Source: http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.04.0020:part=1:kapitel=3:section=2
Timestamp: 2018-05-21 00:06:38+00:00

Document:
Raphael Kühner, Bernhard Gerth, Ausführliche Grammatik der griechischen Sprache, part 1, Drittes Kapitel., section 2
[*] 428. II. Lehre von den Präpositionen.
Bedeutung und Konstruktion der Präpositionen.
Mit der Lehre von den Kasus steht in innigem Zusammenhange die Lehre von den Präpositionen, die mit den Kasus verbunden werden. Die Kasus und die Präpositionen haben das mit einander gemein, dass sie Verhältnisse eines Substantivbegriffes zu dem Prädikate des Satzes ausdrücken, weichen aber darin von einander ab, dass jene nur ganz allgemeine, diese hingegen bestimmtere Verhältnisse bezeichnen, und zwar die Verhältnisse des Raumes, der Zeit, der Kausalität und der Art und Weise.
Die Präpositionen bezeichneten zunächst das räumliche Dimensionsverhältnis1), in dem das Nebeneinander der Dinge (das Daneben, Davon, Vorbei, Ringsum, Mit) oder die räumlichen Gegensätze von Oben und Unten, Innen und Aussen, Hinten und Vorn u. s. w. betrachtet werden. Die räumlichen Beziehungen werden sodann auf die Zeit übertragen. Denn die Verhältnisse der Zeit wurden ursprünglich ganz auf dieselbe Weise wie die des Raumes betrachtet. Daher werden die Raumbeziehungen und die Zeitbeziehungen eines Substantivbegriffes zu dem Prädikate durch dieselben Präpositionen dargestellt, als: pro\ tw=n pulw=n e)/sth und pro\ h(me/ras a)ph=lqen, e)k th=s po/lews a)pe/fugen und e)k tou= pole/mou (unmittelbar nach dem Kriege) e)ge/neto ei)rh/nh, e)n tau/th| th=| xw/ra| und e)n tou/tw| tw=| xro/nw| polla\ kai\ kala\ e)/rga a)pedei/cato. Die räumlichen Beziehungen werden drittens auf die Kausalität und die Art und Weise übertragen, indem auch diese Verhältnisse auf sinnliche Weise als Raumverhältnisse angeschaut wurden, als: u(po\ gh=s oi)kei=n und u(po/ tinos a)poqanei=n, u(p' au)lou= xoreu/ein, a)po\ po/lews e)lqei=n und a)po\ prosu/dwn tre/fein to\ nautiko/n, a)po/ tinos kalei=sqai, e)n oi)/kw| kei=sqai und e)n siwph=| poreu/esqai.(Smyth 1636)
In der uranfänglichen Entwickelung der Sprache mögen die Kasus genügt haben, die angegebenen Verhältnisse des Raumes, der Zeit u. s. w., wenn auch auf unvollkommene und mangelhafte Weise zu bezeichnen.2) Sobald aber der menschliche Geist tiefer in die Beziehungsverhältnisse der Dinge einzudringen anfing, musste notwendig das Bedürfnis erwachen, die mannigfaltigen Beziehungen des Raumes, der Zeit, der Kausalität und der Art und Weise mit Hilfe besonderer Wörter bestimmter und schärfer auszudrücken. Hierzu dienten die Adverbien, die sodann im weiteren Verlaufe grossenteils zu Präpositionen verblassten.
Den Gang der Entwickelung haben wir uns so vorzustellen, dass ursprüngliche einfache Wendungen wie h)=lqe dw/mata, er ging zum Hause (§ 410, 4), bai/nei new/s, er geht vom Schiffe (§ 421, 1), eu(=de *garga/rw|, er schlief auf dem Gargaron (§ 426, 1) zunächst durch Zufügung von Ortsadverbien, die die Richtung der Handlung genauer
bestimmten, spezialisiert wurden: h)=lqe dw/mata pro/s, zum Hause hinzu, bai/nei new\s a)/po, vom Schiffe weg, eu(=de *garga/rw| a)/na, auf dem Gargaron oben. Später trat das Adverb entweder in unmittelbare Beziehung zum Verb, mit dem es schliesslich ein Kompositum bildete: a)pobai/nei new/s, oder es schloss sich näher an den Kasus an: bai/nei a)po\ new/s, und wurde für diesen allmählich eine unentbehrliche Stütze, indem die ursprüngliche Kraft des Kasus erlosch und die Ortsadverbien auch auf zeitliche, modale und kausale Verhältnisse übertragen wurden. Hiermit war der Übergang des Adverbs zur Präposition vollendet. Als Reste der älteren Gebrauchsweise und Wortstellung haben sich auch in der ausgebildeten Sprache die Fälle der sogenannten Tmesis erhalten, vgl. § 445.
Hieraus ergiebt sich, dass der mit der Präposition verbundene Kasus nicht von vorn herein von der Präposition regiert wird, wie man zu sagen pflegt; wäre dies der Fall, so müsste eine Präposition stets nur mit einem und demselben Kasus verbunden werden, während es doch Präpositionen giebt, die mit zwei oder drei Kasus verbunden werden; sondern der Kasus ist ursprünglich durch sich selbst bedingt, und die mit ihm verbundene Präposition stellt nur das durch den Kasus ausgedrückte Verhältnis anschaulicher als ein Raumverhältnis, aber zugleich auch logisch bestimmter dar. Wohl aber hat sich auf einer späteren Stufe der Entwickelung, je mehr das Gefühl für die Bedeutung des Kasus erlosch und seine Verbindung mit der Präposition zu einer rein gewohnheitsmässigen wurde, allmählich ein Zustand herausgebildet, der den Kasus allerdings in einer gewissen Abhängigkeit von der Präposition zeigt.(Smyth 1638)
Die Konstruktion der Präpositionen mit den Kasus wird vor allem durch die Bedeutung des Kasus, sodann aber auch durch den in den Präpositionen liegenden Begriff, sowie durch die einer Sprache eigentümliche Anschauungsweise bestimmt. Hiernach zerfallen in der griechischen Sprache die Präpositionen:
a) in Präpositionen mit dem Genetive: a)nti/, a)po/, e)c, pro/;
b) in Präpositionen mit dem Dative: e)n und su/n;
c) in Präpositionen mit dem Akkusative: ei)s und w(s;
d) in Präpositionen mit dem Genetive und Akkusative: dia/, kata/, u(pe/r; und a)na/ mit dem Dat. u. Akk.;
e) in Präpositionen mit dem Genetive, Dative und Akkusative: a)mfi/, peri/, e)pi/, meta/, para/, pro/s, u(po/.
Anmerk. 1. Für e)n und ei)s (entst. aus e)ns) haben die lateinische und die deutsche Sprache nur eine Form: in, in, wie auch einige griechische Mundarten e)n m. d. Dat. u. Akk. verbinden. S. § 325, 3 u. § 432, 1.
Nach der Bedeutung der Dimensionsverhältnisse zerfallen sämtliche Präpositionen a) in solche, welche eine Nähe, Gemeinschaft, Umgebung, Trennung bezeichnen: para/, neben, su/n und meta/, mit, a)mfi/, um (an zwei Seiten), peri/, um . . herum (Kreislinie), dia/, zwischen . . durch; b) in solche, welche räumliche Gegensätze ausdrücken: e)pi/, auf, a)na/, an, auf, u(pe/r, über (oben) und u(po/, unter, kata/, hinab (unten); pro/, pro/s, a)nti/, vor (vorn) und die uneigentliche Präposition o)/pisqen, hinter (hinten); e)n und ei)s, in (innen) und e)c, aus, und die uneigentliche Präposition e)/cw, ausser (aussen); w(s, zu (hinzu) und a)po/, von (hinweg).
Anmerk. 2. Die Präposition w(s, zu, ad, welche einen pronominalen Ursprung zu haben scheint, bezeichnet nicht, wie die übrigen, ein räumliches Dimensionsverhältnis, sondern wird ursprünglich nur von Personen in Verbindung mit Verben der Bewegung gebraucht, als: i)e/nai, pe/mpein w(s basile/a, s. § 432, 2. Auch unterscheidet sich w(s insofern von den übrigen Präpositionen, als es nie in der Komposition mit Verben gebraucht wird.
Jede Präposition hat eine Grundbedeutung, die sie überall festhält; und wenn auch eine Präposition mit zwei oder drei Kasus verbunden wird, so bleibt doch überall dieselbe Grundbedeutung, sie erhält aber nach den verschiedenen Kasus, insofern jeder Kasus eine besondere Bedeutung hat, verschiedene Modifikationen. Die Grundbedeutung der Präposition tritt am reinsten in der Bezeichnung der Ortsbeziehungen und meistenteils auch der Zeitbeziehungen hervor; in der Darstellung der kausalen Beziehungen aber tritt sie oft ganz ins Dunkel. Dass sich aber die ursprüngliche Bedeutung der Präposition in dem Fortgange der Zeit und, was in der griechischen Sprache beachtungswert ist, in den verschiedenen Mundarten, in der Dichtersprache und in der Prosa auf mannigfache Weise abgeändert und verschieden gestaltet hat, liegt in der Natur des Entwickelungsganges einer jeden Sprache.
Die verschiedenartige Übersetzung der Präpositionen einer Sprache in eine andere Sprache darf uns nie berechtigen, einer Präposition alle die Bedeutungen beizuschreiben, die sie in der Übersetzung anzunehmen scheint. Eine Präposition würde alsdann oft einander entgegengesetzte und ganz unvereinbare Bedeutungen in sich umfassen. Jede Sprache hat ihre eigentümliche Anschauungsweise, und jede Sprache muss daher aus sich und nicht aus einer fremden erklärt werden. Es ist oft unmöglich, die Grundbedeutung einer Präposition durch eine gänzlich entsprechende Präposition einer anderen Sprache auszudrücken, da die Bedeutung dieser für die jener entweder zu eng oder zu weit ist. Hierzu kommt endlich, dass die Sprachanschauung manche Beziehungsverhältnisse anders auffasst, als sie sich in der Wirklichkeit zeigen, wie z. B. in: pe/mpein ei)/s tina, i)e/nai ei)/s tina u. s. f.
Anmerk. 3. In betreff der Konstruktion der mit Präpositionen zusammengesetzten Verben ist zu bemerken, dass die Präposition auf die Konstruktion des Verbs entweder einen Einfluss ausübt oder nicht ausübt. Das erstere ist der Fall, wenn die Präposition in der Komposition die ihr eigentümliche Bedeutung und Struktur beibehält, so dass man an der Stelle des Kompositums auch das Simplex mit der Präposition gebrauchen kann, ohne eigentliche Veränderung des Sinnes, als: e)ce/rxomai th=s po/lews = e)/rxomai e)k th=s po/lews oder e)ce/rxomai e)k th=s p., protre/xein tw=n o(plitw=n X. A. 5.2.4 = tre/xein pro\ t. o( u. s. w. Das letztere ist der Fall, wenn die Präposition in dem Kompos. ihre Bedeutung zwar beibehält, die Konstruktion aber sich ändert, wie in a)ntima/xesqai/ tini; hier hängt der Kasus nur von dem Begriffe des Verbs ab, sowie auch, wenn die Präposition mit dem Verb zu einem unzertrennlichen Ganzen verschmolzen ist, wie in a)poperai/nein ti, e)ktelei=n ti, a)pogignw/skein ti, desperare aliquid (aber X. A. 1.7.19 a)pegnwke/nai tou= ma/xesqai, wo a)po/ auf die Konstruktion eingewirkt hat, insofern sie dem Simplex gignw/skein den Begriff der Abneigung hinzugefügt hat), a)pelau/nein tina/, a)podokima/zein ti u. s. w. Über a)nabai/nein e)pi/ c. g. s. § 416, 2, a)nadu=nai, a)napnei=n u. dgl. c. g. § 421, 1 u. 2; über e)gkeglh|me/nos, kataklei/ein, ei)sde/xesqai c. g. § 419, 2. *ei)sbai/nein wird meistens mit ei)s verbunden, aber trop. c. d. S. Tr. 297 e)moi\ ga\r oi)=ktos deino\s ei)se/bh, ebenso Ant. 1345 ta\ d) e)pi\ krati/ moi | po/tmos dusko/mistos ei)sh/lato, was mein Haupt, meine Person anlangt, so traf mich ein unerträgliches Verhängnis, s. § 426, Anm. 1; e)na/llesqai im eigentlichen u. uneig. Sinne in der Regel c. d., doch mit ei)s S. OR. 263 e)s to\ kei/nou kra=t' e)nh/laq' h( tu/xh. *ei)sie/nai u. ei)se/rxesqai = in den Sinn kommen wird gewöhnlich, wie invadit me aliquid, m. d. Akk. verbunden, seltener c. d. P. Phaed. 59a ou)de\n pa/nu moi e)leeino\n ei)sh/|ei. Civ. 330, d ei)se/rxetai au)tw=| de/os. Über die Kompos. mit kata/ c. acc. u. c. gen. s. §§ 409, 7 u. 421, A. 9. Einige werden m. d. Dat. nach § 423, 2 u. 3 st. des Gen. verbunden, als; kaqubri/zein stratw=| Hdt. 1.212, vgl. S. Ai. 153 (st. des gwhnl. tino/s od. ti\); katakri/nein Hdt. 7.146 toi=si kateke/krito qa/natos; kataxei=n tini/ ti b. Hom., z. B. *c, 435; katagela=n Hdt. 3.37. 38 u. s. Die Kompos. mit u(pe/r werden meistenteils als Transitive m. d. Akk. verbunden, einige jedoch auch m. d. Gen., so u(perfronei=n gwhnl. c. g., u(perora=n hingegen gwhnl. c. acc., seltener c. g., s. § 417, A. 13; aber Th. 4.93 u(perefa/nhsan tou= lo/fou hat die Präp. eingewirkt. Die Kompos. mit peri/ haben meistens als Trans. den Akk. bei sich, als: peribai/nein; über die c. d., wie peripi/ptein s. § 426, Anm. 1, aber Th. 4.36 periie/nai kata\ nw/tou au)toi=s o(dw=| ist der Dat. nicht von periie/nai, sondern von periie/nai kata\ nw/tou abhängig; über periei=nai, perigi/gnesqai c. g. s. § 420, 2, b. Von den vielen Kompositis mit e)pi/ wollen wir nur noch einige erwähnen. Über e)pistrateu/ein, e)pe/rxesqai, e)pecie/nai, e)pibai/nein, e)pixeirei=n, e)peggela=n c. d. s. § 423, 3; über e)pe/rxesqai, e)pie/nai, e)pistrateu/ein c. acc. s. § 409, 7; über e)pibai/nein, e)pibateu/ein c. gen. s. § 416, 2. Die Komposita mit para/ werden meistens als Transitive mit dem Akk. verbunden, als: parabai/nein, pare/rxesqai, paratre/xein tina/; parairei=sqai/ ti/ tinos, einem etwas entziehen, vgl. X. H. 2.3.20. Conv. 4, 40. Comm. 1. 6, 1. Die meisten Komposita mit pro/s nehmen nach § 423, 2 u. 3 den Dativ zu sich, als: prose/xein tini/ (über d. selt. u. unklass. prose/xein c. acc. rei s. Poppo ad Th. P. III. Vol. 1 p. 282 sq.), prospi/ptein, z. B. “ai)sxra=| e)piqumi/a|” X. ap. 30, prosble/pein tini/ Conv. 3, 14 (gwhnl. c. acc., wie X. oec. 11, 5 prosble/yas me), prospai/zein tini/, mit einem scherzen (aber tina/, einen verspotten, s. Lobeck ad Herodian. p. 463), hingegen prosgela=n tina, erst b. Spät. c. d.; proskaqe/zesqai c. acc., z. B. th\n po/lin, wie assidere urbem, s. Poppo ad Th. P. III. Vol. 1. p. 223. Von den Kompositis mit u(po/ schwanken einige zwischen dem Dat. u. dem Akk.; über u(fi/stasqai (sustinere) c. a. s. § 409, 3, c. d. resistere, X. H. 7.5.12. An. 3. 2, 11; k, 398 pa=sin d) i(mero/eis u(pe/du go/os. S. Ph. 1111 a)lla/ moi a)/skopa . . e)/ph . . u(pe/du, dafür in Prosa der Akk.
Anmerk. 4. Über die ursprüngliche Verwendung der Präpositionen als Ortsadverbien s. § 443. Die Nr. 6 angegebenen Präpositionen nennt man, insofern sie in der ausgebildeten Sprachperiode teils garnicht, teils nur selten allein ohne ein Substantiv als Ortsadverbien auftreten und demnach regelmässig die Funktion der Präpositionen sowohl in Verbindung mit den Kasus, als auch in Zusammensetzungen mit Verben übernommen haben, eigentliche Präpositionen uud unterscheidet sie von den uneigentlichen, unter denen wir folgende Klassen begreifen: a) teils Orts, teils andere Adverbien, die zwar auch in Verbindung mit einem Substantive die Funktion der Präpositionen übernehmen, in Kompositen aber nicht erscheinen können, als: a)/nta u. a)nti/a ep., vor, im Antlitze, entgegen, pro/sqen, vor, o)/pisqen, hinter, me/xri u. a)/xri, bis, e)/cw, e)kto/s, a)/gxi, a)ntikru/ ep. entgegen, a)mfi/s ep., fern, seitab; a)/neu, di/xa, a)/ter ep. poet., ohne, th=le ep., fern von, no/sfi（n) ep., fern von, pri/n = pro/ Pind. u. Sp. (pri\n w(/ras Pind. P. 4, 43. pri\n fa/ous Arr. An. 3. 18, 6) u. a. c. gen.; a(/ma c. dat.; pe/ric, rings herum, meistens c. acc., sehr oft b. Hdt., zuweilen auch b. d. Trag., seltener c. gen. b. Hdt., z. B. 1, 179. 2, 91. — b) Substantive, als: e(/neka, causa, di/khn, instar, xa/rin, gratia, e(/khti (dor. e(/kati) ep. poet., nach dem Willen, vermöge, b. Hom. e(/khti *dio/s u. dgl., durch die Gnade. (Smyth 1675)
I. Präpositionen mit einem Kasus.
1. Präpositionen mit dem Genetive allein.
[*] 429. 1) *)anti/ und pro/, vor.
*)anti/ [sanskr. Adv. ánti gegenüber, davor, angesichts, lat. ante, litth. ant, got. and, d. ant, ent, in Antlitz, entgegen u. s. w.3）], Lokativ zu a)/nta, Grundbedeutung: angesichts, vor, gegenüber. — 1) räumlich sehr selten. X. A. 4.7.6 (to\ xwri/on e)sti\) dasu\ pi/tusi dialeipou/sais mega/lais, a)nq' w(=n e(sthko/tes a)/ndres ti/ a)\n pa/sxoien; angesichts deren, d. i. hinter welchen, s. Kühners Bmrk. z. d. St. C. I. A. II, 835, c — l, 68 (320—317 v. Chr.) a)spi/des trei=s, e)n ai(=s e)/ni i(ppeu\s kai\ o(pli/ths . a)nti\ tou= *minotau/rou, gegenüber d. M.4） Homer und die übrigen Epiker gebrauchen dafür die Adv. a)/nta, a)nti/a (a)/nt' a)nti/)）5) u. e)nanti/on c. g., die Attiker e)nanti/on c. g. — 2) kausal a) bei Beteuerungen statt des gewöhnlichen pro/s c. g. S. OC. 1326 a)nti\ pai/dwn tw=nde s) i(keteu/omen (per), angesichts (vor diesen, als Zeugen meiner Bitte); — b) bei den Begriffen der Vergleichung, Abschätzung, Vergeltung, indem die zu vergleichende oder zu schätzende Sache als vor die verglichene hingestellt gedacht wird, wie auch im älteren Deutsch vor gebraucht wird. Hdt. 3.53 a)nti\ tou/twn *peri/andros *kerkurai/ous e)timwre/eto, dafür. Dem. 18.297 e)rwta=|s, a)nti\ poi/as a)reth=s a)ciw= tima=sqai. So e(\n a)nq' e(no/s Pl. leg. 705, b. Civ. 331, b. Phil. 63, c, ubi v. Stallb., eines gegen das andere geschätzt; daher bei dem Komparative. X. R. L. 9, 1 (*lukou=rgos kateirga/sato) e)n th=| po/lei ai(retw/teron ei)=nai to\n kalo\n qa/naton a)nti\ ai)sxrou= bi/ou. Vgl. Comm. 2. 5, 4. P. Tim. 26e. S. Ant. 182; bei den Begriffen des Kaufs, Verkaufs, Tausches, Wertes, der Gleichheit oder Ungleichheit, als: w)nei=sqai, a)lla/ttesqai a)nti\ xrusou=, s. § 418, A. 8, a)/cios a)nti\ pollw=n, a)/llos a)nti\ sou=. P. Menex. 237a th\n teleuth\n a)nti\ th=s tw=n zw/ntwn swthri/as h)lla/canto
hide References (1 634 total)
Cross-references from this page (1608):
Aeschines, Against Timarchus , 54
Aeschines, Against Timarchus , 60
Aeschines, Against Ctesiphon , 222
Aeschines, Against Ctesiphon , 58
Aeschylus, Agamemnon , 447
Aeschylus, Eumenides , 239
Aeschylus, Libation Bearers , 222
Aeschylus, Prometheus Bound , 276
Aeschylus, Suppliant Maidens , 112
Aeschylus, Suppliant Maidens , 185
Aeschylus, Suppliant Maidens , 43
Andocides, On the Mysteries , 51
Antiphon, On the murder of Herodes , 35
Aristophanes, Birds , 1168
Aristophanes, Birds , 334
Aristophanes, Birds , 740
Aristophanes, Ecclesiazusae , 975
Aristophanes, Frogs , 1009
Aristophanes, Knights , 1153
Aristophanes, Knights , 1155
Aristophanes, Plutus , 100
Aristophanes, Plutus , 1001
Aristophanes, Plutus , 1029
Aristophanes, Wasps , 1189
Aristophanes, Wasps , 558
Aristophanes, Wasps , 786
Demosthenes, Olynthiac 3 , 19
Demosthenes, On the Chersonese , 50
Demosthenes, On the Chersonese , 69
Demosthenes, Philippic 3 , 38
Demosthenes, On the False Embassy , 113
Demosthenes, On the False Embassy , 320
Demosthenes, On the False Embassy , 4
Demosthenes, Against Leptines , 112
Demosthenes, Against Leptines , 160
Demosthenes, Against Leptines , 29
Demosthenes, Against Leptines , 71
Demosthenes, On the Navy , 25
Demosthenes, On the Crown , 118
Demosthenes, On the Crown , 134
Demosthenes, On the Crown , 202
Demosthenes, On the Crown , 285
Demosthenes, Against Midias , 195
Demosthenes, Against Aristocrates , 180
Demosthenes, Against Timocrates , 70
Demosthenes, Against Aphobus , 10
Demosthenes, Against Aphobus , 21
Demosthenes, Against Aphobus , 51
Demosthenes, Against Macartatus , 14
Demosthenes, Against Leochares , 59
Demosthenes, Against Stephanus 1 , 85
Demosthenes, Against Timotheus , 50
Demosthenes, Against Neaera , 37
Euripides, Alcestis , 178
Euripides, Alcestis , 372
Euripides, Alcestis , 46
Euripides, Alcestis , 666
Euripides, Andromache , 1231
Euripides, Andromache , 222
Euripides, Andromache , 815
Euripides, Bacchae , 1065
Euripides, Hecuba , 209
Euripides, Hecuba , 355
Euripides, Hecuba , 527
Euripides, Hecuba , 59
Euripides, Hecuba , 961
Euripides, Helen , 691
Euripides, Helen , 889
Euripides, Helen , 956
Euripides, Heraclidae , 241
Euripides, Heraclidae , 295
Euripides, Heraclidae , 755
Euripides, Hippolytus , 1132
Euripides, Hippolytus , 511
Euripides, Hippolytus , 753
Euripides, Iphigeneia in Aulis , 1175
Euripides, Iphigeneia in Taurus , 197
Euripides, Iphigeneia in Taurus , 471
Euripides, Iphigeneia in Taurus , 620
Euripides, Iphigeneia in Taurus , 871
Euripides, Medea , 1219
Euripides, Medea , 704
Euripides, Suppliants , 1066
Euripides, Trojan Women , 98
Herodotus, Histories , 2.167
Homer, Iliad , 10.151
Homer, Iliad , 10.185
Homer, Iliad , 10.240
Homer, Iliad , 10.349
Homer, Iliad , 10.375
Homer, Iliad , 10.475
Homer, Iliad , 11.118
Homer, Iliad , 11.17
Homer, Iliad , 11.44
Homer, Iliad , 11.508
Homer, Iliad , 11.609
Homer, Iliad , 11.754
Homer, Iliad , 12.160
Homer, Iliad , 12.233
Homer, Iliad , 12.284
Homer, Iliad , 12.302
Homer, Iliad , 12.70
Homer, Iliad , 13.227
Homer, Iliad , 13.570
Homer, Iliad , 13.631
Homer, Iliad , 13.829
Homer, Iliad , 13.89
Homer, Iliad , 14.435
Homer, Iliad , 14.494
Homer, Iliad , 15.124
Homer, Iliad , 15.5
Homer, Iliad , 16.291
Homer, Iliad , 16.309
Homer, Iliad , 16.310
Homer, Iliad , 16.349
Homer, Iliad , 16.551
Homer, Iliad , 16.606
Homer, Iliad , 16.647
Homer, Iliad , 16.673
Homer, Iliad , 16.760
Homer, Iliad , 16.98
Homer, Iliad , 17.235
Homer, Iliad , 17.267
Homer, Iliad , 18.374
Homer, Iliad , 19.355
Homer, Iliad , 1.501
Homer, Iliad , 1.600
Homer, Iliad , 22.411
Homer, Iliad , 23.191
Homer, Iliad , 23.391
Homer, Iliad , 23.461
Homer, Iliad , 23.755
Homer, Iliad , 24.13
Homer, Iliad , 24.428
Homer, Iliad , 2.216
Homer, Iliad , 2.279
Homer, Iliad , 2.416
Homer, Iliad , 2.451
Homer, Iliad , 2.57
Homer, Iliad , 3.157
Homer, Iliad , 3.293
Homer, Iliad , 4.328
Homer, Iliad , 4.419
Homer, Iliad , 5.281
Homer, Iliad , 6.238
Homer, Iliad , 6.431
Homer, Iliad , 7.163
Homer, Iliad , 8.108
Homer, Iliad , 8.348
Homer, Iliad , 8.54
Homer, Iliad , 9.106
Homer, Iliad , 9.207
Homer, Iliad , 9.302
Homer, Iliad , 9.602
Homer, Odyssey , 10.204
Homer, Odyssey , 11.42
Homer, Odyssey , 12.206
Homer, Odyssey , 12.276
Homer, Odyssey , 12.335
Homer, Odyssey , 15.349
Homer, Odyssey , 15.408
Homer, Odyssey , 16.151
Homer, Odyssey , 16.165
Homer, Odyssey , 17.22
Homer, Odyssey , 17.442
Homer, Odyssey , 17.460
Homer, Odyssey , 17.61
Homer, Odyssey , 18.386
Homer, Odyssey , 19.107
Homer, Odyssey , 19.163
Homer, Odyssey , 1.220
Homer, Odyssey , 1.247
Homer, Odyssey , 1.284
Homer, Odyssey , 1.299
Homer, Odyssey , 21.422
Homer, Odyssey , 22.239
Homer, Odyssey , 23.125
Homer, Odyssey , 23.67
Homer, Odyssey , 23.83
Homer, Odyssey , 24.466
Homer, Odyssey , 2.110
Homer, Odyssey , 3.100
Homer, Odyssey , 3.348
Homer, Odyssey , 4.413
Homer, Odyssey , 4.476
Homer, Odyssey , 4.525
Homer, Odyssey , 5.175
Homer, Odyssey , 5.196
Homer, Odyssey , 5.346
Homer, Odyssey , 5.371
Homer, Odyssey , 6.140
Homer, Odyssey , 6.175
Homer, Odyssey , 7.216
Homer, Odyssey , 7.5
Homer, Odyssey , 8.326
Homer, Odyssey , 8.343
Homer, Odyssey , 8.44
Homer, Odyssey , 8.520
Homer, Odyssey , 8.82
Homer, Odyssey , 9.164
Isaeus, Hagnias , 38
Isaeus, Dicaeogenes , 1
Isaeus, Dicaeogenes , 46
Isaeus, Philoctemon , 1
Isaeus, Philoctemon , 57
Isaeus, Astyphilus , 34
Isocrates, Panathenaicus , 23
Isocrates, Trapeziticus , 4
Isocrates, To Demonicus , 25
Isocrates, On the Peace , 12
Isocrates, Evagoras , 15
Isocrates, Antidosis , 160
Isocrates, Antidosis , 223
Isocrates, Antidosis , 284
Isocrates, Antidosis , 78
Isocrates, On the team of horses , 27
Isocrates, Archidamus , 41
Isocrates, Archidamus , 99
Lysias, On the Murder of Eratosthenes , 2
Lysias, On the Olive Stump , 20
Lysias, Against Alcibiades 1 , 32
Plato, Laws , 834e
Plato, Laws , 842d
Plato, Republic , 402a
Plato, Republic , 490d
Plato, Republic , 574d
Plato, Republic , 597b
Plato, Phaedo , 93a
Plato, Theaetetus , 148c
Plato, Statesman , 302d
Plato, Phaedrus , 234d
Plato, Phaedrus , 256d
Plato, Philebus , 45b
Plato, Lysis , 205d
Plato, Lysis , 212b
Plato, Charmides , 160b
Plato, Laches , 186e
Plato, Euthydemus , 292e
Plato, Gorgias , 453e
Plato, Gorgias , 508b
Plato, Protagoras , 313e
Plato, Meno , 73c
Plato, Lesser Hippias , 366c
Plato, Greater Hippias , 281a
Plato, Greater Hippias , 298c
Plato, Greater Hippias , 301d
Plato, Menexenus , 235e
Plato, Menexenus , 244c
Plato, Menexenus , 246c
Plato, Timaeus , 20b
Sophocles, Antigone , 1038
Sophocles, Antigone , 2
Sophocles, Antigone , 299
Sophocles, Antigone , 521
Sophocles, Electra , 1041
Sophocles, Electra , 108
Sophocles, Electra , 1180
Sophocles, Oedipus at Colonus , 1700
Sophocles, Oedipus at Colonus , 688
Sophocles, Oedipus at Colonus , 749
Sophocles, Oedipus at Colonus , 811
Sophocles, Oedipus Tyrannus , 912
Xenophon, Anabasis , 1.10.11
Xenophon, Anabasis , 2.3.17
Xenophon, Anabasis , 2.3.8
Xenophon, Anabasis , 2.5.20
Xenophon, Anabasis , 2.5.37
Xenophon, Anabasis , 4.3.27
Xenophon, Anabasis , 4.3.7
Xenophon, Anabasis , 4.7.14
Xenophon, Anabasis , 5.5.21
Xenophon, Anabasis , 6.5.18
Xenophon, Anabasis , 6.6.23
Xenophon, Anabasis , 6.6.30
Xenophon, Anabasis , 7.1.9
Xenophon, Anabasis , 7.2.1
Xenophon, Cyropaedia , 1.5.14
Xenophon, Cyropaedia , 4.3.23
Xenophon, Cyropaedia , 5.2.5
Xenophon, Cyropaedia , 7.5.75
Xenophon, Cyropaedia , 8.8.1
Xenophon, Hellenica , 3.1.18
Xenophon, Hellenica , 3.2.3
Xenophon, Hellenica , 4.5.5
Xenophon, Hellenica , 4.7.5
Xenophon, Hellenica , 6.5.17
Xenophon, Hellenica , 6.5.41
Xenophon, Hellenica , 7.1.5
Xenophon, Memorabilia , 1.2.50
Xenophon, Memorabilia , 3.6.17
Xenophon, Constitution of the Lacedaimonians , 14
Xenophon, Economics , 4.18
Aristophanes, Acharnians , 945
Aristophanes, Acharnians , 984
Aristophanes, Lysistrata , 1230
Aristophanes, Lysistrata , 933
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1636
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1637
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1638
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1649
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1650
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1651
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1652
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1653
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1663
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1665
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1666
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1667
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1668
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1671
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1672
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1673
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1675
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1681
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1682
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1683
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1684
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1685
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1686
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1687
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1688
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1689
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1690
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1691
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1692
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1693
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1694
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1695
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1696
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1697
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1698
Herbert Weir Smyth, A Greek Grammar for Colleges , 1702
Cross-references in notes from this page (26):
Euripides, Orestes , 1018
Homer, Iliad , 23.13
Isaeus, Pyrrhus , 20
Plato, Menexenus , 242e

References: § 445
 § 325
 § 432
 § 432
 § 416
 § 421
 § 419
 § 426
 § 423
 § 417
 § 426
 § 420
 § 423
 § 409
 § 416
 § 423
 § 409
 § 443
 § 418