Source: https://www.anwaelte-oesterreich.at/mietrecht-wohnrecht/wohnungseigentumsgesetz-2002-5-auflage/
Timestamp: 2019-03-24 05:41:12+00:00

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pofw Rechtsanwaelte | WEG 2002 (5. Auflage)
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WEG 2002 (5. Auflage)
MANZ Verlag, 2018, 5. Auflage, hrsg. von Dr. Christian Prader, Reihe: Manz Große Gesetzausgabe, gebunden, XVIII, 1062 Seiten, ISBN: 978-3-214-10663-8
Pressestimmen zur vorangegangenen 4. Auflage des WEG:
Dagmar Felbab (RZ 2015, 71, Heft 3 vom 15.03.2015):
Das Werk ist allen Personen sehr zu empfehlen, die in der Praxis mit Wohnungseigentum zu tun haben.
Johann Höllwerth (Hofrat des OGH):
Das Erscheinen des bestens eingeführten Werks in der 4. Aufl war zeitlich eine Punktlandung, trifft es doch genau mit dem Inkrafttreten der Wohnrechtsnovelle 2015 (BGBl I 2014/100) zusammen. Die dadurch erfolgten WEG-Änderungen sind bereits berücksichtigt und der Autor hat den geänderten § 5 WEG auch bereits mit einer ausführlichen Anmerkung (Anm 8) versehen. Dies folgt dem gewohnten und beliebten Konzept, der jeweiligen Gesetzesbestimmung die Literaturnachweise, dann die Anmerkungen des Autors anzuschließen und folgend die Rsp möglichst sinnvoll geordnet zu präsentieren. Der Einsatzzweck der Gesetzausgabe besteht darin, möglichst rasch und zielsicher einschlägige Entscheidungen zu der vom Nutzer zu klärenden Rechtsfrage zu finden. Dazu dient die bei der betreffenden Gesetzesstelle den Judikaturnachweisen vorangestellte, detaillierte und zumeist eingängige Übersicht mit einer nach Gesetzesabsätzen und themenbezogenen Gliederung des verfügbaren Entscheidungsmaterials. Dabei gelingt sogar zu § 16 WEG, einer „Lieblingsbestimmung“ der wohnrechtlichen Rsp, trotz der beachtlichen Anzahl von immerhin 640(!) ausgewiesenen Entscheidungssätzen eine zumeist plausible Aufbereitung. Bisweilen überraschen allerdings Themenwahl und Entscheidungszuordnung: So ist etwa bei besagtem § 16 WEG der Übersichtstitel „Allgemeines/Widerruf“ in seiner Kombination nicht wirklich selbsterklärend und die zB diesem Titel unterstellte E 7 über Gefahren durch „Schwarzparker“ und bewaffnete Raubüberfälle kann durchaus überraschen. Unklar bleibt bei der Gliederung dieser Bestimmung etwa auch, warum „Prozessuales“ (IX.) und die ebenfalls verfahrensrechtlichen Themen „Begehren“ (X.) sowie „Vorbringen“ (XI.) nicht zusammengeführt werden. Schließlich könnte bisweilen eine sachlich überzeugendere und damit die Suche erleichternde Reihung der Entscheidungen erfolgen; dies wird etwa bei § 24 Abs 6 WEG deutlich, wo unter dem wenig aussagekräftigen Titel „Allgemeines“ mit E 65 generelle Aussagen zu den Anfechtungsfristen, dann mit E 71 Entscheidungen etwa zur Parteienberichtigung sowie mit E 77 zur Vollziehbarkeit von Beschlüssen folgen und anschließend mit E 78 wieder der Beginn des Fristenlaufs angesprochen wird. Von solchen kleineren Ungereimtheiten abgesehen erfüllt aber auch die Neuausgabe ihren Zweck als wohnrechtlich unverzichtbares Handwerkzeug trefflich.
Erich René Karauscheck (Österreichisches Anwaltsblatt 2015/09):
Das Wohnungseigentumsrecht stellt ein sehr dynamisches Rechtsgebiet dar, das durch eine sich stets fortentwickelnde und in Änderung begriffene Rsp gekennzeichnet ist. So fand bspw erst kürzlich die Zubehörrechtsprechung Eingang in die Medien. Der nunmehr in der 4. Auflage erschienene Manz-Kommentar zum WEG – verfasst vom anerkannten Wohnrechtsexperten Dr. Christian Prader – stellt die neuesten Etwicklungen in der Rsp übersichtlich dar und berücksichtigt bereits die Wohnrechtsnovelle 2015. Er enthält eine umfangreiche Literaturübersicht und eine sehr ausführliche Entscheidungssammlung zu jedem Paragrafen des WEG. Auch die durch die Wohnrechtsnovelle 2015 neu eingeführten bzw geänderten Bestimmungen des § 5 Abs 3 und 4 sowie des § 58 c WEG werden eingehend erläutert. Im Anschluss an die Kommentierung des WEG wird das Heizkostenabrechnungsgesetz detailliert behandelt. Am Ende des Kommentars befindet sich ein Sachregister, das die rasche Auffindung von Entscheidungen anhand von Stichworten ermöglicht. Hervorzuheben ist, dass im vorliegenden Werk Judikatur bis zum 1. 12. 2014 berücksichtigt wird bzw die jüngsten Entwicklungen in der Rsp somit allesamt behandelt werden. Dr. Christian Prader stellt dem Rechtsanwender mit dem gegenständlichen Kommentar ein wichtiges Hilfsmittel zur Verfügung, um in der schwierigen Rechtsmaterie des Wohnungseigentumsrechts „up to date“ zu bleiben. Das vorliegende Werk stellt auch eine perfekte Ergänzung zu anderen Veröffentlichungen des Autors – wie bspw den großen Kommentaren zum MRG (4. Auflage, 2013) und zum WGG (2. Auflage, 2011) – dar. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der vorliegende Kommentar von Dr. Christian Prader vor allem durch seine Aktualität und die übersichtliche Gliederung zu überzeugen vermag und daher vorbehaltlos zu empfehlen ist.

References: § 5
 § 16
 § 16
 § 24
 § 5
 § 58