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BBL 2016/5 - Heft 5 - 2016 - bbl - baurechtliche blätter - e-Journals
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Volltext Cover Download AufsätzeBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 173–179
Andrieu, Lukas | Painsi, Alexander | Seebacher, Georg Judikaturtendenz schafft Haftungsrisiken: Regress des Bauunternehmers an der Örtlichen Bauaufsicht und dessen Abwehr
Örtliche Bauaufsicht, Bauunternehmer, Regress, Solidarschuldnerausgleich, Aufsichtsfehler, Bauüberwachungsfehler, Solidarschuldverhältnis, Mitverschulden, Verschuldensanteile, Regresszirkel, Gewährleistung, Schadenersatz, BBL 2016, 173, § 896 ABGB, § 922 ABGB, § 923 ABGB, § 924 ABGB, § 933a ABGB, § 1301 ABGB, § 1302 ABGB, § 1304 ABGB, § 1313a ABGB Hat der ausführende Bauunternehmer dem Bauherrn einen Schaden verursacht und wurde dafür vom... Hat der ausführende Bauunternehmer dem Bauherrn einen Schaden verursacht und wurde dafür vom Bauherren in Anspruch genommen, so kann sich der Bauunternehmer an der einen Aufsichtsfehler zu verantwortenden örtlichen Bauaufsicht grundsätzlich regressieren. Die Haftungsanteile richten sich dabei stets nach dem jeweiligen – im Einzelfall abzuwägenden – Verschulden. Diesem (zumindest in Österreich bislang unterschätzten) Haftungsrisiko der ÖBA kann in der Praxis mit einer vorausschauenden Vertragsgestaltung und dem Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung begegnet werden. Volltext	Grundlagen und Praxis des BaurechtsBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 180–188
Kastner, Peter | Kleewein, Wolfgang Missstände bei der Vollziehung des Baurechts. Aktuelle Fälle aus der Volksanwaltschaft 2016/1
Abteilung auf Baulose, Abtretung, entschädigungslose, Aktenübersendung, Auflagen, nachträgliche, Auskunftsersuchen, Baubewilligung, Baufluchtlinie, Bauführung, konsenslose, Bauplatz, Bebauungsplan, Beseitigungsauftrag, Eigentumsgrundrecht, Einkaufszentrum, Funkmast, Gartensiedlungsgebiet, Grünland – Land- und Forstwirtschaft, Interessentenwege, öffentliche, Kapelle, Landwirtschaftsbetrieb, Lüftungs- und Klimaanlage, Nachbarrechte, Nichtigkeit, Nutzungsverbot, Offizialmaxime, Organisationsverschulden, Parkplätze, Planungskostenvertrag, Rückübereignung, unentgeltliche, Sacherledigungsanspruch, Sachverständigengutachten, Sakralbau, buddhistischer, Stallgebäude, Straßen-, Orts- und Landschaftsbild, Um- und Zubau, Umsetzungsgebot, Verbindungsbauten, Volksbefragung, Vollstreckung, Vollstreckungsverfügung, BBL 2016, 180, § 1 Abs 1 krnt BauO 1996, § 1 Abs 2 lit d krnt BauO 1996, § 3 Abs 2 krnt BauO 1996, § 20 Abs 1 Z 1 nö BauO 2014, § 20 Abs 3 nö BauO 2014, § 23 Abs 1 nö BauO 2014, § 23 Abs 9 nö BauO 2014, § 26 Abs 1 nö BauO 2014, § 64 Abs 2 nö BauO 2014, § 16a Abs 2 nö ROG 1976, § 16 Abs 1 Z 6 nö ROG 2014, § 17 Abs 2 nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 1a nö ROG 2014, § 20 Abs 4 nö ROG 2014, § 20 Abs 6 nö ROG 2014, § 49 Abs 1 oö BauO 1994, § 1 stmk BauG 1995, § 3 Z 1 stmk BauG 1995, § 4 Z 40 stmk BauG 1995, § 19 Z 1 stmk BauG 1995, § 20 Z 1 stmk BauG 1995, § 22 Abs 2 Z 2 stmk BauG 1995, § 29 Abs 1 stmk BauG 1995, § 29 Abs 6 stmk BauG 1995, § 33 Abs 5 stmk BauG 1995, § 38 Abs 7 stmk BauG 1995, § 40 Abs 2a stmk BauG 1995, § 40 Abs 3 stmk BauG 1995, § 41 Abs 3 stmk BauG 1995, § 41 Abs 4 stmk BauG 1995, § 41 Abs 5 stmk BauG 1995, § 43 Abs 4 stmk BauG 1995, § 33 Abs 3 Z 1 stmk ROG 2010, § 33 Abs 5 Z 6 stmk ROG 2010, § 1 Abs 4 wr BauO, § 2 Abs 1 Z 2 wr BauO, § 2 Abs 6 wr BauO, § 4 Abs 2C lit b wr BauO, § 5 Abs 4 lit t wr BauO, § 5 Abs 6 lit e wr BauO, § 58 Abs 2 lit d wr BauO, § 69 Abs 2 Z 1 wr BauO, Art 7 Abs 1 B-VG, Art 18 Abs 1 B-VG, Art 18 Abs 2 B-VG, Art 118 Abs 3 Z 9 B-VG, Art 139 Abs 1 Z 6 B-VG, Art 148a Abs 2 B-VG, Art 148c B-VG, Art 148i Abs 1 B-VG, Art 5 StGG, Art 14 StGG, Art 9 EMRK, Art 1 1. ZPEMRK, § 2 F-VG, § 1 nö LVG über die Zuständigkeit der VA, § 3 Abs 1 nö LVG über die Zuständigkeit der VA, Art 45 stmk L-VG 2010, Art 78 Abs 4 stmk L-VG 2010, § 155 Abs 1 stmk VolksrechteG, § 155 Abs 3 stmk VolksrechteG, § 155 Abs 4 stmk VolksrechteG, § 176 Abs 1 stmk VolksrechteG, § 60 Abs 2 Z 1 nö GemO 1973, § 96 Abs 2 oö GemO 1990, § 11 Abs 2 stmk GemO 1967, § 1 Abs 3 stmk AuskunftspflichtG, § 1 Abs 5 stmk AuskunftspflichtG, § 7 Abs 1 Z 5 stmk LStVG 1964, § 8 Abs 3 stmk LStVG 1964, § 45 Abs 3 stmk LStVG 1964, § 47 Abs 1 stmk LStVG 1964, § 6 Abs 1 AVG, § 6 Abs 17 AVG, § 39 Abs 2 AVG, § 68 Abs 4 Z 4 AVG, § 6 ABGB, § 287 ABGB, § 288 ABGB, § 877 ABGB, § 879 Abs 1 ABGB Aufgabe der Volksanwaltschaft ist es, auf Grund von Beschwerden oder von Amts wegen Missstände... Aufgabe der Volksanwaltschaft ist es, auf Grund von Beschwerden oder von Amts wegen Missstände in der Verwaltung des Bundes und – auf Grundlage landesverfassungsgesetzlicher Ermächtigungen (Bgld, Krnt, Nö, Oö, Sbg, Stmk, Wien) – der Länder, einschließlich des eigenen Wirkungsbereichs der Gemeinden, festzustellen. In diesem Zusammenhang hat die Volksanwaltschaft auch wichtige, praxisrelevante Fragen des Bau- und Raumordnungsrechts zu klären. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 189–191
Lachmayer, K. Planender Baumeister; Anerkennung als Architekt; Bayern; Berufsanerkennungsrichtlinie
Planender Baumeister, Anerkennung als Architekt, Bayern, Berufsanerkennungsrichtlinie, 10 C 5/15, Art 10 BARL (RL 2005/36/EG), BBL 2016, 189, BBL-Slg 2016/172, Art 2 bayer BauKaG, Art 4 bayer BauKaG Planender Baumeister aus Österreich ist kein Architekt im Sinne der Berufsanerkennungsrichtlinie. Planender Baumeister aus Österreich ist kein Architekt im Sinne der Berufsanerkennungsrichtlinie. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 191–192
Nachbar, nachweisliche Verständigung vom Einlangen des Baubewilligungsantrages, Präklusion, Ra 2016/05/0035, BBL 2016, 191, BBL-Slg 2016/173, § 6 Abs 1 Z 3 nö BauO 1996, § 21 nö BauO 1996, § 22 Abs 2 nö BauO 1996, § 42 AVG Wird ein Nachbar nachweislich aufgefordert, seine Einwendungen bei der Baubehörde einzubringen,... Wird ein Nachbar nachweislich aufgefordert, seine Einwendungen bei der Baubehörde einzubringen, erlischt seine Parteistellung, wenn er innerhalb der gesetzlich bestimmten Frist von 14 Tagen keine zulässigen Einwendungen erhebt.Auf diese Weise bereits präkludierte Nachbarn können in einer nachfolgend anberaumten mündlichen Verhandlung keine Parteistellung wiedererlangen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 192–193
Heranrückende Wohnbebauung, Immissionsnachweis, Beweislastumkehr, LVwG-150192/47/VG, BBL 2016, 192, BBL-Slg 2016/174, § 31 Abs 5 oö BauO 1994 Enthält die gewerberechtliche Betriebsanlagengenehmigung keine Angaben zu den zulässigen... Enthält die gewerberechtliche Betriebsanlagengenehmigung keine Angaben zu den zulässigen Emissionen, so muss der Betriebsanlageninhaber Messungen der tatsächlichen Lärmimmissionen aus seiner Betriebsanlage vorlegen.Der Einwand der heranrückenden Wohnbebauung darf nicht zur Versagung der gegenständlichen Baubewilligung, sondern nur zur allfälligen Vorschreibung von Auflagen für das beantragte Bauvorhaben (hier: Wohnhaus samt Garage) führen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 193–193
Schweinestall, Immissionsschutz, Bewertung von Geruchsimmissionen, Richtlinien, Leitlinien, 2013/05/0212, BBL 2016, 193, BBL-Slg 2016/175, § 2 Z 4 oö BauTG 1994, § 36 oö BauTG 1994 Bloße (hier: luftreinhaltetechnische) Richtlinien und Leitlinien stellen keine verbindliche... Bloße (hier: luftreinhaltetechnische) Richtlinien und Leitlinien stellen keine verbindliche Rechtsgrundlage zur Bewertung von Geruchsemissionen dar.Bedeutung kann solchen technischen Richtlinien und Leitlinien nur dann zukommen, wenn von der Baubehörde auch dargetan wird, dass die darin enthaltenen Aussagen auch auf den konkreten Einzelfall zutreffen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 193–193
Kostenbeiträge für Hauptkanäle, Abänderung der Bauplatzerklärung, Ra 2015/16/0087, BBL 2016, 193, BBL-Slg 2016/176, § 11 Abs 1 sbg ALG, § 16 Abs 2 sbg ALG, § 24 sbg BGG Bei der Teilung eines bereits zum Bauplatz erklärten Grundstücks verliert die... Bei der Teilung eines bereits zum Bauplatz erklärten Grundstücks verliert die Bauplatzerklärung nicht ihre Wirksamkeit.Eine Abänderung der Bauplatzerklärung (hier: zur Anpassung der Bauplatzgrenzen an die Grundstücksgrenzen) stellt keine nachträgliche Bauplatzerklärung (iSd § 11 Abs 1 sbg ALG) dar. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 193–194
Mindestabstände, Baugrenzlinie, Ausnahmen für Nebenanlagen, (Garagen-) Dachterrasse, Begriff „Nebenanlage”, 405-3/12/1/12-2016, BBL 2016, 193, BBL-Slg 2016/177, § 25 Abs 7a sbg BGG Eine Dachterrasse auf einer (hier: bereits bestehenden) Garage stellt keine von den generellen... Eine Dachterrasse auf einer (hier: bereits bestehenden) Garage stellt keine von den generellen Mindestabstandsbestimmungen (§ 25 Abs 2 und 3 sbg BGG) ausgenommene „Nebenanlage” dar. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 194–196
Aufschüttungen, natürliches Gelände, Beurteilungszeitpunkt, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, baupolizeilicher Auftrag, LVwG 50.21-2685/2015, BBL 2016, 194, BBL-Slg 2016/178, § 4 Z 46 stmk BauG 1995, § 26 Abs 1 Z 5 stmk BauG 1995, § 41 Abs 1 stmk BauG 1995, § 88 stmk BauG 1995 Als natürliches Gelände von Grundflächen gilt nur jenes Gelände, das zum Zeitpunkt des... Als natürliches Gelände von Grundflächen gilt nur jenes Gelände, das zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der letzten Revision des Flächenwidmungsplanes rechtmäßig gegeben war.§ 4 Z 46 stmk BauG ist als bloße „Begriffsbestimmung” keine Sanierungsbestimmung für rechtswidrig durchgeführte Geländeveränderungen.Der Antrag eines Nachbarn auf Beseitigung von (hier: als rechtwidrig monierten) Aufschüttungen kann nicht alleine deshalb abgewiesen werden, weil die Veränderung bereits vor dem Inkrafttreten der letzten Revision des Flächenwidmungsplanes vorgenommen worden ist. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 196–196
Schweinestall, Zubau, Immissionsschutz, Geruchszahl, Ortsüblichkeit, Ist-Maß, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, 2013/06/0127, BBL 2016, 196, BBL-Slg 2016/179, § 4 Z 49 stmk BauG 1995, § 13 stmk BauG 1995, § 26 Abs 1 Z 2 stmk BauG 1995, § 114 stmk BauG 1995, § 25 stmk ROG 1974 Zur Ermittlung der ortsüblichen Belästigungen kann das Ist-Maß nicht mit dem in einem... Zur Ermittlung der ortsüblichen Belästigungen kann das Ist-Maß nicht mit dem in einem früheren Bauverfahren ermittelten Prognosemaß gleichgesetzt werden. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 196–196
Änderung des Verwendungszweckes, bewilligungspflichtige Maßnahme, Baupläne, Mängel, Ro 2014/06/0015, BBL 2016, 196, BBL-Slg 2016/180, § 22 Abs 2 Z 6 stmk BauG 1995, § 23 Abs 1 Z 1 stmk BauG 1995, § 23 Abs 1 Z 2 stmk BauG 1995, § 23 Abs 1 Z 11 stmk BauG 1995, § 23 Abs 4 stmk BauG 1995, § 13 Abs 3 AVG Die Verpflichtung des Bauwerbers, entsprechende, von befugten Verfassern erstellte... Die Verpflichtung des Bauwerbers, entsprechende, von befugten Verfassern erstellte Einreichunterlagen (hier: bezüglich einer Änderung des Verwendungszweckes) vorzulegen, besteht auch dann, wenn bei der Baubehörde bereits Pläne aus einem vorangegangenen Bewilligungsverfahren vorliegen.Auch ist unerheblich, dass der Bauwerber die neuen Pläne und Unterlagen auf seine Kosten erstellen lassen muss. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 196–197
Anzeigeverfahren, Untersagung der Bauausführung, Mitteilung der Einleitung eines Baubewilligungsverfahrens, Ro 2014/06/0074, BBL 2016, 196, BBL-Slg 2016/181, § 33 Abs 5 stmk BauG 1995, § 33 Abs 6 stmk BauG 1995 Die Einleitung des Baubewilligungsverfahrens ist auch bereits vor Beginn des Fristenlaufes für... Die Einleitung des Baubewilligungsverfahrens ist auch bereits vor Beginn des Fristenlaufes für die Untersagung der Ausführung des angezeigten Bauvorhabens zulässig.Nach Einleitung des Baubewilligungsverfahrens ist die Untersagung der Ausführung des angezeigten Bauvorhabens nicht mehr zulässig.Die Frage, ob tatsächlich nur ein anzeigepflichtiges Vorhaben vorliegt oder doch ein baubewilligungspflichtiges, ist im Baubewilligungsverfahren zu klären. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 197–197
Feststellung des rechtmäßigen Bestandes, (Un-) Zuständigkeit der Baubehörde, Ra 2015/06/0095, BBL 2016, 197, BBL-Slg 2016/182, § 40 Abs 2 stmk BauG 1995 Bauliche Anlagen und Feuerstätten, die vor dem 1.1.1969 errichtet worden sind, gelten auf Grund... Bauliche Anlagen und Feuerstätten, die vor dem 1.1.1969 errichtet worden sind, gelten auf Grund gesetzlicher Vermutung als rechtmäßig.Die bescheidmäßige Feststellung der Rechtmäßigkeit baulicher Anlagen, die vor dem 1.1.1969 errichtet worden sind, ist daher unzulässig. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 197–198
Projektunterlagen, zulässige Bestandteile der Baubewilligung, LVwG 50.25-1419/2016, BBL 2016, 197, BBL-Slg 2016/183, § 22 stmk BauG 1995, § 23 stmk BauG 1995 Gegenstand des Baubewilligungsverfahrens ist das in den Einreichplänen und sonstigen Unterlagen... Gegenstand des Baubewilligungsverfahrens ist das in den Einreichplänen und sonstigen Unterlagen dargestellte Projekt.Planunterlagen, welche einem ordentlichen Gericht vorgelegt wurden (hier: zwecks Ersatz der fehlenden Zustimmung von Miteigentümern), dürfen nicht zum Bestandteil einer Baubewilligung gemacht werden. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 198–198
Bauansuchen, offenkundige Aussichtslosigkeit, Verbesserungsauftrag, LVwG 50.21-2721/2015, BBL 2016, 198, BBL-Slg 2016/184, § 19 Z 1 stmk BauG 1995, § 13 Abs 3 AVG Ein Verbesserungsauftrag ist bei offenkundiger Aussichtslosigkeit des Bauansuchens nicht... Ein Verbesserungsauftrag ist bei offenkundiger Aussichtslosigkeit des Bauansuchens nicht erforderlich.Aussichtslosigkeit ist der Fall, wenn die Stattgabe des Antrags selbst nach möglicher Behebung des Mangels auszuschließen ist (hier: Zubau an einem nicht konsentierten Gebäude). Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 198–199
Wohngebäude, Auflagen, Hauptwohnsitz, Freizeitwohnsitz, LVwG-2016/39/0634-1, BBL 2016, 198, BBL-Slg 2016/185, § 21 Abs 1 tir BauO 2011, § 22 Abs 1 tir BauO 2011 Eine Auflage, die zu einer ausschließlich ganzjährigen Nutzung des Wohngebäudes als Erst- bzw... Eine Auflage, die zu einer ausschließlich ganzjährigen Nutzung des Wohngebäudes als Erst- bzw Hauptwohnsitz verpflichtet, ist unzulässig. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 199–199
Miteigentümer, Zustimmung, Parteistellung, LVwG-2016/43/0886-1, BBL 2016, 199, BBL-Slg 2016/186, § 8 Abs 9 tir BauO 2011, § 22 Abs 2 lit a tir BauO 2011 Im Bewilligungsverfahren über Änderungen von Kfz-Abstellplätzen sowie Grundrissen von... Im Bewilligungsverfahren über Änderungen von Kfz-Abstellplätzen sowie Grundrissen von einzelnen Wohnungen haben Miteigentümer keine Parteistellung. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 199–200
Begriff „einheitlicher Abstand” von der Verkehrsfläche, LVwG-2016/26/0001-14, BBL 2016, 199, BBL-Slg 2016/187, § 5 Abs 4 tir BauO 2011 Ein „einheitlicher Abstand” erfordert nicht messgenau dieselben Abstände der... Ein „einheitlicher Abstand” erfordert nicht messgenau dieselben Abstände der Bestandsgebäude von der Verkehrsfläche.Bei der Prüfung der Frage, ob ein „einheitlicher Abstand” vorliegt, ist darauf abzustellen, ob im konkreten Einzelfall die Abstandsunterschiede so ins Gewicht fallen, dass sie einem Betrachter eines Straßenzuges ins Auge fallen bzw die Unterschiede so zu erkennen sind, dass von einem einheitlichen Erscheinungsbild (der Gebäudeabstände gegenüber der Verkehrsfläche) nicht mehr gesprochen werden kann. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 200–200
Glaubhaftmachung der beabsichtigen Nutzung, Erfordernis des Abschlusses eines raumordnungsrechtlichen Vertrags, (un-) zulässiger Versagungsgrund, LVwG-2016/43/0944-1, BBL 2016, 200, BBL-Slg 2016/188, § 22 Abs 4 tir BauO 2011, § 27 Abs 6 BauO 2011 Das Fehlen eines (hier: gem eines Beschluss des Gemeinderates erforderlichen)... Das Fehlen eines (hier: gem eines Beschluss des Gemeinderates erforderlichen) raumordnungsrechtlichen Vertrages zur beabsichtigten Gebäudenutzung stellt keinen Versagungsgrund nach der tir BauO dar. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 200–200
Bauausführung, vorübergehende Benützung von Nachbargrundstücken, Nachteile des Nachbarn, LVwG-2015/36/3139-2, BBL 2016, 200, BBL-Slg 2016/189, § 36 tir BauO 2011 Besteht im beanspruchten Bereich des Nachbargrundstückes (hier: begrünter Hangbereich) weder... Besteht im beanspruchten Bereich des Nachbargrundstückes (hier: begrünter Hangbereich) weder eine spezielle Art der Nutzung noch eine besonders intensive Nutzung, ergeben sich aus einer vorübergehenden Benützung zur Bauausführung nur relativ geringe Nachteile für den Nachbarn.Auch zwei ca 13 Jahre alte Rosenstöcke, die sich im betreffenden Bereich des Nachbargrundstückes befinden, führen zu keiner anderen Beurteilung. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 200–201
Tennishalle, Änderung des Verwendungszweckes, baubewilligungspflichtige Maßnahme, Flüchtlingsunterkunft, entschuldigender Notstand, LVwG-2016/39/0403-4, BBL 2016, 200, BBL-Slg 2016/190, § 21 Abs 1 lit a tir BauO 2011, § 21 Abs 1 lit c tir BauO 2011, § 57 Abs 1 lit a tir BauO 2011 Die bewilligungslose Verwendung einer Tennishalle als Flüchtlingsunterkunft ist nicht durch... Die bewilligungslose Verwendung einer Tennishalle als Flüchtlingsunterkunft ist nicht durch entschuldigenden Notstand gerechtfertigt, wenn auf Grund der konkreten Umstände dem Bauherrn die Stellung eines rechtzeitigen Bauansuchens noch zugemutet werden kann. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 201–202
Gärtnerisch auszugestaltende Fläche, flächenmäßige Ausnutzbarkeit des Bauplatzes, Geländeveränderungen, unterirdisches Geschoß, Gebäudeaußenmauer, Stützmauer, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, 2013/05/0143, §§ 79 Abs 6, 134a Abs 1 lit c wr BauOEs besteht kein baurechtliches Verbot, BBL 2016, 201, BBL-Slg 2016/191 Es besteht kein baurechtliches Verbot, durch Geländeveränderungen ein unterirdisches Gebäude... Es besteht kein baurechtliches Verbot, durch Geländeveränderungen ein unterirdisches Gebäude zu schaffen.Eine für sich stehende Stützmauer, die dazu dient, eine parallel dahinter liegende Außenwand eines Kellergeschoßes zur Gänze verschütten zu können, ist kein Teil des Gebäudes. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 202–202
Sicherungsmaßnahmen, notstandspolizeiliche Sofortmaßnahmen, Kostenvorschreibung, Nachvollziehbarkeit der Kosten, Minutensatz, Ro 2014/05/0011, BBL 2016, 202, BBL-Slg 2016/192, § 129 Abs 6 wr BauO Der zur Vorschreibung des Kostenersatzes herangezogene Minutensatz muss von der Baubehörde... Der zur Vorschreibung des Kostenersatzes herangezogene Minutensatz muss von der Baubehörde ausreichend und sachlich begründet werden (zB durch vergleichsweise Heranziehung marktüblicher Kosten für die erbrachten Leistungen).Die allgemeine Beschreibung der von einem Minutensatz umfassten Kosten stellt noch keine ausreichende Begründung dar. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 203–204
Doppelverkauf, Verletzung Forderungsrecht, 2 Ob 87/15f, BBL 2016, 203, BBL-Slg 2016/193, § 1323 ABGB Bei der Verletzung eines besitzverstärkten Forderungsrechts genügt zur Durchsetzung des... Bei der Verletzung eines besitzverstärkten Forderungsrechts genügt zur Durchsetzung des schadenersatzrechtlichen Restitutionsanspruchs bereits, dass der Erwerber die obligatorische Position kannte oder bei gehöriger Aufmerksamkeit kennen musste. Der Besitz bildet gleichsam ein Alarmsignal, das den Erwerber zu Nachforschungen verpflichtet. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 204–205
Grundverkehr, Erklärung Inländereigenschaft, Vertretung, 5 Ob 48/16v, BBL 2016, 204, BBL-Slg 2016/194, § 9 Abs 2 sbg GVG 2001 Das sbg GVG 2001 schließt die Abgabe der Erklärung gem § 9 Abs 2 durch einen... Das sbg GVG 2001 schließt die Abgabe der Erklärung gem § 9 Abs 2 durch einen rechtsgeschäftlich bevollmächtigten Vertreter des Rechtserwerbers nicht aus. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 205–207
Bauträgervertrag, wirtschaftliche Einheit von Errichtungs- und Liegenschaftskaufvertrag, Solidarhaftung, 9 Ob 12/16d, BBL 2016, 205, BBL-Slg 2016/195, § 2 BTVG Selbst bei Annahme einer wirtschaftlichen Einheit des Errichtungs- mit dem... Selbst bei Annahme einer wirtschaftlichen Einheit des Errichtungs- mit dem Liegenschaftskaufvertrag im Sinn des § 2 Abs 4 BTVG ist der Liegenschaftsveräußerer selbst nicht als (weiterer) „Bauträger“ im Sinne des BTVG anzusehen. Ihn trifft daher weder die Sicherungspflicht des § 7 Abs 1 BTVG noch die Rückzahlungspflicht des § 15 BTVG. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 207–208
Wohnungseigentumsbegründung im Althaus, Gutachten über Zustand der allgemeinen Teile des Hauses, gesetzlich typisierte Gewährleistungspflicht, 6 Ob 56/16b, BBL 2016, 207, BBL-Slg 2016/196, § 37 Abs 4 WEG 2002 § 37 Abs 4 WEG gilt auch im Fall des sukzessiven Abverkaufs von Wohnungen. § 37 Abs 4 WEG gilt auch im Fall des sukzessiven Abverkaufs von Wohnungen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 208–209
Rechtsschutzversicherung, Baurisikoausschlussklausel, 7 Ob 41/16d, BBL 2016, 208, BBL-Slg 2016/197, Art 23.3.1. ARB 1988 Der Risikoausschluss bedarf eines adäquaten Zusammenhangs zwischen Rechtsstreit und der Planung... Der Risikoausschluss bedarf eines adäquaten Zusammenhangs zwischen Rechtsstreit und der Planung bzw der Errichtung des Baus. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 209–209
Baustellenkoordinator, Gehilfenhaftung Bauherr, Auswahlverschulden, Unfall auf Baustelle, 3 Ob 24/16z, BBL 2016, 209, BBL-Slg 2016/198, § 1295 ABGB, § 1313a ABGB Bestellt der Bauherr keinen Baustellenkoordinator, trägt er selbst die Verantwortung für die... Bestellt der Bauherr keinen Baustellenkoordinator, trägt er selbst die Verantwortung für die diesem vom Gesetz zugewiesenen Aufgaben. Hat er einen Baustellenkoordinator bestellt, so trifft ihn keine Gehilfenhaftung, weil der Baustellenkoordinator – nach zulässiger Übertragung der schutzgesetzlichen Pflichten – eigenverantwortlich eigene gesetzliche Pflichten erfüllt. Der Bauherr haftet dann nur für Auswahlverschulden. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 210–210
Auslegung von ÖNormen, 7 Ob 68/16z, BBL 2016, 210, BBL-Slg 2016/199, § 914 ABGB ÖNormen sind objektiv unter Beschränkung auf den Wortlaut, das heißt unter Verzicht auf... ÖNormen sind objektiv unter Beschränkung auf den Wortlaut, das heißt unter Verzicht auf außerhalb des Textes liegende Umstände, gemäß § 914 ABGB auszulegen. Sie sind so zu verstehen, wie sie sich einem durchschnittlichen Angehörigen des angesprochenen Adressatenkreises erschließen. Im Zweifel bildet die Übung des redlichen Verkehrs einen wichtigen Auslegungsbehelf. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 210–210
Haftung Gerichtssachverständiger, Werklohnprozess, Verzugszinsen, 1 Ob 17/16f, BBL 2016, 210, BBL-Slg 2016/200, § 1299 ABGB, § 456 UGB Der Sachverständige haftet den Prozessparteien für die Folgen eines im Rechtsstreit schuldhaft... Der Sachverständige haftet den Prozessparteien für die Folgen eines im Rechtsstreit schuldhaft abgegebenen unrichtigen Gutachtens.§ 456 UGB setzt ein beiderseitiges Unternehmergeschäft voraus. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 211–212
Egglmeier-Schmolke, Barbara Nachweis der wirklichen Übergabe im Grundbuchsverfahren
Nachweis der wirklichen Übergabe im Grundbuchsverfahren, 5 Ob 76/16m, BBL 2016, 211, BBL-Slg 2016/201, § 943 ABGB, § 1 Abs 1 lit d NotAktsG, § 94 Abs 1 GBG Bei wirklicher Übergabe bedarf ein gültiger Schenkungsvertrag nicht der Notariatsaktsform. Im... Bei wirklicher Übergabe bedarf ein gültiger Schenkungsvertrag nicht der Notariatsaktsform. Im Grundbuchsverfahren müssen für die Annahme der wirklichen Übergabe konkrete Übergabsakte nicht dargestellt werden, es genügt der Hinweis in der Vertragsurkunde, dass die Übergabe bereits erfolgt ist. Dies gilt auch bei gleichzeitiger Einräumung eines lebenslangen alleinigen Wohnrechts zu Gunsten des Geschenkgebers. Ergeben sich aus dem Urkundeninhalt Zweifel, ob die Geschenkgeber die Liegenschaft tatsächlich aus der Hand gegeben haben, kann das Grundbuchsgericht das Grundbuchsgesuch mangels Schenkungsvertrag in Notariatsaktsform abweisen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 212–212
Erwerb von schlichtem Miteigentum, keine Ausnahme von Genehmigungsfreiheit nach wr Ausländergrunderwerbsgesetz, 5 Ob 232/15a, BBL 2016, 212, BBL-Slg 2016/202, § 3 Z 1 wr AuslGEG Der Erwerb von schlichtem Miteigentum, auch wenn dieser der Vorbereitung der Begründung von... Der Erwerb von schlichtem Miteigentum, auch wenn dieser der Vorbereitung der Begründung von Wohnungseigentum dient, fällt nicht unter den Ausnahmetatbestand des § 3 Z 1 wr AuslGEG. Um den Ausnahmetatbestand des § 3 Z 1 2. Fall – Eigentümerpartnerschaft, wenn nur ein Partner die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt – des wr Ausländergrunderwerbsgesetzes in Anspruch nehmen zu können, muss der Grundbuchsantrag nicht nur auf die Begründung von Miteigentum, sondern auf die Eintragung von Wohnungseigentum gerichtet sein. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 212–213
Beseitigungsanspruch, Tunlichkeit der Naturalrestitution, 1 Ob 62/16y, BBL 2016, 212, BBL-Slg 2016/203, § 523 ABGB Auch bei einem auf § 523 ABGB gestützten Begehren auf Wiederherstellung des früheren Zustands... Auch bei einem auf § 523 ABGB gestützten Begehren auf Wiederherstellung des früheren Zustands stellt sich die Frage der Tunlichkeit der Naturalrestitution (§ 1323 ABGB). Die Naturalrestitution durch Entfernung großer Mengen Gerölls, die infolge eines Straßenbaus auf ein unwegsames Waldgrundstück des Nachbarn abgerutscht sind, ist untunlich, wenn der Kostenaufwand dafür die eingetretene Wertminderung der Liegenschaft ganz erheblich übersteigen würde. Bei beschädigten Liegenschaften ist die Tunlichkeit der Naturalrestitution nur zu bejahen, wenn ein verständiger Eigentümer in der Lage des Geschädigten, der den Schaden selbst zu tragen hätte, ebenfalls diese Aufwendungen machen würde. Bei Untunlichkeit der Naturalrestitution ist der Beeinträchtigte auf den Ersatz der eingetretenen Wertminderung beschränkt. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 213–213
Beweislast bei fehlerhafter Erfüllung eines Werkvertrags, 4 Ob 22/16p, BBL 2016, 213, BBL-Slg 2016/204, § 1295 Abs 1 ABGB Die Beweislast für die fehlerhafte Erfüllung eines Werkvertrags trifft den Werkbestellter. Bei... Die Beweislast für die fehlerhafte Erfüllung eines Werkvertrags trifft den Werkbestellter. Bei Schädigung durch Unterlassung kommt dem Geschädigten eine Beweiserleichterung insofern zugute, als er nur dafür beweispflichtig ist, dass überwiegende Gründe dafür vorliegen, der Schaden sei durch das Verhalten des Beklagten herbeigeführt worden. Ein Beweisnotstand rechtfertigt für sich noch keine Beweislastumkehr. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 213–213
Passivlegitimation bei actio confessoria, 8 Ob 111/15d, BBL 2016, 213, BBL-Slg 2016/205, § 523 ABGB, § 14 ZPO Der die Ausübung einer Servitut störende Miteigentümer ist für die auf Unterlassung und... Der die Ausübung einer Servitut störende Miteigentümer ist für die auf Unterlassung und Wiederherstellung des Servitutswegs gerichteten Klage dann allein passiv legitimiert, wenn das Ergebnis der Entscheidung nicht zwingend gegen beide Beklagte gleich lauten muss und eine divergierende Entscheidung nicht zu unlösbaren rechtlichen Verwicklungen führen würde. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 213–214
Aufforderungsschreiben nach § 16 BTVG, 2 Ob 187/15m, BBL 2016, 213, BBL-Slg 2016/206, § 16 BTVG Der Erwerber, der die Abtretung von dem Bauträger zustehenden Gewährleistungs- und... Der Erwerber, der die Abtretung von dem Bauträger zustehenden Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen gegen Dritte nach § 16 BTVG verlangt, sowie der Dritte, auf den sich die abgetretene Forderung bezieht, muss im Aufforderungsschreiben nach § 16 BTVG präzise angeführt werden, damit der Bauträger bzw der Masseverwalter im Konkurs klar ersehen kann, welche Ansprüche auf welchen Erwerber übergegangen sind und welche sich noch beim Bauträger bzw in der Konkursmasse befinden. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 214–214
Beweislast für Einwand schikanöser Rechtsausübung, 9 Ob 25/16s, BBL 2016, 214, BBL-Slg 2016/207, § 1295 Abs 1 ABGB Beweispflichtig für die bei weitem überwiegende Schädigungsabsicht des Rechtsausübenden ist... Beweispflichtig für die bei weitem überwiegende Schädigungsabsicht des Rechtsausübenden ist der die Schikane Behauptende. Dabei geben im Allgemeinen selbst relativ geringe Zweifel am Rechtsmissbrauch zugunsten des Rechtsausübenden den Ausschlag, weil demjenigen, der an sich ein Recht hat, grundsätzlich zugestanden werden muss, dass er innerhalb der Schranken dieses Rechts handelt. Nur wenn der Ablauf eines Geschehens die Vermutung der Schädigungsabsicht begründet, ist es Sache der anderen Partei, einen gerechtfertigten Beweggrund für ihr Verhalten zu behaupten und zu beweisen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 214–214
Versperren von Versicherungsräumlichkeiten, 7 Ob 76/16a, Art 4 ABH (Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung 1995), BBL 2016, 214, BBL-Slg 2016/208 Zur Erfüllung der Obliegenheit nach Art 4.1. ABH, beim Verlassen der... Zur Erfüllung der Obliegenheit nach Art 4.1. ABH, beim Verlassen der Versicherungsräumlichkeiten diese zu versperren, reicht es nicht aus, eine Haus- oder Wohnungseingangstür mit einem Knauf auf der Außenseite bloß zuzuziehen. Vielmehr ist die aktive Betätigung des Schließmechanismus (Zusperren) erforderlich. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 214–215
Bedingungen für Gerichtserlag bei mehrseitiger Treuhand, 7 Ob 67/16b, BBL 2016, 214, BBL-Slg 2016/209, § 1425 ABGB Bei Auftreten eines Konflikts zwischen den Treugebern einer mehrseitigen Treuhand kann der... Bei Auftreten eines Konflikts zwischen den Treugebern einer mehrseitigen Treuhand kann der Treuhänder bei unklarer Sach- oder Rechtslage, insbesondere wenn unklar ist, ob die Ausfolgungsbedingungen erfüllt sind, bei Gericht erlegen. Das Erlagsgericht hat zu prüfen, ob der angegebene Grund zur Hinterlegung taugt, nicht aber ob der Hinterlegungsgrund tatsächlich gegeben ist. Wird lediglich vorgebracht, dass nach den Treuhandaufträgen die Bedingungen für die Auszahlung des restlichen Kaufpreises nach beinahe 10 Jahren noch nicht eingetreten sind, aber ein Streit der Antragsgegner über das Treugut nicht behauptet, ist ein Gerichtserlag nicht möglich. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 215–215
Ausscheiden, Antragslegitimation, Anschlussrechtsbehelf, W123 2122272-1, Art 1 Abs 1 UA 3 und Abs 3 RL 89/665/EWG, BBL 2016, 215, BBL-Slg 2016/210, § 320 Abs 1 BVergG 2006 Die Einrede, dass das Angebot der Antragstellerin auszuscheiden sei, kann nicht dazu führen,... Die Einrede, dass das Angebot der Antragstellerin auszuscheiden sei, kann nicht dazu führen, dass der Nachprüfungsantrag zurückzuweisen wäre. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 215–216
Bauwerk, Bauvorhaben, einheitliches Vergabevorhaben, Gesamtvergabe, getrennte Vergabe, Ro 2014/04/0071, BBL 2016, 215, BBL-Slg 2016/211, § 2 Z 11 BVergG 2006, § 13 Abs 1 BVergG 2006, § 13 Abs 4 BVergG 2006 Jede Erstellung eines Bauwerkes ist ein Bauvorhaben, aber nicht jedes Bauvorhaben die Erstellung... Jede Erstellung eines Bauwerkes ist ein Bauvorhaben, aber nicht jedes Bauvorhaben die Erstellung eines Bauwerkes. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 216–216
Eignungsnachweise, Zertifizierung, vergleichbare Zertifizierung, Sachverständiger, Ra 2015/04/0018, BBL 2016, 216, BBL-Slg 2016/212, § 70 BVergG 2006 Eine Bestätigung durch einen Sachverständigen ist keine der ISO 9001:2008 „vergleichbare... Eine Bestätigung durch einen Sachverständigen ist keine der ISO 9001:2008 „vergleichbare Zertifizierung“, weil ein Sachverständiger keine Zertifizierungsstelle ist. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 216–217
Ausscheiden, Sachverständiger, Barauslagen, Kostenersatz, Verschulden, Ra 2015/04/0050, BBL 2016, 216, BBL-Slg 2016/213, § 76 AVG, § 122 BVergG 2006, § 123 Abs 2 Z 5 BVergG 2006, § 129 Abs 1 Z 7 BVergG 2006 Wurde die Einholung des Sachverständigengutachtens nicht allein durch Verschulden des... Wurde die Einholung des Sachverständigengutachtens nicht allein durch Verschulden des Auftraggebers verursacht, sind Barauslagen auf den Antragsteller und den Auftraggeber aufzuteilen. Volltext	RechtsprechungBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 217–218
Unionsrechtlicher Effektivitätsgrundsatz, Fristenregelung, Verdrängung, unmittelbar anwendbares Unionsrecht, 2015/04/0004, Art 2 Abs 6, 2f Abs 1 RL 89/665/EWG, BBL 2016, 217, BBL-Slg 2016/214, § 332 Abs 3 BVergG 2006, § 341 Abs 2 BVergG 2006 Die Verdrängung von nationalem Recht durch unmittelbar anwendbares Unionsrecht so zu verstehen,... Die Verdrängung von nationalem Recht durch unmittelbar anwendbares Unionsrecht so zu verstehen, dass es der Vollziehung offen stünde, nach Belieben eine der mehreren unionskonformen Lösungen zur Anwendung zu bringen, brächte einen Eingriff der Vollziehung in den der Gesetzgebung vorbehaltenen Bereich der rechtspolitischen Gestaltung mit sich. Volltext	Neues BaurechtBBL 2016/5, Jahrgang 2016, Heft 5, S. 219–222
(Kundmachungszeitraum: 1.6.2016 – 31.7.2016) BBL 2016, 219 Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol,... Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien Volltext	Fachgebiete

References: § 896
 § 922
 § 923
 § 924
 § 933
 § 1301
 § 1302
 § 1304
 § 1313
 § 1
 § 1
 § 3
 § 20
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 § 23
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 § 26
 § 64
 § 16
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 § 17
 § 20
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 § 22
 § 29
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 § 33
 § 38
 § 40
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 § 41
 § 41
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 § 43
 § 33
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 § 1
 § 2
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 § 4
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 § 58
 § 69
 § 2
 § 1
 § 3
 § 155
 § 155
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 § 176
 § 60
 § 96
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 § 1
 § 1
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 § 8
 § 45
 § 47
 § 6
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 § 4
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 § 26
 § 114
 § 25
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 § 23
 § 23
 § 23
 § 23
 § 13
 § 33
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 § 23
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 § 13
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 § 8
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 § 5
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 § 21
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 § 129
 § 1323
 § 9
 § 9
 § 9
 § 2
 § 2
 § 7
 § 15
 § 37
 § 37
 § 37
 § 1295
 § 1313
 § 914
 § 914
 § 1299
 § 456
 § 943
 § 1
 § 94
 § 3
 § 3
 § 3
 § 523
 § 523
 § 523
 § 1295
 § 523
 § 14
 § 16
 § 16
 § 16
 § 16
 § 1295
 § 1425
 § 320
 § 2
 § 13
 § 13
 § 70
 § 76
 § 122
 § 123
 § 129
 § 332
 § 341