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Timestamp: 2019-11-19 10:41:57+00:00

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BVerwG, 07.12.1994 - 6 P 35.92 - dejure.org
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BVerwG, 07.12.1994 - 6 P 35.92 (https://dejure.org/1994,206)
BVerwG, Entscheidung vom 07.12.1994 - 6 P 35.92 (https://dejure.org/1994,206)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Dezember 1994 - 6 P 35.92 (https://dejure.org/1994,206)
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Recht des Personalrats zur Verweigerung der Zustimmung zur Einstellung in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis - Anforderungen an das Rechtsschutzbedürfnis an der Durchführung eines Beschlussverfahrens - Voraussetzungen für die Unbeachtlichkeit einer ...
VG Mainz, 09.01.1992 - 5 K 36/91
OVG Rheinland-Pfalz, 06.10.1992 - 5 A 10409/92
DVBl 1995, 1237
Öffentliche Ämter in diesem Sinne sind nicht nur Beamtenstellen, sondern auch solche Stellen, die von Arbeitnehmern besetzt werden können (…Senat 28. Mai 2002 - 9 AZR 751/00 - Rn. 23, BAGE 101, 153; BVerwG 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - Rn. 23, AP BAT § 2 SR 2y Nr. 13;… 26. Oktober 2000 - 2 C 31.99 - Rn. 11, ZTR 2001, 191).
33 Abs. 2 GG läßt keine Differenzierung zwischen den Gruppen der Beamten oder Angestellten zu (vgl. BVerwG Beschluß vom 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - AP Nr. 13 zu § 2 BAT SR 2y).
Art. 33 Abs. 2 GG läßt eine Differenzierung auch nicht zu (vgl. BVerwG Beschluß vom 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - AP Nr. 13 zu § 2 BAT SR 2y).
Es bedeutet nämlich einen Missbrauch des Verfahrens, wenn das Einigungsverfahren angestrebt wird, obwohl auch dem Personalrat von vornherein klar ist (oder ihm infolge eines Hinweises klar geworden sein muss), dass seine Einwendungen im Einigungsverfahren keinesfalls berücksichtigt werden können (BVerwG 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - AP BAT § 2 SR 2y Nr. 13; vgl. BAG 16. Juli 1985 - 1 ABR 35/83 - BAGE 49, 180, 198).
Diese verfahrensrechtlichen Bestimmungen lassen keinen Raum für eine Vorprüfungskompetenz des Dienststellenleiters, die sich etwa auf die Schlüssigkeit der angeführten Ablehnungsgründe erstreckt (Beschluss vom 7. Dezember 1994 - BVerwG 6 P 35.92 - Buchholz 251.8 § 80 RhPPersVG Nr. 10 S. 7 f.).
Eine Zustimmungsverweigerung ist vielmehr nur dann unbeachtlich, wenn sie sich inhaltlich dem Mitbestimmungstatbestand von vornherein und eindeutig nicht zuordnen lässt, oder - anders ausgedrückt - wenn eine solche Zuordnung nicht einmal möglich erscheint (vgl. für Fälle gesetzlich normierter Zustimmungsverweigerungsgründe: Beschluss vom 7. Dezember 1994 a.a.O., S. 7).
Die nachträgliche gerichtliche Klärung nach Abbruch des Mitbestimmungsverfahrens ist aber kein geeigneter Maßstab für die Beurteilung der Rechtslage durch die Beteiligten des Mitbestimmungsverfahrens vor jenem Zeitpunkt (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1994, a.a.O., S. 8).
Insbesondere hat er sich mit seiner Argumentation nicht wider besseres Wissen oder uneinsichtig über eine klare Rechtslage hinweggesetzt (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1994 a.a.O. S. 7).
Diese Bestimmung begründet für den Arbeitgeber kein allgemeines Anstellungsgebot, sondern schränkt nur sein Ermessen bei der Auswahl der Bewerber für Dauerarbeitsplätze ein (BAG 31. Oktober 1974 - 2 AZR 483/73 - AP BGB § 620 Befristeter Arbeitsvertrag Nr. 39 = EzA BGB § 620 Nr. 25; 8. Mai 1985 - 7 AZR 182/84 - EzBAT SR 2y Besetzung von Dauerarbeitsplätzen Nr. 4; 27. April 1988 - 7 AZR 593/87 - BAGE 58, 183 = AP BeschFG 1985 § 1 Nr. 4 = EzA BeschFG § 1 Nr. 4; BVerwG 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - AP BAT § 2 SR 2y Nr. 13 = EzBAT SR 2y Besetzung von Dauerarbeitsplätzen Nr. 10).
In diesem Fall gewinnt die Protokollnotiz Nr. 4 zu Nr. 1 SR 2y BAT Bedeutung im Sinne einer Ermessensreduzierung (vgl. BAG 19. September 2001 - 7 AZR 333/00 - EzA BGB § 620 Nr. 181, zu 5 der Gründe zur gleichlautenden Protokollnotiz Nr. 4 zu Nr. 1 SR 2a MTA; BVerwG 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - aaO).
Eine Begründung, die offensichtlich auf keinen dieser Versagungsgründe gestützt ist, vermag nicht die Verpflichtung der übergeordneten Dienststelle auszulösen, das Beteiligungsverfahren durch Einleitung des Stufenverfahrens fortzusetzen (…vgl. Beschlüsse vom 2. November 1994 a.a.O. S. 5 und vom 7. Dezember 1994 - BVerwG 6 P 35.92 - Buchholz 251.8 § 80 RhPPersVG Nr. 10 S. 6).
Vielmehr gilt die beabsichtigte Maßnahme nach Ablauf der gesetzlichen Frist als gebilligt (vgl. Beschluß vom 27. September 1993 - BVerwG 6 P 4.93 - BVerwGE 84, 178 = Buchholz 251.2 § 79 BlnPersVG Nr. 5 m.w.N.; Beschluß vom 30. November 1994 - BVerwG 6 P 11.93 - BVerwGE 97, 154 = Buchholz 251.2 § 87 BlnPersVG Nr. 3 - ZfPR 1995, 44 m. Anm. Ilbertz; Beschluß vom 7. Dezember 1994 - BVerwG 6 P 35.92 - Buchholz 251.8 § 80 RhPPersVG Nr. 10 = PersR 1995, 296 ff.).
Hinsichtlich der Frage des berechtigten Abbruchs des Mitbestimmungsverfahrens durch den Beteiligten kommt es hingegen nur darauf an, ob die mit der Zustimmungsverweigerung genannten Gründe "möglich" sind (vgl. Beschluß vom 7. Dezember 1994 - BVerwG 6 P 35.92 - Buchholz 251.8 § 80 RhPPersVG Nr. 10 = PersR 1995, 296 ff. = ZfPR 1995, 121 ff.), wovon der Oberbundesanwalt hier anscheinend mit Rücksicht auf die Vermeidbarkeit derart kurzer Befristungen ausgehen will.
Eine Zustimmungsverweigerung ist nur dann unbeachtlich, wenn sie entweder (objektiv) das Vorliegen eines gesetzlichen Zustimmungsverweigerungsgrundes als nicht möglich erscheinen lässt, weil ein Verweigerungsgrund von vornherein und eindeutig nicht vorliegen kann, oder wenn sie aus sonstigen (subjektiven) Gründen rechtsmissbräuchlich ist, weil der Personalrat sich von vornherein besserer Erkenntnis verschließt oder aber seinen Standpunkt nur zum Schein einnimmt (vgl. Beschluss vom 7. Dezember 1994 - BVerwG 6 P 35.92 - Buchholz 251.8 § 80 RhPPersVG Nr. 10 S. 7 f.).
VG Frankfurt/Main, 04.10.2011 - 23 K 1923/11
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References: § 2
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Art. 33
 § 2
 § 2
 § 80
 § 620
 § 620
 § 1
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 § 2
 § 620
 § 80
 § 79
 § 87
 § 80
 § 80
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