Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/bauzausbv-2002
Timestamp: 2020-01-22 11:09:08+00:00

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Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 202 Nr. 2 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf Bauzeichner/Bauzeichnerin wird staatlich anerkannt.
In der Berufsausbildung zum Bauzeichner/zur Bauzeichnerin sind
im ersten Ausbildungsjahr in mindestens acht Wochen insbesondere Fertigkeiten und Kenntnisse aus den laufenden Nummern 10, 11 und 12 der Anlage,
im zweiten Ausbildungsjahr in mindestens acht Wochen insbesondere Fertigkeiten und Kenntnisse aus den laufenden Nummern 10, 11 und 12 der Anlage,
im dritten Ausbildungsjahr in zwei Wochen insbesondere Fertigkeiten und Kenntnisse aus der laufenden Nummer 12 der Anlage
in überbetrieblichen oder in betrieblichen Ausbildungsstätten zu vermitteln.
Organisation und Kommunikation, Arbeitsabläufe,
Zusammenarbeit mit Behörden und anderen am Bau Beteiligten,
Techniken des Zeichnens,
Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen,
Mitwirken bei Bauprozessen und Durchführen von Bauarbeiten,
Bestandsaufnahme und Vermessung,
Rechnergestütztes Zeichnen,
Konstruieren von Bauteilen,
Erstellen von Plänen und Zeichnungen, fachspezifische Berechnungen.
(1) Die in § 3 genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen unter Berücksichtigung der Schwerpunkte Architektur, Ingenieurbau sowie Tief-, Straßen- und Landschaftsbau nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.
(3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens vier Stunden drei praktische Aufgaben, auch rechnergestützt, bearbeiten sowie in insgesamt höchstens zwei Stunden sich auf diese Aufgaben beziehende Fragen schriftlich beantworten und Berechnungen durchführen. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
Zweidimensionale Darstellungen, Parallelperspektiven,
Freihandzeichnungen,
Baugruben, Gräben, Gründungen und Verbau,
Baukörper aus Steinen, Bauwerksabdichtungen,
Beton und Stahlbeton.
In der Zwischenprüfung soll der Prüfling zeigen, dass er technologische, mathematische und zeichnerische Inhalte verknüpfen kann. Dabei soll er Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz berücksichtigen.
(2) Der Prüfling soll im Teil A der Prüfung in höchstens insgesamt 14 Stunden zwei praktische Aufgaben, die sich auf ein Projekt beziehen sollen, bearbeiten. Mindestens eine Aufgabe ist rechnergestützt zu fertigen. Eine der Aufgaben ist zu dokumentieren sowie dem Prüfungsausschuss in einem Fachgespräch von höchstens 15 Minuten zu erläutern. Dem Prüfling ist vor der Prüfung Gelegenheit zu geben, das System zur rechnergestützten Zeichnungserstellung, an dem er geprüft wird, in einem angemessenen Zeitraum kennen zu lernen. Die praktischen Aufgaben sind unter Berücksichtigung des Schwerpunktes nach § 5 Abs. 1 Satz 1 aus zwei der nachfolgenden Bereiche zu entnehmen. Die Bereiche, aus denen die Aufgaben entnommen werden, sind vom Prüfling festzulegen. Es kommen folgende Bereiche in Betracht:
Erstellen von Planunterlagen zur Baueingabe nach Entwurfsskizzen,
Erstellen von Ausführungsunterlagen für den Rohbau und
Erstellen von Ausführungsunterlagen für den Ausbau;
Erstellen eines Schalplanes oder einer Rohbauzeichnung für ein Tragwerk,
Erstellen einer Bewehrungszeichnung und
Erstellen von Ausführungsunterlagen für den Stahl- oder Holzbau;
Erstellen von Planunterlagen für den Straßen- und Verkehrswegebau,
Erstellen von Ausführungsunterlagen für die Ver- und Entsorgung und
Erstellen von Ausführungsunterlagen für den Landschaftsbau.
Durch die Ausführung der Aufgabe, die Dokumentation sowie das Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe selbständig, kunden- und zielorientiert planen, umsetzen und präsentieren sowie qualitätssichernde Maßnahmen durchführen kann.
(3) Teil B der Prüfung besteht aus folgenden Prüfungsbereichen:
Baueingabe,
In den Prüfungsbereichen Baueingabe, Rohbau sowie Ausbau sind fachliche Probleme mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Sachverhalten zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege schriftlich darzustellen. Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
allgemeine, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge aus der Berufs- und Arbeitswelt;
Stahl- und Holzbau,
In den Prüfungsbereichen Tragwerke, Massivbau sowie Stahl- und Holzbau sind fachliche Probleme mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Inhalten zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege schriftlich darzustellen. Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
In den Prüfungsbereichen Straßenbau, Ver- und Entsorgung sowie Landschaftsbau sind fachliche Probleme mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Inhalten zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege schriftlich darzustellen. Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
Durch die Ausführung von Teil B der Prüfung soll der Prüfling zeigen, dass er die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit, den Umweltschutz, qualitätssichernde Maßnahmen sowie Grundsätze der Kundenorientierung berücksichtigen, betriebliche Abläufe planen und umsetzen, Unterlagen auswerten sowie Baustoffe, Bauelemente und Bauarten festlegen kann.
1. im Schwerpunkt Architektur:
a) Prüfungsbereich Baueingabe 90 Minuten,
b) Prüfungsbereich Rohbau 90 Minuten,
c) Prüfungsbereich Ausbau 90 Minuten,
d) Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 60 Minuten;
2. im Schwerpunkt Ingenieurbau:
a) Prüfungsbereich Tragwerke 90 Minuten,
b) Prüfungsbereich Massivbau 90 Minuten,
c) Prüfungsbereich Stahl- und Holzbau 90 Minuten,
3. im Schwerpunkt Tief-, Straßen- und Landschaftsbau:
a) Prüfungsbereich Straßenbau 90 Minuten,
b) Prüfungsbereich Ver- und Entsorgung 90 Minuten,
c) Prüfungsbereich Landschaftsbau 90 Minuten,
d) Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 60 Minuten.
(5) Der Prüfungsteil B ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in den einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung der Ergebnisse für die mündlich geprüften Prüfungsbereiche sind die jeweiligen bisherigen Ergebnisse und die entsprechenden Ergebnisse der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten.
a) Prüfungsbereich Baueingabe 30 Prozent,
b) Prüfungsbereich Rohbau 25 Prozent,
c) Prüfungsbereich Ausbau 25 Prozent,
d) Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 20 Prozent;
a) Prüfungsbereich Tragwerke 25 Prozent,
b) Prüfungsbereich Massivbau 30 Prozent,
c) Prüfungsbereich Stahl- und Holzbau 25 Prozent,
a) Prüfungsbereich Straßenbau 30 Prozent,
b) Prüfungsbereich Ver- und Entsorgung 25 Prozent,
c) Prüfungsbereich Landschaftsbau 25 Prozent,
d) Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 20 Prozent.
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in den Prüfungsteilen A und B sowie innerhalb des Prüfungsteils B in mindestens zwei der fachbezogenen Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind. Werden die Prüfungsleistungen in einer der praktischen Aufgaben oder in einem der Prüfungsbereiche mit ungenügend bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.
(2) Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die am 17. Mai 2004 bestehen, ist § 9 Abs. 2 in der bis zum 17. Mai 2004 geltenden Fassung weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragsparteien vereinbaren die Anwendung der Verordnung in der am 18. Mai 2004 geltenden Fassung.
Anlage (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Bauzeichner/zur Bauzeichnerin
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 2625 - 2630)
Abschnitt I: Fertigkeiten und Kenntnisse in der beruflichen Grundbildung
5 Organisation und Kommunikation, Arbeitsabläufe
Schriftverkehr durchführen und Ablagesysteme anwenden
Anfragen entgegennehmen und weiterleiten, Auskünfte erteilen
Informationen beschaffen, nutzen und weiterleiten
im Team arbeiten, Arbeitsaufgaben inhaltlich und zeitlich strukturieren und abstimmen, Ergebnisse darstellen
6 Zusammenarbeit mit Behörden und anderen am Bau Beteiligten
planungs- und baurechtliche Verwaltungsabläufe unterscheiden
Absprachen und Vereinbarungen berücksichtigen
bei der Erstellung baurechtlicher Unterlagen mitwirken
Auflagen, Einträge und Prüfvermerke umsetzen
Arbeits- und Projektabläufe abstimmen
Projektpräsentationen erstellen
Unterlagen für Ausschreibungen und Abrechnungen ausarbeiten, zusammenstellen sowie bei Vergabeverfahren mitwirken
(§ 4 Nr 7)
Texte, Tabellen und Formulare erstellen
Hilfsmittel, Handbücher und Dokumentationen nutzen
Informationen aus Datennetzen erschließen und nutzen
Informationen austauschen und in Datennetze einstellen
8 Techniken des Zeichnens
Zeichengeräte und Zeichenmittel für Zeichnungserstellungen anwenden
Vorschriften und Richtlinien für Bauzeichnungen anwenden
geometrische Grundkonstruktionen ausführen
zweidimensionale Darstellungen und Abwicklungen anfertigen
Symbole, Zeichen, Schriften, Schraffuren und Farbcodes anwenden
Vervielfältigungstechniken anwenden
Parallelperspektiven anfertigen
Graphiken, Diagramme und Schaubilder erstellen
Fluchtpunktperspektiven erstellen
9 Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen
Baustoffe nach ihren Eigenschaften unterscheiden und im Hinblick auf ihre Verwendung beurteilen, insbesondere Böden und Gesteine, Mörtel, unbewehrte und bewehrte Betone, natürliche und künstliche Steine, Holz und Stahl sowie Dämm- und Abdichtungsstoffe
Möglichkeiten der Wiederverwertung von Böden und Baustoffen unterscheiden
Zulassung und Zertifizierung von Baustoffen unterscheiden
10 Mitwirken bei Bauprozessen und Durchführen von Bauarbeiten
(§ 4 Nr. 10) Die nachfolgenden Fertigkeiten und Kenntnisse sind im Rahmen von prozesshaften Abläufen und praktischen Baustellentätigkeiten zu vermitteln:
Bewehrungen einbauen, Beton einbringen
Baukörper aus Steinen herstellen
Bauteile aus Holz oder Stahl herstellen und einbauen
Bauteile im Ausbau herstellen, Gräben und Baugruben sichern, Rohrleitungen einbauen, Decken und Beläge herstellen oder Pflanzungen anlegen
11 Bestandsaufnahme und Vermessung
Vermessungsgeräte unterscheiden und handhaben
Methoden der Lagemessungen auswählen und Lagemessungen durchführen
Höhenmessungen mit unterschiedlichen Messgeräten durchführen
Messfehler feststellen und beheben
örtliche Gegebenheiten aufnehmen und darstellen
Messdaten, insbesondere in rechnergestützte Systeme, übernehmen
12 Rechnergestütztes Zeichnen
Anwendungssoftware nutzen
Ebenen definieren und anlegen, Zeichnungsvoreinstellungen vornehmen
Zeichnungen erstellen, verwalten, editieren und plotten
Grundrisse, Schnitte und Ansichten konstruieren
Bibliotheken erstellen und nutzen
Zeichnungen für Präsentationen erstellen
13 Konstruieren von Bauteilen
Gründungen und Unterfangungen zeichnen
Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Details von Wänden, Stützen und Decken zeichnen
Treppen und Dächer konstruieren
Mengen- und Massenermittlungen von Bauteilen durchführen
14 Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung
Ziele, Aufgaben und Bedeutung qualitätssichernder Maßnahmen anhand betrieblicher Beispiele erläutern
qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere
Arbeitsergebnisse erfassen, beurteilen und anhand von Vorgaben prüfen
Fehler und Qualitätsmängel erkennen, Ursachen beseitigen, Vorgänge dokumentieren
Aufgaben ziel- und kundenorientiert bearbeiten
Abschnitt II: Fertigkeiten und Kenntnisse in den Schwerpunkten
1 Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen
Bauweisen, insbesondere Massivbauweise, Skelettbauweise und Fachwerke, nach den Eigenschaften der Baustoffe beurteilen und in Bauunterlagen übernehmen
Bauelemente nach ihren Eigenschaften beurteilen und in Bauunterlagen übernehmen, insbesondere Mauerwerk, Dämmsysteme, Fenster und Türen, Dacheindeckungen, Fußböden, Decken- und Wandbekleidungen, Trockenbausysteme, Fassadensysteme sowie Be- und Entwässerungssysteme
2 Erstellen von Plänen und Zeichnungen, fachspezifische Berechnungen
Entwurfsskizzen in bautechnischen Zeichnungen umsetzen, Gestaltungsprinzipien anwenden
Werk- und Detailzeichnungen erstellen, insbesondere unter Berücksichtigung der Bauwerksabdichtungen sowie der Anforderungen aus Tragwerksplanung, Wärme-, Schall- und Brandschutz, Vorgaben zur Umweltverträglichkeit übernehmen
Flächen und umbauten Raum berechnen, Kosten ermitteln und gliedern
Mengen- und Massenermittlungen für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung durchführen
technische Vorgaben übernehmen, insbesondere aus der Gebäudeausrüstung, der Tragwerksplanung und aus dem Boden- und Grundstücksgutachten
Geländeverlauf darstellen
Zeichnungen des raumbildenden Ausbaus erstellen
B. Ingenieurbau
Bauweisen, insbesondere Massiv-, Stahlbeton-, Stahl- und Holzbauweisen, nach den Eigenschaften der Baustoffe beurteilen und in Bauunterlagen übernehmen
Bauarten nach ihren Eigenschaften beurteilen und in Bauunterlagen übernehmen, insbesondere Unterfangungen, Verbauarten, Verbundsysteme, Spannbeton und Dämmsysteme
Rohbauzeichnungen erstellen, insbesondere Schal- und Bewehrungszeichnungen, unter Berücksichtigung der Bauwerksabdichtungen sowie der Anforderungen aus Wärme-, Schall- und Brandschutz, Vorgaben zur Umweltverträglichkeit übernehmen
Bemessungsvorgaben aus statistischen Berechnungen übernehmen, insbesondere Bewehrungsquerschnitte auswählen und in Bauzeichnungen übertragen
Verlege- und Fertigteilzeichnungen erstellen
Knotenpunkte, insbesondere im Holz- und Stahlbau konstruieren
technische Vorgaben übernehmen, insbesondere aus der Gebäudeausrüstung und aus den Boden- und Grundstücksgutachten
Mengen- und Massenermittlungen für Ausführung und Abrechnung durchführen, Materiallisten erstellen
C. Tief-, Straßen- und Landschaftsbau
Bauweisen, insbesondere Erdbauwerke, Verkehrswege, Ver- und Entsorgungssysteme, Beton- und Stahlbetonbauwerke sowie Böschungsbefestigungen, nach den Eigenschaften der Baustoffe beurteilen und in Bauunterlagen übernehmen
Bauelemente nach ihren Eigenschaften beurteilen und in Bauunterlagen übernehmen, insbesondere Unterbau, Trag- und Deckenschichten, Schächte, Rohre, Formstücke und Armaturen, Gestaltungselemente, Beschilderungen sowie Einfriedungen
Bestands-, Übersichts- und Detailpläne erstellen sowie Pflanzpläne übernehmen
Lage-, Trassen- und Höhenpläne, Längs- und Querprofile von Geländen, Verkehrswegen und Plätzen sowie Be- und Entwässerungen erstellen
Regelquerschnitte des Straßen- und Wegebaus zeichnen
Rohrnetzpläne für die Versorgung erstellen
Pläne für Kanalisation, Kanalisationsbauwerke, Regeneinzugsflächen und Abflussteilflächen erstellen
baugrundspezifische und geologische Profile erstellen
Landschaftsgestaltungspläne erstellen, Vorgaben für Bepflanzung und Gestaltung in Pläne übernehmen
Vorgaben aus Berechnungen zur Hydraulik übernehmen und in Bauzeichnungen übertragen, Tabellen anwenden
Mengen- und Massenermittlungen für Ausschreibung, Durchführung und Abrechnung durchführen, Materiallisten erstellen
Vorgaben zur Umweltverträglichkeit sowie zum Lärm- und Schallschutz übernehmen
Krümmungs- und Querneigungsbänder zeichnen sowie Belagshöhenpläne oder Deckenhöhenpläne erstellen
Abschnitt III. Baustellenbegehungen
Während der Ausbildung soll der Auszubildende/die Auszubildende zur Ergänzung der im Ausbildungsrahmenplan bezeichneten Fertigkeiten und Kenntnisse den Ablauf von Bauprojekten durch mindestens 20 Baubegehungen oder Werksbesichtigungen kennen lernen.
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 31.10.2016 I 2493
2002, 2622 (2003 I 277): BGBl I

References: § 25
 § 3
 § 1
 § 5
 § 9
 § 5
 Art. 1