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Timestamp: 2019-09-17 19:40:41+00:00

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§ 575 ZPO: Frist, Form und Begründung der Rechtsbeschwerde
1.die Bezeichnung der Entscheidung, gegen die die Rechtsbeschwerde gerichtet wird und
2.die Erklärung, dass gegen diese Entscheidung Rechtsbeschwerde eingelegt werde. Mit der Rechtsbeschwerdeschrift soll eine Ausfertigung oder beglaubigte Abschrift der angefochtenen Entscheidung vorgelegt werden.
1.die Erklärung, inwieweit die Entscheidung des Beschwerdegerichts oder des Berufungsgerichts angefochten und deren Aufhebung beantragt werde (Rechtsbeschwerdeanträge),
2.in den Fällen des § 574 Abs. 1 Nr. 1 eine Darlegung zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 574 Abs. 2,
3.die Angabe der Rechtsbeschwerdegründe, und zwar
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2016, Az. VIII ZB 16/16 Nur dieser kann die Rechtsbeschwerde in der gemäß § 575 ZPO erforderlichen Weise einlegen und begründen sowie einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Begründung der Rechtsbeschwerde stellen (BGH, Beschluss vom 3. September 2014 - VI ZR 562/13, juris Rn. 2 [zu dem gleichgelagerten Fall der Nichtzulassungsbeschwerde]).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2016, Az. XI ZB 4/16 10	Da	es offensichtlich an den Voraussetzungen des §574 Abs. 2 ZPO fehlt, spielt für die Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung des Beklagten keine Rolle, dass ihm, hätte sich nach dem 21. März 2016 ein bei dem Bundesgerichtshof postulationsfähiger Rechtsanwalt für ihn bestellt und Wiedereinsetzung in die versäumten Fristen des § 575 ZPO beantragt, mangels ordnungsgemäßer Rechtsmittelbelehrung durch das Berufungsgericht Wiedereinsetzung zu gewähren gewesen wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 28. Januar 2016 - V ZB 131/15, juris Rn. 5 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2014, Az. IX ZB 45/14 Restitutionskläger nicht gewährt werden, weil der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts nicht innerhalb der Notfrist des § 575 Abs. 1 ZPO hier eingegangen ist (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Januar 2011 - IX ZA 2/11, WuM 2011, 323).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. II ZB 30/12 Die Formalien der Rechtsbeschwerden - für die § 575 ZPO gilt (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2012 -XI ZB 12/12, ZIP 2012, 2177 Rn. 13) - sind gewahrt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. II ZB 1/12 Die Formalien der Rechtsbeschwerden - für die § 575 ZPO gilt (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2012 -XI ZB 12/12, ZIP 2012, 2177 Rn. 13) - sind gewahrt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. VI ZR 176/13 7	Der angefochtene Beschluss beruht auch nicht auf zwei selbständig tra- genden Begründungen, für die jeweils ein Zulassungsgrund hätte dargelegt werden müssen (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 29. September 2005 - IX ZB 430/02, NJW-RR 2006, 142 zu § 575 ZPO; Musielak/Ball, ZPO, 11. Aufl., § 544 Rn. 17 a.E.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2013, Az. IX ZB 13/11 Bei der kraft Gesetzes statthaften Rechtsbeschwerde prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (vgl. BGH, Beschluss vom 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 18. Mai 2006 - IX ZB 103/05, ZlnsO 2006, 647; vom 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2012, Az. IX ZB 132/11 Der Bundesgerichtshof prüft ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschluss vom 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351 Rn. 4; vom 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4; vom 19. November 2009 - IX ZB 105/08, NZI 2010, 300 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2012, Az. IX ZB 225/10 Dabei prüft der Bundesgerichtshof nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschluss vom 29. September 2005 -IXZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351 Rn. 4; vom 18. Dezember 2008 - IXZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. IX ZB 257/11 Dabei prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschluss vom 29. September 2005 -IXZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 9. März 2006 - IXZB 209/04, ZVI 2006, 351 Rn. 4; vom 18. Dezember 2008 - IXZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4; vom 19. November 2009 - IX ZB 105/08, NZI 2010, 300 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. IX ZB 255/11 Dabei prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschluss vom 29. September 2005 -IXZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 9. März 2006 - IXZB 209/04, ZVI 2006, 351 Rn. 4; vom 18. Dezember 2008 - IXZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4; vom 19. November 2009 - IX ZB 105/08, NZI 2010, 300 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. IX ZB 182/10 Bei der kraft Gesetzes statthaften Rechtsbeschwerde prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 29. September 2005 -IXZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 18. Mai 2006 - IX ZB 103/05, ZlnsO 2006, 647; vom 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2011, Az. IX ZB 52/11 Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschluss vom 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; vom 18. Mai 2006 - IX ZB 103/05, ZlnsO 2006, 647).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2010, Az. IX ZB 231/10 Da die Rechtsbeschwerde nach der Regelung der § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 133 GVG nur beim Bundesgerichtshof eingelegt werden kann, unterliegt deren Einlegung nach der Bestimmung des § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO dem Erfordernis der Vertretung durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt (BGH, Beschl. v. 21. März 2002-IX ZB 18/02, WM 2002, 1512, 1513).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2010, Az. VI ZB 85/08 Zwar steht ihrer Zulässigkeit nicht entgegen, dass die Rechtsbeschwerdebegründung keinen förmlichen Rechtsbeschwerdeantrag (§ 575 Abs.3 Nr. 1 ZPO) enthält; denn insoweit reicht es aus, wenn sich aus dem Inhalt der Begründung das Begehren des Rechtsmittelführers ergibt (vgl. BGH, Beschluss vom 26. Mai 1970 - III ZR 155/68, AnwBI 1972, 22; BAG, Urteil vom 31. Januar 2008 - 8 AZR 11/07, juris Rn. 27).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2010, Az. IX ZB 245/07 Dabei prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4; v. 19. November 2009 - IX ZB 105/08, ZlnsO 2010, 110 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2010, Az. IX ZB 163/08 Dabei prüft der Bundesgerichtshof wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4; v. 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495, 496 Rn. 4; v. 19. November 2009 - IX ZB 105/08).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2009, Az. IX ZB 280/08 Hierbei prüft der Bundesgerichtshof wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4; v. 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495, 496 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2009, Az. IX ZB 105/08 Dabei prüft der Bundesgerichtshof wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4; v. 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495, 496 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2009, Az. IX ZB 35/09 Dabei prüft der Bundesgerichtshof nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 -IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4; v. 18. Dezember 2008 - IX ZB 46/08, ZlnsO 2009, 495 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2009, Az. IX ZB 278/08 Dabei prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substant-tiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4; v. 18. Dezember 2008 -IXZB 46/08, ZlnsO 2009, 495, 496 Rn. 4; v. 15. Juni 2009 - IX ZB 222/08).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2008, Az. IX ZB 46/08 Dabei prüft der Bundesgerichtshof ebenso wie bei der Nichtzulassungsbeschwerde nur die Zulassungsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, ZlnsO 2005, 1162; v. 9. März 2006 - IX ZB 209/04, ZVI 2006, 351, 352 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2008, Az. VIII ZB 63/08 § 575 Abs. 5 ZPO auch die Vollziehung einer Entscheidung der ersten Instanz aussetzen, wenn durch die Vollziehung dem Rechtsbeschwerdeführer größere Nachteile drohen als dem Gegner, die Rechtsbeschwerde zulässig erscheint und die Rechtsmittel des Rechtsbeschwerdeführers nicht von vornherein ohne Erfolgsaussicht sind (vgl. Senatsbeschlüsse vom 8. März 2005 -VIII ZA 5/05, WuM 2005, 262 und vom 6. August 2003 - VIII ZB 77/03, WuM 2003, 509; BGH, Beschluss vom 21. März 2002 - IX ZB 48/02, NJW 2002, 1658).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2008, Az. IX ZB 97/07 1	Bei	der	kraft	Gesetz statthaften Rechtsbeschwerde prüft das Rechtsbe- schwerdegericht nur diejenigen Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005 - IX ZB 430/02, WM 2006, 59, 60; v. 22. März 2007 - IX ZB 10/06, NZI 2007, 522).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2007, Az. IX ZB 51/06 4	a)	Im Rahmen der Rechtsbeschwerde prüft der Bundesgerichtshof nur diejenigen Zulässigkeitsgründe, die in der Beschwerdebegründung schlüssig und substantiiert dargelegt sind (vgl. BGHZ 152, 7, 8 f für die Nichtzulassungsbeschwerde; BGH, Beschl. v. 1. Dezember 2005 - IX ZB 19/04, Rn. 4); denn gemäß § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO müssen die Zulässigkeitsgründe in der Begründung des Rechtsmittels dargelegt werden.
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2006, Az. IX ZB 281/05 Bei der kraft Gesetzes statthaften Rechtsbeschwerde prüft der Bundesgerichtshof nur die Zulässigkeitsgründe, welche die Rechtsmittelbegründung gemäß § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - IX ZB 79/04).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2006, Az. V ZB 170/05 Dabei sind lediglich solche Zulässigkeitsgründe zu prüfen, die die Rechtsbeschwerde nach § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO schlüssig und substantiiert dargelegt hat (BGH, Beschl. v. 29. September 2005, IX ZB 430/02, NJW-RR 2006, 142; zur Nichtzulassungsbeschwerde vgl. auch BGHZ 152, 7,8 f.; 153, 254, 255).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2006, Az. IX ZB 279/04 Es ist nicht erkennbar, dass die Schuldnerin ohne ihr Verschulden gehindert war, einen ordnungsgemäß begründeten Prozesskostenhilfeantrag innerhalb der Einlegungsfrist des § 575 Abs. 1 ZPO zu stellen (vgl. BGH, Beschl. v. 21. Februar 2002 und v. 9. Oktober 2003, jeweils aaO); die Gerichte treffen insoweit keine besonderen Hinweispflichten (BFH/NV 2002, 1337; BFH, Beschl. v. 9. Dezember 2004 -VII S 21/04, n.v.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2005, Az. IX ZB 214/04 Indem die Rechtsbeschwerde auf die von der Auffassung des Beschwerdegerichts abweichenden instanzgerichtlichen Entscheidungen hingewiesen und im einzelnen ausgeführt hat, aus welchen Gründen entgegen der Auffassung des Landgerichts in Fällen der vorliegenden Art eine vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung zulässig und geboten sei, hat sie in einer den Anforderungen des § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO genügenden Weise zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen Stellung genommen (vgl. BGH, Beschl. v. 22. Juli 2004 - IX ZB 161/03, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2004, Az. IX ZB 161/03 Indem die Rechtsbeschwerde auf die von der Auffassung des Beschwerdegerichts abweichenden instanzgerichtlichen Entscheidungen hingewiesen und im einzelnen ausgeführt hat, aus welchen Gründen entgegen der Ansicht des Landgerichts die Frage, ob der Insolvenzverwalter Steuerberatungskosten als Auslagen geltend machen könne, nicht durch eine eindeutige gesetzliche Regelung ausgeschlossen sei, hat sie in einer den Anforderungen von § 575 Abs.3 Nr. 2 ZPO genügenden Weise zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen Stellung genommen (vgl. BGH, Beschl. v. 4. September 2002 -VIII ZB 23/02, NJW 2002, 3783, 3784; v. 18. September 2003 - V ZB 9/03, NJW 2003, 3765).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2003, Az. VIII ZB 77/03 Das Rechtsbeschwerdegericht kann im Wege der einstweiligen Anordnung gemäß § 570 Abs. 3, Halbs. 1 ZPO i.V. mit § 575 Abs. 5 ZPO auch die Vollziehung einer Entscheidung der ersten Instanz aussetzen, wenn durch die Vollziehung dem Rechtsbeschwerdeführer größere Nachteile drohen als dem Gegner, die Rechtsbeschwerde zulässig erscheint und die Rechtsmittel des Rechtsbeschwerdeführers nicht von vornherein ohne Erfolgsaussicht sind (vgl. BGH, Beschluß vom 21. März 2002 - IX ZB 48/02, NJW 2002, 1658 = WM 2002, 827 unter 1. und 2.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2002, Az. III ZB 73/02 Eine Umdeutung in eine Rechtsbeschwerde kommt nicht in Betracht, weil das Rechtsmittel nicht innerhalb der Frist des § 575 Abs. 1 ZPO durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Anwalt (vgl. BGH, Beschluss vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02 -NJW 2002, 2181) eingelegt worden ist.
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1998, Az. XII ZB 181/97 In Beschwerdeverfahren kommt darüber hinaus eine Bindung der Vorinstanz - wie auch eine Selbstbindung des Rechtsmittelgerichts - an die Rechtsauffassung, die der Übertragung erforderlicher Anordnungen zugrunde liegt, in Betracht (BGHZ 51, 131, 138 f.); § 575 ZPO gilt auch insoweit im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend (BGHZ 51, 131, 133 f.; Keidel/Kuntze/Winkler, aaO § 25 Rdn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.1997, Az. XII ZB 132/96 Die Sache ist an das Oberlandesgericht zurückzuverweisen, damit es die erforderlichen tatsächlichen Feststellungen nachholt (vgl. § 575 ZPO; Thomas/Putzo, ZPO, 19. Aufl., § 621 e Rdn. 15; BGH, Beschluß v. 4. Juni 1992 - IX ZB 10/92 = NJW-RR 1992, 1338, 1339).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1995, Az. XI ZB 21/95 Um den Beklagten Gelegenheit zur weiteren Glaubhaftmachung zu geben, war die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Beschlusses gemäß § 575 ZPO an das Oberlandesgericht zurückzuverweisen (BGH, Beschluß vom 22. Oktober 1986 - VIII ZB 40/86, BGHR ZPO § 233 Verschulden (allgemeines) 1).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1989, Az. VIII ZB 5/89 Es erscheint zweckmäßig, die Beweisaufnahme schon wegen der größeren Ortsnähe vor dem Berufungsgericht durchzuführen, so daß die Sache nach § 575 ZPO dorthin zurückverwiesen wird (vgl. BGH Beschluß vom 16. Februar 1984 aaO unter 4.; Senatsbeschluß vom 8. März 1989 - VIII ZB 7/89 unter 2 c).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1987, Az. VIII ZB 18/87 Der Senat hält es für angebracht, die Sache wegen der hierfür notwendigen Aufklärung an das Berufungsgericht zurückzuverweisen (§ 575 ZPO; vgl. BGH, Beschluß vom 22. Oktober 1986 - VIII ZB 40/8'6, VersR 1987, 357; für das Revisionsverfahren BGH, Urteil vom 10. Oktober 1985 - IX ZR 73/85, NJW-RR 1986, 157, 158).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1985, Az. VIII ZB 23/85 Die Sache wird gemäß § 575 ZPO an das Berufungsgericht zurückverwiesen, damit es die erforderlichen Feststellungen trifft (s. BGH, Beschluß vom 16. Dezember 1958 und 16. Februar 1984 aaO).

References: § 574
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 §574
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 § 575
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 § 544
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 § 133
 § 78
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 § 570
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 § 575
 § 575
 § 25
 § 575
 § 621
 § 575
 § 233
 § 575
 BGH 
 § 575