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Timestamp: 2017-08-21 10:17:47+00:00

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Urteile Testamentsvollstreckung
Urteil des BGH vom 25.06.2003 – IV ZR 285/02 zum Testamentsvollstrecker wegen Aufwendungsersatzanspruch gegen einen erfolglos verklagten Miterben
Macht der Testamentsvollstrecker eines Miterben eine Nachlassforderung gegenüber einem anderen Miterben ohne Erfolgt gerichtlich geltend und werden ihm deshalb die Prozesskosten auferlegt, kann er grundsätzlich deren Erstattung von dem Miterben einschließlich des Prozessgegners verlangen.
Urteil des BGH vom 18.09.2002 – IV ZR 287/01 zur Testamentsvollstreckung wegen Verjährung für Schadensersatzansprüche gegen anwaltliche Testamentsvollstrecker
Schadenersatzansprüche gegen Testamentsvollstrecker nach § 2219 Abs. 1 BGB verjähren in 30 Jahren seit ihrer Entstehung, auch wenn ein Rechtsanwalt als Testamentsvollstrecker tätig geworden ist.
Beschluss des KG Berlin vom 09.10.2001 – I W 411/01 zum Testamentsvollstrecker wegen Entlassungsantrag durch Pflichtteilsberechtigten
Der Pflichtteilsberechtigte nach dem Erblasser ist Beteiligter am Verfahren auf Entlassung des Tesamtsvollstreckers i. S. von § 2227 Abs. 1 BGB und als solcher berechtigt, dessen Entlassung zu beantragen.
Beschluss des OLG Hamm vom 06.11.2000 – 15 W 314/00 zum Testamentvollstrecker wegen wichtigem Grund für Entlassung
Die subjektive Ablehnung, die die Erben der Person des Testamentsvollstreckers aufgrund seiner Tätigkeit als anwaltlicher Interessenvertreter des Erblassers in einem zu seinen Lebzeiten gegen ihn geführten, mit heftigen Auseinandersetzungen verbundenen Unterhaltsrechtsstreit entgegenbringen, reicht allein für die Annahme eines wichtigen Grundes i. S. d. § 2227 Abs. 1 BGB nicht aus, solange nicht objektive Anhaltspunkte dafür bestehen, dass diese Spannungen eine ordnungsgemäße Amtsführung gefährden.
Urteil des BGH vom 04.11.1998 – IV ZR 266/97 zum Testamentsvollstrecker wegen Prüfung der Kosten einer Grundstücksverwaltung
Der Testamentsvollstrecker hat die Kosten einer Grundstücksverwaltung, auch wenn sie im Einverständnis mit dem Bedachten von einem Dritten ausgeübt wird, auf ihre Angemessenheit zu prüfen.
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References: BGH 
 BGH 
 § 2219
 § 2227
 § 2227
 BGH