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Timestamp: 2018-06-18 09:10:37+00:00

Document:
AGB | Markus-Mühle
BEUTENAH – kaltgepresste Katzennahrung
All­ge­mei­ne Ver­trags­be­din­gun­gen
der Fir­men
Mar­kus-Müh­le GmbH & CO. KG
LUPOSAN GmbH & Co. KG
PU­RE NATURE GmbH & Co. KG
(1) Die­se Ver­kaufs­be­din­gun­gen gel­ten aus­schlie­ßlich ge­gen­über Un­ter­neh­mern, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Recht und öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen im Sin­ne von § 310 Ab­satz 1 BGB. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder von un­se­ren Ver­kaufs­be­din­gun­gen ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen des Be­stel­lers er­ken­nen wir nur an, wenn wir aus­drück­lich schrift­lich der Gel­tung zu­stim­men. Ne­ben­ab­re­den be­dür­fen der aus­drück­li­chen schrift­li­chen Zu­stim­mung. Die Be­din­gun­gen gel­ten nur dann, wenn ih­nen nicht zwin­gen­de ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen ent­ge­gen­ ste­hen.
(2) Die­se Ver­kaufs­be­din­gun­gen gel­ten auch für al­le Lie­fe­run­gen und Ge­schäf­te je­der Art der Mar­kus Müh­le GmbH & CO. KG, der Lu­po­san GmbH & Co. KG und der Pu­re Nature GmbH & Co. KG, Lan­gen­hahn-Hintermühlen. Die­se Ver­kaufs­be­din­gun­gen gel­ten bei stän­di­gen Ge­schäfts­be­zie­hun­gen und auch für künf­ti­ge Ge­schäf­te mit dem Be­stel­ler, so­weit es sich um Rechts­ge­schäf­te ver­wand­ter Art han­delt.
§ 2 An­ge­bot und Ver­trags­schluss
Un­se­re An­ge­bo­te sind frei­blei­bend. So­fern ei­ne Bes­tel­lung als An­ge­bot ge­mäß § 145 BGB an­zu­se­hen ist, kön­nen wir die­se in­ner­halb von zwei Wo­chen an­neh­men. Die An­nah­me der Be­stel­lung wird erst durch un­se­re schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung per Fax/Email oder pos­ta­lisch gül­tig oder durch den Ver­sand der Wa­re.
§ 3 Über­las­sene Un­ter­la­gen
An al­len im Zu­sam­menhang mit der Auf­trags­er­tei­lung dem Be­stel­ler über­las­se­nen Un­ter­la­gen, wie z.B. Kal­ku­la­tio­nen, Rezepturen etc., be­hal­ten wir uns Ei­gen­tums- und Ur­he­ber­rech­te vor. Die­se Un­ter­la­gen dür­fen Drit­ten nicht zu­gäng­lich ge­macht wer­den, es sei denn, wir er­tei­len da­zu dem Be­stel­ler un­se­re aus­drück­li­che schrift­li­che Zu­stim­mung. So­weit wir das An­ge­bot des Be­stel­lers nicht in­ner­halb der Frist von § 2 an­neh­men, sind uns die­se Un­ter­la­gen un­ver­züg­lich zu­rück­zu­sen­den.
§ 4 Prei­se und Zah­lung
(1) So­fern nichts Ge­gen­tei­li­ges schrift­lich ver­ein­bart wird, gel­ten un­se­re Prei­se ab Werk aus­schließ­lich Ver­pa­ckung und zu­züg­lich Mehr­wert­steu­er in je­weils gül­ti­ger Hö­he. Kos­ten der Ver­pa­ckung wer­den ge­sondert in Rech­nung ge­stellt.
(2) Die Zah­lung des Kauf­prei­ses hat aus­schließ­lich auf das um­sei­tig ge­nann­te Kon­to zu er­fol­gen. Der Ab­zug von Skon­to ist nur bei schrift­li­cher be­son­de­rer Ver­ein­ba­rung zu­läs­sig.
(3) So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart wird, ist der Kauf­preis in­ner­halb von 7 Ta­gen nach Lie­fe­rung zu zah­len. Ver­zugs­zin­sen wer­den in Hö­he von 8 % über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz p.a. be­rech­net. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes hö­he­ren Ver­zugs­scha­dens bleibt vor­be­hal­ten.
(4) So­fern kei­ne aus­drück­li­che Fest­preis­ab­re­de ge­trof­fen wur­de, sind wir be­rech­tigt, ei­ne ent­spre­chen­de Er­hö­hung des ver­ein­bar­ten Prei­ses zu ver­lan­gen, falls die Prei­se und Kos­ten des Lie­fer­ge­gens­tan­des auf­grund von Wechselkursschwankungen, De­vi­sen­be­stim­mun­gen, ge­än­der­ten Zöl­len und öf­fent­li­chen Ge­büh­ren, er­höh­ten Roh­stoff-, Lohn-, Trans­port­kos­ten oder sons­tigen Ma­te­ri­al­kos­ten so­wie auf­grund tech­ni­scher oder be­hörd­li­cher Auf­la­gen oder aus an­de­ren Grün­den, auf die wir kei­nen Ein­fluss ha­ben, stei­gen.
§ 5 Auf­rech­nung und Zurückbehaltungsrechte
Dem Be­stel­ler steht das Recht zur Auf­rech­nung nur zu, wenn sei­ne Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt oder un­be­strit­ten sind. Zur Aus­übung ei­nes Zu­rück­be­hal­tungs­rechts ist der Be­stel­ler nur in­so­weit be­fugt, als sei­n Ge­gen­an­spruch auf dem glei­chen Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht.
§ 6 Lie­fe­rung, Lie­fer­zeit
(1) Die Lie­fe­run­gen er­fol­gen, so­fern nicht an­de­res aus­drück­li­ch ver­ein­bart ist, ab un­se­rem Werk. Lie­fer­ter­mi­ne sind nur bei ei­ner aus­drück­li­chen schrift­li­chen Be­stä­ti­gung ver­bind­lich. Die Ein­hal­tung der Lie­fer­ter­mi­ne setzt die Erfül­lung al­ler vom Be­stel­ler zu er­fül­len­den Lie­fer­be­din­gun­gen und sons­ti­gen Mit­wir­kungs­hand­lun­gen vo­raus. Ist dies nicht der Fall, so ver­län­gert sich die Liefer­zeit an­ge­mes­sen. Dies gilt nicht, so­weit wir die Ver­zö­ge­rung zu ver­tre­ten ha­ben. Für den Be­stel­ler zu­mut­ba­re Teil­lie­fe­run­gen blei­ben vor­be­hal­ten.
(2) Rich­ti­ge und recht­zei­ti­ge Selbstbelieferung durch un­se­re Zu­lie­fe­rer bleibt vor­be­hal­ten. Der Vor­be­halt gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht von uns zu ver­tre­ten ist. Der Be­stel­ler wird ge­ge­be­nen­falls über die Nichtverfügbarkeit der Leis­tung un­ver­züg­lich in­for­miert. Ei­ne be­reits er­brach­te Ge­gen­leis­tung wird dann un­ver­züg­lich zu­rück­er­stat­tet.
(3) Die Lie­fer­frist ist ein­ge­hal­ten, wenn der Liefergegenstand bis zu ih­rem Ab­lauf das Werk ver­las­sen hat oder die Versandbereitschaft ge­mel­det ist.
(4) Ist die Nicht­ein­ha­ltung der Lie­fer­zeit auf hö­he­re Ge­walt, auf Ar­beits­käm­pfe, be­hörd­li­che Maß­nah­men, Ener­gie­man­gel oder sons­ti­ge Er­eig­nis­se, die au­ßer­halb un­se­res Ein­fluss­be­reichs lie­gen, zu­rück­zu­füh­ren, so ver­län­gert sich die Lie­fer­zeit an­ge­mes­sen. Dem Be­stel­ler wer­den Be­ginn und En­de die­ser Um­stän­de bald­mög­lichst mit­ge­teilt.
(5) Bei spä­te­ren Ab­än­de­run­gen und Er­gän­zun­gen des Ver­tra­ges, die die Lie­fer­zeit be­ein­flus­sen kön­nen, ver­län­gert sich die­se in an­ge­mes­se­nem Um­fang. Wenn nichts an­de­res ver­ein­bart ist, sind wir auch zur vor­zei­ti­gen Lie­fe­rung be­rech­tigt.
(6) Der Kun­de kann oh­ne Frist­set­zung vom Ver­tra­g zu­rück­tre­ten, wenn uns die ge­sam­te Leis­tung vor Ge­fahr­über­gang end­gül­tig un­mög­lich wird. Der Be­stel­ler kann dar­ü­ber hi­naus vom Ver­trag zu­rück­tre­ten, wenn bei ei­ner Be­stel­lung die Aus­füh­run­g ei­nes Teils der Lie­fe­rung un­mög­lich wird und er ein be­rech­tig­tes In­te­res­se an der Ab­leh­nung der Teil­lie­fe­rung hat. Ist dies nicht der Fall, so hat der Be­stel­ler den auf die Teil­lie­fe­rung ent­fal­len­den Ver­trags­preis zu zah­len. Das­sel­be gilt bei un­se­rem Un­ver­mö­gen. Tritt die Un­mög­lich­keit oder das Un­ver­mö­gen wäh­rend des An­nah­me­ver­zu­ges des Be­stel­lers ein oder ist der Be­stel­ler für die Um­stän­de al­lein oder weit über­wie­gend ver­ant­wort­lich, bleibt er zur Ge­gen­leis­tung ver­pflich­tet.
(7) Die Ge­fah­r ei­nes zu­fäl­li­gen Un­ter­gangs oder ei­ner zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Kauf­sa­che geht vom Ta­ge der Mel­dung der Ver­sand­be­reits­chaft auf den Be­stel­ler über.
(8) Wird der Ver­sand auf­grund des Be­stel­lers ver­zö­gert, so wer­den ihm, be­gin­nend nach An­zei­ge der Ver­sand­be­reits­chaft, die durch die La­ge­rung ent­stan­de­nen Kos­ten – bei La­ge­rung in un­se­rem Werk min­des­tens je­doch 0,5 % des Rech­nungs­be­tra­ges je Mo­nat – be­rech­net. Wir sind je­doch be­rech­tigt, nach Set­zung und frucht­lo­sem Ab­lauf ei­ner an­gemessenen Frist, an­der­wei­tig über den Lie­fer­ge­gens­tand zu ver­fü­gen und den Kun­den mit an­ge­mes­se­ner, ver­län­ger­ter Frist neu zu be­lie­fern.
(9) Wir haf­ten im Fall des von uns nicht vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führ­ten Lie­fer­ver­zu­ges für je­de voll­en­dete Wo­che Ver­zug im Rah­men ei­ner pau­scha­lier­ten Ver­zug­sent­schä­di­gung in Hö­he von 2 % des Lieferwertes, max. je­doch nicht mehr als 10 % des Lie­fer­wer­tes. Wei­ter­ge­hen­de Scha­den­er­satz­an­sprü­che be­stim­men sich nach § 10.
§ 7 Ge­fahr­über­gang bei Ver­sen­dung
Wird die Wa­re auf Wunsch des Be­stel­lers an die­sen ver­sandt, so geht mit der Ab­sen­dung an den Be­stel­ler, spä­tes­tens mit Ver­las­sen des Werks/La­gers die Ge­fahr des zu­fäl­li­gen Un­ter­gangs oder der zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Wa­re auf den Be­stel­ler über. Dies gilt un­ab­hän­gig da­von, ob die Ver­sen­dung der Wa­re vom Er­fül­lungs­ort er­folgt oder wer die Fracht­kos­ten trägt.
§ 8 Ei­gen­tums­vor­be­halt
(1) Bis zur voll­stän­di­gen Be­frie­di­gung sämt­li­cher An­sprü­che aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung zwi­schen dem Be­stel­ler und uns, ein­schließ­lich künf­ti­ger For­de­run­gen jed­we­den Ur­sprungs, be­hal­ten wir uns das Ei­gen­tum an den Liefergegenständen vor. Bei lau­fen­der Rech­nung si­chert die­ser Ei­gen­tums­vor­be­halt die je­wei­li­gen Sal­do­for­de­run­gen.
(2) Wird der Be­stel­ler durch Ver­bin­dung, Ver­men­gung, Ver­mi­schung, Ver­ar­bei­tung oder Be­ar­bei­tung des Lie­fer­ge­gens­tan­des zum Al­lein- oder Mit­ei­gen­tü­mer, steht uns das Ei­gen­tum in der Hö­he zu, die dem Ver­hält­nis des Lie­fer­ge­gens­tan­des (Lie­fer­prei­se ein­schließ­lich Um­satz­steu­er oh­ne Ab­zü­ge) zu den an­de­ren ver­bun­de­nen, ver­meng­ten oder ver­misch­ten Ge­gen­stän­den ent­spricht. Ein Ver­ar­bei­tung oder Be­ar­bei­tung ge­mäß § 950 BGB er­folgt für uns, oh­ne dass wir hier­zu ver­pflich­tet wür­den. Bei ei­ner Kol­li­si­on die­ser Klau­sel mit de­nen an­de­rer Lie­fe­ran­ten er­folgt die Ver­ar­bei­tung ge­mein­schaft­lich für al­le, wo­bei sich der An­teil nach dem Ver­hält­nis der Lie­fe­run­gen zu­ein­an­der rich­tet. Die Ver­wah­rung er­folgt un­ent­gelt­lich.
(3) Über­stei­gen die uns auf­grund des Ei­gen­tums­vor­be­halts zu­ste­hen­den Si­che­run­gen den Wert der ge­si­cher­ten For­de­rung um mehr als 10 %, gel­ten die Si­che­run­gen in­so­weit als frei­ge­ge­ben.
(4) Der Bestel­ler ver­pflich­tet sich, die Lie­fer­ge­gens­tän­de, ein­schließ­lich der auf Wunsch des Be­stel­lers bei uns la­gern­den Tei­le, zum Neu­wert auf sei­ne Kos­ten ge­gen Feu­er, Blitz, Ex­plo­si­on, Was­ser und sons­ti­ge Ri­si­ken zu ver­si­chern und die Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che an uns ab­zu­tre­ten. Der Be­stel­ler ver­pflich­tet sich wei­ter, die Lie­fer­ge­gens­tän­de in sei­ne Be­triebs-Haft­pflicht­ver­si­che­rung auf­zu­neh­men und in­so­weit von An­sprü­chen Drit­ter frei­zu­stel­len.
(5) Die Wei­ter­ver­äu­ße­rung der Vor­be­halts­wa­re ist dem Be­stel­ler nur im ge­wöhn­li­chen Ge­schäfts­ver­kehr und un­ter der Be­din­gung ge­stat­tet, dass er mit sei­nem Be­stel­ler eben­falls ei­nen Ei­gen­tums­vor­be­halt ge­mäß den vor­ste­hen­den Ab­sät­zen ver­ein­bart. Zu an­de­ren Ver­fü­gun­gen über die Vor­be­halts­wa­re, ins­be­son­dere Ver­pfän­dun­gen und Si­cher­heits­ü­be­reig­nun­gen ist der Be­stel­ler nicht be­rech­tigt.
(6) Für den Fall der Wei­ter­ver­äu­ße­rung tritt der Be­stel­ler hier­mit schon jetzt, bis zur Er­fül­lung sämt­li­cher un­ser An­sprü­che, die ihm aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung ent­ste­hen­den For­de­run­gen und sons­ti­gen be­rech­tig­ten An­sprü­che ge­gen sei­ne Ab­neh­mer mit al­len Ne­ben­rechten an uns ab. Auf un­ser Ver­lan­gen ist der Be­stel­ler ver­pflich­tet, uns un­ver­züglich al­le Aus­künf­te zu ge­ben und Un­ter­la­gen aus­zu­hän­di­gen, die zur Gel­tend­ma­chung un­se­rer Rech­te ge­gen­über den Ab­neh­mern des Be­stel­lers er­for­der­lich sind.
(7) Wird die Vor­be­halts­wa­re vom Be­stel­ler ver­bunden, ver­mengt, ver­mischt, ver­ar­bei­tet oder be­ar­bei­tet und so zu­sam­men mit an­de­ren uns nicht ge­hö­ren­den Wa­ren wei­ter­ver­äu­ßert, so gilt die Ab­tre­tung der Kauf­preis­for­de­rung ge­mäß vor­ste­hen­dem Ab­satz nur in Hö­he des Rech­nungs­wer­tes un­se­rer Vor­be­halts­wa­re.
(8) Pfän­dun­gen oder Be­schlag­nah­me der Vor­be­halts­wa­re von Drit­ten sind uns un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen. Dar­aus ent­ste­hen­de In­ter­ven­tions­kos­ten ge­hen in je­dem Fall zu Las­ten des Be­stel­lers, so­weit sie nicht von Drit­ten ge­tra­gen sind.
(9) Falls wir nach Maß­ga­be vor­ste­hen­der Be­stim­mun­gen von un­se­rem Ei­gen­tums­vor­be­halt durch Zu­rück­nah­me von Vor­be­halts­wa­re Ge­brauch machen, sind wir be­rech­tigt, die Wa­re frei­hän­dig zu ver­kau­fen oder ver­stei­gern zu las­sen. Die Gel­tend­ma­chung des Ei­gen­tums­vor­be­halts und ins­be­son­de­re das He­raus­ga­be­ver­lan­gen stel­len kei­nen Rück­tritt vom Ver­trag dar. Die Rück­nah­me der Vor­be­halts­wa­re er­folgt zu dem er­ziel­ten Er­lös, höchs­tens je­doch zu den ver­ein­bar­ten Lie­fer­prei­sen. Wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che auf Scha­den­er­satz, ins­be­son­de­re ent­gan­ge­nen Ge­winns, blei­ben vor­be­hal­ten.
§ 9 Ge­währ­leis­tung und Män­gel­rü­ge so­wie Rück­griff/Hers­tel­ler­re­gress
(1) Ge­währ­leis­tungs­rechte des Be­stel­lers set­zen vo­raus, dass die­ser sei­nen nach § 377 HGB ge­schul­de­ten Un­ter­su­chungs- und Rü­geo­blie­gen­hei­ten ord­nungs­ge­mäß nach­ge­kom­men ist. Die Rü­ge hat schrift­lich zu er­fol­gen. Der un­ver­züg­li­chen Un­ter­su­chungs­o­blie­gen­heit kommt der Be­stel­ler nach, wenn er die ge­lie­fer­ten Ge­gen­stän­de spä­tes­tens an dem auf die Ab­lie­fe­rung fol­gen­den Werk­tag un­ter­sucht. Der un­ver­züg­li­chen An­zei­ge­ob­lie­gen­heit kommt der Be­stel­ler nach, wenn er spä­tes­tens am auf die Män­ge­ler­ken­nung fol­gen­den Werk­tag die An­zei­ge ge­gen­über uns vor­nimmt.
(2) Män­gel­an­sprü­che ver­jäh­ren in 12 Mo­na­ten nach er­folgter Ab­lie­fe­rung der von uns ge­lie­fer­ten Wa­re bei un­serem Be­stel­ler. Vor et­wai­ger Rück­sen­dung der Wa­re ist un­se­re Zu­stim­mung ein­zu­ho­len.
(3) Soll­te trotz al­ler auf­ge­wen­de­ter Sorg­falt die ge­lie­fer­te Wa­re ei­nen Man­gel auf­wei­sen, der be­re­its zum Zeit­punkt des Ge­fahr­über­gangs vor­lag, so wer­den wir die Wa­re, vor­be­halt­lich frist­ge­rech­ter Män­gel­rü­ge, nach un­se­rer Wahl nach­bes­sern oder Er­sat­zwa­re lie­fern. Es ist uns stets Ge­le­gen­heit zur Nach­er­fül­lung in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Frist zu ge­ben. Rück­griffs­an­sprü­che blei­ben von vor­ste­hen­der Re­ge­lung oh­ne Ein­schrän­kung un­be­rührt.
(4) Schlägt die Nach­er­fül­lung fehl, kann der Be­stel­ler – un­be­scha­det et­wai­ger Scha­den­er­satz­an­sprü­che – vom Ver­tra­g zu­rück­tre­ten oder die Ver­gü­tung min­dern.
(5) Män­gel­an­sprü­che be­ste­hen nicht bei nur un­er­heb­li­cher Ab­wei­chung von der ver­ein­bar­ten Be­schaf­fen­heit, bei nur un­er­heb­li­cher Be­ein­träch­ti­gung und Brauch­bar­keit, bei na­tür­li­cher Ab­nut­zung oder Ver­schleiß so­wie bei Schä­den, die nach dem Ge­fahr­über­gang in­fol­ge feh­ler­haf­ter oder nach­läs­si­ger Be­hand­lung, über­mä­ßi­ger Be­an­spru­chung, un­ge­eig­ne­ter Trans­port- und/oder La­ger­mit­teln, man­gel­haf­ter La­ge­rung, un­ge­eig­ne­ter Trans­port­mit­tel oder auf­grund be­son­de­rer äu­ße­rer Ein­flüs­se ens­te­hen, die nach dem Ver­trag nicht vo­raus­ge­setzt sind. Wer­den vom Be­stel­ler oder Drit­ten un­sach­ge­mä­ße La­ge­rung oder Än­de­run­gen der Ver­pa­ckung vor­ge­nom­men, so be­ste­hen für die­se und die dar­aus ent­ste­hen­den Fo­lgen eben­falls kei­ne Män­gel­an­sprü­che.
(6) An­sprü­che des Be­stel­lers we­gen der zum Zweck der Nach­er­fül­lung er­for­der­li­chen Auf­wen­dun­gen, ins­be­son­de­re Trans­port-, We­ge-, Ar­be­its- und Ma­te­ri­al­kos­ten, sind aus­ge­schlos­sen, so­weit die Auf­wen­dun­gen sich er­hö­hen, weil die von uns ge­lie­fer­te Wa­re nach­träg­lich an ei­nen an­de­ren Ort als die Nie­der­las­sung des Be­stel­lers ver­bracht wor­den ist, es sei denn, die Ver­brin­gung ent­spricht ih­rem be­stim­mungs­ge­mä­ßen Ge­brauch.
(7) Rück­griffs­an­sprü­che des Be­stel­lers geg­en uns be­ste­hen nur in­so­weit, als der Be­stel­ler mit sei­nem Ab­neh­mer kei­ne über die ge­setz­li­ch zwin­gen­den Män­gel­an­sprü­che hi­naus­ge­hen­den Ver­ein­ba­run­gen ge­trof­fen hat. Für den Um­fang des Rück­griffsanspruchs des Be­stel­lers ge­gen den Lie­fe­rer gilt fer­ner Ab­satz 6 ent­spre­chend.
§ 10 Haf­tung
(1) Wenn der Lie­fer­ge­genstand durch un­ser Ver­schul­den in Fol­ge un­ter­las­se­ner oder feh­ler­haf­ter Aus­füh­rung von vor oder nach Ver­trags­schluss er­folg­ten Vor­schlä­gen und Be­ra­tun­gen oder durch die Ver­let­zung an­de­rer ver­trag­li­cher Ne­ben­ver­pflich­tun­gen – ins­be­son­de­re An­lei­tung für Be­die­nung und War­tung des Lie­fer­ge­gens­tan­des oder mit über­nom­me­nen Mon­ta­ge­ar­bei­ten – vom Be­stel­ler nicht ver­trags­ge­mäß ver­wen­det wer­den kann, so gel­ten un­ter Aus­schluss wei­te­rer An­sprü­che des Käu­fers die Re­ge­lun­gen des § 9 und des nach­fol­gen­den Ab­sat­zes 2 ent­spre­chend.
(2) Für Schä­den, die nicht am Lie­fer­ge­gens­tand selbst ent­stan­den sind, haf­ten wir – gleich aus wel­chem Rechts­gründen – nur
a) bei Vor­satz,
b) bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit des In­ha­bers bzw. der Or­ga­ne oder lei­ten­der An­ge­stell­ter,
c) bei schuld­haf­ter Ver­let­zung von Le­ben, Kör­per oder Ge­sund­heit,
d) bei Män­geln, die wir arg­lis­tig ver­schwie­gen ode­r de­ren Ab­we­sen­heit wir ga­ran­tiert haben,
e) bei Män­geln des Lie­fer­ge­gens­tan­des, so­weit nach Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz für Per­so­nen- oder Sach­schä­den an pri­vat­ge­nutz­ten Ge­gen­stän­den ge­haf­tet wird.
Bei schuld­haf­ter Ver­let­zung von Pflich­ten, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­haupt erst er­mög­licht und auf de­ren Er­fül­lung der Be­stel­ler da­her re­gel­mä­ßig ver­traut bzw. ver­trau­en darf, haf­ten wir auch bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit nicht lei­ten­der An­ge­stell­ter und bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit. Im letz­te­ren Fal­l wird die Haf­tung be­grenzt auf den ver­tags­ty­pi­schen, ver­nünf­ti­ger­wei­se vor­her­seh­ba­ren Scha­den. Wei­te­re An­sprü­che sind aus­ge­schlos­sen.
(3) Der Be­stel­ler ver­pflich­tet sich, so­weit nicht zwin­gen­de ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen ent­ge­gen­ste­hen, ge­gen­über sei­nen Ab­neh­mern ei­ne ent­spre­chen­de ver­trag­li­che Re­ge­lung ge­mäß den vor­ste­hen­den Ab­sät­zen und, soll­te des sich um ei­nen wei­te­ren Zwi­schen­händ­ler han­deln, auch ei­ne ent­spre­chen­de Wei­ter­ga­be­ver­pflich­tung, wie in der Re­ge­lung die­ses Ab­sat­zes, mit die­sen zu ver­ein­ba­ren. Dies gilt nicht für Ab­neh­mer, die als End­kun­den Ver­brau­cher sind.
(1) Die­ser Ver­trag und die ge­sam­te Rechts­be­zie­hung der Par­tei­en un­ter­lie­gen dem Recht der Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land un­ter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts (CISG).
(2) Er­fül­lungs­ort und aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand für al­le Strei­tig­kei­ten aus die­sem Ver­trag ist un­ser Ge­schäfts­sitz (Lan­genhahn), so­fern sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts an­de­res er­gibt.
(3) Al­le Ver­ein­ba­run­gen, die zwi­schen den Par­tei­en zwecks Aus­füh­rung die­ses Ver­tra­ges ge­trof­fen wer­den, sind in die­sem schrift­lich nie­der­ge­legt. Die Schrift­form gilt auch für et­wai­ge Än­de­run­gen und Er­gän­zun­gen die­ses Ver­tra­ges so­wie für den Ver­zicht auf die Schrift­form.
(4) Soll­ten ein­zel­ne Bes­tim­mun­gen die­ses Ver­tra­ges un­wirk­sam sein oder wer­den oder ei­ne Lü­cke ent­hal­ten, so blei­ben die üb­ri­gen Be­stim­mun­gen hier­von un­be­rührt. Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich, an­stel­le der un­wirk­sa­men Re­ge­lung ein sol­che ge­setz­lich zu­läs­si­ge Re­ge­lung zu tref­fen, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck der un­wirk­sa­men Re­ge­lung am nächs­ten kommt, bzw. die Lü­cke aus­füllt.
(5) Wird ein Recht aus die­sen Be­stim­mun­gen ein­mal oder mehr­mals nicht in An­spruch ge­nom­men, so gilt dies nicht als Ver­zicht auf des­sen Gel­tend­ma­chung in der Zu­kunft.
Stand der Lie­fer­be­din­gun­gen: De­zem­ber 2011

References: § 310

§ 2
 § 145

§ 3
 § 2

§ 4

§ 5

§ 6
 § 10

§ 7

§ 8
 § 950

§ 9
 § 377

§ 10
 § 9