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Timestamp: 2016-10-25 21:02:36+00:00

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4A_147/2014 � � Urteil vom 19. November 2014
vertreten durch Rechtsanw�ltin Sandra De Vito Bieri,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Januar 2014.
Die A.________ SA (Kl�gerin; Beschwerdef�hrerin) ist eine Aktiengesellschaft nach Art. 620 ff. OR mit Sitz in Freiburg. Sie bezweckt im Wesentlichen die Beteiligung an Unternehmen im Pflege- und Gesundheitsbereich.
Die B.________ AG (Beklagte; Beschwerdegegnerin) ist eine Anwaltskanzlei, die sich als Aktiengesellschaft mit Sitz in Z�rich.
In dieser Zusammensetzung erteilte der Verwaltungsrat diverse Auftr�ge an externe Berater. Darunter mandatierte er auch die Beklagte als Rechtsberaterin der Kl�gerin. Der Verwaltungsrat genehmigte die Mandatierung mit Beschluss vom 15. Juni 2010. In der Folge erbrachte die Beklagte diverse Leistungen. Wegen finanzieller Probleme der Kl�gerin wurden aber die Honorarrechnungen der Beklagten nicht bezahlt. Nach Gespr�chen akzeptierte der Verwaltungsrat einen von der Beklagten vorgelegten Abzahlungsplan.
An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 6. September 2010 wurden sieben zus�tzliche Personen in den Verwaltungsrat gew�hlt. Daraufhin widerrief die Kl�gerin ein allf�lliges Mandatsverh�ltnis mit der Beklagten mit sofortiger Wirkung. Die Beklagte stellte Schlussrechnung. Mit Schreiben vom 5. Oktober 2010 erkl�rte die Kl�gerin, dass sie jegliche von Verwaltungsr�ten unterzeichnete Schuldanerkennung anfechte bzw. widerrufe. Die Beklagte setzte ihre Honorarforderung im Umfang des im Abzahlungsplan anerkannten Betrages in Betreibung, wof�r ihr provisorische Rechts�ffnung erteilt wurde.
Mit Klage vom 9. August 2011 beantragte die Kl�gerin dem Handelsgericht des Kantons Z�rich, es sei festzustellen, dass die Forderungen in folgender H�he, f�r die der Beklagten mit Entscheid des Juge de paix du district de Nyon vom 14. Juli 2011 im Verfahren KC11.018950 provisorische Rechts�ffnung erteilt wurde, nicht bestehen: Fr. 948'028.80, zuz�glich Kosten von Fr. 703.--, zuz�glich Zins zu 8 % p.a. auf Fr. 150'000.-- seit 1. September 2010, Zins von 8 % p.a. auf Fr. 200'000.-- seit 1. Oktober 2010, Zins von 8 % p.a. auf Fr. 200'000.-- seit 1. November 2010, Zins von 8 % auf Fr. 200'000.-- seit 1. Dezember 2010 und Zins von 8 % p.a. auf Fr. 198'028.80 seit 1. Januar 2011.
Zur Begr�ndung ihrer Klage machte die Kl�gerin geltend, die Mandatierung der Beklagten sei zufolge nicht statuten- und reglementskonformer Zusammensetzung des Verwaltungsrates nach dem R�cktritt von F.________ nicht g�ltig erfolgt. Zudem l�gen Interessenkonflikte vor. Die Schuldanerkennung sei aus denselben Gr�nden ung�ltig und f�hre nicht zu einer Umkehr der Beweislast. Die Beklagte habe ihre Honorarforderung nicht gen�gend substanziiert vorgebracht. Ihre Honorarnoten seien auch nicht nachvollziehbar und zu hoch; die Kl�gerin akzeptiere die verrechneten Stundenans�tze nicht. Die Kl�gerin brachte zudem Gegenforderungen zur Verrechnung.
Die Beklagte erhob Widerklage auf Bezahlung von Fr. 131'373.55 zuz�glich Zins zu 8 % p.a. seit 1. Januar 2011 f�r �ber die Schuldanerkennung hinausgehende Honoraranspr�che.
Mit Urteil vom 22. Januar 2014 hiess das Handelsgericht die Aberkennungsklage im Umfang von Fr. 4'023.80 gut und wies sie im Betrag von Fr. 944'005.-- ab. Zudem hielt es fest, die mit Verf�gung des Juge de paix du district de Nyon vom 14. Juli 2011 in der Betreibung Nr. xxx des Office des poursuites du district de Nyon (Zahlungsbefehl vom 14. April 2011) erteilte provisorische Rechts�ffnung sei damit definitiv im Betrag von Fr. 812'631.45 zuz�glich Zins zu 8 % p.a. auf Fr. 150'000.-- seit 1. September 2010, 8 % p.a. auf Fr. 200'000.-- seit 1. Oktober 2010, 8 % auf Fr. 200'000.-- seit 1. November 2010, 8 % auf Fr. 200'000.-- seit 1. Dezember 2010 und 8 % p.a. auf Fr. 62'631.45 seit 1. Januar 2011. Im Weiteren verpflichtete das Handelsgericht die Kl�gerin in Gutheissung der Widerklage, der Beklagten Fr. 131'373.55 zuz�glich Zins zu 8 % p.a. seit 1. Januar 2011 zu bezahlen.
Die teilweise Gutheissung der Aberkennungsklage im Umfang von Fr. 4'023.80 betrifft zum einen den zu Unrecht fakturierten Betrag von Fr. 726.80 (recte wohl 723.80) f�r Leistungen vor der eigentlichen Erteilung des Mandats am 9. Juni 2010, zum andern den von der Beklagten anerkannten Betrag von Fr. 3'300.--. Diese Betr�ge sind vor Bundesgericht nicht mehr streitig.
Die Kl�gerin beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Handelsgerichts vom 22. Januar 2014 aufzuheben. Die Aberkennungsklage sei gutzuheissen und die Widerklage abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur Erg�nzung des Sachverhalts, Durchf�hrung eines ordentlichen Beweisverfahrens und Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde vollumf�nglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 V 136 E. 1.1; 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.1/2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444). Macht die beschwerdef�hrende Partei eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich. Sie hat vielmehr anhand der Erw�gungen des angefochtenen Urteils im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieses offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 II 349 E. 3 S. 352). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1. S. 399).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18). Wenn sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90; Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 140 III 16 E. 1.3.1).
Die Beschwerdef�hrerin steht auf dem Standpunkt, dass keine g�ltige Beauftragung der Beschwerdegegnerin vorliege. Die Mandatierung und die T�tigkeit der Beschwerdegegnerin sei allein im Interesse von G.________ und H.________ und nicht im Interesse der Beschwerdef�hrerin erfolgt und habe deshalb die Beschwerdef�hrerin nicht verpflichtet (dazu Erw�gung 3.1). �berdies sei die Mandatserteilung ung�ltig, weil der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin nach dem R�cktritt von F.________ nicht mehr statutenkonform zusammengesetzt und somit nicht beschlussf�hig gewesen sei (dazu Erw�gung 3.2). Die Vorinstanz verwarf beide Vorbringen, was die Beschwerdef�hrerin als Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR r�gt. Ausserdem wirft sie ihr im Zusammenhang mit der Frage der Gutgl�ubigkeit der Beschwerdegegnerin eine falsche Anwendung von Art. 3 Abs. 2 ZGB vor sowie durch das Auslassen eines Beweisverfahrens eine Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO.
3.1.1.�Der Verwaltungsrat vertritt die Gesellschaft nach aussen (Art. 718 Abs. 1 Satz 1 OR). Nach Art. 718a Abs. 1 OR k�nnen die zur Vertretung befugten Personen im Namen der Gesellschaft alle Rechtshandlungen vornehmen, die der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen kann. Diese Vorschrift wird zum Schutz gutgl�ubiger Dritter weit ausgelegt. Unter Rechtshandlungen, die der Gesellschaftszweck mit sich bringen kann, sind nicht bloss solche zu verstehen, die der Gesellschaft n�tzlich sind oder in ihrem Betrieb gew�hnlich vorkommen; erfasst sind vielmehr ebenfalls ungew�hnliche Gesch�fte, sofern sie auch nur m�glicherweise im Gesellschaftszweck begr�ndet sind, d.h. durch diesen zumindest nicht geradezu ausgeschlossen werden (BGE 116 II 320 E. 3a S. 323; 111 II 284 E. 3b; 126 III 361 E. 3a S. 364; Urteile 4A_357/2007 vom 8. April 2008 E. 4.2; 4C.77/2000 vom 3. Juli 2000 E. 2a, nicht publ. in: BGE 126 III 361, je mit Hinweisen). Nur in Extremf�llen sind Vertretungshandlungen wegen Zweckwidrigkeit und damit �berschreitung der Vertretungsmacht als von Anfang an f�r die Gesellschaft unverbindlich und ung�ltig anzusehen (Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, S. 1742 f. Rz. 497 mit Beispielen). Der Umfang der Vertretungsmacht des Verwaltungsrats im Aussenverh�ltnis erfasst demnach alle Rechtsgesch�fte, die vom objektiv verstandenen Gesellschaftszweck nicht geradezu ausgeschlossen sind.
Bei einem Konflikt zwischen den Interessen der juristischen Person und jenen des handelnden Organs ist grunds�tzlich davon auszugehen, dass die Vertretungsbefugnis nach dem mutmasslichen Willen der juristischen Person stillschweigend jene Gesch�fte ausschliesst, welche sich als interessen- bzw. pflichtwidriges Vertreterhandeln erweisen. Eine stillschweigende Beschr�nkung der Vertretungsbefugnis kann aber dem gutgl�ubigen Dritten nicht entgegengehalten werden. Der Interessenkonflikt vermag die Vertretungsmacht nur zu begrenzen, wenn er f�r den Dritten erkennbar war oder dieser ihn wenigstens bei geb�hrender Sorgfalt h�tte erkennen m�ssen (BGE 126 III 361 E. 3a S. 363). Ist kein Interessenkonflikt in diesem Sinn erkennbar, kann sich der Vertragspartner auf die Vertretungsbefugnis gem�ss Handelsregistereintrag verlassen (Urteile 4A_617/2013 vom 30. Juni 2014 E. 5.1; 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.2.1).
3.1.2.�Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdef�hrerin bringe vor, diverse Handlungen der Beschwerdegegnerin seien nicht in ihrem Interesse gewesen. Sie mache aber nicht geltend, die Mandatierung der Beschwerdegegnerin per se sei nicht durch den Gesellschaftszweck gedeckt gewesen oder sei diesem entgegen gestanden oder sei ganz Allgemein nicht in ihrem Interesse erfolgt. Die Mandatierung einer Anwaltskanzlei, insbesondere zur Rechtsberatung, w�re denn auch kaum jenseits der Zweckgrenze einer Gesellschaft gelegen.
Allf�llige mit der Mandatierung verfolgte Eigeninteressen der damaligen Verwaltungsr�te f�hrten ebenfalls nicht ohne Weiteres zu einem relevanten Interessenkonflikt. In dieser Hinsicht verpasse es die Beschwerdef�hrerin einen Konflikt zwischen ihren und den Interessen der Verwaltungsr�te im Rahmen der Mandatierung klar und deutlich auszuscheiden sowie substanziiert vorzutragen. So gehe es nicht um einzelne Handlungen der Beschwerdegegnerin, die sie im Zuge der Mandatierung erbracht habe, sondern nur um die Frage, ob die Mandatierung selbst rechtsg�ltig erfolgt sei. Insbesondere hielt die Vorinstanz die Argumente in Bezug auf die Aktion�rsgruppe rund um G.________ f�r zu wenig substanziiert. So m�ge es zwar sein, dass diese Gruppe versucht habe, ihren Einfluss auf die Beschwerdef�hrerin zu st�rken und eine R�ckkehr jener Personen in den Verwaltungsrat zu verhindern, die sie anl�sslich der ordentlichen Generalversammlung abgew�hlt hatte. Ganz allgemein lasse sich ein solches Verhalten jedenfalls noch nicht als den Interessen der Gesellschaft gegenl�ufig qualifizieren. Im �brigen w�re auch der Einfluss auf die erfolgte Mandatierung der Beschwerdegegnerin fraglich.
Die Vorinstanz gelangte demgem�ss zum Ergebnis, dass die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdegegnerin rechtsg�ltig als Rechtsberaterin mandatiert habe. Es l�gen keine rechtsrelevanten Interessenkonflikte im Rahmen der Mandatierung vor.
3.1.3.�Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht auf und stellte gem�ss Vorinstanz im kantonalen Verfahren auch nicht in Abrede, dass die Mandatierung einer Anwaltskanzlei, insbesondere zur Rechtsberatung, ausserhalb der Zweckgrenze einer Gesellschaft liegen w�rde. Es kann daher nicht gesagt werden, die Beauftragung der Beschwerdegegnerin mit der Rechtsberatung der Beschwerdef�hrerin sei wegen Zweckwidrigkeit und damit �berschreitung der Vertretungsmacht als von Anfang an f�r die Gesellschaft unverbindlich und ung�ltig anzusehen. Vielmehr ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die Verwaltungsr�te G.________ und H.________ durch die Beauftragung der Beschwerdegegnerin mit der Rechtsberatung der Gesellschaft ein Rechtsgesch�ft abschlossen, das vom Zweck der Gesellschaft gedeckt war. Die Beschwerdef�hrerin wurde mithin rechtsg�ltig verpflichtet.
3.1.4.�Die Beschwerdef�hrerin machte geltend, die Verwaltungsr�te G.________ und H.________ h�tten sich bei der Mandatierung der Beschwerdegegnerin in einem Interessenkonflikt befunden bzw. sich pflichtwidrig verhalten, was die Beschwerdegegnerin im Detail gewusst habe. Sie h�tten daher die Beschwerdef�hrerin nicht g�ltig verpflichten k�nnen. Sie listet eine Reihe von Umst�nden auf, die zeigen sollen, dass die Beschwerdegegnerin tats�chlich die "pers�nlichen Interessen ihres Klienten G.________ und von dessen Verb�ndeten H.________" wahrgenommen habe. Mit dem behaupteten Interessenkonflikt meint sie insbesondere den Machtkampf zwischen den beteiligten Aktion�rsgruppen um die Kontrolle der Beschwerdef�hrerin. Damit vermag sie das entscheidende Argument der Vorinstanz nicht zu entkr�ften, dass als rechtsrelevanter Interessenkonflikt dargetan sein m�sste, dass die von den Verwaltungsr�ten im Rahmen der Mandatierung der Beschwerdegegnerin verfolgten Interessen effektiv gegenl�ufig zu den Interessen der Beschwerdef�hrerin gewesen seien. Einen�
diesbez�glichen�Interessenkonflikt vermochte die Beschwerdef�hrerin nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht substanziiert vorzutragen, weshalb die Vorinstanz einen solchen verneinen konnte. Eine andere Beurteilung erheischen auch die Ausf�hrungen in der Beschwerde nicht.
3.1.5.�Namentlich ist der Vorinstanz in ihrer Ansicht beizupflichten, dass aus dem Umstand, dass die Aktion�rsgruppe rund um G.________ versucht haben mag, ihren Einfluss auf die Beschwerdef�hrerin zu st�rken und eine R�ckkehr jener Personen in der Verwaltungsrat zu verhindern, die sie anl�sslich der ordentlichen Generalversammlung abgew�hlt hatte, nicht abgeleitet werden kann, dass ein solches Verhalten den Interessen der Gesellschaft zuwiderlaufen musste. Es wurde bereits in einem Parallelverfahren festgehalten, dass grunds�tzlich angenommen werden darf, dass Aktion�re als Teilhaber einer Gesellschaft neben ihren pers�nlichen Interessen auch die Interessen der Gesellschaft wahren wollen (Urteil 4A_617/2013 vom 30. Juni 2014 E. 5.1.2). Dass dies hier in Bezug auf G.________ nicht der Fall gewesen w�re, vermochte die Beschwerdef�hrerin nach den Feststellungen der Vorinstanz nicht gen�gend substanziiert zu behaupten, weshalb dazu auch kein Beweisverfahren durchzuf�hren war, und die diesbez�gliche R�ge einer Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO fehl geht. Welche personelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats im Interesse der Gesellschaft lag und welche nicht, ist entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin nicht offenkundig. Vor allem ist nicht dargetan, dass es nur diejenige Zusammensetzung gewesen sein soll, welche die Beschwerdef�hrerin heute postuliert und ihrer Argumentation zugrunde legt. Die Vorinstanz durfte daher einen Interessenkonflikt in Bezug auf den Verwaltungsrat und die Beschwerdef�hrerin verneinen und von einer g�ltigen Mandatierung ausgehen, ohne Bundesrecht (Art. 718 OR und Art. 718a OR) zu verletzen.
Damit brauchte sie zur behaupteten B�sgl�ubigkeit der Beschwerdegegnerin kein Beweisverfahren durchzuf�hren. Denn die Frage, ob die Beschwerdegegnerin gutgl�ubig war, stellt sich nur, wenn �berhaupt von einem Mangel bzw. einem Interessenkonflikt auszugehen w�re. Die ger�gte Verletzung von Art. 3 Abs. 2 ZGB sowie von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO st�sst ins Leere. Soweit die Beschwerdef�hrerin der Vorinstanz vorwirft, willk�rlich gehandelt zu haben, dies aber nicht weiter begr�ndet, kann darauf mangels hinl�nglicher Begr�ndung nicht eingetreten werden.
3.1.6.�Die Vorinstanz verwarf auch das Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, dass die Mandatierung der Beschwerdegegnerin deshalb ung�ltig sei, weil G.________ bei der Beschlussfassung in den Ausstand h�tte treten m�ssen und H.________ den Beschluss nicht alleine h�tte fassen d�rfen. Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit den diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz nicht auseinander, sondern wiederholt bloss ihre Ansicht, dass G.________ anl�sslich der Beschlussfassung betreffend Mandatserteilung h�tte in den Ausstand treten m�ssen. Darin kann keine rechtsgen�gliche Anfechtung erblickt werden, weshalb auf diese Thematik nicht weiter einzugehen ist.
3.2.1.�In einem weiteren Argumentationsstrang h�lt die Beschwerdef�hrerin die Mandatserteilung wegen eines Organisationsmangels im Zeitpunkt der Beschlussfassung f�r ung�ltig. Sie bringt vor, der Verwaltungsrat sei nach dem R�ckritt von F.________ am 15. Juni 2010 nicht mehr statutenkonform zusammengesetzt und daher nicht beschlussf�hig gewesen, da er entgegen Art. 17 Ziff. 1 der Statuten und Art. 3 Abs. 2 des Organisationsreglements nur aus zwei statt mindestens drei Mitgliedern bestanden habe. Die Auftragserteilung sei demnach mangels Beschlussf�higkeit nicht g�ltig erfolgt.
3.2.2.�Die Vorinstanz verwarf dieses Argument und gelangte gegenteilig zum Schluss, dass der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin in der Zeit vom 15. Juni bis 6. September 2010 trotz der den Statuten und dem Organisationsreglement nicht entsprechenden Zusammensetzung beschlussf�hig gewesen sei. Ebensowenig beeinflusse jener Umstand die Vertretungsmacht der Verwaltungsr�te. Die beiden Verwaltungsr�te G.________ und H.________ seien im massgebenden Zeitraum und dar�ber hinaus im Handelsregister als Vertreter der Beschwerdef�hrerin mit Kollektivzeichnungsberechtigung eingetragen und daher zur Vertretung der Beschwerdef�hrerin befugt gewesen.
Die Beschwerdef�hrerin erblickt darin eine Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR.
3.2.3.�Sie meint weiterhin, dass der Verwaltungsrat intern nicht beschlussf�hig gewesen sei. Die anderslautende Erkenntnis der Vorinstanz ficht sie indessen nicht rechtsgen�gend an, indem sie diesbez�glich bloss behauptet, Art. 17 Ziff. 1 der Statuten und Art. 3 Abs. 2 des Organisationsreglements gingen als "konkrete Bestimmungen" dem von der Vorinstanz erw�hnten Art. 21 der Statuten vor. Was aus Art. 21 der Statuten implizit abgeleitet werden k�nne, sei damit unerheblich.
Dieser Einwand ist nicht weiter substanziiert und vermag den von der Vorinstanz ermittelten Gehalt von Art. 21 der Statuten nicht hinl�nglich zu widerlegen. Mangels gen�gender Anfechtung bleibt es bei der Erkenntnis der Vorinstanz, dass der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin trotz Nichterreichens der Mindestzahl gem�ss Statuten g�ltig beschliessen konnte.
Damit entbehrt auch das neu vorgebrachte Argument der Beschwerdef�hrerin der Grundlage, wonach die Beschwerdegegnerin Kenntnis vom internen Organisationsmangel gehabt habe und sich demnach nicht auf den f�r sie bekanntermassen "ung�ltigen" Verwaltungsratsbeschluss vom 15. Juni 2010 berufen k�nne. Da nach dem vorstehend Gesagten entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin davon auszugehen ist, dass der Verwaltungsrat trotz der statutenwidrigen Besetzung beschlussf�hig blieb, kann der Beschwerdegegnerin nicht die Kenntnis der (nicht vorliegenden) Ung�ltigkeit des Beschlusses vom 15. Juni 2010 entgegen gehalten werden. Selbstredend entf�llt damit auch die von der Beschwerdef�hrerin aus jenem Vorwurf abgeleitete Wirkung auf die Vertretungsmacht gegen aussen.
3.2.4.�Vielmehr ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die statutenwidrige Zusammensetzung des Verwaltungsrates keinen Einfluss auf die Vertretungsmacht hatte. Die Beschwerdef�hrerin bringt in diesem Zusammenhang vor, Art. 718a Abs. 1 OR spreche von den "zur Vertretung befugten Personen" und verweise damit auf Art. 718 Abs. 1 OR. Letztere Bestimmung verweise ausdr�cklich auf die "Statuten oder das Organisationsreglement" der Gesellschaft; damit habe der Gesetzgeber zum Ausdruck gebracht, dass auch die externe Vertretung letztlich auf einer geh�rigen internen Bestellung der Organe beruhen m�sse, was vorliegend nicht der Fall gewesen sei. Auch dieses Argument greift nicht:
3.2.5.�In der Aktiengesellschaft vertritt der Verwaltungsrat die Gesellschaft nach aussen. Bestimmen die Statuten oder das Organisationsreglement nichts anderes, so steht die Vertretungsbefugnis jedem Mitglied einzeln zu (Art. 718 Abs. 1 OR). Gem�ss Art. 718 Abs. 2 OR kann der Verwaltungsrat die Vertretung einem oder mehreren Mitgliedern oder Dritten �bertragen. Die zur Vertretung der Gesellschaft befugten Personen sind ins Handelsregister einzutragen (Art. 720 OR). Durch die Publikation im Handelsregister gibt die Gesellschaft gegen aussen kund, wer sie vertreten kann; damit sind Handlungen der gem�ss Handelsregistereintrag zur Vertretung erm�chtigten Personen der Gesellschaft zuzurechnen und zwar unabh�ngig davon, ob die entsprechenden Organe die gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien beachtet haben (Urteile 4A_617/2013 vom 30. Juni 2014 E. 5.2; 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.1.3; 4A_357/2007 vom 8. April 2008 E. 4.2).
3.2.6.�Die Vorinstanz bejahte mithin die G�ltigkeit der Mandatierung der Beschwerdegegnerin, ohne Art. 718 und Art. 718a OR zu verletzen.
4.1.�Die Vorinstanz erkannte, dass das Schreiben vom 24./30. August 2010 ein kausales Schuldbekenntnis der Beschwerdef�hrerin darstelle. Dies wird seitens der Beschwerdef�hrerin nicht mehr in grunds�tzlicher Hinsicht in Abrede gestellt. Sie macht jedoch geltend, die Schuldanerkennung sei mangels Beschlussf�higkeit des statutenwidrig zusammengesetzten Verwaltungsrates (Organisationsmangel) ung�ltig sowie, weil H.________ und G.________ (bzw. der den letzteren vertretende I.________) mit der Unterzeichnung der Schuldanerkennung nicht im Interesse der Gesellschaft gehandelt h�tten.
Sie nimmt damit auch bez�glich der Schuldanerkennung die gleichen Argumente auf, die sie gegen die G�ltigkeit der Mandatierung vorbrachte. Wie dort verm�gen diese auch hier nicht durchzudringen:
4.1.1.�Das Argument der mangelnden internen Beschlussf�higkeit sticht aus den gleichen Gr�nden wie bei der Mandatserteilung, auf die verwiesen werden kann (Erw�gung 3.2), auch bei der Schuldanerkennung nicht. Die Vorinstanz erkannte zu Recht, dass die beiden im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Schuldanerkennung als kollektivzeichnungsberechtigt im Handelsregister eingetragenen Verwaltungsr�te H.________ und G.________ die Gesellschaft g�ltig verpflichten konnten. Eine Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR liegt nicht vor.
4.1.2.�Ferner bringt die Beschwerdef�hrerin vor, die Verwaltungsr�te H.________ und G.________ (bzw. der f�r diesen handelnde I.________) h�tten auch bei Unterzeichnung der Schuldanerkennung f�r die Beschwerdegegnerin erkennbar in eigenem Interesse und nicht im Interesse der Gesellschaft gehandelt. Es sei nur darum gegangen, der Beschwerdegegnerin das Inkasso zu erleichtern, wobei die Unterst�tzung dieses Anliegens auch den pers�nlichen Anliegen von G.________ gedient habe, der selbst Klient der Beschwerdegegnerin gewesen sei. Indem die Vorinstanz trotzdem die Schuldanerkennung f�r g�ltig zustande gekommen beurteilt habe, habe sie auch aus diesem Grund Art. 718 und Art. 718a OR verletzt.
Diese Argumentation verf�ngt auch im Zusammenhang mit der Schuldanerkennung nicht. Wie die Vorinstanz richtig festhielt, erfolgt eine Schuldanerkennung schon von ihrem Wesen her im Interesse des Gl�ubigers und nicht des Schuldners, hier der Beschwerdef�hrerin. Das heisst aber nicht, dass die Ausstellung einer Schuldanerkennung ausserhalb des objektiv verstandenen Gesellschaftszwecks liegen w�rde. Vielmehr ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die Ausstellung einer Schuldanerkennung im Sinne von Art. 718a OR zu den Rechtshandlungen geh�rt, die der Gesellschaftszweck mit sich bringen kann. Die Vertretungsmacht von G.________ und H.________ war mithin nicht �berschritten. Sodann ist den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht zu entnehmen, dass ein Konflikt zwischen den Interessen der Beschwerdef�hrerin und pers�nlichen Interessen der Verwaltungsr�te G.________ und H.________ bestand, welcher deren Vertretungsmacht zu begrenzen vermocht h�tte. Die appellatorischen Darlegungen der Beschwerdef�hrerin �ndern nichts an dieser tats�chlichen Ausgangslage und erlauben keine Erg�nzung des Sachverhalts. Auf der Grundlage des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts ist auch in diesem Zusammenhang keine Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR dargetan.
Es ist somit von einer g�ltigen Schuldanerkennung auszugehen.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe (m�glicherweise) Art. 17 OR und Art. 8 ZGB verletzt, sofern sie von einer novatorischen Wirkung der Schuldanerkennung ausgehen sollte. Letzteres trifft indessen nicht zu (vgl. angefochtenes Urteil E. 6.4.4), weshalb die R�ge ins Leere st�sst.
4.3.�Entgegen dem weiteren Einwand der Beschwerdef�hrerin erkannte die Vorinstanz sodann in �bereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, dass die Schuldanerkennung zu einer Umkehr der Beweislast f�hrt (BGE 131 III 268 E. 3.2 S. 273; ferner etwa die Urteile 4C.53/2001 vom 17. August 2001 E. 2b; 4A_617/2013 vom 30. Juni 2014 E. 6.3; 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.3). Sie hielt demnach zutreffend fest, dass die Beschwerdegegnerin mit dem Nachweis der Schuldanerkennung den Hauptbeweis f�r die Existenz der Forderung im anerkannten Umfang von Fr. 866'655.25 erbracht hatte.
4.4.�Die Beschwerdef�hrerin erhob gegen die anerkannte Schuld Einwendungen. So bestritt sie die H�he der verrechneten Stundenans�tze und ebenso den Umfang der in Rechnung gestellten Leistungen. Die Vorinstanz pr�fte daher, ob der Schuldanerkennung diesbez�glich die Wirkungen eines Einredeverzichts zukomme.
4.4.1.�Mit einer Schuldanerkennung erkl�rt der Anerkennende dem Anerkennungsempf�nger, dass er ihm gegen�ber eine Schuld hat. Es handelt sich also um eine rechtsgesch�ftliche Erkl�rung. Der Schuldner kann sich grunds�tzlich auf s�mtliche Einreden und Einwendungen (Erf�llung, Nichterf�llung, Verj�hrung etc.) berufen, die sich gegen die anerkannte Schuld richten (BGE 131 III 268 E. 3.2 S. 272 f; Urteile 4A_152/2013 vom 20. September 2013 E. 2.3; 4A_757/2011 vom 3. April 2012 E. 2.1; 4A_119/2010 vom 29. April 2010 E. 2.1; je mit Hinweisen). Nur ausnahmsweise ist mit der Schuldanerkennung eine zus�tzliche Abrede verbunden, dass der Schuldner bez�glich der anerkannten Schuld auf bestimmte Einreden verzichte. Ein solcher Einredeverzicht ist nicht leichthin anzunehmen und muss eindeutig sein, da er f�r den Schuldner von grosser Tragweite ist (BGE 65 II 66 E. 8b S. 82). Die Beweislast f�r eine derartige Einredebeschr�nkung tr�gt der Gl�ubiger (Urteil 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.3 mit Hinweisen).
4.4.2.�Die Vorinstanz gelangte in objektivierter Auslegung der Schuldanerkennung vom 24./30. August 2010 zum Ergebnis, dass diese in Bezug auf die erhobenen Einreden bzw. Einwendungen einen Einredeverzicht beinhalte. Die Einreden der Beschwerdef�hrerin gegen die H�he der verrechneten Stundenans�tze sowie den Umfang der erbrachten Leistungen seien daher nicht zu h�ren. Einzig die Leistungen, welche die Beschwerdegegnerin vor der eigentlichen Mandatierung am 9. Juni 2010 erbracht und in Rechnung gestellt hatte, seien vom Einredeverzicht nicht erfasst, da die Schuldanerkennung die Bezahlung f�r "seit dem 9. Juni 2010 f�r die Gesellschaft erbrachten Leistungen" erfasse. Aus diesem Grund sei die Honorarforderung um Fr. 726.30 zu k�rzen. In einer Eventualbegr�ndung zeigte die Vorinstanz sodann auf, dass die erhobenen Einwendungen ohnehin materiell unbegr�ndet sind. Die Beschwerdef�hrerin ficht beide Begr�ndungen an, womit sie prozessual korrekt vorgeht (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.). Zu pr�fen ist zun�chst, ob die Hauptbegr�ndung der Vorinstanz den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin standh�lt:
4.4.3.�Zur Begr�ndung des Einredeverzichts erwog die Vorinstanz, f�r einen solchen f�nden sich bereits im Wortlaut der Schuldanerkennung Hinweise: So best�tigten die Verwaltungsr�te H.________ und G.________ namens der Beschwerdef�hrerin, der Beschwerdegegnerin mehrfach Zusicherungen gegeben zu haben, die Honorarnoten zu bezahlen, dass diese aber aufgrund der angespannten Liquidit�tslage der Beschwerdef�hrerin erst nach Begleichung der f�r das �berleben der Beschwerdef�hrerin notwendigen Schulden bezahlt werden k�nnten. Diese Zusicherungen, aber auch das unterzeichnete Schuldbekenntnis, enthielten keine Vorbehalte. Aus dem Dokument ergebe sich lediglich, dass die Beschwerdef�hrerin einen Rabatt auf der Honorarforderung gew�nscht habe. Auch habe die Beschwerdef�hrerin die Behauptung der Beschwerdegegnerin, die Schuldanerkennung beinhalte den vorbehalts- und bedingungslosen Willen der Beschwerdef�hrerin, der Beschwerdegegnerin die im Schreiben ausgewiesene Summe von Fr. 866'655.25 zu bezahlen, nicht substanziiert bestritten. Gerade dieser vorbehalts- und bedingungslose Wille der Beschwerdef�hrerin, die anerkannte Schuld nach verbesserter Liquidit�tslage zu bezahlen, deute darauf hin, dass die Beschwerdef�hrerin auf Einreden gegen die anerkannte Forderung verzichtet habe.
Dies m�sse umso mehr gelten, als der Verwaltungsrat namens der Beschwerdef�hrerin durch das Schuldbekenntnis die am 4. (recte wohl: 2.) Juli und 24. August 2010 in Rechnung gestellten Totalbetr�ge akzeptiert habe, ohne eine Abrechnung zu verlangen, geschweige denn die angefallenen Kosten zu hinterfragen. Zwar sei es tats�chlich so, dass sich weder aus der Schuldanerkennung noch aus den dieser zu Grunde liegenden Rechnungen vom 2. Juli und 24. August 2010 detaillierte Angaben �ber die erbrachten Leistungen und die verrechneten Stundenans�tze lesen liessen; die (schriftliche) Spezifikation habe die Beschwerdegegnerin erst mit �bergabe der Leistungsbeschriebe am 1. M�rz 2011 geliefert. Doch m�sse sich dies ebenfalls die Beschwerdef�hrerin vorhalten lassen: So sei der Verwaltungsrat gegen die Rechnungen vom 2. Juli und 24. August 2010 nicht eingeschritten. Der Verwaltungsrat habe es unterlassen, im Zuge dieser Rechnungen umgehend eine detaillierte Aufstellung der Leistungen der Beschwerdegegnerin zu verlangen, um so die gestellte Honorarrechnung im einzelnen �berpr�fen zu k�nnen. Im Gegenteil: Er habe die offenen Rechnungen im Umfang von Fr. 866'655.25 vorbehalts- und bedingungslos anerkannt.
�berdies sei die Beschwerdef�hrerin bereits mit E-Mail der Beschwerdegegnerin vom 25. Juli 2010 auf Ausst�nde im Umfang von Fr. 505'000.-- hingewiesen worden. Auch auf diese E-Mail habe die Beschwerdef�hrerin nicht reagiert, obwohl nach nur sechs Wochen Mandatsarbeit der Beschwerdegegnerin bereits eine offene Forderung im Umfang von �ber einer halben Million Franken geltend gemacht worden sei.
Schliesslich sei es auch so, dass die beiden gesch�ftserfahrenen Verwaltungsr�te Leistungen im Umfang von Fr. 866'655.25 auch dann ohne weiteres g�ltig h�tten genehmigen und die entsprechende Forderung unter Verzicht auf Einreden anerkennen k�nnen, wenn ihnen die Leistungsdetails zu den in der Schuldanerkennung genannten Rechnungen nicht bekannt gewesen seien.
Im Ergebnis lasse der Wortlaut der Schuldanerkennung, aber auch der tats�chliche (unbestritten gebliebene) Wille der Beschwerdef�hrerin, die Schuld vorbehalts- und bedingungslos anzuerkennen und zu bezahlen, sowie das Verhalten unmittelbar vor und nach der Schuldanerkennung am 30. August 2010 im Zuge der Rechnungen sowie der E-Mail keinen anderen Schluss zu, als dass die Erkl�rung der Beschwerdef�hrerin gegen�ber der Beschwerdegegnerin nach Treu und Glauben so habe verstanden werden d�rfen und m�ssen, dass sie damit auf Einreden gegen die von der Beschwerdegegnerin erbrachten entgeltlichen Leistungen im Umfang der Schuldanerkennung verzichtet habe.
4.4.4.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, im Schreiben vom 24./30. August 2010 finde sich kein Hinweis, dass die Beschwerdef�hrerin die Forderung "vorbehaltlos" bzw. unter ausdr�cklichem Verzicht auf Einreden und Einwendungen anerkenne. Es trifft zu, dass dies im erw�hnten Schreiben nicht explizit aufgef�hrt ist. Nun ist zwar ein Einredeverzicht nicht leichthin anzunehmen, doch muss ein solcher nicht unbedingt ausdr�cklich erfolgen, sondern kann sich - in der gebotenen Eindeutigkeit - auch aus den Umst�nden ergeben (vgl. Urteil 4C.214/2006 vom 19. Dezember 2006 E. 4.3.2/4.3.3; Schwenzer, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 5. Aufl. 2011, N. 11 zu Art. 17 OR). Solche Umst�nde hat die Vorinstanz im vorliegenden Fall angef�hrt:
So stellte sie fest, dass die Beschwerdef�hrerin den tats�chlichen Willen gehabt habe, die Schuld vorbehalts- und bedingungslos zu anerkennen und zu bezahlen. An Feststellungen �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten ist das Bundesgericht auch im Rahmen der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip gebunden (BGE 140 III 86 E. 4.1 S. 91; 138 III 659 E. 4.2.1; 135 III 410 E. 3.2). Die Beschwerdef�hrerin stellt zwar in Abrede, die Behauptung der Beschwerdegegnerin, die Schuldanerkennung enthalte den vorbehalts- und bedingungslosen Willen der Beschwerdef�hrerin, der Beschwerdegegnerin die im Schreiben ausgewiesene Summe von Fr. 866'655.25 zu bezahlen, nicht sustanziiert bestritten zu haben. Es gelingt ihr aber nicht, eine willk�rliche Feststellung aufzuzeigen. Die Vorinstanz st�tzte die besagte Feststellung auf die Klageantwort (act. 11 Rz. 146), wo die Beschwerdegegnerin jene Behauptung - durch Unterstreichung hervorgehoben - aufgestellt hat, und auf die Replik (act. 19 Rz. 361 und 75), wo die Beschwerdef�hrerin diese beklagtische Behauptung in der Tat nicht substanziiert bestritten hat.
Zudem sah sich die Vorinstanz durch die mangelnde substanziierte Bestreitung jener Behauptung lediglich in der ohnehin gewonnenen Erkenntnis best�rkt, dass bereits der Wortlaut der Schuldanerkennung Hinweise auf einen Einredeverzicht enthalte. So gab die Beschwerdef�hrerin der Beschwerdegegnerin nach diesem "mehrfache Zusicherungen", dass die Honorarnoten der Beschwerdegegnerin bezahlt w�rden. Als Grund f�r die Zahlungsausst�nde wurde dabei lediglich auf die angespannte Liquidit�t hingewiesen. Jedoch stellte die Beschwerdef�hrerin mit keinem Wort die Stundenans�tze oder die Leistungserbringung in Frage und brachte diesbez�glich keinerlei Vorbehalte an. Wenn die Vorinstanz folgerte, der damit zum Ausdruck gebrachte vorbehalts- und bedingungslose Wille, die anerkannte Schuld nach verbesserter Liquidit�tslage zu bezahlen, deute auf einen Verzicht auf Einreden gegen die anerkannte Schuld hin, so erscheint dies durchaus plausibel. Die Beschwerdef�hrerin m�chte die Erkl�rung, die Honorarnoten bezahlen zu wollen, lediglich als "allgemeines Statement" verstanden haben. Sie �bergeht damit, dass von mehrfachen "Zusicherungen" die Rede ist. Auch lag der Beschwerdef�hrerin zum Zeitpunkt dieser Zusicherungen zumindest eine Honorarrechnung vom 2. Juli 2010 konkret vor sowie auch die E-Mail vom 25. Juli 2010, mit der die Beschwerdegegnerin auf Ausst�nde von Fr. 505'000.-- hinwies. Wenn die Beschwerdef�hrerin bei dieser Sachlage der Beschwerdegegnerin mehrfach zusicherte, die Honorarnoten der Beschwerdegegnerin nach verbesserter Liquidit�t bezahlen zu wollen, ohne irgendeinen Vorbehalt hinsichtlich der H�he der geforderten Honorarbetr�ge anzubringen, so kann darin nicht ein blosses "allgemeines Statement" erkannt werden. Vielmehr ist mit der Vorinstanz anzunehmen, dass die Beschwerdegegnerin diesen Umstand dahingehend begreifen durfte und musste, dass die Beschwerdef�hrerin die anerkannte Schuld nach verbesserter Liquidit�tslage bezahlen wollte, ohne �ber die H�he der anerkannten Summe zu streiten, dass sie mithin auf diesbez�gliche Einwendungen verzichten w�rde.
Die Beschwerdef�hrerin h�lt dem weiter entgegen, die vorgelegten Honorarrechnungen h�tten keine Leistungsdetails ausgewiesen, weshalb die Verwaltungsr�te die selben nicht n�her h�tten pr�fen k�nnen. Entsprechend h�tten sie die darin abgerechneten Leistungen auch nicht genehmigen bzw. auf Einreden dagegen verzichten k�nnen. Diese Folgerung erscheint keineswegs zwingend. Vielmehr ist umgekehrt der Vorhalt der Vorinstanz berechtigt, dass die Beschwerdef�hrerin durch das Schuldbekenntnis die am 2. Juli und 24. August 2010 in Rechnung gestellten Totalbetr�ge akzeptierte, ohne eine Abrechnung zu verlangen, geschweige denn die angefallenen Kosten zu hinterfragen. Auch auf die E-Mail der Beschwerdegegnerin vom 25. Juli 2010 reagierte der Verwaltungsrat nicht und verlangte keine Angaben zu den monierten Ausst�nden �ber Fr. 505'000.--. Aus einem solchen Verhalten - keinerlei Infragestellung der fakturierten Summe sondern vielmehr deren vorbehaltlose Anerkennung - durfte die Vorinstanz einen gewichtigen Umstand f�r einen Einredeverzicht erblicken.
4.4.5.�Die vorinstanzliche Beurteilung ist demnach bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die Beschwerdef�hrerin brachte mit der Schuldanerkennung den Willen zum Ausdruck, die Schuld vorbehalt- und bedingungslos zu anerkennen und zu bezahlen. Die abgegebenen Zusicherungen, die Honorarnoten der Beschwerdegegnerin nach verbesserter Liquidit�tslage zu bezahlen, sowie das Verhalten der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der Rechnungsstellung und der E-Mail vom 25. Juli 2010 durfte die Vorinstanz dahingehend auslegen, dass die Beschwerdef�hrerin mit der Anerkennung der Summe von Fr. 866'655.25 auf allf�llige Einwendungen gegen die Stundenans�tze und den Umfang der Leistungen verzichtete.
4.5.�Da somit die Hauptbegr�ndung, die vorliegende Schuldanerkennung habe mit Bezug auf die Vorbringen gegen die verrechneten Stundenans�tze und den Umfang der erbrachten Leistungen die Wirkung eines Einredeverzichts, der bundesgerichtlichen �berpr�fung standh�lt, er�brigt es sich, auf die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gegen die Eventualbegr�ndung der Vorinstanz, wonach die erhobenen Einwendungen ohnehin nicht durchdringen, einzugehen.
Die Beschwerdegegnerin stellte mit den Honorarnoten vom 2. Juli, 24. August und 7. September 2010 insgesamt Fr. 998'028.80 in Rechnung. Davon anerkannte die Beschwerdef�hrerin in der Schuldanerkennung Fr. 866'655.25. Mit der Widerklage machte die Beschwerdegegnerin den Restbetrag von Fr. 131'373.55 geltend, wovon Fr. 129'821.80 auf Leistungen entfielen, die sie gem�ss Rechnung vom 7. September 2010 nach Ausstellen der zweiten Honorarrechnung bis zur Beendigung des Mandates am 9. September 2010 erbracht habe, und Fr. 1'551.75 auf Betr�ge, die sie in den beiden ersten Honorarrechnungen infolge eines Versehens zu tief angegeben habe.
Da f�r den geltend gemachten Betrag keine Schuldanerkennung vorliegt, befand die Vorinstanz zu Recht, dass die Beschwerdegegnerin hierf�r behauptungs- und beweispflichtig sei (Art. 8 ZGB). Diese legte in Nachachtung ihrer Beweispflicht die Honorarnote vom 7. September 2010 und entsprechende Spezifikationen ins Recht. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdef�hrerin beschr�nke sich auf Bestreitungen dieser Honorarnote bzw. der darin geltend gemachten Leistungen und erkannte, dass die Beschwerdef�hrerin damit nicht durchdringe. Sie hielt die Leistungen der Beschwerdegegnerin daher f�r ausgewiesen, weshalb sie die Widerklage grunds�tzlich guthiess.
5.1.�In Bezug auf die von der Beschwerdef�hrerin als zu hoch beanstandeten Stundenans�tze stellte die Vorinstanz bei der Behandlung der Widerklage fest, der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin sei sich im Zeitpunkt der Mandatierung unstreitig bewusst gewesen, zu welchen S�tzen die Beschwerdegegnerin ihre Dienstleistungen in Rechnung stelle. Trotzdem habe er die Mandatierung gutgeheissen und die Leistungen in der Folge unwidersprochen entgegengenommen.
An die tats�chliche Feststellung der Vorinstanz, der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin sei sich im Zeitpunkt der Mandatierung unstreitig bewusst gewesen, zu welchen S�tzen die Beschwerdegegnerin ihre Dienstleistungen in Rechnung stelle, ist das Bundesgericht gebunden, sofern sie von der Beschwerdef�hrerin nicht als willk�rlich ausgewiesen w�rde (vgl. Erw�gung 2.2). Letzteres ist nicht der Fall. Die Beschwerdef�hrerin bezeichnet jene Feststellung in ihren Ausf�hrungen zu diesem Punkt (Beschwerde Rz. 81) lediglich als "unzutreffend", zeigt aber mitnichten Willk�r auf. Dies namentlich auch nicht durch den Verweis auf eine andere Stelle ihrer Beschwerde (Rz. 70), wo ausgef�hrt wird, sie habe die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass der Verwaltungsrat im Zeitpunkt der Mandatierung gewusst habe, zu welchen Ans�tzen die Beschwerdegegnerin ihre Dienstleistungen in Rechnung stelle, in ihrer Replik/Widerklageantwort sehr wohl bestritten. Die Vorinstanz f�hrte dazu in ihren Ausf�hrungen zur Hauptklage willk�rfrei aus, die Beschwerdef�hrerin habe an der bezeichneten Aktenstelle lediglich die�
Genehmigung�der Stundenans�tze bestritten, nicht aber die Behauptung, sie habe um die H�he der Honorarans�tze�
gewusst. Es hat damit bei jener Feststellung sein Bewenden, und die Beschwerdef�hrerin muss sich entgegenhalten lassen, die Beschwerdegegnerin im Wissen um die H�he ihrer Honorarans�tze mandatiert zu haben, weshalb die Vorinstanz zu Recht nicht weiter auf deren Bestreitungen der Stundenans�tze eingegangen ist.
5.2.�Die Bestreitung von einzelnen Leistungspositionen gem�ss Honorarrechnung vom 7. September 2010 durch die Beschwerdef�hrerin erachtete die Vorinstanz teilweise als nicht bzw. nicht gen�gend substanziiert. Im Weiteren offeriere die Beschwerdef�hrerin kaum (taugliche) Beweismittel f�r ihre Bestreitungen und Vorbringen. Diese w�rden sich daher als unbewiesen erweisen.
5.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht dagegen zun�chst geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht von einer gen�genden Substanziierung von einzelnen Leistungen und damit der entsprechenden Honorarforderungen durch die Beschwerdegegnerin ausgegangen, nachdem diese zum Nachweis derselben bloss die Abrechnung vorlege, ohne die darin abgerechneten Leistungen in substanziierter Form darzulegen. Die Widerklage h�tte schon aus diesem Grund ganz oder zumindest teilweise abgewiesen werden m�ssen.
Gem�ss Art. 400 Abs. 1 OR ist der Beauftragte verpflichtet, auf Verlangen jederzeit �ber seine Gesch�ftst�tigkeit Rechenschaft abzulegen. Aus dieser Bestimmung wird abgeleitet, dass er bei der Rechnungstellung nach Zeitaufwand gem�ss seiner Rechenschaftspflicht Angaben �ber die erbrachten Bem�hungen machen muss. Die Umschreibung der erbrachten Leistung muss so detailliert sein, dass sie �berpr�fbar ist. Dem Richter steht hinsichtlich der Anforderungen an die Detaillierung einer Rechnung ein Ermessensspielraum zu (Urteile 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 5.2.2; 4P.28/1996 vom 1. Juli 1997 E. 4b/aa). Das Bundesgericht erachtete im letztzitierten Entscheid eine Beurteilung des kantonalen Gerichts, welches T�tigkeitsrapporte mit Angaben �ber geleistete Arbeiten in Stichworten, das Datum und den jeweiligen Zeitaufwand als gen�gend erachtete, obwohl die Rapporte keine Aufteilung nach einzelnen T�tigkeiten (in einem umfassenden Mandat) enthielten, als nicht willk�rlich, da sie eine gewisse �berpr�fung der geleisteten Arbeit erm�glichten (Urteil 4P.28/1996 vom 1. Juli 1997 E. 4b/bb).
Angesichts dieser zur materiellen Rechnungslegungspflicht entwickelten Grunds�tze ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in Bezug auf die Honorarnote der Beschwerdegegnerin vom 7. September 2010 (stillschweigend) von einer gen�genden Substanziierung durch die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Widerklage ausging. Die Beschwerdef�hrerin weist dazu bloss darauf hin, dass sie in ihrer Widerklageantwort dargelegt habe, einzelne Leistungen seien derart allgemein festgehalten worden, dass eine n�here Pr�fung anhand der vorgelegten Rechnung nicht m�glich sei ("Substantielle Leistungen sind nur summarisch aufgef�hrt und daher nicht nachvollziehbar"). Die Vorinstanz befasste sich damit bei der Behandlung der Widerklage zwar nicht ausdr�cklich, verwarf aber die entsprechenden Einwendungen im Rahmen ihrer Eventualbegr�ndung zur Hauptklage. Mit dem blossen Hinweis auf ihre Vorbringen in der Widerklageantwort und der Behauptung, die Beschwerdegegnerin behaupte ihre Leistungen nicht in substanziierter Form, zeigt die Beschwerdef�hrerin indessen nicht rechtsgen�glich auf, dass und inwiefern die Vorinstanz den angerufenen Art. 8 ZGB verletzt haben soll, indem sie daf�r hielt, die Beschwerdegegnerin habe ihre entsprechenden Leistungen hinreichend substanziiert. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet, soweit darauf eingetreten werden kann.
5.2.2.�Die Vorinstanz hielt daf�r, die Beschwerdef�hrerin habe die einzelnen Leistungspositionen der Rechnung vom 7. September 2010 teilweise nicht hinreichend substanziiert bestritten, n�mlich soweit die Bestreitung lediglich "unter Verweis auf die vorstehenden Ausf�hrungen" erfolge bzw. soweit darin lediglich "nicht angemessener Aufwand" bem�ngelt werde. Aufgrund des Missbrauchspotentials seien hohe Anforderungen an die Substanziierungspflicht des die Honorarnote anfechtenden Klienten zu stellen.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz zwar vor, damit �berh�hte Anforderungen an die Substanziierung der Bestreitung von Honorarforderungen gestellt zu haben. Sie begr�ndet dies aber nicht weiter und tut damit nicht hinreichend dar, inwiefern die Vorinstanz insoweit Bundesrecht verletzt haben soll, und dies ist auch nicht ersichtlich. Ebensowenig zeigt sie auf oder ist erkennbar, weshalb es bundesrechtswidrig sein soll, von einer ungen�genden Substanziierung auszugehen, soweit in den Bestreitungen lediglich auf vorstehende Ausf�hrungen verwiesen oder nicht angemessener Aufwand bem�ngelt wurde. Insoweit hat die Vorinstanz die Widerklage somit zu Recht mangels rechtsgen�gender Bestreitung der geltend gemachten Honorarforderungen gutgeheissen.
Die Beschwerdef�hrerin stellt bez�glich verschiedener weiterer Bestreitungen von Leistungspositionen in Abrede, dass diese in nicht gen�gender Weise erfolgt seien, und dies kann auch nicht ohne Weiteres verneint werden (so z.B. hinsichtlich der Behauptungen der doppelten Erfassung einzelner Leistungseintr�ge, der Verrechnung von Aufwand f�r die Finalisierung eines bereits erstellten Protokolls oder ein angeblich erstelltes Memorandum befinde sich nicht in den Akten). Allerdings stossen die diesbez�glichen Vorbringen in der Beschwerde ins Leere, da die Vorinstanz insoweit gar keine unsubstanziierte Bestreitung angenommen, sondern insoweit auf eine Pr�fung im Einzelnen verzichtet hat.
5.2.3.�So hiess die Vorinstanz die Widerklage insoweit allein deshalb gut, weil die Beschwerdef�hrerin f�r ihre Bestreitungen und Vorbringen (kaum) taugliche Beweismittel offeriert habe, weshalb dieselben sich als unbewiesen herausstellten.
Damit widerspricht die Vorinstanz indessen ihrer eigenen, zutreffenden Erw�gung, wonach die Beschwerdegegnerin f�r den widerklageweise geltend gemachten Honoraranspruch beweispflichtig ist (vgl. Erw�gung 5 vorne). Soweit von gen�genden Bestreitungen von geltend gemachten Leistungspositionen auszugehen ist, obliegt es danach der Beschwerdegegnerin, diesen Bestreitungen durch entsprechende Beweise entgegenzutreten; allenfalls kann das Gericht den get�tigten Aufwand bei gegebenen Voraussetzungen nach Art. 42 Abs. 2 OR sch�tzen (vgl. Urteil 4A_349/2013 vom 22. Januar 2014 E. 5.2.2 letzter Absatz, u.a mit Hinweis auf BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 276 f.). Soweit die Vorinstanz von der nicht beweisbelasteten Beschwerdef�hrerin verlangte, sie m�sse taugliche Beweismittel vorlegen, um ihre Bestreitungen zu beweisen, verletzte sie Art. 8 ZGB, wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht r�gt. Die Beschwerde ist somit in diesem Punkt gutzuheissen. Das angefochtene Urteil ist in dem Umfang aufzuheben, als die Widerklage allein deshalb gutgeheissen wurde, weil die Beschwerdef�hrerin ihre Bestreitungen nicht bewiesen habe, und die Sache ist insoweit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Diese wird hinsichtlich der Leistungspositionen, die von der Beschwerdef�hrerin in der Widerklageantwort nicht bloss unter "Verweis auf die vorstehenden Ausf�hrungen" oder mit dem Vorbringen "nicht angemessener Aufwand" bzw. wegen zu hohen Stundenans�tzen bestritten wurden, zu pr�fen haben, ob eine hinreichend substanziierte Bestreitung durch die Beschwerdef�hrerin erfolgt ist und gegebenenfalls, ob die Beschwerdegegnerin insoweit den Nachweis f�r ihre Leistungen erbracht bzw. hinreichend angeboten hat. Dies betrifft die Leistungspositionen Nrn. 132, 135, 139, 183, 184, 194, 195, 224, 226, 232, 241, 249 gem�ss der Nummerierung im kant. act. 20/49 sowie die unter "Miscellaneous expenses" geltend gemachten Auslagen im Gesamtumfang von Fr. 9'266.85.
5.3.�Zusammenfassend erweisen sich die Vorbringen gegen die Gutheissung der Widerklage teilweise - d.h. im betragsm�ssigen Umfange von Fr. 9'266.85 - als begr�ndet, soweit darauf einzutreten ist. In diesem Umfang ist Ziffer 2 des angefochtenen Urteils aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung im Sinne der vorstehenden Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Eventualiter machte die Beschwerdef�hrerin Verrechnung mit Anspr�chen aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit geltend.
6.1.�Die Vorinstanz verwarf die Verrechnungseinrede aus mehreren Gr�nden: So gehe aus den Behauptungen der Beschwerdef�hrerin nicht hervor, welche der geltend gemachten Schadenspositionen die zu tilgende Verrechnungsforderung sein solle. Sie behaupte bloss, sie gehe von einem Schaden von 9 Mio. aus und bringe diesen zur Verrechnung. Daneben lege die Beschwerdef�hrerin auch nicht (rechtzeitig) dar, inwieweit ihre Verrechnungsforderungen f�llig sein sollen. Inhaltlich scheitere die Verrechnungseinrede an der Substanziierung des Schadens sowie an der behaupteten Organstellung der Beschwerdegegnerin.
6.2.�Die aktienrechtliche Haftung nach Art. 754 OR erfasst nicht nur die formellen Organe sondern auch die materiellen (faktischen) Organe. Als faktische Organe gelten Personen, die tats�chlich Organen vorbehaltene Entscheide treffen oder die eigentliche Gesch�ftsf�hrung besorgen und so die Willensbildung der Gesellschaft massgebend mitbestimmen (BGE 132 III 523 E. 4.5; 128 III 29 E. 3a). Eine faktische Organstellung kommt nur einer Person zu, die in eigener Verantwortung eine dauernde Zust�ndigkeit f�r gewisse das Alltagsgesch�ft �bersteigende und das Gesch�ftsergebnis beeinflussende Entscheide wahrnimmt. Weder ein Handeln im Einzelfall noch eine bloss hilfsweise T�tigkeit in untergeordneter Stellung vermag hingegen die spezifische Organhaftung zu begr�nden (BGE 128 III 29 E. 3a).
6.3.�Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdef�hrerin lege nicht dar, wo die Beschwerdegegnerin selbst�ndige Entscheidungsbefugnisse einger�umt erhalten oder sich solche angemasst habe. Sie f�hre vielmehr aus, dass die Beschwerdegegnerin unterst�tzend t�tig gewesen sei und Sitzungen und Traktanden lediglich vorgeschlagen habe. Dass die Beschwerdegegnerin generell die Gesch�fte der Beschwerdef�hrerin in einem besonderen Zust�ndigkeitsbereich dauernd wahrgenommen habe, sei den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin nicht zu entnehmen.
Die Beschwerdef�hrerin weist diese Feststellungen der Vorinstanz nicht als willk�rlich aus, sondern beruft sich lediglich auf ihre Ausf�hrungen in der Replik, wonach die Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin bei der Festlegung der Strategie im Machtkampf eine "zentrale Rolle" eingenommen und als Teil des Kleinen Komitees aktiv an der Entscheidfindung mitgewirkt h�tten. Mit diesen Vorbringen wird aber, soweit sie �berhaupt geh�rt werden k�nnen, die tats�chliche Grundlage f�r die Annahme einer faktischen Organstellung der Beschwerdegegnerin nicht dargelegt, ebensowenig wie mit den von der Vorinstanz festgestellten. Die Vorinstanz verletzte daher Art. 754 OR nicht, indem sie erwog, die aktienrechtliche Verantwortlichkeit gem�ss dieser Bestimmung greife schon nach den von der Beschwerdef�hrerin aufgestellten Behauptungen nicht. Bei dieser Sachlage verstiess sie auch nicht gegen die Bestimmungen von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO, indem sie die zur Behauptung der aktiven Mitwirkung der Beschwerdegegnerin an den Entscheiden und damit an der Willensbildung der Beschwerdef�hrerin als Zeugen angerufenen J.________ und K.________ nicht anh�rte und kein Beweisverfahren durchf�hrte, wie die Beschwerdef�hrerin beanstandet. Die Vorinstanz durfte vielmehr schon aufgrund der Vorbringen der Beschwerdef�hrerin schliessen, die Beschwerdegegnerin sei Rechtsberaterin der Beschwerdef�hrerin gewesen und habe in dieser Funktion wohl bei der Entscheidfindung unterst�tzend mitgewirkt und aufgrund ihres Know-hows allenfalls einen starken Einfluss gehabt, wodurch sie aber nicht faktisches Organ geworden sei.
6.4.�Nach dem Gesagten wird der Entscheid der Vorinstanz, die Verrechnung mit einer Forderung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit abzulehnen, bereits durch die mangelnde Organstellung der Beschwerdegegnerin gest�tzt. Es er�brigt sich daher, auf die weiteren Gr�nde einzugehen, aus denen die Vorinstanz die Verrechnungseinrede zur�ckwies.
Die Vorinstanz sprach der Beschwerdegegnerin gest�tzt auf die in der Schuldanerkennung getroffene Vereinbarung einen Verzugszins von 8 % zu. Die Beschwerdef�hrerin verlangt auch in diesem Punkt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids. Sie begr�ndet dies mit der behaupteten Ung�ltigkeit der Schuldanerkennung. Nachdem sich dieses Argument als unzutreffend und die Schuldanerkennung als g�ltig erwiesen hat (Erw�gung 4.1), ist die Beschwerde auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. Das angefochtene Urteil vom 22. Januar 2014 ist insoweit aufzuheben, als die Vorinstanz darin der Beschwerdegegnerin in Gutheissung der Widerklage einen Fr. 122'106.70 �bersteigenden Betrag zugesprochen hat. Im Umfang von Fr. 9'266.85 ist die Widerklage zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im Mehrumfang ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Der vor Bundesgericht strittige Betrag bel�uft sich auf Fr. 944'005.-- (Fr. 812'631.45 + Fr. 131'373.55). Die Beschwerdef�hrerin dringt mit ihren Antr�gen vor Bundesgericht im betragsm�ssigen Umfang von Fr. 9'266.85 durch, was einem Obsiegen von weniger als 1 % gleichkommt. Dieses marginale Obsiegen darf bei der Kosten- und Entsch�digungsverteilung vernachl�ssigt werden. Die Gerichtskosten von Fr. 11'000.-- sind demnach vollumf�nglich der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese hat der Beschwerdegegnerin zudem f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung zu entrichten (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Wird der angefochtene Entscheid ge�ndert, so kann das Bundesgericht die Kosten des vorangehenden Verfahrens anders verteilen (Art. 67 BGG). Auch der Entscheid der Vorinstanz �ber die Parteientsch�digung wird vom Bundesgericht je nach Ausgang des Verfahrens best�tigt, aufgehoben oder ge�ndert (Art. 68 Abs. 5 BGG). Da der angefochtene Entscheid vorliegend nur in geringf�gigem Ausmass aufgehoben wird, ist es fraglich, ob es erforderlich ist, die Kosten- und Entsch�digungsregelung der Vorinstanz zu �ndern, oder ob dieselbe best�tigt werden kann (vgl. BGE 114 II 144 E. 4). Da das Bundesgericht den vorinstanzlichen Entscheid indessen in der Sache nicht reformiert, sondern die Angelegenheit zur teilweisen Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckweist, hat das Bundesgericht dar�ber nicht zu befinden, sondern den Entscheid dar�ber der Vorinstanz zu �berlassen (s. zum Ganzen: Corboz, in: Commentaire de la LTF, Corboz und andere [Hrsg.], 2009, N. 7 zu Art. 67 BGG und N. 11 zu Art. 68 BGG; s. auch BGE 91 II 146 E. 3 zu den inhaltlich gleichlautenden Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 aOG). Demnach ist der vorinstanzliche Entscheid �ber die Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens aufzuheben und die Sache zur Neuregelung derselben an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Ziffern 2-5 des angefochtenen Urteils des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Januar 2014 werden aufgehoben.
Die Ziffer 2 des Urteils des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Januar 2014 wird wie folgt neu gefasst:
"Die Kl�gerin wird verpflichtet, der Beklagten CHF 122'106.70 zuz�glich Zins zu 8 % p.a. seit 1. Januar 2011 zu bezahlen".
Im Umfang von Fr. 9'266.85 wird die Widerklage zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Sache wird zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens an das Handelsgericht zur�ckgewiesen.

References: Art. 620
 BGE 
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 3
 Art. 8
 Art. 152
 Art. 718
 BGE 
 Art. 8
 Art. 152
 Art. 718
 Art. 3
 Art. 8
 Art. 152
 Art. 17
 Art. 3
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 17
 Art. 3
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 718
 Art. 17
 Art. 8
 Art. 17
 Art. 400
 Art. 8
 Art. 42
 BGE 
 Art. 8
 Art. 754
 Art. 754
 Art. 8
 Art. 152
 BGE 
 Art. 67
 Art. 68
 BGE 
 Art. 157
 Art. 159