Source: http://www.migraene-klinik.de/de/aerzte-service/zuweiser-information/print.html?amp%3BL=0
Timestamp: 2017-10-18 12:48:04+00:00

Document:
Kassenärztliche und privatärztliche ambulante Behandlung:
• Alle Kopfschmerzerkrankungen
In dieser Abteilung werden Vorsorgebehandlungen (nach § 23 SGB V) und Rehabilitationsbehandlungen (nach § 40 SGB V) zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht.
1. Stationäre Vorsorgebehandlung (nach § 23 SGB V)
dient der Vermeidung von Krankheitschronifizierung und Verschlimmerung, die Behandlung verfolgt einen präventiven Ansatz. Kostenträger ist die gesetzliche Krankenversicherung. Um eine Kostenzusage zu erhalten, muss hierzu ein Antrag zur stationären Vorsorgebehandlung bei der Krankenkasse gestellt werden. Dies kann formlos erfolgen, der Antrag sollte eine Darstellung des bisherigen Krankheitsverlaufs und der bisherigen Behandlungen beinhalten, hierzu kann eine Vorlage genutzt werden.
2. Stationäre Aufnahme zur Rehabilitationsbehandlung (nach § 40 SGB V)
Wir beraten Sie gerne über den individuell für Ihren Patienten geeigneten Aufnahmemodus.
Akutabteilung der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein (Krankenhausbereich nach § 39 SGB V)
Die Akutabteilung der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein (Krankenhausbereich nach § 39 SGB V) ist im Bettenplan des Landes Hessens als Neurologische Abteilung mit dem Schwerpunkt Kopfschmerzbehandlung geführt. Die Klinik nimmt nicht an der Notfallversorgung teil, die Aufnahmen erfolgen nach Anmeldung geplant.
1. Stationäre Krankenhausbehandlungen zur spezialisierten Kopfschmerzdiagnostik oder Kopfschmerztherapie
Indikationen: Lumbalpunktion, Beobachtung von Attacken und diagnostische Einschätzung, Kortisonstoßtherapie bei Clusterkopfschmerz, Status migraenosus, intravenöse Behandlung mit Dihydroergotamin bei therapierefraktärem Clusterkopfschmerz.
Aufnahmevoraussetzungen: Für diese Behandlung muss eine stationäre Krankenhauseinweisung vorliegen, die Indikation sollte in einem begleitendem Arztbrief nachvollziehbar dargestellt sein, die Aufnahme kann nur erfolgen, wenn die Notwendigkeit zur stationären Krankenhausbehandlung besteht.
Gerne kann die Indikationsstellung vorab mit dem Chefarzt oder einem Oberarzt besprochen werden.
Die Aufnahme erfolgt nach Terminvergabe, die Klinik nimmt nicht an der Notfallversorgung teil.
2. Stationäre Krankenhausbehandlung im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie (mittlere Verweildauer 16 Tage, Behandlung in einer geschlossenen Therapiegruppe von 8 Patienten mit hochfrequenten oder chronischen Kopfschmerzen, insbesondere Migräne).
Privat Krankenversicherte brauchen zusätzlich eine Kostenübernahmeerklärung ihrer Krankenkasse, dazu müssen die Einweisung zur stationären Krankenhausbehandlung und ein Begründungsschreiben des einweisenden Arztes der Krankenversicherung vor Aufnahme vorgelegt werden, da die Klinik Akutbehandlung und Rehabilitationsbehandlung durchführt ("gemischte Anstalt").

References: § 23
 § 40
 § 23
 § 40
 § 39
 § 39