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Timestamp: 2017-06-23 17:30:10+00:00

Document:
5D_231/2011 (03.01.2012)
5D_231/2011
Betreibungseinstellung im Prozess nach Art. 85a SchKG,
Verfassungsbeschwerde gegen die Präsidialverfügung vom 15. November 2011 des Obergerichts des Kantons Zug (II. Beschwerdeabteilung).
in die (als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene) Eingabe gegen die Präsidialverfügung vom 15. November 2011 des Obergerichts des Kantons Zug, das auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die Abweisung ihres Gesuchs nach Art. 85a Abs. 2 SchKG um Einstellung einer Betreibung (im Prozess nach Art. 85a SchKG) nicht eingetreten ist,
dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Präsidialverfügung vom 15. November 2011 des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,
dass die Verfassungsbeschwerde zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin mehr oder anderes als die Aufhebung der im vorliegenden Verfahren allein anfechtbaren Präsidialverfügung vom 15. November 2011 beantragt,
dass das Obergericht in der Präsidialverfügung vom 15. November 2011 erwog, die Beschwerdeführerin setze sich in ihrer kantonalen Beschwerde mit den erstinstanzlichen Erwägungen in keiner Weise auseinander, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, zumal die in der Beschwerde erhobene Verrechnungseinrede wegen des Novenverbots ohnehin unzulässig sei, die unentgeltliche Rechtspflege könne der Beschwerdeführerin schon infolge der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden, die Beschwerdeführerin werde kostenpflichtig,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern die Präsidialverfügung des Obergerichts vom 15. November 2011 verfassungswidrig sein soll,
dass überdies die Beschwerdeführerin allein zum Zweck der Verzögerung des Zwangsvollstreckungsverfahrens und damit missbräuchlich prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG),
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende und zudem missbräuchliche - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. a bis c BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid die Verfahrensanträge (u.a. aufschiebende Wirkung) gegenstandslos werden,
dass der Beschwerdeführerin als juristischer Person die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (BGE 119 Ia 337), zumal die Verfassungsbeschwerde zum Vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG),

References: Art. 85
 Art. 85
 Art. 85
 Art. 74
 Art. 113
 Art. 117