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Hindernisfreies Bauen Anfänge Zielgruppen Gesetzliche Bestimmungen Fachstellen und Grundlagen Beispiele Weiterbildungsmöglichkeiten - PDF
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Wolfgang Mathias Esser
1 Hindernisfreies Bauen Anfänge Zielgruppen Gesetzliche Bestimmungen Fachstellen und Grundlagen Beispiele Weiterbildungsmöglichkeiten
11 Gesetzliche Grundlagen Kantonales Bau- und Planungsgesetz BS Seit 2001: 62 Bauten und Anlagen, die öffentlich zugänglich sind oder in denen Liestungen öffentlich angeboten werden sollen, müssen so erschlossen und eingerichtet sein, dass sie von Behinderten benutzt werden können Neu seit 2013: 62a Eine behinderte Person oder Behindertenorganisation kann für bestehende öffentlich zugängliche Bauten und Anlagen den Antrag auf Beseitigung einer baulichen Benachteiligung stellen, sofern sie dafür ein berechtigtes Bedürfnis nachweist
12 Behindertengleichstellungsgesetz (ab 2004) Art. 1 Zweck 1 Das Gesetz hat zum Zweck, Benachteiligungen zu verhindern, zu verringern oder zu beseitigen, denen Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind. Art. 2 Begriffe 2 Eine Benachteiligung liegt vor, wenn Behinderte rechtlich oder tatsächlich anders als Nichtbehinderte behandelt und dabei ohne sachliche Rechtfertigung schlechter gestellt werden als diese. 3 Eine Benachteiligung beim Zugang zu einer Baute, einer Anlage oder einer Wohnung liegt vor, wenn der Zugang für Behinderte aus baulichen Gründen nicht oder nur unter erschwerenden Bedingung möglich ist
13 3. Abschnitt: Verhältnismässigkeit Art. 11 Allgemeine Grundsätze 1 Das Gericht oder die Verwaltungsbehörde ordnet die Beseitigung der Benachteiligung nicht an, wenn der für Behinderte zu erwartende Nutzen in einem Missverhältnis steht, insbesondere: a) zum wirtschaftlichen Aufwand b) zu Interessen des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes c) Zu Anliegen der Verkehrs- und Betriebssicherheit
14 3. Abschnitt: Verhältnismässigkeit Art. 12 Besondere Fälle 1 Bei der Interessenabwägung nach Art. 11 Absatz 1 ordnet das Gericht oder die Verwaltungsbehörde die Beseitigung der Benachteiligung beim Zugang zu Bauten, Anlagen und Wohnungen nicht an, wenn der Aufwand für die Anpassung 5% des Gebäudeversicherungswertes bzw. des Neuwertes der Anlage oder 20% der Erneuerungskosten übersteigt
15 Fachstellen Hindernisfreies Bauen In jedem Kanton gibt es heute eine spezifische Beratungsstelle für diese Bauweise. Aufgaben dieser Fachstellen: - Rechtliche Interessensvertretung (Einsprache,usw.) - Studien über IST- und SOLL-Zustand - Vorprüfung Baugesuch, Klärung der Auflagen - Spezifische Stellungsnahmen (z.b. bei Umbauten) - Kontrolle (z.b. durch Bauabnahme) - Vernetzung mit anderen Behindertenorganisationen - Fortbildung von Fachleuten - Öffentlichkeitsarbeit
16 Normen und Grundlagen SIA-Norm 500 «Hindernisfreie Bauten». Sie gibt Auskunft über - Zugänglichkeit, Erschliessung - Bedienungselemente - Raumgestaltung (z.b. Anzahl und Grösse von Rollstuhlplätzen, Rollstuhl-WC s usw.) - Orientierung, Beleuchtung - Raumakustik, Beschallungs- und spez. Höranlagen - Parkplätze, Aussenräume
17 Merkblatt «Schulbauten» der Schweiz. Fachstelle für behindertengerechtes Bauen, Zürich. Leitfaden «Hindernisfreies Bauen bei schützenswerten Gebäuden und Anlagen» von Pro Infirmis Basel-Stadt
18 Beispiele: Gundeldinger Feld
19 Seminar Medienwissenschaft
20 Seminar Medienwissenschaft
21 Basler Missionshaus
22 De Wette-Schulhaus
23 Badischer Bahnhof
24 UPK Universitäre Psychiatrische Kliniken
25 Erziehungsdepartement
26 Baseldytschi Bihni
27 Fachhochschule für Soziale Arbeit
28 Kollegiengebäude
29 Kollegiengebäude
30 Kollegiengebäude
31 Frauenfachschule
32 Blaue und Weisse Haus
33 Frauenfachschule
34 Weiterbildungsmöglichkeiten Die Schweiz. Fachstelle für behindertengerechtes Bauen in Zürich führt 2x im Jahr folgende Kurse durch: Einführungskurs «Hindernisfreies Bauen» Weiterbildungskurs für die Baubewilligungsbehörde In Vorbereitung: Welches ist das richtige Konzept für die Gleichstellung?
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References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 11
 Art. 9