Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:139177-2020:HTML:DE:HTML&tabId=1&tabLang=de
Timestamp: 2020-05-27 10:55:23+00:00

Document:
Dienstleistungen - 139177-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 139177-2020
23/03/2020 S58 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Kupferzell: Beratungsdienste von Architekten
2020/S 058-139177
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Kupferzell
Postanschrift: Marktplatz 14-16
NUTS-Code: DE119
Kontaktstelle(n): Frau Marion Aschenbach
E-Mail: Marion.Aschenbach@kupferzell.de
Hauptadresse: http://www.kupferzell.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1707be0f27c-6302d26e962254f1
Offizielle Bezeichnung: Drees & Sommer GmbH
Postanschrift: Obere Waldplätze 13
Kontaktstelle(n): Christina Kesseoglou
E-Mail: christina.kesseoglou@dreso.com
Telefon: +49 71113171916
Hauptadresse: www.dreso.com
Kupferzell Neubau Kindergarten Sebastian Kneipp – Objektplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: DRESO_S-2020-0024
Objektplanung.
Die Gemeinde Kupferzell plant den Neubau eines Kindergartens „Sebastian Kneipp“ in Kupferzell. Angedacht ist die Errichtung eines Neubaus mit 5 Gruppen. Es sind Besondere Leistungen hinsichtlich Konstruktion und Gestaltung sowie Ausbau (Kneipp) zu beachten, eine genauere Beschreibung finden Sie im Anhang. Beim Neubau ist das Umweltzeichen „Blauer Engel“ für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen anzuwenden. Weiterhin ist angedacht, den Neubau in Modulbauweise auszuführen.
In Vorbereitung auf das Projekt mit Grundsatzentscheid zu einem Neubau wurden durch ein Architekturbüro Vorstudien erstellt, mit dem Ziel der Transparenz und Gleichbehandlung liegen die wesentlichen Informationen und Unterlagen für alle Bewerber den Auslobungsunterlagen bei.
Für diese Maßnahme werden Objektplanungsleistungen für die LPH 1-9 gemäß § 34 HOAI erforderlich. Die Objektplanung werden im europaweiten, zweistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben:
— Stufe 1: Präqualifikationsverfahren;
— Stufe 2: Verhandlungsverfahren (ca. 3 bis 5 Teilnehmer).
Zur Abgabe der Teilnahmeerklärung ist der Teilnahmeantrag zu verwenden. Dieser liegt den Ausschreibungsunterlagen bei. Hier sind die Aufforderungen detailliert beschrieben.
Die Vergabe des Auftrages erfolgt Anfang August 2020.
Nach derzeitigem Kenntnisstand startet der Leistungszeitraum 09/2020 und endet 09/2023. Der Bauherr beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der Objektplanung.
Qualitätskriterium - Name: Organisation des Projektteams / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Berufliche Qualifikation des Projektteams / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung Projektteam / Gewichtung: 30,00
Preis - Gewichtung: 40,00
Gemäß Teilnahmebedingungen unter III.1 der Bekanntmachung
Eigenerklärung gem. § 44 Abs. 1 VgV, dass Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister vorhanden ist („Ausschlusskriterium“).
Eigenerklärung gem. § 75, Abs. 1 VgV, dass als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten vorliegt. („Ausschlusskriterium“).
Durschnittlicher Jahresumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. 45 Abs. 1-5 VgV: Mindestpunktzahl ab 150 000 EUR netto p. a., Höchstpunktzahl ab 250 000 EUR netto p. a. (Wichtung 20 %).
Eigenerklärung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, dass im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) abgeschlossen wird: Personenschäden mind. 5 Mio. EUR, sonstige Schäden Mind. 3 Mio. EUR.
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren gem. 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Mindestpunktzahl ab 3 Beschäftigte, Höchstpunktzahl ab 5 Beschäftigten (Wichtung 20 %).
Vorlage einer Referenzliste geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV
(Wichtung 60 %):
Die maximale Punktzahl kann mit 3 Referenzen erreicht werden.
Eine Referenz ist geeignet/vergleichbar, wenn nach folgend aufgeführte Mindestanforderungen erfüllt sind.
„Mindestanforderungen Referenz“:
— Fachplanung § 34 HOAI, LPH 2 bis 8 vollständig erbracht;
— Mindesthonorarzone III oder höher;
— Projektfertigstellung innerhalb der letzten 10 Jahre, ab 1.1.2010;
— Realisierung in Modulbauweise (in einem der 3 Referenzprojekte als Mindestanforderung).
Sofern eine Referenz die Mindestanforderungen erfüllt, können folgende Zusatzpunkte erzielt werden.
„Zusatzpunkte Referenz“:
— Höhe der anrechenbare Herstellkosten: Mindestpunktzahl ab 1 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 3 Mio. EUR netto;
— Projektfertigstellung/Inbetriebnahme: Mindestpunktzahl am oder nach 1.1.2013 (7 Jahre), Höchstpunktzahl am oder nach 1.1.2017 (3 Jahre).
„Bewerbergemeinschaft“:
— Im Falle einer Bewerbergemeinschaft dürfen die eingereichten Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen Bewerbergemeinschaftsmitgliedern eingereicht werden. Dabei muss erkennbar sein, durch welches Bewerbergemeinschaftsmitglied das Referenzprojekt erbracht wurde.
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB („Ausschlusskriterium“);
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB („Ausschlusskriterium“);
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB („Ausschlusskriterium“);
— Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV („Ausschlusskriterium“).
1) „Formale Ausschlusskriterien“:
— Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV („Ausschlusskriterium“);
— Vollständigkeit des Teilnahmeantrages („Ausschlusskriterium“).
2) „Beauftragung und Realisierung“:
Es besteht kein Anspruch auf Realisierung. Des Weiteren behält sich der Auslober vor, die ausgeschriebenen Leistungen nicht vollumfänglich zu beauftragen.
3) „Bewerbungsformular und Bieterplattform“:
Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Bieterplattform Tender24 zur Verfügung. Zur Angabe der notwendigen Nachweise wird empfohlen das Bewerbungsformular zu verwenden, das über die Bieterplattform Tender24 zur Verfügung gestellt wird (Link siehe I.3 der Bekanntmachung). Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Bieterplattform einzureichen (Link siehe I.3 der Bekanntmachung).
Die Registrierung auf der Bieterplattform wird empfohlen. Nach erfolgreicher Registrierung werden Sie über Änderungen oder beantwortete Rückfragen per E-Mail informiert.
4) „Fehlende Unterlagen“:
Es wird darauf hingewiesen, dass fehlende oder unvollständige Unterlagen und Angaben nicht bei den Bewerbern nachgefordert werden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen nicht nachgefordert werden.
5) „Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe“:
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.
— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/
Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Postleitzahl: 76247
E-Mail: vergabekammer@rpk-bwl.de
Internet-Adresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer, die unter VI.4.1) angegeben ist, gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtige Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragssteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

References: § 34
 § 44
 § 75
 § 45
 § 34
 § 123
 § 125
 § 123
 § 123
 § 124
 § 125
 § 73
 § 57
 § 134