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Personalverordnung In Kraft seit: 1. Januar - PDF
Personalverordnung In Kraft seit: 1. Januar
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1 Personalverordnung In Kraft seit: 1. Januar
2 Personalverordnung Regensdorf Inhaltsverzeichnis I. Allgemeine Bestimmungen A. Geltungsbereich Art. 1 Art. 2 Art. 3 Art. 4 Allgemeines Behörden im Nebenamt Geltung des Kantonalen Rechts Besondere Arbeitsverhältnisse B. Begriffe Art. 5 Art. 6 Angestellte Anstellungsinstanz C. Personalpolitik Art. 7 Grundsätze der Personalpolitik II. Arbeitsverhältnis A. Grundsätzliches Art. 8 Rechtsnatur B. Begründung Art. 9 Art. 10 Art. 11 Art. 12 Zuständigkeit Stellenausschreibung Entstehung des Arbeitsverhältnisses Mitarbeit von Familienangehörigen oder Drittpersonen C. Dauer Art. 13 Art. 14 Im Allgemeinen Probezeit D. Änderung des Arbeitsverhältnisses Art. 15 Art. 16 Art. 17 Versetzung Zuweisung anderer Arbeit während der Kündigungsfrist Vorsorgliche Massnahmen 2
3 E. Beendigung Art. 18 Art. 19 Art. 20 Art. 21 Art. 22 Art. 23 Art. 24 Art. 25 Art. 26 Art. 27 Art. 28 Art. 29 Art. 30 Beendigungsgründe Kündigung Kündigungsschutz Kündigung im Zusammenhang mit der Leistung und dem Verhalten Kündigung zur Unzeit Fristlose Auflösung aus wichtigen Gründen Angestellte auf Amtsdauer Beendigung im gegenseitigen Einvernehmen Entlassung altershalber und infolge Invalidität Vorzeitige Pensionierung Leistungen bei Beendigung infolge Invalidität, Entlassung altershalber, Altersrücktritt und Tod Ablauf der befristeten Anstellung Sozialplan III. Rechte und Pflichten der Angestellten A. Rechte Art. 31 Art. 32 Art. 33 Art. 34 Art. 35 Art. 36 Art. 37 Art. 38 Art. 39 Art. 40 Art. 41 Art. 42 Art. 43 Art. 44 Art. 45 Art. 46 Art. 47 Art. 48 Art. 49 Schutz der Persönlichkeit Lohn Auszahlung des Jahreslohnes Einreihungssystem Leistungsklassen Anfangslohn, Anlaufstufe Generelle Lohnanpassungen Individuelle Lohnanpassung Einmalzulagen und Anreize Naturallohn Lohnberechnung bei Teilzeitverhältnissen Zulagen Gewinnung oder Erhaltung vorzüglicher Angestellter Ersatz von Auslagen Vereinsfreiheit Niederlassungsfreiheit Mitarbeiterbeurteilung Zeugnis Mitsprache B. Pflichten Art. 50 Art. 51 Art. 52 Art. 53 Grundsatz Annahme von Geschenken Verschwiegenheitspflicht und Ausstandspflicht Arbeitszeit 3
4 Art. 54 Art. 55 Art. 56 Nebenbeschäftigung Öffentliche Ämter Vertrauensärztliche Untersuchung C. Ferien, Urlaub Art. 57 Art. 58 Art. 59 Art. 60 Art. 61 Art. 62 Arbeitsfreie Tage Ferien Bezug, Berechnung Abwesenheit wegen Krankheit und Unfall Abwesenheit wegen Militär-, Zivilschutzdienst etc. Urlaub IV. Personalakten und Datenschutz Art. 63 Datenschutz V. Personalvorsorge Art. 64 Art. 65 Art. 66 Kranken- und Unfallversicherung Lohn bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft und Niederkunft Pensionskasse VI. Vom Volk gewählte Beamte Art. 67 Art. 68 Gemeindeammann und Betreibungsbeamter/Gemeindeamtsfrau und Betreibungsbeamtin Friedensrichter/Friedensrichterin VII. Rechtsschutz Art. 69 Art. 70 Art. 71 Art. 72 Rechtsmittelbelehrung Anhörungsrecht Rechtsmittel Schutz vor ungerechtfertigten Angriffen VIII. Schlussbestimmungen Art. 73 Art. 74 Art. 75 Vollzug Inkraftsetzung, Aufhebung der früheren Verordnung Übergangsbestimmungen 4
5 I. Allgemeine Bestimmungen A. Geltungsbereich Art. 1 Allgemeines Dieser Verordnung untersteht das Personal der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Regensdorf (nachstehend Gemeinde genannt). Die von der Gemeinde besoldeten Lehrpersonen der Volksschule unterstehen dem Lehrerpersonalgesetz. Enthält dieses Gesetz keine ausdrückliche Regelung, richtet sich das Arbeitsverhältnis dieser Personalgruppe nach den Bestimmungen der Personalverordnung der Gemeinde. Art. 2 Behörden im Nebenamt Die Rechtsbeziehungen zwischen Gemeinde und Mitgliedern von Behörden, beratenden Kommissionen, den Angehörigen der Feuerwehr sowie Funktionären richten sich nach der Entschädigungsverordnung der Gemeinde. Art. 3 Geltung des Kantonalen Rechts Soweit diese Verordnung nichts Abweichendes regelt, gelten sinngemäss die Bestimmungen des kantonalen Personalgesetzes und dessen Ausführungserlasse. Art. 4 Besondere Arbeitsverhältnisse Besondere Arbeitsverhältnisse werden mit öffentlichrechtlichem Vertrag begründet. Das gilt insbesondere für: a) Lehrverhältnisse b) stundenweise Beschäftigungen c) Aushilfsdienstverhältnisse d) Befristete Arbeitsverhältnisse B. Begriffe Art. 5 Angestellte Angestellte sind Personen, die unbefristet oder befristet, mit einem vollen oder teilweisen Pensum im Dienst der Gemeinde Regensdorf stehen, eingeschlossen die gemäss Verfassung oder Gesetz vom Volk auf Amtsdauer gewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, soweit das übergeordnete Recht nicht abweichende Regelungen zulässt. Art. 6 Anstellungsinstanz Die Anstellung des Personals erfolgt, soweit nicht spezielle Verordnungen etwas anderes bestimmen und soweit nicht die Volkswahl vorgesehen ist, durch die Exekutive. Die Anstellungskompetenz kann von der Exekutive delegiert werden. C. Personalpolitik Art. 7 Grundsätze der Personalpolitik Die Exekutive bestimmt die Personalpolitik. 5
6 II. Arbeitsverhältnis A. Grundsätzliches Art. 8 Rechtsnatur Das Arbeitsverhältnis ist öffentlichrechtlich. B. Begründung Art. 9 Zuständigkeit Das Arbeitsverhältnis wird durch die Exekutive oder die zuständige Instanz begründet. Art. 10 Stellenausschreibung Art. 11 Entstehung des Arbeitsverhältnisses Art. 12 Mitarbeit von Familienangehörigen oder Drittpersonen C. Dauer Art. 13 Im Allgemeinen Art. 14 Probezeit D. Änderung des Arbeitsverhältnisses Art. 15 Versetzung Art. 16 Zuweisung anderer Arbeit während der Kündigungsfrist Offene Stellen sind in der Regel öffentlich auszuschreiben. Das Arbeitsverhältnis wird durch Verfügung begründet. Es kann in begründeten Fällen mit öffentlichrechtlichem Vertrag begründet werden. Dieser kann hinsichtlich des Lohnes, der Arbeitszeit, der Ferien sowie der Beendigung des Arbeitsverhältnisses von diesem Gesetz abweichen. Sofern die Gemeinde von Angestellten die Mitwirkung von Familienangehörigen oder Drittpersonen verlangt, wird mit diesen ein besonderes Arbeitsverhältnis begründet. Das Arbeitsverhältnis wird in der Regel unbefristet mit der Möglichkeit der Kündigung begründet. Befristete Arbeitsverhältnisse sind zulässig. Die ersten drei Monate des Arbeitsverhältnisses gelten in der Regel als Probezeit. Während der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist beidseitig sieben Tage. Bei einer effektiven Verkürzung der Probezeit infolge Krankheit, Unfall oder Erfüllung einer nicht freiwillig übernommenen gesetzlichen Pflicht wird die Probezeit entsprechend verlängert. Angestellte können unter Wahrung einer angemessenen Frist an einen anderen Arbeitsplatz versetzt, oder es können ihnen andere ihrer Ausbildung und Eignung entsprechende zumutbare Tätigkeiten zugewiesen werden. Auf die persönlichen Verhältnisse ist dabei Rücksicht zu nehmen. Angestellten kann, wenn es der Dienst oder der wirtschaftliche Personaleinsatz erfordert, unter Beibehaltung des bisherigen Lohnes für die Dauer der Kündigungsfrist sowie im Rahmen der Zumutbarkeit andere Arbeit zugewiesen werden. 6
7 Art. 17 Vorsorgliche Massnahmen E. Beendigung Art. 18 Beendigungsgründe Art. 19 Kündigung (Frist, Termin, Form, Kündigung zur Unzeit) Angestellte können von der Anstellungsinstanz jederzeit vorsorglich im Amt eingestellt werden, wenn a) genügend Hinweise auf das Vorliegen eines wichtigen Grundes zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses bestehen, b) wegen eines Verbrechens oder Vergehens ein Strafverfahren eingeleitet worden ist, c) zwingende öffentliche Interessen oder eine Administrativuntersuchung dies erfordern. Die Anordnung ist unverzüglich der Exekutive, sofern sie nicht von dieser selbst verfügt worden ist, zur Genehmigung zu unterbreiten. Die Exekutive entscheidet über Weiterausrichtung, Kürzung oder Entzug des Lohnes. Das Arbeitsverhältnis endet durch: a) Kündigung, b) Ablauf einer befristeten Anstellung, c) Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen, d) Auflösung aus wichtigen Gründen, e) Altersrücktritt, f) Entlassung altershalber, Entlassung invaliditätshalber, g) Tod, h) Verzicht auf Wiederwahl oder Nichtwiederwahl bei Ablauf der Amtsdauer sowie Entlassung auf eigenes Gesuch bei auf Amtsdauer gewählten Angestellten. Die Fristen für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach Ablauf der Probezeit betragen: a) im ersten Dienstjahr einen Monat b) im zweiten Dienstjahr zwei Monate c) ab dem dritten Dienstjahr drei Monate Vorbehalten bleibt im Einzelfall die Abkürzung oder Verlängerung der Kündigungsfrist im gegenseitigen Einvernehmen. Das Arbeitsverhältnis wird jeweils auf Ende eines Monats beendet. Die Exekutive bezeichnet die Arbeitsverhältnisse, für welche abweichende Endtermine gelten sollen. 7
8 Art. 20 Kündigungsschutz Art. 21 Kündigung im Zusammenhang mit der Leistung und dem Verhalten Art. 22 Kündigung zur Unzeit Art. 23 Fristlose Auflösung aus wichtigen Gründen Art. 24 Angestellte auf Amtsdauer Die Kündigung wird durch die Anstellungsinstanz schriftlich mitgeteilt. Innerhalb der Kündigungsfristen kann der oder die Angestellte eine Begründung verlangen, andernfalls wird das Recht auf Anfechtung verwirkt. In der Kündigung ist auf den Begründungsanspruch und die Verwirkungsfolgen hinzuweisen. Die Kündigung durch die Gemeinde darf nicht missbräuchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts sein und setzt einen sachlich zureichenden Grund voraus. Erweist sich die Kündigung als missbräuchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt, und wird der oder die Angestellte nicht wieder eingestellt, so bemisst sich die Entschädigung nach den Bestimmungen des Obligationenrechts über die missbräuchliche Kündigung. Bevor die Anstellungsinstanz eine Kündigung aufgrund mangelnder Leistung oder unbefriedigendem Verhalten ausspricht, räumt sie dem oder der Angestellten eine angemessene Bewährungsfrist von längstens sechs Monaten ein. Vorwürfe, die zu einer Kündigung Anlass geben, müssen durch eine Mitarbeiterbeurteilung belegt werden. Tatbestand und Rechtsfolgen der Kündigung zur Unzeit richten sich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts. Eine fortgesetzte Kündigungsfrist verlängert sich bis zum nächstfolgenden Monatsende. Das Arbeitsverhältnis kann aus wichtigen Gründen beidseitig ohne Einhaltung von Fristen jederzeit aufgelöst werden. Die Auflösung erfolgt schriftlich und mit Begründung. Als wichtiger Grund gilt jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zumutbar ist. Bei vom Volk gewählten Angestellten ist die Aufsichtsbehörde zuständig. Tatbestand und Rechtsfolgen der fristlosen Auflösung richten sich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts. Das Arbeitsverhältnis der auf Amtsdauer gewählten Angestellten endigt mit dem Tag des Ablaufs der Amtsdauer. Die Angestellten können auf ihr Gesuch hin auch während der Amtsdauer mit einer Frist von sechs Monaten auf das Ende eines Monats entlassen werden, wenn dadurch nicht wesentliche Interessen der Gemeinde beeinträchtigt werden. Die Wahl- oder Aufsichtsbehörde kann dem Entlassungsgesuch auf eine kürzere Frist entsprechen. 8
9 Art. 25 Beendigung im gegenseitigen Einvernehmen Art. 26 Entlassung altershalber und infolge Invalidität Das Arbeitsverhältnis kann im gegenseitigen Einvernehmen abweichend von den Bestimmungen dieser Verordnung beendet werden. Das Arbeitsverhältnis wird mit dem Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters gemäss den reglementarischen Bestimmungen der Versicherungskasse für das Staatspersonal aufgelöst. Mit einem schriftlichen und besonders begründeten Entscheid der Exekutive kann das Arbeitsverhältnis über das ordentliche Rücktrittsalter hinaus verlängert werden. Die Exekutive regelt das Verfahren bei einer Entlassung infolge Invalidität. Lehrkräfte, die allein von der Primarschule Regensdorf besoldet werden und das 62. Altersjahr vor dem 16. Februar vollenden, können auf das Ende des unmittelbar vorangehenden Schuljahres, die übrigen frühestens auf das Ende des laufenden Schuljahres zurücktreten. Art.27 Vorzeitige Pensionierung Die Angestellten können nach Massgabe der reglementarischen Bestimmungen der Versicherungskasse für das Staatspersonal sowie weiterer angeschlossenen Pensionskassen vorzeitig in den Ruhestand treten. Lehrkräfte, die allein von der Primarschule Regensdorf besoldet werden und das 60. Altersjahr vor dem 16. Februar vollenden, können auf das Ende des unmittelbar vorangehenden Schuljahres, die übrigen frühestens auf das Ende des laufenden Schuljahres einen vorzeitigen Altersrücktritt wählen. Art. 28 Leistungen bei Beendigung infolge Invalidität, Entlassung altershalber, Altersrücktritt und Tod Art. 29 Ablauf der befristeten Anstellung Art. 30 Sozialplan Die Leistungen richten sich nach den Bestimmungen der Versicherungskasse für das Staatspersonal sowie weiterer angeschlossenen Pensionskassen. Befristete Arbeitsverhältnisse enden ohne vorherige Ankündigung. Besteht die Absicht, das Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes umzuwandeln, so teilt dies die Gemeinde der betroffenen Person raschmöglichst mit. Bei einem Stellenabbau in grösserem Umfang kann die Exekutive einen Sozialplan erstellen. 9
10 III. Rechte und Pflichten der Angestellten A. Rechte Art. 31 Schutz der Persönlichkeit Die Gemeinde achtet die Persönlichkeit der Angestellten und schützt sie. Sie nimmt auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht. Sie trifft die zum Schutz von Leben, Gesundheit und persönlicher Integrität ihrer Angestellten erforderlichen Massnahmen. Art. 32 Lohn Art. 33 Auszahlung des Jahreslohnes Art. 34 Einreihungssystem Art. 35 Leistungsklassen Art. 36 Anfangslohn, Anlaufstufen Art. 37 Generelle Lohnanpassungen Der Lohn bildet das Entgelt für die gesamte Tätigkeit im Dienste der Gemeinde. Die Angestellten haben für die zu ihren Pflichten gehörenden Verrichtungen keinen Anspruch auf Gebührenanteile, Taggelder, Provisionen und sonstige Entschädigungen. Solche Leistungen fallen in die Gemeindekasse. Der Jahreslohn wird in 13 gleichen Teilen ausbezahlt, zwölf davon monatlich. Die Exekutive regelt die Einzelheiten und legt fest, auf welchen Zulagen der 13. Monatslohn ausgerichtet wird. Jede Stelle wird gemäss ihren Anforderungen mit Blick auf vergleichbare Richtpositionen beim Kanton durch die Exekutive in der Regel in eine Klasse eingereiht. Es gelten die Lohnklassen und Lohnstufen des Kantons bzw. des Verbandes Zürcher Musikschulen. Es gelten jeweils die beiden nächsthöheren Lohnklassen des Einreihungsplanes als erste und zweite Leistungsklasse. Der Anfangslohn wird in der Regel in den Erfahrungsstufen der Einreihungsklasse festgesetzt. Bei der Festsetzung werden namentlich Erfahrungen in früherer Stellung, ausgewiesene Fähigkeiten und besondere Eignung für die neue Stelle berücksichtigt. Der Lohn wird in einer Anlaufstufe festgesetzt, wenn die oder der Angestellte a) die für die Einreihung der Stelle vorausgesetzten Anforderungen an die Ausbildung oder Erfahrung noch nicht erfüllt, b) eine besonders intensive Einarbeitung benötigt, c) die Funktion anfänglich nur mit beschränkter Verantwortung übernimmt. Die für das Staatspersonal anwendbaren Beschlüsse über generelle Teuerungszulagen, Reallohnerhöhungen oder Lohnreduktionen gelten auch für das Personal der Gemeinde. 10
11 Art. 38 Individuelle Lohnanpassung Art. 39 Einmalzulagen und Anreize Art. 40 Naturallohn Art. 41 Lohnberechnung bei Teilzeitverhältnissen Art. 42 Zulagen Art. 43 Gewinnung oder Erhaltung vorzüglicher Angestellter Art. 44 Ersatz von Auslagen Art. 45 Vereinsfreiheit Art. 46 Niederlassungsfreiheit Art. 47 Mitarbeiterbeurteilung Über individuelle Lohnerhöhungen und Rückstufungen (Lohnanpassungen) entscheidet die Exekutive aufgrund periodischer Mitarbeitergespräche. Die Exekutive kann besondere Leistungen mit einer einmaligen Zulage oder anderen Anreizen belohnen. Der Gegenwert von Naturalleistungen in Form von Verpflegung und Wohnung für die Angestellten selbst und für Familienangehörige wird vom Lohn abgezogen. Die Exekutive setzt den Abzug unter Berücksichtigung der Verhältnisse fest. Sofern kein Stundenlohn vereinbart ist, richtet sich die Höhe des Lohnes und sämtlicher Zulagen nach dem Grad der Beschäftigung. Für Teilzeitangestellte kann die Exekutive pauschale Stundenlöhne festlegen, in denen Entschädigungen für Urlaub, Ferien, Freitage oder 13. Monatslohn etc. eingerechnet sind. Teuerungszulagen, Sozialzulagen und Dienstaltersgeschenke werden den Angestellten im gleichen Umfang gewährt, wie sie der Kanton Zürich für das Staatspersonal ausrichtet. Die Exekutive kann zur Gewinnung oder Erhaltung vorzüglicher Angestellter in wichtiger Stellung ausnahmsweise eine Erhöhung des Lohnes bis auf einen Viertel über den vorgesehenen Höchstlohn gewähren. Die Exekutive regelt den Ersatz dienstlicher Auslagen. Die Vereinsfreiheit der Angestellten ist im Rahmen des Verfassungsrechts gewährleistet, insbesondere das Recht, Personalverbände zu gründen und ihnen anzugehören. Die Niederlassungsfreiheit der Angestellten ist gewährleistet. Wenn es zur Amtsausübung zwingend erforderlich ist, kann die Anstellungsinstanz die Angestellten zur Wohnsitznahme an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet verpflichten oder ihnen eine Dienstwohnung zuweisen. Die Angestellten haben Anspruch auf regelmässige Beurteilung von Leistung und Verhalten. Die Exekutive regelt die Einzelheiten. 11
12 Art. 48 Zeugnis Art. 49 Mitsprache B Pflichten Art. 50 Grundsatz Art. 51 Annahme von Geschenken Art. 52 Verschwiegenheitspflicht und Ausstandspflicht Art. 53 Arbeitszeit Art. 54 Nebenbeschäftigung Die Angestellten können jederzeit ein Zeugnis verlangen, das über die Art und die Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über ihre Leistungen und ihr Verhalten Auskunft gibt. Auf besonderes Verlangen der Angestellten hat sich das Zeugnis auf Angaben über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses zu beschränken. Vor dem Erlass und vor der Änderung von Bestimmungen des Personalwesens steht dem betroffenen Personal das Recht auf Vernehmlassung zu. Die Angestellten haben sich rechtmässig zu verhalten, die Rechte und Freiheiten des Volkes zu achten, die ihnen übertragenen Aufgaben persönlich, sorgfältig, gewissenhaft und wirtschaftlich auszuführen und die Interessen der Gemeinde in guten Treuen zu wahren. Angestellte dürfen keine Geschenke oder andere Vergünstigungen, die im Zusammenhang mit ihrer dienstlichen Stellung stehen oder stehen könnten, für sich oder andere annehmen oder sich versprechen lassen. Ausgenommen sind Höflichkeitsgeschenke von geringem finanziellen Wert. Die Angestellten sind zur Verschwiegenheit über dienstliche Angelegenheiten verpflichtet, die ihrer Natur nach oder gemäss besonderer Vorschrift geheim zu halten sind. Diese Verpflichtung bleibt nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestehen. Die Exekutive regelt die Arbeitszeit, deren Einteilung und die Ruhetage. Die Angestellten können auch ausserhalb der ordentlichen Dienstzeit und über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus in Anspruch genommen werden, wenn es der Dienst erfordert und soweit es zumutbar ist. Die Exekutive regelt den Anspruch auf den Ausgleich oder die Vergütung von Überzeit, Nacht-, Sonntags- und Pikettdienst. Die Ausübung einer Nebenbeschäftigung ist nur zulässig, wenn sie die amtliche Aufgabenerfüllung nicht beeinträchtigt und mit der dienstlichen Stellung vereinbar ist. Eine Bewilligung der Anstellungsinstanz ist erforderlich, sofern vereinbarte Arbeitszeit beansprucht wird. Die Bewilligung kann mit Auflagen zur Kompensation beanspruchter Arbeitszeit und zur Abgabe von Nebeneinnahmen verbunden werden. 12
13 Art. 55 Öffentliche Ämter Art. 56 Vertrauensärztliche Untersuchung C. Ferien, Urlaub Art. 57 Arbeitsfreie Tage Art. 58 Ferien Art. 59 Bezug, Berechnung Art. 60 Abwesenheit wegen Krankheit und Unfall Art. 61 Abwesenheit wegen Militär-, Zivilschutzdienst etc. Art. 62 Urlaub Angestellte, die sich um ein öffentliches Amt bewerben wollen, melden dies der vorgesetzten Stelle. Eine Bewilligung der Anstellungsinstanz ist erforderlich, sofern vereinbarte Arbeitszeit beansprucht wird. Vorbehalten bleiben Ämter mit Amtszwang. Die Bewilligung kann mit Auflagen zur Kompensation beanspruchter Arbeitszeit und zur Abgabe von Nebeneinnahmen verbunden werden. Die Angestellten können verpflichtet werden, sich einer vertrauensärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Die Exekutive bezeichnet die arbeitsfreien Tage. Sie legt den Arbeitsschluss für die Vortage von Feiertagen fest. Wer aus betrieblichen Gründen an arbeitsfreien Tagen arbeiten muss, hat Anspruch auf Ausgleich durch Freizeit von gleicher Dauer. Die Exekutive erlässt nähere Bestimmungen. Angestellte im Schichtbetrieb haben Anspruch auf jährlich drei zusätzliche arbeitsfreie Tage ab Beginn des Kalenderjahres, in dem sie das 55. Altersjahr vollenden, und auf jährlich sechs zusätzliche arbeitsfreie Tage ab Beginn des Kalenderjahres, in dem sie das 60. Altersjahr vollenden. Der Ferienanspruch richtet sich nach kantonalem Recht. Die Exekutive ordnet den Ferienbezug und die Berechnung des Anspruchs für Angestellte, welche das Arbeitsverhältnis im Laufe eines Kalenderjahres antreten oder verlassen. Sie regelt die Kürzung des Ferienanspruches bei Abwesenheiten infolge Krankheit, Unfall, Urlaub, Militär- und Zivilschutzdienst oder aus anderen Gründen. Wer aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeit verhindert ist, hat dies der vorgesetzten Stelle unverzüglich zu melden. Die Exekutive regelt die Pflicht zur Einreichung von ärztlichen Zeugnissen. Die Exekutive kann Vorschriften über die weiteren Pflichten der Angestellten bei Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit oder Unfall, über die Betreuung und Kontrolle sowie über das Verfahren bei Krankmeldung erlassen. Die Exekutive bezeichnet die freiwilligen Dienstleistungen, die dem obligatorischen Militärdienst gleichgestellt sind. Die Exekutive regelt die Gewährung von bezahltem und unbezahltem Urlaub. 13
14 IV. Personalakten und Datenschutz Art. 63 Datenschutz V. Personalvorsorge Art. 64 Kranken- und Unfallversicherung Art. 65 Lohn bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft und Niederkunft Art. 66 Pensionskasse VI. Vom Volk gewählte Beamte Art. 67 Gemeindeammann und Betreibungsbeamter/ Gemeindeamtsfrau und Betreibungsbeamtin Art. 68 Friedensrichter/ Friedensrichterin Der Datenschutz richtet sich nach dem übergeordneten Recht. Die Mitarbeiter werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auf Kosten der Gemeinde gegen Berufsunfälle versichert. Die Gemeinde übernimmt die Hälfte der Prämien für die Nichtberufsunfallversicherung. Die Lohnfortzahlung richtet sich nach kantonalem Recht. Die Angestellten werden in die Versicherungskasse für das Staatspersonal oder in eine anderer Pensionskasse aufgenommen. Regelung nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung. Regelung nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung. VII. Rechtsschutz Art. 69 Rechtsmittelbelehrung Art. 70 Anhörungsrecht Art. 71 Rechtsmittel Personalrechtliche Anordnungen sind mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen. Die Angestellten sind vor Erlass einer sie belastenden Verfügung anzuhören. Von der vorgängigen Anhörung kann abgesehen werden, wenn ein sofortiger Entscheid im öffentlichen Interesse notwendig ist. Die Anhörung ist so bald wie möglich nachzuholen. Soweit diese Verordnung nichts Abweichendes regelt, richtet sich der Weiterzug von personalrechtlichen Entscheidungen durch das Gemeindepersonal nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz. 14
15 Art. 72 Schutz vor ungerechtfertigten Angriffen VIII. Schlussbestimmungen Art. 73 Vollzug Art. 74. Inkraftsetzung, Aufhebung der früheren Verordnung Art. 75 Übergangsbestimmungen Die Gemeinde schützt ihre Angestellten vor ungerechtfertigten Angriffen und Ansprüchen. Die Exekutive kann sich an den entstehenden Kosten für den Rechtsschutz der Angestellten beteiligen, wenn diese im Zusammenhang mit der Ausübung ihres Dienstes auf dem Rechtsweg belangt werden, oder wenn sich zur Wahrung ihrer Rechte gegenüber Dritten die Beschreibung des Rechtsweges als notwendig erweist. Die Exekutive erlässt die erforderlichen Vorschriften für den Vollzug dieser Verordnung. Die Exekutive bestimmt das Datum des Inkrafttretens. Auf den gleichen Zeitpunkt werden die Bestimmungen der Besoldungsverordnung der politischen Gemeinde vom 11. April 1994 bzw. der Primarschulgemeinde vom 25. Juni 1974 mit den Ergänzungen/Anpassungen vom 28. April 1980 und 26. Juni 1989 aufgehoben. Für alle beim Inkrafttreten dieser Verordnung bereits bestehenden Arbeitsverhältnisse gelten ab diesem Zeitpunkt deren Bestimmungen, Ausführungserlasse eingeschlossen. Soweit bisherige Arbeitsverhältnisse mit der neuen Verordnung nicht übereinstimmen, gehen die Bestimmungen der neuen Verordnung vor. Die beim Inkrafttreten dieser Verordnung auf Amtsdauer gewählten Beamtinnen und Beamten gelten ab diesem Zeitpunkt als unbefristet angestellt, sofern ihre Wahl oder Wiederwahl mit einem Vorbehalt in Bezug auf die Aufhebung der Amtsdauer erfolgt ist und diese nicht beibehalten wird. Für ohne Vorbehalt gewählte Beamtinnen und Beamte gilt bis zum Ablauf der Amtsdauer für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses das alte Recht. Für Arbeitsverhältnisse, die beim Inkrafttreten dieser Verordnung bereits gekündigt, aber noch nicht aufgelöst sind, gilt bisheriges Recht. Regensdorf, 16. Oktober 2001 GEMEINDERAT REGENSDORF Präsidentin Schreiber a.i. Erika Kuczynski Hansruedi Steinmann Genehmigt durch die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2001 NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG Präsidentin Schreiber a.i. Erika Kuczynski Hansruedi Steinmann 15

References: Art. 1
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 Art. 3
 Art. 4
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 Art. 36
 Art. 37
 Art. 38
 Art. 39
 Art. 40
 Art. 41
 Art. 42
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 45
 Art. 46
 Art. 47
 Art. 48
 Art. 49
 Art. 50
 Art. 51
 Art. 52
 Art. 53
 Art. 54
 Art. 55
 Art. 56
 Art. 57
 Art. 58
 Art. 59
 Art. 60
 Art. 61
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 64
 Art. 65
 Art. 66
 Art. 67
 Art. 68
 Art. 69
 Art. 70
 Art. 71
 Art. 72
 Art. 73
 Art. 74
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