Source: https://www.apothekencoach.com/newsblog/2012/11/
Timestamp: 2019-01-17 05:54:20+00:00

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ApothekenCOACH | WIRTSCHAFTSMANAGEMENT : 2012 : November
Rentabilitätsfalle für Apotheken (Abhängigkeiten)
von Hauser Wolfgang am 27.11.2012 in Beratung
Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen und somit auch von Apotheken ist maßgeblich von der Handlungsfähigkeit der Unternehmensspitze abhängig.
Handlungsfähigkeit ist die Kombination aus dem Willen zu handeln (also Handlungswille) und der Möglichkeit zu handeln. Der Wille zu Handeln reicht nicht immer aus um auch tatsächlich Situationen ändern bzw. verbessern zu können. Denn wenn in wirtschaftlich relevanten Bereichen keine Freiheit mehr zu handeln existiert, dann steht es definitiv nicht gut um das Unternehmen.
Wirtschaftlich relevante Bereiche sind u.a.:
Darlehenskonditionen bzw. Darlehensverträge und deren Bestimmungen
Darlehen bei Lieferanten
lange Zahlungsziele bei Lieferanten (gefährliche Verlockung)
der Erwerb von EDV + Warenwirtschaftssysteme via Großhandel
jede Form von Abtretungen (Forderungen, Umsätze, etc.)
Mietverträge und deren Bestimmungen
alles was die Liquidität im Unternehmen schmälert
Diese Abhängigkeiten bleiben gerne solange unbemerkt bis man anfängt darunter zu leiden und dann ist es meist zu spät. Es lohnt sich immer maximale Unabhängigkeit anzustreben und auch dafür hart zu kämpfen. Als Unternehmer braucht es ein Gespür, einen Instinkt für versteckte und unscheinbare Situationen in denen sich entscheidet wieviel unternehmerische Freiheit aufgegeben wird.
Fakt ist, dass all diese Unfreiheiten und Abhängigkeiten unglaublich viel Geld kosten und daher enorme Rentabilitätsfallen sind. Es liegt in der Natur der Sache, dass es immer am ersten Blick den genau gegenteiligen Anschein hat. Also, immer schön wachsam sein.
Die Kraft der Ziele (Teil I)
von Wilke Jens am 27.11.2012 in Allgemein
Jeder weiß: Ziele sind wichtig. Wer keine Ziele hat (beruflich wie privat), schlingert orientierungslos in die Zukunft. Ziele haben Macht. Ziele geben dem Handeln eine klare Richtung. Ziele sind wie Fixsterne. Nur wer genau weiß wohin er will, kann sein Ziel auch erreichen. Wer dies nicht weiß, muss damit rechnen woanders zu stranden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen f. ein erfolgreiches Berufsleben lautet daher: “Setzen Sie sich große und klare Ziele.”
Es empfiehlt sich folgende drei Grundregeln für die Formulierung von Zielen zu beachten:
Ziele nutzen wenig wenn Sie nur in Ihrem Kopf vorhanden sind. Wenn Sie sich Ziele setzen, schreiben Sie diese auf. Dadurch werden bloße Gedanken, Wünsche zu klaren Zielen. Zu verbindlichen Zielen, zu Absichtserklärungen. Schriftlich formulierte Ziele haben den Charakter von Verträgen mit sich selbst. Ziele sind ergebnis- und resultatsorientierte Beschreibungen eines Endzustandes.
Viele Menschen sind immer wieder überrascht von der enormen Zugkraft von klar formulierten, zeitlich terminierten, messbaren und schriftlich fixierten Zielen: Es findet automatisch eine klare Fokussierung auf jene Umstände statt, die mit Ihrem Ziel zu tun haben. Sie sehen und hören plötzlich vermehrt Dinge, die mit Ihren Zielen und deren Erreichung zu tun haben.
Formulieren Sie Ihre Ziele in der Gegenwart
Ziele sollten immer in der Gegenwart und positiv formuliert sein. Beschreiben Sie idealerweise auch Ihre Motivationsgründe für die jeweiligen Zielen und die Konsequenzen, die sich aus der Zielverfolgung und –erreichung ergeben. Versuchen Sie, ein möglichst detailliertes Bild Ihres Zieles zu entwickeln.
Essentiell für die Überprüfung der Zielerreichung ist deren Messbarkeit. Nur wenn Sie Ziele präzise messen können, können Sie auch evaluieren, ob und wann Sie Ziele erreicht haben. Wer Ziele messbar macht, muss sich mehr Gedanken über die konkreten Maßnahmen zur Zielerreichung und die möglichen Zwischenziele machen. Legen Sie daher Ihre Zieldefinition nicht zur Seite, sondern fangen Sie sofort mit der Planung der Umsetzung, der Einleitung der ersten Schritte zur Zielerreichung an.
von Ridißer Johann am 27.11.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung
Um den Schweizer Franken ist es in den letzten Wochen ziemlich ruhig geworden. Das ist prinzipiell ein sehr gutes Zeichen und könnte bedeuten, dass wir am Beginn einer Erholung stehen. Für alle Frankenkreditnehmer ist im Augenblick jedenfalls leichte Entspannung angesagt.
Die Kursuntergrenze der SNB hält
Die SNB (Schweizerische Nationalbank) hat die bereits im September 2011 eingeführte Kursuntergrenze von 1,20 EUR/CHF bis dato erfolgreich verteidigt und lässt auch in ihren Kommentaren und Pressemeldungen keinerlei Zweifel aufkommen, dass sich daran in Zukunft etwas ändern wird. Interessant ist, dass eidgenössische Wirtschaftsvertreter nach wie vor eine Anhebung dieser Untergrenze auf zumindest 1,30 fordern.
Die Zinsen in der Schweiz werden tief bleiben
Aktuell ist der Zinsunterschied zwischen Franken- und EURO-Krediten sehr gering und beträgt ca. 0,20%. Allerdings darf man davon ausgehen, dass bei steigenden Zinsen in den Euroländern jene in der Schweiz weiterhin auf tiefstem Niveau bleiben werden. Aus diesem Grund wird auch der Zinsvorteil von Frankenkrediten gegenüber Darlehen in heimischer Währung wieder ansteigen.
Die Aussicht auf Lösung der EURO-Krise ist entscheidend
Seit mittlerweile mehr als drei Jahren steht die EURO-Krise im Mittelpunkt des Tagesgeschehens. Viele Menschen wollen keine Krise mehr und zum Großteil wird auch schon darauf verzichtet einfach nur zu “jammern”. Unternehmen haben die Krise schon lange abgeschüttelt was sich an den relativ hohen Aktienkursen bemerkbar macht. Die Euroländer setzen Reformen mittlerweile konsequenter um, weil eine “Rettung des EURO” eben unbedingt erreicht werden möchte. Verbindet man diese Puzzle-Teile mit der Erfahrung vergangener Krisen dann darf man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlickeit davon ausgehen, dass auch dieses Problem – irgendwann – gelöst werden wird. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Für eine positive Entwicklung des Schweizer Franken im Sinne der Kreditnehmer (steigender EUR/CHF-Kurs) braucht es allerdings gar keine endgültige Lösung – es würde schon allein die Aussicht auf eine solche ausreichen!
Grundbuchsgebührennovelle – aktueller Stand für den Apotheker
von Steuerberater am 27.11.2012 in Steuerberatung
Gerade in den letzten Wochen und Tagen konnte man in den Medien sehr viel über diese geplante Novellierung hören und lesen. Es gab extreme Verschärfungen in den Regierungsvorlagen – damit wurde ein “Informationsabfragesturm” bei den Steuerberatern und Notaren ausgelöst. Leider konnte man als Steuerberater keine fixen Aussagen treffen, da es sich nicht um ein bereits beschlossenes Gesetz handelte. Nun gibt es eine klare Stellungnahme aufgrund der vielen positiven Initiativen von Seiten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (= Interessenvertretung der Steuerberater) die wie folgt lautet:
Der auf dem VfGH-Erkenntnis basierende Übergang von dem Einheitswert (= ist ein sehr niedriger fiktiver Wert einer Immobilie) auf den Verkehrswert als Bemessungsgrundlage für die 1,1%ige Grundbuchseintragungsgebühr kann ab 01.01.2013 zu einer erheblichen Kostensteigerung führen. Ganz besonders betrifft dies Schenkungen/Erbschaften und Umgründungen für Apotheker – immer dann wenn Grundstücksübertragungen in diesem Zusammenhang stattfinden. Jedoch wurde nunmehr durch das BM für Justiz klargestellt, dass der niedrige Einheitswert für entgeltliche und unentgeltliche Transaktionen innerhalb eines „ausgedehnten Familienbegriffes“ beibehalten wird – dh es sind beispielsweise auch Enkel und Geschwister inkludiert! Noch wichtiger ist, dass die bisherige Regelung für alle Anträge gelten, die bis zum 31.12.2012 bei Gericht eingelangt sind.
Derzeit sind diese Ausführungen nur eine vorläufige Stellungsnahme und werden erst einem Gesetzesbeschluss zugeführt. Es sollten jedoch gerade diese Themen derzeit unbedingt noch mit ihrem Steuerberater besprochen werden, ob Handlungsbedarf besteht.
Aktuelle Umfrage 2012/18
von ApothekenCOACH am 27.11.2012 in Analysen
Wie beurteilen sie die aktuelle Entwicklung im Bereich Versandhandel in Österreich? (Dr. Peter Deak , Apotheke Kirchberg) hier gehts zum Ergebnis
von Frau Dr. Claudia Heinrich-Pretterklieber (Activ Apotheke Tribuswinkel) hier gehts zur aktuellen Umfrage
Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert
Unterschied zw. Amateur und Profi
von Hauser Wolfgang am 08.11.2012 in Beratung
Alle Profis haben Coaches.
Amateure verzichten darauf.
Professionelle Leistungen erfordern eine professionelle Vorgehensweise.
Eine professionelle Vorgehensweise liegt darin begründet, dass sich Profis maximal auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und die Fähigkeit haben ein möglichst qualifiziertes Unterstützerteam für sich zu gewinnen.
Für Profis stellt sich gar nicht die Frage ob mit oder ohne Coaches. Hier stellt sich nur mehr die Frage, wie komme ich an die besten Coaches heran?
Dabei lohnt es sich vorab die Frage zu beantworten: “Was macht für mich ein idealen Coach aus?”
Wie lieferfähig ist Ihre Apotheke? (Teil 2)
von Wilke Jens am 08.11.2012 in Analysen, Einkauf & Lagermanagement
hohe Lieferfähigkeit bedeutet höhere Kundenbindung
hohe Lieferfähigkeit bedeutet nicht gleichermaßen (in Relation) höheren Lagerwert
hoher Lagerwert heißt nicht automatisch höhere Lieferfähigkeit
seriöse Lieferfähigkeitsanalyse geht mit einer gleichzeitiger Erfassung der NEIN-Verkäufe einher
als Orientierungshilfe: Lagerumschlagshäufigkeiten von < 12 sollten einer Analyse unterzogen werden
Die Kernfrage und –aufgabe der Warenwirtschaft lautet: “Wie kann die Apotheke mit geringstem finanziellen Aufwand (gemessen am Lagerwert) die größte Steigerung der Lieferfähigkeit erzielen?”
Zur Beantwortung dieser Frage empfiehlt es sich, die aktuellen Abholer der Apotheke auf 2 Kriterien hin zu analysieren:
wie hoch ist der Prozentsatz der Lager- bzw. Nichtlagerartikel an der Gesamtmenge der Abholer (! Unterscheiden Sie dabei nach Anzahl Artikel und Anzahl Packungen – Sie werden erstaunt sein, wie häufig ein Artikel zum Abholer wird / werden kann)
wie hoch ist der Einkaufspreis der unter Pkt 1. ausgewiesenen Artikel?
Wenn Sie bei Kriterium 2 einen Einkaufspreis < 10 EUR hinterlegen werden Sie doppelt überrascht sein:
welch hohen Anteil diese Gruppe an den “Gesamtabholern” darstellt (Werte von > 65% sind keine Seltenheit)
wie vergleichsweise gering der errechnet höhere Lagerwert ist, wenn diese Artikel (unter 10 EUR) an Lager gelegt werden (bei Nicht-Lagerartikeln) bzw. der Mindestlagerbestand erhöht wird (bei Lagerartikeln)
Und noch jemand wird überrascht sein: Ihre Kunden … – über die signifikant erhöhte Lieferfähigkeit Ihrer Apotheke …
Änderung der Sachbezugswerteverordnung für Apotheker
von Steuerberater am 08.11.2012 in Steuerberatung
Im speziellen wurde nun die Sachbezugswerteverordnung für Apothekenmitarbeiter geändert, welcher eine Dienstwohnung zur Verfügung gestellt bekommen. Klarerweise liegt die rasche Verfügbarkeit des Apothekenmitarbeiters in der Apotheke nach der Natur des Dienstverhältnisses im besonderen Interesse des Apothekers. Überlässt nun der Apotheker einem Apothekenmitarbeiter kostenlos oder verbilligt eine arbeitsplatznahe Unterkunft in Form einer Wohnung, Appartement oder Zimmer, gilt Folgendes:
Bis zu einer Größe von 30 Quadratmetern ist kein Sachbezug anzusetzen.
Bei einer Größe von mehr als 30 Quadratmetern, aber nicht mehr als 40 Quadratmetern ist der Wert gemäß § 2 Abs.1 oder der Wert gemäß § 2 Abs.7 um 35 % zu vermindern, wenn die arbeitsplatznahe Unterkunft durchgehend höchstens 12 Monate vom selben Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird.
Diese Neureglung ist anzuwenden, wenn die Einkommensteuer veranlagt wird, erstmals bei der Veranlagung für das Jahr 2013. Wird die Einkommensteuer in Form der Lohnsteuer durch Abzug eingehoben, dann gelten erstmals diese Werte für die Lohnzahlungszeiträume die nach dem 31. 12. 2012 enden – das sind die Apothekenmitarbeiter, welche von ihrem Steuerberater monatlich abgerechnet werden. Die Basis für diese Neuregelung ist die Verordnung der Bundesministerin für Finanzen, mit der die Verordnung über die Bewertung bestimmter Sachbezüge [Sachbezugswerteverordnung] geändert wird, BGBl. II Nr. 366/2012. Unten ist die Veröffentlichung zu sehen, mit welcher solch ein Gesetz in Kraft tritt.
Jahrgang 2012 Ausgegeben am 31. Oktober 2012 Teil II
366. Verordnung: Änderung der Sachbezugswerteverordnung
366. Verordnung der Bundesministerin für Finanzen mit der die Verordnung über die Bewertung bestimmter Sachbezüge (Sachbezugswerteverordnung) geändert wird
Zu §　15 Abs.　2 des Einkommensteuergesetzes　1988, BGBl. Nr.　400, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl.　I Nr.　22/2012, wird verordnet:
Die Verordnung über die Bewertung bestimmter Sachbezüge (Sachbezugswerteverordnung), BGBl.　II Nr.　416/2001, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl.　II Nr.　468/2008, wird wie folgt geändert:
1. In §　2 wird nach Abs.　7 folgender Abs.　7a eingefügt:
„(7a) Liegt die rasche Verfügbarkeit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz nach der Natur des Dienstverhältnisses im besonderen Interesse des Arbeitgebers und überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenlos oder verbilligt eine arbeitsplatznahe Unterkunft (Wohnung, Appartement, Zimmer), gilt Folgendes:
1. Bis zu einer Größe von 30　m2 ist kein Sachbezug anzusetzen.
2. Bei einer Größe von mehr als 30　m2 aber nicht mehr als 40　m2 ist der Wert gemäß Abs.　1 oder der Wert gemäß Abs.　7 um 35% zu vermindern, wenn die arbeitsplatznahe Unterkunft durchgehend höchstens zwölf　Monate vom selben Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird.”
2. In §　8 wird folgender Abs.　3 angefügt:
„(3) §　2 Abs.　7a in der Fassung der Verordnung BGBl.　II Nr.　366/2012 ist anzuwenden, wenn
– die Einkommensteuer veranlagt wird, erstmals bei der Veranlagung für das Jahr 2013,
– die Einkommensteuer (Lohnsteuer) durch Abzug eingehoben wird, erstmals für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 31.　Dezember 2012 enden.”
Die größten Fehler bei der Finanzierung – Teil 6: Betreuung
von Ridißer Johann am 08.11.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung
Damit es möglich wird dem Thema “Kredit-Betreuung” näher zu kommen, ist es zunächst erforderlich die Ausgangslage bzw. das Ziel einer laufenden Begleitung zu erörtern. Aus Sicht eines Kreditnehmers sollte die Betreuung einer Finanzierung mögliche Verbesserungen im Zusammenhang mit den Kreditkosten bzw. Kreditbedingungen aufzeigen um anschließend das Kreditverhältnis mit der Bank entsprechend anzupassen (z.B. Zinsenvereinbarung, Spesen, Krediterhöhung, vorzeitige Rückzahlung, etc.).
Mit dieser Ziel-Definition wird klar, dass die Betreuung niemals von der finanzierenden Bank selbst erfolgen kann, weil die Interessen gegensätzlicher nicht sein können. In der Praxis sieht es interessanterweise oft anders aus.
Von der Bank darf man keine Betreuung erwarten
Selbstverständlich wird sich die finanzierende Bank in den meisten Fällen um ihre besten Kunden (diesbezüglich stehen Apotheker an erster Stelle) besonders bemühen. Einladungen zu Bankveranstaltungen und persönliche Besuche dienen dem Vertrauensaufbau und sorgen in der Regel dafür, dass Verhandlungen über Konditionenverbesserungen erst gar nicht geführt werden. Aus Sicht der Bank ist das völlig legitim und kann daher auch nicht verurteilt werden, denn schließlich möchte jedes Kreditinstitut möglichst hohe Gewinne erzielen. Dies sollte allerdings nicht unbedingt genau mit Ihrem hart verdienten Geld erfolgen.
Wo Betreuung beginnt
Geht man davon aus, dass Banken in erster Linie auf ihren eigenen Vorteil schauen müssen, dann ist es bereits bei Abschluss der Finanzierung unerlässlich einen externen, bankenunabhängigen Experten an seiner Seite zu haben. In den Kreditvertragsbedingungen wird ja bereits geregelt ob Veränderungen und Anpassungen im Sinne des Kreditnehmers (Apotheker) in Zukunft möglich sein werden oder eben nicht. Solche Vereinbarungen zeigen ihre Wirkung oft erst nach einigen Jahren, können dann aber ausserordentlich viel Geld kosten.
Aus diesem Grund sollte eine sinnvolle weil bankenunabhängige Betreuung bereits in der Phase der Finanzierungsaufnahme beginnen. Dann können sämtliche Kreditbedingungen im Sinne des Apothekers gestaltet und die Basis für eine gewinnbringende und langfristige Finanzierungs-Betreuung geschaffen werden.
Aktuelle Umfrage 2012/17
von ApothekenCOACH am 08.11.2012 in Analysen
Wie beurteilen Sie rückblickend das Feedback der Kunden zum “Tag der Apotheke” in Ihrem Betrieb? (Mag. pharm. Alice Rehak, Apotheke Ostermiething) hier gehts zum Ergebnis
von Hr. Dr. Peter Deak (Apotheke Kirchberg/ Tirol ) hier gehts zur aktuellen Umfrage

References: § 2
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 §　15
 §　2
 §　8
 §　2