Source: https://www.autofrage.net/nutzer/Crack
Timestamp: 2020-04-07 08:59:54+00:00

Document:
von Llanta
Du wirst lachen [oder weinen] - das ist unter bestimmten Umständen auch in Deutschland möglich, allerdings nur in Extremfällen verwertbar.
In Österreich ist das aber durchaus nicht unüblich, da sollte man also vorsichtig sein. Natürlich wird niemand der 10km/h schneller fährt sofort raus gewunken, es geht hier wohl eher um die schweren Fälle.
von Stefan1994
Die Anordnung eines Aufbauseminars mit damit verbundener Verlängerung der Probezeit wird definitiv noch kommen. Das ergibt sich aus § 2a Fahrerlaubnis auf Probe des Straßenverkehrsgesetzes:
Die Anordnung des ASF kommt oft erst mehrere Monate nach Rechtskraft des Bußgeldbescheides, eine Verjährung gibt es hier nicht.
Das kostet nur 15€ Verwarnungsgeld.
Du missachtest Zeichen 250.
TBNR 141166 Sie benutzten mit einem Kraftfahrzeug den Verkehrsbereich, obwohl dieser für Sie durch Zeichen 250/251/253/255/260 gesperrt war.
von Asieslavida
Dem Anderen wird nur dann eine Teilschuld zugesprochen werden wenn er erheblich zu schnell gefahren ist. Angenommen dort waren 50km/h erlaubt dann müsste er schon mindestens 65km/h gefahren sein damit man ihm überhaupt eine Teilschuld anlasten kann. Je schneller er darüber hinaus war um so größer wird dann seine Schuld.
Ob man einen 1er BMW bei einem seitlichen Aufprall mit 50km/h bereits zum Überschlag bringen kann hängt ja auch vom Aufprallwinkel und anderen Umständen ab.
Halte Dich an Deine Versicherung und schildere denen Deine Ansicht. Die kennen sich damit aus und werden sicher versuchen eine Schuld des Anderen nachzuweisen wenn diese besteht.
von axelth
Das sehen aber die dort befindlichen Autofahrer anders.
Vielleicht siehst Du hier auch etwas falsch. Natürlich muss jeder den nötigen Abstand zum Vordermann lassen und darf nicht beschleunigen wenn er überholt wird. Kolonnen zu überholen ist auch nicht verboten.
Du darfst dann aber nicht überholen wenn Du den Überholvorgang im Ganzen nicht abschätzen kannst. Und das ist nun mal der Fall wenn Du Dich in die Kolonne einreihen musst da Du den Gegenverkehr nicht ausreichend sehen kannst.
§6 StVO Überholen
Du bist hier der Aktive im Gegensatz zu denen die in der Kolonne fahren, deshalb würde Dich hier die Hauptschuld treffen wenn es zu einem Unfall kommt.
Da wird wohl das Schloss durch eingedrungenes Wasser fest gefroren oder schwergängig sein.
Entweder Du hast eine beheizte Garage oder Unterstellmöglichkeit wo Du das Auto so lange abstellen kannst bis das Wasser verdunstet ist oder Du nimmst eine Heißluftpistole (ein Fön geht auch - dauert aber länger) und erwärmst den Bereich der Tür rund um das Schloss für einige Minuten. Das aber nicht auf der höchsten Heizstufe und immer schön vorsichtig. Zum Schluss noch etwas Silikonspray drauf und es sollte wieder funktionieren.
Strafgesetzbuch §142 Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Das Strafmaß ist also nicht genau definiert.
Fest steht das man 7 Punkte bekommt. Hat man sich innerhalb von 24 Stunden nach dem Unfall doch noch selbst gemeldet ohne das bereits Ermittlungen eingeleitet wurden dann kann man auch mit 5 Punkten davon kommen. Da es sich um eine Straftat handelt bleiben diese Punkte 5 Jahre eingetragen.
Die Geldstrafe sowie ein Fahrverbot oder sogar ein Fahrerlaubnisentzug hängen hauptsächlich vom verursachten Schaden und den näheren Umständen ab.
Liegt der Schaden unter 250€ dann sind im Allgemeinen 15 Tagessätze zu zahlen, bis 500€ sind es 25 Tagessätze plus 1 Monat Fahrverbot.
Ist er höher oder wurde jemand verletzt dann erhöhen sich diese Sätze weiter und es kommen Fahrverbote bis zu 3 Monaten und letztendlich auch ein Fahrerlaubnisentzug von mindestens 6 Monaten in Betracht.
Dazu kommt dann eine Leistungsfreiheit der eigenen Versicherung wegen vorsätzliche Verletzung der Aufklärungspflicht, das heißt man zahlt einen großen Teil des Schadens selbst.
Wenn man hier also davon ausgeht das der Schaden unter 250€ lag, der Politiker Ersttäter war und 15 Tagessätze zahlen musste dann könnte man annehmen das er 3000€ im Monat verdient.
Da es auch einen Ermessensspielraum gibt würde ich sagen das die 1500€ im Rahmen liegen.
Laut Fahrerlaubnisverordnung darfst Du mit Klasse B Kraftfahrzeuge mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz fahren.
Das Personenbeförderungsgesetz erfordert erst bei "KFZ die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von nicht mehr als neun Personen (einschließlich Führer) geeignet und bestimmt sind" einen Führerschein zur Fahrgastbeförderung.
Der Fahrer kann also 8 Personen befördern.
Wenn Du niemanden behinderst oder gefährdest dann könntest Du auch dort so schnell fahren wie in der Straße zuvor erlaubt war aus der Du gekommen bist.
Kennzeichenmissbrauch wird nach §22 StVG verfolgt. Das Kennzeichen eines PKW ist wie ein amtliches Dokument zu behandeln.
Bereits der Versuch einer Urkundenfälschung ist strafbar.
Du musst die Ladung nach §22 StVO so sichern das sie alle eventuellen Fahrmanöver übersteht und sogar bei einer Vollbremsung auf dem Hänger bleibt.
Viele vernachlässigen die Ladungssicherung weil sie denken das auf "dem kurzen Stück" nichts passieren kann oder "man besonders vorsichtig" fährt. Leider kann man aber Fehler von Anderen oft nicht voraussehen, wenn man dann mit ungesicherter Ladung ausweichen und stark bremsen geht von ihr eine große Gefahr aus.
Bei einer Kontrolle steht darauf für PKW ein Verwarnungsgeld von 35€. Kommt es allerdings zu einer Gefährdung sind schon 50€ plus 23,50€ Gebühren und 3 Punkte fällig.
Hier kann aber auch §23 StVO zur Anwendung kommen:
(1) Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, daß seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muß dafür sorgen, daß das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und daß die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet
Dann sind die Bußgelder wesentlich höher und beginnen bei 80€ plus Gebühren und 3 Punkten.
Laut StVO muss sich jeder Verkehrsteilnehmer so verhalten "daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."
Das würde bedeuten das ein zu schnelles Durchfahren einer Pfütze und das Nass spritzen dadurch eine vermeidbare Belästigung darstellt die auch geahndet werden kann.
Laut einem Gerichtsurteil muss ein PKW Fahrer aber nicht in Schrittgeschwindigkeit fahren um das zu vermeiden. Der Fußgänger hingegen könne sich durch "geeignete Kleidung" gegen Spritzwasser schützen.
http://www.autokiste.de/psg/1106/9499.htm
von vergaserjoe
Ein POI ist ein Point Of Interest.
Das sind im Navi sogenannte Sonderziele die man je nach Menü Zu- oder Abwählen kann. Darunter fallen z.B. Tankstellen, Post, Einkaufscenter, Läden wie Aldi, Lidl, OBI usw., Sehenswürdigkeiten, Parkplätze, Hotels, Ärzte uvm. Da gibt es praktisch keine Grenzen. Alles was Dir wichtig erscheint kannst du da als Sonderziel abspeichern und kannst sie dann im Bedarfsfall ohne die genaue Adresse kennen zu müssen suchen.
Die StVO sagt aus das bereits bei Gelb vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen zu warten ist.
Natürlich gibt es immer wieder Situationen in denen man wegen eines dicht folgenden anderen PKW Angst haben könnte das es zu einem Auffahrunfall kommt. Im Ernstfall wird das als Ausrede aber nicht gelten, denn der Gesetzgeber geht davon aus das sich alle an die StVO halten, also auch an das Abstandsgebot. Man könnte dann ja auch annehmen Du hättest Dich mehr nach hinten als nach vorn orientiert.
Ein Rotlichtverstoß kann bereits ab der ersten Millisekunde geahndet werden, da gibt es keine Kulanz. Ein Rotlichtverstoß ist aber auch erst dann einer wenn in den Schutzbereich der Ampel eingefahren wird. Der Schutzbereich beginnt an der Markierung der Fußgängerfurt, ist diese nicht vorhanden am Schnittpunkt der sich kreuzenden Straßen.

References: § 2

§6
 §142
 §22
 §22
 §23