Source: https://ausschreibungen.dtad.com/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_bei_Gebaeuden_34497_Korbach-16066085
Timestamp: 2020-05-25 17:18:48+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Korbach (ID:16066085)
Öffentliche Ausschreibungen HessenAusschreibungen in Waldeck-Frankenberg DTAD-ID: 16066085
DTAD-ID: 16066085
Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach §34 HOAI.
Deutschland-Korbach: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden - Modernisierung und Erweiterung Grundschule Helenental Bad Wildungen
Gegenstand des vorliegenden, europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorherigem Teilnehmerwett-bewerb ist die Vergabe der Leistungen der Objektplanung für die Modernisierung und Erweiterung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9, der Grundschule Helenental, Helenenquellenweg 4, 34537 Bad Wildungen.
Die Umsetzung der Planungsleistung soll zeitnah nach der Auftragserteilung erfolgen. Die Umsetzung des Bauvorhabens soll direkt nach Abschluss der Planungsleistungen und Erteilung der Baugenehmigung erfolgen.
Der Kostenrahmen für das Projekt beläuft sich auf 5,7 Mio. EUR (Kostengruppe 200-700 nach DIN 276) einschließlich der Umsatzsteuer.
Hauptort der Ausführung: Helenenquellweg 434537 Bad Wildungen
Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeanrtag folgende Anforderungen nachweisen:
— Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1 und Abs. 4, 124 Abs 1 GWV,
— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt(in)/Ingenieur(in)“ gemäß § 75 Absatz 1/Absatz 2 VGV.
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden.
— Erklärung über den Gesamturnsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) gerechnet ab 1.1.2017, gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV; Wichtung 5 %,
— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) gerechnet ab 1.1.2017 für die den zu vergebenden Leistungen entsprechenden Dienstleistungen (Objektplanung für die Modernisierung/Sanierung/Erweiterung von Schulgebäuden oder sonstigen öffentlichen Gebäuden) Wichtung 15 %.
— Erklärung, aus der die Anzahl der ständigen Mitarbeiter für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Jahren (2017,2018,2019), gerechnet ab dem 1.1.2017, unter Einbeziehung der jeweiligen Führungskräfte (§ 46 Abs. 8), Wichtung 15 %,
— Referenzen der wesentlichen in den letzten 10 Geschäftsjahren – gerechnet ab 1.1.2010 – abgeschlossenen Architektenleistungen für die Modernisierung/Sanierung/Erweiterung von Schulgebäuden oder sonstigen öffentlichen Gebäuden (§ 46 Abs. (3) 1. VgV), je Referenz Wichtung 20 %, max. 2 Referenzen werden bewertet,
— Benennung des vorgesehenen Projektleiters und Projektbeteiligten für den Auftragsfall mit Nachweis der fachlichen Qualifikation (§ 46 Abs. (3) 2. VgV), Wichtung 20 %,
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung (§ 49 VgV]), Wichtung 5 %.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ff196fa2e-41cdab8c33ab1f1e
Telefon: +49 5631954431
Eignung nach Ziffer III 1.2) und III 1.3)
Die Leistungspahsen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beuaftragung der Leistungsphasen 1 und 2 in einer ersten Stufe. Nach Abschluss der Leistungsphase 2 werden die Projektziele insbesondere bezüglich Investitions- und Folgekosten geprüft. Weitere vorgesehene Stufen sind die Leistungsphasen 3 bis 4 (Stufe 2) und 5 bis 9 (Stufe 3). Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.07.2020
1) Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren rnit Teilnahmewettbewerb nach §17 VgV (zweistufiges Verfahren).
Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten geeigneten Bewerber teilnehmen;
2) Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Bewerbungsbogens zum Teilnahmeantrag beim Auftraggeber einreichen.
Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten URL verfügbar;
3) Die mindestens 3, höchstens 5 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 erhalten dann den Ausschreibungstext für die Stufe 2. In Stufe 2 verlangt der Auftraggeber u.a. eine Konzeptstudie, das gemäß § 77 (2) VgV angemessen vergütet wird. Jedes eingeladene Büro erhält ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 7.500,00 EUR incl. Nebenkosten, zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung informiert;
4) Für den Fall, dass mehr als 5 Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen, erfolgt eine Auswahl entsprechend der Eignungskriterien wie folgt:
Die erreichte Punktzahl wird sodann mit der Gewichtung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktezahl. Grundlage für die Auswahl der max. 5 Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis höchsten Punktzahlen. Gibt es hier einen Gleichstand, kann der Auftraggeber die Entscheidung per Los nach § 75 Abs. 6 VgV treffen. Die Einzelheiten zum Vorgehen bei der Bewertung sind im Bewerbungsbogen festgelegt;
5) Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder den bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen;
6) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.;
7) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über das Vergabeprotal had eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden;
8) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin über die Kommunikation des Vergabeportals gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch die Einstellung der Antworten im Vergabeportal, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen.
Tag: 31.01.2020

References: §34
 § 34
 § 75
 § 45
 §17
 § 77
 § 75
 § 56
 § 160