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Timestamp: 2020-08-10 00:45:09+00:00

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Gesellschafter-Geschäftsführer im Steuerrecht / 5.2 Zeitwertkonten
Ein in den letzten Jahren immer beliebter gewordenes Vergütungsmodell sind die Zeitwertkonten. Hierauf werden Zeitguthaben bzw. Überstunden angespart und durch eine Gutschrift auf einem Wertguthabenkonto dokumentiert. Das Zeitwertkonto kann dann in späteren Jahren genutzt werde, um z. B. vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Von Beginn an war strittig, ob die Gutschrift bei de...mehr
Rechnung: Wie richtig fakturiert wird und wann der Vorst ... / 1.2.3 Gutschrift
Selbstverständlich kann auch mit Gutschriften statt per Rechnungen abgerechnet werden, sofern beide Parteien dies vereinbaren. Die Gutschrift verpflichtet den Leistenden zur Umsatzsteuerzahlung und berechtigt den Leistungsempfänger, also den Aussteller der Gutschrift, zum Vorsteuerabzug. Für Umsätze, die ab dem 1.7.2013 ausgeführt werden, muss der Abrechnungsbeleg zwingend mit...mehr
Ein im Inland ansässiger Unternehmer, kann sich Umsatzsteuerbeträge, die er in einem anderen EU-Staat gezahlt hat auf Antrag vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erstatten lassen. Der Antrag muss nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elektronisch beim Bundeszentralamt für Steuern bis spätestens zum 30.9. des Folgejahres vorgelegt werden. Darin ist auch die Rechnungsnumm...mehr
Rechnung: Wie richtig fakturiert wird und wann der Vorst ... / 1.3.1 Berichtigung einer Rechnung
Die Berichtigung einer Rechnung ist grundsätzlich nur durch den Aussteller möglich. Dies kann der leistende Unternehmer oder sein Beauftragter (Agent) sein. Soll eine Eingangsrechnung berichtigt werden, ist dazu eine Mitteilung des Leistenden erforderlich. Gutschriften sind vom Leistungsempfänger zu berichtigen.mehr
Eine Rechnung kann aus mehreren (Teil-)Dokumenten bestehen. Wichtig ist, dass alle Dokumente in ihrer Gesamtheit alle Pflichtangaben beinhalten. Auch Bestellscheine bzw. Lieferscheine können Teile einer Rechnung sein. Die einzelnen Teildokumente werden über die gemeinsame Rechnungsnummer zusammengeführt, die auf allen Teildokumenten zu vermerken ist. Alle Teildokumente einer ...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 36 Entstehung und Tilgung der E ... / 14.5.1 Allgemeines
Rz. 88 Ergibt die Abrechnung der ESt einen Überschuss zugunsten des Stpfl., wird dieser dem Stpfl. nach Bekanntgabe des Steuerbescheids ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt von Amts wegen. In der Vorschrift wird der Begriff "Auszahlung" verwendet. Das schließt aber die Aufrechnung, Gutschrift oder Verrechnung des überzahlten Betrags nicht aus. Rz. 89 Nach § 224 Abs. 3 AO sind Za...mehr
Elektronische Rechnungen: Vorsteuerabzug sichern, Bußgel ... / 2.2 Das innerbetriebliche Kontrollverfahren
Erfreulicherweise hat die Finanzverwaltung eindeutig verfügt, dass das innerbetriebliche Kontrollverfahren i. S. d. § 14 Abs. 1 UStG nicht dazu dient, die materiell rechtlichen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs nach § 15 UStG zu überprüfen. Ebenso wenig soll die inhaltliche Ordnungsmäßigkeit der Rechnung hinsichtlich der nach §§ 14 Abs. 4, 14a UStG erforderlichen Angaben g...mehr
Intrastat-Meldungen: Was beim Erstellen beachtet werden muss / 6.3 Berichtigung von fehlerhaften Intrastat-Meldungen
Stellt sich heraus, dass die übermittelten Intrastat-Meldungen fehlerhaft sind, müssen sie grundsätzlich korrigiert werden, wenn sie das laufende oder das vorangegangene Kalenderjahr betreffen. Es sind allerdings nur die Anmeldepositionen zu korrigieren, die im Zeitpunkt der Anmeldung objektiv unzutreffend waren (z. B. Anmeldung einer anderen als der gelieferten Ware). Nacht...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.1 Gutschrift und Rechnungsstellung durch Dritte
Rz. 257 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Werden im Vorfeld mit dem Leistenden entsprechende Vereinbarungen (schriftlich oder mündlich – ohne Bedingung an eine besondere Form –) getroffen, kann ein Unternehmer, für dessen Unternehmen der Leistende eine Leistung erbracht hat oder eine juristische Person, bei der es sich um einen Nichtunternehmer handelt, über die entsprechende Leist...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / XII. Ausstellung von Rechnungen und Gutschriften
1. Allgemeines Rz. 254 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Verbände/Vereine, die steuerpflichtige Lieferungen und sonstige Leistungen ausführen, sind berechtigt und verpflichtet, Rechnungen auszustellen, in denen die Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen ist (s. § 14 Abs. 2 Nr. 2 UStG, Anhang 5). Eine Verpflichtung (d. h. nicht nur eine Berechtigung) zur Ausstellung einer Rechnung mit al...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.2 Elektronische Rechnungsstellung
Rz. 260 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Eine Rechnung kann auch – vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers – elektronisch übermittelt werden (s. § 14 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 UStG, Anhang 5). Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts der Rechnung müssen aber gewährleistet sein. Eine elektronische Rechnung wird aber bis zum 30.06.2011 nur dann anerkannt, wenn sie...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 3. Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten
Rz. 244 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Erfolgt die Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten (s. Abschn. 20.1 UStAE), entsteht die Steuer für Lieferungen und sonstige Leistungen mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Entgelte vereinnahmt worden sind (Istversteuerung, d. h. die Besteuerung richtet sich danach, was gezahlt worden ist). Anzahlungen sind stets im Voranmeld...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 3. Fälligkeitstermine für die Umsatzsteuervorauszahlungen
Tz. 340 Stand: EL 115 – ET: 03/2020 Die Umsatzsteuervorauszahlungen sind ebenfalls am 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums fällig (s. § 18 Abs. 1 Satz 3 UStG, Anhang 5). Der Gesetzgeber hat aber für diese Fälligkeitssteuern in § 240 Abs. 3 AO (s. Anhang 1b) eine Zahlungsschonfrist von bis zu drei Tagen eingeräumt. Diese greift aber leider nicht bei der Übergabe oder...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.7 Aufbewahrungspflicht für Rechnungen
Rz. 272 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 In der gesetzlichen Vorschrift des § 14b UStG (s. Anhang 5) wird die Aufbewahrungspflicht für Rechnungen geregelt. Wird diesem Erfordernis nicht Rechnung getragen, kann dies unter Heranziehung der gesetzlichen Bestimmungen des § 26a Abs. 1 UStG (s. Anhang 5) mit einer Ordnungswidrigkeit (Geldbuße bis zur Höhe von 500 EUR bzw. 5 000 EUR) gea...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 5. Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)
Rz. 247 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Die Umsatzsteuer schuldet im Regelfall derjenige, der eine umsatzsteuerbare und umsatzsteuerpflichtige Leistung erbringt (der Leistende). Sitzt der Leistende im Ausland, erbringt aber eine Leistung in Deutschland (z. B. der polnische Klempner), schuldet er dem deutschen Finanzamt gegenüber deutsche Umsatzsteuer. Allerdings sieht es der Gese...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2. Begriff der Rechnung
Rz. 255 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Rechnung i. S. d. § 14 Abs. 1 UStG (s. Anhang 5) ist jedes Dokument, mit dem über eine Lieferung oder sonstige Leistung abgerechnet wird, gleichgültig, wie dieses Dokument im Geschäftsverkehr bezeichnet wird. Rechnungen sind auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers auf elektronischem Weg zu ermitteln. Wie bereits ausgeführ...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.4 Rechnung über Kleinbeträge
Rz. 265 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Rechnungen, deren Gesamtbetrag weniger als 150 EUR beträgt, müssen folgende Angaben enthalten (s. § 33 UStDV, Anhang 6): den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers, das Rechnungsdatum (Ausstellungsdatum), die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.6 Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen
Rz. 271 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 § 14a UStG (s. Anhang 5) regelt die zusätzlichen Pflichten bei der Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen. Zu den besonderen Fällen gehören: sonstige Leistungen i. S. d. § 3a Abs. 2 UStG (s. Anhang 5), für die der Leistungsempfänger die Steuer nach § 13b Abs. 1 und Abs. 5 Satz 1 UStG (s. Anhang 5) schuldet, Lieferungen i. S. d. § 3c ...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 1. Allgemeines
Rz. 254 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Verbände/Vereine, die steuerpflichtige Lieferungen und sonstige Leistungen ausführen, sind berechtigt und verpflichtet, Rechnungen auszustellen, in denen die Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen ist (s. § 14 Abs. 2 Nr. 2 UStG, Anhang 5). Eine Verpflichtung (d. h. nicht nur eine Berechtigung) zur Ausstellung einer Rechnung mit allen notwendige...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.5 Fahrausweise als Rechnung
Rz. 267 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Gem. § 34 UStDV (s. Anhang 6) gelten Fahrausweise, die für die Beförderung von Personen ausgegeben werden, dann als Rechnungen i. S. v. § 14 UStG (s. Anhang 5), wenn sie mindestens die folgenden Angaben enthalten: den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des Unternehmers, der die Beförderungsleistung ausführt. § 31 Abs. 2 UStDV...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.8 Unrichtiger/unberechtigter Steuerausweis (§ 14c UStG)
Rz. 278 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Rechnungen sind zu berichtigen, wenn nicht alle Angaben die in §§ 14, 14a UStG (s. Anhang 5) gefordert werden in ihr enthalten sind oder die Angaben in der Rechnung unzutreffend sind (s. § 31 Abs. 5 UStDV, Anhang 6). Auch ein unrichtiger oder unberechtigter Steuerausweis kann unter Anwendung der Vorschrift des § 17 Abs. 1 UStG (s. Anhang 5)...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Umsatzsteuer / 2.3 Angaben in der Rechnung (Pflichtangaben)
Rz. 262 Stand: EL 103 – ET: 06/2017 Der Gesetzgeber hat die Vorschriften zur Ausstellung von Rechnungen seit 01.01.2004 erheblich verschärft (s. § 14 Abs. 4 UStG, Anhang 5). Folgende Angaben sind bei der Ausstellung von Rechnungen zu beachten: vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers; wahlweise die Steuernummer (also ...mehr
Bilanzkonten / 4.1.1 Erfolgskonten für betriebliche Kapitaländerungen
Alle betrieblichen Aufwendungen und Erträge des Unternehmens verändern auch das Kapital. Damit die Buchführung übersichtlich bleibt, werden für betriebliche Aufwendungen und Erträge gesonderte Konten – sog. Erfolgskonten – eingerichtet. Für diese Konten gelten die gleichen Buchungsregeln wie auch für das "Kapital/Eigenkapital/Betriebsvermögen", denn es sind lediglich Unterko...mehr
Basiswissen Umsatzsteuer / 14.2 Istversteuerung
Bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten ist für die Zuordnung zu einem Voranmeldungs- oder Besteuerungszeitraum allein auf den Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts abzustellen. Diese Besteuerungsart wird auch als Istversteuerung bezeichnet. Das Entgelt wird vereinnahmt, wenn der Unternehmer über den Geldbetrag verfügen kann, z. B. Bargeld: Vereinnahmung mit Entge...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 19 Nichtselbständige Arbeit / 3.3.11 Von Dritten gezahlter Arbeitslohn
Rz. 119 Nach § 38 Abs. 1 S. 3 EStG unterliegt der LSt auch der im Rahmen eines Dienstverhältnisses üblicherweise von einem Dritten für eine Arbeitsleistung gezahlte Arbeitslohn. Zuwendungen eines Dritten sind dann als Arbeitslohn durch das Dienstverhältnis veranlasst, wenn der Arbeitnehmer sie vernünftigerweise als Frucht seiner Dienstleistung für den Arbeitgeber ansehen mus...mehr
Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens in EU-Mitgliedst ... / 2 Zwingende Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens nach der MwStSystRL
a) Lieferungen von Gas über ein Erdgasnetz, von Elektrizität und von Wärme oder Kälte über Wärme- und Kältenetze an Wiederverkäufer Bei Lieferungen von Gas über ein Erdgasnetz im Gebiet der EU oder jedes an ein solches Netz angeschlossene Netz, von Elektrizität oder von Wärme oder Kälte über Wärme- oder Kältenetze an einen steuerpflichtigen Wiederverkäufer gilt nach Art. 38 A...mehr
Rz. 31 Zur Darstellung der Ergebnisverwendung ist für AG und KGaA in der GuV-Rechnung oder im Anhang das nachfolgende Gliederungsschema obligatorisch (§ 158 Abs. 1 AktG). Kleinstkapitalgesellschaften i. S. d. § 267a HGB, welche in der Rechtsform der AG oder KGaA geführt werden, sind jedoch von der Darstellung der Ergebnisverwendungsrechnung befreit, sofern sie für die Aufste...mehr
Rz. 259 Im Rahmen der Ergebnisverwendungsrechnung der Taxonomie (Kerntaxonomie 6.3, Zeilen 3184–3296) steht insbesondere die Ermittlung des Bilanzgewinns/-verlusts im Mittelpunkt. Der Bilanzgewinn/-verlust (Kerntaxonomie 6.3, Zeilen 3186–3252) leitet sich aus folgenden Mussfeldern ab:mehr
Geschäftsführer / 3 Fremdgeschäftsführer
Fremdgeschäftsführer von Kapitalgesellschaften sind Arbeitnehmer im lohnsteuerlichen Sinn und unterliegen mit ihren Bezügen dem Lohnsteuerabzug. Kein Lohnzufluss durch Einzahlung auf Arbeitszeitkonto Einzahlungen auf einem Zeitwertkonto zugunsten des Fremdgeschäftsführers einer GmbH führen dann nicht zum Zufluss von Arbeitslohn, wenn die Beträge in die von der GmbH abgeschloss...mehr
Freifahrten/-flüge für Arbeitnehmer / 3 Steuerliche Bewertung des Sachbezugs
Für die Bewertung steuerpflichtiger Freifahrten oder Freiflüge gelten die allgemeinen lohnsteuerlichen Bewertungsvorschriften für Sachbezüge. Gewähren Luftverkehrsgesellschaften und Reisebüros ihren Beschäftigten Freiflüge oder verbilligte Flüge (z. B. Stand-by-Flüge ohne feste Reservierungsmöglichkeit), setzt die Finanzverwaltung deren (Durchschnitts-)Werte durch gleichlaute...mehr
Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB / 4.1.1.4 Sonstige betriebliche Erträge (Pos. 4 GKV, 6 UKV), davon Erträge aus der Währungsumrechnung
Rz. 69 Dem Grunde nach gehören hierzu alle Erträge, die weder zu den vorhergehenden Positionen Nrn. 1–3 GKV, noch zu den "Finanzerträgen" (Positionen Nrn. 9–11 GKV) gehören und auch nicht innerhalb der Steuerpositionen (Nr. 14 und Nr. 16 GKV) zu erfassen sind. Es kommt nicht darauf an, ob die Erträge innerhalb oder außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit angefallen sin...mehr
Internationales Steuerrecht: Ausländische Kapitalerträge ... / 1.4 Erfahrungen mit der Abgeltungssteuer
Nach den Erfahrungen der ersten Jahre ist festzuhalten, dass bezüglich ausländischer Kapitalerträge der erhoffte Vereinfachungseffekt häufig nicht eintritt, da der nachfolgende "Idealfall" von den Banken bzw. sonstigen Zahlstellen nicht "abgewickelt" wurde bzw. werden kann. Vielmehr sind zur Steueroptimierung die in den nachfolgenden Abschnitten angesprochenen Bereiche im Ra...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 10 ... / 5. Verbot weiterer Auszahlungsformen (§ 10 Abs 1 Nr 2 S 5 EStG)
Rn. 258 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Nach § 10 Abs 1 Nr 2 S 5 EStG darf bei Ansprüchen nach § 10 Abs 1 Nr 2 Buchst b EStG neben den vorgenannten Auszahlungsformen kein weiterer Anspruch auf Auszahlung bestehen. Ein Auszahlungsplan ist daher nicht zulässig (BMF v 24.05.2017, BStBl I 2017, 820 Tz 2). Bei einem Auszahlungsplan wird nur ein bestimmtes zu Beginn der Auszahlungsphase...mehr
Einlagen und Entnahmen / 3.3.3 Rechtsfolgen der Einlage
Rz. 57 Die Einlage ist nach § 6 Abs. 1 Nr. 5 Satz 1 EStG mit dem Teilwert anzusetzen. Hierdurch wird erreicht, dass im Privatvermögen gebildete stille Reserven bei Ausscheiden dieser Wirtschaftsgüter aus dem Betriebsvermögen nicht noch einmal versteuert werden müssen. Es sind aber höchstens die Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen, wenn das Wirtschaftsgut innerhal...mehr
Verrechnungskonto / 1.2 Zahlungen mit Kreditkarte – eigenes Verrechnungskonto und separates Buchen der Gebühren
Zahlungen mit Kreditkarten führen immer zu 2 zeitlich unterschiedlichen Belegen (Zahlungsquittung und Abrechnung des Kreditinstituts bzw. Abbuchung vom Bankkonto). Daher muss der Unternehmer sicherstellen, dass er den steuerlich "wirksamen" Vorgang (Betriebseinnahme oder Betriebsausgabe) nur einmal verbucht. Lt. Finanzverwaltung sind unbare Zahlungen immer in separaten Konte...mehr
Kreditkarte/EC-Karte / 2 Zahlungseingänge per Kreditkarte
Praxis-Beispiel Kreditkartenumsätze Am 16.4. hat der Händler 200 EUR Erlöse über Kreditkarte eingenommen. Die Kreditkartenumsätze werden erst später auf dem betrieblichen Bankkonto gutgeschrieben (z. B. am 24.5.). Außerdem schreiben einige Kreditkartenorganisationen nicht den kompletten Betrag von 200 EUR gut, sondern verrechnen ihre Gebühren und erstatten einen niedrigeren ...mehr

References: § 36
 § 224
 § 14
 § 15
 § 14
 § 14
 § 18
 § 240
 § 14
 § 26
 § 14
 § 33
 § 14
 § 3
 § 13
 § 3
 § 14
 § 34
 § 14
 § 31
 § 31
 § 17
 § 14
 § 19
 § 38
 Art. 38
 § 267
 § 10
 § 10
 § 10
 § 6