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Timestamp: 2019-10-24 04:55:52+00:00

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Dienstleistungen - 384177-2014 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 384177-2014
11/11/2014 S217 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2014/S 217-384177
Zu Händen von: Hrn. Lips
Sonstige: Lokale Nahverkehrsorganisation
Linienbündel „3: Bruchköbel/Schöneck“.
NUTS-Code DE719
Linie MKK-30 Rodenbach – Erlensee – Bruchköbel – Wachenbuchen – Dörnigheim,
Linie MKK-31 Hanau – Mittelbuchen – Kilianstädten – Büdesheim,
Linie MKK-32 Hanau – Wachenbuchen – Niederdorfelden – Oberdorfelden.
Die Leistungen im Busverkehr können ab Betriebsstart fahrplanmäßig mit 9 Fahrzeugen erbracht werden (7 Standardbusse (Niederflur), 2 Anhänger zur Personenbeförderung). Bei Störungen oder Ausfällen der Fahrzeugkombination Bn + Anh ist ersatzweise ein Fahrzeug des Typs Bn mit Anhängekupplung mit dem Anh einzusetzen. Hierzu ist mindestens ein Ersatzfahrzeug Bn für den Hängerbetrieb vorzuhalten. In einem durchschnittlichen Kalenderjahr kann die Leistung im Busverkehr mit gerundeten 523 887 Nkm (Nutzwagenkilometern) p. a. sowie gerundeten 17 086 Fahrplanstunden p. a. erbracht werden. Die Leistungen im AST-Verkehr können mit 2 Fahrzeugen (davon mindestens 1 Fahrzeug der Kategorie „Van“) und geschätzten 12 137 Besetztkilometern p. a. erbracht werden.
Beschreibung der Optionen: Von Seiten des Auftraggebers besteht ein Optionsrecht auf Vertragsverlängerung von 1 x 3 Jahren bis zum 9.12.2028, d. h. Samstag vor dem international vereinbarten Fahrplanwechsel der Fahrplanperiode 2029, sowie weiterer 1 x 2 Jahre bis zum 14.12.2030, d. h. Samstag vor dem international vereinbarten Fahrplanwechsel der Fahrplanperiode 2031.
Zur Sicherung der Leistungspflicht und des lückenlosen Weiterbetriebs im Falle einer Betriebsaufnahme durch Dritte sowie zur Durchsetzung aller bestehenden und künftigen, auch bedingten und befristeten Ansprüche des Auftraggebers aus dem Verkehrsvertrag einschließlich nachvertraglicher Abwicklungspflichten muss der erfolgreiche Bieter (Gewinner der Ausschreibung) nach § 11 EG Abs. 4 VOL/A Sicherheitsleistungen in Höhe von 5 v. H. des Netto-Gesamt-Auftragswertes des Busverkehrs eines durchschnittlichen Kalenderjahres bereit stellen.
Die Sicherheitsleistung ist durch Bürgschaft eines in der Europäischen Union oder in einem Staat, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens (GATS) ist, zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers zu erbringen. Die Bürgschaftserklärung ist schriftlich mit der ausdrücklichen Bestimmung abzugeben, dass die Bürgschaft deutschem Recht unterliegt und unbedingt und unbefristet sowie selbstschuldnerisch unter Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit, der Anfechtung und der Vorausklage erfolgt.
Die Sicherheitsleistung ist spätestens 14 Tage nach der durch den Auftraggeber erfolgten Vertragszeichnung zu erbringen.
Die Rückgabe der Sicherheitsleistung erfolgt nach Entfallen des Sicherungszwecks. Dieser umfasst insbesondere die vertragsgemäße Ausführung der Leistung sowie die Durchsetzung finanzieller Ansprüche des Auftraggebers einschließlich nachvertraglicher Abwicklungspflichten. Hierunter fällt insbesondere die Sicherstellung eines Ersatzverkehrs, falls der Auftragnehmer die vertraglich vereinbarte Verkehrsleistung nicht mehr erbringen kann. Der Sicherungszweck entfällt spätestens nach Abwicklung der letzten Zahlungen nach Beendigung des Verkehrsvertrages.
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach § 17 VOL/B, soweit im Verkehrsvertrag nebst Anlagen nicht etwas anderes geregelt ist.
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer dieser nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform; Auftragserteilung nur an ein federführendes und bevollmächtigtes Mitglied der Gemeinschaft; gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder. Eine entsprechende Erklärung ist für den Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft gemäß Anlage E zum Angebotsschreiben „Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft“ abzugeben. Die Bildung von Bietergemeinschaften nach Angebotsabgabe ist unzulässig. Bieter, die sich im Rahmen einer Bietergemeinschaft an dieser Ausschreibung beteiligen, können darüber hinaus kein eigenständiges Angebot einreichen. Falls derartige Angebote eingehen sollten, würde dies zwingend sowohl zum Ausschluss des Angebotes des betreffenden Einzelbieters als auch – bei Kenntnis der Bietergemeinschaft vom Angebot des Einzelbieters – des Angebotes der Bietergemeinschaft führen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Bietererklärung zur Zuverlässigkeit (detaillierte Anforderungen an die zu erteilende Erklärung siehe Anlage D zum Angebotsschreiben; der Vordruck ist zu verwenden),
— Selbsteinschätzung: Darlegung zu kommunalwirtschaftsrechtlichen Bestimmungen (detaillierte Anforderungen an die zu erteilende Erklärung siehe Anlage E zum Angebotsschreiben; der Vordruck ist zuverwenden),
— Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (vgl. § 7 EG Abs. 8 VOL/A), sofern der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Für den Fall der Nichteintragung: die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bieter: oder vergleichbar). (Dieser Nachweis kann als Kopie erfolgen). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen ausweisen.
— Nachweis der fachlichen Eignung i. S. des § 13 Abs. 1 Nr. 3 PBefG i. V. m. § 3 PBZugV: Kopie einer Bescheinigung über die fachliche Eignung gem. §§ 3, 4, 6 PBZugV; oder Kopie einer Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit KOM bzw. einer Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen oder mit Mietwagen. Die Befristung der Laufzeit der erteilten Genehmigung darf nicht vor dem in Ziffer IV.3.4) genannten Datum der Angebotsabgabe enden; oder Kopie einer EU-Lizenz entsprechend der VO (EG) Nr. 1073/2009, erforderlichenfalls zzgl. deutscher Übersetzung. Die Befristung der Laufzeit der erteilten Genehmigung darf nicht vor dem in Ziffer IV.3.4) genannten Datum der Angebotsabgabe enden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Bietererklärung zur finanziellen Leistungsfähigkeit (detaillierte Anforderungen an die zu erteilende Erklärung siehe Anlage C zum Angebotsschreiben, der Vordruck ist zu verwenden),
— Angabe von vergleichbaren erbrachten Busverkehrsleistungen im Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen (falls in Deutschland erbracht: gem. § 42 PBefG; nicht: gem. §§ 43-49 PBefG; Verkehrsleistungen gem. §§ 43-49 PBefG werden nicht berücksichtigt) seit Gründung des Unternehmens, höchstens jedoch seit Beginn (01.01.) der letzten 3 vollen Kalenderjahre vor dem in Ziffer IV.3.4) genannten Termin zur Angebotsabgabe (sowie ggf. Auflistung der bereits beauftragten künftig zu erbringenden Verkehrsleistungen); die benannte Anzahl braucht die im Vordruck geforderte Anzahl nicht zu überschreiten (Detaillierte Anforderung an die zu erteilenden Angaben siehe Anlage G zum Angebotsschreiben; der Vordruck ist zu verwenden).
— Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes im Original oder als beglaubigte Kopie (die Bescheinigung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein. Falls auf der Bescheinigung keine Gültigkeitsdauer angegeben sein sollte, darf das Ausstellungsdatum in Bezug zum Datum der Angebotsabgabe nicht länger als 3 Monate zurückliegen).
— Bescheinigung der Kommune des Unternehmenssitzes über die steuerliche Zuverlässigkeit im Original oder als beglaubigte Kopie (die Bescheinigung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein). Sofern an die Kommune des Unternehmenssitzes keine Steuern entrichtet werden, sondern an die Kommunen der jeweiligen Betriebsstätten, ist dies der Vergabestelle bis zum Ablauf der Angebotsfrist entsprechend mitzuteilen und zu erläutern. Ferner hat der Bieter zusätzlich die Bescheinigung der steuerlichen Zuverlässigkeit der betroffenen Kommune vorzulegen (im Original oder als beglaubigte Kopie), in der die Betriebsstätte, die den gegenständlichen Verkehr erbringen soll, ansässig ist. Bei Ergebnisabführungsverträgen/Organschaften ist hinsichtlich des Drittunternehmens entsprechend zu verfahren. Falls auf der Bescheinigung keine Gültigkeitsdauer angegeben sein sollte, darf das Ausstellungsdatum in Bezug zum Datum der Angebotsabgabe nicht länger als 3 Monate zurückliegen.
Ist der Bieter der Auffassung, dass er die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen mit einer geringeren Anzahl an Fahrzeugen als die o. g. bzw. die in den Anlagen zum Muster des Verkehrsvertrages ausgewiesene Anzahl an Fahrzeugen erbringen kann, so hat er die Vergabestelle im Rahmen seines Angebotes darüber unter Nachweisführung (Angabe der Anzahl der kalkulierten Fahrzeuge sowie Abgabe der verbindlichen, dem Angebot zu Grunde liegenden Umlaufplanung) in Kenntnis zu setzen.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 5.12.2014 - 12:00
Zahlungsbedingungen und -weise: Empfänger: IGDB GmbH,
IBAN DE90506521240046131314,
BIC HELADEF1SLS,
Verwendungszweck (bitte immer mit angeben!): Linienbündel „3: Bruchköbel/Schöneck“;
Preis enthält 19 % Mehrwertsteuer;
Zum Erhalt der Vergabeunterlagen bitte die Informationen gem. Ziffer VI.3) beachten.
bis: 15.2.2015
— Zur Anwendung des Hessischen Präqualifikationsregisters (HPQR) siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe,
— Die Vergabeunterlagen sind in Textform (Brief, Fax, E-Mail) unter Nennung des Unternehmens inkl. Adresse sowie eines Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten (Telefon, Fax, E-Mail) abzufordern,
— Bei persönlicher Abholung der Vergabeunterlagen ist im Vorfeld mit der IGDB GmbH ein Abholungstermin zu vereinbaren.
— Der Bieter hat bis zum Ablauf der Angebotsfrist folgende sonstige Angebotsunterlagen vorzulegen. Die Nichtvorlage von einzelnen, im Folgenden aufgeführten, Unterlagen kann zum Angebotsausschluss führen:
a) Konzept zur Durchführung des Verkehrs, mit Ausführungen zu mindestens folgenden Punkten (ohne Mehrkosten für den Auftraggeber):
1) Personalkonzept: Ausführliche Darstellung hinsichtlich der innerbetrieblichen Ausbildung von Personalen zum Berufskraftfahrer (m/w) bzw. zur Fachkraft im Fahrbetrieb (m/w),
2) Kundendienst- und Durchführungskonzept: Entlastung des Auftraggebers durch Einrichtung und Betrieb einer Vorverkaufsstelle im Bediengebiet mit festen Öffnungszeiten; Ausstellung von CleverCards für Schulwegkostenträger sowie Ausgabe an Schulen und Abrechnung; Bearbeitung von: CleverCard-Verlustmeldungen, CleverCard-Ersatzkartenausstellungen, vorzeitigen Rückgaben von CleverCards. Formulare, Abrechnungswege etc. werden in einem gesonderten Vertrag vereinbart,
b) Für den Fall des Angebotes der AST-Variante „Taxameter“ der Anlage B zum Angebotsschreiben „Preisblatt“: Benennung des Unternehmens und Abdruck der Taxitarifordnung der Gemeinde des Unternehmenssitzes des für die AST-Leistungserbringung vorgesehenen Unternehmens.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

References: § 11
 § 17
 § 7
 § 13
 § 3
 § 42