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Timestamp: 2019-10-18 16:26:46+00:00

Document:
Lernkartei Staatsrecht II
27.05.2019 / 27.05.2019
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Eine Gesamtansicht der Welt, der es um die
Stellung eines Menschen in der Welt, seine Herkunft, sein Ziel und
seine Beziehung zu höheren Mächten geht und
aus der Folgerungen für die Gestaltung des Lebens gezogen werden
Die Ordnung der Weltsicht nach umfassenden Prinzipien und
subjektiv verbindlichen Handlungsanleitungen
im Rahmen einer Wahrheitsüberzeugung von einer ganzheitlichen Welt-, Sinn- & Werteordnung
Art. 5 Abs. 1GG
Meinungsäußerungsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 GG
Informationsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 2 GG
Pressefreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 1. Var. GG
Rundfunkfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 2. Var. GG
Filmfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 3. Var. GG
Formaler Kunstbegriff: Entscheidend ist die Kunstgattung bzw. Kunstform, ob also Malerei, Bildhauerei, Dichtung, Roman, Komposition, Theater etc. vorliegt. Perspektive der Betrachtung Dritter überwiegt; Problem: Verkrustung
Materieller Kunstbegriff: Kennzeichnend ist die „freie, schöpferische Gestaltung, in der Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse des Künstlers durch das Medium einer bestimmten Formensprache zu unmittelbarer Anschauung gebracht werden.“ Perspektive des Kunstschaffenden zählt stärker; Problem: Subjektivierung
Offener Kunstbegriff: Kunst liegt vor, wenn ein Werk interpretationsfähig ist. Entscheidend ist, ob der Künstler seiner Außenwelt zur Interpretation anregt; Problem: Weite
Durch freien Entschluss unter staatlicher Mitwirkung begründete auf Dauer angelegte, gleichberechtigte Lebensgemeinschaft
Über deren Ausgestaltung beide frei bestimmen können
umfassende Gemeinschaft von Eltern und Kindern, unabhängig von Heirat, sowohl leibliche als auch rechtliche, adoptierte Kinder, auch solche von gleichgeschlechtlichen Paaren; Recht steht im Dienst des Kindes
jede erlaubte Tätigkeit (nicht gemeingefährlich)
die auf Dauer angelegt ist (nicht nur einmalig)
und der Deckung des Lebensunterhalts dient (nicht nur Liebhaberei)
Berufsausübungsregelung: Erwägung Allgemeinwohl
subjektive Berufswahlregelung (persönliche Merkmale): Abwehr von Schäden oder Gefahren für ein wichtiges Gemeinschaftsgut
objektive Berufswahlregelung (vom Einzelnen nicht zu beeinflussende Merkmale): Schwere oder nachweisbare Gefahren für ein überragend wichtiges Gemeinschaftsgut, z.B. allgemeine Gesundheit

References: Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5