Source: http://www.jurablogs.com/2011/12/22/wortberichterstattung-persoenlichkeitsrecht
Timestamp: 2016-12-04 04:30:09+00:00

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BlogsInternet-LawDezember 2011Wortberichterstattung und PersönlichkeitsrechtDas Bundesverfassungsgericht hat in einer neuen Entscheidung (Beschluss vom 08.12.2011, Az.: 1 BvR 927/08) erneut klargestellt, dass die für eine Bildberichterstattung über eine Person geltenden Kriterien nicht ohne weiteres auf eine bloße Wortberichterstattung zu übertragen sind.Ob ein Vorgang von allgemeinem Interesse ist oder ein zeitgeschichtliches Ereignis betrifft, sind Kriterien die der Rechtsprechung zur Bildberichterstattung entstammen und die für eine Wortberichterstattung nicht (allein) maßgeblich sind.Das Gericht führt hierzu aus:Der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gemäß Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG reicht hinsichtlich der Veröffentlichung von Bildern einerseits und der Berichterstattung durch Wortbeiträge andererseits verschieden weit. Während die Veröffentlichung eines Bildes von einer Person grundsätzlich eine rechtfertigungsbedürftige Beschränkung ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts begründet, die unabhängig davon ist, ob die Person in privaten oder öffentlichen Zusammenhängen und in vorteilhafter oder unvorteilhafter Weise abgebildet ist (vgl. BVerfGE 97, 228 <268>; 101, 361 <381>; 120, 180 <198>), ist dies bei personenbezogenen Wortberichten nicht ohne weiteres der Fall. Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG bietet hier nicht schon davor Schutz, überhaupt in einem Bericht individualisierend benannt zu werden, sondern nur in spezifischen Hinsichten ...Zum vollständigen Artikel9 LeserRechtslupe:Presseberichterstattung über Prominente36 LeserBERLIN BLAWG:Persönliche Daten aus dem wahren Leben – Forever On Internet28 LeserMüller Müller Rößner:BVerfG: Verfassungsbeschwerden gegen die Berichterstattung über die Adoptivtöchter eine...16 LeserAnja Neubauer:Bundesverfassungsgericht: § 113 TKG für verfassungswidrig in Bezug auf dynamische IP-Ad...190 LeserAnja Neubauer:Bundesverfassungsgericht: § 113 TKG für verfassungswidrig in Bezug auf dynamische IP-Ad...72 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Unter der Bezeichnung “Panama Papers” berichtete unter anderem die Süddeutsche Zeitung ...10 verwandte ArtikelBVerfG: Unterschiedliche Reichweite von Wort- und BildberichterstattungBVerfG: Sächsische Zeitung darf über Randale der Ochsenknecht-Söhne berichten – Meinungsfreiheit des Verlags überwiegt allgemeinem
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References: Art. 2
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 1
 § 113
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