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Timestamp: 2016-10-22 13:31:53+00:00

Document:
6B_236/2009 (18.01.2010)
6B_236/2009
Urteil vom 18. Januar 2010
X.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin Tanja Knodel und Rechtsanwalt
Dr. Lorenz Erni,
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich, 8090 Z�rich,
Gewerbsm�ssiger Betrug; mehrfache qualifizierte Veruntreuung; mehrfache Urkundenf�lschung; Willk�r; Unschuldsvermutung; rechtliches Geh�r; Anklageprinzip,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 5. November 2008.
Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 5. November 2008 zweitinstanzlich schuldig des gewerbsm�ssigen Betrugs, der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, der mehrfachen Urkundenf�lschung sowie der Unterdr�ckung von Urkunden. Es verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 11 Tagen.
Zugleich sprach das Obergericht X.________ insbesondere von den Anklagen des Betrugs und der Urkundenf�lschung in mehreren Punkten frei (betreffend die Anklageziffern 28.3., 28.4., 28.5., 28.7., 28.10., 28.11., 28.14., 28.15., 28.16., 28.17., 28.21., 28.22., 28.24., 28.26., 28.28., 28.30., 28.32., 28.33., 28.34., 28.36., 28.38., 28.43., 28.44., 28.45., 29. und 30.).
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Sie beantragt, sie sei vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenf�lschung (betreffend die Anklageziffern 28.0, 28.12., 28.13., 28.39. und 28.40.), des gewerbsm�ssigen Betrugs (betreffend die Anklageziffern 28.0, 28.12., 28.13., 28.39., 28.40., 32.8., 28.1., 28.8., 28.18. und 28.29.) und der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung (betreffend die Anklageziffern 32.9., 32.10., 32.12., 32.16., 32.17., 32.18., 32.19., 32.25., 32.26., 32.27., 32.28., 32.31. und 32.33.) freizusprechen und zu einer bedingten respektive teilbedingten Freiheitsstrafe zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich und das Obergericht des Kantons Z�rich haben auf Vernehmlassung verzichtet.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz betreffend verschiedene Anfangsinvestitionen in die B.________ AG sowie betreffend eine weitere Transaktion eine willk�rliche Beweisw�rdigung (Art. 9 BV), die Verweigerung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) und eine Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) vor.
1.1 Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begr�ndet worden ist. Die Beschwerdef�hrerin hat sich wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen (Art. 106 Abs. 2 und Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234 mit Hinweisen; 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1 S. 287). Gen�gt die Beschwerde diesen Anforderungen nicht, ist darauf nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
Betreffend die Beweisw�rdigung ist die Kognition des Bundesgerichts auf Willk�r im Sinne von Art. 9 BV beschr�nkt. Eine solche liegt nach st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung einzig vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der Beschwerdef�hrerin nicht �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, gen�gt praxisgem�ss f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f. mit Hinweisen).
Der in Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistete Anspruch auf rechtliches Geh�r verlangt, dass die Beh�rden die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�ren, pr�fen und in der Entscheidfindung ber�cksichtigen. Die Begr�ndungspflicht und der Anspruch auf Begr�ndung sind nicht dadurch verletzt, dass sich die urteilende Beh�rde nicht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken (BGE 134 I 83 E. 4.1. S. 88; 124 I 49 E. 3a S. 51, 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen).
1.2.1 Die hier interessierenden Anfangsinvestitionen in die B.________ AG (Transaktionen Nr. 12, 13, 39, 40, 53, 54, 55, 57, 61, 62, 63, 64, 70, 71, 72, 73, 76 gem�ss Anklageschrift vom 31. Oktober 2005) erfolgten in der Zeit ab Oktober 1999 bis Juni 2000 vom Konto des Gesch�digten A.________ bei der C.________ Bank respektive ab dem Konto seiner Gesellschaft D.________ Ltd. Der Beschwerdef�hrerin wird zur Last gelegt, die Firmengruppe der B.________ AG ohne Wissen und Genehmigung des Gesch�digten A.________ aus dessen Mitteln gekauft zu haben. Zur Ausl�sung von Transaktionen f�lschte die Beschwerdef�hrerin eine Vielzahl von Unterschriften des Gesch�digten, was die Beschwerdef�hrerin einr�umt. Sie will aber das Investment in die B.________ AG-Gruppe zu Beginn mit Wissen und Einverst�ndnis des Gesch�digten get�tigt haben.
1.2.2 Die von der Beschwerdef�hrerin gegen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung erhobenen Einw�nde (Beschwerde S. 10 - 48) haben gr�sstenteils appellatorischen Charakter. Sie wiederholt in ihrer Beschwerdeschrift �ber weite Strecken einzig ihre bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Tatsachenbehauptungen und stellt damit der W�rdigung der Vorinstanz lediglich ihre eigene Sicht der Dinge gegen�ber, ohne zu er�rtern, inwiefern der angefochtene Entscheid (auch) im Ergebnis verfassungswidrig sein sollte. Zudem r�gt die Beschwerdef�hrerin mehrmals Erw�gungen der Vorinstanz, die sie jedoch nicht richtig respektive nicht vollst�ndig wiedergibt.
1.2.2.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt beispielsweise vor, stets dargelegt zu haben, die B.________ AG in eigenem Namen gekauft zu haben. Die Vorinstanz gehe hingegen aktenwidrig davon aus, dass sie die B.________ AG f�r den Gesch�digten (als Eigent�mer) mit dessen Geld gekauft habe und dass auch Entsprechendes zur Verteidigung vorgetragen worden sei (Beschwerde S. 10 ff.). Diese R�ge ist unzutreffend. Aus den vorinstanzlichen Erw�gungen (S. 113), welche die Beschwerdef�hrerin w�rtlich zitiert, geht vielmehr hervor, dass die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin, dem Gesch�digten A.________ Geld aus dem Kauf der B.________ AG zu schulden, nur dann schl�ssig seien, wenn die Beschwerdef�hrerin die B.________ AG f�r sich gekauft habe. Da nie behauptet worden sei, der Gesch�digte A.________ habe der Beschwerdef�hrerin einen Kredit f�r die Finanzierung dieses Investments gew�hrt, habe der Kauf der B.________ AG auch nicht mit seinem Wissen und Einverst�ndnis erfolgen k�nnen. Mithin habe die Beschwerdef�hrerin die B.________ AG f�r sich und, mangels Darlehens, ohne Wissen und Einwilligung des Gesch�digten A.________ gekauft. Soweit die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe im Widerspruch zu Dokumenten die Annahme einer Kreditgew�hrung f�r den Kauf der B.________ AG-Gruppe willk�rlich verworfen, setzt sie sich nicht mit den entsprechenden Erw�gungen der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 125 ff.) auseinander.
1.2.2.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Aussagen des Gesch�digten A.________ seien nicht verwertbar. Dies habe sie bereits vor Vorinstanz vorgetragen, was in Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs nicht ber�cksichtigt worden sei. Zur Begr�ndung bringt sie beispielsweise vor, der Gesch�digte habe wahrheitswidrig die Ausstellung zweier Checks in der H�he von USD 5 Mio. respektive DEM 10 Mio. bestritten. Auch habe er einen R�cktritt aus dem Verwaltungsrat der E.________ AG verneint, obwohl das R�cktrittsschreiben seine Originalunterschrift getragen habe (Beschwerde S. 14 ff.). Dies ist indes keine Frage des rechtlichen Geh�rs. Was die Beschwerdef�hrerin hier in diesem Zusammenhang vorbringt, geht nicht �ber die - nicht hinreichend begr�ndete - R�ge willk�rlicher Beweisw�rdigung hinaus.
1.2.2.3 Der Gesch�digte A.________ sowie die Rechtsanw�lte F.________ und G.________ f�hrten als Zeugen respektive Auskunftspersonen aus, die Beschwerdef�hrerin habe anl�sslich einer Besprechung am 26. Juni 2002 "kleinlaut" zugegeben, das B.________ AG-Investment ohne Kenntnis und Einwilligung des Gesch�digten A.________ get�tigt zu haben. Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, der Umstand, dass drei Zeugen das Wort "kleinlaut" gebrauchen w�rden, indiziere eine Absprache derart stark, dass es willk�rlich sei, wenn die Vorinstanz im Ergebnis eine Absprache nicht ausschliesse. Weiter sei die Vorinstanz in Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs mit keinem Wort auf die Argumentation eingegangen, wonach Rechtsanwalt F.________ zeitlich vor A.________ befragt worden sei und die Einvernahme von Rechtsanwalt G.________ erst einen Monat sp�ter stattgefunden habe. Schliesslich tauche das Wort "kleinlaut" in den �brigen Untersuchungsakten nicht auf. Diese Argumentation vor Vorinstanz sei wesentlich, nachdem die erste Instanz die Kongruenz der Aussagen mit einer �bersetzung vom Schweizerdeutsch ins Hochdeutsch begr�ndet habe (Beschwerde S. 19 ff.). Diese Vorbringen �berzeugen nicht. Unzutreffend ist, dass das Bezirksgericht Z�rich die gleich lautenden Aussagen einzig mit einer �bersetzung im genannten Sinne in Zusammenhang gebracht hat. Vielmehr hat es erwogen, dass eine entsprechende �bersetzung zwar nicht auszuschliessen sei, im �brigen �bereinstimmende Aussagen nicht bedeuten w�rden, dass eine Absprache stattgefunden habe. Insbesondere l�gen keine weiteren Anhaltspunkte f�r eine Absprache vor. Vielmehr w�rde die Sachverhaltsschilderung durch H.________ best�tigt (erstinstanzliches Urteil S. 30 f.). Die erste Instanz hat mithin die M�glichkeit einer Absprache verworfen, selbst wenn das Wort "kleinlaut" tats�chlich dreimal anl�sslich der Einvernahmen gefallen sein sollte. Vor diesem Hintergrund konnte die Vorinstanz willk�rfrei auf die erstinstanzlichen Erw�gungen verweisen und auf weitere Vorbringen nicht n�her eingehen. Die Vorinstanz hat im �brigen die Ausf�hrungen betreffend die Reihenfolge der Einvernahmen entgegengenommen und als gesucht und wenig �berzeugend gew�rdigt. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt nicht vor. Ebenso wenig verletzt die vorinstanzliche W�rdigung des Schreibens von Rechtsanwalt I.________ vom 18. Oktober 2002, die sich entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht auf formelle Aspekte beschr�nkt, die in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verankerte Maxime "in dubio pro reo". Das Bundesgericht hat diesen aus der Unschuldsvermutung abgeleiteten Grundsatz im Sinne einer Beweisw�rdigungsregel wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 41 mit Hinweisen; Urteil 6P.27/2006 vom 27. November 2006 E. 1, in: sic! 6/2007 S. 462 f.; Urteil 6B_305/2009 vom 16. September 2009 E. 1.4).
1.2.2.4 Am 8. Oktober 1999 kaufte die Beschwerdef�hrerin namens der zu gr�ndenden K.________ AG s�mtliche Aktien der B.________ AG-Gruppe. Der Gesch�digte A.________ unterzeichnete eine "Vereinbarung �ber die Verpf�ndung des Depot / Konto's Nr. 837584-22 lautend auf D.________ Ltd. zu Gunsten der neu zu gr�ndenden K.________ AG" (vorinstanzliche Akten pag. 050030). Die Vorinstanz hat, unter Hinweis auf die ausf�hrlichen erstinstanzlichen Erw�gungen, die Umst�nde des Zustandekommens dieses Vertrags dargelegt und gew�rdigt. Sie hat insbesondere erwogen, der Gesch�digte A.________ habe die auf den 1. Oktober 1999 datierte Vereinbarung fr�hestens am 8. Oktober 1999 unterzeichnet, dies in der Annahme, eine Interessenserkl�rung f�r einen m�glichen Gesch�ftsabschluss, nicht jedoch die definitive Gutsprache der Finanzierung abzugeben. Deshalb k�nne aus der besagten Vereinbarung einzig ein anf�ngliches Interesse, nicht aber ein Einverst�ndnis des Gesch�digten A.________ betreffend das B.________ AG-Investment abgeleitet werden (angefochtenes Urteil S. 125 ff.; erstinstanzlicher Entscheid S. 103 ff.). Was die Beschwerdef�hrerin dieser Beweisw�rdigung entgegenh�lt (Beschwerde S. 25 ff.), ist unbehelflich und ungeeignet, Willk�r darzutun. Sie r�gt offensichtlich ohne Grund, die Vorinstanz habe sich mit der Frage, weshalb der Gesch�digte A.________ �ber den Inhalt der unterzeichneten Vereinbarung geirrt habe, nicht befasst. Weiter hat die erste Instanz eingehend dargelegt, weshalb die Vereinbarung fr�hestens am 8. Oktober 1999 habe unterzeichnet werden k�nnen. Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit diesen Erw�gungen nicht auseinander, sondern h�lt fest, der Gesch�digte A.________ habe ausgesagt, den Kapitalnachweis vor dem 8. Oktober 1999 unterzeichnet zu haben. Indem die Vorinstanz von der Darstellung des Gesch�digten abweicht, liegt hingegen nicht, wie vorgebracht, ein unl�sbarer Widerspruch vor. Ebenso wenig verm�gen die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin betreffend eine Sitzung vom 6. Oktober 1999 respektive die Namensgebung der K.________ AG (deren Name in der genannten Vereinbarung erscheint) zu �berzeugen. Soweit sie hinsichtlich der Frage, wer die Diskussion um den Firmennamen aufgeworfen hat, eine willk�rliche Beweisw�rdigung und die Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend macht, ist weder dargetan noch ersichtlich, weshalb diese Frage von Bedeutung sein sollte. Die Vorinstanz hat sich mit diesem Punkt nicht auseinandergesetzt, sondern einzig gepr�ft, ob der Name vor dem von der Beschwerdef�hrerin behaupteten Datum der Unterzeichnung entstanden ist, und dies bejaht. Soweit die Beschwerdef�hrerin darlegt, wie die Zeugenaussagen von L.________ ihrer Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren, �bt sie einzig appellatorische Kritik, die keine Willk�r und keine Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs darzutun vermag.
1.2.2.5 Die Beschwerdef�hrerin verweist auf die Darstellung des Gesch�digten A.________, wonach er an einer Investition in die B.________ AG zu Beginn interessiert gewesen sei, dieses Interesse aber verloren habe, als er von einer Steuerforderung von Algerien in der H�he von USD 8 - 10 Mio. erfahren habe. Die Steuerforderung sei jedoch erst im Herbst 2000 bekannt geworden. Die Vorinstanz habe diese Forderung mit einer weiteren Forderung des algerischen Staates in der H�he von Fr. 2.5 Mio. verwechselt und damit den massgeblichen Sachverhalt willk�rlich festgestellt (Beschwerde S. 35 ff.). Diese R�ge ist unbegr�ndet. Es trifft nicht zu, dass die Vorinstanz festgestellt hat, die Forderung in der H�he von USD 8 - 10 Mio. sei anl�sslich der Verkaufsverhandlungen thematisiert worden. Ebenso wenig trifft zu, dass die Vorinstanz von der Annahme ausgegangen ist, es best�nde einzig eine Steuerforderung. Vielmehr hat die Vorinstanz die von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten Widerspr�che gew�rdigt. Sie hat festgehalten, die grunds�tzliche Aussage des Gesch�digten A.________, auf Grund von "Steuerforderungen aus Nordafrika" das Interesse am B.________ AG-Investment verloren zu haben, sei �berzeugend, und die aufgezeigten Widerspr�che w�rden am Beweisergebnis, wonach der Gesch�digte die B.________ AG letztlich nicht habe kaufen wollen respektive die Beschwerdef�hrerin die B.________ AG eigenm�chtig erworben habe, keine Zweifel sch�ren (angefochtenes Urteil S. 127 f.). Die Beschwerdef�hrerin vermag nicht aufzuzeigen, weshalb diese Beweisw�rdigung im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sein sollte.
1.3.1 Die �lteste Transaktion in der H�he von rund USD 1'298'900.-- (Transaktion 0 gem�ss Anklageschrift vom 31. Oktober 2005) erfolgte am 15. September 1998 ab dem Konto des Gesch�digten A.________ bei der C.________ Bank auf ein Konto seiner Gesellschaft M.________ Ltd. bei der N.________ Bank (Kontobezeichnung nachfolgend: M.________ Ltd.-2_N.________ Bank). Der Beschwerdef�hrerin wird zur Last gelegt, das Konto M.________ Ltd.-2_N.________ Bank ohne Wissen des Gesch�digten A.________ er�ffnet zu haben. In der Folge habe sie mittels einer Zahlungsanweisung mit gef�lschter Unterschrift des Gesch�digten A.________ und nach der Unterschriftenpr�fung durch die C.________ Bank den Zahlungsauftrag eigenh�ndig im System erfasst. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, die Transaktion durchgef�hrt oder durch Dritte veranlasst zu haben.
1.3.2 Die Vorinstanz hat im Zusammenhang mit der genannten Transaktion verschiedene Beweismittel eingehend gew�rdigt. So ber�cksichtigte sie den Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin das Konto M.________ Ltd.-2_N.________ Bank, dessen Existenz dem Gesch�digten A.________ nicht bekannt gewesen sei, er�ffnet und dies anf�nglich bestritten habe. Wirtschaftlich Berechtigte seien die Beschwerdef�hrerin und ihr Ehemann, nicht aber der Gesch�digte gewesen. Ein Grund, der M.________ Ltd. Geld zukommen zu lassen, habe nicht bestanden, da ihr alleiniger Zweck darin gelegen habe, eine Sicherheitsleistung zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin zu verwalten. Die - erst im vorinstanzlichen Verfahren - aufgestellte Behauptung der Rechtsvertreterin der Beschwerdef�hrerin, das Konto habe dem Kunsthandel gedient, sei unglaubhaft. Die Vorinstanz w�rdigte weiter das sogenannte execution journal der C.________ Bank und die diesbez�glichen Ausf�hrungen des Zeugen O.________, wonach als Zahlungsauftrag ein Faxschreiben existiert habe und die Transaktion mit dem Passwort der Beschwerdef�hrerin ausgef�hrt worden sei (angefochtenes Urteil S. 140 ff.).
1.3.3 Die von der Beschwerdef�hrerin gegen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung erhobenen Einw�nde (Beschwerde S. 48 - 60) ersch�pfen sich auch hier in unzul�ssiger appellatorischer Kritik. Soweit sie geltend macht, die Vorinstanz stelle in Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs auf ein Beweisergebnis ab, ohne dieses n�her darzulegen (Beschwerde S. 54 f.), ist ihre R�ge offensichtlich unbegr�ndet (vgl. angefochtener Entscheid S. 140 ff.). Ebenso unzutreffend ist ihr wiederholtes Vorbringen, wonach die Vorinstanz einzig auf die Aussagen des Gesch�digten A.________ abstellte. Anl�sslich der Berufungsverhandlung hat sie erstmals behauptet, ihr Passwort sei auch zwei Mitarbeitern der C.________ Bank bekannt gewesen, ohne diese jedoch f�r die Transaktion verantwortlich zu machen. Die Vorinstanz musste, entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrerin (Beschwerde S. 56), die M�glichkeit einer Verwendung des Passwortes der Beschwerdef�hrerin durch Dritte deshalb nicht n�her pr�fen. Der Hinweis auf Widerspr�che zwischen dem activity journal und einem sogenannten operator-profile-index-report sowie die ge�usserte Vermutung, auch Dritte h�tten Zahlungen mit dem K�rzel der Beschwerdef�hrerin im System erfassen k�nnen, verm�gen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung im Ergebnis nicht als unhaltbar oder widerspr�chlich darzustellen. Ebenso wenig liegt eine Verletzung der Unschuldsvermutung und ihres rechtlichen Geh�rs vor.
1.4 Zusammenfassend legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, wonach sie die B.________ AG ohne Wissen und Einverst�ndnis des Gesch�digten A.________ mit dessen Mitteln gekauft und die Transaktion 0 veranlasst habe, auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sei (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287; 133 II 249 E. 1.4 S. 254 f.; Urteil 6B_514/2009 vom 29. September 2009 E. 2.1). Ebenso wenig liegt eine Verletzung der Unschuldsvermutung und eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin macht ferner geltend, die Transaktionen Nr. 1, 8 und 18 zu Gunsten der M.________ Ltd. h�tten zu einer blossen Verm�gensverschiebung innerhalb des Gesamtverm�gens des Gesch�digten A.________ gef�hrt. Dieses sei dadurch nicht geschm�lert oder gef�hrdet worden. Es sei auch nicht zutreffend, dass der Gesch�digte faktisch keinen Zugriff mehr auf sein Kapital gehabt habe, weil er nicht gewusst habe, wo sich seine Verm�genswerte befinden w�rden. Der Gesch�digte habe jederzeit auf das Konto, auf das die Zahlung erfolgt sei, Zugriff nehmen respektive dieses kontrollieren k�nnen. Ein Verm�gensschaden im Sinne von Art. 146 StGB liege nicht vor (Beschwerde S. 61 ff.).
2.2 Die Transaktion Nr. 1 ist eine �berweisung vom Konto des Gesch�digten bei der C.________ Bank (Kontobezeichnung nachfolgend: A_C.________ Bank) auf das Konto der M.________ Ltd. bei der N.________ Bank (nachfolgend: M.________ Ltd.-1_N.________ Bank) in der H�he von USD 2 Mio. Anschliessend �berwies die Beschwerdef�hrerin davon USD 1'428'571.-- auf das Konto der E.________ AG respektive USD 285'714.-- auf das Konto der P.________ Ltd. Ein Betrag in der H�he von USD 285'715.-- verblieb auf dem Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank. Die Transaktionen 8 und 18 betreffen zwei �berweisungen in der H�he von USD 521'000.-- respektive USD 500'000.-- vom Konto A_C.________ Bank auf das Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank. Somit wurde auf das Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank ein Betrag von insgesamt USD 1'306'721.-- �berwiesen. Auf diesem Konto war urspr�nglich eine Sicherheitsleistung in der H�he von Fr. 3 Mio. platziert. Diese w�re bei einer ungerechtfertigten K�ndigung der Beschwerdef�hrerin durch den Gesch�digten an die Beschwerdef�hrerin ausbezahlt worden. Alle drei Transaktionen erfolgten mittels gef�lschter Unterschriften des Gesch�digten.
Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, dass die Gesellschaft M.________ Ltd. und das Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank f�r den Gesch�digten den einzigen Zweck gehabt h�tten, den im Anstellungsvertrag mit der Beschwerdef�hrerin vereinbarten Betrag sicherzustellen und zu verwalten. Der Gesch�digte sei wirtschaftlich Berechtigter des Kontos M.________ Ltd.-1_N.________ Bank gewesen. Er habe nicht gewusst und auch nicht damit rechnen m�ssen, dass auf diesem Konto Bewegungen stattf�nden, solange die Beschwerdef�hrerin f�r ihn t�tig gewesen sei. Er habe zwar "rein technisch" noch Zugriff auf die Gelder gehabt. Jedoch seien die auf das Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank �berwiesenen Betr�ge mit Sicherheit seiner Kenntnis und somit faktisch seinem Zugriff entzogen worden. Dadurch sei sein Verm�gen gesch�digt worden (angefochtenes Urteil S. 150 ff.).
2.3 Gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betrugs namentlich schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen anderen unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen anderen am Verm�gen sch�digt.
Nach dem wirtschaftlichen Verm�gensbegriff umfasst das Verm�gen die Summe aller geldwerten G�ter (eingehend Markus Boog, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Begriff des Verm�gensschadens beim Betrug, 1991, S. 13 ff.). Der juristisch-wirtschaftliche Verm�gensbegriff ist enger, wobei Ausgangspunkt stets der wirtschaftliche Wert bildet. Das Verm�gen setzt sich danach zusammen aus der Summe der rechtlich gesch�tzten wirtschaftlichen Werte (BGE 122 IV 179 E. 3d S. 183 f. mit Hinweisen; Stratenwerth/Jenny, Schweizerisches Strafrecht, Straftaten gegen Individualinteressen, 6. Aufl. 2003, � 15 N. 42 ff.).
Betrug setzt einen Verm�gensschaden voraus. Auszugehen ist von einem objektiven Schadensbegriff. Ausschlaggebend f�r die Bestimmung des Schadens ist danach allein die objektive Werteinbusse bzw. der Wertverlust (Boog, a.a.O., S. 34). Die objektiv-wirtschaftliche Betrachtung f�hrt zur Saldierung des Abflusses beim Opfer mit der Gegenleistung des T�ters (Gunther Arzt, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 2. Aufl. 2007, N. 101 zu Art. 146 StGB). Ein Verm�gensschaden liegt mithin vor, wenn das Verm�gen des T�uschungsopfers nach Vornahme der irrtumsbedingten Verm�gensverf�gung in seinem Gesamtwert tats�chlich geschm�lert ist durch Verringerung der Aktiven oder Vermehrung der Passiven. Das ist auch der Fall, wenn das Verm�gen in einem Masse gef�hrdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert dezimiert ist, d.h. wenn der Gef�hrdung im Rahmen einer sorgf�ltigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder R�ckstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 f. mit Hinweisen; Martin Schubarth, Verm�gensschaden durch Verm�gensgef�hrdung, ZStrR 114/1996 S. 71 ff.). Eine vor�bergehende Sch�digung gen�gt (Trechsel/Crameri, in: Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 2008, N. 26 zu Art. 146 StGB).
2.4 Der wirtschaftliche Verm�gens- und Schadensbegriff setzen somit voraus, dass das Verm�gen vor und nach der T�uschung ermittelt und verglichen wird. Die Transaktionen 1, 8 und 18 vom Konto des Gesch�digten bei der C.________ Bank auf das Konto seiner Gesellschaft M.________ Ltd. bei der N.________ Bank haben nicht zu einer objektiven Werteinbusse respektive zu einem Wertverlust gef�hrt. Nach den zutreffenden Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin handelt es sich dabei um blosse Verm�gensverschiebungen. Diese haben den Gesamtwert des Verm�gens von A.________ nicht geschm�lert. Entgegen der Auffassung der Vorinstanzen ist nicht massgebend, ob der Gesch�digte �ber die auf dem Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank seiner Gesellschaft erfolgten Zahlungseing�nge Bescheid wusste. Im �brigen w�re es dem Gesch�digten ohne Weiteres m�glich gewesen, die Belastungen auf seinem Konto bei der C.________ Bank respektive die Gutschriften auf dem Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank in Erfahrung zu bringen.
Ungeachtet dessen ist das Vorliegen eines Verm�gensschadens jedoch aus folgenden Gr�nden zu bejahen: Nach den Feststellungen der Vorinstanz hatten die M.________ Ltd. und ihr Konto bei der N.________ Bank den alleinigen Zweck, eine Sicherheitsleistung in der H�he von Fr. 3 Mio. zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin zu verwalten. In einer Vereinbarung zwischen der M.________ Ltd., dem Gesch�digten A.________ und der Beschwerdef�hrerin wurde festgelegt, dass der Betrag in der H�he von Fr. 3 Mio. zu verwalten sei und die Beschwerdef�hrerin frei �ber den Saldo dieses Kontos verf�gen d�rfe, falls der Gesch�digte das Arbeitsverh�ltnis vorzeitig ungerechtfertigterweise aufl�sen w�rde. Die Beschwerdef�hrerin veranlasste durch die genannten Transaktionen, dass dem Konto M.________ Ltd.-1_N.________ Bank zus�tzliche Mittel in der H�he von rund USD 1'307'000.-- zuflossen. Da die Vereinbarung die Sicherheitsleistung nicht auf den urspr�nglich einbezahlten Betrag, sondern auf den Saldo festlegte (vgl. vorinstanzliche Akten pag. 050047), riskierte der Gesch�digte A.________ im Falle einer Auseinandersetzung nach vorzeitiger Vertragsaufl�sung eine h�here als die urspr�nglich vereinbarte Zahlung im Umfang von Fr. 3 Mio. (zuz�glich Ertrag). Im entsprechenden zus�tzlichen Umfang wurde das Verm�gen des Gesch�digten gef�hrdet und in seinem wirtschaftlichen Wert dezimiert. Die Vorinstanz hat somit im Ergebnis das Vorliegen eines Verm�gensschadens im Sinne von Art. 146 StGB in der H�he von rund USD 1'307'000.-- (nebst der �berweisung auf das Konto der P.________ Ltd.) zu Recht bejaht.
Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin (Beschwerde S. 63) ist der Betrug bereits vor Eintritt der Bereicherung mit dem Eintritt eines Verm�gensschadens vollendet. Die �brigen objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale sind erf�llt. Diesbez�glich kann auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid (S. 149 ff.) und im erstinstanzlichen Urteil (S. 82 ff., 96 f. und 122 f.) verwiesen werden.
Zusammenfassend verletzt der angefochtene Entscheid auch in diesem Punkt kein Bundesrecht, weshalb die Beschwerde insoweit abzuweisen ist.
3.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, der Vorwurf betreffend die Transaktion Nr. 33 (Anklageziffer 28.33.) verletze das Anklageprinzip. Die Anklage umschreibe an keiner Stelle ihre Absicht, einen Dritten zu bereichern (Beschwerde S. 63 ff.).
3.2 Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion). Die Anklage hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise zu umschreiben, dass die Vorw�rfe gen�gend konkretisiert sind. Das Anklageprinzip bezweckt zugleich den Schutz der Verteidigungsrechte der angeschuldigten Person und dient dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Informationsfunktion). Nach Art. 6 Ziff. 3 lit. a EMRK hat die angeschuldigte Person Anspruch darauf, in m�glichst kurzer Frist �ber die Art und den Grund der gegen sie erhobenen Beschuldigung in Kenntnis gesetzt zu werden. Das Gericht ist an den in der Anklage wiedergegebenen Sachverhalt gebunden, nicht aber an dessen rechtliche W�rdigung durch die Anklagebeh�rde (BGE 133 IV 235 E. 6.3 S. 245; 126 I 19 E. 2a S. 21).
3.3 Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist nicht ersichtlich. Die Anklageschrift legt mit der Transaktion Nr. 33 der Beschwerdef�hrerin zur Last, unter anderem einen Check zu Lasten des Kontos A_C.________ Bank und zu Gunsten von Q.________ in der H�he von USD 60'000.-- bestellt zu haben. Dabei habe es sich um eine inoffizielle Abgangsentsch�digung an die scheidende Mitarbeiterin der R.________ Corp. gehandelt, wovon der Gesch�digte nichts gewusst habe (Anklageziffer 28.33). Einleitend wird in der Anklageschrift unter Ziffer 27 zu den Transaktionen 0 bis 45 festgehalten, die Beschwerdef�hrerin habe durch die Verwendung von Zahlungsauftr�gen sowie Check- und Bargeldbestellungen mit der gef�lschten Unterschrift des Gesch�digten die Sachbearbeiter der C.________ Bank in den Irrtum versetzt, der Gesch�digte (als einziger Unterschriftsberechtigter) habe die Transaktionen angeordnet. Die T�uschung sei in der Absicht erfolgt, sich, ihren Ehemann, ihre Handelsgesellschaften und/oder weitere Personen unrechtm�ssig zu bereichern. Dar�ber hinaus beschreibt die Anklageschrift unter anderem die Funktion der Beschwerdef�hrerin in verschiedenen Gesellschaften des Gesch�digten, die Gr�ndung eigener Gesellschaften durch die Beschwerdef�hrerin, ihre Beweggr�nde, ihre fehlende Berechtigung hinsichtlich des Kontos A_C.________ Bank und ihre F�lschungstechnik der Unterschriften. Die 77 Seiten umfassende Anklageschrift wurde sorgf�ltig abgefasst. Der gegen die Beschwerdef�hrerin erhobene Vorwurf betreffend die Transaktion Nr. 33 ist hinreichend konkretisiert. Dies gilt namentlich auch f�r den subjektiven Tatbestand. Aus der einleitenden Darstellung ergibt sich in klarer Weise, dass der Beschwerdef�hrerin vorgeworfen wird, mit Vorsatz und in der Absicht gehandelt zu haben, Q.________ zu bereichern. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt sinngem�ss vor, in Bezug auf die Transaktion Nr. 29 mangle es an der f�r die Erf�llung des Betrugstatbestands im Sinne von Art. 146 StGB notwendigen Bereicherung. Die Anklageschrift umschreibe den Schaden des Gesch�digten damit, dass die Kosten f�r die Entwicklung einer Software aus dessen Verm�gen bei der C.________ Bank bezahlt worden seien. Ihre Bereicherung werde damit umschrieben, dass sie ihrer Gesellschaft P.________ Ltd. die Anwartschaften auf die Rechte am Ergebnis der Entwicklungsarbeit zugehalten habe. Die Zahlung vom Konto A_C.________ Bank und das Recht auf eine Anwartschaft seien nicht stoffgleich. Zur Anwendung gelange allenfalls das Antragsdelikt der arglistigen Verm�genssch�digung gem�ss Art. 151 StGB. Eine entsprechende Verurteilung sei jedoch infolge Verj�hrung ausgeschlossen (Beschwerde S. 65 f.).
4.2 Die Transaktion Nr. 29 vom 6. Juni 2000 ist eine �berweisung vom Konto A_C.________ Bank auf das Konto der S.________ Ltd. bei der T.________ Bank in der H�he von GBP 67'500.--. Sie steht im Zusammenhang mit der Verg�tung eines durch die R.________ Corp. an die S.________ Ltd. erteilten Auftrags betreffend Softwareentwicklung.
Die erste Instanz, auf deren Erw�gungen die Vorinstanz verweist, h�lt fest, die Zahlung zu Lasten des Kontos A_C.________ Bank sei letztlich der P.________ Ltd. zugute gekommen. Diese habe die Rechte am Ergebnis der Entwicklungsarbeiten erhalten, die an sich der R.________ Corp. zugestanden w�ren. Dadurch habe die Beschwerdef�hrerin sich respektive ihre Gesellschaft P.________ Ltd. unrechtm�ssig bereichert (erstinstanzliches Urteil S. 138 ff.). Die Sch�digung von A.________, so die Vorinstanz, habe im selben Umfang zu einer Bereicherung der Beschwerdef�hrerin gef�hrt (angefochtener Entscheid S. 160 f.).
4.3 Der Betrug im Sinne von Art. 146 StGB setzt ein Handeln in Bereicherungsabsicht voraus. In BGE 134 IV 210 hat das Bundesgericht dargelegt, dass der Schaden als Verm�gensnachteil der Bereicherung als Verm�gensvorteil zu entsprechen habe. So wie es bei den Aneignungsdelikten um eine Eigentumsverschiebung gehe, gehe es beim Betrug um eine (beabsichtigte) Verm�gensverschiebung. Aus dem Tatbestandsmerkmal der Bereicherungsabsicht sei daher zu schliessen, dass der T�ter die Absicht verfolgen m�sse, sich oder einen Dritten gerade um denjenigen Verm�gensbestandteil zu bereichern, welcher dem Get�uschten entzogen werde. Entscheidend sei mithin, dass die Bereicherung nicht aus einem anderen als dem Opferverm�gen erfolge. Werde die Bereicherungsabsicht mangels Stoffgleichheit verneint, so f�nde statt des Tatbestands des Betrugs gem�ss Art. 146 StGB jener der arglistigen Verm�genssch�digung nach Art. 151 StGB Anwendung (BGE 134 IV 210 E. 5.3 S. 213 f.; Urteil 6B_530/2008 vom 8. Januar 2009 E. 3.1).
4.4 Vorliegend ist der Einwand der Beschwerdef�hrerin, es fehle an der Stoffgleichheit, berechtigt. Ihr wird zur Last gelegt, die C.________ Bank arglistig irregef�hrt und dadurch die Zahlung vom Konto des Gesch�digten an die S.________ Ltd. veranlasst zu haben. Dadurch sei eine Schuld der R.________ Corp. gegen�ber der S.________ Ltd. (teilweise) getilgt worden. Die Bereicherung wird gem�ss Anklage und Vorinstanzen damit umschrieben, dass die der Beschwerdef�hrerin geh�rende Gesellschaft P.________ Ltd. die Anwartschaften auf die Rechte am Ergebnis der Softwareentwicklung erhalten habe. Der Schaden bestehe somit in der ab dem Konto A_C.________ Bank ausbezahlten Summe, und die Bereicherung der P.________ Ltd. (und damit auch der Beschwerdef�hrerin) liege in den zuk�nftigen Immaterialg�terrechten. Damit mangelt es aber an der f�r die Bejahung des subjektiven Tatbestands des Betrugs notwendigen Stoffgleichheit.
Die Vorinstanz hat demnach die Beschwerdef�hrerin betreffend die Transaktion Nr. 29 zu Unrecht des Betrugs schuldig gesprochen. Die Beschwerde ist deshalb in diesem Punkt gutzuheissen.
Eine allf�llige Verurteilung wegen arglistiger Verm�genssch�digung im Sinne von Art. 151 StGB ist infolge Eintritts der Verfolgungsverj�hrung nicht m�glich. Die Transaktion Nr. 29 erfolgte am 6. Juni 2000. Das erstinstanzliche Urteil erging am 18. September 2007 und der vorinstanzliche Entscheid am 5. November 2008. Gem�ss Art. 389 Abs. 1 StGB finden die Bestimmungen des neuen Rechts �ber die Verfolgungs- und Vollstreckungsverj�hrung auf vor dem 1. Oktober 2002 ver�bte Taten Anwendung, wenn die Regelungen milder sind als das bisherige Recht. Die bis zum 30. September 2002 geltenden Verj�hrungsbestimmungen sahen bei einer arglistigen Verm�genssch�digung eine relative Verj�hrungsfrist von 5 Jahren und eine absolute Verj�hrungsfrist von 7 � Jahren vor (vgl. aArt. 70 ff. StGB). Nach altem Recht trat die (absolute) Verj�hrung im Dezember 2007 ein. Das neue Verj�hrungsrecht sieht bei einer arglistigen Verm�genssch�digung eine Verj�hrungsfrist von 7 Jahren vor (Art. 97 Abs. 1 lit. c StGB). In der Revision der Verfolgungsverj�hrung wurde auf Unterbrechung und Ruhen verzichtet. Die Verfolgungsverj�hrungsfrist l�uft neu mit dem erstinstanzlichen Urteil endg�ltig ab (Art. 97 Abs. 3 StGB). Nach neuem Recht trat die Verj�hrung vorliegend im Juni 2007 ein. Nach beiden Regelungen trat somit die Verj�hrung zwischenzeitlich ein. Deshalb kann dahingestellt bleiben, ob das neue Verj�hrungsrecht oder das alte Recht milder ist. Schliesslich ist der Lauf der Verj�hrung f�r die Transaktion Nr. 29 f�r sich gesondert zu beurteilen. Eine nat�rliche Handlungseinheit zu den weiteren Transaktionen ab dem Konto A_C.________ Bank (Transaktionen Nr. 30 bis 42) besteht nicht, da u.a. zwischen den einzelnen Transaktionen bis zu 3 � Monaten verstrichen und demnach kein enger zeitlicher Zusammenhang gegeben ist (vgl. BGE 131 IV 83 E. 2.4.5 S. 93 ff.; 133 IV 256 E. 4.5.3 S. 266; 132 IV 49 E. 3.1.1.3 S. 54 f.; PETER M�LLER, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 2. Aufl. 2007, N. 18 zu Art. 98 StGB; DONATSCH/TAG, Strafrecht I, Verbrechenslehre, 8. Aufl. 2006, S. 397 f.).
Die Sache ist zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Diese wird aus oben genannten Gr�nden die Beschwerdef�hrerin betreffend die ihr zur Last gelegten Transaktion Nr. 29 vom Vorwurf des Betrugs freizusprechen haben.
Zusammenfassend obsiegt die Beschwerdef�hrerin, soweit sie hinsichtlich der Transaktion Nr. 29 eine Bundesrechtsverletzung r�gt (E. 4.). Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Bei diesem Ergebnis er�brigen sich weitere Ausf�hrungen zur Strafzumessung. Die Vorinstanz wird das Strafmass neu festzusetzen haben.
Die Beschwerdef�hrerin wird im Umfang ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da die Transaktion Nr. 29 einen eher kleinen Bruchteil des gesamten Verm�gensschadens betrifft, hat die Beschwerdef�hrerin 9/10 der auf Fr. 4'000.-- bestimmten Gerichtskosten zu tragen. Dem Kanton Z�rich sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG).
Der Kanton Z�rich hat als teilweise unterliegende Partei der Beschwerdef�hrerin eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 500.-- zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 5. November 2008 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erw�gungen zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten werden im Umfang von Fr. 3'600.-- der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Der Kanton Z�rich hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 500.-- zu entsch�digen.
Lausanne, 18. Januar 2010
Favre Faga

References: Art. 6
 Art. 42
 BGE 
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
in dubio
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 29
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 146
 Art. 151
 Art. 146
 BGE 
 Art. 146
 Art. 151
 Art. 151
 Art. 389
 BGE 
 Art. 98