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Timestamp: 2019-01-22 10:43:38+00:00

Document:
Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:
Spreewald, Lausitz, Seenland
Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.
Wandel der Region
OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.
Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.
Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.
Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.
Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.
(03573) 8700
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05.11.​2019 bis
03.12.​2019 bis
07.01.​2020 bis
Das Informationstechnik-System des SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide ist seit Jahresbeginn nur eingeschränkt funktionsfähig. Betroffen sind das Emil-Fischer-Gymnasium, die Leitung und erste Abteilung des Oberstufenzentrums Lausitz sowie die Campus-Bibliothek als Schulbibliothek und öffentliche Bibliothek, die sich seit 2011 unter dem Dach des SeeCampus Niederlausitz befinden.
Als Ursache wird ein externer Angriff vermutet, der bereits am 13. Dezember 2018 stattfand. Die gesamte Server-Technik des SeeCampus wurde dabei verschlüsselt. Unverzüglich wurden in Abstimmung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit den Schulleitungen und dem für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement zuständigen Unternehmen PPP SeeCampus Niederlausitz GmbH (ein Unternehmen der STRABAG) die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Noch vor Beginn der Weihnachtsferien ist die Datenwiederherstellung beauftragt worden. Es wurde Anzeige erstattet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Bedauerlicherweise konnte bisher nur ein geringer Teil der Daten wiederhergestellt werden“, erklärt Volker Römhild vom für die Informationstechnik zuständigen Unternehmen ISIMKO GmbH aus Cottbus.
Zum derzeitigen Zeitpunkt sind das Verwaltungsnetz sowie die SeeCampus-Bibliothek teilweise wiederhergestellt und stehen eingeschränkt strukturell zur Verfügung. Zur weiteren Datenbanksicherung und -pflege bleibt die Bibliothek ab sofort bis voraussichtlich Ende April zusätzlich freitags geschlossen. Der rechnergestützte Schulbetrieb funktioniert als lokale Notfallvariante wieder. Lehrpläne konnten eingeschränkt umgesetzt werden, einige Inhalte wurden verschoben. Die beauftragte ISIMKO GmbH arbeitet gegenwärtig mit Hochdruck am Wiederaufbau des Schulnetzes. Gemeinsam mit dem Unternehmen und den Schulen überarbeitet der Landkreis zudem das IT-Sicherheitskonzept für die künftige Nutzung der Netze.
„Der tägliche Unterricht findet selbstverständlich statt“, beruhigt Wilfried Brödno, Bildungsdezernent des Landkreises und bemerkt mit einem Augenzwinkern: „Auch wenn es so manche Schüler hoffen mögen, die Zeugnisausgabe wird auch nicht abgesagt.“ Der Tag der offenen Tür der ersten Abteilung des Oberstufenzentrums Lausitz am kommenden Samstag, 19. Januar von 9.30 Uhr bis 12 Uhr, wird ebenfalls wie geplant stattfinden. Pünktlich nach den Winterferien am 11. Februar, dem ersten Schultag des 2. Schulhalbjahres, soll das zentrale Schulnetz wieder ohne Einschränkungen einsatzfähig sein.
der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz
Die nächste Anglerprüfung findet am 23. März 2019 um 9:00 Uhr im
Landratsamt Oberspreewald- Lausitz
03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Straße 36
Grundlage hierfür sind das Fischereigesetz für das Land Brandenburg (BbgFischG) vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2010 § 19 und die VO über die Anglerprüfung vom 16. September 2008
Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften.
II. Anmeldung und Prüfung
Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 11.März 2019 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.
Anschrift des Wohnsitzes (PLZ; Ort, Straße, Hausnummer, Landkreis,
wenn vorhanden Tel.-Nr.)
Die vom Bewerber unterschriebene Erklärung, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen
Bei Minderjährigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters.
Der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr
IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50
Cod. 32.22000.6 (Verwendungszweck)
Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 € einschließlich der Zeugniserteilung.
Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an:
Dubinaweg 01, 01968 Senftenberg
Ansprechpartner: Herr Haack, Tel.: 03541/ 870-3493, Fax: 03541/870-3110
Frau Howel, Tel.: 03541/ 870-3492
andre-haack@osl-online.de
karina-howel@osl-online.de
Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. unter
www.osl-online.de à Umwelt, Veterinärwesen& Landwirtschaft Natur& Umwelt
untere Jagd-und Fischereibehörde
Prüfungsfragen und Onlinetest unter
www.mlul.brandenburg.de Landwirtschaft & Fischerei Themen A-Z Fischerei und Angeln Prüfung Fischereischein
Gemäß § 10 Absatz 2 des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes vom 26. November 2008 (BGBl. I S. 2242), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBI. I S. 2495), gibt der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz die Bestellung der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für die Kehrbezirke OL 033 und OL 038 öffentlich bekannt.
Bestellungsbeginn
Auflistung des Kehrbezirkes
OL 033
Mike Preußmann
Tel.: 0173/9805709
Senftenberg, Niemtsch, Brieske, Welzow, Lieske, Bahnsdorf
OL 038
René Meltschack
Tel.: 01578/3627868
Bielen, Brieske, Großkoschen, Grünewald, Hohenbocka, Hosena, Kleinkoschen, Peickwitz, Schwarzbach, Schwarzheide, Sella, Senftenberg (Kleingartenanlage „Am Wasserwerk“)
Um das Engagement von Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe im Bereich Inklusion zu würdigen, vergibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch in diesem Jahr wieder den mit 1.500 Euro dotierten „Inklusionspreis OSL“. Bewerbungen können noch bis zum 31. Januar in der Kreisverwaltung eingereicht werden. Nähere Informationen, das Bewerbungsformular und die Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.
Der diesjährige Inklusionspreis unter dem Motto „Engagement ohne Grenzen“ wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber sind in ihrer Themenwahl frei – ob ein kreatives Projekt aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater oder eine sportliche Veranstaltung/Aktivität, eine besondere Kooperation – der inklusive Charakter und Bezug zum gemeinsamen lebenslangen Lernen im weitesten Sinne sind einzige Kriterien des Bewerbungsgegenstandes.
Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe (z.B. eingetragene Vereine, Jugendclubs, gGmbHs, Wohlfahrtsverbände) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.
Die Bewerbung erfolgt einfach und unkompliziert über das Bewerbungsformular, welches auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Inklusionspreis OSL“ heruntergeladen und direkt ausgefüllt werden kann. Das ausgefüllte Formular kann per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-online.de gesendet oder in ausgedruckter Form per Post eingereicht werden.
Eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören, ermittelt den oder die Gewinner. Der bzw. die Preisträger werden im Rahmen des Kreistages im März dieses Jahres ausgezeichnet.
Für Fragen steht Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises unter Telefon 03573 870-1537 oder per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-online.de zur Verfügung.
Ende Dezember 2018 traf sich der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Torsten K. Bork, zum Pressegespräch mit Irmela Hennig für die Sächsische Zeitung. Im Interview erläutert er, was die Lausitz zu einer Region mit Potenzial macht. Das vollständige Interview steht im Downloadbereich zur Verfügung.
„Sowohl die Nähe zu den Hauptstädten der Bundesländer Sachsen und Brandenburg als auch zu den europäischen Nachbarn ist etwas Typisches, was die Region ausmacht.“, sagt Torsten K. Bork.
Mit einem volkswirtschaftlichen Blick verfolgt die WR.Lausitz konsequent Projekte, die dem Lebens- und Wirtschaftsraum eine neue Qualität geben werden. Neben den Einzugsregionen zu Berlin und Dresden werden weitere Zentren, Entwicklungsräume entstehen – z.B. Cottbus, Hoyerswerda, Bautzen, worin neue Verbindungslinien zu schaffen sind.
Alles rund um das Thema Energie wird weiterhin eine Rolle spielen, auch Digitalisierung, Industrie 4.0, die chemische Industrie, Speichertechnik, Forschung, Wissenschaft, die berühmte deutsche Ingenieurskunst. Der Gesundheitssektor kann ein wesentlicher Pfeiler sein, auch der Tourismus. „Die Analyse mit der Leitbildentwicklung unserer Zukunftswerkstatt Lausitz wird auch ganz neue Schwerpunkte aufzeigen.“, so Bork weiter.
Neben der technischen Infrastruktur in Straße, Schiene, ÖPNV, Internet, Strom- und Wasserversorgung ist auch auf soziale Einrichtungen zu setzen. „Wir wollen ein Signal aussenden, dass wir hier an die Zukunft glauben, daran, dass junge Familien hier leben und arbeiten werden.“
Quelle: Pressemitteilung der WR.Lausitz vom 07.01.2019 / www.saechsische.de
Grüne Woche – Landkreis OSL erneut zu Gast in Berlin
Wenn vom 18. bis 27. Januar 2019 die 84. Internationale Grüne Woche in Berlin wie gewohnt ein breites Publikum anzieht, dann ist auch OSL erneut mit von der Partie. Zum dritten Mal präsentiert sich der Landkreis in der Brandenburghalle am Stand 132. Mit dabei sind elf kleinere Anbieter und Erzeuger aus der Region.
Auf den als Marktstand angelegten Ausstellerplätzen bietet sich für die Unternehmen und Vereine die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und den Gemeinschaftsstand für Eigenwerbung zu nutzen. An zehn Messetagen werden dabei abwechselnd folgende Unternehmen mit nach Berlin reisen: AliSavon Seifenmanufaktur (Neupetershain), die Hosenaer Kelterei GmbH & Co.KG, Seifenhof Neu-Seeland, der Partyservice Katja Kling (Schwarzheide), Erlebnis Camping Lausitz (Ortrand), der landwirtschaftliche Betrieb Frank Trogisch - Hofladen Muckwar (Luckaitztal), der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin (Peickwitz), „Geraldine“ - Konditorei, Café, Patisserie (Senftenberg), BioCornflakeBox (Senftenberg), Tenglers Buchhandlung (Senftenberg) und die Landboden Bronkow Agrar GmbH.
In unmittelbarer Nähe stellen außerdem der Spreewaldverein e.V. sowie „Scharfes Gelb“ aus Senftenberg an eigenen Ständen sich und ihre Produkte vor. Am Landkreis-Stand stehen zudem die Mitarbeiter des Bereichs Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung bereit und erteilen den Messebesuchern Informationen über Angebote und touristische Einrichtungen im Landkreis.
21. Januar laden die Veranstalter zum traditionellen Brandenburgtag. Für den Eröffnungs- als auch den Brandenburgtag und den Spreewälder Bühnentag am 20. Januar hat auch Landrat Siegurd Heinze sein Kommen signalisiert.
Das sind die Teilnehmer im Einzelnen:
E.-Thälmann-Str. 7
www.alisavon.de
Tenglers Buchhandlung
www.tenglers-buchhandlung.de
Seifenhof Neu-Seeland
Kunersdorfer Weg 1
www.seifenhof.de
Erlebnis Camping Lausitz
Lauchhammer Straße 17a
www.partyservice-kling.de
22.01. bis 23.01.2019
Hosenaer Kelterei GmbH & Co.KG
Internet: www.hosenaer-kelterei.de
Landboden-Bronkow Agrodienste GmbH
www.landboden-bronkow.de/
Landwirtschaftlicher Betrieb Frank Trogisch Hofladen Muckwar
Altdöberner Landstraße 2
Bio Cornflake Box
https://biocornflakebox.com/
„Geraldine“, Konditorei, Café, Patisserie
https://www.instagram.com/explore/locations/577483753/geraldine-konditorei-cafe-patisserie/?hl=de
Aktuelle Regelungen zu Trichinenproben-Annahmestellen
Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft
FB Fleischhygiene des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert:
Aktuelle Regelungen zu den Trichinenproben-Annahmestellen
Der Landkreis Oberspreewald Lausitz erstreckt sich vom Spreewald im Norden über die Niederlausitz in der Mitte bis in die Oberlausitz im Süden. Um die Fahrtwege so kurz wie nötig zu halten, erweitern wir die Möglichkeiten zur Abgabe von Trichinenproben. Die Untersuchungen erfolgen dann zu den Zeiten, welche Ihnen von den annehmenden Mitarbeiter/Innen jeweils benannt werden.
Dabei bleiben die Bedingungen für Probenentnahme, -transport, -annahme und die Probenbearbeitung unverändert. (Bitte beachten Sie die allgemeinen Informationen)
Annahmestellen Annahmezeiten
Tierarztpraxis Paulenz & Kloß Dienstag: 14:00 – 18:00 Uhr
Paul-Fahlisch-Str. 20 Mittwoch: 08:00 – 10:00 Uhr
( 03542 3040
Tierarztpraxis Zinke Montag: 09:00 – 09:45 Uhr
Weinbergsweg 7 Donnerstag: 09:00 – 09:45 Uhr
( 035434 428
Landratsamt OSL, Montag: 09:00 – 11:00 Uhr
Raum 0.13 Dienstag: 07:30 – 09:00 Uhr
J.-Gottschalk-Straße 36 Donnerstag: 07:30 – 11:00 Uhr
( 03541/870-4435
Landratsamt OSL, Montag: 09:00 – 11:00 Uhr &
Haus III, 13:00 – 15:00 Uhr
Dubinaweg 1 Dienstag: 07:30 – 08:00 Uhr
01968 Senftenberg Donnerstag: 09:00 – 11:00 Uhr &
03573/870-4442 bzw. 13:00 – 15:00 Uhr
03573/870-4428 Freitag: 07:30 – 08:00 Uhr
Keine Probeannahmen und Untersuchungen erfolgen an gesetzlichen Feiertagen und den folgenden Terminen: 31.05.19, 04.10.19, 24.12.19, 27.12.19 & 31.12.19
Die Untersuchung auf Trichinen erfolgt auf der Grundlage der §2b und §4 der „Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung – Tier-LMHV)“ Sie ist vom Jagdausübungsberechtigten bei der für den Erlegeort oder seinen Wohnort zuständigen Behörde anzumelden!
Gebühren Zurzeit 9,00 € je Trichinenuntersuchung entweder:
1. bar – (bitte passend) oder
2. Online Einzahlung oder Überweisung auf das Konto:
Landkreis Oberspreewald – Lausitz
Bankverbindung: Sparkasse Niederlausitz
BIC: WELADED1OSL IBAN DE56 1805 5000 3010 1000 50
Verwendungszweck: PK: 39.99999.3 / 39.02
Unter der Angabe der Wildmarkennummer und Name des Einzahlers
Die Probe für die Untersuchung auf Trichinen ist aus einem Zwerchfellpfeiler zu entnehmen und muss mind. 20g, besser 50g schwer sein. Alternativ können auch Unterarm- oder Zungengrundmuskulatur untersucht werden. Das angegebene Gewicht bezieht sich lediglich auf den Anteil an reiner Muskulatur ohne Fett und Bindegewebe.
Die Fleischprobe ist auslaufsicher und doppelt umhüllt zu verpacken und das Probengefäß ist zusätzlich mit der Wildmarkennummer zu kennzeichnen. Die Zugehörigkeit der Probe zum Wildkörper muss zweifelsfrei gewährleistet sein.
Für die Bezahlung bitte das Geld oder den Nachweis der online-Überweisung in der zweiten Umhüllung bereithalten.
Aufbewahrung der Proben bis zur Untersuchung
Bis zur Abgabe bewahren Sie Ihre Proben gekühlt bei 4 - 7°C auf. Sollten autolytische (verdorbene) Proben bei uns eingehen, müssen wir diese zurückweisen. Gleiches gilt für gefrorene Proben. Diese Prozesse können Trichinenlarven zerstören und verfälschen somit das Untersuchungsergebnis. Es könnte zu falsch negativen Ergebnissen kommen.
Die Befundmitteilung erfolgt indirekt über eine automatische Freigabe (Festlegung auf den Wildursprungsscheinen). Das heißt, das Fleisch des betreffenden Tieres ist am Untersuchungstag ab der durch das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, FB Fleischhygiene vorgegebenen Uhrzeit zum Genuss freigegeben.
Sollte ein Befund fraglich oder positiv sein, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung. Dafür ist es wichtig, dass Sie an diesem Tag entsprechend Ihrer Angaben auf dem Wildursprungsschein telefonisch erreichbar sind. Die Wildursprungsscheine werden Ihnen
bei Probenabgabe gestempelt zurück gegeben bzw. nach Abschluss der Untersuchung zugesandt oder stehen auf Wunsch auch zur Abholung bereit.
Zusammen mit den Trichinenproben können im Rahmen des ASP- Bekämpfungsprogramms die Anträge und die Pürzel für die Auszahlung der Aufwandsentschädigung abgegeben werden. Hierzu sind der mit der Wildursprungsscheinnummer versehene separat verpackte Pürzel und der vollständig ausgefüllte Antrag mitzubringen.
Weitere Informationen erhalten Sie im Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg unter den folgend genannten Erreichbarkeiten:
Frau Kühn: 03573/870-4427 amtl. Tierärztin Fleischhygiene
Frau Templin: 03573/870-4428 amtl. Fachassistentin
Frau Böttcher: 03573/870-4442 SB LMÜ & Fleischhygiene
Aufzug im Gebäude des Straßenverkehrsamtes in Calau außer Betrieb
Wie das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, steht aufgrund notwendiger Umbauarbeiten ab Montag, 7. Januar 2019 der Personenaufzug im Gebäude der Sparkasse Calau nicht zur Verfügung. Die Baumaßnahmen beginnen am 7. Januar, die Inbetriebnahme des neuen Aufzuges ist für die Woche vom 11. bis 15. Februar geplant. Während dieser Zeit steht der Aufzug nicht zur Verfügung.
Besucher mit einem Handicap haben die Möglichkeit, sich am Service der Sparkassengeschäftsstelle im Erdgeschoss anzumelden. Die Kollegen vor Ort benachrichtigen die Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes.
Die Sparkasse ist bemüht, Lärm- und Schmutzbelästigungen für Besucher auf ein Minimum zu beschränken und bittet um Verständnis.
Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zum Jahreswechsel
Die Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sowie alle nachgeordneten Einrichtungen und Außenstellen, wie etwa die KFZ-Zulassungsstelle und die Außenstelle der gemeinsamen Katasterbehörde der Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz in Calau, sind am 24. sowie 31. Dezember 2018 geschlossen. Der Pflegestützpunkt in der Ernst-Thälmann-Str. 129 in Senftenberg schließt ebenfalls an diesen beiden Tagen.
Von der Schließung ausgenommen ist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in Senftenberg, welches in dringenden Fällen über die Leitstelle erreichbar ist.
Zwischen den Feiertagen, am 27. und 28. Dezember 2018 und ab dem 2. Januar 2019 gelten die regulären Sprechzeiten.
Winfried Böhmer für seine Lebensleistung im Naturschutz geehrt
Seit 2015 zeichnet die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in Ihrem Wirken für den Naturschutz besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht der Titel „Ehrenbeirat im Naturschutz“ an Winfried Böhmer aus Vetschau. Die feierliche Ernennung erfolgte im Rahmen der gestrigen letzten Kreistagssitzung in diesem Jahr im Kulturhaus in Lauchhammer durch OSL-Landrat Siegurd Heinze.
Sein politisches Wirken ist ebenso vielfältig wie sein ehrenamtliches Engagement. Winfried Böhmer wird im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und weit darüber hinaus u.a. als Naturschützer und Fachmann für Belange der Bergbaufolge und Energiefreileitungen sehr geschätzt.
Aufgewachsen bei Zittau (Sachsen), interessierte sich Winfried Böhmer bereits frühzeitig für Tiere und Natur. Der Vogelkunde galt dabei sein besonderes Interesse, so dass die Fähigkeit zur Artenbestimmung bis in diese Zeit zurückreicht. Nach seiner Schulausbildung absolvierte Winfried Böhmer eine Lehre im Kraftwerk Hirschfeld (Oberlausitz) und begann danach ein Ingenieurstudium für Elektrotechnik. Als Elektroingenieur verschlug es ihn von der Ober- in die Niederlausitz, nach Vetschau im Spreewald. Dort entstand gerade ein neues Kraftwerk, wo er quasi von Beginn an bis zur Schließung im Jahr 1996 über 30 Jahre tätig war und die Belegschaft in den schwierigen letzten Jahren als Mitglied im Betriebsrat mit vertrat.
Winfried Böhmer war frühzeitig ehrenamtlich im Naturschutz engagiert. Vor 1990 war er Mitglied im „Biologischen Arbeitskreis des Kreises Calau“ und leitete viele Jahre die Arbeitsgruppe Tourismus und Naturschutz in Vetschau. Im Spreewald wohnend lag es nahe, dass er sich mit dem Weißstorch und der Horstbetreuung besonders beschäftigte. Mit zunehmender Erfahrung verknüpft mit seinem Fachwissen als Elektrotechniker setzte sich Winfried Böhmer bereits seit Ende der 1980er Jahre unermüdlich für den Storchen- bzw. Großvogelschutz an Freileitungen ein und konnte durch seine konstruktive aber auch vehemente Art mit den Energieversorgern und späteren Netzbetreibern die schrittweise Umrüstung von Freileitungen im Spreewald erreichen.
Das Thema „Birds and Powerlines“ (Vögel und Stromleitungen) beschäftigt Winfried Böhmer im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften, Foren oder Arbeitskreisen bis heute auf nationaler und internationaler Ebene. Schließlich fand 2010 über den § 41 des Bundesnaturschutzgesetztes der „Vogelschutz an Energiefreileitungen“ Einzug in die nationale Gesetzgebung. Daran hatte Winfried Böhmer einen nicht unerheblichen Anteil. Sicher zufällig ist die Paragraphen-NR. (§ 41) identisch mit seinem „Schlüsselerlebnis“, d.h. mit der Beobachtung von 41 durch Stromschlag im Jahr 1988 an einer Freileitung verendeten Weißstörchen.
Winfried Böhmer ist seit vielen Jahrzehnten auch im Naturschutzbund Deutschland (NABU) aktiv und Mitglied des Regionalverbandes Calau e.V., war entscheidend am Aufbau des Weißstorchzentrums der Niederlausitz in Vetschau beteiligt und gilt als „Vater“ der Internetstörche, welche Vetschau weit über die Bundesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Winfried Böhmer vertritt den NABU im Braunkohlenausschuss. Er unterstützte die Unterschutzstellungen von ehemaligen Bergbauflächen als Naturschutzgebiete.
Für sein ehrenamtliches jahrzehntelanges Wirken im Umwelt- und Naturschutz erhielt er internationale und nationale Würdigungen, so wurde er 2016 mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Im gleichen Jahr würdigte ihn die Stadt Vetschau mit seiner Eintragung in das Goldene Buch der Stadt.
Seit 1990 wurde Winfried Böhmer auch politisch aktiv und wirkt seither ununterbrochen in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Vetschau und als Mitglied im Kreistag des Landkreises OSL für das Bündnis 90/Die Grünen mit.
Mit Winfried Böhmer tragen nunmehr fünf Personen im Landkreis OSL den Titel „Ehrenbeirat im Naturschutz“. 2015 erhielten Reiner Sowa aus Senftenberg und Siegfried Bernd aus Calau die Auszeichnung. 2016 konnte Helmut Jentsch aus Zinnitz die Ehrung entgegennehmen, 2017 Werner Blaschke aus Lauchhammer.
OSL sagt Danke: „Tag des Ehrenamtes“ würdigte ehrenamtliches Engagement
Kurz vor dem internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember, sagten Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Sparkasse Niederlausitz am 27.11.2018 „Danke“. Seit dem Jahr 2000 werden mit dem gemeinsamen „Tag des Ehrenamtes“ Bürger ausgezeichnet, die sich in ihrem ehrenamtlichen Wirken zum Wohl der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Auch ein gemeinnütziges Projekt aus Annahütte freute sich über die Würdigung.
Weihnachtlich dekoriert empfing die Caféteria der Sparkasse Niederlausitz am Dienstagabend ihre Gäste. Insgesamt 21 Frauen und Männer wurden stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen in der Region ausgezeichnet. Die Vorschläge für die Nominierungen ergehen direkt aus den elf Kommunen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Neben einer Dankesurkunde und der Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg, überreicht durch Landrat Siegurd Heinze, erhielten die Gäste eine Ehrenplakette vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz, Lothar Piotrowski. Die Laudationen hielt Erika Körner, Amtsleiterin des Sozialamtes beim Landkreis. Musikalisch umrahmt wurde die Auszeichnungsveranstaltung durch zwei junge Talente der Kreismusikschule.
Mit dem Projekt „Erhalt der historischen Henriettenkirche in Annahütte“ des Fördervereins Annahütte Lausitz e.V. wurde zudem erneut ein Einzelprojekt bedacht. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für die Attraktivität des Ortsteils Annahütte und insbesondere für den Erhalt der Henriettenkirche, einem kommunalen Baudenkmal der Gemeinde Schipkau, einzusetzen. Unter Mitwirkung des Fördervereins erfolgte die Restaurierung der Kirche in mehreren Abschnitten. Zudem engagiert sich der Verein für eine möglichst vielfältige Nutzung. So ist die Henriettenkirche inzwischen nicht nur kultureller Mittelpunkt und ein Wahrzeichen von Annahütte, sondern auch ein über die Grenzen der Gemeinde hinaus ein bekannter Veranstaltungsort. Neben den Gottesdiensten organisiert der Verein Konzerte und diverse Veranstaltungen. Der Erlös kommt dem weiteren Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes zu Gute. Die Vertreter des Vereins um ihren Vorsitzenden Antonius Kersten konnten sich am Dienstagabend über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen.
Die ausgezeichneten Personen sind:
Pfiszterer
Vier weitere Ehrenamtliche wurden ausgezeichnet, konnten aber nicht an der Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen.
Innovativ und investitionsstark – Landrat besucht Unternehmen im Landkreis OSL
Um die Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz besser kennenzulernen und im gegenseitigen Austausch auch deren Anliegen an die Verwaltung zu erfahren, besucht Landrat Siegurd Heinze in diesem Herbst wieder Unternehmen in jeder Kommune des Landkreises. 12 Termine stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Besuchte Unternehmen bisher: Formen- und Musterbau GmbH in Schwarzheide, COMPLUS Generaldistribution GmbH in Calau, Markt 15 Gästehaus in Senftenberg und Industrie-Hydraulik Vogel & Partner GmbH in Senftenberg, WIEGEL Lauchhammer Feuerverzinken GmbH, M.D.K. Gebäudetechnik GmbH in Meuro und BPR Blech- und Profilbearbeitungs GmbH in Ruhland .
Formen- und Musterbau GmbH Schwarzheide
Das 1991 gegründete Unternehmen produziert Formen und Werkzeuge aus verschiedenen Werkstoffen, vorwiegend aus Metall, für Kunststoffverarbeitungswerkzeuge und -hilfsmittel bzw. Vorrichtungen. Bis 1995 war das Unternehmen im Betriebsgelände der BASF Schwarzheide GmbH eingemietet, mit der nach wie vor eine enge Zusammenarbeit besteht. Weitere regionale Hauptauftraggeber sind die Purant GmbH, Clever Ettiketten GmbH, GP Anlagenbau GmbH sowie Vestas Blades Deutschland GmbH. Überregional zählen zu den Auftraggebern die Maincor Rohrsysteme GmbH, EFEN GmbH Eltville und die Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH aus Tauberbischofsheim.
Mit der Errichtung der Produktionshalle im Gewerbegebiet Schwarzheide-Mitte konnten die vorhandenen Kapazitäten weiter ausgebaut werden. Die Unternehmensentwicklung und die derzeitige Auftragslage hatten eine ständige Umsatzsteigerung zur Folge. „Mit der Ansiedlung mehrerer kunststoffverarbeitender Firmen, wie den Fränkischen Rohrwerken Königsberg, FEURER Febra GmbH sowie der Puralis GmbH hatte sich der Bedarf an Werkzeugbaukapazität, speziell auch im Bereich CNC – Fräsen und Drehen, gesteigert“, erläutern die Geschäftsführer Klaus Panser und Dieter Speckhardt. Die Aufträge kommen dabei bis aus China. Das Unternehmen habe umfangreich investiert und sei breit aufgestellt im Maschinenbau und technisch modern mit CNC-Technik ausgerüstet.
Allerdings klagen die Geschäftsführer wie vielerorts über Probleme bei der Personalgewinnung. Gesucht werden Feinwerkmechaniker und CNC Zerspanner. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 15 Mitarbeiter, so auch einen Absolvent der BTU Cottbus-Senftenberg, der als Konstrukteur tätig ist.
Seit 1997 ist Complus der führende Projektdistributor von Lösungen im Bereich „Wireless-Communications“ und Integrator und Serviceanbieter im Bereich Voice-over-IP mit Hauptsitz in Calau und Niederlassungen in Oberursel und Heilbronn.
Im altehrwürdigen, komplett sanierten Gebäude des ehemaligen Postamtes in Calau ist der Logistikbereich des Unternehmens verortet. Die Kernkompetenz von Complus ist die Entwicklung von Individuallösungen unterschiedlichster Branchen, Konzepte wurden bereits in mehr als 26 Ländern erfolgreich umgesetzt. Von der Beratung bei Großprojekten über den Aufbau und die Betreuung von Pilotinstallationen bis hin zur Konzeption und Implementierung von Lösungen, bietet Complus den gesamten Prozess aus einer Hand. Individuelle Trainingsangebote, spezielle Finanzdienstleistungen sowie Nachbetreuung und anschließende Wartung während des Betriebes runden das Gesamtportfolio ab.
Das Unternehmen wachse kontinuierlich, weiß Geschäftsführer Michael Andree zu berichten. Personalfluktuation gebe es nicht. Die Bezahlung der Mitarbeiter sei übertariflich, es gebe Angebote wie Physiotherapie im Haus und Fortbildungen seien selbstverständlich. „Im Großen und Ganzen sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hier gut“, äußert sich der aus Hamburg stammende Geschäftsführer, wenngleich er die wachsenden bürokratischen Hürden für Unternehmer in Brandenburg kritisiert.
Markt 15 Gästehaus Senftenberg
Das Haus am Senftenberger Markt ist wohl eines der ältesten Häuser in Senftenberg und dem ganzen Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Einzeldenkmal wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut, Teile des Kellers sind vermutlich noch weiter zurückzudatieren. Nach fast 30 Jahren Leerstand stellten Gisa und Carsten Bartsch, die Bauherren und Bauingenieure aus Guteborn sich der baulichen und finanziellen Herausforderung und erweckten es in diesem Jahr zu neuem Leben, was ein reges mediales Interesse und bei den Bürgern der Stadt hervorrief. So erstrahlt der Markt 15 nach nur 13-monatiger Bauzeit und einer sechsstelligen Investitionssumme in neuem Glanze.
Sieben moderne und barrierefreie Gästezimmer und -wohnungen mit viel Liebe zum Detail beherbergt das historische Gebäude im Herzen Senftenbergs seit der feierlichen Eröffnung Ende Mai. Die Gästeräume verbinden eine hochwertige Ausstattung und Komfort mit dem Charme vergangener Zeiten. Im Erdgeschoss befindet sich ein separater Seminarraum, er kann für Schulungen, Workshops und Ausstellungen gebucht werden. Im Torhaus (anno 1770) stehen weitere Räumlichkeiten, die vielseitig genutzt werden können zur Verfügung. In diesem ältesten Teil des Hauses ist besonders viel von der alten Bauweise erhalten geblieben und restauriert worden.
Betreiberin des Gästehauses ist die Tochter der Investoren, Rebecca Bartsch. Die studierte Hotelmanagerin hat mehrere Jahre in den USA und zuletzt in Berlin gelebt und gearbeitet. Sie leitet das Gästehaus nun gemeinsam mit ihrem Partner. Ihre Gäste kommen aus allen Ecken Deutschlands und aus ganz Europa, Touristen wie auch Geschäftskunden. „Dieses Haus hat Geschichte, und ich freue mich sehr, dass sie nun weitergeht“, äußerte sich Landrat Siegurd Heinze beeindruckt.
„Sie kennen sicher den Reifendruck Ihrer Autoreifen? Wir arbeiten hier mit 350 bis 420 bar“, wusste Geschäftsführer Matthias Vogel gleich zu Gesprächsbeginn seine Gäste zu beeindrucken. Zuvor in Hamburg und München tätig, übernahm der studierte Kaufmann vor nunmehr 6 Jahren das 1990 als Zweimann-Betrieb gegründete Unternehmen seines Vaters. Über 85 Mitarbeiter sind heute an 8 Standorten im Bereich Hydraulik, Schmiertechnik, Druckluft und 3D-Rohrfertigung für zahlreiche bekannte Unternehmen fast aller Branchen im industriellen Produktionsumfeld tätig. Dazu gehören neben der Senftenberger Unternehmenszentrale Niederlassungen in Frankfurt/Oder, Dresden, Genshagen, Görlitz, Jonsdorf, Berlin-Lichtenberg und Schöneiche. Alle Standorte verfügen über „Showrooms“, in denen die wesentlichen Teile des Produktportfolios ausgestellt sind sowie über ein mobiles Servicefahrzeug, das für Notfälle direkt beim Kunden vor Ort zum Einsatz kommt.
Seit über 28 Jahren beliefert das Unternehmen Kunden in Deutschland und weltweit, überall dort, wo Steuerungs- und Antriebstechnologien zum Einsatz kommen, bspw. aus den Branchen Hoch- und Tiefbau, Transporttechnik, Kraftwerksbau, Landwirtschaft, Bahntechnik, Schienenfahrzeugherstellung, Luftfahrt und Schiffsbau. Den Kunden ganzheitliche Lösungen zu bieten, ist Matthias Vogel ein Anliegen – „alles aus einer Hand“ erläutert er. Der Geschäftsführer engagiert sich in mehreren Netzwerken, wie etwa den „Wirtschaftsjunioren“, die Jugendliche beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen. Das Unternehmen hat vor nunmehr 3 Jahren begonnen, selbst auszubilden. Ein Auszubildender ist derzeit sogar unter den besten 3 in Brandenburg. Aktuell werden für den Senftenberger Standort zwei Auszubildende für den Beruf des Industriemechanikers gesucht.
Die Ausbildung sieht Matthias Vogel allerdings als nur einen Baustein bei der Gewinnung von Fachkräften. So setzt das wachstumsstarke Unternehmen ebenso auf Langzeitarbeitslose, Rückkehrer aus dem Westteil der Republik oder Quereinsteiger. Jeder Kollege bekommt jährlich die Möglichkeit hausinterner sowie externer Schulungen. Das Feedback der Mitarbeiter fließt ein in die Optimierung von Unternehmensprozessen. „Personal-Aquise und -Bindung sind Themen, die uns auch 2019 beschäftigen werden“, erklärt Matthias Vogel.
WIEGEL Lauchhammer Feuerverzinken GmbH
Hier ist „Ihr Stahl in guten Händen“, wirbt der vor nunmehr 70 Jahren als Familienbetrieb in Franken gegründete Firmenverbund Wiegel seit 1994 auch am Standort Lauchhammer. Haupt und Verwaltungssitz des Unternehmens ist Nürnberg. An 35 Standorten in Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei sind über 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. Wiegel gilt als einer der leistungsfähigsten Feuerverzinker Europas.
Zunächst beteiligte sich das Unternehmen an der alten Verzinkerei mitten in Ruhland, entschied sich aber bald für die Investition in der Nachbarstadt. In der neuen Betriebsstätte waren anfangs 18 Mitarbeiter beschäftigt, später 38. Diese Anzahl blieb bis heute relativ konstant. Werksleiter von Beginn an ist Frank Hänsch. 2015 wurde der Standort als erster der Wiegel-Gruppe saniert. Hauptgeschäft am Standort Lauchhammer ist das Feuerverzinken. Neue Verfahren vor Ort, im Regionalverbund oder in der WIEGEL-Gruppe bilden weitere Standbeine. Dazu gehören Duplexsysteme (Nasslack- und Pulverbeschichtungen), Entlacken, Strahlen, Galvanisieren, Weißrostschutz und auch technische Beratung und Konstruktion. Ein Tourendienst frei Baustelle wird längst von vielen Kunden verlangt. „Und wenn ein Eigenheimbesitzer einen neuen Zaun wünscht, ist er bei uns richtig. Kunden der Verzinkerei sind alle, vom Hobbyhandwerker, der mit einem Stück Stahl zu uns kommt, über Stahlbauunternehmen bis hin zu Großunternehmen aller Branchen“, erläutert Werksleiter Frank Hänsch.
Auch für Anliegen der Unternehmen ins Gespräch zu kommen, ist Ziel der Besuche von Landrat Siegurd Heinze. So kam die geplante Ausbaumaßnahme der B169 zur Sprache, zu der seitens des Landkreises informiert wurde, wie auch die Breitbandversorgung des Standortes. Hier unterbreitete Bürgermeister Roland Pohlenz einen Lösungsvorschlag. Auch für die Wiegel-Gruppe stelle die Mitarbeitergewinnung laut Werksleiter Frank Hänsch und Bereichsleiter Uwe Heller zunehmend eine Herausforderung dar. Den Wunsch nach einem zusätzlichen Haltepunkt der städtischen Buslinie in Standortnähe nahmen Bürgermeister Roland Pohlenz und Wirtschaftsförderin Rotraud Köhler gern zur Prüfung mit in das Rathaus. Nicht zuletzt wurde die Problematik der Gewinnung von Berufskraftfahrern angesprochen.
M.D.K. Gebäudetechnik GmbH
Bei der M.D.K. Gebäudetechnik GmbH in Meuro hat man allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Das Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen elektrischer Schaltanlagenbau und Gebäudeautomation ist nach eigenen Angaben „solide etabliert“ und feiert zudem im kommenden Jahr sein 25. Jubiläum. M.D.K. Gebäudetechnik GmbH bietet einen Rundumservice von der Planung, Projektierung bis hin zur Fertigung der Energieverteilung.
28 Ingenieure, Techniker und Elektrofachkräfte sind für Unternehmen aus ganz Deutschland tätig, wie etwa die Stadtwerke Düsseldorf, VW Werke Forschung und Entwicklung, das Kameha Grandhotel in Bonn oder diverse Hochschulen und Forschungsinstitute. In den Energieverteilungen werden vorrangig Produkte der Firma Hager verwendet, aber auch, nach kundenspezifischen Vorgaben, Produkte von ABB, Hensel, Siemens oder Striebel und John. Im Landkreis OSL trägt beispielsweise die Beleuchtungssteuerung des Theaters neue Bühne in Senftenberg die Handschrift des Unternehmens. Dies ist im Übrigen auch die Philosophie der Geschäftsführer Maik Overbeck und Rainer Blumentritt: „Jede Anlage, die aus unserem Hause kommt, soll als Anlage von M.D.K. zu erkennen sein“, erklärt Rainer Blumentritt.
Das derzeit anhaltende Auftragshoch sei für das Unternehmen zwar erfreulich, verlange jedoch seinen Mitarbeitern einiges ab, um eine reibungslose Auftragsabwicklung zu gewährleisten. Auch in der Zusammenarbeit mit den Zulieferfirmen sind große Anstrengungen nötig, um die Arbeitsprozesse termingerecht abzusichern. Und so wird stetig investiert: 2013 wurde die Büro- und Produktionsstätte um 400 Quadratmeter ausgebaut. Weitere Erweiterungen der Planungs- und Produktionskapazität sind im Gespräch, um den kundenspezifischen Anforderungen gerecht zu werden.
Der Fachkräftemangel sei auch bei M.D.K Gebäudetechnik GmbH durchaus zu spüren. In den letzten Jahren habe das Unternehmen seinen Personalstamm an Fachkräften kontinuierlich erweitert, sei aber dennoch auf der Suche nach weiterem qualifiziertem Personal. Aus diesem Grunde ist eine Ausbildung zum Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik m/w/d geplant.
Bürgermeister Klaus Prietzel lobte das Unternehmen als zuverlässigen Arbeitgeber und dankte für dessen Engagement in der Gemeinde Schipkau, wie etwa die Unterstützung der örtlichen Feuerwehr und des Kindergartens.
BPR Blech- und Profilbearbeitungs GmbH Ruhland
Ob Lasern, Scheren, Kanten, Stanzen, Falzen, Nieten oder Schweißen – bei dem Unternehmen in Ruhland dreht sich alles um Blechbearbeitung in sämtlichen Facetten. Seit dem Jahr 2000 wird in Ruhland Stahl, Edelstahl, Aluminium sowie Zink- und Kupferblech bis zu einer Einzellänge von 4000 Millimetern verarbeitet. Überwiegend Kunden aus der Maschinenbaubranche lassen hier diverse Kantteile sowie runde Kantteile im Falzsystem, Maschinenbau-Sonderteile und Lüftungselemente fertigen. Die BPR GmbH unterstützt ihre Kunden von der Entwicklung über die komplette Blechbearbeitung, die Umformtechnik und Beschichtung bis hin zur Herstellung von Baugruppen, einschließlich Logistik in Zusammenarbeit mit seinen Partnern. Auch spezielle Kundenwünsche in der Anfertigung von Prototypen, Einzelanfertigungen sowie Kleinserien werden realisiert.
In der als inhabergeführtes Einzelunternehmen gegründeten heutigen GmbH sind derzeit sechs Mitarbeiter und ein Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker beschäftigt.
Um den wachsenden Ansprüchen der Kunden an kürzere Lieferzeiten, Präzision und Qualität nachzukommen, wird stetig investiert, so etwa Anfang dieses Jahres in eine 3D-Laserzuschnittanlage. Jedoch stößt das wachstumsstarke Unternehmen in der Zwischenlagerung mittlerweile an die Kapazitätsgrenzen und ist daher auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, erklärt Geschäftsführer Dirk Henke.
Erfreut von der positiven Entwicklung der Unternehmen zeigten sich Landrat Siegurd Heinze und Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung. „Gerade in Hinblick auf die schwierige Gewinnung von Fachkräften in der Region ist es wichtig, die Aufmerksamkeit auch auf die zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu lenken. Sie stehen eher selten im Licht der Öffentlichkeit und sind doch die Stützen der regionalen Wirtschaft. Ob mit vier oder mit 30 Mitarbeitern – die Unternehmen tragen wesentlich zur Wertschöpfung in der Region bei und stärken damit den Landkreis als attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort“, drückte Landrat Siegurd Heinze seine Anerkennung aus und wünschte den Unternehmen weiterhin viel Erfolg und volle Auftragsbücher.
Senftenberg, 26.11.2018
Im Rahmen der Initiative „Kommunikation und Nachbarschaft“ unterstützen der Landkreis OSL und die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) verschiedene soziale Projekte bzw. Vereine.
Mit der Renovierung der Trainingswohnung in der Usedomer Straße 28 in Senftenberg unterstützt die KWG das Lernziel der Förderschule "Hand in Hand" in Senftenberg, den Schülerinnen und Schülern eine lebenspraktische Ausbildung zu bieten.“
Wilfried Brödno, Dezernent des Landkreises Oberspreewald-Lausitz für Bildung, Finanzen und Bau betont die positive Zusammenarbeit: „Dem Leitbild unserer Förderschule, die wichtigen Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen, wird hier Rechnung getragen. Es ist schön zu sehen, mit wieviel Energie und Freude die Schülerinnen und Schüler das Projekt annehmen. Mit der KWG haben wir seit Jahren einen verlässlichen Partner an unserer Seite, für dessen großartiges Engagement wir uns heute ganz herzlich bedanken möchten.“
Nach ersten Hochrechnungen wird das Jahr 2018 das bislang touristisch erfolgreichste am Senftenberger See im Lausitzer Seenland
Großkoschen, 16. November 2018 (tpr) – Der lange warme Sommer sorgte dafür, dass die Urlauberanlagen am Senftenberger See im Lausitzer Seenland außerordentlich gut gebucht waren. Mehr als 260 000 Übernachtungen erwartet
der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg, der die größten Camping- Anlagen sowie ein Hotel am See betreibt, nach ersten Hochrechnungen für das Jahr 2018. Das sind drei Prozent mehr als 2017. Damit wird es das erfolgreichste Jahr seit Gründung des Verbandes im Jahr 1994.
„Wir konnten bislang jedes Jahr bei den Übernachtungszahlen zulegen“, sagt Verbandsvorsteher Detlev Wurzler. „Unsere langjährigen Investitionen in die Infrastruktur zahlen sich aus. Ungewöhnliche Angebote wie unsere neuen Baumhäuser kommen gut an. Zudem profitieren wir vom deutschlandweiten
Camping-Trend. Natürlich hat auch der extrem warme Sommer in diesem Jahr mitgeholfen.“
Bei den Gästezahlen wird es einen Zuwachs von etwa sechs Prozent geben, von 58 153 im Jahr 2017 auf voraussichtlich 62 000 im Jahr 2018. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit mehr als vier Tagen über dem brandenburgischen Durchschnitt von 2,7 Tagen. Zahlreiche Familien verbringen ihren Sommerurlaub am See. Sie schätzen die flach abfallenden
breiten Strände, den direkten Zugang zum See, die Freizeitangebote und Spielbereiche auf den Campingplätzen.
Die Zahl der Camper auf den drei Campingplätzen und einem
Wohnmobilstellplatz, die der Zweckverband am Senftenberger See betreibt, ist deutlich um etwa 16 Prozent gestiegen. „Die Urlauber bevorzugen ihre eigene unkomplizierte, naturnahe Unterkunft und lieben die Geselligkeit auf dem Campingplatz“, ergänzt Wurzler. Zudem habe Camping seit 1973 eine lange
Tradition am See.
Der Zweckverband betreibt den Familienpark, das Komfortcamping, das Hafencamp und das Strandhotel am Senftenberger See. 40 Prozent der Übernachtungen im Lausitzer Seenland entfallen auf diese Anlagen. Mehr als die Hälfte der Gäste kommt aus Sachsen (55 Prozent), weitere 20 Prozent
kommen aus Brandenburg, Thüringen und Berlin, drei Prozent aus Tschechien, mit stark ansteigenden Wachstumsraten.
Auch in Zukunft will der Verband die Region touristisch weiter voran bringen. Deshalb baut er 2019 die Freizeitangebote im Familienpark aus, modernisiert das Strandhotel und weiht ein neues Sanitärgebäude auf dem Komfortcampingplatz ein. ■
Foto im Anhang: Luftbild Senftenberger See. Foto: Mario Hambsch
http://www.senftenberger-see.de/de/presse/pressefotos.html
http://www.zweckverband-LSB.de
E-Mail: huettner@zweckverband-LSB.de
Kreisstraßenmeisterei des Landkreises OSL für den Winter gerüstet – Material und Technik sind einsatzbereit
Schenkt man diversen Bauernregeln Glauben, steht ein eisiger Winter bevor. Wie auch immer sich die kalte Jahreszeit entwickelt – die Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird gerüstet sein. Am Freitag, 16. November, bereitete sich die Kreisstraßenmeisterei in Hörlitz auf den Winterdienst vor. Dabei wurden Fahrzeuge und Technik überprüft, die Bereitschaftspläne abgestimmt sowie die Mitarbeiter für die bevorstehenden Aufgaben geschult. Schließlich wurden die Fahrzeuge mit Streu- und Räumtechnik übergeben.
Die Kreisstraßenmeisterei betreut von den Standorten Hörlitz und Calau aus insgesamt 217 km Kreisstraßen und 10 km begleitende Radwege. Die Mitarbeiter sind bei Bedarf montags bis sonntags ab 4 bis 22 Uhr im Einsatz und rücken mit 2 Lkw, 2 Geräteträgern vom Typ Schlepper und 2 Kleingeräteträgern mit Räumschildern und Streugeräten Schnee und Eis zu Leibe. Neben der Beräumung werden die Straßen mittels Feuchtsalzstreutechnologie behandelt. Das Salz wird hier beim Ausbringen mit einer 30-prozentigen Sole befeuchtet, wodurch eine sofortige Auftauwirkung erreicht wird. Die Kreisstraße K 6615 in Bahnsdorf, die Kreisstraße K 6614 von Lieske in Richtung Proschim und die Kreisstraße K 6617 von Neupetershain über Ressen, Lubochow bis Leeskow wird vertragsgemäß von der Agrargenossenschaft Großräschen betreut. Hierbei wird eine Sand-Salz-Mischung verwendet.
Die Standorte der Kreisstraßenmeisterei OSL in Hörlitz und Calau verfügen über Salz-Silos mit jeweils 96 Tonnen Lagerkapazität. In Hörlitz befindet sich zusätzlich ein Freilager mit 500 Tonnen Lagerkapazität.
Zentrale Gedenkveranstaltung des Landkreises zum Volkstrauertag
Am Sonntag, 18. November, eine Woche nach dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges, findet deutschlandweit der diesjährige Volkstrauertag statt. Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt weltweit mahnt der historische Rückblick, für eine friedlichere Zukunft zu wirken und die Bewahrung von Frieden und Demokratie als Mission zu begreifen.
Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich in jedem Jahr mit einer zentralen Gedenkstunde. Einladende sind Landrat Siegurd Heinze und der Vorsitzende des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen.
Die zentrale kreisliche Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2018 findet statt
am Sonntag, den 18. November 2018 um 11 Uhr
in der evangelischen Peter und Paul-Kirche
in Senftenberg.
Zu den Rednern zählen Bernd Leubner, Landrat Siegurd Heinze, Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich und der katholische Pfarrer Roland Elsner. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung durch Kammerchor und -orchester der Kreismusikschule Oberspreewald-Lausitz unter Leitung von Ulrich Stein.
Im Anschluss an die Redebeiträge folgt die Kranzniederlegung am Ehrendenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, begleitet durch Trommelwirbel und Ehrenspalier von Bundeswehrsoldaten.
Gemeinsam und arbeitsbereit, viele positive Impulsgeber: Die Lausitz-Landräte und Cottbus‘ Oberbürgermeister, der Freistaat Sachsen und das Land Brandenburg sowie zahlreiche Wirtschaftsvertreter und die Zukunftswerkstatt der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) legen das Fundament für einen gelingenden länderübergreifenden Strukturwandel – die Wirtschaftsregion Lausitz ist arbeitsbereit und vorbereitet, um künftig als zentrale Plattform kompakt und koordiniert die Heimat lebenswert und zukunftsstark zu machen.
Geredet wurde, um klug zu handeln: Die vergangenen Wochen haben Gesellschafter und Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH genutzt, um die Strategie für die Entwicklung und Perspektiven der Lausitz und auch ein Zeichen in Richtung Bundeskommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ abzustimmen. Es wurde ein klarer Auftrag definiert: „Das war intensives Arbeiten, das den gemeinsamen Willen zur Einheit in Vielfalt zeigt“, sagte Torsten K. Bork, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz. „Denn die WRL als sächsisch-brandenburgische Entwicklungsgesellschaft und Spiegel der Lausitzer Lebenswelt ist arbeitsbereit, partnerschaftlich und kooperativ künftig die langfristige Strukturentwicklung zu steuern und zu koordinieren. Das ist Rückenwind auf dem Weg zur lebenswerten Lausitz für die nächsten Generationen“.
Die Gesellschafterversammlung will den weiten Horizont der Lausitzer Landschaft beherzt ins Denken und Handeln hineintragen: Engstirnige Konkurrenzallüren zwischen regionalen Strukturen sollen künftig vermieden werden. „Nicht ein Mensch, nicht eine Gegend der Lausitz soll zum alten Eisen gehören, dafür umso mehr alles kleinmütige Regional-Gerangel“, so Bork. Die Wirtschaftsregion Lausitz sei eine funktionierende Organisationsstruktur, die im Strukturwandel von jedem genutzt werden könne. „Die zahlreichen Kompetenzen dieser großartigen europäischen Zukunftsregion mit Potenzial gilt es zusammenzuführen, um im Einklang aller Interessen zielgerichtet noch aktiver zu werden. Das kann die Wirtschaftsregion Lausitz für alle leisten“, ist sich Bork sicher. Besonderen Wert wird die WRL dabei auf die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit allen Städten und Gemeinden in der Lausitz sowie auf die Erfahrungen und Kompetenzen unserer Lausitzrunde der direkt vom Strukturwandel betroffenen Kommunen legen.
Bürokratie solle vermieden und die vorhandene Funktionskraft der WRL voll ausgeschöpft werden. Wichtige Kompetenzen erarbeitete sich die Wirtschaftsregion Lausitz auch schon in den vergangenen neun Jahren als vormalige „Energieregion Lausitz“: Sie brachte regelmäßig Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kammern, Verbände, Politik, Zivilgesellschaft und Sozialwesen zusammen, um neue Impulse für die Entwicklung der Gesamtregion zu setzen. Zudem ist die Gesellschaft bereits heute in der Lage, Fördergelder auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene zu identifizieren, akquirieren und „einzuholen“ und hat in dieser Art bereits viele erfolgreiche Projekte umgesetzt. „Wir müssen den Schritt wagen, nun auch an vorderster Stelle mitzuwirken“, sagt Bork, und: „Es geht um die Chance, europäische Förderungs- und Strukturveränderungsprozesse als Vorbild- und Modellregion aktiv zu Gunsten unserer Lausitz zu begleiten.“
Gleich zwei Bundesprojekte sind derzeit Ankerpunkte im Zukunftsdialog der WRL über die Gestaltung des energiewendebedingten Strukturwandels: Im Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ wurden nach dem 1. Ideen- und Projektaufruf des Regionalen Investitionskonzeptes (RIK) Lausitz erste Vorhaben positiv bewertet. Noch dieses Jahr sollen Projekte für eine zukunftsträchtige Lausitz starten. Mit dem Projekt „Zukunftswerkstatt Lausitz“ im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) erarbeitet die WRL mit allen Akteuren ein gemeinsames Leitbild und eine klare daraus abgeleitete Entwicklungsstrategie. Es werden entsprechende innovative Ideen und nachhaltige Projekte für die Länder, den Bund und die EU zur Ausrichtung der regionalen Strukturpolitik hervorgehen.
Borks Appell: „Wir als Wirtschaftsregion Lausitz rufen einmal mehr dazu auf, jetzt mit allen Partnern und allen Akteuren und mit voller Kraft und basisnah gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, um die Zukunftschancen unserer Lausitz zu nutzen“.
Quelle: Pressemitteilung der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Zwischenbericht der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung
Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat gestern wie im Einsetzungsbeschluss der Kommission vorgesehen den Zwischenbericht mit Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen sowie zu ihrer finanziellen Absicherung fristgemäß vorgelegt. Der Bericht wurde von der Kommission am 25. Oktober 2018 einstimmig beschlossen.
Wie im Einsetzungsbeschluss festgelegt, veröffentlicht die Bundesregierung den Zwischenbericht. Den Bericht finden Sie hier (PDF, 377KB).
Quelle: Pressemitteilung Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" vom 01.11.2018
Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 033
Kehrbezirk OL 033
für eine Bestellung zum 01. Januar 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.
Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 29.11.2018 unter Angabe der Kennziffer 3 OSL 2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.
Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 033, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Leben & Wohnen > > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: ann-kristin-franke@osl-online.de, zur Verfügung.
Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) - Tätigkeitsfeld: Handwerk und Produktion.
„Vorsorgevollmacht – gut vorsorgen: Wer bestimmt über mich, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin?“ lautet der Titel der beiden Themennachmittage, die der Pflegestützpunkt OSL Interessierten im November in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald anbietet.
Durch Krankheit oder einen Unfall kann der Fall eintreten, dass persönliche Angelegenheiten nicht mehr selbst geregelt können und Betroffene auf die Mitwirkung anderer Personen angewiesen sind. In den Veranstaltungen des Pflegestützpunktes geben Mitarbeiterinnen der Betreuungsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einen Einblick in das wichtige Thema Vorsorgevollmacht. Diese legt fest, wer im Fall der Fälle rechtliche Angelegenheiten regeln darf. Damit sie im Ernstfall gültig und unerkannt wird, ist einiges zu beachten. Das „Warum“ und „Wie“ wird hier verständlich und anschaulich in lockeren Gesprächsrunden erklärt.
Die Themennachmittage finden statt am:
14. November um 14.30-16.30 Uhr im Pflegestützpunkt OSL, Ernst-Thälmann-Str. 129, 01968 Senftenberg
21. November, 14.30-16.30 Uhr im Haus der Harmonie, Str. der Jugend 34, 03222 Lübbenau
Um Voranmeldung wird gebeten unter Telefon 03573 36 33 45.
Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 1. bis 30. November
Landrat Siegurd Heinze begrüßte kürzlich den Vorsitzenden des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner, im Landratsamt Senftenberg. Der Volksbund setzt sich auch in diesem Jahr für Frieden und Völkerverständigung ein und bittet für die Bewältigung seiner Aufgaben um Unterstützung. Die Haus- und Straßensammlung zugunsten der Bildungs- und Erinnerungsarbeit des Volksbundes findet vom 1. bis 30. November statt. Erneut beteiligen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, um den Volksbund bei seiner Arbeit zu unterstützen.
„Unter dem Leitsatz ‚Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden’, ist die Arbeit des Volksbundes gerade heute immens wichtig. Um diese leisten zu können, bedarf es Ihrer Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende“, appellieren Landrat Siegurd Heinze und Kreisverbandsvorsitzender Bernd Leubner gemeinsam.
[Aufruf Haus- und Straßensammlung 2018]
Engagement ohne Grenzen: Landkreis lobt Inklusionspreis für 2019 aus
Bewerbungsfrist startet am 1. November / Kita „Bunte Bande“ wurde in diesem Jahr für ihre fantasievolle „Weltreise“ ausgezeichnet
Um das Engagement von Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe im Bereich Inklusion zu würdigen, vergibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch im kommenden Jahr wieder den „Inklusionspreis OSL“.
In diesem Jahr ging die „Bunte Bande“ aus Lauchhammer mit ihrer „Weltreise“ als Sieger hervor und konnte sich über das Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro freuen, welches das Team um Kita-Leiterin Elke Grützner für den Außenbereich ihrer Tagesstätte einsetzen möchte. Auf einer Fantasiereise um die Welt besuchten die Kinder in neun Monaten zehn Länder und lernten so auf spielerische Art die Menschen, Tiere, Speisen, Bräuche, Kleidung und Währungen des jeweiligen Staates kennen. Die Integrationskita beherbergt aktuell 42 Kinder, davon fünf mit besonderem Förderbedarf sowie ein Kind mit Migrationshintergrund. Inklusion ist für die „Bunte Bande“ eine Selbstverständlichkeit, behinderte Kinder werden vollumfänglich in der Gruppe aufgenommen. Zudem arbeitet die Kita nach den fünf Säulen Kneipps und initiiert jährlich umfassende Projekte wie die „Weltreise“. Außerdem bietet sie für Schulanfänger zugeschnittene Angebote wie den „Bleistiftführerschein“ an.
Der Inklusionspreis wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungsbereich (z.B. Kitas, Schulen) oder Freizeitbereich (z.B. Vereine, Jugendclubs) vergeben. Die Bewerber sind in ihrer Themenwahl frei – ob ein kreatives Projekt aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater oder eine sportliche Veranstaltung/Aktivität, eine besondere Kooperation – der inklusive Charakter und Bezug zur Bildung im weitesten Sinne sind einzige Kriterien des Bewerbungsgegenstandes. „Der Inklusionspreis soll die einzelnen Einrichtungen unterstützen und ermutigen, den eingeschlagenen Weg zu einer inklusiven Zukunft weiterzugehen“, erläutert Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises OSL.
Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe (z.B. eingetragene Vereine, Jugendclubs, gGmbHs, Wohlfahrtsverbände) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Bewerbung erfolgt einfach und unkompliziert über das Bewerbungsformular, welches auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Inklusionspreis OSL“ heruntergeladen und direkt ausgefüllt werden kann. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte spätestens bis zum 31. Januar 2019 per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-onlinde.de oder reichen es in ausgedruckter Form per Post ein. Eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören, ermittelt den oder die Gewinner des mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Inklusionspreises, der im Oktober 2015 durch die Zustimmung des Kreistages zum Konzept „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ möglich wurde. Der Preisträger wird im März 2019 bekanntgegeben und im Rahmen des Kreistages ausgezeichnet.
Die „Bunte Bande“ aus Lauchhammer konnte mit ihrer Fantasiereise um die Welt die Jury 2018 überzeugen. (Foto: Kita „Bunte Bande“ Lauchhammer)
Aufgrund von Renovierungsarbeiten wird in der Woche vom 12. bis 16. November 2018 keine Impfsprechstunde im Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angeboten. Grippeschutzimpfungen sind bis 8. November möglich und dann wieder ab dem 20. November 2018.
Die Grippeimpfung im Gesundheitsamt des Landkreises, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), wird angeboten dienstags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16.30 Uhr. Auskünfte zum Thema Grippeimpfung und Impfen allgemein erteilen die Mitarbeiter auch gern telefonisch unter 03573 870-4342 oder -4345. Zur Impfung im Gesundheitsamt ist der Impfausweis mitzubringen. Alle gesetzlich Versicherten können sich zudem kostenfrei in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen impfen lassen, hier wird zusätzlich die Chipkarte benötigt.
Bücherwürmer und Leseratten aufgepasst! Noch bis Mitte November findet in den Räumlichkeiten der SeeCampus-Bibliothek in Schwarzheide wieder ein Bücherflohmarkt statt. Kinderbücher, Krimis, Romane gängiger Autoren, Fantasy- und Sachbücher – der Markt ist eine Fundgrube für Bücherliebhaber. Findet man doch oft Bücher, die im Buchhandel nicht mehr erhältlich sind.
Die SeeCampus-Bibliothek in der Lauchhammerstraße 33 in Schwarzheide ist geöffnet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, mittwochs ist die Bibliothek geschlossen.
Aktionswoche rund um Mobilität im Alter im OSL-Kreis noch bis Samstag
Unter dem Motto „Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ fand am Montag, 15. Oktober 2018, die zentrale Auftaktveranstaltung der diesjährigen Woche der Gesundheit und Pflege im Landratsamt Senftenberg statt. Noch bis zum Wochenende wird in den Kommunen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema aufgezeigt, wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern. Das vollständige Programm kann unter www.osl-online.de heruntergeladen werden.
Als Besonderheit in diesem Jahr wurde die Auftaktveranstaltung des Kreises als Messe mit Informationsständen und Aktivitätsangeboten aufgebaut, wofür seitens der Kreisverwaltung erneut zahlreiche Partner gewonnen werden konnten. Zu Beginn stimmten die Damen der Trommlergruppe „Drums 66“ die Anwesenden im gut gefüllten Sitzungssaal des Landratsamtes auf das Thema ein. Tobias Schäfer vom unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastruktur- und Gesundheitsfragen (IGES Institut GmbH) stellte im Anschluss an die Grußworte von Sozialamtsleiterin Erika Körner und Landrat Siegurd Heinze das Modellprojekt „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ vor. Die Landkreise OSL und Spree-Neiße waren Modellregion für das Projekt, welches sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels auf die zukünftige Versorgung und Mobilität in ländlichen Regionen beschäftigt. Beispiele der pilothaften Umsetzung der Mobilitätsverbesserung sind etwa Mobilitätstrainings für und mit Senioren, die in Vetschau, Großräschen und Lauchhammer im April dieses Jahres stattfanden. Ein dynamisches Fahrgastinformationssystem, installiert in Burg/Spreewald, soll den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtern. Es wurden zielgruppenspezifische Angebote konzipiert, wie etwa das Rikscha-Taxi für Demenzkranke und deren Angehörige, welches auf der Auftaktveranstaltung ausprobiert werden konnte. Zum Mitmachen aufgefordert wurden die Besucherinnen und Besucher auch von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz in einem Bewegungsparcours. Sportprogramme im Alter und zur Sturzprophylaxe stellte die Tagespflege Lauchhammer vor. Wie drastisch das Alter die Mobilität einschränken kann, konnte mit dem Alterssimulationsanzug GERT des Vereins Neue Wege e.V. am eigenen Leib getestet werden.
Zum Abschluss war das Publikum dazu eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung „Leben ist Bewegung – Bewegung ist Gesundheit – Gesundheit ist Leben“, teilzunehmen. Die Wanderausstellung wird vorerst im FamilienCampus Lausitz zu sehen sein.
Noch bis zum Wochenende finden Veranstaltungen zum Thema im Landkreis statt, wie zum Beispiel das Seniorensportfest in Calau, eine Ausfahrt mit der Rikscha in Lübbenau oder die Verkehrsteilnehmerschulung mit Fahrradcheck in Senftenberg am Donnerstag, 18. Oktober. Erstmals wird am 20. Oktober um 10 Uhr in die Stadthalle Calau zum „Tag des Hörens“ eingeladen. Unter der Regie des Vereins Seelsorger der Ohren e.V. und der Schirmherrschaft von Landrat Siegurd Heinze soll die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Hörschädigungen beitragen.
6 Fotos: Eröffnung der 7. Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
(Fotos Landkreis)
Im Zuge der Fertiggestellung von Sanierungsarbeiten wird die Kreisstraße K 6607 zwischen Lauchhammer und Tettau vom 22. bis 26. Oktober 2018 nochmals voll gesperrt.
In diesem Zeitraum wird der Neubau der Übergangskonstruktion zwischen Bauwerk und Fahrbahn sowie die Arbeiten an der Radwegbrücke abgeschlossen.
Eine Umfahrung ist ausgeschildert.
Zu ihrem dritten Treffen in diesem Jahr kamen am 5. Oktober 2018 die Bürgermeister und Amtsdirektoren der elf Kommunen des Landkreises OSL mit Landrat Siegurd Heinze zusammen. Austragungsort war das barocke Gutshaus Schwarzbach im Amt Ruhland. Hauptthema der Beratung war die Vorstellung des Kreishaushaltes für die Jahre 2019/2020.
Wichtigste Botschaft hierbei für die Bürgermeister und Amtsdirektoren: Aufgrund der positiven Entwicklung des Kreishaushaltes können die Kommunen mit einer Entlastung bei der Kreisumlage rechnen. Liegt die Kreisumlage bisher bei 48 Prozent, so plant der Landkreis für 2019 mit einer Absenkung auf 46,5 Prozent sowie in 2020 mit einer weiteren Absenkung auf 46 Prozent.
Neben dem konsequenten Konsolidierungskurs der Kreisverwaltung wurde die Haushaltsplanung auch durch die Erhöhung der Finanzzuweisungen des Landes Brandenburg positiv beeinflusst. Auch die weiterhin sehr gute wirtschaftliche Entwicklung der brandenburgischen Kommunen und die allgemein gute Situation am Arbeitsmarkt beeinflussen den Haushalt positiv durch einen weiteren Wachstumsschub bei der Steuerkraft. Lag diese in 2018 für die Städte und Gemeinden des Landkreises OSL bei 70,6 Millionen Euro, prognostizieren die Orientierungsdaten auf der Basis der Steuerschätzung im Mai für 2019 einen Anstieg um 10 Millionen auf 80,6 Millionen Euro.
Der Haushalt des Landkreises umfasst in der Planung ein Volumen von rund 223 Millionen Euro je Haushaltsjahr. Die größten Positionen im Aufwand stellen neben den Personalkosten die Transferaufwendungen dar. Gegenüber 2017 ist mit einem Anstieg der Aufwendungen von knapp 15 Millionen Euro auszugehen. Allein im Kitabereich ist ein Anstieg der Kosten um rund 4 Millionen Euro in 2019 gegenüber 2017 auszugehen.
Die Aufwendungen des Kreishaushaltes werden durch Steuern, öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte, Schlüsselzuweisungen vom Land sowie der Kreisumlage gedeckt.
Im Anschluss an die Vorstellung des Kreishaushaltes bei den kreisangehörigen Kommunen im Rahmen der Informationsberatung wird der Haushaltsentwurf der Öffentlichkeit erstmals beim Sonderausschuss Finanzen und Bau des Landkreises am 25. Oktober 2018 vorgestellt werden. Ziel ist es, dass der Kreistag den Haushalt im Dezember-Kreistag diskutiert und einen Beschluss herbeiführt, um für den Landkreis sowie den Städten und Gemeinden eine Handlungsgrundlage für 2019/2020 herbeizuführen.
Die Treffen zwischen den Hauptverwaltungsbeamten der Kreisverwaltung und den Kommunen dienen dem Informationsaustausch und finden auf Einladung des Landrates quartalsweise an wechselnden Orten im Landkreis statt.
Foto: Beratung der Hauptverwaltungsbeamten im restaurierten Gutshaus Schwarzbach (Foto: Landkreis)
Wolfgang Winkler und Bastienne Voss lesen Peter Ensikat
Der diesjährige Bücherherbst der SeeCampus-Bibliothek beginnt am 19. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Seecampusbibliothek Schwarzheide. Unter dem Motto „Glaubt mir kein Wort“ erleben die Gäste einen humorvollen und kurzweiligen Abend mit Texten des 2013 leider viel zu früh verstorbenen Peter Ensikat, der mit seinen Satiren augenzwinkernd die Absurdität unserer Welt, die große Politik oder die alltäglichen Beziehungsprobleme unter die Lupe nimmt. Die Sammlung des unter dem Titel „Glaubt mir kein Wort“ erschienenen Buchs umfasst Texte, die zwischen 1969 und 2008 von Ensikat für das Berliner Kabaretttheater Distel geschrieben wurden.
Vorgetragen vom Schauspieler Wolfgang Winkler, besonders bekannt aus der Krimireihe Polizeiruf 110 mit Jaecki Schwarz als Kommissare Schmücke und Schneider und der Buchautorin, Schauspielerin und ehemaligen „DISTEL“-Kabarettistin Bastienne Voss. Beide zusammen versprechen einen unterhaltsamen Abend.
Der Eintritt kostet 15 Euro, Karten sind im Vorverkauf montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr in der SeeCampus-Bibliothek, Lauchhammer Str. 33 in Schwarzheide, erhältlich, oder unter Telefon 035752/949 430.
Foto: Wolfgang Winkler und Bastienne Voss (Foto: art-things – agentur-presse-marketing)
Auftakt der Herbst-Besuche des Landrats in Wirtschafts-Unternehmen
Der Wirtschaftsrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bildete vorige Woche den Auftakt der traditionellen Unternehmensbesuche des Landrates, die am Donnerstag, 18. Oktober 2018, beginnen werden. Insgesamt 12 klein- und mittelständische Unternehmen des Landkreises besucht Landrat Siegurd Heinze in diesem Herbst, gestandene Unternehmen ebenso wie Start-Ups.
Im Mittelpunkt der Zusammenkunft des Wirtschaftsrates des Kreises am 8. Oktober 2018 stand diesmal das Thema „Jungunternehmer“. Als solche bezeichnen sich ebenso die Gastgeber des diesjährigen Treffens, die Geschäftsführer Heiko Tänzer und Danilo Trasper von „Scharfes Gelb“ in Senftenberg. Nebenberuflich gestartet mit der handgefertigten Produktion von Eierlikör in einer kleinen Bäckerei im Jahre 2010, entwickelte sich das Unternehmen bis heute zu einem zehnköpfigen Mitarbeiterteam. Das Wachstum machte die Vergrößerung des Standortes notwendig, und so wurde in dreimonatiger Bauzeit der ehemalige Busbetriebshof in der Spremberger Straße in Senftenberg umgestaltet. Seit Mai 2018 befindet sich dort die Produktion und Schaumanufaktur des Unternehmens. Mit der Vergrößerung des Standortes wurden drei weitere Arbeitsplätze geschaffen. 15 Sorten bietet „Scharfes Gelb“ permanent an und beliefert damit 430 Geschäfte. Täglich werden etwa 4000 kleine und große Flaschen Eierlikör abgefüllt.
Maria Goldberg, Kopf der „Neopreneurs“, stellte den Teilnehmern der Runde des Wirtschaftsrates das landkreisübergreifende Netzwerk freiberuflich und nebenberuflich Selbstständiger in Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster vor. Aktuell beteiligen sich etwa 150 Jungunternehmer der Region mit dem Ziel, sich noch besser zu vernetzen. So organisierten sie kürzlich ein Treffen gemeinsam mit den Landräten der Landkreise an der Kreisgrenze in Dollenchen und Wormlage.
Auch der erste Tag der Unternehmensbesuche des Landrates am 18. Oktober schließt ab mit einer Jungunternehmerin: Rebecca Bartsch vom „Markt 15 Gästehaus“ in Senftenberg. Im Mai dieses Jahres beendete nach nur einjähriger Sanierung die Eröffnung des Gästehauses den Leerstand des Hauses von fast 30 Jahren.
Die Unternehmensbesuche des Landrats finden in dieser Form seit 2010 jeweils im Herbst statt. Sie dienen dem ungezwungenen Austausch zwischen Unternehmer und Verwaltung und geben zudem Außenstehenden einen Überblick über die vielfältigen Leistungen der heimischen Betriebe. Begleitet wird der Landrat von Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und den Amtsdirektoren und Bürgermeistern der entsprechenden Kommunen. Neben Gesprächsrunden sind Betriebsrundgänge geplant.
#WelcomeTesla am 18.10.18 auf dem Lausitzring / Lausitzer Strukturwandel einmal von unten gedacht
Nachstehend finden Sie aktuelle Informationen zu einer sozialen Bewegung in der Lausitz, die mit einer ungewöhnlichen Aktion auf die Region aufmerksam machen möchte. Anbei finden Sie alle Neuigkeiten zur Veranstaltung sowie den genauen Programmablauf, am 18.10. auf dem Lausitzring mit Hinweisen zur Beteiligung.
Ausführliche Informationen zur Aktion gibt es unter www.welcome-tesla.com.
Werden Sie Unterstützer: Schon über 80.000 sind mit uns, siehe: https://www.welcome-tesla.com/de/unterstuetzer
Jetzt den offiziellen #WelcomeTesla-Song anschauen und teilen, gemacht vom Lausitzer Nachwuchs, authentisch und passend zur Aktion (Songtexte auf der offiziellen Homepage in Deutsch und Englisch in den Downloads): https://www.youtube.com/watch?v=RzihmdFFxLA
„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ vom 9. bis 12. Oktober 2018 in Elsterwerda
Zum 9. Mal fand das erfolgreiche Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Ober- und Förderschulen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz in Elsterwerda statt
Vom 9. bis 12. Oktober 2018 entdeckten in der Elbe-Elster-Halle in Elsterwerda rund 800 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours spielerisch ihre Stärken und verbanden diese mit für sie passenden Berufsfeldern. Auch die Erziehungsberechtigten als „wichtigste Berufsberater/innen ihrer Kinder“ wurden bei „komm auf Tour“ eingebunden und in Form einer Elternversammlung der besonderen Art am 11. Oktober darüber informiert, wie sie mit ihren Kindern etwaige Berufswünsche mit den eigenen Stärken kombinieren. Zudem wurden die Lehrkräfte in einer Fortbildung, Mitarbeiter von Beratungsstellen als Parcoursbegleitungen für die Jugendlichen sowie regionale Kooperationspartner in die Planung der nächsten Schritte zur Berufsorientierung und Lebensplanung involviert. Zum 9. Mal setzten die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung um. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern, wurden die Eltern beider Landkreise aktiv eingebunden und lernten den Erlebnisparcours während des Informationsabends kennen. Gefragt waren Kreativität, Orientierung, Teamwork und logisches Denken: Eltern entdeckten die Stärken ihrer Kinder bei „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!“ So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts. „Mein tierisch grüner Daumen“, „Mein Reden“, „Meine Hände“, „Meine Fantasie“ oder auch „Meine Dienste“ Zahlen & Ordnung wurden auf jeden einzelnen Schüler bezogen getestet und die Eltern konnten nachempfinden, in welche Richtung sich die Talente ihres Kindes entwickeln. Wo die Jugendlichen tagsüber den Abfluss unter der Spüle reparieren oder mit Schwimmflossen und verbundenen Augen das Labyrinth erkunden, wurde der Erlebnisparcours nun von den Eltern entdeckt. Dazu lernten auch sie die sieben „komm auf Tour“-Stärken und das Prinzip der Stärkenvergabe kennen: Von der Stärke „Kreativität und Phantasie“ bis hin zur „Ordnung und Organisation“.
Beim Elternabend ging es für die Mütter und Väter darum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zuhause mit ihnen über diese Stärken zu sprechen. Für Jugendliche sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpersonen, wenn es um die Wahl eines Praktikums- oder Ausbildungsplatzes geht. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen aller Art, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die verschiedenen Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter. Sie werden dazu anregt, sich als „Team“ in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu begreifen. Die Eltern mussten feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht ist Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur eben nicht gerade zu Hause. Gesprächspartner für Schüler und Eltern waren Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent, Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus und Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“.
Foto 1: Neugierig waren die Eltern bei den sieben Stationen des Erlebnisparcours. Ihre Kinder entdeckten hier geschlechtersensibel ihre Stärken und verbanden diese mit realisierbaren beruflichen Perspektiven. Lebensplanungsthemen wie die Frage „Wie will ich später einmal leben?“, Freundschaft, Sexualität und Verhütung wurden altersgerecht integriert.
Foto 2: „komm auf Tour“ wird seit 2008 in Brandenburg angeboten, seit 2014 ist die Initiative landesweit aktiv. Auch die Eltern gingen zum Infoabend am 11. Oktober auf Entdeckungsreise in das Labyrinth, die sturmfreie Bude, den Zeittunnel und auf die Bühne.
Foto 3: Die Macher bzw. Förderer des Projektes, die am eigenen Beispiel die sieben „komm auf Tour“-Stärken erläuterten: David Rupp, Projektleiter Sinus vom Büro für Kommunikation GmbH, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus, Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent des Landkreises Elbe-Elster sowie Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 01.11.2018 unter Angabe der Kennziffer 2 OSL 2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.
Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 033, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Bürgerportal von A-Z > Ordnung und Sicherheit > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.
„Wer rastet, der rostet“: 8. Woche der Gesundheit und Pflege startet im Landkreis
Aktionswoche bietet vielfältiges Programm rund um Mobilität im Alter
„Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ – unter diesem Motto startet am Montag, den 15. Oktober 2018 die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern, wird im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema in der Woche vom 15. bis 20. Oktober aufgezeigt. Die in dieser Form in ganz Brandenburg einmalige Aktionswoche wird traditionell durch OSL-Landrat Siegurd Heinze eröffnet. Das vollständige Programm steht auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.
Die Aktionswoche richtet sich sowohl an ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige als auch an generell an Gesundheitsthemen und dem Thema Pflege interessierte Personen. Auch in diesem Jahr eingebettet in die Health Week, die Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg, wird sie bereits zum 8. Mal organisiert durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit dem Kreisseniorenrat und dem Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund OSL e.V. (GPGV OSL e.V.). Das vielfältige Angebot richtet sich an Jung und Alt und verspricht Abwechslung und Unterhaltung. Erneut beteiligen sich zahlreiche soziale Einrichtungen, Dienste, Kommunen und Krankenkassen im gesamten Kreisgebiet.
Erstmals wird am 20. Oktober um 10 Uhr in die Stadthalle Calau zum „Tag des Hörens“ eingeladen. Unter der Regie des Vereins Seelsorger der Ohren e.V. und der Schirmherrschaft von Landrat Siegurd Heinze soll die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Hörschädigungen beitragen.
Zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche lädt die Kreisverwaltung am Montag, den 15. Oktober von 10 bis 13 Uhr in den großen Sitzungssaal im Haus 1 des Landratsamtes, im Dubinaweg 1 in Senftenberg. Mit viel Power eröffnen „Drums 66“ und OSL-Landrat Siegurd Heinze die Veranstaltung. Im Anschluss wird über das Modellprojekt „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ informiert. Der dabei entstandene Film wird von Mobilitätsberater Tobias Schäfer von der IGES Institut GmbH vorgestellt. Bei einem anschließenden Workshop geht es um die Kraftfahreignung und Fahrerlaubnis mit Einschränkungen. Zahlreiche Angebote laden zum Mitmachen ein, wie etwa der Mobilitätstest des Vital Gesundheitsclubs, der Alterssimulationsanzug und das Rikscha-Taxi des Vereins Neue Wege e.V. oder der Bewegungsparcours „Aktiv im Leben“ der Sanitätshäuser und Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz. Zum Abschluss ist das Publikum dazu eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung „Leben ist Bewegung – Bewegung ist Gesundheit – Gesundheit ist Leben“, initiiert durch den GPGV OSL e.V. und Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz, teilzunehmen. „Ob Jung oder Alt – allen Teilnehmern eine mobile und aufschlussreiche Woche“, wünscht Eva-Maria Dinter, Mitarbeiterin des Kreissozialamtes des Landkreises und Projektkoordinatorin.
[Flyer 2018]
[Health Week - Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg]
Kreisjugendfeuerwehr-Landesmeister werden ausgezeichnet
Voller Erfolg bei der Landesmeisterschaft der Jugendfeuerwehren in Seelow (Märkisch-Oderland) am 8. September 2018: Zum ersten Mal in der 27-jährigen Geschichte der Landesjugendfeuerwehr gingen alle vier der zu vergebenden Landesmeistertitel an Nachwuchsfeuerwehrleute aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im Rahmen der kommenden Kreistagssitzung werden die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer aus Bronkow (Mädchen Altersklasse 10-14 und Mädchen Altersklasse 15-18) und Groß Lübbenau (Jungen Altersklasse 10-14 und Jungen Altersklasse 15-18) ausgezeichnet.
Die öffentliche Sitzung des Kreistages findet statt am Donnerstag, den 11. Oktober 2018 um 16 Uhr im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, Schipkauer Straße 1 in Schwarzheide.
Jetzt gegen Grippe impfen lassen: Vierfachimpfstoff im Gesundheitsamt Senftenberg verfügbar
Pünktlich zum Herbstbeginn ist der neue Vierfach-Impfstoff eingetroffen, darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises hin. Nach der außergewöhnlich schweren Grippewelle im Winter 2017/18 wird dieser von der Ständigen Impfkommission (STIKO) anstatt des dreifachen Influenzaschutzes empfohlen. An zwei Tagen in der Woche wird die Impfung in der Großenhainer Str. 62 in Senftenberg angeboten.
Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt auch wieder die Gefahr, sich mit Grippeviren anzustecken. Im Gegensatz zu einer harmlosen Erkältung ist die Grippe (Influenza) eine schwere Infektionskrankheit. Bei bestimmten Personengruppen kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Trotz der saisonal variierenden Wirksamkeit ist die Impfung die wichtigste Schutzmaßnahme. Empfohlen wird die Impfung vor allem für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. Bei bestimmten akuten oder fieberhaften Erkrankungen sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Weitere Kontraindikationen (zum Beispiel Allergie gegen Hühnereiweiß) stellt der Arzt vor der Impfung fest.
„Auch wenn man bei den momentan herrschenden milden Temperaturen nicht daran denken mag: der Zeitpunkt für die Impfung ist ideal, denn das Immunsystem benötigt 1 bis 2 Wochen, um einen Impfschutz aufzubauen“, erklärt Sonja Rudolph, Leiterin des Bereiches Hygiene/Gesundheitsschutz im Gesundheitsamt des Landkreises.
Die Grippeimpfung im Gesundheitsamt des Landkreises, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), wird angeboten dienstags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16.30 Uhr. Auskünfte zum Thema Grippeimpfung und Impfen allgemein erteilen die Mitarbeiter auch gern telefonisch unter 03573 870-4342 oder -4345.
Zur Impfung im Gesundheitsamt ist der Impfausweis mitzubringen. Alle gesetzlich Versicherten können sich zudem kostenfrei in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen impfen lassen, hier wird zusätzlich die Chipkarte benötigt.
Am 20.11. und 21.11.2018 findet die 2. Virtuelle Karrieremesse Brandenburg statt. Unternehmen aus dem Land Brandenburg können sich und ihre freien Stellen kostenlos an einem virtuellen Messestand präsentieren und mit potentiellen Fachkräften in Kontakt treten. Anknüpfend an die 1. Virtuelle Karrieremesse im März dieses Jahres werden wieder zahlreiche Besucher erwartet. Die Messe wird vom Fachkräfteportal Brandenburg und von der Wirtschaftsförderung Brandenburg GmbH veranstaltet.
Weitere Informationen finden Sie hier https://www.fachkraefteportal-brandenburg.de/virtuelle-messe.html
[Willkommen zur 2. Virtuellen Karrieremesse Brandenburg]
Allgemeinverfügung zur Nutzungsuntersagung innerhalb des erweiterten Sperrbereichs am Senftenberger See
Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe hat mit dem heutigen Tage eine aktualisierte Allgemeinverfügung zur Nutzungsuntersagung des erweiterten Sperrbereichs des Senftenberger Sees erlassen.
Wir bitten um Kenntnisnahme der beiliegenden Allgemeinverfügung sowie der dazugehörigen Anlagen.
[Anlage 1 - Karte Sperrbereich]
Fachtagung zur Integration in den Arbeitsmarkt im Rahmen der interkulturellen Woche
Wo stehen wir? Welche Erfahrungen konnten bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt gesammelt werden und wo zeigen sich Potenziale für die Zukunft? Mit diesen und noch mehr Fragen beschäftigen sich Akteure der Arbeitsmarktintegration des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Sie kamen am Freitag, den 28. September 2018 bereits zum zweiten Mal zu einer Fachtagung im Kulturhaus der BASF zusammen. Unter ihnen, neben Landrat Siegurd Heinze, auch die Landesintegrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmermeier.
Insgesamt 4.241 Menschen mit Migrationshintergrund leben aktuell im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, darunter 620 geflüchtete Menschen, die sich in der Betreuung bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter im Landkreis OSL befinden. „Von den insgesamt 620 in Betreuung befindlichen geflüchteten Menschen sind annähernd 43 Prozent unter 15 Jahren. Dies birgt große Potenziale für die Zukunft, junge Menschen in die Ausbildung zu bringen“, verdeutlicht Lars Albrecht, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit im Landkreis OSL und ergänzt: „Im Jahr 2018 ist uns hier bisher unter großen Anstrengungen gelungen, erst wenige Ausbildungsverhältnisse zu vermitteln. Wichtig ist es daher in der zukünftigen Arbeit, die jungen Menschen mit Migrationshintergrund einer Ausbildung gegenüber aufgeschlossener zu machen und auch potenzielle Ausbildungsbetriebe zu sensibilisieren.“
Positiver stellt sich die Situation in Bezug auf die Integration in den Arbeitsmarkt dar. „Konnten wir im Jahr 2017 insgesamt 128 Personen in den Arbeitsmarkt integrieren, so können wir für das Jahr 2018 bereits jetzt 108 Integrationen in den Arbeitsmarkt verzeichnen“, zog Christian Napp, Geschäftsführer des Jobcenters OSL, Bilanz. Darüber hinaus befinden sich 86 geflüchtete Menschen in Maßnahmen zur Vorbereitung der beruflichen Eingliederung in Ausbildung und Arbeit.
Um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen Perspektiven für den Einstieg ins Berufsleben zu geben, hat beispielsweise die BASF ein eigenes Programm aufgelegt. Das Programm „Start Integration“ unterstützt die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt, indem die Teilnehmer je nach Qualifikationen zum Beispiel ein Praktikum oder ein Startprogramm beim Unternehmen absolvieren können. Bei der Vermittlung der Praktika setze BASF auf die Beteiligung der Mitarbeiter. In den Startprogrammen gehe es darum, die Teilnehmer für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, indem beispielweise Sprach-, Fach- und interkulturelle Trainings durchgeführt werden. So werden die Teilnehmer schrittweise auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.
„Haben wir uns gemeinsam mit unseren Kommunen erfolgreich der Herausforderung der Unterbringung von geflüchteten Menschen in der Vergangenheit gestellt, so gilt es nun, die Herausforderungen der Integration in unserem Landkreis zu gestalten, zu denen auch eine Integration in den Arbeitsmarkt zählt“, betonte Landrat Siegurd Heinze im Rahmen der Fachtagung.
Foto: Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises, bei der Fachtagung zur Integration in den Arbeitsmarkt im Rahmen der interkulturellen Woche (Foto: Landkreis)
Kreativität, Orientierung, Teamwork und logisches Denken: Eltern entdecken die Stärken ihrer Kinder
„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft": Zum 9. Mal setzen die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land" und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH das Projekt zur Berufsorientie-rung und Lebensplanung um. Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen entdecken ihre Stärken und gewinnen Selbstvertrauen. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern, werden die Eltern aktiv eingebunden und lernen den Erlebnisparcours an einem Informationsabend kennen.
Elsterwerda, 11. Oktober 2018. „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Vor-stellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!" So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft", das am 9.10.2018 in Elsterwerda begonnen hat. Circa 800 Jugendliche der 7. Klassen von Ober-sowie die 8. Klassen von Förderschulen entdecken vom 9.-12.10.2018 in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours ihre Stärken.
Wo die Jugendlichen tagsüber den Abfluss unter der Spüle reparieren oder mit Schwimmflossen und verbundenen Augen das Labyrinth erkunden, wird der Erlebnisparcours nun von den Eltern entdeckt. Dazu lernen auch sie die sieben „komm auf Tour"-Stärken und das Prinzip der Stärkenvergabe kennen: Von der Stärke „Kreativität und Phantasie" bis hin zur „Ordnung und Organisation". Beim Elternabend geht es für die Mütter und Väterdarum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zuhause mit ihren Kindern über Stärken zu sprechen.
Für Jugendliche sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpersonen, wenn es um die Wahl eines Prakti-kums- oder Ausbildungsplatzes geht. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen aller Art, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die verschiedenen Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter. Einige Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner stellen ihre Angebote zur Berufsorientierung und Lebensplanung während des Elternabends vor. Eltern und Kin-der werden dazu anregt, sich als „Team" in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu begreifen. Die Mütter und Väter werden feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht ist Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur nicht gerade zu Hause.
Veranstaltungshinweis: Informationsabend für Eltern
Donnerstag, 11. Oktober 2018 von 18.30 bis 20.00 Uhr
in der Elbe-Elster-Halle am Elsterschloß-Gymnasium, Schloßplatz 1, 04910 Elsterwerda
Hintergrundinformationen, Fotos sowie den Tourplan mit den weiteren Stationen des Erlebnisparcours finden Sie im Internet unter www.komm-auf-tour.de.
Kontakt für Rückfragen: Sinus – Büro für Kommunikation GmbH, David Rupp Tel. 0221 272255-0, Fax 0221 272255-10, E-Mail info@sinus-bfk.de
Jungunternehmernetzwerk traf Landräte aus Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster an der Kreisgrenze
Unternehmer-Picknick mit Siegurd Heinze und Christian Heinrich-Jaschinski zwischen Dollenchen und Wormlage
Unter dem Motto „NEOpreneurs bringen Landräte an ihre Grenzen“ hatte das gleichnamige Netzwerk am 19. September zum Unternehmer-Picknick an die Landkreisgrenze zwischen Dollenchen und Wormlage eingeladen. Zusammen mit dem Ortsvorsteher von Dollenchen, Frank Mittelstädt, sprachen die beiden Landräte Siegurd Heinze (OSL) und Christian Heinrich-Jaschinski (Elbe-Elster) auf einem Feld zwischen den beiden Landkreisen über die Möglichkeiten junger Unternehmer im Süden Brandenburgs. Bei einer kleinen Verköstigung, welche ebenfalls von NEOpreneurs aus beiden Landkreisen vorbereitet wurde, stellten sich Jung-Unternehmer vor und berichteten von ihren Netzwerkerfahrungen und gaben Wünsche und Anregungen an die beiden Landräte weiter.
Mit rund 80 Jung- und Neuunternehmern aus der Region Südbrandenburg verzeichnet das Netzwerk monatlich steigende Besucher- und Teilnehmerzahlen. In regelmäßig stattfindenden MeetUps, welche in der Firma eines NEOpreneurs sattfinden, stellen Unternehmer ihre Ideen, ihr Gewerbe und ihren Werdegang vor. Auf der Facebook-Seite der NEOpreneurs können sich die Unternehmerinnen und Unternehmer austauschen, Fragen klären oder Informationen teilen.
Begleitet wurde das Treffen von einem Film-Team des rbb, welches sich für Dreharbeiten mit den NEOpreneurs in der Lausitz befand. Der rbb stellt in einem Beitrag am kommenden Sonntag fünf der Unternehmer unter der Überschrift "Macher mit Mumm. Junge Gründer mischen den Süden auf." vor. Ausgestrahlt wird der Beitrag am kommenden Sonntag, den 7. Oktober 2018 um 22.00 Uhr im rbb Fernsehen.
[Der rbb begleitete das Treffen mit den Landräten Siegurd Heinze und Christian Heinrich-Jaschinski]
[Viele Gespräche fanden statt]
[Die Verköstigung wurde ebenfalls von den jungen Unternehmern aus OSL und EE organisiert]
Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe: Erweiterung der temporären Sperrbereiche am Senftenberger See
Im Nachgang der heutigen Besprechung im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) wurde auf Grundlage der vertiefenden Einschätzung des von der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) beauftragten Sachverständigen für Geotechnik Abstimmungen zur Erweiterung des Sperrbereiches auf den gesamten Uferbereich getroffen. Der Radweg und gastronomische Einrichtungen werden davon nicht erfasst.
Den durch die Sperrung des Sees betroffenen Schiffseigentümern wird an den Samstagen und Sonntagen im Oktober jeweils in der Zeit von 9:00 – 16:00 Uhr die Möglichkeit eingeräumt, die Sportboote einzuholen bzw. zu sichern. Dazu wird das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) am 02. Oktober 2018 die Verhaltensanforderungen auf seiner Internetseite bekannt machen.
Nach Auswertung der durchzuführenden Lotungen und Drucksondierungen durch den Sachverständigen für Geotechnik wird die LMBV ihre zeitnahen Sicherungsmaßnahmen konkretisieren. Unter Leitung des LBGR wird hierzu Mitte Oktober 2018 die nächste Beratung mit den Fachbehörden und der LMBV stattfinden.
Es wird nach wie vor davon ausgegangen, dass bis zur Saison 2019 die Sperrung aufgehoben werden kann.
[Pressemitteilung des Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe]
Die Landesregierung und die Spitze des Landkreises Oberspreewald-Lausitz haben sich heute zu Erhalt und Entwicklung des Spreewalds als Natur- und Erholungsraum bekannt und dazu ein verstärktes gemeinsames Agieren verabredet. Daneben befasste sich die Runde unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Siegurd Heinze im Rahmen der Reihe „Kabinett vor Ort" in Lübbenau vor allem mit der Strukturentwicklung der Lausitz. Nach dem Auftakt mit Oder-Spree in Beeskow am vergangenen Dienstag war das heutige Treffen die zweite Sitzung der Reihe, bei der das Kabinett in den kommenden Monaten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Station machen wird, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Themen zu sprechen. Woidke: „Land, Landkreise und kreisfreie Städte müssen eng kooperieren. Es geht um das Miteinander."
Die Beratungen seien von einem gründlichen und sachorientierten Dialog über die Chancen und Herausforderungen des Landkreises geprägt gewesen. Woidke weiter: „In einem starken Schulterschluss und Miteinander wollen wir die Potenziale des Landkreises immer besser zur Geltung bringen. Exemplarisch zeigt sich das am Spreewald, der wahrlich ein Juwel von europäischem Rang ist. Das gilt natürlich auch für die Strukturentwicklung der Lausitz, die für den Landkreis von herausragender Bedeutung ist. In dieser Region prägt der Strukturwandel seit langem das Leben der Menschen. Sehr viel Neues und Gutes ist entstanden. Diese Entwicklung steuern wir weiter, damit die Region Energie- und Industriestandort bleibt." Für Woidke gehören dazu der zweigleisige Ausbau der Strecke Lübbenau-Cottbus, die Elektrifizierung Cottbus-Forst oder ein Fraunhofer Institut für Speichertechnologie.
Landrat Heinze betonte: „Der Landkreis hat sich positiv entwickelt, was mit guten Arbeitsmarktzahlen, ausgebauter Infrastruktur und eines sich ständig entwickeln-den Tourismus, vor allem im Spreewald, belegt werden kann. Dennoch bedarf es weiterer gemeinsamer Anstrengungen des Landes, des Landkreises und der Kommunen, um die weitere touristische Nutzung, bei zugleich auch Bewahrung des einzigartigen Gebietes des Biosphärenreservats mit einem abgestimmten ‚Aktionsplan Spreewald‘ zu ermöglichen. Das Land hat sich dazu klar bekannt, erste konkrete Ergebnisse gibt es über das Erreichte hinaus dann im Jahr 2019."
Nach Auskunft von Finanzminister Christian Görke erhalten der Kreis sowie die Gemeinden im Jahr 2019 etwa 900.000 Euro zusätzlich vom Land. Görke: „Von 2010 bis 2019 erhöhen sich damit die Schlüsselzuweisungen von etwa 70 auf rund 80 Mio. Euro." Er sicherte zu, dass in den kommenden Jahren weitere Erhöhungen folgen werden.
Zur Entwicklung des Spreewalds mit seinem UNESCO-Biosphärenreservat als Natur- und Erholungsraum wird die Landesregierung unter Federführung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft eine ressort-übergreifende Arbeitsgruppe bilden. Regional Aktive werden eingebunden. Bis Mitte nächsten Jahres soll ein „Aktionsplan Spreewald" vorgelegt werden, wie es auch der Landtag jüngst beschlossen hat. Damit sollen die Belange der Wasserwirtschaft, des Tourismus, des Naturschutzes, der Landwirtschaft und des Wasserinfrastruktur aufeinander abgestimmt werden.
Der Aktionsplan kann auf den bisherigen Maßnahmen aufbauen. Allein die jährlichen Kosten für Unterhaltung von Gewässern und Anlagen betragen rund 3,3 Mio. Euro. Für die Entschlammung der Spreewaldfließe wurden rund 605.000 Euro umgesetzt. Für dieses Jahr ist die Entschlammung des Dorotheen- und des Bürgergrabens im Oberspreewald sowie der Quaasspree und des Dresslerstroms West im Unterspreewald vorgesehen. Im Bereich der Gewässerentwicklung wurden seit 2011 Maßnahmen in Höhe von rund 9,8 Mio. Euro bewilligt. Dabei ging es u. a. um die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit wie Fischaufstiegsanlagen an Wehren. Für die Modernisierung von Schleusen, Schöpfwerken und Wehren im Spreewald wurden von den Wasser- und Bodenverbänden insgesamt rund 55,3 Mio. Euro ausgegeben.
Die Attraktivität des Spreewalds zeigt sich vor allem auch im Tourismusbereich: Die Zahl der Übernachtungsgäste in Betrieben ab 10 Betten wurde zwischen 2012 und 2017 um knapp 200.000 auf über 730.000 gesteigert. Das sich derzeit im Um- und Ausbau befindliche Spreewelten-Bad und zukünftige Hotel in Lübbenau ist dabei eines der zukunftsweisenden Vorhaben in der Stadt Lübbenau, der einstigen Braunkohlestadt, die heute den Titel der zertifizierten „Qualitätsstadt" trägt.
Die Slawenburg Raddusch/Raduš leistet als Erinnerungsort und überregional bedeutsames Schaufenster der südbrandenburgischen Landesarchäologie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der historischen Identität der Niederlausitzer. Nach der Sitzung übergaben Kulturministerin Martina Münch und Infrastrukturministerin Kathrin Schneider einen Förderbescheid über 900.000 Euro für die Um- und Neugestaltung der Dauerausstellung.
Das Lausitzer Seenland wächst mit mehr als 20 gefluteten Seen und schiffbaren Kanälen zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Der erlebbare Wandel von der Tagebau- und Industrieregion zu einer Erholungslandschaft wird deutlich an stetig wachsenden Gästezahlen mit über 753.000 Übernachtungen im vergangenen Jahr.
Im Rahmen der Strukturentwicklung in der Lausitz sind in den vergangenen fünf Jahren Wirtschaftsförder-Mittel in Höhe von 31,1 Mio. Euro in den Landkreis OSL geflossen, verteilt auf 137 Anträge. Wichtige Projekte, die das Wirt-schaftsministerium in der Lausitz fördert, sind beispielsweise die Hochschultransferstelle der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie Clustermanagement-Projekte. Die Wirtschaftsförderung WFBB begleitet intensiv die Strukturentwicklung. Eine Kooperationsvereinbarung der WFBB mit dem Landkreis wurde am 23. August 2018 unterzeichnet.
Beim Thema digitale Infrastruktur hat sich der Landkreis im Jahr 2016 am Förderprogramm des Bundes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" beteiligt. Ziel ist, an dem Förderprogramm für 1-Gigabit Breitband teilnehmen zu können. Das Land strebt an, nach Bewilligung des Bundes die landesseitige Komplementärfinanzierung von rund 8,7 Mio. Euro inklusive der Eigenmittel des Landkreises zu übernehmen.
Ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist die Stärkung des Wissenschafts-Standorts Senftenberg der BTU. Die Landesregierung hat deshalb mit dem Nachtragshaushalt 2018 die Etablierung von Fraunhofer-Projektgruppen zu verschiedenen Themen unterstützt. Mit wissenschaftlichen Erfolgen sollen die Gründung und Stärkung von Firmen vor Ort vorangetrieben und hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden.
Eine wichtige Rolle nimmt Senftenberg beim Ausbau gesundheitsbezogener Forschung ein. Mit dem Aufbau des Gesundheitscampus Brandenburg und den Gesundheitsstudiengängen wird einerseits ein Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung in der Fläche geleistet und andererseits eine medizinnahe Grundlagenforschung etabliert. Mit der geplanten Berufung von vier Professuren an die BTU im Rahmen der 2018 gegründeten gemeinsamen gesundheitswissenschaftlichen Fakultät von BTU, Universität Potsdam und Medizinischer Hochschule soll der technisch-biomedizinische Schwerpunkt der Hochschule gestärkt werden.
Wirtschafts- und Wissenschaftsentwicklung setzen eine gute infrastrukturelle Anbindung des Landkreises voraus. Bessere Angebote und mehr Züge sieht deshalb der neue Landesnahverkehrsplan für die Lausitz vor. Ab 2022 verändert sich die Linie des Regionalexpress RE 7. Von Senftenberg gibt es dann eine direkte Verbindung über Calau und Lübbenau auf die Berliner Stadtbahn und weiter nach Potsdam und Dessau. Die Linie RE 2 wird in der Hauptverkehrszeit im 30-Seite 4
Minuten-Takt unterwegs sein. Lübbenau ist dann mit den RE 2 und RE 7 dreimal in der Stunde erreichbar. In Raddusch wird der RE 2 wieder halten, einmal pro Stunde. Bereits mit Fahrplanwechsel im Dezember 2018 gibt es mit der Regional-bahn Lübben – Cottbus alle zwei Stunden einen Halt in Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf. Die Sitzplatzkapazität wird auf dem RE 2 von derzeit 430 auf 530 erhöht. Verbesserungen gibt es auch auf der Linie des RE 10 Leipzig-Calau-Cottbus- Frankfurt (Oder). Erstmals sind Calau und Frankfurt (Oder) per Bahn miteinander verbunden, außerdem wird die Zahl der Sitzplätze erhöht. Einzelne Fahrten werden Anschluss zum Fernverkehr in Leipzig haben.
Beim Straßenbau liegt der Schwerpunkt auf den Ortsumgehungen im Bereich der B 169. Die Umgehungen Allmosen, Lindchen, Neupetershain-Nord und Gaglow/Annahof/Klein Oßnig sowie die Strecke von Ruhland bis einschließlich Ortsumgehung Plessa befinden sich in der Planungsvorbereitung.
Die Landesregierung dankte dem Landkreis für das große Engagement bei der Flüchtlingsunterbringung und Integration. Er hat im Jahr 2017 mehr Menschen aufgenommen, als sich nach der Verteilquote ergeben hätte. Mit Stand Anfang September sind im Landkreis insgesamt 583 Flüchtlinge untergebracht, davon 208 in Gemeinschaftsunterkünften, 173 in Übergangswohnungen und 202 in Wohnungsverbünden. Im August waren im Landkreis 12 Stellen in der Migrationssozialarbeit besetzt. Das Land erstattet dafür in diesem Jahr dem Landkreis rund 673.000 Euro.
Der Landkreis ist im Oktober 2017 der Rahmenvereinbarung zur elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge beigetreten. Damit werden Umfang und Abrechnung der Leistungen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten bei den Behandlungen von Geflüchteten geregelt. Partnerkasse ist die DAK. Um die Aufwendungen für den Leerstand von Flüchtlingsunterkünften für den Landkreis zu reduzieren, unterstützt das Land den Kreis weiterhin im Rahmen der Richtlinie „Fairer Lastenausgleich". OSL hat aus der Förderrichtlinie rund 660.000 Euro erhalten. Im Bereich der Integrationsarbeit leistet der Landkreis vorbildliche und nachahmenswerte Arbeit, wie unter anderem die Auszeichnung des kreiseigenen Integrationskonzeptes durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat belegt.
Für bessere Lernbedingungen hat der Landkreis bisher einen Antrag aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) „Bildung" bewilligt bekommen (Schulzentrum Calau – Innensanierung der Grund- und Oberschule im Haus Robert-Schlesier). Drei weitere Anträge sind in Bearbeitung: Grundschule am Schloss Großmehlen, Oberschule Ehm Welk in Lübbenau und Oberschule mit Grundschulteil Albert Schweitzer Vetschau. Für das Projekt „medienfit-Grundschule" sind zwei Anträge aus OSL in Bearbeitung: GutsMuths-Grundschule Großräschen und Grundschule Jenaplan Lübbenau. Die Ehm-Welk-Oberschule und das Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau nehmen am Programm „medienfit sek I" teil.
Für die Verbesserung der Kita-Betreuung stehen dem Landkreis aus dem „Landesprogramm in die Infrastruktur der Kindertagesbetreuung" über 791.000 Euro zu, wovon bis Ende August 25 Projekte im Umfang von fast 749.000 Euro bewilligt wurden. Darüber hinaus ist Oberspreewald-Lausitz im Januar dem Lan-desprogramm „Kiez-Kita – Bildungschancen eröffnen" beigetreten. Derzeit werden fünf Kiez-Kitas gefördert. Dem Landkreis stehen dieses Jahr mehr als 232.000 Euro aus dem Programm zu. Aus dem Landesprogramm Sprachberatung in der Kindertagesbetreuung erhält OSL rund 80.000 Euro.
Außerdem kann der Landkreis im Rahmen des Bundesinvestitionsprogramms Kinderbetreuungsfinanzierung U6-Ausbau bis 2021 mit fast 1,3 Millionen Euro rechnen. Aus den bisherigen Bundesinvestitionsprogrammen U3-Ausbau erhielt der Landkreis in den vergangenen 10 Jahren insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro.
[Gemeinsame Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz]
Marianne-Seidel-Schule in Senftenberg als Botschafter-Schule für hervorragende Berufs- und Studienorientierung geehrt
Für die besonders erfolgreiche Umsetzung der inklusiven Berufsorientierung wurde am 21. September 2018 im Rahmen des 4. bundesweiten Netzwerktreffen der Berufswahl-SIEGEL-Schulen die Förderschule „Lernen“ in Senftenberg als Botschafterschule ausgezeichnet.
Das mittlerweile 4. bundesweite Netzwerktreffen der Berufswahl-SIEGEL-Schulen fand im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin statt. Ziel des Treffens ist der Austausch von SIEGEL-Schulen, Akteuren aus Schule, Unternehmen, Politik und Gesellschaft zum Thema „Inklusion in der beruflichen Orientierung“. Eine Delegation von Schülern, Lehrern der Schule sowie Herrn Stein von der Bundesagentur für Arbeit und Herrn Jakubitz von der Handwerkskammer Cottbus nahmen daran teil.
Die 32 teilnehmenden Berufswahl-Siegel-Schulen des ganzen Bundesgebietes konnten sich untereinander austauschen und weiter vernetzen. In einem sogenannten „Gallery Walk“ stellten zehn Inklusionsschulen aus dem Bundesnetzwerk ihre Arbeit auf dem Weg zur Berufswahlfindung und Berufswahlentscheidung vor. Eine Diskussionsrunde thematisierte die politischen Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion, insbesondere bei der beruflichen Orientierung. Außerdem wurde durch die Schülerjury der beste Film aus dem Schülerwettbewerb SmartFilm Safari 2017/18 „Der spannendste Ausbildungsberuf, den wir kennen!“ gekürt und prämiert.
„Marianne Seidel“ Förderschule Senftenberg
Förderschwerpunkt "Lernen")
Telefon 03573/794644
Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster feierte 25-jähriges Jubiläum
Im Rahmen einer Festveranstaltung hat der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) am 21. September 2018 mit geladenen Gästen im Großräschener Kurmärker-Saal sein 25-jähriges Jubiläum begangen.
Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte auf wichtige Meilensteine der letzten 25 Jahre zurück und schaute auf die Herausforderungen der Zukunft. „Mit der Gründung des AEV im Jahr 1993 durch die damaligen Landkreise Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Herzberg und Senftenberg wurde das Fundament für eine einheitliche Abfallentsorgung gelegt. In den folgenden Jahren haben die gesetzlichen Änderungen die Arbeit des Verbandes maßgeblich bestimmt. Dazu gehörten beispielsweise die Einführung der Verpackungsverordnung, das Ablagerungsverbot von Restabfall und deren daraus notwendige Behandlung sowie die stetigen Veränderungen bei der Getrenntsammlung von Abfällen. Aktuell bereiten wir die gesetzlich geforderte Einführung der Biotonne vor, mit deren Sammlung ab 1. Januar 2019 begonnen wird. Sie wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein“, berichtet Dr. Bernd Dutschmann. Dazu wird der AEV eine neue Biokompostieranlage in Freienhufen errichten, in der aus den eingesammelten Bioabfällen Kompost für die Bevölkerung und Strom erzeugt werden. Die Bioabfälle kommen jedoch nicht nur aus dem eigenen Verbandsgebiet, auch der Landkreis Spree-Neiße wird zukünftig seine Bioabfälle in Freienhufen verarbeiten lassen. Zudem haben weitere Landkreise Interesse an einer solchen Kooperation mit dem AEV bekundet.
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Elbe Elster-Landkreises, lobte in seinem Grußwort die Arbeit des AEV: „25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster sind eine Erfolgsgeschichte, die der Landkreis Elbe-Elster prägend mitgeschrieben hat. Der Abfallentsorgungsverband hat sich mit dem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem stabilen, zuverlässigen Dienstleister für die Menschen in beiden Landkreisen entwickelt. Dafür gebührt allen Beteiligten Dank. Wenn die Abfallentsorgung den Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung genügt und den abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben entspricht, dann darf sich eine Region glücklich schätzen. Ich wünsche dem AEV für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“
Auch Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, gratulierte in seiner Rede dem AEV zu seinem Jubiläum: „Als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger ist es dem AEV stets gelungen, die Abfallentsorgung in hoher Qualität und Effektivität zu gewährleisten. Dies folgt der Philosophie des Verbandes, durch Information und kompetente Beratung zum Schutz von Mensch und Natur beizutragen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem langjährigen Engagement des Teams des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster. Wir freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden 25 Jahre“.
Weitere Grußworte richtete Axel Steffen als Abteilungsleiter für Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg an die geladenen Gäste. Er hob in seiner Rede hervor: „Der AEV hat schon Anfang der 90er Jahre seinen Bürgern ein umfangreiches Getrenntsystem für Papier, Sperrmüll, Schrott und Elektroaltgeräten angeboten, womit er zu den Vorreitern gehörte. Weitere Herausforderungen, wie das Ablagerungsverbot von Restmüll, den Bau und Inbetriebnahme der Abfallbehandlungsanlage in Freienhufen oder den Ausbau der Deponie Hörlitz hat der AEV gemeistert und damit die Entsorgungssicherheit in der Region gewährleistet. Mit dem jetzt geplanten ambitionierten Vorhaben, einem Bioabfall- und Wertstoffzentrum in Freienhufen, wird der AEV nicht einer sondern der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg werden“, lobte Axel Steffen das Projekt und wünschte dem AEV für das Vorhaben alles Gute. Diesen Worten schloss sich auch Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker an, der in seiner Rede die Bedeutung des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger für die Region sowie deren Investition am Standort in Freienhufen unterstrich. Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von den „Weberknechten“ der Musikschule Elbe Elster aus Finsterwalde. Am Nachmittag lud der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster zu einem Bürgerfest ein, das von vielen Interessierten aus dem gesamten Verbandsgebiet besucht wurde.
Die Landräte der Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz, Christian Heinrich-Jaschinski (re.) und Siegurd Heinze (li.), beglückwünschten die Verbandsleitung, Dr. Bernd Dutschmann (2.v.li.) und Ellen Graff (3.v.Li.), zu 25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster.
Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte in seinem Grußwort auf 25 Jahre AEV zurück und ging auf zukünftige Herausforderungen ein.
Vorübergehende Vollsperrung des Senftenberger Sees – Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Infolge der Rutschung an der Insel im Senftenberger See am 13.09.2018 und der nach wie vor bestehenden Gefahrenlage fand heute unter Leitung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) eine Abstimmung der zuständigen Behörden und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) zur weiteren Vorgehensweise statt.
Im Ergebnis wurde festgelegt, dass der Senftenberger See für die Schifffahrt bis auf weiteres trotz Betonnung durch das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) ab sofort voll gesperrt wird. Durch die untere Wasserhörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurde die Nutzung für den Gemeingebrauch untersagt.
Landrat Siegurd Heinze:
„Aus den aktuellen Erkenntnissen ist eine Gefährdung für die Nutzerinnen und Nutzer des Senftenberger Sees nicht auszuschließen. Die Entscheidung der Behörden, bis auf weiteres den Senftenberger See sofort für jegliche Nutzung zu sperren ist richtig und nachvollziehbar. Ich appelliere an unsere Bürgerinnen und Bürger, die Festlegungen und Hinweise der Behörden zu beachten. Es gilt nun neben den erforderlichen Sicherungsmaßnahmen auch Maßnahmen herbeizuführen, die den Wasserspiegel des Sees auf einen Stand bekommen, der eine Nutzung des Gewässers wieder zulässt.“
Nachdem das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) bereits die Schifffahrt auf dem Gewässer bis auf weiteres untersagt hat, gilt die Untersagung der Nutzung des gesamten Senftenberger Sees durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz für die sogenannte „Nutzung für den Gemeingebrauch“.
Dazu zählen beispielsweise das Baden, Tauchen, Schöpfen mit Handgefäßen, Viehtränken, Betreten von Eisflächen, Eissport und Befahren mit Fahrzeugen bis zu 1.500 kg Wasserverdrängung ohne eigene Triebkraft.
Die Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist der Pressemitteilung beigefügt.
[Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz]
Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde zum Verbot der Benutzung von oberirdischen Gewässern
Der Landkreis Oberspreewald – Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Heinze, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg erlässt folgende
Die Ausübung des Gemeingebrauchs insgesamt – Benutzung oberirdische Gewässer – ist für den Speicher Niemtsch (Senftenberger See, Gewässer I. Ordnung) verboten.
Die Allgemeinverfügung tritt mit sofortiger Wirkung nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß
§§ 124 und 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) vom
2. März 2012 (GVBl. I Nr. 20) in der derzeit gültigen Fassung zuständig.
Rechtsgrundlage der Allgemeinverfügung ist § 44 i. V. m. § 43 BbgWG i. V. m.
§ 25 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) in der derzeit gültigen Fassung.
Nach § 44 BbgWG kann die Wasserbehörde im Einzelfall oder durch Allgemeinverfügung die Ausübung eines Teilbereiches des Gemeingebrauchs oder den Gemeingebrauch insgesamt regeln, beschränken oder verbieten, um Beeinträchtigungen, Belästigungen und Gefahren für die Allgemeinheit oder für Einzelne zu verhindern.
Gemeingebrauch bedeutet die Nutzung durch Jedermann, wie beispielsweise das Baden, Tauchen, Schöpfen mit Handgefäßen, Viehtränken, Betreten von Eisflächen, Eissport und Befahren mit Fahrzeugen bis zu 1.500 kg Wasserverdrängung ohne eigene Triebkraft. Insbesondere auch die vorgennanten Nutzungen sind durch die Untersagung des Gemeingebrauches verboten.
Die Anordnung beruht auf dem niedrigen Wassenstand des Senfenberger Sees. Es ist bereits im abgesperrten Bereich der Insel zu Rutschungen am Inselrand gekommen. Weitere Rutschungen und damit Gefährdungen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung können nicht ausgeschlossen werden, solang der niedrige Wasserstand anhält. Dies kann Auswirkungen bis hin zu den Uferbereichen des Senftenberger Sees haben.
Beim Erlass dieser Allgemeinverfügung zur Untersagung des Gemeingebrauchs insgesamt durch Jedermann des oberirdischen Gewässers Speicher Niemtsch wurde pflichtgemäßes Ermessen im Sinne des § 40 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102) in der derzeit gültigen Fassung ausgeübt. Die festgestellte Gefahrenlage für die Allgemeinheit oder für Einzelne überwiegt möglicherweise entgegenstehende Interessen. Die Untersagung ist sowohl geeignet, erforderlich als auch angemessen, weil sie keinen Nachteil herbeiführt, der erkennbar außer Verhältnis zu dem verfolgten Zweck der Abwendung der Gefahr für die Allgemeinheit oder für Einzelne steht.
Die Anordnung der sofortigen Vollziehung unter Punkt 4 der Allgemeinverfügung erfolgt gemäß § 80 Absatz 2 Nummer 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686) in der derzeit gültigen Fassung im öffentlichen Interesse. Das besondere öffentliche Interesse liegt darin begründet, dass durch die Nutzung des Speichers Niemtsch für den Gemeingebrauch Schäden für das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung auftreten können. Durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung entfällt die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs. Eine aufschiebende Wirkung würde dazu führen, dass das Verbot zum Zweck der Gefahrenbeseitigung für die Allgemeinheit oder für Einzelne keinen Erfolg mehr versprechen würde. Demgegenüber treten eventuell vorhandene Individualinteressen zurück. Zudem kann zum Schutz der Allgemeinheit oder für Einzelne (Leben und Gesundheit) - vor der bestehenden Gefahr von weiteren Rutschungen - nicht abgewartet werden, bis die Rechtmäßigkeit dieser Verfügung nach einem Klageverfahren bestätigt wird.
Senftenberg, 21.09.2018
„Kabinett vor Ort“ am 25. September im Landkreis Oberspreewald –Lausitz
Die Landesregierung setzt das Format „Kabinett vor Ort“ am kommenden Dienstag mit einem Treffen mit der Spitze des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Lübbenau fort. Nach dem Auftakt mit Oder-Spree in Beeskow am 18. September will das Kabinett in den kommenden Monaten in allen 18 Landkreisen und kreisfreien Städten Station machen, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.
Ein Schwerpunkt der Beratungen in Lübbenau unter der Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Siegurd Heinze ist die Entwicklung des Spreewalds als Natur- und Erholungsraum. Landesregierung und Landkreis werden ihre Überlegungen für einen „Aktionsplan Spreewald“ austauschen, damit die Kulturlandschaft Spreewald als Lebens-, Erholungs- und Naturraum auch in Zukunft gesichert werden kann. Ein zweiter Schwerpunkt wird die Strukturentwicklung in der Lausitz mit den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der laufenden Überlegungen auf Bundesebene zur Zukunft der Braunkohleförderung soll die Erörterung auch dazu dienen, eine einheitliche Position von Land und Landkreis zu bestimmen. Weitere Themen sind Bildung und Kita sowie Gesundheit und Pflege sowie die Herausforderungen von Integration und Migration. Im Anschluss an die gemeinsame Sitzung werden Mitglieder der Landesregierung Termine im Landkreis wahrnehmen.
Jugendberufsagentur OSL hilft bei der Integration in die Arbeitswelt
In ganz Brandenburg findet am 17. September erstmalig der „Tag der Jugendberufsagenturen“ mit einer zentralen Veranstaltung in der Landeshauptstadt Potsdam statt. Diesen Anlass nutzten Akteure der Jugendberufsagentur des Landkreises OSL und besuchten das Autohaus Bothe im Senftenberger Ortsteil Brieske.
Die Jugendberufsagentur Oberspreewald-Lausitz ist ein Projekt, initiiert von der Bundesagentur für Arbeit Cottbus gemeinsam mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, dem Jobcenter Oberspreewald-Lausitz und dem staatlichen Schulamt Cottbus, dessen Ziel es ist, die Integrationschancen junger Menschen unter 25 Jahren in die Ausbildungs- und Arbeitswelt und das gesellschaftliche Leben zu verbessern.
Der 21-jährige Kevin K., Auszubildender im Autohaus Bothe in Brieske, ist ein Beispiel für solch eine gelungene Integration. Ohne festen Wohnsitz und arbeitslos, wendete sich der Jugendliche im März 2016 über das Jobcenter an die Jugendberufsagentur des OSL-Kreises. Zur Unterstützung und Vorbereitung der Integration in eine Ausbildung oder Arbeitsstelle wurden weitere Ansprechpartner einbezogen, getreu dem Ziel, „allen Jugendlichen zu helfen“. Durch die Kooperation aller gelang es, für den jungen Mann ein Praktikum im Autohaus von Roland Bothe zu vereinbaren. Dieses verlief dermaßen erfolgreich, dass Kevin K. dort nunmehr seit Juni 2016 eine betriebliche Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (Personenkraftwagen-technik) absolviert, die er im Februar des kommenden Jahres erfolgreich abschließen möchte. Inhaber Roland Bothe ist sehr an einer Übernahme seines Auszubildenden in ein Beschäftigungsverhältnis interessiert und stellt ihm darüber hinaus die Weiterqualifizierung zum Meister in Aussicht. „Das Angebot nehme ich gern an“, freut sich Kevin K., der noch vor zwei Jahren plante, die Region zu verlassen. Dieses positive Beispiel zeigt die Möglichkeiten, die ein Zusammenwirken mehrerer Partner erreichen kann.
Durch das Zusammenwirken aller Partner gelang die erfolgreiche Integration in die Arbeitswelt: Kevin K., (Mitte) steht kurz vor dem Ausbildungsabschluss im Autohaus von Roland Bothe (3.v.l.). Lars Albrecht, Bereichsleiter Bundesagentur für Arbeit Cottbus (2.v.r.) und Christian Napp, Geschäftsführer Jobcenter OSL (2.v.l.); Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales des Landkreises OSL (3.v.r.) und Colin von Ettingshausen, Verwaltungsausschussmitglied bei der Bundesagentur für Arbeit Cottbus (r.) sowie Dana Schumm, Fallmanagerin im Jobcenter OSL (l.) nahmen den 1. Tag der Jugendberufsagenturen als Anlass für einen Besuch und gegenseitigen Austausch.
Umzug der Sachgebiete Besonderer Sozialer Dienst und Amtsvormundschaften des Jugendamtes
Ab dem 17.09.2018 sitzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebietes Besonderer Sozialer Dienst des Jugendamtes in der Knappenstraße 1 in Senftenberg. Dies betrifft die Bereiche Sachgebietsleiter, Pflegekinderdienst/Familienpflegschaften, Praxisberatung Kindertagesbetreuung, Sachbearbeitung Kindertagesbetreuung, Sachbearbeitung Übernahme Elternbeiträge Kindertagesbetreuung, Jugend- und Familiengerichtshilfe sowie die Jugendförderung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Amtsvormundschafen sind ab dem 17.09.2018 am Hauptstandort Dubinaweg 1 in Senftenberg zu finden.
Alle Telefonnummern behalten ihre Gültigkeit.
AEV feiert 25. Geburtstag mit Bürgerfest in Freienhufen
Ein Kulturprogramm mit regionalen Künstlern sowie umfangreiche Mitmach-Aktionen für die ganze Familie veranstaltet der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster anlässlich seines 25-jährigen Bestehens.
Am Freitag, 21. September 2018, ab 14 Uhr, sind dazu alle Bürger bei freiem Eintritt auf das Gelände der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA), Bergmannstraße 44, nach Freienhufen eingeladen. Mit dabei sind auch die „Weberknechte“ aus Finsterwalde, die aus den Abfallbehältern des AEV rhythmische Klänge zaubern wollen. Zur Vorbereitung dazu übergab AEV-Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann in dieser Woche vier Abfallbehälter an die Künstler, die gleich eine erste Kostprobe ihres Könnens darboten. „Das klingt vielversprechend. Wir sind gespannt, was sie für unser Bürgerfest vorbereiten“, freut sich der AEV-Chef schon auf den 21. September. Zudem werden an diesem Nachmittag die DRK-Integrationskindertagesstätte „Zwergenhand” Großräschen, der Großräschener Carneval Club „Rot-Weiß“ e.V., der Tanzsportclub der Sängerstadt Finsterwalde e.V. sowie der Fanfarenzug Großräschen e.V. auftreten. Als Höhepunkt ist die Band „Schwitzende Fische“ live zu erleben.
Des Weiteren locken abwechslungsreiche Mitmach-Aktivitäten für die ganze Familie, die von Abfalltrennspielen über einen Wertstoffquiz, Vorführung der Entsorgungsfahrzeuge, MBA-Führungen, Mit-Mach-Zirkus, Kinderschminken, Bastelstraße, Hüpfburgen, Kleinkinder-Spielecke bis hin zu Infoständen zur Abfallentsorgung und zur neuen Biokompostieranlage inkl. Wertstoffhof Freienhufen sowie einem Gewinnspiel und einem Imbiss- und Getränkeangebot reichen.
Weitere Informationen zum Bürgerfest sowie ein detailliertes Programm sind auf der Seite zum Bürgerfest 25 Jahre AEV.
Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 13. Informations- und Beratertag findet am 25. September 2018 in Senftenberg in der Kreisverwaltung statt
Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 25. September 2018 vormerken. In der Zeit von 9 bis 17 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 13. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierte.
Vor Ort erteilten Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen und der Sparkasse.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin für Wirtschaft und Förderung unter Telefon (03573) 870-5141 oder per E-Mail Baerbel-Weihmann@osl-online.de zur Verfügung.
F. – H. Karzenburg
Einsatzkräfte aus dem OSL-Kreis leisten Unterstützung bei Brand in Lieberoser Heide
Nachdem sich der seit dem gestrigen Dienstag anhaltende erneute Brand in der Lieberoser Heide (Niederlausitz) in den Nachtstunden auf geschätzte 200 Hektar ausgedehnt hat, ist am heutigen 12. September 2018 die Brandschutzeinheit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angefordert worden, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Insgesamt haben sich zur Stunde neun Tanklöschfahrzeuge, drei Löschgruppenfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen und ein Kommandowagen, zusammengesetzt aus allen Trägern und Kommunen des Landkreises, von der Rettungswache Calau aus auf den Weg nach Byhleguhre-Byhlen (Dahme-Spreewald) gemacht. Der Einsatz der ca. 70 Kameraden aus OSL wird voraussichtlich bis Donnerstagmorgen 6 Uhr andauern.
Foto: Die speziell für den Einsatz zusammengestellte Brandschutzeinheit startet von der Rettungswache Calau aus nach Lieberose.
(Foto: Silvio Spiegel, stellvertretender Kreisbrandmeister und Stadtwehrführer Lauchhammer)
8. RWK-Firmenlauf: 40 Läufer gingen für die Kreisverwaltung OSL an den Start
Fünf Sportlerinnen erzielen Bestergebnisse in ihren Altersklassen
Der Firmenlauf des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz hat sich mittlerweile zu einer festen Größe im Terminkalender vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung OSL entwickelt. Nachdem bereits im Vorjahr in Schwarzheide wieder weit über 30 Läuferinnen und Läufer angetreten waren, freute sich das Team in diesem Jahr über einen neuen Teilnehmerrekord. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements gingen insgesamt 23 Frauen und 17 Männer am Mittwochabend bei sommerlichen Temperaturen in Senftenberg an den Start. Angefeuert wurden Sie unter anderem von Landrat Siegurd Heinze, der gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung ist. Neben ambitionierten Freizeit-Sportlern stellen sich auch Lauf-Anfängerinnen und -Anfänger der sportlichen 3,0- oder 5,1-Kilometer-Herausforderung durch die Kreisstadt. Bereits seit einigen Wochen wurde dafür wieder fleißig in der wöchentlichen Laufgruppe der Kreisverwaltung trainiert und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: fünf Mitarbeiterinnen waren in ihrer jeweiligen Altersklasse über die 5,1 Kilometer-Distanz bzw. im Nordic Walking mit Bestleistungen erfolgreich.
40 Läuferinnen und Läufer der Kreisverwaltung OSL gingen am Mittwochabend beim 8. RWK-Firmenlauf an den Start.
Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 038
Kehrbezirk OL 038
Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 25.09.2018 unter Angabe der Kennziffer 1 OSL 2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.
Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 038, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Bürgerportal von A-Z > Ordnung und Sicherheit > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.
Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) – Tätigkeitsfeld: Handwerk und Gewerbe.
Kommunalverwaltungen in Brandenburg bekommen Nachwuchs
Cottbus. Knapp über einhundert Absolventen des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung (NLSI) erhielten am vergangenen Freitag (31.) im Oberstufenzentrum 2 in Cottbus ihre langersehnten Abschlusszeugnisse überreicht. Die meisten von ihnen hatten insgesamt drei Jahre lang auf das Bestehen ihrer Abschlussprüfung hinarbeiten müssen, die sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil gliederte.
Zur Feierstunde waren neben Ausbildern der Städte-, Gemeinden, Amts- und Landkreisverwaltungen, Berufsschullehrern der Oberstufenzentren sowie Dozenten und Prüfungsausschussmitgliedern des NLSI auch besondere Gäste geladen. So waren auch der Erste Beigeordnete des Landkreises Oder-Spree, Sascha Gehm, und die stellvertretende Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg e.V., Monika Gordes, der Einladung gefolgt, um die frisch ausgebildeten Verwaltungsfachangestellten, Kaufleute für Büromanagement, Verwaltungsfachwirte und Absloventen des Lehrgangs „Ausbildung der Ausbilder“ zu ihrem erfolgreichen Abschluss zu beglückwünschen.
Nachdem Yvonne Spallek, Abteilungsleiterin beim Oberstufenzentrum II in Cottbus, die Teilnehmer begrüßt hatte, sprach Sascha Gehm zu den Absolventen. Dabei unterstrich er, dass die klassische Verwaltungsausbildung eine Generalistenausbildung sei. Die große Herausforderung für Verwaltungsbedienstete liege stets darin, mit neuen, unbekannten Fallgestaltungen umzugehen. „Das Handwerkszeug haben Sie nun, um die zukünftigen Herausforderungen an Ihrem Arbeitsplatz in der Kommunalverwaltung zu bewältigen“, gab Gehm den Absolventen mit auf den Weg.
Dass der Bedarf an Nachwuchspersonal schon jetzt in den Verwaltungen spürbar sei und die Bedeutung der Aus- und Fortbildung in einem ganz neuem Licht erscheinen ließe, betonte anschließend Monika Gordes. „Der Konkurrenzkampf um Fachkräfte wird sicher in Zukunft noch stärker werden“, so Gordes weiter. „Dafür halten aber gerade die Kommunalverwaltungen ein besonders vielseitiges und interessantes Spektrum an Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen bereit und zählen somit zu den besonders attraktiven Arbeitgebern.“
Im Anschluss daran der gab Studienleiter den NLSI, Lars Gölz, noch ein paar Anekdoten aus den Lehrgängen sowie den Prüfungen preis und stellte schließlich die Gesamtergebnisse aller Lehrgänge vor.
Nach der Ehrung der Besten sowie der Übergabe der Zeugnisse durch den Ersten Beigeordneten Sascha Gehm und den Studienleiter Lars Gölz, war die Erleichterung und Freude allen Absolventen anzusehen. Der Lohn für die zurückliegenden Monate, die von intensivem Lernen und Prüfungsstress geprägt waren, ist nun der Einstieg in einen neuen beruflichen Lebensabschnitt. Für die neuen Verwaltungsfachangestellten sowie die Kaufleute für Büromanagement ist es der Einstieg in eine Karriere bei einer Kommunalverwaltung. Für die frisch ausgebildeten Verwaltungsfachwirte der Sprung in die mittlere Führungsetage. Die Absolventen des Lehrgangs „Ausbildung der Ausbilder“ haben dagegen die Befähigung erlangt, zukünftig selbst Personal auszubilden.
Am Ende der Veranstaltung schienen alle Zweifel und Sorgen zugunsten einer guten Stimmung am Oberstzufenzentrum II Spree-Neiße in Cottbus gewichen, welches die schöne Aula für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hatte.
Zur diesjährigen Zeugnisübergabe beim Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) sprach als Gastrednerin die stellvertretende Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg e.V., Monika Gordes, zu den Absolventen. Foto: NLSI.
Leistungszentrum Lausitz zu Besuch in Antwerpen
Am 30. August fand zum Thema Leistungszentrum Lausitz ein Erfahrungsaustausch beim Antwerp Center for Technical Automation (ACTA) statt. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaft und Bildung aus der Lausitz.
Anlass dieses Besuches ist ein Vorhaben, das unter dem Titel Leistungszentrum Lausitz derzeit vor dem Hintergrund der Digitalisierung verschiedene Aspekte der Aus- und Weiterbildung in der Lausitz auf Zukunftsfähigkeit prüft.
Im ACTA ziehen Wirtschaft, Gewerkschaft, Arbeitsamt und Bildungsministerium gemeinsam an einem Strang um die nötige Kompetenz der Menschen der Antwerpener Region mit entsprechender Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten.
„ACTA könnte für das geplante Leistungszentrum Lausitz eine gute Basis sein. Wir brauchen für den Strukturwandel eine auf die Unternehmen zugeschnittene, bedarfsorientierte Aus- und Umschulungsbasis, die bestehende Angebote ergänzt“, so Landrat Siegurd Heinze, der ebenfalls ACTA in Antwerpen besuchte.
„Mich begeistert die Entschlossenheit und Geschlossenheit mit der in Antwerpen vorangegangen wird. Davon brauchen wir in unserer Region mehr.“ so Colin von Ettingshausen, kaufmännischer Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH.
Das zweite Strategietreffen des Leistungszentrums Lausitz wird am 12. Oktober 2018 bei der Handwerkskammer Cottbus in Gallinchen stattfinden.
"Rette dich wer kann" - Der Tag und Gottesdienst für Rettungskräfte am 09.09.2018
"Rette dich wer kann" findet am kommenden Sonntag ab 11 Uhr auf dem Senftenberger Marktplatz statt.
Interessierte sind recht herzlich eingeladen.
Das Programm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.
[Flyer außen]
[Flyer innen]
Europäische Zukunftsregion - „Unsere Lausitz“ – Gemeinsam sind wir stark !
Cottbus/01/09/2018 – Die Führung der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH ist komplett. Der Unternehmer Torsten K. Bork tritt zum 01.09.2018 sein Amt an als Geschäftsführer der landes-, stadt- und landkreisübergreifenden Planungs- und Entwicklungsgesellschaft für Struktur- und Regionalentwicklung zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven „Unserer Lausitz“.
Den beteiligten Gesellschaftern ist es nach längerer Suche nach einem geeigneten Kandidaten gelungen, den erfolgreichen Unternehmens- und Politikberater für die verantwortungsvolle Position zu gewinnen. Torsten K. Bork führte seit dessen Gründung als General Partner / CEO und Geschäftsvorstand die Unternehmensgruppe Bork + Partner Management (BDU). Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.
Der Sprecher der Gesellschafterversammlung, der Görlitzer Landrat Bernd Lange: „Mit unserem neuen Geschäftsführer haben wir eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um für unsere Energie- und Braunkohleregion den strukturellen Wandel weiter voranzutreiben. Ein mutiger und durchdachter Strukturwandel in der Lausitz mit Beschäftigung, Wachstum und Zuversicht, der möglichst ohne Risse und ohne Waghalsigkeit vollzogen wird – das ist unser Ziel.“
„Bork ist eine ausgezeichnete Wahl. Er verfügt über hervorragende Kontakte in Dresden, Berlin, Potsdam und Brüssel, also in die für die Lausitz relevante europäische und nationale, besonders ostdeutsche Politik und Wirtschaft. Er ist ein Netzwerker durch und durch, mit Leib und Seele.“, so der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch.
Mit der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH sollen die vielfältigen Aspekte einer länderübergreifenden Sicht in der Lausitz gebündelt werden – von den kreativen Ideen, über belastbare Planung bis hin zur transparenten und für die Region vorteilhaften Umsetzung. Ziel muss es stets sein, den Wirtschafts- und Lebensraum Lausitz auch beim bevorstehenden Strukturwandel so zu erhalten und progressiv weiterzuentwickeln, dass das hochkompetente Fachpersonal in der Region weiter erfolgreich arbeiten und wirtschaften kann. Sowohl die älteren als auch besonders die jüngeren Menschen sollen hier weiter mit großer Zuversicht leben und die notwendigen Veränderungen aktiv mitgestalten.
Für den neuen Geschäftsführer, Torsten K. Bork, ist bei den Verhandlungen mit der Berliner „Kohlekommission“ des Bundes besonders wichtig, dass es nicht nur um einen Ausstieg aus der Förderung und Verstromung eines Energieträgers geht: „Mit geht es darum, gemeinsam mit allen Akteuren partnerschaftlich zu verhindern, dass mit dem Ende der Braunkohle ein Riss durch die Lausitz geht. Wichtig sind kreative Aspekte eines tatsächlichen Strukturwandels für die gesamte Region in Sachsen und Brandenburg sowie eine lebendige Weiter- und Neunutzung der Standorte.“
Damit die Lausitz eine für Investoren attraktive und beliebte Region bleibt, geht es um viele kluge Köpfe, mutiges Agieren und Durchsetzungsstärke auf allen Ebenen: in der Lausitz und bei den Ländern, aber vor allem auch beim Bund. Geschäftsführer Torsten K. Bork: „Es geht auch um Investitionen in Infrastruktur, also z.B. Schienen und Straßenverbindungen, Investitionen in neue Technologien und Industrien. Ich denke z.B. Schienen und Straßenverbindungen, Investitionen in neue Technologien und Industrien. Ich denke z.B. auch an die Produktion von alternativem Kerosin aus CO2 mittels regenerativer Energie oder von „Grün“-Gas bis hin zu Forschung und Entwicklung von neuen chemischen Produkten. Zu bewahren ist der große Schatz von Wissen und Fertigkeiten beim Bergbau sowie bei der konventionellen und regenerativen Stromerzeugung. Wir alle müssen jeden Stein umwenden, jede Idee prüfen und die besten auch gemeinsam zur Durchsetzung bringen.“
Wir dürfen uns dabei aber nicht nur auf viel Geld vom Bund beschränken. Bor: „Den in der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung versprochenen Strukturwandel sowie die dazugehörige Beschäftigung werden wir proaktiv einfordern – zum Nutzen für die gesamte Region. Wir werden unseren Beitrag zur Ausgestaltung leisten, gemeinsam mit der Politik, der Verwaltung und allen Volksvertretungen, den Betrieben und Behörden, den Unternehmern und Handwerkern sowie allen beherzten Lausitzerinnen und Lausitzern.“
Große Bedeutung misst Torsten K. Bork dabei der Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen bei. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH werde vor allem auch mit Schülern und Studenten an den Lausitzer Schulen, Gymnasien und Hochschulen ins Gespräch kommen: „Diese Marathon-Projekt lässt sich nur mit der Kraft der Jugend gestalten. Sie in der Region zu halten und ihnen in Zukunftsgesprächen eine Perspektive aufzuzeigen, ist enorm wichtig für die Zukunft der Lausitz.“ Dabei setzt die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH auch auf die neuen Kommunikationskanäle: „Um die Jugend direkt zu erreichen, werden wir z.B. auch auf Twitter und in verschiedenen anderen sozialen Medien verstärkt präsent sein.“ Bei Planungen setzt die neue Gesellschaft auf die Einbeziehung der ganzen Bevölkerung: „Wir wollen aus einer breiten Partizipation noch mehr Kraft schöpfen und werden alle Anregungen und Vorschläge zur Entwicklung unserer Lausitz aufnehmen.“, so Torsten K. Bork.
Bei der Bewältigung der Herausforderungen zur Entwicklung „Unserer Lausitz“ als Teil unserer ostdeutschen Heimat in Sachsen und Brandenburg kündigte der neue Unternehmens-Chef an, mit Bedacht vorzugehen. „Die neue Struktur der Lausitz kann nur mit Respekt vor den Leistungen der Vergangenheit und dem Tun der Gegenwart gelingen. Es ist einfach, alles am besten sofort abzureißen. Klugheit ist, wenn mit hellem Kopf und starker Hand zwischen Alt und Neu die Balance gesucht und gefunden wird. Nur gemeinsam sind stark!“
Die nächste Fischereischeinprüfung findet am 13. Oktober 2018 statt
der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz:
Die nächste Anglerprüfung findet am 13. Oktober 2018 um 9:00 Uhr im Landratsamt Oberspreewald- Lausitz 03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Straße 36 statt.
I. Die Prüfungsgebiete umfassen:
Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 28. September 2018 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.
Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind
www.osl-online.de à Bürgerportal von A bis Z Ordnung und Sicherheit Jagd- und Fischereiwesen
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte informiert: Gemeinsamer Grundstücksmarktbericht 2017 ist erschienen
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den gemeinsamen Grundstücksmarktbericht 2017 beschlossen. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2017 beider Landkreise detailliert dargelegt. Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht.
Der Grundstücksmarktbericht 2017 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses analog als Druckexemplar sowie digital im PDF-Format als CD-ROM oder per E-Mail käuflich erworben werden.
Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können während der Sprechzeiten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses mit Sitz beim Fachbereich Kataster und Vermessung in der Vom-Stein-Straße 30 in 03250 Cottbus in mündlicher und schriftlicher Form eingeholt werden.
Telefon: (0355) 49 91 – 22 47
Premiere in Senftenberg: Kooperationsvereinbarung zur Wirtschaftsförderung
Um die Zusammenarbeit zwischen regionaler und Landesebene auszubauen hat sich die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) das Ziel gesetzt, mit allen Wirtschaftsförderungen der Landkreise individuelle Kooperationsvereinbarungen abzuschließen. Der Startschuss fiel heute im Landratsamt Senftenberg, wo mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz (LK OSL) die erste Kooperationsvereinbarung dieser Art von Landrat Siegurd Heinze und dem Geschäftsführer der WFBB,
Dr. Steffen Kammradt, unterzeichnet worden ist.
WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt: „Die Kooperationsvereinbarungen der WFBB mit allen kreislichen Wirtschaftsförderungen bringen eine neue Qualität in die Zusammenarbeit zwischen Land und Regionen. Ich freue mich, dass die Premiere in Senftenberg stattfindet. Mit dem OSL-Kreis verbindet uns eine langjährige enge Zusammenarbeit, die wir mit der Vereinbarung weiter stärken und ausbauen wollen.“
Landrat Siegurd Heinze betont:
„Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung stellen wir unsere auch bisher schon vertrauensvolle und gelebte Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg auf eine solide Basis. Die Unterzeichnung ist ein wichtiges Signal, auch weiterhin mit der WFBB als starken Partner gemeinsam für die Stärkung der Wirtschaftskraft in unserem Landkreis sowie der Schaffung neuer und den Erhalt bestehender Arbeitsplätze zusammen zu arbeiten.“
Die Vereinbarung, die zunächst eine Laufzeit bis zum 31.12.2020 hat, beinhaltet verschiedene Felder der Zusammenarbeit.
So soll sich zukünftig noch enger zu Themen wie Standortentwicklung, Investitionsvorhaben, Technologie- und Innovationsförderung, Arbeit und Qualifizierung, Internationalisierung, Energie, Gründungen, Standortmarketing und Clustervernetzung ausgetauscht werden.
Die Zusammenarbeit zur Gewinnung von Fachkräften ist für Bärbel Weihmann, Wirtschaftsförderin des Landkreises OSL, ein weiterer wichtiger Eckpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit: „Für viele Unternehmen in unserem Landkreis ist es zunehmend schwieriger, den Fachkräftebedarf im eigenen Betrieb zu decken. Umso wichtiger ist es, dass wir dort gemeinsam mit der WFBB Maßnahmen zur Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Fachkräften im Landkreis entwickeln und umsetzen.“
Auf weiterhin gute Zusammenarbeit: Landrat Siegurd Heinze (li.) sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), Dr. Steffen Kammradt

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