Source: http://kletterverbandbayern.de/index.php/satzung.html
Timestamp: 2017-04-25 04:39:39+00:00

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Sie können die Satzung (Stand 2015) hier als PDF herunterladen:
Satzung des Kletterfachverband Bayern >> § 1 Name und Sitz
1. Der Landesfachverband (im folgenden LV genannt) führt den Namen „Kletterfachverband Bayern des DAV e.V.“
2. Der LV hat seinen Sitz in München.
3. Der LV ist in das Vereinsregister eingetragen.
5. Der LV ist eine Sektionenvereinigung gem. § 28 Nr.2 der Satzung des Deutschen Alpenvereins e.V. (DAV) aus in Bayern ansässigen Sektionen des DAV. Er erkennt die Satzung und die Ordnungen des DAV als für sich verbindlich an.
1. Zweck des LV ist die Förderung des Sportkletterns in Bayern. Der LV verfolgt in diesem Bereich die Ziele des Deutschen Alpenvereins und vertritt die Belange des DAV und die der Mitgliedsvereine des LV als Fachverband für Sportklettern im Bayerischen Landessportverband (BLSV).
2. Zur Erfüllung dieses Vereinszwecks hat der LV insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entwicklung und Umsetzung eines Landessportentwicklungsplans für das Sportklettern in Bayern
b) Durchführung von Kletterwettkämpfen nach Maßgabe der Sport- und Wettkampfordnung des DAV einschließlich der Bekämpfung des Dopings gemäß einer strafbewehrten Sportordnung.
c) Aus- und Fortbildung nach Maßgabe der Ausbildungsordnung des DAV
d) Akquise und Bewirtschaftung öffentlicher Mittel, die der Umsetzung der satzungsgemäßen Aufgaben dienen.
3. Der LV ist parteipolitisch neutral; er vertritt die Grundsätze religiöser, weltanschaulicher und ethnischer Toleranz; er achtet auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern.
1. Der LV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der gemeinnützige Zweck in diesem Sinne ist die Förderung des Sports.
2. Der LV ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des LV dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
3. Die Mitglieder der Mitgliedsvereine erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des LV. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des DAV fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
4. Persönliche Aufwendungen und Auslagen von ehrenamtlich tätigen Personen werden, sowie sie im Vereinsinteresse notwendig waren, im Rahmen der von der Vorstandschaft zu beschließenden Auslagenerstattungsordnung vergütet.Die Erstattung soll über Einzelnachweis erfolgen. Die Abrechnung von Pauschalbeträgen ist im Rahmen der sinngemäß anzuwendenden ertragssteuerlichen Regelungen zulässig (z.B. steuerfreie Reisekostenvergütungen nach Lohnsteuerrecht).
5. Soweit Personen nebenberuflich im Verein mitarbeiten, ermittelt sich deren Vergütung nach besonderen vertraglichen Einzelvereinbarungen.
6. Die Mitgliedschaft im LV ist von der Steuerbegünstigung desselben abhängig. Sie erlischt, wenn ein Mitglied die steuerrechtlichen Vorraussetzungen der Steuerbegünstigung nach §§ 51 ff. AO nicht mehr erfüllt. Die Mitgliedsvereine sind verpflichtet, eine mögliche Aberkennung der Steuerbegünstigung ihres Vereins direkt dem LV zu melden. Für einen Schaden aufgrund der Nichtmeldung muss dann der jeweilige Verein aufkommen.
1. Ordentliche Mitglieder können Sektionen des DAV oder Abteilungen der Sektionen des DAV werden, die ihren Sitz in Bayern haben und die ein Interesse an der Verwirklichung des Vereinszweck haben.
2. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Vorstandsbeschluss. Dem Antrag ist die Einverständniserklärung der Sektion sowie eine Liste der Einzelmitglieder des Mitgliedsvereins beizufügen. Der Antrag muss die Erklärung enthalten, dass die Satzung des LV anerkannt wird.
3. Die Mindestzahl der im LV gemeldeten Einzelmitglieder muss 1% der Gesamtmitgliederzahl der einzelnen Mitgliedsvereine betragen.
4. Die Einzelmitglieder sind gemäß §12 der Aufnahmeordnung des BLSV zu melden.
1. Außerordentliche Mitglieder können Vereine oder Abteilungen von Vereinen werden, die ihren Sitz in Bayern haben, nicht dem DAV angehören und ein Interesse an der Verwirklichung des Vereinszwecks haben.Nur als gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung, Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“ anerkannte Vereine können Mitglieder im LV werden.
2. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Vorstandsbeschluss. Dem Antrag sind mindestens die Satzung des Vereins und die der Abteilung sowie der Nachweis der Gemeinnützigkeit des Vereins beizufügen.Der Antrag muss die Erklärung enthalten, dass die Satzung des LV anerkannt wird.
3. Die Mitglieder von Vereinen, die als außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden, erwerben damit nicht die Rechte und Vergünstigungen, die einem Mitglied des Deutschen Alpenvereins zustehen.
4. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht bei der Beschlussfassung über diese Satzung und künftige Satzungsänderungen. Im Übrigen sind sie einem ordentlichen Mitglied gleichgestellt.
5. Die Einzelmitglieder sind gemäß §12 der Aufnahmeordnung des BLSV zu melden.
1. Die Mitgliedschaft wird beendet durcha) Austritt aus dem LV unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende,b) Ausschluss aus dem LV,c) Auflösung der Sektion, Abteilung oder des Vereins,d) Austritt der Sektion aus dem DAV,e) Ausschluss der Sektion aus dem DAV,f) Wegfall der Anerkennung als gemeinnützig bei Vereinen im Sinne der Abgabenordnung, Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“.
Austritt und Ausschluss richten sich nach § 9 der Satzung des DAV. Gleiches gilt entsprechend für die Mitglieder, die nicht dem DAV angehören.
1. Von den Mitgliedern können Beiträge oder einmalige Umlagen erhoben werden, die von der Mitgliederversammlung festgesetzt werden.
2. Eine Haftung für Schäden, die einem Einzelmitglied der Mitgliedsvereine bei der Teilnahme an Veranstaltungen des LV entstehen, ist über den Umfang der vom DAV abgeschlossenen Versicherungen hinaus auf die Fälle beschränkt, in denen einem Organmitglied oder einer sonstigen für den LV tätigen Person, für die der LV nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Last gelegt werden kann.
Die Organe des Vereins sind:a) der Vorstand,b) die Mitgliederversammlung.
1. Der Vorstand besteht aus dem Ersten Vorsitzenden, dem Zweiten Vorsitzenden, dem Schatzmeister und mindestens zwei Beisitzern. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Die jeweiligen Sprecher des Nordbayerischen Sektionenverbandes und des Südbayerischen Sektionentages gehören dem Vorstand qua Amt als Beisitzer an.
2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wählbar sind nur Personen, die einer Sektion des DAV angehören. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
3. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Vorstand aus oder ist es längerfristig an der Ausübung seines Amtes gehindert, beruft der Vorstand ein Ersatzmitglied für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
Der LV wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten a) allein durch den Ersten oder Zweiten Vorsitzenden bei Rechtsgeschäften bis zu einem Geschäftswert von € 2.500,-,b) gemeinsam von zwei Vorstandsmitgliedern, darunter dem Ersten oder Zweiten Vorsitzenden.
1. Der Vorstand leitet den LV, führt die Geschäfte, vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
2. Der Vorstand ist berechtigt, im Rahmen des genehmigten Haushaltsplanes ehrenamtliche oder besoldetet Mitarbeiter mit Aufgaben der Geschäftsführung zu beauftragen.
1. Der Vorstand wird vom Ersten Vorsitzenden, im Verhinderungsfall vom Zweiten Vorsitzenden nach Bedarf zu Sitzungen einberufen. Bei der Einberufung sind die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen. Der Vorstand kann jedoch auch dann wirksam einen Beschluss fassen, wenn ein Gegenstand nicht auf der Tagesordnung vorgesehen ist. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
2. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Ungültige Stimmen und Stimmverhaltungen werden nicht mitgezählt.
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des LV.
1. Entgegennahme und Beratung des Jahresberichts des Vorstandes, der Jahresrechnung und des Kassenprüfungsberichtes,2. Entlastung des Vorstandes,3. Genehmigung des Haushaltsplanes,4. Wahl des Vorstandes,5. Beschlussfassung über Beiträge und Umlagen,6. Beschlussfassung über den Beitritt zu anderen Organisationen,7. Beschlussfassung über Anträge,8. Beschlussfassung über Berufungen gegen die Beschlüsse des Vorstandes,9. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,10. Beschlussfassung über die Auflösung des LV.
3. Anträge an die Mitgliederversammlung, die dem Vorstand 14 Tage vor der Mitgliederversammlung vorliegen, sind auf die Tagesordnung zu setzen. Verspätet eingereichte Anträge sind in der Mitgliederversammlung nur dann zu behandeln, wenn sie schriftlich mit Begründung vorliegen und von einem Drittel der Stimmen unterstützt werden; dies gilt nicht für Anträge auf Änderung der Satzung, Auflösung des LV, Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie für Anträge, die den LV mit mehr als 5.000,- € jährlich belasten.
4. Die Mitgliederversammlung wird vom Ersten Vorsitzenden, im Verhinderungsfall vom Zweiten Vorsitzenden geleitet.
5. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Leiter der Versammlung unterzeichnet wird. Die Mitglieder des LV erhalten je einen Abdruck.
2. Zur Abstimmung sind nur die als Stimmführer bevollmächtigen Vertreter der angeschlossenen Sektionen und Vereine berechtigt. Diese können das Stimmrecht nur durch einen Stimmführer ausüben lassen. Jedes Mitglied hat für je 50 angefangene und gemeldete Einzelmitglieder lt. Mitgliederliste gem. §§ 4 Nr. 2, 5 Nr. 2, eine Stimme. Das Stimmrecht hängt von der Erfüllung der für das vergangene Jahr entstandenen Beitragsverpflichtungen ab.
3. Ein Beschluss wird mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
4. Die Beschlussfassung über diese Satzung und künftige Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen. Eine Änderung des Zwecks des LV ist nur wirksam, wenn sie mit der Satzung des DAV im Einklang steht.
Für Streitigkeiten, die sich zwischen Mitgliedern (§§ 4,5) aus dem Vereinsverhältnis ergeben, gilt § 29 der DAV-Satzung entsprechend.
1. Über die Auflösung des LV beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen. Ist weniger als die Hälfte der Mitglieder in der Mitgliederversammlung vertreten, so kann die Auflösung von einer innerhalb vier Wochen einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der in ihr vertretenen Mitglieder beschlussfähig; hierauf muss in der Einladung hingewiesen sein.
2. Die Mitgliederversammlung, welche die Auflösung beschließt, verfügt gleichzeitig über das Vermögen des LV. Bei Auflösung des LV oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des LV an den Deutschen Alpenverein e.V., Sitz in München, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 19.6.2015 beschlossen. KVB aktuell

References: § 1
 § 28
 §12
 §12
 § 9
 § 29