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Leinenzwang für Hunde? Wozu dient dieser Unsinn? | Hounds & People
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Werner Willeke | 7. Juni 2015 | 6 Kommentare | Print | Empfehlen |
Vergessen wir mal nicht, dass wir nicht die ersten Lebewesen auf diesem Planeten waren und keineswegs intelligenter sind. Nicht die Tiere haben unseren Lebensraum weggenommen, sondern umgekehrt. Und nun sollen die Hunde, seit jeher des Menschen beliebtestes Haustier wieder einmal kastriert werden.
Bislang sind die Regierung und die Befürworter der Anleinpflicht für Hunde einer aussagefähigen Begründung nicht nachgekommen.
Es wird lediglich auf die Brut- und Setzzeit hingewiesen. Unterstützt wird diese unter anderem auch von einigen Jagdverbänden. Nicht aber aus Tier- und Naturschutz, sondern vielmehr aus jagdlichen Gründen. Ich habe jedoch noch nie einen Hund auf Bäume klettern und gar von Ast zu Ast schwingend gesehen, um Nester auszuräumen oder Jungvögel zu fressen. Und Bodenbrüter finden sich ins besondere in größeren Städten und Gemeinden ohnehin kaum noch. Lediglich die fast ausgestorbene Nachtigall ist wieder vermehrt anzutreffen.
Die größere Plage sehe ich vielmehr in den herum streunenden und ausgesetzten, teils verwilderte Katzen. Ebenso hat die Population an Wiesel, Waschbären und Marder erheblich zugenommen. Dies wird bewusst von den Jägern verschwiegen, allein schon aus dem Grund, damit sie mehr abschießen können.
Natur,- Landschaft- und Tierschutz ist selbstverständlich sehr wichtig und hat bei der unaufhaltbaren Zerstörung unserer Landschaft höchste Priorität. Aber nicht, indem ständig reguliert und verboten, angeordnet und diktiert wird. Uns allen steht ein Mitspracherecht zu, dass jedoch von der Politik ständig untergraben wird. Lediglich die Jagdverbände werden um eine objektive Meinung gefragt. Da es sich bei denen aber um Interessenverbände handelt, ist eine objektive Stellungnahme nicht zu erwarten. Im Namen des Volkes passiert in diesem Lande schon lange nichts mehr.
Ich akzeptiere, dass Hunde an Krankenhäusern, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen, Kindergärten und Schulen, wie auch in städtischen Grünanlagen, die der Erholung dienen, angeleint werden sollten. Ein pflichtbewusster Hundehalter wird dies auch ohne Zwangsandrohung umsetzen. Je mehr Zwang und Strafandrohung, umso beliebter sind nun mal Verstöße und nicht Einhaltung der Anordnungen.
Zudem sehe ich die Städte und Gemeinden in der Pflicht, alle Hundehalter über An- und Verordnungen zu unterrichten. Dazu reicht es nicht aus, auf die Seiten im Internet hinzuweisen. Vielmehr kann man z.B. Veranstaltungen organisieren, in denen Mitarbeiter der Ämter und Behörden wie auch unabhängige Fachleute zu Wort kommen (keine Politiker, Jäger, Interessenverbände und andere Abhängige).
Wie sieht es dann mit artgerechter Haltung aus, wenn man seinen Hund vom 01. April bis zum 30. Juli beim Spaziergang anzuleinen hat?
Und dürfen irgendwelche Bürokraten über das Wissen der meisten Hundehalter und unabhängigen Fachleuten hinweg bestimmen.
Haben nicht auch Hunde einen Spiel- und Freiheitsdrang?
Tiere, und somit auch Hunde, sind ein wichtiges Mitglied in unserer so hoch gelobten Gesellschaft geworden.
Ein Hund, der ständig an der Leine gehalten wird, verkümmert. Vergessen wir mal nicht, dass wir nicht die ersten Lebewesen auf diesem Planeten waren und keineswegs intelligenter sind. Nicht die Tiere haben unseren Lebensraum weggenommen, sondern umgekehrt. Und nun sollen die Hunde, seit jeher des Menschen beliebtestes Haustier wieder einmal kastriert werden.
Ich habe den Eindruck, dass es bei der Verordnung zur Anleinpflicht viel mehr darum geht, sich an den Hundehaltern zu bereichern.
Sieht man sich mal die Tabelle an, in welcher Höhe die Geldbußen bei Verstoß der Anleinpflicht ausfallen kann, kann mit recht davon ausgegangen werden, dass eine erneute Art von Abzocke der Bürger vollzogen werden soll.
Auto- und Hundehalter dienen den Behörden und Ämtern einzig dazu, zusätzliche eingeplante Einnahmen zu realisieren und umzusetzen. Durch den Wust von Ver- und Anordnungen steigt doch kein Bürger mehr durch. Selbst die Angestellten der Verwaltungen sind oftmals überfragt und entscheiden daher ziemlich hilflos, in der Hoffnung, ihrem Arbeitgeber zu gefallen.
Es verwundert mich, dass Städte und Landkreise die Verordnung völlig unterschiedlich umsetzen. Gilt nicht grundsätzlich das Gleichbehandlungsprinzip?
Wohl nicht. Obwohl ich keinen Hund besitze und auch nicht haben werde, kann ich mich an herum tollenden Hunden sehr erfreuen. Sie zeigen immer wieder Lebensfreude und sind für sehr viele Halter ein wichtiger Teil dieser so kommunikationsunfähigen Gesellschaft geworden. Also sollte diese unsinnige und völlig überflüssige Anleinpflicht endlich abgeschafft werden.
Verwunderlich ist es auch, dass sich die Tierschutzorganisationen bislang sehr bedeckt halten. Haben sie sonst nicht immer eine große Klappe, wenn es um Tiertransporte, Tierhaltung und Tierschutz geht.
Auch wenn es in vielen Tierheimen nicht artgerecht zugeht, so sollten die Tierschützer endlich Stellung beziehen. Ich wünsche mir, dass alle Befürworter künftig im besagten Zeitraum nur mit maximal 30 cm langen Fußfesseln auf die Straße gehen dürfen. Ich möchte diese Menschen dann sehen, die für ein viertel Jahr in ihrem Bewegungsdrang entsprechend eingeschränkt werden. Vielleicht setzt dann der Verstand wieder ein und ein Umdenken nimmt seinen Lauf.
Ein Hund ist ein kommunikatives Tier, dass durch herumtoben und schnuppern die Welt und andere Hunde entdeckt. Sein Geschäft macht er in der Regel nicht auf dem Gehweg oder gepflegten Rasen, sondern da, wo er seine Ruhe hat. Letztendlich liegt es an jeden einzelnen Hundehalter, wie der Hund sich verhält und dies braucht keine Verordnung.
Die allermeisten Hunde wollen beim Spaziergang herum toben und nicht etwa jagen. Spielen mit Gleichgesinnten ist angesagt. Ein verantwortungsbewusster Hundehalter weiß sehr gut, wie er seinen Hund zu führen und halten hat, so dass eine weitere Anordnung, Verordnung zum Anleinen der Hunde völlig überflüssig ist. Zudem ist es unerträglich, dass die mündigen Bürger stets von den so genannten Gesetzgebern bevormundet werden. Das hatten wir doch schon mal!
Oder ist es das neue Demokratieverständnis, das Willy Brand vor vielen Jahre für uns alle wünschte.
Ich bin davon überzeugt, dass die allermeisten Hundehalter so viel Verantwortungsbewusstsein besitzen, so dass die Anleinpflicht der Vergangenheit angehören sollte.
Aber so lange die klammen Haushaltskassen mit wenig Aufwand gefüllt werden können, wird sich in dieser Angelegenheit sicher so bald nichts ändern. Dabei spielt es keine Rolle, welche Partei die Regierung stellt. Ohnehin ist ein großer Unterschied zwischen unserer Parteienlandschaft kaum noch zu erkennen.
Ein Kommentar von Werner Willeke, Leser von Hounds & People der keinen Hund besitzt, zum Verordnungwahn in Deutschland der gegen das Tierschutzgesetz verstößt, um die Kassen der Kommunen und Städte zu füllen.
“Das Bundestierschutzgesetz regelt in Deutschland die Strafen für Vergehen gegen den Tierschutz (z.B. Tierquälerei). Darüber hinaus hat auch jedes Bundesland in Deutschland seine eigenen Tierschutz- und Artenschutzgesetze. Im Tierschutz-Bußgeldkatalog erfahren Sie, wie hoch die jeweiligen Strafen ausfallen können”, so die Webiste Bussgeldkatalog.org
Ein Förster beantwortet in dem folgenden Video Fragen: Förster haben Forstwissenschaften studiert und befassen sich mit der nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung des Waldes, wie auch seiner ökologischen und sozialen Funktionen.
Ein Förster ist also nicht zu verwechseln mit Hobby-Jägern die in erster Linie an der Hege, also an der “Zucht” des Wilds interessiert sind, um möglichst viel (Trophäen) abzuschießen.
Demnach gibt es auch in bestimmten Bundesländern wie Norddeutschland und Berlin, Brandenburg wo die Jäger-Lobby am grössten ist, auch im Wald keinen freien und artgemäßen Auslauf, wie dies § 2 des Tierschutzgesetz vorschreibt. Ausgenommen sind, Baden Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen. Hundebesitzer, als auch die Bundesländer, Politiker und Behörden sind aber dazu verpflichtet, das Tierschutzgesetz einzuhalten.
Aber auch in anderen deutschsprachigen EU-Ländern ist das so, in denen Deutschen Hundegesetze einfach kritiklos übernommen und “abgeschrieben” wurden. Dort steht Tierschutz ebenso wie in Deutschland nur auf dem Papier.
Österreich gibt vor ein hervorragendes Tierschutzgesetz zu haben und möchte Tierquälerei künftig mit Gefängnis bestrafen, ist aber nicht in der Lage § 13 des österreichischen Tierschutzgesetz einzuhalten bzw. umzusetzen, um den österreichischen Hunden einen freien und artgemässen Auslauf zu gewährleisten. In der Realität verstossen die Österreichischen Behörden und Politiker auch dort gegen ihr so “gerühmtes” Tierschutzgesetz. Österreich verkauft sich, seit dem Concita Wurst den European Song Contest gewann, als besonders tolerant – diskriminiert aber in der Realität bestimmte Hunderassen (und deren Besitzer, auch von anderen Hunderassen), die heute dort verboten sind. In Wien werden Hundebesitzer mit ihren Hunden öffentlich stigmatisiert, ausgegrenzt und als “Gefahr” dargestellt, indem ihre Hunde Maulkorb und Leinenzwang tragen müssen. Dies erinnert an eine Vergangenheit, an die man nicht erinnert werden möchte, als Menschen stigmatisiert wurden, indem sie sich ebenfalls kennzeichnen mussten.
In ganz Österreich, bis auf das Burgenland und Kärnten, in Salzburg ist es am schlimmsten, besteht Leinenzwang. Auf den dort ausgewiesenen, meist winzig kleinen Freilaufflächen, wird nicht nur erhöhter Infektionsdruck für alle möglichen Krankheiten hergestellt. Diese Auslaufflächen werden von Hundehassern vor allem dazu benutzt, um Hunde zu vergiften. Wie dies mehrfach dieses Jahr, auch in Deutschland stattfindet. Tendenz steigend!
Im Schweizer Tierschutzgesetz Art. 3 und Artikel 6 wurde sogar die Würde, als empfindendes und Schmerz empfindenes Tier berücksichtigt und Tierquälerei mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft. Inwieweit aber auch dort der freie und artgemässe Auslauf der Hunde, als Mitglied der Gesellschaft, in der Praxis gewährleistet und eingehalten wird, ist ebenso fraglich. Bestimmte Hunderassen werden auch in der Schweiz diskriminiert und sind bis heute verboten.
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6 Kommentare zu “Leinenzwang für Hunde? Wozu dient dieser Unsinn?”
Michael Ober 6. Juli 2015 zu 23:59 | Permalink
Sehr geehrter Herr Willecke,
ich bewundere Ihren Satz: “Ich akzeptiere, dass Hunde an Krankenhäusern, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen, Kindergärten und Schulen, wie auch in städtischen Grünanlagen, die der Erholung dienen, angeleint werden sollten. Ein pflichtbewusster Hundehalter wird dies auch ohne Zwangsandrohung umsetzen.”
Hundebesitzern in München ist dies aber egal. Hier uriniert der Hund der Nachbarin jeden Tag 3 mal in den Hof der Wohnanlage – 3 m neben dem Spielplatz –
hier ist nach einem Tag Neuschnee alles GELB.
Im Englischen Garten springen trotz Leinenzwang schenkelhohe Hunde auf der Wiese rum. Es interessiert nicht mal die berittene Polizei….SO LANGE NICHTS PASSIERT WERDEN WIR NICHTS UNTERNEHMEN.
Ich habe Kinder und seit meiner Kindheit vor Hunden Angst.
Stadt und Tier verträgt sich mE nicht.
Aufkleber des Robert Koch Instituts auf Toiletten weisen mich darauf hin wie ich meine Hände zu waschen habe
Tierextremente (und unerzogene Hunde[Besitzer] ) sollen mir aber egal sein ?!
Maximillian 2. Juli 2015 zu 12:05 | Permalink
@Tuscani entspricht den typisch intoleranten, braungefärbten Deutschen, die sich inzwischen breit gemacht haben. Liest entweder die Bild Zeitung, Plattformen mit braunem Gedankengut die Verschwörungstheorien (für Analphabeten) verbreiten oder sonst einen Mainstream-Müll, durch den er darin bestätigt wird, dass er im Recht ist und immer die “anderen” schuld sind.
Tuscani ist typisch für solche Deutsche, die feige andere denunzieren und Unwahrheiten verbreitet.
Erstens, ist eben nichts passiert, im Gegensatz zu tausenden von Kindern die täglich im Verkehrt überfahren werden, oder jeden Tag von Familienangehörigen und Lehrern im “Saubermann-Deutschland” misshandelt oder sexuell missbraucht werden.
In der Saubermann-Welt von “Tuscany”, als braver deutscher Spiesser, begeht man im Verborgenen selbst “Verbrechen” oder Unrecht, aber nach aussen hin den Deutschen, angepassten Saubermann darstellt, der mit erhobenen Zeigefinger als Beeserwisser, andere belehrt, und in alter Tradition hinter dem Vorhang als Blockwart steht, um andere zu denunzieren, die sich nicht so verhalten, wie er meint man sich als Deutscher zu verhalten hat.
Wenn nicht, wird angezeigt, gemobbt, denunziert und gehetzt, wie eben gegen jede Minderheit. Einer der anders ist wird ausgegrenzt.
Tuscani ist der typische Deutsche, der eigentlich längst verboten gehört! Der sich feige nur an die Schwächsten der Gesellschaft traut und sich hinter dem Kollektiv versteckt. Ob Hunde, Ausländer, Asylbewerber oder Flüchtlinge. Mit dem gleichen Verhalten, wurde aus solchen Leuten wie “Tuscany” und ehemaligen Blockwarten 1933 SS-Leute. Die andere in die Gaskammer schickten, weil sie anders waren und als “gefährlich” galten.
An diesem typisch deutschen Verhalten, hat sich wie man sieht, bis heute nichts geändert. Wie unfähig Deutsche sind, die bis heute weder Sozialverhalten, Hilfsbereitschaft, noch Einfühlungsvermögen oder Mitgefühl gegenüber anderen besitzen, ist derzeit an Griechenland zu sehen. Sie wissen alles besser, haben keine Ahnung, beuten andere aus und hetzen gegen jede Minderheit und jeden der anders ist. Das ist bis heute Deutschland!
Alle Deutschen die gegen Minderheiten vorgehen, stören und bedrohen den Frieden, betreiben Volksverhetzung, verstoßen permanent wegen Falschanschuldigung gegen das Strafrecht § 164, wie auch Verleumdung, Diffamierungen und Mobbing.
Solche Deutschen sollten endlich verboten werden! Sie sind gefährlich, bedrohen den Weltfrieden und die Öffentliche Sicherheit. In Ausnahmefällen können Sie sich im Räumen und eingezäunten Gärten unter Aufsicht aufhalten.
Besondere Erkennungsmerkmale: Sie putzen die ganze Zeit, trennen Müll und verurteilen jeden, der dies nicht tut. (Obwohl der gründe Punkt längst gescheitert ist). Sie waschen ihr Auto mindestens zwei mal in der Woche und würden es am liebsten mit ins Bett nehmen. Entweder sie mähen ihren Rasen oder schneiden ihn mindestens zwei Mal in der Woche mit der Nagelschere. Jeder der nicht ihrer und der vorgegebenen Meinung ist und sich nicht nach deutscher Vorschrift verhält, wird angezeigt. Deutsche werten jeden und alles permanent, sind intolerant und verurteilen jeden der anders ist und nicht über “Mein Haus, mein Auto und Mein Pferd” verfügt. Die einzigen “Werte” die solche Deutschen besitzen ist Profit, für den sie über Leichen gehen.
Die meisten Deutschen sind egoistisch, unfähig Mitgefühl und Einfühlungsvermögen zu entwickeln, sind nicht hilfsbereit, unfähig sich zu solidarisieren und haben keine Umgangsformen. Jeder der sich nicht nach ihren typisch deutschen Vorstellungen verhält, wird ausgegrenzt, angezeigt und denunziert.
Vorsicht! Dieses Säugetier ist gefährlich, stellt für die Allgemeinheit und den Weltfrieden eine Gefahr dar!
Tuscany 2. Juli 2015 zu 08:32 | Permalink
Bin auf jeden Fall für Leinenzwang in öffentlichen Gegenden.
Weshalb wurde denn die Haftpfichtversicherung für Hund und der Sachkundenachweis für Hundehalter Pflicht?
Es kann sich jeder ein Grundstück kaufen und zum eigenen Hundespielplatz umgestalten.
Die Tierliebee bei Hundehaltern geht mir oft ein bisschen zu weit. Was ist mit kleinen KIndern? Beissen Hunde wirklich nie?
Habe schon so oft erlebt, dass Hundehalter unverantwortlich handeln. Da hat der Gesetzgeber dann mit der Sachkunde und der Haftplichtversicherung den richtigen Schritt getan.
Ein Freundin von mir wurde übrigens früher vom nichtversicherten Hund ihrer Freundin ( und Tierärztin) in die Brust gebissen!
Brigitte Süss 9. Juni 2015 zu 08:13 | Permalink
Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Es ist tatsächlich verwunderlich warum sich keine einzige Tierschutzorganisation für die Einhaltung des § 2 Artgemässe Haltung einsetzte.
Die Tierschützer protestieren gegen die Tierquälerei in der Massentierhaltung. Interessieren sich aber nicht dafür und begreifen nicht, dass das Verständnis, das Mitgefühl und der Umgang mit und gegenüber aller Tiere, also auch Nutztieren, beim Umgang mit dem Haustier beginnt. Das mitten in der Gesellschaft bei den Menschen lebt. Wenn man sich dieses Trauerspiel ansieht ist es nicht verwunderlich, wie dann entfernt von der Gesellschaft, mit den Nutztieren umgegangen wird. Aber wahrscheinlich gibt es dort zu wenige grausame Bilder die man dann für Kampagnen verwenden kann, um Spenden zu generieren.
Es ist in Deutschland inzwischen wirklich ein Trauerspiel. Es geht alles, wenn man genauer hinsieht nur um den eigenen Vorteil und Geldgier. Auf jeden Politiker kommen drei Lobbyisten.
Und wo bleiben die Hundebesitzer die gegen solche Willkür protestieren?
Sie ducken sich weg, lassen sich diskriminieren und entschuldigen sich auch noch dafür, dass sie als freier Mensch einen Hund besitzen. Lassen sich als einkommenstärkste Zielgruppe ohne Widerstand von der Industrie, Behörden, Städten und Kommunen abzocken.
Wo bleibt das Demokratieverständnis? Wo bleibt die Solidarität und die Forderung nach der Einhaltung der Bürger und Grundrechte. Vielleicht wissen ja auch Hundebesitzer gar nicht, dass sie diese haben?
Wie soll sich eine Gesellschaft für das artgerechte Leben von Nutztieren interessieren, wenn eine solche Gesellschaft schon Probleme damit hat den ältesten Freund des Menschen, als Mitglied der Gesellschaft zu akzeptieren und zu tolerieren?
Werner Willeke 8. Juni 2015 zu 20:53 | Permalink
Antwort auf den Kommentar “cicero”
Deiner Aussage kann ich nur zustimmen. Die Bürger haben längst erkannt, dass sie zu Statisten der Politik degradiert sind. Alle vier Jahre dürfen sie gnädigst bei den Wahlen ein paar Kreuzchen auf den Wahlzetteln machen und habe danach die Klappe zu halten. Der Politik reicht dieses Art von Bevölkerungsbeteiligung völlig aus und leider sind zu viele Mitbürger nicht mehr bereit, auf zu begehren. So manches mal wünsche ich mir die 70gier Jahre zurück, als es noch möglich war, Menschenmassen auf die Straße zu bringen und gewaltfrei die Meinung zu sagen. Hinzuweisen, auf Ungerechtigkeit und Bevormundung, Diskriminierung und Verlogenheit. Gegen Missstände anzugehen und den Staatsmachern in den Hintern zu treten. Seit Willi Brandt, meines Erachten der beste Bundeskanzler aller Zeiten, von den Heckenschützen aus seiner eigenen Partei. u.a. (Herbert Wehner) abgesägt wurde, ging es mit der Demokratie in diesem Lande stets und rapide bergab. Von da an, wurden so viele Verordnungen und Erlasse abgesegnet, wie nie zuvor. Seit Anfang der 90.ger Jahre haben diese sich gegenüber der vorherigen 20 Jahre fast verdoppelt und keiner blickt mehr durch. Und das bisschen Freude, dass die die Bürger noch haben, wird auch noch nach diktatorischer Art genommen. Bürgerbefragungen und Mitbestimmung ist seit Anfang 2000 völlig vom Tisch und kein Politiker kann sich noch daran erinnern, dass dieser Punkt mehrfach im Bundestag diskutiert wurde. Abgelehnt wurde dieses letztendlich nicht aber von der Politik, sondern von den ca. 500 Interessenverbänden, die unsere Politik gestalten und darüber entschieden haben. Insbesondere die Stahl- und Bankenbranche haben sich dabei sehr lauthals hevor getan. Die so genannten Fachleute dieser Verbände, sind bezahlte und somit abhängige Experten und entsprechend wurde auch entschieden. Immerhin gibt es kaum einen Politiker, auch nicht bei den Hinterbänkern, die nicht in den Unternehmen im Aufsichtsrat sitzen und daher unternehmensfreundlich entscheiden werden. Armes Deutschland
cicero 7. Juni 2015 zu 14:46 | Permalink
Vielen Dank, für diesen wirklich guten Kommentar, der den Regulierungswahn in Deutschland auf den Punkt bringt. Vor allem, dass hinter jeder Verordnung und Gesetz, einer steckt der hierdurch Profit macht und wenn es die Kommunen oder Städte sind.
Tierschutzgesetze sind “Lippenbekenntnisse” um die Bevölkerung zu beruhigen und Wählerstimmen zu generieren. Die dümmliche deutsche Durchschnittsbevölkerung glaubt und vertraut diesem Staat bis heute. Sie geben lieber Verantwortung ab, in der Illusion, “die werden es schon richten”, um möglichst zu vermeiden, selbst aktiv zu werden und ihre Bürgerrechte einzufordern. Die sie übrigens meist entweder nicht kennen oder ebenfalls nur auf dem Papier stehen.
Das beste Beispiel ist Angela Merkel, die derzeit in Elmau Obama und ihrer Bevölkerung vorheuchelt und verkaufen möchte, wie “toll” Deutschland und ihre Politik ist. Im Gegenensatz zu den USA hat Angela Merkel zu ihrer Bevölkerung überhaupt keinen Kontakt und ihr ist diese und dieser auch unwichtig. Dies allein zeigt die Respektlosigkeit einer Frau die an der Bevölkerung vorbei regiert und mit Steuergeldern bezahlt wird. In den USA würde sich ein solcher Präsident keine vier Wochen halten.
Das Gute daran ist, dass die Amerikaner längst wissen, wer Angela Merkel ist, was ihre Bevölkerung von ihr und was man von ihr zu halten hat. Da nutzt auch keine Friede Springer mehr, die das veröffentlicht, was das Volk denken soll. Angela Merkel wird genau so schnell verschwinden wie sie kam. Trotz aller PR und Marketingstrategien aus ihr ein für die deutsche Bevölkerung akzeptables Produkt zu machen. Eine von ihnen! Das inzwischen aber ohnehin niemand mehr glaubt. Dies zum Demokratieverständnis der Deutschen Bevölkerung, samt ihrer Kanzlerin. Woher soll Angela Merkel denn auch Demokratie, andere Werte und Persönlichkeitsentwicklung gelernt haben? In der ehemaligen DDR und in Russland wo sie studierte, lernte man keine Demokratie, sondern, sich opportunistisch in das System und Kollektiv einzureihen…Und genau dies macht unter Angela Merkel seitdem auch die Bevölkerung.

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