Source: https://www.praxis-fortbildung.de/Inhouse/
Timestamp: 2020-08-08 08:10:33+00:00

Document:
PRAXIS-Fortbildung : Informationen und Seminare für Betriebsräte und Personalräte : Firmenschulungen
PRAXIS-Firmenschulung – Schulungen nach Ihrem Bedarf
PRAXIS-Firmenschulung – Wann
Ziehen Sie eine Schulung für Ihr Gremium/Ihren Ausschuss in Betracht, wenn es Gelegenheiten gibt, zu denen die Interessenvertretung bei den anstehenden Veränderungen oder Aufgaben einen hohen Informationsbedarf hat. Dieser Informationsbedarf kann aber nicht gedeckt werden, da:
das zu schulende Thema nicht so, wie benötigt, im Seminarprogramm ausgeschrieben ist,
das zu schulende Thema nicht zum richtigen Zeitpunkt im Seminarprogramm zu finden ist,
der Schulungsbedarf gleichzeitig für so viele Mitglieder der Interessenvertretung entsteht, dass die Summe der Kosten der Einzelbesuche von z. B. Grundlagen bildenden Seminaren an eine kostengünstigere Schulung für das ganze oder Teile des Gremiums denken lässt oder
das Thema die Zusammenarbeit oder der Prozess der Entscheidungsfindung des Gremiums/des Ausschusses ist und die Teilnahme einzelner Mitglieder des Gremiums an einer entsprechenden Veranstaltung nicht ausreicht.
PRAXIS-Firmenschulung – Wo
Schulungen für Gremien und Ausschüsse führen wir durch:
in den geeigneten Räumlichkeiten des Betriebs/der Dienststelle des Gremiums
in Tagungsstätten, Hotels nach Wunsch des Gremiums/des Ausschusses
im PRAXIS-Seminarbüro.
Sollten Sie sich für die geeigneten Räumlichkeiten Ihres Betriebs/der Dienststelle entscheiden, tragen Sie bitte dafür Sorge, dass die Teilnehmer/-innen ungestört bleiben und sich auf das Seminar konzentrieren können.
Da aber erfahrungsgemäß lernen abseits des Arbeitsalltages effektiver ist, empfehlen wir die Durchführung des Seminars in einem örtlichen bzw. jedem weiteren geeigneten Seminarhotel oder an dem PRAXIS-Seminarbüro Frankfurt am Main. Auf Wunsch organisieren wir das Hotelarrangement auch am Ort Ihrer Wahl.
Die Vorteile der Schulungen für Gremien und Ausschüsse:
Die Schulungen können auf die Bedürfnisse der Interessenvertretung und die im Betrieb/dem Unternehmen/der Dienststelle relevanten Problemstellungen abgestellt werden
Die Schulungen können die Kooperations- und Teamfähigkeit der Interessenvertretung verbessern helfen
Alle Mitglieder der Interessenvertretung können den gleichen Wissensstand erwerben
Die Schulungen können für Ihren Arbeitgeber/die Dienststellenleitung kostengünstiger sein
Die Tatsache, dass bei der Schulung des vollständigen Gremiums und Ausschusses der notwendige Austausch mit anderen Mitgliedern von Interessenvertretungen derselben oder anderer Branchen fehlt, kann dadurch ausgeglichen werden, dass PRAXIS-Referent/-innen über die eigene Erfahrung als Mitglied einer Interessenvertretung verfügen.
Auch für die Schulungen von Gremien und Ausschüssen gilt:
Die Interessenvertretung kann einzelne oder alle Mitglieder der Interessenvertretung zu Schulungen entsenden, die erforderlich sind für die Durchführung der Arbeit (inhaltliche Erforderlichkeit), nach Prüfung der betrieblichen Notwendigkeiten/dienstlichen Belange (zeitliche Lage), siehe § 37 Abs. 6 BetrVG in Verbindung mit § 37 Abs. 2, 3 BetrVG oder § 46 Abs. 6 BPersVG und analog LPVG/LPersVG oder § 19 MVG.EKD; § 16 MAVO.
Der Betrieb/das Unternehmen hat alle Kosten zu tragen n. § 40 Abs. 1 BetrVG.
Die Dienststelle hat alle Kosten zu tragen n. § 44 Abs. 1 BPersVG und analog LPVG/LPersVG.
Die kirchliche Dienststelle hat alle Kosten zu tragen nach § 30 MVG.EKD und analog MAVO.
Erforderlich sind Schulungen für Gremien/Ausschüsse auf jeden Fall dann, wenn
- Aufgaben für die Interessenvertretung anstehen,
- Kenntnisse verlangt werden, die nicht oder nicht in ausreichendem Maße im Gremium vorhanden sind,
-die Voraussetzungen für die sachgerechte Beurteilung und Regelung der Aufgaben zum Wohle der Beschäftigten und des Betriebs/der Dienststelle nicht vorhanden sind.
Einführungs-/Grundlagenschulungen sind erforderlich für alle Mitglieder der Interessenvertretung und deren Ersatzmitglieder, die häufig und mit einer gewissen Regelmäßigkeit verhinderte Mitglieder vertreten.
Spezialschulungen und vertiefende Schulungen sind erforderlich für Mitglieder der Interessenvertretung, wenn
- ein konkreter Anlass besteht oder
- einzelne Mitglieder der Interessenvertretung den Auftrag für die Beschäftigung mit einem Thema erhalten.
Verweigert der Betrieb/das Unternehmen die Kostenübernahme
- wg. betrieblicher Notwendigkeiten, muss er/es die Einigungsstelle anrufen,
- mangels Erforderlichkeit, hat er/es die Nichterforderlichkeit in einem arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren feststellen zu lassen,
- ohne weiter tätig zu werden, sollte die Interessenvertretung selbst mit Beschlussverfahren vor dem Arbeitsgericht die Pflicht zur Kostenübernahme feststellen lassen, geht dies aus zeitlichen Gründen nicht, sprechen Sie das weitere Vorgehen bitte mit uns ab.
Verweigert die Dienststelle die Kostenübernahme, kann der Anspruch in einem verwaltungsgerichtlichen Beschlussverfahren festgestellt werden.
Verweigert die Dienststelle im Bereich der EKD.MVG die Kostenübernahme, sprechen Sie das weitere Vorgehen bitte mit uns ab.
Schulungsdauer …
… ist abhängig vom Schulungsbedarf und Ihren Wünschen. Mit dem Schulungsangebot erhalten Sie auch einen Vorschlag über die Schulungsdauer. Die endgültige Schulungsdauer wird zwischen Ihnen und PRAXIS abgestimmt. Sie kann zwischen einem und fünf Tagen (oder länger) sinnvoll sein.
Die Interessenvertretung berät in einer der Sitzungen den Schulungsbedarf und umreißt durch Beschluss Art, Umfang, inhaltliche Schwerpunkte und Termin der Schulung für das Gremium/den Ausschuss. Wir empfehlen PRAXIS schon zur Vorbereitung der Sitzung zu kontaktieren.
Die Anfrage nach dem PRAXIS-Angebot sollte folgende Angaben enthalten:
für welches Gremium
Termin zu dem die Schulung beabsichtigt ist
Angaben zum Betrieb/Unternehmen/zu der Dienststelle
Bitte nutzen Sie dazu unsere Anfrage zu Firmenschulungen unter dem Link am Anfang dieser Seite.
Beschluss der Interessenvertretung und weiteres Vorgehen
berät in einer der Sitzungen den Schulungsbedarf und umreißt durch Beschluss Art, Umfang, inhaltliche Schwerpunkte und Termin einer möglichen Schulung für das Gremium/den Ausschuss,
fragt PRAXIS nach einem Schulungs-, Themen- und Ablaufplan mit Angaben zu den Seminarkosten und der Abwicklung des Tagungsarrangements,
berät das Angebot im Gremium,
modifiziert evtl. das Angebot in Zusammenarbeit mit PRAXIS und
beschließt nach Prüfung der Erforderlichkeit und der zeitlichen Lage
- die Durchführung des Seminars,
- wer das Tagungsarrangement vorbereiten soll oder
- wo und zu welchen Konditionen das Seminar stattfinden soll und
- die Kostentragungspflicht des Arbeitgebers/der Dienststelle,
setzt den Unternehmer/die Dienststellenleitung über das Vorhaben in Kenntnis und spricht evtl. Räumlichkeiten und Zeitpunkt ab,
erteilt PRAXIS den verbindlichen Auftrag zur Durchführung des Seminars,
bestätigt den Auftrag auf dem mit dem Angebot übersandten Bestätigungsformular,
faxt, schickt, mailt das Bestätigungsformular an PRAXIS.
bestätigt die Durchführung des Seminars nach Erhalt des Auftrags und sendet die Rechnung,
organisiert das Tagungsarrangement, wenn PRAXIS den Auftrag dazu erhält,
führt das Seminar wie vereinbart durch.
Schulungsthemen und -inhalte …
… können alle Themen unserer Broschüre sein.
Grundsätzlich eignen sich für die Durchführung einer PRAXIS-Gremienschulung alle Einführungs- und Grundlagenschulungen. Die Inhalte können je nach Interessenlage des Gremiums/des Ausschusses und der Erforderlichkeit kombiniert werden.
Wir können Ihnen aber auch zu Themen oder Kombinationen von Themen weiterhelfen, die wir so nicht im Programm haben. Wir betrachten eine solche Aufgabe als Herausforderung, uns und unseren Qualitätsanspruch mit Hilfe der kompetenten und praxisgerechten Seminarlösung unter Beweis zu stellen.
Firmenschulungsbeispiele mit Kurzbeschreibungen finden Sie hier.
Zu folgenden Themen und Themenbereichen haben wir u. a. bisher schon erfolgreich PRAXIS-Firmenschulungen durchgeführt:
Absicherung beruflicher/wirtschaftlicher Entwicklung d. BR-Mitglieder
Aktuelle Änderung der Gesetzgebung im Arb.-/Sozialrecht
Aktuelle Änderung in der Rechtssprechung z. Arb.-/Sozialrecht
Arbeit der Gesamt-JAV
Arbeitnehmerüberlassungsbetriebe u. BR-Arbeit
Arbeits- und Öffnungszeiten – Einführung
Arbeitsvertrag und Mitwirkung des Betriebsrats
Arbeitsvertragsrecht und Mitwirkungsmöglichkeiten
Arbeitszeitflexibilisierung – Rechtliche Grundlagen
Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des BR im Spannungsfeld sozialer Konflikte
Aufgabenerledigung, Arbeitsteilung, Zus.-arbeit JAV und BR
Aufsichtsratswahlen durchführen
AÜG und Mitbestimmung nach dem BetrVG
Außendienst – Handlungsmöglichkeiten des BR
Beschäftigungssicherung n. 92a BetrVG
Betriebsratswahlen vorbereiten
Betriebsvereinbarung erstel., verhandeln, durchs.
Betriebsversammlungen durchführen
BetrVG und Arbeitsrecht - Grundlagen
Effekt. Moderation/Visualisierung f. Sitzungen, Versamml.
Effiziente Kommunikation u. Konfliktmanagement
Einführung in die Arbeit der Betriebsräte
Einführung in die Arbeit der Personalräte BPersVG; Hess., HH, BaWü, NRW LPVG
Einführung in die Arbeit des Gesamtbetriebsrats
Einführung Wirtschaftsausschuss
Fort- und Weiterbildung im Betrieb
Grundlagen für JAV
Gruppenarbeit/Teamarbeit
Klausurtagung mit Wissensangleichung
Lohn- u. Gehaltsstrukturen tarifloser Betriebe
Lohn- und Gehaltsgrundsätze
Mitwirkung des Betriebsrats in Einzelfällen
Mobbing, Sucht, Konflikt, SR
Outsourcing – Auslagerung Betriebe/Betriebsteile
Personalrat zwischen Beschäftigten und Dst.-Leitung
Qualitätsmanagement/Zertifizierung n. DIN EN ISO 9001 u. a.
Sozialplan und Transfergesellschaften
Umsetzung Sozialplan und Restmandat
Umsetzung von Interessenausgleich/Sozialplan
Unternehmensumstrukturierung – Regelungsziele BR
Urlaub, Urlaubsentgelt – Mitbestimmung BR
Veränderung von Schalteröffnungszeiten
Wahl der Arbeitnehmervertreter/-innen Aufsichtsrat
Wahl zum Betriebsrat vorbereiten
Wahl zum Betriebsrat durchführen
Wahl zum Personalrat vorbereiten
Wahl zum Personalrat durchführen
Wahl zur JAV durchführen
Wirtschaftsauschusssitzung
Wirtschaftsausschuss – Der Jahresabschluss
Wirtschaftsausschuss – Einführung und Grundlagen
Zuständigkeit Gesamtbetriebsrat/Betriebsrat
Anfrage zur Firmenschulung

References: § 37
 § 37
 § 46
 § 19
 § 16
 § 40
 § 44
 § 30