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Timestamp: 2016-10-24 08:57:29+00:00

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2C_748/2014 (12.01.2015)
2C_748/2014 � � Urteil vom 12. Januar 2015
Amt f�r Migration des Kantons Schwyz, Postfach 454, 6431 Schwyz,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III, vom 25. Juni 2014.
A.________ (Jahrgang 1982) ist �gyptischer Staatsangeh�rigkeit. Er reiste im November 2006 zwecks Hochzeitsvorbereitung in die Schweiz ein und heiratete im Januar 2007 die Schweizerische Staatsangeh�rige B.________ (Jahrgang 1953). Im Februar 2007 wurde ihm die Aufenthaltsbewilligung erteilt.
�Im November 2011 stellte A.________ ein Gesuch um Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung und um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung. Er gab an, zusammen mit seiner Ehefrau im gemeinsamen Haushalt an der Strasse X.________ in C.________ zu wohnen. Seinem Gesuch wurde statt gegeben.
�Im Rahmen einer Kantonswechselpr�fung stellte sich heraus, dass A.________ sich bereits seit dem 1. November 2011 im Kanton Z�rich an der Strasse Y.________ in D.________ aufhielt. Im August 2013 wurde seine Niederlassungsbewilligung widerrufen und eine Frist zur Ausreise angesetzt.
Gegen diese Verf�gung gelangte A.________ erfolglos an den Regierungsrat des Kantons Schwyz. Mit Urteil vom 25. Juni 2014 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz eine Beschwerde von A.________ ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________, das Urteil des Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz vom 25. Juni 2014 sei kostenf�llig aufzuheben und es sei das Amt f�r Migration des Kantons Schwyz anzuweisen, seine Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern bzw. ihm sei eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Er ersuchte um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndigung.
�Die Vorinstanz und das Migrationsamt des Kantons Schwyz schlossen in ihrer Vernehmlassungen auf Abweisung der Beschwerde. In einer weiteren Eingabe hielt der Beschwerdef�hrer an seinen Antr�gen fest. Mit Pr�sidialverf�gung vom 4. September 2014 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wurde unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) und Form (Art. 42 BGG) eingereicht und richtet sich gegen einen Endentscheid einer letzten oberen kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG; Art. 90 BGG) in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG).
1.2.�Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide �ber ausl�nderrechtliche Bewilligungen ausgeschlossen, auf deren Erteilung weder das Bundes- noch das V�lkerrecht einen Rechtsanspruch einr�umen. Grunds�tzlich besteht ein Anspruch auf den Fortbestand einer bereits erteilten Niederlassungsbewilligung. Wird die Niederlassungsbewilligung widerrufen, so steht gegen den letztinstanzlichen kantonalen Entscheid die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4). Dies gilt auch f�r Beschwerden, die sich gegen eine Nichtverl�ngerung einer Aufenthaltsbewilligung richten, sofern in vertretbarer Weise ein Anspruch, etwa auf Art. 50 AuG, auf eine Verl�ngerung geltend gemacht wird; ob der Anspruch besteht, ist Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; Urteil 2C_575/2013 vom 7. Februar 2014 E. 1.1). Die Beschwerde ist zul�ssig und der Beschwerdef�hrer dazu legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist, vorbeh�ltlich der Erf�llung der R�ge- und Begr�ndungspflicht, einzutreten.
1.3.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 mit Hinweis). Die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; Urteil 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 1.6).
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig festgestellt ist ein Sachverhalt, wenn er willk�rliche Feststellungen beinhaltet (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Die dem Bundesgericht durch Art. 105 Abs. 2 BGG einger�umte Befugnis, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz zu berichtigen oder zu erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung von Art. 95 BGG beruht, entbindet den Beschwerdef�hrer nicht von seiner R�ge- und Substanziierungspflicht (BGE 133 IV 286 E. 6.2 S. 288). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt in diesem Sinne mangelhaft erscheint und die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG); rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der Beweisw�rdigung gen�gt den Begr�ndungs- bzw. R�geanforderungen nicht (vgl. BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer r�gt, das angefochtene Urteil verletze Art. 63 Abs. 1 lit. a AuGund Art. 29 BV. Die Eheleute h�tten die eheliche Gemeinschaft trotz des Umstandes, dass der Ehemann ab 1. November 2011 eine eigene Wohnung bezogen habe, anschliessend noch weiter gef�hrt. Bei der Erkl�rung im Gesuch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung im November 2011, er wohne mit seiner Ehefrau im gemeinsamen Haushalt, habe es sich nicht um eine Falschangabe gehandelt.
2.1.�Gem�ss Art. 62 lit. a in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG wird die Niederlassungsbewilligung widerrufen, wenn ein Gesuchsteller im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschweigt. Der Ausl�nder ist verpflichtet, den Beh�rden wahrheitsgetreu �ber alles Auskunft zu geben, was f�r den Bewilligungsentscheid massgebend sein kann (Art. 90 AuG). Eine Verletzung der Mitwirkungspflicht, die gem�ss Art. 62 lit. a AuG zum Widerruf der Bewilligung f�hrt, liegt erst dann vor, wenn die ausl�ndische Person aufgrund von ihr zu vertretenden Umst�nden bei den Beh�rden einen falschen Anschein �ber Tatsachen erweckt hat oder (etwa durch Verschweigen) aufrechterh�lt, von denen der Gesuchsteller offensichtlich wissen muss, dass sie f�r den Bewilligungsentscheid bedeutsam sind (vgl. Urteile 2C_214/2013 vom 14. Februar 2014 E. 2.2; 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.1; 2C_595/2011 vom 24. Januar 2012 E. 3.4).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer erkl�rte in seinem Gesuch um Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung und Erteilung der Niederlassungsbewilligung im November 2011, er wohne zusammen mit seiner Ehefrau im gemeinsamen Haushalt an der Strasse X.________ in C.________, obwohl er seit 1. November 2011 eine Wohnung in D.________ bezogen hatte. Die Angabe bezog sich nicht auf die eheliche Gemeinschaft, sondern auf den gemeinsamen Haushalt, und entsprach nicht den Tatsachen. Der Beschwerdef�hrer h�tte, falls wichtige Gr�nde f�r ein Getrenntleben vorlagen, in seinem Gesuch auf dieses Getrenntleben hinweisen und dieses begr�nden m�ssen. Ungeachtet dessen, ob solche wichtigen Gr�nde f�r ein Getrenntleben bestanden, enthielt das Gesuch auf Bewilligungserteilung falsche Angaben, und wurden diese nur deswegen gemacht, weil der Beschwerdef�hrer sich bewusst war, dass ein Hinweis auf das Getrenntleben einer Gutheissung des Bewilligungsgesuchs allenfalls entgegen stehen k�nnte. Der Beschwerdef�hrer hat damit den Widerrufsgrund von Art. 62 lit. a in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG gesetzt. Mangels Rechtserheblichkeit war die Vorinstanz nicht verpflichtet, abzukl�ren, ob wichtige Gr�nde f�r ein Getrenntleben vorlagen, und hat sie in diesem Punkt das aus dem Geh�ranspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Recht auf Beweisabnahme nicht verletzt (BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272).
2.3.�Wie jede staatliche Massnahme hat der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung verh�ltnism�ssig zu sein (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG; Urteile 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 5.1, 2C_117/2012 vom 11. Juni 2012 E. 4.5.1). Abzustellen ist insbesondere auf die Aufenthaltsdauer, das Alter der betreffenden Person bei der Einreise in die Schweiz, seine sozialen, famili�ren und beruflichen Bindungen, den Grad seiner Integration und die Auswirkungen einer Weg- oder Ausweisung aus der Schweiz (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 5.1).
�Der Beschwerdef�hrer vermochte sich erfolgreich in die Schweiz zu integrieren (vgl. unten, E. 3.). Ins Gewicht f�llt jedoch, dass er erst im Alter von 25 Jahren in die Schweiz eingereist und seine Aufenthaltsdauer von sieben Jahren als nicht besonders lang bezeichnet werden kann. Allf�llige negative Auswirkungen eines Widerrufs der Niederlassungsbewilligung - wie eine Weg- oder Ausweisung aus der Schweiz - liegen in der vorliegenden Konstellation nicht vor, hat doch der Beschwerdef�hrer mittlerweile einen selbstst�ndigen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung erworben (unten, E. 3). Damit stehen einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers keine �berwiegenden privaten Interessen entgegen. Das angefochtene vorinstanzliche Urteil kann demnach insofern nicht beanstandet werden, als damit der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdef�hrers best�tigt wird.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das angefochtene Urteil verletze Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG. Er habe unbestrittenermassen drei Jahre eine Ehe gelebt und sei gut integriert, weshalb ihm ein Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG zustehe.
3.1.�Gem�ss der gesetzlichen Formulierung (Art. 62 lit. a AuG in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG) setzt eine Falschangabe im Verfahren auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung einen Widerrufs- und keinen Nichtigkeitsgrund. Der gesetzliche Sprachgebrauch weist damit eher auf ein nachtr�gliches Dahinfallen der Bewilligung als auf ihre urspr�ngliche Ung�ltigkeit hin. Dessen ungeachtet ist eine gest�tzt auf Falschangaben erteilteNiederlassungsbewilligung als eine urspr�nglich fehlerhafte Verf�gung anzusehen (Urteil 2C_243/2008 vom 28. Juni 2008 E. 1.1), weshalb ihr so genannter Widerruf einer eigenen Logik folgt (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 6.1).Die Wirkungen des Widerrufs wegen Falschangaben m�ssen im Einzelfall beurteilt werden; die Rechtslage ist ansatzweise mit derjenigen der Nichtigerkl�rung des Schweizerischen B�rgerrechts vergleichbar (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 6.1, unter Verweis auf BGE 135 II 1 E. 3.4 S. 6). Mit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung wird die betreffende Person grunds�tzlich in dieselbe Situation versetzt, in welcher sie sich vor deren Erteilung befand (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 6.1). T�tigt ein Gesuchsteller zwecks Erlangung einer Niederlassungsbewilligung unzutreffende Angaben �ber das Zusammenwohnen mit dem Ehepartner, verf�gt jedoch zu diesem Zeitpunkt (etwa auf Grund einer inzwischen faktisch beendeten, aber mindestens w�hrend drei Jahren tats�chlich bestandenen Ehe; vgl. BGE 136 II 113 E. 3.2 S. 115 f.) bereits �ber einen nicht vom Zusammenwohnen abh�ngigen Anspruch auf Erteilung oder Verl�ngerung einer Aufenthaltsbewilligung, so schliesst der Widerruf der Niederlassungsbewilligung die Erteilung einer neuen Aufenthaltsbewilligung nicht aus (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 6.1). Diese Konstellation unterscheidet sich grundlegend von derjenigen, in welcher eine Niederlassungsbewilligung gest�tzt auf eine Verurteilung zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe widerrufen wird (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG). Hat eine ausl�ndische Person diesen Widerrufsgrund einer Niederlassungsbewilligung gesetzt, kann nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteil 2C_254/2010 vom 15. Juli 2010 E. 4.3) als mildere Massnahme zur Wegweisung keine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, w�rde doch die Erf�llung dieses Widerrufsgrundes auch den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung (Art. 62 lit. b AuG) rechtfertigen (Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 6.1). Nachfolgend ist zu pr�fen, ob dem Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist.
3.2.�Gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG besteht nach Aufl�sung der Familiengemeinschaft ein Anspruch auf Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehe drei Jahre gedauert hat und eine erfolgreiche Integration besteht. Die erfolgreiche Integration als Voraussetzung der Bewilligungserteilung ist ein unbestimmter Rechtsbegriff ( SPESCHA, in: Kommentar zum Migrationsrecht, 3. Aufl. 2012, N. 5 zu Art. 50 AuG), bei dessen Auslegung der Vorinstanz ein Beurteilungsspielraum zukommt, in welchen das Bundesgericht nur mit Zur�ckhaltung eingreift (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Nach Art. 77 Abs. 4 VZAE liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG vor, wenn die Ausl�nderin oder der Ausl�nder namentlich die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a) sowie den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Bei einem Ausl�nder, der in der Schweiz beruflich integriert ist und eine feste Anstellung hat, immer finanziell unabh�ngig war, sich korrekt verh�lt und die �rtliche Sprache beherrscht, bedarf es ernsthafter besonderer Umst�nde, um eine erfolgreiche Integration zu verneinen (Urteile 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3; 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Ist eine gewisse finanzielle Selbstst�ndigkeit gesichert, lassen einzelne Unterbr�che und kurze Zeiten der Arbeitslosigkeit eine Integration nicht als gescheitert erscheinen (Urteil 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3). Keine erfolgreiche Integration liegt jedoch vor, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag, und w�hrend einer substanziellen Zeitdauer von Sozialleistungen abh�ngig ist (Urteile 2C_857/2010 vom 22. August 2011 E. 2.3.1; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.3 f.). Nicht erforderlich ist eine besonders qualifizierte berufliche Karriere (Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.2). Die Sprachkenntnisse sind am sozioprofessionellen Umfeld zu messen; gen�gen sie f�r diese, kann der Grad der Sprachbeherrschung dem Betroffenen nicht entgegen gehalten werden (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Auch das Fehlen besonders enger sozialer Beziehungen schliesst f�r sich allein eine erfolgreiche Integration nicht aus (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Ein Indiz gegen eine erfolgreiche Integration ist der Umstand, dass das gesellschaftliche Leben einer ausl�ndischen Person prim�r mit Angeh�rigen derselben Nationalit�t gepflegt wird (Urteil 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.4).
3.3.�Die Ehe des Beschwerdef�hrers hat unbestrittenermassen mehr als drei Jahre gedauert, weshalb die Vorinstanz diese Voraussetzung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG als erf�llt erachtete. Gem�ss der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung hat der Beschwerdef�hrer sich strafrechtlich nichts zu Schulden kommen lassen. Er verf�ge �ber keine abgeschlossene Berufsausbildung, habe jedoch w�hrend einer Dauer von vier Jahren als Hilfsmonteur bei einem Unternehmen in B�lach gearbeitet. In der Folge habe er seine Erfahrungen in tempor�ren Arbeitsverh�ltnissen eingesetzt, jedoch M�he bekundet, eine unbefristete Stelle zu finden, und w�hrend rund 11 Monaten Arbeitslosenentsch�digung bezogen. Zahlreiche Schreiben ihm bekannter Personen und ehemaliger Arbeitgeber w�rden ihn als gut integriert beschreiben. Ein angeblich besuchter Deutschkurs sei nicht belegt, und der Beschwerdef�hrer habe im Jahr 2013 selbst angegeben, zu wenig gut Deutsch zu sprechen, um den Schweizerischen Pass zu beantragen. Zudem habe der Beschwerdef�hrer mit einer Person derselben Nationalit�t in einer Wohngemeinschaft zusammengewohnt. Die Vorinstanz erwog, es sei dem Beschwerdef�hrer trotz seinen verfahrensrechtlichen Mitwirkungspflichten (Art. 90 AuG) nicht gelungen aufzuzeigen, dass er im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erfolgreich in die hiesigen Verh�ltnisse integriert sei, und hat einen Anspruch des Beschwerdef�hrers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung verneint.
3.4.�Mit diesem Schluss hat die Vorinstanz den Beurteilungsspielraum, welcher ihr bei der Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der erfolgreichen Integration zukommt, �berschritten. Der Beschwerdef�hrer ist strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten. Er hat seit seiner Einreise in die Schweiz gearbeitet und sich stets um Arbeit bem�ht; der Bezug von Arbeitslosenentsch�digung w�hrend einer Dauer von elf Monaten steht seiner beruflichen Integration nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht entgegen. Seine Sprachkenntnisse entsprechen seinem sozioprofessionellen Umfeld. Der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer mit einem �gypter zusammenwohnt, l�sst f�r sich genommen den Schluss nicht zu, er verkehre ausschliesslich im Kreis seiner Landsleute, wurden doch im vorinstanzlichen Verfahren zahlreiche Schreiben ins Recht gelegt, welche dem Beschwerdef�hrer eine gute Integration attestierten. Indem die Vorinstanz an eine erfolgreiche Integration h�here Anforderungen stellte als dies nach der Rechtsprechung erforderlich ist, und f�r die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vorauszusetzen scheint, dass ein Gesuchsteller einer besonders qualifizierten Arbeit nachzugehen h�tte, hat sie diesen unbestimmten Rechtsbegriffunzutreffend ausgelegt (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Der Beschwerdef�hrer hat gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Die Beschwerde erweist sich als teilweise begr�ndet.
Bei diesem Verfahrensausgang obsiegt der Beschwerdef�hrer teilweise. Insoweit sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG) und hat der Kanton Schwyz dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 BGG). Im Umfang des Unterliegens tr�gt der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten; es kann ihm jedoch f�r das Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt werden (Art. 64 BGG). Die Sache wird zur Neuverlegung der vorinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsfolgen (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG) an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Das Urteil des Verwaltungsgerichts Schwyz vom 25. Juni 2014 wird insoweit aufgehoben, als dem Beschwerdef�hrer die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung verweigert und er aus der Schweiz weggewiesen wird. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen. Das Migrationsamt des Kantons Schwyz wird angewiesen, dem Beschwerdef�hrer eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.
Dem Beschwerdef�hrer wird die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. RechtsanwaltTorsten Kahlh�fer wird aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 500.-- ausgerichtet.
Der Kanton Schwyz hat dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1'500.-- auszurichten.
Die Vorinstanz hat �ber die Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens neu zu befinden.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 90
 Art. 83
 Art. 50
 Art. 95
 Art. 96
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 95
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 63
 Art. 29
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 96
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 63
 BGE 
 BGE 
 Art. 62
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 77
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 68