Source: http://www.rauchmeldermontage.net/grundlagen.htm
Timestamp: 2018-05-27 02:51:23+00:00

Document:
Rauchmelder-Montage - Rauchmelderpflicht - Grundlagen - Bremen - Hannover - Hamburg - Oldenburg - Niedersachsen
Zu unserem Rauchmelder-Shop
Informationen - Grundlagen
Rauch steigt immer von der Rauchquelle aus gesehen zuerst nach oben und verteilt sich nach Erreichen der Raumdecke gleichmäßig weiter. Deshalb muss ein Rauchwarnmelder immer an der Decke montiert werden, und zwar möglichst in der Mitte des Zimmers. Der Abstand zu Wänden, Leuchten und dekorativen Gegenständen sowie Balken und Unterzügen muss mindestens 50 cm betragen.
Räume, die größer sind als 60 m² werden in gleichgroße Teilräume (< 60 m²) unterteilt.
In L-förmigen Räumen oder Fluren ist ein Rauchwarnmelder immer in der Gehrungslinie des jeweiligen Raumabschnittes zu installieren. L-förmige Räume größer 60 m² sind wie zwei voneinander getrennte Räume zu behandeln.
Deckenhohe Möblierung
Räume mit deckenhohen Teilwänden bzw. Raumteilern, die mindestens 50% in den Raum reinragen, ist jeder Teilraum mit einem Rauchmelder auszustatten.
Unterzüge und Deckenbalken
Deckenbalken und Unterzüge, die nicht mehr als 20 cm in den Raum hineinragen, können unberücksichtigt bleiben. Hier kann der Rauchwarnmelder direkt unter einem der Balken aufgesetzt oder in eines der Deckenfelder montiert werden. Ist ein Balken oder Unterzug höher als 20 cm, bestimmt die Gesamtfläche aller Deckenfelder den Montageort. Bei einer Deckenfeldfläche von über 36 m² ist in jedem Deckenfeld ein Rauchwarnmelder zu montieren. Bei einer Deckenfeldfläche gleich oder kleiner 36 m² kann der Rauchwarnmelder in einem Deckenfeld oder auf dem Deckenbalken, vorzugsweise in der Raummitte montiert werden.
Von der zur Stirnfläche des Flures (Flur = max. 3 m Breite) bis zum ersten Melder darf der Abstand nicht mehr als 7,5 m betragen. In Eckbereichen (Gehrungslinie), Einmündungen und Kreuzungsbereichen von Fluren ist jeweils ein Melder anzuordnen. In Fluren darf der Abstand zwischen zwei Rauchwarnmeldern höchstens 15 m betragen.
Rauchwarnmelder müssen mindestens 50 cm entfernt sein von allen Einrichtungen, z.B.
- Leuchtkörpern
- Luftzug verursachende Einrichtungen
Vor der Prüfung sollte das Licht eingeschaltet werden, sonst ist kein Strom in der Leitung, die man sucht. Falls man dennoch keine Stromleitung findet
Zimmerdecken mit einer Dachschräge kleiner oder gleich 20° sind wie horizontale Decken zu behandeln. In Räumen mit Dachneigungen größer 20° ist der Rauchwarnmelder mindestens 0,5 m und höchstens 1 m von der Deckenspitze entfernt zu montieren. Satteldach
Satteldach mit horizontalem Deckenfeld: Bei einer horizontalen Decke kleiner oder gleich 1 m Breite ist der Rauchwarnmelder an der Schräge zu montieren. Ist die horizontale Decke mehr als 1 m breit, wird der Rauchwarnmelder mittig an der horizontalen Decke montiert. Satteldach
- Nicht ausreichende Festigkeit der Decke
- Flure <= 6 m² (wenn mit einer erhöhten Anzahl von Täuschungsalarmen zu rechnen ist)
- Küchen, die als Fluchtweg dienen
Um den wandmontierten Rauchwarnmelder herum muss folgender Freiraum zu Einrichtungsgegenständen eingehalten werden:
- 0,3 m bis 0,5 m von der Zimmerdecke
- 1 m unterhalb des Warnmelders
- 0,5 m seitlich des Warnmelders
Die DIN 14676 empfiehlt die Wartung von Rauchwarnmeldern nach Angaben des Herstellers, mindestens jedoch einmal im Jahr (+/- drei Monate).
Vernetzte Geräte müssen jeweils einzeln kontrolliert und anschließend auf die korrekte Weiterleitung des Alarms an alle angeschlossenen Rauch- und Hitzewarnmelder
Die spezifischen Vorschriften zu Installation, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern werden in der jeweiligen Landesbauordnung festgelegt. Die Formulierungen und Fristen unterscheiden sich je nach Bundesland und müssen genauestens gelesen und eingehalten werden.
Baden-Württemberg § 15 Abs. 7
Bremen § 48 Abs. 4
Mecklenburg-Vorpommern § 48 Abs. 4
Niedersachsen § 44 Abs. 5
Nordrhein-Westfalen § 49 Abs. 7
Sachsen-Anhalt § 47 Abs. 4
In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 auszustatten.
Schleswig-Holstein § 49 Abs. 4

References: § 15
 § 48
 § 48
 § 44
 § 49
 § 47
 § 49