Source: https://www.gomopa.net/Finanzforum/kapitalanlage/10000-euro-guthaben-anlegen-p942883774.html
Timestamp: 2020-05-27 07:26:38+00:00

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Kremlin AG: Delisting Mindestpreis
Heidenheim an der Brenz (pta019/08.10.2019/14:35) - Die GE Getreide Einlagerungs AG hat uns
soeben darüber informiert, dass die BaFin folgendes mitgeteilt hat:
"dass für die Aktie der KREMLIN AG (ISIN DE000A1PHFR2)
gemäß § 5 Abs. 1 WpÜG-Angebotsverordnung während der letzten drei Monate vor den Veröffentlichungen gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 WpÜG für die maßgeblichen Stichtage 29.09.2019 und 30.09.2019 kein gültiger Mindestpreis ermittelt werden konnte.
offener Brief der Markt Mittenwald zum Thema Karwendelbahn AG
ImageMarkt Mittenwald
Dammkarstraße 3 · 82481 Mittenwald
Tel (08823) 33 - 0
Fax (08823) 3355
im Dezember 2018 hatten wir uns zum Thema Karwendelbahn AG in einem offenen Brief an Sie gewendet. Seither ist viel passiert. Es gab Durchsuchungen und Beschlagnahmen durch die Staatsanwaltschaft München II bei der Karwendelbahn AG in Mittenwald und bei Verantwortlichen in Heidenheim. Zudem hat jüngst das Landgericht München II mit einer einstweiligen Verfügung untersagt, dass die Karwendelbahn AG Gelder in Höhe von geschätzt rund eine Million Euro an Herrn Wolfgang Wilhelm Reich, seinen Vater, Herrn Wolfgang Erhard Reich oder die Konsortium AG (bei der Herr Wolfgang Wilhelm Reich Vorstand ist) ausbezahlt.
Die Verantwortlichen bei der Karwendelbahn AG haben im März 2019 behauptet, die Bergbahn brauche dringend ein neues Tragseil. Das Tragseil sei 51 Jahre alt und verschlechtere sich zunehmend, auch wenn es derzeit betriebssicher sei. Um ein neues Tragseil anschaffen zu können, sei eine sog. Kapitalerhöhung "überlebenswichtig". Hierzu schrieb die Karwendelbahn AG sogar direkt an Ministerpräsident Söder und bat (erfolglos) um dessen Hilfe. Mit einer solchen Kapitalerhöhung kann eine Gesellschaft von Aktionären Geld einsammeln. Die Karwendelbahn AG erhielt über die Kapitalerhöhung nach unseren Informationen rund eine Million Euro frisches Kapital. Wird das Geld aber tatsächlich für ein neues Tragseil eingesetzt? Hierzu haben wir keine verlässlichen Informationen.
Der Markt war von Anfang an misstrauisch, ob das Geld aus der Kapitalerhöhung tatsächlich für dringend notwendige Investitionen in die Seilbahn benötigt wird. Eigentlich sollte genug Geld in der Karwendelbahn AG vorhanden sein. Daher hat der Markt sich trotz heftiger Kritik der Verantwortlichen bei der Karwendelbahn AG juristisch gegen die Kapitalerhöhung gewehrt. Die Karwendelbahn AG konnte sich bei diesem Streit letztlich bei Gericht durchsetzen. Auch gegenüber dem Gericht wurde immer wieder behauptet, dass das Geld für die Tragseilbeschaffung benötigt werde. Nun aber bestehen Verdachtsmomente, dass das Geld aus der Kapitalerhöhung nicht ausschließlich für die Tragseilbeschaffung verwendet wird.
Daher steht der Gemeinderat einstimmig hinter den Maßnahmen unserer beiden Bürgermeister: Es wurde Strafanzeige erhoben wegen des hinreichenden Verdachts einer vermögensrechtlichen Untreue zulasten der Karwendelbahn AG. Die Staatsanwaltschaft München II und das den Durchsuchungsbeschluss erlassende Gericht sahen ebenfalls hinreichende Verdachtsmomente, denn sonst hätte es die eingangs genannten Durchsuchungen und Beschlagnahmen, die mit dem Verdacht der Untreue zu Lasten der Karwendelbahn AG begründet wurden, nicht gegeben. Außerdem wurde eine einstweilige Verfügung beim Landgericht München II erwirkt. Damit ist es der Karwendelbahn AG unter Strafandrohung untersagt, im einzelnen bezeichnete Gelder in sechsstelliger Höhe auszubezahlen, insbesondere nicht an Herr Wolfgang Wilhelm Reich. Ein Tragseil dürfte hingegen weiter gekauft werden, dieses ist nicht Gegenstand der Untersagung.
Was macht die Karwendelbahn AG?
Die Karwendelbahn AG behauptet u.a., ein Tragseil sei schon bestellt. Eine Auftragsbestätigung eines namhaften Tragseilherstellers wurde im gerichtlichen Verfahren bisher aber gerade nicht vorgelegt.
Daneben kommt von Seiten der Verantwortlichen bei der Karwendelbahn AG, insbesondere Herrn Wolfgang Wilhelm Reich, das Übliche. Die Bürgermeister des Markts werden beleidigt, und es werden Strafanzeigen erhoben. Im Gegensatz zur Strafanzeige des Markts ist nicht bekannt, dass auch nur eine einzige dieser Strafanzeigen zu weitergehenden Ermittlungen geführt hätte.
Vor kurzem äußerte sich die Karwendelbahn AG zum Sonderprüfer, der bereits auf einer Hauptversammlung im Jahr 2016 gewählt wurde. Der Sonderprüfer habe sich seit drei Jahren nicht gemeldet und der Markt habe gar kein Interesse an einer Sonderprüfung. Das ist falsch. Der Sonderprüfer hat mehrmals versucht, mit dem Vorstand der Karwendelbahn AG Kontakt aufzunehmen und die Sonderprüfung zu beginnen. Dies wurde mit Verweis auf die gerichtliche Anfechtung des Hauptversammlungsbeschlusses über die Sonderprüfung von Seiten der Karwendelbahn AG abgelehnt. Richtig ist, dass sich die Karwendelbahn AG juristisch gegen die Sonderprüfung wehrt. Bereits zwei Gerichtsinstanzen haben die Sonderprüfung aber als rechtmäßig angesehen. Die Karwendelbahn AG will diese beiden Urteile nicht akzeptieren und hat die Sache bis zum Bundesgerichtshof gebracht, wo sie nun seit ca. 2 Jahren liegt. Wer hier kein Interesse an der Durchführung der Sonderprüfung hat, dürfte demnach klar sein.
Mit dem ersten Bürgermeister Hornsteiner und dem zweiten Bürgermeister Schöner will die Karwendelbahn AG bzw. Vorstand Herr Wolfgang Wilhelm Reich laut den letzten Pressemitteilungen nicht reden. Allerdings vertritt der erste Bürgermeister nach der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern die Gemeinde nach außen und im Fall seiner Verhinderung die weiteren Bürgermeister. Das Gesetz gilt für jedermann, auch für Vertreter der Karwendelbahn AG. Entsprechend wird es keine Gespräche geben, wenn die Vertreter der Karwendelbahn AG hier das Gesetz nicht achten wollen.
Der Gemeinderat des Markts Mittenwald wird auch sonst keine Gesetzesmissachtungen tolerieren. Sei es ein gesetzwidriger Grundstücksüberbau oder gesetzeswidriger Hauptversammlungsbeschluss. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Gemeinschaft nur funktioniert, wenn die geltenden Gesetze beachtet werden und die Einhaltung der Gesetze auch kontrolliert wird. Dieses Verständnis gilt im Übrigen parteiübergreifend im Gemeinderat.
Und sollte die Karwendelbahn irgendwann wirklich nicht mehr fahren, wie es Herr Wolfgang Wilhelm Reich zuletzt in Aussicht gestellt hat, dann hätte dies nichts mit den Rechtsstreitigkeiten zu tun, sondern mit dem Versagen der Vorstände der letzten 5 Jahre (Frau Köpf, Herr Kenntner, Herr Reich), die von den Aufsichtsräten der Konsortium AG aus Heidenheim gegen den Widerstand des Markt Mittenwald gewählt wurden. Denn der Vorstand hat nach dem Gesetz die Gesellschaft in eigener Verantwortung zu leiten. Aus dieser Verantwortung kann kein Vorstand flüchten indem er mit dem Finger auf andere zeigt.
Mittenwald, 22.10.2019
Altmann Michael, Corongiu Enrico, Frank Adolf, Hornsteiner Helmut, Hornsteiner Regina, Knilling Ludwig, Lipp Florian, Ostler Johann, Rauch Rudolf, Schermak Dieter, Schmitz Stefan, Schöner Gerhard, Schwind Michael, Seitz Georg, Stransky Kurt, Wimmer Peter, Wörnle Christoph, Zwerger Klaus
Bürgermeister bekommt Hausverbot: Karwendelbahn-Vorstand rastet vor Gericht aus - „Sie hassen mich“
Hausverbot für Mittenwalder Bürgermeister Adolf Hornsteiner bei der Karwendelbahn. Auf diese Entscheidung folgte ein Prozess - der dank Bahnvorstand Wolfgang Reich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es ist der dramaturgische Höhepunkt einer Provinzposse: Wolfgang Wilhelm Reich erhebt sich und verlässt den Gerichtssaal. „Das lass’ ich mir nicht gefallen“, poltert der Vorstand der Karwendelbahn AG beim Hinausgehen.
Rundmail vom 26.Oktober 2019
der Vorstand der GE Getreide Einlagerungs-AG hat mit dem Vorstand der Kremlin AG vereinbart, dass ein Börsendelisting beantragt werden soll, sobald ein bereits angekündigtes Kaufangebot der GE für die Kremlin-Aktien läuft. Bisher ist von einem solchen Angebot allerdings noch nichts zu sehen.
Ob die Verhandlungen zwischen den Vorständen von GE und Kremlin wohl sehr langwierig waren? Bei beiden Gesellschaften ist Herr Wolfgang Wilhelm Reich Alleinvorstand. Insofern wurde wohl zumindest in sehr kleinem Kreis verhandelt...
Kremlin AG: Vereinbarung Delisting
Heidenheim (pta021/25.10.2019/17:15) - Bezug nehmend auf die Mitteilung der GE Getreide Einlagerungs AG vom 30.09.2019/01.10.2019 wurde soeben zwischen der GE Getreide Einlagerungs AG und der Kremlin AG eine Vereinbarung dahingehend getroffen, dass der Vorstand der Kremlin AG den Widerruf der Zulassung aller Kremlin-Aktien zum Handel im regulierten Markt der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg gemäß § 39 Abs. 2 Satz 1 BörsG (das "Delisting" und der entsprechende Antrag der "Delisting-Antrag") nach vorheriger Abstimmung mit der Bieterin vor Ende der Annahmefrist beantragt.
Aussender:	Kremlin AG
Ansprechpartner:	Kremlin AG
Website:	www.kremlin-aktie.de
Börsen:	Regulierter Markt in Hamburg
ISIN(s):	DE000A1PHFR2 (Aktie)
Angebot Karwendwelbahn AG
diejenigen AGS-Aktionäre, die sich zur kommenden Hauptversammlung (25.11.) angemeldet haben, bekommen beiliegendes Angebot mit ihrer Eintrittskarte.
»GoMoPa-Moderator-5« hat folgende Datei angehängt:
2019 Nov. Angebot KWB.pdf (507,58 kB - 0 mal heruntergeladen)
Rundmail der MAV Vermögensverwaltung GmbH
die Reich-Gruppe hat den Angebotspreis für das Delisting-Angebot Kremlin AG allen Ernstes auf € 0,03 pro Aktie festgelegt. Hinter diesem Wert steckt natürlich ein Trick: Vor dem Angebot wurden alle Wertpapiere, vermutlich an ein Mitglied der Reich-Gruppe, zu einem entsprechend niedrigen Preis verkauft. Dass das Ergebnis eigentlich hätte höher ausfallen müssen, zeigt folgende Überschlagsrechnung:
Nach Angabe der Reich-Gruppe hatte die Kremlin am 30.6.2019 Forderungen von € 107.000 und Verbindlichkeiten und Rückstellungen von zusammen € 438.000.
An Wertpapieren gab es:
7.300 St. KK Immobilienfonds I, angeblich gerade gekauft zu € 5, also € 36.500.
4.000 St. Karwendelbahn AG, angeblich gerade gekauft zu € 52, also € 208.000. (Wobei die letzten Kurse bei Valora eher bei über € 90 lagen.)
Und dann gab es 72.000 St. AGS Portfolio, die zu unerfindlichen Gründen angeblich zu € 0,24 bilanziert wurden, tatsächlich aber Ende 2018 ein Eigenkapital in Höhe von € 3,96 pro Aktie auswiesen, € 285.120.
Wenn man alles zusammenzählt, kommt man auf ein Eigenkapital der Kremlin AG in Höhe von € 198.620. Das sind bei St. 455.000 Kremlin-Aktien € 0,437 pro Aktie. Unter diesem Wert zu landen, ist da schon eine Kunst.
Heidenheim an der Brenz (pta027/14.11.2019/16:10) - Die Kremlin AG hat soeben erfahren, dass betreffend der Angebotsunterlage "Öffentliches Delisting-Erwerbs-/Übernahmeangebot (Barangebot)" der GE Getreide Einlagerungs AG der Angebotspreis auf 0,03 Eur je Aktie festgelegt wurde.
22.11.2019, 18:25
MAV-Rundmail BiB 3/11 2019
die Angebotsunterlage bezüglich der Aktien der Kremlin AG ist veröffentlicht. Das ging jetzt aber deutlich schneller, als ich es erwartet hätte.
https://www.kremlin-aktie.de/
Und dann haben wir noch einen BGH-Beschluss zu einem Verfahren aus 2016. Zur Erinnerung: Im September 2016 fand eine Hauptversammlung der Konsortium AG statt, an der ich als gerichtlich bestelltes AR-Mitglied teilnahm. Herr Reich jr. griff mich auf dieser HV tätlich an - vor einer ganzen Reihe von Zeugen. Es kostete ihn schließlich 1.000 Euro, wobei die Staatsanwaltschaft auf Falschbeschuldigungen von Vater und Sohn Reich in diesem Zusammenhang gnädig hinweg sah. Auf dieser HV wurde Herr Reich jr. mit den Stimmen der Reich-Gruppe in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Achim Traut erhob gegen diese Wahl Nichtigkeitsklage und bekam vor dem LG und dem OLG München recht, wobei das OLG keine Revision zuließ. Die Reich-Gruppe wollte aber nicht vorschnell aufgeben und erhob dagegen Nichtzulassungsbeschwerde, die vom BGH nun zurückgewiesen wurde. Die Begründung lautet, es fehle an einer grundsätzlichen Bedeutung u.a.
MAV-Rundmail BiB 4/11 2019
Vorstand und Aufsichtsrat der Kremlin AG habe eine gemeinsame Stellungnahme zum Kaufangebot veröffentlicht. Siehe Anhang.
Wer am meisten Rechtschreibfehler findet, hat gewonnen. Ich fange mal zwei Funden auf der ersten Seite an.
Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat.pdf (1,95 MB - 3 mal heruntergeladen - zuletzt: 27.11.2019, 13:40)
03.12.2019, 13:47
MAV-Rundmail BiB 1/12 2019
die drei Hauptversammlungen der Reich-Gruppe am 25.11. hat u.a. Herr Joachim Traut besucht, der auch die Stimmen vertreten hat, die mir übertragen wurden. Hier sein Bericht:
"Alle drei HVs der Reich-Gruppe am Montag in Heidenheim endeten beschlusslos. Der Jahresabschluss der AGS Portfolio AG, den ich bei der Gesellschaft drei Mal per Email und zwei Mal per Fax angefordert hatte, wurde mir nicht übersandt und ein Versuch eines weiteren AGS-Aktionärs und von mir, diesen an der Geschäftsadresse der Gesellschaft einzusehen, endete mit der unmissverständlichen Erklärung von Frau Reich, die zufällig gerade angefahren kam, dass dies ihr Wohnhaus sei und dort keinerlei Unterlagen von irgendwelchen Gesellschaften einzusehen seien. Die einzige Klingel an dem Gebäude war auch mit "Familie Reich" beschriftet.
Auf der HV der AGS Portfolio AG gab es dann immerhin den Geschäftsbericht, aber an erwähnenswerten Informationen ansonsten eigentlich nur, dass Herr Reich jun. seit kurzem Vorstand sei [was weder mit der Angabe auf der Internetseite der Gesellschaft ( http://www.gsc-aktie.de/3.html) noch der Handelsregistereintragung übereinstimmt], und dass der AR aus den Herren Kenntner, Engels und Proksch bestünde, von denen allerdings nur Herr Kenntner anwesend war. Dieser fungierte dann auch als Versammlungsleiter und schloss die HV nach 13 Minuten."
Den erwähnten Jahresabschluss der AGS versende gerne ich auf Anfrage.
Noch zur Erläuterung: Vor einer ordentlichen Hauptversammlung haben Unterlagen wie der Jahresabschluss in den Geschäftsräumen der Gesellschaft auszuliegen. Die AGS gibt die Privatadresse von Herrn Reich als ihre Geschäftsräume an. Ergo müssten Aktionäre dort die Unterlagen im Zusammenhang mit der Hauptversammlung einsehen können. Frau Reich scheint sich entweder nicht so im Aktienrecht auszukennen, weiß nichts von ihrem Untermieter oder die AGS-Adresse (Tannhäuser Weg 44, 89518 Heidenheim) ist rein fiktiv. Es könnten natürlich auch alle drei Varianten gleichzeitig zutreffen.
MAV-Rundmail BiB 4/12 2019
die beiden am 12.12. in Berlin abgehaltenen Hauptversammlungen der Reich-Gesellschaften SPV Edelmetalle und Konsortium AG endeten jeweils nach kurzer Zeit; die der SPV Edelmetalle sogar nach rund zehn Minuten. Um zu verhindern, dass die Aktionäre Fragen stellen konnten, wurden beide HVs vorzeitig abgebrochen.
Ansonsten referierte Herr Reich lediglich die Geschäftszahlen beider Gesellschaften; bei der Konsortium AG ging er noch auf die Beteiligung Karwendelbahn ein und nannte Details, die aber im Wesentlichen schon aus der letzten Karwendelbahn-HV bekannt waren. Das einzig Neue war, dass das schon länger in Aussicht gestellte neue Tragseil beschafft wurde, jetzt geprüft wird und tatsächlich im kommenden Jahr installiert werden soll.
Zum Thema Herr Reich und seine Familie schreibt Leser Joachim Traut:
Zu den Anmerkungen von Herrn Knigge: Dass Reich Familienvater ist, hat ihm die Aussetzung zur Bewährung eingebracht. In seinem Strafurteil (Urteil des LG Stuttgart aus 2013, rechtskräftig geworden in 2014, R. B.) heißt es:
“Dem Angeklagten Reich, der sozial integriert, verheiratet und insbesondere Vater zweier minderjähriger Kinder ist, ist eine günstige Sozialprognose zu stellen. Die Aktiengesellschaften der Reich-Gruppe sind nicht mehr börsennotiert. Infolgedessen hat die Kammer die begründete Erwartung, dass sich der nicht vorbestrafte Angeklagte Reich schon die Verurteilung als solche hinreichend zur Warnung dienen lassen und künftig auch ohne die Einwirkung des Strafvollzugs keine Straftaten mehr begehen wird.”
MAV-Rundmail BiB 5/12 2019
die Karwendelbahn lädt für den 14.2.2020 zu einer außerordentlichen Hauptversammlung mit einer umfangreichen Tagesordnung nach München ein.
Wer teilnehmen möchte, aber keine Eintrittskarte bestellen (lassen) kann oder Aktionär ist und sich vertreten lassen möchte, melde sich gerne per Mail. Ich bitte auch um Rückmeldung von HV-Besuchern, die ggf. bereit sind, weitere Stimmen zu vertreten.
Im zweiten Teil dieser Rundmail gibt es noch einen aktuellen Lektüretipp.
Ich wünsche Ihnen allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2020 (mit oder ohne Reich-Gruppe).
Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung gemäß § 122 Abs. 1 AktG
Der Karwendelbahn AG ist am Freitag, den 20.12.2019 ein Einberufungsverlagen gemäß § 122 Abs. 1 AktG der Aktionärin Konsortium AG, deren Anteil während der letzten drei Monate vor diesem Verfahren mehr als 5 % des Grundkapitals betrug, zugegangen. Zur Umsetzung dieser Aufforderung laden wir unsere Aktionäre zu der am
Freitag, den 14.02.2020, um 10:00 Uhr,
im Courtyard by Marriott Munich City Center Schwanthalerstraße 37 - 80336 München
Die Konsortium AG schlägt vor zu beschließen:
§ 8 (2) der Satzung wird aufgehoben und gestrichen.
§ 8 (2) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Die Wahl und Bestellung erfolgt auf die längste, nach § 102 Aktiengesetz zulässige Zeit.“
§ 8 (4) der Satzung wird aufgehoben und gestrichen.
§ 8 (4) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus dem Aufsichtsrat aus, so ist für dieses in der nächsten Hauptversammlung eine Neuwahl vorzunehmen. Die Amtsdauer des neu gewählten Mitglieds gilt für den Rest der Amtsdauer des Ausgeschiedenen.“
§ 8 (3) der Satzung wird zu § 8 (2) der Satzung.
§ 8 (3) der Satzung, künftig § 8 (2) der Satzung, lautet:
„Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist durch eine an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats oder an den Vorstand schriftlich zu richtende Erklärung jederzeit niederlegen.“
§ 9 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
§ 9 der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Scheidet der Vorsitzende oder sein Stellvertreter während der Amtszeit aus, so hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl vorzunehmen.“
§ 9 der Satzung lautet zukünftig wie folgt:
„Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter.“
§ 17 der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder dessen Stellvertreter, bei Behinderung beider wählt die Versammlung den Vorsitzenden.“
§ 17 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
(1) Der Versammlungsleiter in der Hauptversammlung ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder eine andere von diesem bestimmte Person. Ist weder der Aufsichtsratsvorsitzende noch eine von ihm, als Versammlungsleiter bestimmte Person anwesend oder zur Versammlungsleitung bereit, so wird der Versammlungsleiter durch den Aufsichtsrat gewählt. Erfolgt im Falle des Satz 2 keine Wahl des Versammlungsleiters durch den Aufsichtsrat, wird dieser durch die Hauptversammlung unter Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden/bzw. Alleinvorstand gewählt.
(2) Der Versammlungsleiter leitet die Versammlung und bestimmt die Reihenfolge der Verhandlungsgegenstände und der Wortbeiträge sowie Art, Form und Reihenfolge der Abstimmung.
(3) Der Vorsitzende kann das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken. Er ist insbesondere berechtigt, zu Beginn der Hauptversammlung oder während ihres Verlaufs einen zeitlich angemessenen Rahmen für den ganzen Hauptversammlungsverlauf, für die Aussprache zu einzelnen Tagesordnungspunkten sowie für einzelne Rede- oder Fragebeiträge festzulegen. Darüber hinaus kann der Vorsitzende den Schluss der Debatte anordnen, soweit dies für eine ordnungsgemäße Durchführung der Hauptversammlung erforderlich ist.
§ 10 (1) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Sitzungen des Aufsichtsrats werden durch den Vorsitzenden oder bei dessen Behinderung durch seinen Stellvertreter einberufen. Die Einberufung kann schriftlich, telegrafisch oder fernmündlich erfolgen.“
§ 10 (1) der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
§ 10 (1) der Satzung lautet zukünftig wie folgt:
Sitzungen des Aufsichtsrats werden durch den Vorsitzenden, oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter, einberufen. Die Einberufung kann schriftlich, telegrafisch, elektronisch, mündlich oder fernmündlich erfolgen. Die Aufsichtsratssitzung findet am Sitz der Gesellschaft, in dem Ort der Geschäftsanschrift laut Handelsregister, oder an einem Börsenplatz statt. Die Aufsichtsratssitzung hat in Deutschland stattzufinden.
§ 11 (2) der Satzung wird aufgehoben und ersatzlos gestrichen.
§ 11 (2) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Abgesehen von den gesetzlich vorgesehenen und den durch Beschluß des Aufsichtsrats bestimmten Fällen bedürfen der Genehmigung des Aufsichtsrats:
a) der Erwerb, die Veräußerung, die Belastung oder sonstige Verwertung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie die Veräußerung von Schutzrechten.
b) die Errichtung und Auflösung von Zweigniederlassungen und Interessensgemeinschaften sowie die Eingehung und Veräußerung von Beteiligungen“
§ 13 (1) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine feste Vergütung von jährlich EURO 750,-. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache dieses Betrages.“
§ 13 (2) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder zusammen 10 % des Bilanzgewinns gemäß § 113 Abs. 3 Aktiengesetz, und zwar im gleichen Verhältnis wie die feste Vergütung.“
§ 13 (1) und § 13 (2) der Satzung werden aufgehoben und § 13 wie folgt neu gefasst:
Die Vergütung des Aufsichtsrats legt die Hauptversammlung fest. Sie kann dies durch einmaligen Beschluss vornehmen der auch für die Folgejahre gelten kann.
§ 13 (3) der Satzung wird zu § 13 (2).
§ 13 (3) der Satzung lautet bisher wie folgt:
„Zu den zu erstattenden baren Auslagen rechnet auch den einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats aus ihrer Aufsichtsratstätigkeit zur Last fallende Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer).“
Beschlussfassung über die Bestätigung der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 29. März 2018 zur Wahl von Mitgliedern des Aufsichtsrats und zur Wahl von Ersatzmitgliedern des Aufsichtsrats
Die Hauptversammlung vom 29. März 2018 hat Herrn Wolfgang Erhard Reich, Herrn Gerhard Proksch und Herrn Wolfgang Wilhelm Reich zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt und Herrn Willy Bublitz, Herrn Georg Engels und Frau Dorothea Reich zu Ersatzmitgliedern. Die Wahlbeschlüsse sind Gegenstand eines Rechtstreits vor dem Landgericht München I. Die Konsortium AG ist der Auffassung, dass die Beschlüsse rechtmäßig zustande gekommen und wirksam sind.
Um die Gesellschaft vor dem Aufwand eines langjährigen Rechtsstreits um die Wirksamkeit der vorgenannten Beschlüsse und der damit verbundenen Rechtsunsicherheit zu schützen, schlägt die Konsortium AG vor, folgenden Beschluss zu fassen:
„Der zu Tagesordnungspunkt 1, TOP 1a der Hauptversammlung am 29. März 2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„1. Herrn Wolfgang Erhard Reich, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Heidenheim, mit Wirkung ab dem 01.07.2018 bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das zweite Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird, als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat zu wählen.“
wird gemäß § 244 Satz 1 AktG bestätigt.“
„Der zu Tagesordnungspunkt 1, TOP 1b der Hauptversammlung am 29. März 2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„Herrn Wolfgang Wilhelm Reich, Dipl.-Betriebswirt (FH), Steuerfachangestellter, selbstständiger Unternehmensberater, Heidenheim, mit Wirkung ab dem 01.07.2018 bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird, als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat zu wählen,“
„Der zu Tagesordnungspunkt 1, TOP 1c der Hauptversammlung am 29. März 2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„Herrn Gerhard Proksch, angestellter Rechtsanwalt bei der Kanzlei Siegle und Kollegen, Herbrechtingen, mit Wirkung ab dem 01.07.2018 bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird, als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat zu wählen.“
„Der zu Tagesordnungspunkt 1, TOP 1d der Hauptversammlung am 29. März 2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„Herrn Willy Bublitz, Maler & Lackierer, Angestellter bei der KK Immobilien Fonds I AG & Co. KG a.A, zum Ersatzmitglied für Herrn Wolfgang Erhard Reich, Herrn Wolfgang W. Reich und Herrn Gerhard Proksch zu wählen. Wenn für ein vorzeitig ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied, das durch Herrn Willy Bublitz ersetzt worden ist, ein Nachfolger bestellt wurde, erlangt Herr Willy Bublitz seine Stellung als Ersatzmitglied für die übrigen Aufsichtsratsmitglieder, für die er als Ersatzmitglied bestellt wurde, zurück.
Die Amtszeit des in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds endet mit dem Ablauf der Hauptversammlung, in der ein Nachfolger für das jeweils ersetzte Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, spätestens aber zu dem Zeitpunkt, in dem die reguläre Amtszeit des Aufsichtsratsmitglieds abgelaufen wäre.“
„Der zu Tagesordnungspunkt 1, TOP 1e der Hauptversammlung am 29. März 2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„Herrn Georg Engels, Vertriebsmitarbeiter in einer Softwarefirma, Steinheim, zum Ersatzmitglied für Herrn Wolfgang Erhard Reich, Herrn Wolfgang W. Reich und Herrn Gerhard Proksch zu wählen. Wenn für ein vorzeitig ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied, das durch Herrn Georg Engels ersetzt worden ist, ein Nachfolger bestellt wurde, erlangt Herr Georg Engels seine Stellung als Ersatzmitglied für die übrigen Aufsichtsratsmitglieder, für die er als Ersatzmitglied bestellt wurde, zurück.
Herr Willy Bublitz ist somit erstes Ersatzmitglied, Herr Georg Engels ist zweites Ersatzmitglied. Das zweite Ersatzmitglied wird nur dann Aufsichtsratsmitglied, wenn das erste Ersatzmitglied bereits in den Aufsichtsrat nachgerückt ist, somit nicht mehr Ersatzmitglied oder verhindert ist.
„Der zu Tagesordnungspunkt 1, TOP 1f der Hauptversammlung am 29. März 2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„Frau Dorothea Reich, Dipl. Kauffrau, Ruhestand, Heidenheim, zum Ersatzmitglied für Herrn Wolfgang Erhard Reich, Herrn Wolfgang W. Reich und Herrn Gerhard Proksch zu wählen. Wenn für ein vorzeitig ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied, das durch Frau Dorothea Reich ersetzt worden ist, ein Nachfolger bestellt wurde, erlangt Frau Dorothea Reich ihre Stellung als Ersatzmitglied für die übrigen Aufsichtsratsmitglieder, für die er als Ersatzmitglied bestellt wurde, zurück.
Herr Willy Bublitz ist somit erstes Ersatzmitglied, Herr Georg Engels ist zweites Ersatzmitglied und Frau Dorothea Reich ist drittes Ersatzmitglied. Das zweite Ersatzmitglied wird nur dann Aufsichtsratsmitglied, wenn das erste Ersatzmitglied bereits in den Aufsichtsrat nachgerückt ist, somit nicht mehr Ersatzmitglied oder verhindert ist. Das dritte Ersatzmitglied wird nur dann Aufsichtsratsmitglied, wenn das erste und das zweite Ersatzmitglied bereits in den Aufsichtsrat nachgerückt sind, somit nicht mehr Ersatzmitglied oder verhindert sind.
Beschlussfassung über die Bestätigung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 15.09.2017 über die Beschlussfassung der Änderung der Satzung in TOP 5
Die Hauptversammlung vom 15.09.2017 hat unter TOP 5 eine Satzungsänderung beschlossen. Der Beschluss ist Gegenstand eines Rechtsstreits vor dem Landgericht München I und dem OLG München. Die Konsortium AG ist der Auffassung, dass der Beschluss rechtmäßig zustande gekommen und wirksam ist.
Um die Gesellschaft vor dem Aufwand eines langjährigen Rechtsstreits um die Wirksamkeit des vorgenannten Beschlusses und der damit verbundenen Rechtsunsicherheit zu schützen, schlägt die Konsortium AG vor, folgenden Beschluss zu fassen:
„Der unter TOP 5 der Hauptversammlung am 15.09.2017 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„TOP 5 Beschlussfassung über die Änderung und Neufassung der Satzung
„§ 14 (1) der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
Die Hauptversammlung der Gesellschaft findet am Sitz der Gesellschaft oder am Sitz einer deutschen Wertpapierbörse statt.
§ 14 (4) der Satzung wird aufgehoben.“
Beschlussfassung über die Bestätigung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 15.09.2017 über die Beschlussfassung der Änderung der Satzung in TOP 6
Die Hauptversammlung vom 15.09.2017 hat unter TOP 6 eine Satzungsänderung beschlossen. Der Beschluss ist Gegenstand eines Rechtsstreits vor dem Landgericht München I. Die Konsortium AG ist der Auffassung, dass der Beschluss rechtmäßig zustande gekommen und wirksam ist.
„Der unter TOP 6 der Hauptversammlung am 15.09.2017 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„TOP 6 Beschlussfassung über die Änderung und Neufassung der Satzung
Wolfgang W. Reich mit der Eintrittskartennummer 127 vor zu beschließen:
„§ 19 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
Der Jahresabschluss ist gemäß den gesetzlichen Regelungen aufzustellen.
§ 23 (1) der Satzung wird aufgehoben.
§ 23 (2) wird zu § 23 (1).“
Beschlussfassung über die Bestätigung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 04.10.2018 über die Beschlussfassung einer Kapitalerhöhung
Die Hauptversammlung vom 04.10.2018 hat unter TOP 1 eine Kapitalerhöhung beschlossen. Dieser Beschluss ist Gegenstand eines Rechtsstreits vor dem Landgericht München I. Die Konsortium AG ist der Auffassung, dass der Beschluss rechtmäßig zustande gekommen und wirksam ist.
„Der unter TOP 1 der Hauptversammlung am 04.10.2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„Hiermit stelle ich, Herr Patrick Kenntner, als Vorstand der Konsortium AG, mit der Stimmkartennummer 78, für die Hauptversammlung der Karwendelbahn AG am 04.10.2018 folgenden Gegenantrag:
TOP 1 Beschlussfassung über die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen Bareinlage
Die Konsortium Aktiengesellschaft schlägt vor zu beschließen:
Das Grundkapital der Gesellschaft wird von € 1.916.200 eingeteilt in 36.850 Aktien um bis zu € 958.100, eingeteilt in bis zu 18.425 Aktien, auf bis zu € 2.874.300, eingeteilt in bis zu 55.275 Aktien, durch Ausgabe von bis zu 18.425 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag am Grundkapital in Höhe von € 52 je Stückaktie zum Ausgabebetrag von € 52 je Stückaktie gegen Bareinlagen erhöht.
Die neuen Aktien sind in Höhe eines Viertels des Ausgabebetrags nach Zeichnung und Übernahme sofort in bar auf ein anzugebendes Konto einzuzahlen, im Übrigen unverzüglich nach Aufforderung durch den Vorstand der Gesellschaft.
Die neuen Aktien sind ab dem 01.11.2018 gewinnberechtigt. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht im Verhältnis 2:1 zu, wobei die Durchführung der Kapitalerhöhung vollständig oder teilweise gemäß § 186 Abs. 5 AktG erfolgen kann. Nicht von Aktionären in Rahmen ihres Bezugsrechts bezogene Aktien können von anderen Aktionären gezeichnet werden. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung und der Bedingungen für die Ausgabe der Aktien festzusetzen. Gem. § 36 a AktG muss der eingeforderte Betrag (§ 36 Abs. 2 AktG) mindestens ein Viertel des geringsten Ausgabebetrags und bei Ausgabe der Aktien für einen höheren als diesen auch den Mehrbetrag umfassen.
Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Durchführung der Kapitalerhöhung zu ändern. Der Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals wird ungültig, wenn bis zum 31.12.2018 nicht mindestens 1.000 Aktien gezeichnet sind oder wenn die Durchführung der Kapitalerhöhung nicht bis zum 31.03.2019 in das Handelsregister eingetragen ist.“
Beschlussfassung über die Bestätigung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 04.10.2018 über die Beschlussfassung einer Satzungsänderung
Die Hauptversammlung vom 04.10.2018 hat unter TOP 2 eine Satzungsänderung beschlossen. Dieser Beschluss ist Gegenstand eines Rechtsstreits vor dem Landgericht München I. Die Konsortium AG ist der Auffassung, dass der Beschluss rechtmäßig zustande gekommen und wirksam ist.
„Der unter TOP 2 der Hauptversammlung am 04.10.2018 gefasste Beschluss mit folgendem Inhalt:
„TOP 2: Beschlussfassung über die Aufhebung, Änderung und Neufassung von § 4 der Satzung:
Die Konsortium Aktiengesellschaft, Mittenwald, schlägt vor, zu beschließen:
§ 4 der Satzung, der bisher wie folgt lautet:
(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EURO 1.916.200,-- zerlegt in 36.850 Stückaktien.
(2) Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen.“
(2) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EURO 1.916.200,-- zerlegt in 36.850 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten und 0 Stückaktien, die auf den Namen lauten.
(3) Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen.“
Beschlussfassung über die Durchführung einer Kapitalerhöhung
Das Grundkapital der Gesellschaft wird von € 2.874.300 eingeteilt in 55.275 Aktien, hiervon 36.850 Aktien lautend auf den Inhaber, gesamt 1.916.200,00 € und 18.425 Stückaktien lautend auf den Namen, gesamt 958.100,00 €, in Summe somit 2.874.300,00 € bzw. 55.275 Aktien, um bis zu € 1.149.720, eingeteilt in bis zu 22.110 Aktien, auf bis zu € 4.024.020, eingeteilt in bis zu 77.385 Aktien, durch Ausgabe von bis zu 22.110 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag am Grundkapital in Höhe von € 52 je Stückaktie zum Ausgabebetrag von € 52 je Stückaktie gegen Bareinlagen erhöht.
Die neuen Aktien sind in Höhe eines Viertels des Ausgabebetrags nach Zeichnung und Übernahme sofort in Bar auf ein anzugebendes Konto der Gesellschaft einzuzahlen, im Übrigen unverzüglich nach Aufforderung durch den Vorstand der Gesellschaft.
Die neuen Aktien sind ab dem 01.11.2019 gewinnberechtigt. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht im Verhältnis 5:2 zu, wobei die Durchführung der Kapitalerhöhung vollständig oder teilweise gemäß § 186 Abs. 5 AktG erfolgen kann. Nicht von Aktionären in Rahmen ihres Bezugsrechts bezogene Aktien können von anderen Aktionären gezeichnet werden. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung und der Bedingungen für die Ausgabe der Aktien festzusetzen. Gem. § 36 a AktG muss der eingeforderte Betrag (§ 36 Abs. 2 AktG) mindestens ein Viertel des geringsten Ausgabebetrags und bei Ausgabe der Aktien für einen höheren als diesen auch den Mehrbetrag umfassen.
Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Durchführung der Kapitalerhöhung insbesondere in § 4 (1) der Satzung entsprechend der erfolgten und durchgeführten Kapitalerhöhung zu ändern und anzupassen. Der Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals wird ungültig, wenn bis zum 15.05.2020 nicht mindestens 1.000 Aktien gezeichnet sind. Der Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals wird ungültig, wenn die Durchführung der Kapitalerhöhung nicht bis zum 15.08.2020 in das Handelsregister eingetragen ist.
Bezüglich der Spitzen teilt die Konsortium AG verbindlich mit und verpflichtet sich, jedem Aktionär die Bezugsmöglichkeiten einzuräumen durch Verzicht auf die Ausübung des Bezugsrechts. Jedem Aktionär werden bis zu 4 Bezugsrechte kostenlos von der Konsortium AG überlassen.
§ 15 der Satzung lautet bisher wie folgt:
Die Hinterlegung ist auch dann ordnungsgemäß, wenn Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für sie bei anderen Banken bis zur Beendigung der Hauptversammlung gesperrt gehalten werden.
§ 15 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
„Die Hauptversammlung ist – soweit gesetzlich keine kürzere Frist zulässig ist – mindestens dreißig Tage vor dem Tag der Versammlung einzuberufen. Der Tag der Hauptversammlung und der Tag der Einberufung sind nicht mitzurechnen. Diese Einberufungsfrist verlängert sich um die Tage der Anmeldefrist gemäß § 15 dieser Satzung.
Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen oder ihr Stimmrecht ausüben wollen, müssen sich vor der Versammlung in Textform in deutscher oder englischer Sprache anmelden . Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse mindestens sechs Tage vor der Hauptversammlung zugehen. Der Tag der Hauptversammlung und der Tag des Zugangs sind nicht mitzurechnen. In der Einberufung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden.
Für Aktionäre, die Inhaberaktien besitzen, gilt Folgendes:
Die Aktionäre, die Inhaberaktien besitzen, müssen außerdem ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachweisen. Dazu ist ein in Textform in deutscher oder englischer Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes erforderlich. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür genannten Adresse mindestens 6 Tage vor der Hauptversammlung zuzugehen. Der Tag der Hauptversammlung und der Tag des Zugangs sind nicht mitzurechnen. In der Einladung kann eine kürzere in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden.
(1) Für girosammelverwahrte Aktien, die auf den Inhaber lauten, gilt Folgendes:
Dazu ist ein in Textform in deutscher oder englischer Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Kreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut erforderlich.
Der Nachweis des Anteilsbesitzes hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen und muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse mindestens sechs Tage vor der Hauptversammlung zugehen.
Der Tag der Hauptversammlung und der Tag des Zugangs sind nicht mitzurechnen. In der Einberufung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden.
(2) Für nicht girosammelverwahrte Aktien, die auf den Inhaber lauten, gilt Folgendes:
Soweit Inhaberaktien betroffen sind, die nicht in einem bei einem Kreditinstitut geführten Aktiendepot verwahrt werden, kann die Bescheinigung von der Gesellschaft, von einem Notar, einer Wertpapiersammelbank oder einem Kreditinstitut innerhalb der Europäischen Union ausgestellt werden.
Die Bescheinigung ist ein in Textform in deutscher oder englischer Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes.
Für Aktionäre, die Namensaktien besitzen, gilt Folgendes:
(3) Für Namensaktien, die nicht girosammelverwahrt sind, gilt Folgendes:
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts werden die Aktionäre zugelassen, die am Tag der Hauptversammlung im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und die sich mindestens sechs Kalendertage vor der Hauptversammlung unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse angemeldet haben.
Der Nachweis des Anteilsbesitzes zur Teilnahme und Ausübung des Stimmrechts wird durch die Eintragung im Aktienregister erbracht.
In der Einberufung kann eine kürzere, in Kalendertagen zu bemessende Frist vorgesehen werden. Bei der Berechnung der Anmeldefrist sind weder der Tag des Zugangs der Anmeldung, noch der Tag der Hauptversammlung mitzurechnen.
(4) Für Namensaktien, die girosammelverwahrt sind, gilt Folgendes:
In der Einberufung kann eine kürzere, in Kalendertagen zu bemessende Frist vorgesehen werden. Bei der Berechnung der Anmeldefrist sind weder der Tag des Zugangs der Anmeldung, noch der Tag der Hauptversammlung mitzurechnen.“
Heidenheim, im Dezember 2019
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V.: Schwarzbuch Börse 2019 erschienen
Auf der dunklen Seite des Kapitalmarkts
München (pta001/21.12.2019/11:40) - Der Neue Markt mit seinen unzähligen, vermeintlich vielversprechenden Börsengängen verprellte um die Jahrtausendwende viele Privatanleger. Doch auch in jüngster Zeit enttäuschten die inzwischen weniger zahlreichen Börsenneulinge regelmäßig, wie das diesjährige Schwarzbuch Börse zeigt, in dem auch ein langjähriger Dauerbrenner, die Reich-Gruppe, nicht fehlen darf.
Früher vergab die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. im Rahmen des Schwarzbuchs Börse die "IPO-Zitrone" für missglückte Börsengänge eines Jahres. Mangels IPOs wurde diese Kür mit Beginn der Finanzkrise 2008 eingestellt. Doch man sollte über ein Revival der ungeliebten Auszeichnung nachdenken. Denn Kandidaten dafür gibt es einige.
Die bereits mehrfach behandelte "Reich-Gruppe" aus Heidenheim lieferte 2019 erneut Stoff für Schlagzeilen, die Erwähnung im diesjährigen Schwarzbuch Börse finden. Eine Durchsuchung auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft München sorgte für Aufsehen, aber auch ein Ausflug ins Rotlichtmilieu: Die "Reich-Gruppe" ist offenbar im Bordell-Gewerbe tätig, wie in diesem Jahr bekannt wurde.
Im Fall der Deutschen Bank war diese Entwicklung wenig verwunderlich. Das Institut wird dieses Jahr voraussichtlich den fünften Jahresverlust innerhalb der letzten sechs Jahre vorlegen. Und natürlich wurde die Deutsche Bank auch in diesem Jahr wieder vor Gericht gezerrt.
Für die Commerzbank lief es nach dem Abstieg in den MDAX nicht wirklich besser. Ihr Börsenwert ist mittlerweile so stark geschrumpft, dass die Bank selbst in dem Mittelstandsindex gemessen an der Marktkapitalisierung nur noch zum Mittelfeld zählt.
Die diesjährige Hauptversammlung der Bayer AG zeigte einen tiefen Graben zwischen Konzernspitze und Aktionären. Die Anteilseigner sehen durch die Monsanto-Übernahme die Zukunft des Traditionskonzerns in Gefahr und verweigerten dem kompletten Vorstand die Entlastung - ein bislang einmaliger Vorgang in der Geschichte der DAX-Hauptversammlungen.
Der SdK-Vorstandsvorsitzende Daniel Bauer sagt dazu: "Eine Nicht-Entlastung hat zwar rechtlich keine unmittelbaren Folgen. Dass Vorstand und Aufsichtsrat von Bayer danach aber sofort zur Tagesordnung übergehen, als wäre nichts gewesen, empfinden wir als respektlos gegenüber den Aktionären."
* Dieselgate holt Daimler ein
* VW und TRATON lassen MAN-Aktionäre leiden
* E-Food-Markt verdirbt Delticom-Geschäft
* ÖKO-TEST in der Öko-Krise
* Kurze Halbwertszeit bei SGL-Prognosen
Das Schwarzbuch Börse erscheint als Bestandteil der Sonderausgabe "AnlegerLand 2020". Es kann kostenpflichtig bei der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. unter [email protected] sdk.org oder unter 089 / 2020846-0 bestellt werden oder für 6,00 Euro an ausgewählten Bahnhofskioskverkaufsstellen in deutschen Großstädten erworben werden.
Aussender: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V.
Ansprechpartner: Daniel Bauer
Tel.: +49 89 20 20 846-0
Website: www.sdk.org
Aktienfonds: MAV Invest, WKN A0Q8ES
Badener Str. 43
Tel. 0621 441123
Fax 0621 4317876
Internet www.mavinvest.de
Geschäftsführer: Ralf Bake
HRB 705434, AG Mannheim
Zulassung nach § 32 KWG, Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn.
MAV-Rundmail BiB 4/10 2019
für den 25.11.2019 ist nun noch eine dritte Hauptversammlung einer AG der Reich-Gruppe in Heidenheim vorgesehen. Ein richtiger Festtag...
Wer teilnehmen möchte, aber keine Eintrittskarte bestellen (lassen) kann oder Aktionär ist und sich vertreten lassen möchte, melde sich gerne per Mail.
> WKN A0TGJT
> ISIN DE000A0TGJT6
> Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung
> Wir laden unsere Aktionäre zu der am
> Montag, den 25.11.2019, um 14:00 Uhr,
> im Schlosshotel Park Consul,
> Hugo-Rupf-Platz 2, 89522 Heidenheim an der Brenz,
> stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung unserer Gesellschaft ein.
> Der Einlass zu der Hauptversammlung beginnt um 13:45 Uhr.
> Tagesordnungspunkt 1:
> Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2018 nebst Anhang und des Berichts des Aufsichtsrats
> Tagesordnungspunkt 2:
> Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018
> Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung der im Geschäftsjahr 2018 amtierenden Mitglieder des Vorstands für diesen Zeitraum zu beschließen.
> Tagesordnungspunkt 3:
> Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018
> Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung der im Geschäftsjahr 2018 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats für diesen Zeitraum zu beschließen.
> Unverbindliche Teilnahmehinweise
> Nicht börsennotierte Gesellschaften im Sinne des § 121 Abs. 3 AktG i.V.m. § 3 Abs. 2 AktG – um eine solche handelt es sich bei unserer Gesellschaft – sind in der Einberufung nur noch zur Angabe von Firma, Sitz, Zeit und Ort der Hauptversammlung und der Tagesordnung verpflichtet. Nachfolgende Hinweise erfolgen freiwillig, um unseren Aktionären die Teilnahme an der Hauptversammlung zu erleichtern.
> § 18 der Satzung lautet:
> (1) Zur Teilnahme und zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich spätestens sechs Tage vor dem Tag der Hauptversammlung unter der in der Einladung zur Hauptversammlung hierfür genannten Adresse in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache angemeldet haben.
> Der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung sind nicht mitzurechnen. In der Bekanntmachung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden.
> (2) Die Aktionäre haben ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts durch einen in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erstellten besonderen Nachweis des depotführenden Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitus über den Anteilsbesitz nachzuweisen. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen und muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung zur Hauptversammlung hierfür genannten Adresse spätestens sechs Tage vor dem Tag der Hauptversammlung zugehen. Der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung sind nicht mitzurechnen. In der Bekanntmachung kann eine kürzere, in Tagen zu bemessende Frist vorgesehen werden.
> (3) Für die Erteilung und den Widerruf von Stimmrechtsvollmachten gilt die schriftliche Form; die schriftlich erteilte Vollmacht kann durch Telefax nachgewiesen werden.
> Die Adresse der Gesellschaft lautet:
> AGS Portfolio AG
> Tannhäuser Weg 44
> 89518 Heidenheim
> FAX: 07321 92534100
> Aktionäre können sich in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten – zum Beispiel ein Kreditinstitut oder eine Vereinigung von Aktionären – vertreten und ihr Stimmrecht durch den Bevollmächtigten ausüben lassen.
> Ergänzungsverlangen, Anträge (einschließlich Gegenanträge), Wahlvorschläge, Anfragen, etc. von Aktionären sind gem. der gesetzlichen Regelungen ausschließlich zu richten an:
> Rechtzeitig innerhalb der gesetzlichen Frist unter vorstehender Adresse eingegangene ordnungsgemäße Ergänzungsverlangen, Ermächtigungen, Anträge (einschließlich Gegenanträge), Wahlvorschläge, Anfragen, etc. werden im Internet unter
> www.ags-aktie.de
> im Bereich "Investor Relations" zugänglich gemacht. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.
> Information zum Datenschutz für Aktionäre
> Die AGS Portfolio AG verarbeitet personenbezogene Daten (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Aktienanzahl, Aktiengattung, Besitzart der Aktien und Nummer der Eintrittskarte) auf Grundlage der geltenden Datenschutzgesetze, um den Aktionären die Ausübung ihrer Rechte im Rahmen der Hauptversammlung zu ermöglichen.
> Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist für Ihre Teilnahme an der Hauptversammlung zwingend erforderlich. Für die Verarbeitung ist die AGS Portfolio AG die verantwortliche Stelle. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 (1) c) Datenschutz-Grundverordnung.
> Die Dienstleister der AGS Portfolio AG, welche zum Zwecke der Ausrichtung der Hauptversammlung beauftragt werden, erhalten von der AGS Portfolio AG, nur solche personenbezogenen Daten, welche für die Ausführung der beauftragten Dienstleistung erforderlich sind und verarbeiten die Daten ausschließlich nach Weisung der AGS Portfolio AG.
> Sie haben ein jederzeitiges Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- und Löschungsrecht bezüglich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie ein Recht auf Datenübertragung nach Kapitel III der Datenschutz-Grundverordnung. Diese Rechte können Sie gegenüber der AGS Portfolio AG unentgeltlich über die E-Mail-Adresse:
> oder über die folgenden Kontaktdaten geltend machen:
> Zudem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden nach Art. 77 Datenschutz-Grundverordnung zu.
> Weitere Informationen zum Datenschutz sind auf der Internetseite der AGS Portfolio AG unter
> Heidenheim, im Oktober 2019
> Ralf Bake
MAV-Rundmail BiB 5/10 2019
der Vorstand der GE Getreide Einlagerungs-AG hat mit dem Vorstand der Kremlin AG vereinbart, dass ein Börsendelisting beantragt werden soll, sobald ein bereits angekündigtes Kaufangebot der GE für die Kremlin-Aktien läuft. Bisher ist von einem solchen Angebot allerdings noch nichts zu sehen. Ob die Verhandlungen zwischen den Vorständen von GE und Kremlin wohl sehr langwierig waren? Bei beiden Gesellschaften ist Herr Wolfgang Wilhelm Reich Alleinvorstand. Insofern wurde wohl zumindest in sehr kleinem Kreis verhandelt...
MAV-Rundmail BiB 7/2 2020
nach der Absage der Hauptversammlung der Karwendelbahn AG am 14.2. hat die Minderheitsaktionärin Markt Mittenwald nunmehr die Tagesordnung der für den 26.3. nach München einberufenen a.o. HV ergänzen lassen. Es geht nach wie vor um die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen Mitglieder der Reich-Gruppe.
Wenn Herr Reich als Vorstand der Karwendelbahn diese HV auch wieder absagt, muss man wohl eine akute Hauptversammlungsallergie konstatieren. Das Registergericht könnte den Mark Mittenwald dann ermächtigen, selber eine HV einzuberufen, die der Vorstand nicht ohne Weiteres absagen kann.
Sollte man da nicht endlich einmal einen eigenen Thread zum Thema "Karwendelbahn AG" aufmachen? Die letzten Beiträge haben ja nun wirklich nichts mehr mit der eingangs gestellten Frage zu tun.
MAV-Rundmail BiB 1/4 2020
das Corona-Virus hat ganz Deutschland in eine Art Ruhemodus versetzt und das gilt leider auch für unsere Auseinandersetzung mit der Reich-Gruppe.
Ich möchte in der Zwischenzeit noch den Ausgang des in früheren Rundmails bereits erwähnten Verfahrens wegen versuchten Prozessbetrugs gegen Herrn Reich senior in Stuttgart berichten. Die Staatsanwaltschaft hat in diesem Fall wohl nicht so geglänzt. Das Verfahren wurde mit der Begründung (vorläufig) eingestellt, dass die zu erwartende Strafe gegenüber der wegen einer anderen Tat nicht beträchtlich ins Gewicht fallen dürfte (§ 154 StPO). Gemeint ist der Untreueverdacht in Sachen Karwendelbahn.
Bei der Gelegenheit können wir gleich mal einen Blick auf den Stand der strafrechtlichen Vorgänge bezüglich der Mitglieder der Reich-Gruppe werfen.
Eine ganze Reihe von Ermittlungsverfahren betreibt nach wie vor die Staatsanwaltschaft Ellwangen. Sie tut das ohne unangemessene Hektik. Die untersuchten Vorwürfe umfassen u. a. Untreue, unrichtige Darstellungen in Jahresabschlüssen, Urkundenfälschung und Parteiverrat. Ein wirkliches Problem ist der Direktor des Amtsgerichts Heidenheim, der regelmäßig über die Zulassung von Anklagen entscheiden muss (wenn die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen mal abgeschlossen sind). Man tritt diesem Amtsgerichtsdirektor sicher nicht zu nahe, wenn man konstatiert, dass er dazu neigt, Behauptungen von Herrn Reich (junior), sagen wir mal, unkritisch zu übernehmen. Welchen Hintergrund das hat, ist nicht bekannt, es ist aber ganz gut dokumentiert. Für ein erfolgreiches strafrechtliches Vorgehen gegen die Reich-Gruppe in Heidenheim ist das natürlich ein Handicap.
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nach wie vor wegen Untreuehandlungen zu Lasten der Karwendelbahn AG im
(niedrigen) Millionenbereich. Hier hatte es vor einem Jahr recht spektakuläre Hausdurchsuchungen in und um Heidenheim gegeben. Neuigkeiten gibt es aber keine. Auch hier scheint Gründlichkeit vor Schnelligkeit zu gehen.
Dann haben wir noch einige Verfahren vor der Rechtsanwaltskammer (RAK) Stuttgart (betreffend Herrn Reich senior). Wobei wir uns hier im Berufsrecht der Rechtsanwälte und nicht im Strafrecht bewegen. Ich selber habe zwei Beschwerden gegen Herrn Reich eingereicht. Eine liegt noch bei der zuständigen Beschwerdeabteilung der RAK, die andere wurde bereits vor einiger Zeit an die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart abgegeben. Da wird noch in der Sache ermittelt...
Also: Bleiben Sie geduldig und vor allem gesund.

References: § 5
 § 10
 § 39
 BGH 
 § 122
 § 122

§ 8

§ 8
 § 102

§ 8

§ 8

§ 8
 § 8

§ 8
 § 8

§ 9

§ 9

§ 9

§ 17

§ 17

§ 10

§ 10

§ 10

§ 11

§ 11

§ 13

§ 13
 § 113

§ 13
 § 13
 § 13

§ 13
 § 13

§ 13
 § 244

§ 14

§ 23

§ 23
 § 23
 § 186
 § 36
 § 4

§ 4
 § 186
 § 36
 § 4

§ 15

§ 15
 § 15
 § 32
 § 121
 § 3
 § 18
 Art. 6
 Art. 77