Source: https://portal.allyouneed.com/footer/agb/
Timestamp: 2018-04-19 22:54:11+00:00

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Stand: 03/2018 PDF - Dokument zum Download
Die DHL Paket GmbH („DHL“) betreibt im Internet unter de.allyouneed.com den Online-Marktplatz Allyouneed.com Deutschland („Allyouneed.com Deutschland“), der es gewerblichen Verkäufern ermöglicht, ihre Ware in verschiedenen Angebotsformaten Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB („Registrierte(r) Nutzer“ oder auch „Kunde(n)“) online anzubieten. Darüber hinaus ist die DHL als Konzernunternehmen der Deutsche Post DHL-Gruppe ein national tätiges Dienstleistungsunternehmen für Transport und Logistik und bietet unter anderem den Versand von Waren der Händler an, die Kunden über Allyouneed.com Deutschland bestellen. Der Händler ist Unternehmer i.S.d. § 14 BGB („Händler“; Kunden bzw. Registrierte Nutzer und Händler zusammen auch „Mitglieder“) und bietet Produkte verschiedener Art („Artikel“) an. Der Händler möchte seine Artikel künftig auch über Allyouneed.com Deutschland in deutscher Sprache anbieten und vertreiben. Registrierte Nutzer sollen dabei die Möglichkeit erhalten, die Artikel des Händlers über Allyouneed.com Deutschland zu beziehen. Auf Allyouneed.com Deutschland dürfen sich kundenseitig nur natürliche Personen registrieren, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben. Diese Personen können ihren Wohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland oder außerhalb dieses Gebietes haben. Der Händler entscheidet, ob er seine Artikel nur den inländischen oder auch ausländischen Kunden anbietet. Die Anbindung der Kunden auf Allyouneed.com Deutschland und an den Service Postpay übernimmt die DHL. DHL führt insbesondere den technischen Betrieb von Allyouneed.com Deutschland für die Nutzung durch den Kunden durch und stellt den Kontakt zwischen dem Kunden und den Händlern her. Die Kunden können über Allyouneed.com Deutschland Zahlungen für Artikel mit verschiedenen, jeweils auf Allyouneed.com Deutschland im Rahmen des Service Postpay („Postpay“) zugelassenen Bezahlarten ausführen („Zahlungsaufträge“). Mit Postpay unterstützt die Deutsche Post Zahlungsdienste GmbH als Zahlungsdienstleister („DPZ“; Händler, DHL und DPZ zusammen auch die „Vertragspartner“ oder einzeln ein „Vertragspartner“) die Händler als unmittelbarer Vertragspartner bei der Abwicklung der Bezahlung der Artikel des Händlers über Allyouneed.com Deutschland. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gliedern sich in einen Allgemeinen Teil („Allgemeiner Teil“), welcher die Grundlage und die Bedingungen für die Kooperation zwischen dem Händler und der DHL sowie der DPZ darstellen soll und zwei Besonderen Teilen, dem Besonderen Teil I, der die Bedingungen der DHL für die Nutzung von Allyouneed.com Deutschland („AGB DHL“) regelt, und dem Besonderen Teil II, der die Bedingungen der DPZ für die Zahlungsabwicklung für Bestellungen und Retouren sowie Zahlungen aufgrund des Eingreifens des Allyouneed.com Deutschland-Schutzes regelt („AGB DPZ“, der Allgemeine Teil, die AGB DHL und die AGB DPZ nachfolgend zusammen auch „Allyouneed.com Deutschland-AGB“).
(1) Dieser Allgemeine Teil der AGB gilt für sämtliche Verträge zwischen dem Händler und DHL bzw. DPZ über Leistungen der DHL und der DPZ gegenüber Händlern, die auf Ally-ouneed.com Deutschland und im Rahmen von Postpay angeboten werden.
b. Personenschäden (Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit),
§1 Vertragspartner und Leistungsbeschreibung Allyouneed.com Deutschland
(8) Auf Allyouneed.com Deutschland veröffentlichte Angebote und Inhalte von Mitgliedern werden grundsätzlich nicht von DHL auf ihre Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft, soweit DHL hierzu nicht gesetzlich verpflichtet ist.
Der Händler stellt DHL Allyouneed.com Deutschland von sämtlichen Ansprüchen aus oder im Zusammenhang mit seinen Angeboten und von ihm veröffentlichten Informationen frei.
§2 Anmeldung, Vertragsschluss und Händerkonto
(4) Der Händler gibt durch das Absenden des Registrierungsformulars ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrages mit DHL ab. DHL bestätigt den Eingang des Angebots des Händlers durch Zusendung einer Registrierungsbestätigung in Textform. Die Registrie-rungsbestätigung ist lediglich eine Information an den Händler über den Zugang des Registrierungsformulars und stellt noch keine Annahme des Angebots dar. Nimmt DHL das Angebot des Händlers an, wird dem Händler eine Aktivierungsbestätigung zugestellt. Der Vertrag ist damit zustande gekommen und die Dienste können unmittelbar danach in Anspruch genommen werden.
(1) DHL stellt dem Händler die Nutzung von Allyouneed.com Deutschland mit den in diesen AGB DHL beschriebenen Funktionen zur Verfügung. DHL kann die Nutzung von Ally-ouneed.com Deutschland oder einzelner Funktionen von Allyouneed.com Deutschland oder den Umfang, in dem einzelne Funktionen und Services genutzt werden können, an bestimmte Voraussetzungen knüpfen, wie z.B. Prüfung der Anmeldedaten, Mitgliedschaftsdauer, Anzahl positiver Bewertungen, öffentliches Bewertungsprofil oder Einkaufs- und Zahlungsnachweise.
§4 Allgemeine Grundsätze zur Benutzung von Allyouneed.com Deutschland
§5 Allgemeine Nutzungsbedingungen für das Händlerkonto
(6) Der Händler hat den Kunden in geeigneter Form über die Einzelheiten des Zustandekommens des Vertrages , über die vom Händler angebotenen Artikel zu informieren. Der Händler hat für die zum Zwecke der Vertragsanbahnung, des Vertragsabschluss und der Vertragsabwicklung erforderliche Kommunikation (z.B. Bestellbestätigungs-E-Mail, Auftragsbestätigungs-E-Mail, Versandbestätigungs-E-Mail) ausschließlich die auf Allyouneed.com Deutschland zur Verfügung gestellten Funktionen und Systeme zu verwenden. Darauf basierend erhält der Kunde eine Bestellbestätigung-E-Mail. Die Bestellbestätigung stellt für den Registrierten Nutzer lediglich eine Benachrichtigung über den tatsächlichen Zugang der Artikelbestellung beim Händler und noch keine Annahme des Vertragsangebots des Registrierten Nutzers dar. Im Anschluss erhält der Kunde eine Versandbestätigungs-E-Mail, wenn der Artikel vom Händler als „versendet“ angezeigt wurde. DHL wird dabei als Erklärungsbote des Händlers tätig.
§8 Systemintegrität
§9 Maßnahmen der DHL bei Rechtsverletzungen des Händlers
a. 15,00 € zzgl. MwSt. pro Bestellungen, bei der der Händler die Ware in dem von DHL vorgegebenen Verfahren als „versendet“ kennzeichnet, ohne diese an einen Versanddienstleister übergeben zu haben und zu der in Folge dessen eine Kundenanfrage beim Kundenservice von DHL eingegangen ist.
b. 15,00 € zzgl. MwSt. pro Bestellungen bei der der Händler eine vom Kunden erhaltene Retoure nicht fristgerecht über die von DHL vorgegebenen Systeme abwickelt oder dem Kunden nicht innerhalb der vorgegebenen Frist eine Information über den Bearbeitungsstand zu kommen lässt und DHL die Retoure abgewickelt hat.
(1) Der Händler verpflichtet sich dazu, dass er seine Artikel gemäß den für die jeweilige Bestel-lung anwendbaren Bestellinformationen, den AGB DHL und gemäß allen sonstigen relevanten Bestimmungen, die er zum Zeitpunkt der Bestellung zur Verfügung gestellt und auf Allyouneed.com Deutschland dargestellt hat, beschaffen, verkaufen und erfüllen kann, wobei der Händler allein für diese Handlungen verantwortlich ist und alle damit verbundenen Risiken trägt. Dies beinhaltet insbesondere bei Bestellungen eines Kunden mittels der Bezahlart Vorkasse die Verpflichtung des Händlers, dass er die betreffende Anzahl bestellter Artikel während der dem Kunden eingeräumten Zahlungsfrist („Zahlungsfrist“) vorhält bzw. innerhalb der angebotenen Lieferfrist beschaffen kann („Reservierung“). Bei Bestellungen gegen Vorkasse erhält der Kunde mit der Bestellbestätigung zunächst eine Zahlungsaufforderung mit genauen Zahlungsinformationen. In diesem Fall erhält der Kunde die Versandbestätigung erst, sobald die Zahlung auf dem angegebenen Zahlungskonto der DPZ innerhalb der Zahlungsfrist eingegangen ist und der Händler der DHL oder der DPZ eine entsprechende Lieferbestätigung erteilt hat.
(7) Der Händler hat dem Kunden einen Hinweis auf seinen Kundenservice mit dessen vollständi-ger Adresse einschließlich sämtlicher Kommunikationsmöglichkeiten zu geben.
(13) Der Händler ist verpflichtet, unverzüglich nach Versand des Artikels DHL Informationen zu Bestell- und Versandstatus sowie zur Weiterverfolgung der Bestellung (insbesondere den Lieferbeleg und/oder die Tracking-ID für den oder die betreffenden Artikel) zur Verfügung zu stellen und dabei die von DHL vorgeschriebenen Verfahren zu benutzen („Lieferbestätigung“). DHL ist im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten dazu berechtigt, solche Informationen öffentlich zugänglich zu machen. Der Händler verpflichtet sich den Status einer Bestellung in dem von DHL vorgegebenen Verfahren erst dann auf „versendet“ zu stellen, wenn er die Ware an den von ihm gewählten Versanddienstleister übergeben und die Tracking-ID DHL in dem auf Allyouneed.com zur Verfügung gestellten System hinterlegt hat.
(15) Der Händler verpflichtet sich jeder Sendung seiner Artikel einen der Bestellung entsprechenden Packzettel beizulegen. Der Händler verpflichtet sich, sich selbst auf allen Packzetteln und anderen Informationen, die seinen Artikeln beiliegen, als Verkäufer des jeweiligen Artikels und als die Person anzugeben, an die ein Kunde das jeweilige Produkt zurückschicken kann.
(19) Der Händler ist verpflichtet bezüglich seiner Angebote und der von ihm verkauften Artikel Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu ergreifen. Dies umfasst insbesondere,
a. dass Anfragen von Kunden an den Händler zu den Angeboten und verkauften Artikeln an Werktagen innerhalb von 24 h ab Eingang der Anfrage beantwortet werden („Reaktionszeit Kontakt“);
§11 Angebot und Versand von Artikeln mit Altersbeschränkung
(3) Ein Versand von Artikeln mit Altersbeschränkung an Packstationen ist nicht zulässig. Gewährleistung, Rückerstattungen und
§12 Rücksendungen von Artikeln
(2) Für den Fall, dass DHL den Händler darüber in Kenntnis setzt, dass seitens eines Kun-den eine Forderung in Bezug auf eine Transaktion des Händlers wegen eines Gewährleis-tungsfalls („Reklamation“) geltend gemacht worden ist, so ist der Händler verpflichtet, DHL innerhalb von drei (3) Arbeitstagen folgendes zukommen zu lassen:
§13 Zahlungsabwicklung
§14 Lizenzrechte, Nutzungsrechte
d. Das Bearbeitungsrecht, d.h. das Recht das Werk, unter Wahrung des Urheberpersön-lichkeitsrechts, selbst oder durch Dritte, beliebig umzugestalten und zu bearbeiten, insbeson-dere zum Zwecke der Einbindung in die Webseite zu digitalisieren;
§15 Vergütung, Gebühren und Erfüllung
§1 Geltungsbereich, Vertragsgegenstand, Leistungspflichten der DPZ; Abbedingung von Vorschriften
(2) Der Händler beauftragt die DPZ, alle Zahlvorgänge, die über Allyouneed.com Deutsch-land und den Service Postpay erfolgt sind, entgegenzunehmen („Zahlungsumsätze“) und die diesen Zahlungsumsätzen zugrunde liegenden Beträge („Zahlungsbeträge“) nach Maßgabe dieser AGB-DPZ an den Händler auszuzahlen („Zahlungsabwicklung“).
§2 Registrierung; Vertragsschluss; erste Auszahlung; Ablehnung
(9) Der Händler ist verpflichtet, die Zugangsdaten zu Allyouneed.com Deutschland vor dem Zu-griff unbefugter Personen zu schützen. Im Fall eines eingetretenen Missbrauchs oder eines Missbrauchsverdachts hat er dies der DPZ umgehend anzuzeigen.
§3 Akzeptanz und Autorisierung der Zahlungsumsätze
c. die nicht im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes und des ggf. im Vertragsformular angegeben Geschäftsgegenstandes / Branche des Händlers des Händlers generiert werden.
a. im Falle einer Kartenautorisierung, dass im Zeitpunkt der Autorisierung die Zahlungs-karte im Geltungsbereich dieser AGB DPZ nicht eingeschränkt ist, die Zahlungskarte nicht durch Sperrlisten der jeweiligen Kartenorganisationen oder andere Benachrichtigungen für ungültig erklärt worden ist und der Kartenumsatz im Rahmen des Transaktionslimits des jeweiligen Kreditkartenkontos des Karteninhabers liegt;
c. in den übrigen Fällen (Vorkasse, Rechnung), dass eine Bestellung des Kunden mittels der von ihm ausgewählten Bezahlart nach erfolgter Risikoprüfung zugelassen wurde. Eine Zusage der Auszahlung der Zahlungsbeträge ist mit der Erteilung einer Bestellfreigabe oder der Mitteilung der Zahlungsbestätigung bei Vorkassenumsätzen nicht verbunden. Die DPZ bleibt insbesondere zur Rückbelastung bzw. Rückbuchung der Zahlungsbeträge berechtigt, soweit die Voraussetzungen hierfür nach Maßgabe dieser AGB DPZ vorliegen.
(5) Mit Bestellfreigabe werden dem Händler die entsprechenden für die Bestellung erfor-derlichen Daten in seinem Händlerkonto zur Verfügung gestellt („Bestellinformationen“). Der Händler ist verpflichtet, unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von zwei (2) Arbeitstagen nach Zugang der Bestellfreigabe – bei Vorkassenumsätzen nach Zugang der Zahlungsbestätigung den Versand der bestellten Artikel zu bestätigen („Lieferbestätigung“). Die DPZ wird nur solche Zahlungsumsätze abwickeln, für die eine Bestellfreigabe im Sinne von vorstehendem Absatz (3) bzw. bei Vorkassenumsätzen eine Zahlungsbestätigung im Sinne von vorstehendem Absatz (3) vorliegt und für die der Händler eine Lieferbestätigung gemäß vorstehendem Satz fristgerecht vorgelegt hat.
(2) Das Kaufangebot des Händlers nimmt die DPZ durch Buchung des Kaufpreises für die Forderung auf dem Abrechnungskonto an, ohne dass dem Händler eine diesbezügliche Bu-chungsmitteilung zugehen muss. Gemäß § 151 Satz 1 BGB verzichtet der Händler auf den Zugang der Annahmeerklärung.
(3) Der Händler tritt der DPZ im Voraus alle künftigen Rechnungsforderungen, die ihm gegen sämtliche Kunden zustehen und zustehen werden, unter der aufschiebenden Bedin-gung ab, dass die jeweilige Rechnungsforderung von der DPZ angekauft wird. Die DPZ nimmt diese Abtretung an. Soweit DPZ das Kaufangebot annimmt, wird DPZ somit zugleich Inhaber der gekauften Forderung. Forderungen, für die die Abtretung an DPZ wegen etwaiger Vorausabtretungen des Händlers an Dritte (z.B. an Lieferanten oder Kreditgeber im Rahmen einer Global-/Sicherungszession) zunächst nicht wirksam ist, gehen im Zeitpunkt der Befriedigung des Dritten oder seines Verzichts auf die Sicherheit auf die DPZ über.
(5) Der Händler bevollmächtigt hiermit die DPZ und in deren Auftrag auch die DHL unwi-derruflich, für ihn die Abtretungsanzeige gegenüber dem Kunden abzugeben, sofern dies geboten ist. Der Händler ist verpflichtet, auf Verlangen innerhalb angemessener Zeit etwaig noch vorhandene und zur Durchsetzung der Forderung benötigte Daten, Unterlagen und Belege an die DPZ herauszugeben und sämtliche Erklärungen abzugeben, die gegebenenfalls zur Durchführung dieses Vertrages noch erforderlich sein werden.
(6) Lehnt die DPZ das Kaufangebot des Händlers nach Maßgabe der nachfolgenden Best-immungen ab, so weist die DPZ die Forderung als Inkassoforderung aus (siehe § 3b (4); der Händler beauftragt die DPZ für diesen Fall bereits hiermit mit der weiteren Bearbeitung der Forderungen nach Maßgabe der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DPZ Forderungsmanagement und Inkasso.
b. ein Haftungsfall nach § 3d (1) eingetreten ist und – in den Fällen des § 3d (2) – der Händler nicht innerhalb von vierzehn (14) Geschäftstagen nach entsprechender Aufforderung durch DPZ die ordnungsgemäße Leistungserbringung nachweist und soweit die weiteren in § 7 (5) bis (8) genannten Voraussetzungen für das Eingreifen des Allyouneed.com Deutschland-Schutzes vorliegen oder
b. die Forderungen unterliegen einem Abtretungsverbot, auf das § 354a HGB keine An-wendung findet;
(1) Die DPZ trägt – unter der Voraussetzung der Existenz, Fälligkeit und Einredefreiheit der angekauften Rechnungsforderungen (Verität, vgl. dazu unter § 3d) – für die von ihr angekauften Rechnungsforderungen das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Kunden (Delkredere) nach Maßgabe der Allyouneed.com Deutschland-AGB.
(3) Werden dem Händler Umstände bekannt, die auf eine verschlechterte Bonität des Kunden hinweisen oder sogar die Zahlungsunfähigkeit des Kunden betreffen und die Durch-setzung einer an DPZ abgetretenen Forderung gefährden könnten, so hat er der DPZ diese Umstände unverzüglich mitzuteilen.
(3) Der Händler versichert der DPZ weiterhin, dass die an die DPZ verkauften Forderun-gen dieser rechtswirksam übertragen werden können, und bestätigt ausdrücklich, über die angebotenen Rechnungsforderungen nicht bereits durch Zessionen (z.B. auch Globalzession in Sicherungsübereignungsvertrag usw.) verfügt zu haben.
(5) Die DPZ ist berechtigt, etwaige Schadensersatz-, Erstattungs- und Aufwendungsersatz- sowie sonstige Zahlungsansprüche, die ihr gegen den Händler zustehen, mit künftigen Gut-schriften auf dem Abrechnungskonto zu verrechnen oder diesem in Rechnung zu stellen.
(8) Bei Forderungsabtretungen, die nach § 354a HGB wirksam sind, ist der Händler ver-pflichtet, Rechtsgeschäfte in Bezug auf die einmal begründete Forderung nicht ohne Zustim-mung der DPZ abzuschließen, insbesondere Vereinbarungen über Aufrechnung, Zurückbehaltung, Erlass und Stundung zu unterlassen, auch soweit diese im Verhältnis zum Gläubiger wirksam sein sollten. Eingehende Zahlungen nimmt der Händler als Treuhänder fürdie DPZ entgegen; es gilt insoweit § 3f.
§4 Auszahlung, Abrechnung
§5 Rückbelastungen, Gutschriften
§6 Zurückhaltung, Rückbuchung von Zahlungen bei Versandstopp und Sperre des Händlerkontos
§7 Allyouneed.com Deutschland-Schutz
(3) Der Anspruch des Händlers nach § 4 (1) in den Fällen der Rückbuchung nach § 5 (1) entfällt nicht bzw. es besteht kein Anspruch der DPZ auf Rückbelastung nach § 5 (3) für die in § 5 (1) lit. b. bis d. genannten Fälle, soweit der Händler binnen vierzehn (14) Arbeitstagen nach entsprechender Aufforderung durch DPZ oder DHL die ordnungsgemäße Leistungser-bringung nachweist und soweit die weiteren in Absatz (5) bis (8) genannten Voraussetzungen für das Eingreifen des Allyouneed.com Deutschland-Schutzes vorliegen.
(5) Das Eingreifen des Allyouneed.com Deutschland-Schutzes für den Händler steht je-weils unter den nachfolgenden weiteren Voraussetzungen:
l. Der Händler hat alle gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz und im elektronischen Geschäftsverkehr eingehalten, die im Einzelfall auf die Kartentransaktionen des Händ-lers anwendbar sind.
(8) DPZ behält sich vor, Rückbuchungen von Zahlungen per Kreditkarte oder Bankkonto, inklusive der durch Kreditkartenorganisationen oder Banken in Rechnung gestellten Gebüh-ren, an den Händler weiterzureichen, falls die Voraussetzungen gemäß § 7 (5) bis (8) nicht erfüllt sind.
(9) Falls DPZ gemäß den vorstehenden Regelungen dem Händler den Allyouneed.com Deutschland-Schutz gewährt, tritt der Händler sämtliche Forderungen, Rechte, Titel und Zin-sen gegenüber dem Kunden bezüglich der jeweils von dem Allyouneed.com Deutschland-Schutz betroffenen Umsätze unwiderruflich an die DPZ ab, die diese Abtretung hiermit annimmt („Forderungsabtretung“).
§8 Pfandrecht, Sicherheitseinbehalt
§9 Vergütung und Gebühren, Aufwendungsersatz
(2) DPZ ist berechtigt, die mit dem Händler vereinbarten Serviceentgelte nach § 9 (1) vom nach § 4 auszuzahlenden Auszahlungsbetrag einzubehalten. Sämtliche Serviceentgelte ver-stehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Die DPZ kann unabhängig davon, ob der Händler den Betrag der gezahlten Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen kann, für die Umsatzsteuer optieren. Der Umsatzsteuerbetrag wird dem Händler zusätzlich zu den vereinbarten Serviceentgelten berechnet.
(3) DPZ ist berechtigt, die Serviceentgelte nach billigem Ermessen gemäß § 315 BGB zu ändern, d.h. herauf- oder herabzusetzen, sofern sich wesentliche Kostenfaktoren verändern. Bei der Änderung werden als Kostenfaktoren insbesondere die Umsatz-Gesamtsummen, die Transaktionsanzahl, der Durchschnittsumsatz, die Anzahl der Rückbelastungen sowie sonsti-ge kostenrelevante Rahmenbedingungen nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) berücksichtigt. DPZ wird den Händler rechtzeitig schriftlich über die Änderung informieren.
§10 Sperre des Händlers, außerordentliche Kündigung
v. der Händler nicht gemäß den Allyouneed.com Deutschland-AGB die entsprechenden Marken und Logos sichtbar anbringt, um anzuzeigen, welche Zahlungsinstrumente zur Zah-lung akzeptiert werden.
(5) DPZ behält sich ausdrücklich das Recht auf Teilkündigung vor, insbesondere im Hinblick auf einzelne im Rahmen dieses Vertrages erbrachte Leistungen, einzelne Zahlungsin-strumente oder die Akzeptanz bestimmter Arten von Zahlungskarten (z.B. MasterCard, American Express, Visa oder Maestro).
§11 Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten
(1) Der Händler ist verpflichtet, für jeden an die DPZ eingereichten Zahlungsumsatz alle vom Kunden im Zusammenhang mit der Bestellung seiner Artikel übermittelten Daten elekt-ronisch oder schriftlich festzuhalten.
(2) Der Händler ist verpflichtet, die in § 11 (1) genannten Unterlagen und Daten für einen Zeitraum von mindestens achtzehn (18) Monaten nach der Einreichung des entsprechenden Zahlungsumsatzes aufzubewahren, soweit eine Löschung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Alle Daten und Unterlagen sind der DPZ jederzeit auf Verlangen unverzüglich zur Überprü-fung in schriftlicher Form oder in einem mit üblicher Standardsoftware lesbaren Format zur Verfügung zu stellen. Weitergehende gesetzliche Aufbewahrungspflichten des Händlers blei-ben hiervon unberührt.
Nutzungsbedingungen POSTPAY
§1 Geltungsbereich/Anwendbarkeit
(1) Diese Nutzungsbedingungen POSTPAY (nachfolgend als "Nutzungsbedingungen" bezeichnet) gelten im Zusammenhang mit der Nutzung des Services POSTPAY.
(3) Informationen des Händlers zum Einsatz des POSTPAY:
Name des externen Händler-Shops
Kategorie des Warenangebotes
Angaben zu FSK 18 Produkten
Kontakt Abrechnung / Buchhaltung
Kontakt Riskmanagement
§5 Sperrung von Händlern
(3) Im Übrigen gelten bezüglich der Zahlungsverpflichtung und Zahlungsabwicklung insbesondere § 15 der AGB DHL sowie die AGB DPZ zu finden unter portal.allyouneed.com.
(4) DHL behält sich vor bei den nachfolgend aufgeführten Warengruppen die innerhalb von POSTPAY zur Verfügung stehenden Zahlarten unter Berücksichtigung der Händlerinteressen zu beschränken:
Alle FSK 18 Artikel (Pornographisches Material, Waffen, Spirituosen);
alle Artikel mit Heilversprechen;
Artikel aus dem Bereich Future Business (Ticket-, Karten- und Reiseverkauf sowie alle Waren und Dienstleistungen welche erst zu einem späteren Zeitpunkt geliefert werden);
Wertkarten, Wertpapiere, Guthabenkarten, Zertifikate und Telefonkarten.

References: § 13
 § 14

§1

§2

§4

§5

§8

§9

§11

§12

§13

§14

§15

§1

§2

§3
 § 151
 § 3
 § 3
 § 3
 § 7
 § 354
 § 3
 § 354
 § 3

§4

§5

§6

§7
 § 4
 § 5
 § 5
 § 5
 § 7

§8

§9
 § 9
 § 4
 § 315

§10

§11
 § 11

§1

§5
 § 15