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Timestamp: 2020-02-20 02:22:34+00:00

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Insolvenz und Entschuldung: Tipps & Ablauf zur Insolvenz | KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ
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Insolvenz: Bundesweite anwaltliche Vertretung
Bundesweite anwaltliche Vertretung bei Ihrer Insolvenz durch eine geeignete Person nach § 305 InsO
In der Wirtschaft gilt, dass Sie keinen Gewinn erzielen können, ohne ein Risiko einzugehen. Dieses Risiko besteht darin, dass der erwartete Erfolg ausbleibt und das Unternehmen zahlungsunfähig wird. Das Unternehmen meldet dann Insolvenz an.
Auch im Privatleben spielen die Finanzen eine große Rolle. Denn wie im Wirtschaftsleben können unliebsame Überraschungen und unerwartete Ausgaben dazu führen, dass die Ausgaben auf einmal die Einnahmen übersteigen. Daher kann auch eine Privatperson Insolvenz anmelden, um auf Zahlungsunfähigkeit zu reagieren und eine Entschuldung zu erreichen.
Wenn es unmöglich ist, die Zahlungsverpflichtungen, also Schulden, zu erfüllen oder auch nur zu verringern, spricht man von Überschuldung oder auch vom Konkurs. Die Insolvenz gibt Ihnen die Möglichkeit, sich von den drückenden Schulden zu befreien.
Die Insolvenzordnung kennt mehrere Arten der Insolvenz.
Privatinsolvenz: Sie wird auch als Verbraucherinsolvenz bezeichnet. Diese Form der Insolvenz kann nur von Privatpersonen eingeleitet werden.
Regelinsolvenz: Das Verfahren der Regelinsolvenz wird bei juristischen Personen (z.B. einer GmbH) oder Unternehmern und Selbstständigen angewendet
Besonderheit bei der Insolvenz einer GmbH oder UG: Gemäß § 15a InsO haben die Geschäftsführer die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung unverzüglich, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt, die Insolvenz für die Gesellschaft zu beantragen. Dies gilt nicht für Selbstständige oder Freiberufler.
Auflösung GmbH / UG
Ziele der Insolvenz
Der Gesetzgeber hat erkannt, dass die Insolvenz zum Geschäftsleben und zum gesellschaftlichen Alltag dazugehört, da Risiken unvermeidlich und Fehler nur menschlich sind. Dass die Situation Menschen in allen Lebenslagen sowie große wie kleine Unternehmer trifft, sieht man an der stets hohen Zahl von Insolvenzbekanntmachungen. Damit die belastende Situation, überschuldet zu sein, nicht ein Leben lang Ihre Existenz belastet, ermöglicht die Insolvenz eine Schuldenbefreiung.
Das bedeutet, sämtliche Schulden sind nach 3, 5 oder maximal 6 Jahren vollständig erlassen.
Die Höhe der Schulden spielt dabei keine Rolle.
Sie als Schuldner erreichen mit der Insolvenzeröffnung außerdem das Ziel, vor der unangenehmen Kontopfändung geschützt zu sein.
Für Selbstständige und Freiberufler besteht die Möglichkeit, ihre Beschäftigung trotz der Insolvenz fortzusetzen. Für diese ist die Fortführung der selbstständigen Tätigkeit ein weiteres wesentliches Ziel.
Für Arbeitnehmer in der Insolvenz gilt, dass das Insolvenzverfahren grundsätzlich keinen Einfluss auf Ihre Arbeitsstelle haben darf, denn Ihr Verhalten als säumiger Schuldner ist Ihrem Privatleben zuzuordnen.
Eine Besonderheit besteht bei der Insolvenz einer GmbH oder UG. Hier besteht zunächst das Ziel, die Insolvenz durch einen außergerichtlichen Vergleich oder eine Sanierung zu vermeiden.
Kann dies nicht erreicht werden hat der Geschäftsführer das Ziel, von seiner persönlichen Haftung und dem Risiko der Insolvenzverschleppung befreit sowie vor einer möglichen strafrechtlichen Verfolgung geschützt zu sein.
1. Ziel der Insolvenz: Restschuldbefreiung – Sie verlieren Ihre Schulden
Wenn Sie nicht genug verdienen oder einnehmen, um Ihre Schulden sowie die Anfallenden Zinsen und Gebühren begleichen zu können, wird das Leben zum Spießrutenlauf. Um diesen inakzeptablen Zustand zu beenden, führt die Insolvenz zur Restschuldbefreiung.
Das bedeutet für Sie: Sie sind nach dem Ablauf einer gewissen Zeit schuldenfrei. Wie lange dieser Zeitraum für Sie ist, hängt davon ab, wie hoch Ihre Rückzahlungen sind. In jedem Fall tritt nach Ablauf des Zeitraums die Restschuldbefreiung ein.
Nach 3 Jahren: Bei einer Tilgung von 35% der Schulden und Zahlung der Verfahrenskosten
Nach 5 Jahren: Bei Tragung der Verfahrenskosten
Oder nach 6 Jahren, unabhängig davon, ob überhaupt Schulden zurückgezahlt wurden.
Die Restschuldbefreiung führt dazu, dass Sie vollständig von Ihren Schulden befreit sind – Unabhängig davon, wie hoch die Summe Ihrer Schulden vorher war. Die Höhe Ihrer Rückzahlungen im Insolvenzverfahren spielt nur für die Dauer bis zur Restschuldbefreiung eine Rolle.
Video zur Verkürzung auf drei Jahre
Video zur Verkürzung auf fünf Jahre
Die Restschuldbefreiung ist vom Gesetzgeber vorgesehen, um für jeden Insolventen Schuldner eine Rückkehr zum unbelasteten Leben zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass dieser sich während der vorherigen Wohlverhaltensperiode redlich um die Abtragung ihrer Schulden bemüht hat.
wie hoch Ihre Schulden zu Anfang waren,
wieviele Gläubiger Sie hatten und
ob alle Gläubiger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet haben (§ 301 InsO).
2. Ziel der Insolvenz: Pfändungsschutz – Sicherheit vor Kontopfändung und Zwangsvollstreckung
Wenn die unangenehme Situation eintritt, dass unbeglichene Rechnungen überfällig sind, quillt der Briefkasten schnell über. Zahlungserinnerungen sind nur der Anfang. Zahlungsunfähigkeit ist eine sehr unangenehme Situation. Im schlimmsten Fall erwirkt der Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss durch das Gericht. Dann können Sie nicht mehr selbst über das Geld auf Ihrem Konto verfügen. Diese Situation können Sie durch eine Insolvenz beenden. Sofort mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens tritt ein umfassender Pfändungsschutz ein. Somit müssen Sie diese Briefe nicht mehr beachten. Der Gerichtsvollzieher hat keine Möglichkeit mehr, bei Ihnen zu pfänden, denn alle Zahlungen laufen von nun an über den Insolvenzverwalter. Sie können auch nicht mehr zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung aufgefordert werden. Somit erreichen Sie durch eine Insolvenz das Ziel des Pfändungsschutzes.
3. Ziel der Insolvenz: Fortführung Ihrer selbstständigen Tätigkeit
Ein weiteres Ziel in der Insolvenz ist die Fortführung des Unternehmens. In vielen Fällen, in denen sich ein Unternehmen in finanzieller Schieflage befindet, sind einige Bereiche weiterhin profitabel und sanierungsfähig. Lediglich die Zinszahlungen und Schulden lähmen das Unternehmen.
Mit unserer Erfahrung in Unternehmenssanierung und Schuldnerberatung zeigen wir Ihnen Wege, Ihr Unternehmen zu sanieren und ohne Schulden fortzuführen. Wir beraten Sie beispielsweise über die Möglichkeit, eine Auffanggesellschaft in der Insolvenz zu gründen und damit Ihren Betrieb zu erhalten. Grundgedanke ist es dabei, dass die normalen Arbeitsabläufe für Sie sowie Ihre Mitarbeiter während des Insolvenzverfahrens aufrechterhalten werden.
Natürlich kann auch eine Aufgabe des Unternehmens die bessere Wahl sein. Wir analysieren die Alternativen mit Ihnen und beraten Sie bei der Entscheidung.
Ziele der UG oder GmbH Insolvenz
Für Sie als Geschäftsführer einer GmbH oder UG in der Insolvenz besteht das Hauptziel darin, die Haftung mit Ihrem Privatvermögen auszuschließen. Eine Absicherung treffen Sie idealerweise schon bei der Anstellung im Geschäftsführervertrag, beispielsweise durch haftungsbeschränkende Klauseln. Dennoch erreichen Sie eine Enthaftung in der Insolvenz nur, wenn Sie rechtzeitig den Insolvenzantrag stellen sowie keine anfechtbaren Zahlungen leisten. Weiterhin endet die GmbH oder UG Insolvenz mit der Auflösung der Gesellschaft.
Ablauf und Dauer der Insolvenz
Eine Insolvenz läuft im Wesentlichen in drei Phasen ab.
Erster Abschnitt der Insolvenz: Vorbereitungsphase
Die Grundlagen für das Insolvenzverfahren werden in der Vorbereitungsphase gelegt. Schon hier erfolgen wichtige Weichenstellungen zu Ihrer Restschuldbefreiung. Die Vorbereitung der Insolvenz beginnt mit der Beurteilung Ihrer Aussicht auf eine Restschuldbefreiung. Wir fassen sämtliche Aspekte Ihres Falles in einem Entschuldungsplan zusammen und beraten Sie über die Vorgehensweise in der Insolvenz. Ebenfalls zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr unpfändbares Vermögen sichern, um Ihren Lebensunterhalt davon bestreiten zu können. Stellen Sie sämtliche Zahlungen an die Gläubiger ein und eröffnen Sie ein neues Konto. Gleichzeitig sollten Sie sämtliche Gläubigerkorrenspondenz ordnen, damit Sie einen genauen Überblick über Ihre Schuldensituation gewinnen und die aktuellen Daten vorliegen haben. Diese Vorbereitung hilft dabei, dass Ihre Entschuldung lückenlos und vollständig ablaufen kann.
Unsere Unterstützung dabei ist Ihnen sicher. Getreu dem Vier-Augen-Prinzip werfen wir einen genauen Blick auf Ihre Angaben. Durch Kommunikation mit Ihren Gläubigern stellen wir sicher, dass diese keine weiteren Briefe schicken und die restlichen Maßnahmen einstellen. Wir vervollständigen Ihre Angaben, indem wir ggf. vergessene Gläubiger in öffentlichen Registern ausfindig machen.
Im Anschluss an diese sorgfältige Vorbereitung unternehmen wir den Versuch, uns mit Ihren Gläubigern auf eine außergerichtliche Schuldenbereinigung zu einigen. Sollten die Gläubiger ihre Zustimmung verweigern, stellen wir für Sie anschließend den Insolvenzantrag.
Falls Sie Unternehmer sind, ergänzen wir unsere Beratung um die Felder Gründung einer Auffanggesellschaft und Restrukturierung und Sanierung Ihres Unternehmens. Die Vorbereitung der Insolvenz dauert in diesem Fall entsprechend länger und kann bis zu drei Monaten umfassen.
Zweiter Abschnitt: Insolvenzverfahren
Rund fünf Wochen nachdem der Insolvenzantrag gestellt wurde folgt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Das Insolvenzgericht wird einen Insolvenzverwalter bzw. Treuhänder einsetzen, der für die Verwaltung Ihres pfändbaren Vermögens zuständig ist. Beachten Sie, dass der Treuhänder in der Insolvenz nicht Ihr Verbündeter ist. Er steht vielmehr auf Seiten der Gläubiger. Der Treuhänder hat keine Befugnis über den unpfändbaren Teil Ihres Vermögens. Als Unternehmer müssen Sie mit einer deutlich längeren Dauer dieses Abschnitts rechnen als bei einer Privatperson. Weil der Insolvenzverwalter sämtliche Rechtsgeschäfte der Gesellschaft vor der Insolvenz überprüfen muss, kommt es regelmäßig zu langen Verzögerungen. Dies erhöht jedoch nicht die Gesamtdauer bis zur Restschuldbefreiung.
Dritter Abschnitt der Insolvenz: Wohlverhaltensperiode – Ende 3, 5 oder 6 Jahre gerechnet ab Verfahrenseröffnung
Nach der Verteilung der Insolvenzmasse ist der Weg zur Restschuldbefreiung frei. Allerdings müssen Sie über den folgenden Zeitraum hinweg den pfändbaren Teil Ihres Einkommens an den Treuhänder abtreten. Dieser Zeitraum wird Wohlverhaltensperiode genannt. Das Ende der Wohlverhaltensperiode kann nach 3, 5 oder 6 Jahren erreicht sein, gerechnet ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Restschuldbefreiung nach 3 Jahren: Bei Tilgung der Verfahrenskosten und 35% der Schulden
Restschuldbefreiung nach 5 Jahren: Bei Tragung der Verfahrenskosten
Restschuldbefreiung nach 6 Jahren: Spätestens jetzt tritt unabhängig von jeder Schuldenrückzahlung die Restschuldbefreiung ein
Die Wohlverhaltensperiode hat für Sie einige Erleichtungerungen: Sie kommen mit dem Insolvenzgericht nicht mehr in Berührung. Auch mit dem Treuhänder haben Sie nur noch indirekt Kontakt, er wird Ihnen einen jährlichen Fragebogen per Post zuschicken. Außerdem müssen Sie über erhaltene Zuwendungen wie Schenkungen nicht mehr ausführlich Rechenschaft ablegen und dürfen diese behalten. Aus den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens können Sie wenn möglich auch wieder Rücklagen bilden. Die Restschuldbefreiung bildet schließlich den Abschluss der Wohlverhaltensphase. Damit sind Sie endgültig schuldenfrei, Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen gegen Sie.
Voraussetzungen für die Insolvenz
Unter bestimmten Voraussetzungen können alle natürlichen Personen den Antrag auf Insolvenz stellen. Egal, ob die Person Arbeitnehmer, Beamter, Arbeitsloser, ALG II-Empfänger, Rentner oder Kleinunternehmer ist. Alle Personen, die sich in finanzieller Schieflage oder finanzieller Not befinden, erhalten vom Gesetzgeber die Möglichkeit der Entschuldung durch eine Insolvenz. Auch ausländische Staatsbürger können Insolvenz beantragen, wenn sie in Deutschland wohnen.
Insolvenz als Privatperson oder als Unternehmer
Die Insolvenz für Privatpersonen (Verbraucherinsolvenz) bietet den Vorteil, dass sie Kostengünstiger und weniger aufwändig ist. Auch wenn Sie Kleinunternehmer sind, können Sie als Privatperson Insolvenz anmelden. Gewerbetreibende und Freiberufler, deren Gewerbe gemäß § 304 Abs. 1 InsO als klein eingestuft wird, können die Insolvenz für Privatpersonen wählen. Für Selbstständige gilt: Sie können dann die Insolvenz für Privatpersonen wählen, wenn Sie Ihre Selbstständige Tätigkeit bereits beendet haben und aus der früheren selbstständigen Tätigkeit weniger als 20 Gläubiger haben. Außerdem dürfen Ihre Verbindlichkeiten keine Gehaltszahlungen an ehemalige Mitarbeiter umfassen. Es wäre daher ein ratsames vorgehen, ggf. die Schulden bei ehemaligen Arbeitnehmern und einigen Gläubigern zu bezahlen, um die Grenze von 19 Gläubigern zu erreichen und die Insolvenz für Verbraucher zu beantragen.
Wenn Sie Ihre selbstständige Tätigkeit wie beispielsweise Ihre Gastwirtschaft, Ihren Hotelbetrieb oder Ihr Handelsgewerbe in der Insolvenz fortführen wollen, ist die Insolvenz für Unternehmer (Regelinsolvenz) die richtige Wahl für Sie.
Zahlungsunfähigkeit ist Voraussetzung für die Insolvenz
Grundvoraussetzung für die Insolvenz ist, dass Sie zahlungsunfähig sind. Wenn Ihr pfändbares Einkommen niedriger ist als der Betrag, den Sie aktuell monatlich an Ihre Gläubiger zahlen, so ist die Insolvenz häufig eine empfehlenswerte Entscheidung.
Für Insolvenz ist kein Einkommen nötig
Beim Insolvenzverfahren entstehen Gerichtskosten. Doch auch wenn Sie als ALG II (“Hartz IV”)-Empfänger, Rentner oder Geringverdiener nach Ihren Lebenshaltungskosten kein Geld zur Verfügung haben, ist die Insolvenz möglich. Ein pfändbares Einkommen ist keine Voraussetzung für die Insolvenz. Im Gegenteil ist die Insolvenz ja gerade für Menschen in finanzieller Not gedacht. Bei sehr niedrigem Einkommen werden die Gerichtskosten vom Staat vorgestreckt. Wir stellen hierfür beim Insolvenzgericht den sogenannten Stundungsantrag. Wenn sich Ihre Einkommenssituation während und nach der Insolvenz nicht bessern sollte, werden Ihnen die Verfahrenskosten schließlich erlassen.
Außerdem hat vor der Insolvenz ein Versuch zur außergerichtlichen Schuldenbereinigung stattzufinden. Wir übernehmen dies für Sie. Erst wenn die Gläubiger dieses Angebot ablehnen sowie eine hierzu befugte Stelle das Scheitern bestätigt hat (§ 305 I InsO), kann mit der Insolvenz fortgefahren werden.
Voraussetzungen für eine GmbH oder UG Insolvenz
Im Gegensatz zu Privatpersonen und Selbstständigen Unternehmern ist die GmbH oder UG eine juristische Person. Daher ist es anders als bei natürlichen personen nicht die freie Entscheidung des Geschäftsführers, die Insolvenz zu beantragen. Vielmehr schreibt das Gesetz bei bestimmten Voraussetzungen zwingend die Stellung des Insolvenzantrags vor (§ 15a InsO).
Insolvenzgründe für eine GmbH oder UG
Die Voraussetzungen, unter denen der Geschäftsführer einer GmbH oder UG Insolvenz anmelden muss, sind in § 15a Abs. 1 InsO aufgeführt. Die Insolvenzgründe sind
und Überschuldung.
Liegt einer dieser Gründe vor, muss der Insolvenzantrag unverzüglich gestellt werden. Zahlreiche Geschäftsführer stellen den Insolvenzantrag zu spät. In diesem Fall kann der Geschäftsführer wegen Insolvenzverschleppung straf- und haftbar gemacht werden sowie eine Insolvenzanfechtung durch den Insolvenzverwalter erfolgen. Lesen Sie hier mehr zu den Insolvenzantragsgründen und den Folgen einer Insolvenzverschleppung.
Antragsberechtigung für die Insolvenz
Das Insolvenzverfahren ist in erster Linie ein zivilrechtliches Verfahren. Das bedeutet, für die Einleitung eines Insolvenzverfahrens bedarf es eines Antrags. Das Insolvenzgericht wird nicht von Amts wegen, also von selbst tätig. Ein Insolvenzverfahren ohne vorherigen Antrag ist grundsätzlich unzulässig.
Grundsätzlich sind alle natürlichen Personen dazu berechtigt, für sich selbst einen Antrag auf Insolvenz (Verbraucherinsolvenz) zu stellen. Egal ob Sie Arbeitnehmer, Beamter, Arbeitsloser, ALG II-Empfänger, Rentner oder Kleinunternehmer sind.
Dasselbe gilt für Selbstständige, die ihre Unternehmung während der Insolvenz weiterführen möchten. Auch sie können den Antrag auf Insolvenz (Regelinsolvenz) für sich selbst stellen.
Gläubigerantrag auf Insolvenz
Grundsätzlich sind außerdem Ihre Gläubiger berechtigt, einen Insolvenzantrag für Sie zu stellen (sogenannter Gläubigerantrag oder Fremdantrag). Dies geschieht nur in seltenen Fällen, meist durch die Finanzbehörden, eine Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft.
Ein solcher Fremdantrag eines Gläubigers ist möglich, wenn er die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Für den Gläubigerantrag auf Insolvenz muss
eine ladungsfähige Adresse des Schuldners benannt sein
der Gläubiger ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens darlegen
eine Fällige Forderung bestehen, welche nicht völlig unbedeutend ist (beispielsweise reichen rückständige Mahngebühren und Zinsen regelmäßig nicht aus, wenn die Hauptforderung beglichen wurde). Der Insolvenzantrag darf nicht als unlauteres Druckmittel missbraucht werden, beispielsweise um dem Ruf eines Wettbewerbers durch die Insolvenz zu schaden.
der Gläubiger einen Eröffnungsgrund, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, glaubhaft machen.
Beim Gläubigerantrag auf Insolvenz ist schnelles Handeln geboten
Der Gläubigerantrag ist das Signal, dass eine Reaktion erforderlich ist. Das Gericht wird Ihnen eine Erklärungsfrist setzen, innerhalb derer Sie die Entscheidung für oder gegen die Insolvenz treffen. Mithilfe eines Anwalts können Sie am besten einschätzen, ob Sie zahlungsunfähig sind oder den Antrag noch durch Zahlung der offenen Forderung abwenden können. Falls die Zahlungsunfähigkeit unvermeidbar ist, sollten Sie den Insolvenzantrag schnell stellen. Ansonsten erhalten Sie nach der Insolvenz keine Restschuldbefreiung. Beim Insolvenzantrag sind korrekte und vollständige Angaben erforderlich. Daher sollten Sie in Anbetracht der kurzen Frist unbedingt fachkundige Beratung anfordern.
Lesen Sie mehr zur Antragsberechtigung bei der Insolvenz und zur Reaktion auf den Gläubigerantrag.
Vorbereitung der Insolvenz
Wenn die Voraussetzungen für eine Insolvenz vorliegen und Sie das Insolvenzverfahren einleiten wollen, sollten Sie zeitig mit den Vorbereitungen beginnen. So stellen Sie gleich zu Beginn sicher, dass Sie am Ende eine lückenlose und vollständige Entschuldung erreichen. Außerdem können Sie Ihr vorhandenes Vermögen so zumindest teilweise vor der Insolvenz bewahren. Wir raten Ihnen zu den folgenden fünf vorbereitenden Schritten.
1. Schritt vor der Insolvenz: Eröffnung eines neuen Kontos
Sobald Sie beschlossen haben, das Insolvenzverfahren zu durchlaufen, lautet unser Rat an Sie, ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Bei der Eröffnung teilen Sie der Bank mit, dass es sich um ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) handeln soll. Diese mit wenig Arbeit verbundene Maßnahme bewahrt Sie vor einer Kontopfändung, die Sie ggf. ein gesamtes Monatseinkommen kosten kann. So können Sie bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wenn Sie Geldeingänge erwarten, stellen Sie sicher, dass diese ab sofort nur noch auf dieses P-Konto fließen. Teilen Sie die neuen Kontodaten jedoch nicht Ihren Gläubigern mit.
Hinweis: Eröffnen Sie das neue Konto unbedingt bei einer anderen Bank. Achten Sie auch darauf, dass keine Verbindung zwischen der neuen Bank und Ihrer alten Bank besteht, beispielsweise wie zwischen der Deutschen Bank und der Norisbank.
2. Schritt vor der Insolvenz: Sichern Sie Ihr Vermögen
Zugleich geben wir Ihnen Ratschläge, wie Sie Ihre Vermögenswerte vor der Verwertung in der Insolvenz sichern können. Teile Ihres Vermögens können so vor der Versteigerung oder dem Verkauf in der Insolvenz geschützt werden. Es gibt rechtliche Möglichkeiten, beispielsweise ein Auto in der Insolvenz zu behalten. Diese Möglichkeiten nutzen wir so weit es geht für Sie aus. Außerdem können Sie ggf. Guthaben von Versicherungen erhalten oder zu einer Erbschaft kommen. Lesen Sie unseren Artikel zum Thema was Sie in der Insolvenz behalten können, einem Auto sowie Ihren Bank- oder Versicherungsguthaben in der Insolvenz sowie dem Thema Erbschaft in der Insolvenz.
3. Schritt vor der Insolvenz: Sie stellen die Zahlungen an die meisten Gläubiger rigoros ein
Die Eröffnung eines neuen Kontos dient dazu, vor der Insolvenz Ihr Einkommen vor der Pfändung zu bewahren. Da Sie nun auch von den hartnäckigsten Gläubigern keine Kontopfändung mehr befürchten müssen, reagieren Sie nicht mehr auf die Forderungen Ihrer Gläubiger. Werfen Sie die Briefe der Gläubiger auf keinen Fall weg, doch leisten Sie keine Zahlungen mehr. Davon ausgenommen sind nur solche Gläubiger, die Ihre Existenz sicherstellen. Dazu gehört Ihr Vermieter sowie Ihr Stromanbieter. Auch an Ihren Internet- und Telefonanbieter sollten Sie zahlen, um diese Versorgungsleistungen nicht zu verlieren. Alle weiteren Gläubiger sollten Sie nun ignorieren, selbst wenn weitere Zwangsvollstreckungen betrieben werden. Sobald wir Ihren Gläubigern den Beginn des Insolvenzverfahrens mitgeteilt haben, werden diese Sie in Ruhe lassen. Dieses Vorgehen wird keine negativen Folgen für Sie haben, dies ist gerichtlich bestätigt (z.B. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483). Somit überbrücken Sie die Zeit bis zur Eröffnung der Insolvenz, wenn endgültig der Pfändungsschutz eintritt.
4. Schritt vor der Insolvenz: Sammeln und ordnen Sie die Unterlagen zur Insolvenz
Im Anschluss an die vorherigen Schritte können Sie das eigentliche Insolvenzverfahren vorbereiten. Sie können die Vorbereitung sehr erleichtern, indem Sie sich selbst einen aktuellen Überblick über Ihre Situation verschaffen. Hierfür benötigen Sie die Gläubigerkorrespondenz, die sich bislang angesammelt hat. Ordnen Sie alle Briefe Ihrer Gläubiger chronologisch. Die Korrespondenz sollte möglichst vollständig erhalten sein, damit Sie eine Aufstellung über Ihre gesamten Schulden und alle Gläubiger erstellen können. Beim Insolvenzantrag darf kein Gläubiger vergessen bzw. übersehen werden. Lesen Sie unseren Artikel zur Gläubigerkorrespondenz und zum Thema Ordnung in Ihren Unterlagen.
5. Schritt vor der Insolvenz: Sämtliche Gläubiger und Schulden erfassen
Durch die Sortierung der Briefe Ihrer Gläubiger können Sie eine einfache Aufstellung über Ihre Schuldensituation anfertigen. Dafür legen Sie eine Tabelle an, in der Sie den Namen und die Anschrift der Gläubiger eintragen. In einer zweiten Spalte tragen Sie den letzten Stand der Höhe der Forderungen ein. Die Vollständigkeit dieser Aufstellung ist sehr wichtig. Wer einen Insolvenzantrag stellt und dabei nicht alle Gläubiger benennt, dem droht, am Ende die Restschuldbefreiung nicht zu erreichen (§ 290 Abs. 1 Nr. 7 InsO).
Doch mit unserer Hilfe können Sie die Angaben vervollständigen, auch wenn Sie nicht mehr die komplette Gläubigerkorrespondenz besitzen. Wir ermitteln vergessene Gläubiger und überprüfen die Angaben bezüglich der Schuldenhöhe auf Schlüssigkeit. Dabei gehen wir nach dem Vier-Augen-Prinzip vor. Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema vergessene Gläubiger und Forderungen.
Zusätzliche Hinweise für Unternehmer und Selbstständige in der Insolvenz
Eröffnen Sie das neue P-Konto nicht auf den Namen Ihres Unternehmens, sondern auf Ihren eigenen Namen.
Treffen Sie die Entscheidung, ob Sie eine Auffanggesellschaft gründen oder Ihren Geschäftsbetrieb weiterführen wollen.
Die Erlaubnis zur Fortführung, die sogenannte Freigabe, muss Ihnen durch den Insolvenzverwalter erteilt werden. Das Risiko bei der Fortführung des Betriebs besteht darin, dass neue Verbindlichkeiten entstehen können, die anschließend nicht von der Restschuldbefreiung umfasst sind. Außerdem wird der Insolvenzverwalter eine monatliche Zahlung verlangen, die unabhängig davon ist, ob Ihr Unternehmen diesen Betrag erwirtschaften konnte.
Die Gründung einer Auffanggesellschaft erfolgt nicht durch Sie selbst, sondern durch eine Vertrauensperson. Sie selbst werden zum Angestellten dieser Auffanggesellschaft. So bleibt Ihnen der Weg in die Insolvenz offen, ohne dass Ihre Firma zerschlagen wird. Gleichzeitig bestehen auch hier Risiken. Lassen Sie sich daher vor der Gründung der Auffanggesellschaft umfassend juristisch beraten.
Bei Überweisungen von Ihrem Firmen- oder Privatkonto an Ihnen nahestehende Personen ist besondere Vorsicht geboten. Fast immer wird eine solche Zahlung anschließend vom Insolvenzverwalter angefochten. Damit bringen Sie auch den Empfänger der Zahlung in Schwierigkeiten, weil er die Zahlung zurücküberweisen muss. Eine Möglichkeit, auch kurz vor der Insolvenz noch wirksame Zahlungen zu tätigen, sind Bargeschäfte (§ 143 InsO).
Vorbereitung der GmbH oder UG Insolvenz
Die Geschäftsführung eines Unternehmens birgt immer ein gewisses Risiko. Selbst bei hoher Sorgfalt können sich Entscheidungen im Nachhinein als falsch herausstellen. Ein Unternehmen kann aus den verschiedensten Gründen in die Situation kommen, Insolvenz anmelden zu müssen. Als Geschäftsführer einer GmbH oder UG sollten Sie sich deshalb idealerweise schon zu Beginn Ihrer Tätigkeit als Geschäftsführer mit Ihren Risiken im Fall einer Insolvenz auseinandersetzen. Dann können Sie Ihren Geschäftsführervertrag so erstellen, dass einige Haftungsrisiken von Anfang an ausgeschlossen sind. Auch eine D&O Versicherung kann Sie vor Haftungsrisiken schützen. Des weiteren sollten Sie auch genau wissen, welche Regelungen der Gesellschaftsvertrag im Falle einer Insolvenz vorsieht.
Grundsätzlich sind Sie als Geschäftsführer in der Pflicht, stets über die wirtschaftliche Gesundheit Ihres Unternehmens informiert zu sein. Ein großer Teil der Insolvenzanträge über eine GmbH oder UG wird jedoch zu spät gestellt. Die Gründe dafür sind:
Die Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht
Angst vor Verlust der Reputation im Kollegen- und Bekanntenkreis
Fehlerhafte Einschätzung der wirtschaftlichen Situation
Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen
Damit Sie nicht Gefahr laufen, den Insolvenzantrag zu spät zu stellen und sich dem persönlichen Haftungsrisiko auszusetzen, sollten Sie spätestens bei ersten Anzeichen wie Zahlungsstockungen fachlichen Rat einholen und einen spezialisierten Anwalt kontaktieren.
Schuldenvergleich in der Insolvenz eines Verbrauchers
Um vermeidbare Insolvenzverfahren zu verhindern und die Gerichte zu entlasten gibt es die Vorschrift, einen Versuch zur außergerichtlichen Schuldenbereinigung zu unternehmen. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit der außergerichtlichen Entschuldung. Wir arbeiten einen Vergleichsvorschlag aus, den wir Ihren Gläubigern unterbreiten. Bei dem Angebot streben wir die Zustimmung der Gläubiger an, ohne dabei über Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit hinauszugehen. Die außergerichtliche Schuldenbereinigung gilt in drei Fällen als gescheitert:
Falls ein Gläubiger seine Zustimmung verweigert
Falls ein Gläubiger weiterhin die Zwangsvollstreckung betreibt
Falls Sie die vereinbarte Summe nicht zahlen können
Sodann muss das Scheitern der außergerichtlichen Einigung offiziell bestätigt werden. Hierzu ist unsere Anwaltskanzlei als geeignete Stelle im Sinne des § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO berechtigt, wir übernehmen diesen Schritt also für Sie. Die Pflicht zum Versuch eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs entfällt bei der Insolvenz eines Unternehmers oder Selbstständigen.
Die vorangegangenen Schritte dienten der Vorbereitung der eigentlichen Insolvenz. Als nächstes kann nun die Insolvenz eingeleitet werden. Der Insolvenzantrag muss beim örtlich zuständigen Amtsgericht gestellt werden. Dies übernehmen wir für Sie. Die Bearbeitungszeit für die Eröffnung der Insolvenz beträgt rund sechs Wochen. Danach ergeht der Eröffnungsbeschluss durch das Gericht. Hiermit ist die Insolvenz nun offiziell eröffnet. Im Insolvenzverfahren verteilt der Treuhänder Ihr Vermögen an die Gläubiger. Diese Verteilung nimmt in der Regel zwischen 12 und 18 Monaten in Anspruch. Während dieser Zeit wird das Insolvenzgericht prüfen, ob vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens Versagungsgründe vorgelegen haben, die Ihre Restschuldbefreiung in Frage stellen könnten. Wenn das Gericht keine Versagungsgründe erkennt, endet das Insolvenzverfahren im engeren Sinne.
Verhalten während der Insolvenz
Für Sie ist das wichtigste: Sie sind mit Eröffnung der Insolvenz vor der Pfändung Ihrer Konten durch Ihre Gläubiger geschützt (§§ 88, 89 InsO). Für Ihr Verhältnis zu den Gläubigern bedeutet dies: Sie sind ihnen zu nichts mehr verpflichtet. Der Treuhänder ist berechtigt, den pfändbaren Teil Ihrer Einkünfte während der Wohlverhaltensperiode einzubehalten. Sie müssen ihm daher wahrheitsgemäß Auskunft über Ihr Einkommen machen. Sie sind ihm aber keine weitergehende Rechenschaft schuldig. Der Treuhänder ist nicht Ihr Rechtsbeistand. Er steht auf Seiten der Gläubiger.
Ihre Rechte und Pflichten in der Insolvenz
Der unpfändbare Teil Ihres Einkommens berechnet sich anhand der aktuellen Pfändungstabelle. Was Sie mit dieser Summe machen, ist Ihre Privatsache. Wenn Sie ein Rechtsgeschäft tätigen wollen, verreisen oder umziehen oder Ihre Arbeitsstelle wechseln, so sind Sie in diesen Entscheidungen frei. Allerdings sollten Sie wichtige Änderungen Ihrer Lebensverhältnisse dem Treuhänder immer schriftlich mitteilen (§ 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO). Lesen Sie auch unseren Beitrag zum richtigen Umgang mit dem Treuhänder.
Obliegenheiten in der Insolvenz
Am Ende des Insolvenzverfahrens soll die Restschuldbefreiung stehen. Daran hat der Gesetzgeber gewisse Bedingungen geknüpft. Bis zum Erreichen der Restschuldbefreiung wird von Ihnen ein bestimmtes Verhalten erwartet. Wenn Sie sich nicht an diese Regeln halten, kann die Restschuldbefreiung gefährdet sein. Daher sollten Sie den folgenden Obliegenheiten aus § 295 InsO nachkommen.
Erwerbsobliegenheit: Es besteht die Pflicht, eine Erwerbstätigkeit auszuüben oder sich redlich darum zu bemühen und keine zumutbare Tätigkeit abzulehnen
Die Pflicht, Erbschaften zur Hälfte an den Treuhänder auszuzahlen und nicht zu verheimlichen
Auskunftspflicht: Pflicht, dem Treuhänder einen Wechsel der Wohnung oder der Arbeitsstätte anzuzeigen sowie den jährliche Fragebogen wahrheitsgemäß auszufüllen
Die Pflicht, keinen Gläubiger zu bevorteilen, sondern nur an den Treuhänder zu zahlen
Im Insolvenzverfahren erfolgt die Verteilung der Insolvenzmasse. Sobald dies abgeschlossen ist, hebt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren auf. Bei Insolvenzverfahren über das Vermögen einer GmbH, einer GmbH & Co. KG oder einer UG ist damit das Insolvenzverfahren beendet. Bei Insolvenzverfahren über das Vermögen natürlicher Personen schließt sich die Wohlverhaltensperiode an.
Wohlverhaltensperiode in der Insolvenz
Sobald Ihr Vermögen verteilt worden ist, beendet das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren im engeren Sinne. Der nächste Abschnitt der Insolvenz ist damit erreicht. Dann beginnt für Sie die sogenannte Wohlverhaltensperiode, auch Abtretungsfrist genannt.
Die Wohlverhaltensphase stellt in vieler Hinsicht eine Erleichterung für Sie in der Insolvenz dar. Der erste Grund hierfür ist, dass sich Ihr Kontakt zum Treuhänder deutlich reduziert. Er wird Ihnen jedes Jahr einen Fragebogen zuschicken, auf dem Sie Auskünfte über die Einhaltung der Obliegenheiten in der Insolvenz sowie Ihre Einkommenssituation geben. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie nun wieder Geld ansparen können. Wenn möglich, können Sie aus dem unpfändbaren Teil Ihres Vermögens Rücklagen bilden. Außerdem können Sie Schenkungen erhalten, ohne dass diese in die Insolvenzmasse fließen. Nur Erbschaften müssen Sie angeben und zur Hälfte abführen. Außerdem überlässt der Treuhänder Ihnen im fünften Jahr 10% Ihres pfändbaren Einkommens, im sechsten Jahr 15%.
Restschuldbefreiung nach der Insolvenz
Das nächste wichtige Ziel der Insolvenz, die Restschuldbefreiung, ist nach Absolvieren der Wohlverhaltensperiode erreicht. Wann das Ende der Wohlverhaltensperiode erreicht ist, hängt vor allem davon ab, wie viele Schulden Sie bisher zurückgezahlt haben. Das Gesetz unterscheidet drei Zeitpunkte, an denen die Restschuldbefreiung eintreten kann:
Nach 3 Jahren: Wenn schon 35% der Schulden getilgt und die Verfahrenskosten beglichen worden sind
Nach 5 Jahren: Wenn die verfahrenskosten bereits beglichen worden sind.
Nach höchstens 6 Jahren: Unabhängig von jedweder Schuldenrückzahlung
Der Zeitraum wird ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens berechnet. Die Restschuldbefreiung bedeutet für Sie eine restlose Befreiung von allen Schulden. Dabei ist es irrelevant, wie hoch die Gesamtsumme der Schulden war. Auch die Anzahl der Gläubiger spielt keine Rolle (§ 302 InsO).
Ausnahmen von der Restschuldbefreiung nach der Insolvenz
Unter Umständen können Schulden auch nach der Insolvenz und Restschuldbefreiung noch vollstreckbar sein. Doch dies tritt nur in Ausnahmefällen ein. Etwa Schulden aufgrund von unerlaubten Handlungen, Bußgeldern und ähnlichen staatlichen Forderungen sind gemäß § 302 InsO nicht von der Restschuldbefreiung umfasst. Lesen Sie auch unseren Artikel zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.
Für die Insolvenz einer GmbH oder UG spielt die Restschuldbefreiung keine Rolle. Bei einer Insolvenz wird in der Regel die Gesellschaft aufgelöst. Damit entfallen auch die Verbindlichkeiten der Gläubiger gegen die GmbH, da die Gesellschafter und der Geschäftsführer nicht persönlich für Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Im Falle der Insolvenzverschleppung haftet jedoch auch der Geschäftsführer mit seinem privaten Vermögen. Wenn das Gesellschaftvermögen im Zeitraum vor der Insolvenz unzulässigerweise übertragen wurde, kann der Insolvenzverwalter die getätigten Zahlungen anfechten.
Versagungsgründe in der Insolvenz
In manchen Fällen kann nach der Insolvenz die Restschuldbefreiung versagt werden. Durch eine planmäßige und gründliche Vorbereitung der Insolvenz können wir diese Fälle weitestgehend ausschließen. Beispielsweise ist ein falsch ausgefüllter Insolvenzantrag ausgeschlossen, wenn wir Ihre Insolvenz begleiten.
Allerdings kann es passieren, dass ein Gläubiger aus einem anderen Grund einen Antrag auf Restschuldversagung stellt. Dann wird das Insolvenzgericht prüfen, ob einer der maßgeblichen Gründe für eine Versagung der Restschuldbefreiung in der Insolvenz gemäß § 290 InsO vorliegt. Die möglichen Gründe für eine Versagung der Restschuldbefreiung sind:
Der Insolvenzantrag wurde nicht richtig ausgefüllt
Sie wurden in den 5 Jahren vor Antragstellung rechtskräftig wegen einer Insolvenzstraftat verurteilt
Sie haben innerhalb von 3 Jahren vor Antragstellung gegenüber Banken oder Behörden falsche Angaben über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht
Sie haben die Insolvenzeröffnung verzögert oder Ihr Vermögen verschwendet
Es liegt ein Verstoß gegen die Auskunfts- und Mitwirkungspflichten vor, das heißt Sie haben im Fragebogen des Treuhänders falsche Angaben gemacht
Sie haben die Obliegenheiten (§§ 287b, 296 InsO) nicht erfüllt
Diese Gründe sind sowohl bei der Insolvenz eines Unternehmers wie der Insolvenz eines Verbrauchers maßgeblich. Wenn sich herausstellt, dass Sie diese Obliegenheiten verletzt haben, kann das Gericht die Restschuldbefreiung widerrufen. Hierfür muss ein Gläubiger einen entsprechenden Antrag stellen. Eine Versagung der Restschuldbefreiung nach der Insolvenz wird allerdings nicht schon wegen jeder Obliegenheitsverletzung verhängt. Voraussetzung ist weiterhin, dass dadurch die Befriedigung der Insolvenzgläubiger erheblich beeinträchtigt worden ist. Die Frist für die Antragstellung durch einen Gläubiger beträgt ein Jahr ab Rechtskraft der Entscheidung über die Restschuldbefreiung.
Sollte die Restschuldbefreiung versagt worden sein, können Sie 5 Jahre ach rechtskräftiger Versagung einen neuen Antrag auf Insolvenz und Restschuldbefreiung stellen.
Bei der Insolvenz einer GmbH oder einer UG gibt es keine Restschuldbefreiung. Statt zur Versagung der Restschuldbefreiung können Verstöße gegen die Vorschriften aber zur Durchschlagshaftung führen. In diesem Fall kommt es zur privaten Haftung des Geschäftsführers für Verbindlichkeiten der Gesellschaft.
Hier lesen sie mehr zu der Wahrscheinlichkeit eines Gläubigerantrags (Beweisbarkeit und Antragsaufwand) sowie allen 7 Versagungsgründen.
Auflösung einer GmbH oder UG in der Insolvenz
Wirkung der Einleitung einer Insolvenz über eine GmbH oder UG
Der Geschäftsführer einer GmbH oder UG ist bei vorliegen eines Insolvenzgrundes (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) dazu verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen (§ 15a InsO). Die Eröffnung der Insolvenz über eine GmbH oder UG bedeutet grundsätzlich auch deren Auflösung (§ 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG). Die Auflösung einer vermögenslosen und unprofitablen GmbH liegt regelmäßig auch im Interesse der Gesellschafter und des Geschäftsführers. Diese
vermeiden das Haftungsrisiko wegen Insolvenzverschleppung und
ersparen sich die Verwaltungskosten für die Erstellung des Jahresabschlusses etc.
Selbst wenn im Insolvenzverfahren alle Gläubiger befriedigt werden konnten und noch Vermögen über das Stammkapital hinaus vorhanden ist, kann die Gesellschaft nicht einfach fortgesetzt werden (BGH, Beschluss vom 28.04.2015, Az. II ZB 14/14).
Die Fortsetzung der Gesellschaft nach der Insolvenz ist nur möglich, wenn entweder
das Insolvenzverfahren auf Antrag der Gesellschaft eingestellt wurde
oder ein Insolvenzplan vorgelegt wurde, der die Fortsetzung der Gesellschaft vorsieht und von den Gläubigern bestätigt wurde.
Bei der Insolvenz einer Privatperson oder eines Unternehmers werden die Kosten des Verfahrens auf Antrag gestundet. Das heißt, selbst wenn das Kapital nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten zu decken, kann das Insolvenzverfahren durchgeführt werden. Wir stellen den Antrag auf Stundung für Sie, so dass er auf jeden Fall rechtzeitig vorliegt.
Das Insolvenzverfahren einer GmbH oder UG kann jedoch mangels Masse abgewiesen werden, da es hier keine Möglichkeit zur Stundung der Verfahrenskosten gibt. Die Abweisung mangels Masse geschieht, wenn die Vermögenswerte der Gesellschaft nicht ausreichen, um die Verfahrenskosten zu decken. Die Abweisung mangels Masse ist jedoch nicht vergleichbar mit einer Versagung der Restschuldbefreiung in der Insolvenz eines Unternehmers oder einer Privatperson. Die Folge einer Abweisung mangels Masse ist lediglich, dass das Insolvenzverfahren deutlich schneller abgewickelt wird. Die Rechtsfolge, also die Auflösung der Gesellschaft, tritt trotzdem ein. Zu beachten ist jedoch, dass bei einer Abweisung mangels Masse eine Prüfung möglicher Insolvenzstraftaten folgt.
Enthaftung des Geschäftsführers einer GmbH oder UG in der Insolvenz
Die Insolvenz einer Kapitalgesellschaft die der GmbH oder UG ist für die Gläubiger eine unangenehme Angelegenheit, da sie mit ihren Forderungen wegen der Haftungsbeschränkung der Kapitalgesellschaft auf das Stammkapital in der Regel nahezu leer ausgehen. Daher rückt bei einer Insolvenz häufig die Geschäftsführung der GmbH oder UG ins Blickfeld der Gläubiger. In einigen Fällen, in denen der Geschäftsführer sich vor der Insolvenz nicht ausreichend abgesichert hat, haftet dieser persönlich mit seinem Privatvermögen und kann sich darüber hinaus auch strafbar machen. Als Geschäftsführer können Sie diese rechtlichen Fallstricke nur vermeiden, indem Sie schon vor Beginn der Tätigkeit rechtliche Expertise einholen Ihren Geschäftsführer-Anstellungsvertrag prüfen lassen. Spätestens wenn Anzeichen für die Insolvenzreife wie Zahlungsstockungen vorliegen ist es an der Zeit, Ihre Haftungsrisiken sorgfältig zu prüfen. Den betroffenen Geschäftsleitern ist in der Regel nicht bewusst, wie hoch ihr Haftungsrisiko auch bei einer haftungsbeschränkten Rechtsform ist und handeln daher erst zu spät.
Vermeidung der Durchgriffshaftung wegen Insolvenzverschleppung
Einer der häufigsten Anlässe für eine Durchgriffshaftung seitens der Gläubiger auf das Vermögen des GmbH oder UG Geschäftsführers ist die sogenannte Insolvenzverschleppung. Die Geschäftsführung muss gemäß der in § 15a InsO vorgegeben Frist unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Wochen ab Vorliegen eines Insolvenzgrundes den Insolvenzantrag stellen. Hierbei kommt es nicht darauf an, wann der Geschäftsführer davon Kenntnis erlangt hat, sondern nur darauf, wann der Grund objektiv vorgelegen hat. Neben dem nicht rechtzeitig gestellten Insolvenzantrag kann auch ein falsch gestellter Insolvenzantrag Auslöser für die Insolvenzverschleppung sein. Ihr Haftungsrisiko bemisst sich anhand des Schadens, der den Gläubigern durch den zu späten oder falschen Insolvenzantrag entstanden ist. Beispielsweise durch den Dispo-Kredit bei Ihrer Hausbank kann schon in kurzer Zeit sehr hoher Schaden entstehen.
Lesen Sie hier mehr über die Geschäftsführerhaftung in einer GmbH oder UG und über die Strafbarkeit des Geschäftsführers wegen Insolvenzverschleppung
Kosten der Insolvenz und Stundung der Gerichtskosten
Eine Insolvenz ist kostenpflichtig. Die entstehenden Kosten setzen sich aus Gerichtskosten und Anwaltsgebühren zusammen. Die Beträge sind vom Insolvenzschuldner zu tragen und werden aus der Insolvenzmasse entnommen. Eine Besonderheit gilt in dem häufig vorkommenden Fall, dass der Insolvenzschuldner kein pfändbares Einkommen hat, aus dem diese Kosten beglichen werden können. Solche Betroffene sollen nicht von der Möglichkeit der Insolvenz ausgeschlossen sein. Daher gibt es die Option, die Zahlung der Gerichtskosten durch Stundung bis zum Ende der Wohlverhaltensperiode aufzuschieben. Dann kann eine Ratenzahlung vereinbart werden. Sollte sich Ihre finanzielle Situation bis dahin nicht gebessert haben und weiterhin keine Rückzahlung möglich sein, wird die Stundung verlängert und die Kosten schließlich komplett erlassen. Sie bleiben also in keinem Fall auf den Gerichtskosten sitzen.
Kostenfrei bei Beratungshilfe
Für die anwaltliche Vorbereitung und Begleitung Ihrer Insolvenz entstehen Gebühren. Wir erstellen und begleiten Ihren Insolvenzantrag kostenfrei, sofern Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen. Voraussetzung für den Antrag auf Beratungshilfe ist, dass Sie bei einer öffentlichen Schuldnerberatung keinen Termin in den nächsten sechs Monaten erhalten konnten. Meistens freuen sich öffentliche Schuldnerberatungen über die Entlastung und stellen Ihnen die entsprechende Bescheinigung gerne aus. Für unsere Beratung und Begleitung Ihrer Insolvenz akzeptieren wir auch eine Ratenzahlung.
Ein besonders wichtiges Prinzip bei unserer Beratung und Begleitung Ihrer Insolvenz ist die Preistransparenz. Sie müssen keine versteckten Kosten befürchten, unsere Preise sind festpreise. Wir berechnen auch nicht nach Arbeitsstunden, selbst wenn Ihr individueller Fall sich besonders schwierig entwickeln sollte. Wir begleiten Sie unter allen Umständen, bis Ihre Ziele in der Insolvenz erreicht sind. Unsere Preise richten sich nach den Kriterien
Anzahl der Gläubiger?
Anzahl der Immobilien?
Diese Kriterien stehen von Anfang an fest, daher entstehen keine nachträglichen Preissteigerungen. Mit einem Beratungshilfeschein begleiten wir Ihre Insolvenz für Sie kostenfrei.
Kosten der Insolvenz einer GmbH oder UG
Bei der Insolvenz einer GmbH oder UG gibt es keine Möglichkeit zur Stundung der Verfahrenskosten. Sollte das Vermögen der Gesellschaft nicht ausreichen, um die Verfahrenskosten zu decken, wird der Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen. Die Kosten der Insolvenz einer GmbH oder UG richten sich nach dem Wert der Insolvenzmasse. Daher ist stets eine individuelle Betrachtung Ihres Einzelfalles notwendig, bevor die Kosten beziffert werden können.
Wir empfehlen Ihnen, Beratungshilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie die Gebühren sonst nicht tragen können. Für den Antrag auf Beratungshilfe ist es förderlich, wenn Ihnen eine öffentliche Schuldnerberatung eine schriftlich Bestätigung ausstellt, dass Sie auf einen Beratungstermin länger als sechs Monate warten müssen. Meistens ist dies kein Problem, denn die öffentlichen Schuldnerberatungen freuen sich meistens über die Entlastung. Grundsätzlich bieten wir Ihnen für unsere Beauftragung bei der Verbraucherinsolvenz auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung.
Pfändungstabelle und Pfändungsfreigrenzen
Eine der größten Belastungen im Rahmen der Schuldensituation ist die Pfändung des eigenen Einkommens. Die damit einhergehende Beeinträchtigung des Alltags ist immens. Viele Betroffene fürchten nach einer Pfändung des Arbeits- oder Sozialeinkommens um ihren Lebensunterhalt. Viele müssen auch für ihre Angehörigen aufkommen. Doch der Gesetzgeber mutet Betroffenen nicht zu, wegen einer Schuldensituation unter das Existenzminimum zu fallen. Um Schuldner vor einer solche Notlage zu bewahren, hat der Gesetzgeber Pfändungsfreibeträge definiert. Diese sind in der Pfändungstabelle festgeschrieben. Der Pfändungsfreibetrag hängt von der Anzahl Ihrer unterhaltsberechtigten Angehörigen sowie Ihrem Nettoeinkommen ab.
Die Pfändungstabelle bestimmt gleichzeitig, wie viel Geld Sie von Ihrem Einkommen während der Wohlverhaltensperiode in der Verbraucherinsolvenz behalten dürfen. Aus der aktuellen Pfändungstabelle 2017 können Sie ablesen, wie viel von Ihrem Einkommen Sie bei einer Pfändung oder im Insolvenzverfahren behalten können. Hier lesen Sie mehr zur Pfändungstabelle 2017.
Pfändungsrechner - Pfändungsfreigrenzen jetzt individuell berechnen
Insolvenz Tipps
Die Anmeldung der Insolvenz bietet eine praktikable Möglichkeit, der Schuldensituation zu entkommen und sich Ihrer Schulden zu entledigen. Wir geben Ihnen mit unserer Erfahrung hilfreiche Ratschläge bei der erfolgreichen Entschuldung. Als spezialisierte Kanzlei sind wir Experten beim Thema Insolvenz. Wir haben in Kurzform für Sie unsere 11 Tipps zusammengefasst:
Prüfen Sie, ob Ihre Verbindlichkeiten noch zu beherrschen sind
Überdenken Sie einen außergerichtlichen Vergleich
Sammeln und ordnen Sie die Gläubiger-Korrespondenz
Eröffnen Sie ein P-Konto
Stellen Sie alle Zahlungen an die Gläubiger ein
Gehen Sie keine weiteren Verbindlichkeiten ein
Sichern Sie Ihr vorhandenes Vermögen
Nehmen Sie sich anwaltliche Beratung für die Verbraucherinsolvenz
Verheimlichen Sie keine Vermögensbestandteile
Falls notwendig, leisten Sie den Offenbarungseid
Pflegen Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Insolvenzverwalter
Hier können Sie Ergänzungen zu unseren 11 Tipps zur Entschuldung durch eine Insolvenz nachlesen.
Antrag auf Eröffnung der Insolvenz – wir unterstützen Sie dabei
Gerne kann unsere Kanzlei Sie dabei unterstützen, ein Verbraucherinsolvenzverfahren einzuleiten. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.
Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Verbraucherinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.
Insolvenz Unterlagen zum Download
Ihre Fragen und unsere Antworten zur Insolvenz
Gerne können Sie sich an der Diskussion beteiligen: Unsere Antworten auf Ihre Fragen zur Insolvenz sehen Sie weiter unten
unterhaltspflichtige person ehefrau
18 Feb 2020/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
hallo , befinde mich in der privatinsolvenz und ab 6 2019 bekomme ich rente betrieblich und gesetzlich ca 2750 euro netto. der insolvenzverwalter erkennt die abhaeniggjkeit meiner verheirateten ehefrau nicht an und verlangt den vollabzug laut pfaendungstabelle. er erfragt wovon meine ehefrau davor gelebt hat ,meine frau hat in deutschland keine bezuege seit 2000 aber […]
Verhinderungspflege im Insolvenzverfahren
16 Feb 2020/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo Das das Pflegegeld nicht in die Insolvenz fliesst ist bekannt. Wie verhält es sich mit Zahlungen der Verhinderungspflege, welche ja an die Ersatzpflege weitergegeben wurde und nachträglich erst von der Krankenkasse vergütet werden. Die Zahlungen stehen natürlich im Kontoauszug welcher in Abständen vorgelegt wird um „Einnahmen“ zu „überwachen“. Zählen denn die Verhinderungspflege Zahlungen zu […]
Schadensersatz als Einnahme
15 Feb 2020/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin im 3. Jahr meiner Insolvenz. Ich habe mein Auto „rausgekauft“ und die letze Rate im November 2019 bezahlt. Vor 2 Tagen ist jemand in mein parkendes Auto gefahren und jetzt ist es ein wirtschaftlicher Totalschaden. Muss ich den Betrag, den ich von der gegnerischen Versicherung erstattet bekomme als Einnahme angeben und ist […]
Kontopfändung trotz Wohlverhaltensphase.
11 Feb 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin so ziemlich am Ende der Wohlverhaltensphase und warte eigentlich nur noch auf den Beschluß des Gericht. Nun habe ich bedingt durch Rückzahlung einer Kaution erfahren, das immer noch eine Kontpfändung von Seiten des Finanzamt besteht und die Bank die Kaution zurückhält bis die Pfändung aufgehoben ist. Von Seiten […]
Pflichtteil/Kind des Erblassers
08 Feb 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Erbe ist Auszahlungsunfähig und hat Insolvenz angemeldet. Muss ich als Pflichtteilnehmer die Gerichts und Insolvenzkosten mittragen.
Neugeborenes Kind während Priv. Inso. Pfändungsfreigrenze erhöhen
07 Feb 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich befinde mich momentan in einem Privat-Insolvenzverfahren. Nun wurde meine Tochter zur Welt gebracht und ich möchte meine Pfändungsfreigrenze erhöhen lassen. Wie muss man hier vorgehen? Muss ich einen Antrag bei meinem Insolvenzverwalter stellen oder bei dem Amtsgericht (Insolvenzgericht)? Gibt es hierzu Formulare oder wird dies Formlos mit der Geburtsurkunde gestellt? […]
06 Feb 2020/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, über einen Immobilienmakler möchte ich eine Immoblie erwerben. Verkäufer ist eine Immobilien GmbH. Die Immobilien GmbH ist insolvent. Aktuell warte ich auf den Notartermin, werde aber immer wieder vertröstet mit dem Argument, es ist nicht geklärt, wer mit mir den Kaufvertrag unterschreibt – der Insolvenzverwalter oder der Geschäftsführer der GmbH. […]
P-Konto bei Privatinsolvenz obsolet?
05 Feb 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich seit November 2018 in Privatinsolvenz und damit in der Wohlverhaltensphase. Aktuell besitze ich ein P-Konto bei meiner Hausbank. Ich habe eine Lohnpfändung, sodass der pfändbare Anteil direkt von meinem Arbeitgeber an den Verwalter abgeführt wird. Durch das P-Konto habe ich nun das Problem, dass ich nicht auf […]
Einmalzahlung der 35% über Leihgabe
04 Feb 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, im Juni dieses Jahres werde ich das 3. Jahr des privaten Insolvenzverfahrens abschließen und strebe an, eine Restschuldbefreiung nach 3 Jahren zu beantragen. Bisher wurden nur die Anwaltkosten beglichen. Ich habe evtl. die Möglichkeit 35% meines Schuldenbetrages (3.100) und die Gerichtskosten (ca. 924) über eine private finanzielle Unterstützung eines Freundes in einer Einmalzahlung […]
Hallo,ich bin seit 2 Jahren in der privatinsolvenz und bin auf Arbeit eine Position höher gestiegen. Mein Chef möchte mir gerne eine pämie zahlen….kann er das so einfach und muss ich das Geld dann abgeben oder darf ich es behalten?
vorzeitige Löschung bei der Schufa ?
Ich habe meine Restschuldbefreiung am 1.11.18 erhalten . Nach meinenen Informationen wird der Eintrag erst am 1.11.21 von der Schufa gelöscht. Gibt es eine Möglichkeit den Eintrag zum Jahresende 2020 löschen zu lassen?
Ich besitze bereits seit 1996 die Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO, das Gewerbe habe ich allerdings vor 12 Jahren abgemeldet. Jetzt möchte wieder als Immobilienmakler tätig werden und ein Gewerbe anmelden. Kann mir dies vom Gewerbeamt verweigert werden, weil ich vor 5 Jahren Privatinsolvenz anmelden musste und much jetzt in der Wohlverhaltensphase zur Restschuldbefreiung befinde?
Bei Gewerbetreibenden nach Kleinunternehmerregelung welche Kosten/Gebühren fallen bei einer Insolvenz insgesamt (auch für Ihre Kanzlei) an? Danke für Ihre Antwort.
04 Feb 2020/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
unsere Forderungen an Schürmann & Hilleke wurden vom Gericht und Insolvenzverwalter in Höhe von ca. €150.000,– anerkannt., außerdem wurde eine Quote in Aussicht gestellt. Seit 2 Jahren wird der Termin ständig verschoben, letzte Auskunft – Abschluss des Verfahrens Mitte 2020. Müssen wir als Gläubiger diese Terminverschiebungen akzeptieren ,? bzw. haben wir ein Recht auf zügige […]
01 Feb 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, ich befinde mich seit Mitte 2019 in der Privatinsolvenz. Ich bin verheiratet. Meine Ehefrau verdient ihr eigenes Einkommen. Mehr als ich. Die Kosten des Insolvenzverfahrens wurden mir gestundet. Begründung: Ich schulde meiner Ehefrau aufgrund einer Bürgschaft und abgetretenen Sicherheiten, die verwertet wurden, nachweislich ca. 40.000 Euro. Meine Unterhaltspflicht gegenüber meiner Ehefrau wurde offensichtlich […]
30 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Bin gerade in Insolvenz gegangen. Bin seit knapp 12 Jahren in Erwerbsminderungsrente wurde immer wieder verlängert läuft jetzt noch knapp 2 Jahre dann entweder wieder 3 Jahre verlängert oder unbefristet.Bin 54 Jahre alt. Meine Frage lautet.Bekommt der Insolvenzverwalter von Ärzten oder Kliniken -Rentenanstalt auskunft über meinen Gesundheitszustand?
Hallo ich bin mitten im Privatinsolvenzverfahren und habe einen Sohn, der vor hat arbeiten zu gehen und noch bei mir lebt. Wird sein Lohn dann bei mir angerechnet? Danke
28 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich bin gerade in Privatinsolvenz gegangen. Auf mich ist ein Auto zugelassen,also ich stehe als Halter auch im Brief. Gekauft hat es aber die Schwiegermutter. Kaufvertrag lautet auch auf sie. Sie hat sich ein Kredit bei einer Bank geholt,das Auto in Bar bezahlt und den Brief als Sicherheit der Bank gegeben.Ich durfte als Halter eingetragen […]
Ist Unterhalt von der Unterhaltsvorschusskasse pfändbar?
Hallo, Ich befinde mich gerade frisch in der PI. Leider habe ich Probleme mit meinem Geld. Ich bin alleinerziehend, erhalte demnach Kindergeld und mein Gehalt liegt auch unterster Pfandungsfreigrenze, zusätzlich erhalte ich noch vom Jugendamt Ungerhaltsvorschuss. Doch dieser wird mich angerechnet und steht mir nicht zu Verfügung? Ich weiß nicht mehr weiter denn ich dachte […]
Privatinsolvenz Fragen Wohlverhalten
26 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich befinde mich in der PI und in der Wohlverhaltensphase. Leider habe ich Probleme mit meinen IV. Anfang des Jahres war ich Krankgeschrieben habe dann einen Job angenommen aber in der Probezeit meine Kündigung erhalten. Nach 2 Monaten habe ich wieder einen neuen Job bekommen aber bin zum Endes des […]
24 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, Person XY befindet sich seit 2018 in der Verbraucherinsolvenz. Es bestand keine Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärungen. Person XY gibt diese für 2015-2018 im Jahr 2019 freiwillig ab. Der Treuhänder hat die Abgabe Person XY überlassen und die Steuererklärungen nicht unterzeichnet. Für alle Jahre erhält Person XY eine kleine Steuererstattung. […]
23 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Haben beide im Januar Insolvenz angemeldet.Jetzt meine Frage. Dürfen wir im Juli in Urlaub fahren? Der Urlaub wurde von unser Tochter bezahlt und sie gibt uns auch das Geld für dort.Oder spricht da etwas dagegen?
Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich privat Insolvenz anmelde, kann ich trotzdem eine Kapitalgesellschaft besitzen, als Gesellschafter und Geschäftsführer? Was bedeutet das für das Kapital auf dem Geschäftskonto? Kann das gepfändet werden ? Besten Dank im voraus, mit freundlichen Grüßen, V.Scholten
22 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Darf der Insolvenzverwalter das P-Konto gesperrten lassen obwohl nur Rente in Höhe von 800 pro Monat kommt?
bankvollmacht privatinsolvenz
22 Jan 2020/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
ich besitze eine bankvollmacht über das konto meiner mutter. ich hebe einmal pro monat geld für ihre einkäufe ab, da sie nicht mehr aus dem haus geht. nun wurde bei mir die verfahrenseröffnung zur privatinsolvenz begonnen. hat die bankvollmacht konsequenzen? Ich habe selbst ein pkonto.
21 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, Bin in Erwerbsminderungsrente bekomme 795 Euro Rente.Ich bin verheiratet und habe Insolvenz beantragt.Jetzt meine Frage. Ich liege ja unter der Pfändungsfreigrenze. Von meinem Konto überweise ich für meine Schwiegermutter 2 Raten für Kreditkarten.Kreditkarten laufen auf meine Schwiegermutter. Die Tage kommt der Insolvenzverwalter und möchte Auszüge der letzten 6 Monate. Kann ich mit meinen pfändfreien […]
Geldzahlungen von Dritten in der Privatinsolvenz
Eine Tochter von mir beantragt die Privatinsolvenz. Ist es gesetzeswidrig während dieser Zeit z.B. monatliche Barzuschüsse zu geben oder die Übernahme der Mietkosten direkt gegenüber dem Vermieter vorzunehmen? Damit könnte sich m.E. das zur Verfügung stehende Einkommen erhöhen, ohne dass die Gläubiger befriedigt werden könnten.
Frahe zum Konto. Habe Privatinsolvenz beantragt und Freitag kommt der Insolvenzverwalter zu mir Nachhause der will Kontoauszüge der letzten 6 Monaten. Ist es ein Problem weil von meinem Konto gehen 2 Kreditkartenraten jeden Monat ab.Die Kreditkarten sind von meiner Schwiegermutter.Kann der Insolvenzverwalter deshalb Probleme machen?Ic
Sparen Wohlverhaltensphase
18 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, ich habe eine Frage zum Thema Sparplan über ETF Fondsparen mit Hilfe von Robo Advisor Anbietern wie OSCAR. Meine Frage bezieht sich darauf ob ich ein Depot über diese Anbieter eröffnen lassen darf, ohne mir die Genehmigung des Insolvenzverwalters einzuholen. Da es mir nur darum geht Geld zu sparen […]
Ich hatte 2012 mit der Privatinsolvenz angefangen und hatte bis Ende Dezember 2018 jeden Monat an meine Gläubiger bezahlt. Ich hatte niemanden vergessen. Alle anderen Gläubiger haben auf die Restschulden verzichtet. Während einer der Gläubiger jetzt noch einmal die gleiche Summe fordert, die ich bezahlt hatte. Allerdings habe ich keine Restschuldbefreiung beantragt, da mir das […]
16 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne in einer Genossenschaftswohnung und habe anstelle einer Mietsicherheit für 900 Euro Genossenschaftsanteile erworben. Als ich in die Privatinsolvenz ging, war das für meine Insolvenzverwalterin ok und die 900 Euro wurden nicht angegriffen. Nun fand ein Vermieterwechsel statt und die neue Wohnungsgenossenschaft möchte nur 520 Euro. Ich habe meine […]
Versorgungsunterbrechung Gasanschluss
14 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Auf Grund einer fehlerhaften endabrechnung aus 2018, die ich bis dato nicht anerkannt und deshalb immerwieder reklamierte, wurde mir die Gasversorgung eingestellt. Seid Wochen steht nun aber schon fest, ich gehe in die private Insolvenz und der Antrag wird kommenden Monat gestellt. Die Forderung des Energiekonzern sind dort mit aufgelistet und gehen somit in die […]
13 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Wenn ich während der Wohlverhaltens Phase Rentenbträge nachgezahlt bekomme darf der Insolvenzverwalter dieses Geld mit denGläubigern verrechnen?
Beziehung zwischen Gläubiger und Schuldner
10 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, kann mir evtl. jemand darüber Auskunft geben, ob während einer Privatinsolvez eine Beziehung (Lebensgemeinschaft) zwischen Schuldner und einem der Gläubiger möglich ist, ohne die Insolvenz zu gefähreden (inklusive gemeinsamer Wohnung)? Oder könnte dies zum Scheitern der Privatinsolvenz führen (z.B. wegen der Vermutung dieser Gläubiger würde evtl. bevorteilt)? Vielen Dank für eine Antwort!
10 Jan 2020/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Guten Tag, habe ich ein Recht darauf den Bericht des Insolvenzverwalters des Termines einsehen zu können? Viele Grüße
Privatinsolvenz Anforderung Kontoauszüge
Hallo Meine Frage ist dass üblich das ein Insolvenzverwalter Kontoauszüge der letzten 4 Jahre braucht? Lg
Nach dre Restschuldbefreiung
06 Jan 2020/3 Kommentare/in Privatinsolvenz
Mein Mann und ich haben Im Dezember Restschuldbefreiung erhalten. Kosten für Insolvenzverwalter wurde aus der Masse bedient. Mit welchen Kosten muss ich noch rechnen? Da mein Mann gerade gestorben ist muss ich seine Kosten auch zahlen.Hatten nur einen Gläubiger wegen Schrottimobilie. Antwort wäre toll. Danke
03 Jan 2020/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrter Herr RA Ghendler, ich habe Probleme mit der Zuordnung Beginn der Insolvenz. Am 23.10.2017 wurde die Insolvenz eröffnet, am Am 01.08.2018 erging der Beschluss zur Berechnung mit Wirkung zum Dezember 2017. Die Insolvenzverwaltung hat den Anspruch ab 01/2018 zur Zahlung gestellt. Da die Auszahlung des Einkommens vor Forderung erfolgte, Wurde die erste Rate […]
26 Dez 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz. Ich arbeite im Restaurant meiner Eltern als Restaurantfachfrau und mein Gehalt liegt unter der pfändbaren Grenze. Der Treuhänder hat nun die Gläubiger dazu angehalten, beim Insolvenzgericht zu beantragen, dass mir die Restschuldbefreiung verwehrt wird. Kann ich gezwungen werden, den elterlichen Betrieb zu […]
21 Dez 2019/2 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin seit August 2019 in der Privatinsolvenz, ich bin berufstätig und benötige für die Fahrt zur Arbeit einen PKW, da ich sonst nicht rechtzeitig zum Schichtbeginn erscheine. Auf diesen PKW läuft eine Finanzierung, welche ich in Absprache mit dem Insolvenzverwalter aber weiterhin regelmäßig zahle. Daraufhin hat der Insolvenzverwalter das Auto aus der Insolvenzmasse […]
21 Dez 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe Ihre Seite im Netz gefunden und spiele mit dem Gedanken in eine Insolvenz zu gehen da ich zeitnah meinen Job verlieren werde und somit meine Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Schulden ca 93.000euro Gläubiger grob 9 Dies sind aber nur grobe Schätzungen Meine Frage muss ich in eine […]
Beginn der wohlverhaltensphase
18 Dez 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Gilt die Wohlverhaltensphase bereits ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder erst nach Aufhebung des Verfahrens? Vorab vielen Dank.
Insolvenz und eingeschränkte Leistung KK
15 Dez 2019/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Ich war bis 10/17 selbständig und befinde mich seitdem in einem Angestelltenverhältnis. Aus dem Zeitraum der Selbständigkeit rühren unter anderm Schulden bei der GKV (freiwillige Versicherung) und der eingeschränkte Leistungsanspruch. Seit Juni 2019 bin ich in der Privatinsolvenz. Welche Möglichkeiten gibt es um wieder den vollen Versicherungsschutz zu erhalten? Zur Zeit zahle ich bzw. mein […]
10 Dez 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
10 Dez 2019/0 Kommentare/in Regelinsolvenz
Können Forderungen noch gestellt werden wenn eine GmbH Insolvenz beendet ist ?
wohlverhaltensphase und Untethalt
07 Dez 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich befinde mich im 4.Jahr der Wohlverhaltensphase und habe mich von meinen Mann getrennt! Nun soll ich Trennungsunterhalt bekommen. Zählt dieser als Einkommen und ist pfändbar? Muss ich meinen Insolvenzverwalter über den Erhalt informieren? Mit freundlichen Grüßen S.Haslauer
28 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Bin seit 2016 aus der Insolvenz. Aber jedes Jahr kommt ein Gläubiger der sber in der Insolvenz mit drinnen ist und schickt einen Gerichtsvollzieher zur Eidesstattlichen Versicherung. Darf er das.?Es war doch in der Insolvenz drinnen und er fordert immer noch. Wäre nett kurz Info zu bekommen ob dieses rechtens ist.
24 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, vielen Dank für die schnelle und gute Auskunft. Eine Frage hätte ich noch: Kann man etwas dagegen tun, dass der Verwalter das Verfahren unnötig offen hält? Heisst das, er kann es solange offen halten wie er will, sodass ich theoretisch auch 6 Jahre lang zurück zahle und gar nicht zu dazu komme nach 3 […]
Privatinsolvenz & Nießbrauchrecht
23 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, von meinem Partner die Tante, würde mir gerne das Nießbrauchracht auf Ihr Grunstück einräumen. Allerdings stehe ich kurz vor der Privatinsolvenz, wäre es denn trotzdem möglich ? Danke VG
vorweggenommene Erbschaft
21 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich bin in der Wohlverhaltensphase.Schuldensumme gesamt ca. 38.000 €. Ich habe eine Schwester, die mein Elternhaus übernehmen möchte, obwohl meine Mutter noch lebt. Diesse ist allerdings bereit auf das Haus zu verzichten. Haus steht auf dem flachen Land und ist extrem sanierungsbedürftig. Meine Schwester wäre bereits mir 45.000 € zu bezahlen. Wird der Treuhänder das […]
Privatinsolvenz verkürzt auf 3 Jahre
19 Nov 2019/1 Kommentar/in Regelinsolvenz
Guten Tag , Ich habe mal eine Frage ! Ich bin seit dem 1.12.2016 in der Privatinsolvenz . Meine Schulden belaufen sich auf 27309€ Ich würde gerne im Januar 2020 einen Antrag auf verkürzung Stellen ! Ist dies möglich ? Ich habe bis zum Dez 2019 9531€ gezahlt und mein Vater würde den rest bezahlen […]
18 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Abend, Darf man in der Wohlverhaltensphase eine Zahnzusatzversicherung abschließen? Wenn ja, muß ich dem Insolvenzverwalter dann das überwiesene Geld, das für eine Zahnbehandlung ist, melden? Danke im voraus ICKE
15 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag. Ich bin Schweizer und wohne in Deutschland. Habe keinen Zweitwohnsitz in der Schweiz. Mein Gläubiger wohnt in der Schweiz. Hier in Deutschland hatte ich bereits eine Lohnpfändung. Wie verhält sich das mit der Privatinsolvenz wenn ich als Grenzgänger in der Schweiz arbeite?
13 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag ich möchte gerne eine Privatinsolvenz anmelden.Ich habe jedoch kein eigenes Einkommen da ich keine Rente oder andere Stattliche Leistung erhalte. Der Unterhalt wird durch das Gehalt meiner Ehefrau sichergestellt. Ich selber bin aufgrund einer Erkrankung im Pflege grad 2. kann ich einen Antrag auf Inso stellen?
12 Nov 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, Ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase und besitze ein Auto. Nun meine Frage: Dürfte ich das Auto meines 21jährigen Sohnes noch auf mich anmelden. Für ihn wäre dann wohl die Versicherung billiger. Vielen Dank für ihre Antwort
Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Insolvenz: Bundesweite anwaltliche Beratung in der Insolvenz nach § 305 InsO“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

References: § 305
 § 305
 § 15
 § 304
 § 15
 § 305
 § 295
 § 302
 § 290
 § 15
 § 34
 § 305