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Timestamp: 2020-02-18 05:59:50+00:00

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BVerwG, 17.10.1966 - VI C 56.63 - dejure.org
BVerwG, 17.10.1966 - VI C 56.63
https://dejure.org/1966,113
BVerwG, 17.10.1966 - VI C 56.63 (https://dejure.org/1966,113)
BVerwG, Entscheidung vom 17.10.1966 - VI C 56.63 (https://dejure.org/1966,113)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Januar 1966 - VI C 56.63 (https://dejure.org/1966,113)
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VGH Bayern, 19.02.1963 - 30 VIII 62
2.1 Eine Divergenz des Berufungsurteils zu den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Oktober 1964 (- BVerwG 2 C 10.63 - Buchholz 232 § 44 BBG Nr. 4) und vom 17. Oktober 1966 (- BVerwG 6 C 56.63 - Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 7) liegt nicht vor.
Aus den benannten Entscheidungen ergibt sich indes nicht, dass diese Schutzfunktion des Art. 58 Abs. 4 Satz 4 BayBG a.F. notwendig verfehlt würde, wenn dem Beamten nur die Möglichkeit einer schriftlichen Stellungnahme eingeräumt wird (Urteile vom 17. Oktober 1966 a.a.O. S. 30 f. …und vom 22. Oktober 1964 a.a.O. S. 8 f.).
Hierzu gehören auch Feststellungen, die bereits vor der Erörterung im Ermittlungsverfahren getroffen worden sind (vgl. Urteile vom 22. Oktober 1964 - BVerwG II C 10.63 - und vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 - [Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 7];… Schütz-Ulland, a.a.O., RdNr. 7).
Nach den das Revisionsgericht bindenden tatsächlichen Feststellungen des Oberverwaltungsgerichts hat Dr. R. in seiner Eigenschaft als Ermittlungsbeamter kein Verhalten gezeigt, das mit den in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts entwickelten Rechtsgrundsätzen über die Rechtsstellung eines Ermittlungsbeamten im Zwangspensionierungsverfahren unvereinbar wäre (vgl. u.a. Urteile vom 16. September 1965 - BVerwG II C 61.64 -, vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 - und vom 6. Juli 1967 - BVerwG II C 102.64 - [BVerwGE 27, 282]).
Über die Art und den Umfang der noch anzustellenden Ermittlungen entscheidet grundsätzlich der Ermittlungsbeamte unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und des Sinns und des Zwecks des Ermittlungsverfahrens (vgl. Urteile vom 9. Dezember 1964 - BVerwG VI C 179.61 - [Buchholz 232 § 44 BBG Nr. 5] und vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 -).
Daß dies nicht mit dem Gesetz im Einklang steht, bedarf hier keiner vertiefenden Erörterung (vgl. u.a. Urteile vom 20. November 1964 - BVerwG VI C 170.62 - [Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 5] und vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 - [Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 7 = ZBR 1967, 148]).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kommt es für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit einer Zurruhesetzungsverfügung auf die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung an (Urteile vom 17. Oktober 1966 - BVerwG 6 C 56.63 - Buchholz 232 § 42 Nr. 7 S. 34 f., vom 21. Oktober 1966 - BVerwG 6 C 46.63 - Buchholz 232 § 42 Nr. 8 S. 42 f., vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 7.97 - BVerwGE 105, 267 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 22 S. 4 f., vom 26. März 2009 - BVerwG 2 C 73.08 - BVerwGE 133, 297 = Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 25 , vom 26. Januar 2012 - BVerwG 2 C 7.11 - Buchholz 237.95 § 208 SHLBG Nr. 1 Rn. 11 …und vom 26. April 2012 - BVerwG 2 C 17.10 - Buchholz 237.6 § 226 NdsLBG Nr. 1 Rn. 9).
BVerwG, Urteil vom 17. Januar 1957 - BVerwG II C 27.55 -, ZBR 1957, 400, und Urteil vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 -, ZBR 1967, 148, 150; OVG NRW, Urteil vom 11. März 2009 - 6 A 2615/05 -, ZBR 2009, 347 ff. = juris Rdnr. 48.
BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 -, ZBR 1967, 148 ff., und Urteil vom 16. Oktober 1997 - 2 C 7.97 -, BVerwGE 105, 267 ff. = juris Rdnr. 15.
BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966 - BVerwG VI C 56.63 -, ZBR 1967, 148, 150; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 11. März 2009 - 6 A 2615/05 -, ZBR 2009, 347 ff. = juris Rdnr. 48.
Dieser hat vielmehr, wie über Art und Umfang der anzustellenden Ermittlungen (vgl. Urteile vom 9. Dezember 1964 - BVerwG 6 C 179.61 - und vom 17. Oktober 1966 - BVerwG 6 C 56.63 - ; BVerwGE 47, 1 ), so auch über den sachgerechten Ablauf der Anhörung grundsätzlich selbst zu entscheiden.
Aus diesem Grunde stellt die ärztliche Begutachtung nicht das einzige und allein ausschlaggebende Beweismittel für die Klärung der Frage der Dienstfähigkeit dar (vgl. u.a. Urteile vom 17. Oktober 1966 - BVerwG 6 C 56.63 - und vom 9. April 1968 - BVerwG 2 C 96.64 - ; Beschlüsse vom 24. Juli 1971 - BVerwG 2 B 9.71 - , vom 25. Oktober 1988 - BVerwG 2 B 145.88 - sowie vom 23. Januar 1989 - BVerwG 2 B 182.88 - ).
OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2012 - 6 B 5.12
Beamtin; gehobener Dienst; Bibliotheksamtmännin; Besoldungsgruppe A 11; …
Das ist etwa dann zu verneinen, wenn eine Prognose ergibt, dass (auch) künftig mit überdurchschnittlichen Fehlzeiten des Beamten gerechnet werden muss, die es nicht zulassen, ihn bei der Festlegung der Betriebsabläufe einzuplanen (Anschluss an BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966 - 6 C 56.63 -, ZBR 1967, S. 148; OVG Koblenz…, Urteil vom 21. März 1997 - 10 A 11954/96 -, IÖD 1997, S. 266 f., Rn. 19 bei juris).
Die entsprechende Feststellung hat die Dienstbehörde selbständig im Wege einer pflichtgemäßen Würdigung des Sachverhalts, zu der in der Regel die Inanspruchnahme (fach-) ärztlichen Sachverstands gehört, zu treffen (BVerwG…, Urteil vom 30. Januar 1964 - 2 C 45.62 -, RiA 1964, S. 190; Urteil vom 17. Oktober 1966 - 6 C 56.63 -, ZBR 1967, S. 148; Urteil vom 28. Juni 1990 - 2 C 18.89 -, Buchholz 237.6, § 56 NdsLBG Nr. 1).
In der Rechtsprechung ist daher anerkannt, dass auch aus einer Vielzahl von in relativ kurzen Zeitabständen immer wieder auftretenden, wenn auch teilweise unterschiedlichen und für sich betrachtet nicht schwerwiegenden Erkrankungen von längerer Dauer auf eine Schwäche der gesamten Konstitution und auf eine damit verbundene erhöhte Anfälligkeit des Beamten zu schließen sei, den Beamten - mit Blick auf die damit einhergehenden erheblichen Beeinträchtigungen des Dienstbetriebes - ebenfalls als zur Erfüllung seiner Dienstpflichten dauernd unfähig anzusehen, sofern eine Besserung dieses Zustandes in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist (OVG Koblenz…, Urteil vom 21. März 1997 - 10 A 11954/96 -, IÖD 1997, S. 266 f., Rn. 19 bei juris; BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966, a.a.O., S. 150).
Dies stünde, wie von der Beschwerde geltend gemacht, in Widerspruch zur ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach es für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit einer Zurruhesetzungsverfügung auf die Sach- und Rechtslage auf den Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung ankommt (seit Urteil vom 17. Oktober 1966 - BVerwG 6 C 56.63 - Buchholz 232 § 42 BBG Nr. 7 S. 34 f., zuletzt Urteil vom 30. Mai 2013 - BVerwG 2 C 68.11 - a.a.O. Rn. 11).
VGH Baden-Württemberg, 19.11.1996 - 4 S 3365/94
Anforderungen an den Inhalt des Berufungsantrages - Sachbegehren
Daraus ergibt sich gleichzeitig, daß der erforderliche Umfang des Ermittlungsverfahrens und dessen ordnungsgemäße Durchführung danach zu beurteilen sind, auf welche Umstände die Zurruhesetzung gestützt worden ist (vgl. BVerwG, Urteil v. 22.10.1964, ZBR 1965, 151; Urteil v. 17.10.1966, ZBR 1967, 148).
Zum Beispiel können auch eine Minderung der geistigen Beweglichkeit, Gemütsverstimmungen, ein Nachlassen nervlicher oder seelischer Belastbarkeit, ein persönlichkeitsbedingter Mangel an Willenskraft, Selbstbeherrschung oder ein unter dienstlichen Belastungen auftretender erheblicher Mangel an Einsichts-, Kooperations- und Kompromißfähigkeit Dienstunfähigkeit auslösen (vgl. BVerwG, Urteil v. 30.1.1964, VwRspr. 16, 877; Urteil v. 17.10.1966, a.a.O.; Urteil 19.4.1968, Buchholz 232 § 42 Nr. 10).
Ferner ist es für die Annahme der Dienstunfähigkeit nicht erforderlich, daß die Fähigkeit zur Dienstleistung schlechthin verloren gegangen ist - eine wesentliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit kann Dienstunfähigkeit bewirken, wobei deren Auswirkungen auf den Dienst letztlich entscheidend sind (vgl. BVerwG, Urteil v. 17.10.1966, a.a.O.).
vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966 - 6 C 56.63 -, ZBR 1967, 148 (149 f.); Beschluss vom 23. Januar 1989 - 2 B 182.88 -, DÖD 1989, 236 = juris Rn. 3; Urteil vom 28. Juni 1990 - 2 C 18.89 -, ZBR 1990, 352 = juris Rn. 17; Urteil vom 16. Oktober 1997 - 2 C 7.97 -, a. a. O., juris Rn. 15; Senatsurteile vom 28. Mai 2003 - 1 A 2150/00 -, juris Rn. 98 f., und vom 17. September 2003 - 1 A 1069/01 -, DÖD 2004, 166 = juris Rn. 42, Letztere jeweils m. w. N.
vgl. BVerwG, Urteil vom BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966 - 6 C 56.63 -, a. a. O.
vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Oktober 1966 - VI C 56.63 -, ZBR 1967, 148, und vom 16. Oktober 1997 - 2 C 7.97 -, BVerwGE 105, 267.
vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Oktober 1966, a.a.O.; Brockhaus, a.a.O., § 45 Rdnr. 40.
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References: § 44
 § 42
 Art. 58
 § 42
 § 44
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 208
 § 226
 § 56
 § 42
 § 42
 § 45