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Timestamp: 2020-02-19 13:35:33+00:00

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§ 524 ZPO: Anschlussberufung
BGH, URTEIL vom 4.10.2016, Az. III ZR 84/15 ZPO § 522 Abs. 2, § 524 Abs.4 analog Die in der Berufungsinstanz vorgenommene Klageerweiterung verliert entsprechend § 524 Abs.4 ZPO ihre Wirkung, wenn die Berufung durch einstimmigen Beschluss nach § 522 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen wird (Anschluss an Senat, Urteil vom 24. Oktober 2013 - III ZR 403/12, BGHZ 198, 315, 321 Rn. 19 ff und Beschluss vom 27. November 2013 - III ZR 68/13, juris sowie BGH, Beschluss vom 6. November 2014 - IX ZR 204/13, NJW 2015, 251 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.10.2016, Az. III ZR 84/15 sprechend § 524 Abs.4 ZPO ihre Wirkung (Senat, Urteil vom 24. Oktober 2013 - Ill ZR 403/12, BGHZ 198, 315, 321 Rn. 19 ff [Widerklage] und Beschluss vom 27. November 2013 - III ZR 68/13, juris [Widerklage]; BGH, Beschluss vom 6. November 2014 - IX ZR 204/13, NJW 2015, 251 Rn. 2 [Klageerweiterung]; OLG Rostock, NJW 2003, 3211, 3212 [Klageerweiterung und Widerklage]; OLG Frankfurt am Main, NJW 2004, 165, 167 f [Widerklage] und OLGR 2004, 48, 51 [Klageerweiterung]; OLG Nürnberg, MDR 2007, 171 f [Klageerweiterung]; KG, NJW 2006, 3505 [Hilfsantrag]; OLG Düsseldorf, OLGR 2007, 465 [Hilfsantrag]; Althammer, in: Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 522 Rn. 64; Zöller/Heßler, ZPO, 31. Aufl. § 522 Rn. 37; Oberheim, in: Prütting/Gehrlein, ZPO, 8. Aufl., §533 Rn. 15; MüKoZPO/Rimmelspacher, ZPO, 5. Aufl., § 522 Rn. 22; a.A. OLG Köln, Beschluss vom 17. Dezember 2003 - 2 U 108/03, juris Rn. 16; OLG Nürnberg, MDR 2003, 770, 771; OLG Koblenz, OLGR 2008, 837, 838; Bub, MDR 2011, 84, 85).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. VI ZR 168/14 ZPO § 524 Abs. 2 Satz 3 a)	Die Anwendung von § 524 Abs. 2 Satz 3 ZPO setzt nicht voraus, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse, die der Anschlussberufung zugrunde liegen, seit der letzten mündlichen Verhandlung erster Instanz oder sogar seit Ablauf der gesetzlichen Ausschlussfrist des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO geändert haben (Anschluss BGH, Urteil vom 28. Januar 2009 - XII ZR 119/07 Rn. 22 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. VI ZR 168/14 Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts setzt die Anwendung von § 524 Abs. 2 Satz 3 ZPO nach höchstrichterlicher Rechtsprechung, von der abzuweichen kein Anlass besteht, nicht voraus, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse, die der Anschlussberufung zugrunde liegen, seit der letzten mündlichen Verhandlung erster Instanz oder sogar seit Ablauf der gesetzlichen Ausschlussfrist des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO geändert haben (BGH, Urteil vom 28. Januar 2009 -XII ZR 119/07, NJW 2009, 1271 Rn. 22 ff.; Hk-ZPO/Wöstmann, 6. Aufl., § 524 Rn. 8).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. VI ZR 168/14 10	a) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist anerkannt, dass die Anschlussberufung auch nach Ablauf der Einlegungsfrist des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO erweitert werden kann, soweit die Erweiterung durch die fristgerecht eingereichte Anschlussberufungsbegründung gedeckt ist (BGH, Urteil vom 6. Juli 2005 - XII ZR 293/02, BGHZ 163, 324, 326 ff.; Zöller/Heßler, 31. Aufl., § 524 Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2016, Az. VI ZB 33/15 Zu Recht rügt sie aber, dass der angefochtene Beschluss nicht bestehen bleiben könne, weil die unzulässige Berufung in eine zulässige Anschlussberufung im Sinne des § 524 ZPO umgedeutet werden kann und muss (vgl. BGH, Beschlüsse vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, VersR 2010, 89 Rn. 10 ff.; vom 13. Oktober 2011 -VII ZB 27/11, ZfBR 2012, 140; vom 16. Oktober 2014 -VII ZB 15/14, NJW-RR 2015, 700 Rn. 15; jeweils mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 1.9.2015, Az. X ZR 54/11 Dass die Durchführung der Anschlussberufung als unselbständiges Rechtsmittel nach § 524 Abs.4 ZPO davon abhängt, dass die Berufung nicht zurückgenommen, verworfen oder durch Beschluss zurückgewiesen wird, ändert daran nichts, weil § 22 Abs. 1 Satz 1 GKG allein darauf abstellt, ob ein Verfahren beantragt wurde (vgl. auch BGH, Beschluss vom 5. November 1969 - IV ZR 1069/68, NJW 1970, 245; Meyer, Gerichtskostengesetz/Familien-gerichtskostengesetz, 14. Auflage, 2013, § 22 GKG, Rn. 10, 17; anderer Ansicht für den Fall der Klagerücknahme: Hartmann, Kostengesetze, 45. Auflage, 2015, § 22 GKG, Rn. 6, vgl. aber auch Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 3.8.2015, Az. I ZR 105/14 65	2. Einer erstmaligen Einführung der Farbmarke im Berufungsverfahren steht zudem entgegen, dass eine solche Klageerweiterung der in erster Instanz in vollem Umfang erfolgreichen Klägerin die Einlegung der Anschlussberufung gemäß § 524 ZPO erfordert hätte (vgl. etwa BGH, Urteil vom 20. Januar 2011 -1 ZR 10/09, GRUR 2011, 831 Rn. 40 = WRP 2011, 1174 - BCC; Urteil vom 9. Juni 2011-1 ZR 41/10, GRUR 2012, 180 Rn. 22 = WRP 2012, 980 - Werbegeschenke; Urteil vom 22. Januar 2015 -1 ZR 127/13, NJW 2015, 1608 Rn. 12 f., jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 4.4.2015, Az. VII ZR 145/12 Vor diesem Hintergrund ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung bislang eine Einschränkung des Anwendungsbereichs des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO im Wege der teleologischen Reduktion sowohl für klageerweiternde als auch für klageändernde Anschlussberufungen abgelehnt worden (BGH, Urteil vom 12. März 2009 - VII ZR 26/06, BauR 2009, 1140 Rn. 22 = NZBau 2009, 376; BGH, Urteil vom 7. Dezember 2007 - V ZR 210/06, NJW2008, 1953 Rn. 17 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2015, Az. VII ZR 145/12 Voraussetzung für den wirksamen Lauf der Frist des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO ist, dass die Frist zur Berufungserwiderung wirksam gesetzt wurde, was nur dann der Fall ist, wenn dem Berufungsbeklagten gemäß § 329 Abs. 2 Satz 2 ZPO eine beglaubigte Abschrift der richterlichen Verfügung zugestellt und er über die Rechtsfolgen der Versäumung der Berufungserwiderungsfrist gemäß § 521 Abs. 2 Satz 2, § 277 Abs. 2 ZPO belehrt worden ist (BGH, Beschluss vom 23. September 2008 - VIII ZR 85/08, NJW 2009, 515 Rn. 5 f.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. I ZR 4/14 Er muss sie aber gemäß § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO bis zu dem Ablauf der dem Berufungsbeklagten gesetzten Frist zur Berufungserwiderung einlegen (vgl. BGH, NJW 2008, 1953 Rn. 17).
BGH, URTEIL vom 4.9.2013, Az. III ZR 403/12 Klageerweiterung und Hilfswiderklage seien in zweiter Instanz in gleicher Weise von einer zulässigen und erfolgversprechenden Berufung abhängig wie die Anschlussberufung, so dass sich die Regelung des § 524 Abs.4 ZPO auf diese beiden Konstellationen übertragen lasse (OLG Rostock aaO; OLG Frankfurt am Main, NJW 2004, 165, 167 f).
BGH, URTEIL vom 3.2.2013, Az. VIII ZR 49/12 Zivilsenat des Bundesgerichtshofs lediglich entschieden, dass § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO (die Vorgängerbestimmung zu § 527 Abs. 2 Satz 2 ZPO) es 'in aller Regel' nicht zulässt, dass in Arzthaftungsprozessen, in denen die Entscheidung im Wesentlichen auf sachverständiger Beratung beruht, die Beweisaufnahme einschließlich der Befragung ärztlicher Gutachter allein durch den Einzelrichter erfolgt (BGH, Urteil vom 26. Oktober 1993 -VIZR 155/92, NJW 1994, 801 unter II 1 a mwN).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.8.2012, Az. 6 U 844/12 Zwar mag es vereinzelt Fälle geben, in denen der Anschlussberufungskläger aus irgendwelchen Gründen darauf besteht, eine nach § 524 Abs.4 ZPO wirkungslos gewordene Anschlussberufung weiterzuverfolgen (vgl. BGH NJW NJW 1987, 3263).
LAG Köln, Urteil vom 5.7.2011, Az. 12 Sa 110/11 Die unzulässige Hauptberufung der Beklagten ist aber in eine zulässige Anschlussberufung im Sinne des § 524 ZPO umzudeuten (BGH vom 30.10.2008, III ZB 41/08, NJW 2009, 442, 443; Musielak/Ball, ZPO 8. Auflage 2011, § 524 Rdnr. 15).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2011, Az. VIII ZB 25/10 b)	Stellt das Berufungsgericht durch Beschluss die Wirkungslosigkeit einer 'Anschlussberufung' nach § 524 Abs.4 ZPO fest, so ist hiergegen die Rechtsbeschwerde statthaft, wenn keine Anschlussberufung, sondern eine eigenständige Berufung eingelegt worden ist und daher der Ausspruch des Berufungsgerichts einer Verwerfung der Berufung als unzulässig gleichkommt (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 30. April 2003 - V ZB 71/02, NJW 2003, 2388).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2011, Az. VIII ZB 25/10 a) Zwar unterliegt die Feststellung der Wirkungslosigkeit einer Anschlussberufung (§ 524 Abs.4 ZPO) nicht der Anfechtung, wenn sie sich darauf beschränkt, eine kraft Gesetzes eintretende Rechtsfolge deklaratorisch auszusprechen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 22. Mai 1984 - III ZB 9/84, NJW 1986, 852 unter II 1; vom 12. Oktober 1989 -VIIZB 4/89, BGHZ 109, 41, 46; vom 6. Juli 2000 -VII ZB 29/99, NJW 2000, 3215 unter II 1; Urteil vom 14. Mai 1998 - Ill ZR 182/97, BGHZ 139, 12, 15 [jeweils zur Rechtslage vor der ZPO-Reform 2002]; Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl., § 524 Rn. 29; Prütting/Gehrlein/Lemke, ZPO, 2. Aufl., § 524 Rn. 31; aA MünchKommZPO/Rimmelspacher, 3. Aufl., § 524 Rn. 58).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2011, Az. VIII ZB 25/10 Dies gilt insbesondere dann, wenn keine Anschlussberufung im Sinne des § 524 ZPO, sondern eine selbständige Berufung eingelegt worden ist und daher die Feststellung der Wirkungslosigkeit der 'Anschlussberufung' einer Verwerfung der Berufung als unzulässig gleichkommt (vgl. BGH, Beschluss vom 30. April 2003 - VZB 71/02, NJW 2003, 2388).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.0.2011, Az. 12 U 1503/10 Für die Auslegung als Anschlussberufung reicht es daher auch in solchen Fällen nicht aus, dass neben dem Antrag auf Zurückweisung des gegnerischen Rechtsmittels Einwendungen gegen die Begründetheit der Klageforderung erhoben werden; auch erläuternde Schriftsätze, die erst nach Ablauf der Frist zur Anschließung (§ 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO) eingehen, oder mündliche Erklärungen in der Berufungsverhandlung berechtigen nicht dazu, einen insoweit nicht eindeutigen Schriftsatz als Anschlussberufungsschrift auszulegen (BGH a. a. O. m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 4.0.2011, Az. 1 ZR 10/09 12	a) Der in erster Instanz in vollem Umfang erfolgreiche Berufungsbeklagte muss sich der Berufung der Gegenseite gemäß § 524 ZPO anschließen, wenn er das erstinstanzliche Urteil nicht nur verteidigen, sondern die von ihm im ersten Rechtszug gestellten Anträge erweitern oder auf einen neuen Klagegrund stellen will (BGH, Urteil vom 7. Dezember 2007 - V ZR 210/06, NJW 2008, 1953 Rn. 13; Urteil vom 20. Januar 2011 -1 ZR 10/09, GRUR 2011, 831 Rn. 40 = WRP 2011, 1174 - BCC; Urteil vom 9. Juni 2011 - IZR41/10, GRUR 2012, 180 Rn. 22 = WRP 2012, 980 - Werbegeschenke; Musielak/Ball, ZPO, 11. Aufl., § 524 Rn. 10; BeckOK.ZPO/Wulf, Stand: 15. September 2014, § 524 Rn. 7f.;Saenger/Wöstmann, ZPO, 5. Aufl., § 524 Rn. 1 aE).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2010, Az. XII ZB 136/09 15	Während die Berufung jedoch grundsätzlich bis zu dem Schluss der Berufungsverhandlung erweitert werden kann (BGH Urteil vom 8. Juni 1994 -	VIII ZR 178/93 - NJW 1994, 2896, 2897; MünchKommZPO/Krüger aaO § 705 Rn. 11; zur Anschlussberufung vgl. § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO), begrenzt § 629 a Abs.3 ZPO aF (jetzt: § 145 FamFG) für Scheidungsverbundurteile die Möglichkeit, bisher nicht angefochtene Familiensachen zu dem Gegenstand einer Berufungserweiterung oder einer Anschlussberufung zu machen, in zeitlicher Hinsicht (vgl. Senatsbeschluss vom 11. November 1992 -XII ZA 20/92- NJW-RR
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. XII ZR 148/07 Eine eventuelle Klageänderung scheitert entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts jedenfalls dann nicht an der Anschlussberufungsfrist nach § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO, wenn sie von der Anschlussberufungsbegründung abgedeckt ist (vgl. Senatsurteil BGHZ 163, 324, 328 f. = FamRZ 2005, 1538, 1539 f.), was bei dem nach Schluss der mündlichen Verhandlung im Schriftsatz vom 22. Oktober 2007 angekündigten neuen Antrag der Klägerin der Fall ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2008, Az. III ZB 41/08 Die unzulässige Hauptberufung des Klägers ist nämlich in eine zulässige Anschlussberufung im Sinne des § 524 ZPO umzudeuten (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Juni 2004 - IV ZB 9/04 = NJW-RR 2004, 1502, 1503).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2008, Az. VIII ZR 85/08 ZPO § 329 Abs. 2 Satz 2, § 524 Abs. 2 Satz 2 Die Zustellung einer bloßen Mitteilung der Geschäftsstelle über die vom Vorsitzenden der Berufungskammer gesetzte Frist zur Berufungserwiderung löst nicht die Frist des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO für die Einlegung der Anschlussberufung aus; es bedarf auch insoweit der Zustellung einer beglaubigten Abschrift der richterlichen Verfügung gemäß § 329 Abs. 2 Satz 2 ZPO (Fortführung von BGHZ 76, 236 ff.).
BGH, URTEIL vom 5.11.2007, Az. V ZR 210/06 19	bb) Allerdings ist auch vertreten worden, dass den Streitgegenstand verändernde Anschlussberufungen, also die, mit denen eine Klage geändert oder erweitert, die Aufrechnung erklärt oder eine Widerklage erhoben werden soll, nicht unter den Anwendungsbereich von § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO fielen (OLG Stuttgart, NZG 2004, 766, 767; Piekenbrock MDR 2002, 675, 676).
LG Bonn, Beschluss vom 1.9.2006, Az. 8 S 101/06 Hiernach muss die Anschlussberufungsbegründung auf Grund des eindeutigen Wortlautes des § 524 Abs.3 ZPO in der Anschlussschrift erfolgen (OLG Köln a.a.O.).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1412/05 Richtig ist, dass eine Anschlussberufung gemäß § 524 ZPO nur zulässig ist, wenn damit mehr erreicht werden soll als die Zurückweisung der Berufung (BGH, Urt. v. 24.02.1958 – III ZR 184/56, NJW 1958, 868).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1512/05 Richtig ist, dass eine Anschlussberufung gemäß § 524 ZPO nur zulässig ist, wenn damit mehr erreicht werden soll als die Zurückweisung der Berufung (BGH, Urt. v. 24.02.1958 – III ZR 184/56, NJW 1958, 868).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2004, Az. IV ZB 9/04 Erst wenn die Fristen zur Einlegung oder Begründung der selbständigen Berufung verstrichen sind, ist er - im Rahmen der Frist des § 524 Abs. 2 Satz 2 ZPO - auf die Anschlußberufung beschränkt (BGH aaO).
BGH, Urteil vom 3.9.1988, Az. IVb ZR 10/88 Bei Schaffung des § 524 Abs.4 ZPO war diese Frage bereits für den rechtsähnlichen § 349 Abs.3 ZPO a.F. umstritten, wonach in erster Instanz bei Streitigkeiten über vermögensrechtliche Ansprüche der Einzelrichter im Einverständnis beider Parteien anstelle des Prozeßgerichts entscheiden konnte (vgl. die Meinungsübersicht in BGHZ 28, 278, 281).
BGH, URTEIL vom 4.11.1982, Az. III ZR 106/81 Auch schon für die vorbereitende Tätigkeit, wie sie in § 524 Abs. 2 ZPO umschrieben ist, erscheint es sinnvoll, die besondere Sachkunde der Verwaltungsrichter, deretwegen sie in die Baulandgerichte berufen werden (BVerfGE 4, 387, 405 f.), zu nutzen und das für das Baulandverfahren wesentliche Zusammenwirken von Zivilund Verwaltungsrichtern (vgl. Schlichter/Stich/Tittel aaO § 160 Rdn. 9, Rdn. 5 vor § 157) vorzusehen.

References: § 522
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 §533
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 § 521
 § 277
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 BGH 
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 § 705
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 § 629
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 § 329
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 § 349
 § 524
 § 160
 § 157