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Timestamp: 2019-03-27 02:13:41+00:00

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(T556/I1131) Gesetzlicher Mindestlohn - Neues Thema
Es ist: 27.03.2019, 03:13 Hallo, Gast! (Anmelden — Registrieren) | Aktive Themen
Sync-Forum Piratenpartei Österreichs / Arbeitsbereich / Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz / (T556/I1131) Gesetzlicher Mindestlohn - Neues Thema
Beitrag #4691 | 23.10.2012 | | |
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Neues Thema --- Phase: Neu (noch 15 Tage 00:59:56) --- Link zum Thema
i1131: Gesetzlicher Mindestlohn
Wir wollen Netto € 8,50 pro Stunde!
Viele Arbeitslöhne sind zu niedrig und nicht existenzsichernd. Der Anteil der Lohneinkommen am BIP ist trotz deutlicher Ausweitung der Beschäftigung seit 1976 von knapp 55% auf nur mehr knapp über 50% gesunken. Insbesondere BezieherInnen niedriger Einkommen haben nach 1991 de facto keine Reallohnzuwächse erzielt.
Zahlreiche Kollektivvertragsmindestlöhne liegen weit unter € 1300 für Vollzeiterwerbstätigkeit (38,5 Stunden) bzw. €7,50,- brutto die Stunde.
====So etwa die Einstiegslöhne von …
• KindergartenhelferInnen in Privatkindergärten (€ 1172,-/ € 7,01,-)
• FriseurInnen (€ 1145,-/ € 6,86)
• Friseur-AssistentInnen (€ 1000,-/ € 5,98)
• Hilfskräfte in der Datenverarbeitung (€1061/€ 6,35)
• ArbeiterInnen in Hotel- und Gastgewerbe (€ 1080,50- / € 6,47)
• Hilfskräfte in gewerblichen Bäckereien € 1179,-/ € 7,06)
• ArbeitnehmerInnen im Feinkostgewerbe (1175,50/ € 7,03)
• Angestellte im Handel (1213,-/ € 7,26)
Anm.: Annahme 38,5 Stundenwoche
====Der folgende Text möge an passender Stelle unter Wirtschaft/Soziales ins Parteiprogramm aufgenommen werden
Wir Piraten fordern :
• Schaffung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von zumindest € 8,50 in der Stunde (brutto)
• Verankerung der Verpflichtung einer zumindest 14-maligen Auszahlung pro Jahr
• Verankerung einer jährlichen Valorisierung des Mindestlohns nach dem Tariflohnindex,
Trotz Arbeit direkt in die Armut ist Gift für unsere Gesellschaft!
Einer Berechnung der Statistik Austria von Juni 2010 zu Folge verdienen 14,1% der unselbständig Erwerbstätigen Niedrigstlöhne. Das sind 480.000 Menschen. Die Studie bezieht sich auf das Jahr 2006.
Beitrag #4692 | 23.10.2012 | | |
Re: (T556/I1131) Gesetzlicher Mindestlohn - Neuer Entwurfstext der Initiative
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Neuer Entwurfstext der Initiative --- Phase: Neu (noch 15 Tage 00:55:16) --- Link zum Thema
Wir wollen Brutto € 8,50 pro Stunde!
Beitrag #4695 | 23.10.2012 | | |
Re: (T556/I1131) Gesetzlicher Mindestlohn - Neue Anregung
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Neue Anregung --- Phase: Neu (noch 15 Tage 00:17:13) --- Link zum Thema
und ich dachte du sprichst dich auch für das bge aus?
wenn das bge kommt, und das sollte es und wir fordern es, wozu dann noch die forderung nach einem midestlohn?
meines wissens nach gibt es keinen KV für masseure und friseure, woher dann ein mindestlohn?
Beitrag #4696 | 23.10.2012 | | |
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Neuer Entwurfstext der Initiative --- Phase: Neu (noch 15 Tage 00:03:08) --- Link zum Thema
Antwort zur Anregung BGE:
ein mindestlohn und ein bge schliessen sich nicht gegenseitig aus.
es sind beides eigenständige forderungen, ich wüsste auch nicht wieso ein bge den mindestlohn überflüssig machen sollte.
die daten entehme ich hier: http://www.gruene.at/uploads/media/Mindestlohn.pdf
Beitrag #4698 | 23.10.2012 | | |
(23.10.2012 )LiquidFeedback schrieb:
Ich würde den Mindestlohn nicht an den Tariflohn koppeln sondern ein Forderung stellen von z.b. 30% über dem Existenzminimum. So hätten wir auf alle Fälle ein Maß, welches den Abstand zum Existenzminimum konstant hält. Eine Annäherung von Existenzminimum und Mindesteinkommen ist somit ausgeschlossen.
Preissteigerungen z.b. Heizung, Strom, Lebensmittel, Sprit Miete, ... würden somit automatisch einfließen und man muss nur an der Existenzminimums-Schraube drehen und alle anderen gehen mit.
Beitrag #4973 | 26.10.2012 | | |
ist das mit 8.50€/h schon möglich 30% über dem existenzminimum zu kommen?
Beitrag #4887 | 25.10.2012 | | |
Re: (T556) Programmantrag direkt - Thema hat die nächste Phase erreicht
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Thema hat die nächste Phase erreicht --- Phase: Diskussion (noch 30 Tage 00:58:37) --- Link zum Thema
Beitrag #7044 | 17.11.2012 | | |
(25.10.2012 )LiquidFeedback schrieb:
Der geforderte Mindestlohn sollte jedoch als einziger Lohn an den Preisindex gebunden angehoben werden. Nur so ist der Mindestlohn als Mindesteinkommen ziel führend über lange Zeit gesichert ohne an Wert zu verlieren.
Beitrag #6504 | 10.11.2012 | | |
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Neue Anregung --- Phase: Diskussion (noch 13 Tage 23:31:05) --- Link zum Thema
Die Piratenpartei Österreichs fordert die Schaffung eines gesetzlichen Mindestlohns in der Höhe von zumindest €8,50 in der Stunde (brutto). Ebenfalls verankert werden soll die Verpflichtung einer zumindest 14-maligen Auszahlung pro Jahr und die jährliche Valorisierung des Mindestlohns nach dem Tariflohnindex,
Beitrag #6506 | 10.11.2012 | | |
Bundesweite Themen: Wirtschaft, Soziales, Konsumentenschutz --- Programmantrag direkt: Thema 556 --- Ereignis: Neuer Entwurfstext der Initiative --- Phase: Diskussion (noch 13 Tage 22:44:48) --- Link zum Thema
Die Piratenpartei Österreichs fordert die Schaffung eines gesetzlichen Mindestlohns in der Höhe von zumindest €8,50 in der Stunde (brutto). Ebenfalls verankert werden soll die Verpflichtung einer zumindest 14-maligen Auszahlung pro Jahr und die jährliche Valorisierung des Mindestlohns nach dem Tariflohnindex.
Beitrag #6959 | 15.11.2012 | | |
Re: Gesetzlicher Mindestlohn (8€/h)
Programmantrag direkt: Thema 556
Phase: Diskussion (noch 8 Tage 15:08:38)
i1417: Gesetzlicher Mindestlohn (8€/h)
Die Piratenpartei Österreichs fordert die Schaffung eines gesetzlichen Mindestlohns in der Höhe von zumindest €8,00 in der Stunde (Brutto). Ebenfalls verankert werden soll die Verpflichtung einer zumindest 14-maligen Auszahlung pro Jahr und die jährliche Valorisierung des Mindestlohns nach dem Tariflohnindex.
Beitrag #7083 | 18.11.2012 | | |
Phase: Diskussion (noch 5 Tage 19:01:24)
i1444: Kein Programmpunkt zu diesem Thema
Es wird vorerst kein Programmpunkt zu diesem Thema erstellt
Ich habe keine Diskussion im Forum zu diesem Thema mitbekommen, daher halte ich den Programmpunkt für noch nicht ausreichend disktuiert.
Ausgeblendeter Beitrag(-1 < 5 - 13 * 0)
Beitrag #7487 | 24.11.2012 | | |
(18.11.2012 )LiquidFeedback schrieb:
Das ist aber ein ganz wichtiger Punkt! Die Zukunft des Sozialsystems und damit die innere Ruhe in den Ländern der EU ist davon betroffen. Das Thema sollte man sicher wieder neu aufgreifen, bis ES diskutiert und etwas getan wird.
Beitrag #7497 | 24.11.2012 | | |
(24.11.2012 )heinrich schrieb:
das ist der diskussionsthread -.-
Beitrag #7612 | 27.11.2012 | | |
okay wo genau siehst du denn ein problem mit einem gesetzlichen mindestlohn?
der einzige unterschied wäre für unternehmen die ihren mitarbeitern weniger als 8,50 € die stunde bezahlen.
diesen gesetzlichen mindestlohn muss die wirtschaft finanzieren, bzw. die arbeitgeber.
die steuereinahmen müssten durch gesteigerten verdienst auch steigen.
wie rechtfertigst du bei den heutigen preisen einen stundenlohn unter 8,50?
ich persönlich würde nur sehr wenige bis gar keine arbeiten für 8€/h verrichten. das lohnt sich einfach nicht, da kann ich auch gleich zuhause bleiben und hab vll. ein paar € weniger...
arbeit muss sich lohnen und darf keinesfalls in armut führen!
die probleme mit 1€ jobber, aufstockern, zeit und leiharbeitern in deutschland sollten bei uns alle alarmglocken schrillen lassen.
Beitrag #7666 | 28.11.2012 | | |
antwort zur anregung:
Da wir für ein BGE sind, bin ich gegen einen Mindestlohn.
Gerade mit dem BGE steht es den Arbeitnehmern frei ob und wo sie wollen. So soll es auch den Arbeitgebener frei stehen, zu zahlen was sie wollen. Sie MÜSSEN den Arbeitsplatz durch das BGE sowieso attrakiv gestalten - wie auch immer - sonst kriegen sie nämlich niemanden
Und wenn ich ein BGE bekommen und will bei einer Freundin mitarbeiten und will nur 3 Euro die Stunde, weil mich die Arbeit auch einfach so erfüllt, sollte dies auch ok sein.
Antwort: angenommen es würde jemand freiwillig für weniger arbeiten, so sehe ich kein problem wenn dieser das auch tut, das soll weiterhin jeden freistehen.
der gesetzliche mindestlohn gibt dem bürger die möglichkeit mit der
man eine mindestlohn von 8,50€ fordern kann, aber nicht muss logischerweise, was ja wie in dem von dir beschriebenen fall auch möglich sein kann, sowas sollte natürlich möglich sein.
fordert man ihn jedoch ein so muss der arbeitgeber dem auch nachkommen, weil es ja ein gesetz dafür gäbe.
Beitrag #7692 | 28.11.2012 | | |
(28.11.2012 )braincap schrieb:
3x160=480 Euro
Vielleicht auch noch brutto?!
Das kann sich nur jemand leisten, der Geld hat, dass um 3 Euro die Stunde arbeiten. Also meiner Meinung nach sehr unsozial. Wir sind sowieso am Weg zu den neuen Leibeigenen! Jeder scheißt (entschuldigung für das Wort) sich heute sowieso gleich ins Hemd, wenn es um seinen Arbeitsplatz geht. Erst werden Schulden gemacht und dann ist man ein Sklave des Arbeitgebers. Ganze Familien zerbrechen wegen diesem Mist in unserer Gesellschaft! Der Unternehmer ist kein Wolf den man erschlagen sollte ( Winston Churchill ) aber es geht ihm nur um Profit. Das ist auch logisch, den ansonsten könnte er ja einen Hobbyclub gründen. Ich bin nicht für 3 Euro. Ich bin für eine Umstrukturierung des ganzen Systems, wie schon öfter erwähnt. Ein System wo jeder leben kann und was nicht krank ( Burnout heutzutage genannt ) macht!
Beitrag #7463 | 24.11.2012 | | |
Beitrag #7738 | 28.11.2012 | | |
Re: (T556/I1131) Gesetzlicher Mindestlohn - Neues Thema
Ein Mindestlohn verhindert die Möglichkeit, seine Arbeitskraft in Branchen einzusetzen, die eben nicht ertragreich genug sind, um höhere Löhne zu gewährleisten. Ein Mindestlohn drängt unqualifizertere Arbeitskräfte in den Schwarzmarkt. Ein Mindestlohn erhöht die Arbeitslosigkeit.
jm2c, darüber streiten sich alle, schon seit Jarhzehnten.
Kollektivverträge sind gerade Schwerpunkt auf DerStandard. Laut http://derstandard.at/1353206931995/Tari...werkschaft erreicht die Tarifvertragsbindung gerade in Österreich 95% (aller unselbständg Erwerbstätigen, nehme ich an).
Beitrag #7744 | 28.11.2012 | | |
(28.11.2012 )ipitimp schrieb:
Allerdings ist er international trotzdem recht verbreitet.
Beitrag #7778 | 28.11.2012 | | |
ipitimp schrieb:
Ein Mindestlohn verhindert die Möglichkeit, seine Arbeitskraft in Branchen einzusetzen, die eben nicht ertragreich genug sind, um höhere Löhne zu gewährleisten.
Hier muss ich widersprechen. Zumindest in lokalen Dienstleistungen und im Handwerk (Friseur, Mechaniker, Installateur) ist das nicht der Fall. Dort würden einfach die Preise mit den Mindestlöhnen steigen - und möglicherweise die Umsätze sinken, das kommt auf die Preiselastizität des Produktes an. Ein Billa hätte kein Problem mit einem Mindestlohn, wenn er für alle gilt. Denn nur dann entsteht ihm kein Wettbewerbsnachteil.
Da aber nicht alle Wirtschaftssektoren von dieser Maßnahme betroffen sind, sondern nur Sektoren die besonders schlecht zahlen, kommt es de facto zu einer Umverteilung von besser verdienenden Schichten hin zu Geringverdienern - weil die ja auch die höheren Preise zahlen müssen, aber nicht vom Mindestlohn profitieren.
Das stellt auch klar, wer die Zeche der Lohnerhöhungen Zeche zahlt: Nämlich der Konsument. Das sollte allen klar sein: Höhere Löhne = teurere Produkte. Wer glaubt, das würde "der Arbeitgeber" zahlen, ist naiv.
Eine Ausnahme sind Produkte, die anderswo hergestellt und importiert werden können. Dort wird ein Transformationsprozess stattfinden und die Produktion wird abwandern. Auf der anderen Seite haben diese Produkte aber oft den Vorteil, dass man mit Produktivitätsverbesserungen die Differenz wieder aufholen und so preislich wieder mithalten kann.
Ein Mindestlohn drängt unqualifizertere Arbeitskräfte in den Schwarzmarkt. Ein Mindestlohn erhöht die Arbeitslosigkeit.
Sehe ich genauso. Allerdings ist das sektoral und von der Wettbewerbssituation abhängig. Wenn der Billa sieht, dass seine kleinen Konkurrenten anfangen, ihr Personal schwarz zu zahlen, wird er wohl reagieren müssen. Die Großen sind da nicht zimperlich: „Die größte Sauerei des Jahres“
Beitrag #7907 | 29.11.2012 | | |
(28.11.2012 )Betriebsdirektor schrieb:
Da aber nicht alle Wirtschaftssektoren von dieser Maßnahme betroffen sind, sondern nur Sektoren die besonders schlecht zahlen,
ein gesetzlicher mindestlohn gilt sehr wohl für alle wirtschaftsberreiche, in den meisten jobs wird onhein mehr als 8,50€/h bezahlt.
Beitrag #7906 | 29.11.2012 | | |
wie gesagt ich finde 8,50€/h ist schon die untere schmerzgrenze,
das gesetz soll einem die möglichkeit geben einen gerechten lohn zu fordern.
wenn jemand für weniger arbeiten "will" dann kann er das auch weiterhin tun.
ich glaube das es aktuell auch kein problem wäre wenn ich für weniger arbeiten würde als bisher.
ich glaube kein chef würde da nein sagen wenn ich ihm anbiete die gleiche arbeit für weniger geld zu machen.
aber darum gehts nicht beim mindestlohn, sondern darum das man keine leute mehr mit ungerechten dumpinglöhnen ausbeuten kann!
Beitrag #9155 | 09.12.2012 | | |
Phase: Abstimmung (noch 14 Tage 23:58:47)
Beitrag #7040 | 17.11.2012 | | |
- Jedes Kind bekommt ein Sparbuch bei der Geburt mit 1000 Euro gut verzinnst
- Das ist unangreifbar bis zur Volljährigkeit und als Basis zu sehen
- Auf sämtliche Maschinen wird eine feste Steuer bei der Anschaffung eingeführt oder ggf. monatlich
- Durch diese Steuer wird der gesetzliche Mindestlohn finanziert
- Durch mehr Arbeit kann jeder sein Gehalt erhöhen
- Dienstleistung ist teuer ( jetzt ja auch schon! )
und noch ein paar Änderungen. Mindestlohn sicher, JA aber finanzieren muss man das ganze ja auch irgendwie!
Beitrag #9677 | 12.12.2012 | | |
alle drei abgelehnt, also auch den punkt, dass wir dazu keinen programmpunkt haben sollen. wir sollten dazu einen programmpunkt haben, aber die vorhandenen alternativen sind aus meiner sicht untragbar.
Beitrag #10593 | 17.12.2012 | | |
(12.12.2012 )mî†õm² schrieb:
was genau ist daran für dich untragbar?

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