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Nach langer Krankheit weniger ALG I - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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24.08.2012, 17:19 #1
bulleroth->Emailproblem
Nach langer Krankheit weniger ALG I
bin während meiner Arbeitslosigkeit für ein halbes Jahr krank gewesen und habe mich jetzt wieder arbeitsuchend gemeldet.
Die Bescheinigung der KK über ihre Zahlungen wurde mit dem Vermerk "unter Vorbehalt" gekennzeichnet, da der KG-schein mit der Gesundschreibung bei denen noch nicht auf dem Tisch lag (Hauptsitz ist weiter weg ).
Heute bekomme ich den neuen Bewilligungsbescheid mit 52.00 Euro weniger im Monat !
Das ist auch noch ein vorläufiger Bescheid laut § 328 SGB III.
Vor meiner Krankheit bekam ich laut Bew.-Bescheid ALG gem. § 117 SGB III, jtzt aber gem. § 136 SGB III.
Hat dass alles mit dem Vermerk der KK zu tun ?
Ich blicke da absolut nicht mehr durch, da die bei deren Hotline auch keinen Plan haben.
Kann mir jemand beim enträtseln helfen ?
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24.08.2012, 17:54 #2
AW: Nach langer Krankheit weniger ALG I
Zum 01.04.2012 hat sich die Nummerierung im SGB III komplett geändert, es kann der gleiche Paragraph sein.
Hier ein alter Thread zum Thema:
http://www.elo-forum.org/allgemeine-...nkmeldung.html
24.08.2012, 18:03 #3
Hat noch jemand etwas zu diesem Thema ???
Aus der Ferne und ohne Detailkenntnisse wird man nur spekulieren können.
Es könnte sein, daß dir dein ALG-Anspruch zeitanteilig gekürzt wurde, weil du nur noch für eine geringere Wochenarbeitszeit einsatzfähig bist. Es könnte auch sein, daß dir irgendein Einkommen angerechnet wurde. Ansonsten wirst du vermutlich aus demselben Anspruch heraus ALG beziehen, so daß sich die Berechnungsgrundlage nicht geändert haben sollte. Alles ist aber nur reine Vermutung.
§ 117 (alt) ist identisch mit § 136 (neu) SGB III.
Lege vorsorglich Widerspruch gegen den Bescheid ein und verlange eine genaue Erläuterung der Berechnung durch die Leistungsabteilung der Arbeitsagentur. Irgendeine "Hotline" wird dir nicht weiterhelfen können, Anrufe dort sind nur Zeitverschwendung.
ich spekuliere darauf, dass mein ALG-Anpruch nicht zeitanteilig gekürzt wurde, da in dem Bewilligungsbesch. steht, dass ich wieder so viele Stunden arbeiten kann wie im Bemessungszeitraum.
Zum Grund der vorläufigen Entscheidung steht nur "Fragen an den Vermittlungsbereich erforderlich".
Die Höhe des ALG bleibt aber vorläufig so wie angegeben (52 Euro weniger).
Habe heute schriftl. Widerspruch eingelegt .
Kann das alles damit zusammenhängen, dass die jetzt alle Befunde und Entlassungsberichte durchforsten ? Aber dann gleich pauschal das ALG zu kürzen obwohl die AFA immer noch am auswerten und einholen der Befunde ist ,verstehe ich nicht !
Wie gesagt es sind nur reine Spekulationen von mir, aber vielleicht weiss noch jemand was ?
27.08.2012, 17:39 #6
weiss noch jemand etwas zu diesem Thema ???
27.08.2012, 20:02 #7
Wenns ein vorläufiger Bescheid ist warte auf den richtigen dann siehste es ja.............
27.08.2012, 23:47 #8
Hallo bulleroth,
ein "vorläufiger" Bescheid muss auch begründet werden, was steht drin aus welchem Grund der vorläufig gestellt wurde ???
Was hat das mit deiner Bemessensgrundlage zu tun, die ergibt sich aus deiner letzten Tätigkeit und der Bescheinigung deines AG, darüber entscheidet NICHT der Vermittler...
Du schreibst Widerspruch ist bereits eingelegt, mit oder ohne vernünftige Begründung ???
Im Widerspruch (oder nachgereichter Begründung) die Überprüfung deines Leistungs-Betrages fordern, da sich an den grundsätzlichen Berechnungsgrundlagen durch deinen Krankengeld-Bezug NICHTS verändert hat.
Zur Untertützung kannst du ja eine Kopie deines letzten Leistungs-Bescheides dazu tun, die erste Seite wo der (alte) Leistungsbetrag drauf steht, sollte genügen um deren Gedächtnis "in Schwung zu bringen"...
§ 328 SGB III zählt nur die Gründe auf, die eine vorläufige Entscheidung rechtfertigen KÖNNTEN, welcher konkrete Grund bei dir dazu geführt hat, ist im Bescheid zu erläutern, was die als Grund anführen, IST für mich KEINER.
§ 328 SGB III*Vorläufige Entscheidung
Also verlange die Korrektur und Erstellung eines (inhaltlich und rechnerisch) korrekten Bescheides OHNE Vorbehalte der Änderung (du möchtest einen endgültigen Bescheid, keinen vorläufigen, der ist nämlich insgesamt leichter aufzuheben, "war ja NUR vorläufig").
Sowas (Zahlschein) gibt man NIE OHNE eigene Sicherheits-Kopie aus der Hand, dann hättest du den Abschluß deiner AU-Bescheinigung (arbeitsfähig ab XXX) problemlos bei der AfA nachweisen können.
Eine "Gesundschreibung" im rechtlichen Sinne gibt es NICHT, es gibt nur ein Ende /Abschluß der bescheinigten AU, die sollte man natürlich möglichst mit vorlegen können, wenn man sich nach längerer Krankheit wieder arbeitsfähig zur AfA begibt....
Berechtigt aber nicht zur Kürzung der Leistung (KG ist ja KEINE Grundlage für die Berechnung deines ALGI) und Erstellung von vorläufigen Bescheiden unter Verweis auf den "Vermittlungsbereich".
Zu den §§ im Leistungs-Bescheid hast du die notwendigen Infos schon bekommen, das hat mit deinen aktuellen Problemen NIX zu tun.
krankheit, langer, weniger
Nach langer Krankheit beim JC zurück gemeldet Frank71 ALG II 1 18.01.2012 20:43

References: § 328
 § 117
 § 136

§ 117
 § 136

§ 328

§ 328