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Timestamp: 2020-03-31 13:10:50+00:00

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Der Verein - Vorstand Kontakt Satzung und mehr
Der Verein - Vorstand - Satzung und mehr...
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Baackesweg 57
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Beisitzer (ohne Stimmrecht)
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Gerlinde Michhöfer
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2. Technischer Wart
Helmut Maßmann
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Klaus Rudowski
Hinsbecker Str. 39
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Der frühere Daviscup-Spieler Manfred Jungnitsch sagte nach dem 27. Krefeld-Open DTB Senior Cup Masterturnier: „Die Spieler kommen gerne zum CTC auf der Kempener Allee 146, denn der Club verfügt über eine sehr schöne Tennisanlage. Der Service, die Gastronomie und die Freundlichkeit der Mitglieder sind nicht zu übertreffen. Die Krefeld – Open haben zu recht mit S1 die höchste Einstufung vom DTB erhalten. Alle kommen wieder gerne zum 28. Turnier, das vom 15.-22. Juli 2018 stattfinden wird.
Für mich als Vorsitzender ist es selbstverständlich, dass der Club kinderfreundlich ist, günstige Beiträge und eine sehr gepflegte Anlage hat. Es gibt kaum einen anderen Club, der von sich behaupten kann, dass sämtliche sieben Tennisplätze für Zuschauer bei allen Medenspielen und Turnieren von Grünwällen bestens einsehbar sind. Hinzu kommen ein Kleinfeldplatz, eine Tenniswand, ein Spielplatz, ein Boule Feld, eine Beachanlage, ein Trampolin und eine Fußballwiese.
Die Gastronomie serviert gute Küche zu zivilen Preisen, und es besteht die Möglichkeit, das schmucke Vereinsheim für Feiern aller Art zu nutzen. Tennisevents wie gesellige Turniere, die Krefeld-Open, der Super Seniors Cup und Veranstaltungen wie eine Beachparty, Beachturniere, Oktoberfeste, Clubfahrten u. a. stehen im Jahreskalender.
„Ein Trainerteam zum Anfassen“, so kann man die erfolgreiche Arbeit des Teams um Sascha Klör titulieren. Der erfolgreiche Kreisjugendtrainer und sein Co-Trainer Kevin Deden gehörten zu den TOP 30 in der deutschen Rangliste. Sportliche Erfolge sind für den CTC und die Trainer genauso wichtig wie die Förderung der Bewegung und der Spaß am Tennis. Das sportliche Angebot reicht vom Jugendtennis, dem Breitensport bis zum Leistungssport.
Zukunftsorientiert und eine große Bereicherung war die Verschmelzung des Clubs mit dem Lindentaler TC. Durch diese Fusion werden Kräfte gebündelt und Kosten eingespart. Diese Entscheidung hat sich schon jetzt sportlich positiv ausgewirkt. So feierten die Herren 75 den Aufstieg in die 1.Verbandsliga. Die H65 II und H30 II stiegen in der Bezirksklasse auf. Zwei weitere Mannschaften (D40 II. und H60 I.) verpassten als Zweite nur knapp den Aufstieg, Besonders erfolgreich waren die D60 in der Niederrheinliga und verfehlten als Tabellenzweiter nur knapp den Aufstieg in die höchste Klasse. Die D40 I. feierten den Aufstieg in die Bezirksliga.
Ein Höhepunkt im Vereinsleben sind jedes Jahr die Clubmeisterschaften. Während einige Clubs über mangelnde Resonanz klagen, spielen im CTC fast 150 Mitglieder im Einzel, Doppel oder Mixed um die Meisterschaft. Mit 22 Meden- und weiteren Jugendmannschaften steht der CTC im Tenniskreis Krefeld weit oben.
Tennisinteressierte und Gäste sind jederzeit beim CTC an der Kempener Allee willkommen. Jeder kann von einer kostenlosen Schnuppermitgliedschaft für einen Monat profitieren und wird mit offenen Armen empfangen. Senden Sie dazu einfach eine Mail an 1.Vorsitzender@ctc-tennis.de.
Spiel- Platz- und Hausordnung
Die Mitgliederversammlung des CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V. hat am 15. März 2017 die folgende Spiel- Platz- und Hausordnung beschlossen.
§ 1 Spielberechtiqung
Spielberechtigt sind alle aktiven Mitglieder und deren Gäste mit gültiger Gästekarte. Passive Mitglieder gelten als Gäste. Die Platzanlage steht den Mitgliedern in der Zeit von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr zur Verfügung.
§ 2 Spielplan
Für die Platzbelegung ist der Spielplan im Schuhraum des Vereinsheims maßgeblich. Eintragungen sind - gut lesbar mit Vor- und Nachname - für jede volle und jede halbe Stunde möglich (z. B. 15:00 Uhr und 15:30 Uhr) und nur an dem Tag, an dem auch gespielt wird. Auch für den Fall, dass kein großer Spielbetrieb herrscht, ist eine Eintragung vorzunehmen. Bei einer Eintragung muss eine der eingetragenen Personen auf der Anlage anwesend sein und auch dort verbleiben. Ist keine/r der Spieler/innen anwesend, verfällt die Eintragung. Das gilt auch dann, wenn 15 Minuten nach Beginn der Spielzeit das Spiel nicht aufgenommen worden ist. Ausnahmen für Voreintragungen kann der Vorstand in Einzelfällen zulassen (z. B. Clubmeisterschaften). Die Spielzeit beträgt für Einzel 60 Minuten, für Doppel 90 Minuten, dann kann abgelöst werden. Sollte die Anlage nicht voll belegt sein, sind die Plätze zu belegen, die frei sind. Bei der Platzbelegung haben Spieler/innen, die noch nicht gespielt haben, Vorrang. Die Eintragung für mehr als einen Platz und mehr als 60 bzw. 90 Minuten ist nicht möglich.
Gastspieler/innen können nur mit einem Mitglied spielen. Sie werden von Mitgliedern eingeführt und angemeldet. In den Platzbelegungsplan sind Gäste mit Vor- und Nachnamen und mit dem Zusatz „Gast“ einzutragen. Sie erhalten eine Gästekarte und müssen eine Gebühr entrichten, die sich der Höhe nach aus der Beitragsordnung ergibt. Die Gästekarten liegen im Schuhraum. Sie sind auszufüllen und mit der Gebühr in den im Schuhraum hängenden Briefkasten einzuwerfen. Jeder Gast ist 3 x pro Jahr spielberechtigt. Mit Zustimmung des Vorstands kann ein weiteres Spielrecht eingeräumt werden. Außerdem können Gäste, die sich um den Verein verdient gemacht haben (z. B. auch durch Sponsoring, Dienstleistungen) ohne Gebühr spielen.
§ 4 Platzpflege
Nach dem Spiel sind die Plätze immer sorgsam zu pflegen, mit dem vorhandenen Netz abzuziehen und die Linien zu säubern. Bei Bedarf muss der Platz vor und nach dem Spiel gewässert und bei Bedarf geglättet werden. Zum Wässern ist bei starkem Wind der Schlauch zu verwenden. In die Spielzeit ist die Platzpflege einzuplanen. Mängel und Schäden an den Plätzen sind beim Vorstand oder beim Clubwirt zu melden.
§ 5 Flutlicht
Die Plätze 1 und 2 sind mit Flutlicht ausgestattet. Dieses kann gegen Gebühr benutzt werden. Die Gebühr, deren Höhe sich aus der Beitragsordnung ergibt, ist in den Briefkasten im Schuhraum einzuwerfen. Zudem ist eine im Schuhraum ausliegende Flutlichtkarte auszufüllen und ebenfalls in den Briefkasten einzuwerfen.
§ 6 Platzsperren
Platzsperren, insbesondere für Trainer, für Mannschaftsspiele, Turnierspiele oder Meisterschaften werden vom Vorstand festgelegt, rechtzeitig bekannt gegeben und in den Platzbelegungsplan eingetragen. Platzsperren können auch aufgrund von Schäden an den Plätzen ausgesprochen werden.
§ 7 Training
Professionelles Training geben im CTC nur die Trainer, die vom Vorstand dazu berechtigt sind. Mitglieder dürfen untereinander und mit Gästen im Rahmen dieser Spiel- und Platzordnung trainieren - auch mit Ballkorb.
§ 8 Kleidung
Die Plätze sind mit angemessener, ordentlicher Spielkleidung und mit Tennisschuhen zu betreten. Angemessene Kleidung gilt auch für die sonstigen Vereinseinrichtungen.
§ 9 Vereinsanlaqe, Vereinseinrichtunqen und Vereinsheim/Clubhaus
Die gesamte Vereinsanlage inklusive Zufahrt und Parkplätze, das Vereinsheim und die weiteren Vereinseinrichtungen und -gegenstände sind sauber zu halten und pfleglich zu behandeln. Abfall ist in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen. Das Vereinsheim darf nicht mit Tennisschuhen oder mit stark verschmutztem Schuhwerk betreten werden. Im gesamten Vereinsheim gilt ein Rauchverbot. Bei Rauchen auf dem sonstigen Vereinsgelände ist Rücksicht auf die anderen Mitglieder und Gäste zu nehmen. Die Sanitäranlagen sind sauber zu halten und nur zu Ihrem bestimmungsgemäßen Zweck zu nutzen. Energie und Wasser sind sparsam zu verwenden.
§10 Zufahrt und Parkplätze
Bei der Zufahrt zu dem Vereinsgelände ist "Schrittgeschwindigkeit" zu beachten. Die Parkplätze sind platzsparend zu nutzen. Das Gebot der gegenseitigen Rücksichtname gilt insbesondere auf dem Parkplatz und bei der Zu- und Abfahrt zum bzw. vom Vereinsgelände. Rettungswege sind freizuhalten.
§11 Gastronomie
Die Gastronomie ist in der Freiluftsaison (ca. April bis Oktober) von Montag bis Freitag von 16:00 bis 22:00 Uhr, an Samstagen von 12:00 bis 22:00 Uhr und an Sonn- u. Feiertagen von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Bei schlechter Witterung oder in Ausnahmefällen können die Öffnungszeiten abweichen. Der Gastronom/Clubwirt hat in seinem Bereich das Hausrecht. Er ist für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes verantwortlich.
§12 Mehrzweckraum
Der Mehrzweckraum gehört nicht zum Bereich der Gastronomie. Vorstandsmitglieder, Übungsleiter/innen (Trainer/innen) und der Clubwirt können diesen Raum auf Anfrage öffnen. Der Raum soll in erster Linie für die Jugendlichen als Aufenthalts- und Beschäftigungsraum dienen. Er kann aber auch für weitere Zwecke, wie z. B. Vorstandssitzungen, Jugendversammlungen, Theorieunterricht der Trainer/innen, Essen der Medenmannschaften oder Festlichkeiten genutzt werden. Der Raum und die Einrichtung sind pfleglich zu behandeln. Die jeweilige Verantwortung trägt derjenige, der den Raum nach den oben genannten Maßgaben nutzt.
§13 Tiere
Tiere, insbesondere Hunde, sind auf der Anlage an der Leine zu führen und nur soweit zugelassen, wie sie keine Gefahr für Personen, insbesondere Kinder oder ältere Menschen, darstellen. §14 Umqanqsformen Der CTC legt Wert auf höfliche Umgangsformen, gegenseitigen Respekt und sportliche Fairness. Das Grüßen von Mitgliedern und Gästen sehen wir als Selbstverständlichkeit an.
§15 Hausrecht und Verstöße
Die Mitglieder des Vorstands oder die von ihm damit betrauten Personen haben das Hausrecht auf der gesamten Anlage inklusive Parkbereich inne. Den Anordnungen der Vorstandsmitglieder und/oder der von Vorstand benannten Personen ist Folge zu leisten. Bei Verstößen gegen die Regelungen zur Platzbelegung, Gastspielern/innen, Flutlichtnutzung und/oder Platzpflege kann der Vorstand in angemessener Weise gegenüber Mitgliedern ein zeitlich beschränktes Spielverbot aussprechen. Bei Gastspielern/innen kann auch ein zeitlich nicht limitiertes Spielverbot ausgesprochen werden. Nicht entrichtete Gast- oder Flutlichtgebühren sind, unabhängig von einem auferlegten Spielverbot, nachträglich zu zahlen. Verstöße gegen die weiteren Regelungen dieser Ordnung kann der Vorstand in angemessenerWeise ahnden.
§16 Änderung der Spiel-, Platz- und Hausordnung
Neufassung, Änderungen und Aufhebung der Spiel-, Platz- und Hausordnung können nur von der Mitgliederversammlung des CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V. beschlossen werden.
Die Spiel-, Platz- und Hausordnung ist von der Mitgliederversammlung des CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V. am 15. März 2017 beschlossen worden und in Kraft getreten. Alle bisherigen Spiel-, Platz- und Hausordnungen werden gleichzeitig mit diesem Tag ungültig.
Jahresbeitrag - je Mitglied | Jahresbeitrag für neue Mitglieder im 1. Jahr
290,00 € | 145,00 €
Ehepaare/nichteheliche Lebensgemeinschaften
510,00 € | 255,00 €
Junge Erwachsene vom Jahr der Vollendung des 19. Lebensjahres bis zum Jahr der Vollendung des 25. Lebensjahres.
160,00 € | 80,00 €
Erwachsene nach Vollendung des 25. Lebensjahres, die sich noch in der Ausbildung, im Praktikum oder im Studium befinden (eine entsprechengede Bescheinigung ist vorzulegen).
Studenten der Hochschule Niederrhein (Sondervereinbarung)
Kinder/Jugendliche bis einschließlich des Jahres, in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird.
a) 1. Kind / 1. Jugendlicher (ohne aktives/passives Elternteil)
b) 1. Kind / 1. Jugendlicher (mit aktivem/passivem Elternteil)
a) 135,00€ | 67,50 €
b) 85,00 € | 42,50 €
c) 2. Kind / 2. Jugendlicher 65,00 € | 32,50 €
d) 3. Kind / 3. Jugendlicher 30,00 € | 15,00 €
Kinder bis einschl. des Jahres, in dem das 7. Lj. vollendet wird.
6a) Familienbeitrag (zwei aktive Erwachsene und ein oder mehrere aktive Kinder
595,00 € | 297,50 €
Familienbeitrag (zwei aktive Erwachsene und Erwachsene, die unter 3a oder 3b fallen)
670,00 € | 335,00 €
Sonderkonditionen auf Antrag:
Alleinerziehende Mutter bzw. Vater mit einem oder mehreren Kindern
340,00 € | 170,00 €
Alleinerziehende Mutter bzw. Vater mit einem oder mehreren jungen Erwachsenen oder einem jungen Erwachsenen plus Jugendlichen bzw. Kind
415,00 € | 207,50 €
Bei Eintritt in den Club nach dem 01. Februar, aber vor dem 01. Juni eines Jahres erfolgen im Beitrittsjahr die anteiligen Beitragseinzüge am 01. Juni und 01. August des Jahres.
Bei Eintritt nach dem 31. August fällt in dem Beitrittsjahr kein Jahresbeitrag an.
Der Solidarbeitrag für nicht geleistete Arbeitsstunden beträgt 30,00 €. Werden die Arbeitsstunden nur teilweise geleistet, fällt der Solidarbeitrag anteilig an. Je nicht geleisteter Stunde werden 5,00 € erhoben.
Die Gästegebühr beträgt 5,00 €. Damit ist der Gast berechtigt, je nach Verfügbarkeit der Plätze und im Rahmen der Spiel-, Platz- und Hausordnung an einem Tag maximal zwei Stunden mit einem Mitglied zu spielen.
Die Flutlichtgebühr beträgt pro Platz und Stunde 2 ,00 €.
Eine Aufnahmegebühr wird aktuell nicht erhoben.
§ 1 Name, Sitz. Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Crefelder Tennisclub 1984“. Er ist in das Vereinsregister beim AG Krefeld unter der Nummer 2131 eingetragen und führt den Namenszusatz „e.V.“ Die Vereinsfarben sind „schwarz-gelb“.
Der Verein ist Mitglied im Tennis-Verband Niederrhein e.V. und im Stadtsportbund Krefeld e.V..
§ 2 Vereinszweck und Gegenstand
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Tennissports. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Unterhaltung einer Tennisanlage, die Organisation eines geordneten Spiel-, Übungs- und Kursbetriebs, die Teilnahme an tennisspezifischen Vereinsveranstaltungen, die Beteiligung an Turnieren, sportlichen Wettkämpfen und Vorführungen, den Einsatz und die Aus- /Weiterbildung von ausgebildeten Übungsleitern und Trainern und die Beteiligung an Spielgemeinschaften.
Der schriftliche Aufnahmeantrag ist an den geschäftsführenden Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Der geschäftsführende Vorstand ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe dem Bewerber bekannt zu geben. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag von den Erziehungsberechtigten zu unterzeichnen. Mit der Abgabe des Aufnahmeantrags erkennt das neue Mitglied die Satzung und die weiteren Ordnungen des Vereins in der jeweils gültigen Fassung an.
Erworben werden kann eine aktive oder eine passive (fördernde) Mitgliedschaft. Eine Änderung des Status der Mitgliedschaft von aktiv in passiv kann nur mit einfachem Brief bis zum 31. Oktober des jeweils laufenden Jahres für das nachfolgende Jahr gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand beantragt werden. In besonders gelagerten Fällen kann der geschäftsführende Vorstand eine Änderung auch unterjährig bewilligen.
Der Gesamtvorstand kann Personen, die sich in hervorragender Weise um den Verein verdient gemacht haben, mit dem Einverständnis der Mitgliederversammlung bei einfacher Stimmenmehrheit zum Ehrenmitglied ernennen, Ehrenmitglieder sind ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss.
Der Austritt ist durch einfachen Brief an den geschäftsführenden Vorstand zum Ende eines Kalenderjahres möglich und muss jeweils bis zum 31. Oktober des laufenden Jahres erfolgen.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann durch den Gesamtvorstand erfolgen, wenn in der Person des Mitglieds ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbesondere
wiederholt vorsätzliche Verstöße gegen die Satzung bzw. die Interessen des Vereins, sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane,
unehrenhaftes Verhalten, soweit es mit dem Vereinsleben in unmittelbarem Zusammenhang steht,
Beitragsrückstände trotz zweimaliger Mahnung.
Vor dem Ausschluss hat der Gesamtvorstand das Mitglied schriftlich aufzufordern, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang des Schreibens Stellung zu dem Ausschluss und zu den konkreten Vorwürfen zu nehmen. Nach Ablauf der Frist entscheidet der Gesamtvorstand über den Ausschluss und hat dabei die Stellungnahme des betroffenen Mitglieds angemessen zu berücksichtigen. Die Entscheidung ist dem betroffenen Mitglied mit Begründung schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss kann innerhalb eines Monats Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eingelegt werden.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen wechselseitig alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten und/oder Erstattungsansprüche, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind an den Verein zurückzugeben.
§ 5 Aufnahmegebühr, Beiträge. Umlagen
Der Verein kann für neue Mitglieder eine einmalige Aufnahmegebühr festsetzen. Die Höhe der Aufnahmegebühr wird von der Mitgliederversammlung beschlossen und ergibt sich, ebenso wie auch Ausnahmeregelungen, aus einer gesonderten Beitragsordnung, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist. Passive Mitglieder haben bei einem Wechsel in die aktive Mitgliedschaft die Aufnahmegebühr unter Anrechnung der von ihnen bereits bei Eintritt in den Verein für passive Mitglieder festgelegten und gezahlten Aufnahmegebühr zu zahlen. In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand von der Erhebung der festgesetzten Aufnahmegebühren absehen.
Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag an den Verein zu zahlen. Die Höhe des Beitrags wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt. Der neu beschlossene Beitrag gilt jeweils ab dem auf die Beschlussfassung folgenden Geschäftsjahr. Höhe und Fälligkeit des Beitrags und Ausnahmeregelungen sowie weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beitragsordnung.
Die Mitgliederversammlung kann weitere Gebühren für besondere Leistungen, Umlagen und besondere Beiträge und deren Fälligkeit festlegen. Diese und etwaige Ausnahmen ergeben sich aus der jeweils gültigen Beitragsordnung. Umlagen dürfen dabei nur zur Erfüllung des Vereinszwecks und zur Deckung eines besonderen Finanzbedarfs, für den die normalen Mitgliedsbeiträge nicht ausreichen, festgesetzt und erhoben werden. Sie dürfen einmal jährlich erhoben werden und das Einfache des jährlichen Mitgliedsbeitrags nicht überschreiten.
Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen und den etwaigen weiteren Gebühren, Umlagen und Beiträgen befreit.
Jedes Mitglied hat nach Maßgabe dieser Satzung und weiteren geltenden Regelungen das Recht, die Anlagen und Einrichtungen des Vereins zu nutzen und an sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Die Mitglieder haben die Regelungen dieser Satzung und etwaiger weiterer Vereinsregelungen wie z. B. Geschäftsordnung, Jugendordnung, Beitragsordnung, Spiel- und Hausordnung zu beachten und den Vereinszweck, die Clubgemeinschaft und das sportliche Miteinander aktiv nach Kräften zu fördern.
Jedes Mitglied ist gehalten, bei notwendigen Arbeiten, die der Erhaltung, Instandsetzung und / oder Erneuerung der Vereinsanlagen und Vereinseinrichtungen dienen oder bei Aktivitäten, die die Clubgemeinschaft und das sportliche Miteinander fördern, mitzuwirken. Nichterbrachte Arbeit ist durch die Zahlung eines Geldbetrags abzugelten. Art und Umfang der Eigenhilfe und die Höhe des Abgeltungsbetrags sind in der Beitragsordnung geregelt.
b) der gesetzliche Vorstand nach § 26 BGB (geschäftsführender Vorstand),
c) der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand)
d) die Jugendversammlung.
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird im ersten Quartal eines jeden Kalenderjahres abgehalten. Sie ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, es sei denn, dass Gesetz oder diese Satzung legt fest, dass eine bestimmt Anzahl von Mitgliedern anwesend sein müssen.
Die Mitgliederversammlungen sind vom geschäftsführenden Vorstand unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen in Textform einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktag.
Der/Die 1. Vorsitzende oder ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands leitet die Versammlung. Über die Versammlung ist ein Protokoll zu führen. Ein/e Schriftführer/in wird durch den geschäftsführenden Vorstand bestimmt. Das Protokoll ist von dem/der Versammlungsleiter/in und von dem/der Schriftführer/in zu unterschreiben. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.
In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Das Stimmrecht ist höchstpersönlich in der Versammlung auszuüben. Eine Übertragung des Stimmrechts sowie eine Vertretung sind unzulässig. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht; auch eine Wahrnehmung durch die gesetzlichen Vertreter scheidet aus. Das Stimmrecht kann jedoch von den noch nicht volljährigen Mitgliedern in der Jugendversammlung im vollen Umfang ausgeübt werden.
Zur Beschlussfassung ist die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich, es sei denn, Satzung oder Gesetz bestimmen etwas anderes. Es wird grundsätzlich offen durch Handzeichen abgestimmt; die Mitgliederversammlung kann eine andere Abstimmungsart festlegen. Ergibt sich bei einem Beschluss Stimmengleichheit, so gilt dies als Ablehnung. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen gelten dabei nicht als Stimmabgabe. Abwesende können nur gewählt werden, wenn deren schriftliches Einverständnis vorliegt. (6) Anträge zur Mitgliederversammlung sind beim geschäftsführenden Vorstand spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Für die Berechnung der Frist ist der Eingang des Antrags maßgeblich. Eingereichte Anträge sowie die ergänzte Tagesordnung sind auf der Homepage des Vereins bis spätestens drei Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung zu veröffentlichen. (7) Wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder auf schriftlichen Antrag von 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder hat der geschäftsführende Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitglieder sind hierzu wie zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen. Dabei hat die Einladung innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Ersuchens zu erfolgen. Im Übrigen gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend.
Der Mitgliederversammlung sind insbesondere folgende Aufgaben Vorbehalten
Entgegennahme und Genehmigung des Haushalts, des Jahresberichts und des Rechnungsabschlusses,
Entlastung des geschäftsführenden Vorstands,
die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und des Gesamtvorstands,
Wahl der beratenden Mitglieder des Gesamtvorstands gemäß § 13 Absatz 3,
Wahl des/der 1. und 2. Kassenprüfers/in für jeweils zwei Jahre,
die Festsetzung der Höhe der Mitgliederbeiträge für das nächste Kalenderjahr,
die Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
die Beschlussfassung über eine Beitragsordnung gemäß § 5,
die Beschlussfassung über Gebühren, Umlagen und besondere Beiträge gemäß §5,
die Beschlussfassung über eine Geschäftsordnung gemäß § 17,
die Beschlussfassung über eine Jugendordnung gemäß § 18,
die Beschlussfassung über die Bildung von Ausschüssen gemäß § 19,
die Beschlussfassung über eine Spiel-, Platz- und Hausordnung,
die Beratung und die Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
§10 Der geschäftsführende Vorstand
dem/der 1. Geschäftsführer/in.
Der Verein wird durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinschaftlich vertreten. Die Vorstandsmitglieder müssen Vereinsmitglieder sein.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt mit der Maßgabe, dass ihr Amt bis zur Durchführung der Neuwahl fortdauert. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Gesamtvorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen/eine Nachfolger/in zum Mitglied des Vorstands wählen. (4)
Das Amt eines Vorstandsmitglieds erlischt durch Tod, Eintritt der Geschäftsunfähigkeit, Ablauf der Amtsperiode, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein, Widerruf der Bestellung, Amtsenthebung oder Amtsniederlegung.
§11 Der Aufgabenbereich des geschäftsführenden Vorstands
Aufgabe des geschäftsführenden Vorstands ist die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Vorbereitung, Einberufung nebst Aufstellung der Tagesordnung und Leitung der Mitgliederversammlung,
ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens, letzteres mit Ausnahme im Falle der Auflösung des Vereins,
Erstellung des Jahresberichts, des Rechnungsabschlusses und des Haushaltsplans,
die Anstellung und Kündigung von Angestellten des Vereins,
Vorbereitung der Sitzungen des Gesamtvorstands.
Der/Die 1. Vorsitzende ist der Inhaber des höchsten Vereinsamts. Er/Sie führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Im Falle seiner/ ihrer Verhinderung wird der/die 1. Vorsitzende durch den/die 2. Vorsitzende/n vertreten.
Der/Die 1. Geschäftsführer/in hat den/die 1. Vorsitzende/n bei der Erledigung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen.
Der/Die 1. Schatzmeisterin ist für die ordnungsgemäße Abwicklung der finanziellen und steuerlichen Angelegenheiten des Vereins verantwortlich.
Weitere Einzelheiten können in einer Geschäftsordnung festgelegt werden.
§12 Versammlungen und Beschlussfassungen des geschäftsführenden Vorstands
Die nachfolgenden Absätze enthalten rein vereinsinterne Regelungen ohne Außenwirkung, die die Geschäftsführung und die Arbeitsweise des geschäftsführenden Vorstands regeln.
Der geschäftsführende Vorstand hält regelmäßige Sitzungen ab. Diese erfolgen auf Einladung des/der 1. Vorsitzenden. Die Einladung hat in Textform zu erfolgen. Eine Tagesordnung soll mit der Einladung mitgeteilt werden.
Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen und mindestens die Hälfte der jeweiligen Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine zweite Abstimmung über denselben Gegenstand, bei der dem/der 1. Vorsitzenden eine zweite Stimme zusteht. Dem/der 2. Vorsitzenden bzw. einem anderen die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied steht die zweite Stimme nicht zu. Abwesende Vorstandsmitglieder können dadurch an der Beschlussfassung teilnehmen, dass sie schriftliche Stimmabgaben überreichen lassen. Die schriftlichen Stimmabgaben können durch andere Vorstandsmitglieder überreicht werden. Als schriftliche Stimmabgabe gilt auch eine durch Telefax übermittelte Stimmabgabe.
Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstands können auch außerhalb von Vorstandssitzungen im schriftlichen Verfahren getroffen werden, wenn alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands mit dem Verfahren einverstanden sind.
Über die Sitzungen ist jeweils eine Niederschrift zu fertigen, die die Ergebnisse der Beratungen, insbesondere die gefassten Beschlüsse, wiedergibt. Ein/Eine Schriftführer/in, der Vorstandsmitglied oder Mitglied des Vereins sein soll, wird vom geschäftsführenden Vorstand bestimmt. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und von dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen. Ebenfalls ist eine Anwesenheitsliste zu führen.
Erklärungen oder Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind von zwei Mitgliedern des Vorstands zu unterzeichnen. Sofern finanzielle oder steuerliche Angelegenheiten betroffen sind, soll einer der Unterzeichnenden immer der/die 1. Schatzmeister/in sein; ist dieser verhindert, kann an seiner Stelle auch ein anderes Mitglied des Vorstands zeichnen.
§13 Der Gesamtvorstand
Der Gesamtvorstand besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands und, soweit die jeweilige Position von der Mitgliederversammlung gewählt ist, aus
dem/der 1. Sportwart/in,
dem/der 1. Jugendwart/in,
dem/der 1. technischen Wart/in.
Für die Wahl, die Amtsdauer und das Ausscheiden aus dem Amt als Mitglied des Gesamtvorstands gelten die Regelungen des § 10 Absätze 3 und 4 entsprechend.
Zusätzlich zu den unter Absatz 1 genannten Mitgliedern kann die Mitgliederversammlung wählen:
einen/eine 2. Geschäftsführer/in,
einen/eine 2. Schatzmeisterin,
einen/eine 2. Sportwart/in,
einen/eine 2. Jugendwart/in
einen/eine 2. Technische Wart/in.
Diese werden keine ordentlichen Mitglieder des Gesamtvorstands, sondern nehmen nur beratende Funktion ein und unterstützen die Vorstandsmitglieder bei der Arbeit. Bei Bedarf können sie zu den Sitzungen des Gesamtvorstands geladen werden, haben jedoch kein Stimmrecht. Für die Amtszeit und das Ausscheiden aus dem Amt gelten auch für sie die Regelungen des § 10 Absätze 3 und 4.
§14 Der Aufgabenbereich des Gesamtvorstand
Aufgabe des Gesamtvorstands ist die Beratung und die Unterstützung des geschäftsführenden Vorstands.
Der Gesamtvorstand ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
Ausschluss von Mitgliedern gemäß § 4 Absatz 3,
Wahl eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands oder des Gesamtvorstands bei Ausscheiden vor Ablauf der Amtszeit gemäß § 10 Absatz 3,
Ernennung von Ehrenmitgliedern gemäß § 3 Absatz 4,
Zustimmung zu dem vom geschäftsführenden Vorstand aufgestellten Haushaltsplan,
Zustimmung zu dem vom geschäftsführenden Vorstands aufgestellten Jahresbericht,
personelle Besetzung der von der Mitgliederversammlung gebildeten Ausschüssen und Festlegung eines/einer Ausschusssprechers/in,
Zustimmung zu der Aufnahme von Darlehen, Übernahme von Bürgschaften und Bestellung weiterer Sicherheiten, Hingabe von Darlehen und Belastungen von Gebäuden, Grundstücken und sonstigen Vermögensgegenständen, soweit im Einzelfall ein Betrag von 5.000,00 € überschritten wird.
Zustimmung zu Maßnahmen und Investitionsvorhaben, die nicht im Haushalt enthalten sind und im Einzelfall ein Volumen von 5.000,00 € überschreiten und i) Zustimmung zu Auftragsvergaben, sonstigen Beschaffungen, Dienstleistungs- und Werk- und Beratungsverträgen soweit sie einen Betrag von 5.000,00 € überschreiten.
§15 Versammlungen und Beschlussfassungen des Gesamtvorstands
Der Gesamtvorstand hält regelmäßig Sitzungen ab. Diese erfolgen auf Einladung des/der 1. Vorsitzenden. Die Einladung hat in Textform zu erfolgen. Eine Tagesordnung soll mit der Einladung mitgeteilt werden. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß zu der Sitzung geladen und mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands, anwesend sind. Im Übrigen gelten für die Sitzungen und die Beschlussfassungen des Gesamtvorstands die Regelungen des § 12 Absätze 3 bis 5 entsprechend.
Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer/innen haben vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung die Kasse zu prüfen und hierüber der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Vor der Prüfung ist der/die 1. Schatzmeister/in zu informieren. Er/Sie hat die zu einer Prüfung der Kasse erforderlichen Informationen und Unterlagen an die Kassenprüfer/innen herauszugeben. Eine Wahl des/der Kassenprüfers/in ist ausgeschlossen, wenn er/sie bereits für die zwei vorhergehenden Wahlperioden als Kassenprüfer/in gewählt war.
§17 Geschäftsordnung
Der Vorstand kann mit Zustimmung der Mitgliederversammlung eine Geschäftsordnung erlassen, die nicht Bestandteil dieser Satzung wird. Diese kann Regelungen in den in dieser Satzung näher bezeichneten Angelegenheiten treffen. Daneben kann sie weitere Regelungen enthalten, soweit die Satzung nicht entgegensteht. Die Satzung hat in jedem Fall Vorrang gegenüber der Geschäftsordnung. Auch eine Änderung oder die Aufhebung der Geschäftsordnung bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
§18 Vereinsiuqend
Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über die ihr zufließenden Mittel unter Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit des Vereins.
Organe der Vereinsjugend sind die Jugendversammlung, der Jugendausschuss und der/die Jugendwart/in.
In der Jugendversammlung, die in der ersten Hälfte eines jeden Kalenderjahres abgehalten wird, werden die Belange der Kinder und Jugendlichen behandelt. Einzelheiten werden in einer Jugendordnung geregelt, die von der Jugendversammlung beschlossen wird und der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf. Die Jugendordnung wird nicht Bestandteil dieser Satzung. Die Regelungen der Jugendordnung dürfen dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifel hat die Satzung Vorrang.
Der Jugendausschuss ist zuständig für alle Angelegenheiten des Jugendbereichs des Vereins. Er erfüllt seine Aufgaben im Rahmen dieser Satzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse der Jugendversammlung. Einzelheiten können in einer Jugendordnung geregelt werden.
Der/die 1. Jugendwart/in ist Mitglied des Gesamtvorstands des Vereins.
§19 Ausschüsse
Die Mitgliederversammlung kann für alle Fragen des Vereinslebens Ausschüsse bilden. Ausschüsse können insbesondere gebildet werden für
• Breitensport,
• Presse, Kommunikation und neue Medien
• Senioren und Seniorinnen.
In den Ausschüssen können neben den Mitgliedern des Gesamtvorstands auch sonstige Mitglieder und im Einzelfall, aufgrund von besonderer Sachkunde, auch Nichtmitglieder tätig werden. Über die jeweilige Zusammensetzung des Ausschusses sowie die Ernennung eines/einer Sprechers/in entscheidet der Gesamtvorstand. Die Anzahl der Mitglieder in einem Ausschuss soll inklusive Sprecher/in fünf nicht übersteigen.
Der/Die Ausschusssprecher/in leitet den jeweiligen Ausschuss und erstattet dem Gesamtvorstand Bericht über die Arbeit des Ausschusses.
Weiter Einzelheiten können in einer Geschäftsordnung geregelt werden.
Ehrenamtlich Tätige, Organ- oder Amtsträger, besondere Vertreter sowie Mitglieder des Vereins, deren Vergütung die Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26a Einkommenssteuergesetz im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern, nach der Maßgabe der §§ 31a, 31b BGB nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Nutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind. Sind Organ- oder Amtsträger, besondere Vertreter oder Vereinsmitglieder nach Satz 1 einem anderen zum Ersatz eines Schadens verpflichtet, den sie bei der Wahrnehmung der ihnen übertragenen satzungsgemäßen Aufgaben verursacht haben, so können sie, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, gemäß den Maßgaben des § 31b Absatz 2 BGB vom Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen.
Zur Erfüllung der Zwecke und der Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder des Vereins genutzt, gespeichert, übermittelt und bearbeitet. Jedes Mitglied hat das Recht auf Auskunft über die gespeicherten Daten, auf Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind, zur Sperrung der Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt und auf Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war. Jegliche unbefugte Nutzung der Daten ist den Organen, den Mitarbeitem/innen sowie allen sonst für den Verein tätigen Personen untersagt. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden aus dem Verein hinaus.
§ 22 Satzungsänderung; Auflösung
Eine Satzungsänderung sowie eine Auflösung des Vereins können nur in einer Mitgliederversammlung und mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Ein Beschluss über die Auflösung des Vereins kann nur gefasst werden, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder in der Mitgliederversammlung anwesend sind. Trifft das nicht zu, so ist unterWahrung einer Mindestfrist von zwei Wochen eine weitere Mitgliederversammlung zu der Beschlussfassung über die Auflösung einzuberufen. Diese kann dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder, wiederum mit einer 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen, gültig beschließen; hierauf ist in der neuen Einberufung/Einladung hinzuweisen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Krefeld, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die
der/die 1. Geschäftsführer
zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidation (§§ 47 ff. BGB).
Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung am 22. November 2016 beschlossen worden und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister am 20. Februar 2017 in Kraft.
Mit Zustimmung der Mitgliederversammlung vom 15. März 2017 erlässt der Vorstand gemäß § 17 der Satzung folgende Geschäftsordnung für den CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V..
§ 1 Vorrang der Satzung
Diese Geschäftsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist, trifft ergänzend zu der Satzung Regelungen für die Geschäftsabläufe in dem Verein. Insbesondere werden die Mitgliederversammlung und die Vorstandsarbeit geregelt. Sollten die Regelungen dieser Geschäftsordnung nicht im Einklang mit der Satzung stehen, hat die Satzung Vorrang. Der Vorstand ist in einem solchen Fall gehalten, die entsprechende Regelung dieser Geschäftsordnung so zu ändern oder neuzufassen, dass sie im Einklang mit der Satzung steht.
§ 2 Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie hat durch Beschlussfassungen die Angelegenheiten des Vereins zu ordnen, soweit diese nicht von einem anderen Vereinsorgan zu besorgen sind. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die Bestellung und Kontrolle des Vorstands, Satzungsänderungen und die Entscheidung über die Auflösung des Vereins.
Die Beratungen und Diskussionen in der Mitgliederversammlung sind sachlich und in einer den sportlichen und menschlichen Anstand nicht verletzenden Art zu führen. Die Mitgliederversammlung ist kein Ort für persönliche Auseinandersetzungen; solche werden von dem Versammlungsleiter sofort unterbunden werden.
In Ergänzung zu den Bestimmungen der Satzung sind vor Eintritt in die Tagesordnung die Anwesenheit und die Beschlussfähigkeit festzustellen. Das Ergebnis ist in die zu fertigende Niederschrift aufzunehmen.
Aussprachen erfolgen jeweils nach Beendigung der Berichte des Vorstands und können nach Vorgabe des/der VersammlungsleitersA/ersammlungsleiterin für einzelne Beschluss- und Beratungsgegenstände zusammen erfolgen, soweit keine Gründe dagegen sprechen. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann sich an den Aussprachen beteiligen. Das Wort hierzu ist vorher von dem/der Versammlungsleiter/in zu erteilen. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge der Meldungen. Der Berichterstatter kann zur Sache auch außerhalb der Reihenfolge das Wort erhalten. Ebenso ist ihm nach Ende der Aussprache und vor der Beschlussfassung nochmals das Wort zu erteilen. Sollten sich Wortmeldungen ergeben, die diese Geschäftsordnung oder den Ablauf der Mitgliederversammlung oder der Aussprache betreffen, so hat der/die Versammlungsleiter/in den betreffenden Mitgliedern auch außerhalb der Reihenfolge das Wort zu erteilen. Der/die Versammlungsleiter/in selbst darf jederzeit das Wort ergreifen.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat solche Anträge spätestens nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und vor dem Eintritt in die Tagesordnung bekanntzugeben. Liegen solche Anträge im Zeitpunkt des Versands der Einladung vor, so sind sie bereits in der Einladung bekannt zu geben. Die Versammlung hat über die Aufnahme in die Tagesordnung zu beschließen.
Die Mitglieder können Anträge zur Mitgliederversammlung eingebringen. Anträge sind spätestens eine Woche vor der Versammlung in schriftlicher Form mit Begründung beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand gibt die Anträge spätestens bei Aufruf des entsprechenden Tagesordnungspunkts bekannt. Liegen solche Anträge im Zeitpunkt des Versands der Einladung vor, so sind sie bereits in der Einladung bekannt zu geben. Die Mitgliederversammlung hat über die Anträge zu beschließen. Liegen zu einem Beratungsgegenstand mehrere Anträge vor, so ist zunächst über den weitest gehenden Antrag abzustimmen. Bestehen Zweifel, welches der weitestgehend Antrag ist, so entscheidet die Versammlung ohne vorherige Aussprache.
Bei der Beratung über Anträge der Mitglieder an die Mitgliederversammlung ist dem Antragsteller nach Beendigung der Beratung und vor Beschlussfassung nochmals das Wort zu erteilen.
Die Kassenprüfer haben das Ergebnis der Rechnungsprüfung schriftlich niederzulegen und dem Vorstand vor der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben.
Der Versammlungsleiter ist berechtigt, einzelnen Rednern das Wort zu entziehen. Von diesem Recht kann er insbesondere dann Gebrauch machen, wenn die Wortmeldung nicht den Beratungsgegenstand betrifft, unsachlich und beleidigend ist oder der Redner sein Rederecht in zeitlicher Hinsicht in unzumutbarer Weise ausübt. Bei gravierenden oder wiederholten Verstößen gegen den Ablauf der Mitgliederversammlung oder bei sonstigen den Verlauf der Versammlung störenden Verhaltensweisen kann der/die Versammlungsleiter/in das betreffende Mitglied auch von dem Verlauf der weiteren Mitgliederversammlung ausschließen und des Sitzungssaals verweisen. (10) Der Versammlungsleiter kann die Sitzung mit Zustimmung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder jederzeit unterbrechen. Ohne Zustimmung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder kann er die Versammlung insbesondere dann unterbrechen, wenn ein ordnungsgemäßer Fortgang der Versammlung nach seiner Überzeugung nicht mehr gewährleistet ist. Ist nach der Unterbrechung eine Wiedereröffnung der Versammlung und ein ordnungsgemäßer Ablauf nicht gewährleistet, so hat der Versammlungsleiter die Versammlung zu schließen und zu einem späteren Zeitpunkt unter Beachtung der Regelungen der Satzung erneut einzuberufen.
§ 3 Der geschäftsführende Vorstand
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands führen die Geschäfte des Vereins unter Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters nach den Vorschriften der Gesetze, der Satzung, dieser Geschäftsordnung und der weiteren Regelungen des Vereins.
Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins gesamtverantwortlich nach einheitlichen Zielsetzungen, Plänen und Richtlinien unbeschadet des ihm jeweils zugewiesenen Geschäftsbereichs.
Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands trägt die Mitverantwortung für den gesamten Vorstand des Vereins. Es ist daher verpflichtet, sich ständig über alle wichtigen Geschäftsvorgänge zu unterrichten sowie von sich aus die anderen Vorstandsmitglieder über wichtige Überlegungen, Ereignisse oder andere erhebliche, den Verein betreffende Belange zu informieren und sie in Vorstandssitzungen zu erörtern.
Maßnahmen und Geschäfte, die für den Verein von außergewöhnlicher Bedeutung sind oder mit denen ein außergewöhnliches Risiko verbunden ist, bedürfen der vorherigen Zustimmung aller Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands, es sei denn, zur Vermeidung drohender Nachteile für den Verein ist eine sofortige Maßnahme nach pflichtgemäßen Ermessen erforderlich. In einem solchen Fall können zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands die Maßnahme vornehmen; die übrigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands sind zeitnah zu unterrichten.
Alle Informationen, die ein Vorstandsmitglied im Rahmen seiner Tätigkeit erlangt, unterliegen der Vertraulichkeit. Vertrauliche Angaben und Geheimnisse des Vereins sind zu bewahren und zwar auch über die Beendigung des Amtes als Vorstandsmitglied hinaus. Bei Ablauf des Mandats sind alle vertraulichen Unterlagen an den Vorstand zurückzugeben. Im gleichen Umfang sind Sitzungsteilnehmer/Auskunftspersonen/Gäste, die nicht dem Vorstand angehören, vor Sitzungsbeginn zum Stillschweigen zu verpflichten.
Ausführungen von Entscheidungen der Mitgliederversammlung und des geschäftsführenden Vorstands werden durch das zuständige Vorstandsmitglied veranlasst. Jedes Vorstandsmitglied berichtet in angemessenen Abständen den übrigen Vorstandsmitgliedern über die Ausführung bzw. bei langfristigen Angelegenheiten über den Stand der Ausführungen.
Es ist sicherzustellen, dass die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands jederzeit erreichbar sind.
Die Pflicht zur Berichterstattung an die Mitgliederversammlung und an den Gesamtvorstand obliegt dem geschäftsführenden Vorstand als Gesamtorgan unter Federführung des/der 1. Vorsitzenden. Die Berichterstattung erfolgt regelmäßig in der jährlichen Mitgliederversammlung. Zudem werden die Mitglieder außerhalb der Mitgliederversammlungen in Textform über aktuelle Entwicklungen informiert. Der geschäftsführende Vorstand bezieht die Mitglieder in grundlegende Entscheidungen des Vereins ein.
Termine für die Vorstandssitzungen sollen abgestimmt werden. Die Sitzungen sollen in Abständen von zwei Monaten abgehalten werden. Jede Sitzung beginnt mit der Genehmigung der Niederschrift der vorangegangenen Sitzung. Sodann ist die Tagesordnung zu beschließen, die bis zu diesem Zeitpunkt von jedem Vorstandsmitglied ergänzt werden kann. Anträge zu den Tagesordnungspunkten können noch im Laufe der Beratungen eingebracht werden. Die Anträge sind in die Niederschrift wörtlich aufzunehmen. Über jeden Antrag hat der Vorstand jeweils Beschluss zu fassen. Sitzungsgelder und/oder Aufwandsentschädigungen für Sitzungen des Vorstands werden nicht gewährt.
Abstimmungen, Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen im geschäftsführenden Vorstand im Rahmen von Sitzungen durch Handheben. Geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn ein Vorstandsmitglied dies beantragt. Bei geheimer Abstimmung erfolgt die Auszählung unmittelbar nach der Abstimmung vor den Augen aller Vorstandsmitglieder. Sofern der Vorstand für die einzelne Abstimmung und für die Auszählung kein Vorstandsmitglied konkret benennt, ist für die Durchführung der Abstimmung und für die Auszählung der/die 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der/die 2. Vorsitzende zuständig. Das Abstimmungsergebnis ist zu protokollieren. (11) Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands erhalten eine Erstattung notwendiger und nachgewiesener Auslagen für den Verein (z. B. Fahrtkosten, Spesen, Telefongebühren, Porto). Dies gilt auch für andere Mitglieder des Vereins. Die Erstattung von Kosten für die Teilnahme an Veranstaltungen anderer Vereine oder Institutionen, an denen Vorstandsmitglieder aus Gründen der Repräsentation teilnehmen, bedarf der Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands.
§ 4 Aufgabenbereiche des Mitglieder des qeschäftsführenden Vorstands
Der/Die 1. Vorsitzende ist für die ordnungsgemäße und satzungsgerechte Leitung des Vereins sowie für die Koordinierung der Tätigkeiten des geschäftsführenden Vorstands, des Gesamtvorstands und der Ausschüsse zuständig. Zudem repräsentiert er den Verein nach außen, insbesondere auch gegenüber anderen Vereinen oder sonstigen Institutionen. Er/Sie beruft im Rahmen der Regelungen der Satzung die Mitgliederversammlung, die Vorstandssitzungen und die Sitzungen des Gesamtvorstands ein und bestimmt die Tagesordnung. Anträge sind von ihm rechtzeitig den tagenden Gremien bekannt zu geben. Der/Die 1. Vorsitzende führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung, in der Vorstandssitzung und im Gesamtvorstand. Der/die 1. Vorsitzende ist berechtigt, zu den Sitzungen der Gremien ihm geeignet erscheinende Auskunftspersonen hinzuzuziehen; deren Teilnahme an den Sitzungen bedarf jeweils der Zustimmung des tagenden Gremiums. Der/Die 1. Vorsitzende ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, die Information nach innen und außen sowie die Darstellung des Vereins in gesellschaftspolitischen Angelegenheiten.
Der/die 2. Vorsitzende unterstützt den/die 1. Vorsitzende/n bei seiner Arbeit und vertritt ihn/sie im Verhinderungsfall.
Der/Die 1. Geschäftsführer/in ist zuständig für den reibungslosen und ununterbrochenen Ablauf des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs des Vereins und der üblichen Tätigkeiten der Vereinsgeschäftsführung. Insbesondere ist er/sie verantwortlich für die allgemeine Verwaltung des Vereins, die allgemeine administrative Arbeit und für den Schriftverkehr mit den Mitgliedern, Behörden, Verbänden und weiteren Dritten.
Der/die 1. Schatzmeister/in ist verantwortlich für die finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Er/Sie ist verantwortlich für die Einnahmen und Ausgaben und zieht Beiträge, Umlagen und Gebühren termingerecht und Strafen unverzüglich ein. Er/Sie führt über die Vorgänge ordnungsgemäß Buch. Er/Sie schließt im Rahmen der Vermögensverwaltung und unter Beachtung der Vorgaben der Satzung Verträge ab und überwacht deren Erfüllung. Er/Sie ist für Zuschussfragen und -beantragungen und für die Personalkosten zuständig. Rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung erstellt er die Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr und den Haushaltsplan für das laufende bzw. kommende Geschäftsjahr und leitet diese den Mitgliedern des Vorstands unverzüglich zu. Für die Kassenprüfung stellt er/sie den von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung, übersendet den Kassenbericht, gewährt Einblick in sämtliche Unterlagen und steht für ein persönliches Gespräch mit den Kassenprüfern bereit. Der/Die Schatzmeister/in ist auf Verlangen gegenüber dem Vorstand jederzeit verpflichtet, Auskunft über finanzielle Aspekte, die den Verein betreffen, zu geben, insbesondere über den Kassenstand, um somit dem Vorstand zu ermöglichen, bei seinen Entscheidungen die finanziellen Auswirkungen zu berücksichtigen. Größere Ausgaben, die über den laufenden Betrieb und die gewöhnliche Geschäftsführung hinausgehen, bedürfen immer eines Vorstandsbeschlusses. (5)
Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands ist berechtigt, im Einvernehmen mit den weiteren Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands Aufgaben auf ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands zu delegieren. Auch dürfen dritte Personen zur Unterstützung (z. B. bei Schreib-, Vervielfältigungs- und Versandarbeiten) herangezogen werden.
§ 5 Der Gesamtvorstand
Der Gesamtvorstand übt seine Tätigkeit nach Maßgabe der Satzung und dieser Geschäftsordnung aus und behandelt unter Beachtung der satzungsmäßigen Vereinsziele die ihm von der Satzung, dieser Geschäftsordnung, vom Vorstand oder von der Mitgliederversammlung aufgegebenen Gegenstände. Der Gesamtvorstand hat jederzeit die Belange des Vereins zu wahren und die Interessen der Mitglieder zu berücksichtigen. Er erarbeitet Empfehlungen für den Vorstand und fasst in den ihm zugewiesenen Bereichen verbindliche Beschlüsse für den Verein.
Alle Informationen, die ein Mitglied des Gesamtvorstands im Rahmen seiner Tätigkeit erlangt, unterliegen der Vertraulichkeit. Vertrauliche Angaben und Geheimnisse des Vereins sind zu bewahren und zwar auch über die Beendigung des Amtes als Mitglied des Gesamtvorstands hinaus. Bei Ablauf des Mandats sind alle vertraulichen Unterlagen an den Vorstand zurückzugeben. Im gleichen Umfang sind Sitzungsteilnehmer/Auskunftspersonen/Gäste, die nicht dem Gesamtvorstand angehören, vor Sitzungsbeginn zum Stillschweigen zu verpflichten.
§ 6 Aufgaben der Mitglieder des Gesamtvorstands
Der/Die 1. technische Wart/in ist zuständig für alle technischen und baulichen Belange der Einrichtungen des Vereins, insbesondere des Vereinsheims, der Elektroinstallationen und der Sanitäranlagen.
Der/Die 1. Sportwart/in ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des gesamten Sport- und Spielbetriebs. Insbesondere fallen in seine Zuständigkeit die Mannschaftsspiele, die Mannschaftsaufstellungen und deren Meldung, die Clubmeisterschaften und weitere, vereinseigene sportlicher Wettkämpfe und Veranstaltungen. Auch die Verteilung der Trainerstunden und die Platzbelegung im Rahmen des normalen Spielbetriebs und bei Turnieren unterfällt seiner Zuständigkeit. In Zusammenarbeit mit den Platzwarten ist er verantwortlich für den Zustand der Plätze. (3)
Dem/der 1. Jugendwart/in obliegt die sportliche Förderung und Betreuung der jugendlichen Mitglieder des Vereins auf der Grundlage der Satzung und der Jugendordnung. Er/Sie ist zuständig für alle Belange der Jugend des Vereins und vertritt die Jugend gegenüber dem Vorstand. Er/Sie ist in Abstimmung mit dem/der Sportwart/in zuständig für die Aufstellung der Jugendmannschaften und für die Verteilung der Trainerstunden.
Für den Gesamtvorstand gelten im Übrigen die Regelungen der Satzung und die Regelungen dieser Geschäftsordnung, die auch für den geschäftsführenden Vorstand gelten.
Gemäß § 19 der Satzung kann die Mitgliederversammlung für alle Bereiche des Vereinslebens Ausschüsse bilden. Über die Zusammensetzung und die Besetzung der Ausschüsse entscheidet der Vorstand. Dabei sind die Belange des Vereins und der Mitglieder jederzeit und in angemessener Weise zu berücksichtigen. Einem Ausschuss sollen nicht mehr als fünf Personen angehören. Im Übrigen gelten für die Arbeit der Ausschüsse die Regelungen der Satzung und dieser Geschäftsordnung, insbesondere die Regelungen zu der Einberufung und Abhaltung der Sitzungen des Vorstands entsprechend.
Diese Geschäftsordnung ist am 15.03.2017 von der Mitgliederversammlung beschlossen worden und tritt an diesem Tag in Kraft. Alle früheren Geschäftsordnungen nebst Ergänzungen/Änderungen treten gleichzeitig außer Kraft.
Die Mitgliederversammlung des CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V. hat am 15. März 2017 die folgende Jugendordnung beschlossen.
Der Tennisjugend des CTC gehören alle Jugendliche an, die Mitglied des CTC sind. Jugendlicher (Juniorin/Junior) im Sinne dieser Ordnung ist, wer am 31. Dezember des Vorjahres das 18. Lebensjahr nicht vollendet hat.
Die Tennisjugend wird im Verein unter „Jugendabteilung“ geführt. Sie wird durch die in den folgenden Regelungen genannten Personen und Gremien auf der Grundlage der Satzung des CTC, dieser Ordnung und im Einklang mit den weiteren Ordnungen und Regelungen des CTC geleitet. Die Jugendabteilung verwaltet sich selbständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zustehenden Mittel.
Die Jugendabteilung ist eine unselbständige Unterorganisation des CTC. Gerichtlich und außergerichtlich wird die Jugendabteilung durch den Vorstand des CTC vertreten.
Zweck der Jugendabteilung ist die Förderung des Tennissports bei Jugendlichen. Sie will zur Persönlichkeitsförderung junger Tennissportler und -Sportlerinnen beitragen und die Befähigung zu sozialen Verhalten fördern. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklich durch:
Förderung des Sports als Teil der Jugendarbeit,
Pflege der sportlichen Betätigung zur körperlichen Leistungsfähigkeit, Gesunderhaltung und Lebensfreude,
Erziehung zur kritischen Auseinandersetzung mit der Situation der Jugendlichen in der modernen Gesellschaft,
Entwicklung neuer Formen des Sports, der Bildung und Vermittlung der Fähigkeit zur Einsicht in gesellschaftliche Zusammenhänge,
Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen,
Pflege der internationalen Verständigung. (2) Die Tennisjugend des CTC bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für Mitbestimmung, Gleichberechtigung und Chancengleichheit ein. Sie ist politisch neutral und tritt für Toleranz im Hinblick auf Religion, Weltanschauung und Herkunft ein. Die Tennisjugend setzt sich für einen manipulationsfreien Sport und ein faires Miteinander ein.
§ 3 Gremien und Personen
Die Jugendabteilung wird vertreten durch
den/die 1. Jugendwart/in,
den/die 2. Jugendwart/in,
den Jugendausschuss,
den/die 1. Jugendsprecher/in,
den/die 2. Jugendsprecher/in.
§ 4 Jugendwart/in
Der/die 1. Jugendwart/in leitet die Jugendabteilung und nimmt deren Belange wahr. Er/Sie vertritt die Interessen der Jugendabteilung und der Tennisjugend des CTC. Er/Sie wird unterstützt durch den/die 2. Jugendwart/in und den Jugendausschuss. Im Verhinderungsfall vertritt der/die 2. Jugendwart/in den/die 1. Jugend wart/in. Der/Die Jugendwart/in vertritt die Tennisjugend des CTC in für Sport- und Jugendfragen zuständigen Institutionen.
Der/die 1. Jugendwart/in leitet die Jugendversammlung und den Jugendausschuss.
Der/die 1. und 2. Jugendwart/in sind Mitglieder des erweiterten Vorstands des CTC und werden auf Empfehlung der Jugendversammlung nach den Regelungen der Satzung des CTC in der jeweils gültigen Fassung von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Der/die 1. Jugendwart/in ist für die ordnungsgemäße Verwaltung der Jugendkasse verantwortlich. Dazu sind in einem Kassenbuch die Einnahmen und Ausgaben festzuhalten. Die Belege über die Einnahmen und Ausgaben müssen zur Prüfung der Kasse geführt und aufbewahrt werden. Die Mitglieder des Jugendausschusses haben das Recht zur Einsicht in das Kassenbuch. Die Kassenprüfung erfolgt im Januar eines jeden Jahres vor der Jugendversammlung durch den Schatzmeister des Vorstands des CTC. Dazu sind dem Schatzmeister die Unterlagen unaufgefordert fristgerecht vorzulegen. (5) Der/die 1. Jugendwart/in berichtet dem Vorstand des CTC regelmäßig über die Arbeit in der Jugendabteilung und informiert ihn über die Beschlüsse der Jugendversammlung und in anderen wichtigen Angelegenheiten.
Die Jugendversammlung ist das oberste Gremium der Jugendabteilung. Sie setzt sich aus den Jugendlichen des Vereins und den gewählten und berufenen Mitarbeitem/innen der Jugendabteilung zusammen.
Aufgaben der Jugendversammlungen sind insbesondere:
Entgegennahme der Berichte und des Kassenabschlusses,
Vorschlag an die Mitgliederversammlung zur Wahl des/der 1. und 2. Jugendwarts/in,
Wahl der Mitglieder des Jugendausschusses, e) Wahl des/der 1. und 2. Jugendsprechers/in,
Planung und Organisation der Jugendarbeit, g) Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
Die ordentliche Jugendversammlung findet jährlich im Januar statt und ist so zu terminieren, dass sie vor der ordentlichen Mitgliederversammlung des CTC liegt und Belange der Jugendabteilung unter Beachtung der Einladungsfrist für die Mitgliederversammlung fristgerecht in die Mitgliederversammlung eingebracht werden können. Die Jugendversammlung ist mit einer Frist von zwei Wochen von dem/der Jugendwart/in unter Bekanntgabe der Tagungsordnung in Textform einberufen. Der/Die 1. Jugendwart/in übernimmt auch den Vorsitz in der Jugendversammlung. (4)
Stimmberechtigt sind alle Jugendlichen, die das am Tag der Versammlung das 10. Lebensjahr vollendet und am 31.12. des Vorjahres das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Das Stimmrecht kann nur höchstpersönlich ausgeübt werden, eine Übertragung oder Bevollmächtigung ist nicht möglich.
Auf Verlangen von 14 der stimmberechtigten Mitglieder der Jugendversammlung oder eines gefassten Beschlusses des Jugendausschusses ist innerhalb eines Monats eine Jugendversammlung unter Beachtung der Ladungsfrist gemäß Absatz 3 dieser Regelung abzuhalten.
Die Jugendversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Bei Abstimmung und Wahlen genügt die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
(7) Über die Jugendversammlung ist eine Niederschrift zu führen, die von dem/der 1. Jugendwart/in oder von dem/der 2. Jugendwart/in und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist. Eine Kopie der Niederschrift ist an den Vorstand des CTC zu übersenden.
Die Mitglieder des Vorstands haben das Recht, an den Jugendversammlungen teilzunehmen.
§ 6 Der Jugendausschuss
1. Jugendwart/in,
2. Jugendwart/in,
1. Jugendsprecher/in
2. Jugendsprecher/in
bis zu vier weiteren stimmberechtigten Mitgliedern der Jugendabteilung, die für die Dauer von zwei Jahren von der Jugendversammlung gewählt werden. Es sollen männliche und weibliche Jugendliche dem Jugendausausschuss in dem Verhältnis angehören, in dem sie auch in der Jugendabteilung zueinander stehen. Das Amt erlischt u. a. mit Ende des Kalenderjahres, in dem die Voraussetzungen der Mitgliedschaft in der Jugendabteilung entfallen, oder mit Austritt aus dem CTC. Scheidet ein Mitglied des Jugendausschusses vorzeitig aus, kann der Jugendausschuss mit Zustimmung des Vorstands des CTC für die verbleibende Amtszeit eine/n Nachfolger/in bestimmen.
Der Jugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten der Jugendabteilung. Er erfüllt seine Aufgaben im Rahmen dieser Ordnung, der Beschlüsse der Jugendversammlung, der Satzung des CTC in der jeweils gültigen Fassung sowie der weiteren Ordnungen und Regelungen des CTC. Bei Widersprüchen hat die Satzung Vorrang vor der Jugendordnung und den weiteren Regelungen; die Jugendordnung selbst hat wiederum Vorrang vor den Beschlüssen der Jugendversammlung.
Der Jugendausschuss tagt mindestens einmal pro Halbjahr. Er wird durch den/die Jugendwart/in mit einer Frist von zwei Wochen in Textform und unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sofern weniger als die Hälfte anwesend ist, beruft der/die 1. Jugendwart/in bzw. der/die 2. Jugendwart/in mit einer Frist von einer Woche eine neue Sitzung ein, die sodann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig ist; darauf ist in der Einladung hinzuweisen. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
Über die Sitzungen des Jugendausschusses ist eine Niederschrift zu führen, die von dem 1. Jugendwart/in bzw. dem/der 2. Jugendwart/in und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist. Eine Kopie der Niederschrift ist an den Vorstand des CTC zu übersenden.
Der Jugendausschuss ist für seine Beschlüsse der Jugendversammlung und dem Vorstand des Vereins verantwortlich.
Zur Planung und Durchführung besonderer Aufgaben kann der Jugendausschuss Unterausschüsse bilden. Ihre Beschlüsse bedürfen der Zustimmung des Jugendausschusses.
Der Jugendausschuss legt dem Vorstand innerhalb von 14 Tagen nach der Jugendversammlung einen Haushaltsplan vor und beantragt den notwendigen Zuschuss, damit dieser im Rahmen des Haushaltsplans in der Mitgliederversammlung verabschiedet werden kann. (8) § 5 Absatz 8 dieser Jugendordnung gilt entsprechend.
§ 7 Jugendsprecher/in
Der/Die 1. und 2. Jugendsprecher/in vertreten die Interessen der Jugend in dem Jugendausschuss. Sie werden von der Jugendversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Das Amt erlischt u. a. mit Ende des Kalenderjahres, in dem die Voraussetzungen der Mitgliedschaft in der Jugendabteilung entfallen, oder mit Austritt aus dem CTC. Scheidet ein/e Jugendsprecher/in vorzeitig aus, kann der Jugendausschuss mit Zustimmung des Vorstands des CTC für die verbleibende Amtszeit eine/n Nachfolger/in bestimmen.
§ 8 Schutzbestimmunqen
Zum Schutz jugendlicher Spieler und Spielerinnen sowie zur Unterstützung der sportlichen und sozialen Entwicklung bekennt sich die Jugendabteilung zu den Grundsätzen eines umfassenden Kinder- und Jugendschutzes. Sie tritt für körperliche und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein. Sie pflegt die Aufmerksamkeitskultur und einen sportlich fairem Umgang.
Neufassung, Änderungen und Aufhebung der Jugendordnung können nur von der Mitgliederversammlung des CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V. beschlossen werden.
Die Jugendordnung ist von der Mitgliederversammlung des CTC Crefelder Tennisclub 1984 e.V. am 15. März 2017 beschlossen worden und in Kraft getreten. Alle bisherigen Jugendordnungen werden gleichzeitig mit diesem Tag ungültig.
Unsere Vereinshistorie
Am 18. Mai 1984 wurde der CTC 1984 e.V. gegründet.
Doch begonnen hatte alles viel früher.
Der eigentliche Gründungstag unseres Clubs, der aus der Not heraus geboren wurde, kann daher nur als eine Station eines langen Weges gesehen werden, der alles andere als problemlos verlief. Der Name des Vereins und der Standort änderten sich mehrfach. Das Clubhaus brannte zweimal ab, schlimmer aber waren die Existenzängste, die den Club jahrelang begleiteten. Grund genug, um mit dieser Rückblende die wichtigsten Etappen unserer Vergangenheit aufzuzeigen bis hin zur offiziellen Eröffnung unserer neuen Tennisanlage am 1. Mai 1990 an der Kempener Alle, der vorläufig letzten Station.
Zwei tennisbegeisterte junge Männer machen sich 1928 daran die Gründung eines neuen Tennisclubs in Angriff zu nehmen. Jupp Körver heißt der eine, Curt Simon der andere. Jupp Körver hatte bis dahin auf dem hauseigenen Tennisplatz in Vaters Garten an der Kempener Alle gespielt, Curt Simon auf dem privaten Tennisplatz der Schrebergartenkolonie an der Weyerhofstraße. Als “Einlage” bringen Sie jeweils 15 bis Mann mit, ein Fünftausend-Mark-Darlehen vom Sportamt für Leibesübungen und eine Menge Improvisationskunst. Die Eltern müssen für die gerade 21jährigen die Bürgschaft für den Kredit übernehmen, der Grundstock ist aber gelegt. Soviel Tatendrang wirkt ansteckend: Aus Linn stößt eine weitere Kleingruppe von 15 Spielern dazu. Der Rest ist Formsache. Zwei Monate später wird der Tennisclub 1928 Rot-Weiß am neuer Weg gegründet.
Gerade 40 Mitglieder hat der Club nach seiner Entstehung. Der Vorstand besteht aus vier Personen: Jupp Körver (1.Vorsitzender) Curt Simon (Schriftführer), Hans Schröter (Kassierer) und Dieter Bartscher (Sportwart). Auf drei Plätzen wird gespielt, das erste Clubhaus ist eine Baubude der Baufirma Ecken. Organisation ist alles, sagt man sich, wenn es gilt auf engsten Raum Platz für Damen- und Herrengarderobe nebst kleiner Gastronomie zu schaffen. Die Trennwand zwischen Damen- und Herrengarderobe wird abends kurzerhand zum großen Tisch umfunktioniert. Daß bereits unsere Gründungsväter der Gemütlichkeit einen hohen Stellenwert beimessen, wird schnell deutlich. Die erste größere Anschaffung ist eine große Betonfläche vor dem Clubhaus, damit die Möglichkeit zum Tanz gegeben ist.
Die Bauphase zieht sich länger hin als erwartet. Erst 1930 ist die Anlage voll funktionstauglich. Das Multitalent Jupp Körver (“Alle Gewalt geht vom ersten Vorsitzenden aus”) muss aber schon wenige Jahre später die Grenzen seiner Möglichkeiten erkennen. Der neue politische Wind bläst allen Vereinen ins Gesicht. Betriebssportvereine kommen nun in Mode, eine andere Auflage besagt, daß nur noch Sportvereine existieren sollen, die ganzjährig eine Sportmöglichkeit anbieten können. Damit war das Ende des Tennisclub Rot-Weiss 1928 besiegelt.
Umzug in den Stadtwald. Es kommt zur Fusion mit CHTC. Der neue Vereinsname lautet CHTC-Rot-Weiß. Aber die alten Mitglieder des CHTC können sich mit diesem Namen nicht anfreunden, das “Rot-Weiß” wird kurzerhand gestrichen. Zum Zeitpunkt der Fusion hat der CHTC ganze 25 spielende Mitglieder und sieben Tennisplätze. Das heutige 83jährige Gründungsmitglied Curt Simon erinnert sich: “Die hatten damals noch nicht einmal genug Mitglieder, um die Plätze zu füllen, selbst wenn alle gleichzeitig auf der Anlage waren. Wir waren deshalb herzlich willkommen.” Mit dieser Fusion gehörte man nun einem Sportclub an, der im Sommer Tennis und im Winter Hockey anbieten konnte, die Auflage war erfüllt.
Inzwischen hat die Firma Verseidag das Gelände am Neuer Weg gekauft und nutzt die Tennisanlage im Rahmen des Betriebssportes. Die alten Rot-Weiß Mitglieder bleiben aber ihrer Linie treu. Die funftausend Mark, die die Verseidag für die Anlage zahlte, werden für die Errichtung eine Tanzfläche auf der CHT-Geländer verbraucht.
Der Tennisverein Blau-Weiß Krefeld übernimmt die Tennisplätze am Neuer Weg, da die eigene Tennisanlage sowie das Clubhaus bereits 1943 durch einen Bombenangriff total zerstört worden war. Wiedergeburt der bereits früher aktiven Tennisgemeinschaft Verseidag. Nachdem der Tennisverein Blau-Weiß die der Verseidag gehörenden Tennisplätze am Neuer Weg geräumt und die eigene Anlage im Stadtwald bezogen hatte, stellte die Firma 1954 ihren Belegschaftsmitgliedern die Platzanlage - wie schon vor dem Krieg - wieder zur Verfügung.
Es kommt erstmals zu einem etwas umfangreicherem Spielbetrieb mit befreundeten Clubs. Erster Fortschritt im sportlichen Bereich, auch wenn von sieben Turnieren fünf verloren werden.
Fertigstellung des vierten Tennisplatzes. Als Zugabe werden die Herrn mit einer neuen Umkleidekabine verwöhnt.
Der Spielbetrieb hat einen respektablen Umfang angenommen. Die sportlich Gesamtbilanz ist zum erstenmal positiv. Von bislang 37 Turnieren wurden 21 gewonnen.
Die Einzäunung der Plätze wird fertiggestellt.
Eine Tennis -- Traglufthalle aus Kunststoff wird auf dem späteren Platz 5 errichtet. Die Maße 36 m Länge, 18 m Breite und 7,80 m Höhe mit einem Rauminhalt von 37.000 cbm und einer überdachten Fläche von 660 qm. Kosten: 40.500 DM
Die 140 Mitglieder der Verseidag Tennisabteilung haben nun auch im Winter die Möglichkeit auf natürlichem Tennisboden zu spielen. Zutritt haben aber auch Nichtmitglieder, die den gleichen Preis für eine Stunde zu zahlen haben: zehn Mark. Diese Traglufthalle, für die die Verseidag den Stoff webte und zuschnitt, wird in Kooperation mit der Firma Krupp errichtet.
In der Nacht vom 6. zum 7. Dezember macht ein Brand, hervorgerufen durch einen Kurzschluß das schmucke Clubhaus dem Erdboden gleich. Durch den Brand werden auch die für die Traglufthalle nötigen elektrischen Leitungen zerstört. Da der Ersatzmotor nicht anspringt (ein Unglück kommt selten allein!), geht die Traglufthalle im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus. Sie sinkt in wenigen Minuten in sich zusammen und wird stark beschädigt. Die Reparaturarbeiten gehen aber zügig voran. Bereist Ende Dezember 1973 kann der Spielbetrieb in der Halle wieder aufgenommen werden.
Wiederaufbau des Clubhauses mit Schwierigkeiten. Nachdem die Baugenehmigung eingereicht war, stellt sich heraus, daß die vorhandnen Sickergruben nicht wieder genehmigt werden. Die nun von der Stadt Krefeld verlangte Kanalisation bedeutet eine erhebliche finanzielle Belastung. Da das alte Clubhaus nur mit dem für ein Holzhaus angemessenen Betrag versichert war, bleibt keine andere Wahl, als die Mitglieder zur Kasse zu bitten. Die Mitgliederversammlung beschliesst eine einmalige Umlage in Höhe von 150 Mark. Der Wiederaufbau geht dennoch langsamer voran als zunächst erhofft. Es muß improvisiert werden. Der vom Brand verschonte Teil des alten Clubhauses wird notdürftig zu Umkleideräumen umfunktioniert. Getränke gibt es in den nächsten Monaten nur noch aus der Kühltasche.
Endlich gibt es wieder einen Grund zum Feiern. Nach dem ganzen Ärger, den es während der Bauzeit gegeben hatte, kann das Clubhaus am Gründonnerstag mit einem zünftigen Fest eröffnet werden. Auch sportlich hat man sich einiges vorgenommen. Ein Zeitgenosse:”Bei optimistischer Betrachtung kann dann die Bundesliga in zehn Jahren erreicht werden.”
Die Gerüchte, daß ein neuer fünfter Platz gebaut werden soll, verdichten sich. Anläßlich des alljährlichen “Meckerabends” am Ende der Saison wird von der Mehrheit der Mitglieder angeregt, den neuen Platz nicht durch die Aufnahme neuer Mitglieder, sondern durch eine einmalige Umlage von 100 Mark mitzufinanzieren. Der Vorschlag findet die Mehrheit. Noch im gleichen Jahr wird der Bauauftrag vergeben.
Am 9. April 1978 wird der vierte Freiplatz eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.
25-jähriges Jubiläum der Verseidag Tennisgemeinschaft. Inzwischen hat die TG Verseidag 150 erwachsene Mitglieder, dazu kommen noch 40 Jugendliche. Bemerkenswert, daß bei dem Betrieb der Vereinigten Seidenwebereien AG nur noch rund ein Drittel alle TG Angehörigen beschäftigt sind. Der nahliegende Schritt zu einem “eingetragenen Verein”, der auch an den Medenspielen teilnehmen könnte wird aber nicht vollzogen. Um wettkampfbegeisterten Spielern dennoch die Möglichkeit zu geben am Medenspielbetrieb teilzunehmen, findet man eine Hintertür: Offiziell startet man als zweite Mannschaft des Tennis Vereins Grün-Weiß-Grün in den Spielbetrieb.
Zum herausragenden Ereignis des Jahres 1980 wird der Meckerabend am 7. November. Gerüchte waren seit Monaten im Umlauf, nun wird erstmals offiziell die Frage diskutiert, ob die Tennisgemeinschaft Verseidag am Ende ist. Gerüchteweise war zu hören, die Verseidag wolle das Grundstück auf dem die Tennisplätze liegen verkaufen. Tatsache ist, daß im Krefelder Amtsblatt am 20. Juni 1980 ein Hinweis erscheint, nach dem für das gesamte Gebiet am Neuer Weg ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. Trotz aller Bemühungen ist von kompetenter Stelle keine verbindliche Information zu bekommen. Die Gründung eines Vereins wird in Erwägung gezogen und wieder verworfen.
Heinz Hildebrand, Verantwortlicher der TG Verseidag wird beauftragt, sich beim Vorstand der Verseidag um konkrete Informationen zu bemühen. Kernfrage ist, ob ein Verkauf des Geländes das Ende der Tennisgemeinschaft zur Folge haben würde. Eine exakte Auskunft ist nicht zu bekommen, immerhin aber die Empfehlung den bisherigen Status nicht zu verändern. Klar wird aber, daß auch ein eingetragener Verein nicht sicher sein kann das Tennisplatzgelände weiter nutzen zu können. Guter Rat ist also teuer. Immerhin ist deutlich geworden, daß die Verseidag kein Interesse mehr hat die TG weiterzuführen, zumal zu diesem Zeitpunkt vom “Betriebssport” der Gründerzeit keine Red mehr sein kann. Die Tennishalle wird abgerissen und nicht wieder aufgebaut. Damit ist das Ende der Tennisgemeinschaft besiegelt.
Die “ Gesellschaft bürgerlichen Rechts” übernimmt ab dem 1. April 1982 den Spielbetrieb auf der Anlage. Obwohl die Verseidag eigentlich keinen Nachfolger wollte und ein eigenständiger Verein auf Grund einer Auflage der Verseidag nicht gegründet werden durfte, war mit diesem “Kunstgriff” der Tennissport zumindest für ein weiteres Jahr gesichert. Denn einen Haken hatte die Sache: Pachtverträge mit der Verseidag und später mit der Stadt hatten fortan lediglich eine Laufzeit von einem Jahr. Ab sofort schwebte also die Angst über der Anlage, jedes Spieljahr konnte das letzte sein.
Immerhin geht es erst einmal weiter wie bisher, denn die neuen Gesellschafter Borsych, Dr. Dress und Vogelsang mit ihren Geschäftsführer Heinz Hildebrandt sorgten dafür, daß den bisherigen Verseidag Mitgliedern die Nutzung der Anlage in der bisherigen Form angeboten wird nach Abschluß eines entsprechenden Vertrages. Aus der Betriebssportabteilung ist damit notgedrungen eine kommerzielle Einrichtung geworden. Die rund 120 “Freien” fürchten aber weiter um ihre Zukunft, denn mittlerweile ist die Baugesellschaft der Verseidag Eigentümerin des Geländes geworden und es steht fest, daß die Spielfelder irgendwann dem Bagger würden weichen müssen. Daß die erst acht Jahre später anrücken, kann damals noch keiner wissen. Die “Tennisgemeinschaft Neuer Weg” hat als Rechtsnachfolgerin der TG Verseidag aber nur eine kurze Lebensdauer. Inzwischen ist die Anlage ebenso wie die benachbarten Kleingärten städtisches Eigentum. An der Konstellation hat sich aber nichts geändert, denn die Stadt hat kein Sportgelände sondern Bauland gekauft. Nachdem die Gesellschaft bürgerlichen Rechts keine Veränderung des Vertrages bekommt, muß gehandelt werden.
Am 18. Mai 1984 wird der CTC 1984 e.V. gegründet. Der Gründungsversammlung in der Gaststätte Nordbahnhof wohnen 114 Gründungsmitglieder bei. Vier Namen stehen zu Abstimmung:
- Tennisclub Krefeld-Nord
- Tennisclub Neuer Weg
- Tennisclub Westpark
- Crefelder Tennisclub 1982 e.V.
Der letzte Vorschlag findet eine überwältigende Mehrheit (113 Ja Stimmen). Der Gründungskostenbeitrag ist mit zwanzig Mark erschwinglich.
Unser erster Vorstand:
Herr Raulff
Herr Drubel
Herr Kalasz
Herr Frede
Frau Küsters
Beim CTC weiß man schon bei der Gründung um das Risiko einer begrenzten Existenz, hat jedoch auf den Faktor Zeit gesetzt und darauf gebaut, daß die Stadt im Falle eines Falles ein Ersatzgelände zur Verfügung stellen würde. Von einem Umzug kann noch lange keine Rede sein, denn zwischen Stadt und Verein wird eine Art Stillhalteabkommen getroffen das einen Verbleib am Neuer Weg so lange sichert, bis das Bauland tatsächlich benötigt wird.
14. Oktober 1984:
Der Vertrag zwischen der GbR und der Verseidag lauft aus, offizielle Räumung des Geländes durch GbR und Übergabe an den CTC. Am 2. November 1984 gehören dem Verein CTC bereits wieder 54 Ehepaare, 106 Einzelmitglieder, zehn Jugendlich und vier Passive an.
Ab dem 1. Januar 1985 ist der CTC 1984 e.V. eingetragener Verein. Vorläufig sind beim CTC die Weichen auf einen längeren Aufenthalt im Stadtzentrum gestellt. In Eigenarbeit wird das Clubhaus restauriert, die Tennisgemeinde ist mittlerweile auf 240 Aktive angewachsen. Dennoch entwickelt der Vorstand unter seinem neuen Vorsitzenden Lorant Kalasz erste Aktivitäten, um ein Ersatzgelände zu finden. Im Juni bietet die Stadt ein Ersatzgelände in Gartenstadt an, während sich der Vorstand um ein geeignetes Gelände im Bereich der ehemaligen Radrennbahn, Horkesgath und Lindenthal bemüht. Am 7. August kommt der “blaue Brief”, mit dem die Stadt das Nutzungsrecht zum 31. Oktober 1985 kündigt. Hektische Aktivitäten des Vorstandes bringen den ersten Teilerfolg: Die Stadt nimmt die Kündigung zurück.
Im September 1986 nimmt die ungewisse Zukunft des Vereins langsam konkrete Formen an. Der Vorstand tritt an die Stadt heran, um diese zur Abgabe eines Geländes an der Horkesgath oder in Girmesgath zu bewegen. Erstmals kommt auch ein etwa 12000 Quadratmeter großes Gelände hinter dem Gymnasium Horkesgath zur Sprache. Das Hick Hack um die Zukunft schlägt einigen Mitgliedern aber auch auf das Gemüt. Etwa 60 Austritte sind die Folge
Im Februar 1987 wird das Clubhaus am Neuer Weg erneut vom Feuerteufel heimgesucht. Ersatz ist aber schnell gefunden. Bereist am 20. März 1987 wird das neue Clubhaus zum Vorzugspreis von 6000 Mark geliefert. “Wir sparen lieber für den Tag X, an dem wir eine neue Anlage finanzieren müssen”, kommentiert Kassenwart Willi Kühne die zurückhaltende Einkaufspolitik in Sache Clubhaus. Schon vier Monate später wird die Sparsamkeit, die auch andere notwendige Investitionen zunächst auf Eis legt belohnt: Am 11. Juni 1987 legt sich die Stadt erstmals fest und gibt grundsätzlich grünes Licht für einen Neubau von vier Tennisplätzen an der Kempener Alle. Lorant Kalasz und der damalige zweite Vorsitzende Horst Giesen beginnen federführend mit der Planung der neuen Anlage und der Beantragung der erforderlichen öffentlichen Mittel.
Ein Bau- und Finanzausschuss unter Führung von Heinz Wischer wird ins Leben gerufen, um die Planung, Finanzierung und Durchführung unserer neuen Tennisanlage voranzutreiben. Horst Giesen hat inzwischen, obwohl formell nur zweiter Vorsitzender, die Leitung des Clubs von Lorant Kalasz übernommen. Er setzt durch, daß statt der zunächst geplanten vier Tennisplätze eine fünfter Platz sowie eine Kinderplatz in die Planung einbezogen werden.
Am 27. Januar 1989 wird Horst Giesen auf der Jahreshauptversammlung als Nachfolger von Lorant Kalasz zum ersten Vorsitzenden des CTC 1984 gewählt. Heinz Wiescher erklärt sich im Juni 1989 bereit die Arbeit von Jörg Eckhold als Geschäftsführer kommissarisch weiterzuführen. Jörg Eckhold hatte zuvor sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt, ist aber weiter Beisitzer im erweiterten Vorstand tätig. Heinz Wiescher hat damit praktisch die Oberaufsicht und die Leitung des Bauvorhabens übernommen.
Die zwischenzeitlich gegründete Baugruppe unter Führung von Hubert Fries besteht aus etwa zwanzig Mitgliedern, die ständig auf Abruf bereit stehen. Das Gebot der Gerechtigkeit erfordert von den übrigen Mitgliedern einen Solidarbeitrag von 200 Mark. Der Slogan “Auf unsere Mitglieder kann man bauen” bleibt kein leeres Wort. Die Baukolonne arbeitet in der Folgezeit mit wenigen Ausfällen auf Hochtouren, die Spitzenkräfte bringen es Ende April 1990 auf über 200 Stunden geopferter Freizeit. Horst Giesen, Hein Wiescher und Willi Kühne sorgen mit spitzer Feder dafür, daß der gesetzte Finanzrahmen nicht gesprengt wird. Schon jetzt zahlt sich aus, daß sich eine Reihe von Mitgliedern bereit erklärt haben dem Club ein sogenanntes Baudarlehen zu Verfügung zu stellen. Am 17 September 1989 feiern wir die Grundsteinlegung. Das Richtfest folgt bereits am 21. Oktober 1989.
Am 31. März 1990 wird die Anlage für die Mitglieder eröffnet. Am 1. Mai 1990 folgt die offizielle Eröffnung der Anlage, an der Vertreter der Stadt, befreundete Tennisvereine und die Mitglieder teilnehmen.
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 §14

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