Source: http://reichsburgschuetzen.de/Satzung.html
Timestamp: 2017-10-19 20:03:08+00:00

Document:
Erstellt am 07.04.1979
Geändert am 04.02.1995 (§ 12 Ausschluss von Mitgliedern, § 29 Schützenjugend)
Geändert am 19.03.2005 (§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit, )
Der Verein führt den Namen: Schützenverein
„Reichsburgschützen“
93413 Cham (Siechen – Altenstadt)
Nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz e.V.. Er hat seinen Sitz in Cham.
Der Zweck des Vereins ist die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Ausübung und Förderung des Schießsportes. Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953.
Der Verein erstrebt keine Gewinne e.c..
Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß, so können ein hauptamtlicher Geschäftsführer und (oder) Hilfspersonal für Büro und Sportanlagen bestellt werden; $ 2 Abs. 3 ist zu beachten.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt unter den Voraussetzungen des $ 10.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden die das 18. Lebensjahr vollendet hat und unbescholten ist. Die Aufnahme von Jugendlichen ist möglich nach dem vollendeten 10. Lebensjahr.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet etwaige Ablehnungsgründe bekannt zu geben.
Jedes neue Mitglied erhält eine Mitgliedskarte und ein Exemplar der Satzung. Er verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur Anerkennung der Satzung.
Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und getroffenen Anordnungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Den passiven Mitgliedern steht jedoch das Recht den Schießsport auszuüben nicht zu.
Die ordentlichen, aktiven und passiven Mitglieder genießen im übrigen alle Rechte die sich aus der Satzung, insbesondere der Zweckbestimmung des Vereins, ergeben. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht und gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Die jugendlichen Mitglieder haben das Recht an der Mitgliederversammlung als Zuhörer teilzunehmen.
Ehrenmitglieder haben das Recht eines ordentlichen Mitgliedes. Sie sind von Beitragsleistungen befreit.
Sämtliche Mitglieder haben die, sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins ergebenden Pflichten zu erfüllen. Sie sind verpflichtet die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen.
Die Mitglieder sind zur Befolgung der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und Anordnungen verpflichtet. Das gilt insbesondere auf den Schießstandanlagen.
Sämtliche Mitglieder, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, sind zur Beitragszahlung verpflichtet. Die Pflicht zur Zahlung einer Umlage ergibt sich aus $ 10.
Alle ordentlichen, aktiven und passiven Mitglieder haben Jahresbeiträge zu zahlen. Neu aufgenommene Mitglieder zahlen mit dem ersten Beitrag eine Aufnahmegebühr.
Die Höhe und der Zeitpunkt der Fälligkeit des Beitrages sowie die Höhe der Aufnahmegebühr setzt die Mitgliederversammlung fest.
Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie ausgeschlossen werden.
Der Vorstand kann unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern die Zahlung der Aufnahmegebühr und der Beiträge stunden, in besonderen Fällen auch ganz oder teilweise erlassen.
§ 9 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend.
Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung zum Jahresende gekündigt werden. Die Kündigung muss dem Vorstand spätestens zum 01.09. eines Jahres zugestellt werden.
Durch Beschluss des Vorstandes, von dem mindestens 2/3 anwesend sein müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt; Ausschliessungsgründe sind insbesondere:
Nichtzahlung des Beitrags nach zweimaliger Mahnung. ($ 9 Abs. 3)
Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 04.02.1995 wird die Satzung dahin geändert, dass die Vorstandschaft der Reichsburgschützen ein Mitglied nach $12, ohne Mitgliederversammlung ausschließen kann.
Für besondere Verdienste um den Verein können Ehrenzeichen verliehen werden. Die Verleihung der Ehrenzeichen wird vom Vorstand beschlossen und in der ordentlichen Mitgliederversammlung vollzogen.
b) der erweiterte Vorstand (Beirat)
Der Vorstand - $ 26 BGB – besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden (Schützenmeister). Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln zur Vertretung berechtigt.
Rechtshandlungen, die den Verein zu Leistungen von mehr als 300.- DM verpflichten, bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.
dem Vorsitzenden §15 (1. und 2. Schützenmeister)
den 4 Schießleitern
den 2 Gerätewarten
Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung.
Der 1. und 2. Vorsitzende sowie die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ist der Vorstand befugt, bis zur Beendigung des laufenden Geschäftsjahres einen Nachfolger einzusetzen. Scheidet während seiner Amtszeit der 1. oder 2. Vorsitzende aus, so kann eine Nachwahl stattfinden; sie muss innerhalb von 4 Wochen stattfinden, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder ausscheiden.
Der Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden Vorsitzenden den Ausschlag.
Er hat mit Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den Kassenprüfern zur Überprüfung vorzulegen.
Protokolle muss er gemeinsam mit dem 1. und 2. Vorsitzenden unterzeichnen.
§ 20 Schießleiter
Leitung und Beaufsichtigung des Schießbetriebes innerhalb des Vereins.
Führung und Betreuung der Damengruppe, sowie Leitung der Wettkämpfe und des Schießsports.
Führung und Betreuung der Jugend im technischen Unterricht und Ausübung des Schießsports, sowie Einteilung und Leitung der Wettkämpfe.
Wartung und Pflege der Sportartikel, sowie Luftgewehre und Luftpistolen, Vorbereitung der Schießstände. Ferner Ausgabe und Einholung der Sportwaffen und Luftgewehrkugeln.
Mitsprache und Ergänzung der Vorstandschaft.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss schriftlich durch den 1. Vorsitzenden mindestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin erfolgen. Sie muss die Tagesordnung enthalten.
Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim 1. Vorsitzenden schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen. In besonderen Fällen ist der Vorstand berechtigt, mit 2/3 Mehrheit zu beschließen, dass über einen Antrag nur die aktiven Mitglieder abstimmen können.
Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über das vergangene Geschäftsjahr.
Beschlussfassung über den Haushaltsplan des Vereins.
Festsetzung von Fälligkeit und Höhe der Aufnahmegebühren, der Jahresbeiträge und einer etwaigen Umlage.
Wahl des neuen Vorstands und der Kassenprüfer.
Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig wenn außer dem 1. und 2. Vorsitzenden und mindestens 2 weiteren Vorstandsmitgliedern wenigstens 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens ¾ der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
Sofern das Gesetz oder die Satzung nichts anderes bestimmen, erfolgt die Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, so müssen dies mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder beantragen. Wahlen müssen stets geheim durchgeführt werden.
Die Kontrolle der Rechnungsführung obliegt den von der Mitgliederversammlung dazu bestellten 2 Kassenprüfern. Diese geben dem Vorstand Kenntnis von dem jeweiligen Ergebnis ihrer Prüfungen und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören.
Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Ausschüsse einzusetzen, insbesondere:
einen Verwaltungs- und Finanzausschuss
einen Sportausschuss
einen Vergnügungsausschuss
Zur Beschlussfassung bedarf es der Ankündigung durch eingeschriebenen Brief an alle erreichbaren stimmberechtigten Mitglieder und der Einhaltung einer Frist von 1 Monat. §23 ist zu beachten.
Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der Kassenwart und der Schriftführer zu Liquidatoren bestellt. Deren Rechte und Pflichten richten sich nach $47 ff. BGB.
Bei der Auflösung des Vereins sowie bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Cham, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden muss.
Der 1. Vorsitzende hat die Auflösung des Vereins beim Vereinsregister beim Amtsgericht Cham anzumelden.
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 07.04.1979 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Cham eingetragen ist.
§ 29 Schützenjugend
Die Mitglieder unter 25 Jahren bilden die Schützenjugend, sie scheiden mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihr 25. Lebensjahr vollendet haben aus. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für Beitragsfestsetzung und Sportbestimmungen.
Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. Diese Jugendordnung ist vom Schützenmeisteramt des Vereins zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt.
Die Schützenjugend führt und verwaltet sich selbständig. Der Verein stellt ihr Mittel zur Verfügung, über die sie in Eigenständigkeit entscheidet. Das Schützenmeisteramt ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Vereinsjugend zu unterrichten. Es kann die Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstoßen, oder ihr widersprechen, beanstanden und zu erneuter Beratung zurückgeben. Werden sie nicht geändert, so entscheidet der erweiterte Vorstand endgültig.

References: § 29

§ 9
 §15

§ 20
 §23

§ 29