Source: https://www.ref-ag.ch/organisation-personen/recht/Dokumente/rechtssammlung/371.310_VDLD.htm
Timestamp: 2020-04-06 08:13:01+00:00

Document:
gestützt auf § 108 Abs. 1 Ziff. 3 Kirchenordnung[1], § 36a Dienst- und Lohnreglement für die ordinierten Dienste[2] und § 4 Abs. 5 Verordnung für den Dienst der Laienpredigerin und des Laienpredigers[3],
1 Die Verordnung enthält ergänzende Bestimmungen des Dienst- und Lohnreglements für die ordinierten Dienste (DLD)[4].
1 Gottesdienst- und Amtswochenvertretungen werden in Kirchgemeinden mit mehreren Pfarrämtern intern oder bei Einzelpfarrämtern regional nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit geregelt. Wo dies nicht möglich ist, sind Stellvertretungen zu entschädigen (§ 50 DLD[5]).
2 Der Kirchenrat stellt zuhanden der Kirchenpflegen die Wählbarkeit von stellvertretenden Pfarrerinnen und Pfarrern und die Zulassung von Theologinnen und Theologen zur stellvertretenden Ausübung von einzelnen pfarramtlichen Diensten fest (§ 108 Abs. 1 Ziff. 7 KO[6]). Davon ausgenommen sind gewählte Pfarrerinnen und Pfarrer im Amt einer Kirchgemeinde der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau.
1 Pfarramtliche Stellvertretungen, für die eine Anstellung eines stellvertretenden Pfarrers oder einer stellvertretenden Pfarrerin erfolgt, werden nach Stellenprozenten gemäss Lohntabelle des DLD[7] entschädigt.
2 Pfarrerinnen und Pfarrer, die nach Erreichen der Altersgrenze das Dienstverhältnis als Stellvertreterin oder Stellvertreter gemäss § 14 Abs. 3 DLD[8] befristet weiterführen, werden nach Stellenprozenten gemäss Lohntabelle des DLD[9] entschädigt.
3 Stellvertretende Einzeldienste durch Pfarrerinnen und Pfarrer, Theologinnen und Theologen gemäss § 74 KO[10] sowie Laienpredigerinnen und Laienprediger gemäss Verordnung über den Dienst der Laienpredigerin und des Laienpredigers[11] werden gemäss den Ansätzen von § 5 dieser Verordnung entschädigt.
4 Stellvertretungen durch pfarramtliche Praktikantinnen (Vikarinnen) oder Praktikanten (Vikare) gemäss § 46a DLD[12] sind in der Ausbildungsentschädigung des Konkordats enthalten und werden nicht separat entschädigt.
Abdankung (inkl. Beisetzung vor oder nach der Abdankung und Gespräche)
Gottesdienstliche Feier zu besonderen Lebenssituationen und Lebensübergängen (inkl. Gespräche)
Stille Beisetzung ohne vorangehenden oder nachfolgenden Gottesdienst (inkl. Gespräche)
Amtswoche (Bereitschaftsdienst) pro Tag (zuzüglich Amtshandlungen)
2 Der Kirchenrat empfiehlt entsprechend § 34 Abs. 3 DLD[13], die Mindestentschädigungen höchstens um 20 % zu überschreiten.
3 Die Fahrspesen richten sich nach § 6 Reglement über Entschädigungen und Spesen (Spesenreglement)[14].
[2] SRLA 371.300.
[3] SRLA 372.100.
[4] SRLA 371.300.
[5] SRLA 371.300.
[7] SRLA 371.300.
[8] SRLA 371.300.
[9] SRLA 371.300.
[11] SRLA 372.100.
[12] SRLA 371.300.
[13] SRLA 371.300.
[14] SRLA 232.700.

References: § 108
 § 36
 § 4
 § 14
 § 74
 § 5
 § 46
 § 34
 § 6