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Timestamp: 2019-12-07 05:41:18+00:00

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20190516_WOZ_LIWANZ by AZ-Anzeiger - Issuu
16. Mai 2019, 58. Jahrgang, Nr. 20
Monica Schmid leitet neu den Mittagstisch Der Mittagstisch in Killwangen soll langfristig ausgebaut und durch die Gemeinde geführt werden. Bereits Anfang Mai wechselte die operative Führung: Monica Schmid verrät, worauf sie sich freut. (bär) S. 12/13
Spreitenbach: Pathé eröffnet Kino Nach dreijähriger Bauzeit öffnete vergangene Woche der Kino-Komplex. Er enthält zehn Kinosäle und Verpflegungsmöglichkeiten. Es sei ein «top-modernes Kino», sagte CEO Venanzio Di Bacco an der Eröffnung. (rb) S 15 INSERATE
40 Biker traten in die Pedalen Die «Regionale 2025 auf Tour» ist ein Teil der Projektschau, die in sechs Jahren stattfinden wird.
Am vergangenen Samstag fuhren viele Velos durch das Limmattal: Anlässlich der «Regionalen 2025 auf Tour» fuhren 40 Biker von Neuenhof, nach Würenlos, Dietikon und Schlieren. Die Route führte an einzelnen Projektstandorten vorbei. Diese Standorte werden Bestandteil der Projektschau «Regionale 2025» sein. Unter den Velofahrern waren auch zahlrei- Regierungsrat Markus Dieth (l.) und der Wettinger Beat Suter (r.) vor der Gaby Kost che Politiker. (rb) S. 22 Ankunft beim ersten Stopp.
WETTINGEN Baugesuche Bauherrschaft: Stefan und Esther Käufeler Dorfstrasse 57b 5430 Wettingen Bauobjekt: Ersatz Thujahecke durch Sichtschutzwand Baustelle: Dorfstrasse 57b Parzelle: 2957 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Ringstrasse Tägerhardquartier Wettingen c/o KMP Architektur AG Bahnhofstrasse 1 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Ringstrasse Baustelle: Ringstrasse/ Tägerhardstrasse Parzellen: 576/6438/6475/6422/6423 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Widmer Holding AG Kirchstrasse 12 5430 Wettingen Bauobjekt: Projektänderung Neubau 4 Einfamilienhäuser Baustelle: Im Binz Parzelle: 2009 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage während der Schalteröffnungszeiten im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 18. Mai bis 17. Juni 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AUS DEM GEMEINDERAT Gratulationen Folgende Personen feiern den 90. Geburtstag: Am 14. Mai Maria Merkli-Kym, Hardstrasse 55, Wettingen; am 18. Mai Kurt Voser, Zederstrasse 7, Wettingen, und am 25. Mai Angiolina Angstmann-Azzi, Regionales Pflegezentrum, Baden. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht den Jubilarinnen und dem Jubilar alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Nach Vereinbarung sind auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.
Im Altenburgquartier wird der erste «Haustürflohmarkt» durchgeführt. Die Idee stammt von Quartierbewohnern, die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Langenstein-Altenburg. Vor der eigenen Haustüre kann alles aus Haus und Garten angeboten werden, das noch in gutem Zustand ist. Um an die verschiedenen Verkaufsstände zu gelangen, ist flanieren angesagt. Alle sind willkommen. Viereck Seminarstrasse – Altenburgstrasse – Greubstelstrasse – Utostrasse, Samstag, 18. Mai, 14–17 Uhr, bei jedem Wetter, www.qv-langenstein-altenburg.ch. INSERAT
WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 16. MAI 2019
Kuster: «Nach interner Beurteilung wurde korrekt gehandelt» Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal geriet vergangene Woche in die Schlagzeilen. Die Gemeindeammänner im Vertragsgebiet der Repol stellen sich hinter die Blaulichtorganisation.
gangen, das entspricht knapp zehn Prozent und liegt im normalen Rahmen», sagt Kuster. Insbe-
«Nach Fusionen gibt es immer Mitarbeiter, die nicht mehr zufrieden sind.» ROLAND KUSTER, GEMEINDEAMMANN
Vergangene Woche erschienen im «Badener Tagblatt» mehrere Artikel zur Regionalpolizei (Repol) Wettingen-Limmattal. Darin werden ehemalige Korpsangehörige zitiert, die der Führung fragwürdige Personalentscheide vorwerfen und von gefälschten Polizeirapporten, unlauteren Arbeitsmethoden und vielen Personalabgängen berichten. Am Freitag hat die Gemeinde Wettingen mit einer Medienmitteilung reagiert. Das Communiqué sei von allen Gemeindeammännern im Vertragsgebiet der Repol Wettingen-Limmattal abgesegnet, sagt der Wettinger Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer. In der Mitteilung wird zwar nicht zu den einzelnen Vorwürfen Stellung genommen, aber ein klares Bekenntnis zur Repol ge-
Vorwürfe gegen die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. macht: «Gemeindeammänner stehen hinter der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal», lautet der Titel der Pressemitteilung. Weiter heisst es: «Die Gemeindeammänner im Vertragsgebiet der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal loben die vorbildlichen Dienstleistungen der Mitarbeitenden des gemeinsamen Polizeikorps.» Der Führung sowie den Gruppenleitungen wird ein gutes Zeugnis ausgestellt und: «Die Kader werden in Führungsfragen ständig weitergebildet.» Nicht nach aussen kommunizieren wollen die Gemeindeammän-
Archiv/bär
ner aus Schutz der Persönlichkeit hingegen interne Personalangelegenheiten. «Insbesondere laufende Verfahren in Personalsachen sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt», heisst es weiter. DER WETTINGER GEMEINDEAMMANN
und Vorsteher der Repol, Roland Kuster, hat auf Nachfrage der Limmatwelle Stellung zur Frage der Personalfluktuation genommen. Er bestätigt, dass es in den vergangenen fünf Jahren im mittlerweile 38-köpfigen Korps zu 22 Abgängen gekommen ist. «Jedes Jahr sind vier bis fünf Mitarbeiter ge-
sondere wenn man bedenke, dass sich die Repol Spreitenbach und Wettingen in dieser Zeit zusammengeschlossen haben. «Nach Fusionen gibt es immer Mitarbeiter, die nicht mehr zufrieden sind», sagt Kuster. Auch die Zahl der Fälle, bei denen die Gemeinde Wettingen wegen Kündigungen vor Gericht gehen musste, stellt er in Relation: «In den fünf Jahren sind es zwei Fälle. Und auch nur, weil es zu einer Praxisänderung kam und das formelle Anhörungsrecht geändert wurde.» Die Verfahrenskosten sind in der Rechnung aufgeführt und somit öffentlich einsehbar. DIE VORWÜRFE der Durchsuchung ohne Befugnis und Erstellung eines falschen Polizeirapports seien haltlos, so Kuster. Deshalb will er nicht im Detail darauf eingehen und sagt nur: «Nach interner Beurteilung wurde korrekt gehandelt.»
Eine gesunde Wirbelsäule durch Traditionelle Chinesische Medizin
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TCM-Spezialist Xuezheng Li bei der Abtastung der Wirbelsäule. Unsere TCM-Spezialisten sind von den Krankenkassen im Rahmen der Zusatzversicherung für Komplementär- oder Alternativmedizin anerkannt. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.
Die Ludothek feiert Seit 1979 steht die Ludothek Wettingen allen Spielfreudigen zur Verfügung.
1979 begann alles im alten Dorfschulhäuschen in der kalten Dachmansarde: Mutige Frauen gründeten damals einen Verein und propagierten mit einem Spielfest den Ludi-Gedanken. Auch am Wochenmarkt wurden Spielsachen und Geld gesammelt, damit im Estrich des Friedhofschulhäuschens schon bald die erste Ausleihe stattfinden konnte. Entgegen allen Unkenrufen in den 80er-Jahren erfreute sich die Ludothek immer grösserer Beliebtheit. Schon damals durften die Organisatoren auf die Unterstützung der Gemeinde Wettingen zählen. Die Räumlichkeiten werden der Einrichtung bis zum heutigen Zeitpunkt gratis zur Verfügung gestellt.
1989 zog die Ludothek vom Estrich des Friedhofschulhauses in die Räume des Kindergartens an der Mattenstrasse. Tür an Tür mit der Bibliothek war das eine befristete Zeit. Denn: Der Kindergarten wurde wieder gebraucht. So zog die Einrichtung 1994 an die Staffelstrasse und seit dem letzten Sommer sind Bibliothek und Ludothek wieder im selben Haus vereint. Nach ein paar Jahren des Besucherrückganges kann derzeit festgestellt werden, dass die Idee der Ludothek wieder grösseren Anklang findet. Nicht zuletzt wegen der Sensibilisierung für die Umwelt und des Wunsches, die Nachhaltigkeit auch im Umgang mit den vielen Kinderspielwünschen zu leben. Die Ludothek hat ausserdem eine neue Präsidentin: Per Generalversammlung im März hat Martina Flory das Präsidium des NonProfit-Vereins übernommen.
Wieder genussvoll in einen Apfel beissen Sonne, Wärme, Leute treffen, reden, lachen, chillen und sich wohl fühlen – das Sommerfeeling pur. Zum Wohlfühlen gehört jedoch auch, dass man gerne lächelt. Das tut man dann, wenn man sich getraut, weil man schöne, gesunde Zähne hat. Oft schämen sich Menschen, weil sie Verfärbungen, Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken haben. Das muss nicht sein. Lächeln befreit. Mit einfachen Mitteln wie Zahnreinigung, ästhetischen Füllungen oder durchsichtigen Schienen kann viel erreicht werden. Aber auch Komplexes lässt sich wunderbar beheben. Man muss sich nicht mit herausnehmbaren Prothesen begnügen. Heute kann man in 99 Prozent der Fälle einen festsitzenden Zahnersatz in Form von implantatgetragenen Brücken oder
Patienten nach folgenden Kriterien behandelt: - die Zahngesundheit steht an erster Stelle - die Funktionalität muss gewährleistet sein - auf Ästhetik wird Wert gelegt – fehlende Zähne mit Implantaten oder Brücken ersetzt Ziel ist immer, eine perfekte Symbiose zwischen Zahngesundheit und Ästhetik herzustellen. Dies alles geschieht schmerzfrei, schnell und in einem angenehmen Ambiente. Einem Ambiente, in dem sich auch Angstpatienten wohl fühlen. Dr. Bahri Adis Zahnärzte bieten die ganze Bandbreite an – von der KinderzahnheilkunDr. med. dent. Bahri Adis: Der Experte für schöne, gesunde Zähne. de über Kieferorthopädie bis hin Kronen realisieren. Was sowohl haltungen, Verkrampfungen und zu Implantaten und Knochenauffunktionell und komfortabel als Beschwerden im Nacken/Rücken- bau. auch sehr ästhetisch ist. bereich sowie KiefergelenkprobNicht zu unterschätzen ist, leme sind häufig auf unbehan- Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzdass schlechte, kranke oder feh- delte Zahnprobleme zurückzu- te, Sanitas Dental Care AG, Dorflende Zähne auf das Kauverhal- führen. strasse 28, 5430 Wettingen, Tel. ten und den Körper im AllgemeiIn der Praxis von Dr. med. dent. 056 426 92 92, 056 427 92 92, nen einen Einfluss haben. Fehl- Bahri Adis Zahnärzte werden die www.bahri-adis.ch
ihr 40-Jahr-Jubiläum
Am 24. Mai können in der Ludothek Partyspiele getestet werden. Anlass ist das 40-Jahr-Jubiläum.
PARTEINOTIZEN CVP An den nächsten beiden Einwohnerratssitzungen in Baden und Wettingen stehen Unterstützungskredite im Umfang von 4,94 Millionen Franken an. Der ursprüngliche Betrag betrug 5,1 Millionen Franken. Werden die bereits geleisteten 160000 Franken abgezogen, gibt das 4,94 Millionen Franken. Die CVP-Fraktionen Baden und Wettingen begrüssen die gegenseitige Unterstützung der beiden Gemeinden bei der Bereitstellung der Infrastruktur in kritischer Grösse für die Region. Wettingen leistet einen Beitrag an die Baukosten für die Sanierung und Erweiterung des wichtigen Kulturprojekts Kurtheater und Baden leistet denselben Beitrag an die Sanierung der Sportinfrastruktur im Tägi mit der überregionalen Eisbahn. Damit ergänzen sich die Gemeinden optimal.
DIE LUDOTHEK feiert den ersten Am Freitag, 24. Mai, können Par- ein Ludi-Quiz. Zudem gibt es am
Teil ihres Jubiläumsjahrs in der kommenden Woche: Am Mittwoch, 22. Mai, können die Besucher Fahrzeuge ausprobieren.
tyspiele getestet werden. Und am Samstag, 25. Mai, werden Spiele gebastelt. An allen drei Tagen gibt es ein Glücksrad und
grossen Bazar viele Schnäppchen zu ergattern. Das alles während der normalen Öffnungszeiten. (zVg)
«In Krisen Köpfe kennen» Der Zivilschutz empfing Politik und Partnerorganisationen zum jährlichen Behördentag.
Freitagmorgen, acht Uhr im Wettinger Kommandoposten: Vertreter von Gemeinde, Militär, Zivilschutz und Feuerwehr strecken die Köpfe zusammen: Es ist Behördentag. Ronald Rickenbacher, Kommandant der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal, hat ihn ins Leben gerufen. Einmal pro Jahr möchte er Mitglieder von Behörden und Partnerorganisationen über geleistete, laufende und künftige Projekte des Zivilschutzes informieren und die Zusammenarbeit analysieren. «Der Schwelbrand im Lägernwald letzten Sommer zeigte, dass das neue Bereitschaftselement funktioniert. Innert kurzer Zeit waren die berufstätigen Zivilschützer vor Ort», sagte Rickenbacher. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr tadellos verlaufen.
SP/WettiGrüen «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!» Der Slogan der Jugendbewegung ist mittlerweile in aller Ohren. Zu Zehntausenden gehen jugendliche Menschen weltweit auf die Strasse, um Massnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Auch in der Schweiz fanden am 2. Februar und 15. März Demonstrationen statt (unter anderem in Baden), die eines zeigten: Diese Jugend ist engagiert. Und sie will etwas bewegen. Bloss: Auf politischer Ebene sind den Jungen vielfach die Hände gebunden, da sie altersbedingt gar noch nicht aktiv in die politischen Prozesse eingreifen können. Dafür springt in Wettingen nun die Fraktion SP/ WettiGrüen in die Bresche. Mit einem dringlichen Postulat bringen Mitglieder der Fraktion eine der Forderungen der Klimajugend in den Wettinger Einwohnerrat: die Ausrufung des Klimanotstandes. Der Begriff lässt einen zusammenzucken. Und das ist auch richtig so. Wenn das Wort «Notstand» tatsächlich nur in Notsituationen verwendet werden sollte, so ist jetzt der Moment, um es anzuwenden. Ohne konkrete Massnahmen – auch auf Gemeindeebene – lässt sich die Katastrophe nicht mehr abwenden. Noch sieht es nach viel Zeit aus. Aber die Klimaprobleme entwickeln sich exponentiell. Darum bleibt in der Tat nur noch äusserst wenig Zeit. INSERAT
Vertreter von Militär, Zivilschutz, Feuerwehr und Gemeinde nahmen am Behördentag teil. zVg
zes. Die Anwesenden diskutieren angeregt über Sollbestände, darüber, wie viel Mann und Frau dem Zivilschutz, dem Zivildienst und der Armee gebühren. Wettingens Gemeindeammann Roland Kuster resümiert, er schätze den Behördentag überaus. Denn SORGE BEREITE indes die Revision eines sei wichtig: «In Krisen Köpfe des nationalen Zivilschutzgeset- kennen.» Zum gemeinsamen
Funktionieren der Organisationen trage das jährliche Zusammenkommen bei. Wie ernst es Rickenbacher mit dem Behördentag ist, zeigte sich auch an der Einladung der neuen Schweizer Verteidigungsministerin Viola Amherd. Die Bundesrätin musste jedoch aus terminlichen Gründen absagen. (zVg)
Der Rechenschaftsbericht 2018 kommt um einiges schlanker daher, hat aber nach Meinung der Fraktion FDP nichts an seinem hohen Informationsgehalt verloren. Die Fraktion hat in ihrem letztjährigen Votum angeregt, für den Rechenschaftsbericht 2018 Mut zu haben und Neues zu wagen. Es freut die Fraktion, dass nun ein dünneres, aber nicht weniger informatives Papier geliefert wurde. Somit haben sich all die Voten, die sich in den letzten Jahren für eine Verschlankung ausgesprochen haben, gelohnt. Getreu dem Motto «Steter Tropfen höhlt den Stein». Das Verschriftlichen und Komprimieren der vielseitigen und wertvollen Aktivitäten des Jahres 2018, die in Wettingen stattgefunden haben, erfordert viel Aufwand. Für diese Arbeit bedankt sich die Fraktion bei allen Beteiligten. Die Fraktion freut sich über das gute operative Ergebnis von drei Millionen Franken. Die Gemeinde hat dieses zum Schuldenabbau dringend nötig. Wettingen braucht auch zukünftig schwarze Ergebnisse. Das heisst, die angespannte finanzielle Situation in Wettingen muss weiterhin ernst genommen und mit den Ressourcen sparsam und umsichtig umgegangen werden. Die Fraktion FDP stimmt dem Kreditbegehren zur Erweiterung und Instandsetzung der Liegenschaft Schartenstrasse 42 mit voller Überzeugung zu. Die Fraktion FDP setzt sich schon seit Jahren für die Vereinbarung von Familie und Beruf ein und erkennt in diesem Projekt ein gutes Beispiel, wie die Kinderbetreuung durch die Gemeinde ohne ausufernde Kosten gefördert werden kann. Die Fraktion stützt auch den Antrag der Fiko, den Kredit zu erhöhen, um die Türen in einem Wohngebiet mit Entwicklungspotenzial offen zu halten. Es ist ein Zeichen für nachhaltiges Denken und Planen. Die Freisinnigen setzen sich ein für ökologisch sinnvolle, ökonomisch tragbare und von den Menschen akzeptierte Massnahmen. Die Fraktion ist daher über den Umstand, dass eine Wärmepumpenheizung in beide Gebäude eingebaut wird, äusserst erfreut.
Die CVP Wettingen ist erfreut über die positive Jahresrechnung. Der Gemeinderat hat sein Ziel erreicht und kann schwarze Zahlen präsentieren. Ernüchternd hat die Fraktion zur Kenntnis genommen, dass unverhoffte Erträge im Steuerbereich und weitere unerwartete, einmalige Einnahmen das Resultat künstlich verschönern. Diese Quellen sind nicht langfristig gesichert und werden wieder versiegen. Wettingen bleibt weiterhin die am höchsten verschuldete Gemeinde im Kanton. Die Fraktion ist sich des Investitionsvolumens bewusst, legt aber den Fokus auf den Schuldenabbau mit dem Postulat «Mission eine Generation». Hinter dem symbolischen Betrag von 4 940 000 Franken als Beitrag der Gemeinde Wettingen an die Baukosten für die Sanierung und Erweiterung des Kurtheaters Baden steht die CVP-Fraktion. Die CVP steht für punktuelle Zusammenarbeit in der Region. Wir bekennen uns zu den Standortschwerpunkten: Sport in Wettingen und Kultur in Baden, mit gegenseitiger Unterstützung bei der Bereitstellung der Infrastruktur in kritischer Grösse für die Region. Die Schule Wettingen ist auf die Schaffung zusätzlicher Plätze für Tagesstrukturen angewiesen. Durch die Erweiterung des bestehenden Altbaus um einen Neubau an der Schartenstrasse 42 schafft die Gemeinde in einem strategisch richtigen Gebiet ein dringend gebrauchtes Angebot. Die Finanzkommission beantragt einen zweckgebundenen Zusatzkredit über 130 000 Franken für die Vorbereitung, um ein optional zusätzliches Stockwerk zu einem späteren Zeitpunkt realisieren zu können. Die Fraktion unterstützt diese Weitsicht und dieses Kreditbegehren und den Zusatzantrag der Finanzkommission. Die CVP ist erfreut über die Entgegennahme des Postulats von Simona Nicodet (CVP) betreffend Hundepark. Mit den vielen Einschränkungen wird es zunehmend schwieriger, einen Hund artgerecht zu halten. Der Hundepark würde Auslauf mit Artgenossen in einer sozialen Gruppe bieten. Ein Mehrwert für Gemeinde und Bevölkerung könnte entstehen.
Roger Scherer, Mitglied der SVPFraktion, wird neuer Bezirksrichter am Bezirksgericht Baden. Die Fraktion gratuliert Roger herzlich zur Wahl und wünscht ihm viel Freude und Befriedigung in diesem wichtigen Amt. Die Fraktion hat sich intensiv mit Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss 2018 der Gemeinde beschäftigt. Aus den vorgelegten Daten geht klar hervor, dass die Leistungsorientierte Verwaltungsanalyse (LOVA) tatsächlich etwas brächte, wenn sie auch effektiv umgesetzt würde. Leider ist der Gemeinderat nur in Ansätzen bereit, die LOVA umzusetzen (vor allem bei den Mehreinnahmen durch höhere Gebühren und beim Schröpfen der Bevölkerung). Die Gemeinde jubelt zwar über eine schwarze Null im Rechnungsabschluss. Dies ist aber eine Mogelpackung, denn es ist der Postauto Schweiz zu verdanken, die der Gemeinde 300 000 Franken zurückerstattet hat. Wäre diese einmalige Zahlung nicht gewesen, müsste Wettingen – trotz einer impliziten Steuererhöhung von drei Prozent – ein Defizit reklamieren. Von aktivem Schuldenabbau, wie von der SVP gefordert, ist schon gar nicht mehr die Rede. Wettingen zählt heute zu den am höchsten verschuldeten Gemeinden des Kantons und bezahlt jährlich fast eine Million Franken an Schuldzinsen – und dies bei den aktuellen Tiefstzinsen. Was das Kreditbegehren von rund fünf Millionen Franken an die Baukosten für die Sanierung und Erweiterung des Kurtheaters Baden betrifft, ist die Fraktion SVP nicht begeistert über das Vorgehen des Gemeinderats. Wettingen überweist Baden fünf Millionen Franken für das Kurtheater und Baden umgekehrt an Wettingen fünf Millionen Franken fürs Tägi: ein buchhalterisches Nullsummenspiel mit Wettiger Zusatzkosten wegen der Urnenabstimmung. Die Fraktion SVP fragt sich, wem dies nützt. Der steuerzahlenden Bevölkerung sicher nicht. Vielleicht dem Gemeinderat, der dies medial mehrfach ausschlachten kann?
Die Fraktion SP/WettiGrüen bedankt sich beim Gemeinderat und bei den Mitarbeitern der Verwaltung für den geleisteten Einsatz im vergangenen Jahr. Die Lage der Gemeinde wird im ausführlichen Rechenschaftsbericht dargestellt. Die grosse Angebotsvielfalt und die innovativen Projekte im Bereich Kulturförderung, Gemeindebibliothek und Jugend sind der Fraktion positiv aufgefallen. Die Verantwortlichen lassen mit wenig finanziellen Mitteln einen Leuchtturm der Kultur auch in Wettingen strahlen. Den Rechenschaftsbericht nimmt die Fraktion zu Kenntnis. Dank höheren Steuereinnahmen, insbesondere wegen Nachund Strafsteuern, schliesst die Rechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von fast drei Millionen Franken ab. Durch ein verbessertes Controlling konnte auch gespart werden. Dem Leiter der Finanzabteilung, Martin Frey, und seinem Team sowie Vizeammann Markus Maibach gebührt grosser Dank für die Arbeit. Dennoch bleiben die Schulden hoch und der finanzielle Spielraum der Gemeinde klein. Eine weitere Steuererhöhung für den Schuldenabbau ist unausweichlich. Das Kreditbegehren Kurtheater sieht zwar nach reiner Symbolpolitik zwischen Baden und Wettingen aus, ist aber mehr: Beide Gemeinden übernehmen Aufgaben für die Region. Durch den Beitrag der grossen Gemeinden steuern auch viele kleinere etwas bei und auch der Kanton hilft bei der Finanzierung der Grossprojekte mit. Vielleicht kann der Betrag nächstes Mal unterschiedlich gross sein und die gegenseitige Unterstützung über grössere Infrastrukturvorhaben hinausgehen. Die Erweiterung und Instandsetzung der Liegenschaft an der Schartenstrasse 42 ist eine sinnvolle Investition. Die Fraktion stimmt den beiden Kreditbegehren zu. Mitglieder der Fraktion SP/WettiGrüen verlangen mit einem dringlichen Postulat, dass die Gemeinde Wettingen den Klimanotstand ausruft.
Die Fraktion begrüsst das neue Fraktionsmitglied Thomas Egloff herzlich in den eigenen Reihen und wünscht ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe. Der Rechenschaftsbericht 2018 wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Verbunden mit einem herzlichen Dank an alle, die an der Erstellung des informativen Berichts beteiligt waren. Die Verringerung des Seitenumfangs war sicher sehr aufwändig, hat sich aber gelohnt. Die wichtigen Informationen sind nach wie vor vorhanden. Auch der Rechnungsabschluss ist erfreulich und wird den Beteiligten verdankt. Das operative und das Gesamtergebnis sind wieder im Plus. Nicht vergessen hat die Fraktion aber, welch einschneidende Massnahmen dafür notwendig waren. Die Finanzsituation bleibt angespannt. EVP/Forum 5430 hoffen dennoch, dass neben dem Notwendigen wieder vermehrt Spielraum für Wünschenswertes entsteht. Das Zug-um-Zug-Geschäft zur Unterstützung des Kurtheaters Baden durch die Gemeinde Wettingen und die des Tägi durch die Stadt Baden ist zu begrüssen. Finanziell ist es zwar ein Nullsummenspiel, aber das gemeinsame Bekenntnis zu Kultur und Sport ist den Aufwand wert. Ebenfalls zustimmen wird die Fraktion dem Kreditbegehren für die Erweiterung und die Instandsetzung der Liegenschaft an der Schartenstrasse 42. Nicht nur die Entlastung der Tagesstrukturen im Altenburg ist zu begrüssen, sondern auch der kürzere Weg der Kindergärtler vom Langenstein und der Wegfall des Überquerens der Landstrasse. Zudem unterstützt die Fraktion den Antrag der Finanzkommission zur Vorbereitung für ein optional zusätzliches Stockwerk. Beruhigt ist die Fraktion über das klare Bekenntnis des Gemeinderats zum Altersleitbild, das durch die Beantwortung einer Interpellation unseres Fraktionsmitglieds Hanna Läng zum Ausdruck kommt.
Der Rechenschaftsbericht wird von der GLP zur Kenntnis genommen. Er gibt einen Überblick über das politische Geschehen. Die Verwaltungsrechnung und den Rechnungsabschluss 2018 beurteilt die GLP kritischer als der Gemeinderat. Unerwartete einmalige Effekte haben zum guten Ergebnis beigetragen. Ohne diese wäre das Ergebnis nicht so positiv ausgefallen. Ein nachhaltiger Spareffekt ist bisher nicht sichtbar. Ebenfalls befremdet, dass der Kredit für «little Wettige», welcher zweimal vom Einwohnerrat abgelehnt wurde, nun diskret in der Rechnung erscheint. Nach offiziellem Wissensstand ist der Entscheid beim Regierungsrat hängig und sollte nicht abgeschrieben und erledigt werden. Das Kreditbegehren für den Beitrag von 4,94 Millionen Franken an die Baukosten des Kurtheaters Baden beruht auf einer langjährigen Vereinbarung. Die Stadt Baden wird den gleichen Betrag an die Sanierung des Tägi zahlen. Einerseits stört, dass der Beitrag nicht proportional an die Kosten angelehnt wird. Da das Tägi teurer ausfällt, als der Kredit fürs Kurtheater, wäre das für Wettingen wünschbar. Die GLP-Fraktion wird einen entsprechenden Antrag stellen. Zudem ist die Frage aufgetaucht, weshalb es für dieses Kreditbegehren in Wettingen einen Volksentscheid braucht, während gleichzeitig der Gemeinderat einen Nachtragskredit in ähnlicher Höhe fürs Tägi in Eigenregie sprechen kann? Dem Kreditbegehren über 1,57 Millionen Franken zur Erweiterung und Instandsetzung der Liegenschaft Schartenstrasse 42 wird die GLP zustimmen, ebenso der von der Finanzkommission geforderten Kreditaufstockung. Dies macht für den Betrieb der Tagesstrukturen Sinn. Mit dem Antrag der Finanzkommission für ein zusätzliches Stockwerk wird die Möglichkeit für zusätzlichen Raum geschaffen, wenn benötig. . Das Postulat zum Hundepark wird von der GLP nicht bestritten. Es macht Sinn, dass der Gemeinderat eine Lösung sucht. Hingegen wird die GLP nur zustimmen, wenn ein möglicher Hundepark ausserhalb von Wohnquartieren entsteht und keine Mehrkosten für die Allgemeinheit entstehen.
Das Triptychon von Anton Egloff auf dem Platz neben dem EW Wettingen.
Spazieren gehen in Wettingen EVP-Einwohnerrätin Marie Louise Reinert war mit 20 Personen auf einem weiteren Themen-Spaziergang unterwegs. Entdeckt wurden Kunstwerke, die an der Strasse liegen. Wer eine «Piazza della Fontana» sucht, wird beim Elektrofachgeschäft EWW Wettingen fündig. Links hinter der Schaufensterecke ist alles zu finden, was zu einer Piazza gehört: Brunnen, Monument, Bäume, Blumen, Bänkli und Aus-Sichten. Der Platz ist wieder so instand gestellt, wie ihn Anton Egloff 1963 gestaltet hat. Das Werk des damals 30-jährigen Künstlers spricht heute noch genauso subtil und vielfältig zum aufmerksamen Betrachter – aber der Verkehr ist lauter. Zwischen diesem Platz und dem Schlusspunkt des Spaziergangs in der Kapelle St. Anton trafen die 20 Spaziergänger auf zwölf Wegmarken, die einen Halt und eine Betrachtung wert waren. Die
Schmitte von Cesco Peter lag am Weg, die Kulturmeile im Dorf, die Wand- und Brunnenbilder im Dorfschulgelände. Da stehen und sitzen und liegen Schönheiten. Ein Höhepunkt ist der Klosterkreisel, von der Langen Bank aus zu sehen. Das Vorarbeiterhaus von Andy Wildi fliegt himmelwärts, zum Träumen eignet sich der Eingangsbereich zum Altenburgschulhaus. AM SAMSTAG wurden am Boden liegende Sterne entdeckt. In den Kindergärten waren Wäscheklammern zu sehen und vom Gartenbad aus das Jurameer, aus dem die Lägern als Sediment aufsteigen. Künstler Alex Schaufelbühl erzählte von den Raben. «Das war spannend», so Marie Louise Reinert. Fazit des Spaziergangs: Die Kunst liegt an der Strasse, alles gratis. Sie ermöglicht Einblick, Durchblick, Rückblick, Ausblick, Accelerando und Ritardando. Lauter Geschichten: ein Plus, das Wettingen interessanter macht. (zVg)
DIE TRAKTANDEN 1. Protokoll der Sitzung vom 14. März 2019 2. Inpflichtnahme von Thomas Egloff, Forum 5430 (anstelle des zurückgetretenen Benedikt Egloff, Forum 5430) 3. Rechenschaftsbericht 2018 der Einwohnergemeinde Wettingen 4. Verwaltungsrechnung sowie
5. Kreditbegehren von 4 940 000
Franken (inkl. MwSt.) an die
Baukosten für die Sanierung und Erweiterung des Kurtheaters Baden 6. Kreditbegehren von 1565000
Franken (inkl. MwSt.) zur Erweiterung und Instandsetzung der Liegenschaft Schartenstrasse 42 7. Postulat
Nicodet Simona, CVP, vom 6. September 2018 betreffend Hundepark; Entgegennahme 8. Interpellation Läng Hanna,
EVP, vom 18. Oktober 2018 betreffend Altersleitbild Wettingen – wie weiter?; Beantwortung
«Qualitativ gute Arbeit kostet etwas»
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten über Auffahrt – Verwaltung geschlossen Die Türen der Gemeindeverwaltung Neuenhof bleiben am Donnerstag, 30. Mai (Auffahrt) sowie am Freitag, 31. Mai (Brückentag), den ganzen Tag geschlossen. Am Mittwoch, 29. Mai, schliessen die Türen der Gemeindeverwaltung bereits um 16 Uhr. Die Pikettdienstnummern können wie gewohnt der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch entnommen werden. Für die anderen Tage gelten die gewohnten Öffnungszeiten: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14– 17 Uhr, Freitag, 7.30– 14.30 Uhr.
Der neue Geschäftsleiter der Spitex Wettingen-Neuenhof, Andreas Kaufmann, über sein neues Team, seine Visionen und die Konkurrenz. RAHEL BÜHLER
Der Händedruck ist kräftig, das Lächeln freundlich. Andreas Kaufmann, der neue Leiter der Spitex Wettingen-Neuenhof, bittet zum Gespräch in sein Büro. Er wolle nicht von einem Tag auf den anderen alles umkrempeln, sagt er zu Beginn. Er möchte sich zuerst einen Überblick verschaffen. Schauen, wie die Abläufe funktionieren, und erst dann, wo nötig, etwas verändern. Denn: «Es gibt immer einen Grund, wieso etwas so und nicht anders gemacht wird.» Am 2. Mai hat er den Job in Wettingen übernommen. Dort leitet er ein Team von 50 Mitarbeitenden. EIGENTLICH sei er gar nicht auf
Stellensuche gewesen. Er habe die Anzeige zufällig gesehen und sie habe ihn angesprochen. «Es sind die Schnittstellen zwischen Vereinsvorstand, Führungsposition und dem pflegerischen Aspekt, unserer Kernarbeit, die mich gereizt haben», sagt Kaufmann. Konkret meint er damit Folgendes: Erstens ist die Spitex als Verein mit einem Vorstand organisiert. Dieser helfe, in den Gemeinden verwurzelt zu sein, so Kaufmann. Eine seiner Aufgaben werde es sein, sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Klienten erfüllt werden. Zweitens müsse er als neuer Leiter die staatlichen Vorgaben erfüllen. Drittens müsse er an den Vorstand rapportieren. Bisher hat er sich in erster Linie einen Überblick über seine neue Tätigkeitsstätte gemacht. Kaufmann: «Ich treffe jeden Tag neue Gesichter an.» Eines seiner Ziele sei es, bald mit einem Mitarbeiter auf Tour zu gehen. Auch sonst hat der neue Chef Visionen: «Ich möchte, dass die Spitex Wettingen-Neuenhof gegen aussen sichtbarer wird.» Die Bevölkerung soll stärker darauf aufmerksam ge-
Andreas Kaufmann leitet neu die Spitex Wettingen-Neuenhof. macht werden, welche Arbeiten der Verein für das Gemeinwohl ausführt. Bereits jetzt lobt er die Arbeit seines Teams: «Wenn jemand unseren Service in Anspruch nimmt, kann die Person auf uns zählen.» Mehrmals betont er auch die gute Zusammenarbeit mit den Trägergemeinden. «Wir möchten auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Gemeinden sein.»
«Gutes Personal ist Mangelware, der Kostendruck steigt.» ANDREAS KAUFMANN, GESCHÄFTSLEITER
Ihm ist bewusst, dass einige Herausforderungen auf ihn warten. Er sagt selber: «Gutes Personal ist Mangelware, der Kostendruck steigt.» Der erste Punkt liege womöglich an der Arbeit selbst: «Das Personal muss fit und flexibel sein.» Um über qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen, bildet der Betrieb seit längerem eigene Leute aus oder weiter. DER KOSTENDRUCK ist mitunter
der Konkurrenz der privaten Dienstleister verschuldet: Die öffentliche Spitex hat den Auftrag, jeden Menschen anzunehmen, zu pflegen, der sie anfragt. Auch jene, die «finanziell weniger luk-
«Analyse Altersarbeit Neuenhof» – Workshop vom 15. Juni Die vom Gemeinderat Ende März ins Leben gerufene Arbeitsgruppe hat sich am 8. Mai zum zweiten Mal getroffen, um eine Mitwirkungsveranstaltung vorzubereiten. Unter Vorsitz von Gemeinderat Andreas Muff, Ressortvorsteher Gesundheit und Soziales, wurden die inzwischen erfolgten Analysen des bestehenden Angebotes diskutiert. Die Arbeitsgruppe lädt nun die Bevölkerung ein, mitzuwirken, wie das «Leben im Alter in Neuenhof» in Zukunft gestaltet werden kann. Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Neuenhof im Alter von 55 Jahren und älter erhalten in den nächsten Tagen Post mit der Einladung zur öffentlichen Veranstaltung vom 15. Juni von 9 bis 12 Uhr in der Turnhalle Zürcherstrasse. Wer 55 Jahre oder älter ist, sollte sich diesen Samstagmorgen unbedingt reservieren, an der Veranstaltung über seine Erfahrungen berichten und die eigenen Vorstellungen einfliessen lassen. Dies ermöglicht der Arbeitsgruppe, dazu beizutragen, dass sich die künftigen Angebote an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren.
rativ» sind, so Kaufmann. Private Spitex können sich ihre Patienten aussuchen. «Sie wählen vorzugsweise jene aus, die sich für sie bezahlt machen.» Wenn auch die öffentliche Spitex so vorgehen würde, würden viele Patienten nicht mehr betreut werden, sagt er. Ein weiterer Punkt sind die Personalkosten: Während bei der Spitex in Wettingen die Mitarbeiter in einem Monatslohn angestellt sind, würden Mitarbeiter von privaten Spitex oft auf Abruf und Stundenbasis arbeiten. «So werden Personalkosten gespart und die Totalkosten gesenkt.» Das Anstellungsprinzip will Kaufmann nicht ändern: «Wir wollen langfristige Arbeitsverhältnisse, die die Kontinuität auch für unsere Klienten sicherstellen, und unseren Mitarbeitern ein verlässlicher Arbeitgeber sein.» Und: «Qualitativ gute Arbeit kostet.» Jahresrechnung 2018 mit leichtem Ertragsüberschuss Die Erfolgsrechnung 2018 der EinwohnergeZUR PERSON meinde Neuenhof schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Vor seinem Stellenantritt in Wet- Fr. 67 073.78 (Vorjahr Aufwandtingen war Andreas Kaufmann überschuss von Fr. 347 126.25) ab. stellvertretender Direktor der In- Das Budget 2018 sah einen Erternational School Zurich North. tragsüberschuss von 44 000 FranEr hat einen Masterabschluss in ken vor. Somit konnte bei einem Ausbildungsmanagement und ar- Gesamtumsatz von 27,1 Mio. beitete bereits für den Kanton Franken trotz tieferer SteuereinAargau oder das Rote Kreuz. Er ist nahmen dank einem guten Kos48 Jahre alt und wohnt in Ober- tenmanagement das budgetierte Resultat erreicht werden. rohrdorf.
1. Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Die Steuereinnahmen bei den natürlichen Personen konnten aufgrund der im zweiten Halbjahr 2018 steigenden Einwohnerzahl im Rahmen des Budgets gehalten werden. Die Erträge aus Quellen- und vor allem Aktiensteuern sind deutlich unter Budget und Vorjahreserträgen geblieben. Es ist mittelfristig davon auszugehen, dass die Aktiensteuern auf dem Niveau des Ergebnisses 2018 verbleiben werden, da die Aktiensteuererträge von Immobiliengesellschaften markant gesunken sind. Die Einnahmen aus Nach- und Strafsteuern fielen aufgrund der Einführung des Meldeverfahrens nochmals sehr hoch aus. Ebenfalls verbleiben die Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern aufgrund der regen Bautätigkeit in Neuenhof auf hohem Niveau. Die Erbschafts- und Schenkungssteuereinnahmen sind weiterhin fallbezogen und daher unter den Jahren stark schwankend. Die Ertragsausfälle im Bereich Steuern konnten durch ein gut funktionierendes Kostenmanagement praktisch kompensiert werden. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Gemeindebeiträge an die Pflegefinanzierung und die Spitex-Leistungen gegenüber dem Vorjahr nochmals kräftig angestiegen sind und das im Budget vorgesehene Wachstum deutlich übersteigen. Der Bereich der Sozialhilfe wies ein kleines Wachstum aus, lag jedoch insgesamt unter den budgetierten Aufwendungen. Kosteneinsparungen konnten bei den Beiträgen an regionale Institutionen sowie beim Sachaufwand erzielt werden. Auch die Sachaufwendungen in der Verwaltung und dem Bereich Bildung konnten unter Budget gehalten werden. Obwohl in den kommenden Jahren mit leichten Entlastungen des Finanzhaushaltes gerechnet werden darf, weist die aktualisierte Finanzplanung eine angespannte Entwicklung aus. Insbesondere wird es nur in geringem Masse möglich sein, die aufgrund der hohen Investitionen der vergangenen Jahre auf rund 44 Mio. Franken angestiegene Verschuldung aus Mehreinnahmen der Jahresrechnungen abzubauen. Wie bereits mit dem Budget 2019 kommuniziert, hat der Gemeinderat im Rahmen der Legislaturplanung Massnahmen zur Hal-
Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde.
Bilanz: Eigenkapitalbestände der einzelnen Bereiche. bierung der Verschuldung be- novierten und erweiterten Schulschlossen. Die Umsetzung wurde bauten sowie der Strasseninfrain den vergangenen Monaten an- struktur. gegangen. 3. Eigenwirtschaftsbetriebe Insgesamt 2. Investitionsrechnung Einwohner- sind die Ergebnisse erfreulich. Insgemeinde In der Investitionsrech- besondere konnte der Aufwandnung 2018 der Einwohnerge- überschuss bei der Abfallbeseitimeinde (ohne Eigenwirtschafts- gung gegenüber den Vorjahren betriebe) sind Ausgaben von 3,8 praktisch halbiert werden. Die ErMio. Franken verbucht und ent- gebnisse der Abwasserbeseitigung halten im Wesentlichen die Aus- und des Wasserwerkes werden sich gaben zur Fertigstellung der re- aufgrund der beschlossenen Tarif-
anpassungen in den kommenden Jahren entsprechend anpassen. Die Elektrizitätsversorgung weist einen stabilen Geschäftsgang mit einem durchschnittlichen Ertragsüberschuss aus. 4. Bilanz Es darf davon ausgegangen werden, dass sowohl die Rechnung der Einwohnergemeinde wie auch diejenigen der spezialfinanzierten Eigenwirtschaftsbetriebe solid finanziert sind.
Der Männerchor lädt zum Konzert Am 25. Mai findet in der Aula die Abendunterhaltung statt.
Der Männerchor Neuenhof hat ein attraktives Liederprogramm zusammengestellt, das die Besucher durch einen stimmungsvollen Anlass begleiten wird. Unterstützt wird der Männerchor dabei einmal mehr durch den bekannten Pianisten Boyan Kolarow. Abwechslung wird auch die Gruppo Folk Italia Nostra aus Mellingen ins Programm bringen. Sie wird mit italienischen Volksliedern den Anlass bereichern und dabei mithelfen, einem Unterhaltungsabend gerecht zu werden. (zVg) Abendunterhaltung: Samstag, 25. Mai, 20 Uhr, Aula Neuenhof. Die Türen werden um 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Der Männerchor erhält bei der Abendunterhaltung Unterstützung von der Gruppo Folk Italia Nostra.
Spiele, Infos und Pasta Die Jubla Neuenhof organisiert einen informativen und kulinarischen Nachmittag.
Am Samstag, 25. Mai, organisiert die Jubla einen Spiel- und Infoabend mit einem Spaghettiplausch. Der Treffpunkt ist um 16.30 Uhr beim Pfarreiheim Neuenhof. Dann gibt es ein abwechslungsreiches Programm für die INSERAT GEMEINDE NEUENHOF
Nr. 2019–0012 Sinnathurai Ganeshalingam Fabrikstrasse 15A, 8180 Bülach Parzelle 1936 Zürcherstrasse 108 5432 Neuenhof Neubau Mehrfamilienhaus Zürcherstrasse 108, 5432 Neuenhof
Gestützt auf §60 Abs.2 BauG und §54 Abs.3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 17. Mai bis 17. Juni 2019 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof
jungen JuBlaner. Währenddessen findet die Infoveranstaltung für die Eltern und Interessierte statt. Um 18 Uhr beginnt der Spaghettiplausch. Der Unkostenbeitrag liegt bei fünf Franken pro Person. Da das Programm für die Kinder auch draussen ist, sollten sich diese wetterfest anziehen. Anmeldung bis 23. Mai bei Raphael Schibli unter 078 731 96 53 oder unter der E-Mail-Adresse Kindergartenkinder und Schüler dürfen am Rennen teilnehmen. raphaelschibli98@gmail.com. (zVg)
Sprinter gesucht Am «schnellschte Neuehofer» werden die eifrigsten Kinder gekürt.
Am Samstag, 25. Mai, findet auf dem Sportplatz Zentrum (hinter der Migros) bereits zum vierzehnten Mal «de schnellscht Neuehofer» für alle Kindergartenkinder und Schüler statt. Die Teilnahme ist gratis. Anmelden kann man sich bei der Lehrperson, im Kindergarten oder auch direkt unter www.schnellscht-neuehofer.ch. Der Anmeldeschluss im Internet ist am 24. Mai um Mitternacht. Nachmeldungen am Wettkampf-
tag sind nicht möglich. So sieht der Zeitplan aus: Um 14.30 Uhr können die Startblätter abgeholt werden. Der Start der Rennen ist um 15 Uhr. Das Rangverlesen findet nach Abschluss der Läufe statt. Für die Verpflegung gibt es einen Imbissstand. DIE ZWEI SCHNELLSTEN Läufer mit
den Jahrgängen 2004 bis 2009 sind automatisch für 2de schnellscht Aargauer» (MigrosSprint) qualifiziert. Dieser findet am 17. August in Aarau statt. Die Kinder erhalten direkt bei der Siegerehrung den entsprechenden Anmeldetalon. (zVg)
Sie sind in Freundschaft verbunden Seit 1984 ist Neuenhof die Partnerstadt der deutschen Stadt Holzgerlingen. Für Gemeindeammann Susanne Voser ist die Beziehung viel wert.
«Neuenhof». In weissen Lettern auf blauem Grund steht der Gemeindename. Gleich darunter: «Partnergemeinde Holzgerlingen». Jeder, der das Ortsschild passiert, begegnet automatisch auch dem Partnergemeinde-Schild. Was steckt hinter diesen zwei Wörtern? Besiegelt wurde die Partnerschaft im Mai 1980. Der erste Kontakt entstand allerdings bereits 1958. Dann nämlich organisierte Holzgerlingen ein Bezirksmusikertreffen. Dafür suchte der Musikverein nach guten Volksmusikgruppen – auch in der Schweiz. Und fand schliesslich Neuenhof. Aus dem Besuch am Musikertref- In Holzgerlingen gibt es sogar eine Strasse, die den Namen Neuenhofs trägt. Das Foto mit der Neuenhofer Delegation fen entstand eine dauerhafte Ver- entstand anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft im Oktober 2014. zVg bindung. Gar eine Freundschaft, nergemeinde so nah. Läge sie beiwie es Gemeindeammann Susanspielsweise in Australien, wäre ne Voser nennt: «Wir pflegen eine der Erhalt der freundschaftlichen freundschaftliche Verbundenheit Bande komplizierter. über die Landesgrenzen hinweg.» Die Partnerschaft funktioniere DIE STADT in Baden-Württemberg wie eine gewöhnliche Freundpflegt nebst der Partnerschaft mit schaft: «Nutzt einer den anderen der Gemeinde in der Schweiz aus, geht sie kaputt.» Und: «Wie unter herkömmlichen Freundschaften teilen wir auch kleine, alltägliche Situationen miteinan«Die Partnerschaft förder.» So erfolge die Kommunikadert das Verständnis für tion unter anderem via soziale andere Kulturen.» Medien. SUSANNE VOSER, GEMEINDEAMMANN
HOLZGERLINGEN liegt etwa drei Au-
tofahrstunden von Neuenhof entfernt, in der Nähe von Stuttgart. Seit 1993 ist die Gemeinde offiziell eine Stadt. Sie gehört zum Bundesland Baden-Württemberg. Bestandteile dieser internationalen Freundschaft sind laut Voser vor allem das Verständnis und der Austausch. «Die Partnerschaft fördert das Verständnis für andere Kulturen, Sitten und Bräuche», erklärt sie. So lerne man auch, über den Tellerrand – hier sind es die Landesgrenzen – hinauszublicken und seinen Blickwinkel zu erweitern. Konkret laden sich die Gemeinden zu allen Anlässen ein,
Auch in Neuenhof findet man den Hinweis auf die Partnerstadt. die in ihrem Ort stattfinden. Auch die Vereine, wie etwa Feuerwehr oder Musikgesellschaft, besuchen sich gegenseitig. 2017 war eine Delegation aus Holzgerlingen bei der Eröffnung des neuen Neuenhofer Schulhauses dabei. Am Unterhaltungsabend des Männerchors vom 25. Mai sind ebenfalls Holzgerlinger anwesend. «Teilweise sind langjährige, persönliche Freundschaften entstanden», weiss die Neuenhoferin. 2020
plant Neuenhof einen Personalausflug zu den deutschen Partnern. Voser: «Dabei wollen wir schauen, wie sie in Deutschland arbeiten». Ziel sei es, vom gegenseitigen Austausch zu profitieren und neue Ideen aufzunehmen. Voser selbst war schon mehrmals zu Besuch in der Partnerstadt. Etwa zum 20-Jahr-Stadt-Jubiläum. «Die Freundschaft ist ein Mehrwert für beide Gemeinden.» Die Politikerin ist froh, liegt die Part-
auch eine mit einer Ortschaft aus Amerika. Laut Voser ist diese Gemeinde auch an einer losen Partnerschaft mit Neuenhof interessiert. «Auch eine solche Partnerschaft wäre denkbar.» Sie denkt dabei etwa an Schüleraustausche. In Holzgerlingen gibt es sogar eine Strasse, die den Namen Neuenhofs nennt. Umgekehrt existiert keine Holzgerlingerstrasse in Neuenhof. «Wenn wir in Zukunft eine neue Strasse bauen müssen, werden wir sie vielleicht der Partnergemeinde widmen.»
Wechsel bei der Mit Anfang Mai hat Monica Schmid die operative Führung des Mittagstischs von Karin Bonhôte-Messikommer übernommen.
Eltern-Kind-Malen Teilnehmerin Jara Müller mit Kursleiterin Susanne Brem.
Malen unter bizarren Tempelbögen
Der Elternverein Killwangen organisierte erstmals ein Eltern-Kind-Malen. Der Kurs wurde von Susanne Brem im Bruno-Weber-Park geleitet.
Samstagmorgen im Bruno-Weber-Park: Kursleiterin Susanne Brem begrüsst die Teilnehmenden herzlich, nimmt ihren Bleistift zur Hand und zeichnete mit geübten Handstrichen ein wunderschönes Objekt auf die Postkarte. Mit schwarzem Stift vollendet sie die Konturen und lässt Teilnehmerin Jara das Sujet mit speziellen Neocolorfarben ausmalen. INSERAT
Die bunten Farben leuchten. Mit einigen Wassertropfen lässt Susanne Brem die Farben ineinanderfliessen. Danach dürfen die Kursteilnehmer paarweise ein Kunstwerk aussuchen und sich auf dem weissen Papier selber verwirklichen. Es entstehen viele farbenfrohe Gestalten und als Abschluss erzählt Susanne Brem beim Spaziergang durch die bizarren Tempelbögen die tollsten Geschichten. Einige Teilnehmer sind so begeistert, dass sie sich bereits für den nächsten Malkurs anmelden. (zVg) Kursdaten: www.susannebrem.ch.
…oder das feine Spargel-Töpfli
Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Christa und Beat Dietziker, Rütenenstrasse 10a, 8956 Killwangen, für den Ersatz einer Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Parz. Nr. 1131, Rütenenstrasse 10a.
«Ich würde den Eltern unbedingt immer vom Handy des Mittagstischs aus antworten», sagt Karin Bonhôte-Messikommer zu Monica Schmid. Zwar ist die offizielle Übergabe bereits erfolgt, doch es gibt noch den ein und anderen Tipp, den Bonhôte-Messikommer ihrer Nachfolgerin auf den Weg mitgeben will. Sechs Jahre lang hat die 57-Jährige den Mittagstisch mit viel Herzblut geführt. «Ich war sieben Tage erreichbar, habe den Eltern auch am Sonntagabend oder vom Spitalbett aus geantwortet.» Auch wenn die Arbeit einem 30- bis 40Prozent-Pensum entsprach und mit der jährlichen Entschädigung von anfänglich 400 und später 1500 Franken eigentlich einer Freiwilligenarbeit entsprach. Sie hat den Mittagstisch nie des Geldes wegen geführt, sondern damit er weiterbesteht. «Damals wollte niemand die Leitung übernehmen, also bin ich eingesprungen», so Bonhôte-Messikommer. Mittlerweile sind ihr die Kinder und die Eltern ans Herz gewachsen. Deren Dankbarkeit sei ihr Lohn geworden. «Manchmal schrieben die Eltern auf dem Anmeldeformular einen Dank drauf. Ich bekam extrem schöne Feedbacks von ihnen.» NACH SECHS JAHREN sei die Luft nun aber raus. Vielleicht auch deshalb, weil sie immer um eine Professionalisierung und einen Ausbau des Angebots gekämpft hat (die Limmatwelle hat letzte Woche darüber berichtet). Mit der Weiter-
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30Uhr und 14–16 Uhr; Karin Bonhôte-Messikommer hat Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). den Mittagstisch sechs Jahre geleitet.
führung durch die Gemeinde ist dies nun in die Wege geleitet worden. «Ich bin stolz, dass ich meiner Nachfolgerin sogar eine höhere Entschädigung erkämpfen konnte: Sie erhält nun 2500 Franken.» FÜR DAS AMT haben sich drei Per-
sonen beworben. «Wir haben uns für Monica Schmid entschieden, weil sie alles mitbringt, was es braucht», begründet Sibylle Müller, Präsidentin des Elternvereins, den Entscheid. Von 2012 bis 2016 war Schmid beim Elternverein für die Organisation der Spielgruppe zuständig. Als Kauffrau und langjährige Mitarbeiterin auf mehreren Banken fällt ihr das Administrative leicht. Und als Mutter eines neun- und eines zwölfjährigen Buben hat sie auch einen engen Bezug zur Altersklasse der Mittagstischkinder.
«Ich freue mich besonders auf den Kontakt mit den Helferinnen und Kindern.» MONICA SCHMID, NEUE LEITERIN MITTAGSTISCH
«Der Jüngere freut sich, dass er jetzt ab und zu am Mittagtisch dabei sein kann», sagt die 50-Jährige. Er habe sich schon vorher manchmal gewünscht, mit den anderen Kindern am Mittagstisch zu essen. «Da ich aber nicht arbeitete, ass er dann doch daheim.» MONICA SCHMID ist in Schaffhau-
sen aufgewachsen und arbeitete nach einem Englandaufenthalt in der Westschweiz, im Tessin und in Zürich. Nach Killwangen kam sie vor 15 Jahren wegen ihrem Mann, dem jetzigen Gemeinderat Markus Schmid. Dass er als Ressortvorsteher für den Mittagstisch verantwortlich ist, sei unproblematisch. Das sehen auch der El-
MITTAGSTISCH Von 2000 bis 2010 führten Assunta Coluccia und Marilena Valeri den Mittagstisch auf privater Basis. An einem Tag pro Woche wurde im katholischen Pfarreisaal zu Mittag gegessen, später im Werkgebäude. 2007 wurde das Angebot dem Elternverein angegliedert. Im 2010 übernahm Carla Bellini die operative Führung, drei Jahre später Karin Bonhôte-Messikommer.
M K D b d h S z v a
ttagstischführung
AUS DEM GEMEINDERAT Traktanden Einwohner-Gemeindeversammlung Der Einwohner-Gemeindeversammlung vom 18. Juni werden folgende Traktanden zur Beschlussfassung unterbreitet: 1. Protokollgenehmigung; 2. Rechenschaftsbericht 2018; 3. Rechnung 2018; 4. Kreditabrechnungen; a) Feuerwehr, Ersatzanschaffung Atemschutzfahrzeug; b) Öffentliche Kinderspielplätze; c) Schulhäuser Hasel / Buechbühl, Sanierung / Neubau; 5. Schulhaus Boostock, Anbau, Kreditantrag über CHF 1,5 Mio.; 6. Kindes- und Erwachsenenschutz, Beitritt zu Gemeindeverband Kindes- und Erwachsenenschutzdienst des Bezirks Baden; 7. Limmattalbahn, Anpassung und Erneuerung gemeindeeigener Anlagen, Kreditantrag über 2,058 Mio. Franken; 8. Sport- und Erholungszentrum Tägerhard, Wettingen, Kreditantrag über 237 507 Franken; 9. Verschiedenes. Entwicklungsrichtplan Neumatt Nach der Unterzeichnung des öffentlichrechtlichen Vertrages «Neumatt Nord, Spreitenbach – Ausgleich von Planungsvorteilen» hat der Gemeinderat den Entwicklungsricht-
plan Neumatt genehmigt. Dieser bildet die Grundlage für die Teilzonenplanrevision Neumatt, welche voraussichtlich der Einwohner-Gemeindeversammlung im Herbst zur Genehmigung unterbreitet wird. Termine 18. Mai, 8.30 Uhr: 5. Neophytentag, Besammlung Parkplatz kath. Kirche; 19. Mai, 9– 9.30 Uhr: Eidg. Volksabstimmung und Ersatzwahl Bezirksrichter, Urnenöffnung Gemeindehaus; 27. Mai, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 28. Mai, 19.30 Uhr: Polit-Apéro, Zentrumsschopf. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
VERMISCHTES SPREITENBACH BIO- UND SETZLINGSMARKT Der be- mit dem Gemeindepräsidenten
Monica Schmid führt ab sofort den Mittagstisch «Salz und Pfeffer». ternverein, der Gemeinderat und ihre Vorgängerin so. Karin Bonhôte-Messikommer: «Es ist schön, dass der Mittagstisch kompetent weitergeführt wird.»
liebte Bio- und Setzlingsmarkt vor dem Haupteingang der UmweltArena Schweiz findet am Samstag, 18. Mai, 10 bis 16 Uhr statt. Marktstände mit nachhaltigen Produkten kompetenter Spezialisten, ein Grill- und Glacestand, ein Slow-Food-Infomobil und die Möglichkeit zum Ponyreiten machen den Bio- und Setzlingsmarkt der Umwelt-Arena zum abwechslungsreichen Ausflugsziel für die ganze Familie.
Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin wird sie sich weniger ums Administrative kümmern müssen. Diesbezüglich wird sie nämlich von der Gemeindeverwaltung unterstützt. Die Arbeit wird ihr trotz«ICH BIN GESPANNT, was mich erwar- dem nicht ausgehen und sie ist tet, und freue mich besonders auf froh, dass ihre Vorgängerin ihr STERNE-CLUB-FÄSCHT IN DER ZIEGEden Kontakt mit den Helferinnen auch nach der Übergabe noch mit LEI Der Sterne-Club organisiert eine weitere denkwürdige Party in und Kindern, wenn ich vor Ort bin.» Rat zur Seite steht. Spreitenbach. Die gesamte Bevölkerung ist dazu eingeladen. Alte Freunde treffen, neue BeMittlerweile verbringen rund zwölf de unterstützt den Mittagstisch jähr- kanntschaften knüpfen oder endKinder am Montag, Dienstag und lich mit rund 20 000 Franken. Für die lich mal den Nachbarn näher kenDonnerstag den Mittag im WerkgeBetriebsführung hatte sie vor 10 Jah- nenlernen, dazu bietet das Sterbäudesaal. Bis im Sommer 2018 wurren eine Leistungsvereinbarung mit ne-Club-Fäscht eine ideale Gelede das Essen vor Ort zubereitet, seitdem Elternverein abgeschlossen. Im genheit. Das Fäscht beginnt am her wird es aus dem Restaurant Sommer soll die Organisation an die Samstag 25. Mai, um 14 Uhr und Schwyzerhüsli geliefert. Die Eltern beGemeinde übergehen. Dies bedarf der dauert bis in die frühen Morgenzahlen 15 Franken pro Kind respektiZustimmung der Stimmbürger. Am stunden. Mit dem Schwyzerörgeli ve 13 Franken für ein weiteres Kind Polit-Info wird am 20. Mai darüber in- eröffnet das «Echo vom Furttal» traditionell das Fest. Die Azapfete aus der gleichen Familie. Die Gemeinformiert. (bär)
findet um 17 Uhr im Festzelt statt und ein Fass Bier wird gratis an alle Anwesenden verteilt. Die Ziegelei verwandelt sich mit zwei grossen Festzelten in eine riesige Festwirtschaft mit 400 Sitzplätzen. Knurrt auch mal der Magen, ist das kein Problem: Das Essensangebot ist gross. Neben den bekannten Grilladen werden der neu kreierte Sterne-ClubFäscht-Burger und die bekannten Älpler-Makronen serviert. Für das Dessert hat man sich auch was Spezielles einfallen lassen. Musikalisch können die Veranstalter dieses Jahr ein weites Highlight präsentieren: Die Rebellen aus Deutschland mit dem Slogan: «Aufstand gegen die Langeweile» werden Spreitenbach zum Tanzen auffordern. Mit Spass, guter Laune und Können mischt die Band jede Party auf und begeistert jedes Publikum. Im Anschluss wird DJ Zutti testen, ob alle noch bis in die frühen Morgenstunden durchtanzen können. Beste Partystimmung mit abwechslungsreicher Musik ist somit garantiert. (zVg)
SPREITENBACH Meldungen der Kantonspolizei
Einladung zum Politapéro Dienstag, 28. Mai 2019, 19.30 Uhr, Zentrumsschopf Themen: 1. Limmattalbahn, Information Bauprogramm 2. Neumatt, Information Mitwirkung Teiländerung BNO und Gestaltungsplan 3. Verschiedenes 4. Frage- und Diskussionsrunde mit der Bevölkerung Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Gemeinderat Spreitenbach
Pikettdienst während Auffahrt Donnerstag, 30. Mai 2019 (Auffahrt) sowie am Freitag, 31. Mai 2019 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Polizei: Tel. 117 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.
Polizeieinsatz an der Poststrasse Nachdem die Polizei wegen eines selbstgefährdenden Mannes an dessen Wohnort in Spreitenbach ausgerückt war, kam es zu einem Grosseinsatz. Am Donnerstag, 9. Mai, kurz vor 17.30 Uhr ging bei der Kantonspolizei die Meldung ein, wonach sich in einer Wohnung an der Poststrasse in Spreitenbach eine männliche Person befinde, die selbstgefährdet sei. Der Bewohner, ein 62-jähriger Schweizer, dürfe allenfalls bereits verletzt sein. Nach wenigen Minuten traf die erste Patrouille der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ein und konnte mit dem Bewohner verbal Kontakt aufnehmen. Dieser weigerte sich, die Türe zu öffnen und die Einsatzkräfte in die Wohnung zu lassen. Er äusserte, dass er eine Waffe habe und sich auch schon durch einen Schuss selbst verletzt
habe. In der Folge bot die erste Patrouille Verstärkung auf. Mehrere Einsatzkräfte der Kantonspolizei rückten nach Spreitenbach aus. Die nähere Umgebung der Wohnsiedlung wurde abgesperrt. Im weiteren Verlauf des polizeilichen Einsatzes konnte ständig Kontakt mit dem 62-jährigen Mann gehalten werden. Die Kantonspolizei versuchte, ihn dazu zu bewegen, aus der Wohnung zu kommen. Kurz nach 21.30 Uhr befolgte er diese Anweisung und konnte im Treppenhaus angehalten werden. Der Mann, der über mehrere Schusswaffen verfügte, wies eine Verletzung auf. Die Ambulanzbesatzung übernahm die Betreuung. In der Folge musste er ins Spital geführt werden. Gemäss ersten Erkenntnissen wies er eine selbst zugefügte Schusswunde im Oberkörper auf. Die Staatsanwaltschaft Baden hat in der Nacht noch eine Strafuntersuchung eingeleitet.
3115 7even Living AG c/o Retreag Revisions AG Löberenstrasse 47 6302 Zug Bauobjekt: Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Spycherweg Parzelle: 3463 Zusatzbew.: Keine BG-Nr.: Bauherr:
3117 Einf. Gesellschaft P&F Immobilien AG Ducksch Anliker Totalunternehmung AG Jurastrasse 18 4900 Langenthal Bauobjekt: Abbruch Gebäude 861 + 1009, Neubau Gewerbegebäude mit Hotelnutzung Baustelle: Industriestrasse 160/162 Parzelle: 1250 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres Procap Schweizerischer Invaliden-Verband Die öffentliche Auflage erfolgt vom 20. Mai bis 18. Juni 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Der Multiplex soll das Feuer fürs «Kino-Erlebnis» neu entfachen Pathé eröffnet seinen neusten Kinokomplex. Nebst normalen Sälen gibt es auch spezielle für Kinder.
Nach neun Jahren Planung und dreijähriger Bauzeit ist es offiziell eröffnet, das neuste Gebäude der Kinokette Pathé. Das neue Kino in Spreitenbach verfügt über zehn Säle mit 1300 Sitzplätzen. So weit, so bekannt. Am vergangenen Mittwoch wurde das Gebäude 185 geladenen Gästen vorgestellt. Am Samstag folgte der Tag der offenen Tür für die Bevölkerung. «WIR BEFINDEN uns hier in einem
top-modernen Kino», sagte Venanzio Di Bacco, der CEO von Pathé Schweiz, anlässlich der Eröffnung am Mittwochabend. «Es verfügt über die modernsten Technologien und ein komplett neues Konzept.» Nebst Kinofilmen sollen Opern oder Ballettvorführungen live übertragen werden. Auf der Piazza, dem Eingangsbereich des Komplexes, sollen die Besucher gemeinsam mit ihren Familien und Freunden Zeit verbringen und vom «abwechslungsreichen kulinarischen Angebot» profitieren. Wer sich einen Film im Liegen ansehen will, kann auch das: Im sogenannten VIP-Cinema gibt es keine Sitze, sondern Betten. Für Kinder existiert ein separater Saal: mit Rutschbahn, Sitzsäcken und Bällebad. Pathé will seinen Gästen also das Beste vom Besten präsentieren. Kurzer Rückblick: 2007 wurde der Vertrag zwischen der Gemeinde Spreitenbach und dem Grund-
Der Saal für Kinder: Mit Sitzsäcken, einer Rutschbahn und einem Bällebad. stückeigentümer unterschrieben. Ziel war es, einen Stadtsaal zu bauen. 2012 kamen Architekten auf die Idee, den Bau eines solchen Saals mit einem Kino zu verbinden. Im Herbst 2014 waren die juristischen Nebengeräusche beseitigt, im Juli 2016 erfolgte die Baubewilligung, im April 2017 der Baustart. In seiner Ansprache geht Di Bacco auch auf die «gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Spreitenbach» ein: «Sie hat das Kino aktiv mitgestaltet.» Auch Gemeindepräsident Valentin Schmid freut sich: «Das Ergebnis ist wunderbar geworden». Modern ist das Mobiliar in der Tat: So können zum Beispiel die Tickets an grossen Touchscreens
gekauft werden. Das Essensangebot wird nicht wie in anderen, älteren Kinos an einer Theke serviert, sondern in Foodtrucks. All das trägt laut dem CEO zum Kino-Erlebnis, zum «Feeling» bei. Auch sonst merkt der Besucher: Die Kinokette möchte international sein. Zum einen hört man ab und zu die französische oder italienische Sprache. Zum anderen reihen Thorsten Wagner, der CEO von Pathé Spreitenbach, und Di Bacco einen englischen Ausdruck an den anderen. «Foodtruck» folgt auf «Real Life Experience» oder «VIP-Cinema». Wie viel der Bau der zehn Kinosäle gekostet hat, will Di Bacco auf Anfrage nicht sagen. «Pathé hat seit 2016 einen grösseren
zweistelligen Millionenbetrag in die Schweizer Standorte investiert.» DER GRUND für die lange Pla-
nungs- und Bauzeit sieht Di Bacco in der langwierigen Suche nach dem geeigneten Projekt. Trotz Netflix und Co. glaubt er an die Zukunft des Kinos: «Die Jungen sind heute wieder vermehrt analog unterwegs. Sie wollen eine ‹Real Life Experience›». Das Kino als solches sei tief verwurzelt in der Gesellschaft. Jenes in Spreitenbach trage dazu bei, das KinoErlebnis der Zukunft zu gestalten. Die Resonanz gibt Pathé offenbar recht. Di Bacco: «Wir werden derzeit nur so mit Reservationen überhäuft.» INSERAT
BIBLIOTHEK SPREITENBACH SCHWEIZER VORLESETAG Am Nach- de für Erwachsene: Humorvoll BÜCHERPRÄSENTATION Die inter-
mittag lesen die Bibliothekarinnen und Bibliothekare für Kinder: Die Geschichten beginnen jeweils zur vollen und zur halben Stunde in der Zeit von 14 Uhr bis um 16.30 Uhr. Am Abend lädt Annelies Kaufmann zur (Vorlese-)Run-
und abwechslungsreich führt sie unter dem Motto «Von Ankommen über Erzählen, Lesen bis Zuhören – wir sind von A bis Z dabei» durch den Abend. Bibliothek, Mittwoch, 22. Mai, 14–16.30 Uhr (Kinder), 18.45 Uhr (Erwachsene).
essantesten, witzigsten, spannendsten Bücher des Frühlings: Die Bibliothekarinnen und Bibliothekare stellen ihre Highlights vor. Bibliothek, Sonntag, 26. Mai, 10 Uhr (ab 9 Uhr Kaffee und Zopf).
SPREITENBACH/WÜRENLOS PARTEINOTIZ
EIN HELIKOPTER BRINGT FERNWÄRME INS TIVOLI
VERMISCHTES WÜRENLOS «MARY» – GANZ SCHÖN GUT Schwei-
Josef Bütler tritt zurück.
FDP. Die Liberalen Spreitenbach – Rücktritt von Josef Bütler aus dem Grossen Rat Mit Bedauern nimmt die FDP. Die Liberalen Spreitenbach den Rücktritt von Josef Bütler aus dem Grossen Rat zur Kenntnis. Der ehemalige Gemeindepräsident Spreitenbachs agierte während sieben Jahren im Kantonsparlament in Aarau. Dabei vertrat er die liberalen Werte und setzte sich für den effizienten Umgang mit Steuergeldern ein. Als sechsgrösste Gemeinde des Kantons war es auch für die Spreitenbacher wichtig, durch Josef Bütler im Kantonsparlament vertreten zu sein. Gerade in einer Zeit, in der sich das Limmattal stark entwickelt, konnte Josef Bütler unsere Interessen in Aarau einbringen. Seine geschickte Art machte es auch möglich, Allianzen zu finden, dank denen die Interessen der Region Limmattal in Aarau Gehör fanden. Als Familienvater und Unternehmer die Zeit zu finden, sich aktiv für das Wohlbefinden der Bevölkerung zu engagieren, verdient unseren vollen Respekt. Josef Bütler wird für seinen Einsatz im Dienste unserer Gemeinschaft herzlich gedankt. Für die Spreitenbacher wäre es sicherlich gut, bald wieder im Kantonsparlament vertreten zu sein.
Am vergangenen Freitag schwebte ein Helikopter über dem Tivoli: Der Spreitenbacher Pilot Max Hagenbucher transportierte Heizungsrohre auf das Dach des Shoppingcenters. Ein Teil des Centers soll in Zukunft mit Fernwärme beheizt werden. «Mit diesen Leitungen werden bis zu 1000 Tonnen CO2 pro Jahr gespart», sagt Projektleiter Vincent Steffen von der Ingenieurfirma Durena AG.
zer zu werden, ist immer ein heisses Thema – politisch und kulturell. Geistreich, witzig und mit viel Fantasie haben schön&gut einen Plot entwickelt, der alles enthält, was eine dörfliche – oder böser gesagt provinzielle – Gesellschaft mit sich bringt. Und im Zusammenhang mit einer Einbürgerung wird alles wunderbar hochgekocht. Es geht um die Lettin Agneta, die dem Gemeindeammann den Haushalt schmeisst. Und er ist verliebt in sie, glaubt aber, sie gehe fremd. Herr Schön kommt zu Wort, Frau Gut kommt zum Zug und Herr und Frau Meise sind auch da, aber wer um Himmels willen ist Mary? Die Zuschauer dürfen auch beim fünften Programm von schön&gut mit poetischen Szenen rechnen, aber auch träfe politische Satire erwarten. schön&gut sind Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter. 2004 erhielten sie für ihr Schaffen den Salzburger Stier, 2014 den Schweizer Kabarett-Preis Cornichon und 2017 den Schweizer Kleinkunstpreis. Der Kulturkreis Würenlos präsentiert schön&gut am 17. Mai um 20.15 Uhr in der Alten Kirche Würenlos in Zusammenarbeit mit der Mühle Otelfingen. Vorverkauf: www.kulturwuerenlos.ch. Eintritt: 25 Franken/15 Franken (Legi), Türöffnung: 19.30 Uhr.
Wenn Seelenhunger das Essverhalten steuert Unsere Emotionen sind lebenswichtig. Einige davon sind angeboren, andere werden im Laufe des Lebens erlernt. Weil Essen bedeutend ist, sind damit viele Emotionen verknüpft. Essen kann somit ein genussvolles Ereignis sein, aber auch zu einem Werkzeug zur Verschleierung und Kompensation von schlechter Stimmung werden. Der emotionale Hunger der Seele beginnt sodann, das Essverhalten zu steuern. Wenn Essen vorrangig dazu dient, zu beruhigen, zu trösten, zu belohnen, Sicherheit oder Kontrolle zu vermitteln, können die langfristigen Folgen ernährungsbedingte Erkrankungen oder sogar Essstörungen sein. Disziplin und Esspläne helfen hier wenig, da die Seele weiterhin leidvoll
Beginnen sich solche Gewohnheiten zu etablieren, ist es Zeit zu handeln. Die erfolgreiche Lösung führt über das Erkennen und Verstehen der eigenen Emotionen und deren Verknüpfung mit dem persönlichen Essverhalten. Es gilt, die tatsächlichen Bedürfnisse dahinter zu betrachten und so den Weg zu mehr Lebensqualität und einem gesunden Essverhalten zu ebnen. www.bin-im-teegarten.ch Gesundheitsberatung Bin-im-Teegarten Industriestrasse 107, 8957 Spreitenbach hungert. Frustessen und Ess-Atta- Tel. 076 228 50 54 cken sind vorprogrammiert und die radikalen Gegenmassnahmen Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten stehen ausserhalb der redaktionellen Verantdazu sind oft Nulldiäten oder her- Texte wortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86. beigeführtes Erbrechen. Paula Thomsen bietet in ihrer Praxis «Bin im Teegarten» psychologische Beratung und Ernährungsberatung für Betroffene an.
Alte Kirche Würenlos.
Vor genau 500 Jahren … Weihe der Alten Kirche in Würenlos Es war eine unruhige Zeit. Die Würenloser Kirche war im Alten Zürichkrieg abgebrannt worden, wurde dann wieder aufgebaut, im Mai 1519 geweiht und wenige Jahre später von der Kirchenspaltung der Reformation erfasst. Altgläubige und Neugläubige nutzten darauf die Alte Kirche bis 1937 gemeinsam, aber nicht problemlos. Carl August Zehnder schildert am Samstag, 18. Mai, um 19 Uhr in der Alten Kirche Fakten und Hintergründe zu dieser sehr speziellen Würenloser Kirchengeschichte. Der Anlass ist öffentlich und schliesst mit einem Apéro ab. Der Eintritt ist frei.
Das Alterszentrum wird erneut später realisiert An der Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos informierte der Vorstand über den aktuellen Projektstand des neuen Alterszentrums.
«Jetzt kommt es gut. Es gibt zwar noch einige Detailfragen zu klären, doch das Ziel wird immer klarer», sagte Vorstandsmitglied Matthias Rufer an der Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos in der Alten Kirche am vorletzten Dienstag. Die Rede war vom neuen Alterszentrum, das auf der heute brachliegenden Zentrumswiese zu stehen kommen soll. Der erste grosse Meilenstein brachte man im Januar hinter sich. Damals präsentierte der Gemeinderat das Siegerprojekt «Margerite» der Fiechter & Salzmann Architekten GmbH aus Zürich. «Derzeit wird das Sieger- Matthias Rufer, Monika Ender, Alain Cornuz, Andrea Vogt und Sigi Zihlmann projekt weiterbearbeitet. Zudem (v.l.) wurden an der Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos starten wir mit der Suche nach Be- erneut in den Vorstand gewählt. Sibylle Egloff treibern», sagte Rufer. des abzusichern. Wenn dieser ab- AN DER Jahresversammlung stanGROSSE VERÄNDERUNGEN bezüg- gesegnet ist, können wir mit Voll- den aber nicht nur Informationen lich des Projekts gebe es nicht. dampf loslegen.» Und falls je- zum neuen Alterszentrum auf der «Nach wie vor sollen 40 Wohnun- mand Einsprache gegen den Vor- Traktandenliste. Die 45 anwesengen mit Dienstleistungen und 44 entscheid einreiche, dann habe den Mitglieder genehmigten das Pflegeplätze in Pflegeabteilungen, man nicht schon viel Zeit für die Protokoll der Jahresversammlung ein Restaurant, Räume für die Spi- Detailplanung aufgewendet, sag- 2018 und den Jahresbericht 2018. Zudem hiessen sie die Jahresrechtex, Therapie und ein Mehrzweck- te Rufer. Mitte Oktober will man den nung gut, die einen Jahresgewinn raum entstehen. Einzig die Ärztepraxis wird nicht wie geplant ins Vorentscheid bei der Würenloser von rund 3650 Franken aufweist. Alterszentrum integriert.» Dies Bauverwaltung einreichen. Durch Somit erhöht sich das Eigenkapizum einen aufgrund planungs- diesen Zwischenschritt wird die tal des Vereins auf rund 313 000 rechtlicher Gründe. Zum ande- Realisierung des Projekts um ein Franken. Beschlossen wurde ren, weil man der Überzeugung Dreivierteljahr nach hinten ver- auch, dass die Mitgliederbeiträge sei, dass es in einer anderen Lie- schoben. «Statt im Herbst 2022 unverändert bleiben. Überdies genschaft im Zentrum des Dorfs wird das Alterszentrum wohl im wurden Andrea Vogt, Monika Enbesser aufgehoben sei, sagte Ru- Frühling 2023 bezugsbereit sein», der, Sigi Zihlmann, Matthias Rufer. Er verriet zudem, dass die Pro- so Rufer. Eine Votantin wollte fer und Präsident Alain Cornuz jektüberarbeitung einen Vorent- nach Rufers Präsentation wissen, wieder in den Vorstand gewählt. scheid zum Ziel habe. «Das ist eine ob man bei der Suche der BetreiArt Baugesuch, bei dem man be- ber auch mit Ketten Kontakt auf- INSERAT stimmte Parameter wie etwa die nehme, die mehrere Altersheime Kubaturen, also Höhe und Abstän- führen würden. «Im Sommer werde der Liegenschaft, festlegt, ohne den wir eine öffentliche Ausdas Innere des Gebäudes bereits schreibung machen und auch gezu planen.» Dies diene der Rechts- zielt Firmen anschreiben, um sicherheit, so Rufer. Man will auf möglichst viele Offerten zu erhalten», antwortete Rufer. Es sei sinnNummer sicher gehen. «Der Vorentscheid ermöglicht voll, dass ein Betreiber ausgeuns, den Fussabdruck des Gebäu- wählt werde, der Erfahrung habe.
19 AUS DEM GEMEINDERAT
Generelles Projekt der Modernen Melioration – Informationsveranstaltung Die Ausführungskommission Bodenverbesserungsgenossenschaft führt am Mittwoch, 5. Juni, 20 Uhr im Gmeindschäller eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Generellen Projekt der Modernen Melioration durch. Damit sich die Bevölkerung und die Grundeigentümer ein Bild über das Generelle Projekt machen können, stellen die Kommission und die Technische Leitung das Projekt allen Interessierten vor. An dieser Veranstaltung wird insbesondere über folgende Punkte informiert: Was ist das Generelle Projekt einer Modernen Melioration? Vorstellung des Projektes mit den wichtigsten Änderungen aus der kantonalen Vorprüfung; laufendes Auflageverfahren; Ablauf der weiteren Schritte im Rahmen der Melioration. Die Ausführungskommission Bodenverbesserungsgenossenschaft Würenlos freut sich, viele interessiertePersonenbegrüssenzudürfen. Schulsozialarbeiterin verlässt Gemeinde Schulsozialarbeiterin Kyra Braga hat auf Ende Juli gekündigt, da sie in einer anderen Gemeinde eine neue Herausforderung annehmen möchte. Kyra Braga ist die erste Schulsozialarbeiterin an der Schule Würenlos. Sie trat ihre Stelle am 1. Juni 2008 an und etablierte erfolgreich die Schulsozialarbeit in Würenlos. Heute ist die Schulsozialarbeit von der Schule Würenlos nicht mehr wegzudenken. Der Gemeinderat bedauert den Weggang von Kyra Braga sehr. Er dankt ihr für den langjährigen und wertvollen Einsatz und für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihr alles Gute. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr.
Würenloserin unterstützt Tibeterin
Vorurteile abbauen und bei der Integration helfen: «Wenn meine Familie und ich flüchten müssten, wäre ich auch für Unterstützung dankbar.» Das Ziel von Claudia Schwarz ist klar: Jamyang Bülotsong soll glücklich sein und sich im Schweizer System zurechtfinden. Einige Schweizer Tugenden habe die alleinerziehende Mutter bereits verinnerlicht: «Du bist pünktlicher als ich», sagt die Schweizerin. Die Tibeterin lächelt. Die Familien der beiden Frauen haben sich bereits kennen gelernt. Manchmal essen Jamyang und Tenzin bei der Familie in Würenlos zu Mittag. Umgekehrt lud Bülotsong Familie Schwarz zum Essen ein und kochte Momos, die typischen tibetischen Teigtaschen.
Claudia Schwarz begleitet Jamyang Bülotsong in ihrem Alltag in der Schweiz.
Es ist ruhig an diesem Mittwochmorgen im Migros-Restaurant in Baden. Vereinzelt trinken Senioren Kaffee. Zwei Kinderwagen stehen vor der Spielecke. «Wir haben nach einem Treffpunkt gesucht, an dem wir uns unterhalten können und Tenzin, Jamyangs Tochter, gleichzeitig spielen kann», sagt Claudia Schwarz bei einer Tasse der des koffeinhaltigen Getränks. Auch Jamyang Bülotsong trinkt Kaffee. Für Tochter Tenzin gibt es ein Weggli. Bei schönem Wetter gehen die drei im Kurpark spazieren oder treffen sich bei Schwarz zu Hause in Würenlos. Gerade regnet es draussen allerdings. Die beiden Frauen machen seit sechs Monaten einmal pro Woche ab. Kennen gelernt haben sie
«Wenn meine Familie und ich flüchten müssten, wäre ich auch für Unterstützung dankbar.» CLAUDIA SCHWARZ, CO-PILOTIN
sich Anfang November im Rahmen des Projekts «Co-Pilot». Dafür sucht Caritas regelmässig Freiwillige, die Flüchtlinge im Alltag unterstützen. Mit Einführungsabenden werden die Freiwilligen auf das Projekt vorbereitet. Am «Matching Day» lernen sich die Tandems kennen. Schwarz und Bülotsong bilden Oft gemeinsam in Baden unterwegs: Jamyang Bülotsong mit Tochter Tenzin seither eines davon. und Co-Pilotin Claudia Schwarz. Rahel Bühler SEIT SECHS JAHREN ist die 37-Jäh- Treffen. Das Sprechen fällt ihr doch ist die Würenloserin auch
rige aus Tibet in der Schweiz. Zweimal pro Woche besucht sie einen Deutschkurs. Ihre Tochter Tenzin ist 14 Monate alt. Gemeinsam wohnen sie in einer Eineinhalb-Zimmer-Wohnung in Ennetbaden. «Wir reden miteinander oder gehen spazieren», sagt Bülotsong über ihre wöchentlichen
schwer. Deutsch sei schwierig, meint sie und lächelt. Hier kommt Schwarz, 41 Jahre, Mutter von zwei Kindern und Pflegefachfrau, zum Einsatz. «In erster Linie bin ich als Unterstützung für den Alltag gedacht.» So begleitet sie die Tibeterin etwa zu Terminen beim Kinderarzt. Oder diskutiert Kinderernährung. Und
eine Art Deutschlehrerin. Wenn Bülotsong ein Wort nicht versteht, sucht Schwarz ein anderes. Auch Fotos kommen dann zum Einsatz. Etwa von Gemüsesorten. Auf das Projekt aufmerksam geworden ist die 41-Jährige durch einen Zeitungsartikel. Sie möchte mit ihrem Engagement
BÜLOTSONG gefällt es in der Schweiz. Wenn in Tibet, ihrer Heimat, alles in Ordnung wäre, würde sie jedoch zurückkehren. Über den Grund ihrer Flucht spricht sie nicht. «Wegen der Unterdrückung durch die Chinesen», wird ihre Co-Pilotin später erklären. Der Wunsch der Tibeterin ist es, eine Arbeitsstelle zu finden. Auch hier hat Schwarz sie unterstützt: beim Telefonieren, Bewerben, Schnuppern. «Es ist alles aufgegleist und hängt nur noch von der Arbeitsbewilligung ab», sagt die Co-Pilotin. Bülotsong könnte in der Wäscherei eines Alterszentrums in der Region arbeiten. Der Entscheid für die Bewilligung sollte in diesen Tagen eintreffen. Unterdessen findet Tenzin das Weggli nicht mehr ganz so spannend. Viel interessanter ist der Kaffeelöffel, mit dem sie durch regelmässiges Klopfen Musik macht. Während der Zeit, in der ihre Mutter den Deutschkurs besucht, ist sie betreut. Auch falls das mit dem Arbeitsplatz in der Wäscherei klappen sollte, wird für sie gesorgt. Das Projekt ist auf ein Jahr begrenzt. «Ich glaube aber nicht, dass unser Kontakt nach dieser Zeit abreissen wird», meint die Pflegefachfrau lachend. Nach dem Kaffee gehen die beiden Frauen noch weiter: Schwarz möchte Bülotsong die Bibliothek zeigen. «Da gibt es Kinderbücher für Tenzin.»
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 18. Mai, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Gregor Tolusso/Christina Fuhrmann), Dankgottesdienst der Erstkommunionkinder; 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache. Dienstag, 21. Mai, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 18.30 Uhr, Maiandacht in der Pfarrkirche. Mittwoch, 22. Mai, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier; 13.30 Uhr, Versöhnungsweg 4. Klasse; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 17. Mai, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 18. Mai, 18 Uhr, Dankgottesdienst zur Erstkommunion (Gregor Tolusso, Maria Flamm). Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 22. Mai, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 23. Mai, 19 Uhr, Maiandacht in der Kirche; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 21. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 18. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Anton Schallberger). Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Oskar Lang); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 20. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 22. Mai, 19 Uhr, Versöhnungs- und Dankgottesdienst (Fabienne Gärtner, Gabi Pollinger, Franz Anton Schallberger und die Kinder der 4. Klasse). Donnerstag, 23. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 17. Mai, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Dienstag, 21. Mai, 14.30 Uhr, Maiandacht.
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 17. Mai, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 18. Mai, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer), Dreissigster für Mark Gjugia, Grazia Ricchiuti Di Leo, Jahrzeit Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 für Werner Fischer, Karl Frei, Elvis Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr, christ- Gjugja, Herbert und Priska Steikatholische Eucharistiefeier ner, Silvio Ernesto Zivelonghi. (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr Wort- Sonntag, 19. Mai, 9 Uhr, Erstkomgottesdienst mit Kommunionmunionfeier (1. Gruppe); 11 Uhr, feier (Maria Flamm). Erstkommunionfeier (2. Gruppe) (Abbé Zacharie Wasuka, Petre Karmazichev und Katechetin GeraldiRef. Kirche, Etzelstrasse 22 na Curiale), musik. Mitwirkung: Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr, Gottes- Felice Genca (Saxophon); 18 Uhr, dienst (Kornelia Baumberger-Dän- Maiandacht mit Mitwirkung der geli). Firmanden, gesangliche Mitwir-
kung: Gordana Kekenovska-Kolarva. Mittwoch, 22. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 17. Mai, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Freitag, 17. Mai, 18.40 Uhr, «Zwänzg vor sibni» – Abendgottesdienst (Dominique Siegrist), anschliessend Apéro.
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 17. Mai, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 18. Mai, 11 Uhr, Taufe von Sofia Suter. Sonntag, 19. Mai, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Toni Schallberger); 11.15 Uhr, Taufe von Stella und Matteo Adriato; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 22. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Samstag, 18. Mai, 14.30 Uhr, Traugottesdienst mit Taufe Lucca Landauer und Angela Strupler, Taufe Nino Landauer (Timothy Cooke). Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 18. Mai, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Maiandacht / Komplet. Donnerstag, 23. Mai, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kolibri, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 17. Mai, 15.30 Uhr. Kirchgemeindeversammlung, ev.ref. Kirchgemeinde Spreitenbach-Killwangen, im Kirchenzentrum Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, am Dienstag, 21. Mai, 19.30 Uhr. Filmgruppe Die Filmgruppe lädt am Mittwoch, 22. Mai, wieder zum gemeinsamen Kinobesuch ein. Gewählt wird ein aktueller Film, der etwas mit religiösen Fragen zu tun hat. Welcher Film,
welches Kino in der Region und welche Uhrzeit steht ab Donnerstag, 16. Mai, auf der Homepage www.pfarrei-neuenhof.ch. Gemütlicher Spielenachmittag mit Jassen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung, Steinackerstrasse 19, Spreitenbach, am Mittwoch, 22. Mai, 14–16 Uhr. Es werden noch neue Jass-Partner gesucht. Versöhnungsweg Der Versöhnungsweg steht den Firmandinnen und Firmanden, anderen Jugendlichen
und allen Erwachsenen offen. Bitte vorher anmelden. Ein Priester steht für die Beichte zur Verfügung. Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12, Neuenhof, Donnerstag, 23. Mai, von 18 bis 21 Uhr. (Zeit nach Anmeldung, kath. Pfarramt Neuenhof). Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 23. Mai, 14 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 23. Mai, 7 Uhr.
Peter Zürn, Pastoralassistent Neuenhof, Theologe und Sozialpädagoge. zVg «Maria, breit den Mantel aus», singen wir im Mai immer wieder. Der Mai ist bei uns Katholiken Marienmonat mit vielen Mai- oder Marienandachten. Wir singen weiter zu Maria: «Mach Schirm und Schild für uns daraus. / Lass uns darunter sicher stehn / bis alle Stürm vorübergehn.» Als Kind dachte ich: Wenn ich die Augen schliesse, dann kann mich auch niemand sehen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass das nicht stimmt. Aber die Sehnsucht danach habe ich immer noch: Die ganze Welt ausblenden, mich verkriechen, bis alle Stürme vorübergehen. Es heisst, wer auch nur eine Sekunde lang alles Leid fühlen würde, das in dieser Sekunde in der Welt erlitten wird, würde verrückt werden. Die Verzweiflung der Mutter in Mosambik, mit ihrem kleinen Kind auf dem Arm im braunen Wasser in ihrem Haus. Das schmerzhafte Würgen der Meeresschildkröte, die einen Plastiksack verschluckt. Und, und, und. Ich muss auch als Erwachsener die Augen und das Herz vor vielem verschliessen. Sonst könnte ich gar nicht leben. Es gibt natürlich und Gott sei Dank ein Aber. Es gibt noch eine andere Geschichte. Aber die können Sie sich ja selber denken. Oder wir können sie singen. Mit Marias Worten über den Gott, mit dem sie uns verbindet: «Barmherzig ist er allen , die ihm in Ehrfurcht nahn. / Die Stolzen lässt er fallen, die Schwachen nimmt er an. / Es werden satt aufstehen, die arm und hungrig sind. / Die Reichen müssen gehen / ihr Gut verweht im Wind.» Ich versuche, mich diesem Gott in Ehrfurcht zu nahen. So wie ich bin. Schutzbedürftig. Sehnsüchtig. Trotz allem angezogen von der anderen Geschichte. Es wird mich einiges kosten. Aber Gott sei dank. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
LIMMATTAL Gemeinden Killwangen, Neuenhof, Wettingen
Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend Fahrbahnerneuerung KillwangenSpreitenbach-Wettingen, Gl. 611, 711 Betroffene Gemeinden Gesuchstellerin Gegenstand
Killwangen, Neuenhof, Wettingen Schweizerische Bundesbahnen SBB AG, Infrastruktur Projekte, Bahnhofstrasse 12, 4601 Olten Infolge Abnutzung und Verschleiss des Gleiskörpers haben die Gleise 84-104-612-613-614 und 85-105-125-712-713-714 ihre Lebensdauer erreicht und müssen erneuert werden. Zusätzlich sind bei der Haltestelle Neuenhof die Perrons Seite Wettingen mit einer Überhöhung im Gleis von 144mm nicht BehiG-konform. Im Laufe der Fahrbahnerneuerung wird dieser Mangel behoben. Die Überhöhung beider Gleise wird auf 75 mm reduziert, die Gleisgeometrie leicht angepasst und die Perronkanten entsprechend neu erstellt. Die beiden Perrons werden auf die Länge der Kanten angepasst. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Das Verfahren richtet sich nach Art. 18 ff. des Eisenbahngesetzes (EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Die Planunterlagen können vom 20. Mai 2019 bis 18. Juni 2019 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgenden Stellen eingesehen werden: • Gemeindekanzlei, Schürweg 2, 8956 Killwangen • Abteilung Bau, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof • Bauverwaltung und Planung, AlberichZwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen Auf eine Ausstreckung im Gelände wird verzichtet, da sich die Anlageteile vorwiegend im Sicherheitsbereich der Bahn befinden und die Installationsplätze im Bereich von Verkehrswegen liegen und nicht sinnvoll ausgesteckt werden können. Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern, eingereicht werden. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung gelten zu machen (vgl. Art. 18f. Abs 2. EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 18f. Abs. 1 EBG). Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (Enteignungsbann; Art. 42 EntG).
Aarau, 29. April 2019 Namens des Bundesamts für Verkehr (BAV) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
Velos als Vorboten Mit einer Velotour startete die «Regionale 2025 auf Tour» und zeigte der Bevölkerung den Zwischenstand von geplanten Projekten im Limmattal.
Ein Plakatwald und ein Festzelt prägten am vergangenen Samstag den Zentrumsplatz in Wettingen. Grund dafür war der erste Teil einer Ausstellung von regionalen Projekten. Sie trägt das Motto «Regionale 2025 auf Tour». Diese Zwischenschau ist Teil der Projektschau «Regionale 2025» und endet mit einem Nachbarschaftsfest am 13. September. Der erste Teil wurde mit einer Velotour von Wettingen nach Schlieren realisiert. Bei diesem Auftakt trafen sich hochrangige Politiker aus den Kantonen Aargau und Zürich. DER FESTAKT begann mit einem starken Platzregen. Die Zürcherin Brigitta Johner, Präsidentin der «Regionale 2025», begrüsste die Anwesenden. Regierungsrat Markus Dieth erwähnte die Chance der weitsichtigen, kantonsübergreifenden Projekte und befürwortete die Investition in die Entwicklung des Limmattales. Danach hielt der neue Zürcher Kantonsratspräsident, Dieter Kläy, in seiner ersten Ansprache fest, dass die verkehrstechnische Pioniertat zwischen Zürich und Baden bereits 1847 mit der Spanisch-Brötli-Bahn erfolgte. Die Limmattal-
Neuenhofs Gemeindeammann Susanne bahn sei ein weiteres Zusammenrücken der Kantone Zürich und Aargau mit einer dynamischen Entwicklung. Der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster, Präsident des Regionalplanungsverbandes «Regio Baden», sprach aus Wettinger Sicht vom Beitrag an gemeinsamen Problemlösungen, damit die Projekte erfolgreich realisiert werden können. RUND 40 PERSONEN traten am
Samstag in die Pedalen für die 20 Kilometer lange Velotour, die an einzelnen Projektstandorten vorbeiführte. Bei Zwischenstopps in Neuenhof, Würenlos, Dietikon und Schlieren konnten sich die Teilnehmer verpflegen und sich mit spannenden Kurzprogrammen über die Projekte informieren.
230 Millionen für Limmattalbahn Für den Bau der zweiten Etappe der Limmattalbahn hat deren Betreiberin, die Limmattalbahn AG, vier Tiefbauaufträge vergeben. Sie kosten total 230 Millionen Franken. Dies gibt die Limmattalbahn in einer Medienmitteilung bekannt. Diese vier Aufträge sind die grössten Einzelaufträge, die die Limmattalbahn für den Bau der zweiten Etappe zu vergeben hatte. Die Betreiberin hat die Aufträ-
ge in einem offenen Verfahren ausgeschrieben. Pro Bauabschnitt wurden drei bis fünf Angebote eingereicht. Den Zuschlag für die vier Bauabschnitte erhielten drei Arbeitsgruppen. Pro Bauabschnitt gibt es eine Firma, die die Führung übernimmt. Es sind dies folgende Firmen: Specogna Bau AG aus Kloten, Jak. Scheifele AG aus Zürich, Strabag AG aus Schlieren und Aarvia Bau AG aus Würenlingen. (LiWe)
der Projektschau
JAHRESABSCHLUSS STADT BADEN Schalteröffnungszeiten an der Land-
Das Gesamtergebnis des Jahresabschlusses der Stadt Baden weicht stark von den Budgetwerten ab. Das operative Ergebnis verbessert sich um 21,1, Millionen Franken. Dies schreibt die Stadt Baden in einer Medienmitteilung. Hauptgrund für die Abweichungen des Gesamtergebnisses gegenüber dem Budget ist die jeweils zu Beginn einer Legislatur gesetzlich vorgeschriebene Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens. Die Höherbewertung basiert auf der Annahme, dass zukünftig mit den städtischen Liegenschaften höhere Marktmieten zu erzielen sind. Die Verschuldung hat im Jahr 2018 um 17,1 Millionen Franken zugenommen.
SANIERUNG BÄDERSTRASSE Die Ar-
Voser und ihre Helfer sind bereit für die Ankunft der Velofahrer.
beiten an der Bäderstrasse schreiten sehr gut voran. Bei den bestehenden Witterungsverhältnissen können die Sanierungsarbeiten gesamthaft allenfalls früher als erwartet abgeschlossen werden. Die Fertigstellung der ersten Etappe ist auf Ende dieser Woche vorgesehen. Im Anschluss folgt die zweite Bauetappe beim Casino.
OBERBAUSANIERUNG SEGELHOFSTRASSE Die Segelhofstrasse in
Baden-Dättwil wird in der Zeit vom 20. Mai bis Anfang Oktober in Etappen saniert. Die Stadt Baden erneuert in der Segelhofstrasse die Asphaltbeläge, die in einem schlechten Zustand sind. Gleichzeitig erneuert die Regionalwerke AG Baden die Wasserleitung. Zudem werden einzelne Leitungen der ElektrizitätsversorEine Velogruppe bei der Abfahrt im Bickgut in Würenlos. gung und der UPC erweitert und Die Hauptausstellung «Regionale gionale Projektschau Limmattal. angepasst. 2025» stellt im Jahr 2025 Projekte Das Projekt wird von den Kantoaus verschiedenen Themenfeldern nen Aargau und Zürich sowie 15 DER KAMMERCHOR BADEN führt am vor. Dahinter steht der Verein Re- Gemeinden und Städten getragen. Samstag, 25., und Sonntag, 26. Mai, in der Klosterkirche Wettingen ein Stück von Giaochino Rossini auf. Es heisst «Petite Messe solennelle» und ist das letzte Werk des 1868 verstorbenen Künstlers. Begleitet wird der Chor, der unter Am 7. Mai hat der Wettinger SVPder Leitung von Renato Botti ist, Grossrat Daniel Frautschi seinen von Christina Daletska (Sopran), Rücktritt aus dem Rat erklärt. SeiAsa Dornbusch (Alt), Mark Serdyne Nachfolge tritt Daniel Notter uk (Tenor), Serafin Heusser (Bass), an. Notter wohnt in Wettingen Rahel Sohn (Klavier) und Stefan und ist Unternehmer. Müller (Harmonium). Vorverkauf Neben Frautschi ist auch Martin bei Info Baden unter Keller aus Obersiggenthal zurück056 200 84 84. Die Tickets kosten getreten. Seine Nachfolge tritt Ro- Daniel Frautschi. Daniel Notter. je nach Kategorie 25 oder 35 Franger Fessler, Betreibungsbeamter aus Mellingen, an. Notter und ten sie die meisten Stimmen der ken. Es gibt auch Billette zu reduFessler waren nächster Ersatz. An Nichtgewählten der Liste 1 des Be- zierten Preisen von 15 bezie(LiWe) hungsweise 30 Franken. den letzten Grossratswahlen hat- zirks Baden inne.
Auf Frautschi folgt Notter
AUS DER REGIONALPOLIZEI strasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.
Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
«Wettingen dynamisch – Vom Bauerndorf zum Sportmekka» Führung. Org.: Baden erleben mit Silvia Hochstrasser, www.fuehrungenbaden.ch, Tel. 079 384 98 09; und kurlturhistorische Führungen mit Ruth Blaser, www.kulturfuehrungen.ch, 079 381 08 57. Unkostenbeitrag. Rathaus, Mittwoch, 22. Mai, 18.30–20.30 Uhr.
Vernissage Carla Bellini zeigt einzigartige, extravagante Schmuckkreationen und Magdolna Keel zeigt ihre poetisch-realistische Malerei. Galerie Dorfzentrum Killwangen, Samstag, 18. Mai, 18–20 Uhr.
Aulakonzert Ein bunter musikalischer Abend, gestaltet von fortgeschrittenen Instrumentalschülerinnen und -schülern auf ihrem Instrument – von Stimme bis Triangel. Eintritt frei. Kantonsschule, Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. Mai, 19–21 Uhr.
Morgenspaziergang Thema Vögel Organisiert durch den Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach. Treffpunkt Sprützehüsli Sternenplatz, Freitag, 17. Mai, 9–11.30 Uhr. Bio- und Setzlingsmarkt Mit Ponyreiten und Grillstand. Umwelt-Arena, Samstag, 18. Mai, 10–16 Uhr.
Die Ludothek Wettingen feiert ihr 40-Jahr-Jubiläum Glücksrad, Mohrenkopfschleuder, Quiz, Spiele basteln, Fahrzeuge ausprobieren und auch den grossen Bazar nicht verpassen. Während der normalen Öffnungszeiten. Ludothek, Mittwoch, 22. Mai, 14–19 Uhr.
5. Neophytentag Organisiert durch die Natur- und Umweltkommission Spreitenbach. Besammlung Parkplatz der kath. Kirche, Samstag, 18. Mai. 8.30 Uhr. Schmetterlinge selber züchten Organisiert durch die Volkshochschule Spreitenbach. Schulhaus Haufländli, Samstag, 18. Mai, 9.30–11 Uhr. Familientag mit Schnuppertauchen, Kinderschwimmen und Aquafit. Hallenbad, Samstag, 18. Mai, 12–16 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. An-/Abmeldung bis spätestens zwei Tage im Voraus an Priska Kretz, Tel. 056 401 50 08. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 20. Mai, 12 Uhr.
«Mary» – Ganz schön gut Der Kulturkreis Würenlos und die Mühle Otelfingen präsentieren das Duo schön&gut mit dem Stück «Mary». Eintritt 25 Franken/15 Franken (Legi). Alte Kirche Würenlos, Freitag, 17. Mai, 20.15 Uhr, Türöffnung um 19.30 Uhr. Vorverkauf: www.kulturwuerenlos.ch. vis-à-vis Kennys Autocenter. Attraktionen: Säulirennen, Kuhfladenbingo, Biergarten, grosse Streetfood-Zone, Bauernmarkt, Streichelzoo und Kinderunterhaltung. Landstrasse/Zentrumsplatz, Freitag, 17. Mai, 17–23.55 Uhr, Samstag, 18., und Sonntag, 19. Mai, 10–23.55 Uhr.
Ausstellung «Im Fluss» Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 18., und Sonntag, 19. Mai, 14–17 Uhr. LägereBräu: Tag der offenen Tür Areal der Lägere Bräu, Samstag, 18. Mai, 15 Uhr.
Internationaler Museumstag Museen – Zukunft lebendiger Traditio«Tanznacht40» Die Party für alle ab nen. Eintritt frei. Museum Eduard 40 Jahren. www.tanznacht40.ch. Spörri, Sonntag, 19. Mai, 14–17 Uhr. Blutspenden Organisiert durch Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 17. Mai, 21 Uhr. den Samariterverein SpreitenMuseumstag im Kloster Wettingen: bach. Kath. Pfarreiheim, Montag, 20. «Auf den Spuren der Zisterzienser» Mai, 17.30–20 Uhr. Der Rundgang beginnt um 14.30 «Blues at the Abbey» – Tonic Uhr im Kreuzgang (keine AnmelStrings, Max Lässer, Walter BaumFrühschwimmen im Hallenbad, gartner & Co. @ Bluesfestival Baden dung nötig). Am Museumstag ist die Führung kostenlos. Kloster, Dienstag, 21. Mai, 6–8 Uhr. 2019 Der Eröffnungsabend vom Sonntag, 19. Mai, 14.30–15.30 Uhr. Bluesfestival Baden 2019, dieses «Schweizer Vorlesetag» Leseanläs- Jahr in der Klosterkirche in Wetse für Jung und Alt. Bibliothek, Quar- tingen. Klosterkirche, Samstag, 18. «Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, Montag, tierzentrum Langäcker, Mittwoch, 22. Mai, 20 Uhr. Mai, 14 Uhr. 20. Mai, 17–20 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte» – in ItaSpaghettiplausch Organisiert lienisch Barbara De Angelis erzählt «Patientenverfügung und Vorsorgedurch den Familientreff Spreiten- Geschichten in Italienisch und bas- auftrag» Der Informationsabend bach, Anmeldungen bei Frau Esin telt mit den Kindern. Eine Veranbietet Hilfe für lebenswichtige Catania, Tel. 076 332 82 69. Kath. Entscheidungen in besonderen staltung für Eltern mit KleinkinPfarreiheim, Mittwoch, 22. Mai, dern. Eintritt frei. GemeindebiblioNotlagen für Jung und Alt. Rathaus, Dienstag, 21. Mai, 19–21 Uhr. 11.30–13.30 Uhr. thek, Samstag, 18. Mai, 10–11 Uhr.
WETTINGEN «Frühlings-Wiesn Wettingen» Festzelt, Gaudi und Familienunterhaltung auf der grünen Wiese
1. Haustürflohmarkt Altenburgquartier Wettingen Seminarstrasse–Altenburgstrasse–Greubstelstrasse–Utostrasse. Div. Orte, Samstag, 18. Mai, 14–17 Uhr.
Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Hedy Fitsche, Tel. 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 21. Mai, 11.30 Uhr.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Frick Über 40 Jahre Forschung für den Biolandbau. Präsentation und Führung durch die Labors des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FIBL). Volkshochschule Wettingen, Mittwoch, 22. Mai, 16–17.30 Uhr. Genusswerkstatt Live mit Nina & Nels Folk, Pop bis Rock – Akustisches Duo. Fabian Rimann Chocolatier, Donnerstag, 23. Mai, 19–22 Uhr.
WÜRENLOS Spitexverein 23. Mitgliederversammlung des Vereins Spitex Würenlos. Alte Kirche, Mittwoch, 22. Mai, 19 Uhr. INSERAT
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References: §60
 §54
 Art. 18
 Art. 18
 Art. 35
 Art. 41
 Art. 42