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Timestamp: 2019-03-24 17:38:46+00:00

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Zahlung eines überhöhten Entgelts an eine dem GmbH-Gesellschafter nahestehende Person – und die Schenkungsteuer – Rechtslupe ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
Eine Schenkung i.S. der §§ 516 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) muss jedoch nicht vorliegen3.
Durch die Mitwirkung des Gesellschafters bei dem zwischen GmbH und nahestehender Person abgeschlossenen Vertrag verschafft er der ihm nahestehenden Person einen Vermögensvorteil und verfügt damit -abgesehen von widerrechtlichen Handlungen- über seinen künftigen Gewinnausschüttungsanspruch oder übt sein aus der Satzung oder einem entsprechenden Gesellschafterbeschluss folgendes Entnahmerecht gegenüber der GmbH aus. Dadurch mindert sich in Höhe des Ausschüttungsbetrags bzw. in Höhe des Entnahmewerts das künftige Gewinnausschüttungsvolumen der GmbH zu seinen Lasten. Zugleich ermächtigt der Gesellschafter die GmbH, an die nahestehende Person mit befreiender Wirkung zu leisten (sog. abgekürzter Zahlungsweg, vgl. § 362 Abs. 2, § 185 BGB; Palandt/Grüneberg, Bürgerliches Gesetzbuch, 76. Aufl., § 362 Rz 5; Daragan, Deutsches Steuerrecht -DStR- 2011, 2079).
Das „Nahestehen“ einer Person kann auf familienrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen, schuldrechtlichen oder auch rein tatsächlichen Beziehungen beruhen19.
Nach diesen Grundsätzen hat das Finanzgericht zu Recht entschieden, dass die Mietzinszahlungen der S-GmbH an die Mutter der Gesellschafter in Höhe des auf der vGA beruhenden unangemessenen Teils keine freigebigen Zuwendungen der S-GmbH an die Mutter der Gesellschafter sind.
Die S-GmbH handelte unter Mitwirkung des A, der als Gesellschafter-Geschäftsführer den Mietvertrag unterschrieben hat. Die Mietzinszahlungen stellen in Höhe des unangemessenen Teils Leistungen der S-GmbH an A dar, die auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhen. Insoweit liegen Entnahmen des A bzw. Vorabzahlungen auf den künftigen Gewinnausschüttungsanspruch des A vor, wobei die Zahlungen vereinbarungsgemäß nicht an A, sondern an dessen Ehefrau, die Mutter der Gesellschafter, geleistet wurden. Da sowohl eine Vorabausschüttung an A als auch eine Entnahme des A als Gesellschafter-Geschäftsführer auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhen, kann letztlich dahinstehen, auf welchem der beiden gesellschaftsrechtlichen Vorgänge im Streitfall die Verschaffung des Vermögensvorteils zugunsten der Mutter der Gesellschafter beruht.
Der BFH ging bisher davon aus, dass bei der Zahlung eines überhöhten Entgelts an eine dem Gesellschafter nahestehende Person in Höhe des unangemessenen Teils des Entgelts, der ertragsteuerrechtlich beim Gesellschafter eine vGA darstellt, keine freigebige Zuwendung des Gesellschafters an die nahestehende Person vorliege. In einem solchen Fall fehle es an der für eine freigebige Zuwendung erforderlichen Vermögensverschiebung zwischen dem Gesellschafter und der nahestehenden Person25.
Da im Streitfall eine freigebige Zuwendung der S-GmbH an die Mutter der Gesellschafter besteuert wurde, ist nicht zu entscheiden, ob eine freigebige Zuwendung des A an die Mutter der Gesellschafter vorliegt.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 13. September 2017 – II R 32/16
Das formunwirksame Schenkungsversprechens eines Erblassers Hat ein Erblasser einem Bedachten eine Leistung schenkweise versprochen, ohne die hierfür erforderliche Form nach § 518 Abs. 1 Satz 1 BGB einzuhalten, und wird…
vgl. BFH, Urteil vom 29.06.2016 – II R 41/14, BFHE 254, 64, BStBl II 2016, 865, Rz 9, m.w.N. [↩]
ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH, Urteile vom 18.07.2013 – II R 37/11, BFHE 242, 158, BStBl II 2013, 934, Rz 12; und vom 27.08.2014 – II R 43/12, BFHE 246, 506, BStBl II 2015, 241, Rz 37, jeweils m.w.N. [↩]
vgl. BFH, Urteil vom 27.11.2013 – II R 25/12, BFH/NV 2014, 537, Rz 10 [↩]
vgl. BFH, Urteil vom 30.01.2013 – II R 6/12, BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz 12 [↩]
BFH, Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz 12, m.w.N. [↩]
BFH, Urteil vom 07.11.2007 – II R 28/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II. 4. [↩]
BFH, Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz 19 [↩]
BFH, Urteil in BFHE 240, 178, BStBl II 2013, 930, Rz 20 [↩]
vgl. Schmidt/Weber-Grellet, EStG, 36. Aufl., § 20 Rz 32 [↩]
vgl. Fastrich in Baumbach/Hueck, GmbHG, 21. Aufl., § 29 Rz 42; Wicke, GmbHG, 3. Aufl.2016, § 29 Rz 8 [↩]
vgl. Fastrich in Baumbach/Hueck, a.a.O., § 29 Rz 60; Wicke, a.a.O., § 29 Rz 18 f. [↩]
vgl. Fastrich in Baumbach/Hueck, a.a.O., § 29 Rz 60 f.; Scholz/Verse, GmbHG, 11. Aufl., § 29 Rz 107 f. [↩]
vgl. Fastrich in Baumbach/Hueck, a.a.O., § 29 Rz 68 [↩]
vgl. Fastrich in Baumbach/Hueck, a.a.O., § 29 Rz 64 [↩]
vgl. Fastrich in Baumbach/Hueck, a.a.O., § 29 Rz 64; Scholz/Verse, a.a.O., § 29 Rz 112 [↩]
Fastrich in Baumbach/Hueck, a.a.O., § 29 Rz 64 [↩]
vgl. BFH, Urteil vom 19.06.2007 – VIII R 54/05, BFHE 218, 244, BStBl II 2007, 830, unter II. 1.b [↩]
gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 14.03.2012, BStBl I 2012, 331, Tz.02.06.1 [↩]
vgl. Fischer, in Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG, 6. Auflage, § 7 Rz 255b; Geck in Kapp/Ebeling, § 7 ErbStG, Rz 209; Holthusen/Burgmann, in: Tiedtke, ErbStG, 2009, § 7 Rz 51; Viskorf/Haag/Kerstan, NWB Steuer- und Wirtschaftsrecht 2012, 927; a.A. Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 16. Aufl., § 7 Rz 74c; Götz in Wilms/Jochum, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, § 15 Rz 188 f. Stand März 2015; Erkis, DStR 2016, 350; van Lishaut, Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge -ZEV- 2016, 19 [↩]
vgl. BT-Drs. 17/7524, 21 [↩] [↩]
vgl. Briese, GmbH-Rundschau 2016, 327; Crezelius, ZEV 2016, 107 [↩]
vgl. BFH, Urteil in BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, unter II. 2. [↩]

References: § 362
 § 185
 § 362
 § 518
 § 20
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 7
 § 7
 § 7
 § 7
 § 15