Source: http://www.finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/KapitalbeschaffungPrivatplatzierung__Private_Placement_zur_Kapitalbeschaffung_ohne_Boerse_am_Kapitalmarkt.php
Timestamp: 2017-06-25 20:44:56+00:00

Document:
Private Placement / Privatplatzierung zur Kapitalbeschaffung ohne Börse zwecks Unternehmensfinanzierung
Eigenemission (sog. Private Placement)
Fremdemission – (Bankenemission an der Börse)
Emissions- vorbereitungs- arbeiten
- Aktueller Jahresabschluss;
evtl. Zwischenbilanz
- Ertragsprognose - Sachverständigen- gutachten zum Sachanlage- und Umlaufvermögen
- WP-testierter Jahresabschluss
- Unternehmens- bewertungsgutachten zur Feststellung des Börsenemissionspreises Beteiligungs- Verkaufsprospekt
Emissionsprospekt- Konzeption und Prospekterstellung Emissionsprospekt- Konzeption und Prospekterstellung Emissions- aufbereitungs- kosten
( ab € 50.000,- ) € 250.000,-- bis
€ 750.000,-- Wertpapiere
keine effektiven Stücke erforderlich Druck der auszugebenden Wertpapiere oder Sammelurkunde
keines Gespräche, Verhandlungen über die Zusammenstellung des Bankenkonsortiums mit Konsortialvertrag Platzierungs- provisionen
ca. 8 – 12 % des Platzierungsvolumens unter Berücksichtigung einer vom Anleger gezahlten Abschlussgebühr ca. 10 – 15 % des Platzierungsvolumens (zusätzliche Abschlussgebühr vom Aktionär rechtlich nicht möglich) Printmaterial
Marketing- und Druckkosten für das Emissionsmaterial (Prospekt, Flyer, Verkaufsfolder, Zeichnungsunterlagen etc.) Marketing- und Druckkosten für das Emissionsmaterial (Prospekt, Werbematerial etc.) Börsenzulassung
keine; keine Kosten
Börsenzulassungskosten Zeitdauer bis zum Start am Emissionsmarkt
ca. 6 bis 10 Wochen ca. 6 bis 18 Monate © Dr. jur. Horst Siegfried Werner, Gerhard-Gerdes-Str. 5, D-37079 Göttingen
- Finanzierung am Kapitalmarkt
- Kapitalbeschaffung mit einem Private Placement
- Unternehmensfinanzierung über ein öffentliches Beteiligungsangebot
- Kapitalbeschaffung durch Private Placements - Vermittlung von wertpapierfreien Vermögensanlagen gem. 34 c, § 34 f und § 34 i GewO
Privatplatzierung zur Kapitalaufnahme bzw. Private Placement mit einer Eigenemission am Kapitalmarkt außerhalb der Börsen
- Private Placement Begriffsbestimmung als Privatplatzierung ohne Börse -
In der praktischen Umsetzung muß der Privatplatzierung-Emittent wissen, daß ein Private Placement ohne Börse nur mit einer großen Fleißarbeit zum Erfolg gebracht werden kann. Denn ein Private Placement stellt eine "Eigenemission" dar, die "eigene" Arbeit im Finanzmarketing und in der Ansprache von Investoren und Anlegern sowie von Finanzdienstleistern als Multiplikatoren bedeutet. Das Unternehmen muß "sich selbst darstellen und verkaufen" können. Im Detail wird verwiesen auf das Fachbuch von dem Kapitalmarktexperten Dr. Horst Siegfried Werner "Pre-IPO - Das Private Placement zur Kapitalbeschaffung", im Bank-Verlag-Medien GmbH, Köln, 2. Aufl., 184 Seiten, 2006
Kapitalmarkt und Finanzierungsstrategien für Wachstumsunternehmen
Privatplatzierung zur Kapitalbeschaffung als Eigenemission
Anders als bei einem Börsengang (= Fremdemission ) oder einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren übernimmt das Unternehmen bei einem Private Placement die Platzierung aber selbst. Man spricht deshalb auch von einer "Eigenemission". Die Ansprache der privaten Kapitalgeber bzw. der Privatanleger erfolgt mittels eines gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalmarktprospektes oder bei einer BaFin-freien Kapitalakquisition ein Beteiligungs-Exposé. Bei größeren Volumina von ca. Euro 2,5 Mio. aufwärts ist ein Emissionsprospekt erforderlich, der von der Bankenaufsicht / Abteilung Wertpapieraufsicht genehmigt werden muß. Hierfür ist das Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Frankfurt/Main zuständig. Soweit die gesetzlichen Hürden nicht überschritten werden ( nicht mehr als 20 Privatanleger pro Finanzinstrument ) ist ein förmlicher Beteiligungsverkaufsprospekt nicht erforderlich und es bedarf keiner Genehmigung ( siehe sogen. "Small-Capital-Finanzierung" ). Hierzu verweisen wir auf unsere Fachbroschüre "Small-Capital-Finanzierung" von dem Finanzjuristen Dr. jur. Horst Siegfried Werner Göttingen, die Sie kostenlos anfordern können.
Kapital-Akquisition für Unternehmen zur Investition - Die Beschaffung von Beteiligungs-Kapital für den Mittelstand und für KMU´s Die Privatplatzierung bzw. das Private Placement am Kapitalmarkt geschieht meist im Wege der Direktplatzierung durch Mailings, über Anzeigenkampagnen im Online- und Offline-Bereich ( Printmedien ) oder mit der Unterstützung durch vermittelnde Finanzdienstleister und freie Finanzvertriebe. Dabei können institutionelle Investoren, private Großinvestoren oder private Kleinanlegerkreise angesprochen werden. Mit einem Fact-Sheet oder einem kleinen Beteiligungs-Exposé erreicht man die Aufmerksamkeit von Beteiligungsgesellschaften, Family-Offices, Business Angeln, Venture Capital Gesellschaften oder Private Equity Unternehmen.
Das Unternehmen genießt absolute Freiheit bei der Akquisition des Kapitals. Unabhängig von Dritten bestimmt es selbständig, wann und wie es tätig wird, auf welche Weise das Kapital eingeworben wird und mit wem es in Verhandlung tritt - die Kapitalstrategie ist überaus vielseitig, sie kann mehrgleisig erfolgen und kann jederzeit an die Bedürfnisse bzw. an die Interessen des Unternehmens angepasst werden. Es herrscht bei einem Private Placement eine viel größere Angebots- und Abschlußflexibilität als bei der Finanzierung über Bankkredite.
Privatplatzierung von Mezzanine-Kapital ( Stilles Beteiligungskapital und Genussrechtskapital, Anleihen bzw. Schuldverschreibungen )
Neben der ausserbörslichen Kapitalmarktemission von Aktien oder sonstigen Wertpapieren stehen bei einem Private Placement weitere Beteiligungsinstrumente zur Verfügung, bei denen Beteiligungskapital von Privatanlegern als stimmrechtloses, breit gestreutes Investorenkapital (= bilanzrechtlicher Eigenkapitalersatz) als nicht-wertpapierverbrieftes Mezzaninekapital platziert wird. Dazu gehören das stille Beteiligungskapital, die KG-Fonds-Anteile und das vinkulierte Namensgenussrecht als sogen. Vermögensanlagen. Bei diesen rein schuldrechtlichen Vermögensanlage-Angeboten bestehen erleichterte Prospekt-Genehmigungsvoraussetzungen bei der Wertpapieraufsicht der BaFin in Frankfurt/Main. Das Unternehmen kann Einflussnahmen der Kapitalgeber durch vertragliche Vereinbarungen begrenzen und entsprechend der Unternehmensphilosophie steuern. Es gibt keine weiteren Teilhaber und keine anderen Gesellschafter, da sich ausschließlich renditesuchende Privatanleger beteiligen. Der mittelständische Unternehmer bleibt auf diese Weise alleiniger Inhaber seines Unternehmens und „Herr im eigenen Haus“. Privatplatzierung über wertpapierlose Vermögensanlagen ( z.B. stilles Beteiligungskapital, KG-Beteiligungen etc. ) Das Spektrum anzubietender Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen einer Privatemission ist sehr viel breiter und interessanter als eine Wertpapieremission über die Börse und deckt den gesamten Bereich mezzaniner Finanzinstrumente ab. Insbesondere können am außerbörslichen Kapitalmarkt wertpapierlose – und damit kostengünstigere – Vermögensanlagen als stimmrechtslose Beteiligungen (zum Teil mit erheblichen Steuervorteilen für Unternehmen und Anleger) angeboten und vertrieben werden. Die Beteiligung wird also nicht mit der Ausgabe eines Wertpapiers dokumentiert, sondern lediglich in ein Beteiligungsregister mit den Namen der Kapitalgeber eingetragen ( z.B. Genussrechtsregister ). Derartige Beteiligungen können von finanzdienstleistern verkauft und vermittelt werden, soweit sie dazu dier entsprechende Erlaubnis nach der Gewerbeordnung haben.
Die Erlaubnispflicht zum Verkauf und zur Vermittlung von wertpapierfreien Vermögensanlagen gem. 34 c, § 34 f und § 34 i GewO
Für alle nicht-wertpapierverbrieften Vermögensanlagen bedarf es für Vermittler keiner Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz als Finanzdienstleistungsinstitut. Dieses Genehmigungserfordernis gilt nur für die Vermittlung von Wertpapieren. Eine Gewerbeerlaubnis benötigt nach § 34c ff Gewerbeordnung ( GewO ), wer gewerbsmäßig den Abschluss von Darlehensverträgen vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen möchte. Dies gilt auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Seit dem 10. Juli 2015 gilt weitergehend der neue § 34 f GewO und seit dem 21. März 2016 für die Vermittlung von Immobiliardarlehen an Verbraucher der neue § 34 i GewO mit jeweils besonderen Genehmigungsvoraussetzungen.
Die für das Durchlaufen des Erlaubnisverfahrens notwendigen Antragsformulare sind ab dem 1. Juni 2016 bei den IHK´s abrufbar. Inwieweit auch die Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen an Unternehmen dazugehören, ist mit den zuständigen IHK´s abzustimmen. Meines Erachtens kommt § 34 i GewO nur in Betracht, wenn der Unternehmer ( z.B. die Bank ) der Darlehensgeber und der Verbraucher der Darlehensnehmer ist. Bei den grundschuldbesicherten Darlehen ist es jedoch umgekehrt: der Anleger ist der Darlehensgeber und ein operativ tätiges Unternehmen ist der Kapitalnehmer, so dass hier kein zu schützender, privater Verbraucher Vertragspartner ist. Weitere Informationen erteilt Dr. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).
Die Erlaubnispflicht zum Verkauf und zur Vermittlung von Wertpapieren gem. § 32 KWG
Für den Verkauf und den Vertrieb von Wertpapieren gilt das sogen. Emittentenprivileg. Das wertpapier-ausgebende Unternehmen darf seine Wertpapier-Angebote ohne weitere Vertriebserlaubnis selbst platzieren. Auch die festangestellten Mitarbeiter des Unternehmens dürfen ohne zusätzliche Genehmigung die Wertpapiere ihres eigenen Arbeitgebers verkaufen und "vermitteln". Zu den Wertpapier-Beteiligungen im Sinne des Wertpapierverkaufsprospektgesetzes zählen stets die Aktien und die Schuldverschreibungen ( = Anleihen ) und zwar auch dann, wenn über diese Anteilsformen keine physisch vorhandenen Wertpapiere ausgestellt oder gedruckt wurden. Dritte, die dem wertpapier-emittierenden Unternehmen nicht als abhängig Beschäftigte angehören, bedürfen ausnahmslos als gewerbsmäßige Vermittler von Wertpapieren einer Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 32 Kreditwesengesetz. Damit möchte der Gesetzgeber den gesamten Wertpapierhandel unter die Kontrolle der Kapitalmarkt- und Wertpapieraufsicht stellen, da mit Wertpapieren - die praktisch Geldcharakter haben - besondere Gefahren ( z.B. Fälschungen ) verbunden sind.
Mezzanine Kapitalanlagen mit Steuervorteilen durch die Abgeltungssteuer
Die Anleger müssen die Gewinnausschüttungen auf Mezzaninekapital als Einkünfte aus Kapitalvermögen ( jetzt Abgeltungssteuer mit max. 25 % ) erst im Zeitpunkt des Geldzuflusses versteuern. Werden die Auszahlungen von Gewinnerträgen zeitlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, findet auch erst später eine Versteuerung mit eventuellen Steuererleichterungen statt. Solche Steuervorteile können z.B. auch bei einer Genussrechts-Emission erreicht werden, wenn die Gewinnausschüttungen endfällig zum Ablauf der Beteiligung gezahlt werden und der Anleger zum Zeitpunkt der Auszahlung der Kapitalerträge das Rentenalter erreicht hat und zu diesem Zeitpunkt einem wesentlich geringeren Grenzsteuersatz unterliegt. Dies ist das Prinzip von sogen. Null-Kupon-Anleihen oder Null-Kupon-Genussrechten.
Private Placement mit Erfolg für Beteiligungskapital und Finanzen
Ein erfolgreiches Private Placement bzw. eine Privatplatzierung verschafft den Produktions-, Handels- und Gewerbebetrieben zusätzliches Kapital und stärkt die Finanzen sowie die Liquidität des Unternehmens für Investition und Wachstum. Dies kann mit einem Beteiligungsangebot, das ein "marktfähiges Produkt" darstellt, realisiert werden. Interessenten erhalten bei entsprechender Anfrage unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de kostenlose Auskünfte.
E-Mail: dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de Kapital für Investitionen mit einem Private Placement -
als Partner für die Gründungs- und Investitionsfinanzierung
dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de www.kapitalbeschaffung-sofort.de Equity-Marketing zur Investorengewinnung
- Equity-Marketing und Kapitalmarketing - Equity-Advertising als Finanzwerbung
Die Bewerbung der Kapitalsuche wird als „Equity-Marketing“ bezeichnet und ist der Eintrittsweg zur Kapitalbeschaffung von kreditfreien Finanzierungsmitteln, so der Public-Marketing-Praktiker Dr. Horst Siegfried Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Dieses Kapitalmarketing umfasst die Finanz-Werbung ( das sogen. Equity-Advertising ) zur Investoren-Gewinnung sowie die Kommunikation mit Anlegern in Finanzierungsgesprächen zwischen kapitalsuchenden Unternehmern und potentiellen Anlegern. Die Finanzwerbung auf Matching-Veranstaltungen, Finanzmessen und in den Online- und Offline-Wirtschaftsmedien ( z.B. Wirtschaftsmagazinen ) zum Aufbau von Investor-Relation-Beziehungen ist für eine bankenfreie Kapitalbeschaffung unverzichtbar. Eine derartiges Bemühen um eine Investor-Relations-Beziehung ( = Investor-Unternehmer-Beziehung ) wird nicht nur bei börsennotierten Aktiengesellschaften unternommen, sondern auch bei ausserbörslichen, mittelständischen Unternehmen oder bei jungen Gründer-Unternehmen. Schon bei Existenzgründern ist das Equity-Marketing zum Aufbau von Kontakten zu einem kleineren Kreis von Anlegern ( meist family and friends oder strategischen Partnern ) zwecks bankenunabhängiger Kapitalaufnahme zu pflegen.
Das Equity-Marketing und Public Relations hat eine primäre Kontakt- und Informationsfunktion bei jedem beteiligungsorientierten Unternehmen, das nicht nur eingleisig auf eine Bankenfinanzierung setzen möchte. Das ergänzende Investor Relations ist die wichtige Information und Kommunikation zwischen der Unternehmensführung ( den Geschäftsführern, den Eigentümer-Gesellschaftern, Beiräten und Aufsichtsräten ) und den finanzierenden Kapitalmarktteilnehmern ( Anlegern und Risikokapitalgebern, Finanzdienstleistern, Kapitalvermittlern und der Wirtschafts- und Finanzpresse ). Insbesondere die öffentlichen Ausseninformationen geschehen unter dem Blickwinkel eines akquirierenden Equity-Marketings als Public Relations.
Mail: dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de Web: www.finanzierung-ohne-bank.de Finanzierungen für Unternehmen ab € 50.000,- - Finanzierungen für Wachstum - Finanzierungen für Existenzgründer - Unternehmensfinanzierungen

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 32
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 32
 § 32