�ltnisse gesetzt hat; massgebend ist das Wohl des Kindes. Dass Letzterem am besten gedient ist, wenn die Tochter in die alleinige Obhut der Mutter gestellt wird, vermag der Beschwerdef�hrer - wie in den vorstehenden Erw�gungen dargetan - nicht zu widerlegen.
6.6 Schliesslich wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz die Verletzung einer ganzen Reihe verfassungs- bzw. v�lkerrechtlicher Normen vor (Art. 8, Art. 9, Art. 11, Art. 14 und Art. 41 BV; Art. 8 EMRK; Art. 3, Art. 7, Art. 9 und Art. 18 UNKRK). Diesen Bestimmungen kommt indes keine �ber Art. 298a Abs. 2 ZGB hinausgehende Bedeutung zu, was der Beschwerdef�hrer im �brigen auch nicht darlegt (vgl. BGE 133 III 585 E. 3.4 S. 587). Auf diese, teilweise auf einigermassen abenteuerlichen �berlegungen basierenden R�gen ist nicht einzutreten.
Zusammenfassend ist die Obhutszuteilung nicht zu beanstanden. Hinsichtlich der Regelung des Besuchsrechts erhebt der Beschwerdef�hrer keine selbst�ndigen R�gen. Ebenso wenig begr�ndet er, ob bzw. weshalb er die vorinstanzliche Kostenregelung unabh�ngig vom Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens anficht (vgl. Rechtsbegehren Ziff. 3). Darauf ist daher nicht weiter einzugehen.
Damit wird die Umteilung der Obhut �ber das Kind Y.________ an die Beschwerdegegnerin bzw. dessen Einschulung in den Kindergarten im Liechtenstein definitiv und muss vollstreckt werden. Da der in der vorinstanzlichen Urteilsziffer 1.1 im Hinblick auf die Vollstreckung angeordnete Termin ("anfangs Juli 2012") inzwischen abgelaufen ist, wird er auf den Beginn der Herbstschulferien in Schwyz (1. Oktober 2012) neu angesetzt. Hinsichtlich pers�nlichem Verkehr und Betreuung von Y.________ gelten bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin die im Zwischenbescheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 21. Dezember 2011 getroffenen Anordnungen, es sei denn die Eltern treffen einvernehmlich eine andere Regelung.
Die Obhut �ber das Kind Y.________ wird ab dem 1. Oktober 2012 auf die Kindsmutter �bertragen. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt weiterhin die Betreuungsregelung gem�ss dem Zwischenbescheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 21. Dezember 2011.

References: Art. 75
 Art. 90
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 298
 Art. 9
 Art. 11
 Art. 14
 Art. 41
 Art. 8
 Art. 3
 Art. 7
 Art. 9
 Art. 18
 Art. 298
 BGE