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Timestamp: 2020-07-04 17:56:01+00:00

Document:
Paritätische Kommission Zürich: Berufs- und Vollzugskostenbeiträge
Berufs- und Vollzugs- kostenbeiträge
Ergänzungs- bestimmungen (EB)
Anerkennungskarte
Berufs- und Vollzugskostenbeiträge
Die wichtigsten Punkte zu diesem Thema finden Sie im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) und in den Ergänzungsbestimmungen (EB) unter folgenden Artikeln:
Für was bezahlt man Berufs- und Vollzugskostenbeiträge
Wie hoch sind die Berufs- und Vollzugskostenbeiträge
Der Berufs- und Vollzugskostenbeitrag wird für die Unterstellung unter den GAV erhoben. Durch die Unterstellung eines GAV’s ist man besseren Arbeitsbedingungen unterstellt. Ohne einen GAV wäre man dem OR unterstellt, welcher z.B. keinen 13. Monatslohn, weniger Ferientage ect. vorsieht.
Gemäss GAV Art. 7
Regionaler Berufs- und Vollzugskostenbeitrag
Die Vertragsparteien des GAV für das Schweizerische Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbe sind bestrebt:
- den Vollzug des GAV
- die Förderung der beruflichen Weiterbildung
- Massnahmen im Bereich der Arbeitssicherheit
gemeinsam zwischen der Paritätischen Landeskommission (PLK) und der Paritätischen Kommission (PK) zu organisieren und durchzuführen.
Die gem. Art. 7.1 GAV entstehenden Kosten werden zwischen der PLK und den PK aufgeteilt.
Um diese Kosten zu decken, sind die Paritätischen Kommissionen verpflichtet, in Ergänzung zum nationalen Berufs- und Vollzugskostenbeitrag einen regionalen Berufs- und Vollzugskostenbeitrag zu erheben.
Aus organisatorischen und administrativen Gründen beauftragt die PLK die Paritätischen Kommissionen mit der Rechnungsstellung (d.h. Einzug, Verwaltung, Mahnung und Betreibung) der Berufs- und Vollzugskostenbeiträge.
Gemäss EB Anhang 2 Art. 4
Verwendung der Beiträge und Kassenkontrolle
Die einkassierten Beiträge sind durch die Geschäftsstelle der PK zu verwalten und gemäss den EB oder den jeweiligen Beschlüssen der PK zu verwenden:
- für die Rückerstattung der Berufs- und Vollzugskostenbeiträge an
Gewerkschaftsmitglieder von zurzeit 0,5 Prozent des AHV-pflichtigen
Lohnes gegen entsprechende Bescheinigung,
- zur Förderung der beruflichen Fort- und Weiterbildung
- zur Deckung der administrativen Kosten der Vertragsdurchführung
- Vertragsvollzug
Gemäss EB Art. 5
Gestützt auf Art. 7 und 19 GAV gelten folgende Bestimmungen:
Die dem Gesamtarbeitsvertrag, dem Anschlussvertrag und der EB unterstellten Arbeitnehmenden leisten einen monatlichen Berufs- und Vollzugskostenbeitrag von 0,4 % der monatlichen ausbezahlten AHV-Lohnsumme (siehe Anhang 2, Reglement über die Berufs- und Vollzugskostenbeiträge).
Die PK kann diese Berufs- und Vollzugskostenbeiträge im Einvernehmen mit den Vertragsparteien in Berücksichtigung der finanziellen Situation während der Vertragsdauer ändern.
Gemäss EB Anhang 2, Art. 2
Einzug der Berufs- und Vollzugskostenbeiträge
Zur Erfüllung der Aufgaben der Paritätischen Kommission leisten die den EB unterstellten Arbeitnehmer einen Berufs- und Vollzugskostenbeitrag gemäss Art. 5.2 der EB.
Dieser Abzug muss auf der Lohnabrechnung ersichtlich sein. Die Arbeitgeber erstellen den unterstellten Arbeitnehmern pro Kalenderjahr eine Bestätigung für die, in dieser Periode abgezogenen Berufs- und Vollzugskostenbeiträge.
Die erhobenen Beiträge sind durch die Mitgliedfirmen mit der SPIDA abzurechnen.
Nichtverbandsfirmen rechnen mit der Geschäftsstelle der PK direkt ab.
Für nicht vorgenommene oder nicht überwiesene Abzüge haftet der Arbeitgeber, ebenso für Beitragsverluste, die infolge Nichtanmeldung oder verspäteter Anmeldung von beitragspflichtigen Arbeitnehmern entstanden sind.
Gemäss EB Anhang 2, Art. 3
Grundlagen für die Rechnungsstellung / Inkasso der Beiträge
Die SPIDA zieht die Berufs- und Vollzugskostenbeiträge aufgrund der Mitgliederangaben über die Deklaration der unterstellten Mitarbeiter ein und überweist die Beiträge an die Geschäftsstelle der PK.
Die Erhebung der AHV-pflichtigen Löhne von Nichtverbandsfirmen erfolgt direkt durch die zuständige Geschäftsstelle der PK.

References: Art. 7
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 2
 Art. 5
 Art. 3