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Timestamp: 2017-08-20 06:28:27+00:00

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Freiberg mit viel Herz in Berlin präsent Stadt mit Ausstellung drei Tage Gast in der Vertretung des Freistaates (AN). Drei Tage lang wehte in der vergangenen Woche vor der Vertretung des Freistaates in der Berliner Brüderstraße die Freiberg-Fahne. „Wer Sachsen kennen will, muss Freiberg gesehen haben, behaupten die Bergstädter. Sie stellten ihre Stadt mit viel Herz vor und luden die Hauptstädter ein: zu den großen Höhepunkten im nächsten Jahr, zu „850 Jahre Freiberg“ Ende Juni sowie zum 21. Tag der Sachsen im September oder zu einigen ganz ruhigen Tagen zum Bummeln und Schauen an historischem Ort. Eine neue Schau zeigte klein, aber fein, was Freiberg zu bieten hat: von der Tradition des Silberbergbaus und der Bergbauwissenschaft bis zum heute mit der Technischen Universität Bergakademie, weltweit agierenden Unternehmen wie Solar World, Takata Petri oder Actech, dem ältesten Theater der Welt, vier Silbermann-Orgeln, dem Dom St. Marien, der weltgrößten Mineralienausstellung und der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft. Ein „Herz aus Silber“ war das Markenzeichen der Veranstaltung, die gemeinsam von der Stadtverwaltung und der Stadtmarketing Freiberg GmbH organisiert wurde. „Ich lade Sie ein, nach Freiberg zu kommen“, wandte sich Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm an die Besucher. „Feiern Sie 2012 mit uns und schließen Sie unsere Stadt in Ihr Herz. Das Jubiläumsprogramm verspricht unvergessliche Höhepunkte.“ Schon in der Silvesternacht beginnen mit dem Glockenschlag fürs neue Jahr die Feierlichkeiten für das „Jahr der Jahrhunderte”, denn jeder Monat wird einem Jahrhundert gewidmet. „Noch heute fasziniert die Silberstadt durch ihren geschlossenen Altstadtkern und strahlt mit ihren engen Gassen, historischen Fassaden und malerischen Ensembles eine große Lebendigkeit aus“, machte das Stadtoberhaupt neugierig auf Freiberg.
Natürlich Liebe Freibergerinnen und Freiberger,
Präsentierten Freiberg mit viel Herz in Berlin: OB Bernd-Erwin Schramm (4. v. l.) und Stama-Chef Gerd Przybyla gemeinsam mit zahlreichen Freibergern. Foto: A. Kießling Schachtkittel, Froschlampe, Bergbarte und Erzmulde erinnerten an den historischen Bergbau in der Stadt, der Sachsen einst zu Reichtum und Ansehen verhalf. Die Leihgaben des Stadt- und Bergbaumuseums schaute sich Werner Rollmann besonders interessiert an. Den gebürtigen Freiberger, der seit 1959 in Berlin lebt, zog die Verbundenheit zu seiner Geburtsstadt in die Ausstellung an der Brüderstraße. „Die Schau ist sehr zukunftsorientiert und einladend“, lobte er. Zum Stadtjubiläum 2012 will er sich mit ehemaligen Klassenkameraden aus der Handelsschule treffen. Inge Ballhaus faszinierten Achat, Fluorit und Co in den zwei Vitrinen der terra mineralia besonders. „Ich liebe Steine und trinke gern ein Freiberger Bier“, bekannte die gebürtige Sächsin. „Die terra mineralia besuche
Frühlingsfest eröffnet Poststraße (AS). Die neu gestaltete Poststraße ist seit 22. Mai wieder befahrbar. Sie wurde zum Frühlingsfest von Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, Vertretern des Bauunternehmens VSTR GmbH Rodewisch, des Ingenieurbüros und des Tiefbauamtes der Stadtverwaltung offiziell eingeweiht. Besonderes Highlight war die Bühnenshow. Alle in der Poststraße ansässigen Geschäfte begleiteten die Eröffnung mit vielen Aktionen wie Tombolas, Kinderschminken und einer aufgestellten Hüpfburg. Die Poststraße ist in den vergangenen zwölf Monaten für etwa 700.000 Euro um-
Nr. 9 · 1. Juni 2011
fangreich saniert worden. Bäume und aufstellte Bänke beleben den Straßenzug. 28 Parkplätze, die schräg zur Fahrbahn angeordnet worden sind, sollen die Entwicklung des Geschäftslebens vor Ort stärken. Der Hauptverkehr fließt jetzt über die Eherne Schlange. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Straße und die Änderung der Verkehrsführung belaufen sich auf etwa eine Million Euro. Hunderte Menschen waren am 22. Mai zur Eröffnung der sanierten Poststraße gekommen. Foto: Sebastian Hamann
ich demnächst, das steht fest, und auf Freiberg freue ich mich auch.“ Gezielt steuerten Esther Bethmann und Maximilian Tubbesing die Stände der TU Bergakademie an. Die beiden Gymnasiasten, die sich in der Schule extra für diesen Tag entschuldigt hatten, informierten sich bei Studienberater Bastian Fermer ausführlich über Studienangebote und -bedingungen an der Freiberger Alma Mater. „Eigentlich wollte ich Lehramt Mathematik studieren, jetzt begeistert mich Wirtschaftsmathematik“, erklärte der junge Mann. Sie tendiert mehr zu den Ingenieurwissenschaften. Beide wollen im Januar nächsten Jahres auf alle Fälle zum Tag der offenen Tür an der Bergakademie kommen und sich die Freiberger Uni mit derzeit 5.500 Studenten aus der Nähe anschauen. ! Seite 3
unsere Universitätsstadt Freiberg ist mit Kraft und Energie, mit Flair und Charme, mit Tradition und Zukunft ein bedeutender Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort Sachsens. Ein Herz aus Silber ist Botschafter für unser bevorstehendes Jubiläum „850 Jahre Freiberg“, denn der sagenumwobene Silberfund gab dem Erzgebirge damals nicht nur seinen Namen, sondern begünstigte auch ein frühes Wirtschaftswunder. Das Silber aus Freiberg brachte Wohlstand für unsere Stadt und das ganze Land. Die Bodenbelastung im Freiberger Raum ist deshalb seit Jahrhunderten sowohl historisch durch die Hüttenindustrie bedingt, aber auch geogen durch einen natürlichen Gehalt an Schwermetallen gegeben. Das ist bekannt und wird den Vorgaben entsprechend bei jeder mit Erdbau verbundenen Maßnahme berücksichtigt. Schließlich ist unsere Universitätsstadt international vor allem durch die Bergakademie als älteste montanwissenschaftliche Universität der Welt bekannt, deren Schwerpunkte Geo, Material, Energie und Umwelt ihr ein einmaliges Profil als Ressourcenuniversität geben. Zwei Jahrzehnte lang wurde mit dem Thema Schwermetallbelastung von allen Seiten verantwortungsbewusst umgegangen. Wir haben in Freiberg Industriebrachen saniert, Gewerbegebiete angelegt, Straßen gebaut und buddeln auch in der Innenstadt an jeder Ecke. Doch eine Bürgerinitiative beschwört nun dramatisch mit dieser Bodenbelastung ein vermeintlich heißes Thema ausgerechnet beim Bau der Umgehungsstraße, obwohl deren Sprecher, in den 90-er Jahren selbst Kreistagsabgeordneter, als bestens informiert gilt. Ich habe Respekt vor anderen Meinungen und habe auch Verständnis für die Sorgen von Bürgern. Aber der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wer leichtfertig durch unwahre Tatsachenbehauptungen im Zusammenhang mit dem Bau einer Ortsumgehung die Möglichkeit von Giftwolken über unserer Stadt suggeriert, provoziert verantwortungslos und demagogisch Sorgen bei den Bürgern unserer Stadt, aber auch Verunsicherung bei Touristen und Investoren. Mit der Bodenbelastung konnten und können wir umgehen, belastend ist etwas anderes! Glück auf Ihr
Sprechstunde des Friedensrichters
Geburten im April Der Oberbürgermeister heißt aufs Herzlichste willkommen 41 Geburten kleiner Freiberger gab es im April, informiert das Standesamt. Insgesamt haben 23 Mädchen und 18 Jungen das Licht der Welt erblickt. Allen kleinen Neufreibergern ein herzliches Willkommen! Liesbeth, Jasmina, Friederike, Julia, Ayla Melina, Anne Tamina, Sophie Marie, Lina, Laura, Leonie, Zoe, Johanna
Elisabeth, Taleesa, Lenja, Sonja, Ariana, Mireille, Helena, Anna Minh Anh, Mia-Jolie, Emma Elaine, Sarah, Felicitas Ping Adrian, Anton, Marc An, Marlon Wolfgang, Oskar, Timo Stefan, Tim Roland, Raphael, Felias, Richard Björn, Finn, Nick, Kurt, Emil Max, Elias, Chris, Diego Maurice, Aaron Werner
Die nächste Sprechstunde des Friedensrichters Christian Kluge ist am kommenden Dienstag, 7. Juni, von 16 bis 18 Uhr. Sie findet im Rathaus am Obermarkt statt: im Zimmer 104, neben der Poststelle. Sprechstunde des Friedensrichters ist jeweils am ersten und dritten Dienstag des Monats. Zu erreichen ist der Friedensrichter während der Sprechzeit auch unter der Freiberger Rufnummer 273 137 oder per E-Mail unter Friedensrichter@Freiberg.de.
Jubilare im Juni Der Oberbürgermeister gratuliert auf das Herzlichste den 70-Jährigen Ingrid Lehrle Isolde Bretschneider Hartmut Balzer Brigitte Lorenz Dietmar Wiedemann Edith Brüning Bernd Schmieder Rudolf Ströhle Dieter Beyer Hannelore Frohs Siegfried Götz Rainer Löwe Hannelore Quaschny Hannelore Sperling Dietrich Höber Dr. Peter Räppel Lothar Reuter Dr. Lothar Simon Manfred Walther Harry Adner Gerena Küchenmeister Konstantin Pechliwanoff Helga Schmidt Joachim Schröter Monika Heinrich Hans-Günter Knauf Annelies Naumann Vera Kühn Marie-Luise Schab Wolfgang Scholz Günter Schneider Günter Paschke Ursula Richter Christian Bertram Charlotte Bellmann Siegfried Wehlend Ilse Kaden Helga Mach Roland Zscheile Sybille Hahn Manfred Hinke Hella Mittmann Bernd Sohr Helmut Novy
Gunter Brodkorb Rolf Adam Klaus Weniger Brigitte Börner Monika Raschke Hartmut Wolf Dr. Ulrich Dobry Gisbert Heinze Kathrin Bohmeier Sigrid Kröhnert Dieter Valentin Rosemarie Pickenhain Christa Kohl Dietmar Schlegel Tilo Straßburger Klaus Hackebeil Barbara Liebscher Heidemarie Karch Rolf Hunger Ursula Wehlmann
den 75-Jährigen Dorothea Richter Helga Gottwald Elfriede Kuhnke Gottfried Schmalfuß Peter Heinrich Gisela Heinrich Gudrun Oswald Helga Schubert Johannes Schmieder Rolf Dietze Edeltraud Heinrich Brigitte Böhme Günter Arnold Siegfried Kempe Werner Reichert Dr. Wolfgang Scheibe Siegfried Tempel Reiner Keil
Herbert Matthes Klaus Börner Ruth Spolwig Joachim Heymer
Ruth Fischer Erika Heise Magdalena Sekula Manfred Waldau
den 85-Jährigen
Manfred Deichsel
Reinhard Wrobel Ruth Friebe Herta Wächtler Irmgard Gabler Helga Richter Charlotte Wätzig Ernst Schätzel Erwin Buch Irene Gräbel Siegfried Klee Ursula Seifert Annekatrin Schubert Marianne Pohle Gerda Metzner Waltraud Halfter
Wolfgang Neubert Gudrun Buhl Ingeborg Sensfuß Siegrid Wahl Dr. Volker Pätzold Horst Schneider Barbara Schröpfer Waltraut Thiele Reiner Weber
den 80-Jährigen Rolf Opitz Rudolf Patsch Edith Tschiche Sonja Winkler Emma Böhme Erika Hartberger Joachim Wedler Annemarie Bräuer Wilhelmine Dreier Dr. Manfred Göhler Dora Strauch Alfred Stöffgen Erna Kunze Gerlinde Stimpel Helga Gropp Sigrid Hohenleitner Alfred Nowagk Elisabeth Küchenmeister Dr. Paul Brand Günter Schreiber Dr. Herbert Pforr Waldtraut Heinichen Ilse Hahn
Ehejubilaren Goldene Hochzeit Eleonore und Klaus Börner
Traute Schräber Helga Schlegel
... sowie den
Annemarie und Joachim Grimmer Ursula und Dietmar Richter Erika und Rudolf Steiner Waltraud und Kurt Fiedler Ruth und Horst Ulfig Sieglinde und Siegfried Büttner Karin und Günter Hanschmann Gudrun und Helmut Weiser Gisela und Eberhard Wolf Hannelore und Horst Zenke Hilde und Hans Bretschneider
den 90-Jährigen
Lidia und Christian Eichhorn
Erich Weihs Edith Winkler Taisija Fink Heinz Weigold Margarete Gehrke
Erika und Manfred Fischer Ruth und Günther Korb Gisela und Manfred Langhof Gisela und Dr. Günter Weinhold Maria und Rolf Kästner
den älter als 90-Jährigen Elisabeth Moratzky (91) Mariechen Müller (91) Ilse Lungwitz (91) Charlotte Hiller (91) Ruth Venske (91) Karl Zimmermann (91) Marianne Püschner (91) Erika Schaarschuch (91) Dr. Günter Konzack (91) Christa Hofmann (92) Kurt Walther (95) Marianne Borrmann (96)
Diamantene Hochzeit Ruth und Horst Ludwig Christa und Werner Kästner Brigitte und Alfred Müller Lotte und Wolfgang Naucke Charlotte und Manfred Wätzig Gertraude und Erhard Kräher
65. Hochzeit Ursula und Heinz Pierschel
Ortsumgehung vermindert Durchgangsverkehr Bürgermeister Holger Reuter informiert zum Bau der Ortsumgehung der Stadt Freiberg Seit vielen Jahren wird über die Umgehungsstraße diskutiert. Ihr Bau soll vor allem für die Entlastung der Freiberger Innenstadt sorgen und somit die Lebensqualität in Freiberg verbessern. Über das Vorhaben informiert Holger Reuter, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen.
Freiberger Innenstadt wird deutlich entlastet Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Freiberg wird es eine deutliche Entlastung vom Durchgangsverkehr für die Freiberger Innenstadt geben. Dies belegt die Verkehrsanalyse, die dem Planfeststellungsbeschluss zu Grunde liegt. Danach ist zum Beispiel auf der Leipziger Straße mit einer Entlastung von etwa 14.000, auf der Chemnitzer Straße von etwa 5.000 und auf der Brander Straße mit einer durchschnittlichen Entlastung von etwa 12.000 Kraftfahrzeugen pro Tag zu rechnen. Unter anderem wird es für die Anwohner der Karl-Kegel-Straße, KätheKollwitz-Straße sowie der Dresdner Straße ebenfalls eine erhebliche Entlastung vom Durchgangsverkehr geben. Damit wird die Lebensqualität in der Stadt deutlich verbessert.
Zugänge zum Stadtwald bleiben erhalten Auch die Zugänge zum Freiberger Stadtwald bleiben erhalten. So wird der Hospitalwald weiter über die verlängerte Claußallee und den Waltersdorfer Weg aus Richtung Claußallee wie auch vom Wohngebiet Wasserberg erreichbar bleiben. Der Margaretenweg im Hospitalwald bleibt Verbindungsweg zwischen Freiberg und Kleinschirma und für jedermann nutzbar.
»Über den Neubau der Ortsumgehung Freiberg wurde regelmäßig und umfassend informiert. Wer diese Angebote nutzte, hatte Zugang zu allen Fakten der Baumaßnahme. Viele Bürger haben davon Gebrauch gemacht, deshalb sind sie auch gut informiert.«
Holger Reuter Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen
Vom Wasserberg aus wird die Erreichbarkeit des Waldes über den Forst- bzw. Hubertusweg gewährleistet. Die Erreichbarkeit des Waldes über die Grenzstraße wird ebenfalls erhalten. Das Naherholungsgebiet Fürstenwald, welches der viel diskutierten Ostumfahrung zum Opfer fallen würde, bleibt in Folge der jetzigen Planungen völlig unberührt.
Nur Massenüberschuss wird deponiert Auf Grund der geogenen Bodenverhältnisse und der industriellen Entwicklung gibt es im Stadtgebiet Freiberg unterschiedliche Arten der Bodenbelastung. Gerade der vorherrschenden Hauptwindrichtung ist es zu verdanken, dass die Bodenbelastungen oberhalb des Wohngebietes Wasserberg geringer ausfallen. Dort werden im Übrigen nicht 500.000, sondern 274.600 Kubikmeter Boden ausgehoben. Da die Ortsumgehung Freiberg teilweise im Einschnitt und teilweise in Dammlage verläuft, werden die Aushubmassen zum großen Teil vor Ort wieder eingebaut. Dies setzt voraus, dass mit dem Einbau der Erdaushubmassen keine Verschlechterung der
Bodenverhältnisse an anderer Stelle einhergeht. Nach geltendem Recht dürfen Böden mit entsprechender Belastungszuordnung nur unter Beachtung des Verschlechterungsverbotes nach dem Bundesbodenschutzgesetz vor Ort wieder eingebaut werden. Lediglich Böden, deren Belastung eine Zuordnung über den gesetzlichen Schadstoffbelastungswerten liegt, sind einer separaten Deponie zuzuführen. Im Rahmen des Baus der Ortsumgehung Freiberg sind wie bei allen Baumaßnahmen gemäß Bundesbodenschutzgesetz entsprechende Vorkehrungen zur Verhinderung des Abwehens von Stäuben durch Bewässerung und ggf. Abdeckung der Böden zu treffen. So sehen es auch die Unterlagen, welche dem Planfeststellungsbeschluss zu Grunde liegen, vor. Wie bei allen Erdbaumaßnahmen, die in und um Freiberg stattgefunden haben, ist geltendes Recht zu beachten. Dieses Recht hat sich im Gegensatz zum Rechtssystem der DDR in Bezug auf die Wahrung gesunder Lebens- und Wohnverhältnisse entscheidend verbessert. Jeder ist also entsprechend der gegebenen Rechtslage gesetzlich vor negativen Folgen von Erdbaumaßnahmen geschützt. Nach dem vorliegenden Kartenmaterial zum Bodenplanungsgebiet Raum Freiberg sind die Böden im Bereich des Wasserbergs gering bis mittel mit den örtlich bedingten Schadstoffen belastet.
Regelmäßige Infos zur Ortsumgehung Über den Neubau der Ortsumgehung sowie deren Auswirkungen und die im Zusammenhang mit dem Neubau der Ortsumgehung getroffenen Schutzmaßnahmen wurde durch die Verantwortlichen umfänglich berichtet.
Dies erfolgte durch mehrere Auslegungen der Planfeststellungsunterlagen. In der Zeit vom 20. Oktober bis 20. November 2008 erfolgte die Auslegung des Planfeststellungsentwurfs im Technischen Rathaus der Stadt Freiberg, in der Stadt Brand-Erbisdorf sowie in den Gemeinden Hilbersdorf, Bobritzsch und Oberschöna. Für alle interessierten Bürger gab es die Möglichkeit, Einsicht in die Planunterlagen zu nehmen und eine Stellungnahme dazu abzugeben. Im August 2009 gab es sechs Erörterungstermine, davon drei im Bauhof der Stadt Freiberg. Sämtlichen Einwendern wurde die Möglichkeit zur Erörterung ihrer Stellungnahme und ihrer Einwände gegeben. Die Planfeststellungsbehörde und das Straßenbauamt Chemnitz nahmen im Rahmen der Erörterungstermine zu den Einwendungen Stellung. Gleichzeitig waren sämtliche Fachgutachter zugegen. In der Zeit vom 16. bis 30. März 2010 erfolgte die Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses. Der Planfeststellungsbeschluss bestehend aus 540 Seiten wurde sämtlichen Einwendern zur Verfügung gestellt. Darin enthalten sind Erläuterungen zur Planung sowie die Abwägung sämtlicher Einwendungen. Gleichzeitig wurden die genehmigten Planungsunterlagen in der Zeit vom 16. bis 30. März 2010 im Ausstellungsraum des Technischen Rathauses Freiberg, in der Stadt BrandErbisdorf und den Gemeinden Hilbersdorf, Oberschöna und Bobritzsch öffentlich ausgelegt. Die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens gemachten Einwendungen wurden durch die Planfeststellungsbehörde sorgfältig geprüft, abgewogen und im Planfeststellungsbeschluss festgeschrieben.
Freiberg mit viel Herz …
Stadt drei Tage Gast in der Vertretung des Freistaates
Tierparkjubiläum und zweiter Freiberger Familientag
! Seite 1 Interessierte Besucher fanden sich ebenso an den Ständen von Takata Petri, Solar World, Freiberg Instruments oder ACTech ein. Die Hightech-Firmen produzieren für namhafte Automobilhersteller Sicherheitssysteme, Wafer sowie Solarmodule für Gebäude und Solarstromanlagen oder auf höchstem Niveau Prototypen von Gussteilen. Die Gäste bestaunten Modelle der Produkte genauso wie den Flitzer mit innovativer Magnesium-Außenhaut, den Freiberger Studenten des Racetech Racing Teams bauten und in Berlin präsentierten. Mädchen und Jungen aus dem Betriebskindergarten des Auswärtigen Amtes standen Schlange, um einmal in dem Rennwagen zu sitzen, tanzten mit den kleinen Robotern der Bergakademie um die Wette und erfuhren, dass Minerale leuchten können, magnetisch sind und tolle Namen wie Katzengold, Tigerauge oder Rosenquarz haben. Gerd Przybyla, Geschäftsführer der
Stadtmarketing Freiberg GmbH, informierte Reiseanbieter und Journalisten über Angebote für Stippvisiten in der Bergstadt mit ihrer reichen Kulturlandschaft. „Hier kann man ins Silberbergwerk noch wie ein Kumpel einfahren“, machte er unter anderem auf das Lehr- und Besucherbergwerk Reiche Zeche aufmerksam. Höhepunkt der Berlin-Präsentation war ein Abend mit mehr als 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Sie trafen sich mit für die Region zuständigen Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie Stadträten und Geschäftsführern aus Freiberg. Anstelle von Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, dem Schirmherren von „850 Jahre Freiberg“, überbrachte Staatssekretär Erhard Weimann, der Bevollmächtigte des Freistaates beim Bund, die Grüße der sächsischen Regierung. „Freiberg ist eine wunderschöne Stadt mit wissenschaftlichen Spitzenleistungen, der Oberbürgermeister darf stolz auf diese Stadt sein“, sagte er.
(CH). Schwein Erna war sauer. Denn bei den Umbauarbeiten im Freiberger Tierpark wurde ihr Stall versetzt. Der Eingang befindet sich nun an anderer Stelle. Deshalb ließ sich der inoffizielle Star kaum blicken, als am 15. Mai der 50. Geburtstag des Tierparks begeistert gefeiert wurde. Das Jubiläum unter dem Motto „Wir feiern gemeinsam“ mit dem zweiten Freiberger Familientag zu verbinden, erwies sich dabei als ideal. Zahlreiche große und kleine Besucher strömten ab Mittag bis zum Abend auf das Gelände des ehemaligen Pionier- und Kulturparks, um dort an den vielfältigen Ständen und den wieder zugänglichen Arealen des Parks einen tierisch guten Nachmittag zu genießen. Viele von ihnen nutzen zudem die Gelegenheit, sich über die in den vergangenen Monaten durchgeführten Bauarbeiten zu informieren und warfen dabei einen Blick hinter die Kulissen des komplett neu errichteten Mehrzweckgebäudes. Dort bieten sich den Tierparkmitarbeitern ab jetzt nicht nur mehr Aufenthaltskomfort, sondern vor allem auch
bessere Bedingungen zur Versorgung der Tiere. Aber auch die Gäste – bis zu fünfhundert konnten in Spitzenzeiten gezählt werden genießen zukünftig mehr Komfort und Service: So wurde in das Mehrzweckgebäude eine öffentlichen Toilette eingebaut. Diese ist behindertengerecht und verfügt über eine Wickelkommode. Rekonstruierte Wege und zusätzliche Stellplätze an der Chemnitzer Straße sorgen außerdem für mehr Besucherfreundlichkeit. Dabei steht der Park allen Menschen offen, denn der Zutritt ist weiterhin kostenfrei. Demnach war es fast schon selbstverständlich, dass der Tierpark neben drei weiteren Unternehmen an diesem Mai-Wochenende in das „Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit“ aufgenommen wurde und zugleich Ort des zweiten Freiberger Familientages war: „Der Tag war ein voller Erfolg“, urteilte Sozialamtsleiterin Katrin Pilz. „Die Resonanz unterstreicht die Bedeutung, die unser Tierpark als echter Anziehungspunkt für Menschen aller Generationen hat.“
Beschlüsse Sitzung des Stadtrates vom 05.05.2011 Beschluss-Nr. 1-22/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Erhöhung der Kindertagespflegeplätze von 70 Kindertagespflegeplätzen auf 94 Kindertagespflegeplätze. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt vorbehaltlich der Zustimmung zur Haushaltsplanung 2011 die Finanzierung von bis zu 94 Kindertagespflegeplätzen. Ja-Stimmen: 30, einstimmig Beschluss-Nr. 2-22/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt rückwirkend zum 01.01.2011 die monatsweise Auszahlung von Zuschüssen an die in der Anlage* aufgeführten Vereine maximal in Höhe der im Vorjahr jeweils bewilligten Zuschüsse während der haushaltslosen Zeit zum Monatsanfang. Die Auszahlung hat unter dem Vorbehalt zu erfolgen, dass nach dem rechtswirksamen Erlass der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2011 die ausgezahlten Zuschüsse durch schriftlichen Bescheid bewilligt werden. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 3-22/2011: Der Stadtrat beschließt die Aufhebung des Beschlusses Nr. 6-44/2008 (Übernahme der Kosten der Mittagsmahlzeiten für Kinder aus Freiberger Familien, die einen Sozialpass besitzen, bis auf einen Eigenanteil pro Kind von 0,50 €/Mittagsmahlzeit) für Anspruchsberechtigte nach dem Bildungs- und Teilhabepaket gemäß SGB II, SGB XII, Kinderzuschlagsgesetz und Wohngeldgesetz zum 01.06.2011. Ja-Stimmen: 26, Nein-Stimmen: 6, Enthaltung: 2 Beschluss-Nr. 4-22/2011: Der Stadtrat ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister zum Neuabschluss der Konzessionsverträge für die Medien Gas und Strom an den Bieter, der unter Berücksichtigung aller Bewertungskriterien das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Der Gas-Konzessionsvertrag wird mit einer Laufzeit von 19 Jahren und 9 Monaten vom 01.04.2012 bis zum 31.12.2031 mit der Freiberger Erdgas GmbH abgeschlossen. Der Strom-Konzessionsvertrag wird mit einer Laufzeit von 20 Jahren vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2031 mit der Freiberger Strom-
versorgung GmbH abgeschlossen. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 5-22/2011: Der Stadtrat beschließt die Vergabe der Bauleistungen zum Ausbau der Beuststraße zwischen B 101 und Annaberger Straße in Freiberg an den Bieter, der unter Berücksichtigung aller Bewertungskriterien nach § 25 VOB/A das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Den Zuschlag erhält die Firma Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tiefund Wasserbau GmbH Dresdner Straße 27a, 09599 Freiberg mit einer Angebotssumme in Höhe von brutto 293.156,34 €. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 6-22/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, der Firma Andreas Adam GmbH, 09619 Sayda, den Zuschlag für die Herstellung des Regenrückhaltebeckens Münzbachtal und für die Herstellung und Erneuerung der Kanalisation (Sammelkanäle und Anschlusskanäle) Münzbachtal zwischen Nr. 32 und Nr. 48 zum Angebotspreis von 827.274,99 € brutto zu erteilen. Der Auftrag darf erst dann erteilt werden, wenn im Falle einer Bieterbeanstandung die Nachprüfbehörde nicht innerhalb von 10 Kalendertagen nach ihrer Unterrichtung das Vergabeverfahren beanstandet hat. Ja-Stimmen: 29, einstimmig Beschluss-Nr. 7-22/2011: Der Stadtrat beschließt, für die Maßnahme Neubau der 1-Feld-Sporthalle der Grundschule „Karl Günzel“ – Am Seilerberg 11A in 09599 Freiberg der Firma Bauunternehmen „Glück Auf“ An den Kirchen 7B in 09496 Marienberg / OT Lauterbach den Zuschlag für die Ausführung der Baumeisterarbeiten in Höhe von 357.634,19 EUR brutto zu erteilen. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 8-22/2011: Der Stadtrat beschließt den Verkauf eines Grundstücks, Teilfläche Flurstück 2269/290 der Gemarkung Freiberg, im Wohnpark Friedeburg gemäß Anlage 1* an die Landschaftsgestaltung Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH (LSTW) Dresdner Str. 27A in 09599 Freiberg, vertreten durch: Herrn Volker Walter und
Herrn Volker Lützner zur Erschließung und Vermarktung des 4. Bauabschnittes unter Berücksichtigung der Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans 006-1 „Wohnpark Friedeburg“, Teilbereich 1. Flurstücks-Nr.: TF 2269/290 Grundbuchblatt: 7866 Gemarkung: Freiberg ca. 56.942 m² (Rohbauland) Größe: Hainichener Straße Lage: Verkehrswert: 140.000,00 € (2,46 €/m²) lt. Gutachten ca. 56.942,00 € Verkaufspreis: (1,00 €/m²) Sämtliche mit dem Grunderwerb verbundenen Kosten, insbesondere für die Liegenschaftsvermessung, trägt der Käufer. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 9-22/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt folgende 2. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Freiberg: (abgedruckt auf Seite 5) Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 10-22/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg und der Gemeinschaftsausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Freiberg/Hilbersdorf beschließen die Polizeiverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Freiberg und der Gemeinde Hilbersdorf (Polizeiverordnung). (Wird abgedruckt im Amtsblatt Nummer 10 vom 15. Juni 2011) Ja-Stimmen: 26, Enthaltungen. 5 Beschluss-Nr. 11-22/2011: 1. Der Stadtrat der Stadt Freiberg ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister zur Unterzeichnung des Nachtrages zum Mietvertrag vom 15.06.1994 mit der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH gemäß Anlage 1*, der die Aufhebung der Ersatzbeschaffungsverpflichtung zum 31.12.2010 beinhaltet. 2. Der Stadtrat der Stadt Freiberg ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister (Verkäufer) zur Unterzeichnung des Kaufvertrages mit der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH (Käufer) gemäß Anlage 2*, der den Verkauf des Inventars (bewegliche Sachen des Anlagevermögens und geringwertige Wirtschaftsgüter) und des gesamten Fundus (Kostüme, Requisiten, Waffen, Möbel und Masken), beinhaltet. Der
Kaufpreis beträgt 67.186,58 € zzgl. 12.765,45 € Umsatzsteuer. Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 12-22/2011: Der Stadtrat ermächtigt und beauftragt den Oberbürgermeister zur Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Gemeinden Hilbersdorf und Bobritzsch sowie der Stadt Freiberg zur Neuanbindung des Gewerbegebietes Freiberg Ost an das überregionale Verkehrsnetz – Verlängerung Ahornstraße*. Ja-Stimmen: 30, einstimmig Beschluss-Nr. 13-22/2011: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Benennung des städtischen Grundstücks, gelegen zwischen dem Ärztehaus Karl-KegelStraße 71, der Haltestelle des ÖPNV, den Gebäuden für seniorenfreundliches Wohnen Forstweg 65 bis 69, den Wohnhäusern Tschaikowskistraße 6 bis 22 und der Wärmeversorgung Karl-Kegel-Straße 75 mit „Park der Generationen“ (Flurstücke 3031/63; 3031/123; 3031/122; 3031/121 sowie Teile des Flurstücks 3031/54). Ja-Stimmen: 22, Nein-Stimmen: 1, Enthaltungen: 8
Sitzung des Ausschusses für Abwasserbeseitigung vom 16.05.2011 Beschluss-Nr. 1/AwA: Der Ausschuss für Abwasserbeseitigung des Stadtrates der Stadt Freiberg beschließt, der Firma Wolfgang Scharnagl Hoch- und Tiefbau GmbH, 09456 Annaberg-Buchholz, den Zuschlag für das Los C6: Notumgehung im Rahmen des Ausbaus der Stickstoffeliminierung in der ZKA Freiberg zum Angebotspreis von 303.835,33 € brutto zu erteilen. Ja-Stimmen: 8, einstimmig Beschluss-Nr. 2/AwA vom 16.05.2011: Der Ausschuss für Abwasserbeseitigung des Stadtrates der Stadt Freiberg beschließt, der Firma Vogtländische Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau GmbH, 08228 Rodewisch, den Zuschlag für das Los B8: Straßenbau im Rahmen des Ausbaus der Stickstoffeliminierung in der ZKA Freiberg zum Angebotspreis von 489.628,34 € brutto zu erteilen. Ja-Stimmen: 8, einstimmig *Die Anlage kann im Büro Stadtrat eingesehen werden.
Bekanntmachung EINLADUNG zur 30. Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 am Mittwoch, dem 15.06.2011, 17.00 Uhr, Gemeindeverwaltung Bobritzsch (Beratungsraum), Hauptstraße 80, 09627 Bobritzsch Öffentlicher Teil 1. Begrüßung und Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bestätigung der Tagesordnung 2. Bericht über die Arbeitsperiode vom 11.11.2010 bis zum 15.06.2011 und Information des Verbandsvorsitzenden 3. Bestätigung der Niederschrift über die 29. Sitzung der Verbandsversammlung am 10.11.2010 - öffentlicher Teil 4. Beratung und Beschlussfassung zu frist-
gemäß erhobenen Einwänden zum Entwurf des 1. Nachtrages zur Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 2011 1-2011/03 5. Beratung und Beschlussfassung zum 1. Nachtrag zur Haushaltsatzung und zum Haushaltsplan 2011 1-2011/04 6. Beratung und Beschlussfassung über die Umschuldung eines Kredits in Höhe von 255 T€ 1-2011/05 7. Beschluss über die 2. Satzung zur Än-
derung der Verbandssatzung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 1-2011/06 8. Beratung und Beschlussfassung über die Geschäftsordnung für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 1-2011/07 9. Grundstücksangelegenheiten 1-2011/08 10. Beratung und Beschlussfassung über
den Abschluss von Entschädigungsvereinbarungen zur Umsetzung von Naturschutzausgleichsmaßnahmen 1-2011/09 11. Sonstiges Hilbersdorf, den 04.05.2011
Bekanntmachung 2. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Freiberg vom 06.05.2011 Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner Sitzung am 05.05.2011 folgende 2. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Freiberg beschlossen. Die Benutzungs- und Entgeltordnung wird hiermit bekannt gemacht.
Jahreskarte (für 12 Monate) für Erwachsene Jahreskarte (für 12 Monate) für Ermäßigte Jahreskarte (für 12 Monate) für Erwachsene mit SP/FP Jahreskarte (für 12 Monate) für Kinder mit SP/FP
6,00 4,00 3,00 0,00
Freiberg, 01.06.2011
2. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Freiberg vom 06.05.2011 1. Änderungsbestimmung VII. Entgeltordnung, Satz 4 wird wie folgt gefasst: Für die Benutzung nach Ziffer II. 1. a) – c) und entgeltpflichtigen Leistungen nach Ziffer II. 1. f) dieser Ordnung wird folgendes Entgelt erhoben: Entgeltordnung für das Stadt- und Bergbaumuseum EUR ab 01.07.2011 I. Eintritt Kinder- und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres und Schüler haben freien Eintritt für den Besuch des Museums. Für die Nutzung museumspädagogischer Angebote gilt dies, sofern keine Förderung durch die Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachen erfolgt. Tageskarte (TK) Erwachsene 3,00 1 TK Ermäßigte 1,50 2 Jugendliche ab dem 17. Lebensjahr bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Auszubildende, Studenten, Wehr-/ Zivildienstleistende, Schwerbeschädigte TK Erwachsene mit Familien-/Sozialpass (FP/SP) 1,25 3 4 TK Jugendliche mit FP/SP ab dem 17. Lebensjahr bis zum 0,75 vollendeten 18. Lebensjahr 5 TK für Erwachsene bei Gruppenbesuch 2,00 (ab 12 Personen, pro Person) 6 TK für Ermäßigte Gruppenbesuch 1,00 (ab 12 Personen, pro Person) Voucher-Inhaber (TK) 2,00 7 (Pauschalangebot über Freiberg-Information Besuch Stadt- und Bergbaumuseum, Reiche Zeche, Dom und "terra mineralia") Familienkarte 7,00 8 (max. 2 Familienangehörige mit Jugendlichen ab dem 17. Lebensjahr bis zum vollendeten 18. Lebensjahr)
II. sonstige Entgelte Fotoerlaubnis 1,50 13 (für private Zwecke, ohne technische Hilfsmittel) Führungen ab 12 Personen 0,50 14 (nur nach Voranmeldung, pro Person) Nutzung Audioguide 2,00 15 16 Orgelspiel (nur nach Voranmeldung) 15,00 Vermietung von Bergmannsuniformen (pro Uniform) 5,80 17 je weiterer Tag 2,90 18 Entgelte je angefangene Arbeitshalbstunde für 15,00 1. Beantwortung schriftlicher Anfragen 2. Betreuung von Benutzern der Fotothek oder aufwendige 10,00 Recherche in der Fotothek/Bibliothek 3. Betreuung im Rahmen der Anfertigung von 12,50 kommerziellen Foto/ Filmaufnahmen (übersteigt das voraussichtliche Entgelt den Wert von 50,00 €, ist der Betrag vorab in Rechnung zu stellen) 19 Anfertigung von Kopien 0,90 Format DIN A 4, 1. Seite 0,60 Format DIN A 4, 2. Seite 1,50 Format DIN A 3, 1. Seite Format DIN A 3, 2. Seite 1,20 20 Wiedergabe von Museumsgut und Innenaufnahmen in 1. Publikationen, Presseerzeugnissen u. a. Medien 20,00 25,00 - 250,00 2. Filmen, Fernseh- und Tonaufzeichnungen je Wiedergabeminute 21 öffentl. Toilettenbenutzung 0,50 2. Inkrafttreten Die 2. Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Freiberg tritt am 01.07.2011 in Kraft. Freiberg, 06.05.2011
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ortschaftsrates Zug am Mittwoch, 08.06.2011, um 19.00 Uhr im Gebäude am Daniel 4, 09599 Freiberg
Der an Herrn Andreas Hunger, zuletzt amtlich gemeldet in 09599 Freiberg, Lange Straße 54, gerichtete Bescheid (Kosten der unmittelbaren Ausführung) vom 16.05.2011 (Az. 33-2011) wird durch Aushang einer Benachrichtigung an der allgemeinen Aushangstelle der Stadt Freiberg im Eingangsbereich des Rathauses, Obermarkt 24, 09599 Freiberg, gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Verwaltungszustellungsgesetz (VwZG) öffentlich zugestellt. Tag des Aushangs der Benachrichtigung: 01.06.2011 Tag der Abnahme der Benachrichtigung: 15.06.2011 Der Tag des Aushangs erfolgt zugleich mit dem Erscheinungstag des Amts-
blattes. Die öffentliche Zustellung ist notwendig, da der gegenwärtige Aufenthaltsort des Empfängers allgemein unbekannt ist und trotz Nachforschungen bisher nicht festgestellt werden konnte. Der Bescheid kann zu den allgemeinen Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung Freiberg, Bauaufsichtsamt, Petriplatz 7/8, 09599 Freiberg, abgeholt werden. Zwei Wochen nach dem Tag des Aushanges der Benachrichtigung gilt der o.g. Bescheid als öffentlich zugestellt (§ 10 Abs. 2 Satz 6 VwZG). Ab dem Zeitpunkt der Zustellung beginnt die Widerspruchsfrist nach § 70 VwGO von einem Monat an zu laufen.
Öffentlicher Teil: 01. Begrüßung und Mitteilungen 02. Bürgerfragestunde 03. Diskussion zur künftigen Ausgestaltung des Zuger Ortsballs/Bildung eines
Vorbereitungskomitees 04. Sonstiges Dr. Dombrowe Vorsitzender des Ortschaftsrates Zug
Kummertelefon Direkter Draht für Eltern und Kinder in Not 0800/ 111 03 33 0800/111 05 50
für Eltern Hier sind geschulte, ehrenamtlich arbeitende Gesprächspartner zu erreichen. Das so genannte Kummertelefon, ein Einrichtung des Bundesfamilienministeriums, ist sowohl vom Festnetz als auch vom Handy kostenlos.
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montag, 06.06.2011, um 18.00 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg
Jahresabschluss SAXONIA Standortentwicklungs- und –verwaltungsgesellschaft mbH
Öffentlicher Teil: 01. Information durch den Oberbürgermeister 02. Sonstiges
Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Verwaltungsausschusses
Öffentliche Bekanntmachung 23. Sitzung des Stadtrates (Wahlperiode 2009 - 2014) am Donnerstag, 09.06.2011, um 16.00 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Information durch den Oberbürgermeister, u. a. turnusmäßige Berichte (gemäß § 98 Absatz 1 SächsGemO) des Geschäftsführers der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH sowie des Verbandsvorsitzenden des Gewerbezweckverbandes „Schwarze Kiefern“ 02. Fragestunde für Stadträte 03. Beschluss über die Gestaltung der Stadtmauer im Bereich der Zufahrt zum Parkhaus im Quartier Fischerstraße 04. Baubeschluss zur Realisierung der Baumaßnahme Neue Mitte Wasserberg „Park der Generationen“ für die Teilobjekte Grünfläche, Stichstraße und Parkplatz 05. Beschluss zur Änderung der Gebühren für die Nutzung des Parkdecks "Tivoli" auf Basis der aktualisierten Wirtschaftlichkeitsberechnung 06. Vergabebeschluss für die Erneuerung der Mischwasserkanalisation im Knappenweg zwischen Frauensteiner Straße und Knappenweg Nr. 5
07. Beschluss zum Städtepartnerschaftsvertrag mit Delft / Niederlande 08. Bilanzierung von Anlagevermögen in Verbindung mit der Erstellung der Eröffnungsbilanz der Stadt Freiberg im Rahmen der Einführung der Doppik (Beschluss) 09. Beschluss zur Beräumung von Bebauungsresten des Kanzleilehngutes in Zug, Lindenallee, Flurstück 202/14, Gemarkung Langenrinne 10. Ermächtigung zur Abtretung der Erwerbsrechte an Strom- und Gasverteilungsanlagen bezüglich der derzeit bestehenden Konzessionsverträge (Beschluss) 11. Herabsetzung des Zinssatzes zur kalkulatorischen Verzinsung des Anlagekapitals (Beschluss) 12. Mitteilungsvorlage „Gelehrtenmeile“ 13. Sonstiges Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Stadtrates
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ausschusses für Abwasserbeseitigung am Dienstag, 14.06.2011, um 18.00 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Eröffnung der Sitzung und Begrüßung durch den Oberbürgermeister 02. Baubeschluss für die Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation in der Karl-Kegel-Straße zwischen der Tschaikowskistraße und der Karl-Kegel-
Straße Nr. 77 03. Sonstiges
Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Abwasserbeseitigung
Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt am Dienstag, 14.06.2011, um 18.15 Uhr im Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Eröffnung der Sitzung und Begrüßung durch den Oberbürgermeister 02. Auftragsvergabe zur Lieferung von Servern, Medienecken und Software für das Gymnasium Geschwister Scholl Haus Dürer (Beschluss) 03. Baubeschluss zur denkmalgerechten
Sanierung des Freiberger Anzuchtsystems im Bereich Thiele- / Heubnerstraße 04. Sonstiges
Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Technik und Umwelt
Die Gesellschaft mit Sitz in 09599 Freiberg, Halsbrücker Straße 34, gibt hierdurch Folgendes bekannt: Die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 und des Lageberichtes wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hamburg/Dresden – erstellt und hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die Prüfung wurde ordnungsgemäß nach § 316 ff HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten
Grundsätze vorgenommen. Die Vorschriften des § 53 Abs. 1 und 2 HGrG wurden beachtet. Der Jahresabschluss 2010 und der Lagebericht können im Zeitraum vom 30.05.2011 bis 10.06.2011 werktags in der Zeit von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr, am Sitz der SAXONIA Standortentwicklungsund –verwaltungsgesellschaft mbH, Halsbrücker Straße 34, 09599 Freiberg, im Sekretariat des Geschäftsführers eingesehen werden. Erich Fritz Geschäftsführer
Jahresabschluss Deutsches Brennstoffinstitut Vermögensverwaltungs-GmbH Die Gesellschaft mit Sitz in 09599 Freiberg, Halsbrücker Straße 34, gibt hierdurch Folgendes bekannt: Die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 und des Lageberichtes wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hamburg/Dresden – erstellt und hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die Prüfung wurde ordnungsgemäß nach § 316 ff HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten
Grundsätze vorgenommen. Die Vorschriften des § 53 Abs. 1 und 2 HGrG wurden beachtet. Der Jahresabschluss 2010 und der Lagebericht können im Zeitraum vom 30.05.2011 bis 10.06.2011 werktags in der Zeit von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr, am Sitz der Deutsches Brennstoffinstitut Vermögensverwaltungs-GmbH, Halsbrücker Straße 34, 09599 Freiberg, im Sekretariat des Geschäftsführers eingesehen werden. Erich Fritz Geschäftsführer
Jahresabschluss DBI-EWI GmbH Ingenieurgesellschaft Die Gesellschaft mit Sitz in 09599 Freiberg, Halsbrücker Straße 34, gibt hierdurch Folgendes bekannt: Die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 und des Lageberichtes wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hamburg/Dresden – erstellt und hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die Prüfung wurde ordnungsgemäß nach § 316 ff HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer in
Deutschland e.V. (IDW) festgestellten Grundsätze vorgenommen. Die Vorschriften des § 53 Abs. 1 und 2 HGrG wurden beachtet. Der Jahresabschluss 2010 und der Lagebericht können im Zeitraum vom 30.05.2011 bis 10.06.2011 werktags in der Zeit von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr, am Sitz der DBI-EWI GmbH Ingenieurgesellschaft, Halsbrücker Straße 34, 09599 Freiberg, im Sekretariat des Geschäftsführers eingesehen werden. Erich Fritz Geschäftsführer
Jahresabschluss Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH legt entsprechend der gesetzlichen Vorschriften den - Jahresabschluss 2010 (Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung und Anhang), - Lagebericht 2010, - Bestätigungsvermerk für den Jahresabschluss 2010, - Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden, - Beschluss über die Verwendung des
Ergebnisses 2010 zur öffentlichen Einsichtnahme vom 6. bis 15. Juni 2011 zu den Öffnungszeiten im Rathaus Freiberg, Büro des Oberbürgermeisters, aus. gez. Marcel Sonntag Geschäftsführer
Forschung zu intelligenten Filterwerkstoffen Am 24. Mai 2011 stimmte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) der Einrichtung des neuen Sonderforschungsbereiches (SFB) 920 "Multifunktionale Filter für die Metallschmelzefiltration – ein Beitrag zu Zero Defect Materials" an der TU Bergakademie Freiberg zu. Sprecher des neuen interdisziplinären SFB ist Prof. Christos G. Aneziris, Professor für Keramik am Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik. Die Forderung nach erhöhter Metallqualität und geringeren Ausschussraten seitens der Anwender und Weiterverarbeiter machen eine gleichmäßigere Einstellung der chemischen Zusammensetzung und eine verstärkte Kontrolle des Reinheitsgrades des Materials erforderlich. „Die Vision dieses SFB ist die Einstellung exzellenter, an die Bauteilbeanspruchung angepasster funktionaler und adaptiver mechanischer Eigenschaften für einen Innovationsschub in Sicherheits- und Leichtbaukonstruktionen“, erläutert Prof. Christos Aneziris. „Dieses Ziel wollen wir durch den Einsatz intelligenter Filterwerkstoffe bzw. Filtersysteme erreichen. Dazu ist eine erhebliche Reduzierung von anorganischen nichtmetallischen Einschlüssen in der Metallmatrix nötig.“ Mit einer funktionalisierten Filteroberfläche und in Kombination mit maßgeschneiderten Druckverhältnissen in den porösen Funktionshohlräumen soll die Abscheidung der Einschlüsse an der Filteroberfläche des Filters erheblich verbessert werden.
4D-Visualisierung der Filtrationsprozesse in der CAVE im Institut für Informatik bei Prof. Foto: TU Bergakademie Bernhard Jung An der Erforschung neuartiger Filterwerkstoffe sowie an einem modellunterstützten Filterdesign in der Mikro- und Makrostruktur sind 17 wissenschaftliche Partner aus vier Fakultäten der TU Bergakademie beteiligt. Sie forschen an der Herstellung von dünn- als auch dickwandigen, höchstbeanspruchbaren Komponenten auf der Basis von Stahl, Eisen, Aluminium und Magnesium. Diese sollen bahnbrechende Eigenschaften wie Festigkeit, Zähigkeit und
Ermüdungsresistenz aufweisen. Damit soll sich die Sicherheit der Insassen von Kraft-, Schienen- und Luftfahrzeugen verbessern. Außerdem können zukunftsträchtige Anwendungsfelder in der Elektronikindustrie erschlossen werden. So beispielsweise bei der Filtration von Kupfer und Silizium, in der Verpackungsindustrie am Beispiel Aluminiumfolien sowie in der Filtrationstechnik und der Konditionierung von Behandlungsschlacken.
Lebenskreis der Rohstoffe erleben Zum 62. Berg- und Hüttenmännischen Tag vom 15. bis 17. Juni steht Silizium im Fokus Die TU Bergakademie Freiberg versteht sich als Ressourcen-Universität und hat sich der „Nachhaltigkeit“ verschrieben. Doch was ist eine „Ressourcen-Universität“? Was kann man sich unter „Nachhaltigkeit“ vorstellen? Versuche, die Begriffe „Ressourcen-Universität“ und „Nachhaltigkeit“ eindeutig zu definieren, gibt es sicherlich vielfältige. Alle Erklärungen haben verschiedene Ansätze und Ausführungen. Und doch laufen sie auf das gleiche Ziel hinaus: Eine „RessourcenUniversität“ beschäftigt sich einerseits mit den Ressourcen als reine Rohstoffe. Andererseits bildet sie auch eine andere Art Ressource aus: die Studenten. Diese werden
später einmal mit dem an der Hochschule erworbenen Wissen die Ressourcen bearbeiten und umwandeln. Zu Dingen des täglichen Lebens oder zu Energie. Dabei steht die „Nachhaltigkeit“, das maß- und sinnvolle Einsetzen von Rohstoffen mit Blick auf das Wohl zukünftiger Generationen, im Mittelpunkt. Viele Ansätze, viele Denkweisen, ein Ziel. So ist es auch in der Wissenschaft. Jeder Kopf ist ein Sandkorn, alle zusammen bilden den Rohstoff für eine Sandburg. Wenn alle ihre Köpfe zusammenstecken, kann etwas Großes entstehen, sogar aus Sand. Oder gerade aus Sand, wie das Freiberger Forschungsforum mit dem 62. Berg- und Hüttenmännische Tag vom 15. bis 17. Juni zeigen soll. Im Fokus der Veranstaltung und seiner Vorträge steht dieses Mal der Rohstoff Silizium, welchen man vor allem aus Silizium-
Dioxid gewinnt. Oder anders gesagt: aus dem Sand am Meer. Was ist so besonders am Silizium, dass sich viele internationale Köpfe in Freiberg treffen und über dieses 14. Element des Periodensystems fachsimpeln? Versuche, sich ein Leben ohne Silizium vorzustellen, dürften schon allein daran scheitern, dass unsere Erde zu 15% aus Silizium besteht. Und nicht nur der Hoffnungsträger der Erneuerbaren Energien Nummer Eins, die Solarzelle, wird aus Silizium hergestellt. Auch das Mobiltelefon würde ohne Silizium Funkstille walten lassen. Egal welches Betriebssystem ein Computer hat – ohne Silizium-Chip kann man lange auf den Anschalt-Knopf drücken und darauf warten, dass etwas passiert. Das gleiche gilt für die Elektronik in Autos, Zügen und Flugzeugen. Das Halbleiter-Material Silizium ist nicht mehr aus der modernen Welt wegzudenken.
Studieren hinter Mauern Vom 7. Juni bis 19. Juli ist im Foyer des Universität-Hauptgebäudes die Wanderausstellung „50 Jahre Mauer“ zu sehen. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus beleuchtet diese Schau die Ereignisse vor und nach dem 13. August. Entworfen von den sächsischen Universitäten verdeutlicht sie außerdem die Umstände der Hochschulen nach dem Mauerbau. Begleitet wird die Ausstellung von Veranstaltungen der Konrad-Adenauer-Stiftung und einer Vortragsreihe als Teil des Studium Generale der TU Bergakademie. Die Vorträge zeigen die Folgen des Mauerbaus für Gesellschaft und Bildungswesen. Sie finden im Senatssaal, Akademiestraße 6, immer dienstags um 18:30 Uhr statt. Die Veranstaltungen sowie die Ausstellung sind offen für alle, Eintritt ist frei.
Nacht der Wissenschaft Wie schmecken „Erdöl-Waffeln“ oder „Gerührte Bücherwürmer“? Am 18. Juni lässt sich das zur 3. Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft herausfinden. Auf dem Campus rund um die Neue Mensa können Besucher jeden Alters viele Aspekte der Bergakademie erkunden. Anschauen, mitmachen, staunen: Von bunten Flammen und Funken der Chemie-Lesung geht es zur Expedition in den Dschungel der Maschinenhallen. Aus dem Schmelzofen kommt auf einmal Zuckerwatte und der Chemiebrenner muss für den Knüppelteig herhalten. Das Auto als großes Puzzle-Spiel, Kristalle unterm Mikroskop, die Produktion eines Kurzfilmes – das alles wird von 18 bis 24 Uhr in Vorträgen, Führungen und Experimenten erlebbar sein. Die Bergakademie öffnet ihre Pforten, und die Mitarbeiter und Studenten aller Fachrichtungen und Nationalitäten freuen sich darauf, die vielen Facetten der Universität allen Freibergern vorzustellen. Auch auf hochrangige Gäste ,wie den Ex-Vorstands-Vorsitzenden der ThyssenKrupp AG, Ekkehard Schulz, dürfen die Besucher gespannt sein. Die Wirtschaft und teilnehmende Firmen präsentieren sich auf dem Gewerbegebiet Ost.
Kurz notiert Bereits zum 30. Mal kommt das Freiberger Kinder- und Jugendparlament am 15. Juni zusammen. Dann stehen Entscheidungen wie die Mitwirkung bei der Umgestaltung des Spielplatzes im Albertpark oder die Einrichtung einer Skaterschule auf der Tagesordnung (siehe unten). Freiberg zählte 1996 zu den ersten Städten in den neuen Bundesländern, die ein Kinder- und Jugendparlament als Sprachrohr für ihren Nachwuchs initiierte. In Freiberg bestimmen die jüngsten Bürger gemeinsam mit der Verwaltung in vielen Bereichen mit und lernen so am praktischen Beispiel, wie Demokratie funktioniert. Denn wo normalerweise Erwachsene für sie entscheiden, sind in Freiberg die Experten in eigener Sache Karikatur: Tomas Freitag gefragt.
Stadtarchiv geschlossen (AS). Das Stadtarchiv Freiberg bleibt vom 23. Mai bis 10. Juni für die öffentliche Nutzung geschlossen. Grund dafür ist die Durchführung einer Bestandsrevision im Zusammenhang mit der Einführung der Doppik und der zu erstellenden Eröffnungsbilanz. In dringenden Fällen ist das Stadtarchiv unter der Freiberger Rufnummer 273-126 oder per E-Mail unter stadtarchiv@freiberg.de zu erreichen.
Sprechstunde zu SED-Unrecht (AS). Der Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR führt in Freiberg eine Bürgersprechstunde zu Fragen der Rehabilitierung von SED-Unrecht durch. Diese findet am 15. Juni, 8 bis 18 Uhr, im Rathaus, Obermarkt 24, Zimmer 104 statt. Telefonische Rücksprachen sind während der Sprechzeiten unter der Rufnummer 03731/273-137 möglich. Utz Rachowski, Bürger- und Rechtsberater des Sächsischen Landesbeauftragten, berät zu den Möglichkeiten strafrechtlicher, beruflicher und verwaltungsrechtlicher Rehabilitierung von SED-Unrecht. Zielstellung dieser Gesetze ist es, den Opfern einen Weg zu eröffnen, die rechtsstaatswidrige Verurteilung aus dem Strafregister zu entfernen, sich vom Makel persönlicher Diskriminierung zu befreien, fortwirkendes Unrecht aufzuheben und soziale Ausgleichsleistungen in Anspruch zu nehmen. Zudem informiert Rachowski über die 2007 beschlossene SEDOpferpension – eine monatliche Zuwendung in Höhe von 250 Euro für diejenigen, die in der DDR aus politischen Gründen mindestens 180 Tage in Haft waren. Außerdem besteht die Möglichkeit, Akteneinsicht beim Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen zu beantragen und durch Mitarbeiter zu diesem Anliegen beraten zu werden.
Einladung zur 30. Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments Mittwoch, 15.06.2011, 15.00 Uhr, Ratssaal im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg Tagesordnung 1 Eröffnung der Sitzung und Begrüßung durch den Oberbürgermeister 2 Bericht des Oberbürgermeisters 3 Barrierefreier Eingang zur Turnhalle der Grundschule „C. Winkler“ (Beschluss) 4 Neugestaltung Spielplatz Albertpark - Beteiligung des Kinderund Jugendparlaments (Beschluss) 5 Machbarkeitsstudie zur Errichtung einer Skaterschule (Beschluss)
6 Information zur 3. Geschäftsordnung des Kinder- und Jugendparlaments (1. Lesung) 7 Informationen über die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments 8 Sonstiges Glück auf! Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister
Am 1. Juni ist Kindertag (AS). Am 1. Juni ist Kindertag. Die Stadtverwaltung gratuliert allen Freiberger Kindern zu ihrem Ehrentag. Im ganzen Stadtgebiet finden an diesem Tag Veranstaltungen für Kinder statt. So laden beispielsweise das Sachgebiet Jugend und der Verein Hoffnung Nadeshda e. V. in das Kinder- und Jugendzentrum an der Beethovenstraße ein. Von 14 bis 18 Uhr können die Gäste dort einen erlebnisreichen Nachmittag verbringen. Das Angebot reicht von der Herstellung von Schmuck aus Speckstein bis hin zu einer Kinderdisko des Partyteams aus dem Jugendtreff Würfel.
„Blitzer“ im Stadtgebiet im Juni Den fließenden Verkehr im Stadtgebiet überwacht die Stadtverwaltung seit Juli vergangenen Jahres. Die Kontrollen werden an monatlich wechselnden Einsatzorten durchgeführt, wobei Schwerpunkte Tempo 30- und verkehrsberuhigte Zonen sowie Bereiche mit besonderem Gefahrenpotenzial (vor Kindereinrichtungen, Schulen, Alten- und Pflegeheimen und Sportstätten sowie Bereiche mit erhöhtem Fußgängerverkehr) sind. Wie das Ordnungsamt mitteilt, sind Geschwindigkeitsmessungen im Juni u. a. in folgenden Bereichen vorgesehen: Höchstzulässige Geschwindigkeit: 30 km/h Anton-Günther-Straße, Carl-Schiffner-Straße, Donatsring, Forstweg, Straße der Einheit Höchstzulässige Geschwindigkeit: 50 km/h Berthelsdorfer Straße, Hauptstraße (Zug), Karl-Kegel-Straße, Käthe-Kollwitz-Straße. Seit 1. Januar vergangenen Jahres sind die Großen Kreisstädte für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 49 StVO zuständig.
Sprechstunde für Senioren Die nächste Telefon-Sprechstunde des Seniorenbeirates des Stadtrates findet am Dienstag, 14. Juni, statt. Von 10 bis 12 Uhr steht Ingrid Keller, Mitglied des Seniorenbeirates, unter der Rufnummer 690 058 für Anfragen und Gespräche bereit. Mit der Telefon-Sprechstunde soll vor allem älteren Freibergern geholfen werden, denen Wege zu den Ämtern zu schwierig oder weit sind. Die Sprechstunde findet regelmäßig jeden zweiten Dienstag im Monat statt.
Impressum Herausgeber: Universitätsstadt Freiberg Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm Obermarkt 24, 09599 Freiberg Redaktion: Katharina Wegelt, Pressesprecherin der Stadt Freiberg Telefon: 03731/ 273 104 Fax: 03731/ 273 73 104 E-Mail: pressestelle@freiberg.de
Amtlicher Teil: Regina Helbig Pressestelle der Stadt Freiberg Telefon: 03731/ 273 106 Fax: 03731/ 273 73 106 E-Mail: Regina_Helbig@freiberg.de Die in Beiträgen von Vereinen und Verbänden geäußerten Meinungen müssen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.
Satz: satzpunkt Hönig, Nonnengasse 31a, 09599 Freiberg Druck: Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz Vertrieb: VDL Sachsen Holding GmbH & Co. KG, Winklhofer Str. 20, 09116 Chemnitz
Auflagenhöhe des Amtsblattes: 25.000 Erscheinungsweise: 14-täglich mittwochs, in der Regel eine Woche vor und eine Woche nach der Stadtratssitzung, kostenlose Zustellung an alle Haushalte der Stadt Freiberg und der Stadtteile. Alle Rechte beim Herausgeber.
/20110601_Amtsblatt_Freiberg
http://2011.blick.de/20110601_Amtsblatt_Freiberg.pdf

References: § 25
 § 10
 § 70
 § 98
 § 316
 § 53
 § 316
 § 53
 § 316
 § 53
 § 49