Source: http://www.jurablogs.com/2011/11/03/firmenmaessiger-gebrauch-zeichens-markenrecht
Timestamp: 2017-06-29 09:39:16+00:00

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BlogsRechtslupeNovember 2011Firmenmäßiger Gebrauch eines Zeichens nach dem MarkenrechtEs liegt keine rechtsverletzende Benutzung im Sinne von § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG vor, wenn ein Zeichen rein firmenmäßig gebraucht wird.Das Gericht muss nach § 139 Abs. 1 Satz 2 ZPO auf einen sachdienlichen Antrag hinwirken, wenn dem Klagevorbringen zu entnehmen ist, dass der Kläger das auf ein Markenrecht gestützte Klagebegehren entgegen der Fassung des Klageantrags nicht auf einen rein firmenmäßigen Gebrauch des angegriffenen Zeichens beschränken, sondern sich (auch) gegen eine Verwendung des angegriffenen Zeichens für Waren oder Dienstleistungen wenden will.Das Erfordernis, einen Hinweis nach § 139 ZPO aktenkundig zu machen, ihn insbesondere wenn er erst in der mündlichen Verhandlung erteilt wird, zu protokollieren, hat auch die Funktion, dass der Hinweis in einer Form erteilt wird, die der betroffenen Partei die Notwendigkeit einer prozessualen Reaktion und sei es nur in der Form eines Antrags nach § 139 Abs. 5 ZPO deutlich vor Augen führt.Mit der Revision oder Anschlussrevision kann eine gemischte Kostenentscheidung des Berufungsgerichts nach § 91a ZPO nicht mit der Begründung angefochten werden, das Berufungsgericht habe die Kostenregelung eines zwischen den Parteien abgeschlossenen Vergleichs verkannt.Im hier vorliegenden Fall ist die Klägerin, die Wohngeschwister Lübke GmbH, Inhaberin der Wortmarke Nr. 30442512 “Schaumstoff Lübke” und einer Wort-/Bildmarke Nr. 30442513. Die Beklagte, die Dieter Lübke Schaumdesign GmbH, vertreibt Möbel und Wohnaccessoires. Die Klägerin sieht in der Verwendung der Geschäftsbezeichnung der Beklagten eine Verletzung ihrer Rechte an den Marken Schaumstoff Lübke.Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs hat das Berufungsgericht in diesem Fall die Feststellungen, nach denen der Klägerin der Unterlassungsanspruch nach § 14 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 5 MarkenG nicht zusteht, verfahrensfehlerhaft getroffen ...Zum vollständigen Artikel10 verwandte Artikel"Schaumstoff Lübke"BGH, I ZR 20/10 – Schaumstoff Lübke: zum firmenmäßigen Gebrauch eines Zeichens und zur gerichtlichen HinweispflichtBGH: Eine reine firmenmäßige Verwendung eines Zeichens verletzt keine MarkenrechteBGH: „Schaumstoff Lübke“ – Nur firmenmäßiger Gebrauch eines Zeichens begründet keine Markenverletzung – Zur Hinweispflicht des Gerichts
gemäß § 139 ZPOBGH: Ausschließlich firmenmäßiger Gebrauch einer als Marke geschützten Zeichenfolge ist keine Markenrechtsverletzung - Schaumstoff LübkeKann ein Firmenname ein Kennzeichen verletzen?BGH: Zur Markenverletzung bei firmenmäßigen Gebrauch eines Zeichens (Unternehmensbezeichnung bzw. Firma)PelikanBGH: Marke “Pelikan” - Zur Ähnlichkeit von Waren und DienstleistungenBGH: Bei rein firmenmäßigem Gebrauch keine Rechtsverletzung durch Marken-NutzungÜber den ArtikelVeröffentlicht November 3, 2011 5:02am im Blog Rechtslupe.KategorienMarkenrechtThemenMarkenrecht, Wirtschaftsrecht, Gericht, Unternehmensbezeichnung, Dieter, Firmenmäßiger KennzeichengebrauchTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresDer kriminelle Staatsanwaltvon Stephan Weinberger / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenDas Kiffen ist doch schon sooooooo lange her!von Carsten Krumm / beck-blogStörende Musikinstrumene der Kinder aus dem Nachbarhausvon RechtsindexShoppen in einer fremden Stadt ==> Manipulierter Verkehrsunfall?von Detlef Burhoff / Burhoff online BlogOLG Karlsruhe: Urteil zu Absturzsicherungen bei Hochbettenvon RechtsindexAls nächstes lesen - bislang 77 Leser:OLG Karlsruhe: Urteil zu Absturzsicherungen bei Hochbetten

References: § 14
 § 139
 § 139
 § 139
 § 91
 § 14
 § 139