Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/KV-ArbeiterInnen-Glasbearbeitung-Flachglasschleiferei-2016.html
Timestamp: 2019-01-23 22:12:41+00:00

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Kollektivvertrag für ArbeiterInnen für die industriellen Betriebe der Glasbe- und Verarbeitung einschließlich der Flachglasschleifereibetriebe gültig ab 1.6.2016 - WKO.at
Kollektivvertrag für ArbeiterInnen für die industriellen Betriebe der Glasbe- und Verarbeitung einschließlich der Flachglasschleifereibetriebe gültig ab 1.6.2016
INDUSTRIELLEN BETRIEBE DER
GLASBE- UND –VERARBEITUNG
DER FLACHGLASSCHLEIFERBETRIEBE
WIEN 1990, in der Fassung 1.6.2016
§ 2a Altersteilzeit
§ 8 Bezahlung des Entgeltes an den Arbeitnehmer in
Fällen seiner Verhinderung gemäß § 1154 b ABGB
unter Berücksichtigung des EFZG
abgeschlossen zwischen dem Fachverband der Glasindustrie und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Chemiearbeiter.
R ä u m l i c h: für das gesamte Gebiet der Republik Österreich.
F a c h l i c h: für die industriellen Betriebe der Glasbe- und -verarbeitung einschließlich der Flachglasschleiferbetriebe.
P e r s ö n l i c h: für alle in den Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, einschließlich der Lehrlinge, mit Ausnahme der kaufmännischen Lehrlinge.
1. Wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart, Altersteilzeit im Sinne des § 27 AlVG oder § 37 b AMSG (idF BGBl I 101/2000, 33/2001, 71/2003, 128/2003, 142/2004 und 90/2009) in Anspruch zu nehmen, gelten die nachstehenden Regelungen, solange die genannten Bestimmungen auf laufende Altersteilzeitvereinbarungen anzuwenden sind.[*]
- Bei Abwesenheitszeiten ohne Entgelt-Anspruch werden keine Zeitguthaben erworben. Dementsprechend endet die Einarbeitungsphase, wenn für die Freistellung aus­reichende Zeitguthaben erworben sind.
Das Ausmaß der Verkürzung der wöchentlichen betrieblichen Normalarbeitszeit (z. B. bei bisher 40 Stunden Normalarbeitszeit zwei Stunden pro Woche) ist Mehrarbeit. Diese Mehrarbeit ist auf Basis der Grundvergütung (Punkt 25) bei finanzieller Abgeltung mit einem Zuschlag von 50 Prozent zu versehen, bei einvernehmlich vereinbartem Zeitausgleich gebührt dieser im Ausmaß 1:1. Dieser Grundsatz gilt auch bei anderer Verteilung der Normalarbeitszeit im Sinne der Punkte 11, 12 und 13.
Der Zeitausgleich für Mehrarbeit, die im Zusammenhang mit einer umverteilten Normalarbeitszeit gemäß der Punkte 11, 12 und 13 geleistet wird, ist innerhalb des dort vereinbarten Durchrechnungszeitraums durchzuführen. Bei einem Durchrechnungszeitraum unter 26 Wochen oder in Fällen, in denen kein Durchrechnungszeitraum vereinbart ist, ist der Zeitausgleich innerhalb von 26 Wochen durchzuführen. Auf Grund einer Betriebsvereinbarung - in Betrieben, in denen kein Betriebsrat besteht, auf Grund einer Einzelvereinbarung - können abweichende Regelungen betreffend des Verbrauchs vereinbart werden, wobei jedoch 52 Wochen nicht überschritten werden dürfen.
a) wenn sie unverschuldet aus gesundheitlichen Gründen ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben können und aus diesen Gründen auf einen anderen Arbeitsplatz versetzt werden,
b) wenn sie zufolge Änderung der bisherigen Produktions- und Arbeitstechnik durch Maschineneinsatz oder höhere Mechanisierung der bisherigen Anlagen unter Einkommensverlust auf einen anderen Arbeitsplatz versetzt werden,
Überstunden, die wegen Weiterarbeit aufgrund fehlender Schichtablöse anschließend an die Nachtschicht nach 6 Uhr früh geleistet werden, werden mit einem Zuschlag von 100 Prozent auf die Grundvergütung (Punkt 25) entlohnt, sofern nicht aufgrund einer anderen kollektivvertraglichen Zuschlagsregelung ein höherer Zuschlag als 50 Prozent gebührt. [†]
An Sonntagen geleistete Überstunden werden mit einem Zuschlag von 200 Prozent auf die Grundvergütung entlohnt.
Sonntagsüberstunden sind jene Überstunden, die außerhalb der täglich vereinbarten Arbeitszeit liegen.
a) Personen, die regelmäßig und in erheblichem Umfang Anwesenheitsdienst ausüben, wie Portiere, Wächter und Nachtwächter, erhalten einen Monatsbezug, der grundsätzlich die Bezahlung der normalen 38stündigen wöchentlichen Arbeitszeit sowie eine Pauschale für die über diese Stunden hinausgehenden Mehrarbeits- bzw. Überstunden umfaßt. Für die Berechnung des Überstundenpauschales können von den Bestimmungen des § 5 Ziffer 38 bis 40 dieses Vertrages abweichende Vereinbarungen getroffen werden, doch darf dem Pauschale die Grundvergütung ohne Überstundenzuschlag nur bis zur Höchstgrenze von 48 Stunden pro Woche zugrunde gelegt werden.
b) Die Bezahlung der Überstunden von Kraftfahrern und Mitfahrern kann unter Berücksichtigung der Punkte 38 bis 45 durch Pauschalierung erfolgen.
Wird am 24. bzw. 31. Dezember Urlaub konsumiert, so ist jeweils nur ein halber Urlaubstag anzurechnen. Diese Regelung gilt auch für die am 24. bzw. 31. Dezember in Schicht beschäftigten Arbeiter. Bestehende bessere innerbetriebliche Regelungen bleiben aufrecht.
Neben dem gesetzlichen Urlaubsentgelt erhalten alle Arbeitnehmer einmal im Dienstjahr einen Urlaubszuschuss im Ausmaß eines Monatsverdienstes. Die Berechnung des Urlaubszuschusses erfolgt nach den Bestimmungen zur Ermittlung des Urlaubsentgeltes (Punkt 48).
Wird das Dienstverhältnis (Lehrverhältnis) nach Auszahlung des fälligen Urlaubszuschusses durch den Arbeitnehmer, ohne einen im § 82 a der alten Gewerbeordnung bzw. im § 15 Abs. 4 des Berufsausbildungsgesetzes vorgesehenen wichtigen Grund oder durch von ihm verschuldete fristlose Entlassung nach § 82 der alten Gewerbeordnung (ausgenommen lit. h) gelöst, so sind bei der Endabrechnung so viele Zweiundfünfzigstel des Urlaubszuschusses zurückzuzahlen, als Wochen zur Vollendung des Dienstjahres fehlen.
§ 7 WEIHNACHTSREMUNERATION **
§ 8 BEZAHLUNG DES ENTGELTES AN DEN
ARBEITNEHMER IN FÄLLEN SEINER
VERHINDERUNG GEMÄSS § 1154 b ABGB UNTER
BERÜCKSICHTIGUNG DES EFZG
b) beim Arbeitnehmer eine Betriebszugehörigkeit von mindestens 14 Tagen vorliegt und
c) die Erkrankung durch eine Bescheinigung der Krankenkasse oder durch ein kassenärztliches Zeugnis nachgewiesen wird.
Bei einer ununterbrochenen Betriebszugehörigkeit bis
durch eine Krankheitswoche ........................ 49 %
durch weitere zwei Krankheitswochen ............... 25 %
durch weitere drei Krankheitswochen ............... 49 %
durch weitere zwei Krankheitswochen ............... 39 %
Entgelt bei
ambulatorischer Behandlung
Bei ambulatorischer Behandlung, inklusive Gesundenuntersuchung erhält der Arbeitnehmer für die tatsächlich notwendig versäumte Zeit, jedoch für höchstens eine Normalarbeitswoche innerhalb eines Dienstjahres ein Entgelt im Ausmaß von 100 Prozent seines Bruttodurchschnittsverdienstes.
Nach 14tägiger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Fortzahlung des Lohnes, wenn er durch die in nachstehenden Punkten genannten, seine Person betreffenden Gründe ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird.
Vorladung zu Gerichten, Behörden, Sozialversicherungsträgern, wenn es sich um nicht selbstverschuldete Angelegenheiten handelt, und sich der Arbeitnehmer mit der amtlichen Vorladung bzw. mit einer Bestätigung über die Antragstellung ausweisen kann.
Bei eigener Trauung
bzw. Eintragung im Sinne des EPG ........... 3 Arbeitstage
Bei Übersiedelung mit eigenem Haushalt ..... 2 Arbeitstage
Bei Trauung der Kinder
bzw. der Kinder des eingetragenen Partners oder der
eingetragenen Partnerin im Sinne des EPG .... 1 Arbeitstag
Beim Tod des Ehegatten bzw. des eingetragenen
Partners bzw. der eingetragenen Partnerin
im Sinne des EPG oder des Lebensgefährten,
wenn er mit dem Arbeitnehmer im gemeinsamen
Haushalt lebte ............................. 3 Arbeitstage
Bei Tod der Eltern (Zieheltern) oder Enkel-
kinder, die mit dem Arbeitnehmer im gemein-
samen Haushalt lebten ...................... 2 Arbeitstage
Beim Tod der Eltern (Zieheltern) oder Enkel-
kinder, die mit dem Arbeitnehmer nicht im
gemeinsamen Haushalt lebten, Schwiegerkinder,
Geschwister, Schwiegereltern oder eines
Elternteiles des eingetragenen Partners
bzw. der eingetragenen Partnerin
und Großeltern ............................. 2 Arbeitstage
Bei Tod eines Kindes (Ziehkindes) –
unabhängig davon, ob es im gemeinsamen Haushalt
lebte oder nicht ........................... 3 Arbeitstage
§ 9 BEGINN UND LÖSUNG
beträgt die Kündigungsfrist.................2 Wochen
nach einem Jahr bis zu 10 Jahren............1 Monat
nach 10 Jahren bis zu 15 Jahren.............2 Monate
nach 15 Jahren bis zu 25 Jahren.............3 Monate [‡]
nach mehr als 25 Jahren.....................5 Monate *
Bei Kündigung durch den Arbeitnehmer beträgt die Kündigungsfrist bis zu einer Beschäftigungsdauer von einem Jahr 2 Wochen, danach 1 Monat. *
§ 10 ABFERTIGUNG **
b) Anstelle der Voraussetzung einer 10jährigen Dauer des Dienstverhältnisses gemäß § 23a Abs. 1 Angestelltengesetz besteht Anspruch auf Abfertigung nach einer 5jährigen ununterbrochenen Dauer des Dienstverhältnisses, wenn Arbeitnehmer das Dienstverhältnis nach Vollendung des 60. Lebensjahres bei Frauen bzw. des 65. Lebensjahres bei Männern oder bei Inanspruchnahme der vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer gemäß § 253b ASVG selbst lösen. Wird das Dienstverhältnis vor Vollendung einer 10jährigen Dienstzeit wegen Inanspruchnahme der vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer gemäß § 253b ASVG beendet, besteht der Anspruch auf Abfertigung überdies nur dann, wenn das Dienstverhältnis seitens des Arbeitnehmers unter Einhaltung jener Kündigungsfrist aufgekündigt wird, die der Arbeitgeber aufgrund des Abschnitts IX einzuhalten hätte.
c) Werden anläßlich der Auflösung des Dienstverhältnisses Versorgungsleistungen wie Pensionszuschüsse, Firmenpensionen und ähnliche Zuwendungen, vom Arbeitgeber oder einer von ihm ganz oder teilweise unterhaltenen Unterstützungseinrichtung gewährt, so ruhen diese Versorgungsleistungen während des Abfertigungszeitraumes. (Das ist die Anzahl der Abfertigungsmonate, die gemäß Arbeiterabfertigungsgesetz [§ 23 Abs. 1 des Angestelltengesetzes] aufgrund der Dienstzeit als Arbeiter vorgesehen ist.) Bestehende, gemäß Arbeiterabfertigungsgesetz (§ 23 des Angestelltengesetzes) zulässige Vereinbarungen, die eine Anrechnung von Versorgungsleistungen auf Abfertigungsansprüche vorsehen oder die bei Zahlung einer Versorgungsleistung den gänzlichen oder teilweisen Wegfall der Abfertigung vorsehen, gelten auch für den Abfertigungsanspruch im Sinne der lit. b. Derartige Vereinbarungen können auch in Hinkunft abgeschlossen werden.
d) Endet das Dienstverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers und sind unter den gesetzlichen Erben, zu deren Erhaltung der Erblasser gesetzlich verpflichtet war, Minderjährige, die zum Zeitpunkt des Todes des Arbeitnehmers das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, so erhöht sich der Anspruch gemäß Arbeiterabfertigungsgesetz (§ 23 des Angestelltengesetzes) auf die volle Abfertigung. Dies gilt auch, wenn derartige gesetzliche Erben das 18. Lebensjahr vollendet haben, jedoch in einem Ausbildungsverhältnis stehen und gemäß § 2 Abs. 1 lit. b Familienlastenausgleichsgesetz Anspruch auf Familienbeihilfe besteht. Die Abfertigung gebührt in diesen Fällen den gesetzlichen Erben, zu deren Erhaltung der Erblasser im Zeitpunkt des Todes verpflichtet war und der Witwe oder dem Witwer bzw. dem/der eingetragenen Partner/in im Sinne des EPG gemeinsam und wird unter diesen nach Köpfen zu gleichen Teilen aufgeteilt. Keinesfalls gebührt im Todesfall insgesamt mehr als die volle Abfertigung.
f) Wird das Dienstverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers gelöst und hat es länger als ein Jahr gedauert, so ist der Monatsbezug (Punkt 24) für den Sterbemonat und den folgenden Monat weiterzuzahlen. Hat das Dienstverhältnis zum Zeitpunkt des Todes länger als 5 Jahre gedauert, so ist der Monatsbezug (Punkt 24) für den Sterbemonat und die beiden folgenden Monate weiterzuzahlen. Hat der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Todes keinen oder nur einen verringerten Entgeltanspruch, so ist hinsichtlich des Sterbemonats der Monatsbezug (Punkt 24) in voller Höhe nur für den ab dem Todestag laufenden restlichen Monatsteil zu leisten.
g) Für die Dauer einer Lohnfortzahlung im Sinne der lit. f sind auch die aliquoten Teile des gebührenden Urlaubszuschusses und der Weihnachtsremuneration zu leisten.
Es ist die Zahl der Abfertigungsmonate auf Grund der Gesamtdienstzeit als Arbeiter zu ermitteln. Danach ist das aliquote Verhältnis von Teilzeit- und Vollbeschäftigungs­zeit innerhalb des gesamten Arbeitsverhältnisses festzustellen. Die Anzahl der Monatsentgelte ist gemäß dem so ermittelten Verhältnis aufzuteilen. Entsprechend dieser Aufteilung sind dann unter Zugrundelegung der monatlichen Berechnungs­grundlagen nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung die Abfertigungsanteile zu ermitteln und die Gesamtabfertigung festzustellen. Zur Ermittlung der Berechnungsgrundlage für Vollbeschäftigung ist das letzte Monatsentgelt auf Grund der Teilzeitbeschäftigung entsprechend aufzuwerten (im Verhältnis tatsächlicher Stundenzahl pro Woche zur Normalarbeitszeit bei Beendigung des Dienstverhältnisses).
Lit. k gilt sinngemäß für jene Fälle, in denen eine Verringerung einer Teilzeitbeschäftigung vereinbart wird. [§]
Bestehende günstigere finanzielle Bestimmungen und Benefizien finanzieller Natur, auch wenn sie über die in diesem Vertrag festgesetzten Vereinbarungen hinausgehen, bleiben weiterhin aufrecht, soweit ihnen nicht gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen und sofern sie nicht durch in diesem Vertrag ausdrücklich aufgenommene Vereinbarung außer Kraft gesetzt worden sind.
Dipl.-Ing. Dr. Peter
Raimund Crammer e.h. Schöpf e.h.
zum Kollektivvertrag der glasbe- und –verarbeitenden
Industrie einschließlich der Flachglasschleiferbetriebe
1. Glasschleifer mit Lehrbrief, im erlernten
Beruf beschäftigt .......................... € 2.083,70
2. Professionisten mit Lehrbrief, im erlernten
Beruf beschäftigt .......................... € 1.928,38
3. Qualifizierte Arbeiter...................... € 1.740,86
4. Arbeiter, angelernt .................. ..... € 1.599,42
5. Arbeiter, die Tätigkeiten ohne
Vorkenntnisse verrichten ........... € 1.476,17
Lehrlingsentschädigung, integrative Berufsausbildung,
im 1. Lehrjahr ...................................... 25 %
im 2. Lehrjahr ...................................... 35 %
im 3. Lehrjahr ...................................... 46 %
im 4. Lehrjahr ...................................... 58 %
Wird eine teilqualifizierte Lehrausbildung (einschließlich der Berufsschule im Sinne der Anforderungen des BAG) erfolgreich zurückgelegt, ist sie bei späterer Absolvierung einer Lehrausbildung im gleichen oder einem verwandten Lehrberuf mindestens im Ausmaß des 1. Lehrjahres anzurechnen. Besteht kein Anspruch auf diese Anrechnung, darf die spätere Lehrlingsentschädigung jedenfalls nicht niedriger sein, als die während der teilqualifizierten Lehrausbildung zuletzt bezahlte.
Der Lehrling ist verpflichtet, den „Ausbildungsnachweis zur Mitte Lehrzeit“ (gemäß der Richtlinie des Bundes-Berufsausbildungsbeirats zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen gemäß § 19c BAG vom 2.4.2009) zu absolvieren. Bei positiver Bewertung, erhält er eine einmalige Prämie in Höhe von 300 Euro brutto. Die Prämie ist gemeinsam mit der Lehrlingsentschädigung auszubezahlen, die nach dem Erhalt der Förderung, fällig wird.
Lehrlinge, die die Lehrabschlussprüfung mit Erfolg absol­vieren, erhalten eine Prämie in Höhe von 200 Euro brutto.
Die Nachtarbeitszulage beträgt .................. € 2,1886
(der Anspruch beträgt pro Stunde 1 % von € 218,86).
Die Nachmittagsschichtzulage beträgt ............ € 0,7048
(der Anspruch beträgt pro Stunde 1 % von € 70,48).
Sind Kraftfahrer bzw. mitfahrende Arbeitnehmer aufgrund der ihnen aufgetragenen Fahrten außerhalb des Arbeitsortes verhindert, im Betrieb das Mittagessen einzunehmen, so erhalten sie, sofern die Abwesenheit die Zeit zwischen 11.30 und 14 Uhr umfasst, eine Essensvergütung von .... € 13,48.
Dauert die Abwesenheit im Sinne des vorhergehenden Satzes länger als 8 Stunden, beträgt die Essensvergütung insgesamt ............................................ € 22,70.
Dauert eine solche Abwesenheit länger als 12 Stunden und ist diese mit einer beantragten und genehmigten Übernachtung verbunden, so beträgt die Essensvergütung insgesamt
................................................. € 30,14.
Dieser Zusatzkollektivvertrag tritt am 1. Juni 2016 in Kraft.
Der lohnrechtliche Teil vom 10. Juni 2015 tritt außer Kraft. Der lohnrechtliche Teil gilt bis 31. Mai 2017.
7. Die KV-Parteien vereinbaren unverzüglich Verhandlungen über eine Neuregelung der RZ 48a aufzunehmen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen, die diese Regelung betreffen, geändert werden sollten. Für die Schichteinteilung am 24. bzw. 31. Dezember gilt grundsätzlich der Schichtplan unter Beibehaltung der Abfolge der Schichten. Aufgrund von Krankenständen notwendige kurzfristige Änderungen bleiben davon unberührt.
9. Es wurde vereinbart, dass eine Arbeitsgruppe eingesetzt wird, welche die Unterschiede der beiden Arbeiter-Kollektivverträge „Kollektivvertrag für die industriellen Betriebe der Glasbe- und –verarbeitung einschließlich der Flachglasschleiferbetriebe“ und „Kollektivvertrag der Glashütten“ aufzeigt und den Verhandlungspartnern zur Verfügung stellt.
10.Von den Kollektivvertragspartnern wird die Auszahlung eines Jubiläumsgeldes analog zu den Angestellten der Glasindustrie empfohlen. Eine Evaluierung der Empfehlung ist nach drei Jahren vorgesehen.
48a[**]
Das Dienstverhältnis ist unbefristet/bis
III. Auf das Dienstverhältnis finden der Kollektivvertrag für Arbeiter der industriellen Betriebe der Glasbe- und –verarbeitung einschließlich der Flachglasschleiferbetriebe vom 1. Jänner 1990 in der jeweils geltenden Fassung Anwendung, ferner alle zwischen Arbeiterbetriebsrat/Gemeinsamer Betriebsrat/Betriebsausschuss/Zentral-betriebsrat/Konzernvertretung *) und Betriebsinhaber/ Unternehmensleitung *) abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen in der für die Arbeiter *) jeweils geltenden Fassung.
V. Gewöhnlicher Dienstort:
(Einsatz-)orte
VI. Tätigkeitsinhalt:
Monatsbruttobezug (Grundlohn, weitere Entgeltbestand-teile, soweit sie sich nicht aus dem Kollektivvertrag ergeben) €
IX. Normalarbeitszeit: Die regelmäßige wöchentliche Normal-arbeitszeit richtet sich nach dem Kollektivvertrag und beträgt derzeit 38 Stunden *), bei Teilzeitbeschäftigung: Stunden *). Auf die Leistung von Überstunden finden die jeweils geltenden Bestimmungen des Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetzes sowie des Kollektivvertrages Anwendung.
X. Der unter Punkt III angeführte Kollektivvertrag sowie die geltenden Betriebsvereinbarungen liegen im Betrieb zur Einsichtnahme auf.
[*] Gilt ab 1.6.2004
[†] Gültig ab 1. Juni 1999
[‡] Gilt für Kündigungen ab dem 1. Juli 2001
* Gilt für Kündigungen ab dem 1. Juli 2001
** Gültig ab 1. Juni 1999
[§] Gilt ab 1.6.2006, Berechnungsbeispiel zu § 10 k) siehe Anmerkung Seite 33
[**] Gilt ab 1.6.2005; siehe Protokoll, Punkt 7
** Siehe Protokoll, Punkt 8
Lohntafel für die industriellen Betriebe der Glasbe- und -verarbeitung einschließlich der Flachglasschleifereibetriebe gültig ab 1.6.2016 PDF
Protokoll zum Kollektivvertragsabschluss für die industriellen Betriebe der Glasbe- und -verarbeitung einschließlich der Flachglasschleifereibetriebe gültig ab 1.6.2016 PDF

References: § 2

§ 8
 § 1154
 § 27
 § 37
 § 5
 § 82
 § 15
 § 82

§ 7

§ 8
 § 1154

§ 9

§ 10
 § 23
 § 253
 § 253
 § 2
 § 19
 § 10