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Hartz IV kränkelt auf allen Seiten – altonabloggt
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Hartz IV kränkelt auf allen Seiten
By altonabloggt on 10. November 2013 • ( 229 )
Das IAB verwendet Daten von Krankenkassen sowie Experteninterviews. Die Krankenkassendaten zeigen auf, dass mehr als ein Drittel der Arbeitslosengeld II-Empfänger innerhalb eines Jahres mindestens eine psychiatrische Diagnose aufwies. Bei den unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen stellen die Depressionen den größten Anteil dar (AOK 2011: 14,8%; BKK 2011: 16,4%). Eine weitere Vertiefung spare ich mir hier an dieser Stelle. Allerdings stelle ich mir durchaus die Frage, warum diese Ergebnisse nun für so ein Aufsehen sorgen.
Die bereits zuvor erstellten Studien zeigen kein anderes Finitum. Finanzielle Unsicherheiten, fehlende soziale Zugehörigkeit und die starke Abhängigkeit vom Jobcenter drücken auf das Gemüt. Dabei spielt die große Angst vor willkürlichen und fehlerhaften Entscheidungen durch die Jobcenter eine ebenso große Rolle. Existenzängste, zum Teil vorherrschende schlechte Wohnverhältnisse und der oftmals geringe oder gar fehlende Mehrbedarf für Sonderernährung bei chronischen Erkrankten führen die Spirale weiter. Eine oftmals Reduzierung auf das subjektive Empfinden der Betroffenen und ihrer persönlichen Situation machen es nicht besser. Eher ist es doch so, dass dieses subjektive Empfinden, aber auch das tatsächliche Erleben gesundheitsbeschwerend ist und vor allem unter dem Aspekt der Arbeitslosigkeitsdauer.
Der Blick hinter die Kulissen der Jobcenter wird auch in dieser Studie mehr als deutlich aufgezeigt. Die Mitarbeiter sprechen von einem viel zu hoch angenommenen Betreuungsschlüssel von bis zu 600 Fällen in der Arbeitsvermittlung und bis zu 230 Fällen im Fallmanagement. „Betreuung am Fließband“, ist vermutlich ein noch sehr vorsichtiger Ausdruck, welches diese Studie zitiert. Weiterhin wird von größerer Personalfluktuation, bedingt durch die befristeten Stellen als auch von fehlenden Kenntnissen, Berufserfahrungen und Fertigkeiten im Umgang mit psychisch beeinträchtigen Personen aufgrund mangelnder interner Weiterbildung der Mitarbeiter gesprochen. Sehr wenig wird leider auf die hohen Krankentage der Mitarbeiter eingegangen. So steht der öffentliche Dienst mit über vier Prozent neben dem Gesundheitswesen vorne weg. Dabei liegen psychische Erkrankungen4 (14,5%) neben den Muskel- und Gelenkserkrankungen an der Spitze. Eine Kleine Anfrage5 der Linken Hamburg an den Senat ergab einen Krankenstand in den Hamburger Jobcentern von durchschnittlichen 12 Prozent. Somit weit über dem allgemeinen Durchschnitt.
Die Bundesagentur für Arbeit müssen die „neuen“ Erkenntnisse Ansporn für eine bessere Betreuung der Betroffenen sein. „Wir fühlen uns von dieser Studie herausgefordert, dieses Thema noch intensiver zu bearbeiten als bisher“, so Vorstand Grundsicherung BA Heinrich Alt. Allerdings gibt Alt zu, dass es durchaus eine Wechselwirkung zwischen Arbeitslosigkeit und psychischen Erkrankungen geben kann. Schaut man sich nun die Zahlen auf beiden Schreibtischseiten an, ist zu erkennen, dass Erkrankungen, ob nun psychisch oder somatisch bedingt, beidseits zuviel vorhanden sind. Selbstverständlich sollten Erkrankungen begleitet und behandelt werden. In meinen Augen jedoch eine Handlung mit geringem Reparatureffekt, solange die eigentlichen Ursachen nicht gesehen, evaluiert und geändert werden. Die „Schuldigen“ sind nicht die Betroffenen, unabhängig der Schreibtischseiten. Die Ursache liegt im System und von daher kann und wird vermutlich weiter davon gesprochen werden: Hartz IV und das Gebilde drumherum machen krank – auch bei bestehenden Wechselwirkungen oder bereits vorhandenen Erkrankungen. Ein explosivgefährdetes Pulverfass für alle Beteiligten.
1Hartz IV in Baden-Württemberg. Die Erfahrungen der Betroffenen mit der Umsetzung und den Auswirkungen des SGB II – Anne Ames
2Psychische Gesundheit im Fall von Arbeitslosigkeit – Alfons Hollederer
3Bedarfsanalyse zur Gesundheitsförderung für die Risikogruppe Arbeitsloser – Bärbel Bergmann
4DAK-Gesundheit 2012 – Seite 17
5SKA Krankenstand JC_tah
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Schlagwörter: Bundesagentur für Arbeit, Hartz IV, IAB, psychisch krank
21. November 2013 • 10:56
Bitte mehr Respekt und Sachlichkeit,
möchte an dieser Stelle auch mal über positive Erfahrungen mit dem Jobcenter berichten. Seit 2009 leide ich an Depressionen, nach drei Jahren ALG 2 sind aus leichten Depressionen schwere geworden. Ich stand unter dem Verdacht der „Drückebergerei“ und musste mich diskriminierenden und wenig hilfreichen Fragen zu meinem ärztlichen Gutachten stellen, in das ich bis heute keine Einsicht habe. Die Forderung nach einem aktuellen Gutachten habe ich unter Hinweis auf die Sinnlosigkeit und der Kosten wegen erfolgreich abgelehnt.
Trotzdem war mir immer klar,das vor mir, zu keinem Zeitpunkt, ein Mitarbeiter mit medizinischem oder sozialen Hintergrund sitzt und habe versucht das alles nicht persönlich zu nehmen.
In diesem Sommer hat das Jobcenter zu zweiten Mal eine Therapie verhindert, ein Weiterbewilligungsantrag war erst „verschwunden“, dann wurde die Bewilligung durch immer neue Aufforderungen zur Mitwirkungspflicht vier Monate lang verschleppt.
Der zuständigen Mitarbeiterin war bekannt das wir zu dritt (2 Erwachsene, 1 Schüler) in dieser Zeit ein monatliches Einkommen von 200 € bezogen. Ich war vier Monate nicht krankenversichert und mein Therapieplatz auf den ich 8 Monate gewartet habe war weg.
Der Stress als Familie mit so einem geringen Einkommen über den Monat zu kommen ist immens,
Strom, Gas und Wasser drohten abgesperrt zu werden.
Mein Lebensgefährte wurde trotz Abmeldung sanktioniert weil er wegen seiner Arbeitszeiten, einen Termin bei der „Jobvermittlerin“ nicht einhalten konnte.
Wir wurden ein zweites Mal sanktioniert, weil wir spontan zu meinem sterbenden Vater gefahren sind und einen weiteren Termin nicht einhalten konnten. Die Abmeldung per Fax aus dem Krankenhaus wurde nicht anerkannt und eine Warnung ausgesprochen, Widerspruch dagegen einzulegen, da dann weitere Sanktionen drohen wegen des unerlaubten Entfernens vom Wohnort.
In dieser Situation habe ich um Termine bei den zuständigen Teamleiter gebeten. Ich habe ganz nüchtern meine Geschichte erzählt und um humane Sterbehilfe gebeten da ich es alleine nicht schaffe. Die Teamleiter reagierten darauf mit großer Betroffenheit und Verständnis.
Wir hatten mehrere lange und konstruktive Gespräche und ich fühlte den Wunsch und auch die Absicht in den jeweiligen Teams etwas zu verändern. Die betroffenen Mitarbeiter werden für mich und so wie ich verstanden habe, auch für andere nicht mehr zuständig sein, ich hoffe nur sie werden nicht auch arbeitslos.
Es gibt Menschlichkeit in den Jobcentern und die können auch wir stärken, der Aufbau von Feindbildern und Kampfaufrufe sind nicht wirklich konstruktiv. Wir sind alle Teil des Ganzen und müssen uns einbringen
Ich möchte mich von dem was mir mit dem Jobcenter passiert ist nicht runter ziehen lassen.
Diese Erfahrungen haben mich mobilisiert und ich baue gerade ein Netzwerk auf, mit dem Ziel eine Anlaufstelle für psychisch Kranke ALG2 Empfänger in Brandenburg zu installieren. Unser regionales Angebot für Menschen in Krisensituationen hat mir persönlich und auch anderen nicht wirklich weiter geholfen. An dieser Stelle noch mal dickes Lob und Dank an den Berliner Krisendienst, ihr habt mich gerettet.
15. November 2013 • 11:43
Hartz IV und die Verantwortlichen!
http://www.focus.de/politik/deutschland/vater-der-hartz-iv-reformen-hartz-haette-gern-leutheusser-schnarrenberger-geheissen_aid_1159287.html
Wer arbeiten will der findet auch welche,dass solche Kommentare auch noch gebracht werden ist schon schlimm genug.
Arbeit habe ich genug nur keinen der sie bezahlt!
15. November 2013 • 01:26
Befriste Verträge bei der Bundesagentur für Arbeit -Wenn Arbeit auf Zeit zur Regel wird http://hoelderlin.blog.de/2013/11/14/befristete-vertraege-arbeit-zeit-regel-16862615/ Lügen über Lügen .Nichts als Lügen .
Systematische werden Leute in die Perspektivlosigkeit getrieben .Wie lange hält sich Deutschland noch?
14. November 2013 • 20:03
Ist die Bundesagentur für Arbeit die deutsche NSA?
Die Bundesagentur für Arbeit strebt erneut das ausspionieren von Hartz IV-Beziehern im Internet an.
Wer staatliche Leistungen „Hartz IV“ erhält muss wohl auch nach Meinung der Bundesagentur für Arbeit kontrolliert werden. Aus der Sicht der BA könnte es sich ja um potenzielle Steuerbetrüger handeln…? Das das ausspionieren von Hartz IV-Beziehern allerdings gegen das deutsche Grundgesetzt verstößt und eine BA auch keine polizeilichen Ermittlungen eigenständig durchführen darf, scheint dabei weniger eine Rolle zu spielen.
http://velbertbloggt.blogspot.de/2013/11/ist-die-bundesagentur-fur-arbeit-die.html
14. November 2013 • 20:43
@Michael Mahler,
da bleibt die Frage: Wer kontrolliert die BA und die Jobcenter?
Dort werden die Steuermillionen (meist sogar SINNLOS) verschwendet und auch von (zwischenzeitlich einer erheblichen Anzahl) kriminellen Mitarbeitern veruntreut (hier wurden schon etliche Fälle veröffentlicht).
Von „Wirtschaftlichkeit im Sinne der Bundeshaushaltsordnung“ kann da nun wirklich nicht die Rede sein,
was etliche Beispiel (auch von mir persönlich) verdeutlichen!
14. November 2013 • 19:12
Hinsichtlich meiner Petition beim Bundestag (Beschwerde gegen das Jobcenter team.arbeit.hamburg) wegen einer einer äußerst mangelhaft durchgeführten Dienstaufsichtsbeschwerde , die sogar ungefragt als Fachaufsichtsbeschwerde behandelt wurde) habe ich heute vom Bundestag Post bekommen.
Aufgrund der Stellungnahme des Jobcenter team.arbeit.hamburg und der Bundesagentur, kommt der Bundestag zu dem Ergebnis, dass meine Petition erfolglos bleiben wird, da der Ausschussdienst die Ausführungen der Arbeitsverwaltung und des Fachministeriums nicht zu beanstanden hätten!
Zum Glück steht mir aber ein innerhalb von 6 Wochen ein Widerspruchsrecht zu, welches in natürlich nutzen werde, denn die Stellungnahme des Jobcenters beinhaltet genau die falschen Darstellungen der Sachverhalte, als auch das Ignorieren relevanter Sachverhalte, die ich ursprünglich bei der Dienstaufsichtsbeschwerde bemängelt habe.
Es macht zwar wieder ein bisschen Arbeit, aber diesmal werde ich direkt in dieser Stellungnahme
die entsprechenden Hinweise, Ergänzungen machen und für jeden Punkt auf die vorhandene Nachweise
verweisen, so dass nun NICHTS mehr aus dem Zusammenhang gerissen werden kann.
Auch so kann man eine Menge Leute beschäftigen (und „nerven“) und es bleibt mir damit erneut die Möglichkeit, die Arbeitsweise der Jobcenter und der BA ganz konkret zu kritisieren und mit den
entsprechenden Belegen sogar zu beweisen!
So heißt es unter anderem: Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer übt über die Mitarbeiterinne und Mitarbeiter, denen in den gemeinsamen Einrichtungen Tätigkeiten zugewiesen wurden, die dienst-, personal und arbeitsrechtlichen Befugnisse aus.
Die Prüfung von Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Mitarbeiter des Jobcenters team.arbeit.hamburg obliegt dem Geschäftsführer. Der Geschäftsführer hat Dienstaufsichtsbeschwerde geprüft, bewertet und den Petenten jeweils über das Ergebnis unterrichtet.
Tatsächlich hat jedoch Herr Siepe eine SB (Kundenreaktionsmanagement) gebeten mir zu antworten, die, wie sie schreibt, sich selbst über den Sachverhalt informiert hat.
Demnach ist auch die Aussage, dass er die Dienstaufsichtsbeschwerde geprüft, bewertet und den Petenten jeweils über das Ergebnis unterrichtet hat, wahrscheinlich als FALSCH zu bezeichnen.
15. November 2013 • 09:18
So, da mich diese Angelegenheit gedanklich derart beschäftigt hat, habe ich nun die ganze Nacht
an der Richtigstellung der Stellungnahmen gearbeitet.
Immer wieder konnte ich zu den Darstellungen schreiben „FALSCH“ und die entsprechenden Fakten dazu setzen, was sogar Spaß gebracht hat und nach meinem Empfinden nun sogar richtig gut aussieht,
denn es steht jeweils direkt als Textfeld bei den Aussagen und KANN daher nicht mehr überlesen, oder
Damit wird mein ursprünglicher Vorwurf (Sachverhalte werden falsch dargestellt, wichtige Punkte ignoriert,
etc.) sogar für diese Stellungnahmen des Jobcenter und der BA gültig !
Jetzt geht es aber erst mal ins Bett und nachher wird noch einmal „Korrektur gelesen“ und dann
sende ich es an den Bundestag.
Bin wirklich gespannt, wie der Ausschuss darauf reagieren wird 😉
19. November 2013 • 17:28
Hallo, ich war schon länger nicht mehr hier, kann mich aber erinnern, das Du eine Beschwerde bei der EU-Kommision eingereicht hast. Hat sich da schon etwas ergeben?
20. November 2013 • 06:57
@schweinestaat,
„Wir bedauern sehr, dass unser Antwortschreiben vom 29.Mai2013, in dem wir Ihnen die
Rechtslage bezüglich der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten bei der Gestaltung ihrer
Sozialschutzsysteme auseinandersetzen, nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Wir
können jedoch nur auf die mangelnde Zustäindigkeit der Europäischen Kommission in
Ihrem Fall hinweisen.
In Ihrem Email legen Sie weiter dar, dass Ihrer Auffassung nach die Europäische
Menschenrechtskonvention in den von Ihnen angesprochenen Fragen der Umsetzung der
sozialen Grundrechte durch die Bundesrepublik Deutschland darlegen.
In der Tat hat jeder Bürger, der sich in seinen Grundrechten verletzt sieht, sie
Möglichkeit, sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (welcher keine
EU Institution ist) zu wenden:
Europäischer Gerichtshof füir Menschenrechte
67 07 5 Strasbourg-Cedesx
Der Gerichtshof kann sich allerdings nur mit Rechtsfragen befassen, nachdem alle
nationalen Einspruchsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden.“
Der Gerichtshof, an den ich mich natürlich auch gewendet habe, verweist ebenfalls darauf,
dass der innerstaatliche Rechtsweg (d.h. bis zum Bundesverfassungsgericht) nicht ausgeschöpft sei,
obwohl ich (offenbar nicht deutlich genug) darauf hingewiesen habe, dass eine Klage gegen ein
Gesetzbuch (hier SBG II) nicht möglich ist, was jedoch wegen der vielen Gesetze darin, die den
Menschenrechtskonventionen widersprechen, eigentlich notwendig wäre.
20. November 2013 • 10:09
Also wie üblich, keiner ist zuständig. Ich habe morgen Termin beim LSG München. Dort geht es um eine Feststellungsklage bei der ich geklärt haben will, ob Schreiben ohne Unterschrift rechtswirksam sind oder nicht. Dann geht es darum ob SGB II gültig ist, obwohl es das Zitiergebot mißachtet und ob ein Gesetz, das von einem verfassungswidrige zusammengesetzten Bundestag erlassen wurde, überhaupt verfassungsmäßig zustande gekommen ist. Wenn sich das LSG vor vernünftigen Antworten drückt, dann werde ich zum BVerfG gehen und nach Straßburg.Mal sehn was raus kommt.
20. November 2013 • 17:13
dann drücke ich Dir sämtliche Daumen!!! (Schätze aber, das solche Entscheidungen „mangels Zuständigkeit“, dort nicht gefällt werden).
Dumm, das wir es eigentlich wissen, was leider nicht viel nützt.
20. November 2013 • 19:32
Vom LSG erwarte ich mir auch nicht viel, aber ich möchte eben den kompletten Rechtsweg durchziehen um nach Straßburg gehen zu können. Hier in dieser Bananenrepublik hackt eine Verbrecherkrähe der anderen kein Auge aus. Ich habe schon eine Klage in Straßburg anhängig. Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit für Dich, mit der abgelehnten Beschwerde, wegen Verstoß gegen Art. 13 EMRK, also Recht auf wirksame Beschwerde nach Straßburg zu gehen. Kostet nicht mehr als Zeit, ein paar Blätter Papier und Porto.
20. November 2013 • 19:55
Das werde ich versuchen und das ist mir die Zeit, Papier und Porto allemal wert!
Habe heute schon mit dem Gedanken gespielt, der Richterin noch einmal zu schreiben und ihr
meine Meinung mitzuteilen und deutlich zu machen, dass sie mit ihrer „Entscheidung“ mehrere
Millionen Menschen hat hängen gelassen.
20. November 2013 • 20:00
Also mal wieder keiner zuständig (Welche innerstaatliche Instanz gemeint ist, wird auch noch nicht mal klar)
Nehme aber an, dass das wieder den KOMPLETTEN innerstaatlichen Rechtsweg, d.h. bis hin zum
Bundesverfassungsgericht, gemeint ist 😦
21. November 2013 • 09:28
Ich weis jetzt natürlich nicht was Du rechtlichen, wegen irgend etwas, also z.B. eine Sanktion unternommen hast. Also wenn Du eine Klage beim SG eingereicht hast und das SG hat Deine Klage abgewimmelt und keine Berufung zugelassen wurde, dann sollte man eine Gehörsrüge einlegen, also in dem Sinne, das SG hat dadurch dieses und jenes Grundrecht und Menschenrecht verletzt, eben auch Art. 13 EMRK und Art. 103 GG. Somit sollte der Weg für eine Verfassungsbeschwerde geschaffen sein und wenn die abgewimmelt wird ist der Weg nach Straßburg geöffnet. Man müßte mal nach sehen ob es im SGG eben so eine Gehörsrüge gegen ein SG-Urteil gibt. Versuchen sollte man es. Straßburg hat in mehreren Urteilen bereits festgestellt das das BVerfG keine wirksame Beschwerdeinstanz ist, weil die nach belieben beschwerden annehmen oder ablehnen .
21. November 2013 • 17:29
meine Klagen (auch wegen Sanktionen) befinden sich ALLE, obwohl schon ab Februar letzten Jahres
eingereicht, in „Warteposition“, weswegen ich in einem Fall sogar schon eine Rüge wegen überlanger Verfahrensdauer ausgesprochen habe.
Von daher sind meine aktuellen Chancen leider sehr gering.
Werde aber trotzdem noch einmal an den Gerichtshof schreiben, denn der Verweis auf das anstehende Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht ist insofern unzureichend, das es in diesem Verfahren ja „nur“ um den Regelsatz und dessen Bemessung geht, nicht aber den vielen anderen Punkten, in denen das SGB II den EMRK widersprechen.
24. November 2013 • 13:35
@Tanguero, zu Deinem Beitrag vom 21.11.13, um 17.29. Die Klagen hängen schon seit Feb. 12 unbearbeitet beim SG oder schon in höherer Instanz. Wenn die Sachen beim SG solange hängen, dann ist das natürlich eine große Schweinerei. Aber da hast Du beim EGMR keine Chance. Dort kannst diesen Punkt zwar als Menschenrechtsverletzung nach Art. 6 Abs. 3a beanstanden, aber erst wenn Du alles bis zum BVerfG durchgezogen hast. Wegen der Sanktionen solltest Du folgendes nachreichen, ist wieder ein Verstoß gegen Art. 6 Abs. 2. Dazu hat das BVerfG folgendes befunden:
Wie ich bereits im Widerspruch festgestellt habe, ist eine sofortige Sanktion verfassungswidrig:
Die Unschuldsvermutung ist nicht nur kraft Art. 6 Abs. 2 EMRK Bestandteil des positiven Rechts der
Bundesrepublik Deutschland, vielmehr kommt ihr als einer besonderen Ausprägung des Rechtsstaats
prinzips (Art. 20 Abs. 3 GG) Verfassungsrang zu (vgl. BVerfGE 74, 358 ; 110, 1 ).
Sie gilt auch, wenn eine Tat nicht strafrechtlich als Delikt, sondern als Ordnungswidrigkeit geahndet
werden soll (vgl. BVerfGE 9, 167 ).
Aus dem Grundsatz der Unschuldsvermutung ergibt sich hier, dass den Betroffenen Tat und Schuld
nachgewiesen werden müssen (vgl. BVerfGE 9, 167 ; 74, 358 ).
Solange der gesetzliche Nachweis der Schuld nicht geführt ist, sind die Betroffenen auch vor
Nachteilen geschützt, die einem Schuldspruch oder einer Strafe gleichkommen, denen aber kein
rechtsstaatliches prozessordnungsgemäßes Verfahren zur Schuldfeststellung und Strafbemessung
vorausgegangen ist (vgl. BVerfGE 74, 358 ; 110, 1 m.w.N.).“
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20121219_1bvl001811.html
Wenn man diese Entscheidung auf SGB II umsetzt, muß erst durch eine gerichtliche Entscheidung
festgestellt werden, das eine Sanktion durch mein schuldhaftes Verhalten gerechtfertigt ist.
Also erst mußt durch ein Gericht geklärt werden, ob Du was falsch gemacht hast und erst dann darf man bestraft, in unseren Fällen, sanktioniert werden. Du solltest mal eine Dienstaufsichtsbeschwerde an Deinen zuständigen Justizminister schreiben. Ist auch wieder eine gute Sache für Straßburg, wenn die nichts unternehmen, Recht auf wirksame Beschwerde Art. 13
24. November 2013 • 16:22
danke für die Hinweise (hätte ich allerdings früher kennen müssen 😉 )
Aber sie sind auch ein weiterer Nachweis für diesen Vorwurf, der in meiner Beschwerde beinhaltet war:
„Die Sanktionen im SGB II sind juristisch als sog. Verwaltungsstrafe zu werten. Diese Strafen werden von
Verwaltungsangestellten einer Behörde (hier Jobcenter) verhängt, auch mögliche Widersprüche dagegen werden von den gleichen Behörden beschieden.
Diese Behörden erfüllen in keinster Weise die Voraussetzungen für das gebotene Recht auf ein faires Verfahren, sie können die Anfordernisse einer anerkannten Judikatur nicht erfüllen, ihnen fehlt
jegliche Tribunalqualität.
Dazu müssten die Jobcentermitarbeiter, die Strafen verhängen und das Rechtsmittel Widerspruch bearbeiten, die Befähigung zum Richteramt haben und unabhängig von jeder Weisung sein.
Diese zwingenden Voraussetzungen werden aber im Rechtskreis des SGB II nicht einmal im Ansatz erfüllt, von einem fairen Verfahren kann also nicht die Rede sein.
Zudem haben Widersprüche und Klagen in der Regel keine aufschiebende Wirkung.
Ein Verstoß gegen Artikel 6 der EMRK (Recht auf ein faires Verfahren) liegt somit vor.
24. November 2013 • 19:53
@Tanguero, Jobcenter sind keine Behörden, hat das LSG Berlin-Brandenburg bereits festgestellt. Jobcenter sind eigentlich private Dienstleistungsunternehmen die im Auftrage des Verbrecherregimes ihr Unwesen treiben. Gesellschafter sind die Landräte und Bürgermeister die diese Firma betreiben. Die Frage ist, mit welchem Recht dürfen Angestellte eines nichtstaatlichen Unternehmens in die Grundrechte eines Bürgers eingreifen und diesem sein grundgesetzlich verbürgtes Recht auf ein Mindesteinkommen, dieses kürzen. Das BVerfG hat am 9. 2.10 ja festgestellt das, der Regelsatz nicht angegriffen werden darf, stört aber weder ein JC noch ein SG.
rabollt
25. November 2013 • 22:00
komt zu mir
arbei und demo machen
14. November 2013 • 17:40
Und ein weiteres,
Inge bei „Zapp“ NDR, am 13.11.2013:
14. November 2013 • 19:20
Danke H-.W., interessant!
14. November 2013 • 19:33
14. November 2013 • 19:50
genau dort in diesem Gebäude werde ich morgen um 11:00 Uhr bei meinem Fallmenetscher auf der Matte stehen.
Er ist aus meiner Sicht sehr engagiert bzw. verständig, da kann und will ich nicht meckern.
Ich finde, daß wir mit solchen „Defendern“ eher gut umgehen und nicht alle von ihnen quasi in „Sippenhaft“ nehmen sollten
Es gibt natürlich nicht nur solche Leute (ich nenne sie vorläufig „Softguerilleros“) in den Jobcentern.
Beste Grüße an alle hier.
14. November 2013 • 20:57
Klar gibt es auch „Menschen“ unter den SB!
Leider stellen sie, wie Inge, eine Ausnahme in der großen Masse dar.
14. November 2013 • 15:53
Mal ein Beitrag aus einem anderem Forum!
http://www.ali-gegenwind.de/2013/11/13/bedarfsgemeinschaft-das-hartz-iv-gefängnis-mit-sippenhaft/
14. November 2013 • 15:45
Der Richterspruch reicht mir nicht aus, denn 100% Sanktionen darf es überhaupt nicht geben, aber jedes Verfahren das ein Jobcenter verliert ist ein Gewinn!
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-bei-100-sanktion-gutschein-ohne-antrag-90015886.php
14. November 2013 • 17:16
Das Urteil bestätigt die Rechtmäßigkeit des Sanktionsprinzips, da es nur durch den Formfehler zur aufschiebenden Wirkung im Widerspruch kam. Erbärmlich!
Aber die Jobcenter werden weiter so verfahren, weil es sie nicht interessiert, dass Rechtskosten anfallen und sie wie immer darauf setzen, dass sich nicht jeder wehrt.
Es wird Zeit, dass die Rechtskosten von den jeweiligen Jobcentern zu tragen sind, denn sie sind als Firmen eingetragen und das würde dann ihren Gewinn schmälern, bis jetzt fehlt da der Anreiz.
14. November 2013 • 18:24
klar müssten sämtliche Zusatzkosten den Jobcentern zugeschrieben und von ihnen gezahlt werden,
(einge Dinge, wie z.B. mein Fall der Fahrgelderstattung müsste sogar von den Sachbearbeitern persönlich gezahlt werden) aber das sie „Gewinne“ machen ist eine absolute Fehlannahme, denn schon jetzt machen sie erhebliche Verluste, was auch hier mehrfach aufgezeigt wurde!
„sie wie immer darauf setzen, dass sich nicht jeder wehrt.“ hier sehe ich auch eines der Hauptprobleme!
(Wie viele sind wegen Depressionen, Sprachschwierigkeiten, mangelndem Wissen und anderen Gründen
nicht dazu in der Lage?)
14. November 2013 • 19:08
Gewinne machen sie durch Sanktionen und durch Vermittlung in den Niedriglohnsektor, da Aufstocken weniger kostet als der voller H4-Satz. Anders geht es ja nicht bei einem Jobcenter als eingetragene Firma.
Gesamt gesehen können sie natürlich Verluste machen, ich habe hier nicht die Gegenüberstellung von Gewinne und Verlust, also die Bilanz gemeint, sondern einfach womit sie Gewinne erzielen.
14. November 2013 • 21:00
sagen wir lieber, sie sparen bei den „Leistungen“ (genauer gesagt, bei den Leistungsempfängern)?
siehe auch: https://altonabloggt.wordpress.com/2013/11/10/hartz-iv-krankelt-auf-allen-seiten/#comment-10288
14. November 2013 • 14:26
Zusatzeinnahmen aus Internetgeschäften: Hartz-IV-Empfänger sollen systematisch überwacht werden
DAS ist echt krank inner Birne …
Das allerletzte Hemd!
Hey, liebe Leute von der BA, wie wäre es, gleich den gesamten Hausrat aller Hartzies zu inventarisieren? Könnt ihr dann ja gleich selbst meistbietend verscheuern. Evtl. ist ja das eine oder andere gute Stück für euch selbst dabei? Per Gesetz und entsprechender Exekutivgewalt lässt sich doch sowas gut gleich auf den Strassen durchexerzieren. Vlt. hilft ja dann auch der eine oder andere Nachbar, der könnte dann ja auch was abbekommen..
Danach gehts dann ab…
14. November 2013 • 14:46
Zitat: „Damit die Überwachung lückenlos ist, sollten Die ARGE-Schergen auch
die Flohmärkte und Abgabestellen für Pfandflaschen überwachen. Damit
man die Hartzer besser erkennt, sollten diese deutlich sichtbar, z.B.
durch eine Armbinde, gekennzeichnet werden. Ein Hartzer, der ohne
Armbinde unterwegs ist, wird dann auf null sanktioniert.“
14. November 2013 • 15:31
Die Überwachung garantiert vor allem Zusatzausgaben.
Die Bürger freuen sich. Sie zahlen für Beratung, sie zahlen für die Überwachung, sie zahlen für die Propaganda etc. etc. etc.
ABER, warum tun sie es?
Wer hier im Forum ist noch abhängig beschäftigt?
Wer hier im Forum zahlt – wie viel – Umsatzsteuer im Monat? (Leider komm ich da auch nicht gänzlich umhin…)
Kurz, wer hier im Forum spielt noch mehr als unbedingt nötig mit in diesem Irrsinnspiel?
Ich behaupte mal ganz frech – wir sind doch alle krank inner Birne – nur man kann zumindest das Koma vermeiden – das beginnt damit, dass man als Arbeitsloser nicht traurig, sondern froh ist – froh nicht mehr im Moloch mitfunktionieren zu müssen – wer es unbedingt nötig hat, ok – der soll halt zum Amt gehen, mit etwas Gelassenheit und Kreativität sollte eine möglichst lange Vermeidung von Sanktionen möglich sein – seht es als Systemwiderstand, seht jede Maßnahme als zusätzliche Schwächung des Systems, da es den Steuerzahler noch mehr belastet, …. wartet auf den ´Tag im Jahr, da die Arge ihr Pulver verschossen hat und keine Maßnahmen mehr finanzieren kann – dann könnt ihr euch zurücklehnen – seht jede Einladung als eine Einladung zum Kabarett- a deux – seid höflich und entlarvt subtil Eure Entertainer –
nur – seid um Himmels Willen nicht traurig arbeitslos zu sein!!!!!!!!!
Niemand ist ohne Arbeit – es gibt immer was sinnvolles zu tun – organisiert euch, vernetzt euch, nicht nur bezüglich des Kampfes gegen die ARge – sondern bezüglich der Organisation eines Lebens jenseits der etablierten Idiotenprozesse!
Wie schon oft gesagt – mit 380 Euro für die Dinge jenseits warmer Bude im Monat kann man ein wirklich sorgenfreies Leben bewerkstelligen, so man keinen Leidensdruck in sich aufbaut, ob der Tatsache nicht mehr zu den etablierten Vollbezahltfunktionsidioten gehören zu dürfen!
Ich gebe gerne persönlich Tipps – selber beziehe ich kein AlG II – ich organisiere mir etwa 200 Euro im Monat, davon lebe ich nun wirklich gut – die warme Bude besteht aus einem 50 m2 Haus – mit Holzofen.
Es ist sauber bei mir – man kann vom Boden essen ;-)….
Ich dusche täglich – gerne sehr lange – warm – in der städtischen Turnhalle (der Beitrag zum Sportverein kostet mich 32 Euro im Jahr – dafür kann ich immer Abends in die Halle ohne aufzufallen – bin ja aktiv.)
Bücher gibt es in der öffentlichen Bibliothek gratis (so man die Fristen einhält).
Ich lebe auf dem Lande – sprich – mit Vernetzung ist es da schwierig – bin als Sonderling seit langem ortsbekannt – jedoch unscheinbar genug niemandem in die Quere zu geraten – sprich ich hab meine Ruhe!
Einmal im Monat fahr ich nach München – manchmal nicht nur Museum (Sonntag Eintritt frei!) sondern auch ein Theaterbesuch ist drin.
Das Bahnticket kostet mich ca. 7 Euro inklusive MVV – hier ist allerdings Gruppenbildung nötig.
Meine Hauptbeschäftigung ist das Wandern und der Gemüse- und Obstanbau – ca. 60 % meiner hochwertigen Nahrung produziere ich selber.
Daneben Bloge ich – bin die Gebetsmühle auf Freitag und im eigenen Blog –
ich predige halt – hört auf mitzuspielen – ca. dreimal täglich ;-)))))
Krankenversichert bin ich illegaler Weise nicht – nur wie schon oft gesagt – gegen Bezahlung brauch ich keinen Heiler – ich kenne allerdings viele Hausmittel, für mein Alter bin ich topfit – trotzdem ich ein Genussmensch bin!
Ich liebe die Frauen, den Wein und das Leben – das kann mir das Dasein trotz Armut alles im Überfluss geben!
Ich bin hier nicht zynisch, auch wenn es für manche von Euch so klingen mag – wie gesagt wer mir seine persönliche Situation schildern mag, dem helfe ich gerne seine vermeintlichen Zwangslagen zu beseitigen!
(Ohne Beraterhonorar – es sei den er hat Bienen – meine sind dank der hiesigen Landwirtschaft alle im Jenseits…. – Honig liebe ich – dann kostet es ein Glas – oder soviel er mir geben mag.
Nur wer selber Bienen hat, der meister sein Leben wohl ohnehin klug und frei selbst.
Beratung ist ohnehin immer in Zweifel zu ziehen – ihr werdet auch mich in Zweifel ziehen – nur – was soll ich sonst sagen?
Jedenfalls besteht für die Menschen als Art keine Hoffnung mehr – doch warum sollten wir dann schon Trübsal blasen? Lebet den Moment – nur lebt ihn frei und ohne Leidensdruck!)
Tja – wie komme ich zum Internet und ich tippe sogar auf einer Holztastatur – (selber gebastelt) – mein Rechner kommt vom Schrott – übrigens ein tolles Feld – elektronische Basteleien – und ihr werdet staunen – wie dankbar Menschen sind – denen ihr ohne Rechnung als Freundschaftsdienst Daten rettet, oder einen vollgestopften PC wieder zum laufen bringt – ihr werdet euch wundern wie wenig Ahnung die meisten von EDV haben. (Damit hol ich mir meist die nötigen 200 Euros rein – aber es gibt auch andere Möglichkeiten ….. )
Ihr müsst euch nicht das Buch kaufen – wie leb ich ohne Geld – das kostet nur unnötig Geld.
Wenn es in der Bücherei verfügbar ist – könnt ihr ja reinlesen – ich fand dort keine besonders kreativen Tips. (Nicht einmal mein Duschtip ist dort vorgekommen – ich hab es mal von einem Bekannten geliehen, der meine Lebensweise kennt….)
In diesem Sinne – versucht endlich autark zu werden – möglichst ganz ohne Arge – und wenn das nicht geht (Kinder – Familie) dann schämt euch nicht, seid nicht traurig – sondern seid Euch eurer Würde bewußt!
Die kann Euch ein schäbiger, boshafter Sachbearbeiter nicht nehmen – und wenn er euch noch so herablassend und menschenfeindlich behandelt – seid euch immer bewusst, dass in diesem Moment er seine letzte Würde verliert und nicht Ihr.
Ich wünsche Euch viele gütige und ehrliche Mitmenschen, die mit Euch gemeinsam gegen den Moloch kämpfen – jedenfalls ist es das schlimmste was Euch passieren kann, wieder in Arbeit zu kommen – es sei den, ihr goutiert die Gesellschaft in der wir leben, und ihr möchtet wieder ein „wertvoller“ Bestandteil davon werden – dann entschuldige ich mich ganz brav, und wünsche baldmöglichst einen bestmöglich bezahlten Arbeitsplatz.
Schöne Zeit – bleibt gesund – auch im Geist!
@oberham,
“ ihr werdet auch mich in Zweifel ziehen“ Nöö, ich zumindest nicht!
Schön was und wie Du es geschrieben hast!
Ja, das kann ich als Vorbildhaft bezeichnen (insbesondere, das es im Gegensatz zu einem anderen Statement von Dir, sehr positiv ist, was mich auch für Dich sehr freut!).
Wenn man jedoch in einer Großstadt wohnt, sieht die Situation jedoch noch wesentlich schwieriger aus,
denn Gemüse- und Obstanbau in einer kleinen Mietwohnung dürfte „schwierig“ sein.
Bezügl. der EDV kann ich Dir aus eigener Erfahrung recht geben, denn auch ich nutze meine Kenntnisse und Erfahrungen für andere 😉
“ jedenfalls ist es das schlimmste was Euch passieren kann, wieder in Arbeit zu kommen“
Diese „Gefahr“ ist für einen 55jährigen, der zudem „Anpassungsschwierigkeiten“ und anderen psychische Erkrankungen nachweisen kann, zum Glück extrem klein 😉
Lieber oberham, mach weiter so !
14. November 2013 • 22:28
es gab da mal so eine Reportage im TV, von jemandem, der vollkommen autark auf einer Art Bauernhof lebte. Der stellte seine eigene Kleidung her, duschte und wusch sich mit verdünnter Molke, schlachtete ab und zu ein Schaf, tanzte gerne brasilianischen Samba, hatte aber auch zwei Söhne, die aber außerhalb wohnten und ihn ab und zu besuchten, stritt sich mit dem Journalistn aus der „Zivilisation“, der ihn wohl für die Aufnahmen mehrere Tage begleitete, und den er für seine Arbeiten auch direkt einspannte, weil er, der Journalist, ihm wohl seine „Zeit“ stahl…
Vlt. kennst du diese Geschichte? War interessant, ich dachte erst, du könntest das gewesen sein. 😉
15. November 2013 • 07:40
@oberham: Die fehlenden Reaktionen/Antworten auf Deine Beiträge zeigen mir jedes Mal: so gut wie niemand möchte das System an sich weg haben oder sich von ihm befreien. Den Luxus – das Angenehme – möchte man doch schon genießen; nur die miesen Begleiterscheinungen nicht! Das ist jedoch wie bei einer Pille: ohne Nebenwirkungen geht’s nicht – oftmals sind diese sogar größer als der Nutzen.
Man könnte noch weiter gehen: wer die grundsätzliche Funktionsweise des Kapitalismus kennt, woraus auch H4 und all seine Zumutungen letztlich resultieren, aber die positiven Seiten des Konsums genießen möchte, dürfte sich hier eigentlich nicht empören. Die ganze Entwicklung ist für das System im Grunde nur logisch und folgerichtig, denn: der Kapitalist verkauft den Leuten noch den Strick, mit dem sie ihn hinterher aufhängen…
15. November 2013 • 08:45
… so ist es wohl – das gilt auch so wunderbar für andere kritische Seiten – z.B. auf den Nachdenkseiten – wo immer wunderbar das System kritisiert wird, die Autoren jedoch nicht aus dem Schema des Gewinnens und Verlierens ausbrechen – sie kämpfen einfach für ein größeres Stück vom Kuchen für Ihre Klientel – hier die Arbeiterschaft.
Der Mensch kommt nicht aus dem Wettkampfmodus heraus – hüben wie drüben, wobei die Plutokraten in der bequemen Situation sind, dass im Grunde sogar unsere Beiträge hier – nur Ihnen faktisch nutzen.
Ok – ich schreibe mir einfach meine Enttäuschung von der Seele, insofern ist dies eben immer Schreibtherapie, es wäre mir sich auch lieber, es gäbe viel mehr Menschen, die ähnlich denken und fühlen wie ich – leider ist dem nicht so –
Andererseits – wie auch schon zig-fach formuliert – es liegt nicht in meinem Sinne andere zu belehren, ich schlage nur meine Sicht der Dinge vor – versuche etwas ausführlicher Deinen Schlusssatz zu beschreiben (… sie suchen sich den Metzger der sie schlachtet nicht einmal aus, die betteln darum, dass sie einer in seine Schlachterei führt und dort ihre Leben aussaugt – die wenigsten erleiden einen ad hoc Tod – wobei – es sterben global sogar mehr Menschen an den unmittelbaren Auswirkungen der Arbeit die sie dankbar – manchmal im absoluten Elend – verrichten, als an Hunger.
Nur – wenn die Menschen sogar in einer so fruchtbaren, begnadeten Gegend wie wir sie hier vorfinden, in Demut und Unterwürfigkeit, in blinder Gier und Dummheit ihre Lebensgrundlagen vernichten – ohne jede Not, ohne jeden Druck ansonsten nicht überleben zu können – wie sollten dann erst jene etwas verändern, die wirklich der Zynik des Marktes völlig ausgeliefert sind – entweder zu verhungern oder aber nach 10 Jahren Arbeitslager an Krankheit und Auszehrung zu verrecken?)
Doch der arbeitslose Deutsche kriecht großteils in jedes Loch, nur um ja wieder zum Heer der Arbeitsidioten gehören zu dürfen.
Dabei gilt desto wertloser und schädlicher einer wirkt, desto höher ist seine Belohnung.
Nun, ich schneide heute Bäume zu – ich halte das so vier – fünf Stunden aus – danach tut mir der Rücken weh und die Schulter beginnt zu schmerzen, sprich an diesem Punkt stelle ich die Arbeit ein – danach putze ich meine Hütte, zünde den Ofen an und bereite mir ein gutes Essen zu.
Um die Mittagszeit werde ich jedoch ca. zwei bis drei Stunden durch den Wald streifen – etwas Anzündholz sammeln und trockene Gräser zu einem Bündel binden.
Es wird trotz Nebels und feuchtkalter Luft ein schöner Tag werden, am Abend bekomm ich dann Besuch und wir genießen mein Essen……………………..
Natürlich ist Arbeit von Nöten – nur – ich denke eben, solange die Masse sie völlig Irrsinnig verrichtet, nur wenige sinnvolle Arbeit leisten, ist die einzige Chance die man als Individuum hat, sich jeder erkannten – so subjektiv es auch sei – Idiotie zu verweigern!
Wer trotzdem mitmacht, der weint eben seine Krokodilstränen, der darf sich nicht wundern, so er eines Tages wie der letzte Dreck von den erfolgreichen Idioten auf den Misthaufen der Arbeitsbettler geworfen und subtil misshandelt wird – ein bösartiges System kann keine Güte hervor bringen – und unser System ist bösartig – schon seit zigtausend Jahren (oh jetzt hab ich doch glatt das Wort böse benutzt – na ja – was soll´s es doch einerlei!)
…. wünsch Dir eine schöne Zeit – nimm sie dir!
15. November 2013 • 10:35
@Oberham: …das klingt doch nach einem wohl arrangierten, selbstbestimmten Tag. Erinnert mich an die Ur-Völker im Amazonas, die meist nur so 3 Std. am Tag produktiv sind, um für Nahrung und Wärme zu sorgen, und den Rest einfach leben…
Ich bin auch meine 4 Stunden täglich in der freien Natur, wobei die Hälfte der Zeit für meine musischen Ergüsse drauf geht (spiele Gitarre und Flöte) Du solltest mal sehen, wie die meisten Leute (nicht alle) darauf reagieren, die ihre Zwangsrunden mit dem Hund machen, oder gar den Hund vor dem Jeep herjagen. Unmöglich! Dabei waren wir doch mal das Land der Dichter und Denker… Und ich spiele durchaus semi-professionell, also kein Geschrammel.
Dennoch versuche ich immer, mich in den „Normalo“ hineinzuversetzen: er wurde von kleinauf gefüttert mit anderen Werten und einem Lebensstil im Überfluß (ohne wirkliche Entbehrungen). Als Erwachsener, der schon derart lange abhängig ist von dieser „Droge“, ist es natürlich für ihn schier unvorstellbar, auf Entzug zu gehen. Es ist die pure Angst vor dem Runterkommen, dem kalten Entzug. Ich glaube, es bräuchte sowas wie einen Messias, der sie anleitet und ihnen zeigt, wie positiv sich ein alternativer Lebensstil auf Körper und Seele auswirken kann. Starken Zulauf wirst Du erst (oder spätestens) bekommen, wenn es mal keine staatlichen Sozialleistungen mehr gibt. Und ich schätze, auch wenn das hier niemand gern hören mag, dieser Tag wird kommen, wenn das jetzige System so weiterläuft. Die Richtung stimmt bereits seit langem…
Ich komme da immer wieder zu dem Schluß, das beste wäre wohl, man sucht sich ein Gehöft irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Dort gibt es in intakter Natur viele alte Häuser/Bauernhöfe zu Schnäppchenpreisen, weil so viele Menschen der Arbeit hinterher reisen. Nach dort oben zieht es ohnehin ’ne Menge alternative Leute und Künstler, es gibt sogar eine entsprechende Dorfgemeinschaft, anfangs äußerst kritisch beäugt, mittlerweile akzeptiert. Wenn sich mehrere Menschen zusammenschließen würden, wäre das locker erschwinglich. Man darf nur nicht zu heimatverbunden und -verwurzelt sein;-)
15. November 2013 • 14:31
klingt schön – ja – es gibt in der Tat schon Orte, wo man in der Gruppe ganz wunderbare Wege geht.
Selber bin ich wohl zu sehr Eremit. Vielleicht auch schon zu alt – manchmal liebäugle ich jedoch auch mit einer Art Kommune…. – es hätte sicher viele Vorteile – jene, die es für sich so hinbekommen kann man nur bewundern.
Dir noch eine schöne Zeit – vielleicht liest man sich mal wieder. 😉
15. November 2013 • 09:05
„Die fehlenden Reaktionen/Antworten auf Deine Beiträge ….“
Es sind, außer Deinem, noch zwei weitere Reaktionen auf den Beitrag von @oberham!
15. November 2013 • 10:20
@Tanguero: Ja, das stimmt. Es war aber lediglich Deine Antwort beim Schreiben meiner zu sehen 😉 Ich meinte es auch mehr allgemein im Zusammenhang mit Oberham’s Beiträgen, nicht nur jetzt bei diesen…
15. November 2013 • 11:42
schau mal, es gibt hier mittlerweile so viele beantwortungswerte Beiträge in diesem Blog. Z.B. die Geschichte von „ein Blogger“, oder auch von Tanguero mit seinem Kampf mit den Jobcentern so manches mal unbeantwortet bleibt, und die aller anderen jetzt nicht genannten. Da kann keiner eine Rangfolge vorgeben. Hauptsache ist doch, es kann und wird gelesen. Und darauf kommt es doch an. 😉
15. November 2013 • 12:37
okay, liegt sicher auch daran, dass ich seine Beiträge und seine Ansätze für sehr besonders halte. Ich geb’s zu: ich bin befangen 😉
15. November 2013 • 14:15
das gibt dann einen Verweis 😉 😉
(obwohl sehr verständlich!)
14. November 2013 • 15:46
da hat die NSA bereits gute Vorgaben geliefert und Herr Friedrich wünscht sich solche „Effizienz“ auch
gern für die BRD (der gläserne Bürger, der als Betrüger, Extremist und Terrorist ohnehin für ihn unter Generalverdacht steht).
Auch ist dies wieder ein gutes Beispiel für die „Wirtschaftlichkeit im Sinne der Bundeshaushaltsordnung“,
denn um Leistungen kürzen zu können, werden dann weitere UNSUMMEN verschwendet!
Siehe dazu auch: https://altonabloggt.wordpress.com/2013/11/10/hartz-iv-krankelt-auf-allen-seiten/#comment-10221
Anstatt die Prüfungen mal ganz konkret auf die Jobcenter zu richten, bei denen es ja schon etliche Beispiele für Unterschlagungen, Fehlinvestitionen, „Prämien“, etc. gibt, steht natürlich lieber der „Sozialschmarotzer“, der sich vielleicht 10.- – 20.- € unberechtigt „unter den Nagel reist“ unter Kontrolle.
(Warum er das manchmal sogar tun MUSS, um zu überleben, wird ebenfalls nicht hinterfragt).
14. November 2013 • 17:47
Wozu das ganze von denen?!
14. November 2013 • 17:59
@ H.-W.
die Totalüberwachung ist nicht auf H4 beschränkt, läuft schon lange ( Beispiel NSA), jetzt macht sich die Lobby keine Mühe mehr es zu verheimlichen und trichtert den Leuten dumme Argumente der Notwendigkeit ein.
Hast Du schon mitgekriegt, das Neueste, bei rot über die Straße gehen oder laut schreien, und schon bist Du ein Verdächtiger…:-))
http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-11/indect-eu-staatliche-totalueberwachung-laengst-beschlossen/
14. November 2013 • 18:26
Du (und wir alle natürlich!) sind ohnehin „verdächtig“!
Die wahren Kriminellen werden dagegen in Ruhe gelassen.
14. November 2013 • 20:32
Hartz4 ist ein bösartiges Konstrukt – in kranken Hirnen entstanden – Schröder4 & Clement4 – darum kann es nur alle krank machen, die irgendwie damit in Berührung kommen.
14. November 2013 • 22:57
tja, diese Kameras hängen tatsächlich echt überall, mittlerweile an fast jeder Ampelkreuzung, sind teilweise sogar öffentlich ins Web gestellt. Die „Niederländer“ sind da teilweise recht schmerzfrei:
http://hdtv.webcam.nl/website/page1/live_HD_webcams.html
Aber ich glaube, die immer umfassender werdende nahezu lückenlose Rasterung konkreter, und noch dazu aller in diesem Haushalt lebenden Personen im großen Stil, stellt nochmal eine ganz andere Dimension dar. Hier wird ja keine Kreuzung oder ein Platz überwacht, was schon schlimm genug ist, sondern jeweils der einzelne Bürger anhand von Namenslisten direkt. Ein Paradigmenwechsel sondergleichen.
14. November 2013 • 13:22
„Hartz IV kränkelt auf allen Seiten“,
dazu bitte auch hier schauen!
http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/Prozesse/hartz_iv_und_der_steuerzahler.htm
14. November 2013 • 10:24
Hartz IV und das STEUERZAHLER ARGUMENT:
Hier kann kommentiert / kommuniziert und seine Meinung zu den einzelnen Punkten geschrieben werden:
13. November 2013 • 15:03
Mal wieder aus der Praxis:
„Sehr geehrte Frau …,
in Bezug auf Ihren Versagungsbescheid, teile ich mit,
dass er irrelevant geworden ist, da am 31.10.2013 ein gerichtlicher Vollstreckungsbescheid
für diese Forderung (inklusive Nebenkosten) an das Jobcenter ……. gegangen ist.
Da, trotz mehrfacher Aufforderung, bis dato kein Nachweis von Ihrer Seite erbracht wurde, dass es
ein Gesetz gibt, welches die Verwendung von Vordrucken und/oder die Übermittlung von Originalbelegen
zwingend vorsieht, ist Ihre Aussage, dass ich meiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen sei,
FALSCH und verleumderisch! Ein Beleg ging mehrfach als Kopie des Fahrscheines an Ihr Haus.
Sofern ich ein Kfz für die Fahrt genutzt hätte, gäbe es zudem auch keinen Beleg.
Sollten die Geschäftsanweisungen andere Inhalte aufweisen, deutet dies auf deren Gesetzwidrigkeit,
zum Teil sogar Verfassungswidrigkeit hin, was auch die sehr hohen Erfolgsquoten von Widersprüchen und Klagen vor den Sozialgerichten eindeutig belegen.
Insofern muss ich Ihr Verhalten und das Ihrer Kolleg(inn)en als reine Willkür betrachten.
Von daher bin ich meiner Verpflichtung als Staatsbürger nachgekommen und habe sowohl den
Bundesrechnungshof, als auch dem Bundestag von diesem Vorfall informiert, da er ein klares Beispiel
dafür liefert, dass Sie (bzw. Ihr Haus) der Verpflichtung wirtschaftlich im Sinne der Bundeshaushaltsordnung zu handeln nicht im Geringsten nachkommen und somit erhebliche Steuergelder sinnlos verschwendet wurden.
(Es ging um 5,80 € Fahrgelderstattung, die zwischenzeitlich sicherlich mehrere hundert Euro an (vermeidbaren) Kosten produziert hat! Auch stellt sich damit die Frage der Verhältnismäßigkeit)
Dies erklärt auch die desolate finanzielle Situation des Jobcenter team.arbeit.hamburg!
Ich gehe davon aus, dass Sie und Ihre Kolleg(inn)en im Rahmen der Prüfung hoffentlich auch dafür
zur Verantwortung gezogen und persönlich haftbar gemacht werden.
Auch Leistungsempfänger, wie ich, sind Menschen, deren Würde unantastbar ist!
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.(also auch von Ihrer Seite)
Daher empfehle ich Ihnen dringend, sich ausführlich mit dem Grundgesetz und Ihrem Amtseid
zu beschäftigen!“
13. November 2013 • 16:03
Der Bundesrechnungshof ist bereits von mir darüber in Kenntnis gesetzt worden.
14. November 2013 • 00:16
Wow ,einfach klasse. Kann ich das auch machen ,weil der Jobcenter mein WBA nur für einen Monat bewilligt hat ?Und mir droht die Leistungen ab feb nächstes Jahr nicht mehr zu bewilligen ,wenn ich die Schweigepflicht meiner behandelten Ärzte nicht angebe ? Widerspruch schon eingereicht .Ob ,das stattgeben wird ,keine Ahnung ? Wie kann ich mich dagegen außer SG ,Widerspruch ,Datenschutz sofern die sich darum kümmern ? Eingabe vielleicht noch ?Aber da habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht .
Hast du eine Privatmail wo mann dich diesbezüglich mal anschreiben kann ?
14. November 2013 • 15:28
na das ist ja krass.
Ein Weiterbewilligungsantrag gilt für 6 Monate. Auch eine Schweigepflichtsentbindung
kann nur auf FREIWILLIGER Basis erteilt werden und darf NIE unter Zwang erfolgen.
Das der neue Antrag dem Datenschutz widerspricht wurde bereits von gegen-hartz bemängelt:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/datenschutzversto-beim-weiterbewilligungsantrag-90015846.php
Hier würde ich mich an den zuständigen Datenschutzbeauftragten wenden.
Bei Eingaben kommt es auch auf das Bundesland an und wie sie formuliert ist (Hier in Hamburg werden Eingaben zu Jobcentern NICHT mehr bearbeitet und an den Bundestag geleitet). Deswegen habe ich die letzte Eingabe bereits parallel als Petition an den Bundestag gesandt.
Natürlich ist mir bewusst, dass obiges Schreiben an die SB KEINE konkrete Wirkung haben dürfte,
außer, dass sie vielleicht zumindest „Muffensausen“ bekommt.
Auch beim Bundesrechnungshof bleibt natürlich offen, ob sie dem Nachgehen, obwohl in diesem konkreten Fall gute Aussichten bestehen:
http://www.bundesrechnungshof.de/de/presse-service/buergerservice
Siehe hier. „Was geschieht mit meinen Hinweisen?“
14. November 2013 • 23:36
Danke Tangeruero ,für den Hinweiss mit den Link von gegen Hartz 4 .Kannte ich bereits .Wie Inge ja selber schon geschreiben hatte ,das Eingaben direkt nach Berlin weitergeleitet werden und nicht mehr hier in Hamburg bearbeitet werden ,bräuchte ich Hilfe beim der Formulierung er Eingabe wenn es direkt parallel als Petition an den Bundestag weitergeleitet werden soll ?
Leider hatte ich vor 2 Jahren die Erfahrung gemacht ,das alles bei mir abgewimmelt wurde . Anscheint muß ich auf bestimmte Formulierungen achten ?
Ich bin aber Laie und kein Jurist der speziell sich damit auskennt .
Wer kann mir da helfen ? Das komische ist ich habe vor 2 Tagen an den Datenschutz BFDi per Email geschrieben ,und noch keine Antwort erhalten . Aber sie die Email erhalten haben u.womöglich auch erhalten haben? Sendebestätigung erhalten .
Mitterweile verliere ich abld das Vertrauen in den Rechtsstaat ,wenn man das alles so liest und seine Erfahrungen macht .
14. November 2013 • 23:48
@ Tanguero ,habe vergessen zu erwähnen ,das ich das Widerspruchsrecht bei der Petition in berlin 2 mal genutzt habe .Erfolglos ,jedemals habe ich Briefe erhalten ,das die Petition keine Aussicht auf Erfolg hätte .
Ein Anwalt hatte mir auch erzählt ,das dies nur eine Alibi Funktion für uns Bürger wäre (Also wirklich keinen Sinn machen würde).
Außerdem habe ich bei eine Eingabe ,wo die Krankenkasse an mein Konto gegangen ist ,und das Geld für die Chroniker Befreiung einzogen hatte ,obwohl die Zuzahlung bereits über ein anders Konto eingezahlt wurde. Ich hatte keine schriftliche Zusdage gegeben ,das man sich an mein Konto bedienen dürfe.
Das geld hatte ich zwar in 3 Tagen wieder ,aber die Eingabe läuft angeblich noch und muß geprüft werden .
Über ein Jahr ?
Ich glaube es hackt .Diese Unfähigen Verwaltungsfachangestellen sollte man alle samt entlassen .
Wie eine Freundin schon sagte es werden dort Leute hingesetzt die von nichts Ahnung haben ,damit die Bürger schön für blöd verkauft werden .
So wird das System stück für stück kaputt gemacht .Irgend wann liegt es im Trümmer ?
15. November 2013 • 11:27
also Jurist bin ich auch nicht!
Und auch meine erste Petition (siehe: https://altonabloggt.wordpress.com/2013/11/10/hartz-iv-krankelt-auf-allen-seiten/#comment-10282) wurde erst einmal als erfolglos eingestuft.
Deswegen gebe ich aber nicht auf.
Ob Du Hilfe bei der Eingabe brauchst kann ich nicht beurteilen, ich habe es einfach gemacht.
Auch das der BFDi nach zwei Tagen noch nicht geantwortet hat, dürfte normal sein, da er sicherlich viele
Nachfragen hat, ebenso wie die, wegen Deiner Krankenkasse.
Zumindest hast Du schon einmal Dein Geld zurück!
Ja, man muss heute schon sehr hartnäckig sein um seine Rechte durchzusetzen und braucht leider auch viel Geduld.
Diese Erfahrung musste ich auch bei Vattenfall machen, denn obwohl ich Ende letzten Jahres der Strompreiserhöhung (Nachtstrom) widersprochen und mich deswegen auch an die Schlichtungsstelle Energie gewandt habe, kamen jetzt Mahnungen, denen ich widersprochen habe. Nun erst erfolgte eine
Reaktion von denen bei der Schlichtungsstelle. Auch in dieser Sache geht es also weiter.
Wenn Du möchtest, kannst Du ja Inge bitten, mir Deine E-Mail-Adresse zu übermitteln.
Ich würde Dir dann Tipps geben, obwohl auch ich kein Fachmann bin.
15. November 2013 • 06:36
Wetten, dass alle in den vergangenen Wochen von verschiedenen Stellen vorgeschlagenen „Verschlimmbesserungen“ genau so umgesetzt werden? Die Große Koalition macht´s möglich! Und falls was nicht so ganz verfassungsgemäß sein sollte…ja und? Hat man sich politischerseits bislang ja auch mit dem Allerwertesten drauf gesetzt. Zur Not lässt sich mit einer 80%-Mehrheit in der Großen Koalition dann schon der eine oder andere GG-Artikel entsprechend „modernisieren“. Oder glaubt etwa jemand ernsthaft, die SPD würde sich in einer GroKo einer „Verschärfung der Verfolgungsbetreuung“ im Bereich „Hartz IV“ verschließen?
15. November 2013 • 11:34
@Hartzpeter,
da noch die Mitgliederentscheidung bzgl. der Koalition bei der SPD ansteht und jetzt, wo die eigentlichen „Knackpunkte“ verhandelt werden, auch die Unterschiede deutlicher werden, könnte noch so einiges passieren.
Aber auch von etlichen anderen Seiten gibt es hinsichtlich der geplanten Verschärfungen schon erheblichen Widerstand.
Dennoch, sollte die GroKo tatsächlich zustande kommen, muss leider mit Allem gerechnet werden,
was die Neoliberalen Verschlimmbesserungen anbetrifft.
15. November 2013 • 11:37
Große Koalition des Widerstandes: http://mindenertageblatt.de/blog_pfitzner/blog/2013/11/14/grose-koalition-des-widerstands/
Wider die grosse Koalition: http://www.wider-die-grosse-koalition.de
15. November 2013 • 11:58
15. November 2013 • 12:28
der Mitgliederentscheid ist m.E. nur eine Art Feigenblatt, sprich eine reine Schauveranstaltung. Außerdem wird er ja von manchen SPD-Granden gern auch etwas „kleiner“ als „Mitgliederbefragung“ bezeichnet. Diese „Befragung“ ist zudem lediglich für den Koalitionsvertrag vorgesehen und nicht für die Frage „GroKO – ja oder nein?“. Selbst wenn die Basis mehrheitlich gegen den Koalitionsvertrag votieren würde, allein die Parteispitze entscheidet am Ende, ob GroKo oder nicht. Und die GroKo ist für das SPD- Personal „ganz oben“ sowieso schon längst in trockenen Tüchern.
15. November 2013 • 12:30
Am Rande bemerkt: Nicht „Hartzpeter“, sondern Harz! Dieser „Harz“ bezieht sich nämlich auf die Region, in der ich lebe und nicht auf den Namensgeber der gleichnamigen Gesetze.
15. November 2013 • 14:17
@harzpeter,
sorry, habe nicht aufgepasst (schöne Gegend!)
Hinsichtlich der Koalition wäre ich mir da nicht so sicher, aber wir werden es ohnehin gewahr!
13. November 2013 • 10:28
Das ist hier alles gut und richtig.Aber man sollte den Rest der Bevölkerung mal klarmachen, das alles was gegen ALG II gemacht wird auch im Sinne von der „Arbeitende Bevölkerung“ gemacht wird.Denn diese kann auch in den Bezug von ALG II kommen und haben dann vieleicht andere Vorraussetzungen als die jetzigen.Man muß versuchen alle mit in einen Boot zu holen.
Man könnnte ja mal eine Gedenkminute vor dem jobcenter machen, um auf die Aufmerksam zu machen, die Suizid wegen ALG 2 gemacht haben.
Und übrigens:Ich bin auch Steuerzahler und auch von mir wird das System bezahlt,aber es ist nicht für mich hinnehmbar, das in meinen Namen( wie immer gesagt:die Steuerzahler) die Sanktionen ausgeführt werden.
13. November 2013 • 18:27
…für jeden Suizid einen Tag vor dem JC verweilen…und zwar mit vielen Menschen..für jeden Suizid 100 Leute…an gleichen Tagen, in verschieden Städten..auf wieviel hunderte Tage würde man da schon kommen? Auf wieviele Menschen, die vorm JC campieren?…
14. November 2013 • 11:37
Und gerade bei dem „Rest der Bevölkerung“ liegt das größte Problem. Man schaue sich nur in den Leserkommentarbereichen der diversen online-Medien um, wenn es um das Thema Alg II geht. Was unsere sich selbst gern als solche bezeichnenden „hart und fleißig arbeitenden, ehrlichen, anständigen und aufrechten Steuerzahler“ dort an Hetztiraden und Hassparolen gegenüber den Leistungsberechtigten absondern lässt einem das kalte Grausen über den Rücken laufen. Denen ist der Umgang mit den „Kunden“ in den Jobcentern nämlich immer noch viel zu lasch, die MitarbeiterInnen dort sind viel zu weich, die Sanktionen sind noch viel zu harmlos, usw.
„Sammelunterkünfte/Arbeitslager einrichten“, „alle Arbeitslosen morgens um 7 bis abends 18 Uhr ausschließlich gegen Verpflegung zum arbeiten antreten lassen und mit dem Knüppel antreiben“, und was sich unsere ach so „anständigen“ Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht noch alles an „Sonderbehandlungen“ für uns wünschen. Und die übelsten Hassprediger mit den menschenverachtensten Kommentaren erhalten natürlich die mit Abstand meisten Hochdaumen.
Neenee, mit der Solidarisierung der Masse unserer „Restbevölkerung“ wird das wohl leider nichts werden…
13. November 2013 • 00:45
Ein sozialer Arbeitsmarkt als neuer Sektor für Lohndumping?
Zur Zeit wird wieder verstärkt über einen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose diskutiert. Der Hochschullehrer Stefan Sell hat in diesem Zusammenhang ein Konzept vorgelegt, das auf große Resonanz beim Paritätischen Wohlfahrtsverband, aber auch Teilen von SPD und Grünen stößt. Doch dieses Modell ist aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive äußerst kritisch zu sehen.
http://www.annotazioni.de/post/1261
13. November 2013 • 14:06
osi: es gibt fast eine halbe millionen arbeitslose ohne chance am arbeitsmarkt. da ist echt mal eine neue strategie gefragt! ja, ich bin für so einen sozialen arbeitsmarkt,d er auch in der sozialwissenschaftlichen debatte gut ankommt! es müssen natürlich mindestlöhne gezahlt werden! zuerst wäre sicher soche entgeldvarianten am besten! danach sicher auch der einsatz in der wirtschaft!hoffe, die neue regierung tut da was, aber die doppelte staatsbürgerschaft für nicht eu-ausländer ist scheinbar wichtiger!
13. November 2013 • 17:33
wie im Beitrag erwähnt, ist Vorsicht geboten, sonst geht der Schuss nach hinten los.
Im Wirtschaftssektor erzeugt das weiteres Lohndumping und Subventionierung der Löhne/Gehälter, was aber endlich zu unterbinden ist, weil es ausgenutzt wird.
Im sozialen Sektor wäre es für die Gesellschaft von Vorteil, weil die genannten Bereiche dringend personelle Aufstockung benötigen. Nur sollte es auch zum Erwerbslosen passen, ohne Zwang und das Gehalt auf deutlich höherem Niveau als Hartz 4.
Ich sag Dir, ich bin nicht Konsumbesessen, aber wenn Du eines Tages eine Verrückte siehst, die schwerbepackt durch die Einkaufsstraße rennt, dann bin ich das, wenn ich mal wieder ordentlich zu Geld komme (arbeiten darf). (*_*)
14. November 2013 • 07:29
zu Deinen Wünschen passt sehr gut dieses Video:
14. November 2013 • 18:03
Leselotte, das BGE wünsche ich allen!
14. November 2013 • 14:01
so habe ich es verstanden, es sollte eine verbesserung geben! helga spindler kritisiert es, mein lieblingsarbeitsmarktforscher sell ist sehr dafür!ich bin übrigens nur dafür, wenn es sich auf mehrere tausend personen beschränkt, als einfürhung jedenfalls, nicht der jugendlich soll es bekommen, sondern der erwachsene mit mehreren multiplen vermittlungshemmnissen!!
mit dir kann man frei und offen diskutieren, respekt dafür!!
Danke für die Blumen ribi, ich werde ja ganz rot hinter den Ohren!
14. November 2013 • 11:20
Was diese Welt braucht, ist eine ganz andere Sichtweise auf „Arbeit“. Die Welt sieht Arbeit zunächst einmal als „Existenzsicherung“.
Dies ist DER Grundfehler, welcher zu all den Problemen dieser Zeit führt. Irgendwelche neuen Beschäftigungsmaßnahmen, Umstrukturieren oder „Sozialisierungen“ von Arbeitsmärkten sind wieder nur Symptombehandlungen, die an der Krankhkeit „Arbeit = Existenz“ festhalten.
Wir haben doch schon längst eine Technologie, die unser Leben vereinfacht und noch mehr vereinfachen könnte, sie ist kein Feind der Arbeitsplätze, sondern eine Hilfe für uns Menschen, wenn sie denn richtig genutzt wird und wenn Erfindungen mehr Anerkennung und Förderung finden.
Wir brauchen doch gar nicht mehr soviel arbeiten, es gibt weder ein Mangel an Geld noch an Nahrung noch an Produktionen von Alltagsgegenständen (dank der Hochtechnologie), im Gegenteil: wir haben mehr als wir benötigen.
Also wozu all die ganze Arbeit? Wenn ich einen Sinn in der Arbeit suche, dann ist diese doch nicht in der „Existenzsicherung“ zu suchen, sondern in der Erfüllung von Körper und Geist, von Spass und Mitmenschlichkeit.
Wir müssen ganz anders über „Arbeit“ nachdenken, anders als bisher gewohnt. Natürlich will das herrschende System nicht, dass wir anders darüber nachdenken, darum versucht es, sowohl jeden Arbeitenden wie auch jeden Arbeitslosen ständig in dem Hamsterrad rund um die „Existenzsicherung“ gefangen zu halten, einfach, indem es ANGST verbreitet, Angst, seine Existenz zu verlieren, sprich: zu sterben oder zumindest, ausgegrenzt zu sein.
Darum ist es so wichtig aufzuwachen, mutig zu sein, ANDERS zu denken als gewohnt. Es muss dabei auch verstanden werden, dass wir mit unserer Gedankenkraft mehr bewirken können als wohl die meisten glauben. Gedanken eines einzelnen mögen vielleicht noch nicht viel bewirken, aber die Gedanken eines Kollektivs, in welches JEDER einzelne Gedanke hineinfließt, verändern ALLES.
14. November 2013 • 16:00
mal wieder vollkommen richtig erfasst und dargestellt!
Ja, die ANGST ist der einzige Verbündete der Politiker, die sie auch sehr gern nützen und in allen Bereichen schüren!
Denn Freiheit, Selbstbestimmung, echte Demokratie, Moral und Ethik sind halt Begriffe, die vielen von ihnen Angst machen, weshalb sie auch so sehr bekämpft werden!
Deshalb dürfen solche Fragen, wie z.B. „Wie viele Menschen sind in der westlichen Welt durch Terroranschläge ums Leben gekommen und in welcher Relation stehen die staatlichen Ausgaben zur Terrorbekämpfung dazu?“, auch nicht gestellt werden.
Das hier Menschen hungern, leiden und krank werden, weil ihnen viel zu wenig zur Verfügung steht,
bzw. um die „Staatsausgaben zu reduzieren“, zeigt den wahren Hohn!
12. November 2013 • 15:19
ich meine, dass der Titel „Harz IV kränkelt auf allen Seiten“ für einen Teilbereich (eben Harz IV) unseres gesamten Arbeitssystems stimmt. Meines Erachtens nach kann man den Titel auch auf „Unser Arbeitssystem kränkelt auf allen Seiten“ genauso anwenden.
Ich wurde zum 01.10.2013 durch viele Beteiligte mit 44 Jahren in die Arbeitslosigkeit gezwungen. Im Juli 2013 hatte ich einen Gesprächstermin beim Jobcenter. Ich war sehr schockiert, als mir die Sachbearbeiterin mitteilte, dass sie für mich u. a. Arbeitsstellen bei Zeitarbeitsfirmen hätte, oder aber Arbeitsstellen, bei denen Teile meines Gehaltes dann aus Töpfen der Rentenversicherung bezuschusst würden. Kann das sein, dass man eine Arbeitsstelle vermittelt bekommt, bei denen die Arbeitgeber aus Töpfen, die ja von den Arbeitnehmern für die Rente gefüllt werden, bezuschusst werden? Wie sollen da eigentlich dann die Renten der Zukunft bezahlt werden können. Kein Wunder, dass das Renteneintrittsalter immer wieder nach oben angeglichen werden muss, wenn die Mittel für Erwerbstätige verwendet werden.
Toll, solche Konstellationen. Da wird man gemobbt und aus einem geschätzten Arbeitsplatz vertrieben und hat außer Notlösungen bei der Vermittlung eines Anschlussarbeitsplatzes keine adäquaten Alternativen für die Betroffenen. Mir erscheint es so, dass somit nicht nur HarzIV-Empfänger, sondern auch aktiv Erwerbstätige leider auf eine menschenunwürdige Art und Weise schikaniert werden. Wie lange kann das noch gut gehen?
Hoffentlich wird es bald wieder eine menschliche, respektvolle Behandlung von Betroffenen wieder geben.
15. November 2013 • 00:32
@ein Blogger
ich hab mir deine Geschichte komplett durchgelesen. Und sie kam mir bekannt vor.
Ich habe die Zeit der Kohl-Wende an einem großen deutschen Flughafen mitgemacht. Damals wurden ohne Vorwarnung plötzlich alle Werkstätten im teilöffentlichen Dienst „outgesourced“. Die Mitarbeiter wurden nach und nach regelrecht rausgeekelt und man ersetzte sie durch Leiharbeiter. Man ließ sie „silberne Löffel“ klauen. Das Wort „Mobbing“ war damals noch nicht definiert. Es gab Suizide.
An diesem Punkt ist mir klar geworden, dass man sich vom ehemaligen Sinn „Arbeitsplatz“ als soziale Absicherung von Familie, Haus und Hof verabschieden muss. Das, was die Menschen der Nachkriegszeit bis in die spätachtziger Jahre als sozial absichernden Arbeitsmarkt kannten, gibt es so nicht mehr.
Was das für jeden einzelnen bedeutet, und was es mit ihm macht, ist katastrophal. Das haben viele Bürger mit ihrem Verständnis aus dieser Zeit, aber auch viele der Gewerkschafter mit ihrer „exklusiven Solidarität“ scheinbar überhaupt noch nicht verstanden.
Die ganz besondere Katastrophe eines einzelnen Arbeitnehmers besteht darin, dass er sich vorwiegend tatsächlich selbst über seine Lohnarbeit definiert. Was bleibt ihm auch anderes übrig, wenn fast das gesamte soziale Umfeld von diesem Arbeitsplatz abhängt, incl. aller Sozialumlageabgaben, incl. des eigenen Stolzes, es „zu etwas bringen zu wollen“, und sich im Umfeld derart zu vergleichen.
Aber jetzt werden auf Grund „äußerer Umstände“ diese Arbeitsplätze abgebaut, auf Grund immer höherer Produktivität und Organisation diese Arbeitnehmer nicht mehr gebraucht. Dem Einzelnen sagt man natürlich er wäre selbst Schuld. Dazu hat der Betrieb die Macht. Das ist für diesen sehr oft die einfachere Möglichkeit ohne selbst in Erklärungsnot zu geraten.
Der einzelne Arbeitnehmer sucht die Schuld dann fast immer bei sich selbst. Das arbeitend Umfeld scheint ja noch zu funktionieren, nur er selbst scheinbar nicht mehr.
Was passiert also mit diesem Menschen, der sich selbst fast ausschließlich über Erfolg und Misserfolg seines Arbeitslebens, nicht zuletzt auch pekuniär in seiner konsumgesteuerten Abhängigkeit und Freizeit definiert?
Er wird nicht nur äußerlich ruiniert, sondern verliert vor allem auch seine Achtung in seinem angestammten sozialen Umfeld, und letztlich auch vor sich selbst. Und das passiert _bevor_ er dann die letzendlich menschenverachtende Maschinerie des SGB kennenlernt.
man sollte sich also vom subjektiven Weltbild freimachen, dass allein „Arbeit“, in Anführungszeichen, weil damit Lohnarbeit gemeint ist, und wie sie uns letzlich fremdbestimmt aufgenötigt wird, „glücklich“ macht. Wir leben in einer kapitalistischen Ordnung, in der die Produktionsmittel privateigentum sind, und der Bürger zum dazu notwendigen Konsumenten degradiert wird. Solange dieser „Lohn“, und nur darum geht es ja, denn die reine unabhängige Arbeit im täglichen unabdingbaren Klein-Klein unserer sozialen Solidargemeinschaft altruistischer Prägung ist ja was anderes als abhängige „Lohn“-Arbeit, gerecht verteilt würde, „könnte“ das ja funktionieren. Tut es aber nicht, denn:
„die Ökonomie des reinen Kapitalismus hat keinerlei sozialen Auftrag“,
seine Prämisse ist einzig und allein: PROFITMAXIMIERUNG.
Solange der Bürger auch noch staatlich dazu in diese Art Lohnarbeit geknechtet wird, stellt sich damit natürlich auch der gesamtheitliche Sinn unseres momentanen Gesellschaftsmodells in Frage.
12. November 2013 • 14:47
Volker Pispers – wie immer humorisch mit scharfer Logik
12. November 2013 • 13:16
Das wusste ich noch gar nicht, Perversion ohne kein Ende:
„Aber das ist immer noch nicht das schlimmste. Jemand der in Vollzeit zu normalen oder sogar gutem Stundenlohn in einem festen Arbeitsverhältnis ist, aber das Pech hat einer Bedarfsgemeinschaft zugeordnet worden zu sein, ist auch noch völlig rechtlos. Auch solche Personen müssen Eingliederungsvereinbarungen unterschreiben oder es gibt kein Geld für die Bedarfsgemeinschaft.“
Die Forderung nach der Todesstrafe teile ich nicht, ansonsten guter Aufsatz:
http://duckhome.de/tb/archives/11400-Bedarfsgemeinschaft-das-Hartz-IV-Gefaengnis-mit-Sippenhaft.html
13. November 2013 • 16:05
Richtig, Sippenhaft ist pervers.
Im duckhome-Artikel ist nicht erwähnt, dass ein MItglied einer Bedarfsgemeinschaft, welches einer sozialabgabepflichtigen Tätigkeit nachgeht, bei seinem ihm zugteilten Sachbearbeiter nicht um die Erlaubnis nach dem Verlassen des Ortes fragen muss. Es genügt, wenn der Urlaub angezeigt wird.
Das Nichtunterschreiben von Eingliederungsvereinbarungen wird nicht mehr mit Transfairgeldkürzungen geahndet, dafür gibt´s dann den Verwaltungakt.
(Damit keine Missverständnisse aufkommen:
Für mich gehört die Unterdrückungsmaschine JobCenter mit allem Drum & Dran entsorgt.)
Leider finde ich nicht den YoutubeSchnipsel, in dem eine Frau der Expertenkommission, die an der Neugestaltung des damals zukünftigen Sozialsystem mitarbeitete, sich von der skandalösen Umsetzung der mal „gut gemeinten“ Ideen heftig distanzierte.
Vielleicht weiß jemand, der hier Mitlesenden, wen ich meine und in welcher Sendung sie zu Wort kam.
13. November 2013 • 17:11
Liebe Leselotte,
Meinst Du dieses Video? Das hatten wir im vorherigen Artikel bereits eingestellt, dann nochmal :
13. November 2013 • 22:27
12. November 2013 • 11:53
– Lass es uns beenden, die Scheindemokratie:
12. November 2013 • 09:26
Als KRANK zu bezeichnen ist auch die Forderung des Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt!
„Freibetrag für Hartz IV- Aufstocker soll entfallen“:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/freibetrag-fuer-hartz-iv–aufstocker-soll-entfallen-90015882.php
12. November 2013 • 14:52
Krank scheint das nur aus Sicht der Betroffenen. Mit krank aber hat das vordergründig nichts zu tun.
Das ist die reine Logik der stätigen, schleichenden, verdeckten Vernichtung.
12. November 2013 • 14:54
stetigen – meine ich natürlich. Bitte berichtigen wenn möglich
12. November 2013 • 07:17
habt ihr schon gehört? Die planen das es Strom nur noch per Prepaidkarte gibt! Mal wieder so nett gelogene gründe, um die Armen zu schützen!!!!! So muss das JC nicht mehr für Stromschulden etc. geradestehen. Einsparung. Wie soll das mit dem Regelsatz gehen?
ErhebtEurenHintern
12. November 2013 • 13:11
Ohne Saufen, Rauchen, Kiffen vermutlich.
M:H.
12. November 2013 • 13:49
@mama: So könnte es leider im Endeffekt auch kommen. Aber: Habe TV-Meldung „aufgeschnapt“. So wie ich es verstand, soll es erst mal so gedacht sein: Stromkunden, die ihre Rechnung nicht mehr bezahlen können, soll durch die Prepaidkarte gerade nicht mehr der Strom völlig abgestellt werden. Ersten soll eine minimale Dauerversorgungung sichergestellt bleiben. Zweitens soll der verschuldete Kunde mit der Prepaidkarte je nach noch vorhandenen finanziellen Mittel in begrenzter Zeit in begrenten Umfang Strom zu kaufen, um weigsten das Nötigste zu haben. Dadurch soll er noch Geld frei machen können, um die Schulden abzustottern. Ob das jetzt so supersozial ist sei dahingestellt. So ganz an der Wurzel pakt diese Lösung das Problem wohl nicht. Und wie gesagt, vielleicht ist das auch der Auftakt zum von Dir genannten Endergebnis.
11. November 2013 • 22:07
Neues Statement von Norbert Wiersbin mit einer Protestnote von Burkhard Tomm-Bub
Agenda 2020 rast auf Erwerbslose zu – In den sozialen Netzwerken formiert sich der Widerstand
http://norbertwiersbin.de/agenda-2020-rast-auf-erwerbslose-zu-in-den-sozialen-netzwerken-formiert-sich-der-widerstand/
12. November 2013 • 09:54
„Ich fordere Sie im Namen der Menschen und der Humanität dringend auf, dies zu unterlassen! Statt dessen beenden Sie unbedingt baldmöglichst die Sanktionierungen, insbesondere die um 60% und um 100%. Diese sind unwürdig, inhuman und verfassungswidrig, wie Sie sehr wohl wissen.“
Es gibt mittlerweile nichts was mir mehr auf den ………… geht als dieses jämmerliche, erbärmliche Geheule, bitteln und betteln um ein bißchen Menschlichkeit. Gott geht mir das auf den Senkel.
Das Schlimmste daran; damit hat die Politik und die Lügenagentur euch genau da wo sie euch hin haben wollen, wo sie vehement dran arbeiten. Verkommen zu einem jämmerlichen Haufen Elend auf den man mühelos eintreten kann, ohne Gefahr auch nur schwacher Gegenwehr zu laufen.
Nutzt die Kraft mit der die feigen Verbrecher auf euch eintreten wollen gegen sie. Packt den springerbestiefelten Fuß fest mit beiden Händen und dreht euch dabei um eure Achse – wie das Krokodil seinem Opfer ein riesieges stück Fleisch aus dem Leib reißt – und reißt ihm dabei das Bein aus. SO geht man ERFOLGREICH gegen seine Feinde und Peiniger vor.
12. November 2013 • 11:43
„Das Schlimmste daran; damit hat die Politik und die Lügenagentur euch genau da wo sie euch hin haben wollen, wo sie vehement dran arbeiten. Verkommen zu einem jämmerlichen Haufen Elend auf den man mühelos eintreten kann, ohne Gefahr auch nur schwacher Gegenwehr zu laufen.“
Nein, die Klageflut spricht nachweislich eine andere Sprache!
Gewalt erschafft Druck und Druck erzeugt Gegendruck.
Ausdauer und Beharrlichkeit, jeder Lügen offen die Wahrheit entgegenschleudern und friedliche Gegenwehr (auch Demos) führen zum Ziel.
Die BA und ihre menschenverachtende Praxis wird in ihrem eigenen Sumpf untergehen, die Energie die man aussendet kommt zurück, wenn sie vom Empfänger nicht absorbiert wird.
12. November 2013 • 17:53
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das der Deutschen. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ (Napoleon)
So lange wir uns diesen Tatsachen stellen, bleibt ja noch das Bittstellertum!
12. November 2013 • 17:54
„nicht stellen“
12. November 2013 • 20:54
Napoleon der kann mich mal, man muss nicht alles glauben, richtig und erst Recht nicht Nepoleon und seinem Geschwätz.
“ So lange wir uns diesen Tatsachen nicht stellen, bleibt ja noch das Bittstellertum!“
Wie ich bereits sagte, die Klageflut spricht eine andere Sprache! Diese Menschen, auch Deutsche, fordern ihre Rechte ein. Sie betteln nicht!
Mark Twain mag ich, und ja, oft dauert es bis eine Lüge erkannt wird, aber besser spät als nie.
12. November 2013 • 19:49
bitte nicht immer von Dir auf andere schließen!
12. November 2013 • 20:18
Du hast noch nicht realisiert – und da bist Du alles Andere als allein – mit welcher Sorte Bestie wir es zu tun haben.
13. November 2013 • 09:56
@Souverän
Kennen wir uns? Nicht dass ich wüsste!
Meine umfassende Lebensauffassung habe ich in diesem Forum nicht präsentiert, muss ich auch nicht!
Die Anmaßung, welche Dinge ich angeblich realisiere oder auch nicht, bitte ich zu unterlassen, es steht Dir nicht zu!
13. November 2013 • 17:23
Natürlich kennen wir uns. Ich lese doch deine Beiträge und antworte teils darauf, wie umgekehrt auch.
Das was Du hier schreibst, zeigt eben das Du noch nicht realisiert hast mit welcher Sorte Bestie wir es zu tun haben. Was ich schreibe mußt Du schon allein mir überlassen, da Du – Gott sei dank – nicht die Macht hast mich zu sanktionieren. Keiner zwingt dich es zu lesen oder kommentieren. Wenn Du dich beleidigt fühlst, steht dir der Rechtsweg offen. Ansonsten schreibe ich genau das was ich schreiben will und niemand bestimmt was mir zusteht.
13. November 2013 • 17:45
Mal wieder ein ALLWISSENDER!!!!
Wie ich schon unten an Dich schrieb:
Das hat mit „souverän“ NICHTS mehr zu tun und zeigt eine Überheblichkeit,
die NIEMANDEN zusteht und Dein UNVERMÖGEN sehr deutlich macht!
Von daher unterscheidest Du Dich nicht mehr von den „Bestien“ und machst Dich damit selbst
zum größten ELEND!
13. November 2013 • 17:56
Ich kenne doch niemanden, nur weil ich seine Beiträge hier lese. Man macht sich ein Bild, aber zum Kennen gehört doch mehr dazu. Du bist das beste Beispiel.
Eine Reihe guter Ansätze und dann auf einmal ein primitiver Aufruf zu Gewalt und Besserwissertum. Das zeigt doch klar und deutlich, wie sehr man sich täuschen kann und dass man jemanden eben nicht kennt nach ein paar Kommentaren und Geschreibsel!
Im Übrigen schreibe ich in diesem Blogg nur zu einem Thema und nur, was die Blogleitung zu lässt.
Mein Leben besteht nicht nur aus H4, also erzähl mir nicht, dass Du mich kennst.
13. November 2013 • 18:42
„Das zeigt doch klar und deutlich, wie sehr man sich täuschen kann und dass man jemanden eben nicht kennt nach ein paar Kommentaren und Geschreibsel!“
Damit bestätigst Du nur meine Aussage: Natürlich kennen wir uns. Ich lese doch deine Beiträge und antworte teils darauf, wie umgekehrt auch.
13. November 2013 • 20:19
blind vor Wut: „dass man jemanden eben <strong<nicht kennt nach ein paar Kommentaren und Geschreibsel!
13. November 2013 • 21:04
Kennst Du Schäuble, Müntefering, Merkel, Rösler? Ich kenne sie jedenfalls… Die Frage kann doch wohl nur lauten wie gut man jemanden kennt und nicht ob.
12. November 2013 • 20:44
13. November 2013 • 02:34
Zitat: „Gewalt erschafft Druck und Druck erzeugt Gegendruck.“
Das, was derzeit von den Jobcentern ausgeht, ist Gewalt. Psychische und physische Gewalt. Jemanden schikanieren, ihn hungern lassen, ihm die Wohnung entziehen, das ist Gewalt. Demzufolge ist das, was Souverän beschreibt, der dadurch erzeugte Gegendruck.
Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion … diese Dinge werden leider oft verwechselt. Die Opfer werden dann zu Tätern, wenn sie (in Notwehr) handeln.
„Die BA und ihre menschenverachtende Praxis wird in ihrem eigenen Sumpf untergehen …“
Bis dahin dauert es zu lange.
LG Frau B.
13. November 2013 • 10:21
Ja, leider dauert es lange und daher ist es enorm wichtig, dass der Appell „Abschaffung der Sanktionen“ mit Nachdruck unaufhörlich von den Verantwortlichen eingefordert wird.
Aus meiner Erfahrung, mit jeder Klage wird es besser und es bringt mich immer ein Stück weiter.
Ich habe auch lange gebraucht, um die vernichtende Praxis zu durchschauen und relativ spät mit den Klagen angefangen.
Den einen, für alle erfolgsversprechenden Lösungsweg gibt es derzeit nicht, weil eben immer verschiedene Persönlichkeiten, sprich FM und Erwerbslose/r aufeinandertreffen und ihren Umgang miteinander finden müssen. Da gilt es konsequent seine Selbstbestimmung einzufordern.
Mit mir ist nicht leicht Kirschen essen, das hat sich bei den SB herumgesprochen, jede neue SB ist von den Kollegen vorgewarnt und fragt gleich nach meinen Klagen.
Handgreiflichkeiten und Gewaltaufrufe lehne ich ab.
13. November 2013 • 17:30
“Die BA und ihre menschenverachtende Praxis wird in ihrem eigenen Sumpf untergehen …”
„Bis dahin dauert es zu lange.“
Meine Glaskugel sagt das die BA NICHT in ihrem eigenen Sumpf – was immer das auch sein soll – untergeht.
Viel wahrscheinlicher ist, daß die Arbeitslosen untergehen.
14. November 2013 • 11:41
Zitat: „Das, was derzeit von den Jobcentern ausgeht, ist Gewalt. Psychische und physische Gewalt. Jemanden schikanieren, ihn hungern lassen, ihm die Wohnung entziehen, das ist Gewalt. Demzufolge ist das, was Souverän beschreibt, der dadurch erzeugte Gegendruck. “
Richtig, aber einer muss anfangen, die Gewaltspirale zu durchbrechen…
13. November 2013 • 03:32
… ist ja nett, dass Sie mich zitieren, Herr „Der Souverän“. Wobei mir Ihre Wortwahl und Aufforderungen nicht eben souverän vorkommen. Im Gegenteil geht diese sehr deutlich in den strafbaren Bereich. Das ist ganz klar eine „Aufforderung zu einer Straftat“. Und zu keiner „einfachen“, vielmehr der zu einer mindestens schweren Körperverletzung (ggf. auch mit Todesfolge). Man sollte Sie anzeigen, finde ich.
Kann man natürlich nicht, da Sie (anders als zum Beispiel Frau Hannemann oder ich) anonym sind.
Es gibt nicht allzu viele Erklärungsmöglichkeiten für Ihre sadistisch – genüsslichen Aufforderungen (denn genau so kommen Ihre Forderungen bei mir an).
Entweder sind Sie ein selbst Betroffener (oder jemand mit einem selbst Betroffenen im sehr engen Umfeld), der schlecht, falsch und ungerecht behandelt wurde und dies psychisch nicht bewältigen konnte.
Dann bräuchten Sie IMHO gute, fachgerechte Hilfe. Und das meine ich so, wie ich es schreibe, also keineswegs irgendwie ironisch. Und ich würde es Ihnen dann ehrlichen Herzens wirklich wünschen.
Die andere Erklärung ist prosaischer. Sie sind ein agent provocateur, jemand der das Bild der Betroffenen in der Öffentlichkeit ruinieren soll und / oder will.
Dafür gäbe es zahlreiche Anhaltspunkte. Sie zitieren zwar den Text – behaupten aber kurz darauf, da stände etwas ganz anderes. Sie sprechen von „Bitten“ und „Betteln“. Die Rede ist aber in Wirklichkeit von „dringenden Forderungen“, u.ä.
Weiter geben Sie das Bild eines völlig unbeherrschten, gewaltbereiten und Gewalt planenden Menschen ab. Ihre Wortwahl ist drastisch, beleidigend und extrem und wird durch den einen oder anderen Schreibfehler garniert.
MEHR – kann man dem Ansehen einer „Anti – Hartz IV – Bewegung“ kaum schaden, denke ich. Besser kann man das Schmieden entsprechender breiter Bündnisse in der Bevölkerung kaum torpedieren.
Diese ehrliche Rückmeldung und subjektive Meinung von mir wollte ich Ihnen mitteilen.
Habe ich Angst davor, dass Sie jetzt MIR einen „Hausbesuch“ abstatten, um mir Ihre „Strategien“ „live“ zu demonstrieren? Ja, die habe ich. Nicht mal nur in geringem Maße.
Ich riskiere es dennoch. In einem Punkte haben Sie da auch Recht. Widerstand wird es nicht geben, aus mehreren Gründen. Es wird dann eine ziemlich kurze und unsportliche Veranstaltung. Ich bin ein kleiner, alter Mann mit zahlreichen Krebs-OP -Narben am und vor allem im Hals, da ist das alles schnell vorbei.
Auch bin ich völlig und gänzlich ungeübt im Beißen, Fleisch- und Beinausreißen, da Kriegsdienstverweigerer (hieß damals noch was), Pazifist, etc. pp.
Nichts wird Sie also hindern können. Ob Sie selbst davon aber irgendeinen echten Genuß oder Vorteil haben werden – glaube ich nicht.
Und für den Fall, dass Sie kein bezahlter Provocateur sind: dieser Mord würde Ihren Schmerz nicht lindern. Und der Bewegung gegen Hartz IV sehr schaden.
Evtl. bedenken Sie das? Vielleicht auch nicht, wer kann es wissen.
13. November 2013 • 11:04
@Burkhard Tomm-Bub,
super Antwort. Danke.
Mir liegt „der Typ“ hier schon lange quer.
Nicht zuletzt deshalb, weil er sich zwar als Betroffener outet, sich selbst aber gerne aus dieser „Gemeinschaft“ exkludiert (spricht dann plötzlich von „ihr“ und „euch“). Aus dieser anonymen angeblichen Exklusivität seiner selbst fährt er dann den Angriff gegen „uns“, der m.E. nichts weiter als ungenügend abgearbeitete Reflexion seines auf ihm wie auf uns allen lastenden Hartz-IV Stigmas darstellt, durch die er offensichtlich nur durch entsprechende „Überhöhung“ seiner selbst uns ggü. herauskommt.
Die Analyse seines „besonderen“ Verständnisses wäre ja durchaus ein hilfreicher Aspekt, wenn er sich denn als Teil der Betroffenen begreifen könnte. So bleibt aber nichts anderes, als eben ein Angriff gegen die eigenen Reihen „vor“ der eigentlichen „Front“. Darüber hinaus ist es ja nun schon deshalb relativ „dumm“, weil er trotz dieses Umstands (Zitat: „Gott geht mir das auf den Senkel.“) ein Anliegen hat, hier recht häufig schreiben zu wollen. Außer, er wäre eben tatsächlich ein „agent provocateur“. Insofern komme ich zu gleichen Schlüssen.
https://altonabloggt.wordpress.com/2013/10/26/verscharfungen-der-hartz-iv-gesetze-geplant/#comment-10173
13. November 2013 • 11:21
Ach so, eines vergessen:
… Hunde, die bellen, beissen nicht!
13. November 2013 • 17:12
Das galt Burkhard Tomm-Bub, aber aber nun auch H.-W.
Danke für Ihren Küchenpsychologischen Vortrag, Ihre damit verbunde Enttarnung, sowie den eindrucksvollen Beweis das Sie nichts verstanden haben.
Ich bin nun mal weder ihr noch euch. Wenn ich von ihr oder euch rede, nehme ich mich in dem angesprochenen Punkt aus. Das dürfte wohl völlig normal sein.
13. November 2013 • 19:13
Wie man in de Wald …
Ach, was solls.
Trotzdem reiche ich dir die Hand…
Mal sehn, wie du das Angebot aufnimmst.
Hand reichen – trotzdem? Trotz was? Wie man in den Wald ruft?
Na dann schau mal was Burkhard Tomm-Bub so gerufen hat. Stellt mich als eventuellen Killer hin – vor dem man Angst haben muß – der morden könnte weil er (ein anderer) seine Meinung gesagt hat.
Der konstruiert aus ganz klar sinnbildch dargestelltem, real unmöglich machbarem, eine schwere Straftat.
Was ich von so einem Menschen halte, sag ich hier nicht, da es eventuell als Beleidigung aufgefasst werden könnte. Aber es passt zu dem was er sonst so von sich gibt.
Ich reagiere darauf ÄUßERST moderat und freundlich – gemessen an den Vorwürfen – und Du der sich dem voll anschließt und fürsprichst erzählst mir was von Hand reichen? Gehts noch? Werd mal wach!
14. November 2013 • 04:41
… ja genau.
Und jetzt kommst du schön wieder runter, von deinem „Baum“, ja?
13. November 2013 • 12:51
“ sowie den eindrucksvollen Beweis das Sie nichts verstanden haben“
Solche Beleidigung, die schon öfters von Dir kamen, solltest Du endlich unterlassen.
So langsam entwickelt es sich bei Dir ähnlich, wie bei @Hans und Franz und @Anette:
Dumme Sprüche, Klugscheißerei, Gehetze, nichts Konstruktives!
Als „souverän“ ist das leider absolut nicht mehr zu bezeichnen.
Schade, da Du auch schon andere Kommentare geliefert hast,
die mehr boten und auch auf Zustimmung gestoßen sind.
13. November 2013 • 18:28
@ Tanguero
„Solche Beleidigung, die schon öfters von Dir kamen, solltest Du endlich unterlassen.“
Nichts weiter als haltlose Unterstellung. Das Burkhard Tomm-Bub (im Kontext) nichts verstanden hat, hat er doch ganz klar und ausführlich ge(be)schrieben.
13. November 2013 • 18:30
„nichts verstanden hat“ ist angesichts des Elaborates noch sehr moderat, sehr sehr freundlich von mir umschrieben.
13. November 2013 • 20:14
@ Souverän…
Dieses Gedömel von Ihnen klingt alles ziemlich beknackt, bescheuert und versperrt – so, als würde es hier nicht gebraucht. Und das trägt auch nichts zur Sache bei.
Ich habe nichts gegen konsequentes Denken und Schlußfolgern, aber so geht es sicherlich nicht.
War es der alkoholische Schwung mit so 1, 5 Promille ?
Gehen Sie besser noch einmal in sich und schreiben Sie morgen etwas zu Ihrer Besserung… 😉
13. November 2013 • 22:26
Wo kommst Du denn hergekrochen…
13. November 2013 • 20:16
„Nichts weiter als haltlose Unterstellung“ ?
Ich könnte etliche Beispiele für Deine Beleidigungen liefern,
wie z.B. „Verkommen zu einem jämmerlichen Haufen Elend auf den man mühelos eintreten kann, ohne Gefahr auch nur schwacher Gegenwehr zu laufen.“.
Es zeigt sich immer deutlicher, dass Du Dich über Alle und Jeden hinwegsetzt
und Dich als ALLWISSENDER, UNFEHLBARER, gewaltverherrlichender Egoist outest, dessen Wut
bereits blind gemacht hat, denn Burkhard Tomm-Bub, ebenso wie @Rosi und andere haben es
(auch im Kontext) sehr wohl verstanden und richtig interpretiert!
Schade, denn Du stehst damit jetzt auf der selben Stufe wie @Hans und Franz und @Anette
(Dumme Sprüche, Klugscheißerei, Gehetze, nichts Konstruktives!)
Als “souverän” ist das Ganze nun leider absolut nicht mehr zu bezeichnen!
13. November 2013 • 22:12
In diesem Zusammenhang nehme ich einmal folgenden Satz besonders zur Kenntnis:
„Der konstruiert aus ganz klar sinnbildch dargestelltem, real unmöglich machbarem, eine schwere Straftat.“
Mit „sinnbildch“ ist mutmaßlich „sinnbildlich“ gemeint, also eine Metapher. Gut zu wissen. Aus dem Urtext ging das keineswegs hervor.
„real unmöglich machbarem“ heißt es weiter. Wie bitte?
Meine Identität und Adresse liegen ebenso offen im Netz zutage, wie die aller jobcenter.
Und zum großen Unglück hat es auch sowohl bei den ALG – beziehenden Menschen, als auch unter den Sachbearbeiter_innen schon Verletzte und Tote gegeben.
In meiner Zeit gab es zwei Bombendrohungen, eine Amoklaufdrohung und einmal eine Aktion, bei der neun Ziegelsteine auf die Eingangstür geworfen wurden. Ich selbst sah, wie der älteren Kollegin, die in der Pförtnerloge saß, ein massiver Motorradhelm heftigst vor die Nase aufs Brett geknallt wurde.
So „sinnbildlich“ ist das alles nicht. Leider!
Dank allen, die Verständnis äußerten.
14. November 2013 • 16:05
Gewalt kann und darf keine Lösung sein! (egal von welcher Seite sie kommt)
Damit wurden wir uns selbst zu Bestien machen und wären keinen Deut besser als andere!
14. November 2013 • 21:30
@ Burkhard Tomm-Bub
„Mit “sinnbildch” ist mutmaßlich “sinnbildlich” gemeint, also eine Metapher. Gut zu wissen. Aus dem Urtext ging das keineswegs hervor.“
Und das ist der „Urtext“ auf den Du dich beziehst, nur beziehen kannst:
„Packt den springerbestiefelten Fuß fest mit beiden Händen und dreht euch dabei um eure Achse – wie das Krokodil seinem Opfer ein riesieges stück Fleisch aus dem Leib reißt – und reißt ihm dabei das Bein aus.“
Na dann versuch das doch mal. Nicht mal Arnold würde das bei einem 5 jährigen Kind schaffen.
Das es nicht um 2 jährige Kinder geht – bei denen Arnold das „Kunststück“ vielleicht schaffen würde – ergibt sich wohl (ich muß es dir leider erklären, da sonst sicher wieder irgend ein Melm von dir käme) aus dem „springerbestiefelten Fuß“ – oder wieviele 2, 3, 4 jährige Kinder sind dir bisher mit Springerstiefeln an den Füßen begegnet? – und daraus, daß es wohl keine bis 5 Jahre alten Kinder gibt, die mit Springerstiefeln auf Hartz IV Empfänger eintreten.
Und ja, „Mit “sinnbildch” ist mutmaßlich “sinnbildlich” gemeint. Das hast Du sehr gut erkannt – ich bin erstaunt. Diverse meiner vermeintlichen! Rechtschreibfehler – die Du erbärmlicherweise anprangerst weil deine Rechtschreibung völlig Fehlerfrei ist – sind meiner altersschwachen Tastatur geschuldet, die trotz entsprechendem Tastenanschlag immer häufiger nicht reagiert, insbesondere auch die Umschalttaste.
Zwar korrigiere ich nachträglich vieles, aber eben nicht alles, weil es irgend wann extrem nervt – wenn die Tastatur mal wieder „ganz hart drauf ist“ – und ich es auch nicht nötig erachte, weil es trotzdem verständlich lesbar bleibt.
Dgs ghrien iht nämhilch in dhr Lgae Retchfehlschrier aotmaistch augleiszuhcen. Und manche Gehirne – oftmals die in ihre Texte sehr viele Fehler einbauen – fühlen sich genötigt ihre Unfehlbarkeit dadurch unter Beweis zu stellen, indem sie (vermeintliche) Fehler anderer anprangern. Schlimmer geht immer – meistens jedenfalls…
Ich kann dir versichern, daß alle meine Texte völlig fehlerfrei sind, da sie meinen künstlerischen Ausdruck wiedergeben und somit die künstlerische Freiheit genießen, die sich auch von einzelnen Buchstaben nicht restriktivieren lässt.
14. November 2013 • 23:40
Ich hatte darauf schon mal geschrieben. Ist wohl zensiert worden, obwohl keinerlei Beleidigung – ganz im Gegensatz zu deinem Text der quasi nur aus Beleidigungen besteht – geäußert wurden.
Du kannst nicht mal Beleidigung von Zustandsbeschreibung unterscheiden. Zumal ich niemanden – wiederum im Gegensatz zu dir – persönlich anspreche, insofern Beleidigung nicht möglich ist.
Du beleidigst also permanent und kräftig – auch noch unter Verdrehung der Tatsachen, obwohl für alle les- und erkennbar – und wirfst dann Anderen (mir) die nicht beleidigen, Beleidigung vor.
Ich sags mal so: wenn ich so etwas täte und morgens in den Spiegel schauen würde, würde ich kotzen vor so viel Abschaum das ich da erblickte.
15. November 2013 • 11:45
ja, Du bist UNFEHLBAR und der Einzige mit dem wahren Durchblick und alle anderen WOLLEN Dich offenbar falsch verstehen!
„wenn ich so etwas täte und morgens in den Spiegel schauen würde, würde ich kotzen vor so viel Abschaum das ich da erblickte.“ auch eine klare Beleidigung, die Du sicherlich ebenfalls leugnen wirst
und die natürlich auch nicht persönlich gemeint ist. Ha,ha,ha.
Ich würde mir bei so vielen eindeutigen Reaktionen schon mal Gedanken machen, aber auch darüber
stehst Du wahrscheinlich.
Mein obiges Fazit hast Du jedenfalls bestätigt!
15. November 2013 • 13:53
Von der deutschen Sprache, von Semantik verstehst Du also auch nichts. natürlich ist das keine Beleidigung, weil die Kriterien die Beleidigung voraussetzen nicht erfüllt sind.
14. November 2013 • 08:43
in Anlehnung an den Titel dieser Seite: Hartz IV kränkelt nicht nur, es macht richtig krank, was man hier mal wieder an etlichen Vielschreibern schwarz auf weiß vor Augen geführt bekommt.
@Burkhard Tomm-Bub, dein „Beitrag“ ist nun wirklich das Allerletzte, wie du aus wenigen Worten so ein durchgeknalltes Konstrukt aus Mord und Totschlag herzustellen versuchst. Wenn man hier Jemanden als „Agent Provokateur“ bezeichnen muss, dann bist es ja wohl du selbst!
Ihr solltet euch alle schämen für dieses elende Gruppenmobbing gegen Jeden, der mal Klartext redet, statt dieses ewigen Weichgespüles, wie es auch von Seiten der Bloggleitung betrieben wird. Am Dümmsten sind dabei so Sprüche wie, dass Hartz IV angeblich reformiert werden könnte. Hartz IV ist ein Sammelbecken für Dummköpfe und Psychopathen, und genau das ist der Grund, warum sich nichts zum Besseren wendet. Mit diesem zensierten, und voll unter Kontrolle liinker Parteisoldaten stehenden, Blog ist jedenfalls auch keinerlei Verbesserung zu erwarten.
14. November 2013 • 14:12
joe, zensiert wird nur, wenn absolut gegen die Netiquette verstoßen wird (rechts zu lesen), oder wenn die Kommentare so klar sind, von dem ich mich öffentlich distanziere. Im Grunde genommen bin ich noch viel zu großzügig, was die Zensur betrifft. Und dazu zählt auch Ihr Kommentar.
14. November 2013 • 16:14
wenn dies wirklich Deine Meinung sein sollte, verstehe ich ich nicht, warum Du dann hier überhaupt schreibst!
Wende Dich an Deine „rechten Freunde“ und verherrliche weiterhin die Gewalt und die damit
in direkten Zusammenhang stehende DUMMHEIT (NUR da findest Du Deinesgleichen, nämlich die von Dir
benannten Psychopathen und Dummköpfe!)
So etwas dann auch noch als „Klartext“ bezeichnen zu wollen, ist einfach lächerlich!
Ja, Inge ist wirklich viel zu großzügig bei der Zensur!
14. November 2013 • 18:30
danke für die Sternchen 😉 (Da bin ich zu weit gegangen!)
14. November 2013 • 21:39
Wow! EINER unter wievielen? hat das erkannt. War ja aber auch wirklich nicht soo schwer.
Ansonsten kann ich dir (leider) nur beipflichten
Weiter oben schrieb Anette:
Darauf hin kam direkt:
Fakt ist, Fakten sind hier unerwünscht.
15. November 2013 • 00:09
Zitat Der Souverän
„Fakt ist, Fakten sind hier unerwünscht.“
Fakt ist aber auch, das du ganz schön lange zu dieser Einsicht gebraucht hast. Dieser Blogg ist sowas von derbe zensiert und verdreckt von bezahlten Schreiberlingen der Links-Faschisten, dass es nicht mehr zum Aushalten ist.
Ihr solltet euch gewaltig was schämen, immer wieder und überall die Ärmsten der Armen und die Unterdrücktesten in dieser Gesellschaft vor euren kaputten Karren spannen zu wollen, Und das Pervesteste ist dabei noch, das ausgerechnet diese rot lackierten Faschisten am vehementesten in jedem ihrer verlogenen Beiträge ihre Menschenrechte einfordern. Gemeint sind dabei ausschließlich ihre eigenen Menschenrechte, keinesfalls die Universellen, denn wenn hier Jemand nur wagt eine andere Meinung egal zu welchem Thema auch immer zu äußern, sieht man ja, wie intolerant. faschistoid und organisiert diese Typen reagieren.
15. November 2013 • 08:30
(Admin 1): joe, dieser Blog wird nur dann zensiert, wenn er persönliche Beleidigungen gegen die Schreiber enthält. Beleidigungen sind Beschimpfungen mit Kraftausdrücken, die nicht mehr höflich sind. Ebenso wird natürlich zensiert, wenn rechtes Gedankengut verbreitet werden soll. Dass sich hier selbstverständlich eher linksorientierte Menschen / Leser aufhalten ist logisch. Kaum ein CDUler, SPDler, FDPler, Grüne interessiert das Thema. Sie haben es ja auch eingeführt und verteidigen es entsprechend.
Klar ist jedoch auch, dass es immer wieder Schreiber geben wird, die nichts anderes im Sinn haben, diesen Blog mit ihren Kommentaren zu zerstören oder zu spamen. Das ist das Los vieler Blogs, die nicht nur über Kosmetik oder Sonstiges schreiben.
Admin 1: Adminbefugte Person von Inge Hannemann, da sie sich nicht ständig auf altonabloggt und den durchaus sehr vielen, auch konstruktiven, intelligenten, kreativen, wertvollen Kommentaren aufhalten kann.
15. November 2013 • 14:18
„(Admin 1): joe, dieser Blog wird nur dann zensiert, wenn er persönliche Beleidigungen gegen die Schreiber enthält.“
Da ist definitiv nicht wahr. Jedenfalls nicht, wenn der Beleidiger Tanguero heißt.
16. November 2013 • 00:57
intellektuell ist die Bloggleitung doch offensichtlich gar nicht mehr in der Lage zu entscheiden, was veröffentlicht und was zensiert werden sollte.
Und wie es dann immer läuft, kann auch nicht zugegeben werden, dass man am Ende ist, nur noch den eigenen Interessen dient, die Betroffenen nur noch für die eigenen Zwecke instrumentalisiert werden.
Anstatt die Reißleine zu ziehen flüchtet man sich dann in Lügen und Intrigen und wir haben inzwischen den nächsten überflüssigen Blog, das nächste korrupte Forum, Hauptsache die Protagonisten verdienen noch so lange gut in der Armuts- und Empöhrungsindustrie, bis das längst tote Pferd zu stinken anfängt
16. November 2013 • 07:21
joe, ich schalte nun mein Intellekt ein und werde Ihre zukünftigen Kommentare nicht mehr veröffentlichen. Ihre Aufgabe scheint darin zu bestehen andere zu diffamieren und hier Missstimmung zu verbreiten. Und nun nutze ich meine sog. Bloghoheit und verweisen Sie des Weges.
16. November 2013 • 08:51
Zitat: „Nutzt die Kraft mit der die feigen Verbrecher auf euch eintreten wollen gegen sie. Packt den springerbestiefelten Fuß fest mit beiden Händen und dreht euch dabei um eure Achse – wie das Krokodil seinem Opfer ein riesieges stück Fleisch aus dem Leib reißt – und reißt ihm dabei das Bein aus. SO geht man ERFOLGREICH gegen seine Feinde und Peiniger vor. “
Dein Aufruf zur Gewalt zeigt in der Tat nur, dass Du es den „Bestien“, wie Du sie nennst, gleich tust. Damit unterscheidest Du Dich nicht mehr von ihren „Taten“.
Gewalt erzeugt immer wieder neue Gewalt. Eigentlich soll das die Menschheit nach jahrtausend lang erlebter Gewaltspiralen endlich begriffen haben.
Auch der „ägyptische Frühling“ zeigte, dass Gewalt keine Lösung ist. Diktatoren werden immer wieder vertrieben auf der Erde, aber der HASS in den Herzen der Menschen lebt weiter, und so wird der alte Diktator einfach durch einen neuen ersetzt.
Das Einführen demokratischer Systeme ist ja nur das Einführen eines weiteren, diktatorischen Systems.
14. November 2013 • 21:52
Tatsache ist, der Gewalt verdanken wir nahezu alle positiven sozialen Errungenschaften. Beschäftige dich mal ein wenig mit Geschichte, dann wirst Du erkennen…
Nur mal 2 Beispiele die dir geläufig sein dürften/sollten. Die Sklaverei wurde in Amerika nicht mit frommen Gesängen abgeschafft, sondern mit extremer Gewalt. Der Adelsterror, die Adelsherrschaft wurde in Europa nicht mit sonntäglichen Kirchgängen abgeschafft, sondern mit der Guillotine. Diese durch meist extreme und barbarische Gewalt erzwungenen sozialen Errungenschaften, ziehen sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Das kommt daher, weil die unrechtmäßigen Herrscher MEISTENS NUR SO zur Räson gebracht werden können.
15. November 2013 • 00:23
Es scheint so, als schrüben hier diverse Leute über Gewalt, die selbst nie Gewalt am eigenen Leib oder der eigenen Seele erlebt haben. Gewalt wird doch hier längst nur noch akzeptiert, wenn sie von Seiten der BA kommt, wie jetzt z:B. ganz aktuell in der Forderung nach flächendeckender Durchleuchtung im Internet.
Da wären wir wieder beim Thema der abgrundtiefen Dummheit, Geschichtsvergesseneheit oder ganz einfach der Tatsache, dass es hier diverse bezahlte Schmiernippel gibt, die den Auftrag haben jeden Blogg und jedes Forum dahingehend zu beeinflussen, dass die Leute nicht mal mehr ansatzweise dazu gebracht werden, ihren eigenen Kopf zu benutzen.
Der Feind sitzt schon längst überall und nachhaltig im eigenen Pelz!!!
15. November 2013 • 11:50
„dass die Leute nicht mal mehr ansatzweise dazu gebracht werden, ihren eigenen Kopf zu benutzen.“
Benutzt Du Deinen ?
Ich bezweifle es jedenfalls aufgrund Deiner Hetze
„Da wären wir wieder beim Thema der abgrundtiefen Dummheit, Geschichtsvergesseneheit oder ganz einfach der Tatsache, …“ Da schließt Du wohl eindeutig von Dich auf andere.
15. November 2013 • 12:52
wenn das mal keine Gewaltverherrlichung ist!
Das ein Mahatma Gandhi, ein Martin Luther King und viele andere vollkommen friedliche
Revolutionen erfolgreich machten, zeigt, dass das, was Du anderen vorwirfst, nämlich
Fakten ignorieren!
auch Dir und @joe vorzuwerfen ist!
15. November 2013 • 14:02
Du bist mit einem so niedrigen Intellekt unterwegs, daß man nahezu jeden deiner Beiträge klarstellen muß, damit andere den Melm nicht ungefiltert übernehmen. Ich schrieb nirgendwo das es unmöglich wäre auch! – aber das ist Menschen-geschichtlich gesehen eben die Ausnahme – friedlich positives zu erreichen.
15. November 2013 • 14:26
Berühmte Persönlichkeiten – egal ob aus der Vergangenheit oder Gegenwart – dienen nicht immer als Vorbild, ihre Aussagen, die gerne zitiert werden, müssen nicht stimmen, nur weil sie mal Führer oder sonst was waren/sind.
Da gibt es Friedensnobelpreisträger, die in Wirklichkeit die größten Kriegstreiber sind.
Ist schon witzig, dass man als Ignorant bezeichnet wird, nur weil man seine eigene Meinung hat und die Zitate der ach so vielen großen Napoleons aller Zeiten hinterfragt.
15. November 2013 • 20:14
„Berühmte Persönlichkeiten – egal ob aus der Vergangenheit oder Gegenwart – dienen nicht immer als Vorbild, ihre Aussagen, die gerne zitiert werden, müssen nicht stimmen, nur weil sie mal Führer oder sonst was waren/sind.
Da gibt es Friedensnobelpreisträger, die in Wirklichkeit die größten Kriegstreiber sind.“
Ja, das ist schon so, leider.
„Ist schon witzig, dass man als Ignorant bezeichnet wird, nur weil man seine eigene Meinung hat und die Zitate der ach so vielen großen Napoleons aller Zeiten hinterfragt. “
Gewalt erzeugt immer Gegengewalt, die diese Spirale am Leben erhält. Aus ehemaligen Kriegen und unsäglichem Leid entstehen wahre Zeitbomben, die jahrzehnte später wieder aufflammen. Jugoslavien, Korea, Israel, Afrika, Amerika, Afghanistan, wieviel Beispiele braucht es, um das zu begreifen. Um zu begreifen, dass diese „extreme Gewalt“(sic!) eben NICHTS „zur Räson“(sic!) gebracht wurde und wird.
Aber ich glaube, das meintest du ja auch so. Davon bleibt dann in der besagten gewaltverherrlichenden Aussage nichts mehr, was akzeptabel wäre. Nur als eigene Meinung der eigenen Meinung willen wäre ja Blöd, es geht doch um die Inhalte.
Außerdem, als ganz allgemeine Empfehlung, kann man sich ja mal etwas hier einzulesen versuchen:
und dort speziell vlt.:
– Argumentum ad personam (38)
(nicht, dass ich das alles verstanden hätte…)
15. November 2013 • 21:17
wie ich unten schon zu @Rosi sagte: So etwas KÖNNEN wir nun mal nicht verstehen
(…oder wollen wir es etwa nicht? 😉 )
Wer will denn schon Inhalte?
Dafür interessieren sich die Politiker und (Pseudo)Intellektuellen ja auch nicht 😉
15. November 2013 • 21:23
Ich sehe zwischen Deiner und meiner Aussage jetzt keine große Differenzen, nur eine andere Ausführung/Wortwahl. Wenn Du meine Kommentare verfolgst, so habe ich stets Ähnliches von mir gegeben.
Es geht ganz klar um die Inhalte.
Ich bezog mich auf das negative Bild über alle Deutsche, welches im Zitat durch Napoleon zum Ausdruck gebracht wird. Dem habe ich widersprochen, da Napoleon für mich keine Vorbildfunktion hat und ich seine Meinung nicht teile. Jedes Volk hat seine eigene Mentalität, darum sind noch lange nicht alle Deutschen so dusselig, wie er es darstellt.
Dem Zitat von Mark Twain hatte ich zugestimmt, wie gesagt, es geht um die Inhalte!
15. November 2013 • 23:51
„Ich bezog mich auf das negative Bild über alle Deutsche, welches im Zitat durch Napoleon zum Ausdruck gebracht wird.“
Ja, hast Recht Rosi. Und das stammte wohl hierher:
https://altonabloggt.wordpress.com/2013/11/10/hartz-iv-krankelt-auf-allen-seiten/#comment-10197
Irgendwie hatte ich da inzwischen schon den Überblick verloren…
15. November 2013 • 22:15
“ Davon bleibt dann in der besagten gewaltverherrlichenden Aussage nichts mehr, was akzeptabel wäre.“
Du solltest vorsichtiger mit deinen diskriminierenden Aussagen sein. Wer die Geschichte bemüht und Fakten aufzeigt, ist deshalb kein Gewaltverherrlicher.
Und es ist eben nicht so, daß es eine Gewaltspirale gibt, sonst gäbe es nach einem Krieg keinen Frieden.
Und dafür das unrechtmäßige Herrscher meistens mit Gewalt zur Räson gebracht werden, dafür gibt es tausende Beispiele. Aktuell wurde mittels massiver Gewalt in Ägypten ein Diktator gestürzt und Demokratie eingeführt – zumindest gab es freie Wahlen. Desgleichen in Syrien, da wird auch gerade mittels massiver gewalt versucht den Herrscher vom Thron zu holen.
Wenn Du vom Intellekt her nicht in der Lage bist die Fakten zu erkennen, oder sie aus welchen Gründen auch immer negierst, gibt dir das nicht das Recht andere die intellektuell dazu fähig sind und die Fakten akzeptieren, als Gewaltverherrlicher zu bezeichnen.
16. November 2013 • 00:28
„Aktuell wurde mittels massiver Gewalt in Ägypten ein Diktator gestürzt und Demokratie eingeführt – zumindest gab es freie Wahlen. Desgleichen in Syrien, da wird auch gerade mittels massiver gewalt versucht den Herrscher vom Thron zu holen.“
Ah so. Beides natürlich Volltreffer im Verständnis dessen, was dort mittels Gewalt von wem alles so geschieht. Aber glaub doch ja nicht, dass ich mich jetzt auch noch auf _diese_ Themen hier einlasse!
„Wer die Geschichte bemüht und Fakten aufzeigt, ist deshalb kein Gewaltverherrlicher.“
Zumindest befindest dich hier auf einer sehr gefährlichen Nahtstelle. Scheinbar begreifst du nicht, wann du sie überschreitest. Oder eher, wie mir scheint, nimmst du die Überschreitung in Richtung Gewalt billigend in Kauf.
16. November 2013 • 15:08
Bist Du schlicht nur extrem dumm, oder willst Fehler nicht eingestehen.
Nochmal, wer die Geschichte „zitiert“ und nüchtern-e Fakten aufzeigt, befindet sich weder an irgend einer – von dir gesetzten – Nahtstelle, schon gar nicht ist er in irgend eine Schublade zu packen oder sonstwie zu bezeichnen. Wer aus einem Buch zitiert, dem kann man das Zitat nicht anhängen, es sei denn er sagt das er sich der Aussage/Meinung anschließt.
15. November 2013 • 21:08
tja, wir haben nun mal absolut keine Ahnung von Nichts und Niemanden,
bzw. laut @Der Souverän:
„Du bist mit einem so niedrigen Intellekt unterwegs, daß man nahezu jeden deiner Beiträge klarstellen muß, damit andere den Melm nicht ungefiltert übernehmen.“
Das ist natürlich auch KEINE persönliche Beleidigung eines derart überragenden Intellekts, den komischerweise kaum einer hier versteht (Beim ss hat natürlich auch wieder nur seine Tastatur versagt!)
Da bleibt uns wohl nur noch eines übrig: IGNORIEREN! (Wir sind ja ohnehin „IGNORANTEN“ 😉 )
Ich kann solche „Kommentare“, die hier von drei Leuten „abgesondert“ werden, eigentlich nur noch als
armselig und erbärmlich (im wahrsten Sinne der Worte) bezeichnen.
Konstruktives, Befürwortendes, Solidarisches ist eindeutig NICHT deren Stärke, obwohl sie sich selbst ja für derart ÜBERRAGEND und ALLWISSEND halten.
15. November 2013 • 22:21
„Das ist natürlich auch KEINE persönliche Beleidigung eines derart überragenden Intellekts, den komischerweise kaum einer hier versteht (Beim ss hat natürlich auch wieder nur seine Tastatur versagt!)“
Richtig, daß ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung, hervoegerufen durch deine permanente Beweisführung. Nein, meine Tastatur hat nicht versagt. Ich lasse mir nur nicht von irgend welchen Rechtschreibdiktatoren vorschreiben, daß Tip nun mit pp zu schreiben ist und das ß weigehend gegen ss zu ersetzen ist.
15. November 2013 • 22:01
Diese Aussage wird nun mal Napoleon zugesprochen. Ist aber völlig egal von wem in die Welt gesetzt.
Es ist wohl der inhaltliche Wahrheitsgehalt der dir nicht gefällt. Dazu sagt man dann: die Wahrheit nicht vertragen können, oder nicht wahrhaben wollen.
15. November 2013 • 23:43
Die Wahrheit entspringt dem Auge des Betrachters.
Ein Glas Wasser, halbvoll.
Der Pessimist sagt, es ist halb leer, der Optimist sagt, es ist halb voll.
Wer hat Recht? Beide!
Die Wahrheit im Zitat ist Napoleons Wahrheit, aber eben nicht meine.
Napoleon kennt nur einfältige Deutsche und ich kenne sehr intelligente Deutsche.
Und das gilt für alle Nationen, das es solche und solche gibt, und nicht nur in Deutschland.
Und weil das für „m i c h “ so stimmt, distanziere ich mich von seinem Zitat!
16. November 2013 • 15:18
„Der Pessimist sagt, es ist halb leer, der Optimist sagt, es ist halb voll.
Wer hat Recht? Beide!“
Völlig falsch. Es muß immer vom Ursprung ausgegangen werden. War das Glas voll und ich trinke die Hälfte des Inhaltes, dann ist es halb leer. Gieße ich es nur zur Hälfte voll, ist es eben halb voll. Geh mal zu einem Wirt, trinke das Glas Bier halb leer und sage ihm dann; das Glas ist nur halb voll, mach mal voll – dann wirst Du es verstehen…
Wahrheit liegt niemals im Auge des Betrachters, da Wahrheit nicht bedingt ist, sie ist unbedingt, sie ist absolut, endgültig und unumstößlich. Für alles andere haben wir genügend Ausdrücke wie; kann sein, vielleicht, Meinung, höchst wahrscheinlich etc. pp.
16. November 2013 • 02:49
Ich versuche einmal meine Eindrücke zusammen zu fassen.
Herr „Souverän“ und Herr „joe“ (wenn es denn zwei Personen sind), halten größere gewaltlose Verbesserungen der Gesellschaft zwar nicht für völlig ausgeschlossen, bevorzugen aber, recht genussvoll, den Einsatz körperlicher Gewalt, von Misshandlungen, Tötungen durch z.B. die Guillotine, und ähnliches.
Zumindest Herr Souverän ist der Ansicht nie andere Menschen zu beleidigen, selbst aber fortwährend beleidigt zu werden. Er schätzt sich selbst als außerordentlich intelligent und als mit hohen analytischen Fähigkeiten versehen ein. Als agent provocateur sieht er sich nicht – diese Rolle weist er aber Burkhard Tomm-Bub zu.
Herr joe tut sich unter anderem durch die Beschreibung anderer als „Linksfaschisten“ u.ä. hervor und durch Äußerungen, wie sehr ihm dieser Blog / dieser Thread hier missfällt.
Herr Souverän stellt seine Souveränität immer wieder einmal heraus. Zum Beispiel durch die, wie er sagt, absichtliche Missachtung der zur Zeit gültigen Rechtschreibregeln.
Soweit nur einige wichtige Eindrücke.
Ich persönlich schätze die genannten Sachverhalte anders ein.
Unter der Prämisse, dass es sich um keine „Ferndiagnose“ handelt und auch nicht handeln kann, würde ich hier eher von anhaltenden Wahrnehmungsverzerrungen und Realitätsverkennungen ausgehen.
Dies gepaart mit narzißtischen Zügen und einem absolut nicht geringen Aggressionslevel.
Hierfür gibt es durchaus Hilfen. In der Regel ist aber in solchen Fällen eine Einsicht in die eigene Problematik nicht gegeben, es erfolgt fast ausschließlich eine Fremdattribuierung.
Um etwaigen Anwürfen zuvor zu kommen: nein, ich schätze mich selbst nicht als „überlegenen, normalen Menschen“ ein. (So bin ich etwa seit gut 20 Jahren trockener / cleaner Mehrfachabhängiger, unterliege einer Tachophobie, etc.)
Und auch eine Beschuldigung, ich würde mich auf diskriminierende „Diagnosen“ gegen ALG II – Berechtigte konzentrieren, ginge fehl.
Ich schätze z.B. den Anteil schwerer und schwerster Soziopathen in den so genannten „Führungseliten“ als überdurchschnittlich hoch ein.
Ich fände es zielführend, wenn von den gegenseitigen Bezichtigungen wieder abgerückt würde – es gibt zu viele Missstände, die Kraft und Aktionen heraus fordern. Zeit und Arbeit wären dort besser aufgehoben.
P.S.: Mir ist bewusst, dass auch ich Fehler mache. Und ich bin jedem dankbar, der mich auf einen hinweist. Nur so kann ich lernen und besser werden.
Und das möchte ich. Regeln der Sprache sind nämlich IMHO kein Selbstzweck. Sie haben Grund und Ziel. Die Verständigung der Menschen untereinander soll verbessert, erleichtert und beschleunigt werden.
16. November 2013 • 08:16
„Die Verständigung der Menschen untereinander soll verbessert, erleichtert und beschleunigt werden.“
Dazu bedarf es jedoch einer positiven Einstellung und, wie Du selbst sagst, dem Willen und der Bereitschaft zum Lernen und der Verbesserung.
Dies kann man jedoch bei einigen „Intellektuellen“, die sich selbst bereits über allen anderen stehend
betrachten, nicht erwarten, denn sie halten sich für „perfekt“ und „bedürfen“ daher keiner Selbstreflektion.
Im Übrigen teile ich Deine Einschätzung vollkommen und man findet hier reichlich Bestätigungen dafür!
16. November 2013 • 15:43
wenn das also die Wahrheit ist, über die Deutschen, dann hoffe, ich Du kannst sie vertragen!
Hast Du einen deutschen Pass? Bist Du Deutscher?
Napoleon hat ja von „den Deutschen“ gesprochen und damit auch Dich gemeint.
Herzlichen Glückwunsch zur Selbsterkenntnis!!!
16. November 2013 • 17:41
gute Schlussfolgerung!!!! 😉 Danke.
Diese Wahrheit, die gemäß ihm, ja auch ABSOLUT sein muss, wird im sicherlich nicht „schmecken“.
11. November 2013 • 21:06
Nur mal ein Gedanke –
Kann es sein, dass die Erfinder und Befürworter des perfiden und menschenverachtenden #Hartz4-Desasters psychisch krank sind?
12. November 2013 • 08:43
@Manfred Fröhlich,
der Verdacht liegt sehr nahe!
Gerade da diese „Herrschaften“ sich auch nicht um das Grundgesetz und die europäischen Menschenrechtskonventionen kümmern, die von der „Agenda 2010“, aber auch der sich in Vorbereitung befindenden „Agenda 2020“, nicht im Geringsten berücksichtigt werden, bzw. ihnen sogar direkt widersprechen!
Die Tatsache, dass es bereits etliche Untersuchungen gibt, die den „Nutzen“ solcher
Entrechtungsmechanismen klar und eindeutig widerlegen und zeigen, dass sie nur weitere unnötige Kosten
(insbesondere auch im Gesundheitswesen) produzieren werden, wird stur ignoriert.
Auch die Faktenlage, das dadurch eben KEINE neuen Arbeitsplätze (erst recht keine, von denen man auch leben kann) geschaffen werden, zeigt, dass die „Macher“ keinerlei Realitätsbezug haben,
was allein schon einen „psychischen Defekt“ nahelegt, den man allgemein als „Realitätsverweigerung“
Offenbar geht es nur um reine „Machtgelüste“, ein Zeichen von gestörtem, kranken Narzissmus,
der sich in Symbiosen zeigt (http://www.psychology48.com/deu/d/symbiose/symbiose.htm)
Siehe auch: “ Psychologie: „Ich bin grandios, alle anderen sind Flaschen““:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-ich-bin-grandios-alle-anderen-sind-flaschen-a-622041.html
Von „menschlichen Verhalten“, Empathie und Moral ist bei „denen“ jedenfalls nicht auszugehen!
12. November 2013 • 17:55
Nein, nicht psychisch sondern deutsch!
12. November 2013 • 19:38
wie man auch bei Dir deutlich erkennt!
11. November 2013 • 19:23
das Nein der Bayern beim Volksentscheid über die Olympischen Winterspiele zeigt:
Was Parteien wollen und was die Menschen wollen, kann sehr unterschiedlich sein.
SPD und CSU ziehen die Konsequenz und wollen Bürger/innen stärker mitreden lassen.
Allein die CDU von Angela Merkel sperrt sich noch gegen Volksentscheide auf Bundesebene. Aber lange hält die CDU das nicht mehr durch – wenn wir ihr deutlich machen, wie isoliert sie inzwischen mit ihrer Haltung ist.
Wenn sich am Mittwoch die große Runde der Koalitions-Verhandlungspartner trifft, wollen wir die CDU mit der Tatsache konfrontieren, dass neun von zehn Bürger/innen bundesweite Volksentscheide unterstützen. Mit einer Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erreichen wir Merkel und ihre Parteifreunde direkt. Dort lesen sie kurz vor Verhandlungsbeginn, dass auch die eigenen Anhänger/innen mit überwältigender Mehrheit Volksentscheide auf Bundesebene wollen.
Bisher haben 158.162 Aktive den Appell bei Campact unterzeichnet.
12. November 2013 • 10:54
Das NEIN des Volkes gegen die Olymp. Winterspiele finde ich sehr stark, sogar 4:0 (alle 3 Gemeinden dagegen). 😉
Für mich ist das ein klares Zeichen des Volkes, dass sie sich nicht mehr alles aufschwätzen lassen. Bekannt geworden sind jetzt die Knebelverträge des IOC mit den Gemeinden, bekannt sind schon lange die immensen Umweltschäden bei weiteren Ausbauten in der Natur und bekannt sind auch seit langem die immensen Kosten, auf denen dann die Gemeinden und letztlich auch die ganze BRD hocken bleiben…
Den ganzen Politikern und all diesen „Promis“, die für die Spiele Werbung machten, geht es nur um das Image, um ihr eigenes und das Image der Gemeinden.
Diese Oberflächlichkeiten will sich das Volk nicht mehr gefallen lassen, und genau so muss es weitergehen bei allen anderen Themen in der Gesellschaft…Bewußtsein schaffen für die TIEFEN und Hintergründe, sich nicht einlullen lassen von irgendwelchem Image-Gequatschte.
Auch bei der Arbeitslosigkeit spielt das Image eine große Rolle (ist zumindest auch ein Aspekt von vielen). Dem Ausland will man möglichst wenig Arbeitslose präsentieren, und das geht am Besten mit Controlling-Konzepten, mit denen man die Statistiken jederzeit „bereinigen“ kann.
12. November 2013 • 10:55
Berichtigung: Alle 4(!) Gemeinden natürlich. 😉
12. November 2013 • 11:50
auch wenn man nach Sotschi schaut, wird sehr deutlich, dass Menschen nun mal nicht zählen, sondern ausschließlich Zahlen und „Image“.
Gerade die Ausbeutung und der Betrug an den Bauarbeitern ist allein schon eine Schande, von der vertriebenen und im Stich gelassenen Bevölkerung und den Umweltschäden mal ganz abgesehen.
Da auch alle „Gäste“ rundum überwacht werden, sollte die Olympiade gerade dort komplett boykottiert werden!
Da es ohnehin genügend Veranstaltungsstätten für Olympiaden gibt, sollten neue Projekte eigentlich
weltweit verboten werden, wie der IOC auch, da er, wie der „Sport“ (insbesondere Fußball),
zu einem reinen Geschäft verkommen ist. Es sollte es daher (zumindest nach meiner Ansicht) nur noch Amateure geben, die noch wahren „Sportsgeist“ besitzen.
Auch in Brasilien sind die Missstände von der Bevölkerung mehr als deutlich benannt und sie protestiert
zumindest dagegen, was in Sotschi unter der Putin-Diktatur wohl unmöglich wäre.
12. November 2013 • 14:33
Am besten haben mir diese entsetzen, fassungslosen Gesichtsausdrücke der Befürworter gefallen.
Wie kann es sein, daß dieses blöde Volk das gute gute viele Geld anblehnt und sich stattdessen für Natur, Ruhe und Frieden entschieden hat – genau das stand auf den häßlichen neoliberalen Fratzen geschrieben.
11. November 2013 • 16:48
Auch wenn in diesem Zusammenhang „Off Topic“, dennoch wichtig zu wissen.
Jetzt müssen die Banken bluten:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/banken-strafzahlungen100.html
Nur ein Schritt, aber in die richtige Richtung!
11. November 2013 • 15:22
das ist ein wirklich starkes und wichtiges Thema. Es ist vor allem menschlich.
Ich selber – ehemals über 16 Jahre selbständig tätig, jetzt 57 Jahre alt – habe es auch an mir erlebt bzw. erlebe es noch immer im Nachhall… Ein schwungvoller und saftiger burn out mit Anlauf zum Ende 2010/ Anfang 2011. Danach Rückzug total über Monate, ein banaler Einkauf im Supermarkt wurde zum Tagesprojekt – ich wollte nicht mehr „da hinaus“.
Während der bisher zwei „Maßnahmen“ („Ü50 – mit’n’mang“ und „Akademiker, die längere Zeit nicht beruflich tätig waren“) habe ich zum Teil sehr angenehme Menschen aller Berufe kennengelernt, aber auch einige sehr stille und mit leerem Blick in die Ferne sehende Kollegen und Kolleginnen erlebt, die mir eher verlorengegangen schienen. Ich hoffe dennoch sehr, daß ich mit Zuspruch und Tips habe helfen können.
So habe ich auch lange Zeit aus dem Fenster geguckt und war gedanklich weit weg, nun hilft mir seit längerem eine Psychotherapie, um bei mir innerlich aufzuräumen und wieder auf die Beine zu kommen. Meine Krankenkasse hat die Kostenübernahme nach einer fachärztlichen Empfehlung („mittelgradige Depression mit somatischen Begleiterscheinungen“ [Magenprobleme, hoher Blutdruck, Bruxismus, Schlafstörungen etc.]) ohne Beanstandungen übernommen, worüber ich sehr froh war und noch immer bin.
Ich kann das nur allen empfehlen, die auf dem Knorpel des Lebens kauen, mir hilft es jedenfalls. Tatsächlich.
Genauso wichtig sind gute Freunde, die einen nicht hängenlassen und aufgeben, einem einen Tritt in den Hiontern geben, was Verabredungen o. ä. angeht. Es müssen nicht viele sein, bei mir sind es ca. sieben so richtig wirklich gute Leute, auf die ich mich verlassen kann und die ich schon lange kenne.
Ob Hartz IV und die damit verbundenen Kränkungen, Enttäuschungen etc. zur Depression führen oder Kränkungen, Geringschätzung etc. in der Arbeitswelt zur Depression o.ä. und Arbeitsplatzverlust – das ist wohl egal. Es liegt so vieles schief, wir hier und woanders wissen es und die Leute, die meinen, uns zu vertreten, reden über alles mögliche, nur nicht über Lösungen. Die Linke, den Paritätischen Wohlfahrtsverband und andere Initiativen etc. nehme ich da aus.
Jedenfalls hab ich seit der Wahl am 22.09.2013 von diesen Parteien kein einziges Wort über ALG II/ Hartz IV iund Verbesserungen gehört.
Machen wir dennoch und sogar deswegen weiter. Es kann nur besser werden.
Oder es knallt irgendwann.
11. November 2013 • 15:35
Ich bin es noch einmal, habe noch etwas vergessen.
Ich glaube gern, daß es auch auf der „anderen Seite des Schreibtisches“ etliche burn out-Kandidaten gibt. Das dürften diejenigen sein, die irgendwann einmal mit sozialem Engagement angetreten sind und erleben, was von oben verlangt wird zur Einhaltung irgendwelcher Quoten, die nur mit Quälen und Sanktionieren erreicht werden können (die Erhöhung von Sanktionszahlen wird von Leitern als „Erfolg“ gesehen und entsprechendes wird oft von den Mitarbeitern erwartet). Ich habe solche Leute kennengelernt, die ohne Druck arbeiten und Auswege gesucht haben. Nicht jeder wird in der Lage sein, diesem „Druckdenken“ entgegenzutreten, so bitter das sein mag. Dann wird der Mensch eben krank. Wohl auch, weil er/ sie ein Mensch ist und möglicherweise keinen Ausweg weiß. Bestimmt werrden sie darüber nachdenken, was von ihnen verlangt wird – und sich irgendwann oder irgendwie auf unsere Seite stellen. Das hoffe ich jedenfalls.
11. November 2013 • 18:11
es gibt sie, die kleinen Pflänzchen, deren Samen wir ausgesetzt haben und die man nicht zertrampeln sollte. Mit Nachhaltigkeit kann daraus noch etwas Starkes zum Gedeihen kommen.
Ich habe ein Stellenangebot für ein Callcenter (ohne Rechtsfolgebelehrung) erhalten und mich nicht beworben. Es erfolgte keine Sanktion.
Inzwischen weiß ich, wenn keine Rechtsfolgebelehrung dabei ist, so ist es mir freigestellt, ob ich mich dort bewerben will. Ich dachte erst, Sie hat es nur vergessen. Aber beim letzten Termin wollte sie mir zwei weitere Angebote ohne Belehrung übergeben und erklärte mir, dass diese dann zur freien Entscheidung stehen.
Das zeigt, dass sich die SB durchaus überlegen, wie sie mit schwierigen Forderungen in z. B. Bezug auf prekäre Arbeitsstellen umgehen und nach Auswegen suchen.
12. November 2013 • 00:44
Diagnose vor 13 Jahren: Posttraumatische Belastungsstörung mit rezidivierenden depressiven Episoden einschließlich einer chronifizierten Persönlichkeitsstörung mit emotionalen und narzisstischen Zügen.
Alter	:	57
Ausbildung	:	Industriemeister Elektrotechnik
Sanktionen nach § 31 seit 2005	:	keine
Förderung der BfA	:	Abschiebung in die 50% Schwerbehinderung per Verwaltungsakt
Arztbesuche seit 2010 bis dato	:	keine
Sport	:	30 km Fahrrad oder 8 km Waldlauf täglich
Mediale Selbststabilisierung : -http://www.youtube.com/watch?v=7kBorZDx2WA-
11. November 2013 • 14:47
Die strukturelle Gewalt des menschenverachtenden Hartz-IV-Systems macht alles und alle „Menschen“ kaputt, insbesondere Hartz4-Betroffene und einige Jobcenter-Mitarbeiter, letztere wären für Schröder4 und Clement4 SPD nur ein Kollateralschaden.
11. November 2013 • 12:58
Was wird denn schon mit diesem Satz ausgesagt?…..Zitat:„Jeder 3. Hartz IV-Empfänger psychisch krank“, so titelten die gängigen Medien in den letzten Tagen. Anlass dazu gab die Studie „Menschen mit psychischen Störungen im SGB II“ des Forschungsinstitut IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) der Bundesagentur für Arbeit. Nun muss man sich fragen, nach zehn Jahren Agenda 2010 und nach fast neunjährigem Bestehen der Jobcenter, warum der Trichter erst jetzt aufgeht.“……
Für den ersten Teil der Feststellung, gilt dann wohl: Hartz IV macht Krank, weil die Leute keine Arbeit haben. Ich denke, so ist das auch gemeint. Das mag bei einigen auch sicherlich stimmen. Im Großteil macht Hartz IV aber wegen dem Druck, der Angst und der DISKRIMINIERUNG Krank.
Davon wurde allerdings kein Wort gesagt.
11. November 2013 • 16:05
11. November 2013 • 11:34
Ein Interview mit Herrn Weise auf dem Haussender der BA:
Ralph Boes schreibt dazu:
http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/Meldungen/2013-11-11–Weise-Interview.htm
Weise: „Was ich aber nicht zur Kenntnis nehme, sind offene Briefe, anonyme Meldungen jeder Art. Die bewegen mich nicht, die haben keine Wirkung.“
11. November 2013 • 17:23
WAS für eine Selbstbeweihräucherung. So kann nur ein Mensch reden, der nur noch sich selbst verantwortlich sein will, eine Organisation, die nur noch sich selbst genüge sein will, sich vollkommen abgekoppelt von einem ehemals gemeinsamen Dienst an der Gesellschaft als Selbstzweck sieht. Im vorauseilenden Gehorsam eines ebentuellen Vorwurfes „zuvieler“ Mitarneiter (fiktiv 20000?) schon mal gewaltig Personal abbaut, um dann zuzugeben, dass wohl andere Schuld haben, mit ihren falschen „Vorgaben“ 2013 gäbe es eine Verbesserung der Situation.
Ich habe den Vortrag erst bis zur 10. Minute gesehen, muss aber jetzt schon sagen, dass dieses gesamte Wesensart nichts anderes als eine durch gestelzte vorgespielte Kompetenz übertünchten Devotismus darstellt. Was gibt es eklig-klebigeres, als mit solch einer Darbietung auch noch an die hauseigene „Öffentlichkeit“ zu gehen?! Und als Irnformation bleibt da allenfalls nur „Mundgeruch“ …
11. November 2013 • 20:15
das ist doch ein „gutes“ Feindbild, macht es doch seine Unbeholfenheit und mangelnde Kompetenz
mehr als deutlich!
Damit dürfte auch der Widerstand in den eigenen Reihen wachsen (Hoffe ich zumindest!)
Wo fängt der Fisch mit dem Stinken an????
12. November 2013 • 02:09
@Tanguero, @Jonas
eine Steilvorlage für Christoph Sieber a la
https://altonabloggt.wordpress.com/2013/10/19/bundesweite-herbstmontagsdemo-berlin/#comment-9712
12. November 2013 • 11:55
Das zeigt ganz deutlich das Gehaltsemfänger bezahlt vom Steuerzahler in diesen Gehaltsklassen keine Verbindung mehr zum Menschen, Betroffenen zur Realität herstellen können.
Das Wort Mensch fehlt, ist denen wahrscheinlich auch nicht geläufig denn sie funktionieren nur nach Gehalt das vollkommen überzogen ist, und keiner ist in der Lage für dieses Gehalt tatsächlich die Arbeit zu leisten.
12. November 2013 • 15:33
Da gebe ich recht mit überzogenem Gehalt auf den meisten Stellen in den JC – ausgenommen Eingangszone. Die hätten mind. soviel wie andere im JC verdient. Wobei ich in der freien Wirtschaft mehr verdient habe – musste aber auch mehr leisten. Das ist jedoch mein subjektives Empfinden.
12. November 2013 • 16:49
Hab mich wohl ein bisschen unklar ausgedrückt, gemeint hatte ich die in der Chefetage wie W und A.
Ob in der Autoindustrie oder sonst wo ,wo es um hohe Gehälter in den Chefetagen geht ist wohl jeder Realitätssinn verloren.
Und genau diese Typen zählen den Betroffenen die Bissen in den Mund.
Ein Milionengehalt kann keiner erarbeiten, das wird nur gezahlt.
12. November 2013 • 19:35
Auch dem gebe ich recht 😊
13. November 2013 • 11:30
„Ein Milionengehalt kann keiner erarbeiten, das wird nur gezahlt.“
Und es wird definitiv jenen abgenommen, die dafür wirklich arbeiten mussten.
11. November 2013 • 19:47
Ich dachte, das wäre Satire, mit dem Haussender der „Arbeits“agentur.
Aber es gibt sowas tatsächlich, um die Propaganda im eigenen Laden am Laufen zu halten.
11. November 2013 • 11:21
Hartz IV hat Arbeitslosigkeit nicht verringert!
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-hat-arbeitslosigkeit-nicht-verringert-90015878.php
11. November 2013 • 10:05
Ja, auch ich bin davon betroffen.
Zwischenzeitlich hat sich meine Situation aber auch dadurch verbessert, dass ich nun an allen möglichen Stellen (Sozialgericht, Bundestag, Bürgerschaft, etc., aber auch hier) gegen das System ankämpfe, was mir nun sogar Spaß bringt. Da ich wegen psychischer Beeinträchtigungen (u.a. Depressionen) auch als nicht vermittelbar gelte, verschafft mir das sogar eine gewisse Ruhe vor dem Jobcenter.
Da auch ein Großteil der Bevölkerung unter Stress leidet (durch Leistungsdruck, Existenzängste,
prekäre Beschäftigung, etc.), deren Ursache ebenfalls die „Agenda 2010“ und die Unfähigkeiten der
neoliberalen Parteien ist, hoffe ich, dass sich endlich auch einmal „die Masse“ über die Ursachen Gedanken macht und damit beginnt, die Ausgrenzungen und Diskriminierungen von „Sozialschmarotzern“ zu beenden, die immer noch in vielen „Kommentaren“ deutlich erkennbar ist.
Jedem sollte bewusst sein, dass auch er sehr schnell dazu zählen könnte und das nur die Solidarität aller, ein wirksames Gegenmittel sein kann, wofür natürlich auch ALLE Informationen an sie gelangen müssen!
Ein weiter Schritt in dieser Richtung war z.B. die im letzten Thread verlinkte Fernsehsendung mit
Inge Hannemann!
Der Aufruf von Stéphane Hessel Empört Euch, muss endlich vom „Michel“
erkannt und schnell umgesetzt werden!
11. November 2013 • 08:30
Sodele, da melde ich mich seit Ewigkeiten (?) auch mal wieder. Ich klappere aber roll noch. Diesen Bericht finde ich äußerst amüsant. Da heute der 11. November ist und die „Narrenzeit“ wieder los geht, finde ich diesen Bericht sogar seeeehr lustig, das ist doch schon zu Zeiten ohne Hartz IV gewesen. Schließlich wurde doch auch im Jahre 2000 verkündet, dass der Deutsche Bürger niemals einen Cent für die Schulden anderer Staaten berappen muss. (CDU und so, auf dollen Merkelplakaten…Ihgitt, dass ausgerechnet sowas aus meiner Schulzeit im Kopf hängen geblieben ist?! o.O) Es dauert halt immer etwas, bis die Realität bei den Politikern da oben ankommt, bitte etwas Nachsehen. Die Macht verdreht die Gehirne, ich dachte das bekommt jeder Angestellte mindestens einmal in seinem Arbeitsleben durch Chef, Firma, Vorgesetzten, Kollegen, Sachbearbeiter etc. pp. zu spüren? Alles was die Politiker wollen ist doch nur ein bisschen Verständnis für ihre harte, schwere Arbeit darüber nachzugrübeln, wie sie die Menschen noch weiter drangsalieren können… Forschungsstudien?! Die sind doch völlig Sinnfrei, es können noch 500 weitere folgen, da wird kurz mit den Schultern gezuckt, mit einem beiläufigen „Und?“ abgetan und in die Ablage gelegt und das Langzeitprojekt: „kapitalistische Diktatur“ wieder aufgenommen.
Ich bin traurigerweise selbst Betroffene. Zu meinem Pech bin ich ein Vollkrüppel und das mit 31 Jahren. Was soll ich sagen, meine psychischen Beeinträchtigungen schränken mich nicht nur ein, nein, meine körperlichen Schwächen unterstützen sie noch auf wunderbare Weise. ADHS im Erwachsenenalter ist für manche vielleicht ein Begriff, viele werden jedoch „Modekrankheit“ schimpfen. Vorurteile kann auch nicht abbauen, jedoch sage ich nur soviel, als Betroffene ist das nicht gerade sehr lustig, vor allen nicht, wenn man erst im Erwachsenenalter die Diagnose erhält, weil Aufgrund dessen irgendwie immer alles „anders“ war. Jetzt wird das behandelt und therapiert und siehe da, es geht ganz langsam wieder mit der kleinen Kloppi-Awadea, wenn ja, wenn die Komorbiditäten nicht wären.
Dazu gesellt sich eine Einäugigkeit, Schwerhörigkeit auf dem linken Ohr, Skolliose und Rheuma. Acht Tabletten am Tag schlucken bereitet Freude, denn ich brauche keine Diät, ich nehme von selbst ab.
Das sind alles Dinge, die manchen Sachbearbeiter aufstoßen, gerade wenn sie ADHS lesen, daran hängen sich irgendwie alle auf, weil darüber verkrüppeltes Unwissen herrscht, alle bescheid wissen was das ist, weil das Nachbarkind hat das auch und das ist eh nicht schlimm. Und das ist das Hauptproblem: Psychische Krankheiten sind nicht sichtbar, außer Derjenige verletzt sich selbst und selbst das fällt nicht immer auf. Und so ist es mit jeder Kleinigkeit in der heutigen Gesellschaft, solange der Mensch nicht selbst davon in irgendeiner Weise betroffen ist, gibt es das nicht, ist das nicht schlimm und wird sich irgendwie regeln. Aber wehe, wehe, der Überschlaue ist irgendwann davon selbst betroffen. Tja, dann stehe ich nur da, zucke die Schultern, schieb mir ein Cigarillo in die Schnauze und gehe weg, Pech gehabt.
Solange der Mensch nicht kriechend und blutend zu seinem Sachbearbeiter geschliffen wird, ist jeder grundsätzlich ein Simulant. Das zeigen die wunderbaren Augenbrauen, die in die Höhe schnellen, wenn sie diverse Erkrankungen lesen. Ich freue mich dann immer eine Erkältung oder eine Bronchitis zu haben, denn dann „hüstel“ ich ganz unschuldig in die Richtung oder schmiere provkant meinen nasalen Auswurf ins Taschentuch. Wenn mir der SB total blöde kommt, lege ich anschließend das Taschentuch auf den Tisch vor mir. Ich habe mittlerweile keine Probleme mehr damit, einem unangenehmen Menschen meine Verachtung auf nette und freundliche Weise mitzuteilen. Soll er/sie mich für abartig, eklig und total verkommen halten, das ist er/sie für mich nach seinem/ihrem vorurteiligem Verhalten auch. Touché, ist mir echt wurst sowas.
Leider habe ich mir so ein Verhalten antrainiert um meine verletzliche Seite zu verbergen, denn mich trifft dieses abscheuliche Verhalten der heutigen Gesellschaft sehr. Oftmals habe ich das Gefühl kein Mensch zu sein, weil mein Verhalten und meine Grundeinstellung richten sich komplett gegen die Gesellschaft und die allgemeine Einstellung der Mitmenschen. Ich habe hier „meiner Mitmenschen“ vermieden, ich bin kein Mitmensch, ich bin ein Unmensch, denn ich lebe noch schlimmer vom Staat als ein „allgemeinüblicher“ Hartzer. Für „allgemeinübliche“ Hartzer ist es ja schon schwer als Mensch angesehen zu werden. Ich denke nicht schwarz, das ist eigene Erfahrung und Beobachtungsgabe, gemixt mit ein paar netten Nachrichten und Kombinationsgabe.
Auf Eines freue ich mich aber:
Sollte ich erleben, dass Schröder oder Merkel das zeitliche segnen und gesundheitlich noch dazu in der Lage sein, werde ich solange keine Ruhe geben bis ich die Gräber gefunden habe. Anschließend werde ich darauf tanzen und mich freuen. Eventuell werde ich noch drauf p..keln, weiß nicht ob das zu dieser Zeit meine Knie zulassen werden. Für musikalische Begleitung wird ASP sorgen, auch wenn mir jetzt der Titel nicht einfällt, jedoch eine Textpassage „…und ich tanz auf Deinem Grab…“. Dann werde ich warten, bis ich abgeführt werde und mich sedieren lassen, anders wird eine „Schwerverbrecherin“ in diesem Land eh nicht bestraft.
Falls dies ein Polizist oder Staatslakaie gelesen hat, ihr wisst ja die Möglichkeiten, wie ihr an meine Adresse kommt. Falls Ihr so nett wärt, würde ich mich aber darüber freuen, den Termin meiner „Verwahrung“ mitgeteilt zu bekommen, denn dann könnte ich einen entsprechenden Empfang vorbereiten. Kaffee und Kuchen und so, da ich ein gastfreundlicher Mensch bin und nicht angekündigten Besuch kann ich nicht ausstehen. Ach, bitte kein allzu großes Aufsehen, nicht das ihr die Freier der sexuell freizügig Angestellten unter uns verschreckt. Wäre wirklich zu freundlichst und für etwaiges Verständnis bedanke ich mich schon mal, ich weiß doch, dass ihr keine bösartigen Menschen seit und friedlich Demonstrierende krank prügelt und mit Tränengas quält. Nein, Ihr doch nicht, wa? 🙂
11. November 2013 • 16:19
Liebe Awadea,
schön wieder etwas von Dir lesen zu können!
„Oftmals habe ich das Gefühl kein Mensch zu sein, weil mein Verhalten und meine Grundeinstellung richten sich komplett gegen die Gesellschaft und die allgemeine Einstellung der Mitmenschen.“
Gerade dass macht Dich erst zum Menschen!
Auch wenn viele meinen, wir seien „verrückt“, so ist auch das richtig, denn dadurch zeichnen sich gerade die Menschen aus, die die Welt leider aus der RICHTIGEN Perspektive sehen und sich nichts mehr vormachen lassen (Von wem auch immer!).
Dazu muss man halt seinen Standpunkt und Sichtweise „verrücken“ (bzw. man wird dazu gebracht).
Hr. Mollath ist ein gutes Beispiel dafür!
11. November 2013 • 23:13
Liebe Awada , deine Aussagen kann ich voll zustimmen .Wenn die Sacharbeiter unmenschlich mit einen umgehen ,dann muß man denen auch Verachtung zeigen .Dein Beispiel mit dem Taschentuch finde ich klasse. Einige Sacharbeiter haben keinen Respekt vor Erwebslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen ,nur weil sie ihre Aufgaben zu erfüllen haben .
Die Gesundheit ist nun mal das höchste Gut eines Menschen . Am schlimmsten ist es dann ,sich als kranker dann noch mit den Behörden umzustreiten muß. Ich habe selber gesundheitliche Einschränkungen die mit S ,die du genannt hast auch .
Die Lebensquälität ist damit eingeschränkt.
Awanda ,ein Unmensch wegen Hartz 4 biste aber nicht .Lass dir sowas von deinen Mitmenschen nicht einreden . Das ist geiste Armen Würmchen ,die in ihrer Scheinwelt leben .
Wünsche dir viel Kraft zum weiter kämpfen .
11. November 2013 • 04:08
11. November 2013 • 03:08
„Finanzielle Unsicherheiten, fehlende soziale Zugehörigkeit und die starke Abhängigkeit vom Jobcenter drücken auf das Gemüt….“
So ist es wirklich (leider) auch mit meine Freunde…hier (Pl).
11. November 2013 • 00:42
Die ganzen Ungerechtigkeiten; Diskriminierungen und Schikanen per Verordnung und per Gesetz; Lügen und Rechtsverdrehung können nur von Psychopathen kommen.
Von Kriminellen die andere kriminalisieren und in der Seele schaden.
Die Todsünde der Gier, der Superreichen die andere pyramidenförmig Unterdrücken und schikanieren lassen (Mörder; Waffenlieferanten; Bestechungen; Spendenskandale; Wahllügen; Zocker-Banken; Versicherungen die nicht zahlen etc..)
Für die christliche CDU/CSU sind das keine Werte, genau wie bei der SPD. Die Gier der CDU etc.. anderen das Sparen zu diktieren und selbst wie die Maden im Speck zu leben ist weder christlich noch einer sozialen Kultur ähnlich.
Selbst die Krankenkassen, wie die AOK die Menschen unter einer würdigen Existenz Beiträge erpressen sich Psychopathen.
10. November 2013 • 22:17
Scheinbar, aber nur scheinbar ein etwas OT-Thema.
Aber hört hin, in wie weit diese Aussagen nicht nur etwas mit uns zu tun haben,
Der Typ spricht mir jedenfalls aus dem Herzen,
und ich möchte den umfassenden Aspekt unseres Anliegens auch weiterhin etwas in den Kontext einer diesmal sozial-politischen Meta-Ebene heben.
Wolfram Siener, Aktivist der Occupy-Blockupy Scene spricht über das Stigma durch gesellschaftliche Nichtkonformität, Psychoterror, Geldsystem, Überwachung, dem Zustand unserer Demokratie, sich bewahrheitende oder unsinnige Verschwörungstheorien bis hin zum arabischer Frühling und einem sich abzeichnenden „Trend“ zu einer tatsächlichen NWO.
Das vorweggenomene Fazit soll es nicht weniger spannend machen, aber letztlich entscheiden wir selbst durch unsere „unbewusste“ Teilnahme am System. Nun sollte man meinen, dann lasst uns eben nicht mehr teilnehmen. Aber das wäre erst recht fatal, weil wir uns gar nicht entziehen „können“. Die Lösung liegt wohl eher gerade in der „bewussten“ Teilnahme und der aktiven Gestaltung von unten nach oben, unseres direkt erreichbaren unmittelbaren Umfeldes, hindurch zu höheren Instanzen.
11. November 2013 • 14:43
Hallo @H-W. An dieser Stelle: Habe Deine Anmerkungen im Artikel zuvor gelesen. Danke, die sind auf den Punkt gebracht. Denke, dass Morgenroth aber mit der Äußerung genau über das Problem (z. B. Arbeit – Lohnarbeit) hinausweisen will. Trifft ihre Feststellung erstmal in Bezug auf die Gesellschaft. Ansonsten: Das Problem mit den enormen Bücherkosten pro Buch…. Hatte Glück und hab die Studie „Klaus Dörre“ geschenkt bekommen.
11. November 2013 • 18:44
@M:H.,
Ja, danke dir für die Rückkopplung.
10. November 2013 • 21:11
Was ist das für ein Land, in dem 15 Jahrige für ihr Lerneifer bei der Agentur oder Center rechtfertigen müssen, ansonsten werden sie SANKTIONIERT? Was ist das für ein Land, in dem Agentur und Center gegen das Grundgesetz handeln und Hilfesuchende in den Tod treiben?
10. November 2013 • 21:04
Man sollte sich mal mit dem Thema Euthanasie im dritten Reich mal auseinander setzen .Googlen.
Dann kann man schon leicht die Ansetze was Hartz 4 ist sehen .Sanktionen bis 0 .Verhungern lassen .Existenz Vernichtung .Druck auf Erwerbslose bis zum umfallen .
Dies wurde all über jahre von Schröder und co geplant.
Wenn wir nicht wollen ,das dies wieder passiert wie 1933 -1945 ,müßen wir komplett uns zu wehr setzen .
Auch die Beschäftigen ,Rentner ,Behinderte .
Leider ist der deutsche Michel noch nicht so weit zum Umdenken .Die Medien wie RTL ,Spingerpresse und co .haben einfach zuviel Einfluss .
Jeder ist ein Einzelkämpfer obwohl wie doch als Gesamt Gesellschaft gesehen werden .
11. November 2013 • 15:28
@-tante Maria
Stimmt und Verdacht werde ich einfach nicht los das es so kommen wird.
Ich traue den Hartz IV Verantwortlichen nichts und alles zu. Punkt!
kellerkalli
10. November 2013 • 20:39
Hat dies auf In Jene lebt sich´s bene rebloggt.
10. November 2013 • 18:48
Hartz IV macht nicht nur psychisch krank, sondern treibt die Menschen dauerhaft in die Verelendung und Altersarmut. Es zerstört die Menschen und treibt sie in die Wahlverweigerung: „Warum sollen wir auch noch zur Wahl gehen in einer Gesellschaft, wo wir doch so oder so nur total aus jeglicher gesellschaftlicher Teilhabe ausgegrenzt werden. Man mit uns Betroffenen umgeht als wären wir der letzte Dreck, uns gnadenlos demütigt und uns über die Tafeln zermatschtes Obst oder Gemüse zum „Fraß“ vorsetzt.“ „Wer arm ist stirbt auch bis zu 10 Jahren früher, wir also um Jahre unseres Lebens betrogen werden, während andere sich den Bauch mit Kaviar und Krimsekt voll stopfen.“
Am Ende wird es nicht nur um Wahlverweigerung gehen. Schon einmal ist man in solch perfider Art und Weise mit Millionen Menschen umgegangen. Gefreut haben sich am Ende die Rechtsradikalen und ein Adolf Hitler mit der Folge des 2. Weltkriegs. In Deutschland scheint man einfach nicht lernfähig zu sein.
10. November 2013 • 21:25
Das perfide ist ja auch, das Menschen mit Behinderung (Stichwort Inklusion) teils nicht wählen gehen dürfen. Kommt natürlich auf den Grad der Behinderung bzw. der Erkrankung an. Ich hab Aktion Mensch im Abo (mein einzig noch bezahlbares Abo, was ich mir irgendwie leisten muss) und las dort erst vor kurzem – bzgl. der Wahlen einen Bericht darüber….da muss sich auch was ändern – denn – da fehlen Stimmen!!
Und genau darin sehe ich auch das Problem, wenn immer mehr Menschen auf das „Abstellgleis“ geschoben werden, entweder gewollt von oben in die psychische Ecke geschoben oder wirklich erkrankt – aber – mit gewissen Diagnosen hat man irgendwann auch kein Recht mehr zur Wahl…darüber muss man auch ernsthaft drüber nachdenken!
Da könnte man unendlich viele Beispiele aufzählen….
Menschen mit Behinderung dürfen ja auch nur ein gewissen Satz an Kohle auf dem Konto haben. Nie mehr. Da müsste ich aber nochmal nachschauen, bevor ich hier was falsches schreibe….
Es ist soviel, was sozial-politisch ganz drastisch den Keller runter geht…..
10. November 2013 • 21:41
Hallo Sozialfotografie
Was du meinst mit Geld auf dem Konto, kann so nicht pauschaliert werden. Zum Glück. Ich denke, du meinst dieses:Persönliches Budget – Seite 24
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Berufsorientierung/Durchstarten-Berufliche-Reha-Ausgabe-2012.pdf
Betreffend Inklusion – vor allem die UN-Behindertenrechtskonvention ist noch immer sehr unbekannt. Wird es wenigstens endlich mal stückweise in den Schulen umgesetzt, bedarf es unbedingten Nachholbedarf in den Behörden und noch bei so vielem mehr.
10. November 2013 • 22:12
Nee Inge, das meinte ich nicht, aber auch mal interessant!
Hab es jetzt aber mal rausgesucht, das ich es Dir zeigen kann. Steht zwar nicht in Bezug zu Hartz IV, ist aber eben auch eine Grundsicherung, die den Menschen einfach genommen wird:
http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=869
Ich weiß nicht, ob Du auch Aktion Mensch so ein wenig im Hintergrund beobachtest, irgendwann kann man ja an Infos schon gar nicht mehr fassen… es bewegt sich schon viel, aber der Kernpunkt – den sieht man ja schon hier – ich glaube, da müsste ein Radikalnachholbedarf umgesetzt werden…
10. November 2013 • 22:21
Danke. Ich verfolge insbesondere die Umsetzung der UN-Behindertenrechskonvention. Und was mich besonders erschreckt, dass z.B. psychische Erkrankungen dabei kaum eine Rolle spielen. Oftmals so nach dem Motto: Diese Behinderung sieht man nicht, also ist es auch keine. Dabei sind gerade die es, die Jahr für Jahr steigen.
10. November 2013 • 22:34
Gerne! Naja, da muss ich jetzt aber zu Aktion Mensch sagen, ich habe Abos von 2009 bis jetzt – das dort sehr viel und sehr komplex über die unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen eingegangen wird.
Über das Wort Behinderung im psychischen Bereich streiten sich ja auch die Geister…aber ich muss und möchte Dir da auch vollkommen Recht geben. Es stimmt einfach und ist erschreckend…. Man sieht durch den Menschen lieber durch….
Schon allein, dass das Wort Inklusion hoffentlich bald mal das Wort Behinderung ersetzt, find ich schon ne große Leistung! Lang genug hats gedauert. (man ist nicht behindert, höchstens in einer bestimmten Form beeinträchtigt) 😉
http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention/ihre-meinung.php
10. November 2013 • 18:44
Könnte es sein, das gerade die „Betreuung“ im Jobcenter zu psychischen Problemen führt oder diese verstärkt ? Denn die Ansage des BA Vorstandes Alt, die Betreuung (Kontrolle ? Mehr Druck ? zu intensivieren, könnte als Bedrohungs-Szenario empfunden werden, oder die Bekämpfung von Feuer mit Feuer.
10. November 2013 • 17:19
Was hat HartzIV damit zu tun?
http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.dickshovel.com/wkup.html&prev=/search%3Fq%3Dwounded%2Bknee%2Bmassacre%26start%3D10%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DN%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26gbv%3D2%26biw%3D1280%26bih%3D556
Ich denke nicht wenig, denn die Methoden sind dieselben, eben nur viel moderner. Damals wurde diese Indianer am Wounded Knee regelrecht abgeschlachtet, nachdem man sie hat hungern lassen und mißhandelt hatte. Wäre es heute anders, wenn diese Leute ausrasten würden?
Weil ein taubstummer Amerikaner (Indianer, bitte beachtet die perfide Logik die dahinter steckt, denn er wird bereits durch diese Bezeichnung enteignet) falsch reagiert hat, wurden all diese Menschen abgeschlachtet.
Zuerst nimmt man dir die Menschenwürde, dann alles was du hast und zu letzt dein Leben.
10. November 2013 • 17:14
Hat dies auf einheizradio rebloggt und kommentierte:
“ Die Krankenkassendaten zeigen auf, dass mehr als ein Drittel der Arbeitslosengeld II-Empfänger innerhalb eines Jahres mindestens eine psychiatrische Diagnose aufwies.“
10. November 2013 • 16:57
Ich war erst 8 Wochen krank kein Wunder Hartz 4
10. November 2013 • 16:12
Ich habe mich vor einer Weile bei Facebook mit einem Freund über die Töpfchen-Taktik unterhalten und dass alle Töpfchen weg wären, gäbe es das BGE .. dann wäre vieles viel einfacher, weil nicht jede Behörde aufpassen muss, dass aus ihrem Topf zu viel raus geht.
Mein Freund meinte, das wollen aber so viele nicht, weil es danach ja so viele arbeitslose Jobcenter- und Sozialamts-Mitarbeiter geben würde.
Ich habe gesagt, dass das ja gar nicht unbedingt sein müsste … auch beim BGE werden Menschen neu geboren, andere sterben, Menschen ziehen um, bekommen ein anderes Bankkonto, heiraten und ändern den Namen und und und … es wird auch da weiterhin in der Verwaltung was zu tun sein.
Und bei den Jobcentern könnte es als positiver Effekt doch so sein, dass die Mitarbeiter zumindest zum Teil endlich wieder das tun, was sie mal gelernt haben … nämlich die richtige Arbeit an die richtigen Leute zu vermitteln statt Menschen gegen ihren eigenen Willen zu schickanieren.
Früher beim alten Arbeitsamt habe ich noch kennengelernt, dass mir mal ein Mitarbeiter da einen richtig guten Job vermittelt hat, der auch zu mir und meiner Ausbildung gepasst hat.
Ich könnte mir vorstellen, dass das die Menschen, die heute in den Jobcentern arbeiten und krank werden, sicher wieder gesünder machen würde, weil sowas doch Spaß machen kann.
Und wenn endlich die Angst und Not vor den Schreibtischen aufhören würde, würden auch viele Hartz-IV-Empfänger wieder gesunder werden .. auf alle Fälle.
Ich war neulich auch krank geschrieben … mein Doktor hat mir aufgeschrieben: Gesicherter Burnout.
Dabei war ich so fertig mit den Nerven, dass ich in einer mail meiner Fallmanagerin das Wörtchen nicht überlesen habe.
Sie schrieb mir nämlich, ich bräuchte mich nicht in einem Call-Center vorstellen, das ohnehin nur Leute für ein paar Monate suchte .. und ich wollte für so einen Mist wirklich nicht unsere Selbständigkeit hin schmeißen, auch wenn ein Autor eben auch nicht die Welt verdient.
Es lohnt sich aber nicht für einen kurzen Einsatz in einem Call-Center, denn das kann ich auch noch machen, wenn ich in 4 Jahren Rente kriege und die auch nicht reicht.
Na ja … ich habe das nicht leider überlesen und hatte danach einen Nervenzusammenbruch … das kommt halt von der Angst, dass einem einfach immer wieder alles kapputt gemacht werden kann.
10. November 2013 • 22:28
Ich bin mal eine Woche zu früh zu einem Termin in´s JobCenter gerast. Da saß mir noch eine erlittene Sanktion im Nacken. (Die Sanktion ist drei Jahre später rückgängig gemacht worden.)
Obwohl ich berufstätig bin (und ausreichend für mich verdiene, jedenfalls im Moment), werde ich mich nicht von diesem Amt „befreien“ können, da mein Mann nur eine sehr kleine Rente bekommt. Alle, die hier lesen, werden sicher wissen, dass man in solchen Fällen eine Bedarfsgemeinschaft bildet.
Die Verrentung war für ihn ein Segen, so hat er nun jedenfalls Ruhe vor der Verfolgungsbetreuung.
Ich kenne einige, die durch das System H4 so richtig krank wurden, darunter eine Alleinerziehende, die sich das Leben nehmen wollte (Tochter wurde vorgeladen, sie hat die Information nicht weiter gegeben ==> Sanktion), sie ist inzwischen frühverrentet.
10. November 2013 • 15:55
Hartz IV Rechtsbeugung!
Es muss nur zum richtigen Zeitpunkt bei den richtigen Medien an die Öffentlichkeit geraten!
Klappt nicht immer!!!
10. November 2013 • 15:29
Das geht ja so einfach, eine Statistik ganz nach Wunsch zu verbiegen. Wer dauerarbeitslos ist, muss psychisch krank sein, also ab mit ihm und raus aus den Arbeitslosenzahlen. 😦
10. November 2013 • 15:14
Hat dies auf Ziegenhodensuppe rebloggt.
10. November 2013 • 14:54
…irgendwie laufe ich Dir heute schon zum zweiten Mal fast zeitgleich über den Weg… 😉
und zum ersten Mal hier erste 🙂
Ein ganz klarer Post, der Fakten spricht, leider immer noch nicht angenommen von allen…ich denke, der ICD wird hier ne ganz berühmte Rolle spielen…da schweigt man lieber drüber…
Ich glaube, die Menschen solidarisieren sich erst, wenn sie das Gefühl haben, auf gleicher Augenhöhe zu stehen. Siehe auch Dein Posting Sanktionen gegen Schüler….eine Endlosdebatte und am Ziel vorbei…seitens vieler Kommentare, so finde ich…
Auf der anderen Seite bekomme ich seit Tagen gerade das Gefühl, die Menschen werden lauter, vielleicht auch ein wenig aggressiver, auch in ihren Kommentaren und das ist andererseits auch gut so!
Ich bin mal gespannt, wie es hier verlaufen wird…
Eine etwas nachdenkliche St.R
P.S. Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren aktiviere ich nicht mehr 😀
Bin letztens in Kommentaren untergegangen 😉
Jo Haug
10. November 2013 • 14:40
Den Verantwortlichen in Politik und BA kommen diese Zahlen durchaus entgegen. Nun können sie getrost noch mehr Menschen als Erwerbsunfähige zum Sozialamt schicken und so aus der Arbeitslosenstatistik herausdrängen. Angesichts überfüllter Wartesäle bei PsychiaterInnen wäre es unrealistisch darauf zu setzen, daß die Menschen so schnell wieder gesund werden.
10. November 2013 • 15:10
Oje….weil ich einmal hier bin….
Ich krieg grad nen Hals @Jo Haug, ich hab grad so im Ohr: „Nö, das passt mir auch nicht….“
Ich finde, das ist ein absolut wichtiges Thema. Hartz IV ist nicht einfach nur: Hartz IV muss weg. Sondern Hartz IV hat Probleme gebracht, die erst heute bzw. seit ein paar Jahren spürbar wurden, aber niemand spricht darüber. Oder aber auch, wsas ich oben schon schrieb, das mit der Bildungsarmut in Deutschland, Zwangsverentung hier das Posting mit ICD 10 etc. Warum die Augen verschließen?
=> Richtig, es könnte ja der BA (irgendwie) zugute kommen!!
Dieses hin- und hergeschiebe mit der Verantwortung und Schuld ist echt ätzend!
Und eins müsstest Du eigentlich wissen – diese Zahlen von Inge Hannemann sind der BA bestimmt schon sehr viel länger bekannt, als Dir 😉 Vielleicht war es sogar so geplant, hehe 😉
Du musst also keine Angst haben!
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Am 29. Oktober wurde Jana Grebe mit dem „Preis für Zivilcourage“ durch die Solbach-Freise-Stiftung ausgezeichnet. Jana Grebe arbeitete bis zu ihrer Selbstkündigung als Fallmanagerin im Jobcenter in Osterholz-Scharmbeck. Ich durfte die Laudatio halten, die ich hier einstelle.

References: Art. 13
 Art. 13
 Art. 103
 EGMR 
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 13
 BGE 
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 BGE 
 BGE