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Timestamp: 2019-05-27 12:46:20+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1956, 965 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 07.02.1956
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BVerwG, 15.02.1956 - II C 129.54 (https://dejure.org/1956,48)
BVerwG, Entscheidung vom 15.02.1956 - II C 129.54 (https://dejure.org/1956,48)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Februar 1956 - II C 129.54 (https://dejure.org/1956,48)
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Erstinstanzliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs für Baden-Württemberg - Änderung der Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs für Baden-Württemberg nach dem Inkrafttreten der Verfassung des Landes Baden-Württemberg - Besoldung der Richter im Landesdienst nach Landesrecht - Verstoß gegen den Gleichheitssatz durch die unterschiedliche Besoldung von Richtern in unterschiedlichen Ländern - Im Zeitpunkt der Klagerhebung begründete Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs
VGH Baden-Württemberg, 18.03.1954 - 4 S 179/53
BVerwGE 3, 145
DVBl 1956, 407
Überdies verleiht die durch Art. 19 Abs. 4 GG ausgesprochene Gewährleistung des Rechtswegs keinen Anspruch auf die Gewährung eines Instanzenzuges, dem Art. 19 Abs. 4 GG ist vielmehr auch genügt, wenn dieser Rechtsweg nur aus einem Rechtszug besteht (vgl. BVerfG, Beschluß vom 21. Oktober 1954 - 1 BvL 9/51, 1 BvL 2/53 - BVerfGE 4, 74 [94]; BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1956 - BVerwG II C 129.54 - BVerwGE 3, 145 [147] m.weit.Nachw.).
Es kommt in diesem Zusammenhang nämlich nicht darauf an, ob er im einzelnen die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung gefunden hat (vgl. BVerfGE 3, 162 [BVerfG 17.12.1953 - 1 BvR 323/51]; BVerwGE 3, 145; Beschluß vom 12. August 1982 - BVerwG 2 B 26.81 - ).
Auch das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung BVerwGE 3, 145 (147) zutreffend ausgeführt, daß gegen die erstinstanzliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs von Baden-Württemberg nach § 50 VGG (Anfechtung von Verwaltungsakten eines Ministers) jedenfalls aus Art. 19 Abs. 4 GG keine Bedenken herzuleiten seien.
Nach dieser Vorschrift braucht nicht notwendigerweise ein mehrstufiger Instanzenzug zu bestehen (BVerfGE 4, 74, 94; 4, 205, 211 [BVerfG 07.07.1955 - 1 BvR 635/52]; 6, 7, 12 [BVerfG 08.10.1956 - 1 BvR 205/56]; BVerwGE 1, 60, 61 [BVerwG 12.01.1954 - I C 99/53] bis 62; 3, 145 bis 147; 6, 84 bis 85).
Art. 3 Abs. 1 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Rechtsgebieten, zu denen die hier in Rede stehende Regelung gehört, die Angehörigen eines Landes in allen Punkten den Angehörigen eines anderen Landes gleich behandelt werden müssen (ebenso BVerwGE 1, 242 [BVerwG 19.11.1954 - BVerwG II C 151.54]; 3, 145 [148] sowie 11, 263 [268]).
Die Möglichkeit, die Billigkeit und Zweckmäßigkeit einer Vorschrift zu prüfen, bietet der Gleichheitssatz nicht (BVerwGE 3, 145 [BVerwG 15.02.1956 - II C 129.54] [149]).
Art. 3 Abs. 1 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die hier in Rede stehende Regelung gehört, die Bediensteten des einen Landes den Bediensteten der übrigen Länder im Bundesgebiet rechtlich gleichgestellt werden (ebenso BVerwGE 1, 242 [BVerwG 19.11.1954 - BVerwG II C 151.54]; 3, 145 [148] und 11, 263 [268]).
Die Möglichkeit, die Billigkeit und Zweckmäßigkeit einer Vorschrift zu prüfen, bietet der allgemeine Gleichheitssatz nicht (vgl. BVerwGE 3, 145 [BVerwG 15.02.1956 - II C 129.54] [149]).
Da der Gleichheitssatz den Landesgesetzgeber nur zur Gleichbehandlung innerhalb des Bereichs eigener Rechtsetzungsgewalt zwingt (BVerwGE 3, 145, 148; BVerfGE 51, 43, 59), kann sich der von der Ausfallhaftung (mittelbar) betroffene Sorgepflichtige nicht auf die Schulgeldfreiheit in anderen Bundesländern berufen.
Art. 3 GG gibt auch nicht die Möglichkeit, eine landesrechtliche Regelung (Bereitstellung von Stellen der Besoldungsgruppen C 2 und C 3 durch das Haushaltsgesetz und die Überleitung der Beamten der Besoldungsgruppe A. 14 in die Besoldungsgruppe C 2) daraufhin zu überprüfen, ob nicht andere Bewertungsmaßstäbe auch gerecht gewesen wären und dem Gleichheitsgrundsatz entsprochen hätten (vgl. BVerfGE 3, 162 [182]; BVerwGE 3, 145 [149]).
Art. 3 GG gibt nicht die Möglichkeit, eine landesrechtliche Regelung daraufhin zu überprüfen, ob nicht andere Bewertungsmaßstäbe auch gerecht gewesen wären und dem Gleichheitsgrundsatz entsprochen hätten (vgl. BVerfGE 3, 162 [182]; BVerwGE 3, 145 [149]).
BVerwG, 10.10.1973 - VIII C 87.72
Tauglichkeit eines Wehrdienstverpflichteten
BVerwG, 08.02.1983 - 7 B 11.83
Voraussetzungen für den Anspruch eines Hochschullehrers auf Gewährung eines …
BVerwG, 18.03.1964 - VI C 136.61
BVerwG, 13.01.1959 - VII B 67.58
BVerwG, 15.07.1959 - II CB 70.58
BVerwG, 24.05.1957 - VI B 177.56
BVerwG, 15.05.1957 - II C 203.54
BVerwG, 06.02.1958 - I B 147.57
Erfordernis der Einlegung eines Rechtsmittels im Namen des Rechtsmittelführers - …

References: Art. 19
 Art. 19
 § 50
 Art. 19

Art. 3

Art. 3

Art. 3

Art. 3