Source: http://blog.wawzyniak.de/mindestens-%C2%A7-219a-stgb-streichen/
Timestamp: 2017-11-19 03:15:07+00:00

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Mindestens § 219a StGB streichen! – Blog von Halina Wawzyniak
Autor HalinaVeröffentlicht am 25. Oktober 2017 Kategorien Politisches, RechtlichesTags Schwangerschaftsabbruch, § 218 StGB, § 219a StGB
5 Gedanken zu „Mindestens § 219a StGB streichen!“
Dem stimme Ich zu, aber 20% aller Strafverfahren sind Beleidigungsdelikte!
StGB 185 sollte gestrichen werden.
Auf der einen Seite jammert das Staatsjuristen-Pack über „Nachbarschaftsfehden“ etc., auf der anderen Seite hängen diese Anhänger eines infantiles Ehrenkultes ( http://rechtsanwalt-andreas-fischer.de/wp-content/uploads/2010/01/die-beleidigungsgesetze-in-deutschland.pdf ) daran…
Könnten Sie doch nach Abschaffung niemand mehr verfolgen, der Polizisten, Politiker, Richter, Staatsanwälte etc. beleidigt.
Z.B. in den USA ein Bürgerrecht geschützt durch die Verfassung.
Und auch in England kann Ich ungestraft wenn Ich aus dem Gericht komme vor den laufen Kameras der BBC-Abendnachrichten den Richter und Staatsanwalt übelst beleidigen…
Es sollte eine bewusst provokante Webseite in Deutscher Sprache mit deutscher Domain geben die genau das macht, was im Gesetz steht.
Eine Liste mit Ärzten und Kliniken, mit Quellen für Material, ganz provokant „DIY“-Methoden für zu Hause, etc. etc. etc..
Dazu noch Bannerwerbung, evtl. blinkende und zappelnde Popups, Werbung für IQ-Eugenik etc..
IQ-Eugenik ist grundsätzlich etwas gutes (Intelligente Menschen sind nachweislich glücklicher, eher links als Rechts, eher Atheist als gläubig etc.), kann aber auf so einer Seite noch mal als provokantes Element eingesetzt werden.
25. Oktober 2017 um 21:26 Uhr
Im Hinblick auf die Wortwahl sollten Sie bitte noch mal nachdenken. Staatsjuristen-Pack ist nun nicht die Form der Debatte, die ich hier wünsche.
Ich vertrete die Position, dass das Strafrecht sich auf Straftaten gegen Leib und Leb3n sowie die sexuelle Selbstbestimmung beschränken soll, alles andere kann über Wiedergutmachung/Schadensersatz geregelt werden.
Allerdings halte ich nichts davon ein Beleidigungsportal zu entwickeln und erst recht halte ich nichts von Eugenik. Wenn Sie ernsthaft auf Eugenik setzen, sollten Sie am besten nicht weiter hier debattieren.
25. Oktober 2017 um 23:38 Uhr
Ich stimme dir ja voll zu. Der Paragraph gehört eigentlich modernisiert. Ich habe die §§ zu Abtreibungen immer als Kompromiss verstanden: wir erlauben es irgendwie, wahren vordergründig aber die Fassade. Da es nun mal immer noch ein stark polarisierendes Thema ist, finde ich es schon okay, so den Ausgleich zu schaffen.
26. Oktober 2017 um 07:36 Uhr
Ich glaube so kontrovers ist das Thema gar nicht mehr. Auf jeden Fall dürfte aber der § 219a StGB überflüssig sein. Der macht in gar keinem Fall einen Sinn.
Eva Waldschütz sagt:
Danke, dass Sie sich für die Abschaffung des § 219a aussprechen. Ich, bzw. unsere Praxis, bin schon 2 x genau deshalb verurteilt worden. Insgesamt haben wir schon über 10 000 Euro Strafe bezahlen müssen. Außerdem darf ich keinen Waffenschein erwerben, was mich nicht wirklich trifft. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn sich etwas ändern würde.
Abtreibungsgegner bekommen aber meist mehr Unterstützung https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/egmr-3690-10-abtreibung-babycaust-flugblaetter-klinik-meinungsfreiheit/ und Ärzt*innen, die den Eingriff durchführen, werden in die Schmuddelecke gestellt.
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References: § 219
 § 218
 § 219
 § 219
 § 219
 § 219