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Timestamp: 2018-02-25 03:47:00+00:00

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i4a - Das Board - Anabin trotz positiver Vorabprüfung
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Anabin trotz positiver Vorabprüfung (Gelesen: 2.037 mal)
Re: Anabin trotz positiver Vorabprüfung
Antwort #30 - 14.02.2018 um 10:59:06
Blaise schrieb am 14.02.2018 um 10:01:08:
Du solltest Dir mal klar werden, über was Du schreibst...
Hast Du nett formuliert.
Tatsächlich steht auf den von der BA verschickten "Bescheiden" mal "Vorabzustimmung", mal "Vorabprüfung".
Ebenso wie solch zauberhaft sinnvolle Kombinationen wie
"stellen fest, dass ... zustimmungsfrei ist. - Diese Vorabzustimmung wird unter der Bedingung erteilt ..."
PerikleZ schreibt über das, was uns tagtäglich in unterschiedlichen Ausführungen und Formulierungen auf den Tisch kommt und - unabhängig von glücklichen (oder nicht) Formulierungen - als BA-Vorabzustimmung in unser Visumsystem als vorhanden eingetragen wird.
Antwort #31 - 14.02.2018 um 13:20:15
Wir könnten uns gedulden, bis der TE vom Termin (diese Woche) und Ergebnis berichtet.
Am 8.2. schrieb er:
Die Arbeitsagentur hat auch bereits eine positive Vorabprüfung durchgeführt und nächste Woche steht bereits der Termin bei der Botschaft an.
Also trotz positiver Vorabprüfung? Bei der Vorabprüfung war der Bachelor hinterlegt und es gab keine Rückfragen.
Antwort #32 - 14.02.2018 um 15:01:40
Im Rahmen einer Vorabprüfung kann die BA ihre Prüfung bereits
vornehmen, bevor ein Visum-Antrag bei der Auslandsvertretung gestellt
wird oder eine Zustimmungsanfrage der Auslandvertretung bei der BA
Die Vorabprüfung erfolgt nach den gleichen rechtlichen Maßgaben wie bei einer regulären Zustimmungsanfrage einer Ausländerbehörde bzw. Auslandsvertretung. Die Entscheidung über eine Vorabprüfung wird in der Regel an den (inländischen) Arbeitgeber übersandt, der sie seinem künftigen Arbeitnehmer aushändigt. Der betroffene Arbeitnehmer kann so bei der Auslandsvertretung bei Visum-Antragstellung gleich alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorlegen.
Arbeitgeber können eine Vorabprüfung beantragen, wenn sie
• bereits einen konkreten Arbeitnehmer kennen (namentliche
Anforderung) oder
• noch keinen konkreten Arbeitnehmer kennen (anonyme Anforderung).
Auch eine anonyme Anforderung erfolgt nach den gleichen rechtlichen Maßgaben wie eine reguläre Zustimmungsanfrage. Eine Vorrangprüfung erfolgt dabei soweit dies nach den vorliegenden Informationen möglich ist. Die Entscheidung wird dem Arbeitgeber als selbstbindende Auskunft übermittelt.
Zur Planungssicherheit des Arbeitgebers ist die Vorabzustimmung auf 6 Monate zu befristen. Die BA ist für diesen Zeitraum an diese
Entscheidung gebunden.
Eine positive Vorabprüfung ist eine Vorabzustimmung...
Antwort #33 - 15.02.2018 um 01:34:00
Ich fände es hilfreich, wenn man zu Zitaten auch die jew. Quelle angeben würde. Hat sonst wenig Aussagekraft.
Antwort #34 - 15.02.2018 um 08:23:37
T.P.2013 schrieb am 15.02.2018 um 01:34:00:
Das ist ein Auszug aus der fachlichen Weisung der BA zu § 36 Absatz 3 BeschV.
Antwort #35 - 15.02.2018 um 17:13:13
PerikleZ schrieb am 15.02.2018 um 08:23:37:
Deine Geheimniskrämerei ist mMn unangemessen; üblich ist, dass zu jedem Zitat die Quelle -möglichst per Link- genannt wird, zB
Fachliche Weisungen zur BeschV 6/16
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Weisung2016060
18_ba014466.pdf
Antwort #36 - 15.02.2018 um 21:51:25
So meinen Post ist dann jetzt der 10. In Folge, der dem TE nicht weiterhilft. Ich werde das Posten dann eben künftig unterlassen, wenn hier statt schnellen und zielführenden Antworten, lieber Nebenkriegsschauplätze aufgemacht werden und manche Aussagen mit Brief und Siegel bewiesen werden müssen und andere Behauptungen einfach so hingenommen werden. Ich habe nicht die Zeit in einem Internetforum im Gutachtenstil zu schreiben. Der TE fragt, ob die Visastelle etwas verlangen könnte. Ich antworte aus meiner Erfahrung als Visastellenmitarbeiter bzw. ersuche weitere Informationen, um überhaupt eine sinnvolle Antwort geben zu können.
Da der TE nach seinem Termin nichts mehr geschrieben hat, gehe ich davon aus, dass sich die Sache ohnehin erledigt hat - zumindest für mich!
Antwort #37 - 16.02.2018 um 16:26:40
Was für eine armselige, weinerliche Antwort.
Hybris à la "Seid froh, dass ich mich überhaupt herablasse und antworte. Wenn Ihr von mir ordnungsgemäße Quellenangaben haben wollt, werde ich muksch und entziehe Euch meine Liebe und poste nicht mehr."...
Ich denke nicht, dass eine kurze Quellenangabe zu Referenzen, auf die man sich bezieht, jemanden zeitlich überbeanspruchen wird. Quellenangeban sind nicht Gutachterstil, sondern einfach nur guter Stil...
Antwort #38 - 16.02.2018 um 16:42:27
@T.P.2013
Ist das die Art und Weise, in der Du von Kollegen behandelt werden möchtest?
Antwort #39 - 16.02.2018 um 16:48:38
Ja, wenn ich mich so weinerlich verhalten würde, würde ich in der Tat darauf hoffen, dass mich Kollegen darauf hinweisen.
Abgesehen davon denke ich nicht, dass der Forist Deine Weißer-Ritter-Attitüde zur Unterstützung benötigt, auch wenn es Dich dazu drängt, unbedingt echten oder vermeintlichen Kollegen des AA beispringen zu müssen.
PS: Deine "!"-Taste auf dem PC klemmt möglicherweise...
Antwort #40 - 16.02.2018 um 22:08:54
Ich glaub', jetzt gönne ich mir selbst mal eine Pause von diesem Forum.
Dass hier Kollegen untereinander einen unschönen Ton pflegen, muss ich mir weder gefallen, wenn der Betroffene beim AA arbeitet, noch wenn der bei BPOL arbeitet.
Und muss mir auch keine Albernheiten á la "Taste klemmt" antun.
Vernünftiger Umgangston kann doch wohl noch erwartet werden. Wir zwei haben da zumindest dieser Tage unterschiedliche Auffassungen.
Antwort #41 - 16.02.2018 um 23:26:52
Ja, haben wir wohl.
Sowohl in der Sache (des Nebenkriegsschauplatzes) bezüglich der Erfordernis von Quellenangaben statt eines "weil ich es sage".
Als auch darüber, dass man nicht erwarten kann, besondere Schonung zu erfahren, nur weil ein Disput unter Behördenmitarbeitern stattfindet oder gerade ein solcher möglicherweise betroffen sein könnte.
Beim Umgang und eigenem Auftreten gegenüber bspw. mgb bist Du ja offenbar leidensfähiger...
Das soll's dazu dann auch von mir gewesen sein. Tschüss!
Antwort #42 - 20.02.2018 um 10:32:44
die Arbeitsagentur hat der Dame eine Vorabzustimmung nach § 36 Abs. 3 (BeschV) erteilt.
Die BA erteilt darin die Zustimmung nach § 39 Aufenthaltsgesetz (i.V.m § 18 (4) Satz 1 AufenthG (qualifizierte Beschäftigung) iV.m § 2 Abs 3 BeschV (Hochschulabschluss im Ausland). Die Bestätigung enthält eine Stundenzahl (40h / Woche) sowie ein Mindestgehalt.
Zusammen mit der Vorabzustimmung haben wir dem Visaantrag einen H+ Anabin-Ausdruck der Uni sowie einen Anabain-Ausdruck, der die Gleichwertigkeit des Bachelors zum deutschen Bachelor darstellt hinzugefügt. Bei der Botschaft wurde die mangelnde Listung des eigentlichen Abschlusses nicht bemängelt. Das Visum wurde bereits am gleichen Tag positiv vergeben und sie konnte es bereits wenige Tage später abholen.
Aktuell befindet sie sich bereits im Anflug auf Deutschland
Vielen Dank an diejenigen, die konstruktiv helfen wollten!
Antwort #43 - 21.02.2018 um 09:17:21
Pempelforter schrieb am 20.02.2018 um 10:32:44:
In diesem Fall würde ich trotzdem in das Zeugnisbewertungsverfahren gehen, damit die Ausländerbehörde bei der Beantragung der Aufenhaltserlaubnis keine Probleme macht.
https://www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen/zeugnisb...
Das Visum hätte meiner Meinung nach nämlich nicht erteilt werden dürfen.
§ 2 Absatz 3 BeschV
http://www.gesetze-im-internet.de/beschv_2013/__2.html
Visumhandbuchbeitrag "Blaue Karte EU", kein Link, Datei ist offline...:
Die Prüfung des vorgelegten Hochschulabschlusses erfolgt ausschließlich durch die Visastelle über die Datenbank ANABIN, das Informationsportal der Kultusministerkonferenz zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Nur so kann eine einheitliche Bearbeitungsweise gewährleistet werden. Bei Anfragen von anderen Stellen (z.B. Ausländerbehörden) zu Ab-schlüssen des Gastlandes im Zusammenhang mit § 19a AufenthG ist immer auf die Datenbank ANABIN zu verweisen.
Sofern beteiligt, übernehmen die Bundesagentur für Arbeit und die Ausländerbehörden ohne weitere eigene Prüfung grundsätzlich das Prüfergebnis der Visastelle.
Die Abfrage in ANABIN ist immer sowohl in Bezug auf den Abschluss als auch in Bezug auf die Hochschule durchzuführen. ANABIN erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Abschlüsse/Hochschulen werden erst aufgenommen, sobald ein entsprechender Antrag eines Betroffenen gestellt worden ist (dabei ist derzeit mit hoher Wartezeit für die Bescheidung eines Antrags und für die anschließende Einstellung auf ANABIN zu rechnen).
Bei einer bedingten Vergleichbarkeit, wenn die Hochschule nicht mit H+ bewertet wurde oder wenn der Abschluss und/oder die Hochschule nicht in ANABIN zu finden sind, ist der Antragsteller auf ein vorheriges Zeugnisbewertungsverfahren bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu verweisen, sofern nicht andere Zulassungsmöglichkeiten bestehen (siehe Ziff. 4 d).
Das für den vorgelegten Abschluss festgestellte Ergebnis in ANABIN ist mit Angabe des Prüfdatums als Screenshot zu den Akten zu nehmen. Eine Kopie davon soll auch den Unterlagen für die Ausländerbehörde mit übersandt werden.
Da kein Screenshot des Abschlusses vorliegen kann, kann es, wie oben beschrieben, später zu Problemen kommen.

References: § 36
 § 36
 § 39
 § 18
 § 2

§ 2
 § 19