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Timestamp: 2017-05-22 18:35:50+00:00

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book 45, chapter 25 Titus Livius (Livy), Ab urbe condita libri, erklärt von M. Weissenborn, book 45, commentary
25. iactantes] ‘schwenkend’; als noch dauernd bezeichnet, während sie sich erheben und weggehen; vgl. 44.42.4: manus tendentes. tandem] um anzudeuten, dafs das vorher Erwähnte längere Zeit gedauert hat, und dafs die Rhodier
ihre flehende Stellung nicht haben aufgeben wollen.
consules] Licinius scheint noch in Rom gewesen zu sein, vielleicht auch Marcius; s. 17.2.
asper ingenio] vgl. 39.40.10: asperi procul dubio animo; = ‘der sonst . . war’.
egit] er trat auf als . ., ‘spielte’ den Gelinden und Milden; s. zu 4.56.13; Per. 49; dagegen ist 34.5.6: Catonem oratorem . . interdum . . trucem esse scimus omnes, cum ingenio sit mitis wohl nur rhetorische Wendung; anders Cic. p. Mur. 6: ego has partis lenitatis . ., quas me natura docuit, semper egi libenter.
simulacrum viri copiosi] da es sich hier, im Gegensatze zu asper ingenio, nur um eine Rede und das rednerische Talent Catos handelt, nicht um seinen Charakter, so scheint copiosi nicht unpassend; s. Cic. p. Caec. 64: mihi non copioso homini ad dicendum; Quint. 10, 1, 106: densior ille, hic (Cicero) copiosior; Q. 12, 5, 5; zu vir vgl. Q. 10, 3, 12: mirae facundiae virum; Q. 6, 3, 3: praecipui in eloquentia viri u. a.; aus der hier bezeichneten, wie Gell. 6 (7), 3 zeigt, noch zu Ciceros Zeit berühmten Rede konnte wohl ein Bild der Beredsamkeit und Redefülle Catos entnommen werden. Die La. ist nicht ganz sicher, da die Hdschr. simulacrumviricopiasidque hat; Mg. verm. simulacrum veri copiose . ., doch wäre simulacrum veri (‘ein Abbild der Wahrheit’) ganz eigentümlich ausgedrückt; copiose aber (so schreibt auch Htz.) kann man, da L. die Rede gar nicht wiedergeben will, nicht erwarten.
ipsius . .] es bedarf also einer Bearbeitung oder der Aufnahme derselben nicht; s. Gell. 6 (7), 3, 6: orationemque inclutam dicit, quae et seorsum fertur inscriptaque est pro Rhodiensibus et in quintae originis libro scripta est; über die letzte Angabe, die bei L. anders lautet, s. Nipperdey zu Nep. Cato 3, 3; Jordan, Catonis . . quae exstant, S. LVIf.
exstat . . inclusa] derselbe Ausdruck in der Per. 49; vgl. zu 23.2.9; die Fragmente der Rede, von Gellius erhalten, sind zusammengestellt von Jordan a. a. O. S. 21 f. und H. Peter, Hist. Rom. Relliquiae S. 80f.
ut nec . .] noch unbestimmter lautet die Antwort bei Pol. 30.4.9: εἰ μὴ δι᾽ ὀλίγους ἀνθρώπους τοὺς αὑτῶν φίλους, καὶ μάλιστα δι᾽ αὐτούς, ᾔδεσαν καλῶς καὶ δικαὶως ὡς δέον ἦν αὐτοῖς χρήσασθαι.
socii] nach § 9 zu verstehen.
Philocrates et Astymedes] erst hier trägt L. die Namen der Gesandten, die der Annalist, dem er vorher gefolgt ist, nicht gekannt zu haben scheint, aus Polybios nach, übergeht aber, was dieser von der Schrift des Astymedes sagt.
partim . . partim] s. 44.40.1; dieser und der folgende Satz sind etwas abgerissen, der Inhalt ist zum Teil aus einer anderen Quelle, zum Teil aus Polybios genommen, aber ver-
kürzt und in anderer Form wiedergegeben; s. Nissen 275.
quae agerentur . .] vgl. Pol. 30.5.1: οἱ . . περὶ τὸν Ἀστυμήδην αὐτόθι μένοντες παρήδρευον, χάριν τοῦ μηδὲν αὐτοὺς λανθάνειν τῶν προσπιπτόντων ἢ λεγομένων κατὰ τῆς πατρίδος.
in praesentia] für jetzt, ‘vor der Hand; Härteres wird noch in Aussicht gestellt.
iusserunt] näml. patres; ein rascher, auffallender Wechsel des Subjekts; zu deducere ist Rhodios zu denken; die praefecti sind die Statthalter und Befehlshaber der Besatzungen, welche natürlich mit den Präfekten abziehen; vgl. 26.12; 33.30.2: praesidia . . deduceret (Philippus) u. a.; Pol. 30.5.12 läfst den Beschlufs διότι δεῖ Κᾶρας καὶ Λυκίους ἐλευθέρους εἶναι πάντας, ὅσους προσένειμε Ῥοδίοις μετὰ τὸν Ἀντιοχικὸν πόλεμον erst gefafst werden nach dem § 7 gemeldeten Abgang des Theaetetus von Rhodus; L. nimmt denselben voraus und scheint sich nicht zu erinnern, dafs er ihn schon 44.15.1 (nach Claudius Quadrigarius), über ein Jahr zu früh, erwähnt hat.
haec Rhodum nuntiata . .] dasselbe berichtet Polybios; aber bei ihm tritt es nicht nach der Nachricht von dem Senatsbeschlusse über die Karier und Lycier, sondern nach der Ankunft des Philokrates mit dem § 4 erwähnten Senatskonsulte ein; s. § 2: προσπεσούσης δὲ τῆς ἀποκρίσεως ταύτης εἰς τὴν Ῥίδον, δόξαντες ἀπολελύσθαι τοῦ μεγίστου φόβου τοῦ κατὰ τὸν πόλεμον, τἄλλα καίπερ ἀκμὴν ὄντα δυσχερῆ ῥᾳδίως ἔφερον.
quae . . fuissent] ‘obgleich dasselbe (unter anderen Umständen) . . gewesen wäre’.
cum bellum timuissent] ist Erklärung von maioris mali.
coronam . .] vgl. Pol. § 4: παραχρῆμα ψηφισάμενοι τῇ Ῥάμῃ στέφανον ἀπὸ μυρίων (δισμυρίων Nissen) χρυσῶν καὶ καταστήσαντες πρεσβευτὴν ἅμα καὶ ναύαρχον Θεαίτητον, ἐξέπεμπον θερείας ἀρχομένης . . πειρασομένους κατὰ πάντα τρόπον συμμαχίαν συνθέσθαι πρὸς Ῥωμαίους. Der Gehalt des Kranzes ist wohl in der Hdschr. des L. treuer erhalten als in der des Polybios, da schon der Zweck einen gröfseren Aufwand forderte; vgl. 44.14.3.
Theaetetum] ein von Polybios (s. 27.11.2; 28.2.3. 14, 3 u. a.) oft erwähnter Anhänger der Römer.
in . . legationem] s. 42.26.7.
ut nullum . . scitum populi fieret] s. zu 25.33.6; vgl. Pol. § 5: βουλόμενοι δίχα τοῦ ψηφίσματος καὶ πρεσβείας ἀποτυχεῖν, ἐὰν ἄλλως δόξῃ Ῥωμαίοις, δι᾽ αὐτῆς δὲ τῆς τοῦ ναυάρχου προαιρέσεως τὴν κατάπειραν ποιήσασθαι.
nisi] hier wenig verschieden von si non.
maior a repulsa ignominia] s. 3.15.7; 10.5.2; 25.26.7 u. a.
id unius erat ius . .] s. Pol. § 5: τὴν γὰρ ἐξουσίαν εἶχε ταύτην
ὁ ναύαρχος ἐκ τῶν νόμων; nach dem Ausdruck bei L. könnte es scheinen, als ob der Nauarch nur das Recht gehabt hätte, die gerade vorliegende Sache zu verhandeln, wenn man nicht de ea re als Ausflufs seines Rechtes überhaupt betrachtet.
sine rogatione ulla perlata] ist, wenn in perlata kein Fehler liegt, eine ungewöhnliche Ausdrucksform, da durch die Präposition das Wesen des Abl. abs. aufgehoben wird; sie ist vielleicht veranlafst durch die nahe Verwandtschaft von sine und non; s. 3.52.2 (Mg.); 5, 4, 4; vgl. Hor. Carm. 3, 6, 29: non sine conscio marito surgit, wo non sine conscio marito = conscio marito ist.
tot annos] s. Pol. § 6: ὡς σχεδὸν ἔτη τετταράκοντα πρὸς τοῖς ἑκατὸν κεκοινωνηκὼς ὁ δῆμος （Ῥοδίων） Ῥωμαίοις τῶν ἐπιφανεστάτων . . ἔργων οὐκ ἐπεποίητο πρὸς αὐτοὺς συμαχίαν; darnach wäre die Verbindung schon gegen 447/307 geschlossen worden; L. hat jedoch, wenn nicht in der 2. Dekade die Sache erwähnt gewesen ist, erst 31.2.1 von einer rhodischen Gesandtschaft in Rom berichtet; s. 22.1; vgl. 28.7.13; 37.54.4.
amicitia] hierzu ist aus dem Folgenden cum Romanis hinzuzudenken.
sociali foedere] wie 34.57.9; vgl. 8.4.3; 32.22.11: familiari amicitia plerique illigati Philippo erant u. a.
ob nullam aliam causam] vgl. 38.41.1: nullam ob aliam causam; 42, 40, 10: quaerendo, quam ob causam u. a.
spem . . absciderent] s. 24.30.12: spe undique abscisa; zu 44.13.3; vgl. Pol. § 8: βουλόμενοι . . μηδένα τῶν ἐν ταῖς ὑπεροχαῖς καὶ δυναστείαις ἀπελπίζειν τὴν ἐξ αὑτῶν ἐπικουρίαν . . οὐκ ἐβούλοντο . . προκαταλαμβάνειν σφᾶς αὐτοὺς ὅρκοις . . ἀλλ᾽ ἀκέραιοι διαμένοντες κερδαίνειν τὰς ἐξ ἑκάστων ἐλπίδας; zur Sache s. 41.20.7; 42.12.3; Diod. 31, 47 f.
si quid opus esset] vgl. 13.3. Wfsb. vermutete, dafs si quo id opus esset zu lesen sei (quo nach Bk.) und verglich 26.9.9: si quo usus operae sit; Harant: si cui id opus esset; für Vahlens Verbesserung spricht der Umstand, dafs 44.34.5 in der Hdschr. dieselbe Verschreibung angetroffen wird.
tunc utique . .] utique ist wohl mit petenda zu verbinden; s. Pol. § 9: τότε δὲ μεγάλην ἐποιοῦντο φιλοτιμίαν, βουλόμενοι ταύτης τῆς τιμῆς τυχεῖν παρὰ Ῥωμαίων.
ipsis] im Gegensatze zu aliis; Ursinus wollte dafür ipsos schreiben.
sub idem . . tempus] in Bezug auf tunc; vgl. Pol. § 11: ἄρτι . . τῶν περὶ τὸν Θεαίτητον καταπεπλευκότων ἀπέστησαν Καύνιοι. § 12: κατὰ δὲ τὸν αὐτὸν καιρὸν ἡ σύγκλητος ἐξέβαλε δόγμα διότι δεῖ Κᾶρας καὶ Λυκίους ἐλευθέρους εἶναι; da L. das letztere schon vorausgenommen hat (s. § 6), so mufste er eine andere Wendung suchen: si . . forent; s. Nissen 276.
Caunii] s. 33.20.12; Appian.
Mithr. 23: Καύνιοι Ῥοδίοις ὑποτελεῖς . . . ἀπὸ Ῥωμαίων ἀφεθέντες οὐ πρὸ πολλοῦ (dem mithridatischen Kriege).
Mylasenses] 38, 39, 8 sind sie für immunes erklärt worden; vgl. Pol. 22.24.4.
Euromensium . .] s. 32.33.7; 33.30.3, wo sie für frei erklärt werden; später müssen sie von den Rhodiern abhängig geworden sein; s. § 13: provincia.
civitatis] der Rhodier.
ut non sentirent] Folge von non fracti animi ist nicht sowohl das sentire, als das diesem entsprechende Handeln; s. § 13.
si . . forent] wenn der § 6 erwähnte Beschlufs ausgeführt würde; s. 43.7.3: naviter. cetera] auch dazu ist si zu denken; s. 22.39.3; 40.14.11; vgl. 45.36.1.
includi . . posset] findet sich bei Polybios nicht; zur Sache vgl. 44.14.10.
sterilis agri] gehört, wie parvae, als Attribut zu insulae; s. 3.62.6.
urbis] s. zu 25.13.
Cibyratarum] s. zu 38.14.3.
Alabandensisque] da die Hdschr. alabandeniquequialabandesium hat und Alabandeni ebenso gebildet werden konnte, wie Mylaseni (s. 38.39.8) neben Mylasenses, Coroneus neben Coronensis (s. 36.20.3) u. a., so ist Wfsb. zweifelhaft, ob L. an u. St. Alabandensisque (s. 38.13.4; 43.6.5) oder Alabandenosque geschrieben hat.
Euromensium provinciam] nach römischem Ausdruck, um sie als abhängig zu bezeichnen; auch Polybios （τὰς ἐν Εὐρώμῳ πόλεις） erwähnt einen (wohl nach der Stadt genannten) Bezirk; § 11 hiefs es Euromensium oppida, obgleich Polybios denselben Ausdruck hat, der hier durch Euromensium provincia wiedergegeben ist. Da Euromus in Karien liegt, so mufs wohl angenommen werden, dafs die auch jvon Polybios berichtete Unterwerfung erfolgt sei, ehe der Senatsbeschlufs über die Freiheit der Karer bekannt oder ausgeführt wurde.
et ipsi] gehört, wenn es richtig ist, zu coniuncto exercitu und steht in Beziehung zu asciverant auxilia; vgl. Pol. § 15: ἐνίκησαν μάχῃ Μυλασεῖς καὶ Ἀλαβανδεῖς, ἀμφοτέρων παραγενομένων μετὰ στρατιᾶς ἐπ᾽ Ὀρθωσίαν; dies eine St. Kariens in der Nähe des Mäander; s. Strabo 14, 1, 47, p. 650.
Unterwerfung epirotischer Städte. Anordnungen in Illyrien. Pol. 30.7.
(51):
Polybius, Histories, 30.4Polybius, Histories, 30.5Polybius, Histories, 30.7Livy, The History of Rome, Book 10, 5.2Livy, The History of Rome, Book 41, 20.7Livy, The History of Rome, Book 42, 12Livy, The History of Rome, Book 42, 26Livy, The History of Rome, Book 45, 36.1Livy, The History of Rome, Book 3, 15.7Livy, The History of Rome, Book 3, 52.2Livy, The History of Rome, Book 3, 62.6Livy, The History of Rome, Book 13, SummaryLivy, The History of Rome, Book 23, 2Livy, The History of Rome, Book 24, 30Livy, The History of Rome, Book 25, 13Livy, The History of Rome, Book 25, 26Livy, The History of Rome, Book 25, 33Livy, The History of Rome, Book 28, 2.3Livy, The History of Rome, Book 28, 7.13Livy, The History of Rome, Book 37, 54.4Livy, The History of Rome, Book 43, 6Livy, The History of Rome, Book 43, 7Livy, The History of Rome, Book 44, 13Livy, The History of Rome, Book 44, 14Livy, The History of Rome, Book 44, 15Livy, The History of Rome, Book 44, 34Livy, The History of Rome, Book 44, 40Livy, The History of Rome, Book 44, 42Livy, The History of Rome, Book 22, 1Livy, The History of Rome, Book 22, 39Livy, The History of Rome, Book 17, SummaryLivy, The History of Rome, Book 8, 4Livy, The History of Rome, Book 4, 56.13Livy, The History of Rome, Book 26, 12Livy, The History of Rome, Book 26, 9.9Livy, The History of Rome, Book 27, 11.2Livy, The History of Rome, Book 31, 2Livy, The History of Rome, Book 32, 22.11Livy, The History of Rome, Book 32, 33.7Livy, The History of Rome, Book 40, 14.11Livy, The History of Rome, Book 33, 20.12Livy, The History of Rome, Book 33, 30.2Livy, The History of Rome, Book 33, 30.3Livy, The History of Rome, Book 34, 57.9Livy, The History of Rome, Book 34, 5.6Livy, The History of Rome, Book 36, 20Livy, The History of Rome, Book 38, 13Livy, The History of Rome, Book 38, 14Livy, The History of Rome, Book 38, 39Livy, The History of Rome, Book 38, 41Livy, The History of Rome, Book 39, 40

References: § 9
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