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Timestamp: 2020-08-04 16:19:24+00:00

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Kostenverteilungsänderung / 2.2.2 Instandhaltung und Instandsetzung
Grundsätzlich kann im Einzelfall auch ein Anspruch auf eine Beschlussfassung über die Änderung der Kostenverteilung nach § 16 Abs. 4 WEG bestehen. Allerdings besteht auch dieser Anspruch nicht bereits dann, wenn die gewünschte Kostenverteilungsänderung dem Gebrauchsmaßstab Rechnung trägt. Vielmehr müssen die Voraussetzungen des § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG für die Änderung eines K...mehr
Haftung des Verwalters / 8 Rechtsprechungsübersicht
Abmahnung Die Abmahnungsbefugnis gegenüber dem Verwalter steht nicht dem einzelnen Wohnungseigentümer zu. Bei dilatorischem Verhalten des Verwalters können allenfalls dem Verband – als Vertragspartner des Verwalters – Ersatzansprüche zustehen. Anspruchsverzicht Ein Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft über den Verzicht auf die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen ...mehr
Kostenverteilungsänderung / 6 Vorbereitung
Nach der Bestimmung des § 23 Abs. 2 WEG ist es zur Gültigkeit eines Beschlusses erforderlich, dass der Gegenstand der Beschlussfassung bei der Einberufung bezeichnet ist. Der Inhalt der Bezeichnung ist abhängig von der Bedeutung des Beschlussgegenstands. Zwar genügt grundsätzlich die schlagwortartige Bezeichnung des Beschlussgegenstands. Je bedeutsamer der Gegenstand der Bes...mehr
Haftung des Verwalters / 4 "Störer"-Haftung
Der Verwalter kommt auch als öffentlich-rechtlicher Störer in Betracht, zumindest als Adressat von Ordnungsverfügungen. Allerdings sind die Gerichte in jüngster Zeit entsprechend der tatsächlichen Verantwortlichkeiten zurückhaltender, was die Inanspruchnahme des Verwalters insoweit betrifft. Grundsätzlich kann der Verwalter lediglich hinsichtlich des Gemeinschaftseigentums i...mehr
Verzug/Verzugszinsen (WEG) / 2.2 Sanierungsmaßnahmen
Eine Haftung aus Verzug kommt für den Verwalter auch dann in Betracht, wenn er verspätet Maßnahmen der Instandsetzung oder Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums einleitet. Zwar sind in erster Linie die Wohnungseigentümer für die Beseitigung von Mängeln am gemeinschaftlichen Eigentum verantwortlich, beauftragen sie jedoch den Verwalter mit der Durchführung der entsp...mehr
Gemeinschaftsordnung richtig gestalten / 4.8.3.2 Ermächtigung zur Auftragsvergabe
Insbesondere in größeren Wohnanlagen sollte der Verwalter aus Flexibilitätsgründen nicht für jede Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahme, die den Rahmen laufender Instandhaltung und Instandsetzung überschreitet, eine Wohnungseigentümerversammlung einberufen bzw. entsprechende Beschlussfassung herbeiführen müssen. Insoweit entspricht bereits eine beschlussweise Ermächti...mehr
Kostenverteilungsänderung / 10 Rechtsprechungsübersicht
2. Rettungsweg Es gehört (vorbehaltlich weiterer vereinbarter Nutzungsbeschränkungen) zu dem plangerechten Zustand einer Teileigentumseinheit, dass die öffentlich-rechtlichen Anforderungen an einen Aufenthaltsraum erfüllt sind. Dafür erforderliche Maßnahmen am gemeinschaftlichen Eigentum, wie die bauordnungsrechtlich vorgeschriebene Herstellung eines zweiten Rettungswegs, ent...mehr
Haftung des Verwalters / 2.25 Vergleichsangebote, fehlende
Hat es der Verwalter unterlassen, vor der Beschlussfassung über Maßnahmen der Instandhaltung oder Instandsetzung mehrere Vergleichsangebote einzuholen, sind ihm in aller Regel die Kosten eines erfolgreichen Beschlussanfechtungsverfahrens aufzuerlegen. Etwas anderes gilt lediglich dann nicht, wenn aufgrund der Art des Gewerks mehrere Vergleichsangebote schlicht nicht einzuhol...mehr
Kostenverteilungsänderung / 8.6 Kosten der Modernisierung
Keine Besonderheiten gegenüber der Instandhaltung und Instandsetzung bestehen bei einer Beschlussfassung über die Änderung der Kostenverteilung einer Modernisierungsmaßnahme nach § 22 Abs. 2 WEG. Auch hier muss der abweichende Verteilungsmaßstab der Gebrauchsmöglichkeit der Wohnungseigentümer entsprechen.mehr
Kostenverteilungsänderung / 2.1 Grundsätze
Zumeist ist es nicht der Verwalter, der von sich aus auf eine Kostenverteilungsänderung hinwirkt. Die Initiative kommt vielmehr aus den Reihen der Wohnungseigentümer und zwar insbesondere in den Fällen, in denen eine praktizierte Kostenverteilung zu Nachteilen einzelner Wohnungseigentümer führt. Dies kann einerseits mit Blick auf die Betriebs- und Verwaltungskosten der Fall ...mehr
Kostenverteilungsänderung / 5.2 Änderung nach § 16 Abs. 4 WEG
Leider ist die für die Verwalterpraxis so bedeutsame Frage, ob die Beschlussfassung, gerichtet auf eine Kostenverteilungsänderung bezüglich Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung sowie der Modernisierung des gemeinschaftlichen Eigentums, gleichzeitig mit dem Beschluss über die Maßnahme selbst gefasst werden muss, nicht eindeutig geklärt und insoweit streitig. Allerd...mehr
Gemeinschaftsordnung richtig gestalten / 3.2.1 Gebrauch des Sondereigentums
Zwar kann durch Vereinbarung ein bestimmter Gebrauch des Sondereigentums geregelt werden. Darüber hinaus aber kann dem einzelnen Wohnungseigentümer durch Vereinbarung nicht die Gebrauchs- bzw. Nutzungsmöglichkeit seiner Sondereigentumseinheit überhaupt genommen werden. Hierzu gehört auch ein ungehinderter Zugang zur Sondereigentumseinheit. Vorsicht bei Regelungen über Betre...mehr
Gemeinschaftsordnung richtig gestalten / 4.5 Regelungen bei Mehrhausanlagen
Besteht die Wohnanlage aus mehrere Gebäuden, kann es sich im Hinblick auf etwa unterschiedliche Ausstattungen der Häuser anbieten, dies in der Gemeinschaftsordnung im Hinblick auf die Kostenverteilung zu berücksichtigen. Zwar eröffnet die gesetzliche Öffnungsklausel des § 16 Abs. 3 WEG den Wohnungseigentümern bereits eine umfangreiche Beschlusskompetenz zur Änderung des gelt...mehr
Kostenverteilungsänderung / 2.2.3 Interessenabwägung
Vor diesem Hintergrund ist für vergleichbare Fälle und insoweit auch für Beschlussinitiativen, die auf eine Abänderung des Verteilungsschlüssels der Betriebs- und Verwaltungskosten gerichtet sind, Folgendes zu beachten: Jeder Wohnungseigentümer erlangt bei Erwerb seines Sondereigentums auf Grundlage der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung Kenntnis von der Kostenverteilung ...mehr
Haftung des Verwalters / 2.5 Baumängel
Weist der Verwalter die Wohnungseigentümer nicht auf Baumängel hin bzw. unterlässt er einen Hinweis auf eine drohende Verjährung der Mängelrechte und können wegen eingetretener Verjährung keine Ansprüche mehr gegen den Bauträger geltend gemacht werden, haftet der Verwalter. Praxis-Beispiel Der mangelhafte Balkon Ein Wohnungseigentümer hatte einen Mangel an seinem Balkon gerügt...mehr
Haftung des Verwalters / 2.8.1 Grundsätze
Eine Kardinalspflicht des Verwalters ist die Durchführung der Beschlüsse der Wohnungseigentümer. Da es sich insoweit um eine gesetzliche Pflicht des Verwalters handelt, die ihn völlig unabhängig vom Bestand eines Verwaltervertrags trifft, hat auch jeder einzelne Wohnungseigentümer einen Anspruch auf Beschlussdurchführung gegen den Verwalter, wenn dieser untätig bleibt. Will ...mehr
Gemeinschaftsordnung richtig gestalten / 4.2.2 Instandhaltungspflicht des Sondernutzungsrechts
Werden Sondernutzungsrechte begründet, sollten dem Sondernutzungsberechtigten Instandhaltung und Instandsetzung sowie Verkehrssicherung der seinem Sondernutzungsrecht unterliegenden Bereiche des Gemeinschaftseigentums in eigener Verantwortung auferlegt werden. Zwar umfasst eine derartige Regelung automatisch auch eine entsprechende alleinige Kostentragungspflicht des sondern...mehr
Kostenverteilungsänderung / 8.7 Kosten baulicher Veränderung
Zunächst und grundsätzlich richtet sich die Verteilung der Kosten von Maßnahmen der baulichen Veränderung des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem gesetzlichen oder einem abweichend hiervon vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel. Wie bei Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung sowie Modernisierungen des gemeinschaftlichen Eigentums, können die Wohnungseigentümer au...mehr
Kostenverteilungsänderung / 2.2 Anspruch auf Kostenverteilungsänderung
Grundsätzlich verleiht die Bestimmung des § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG einen Anspruch auf Änderung einer Vereinbarung, wenn schwerwiegende Gründe dies rechtfertigen. Das Festhalten an der bisherigen Regelung muss des Weiteren unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere hinsichtlich der Rechte und Interessen der anderen Wohnungseigentümer, unbillig erscheine...mehr
Aufzeichnungspflichten im Betriebsbereich / 7 Bauabzugsteuer: Der Steuerabzug auf erhaltene Bauleistungen
Erhalten Unternehmer oder Vermieter Bauleistungen, müssen sie grundsätzlich 15 % des Rechnungsbetrags (netto plus Umsatzsteuer) als Einkommensteuer für den Bauunternehmer/Handwerker einbehalten und an das Finanzamt des Bauunternehmers/Handwerkers abführen. Bauleistungen i. S. dieses Abzugsverfahrens sind alle Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Än...mehr
Kostenverteilungsänderung / 3.4.2 Geregelte Mehrhausanlage
Trägt die Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung dem Umstand Rechnung, dass es sich um eine Mehrhausanlage handelt und ordnet sie eine Kostentrennung zwischen den einzelnen Häusern an, muss der Verwalter prüfen, ob eine wirtschaftliche Trennung dergestalt vorliegt, dass den Wohnungseigentümern der einzelnen Häuser eigene Beschlusskompetenzen eingeräumt sind, über die Kosten ...mehr
Gemeinschaftsordnung richtig gestalten / 4.8.3.3 Ermächtigung zur Sachverständigenbeauftragung
Insbesondere im Fall von Feuchtigkeitsschäden sollten unverzüglich Maßnahmen der Ursachenerforschung eingeleitet werden. In aller Regel wird insoweit kein Weg an einer entsprechenden Sachverständigenbegutachtung vorbeiführen. Wiederum in aller Regel zeigen sich Feuchteerscheinungen im Bereich von Sondereigentumseinheiten. Sollte Ursache für Schäden am Gemeinschaftseigentum e...mehr
Verzug/Verzugszinsen (WEG) / Zusammenfassung
Begriff Ein Schuldner kommt immer dann in Verzug, wenn er die ihm obliegende Leistung trotz Fälligkeit nicht erbringt. Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, we...mehr
Gegenüber einer Beschlussfassung auf Grundlage von § 16 Abs. 3 WEG ist zur wirksamen Beschlussfassung über eine vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel abweichende Kostenverteilung von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung oder Modernisierung sowie baulichen Veränderungen nach § 16 Abs. 4 Satz 2 WEG eine in doppelter Hinsicht qualifizierte Meh...mehr
Haftung des Verwalters / 6.2.2 Temporärer Wechsel der Versammlungsleitung
Bestehen die Wohnungseigentümer auf einer Beschlussfassung, rät der Verwalter nochmals von einer solchen ab. Anknüpfend an seine bereits erfolgte Aufklärung, dass ihm die Kosten eines möglichen Anfechtungsverfahrens bei Verkündung des Beschlusses auferlegt werden, teilt der Verwalter mit, dass eine Beschlussverkündung durch ihn nicht infrage kommt und schlägt insoweit einen ...mehr
Aufzeichnungspflichten im Betriebsbereich / 10.7 Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers
Der Empfänger der Lieferung oder sonstigen Leistung schuldet die Umsatzsteuer: Für ab 1.1.2002 ausgeführte Werklieferungen oder sonstige Leistungen von im Ausland ansässigen Unternehmern, Lieferungen von sicherungsübereigneten Gegenständen durch den Sicherungsgeber und alle Grundstückslieferungen (bis 2003 nur Grundstückslieferungen im Rahmen von Zwangsversteigerungen) sowie für ...mehr
Haftung des Verwalters / 2.19 Rechnungsprüfung, ungenügende
Eine unmittelbare Haftung trifft den Verwalter dann, wenn er unberechtigte Forderungen mit Gemeinschaftsgeldern ausgleicht. Häufiger Fall ist hier die ungenügende Rechnungsprüfung. Aber auch dann, wenn er Zahlungen für völlig unbrauchbare Leistungen vornimmt, kann ihn eine Schadensersatzpflicht treffen. Praxis-Beispiel Unbrauchbare Architektenleistung Im Rahmen einer größeren ...mehr
Gemeinschaftsordnung richtig gestalten / 4.1.2 Zuordnung wesentlicher Bestandteile zum Gemeinschaftseigentum
Um späteren Auseinandersetzungen über die Zuordnung einzelner Gebäudebestandteile zum Sonder- oder Gemeinschaftseigentum von vornherein vorzubeugen, sollten die immer noch zweifelhaften Bereiche und Bestandteile des Gebäudes ausdrücklich dem Gemeinschaftseigentum zugeordnet werden. Dies ist nach der Bestimmung des § 5 Abs. 3 WEG durch Vereinbarung möglich. Besonders vorteilh...mehr
Einfacher Mehrheitsbeschluss Da den Wohnungseigentümern grundsätzlich im Rahmen des § 21 Abs. 3 WEG eine Beschlusskompetenz zur Kreditaufnahme zukommt, bedarf der Beschluss selbst keines bestimmten Quorums. Es genügt ein einfacher Mehrheitsbeschluss. Im Vorfeld ggf. erfolgender Beschlussanfechtung sollten gute Gründe für eine längerfristige Kreditaufnahme sprechen, um das Ger...mehr
Nach der maßgeblichen Bestimmung des § 22 Abs. 1 WEG können bauliche Veränderungen beschlossen oder verlangt werden, wenn jeder Wohnungseigentümer zustimmt, dessen Rechte durch die Maßnahmen über das in § 14 Nr. 1 bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Ob die Ermächtigung der Wohnungseigentümer zur Vornahme baulicher Veränderungen des Gemeinschaftseigentums eine entspre...mehr
Entlastung von Verwalter und Beirat / 1.1 Erklärung der Entlastung durch Beschlussfassung
Die Entlastung wird durch (Mehrheits-)Beschluss der Eigentümerversammlung erklärt. Zu beachten ist dabei, dass ein Beschluss, mit dem Verwalter und/oder Verwaltungsbeiräten Entlastung erteilt wird, ordnungsmäßiger Verwaltung widerspricht, wenn gegen Verwalter oder Verwaltungsbeiräte erkennbar Ansprüche in Betracht kommen und nicht aus besonderen Gründen Anlass besteht, auf di...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 14 Ausstellung von Rech ... / 4.1 Steuerpflichtige Werklieferungen oder sonstige Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück (§ 14 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG)
Rz. 33 § 14 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UStG verpflichtet den Unternehmer, der eine steuerpflichtige Werklieferung i. S. v. § 3 Abs. 4 S. 1 UStG oder eine steuerpflichtige sonstige Leistung im Zusammenhang mit einem Grundstück ausführt, innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung der Leistung eine Rechnung auszustellen. Dabei kommt es nicht darauf an, wer Abnehmer der Leistung ist. Di...mehr
Kreditaufnahme in der WEG (Aufnahme langfristiger Kredit ... / 5 Ermächtigung des Verwalters
Ermächtigung zur Kreditaufnahme durch Beschluss Da der Verwalter aus eigenem Recht nicht einmal in der Lage ist, einen Überziehungskredit in Anspruch zu nehmen, ist er erst recht nicht ohne entsprechende Ermächtigung in der Lage, einen Kreditvertrag für die Gemeinschaft abzuschließen. Der Verwalter bedarf also einer ausdrücklichen Ermächtigung zur Kreditaufnahme für die Gemei...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 6.6.4.2 Vervielfältiger
Rz. 541 Nach § 185 Abs. 3 S. 1 BewG ist der Gebäudereinertrag mit dem sich aus der Anlage 21 zum BewG ergebenden Vervielfältiger zu kapitalisieren. Die Vervielfältiger wurden aus der Anlage zu § 16 Abs. 3 WertV (vgl. nunmehr Anlage 1 zu § 20 ImmoWertV) übernommen. Maßgebend für den Vervielfältiger sind der Liegenschaftszinssatz und die Restnutzungsdauer des Gebäudes. Der Ver...mehr
Behinderter Wohnungseigentümer / 2 Anspruch des behinderten Wohnungseigentümers auf Umbau
Jedoch wird mit jeweils unterschiedlicher Begründung davon ausgegangen, dass ein jeder Wohnungseigentümer, der wegen einer vorliegenden Behinderung auf den Umbau des gemeinschaftlichen Eigentums angewiesen ist, um seine Wohnung zu nutzen oder diese zu erreichen, einen Anspruch hat, dass die notwendigen Maßnahmen durchgeführt werden. Achtung Diskriminierungsverbot Auch ein behi...mehr
Gemeinschaftseigentum / 7 Nichtige Beschlussfassung über Instandsetzung
Nicht selten sind in der Praxis Fälle, in denen die Wohnungseigentümer Beschlüsse gefasst haben, wonach zwingende Bestandteile des Gemeinschaftseigentums, die sich im Bereich der jeweiligen Wohnungseigentumseinheiten befinden – insbesondere Fenster – von den jeweiligen Wohnungseigentümern auf ihre Kosten instandzuhalten und instandzusetzen sind. Derartige Beschlüsse sind bek...mehr
Sondereigentum / 4.2 Instandhaltung
Hinsichtlich der Instandhaltung gelten im Wesentlichen die gleichen Regeln wie bei Nutzung und Gebrauch. Jeder Wohnungseigentümer ist verpflichtet, die in seinem Sondereigentum stehenden Gebäudeteile so instand zu halten, dass dadurch keinem anderen Wohnungseigentümer ein Nachteil erwächst, der über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinausgeht. Hinwei...mehr
Sondereigentum / Zusammenfassung
Begriff Das Sondereigentum ist gesetzlich nicht definiert. Es wird vielmehr jeweils durch die Teilungserklärung und den Aufteilungsplan für die jeweilige Wohnungseigentumsanlage eindeutig vereinbart. Was nicht entsprechend bestimmt wird, ist Gemeinschaftseigentum. Nach dem Wohnungseigentumsgesetz setzt sich das Wohnungseigentum aus dem Sondereigentum und dem Miteigentumsante...mehr
Abnahme (WEG) / 2.1.5 Zustandsfeststellung
Speziell für das Bauvertragsrecht wurde mit der neuen Regelung in § 650g BGB die sog. Zustandsfeststellung in das Gesetz aufgenommen. Verweigert der Besteller die Abnahme unter Angabe von Mängeln, hat er auf Verlangen des Unternehmers an einer gemeinsamen Feststellung des Zustands des Werks mitzuwirken. Achtung Nur Bauverträge seit 1. Januar 2018 Die Regelung gilt allein für d...mehr
Sondereigentum / 2 Was kann nicht Sondereigentum sein?
Die Sondereigentumsfähigkeit wird begrenzt durch die zwingende Bestimmung von Gemeinschaftseigentum und den Ausschluss in § 5 Abs. 2 WEG. Danach sind nicht sondereigentumsfähig, sondern zwingend Gemeinschaftseigentum: das Grundstück; Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum stehen oder Eigentum eines Dritten sind; Gebäudeteile, die für dessen B...mehr
Diese Frage aber kann derzeit ebenfalls nicht eindeutig beantwortet werden. Ebenso heftig umstritten ist nämlich, ob eine gemeinschaftliche Abnahme zum Gegenstand eines (Mehrheits-)Beschlusses gemacht werden kann. Dies hängt davon ab, ob den Wohnungseigentümern die Beschlusskompetenz für eine gemeinschaftliche Abnahme zusteht. Fehlt diese Beschlusskompetenz, dann wären entsp...mehr
Beirat / 9 Aufgaben und Pflichten der Beiräte
Nach dem Gesetz sind die Aufgaben des Verwaltungsbeirats nur in 2 Punkten bestimmt. "Der Verwaltungsbeirat unterstützt den Verwalter bei der Durchführung seiner Aufgaben". "Der Wirtschaftsplan, die Abrechnung über den Wirtschaftsplan, Rechnungslegungen und Kostenanschläge sollen – bevor über sie die Wohnungseigentümerversammlung beschließt – vom Verwaltungsbeirat geprüft und m...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 34c Steuerermäßigung bei auslän ... / 5.3.3.2 Begünstigte Auslandstätigkeiten
Rz. 164 Begünstigt wird danach die Auslandstätigkeit eines unbeschränkt stpfl. (bzw. über § 50 Abs. 7 EStG beschränkt stpfl.) Arbeitnehmers für einen inländischen Lieferanten, Hersteller, Auftragnehmer oder Inhaber ausl. Mineralaufsuchungs- oder -gewinnungsrechte im Zusammenhang mit Anlagenbau im weitesten Sinn (Planung, Errichtung, Einrichtung, Inbetriebnahme, Erweiterung, I...mehr
Gemeinschaftseigentum / 5 Kostentragungsregeln
Um abschließend beurteilen zu können, wer für diverse Einrichtungen finanziell aufzukommen hat, müssen immer die in der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung vorgenommenen Kostentragungsregeln beachtet werden. Hinweis Übertragung auf den Sondereigentümer Hier kann es nämlich sein, dass für begrifflich eigentlich dem Gemeinschaftseigentum zugeordnete Gebäudebestandteile die Ko...mehr
Gemeinschaftseigentum / Zusammenfassung
Begriff Die Frage, was zum gemeinschaftlichen Eigentum gehört, ist nie generell zu beantworten. Hierzu bedarf es stets der Hinzuziehung der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung der jeweiligen Eigentümergemeinschaft. Denn auch die gesetzliche Definition hilft bei der Bewertung des Einzelfalls nicht immer weiter. Dort heißt es: Das Grundstück sowie Teile, Anlagen und Einrich...mehr
Beirat / Zusammenfassung
Begriff Der Verwaltungsbeirat ist in § 29 WEG nur unvollkommen geregelt. Er ist freiwilliges Verwaltungsorgan der Gemeinschaft. Er nimmt eine wichtige Funktion ein, da ihm in erheblichem Umfang das Vertrauen der Wohnungseigentümer übertragen ist. Dies ergibt sich bereits daraus, dass ein Vorschlag, der vom Beirat unterstützt wird, i. d. R. das Votum der Wohnungseigentümer ga...mehr

References: § 16
 § 10
 § 23
 § 22
 § 16
 § 16
 § 10
 § 16
 § 16
 § 5
 § 21
 § 22
 § 14
 § 14
 § 14
 § 3
 § 12
 § 185
 § 16
 § 20
 § 650
 § 5
 § 34
 § 50
 § 29