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Timestamp: 2019-11-17 04:56:20+00:00

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BGBl. I 1957 S. 848 - Gesetz zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften - dejure.org
BGBl. I 1957 S. 848
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1957 Teil I Nr. 37, ausgegeben am 05.08.1957, Seite 848
Gesetz zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften
Als Reaktion auf diese Entscheidung wurde - nach einer Übergangsregelung, mit der Ehegatten vorübergehend ein Wahlrecht zwischen vollständiger Getrennt-, vollständiger Zusammen- und eingeschränkter Zusammenveranlagung eingeräumt worden war (Gesetz zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften vom 26. Juli 1957, BGBl I S. 848) - durch das Gesetz zur Änderung steuerlicher Vorschriften auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Ertrag und des Verfahrensrechts vom 18. Juli 1958 (StÄndG 1958, BGBl I S. 473) das Ehegattensplitting eingeführt und die im Grundsatz noch heute geltende Rechtslage geschaffen.
Der Gesetzgeber hat von 1955 bis 1962 den Höchstbetrag (§ 33a Abs. 1 Satz 1 EStG) und/oder die Höchstgrenze (Satz 3) dreimal erhöht: Ab Veranlagungszeitraum 1957 auf 900/480 DM (Gesetz zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften vom 26. Juli 1957 - BGBl I S. 848 -), ab Veranlagungszeitraum 1961 auf 900/900 DM (Steueränderungsgesetz 1960 vom 30. Juli 1960 - BGBl I S. 616 -), ab Veranlagungszeitraum 1962 auf 1.200/1.200 DM (Steueränderungsgesetz 1961 vom 13. Juli 1961 - BGBl I S. 981 -).
Das Gesetz zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften vom 26. Juli 1957 (BGBl I 1957, 848; BStBl I 1957, 352) hob die Einkunftsgrenze bei mehreren Dienstverhältnissen erneut auf diesmal 7 200 DM an.
Durch das Gesetz zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften vom 26. Juli 1957 (BGBl. I S. 848) wurde die Veranlagung von Ehegatten zur Einkommensteuer neu geregelt: An die Stelle des bisherigen § 26 traten die § 26 bis 26 e EStG.
Sie sind dadurch, daß ihren Einkünften aus Gewerbebetrieb die Gehälter ihrer Ehefrauen zugeschlagen worden sind, auch materiell beschwert: Nach § 26 EStG in der Fassung des Gesetzes vom 26. Juli 1957 (BGBl. I S. 848) werden für die Veranlagungszeiträume 1949 bis 1957 Ehegatten, die keine Zusammenveranlagung beantragen, unter gewissen Voraussetzungen getrennt veranlagt; so ist getrennt zu veranlagen, wenn die Veranlagung nach dem 30. Juni 1957 erstmals durchgeführt wird (§ 26 Abs. 2 Ziff. 1 EStG), und bei Berichtigungsveranlagungen nach § 218 Abs. 4 und 5 222 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 der Reichsabgabenordnung, die nach dem 30. Juni 1957 durchgeführt werden.
Nach § 3 Nr. 12 Satz 1 EStG in der bis einschließlich des Veranlagungszeitraums 2013 geltenden Fassung vom 26. Juli 1957 (BGBl I 1957, 848) sind solche Bezüge steuerfrei, die aus einer Bundes- oder Landeskasse gezahlt werden und in einem Bundesgesetz oder Landesgesetz oder einer auf bundesgesetzlicher oder landesgesetzlicher Ermächtigung beruhenden Bestimmung oder von der Bundesregierung oder einer Landesregierung als Aufwandsentschädigung festgesetzt sind und als Aufwandsentschädigung im Haushaltsplan ausgewiesen werden.
Hieraus folgt für die Streitjahre 2011 bis 2013, dass § 3 Nr. 12 Satz 1 EStG in der bis zu diesem Zeitpunkt geltenden Fassung vom 26. Juli 1957 (aaO) nach der Rechtsauffassung des Senats auf die von der Klägerin bezogenen Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuungen nicht anwendbar ist, § 3 Nr. 26b EStG dieser Vorschrift aber jedenfalls vorgeht.
Diese Bestimmung ist durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung steuerrechtlicher Vorschriften vom 26. Juli 1957 (BGBl I S. 848) in das Einkommensteuergesetz eingefügt worden; die zur Prüfung gestellte Vorschrift ist damit Bestandteil der Übergangsregelung der Veranlagung von Ehegatten zur Einkommensteuer, die durch die Nichtigerklärung des § 26 des Einkommensteuergesetzes in der Fassung vom 17. Januar 1952 - EStG 1951 - (BVerfGE 6, 55 [BVerfG 17.01.1957 - 1 BvL 4/54]) erforderlich geworden war.
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References: § 26
 § 26
 § 26
 § 218
 § 3
 § 3
 § 3
 Art. 1
 § 26
 § 33
 § 32
 § 5
 § 6