Source: https://sbo-dresden.de/foerderverein/satzung
Timestamp: 2019-04-20 04:34:03+00:00

Document:
Satzung — SBO-Dresden
Der Verein führt den Namen "Förderverein des Sinfonischen Blasorchesters und seines Nachwuchsorchesters in Dresden" - nachfolgend Förderverein genannt. Nach erfolgter Eintragung ins Vereinsregister erhält der Förderverein den Zusatz e.V.
Sitz des Vereins ist Dresden
Der Förderverein übt seine Tätigkeit in Übereinstimmung mit Artikel 9 Grundgesetz und den Paragraphen 21ff BGB aus. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 3. Abschnittes der Abgabenordnung (steuerbegünstigte Zwecke §51 ff AO). Der Förderverein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Fördervereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Fördervereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Fördervereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Eventuelle Erlöse aus Veranstaltungen und Projekten, die der Förderverein durchführt, sind ausschließlich für Zwecke des Fördervereins zu verwenden.
Der Förderverein unterstützt ideell und materiell alle Belange des Sinfonischen Blasorchesters und des Nachwuchsorchesters unabhängig vom Träger.
Der Förderverein fördert insbesondere Aktivitäten, die
der Erhöhung der künstlerische Präsenz in der Öffentlichkeit,
der Gewinnung und Ausbildung des Orchesternachwuchses
der Verbesserung des technischen Standards und der Probenbedingungen dienlich sind.
Der Förderverein wirkt darauf hin, dass beide Orchester noch stärker ihrem Anspruch entsprechende Beachtung in der Öffentlichkeit finden. Er unterstützt dazu besonders alle Aktivitäten, die den Orchestern erlebnisreiche Höhepunkte im künstlerischen Schaffen wie z.B. Konzertreisen, Konzertaustausch mit Partnerorchestern und Orchesterwettbewerbe ermöglichen.
Das Geschäftsjahr des Fördervereins entspricht dem Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr und endet am 31.12.
Mitglied des Fördervereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden, die die Satzung des Fördervereins anerkennt und seine Zwecke nach Kräften fördert.
Die Mitgliedschaft beginnt mit der Entscheidung des Vorstandes über den schriftlichen Aufnahmeantrag.
Der Austritt aus dem Förderverein ist in einer schriftlichen Erklärung an den Vorstand mitzuteilen. Der Austritt wird mit dem Ende des Kalenderjahres wirksam.
Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch den Beschluss des Vorstandes aus dem Förderverein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen und dem Mitglied per Einschreiben zuzustellen. Das Mitglied hat das Recht, innerhalb der Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich beim Vorstand Berufung einzulegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft des Betroffenen.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft entsteht kein Anspruch am Vereinsvermögen bzw. auf Rückerstattung von Beiträgen oder Teilen von diesen.
Alle Mitglieder des Fördervereins bilden die Mitgliederversammlung. Sie trifft ihre Entscheidungen mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Beschlüsse über die Änderung der Satzung mit Ausnahme solcher gemäß §8 Abs. 4, sowie die Auflösung des Fördervereins bedürfen der ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied, gleich ob natürliche oder juristische Person, verfügt über eine Stimme. Stimmenthaltungen werden nicht mit gezählt; sie gelten als ungültige Stimmen.
Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal im Jahr statt. Von der Einberufung der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen sowie unter Angabe der vom Vorstand beschlossenen Tagesordnung in Kenntnis zu setzen. Die Einladung ist an die jeweils letzte, dem Vorstand bekannte Anschrift des Mitglieds, zu richten. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist die Postaufgabe.
Die Mitgliederversammlung ist unverzüglich einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder die Einberufung unter Angaben von Gründen fordern.
Die Tagungsordnung wird vom Vorstand festgelegt. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied, jedoch nicht vom Schriftführer geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter und den Schriftführer.
Die Beurkundung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung erfolgt im Protokoll über die Mitgliederversammlung. Dieses Protokoll ist durch den Schriftführer und den Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Das Protokoll muss mindestens die gestellten Anträge (wörtlich), die Art der Abstimmung, das Abstimmungsergebnis und die Beschlüsse (wörtlich) enthalten. Die Protokolle sind durch den Vorstand 5 Jahre sicher zu verwahren.
Beschluss der Leitlinien und Grundsätze der Tätigkeit des Fördervereins,
Beschluss der Änderung der Satzung und der Auflösung des Vereins,
Beschluss zur Berufung eines Mitglieds gegen den Ausschluss durch den Vorstand.
Der Vorstand des Fördervereins besteht aus 5 Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt und bleibt bis zu Neuwahlen im Amt. Er wählt aus seiner Mitte
Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder, bei Stimmgleichheit entscheidet der Vorsitzende.
Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.
Der Vorstand ist ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen, von denen Ämter und Institutionen die Eintragung in das Vereinsregister bzw. die Anerkennung als gemeinnütziger Verein abhängig machen, sofern derartige Änderungen sich nicht auf Bestimmungen über den Zweck des Vereins, über notwendige Mehrheiten bei Wahlen und Beschlüssen sowie über die Verwendung des Vereinsvermögens bei Auflösung beziehen.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und Arbeit des Fördervereins. Er hat das Publikationsrecht zu Zwecken, die dem Anliegen des Fördervereins gemäß §3 dienen.
Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll zu führen. Es sind mindestens die Beschlüsse (wörtlich) und das Abstimmungsergebnis aufzuzeichnen. Das Protokoll ist vom Sitzungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen. Die Protokolle sind durch den Vorstand 5 Jahre sicher zu verwahren.
§9 Der künstlerische Beirat
Der Förderverein hat einen künstlerischen Beirat. Der Beirat besteht aus dem künstlerischen Leiter des SBO und weiteren Mitgliedern, die vom Vorstand berufen werden. Die Mitglieder des Beirates müssen nicht Vereinsmitglieder sein.
Aufgabe des künstlerischen Beirates ist es, den Vorstand in allen Angelegenheiten des Vereins zu beraten und die Verwirklichung des Vereinszweckes zu fördern.
§10 Mittel des Fördervereins
Die Mittel des Fördervereins bilden:
die Gesamtheit der Mitgliedsbeiträge
Spenden und Zuwendungen einschließlich Zuschüsse staatlicher Stellen, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Vereinigungen sowie
Erlöse aus Veranstaltungen und Projekten, die in der Verantwortung des Fördervereins organisiert und durchgeführt wurden.
Die Mitglieder sind verpflichtet, jährliche Mitgliedsbeiträge zu zahlen, die von der Mitgliederversammlung festgelegt werden. Die Mittel des Vereins werden vom Schatzmeister verwaltet, der vierteljährlich vor dem Vorstand Kassenbericht zu erstatten hat. Der Vorstand wiederum legt jährlich der Mitgliederversammlung seinen Rechenschaftsbericht vor.
§11 Auflösung des Fördervereins und Anfall des Vereinsvermögens
Die Auflösung des Fördervereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen, bei der mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend oder durch schriftliche Vollmacht vertreten sind. Wird die Beschlussfähigkeit nicht erreicht, ist die Mitgliederversammlung zu schließen und erneut einzuberufen. Die wiederholt einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben Mitglieder anwesend sind.
Die Auflösung des Fördervereins erfolgt ebenfalls, wenn die Zahl der Mitglieder unter sieben sinkt. In diesem Fall erfolgt die Auflösung durch den Vorstand und bedarf keines Beschlusses der Mitgliederversammlung.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Fördervereins oder bei Wegfall seines Zweckes, ist das vorhandene Vermögen ausschließlich für das Sinfonische Blasorchester und dessen Nachwuchsorchester in Dresden zu verwenden. Sollten beide Orchester zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existieren, ist das vorhandene Vermögen ausschließlich bestehenden Ensembles am HSKD e.V. zu übereignen. Ansonsten fällt das vorhandene Vermögen des Fördervereins an die Stadt Dresden, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des musikalischen Nachwuchses an städtischen Musikschulen zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung wurde durch die Gründungsversammlung des Fördervereins des Sinfonischen Blasorchesters und seines Nachwuchsorchesters in Dresden i. G. am 13.01.03 beschlossen und tritt mit dem Tag der Gründung in Kraft.
Die Satzung wurde am 10. Februar 2003 unter der Nr. VR 4182 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dresden eingetragen.

References: §51
 §8
 §3

§9

§10

§11