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Timestamp: 2020-04-01 22:48:57+00:00

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Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona – Das Portal für ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeitende im Erzbistum Paderborn
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Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona
Die Corona-Pandemie hat enorme Auswirkungen auf das öffentliche Leben, auch für den Arbeitsalltag. Wie viele andere Menschen auch stehen Mitarbeitende im kirchlichen Dienst derzeit vor vielen Herausforderungen und haben Fragen – von der Kinderbetreuung über das Homeoffice bis hin zur Frage “Was kann ich eigentlich tun, wenn ich erkranken sollte?”.
Sie finden hier zusammengefasst häufig gestellte Fragen und die Antworten, die zum jetzigen Zeitpunkt darauf gegeben werden können.
Fragen und Antworten: Krisenmanagement im Erzbistum Paderborn
Was passiert mit meinen geplanten Fort- und Weiterbildungen sowie Exerzitien?
Alle geplanten und genehmigten Fort- und Weiterbildungen werden zunächst bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt bzw. abgesagt. Diese Regelungen gelten für alle Fort- und Weiterbildungen an denen Mitarbeitende teilnehmen, aber auch für alle Maßnahmen, die durch Mitarbeitende angeboten, organisiert oder durchgeführt werden. Zum Verfahren bei Fort- und Weiterbildungen, die über einen längeren Zeitraum laufen (z. B. Studium), entscheidet der Bereich Personal und Verwaltung im Einzelfall.
Diese Regelung gilt auch für alle beantragten und genehmigten Exerzitien und Besinnungstage gemäß § 40 KAVO.
Die Bildungseinrichtungen des Erzbistums stellen bis auf weiteres ihren Veranstaltungsbetrieb ein.
Was bedeutet die aktuelle Situation für Supervision und Coaching sowie externe Beratung?
Wie Fort- und Weiterbildungen werden auch alle beantragten Beratungsdienstleistungen wie Supervision, Coaching, Teamentwicklung etc., die durch externe Kooperationspartner durchgeführt werden, zunächst bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt bzw. abgesagt. Beratungsdienstleistungen, die telefonisch durchgeführt werden können, bleiben davon unberührt.
Wie ist mit Dienstbesprechungen umzugehen?
Mit sofortiger Wirkung sind alle internen Dienstbesprechungen – unabhängig von der Teilnehmerzahl – abzusagen. Diese Regelung gilt bis zum 19. April 2020.
Wie gehe ich mit Dienstreisen um?
Dienstreisen sind, sofern möglich, zu verschieben. Sofern diese zwingend erforderlich sind, ist die dienstliche Notwendigkeit durch den Vorgesetzten zu dokumentieren. Dienstreisen in Risikogebiete innerhalb von Deutschland gemäß Ziffer 4 sind untersagt. Dies gilt ebenfalls für Dienstreisen ins Ausland.
Davon erfasst sind auch bereits genehmigte Dienstreiseanträge.
Wie wird der Besucherverkehr im Erzbischöflichen Generalvikariat geregelt?
Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation in Bezug auf Verpflegungsangebote?
Der Betrieb der Caféteria im Konrad-Martin-Haus sowie der Kantine im Priesterseminar wird bis auf weiteres eingestellt. Diese Regelung gilt auch für die erzbischöflichen Schulen.
Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Postzustellung?
Die Poststelle wird im Schichtbetrieb jeweils nur noch von einer Person besetzt sein, daher wird die Post von dieser Person verteilt wie bisher, allerdings nur noch einmal (statt wie bisher zweimal) am Tag, denn das Postaufkommen hat spürbar abgenommen und wird sicher auch weiter abnehmen.
Für andere Dienststellen bleibt es bei den bestehenden Regelungen.
Wie geht der Betrieb im Generalvikariat voraussichtlich weiter und was bedeutet das für mein Zeitguthaben?
Wir stellen uns im Erzbischöflichen Generalvikariat darauf ein, den Betrieb des Hauses weitgehend runter zu fahren. Alle Kolleginnen und Kollegen, die nicht zwingend vor Ort arbeiten müssen, werden dringend gebeten, ihre Tätigkeit in Absprache mit dem Vorgesetzten von Zuhause zu erledigen. Sofern keine dringenden Aufgaben zu erledigen sind, sind Zeitguthaben abzubauen.
Die Vorgesetzten bitten wir darum, die hierzu notwendigen Absprachen mit den Mitarbeitenden zu treffen.
Sofern keine Zeitguthaben vorhanden sind, werden auch diese Personen unter Fortzahlung ihres Entgeltes freigestellt. Über die getroffenen Maßnahmen bitten wir die Personalabteilung zu informieren.
Wie sind Personen mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko davon betroffen?
Insbesondere Personen mit erhöhten gesundheitlichen Risiken werden dringend gebeten, sich mit ihren Vorgesetzten abzusprechen und allein von Zuhause zu arbeiten. Sofern keine Aufgaben anstehen, sind zunächst die vorhandenen Zeitguthaben abzubauen. Anschließend werden auch diese Personen unter Fortzahlung ihres Entgeltes freigestellt.
Die Vorgesetzten werden gebeten, über die getroffenen Maßnahmen die Personalabteilung zu informieren.
Wie sind die Regelungen beim Homeoffice – insbesondere für Mitarbeitende, die dies noch nicht vertraglich vereinbart haben?
Mit Mitarbeitenden kann ab sofort in Absprache mit den Vorgesetzten aus Gründen der Risikominimierung (Schlüsselpersonen, Schwerbehinderten mit Schwächung des Immunsystems) vorübergehend Homeoffice vereinbart werden. Hierzu bedarf es abweichend von den bestehenden Regelungen zum Homeoffice keiner vertraglichen Vereinbarung.
Für Mitarbeitende, mit denen bereits eine Vereinbarung bestand, die aber verlängert oder erweitert werden soll, kann dies ebenfalls formlos durch den Vorgesetzten genehmigt werden.
Was kann ich tun, wenn ich von Betreuungsengpässen durch die Schließung von Kitas und Schulen betroffen bin?
Sofern das eigene Kind von Mitarbeitenden erkrankt, greift § 40 KAVO (Arbeitsbefreiung).
Ist wegen der Schließung von Kitas und Schulen die Betreuung des Kindes zu organisieren gilt folgendes:
Mitarbeitenden kann, sobald eine Schließung verfügt ist, über die Regelungen des § 40 KAVO hinaus bis zu 2 Arbeitstage bezahlte Arbeitsbefreiung gewährt werden. Damit soll bei Bedarf die Möglichkeit eingeräumt werden, alternative Betreuungsmöglichkeiten zu organisieren.
Ist eine alternative Betreuung nicht zu organisieren, müssen Mitarbeitende Zeitausgleich (bei vorhandenen Mehrstunden) in Anspruch nehmen, unbezahlte Freistellung beantragen oder Erholungsurlaub (Resturlaub aus 2019 kann über den 31. März 2020 genommen werden) einsetzen, wenn nicht Homeoffice vereinbart werden kann.
Die/Der Mitarbeitende hat über eine Arbeitsverhinderung stets unverzüglich den Vorgesetzten zu informieren, gegebenenfalls telefonisch – niemand darf ohne diese Meldung einfach zu Hause bleiben. Der Vorgesetzte informiert die Personalabteilung.
Eine zentrale Kinderbetreuung im Erzbischöflichen Generalvikariat erfolgt aus Sicherheitsgründen nicht. Auch die Möglichkeit, Kinder während der Dienstzeit mit ins Büro zu nehmen, steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung. Ziel ist auch hier, die Zahl möglicher Kontakte zwischen Beschäftigten und externen Personen am Arbeitsplatz soweit wie möglich zu reduzieren.
Was kann ich tun, wenn ich von Betreuungsengpässen bei pflegebedürftigen Angehörigen betroffen bin?
Ist die Pflege von Angehörigen durch Ausfall der bisherigen Pflege nicht anders zu organisieren und muss daher ein/e Mitarbeitende/r die Pflege übernehmen, greift grundsätzlich § 2 des Gesetzes über die Pflegezeit. Mitarbeitende haben das Recht, bis zu 10 Tagen unbezahlt von der Arbeit fern zu bleiben und es besteht ggf. Anspruch auf Pflegegunterstützungsgeld nach dem SGB XI.
Was muss ich wissen, wenn ich in einer Einrichtung arbeite, deren Betrieb ruht?
Kolleginnen und Kollegen, die in Einrichtungen tätig sind, die Betriebsruhe praktizieren (wie z.B. Einrichtungen der Weiterbildung) und ganz oder in Teilen aktuell keine Aufgaben erledigen können, werden gebeten, ihre Zeitguthaben abzubauen. Sobald diese abgebaut sind und eine Arbeit weiterhin nicht möglich ist, werden diese Personenkreise unter Fortzahlung ihres Entgeltes von der Arbeit freigestellt. Wir bitten die Vorgesetzten dringend darum, die Kolleginnen und Kollegen hierbei aktiv zu unterstützen.
Wie lange werden die Maßnahmen dauern?
Die Lagebeurteilung hinsichtlich der aktuellen Pandemie ändert sich ständig. Die durch die Vorgesetzten nach diesen Hinweisen getroffenen Maßnahmen sollen zurzeit in der Regel bis 19. April 2020 befristet werden. Rechtzeitig vorher ergehen weitere Informationen.
Wenn Sie Fragen haben, stehen Ihnen der Krisenstab Corona (krisenstab@erzbistum-paderborn.de, Tel.: 05251-125-5555) oder die Abteilung Personal zur Verfügung.
Wie ist das Krisenmanagement im Umgang mit dem Corona-Virus organisiert und an wen kann ich mich wenden?
Seit dem 16. März 2020 gilt eine Organisationsverfügung „Krisenmanagement in Umgang mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)” persönlich und räumlich für alle Mitarbeitenden im Erzbischöflichen Generalvikariat und in den angeschlossenen Einrichtungen. Ebenso gilt sie für die Mitarbeitenden im pastoralen Dienst des Erzbistums Paderborn (Kleriker und das pastorale Personal insgesamt) sowie für die Mitarbeitenden an den Schulen in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn (lehrendes und nicht lehrendes Personal).
Es wurde ein Krisenstab eingerichtet, der die Planung und Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus übernimmt. Mitglieder sind die Leitungen aus den jeweiligen Bereichen des Generalvikariats. Leiter des Krisenstabes ist der Vertreter des Dienstgebers für den Arbeits- und Gesundheitsschutz, Frank Rosenberger. Die Stellvertretung übernimmt der Vertreter des Dienstgebers, Thomas Schäfers.
Der Krisenstab tritt täglich sowie bei Bedarf zusammen. Zentral ist der Krisenstab 24-Stunden erreichbar unter: 05251 / 125-5555, krisenstab@erzbistum-paderborn.de
Der Krisenstab koordiniert auch alle möglichen Maßnahmen bzw. Empfehlungen für die Pfarreien im Erzbistum Paderborn.
Was muss ich bezüglich einer Meldepflicht bei Quarantäne oder Erkrankung beachten?
Mitarbeitende, die nach ärztlicher Diagnose meldepflichtig erkrankt sind, haben dies unverzüglich dem Krisenstab anzuzeigen. Dies gilt auch für Mitarbeitende, die aufgrund behördlicher Anordnung unter häuslicher Quarantäne stehen. Diese Meldepflicht bezieht sich auch auf erkrankte und/oder unter Quarantäne stehende Schülerinnen und Schüler der Schulen in bischöflicher Trägerschaft. Die Meldung an den Krisenstab erfolgt in diesem Fall durch die Schulleitungen.
Diese Meldepflicht gilt weiterhin für alle Mitarbeitenden der Rechtsträger, die zum Geltungsbereich der Präventionsvereinbarungen des Erzbistums Paderborn mit den Berufsgenossenschaften fallen: das Domkapitel und die Gemeindeverbände.
Die Meldung an den Krisenstab erfolgt in dem Fall durch die Rechtsträger.
Seitens der Caritas berichtet der Vorstand regelmäßig dem Krisenstab über die Sachlage und alle Maßnahmen.
Was muss ich beachten, wenn ich mich in einem „Risikogebiet" aufgehalten habe?
Mitarbeitende, die sich z.B. während ihres Urlaubs in Risikogebieten aufgehalten haben, sind verpflichtet, vor erneutem Dienstantritt dies dem Krisenstab mitzuteilen.
Die Festlegung von Risikogebieten erfolgt täglich aktuell durch das Robert Koch-Institut und kann unter www.rki.de eingesehen werden.
Was passiert, wenn das Erzbischöfliche Generalvikariat geschlossen wird?
Mitarbeitende, deren Arbeitsplatz mit einem Notebook ausgestattet ist, sind bis auf weiteres verpflichtet, dieses bei Dienstende an jedem Tag mit nach Hause zu nehmen, um auch im Fall der vorübergehenden Schließung ihrer Organisationseinheit / Einrichtung oder des Erzbischöflichen Generalvikariats eine mögliche Heimarbeit zu gewährleisten. Bei Vorhandensein eines dienstlichen Mobiltelefons ist dieses beim täglichen Dienstende mitzunehmen.
Eine Verpflichtung zu einer Rufbereitschaft außerhalb der normalen Dienstzeiten ergibt sich daraus nicht.
Was passiert, wenn es zu Quarantäne-Maßnahmen einzelner Beschäftigter kommt?
Mitarbeitende, die durch behördliche Anordnung unter Quarantäne gestellt sind ohne selbst erkrankt zu sein, arbeiten in Heimarbeit, soweit dies zumutbar und möglich ist. Es erfolgt Entgeltfortzahlung gemäß § 56 Infektionsschutzgesetz.
Mitarbeitende, die durch behördliche Anordnung unter Quarantäne gestellt und selbst erkrankt sind, sind arbeitsunfähig, solange dies ärztlich angeordnet ist. Es erfolgt Entgeltfortzahlung gemäß § 30 KAVO.
Mitarbeitende, die durch Anordnung durch den Dienstgeber unter Quarantäne gestellt werden, arbeiten in Heimarbeit, soweit dies zumutbar und möglich ist, Es erfolgt Vergütung gemäß § 23 KAVO. Diese Maßnahme wird insbesondere für alle Mitarbeitenden geprüft, die sich z.B. während ihres Urlaubes in einem Risikogebiet gemäß Ziffer 4 aufgehalten haben.
Der mögliche angeordnete Quarantäne-Zeitraum orientiert sich an den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und wird Individuell geprüft.
Was geschieht an Fürsorge für Mitarbeitende mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf?
Verschiedene Grunderkrankungen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen, scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
Das Team Arbeits- und Gesundheitsschutz bittet betroffene Mitarbeitende, sich zu melden, um im Einzelgespräch individuelle Schutzmaßnahmen zu besprechen.
Wie gehe ich mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen um?
Nach Einigung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können seit dem 9. März 20 Personen mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege ohne weitere Symptomatik eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf telefonischem Weg von niedergelassenen Hausärzten beantragen. Die Bescheinigung wird per Post zugeschickt.
Die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit per Telefon für maximal sieben Tage ist bei einer Erkrankung der oberen Atemwege möglich, wenn der Patient keine schwere Symptomatik vorweist und nicht die Kriterien des Robert Koch-Instituts für einen Verdacht auf eine Infektion erfüllt.
Zum Wohle aller Mitarbeitenden ist bei vorhandener Symptomatik von dieser Regelung unbedingt Gebrauch zu machen. Eine nicht fristgerechte Vorlage der AU-Bescheinigung beim Dienstgeber ist bei dieser Regelung zu vernachlässigen. Eine telefonische Anzeige beim Vorgesetzten ist erforderlich.
Was passiert, wenn es eine temporäre Quarantäne für das Erzbischöfliche Generalvikariat gibt?
Für den Fall, das Mitarbeitende des Erzbischöflichen Generalvikariates am Coronavirus erkranken bzw. andere daran Erkrankte sich im Erzbischöflichen Generalvikariat aufhalten, tritt nach Bekanntwerden sofort der Krisenstab zusammen und prüft direkt einzuleitende Maßnahmen.
Je nach Art und Umfang des Kontaktes der Erkrankten zu anderen Mitarbeitenden wird eine Quarantäne für alle Mitarbeitenden und/oder für das gesamte Einrichtungsgelände des Erzbischöflichen Generalvikariates, einer Einrichtung oder einer Schule angeordnet. Der angeordnete Quarantäne-Zeitraum orientiert sich an den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und wird individuell geprüft.
In diesem Fall ist der Zugang zu den Diensträumen für alle gesperrt und der Wachdienst übernimmt die Zugangskontrolle und Sicherung des Gebäudes und des Geländes. Ausnahmen bestehen für die Bistumsleitung und für den Krisenstab. Dieser tagt mit Anordnung der Quarantäne ständig im Sitzungszimmer des Generalvikars und berichtet laufend dem Generalvikar.
Können Kirchenvorstandssitzungen durchgeführt werden?
Das Erzbistum Paderborn legt Kirchenvorständen bzgl. Sitzungen bis auf weiteres folgende Vorgehensweise nahe:
1. Sämtliche Kirchenvorstandssitzungen sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes abzusagen bzw. zu verschieben.
2. Es kann Sachverhalte geben, die von ihrer wirtschaftlichen, finanziellen und/oder rechtlichen Tragweite her keinen Aufschub dulden. Damit die Kirchenvorstände in derartigen Notfällen handlungsfähig bleiben, kann übergangsweise wie folgt verfahren werden:
a) Willenserklärungen des Kirchenvorstandes können auch ohne die vorherige Herbeiführung eines KV-Beschlusses abgegeben werden und sind im Außenverhältnis dennoch rechtlich bindend. Dazu bedarf es der Zeichnung durch den Vorsitzenden (oder eine/n der stellvertretenden Vorsitzenden) und zwei weitere KV-Mitglieder unter Beidrückung des KV-Siegels.
b) Der Kirchenvorstand soll sich vor Abgabe solcher Erklärungen formlos, aber dokumentierbar auf eine Position verständigen, etwa durch eine Abstimmung per E-Mail oder in einem schriftlichen Umlauf.
c) Sofern es sich um genehmigungsbedürftige Rechtsgeschäfte handelt, ist zudem die Inaussichtstellung der Genehmigung durch das EGV einzuholen und zu dokumentieren.
d) Der eigentliche KV-Beschluss ist dann spätestens in der nächsten ordentlichen Sitzung nachzuholen.
Diese Regelung gilt bis auf weiteres, mindestens jedoch bis zum 19. April 2020. Kirchenvorstände erhalten eine ausführliche Fassung dieser Regelung in den kommenden Tagen per Post.
Bei Fragen zu dieser Regelung steht das Rechtsamt im Erzbischöflichen Generalvikariat zur Verfügung:
Was muss ich als Geistlicher beachten?
Für den Fall, dass es für die Bundesrepublik Deutschland oder für einzelne Bundesländer zu Ausgangssperren kommen sollten, werden Priester gebeten, ihren Dienstausweis mitzuführen. Dieser gilt in dringend notwendigen seelsorglichen Fällen (Krankenkommunion, Krankensalbung, seelsorglicher Beistand, Beerdigungen etc.) als Nachweis, um sich als Priester bzw. als Diakon ausweisen zu können.
Mitbrüder, die keinen Dienstausweis besitzen, können einen provisorischen Ausweis bekommen. Dazu kann das untenstehende Formular durch den zuständigen Pfarrer / Dechanten ausgefüllt, unterschrieben und gesiegelt werden.
Wo erhalte ich weitere aktuelle Informationen?
Auf der Erzbistums-Homepage gibt es einen News-Ticker, der stetig aktualisiert wird
Ergänzende Information für Mitarbeitende des Erzbischöflichen Generalvikariats
Ab dem 17. März 2020 ist für die Mitarbeitenden im EGV eine geschlossene Gruppe in unserem Social Intranet „Viadesk“ eingerichtet. Mit Hilfe dieser Gruppe möchten wir gewährleisten, dass alle Mitarbeitenden des EGV sich vernetzen, austauschen und von überall auf wichtige Informationen zugreifen können. Zunächst finden sie hier gebündelt alle relevanten Informationen, die für die Arbeitsorganisation des EGV in dieser besonderen Situation relevant sind.

References: § 40
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 § 2
 § 56
 § 30
 § 23