Source: https://www.bzb-online.de/ePaper_BZBplus_Sonderheft_Juli-2020/
Timestamp: 2020-08-09 14:48:12+00:00

Document:
BZBplus Sonderheft Juli 2020
Editorial: Bestmögliche Unterstützung
Corona wirkt nach – Zahnmedizin in Zeiten der Krise
Abrechnung privatzahnärztlicher Leistungen: Rund um die GOZ
Bayerische Tabelle: Vergleich von Bema, GOZ und GOÄ
Wie dürfen Zahnärzte werben – und wie nicht?
Gut gerüstet für das Patientengespräch – Broschüren, Infokarten und Patientenwebsite
Zahnmedizin bleibt den Zahnärzten vorbehalten – Wer Zahnheilkunde ohne Approbation oder Erlaubnis als Zahnarzt ausübt, macht sich strafbar
Fehler und Honorarverluste vermeiden – Tipps der KZVB zur korrekten Abrechnung
Mitarbeiter gewinnen bedeutet Menschen begeistern
Erfolgsfaktor zufriedene Mitarbeiter
Kleiner Aufwand, große Wirkung – Praxisräume effizient erneuern
Digitaler Service mit Mehrwert: Kostenfreie Unterstützung für die Praxis
Social Media: Pflicht oder Kür? – Wege zum passenden Social Media-Auftritt
W-Fragen für den Social-Media-Auftritt
Starke Solidargemeinschaft: Altersversorgung bei der Bayerischen Ärzteversorgung
Juli 2020 plus Eine Publikation der BLZK und KZVB Sonderausgabe ERFOLGREICH DURCH DIE KRISE Körperschaften unterstützen bei Niederlassung und Berufsausübung
61. Bayerischer Zahnärztetag HYGIENEKONZEPT IMPLEMENTIERT München, 22. bis 24. Oktober 2020 The Westin Grand München Implantologie 2020 60 Jahre Bayerischer Zahnärztetag – 60 Jahre Prophylaxe www.blzk.de | www.eazf.de | www.kzvb.de | www.bdizedi.org | www.bayerischer-zahnaerztetag.de | www.twitter.com/BayZaet KONGRESS ZAHNÄRZTE KONGRESS ZAHNÄRZTLICHES PERSONAL Dr. Kristin Büttner/München Prof. Dr. Stefan Fickl/Würzburg Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz/Wiesbaden Priv.-Doz. Dr. Arndt Happe/Münster Dr. Frederic Hermann, M.Sc./Zug Prof. Dr. Fouad Khoury/Olsberg Priv.-Doz. Dr. Jörg Neugebauer/ Landsberg a. Lech Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig, M.Sc./Köln Petra Roth/München Dr. Michael Rottner/Regensburg Nikolai Schediwy/München Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel/ München Prof. Dr. Dr. h.c. Anton Sculean, M.S./Bern Prof. Dr. Dr. Christian Walter/Mainz Dr. Frank Zastrow, M.Sc./Wiesloch Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller/Köln Dr. Kai Zwanzig/Bielefeld Implantologie 2020 • Bisphosphonat-assoziierte Kiefernekrose (BP-ONJ): Prophylaxe, Therapie, Leitlinien • Hartgewebsaugmentation des Kieferknochens • Neue Prüfvereinbarung: Was war, was ist, was bleibt? • Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Pandemie • Einfluss von allgemeinen Risikofaktoren und Allgemeinerkrankungen auf das Periimplantitis-Risiko • Der Blick über die Grenze: Das Behandlungskonzept der Berner Parodontologie • 3D-gestützte minimalinvasive Augmentation in der Implantologie • Implantologisches Weichgewebsmanagement in der ästhetischen Zone • Aktualisierung der Röntgenfachkunde für Zahnärzte • Guided Surgery bei der Implantatinsertion • Digitaler Workflow in der Implantologie • Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte • Chirurgische Therapie der Periimplantitis • Aktuelle chirurgische Konzepte für die Implantation im atrophierten Kiefer • Diagnostik und Kooperation zwischen Chirurg und Prothetiker • Erfordernisse an die Zahnärztliche Dokumentation für GKV- und PKV-Patienten • Implantate im parodontal vorgeschädigten Gebiss? Prof. Dr. Johannes Bogner/München Irmgard Marischler/Bogen Marina Nörr-Müller/München Dr. Thomas Reinhold/Nürnberg Philipp Sauerteig/Augsburg Stefanie Tiebe-Fett, MBA/ Lauf a. d. Pegnitz Ulrike Wiedenmann/Aitrach Wissen nützt. Wissen schützt! • Infektionen im Mund- und Gesichtsbereich: Bakterien – Viren – Pilze • Abrechnung rund um die Implantologie • Chirurgische Assistenz in der Implantologie • Fünf Minuten Pause – Entspannungstechniken im Alltag • Die „besondere“ Prophylaxe-Sitzung: Der Implantat-Patient • Notfallmanagement in der Zahnarztpraxis • Klarheit in der Kommunikation – Verstehen und Verständnis • Lehren aus der Corona-Pandemie: Infektionsschutz und Risikomanagement in der Zahnarztpraxis VERANSTALTER BLZK – Bayerische Landeszahnärztekammer In Kooperation mit: KZVB – Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns BDIZ EDI – Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa ORGANISATION/ANMELDUNG OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 | 04229 Leipzig Tel.: +49 341 48474-308 | Fax: +49 341 48474-290 zaet2020@oemus-media.de www.bayerischer-zahnaerztetag.de Die Veranstaltung wird nach den geltenden Hygienerichtlinien durchgeführt. Online-Anmeldung PROGRAMMHINWEIS: Infolge der Corona-Pandemie können sich einzelne Programminhalte sowie der Veranstaltungsort verändern. Den aktuellen Stand erfahren Sie unter www.bayerischer-zahnaerztetag.de und www.blzk.de Hinweis: Nähere Informationen zum Programm, zu den Kongressgebühren, den Veranstaltern und den Allgemeinen Geschäfts bedingungen finden Sie unter www.bayerischer-zahnaerztetag.de Für den 61. Bayerischen Zahnärztetag vom 22. bis 24. Oktober 2020 in München melde ich folgende Personen verbindlich an: Anmeldeformular per Fax an +49 341 48474-290 oder per Post an OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Deutschland Name, Vorname, Tätigkeit Mitglied  BLZK/KZVB  BDIZ EDI  Nichtmitglied Kongress- Programm Name, Vorname, Zahnärztliches teilnahme am  Freitag Personal  Samstag  Freitag  Röntgenfachkunde*  Samstag Tätigkeit Mitglied  BLZK/KZVB  BDIZ EDI  Nichtmitglied Kongress- Programm Zahnärztliches teilnahme am  Freitag Personal  Samstag  Freitag  Röntgenfachkunde*  Samstag * Anmeldeschluss: 6. Oktober 2020. Voraussetzung ist die Kongressteilnahme am Freitag und Samstag. Praxisstempel Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum 61. Bayerischen Zahnärztetag erkenne ich an. Datum/Unterschrift BZB E-Mail (Bitte angeben! Sie erhalten Rechnung und Zertifikat per E-Mail.)
Bestmögliche Unterstützung Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, eine Lehre aus der Corona-Pandemie ist: Wir Zahnärzte müssen diese Krise aus eigener Kraft bewältigen. Von der Politik haben wir wenig zu erwarten. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Praxen zukunftsfest machen. Die BLZK und die KZVB unterstützen Sie dabei bestmöglich. Wir nutzen jeden Spielraum, den uns der Gesetzgeber lässt, um Ihre Bürokratiebelastung so gering wie möglich zu halten. Die Digitalisierung treiben wir konsequent voran – aber mit Augenmaß. Sie sollte nie ein Selbstzweck sein, sondern den Menschen dienen und Prozesse vereinfachen. Genau das ist bekanntlich bei vielen staatlich verordneten Digitalisierungsprojekten nicht der Fall. Wir beraten Sie vom Anfang bis zum Ende des Berufslebens: Studium, Berufskundevorlesungen, Assistenzzeit, Anstellung, Gründung oder Übernahme der eigenen Praxis, Bildung von Berufsausübungsgemeinschaften, Praxisabgabe, Ruhestand – über all diese Themen informieren wir Sie kostenlos, kompetent und frei von kommerziellen Interessen. Wir erleichtern Ihnen auch die Fort- und Weiterbildung, die für die bayerischen Zahnärzte eine Selbstverständlichkeit ist – ganz ohne gesetzliche Fortbildungspflicht! Und zu guter Letzt sichern wir Ihre Liquidität. 50 Prozent des Praxisumsatzes werden heute im Durchschnitt durch Privatleistungen erwirtschaftet. Die Schnittstellen zwischen Bema und GOZ sind ein komplexes Thema. Wie Sie Fehler bei der Abrechnung vermeiden, erfahren Sie in dieser BZBplus-Sonderausgabe – und natürlich durch unsere Praxisberatung. Aktuell scheint es, als hätte der Berufsstand die coronabedingte Talsohle durchschritten. Die Abrechnungszahlen ziehen wieder an – auch, weil wir eine bayernweite Informationskampagne durchgeführt haben. Ich kann nur hoffen, dass alle Praxen die Umsatzrückgänge im ersten Halbjahr 2020 verkraften. Wir brauchen jeden Einzelnen, um die Versorgung der Patienten in Bayern sicherstellen zu können. Für Ihren Einsatz in den vergangenen Wochen und Monaten danke ich Ihnen und Ihrem Praxispersonal sehr herzlich. Ihr Dr. Rüdiger Schott Vizepräsident der BLZK Stv. Vorsitzender der KZVB Inhalt 4 Zahnmedizin in Zeiten der Krise 6 Privatzahnärztliche Abrechnung 7 Bayerische Tabelle 2020 8 Wie dürfen Zahnärzte werben? Gerüstet für das Patientengespräch 10 11 Zahnmedizin den Zahnärzten 12 Honorarverluste vermeiden Mitarbeiter gewinnen 15 Erfolgsfaktor zufriedene Mitarbeiter 16 18 Praxisräume effizient erneuern 20 Digitaler Service mit Mehrwert Social Media: Pflicht oder Kür? 22 24 Starke Solidargemeinschaft Termine 27 Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 3
„Corona wirkt nach“ Zahnmedizin in Zeiten der Krise „Liquidität“ – das ist spätestens seit der Covid-19-Schutzver- ordnung ein Reizwort für die Zahnärzteschaft. Denn während über Ärzte und Krankenhäuser ein milliardenschwerer Rettungs- schirm ausgespannt wurde, können die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und ihre Mitglieder nur Darlehen bei den Kranken- kassen abrufen. Dennoch hat die KZVB der Schutzverordnung nicht widersprochen – vor allem aus politischen Gründen. In der Realität werden die meisten Zahnärzte mit Bankkrediten jedoch besser fahren als mit Darlehen der Krankenkassen, die als Einkommen zu versteuern sind. Der Einbruch der Patientenzahlen durch die Corona-Pande- mie hat in fast allen Praxen zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt. Das wichtigste Instrument, um die Kosten zu senken, war die Kurzarbeit. Alle anderen laufenden Zahlungen, wie die Praxismiete, Tilgungen für Kredite, Abschlagszahlungen für Strom, Wasser und Heizung, mussten weiter geleistet werden und verringerten die Kapitalreserven. Teilzahlungen flossen weiter Umso wichtiger war es, dass die KZVB die Teilzahlungen auch während des in Bayern geltenden Katastrophenfalls weiterhin pünktlich leistete – obwohl die Verwaltung auf Notbetrieb umgeschaltet hatte, und ein großer Teil der Mitarbeiter im Homeoffice arbeitete. Corona wirkt nach Viele Zahnärzte fragen sich, wann die Umsatzrückgänge auf ihrem Girokonto spürbar sind. Hier lohnt sich ein Blick in die Teilzahlungsordnung der KZVB. Darin heißt es: „Die KZVB zahlt monatliche Teilzahlungen für die gesamte konservierend/ chirurgische und/oder kieferorthopädische Abrechnung – einschließlich Material- und Laborkosten – gemäß Anlage 1 zur Beitrags- und Teilzahlungsordnung der KZVB. Die Höhe der monatlich gleichbleibenden Teilzahlungen berechnet sich nach der Gesamtabrechnungssumme des 4. Quartals des Vorvorjahres und der Quartale 1 bis 3 des Vorjahres einschließlich der Fremdkassen und sonstigen Kostenträgern. Von dieser Summe werden monatlich 5 Prozent als Teilzahlung gewährt. Die Höhe der gleichbleibenden monatlichen Teil- zahlungen wird schriftlich mitgeteilt. Ein schriftlicher Verzicht auf Teilzahlungen für das laufende Kalenderjahr ist möglich. Die monatlichen Teilzahlungen erfolgen zu den genannten Überweisungsterminen.“ Die Teilzahlungen werden also 2021 bei vielen Praxen geringer ausfallen als in diesem Jahr. Corona wirkt nach. Und natürlich werden die Teilzahlungen mit der tatsächlichen Abrechnung verrechnet. Sollte es zu coronabedingten Überzahlungen gekommen sein, müssen diese an die KZVB zurückgezahlt werden. 4 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
© N u t h a w u t - a d o b e . s t o c k . c o m Auch deshalb hat die Covid-19-Schutzverordnung bei den Zahnärzten für Wut und Enttäuschung gesorgt. So kann die KZVB zwar 90 Prozent der Vergütung des Vorjahres von den Krankenkassen abrufen, doch auch hier gilt der Grundsatz, dass Überzahlungen zurücküberwiesen werden müssen. Sie werden mit den Honorarzahlungen 2021 und 2022 verrechnet. Die KZVB rät ihren Mitgliedern deshalb, sich sehr genau zu über- legen, ob sie auf diese Form der Liquiditätshilfe zurückgreifen. Die Vertreterversammlung der KZVB hat die Auszahlung an die beantragende Praxis zudem an strenge Kriterien geknüpft, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Denn letztlich würden alle Ver- tragszahnärzte in Bayern gesamtschuldnerisch haften, falls ein Kollege sein Darlehen in den kommenden zwei Jahren nicht zurückzahlen könnte. KZVB unterstützt bei der Niederlassung Deutlich erfreulicher als die Covid-19-Schutzverordnung sind da schon die Startzahlungen, die die KZVB neu zugelassenen Zahnärzten gewährt. Sie helfen dabei, die Zeit bis zur An- weisung der ersten Teilzahlung zu überbrücken. Die Höhe der Startzahlung beträgt 60 Prozent aus dem Umsatz des ge- meldeten Monats. Die Startzahlungen werden mit der ersten Quartalsabrechnung verrechnet. Im ersten Quartal der Niederlassung sind bis zu zwei Start- zahlungen möglich. Voraussetzung für die Gewährung einer Startzahlung bei konservierend/chirurgisch abrechnenden Praxen ist die fristgerechte KCH-Online-Einreichung der mo- natlichen HVM-Meldungen. Voraussetzung für die Gewährung einer Startzahlung bei kiefer- orthopädisch abrechnenden Praxen ist eine fristgerechte mo- natliche Info-Meldung mit folgenden Angaben: ABE-Nummer, Angabe des Monats, Anzahl der Fälle in diesem Monat, des Umsatzes (nur Kassenanteil) des Monats sowie die Unterschrift des Praxisinhabers. Diese Infomeldung schicken Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: dec.hotline@kzvb.de. Leo Hofmeier Informationen finden Sie auf der Homepage der KZVB unter Zahnarztpraxis Zulassung/Anstellung/ Startzahlung. Mit Fragen zur Start- oder Teilzahlung wenden Sie sich bitte an: Karin Amberg Leiterin Fachbereich Zentrale Aufgaben Teil-/Startzahlung/BEKV (Tel.: 089 72401-360, E-Mail: Teilzahlung@kzvb.de). Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 5
Abrechnung privatzahnärztlicher Leistungen Rund um die GOZ Das Thema Honorierung ist bei der Bayerischen Landess- zahnärztekammer Chefsache: Der zuständige Referent ist Kammerpräsident Christian Berger. Mit der GOZ-Beratung bietet das Referat Honorierungssysteme Unterstützung bei der Abrechnung privatzahnärztlicher Leistungen. Beantwortet werden Fragen zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) im Allgemeinen, zur Berechnung verschiedener Behandlungs- schritte sowie zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Auch bei Fragen zur Erstattung privatzahnärztlicher Leistungen, die nicht direkt mit dem Zahnarzt oder dem Kostenerstatter geklärt werden können, gibt das Referat Auskunft. Anfragen können telefonisch, per E-Mail oder per Fax gestellt werden. Zahnärzte – und Patienten – nutzen diese Angebote vielfältig. Ebenso leistet das Referat Hilfestellung im Hinblick auf die Aufklärungs- und Dokumentationspflicht bei der zahnärztlichen Behandlung. Denn immer häufiger berufen sich Patienten bei der Rechnungsstellung auf eine mangelhafte oder nicht erfolgte Aufklärung durch den Zahnarzt – insbesondere in punkto Behandlungskosten. Informationen und Musterformulare Gut aufbereitete Informationen zur GOZ erleichtern den Pra- xisalltag. Unter dem Titel „GOZ aktuell“ erscheinen in jedem Bayerischen Zahnärzteblatt (BZB) Beiträge zur Honorierung der zahnärztlichen Behandlung. Die Texte können aus dem Heft herausgetrennt und in einem Ordner zum Nachschla- gen in der Praxis gesammelt werden. Unter blzk.de sind die Artikel darüber hinaus zum Download eingestellt, dies gilt auch für die im BZBplus erschienenen Artikel. In chrono- logischer Reihenfolge sind die Texte in der Rubrik „Aktuelles aus BZB und BZBplus zur GOZ“ auf der Referatsseite unter www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/pa_bzb_goz.html zu finden. Wenn die Zeit knapp ist oder Sachverhalte kompliziert sind, leisten Musterformulare wertvolle Dienste. Die vom Refe- rat Honorierungssysteme auf blzk.de bereitgestellten Mus- terformulare stehen zu folgenden Themen zur Verfügung: Probleme mit der Beihilfe (Nichtanerkennung von Begrün- dungen), Vereinbarung „Wunschleistung“, Materialkosten- vereinbarung KFO, Honorarvereinbarung, Mehrkostenver- einbarung für Füllungsalternativen, GOZ Rechnungsformular. Außerdem gibt es Merkblätter zum Download: Vereinbarung „Wunschleistung“, Materialkostenvereinbarung KFO, Honorarver- einbarung, Mehrkostenvereinbargung für Füllungsalternativen, Patientenmerkblatt zur „Zwei-Klassen-Medizin“, GOZ Merkblatt zur Auslegungskompetenz. Noch mehr Informationen? Die derzeit gültige GOZ ist komplett auf der Internetseite des Referats einsehbar, ebenso wie der GOZ-Kommentar der Bundeszahnärztekammer, an dem die BLZK mitgearbeitet hat. Auch die Urteiledatenbank GOZ der Bundeszahnärztekammer ist mit einem Klick zu erreichen. Dort sind Urteile mit Bezug zu der seit dem 1. Januar 2012 geltenden Gebührenordnung für Zahnärzte hinterlegt. Die Suchen können nach Paragraphen und Gebührennummern gefiltert werden. Die Datenbank der BZÄK wird kontinuierlich durch neue Urteile ergänzt. Redaktion BLZK Grafik: BLZK Lebenshaltungskosten steigen – GOZ bleibt gleich. 6 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
Bayerische Tabelle 2020 BAYERISCHE TABELLE Rund um die vertragszahnärztliche Abrechnung von gesetzlich Krankenversicherten (nach Bema) berät die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB): www.kzvb.de/zahnarztpraxis/kontakt-zur-beratung Die Neuauflage der Bayerischen Tabelle 2020 erfolgte mit freundlicher Genehmigung des BDIZ EDI. Dieser Ausgabe des BZBplus liegt ein Exemplar der Bayerischen Tabelle bei. Sie ist im BLZK- Shop zum Download eingestellt: shop.blzk.de Vergleich von Bema, GOZ und GOÄ Bei vielen Leistungen müssen Zahnärzte mehr als den 2,3-fachen Steigerungssatz der GOZ verlangen, um auf die Vergütung zu kommen, die gesetzliche Krankenkassen für vergleichbare Leistungen im Bema bezahlen. Anhand der Bayerischen Tabelle 2020 wird dies auf einen Blick sichtbar. Die Bayerische Tabelle 2020 gibt rasche Orientierung über die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen im Bema, in der GOZ und GOÄ in Euro und vergleicht den Bema-Wert direkt mit dem 2,3-fachen Steigerungsfaktor der GOZ oder dem entsprechenden GOÄ-Wert. Wird der Bema höher vergütet, erscheint der Euro- Wert grün und der 2,3-fache Steigerungsfaktor in der GOZ rot – und umgekehrt. Auch die aus betriebswirtschaftlicher Sicht wichtige, maximal zur Verfügung stehende Zeit für die jeweilige Behandlung – sowohl im Bema als auch für den 1,0-, 2,3- und 3,5-fachen Satz von GOZ und GOÄ ist bei jeder Leistung dabei. Zudem sind insgesamt 20 neue Gebührenordnungspositionen im Bema integriert. Kosten steigen – Honorar stagniert Die GOZ ist seit ihrer Einführung 1988 hinsichtlich der Ho- norierung auch nach der Novellierung im Jahr 2012 nahezu unverändert geblieben (siehe Grafik auf Seite 6). Für die ver- tragszahnärztliche Tätigkeit gab es in den meisten Jahren geringfügige Punktwert-Steigerungen. Dadurch klafft die Schere zwischen steigenden Praxiskosten und stagnierendem Honorar immer weiter auf. Angepasster Stundensatz Den 2008 im Referentenentwurf genannten Stundensatz ist in der Bayerischen Tabelle 2020 auf 265 Euro angepasst worden. Doch mit einem Mindesthonorarumsatzbedarf von 265 Euro pro Stunde können allenfalls kleine Praxen auskommen. Für solche Praxen wurde die bei durchschnittlichen betriebswirtschaftlichen Kalkulationen für die Leistungen zur Verfügung stehende Zeit in den Steigerungsfaktoren von GOZ und GOÄ angegeben, aber auch im Bema. Eigene Praxiskalkulationen können so leicht erstellt werden. Die BLZK empfiehlt Zahnärzten, ggf. mit dem Steuerberater den eigenen betriebswirtschaftlichen Minutenwert zu errechnen und die Basiswerte entsprechend anzupassen. Da die Relationierung der bisherigen Leistungsziffern zueinander weitgehend beibehalten wurde, sind Leistungen, die in der GOZ 1988 schlecht honoriert waren, meist auch in der GOZ 2012 unterbewertet. Redaktion BLZK Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 7
Wie dürfen Zahnärzte werben – und wie nicht? Vorher-Nachher-Bilder einer zahnärztlichen Behandlung auf der Praxiswebsite wären vor einigen Jahren noch undenk- bar gewesen. Verboten ist nach dem Heilmittelwerbegesetz heutzutage lediglich eine „bildliche Darstellung, die Verände- rungen des menschlichen Körpers aufgrund von Krankheiten oder Schädigungen oder die Wirkung eines Arzneimittels im menschlichen Körper oder in Körperteilen verwendet“ – und zwar, wenn sie „in missbräuchlicher, abstoßender oder irre- führender Weise“ erfolgt. Hiervon ausgenommen sind lediglich plastisch-chirurgische Eingriffe, die generell nicht mit Vorher- Nachher Bildern beworben werden dürfen. Dieses Beispiel zeigt: In der Gesetzgebung ist eine Liberalisie- rung des zahnärztlichen Werberechts zugunsten des Informa- tionsinteresses des Patienten zu erkennen. Die Grundlage für diese Tendenz haben dabei wegweisende Urteile der obersten deutschen Gerichte bereits vor einigen Jahren gelegt. Wo liegen die Grenzen? Bayerischen Zahnärzte (BO), das Heilmittelwerbegesetz (HWG) und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Zentrale Norm der Berufsordnung für das Werberecht ist § 21 BO. Hiernach darf der Zahnarzt grundsätzlich sachlich über seine Berufstätigkeit, Qualifikation und Leistungsangebot informieren, sofern dies keine berufswidrige Werbung darstellt. Berufswidrig ist insbesondere eine anpreisende, irreführende, herabsetzende oder vergleichende Werbung. Wann ist eine Werbung anpreisend? Eine Werbung ist anpreisend, wenn sie durch besonders nachdrückliche Form mit Hilfe von reißerischen oder markt- schreierischen Mitteln die sachliche Information in den Hin- tergrund stellt. Beispiel: Seitens der Rechtsprechung wurde durch Urteil des OLG Frankfurt das Angebot eines Pauschalpreises für Zahnreinigungs- und Bleachingleistungen unter anderem als anpreisend erachtet. Den Rahmen der Werbemöglichkeiten setzt in Bayern neben der Rechtsprechung insbesondere die Berufsordnung für die Ebenfalls können Übertreibungen und Verwendungen von Superlativen als anpreisend angesehen werden. 8 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
© R e d l i n e V e c t o r - a d o b e . s t o c k . c o m Beispiel: In einem Urteil des LG Oldenburg wurde die Bewer- bung mit einer „5-Sterne-Implantologie“ als eine anpreisende Werbung ohne objektiven Sachinformationswert gesehen, da dem Patienten durch die Übertreibung kein Mehrwert an Information gegeben wird. Wann ist eine Werbung irreführend? Irreführend ist eine Werbung, wenn sie unwahre oder zur Täuschung geeignete Angaben macht, welche falsche Vor- stellungen über das Leistungsangebot auslösen und dadurch Patienten in ihrer Entscheidungsfindung beeinflussen kann. Dazu gehört beispielsweise die Werbung mit der Angabe eines Tätigkeitsschwerpunkts, ohne diesen durch objektiv nachprüf- bare, besondere Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen begründen zu können. Beispiel: Das OVG Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass sich eine Zahnarztpraxis nicht als „Kinderzahnarztpraxis“ bezeichnen kann, wenn nicht sämtliche Zahnärzte der Praxis ihren Tätigkeitsschwerpunkt in der Kinderzahnheilkunde haben. Als irreführend wird auch die Bezeichnung einer Zahnarztpraxis als „Klinik“ oder „Institut“ angesehen, wenn die Praxis keine vollstationäre Behandlung mit entsprechender Einrichtung und qualifiziertem Personal vorweisen kann und zudem Opera- tionen nur gelegentlich durchführt. Grund hierfür ist, dass der Patient unter einer „Klinik“ mehr versteht als eine ambulante Zahnarztpraxis, die nach Ausstattung und Struktur in üblicher Art und Weise geführt wird.(OVG Berlin-Brandenburg , U. v. 14.07.2010; VG Gießen, U. v. 11.03.2015). Wann ist eine Werbung vergleichend oder herabsetzend? Werbung ist vergleichend, wenn unmittelbar oder mittelbar auf andere Zahnärzte oder deren angebotenen Leistungen Bezug genommen wird, insbesondere, wenn dies in herabsetzender Art und Weise geschieht. Natalie Rummer Geschäftsbereich Praxis und Recht der BLZK Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 9
Gut gerüstet für das Patientengespräch Broschüren, Infokarten und Patientenwebsite Zur Unterstützung für das Zahnarzt-Patienten-Gespräch stellt die Bayerische Landeszahnärztekammer verschiedenste Pa- tienteninformationen bereit: Broschüren, Infokarten, Flyern, Online-Informationen und vieles mehr. Behandelt werden darin unter anderem Themen wie: „Gesunde Kinderzähne“, „Mundgesundheit im Alter“, „Professionelle Zahnreinigung“, „Zahnseide richtig anwenden“ und die „KAI-Technik“. Patienteninfos für die Praxis und zu Hause Die BLZK bietet unter anderem zum Thema „Implantate“ eine Patientenbroschüre in leicht verständlicher Sprache. Dank einfacher Grafiken eignet sich die Broschüre zur Veran- schaulichung während des Beratungsgesprächs. Auf 32 Seiten werden Fragen beantwortet wie: ■ Was ist ein Implantat? ■ Für welche Situationen sind Implantate geeignet? ■ Wie läuft die Operation ab? ■ Was ist nach der Operation zu beachten? ■ Wie pflegt man Implantate richtig? ■ Was kostet eine Implantat-Behandlung? DOWNLOADS UND MATERIALIEN IM BLZK-SHOP Die Broschüre „Implantate“ und alle weiteren Patienteninformationen können im BLZK-Shop bestellt werden. Dort ist auch ein kostenloser Download möglich. shop.blzk.de Ebenfalls im Shop erhältlich sind verschiedene Patienteninfoblätter, die Sie selbst ausdrucken und Ihrem Patienten mit nach Hause geben können. Teilweise gibt es sie auch zusätzlich in verschiedenen Fremdsprachen. Online-Informationen für Patienten Auch auf der BLZK-Website zahn.de finden Patienten ausführ- liche Informationen unter anderem zum Thema Implantate – von den verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten über den Ablauf der Implantation bis hin zur richtigen Pflege. Die Website zahn.de können Sie schnell auf dem PC oder Tablet aufrufen und Ihrem Patienten in der Praxis zeigen. Einfache grafische Darstellungen unterstützen – wie auch in der Broschüre – die Verständlichkeit. Nina Prell Geschäftsbereich Kommunikation der BLZK IMPLANTOLOGIE BEIM 61. BAYERISCHEN ZAHNÄRZTETAG Immer auf dem neuesten Stand mit praxisorientiertem Wissen: Der Bayerische Zahnärztetag steht in diesem Jahr unter dem Thema Implantologie 2020 und bietet ein breitgefächertes Update zum Thema. Der wissen- schaftliche Kongress findet am 23. und 24. Oktober in München statt. Die Veranstaltung wird mit einem implementierten Hygienkonzept durchgeführt. Infor- mationen zum Programm gibt es unter www.blzk.de und unter www.bayerischer-zahnaerztetag.de Bitte beachten Sie auch die Informationen und die An- meldung auf Seite 2 dieses Hefts. Der Bayerische Zahnärztetag entspricht den Leitsätzen zur zahnärztlichen Fortbildung der Bundeszahnärzte- kammer (BZÄK) und wird nach der Bewertungstabelle der BZÄK/DGZMK mit 16 Punkten bewertet. 10 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
Zahnmedizin bleibt den Zahnärzten vorbehalten Wer Zahnheilkunde ohne Approbation oder Erlaubnis als Zahnarzt ausübt, macht sich strafbar Die Bundeszahnärztekammer hat im Januar 2020 festgestellt, dass es sich bei der digitalen Abformung des Mundinnen- raums von Patienten per lntraoralscan um eine Ausübung der Zahnheilkunde gemäß § 1 Absatz 3 Zahnheilkunde- gesetz handelt. Der lntraoralscan darf deshalb nur durch einen Zahnarzt er- bracht werden. Das sieht die Innung des Zahntechniker-Handwerks Nord- bayern anders und schreibt der KZVB: „Wir sind uns bewusst, dass in einem Rundschreiben Sachverhalte oftmals nur verkürzt ausgeführt werden können…. Wir gehen davon aus, dass die mit Nr. 17 gegebene Antwort der KZVB auf Fragen der Delegationsfähigkeit der digitalen Abformung mittels Intraoralscan weder meint, dass ein Zahntechnikermeister Laie sei, noch dass es einem in die Hand- werksrolle eingetragenen Meisterbetrieb des Zahntechniker-Handwerks untersagt ist, intraoral optisch-elektronische STL- Daten der Mundoberflächen zu gewinnen. Wir werden unsere Mitglieder jedenfalls in dieser Form informieren.“ Die KZVB hat der Innung geantwortet: „Sehr geehrter Herr Knittel, Sie verweisen mit Recht auf die von der Bundeszahnärz- tekammer veröffentlichte Stellungnahme zur digitalen Abformung des Mundinnen- raums per lntraoralscan. Der erste Satz lautet: „Die Bundeszahnärztekammer stellt fest, dass es sich bei der digitalen Abformung des Mundinnenraums von Patienten per lntraoralscan um Ausübung der Zahnheilkunde gemäß § 1 Absatz 3 Zahnheilkundegesetz handelt.“ Die KZVB und auch die BLZK schließen sich dieser Stellungnahme ausdrücklich an wie im Rundschreiben 4/2020 dargelegt. Die © Y a B a r s A r t - a d o b e . s t o c k . c o m Bereiche ausreichend erfasst worden sind. Der lntraoralscan ist auch nicht nur eine technische Vorbereitung einer zahnärztlichen Behandlung. Der Zahn- arzt muss unmittelbar die Qualität oder mögliche Scanfehler erkennen können, sodass der Scanvorgang selbst bereits Bestandteil der Behandlung ist. Der Intraoralscan darf deshalb nur durch einen Zahnarzt oder unter Aufsicht und nach Weisung eines Zahnarztes durch dessen eigenes Personal erbracht werden. Christian Berger POSITIONSPAPIER DER BUNDESZAHNÄRZTE- KAMMER www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/ digitale_abformung_intraoralscan.pdf selbständige Durchführung einer digitalen Abformung des Mundinnenraums per lntraoralscan ist Ausübung der Zahn- heilkunde und approbierten Zahnärzten vorbehalten. Führen andere Personen die digitale Abformung des Mundinnenraums per lntraoralscan selbständig durch, so steht das nach § 18 Zahnheilkundegesetz unter Strafe. KZVB und BLZK werden derartige Vorgänge ohne weitere Rück- sprache an die zuständige Strafverfol- gungsbehörde melden. Wer Zahnheilkunde ohne Approbation oder Erlaubnis als Zahnarzt ausübt, macht sich strafbar. Zweifellos bedarf es einer engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. Einem in die Handwerks- rolle eingetragenen Meisterbetrieb des Zahntechniker-Handwerks zu erlauben, intraoral optisch-elektronische STL-Daten der Mundoberflächen zu gewinnen, stellt aber das Zahnheilkundegesetz und das Staatsexamen auf den Kopf. Der lntrao- ralscan liefert – im Falle einer korrekten Ausführung – eine präzise Datenbasis für CAD Konstruktionen. Eine korrekte Ausführung erfordert zwingend zahn- medizinische Fachkenntnisse, da ein Laie nicht beurteilen kann, ob alle relevanten Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 11
Fehler und Honorarverluste vermeiden Tipps der KZVB zur korrekten Abrechnung In diesem Artikel haben wir die häufigsten Fehler, die im Rahmen der Abrechnung über die KZVB zu Berichtigungen und Rückfragen führen, zusammengestellt und erklären, wie man sie vermeidet. ebenfalls mit der Ziffer „5“ zu begründen. Mit der Kennzeich- nung „5“ wird also dokumentiert, dass der Zahn nur durch Kronen erhalten werden kann. Ab diesem Zeitpunkt sind an dem Zahn nur noch Aufbaufüllungen nach den Bema-Nrn. 13a oder 13b möglich. Bema-Teil 1 (Konservierende und chirurgische Leistungen und Röntgenleistungen) Aufbaufülllungen nach Bema-Nr. 13a oder 13b, wenn an demselben Zahn die Bema-Nr. 23 (Ekr) erbracht wurde Aufbaufüllungen nach Bema-Nr. 13a oder 13b, maximal zweimal je Zahn mit Begründung Das Vorbereiten eines zerstörten Zahnes zur Aufnahme einer Krone ist nach der Bema-Nr. 13a oder 13b - unter Angabe der tatsächlichen Füllungslage - abzurechnen. In begründeten Fällen ist an einem Zahn mehr als eine Aufbaufüllung möglich und abrechenbar. Es besteht Konsens, dass an einem Zahn maximal zwei Aufbaufüllungen einschließlich Zahnhalsfüllung abrechenbar sind. Voraussetzung hierfür ist, dass die Aufbau- füllungen räumlich voneinander getrennt sind und eine aus- sagekräftige Dokumentation vorhanden ist. Die Ummantelung eines konfektionierten Stiftes nach Bema-Nr. 18a in Verbindung mit der Festzuschuss-Befund-Nr. 1.4 wird ebenfalls als Auf- baufüllung abgerechnet. Auch hier gilt, dass in Abhängigkeit von der vorhandenen Zahnhartsubstanz, in begründeten Ausnahmefällen maximal zwei räumlich getrennte Aufbaufül- lungen möglich und abrechenbar sind. Bei der Abrechnung ist stets die Begründung (z. B. durch Zahnhartsubstanz räumlich getrennte Aufbaufüllungen) im KZV-internen Feld anzugeben. Aufbaufüllungen nach Bema-Nr. 13a oder 13b, in Verbindung mit Ziffer 5 = Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen Bei der EDV-mäßigen Erstellung der Abrechnung sind die Bema-Nrn. 40/41 im Feld „Bemerkungen“ mit der Ziffer 5 zu kennzeichnen, wenn diese zur Schmerzausschaltung bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen erbracht werden. Röntgenaufnahmen, welche für die Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen erforderlich sind, sind bei der Abrechnung Die Bema-Nrn. 13c oder 13d (drei- oder mehr als dreiflächige Füllung) sind nicht bei überkronten Zähnen abrechenbar. Bei einem Zahn, bei dem eine vorhandene Krone abgenommen wird (Bema-Nr. 23), kann eine neue Füllung nur als Aufbau- füllung über Bema-Nrn. 13a oder 13b abgerechnet werden. Ausnahmeregelung zur zweijährigen Gewährleistung bei Füllungen nach Bema-Nr. 13 Der Zahnarzt übernimmt für ein- bis dreiflächige Füllungen an bleibenden Zähnen eine gesetzlich vorgeschriebene zweijährige Gewährleistung. Identische und Teilwiederho- lungen von Füllungen sind in diesem Zeitraum vom Zahnarzt kostenfrei vorzunehmen. Bei Füllungen erkennt das KCH-Ab- rechnungsmodul anhand der Zahn- und Flächenangaben, ob die Gewährleistung zu prüfen ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind Milchzahnfüllungen, Zahnhalsfüllungen, mehr als dreiflächige Füllungen, Eckenaufbauten im Frontzahnbereich unter Einbeziehung der Schneidekanten und Fällen, in denen besondere Umstände (z. B. Bruxismus oder Vorerkrankungen) vorliegen, die der Zahnarzt auf dem Krankenblatt festhält. Dies gilt nicht, wenn ein Verschulden des Zahnarztes festge- stellt wird. Folgende Füllungen, die nicht der Gewährleistung unterliegen und innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren erneut erbracht und abgerechnet werden können, sind bei der Abrechnung über die KZVB in entsprechender Weise zu kennzeichnen. Zahnhalsfüllungen: Sofern Füllungen den Zahnhalsbereich erfassen, ist zusätzlich zur Bezeichnung der Füllungslage der Buchstabe „z“ bzw. die Ziffer „7“ (für zervikal) anzufügen (Das 12 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
© r e t r o s t a r - a d o b e . s t o c k . c o m Kennzeichen ist keine eigenständige Füllungsfläche.) Wiederholungsfüllungen aus Gründen, die der Zahnarzt nicht zu vertreten hat: Die Begründung ist bei der Abrechnung im Feld „KZV interne Mitteilung‘ leistungsbezogen zu übermitteln Bema-Teil 2 (Behandlung von Verletzungen des Gesichtsschädels (Kieferbruch), Kiefergelenkserkrankungen (Aufbissbehelfe) Aufbissbehelf mit adjustierter Oberfläche bei Verwendung eines Gesichtsbogens Zwischen den Vertragspartnern besteht Einigkeit, dass die Montage eines Modells in einen teil- oder volladjustierbaren Artikulator mit Hilfe eines Gesichtsbogens zusammen mit dem zahnärztlichen GOZ-Honorar (Ziffern 8000ff) den Patienten gesondert in Rechnung zu stellen sind. Diese Privatleistung muss gem. § 8 Abs. 7 BMV-Z vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten schriftlich vereinbart werden. Der Aufbissbehelf wird als Sachleistung gegenüber der Krankenkasse nach Bema und BEL II abgerechnet, wobei eine Abrechnung der BEL-Nr. 012 0 Mittelwertartikulator ausgeschlossen ist. Bei der Übermittlung der Daten an die KZVB erfolgt ein Hinweis „Ohne Mittelwertarti- kulator - Aufbissbehelf bei Verwendung eines Gesichtsbogens“. Fehlt dieser Hinweis, führt dies zu Rückfragen im Rahmen der Abrechnungsprüfung. Bema-Nr. 7b muss mit den Material- und Laborkosten nachgewiesen sein Die Bema-Nr. 7b im Zusammenhang mit Kieferbruch und Aufbissbehelfen ist nur abrechnungsfähig, wenn mit der Her- stellung der Modelle eine notwendige Auswertung und Planung verbunden ist. Die schriftliche Niederlegung der Auswertung und Planung ist obligat. Für die Herstellung von Modellen, die ausschließlich zur Dokumentation einer bestimmten Situation angefertigt werden, Situationsmodelle ohne Auswertung o. Ä., kann die Bema-Nr. 7b nicht abgerechnet werden. Ferner müssen die Modelle zur diagnostischen Auswertung und Planung zehn Jahre nach Abschluss des Jahres, in dem die Behandlung abgerechnet wurde, aufbewahrt werden (gegenüber der Krankenkasse und KZVB, vgl. § 8 Abs. 3 BMV-Z). Modelle nach Bema-Nr. 7b dürfen also nicht als Arbeitsmodelle für die Anfertigung des Aufbissbehelfs verwendet werden und müssen bei der Abrechnung mit den Material- und Laborkosten nachgewiesen sein. Bema-Teil 3 (Kieferorthopädische Behandlungen) Abrechnung von IP-Leistungen durch Kieferorthopäden Eine große bayerische Krankenkasse stellt zunehmend Be- richtigungsanträge, wenn IP-Leistungen für einen Versicherten im gleichen Zeitraum sowohl von einem Kieferorthopäden als auch vom Hauszahnarzt abgerechnet werden. Zur Vermeidung derartiger Berichtigungsanträgen und Honorarverluste beach- ten Sie bitte: Grundsätzlich ist der Kieferorthopäde berechtigt, IP-Leistungen zu erbringen und abzurechnen. Zu beachten ist allerdings, dass Doppelabrechnungen der IP-Leistungen durch den Kieferorthopäden und den Zahnarzt zu vermeiden sind. Der Kieferorthopäde hat sicherzustellen, dass das IP- Programm nicht doppelt ausgeführt und abgerechnet wird. Er ist verpflichtet, sich mit dem Hauszahnarzt abzustimmen, wer die IP-Leistungen durchführt. Dies ist entsprechend zu dokumentieren. Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 13
Bema-Teil 4 (Systematische Behandlung von Parodontopathien) häufigsten nicht bearbeiteten Fehlermeldungen aufmerk- sam machen. PAR-Behandlungen ohne vorhergehende Röntgendiagnostik Der Abschnitt B. V. 2. der Behandlungsrichtlinie zur PAR-Be- handlung bestimmt, dass zur Anamnese und Diagnostik im Vorfeld auswertbare Röntgenaufnahmen erforderlich sind. Diese sollten in der Regel zum Zeitpunkt der Diagnostik nicht älter als sechs Monate sein und alle Zähne darstellen. Ist dies nicht der Fall, geht die Krankenkasse davon aus, dass die Parodontitis Behandlung nicht entsprechend den Richt- linien durchgeführt wurde und somit die Behandlung nicht vertragsgerecht erfolgte. Die häufigsten Beanstandungen aus rein formalen Gründen sind: ■ Lieferdatum des zahntechnischen Labors: Das Laborliefer- datum kann nicht nach dem Eingliederungsdatum liegen, sondern ist vor oder gleich dem Eingliederungsdatum. Das Lieferdatum kann vom Rechnungsdatum abweichen ■ Tag der Aufstellung: Bei Wiederherstellungsmaßnahmen kann das Erstelldatum nicht nach dem Eingliederungs- datum sein. ■ Herstellungsort bzw. Herstellungsland: Als Herstellungsort wird für das Inland der Buchstabe „D“ dem Ortsnamen vorangestellt, bei Herstellung im Ausland ist der Landes- name anzugeben. ■ Keine Röntgenaufnahmen angefertigt ■ Röntgenaufnahmen sind bei Planerstellung älter als 6 Monate ■ Behandlungsbeginn vor Genehmigungsdatum ■ Abrechnungsfrist versäumt ■ Fehlende Kennzeichnung der Therapieergänzung im Sinne eines zusätzlichen Vorgehens ■ Bemerkungen (Art der Leistung): Bei Wiederherstellun- gen ist die Art der Leistung anzugeben. Bei getrennten Sitzungen (zweizeitig) sind zusätzlich die Daten anzuge- ben. Bei Teilleistungen sind die ermittelten Festzuschüsse nach Befundklasse 8 nebst Begründung einzutragen (z. B. „Patient verstorben: Festzuschuss 8.1 für Befund-Nr. 1.1 angesetzt). Geplante PAR-Behandlung kommt nicht zur Durchführung ■ Befunde für Festzuschüsse: Zahn/Gebietsangaben sind generell bei allen Befundnummern anzugeben. Kommt eine systematische Behandlung von Parodontopathien nicht zur Durchführung, so kann die Bema-Nr. 4 (Befund- aufnahme und Erstellen eines Heil- und Kostenplanes bei Erkrankungen der Mundschleimhaut und des Parodontiums) unabhängig von der Genehmigung des Behandlungsplans ab- gerechnet werden (vgl. § 23 Abs. 4 BMV-Z). Bei der Abrechnung ist ein Hinweis, weshalb die Leistung nicht zur Durchführung kommt, im KZV-internen Feld anzugeben. Kommt lediglich die Bema-Nr. 4 zur Abrechnung, so ist als Abschlussdatum das Ausstellungdatum anzugeben. Nach dem Abschlussdatum sind zu dem Behandlungsfall nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen nicht mehr möglich. Bema-Teil 5 (Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen) Fehlermeldungen des ZE-Prüfmoduls ■ Vor der Übermittlung der Abrechnungsdaten an die KZVB sind die Fehlermeldungen des ZE-Prüfmodul zu beachten und richtig zu stellen. Um Ihnen zeitintensive Rückspra- chen zu ersparen, möchten wir an dieser Stelle auf die Übermittlung der Daten an die KZVB Bei der Übermittlung der Abrechnungsdaten an die KZVB erhalten sie immer zwei Mitteilungen, die Sie auf unseren Webseiten unter Abrechnung Online abrufen können. Die Mitteilung 1 von 2 wird Ihnen sofort nach der Übermittlung der Daten zugestellt und ist die Bestätigung, dass die Abrech- nungsdatei übermittelt wurde. Die Mitteilung 2 von 2 erhalten sie zeitverzögert (ca. eine Minute nach der ersten Mitteilung) und enthält die Fallzahl der eingereichten Datei. Überprüfen Sie also gleich nach der Übermittlung der Abrechnungsdaten die Mitteilungen: Mitteilung 1: Sind die Daten bei der KZVB eingegangen? Mitteilung 2: Wurde die richtige Datei übermittelt? Barbara Zehetmeier Leiterin KZVB-Projektgruppe Abrechnungswissen 14 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
Mitarbeiter gewinnen bedeutet Menschen begeistern m o c . k c o t s . e b o d a - y m e r e l © Gut gestaltete Stellenanzeigen helfen, auf dem Arbeitsmarkt aufzufallen – doch wer sich nachhaltig als attraktiver Arbeitge- ber positionieren möchte, profitiert von einem ganzheitlichen Ansatz. Im Zentrum steht die Überlegung: Wofür steht meine Praxis – und wie vermittle ich das potenziellen Bewerbern? Engagiert, motiviert, belastbar, fachlich versiert, teamfähig – soweit die Anforderungen an den idealen Bewerber. Dabei darf man nicht aus den Augen lassen: Bewerber ist auch die Zahnarztpraxis! Denn in einer sogenannten inversen Arbeits- marktstruktur bewerben sich die Arbeitgeber um qualifizierte Mitarbeiter, nicht umgekehrt. Und in vielen Regionen ist es für Zahnarztpraxen nach wie vor nicht einfach, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Die eigene Praxis auch als Arbeitgeber für potenzielle Mitarbeitern attraktiv zu machen ist ebenso Marketing wie die Gewinnung und Bindung von Patienten. Personalarbeit gezielt anpacken Zwar ist der Wunsch nach guten Mitarbeitern groß, doch oft hapert es an der Bereitschaft, Zeit dafür zu investieren. Damit die Personalarbeit nicht zum Stiefkind der Unternehmensführung wird, hilft es, sich Folgendes vor Augen zu führen: Eine Praxis verdient zwar nicht direkt Geld mit der Mitarbeitergewinnung, doch ohne motivierte und qualifizierte Mitarbeiter wird sie langfristig kein Geld verdienen. Der erste Schritt ist, die Personalarbeit so auszurichten, dass auch die aktuell Beschäftigten ihre Praxis als attraktiven Arbeitsplatz empfinden. Das beginnt bei der Vergütung und den Sozialleistungen und reicht über einen motivierenden Führungsstil bis zur Bereitschaft, Mitarbeiter zu fördern. Ein gutes Arbeitsklima strahlt nach außen aus, die Mitarbeiter erzählen davon und auch die Patienten nehmen es positiv. Offen sein für Veränderung Gerade jüngere Mitarbeiter haben heute andere Lebens- modelle, eine lange Bindung an einen Arbeitgeber gehört nicht mehr unbedingt zum beruflichen Konzept, die Wech- selbereitschaft ist eher hoch. Gut, wenn man als Arbeitgeber für neue Ideen und Ansätze aufgeschlossen ist. Wie kann die Praxisorganisation in Bezug auf Anforderungsprofile, Stellen- beschreibungen und Verantwortlichkeiten optioniert werden? Wie lassen sich gegebenenfalls auch fachfremde Mitarbeiter oder externe Dienstleister integrieren? Gibt es Möglichkeiten, statt neuer Mitarbeiter bereits in der Praxis tätige Mitarbeiter durch Personalentwicklung für neue Aufgaben fit zu machen oder mit Teilzeitkräften längere Arbeitszeiten zu vereinbaren? Mitarbeiter gewinnen – Menschen gewinnen Wichtig zu wissen ist, was Menschen antreibt und bewegt. Wer Menschen anziehen will, sollte sich mit ihren emotionalen Grundbedürfnissen beschäftigen. Gerade junge Menschen er- warten heute mehr von einer Arbeit als einen Gehaltszettel am Ende des Monats. Es geht um Sinn, persönliche Entwicklung und auch um Spaß. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen: • Warum gibt es meine Praxis überhaupt und für wen ändert sich dadurch etwas? • Was ist der Sinn meiner Arbeit? • Kann ich andere Menschen für die zahnärztliche Tätigkeit begeistern? • Wer begeistern kann und den Beruf als Berufung sieht, wird das gezielt auch für die Mitarbeitergewinnung nutzen können. Führungskraft oder Manager? Ein Manager ist in der Praxis der Herr über Zahlen, Daten und Fakten. Eine wichtige Aufgabe! Mit Führung hat sie allerdings nichts zu tun, denn Führung ist eine interne Dienstleistung am Menschen. Die Führungskraft sorgt dafür, dass alle ihr Bestes geben können. Den Unterschied zu kennen und zu leben hat entscheidenden Einfluss auf die Stimmung in der Praxis. Diese wiederum ist ein Schlüsselfaktor für die Mitarbeitergewinnung. Ein Tipp zum Schluss: Je nach Praxisstruktur kann es zur Entlastung der Praxisleitung sinnvoll sein, eine kompetente Praxismanagerin mit Führungs- und Managementaufgaben zu betrauen. Dipl.-Volkswirt Stephan Grüner Geschäftsführer der BLZK ZEP Zentrum für Existenzgründer und Praxisberatung der BLZK E-Mail: zep@blzk.de Telefon: 089 230211-412 Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 15
Erfolgsfaktor zufriedene Mitarbeiter Ausgaben fürs Personal machen rund 60 Prozent der Praxiskosten aus. Alleine schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen ist die Mitarbeiterführung daher ein unternehmerischer Erfolgsfaktor, den man nicht unterschätzen sollte. Mit einfachen Strategien können Praxisbetreiber die Mitarbeiterzufriedenheit steigern. Wenn Mitarbeiter in Zahnarztpraxen mit der Chefin oder dem Chef unzufrieden sind, nennen sie als Grund hierfür am häufigsten ein Fehlen von Klarheit und Richtung in der Führung. Rollen und Aufgaben sind nicht klar definiert oder nicht ausreichend im Team kommuniziert; man nimmt sich zu wenig Zeit für Abstimmungsprozesse. Gute Ideen kommen nicht zum Zuge, wichtige Entscheidungen werden ohne Einbeziehung des Teams getroffen, Vereinbarungen nicht eingehalten, die Kommunikation kommt zu kurz. Die Folgen sind nachlassendes Engagement, Demotivation und Vertrauensverlust – ein Zustand, der gerade angesichts des Fachkräftemangels problematisch werden kann. Führung braucht Struktur und Transparenz Voraussetzung für erfolgreiche Führung ist das Interesse an den Belangen der Mitarbeiter sowie Vertrauen in ihre Kom- petenzen. Zudem sollten einige grundsätzliche Regeln des Führens beachtet werden. Es gilt, die Belegschaft auf gemeinsame Ziele zu verpflichten, wie sie im Leitbild der Praxis verankert sind. Ebenso essen- ziell ist eine systematische, für alle transparente Organisa- tionsstruktur, wie sie im Organigramm der Praxis und in den Stellenbeschreibungen zum Ausdruck kommt. Allein eine schriftlich fixierte Aufbauorganisation mit klar definierten Ver- antwortlichkeiten und Schnittstellen würde in vielen Praxen so manche Unstimmigkeit aus dem Weg räumen – das ist gelebtes Qualitätsmanagement! lich bekannt gegeben (autoritärer Führungsstil), gemeinsam beraten oder kooperativ entschieden werden (kooperativer Führungsstil). Eine offene und ehrliche Analyse des eigenen Führungsstils kann Hinweise auf Verbesserungsansätze geben: Fühlen sich Mitarbeiter über- oder unterfordert, haben sie das Gefühl, die Praxisleitung nimmt sie nicht ernst oder verhält sich „von oben herab“? Wichtig ist auch herauszufinden, ob Spannungen in der Zusammenarbeit häufig auftreten oder gar Dauerzustand sind. Sind nur einzelne Mitarbeiter betroffen oder das gesamte Praxisteam? Gibt es Faktoren außerhalb des direkten Einflussbereichs des Chefs, zum Beispiel wirtschaft- liche Sorgen oder Belastungen im Privatleben der Mitarbeiter? Konflikte konstruktiv lösen Niemand möchte als Verlierer aus einer Auseinandersetzung gehen, deshalb hat sich in der Zusammenarbeit die Zwei- Gewinner-Strategie bewährt. Die typische Reaktion auf Kritik oder falsches Verhalten ist häufig Abwehr, gepaart mit einer negativen Unterstellung: „Das macht der/die mit Absicht“. Dem ist im Rahmen der Zwei-Gewinner-Strategie die positive Unterstellung entgegenzusetzen, dass keine böse Absicht hinter dem Verhalten steckt. Danach folgt in einem zweiten Schritt eine Ich-Botschaft mit Formulierungen wie beispielsweise „aus meiner Sicht“, „nach meiner Einschätzung“. Hier sind statt Wertungen Fakten sowie persönliche Eindrücke gefragt. Der dritte Schritt der Strategie ist ein Lösungsvorschlag, wie die als schwierig empfundene Situation angegangen werden kann. Auf dieser Basis fällt es leichter, zu konstruktiven Lö- sungen für eine bessere Zusammenarbeit zu kommen. Wurde diese Strategie verinnerlicht, lässt sie sich in vielen alltäglichen Situationen anwenden. Delegieren – aber richtig! Verschiedene Führungsstile werden dann akzeptiert, wenn sie vorher transparent gemacht worden sind, die Mitarbeiter also wissen, in welchen Situationen Entscheidungen ledig- Delegation bedeutet die Übertragung von fest umrissenen Aufgabengebieten mit klaren Kompetenzen. Oft werden je- doch lediglich Aufgaben (= Arbeit) übertragen – nicht jedoch 16 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
© K o n s t a t i n - a d o b e . s t o c k . c o m die zugehörigen Entscheidungskompetenzen. Delegiert man Tätigkeiten nur vordergründig, um sie schlussendlich wieder in die eigene Hand zu nehmen, nimmt man den Mitarbeitern den Motivationsschub, der aus Eigenverantwortung entsteht. In solchen Fällen kommt es häufig zur Rückdelegation: Mitarbei- ter schieben Verantwortlichkeiten wieder an die Praxisleitung zurück. In diesem Fall bringt Delegation keine Entlastung! Unmittelbares Feedback ist entscheidend, damit Mitarbeiter aus Erfolgen und Fehlern lernen und sich weiterentwickeln können. Eine Führungskraft sollte zudem Perspektiven und Ziele aufzeigen, um Motivation und Freude an der Arbeit zu fördern. Hierzu bieten sich mindestens jährliche Mitarbeiter- gespräche an. Klatsch und Tratsch vergiften das Team und müssen unterbunden werden: miteinander reden, nicht übereinander! Absolut schädlich ist die Bevorzugung oder Begünstigung einzelner Teammitglieder. Eine Feedback-Kultur, die motiviert Lob ist ein wichtiges Mittel zur Motivation, das nicht nur bei besonderen Leistungen, sondern auch im Alltag eingesetzt werden kann. Beim Lob nicht nur an die besonders aktiven Mitarbeiter denken, sondern auch an die Kräfte, die für den reibungslosen Routinebetrieb sorgen. Es ist auch sinnvoll, gut umgesetzte Verbesserungen nach vorangegangener Kritik positiv zu würdigen. Eine negative Fehlerkultur kann durch positiv formulierte Fragestellungen vermieden werden: „Was läuft gut? Was ist nächstes Jahr wichtig für uns?“ Der Chef sollte seine Mitarbeiter zu Kritik ermuntern und mittels Zuhören und Nachfragen Sachverhalte klären. Um aktuelle Probleme, aber auch mittel- bis langfristige Ziele der Praxis zu erörtern, empfiehlt es sich, monatliche Teambe- sprechungen abzuhalten. Neben von der Praxisleitung oder Praxismanagerin vorbereiteten Themen sollten die Mitarbeiter ermutigt werden, selbst Punkte einzubringen. Berichte von Fortbildungen können im Sinne interner Schulungen integriert werden. Plant man etwa 75 Prozent der Zeit für die Anliegen der Mitarbeiter ein, werden anstrengende Chef-Monologe vermieden. Fazit: Es lohnt sich, mit den Mitarbeitern in einen Dialog auf Augenhöhe über Verbesserungen der Zusammenarbeit zu treten und aktiv Regeln der Zusammenarbeit zu entwickeln. Chefinnen und Chefs, die sich hierfür stark machen, profitieren von einer spürbaren Entlastung, engagierten Mitarbeitern und einem besseren Betriebsklima. Dipl.-Volkswirt Stephan Grüner Geschäftsführer der BLZK ZEP Zentrum für Existenzgründer und Praxisberatung der BLZK E-Mail: zep@blzk.de Telefon: 089 230211-412 Fragen rund um das Praxismanagement? Das ZEP Zentrum für Existenzgründer und Praxisberatung steht Ihnen zur Seite! www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/pa_zep.html Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 17
Kleiner Aufwand, große Wirkung Praxisräume effizient erneuern Ob die Rundum-Erneuerung einer in die Jahre gekommenen Praxis oder eine „Frischzellenkur“ nach Praxisübernahme: Eine Neugestaltung der Praxisräume kann kostspielig werden. Damit die Mittel sinnvoll investiert sind, braucht es eine gute Planung und eine unternehmerische Vorgehensweise. Bei der Gestaltung von Praxisräumen sind funktionelle, rechtliche und ästhetische Aspekte zu berücksichtigen. Für die Funktionalität einer Praxis ist es wichtig, die räum- lichen Gegebenheiten auf die Abläufe in der Praxis auszu- richten. So werden unnötige Wege und Leerlaufprozesse vermieden und ein reibungsloser Workflow sichergestellt. Meistens lässt sich der Grundriss nicht ohne großen Aufwand verändern – jedoch kann man im Rahmen größerer Renovie- rungen oder einer Praxisübernahme das räumliche Konzept neu denken. Oft machen bereits kleinere Maßnahmen den Unterschied. Räumliche Anforderungen Die räumlichen Voraussetzungen hängen vom Gebäude ab. Dies beginnt bereits vor der Tür: Ist der Eingangsbereich durch geeignete Beschilderung gut zu finden und attraktiv gestaltet? Auch die Barrierefreiheit ist ein wichtiges Kriterium. Insbesondere bei Existenzgründungen ist die Frage nach der Zahl der Behandlungszimmer wichtig. Neben einem Prophylaxezimmer sollten für einen Behandler idealerweise zwei Zimmer bereit stehen, um Leerlaufzeiten durch Vor- und Nachbereitung des Zimmers zu minimieren. Diese sind als versteckter Kostenfaktor nicht zu unterschätzen! Neben den gesetzlichen Anforderungen an Röntgen, Steri und Hygiene sind die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung zu beachten. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf blzk.compact.de oder im QM Online der BLZK unter qm.blzk.de. Datenschutz nicht außer acht lassen! Ästhetik auch bei den Praxisräumen Das Erscheinungsbild der Praxis sollte ebenfalls im Blick be- halten werden. Auch in die Jahre gekommene und vielleicht etwas „altbacken“ wirkende Praxen können durch neue Böden, ein zeitgemäßes Beleuchtungskonzept und frische Farben in neuem Glanz erstrahlen. Ruhige, freundliche Farben mit kräftigen Akzenten bringen Professionalität und Harmonie in die Atmosphäre. Ein offenes Raumkonzept, zum Beispiel mit Türen aus satiniertem Glas, schafft Helligkeit und Transparenz. Pflanzen (selbstverständlich nicht im Behandlungszimmer) wirken sich positiv auf das Raumklima und das Wohlbefinden der Patienten aus. Abschätzung des Investitionsbedarfs Um den Investitionsbedarf abzuschätzen, müssen neben den räumlichen Gegebenheiten auch die technischen Vorausset- zungen geprüft werden. Am kostenintensivsten ist im Regel- fall das zahnmedizinische Inventar (Behandlungseinheiten, Röntgengerät, Steri-Bereich). Sind die Behandlungseinheiten technisch einwandfrei, lassen neue Bezüge sie wie neu wirken. Datenblätter zeigen auf, ob geltende Anforderungen an Geräte erfüllt sind (zum Beispiel Validierungsmöglichkeit beim Steri). Ein analoges OPG kann vielleicht noch in gutem Zustand sein, eventuell erfordert das zukünftige Praxiskonzept aber eine digitale Technik. Interessant ist auch der Wartungskostenauf- wand der letzten Jahre: Je höher die Wartungskosten, umso sinnvoller könnte eine Neuanschaffung sein. Ebenfalls von Bedeutung ist die technische Infrastruktur: Sind alle Installationen für Wasser und Strom noch einwandfrei? Kosten für notwendige Arbeiten übernimmt möglicherweise der Vermieter. Wie steht es mit der IT der Praxis? Ist sie vernetzt, um beispielsweise die Leistungserfassung bereits im Behand- lungszimmer umsetzen zu können? Ist die Praxissoftware auf dem aktuellen Stand? Grundsatz: Angebote vergleichen! Im Empfangsbereich und Wartezimmer sind zudem die Be- stimmungen des Datenschutzes zwingend umzusetzen. Gerade ältere Praxen haben häufig noch offene Wartebereiche in der Nähe des Empfangs – hier kann man sich nicht auf den Be- standsschutz berufen! Bei Anschaffungen jeder Art gilt der unternehmerische Grund- satz: Vergleichen! Auch wenn eine Bindung an ein Dentaldepot besteht, lohnt es alleine schon zum Verhandeln immer, sich eine realistische Marktübersicht zu verschaffen. 18 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
Tipp: Auf Praxiseinrichtung spe- zialisierte Schreinereien können häufig individuelle und kosten- günstige Anfertigungen umset- zen. Auch die sehr robusten alten Metallschränke in Behandlungs- zimmern sind oft technisch ein- wandfrei und leisten nach einer fachmännischen Lackierung noch viele Jahre gute Dienste. Bei einer Investition sollte neben der Notwendigkeit der Anschaffung immer auch ge- prüft werden, ob ausreichend Liquidität vorhanden ist. Auch wenn Freiberufler nicht dazu verpflichtet sind, sollten sie Rücklagen für Investitionen und unerwartete Ausgaben bilden. Am sinnvollsten ist es, eine lang- fristige Investitionsplanung zu etablieren. Steuerliche Gestaltung Ein steuerlicher Nutzen von In- vestitionen ergibt sich aus dem Investitionsabzugsbetrag. Die konkrete Ausgestaltung sollte immer mit dem Steuerberater besprochen werden. m o c . k c o t s . e b o d a - o g r e s © i Tipp: Im Zuge des Maßnahmenpakets der Bundesregierung ist der Mehrwertsteuersatz im 2. Halbjahr 2020 auf 16 % reduziert – ein günstiger Zeitraum für Investitionen. Grundsätzlich gilt aber immer: Nur aus Steuerspargründen sollte nie investiert werden, sondern immer – nach gründlicher Planung und Angebotsvergleichen – aus unternehmerischen Gründen und betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten! Dipl.-Volkswirt Stephan Grüner Geschäftsführer der BLZK ZEP Zentrum für Existenzgründer und Praxisberatung der BLZK E-Mail: zep@blzk.de Telefon: 089 230211-412 Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 19
Digitaler Service mit Mehrwert Kostenfreie Unterstützung für die Praxis Die Relevanz für die tägliche Arbeit in der Zahnarztpraxis ist der Maßstab, an dem die bayerischen zahnärztlichen Körperschaften ihre Services ausrich- ten. „Wir wollen Mehrwert schaffen und justieren unser Angebot kontinuierlich nach“, so Christian Berger, Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Bei der Digitalisierung haben die BLZK und die KZVB frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt. Es gibt eine Fülle von digita- len Services, die die Praxisarbeit spürbar erleichtern. Durch die enge Zusammen- arbeit von Kammer und KZVB unter dem Label „Die bayerischen Zahnärzte“ ist es möglich, die Angebote, wenn sinnvoll, zu verschränken. „Parallelangebote der Körperschaften sind dadurch obsolet. Wir arbeiten Hand in Hand. Dies bringt den Zahnärzten Mehrwert und spart Zeit und Kosten“, so Berger. QM Online Mit QM Online, einem passwortge- schützten Bereich auf der BLZK-Ho- mepage, unterstützt die BLZK bayeri- sche Zahnärzte beim Aufbau und der Pflege eines praxisinternen Qualitäts- management-Systems. Darin enthal- ten sind sämtliche Unterlagen, die für die Praxisführung relevant sind, sowie Musterdokumente zum Ausfüllen. Der QM Online-Bereich gliedert sich in die Themen Arbeitssicherheit, Qualitätsma- nagement und BLZK-Handbuch inklusive Downloads, News und Informationen. Mit ihren persönlichen Login-Daten kön- nen alle bayerischen Zahnärzte kostenfrei auf QM Online zugreifen. Bei der Erstan- meldung entspricht der Benutzername Ihrer BLZK-Nummer; das Passwort ist Ihr achtstelliges Geburtsdatum ohne Punkte (TTMMJJJJ). Stellenmarkt der bayerischen Zahnärzte qm.blzk.de BuS-Schulungstool Außerdem sind im QM Online-Bereich BuS-Aktualisierungskurse zu finden. Damit können Praxisinhaber, die bereits am BuS-Dienst der BLZK teilnehmen, ihr Wissen rund um das Arbeitsschutz-Prä- ventionskonzept auffrischen. Voraus- setzung für den Zugriff ist, dass der BLZK eine unterzeichnete Teilnahmeerklärung zum BuS-Dienst vorliegt. blzk.de/bus Zahnarztsuche in Bayern Seriös und unabhängig von den Be- wertungsportalen kommerzieller An- bieter ist die „Zahnarztsuche in Bayern“. Alle Praxisinhaber im Freistaat können sich kostenfrei in das Suchportal auf der Website der BLZK eintragen. Voraus- setzung für einen Eintrag ist, dass die schriftliche Einwilligung zur Veröffentli- chung der Stammdaten (Titel, Nachname, Vorname, Praxisanschrift, Telefonnummer der Praxis, gegebenenfalls Fachgebiet) an den zuständigen Zahnärztlichen Bezirksverband erteilt wurde. Die For- mulare sind bei QM Online zum Download hinterlegt. Zusatzangaben wie Praxis- Homepage, E-Mail-Adresse, Parkmög- lichkeiten, barrierefreier Zugang, Haus- besuche und Behandlungssprachen können durch den Zahnarzt in eigener Verantwortung ergänzt werden. Die KZVB verlinkt von ihrer Webseite auf die Zahn- arztsuche. zahnarztsuche.blzk.de/ Der kostenfreie „Stellenmarkt der baye- rischen Zahnärzte“ gliedert sich in Stel- lenangebote und -gesuche für Praxis- personal und Zahnärzte. Eine genaue Differenzierung zum Anklicken innerhalb dieser beiden großen Rubriken sorgt dafür, dass Offerten passgenau platziert beziehungsweise abgerufen werden können. Auf der Website der BLZK lassen sich alle Stellenangebote und -gesuche zentral abrufen. jobs.blzk.de Praxisbörse der bayerischen Zahnärzte Wer vor der Praxisübernahme oder -über- gabe steht, kann auf die kostenfreie „Praxisbörse der bayerischen Zahnärzte“ auf der BLZK-Website zurückgreifen. Das Portal richtet sich an Zahnärzte, die in Bayern eine Praxis erwerben oder zum Verkauf anbieten wollen. Dabei kann die Praxissuche und -abgabe je nach Praxisart differenziert werden – von der Einzelpraxis, Praxisgemeinschaft oder Berufsausübungsgemeinschaft bis zu einzelnen Praxisräumen. praxisboerse.blzk.de Newsletter für Zahnärzte in Bayern Bereits seit 2015 versendet die BLZK den „Newsletter für Zahnärzte in Bayern“. Aktuelle Informationen kommen so noch schneller in die bayerischen Praxen. Erhältlich ist der E-Mail-Service nach vorheriger Anmeldung im QM Online der BLZK. Über ihren Zugang zum QM Online, 20 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
i © G s t u d o - a d o b e . s t o c k . c o m dem geschützten Zahnärztebereich der BLZK, können Zahnärzte den Informa- tionsdienst kostenfrei abonnieren. blzk.de/newsletter Newsletter für ZFA in Bayern Ebenfalls per E-Mail versorgt der „News- letter für ZFA in Bayern“ Zahnmedi- zinische Fachangestellte mit Neuigkeiten zu Prüfungen, Ausbildung, Fortbildung, Veranstaltungen und Terminen. Der Newsletter erscheint derzeit in unre- gelmäßigen Abständen, ungefähr alle ein bis zwei Monate. Er kann von allen ZFA im Freistaat gratis abonniert werden. blzk.de/newsletter Abrechnung online Fest etabliert ist die Online-Abrechnung in der KZVB. Sie ist der schnelle Übermitt- lungsweg für alle Abrechnungsdaten. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt und ist sehr komfortabel. Unmittelbar nach der Datenübermittlung erhalten die Praxen eine Eingangsbestä- tigung und kurz darauf eine Mitteilung über die der eingereichten Fälle. Alle Bema-Teile (KCH, KFO, ZE, KB und PAR) werden mittlerweile online eingereicht. Bei der Beantragung der Zugangsdaten kann zwischen Vertragszahnarzt und Praxismitarbeitern differenziert werden. Dementsprechend unterscheiden sich die Rechte. Einblick in den Kontoauszug hat deshalb nur der Praxisinhaber. Digitale Abrechnungsmappe Fortbildungsnachweis Aus dem Praxisalltag nicht mehr weg- zudenken ist die digitale Abrechnungs- mappe der KZVB, die 2017 die „Rote Mappe“ abgelöst hat. MIt wenigen Klicks finden Praxisinhaber und ihre Mitarbei- terinnen alle Informationen, die sie für die korrekte Abrechnung brauchen. Die Abrechnungshinweise sind stets aktuell und vermeiden Nachfragen seitens der KZVB oder der Krankenkassen. BLZK und KZVB unterstützt ihre Mit- glieder bei der Erfüllung der gesetzli- chen Fortbildungspflicht. Der Nachweis gem. § 95d SGB V kann online ausgefüllt werden. Dafür gibt es im geschlossenen Bereich des KZVB-Internetauftritts im „Servicecenter“ den Punkt „Fortbildung”. Hier können Vertragszahnärzte ihren Fortbildungszeitraum einsehen und den persönlichen Fortbildungsnach- Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise weis erstellen. Dieser Nachweis ist – aus rechtlichen Gründen – auszudrucken, zu unterschreiben und an das Referat Fort- bildung der KZVB zu schicken. Partner in Berufsausübungsgemein- schaften benötigen jeweils einen eigenen Zugang für den internen KZVB-Bereich. Das System kann den individuellen Fort- bildungsnachweis nur für eine Person erstellen – und gegebenenfalls für zu- zurechnende Angestellte. Zertifikate müssen nicht vorgelegt werden. Dies ist erst notwendig, wenn der Zahnarzt in eine Prüfung kommt. KZVB-Rundschreiben Das amtliche Rundschreiben der KZVB enthält alle Informationen, die für die korrekte Abrechnung wichtig sind. Da sich die Vorschriften ständig ändern, sollte es jeder Vertragszahnarzt lesen. Beim Versand kann man zwischen Papier und E-Mail wählen. Mittlerweile hat die Mehrheit der bayerischen Vertrags- zahnärzte auf den digitalen Versand umgestellt. Verpflichtend ist er jedoch bislang nicht. Redaktion BLZK Redaktion KZVB BZBplus | 21
Social Media – Pflicht oder Kür? Wege zum passenden Social Media-Auftritt „Dabei sein ist alles“ – diese Devise scheint für Social Media zu gelten, betrachtet man die ständig wachsende Anzahl an Nutzern, Auftritten und Plattformen. Doch wie setzen Zahnärzte die Möglichkeiten von Social Media am sinnvollsten ein? Vor der Anmeldung empfiehlt es sich, einige Überlegungen anzustellen. Am Anfang eines jeden guten Auftritts steht eine Strategie – der Social-Media-Auftritt ist hier keine Ausnahme. Zur Strategie- entwicklung gehört es, zunächst ein Ziel zu definieren. Dieses Ziel variiert von Zahnarzt zu Zahnarzt und von Praxis zu Praxis. Von der Zielsetzung leitet sich ab, welche Inhalte in welcher Frequenz auf welchen Plattformen für welche Zielgruppe sinnvoll sind – denn ein Patentrezept kann es nicht geben. Möchte man hauptsächlich informieren, mit Patienten in Kontakt bleiben, neue Patienten gewinnen, sich als attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsplatz positionieren? Wie wichtig ist der Unterhaltungsfaktor? Möchte man Patienten durch unterhaltsame Inhalte für Zahngesundheit begeistern oder reicht die bloße Auffindbarkeit? Die richtigen Inhalte für die richtige Zielgruppe Um herauszufinden, welche Social-Media-Plattform für welche Zielsetzung am besten geeignet ist, lohnt sich ein Blick auf die Demographie der Nutzer. Sucht ein Zahnarzt beispielsweise nach neuen Auszubildenden, empfehlen sich Plattformen, auf denen sich eher jüngere User tummeln. Derzeit gehören dazu unter anderem Instagram, Snapchat oder TikTok, nur um einige Beispiele zu nennen. Aus der Zielgruppe und der gewählten Social-Media-Platt- form wiederum lassen sich Impulse ableiten, welche Inhalte in welcher Form am besten geeignet sind. Grundsätzlich gilt: Visuelle Anreize wie Bilder und Videos wecken tendenziell mehr Aufmerksamkeit als längere Texte. Es muss nicht gleich eine ausgefeilte Corporate Identity sein, doch eine einheitliche „Stimme“ in den sozialen Medien wirkt authentisch und schafft Vertrauen. Die Ausarbeitung im Detail hängt davon ab, welche Wirkung man bei der Zielgruppe er- zeugen möchte: seriös, humorvoll, bodenständig? In vielen Apps lassen sich beispielsweise kurze Texte durch einen bunten Hintergrund hervorheben – bereits solche klei- nen Tricks können für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Durch sogenannte Sharepics (Bilder mit wechselnden Texten vor einem Hintergrundmotiv) lassen sich schnell und unkompliziert einheitliche Inhalte schaffen. Tipp: Nicht immer hat man als Zahnarzt die Kapazitäten, regelmäßig neue, eigene Inhalte zu posten. Um dennoch bei der Zielgruppe präsent zu bleiben, lassen sich auch Beiträge aus anderen Quellen teilen – von anderen Seiten, Fachmedien o. Ä. Wie wäre es zum Beispiel mit einem aktuellen Artikel aus einer Fachzeitschrift oder einer Video-Anleitung zur richtigen Mundpflege? Achtung: Beim Teilen der Inhalte für Drittanbieter sind stets das Copyright sowie die Datenschutzbestimmungen zu beachten. Aufwand und Nutzen abwägen Wer sich für einen Social-Media-Auftritt entscheidet, sollte im Vorfeld abwägen, wie viel Zeit und Aufwand für die Pflege dieses Kanals zur Verfügung stehen. Ein guter Social-Media-Auftritt lebt von regelmäßiger Aktivität. Manche Plattformen gehen sogar einen Schritt weiter und strafen Inaktivität mit abnehmender Sichtbarkeit ab. Kurzum: je aktiver, desto präsenter. Tipp: Oft lassen sich Posts „auf Vorrat“ erstellen und auf ein Veröffentlichungsdatum in der Zukunft datieren. Auf diese Weise werden Social-Media-Aktivitäten planbar; der Zahnarzt kann beispielsweise einmal in der Woche die Posts für die nächste Woche vorbereiten und sich dann wieder auf seine Kernaktivitäten konzentrieren. Im Idealfall überlegt man sich im Vorfeld, wie mit Kommentaren oder Anfragen von Nutzern umzugehen ist. Was wird wie be- antwortet – und was wird ignoriert? Eine klare Linie, vielleicht sogar bis hin zu vorbereiteten Textbausteinen, spart Zeit und Nerven – gerade im Fall von negativen Kommentaren, die in sozialen Netzwerken nie ganz auszuschließen sind. In jedem Fall sind Datenschutz und Schweigepflicht stets zu beachten. Auch die Geschwindigkeit der Reaktion kann ein interessanter Faktor sein. Ein Social-Media-Profil mit wenigen Aktualisierungen und niedriger Reaktionsfreude kann die Motivation der Nutzer zur Kontaktaufnahme dämpfen. Dies sollten Zahnärzte bei der Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten im Hinterkopf behalten. Regina Levenshtein 22 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
W-Fragen für den Social-Media-Auftritt Folgende Fragen können dabei helfen, die Social-Media-Strategie für die eigene Praxis zu definieren: # # # # # # # # Welches Ziel möchte ich erreichen? (Image- und Kontaktpflege, Information, Nachwuchsfindung etc.) Welche Zielgruppe möchte ich primär ansprechen? Wie viel Interaktion wünsche ich mit meiner Zielgruppe? (Antworten auf Nach- richten etc. – Datenschutzbestimmungen beachten!) Was möchte ich kommunizieren – und in welcher Form? Wie viel Aufwand möchte ich in die Pflege des Social-Media-Kanals investieren? Wer soll den Social-Media-Kanal pflegen? (Praxismitarbeiter, Externe?) Wie hoch ist mein Budget? Wie messe ich den Erfolg meiner Social- Media-Aktivitäten? (Seitenzugriffe, Likes, geteilte Posts, Patienten-Anfragen, Be- wertungen, Bewerbungen?) Seit Anfang des Jahres 2020 gibt es unter dem Label „Die bayerischen Zahnärzte“ einen gemein- samen Facebook-Auftritt der BLZK und KZVB. Ein Besuch lohnt sich! facebook.com/BLZK.KZVB m o c . k c o t s . e b o d a - a n e l h c a b r o g © Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 23
Starke Solidargemeinschaft Altersversorgung bei der Bayerischen Ärzteversorgung Von der grenzenlosen Bewegungsfreiheit zum verordneten Still- stand, von der Vernetzung zur Isolation – die Corona-Pandemie hat die moderne Gesellschaft nicht bloß heruntergefahren, sondern regelrecht auf den Kopf gestellt. Um die Mitarbeiter zu schützen und zugleich den Geschäfts- betrieb abzusichern, hat die Bayerische Ärzteversorgung (BÄV) ab Mitte März die Arbeit überwiegend ins Homeoffice verlagert. Die Umstellung erfolgte problemlos mit so gut wie keinen Einschränkungen der Arbeitsprozesse oder der Erreichbarkeit. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind zudem weder negative Auswirkungen auf die Bestandsentwicklung noch auf das Beitragsaufkommen festzustellen. Unser berufsständisches Versorgungswerk hat die Herausfor- derungen bislang gut gemeistert, und vieles spricht dafür, dass dies auch für die möglicherweise noch ausstehenden Prüfungen gilt. Die BÄV basiert auf einem robusten Geschäftsmodell, das sich durch ein flexibles Finanzierungsverfahren und ein breit diversifiziertes Kapitalanlageportfolio auszeichnet. Eine starke Solidargemeinschaft, eine basisnahe Selbstverwaltung sowie eine hohe Identifikation und Leistungsbereitschaft der Mit- arbeiter geben Anlass, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Herausforderung: Rückkehr zur Normalität „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen“ – kaum ein Spruch fällt derzeit so häufig wie dieser. Und er ist wahr. Das spüren wir im privaten wie im beruflichen Alltag, der alles andere als alltäglich geworden ist. Die enormen Fiskalpakete sind aktuell notwendig, um die wirtschaftlichen Schäden, die durch die Lockdown-Maßnahmen zur Abwehr der Pandemie entstanden sind, abzufedern und um einen Abwärtsstrudel in eine Depression zu verhindern. Allerdings sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass diese Maßnahmen langfristig ohne schwere Nebenwirkungen bleiben. Die Volumina der Hilfspakete steigen in bisher unerreichte Sphären. Damit kommt es nach der globalen Finanzkrise zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit zu einem sprunghaften Anstieg der Staatsschulden. Das Zinsniveau war in den vergangenen Jahren bereits extrem niedrig und der Druck hat durch die jüngsten Markteingriffe der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter zugenommen. Problematisch ist nicht, dass die Zentral- banken Unterstützungsmaßnahmen ergreifen. Schwierig wird es, wenn sie in wirtschaftlich normalen Zeiten nicht wieder aus dem Krisenmodus herausfinden. Das wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung, denn die Zentralbanken mussten zuletzt zu oft Versäumnisse der Politik ausbügeln. Die Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig eine trag- fähige Finanzpolitik ist. Es wird also im weiteren Verlauf in allen Staaten darum gehen müssen, im Einklang mit unseren Fiskalregeln wieder einen Kurs einzuschlagen, der die sehr hohen Schuldenquoten reduziert und die Akzeptanz an den Kapitalmärkten sichert. Der Blick zurück ins Geschäftsjahr 2019 mag aktuell wie eine Rückblende in eine andere Zeit wirken. Dennoch verdeutlicht er, dass die BÄV mit einer vorläufigen Nettoverzinsung in Höhe von 3,7 Prozent gut aufgestellt ist und damit den derzeitigen Marktturbulenzen aus einer Position der Stärke begegnet. Solides Wirtschaften der Vergangenheit zahlt sich jetzt aus. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Krise lassen sich zum heutigen Zeitpunkt, Mitte des Jahres 2020, noch nicht vollständig abschätzen, denn maßgeblich ist die Bilanz zum Jahresende. Dass unser Versorgungswerk an die wirtschaft- lichen Erfolge des Jahres 2019 anknüpfen wird, ist aber un- wahrscheinlich. Es gibt keinen Fahrplan für diese ökonomische Krise. Hinzu kommt eine unglaubliche Dynamik der Ereignisse; manche Fakten sind innerhalb einer Woche bereits obsolet. Stabilität durch Diversifizierung Angesichts des durch Kapitaldeckung und Umlage gemischten Finanzierungsverfahrens (offenes Deckungsplanverfahren) und einer breiten Diversifizierung ist auf die Stabilität der BÄV auch in Krisenzeiten Verlass. In den vergangenen Jahrzehnten hat es bereits eine Vielzahl von wirtschaftlichen Einbrüchen und Verwerfungen gegeben, aus denen wir stets unbeschadet hervorgegangen sind. Sicherheit, Rentabilität und Nachhaltig- keit sind die Grundpfeiler der Anlagestrategie. So investiert das 24 | BZBplus Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise
i © c i e n p e s n f - a d o b e . s t o c k . c o m Versorgungswerk seit Jahren zunehmend in Aktien, Immobilien und alternative Anlagen. Diese Strategie hat sich in der anhal- tenden Niedrigzinsphase bewährt und ausreichende Renditen zur Bedeckung der rechnungsmäßigen Zinsen erbracht. Die strategische Ausrichtung ist getragen von einem hohen Risiko- bewusstsein. Damit sind wir auch im aktuellen Krisenumfeld gut aufgestellt: Hohe Liquidität, erprobte Strukturen und über Jahrzehnte generiertes Fachwissen bilden zudem die Aus- gangsbasis, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können und Investitionschancen zu nutzen. Nach einem dramatischen Absturz profitieren derzeit einige Assetklassen von den weltweit niedrigen Zinsen und Zinser- wartungen. Unser Versorgungswerk hat den starken Rückgang der Märkte im ersten Quartal 2020 daher auch genutzt, um außerplanmäßige Aktienkäufe vorzunehmen. Die Einnahmen im Immobilienportfolio der BÄV bestehen zu fast 80 Prozent aus Wohnen und Büro und gehören damit zu den derzeit weniger stark betroffenen Segmenten. Somit kommt unser Versorgungswerk auch in dieser Anlageklasse bisher glimpflich durch die Krise. Dank des guten sozialen Netzes hierzulande sind Mietrückstände weitgehend ausgeblieben. Auch sind bis dato keine Insolvenzen bei Mietern aufgetreten. Beständiges Alterssicherungssystem Die Corona-Krise liegt wie ein grauer Schleier über den kom- menden Monaten; die langfristigen Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind noch unklar. Das Leben mit Krisen gehört allerdings zur Normalität, und gute Vorbereitung ist das beste Krisenmanagement. Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, hat es auf den Punkt gebracht: „By failing to prepare, you are preparing to fail.“ Die BÄV hat vor Jahren sukzessive begonnen, Sicherheitsmittel aufzubauen, um gerade auch für außergewöhnliche Entwicklungen wie einen exogenen Schock gerüstet zu sein. Vor allem in schwierigen Zeiten zeigen sich die Belastbarkeit eines Geschäftsmodells sowie die Zukunfts- orientierung und das Engagement der Belegschaft. Unser Versorgungswerk ist hier durchgängig gut aufgestellt und hat in den annähernd 100 Jahren des Bestehens schon so man- che dramatische Herausforderung erfolgreich bestanden. Es gibt daher keinen Grund, in Depressionen zu verfallen: Keine Krise währt ewig. Dr. Florian Kinner Referent Ärzteversorgung der BLZK Mitglied des Verwaltungs- ausschusses der BÄV Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 25
© C o r i n n a R e i s n e r PR-Information Fröhlich, bunt, persönlich Kunst bereichert die Praxisräume Eine individuelle und ansprechende Ge- staltung der Praxisräume trägt erheb- lich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Die Münchner Künstlerin Corinna Reisner hat mit ihren Werken schon so einige Empfangsbereiche, Warte- und Behand- lungszimmer verschönert. „Bilder in der Zahnarztpraxis sollten fröhlich, bunt und vor allem persönlich sein. Dann fühlt sich der Patient wohl und ist bei der Behand- lung entspannter“, meint die junge Künst- lerin. Am liebsten malt sie großformatige Por- träts. Vor allem ihre Serie „Originale aus München und dem Rest der Welt“ kommt bei den Kunden gut an. Der „Monaco Franze“, Gustl Bayrhammer, Albert Ein- stein oder Karl Valentin – das sind Moti- ve, die fast jeder kennt. Erhältlich sind sie sowohl als Originale in Acryl auf Leinwand als auch als hoch- wertige Drucke im individuellen Format. Corinna Reisner produziert aber auch Auftragswerke. Das kann der Hund des Praxisinhabers oder ein prominenter Zeitgenosse sein. Informationen über Corinna Weitere Reisner und ihre Werke finden Sie auf cr- galerie.de. Eine individuelle Gestaltung der Praxisräume trägt zum wirtschaft- lichen Erfolg bei. Die Werke der Münchner Künstlerin Corinna Reisner eignen sich gut für den Empfangsbereich oder das Behand- lungszimmer. 26 | BZBplus Ausgabe 1/2019
Termine BWL-Kurse in München BWL-Kurse in Nürnberg KURS- NUMMER THEMA X61620-1 Betriebswirtschaft für Zahnmediziner X61620-2 X61620-3 X61620-4 Praxisplanung, Praxisfi- nanzierung, Businessplan, Zulassung, Steuern Wichtige Vorträge, Praxis- formen, haftungsrecht, zahnärztliche Rechte und Pflichten Umsatz und Liquidität, Controlling, Investitions- rechnung, Praxismarketing X61620-5 Erfolgreiche Personalarbeit und Ausbildungswesen X61620-6 Mitarbeiterführung und Arbeitsrecht X61620-7 X61620-8 Grundkenntnisse der GOZ-Abrechnung und Auszüge der GOÄ DATUM, UHRZEIT, ORT Sa, 27.02.2021 München Flößergasse Sa, 13.03.2021 München Flößergasse Sa, 08.05.2021 München Flößergasse Sa, 03.07.2021 München Flößergasse Fr, 08.10.2021 München Flößergasse Sa, 09.10.2021 München Flößergasse Sa, 20.11.2021 München Flößergasse KURS- GEBÜHR KURS- NUMMER THEMA 125 Euro X71620-1 Betriebswirtschaft für Zahnmediziner 125 Euro X71620-2 125 Euro X71620-3 125 Euro X71620-4 125 Euro X71620-5 Praxisplanung, Praxisfi- nanzierung, Businessplan, Zulassung, Steuern Wichtige Vorträge, Praxis- formen, haftungsrecht, zahnärztliche Rechte und Pflichten Umsatz und Liquidität, Controlling, Investitions- rechnung, Praxismarketing Erfolgreiche Personalarbeit und Ausbildungswesen 125 Euro X71620-6 Mitarbeiterführung und Arbeitsrecht 125 Euro X71620-7 Grundkenntnisse der GOZ-Abrechnung und Auszüge der GOÄ DATUM, UHRZEIT, ORT Sa, 20.03.2021 Nürnberg Akademie Sa, 15.05.2021 Nürnberg Akademie Sa, 26.06.2021 Nürnberg Akademie Sa, 24.07.2021 Nürnberg Akademie Fr, 15.10.2021 Nürnberg Akademie Sa, 16.10.2021 Nürnberg Akademie Sa, 27.11.2021 Nürnberg Akademie KURS- GEBÜHR 125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro Abrechnung nach BEMA und Festzuschüsse mit Fall- beispielen Sa, 11.12.2021 München Flößergasse 125 Euro X71620-8 Abrechnung nach BEMA und Festzuschüsse mit Fall- beispielen Sa, 18.12.2021 Nürnberg Akademie IMPRESSUM BZBplus SONDERAUSGABE Eine Publikation der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) HERAUSGEBER Christian Berger Vorsitzender des Vorstands der KZVB und Präsident der BLZK Fallstraße 34/Flößergasse 1, 81369 München REDAKTION Leo Hofmeier (lh), Tobias Horner (ho), Isolde M. Th. Kohl (ik), Regina Levenshtein (rl), Thomas A. Seehuber (tas) Tel.: 089 72401-161, Fax: -276, E-Mail: presse@kzvb.de VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT (V.I.S.D.P.): Titelseite, Inhaltsverzeichnis, KZVB-Beiträge, gemeinsame Beiträge von KZVB und BLZK: Christian Berger BLZK-Beiträge: Christian Berger VERLAG UND ANZEIGENDISPOSITION teamwork media GmbH, Hauptstraße 1, 86925 Fuchstal Inhaber: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Köln (100 %) Katharina Schäferle, Tel.: 08243 9692-16, E-Mail: k.schaeferle@teamwork-media.de VERBREITETE AUFLAGE 10.600 DRUCK Gotteswinter und Aumaier GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 22, 80807 München BEILAGEN DIESER AUSGABE Bayerische Tabelle 2020 Edelmetallhandel Helis (Teilbeilage) Sonderausgabe: Erfolgreich durch die Krise BZBplus | 27

References: § 21
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 § 1
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