Source: http://archiv.dielinke-bremen.de/service/redaktion/
Timestamp: 2020-05-29 19:30:11+00:00

Document:
DIE LINKE in Bremen: Redaktion
Nach längeren Vorüberlegungen haben wir 2009 eine Kulturredaktion gegründet.
In der neuen Rubrik Kultur wird in loser Folge und Form über Bücher, Zeitschriften, Ausstellungen, Filme, Fernsehen, Künstler, Theater, Musik usw. berichtet.
Wir wollen das Politische in der Kultur aufspüren und den regionalen Aspekt betonen. Mal sehen, ob es uns gelingt, unsere Leserinnen und Leser zu informieren, zu belehren, zu erbauen und natürlich - nicht zu vergessen - auch zu unterhalten.
So erreichen Sie uns per Mail, Fax oder Post
Michael Horn, Tel.: 0160-76 234 17 (V.i.s.d.P.)
Doris Achelwilm, Tel.: 0176-70 550 456
Manfred Steglich, Tel.: 0157-750 62 998
Michael Mettert-Kruse
Heiko Gottschall
E-Mail an die gesamte Redaktion: online-redaktion@dielinke-bremen.de.
Post an die Redaktion über die Geschäftsstelle:
Fon: 0421 - 32 06 66 | Fax: 0421 - 32 06 67
Unser Redaktionsstatut...
... für die Website des Landesverbandes DIE LINKE. Bremen
(1) www.dielinke-bremen.de ist die Website des Landesverbandes Bremen der Partei DIE LINKE.
(2) Der Aufbau und die Gestaltung der Website richten sich nach den Gestaltungsrichtlinien der Partei DIE LINKE.
(3) Verantwortlich für die Website ist der Landesvorstand.
(4) Die Website wird gestaltet von der Redaktion.
(5) Die Mitglieder der Redaktion werden vom LaVo einzeln berufen und abberufen.
(6) Der Landesverband orientiert darauf, dass über die Redaktion hinaus Autorinnen und Autoren ehrenamtlich und unentgeltlich Texte und andere Inhalte für die Webseite liefern.
§ 2 Redaktionsstatut
(1) Das Redaktionsstatut regelt die Beziehungen zwischen Redaktion, Landesvorstand und Landesverband.
(2) Es wird beschlossen vom Landesvorstand nach Diskussion mit der Redaktion. Das gilt auch für spätere Änderungen.
(3) Widerspricht die Redaktion mehrheitlich einer geplanten Änderung, wird die Beschlussfassung durch den LaVo einmalig um mindestens 4 Wochen vertagt.
§ 3 Die Website des Landesverbandes: Selbstverständnis
(1) Die Website ist ein Medium linker Gegenöffentlichkeit im Bundesland Bremen.
(2) Sie informiert über die Politik der Bremer LINKEN. Sie berichtet über deren Aktivitäten und Positionen.
(3) Sie berichtet über aktuelle Ereignisse und Vorgänge im Bundesland Bremen sowie über überregionale und internationale Themen mit Bremer oder Bremerhavener Bezug. Dabei stehen besonders im Vordergrund Aktivitäten von sozialen Bewegungen und Gewerkschaften, soziale und betriebliche Kämpfe, sowie alle Vorgänge, die für linke Politik und Debatte interessant sind und über die in anderen Medien wenig, gar nicht oder einseitig berichtet wird.
(4) Sie bietet Hintergrundinformationen und stellt Informationsressourcen zur Verfügung, die für den Landesverband und für die gesellschaftliche Linke im Bundesland von Interesse und Nutzen sind.
(5) Über Aktivitäten und Positionen der Fraktion wird vorrangig auf der Website der Fraktion berichtet.
(6) Die Website soll ein lebendiges und aktuelles Medium sein, kein Verlautbarungsorgan der Partei und ihrer Organe.
§ 4 Grundsätze der redaktionellen Arbeit
(1) Die Website ist den Grundsätzen journalistischer Ethik und seriösen journalistischen Handwerks verpflichtet. Ihre Beiträge beruhen auf solider Recherche. Inhalte aus anderen Medien und Beiträge redaktionsexterner AutorInnen werden nicht ungeprüft übernommen.
(2) Die Website ist nicht das Organ einer einzelnen Strömung oder Richtung innerhalb des Meinungsspektrums der Partei. Sie darf sich nicht für machtpolitische Auseinandersetzungen in der Partei, seien sie bundesweit oder lokal, instrumentalisieren lassen.
(3) Die Website fördert Pluralität und Debatte innerhalb des Meinungsspektrums der Partei. Innerparteiliche Debatten sollen fair und sachlich geführt werden und von gegenseitigem Respekt getragen sein. Persönliche Beleidigungen passen nicht zu einer linken Partei.
(4) DIE LINKE ist Teil eines Bündnisspektrums. Sie befürwortet die Pluralität der gesellschaftlichen Linken und die Zusammenarbeit von sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Initiativen und Selbstorganisationen. Positionen, die Teile dieses Spektrums als verändernde Akteure abschreiben und ausgrenzen wollen, werden von der Website nicht unterstützt.
(5) Gruppenbezogene Diskriminierung, namentlich Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiislamismus, Antiziganismus, hat keinen Platz auf der Website.
(6) In heißen Wahlkampfphasen, die ein geschlossenes Erscheinungsbild der Partei erfordern, haben innerparteilich kontroverse Debatten und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Partei zurückzustehen. Die Website muss sich in diesen Phasen der Kampagnenstrategie der Partei unterordnen.
§ 5 Die Redaktion
(1) Die Redaktion besteht aus den RedakteurInnen, die vom Landesvorstand einzeln berufen werden.
(2) Die Redaktion nimmt ihre Aufgaben im Rahmen der Programmatik der Partei DIE LINKE. und der Entscheidungen des Landesvorstands selbständig wahr. Zu den Aufgaben der Redaktion gehören:
- die Produktion der Website
- die stetige Weiterentwicklung des inhaltlichen und gestalterischen Konzepts
- die Einbindung der weiteren AutorInnen
- die Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand
- die Weiterqualifikation von AutorInnen und Redaktion
(3) Die Redaktion ist ein Arbeitsgremium. Voraussetzungen für die Position als Redakteur/in sind:
- regelmäßige eigene Produktion von Inhalten für die Website
- Fähigkeit zum selbständigen Einstellen von Inhalten
- Bereitschaft zur aktiven Zusammenarbeit mit den anderen RedakteurInnen und mit dem Landesvorstand
(1) Die Redaktion organisiert ihre Arbeitsweise selbständig.
(2) Das Einstellen von Inhalten erfolgt durch die Redaktion.
(3) Alle Artikel sind mit dem Verfassernamen gekennzeichnet. Artikel der RedakteurInnen können auch mit einem Kürzel gekennzeichnet werden.
(4) Die Redaktion trägt dafür Sorge, dass die Grundsätze der redaktionellen Arbeit (§ 4) eingehalten werden. Bei Zweifeln, ob Inhalte mit den Grundsätzen der redaktionellen Arbeit vereinbar sind, entscheidet die Redaktion mit Mehrheit, ob der Inhalt eingestellt, abgelehnt oder zur Überarbeitung zurückverwiesen wird. Beim Einstellen von Inhalten gilt das „Vier-Augen-Prinzip“.
(5) Für das Zustandekommen von Mehrheitsentscheidungen nach Absatz 4 legt die Redaktion im Konsens ein Verfahren fest. Kommt dies nicht zustande, wird das Verfahren vom LaVo festgesetzt, bis die Redaktion sich konsensual auf ein Verfahren geeinigt hat.
(6) Der/die V.i.S.d.P., der Landesvorstand mit Mehrheit oder mindestens zwei der drei LandessprecherInnen zusammen können jederzeit die unverzügliche Entfernung eines Inhalts verlangen oder durchführen oder durchführen lassen. Die Entscheidung ist schriftlich (durch Mail an die Redaktion, bei Entscheidung durch eine/n Landessprecher/in durch Mail an die Redaktion und den LaVo) zu dokumentieren. Sie wird in jedem Fall nachträglich zwischen Redaktion und LaVo diskutiert. Entfernte Inhalte werden nicht wieder eingestellt.
(7) Es gibt kein Weisungsrecht zur Einstellung bestimmter Inhalte. Davon ausgenommen sind Parteiinformationen nach § 7.
§ 7 Umgang mit angebotenen Inhalten
(1) Der Redaktion angebotene Inhalte werden eingestellt, abgelehnt oder zur Überarbeitung zurückverwiesen. Letzteres kann mit konkreten Vorschlägen zur Überarbeitung verbunden sein. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung.
(2) Der Redaktion angebotene Inhalte können gekürzt eingestellt werden. Dies schließt sprachliche Anpassungen an, die notwendig sind, damit Grammatik und Sinn durch die Kürzung nicht verletzt werden. Andere Veränderungen finden nicht ohne Zustimmung der Autorin/ des Autors statt.
§ 8 Zusammenarbeit zwischen Redaktion und Landesvorstand
(1) Die Mitglieder der Redaktion und des LaVo diskutieren gemeinsam über die Weiterentwicklung des inhaltlichen und gestalterischen Konzepts der Website, über aktuelle politische Entwicklungen und mögliche Artikel.
(2) Die Redaktion wird zu den Sitzungen des LaVo eingeladen.
(3) Mindestens vierteljährlich finden Treffen zwischen der Redaktion und VertreterInnen des LaVo statt.
§ 9 Parteiinformationen
(1) Die Website macht Beschlüsse und Protokolle von Landesparteitagen und LaVo-Sitzungen öffentlich zugänglich, bei Parteitagen auch Tagesordnung und Anträge.
(2) Die Website macht Positionen und Aktivitäten der Arbeitsgruppen und Zusammenschlüsse des Landesverbands öffentlich zugänglich, nach Möglichkeit auch Kontaktadressen und Informationen zum nächsten Treffen.
§ 10 V.i.S.d.P.
(1) Die/der V.i.S.d.P. wird vom LaVo benannt.
(2) Sie/er muss Mitglied der Redaktion sein.
(3) Der LaVo stellt die/den V.i.S.d.P. im Rahmen dieser Tätigkeit frei von der finanziellen Inanspruchnahme für Ansprüche Dritter, die nicht auf redaktionelle Inhalte zurückgehen, die sie/er selbst eingestellt oder im Einzelfall freigegeben hat.
(4) Alle AutorInnen sind selbst verantwortlich für redaktionelle Inhalte, die sie zur Veröffentlichung angeboten oder selbst eingestellt haben. Das gilt insbesondere für die Inanspruchnahme durch Dritte aufgrund von Rechteverletzungen oder anderen rechtlichen Ansprüchen.
(5) Der LaVo kann AutorInnen im Einzelfall durch vorherigen oder nachträglichen Beschluss von dieser Inanspruchnahme freistellen.

References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5
 § 7

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10