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AFS 2013/7 - Heft 7 - 2013 - AFS - Zeitschrift für Abgaben, Finanz- und Steuerrecht - e-Journals
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Jahrgang 2013, Heft 7
Volltext Cover Download Steuer & ServiceAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 242–249
Scheiblauer, Markus Steuerprüfung: quo vadis?
(Teil 3 von 15) AFS 2013, 242 Nachdem also im vorangegangenem Teil 2 der Artikelserie die... Nachdem also im vorangegangenem Teil 2 der Artikelserie die „Außenprüfung“, die „Nachschau“ und die „finanzstrafrechtliche Prüfung“ thematisiert wurden, sollen nun im vorliegenden dritten Teil weitere steuerprüferliche Erscheinungsformen mit ihrer legistischen Basis vorgestellt werden. Auch wenn einige von ihnen (rechts-)theoretisch gar keine Steuerprüfungen sind. Denn sie werden vom Kunden idR dennoch – zumindest im weiteren Sinne – als solche wahrgenommen. Egal, ob es ihnen am Merkmal „Prüfung“ mangelt (Erhebung, Horizontal Monitoring), sie in der BAO lediglich als Beweismittel gelistet (Augenschein) oder sie gar nicht auf dem Boden des Steuer- und Abgabenrechts durchgeführt werden (Wirtschaftsprüfung, Bilanzpolizei). Eine zumindest aggregierte Präsentation auch derer jeweiligen legistischen Basis ist jedenfalls die Plattform, um im Anschluss den Fokus der Artikelserie weiterhin auf das Aufspüren von verfahrensrechtlichen Grauzonen sowie auf Möglichkeiten zur Revision und Innovation der Steuerprüfung in Österreich richten zu können.
Volltext	Steuer & ServiceAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 249–250
Fuchs, Hubert W. Jahressonderzahlungen bei Auslandsentsendungen (EAS 3331)
BMF-010221/0546-VI/8/2013, (EAS 3331), AFS 2013, 249, § 67 EStG 1988 Bei der Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen gilt das als... Bei der Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen gilt das als „Dreistufenprinzip“ bekannt gewordene Anwendungsschema. Danach ist in einer ersten Stufe der Bestand der Steuerpflicht nach inländischem Steuerrecht (ohne Berücksichtigung von Doppelbesteuerungsabkommen) zu ermitteln. In einer zweiten Stufe ist sodann festzustellen, inwieweit Abkommensrecht die Geltendmachung dieser Steuerpflicht einschränkt. In einer dritten Stufe ist schließlich unter Beachtung abkommensrechtlicher Diskriminierungsverbote nach inländischem Recht die Steuer zu erheben (EStR 2000 Rz 33). Auch im Fall einer Personalauslandsentsendung nach Deutschland ist nach diesen Grundprinzipien vorzugehen. Daher bestimmt sich in Stufe 1 das Ausmaß der Sechstelgrenze in Bezug auf Sonderzahlungen nach den Vorschriften des § 67 EStG 1988, und zwar ohne Beeinflussung durch Abkommensrecht. Die Abkommensanwendung im Zuge einer Arbeitnehmerveranlagung kann daher zu keiner rückwirkenden Änderung der Sechstelgrenze führen. Gleiches gilt für die Verrechnung des Freibetrages von 620 Euro, der bereits bei der Erfassung der ersten Sonderzahlung zum Ansatz kommt (vgl VwGH 10.2.1982, 2269/80).
In der zweiten Stufe des DBA-Anwendungsschemas müssen jene Teile der laufenden und sonstigen Bezüge, die auf die in Deutschland ausgeübte Arbeit entfallen, unter Progressionsvorbehalt von der inländischen Besteuerung freigestellt werden. Dies erfordert eine entsprechende Aufteilung der Einkünfte, wobei die Frage der Vorgangsweise in Abschnitt B Z 3 des Ergebnisprotokolls über österreichisch-deutsche Verständigungsgespräche vom 21.3.1997 in Wien behandelt worden ist. Es ist hierbei als Grundsatz eine Aufteilung nach der Anzahl der maßgebenden Arbeitstage vorgesehen worden, wobei stets wie folgt vorgegangen werden soll: „zunächst sind jene Bezugsteile, die ausschließlich durch die in dem einen oder anderen Staate zu besteuernde Tätigkeit verursacht wurden, direkt dem jeweiligen Staat zuzuordnen. Die sodann nicht direkt zuordnungspflichtige Restgröße der Bezüge (einschließlich beispielsweise der Weihnachts- und Urlaubsremunerationen, sowie des 13. und 14. Monatsbezuges) wird sodann nach dem Tagesschlüssel aufgeteilt, wobei dies auch für die mit diesen Bezugsteilen im Zusammenhang stehenden Werbungskosten gilt“ (siehe EAS 1466).
In dem der Verständigungsvereinbarung zu Grunde liegenden Beispielsfall wurde bei angenommenen 220 Arbeitstagen im Entsendungsjahr an 146 Tagen in Deutschland und an 74 Tagen in Österreich gearbeitet. Dies führte in Bezug auf die nicht direkt zuordenbaren Sonderzahlungen zu einer Steuerfreistellungsverpflichtung von 66,36% (146/220*100). Im Ergebnis bedeutet dies, dass auch der Freibetrag von 620 Euro mit 66,36% den freizustellenden Sonderzahlungen zuzuordnen ist.
Volltext	Steuer & ServiceAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 250–250
Fuchs, Hubert W. Leiter der inländischen Zweigniederlassung einer deutschen Kapitalgesellschaft mit wechselndem Arbeitsort (EAS 3337)
BMF-010221/0616-VI/8/2013, (EAS 3337), AFS 2013, 250, § 47 Abs 1 EStG 1988, § 1 DBA-Entlastungsverordnung, Art 15 Abs 1 DBA-Deutschland Wird ein Dienstnehmer einer deutschen Kapitalgesellschaft unter... Wird ein Dienstnehmer einer deutschen Kapitalgesellschaft unter Aufrechterhaltung seiner Ansässigkeit in Deutschland zum interimistischen Leiter der österreichischen Zweigniederlassung bestellt, wobei die mit seiner neuen Aufgabe verbundene Arbeit an etwa 3–4 Tagen pro Woche in Österreich und an 1–2 Tagen in Deutschland ausgeübt wird, steht gemäß Artikel 15 Abs 1 DBA-Deutschland das Besteuerungsrecht an den hierfür bezogenen Lohnbezügen insoweit Österreich zu, als diese Lohnbezüge auf die physisch auf österreichischem Staatsgebiet erbrachten Arbeitsleistungen entfallen.
Für die Einkünfteaufteilung wird die seinerzeit mit Deutschland akkordierte Aufteilung nach Arbeitstagen (EAS 906) maßgebend sein; dies erfordert eine entsprechende Evidenznahme der in den beiden Staaten verbrachten Arbeitstage. Nach Auffassung des BM für Finanzen wäre es aber ein überspitztes Dokumentationsverlangen, an Tagen mit Arbeitsleistung sowohl in Österreich als auch in Deutschland eine stundenweise Lohnaufteilung vorzunehmen. Es wird daher in solchen Fällen aus österreichischer Sicht ausreichend sein, die Arbeitstage nach dem Überwiegen der österreichischen und deutschen Arbeitszeiten entsprechend zuzuordnen. Allfällige weitere Vereinfachungen bei der Steueraufteilung müssten mit dem zuständigen österreichischen und deutschen Finanzamt abgesprochen werden.
Da die deutsche Kapitalgesellschaft ihren Mitarbeiter in einer österreichischen Betriebstätte beschäftigt, ist sie gemäß § 47 Abs 1 EStG 1988 zum Lohnsteuerabzug verpflichtet. Nach Maßgabe des § 1 der DBA-Entlastungsverordnung, BGBl III 2005/92, kann sie in unmittelbarer Anwendung von Artikel 15 Abs 1 DBA-Deutschland die dem Mitarbeiter zustehende abkommenskonforme anteilige Steuerentlastung an der Quelle (durch Freistellung vom Lohnsteuerabzug) herbeiführen; sie ist allerdings diesfalls gehalten zu beweisen bzw zumindest glaubhaft zu machen, dass der Lohnsteuerabzug zu Recht für einen in Deutschland zu besteuernden Lohnteil unterlassen wurde. Für diese Beweisführung kann in erster Linie Vordruck ZS-QU1 genutzt werden, wenn er ordnungsgemäß ausgefüllt und von der deutschen Steuerverwaltung bestätigt worden ist (EAS 3047 betreffend eine Steueraufteilung zwischen Österreich und der Schweiz).
Volltext	Steuer & ServiceAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 251–251
Fuchs, Hubert W. BMF: Regelbedarfsätze für Unterhaltsleistungen für das Kalenderjahr 2014
BMF-010222/0093-VI/7/2013, AFS 2013, 251, § 34 EStG 1988 In Fällen, in denen eine behördliche Festsetzung der... In Fällen, in denen eine behördliche Festsetzung der Unterhaltsleistungen nicht vorliegt, sind die Regelbedarfsätze anzuwenden. Die monatlichen Regelbedarfsätze werden jährlich per 1. Juli angepasst. Damit für steuerliche Belange unterjährig keine unterschiedlichen Beträge zu berücksichtigen sind, sind die nunmehr gültigen Regelbedarfsätze für das gesamte Kalenderjahr 2014 heranzuziehen.
Bezüglich der Voraussetzung für die Anwendung der Regelbedarfsätze wird auf die Ausführungen in den Lohnsteuerrichtlinien 2002 (LStR 2002 Rz 795 bis Rz 804) verwiesen.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 251–253
Hilber, Klaus UFS-kompakt – Gesamtübersicht veröffentlichter UFS-Entscheidungen
AFS 2013, 251 Diese Übersicht gibt die in der Findok mit Rechtssatz... Diese Übersicht gibt die in der Findok mit Rechtssatz veröffentlichten Berufungsentscheidungen (ohne Zoll und FinStrG) unter Angabe des jeweiligen Entscheidungsdatums, der Geschäftszahl sowie einer schlagwortartigen Beschreibung des Entscheidungsinhaltes wieder und versteht sich als Kompaktübersicht. Die hier dargestellten UFS-Entscheidungen wurden seit dem letzten AFS-Heft in der Findok veröffentlicht.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 254–255
Fuchs, Hubert W. Fehlen tauglicher Wiederaufnahmegründe
RV/0582-S/09, AFS 2013, 254, § 303 Abs 4 BAO, § 307 Abs 3 BAO Wenn das Finanzamt die in den Beilagen zu den... Wenn das Finanzamt die in den Beilagen zu den Energieabgaben-Vergütungsanträgen als nicht steuerbare Umsätze ausgewiesenen Zahlungen aus dem SAGES auf Grund der Außenprüfung als steuerbare Umsätze beurteilt hat, so hat es nur eine andere rechtliche Beurteilung eines bereits offengelegten Sachverhaltes vorgenommen. Dies vermag die Wiederaufnahme der Verfahren nicht zu rechtfertigen; die Wiederaufnahme der Verfahren ist somit zu Unrecht verfügt worden. Das Finanzamt Salzburg-Stadt hat gegen diese Entscheidung des UFS eine VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/15/0197 eingebracht (Amtsbeschwerde).
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 256–259
Hilber, Klaus Wurde Ablösezahlung für die Aufgabe eines Mietrechtes oder für die Nichtausübung eines Optionsrechtes geleistet?
RV/0490-K/09, AFS 2013, 256, § 29 Z 3 EStG 1988, § 21 BAO Die entgeltliche Aufgabe eines dem MRG unterliegenden im... Die entgeltliche Aufgabe eines dem MRG unterliegenden im Privatvermögen gehaltenen Mietrechtes stellt keine Leistung iSd § 29 Z 3 EStG 1988 dar, sondern einen nach Maßgabe des § 30 EStG 1988 zu beurteilenden Veräußerungsvorgang.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 260–261
Binder, Martin | Kurahs, Marie Luise Anerkennung der fremdüblichen Vermietung an den bürgenden Ehegatten
RV/0164-F/11, AFS 2013, 260, § 28 EStG 1988, § 22 BAO Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 261–263
Hilber, Klaus Vorsteuervergütungsverfahren bei Fehlen von Inlandsumsätzen
RV/0213-G/10, AFS 2013, 261, § 17 AVOG, § 21 Abs 9 UStG 1994 Liegen die Voraussetzungen der Vorsteuererstattungs-VO (BGBl 1995/279)... Liegen die Voraussetzungen der Vorsteuererstattungs-VO (BGBl 1995/279) vor, so sind die Vorsteuern nach diesem Verfahren geltend zu machen (insbesondere ist ein rechtzeitiger Erstattungsantrag erforderlich). Dies auch dann, wenn aufgrund von Vorjahresumsätzen das Unternehmen zur USt-Veranlagung erfasst ist.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 263–263
Fuchs, Hubert W. Anrechnung der Haftungslohnsteuer gemäß § 46 EStG 1988 beim Arbeitnehmer
RV/1030-W/13, (miterledigt RV/1029-W/13 und RV/1028-W/13), AFS 2013, 263, § 46 EStG 1988, § 1358 ABGB Die Wortfolge des § 46 Abs 1 Z 2 S 3 EStG 1988 „Lohnsteuer.... ist... Die Wortfolge des § 46 Abs 1 Z 2 S 3 EStG 1988 „Lohnsteuer.... ist nur insoweit anzurechnen, als sie dem Arbeitgeber vom Arbeitnehmer ersetzt wurde“ ist so auszulegen, dass ein den Normen des Zivilrechts konformer Regress erfolgt sein muss, der neben anderen Voraussetzungen auch die vorangegangene Entrichtung der Haftungslohnsteuer durch den Arbeitgeber tatbestandsmäßig verlangt (arg § 1358 ABGB „fremde Schuld bezahlt). Das wirtschaftliche Tragen der Haftungslohnsteuer durch den Arbeitnehmer reicht in diesem Fall anders als bei der Einbehaltung nicht für die Anrechnung gemäß leg cit auf dessen Einkommensteuerschuld aus (Rechtssatz).
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 264–266
Hilber, Klaus Veräußerung eines Grundstückes zur Vermeidung einer Enteignung
RV/3878-W/08, AFS 2013, 264, § 4 Abs 1 GrEStG 1987, § 5 Abs 1 GrEStG 1987 Werden bei einer freiwilligen Veräußerung zur Vermeidung einer... Werden bei einer freiwilligen Veräußerung zur Vermeidung einer Enteignung Wiederbeschaffungskosten (Kosten für die GB-Eintragung, GrESt, Kosten der Vertragserrichtung etc für eine allfällige Beschaffung von Ersatzgrund) im Vorhinein entschädigt, so sind diese als Teil der Gegenleistung in die GrESt-Bemessungsgrundlage einzubeziehen. Es handelt sich dabei nicht um eine besondere Entschädigung für eine Wertminderung der nicht enteigneten Grundstücke.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 266–267
Binder, Martin | Kurahs, Marie Luise Ausbildung zum Notfallsanitäter
RV/0533-G/12, AFS 2013, 266, § 2 Abs 1 lit b FLAG, § 10 FLAG, § 3 StudFG Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 267–271
Fuchs, Hubert W. UFS-Entscheidungen „kurz & bündig“
(Adaptiert) entnommen aus UFS-Newsletter 4/2013 (mit eigenen Ergänzungen) – Teil 1 AFS 2013, 267 EINKOMMENSTEUER, FAMILIENBEIHILFE, KÖRPERSCHAFTSTEUER,... EINKOMMENSTEUER, FAMILIENBEIHILFE, KÖRPERSCHAFTSTEUER, NORMVERBRAUCHSABGABE, UMSATZSTEUER
Volltext	VerwaltungsgerichtshofAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 271–275
Fuchs, Hubert W. Aufwendungen für Ballbesuche (inkl Engagement einer bezahlten Begleitperson) sind Repräsentationsaufwendungen
2009/13/0065, (miterledigt 2009/13/0069), AFS 2013, 271, § 4 Abs 4 EStG 1988, § 20 Abs 1 Z 3 EStG 1988, § 7 Abs 2 KStG 1988, § 12 Abs 1 Z 3 KStG 1988 „L-Leaks“: Ein „unter anderem durch Opernballbesuche in... „L-Leaks“: Ein „unter anderem durch Opernballbesuche in Starbegleitung bekannt gewordener Baumeister“ braucht nicht zu warten, ob ein Investigativ-Netzwerk à la Offshore-Leaks seine Steuersachen offenlegt. „L-Leaks“ spielt sich im offiziellen Rechtsinformationssystem des Bundes ab. Dort erkennt man bei dieser Beschreibung leicht „einen Baumeister“ als zentralen Akteur, und zwar nicht einer groß angelegten Abgabenhinterziehung, sondern eines simplen Streits um die Anerkennung von Betriebsausgaben. (Quelle: „Die Presse“ vom 9.6.2013)
Volltext	VerwaltungsgerichtshofAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 275–276
Fuchs, Hubert W. VwGH: Anhängige Amtsbeschwerden
Fortsetzung der Amtsbeschwerden-Übersicht aus Heft 6/2013, 236 f. AFS 2013, 275 UFS 6.8.2013, RV/1435-W/12
RS 1: Alle Bezüge, die aus Anlass der... UFS 6.8.2013, RV/1435-W/12
RS 1: Alle Bezüge, die aus Anlass der Beendigung eines Dienstverhältnisses ausbezahlt werden, fallen unter die Befreiung des § 41 Abs 4 lit b FLAG und sind daher nicht Teil der Bemessungsgrundlage für DB und DZ. Das Ausmaß der steuerlichen Begünstigung nach § 67 Abs 3 und Abs 6 EStG 1988 im Einzelfall ist für die Bemessung des DB nicht relevant. Daher ist es für die Befreiung von der DB-Pflicht auch irrelevant, wenn die ausscheidenden Dienstnehmer neben Zahlungen aus der Beendigung eines Dienstverhältnisses aus einem Sozialplan Ansprüche gegen Dritte (zB: Mitarbeitervorsorgekassen) haben.
RS 2 (wie RV/0633-G/09-RS1): Die vom Arbeitgeber beim Altersteilzeitmodell zu übernehmenden Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers stellen keinen Vorteil aus dem Dienstverhältnis dar.
Vorinstanz: Finanzamt Wien 1/23
VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/13/0102 eingebracht.
UFS 2.8.2013, RV/1283-L/12
Vorinstanz: Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel
VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/16/0169 eingebracht.
UFS 22.7.2013, RV/0425-K/11
Vorinstanz: Finanzamt Klagenfurt
VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/15/0239 eingebracht.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 277–277
Fuchs, Hubert W. Bilanzsteuerrecht Jahrbuch 2013
Urnik/Fritz-Schmied (Hg)Neuer Wissenschaftlicher Verlag 2013, 254 Seiten,EUR 48,–,ISBN 978-3-7083-0936-1 AFS 2013, 277 Die großen Reformen des Steuergesetzgebers im Zuge des BBG 2011 sowie... Die großen Reformen des Steuergesetzgebers im Zuge des BBG 2011 sowie 1. StabG 2012 haben umfassende Änderungen in der Systematik der Einkommensbesteuerung nach sich gezogen. Infolge der Aufweichung einer synthetischen Einkünfteermittlung in Richtung einer verstärkt analytischen Besteuerung haben sich zahlreiche Fragestellungen ergeben, die auch durch das AbgÄG 2012 nur zum Teil gelöst werden konnten.
Dieses Werk beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit noch ungeklärten Problemstellungen, die aus der Sonderbesteuerung von Kapitalvermögen und Grundstücken hervorgehen. Neben der vorliegenden Verbindung zur unternehmensrechtlichen Gewinnermittlung wird den Auswirkungen des vorliegenden Regelungsbestandes für Mitunternehmerschaften sowie der Einbettung in das Schema der Veräußerungsgewinnermittlung nachgegangen. Daneben werden vor dem Hintergrund einer systemorientierten Betrachtung die Neuerungen in grundsätzlicher Weise – so in Verbindung zum Einzelbewertungsgrundsatz oder Schema der Verlustverrechnung – beleuchtet. Auch das diesjährige Werk wird durch stets brisante Fragestellungen, wie beispielsweise steuerlichen Aspekten einer betrieblichen Tätigkeit mit Auslandsbezug, abgerundet.
Das Jahrbuch gibt auch in seiner 6. Ausgabe auf Grundlage der aktuellen Gesetzeslage einen problemorientierten Einblick in ausgewählte Bereiche der steuerbilanziellen Gewinnermittlung, der im Rahmen einer wissenschaftlichen und praxisorientierten Auseinandersetzung von Interesse sein kann.
Hilber, Klaus Buchhaltungs- und Bilanzierungshandbuch
Bertl/Deutsch-Goldoni/Hirschler, LexisNexis2013, 8. Auflage 2013,656 Seiten, EUR 68,–,ISBN 978-3-7007-5576-0 AFS 2013, 277 Dieses Standardwerk gibt Studierenden wie Praktikern einen Überblick... Dieses Standardwerk gibt Studierenden wie Praktikern einen Überblick über die Systematik und Technik der Finanzbuchhaltung und darüber hinaus auch konkrete Umsetzungs- und Gestaltungshinweise. Weiters wird auf die Möglichkeiten der Organisation des Rechnungswesens und auch auf die steuerlichen Aspekte einschließlich der USt eingegangen. Die üblicherweise im Geschäftsleben vorkommenden Geschäftsvorfälle und deren Verbuchung werden anhand vieler Beispiele gezeigt. Neu in dieser Auflage sind: Die wesentlichen Auswirkungen der Änderungen der Immobilienbesteuerung, Neuerungen durch die elektronische Rechnungslegung im UStG, Bilanzänderung und Bilanzberichtigung. Weiters wurden die sonstigen Rechtsänderungen sowie die Rechtsprechung seit der Vorauflage berücksichtigt. Ein wertvolles Nachschlagewerk
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 277–278
Hilber, Klaus Das neue Verwaltungsgerichtsverfahren
Fister/Fuchs/Sachs,MANZ 2013, 338 Seiten,EUR 68,–,ISBN 978-3-214-03378-1 AFS 2013, 277 Mit der Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit wurde der Rechtsschutz im... Mit der Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit wurde der Rechtsschutz im öffentlichen Recht grundlegend verändert. Was ist neu? Wo gibt es Ähnlichkeiten zu bisher anwendbaren Bestimmungen? Wie funktioniert der Übergang? In diesem Kommentar werden das Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz
(VwGVG), das Verwaltungsgerichtsbarkeits-Übergangsgesetz (VwGbk-ÜG) und das Bundesverwaltungsgerichtsgesetz (BVwGG) praxisorientiert dargestellt. Die praktische Handhabung der Neuregelungen wird durch den Überblick über die Reform und die verfassungsrechtlichen Grundlagen, die Verknüpfung mit den Materialien, die umfassenden erläuternden Anmerkungen und Praxishinweise, die gezielten Verweise auf korrespondierende Bestimmungen und relevante Judikatur sowie einen Zusatzfokus auf dem VwGbk-ÜG erleichtert.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 278–278
Fuchs, Hubert W. Fachwörterbuch zum Steuerrecht
Achatz (Hrsg)MANZ 2013, 2. Auflage,560 Seiten, EUR 68,–,ISBN 978-3-214-02105-4 AFS 2013, 278 Klarheit und präzise Verwendung der richtigen Begriffe sowie das... Klarheit und präzise Verwendung der richtigen Begriffe sowie das rasche Auffinden von Informationen sind zeitlose Grundlagen jeder erfolgreichen juristischen Tätigkeit. Dieses Fachwörterbuch bietet prägnante, wissenschaftlich fundierte Auskunft auf einen Griff und weiterführende Hinweise für das Studium und die tägliche Praxis.
Das Buch ist ein wertvolles Nachschlagewerk zu
Hilber, Klaus Bilanzierung- und Bilanzanalyse
Wagenhofer, Linde Verlag 2013, 11. Auflage,288 Seiten, EUR 48,–,ISBN 978-3-7073-2407-5 AFS 2013, 278 Dieses Buch bietet einen fundierten Einblick in die Grundlagen der... Dieses Buch bietet einen fundierten Einblick in die Grundlagen der Bilanzierung und Bilanzanalyse. Zielgruppe sind Manager, Investoren und Anleger sowie Studierende, die ein Grundverständnis über Konzeption, Inhalte und Zusammenhänge der Rechnungslegung gewinnen wollen. Das Buch zeigt, wie die Inhalte von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zustande kommen und zu interpretieren sind, welche gesetzlichen Regelungen es für den Jahresabschluss gibt und wie der Gewinn ermittelt wird. Es legt offen, welche bilanzpolitischen Spielräume bestehen, was einen Konzernabschluss von einem Einzelabschluss unterscheidet, welche Informationen ein Anhang und ein Lagebericht bieten und welche Kennzahlen aus einem Jahresabschluss herausgelesen und gebildet werden können. Die vorliegende Neuauflage berücksichtigt alle aktuellen Änderungen des Rechnungslegungsrechts und des institutionellen Umfelds in Österreich.
Fuchs, Hubert W. Immobilienbesteuerung
Haunold/Kovar/Schuch/Wahrlich (Hrsg)Linde Verlag 2013,3. Auflage, 460 Seiten,ca EUR 58,–,ISBN 978-3-7073-2322-1 AFS 2013, 278 Das vorliegende Werk bietet in zahlreichen für die Praxis... Das vorliegende Werk bietet in zahlreichen für die Praxis aufbereiteten Einzelbeiträgen eine umfassende Analyse der Besteuerung von Immobilieninvestitionen aus nationaler und internationaler Sicht. Der EStR-Wartungserlass 2013 wurde in den Beiträgen bereits berücksichtigt.
Das Buch wendet sich gleichermaßen an Rechtsanwender (Vermieter, Unternehmer, Bauträger etc) sowie an Steuerberater, Immobilientreuhänder und Rechtsanwälte und ist ein idealer Ratgeber für alle, die in Immobilien investieren.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 279–279
Fuchs, Hubert W. Personengesellschaften und andere Mitunternehmerschaften sowie ihre Gesellschafter – Gedenkschrift für Karl Bruckner
Kammer der Wirtschaftstreuhänder/Fachsenat für Steuerrecht (Hrsg)Linde Verlag 2013,664 Seiten, EUR 98,–,ISBN 978-3-7073-2251-4 AFS 2013, 279 Der Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zur Verwirklichung... Der Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zur Verwirklichung eines bestimmten Zwecks in der Rechtsform einer Personengesellschaft (zB OG, KG, atypisch stille Gesellschaft, GesBR, Miteigentumsgemeinschaft) ist in Österreich als Land der Klein- und Mittelbetriebe weit verbreitet. Jedoch auch im Bereich von großen Unternehmen bzw als „Investmentvehikel“ finden sich zahlreiche Personengesellschaften und zwar typischerweise in der Rechtsform einer GmbH & Co KG. Die Personengesellschaft weist somit enorme Bedeutung für die Praxis auf und folglich steht sie im Mittelpunkt dieses umfassenden Werkes.
Der Bogen der Themen ist weit gespannt: 64 Steuerexperten setzen sich in 32 Beiträgen mit folgenden Generalthemen auseinander:
Der Sammelband ist Prof. Dr. Karl Bruckner im Gedenken gewidmet, der am 29. Juli 2012 im 65. Lebensjahr leider viel zu früh von uns gegangen ist.
Volltext	PersonenverzeichnisAFS 2013/7, Jahrgang 2013, Heft 7, S. 280–280
AFS 2013, 280 MMag. DDr. Hubert W. Fuchs, MMag. Dr. Klaus Hilber
MMag. DDr. Hubert W. Fuchs, MMag. Dr. Klaus Hilber
AFS 2013, 280 Mag. Martin Binder, MBA, Mag. (FH) Marie-Luise Kurahs, Mag. (FH)... Mag. Martin Binder, MBA, Mag. (FH) Marie-Luise Kurahs, Mag. (FH) Elisabeth Dubrovich, Markus Scheiblauer, M.A.

References: § 67
 § 67
 § 47
 § 1
 § 47
 § 1
 § 34
 § 303
 § 307
 § 29
 § 21
 § 29
 § 30
 § 28
 § 22
 § 17
 § 21
 § 46
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 § 1358
 § 46
 § 46
 § 1358
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 § 41
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