Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-vhs-dortmund-104967
Timestamp: 2020-06-05 00:27:51+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau der VHS in Dortmund
2. Preis: Bolwin Wulf Architekten , Berlin
3. Preis: ﻿bertbielefeld&partner architekten ingenieure, Dortmund
Anerkennung: ﻿dreibund architekten ballerstedt · helms · koblank, Bochum
Anerkennung: SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH, Dortmund
Neubau der VHS	, Dortmund/ Deutschland
06/2020 S. 39 - 46
wa-2027087
Deutschland 4/8 Volkshochschulen 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung Nicht offener Wettbewerb
Mitarbeit: Per Köngeter · Lukas Witalinski
Pablo Mendenez · Raphael Reuter · Nick Norten
Hannes-Peter Wulf · Thomas Bolwin
Mitarbeit: Alexander Löffler · André Rische
Visualisierung: Studio LOES
Tragwerk: Andreas Leipold
﻿bertbielefeld&partner architekten ingenieure, Dortmund
Bert Bielefeld · Isabella Skiba
Mitarbeit: Rahel Züger · Roman Skowranek
Ann-Christin Siegemund · Marijana Maric
Ann-Kathrin Bülte · Gero Röhm
Mitarbeit: Marc Horstmeier · Mladena Ahmetovic
Christoph Wunderlich · Benjamin Strauß
Julia Manneck · Felix Broer
Rendering: v-cube, Aachen
﻿dreibund architekten ballerstedt · helms · koblank, Bochum
René Koblank · Thomas Helms
Mitarbeit: Laura Plückebaum · Angelika Roa
Benedikt Blaschko · Sarah Schölermann
Anna Hülshorst
Brandschutz: brandwerk solution, Essen
Nicht offener einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 15 Teilnehmer*innen sowie 5 Zuladungen und einem anschliessenden Verhandlungsverfahre
Die Stadt Dortmund plant den Neubau der VHS Dortmund am Standort Königswall Ecke Brinkhoffstraße unter Einbeziehung des bestehenden denkmalgeschützten Gebäudes Königswall 29. Die städtebaulich exponierte Lage des Wettbewerbsgrundstücks (ca. 3.350 m2) im Bereich des unmittelbaren Citykerns, das unter Denkmalschutz stehende Bestandsgebäude am Königswall 29, der Anschluss eines neuen Gebäudekörpers an den Bestand, sowie das Umfeld mit dem Dortmunder U und dem Harenberg- Gebäude stellen einen hohen Anspruch an den Entwurf dar. Die 1-A Geschäftslage des Westenhellwegs ist in etwa 500 m Entfernung,der Dortmunder Hauptbahnhof und das Fußballmuseum (wa-ID: wa-2011817) in rund 250 m Entfernung gelegen.
Seit der Verlegung der Dortmunder Union-Brauerei hat sich das in weiten Teilen brach liegende Gelände in den letzten Jahren zu einem hochwertigen Standort entwickelt. Als Motor der künftigen städtebaulichen Entwicklung fungierte dabei die Umnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes des U-Turms zu einem Kunstmuseum (wa-ID: wa-2008641).
Der VHS-Komplex (Neu- und Altbau) soll der besonderen städtebaulichen Situation gerecht werden, sich hinsichtlich der Geschossigkeit an der Höhenentwicklung des Umfeldes orientieren und das Raumprogramm der VHS abbilden.
Durch die unmittelbare Nähe zum U-Turm, den Berufskollegs und dem Studieninstitut Ruhr können und sollen die Einrichtungen bei der Nutzung von Räumen voneinander profitieren. Das Areal rund um den U-Turm ist bereits heute geprägt durch Kunst, Kultur und Bildung und würde mit der VHS einen weiteren Schwerpunkt im Bereich Bildung und Kultur erhalten. Auch der Fachbereich Schule der Stadtverwaltung Dortmund ist dort ansässig.
Das Raumprogramm für die VHS Dortmund umfasst neben Fachräumen unter anderem für die Bereiche IT, Textilgestaltung, Gesundheit etc. 50 Seminarräume, 68 Büroräume, einen Bistrobereich und Ausstellungsräume für das Kochbuchmuseum.
The new VHS building includes the listed building Königswall 29. The site with 3,350 m2 is near the converted Dortmund U tower, now an art museum (wa-ID: wa-2008641) and the football museum (wa-ID: wa-2011817). The VHS complex shall regard the surrounding building heights.
All nearby cultural and educational facilities can benefit from each other. The VHS Dortmund includes 50 seminar rooms, 68 offices, a bistro and the cookbook museum.
Jan Holländer, Recklinghausen
Gert Lorber, Köln
Prof. Christian Schlüter, Gestaltungsbeirat
Birgit Jörder, Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit
Thomas Pisula, Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün
Ingrid Reuter, Ausschuss für Umwelt,
Arnulf Rybicki, Stadtrat, Stadt Dortmund
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin, das Konzept des 1. Preises als Grundlage für die weiteren Planungen auszuwählen und die Verfasser mit weiteren Leistungen zu beauftragen. Hinsichtlich des nachfolgenden Verhandlungsverfahrens mit allen Preisträgern wünscht sich das Preisgericht eine Reaktion der Preisträger auf die in den Beurteilungstexten erwähnten Kritikpunkte.
17/07/2019 S136 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2019/S 136-335936
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFYGND/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFYGND
Planungswettbewerb Neubau VHS – Leistungen der Objektplanung (Gebäude)
Die Stadt Dortmund plant den Neubau der VHS Dortmund am Standort Königswall Ecke Brinkhoffstraße unter Einbeziehung des bestehenden denkmalgeschützten Gebäudes Königswall 29. Der seit 1997 bestehende Standort der VHS Hansastraße 2 – 4/Gnadenort 10 (Löwenhof) soll aufgegeben werden.
Die städtebaulich exponierte Lage des Wettbewerbsgrundstücks im Bereich des unmittelbaren Citykerns, das unter Denkmalschutz stehende Bestandsgebäude am Königswall 29, der Anschluss eines neuen Gebäudekörpers an den Bestand, sowie das Umfeld mit dem Dortmunder U und dem Harenberg-Gebäude stellen einen hohen Anspruch an den Entwurf dar. Die 1-A Geschäftslage des Westenhellwegs ist in etwa 500 m Entfernung, der Dortmunder Hauptbahnhof und das Fußballmuseum in rund 250 m Entfernung gelegen.
Der VHS-Komplex (Neu- und Altbau) soll der besonderen städtebaulichen Situation gerecht werden, sich hinsichtlich der Geschossigkeit an der Höhenentwicklung des Umfeldes orientieren und das Raumprogramm der VHS abbilden. Das Haus soll ein einladender Ort der Begegnung werden, der die Entwicklung sozialer Kontakte fördert, Menschen zusammenführt und Wissen vermittelt.
Die Kubatur, die Formung des Baukörpers sowie die Struktur der Fassaden und ihre Materialität müssen durch qualitätsvolle Architektur dem Standort angemessen sein.
Das Raumprogramm für die VHS Dortmund umfasst neben Fachräumen unter anderem für die Bereiche IT, Textilgestaltung, Gesundheit etc. 50 Seminarräume, 68 Büroräume, einen Bistrobereich und Ausstellungsräume für das Kochbuchmuseum. Insgesamt ist eine Hauptnutzfläche von ca. 7 600 qm vorgesehen.
Um eine angemessene und qualitätsvolle Lösung sowie ein geeignetes Architekturbüro (Objektplanung Gebäude i.S. HOAI 2013 §34 LPH 1 bis 9 (stufenweise) für die Planung und Realisierung dieser städtebaulich und architektonisch bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, ist (im Rahmen eines VgV-Verfahrens) ein einphasiger Wettbewerb mit 20 Teilnehmern nach RPW 2013 vorgesehen. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Es werden Bewerber/Bewerbergemeinschaften gesucht, die Erfahrung in der Planung und Realisierung von Objektplanungen (Gebäude) für öffentliche Auftraggeber haben. Zudem wird der Auslober nach dem Wettbewerb von dem oder den für die Beauftragung in Frage kommenden Bewerbern den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Eignung prüfen, nachzuweisen durch eine Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung (je Versicherungsfall) für Personenschäden: 3 000 000 EUR und für Sachschäden: 3 000 000 EUR) oder Eigenerklärung, im Falle einer Beauftragung ist eine entsprechende Versicherung abzuschließen.
Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Im Übrigen wird auf die Möglichkeit der Eignungsanleihe gem. § 47 VgV verwiesen.
1) Versicherung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB gegen ihn vorliegen.
2) Versicherung des Bewerbers, dass sich kein weiteres Mitglied der Büro-/Bewerbergemeinschaft bewirbt (Partner, freie Mitarbeiter oder Angestellte) und dass der Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss der Arbeiten führen können.
3) Erklärung über die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
4) Unterschriften zu den Punkten 1., 2. und 3. für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
5) Nachweis oder Eigenerklärung der Bewerber über die Berechtigung des vorgesehenen Verfassers der Wettbewerbsarbeit, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden.
Die Bewerbungsunterlagen sind über die Vergabeplattform einzureichen. Einreichungstermin: 15.8.2019, 23.59 Uhr einzureichen.
Von der Teilnahme können Bewerber ausgeschlossen werden, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen, oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier Mitarbeiter eines Bewerbers/eines Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft sind oder die im Sinne des § 79Abs. 2 VgV 2016 bevorzugt sein oder Einfluss haben können.
Für den fristgerechten Eingang der Bewerbung (vgl. Punkt IV.2) ist der Bewerber verantwortlich. Es gilt der Eingang bei der unter Punkt I.3 genannten Stelle (Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund über die Vergabeplattform Metropole Ruhr).
Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer ist insgesamt auf 20 Teilnehmer beschränkt. Neben 5 zugeladenen Teilnehmern (vgl. Punkt IV.1.7) werden weitere 15 Teilnehmer durch das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren gemäß den Regelungen der VgV ermittelt. Wenn mehr als 15 Bewerbungen die o. g. Kriterien erfüllen, wählt der Auslober durch Losentscheidung die für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassenen Bewerber aus. Zusätzlich werden ausreichend Nachrücker ausgelost.
Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichnete Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen nachzuweisen. Eine Eignungsanleihe ist grundsätzlich möglich. Im Falle fehlender oder unvollständiger Unterlagen erfolgt eine Nachforderung unter Fristsetzung in analoger Anwendung des §56 VgV. Informationen zum Teilnahmeantrag siehe Abschnitt VI. Weitere Angaben.
Architekt gem. der RL 2005/36/EG
Koschany Zimmer Architekten, Essen
Schamp Schmalöer Architekten, Dortmund
farwick+grote, Ahaus/Dortmund
— Realisierbarkeit-.
Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen Preisträger oder eine Preisträgergemeinschaft mit der Bearbeitung der Objekt- und Überwachungsleistungen zu beauftragen. Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren nach dem Wettbewerb (§ 14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträger beteiligt werden. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit mindestens 50 % in das Verhandlungsverfahren ein. Die verbleibenden Prozente werden aus den nachfolgenden Auftragskriterien Preis / Honorarangebot (mit 30 %) sowie Personaleinsatzkonzept / Projektorganisation / Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses ermittelt.
Es steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 155 000 EUR (einschließlich Mehrwertsteuer und Nebenkosten) zur Verfügung, die sich wie folgt verteilt:
1. Preis: 60 000 EUR
2. Preis: 40 000 EUR
3. Preis: 25 000 EUR
1. Anerkennung: 15 000 EUR
2. Anerkennung: 15 000 EUR
Die Ausschreibungsunterlagen sind vor Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend herunterzuladen unter: www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/.
Sollten sich Architekten als Haupt- und Unterauftragnehmer bewerben, so sind die bezüglich der Eignungsleihe in dieser Bekanntmachung genannten Eignungsnachweise (auch) durch den Unterauftragnehmer einzureichen.
Nach dem Wettbewerb wird der Auslober von dem oder den für die Beauftragung in Frage kommenden Bewerbern den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Eignung prüfen, nachzuweisen durch eine Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung (je Versicherungsfall) für Personenschäden: 3 000 000 EUR und für Sachschäden: 3 000 000 EUR) oder Eigenerklärung, im Falle einer Beauftragung ist eine entsprechende Versicherung abzuschließen.
Zudem haben im Rahmen des anschließenden VGV-Verfahrens die Bieter die Erfahrung in der Planung und Realisierung von Objektplanungen (Gebäude) für öffentliche Auftraggeber nachzuweisen (Anhand einer Referenz, bearbeitete LpH 2 bis 8 (mindestens), Abschluss der Leistungsphase 8 in den letzten 6 Jahren (03/12 bis 03/18).
Die nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind nur von demjenigen Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieter), vorzulegen (vgl.§ 9 TVgG NRW):
— Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn TVgG NRW,
— Verpflichtungserklärung gem. § 8 TVgG NRW (Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie).
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag im Rahmen des anschließenden Verhandlungsverfahrens auf das Erstangebot zu erteilen.
Auskünfte über die Ausschreibungsunterlagen sind schriftlich, per Fax oder per E-Mail spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu beantragen.
Ausgabe der Unterlagen: ab Mitte September 2019.
Kolloquium: Ende Oktober 2019.
Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: Mitte Dezember 2019.
Preisgericht: Ende März 2020.
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des§ 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u.a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.

References: §34
 § 47
 § 79
 § 75
 §56
 § 8
 § 160