Source: http://schuetzen.wimbern.info/?page_id=7
Timestamp: 2017-10-17 22:28:12+00:00

Document:
Satzung des Vereins | Schützenbruderschaft St. Johannes Wimbern 1891 e. V.
Der Verein trägt den Namen: „St. Johannes Schützenbruderschaft Wimbern e.V.“. Er ist unter diesem Namen im Vereinsregister des Amtsgerichts Werl eingetragen und hat seinen Sitz in Wickede-Wimbern. Er ist kirchlich mit der Filialkirche St. Johannes zu Barge verbunden.
Die St. Johannes Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung von Männern, deren Mitglieder sich getreu dem Wahlspruch „Für Glaube, Sitte, Heimat“ folgende Aufgaben stellen:
Gestaltung echter brüderlicher Geselligkeit.
Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums.
Nichtkatholische Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Bruderschaft grundsätzlich, deren christliche Grundsätze zu achten.
Die St. Johannes Schützenbruderschaft verfolgt unmittelbar und ausschließlich schützenbrüderliche, christliche, mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne der gültigen Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecken.
Alle Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden und bei Auflösung oder bei Aufhebung des Vereins keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegen den Verein.
Mitglied kann jede unbescholtene Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat und bereit ist, sich dieser Satzung zu verpflichten.
Das Gesuch um Aufnahme ist an ein Vorstands- oder Beiratsmitglied zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Die St. Johannes Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung von Männern.
Mit der Aufnahme in die Bruderschaft und durch die Annahme dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder, die christlichen Grundsätze der Bruderschaft zu achten. Im Geiste der Ökumene und gegenseitiger Toleranz haben alle Mitglieder die gleichen Rechte und Pflichten.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der St. Johannes Schützenbruderschaft keinen Anspruch.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Bruderschaft schädigt, oder wenn es mit dem Beitrag mehr als ein Jahr im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Drei-Viertel-Mehrheit unter Hinzuziehung des Präses. Dem Mitglied ist vorher das rechtliche Gehör zu gewähren. Das Mitglied hat das Recht, binnen vier Wochen nach Zustellung des Beschlusses Revision in der nächsten Mitgliederversammlung zu beantragen. Ein ausgeschlossenes Vorstandsmitglied scheidet mit der Rechtswirksamkeit der Ausschlussentscheidung aus dem Amt aus. Bis zur Rechtswirksamkeit ist es vom Amt suspendiert.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen, und aufgefordert, sich an den Veranstaltungen zu beteiligen.
An kirchlichen Veranstaltungen der St. Johannes Bruderschaft sowie am Begräbnis eines Mitgliedes sollen sich alle Mitglieder beteiligen.
Jedes Mitglied, das mindestens drei Jahre Mitglied der St. Johannes Bruderschaft ist, hat das Recht auf den Königsschuss. In Einzelfällen entscheidet der Vorstand. Jedes Mitglied, das die Königswürde erlangt, erhält aus der Vereinskasse ein Schussgeld. Die Höhe des Schussgeldes wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Mitglieder werden mit Vollendung des 65. Lebensjahres Ehrenmitglieder und können von der Zahlung des Mitgliedbeitrages befreit werden. Außerdem erhalten diese Mitglieder zum 70. Geburtstag und alle weiteren fünf Jahre ein Geschenk von der Bruderschaft.
§ 7 Organe der St. Johannes Schützenbruderschaft
Organe der St. Johannes Schützenbruderschaft sind
Jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Zehntel der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich dies beim Ersten Brudermeister beantragt.Die Mitgliederversammlung wird vom Vereinsvorsitzenden, im Falle einer Verhinderung vom Ersten Brudermeister einberufen und geleitet.Die Ladung zu jeder Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von mindestens 10 Tagen durch Aushang in den sich in der Ortschaft Wimbern befindenden Bekanntmachungskästen der Gemeinde Wickede (Ruhr).Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen.Zur Annahme des Beschlusses ist die einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht die Satzung anderes bestimmt. Zur Änderung der Satzung ist eine ¾ Mehrheit erforderlich. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Wahl des Vorstandes, des Beirates und zweier Rechnungsprüfer
Beschlussfassung über die Jahresabrechnung und – soweit vorhanden – den Haushaltsplan
Bestätigung von Ausschlüssen von Mitgliedern nach Revision
Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Zweiter Brudermeister
Der Vereinsvorsitzende, der Erste Brudermeister, der Zweite Brudermeister, der Kassierer und der Schriftführer bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Bruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung und Vertretung des Vereins. Er verwaltet das Vermögen, bringt seine und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zur Ausführung, ordnet die Feste und Versammlungen an, leitet sie und wacht über die Beachtung der Statuten sowie der Ordnung und des Anstandes.
Der Beirat besteht aus bis zu fünfzehn Mitgliedern:
Zwei Fahnenoffizieren
Bis zu vier Offiziere z.b.V.
Stellvertretender Hallenwart
Zwei Adjutanten (werden vom ersten Brudermeister ernannt
Der Beirat unterstützt den Vorstand bei seinen Aufgaben und ist berechtigt, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen.
§ 14 Wahlmodus
Um eine kontinuierliche Arbeit durch Vorstand und Beirat zu gewährleisten, wird folgender in zwei Blöcke aufgeteilter Wahlmodus festgelegt:
Erster Fahnenoffizier
Zweiter Fahnenoffizier
Zweiter und vierter Offizier z.b.V.
Erster und dritter Offizier z.b.V.
Zwei Adjutanten (werden vom Brudermeister ernannt)
Die Positionen unter Block II werden ab 2005, die unter Block I ab 2007 für eine Amtsdauer von jeweils drei Jahren gewählt.
§ 15 Festveranstaltungen
Die Bruderschaft feiert alljährlich durch Beschlussfassung der Mitgliederversammlung ein Schützenfest. Am Samstag des Schützenfestes findet ein Hochamt für die lebenden und verstorbenen Schützenbrüder statt. An diesem Hochamt mit feierlichem Kirchgang sollen sich alle Mitglieder beteiligen.
§ 16 Kirchliche Veranstaltungen
Die Bruderschaft empfiehlt ihren Mitgliedern, sich geschlossen mit Fahne an der Fronleichnamsprozession und an außergewöhnlichen kirchlichen Veranstaltungen zu beteiligen.
§ 17 Begräbnisordnung
Für im Jahresverlauf verstorbene Mitglieder lässt die Bruderschaft eine hl. Messe lesen, an der die Mitglieder vollzählig teilnehmen sollen.
Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines Schützenbruders teilnehmen. Die Bruderschaftsfahne wird in den Nachbargemeinden, zu denen regelmäßige Kontakte bestehen, mitgeführt.
Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Bruderschaft, die ideellen Wert haben, insbesondere die Bruderschaftsfahnen, das Königssilber, Urkunden und Protokollbücher sorgfältig und sicher aufbewahrt werden.
Die Mitglieder verpflichten sich zu Hilfeleistungen in Notfällen. Armen und in Not geratenen Mitgliedern muss der Beitrag ganz oder teilweise erlassen werden. Niemand darf von der Mitgliedschaft abgewiesen oder ausgeschlossen werden, weil er arm oder bedürftig ist.
Über die Auflösung der Bruderschaft entscheidet eine Mitgliederversammlung. Die Bruderschaft ist ohne Beschlussfassung aufzulösen, wenn die Zahl der Mitglieder unter sieben sinkt.
Im Falle der Auflösung der Bruderschaft fällt ihr Vermögen an die St. Johannes Pfarre zu Barge. Diese soll das Vermögen unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken verwenden, jedoch etwaige Gegenstände von ideellem Wert, wie Fahnen, Königssilber, Degen und Gewehre sowie Urkunden und Protokollbücher aufbewahren. Über diese Gegenstände ist ein Inventarverzeichnis zu erstellen und dem zuständigen Bischof zu übergeben. Im Falle der Neugründung einer Bruderschaft in der Pfarre mit gleicher Zielsetzung hat die Pfarre das restliche Vermögen und die ideellen Werte an die neu gegründete Bruderschaft herauszugeben.
Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Bruderschaft bzw. Mitgliedern untereinander sollen vom Vorstand unter Hinzuziehung des Präses geschlichtet werden.
Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 05.02.1950 beschlossen, durch Beschlüsse der Mitgliederversammlungen vom 19.04.1994 und 19.03.2005 geändert und treten mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: § 7
 § 26

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17