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Timestamp: 2017-01-21 15:22:24+00:00

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§ 55 SchulG, Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 55 SchulG, Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung Suche
Schulgesetz für das Land Berlin (Schulgesetz - SchulG) Landesrecht Berlin…§ 55 SchulG, Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung§ 55a SchulG, Aufnahme in die Grundschule§ 56 SchulG, Übergang in die Sekundarstufe I§ 57 SchulG, Aufnahme in die beruflichen Schulen und die Einrichtungen des Zweit...§ 58 SchulG, Lernerfolgskontrollen und Zeugnisse§ 59 SchulG, Aufrücken, Versetzung, Wiederholung, Überspringen, Kurseinstufung§ 60 SchulG, Abschlussprüfungen und Abschlussverfahren, Prüfungen für Nichtschül...§ 61 SchulG, Anerkennung von Studienbefähigungen und anderen schulischen Leistun...§ 62 SchulG, Erziehungsmaßnahmen§ 63 SchulG, Ordnungsmaßnahmen§ 64 SchulG, Datenverarbeitung und Auskunftsrechte§ 64a SchulG, Automatisierte Schülerdatei§ 64b SchulG, Evaluationsbericht§ 65 SchulG, Evaluation, wissenschaftliche Untersuchungen in Schulen, statistisc...§ 66 SchulG, Nähere Ausgestaltung der Datenverarbeitung§ 67 SchulG, Aufgaben und Stellung der Lehrkräfte§ 68 SchulG, Schulische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitwirkung anderer Per...§ 69 SchulG, Stellung und Aufgaben der Schulleiterin oder des Schulleiters§ 70 SchulG, Beanstandungsrecht und Eilkompetenz§ 71 SchulG, Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Schulleiterfunktion§ 72 SchulG, Bestellung der Schulleiterin oder des Schulleiters…§ 131 SchulG, In-Kraft-Treten
§ 55 SchulG, Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung
§ 55 SchulGSchulgesetz für das Land Berlin (Schulgesetz - SchulG)Landesrecht BerlinTeil V – Schulverhältnis → Abschnitt II – Aufnahme in die SchuleTitel: Schulgesetz für das Land Berlin (Schulgesetz - SchulG)Normgeber: BerlinAmtliche Abkürzung: SchulGGliederungs-Nr.: 2230-1Normtyp: Gesetz(1) Kinder, die im übernächsten Schuljahr regelmäßig schulpflichtig werden, sind verpflichtet, an einem standardisierten Sprachstandsfeststellungsverfahren teilzunehmen. Für die Kinder, die bereits eine nach § 23 des Kindertagesförderungsgesetzes vom 23. Juni 2005 (GVBl. S. 322), das zuletzt durch Artikel II des Gesetzes vom 13. Juli 2011 (GVBl. S. 344) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung öffentlich finanzierte Tageseinrichtung der Jugendhilfe oder eine öffentlich finanzierte Tagespflegestelle besuchen, wird das Sprachstandsfeststellungsverfahren bis zum 31. Mai in der besuchten Tageseinrichtung oder Tagespflegestelle durchgeführt. Für die übrigen Kinder findet das Sprachstandsfeststellungsverfahren bis zum 15. Januar in zuvor von der Schulaufsichtsbehörde benannten Tageseinrichtungen der Jugendhilfe statt.(2) Kinder, bei denen festgestellt wird, dass sie nicht über hinreichende Kenntnisse der deutschen Sprache für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht verfügen, erhalten eine vorschulische Sprachförderung. Für Kinder, die bereits eine nach § 23 des Kindertagesförderungsgesetzes öffentlich finanzierte Tageseinrichtung der Jugendhilfe oder eine öffentlich finanzierte Tagespflegestelle besuchen, findet die Sprachförderung im Rahmen des Besuchs der Tageseinrichtung oder der Tagespflegestelle statt (§ 5a des Kindertagesförderungsgesetzes). Die übrigen Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf werden von der zuständigen Schulbehörde für die Dauer der letzten 18 Monate vor Beginn der regelmäßigen Schulpflicht zur Teilnahme an einer vorschulischen Sprachförderung im Umfang von täglich fünf Stunden regelmäßig an fünf Tagen in der Woche verpflichtet. Diese vorschulische Sprachförderung wird im Auftrag der Schule und unter schulischer Aufsicht in Tageseinrichtungen der Jugendhilfe durchgeführt.(3) Die Erziehungsberechtigten verantworten die Teilnahme ihres Kindes am Sprachstandsfeststellungsverfahren und bei festgestelltem Sprachförderbedarf an der vorschulischen Sprachförderung.(4) Widerspruch und Anfechtungsklage gegen die Verpflichtung zur Teilnahme 1.am Sprachstandsfeststellungsverfahren sowie2.an der vorschulischen Sprachförderung haben keine aufschiebende Wirkung.(5) Die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung im Einvernehmen mit der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung für die Kinder, die nicht bereits eine Förderung in einer Tageseinrichtung der Jugendhilfe oder einer Tagespflegestelle im Sinne von Absatz 1 Satz 2 erhalten, den konkreten Termin der jährlichen Sprachstandsfeststellung festzulegen. Die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung wird ferner ermächtigt, im Benehmen mit der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung für die in Satz 1 genannten Kinder das Nähere über die Feststellung des Sprachstands und die vorschulischen Sprachfördermaßnahmen durch Rechtsverordnung zu regeln, insbesondere das Verfahren der Sprachstandsfeststellung, Ausnahmen von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung, Ort und Umfang der Sprachförderung, die personelle Ausstattung, die Auswahl der Träger der Einrichtungen im Sinne von Absatz 1 Satz 3 und deren Finanzierung.
§ 54 SchulG, Allgemeines§ 55a SchulG, Aufnahme in die Grundschule

References: § 55

§ 55

§ 55
 § 23
 § 23

§ 54