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Timestamp: 2017-06-23 19:12:32+00:00

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BVerwG 2 B 27.16 - Beschluss vom 30.11.2016
BVerwG 4 BN 16.16 - Beschluss vom 30.11.2016
BVerwG 3 B 23.16 - Beschluss vom 30.11.2016
BVerwG 3 B 24.16 - Beschluss vom 30.11.2016
Sachgebiet: Recht der Land- und Forstwirtschaft einschließlich Förderungsmaßnahmen sowie des Tierzucht- und Tierseuchenrechts Leitsätze:
Vertreter des Betriebsinhabers im Sinne von Art. 26 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1122/2009 ist eine Person dann, wenn der Wille des Betriebsinhabers, sie mit seiner Vertretung bei der Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen zu bevollmächtigen, klar zum Ausdruck gebracht worden ist (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 16. Juni 2011 - C-536/09 [ECLI:EU:C:2011:398], Omejc - Rn. 39).
Eine Beschränkung des Kreises der Personen, die als Vertreter bevollmächtigt werden können, besteht nicht. Bevollmächtigt der Betriebsinhaber jedoch eine Person, die erkennbar nicht geeignet und in der Lage ist, die Mitwirkungspflichten des Betriebsinhabers zu erfüllen, so fällt dies auf den Betriebsinhaber zurück, wenn deshalb die Durchführung einer Vor-Ort-Kontrolle unmöglich wird.
(Parallelentscheidung zu BVerwG 3 B 23.16)
BVerwG 5 PB 7.16 - Beschluss vom 29.11.2016
BVerwG 20 F 10.16 - Beschluss vom 29.11.2016
BVerwG 1 WB 46.15 - Beschluss vom 24.11.2016
BVerwG 1 WB 13.16 - Beschluss vom 24.11.2016
BVerwG 5 C 57.15 - Urteil vom 24.11.2016
Eingestellt am 13.02.2017
Berücksichtigung von Trennungskindern als Haushaltsmitglied beim umgangsberechtigten Elternteil
Sachgebiet: Recht der Förderung des Wohnungsbaues, des sonstigen Wohnungsrechts einschl. des Wohngeldrechts sowie des Mietpreisrechts Leitsätze:
1. Auch die Berücksichtigung des jüngsten Kindes als Haushaltsmitglied nach der bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Vorschrift des § 5 Abs. 6 Satz 2 WoGG 2008 setzt ein gemeinsames Sorgerecht der getrennt lebenden Eltern voraus.
2. Der Ausschluss umgangsberechtigter Eltern von der Begünstigung nach § 5 Abs. 6 Satz 1 und 2 WoGG 2008 verletzt weder die Freiheitsgrundrechte des Art. 6 GG noch die Gleichheitssätze des Art. 3 GG.
BVerwG 5 PB 3.16 - Beschluss vom 24.11.2016
BVerwG 1 B 118.16 - Beschluss vom 23.11.2016
BVerwG 1 B 113.16 - Beschluss vom 23.11.2016
BVerwG 2 B 63.15 - Beschluss vom 23.11.2016
BVerwG 4 CN 2.16 - Urteil vom 23.11.2016
BVerwG 1 B 117.16 - Beschluss vom 22.11.2016
BVerwG 10 C 5.16 - Beschluss vom 22.11.2016
Eingestellt am 10.01.2017
BVerwG 9 A 23.15 - Urteil vom 22.11.2016
Eingestellt am 09.02.2017
BVerwG 9 A 25.15 - Urteil vom 22.11.2016
1. Ersatzmaßnahmen für unvermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft (§ 15 Abs. 2 Satz 1 und 3 BNatSchG) müssen nicht, können aber eingriffsnah festgesetzt werden (wie BVerwG, Urteil vom 24. März 2011 - 7 A 3.10 - Buchholz 406.400 § 19 BNatSchG 2002 Nr. 7 Rn. 68).
2. Entschließt sich die Planfeststellungsbehörde zur Einbeziehung einer Baustraße in den verfügenden Teil des Planfeststellungsbeschlusses, muss sie die natur- und artenschutzrechtlichen Folgeprobleme im Planfeststellungsbeschluss bewältigen.
3. Die von der Rechtsprechung für die Auswahl der eigentlichen Straßentrasse entwickelten Grundsätze zum Abwägungsgebot bei der Variantenprüfung sind auf eine planfestgestellte Baustraße übertragbar.
BVerwG 9 C 25.15 - Urteil vom 22.11.2016
Eingestellt am 01.03.2017
Sachgebiet: Erschließungs-, Erschließungsbeitrags- und Straßenbaubeitragsrecht Leitsatz:
BVerwG 9 C 26.15 - Urteil vom 22.11.2016
BVerwG 9 C 27.15 - Urteil vom 22.11.2016
BVerwG 5 C 32.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 29.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 25.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 21.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 33.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 26.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 22.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 34.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 30.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 27.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 23.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 35.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 31.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 28.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 5 C 24.16 D - Beschluss vom 21.11.2016
BVerwG 10 AV 1.16 - Beschluss vom 21.11.2016
Rechtsweg für Klage auf Akteneinsicht im Verfahren auf Abschluss eines Konzessionsvertrages
Sachgebiet: Kommunalrecht, einschließlich des Kommunalwahlrechts Leitsatz:
Für den Anspruch des Altkonzessionärs auf Einsicht in die von der Gemeinde geführten Akten im Verfahren auf Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages ist der Rechtsweg zu den Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit gegeben.
BVerwG 1 WB 32.16 - Beschluss vom 18.11.2016
BVerwG 1 WB 44.15 - Beschluss vom 18.11.2016
BVerwG 20 F 13.16 - Beschluss vom 17.11.2016
BVerwG 9 B 51.16 - Beschluss vom 17.11.2016
Eingestellt am 20.12.2016
BVerwG 9 B 26.16 - Beschluss vom 17.11.2016
BVerwG 6 A 1.15 - Beschluss vom 17.11.2016
BVerwG 6 C 36.15 - Urteil vom 17.11.2016
Sachgebiet: Waffenrecht Leitsatz:
Hat die zuständige Waffenbehörde aufgrund von Anhaltspunkten für den Wegfall der erforderlichen Zuverlässigkeit oder der persönlichen Eignung des Inhabers einer waffenrechtlichen Erlaubnis bereits ein Widerrufsverfahren eingeleitet, ist ein wirksamer Verzicht auf die Erlaubnis und damit ihre Erledigung auf sonstige Weise ausgeschlossen.
BVerwG 6 A 3.15 - Beschluss vom 17.11.2016
BVerwG 2 C 27.15 - Urteil vom 17.11.2016
Eingestellt am 25.01.2017
Kein Anspruch eines Beamten auf Auswahlentscheidung über Beförderung zu bestimmtem Zeitpunkt
1. Ein Präjudizinteresse für eine Fortsetzungsfeststellungsklage nach § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO besteht nicht, wenn der Beamte einen Schadensersatzprozess vor den Verwaltungsgerichten nicht nur beabsichtigt, sondern bereits betreibt.
2. Es obliegt dem Dienstherrn im Rahmen seiner Organisationsgewalt darüber zu entscheiden, ob und zu welchem Zeitpunkt er eine Stelle besetzen will. Auch die zeitliche Dimension eines Stellenbesetzungsverfahrens wird daher - abgesehen von Missbrauchsfällen - nicht durch subjektive Rechtspositionen der Bewerber eingeschränkt.
BVerwG 2 C 17.16 - Urteil vom 17.11.2016
Eingestellt am 14.02.2017
Dienstunfall im Toilettenraum des Dienstgebäudes
Der Dienstunfallschutz umfasst grundsätzlich auch den Aufenthalt des Beamten in einem Toilettenraum des Dienstgebäudes.
BVerwG 2 C 23.15 - Urteil vom 17.11.2016
BVerwG 2 C 24.15 - Urteil vom 17.11.2016
BVerwG 2 C 21.15 - Urteil vom 17.11.2016
BVerwG 2 C 3.16 - Urteil vom 17.11.2016
BVerwG 2 C 22.15 - Urteil vom 17.11.2016
BVerwG 2 C 28.15 - Urteil vom 17.11.2016
Eingestellt am 07.03.2017
BVerwG 2 C 26.16 - Urteil vom 17.11.2016
BVerwG 3 C 5.15 - Urteil vom 17.11.2016
Eingestellt am 06.03.2017
Pflicht zur ergänzenden Abwägung über Lärmschutzmaßnahmen in einem eisenbahnrechtlichen Planfeststellungsbeschluss
Das Eisenbahn-Bundesamt kann allenfalls in Ausnahmefällen verpflichtet sein, im Rahmen der Planfeststellung nach § 18 AEG aus Lärmschutzgründen für bestimmte Streckenabschnitte dauerhafte Betriebsregelungen (hier: Geschwindigkeitsbegrenzungen für Züge) zu erwägen. In Betracht kommt dies nur, wenn die Regelannahme des Gesetzes, ein angemessener Schutz vor Schienenverkehrslärm lasse sich mit dem Instrumentarium der §§ 41 ff. BImSchG sicherstellen, nicht zutrifft.
BVerwG 9 B 45.16 - Beschluss vom 15.11.2016
BVerwG 2 C 9.15 - Urteil vom 15.11.2016
Eingestellt am 22.03.2017
Rückforderung von überzahlten Versorgungsbezügen gemäß Ruhensvorschriften
1. Soweit Versorgungsbezüge mit gesetzlichen Renten oder entsprechenden Rentenansprüchen zusammentreffen (§ 55 Abs. 1 Satz 1 und 3 BeamtVG) und dies zu einem Überschreiten der gesetzlichen Höchstgrenze führt, ruht kraft Gesetzes der Teil des über der Höchstgrenze liegenden Ruhegehalts. Ein Ruhensbescheid hat nur feststellenden Charakter (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. November 2013 - 2 C 17.12 - Buchholz 239.1 § 53 BeamtVG Nr. 27 Rn. 10).
2. Hat die Versorgungsbehörde konkrete Anhaltspunkte für rentenrechtliche (Vorbeschäftigungs-)Zeiten des Beamten, muss sie - um den Beginn der Verjährungsfrist auslösende grob fahrlässige Unkenntnis im Sinne des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB zu vermeiden - vor der Festsetzung des Ruhegehalts beim Träger der gesetzlichen Rentenversicherung nachfragen, ob eine Rente bezogen wird oder ein Rentenanspruch besteht.
BVerwG 5 C 10.15 D - Beschluss vom 14.11.2016
BVerwG 4 B 35.16 - Beschluss vom 14.11.2016
BVerwG 5 C 10.15 D - Urteil vom 14.11.2016
Eingestellt am 03.04.2017
Sachgebiet: Entschädigungsrecht nach Art. 8 des Gesetzes über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren Leitsätze:
1. Der entschädigungsrechtliche Begriff des Verfahrens (Art. 23 ÜberlVfRSchG, §§ 198 ff. GVG) knüpft an den Streitgegenstand des Ausgangsverfahrens an. Bei der Rechtsverfolgung verschiedener prozessualer Ansprüche liegt nur dann ein Gerichtsverfahren im entschädigungsrechtlichen Sinne vor, wenn die Streitgegenstände in einem Ausgangsverfahren verbunden sind und verbunden bleiben.
2. Für die "Einleitung" des Verfahrens im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 GVG und damit für den Beginn des materiellen Bezugsrahmens des Entschädigungsanspruchs ist der Zeitpunkt maßgeblich, in dem der Streitgegenstand des Ausgangsverfahrens anhängig gemacht worden ist.
3. Eine im Stammverfahren zuerkannte Entschädigung für die bis zur Abtrennung erlittenen immateriellen Nachteile ist nach § 198 Abs. 2 Satz 4 GVG auf die im abgetrennten Verfahren zu gewährende Entschädigung anzurechnen.
4. Zu den im Sinne des Art. 23 Satz 1 Alt. 2 ÜberlVfRSchG anhängigen Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehören jedenfalls solche Beschwerden nicht, die die Frist des Art. 35 Abs. 1 EMRK zweifelsfrei nicht wahren.
BVerwG 9 B 56.16 - Beschluss vom 11.11.2016
BVerwG 9 B 14.16 - Beschluss vom 10.11.2016
BVerwG 9 PKH 3.16 - Beschluss vom 10.11.2016
BVerwG 4 B 27.16 - Beschluss vom 10.11.2016
Sachgebiet: Denkmalschutzrecht Zum Volltext
3. § 25 Abs. 1 VwVfG verpflichtet die Behörde nicht zu einer generellen Vorprüfung von Antragsunterlagen, die vor Ablauf der Antragsfrist eingegangen sind. Stellt sie jedoch schon bei kursorischer Durchsicht der Antragsunterlagen fest, dass der Antrag offensichtlich fehlerhaft ist, hat sie den Antragsteller regelmäßig auf ein solches Defizit und die Beseitigung des Fehlers hinzuweisen.
BVerwG 9 A 19.15 - Urteil vom 10.11.2016
BVerwG 9 A 18.15 - Urteil vom 10.11.2016
BVerwG 2 B 34.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 110.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 108.16 - Beschluss vom 09.11.2016
Sachgebiet: Sachen, die nicht einem anderen Senat zugewiesen sind Zum Volltext
BVerwG 1 B 104.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 109.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 105.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 106.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 107.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 1 B 103.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 3 B 9.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 3 B 10.16 - Beschluss vom 09.11.2016
BVerwG 4 C 1.16 - Urteil vom 09.11.2016
Eine überdachte Fläche zum Abstellen von Einkaufswagen außerhalb des Gebäudes eines Lebensmittelmarktes ist nicht Teil der Verkaufsfläche.
BVerwG 10 B 18.16 - Beschluss vom 08.11.2016
BVerwG 3 B 11.16 - Beschluss vom 08.11.2016
Eingestellt am 05.12.2016
Sachgebiet: Tierschutz- und Pflanzenschutzrecht, soweit nicht das Schwergewicht bei Materien liegt, die einem anderen Senat zugewiesen sind Leitsatz:
BVerwG 6 B 27.16 - Beschluss vom 04.11.2016
Kürzungen der staatlichen Zuschüsse für integrative Ersatzschulen dürfen nicht zu einer generellen Gefährdung der integrativen Beschulung an diesen Schulen führen.
BVerwG 1 A 5.15 - Urteil vom 04.11.2016
Sachgebiet: Vereinsrecht Leitsatz:
BVerwG 1 A 6.15 - Urteil vom 04.11.2016
BVerwG 3 B 4.16 - Beschluss vom 03.11.2016
BVerwG 8 B 15.15 - Beschluss vom 02.11.2016
BVerwG 8 B 21.16 - Beschluss vom 01.11.2016
BVerwG 5 PB 2.16 - Beschluss vom 01.11.2016

References: Art. 26
 § 5
 § 5
 Art. 6
 Art. 3
 § 19
 § 113
 § 18
 § 53
 § 199
 Art. 8
 § 198
 § 198
 Art. 23
 Art. 35
 § 25