Source: https://www.stbpdigital.de/ce/die-steuerliche-betriebspruefung-ausgabe-07-2012/ausgabe.html
Timestamp: 2019-07-19 21:23:04+00:00

Document:
Die steuerliche Betriebsprüfung Ausgabe 07 2012
Zum Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung bei Grundstücksvermietungen gem. § 9 UStG
Steuerberater Jochen Ball
Der Unternehmer kann gem. § 9 Abs. 1 UStG für die dort genannten steuerfreien Umsätze zur Steuerpflicht optieren, wenn er sie an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausführt. Diese Optionskriterien verschärfen sich gem. § 9 Abs. 2 UStG im Falle der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken (§ 4 Nr. 12a UStG). Ein Verzicht auf die Steuerbefreiung ist hier nur insoweit möglich, als der Leistungsempfänger das Grundstück
 ausschließlich für Umsätze verwendet oder zu verwenden beabsichtigt,
 die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen.
Verbindlichkeiten und Rückstellungen im Kraftfahrzeughandel
Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl
Nach dem IV. Senat des BFH hat sich auch der I. Senat mit der Problematik der Ankaufsoption auseinandergesetzt. Das BMF hat sich dem Grunde nach dieser Rechtsprechung angeschlossen und den bisherigen Nichtanwendungserlass aufgehoben. Nachdem diese Rechtsprechung bei vielen Autohäusern zur Anwendung kommt, wird die Thematik vor dem Hintergrund der letzten Entscheidung des BFH umfassend und mit Buchungssätzen dargestellt, um die Gewinnauswirkungen aufzuzeigen.
Bilanzsteuerliche Behandlung erhaltener und gezahlter Pfandgelder für individualisiertes Einheitsleergut (Brunneneinheitsflaschen) bei Mineralbrunnen  Teil II 
Strukturierte Bearbeitung des Einspruchs und richtige Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung (§ 366 AO) bei der Umsatzsteuer  Teil II 
I. Erwerbsaufwendungen für verfallene Termingeschäfte ohne steuerrechtliche Bedeutung
Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Knock-Out-Zertifikats sind steuerrechtlich ohne Bedeutung, wenn der Erwerber das darin verbriefte Recht auf Differenzausgleich nicht innerhalb eines Jahres ausübt oder veräußert, sondern es  aus welchen Gründen auch immer  verfallen lässt.
EStG § 9 Abs. 1 Sätze 1 und 2; EStG a.F. § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4,
BFH-Beschluss vom 24. April 2012  IX R 154/10
II. Anforderungen an die tatsächliche Durchführung eines Treuhandvertrags unter Ehegatten
AO § 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2; EStG § 17 Abs. 1, 2 und 4; HGB § 255 Abs. 1 Satz 2; GmbHG a.F. § 32a; BGB §§ 195, 214, 683, 670; EGBGB Art. 229 §§ 6, 12,
BFH-Urteil vom 14. März 2012  IX R 37/11

References: § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 22
 § 23
 § 39
 § 17
 § 255
 § 32
 Art. 229