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Timestamp: 2019-06-19 14:07:35+00:00

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BAG, 30.09.2015 - 10 AZR 251/14 - dejure.org
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BAG, 30.09.2015 - 10 AZR 251/14 (https://dejure.org/2015,34845)
BAG, Entscheidung vom 30.09.2015 - 10 AZR 251/14 (https://dejure.org/2015,34845)
BAG, Entscheidung vom 30. September 2015 - 10 AZR 251/14 (https://dejure.org/2015,34845)
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§ 256 Abs. 1 ZPO, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 611 Abs. 1 BGB, § 106 Satz 1 GewO, § 2 KSchG, § 106 GewO, § 4f Abs. 3 Satz 4 BDSG, § 626 Abs. 1 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO
§ 626 Abs 1 BGB, § 611 Abs 1 BGB
Tätigkeit einer Arbeitnehmerin als Soziale Ansprechpartnerin
Soziale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (SAP) - Rechtsnatur der Tätigkeit - Beendigung - gerichtliche Kontrolle
AP BGB § 611 Nr. 25
Dies entspricht der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, wonach Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht bei Überwachung des Arbeitnehmers durch die Wahrnehmung überwiegender schutzwürdiger Interessen des Arbeitgebers gerechtfertigt sein können (…BAG, Urt. v. 8.2. 1984 - 5 AZR 501/81, BAGE 45, 111, 117 = AP Nr. 5 zu § 611 BGB Persönlichkeitsrecht, zu II der Gründe und BAG, Urt. v. 4.4. 1990 - 5 AZR 299/89, ZIP 1990, 1097 = AP Nr. 21 zu § 611 BGB Persönlichkeitsrecht (zur Überprüfung der Personalausgaben einer Sparkasse durch Einsicht in die Personalakten von Sparkassenmitarbeitern), dazu EWiR 1990, 997 (Willemsen); vgl. auch BGH, Urt. v. 25.4.1995 - VI ZR 272/94, AP Nr. 25 zu § 611 BGB Persönlichkeitsrecht).
Fachleiter sollen aber mit mehr als der Hälfte der Unterrichtsstunden, die sie ohne die Fachleitertätigkeit zu erteilen hätten, im Unterricht eingesetzt werden (vgl. demgegenüber zur Übertragung der Funktion einer sozialen Ansprechpartnerin BAG 30. September 2015 - 10 AZR 251/14 - Rn. 13 ff., BAGE 153, 32;… eines Datenschutzbeauftragten BAG 23. März 2011 - 10 AZR 562/09 - Rn. 29;… einer Fachkraft für Arbeitssicherheit BAG 15. Dezember 2009 - 9 AZR 769/08 - Rn. 51, BAGE 133, 1;… eines Abfallbeauftragten BAG 26. März 2009 - 2 AZR 633/07 - Rn. 20, BAGE 130, 166) .
Sie ist revisionsrechtlich nur daraufhin überprüfbar, ob das Tatsachengericht von den richtigen Beurteilungsmaßstäben ausgegangen ist, die wesentlichen Umstände berücksichtigt und keine Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt hat (vgl. zu diesem beschränkten Prüfungsmaßstab zB BAG 30. September 2015 - 10 AZR 251/14 - Rn. 33, BAGE 153, 32) .
Dies gilt selbst für den Fall, dass keine Verbreitungsabsicht besteht (…BGH MDR 2010, S. 682; BGH vom 25.04.1995, AP Nr. 25 zu § 611 BGB "Persönlichkeitsrecht";… Erman/Ehmann, a.a.O., nach § 12 BGB, Rn. 140, 150).
Dieser Persönlichkeitsrechtsschutz gilt auch für dritte Personen, selbst wenn sie nicht gezielt, sondern nur zufällig von Überwachungsmaßnahmen betroffen sind (…BVerfG NJW 2004, S. 999, 1005), aber besonders dann, wenn sie reflexartig und ständig der Gefahr ausgesetzt sind, grundlos beobachtet zu werden (BGH vom 25.04.1995, AP Nr. 25 zu § 611 BGB "Persönlichkeitsrecht").
Nach § 256 Abs. 1 ZPO ist das Feststellungsinteresse zu bejahen, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts besteht (BAG vom 12.12.2003 - 8 AZR 497/01- AP Nr. 25 zu § 611 BGB Haftung des Arbeitnehmers; BAG 5. März 1981 - 3 AZR 335/78 - nv., zu 8 a der Gründe; BGH 3. Dezember 1951 - III ZR 119/51 - BGHZ 4, 133; 9. März 1961 - VII ZR 145/50 - NJW 1961, 1165 f.).
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (Urt. vom 22. April 1998 - 5 AZR 92/97 - AP Nr. 25 zu § 611 BGB Rundfunk) kann ein Dauerarbeitsverhältnis auch dann vorliegen, wenn dem Mitarbeiter erklärt wird, er sei nicht verpflichtet, die im Dienstplan vorgesehenen Einsätze wahrzunehmen, die Dienstpläne seien also unverbindlich oder träten erst in Kraft, wenn ihm die einzelnen Mitarbeiter nicht widersprächen oder ihr Erscheinen zu dem vorgesehenen Termin jeweils bestätigten.
Voraussetzung ist nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (Urt. vom 22. April 1998 - 5 AZR 92/97 - AP Nr. 25 zu § 611 BGB Rundfunk) jedoch, dass der einzelne Arbeitnehmer häufig und ohne größere Unterbrechungen herangezogen wird und er von seinem Ablehnungsrecht regelmäßig keinen Gebrauch macht, der Arbeitnehmer also darauf vertrauen kann, auch in Zukunft herangezogen zu werden.
Bei der Auslegung von Klageanträgen gilt ähnlich wie bei der Auslegung von Willenserklärungen nach § 133 BGB der Grundsatz, daß der Wortlaut hinter den erkennbaren Sinn und Zweck des Antrages zurückzutreten hat (BAGE 9, 273 = AP Nr. 2 zu § 253 ZPO; Urteil vom 19. Mai 1961 - 1 AZR 35/60 - AP Nr. 25 zu § 611 BGB Haftung des Arbeitnehmers).
BAG, 07.06.2017 - 1 AZR 526/15
BAG, 07.06.2017 - 1 AZR 598/15
BAG, 19.12.2017 - 1 AZR 433/16
BAG, 21.05.1981 - 2 AZR 133/79
BAG, 25.09.1980 - 3 AZR 638/78
BAG, 26.11.1971 - 3 AZR 220/71
Mandantenschutzklausel - Karenzentschädigung - Vertragsstrafe - Konkurrenzklausel
LAG Hamm, 31.10.2000 - 11 Sa 527/00
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LAG Hamm, 19.12.2000 - 11 Sa 804/00
Anspruch auf Differenzbetrag aus einer Entgeltfortzahlung wegen …

References: § 256
 § 253
 § 611
 § 106
 § 2
 § 106
 § 4
 § 626
 § 97

§ 626
 § 611
 § 611
 § 611
 § 611
 § 611
 BGH 
 § 611
 § 12
 § 611
 § 256
 § 611
 BGH 
 § 611
 § 611
 § 133
 § 253
 § 611