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Timestamp: 2019-02-17 20:46:55+00:00

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Die gültige Rechtschreibung nach der Rechtschreibereform 2006 (bis heute) Regeln Rechtschreibung -- ICH-DER-LEKTOR WIR-DIE-LEKTOREN |
Siehe auch nur für die Paragrafen: http://www.ich-der-lektor.de/die-113-gueltigen-paragrafen-der-rechtschreibereform.htm
sowie das Wörterverzeichnis / Wortverzeichnis zur Rechtschreibereform http://www.ich-der-lektor.de/rechtschreibung-wort-woerter.htm
[Kommt von der sogenannten Rechtschreibkommission bzw. auch Rechtschreibekommission]
ACHTUNG: Seit 2017 gilt eine erneuerte Fassung:
>>> ACHTUNG, es gibt eine neuere Fassung 2017:
ZUR VERSION 2017 HEISST ES:
>>Die Veränderungen sind an den entsprechenden Stellen des amtlichen
Regelwerks eingefügt. Insbesondere wurden die Vorbemerkungen zum
Teilbereich der Laut-Buchstaben-Zuordnungen, § 25 E3 sowie § 63,
der an die Stelle von § 63 und § 64 des Regelwerks 2006/2010 tritt,
überarbeitet. Darüber hinaus sind redaktionelle Anpassungen in
Regelteil und Wörterverzeichnis vorgenommen worden, die sich aus
der Einarbeitung der Veränderungen in den Regelteil und in das
Wörterverzeichnis ergeben haben.<<
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Alle Regeln im Originaltext, Regelverzeichnis, Regelwerk
--- HIER: DAS AKTUELL GÜLTIGE AMTLICHE REGELVERZEICHNIS seit 2006 bis dato ---
--- Text auf dieser Homepage-Seite mit Erlaubnis des Rates für deutsche Rechtschreibung ---
Diese Online-Version des Textes der Regeln und des Wörterverzeichnisses basiert auf der PDF-Fassung des Rates für deutsche Rechtschreibung:
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Fax: (+ 49 621) 1581-200
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Geltungsbereich der neuen Rechtschreibung
Die Beziehung zwischen Schreibung und Lauten
Teil I: Regeln
(2) Lautliche und/oder orthografische Angleichung (zum Beispiel beides in englisch strike, gesprochen [straik], zu deutsch Streik, gesprochen [∫traik]): Diese Lösung hat Vorteile für den, der die fremde Herkunftssprache nicht kennt. Denn bei nicht erfolgter Angleichung kann er sich das Fremdwort nur als Schreibschema oder Schreibaussprache einprägen (zum Beispiel Portemonnaie als Por-te-mon-na-i-e). Die Angleichung vollzog und vollzieht sich meist nicht systematisch, sondern von Fall zu Fall, und sie hängt sehr stark von der Häufigkeit und Gebräuchlichkeit eines Wortes ab. Gelegentlich gibt es auch Doppelschreibungen, besonders wenn spezielle fachsprachliche Schreibungen auftreten (zum Beispiel Karbid – Carbid).
Die deutsche Rechtschreibung bezieht sich nicht nur auf die Lautung, sondern sie dient auch der grafischen Fixierung von Inhalten der sprachlichen Einheiten, das heißt der Bedeutung von Wortteilen, Wörtern, Sätzen und Texten. So wird ein Wortstamm möglichst gleich geschrieben, selbst wenn er in unterschiedlicher Umgebung verschieden ausgesprochen wird. Man spricht hier von Stammschreibung oder Schemakonstanz. Dies betrifft zum Beispiel die Schreibung bei Auslautverhärtung in manchen deutschen Sprachgebieten (Rad und Rat werden gleich ausgesprochen, aber unterschiedlich geschrieben wegen des Rades und des Rates), den Umlaut (zum Beispiel Wand – Wände, aber Wende), das Zusammentreffen gleicher Konsonanten (zum Beispiel Haussegen, fünffach, zerreißen, enttäuschen, Blinddarm), gelegentlich auch Einzelfälle (vier mit langem [i:], aber vierzehn, vierzig trotz kurzem [i]). Hingegen werden in manchen Fällen verschiedene Wörter, obwohl sie gleich ausgesprochen werden, unterschiedlich geschrieben (Unterscheidungsschreibung; zum Beispiel Saite, Seite; wieder, wider).
Diese Schemakonstanz sichert den Lesenden ein rasches Erkennen einzelner Wörter und ihrer „Bausteine”. Schwierig an diesem Verfahren ist, dass den Sprachteilhaberinnen und Sprachteilhabern einerseits in manchen Fällen nicht klar ist, ob eine Wortverwandtschaft vorliegt (gehört zum Beispiel Herbst zu herb?), oder dass sie andererseits eine Wortverwandtschaft rechtschreiblich nicht beachten müssen (zum Beispiel Eltern zu alt; voll zu füllen). Bei der Unterscheidungsschreibung wirkt die Wahl der unterscheidenden Buchstaben auf die heutigen Sprachteilhaberinnen und Sprachteilhaber zufällig (zum Beispiel Laib, Leib; Lied, Lid; Lärche, Lerche).
a) zitierte fremdsprachige Wörter und Wortgruppen (zum Beispiel: Die Engländer nennen dies „one way mind”);
a ab, Alter, warm, Bilanz
e enorm, Endung, helfen, fett, penetrant, Prozent
e Atem, Ballade, gering, nobel
i immer, Iltis, List, indiskret, Pilot
o ob, Ort, folgen, Konzern, Logis, Obelisk, Organ
ö öfter, Öffnung, wölben, Ökonomie
[Ʊ], [u]
u unten, Ulme, bunt, Museum
ü Küste, wünschen, Püree
a artig, Abend, Basis
e edel, Efeu, Weg, Planet
ä äsen, Ära, Sekretär
ie (in einheimischen Wörtern:) Liebe, Dieb
o oben, Ofen, vor, Chor
ö öde, Öfen, schön
u Ufer, Bluse, Muse, Natur
ü üben, Übel, fügen, Menü, Molekül
ei eigen, Eile, beiseite, Kaleidoskop
au auf, Auge, Haus, Audienz
eu euch, Eule, Zeuge, Euphorie
nahen, bejahen (aber ja)
Dahlie, lahm, ahnen, Bahre
Befehl, benehmen, ablehnen, begehren
hohl, Sohn, bohren
Pfuhl, Ruhm, Huhn, Uhr
ähneln, Ähre
Höhle, stöhnen, Möhre
fühlen, Bühne, führen
Beere, Beet, Fee, Klee, scheel, Schnee, See, Speer, Tee, Teer; außerdem eine Reihe von Fremdwörtern mit ee im Wortausgang wie: Armee, Idee, Kaffee, Klischee, Tournee, Varietee
§ 13 Für kurzes [ε] schreibt man ä statt e, wenn es eine Grundform mit a gibt.
E2: Für langes [e:] und langes [ε:], die in der Aussprache oft nicht unterschieden werden, schreibt man ä, sofern es eine Grundform mit a gibt, zum Beispiel: quälen (wegen Qual). Wörter wie sägen, Ähre (aber Ehre), Bär sind Ausnahmen.
§ 16 Für den Diphthong [ƆY] schreibt man äu statt eu, wenn es eine Grundform mit au gibt.
eu adieu, Milieu;
[Ʊ], [u], [u:]
[Y], [y], [y:]
y Analyse, Hymne, Physik, System, Typ;
auch in den Präfixen dys- (aber dis-), hyper-, hypo-, syl-, sym-, syn-:
dysfunktional, hyperkorrekt, Hypozentrum, Syllogismus, Symbiose, synchron
[ã], [ã:]
on Annonce, Chanson, Pardon
[œ], [œ:]
um Parfum
oy Boy, Boykott
oi Memoiren, Repertoire, Reservoir, Toilette
ai – ä Drainage – Dränage, Mayonnaise – Majonäse, Mohair – Mohär, Polonaise – Polonäse
é – ee Bouclé – Buklee, Doublé – Dublee, Exposé – Exposee
Café – Kaffee (mit Bedeutungsdifferenzierung),
Kommuniqué – Kommunikee, Varieté – Varietee
au – o Sauce – Soße
ou – u Bravour – Bravur, Bouquet – Bukett, Doublé – Dublee, Coupon – Kupon, Nougat – Nugat
b backen, Baum, Obolus, Parabel
ch ich, Bücher, lynchen; ach, Rauch
d danken, Druck, leiden, Mansarde
f fertig, Falke, Hafen, Fusion
g gehen, Gas, sägen, Organ, Eleganz
h hinterher, Haus, Hektik, Ahorn, vehement
j ja, Jagd, Boje, Objekt
k Kiste, Haken, Flanke, Majuskel, Konkurs
l laufen, Laut, Schale, lamentieren
m machen, Mund, Lampe, Maximum
n nur, Nagel, Ton, Natur, nuklear
ng Gang, Länge, singen, Zange
p packen, Paste, Raupe, Problem
[r], [R], [K]
r rauben, Rampe, hören, Zitrone
s skurril, Skandal, Hast, hopsen
s sagen, Seife, lesen, Laser
sch scharf, Schaufel, rauschen
t tragen, Tür, fort, Optimum
w wann, Wagen, Möwe
qu quälen, Quelle, liquid, Qualität
x xylographisch, Xenophobie, boxen, toxisch
z zart, Zaum, tanzen, speziell, Zenit
Lobes, belobigen (aber Isotop–Isotope)
trübe, eintrüben (aber Typ – Typen)
Rades, rädern (aber Rat – Rates)
absurde, Absurdität (aber Gurt – Gurte)
siegen (aber Musik – musikalisch)
betrügen (aber Spuk – spuken)
gläubige (aber Plastik – Plastiken)
Möwe (aber Öfchen – Ofen)
Naive, Naivität (aber er rief – rufen)
Preise (aber Fleiß – fleißig)
Häuser (aber Strauß – Sträuße)
E3: Bei Schreibung mit Großbuchstaben schreibt man SS, zum Beispiel: Straße – STRASSE
§ 27 Für den Laut [∫] am Anfang des Wortstammes vor folgendem [p] oder [t] schreibt man s statt sch.
§ 28 Für den Laut [ƞ] vor [k] oder [g] im Wortstamm schreibt man n statt ng.
privat, Revolution, Universität, Virus, zivil, Malve, Vase;
Suffix bzw. Endung -iv, -ive: Aktivität, die Detektive, Motivation; Initiative, Perspektive
ph Atmosphäre, Metapher, Philosophie, Physik
qu Clown, Container, Crew
Chaos, Charakter, Chlor, christlich
Mannequin, Queue
rt Rhapsodie, Rhesusfaktor
Dessert, Kuvert, Ressort
c, ce Annonce, Chance, City, Renaissance, Service
sh Champignon, Chance, charmant, Chef
Geisha, Sheriff, Shop, Shorts
j Genie, Ingenieur, Loge, Passagier, Regime;
auch im Suffix -age: Blamage, Garage
th Ethos, Mathematik, Theater, These
v Virus, zivil (vgl. § 30)
j Gentleman, Gin, Manager, Teenager
Jazz, Jeans, Jeep, Job, Pyjama
ll Billard, Bouillon, brillant, Guerilla, Medaille, Pavillon, Taille
gn Champagner, Kampagne, Lasagne
t (vor [i]
+ Vokal) Aceton, Celsius, Cellophan
sehr häufig im Suffix -tion; außerdem häufig in Fällen wie -tie, -tiell, -tiös: Funktion, Nation, Produktion; Aktie, partiell, infektiös
dge Cello, Cembalo
Chip, Coach, Ranch
maß + regeln: Wer jemanden maßregelt ... Man maßregelte ihn ...
Niemand wagte, ihn zu maßregeln. Er wurde offiziell gemaßregelt.
hinzu + kommen: Wenn dieses Argument hinzukommt ...
Das erste Wort einer Überschrift, eines Werktitels, einer Anschrift und dergleichen schreibt man groß.
E1: Die Großschreibung des ersten Wortes bleibt auch dann erhalten, wenn eine Überschrift, ein Werktitel und dergleichen innerhalb eines Textes gebraucht wird, zum Beispiel: Das Theaterstück „Der kaukasische Kreidekreis” steht auf dem Programm. Sie lesen Kellers Roman „Der grüne Heinrich”.
Wird dabei am Anfang ein Titel und dergleichen verkürzt oder sein Artikel verändert, so schreibt man das nächstfolgende Wort des Titels groß, zum Beispiel: Wir haben im Theater Brechts „Kaukasischen Kreidekreis” gesehen. Sie lesen den „Grünen Heinrich”.
E2: Gelegentlich ist Groß- oder Kleinschreibung möglich, zum Beispiel: Sie spricht Englisch (was? – die englische Sprache)/englisch (wie?).
(2) Superlative mit „am”, nach denen mit „Wie?” gefragt werden kann, zum Beispiel:
E1: Superlative mit „am” gehören zur regulären Flexion des Adjektivs; „am” ist in diesen Fügungen nicht in „an dem” auflösbar. Beispiele: Dieser Weg ist steil – steiler – am steilsten. Dieser Stift schreibt fein – feiner – am feinsten.
In Anlehnung an diese Fügungen kann man auch feste adverbiale Wendungen mit aufs oder auf das, die mit „Wie?” erfragt werden können, kleinschreiben, zum Beispiel:
Superlative, nach denen mit „Woran?” („An was?”) oder „Worauf?” („Auf was?”) gefragt werden kann, schreibt man nach § 57(1) groß, zum Beispiel:
neue deutsche literatur, profil, konkret (Zeitschriften); Akademie für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum”; Zur letzten Instanz (Gaststätte)
Mit dem Punkt kennzeichnet man den Schluss eines Ganzsatzes.
Nach freistehenden Zeilen setzt man keinen Punkt.
Mit dem Ausrufezeichen gibt man dem Inhalt des Ganzsatzes einen besonderen Nachdruck wie etwa bei nachdrücklichen Behauptungen, Aufforderungen, Grüßen, Wünschen oder Ausrufen.
Mit dem Fragezeichen kennzeichnet man den Ganzsatz als Frage.
E1: Ein Komma vor und usw. kann dadurch begründet sein, dass mit ihm entsprechend § 74 ein Nebensatz, entsprechend § 77 ein Zusatz oder Nachtrag bzw. entsprechend § 93 ein wörtlich wiedergegebener Satz abgeschlossen wird: Er sagte, dass er morgen komme, und verabschiedete sich. Mein Onkel, ein großer Tierfreund, und seine Katzen leben in einer alten Mühle. Sie fragte: „Brauchen Sie die Unterlagen?”, und öffnete die Schublade.
Er sagte: „Ich komme morgen.” Er sagte zu ihr: „Komm bitte morgen!” Er fragte: „Kommst du morgen?” Sie sagte: „Brauchen Sie die Unterlagen?”, und öffnete die Schublade. Die Zeitung schrieb, dass die Bahn erklären ließ: „Wir haben die feste Absicht, die Strecke stillzulegen.”
„Der Staat bin ich” (Ludwig der Vierzehnte).
„Es ist unbegreiflich, wie ich das hatte vergessen können”, sagte sie. „Immer muss ich arbeiten!”, seufzte sie. „Dass ich immer arbeiten muss!”, seufzte sie. Er fragte: „Kommst du morgen?” „Kommst du morgen?”, fragte er. Er fragte: „Kommst du morgen?”, und verabschiedete sich. „Du siehst”, sagte die Mutter, „recht gut aus.” „Wir haben die feste Absicht, die Strecke stillzulegen”, erklärte der Vertreter der Bahn, „aber die Entscheidung der Regierung steht noch aus.”
„Das war also Paris!”, dachte Frank. „Deine Vermutung könnte schon zutreffen”, lächelte sie.
Über das Ausscheidungsspiel berichtete ein Journalist: „Das Stadion glich einem Hexenkessel. Das Publikum stürmte auf das Spielfeld und bedrohte den Schiedsrichter.”
„Du kommst jetzt!”, rief sie. „Kommst du morgen?”, fragte er. Du solltest ihm sagen: „Ich kann das auf keinen Fall akzeptieren”! Hast du gesagt: „Ich kann das auf keinen Fall akzeptieren”? Sag ihm: „Ich habe keine Zeit!”! Fragtest du: „Wann beginnt der Film?”?
„Ich komme morgen”, versicherte sie. Sie sagte: „Ich komme gleich wieder”, und holte die Unterlagen.
Die Bahn erklärte: „Wir haben die feste Absicht, die Strecke stillzulegen.” Sie versicherte: „Ich komme morgen!” Er rief: „Du kommst jetzt!” Er fragte: „Kommst du?” „Komm bitte”, sagte er, „morgen pünktlich.”
„Ich komme gleich wieder”, versicherte sie. „Komm bald wieder!”, rief sie. „Wann kommst du wieder?”, rief sie. Sie sagte: „Ich komme gleich wieder”, und holte die Unterlagen. Sie fragte: „Brauchen Sie die Unterlagen?”, und öffnete die Schublade.
„Ich werde”, versicherte sie, „bald wiederkommen.” „Kommst du wirklich”, fragte sie, „erst morgen Abend?”
Sie las den Artikel „Staatliche Schulen testen Einheitskleidung” im „Spiegel”. Sie liest Heinrich Bölls Roman „Wo warst du, Adam?”. Kennst du den Roman „Wo warst du, Adam?”? Wir lesen gerade den „Kaukasischen Kreidekreis” von Brecht.
Das Sprichwort „Eile mit Weile” hört man oft. „Aller Anfang ist schwer” ist nicht immer ein hilfreicher Spruch.
Sein kritisches „Der Wein schmeckt nach Essig” ärgerte den Kellner. Ihr bittendes „Kommst du morgen?” stimmte mich um. Seine ständige Entschuldigung „Ich habe keine Zeit!” ist wenig glaubhaft. Mich nervt sein dauerndes „Ich kann nicht mehr!”.
Das Wort „fälisch” ist gebildet in Anlehnung an West„falen”. Der Begriff „Existenzialismus” wird heute vielfältig verwendet. Alle seine Freunde nannten ihn „Dickerchen”. Die Präposition „ohne” verlangt den Akkusativ.
Und du willst ein „treuer Freund” sein? Für diesen „Liebesdienst” bedanke ich mich. Er bekam wieder einmal seine „Grippe”. Sie sprang diesmal „nur” 6,60 Meter.
Die Zeitung schrieb: „Die Bahn hat bereits im Frühjahr erklärt: ‚Wir haben die feste Absicht, die Strecke stillzulegen’, und sie hat das auf Anfrage gestern noch einmal bestätigt.” „Das war ein Satz aus Bölls ‚Wo warst du, Adam?’, den viele nicht kennen”, sagte er.
„... ihm nicht weitersagen”, hörte er ihn gerade noch sagen. Der Horcher an der Wand ...
In einem Buch heißt es: „Die zahlreichen Übungen sind konkret auf das abgestellt, was vorher behandelt worden ist. Sie liefern in der Regel Material, mit dem selbst gearbeitet und an dem geprüft werden kann, ob das, was vorher dargestellt wurde, verstanden worden ist oder nicht. Die im Anhang zusammengestellten Lösungen machen eine unmittelbare Kontrolle der eigenen Lösungen möglich.”
In einem Buch heißt es: „Die ... Übungen ... liefern ... Material, mit dem selbst gearbeitet ... werden kann ... Die ... Lösungen machen eine ... Kontrolle ... möglich.”
Diese Szene stammt doch aus dem Film „Die Wüste lebt” ...
Mit „Es war einmal ...” beginnen viele Märchen.
Viele Märchen beginnen mit den Worten: „Es war einmal ...”
Mehrsilbige Wörter kann man am Ende einer Zeile trennen. Dabei stimmen die Grenzen der Silben, in die man die geschriebenen Wörter bei langsamem Vorlesen zerlegen kann, gewöhnlich mit den Trennstellen überein.
Zusammensetzungen und Wörter mit Präfix trennt man zwischen den einzelnen Bestandteilen.
Zwischen Vokalbuchstaben, die zu verschiedenen Silben gehören, kann getrennt werden.
Steht in einfachen oder suffigierten Wörtern zwischen Vokalbuchstaben ein einzelner Konsonantenbuchstabe, so kommt er bei der Trennung auf die neue Zeile. Stehen mehrere Konsonantenbuchstaben dazwischen, so kommt nur der letzte auf die neue Zeile.
In Fremdwörtern können die Verbindungen aus Buchstaben für einen Konsonanten + l, n oder r entweder entsprechend § 110 getrennt werden, oder sie kommen ungetrennt auf die neue Zeile.
Wörter, die sprachhistorisch oder von der Herkunftssprache her gesehen Zusammensetzungen oder Präfigierungen sind, aber nicht mehr als solche empfunden oder erkannt werden, kann man entweder nach § 108 oder nach § 109 bis § 112 trennen.
Dierser Text ist als PDF abrufbar bei www.ids-mannheim.de/service/reform/ oder www.rechtschreibrat.com
Ende des Regelwerkes im PDF-Dokument: Seite 106.
Es folgt dann als weiteres PDF-Dokument das Wörterverzeichnis, mit der Seitenzahl 107 beginnend. Siehe hier: Wörterverzeichnis / Wortverzeichnis zur Rechtschreibereform http://www.ich-der-lektor.de/rechtschreibung-wort-woerter.htm
RECHTSCHREIBUNG RECHTSCHREIBEREFORM
RECHTSCHREIBUNG Wort Wörter Wörterverzeichnis
Die gültige Rechtschreibung (seit
der Rechtschreibereform 2006 bis heute)

References: § 25
 § 63
 § 63
 § 64

§ 13

§ 16

§ 27

§ 28
 § 30
 § 57
 § 74
 § 77
 § 93
 § 110
 § 108
 § 109
 § 112