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Timestamp: 2018-12-19 08:38:03+00:00

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Einsendearbeit - EA 40561 WS2013/14 12.12.2013 | Studienservice Fernuni Hagen
Ersteller des Themas Kaffeebart
Erstellungsdatum 2 November 2013
da ich dieses Thema noch nicht gesehen habe bin ich mal ganz mutig und stelle meine Vorschläge zur Diskussion. - Bei ein paar Aufgaben bin ich mir sehr unsicher und deswegen auf Eure Resonanz gespannt.
1 - A, B, D
2 - A, C, D, E
3 - A, B, E
4 - A, B, C, E
5 - A, C, D
8 - A, B, D, E
10 - A, B, C, E
hier kommen meine Ergebnisse! einige sind abweichend von deinen, deswegen habe ich Erklärungen dazu geschrieben!
--> A habe ich hier als F gewertet, denn es handelt sich hier um einen Handelsvertrag (Vertragspartner sind beides Unternehmer) - in diesem Fall ist die Leistung SOFORT fällig, wenn nix anderes vereinbart wurde
--> D habe ich als F angesehen, da "Mitte des Monats" meiner Ansicht nach nicht unter das Kalendergeschäft fällt, da nicht eindeutig bestimmbar - manche Monate haben 30 Tage, andere 31 Tage und der Februar sogar nur 28 (29) Tage!
3. A,B,D
--> D wird genauso als Beispiel angeführt bei KE 1, Seite 46 - wichtig ist hier das Wort "RechnungsERTEILUNG"; hieße es "Rechnungsdatum" wäre es wieder F!
--> E hab ich irgendwie aus dem Bauch heraus als F makiert, aber könnte dennoch richtig sein...mich stört ein bisschen, dass dort nicht steht "noch in der 40.KW"
4. A,B,C,E
--> B ist meines Erachtens nach R, denn ein Verbraucher hat IMMER ein 2-wöchiges Widerrufsrecht, beginnend von dem Tag an, an dem es ihm mitgeteilt wird
--> A habe ich als F makiert, denn in §639 wird auf den Haftungsausschluss bei Werkverträgen eingegangen!
--> C müsste richtig sein, denn in §640 steht, dass die "Abnahme wegen unwesentlicher Mängel nicht verweigert werden kann"
8. A,B,E
--> D hab ich hier als F makiert, da in §651e (4) steht "Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die infolge der Aufhebung des Vertrags notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasste, den Reisenden zurückzubefördern" -- ich habe das nun so interpretiert, dass der Reiseveranstalter den Reisenden NICHT zurück transportieren muss, wenn der geschlossene Vertrag die Rückbeförderung NICHT umfasste
--> hier habe ich zwischen B und E geschwankt...ich habe es aber so verstanden, als hätten M und O einen Vertrag darüber, dass M O Nachhilfe gibt - dadurch, dass O die Stunde absagt, findet auch keine Leistung seitens M statt; warum hätte er dann ein Recht auf die 8€?
10. A,C
--> E sehe ich als F an, denn er könnte doch den "Abzug neu für alt" verlangen...wären das dann nicht 250€ (neu) - 50€ (alt) = 200€?
--> bei B war ich mir nicht sicher, da die Jeans ja auch gebraucht ist, hab's dann einfach als F gewertet
Zitat von Saskia89:
Obacht, "Mitte des Monats" ist im BGB definiert, man sagt "legal definiert", siehe § 192 BGB (http://dejure.org/gesetze/BGB/192.html)
Vielleicht wegen § 615 S. 1 BGB?
wieso meint Ihr, dass bei Aufgabe 4 B und C richtig sind?
Reactions: dougfunny
Hier noch meine anderen Lösungen:
4) AE - bis jetzt
Also Punkt 10 D ist meiner Meinung nach falsch.
Der Grund dafür liegt darin, dass im deutschen Schadensersatzrecht Schäden, die nicht Vermögensschäden sind, nur in Ausnahmefällen ersetzt werden. Grundsätzlich richtet sich der Schadensersatzanspruch entweder auf Ersatz der zur Wiederherstellung erforderlichen Kosten (§ 249BGB) oder, sofern diese nicht möglich ist, auf Ersatz des Wertinteresses (§ 251 BGB). Das Wertinteresse bemisst sich grundsätzlich nach dem Verkehrswert und nicht nach dem subjektiven Wert, den der Geschädigte der Sache beimisst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Affektionsinteresse
bei Aufgabe 5 würde ich sagen B und C sind richtig. Bei A bin ich mir nicht ganz sicher, weil in der Lösung die Einschränkung "termingerecht" enthalten ist, diese Bedingung ist im § nicht aufgeführt.
Aufgabe 6 - E
So, nun endlich noch meine restlichen Lösungen:
8) ABDE
könnte bei 6 nicht auch D richtig sein?
Bei der Beförderung eines Pakets zu einem Adressaten handelt es sich doch eher um einen Werks- als um einen Dienstvertrag, da sich der Unternehmer auf einen Erfolg verpflichtet (Paket muss auch ankommen), vgl S. 12 KE 3 oder S. 14 KE 3 (Bsp. zur Personenbeförderung)
Reactions: Vanessa A.
Dann ist A doch richtig? §444 findet keine Anwendung, weil §639 angewendet wird, oder?
Zitat von Sophie Luisa:
Genau. Das ist ein Beförderungsvertrag http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/beförderungsvertrag/beförderungsvertrag.htm
A Handelsrecht und sofort fällig. ich hab das gesetz und die skripte durchsucht und konnte dazu nichts finden. kannst du mir sagen, wo das steht? das wäre super, vielen dank
im skript auf S 11 ist ein beispiel bei dem heißt es "im Zweifel nicht zumutbar"
also denke ich auch, dass E falsch ist
bei B bin ich auch noch unsicher. aber da er sie anhatte war sie wohl nicht neu sondern gebraucht ..ich werde hier auch falsch ankreuzen
Zitat von Vanessa A.:
sorry!!! ich hab das ein bisschen falsch gelesen...
also es stimmt, dass wenn nix anderes vereinbart ist, die vom schulder zu erbringende leistung SOFORT fällig ist - siehe §271, ALLERDINGS heißt das nicht, dass der schuldner auch sofort in verzug gerät...
A müsste hier also doch richtig sein, denn in §286 Abs. 3 steht, dass der schulder spätestens nach ablauf einer 30 tage frist nach fälligkeit (sofort) und zugang einer rechnung in verzug gerät...
Anbei meine Ergebnisse mit der Bitte um rege Rückmeldungen ;-)
5 BC bei B bin ich mir nicht sicher (z.B. verderbliche Waren)
Bonsoir Louis und Stefan,
könnt ihr bitte erklären, warum ihr denkt, dass E bei der Aufgabe 4 auch richtig ist? Meiner Meinung nach gibt es keine vorvertragliche Pflichtverletzung, da K unverletzt bleibt.
vielen Dank erstmal für deine Frage.
Zuerst war ich mir auch nicht ganz sicher, ob eine Verletzung wichtig ist, ich hab dann mal durchgespielt. Es geht nicht nur darum den Kunden vor Verletzungen zu schützen, sondern auch vor möglichen Verletzungen.
Als Beispiel auch die Sicherung auf Baustellen, die wenn nicht gut ausgeführt, trotz das NOCH nichts passiert ist, zur sofortigen Schliessung der Baustelle führen kann, bis die Sicherheit wieder hergestellt ist. Sowas wird oft auch mit Strafen belegt.
Auch hier wartet man nicht bis was passiert ist, auch wenn das Beispiel aus einem anderen Bereich ist.
ich habe mal eine generelle Frage zu 4 und 10.
Welche Gesetze sind dafür anzuwenden. Ich komme da irgendwie nicht drauf, das Skript hilft mir auch nicht so wirklich.. Also ich bin da wirklich blank...
Was ist denn mit 7.
A ist meiner Meinung nach falsch, da § 651 die Anwendung vom KV-Recht zulässt.
B ist falsch.
C Steht irgendwie nicht so ganz klar im Gesetz.
D Verjährung gem. § 438 kann Anwendung finden, muss aber nicht. § 643a hat eingene Fristen...
Zitat von Louis Schweiz:
5 BC ist klar... von verderblicher Ware steht da nichts.
Aber D ist auch noch richtig. §476 Beweislastumkehr
A ist irgendwie auch richtig. Aber das ist ja immer so nicht nur bei Verbrauchsgütern
dein Beispiel mit der Baustelle ist aber nicht zutreffend, denn es zum öffentlichen Recht gehört...
Ich bin noch der Meinung, dass das keine Pflichtverletzung ist, weil K unverletzt bleibt.
Wenn du die Anspruchsgrundlage hast, gib mir bitte Bescheid.
Andere Meinungen zur Aufgabe 4, E?
Hat jemand schon einen Link gefunden, wo es zu alten Klausuren geht?
Sind die Klausuren als Freitextklausur oder Multiple Choice?
Die Klausur ist multiplechoice.
1. a, d,
2. a, c, d,
3. a, b, e,
4. a, b, c, e,
5. c, d,
7. a, bei c bin ich mir immer noch nicht sicher weil in 633 nichts von erheblich und unerheblich steht.
8. a, b, d, e,
9. d,
10. a, b, c, e,
DerGrisu
Hallo, ich hab ein paar Fragen zu ein paar Fragen
Was meint Ihr zu den folgenden Interpretationen
1B: F
KE2 S. 25 oben zu Garantien: "Hin und wieder" wird ein Vertrag zu Gunsten Dritter angenommen, also keinesfalls immer. Ist 1B dann nicht F?
4B: F
"Grundsätzlich vorstellbar" ist ja vieles, das klingt nicht danach, dass das Vertrauen geweckt und genährt wurde, dass der Vertrag mit Sicherheit zustande kommt (KE 1 S.65). Ich würde daher F sagen.
4C: R
Denke R, da es ziemlich easy sein dürfte, eine Transportversicherung zu finden, er den Preis aber bereits agreed hat. Er hat ausserdem den für ihn wichtigen Umstand, dass er die Vase hässlich findet, verschwiegen.
4E: F
Das hat doch überhaupt nichts mit dem Kaufvertrag zu tun, also auf jeden Fall F???
5A: Ja das mit dem "termingerecht", da bin ich mir auch nicht ganz sicher.
5B: F
Wieso soll es denn grundsätzlich ein Widerrufsrecht geben, das steht doch (S. 37 KE2) den Kunden nur zu unter den in §312 Abs. 1 angegebenen Voraussetzungen?
7C: Ich denke gemäss §640 kann wegen unwesentlicher Mängel die Abnahme nicht verweigert werden, aber §633ff müsste für die Gewährleistung schon gelten oder?
10B: "Wert" müsste doch heissen, dass das die Kohle ist, die er für die Jeans wieder bekommt?
10E: Hier ist für mich die Frage, ob die Anschaffung eines gebrauchten Hutes nicht unzumutbar ist. Ich denke ja, daher würde ich hier den Wiederbeschaffungspreis ansetzen und mit F antworten.
Aufgabe 7: ich wuerde sagen, A ist Richtig. §444 regelt Haftungsausschluss fuer Kaufvertraege. §639 regelt Haftungsausschluss fuer Werkvertraege. Dass sich die beiden fast gleich lesen, spielt ja keine Rolle.
Aufgabe 8: D habe ich als f. §651j(2): .. Mehrkosten fuer die Rueckbefoerderung sind von den Parteien zur Haelfte zu tragen.....

References: §639
 §640
 §651
 § 192
 § 615
 §444
 §639
 §271
 §286
 § 651
 § 438
 § 643
 §476
 §312
 §640
 §633
 §444
 §639
 §651