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Timestamp: 2016-10-25 06:52:07+00:00

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8C_620/2013 (25.02.2014)
8C_620/2013 � � � � Urteil vom 25. Februar 2014
Z�rcher Hochschule f�r Angewandte Wissenschaften, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Adrian R�esch,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. Juli 2013.
A.a.�X.________ war in einem Vollzeitpensum als Dozent/Ausbildner an der heutigen Z�rcher Hochschule f�r Angewandte Wissenschaften (ZHAW) angestellt. Seit dem 21. Februar 2011 war er aufgrund von gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit der Arbeitsplatzsituation vollst�ndig krankgeschrieben. Am 16. Januar 2012 verf�gte die ZHAW die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses wegen langandauernder Abwesenheit per 31. Juli 2012; zugleich wurde eine Abfindung in H�he von zehn Monatsl�hnen festgesetzt, die in Form einer Einmalzahlung mit der Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses auszurichten war. Weiter wurde festgehalten, dass X.________ im Falle einer Wiedererlangung der Arbeitsf�higkeit freigestellt werde. Dagegen wandte sich dieser am 7. Februar 2012 an die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen. In teilweiser Gutheissung des Rekurses konstatierte diese, dass die ZHAW das Anstellungsverh�ltnis ohne sachlich zureichenden Grund aufgel�st hatte und verpflichtete diese, neben der Abfindung eine Entsch�digung in H�he von zus�tzlich zwei Monatsl�hnen zu entrichten (Beschluss vom 13. Dezember 2012).
A.b.�Am 9. Juli 2012 hatte X.________ die ZHAW ersucht, die Abfindung nicht als Einmalzahlung, sondern in Form einer der Abfindung entsprechenden Verl�ngerung des Anstellungsverh�ltnisses unter Freistellung von August bis Ende Dezember 2012 auszurichten. Die ZHAW lehnte dieses Ersuchen am 12. Juli 2012 ab. Auf das von X.________ am 9. August 2012 eingereichte Wiedererw�gungsgesuch trat sie am 29. August 2012 nicht ein und leitete das Gesuch um Lohnfortzahlung mit Freistellung an die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen weiter. X.________ ersuchte um dringliche und vorsorgliche Gutheissung seines Gesuchs. Mit Pr�sidialverf�gung vom 24. September 2012 wurde der Antrag abgewiesen.
X.________ reichte sowohl gegen den Beschluss der Rekurskommission vom 13. Dezember 2012 wie auch gegen die Pr�sidialverf�gung vom 24. September 2012 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich ein. Das kantonale Gericht vereinigte die Verfahren und wies die Beschwerden mit Entscheid vom 10. Juli 2013 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst X.________ beantragen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass das Anstellungsverh�ltnis weiter daure. Eventuell sei festzustellen, dass ihm eine Abfindung beziehungsweise eine Entsch�digung wegen rechtswidriger K�ndigung zustehe, welche auf zwei Jahreslohnbetreffnisse zu bemessen sei, oder es sei die Sache zu deren Festlegung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventuell sei die von der ZHAW zugesprochene Abfindung von zehn Monatslohnbetreffnissen in eine Fortdauer des Anstellungsverh�ltnisses umzuwandeln oder die Sache zum entsprechenden Vorgehen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die ZHAW schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Verwaltungsgericht verzichtet auf eine Vernehmlassung. X.________ l�sst sich am 15. November 2013 dazu vernehmen.
1.1.�Der angefochtene Entscheid ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG) und betrifft ein �ffentlich-rechtliches Arbeitsverh�ltnis, d.h. eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit im Sinne von Art. 82 lit. a BGG. Der Streitwert betr�gt gem�ss den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG) mindestens Fr. 220'000.-. Es handelt sich um eine verm�gensrechtliche Streitigkeit, weshalb der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. g BGG nicht gegeben ist. Die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.- (Art. 51 Abs. 1 lit. a, Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG) ist erreicht.
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten k�nnen Rechtsverletzungen im Sinne von Art. 95 BGG ger�gt werden. Keinen Beschwerdegrund bildet dabei die richtige Anwendung des kantonalen Rechts (BGE 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158). Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) geltend gemacht, gelten strenge Begr�ndungsanforderungen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweisen). R�gen gegen die Sachverhaltsfeststellung sind nur zul�ssig, wenn diese offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; mit rein appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid setzt es sich nicht auseinander. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Nach der bundesgerichtlichen Praxis liegt Willk�r vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 mit Hinweisen).
2.1.�Als Angeh�riger des Hochschulpersonals untersteht der Beschwerdef�hrer dem Gesetz des Kantons Z�rich vom 27. September 1998 �ber das Arbeitsverh�ltnis des Staatspersonals (Personalgesetz; PG; LS 177.10; vgl. � 12 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit � 14 Abs. 1 des kantonalen Fachhochschulgesetzes vom 2. April 2007; FaHG; LS 414.10). Gem�ss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung war der Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt der K�ndigung vom 16. Januar 2012 bereits seit elf Monaten krankgeschrieben. Gem�ss dem angefochtenen Entscheid liegt daher keine K�ndigung zur Unzeit im Sinne von � 20 Abs. 1 PG in Verbindung mit Art. 336c Abs. 1 lit. b OR vor.
2.2.�Gem�ss � 16 lit. a PG endet das Arbeitsverh�ltnis unter anderem durch K�ndigung. Die K�ndigung durch den Staat darf nicht missbr�uchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts sein und setzt einen sachlich zureichenden Grund voraus (� 18 Abs. 2 PG). Ein sachlich zureichender Grund besteht namentlich, wenn der Angestellte aus gesundheitlichen Gr�nden w�hrend langer Zeit wiederholt oder dauernd an der Erf�llung der Aufgaben verhindert ist, wobei die Lohnfortzahlung gem�ss � 99 Abs. 2 und 3 sowie � 108 Abs. 1 durch die K�ndigung grunds�tzlich nicht verk�rzt werden darf (� 16 Abs. 1 lit. c der Vollzugsverordnung des Kantons Z�rich zum Personalgesetz; VVPG; LS 177.111). � 99 Abs. 2 VVPG regelt die hier nicht massgebende Lohnfortzahlung im ersten und zweiten Dienstjahr. Vom dritten Dienstjahr an hat ein Arbeitnehmer gem�ss � 99 Abs. 3 VVPG Anspruch auf vollen Lohn w�hrend l�ngstens zw�lf Monaten. Besteht nach Ablauf der ordentlichen Lohnfortzahlung begr�ndete Aussicht, dass der Angestellte in absehbarer Zeit wieder arbeitsf�hig wird, oder ist die Wiederaufnahme der Arbeit oder die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses wegen Invalidit�t noch ungewiss, bewilligt die Direktion in der Regel die Weiterzahlung von h�chstens 75 Prozent des Lohnes bis zu einer gesamten Lohnfortzahlungsdauer von l�ngstens zwei Jahren (� 99 Abs. 4 VVPG).
2.3.�Das kantonale Gericht hat dazu erkannt, dass die in � 16 Abs. 1 lit. c VVPG vorgeschriebene Voraussetzung f�r eine K�ndigung erf�llt und die Lohnfortzahlungspflicht durch die erfolgte K�ndigung auf den 31. Juli 2012 nicht unrechtm�ssig gek�rzt worden sei. Dabei hat es erwogen, seit der Krankschreibung des Beschwerdef�hrers ab 21. Februar 2011 bis 31. Juli 2012 und somit w�hrend 17 Monaten habe der Beschwerdef�hrer den vollen Lohn erhalten. Bei einer krankheitsbedingten K�ndigung sei gem�ss Verweis in � 16 Abs. 1 lit. c VVPG lediglich die Lohnfortzahlung gem�ss � 99 Abs. 2 und Abs. 3 VVPG zu beachten, w�hrend das Gemeinwesen in einem solchen Fall auf � 99 Abs. 4 VVPG keine R�cksicht nehmen m�sse. Abgesehen davon sei die Voraussetzung einer Wiedererlangung der Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers innert absehbarer Zeit ohnehin nicht erf�llt gewesen.
2.4.�Gem�ss Beschwerdef�hrer beruht die vorinstanzliche Beurteilung auf einer falschen Sachverhaltsfeststellung. Die behandelnden �rzte h�tten die baldige Wiedereingliederung am bisherigen Arbeitsplatz von einer Bereinigung des bestehenden Konflikts am Arbeitsplatz abh�ngig gemacht. Die Wiedereingliederung in eine andere, vergleichbare Arbeitsstelle w�re jedoch durchaus m�glich gewesen.
2.5.�Unabh�ngig davon, ob Aussicht auf Wiedererlangung der Arbeitsf�higkeit bestand, vermag sich der Beschwerdef�hrer nicht mit Erfolg auf � 99 Abs. 4 VVPG zu berufen, um einen l�ngerdauernden Anspruch auf Lohnfortzahlung und damit die K�ndigung als zur Unzeit erfolgt zu begr�nden. Die Lohnfortzahlungspflicht endet grunds�tzlich mit der Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses. Das Arbeitsverh�ltnis kann nach Ablauf des zeitlichen K�ndigungsschutzes (� 20 Abs. 1 PG in Verbindung mit Art. 336c OR) gek�ndigt werden (� 16 lit. c PG), auch wenn der Grund hief�r die Krankheit selber ist (� 16 Abs. 1 lit. c Satz 1 VVPG). � 16 Abs. 1 lit. c Satz 2 VVPG soll sicherstellen, dass die Dauer der ordentlichen Lohnfortzahlung bei Arbeitsunf�higkeit (� 99 Abs. 2 und Abs. 3 VVPG) grunds�tzlich nicht aufgrund eines fr�heren K�ndigungszeitpunktes unterschritten wird (ABl 2005, 1550, 1551). Dies war vorliegend mit der effektiven ordentlichen Lohnfortzahlung bis Ende Juli 2012 gew�hrleistet. Hat die Arbeitsaussetzung l�nger als ein Jahr gedauert (� 99 Abs. 3 VVPG), wird in der Regel die Weiterausrichtung von h�chstens 75 Prozent des Lohnes bis zu einer gesamten Lohnfortzahlungsdauer von l�ngstens zwei Jahren bewilligt (� 99 Abs. 4 VVPG). � 99 Abs. 4 VVPG betrifft die ausserordentliche Lohnfortzahlung �ber die Dauer gem�ss Abs. 2 und 3 hinaus (ABl 2005, 1550, 1559). Inwiefern die Feststellung des kantonalen Gerichts, diese Bestimmung sei im Rahmen einer Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses aus gesundheitlichen Gr�nden im Sinne von � 16 Abs. 1 lit. c VVPG nicht zu beachten und damit deren Anwendung kantonalen Rechts willk�rlich (Art. 9 BV) sein soll, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend (E. 1.2 hievor). Die damit in Zusammenhang stehende R�ge der rechtsfehlerhaften Sachverhaltsannahme erweist sich daher als unbehelflich. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt abzuweisen.
3.1.�Das kantonale Gericht hat gest�tzt auf � 63 Abs. 3 in Verbindung mit � 27a Abs. 1 des z�rcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; LS 175.2) die K�ndigung als wirksam betrachtet und weitere Anspr�che lediglich unter dem Gesichtspunkt der Entsch�digung gepr�ft. Nach � 27 Abs. 1 VRG stellt die Rekursinstanz, wenn sie eine K�ndigung f�r nicht gerechtfertigt h�lt, dies fest und bestimmt die Entsch�digung, welche das Gemeinwesen zu entrichten hat. Gem�ss � 63 Abs. 3 VRG gilt diese Bestimmung bei Beschwerden betreffend ein Arbeitsverh�ltnis sinngem�ss. Dazu hat das Verwaltungsgericht erwogen, es bestehe weder ein verfassungsm�ssiger Anspruch auf Arbeit noch ein absoluter Schutz vor K�ndigung. Der fehlende Wiedereinstellungsanspruch gem�ss z�rcherischer Regelung beruhe auf dem gesetzgeberischen Motiv, dass das Vertrauensverh�ltnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft derart stark beeintr�chtigt sei, dass eine Aufhebung der K�ndigung nicht sinnvoll w�re. Die Gesetzesbestimmung sei somit nicht sinn- und zwecklos, weshalb nicht von Willk�r in der Rechtsetzung ausgegangen werden k�nne.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer macht Rechtsverweigerung geltend, weil das kantonale Gericht die ger�gte Verfassungswidrigkeit von � 27a VRG nicht �berpr�ft und ohne Begr�ndung verneint habe. Er betrachtet es als willk�rlich, dass eine mangelhafte K�ndigung von der Rechtsmittelinstanz gesch�tzt werden m�sse. Die Rechtswidrigkeit der K�ndigung sei von der Rekurskommission der Z�richer Hochschulen mit Beschluss vom 13. Dezember 2012 festgestellt worden und in der Folge unbestritten geblieben.
3.3.�Ein Erlass verst�sst gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV), wenn er sich nicht auf ernsthafte sachliche Gr�nde st�tzen l�sst oder sinn- und zwecklos ist (BGE 136 II 120 E. 3.3.2 S. 127).
� 63 Abs. 3 in Verbindung mit � 27a Abs. 1 VRG beschr�nkt die Entscheidungsbefugnis der Rechtsmittelinstanz auf die Feststellung der Unrechtm�ssigkeit der K�ndigung und Festsetzung der Entsch�digungsfolgen. Damit statuiert das kantonale Gesetz bewusst eine Ausnahme vom Grundsatz, wonach ein wirksamer Rechtsschutz durch ein Gericht dessen Berechtigung voraussetzt, eine Anordnung, die sich als unrechtm�ssig erwiesen hat, aufzuheben und so den rechtm�ssigen Zustand wiederherzustellen. Diese Einschr�nkung orientiert sich an Art. 336a OR, welcher als Grundfolge einer missbr�uchlichen K�ndigung ebenfalls bloss eine Entsch�digung, nicht jedoch das Weiterbestehen des Arbeitsverh�ltnisses vorsieht ( ULLIN STREIFF/ADRIAN VON KAENEL/ROGER RUDOLPH, Arbeitsvertrag, 7. Aufl. 2012, N. 2 zu Art. 336a OR). Wie das kantonale Gericht willk�rfrei festgestellt hat, liegt das Motiv des kantonalen Gesetzgebers darin begr�ndet, dass das Vertrauensverh�ltnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sp�testens nach einer rechtlichen Auseinandersetzung �ber die Anstellung meist stark beeintr�chtigt ist, weshalb eine Aufhebung der angefochtenen Anordnung und damit eine Weiterbesch�ftigung des Arbeitnehmers nicht sinnvoll w�re (ABl 2009, 801, 886 f.). Wenn es der Gesetzgeber daher als zweckm�ssiger erachtet, eine sachlich nicht gerechtfertigte K�ndigung durch Entsch�digung zu sanktionieren, statt eine Wiedereinstellung zu erm�glichen, beruht dies auf durchaus sachlichen Zweckm�ssigkeits�berlegungen. Ein Anspruch auf Weiterbesch�ftigung oder Wiedereingliederung wird auch von der Lehre als zu weitgehend abgelehnt ( FRITZ LANG, Das Z�rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in: Personalrecht des �ffentlichen Dienstes, 1999, S. 67; vgl. auch ANDREAS KEISER, Das neue Personalrecht - eine Herausforderung f�r die Z�rcher Gemeinden, in: ZBl 102/2001 S. 569; ADRIAN STR�TT, Zur Entwicklung des K�ndigungsschutzes im Z�rcher Personalrecht, in: Staats- und Verwaltungsrecht auf vier Ebenen, 2012, S. 331). Aus dem Gesagten folgt ohne weiteres, dass die Regelung des kantonalen Gesetzes nicht als schlechthin sinn- und zwecklos oder sonstwie unhaltbar angesehen werden kann. Die R�ge der Rechtsverweigerung hat im Rahmen des vom Beschwerdef�hrer Vorgebrachten keine selbstst�ndige Bedeutung, wird sie doch lediglich mit der geltend gemachten Verfassungswidrigkeit der streitigen Norm begr�ndet. Das kantonale Gericht hat mit �berzeugender Begr�ndung dargelegt, weshalb dies nicht zutrifft. Die R�ge erweist sich daher als unbegr�ndet.
3.4.�Das Bundesgericht hatte im Urteil 2P.208/2004 vom 14. Januar 2005 einen ebenfalls den Kanton Z�rich betreffenden und auch im �brigen vergleichbaren Fall zu beurteilen. Es ist zum Ergebnis gelangt, die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Anwendung von � 80 Abs. 2 VRG (in Kraft gestanden bis 30. Juni 2010, mit � 63 Abs. 3 in Verbindung mit � 27a Abs. 1 VRG jedoch praktisch �bereinstimmend), wonach selbst eine mangelhafte K�ndigung nicht r�ckg�ngig gemacht und lediglich eine Geldentsch�digung zugesprochen werden k�nne, sei nicht willk�rlich (E. 2 des erw�hnten Urteils). Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was im vorliegenden Fall auf Willk�r schliessen liesse und damit eine abweichende Betrachtungsweise zu rechtfertigen verm�chte.
4.1.�Erweist sich die K�ndigung als missbr�uchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt, und wird der oder die Angestellte nicht wiedereingestellt, so bemisst sich die Entsch�digung nach den Bestimmungen des Obligationenrechts �ber die missbr�uchliche K�ndigung; die Ausrichtung einer Abfindung nach � 26 bleibt vorbehalten (� 18 Abs. 3 PG). Damit richtet sich die Entsch�digung bei einer rechtswidrigen ordentlichen K�ndigung nach Art. 336a OR, welche sowohl einem Straf- als auch einem Genugtuungszweck dient (BGE 132 III 115 E. 5.6 S. 122; 123 III 391 E. 3b/cc und 3c S. 393 f.). Die Entsch�digung wird gem�ss Art. 336a Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 OR vom Gericht unter W�rdigung aller Umst�nde festgesetzt, darf aber den Betrag nicht �bersteigen, der dem Lohn der arbeitnehmenden Person f�r sechs Monate entspricht. Art. 336 Abs. 2 Satz 2 OR beh�lt Schadenersatzanspr�che aus einem anderen Rechtstitel vor. Bei der Bemessung der Entsch�digung sind gem�ss der Lehre und Rechtsprechung insbesondere die Schwere des Eingriffs in die Pers�nlichkeit der gek�ndigten Partei, die Enge der vertraglichen Beziehungen sowie die Art und Weise der K�ndigung zu ber�cksichtigen. Ein besonders r�cksichtsloses Vorgehen bei der K�ndigung kann sich erh�hend, eine Mitverantwortung der gek�ndigten Partei reduzierend auf die Entsch�digung auswirken (BGE 123 III 246 E. 6a S. 255 f.; vgl. zudem STREIFF/VON KAENEL/ RUDOLPH, a.a.O., N. 3 zu Art. 336a OR; KEISER, a.a.O., S. 579). Zudem kann die wirtschaftliche Situation der Parteien nach der K�ndigung ber�cksichtigt werden (BGE 123 III 391 E. 3c S. 394; Urteil 4A_571/2008 vom 5. M�rz 2009 E. 5.1 mit Hinweisen).
4.2.1.�Die Parteien sind sich einig, dass der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich Anspruch auf eine Entsch�digung nach den Bestimmungen des OR hat. Die Rekurskommission (� 27 Abs. 1 VRG) setzte diese auf zwei Monatsl�hne fest. Den geltend gemachten Anspruch auf eine dar�ber hinausgehende Entsch�digung in H�he von insgesamt zwei Jahresl�hnen wies das Verwaltungsgericht ab. Dabei hat es erwogen, Art. 336a Abs. 2 Satz 2 OR betreffe Schadenersatzanspr�che aus einem anderen Rechtstitel und wahre somit das Recht, Schadenersatzanspr�che aus einem anderen Grund als der Missbr�uchlichkeit der K�ndigung geltend zu machen. Soweit der Beschwerdef�hrer einen sechs Monatsl�hne �bersteigenden Schaden mit der Missbr�uchlichkeit der K�ndigung begr�nde, k�nne er daher von vornherein keinen Anspruch aus � 18 Abs. 3 PG in Verbindung mit Art. 336a Abs. 2 Satz 2 OR ableiten. Da die weitergehende Forderung nicht substantiiert beziffert worden sei, liess das kantonale Gericht offen, ob allenfalls ein Schadenersatz zufolge Behinderung des Arbeitgebers bei der Stellensuche geschuldet sei.
4.2.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) und des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV), weil die Frage einer Behinderung bei der Stellensuche seitens der Arbeitgeberin von der Vorinstanz mit dem Hinweis auf fehlende Substantiierung der Forderung nicht n�her abgekl�rt und begr�ndet worden sei. Aus dem durch den Verweis in � 18 Abs. 3 PG als subsidi�res kantonales Recht zur Anwendung kommenden Art. 336a Abs. 2 Satz 2 OR ergibt sich, dass wegen missbr�uchlicher K�ndigung allein keine zus�tzlichen Schadenersatzanspr�che - beispielsweise infolge nachfolgender Stellenlosigkeit - geltend gemacht werden k�nnen. Hingegen kann Ersatz f�r Schaden, der nicht auf die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung selbst zur�ckgeht, ohne Einschr�nkung geltend gemacht werden (z.B. wenn dem Arbeitnehmer eine Stelle wegen fehlerhaften Angaben des Arbeitgebers �ber die K�ndigung gegen�ber Dritten entgangen ist; WOLFGANG PORTMANN, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl. 2011, N. 7a zu Art. 336a OR; STREIFF/VON KAENEL/RUDOLPH, a.a.O., N. 8 zu Art. 336a OR). Der Beschwerdef�hrer macht keine Umst�nde substantiiert geltend, die eine Schadenersatzforderung aus anderem Rechtsgrund zu begr�nden verm�chten. Sein pauschaler Hinweis auf aktive Behinderung bei der Stellensuche vermag einen entsprechenden Anspruch jedenfalls nicht zu begr�nden. Er legt auch nicht dar, was die Vorinstanz konkret h�tte n�her abkl�ren m�ssen. Eine Pflicht der Beschwerdegegnerin, dem Beschwerdef�hrer eine Ersatzstelle zu beschaffen oder ihn w�hrend des gegen die K�ndigungsverf�gung anh�ngig gemachten Rechtsmittelverfahrens bei frei werdenden Stellen anderer Abteilungen zu ber�cksichtigen, bestand jedenfalls nicht. Rechtsverweigerung liegt daher nicht vor. Der Beschwerdef�hrer war zudem durchaus in der Lage, den vorinstanzlichen Entscheid sachgerecht anzufechten (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445 mit Hinweisen), ohne dass dem kantonalen Gericht eine Verletzung der Begr�ndungspflicht zur Last zu legen w�re. Von der beantragten R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz ist daher abzusehen.
4.3.1.�Weiter hat das kantonale Gericht die Umst�nde gew�rdigt, welche nach seinem Daf�rhalten die von der Rekurskommission zugesprochene Entsch�digung in der seiner Ansicht nach angemessenen H�he von zwei Monatsl�hnen rechtfertigen. Dabei hat es erwogen, die Voraussetzungen f�r eine K�ndigung aufgrund langer krankheitsbedingter Abwesenheit seien gegeben. Im K�ndigungszeitpunkt sei eine Wiederaufnahme der Arbeit nicht absehbar gewesen. Die Rekurskommission habe lediglich deshalb die K�ndigung als nicht sachlich gerechtfertigt betrachtet, weil die Beschwerdegegnerin die von der externen Beratungsfirma vorgeschlagene Mediation als Massnahme zur Konfliktl�sung nicht wenigstens versucht habe. Demgegen�ber trage der Beschwerdef�hrer eine Mitschuld an der Entstehung der Konfliktsituation. So habe dieser Lektionen einer Lehrveranstaltung eigenm�chtig reduziert und Fallanalysen nicht an die zust�ndige Person weitergeleitet. Weiter habe er nicht rechtzeitig �ber seine Abwesenheit orientiert mit der Folge, dass sich die Organisation der Stellvertretung aufwendig gestaltet habe. Die Vorinstanz ber�cksichtige zudem, dass dem Beschwerdef�hrer der Lohn nicht nur w�hrend den gem�ss � 99 Abs. 3 VVPG vorgeschriebenen zw�lf, sondern w�hrend siebzehn Monaten ausgerichtet wurde.
4.3.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt die Feststellung des Verwaltungsgerichts, dass er aufgrund verschiedener Vorf�lle habe abgemahnt werden m�ssen, als unrichtig und aktenwidrig. Auch wenn es Vorw�rfe seitens des Arbeitgebers gegeben habe, sei er entgegen der Auffassung der Vorinstanz nie wegen Vorkommnissen am Arbeitsplatz f�rmlich abgemahnt worden. Die Beschwerdegegnerin h�lt dazu fest, mit dem bei den Akten liegenden Abmahnungsschreiben vom 2. M�rz 2011 (vgl. auch Schreiben der ZHAW vom 21. April 2011) habe sie sich ausdr�cklich vorbehalten, anl�sslich des Mitarbeitergespr�chs einen formellen Verweis auszusprechen. Wegen der ununterbrochenen Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdef�hrers habe das Mitarbeitergespr�ch dann allerdings nicht mehr durchgef�hrt werden k�nnen. Die sich auf den entsprechenden Beleg st�tzende Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz steht somit mit der tats�chlichen Situation nicht klar im Widerspruch. Bez�glich der W�rdigung des Verhaltens der Parteien beschr�nkt sich der Beschwerdef�hrer darauf, seine eigene Auffassung derjenigen der Vorinstanz gegen�berzustellen. Dies reicht nicht aus, um den Vorwurf der Willk�r zu begr�nden.
4.3.3.�Die Vorinstanz hat - ohne Bundesrecht zu verletzen - die Entsch�digung im Sinne von Art. 336a Abs. 2 OR in Verbindung mit � 18 Abs. 3 PG gen�gend begr�ndet und in W�rdigung der ausschlaggebenden Umst�nde nicht willk�rlich festgesetzt. Insbesondere fehlen Hinweise f�r eine verfassungswidrige Anwendung kantonalen Rechts. Dem Gericht steht bei der Bemessung der Entsch�digung ein grosser Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht pr�ft den kantonalen Entscheid insbesondere daraufhin, ob die Vorinstanz grundlos von den in Lehre und Rechtsprechung entwickelten Bemessungskriterien abgewichen ist oder Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r die Entsch�digungsh�he keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder umgekehrt Umst�nde beiseite gelassen hat, die zwingend zu beachten gewesen w�ren. Es hebt einen auf Ermessen beruhenden Entscheid ausserdem auf, wenn sich dieser als offensichtlich unbillig erweist ( PORTMANN, a.a.O., N. 4 zu Art. 336a OR). Eine rechtsfehlerhafte Ermessensaus�bung ist zu Recht nicht geltend gemacht worden. Somit hat es bei der mit angefochtenem Entscheid best�tigten Entsch�digung sein Bewenden.
Streitig ist weiter, ob die dem Beschwerdef�hrer mit der K�ndigung zugesprochene Abfindung von zehn Monatsl�hnen wie in der Verf�gung angeordnet als Einmalzahlung zum Zeitpunkt der Aufl�sung des Anstellungsverh�ltnisses auszurichten oder stattdessen das Anstellungsverh�ltnis entsprechend zu verl�ngern sei.
5.1.�� 26 Abs. 6 PG (in Kraft seit 1. Januar 2006) sieht vor, dass an Stelle einer Abfindung auf Verlangen der oder des Angestellten eine Verl�ngerung des Anstellungsverh�ltnisses f�r die Abfindungsdauer vereinbart werden kann; die Angestellten sind vorbeh�ltlich anders lautender Vereinbarung freigestellt. F�r die Betroffenen hat diese Variante den Vorteil, dass durch die Verl�ngerung der Anstellungsdauer der sozialversicherungsrechtliche Schutz, insbesondere jener der Risikoversicherung der kantonalen Beamtenversicherungskasse und der Unfallversicherung, bestehen bleibt. Mit dieser auf den Einzelfall abgestimmten Wahlm�glichkeit soll dem Grundsatz der sozialpartnerschaftlichen Verh�ltnisse zwischen Staat und Personal bei Entlassungen nachgelebt werden (ABl 2005, 4 ff., 15). Nach Ansicht des kantonalen Gerichts h�tte der Anspruch bereits im Rahmen des Rekurses vom 7. Februar 2012 und nicht erst am 9. Juli 2012 geltend gemacht werden m�ssen. Damit sei die Geltendmachung des Anspruchs und damit die M�glichkeit, die gew�nschte Vereinbarung abzuschliessen, verwirkt.
5.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer einen Verstoss gegen die Maxime der Personalpolitik gem�ss � 5 PG r�gt, vermag er damit keinen Beschwerdegrund gem�ss Art. 95 BGG darzutun. Laut dieser Vorschrift hat der Regierungsrat seine Personalpolitik nach bestimmten Grunds�tzen auszurichten. Diese strebt unter anderem ein sozialpartnerschaftliches Verh�ltnis zwischen Staat und Personal an (� 5 Abs. 1 lit. a PG). Aus diesem Programmartikel k�nnen keine konkreten Rechtsanspr�che im einzelnen Arbeitsverh�ltnis abgeleitet werden. Vielmehr entstehen solche Anspr�che gegebenenfalls erst gest�tzt auf konkrete Ausf�hrungsbestimmungen, die der Regierungsrat zur Umsetzung der Personalpolitik erl�sst ( LANG, a.a.O., S. 58).
5.3.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, da er von der Arbeitgeberin nicht vorg�ngig auf die Wahlm�glichkeit von � 26 Abs. 6 PG hingewiesen worden sei. Jedenfalls sei es �berspitzt formalistisch, wenn die Vorinstanz die Geltendmachung des Anspruchs als verwirkt betrachte. Gem�ss dem ausdr�cklichen Wortlaut von � 26 Abs. 6 PG braucht es f�r die Abfindung in Form einer Verl�ngerung des Anstellungsverh�ltnisses eine Vereinbarung zwischen den Parteien. Dasselbe ergibt sich aus � 17 Abs. 2 VVPG: Die Abfindung wird als Einmalzahlung mit der Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses ausbezahlt, sofern nicht an Stelle einer Abfindung eine Verl�ngerung des Anstellungsverh�ltnisses vereinbart wurde. Ein Rechtsanspruch auf Verl�ngerung besteht daher nicht und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht geltend gemacht. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen den Parteien ist nicht zustande gekommen. Die Arbeitgeberin hat das nachtr�glich gestellte Gesuch des Beschwerdef�hrers abgelehnt. Es kann daher offen bleiben, ob die Arbeitgeberin eine Informationspflicht hatte und ob das rechtliche Geh�r im Rechtsmittelverfahren geheilt wurde.
Das Verfahren ist kostenpflichtig. Als unterliegende Partei hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung, da sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis t�tig war (Art. 68 Abs. 3 BGG).

References: Art. 90
 Art. 82
 Art. 83
 Art. 85
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 336
 Art. 95