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Timestamp: 2018-09-19 15:01:02+00:00

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4250 Archiv Satzung Kirchenkreis Münster (SaKKKMü) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
4250 Archiv Satzung Kirchenkreis Münster (SaKKKMü)
§ 5 Mitglieder des Kreissynodalvorstandes
§ 9 Mitglieder der Ausschüsse
§ 10 Amtszeit der Ausschüsse
§ 11 Verfahrensablauf bei Sitzungen der Ausschüsse
§ 12 Verhältnis der Ausschüsse untereinander und zum Kreissynodalvorstand
§ 13 Sonstige Ausschüsse
§ 14 Beauftragte des Kirchenkreises
§ 15 Arbeit der Beauftragten
§ 17 Kreiskirchenamt
§ 18 Aufsicht über das Kreiskirchenamt
§ 19 Leitung des Kreiskirchenamtes
§ 20 Informationspflicht und Zusammenarbeit
§ 21 Bekanntmachung und Satzungen
§ 22 Genehmigungsvorbehalt, Inkrafttreten
des Ev. Kirchenkreises Münster
Vom 9. Oktober 2004
(KABl. 2004 S. 332)
Änderung der Satzung des Ev. Kirchenkreises Münster der Evangelischen Kirche von Westfalen
2007 S. 294
Änderung der Satzung des Ev. Kirchenkreis Münster
9./10. Juni 2008
2008 S. 309
Amtszeit der Ausschüsse
Verfahrensablauf bei Sitzungen der Ausschüsse
Verhältnis der Ausschüsse untereinander und zum Kreissynodalvorstand
Arbeit der Beauftragten
Aufsicht über das Kreiskirchenamt
Leitung des Kreiskirchenamt
Informationspflicht und Zusammenarbeit
Bekanntmachung und Satzungen
Die Kreissynode des Ev. Kirchenkreises Münster hat aufgrund des Artikels 104 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen2# folgende Satzung beschlossen:
Zum Ev. Kirchenkreis Münster der Evangelischen Kirche von Westfalen sind die
Evangelische Kirchengemeinde Freckenhorst,
Evangelische Jakobus-Kirchengemeinde Münster,
Evangelische Markus-Kirchengemeinde Münster,
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Münster,
Evangelische Lydia-Kirchengemeinde Nienberge,
Evangelische Kirchengemeinde Olfen-Seppenrade,
Weitere Kirchengemeinden, die sich dem Ev. Kirchenkreis Münster anschließen wollen, sind aufgenommen, wenn die Voraussetzungen des Art. 84 Abs. 2 KO3# erfüllt sind.
( 1 ) Dem Kirchenkreis obliegen die Aufgaben, die ihm nach den Kirchengesetzen, insbesondere nach Art. 85 KO4# und nach dieser Satzung übertragen sind.
( 3 ) 1 Der Kirchenkreis und die Kirchengemeinden unterstützen sich gegenseitig bei der Wahrnehmung der ihnen obliegenden Aufgaben in gemeinsamer Verantwortung. 2 Sie drückt sich insbesondere in der Förderung der Gemeinschaft und Zusammenarbeit der Kirchengemeinden, ihrer Organe und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihrer Einrichtungen, Werke und Dienste aus. 3 Auf die gegenseitige Abstimmung ihrer Planungen und Maßnahmen ist hinzuwirken.
( 1 ) 1 Der Kirchenkreis wird von der Kreissynode und in ihrem Auftrage vom Kreissynodalvorstand geleitet. 2 Er kann in Ausübung dieser Verantwortung Leitlinien beschließen.
( 2 ) 1 Die Superintendentin oder der Superintendent trägt die Verantwortung für die Durchführung der Beschlüsse der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes. 2 Sie oder er vertritt den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit (Art. 112 Abs. 1 KO5#).
( 3 ) Zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben kann die Superintendentin oder der Superintendent geeignete Personen beauftragen.
( 2 ) Für alle Mitglieder, mit Ausnahme der Superintendentin oder des Superintendenten werden je ein erstes und ein zweites stellvertretendes Mitglied bestellt.
( 1 ) Der Kreissynodalvorstand vertritt, unbeschadet der Leitungsbefugnis der Kreissynode, den Kirchenkreis in Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten.
( 3 ) Abs. 2 gilt nicht für Geschäfte der laufenden Verwaltung im Sinne des § 17 Abs. 3 der Satzung.
die Pfarrstelleninnehabenden des Kirchenkreises und seiner Kirchengemeinden,
( 3 ) 1 Die Kirchengemeinden entsenden gemäß Abs. 2 Buchst. c) für die Dauer der Amtszeit der Kreissynode für jede Pfarrstelle eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten. 2 Die Abgeordneten müssen die Befähigung zum Amt einer Presbyterin oder eines Presbyters haben und werden vom Presbyterium gewählt. 3 Für jede Abgeordnete oder jeden Abgeordneten ist eine erste und eine zweite Stellvertretung zu bestimmen. 4 Bei Verhinderung von Abgeordneten sowie beider Stellvertretungen kann das Presbyterium auch andere stellvertretende Abgeordnete entsenden. 5 Bei der Entsendung ist eine möglichst gleichmäßige Berücksichtigung von Männern und Frauen anzustreben.
( 4 ) Im Kirchenkreis tätige Pfarrerinnen und Pfarrer, die nicht Mitglieder der Kreissynode sind, sowie Predigerinnen und Prediger nehmen an den Verhandlungen der Kreissynode mit beratender Stimme teil (Art. 92 Abs. 16#).
( 1 ) 1 Zur Wahrnehmung der Aufgaben in den Fachbereichen (§ 3 Absatz 2 dieser Satzung) bilden die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand ständige und beratende Ausschüsse.
2 Die Ausschüsse unterstützen und beraten die Kreissynode und den Kreissynodalvorstand in der Leitung des Kirchenkreises. 3 Sie arbeiten im Rahmen der Satzungen des Kirchenkreises sowie ergänzender Beschlüsse der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes. 4 Sie sind der Kreissynode und dem Kreissynodalvorstand verantwortlich.
5 Der Kreissynodalvorstand koordiniert die Arbeit der Ausschüsse.
6 Zu Beschlüssen, die dem Kirchenkreis Verpflichtungen auferlegen, sind die Ausschüsse nur auf Grund ausdrücklicher Ermächtigung befugt.
( 2 ) 1 Als ständige Ausschüsse bildet die Kreissynode gemäß Artikel 102 Absatz 1 KO8# den Nominierungsausschuss, den Finanzausschuss und den Leitungsausschuss des Trägerverbundes der Tageseinrichtungen für Kinder. 2 Diese Ausschüsse werden dem Fachbereich Leitung und Verwaltung zugeordnet (§ 3 Absatz 2 dieser Satzung).
3 Der Nominierungsausschuss bereitet die Wahlvorschläge für die Leitungsorgane der Kreissynode, die Abgeordneten für die Landessynode und ihre jeweiligen Stellvertreter, für die Mitglieder der Ausschüsse und Synodalbeauftragungen vor. 4 Soweit Ausschussvorsitzende und Stellvertreter von der Kreissynode bestimmt werden, werden auch diese Wahlvorschläge vorbereitet.
5 Die Aufgaben des Finanzausschusses werden in der Finanz-Satzung geregelt.
6 Die Aufgaben des Leitungsausschusses werden in der Satzung des Trägerverbundes geregelt.
( 3 ) 1 Die Kreissynode bildet in Zuordnung zu den Fachbereichen folgende beratende Ausschüsse (§ 3 Absatz 2 dieser Satzung).
Fachbereich I: Gottesdienst
Fachbereich II: Öffentliche Verantwortung
Fachbereich III: Seelsorge und Beratung
Krankenhausseelsorgekonvent
Fachbereich IV: Bildung und Erziehung
Fachbereich V: Diakonie
Fachbereich VI: Mission und Ökumene
Mission/Eine Welt
2 Die beratenden Ausschüsse unterstützen in ihren jeweiligen Fachbereichen die Kreissynode und den Kreissynodalvorstand in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. 3 Sie bereiten Beschlüsse für den Kreissynodalvorstand vor. 4 Die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand können für die Arbeit dieser Ausschüsse Leitlinien beschließen.
( 1 ) 1 In die Ausschüsse sollen Mitglieder der Kreissynode, in den Arbeitsbereichen tätige Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreises sowie sachkundige Gemeindeglieder, die die Befähigung zum Amt einer Presbyterin oder eines Presbyters haben, berufen werden. 2 Sie werden auf Vorschlag des Nominierungsausschusses von der Kreissynode durch Wahlen berufen, soweit nicht durch Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmt ist. 3 Für die Ausschussmitglieder werden keine Vertreter berufen, soweit nicht durch Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmt ist.
( 2 ) Mitglieder der Ausschüsse der Kreissynode müssen, soweit sie nicht haupt- oder nebenberufliche kirchliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter sind, die Befähigung zum Presbyteramt haben und im Kirchenkreis wohnen.
( 3 ) Mindestens die Hälfte der Mitglieder der Ausschüsse soll der Kreissynode angehören.
( 4 ) Die Zahl der Ausschussmitglieder soll zwölf Mitglieder nicht überschreiten.
( 1 ) 1 Die Amtszeit der Ausschüsse richtet sich nach der Amtszeit der Kreissynode. 2 Die Ausschüsse werden auf der ersten Tagung der Kreissynode neu gebildet.
( 2 ) 1 Scheidet ein Mitglied eines Ausschusses vorzeitig aus dem Ausschuss aus, beruft der Kreissynodalvorstand auf Vorschlag des Ausschusses ein neues Mitglied für den Rest der Amtszeit. 2 Die Veränderung ist der Synode bekannt zu geben.
( 1 ) Die Ausschüsse werden zur konstituierenden Sitzung durch die Superintendentin oder den Superintendenten einberufen; diese oder dieser leitet die Wahl der Vorsitzenden oder des Vorsitzenden und der Stellvertretung, es sei denn, dass durch Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmt ist.
( 2 ) 1 Die Ausschüsse müssen zu Sitzungen einberufen werden, wenn es die Aufgaben erfordern. 2 Ferner müssen sie einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder des Ausschusses oder der Kreissynodalvorstand dies beantragt, es sei denn, dass durch Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmt ist.
( 3 ) 1 Die Einladung zu den Sitzungen der Ausschüsse erfolgt schriftlich eine Woche vor Sitzungsbeginn. 2 Die Tagesordnung ist der Einladung beizufügen.
( 4 ) Die Ausschüsse sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der jeweiligen Mitglieder anwesend ist.
( 5 ) 1 Über die Verhandlungen der Ausschüsse sind Niederschriften zu fertigen, die für jede Sitzungsperiode einer Kreissynode fortlaufend zu nummerieren sind. 2 Die Niederschriften müssen enthalten: Ort, Datum, Dauer der Sitzung, die Namen der Sitzungsteilnehmerinnen und Sitzungsteilnehmer, die Tagesordnung, die Beschlüsse im Wortlaut mit dem Abstimmungsergebnis, Wiedergabe des wesentlichen Inhalts der Beratung, wenn sie zur Erläuterung eines Beschlusses notwendig ist. 3 Die Niederschrift muss von der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Ausschusses und der Protokollführerin oder dem Protokollführer unterzeichnet werden. 4 Sie wird dem Kreissynodalvorstand zur Kenntnis gegeben.
( 1 ) 1 Die Zusammenarbeit der Ausschüsse untereinander und mit dem Kreissynodalvorstand regelt der Kreissynodalvorstand. 2 Der Kreissynodalvorstand kann zu einer gemeinsame Beratung mehrerer Ausschüsse einladen. 3 Eine gemeinsame Beratung der Ausschüsse leitet die Superintendentin oder der Superintendent oder ein von ihr oder ihm beauftragtes Mitglied des Kreissynodalvorstandes.
( 2 ) 1 Die Vorsitzenden der Ausschüsse erstatten regelmäßig Arbeitsberichte. 2 Diese Berichte sind der Superintendentin oder dem Superintendenten vorzulegen, die oder der sie an die Kreissynode weiterleitet.
( 3 ) 1 Die Vorsitzenden der Ausschüsse sollen vom Kreissynodalvorstand zu seinen Sitzungen eingeladen werden, wenn Fragen des Aufgabengebietes des jeweiligen Ausschusses vom Kreissynodalvorstand verhandelt werden. 2 Den Vorsitzenden der Ausschüsse muss dabei Gelegenheit gegeben werden, Entscheidungen oder Auffassungen der Ausschüsse erläuternd oder ergänzend vorzutragen.
( 4 ) 1 Kann der Kreissynodalvorstand einem Vorschlag eines Ausschusses nicht folgen, ist der Vorsitzende dieses Ausschusses zu unterrichten. 2 Die Unterrichtung kann mit der Bitte einer erneuten Beratung des Gegenstandes im Ausschuss verbunden sein.
( 1 ) Die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand können für besondere Aufgaben weitere Ausschüsse bilden, soweit für das Sachgebiet nicht bereits andere Ausschüsse bestehen.
( 2 ) Die Kreissynode oder der Kreissynodalvorstand bestimmt die Mitglieder und die Personen, welche die Ausschüsse einberufen.
( 3 ) Jeder Ausschuss wählt seine Vorsitzende oder seinen Vorsitzenden.
( 4 ) Die Ausschüsse berichten der Synode oder dem Kreissynodalvorstand entsprechend ihren Aufträgen.
( 5 ) Die Vorschläge der Ausschüsse sind schriftlich vorzulegen.
1 Die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand bestellen zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben Synodalbeauftragte für die Dauer einer Synodalperiode.
2 Näheres regelt die Geschäftsordnung des Kirchenkreises Münster.
1 Die Beauftragten unterstützen und beraten die Kreissynode und den Kreissynodalvorstand in der Leitung des Kirchenkreises. 2 Sie arbeiten im Rahmen der Satzungen des Kirchenkreises sowie ergänzender Beschlüsse der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes. 3 Sie sind der Kreissynode und dem Kreissynodalvorstand verantwortlich.
1 Weitere Aufgaben können dem Kreiskirchenamt durch Beschluss der Kreissynode oder des Kreissynodalvorstandes übertragen werden. 2 Das Kreiskirchenamt erfüllt seine Aufgaben im Auftrag der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises.
( 3 ) Die Arbeit im Kreiskirchenamtes kann durch eine Geschäftsordnung geregelt werden.
( 1 ) Die allgemeine Aufsicht über das Kreiskirchenamt obliegt dem Kreissynodalvorstand.
( 2 ) Das Kreiskirchenamt ist den Leitungsgremien der Körperschaften gegenüber verantwortlich, für die es die Aufgaben erledigt.
( 2 ) Die Verwaltungsleitung ist bei der Führung der Verwaltungsgeschäfte gemäß § 17 an Beschlüsse und Weisungen der jeweiligen Leitungsorgane gebunden.
( 1 ) Die Kirchengemeinden, ihre mit Beschlussbefugnis ausgestatteten Ausschüsse sowie die synodalen Ausschüsse haben dem Kreissynodalvorstand die für die Beratungen und Entscheidungen notwendigen Informationen zu geben und die erforderlichen Unterlagen vorzulegen.
( 2 ) Die entsprechende Informationspflicht des Kreissynodalvorstandes besteht in gleicher Weise gegenüber den Kirchengemeinden und den Ausschüssen.
( 3 ) Die Superintendentin oder der Superintendent lädt regelmäßig die
Kirchmeisterinnen und Kirchmeister,
nichttheologischen Mitglieder der Kreissynode,
Vorsitzenden der kreiskirchlichen Ausschüsse,
leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiskirchlichen Arbeitsbereiche zu Informationsveranstaltungen ein.
( 1 ) Die Kreissatzung des Ev. Kirchenkreises Münster bedarf der Genehmigung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche von Westfalen.
( 2 ) 1 Die Kreissatzung tritt nach Genehmigung durch das Landeskirchenamt und Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt der Evangelischen Kirche von Westfalen am 1. Januar 2005 in Kraft. 2 Die Kreissatzung vom 18. Februar 1982 sowie die Satzung des Gesamtverbandes vom 28. Oktober 1970 treten an diesem Tage außer Kraft.
7 ↑ § 8 neu gefasst durch Änderung der Satzung des Ev. Kirchenkreises Münster der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 18./19. Juni 2007; § 8 neu gefasst durch Änderung der Satzung des Ev. Kirchenkreises Münster vom 9./10. Juni 2008.
9 ↑ § 10 neu gefasst durch Änderung der Satzung des Ev. Kirchenkreises Münster vom 9./10. Juni 2008.

References: § 5

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22
 Art. 84
 Art. 85
 § 17
 § 17
 § 8
 § 8
 § 10