Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=14.01.2000&Aktenzeichen=5%20S%201855/97
Timestamp: 2019-11-22 20:01:11+00:00

Document:
VGH Baden-Württemberg, 14.01.2000 - 5 S 1855/97 - dejure.org
https://dejure.org/2000,7098
VGH Baden-Württemberg, 14.01.2000 - 5 S 1855/97 (https://dejure.org/2000,7098)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 14.01.2000 - 5 S 1855/97 (https://dejure.org/2000,7098)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 14. Januar 2000 - 5 S 1855/97 (https://dejure.org/2000,7098)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2000,7098) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 34 BauGB, § ... 35 BauGB, § 12 Abs 1 BNatSchG, § 18 BNatSchG, Art 14 GG, § 25 Abs 1 Nr 1 Buchst a NatSchG BW, § 25 Abs 1 Nr 2 Buchst b NatSchG BW, § 25 Abs 2 Nr 1 Buchst d NatSchG BW, § 25 Abs 2 Nr 2 NatSchG BW, § 47 VwGO
ESVGH 50, 172
NVwZ-RR 2000, 772
VBlBW 2000, 440
Ausreichend ist, dass die Maßnahme vernünftigerweise geboten ist (Senatsurt. v. 17.12.2014 - 4 KN 28/13 -, NuR 2015, 199; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 14.1.2000 - 5 S 1855/97 -, juris).
(vgl. grundlegend BVerwG, Urteil vom 1.12.1972 - IV C 6.71 -, BRS 25 Nr. 36, hierzu im Zusammenhang mit einer naturschutzrechtlichen Regelung VGH Mannheim, Urteil vom 14.1.2000 - 5 S 1855/97 -, NVwZ-RR 2000, 772) Das ist gerade wegen des erwähnten Zuschnitts der nach der bei der Ortseinsicht festgestellten und zuvor beschriebenen Bebauung des östlich der Lilienstraße gelegenen Teils des Parks hier klar zu verneinen.
(vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 14.1.2000 - 5 S 1855/97 -, NVwZ-RR 2000, 772) Das lässt sich hier nicht feststellen.
(vgl. hierzu im Zusammenhang mit einer naturschutzrechtlichen Regelung VGH Mannheim, Urteil vom 14.1.2000 - 5 S 1855/97 -, NVwZ-RR 2000, 772) Letzteres wurde von der Antragsgegnerin, die demgegenüber selbst jahrzehntelang von der Zugehörigkeit des Geländes zur im Zusammenhang bebauten Ortslage (§ 34 Abs. 1 BauGB) und damit von der grundsätzlichen Bebaubarkeit der entsprechend ausparzellierten Grundstücke ausgegangen ist, entsprechende Baugenehmigungen auf dieser Grundlage erteilt und unter anderem für zwei nun von der Satzung erfasste Parzellen der Antragsteller sogar bereits Erschließungsbeiträge gefordert (und erhalten) hat, in jüngerer Vergangenheit wiederholt zu Unrecht in den Raum gestellt.
Dass sich das geschützte Objekt im lokalen oder regionalen Vergleich zu anderen Grünbeständen durch einen besonderen Reichtum oder die Seltenheit der Tier- oder Pflanzenwelt auszeichnet (vgl. VGH BW vom 14.1.2000 = NuR 2000, 463), kann der gesetzlichen Regelung nicht entnommen werden.

References: § 34
 § 12
 § 18
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 47