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Timestamp: 2020-02-27 01:35:03+00:00

Document:
Behördliche Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz:
Anträge für diese Namensänderung werden durch das Standesamt entgegengenommen und an die zuständige Namensänderungsbehörde beim Kreis Lippe weitergeleitet
Notwendige Unterlagen erfragen Sie bitte beim Standesamt.
Rechtsgrundlage Namensänderungsgesetz
Angleichungserklärung nach § 47 EGBGB:
Personen, deren Namen sich nunmehr nach deutschen Recht richtet (Einbürgerung oder Asylanerkennung o.ä.), können die ausländische Namensform dem deutschen Recht anpassen
Namenserteilung nach § 1617a BGB:
Die Mutter mit alleiniger Sorge kann dem Kind den Namen des Vaters des Kindes erteilen, sofern dieser eine Vaterschaftsanerkennung abgegeben hat und der Namenserteilung durch die Mutter zustimmt.
Vaterschaftsanerkennung (falls schon vorhanden)
Geburtsurkunde des Kindes (sofern die Erteilung nicht bei Erstbeurkundung im Standesamt des Geburtsortes des Kindes abgegeben wird)
Die Namenserteilung muss öffentlich beglaubigt werden, d.h. alle Beteiligten müssen im Standesamt mit Terminabsprache vorsprechen und sich ausweisen können.
Einbenennung nach § 1618 BGB:
ist ein Elternteil verheiratet und ist dieser Ehepartner nicht die/der leibliche/r Mutter/Vater des Kindes besteht die Möglichkeit beim Standesamt des Wohnortes eine Einbenennung des Kindes zu deren Ehenamen zu erklären
Mutter und Ehemann, bzw. Vater und Ehefrau haben das Kind in Ihrem Haushalt aufgenommen.
der andere Elternteil muss der Einbenennung zustimmen, wenn das Kind seinen Namen führt oder er ihm auch das Sorgerecht zusteht.
hat das Kind das fünfte Lebensjahr vollendet, muss es der Einbenennung zustimmen.
Eheurkunde der Antragsteller
Die Einbenennung muss öffentlich beglaubigt werden, d.h. alle Beteiligten müssen im Standesamt mit Terminabsprache vorsprechen und sich ausweisen können.
Zuständig für die Aufnahme dieser beiden Erklärungen (Namenserteilung und Einbenennung) ist das Standesamt Ihres Wohnortes.
Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung der Ehe nach § 1355 Abs. 5 BGB:
Eheurkunde mit Auflösungsvermerk
Zuständig für die Aufnahme dieser Erklärung ist das Standesamt Ihres Wohnortes oder das Ihrer Eheschließung.
Namenserteilung: 21,-- Euro + 9,-- Euro für die Bescheinigung
Einbenennung: 21,-- Euro + 9,-- Euro für die Bescheinigung
Angleichungserklärung: 9,-- Euro für die Bescheinigung
Wiederannahme eines früheren Namens: 21,-- Euro + 9,-- Euro für die Bescheinigung
Familienname: 2,50 Euro bis 1022,-- Euro
Vornamensänderung: 2,50 bis 255,-- Euro
Gebühr bei Rücknahme oder Ablehnung des Antrags 1/10 bis ½ der Gebühr
Angleichungserklärung - Art. 47 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche (EGBGB)
http://www.gesetze-im-internet.de/bgbeg
Namenserteilung - § 1617a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1617a.html
Einbenennung - § 1618 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1618.html
Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung der Ehe - § 1355 Abs. 5 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1355.html
Namensänderung, Namen, neuer Name, Namenserteilung, Name erteilen, Einbenennung, Angleichungserklärung, Angleichung, einbenennen, angleichen Namen ändern, Namen wieder annehmen, Geburtsname, Name nach Scheidung

References: § 47
 § 1617
 § 1618
 § 1355
 Art. 47
 § 1617
 § 1618
 § 1355