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Timestamp: 2018-01-21 05:07:58+00:00

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Test by Gordon Fischmann - issuu
Fragen zur Einkommenssteuer: 1. Welche Arten der Einkommensteuerpflicht gibt es? a) Unbeschränkte Steuerpflicht § 1 EStG:! - natürliche Personen ! ! - Wohnsitz im Inland (§ 8 AO) oder ! ! - gewöhnlichen Aufenthalt (§9 AO) ! !
o Unbeschränkte Einkommenssteuerpflicht mit sämtlichen Einkünften aus dem In- und Ausland (= Welteinkommen)
b) Beschränkte Steuerpflicht - natürliche Person - im Inland weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt o Beschränkte Einkommensteuerpflicht mit lediglich den inländischen Einkünften (im Sinne von § 49 EStG) o Wird ein Antrag von bestimmten in § 1 Abs. 3 EStG genannten Steuerpflichtigen ein Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht gestellt, so werden auch diese (in eingeschränktem Maße) als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt. Man spricht in diesem Fall von der fiktiven unbeschränkten Steuerpflicht) natürliche Person c) Erweiterte beschränkte u. unbeschränkte - Erweiterte beschränkte Einkommensteuerpflicht • §2AStG - Erweiterte unbeschränkte Einkommensteuerpflicht • §1Abs.2EStG - Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht auf Antrag • §1Abs.3EStG(Grenzpendler) -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2. Nennen Sie die a) Gewinneinkunftsarten b) die Überschusseinkunftsarten und wie diese ermittelt werden. Das Einkommen ist die Summe der positiven oder negativen Einkünfte aus den sieben Einkunftsarten lt. § 2 EStG vermindert um eine Reihe von Beträgen, die insbesondere der Erfassung der individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen dienen. § 2 EStG Umfang der Besteuerung, Begriffsbestimmungen 1) Der Einkommensteuer unterliegen 1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, (§ 13) 2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb, (§ 15) (Einzelunternehmen, Personengesellschaften) 3. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, (§ 18) (Ärzte, StB etc.) 4. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, (§ 19) (Gehalt, Lohn, Werbungskosten) 5. Einkünfte aus Kapitalvermögen, (§ 20) 6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, (§ 21) 7. sonstige Einkünfte im Sinne des (§ 22) (Renten und private Veräusserungsgeschäfte)
die der Steuerpflichtige während seiner unbeschränkten Einkommensteuerpflicht oder als inländische Einkünfte während seiner beschränkten Einkommensteuerpflicht erzielt. Zu welcher Einkunftsart die Einkünfte im einzelnen Fall gehören, bestimmt sich nach den §§ 13 bis 24. (2) Einkünfte sind 1. bei Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbstständiger Arbeit der Gewinn (§§ 4 bis 7k), 2. bei den anderen Einkunftsarten der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (§§ 8 bis 9a) Ermittlung der Einkunftsarten: siehe Seite 53 Skript! Vermögensmehrungen, die keiner der 7 Einkunftsarten zugeordnet werden können, unterliegen nicht der ESt. - Lottogewinne - Erbschaften - Veräußerung von privaten Vermögensgegenständen (außerhalb der Spekulationsfrist) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------3. Geben Sie einen Überblick, in welcher Weise Erwerbsaufwendungen und Aufwendungen für die private Lebensführung berücksichtigt werden können. Das Prinzip nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erfordert, dass Aufwendungen für die private Lebensführung das zu versteuernde Einkommen nicht mindern dürfen (§ 12 EStG) Durchbrochen wird dieser Grundsatz mit der Abzugfähigkeit von Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen § 12 EStG Soweit in den §§ 9c, 10 Abs. 1 Nr. 1, 2 bis 4, 7 und 9, §§ 10a, 10b und den §§ 33 bis 33b nichts anderes bestimmt ist, dürfen weder bei den einzelnen Einkunftsarten noch vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden (1) 1. die für den Haushalt des Steuerpflichtigen und für den Unterhalt seiner Familienangehörigen aufgewendeten Beträge. Dazu gehören auch die Aufwendungen für die Lebensführung, die die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen mit sich bringt, auch wenn sie zur Förderung des Berufs oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen erfolgen; 2. freiwillige Zuwendungen, Zuwendungen auf Grund einer freiwillig begründeten Rechtspflicht und Zuwendungen an eine gegenüber dem Steuerpflichtigen oder seinem Ehegatten gesetzlich unterhaltsberechtigte Person oder deren Ehegatten, auch wenn diese Zuwendungen auf einer besonderen Vereinbarung beruhen; 3. die Steuern vom Einkommen und sonstige Personensteuern sowie die Umsatzsteuer für Umsätze, die Entnahmen sind, und die Vorsteuerbeträge auf Aufwendungen, für die das Abzugsverbot der Nummer 1 oder des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 bis 5, 7 oder Abs. 7 gilt; das gilt auch für die auf diese Steuern entfallenden Nebenleistungen; 4. in einem Strafverfahren festgesetzte Geldstrafen, sonstige Rechtsfolgen vermögensrechtlicher Art, bei denen der Strafcharakter überwiegt, und Leistungen zur Erfüllung von Auflagen oder Weisungen, soweit die Auflagen oder Weisungen nicht lediglich der Wiedergutmachung des durch die Tat verursachten Schadens dienen; 5. Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine erstmalige Berufsausbildung und für ein Erststudium, wenn diese nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfinden.
4. Erläutern Sie die Voraussetzungen zur Erzielung von Einkünften aus selbständiger Tätigkeit. Voraussetzungen Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei Einkünften aus Gewerbebetrieb: 1. Selbständigkeit: eigenverantwortliches Handeln auf eigene Rechnung und Gefahr, keine Weisungsabhängigkeit. 2. Nachhaltige Betätigung: Wiederholungsabsicht muss objektiv gesehen vorliegen. Eine vorübergehende Ausübung der Tätigkeit ist aber möglich, § 18 Abs.2 EStG. 3. Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr: Anbieten von Gütern oder Leistungen gegen Entgelt am Markt, erkennbar für Dritte. 4. Gewinnerzielungsabsicht: die Nebenzweck sein kann (Im Zeitraum zwischen Beginn und Ende der Tätigkeit muss ein Gewinn angestrebt werden, sonst möglicherweise Liebhaberei. Im Gegensatz zum Gewerbetreibenden muss ein Freiberufler auch bei Einsatz von Mitarbeitern aufgrund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig sein und der Arbeit sein Gepräge geben.
§ 18 EStG (1) Einkünfte aus selbstständiger Arbeit sind 1. Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit. Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbstständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbstständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird. Eine Vertretung im Fall vorübergehender Verhinderung steht der Annahme einer leitenden und eigenverantwortlichen Tätigkeit nicht entgegen; 2. Einkünfte der Einnehmer einer staatlichen Lotterie, wenn sie nicht Einkünfte aus Gewerbebetrieb sind; 3. Einkünfte aus sonstiger selbstständiger Arbeit, z.B. Vergütungen für die Vollstreckung von Testamenten, für Vermögensverwaltung und für die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied; 4. Einkünfte, die ein Beteiligter an einer vermögensverwaltenden Gesellschaft oder Gemeinschaft, deren Zweck im Erwerb, Halten und in der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften besteht, als Vergütung für Leistungen zur Förderung des Gesellschafts- oder Gemeinschaftszwecks erzielt, wenn der Anspruch auf die Vergütung unter der Voraussetzung eingeräumt worden ist, dass die Gesellschafter oder Gemeinschafter ihr eingezahltes Kapital vollständig zurückerhalten haben; § 15 Abs. 3 ist nicht anzuwenden. (1) (2) Einkünfte nach Absatz 1 sind auch dann steuerpflichtig, wenn es sich nur um eine vorübergehende Tätigkeit handelt. (3) Zu den Einkünften aus selbstständiger Arbeit gehört auch der Gewinn, der bei der Veräußerung des Vermögens oder eines selbstständigen Teils des Vermögens oder eines Anteils am Vermögen erzielt wird, das der selbstständigen Arbeit dient. § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 und Abs. 1 Satz 2 sowie Abs. 2 bis 4 gilt entsprechend. (4) § 13 Abs. 5 gilt entsprechend, sofern das Grundstück im Veranlagungszeitraum 1986 zu einem der selbstständigen Arbeit dienenden Betriebsvermögen gehört hat. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 1a, Abs. 2 Satz 2 und 3, §§ 15a und 15b sind entsprechend anzuwenden. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------3
5. Unterstellt, Sie haben Weiterbildungsaufwendungen, deren Abzug innerhalb der Einkünfte gem. § 19 EStG als Werbungskosten, aber auch alternativ (mit etwas anderer Begründung) als Sonderausgaben (§ 10 Abs. 1 Nr. 7) möglich wäre. Welchen Abzug würden Sie warum wählen? § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG: Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung bis zu 4 000 Euro im Kalenderjahr. Bei Ehegatten, die die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 Satz 1 erfüllen, gilt Satz 1 für jeden Ehegatten. Zu den Aufwendungen im Sinne des Satzes 1 gehören auch Aufwendungen für eine auswärtige Unterbringung. 4§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 und 6b, § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4 und 5 und Absatz 2 sind bei der Ermittlung der Aufwendungen anzuwenden. Hier bin ich überfordert!!! Habe die Frage nicht verstanden! ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------6. Welche Einkunftsart liegt in den folgenden Fällen vor? a) Der Gesellschafter einer gewerblich tätigen OHG erhält für seine Tätigkeit in der Gesellschaft „Gehalt“. - Einkünfte aus Gewerbebetrieb, (§ 15) (Einzelunternehmen, Personengesellschaften) b) Der Gesellschafter einer GmbH erhält für seine Tätigkeit in der Gesellschaft „Gehalt“. - Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, (§ 19) (Gehalt, Lohn, Werbungskosten) c) Der Rechtsanwalt L erzielt in seiner Kanzlei eine Gewinn. - Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, (§ 18) (Ärzte, StB etc.) d) Der Student A ist beratend tätig. - sonstige Einkünfte im Sinne des (§ 22) (Renten und private Veräusserungsgeschäfte) 1) Der Einkommensteuer unterliegen 1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, (§ 13) 2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb, (§ 15) (Einzelunternehmen, Personengesellschaften) 3. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, (§ 18) (Ärzte, StB etc.) 4. Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, (§ 19) (Gehalt, Lohn, Werbungskosten) 5. Einkünfte aus Kapitalvermögen, (§ 20) 6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, (§ 21) 7. sonstige Einkünfte im Sinne des (§ 22) (Renten und private Veräusserungsgeschäfte) -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
7. Sind folgende Veräußerungen steuerpflichtig? a) Verkauf einer chinesischen Vase, die vor Jahren für EUR 3.000 erworben wurde und nunmehr für EUR 100.000 veräußert wird. - Verkauf ausserhalb der Behaltefrist nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 b) Verkauf von Aktien am 19.11.2005 zu 15.000, die am 18.11.2002 zu 12.000 erworben wurden von A. c) Verkauf der in der Einzelunternehmung des A nicht mehr benötigten Schreibmaschine zu 350, die nur noch mit 1 EUR im Buche stand. - Die Freigrenze wurde nicht überschritten. Der Gewinn bleibt steuerfrei. d) Verkauf eines privaten Grundstücks, das A vor 3 Jahren für TEUR 140 erworben hatte für TEUR 162. - Option 1:Verkauf ausserhalb der Bestellungsfrist nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 - Option 2: der Gewinn ist steuerpflichtig, da die Haltefrist nur 3 Jahre war. e) Verkauf eines betrieblichen Grundstücks, das A vor 11 Jahren für TEUR 40 erworben hat, für TEUR 110. - der Gewinn ist steuerfrei, da die Haltefrist mehr als 10 Jahre war.
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References: § 1
 § 49
 § 1
 §2
 §1
 §1
 § 2
 § 2
 § 12
 § 4
 § 18

§ 18
 § 15
 § 16
 § 13
 § 15
 § 19
 § 10
 § 26
 § 9
 § 23
 § 23