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Timestamp: 2017-11-21 08:03:58+00:00

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PBC Oberharz - TEIL IV - LIGASPIELBETRIEB
TEIL IV - LIGASPIELBETRIEB
9 REGIONALBEREICH
Die politische Grenze des ehemaligen Regierungsbezirkes Braunschweig ist mit der BV-Bereichsgrenze identisch. Sonderregelungen können vom NDV-Hauptausschuss getroffen werden.
§ 10 SPIELBERECHTIGUNG
1) Die Spielberechtigung für das Ligasystem und sämtliche weiteren Wettbewerbe auf bezirkseigener Ebene wird dem BBDV angehörenden Vereinen und deren Einzelmitgliedern ausschließlich für dessen Geltungsbereich erteilt (Ausnahme siehe § 10.2).
2) Unter besonderen Umständen kann in BV-Grenzgebieten ansässigen Vereinen auf Antrag die Ligaspielberechtigung im direkt benachbarten Bezirks- bzw. Landesverband eingeräumt werden. Voraussetzung ist unter NDV-Zustimmung die schriftliche Genehmigung der involvierten Verbände. Die Mitgliedschaft im nominellen Verband bleibt davon unberührt.
3) Spielberechtigt ist jedes Einzelmitglied eines dem BBDV zugeordneten Vereins, das sich ordnungsgemäß anmeldete, den Mitgliedsbeitrag termingerecht leistete, eine Spielgenehmigung in Form einer Kadermeldung besitzt, im Wettbewerb weder seine eigene Sicherheit noch die anderer gefährdet und keiner Spielsperre unterliegt.
4) Eine Entziehung der Spielberechtigung ist zwingend dem BV-Sportwart mitzuteilen.
§ 11 KADERMELDUNG
1) Die Spielermeldung für ein Einzelmitglied muss zwingend über einen Verein in der Datenbank des NDV e.V. erfolgen. Dies gilt sowohl für Meldungen zu Saisonbeginn als auch für Nachmeldungen. Aus dieser Kadermeldung muss die Teamzuweisung hervor gehen. 2) Die Teammeldung muss in Sollstärke erfolgen, z.B. im BBDV e.V. vier Spieler/innen pro Team.
3) Die Kadermeldung ist dem gegnerischen Teamkapitän vor jedem Spiel in Verbindung mit einem Personalausweises oder einer sonstigen Legitimation mit Lichtbild vorzulegen.
4) Änderungen in der Kadermeldung sind unter Berücksichtigung der zeitgleichen Benachrichtigung des BV-Sportwarts bis zum Ersteinsatz eines Spielers möglich. 5) Eine Umstellung der Mannschaften kann zur Rückrunde erfolgen. Dieses beinhaltet eine Informationspflicht gegenüber dem BV-Sportwart. Des weiteren muss diese Änderung über den Verein in der Datenbank des NDV e.V. erfolgen.
6) Sportwart bzw. Ligaobmann achten auf regelmäßige Kadermeldungsaktualität.
§ 12 SAISONBEGINN
Die Fristen für Mitglieder- und Teammeldungen legt das BBDV-Präsidium fest. Daraus leiten sich Beitragszahlungstermin und anschließender Saisonbeginn individuell ab. Fristüberschreitung wird sanktioniert. Die Saison beginnt am 01.07. des Jahres.
§ 13 SPIELSTÄTTE
1) Für den Ligaspielbetrieb muss eine Spielstätte mit mindestens zwei Boards ausgestattet sein.
2) Die Punktetafeln sind seitlich vom Board so anzubringen, dass die Schreibernotierung von Spielern und Aufsichtsperson eindeutig ablesbar ist.
3) Der gastgebende Verein hat einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb zu gewährleisten, ist bei jeglicher potentiellen Gefahr zur Abwehr schon prophylaktisch gegenüber Teilnehmer und Zuschauer in der Pflicht und trägt darüber hinaus die Gesamtverantwortung.
4) Verweigert ein Spielstättenhausherr einem Gastspieler ungerechtfertigt das Betreten der Räumlichkeiten (Hausverbot), kann das Match vom Gastteam abgebrochen werden. Nach Sachlagenprüfung legt je nach Liga der BV-Sportwart ggf. einen Wiederholungstermin an neutraler Stätte fest.
5) Generell sind im BBDV-Spielbetrieb Handy´s aus oder lautlos zu stellen und es gilt striktes Rauchverbot im Spielraum. Zuwiderhandlungen werden mit Punktabzug geahndet werden.
6) Die Spielstättennutzung ist mindestens 30 Minuten vor nominellem Spielbeginn zu gewährleisten.
§ 14 SPIELMODUS
1) Es gilt in der Einzel- sowie Doppeldisziplin der Modus 501(siehe § 8.1).
2) Das Heimteam (lt. Spielplan) beginnt alle ungeraden Spiele (1, 3, 5 etc.) und ist für das Schreiben verantwortlich. Das Gastteam beginnt analog alle geraden Spiele (2, 4, 6 etc.) und ist für das Schreiben verantwortlich.
3) Gespielt wird , unter Ausschluss einer anderen Reihenfolge:
 4er-Team: 4 Einzel, 2 Doppel, 4 Einzel, 2 Doppel
4) Grundsätzlich wird auf beiden Ligaspielboards gleichzeitig gespielt. Eine abweichende Regelung setzt das Einvernehmen der Teamcaptains voraus.
5) Befindet sich ein Spieler während seiner aufgerufenen Partie nicht innerhalb von 5 Minuten am Board, wird für ihn das Spiel als verloren gewertet.
6) Beim Spielstand von 2:2 wird die Eröffnung des fünften Legs durch jeweils einen Wurf, mit Beginn des ersten Spielers des Gesamtmatches ermittelt. Hier zählt der sich dem Boardzentrum am nähesten befindende Dart. Wird beim ersten Wurf das Bull getroffen, hat der Spieler den Dart vor Gegnerantritt zwecks Chancengleichheit zu entfernen.
7) Bei Nichteinhaltung der terminierten Spielzeit ist die maximal einstündige Fristverlängerung zu gewähren. Befindet sich nach Ablauf die betreffende Mannschaft nicht in Mindestspielstärke vor Ort, wird das Spiel als Nichtantritt und damit gegen sie gewertet.
8) Pro gewonnenes Ligaspiel erhält das Team 2:0 Punkte, für ein Unentschieden 1:1 Punkte, für ein verlorenes Ligaspiel erhält das Team 0:2 Punkte.
9) Für die Platzierung in der Tabelle gelten folgenden Kriterien:
 Pluspunkte - Minuspunkte - gewonnene Spiele – Legdifferenz - verlorene Spiele - gewonnene Legs - verlorene Legs - direkter Vergleich - Los.
§ 15 MANNSCHAFTSAUFSTELLUNG UND -STÄRKE
1) Zurzeit sind im BBDV-Ligaspielbetrieb in sämtlichen Ligen und Klassen 4er-Teams ausgewiesen.
2) In den Kreisklassen und -ligen können beliebig viele Teams eines Vereins antreten; in den Bezirksklassen und -ligen derer nur noch zwei; in der Bezirksoberliga ausschließlich eine Mannschaft pro Verein.
3) Maximal zwei Spieler über die Sollstärke hinaus dürfen eingesetzt werden.
4) Falls ein Spieler eines 4er-Teams mehr als ein Einzel spielt, ist er während des weiteren Matchverlaufs an die gleiche Position zu setzen, die er bereits im ersten Spiel innehatte (siehe Pos.-Nr. im Spielberichtsbogen). Kein Spieler darf während des Punktspiels zweimal auf den gleichen Gegner treffen.
5) Die Doppelpaarungen sind frei zusammenstellbar. Unzulässig ist jedoch der wechselnde Einsatz eines Spielers in zwei Doppeln (Ausnahme siehe unter § 15.6). Wird ein Doppel eines 4er-Teams mehrmals eingesetzt, ist es während des weiteren Matchverlaufs an die gleiche Position zu setzen, die es bereits im ersten Spiel innehatte (siehe Pos.-Nr. im Spielberichtsbogen). Kein Doppel darf während des Punktspiels zweimal auf den gleichen Gegner treffen.
6) Tritt ein Team in Mindestspielstärke an, werden die Freiplätze im Doppel jeweils einzeln durch den gegnerischen Teamcaptain zugelost. Ein bereits ausgeloster Spieler fällt aus dem weiteren Losvorgang heraus.
7) Treten beide Teams nur in Mindestspielstärke an, werden die Freistellen wie folgt gesetzt: Heimmannschaft Spielpos.1, Gastmannschaft Spielpos. 4. Die Spielwertung erfolgt mit 1:0 Sets und 3:0 Legs gegen die jeweilige Mannschaft, die ihre Position strich. 8) Pro Halbsaison dürfen je Mannschaft maximal zwei Spiele in Mindestspielstärke absolviert werden. Über Ausnahmen entscheidet der BV-Sportwart.
§ 16 PUNKTSPIEL
1) Ein Punktspiel ist grundsätzlich am vorgegebenen Spieltag auszutragen. Termine für die Halbsaisons legen BV-Sportwart und Ligaobleute in Abstimmung fest.
2) Vor Matchbeginn sind dem gegnerischen Teamcaptain die Kadermeldung sowie Legitimation zur Prüfung auszuhändigen. Ohne gültige Dokumente liegt keine Spielberechtigung vor.
3) Die Spielpaarungen sind vor Matchbeginn vollständig im Spielberichtsbogen einzutragen. Jegliche Änderung ist danach unzulässig.
4) Das Match kommt bei Mindesteinsatz von 3 Spielern im 4er-Team zustande. Fehlt ein Teamspieler zur Sollstärke, erfolgt die Wertung der vorgesehenen Spiele jeweils gemäß § 15.
5) Fehlt einer Mannschaft mehr als ein Spieler zur Sollstärke, wird das Gesamtmatch als verloren gewertet.
6) Im Spielbereich dürfen sich nur Spieler, Schreiber und Aufsichtsperson aufhalten.
7) Der Kontrahent hat während der Wurffolge des Spielers hinter ihm einen 61cm-Mindestabstand zu wahren.
8) Während des Matches ist Ruhe zu halten. Nur der jeweils Aktive darf den Schreiber bzw. Caller befragen. Zwischenrufe sind von allen Beteiligten zu unterlassen.
9) Der Teilnehmer hat das Recht auf Überprüfung der Normen und ggf. auf entsprechende Korrektur.
10) Zur Behebung eines Sportgerätedefekts während des Matches oder falls es außerordentliche Umstände erfordern, muß der Schiedsrichter einem Wunsch nach Spielunterbrechung entsprechen und dem Betreffenden eine Auszeit von maximal 5 Minuten gewähren.
11) Spieler, die ihre eigene oder die Sicherheit anderer gefährden, werden aus dem laufenden Spielbetrieb genommen. Ihre bisherigen Spiele bleiben bis zu diesem Zeitpunkt in der Wertung, danach noch vorgesehene gelten als verloren. Im Doppel werden keine Spieler nachgelost.
12) Das Spiel gilt erst nach Unterzeichnung des Spielberichtsbogens durch beide Teamcaptains als beendet. Kritik, Protest oder anderweitige Beanstandung am Spielverlauf ist zwecks Prüfung durch die zuständige Verbandsinstitution im Formular einzutragen.
13) Der Heimteamcaptain ist zur Datenübermittlung je nach Liga an BV-Sportwart bzw. Ligaobmann bis spätestens dem spielfolgenden Sonntag, 20.00 Uhr (bei Sonntagsspielen direkt nach Spielende) verpflichtet. Terminüberschreitung oder unterlassene Meldung wird sanktioniert. Dateninhalt: Anrufername / Liga / Heim- u. Gastmannschaft / Spieldatum / Endergebnis in Sets u. Legs.
14) Ein Punktspiel darf nur abgebrochen werden, wenn die Sicherheit der Mannschaft oder einzelner Spieler/innen gefährdet ist.
§ 17 SPIELBERICHT
1) Zur Erfassung notwendiger Daten eines Ligapunktspiels dient der sog. Spielberichtsbogen mit folgenden Rubriken:
– Liga, Spieltag und -datum
– Vereinsnamen und Teambezeichnungen
– Vereins- und Mitgliedsnummer, Spielervor- und Nachnamen
– Ersatzspielereinsatz ist dem Sportwart bzw. Ligaobmann schriftlich mitzuteilen und unter Besonderheiten einzutragen.
– Spielergebnis jeder Partie sowie der Gesamtstand jeweils in Sets und Legs
– Erzielte Specials mit Namen und Mitgliedsnummer
– Unterschriften beider Teamcaptain
– Beanstandungen, Besonderheiten usw.
2) Die Korrektheit des Formulareintrags verantwortet der Heimteamcaptain.
3) Für die korrekte Aufstellung seiner Spieler/Paarungen ist jeder Teamcaptain selbst verantwortlich. Unstimmigkeiten sind auf dem Spielbericht zu vermerken.
4) Den Bogen hat der Gastgeber innerhalb einer fünftägigen Frist (spätestens am spielfolgenden Freitag; Poststempel) je nach Liga an den Ligaobmann zu senden.
§ 18 DISZIPLINARMAßNAHMEN
Bei Verstoß eines Vereins oder Einzelmitglieds gegen die Satzung oder Ordnungen des BBDV, setzt das Präsidium vorgegebene Sanktionsmittel zur Disziplinierung individuell ein.
1) Der SpoWo-Strafkatalog weist Maßnahmen wie folgt aus:
a) Abmahnung bei Erstvergehen der Abgabe eines fehlerhaften und unvollständigen Spielberichtsbogen
b) Punktabzüge im Ligaspielbetrieb
c) Spielsperren für Vereine oder deren Einzelmitglieder
d) Verbandsausschluss für Vereine und / oder deren Einzelmitglieder
e) Geldstrafe lt. Strafgeldkatalog (automatische Spielsperre bis zur Begleichung)
2) Bei grober Unsportlichkeit können die genannten Maßnahmen auch kombiniert zur Anwendung kommen.
3) Strafgeldkatalog:
Nichtantritt oder Absage eines Teams *
(davon € 25,– für das gegnerische Team)
Eigenmächtige Spielverlegung nach außerhalb des Spieltages
Rücknahme eines Teams in der Saison
Verspäteter Eingang des Spielberichtsbogen
Verspätete oder unterlassene telefonische Ergebnismeldung
Abgabe eines fehlerhaften oder unvollständigen Spielberichts
Nichteintrag eines Ersatzspielers im Spielbericht
Nichtvorlage der gültigen Kadermeldung
* Nichtantritt liegt auch vor, wenn zum Spielbeginn eine Mannschaft nicht die Mindestspielstärke aufweist oder erst nach Ablauf der einstündigen Wartefrist eintrifft.
§ 19 PUNKTABZUG
1) Spielereinsatz ohne Vorlage der aktuell gültigen Kadermeldung
2) Spielereinsatz unter fremden Namen
3) Einsatz eines nicht in der Mitgliedermeldung (Kadermeldung) genannten Spielers
4) Spielereinsatz aus nominell höherem in ein tieferes Team
5) Verstoß gegen die Festspielregelung
6) Positivbestätigung des Sportwarts/Ligaobmanns eines Protestes wegen irregulären Spielbetriebs
7) Überschreitung der einstündigen Wartefrist
8) Spielabsagen
9) Kein Eingang des Spielberichtsbogen 4 Wochen nach dem Spieltag
10) Verstöße nach § 15
11) Nichtvorliegen der aktuell gültigen Kadermeldung 12) Antreten in Mindestspielstärke ohne Genehmigung des BV-Sportwartes
13) Punktabzüge werden mit 0:2 Punkte, 0:12 Sets und 0:36 Legs gewertet
Dreimaliger Punktabzug in der Saison fürs gleiche Team hat als Folge den Ligaspielbetriebs-Ausschluss!
§ 20 SPIELVERLEGUNG UND ABSAGEFRIST
1) Spieltermine legt der BV-Sportwart unter schriftlicher Veröffentlichung fest. Der sog. Spieltag umfasst zwar das komplette Wochenende (Fr., Sa. und So.), wird jedoch in der Regel auf Samstag 16.00 Uhr terminiert.
2) Die Verlegung des Spieltermins ist bei einem Vorlauf von minimal 3 Tagen im Einvernehmen der Teamcaptain einmal zulässig. Der neue Termin ist innerhalb einer Dreiwochenfrist nach dem ursprünglichen festzusetzen. Sämtliche Spiele müssen ausnahmslos zum jeweiligen Halbsaisonsende abgeschlossen sein.
3) Spielverlegungen innerhalb eines Spieltages sind dem Ligaobmann mitzuteilen.
4) Eine Spielverlegung über den gesetzten Termin hinaus ist mit schriftlicher Begründung beim BV-Sportwart bzw. Ligaobmann zu beantragen.
5) Fehlt bei Spielverlegungsterminen das Einvernehmen der beteiligten Teams, setzt je nach Liga der BV-Sportwart bzw. Ligaobmann unter Berücksichtigung des Heimrechts und der Spielstättengegebenheit den neuen Zeitpunkt autark fest.
6) Spielverlegungen durch Team-Spielerunterzahl sind unzulässig (Ausnahme, es fehlt ein Spieler zur Mindeststärke).
7) Die Absagefrist beträgt 24 Stunden.
8) Führen unverschuldete Ausnahmefälle (Wetter, Krankheit, etc.) zur nicht fristgerechten Absage, entscheidet je nach Liga BV-Sportwart bzw. Ligaobmann über eine Neuansetzung der Begegnung.
9) Bei Fristüberschreitung/Spielabsage gilt unter Verhängung einer Geldstrafe nach § 18.3 die Partie für den Verursacher als verloren.
10) Grundsätzlich hat der Antragsteller vor ev. Gewährung einer Regelausnahme den entsprechenden Begründungsnachweis zu erbringen.
11) Spielabsagen an den letzten zwei Spieltagen sind unzulässig. Über Ausnahmen oder eventuellen Neuansetzungen entscheidet der Sportwart.
§ 21 FESTSPIELREGELUNG
1) Der Einsatz eines bestimmten Spielers aus einem nominell niedrigeren Team in höhere darf pro Halbsaison ohne Auswirkung zweimal erfolgen (z.B. „C“-Spielereinsatz in Team „A“). Durch weiteres Antreten für ein höheres Team, ist der Betreffende in diesem festgespielt. Der Spieler/in ist dann nur noch für dieses Team spielberechtigt.
2) Ein generelles Aushilfsverbot besteht, wenn beide Teams in der nominell gleichen Liga spielen. Ausnahme, der Verein hat nur 2 Teams gemeldet (z.B. A- und B-Team in der BL1). (Das bedeutet: A- und C-Team in BK3, B-Team in BK4: C kann nur in B aushelfen, nicht in A. B kann nur in A aushelfen).
3) Die Festspielmöglichkeit ist auf maximal 3 Spieler pro Halbsaison begrenzt.
4) Die korrekte Anwendung der Regelung obliegt den Teamcaptain selbst. Der Spielereinsatz im höheren Team ist vom gegnerischen Teamcaptain zu kontrollieren und im Spielberichtsbogen ( Spalte E ) sowie unter Besonderheiten einzutragen. Der Teamcaptain unterrichtet den BV-Sportwart bzw. Ligaobmann schriftlich (z.B. per eMail) über den Einsatz eines Spielers entgegen der aktuell gültigen Kadermeldung.
5) Jeder während der Hinrunde durch Meldung oder Festspielen spezifisch erfassten Person, die sich zur Rückrunde per Kadermeldung in einer nominell tieferen Mannschaft anmeldet, ist während der Restsaison der Einsatz im höheren Team untersagt.
6) Die Ersatzspielerquote zum Einsatz in höheren Mannschaften beträgt max. 50% der Team-Sollstärke.
7) Die Festspielregel gilt ebenfalls für demselben Verein angehörende Teams, die gemeinsam in der gleichen Liga/Klasse antreten.
8) Regelverstöße werden durch Punktabzug und ggf. Strafgeld geahndet. Der betreffende Spieler erhält eine Sperre für drei aufeinanderfolgende Ligapunktspiele.
§ 22 AUF- UND ABSTIEGSREGELUNG
1) Der Auf- und Abstiegsregelung des Verbandes liegt maßgebend die diesbezügliche Ordnung des NDV zugrunde. Der BV-Sportwart arbeitet die Regelung im Einvernehmen mit dem Ligaobmann aus und leitet sie den Mitgliedern schnellstmöglich zu.
2) Grundsätzlich steigt jedes bei Saisonende erstplazierte Ligateam zur neuen Spielzeit aus seiner bisherigen Klasse in die nächsthöhere auf und das jeweils neunt- bzw. zehntplazierte ab (selbstredend ist ein Abstieg aus der untersten Klasse nicht möglich).
3) Stehen vor Saisonende freiwillige Absteiger fest, verringert sich zwangsläufig die Anzahl der regulären Absteiger gemäß Abs. 2.
4) Wird durch mehrere Absteiger die nominell möglich Teamanzahl in einer Liga überschritten, erhöht sich die Abstiegsquote aus dieser entsprechend.
5) Ein Abstieg ist nur in die nominell nächstniedrigere oder in die unterste Spielklasse des jeweiligen Ligabereiches möglich.
6) Sollten trotz Anwendung der Auf- und Abstiegsregelung in einer Spielklasse Freiplätze entstehen (Teamauflösung, Aufstieg mehrerer Teams usw.), werden sie mittels Relegation ausgespielt.
7) Sollten weniger Teams als regelkonform vorgesehen aus einer Spielklasse in die nächsthöhere aufsteigen, bleiben diese Plätze in höher Klasse unbesetzt. Die Absteigeranzahl aus der höheren Klasse kann sich entsprechend verringern.
8) Die Teams eines Vereins werden in alphabethischer Reihenfolge geführt, beginnend mit dem Team in der höchsten Spielklasse.
§ 23 RELEGATION
1) Bei einer Relegation sind die Zweit- und ggf. Drittplazierten der einzelnen Spielklassen qualifiziert.
2) Bei regional übergreifender Relegation mit unterschiedlicher Teamstärke wird der Spielmodus der nächsthöheren Klasse angewendet.
3) Sämtliche Spiele finden an dem zum Saisonbeginn terminierten Samstag, ab 16.00 Uhr statt (ausgenommen NDV-Relegation ). Die Austragungsorte auf jeweils möglichst „neutralem Boden“ und die Spielpaarungen legt der Sportwart oder Ligaobmann fest. Für reibungslose Spielabläufe sind die ansässigen Vereine der Spielstätten verantwortlich.
4) Spielberechtigt für das Team sind ausschließlich die in der Kadermeldung zur Rückrunde genannten Spieler.
5) Ein gewonnenes Relegationsspiel führt nicht zwangsläufig zum Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Maßgeblich ist die Auf- und Abstiegsregelung des NDV, die ggf. auch noch dem Relegationsverlierer eine Aufstiegsmöglichkeit lässt.
6) Tritt ein Team nicht zur Relegation an, gilt sein Spiel als verloren. Ist einem Team der Aufstieg nicht möglich, wird der Relegationsplatz nicht besetzt. Der Gewinner der nachfolgenden Relegation steigt dann ggf. auf.
7) Gespielt wird innerhalb der Tabellenplätze. Im gegenseitigen Einvernehmen beider Teams kann das Spiel nach dem 7. Punkt abgebrochen und gewertet werden.
8) Beim Stand von 6:6 wird der Sielgewinner in einem Teamgame, 1001 best of 3, ermittelt.
9) Ist für die Relegation mehr als eine Spielpaarung notwendig, wird nach folgendem Modus gespielt:
a) Bei 3 Teams:
Team A – Team B, Team B – Team C, Team C – Team A
b) Bei 4 Teams:
Spiel 1: A – B, Spiel 2: C – D, Spiel 3 : Gewinner 1 / 2, Spiel 4: Verlierer 1 / 2
c) Bei 5 Teams:
Gruppenspiele Round Robin im verkürzten Spielmodus (4 Einzel / 2 Doppel). Es wird kein Teamgame gespielt.
§ 24 VEREINSWECHSEL
1) Zwischen zwei Spielzeiten des Verbandes bleibt jedem seiner Mitglieder der Vereinswechsel ohne Auflage unbenommen.
2) Der Wechsel eines Mitglieds während der Saison ist der vorgesehenen Verbandsinstitution schriftlich anzuzeigen und zieht für die Person eine der u.g. Spielsperren nach sich, die jeweils mit dem Meldeeingang beginnt:
In der ersten Halbsaison – 6 Spiele
In der zweiten Halbsaison – 4 Spiele
Die Sperre erstreckt sich auf die gem. Spielplan angesetzten nächsten 6 bzw. 4 Spielpaarungen ungeachtet des tatsächlichen Spieltermins. Die Wechselsperre beginnt erst nach Eingang der unter Satz 3 erwähnten Vereinswechselgebühr.
3) Zusätzlich wird eine Vereinswechselgebühr in Höhe von € 15,– erhoben.
4) Die Maßnahme hat keine Auswirkung zur Teilnahme am NDV-Cup.
5) Der fixierte Termin seiner Jahresabschluss-Veranstaltung kennzeichnet unabhängig von einer realen Durchführung gleichzeitig das Saisonende des Verbandes.
§ 25 INSTANZEN
1) Erste Instanz des Beschwerdeführenden Vereins oder Einzelmitglieds ist der Sportwart.
2) Zweite Instanz ist das Präsidium des BBDV e.V.
3) Bei Nichtakzeptanz eines Verbandsentscheids ist dem ordentlichen Mitglied das Recht zur Einschaltung der Schiedsstelle als neutrale Verbandsinstitution gegeben.

References: § 10
 § 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14
 § 8

§ 15
 § 15

§ 16
 § 15

§ 17

§ 18

§ 19
 § 15

§ 20
 § 18

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25