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Timestamp: 2018-08-15 19:06:11+00:00

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Ausschreibung - Bau von Wohnheimen in München (ID:10906267)
> DTAD-ID: 10906267
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe von Architektenleistungen nach Maßgabe von § 34 HOAI 2013, wobei als Besondere Leistung zusätzlich die Erstellung des Verwendungsnachweises nach...
Org. Dok.-Nr: 225760-2015
Zu Händen von: Herrn Egon Forchhammer
E-Mail: egon.forchhammer@kjsw.de
Fax: +49 8974515319
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.kjsw.de
Herrn Andreas Pannier
E-Mail: a.pannier@sibeth.com
Fax: +49 8938808209
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: SIBETH Partnerschaft Rechtsanwälte Steuerberater mbB Oberanger 34-36 Herrn Andreas Pannier 80331 München Deutschland E-Mail: a.pannier@sibeth.com Fax: +49 8938808209 Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: SIBETH Partnerschaft Rechtsanwälte Steuerberater mbB Oberanger 34-36 Herrn Andreas Pannier 80331 München Deutschland E-Mail: a.pannier@sibeth.com Fax: +49 8938808209
Ersatzneubau Mädchenhaus des Jugendwohn- und Gästehauses München – Nord, Ausschreibung Architektenleistungen gem. § 34 HOAI 2013.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe von Architektenleistungen nach Maßgabe von § 34 HOAI 2013, wobei als Besondere Leistung zusätzlich die Erstellung des Verwendungsnachweises nach Abschluss der Leistungsphase 8 beauftragt werden soll. Das Jugendwohn- und Gästehaus München – Nord, dessen Träger der Auftraggeber ist, besteht aus einem Haupthaus und einem Mädchenhaus, wobei letzteres als reines Bettenhaus ausschließlich der Unterbringung der Jugendlichen dient. Das Haupthaus wurde in den Jahren 1951/1952 gebaut und eingeweiht, das Mädchenhaus wurde im Jahre 1959 errichtet. Zu den Benutzergruppen zählen vorwiegend Auszubildende, Berufsschüler, Meisterschüler und Praktikanten. Ebenso können Jugendliche, die aus persönlichen oder sozialen Gründen nicht bei ihren Eltern leben wollen oder können, aufgenommen werden. Seit September 2005 werden auch junge Leistungssportler und Leistungssportlerinnen des Olympiastützpunktes Bayern aufgenommen. Die zentralen Einrichtungen wie Verwaltung, Mensa mit Küche, gemeinsame Aufenthaltsräume etc. befinden sich im Haupthaus. Das Haupthaus wurde im Jahre 1987 renoviert und aufgrund der sich ändernden Anforderungen für die Unterbringung von Jugendlichen ab dem Jahre 1995 erweitert und ist nicht Gegenstand der Ausschreibung. Das Mädchenhaus wurde ebenfalls im Jahre 1987 renoviert, aber entspricht jetzt nicht mehr den baulichen und technischen Anforderungen an ein Jugendwohnheim und soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Neubau soll zeitgerechte Anforderungen an die Unterbringung von Schülern und Jugendlichen erfüllen. Der Auftraggeber hat freihändig ein Architekturbüro mit den Leistungsphasen 1 bis 4 der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI 2013 beauftragt. Zum Zeitpunkt der Absendung der Bekanntmachung ist die Leistungsphase 3 fast abgeschlossen. Der Bauantrag soll im Juli/August 2015 eingereicht werden. Die nunmehr ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Leistungsphasen 5-9 gem. § 34 HOAI 2013 auf Basis der bisher erbrachten Planungen. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, nämlich Leistungsphase 5 (1. Stufe), 6-8 (2. Stufe) und 9 (3. Stufe). In der Leistungsphase 8 wird die persönliche Anwesenheit des Bauleiters von etwa drei bis vier Mal pro Woche à jeweils ca. drei bis vier Stunden vertraglich vorgesehen. Im Zuschlagsverfahren erhalten alle ausgewählten Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, Gelegenheit zur umfangreichen Einsicht in sämtliche Projektunterlagen, die für die Abgabe eines Honorarangebotes und die Durchführung eines beabsichtigten Verhandlungsgesprächs erforderlich sind. Nach der vorliegenden Kostenschätzung wird von Gesamtbaukosten in Höhe von rund 3 500 000 EUR (brutto) ausgegangen, wobei die Rahmenbedingungen für diese Annahme fortzuschreiben sind. Das Projekt soll neben einem Eigenleistungsanteil an der Finanzierung des Auftraggebers durch eine Inanspruchnahme staatlicher Zuwendungen realisiert werden, wobei eine Kofinanzierung durch die Stadt München, der Regierung von Oberbayern sowie des Bayerischen Kultusministeriums angestrebt wird. Um die Förderfähigkeit des Projekts zu gewährleisten, sind gewisse bauliche Standards einzuhalten, die sich unter anderem aus dem vorläufigen Musterraumprogramm zu den Orientierungswerten der Heimaufsichten für Schüler- und Jugendwohnheime in Bayern (Stand: 18.4.2013) ergeben. Im Ersatzneubau sind 2 Wohngruppen für jeweils bis zu 20 Schüler oder Jugendliche unterzubringen. Insgesamt wird also eine Anzahl von 35 bis max. 40 Betten in Einzel- und Doppelzimmern angestrebt. Nach heutigen, marktorientierten Anforderungen ist jedes Bettenzimmer mit einer eigenen Sanitäreinheit ausgestattet. Jede Wohngruppe funktioniert als abgeschlossene Einheit mit eigenem Eingang und verfügt über einen Wohnaufenthaltsraum mit integrierter Kochnische. Das Gebäude soll in konventioneller Bauweise mit wärmegedämmter Fassade nach ENEV 2014 errichtet werden. Es wird erwartet, dass mit der Leistungserbringung sofort nach Zuschlagserteilung begonnen wird. Mit der Erarbeitung der Ausführungsplanung ist nach dem derzeitigen Terminplan ab Ende September 2015 zu beginnen. Die bauliche Realisierung der gesamten Maßnahme ist nach Einzelgewerken gem. VOB/B bzw. VOB/C vorgesehen.
Vergabe von Architektenleistungen gemäß § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 5-9, wobei als Besondere Leistung zusätzlich die Erstellung des Verwendungsnachweises nach Abschluss der Leistungsphase 8 beauftragt werden soll. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, nämlich Leistungsphase 5 (1. Stufe), 6-8 (2. Stufe) und 9 (3. Stufe).
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, siehe Ziff. II.2.1).
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 30.09.2015 Abschluss 30.09.2022
Nachweis gem. § 5 Abs. 4 lit. a) VOF über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden mit den Deckungssummen je Schadensfall: — Personenschäden: 1 000 000 EUR, — Sach- und Vermögensschäden: 1 000 000 EUR. Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssumme nicht ausreicht, ist eine Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer Beauftragung die Deckungssumme auf die vorgegebenen Beträge erhöht werden kann, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bewerbers, dass im Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, beizufügen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und haben sich bereits als solche zu bewerben. Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung anzufordernden Bewerbungsbogens abzugeben, (1) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, (2) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, (3) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, (4) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind alle nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise einzureichen. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb können bei den unter Ziff. I.1 genannten Kontaktstellen angefordert werden. Der Teilnahmeantrag ist bei der Vergabestelle schriftlich und mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Dabei ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, dieser wiederum in einem verschlossenen Umschlag mit dem dafür in dem Bewerbungsformular vorgesehenen Adressetikett zu versehen und einzureichen. Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: (1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden; (2) Erklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen; (3) Erklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; (4) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Satz 1 lit. a)-g) und Abs. 9 lit. a)-e) VOF vorliegen; sowie (5) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: (1) Erklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen (Objektplanung) gemäß § 5 Abs. 4 lit. c) VOF, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013 und 2014); (2) Angabe des jährlichen Mittels der Beschäftigten gemäß § 5 Abs. 5 lit. d) VOF, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013 und 2014) unterteilt nach Berufsgruppen; sowie (3) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen nach § 5 Abs. 5 lit. h) VOF.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: (1) Angaben gemäß § 5 Abs. 5 lit. c) VOF zu den für die technische Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 lit. a) VOF deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem sind folgende Angaben erforderlich, nämlich (a) jeweils zu branchenspezifischer Berufserfahrung in Jahren; (b) mindestens 1 Referenzprojekt (maximal 3 Referenzen) über in den letzten 5 Jahren (2010, 2011, 2012, 2013 und 2014) erbrachte Maßnahmen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind. Den Referenzen sind wiederum Anlagen mit aussagekräftigen Informationen (Grafiken, Grundrisse, Ansichten, Fotos, wesentliche Gebäudekenndaten) in Papierform auf jeweils maximal 3 DIN A4 Seiten beizufügen. Es können auch solche Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam tätig waren. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen. Dabei sind Maßnahmen nachzuweisen, die Hochbauten der öffentlichen Hand oder kirchlicher Träger zum Gegenstand hatten (Mindestanforderung). Wenn die Mindestanforderung nicht erfüllt ist, kann die jeweilige Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Darüber hinaus werden die Referenzen anhand folgender Kriterien (zu den Details siehe die dem Bewerbungsformular beiliegende Auswahlmatrix) bewertet: — Neubau-, Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme im Bereich Jugendwohnen (beispielsweise Jugendwohnheim, Jugendherberge oder Hostel); — Energieeffizientes Bauen/ Energetische Sanierung; — unter Inanspruchnahme staatlicher (Bund oder Land) oder kirchlicher Zuwendungen. Für jedes Referenzprojekt ist jeweils eine Bestätigung der abgeschlossenen Maßnahme mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers vorzulegen, wobei die Bestätigung jeweils auch eine Erklärung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu enthalten hat, ob die festgelegten Kosten und Termine eingehalten wurden und, falls dem nicht so sein sollte, dass die Abweichung nicht auf eine Schlechtleistung des Planers zurückzuführen ist. (2) Angabe von mindestens 1, maximal 3 Referenzen des Büros nach Maßgabe von § 5 Abs. 5 lit. b) VOF über in den letzten 5 Jahren (2010, 2011, 2012, 2013 und 2014) erbrachte Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind. Den Referenzen sind wiederum Anlagen mit aussagekräftigen Informationen (Grafiken, Grundrisse, Ansichten, Fotos, wesentliche Gebäudekenndaten) in Papierform auf jeweils maximal 3 DIN A4 Seiten beizufügen. Es können auch die Referenz-projekte angegeben werden, die als personenbezogene Referenz beim Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter benannt wurden, sofern diese im Büro des Bewerbers erbracht wurden. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen. Dabei sind Maßnahmen nachzuweisen, die Hochbauten der öffentlichen Hand oder kirchlicher Träger zum Gegenstand hatten (Mindestanforderung). Wenn die Mindestanforderung nicht erfüllt ist, kann die jeweilige Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Darüber hinaus werden die Referenzen anhand folgender Kriterien (zu den Details siehe die dem Bewerbungsformular beiliegende Auswahlmatrix) bewertet: — Neubau-, Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme im Bereich Jugendwohnen (beispielsweise Jugendwohnheim, Jugendherberge oder Hostel); — Energieeffizientes Bauen/ Energetische Sanierung; — unter Inanspruchnahme staatlicher (Bund oder Land) oder kirchlicher Zuwendungen. Für jedes Referenzprojekt ist jeweils eine Bestätigung der abgeschlossenen Maßnahme mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers vorzulegen, wobei die Bestätigung jeweils auch eine Erklärung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu enthalten hat, ob die festgelegten Kosten und Termine eingehalten wurden und, falls dem nicht so sein sollte, dass die Abweichung nicht auf eine Schlechtleistung des Planers zurückzuführen ist.
Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
Bindefrist des Angebots: 31.10.2015.
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern Maximilianstraße 39 80538 München Deutschland E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Telefon: +49 8921762411 Fax: +49 8921762847
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller (a) den Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich (7 Tage) gerügt hat oder (b) Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB gerügt hat. Der Nachprüfungsantrag ist außerdem gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 34
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