Source: https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/podcast-folge09
Timestamp: 2020-07-15 11:22:50+00:00

Document:
Was uns nicht tötet, härtet uns ab? | Mein Grundeinkommen
Was uns nicht tötet, härtet uns ab?
Warum wir endlich anfangen sollten, gut zu uns selbst zu sein
von Volker am 05.03.2020
“Wir behandeln uns und andere wie eine Pflanze, die wir erst gießen, wenn sie ausgetrocknet ist. Und das ist ganz schön dumm.” Claudia und Micha zeigen heute im Podcast, warum es wichtig – aber gar nicht egoistisch – ist, dass wir uns selbst gut behandeln.
“Was uns nicht tötet, härtet uns ab!”, “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!” oder “Wer nichts leistet, ist nichts wert!” Solche Sprüche prägen seit Jahrhunderten unsere Gesellschaft.
Sie scheinen besonders gut in unsere Gegenwart zu passen, in der Effizienz und Leistungsbereitschaft für viele das Maß aller Dinge geworden sind. Wir haben diesen Anspruch an unsere “Performance” so tief verinnerlicht, dass wir uns sogar in unserer Freizeit noch mit Selbstoptimierung bis zur Selbstüberforderung beschäftigen.
Wozu eigentlich dieser ganze Druck?
Dabei bewahrt uns der dauernde Leistungsdruck noch nicht einmal vor unserer allgegenwärtigen Existenzangst. Das haben Micha und Claudia in vielen Podcast-Gesprächen gehört.
Nur: Wozu ist der Druck dann überhaupt gut? Warum steigen wir dann nicht aus dem Hamsterrad aus – und beginnen endlich, wieder gut zu uns zu sein? Könnte das Grundeinkommen ein Ausweg aus dem Hamsterrad sein?
Im Podcast begegnen Claudia und Micha heute zwei Gewinnerinnen, die durch das Grundeinkommen genau diese Erfahrung gemacht haben: “Wenn ich im Mangel lebe, dann werde ich nicht zu meiner besten Version”, bestätigt Jesta. “Aber wenn ich weiß, für mein Essen, für meine Miete ist gesorgt, bedingungslos – dann wachse ich zu voller Größe heran.”
Jestas Existenzangst wich einem Gefühl der Existenzberechtigung, als sie unser 34. Grundeinkommen gewann. “Diese innere Größe, das wünsche ich allen, das mal erfahren zu haben.”
Ist es egoistisch, sich selbst wertzuschätzen?
Jesta ist kein Einzelfall. Auch Marlene, deren Grundeinkommensjahr wir intensiv begleitet haben, hat diese Erfahrung gemacht. Von ihr stammt auch das wunderbare Bild von der vertrockneten Pflanze, die man besser mal früher gegossen hätte. Seit dem Grundeinkommen “möchte ich meine Pflanze immer im Saft halten”, ergänzt Marlene.
Das Grundeinkommen ist für beide Gewinnerinnen eben nicht nur Geld, sondern auch ein Gefühl: Wertschätzung und Zutrauen zu sich selbst. Ist das egoistisch? Marlene bringt es auf den Punkt: “Das ist nicht egoistisch, das ist meine Pflicht meinem Leben gegenüber.”
am 16.3.2020, um 7:03 Uhr
am 12.3.2020, um 14:52 Uhr
BGE einführen heißt aus der Natur lernen
Gäbe es bereits ein BGE, dann wären wir nicht nur gegen die Corona-Pandemie bestens gerüstest und müßten uns nicht wie Merkel dieser Tage nach Jahrzehnten des rücksichtslos unsozialen Arbeits- und Wachstumswahns plötzlich an Solidarität erinnern und appellieren. Sondern diese Pandemie wäre gar nicht erst entstanden durch den weltweiten Arbeits- und Wachstumswahn. Es ist daher auch kein Wunder, daß ausgerechnet in der chinesischen Industrie- und Massenverkehrsballungsregion Wuhan als schlimmste Umwelt, Natur, Zukunft und Klima schädigende Region dieser Welt dieser Virus entstand als evolutionäres Selbstregulativ gegen die wachstumsirre Menschheit.
Und somit stellt dieser Virus auch das Spiegelbild der Menschheit dar und kann daher nur so wirklich überwunden werden, wenn sich die Menschheit mittels BGE von ihrem bisherigen Arbeits- und Wachstumswahn heilt.
Denn sämtliche historischen Pandemien sind durch regierungspolitisch verursachte Fehlentwicklungen der Menschheit vergleichbar mit einem uniformen und mental gleichgeschalteten Heuschreckenschwarm entstanden. Und selbst solche naturzerstörerischen Schwärme gäbe es nicht, wenn die Menschheit die natürlichen Lebensräume der Heuschrecken nicht vernichten würde. Und so wie Heuschrecken nur dann nicht ihre Existenzgrundlagen zerstören und kahl fressen, wenn sie in der Vielfalt ihrer Biotope ungestört leben können, so kann die Menschheit daraus lernen, daß auch sie nur eine Zukunft und Überlebenschance auf dieser Erde hat, wenn sie ebenso in Vielfalt und Lebensalternativen statt in AGENDA 2010-Uniformität leben kann. Und der Weg dahin heißt weder Grüne, CDU oder SPD, sondern BGE für Alle.
am 7.3.2020, um 18:41 Uhr
Wenn ich In der Familie, bei Bekannten oder Arbeitskollegen über das Grundeinkommen spreche, winken die Leute ab, hören nicht richtig zu bzw. wird sofort die Finanzierungsfrage gestellt. Wer jedoch nicht durchgehend vom Job leben konnte, mußte sich eine dicke Haut zulegen, um vom Gerede der Leute nicht wie eine Pflanze einzugehen. Schafft man es trotz des finanziellen Engpasses das Leben zu genießen, ist man bereits im Vorteil gegenüber den Leuten im Hamsterrad. Die Freizeit nicht mit ständigen Vergnügungen zu verbringen, sondern sich mit sich selbst und den engsten Freunden/Familie zu beschäftigen bringt eine größere Zufriedenheit. Das BGE bringt ja keinen Reichtum, aber es sorgt für ein gutes Leben.
am 7.3.2020, um 10:51 Uhr
Das BGE von der Natur abgeschaut
Klar, wenn Pflanzen erst beim Jobcenter ein Sozial-Wasser beantragen müßten, dann könnten die Pflanzen sich ja gleich selber pulverisieren angesichts der langen Antragsbearbeitungszeiten.
Und so können Pflanzen nur deshalb in ihrer Vielfalt von Generation zu Generation gedeihen, weil die Natur Ihnen ein multiples BGE aus Wasser, Wind und Sonne zur Verfügung stellt und da kein Jobcenter-Mitabeiter sitzt, der sein Quecken-Wesen als "Fordern & Fördern" allen anderen Pflanzen von der Ringelblume bis zur Rose aufzwingen will. Denn bestünde die Welt nur aus Quecken uniform, dann hätte auch die Menschheit keine Überlebenschance und Zukunft gehabt.
Während für die gesamte Fauna und Flora dieser Erde dieses native BGE eine Selbstverständlichkeit ist und kein Lebewesen auf die dumme Idee käme, sich diese Existenzgrundlagen und damit sich selber zu vernichten, bedarf es beim Menschen in all seinem schulisch und gesellschaftlich antrainierten Scheuklappendenken und Tunnelblick erst dem THINK BIG, um wieder einen Zugang zur Natur und damit auch zu sich selbst zu finden.
Und erst dann versteht der Mensch auch, daß es Groko-Unsinn ist, die Gesellschaft wie einen Heuschreckenschwarm mal in die eine und mal in die andere Richtung hin zu zwingen. Nein, so geht Umwelt- und Klimaschutz nicht. Der geht erst dann, wenn man das BGE zuläßt, das Vierfalt, Lebensalternativen und Toleranz statt staatlichem Meinungsdiktat ermöglicht.
am 7.3.2020, um 9:32 Uhr
Unter diesem Motto wird nicht nur die AGENDA 2010 vom Staat gegen die Bürger praktiziert, die hin und wieder anders als die Mehrheit der Opfer sich dadurch nicht selber in Elend, Siechtum und Tod treiben lassen, sondern stattdessen ihre Peiniger in den Jobcentern ermorden.
Nein, unter diesem Motto stand auch der Faschismus der 30er und 40er Jahre des 20. Jhd. in Europa. Und während sich Wissenschaftler bis heute einen Wolf um die Ursachen des Faschismus und heutigen Rechtsextremismus verwissenschafteln und dabei mehr verschleiern statt aufklären in Erwartung weiterer Forschungsgelder aus der Politik zu diesem Thema, liegen die unverschleierten Ursachen des Faschismus ganz klar und gar nicht so kompliziert wie aus Forschung und Politik behauptet auf der Hand und ergeben sich bereits aus Hitlers Biographie bis 1930.
Und während der Faschismus bis heute weltweit in vielen Mäntelchen und Farbanstrichen daher kommt vom Islamischen Staat bis zum VW-Arbeitslager in China, sind die Ursachen immer die selben und werden auch in Kolumbien sichtbar, wo sogar schon Jugendliche sich als gewerbsmäßige Auftragsmörder für die Drogenmafia verdingen, um damit ein regelmäßiges Ein- und Auskommen für ihre sonst verelendenden Familien zu erzielen. Und auch diese noch minderjährigen Auftragskiller machen das nicht zum Spaß, sondern aus der Not heraus, weil es kein BGE gibt und weil der bisherige staatsverlogene Sozialstaatssumpf sich als völlig realitätsuntauglich erweist. Und damit wird auch klar, daß man das BGE nicht länger von Menschenrechten, Menschenwürde und Verfassung abtrennen kann, wenn man all dem Faschismus in all seinen verschiedenen Gesichtern und Farben dieser Welt etwas Wirksames entgegensetzen will.
am 7.3.2020, um 8:52 Uhr
Menschenwürde, Menschenrechte und Verfassung - ein Fall zum Testen ?
Schlimm, daß wir von THINK BIG-unfähigen Politikern regiert werden, die beim Thema BGE auf "erst vorzunehmende BGE-Test-, Pilot- und Studienprojekte verweisen, die einige Jahre Zeit benötigen würden". Und ebenso beliebt sind Hinweise dieser Politiker auf bereits gescheiterte BGE-Testungen wie da in Finnland. Daß aber diese BGE-Studie in Finnland von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, weil der finnische Staat das BGE ganz vorsätzlich mit nur 560 EUR und somit weit unter´m Existenzminimum ansetzte, das verschweigen derlei Politiker gern.
Und ebenso war die in Europa erste BGE-Volksabstimmung in der Schweiz ganz logisch zum Scheitern verurteilt, weil in der Schweiz die Reichen-Dichte am höchsten von ganz Europa ist und daher in der Schweiz kein sonderliches Interesse bei der Bevölkerungsmehrheit am BGE besteht. In Ländern wie Italien, Spanien oder Portugal sähe so eine BGE-Volksabstimmung schon ganz anders aus.
Doch eigentlich ist das BGE kein Volksentscheidsthema, weil das BGE eine Frage der Menschenwürde und Menschenrechte ist, die man ebenso nicht verhandeln, nicht kürzen und nicht volksabstimmen kann. Wäre es anders, dann wäre in Deutschland längst die Todesstrafe wieder eingeführt worden, weil der braune Ungeist, der nach wie vor weite Teile der deutschen Bevölkerung bis in die hohe AGENDA 2010-Politik hinein durchwabert, nichts mit Menschenrechten und Menschenwürde und daher auch nichts mit dem BGE am Hut hat.
Da somit der Rechtsextremismus nur die sichtbare Spitze des Eisberges an braunem Ungeist in Gesellschaft und Politik ist, richten dagegen auch keine Steinmeier-Sonntagsreden und keine ebenso alljährlich vergeblichen Antirechts-Demos etwas aus.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE