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Timestamp: 2019-02-22 17:34:02+00:00

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Strafrecht Besonderer Teil 1 - 4. Die fahrlässige Ermöglichung der Selbsttötung
Kursangebot | Grundkurs Strafrecht BT I | 4. Die fahrlässige Ermöglichung der Selbsttötung
BGHSt 32, 262.; zustimmend Wessels/Hettinger/Engländer Strafrecht BT 1 Rn. 79.
Der BGH hat eine Strafbarkeit verneint, da B in Kenntnis des Risikos die Gefährdung eingegangen sei und durch das eigene Setzen der Spritze das Geschehen beherrscht habe.
A nimmt eigenverantwortlich Schlaftabletten und bittet seine Ehefrau, bis zum Schluss bei ihm zu bleiben. Diese respektiert seinen Wunsch und ruft nach Eintritt des Komas keinen Notarzt, der A hätte retten können. Ist E
nach Auffassung der Literatur strafbar gem. §§ 216, 13 StGB?
nach neuer Gesetzeslage (1901a BGB) straflos?
nach bisheriger Auffassung des BGH strafbar gem. §§ 216, 13 StGB?
Nachdem Mutter M irreversibel ins Wachkoma gefallen ist und das Krankenhaus sich weigert, die Ernährung einzustellen, obwohl der Wille der M eindeutig gegen eine solche Maßnahme gerichtet ist, durchtrennt Tochter T, die als Betreuerin bestellt ist, den Schlauch der Magensonde. Ist T nach Auffassung des BGH
strafbar gem. § 216 StGB, weil es sich nicht um passive Sterbehilfe handelt?
straflos, weil der Behandlungsabbruch dem Willen der Mutter entspricht?
strafbar gem. § 216 StGB, weil keine rechtfertigende schriftliche Patientenverfügung vorliegt?
Nach h.M. (BGH und Lit) ist der Selbstmord
ein Unglücksfall gem. § 323 c StGB?
ein plötzlich eintretendes Ereignis, bei dem die Rettungshandlung jedoch unzumutbar ist?

References: BGH 
 BGH 
 BGH

 § 216
 § 216
 § 323