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Timestamp: 2020-05-25 05:42:26+00:00

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Gesetz über den Versicherungsvertrag, §178 VVG 2008, §179 VVG 2008, §180 VVG 2008, §181 VVG 2008, §182 VVG 2008, §183 VVG 2008, §184 VVG 2008, §185 VVG 2008, §186 VVG 2008, §187 VVG 2008, §188 VVG 2008, §189 VVG 2008, §190 VVG 2008, §191 VVG 2008 | mit Referenzen
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Gesetz über den Versicherungsvertrag (VVG 2008) : Unfallversicherung
(1) Als Erhöhung der Gefahr gilt nur eine solche Änderung der Umstände, die nach ausdrücklicher Vereinbarung als Gefahrerhöhung angesehen werden soll; die Vereinbarung bedarf der Textform.
(2) Ergeben sich im Fall einer erhöhten Gefahr nach dem geltenden Tarif des Versicherers bei unveränderter Prämie niedrigere Versicherungsleistungen, gelten diese mit Ablauf eines Monats nach Eintritt der Gefahrerhöhung als vereinbart. Weitergehende Rechte kann der Versicherer nur geltend machen, wenn der Versicherungsnehmer die Gefahrerhöhung arglistig nicht angezeigt hat.
Ist vereinbart, dass der Anspruch auf die vereinbarten Leistungen entfällt oder sich mindert, wenn Krankheiten oder Gebrechen bei der durch den Versicherungsfall verursachten Gesundheitsschädigung oder deren Folgen mitgewirkt haben, hat der Versicherer die Voraussetzungen des Wegfalles oder der Minderung des Anspruchs nachzuweisen.
(1) Der Versicherer ist nicht zur Leistung verpflichtet, wenn im Fall des § 179 Abs. 2
§ 179 Versicherte Person § 179 Versicherte Person , Abs. 2
der Versicherungsnehmer vorsätzlich durch eine widerrechtliche Handlung den Versicherungsfall herbeiführt.
(2) Ist ein Dritter als Bezugsberechtigter bezeichnet, gilt die Bezeichnung als nicht erfolgt, wenn der Dritte vorsätzlich durch eine widerrechtliche Handlung den Versicherungsfall herbeiführt.
Die §§ 82
§ 82 Abwendung und Minderung des Schadens § 82 Abwendung und Minderung des Schadens
§ 83 Aufwendungsersatz § 83 Aufwendungsersatz
sind auf die Unfallversicherung nicht anzuwenden.
Ist als Leistung des Versicherers die Zahlung eines Kapitals vereinbart, sind die §§ 159
§ 159 Bezugsberechtigung § 159 Bezugsberechtigung
§ 160 Auslegung der Bezugsberechtigung § 160 Auslegung der Bezugsberechtigung
Zeigt der Versicherungsnehmer einen Versicherungsfall an, hat der Versicherer ihn auf vertragliche Anspruchs- und Fälligkeitsvoraussetzungen sowie einzuhaltende Fristen in Textform hinzuweisen. Unterbleibt dieser Hinweis, kann sich der Versicherer auf Fristversäumnis nicht berufen.
(1) Der Versicherer hat nach einem Leistungsantrag innerhalb eines Monats nach Vorlage der zu dessen Beurteilung erforderlichen Unterlagen in Textform zu erklären, ob und in welchem Umfang er seine Leistungspflicht anerkennt. Wird eine Invaliditätsleistung beantragt, beträgt die Frist drei Monate.
(2) Erkennt der Versicherer den Anspruch an oder haben sich Versicherungsnehmer und Versicherer über Grund und Höhe des Anspruchs geeinigt, wird die Leistung innerhalb von zwei Wochen fällig. Steht die Leistungspflicht nur dem Grunde nach fest, hat der Versicherer auf Verlangen des Versicherungsnehmers einen angemessenen Vorschuss zu leisten.
(1) Sind Leistungen für den Fall der Invalidität vereinbart, ist jede Vertragspartei berechtigt, den Grad der Invalidität jährlich, längstens bis zu drei Jahre nach Eintritt des Unfalles, neu bemessen zu lassen. In der Kinderunfallversicherung kann die Frist, innerhalb derer eine Neubemessung verlangt werden kann, verlängert werden.
(2) Mit der Erklärung des Versicherers über die Leistungspflicht ist der Versicherungsnehmer über sein Recht zu unterrichten, den Grad der Invalidität neu bemessen zu lassen. Unterbleibt diese Unterrichtung, kann sich der Versicherer auf eine Verspätung des Verlangens des Versicherungsnehmers, den Grad der Invalidität neu zu bemessen, nicht berufen.
Die §§ 84
§ 84 Sachverständigenverfahren § 84 Sachverständigenverfahren
und 85 Abs. 1 und 3
§ 85 Schadensermittlungskosten § 85 Schadensermittlungskosten , Abs. 1
Von § 178 Abs. 2 Satz 2
§ 178 Leistung des Versicherers § 178 Leistung des Versicherers , Abs. 2
und den §§ 181
§ 181 Gefahrerhöhung § 181 Gefahrerhöhung
, 186 bis 188
§186-§188 §186-§188
kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers oder der versicherten Person abgewichen werden.
§ 179 Versicherte Person§ 179 Versicherte Person, Abs. 2
§ 82 Abwendung und Minderung des Schadens§ 82 Abwendung und Minderung des Schadens
§ 83 Aufwendungsersatz§ 83 Aufwendungsersatz
§ 159 Bezugsberechtigung§ 159 Bezugsberechtigung
§ 160 Auslegung der Bezugsberechtigung§ 160 Auslegung der Bezugsberechtigung
§ 84 Sachverständigenverfahren§ 84 Sachverständigenverfahren
§ 85 Schadensermittlungskosten§ 85 Schadensermittlungskosten, Abs. 1
§ 178 Leistung des Versicherers§ 178 Leistung des Versicherers, Abs. 2
§ 181 Gefahrerhöhung§ 181 Gefahrerhöhung
§186-§188§186-§188

References: §178
 §179
 §180
 §181
 §182
 §183
 §184
 §185
 §186
 §187
 §188
 §189
 §190
 §191
 § 179

§ 179
 § 179

§ 82
 § 82

§ 83
 § 83

§ 159
 § 159

§ 160
 § 160

§ 84
 § 84

§ 85
 § 85
 § 178

§ 178
 § 178

§ 181
 § 181

§186
 §186

§ 179

§ 82

§ 83

§ 159

§ 160

§ 84

§ 85

§ 178

§ 181

§186