Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%2027/07
Timestamp: 2013-05-25 22:43:41+00:00

Document:
Rechtsprechung: VIII ZR 27/07
Rechtsprechung BGH, 20.02.2008 - VIII ZR 27/07 Volltextver�ffentlichungen (10)
BGB � 556 Abs. 3 Satz 1; ZPO � 138 Abs. 2
BGB �� 242, 259, 556 III 1; ZPO � 138 II; BetrKV � 2 Nrn. 11, 14; II. BerechnungsVO Anl. 3 zu � 27 Nr. 14; HeizkostenVO � 7Zur Aufschl�sselung der Position "Hauswartkosten" in Betriebskostenabrechnung / Sch�tzung von Heizungsstrom [Mietrecht // Betriebskostenabrechnung; Umlagef�higkeit; Hauswartkosten; Abflussprinzip; Heizkosten; Heizungsstrom ]
Betriebskosten - Hausmeisterkosten und Heizungsanlagenkosten
Betriebskostenabrechnung - Leistungsprinzip und Abflussprinzip
Zuordnung der Betriebskosten zu bestimmten Abrechnungszeitr�umen; Zul�ssigkeit des sog. Abflussprinzips
Mietrecht - Betriebskosten: Abflussprinzip zul�ssig?
T�tigkeiten des Hausmeisters m�ssen detailliert aufgef�hrt werden
Ist die Betriebskostenabrechung nach dem Abflussprinzip zul�ssig?
Betriebskosten: Ist f�r den Betriebsstrom der Heizung eine pauschale Sch�tzung zul�ssig? Wer ist darlegungspflichtig?
Darlegungslast und Hauswartkosten: Wer muss die nicht-umlegbaren Kostenanteile wie genau darlegen?
Ein Vermieter muss die Hausmeisterkosten in der Betriebskostenabrechnung konkretisieren
Betriebskostenabrechung nach dem Abflussprinzip und Hauswartkosten
Aufschl�sseln der Position "Hauswartkosten" in Betriebskostenabrechnung - Sch�tzung von Heizungsstrom
Sch�tzgrundlagen f�r die Aufteilung von Hausmeisterkosten
Zur Notwendigkeit der Aufschl�sselung der Kostenposition "Hauswartkosten" in einer Nebenkostenabrechnung sowie zur Sch�tzung von Heizungsstrom
Pauschalabzug Hauswartkosten, Abflussprinzip
Anforderung an die Aufschl�sselung in der Betriebskostenabrechnung
Noch mehr Rechte
anwaeltin-krueger.de , S. 7 (Leitsatz und Zusammenfassung)
Hausmeisterkosten: nicht alle sind umlagef�hig
Betriebskosten: BGH zur Abrechnung von Hauswartkosten und Stromkosten f�r Heizungsanlage sowie zum Abflussprinzip - Pauschaler Abzug bei Hauswartkosten ist nicht zul�ssig
Angabe von Pauschalbetr�gen und Sch�tzwerten in der Betriebskostenabrechnung (IMR 2008, 186)
Abrechnung von Mietnebenkosten nach dem Abflussprinzip
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.2.2008, Az.: VIII ZR 27/07 (Betriebskostenrechtliches "Abflussprinzip")" von der NJW-Redaktion, original erschienen in: NJW Spezial 2008, 354 - 355.
Kurznachricht zu "Aufschl�sseln der Position "Hauswartkosten" in Betriebskostenabrechnung - Sch�tzung von Heizungsstrom" von RA Rainer Derckx, original erschienen in: NZM 2008, 394 - 395.
Kurznachricht zu "Der Hauswart in der Betriebskostenabrechnung" von RAin Karen Wolbers, original erschienen in: ZMR 2009, 417 - 424.
AG Berlin-Sch�neberg, 01.12.2005 - 2 C 623/04
LG Berlin, 01.12.2006 - 63 S 113/06
NJW 2008, 1801
NZM 2008, 403
ZMR 2008, 691
IMR 2008, 186
Wird zitiert von ... (22) AG Brandenburg, 07.06.2010 - 31 C 210/09 12 Zu den insofern umlagef�higen Kosten f�r den Hauswart/Hausmeister geh�ren somit die Verg�tung, die Sozialbeitr�ge und alle geldwerten (z. B. also auch die Kosten einer unentgeltlich oder zu einer geringeren Miete �berlassenen Hausmeisterwohnung) Personalkosten (incl. evtl. angefallener Umsatzsteuer), die der Vermieter dem Hauswart/Hausmeister f�r seine Arbeit gew�hrt ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff.; AG K�ln , WuM 1997, Seite 273; AG Kleve , WuM 1989, Seite 28;�� K. Wolbers , ZMR 2009, Seiten 417 ff. ), soweit diese ( anders als bei der Gesch�ftsraummiete ; vgl. dazu: BGH , NZM 2010, Seiten 123 ff. = GuT 2010, Seiten 23 ff. = NJW 2010, Seiten 671 ff. = Das Grundeigentum 2010, Seiten 261 ff. = MDR 2010, Seiten 313 ff. = DWW 2010, Seiten 100 ff. = ZMR 2010, Seiten 351 ff.; OLG K�ln , GuT 2008, Seiten 31 ff. = OLG-Report 2008, Seiten 238 ff. = NZM 2008, Seiten 366 ff. = MDR 2008, Seiten 680 f. = NJW-RR 2008, Seiten 752 ff. ) bei einem Wohnungs -Mietvertrag nicht die Instandhaltung , Instandsetzung , Erneuerung , Reparatur , Sch�nheitsreparatur oder die Haus-Verwaltung betrifft ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff. ; LG Frankfurt/Main , WuM 1996, Seiten 561 f. = NJWE-MietR 1996, Seite 267; AG Pankow-Wei�ensee , Das Grundeigentum 2009, Seite 57; K. Wolbers , ZMR 2009, Seiten 417 ff.; Dr. W. Hinz , NZM 2009, Seiten 97 ff.; � 2 Nr. 14 Halbsatz 1 der Betriebskostenverordnung).17 Der Vermieter muss aus diesem Grunde die Personalkosten der umlagef�higen Hauswartst�tigkeit einerseits und die nicht umlagef�higen Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Instandsetzungspersonalkosten sowie Reparaturkosten andererseits nachvollziehbar in einer Betriebskostenabrechnung einzeln aufschl�sseln, wenn derartige, nicht umlagef�hige Kosten auch tats�chlich Bestandteil der "Hausmeisterkosten" sind, so dass in einem solchen Fall die nicht umlagef�higen Kosten auch herausgerechnet werden m�ssen ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff.; VerfG Brandenburg , Beschluss vom 18.03.2010, Az.: VfGBbg 21/09; OLG Karlsruhe , ZMR 2009, Seiten 849 ff.; LG Potsdam , Urteil vom 04.12.2008, Az.: 11 S 29/08; LG Potsdam , SchlHA 2005, Seite 183 = Das Grundeigentum 2003, Seite 743 = WuM 2006, Seite 110; LG Neuruppin , WuM 2004, Seiten 49 f.; LG Frankfurt/Main , WuM 1996, Seiten 561 f. = NJWE-MietR 1996, Seite 267; K. Wolbers , ZMR 2009, Seiten 417 ff. ).18 Die Darlegungs- und Beweislast trifft nach einhelliger Ansicht insofern auch die Kl�gerseite als Vermieterin ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff.; Dr. W. Hinz , NZM 2009, Seiten 97 ff. ).Entscheidend ist somit der tats�chliche Zeitaufwand des Hauswarts/Hausmeisters f�r die jeweiligen Arbeiten ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff. ; OLG Karlsruhe , ZMR 2009, Seiten 849 ff.; Riecke , WuM 2003, Seiten 663 ff. ).Die Leistungsbeschreibung im Vertrag des Vermieters mit dem Hauswart ist insoweit auch nur ein Indiz f�r den Umfang der umlagef�higen und der nicht umlagef�higen Kosten ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff. ).19 Bei einem pauschalen Vorbringen der Vermieterseite darf sich die Mieterseite zudem auch mit blo�em Bestreiten begn�gen ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff.; BGH , Urteil vom 11. Juli 1995, Az.: X ZR 42/93; Dr. W. Hinz , NZM 2009, Seiten 97 ff. ).Es kommt auch nicht darauf an, ob das Bestreiten der Mieterseite deshalb als unzureichend (� 138 Abs. 2 ZPO) qualifiziert werden k�nnte, weil die Beklagten-/Mieterseite ggf. nicht von ihrem Recht Gebrauch gemacht hat, Einsicht in etwaige Abrechnungsbelege - wie Arbeitszettel, Stundenachweise oder �hnliches - zu nehmen ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff.; Dr. W. Hinz , NZM 2009, Seiten 97 ff. ).Da somit die Kl�gerseite ihre - zwar bestrittene - Forderung hier hinreichend dargelegt (� 138 Abs. 1 ZPO) und zudem auch bewiesen (� 286 ZPO) hat, kann das Gericht den entsprechenden Vortrag von der Kl�gerin auch nunmehr hier zugrunde legen ( BGH , WuM 2008, Seiten 285 ff. = Das Grundeigentum 2008, Seiten 662 ff. = NZM 2008, Seiten 403 f. = NJW 2008, Seiten 1801 ff. = MDR 2008, Seite 737 = MM 2008, Seiten 225 f. = DWW 2008, Seiten 216 ff. = ZMR 2008, Seiten 691 ff.; OLG Karlsruhe , ZMR 2009, Seiten 849 ff. ), so dass die insofern hier noch geltend gemachte Betriebskosten "Hausmeister" auch in vollem Umfang begr�ndet sind, zumal das Gericht auch deren H�he hier unter Ber�cksichtigung der ausgef�hrten T�tigkeiten (Treppenhausreinigung inkl. Keller, Hofreinigung, Bereitstellung der M�lltonnen, Hauswartt�tigkeit und Winterdienst) auch f�r angemessen h�lt (� 287 ZPO; vgl. hierzu auch: Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin , Beschluss vom 20.08.2008, Az.: 204 A/04; OLG Karlsruhe , ZMR 2009, Seiten 849 ff.; LG Berlin , Urteil vom 11.10.2004, Az.: 67 S 42/03 ).
OLG D�sseldorf, 19.10.2009 - 24 U 129/08 Mietrecht - Sind Center-Managementkosten umlagef�hig?Unter diesen Umst�nden war der Beklagte verpflichtet, die Kosten der umlagef�higen Hauswartst�tigkeit einerseits und die nicht umlagef�higen Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten andererseits nachvollziehbar aufzuschl�sseln, so dass die nicht umlagef�higen Kosten herausgerechnet werden k�nnen (vgl. BGH WuM 2008, 285; LG Neuruppin WuM 2004, 49; LG Potsdam WuM 2003, 743).Die Darlegungs- und Beweislast trifft nach einhelliger Ansicht den Vermieter (vgl. BGH WuM 2008, 285;… Schmidt-Futterer/Langenberg, a.a.O., � 556 Rdnr. 185;… Staudinger/Weitemeyer, a.a.O., � 556 Rdnr. 40).Die Vorschrift bezweckt nicht, dem Mieter das Risiko von Darlegungsm�ngeln sowie der Nichterweislichkeit aufzuerlegen, denn es handelt sich durchweg um Umst�nde aus der Sph�re des Vermieters (vgl. BGH WuM 2008, 285).Nicht umlagef�hige Kosten bilden auch keine Ausnahme von der Regel, weil die T�tigkeit des Hauswarts von den vertraglichen Vereinbarungen und ihrer Handhabung im Einzelfall abh�ngt (vgl. BGH WuM 2008, 285).Entscheidend ist n�mlich der tats�chliche Aufwand des Hauswarts f�r die jeweiligen Arbeiten, w�hrend die Leistungsbeschreibung im Vertrag des Vermieters mit dem Hauswart lediglich ein Indiz f�r den Umfang der nicht umlagef�higen Kosten ist (vgl. BGH WuM 2008, 285).Sie k�nnen daher weder Grundlage einer Beweisaufnahme noch einer Sch�tzung sein (vgl. BGH WuM 2008, 285; LG Potsdam WuM 2003, 743; LG Neuruppin WuM 2004, 49).
BGH, 01.02.2012 - VIII ZR 156/11 Mietrecht - Heizkosten: Abrechnung nach dem Abflussprinzip unzul�ssig!Zwar habe der Bundesgerichtshof entschieden, dass grunds�tzlich auch verbrauchsabh�ngige Betriebskosten nach dem Abflussprinzip abgerechnet werden d�rften (Urteil vom 20. Februar 2008 - VIII ZR 27/07); dabei habe der Bundesgerichtshof jedoch die Frage offen gelassen, ob dies auch f�r Kosten gelte, die nach den Vorschriften der Heizkostenverordnung abzurechnen seien (Urteil vom 30. April 2008 - VIII ZR 240/07).Allerdings hat der Senat entschieden, dass der Vermieter grunds�tzlich auch verbrauchsabh�ngige "kalte" Betriebskosten nach dem Abflussprinzip (= Umlage der Kosten, mit denen der Vermieter selbst im Abrechnungszeitraum belastet wird) abrechnen darf, weil ihn die �� 556 ff. BGB nicht auf die Abrechnung nach dem Leistungsprinzip (= Umlage der Kosten, die f�r den jeweiligen Abrechnungszeitraum tats�chlich angefallen sind) festlegen (Senatsurteile vom 20. Februar 2008 - VIII ZR 27/07, NJW 2008, 1801 Rn. 15 ff;… VIII ZR 49/07, NJW 2008, 1300 Rn. 18 ff.).
BGH, 13.01.2010 - VIII ZR 137/09 Mietrecht - Geltendmachung von Betriebskosten im preisgebundenen WohnraumZwar obliegt dem Vermieter, der bei den Kosten des Hauswarts einen pauschalen Abzug nicht umlagef�higer Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten vorgenommen hat, den der Mieter im Prozess (schlicht) bestreitet, nach der Rechtsprechung des Senats eine n�here Konkretisierung im Rahmen seiner prozessualen Darlegungslast (Senatsurteil vom 20. Februar 2008 - VIII ZR 27/07, NZM 2008, 403, Ls. 2, Tz. 26 ff.).
LG Itzehoe, 17.12.2010 - 9 S 23/10 Mietrecht - Mindestanforderungen an Betriebs- und HeizkostenabrechnungZwar hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 20.02.2008 entschieden, dass der Mieter berechtigt ist, die H�he der nicht umlagef�higen Kostenanteile des Hauswarts einfach zu bestreiten und es sodann dem Vermieter obliege, die Hauswartkosten nachvollziehbar so aufzuschl�sseln, dass die nicht umlagef�higen Kosten herausgerechnet werden k�nnen (BGH, VIII ZR 27/07, NZM 2008, 403, Rn. 28 f. [zitiert nach juris]).Dennoch kann dies nicht dazu f�hren, einfaches Bestreiten wie im Falle des pauschalen Abzugs nicht umlagef�higer Kosten (BGH, NZM 2008, 403, Rn. 29 [zitiert nach juris]) ausreichen zu lassen, da sich beide Konstellationen in wesentlichen Punkten unterscheiden: Wird ein (pauschaler) Abzug der nicht umlagef�higen Kosten vorgenommen, so liegt diesem Abzug eine Wertung des Vermieters hinsichtlich der (Nicht-)Umlagef�higkeit der Kosten zugrunde.Schlie�lich ist bislang nicht h�chstrichterlich gekl�rt, ob auch in F�llen, in denen - abweichend von der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 20.02.2008 (VIII ZR 27/07) - kein Abzug nicht umlagef�higer Hauswartkosten erfolgt ist, ein schlichtes Bestreiten der Umlagef�higkeit der abgerechneten Hauswartkosten durch den Mieter als ausreichend angesehen werden kann.
LG Itzehoe, 14.01.2011 - 9 S 21/10 Mietrecht - Betriebsstromkosten nicht in der Abrechnung aufgef�hrt: Vorwegabzug?Zwar hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 20.02.2008 entschieden, dass der Mieter berechtigt ist, die H�he der nicht umlagef�higen Kostenanteile des Hauswarts einfach zu bestreiten und es sodann dem Vermieter obliege, die Hauswartkosten nachvollziehbar so aufzuschl�sseln, dass die nicht umlagef�higen Kosten herausgerechnet werden k�nnen (BGH, VIII ZR 27/07, NZM 2008, 403, Tz. 28 f.).Dennoch kann dies nicht dazu f�hren, einfaches Bestreiten wie im Falle des pauschalen Abzugs nicht umlagef�higer Kosten (BGH NZM 2008, 403 Tz. 29) ausreichen zu lassen, da sich beide Konstellationen in wesentlichen Punkten unterscheiden: Wird ein (pauschaler) Abzug der nicht umlagef�higen Kosten vorgenommen, so liegt diesem Abzug eine Wertung des Vermieters hinsichtlich der (Nicht-)Umlagef�higkeit der Kosten zugrunde.Schlie�lich ist bislang nicht h�chstrichterlich gekl�rt, ob auch in F�llen, in denen - abweichend von der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 20.02.2008 (VIII ZR 27/07, NZM 2008, 403) - kein Abzug nicht umlagef�higer Hauswartkosten erfolgt ist, ein schlichtes Bestreiten der Umlagef�higkeit der abgerechneten Hauswartkosten durch den Mieter als ausreichend angesehen werden kann.
AG Hanau, 23.03.2011 - 91 C 143/10 � 556 BGBDanach sind die Kosten f�r den Hausmeister, die der Instandhaltung und Instandsetzung sowie Verwaltungst�tigkeiten zuzurechnen sind, nicht umlagef�hig (BGH, Urteil vom 20.02.2008, Aktenzeichen: VIII ZR 27/07 - Juris).Der Vermieter muss die Kosten der umlagef�higen Hausmeistert�tigkeit einerseits und die nicht umlagef�higen Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten andererseits nachvollziehbar aufschl�sseln, so dass die nicht umlagef�higen Kosten herausgerechnet werden k�nnen, wenn derart nicht umlagef�hige Kosten Teil der Hausmeisterkosten sind (BGH, Urteil vom 20.02.2008, Aktenzeichen: VIII ZR 27/07 und Beschluss vom 11.09.2007, Aktenzeichen: VIII ZR 1/07; AG Brandenburg, Urteil vom 07.06.2010, Aktenzeichen: 31 C 210/09; LG Potsdam, WuM 2003, 743; LG Neuruppin, WuM 2004, 49, 50).Im Rahmen der Abrechnung geht es zwar nicht um diese Kosten selbst, entscheidend ist hierbei aber der tats�chliche Zeitaufwand des Hausmeisters f�r die jeweiligen Arbeiten, der positiv darzulegen ist, die Leistungsbeschreibung im Vertrag des Vermieters mit dem Hausmeister ist lediglich ein Indiz f�r den Umfang der nicht umlagef�higen Kosten (BGH, Urteil vom 20.02.2008, Aktenzeichen: VIII ZR 27/07 - Juris;… Schmidt-Futterer, Mietrecht Kommentar, 10. Aufl. 2011, � 556 Rdn. 185 f.).Denn die Tatsache, dass die Aufschl�sselung der Kosten bereits Teil der notwendigen Substantiierung des Vermieters bei der Geltendmachung der Hausmeisterkostenn ist, bedeutet letztlich sogar, dass der Mieter dieses wirksam bestreiten kann, ohne �berhaupt Einsicht in die Abrechnungsbelege genommen zu haben (BGH, Urteil vom 20.02.2008, Aktenzeichen: VIII ZR 27/07 - Juris).
OLG D�sseldorf, 27.03.2012 - 24 U 123/11 Mietrecht - Sind Wachdienstkosten in Gewerbemietverh�ltnissen umlagef�hig?Unter diesen Umst�nden war die Kl�gerin verpflichtet, die Kosten der umlagef�higen Hauswartst�tigkeit einerseits und die nicht umlagef�higen Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten etc. andererseits nachvollziehbar aufzuschl�sseln, so dass die nicht umlagef�higen Kosten herausgerechnet werden k�nnen (vgl. BGH, NJW 2008, 1801;… Senat, a.a.O.;… Schmidt-Futterer/Langenberg, a.a.O., � 556 Rdnr. 185 jew. m.w.N.).Entscheidend ist der tats�chliche Aufwand des Hauswarts f�r die jeweiligen Arbeiten, w�hrend die Leistungsbeschreibung im - hier ohnehin nicht vorliegenden - Vertrag des Vermieters mit dem Hauswart lediglich ein Indiz f�r den Umfang der nicht umlagef�higen Kosten ist (vgl. BGH, NJW 2008, 1801).
OLG D�sseldorf, 21.07.2011 - 24 U 153/10 Mietrecht - "Kosten f�r das Management"- Klausel: Intransparent und Unbestimmt!Umlagef�hige Kosten des Hauswarts (Tabelle Zeile 14) m�ssen gegen nicht umlagef�hige Kosten f�r dessen T�tigkeiten bei der Verwaltung, Instandhaltung und Instandsetzung des Grundst�cks abgegrenzt und nachvollziehbar aufschl�sselt werden, wobei den Vermieter die Darlegungs- und Beweislast trifft (vgl. BGH NJW 2008, 1801, 1802 sub II.3b m. w. Nachw.).Denn sie h�lt an dem vom Senat zitierten Urteil vom 20. Februar 2008 (BGH NJW 2008, 1801) und damit an der Abgrenzungspflicht des Vermieters ausdr�cklich fest.
BSG, 07.07.2011 - B 14 AS 51/10 R Arbeitslosengeld II - Angemessenheit der Unterkunfts- und Heizkosten - selbst …Sollte f�r den Heizungsstrom kein separater Z�hler bzw Zwischenz�hler existieren, sodass die Stromkosten nicht konkret ausgewiesen werden k�nnen, k�me auch eine Sch�tzung in Betracht (vgl BSG Urteil vom 20.8. 2009 - B 14 AS 41/08 R - RdNr 27: Sch�tzung des Heizkostenanteils ggf unter Ber�cksichtigung der Nebenkostenabrechnungen der Vorjahre nach � 202 SGG iVm � 287 Abs. 2 Zivilprozessordnung; Bundesgerichtshof, Vers�umnisurteil vom 20.2. 2008 - VIII ZR 27/07 - WuM 2008, 285).
LG Berlin, 21.08.2008 - 67 S 147/08 VerfG Brandenburg, 18.03.2010 - VfGBbg 21/09 Art 52 Abs 2 S 2 Verf BB, Art 52 Abs 3 Verf BB, � 45 Abs 1 VerfGG BB, � …
LSG Baden-W�rttemberg, 25.03.2011 - L 12 AS 2404/08 Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - selbst genutztes Hausgrundst�ck - …
LG Hamburg, 20.11.2008 - 307 S 87/08 Mietrecht - Heizkostenabrechnung bei fehlender Verbrauchsermittlung unwirksam
AG Berlin-Sch�neberg, 08.10.2009 - 106 C 110/09 LSG Niedersachsen-Bremen, 10.07.2012 - L 7 AS 988/11 Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Betriebsstrom f�r die …
LG Berlin, 21.05.2010 - 65 S 540/09 Mietrecht - F�ttern erlaubt!
AG M�nchen, 24.06.2011 - 412 C 32370/10 Mietrecht - K�nnen umlagef�hige Hauswartskosten gesch�tzt werden?
VG M�nchen, 11.11.2010 - M 10 K 08.6190 Niederschlagswassergeb�hr; r�ckwirkende Festsetzung; Verj�hrung, Verwirkung …
AG Traunstein, 24.06.2011 - 319 C 1783/10 Anfechtung von Wohnungseigent�merbeschl�ssen: Aufnahme der Position …
AG Hanau, 09.02.2011 - 91 C 224/10 � 556 BGB

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