Source: https://www.dtad.de/details/Rechnungslegung_und_pruefung_64283_Darmstadt-5997372_3
Timestamp: 2018-04-25 20:46:52+00:00

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Ausschreibung - Rechnungslegung und -prüfung in Darmstadt (ID:5997372)
> DTAD-ID: 5997372
Prüfungsthema: 162. Vergleichende Prüfung „Asylverfahren 2012“. Die 162. Vergleichende Prüfung „Asylverfahren 2012“ richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993 (GVBl. I S. 708). Prüfungsinhalt sind die Leistungen der ausgewählten Landkreise nach den Vorschriften für die Aufnahme von Asylbewerbern. Nach Art. 16a GG genießen politisch Verfolgte in Deutschland Asylrecht. Die Ausgestaltung dieses Rechts ist u.a. in dem Asylverfahrensgesetz, dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie dem Landesaufnahmegesetz mit den entsprechenden Durchführungsverordnungen geregelt. Nach § 1 der Durchführungsverordnung wird den Kreisen und kreisfreien Städten die Erfüllung der Aufgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AslbLG) als Weisungsaufgabe übertragen. Die Prüfung richtet sich nach dem ÜPKKG. Die Überörtliche Prüfung hat danach festzustellen, ob die Verwaltung rechtmäßig, sachgerecht und wirtschaftlich geführt wird. Der Auftragnehmer hat aufbauend auf den aus den kommunalen Unterlagen gewonnenen Erkenntnissen Sachverhalte darzustellen, Bewertungen abzuleiten und Empfehlungen vorzulegen. Nachfolgende Themen sollen bewertend in den Prüfungsauftrag einbezogen werden: — Fachliche Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich Asyl, — Beachtung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften, — Aufbau- und Ablauforganisation der Aufgabenwahrnehmung im Bereich Asyl, — Eingesetzte IT-Systeme und Verfahren im Bereich Asyl, — Personalausstattung hinsichtlich Quantität und Qualifikation, — Struktur der Asylbewerber, — Wirtschaftlichkeit der Aufgabenwahrnehmung, — Maßnahmen zur Prävention doloser Handlungen. Zur Bearbeitung des Auftrags sind neben allgemeinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts erforderlich. Zudem bedarf es Kenntnisse im Bereich Asyl. Sechs vergleichend zu prüfende Körperschaften: Main-Taunus-Kreis, Landkreis Fulda, Landkreis Gießen, Rheingau-Taunus-Kreis, Vogelsbergkreis, Werra-Meißner-Kreis.
Org. Dok.-Nr: 92991-2011
Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften Eschollbrücker Straße 27 Kontakt: Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften z. H. ORechnR'in Weyell 64295 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 6151381-260 Fax +49 6151381-255 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.rechnungshof-hessen.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Prüfungsthema: 162. Vergleichende Prüfung „Asylverfahren 2012“.
Die 162. Vergleichende Prüfung „Asylverfahren 2012“ richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993 (GVBl. I S. 708). Prüfungsinhalt sind die Leistungen der ausgewählten Landkreise nach den Vorschriften für die Aufnahme von Asylbewerbern. Nach Art. 16a GG genießen politisch Verfolgte in Deutschland Asylrecht. Die Ausgestaltung dieses Rechts ist u.a. in dem Asylverfahrensgesetz, dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie dem Landesaufnahmegesetz mit den entsprechenden Durchführungsverordnungen geregelt. Nach § 1 der Durchführungsverordnung wird den Kreisen und kreisfreien Städten die Erfüllung der Aufgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AslbLG) als Weisungsaufgabe übertragen. Die Prüfung richtet sich nach dem ÜPKKG. Die Überörtliche Prüfung hat danach festzustellen, ob die Verwaltung rechtmäßig, sachgerecht und wirtschaftlich geführt wird. Der Auftragnehmer hat aufbauend auf den aus den kommunalen Unterlagen gewonnenen Erkenntnissen Sachverhalte darzustellen, Bewertungen abzuleiten und Empfehlungen vorzulegen. Nachfolgende Themen sollen bewertend in den Prüfungsauftrag einbezogen werden: — Fachliche Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich Asyl, — Beachtung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften, — Aufbau- und Ablauforganisation der Aufgabenwahrnehmung im Bereich Asyl, — Eingesetzte IT-Systeme und Verfahren im Bereich Asyl, — Personalausstattung hinsichtlich Quantität und Qualifikation, — Struktur der Asylbewerber, — Wirtschaftlichkeit der Aufgabenwahrnehmung, — Maßnahmen zur Prävention doloser Handlungen. Zur Bearbeitung des Auftrags sind neben allgemeinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts erforderlich. Zudem bedarf es Kenntnisse im Bereich Asyl. Sechs vergleichend zu prüfende Körperschaften: Main-Taunus-Kreis, Landkreis Fulda, Landkreis Gießen, Rheingau-Taunus-Kreis, Vogelsbergkreis, Werra-Meißner-Kreis.
Pilotprüfung bei einer Körperschaft und Vergleichende Prüfung bei 6 Körperschaften. ohne MwSt. 227 000,00 EUR
Beginn: 31.10.2011. Ende: 31.10.2013 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
Bei Vertragsschluss muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 200 000 EUR für Vermögensschäden nachgewiesen werden. Nach Ausübung der Option ist sie auf 2 500 000 EUR aufzustocken.
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Der Auftrag wird zu einem Pauschalpreis von 280 000 EUR einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe und aller Nebenkosten vergeben. Auf die Pilotprüfung entfallen 80 000 EUR, Zahlung in 2 Raten, auf die Vergleichende Prüfung 160 000 EUR, Zahlung in 4 Raten und auf den Gesamtbericht (Schlussrechnung) 40 000 EUR.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Angaben und Formalitäten nach Ziffern III.2.1) bis einschließlich III.2.3) sind innerhalb der Frist nach Ziffer IV.3.4) schriftlich vorzulegen. Bei Angaben und Formalitäten Dritter reichen unbeglaubigte Kopien. Ausländische Bieter haben vergleichbare Nachweise abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gem. § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern. Das Recht des Auftraggebers zum Ausschluss eines Bewerbers bleibt unberührt. Um die Vollständigkeit der geforderten Angaben und Formalitäten sicherzustellen, bietet sich an, für jede Angabe und jede Formalität ein separates Blatt anzulegen. Stehen den geforderten Angaben und Formalitäten rechtliche Gründe entgegen, hat der Bewerber diese ausdrücklich zu benennen. Sein Schweigen geht zu seinen Lasten im Sinne fehlender Angaben und Formalitäten. — Auskunft, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (vgl. § 4 Abs. 2 VOF) (Bewertungsfaktor 1), — Auskunft, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen (vgl. § 4 Abs. 2 VOF) (Bewertungsfaktor 2), — Namen und berufliche Qualifikation aller Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen (§ 4 Abs. 3 VOF), — Nachweis der Berufszulassung oder Studiennachweise sowie Nachweis der beruflichen Befähigung (Lebensläufe) und Angabe über Verfügbarkeit für die Zeit der Leistungserbringung für (vgl. §§ 5 Abs. 5 lit. a) und lit. c) VOF): (Bewertungsfaktor 3) —— Gesamtverantwortliche Person, —— Projektleitung, —— Stellvertretende Projektleitung, —— Verantwortliche Person für das Qualitätsmanagement. — Eigenerklärung zur jährlichen mittleren Zahl der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren (vgl. § 5 Abs. 5 lit. d) VOF) (Bewertungsfaktor 1), — Eigenerklärung, dass keine Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 VOF und keine/oder welche Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 lit. a) bis d) VOF vorliegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 1 200 000 EUR [Haftungssumme der Pilotprüfung] (siehe oben, Ziffer III.1.1) mit dem Bewerber oder — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 1 200 000 EUR [Haftungssumme der Pilotprüfung] (siehe oben, Ziffer III.1.1) durch aktuellen Versicherungsschein (vgl. § 5 Abs. 4 lit. a) VOF), — Eigenerklärung über Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (vgl. § 5 Abs. 4 lit. c) VOF) (Bewertungsfaktor 2), — Referenzliste mit wesentlichen erbrachten Leistungen in den letzten 3 Jahren (vgl. § 5 Abs. 5 lit. b) VOF) mit folgenden Eigenerklärungen (Bewertungsfaktor 2): —— Auftraggeber, —— Dienstleistungen, —— Leistungszeit. — verbindliche Telefaxnummer für das Verhandlungsverfahren.
K 80.11.04
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 27.5.2011
— Ergänzende Unterlage ist das Vertragsmuster einschließlich der Anlagen, das an die für die Verhandlung ausgewählten Bewerber herausgegeben wird, — Angebote/Teilnahmeanträge sind im verschlossenen Umschlag zuzuleiten und mit dem Vermerk „Teilnahmeantrag für die Vergleichende Prüfung „Asylverfahren 2012“ zu versehen, — Bindefrist des Angebots: 29.2.2012, — Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung ganz oder teilweise aufzuheben, — Ausschreibung unter Vorbehalt der Landeshaushalte 2012 und 2013.
E-Mail: uepkk@rechnungshof.hessen.de (kein Zugang für elektronische Dokumente).
Wilhelminenstraße 1–3 (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt)
Rechnungslegung und -prüfung 26.05.2011 Ergänzungsmeldung

References: Art. 16
 § 1
 Art. 16
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 § 5
 § 4
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