Source: http://www.miraculis.de/aw/ifa/text/maw3b/mawb3.html
Timestamp: 2019-01-16 14:38:15+00:00

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Betriebsanleitung Anbaumotor MAW - Miraculis
Sie haben sicher den MAW-Motor gekauft, da Ihnen die Leistungsfähigkeit und solide Konstruktion bekannt sind. Wir bitten Sie aber dennoch, diese Anleitung gut durchzulesen und die darin enthaltenen Ratschläge zu Ihrem Nutsen und Ihrer Zufriedenheit zu befolgen! Bei Unklarheiten wird Sie gern eine unserer bekannten Vertragswerkstätten beraten.
Ständige Betriebsbereitschaft und lange Lebensdauer setzen ein Mindestmaß an Pflege und Wartung voraus.
Die von uns geschulten und laufend technisch informierten Vertragswerkstätten bieten Ihnen immer noch die beste Garantie für den ordentlichen Anbau des Motors und die Abstellung von evtl. Störungen.
Wir wünschen Ihnen eine frohe Fahrt!
MAW-Kundendienst
Machen Sie sich mit der im Buchhandel erhältlichen StVO und STVZO (Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrs-Zulassungsordnung) vertraut!
Technische Änderungen sowie solche aus fabrikatorischen oder sonstigen Gründen behalten wir uns in der Serienfertigung ohne besondere Ankündigung jederzeit vor. Ansprüche, gleich welcher Art, können aus den Ausführungen dieser Anleitung nicht geltend gemacht werden.
VEB Meßgeräte- und Armaturenwerk
KARL MARX, Magdeburg-Buckau
II. So sieht der Motor innen aus Gesamtansicht und Bedienungshebel
III. Welches Fahrrad eignet sich zum Anbau, und wie muß es beschaffen sein?
IV. Anbauanleitung
V. Allgemeine Betrachtung vor der Inbetriebnahme
VI. Kraftstoffmischung und Getriebeöl
VII. Starttechnik
VIII. Der Vergaser und seine Einstellung
IX. Fahrtechnik
X. Motorelektrik
XI. Auspuffanlage
XII. Pflegearbeiten
XIII. Berater bei Störungen
XIV. Zweckmäßige Spezialwerkzenge
XV. Schaltschema der Licht- und Zündanlage
Anhang: Anschriften der Vertragswerkstätten
Der Anbaumotor MAW
ist ein Erzeugnis hoher Qualität!
luftgekühlter Einzylinder - Zweitakt - Otto - Motor
Leichtmetallzylinder mit auswechselbarer Laufbuchse aus Grauguß
Bohrung und Hub 39,8/40 mm
Zylinderinhalt 49,5 ccm
Verdichtungsverhältnis 1 : 6,9 (inkl. der Kanalhöhen)
Leistung mit günstigster Drehzahl
Ne = 1,3 PS bei n = 4000 min-1
Kraftstoffverbrauch max. 1,5 Liter / 100 km
Steigvermögen am Fahrrad bei 75 kg Fahrerlast
14 % = 8° mit 26"-Bereifung
13 % = 7° 30' mit 28"-Bereifung
keramischer Zündlichtmagnet ohne Polschuhe
Lichtleistung 6 Volt 3,1 Watt bei n = 3000 U/min
Isolator 141/45 = Einschraubgewinde M 14 und Wärmewert 145
Elektrodenabstand der Zündkerze 0,3 mm
Kontaktabstand des geöffneten Unterbrechers 0,3 mm
Spreizring im großen Zahnrad auf der Vorgelegewelle,
Getriebeölfüllung
30 ccm Motoren- oder Zylinderöl
Viskosität etwa 4-9 Engler
(zudem empfehlen wir Zusatz von Kolloidgraphit)
Untersetzungsverhältnis 4,3 : 1 x 4,18 = 18
Motorgewicht (ohne Zubehör) ca. 6 kg
Kraftstofftankvolumen ca. 2,3 Liter
II. So sieht der MAW-Motor innen aus
Bild 2 zeigt die Kurbelwellenstirn mit Hubzapfen, Pleuelstange und Laufbuchse. Der Kolben ist durch die Kanäle 'b' sichtbar
Bild 3 gibt den Blick in das Monogetriebe mit der Spreizringkupplung frei
Auf die beiden Trennflächen kommt nur dünnflüssige Motordichtungsmasse
Der MAW-Motor im Schnitt
Bild 4 vermittelt Innen eine Gesamtdarstellung
Beachten Sie bereits jetzt, daß der Motor ohne Getriebeöl geliefert wird und daß sie keinesfalls vergessen dürfen, dieses aufzufüllen - 30 ccm Motoren- od. Zylinderöl!
Das Bild 4 zeigt aber auch bereits die wichtigsten Punkte, die beim Anbau an das Fahrrad zu beachten sind - Schauen Sie auf dem Kopf des Bildes die Erläuterung Höheneinstellung ... an, vergleichen Sie das nächste Bild damit und befolgen Sie genau unsere Anbauanleitung!
a) Leichtmetallgehäuse mit Zylinderkörper aus einem Guß
b) Auspuffanlage
c) Vergaser mit Stutzen
d) Luftfilter mit Starterklappe
e) Zündlichtmaschinen-Schutzkappe
f) Schutzbügel (Schutz gegen Umfallen)
g) Zündkerze
h) Befestigungsstrebe
i) Fahrradrahmenstrebe
k) Kettenspanner für Motorkette
Anbauansicht an einem Damenrad
So einfach! Nur zwei Handgriffe
a = Kupplungshebel
c = Drehgasgriff
III. Welches Fahrrad eignet sich zum Anbau,	und wie muß es beschaffen sein ?
Geeignet ist jedes stabile Damen- und Herrenfahrrad, ausgenommen Sport- und Rennräder.
Besonders geeignet sind verstärkte Geschäftsfahrräder mit Lastträger über Vorder- oder Hinterrad.
Großer Beliebtheit erfreut sich der Motor am Tandem. Steigleistung am Tandem bei 2 Personen mit 150 kg ca. 8 % ohne Mittreten.
Die Rahmenteile einschließlich der Gabel und der Lenkstange dürfen keine Bruch- bzw. geschweißte oder gelötete Bruchstellen aufweisen.
Die Räder müssen gut gespannt, zentriert und in der Achslagerung einwandfrei sein. Im allgemeinen genügen die normalen Fahrradspeichen; aber richtigen Anzug müssen diese haben - lose oder überzogene Speichen brechen auch ohne Motorlast.
Die Steuerung muß sich leicht und ohne spürbares Spiel bewegen lassen.
Für besonders schlechte Straßendecken und Wegverhältnisse sind selbstverständlich 26"-Räder mit verstärkten Speichen vorteilhafter. Unter dem Abschnitt 'Fahrtechnik' geben wir weitere Hinweise.
Bei der oft gestellten Frage: 'Ist der Motor nicht zu schwer für mein Fahrrad?', beachten Sie bitte, daß allein das Fahrergewicht - ohne Gepäckträgerbelastung - zwischen 60 bis 100 kg schwankt, somit unter dieser Betrachtung das Motorgewicht von 6 kg keine Überbelastung darstellt.
Eine Überbelastung wird eintreten, wenn Sie im 40-km-Tempo über schlechtes Straßenpflaster jagen und dazu nicht einmal aus dem Sattel gehen.
Hinterrad ausbauen und die drei Halbmonde in den Speichenkranz - nach Bild 8 - einfeilen. Kettenrad befestigen, gut sichern und den Festsitz im Fahrbetrieb oft prüfen.
Das hintere Schutzblech wird gelöst und der Kraftstofftank befestigt. Die Motor-Befestigungsstrebe kommt unter die Sattelrohr-Klemmschraube. Die Mutter 'b' vorläufig nur leicht anziehen (siehe Bild 9).
Die dem Motorzubehör beiliegende kombinierte Schelle nach Bild 10 anbringen. Dieses Teil verhindert, daß der Motor durch den Kettenzug nach hinten rutscht, und gleichzeitig kann dadurch die Motorkette anabhängig von der Fahrradkette gespannt werden.
a = Klemmschraube für Schelle
b = Spannschraube für Motorkette
bei a soll die Strebe hart am Rahmen liegen
Nach Bild 11 ist der Motor am Zylinderkopf mit dem unteren Auge der Befestigungsstrebe provisorisch anzuschrauben.
Zu beachten ist: Zur Vermeidung einer Ankerbung der hinteren Rahmenstrebe, mit Bruchfolge, muß der Motor in den beiden am Gehäuse angegossenen ovalen Befestigungsaugen ca. 2-3 mm höher liegen als die eingelegte hintere linke untere Gabelstrebe. Einstellung durch das Feingewinde der zur Sattelklemmschraube führenden Befestigungsstrebe. Bild 4 und 5 beinhalten diese Einstellung.
Die Befestigung am Zylinder ist auch während des Betriebes oft auf Festsitz zu überprüfen.
a = obere Zylinderbefestigung an der zur Sattelschraube führenden Strebe
b = Gummiplatten beilegen
c = Schellen anheften
Unter die beiden Motorbefestigungsaugen je eine (dem Zubehör beiliegende) Gummiplatte legen. Die beiden Gegenschellen werden ebenfalls mit 2 Gummiplatten ausgefüttert, und durch 2 Schrauben M 6x25 mit vorläufig ca. 3 Gängen wird der Motor am Rahmen angeheftet.
Hinterrad einhängen und großes Kettenrad des Hinterrades mit dem kleinen Kettenrad des Motors genau nach Schema des Bildes 13 in Spurlage bringen.
Differenzen sind mit Ausgleichscheiben an der Hinterradachse oder am großen Kettenrad auszugleichen. Das große Kettenrad kann auch umgekehrt eingebaut werden, wenn die Spurlage es bedingt.
Der Freilauf-Bremshebel ist mit einem Verbindungsstück, wie Bild 14, Position c, zeigt, zu blockieren.
Ketten auflegen und bei leichtem Durchhang der Ketten, in sämtlichen Stellungen des Hinterrades, zuerst das Hinterrad und anschließend den Motor an allen Befestigungspunkten fest anziehen. Kettenspiel bzw. Durchhang nochmals in allen Stellungen des Hinterrades überprüfen.
Zu stramm aufgelegte Ketten schaden nicht nur den Ketten, sondern auch den Kugellagern; zudem hat der Motor unnötige Widerstände zu überwinden und setzt damit den Wirkungsgrad herab.
Achten Sie auch darauf, daß der Kettenschloßriegel richtig eingelegt wird, offenes Ende entgegengesetzt der Drehrichtung (Bild 14, Position d).
Vergaser mit Bowdenzug, Drehgasgriff und Kupplungszüge mit Lenkerarmierung montieren. Auspuffanlage anschrauben. Kraftstoffleitung legen und alle Bowdenzüge und Kabel gut mit Isolier- und Kabelband am Rahmen und Lenker befestigen.
Die Bowdenzugseile müssen, zur einwandfreien Gewährung der Funktion, in der gesamten Länge und allseitig so satt wie möglich, mit gut gleitendem, konsistentem (= zusammenhängendes und dichtes) Fett bestrichen werden. Öl ist in allen Qualitäten dazu vollkommen ungeeignet. Die Seile und Spiralen dürfen keine Knicke aufweisen und sind bezüglich der Länge auf das Mindestmaß zu beschränken. Viel Unzufriedenheit und schlechte Motorfunktion sind nur auf Vernachlässigung dieses unseres Ratschlages entstanden.
Lichtkabel an Anschlußklemme des Motors befestigen (siehe Bild 15, Position a). Vom Motor läuft die Leitung zum Scheinwerfer und von da erst zum Schlußlicht.
Im Scheinwerfer Birne 6 Volt 3 Watt = 0,5 Amp. und in Schlußleuchte 6 Volt 17 Amp. = 0,1 Watt einsetzen.
Zum Schluß wird die Kupplung bei ausgehängter Torsionsfeder, Bild 14, Position b (unter dem Kupplungshebel) eingestellt und ausprobiert. Nach genauer Einstellung eingekuppelt - ausgekuppelt, ist als letzter Arbeitsgang die Feder nach der richtigen Einstellung wieder einzuhängen.
Wir machen darauf aufmerksam, daß dieser Punkt sehr wichtig ist - wenn Sie die Torsionsfeder bei der Einstellung nicht aushängen, wird die Kupplung in den meisten Fällen nicht einwandfrei funktionieren und zu Schaden gehen. Es ist deshalb erforderlich, weil der Druck der Torsionsfeder den eigentlichen Kupplungsfederdruck überzieht und nicht spürbar werden läßt.
Der Anbaumotor soll Ihnen das ermüdende und kraftvergeudende Pedaltreten abnehmen. Bei Gefälle tritt der Motor zusätzlich als Bremse angenehm in Erscheinung, so daß Sie den Rücktritt nur bei Gefahr und größerem Gefälle zu betätigen brauchen. Bei längerer Bergabfahrt kann der Motor bedenkenlos ausgekuppelt werden.
Der Motor bewältigt, ohne daß Sie mittreten müssen, Steigungen bis 8°, das sind 14% oder 14 Meter Anstieg auf 100 Meter Strecke - ein Fahrergewicht von 75 kg zugrunde gelegt. Bei größeren (sehr seltenen) Steigungen werden Sie zumeist nur mittreten müssen, wie ansonst radfahrend auf ebenen Wegen.
Bergabwärts oder auf der Ebene mit Vollgas gefahren, bekommt weder dem Motor noch dem Fahrrad. Für die Fortbewegung auf guter, ebener Straße genügen 0,15 bis 0,20 PS. Die Reserve in Ihrem Motor ist bei Steigungen von Nutzen oder falls Sie einen belasteten Anhänger mitführen.
Der Motor entwickelt sein bestes Drehmoment bei einer Drehzahl von n = 3150 U/min und hat hier auch seinen wirtschaftlichsten Betrieb, d. h. seinen günstigsten Kraftstoffverbrauch. Der Motordrehzahl von n = 3150 U/min entspricht eine Fahrgeschwindigkeit von ca. 20 - 22 Kilometern pro Stunde, und das sind immerhin noch 40% mehr als die normale Radfahrergeschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde.
Die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung vom 4. Okt. 1956 begrenzt die Fahrgeschwindigkeit lt. § 85 auf 40 Kilometer je Stunde.
Nach § 87 ist auch eine ausreichende Haftpflicht abzuschließen.
Über Anhänger hinter Fahrrädern besagt der § 82 folgendes: "Anhänger hinter Fahrrädern müssen mit dem Fahrrad durch eine Anhängerkupplung fest verbunden sein. Die Breite des Anhängers darf 80 Zentimeter über alles, das Gesamtgewicht 60 Kilogramm nicht überschreiten. Fahrradanhänger müssen nach einer genehmigten Bauart gemäß § 36 ausgeführt sein."
Betreffs der Benutzung von Radwegen und Seitenstreifen lautet der § 30 der StVO vom November 1956: "Mit Motorfahrrädern (Mopeds) und Fahrrädern mit Hilfsmotoren dürfen Radwege nur dann benutzt werden, wenn sie durch Muskelkraft fortbewegt werden. Autobahnen dürfen mit Fahrrädern und Fahrrädern mit Hilfsmotoren nicht befahren werden."
Innerhalb der Garantiefrist sind die Einfahrvorschrift und die Behandlung nach Anleitung zu befolgen. Bei Schäden, die auf Mißachtung unserer Hinweise zurückzuführen sind, wird eine Garantieleistung von uns abgelehnt.
Nach einer Einfahrzeit von ca. 1000 Fahrkilometern empfehlen wir zur Minderung des Verschleißes des Triebwerkes eine Beimischung von 1 ccm Kolloidgraphit, 5 prozentiges Konzentrat (wie "Grasinol" 5%) auf 80 ccm Motorenöl.
Das Mischungsverhältnis von Kraftstoff (Benzin) zu Öl ist immer - auch während der Einfahrzeit
Verwenden Sie nur guten, sauberen und wasserfreien Kraftstoff, das gleiche gilt für Öl. Achten Sie darauf, daß beim Tanken im Regenwetter die Tank-Einfüllöffnung regensicher abgedeckt ist.
Für die Tankfüllung benötigen Sie 80 ccm Motorenöl auf 2 Liter Kraftstoff. Nie den Kraftstoff und das Öl getrennt in den Tank füllen, sondern schon vorher bestens mischen!
Unterlassen Sie beim Tanken das Rauchen und vermeiden Sie offenes Licht! Auch ein entleerter Tank birgt noch Explosionsgefahr!
Der Transport und die Lagerung der Motoren verlangen, daß wir die Motoren ohne Getriebeöl liefern. Vergessen Sie daher nicht, das Getriebeöl aufzufüllen! Das Getriebe faßt nur die relativ geringe Menge von 30 ccm Öl. Sollten Sie eine Kleinigkeit mehr auffüllen, so passiert weiter nichts, als daß das überschüssige Öl über die Entlüftung abläuft.
Für das Getriebe können Sie jedes gute hitzebeständige Öl verwenden. Viskosität 4 - 9 Engler, z. B. Motorenöl oder Zylinderöl. Zu empfehlen ist ein Zusatz von Kolloidgraphit zur Erhöhung der Notlaufeigenschaft und der Verschleißminderung.
a = Einfüllschraube
c = Kontrolle und Ablassen
Starterklappe bei kaltem Motor schließen (Bild 14, Pos. 9).
Drehgasgriff auf Vollgas stellen, damit die Düsennadel den Kraftstoffüberlauf nach der Mischkammer bzw. dem Kurbelgehäuse freigibt.
Schwimmertupfer niederdrücken (nicht pendelnd tippen) bis der Kraftstoff an der Kontrollbohrung nach außen sichtbar fließt. Dabei ist immer günstig, wenn das Hinterrad höher steht als das Vorderrad; im gegenteiligen Fall läuft der Kraftstoff über das Luftfilter - also entgegengesetzt - weg.
Den Drehgas-Wickelgriff auf ca. &frac13; Öffnung einstellen und anfahren. Die genaue Stellung wird beim Anfahren am besten durch schnelles Schließen und Öffnen erfaßt.
Bei warmem Motor wird der Schwimmertupfer nicht betätigt.
Durch kurzes ruckartiges Anschieben, wobei sofort die Kupplung gezogen werden muß, wenn der Motor anspringt. Danach bei langsam laufendem Motor und gezogener Kupplung auf das Rad steigen und mit Pedalkraft anfahren, darauf Kupplung einlegen bei gleichzeitiger Gasbeschleunigung.
Kupplung ziehen, auf das Fahrrad steigen wie üblich beim Radfahren und die Pedale treten, bei mäßiger Geschwindigkeit die Kupplung rasch einlegen, kräftig weitertreten und gleichzeitig Gas geben.
Sobald der Motor zündet, kräftig weitertreten und den Motor mit Gas beschleunigen. Erst wenn das Fahrrad richtig rollt, brauchen Sie die Pedale nicht mehr.
Die meisten Anfänger machen den Fehler und hören sofort auf mit Pedaltreten, wenn der Motor die ersten Zündungen macht, und würgen diesen auf diese Art sofort wieder ab.
(Einstell-Varianten)
Nebenstehende Nadeldüse genügt im allgemeinen zur Einstellungskorrektur. Heben und Senken der Nadel in den Kerben bewirkt anreichern bzw. verarmen des Kraftstoff-Luftgemisches mit Kraftstoff.
Wir verwenden bei dem neuen Motor eine 0,55er Hauptdüse, die vorwiegend den Vollastbetrieb beherrscht, aber die unteren Bereiche mit beeinfußt. Den Luftquerschnitt, die Gasgeschwindigkeit und damit die Gasfüllung für den Motor bewirkt der Gasschieber mit der eingehängten Düsennadel.
Der Vergaser muß nach den am Prüftage des Motors vorhandenen Verhältnissen (mechanische und atmosphärische) eingestellt werden. Die mechanischen Anfangs-Laufbedingungen erfordern zumeist eine Kraftstoffanreicherung, die nach dem Einlaufen wieder etwas ärmer gehalten werden kann. Entweder Senken der Nadel oder Einsetzen der dem Zubehör beiliegenden 50er Hauptdüse.
Bild 19 Kraftstoffverbrauchs-Schaubild
Ein plötzlicher oder im Laufe der Zeit übermäßig ansteigender Kraftstoffverbrauch wird zumeist an der Schwimmernadel (Position 3 des Bildes 17) seine Ursache haben. Die Abdichtung, die diese Nadel bewirkt, kann durch verschmutzten Kraftstoff oder auch mechanische Beschädigung hinfällig werden. Ein eingeschlagener Schwimmerkegel wird gut rundlaufend nachgearbeitet.
Der Nenn-Kraftstoffverbrauch wird erst nach der Einlaufzeit erreicht, richtige Einstellung vorausgesetzt.
Beachten Sie bitte, daß der Motor noch nicht eingefahren ist! Das Einfahren überlassen wir vertrauensvoll Ihnen und geben dazu folgende Richtlinie:
Die ersten 500 Kilometer nicht schneller als 18 Kilometer pro Stunde und anschließend bis 1500 Kilometer höchstens 23 Kilometer pro Stunde. Wenn Sie keinen Tacho-
Fahrgeschwindigkeitsschaubild
I = mit 26"-Bereifung
II = mit 28"-Bereifung
III = die wirtschaftliche Geschwindigkeitsgrenze
meter am Rad haben, dann können Sie die Geschwindigkeit schätzen, indem Sie über eine bestimmte, Ihnen bekannte Strecke in einer Zeiteinheit fahren. 18 km/Std. entspricht 3 Kilometern in 10 Minuten und 25 km/Std. ist gleich 5 Kilometer = 12 Minuten. Sie brauchen dabei nicht ängstlich zu sein; es genügt durchaus, wenn Sie annähernd die Werte einhalten.
Nach der Einfahrzeit können Sie schneller fahren; achten Sie aber bitte darauf, daß Ihr Fahrrad nicht zu hart beansprucht wird und dadurch, infolge Überbeanspruchung, vorzeitig ermüdet. Für die Geschwindigkeit nach der Einfahrzeit läßt sich keine genaue Regel und Vorschrift aufstellen. Wir sind der Meinung, daß Sie mit 30 km/Std. vollkommen zufrieden sein sollten. Das beste Drehmoment und auch den minimalsten Kraftstoffverbrauch haben Sie bei einer Fahrgeschwindigkeit von 23-25 km/Std.
Bei schlechten Straßen ist es ratsam, so weit mit der Geschwindigkeit herunterzugehen, als man es rein gefühlsmäßig zulassen kann. Am besten gehen Sie bei rauher Straßendecke mit dem Gesäß aus dem bequemen Sattel und fangen die Erschütterungen federnd mit den Kniegelenken ab - die kleine gymnastische Übung ist zudem gesund und macht Spaß, wenn es nicht zu lange anhält.
Auf einer ebenen, glatten Straße und besonders dabei abwärts wird bei ruhigem Verhalten des Fahrzeuges auch eine Schnellfahrt möglich. Vollgasfahren kostet aber Kraftstoff und Geld - und vergessen Sie nicht zuletzt den § 85 der StVO!
Fällt der Motor in der Leistung am Berg ab, dann schonen Sie denselben durch leichtes (eine Abwechslung schaffendes) Mittreten.
Übertouren Sie keinesfalls den Motor durch eine Weltrekordfahrt, Sie gefährden nur das Triebwerk. Wenn Sie sich die Ordinate des Bildes 20 betrachten, dann sehen Sie, in welchem Verhältnis die Drehzahlen des Motors zur Fahrgeschwindigkeit anwachsen.
Die Wärmeableitung am Motor ist sehr gut. Kolbenfresser infolge Überhitzung sind dem MAW-Motor unbekannt. Ein Beweis dafür ist auch die von uns verwendete, im Wärmewert niedrig liegende, 145er Zündkerze.
Die Beendigung der Fahrt und somit das Abstellen des Motors erfolgt durch Schließen des Gasbetätigungs-Wickelgriffes an der rechten Lenkerseite. Der Gasregulierungskolben im Vergaser muß vollständig schließen. Ist nach der Schließung des Wickelgriffes ein Leerlauf (Weiterlauf bei langsamer Drehzahl) erwünscht, dann ist die Außerbetriebsetzung des Motors über einen Kurzschlußknopf zu betätigen. Im Handel erhältliche Kurzschlußknöpfe können am Lenker oder im Scheinwerfergehäuse angebracht werden. Die Kurzschlußleitung wird auf der einen Seite an einen Kurzschlußschalter oder -knopf gelegt und auf der anderen Seite am Zündkabel vorbei mit dem Kondensator verbunden. (Bild 21, Pos. c)
Stillstand oder Leerlauf des Motors bewirkt die Schraube 7 nach Bild 17.
Die Sperre des Kupplungshandhebels ist nur im Fahrbetrieb zu betätigen. Wenn der Kupplungshandhebel im angezogenen Zustand auch bei abgestelltem Fahrzeug verbleibt, kann die Druckfeder infolge zu großer Dauerbelastung sich setzen und damit zu einer Betriebsstörung führen.
1. Schwungscheibenmagnet
Positionen: a = Magnetring, b = Zündspule, c = Kondensator, d1 u. d2 Befestigungslöcher, nierenförmig, zur Änderung der Vorzündung, e = Exzenter für Kontaktabstand, f = Kontakter, g = Unterbrecher, h = Zündkabel, i = Störschutzkappe, k = Lichtspule, l = Lichtkabel
Der Magnetring ist ein keramischer Körper und daher bruchgefährdet. Bei einer sich notwendig machenden Demontage ist Vorsicht geboten. Ein Bruch kann aber nur entstehen durch Fall oder Schlag auf harter Unterlage bzw. Mittel.
Die Eigenart des Magneten liegt darin, daß dieser ohne Polschuhe funktioniert. Die magnetischen Kraftfelder sind bei der Magnetisierung genau beachtet und festgelegt. Der Magnetkörper hat nicht die Charakteristik des herkömmlichen Stahlmagneten, der in gewissen Zeitabschnitten nachmagnetisiert werden muß. Dieser von uns verwendete keramische Magnet hält konstant die magnetische Leistung, und ein Nachmagnetisieren würde nur einen negativen Effekt bewirken.
2. Einstellen der Zündung
Die Schutzkappe über der Schwungscheibe wird durch Anheben der Federstifte abgenommen und die Zündkerze herausgegeschraubt.
Zur Einstellung der Unterbrecherkontakte (und der Zündkerze) genügt im allgemeinen ein Metallstreifen von 0,3mm Dicke, ca. 50mm lang und 5 mm breit, für die Festlegung der Vorzündung ein Tiefenmaß mit Skala (z. B. Schieblehre mit Tiefenmaß oder Bleistift mit Maßkerben).
Die Tiefenlehre wird durch das Zündkerzenbohrloch im Zylinderkopf bis auf die Kolbenbodenmitte geführt und die Schwungscheibe langsam und vorsichtig im Uhrzeigersinn bewegt, bis man den oberen Totpunkt des Kolbens festgestellt hat. Durch die linke nierenförmige Aussparung in der Schwungscheibe erkennt man die geöffneten Unterbrecherkontakte; die größte Öffnung soll 0,3 mm + 25 % betragen. Stimmt das Sollmaß nicht, so ist dieses wie folgt einzustellen:
Die im Bild 21 mit e bezeichnete Schlitzschraube bewirkt bei Rechtsdrehung einen größeren und bei Linksdrehung einen kleineren Kontaktabstand, bequem durch das 15-mm-Loch in der Schwungscheibe zugänglich; zuvor sind aber die Schauben d1 und d2 zu lösen, da diese die Platte klemmen, die der Exzenter drehen soll. Nach der Einstellung der Kontakte auf 0,3 mm müssen die Schrauben d1 und d2 wieder festgezogen werden.
Bei der Kolbenstellung von 3 mm vor oberem Totpunkt müssen die Kontakte sich zu öffnen beginnen. Der Punkt ist möglichst genau zu bestimmen. Bei guten Lichtverhältnissen und etwas Übung kommt man mit der augenscheinlichen Bestimmung des Kontaktöffnungsbeginnes aus. Ganz präzise wird allerdings die Kontaktstellung auf elektrischem Wege errreicht, Kontaktöffnungsbeginn dabei akustisch oder optisch angezeigt.
Die Änderung der Vorzündung wird durch Verdrehung der Grundplatte in den Punkten d1 und d2 erreicht.
3. Die Zündkerze
Wir verwenden ausnahmslos die Zündkerze "Isolator" 14/145. Die von uns mit dem Wärmewert 145 bestimmte Zündkerze ist für alle am MAW-Motor vorkommenden Belastungen geeignet.
Bei Verwendung von zu fetter Kraftstoff-Ölmischung, zu kraftstoffhaltigem Kraftstoff-Luftgemisch oder auch armen Kraftstoff-Luftgemischen sowie minderwertigem Motorenöl oder Kraftstoff kann die Zündkerze Aussetzer erhalten, die sich zumeist durch Knallen im Vergaser bemerkbar machen.
Das Kerzengesicht, Elektroden und Isolator zeigen Ihnen treffsicher den Übelstand an. Oft ist nur eine ganz feine Überbrückung durch einen Fremdkörper die Ursache zum Kurzschluß. Ist die Zündkerze innen sauber und trocken und frei von Kohlekruste, dann wird mit Sicherheit der Fremdkörper metallischen Ursprungs sein, der durch Abrieb infolge Ölmangels oder minderwertigem Öl entstand.
Die Zündkerze soll laut Hersteller mit höchstens 4 mkg angezogen werden; höheres Anziehen kann zu Beschädigung und Bruch des Isolators führen.
4. Zündspule und Kondensator
Die Zündspule und der Kondensator sind äußerst gebrauchsfest und nur bei einwandfreier elektrischer Fehlerbestimmung auszuwechseln. Zumeist werden diese Teile ausgewechselt, weil sie vermutlich defekt sind; ähnlich liegen die Dinge bei der Zündkerze.
Probieren Sie bei Zündstörungen immer erst den Zündfunken auf Intensität durch Abhalten des Zündkabels ca. 3 mm von der Motormasse, die Störschutzkappe dabei heruntergezogen. Wenn diese Methode auch nicht ganz einwandfrei ist, so wird sie doch zumeist genügen.
5. Die Lichtspule
Die Lichtspule (Pos. k, Bild 21) gibt eine Leistung von 6 Volt 3,1 Watt bei der Motordrehzahl von n = 3000 U/min ab.
Die Leistungscharakteristik ist durch TGL (Technische Güte und Lieferbedingung) festgelegt.
Evtl. auftretende Fehler sind zumeist allgemein bekannter Natur. Wir betonen, daß besonders die Leuchtkörperträger (Scheinwerfer) einen guten Masseschluß haben müssen; aber leider ist dies selten der Fall.
Gegenmutter a der Spindel etwas kräftiger anziehen als Mutter b auf Bild 24
Die Lautstärke des Dämpfers ist auf die gesetzlichen Bestimmungen abgestimmt. Entfernung von einzelnen Lamellen ist nicht statthaft und beeinträchtigt zudem nur die Motorcharakteristik ungünstig. Bei Leistungsminderung infolge Verstopfung durch Verbrennungsrückstände genügt Säuberung - schauen Sie dabei auch den Auspuffkanal im Zylinder an! Rückstände im Zylinder vorsichtig entfernen. Geben Sie acht auf den gefährdeten Kolben!
Ein loser Auspufftopf muß besonders hinter den Dämpfungslamellen angezogen werden; bei Mutter b angezogen, wird dieser nur noch lockerer.
Der MAW-Motor ist robust und bedarf bei richtiger Behandlung ein Minimum an Pflegearbeiten und Reparaturen. Motorreparaturen werden am besten vom Kraftfahrzeughandwerker (Vertragswerkstatt) ausgeführt. Wir warnen nachdrücklichst vor "Auch-Fachleuten", die uns nur beiderseits Ärger verursachen. Der kleine Motor wird oft unterschätzt und verleitet zu Eingriffen; die entstehenden Mißgriffe zeitigen dann Folgen, für die man dann gern nur uns verantwortlich machen möchte. Die daraus zumeist entstehenden kostspieligen Reparaturen müssen letzten Endes Sie tragen.
Fahren Sie bitte nach den ersten 4 Wochen, spätestens bei 200-300 km Fahrstrecke, zur Vertragswerkstatt oder wenn diese Ihnen zu weit entfernt liegt, zu einer Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstatt und lassen Sie den Ölwechsel und die Ausspülung mit Waschbenzin oder Petroleum vornehmen. Wenn Sie Erfahrung haben, können Sie diese Arbeit auch selbst vornehmen. Wir geben Ihnen dazu folgende Anleitung:
Ein sauberes Gefäß wird unter die Getriebeöl-Ablaßschraube gestellt und die Ablaßschraube und auch die Einfüllschraube entfernt (Bild 16). Nun ziehen Sie einfach den Kraftstoffschlauch vom Vergaser und stecken den Gummischlauch in die Öffnung der Öleinfüllschraube a und lassen etwas Benzin zum Spülen einlaufen. Der Schlauch wird wieder auf den Vergaser gesteckt und der Motor zum Laufen gebracht (die Ablaßschraube muß nach Ablassung des alten Öles allerdings wieder eingesetzt werden). Nach der Spülung wieder ablassen und neues Öl auffüllen.
Der Vergaser-Luftfilter ist je nach Staubverhältnissen bei 500-1000 km mit Benzin auszuwaschen und anschließend wieder mit Motorenöl zu benetzen.
Zündkerze nach 2000 km und die Unterbrecherkontakte bereits nach den ersten 500 km auf richtigen Abstand prüfen. Siehe Abschnitt Motorelektrik.
Sämtliche Schrauben sind auf richtigen Sitz zu überprüfen und gegebenenfalls nachzuziehen. Die Fahrrad-Pflegearbeiten wie üblich.
Besondere Beachtung müssen Sie den Befestigungsschrauben des hinteren Kettenrades und der Motorbefestigung geben.
Wir empfehlen ferner die - zumeist vernachlässigte - Kettenpflege. Besonders die am meisten beanspruchte Motorkette muß oft gereinigt und neu gefettet werden. Mindestens nach 1000 Fahrkilometern ist die Kette in Waschbenzin gründlich zu säubern. Am besten 1 Stunde im Schmutzlösungsmittel liegen lassen und anschließend gründlich spülen. Die Kette zum Schluß gut abtrocknen und in heißem graphitiertem Kettenfett baden, damit das Fett in die Glieder dringt.
Die meist durchgeführte bequemere Methode des Ölträufelns auf die laufende Kette hat verheerende Nachteile. Bedenken Sie, daß Sie mit dem Öl auch Staubteilchen, quarzhaltigen Staub in die Glieder bringen und dadurch ein zünftiges spanabhebendes Ausschleifen erzeugen.
1. Schlechter Kaltstart
1.1 Reihenfolge der Handgriffe nach Abschnitt 4 "Starttechnik" nicht eingehalten - Abhilfe: Beantwortung nur bei erforderlicher fachmännischer Beratung
1.2 Kraftstoffbehälter leer
1.3 Kraftstoffzulauf durch Schmutz oder Luftblasen behindert
1.4 Kraftstoff zu alt (Verdunstung von leichtflüchtigen Teilen), Eine Kraftstoffölmischung kann unbedingt 6 Monate - bedingt bis zu 9 Monaten - gelagert werden
1.5 Kraftstoffölmischung zu fett
1.6 Vergaser oder Düse verschmutzt
1.7 Nebenluft am Vergaser oder an Saugleitung - Abhilfe: Muttern nachziehen und evtl. neue Dichtungen verwenden
1.8 Motorgehäuse an der Trennfuge undicht - bekommt dadurch Nebenluft - Abhilfe: Schlitzschrauben mit gut passendem, kräftigem Schraubenzieher nachziehen. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, muß ein Fachmann den Motor öffnen und neu abdichten
1.9 Zündspule setzt aus - Abhilfe: Vertragswerkstatt aufsuchen
1.10 Zündkerze verschmutzt, Elektrodenabstand falsch. Zündkerze defekt (Isolator gebrochen oder undicht) - Abhilfe: Zündkerze in reinem Waschbenzin und mit weicher Drahtbürste säubern - keinesfalls autogenisch oder ähnlich ausbrennen.
1.11 Unterbrecherhammer hängt. Kontaktabstand falsch, Kontakte verschmutzt - Abhilfe: Einstellung am besten vom Fachmann vornehmen lassen
1.12 Kondensator defekt
1.13 Kabelanschluß nicht in Ordnung
1.14 Zündkerze mit zu hohem Wärmewert - Richtig = 14/145
1.15 Kolbenringe festgebrannt
1.16 Staudruck durch Entfernen der Dämpfungscheiben im Auspufftopf verändert
1.17 Triebwerk beschädigt
1.18 Düsennadel hängt zu tief
1.19 Magnetismus zu schwach
1.20 Der Vergaser hat, statt eine bis zu 3° fallende Lage zum Kurbelgehäuse, eine hängende unter die Horizontale, und dadurch fließt der durch das Betätigen des Schwimmertupfers flutende Kraftstoff nach dem Filter zu aus - Abhilfe: Durch Nachfeilen der Löcher am Stufen kann die Lage justiert werden
2. Motor springt im warmen Zustand nicht an
2.1 Kraftstoffbehälter leer
2.2 Starterklappe teilweise oder ganz geschlossen
2.3 Gashebel zu wenig geöffnet
2.4 Gashebel zu viel geöffnet, Motor ist "ersoffen"
2.5 Gasblasen in der Kraftstoffleitung - Abhilfe: Bei geöffnetem Kraftstoffhahn Kraftstoff in ein sauberes Gefäß fließen lassen, bis die Blasen herausgedrückt sind
2.6 Entgegen der Anweisung nach Abschnitt VII ist der Schwimmertupfer betätigt worden
2.7 Schwimmerventil beschädigt - ausgeschlagen, hängt - Abhilfe: Vom Fachmann reparieren lassen
2.8 Luftfilter verschmutzt - Abhilfe: In Waschbenzin oder Petroleum ausspülen und mit Motorenöl vor dem Aufsetzen zu benetzen
2.9 Hauptdüse zu groß bzw. Düsennadel hängt zu hoch
2.10 Elektrodenabstand von Zündkerze und Unterbrecher falsch - Abhilfe: Elektrodenabstand auf 0,3 mm einstellen (Bild 22 und 23)
2.11 Kerze verölt oder mechanisch beschädigt
2.12 Magnetismus des Zündlichtmagneten mangelhaft
Motor bekommt zu viel Kraftstoff
3. Motor ist "ersoffen"
Wurde der Motor im kalten oder warmen Zustand falsch bedient, so ist das kraftstoffreiche Gemisch nicht mehr zündfähig; das ist der grundsätzliche Fehler, nicht die nassen Zündkerzen.
3.1 Kraftstoffhahn schließen
3.2 Gashebel auf Vollgas stellen
3.3 Zündkerze ausschrauben
3.4 Auf das Rad setzen und etwa 30 m fahren, auspumpen
3.5 Zündkerze einschrauben und richtig starten
Ersäuft der Motor häufiger oder regelmäßig, ohne daß Bedienungsfehler vorliegen, so kommen alle Einzelfehler des Vergaserweges in Betracht, die ein zu kraftstoffreiches Kraftstoff-Luftgemisch verschuldet.
4. Motor hat mangelhaften Leerlauf, bleibt nach dem Anspringen wieder stehen, schlägt zurück
4.1 Gashebel zu schnell oder zu weit geöffnet
4.2 Kraftstoff fließt nicht nach
4.3 Kontaktflächen unsauber
4.4 Frühzündung zu groß
4.5 Unterbrecherfeder lahm
4.6 Motor noch zu kalt
5. Motor setzt aus, läuft im Viertakt
5.1 Luftfilter verschmutzt
5.2 Kraftstoffdüse zu groß, Nadel hängt zu hoch
5.3 Kraftstoffdüse locker
5.4 Zündkerze verschmutzt
5.5 Mischung zu fett
5.6 Auspuffstaudruck durch Entfernung der Dämpferscheiben im Topf verändert
6. Motor bleibt ungewollt stehen
6.1 Kraftstoffbehälter leer
6.2 Belüftung des Kraftstoffbehälters verschmutzt
6.3 Kraftstoffilter am Hahn verschmutzt
6.4 Gasblasen in der Leitung
6.5 Düse verschmutzt
6.6 Wasser im Vergaser
6.7 Fremdkörper zwischen Elektroden und Kontakten
6.8 Zündfunke unterbrochen - Überschlag prüfen
6.9 Zylinderdeckeldichtung durchgebrannt
7. Störung an der Kupplung
7.1 Kupplung legt nicht aus - Abhilfe: Abschnitt IV, 11 nochmals durchlesen
7.2 Kupplung rutscht - Abhilfe: wie vorstehend
Wenn Sie den Abschnitt IV nochmals genau überprüft haben und nichts Nachteiliges finden können, dann empfehlen wir vorerst eine gründliche Spülung des Getriebes, da sich ein Fremdkörper zwischen den Spreizring geklemmt haben kann. Bei der Spülung laufend aus- und einkuppeln
Führt auch diese Maßnahme nicht zum Ziel, dann ist das Getriebe zu öffnen und weiter zu suchen.
Folgendes kann vorliegen:
7.21 Kupplungsfeder gebrochen oder lahm geworden - Abhilfe: auswechseln
7.22 Druckbolzen schleift am Zahnrad innen und kann deshalb nicht mehr den Spreizring öffnen - Abhilfe: oben nachschleifen
7.23 zu großer Verschleiß des Spreizringes - Abhilfe: auswechseln
Zu hoher Verschleiß des Spreizringes tritt nur ein, wenn die Kupplung bei Gaslast betätigt wird. Bei Betätigung der Kupplung darf der Motor nicht hochrasen; denn die Folge davon ist eine enorm hohe Umfangsgeschwindigkeit (20 m/s und darüber) und im Gefolge Verbrennung des Getriebeöles und spanabhebender Verschleiß.
XIV. Zweckmäßiges Spezialwerkzeug
Bild 26 Abziehen des Kettenrades
Bild 27 Abziehen der Schwungscheibe
Bild 28 Abziehen des Kupplungsdeckels
Bei der Schwungscheibe ist das Links- und Rechtsgewinde zu beachten. Der Knebel mit dem Linksgewinde M 8x1 wird auf den Kurbelwellenzapfen geschraubt, und mittels des Rechtsgewindes M 22x1,5 in der Schwungscheibe wird das Druckmoment zum Abziehen erzeugt.
Bild 29 für Schwungscheibe
Bild 30 für kl. Kettenrad
Bild 31 für Kupplungsdeckel
Schaltschema der Licht- und Zündanlage für Anbaumotor MAW
Der Motor hat einen Klemmenanschluß für Lichtstromentnahme von 6 Volt 3,1 Watt. Lichtkabel, Schalter, Scheinwerfer und Birnen werden nicht mitgeliefert. Das Schaltschema ist gültig für handelsübliche Teile.
Der Motor wird außer Betrieb gesetzt durch Gaswegnahme mittels des Drehgriffes, wobei der Kolben im Vergasergehäuse ganz schließen muß. Kupplung ziehen.
Abwürgen vermeiden!
Wird Leerlauf (Weiterlauf) bei Gaswegnahme gewünscht, so ist der Motor über einen Kurzschlußknopf außer Betrieb zu setzen. Das Kabel vom Kurzschlußknopf wird am Zündkabel entlanggeführt und auf den Kondensator aufgeschraubt.
Und zum Schluß wünscht Ihnen der
viel Freude mit dem Motor MAW
Anschriften der Vertragswerkstätten für die Fahrradanbaumotoren MAW
Reinhold Baucz, Magdeburg, Alt-Fermersleben 106
Herbert Zimmermann, Reparaturwerkstatt, Loburg, Bez. Magdeburg
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Gardelegen, Betriebsteil III, Oebisfelde, Stendaler Straße 21/22
Fritz Schoß, Magdeburg-Südost, Alt-Salbke 31
VEB Autoreparaturwerk Stendal, Stendal, Winkelmannstraße 36
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Halberstadt, Halberstadt, Breit.Weg 21
Kfz-Reparaturwerkstatt Burg, Burg/Sachsen-Anhalt, Berliner Tor
Hermann Myrrhe, Haldensleben, nur Jungfernstieg 41
Curt Rölecke, Ivenrode, Kreis Haldensleben
Kfz-Reparaturbetrieb Salzwedel, Salzwedel, Nordbockhorn 1
Volkmar Lemme, Salzwedel, Neutorstraße 31
Wilhelm Michaelis, Arendsee/Altmark, Seehäuser Straße 20
Fritz Stodtmeister, Mieste/Altmark, Wilhelmstraße 2
Paul Wallstabe, Inhaber Helmut Wallstabe, Gardelegen, Bismarker Straße 5
Adolf Heinicke, Weferlingen
Walter Saul, Quedlinburg, Neuer Weg 29
Albert Rohbeck, Mehrin, Kreis Kalbe/Milde
Walter Zauner, Oebisfelde, Karlstraße 1
Fritz Deutsch, Kalbe/Milde
Ernst Ritter, Leitzkau
Heinrich Stavenow, Salzwedel, Kl. St. Ilsenstraße 9/13
Alfred Dreißig, Apenburg/Altmark
Kurt Pape, Staßfurt
Karl Bierhals, Genthin, Pfarrer-Schneider-Straße 8
Carl Günter, Seehausen/Altmark
Karl Heinze & Sohn, Ilsenburg
Friedrich Lange, Zerbst, Käsparstraße 70
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Roßla, Roßla, Hallesche Straße 30
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Querfurt, Querfurt, Döcklitzer Tor 20/22
Otto Reichert, Köthen/Anhalt, Augustenstraße 94
Erich Scholz, Roßlau, Magdeburger Straße 48
Willi Blume, Teutschenthal
Otto Wenzle, Jeber-Bergfrieden, Kreis Roßlau
Willi Gille, Königerode/Harz 109
August Quasdorf, Eisleben, Straße der Opfer des Faschismus 84
HO Industriewaren, Bernburg/Saale, Franzstraße 34a
Erich Knackstedt, Weißenfels, Merseburger Straße 10
Produktionsgenossenschaft des Handwerks "Fortschritt", Bad Frankenhausen, Stiftstraße 5
Rolf Ellrich, Merseburg, Ölgrube 15
Paul Herzer, Wettin/Sa.
Karl Beyer, Hettstedt, Markt 36
Herbert Arnold, Schkeuditz, Friedrich-Ebert-Straße 7
Otto Dittmann, Sangerhausen, Riestedter Straße 34
Otto Hoffmann, Querfurt, Klosterstraße 5
Alfred Heyde, Gröst, Post Weißenfels
Hermann Springensguth, Wansleben, Bezirk Halle
Joseph Sprenger, Dessau, Thälmannallee 79
Otto Held, Coswig/Anhalt
Karl Möbius, Wiehe/Unstrut
Karl Stolle, Aken/Elbe, Dessauer Straße 31
Otto Jänichen, Artern/Unstrut
Arno Hoffmann, Wolfen, Kreis Bitterfeld, Jahnstraße 21
Walter Bräutigam, Ichstedt/Kyffhäuser
Erhard Beyer, Thale/Harz
Karl Wiesel, Greppin-Bitterfeld, Neue Straße 2
Rudolf Franke, Braunschwende/Harz
Fritz Wolle, Ermsleben a. H., Karl-Marx-Straße 3/4
Richard Berner, Dessau, Albrechtstraße 119
Arthur Deutschbein, Sandersdorf-Bitterfeld, Schillerstraße 17
Auto-Voigt jun., Pratau, Kreis Wittenberg, Wittenberger Straße 46
Otto Prautzsch, Holzweißig-Bitterfeld
Kurt Bräutigam, Kelbra/Kyffhäuser
Alfred Hanikel, Halle, Rannische Straße 15
Karl Peter, Lützen, Schließfach 15
Kurt Köhler, Halle/Saale, Paracelsiusstraße 3/4
Kurt Jäger, Zeitz, Mittelstraße 2
Kurt Abicht, Naumburg, Salzstraße 8
Karl Wege, Leipzig O 5, Plaußiger Straße 2
Max Eichelbaum, Borna, Bezirk Leipzig, Geschwister-Scholl-Straße 14
Bangemann, Taucha, Landkreis Leipzig, Dewitzer Straße 70
Auto-Reparaturwerkstatt Richard Reisig, Torgau, Stalinring 14
Auto-Reparaturwerkstatt Fritz Müller, Delitzsch, Eilenburger Straße 4
Hermann Wehner, Eilenburg, Torgauer Straße 18
Kurt Kyber, Gößnitz, Kreis Schmölln
Adolf Uhlig, Waldheim/Sa., Ernst-Thälmann-Straße 10
Ingenieur Curt W. Braun, Meuselwitz, Lutherstraße 5
Edgar Wagler, Langenleuba-Oberhain/Sa.
Gerhard Günther, Neukieritzsch, Kreis Borna
Kurt Naumann, Krostitz, Kreis Delitzsch
Richard Späte, Wurzen, Jacobsplatz 33
Willy Schrödter, Leipzig N 22, Landsberger Str., Ecke Viertelsberg
Kurt Wagner, Leipzig C 1, Gabelsbergerstraße 1
Kfz-Reparaturwerkstatt Kurt Stier, Schmölln, Beethovenplatz 10
Bruno Sachse, Hartha, Pestalozzistraße 49
Kurt Hölzel, Stauchitz/Sa.
Alfred Hammer, Naundorf bei Eilenburg
Willi Haeseler, Langenleuba/Ndh.
Heinz Egermann, Altenburg, Bezirk Leipzig, Hillgasse 2
Gebr. Hartmann, Düben/Mulde
Kurt Winter, Grimma/Sa., Markt 20
Emil Kühn, Radeberg/Sa., Röderstraße 6
Gustav Donath, Eibau/Sa., Nr. 582 b
Paul Zeiler, Königsbrück bei Dresden, Großenhainer Straße 46
Joh. Feine, Freital-Deuben, Wehrstraße 3
J. Paul, Meißen, Gerbergasse 15
Triebischtaler Fahrzeughaus Erich Mittag, Meißen, Talstraße 15/18
Erich Freitag, Meißen, Leipziger Straße 56
Noack am Elbtor, Pirna, Karl-Marx-Straße 43
H. Wölfel, Lommatzsch, Karl-Menzel-Straße 3
Paul Lehmann, Riesa-Gröditz
J. T. Urban, Löbau/Sa., Platz der Befreiung 15
K. Schreier, Bischofswerda, Karl-Marx-Straße 19
Th. Dürsel, Görlitz, Leninplatz 1
Kurt Müller, Neukirch/Lausitz, Hauptstraße 7
Rud. Michel, Radeburg, Bezirk Dresden, Bahnhofstraße 2
Paul Kleinstück, Pulsnitz, Straße der Jugend 23
Kurt Matuschka, Meißen, Großenhainer Straße 102
Hugo und Paul Richter, Dresden A 21, Schandauer Straße 29
Arno Rieper, Dresden N 23, Großenhainer Straße 118
Helmut Wolf, Riesa, Neue Hoffnung 13
Georg Pietschmann, Dresden A 20, Wilhelm-Franke-Straße 25
Martin Brade, Rodewitz/Spree 8f, Kreis Bautzen
Alfred Berge, Stolpen/Sachsen
Kurt Küttner, Ottendorf-Okrilla, Königsbrücker Straße 2
Konrad Bellmann, Graupa über Pirna, Gärtnerweg 16
Hans Slavik, Seifhennersdorf/Sa.
Fritz Herrmann, Zittau, Breite Straße 31
Oskar Richter, Leutersdorf/Oberlausitz
W. u. B. Gläubitz, Zittau, Franz-Könitzer-Straße 6
Walter Schleinitz, Schönfeld bei Großenhain
Martin Maul, Steinbach bei Moritzburg
Fritz Pötschke, Oberseifersdorf, Kreis Zittau, Nr. 145
Martin Reinhardt, Coswig, Bezirk Dresden, Kötitzerstraße 19
Kurt Epperlein, Riesa 4, Weidaer StraOe 13
Karl Handrick, Wehrsdorf/OL.
Arno Fränkner, Mohern über Dresden A 28
Johann Heide, Dittersbach a. Eigen Nr. 14, Kreis Görlitz/Land
Willi Schwarze, Dresden A 47, Dohnauer Straße 280
Oskar Hirsche, Kamenz/Sa., Pfortenstraße 3
Walter Helm, Ebendörfel bei Bautzen
Gerhard Spür, Niedercunnersdorf 194
Arthur Egert, Sebnitz/Sa.
Bruno Thiermann, Inh. Heinz Gebhardt, Großenhain/Sa.
Fritz Weinhold, Karl-Marx-Stadt, Leipziger Straße 32
Kurt Winkler, Limbach-Oberfrohna, Peniger Straße 1
Fahrrad-Klaus, Karl-Marx-Stadt, Glösaer Straße 23
Gustav Buss, Langenbernsdorf, Kreis Werdau
Felix Rudert, Zwickau, Ebersbacher Straße 2
Kurt Metzner, Mülsen, St. Jacob
Hans Hadam, Plauen/Vogtland, Eugen-Fritzsch-Straße 36
Arthur Heyder Söhne, Rochlitz, Hauptstraße 7
W. Lütkemeier, Freiberg/Sa., Meißner Gasse 12
Walter Wurm, Zwönitz/Erzgebirge, Dorfchemnitzer Straße 16
Fritz Lorenz, Glauchau-Rothenbach, Rothenbacher Straße 4
Walter Teubert, Hirschfeld bei Zwickau, Post Voigtsgrün/Sa.
Willi Wolf, Plauen, Breitscheidstraße 81
Rud. Näser, Lichtentanne bei Zwickau, Ernst-Thälmann-Straße 55
Herbert Riedel, Neukirchen/Pl., Dänkritzer Straße 3
Rudolf König, Reparaturwerkstatt, Schönheide im Erzgebirge
Kurt Winkelhardt, Weimar, Schwanseestraße 50 a
Ernst Weidensee, Weimar, Graben 10
E. Wolnitza, Magdala, Kreis Weimar
Walter Mädefessel, Apolda, Dorngasse 1
Adam Weiß, Gotha-Siebleben
M. Staiger, Bad Tennstedt, Kreis Langensalza
Heinz Ruppert, Eisenach, Alexander-Puschkin-Straße 3
Paul Lange, Bleicherode, Kirchstraße 5
Berthold Beyer, Eisenach, Georgenstraße 42
Gustav Henning, Römhild/Thüringen, Heurichstraße 187
Gebr. Weidensee, Sondershausen, Kirchstraße 11
Hermann Schöttge, Mühlhausen/Thüringen, Wanfriederstraße
Karl Meinhardt, Dingelstädt/Eichsfeld, Plan 19/20
Gerhard Kleber, Langensalza/Thüringen, Herrenstraße 3
HO-Industriewaren, Erfurt, Mao-Tse-Tung-Ring 96
Karl Werner, Mühlhausen/Thüringen, Schadelsbergstraße 62
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Lobenstein, Lobenstein, Poststraße 3
VEB Autoreparaturwerk und Vulkanisieranstalt Greiz, Greiz, Elsterplatz
Karl Dolge, Stadtroda, Geraer Straße 72/74
Rudolf Franke, Nauendorf/Thüringen, Kreis Gera
Max Giegling, Schleiz/Thüringen, Bergstraße
Paul Dern, Gera-Uhaus, Böttgerweg 6
Walter Meier, Rudolstadt/Thüringen, Schulplatz 8
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Bad Salzungen, Bad Salzungen, August-Bebel-Straße 36
Versorgungs- und Dienstleistungsbetriebe Neuhaus, Neuhaus, Am Rennsteig
Kfz-Instandsetzungsbetrieb Hildburghausen, Fa. Hans Weller, Hildburghausen, Rosengasse
Kfz-Instandsetzungsbetrieb Meiningen, Fa. Edwin Schneider, Meiningen, Bodenweg 4
Karl Röder, Meiningen, Markt 16
Kfz-Instandsetzungsbetrieb Gräfenthal, Fa. Walter Kuhagen, Gräfenthal
Paul Lösche, Suhl, Amtmannsweg 3
Walter Rauscher, Bad Salzungen, Müllerstraße 4
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Grevesmühlen, Gievesmühlen
Fr. Recke, Rostock, Grubenstraße 57
Erh. Witt, Rostock, Patriotischer Weg 87
Hans Wullenbäcker jun., Bad Doberan, Querstraße 5
Ernst Lübbe, Ribnitz/Mecklenburg, Karl-Marx-Straße 50
Karl Horstmann, Marlow, Kreis Ribnitz
Heinz Lange, Ribnitz, Karl-Marx-Straße 80
Erich Brendemühl, Loitz/Mecklenburg
Ernst Brüsch, Schwaan/Mecklenburg
Otto Löffler, Grimmen/Mecklenburg, Knochstraße 8
Heinz Kettmann, Crivitz/Mecklenburg, Rudolf-Breitscheid-Straße
Willi Heinrich Holtzhüter, Göhren/Rügen, Schließfach 29
Karl Reinsberg, Dranske/Rügen
Walter Ahrens, Malchin/Rügen, Stavenhagener Straße 19
Johannes Rosolski, Greifswald, Wiesenstraße 50 b, bei Bresemann
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Parchim, Parchim, Ludwigsluster Str. 30
Fritz Kornett, Groß-Niendorf über Parchim
Günther Schäffer, Schwerin, Stalinstraße 153
Karl Winkelmann, Ludwigslust, Schulstraße 17
Johann Dreyer, Inhaber Walter Dreyer, Zarrentin, Kreis Hagenow/Mecklenburg
Willibald Gaube, Sternberg/Mecklenburg, Ernst-Thälmann-Straße 7
Helmut Bade, Wismar/Mecklenburg, Rabenstraße 2
Paul Spangenberg, Inh. Walter Spangenberg, Brüel/Mecklenburg
Erich Garling, Dobbertin, Kreis Parchim
Richard Sargatzky, Lübz/Mecklenburg, Friedhofstraße
Willy Müller & Sohn, Güstrow, Mühlenstraße 42
Ludwig Reckling, Inhaber Franz Krull, Grabow/Mecklenburg, Steindam 52
W. Lindemann, Plau/Mecklenburg, Große Burgstraße 25
Paul Thode, Waien/Müritz
Johannes Voß, Criritz/Mecklenburg, August-Bebel-Straße 29
Willi Seiler, Fürstenwalde, Wriezener Straße 8
Georg Zepter, Fürstenwalde-Süd, Chausseestraße
Fahrrad-Wielgosch, Eberswalde, Rudolf-Breitscheid-Straße 71
Otto Beyer, Hennickendorf, Kreis Strausberg, Seestraße 23
Gerhard Lenz, Schönow bei Bernau
Gerhard Pöhland, Hönow bei Berlin, Mahlsdorfer Straße
Rudi Karkosch, Bernau bei Berlin, Wilhelm-Pieck-Straße 47
Heinz Krumpa, Bernau bei Berlin, Brüderstraße 40
Otto Seidel, Frankfurt/Oder, Stalinallee 62
Karl Köhricht, Fürstenberg/Oder, Wilhelm-Pieck-Straße 43
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Forst, Forst, Karl-Liebknecht-Str. 2/6
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Finsterwalde, Finsterwalde, Ernst-Thälmann-Straße 20
Walter Starig, Finsterwalde/Niederlausitz
Kurt Dörner, Bad Liebenwerda
Georg Nauck's Reparaturwerkstatt, Inh. Paul Rose, Dahme/Mark
Felix Golling, Cottbus, Lutherstraße 8
Hermann Hülle, Doberlug-Kirchhain, Hauptstraße 58
Alfred Ludwig, Calau/NL., Cottbuser Straße
Arthur Weihrauch, Weißwasser/OL., Görlitzer Straße
Kurt Hartwich, Zehdenick/Mark, Dammhaststraße 27
HO-Kreisbetrieb Luckau, Luckau/NL., Karl-Marx-Str
Joachim Winzer, Guben, Wilhelm-Pieck-Straße 12
Anton Wiesniewski, Peitz/NL., Dammzollstraße 10
Reparaturwerkstatt Slomka, Senftenberg
VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb Neubrandenburg, Neubrandenburg, Katharinenstraße 45
Fritz Harder, Neubrandenburg, Breitscheidstraße 22
Alfred Hanschmann, Neubrandenburg, Rossower Straße 7
Richard Trietz, Pasewalk, Roßstraße 1
Wilhelm Wallmann, Brüssow, Kreis Pasewalk, An der Flockenfabrik
Karl Strutz, Grambow, Kreis Pasewalk
Heinz Barz, Mirow/Mecklenburg, Kreis Neustrelitz, Larzstraße
Karl Sternberg, Anklam, Ernst-Pieritz-Straße 15
G. Schuhmacher, Neustrelitz, Schlachthofstraße
Kfz-Instandsetzungsbetrieb Teterow, Fa. Karl Treuer, Teterow, Rudolf-Breitscheid-Straße 34
Ernst Sembdner, Gnoien, Kreis Teterow, Friedenstraße 68
Willi Albrecht, Uckermünde, Markt 9
Carl Faust, Ferdinandshof, Kreis Uckermünde, Schulstraße 27
Kurt Glocke, Malchow/Mecklenburg, Güstrower Straße 39
Friedrich Schultz, Malchow, Kreis Waren
Fritz Thurau, Torgelow/Mecklenburg, Hans-Fischer-Straße
Richard Bork, Dargun, Kreis Malchin, Schloßstraße 67
Fritz Wasmund, Stavenhagen, Kreis Malchin, Neubrandenburger Straße 20
Gerhard Müller, Demmin/Mecklenburg, Wollweberstraße 3
Ferdinand Brüssow, Loitz, Kreis Demmin, Goethestraße 8
Walter Peter, Röbel/Mecklenburg, Platz der Deutschen Demokratischen Republik 10
Walter Meinke, Altentreptow, Karl-Marx-Straße 33
Erich Frenz, Wilhelmsburg, Kreis ückermünde
Heinrich Paguhl, Woldegk/Mecklenburg
Rudolf Ewert, Autozentrale, Jarmen
Erich Wittkopp, Book, Kreis Pasewalk
Gerhard Wegener, Tutow, Pommernweg 37
W. Kühnl, Ludwigsfelde, Kreis Zossen, Alsternweg 9
Joh. Benecke, Potsdam, Leninallee
Peter Erlemann, Potsdam, Lindenstraße 22
Paul Wenzig, Brandenburg, Bäckerstraße 47
W. Pflanze, Jänickendorf bei Luckenwalde, Hauptstraße 24a
Gustav Altenau, Hakenberg, Kreis Neuruppin
Gustav Lehmann, Hennigsdorf bei Berlin, Wilhelm-Pieck-Straße 56
Willy Schwartzkopf, Oranienburg, Berliner Straße 6
Hermann Schöning, Inh. W. Schöning, Nauen, Marktstraße 7
Walter Schulze, Groß-Leine über Lübben/Spreewald
Karl Böhmert, Wittenberge, Bahnhofstraße 73
Karl Krüger, Werder/Havel, Kübelweg
Palm & Lill, Teltow, Berliner Straße 6
Fritz Breuer, Belzig/Mark, Schloßstraße
Hugo Hindebrandt, Pritzwalk, Karl-Marx-Straße 56
Gustav Kiekebusch, Neustadt/Dosse, Bahnhofstraße 3
Ernst Antrick, Groß-Dölln, Kreis Templin
Willi Lemke, Wittstock/Dosse, Karl-Marx-Straße 34
VEB Schnellreparaturen Berlin, Büro: Berlin-Friedrichsfelde, Alt-Friedrichsfelde 107/108, Werkstatt: Berlin-Mitte, Prinzenstraße 70
Werner Teichert, Berlin-Mahlsdorf, Hultschiner Damm 48
Fahrrad-Löffler, Inh. Helmut Löffler, Berlin N 113, Schivelbeiner Straße 48

References: § 85
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 § 82
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 § 85