Source: https://digital.zlb.de/viewer/image/15977564_2013/1/
Timestamp: 2020-06-07 06:26:44+00:00

Document:
KEP Kita-Entwicklungsplanung Issue 2013 - intranda GmbH
KEP Kita-Entwicklungsplanung Issue 2013
KEP Kita-Entwicklungsplanung / Herausgeber Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Abt. Jugend und Familie Jugendamt
Kita-Standortnetzplanung Nebent.: Kita-Standortnetzplanung
Berlin: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, 2013 -
2848916-0
urn:nbn:de:kobv:109-1-8001583
KEP Kita-Entwicklungsplanung
BA Marzahn-Hellersdorf/ Jugendamt→Kita-Standortnetzplanung→Stand:05/2013
1 Kita Entwicklung
Jugendamt - Fachsteuerung
Petra.Fiebig@ba-mh.verwalt-berlin.de
Jugendamt - Interner Dienst
Holger.Jacobsen@ba-mh.verwalt-berlin.de
Katrin.Koehler@ba-mh.verwalt-berlin.de
Darstellung der Entwicklung des Bedarfs an Kita - Plätzen
Entwicklung der Anzahl der Kindertagesstätten
Angebotene Plätze insgesamt
Belegungsmobilität
Gesamtübersicht zu den Kinderzahlen und Platzbedarf
Aussagen zur quantitativen Entwicklung des Platzangebotes
Übersicht zum Stand der Realisierung der geplanten Maßnahmen (KEP
Kapazitätsentwicklung im Bezirk
Planung Kita - Standortnetz
Geplante Kapazität - Marzahn Nord
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Nord
Übersicht Platzbedarf - Marzahn Nord
Planerischer Handlungsbedarf - Marzahn Nord
Geplante Kapazität - Marzahn Mitte
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Mitte
Übersicht Platzbedarf - Marzahn Mitte
Planerischer Handlungsbedarf - Marzahn Mitte
Geplante Kapazität - Marzahn Süd
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Süd
Übersicht Platzbedarf - Marzahn Süd
Planerischer Handlungsbedarf - Marzahn Süd
Geplante Kapazität - Hellersdorf Nord
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Nord
Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf Nord
Planerischer Handlungsbedarf - Hellersdorf Nord
Geplante Kapazität - Hellersdorf Ost
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Ost
Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf Ost
Planerischer Handlungsbedarf - Hellersdorf Ost
Geplante Kapazität - Hellersdorf Süd
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Süd
Darstellung Platzbedarf - Hellersdorf Süd
Planerischer Handlungsbedarf - Hellersdorf Süd
Geplante Kapazität - Biesdorf
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Biesdorf
Darstellung Platzbedarf/ Handlungsbedarf - Biesdorf
Planerischer Handlungsbedarf - Biesdorf
Geplante Kapazität - Kaulsdorf
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Kaulsdorf
Darstellung Platzbedarf - Kaulsdorf
Planerischer Handlungsbedarf - Kaulsdorf
Geplante Kapazität - Mahlsdorf
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Mahlsdorf
Darstellung Platzbedarf - Mahlsdorf
Planerischer Handlungsbedarf - Mahlsdorf
Aussagen zum qualitativen und quantitativen Betreuungsangebot
Übersicht zum Platzangebot Einzel- / Großpflegestellen
Literaturverzeichnis/ Quellenangabe
Mit Wirkung vom 01.08.2013 besteht für jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein
Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Kindertageseinrichtung (Kita) oder in einer Kindertagespflegestelle. Dieser Anspruch ist bundesgesetzlich gesichert.
Mit § 2 Abs. 1 Kindertagesstättenförderungsgesetz (KitaFöG) hat das Land Berlin die Verpflichtung zur Gewährleistung einer bedarfsgerechten Förderung in einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege übernommen und garantiert mit § 4 Abs. 5 KitaFöG den Eltern den Nachweis
eines freien und geeigneten Platzes.
Vor diesem Hintergrund ist die bedarfsgerechte Bereitstellung von Kita-Plätzen ab dem vollendeten ersten Lebensjahr eine zentrale Aufgabe.
Die vorliegende Darstellung der Kita-Entwicklungsplanung folgt dem Beschluss 2013-03-27/1
der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, eine gesamtstädtische Planung
unter Berücksichtigung einer einheitlichen Gliederung und Struktur vorzuhalten.
Die auf dieser Grundlage zu fertigende gesamtstädtische Übersicht veranschaulicht im Ergebnis
die differenzierte Situation im Land Berlin.
Darüber hinaus hat diese gemeinsame Kita-Entwicklungsplanung (KEP) das Ziel, zum einen
eine bedarfsgerechte Versorgung mit Plätzen in der Tagesbetreuung von Kindern vorzuhalten
und zum anderen eine bezirksübergreifende Zusammenarbeit bei der Steuerung zu forcieren.
Die jährliche bezirkliche Fortschreibung der Kita-Entwicklungsplanung berücksichtigt gemäß §
19 KitaFöG und § 7 VO KitaFöG sowie im Rahmen der Gewährleistungsverpflichtung nach §§
79, 80 SGB VIII diesen Auftrag bzw. Beschluss.
Die Fortschreibung der KEP kann jedoch nur die Entwicklung für einen kurzen Zeitraum darstellen (aktuell bis 2016).
Die KEP beschreibt den Ist-Stand der Situation zum Leistungsangebot der Tagesbetreuung von
Kindern im Bezirk und zeigt die Bedarfe aus quantitativer und qualitativer Sicht auf.
Auf der Grundlage des § 1 KitaFöG gewährleistet der Bereich der Tagesbetreuung von Kindern
ein familienunterstützendes und -begleitendes Angebot zur Betreuung, Bildung und Erziehung
der Kinder. Die Kita ist heute einer der wichtigsten Lernorte für Kinder neben ihrer Familie und
ihrem engsten sozialen Umfeld. In den Kitas werden Kinder umfassend in ihrer Entwicklung gefördert, ihre Fähigkeiten entwickelt und ihnen soziale Kompetenzen vermittelt.
Kita ist in diesem Kontext die erste Schnittstelle in der Bildungskette des lebenslangen Lernens.
Die Fortschreibung der Kita-Entwicklungsplanung ist ein Arbeitsmaterial für die Träger von Kindertagesstätten im Bezirk. Mit der jährlichen Fortschreibung wird auf die aktuellen Entwicklungen reagiert.
Bezirkliche Entwicklung:
In den letzten Jahren zeichnet sich eine starke Zunahme an Kindern in der Altersgruppe der 0bis unter 6-Jährigen ab. (seit 2005 ca. 32 %)
Aufgrund der positiven Bevölkerungsentwicklung und entgegen dem Bundestrend tendenziell
steigenden Geburtenzahlen ist der Bedarf an Kita-Plätzen im Land Berlin seit Jahren kontinuierlich gestiegen.
Auch der gestiegene Bedarf an Kita-Plätzen in unserem Bezirk basiert zum einen auf den steigenden Geburtenzahlen und zum anderen vor allem auf dem positiven Wanderungssaldo von
Familien mit Kindern unter 6 Jahren.
Wanderungsaldo unter 6 Jähriger nach Bezirken
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg eigene Berechnung Frau Augustin QPK
Abb: 1 Wanderungssaldo unter 6 Jähriger nach Bezirken
Weitere Faktoren haben die Nachfrage an Kita-Plätzen positiv befördert, wie die Beitragskostenfreiheit drei Jahre vor der Einschulung, die modifizierten Zugangsmöglichkeiten und arbeitsmarktpolitische Faktoren und spielen in diesem Zusammenhang keine unwesentliche Rolle.
Prognostisch wird es noch einen Anstieg der Anzahl zu betreuender Kinder im Bezirk MarzahnHellersdorf geben.
Dieser Anstieg wird perspektivisch nach den vorliegenden Daten der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung nicht mehr so stark ausfallen wie in den letzten Jahren. Für den Gesamtbezirk
wird 2014 der höchste Wert erreicht, allerdings mit regional unterschiedlichen Tendenzen:
Entsprechend der Prognosezahlen ist demnach für Marzahn Nord, -Mitte und -Süd der höchste
Anstieg in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen bereits 2014 erreicht. Für Hellersdorf
Nord, -Ost und -Süd wird der höchste Anstieg für das Jahr 2015 prognostiziert und danach mit
einem Absinken der Kinderzahlen in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen zu rechnen
Für die Siedlungsgebiete Kaulsdorf und Mahlsdorf wird ein Absinken der Kinderzahlen laut
Prognose erst für 2017 prognostiziert und für den Stadtteil Biesdorf sogar erst im Jahr 2021.
Im Vergleich der Zahlen erfolgte die höchste Steigerung bereits vom Jahr 2011 zum Jahr 2012,
hier hat es nochmals eine Steigerung um 5,3 % gegeben.
In der Folge soll laut Prognosedaten die Steigerung nur noch um ca. einen Prozentpunkt erfolgen, bis die Kinderzahlen (wie beschrieben) danach in der Altersgruppe der 0- bis unter 6Jährigen sogar wieder leicht rückläufig sind.
Auch hier muss von regionalen Unterschieden ausgegangen werden. So ist im Stadtteil Biesdorf
weiterhin mit einer Steigerung in der Anzahl der 0- bis unter 6- Jährigen von ca. 9 % zu rechnen.
Für die Stadtteile Hellersdorf Süd und Mahlsdorf ist mit einem weiteren Anstieg von ca. 5 % zu
rechnen, während hingegen in Marzahn -Mitte und -Süd sogar laut Prognose ein Rückgang von
ca. 6 % zu erwarten ist.
Anzumerken ist, dass auch bei nicht mehr steigenden Kinderzahlen dennoch in den nächsten
Jahren, vor dem Hintergrund der Umsetzung des Rechtsanspruchs, von einem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen auszugehen ist.
Insbesondere in der Altersgruppe der 0- bis unter 3-Jährigen zeigt sich in der bisherigen Betreuungsquote eine deutlich regional unterschiedliche Nachfrage an Betreuungsplätzen.
In den Siedlungsgebieten liegt die Betreuungsquote zwischen 82 und 84 %, während sie in den
Großsiedlungsgebieten zwischen 52 % (Hellersdorf Nord) und 68 % (Hellersdorf Süd) liegt.
In diesem Zusammenhang ist darauf zu verweisen, dass Hellersdorf Nord (52 %) und Marzahn
Nord (59 %) die geringste Betreuungsquote und gleichzeitig die schlechteste Sozialstruktur haben.
Wie in diesen beiden Stadtteilen gilt für die Großsiedlungsgebiete, dass hier überdurchschnittlich
viele Menschen auf soziale Unterstützung durch Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld gemäß SGB
II angewiesen sind. Die Quote der Kinder im Hartz IV - Bezug ist besonders hoch in Sozialräumen der Großsiedlung, in denen eine Vielzahl weiterer Belastungen festzustellen ist. (Arbeitslosigkeit, niedriges Bildungsniveau der Eltern, überdurchschnittliche gesundheitliche Risiken)
Die Auswirkungen der Sozialbedürftigkeit bei Eltern und Kindern sind in sozialen und sozialpsychologischen Folgen erkennbar, d.h. materielle Not wirkt sich auf die Familien negativ aus. Der
Betreuungsbedarf der Kinder ist aus pädagogischer und gesellschaftlicher Sicht daher hier am
SGB II-Quote unter 6Jähriger nach Bezirken (2011)
Abb: 2 SGB II-Quote unter 6Jähriger nach Bezirken (2011)
Vor diesem Hintergrund muss es dem Bezirk gelingen, so frühzeitig wie nur möglich gerade Kindern aus sozial schwachen Familien den Kita-Besuch zu ermöglichen. Bei Erfolg führt dies wiederum auch zu einem gewollten Anstieg an Betreuungsplätzen.
Die Fortschreibung der Kita-Entwicklungsplanung berücksichtigt u.a. diese sozialpsychologischen Faktoren und es ist davon auszugehen, dass der Betreuungsbedarf bis 2016 um ca.1400
Plätzen über dem bisherigen Angebot liegen wird.
Der Kapazität von zurzeit 10027 angebotenen Plätzen stehen bereits per 31.12.2012 Verträge in
Höhe von 10498 gegenüber. Das heißt: Es besteht gegenwärtig ein Fehlbedarf von ca. 470
Anzumerken ist, dass die Betriebserlaubnis von Kita-Plätzen laut ISBJ - Fachverfahren 10373
Plätze beträgt. Das bedeutet, dass zwischen den angebotenen Plätzen und den betriebserlaubten Plätzen eine Differenz (Stand 31.12.2012) von 576 Plätzen besteht.
Bei einer möglichen Auslastung dieser vorhandenen Kapazität wären genügend Plätze für den
Bezirk vorhanden.
Dass diese Kapazität nicht voll ausgenutzt werden kann liegt u.a. an den sich verändernden
bzw. wechselnden jährlichen Alters- und Gruppenstrukturen, den inhaltlichen Konzepten und
insbesondere am bestehenden Fachkräftemangel.
Wahrnehmung der Gewährleistungsverpflichtung:
Wie aus der bezirklichen Antragslage zu erkennen ist, nutzen und nutzten die Träger zur Kompensation der wachsenden Bedarfe die aufgelegten Bundesprogramme zum Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige (2008 - 2013) sowie andere relevante Programme.
Durch das Investitionsprogramm U3 -2008 bis 2013- des Landes Berlin wurden für die bisherigen Förderjahre von 2008 bis 2012 ca. 7.197.771,50 € zum Ausbau sowie der Sicherung von
Plätzen für unter Dreijährige für den Bezirk zur Verfügung gestellt. Somit wurden im Rahmen
des U3 - Programms ca. 947 neue Plätze geschaffen und in Betrieb genommen und für ca.1035
erfolgten Maßnahmen zur Sicherung von Plätzen.
Für das Förderjahr 2013 (1.Quartal) sind bisher Maßnahmen in Höhe von 700.000,00 € bewilligt.
Das Jugendamt ist hinsichtlich seiner Gewährleistungsverpflichtung auch über die AG nach §78
SGB VIII in ständiger Kommunikation mit den Trägern, um neue bzw. zusätzliche Plätze im Bereich der Tagesbetreuung von Kindern für den Bezirk zu schaffen.
Die Maßnahmeplanung (angezeigte Maßnahmen von Trägern) sieht den Ausbau bis 2016 um
ca. 1812 Plätze vor. Bei Realisierung aller angezeigten Maßnahmen ist eine bedarfsgerechte
Versorgung unter Berücksichtigung des Wunsch-und Wahlrechtes von Eltern gegeben.
Für das Betreuungsangebot der Tagespflege wurden in dem Kita - Jahr 2012/2013
11 Plätze neu geschaffen. Für 2013/2014 soll auch dieses Betreuungsangebot um weitere 8 Plätze
Der bedarfsgerechte Ausbau von Kita - Plätzen konzentriert sich entsprechend der Bedarfssituation schwerpunktmäßig in den Großsiedlungen auf den Stadtteil Hellersdorf Nord und nach wie
vor in den Siedlungsgebieten auf den Stadtteil Mahlsdorf, der seit Jahren eine Unterversorgung
Anzumerken ist, dass die Umsetzung von Maßnahmen zum Bau und Ausbau von Kindertagesstätten komplexe Prozesse darstellen, die die Akquise der Flächen und Objekte, die Bauplanungen, das Einwerben von Fördermitteln, das Einholen der Baugenehmigungen sowie die Baumaßnahme selbst einschließen.
Auch der nach wie vor bestehende Fachkräftemangel im Bereich der Tagesbetreuung von Kindern bedeutet für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf, dass Personalstellen nicht besetzt und vorhandene bzw. geschaffene Kapazitäten nicht ausgelastet werden können, d.h. die räumlichen
Ressourcen können nicht in Gänze zeitnah zur Kompensierung der Bedarfssituation zur Verfügung gestellt werden.
Vor diesem Hintergrund hat die Facharbeitsgruppe „Tagesbetreuung von Kindern“ nach § 78
SGB VIII in den vergangenen Jahren und im Zusammenwirken mit dem Bezirkselternausschuss
(BEAK) sich intensiv mit Maßnahmen zur Werbung von Fachkräften für den Bezirk auseinander
gesetzt. Es erfolgten u. a. gemeinsame Verständigungsrunden mit dem Oberstufenzentrum Sozialwesen II (OSZ II Sozialwesen) zur Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern; konzeptionelle Vorstellungen von Trägern des Bezirkes auf einer Trägermesse am OSZ II Sozialwesen
sowie der Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit dem Ausbildungsträger zu Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Es erfolgte der Austausch der Träger von Kindertagesstätten mit
der Senatsverwaltung für Bildung Wissenschaft und Forschung zur berufsbegleitenden Ausbildung und Anerkennung sowie weiterer entsprechender Angebote im Land Berlin.
Gegenstand aller Diskussionsrunden mit den Trägervertretern betreffen Überlegungen hinsichtlich öffentlichkeitswirksamer Offensiven für den Bezirk, um darüber hinaus die gute und qualifizierte Arbeit in den Kindertagesstätten breit und wirkungsvoll zu kommunizieren und somit qualifiziertes Fachpersonal für den Bezirk zu akquirieren.
Die gegenwärtige Situation sowie der Blick in die Perspektive (2016) machen deutlich, dass gemeinsam mit den Trägern von Kindertagesstätten angemessene Lösungen zum Ausbau von
Kita - Plätzen zu überlegen sind, damit dem Wunsch - und Wahlrecht von Eltern Rechnung getragen werden kann.
Wie bereits in der Einleitung beschrieben folgt die Darstellung der Kitaplanungen gemäß § 19
KitaFöG zukünftig in den Bezirken einer einheitlichen Gliederung/Struktur. Diese gesamtstädtisch abgestimmte Herangehensweise wurde in einer Arbeitsgruppe bestehend aus Jugendhilfeplanerinnen / Jugendhilfeplanern und Fachkräften für den Kitabereich aus verschiedenen Bezirken sowie der Senatsverwaltung erarbeitet und von den Jugendamtsleitungen der einzelnen
Bezirke zur Kenntnis genommen.
Ein Ergebnis dieses berlinweiten Abstimmungsprozesses war u.a. die Einberufung einer Arbeitsgruppe ISBJ-Kita zur regelmäßigen Evaluation der Daten aus ISBJ, um die Informationsbasis für die Planungen zu optimieren.
Dies ist erfolgt und es liegt somit eine neue Datenqualität vor, die differenziertere Aussagen ermöglichen.
Im Wesentlichen hat sich die Herangehensweise unserer bewährten Kita-Entwicklungsplanung
der letzten Jahre bestätigt. Vor dem oben beschriebenem Hintergrund war es uns möglich die
Fortschreibung des KEP weiter zu qualifizieren.
Neu sind z.B. die Möglichkeiten noch differenziertere Bedarfslagen in den einzelnen Regionen
wahrzunehmen und bei der Planung zu berücksichtigen.
Auch die Darstellung hat sich insbesondere bei einigen Tabellen geändert und gibt so einen
noch besseren Überblick über die Planung.
Seit Dezember 2012 liegen auch neue Prognosedaten für die Bevölkerungsentwicklung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor, diese bilden die Grundlage für die geschätzte KitaplatzBedarfsentwicklung.
In den letzten Jahren hatte das Jugendamt auf der Basis der alten Bevölkerungsprognosedaten
eigene Hochrechnungen vorgenommen, da sich die offiziellen Prognosedaten nicht bestätigt
hatten und in der Realität die Bevölkerungsentwicklung ein deutlich höherer Bevölkerungszuwachs in den Altersgruppen der Kitakinder zu konstatieren war.
Die neuen Daten werden jetzt ohne eigene Korrekturen übernommen, die einzige Umrechnung
erfolgt bei der Berechnung der Prognosedaten von der LOR-Ebene 3 der Planungsräume auf die
Ebene der Bezirksregionen, dies ist mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung so abgestimmt. Die Umrechnung erfolgt auf der Grundlage der prozentualen „Ist-Verteilung“ der Altersgruppen u1, 1 - u3, 3 - u6 und 6 - u7 mit Stichpunkt 31.12.2011.
Die bereits bei der letzten Fortschreibung vorgenommene Altersgruppendifferenzierung zur Berechnung des Platzbedarfes, mit jeweils eigenen Versorgungsquoten für die 0- bis u1-Jährigen,
den 1- bis u3-Jährigen, den 3- bis u6-Jährigen und den Schulrückstellern, die wir in der Altersgruppe der 6- bis u7-Jährigen abbilden, wird hier fortgesetzt.
Hieraus ergeben sich rechnerisch leicht unterschiedliche regionale Versorgungsquoten für die 0bis u6-Jährigen oder 0- bis u7-Jährigen.
Die Berechnung der „Ist“-Betreuungsquoten wird durch der prozentuale Anteil der Kinder mit
bestehenden Verträgen der Region (unabhängig davon, in welcher Region oder welchem Bezirk
die Betreuung stattfindet) an den gleichaltrigen Einwohner/inne/n der entsprechenden Region
Bei den Zielbetreuungsquoten werden die „Ist“-Betreuungsquoten zugrunde gelegt und z.B. veränderte Gesetzeslagen wie den zukünftigen Rechtsanspruch für Kinder unter 3 Jahren berücksichtigt.
Weiterhin haben wir bei 1- bis u3-Jährigen einen deutlichen Unterschied in den „Ist“Betreuungsquoten der Großsiedlungsgebiete im Verhältnis zu den Siedlungsgebieten festgestellt. Hier sehen wir einen Handlungsbedarf die Betreuungsquoten insbesondere in den Be-
LOR= LebensweltOrientierteRäume; dies sind die Geographischen berlinweit und ressortübergreifend abgestimmten Planungsraumebenen
zirksregionen zu steigern in denen die soziale Lage der Familien deutlich schlechter ist und man
aus Erfahrung weiß, dass hier ein erhöhter Bildungsbedarf besteht.
2 Darstellung der Entwicklung des Bedarfs an Kita - Plätzen
Die jährliche Fortschreibung der KEP auf der Grundlage vorliegender Einwohnerzahlen vom Amt
für Statistik Berlin-Brandenburg macht es möglich, demographische, soziale und strukturelle
Bedarfe der jeweiligen Stadtteile für das Leistungsangebot „Tagesbetreuung von Kindern“ besser im Blick zu haben und eine exakte Planung vorzuhalten.
Diese Planung zeigt eine kurz- bis mittelfristige prognostische Entwicklung bis 2016 im Bereich
der Tagesbetreuung von Kindern auf, beschreibt Handlungsstrategien und möchte damit alle
Beteiligten zu einem konstruktiven Diskussionsprozess anregen.
Bei der konkreten Betrachtung der Stadtteile und der Planung des Platzangebotes ist festzustellen und anzumerken, dass auch perspektivisch die Versorgungssituation flexibel zu betrachten
Mit der Fortschreibung der KEP, auf der Grundlage der Daten des Amtes für Statistik Berlin
Brandenburg, der Prognosedaten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der erwarteten
Inanspruchnahme, vor dem Hintergrund der Umsetzung des Rechtanspruchs für Kinder ab
vollendeten 1. Lebensjahr, ergibt sich für eine bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung ein
prognostischer Mehrbedarf an Plätzen im Planungszeitraum bis 2016.
Das heißt, die nachfolgend ausgewiesenen Platzbedarfswerte für die jeweiligen Altersgruppen
sind Orientierungsgrößen, die von einem sukzessiven steigenden Versorgungsbedarf bis 2016
Zielbetreuungsquoten:
In Anlehnung an die Drucksache 16/4245 der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und
Forschung vom 21.09.2011 und der sich differenziert darstellenden Ist - Betreuungsquote in den
einzelnen Stadtteilen, wird bei der Entwicklung des künftigen Platzbedarfes im Bezirk von folgenden Zielbetreuungsquoten ausgegangen:
0- bis unter 1-Jährige
1- bis unter 3-Jährige
72 - 80 %
6- bis unter 7-Jährige
Tab: 1Zielbetreuungsquoten
2.1 Entwicklung der Anzahl der Kindertagesstätten
Gesamtzahl der Kitas
davon Kitas im Eigenbetrieb „Kindergärten
NordOst“
Tab: 2 Entwicklung der Kapazitäten
2.2 Angebotene Plätze insgesamt
Kitas im Eigenbetrieb
„Kindergärten NordOst“
Tab: 3 Angebotene Plätze insgesamt
2.3 Belegungsmobilität
Belegungsmobilität (Tabelle1)
Belegte Plätze in Kitas in den Bezirksregionen am 31.12.12 durch Kinder mit Wohnort im Bezirk
100101 - Marzahn Nord
100102 -
100103 - Marzahn Süd
100204 - Hellersdorf
100205 - Hellersdorf
100206 - Hellersdorf
100307 - Biesdorf
100408 - Kaulsdorf
100409 - Mahlsdorf
Kind wird außerhalb
des Bezirkes betreut
Betreute Kinder nach
Wohn-BZR insg.
Kitabezirksregion
100000 - 10 ohne Zuordnung
100102 - Marzahn Mitte
100204 - Hellersdorf Nord
100205 - Hellersdorf Ost
100206 - Hellersdorf Süd
Wohnbezirksregion
Betreute Kinder in der
Kita-BZR insg.
Tab: 4 Belegte Plätze in Kitas in den Bezirksregionen am 31.12.12 durch Kinder mit Wohnort im Bezirk
Belegungsmobilität (Tabelle2)
07 Tempelhof Schöneberg
außerhalb des Bezirks
betreute Kinder insg.
Belegte Plätze in Kitas in den Bezirken am 31.12.12 Betreuung der Kinder des Bezirkes in anderen Bezirken
Betreute Kinder Herkunftsbezirkes insg.
Tab: 5 Belegte Plätze in Kita in den Bezirken am 31.12.12 Betreuung der Kinder des Bezirkes in anderen Bezirken
Belegungsmobilität (Tabelle3)
Belegte Plätze in Kitas in den Bezirksregionen am 31.12.12 durch Kinder mit Wohnort in anderen Bezirken
100101 - Marzahn
Wohnbezirk insg.
01-Mitte
02-Friedrichshain-Kreuzberg
03-Pankow
04-Charlottenburg
05-Spandau
06-Steglitz-Zehlendorf
07-Tempelhof Schöneberg
08-Neukölln
09-Treptow-Köpenick
12-Reinickendorf
Kind wohnt außerhalb Berlins
10-Marzahn-Hellersdorf
11-Lichtenberg
Tab: 6 Belegte Plätze in Kita in den Bezirksregionen am 31.12.12 durch Kinder mit Wohnort in anderen Bezirken
Die Tabelle 1 zur Belegungsmobilität zeigt in welchen Bezirksregionen (BZR) die Kinder in den
Kitas der jeweiligen BZR wohnen. So ist der Tabelle z.B. zu entnehmen, dass die Kinder die in
Kaulsdorf eine Kita besuchen überwiegend zu ca.51 % nicht in Kaulsdorf wohnen sondern aus
anderen BZR stammen. Den höchsten Anteil von Kindern, die in der gleichen BZR wohnen in
der sie eine Kita besuchen, beträgt Marzahn Mitte mit rund 81 % gefolgt von Mahlsdorf mit ca.
80 % und Marzahn Nord mit ca 79 %.
Der vorletzten Spalte der Tabelle kann man entnehmen, wie viele Kinder aus der jeweiligen BZR
in anderen Bezirken betreut werden. Insgesamt sind dies 908 Kinder.
Den höchsten Anteil, bezogen auf die Gesamtzahl der betreuten Kinder aus der BZR, haben die
drei Siedlungsgebiete Mahlsdorf mit 16 %, Kaulsdorf und Biesdorf mit je 14 % hat hier den geringsten Anteil mit weniger als 5 %.
In den Tabellen 2 und 3 kann man die Belegungsmobilität bezogen auf die anderen Bezirke erkennen.
Der Tabelle 2 kann man entnehmen in welchen Bezirken die Kinder, die in einer bestimmten
BZR wohnen, eine Kita besuchen.
Darüber hinaus verdeutlicht die Tabelle, dass in Lichtenberg mit rund 459 Kindern die meisten
Kinder außerhalb des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf betreut werden, gefolgt von TreptowKöpenick mit 186 Kindern. Auch in Friedrichshain-Kreuzberg werden mit 102, in Pankow mit 70
und in Mitte mit 52 Kindern noch relativ viele Kinder aus Marzahn-Hellersdorfer betreut.
In der Tabelle 3 zur Belegungsmobilität ist zu erkennen wie viele Kinder aus anderen Bezirken
in Marzahn-Hellersdorfer Kitas betreut werden.
Insgesamt sind dies 298 Kinder. Auch hier ist der Nachbarbezirk Lichtenberg am stärksten mit
162 Kindern vertreten, gefolgt von Treptow-Köpenick mit 63 Kindern. 26 Kinder kommen nicht
Insgesamt werden 610 Kinder, die in Marzahn-Hellersdorf wohnen, außerhalb unseres Bezirkes
in Kitas mehr betreut als umgekehrt.
2.4 Gesamtübersicht zu den Kinderzahlen und Platzbedarf
0- bis unter 7-jährige Kinder im Bezirk Marzahn-Hellersdorf
Ist-BeVerträge treuungsquote
Zielbetreuungsquoten
Prognostizierte Einwohner
1 - unter 3
3 - unter 6
0 - unter 6
6 - unter 7
0 - unter 7
17.229 17.414 17.448 17.398 11.128 11.303 11.402 11.451
Tab: 7 0- bis unter 7-jährige Kinder im Bezirk Marzahn-Hellersdorf
3 Aussagen zur quantitativen Entwicklung des Platzangebotes
3.1 Übersicht zum Stand der Realisierung der geplanten Maßnahmen (KEP 2012)
Übersicht zum Stand der Realisierung der geplanten Maßnahmen 31.12.2012
Ausbau des Standortes durch den Träger Kiek in gGmbH
Ausbau erfolgte um 20 Plätze
Ausbau des Standortes durch den Träger Plattenverbund e.V.
Ausbau erfolgte um 18 Plätze
Sella-Hasse-Str.19/21
Ausbau des Standortes durch den Träger DRK
Ausbau erfolgte um 30 Plätze
Raoul-Wallenbergstraße
Ausbau des Standortes erfolgte durch
den Träger urban-consult gGmbH
Ausbau erfolgte um 12 Plätze
Bruno-Baum-Straße 60/ 62
Ausbau des Standortes durch den Träger Mitra e.V.
Ausbau erfolgte um 43 Plätze
Murzaner Ring 72
weiterer Ausbau des Kita - Standortes
durch den Träger AWO pro:mensch
der Ausbau soll um weitere 80 Plätzen mit einer
Kapazität von 160 Plätzen erfolgen
Marzahner Chaussee 205/207
Ausbau des Standortes durch den Träger AWO pro:mensch
Ausbau erfolgte um 120 Plätze
Torgauer Str. 70-72
Ausbau des Standortes durch den Träger Dialog e.V.
bisheriger Planungszeitraum: ab April 2012, Vorhaben verschiebt sich auf Grund der Zeitschiene
zum Bieterverfahren und den Fristen zum Einwerben von Fördermitteln aus dem Landes-und Bundesprogramm
Planungszeitraum: Januar 2014 mit 180 Plätzen
Ausbau des Standortes durch den Träger Westa e.V.
Ausbau erfolgte um 46 Plätze
geplante Maßnahme KEP (Stand 2011)
Neubau einer Kita durch den Träger Jugendwerk Aufbau Ost gGmbH
Bisheriger Planungszeitraum: Dezember 2012
Verschiebung der Fertigstellung zum Mai 2013
zusätzlicher Ausbau eines Standorte
durch den Träger BIP- Kreativitätszentrum
weiterer Ausbau des Standortes um 60 Plätze
Braunsdorfer Straße 11
Ausbau des Kita - Standortes durch den
der Ausbau erfolgte um weitere 11 Plätze
Carola-Neher-Str. 13
Ausbau des Standortes durch den Träger Sprachlicher Förderverein e.V.
Ausbau erfolgt um 30 Plätze
Hultschiner Damm 228
Ausbau des Standortes durch den Träger pad.e.V.
Ausbau erfolgte um 22 Plätze
Langenbeckstraße 8-10
Ausbau des Kita- Standortes durch den
Träger JUS e.V.
Ausbau erfolgt um 20 Plätze
Tab: 8 Übersicht zum Stand der Realisierung der geplanten Maßnahmen 31.12.2012
3.2 Kapazitätsentwicklung im Bezirk
In den letzten Jahren gab es eine starke Zunahme von Kindern in der Altersgruppe der 0- bis
unter 6-Jährigen (seit 2005 um ca 32 %). Auf Grund des damit verbundenen steigenden Bedarfs
an Betreuungsplätzen im Bereich der Tagesbetreuung von Kindern wurden im Bezirk MarzahnHellersdorf die Platzkapazitäten seit 2005 kontinuierlich um ca. 30 % gesteigert.
Diese stete Erhöhung macht deutlich, dass die Träger von Kindertagesstätten die gemeinsame
Verantwortung hinsichtlich der Gewährleistungsverpflichtung und der damit verbundenen Sicherstellung von Kita - Plätzen mit sehr viel Engagement für den Bezirk wahrnehmen.
Um den steigenden Bedarf an Plätzen zu kompensieren ist das Jugendamt hinsichtlich seiner
Gewährleistungsverpflichtung in ständiger Kommunikation mit den freien Trägern.
den Ausbau von Platzkapazitäten an den vorhandenen Standorten
den Ausbau von Platzkapazitäten durch angemietete Räume; Filiallösungen bzw. Filialstandorte, die durch Träger angeboten werden
den Ausbau von Platzkapazitäten an Standorten im Fachvermögen Jugend und im Vermögen des Bezirkes
den Neubau von Einrichtungen (Entwicklungsmaßnahmen, städtebaulicher Vertrag,
Neubau von Trägern)
Vermarktung von Flächen / Gebäuden über den Liegenschaftsfonds
2004/05 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15
Abb: 3 Diagramm Anstieg der Platzkapazitäten
4 Planung Kita - Standortnetz
4.1 Marzahn Nord
Abb: 4 Regionskarte von Marzahn Nord
1. Geplante Kapazität - Marzahn Nord
0 - unter 3 3 - unter 6
Angebotene Plätze-Gesamt
„Reggiohaus“
Wittenberger Straße 20/22
„Montessori-Kinderhaus“
Belziger Ring 55/57
„Jahresuhr“
„Rabennest“
„Marzähnchen“
Schorfheidestraße 48
Schorfheidestraße 50
Golliner Straße 4
„Knirpsenstadt am Glitzerbach“
„Kiek mal“
„Kiek mal“ Filialstandort
Gesamt: 11 Kitas
Tab: 9 Geplante Kapazität - Marzahn Nord; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Nord
Tab: 10 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Nord
3. Übersicht Platzbedarf - Marzahn Nord
Zahl der 0- bis unter 6-Jährigen (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)
Kita - Gesamt 2012/2013
Plätze - Tagespflege
Belegung (Kita)
Verträge Gesamt
davon nicht deutscher Herkunft
davon Integrationsplätze
Tab: 11 Übersicht Platzbedarf - Marzahn-Nord; *BQ Betreuungsquote
4. Planerischer Handlungsbedarf - Marzahn Nord
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 67 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen
(Stand: 31.12.2013) und dem gegenwärtigen Platzangebot durch die Leistungsträger verfügt der
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 über ein ausreichendes Platzangebot, d.h. hier ist ein
rechnerisches Überangebot von ca. 71 Plätzen zu verzeichnen. Anzumerken ist, dass bei dem
Überangebot an Plätzen die Quote der Schulrücksteller mit berücksichtigt wurde.
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der angezeigten Platzkapazitäten (1293
Plätze) bestätigen, fehlen dem Stadtteil prognostisch ca 24 Plätze.
Für den Stadtteil sind keine weiteren Vorhaben durch Träger für den Berichtszeitraum
4.2 Marzahn Mitte
Abb: 5 Regionskarte Marzahn Mitte
1. Geplante Kapazität - Marzahn Mitte
0 - unter 3
„Kinderhaus Katz’ und Maus“
Basdorfer Straße 2/4
„Sonneschein“
Walter-FelsensteinStraße 39/41
„Zwergenoase“
„Familienhaus Felix“
„Knirpsenhaus“
„Mini-Knirpse“ Filialstandort
„Die Bergzwerge“
Kinder und Jugend gGmbH der Volkssolidarität
BA Marzahn-Hellersdorf/ Jugendamt→Kita-Standortnetzplanung→Stand:04/2011
„Regenbogeninsel“
Glambecker Ring 50
DRK Kreisverband Bln Nordost
Gesamt: 12 Kitas
Sella- Hasse- Straße 1921
Tab: 12 Geplante Kapazität - Marzahn Mitte; erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; *Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Mitte
Tab: 13 2.
3. Übersicht Platzbedarf - Marzahn Mitte
Kita - Gesamt
Plätze – Tagespflege
Angebotene Plätze –
gemäß § 45 SGB VIII
Tab: 14 Übersicht Platzbedarf - Marzahn Mitte
4. Planerischer Handlungsbedarf - Marzahn Mitte
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 65 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 über ein ausreichendes Platzangebot, wobei keine weiteren Platzreserven zur Verfügung stehen.
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der bereits angezeigten Kapazitätserweiterung (1954 Plätze) bestätigen, wird für den Stadtteil ein rechnerischer Fehlbedarf von ca. 42
Plätzen prognostiziert.
Prüfung von Kapazitätserweiterungen an einzelnen Kita - Standorten im Stadtteil
Ausbau des Standortes Max-Herrmann-Straße 2-4 durch den Träger DRK mit einer
Platzkapazität von 30 Plätzen
Planungszeitraum: Kita-Jahr 2014/15
Ausbau des Standortes Wuhlestraße 70 durch den Träger AWO Spree-Wuhle
Planungszeitraum: Kita-Jahr 2012/2013
4.3 Marzahn Süd
Abb: 6 Regionskarte Marzahn Süd
1. Geplante Kapazität - Marzahn Süd
Langhoffstraße 17
„Tausendfuß“
„Hummelburg“
„Notenhopser“
Murtzaner Ring 70/72
Marzahner Chaussee 207
„Akazieninsel“
Jugendwerk Aufbau Ost gGmbH.
„Kitaladen“ Filialstandort
Krummenseer Straße 13
Dorfkindergarten der “Evangelischen Hinter der Mühle 5
Kirchengemeinde Marzahn“
Evangelischer Kirchenkreis Süd Ost
„Die Senfkörner“
Eltern-Initiative-Kindertagesstätte
Tab: 15 Geplante Kapazität - Marzahn Süd; * Angaben durch Trägerabfrage
BA Marzahn-Hellersdorf/ Jugendamt→Kita-Standortnetzplanung→Stand:04/2012
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Süd
1 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Süd; Differenzierte prozentuale Berechnung siehe Anlage
3. Übersicht Platzbedarf - Marzahn Süd
2 Übersicht Platzbedarf - Marzahn Süd
4. Planerischer Handlungsbedarf - Marzahn Süd
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 69 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen
rechnerisches Überangebot von ca. 81 Plätzen prognostiziert. Anzumerken ist, dass bei dem
Sollte sich der Trend bis 2015 unter Berücksichtigung der bereits angezeigten Kapazitätserweiterung (1658 Plätze) bestätigen, stehen dem Stadtteil auch weiterhin ausreichend Plätze (rechnerisches Überangebot von ca. 283) zur Verfügung.
Das rechnerische Überangebot wird zur Kompensierung des Fehlbedarfs für den Stadtteil Marzahn Mitte sowie für das Siedlungsgebiet Mahlsdorf benötigt.
weiterer Ausbau des Standortes Murtzaner Ring 72 durch den Träger AWO pro:mensch
gGmbH um weitere 80 Plätze . Der Ausbau gehört zur Gesamtmaßnahme des Standortes und ist Bestandteil der Kita-Standortnetzplanung
4.4 Hellersdorf Nord
Abb: 7 Regionskarte Hellersdorf-Nord
1. Geplante Kapazität - Hellersdorf Nord
„Traumzauberhaus“
Teupitzer Straße 10/12
Weißenfelser Straße 31/33
„Haus Lach und Krach“
Suhler Straße 43/45
Alte-Hellersdorfer-Str. 134
„Warumka-Kindergarten“
„Wummelbude“
Fercher Straße 10/12
„Kastanienallee“
Kastanienallee 28/30
„Spielhaus“
Zerbster Straße 99/101
„Kinderinsel“
„Kastanienknirpse“
Tab: 16 Geplante Kapazität - Hellersdorf Nord; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Nord
Prognose - zu betreuende
Tab: 17 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Nord
3. Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf Nord
Tab: 18 Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf-Nord; *Ist-Betreuungsquote
4. Planerischer Handlungsbedarf - Hellersdorf Nord
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 60 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen
(Stand: 31.12.2013) und dem gegenwärtigen Platzangebot durch die Leistungsträger fehlen dem
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 ca. 242 Plätze. Anzumerken ist, dass bei dem Fehlbedarf
an Plätzen die Quote der Schulrücksteller mit berücksichtigt wurde.
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der angezeigten Platzkapazitäten (1668
Plätze) bestätigen, wird für den Stadtteil ein rechnerischer Fehlbedarf von ca. 317 Plätzen prognostiziert.
Ausbau des Standortes Torgauer Str.27/29 mit einer Kapazität von ca. 200 Plätzen durch
den Träger Dialog e.V.
Planungszeitraum: Kita-Jahr 2014/2015
Ausbau des Standortes Naumburger Ring durch den Träger AWO Spree-Wuhle mit einer
Kapazität von ca. 150 Plätzen
Planungszeitraum: Kita-Jahr 2013/2014
Neubau einer Kindertagesstätte der Alice - Salomon - Hochschule in Kooperation mit
dem Träger Fröbel e.V. am Kokoschkaplatz mit einer Kapazität von ca. 120 - 150 Plätzen
4.5 Hellersdorf Ost
Abb: 8 Regionskarte Hellersdorf Ost
1. Geplante Kapazität - Hellersdorf Ost
Waldheimer Straße 18/20
„Springmäuse “
Stollberger Straße 25/27
„Hasenhügel“
„Am Kirschbaum“
Albert - Kunz - Straße 41
„Kita der Evgl Kirchengemeinde Hel- Adorfer Straße 8
lersdorf“
„Blumentraum“
Rathener Straße 3/7
Gesamt: 6 Kitas
Tab: 19 Geplante Kapazität - Hellersdorf Ost; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Ost
Tab: 20 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Ost
3. Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf Ost
Angeboten Plätze
Angebotene Plätze Gesamt
Tab: 21 Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf Ost
4. Planerischer Handlungsbedarf - Hellersdorf Ost
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 ca.53 Plätze. Anzumerken ist, dass bei dem Fehlbedarf
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der angezeigten Platzkapazität (908 Plätze) bestätigen, wird für den Stadtteil ein Fehlbedarf von ca. 106 Plätzen prognostiziert.
Ausbau des Standortes Lichtenhainer Str. des Trägers ARCHE e.V. mit einer Kapazität
von 60 Plätzen
Planungszeitraum: Kita-Jahr 2013/14
4.6 Hellersdorf Süd
Abb: 9 Regionskarte Hellersdorf Süd
1. Geplante Kapazität - Hellersdorf Süd
„Happy-Hippo-Land“
Maxie-Wander-Straße 16/18
„Spatzenhaus“
Gadebuscher Straße 21/23
„Montessorihaus“
„Baumelbaum“
„Eigensinn“ Montessorihaus Filialstandort
Lubminer Straße 37a
Srachlicher Förderverein e.V
Carola-Neher-Straße 13
Lily-Braun-Straße 80
„Kreativitätskindertagesstätte“
Peter- Huchel- Straße 35
Gesamt:9 Kitas
Tab: 22 Geplante Kapazität - Hellersdorf-Süd; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Süd
Tab: 23 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Süd
3. Darstellung Platzbedarf - Hellersdorf Süd
Kita – Gesamt
Plätze Kita
Plätze – Gesamt
Tab: 24 Darstellung Platzbedarf - Hellersdorf-Süd; * ist-Betreuungsquote
4. Planerischer Handlungsbedarf - Hellersdorf Süd
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 über ein ausreichendes Platzangebot. (+32 Plätze) Anzumerken ist, dass bei dem Überangebot an Plätzen die Quote der Schulrücksteller mit berücksichtigt wurde.
Sollte der Trend sich bis 2016 unter Berücksichtigung der angezeigten Platzkapazität (1134
Plätze) bestätigen, stehen dem Stadtteil auch weiterhin ausreichend Plätze zur Verfügung, d.h.
hier ist ein rechnerisches Überangebot von ca. 35 Plätzen prognostiziert.
4.7 Biesdorf
Abb: 10 Regionskarte Biesdorf
1. Geplante Kapazität - Biesdorf
„Wuhlespatzen“
„Igelgarten“
„Biesdorfer Zwergenhaus“
Kinder und Jugend gGmbH der
„Hasenburg“
„Salamander“ „Mäusekiste“
Klax e. V.
Diestelfalter Straße 41
Biesdorfer Kindertagesstätte Sonne
„Fuchtelzwerge“
Eltern-Initiativ-Kindergarten „Die
Wuhlewanderer e. V.“
„KulturKindergarten“
Dussmann gGmbH
Tab: 25 Geplante Kapazität - Biesdorf; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Biesdorf
Tab: 26 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Biesdorf
3. Darstellung Platzbedarf/ Handlungsbedarf - Biesdorf
Tab: 27 Darstellung Platzbedarf/ Handlungsbedarf - Biesdorf
4. Planerischer Handlungsbedarf - Biesdorf
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 75 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 über ein rechnerisches Überangebot. (+128 Plätze)
Anzumerken ist, dass bei einer ausgedehnten Stadtteilfläche die Versorgungssituation (Wegebeziehungen) nicht optimal ist.
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der angezeigten Platzkapazität (1042
Plätze) bestätigen, stehen auch weiterhin für diesen Stadtteil ausreichend Plätze zur Verfügung,
d.h. hier ist ein rechnerisches Überangebot von ca. 88 Plätzen zu verzeichnen.
Das Überangebot an Plätzen ist aus planerischer Sicht mit absolutem Vorbehalt zu betrachten,
da nach wie vor von einer anhaltenden Bautätigkeit in diesem Stadtteil auszugehen ist.
Das rechnerische Überangebot an Plätzen wird zur Kompensierung insbesondere der Bedarfe
im Siedlungsgebiet Mahlsdorf und Kaulsdorf und angrenzender Stadtteile benötigt.
Ausbau des Standortes Garzauer Str. 29 durch den Träger Fipp e.V. um weitere 20 Plätze
Ausbau des Standortes Elsterwedaer Platz 1 durch den Träger Wuhlewanderer e.V. um
weiterer 25 Plätze
eine weitere Flächen zum Bau einer Kindertagesstätte in der Rapsweißlingstraße ist in
Vorbereitung und wird im offenen Bieterverfahren über den Liegenschaftsfond veräußert
4.8 Kaulsdorf
Abb: 11 Regionskarte Kaulsdorf
1. Geplante Kapazität - Kaulsdorf
„Landrèstraße“
Landrèstraße 9
Ulmenstraße 79
„Best-Sabel Kindergarte Kaulsdorf“
„Jahreskreis“
Jahreskreis e. V.
Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde Kaulsdorf
Katholische Kirchengemeinde Kaulsdorf St. Martin
Gesamt: 8 Kitas
Tab: 28 Geplante Kapazität - Kaulsdorf; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Kaulsdorf
Tab: 29 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Kaulsdorf
3. Darstellung Platzbedarf - Kaulsdorf
Tab: 30 Darstellung Platzbedarf - Kaulsdorf, * Ist-Betreuungsquote
4. Planerischer Handlungsbedarf - Kaulsdorf
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 78 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 6-Jährigen
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 ca. 60 Plätze. Anzumerken ist, dass bei dem Fehlbedarf
an Plätzen die Quote der Schulrücksteller mit berücksichtigt wurde. Anzumerken ist, dass bei
dem Fehlbedarf an Plätzen die Quote der Schulrücksteller mit berücksichtigt wurde.
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der bereits angezeigten Platzkapazität
(633 Plätze) bestätigen, wird für diesen Stadtteil ein rechnerischer Fehlbedarf von ca.106 Plätzen prognostiziert.
Anzumerken ist, dass unterhalb der B1 (Kaulsdorf Süd) nur eine Kita für die Versorgung der
Kinder zur Verfügung steht.
Planung eines Neubaus am Standort Ulmenstraße 12 mit einer Kapazität von 100 Plätzen
Fläche wird im offenen Bieterverfahren durch den Liegenschaftsfond veräußert
Planungszeitraum: ab 2013/14
Sanierung der Ulmenstraße 79, so dass ab Kita-Jahr 2014/2015 die Kita mit der Platzkapazität von 45 Plätzen wieder in Betrieb genommen werden kann
4.9 Mahlsdorf
Abb: 12 Regionskarte Mahlsdorf
1. Geplante Kapazität - Mahlsdorf
„Zu den Seen“
Elsenstraße 11/13
Kiekemaler Straße 7
Langenbeckstraße 8/10
„Best-Sabel Kita Mahlsdorf“
„Kletterfrösche“
Gesamt: 7 Kitas
Tab: 31 Geplante Kapazität – Mahlsdorf; * Angaben durch Trägerabfrage
2. Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Mahlsdorf
Tab: 32 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Mahlsdorf
3. Darstellung Platzbedarf - Mahlsdorf
Tab: 33 Darstellung Platzbedarf – Mahlsdorf; *Ist-Betreuungsquote
4. Planerischer Handlungsbedarf - Mahlsdorf
Bei einer Ist-Betreuungsquote von ca. 69 % in der Altersgruppe der 0- bis unter 7-Jährigen
Stadtteil für das Kita - Jahr 2012/2013 ca. 428 Plätze. Anzumerken ist, dass bei dem Fehlbedarf
Eine Kompensierung des Platzbedarfes ist durch den angrenzenden Stadtteil Biesdorf nur zum
Teil möglich. Das heißt, der Bedarf kann nicht in Gänze abgedeckt werden.
Sollte sich der Trend bis 2016 unter Berücksichtigung der angezeigten Platzkapazitäten (540
Plätze) bestätigen, wird für den Stadtteil ein rechnerischer Fehlbedarf von ca. 433 Plätzen prognostiziert.
Bau einer Kita im städtebaulichen Vertrag am Standort Stralsunder Straße in Mahlsdorf
Nord mit einer Kapazität von 48 Plätzen
Planungszeitraum: ab 2013
Neubau einer Kita durch die Evangelische Kirchengemeinde Mahlsdorf am Standort Albrecht-Dürer-Straße mit einer Kapazität von ca. 75 Plätzen
weiterer Ausbau am Standort Pestalozzistraße (Stadtteilzentrum) durch den Träger HVD
5.1 Aussagen zum qualitativen und quantitativen Betreuungsangebot
Die Tagespflege ist vorrangig ein Angebot für Kinder bis zum dritten Lebensjahr. Sie kann in
besonderen Bedarfsfällen auch für ältere Kinder genutzt werden, insbesondere in Kindertagespflegestellen mit mehr als fünf Kindern, die vorrangig ein altersgemischtes Angebot zur Verfügung stellen.
Die Tagespflege bietet eine altersgerechte individuelle Betreuung, familiäre Atmosphäre, liebevolle Zuwendung sowie eine überschaubare Gruppengröße.
Die Arbeit basiert auf der Grundlage des Berliner Bildungsprogramms, es erfolgt die Dokumentation der Entwicklung des Kindes im Sprachlerntagebuch.
Die Tagespflege fördert die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich
auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes.
( § 22 SGB VIII )
Tagespflege mit 1 bis höchstens 3 Kindern richtet sich als alternatives Angebot zur Krippe und vornehmlich an Kinder unter 3 Jahren.
Tagespflege mit 4 höchstens 8 Plätzen ist eine Alternative zu Krippe und Kindergarten.
Tagespflege mit 8 höchstens 10 Plätzen ist eine Alternative zu Krippe und Kindergarten.
Die Aufgabe des Jugendamtes besteht darin, die Eltern und die Tagespflegepersonen in allen
Fragen der Tagespflege zu beraten. ( § 23 Abs.4 SGB VIII )
Beratung und Begleitung ist notwendig, um die Betreuungsverhältnisse für die Kinder stabil zu
halten, die Kindertagespflege für alle Beteiligten als verlässliche, professionelle und zufriedenstellende Form der Kindertagesbetreuung zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Die Prüfung der Tagespflegepersonen bezieht sich auf wichtige Kompetenzen und Eigenschaften, wie z.B. Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit anderen Tagespflegepersonen.
Sie sollen über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderung in der Kindertagespflege verfügen, die sie in qualifizierten Lehrgängen erworben haben.
Bei der Absicherung der Fachlichkeit ist die Qualifizierung ein wichtiges Element.
Jede Tagespflegeperson ist verpflichtet im Kalenderjahr 12 Fortbildungsstunden nachzuweisen.
Schwerpunktmäßig sollen diese Fortbildungen die Bereiche Pädagogik, Psychologie, pädagogische Angebote, Ernährung, Gesundheit, Recht, Zusammenarbeit mit den Eltern sowie Selbstreflexion abdecken.
Das Jugendamt informiert über jährliche Weiterbildungsangebote des Sozialpädagogischen
Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg sowie über weitere Fortbildungsträger, die vom Senat
Der weitere Ausbau von Gesprächsgruppen der Tagespflegepersonen fördert den pädagogischen Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie die Selbstreflexion.
„Wie gründe ich eine Gesprächsrunde“ wird weiterhin ein Schwerpunkt in Fortbildungsveranstaltungen darstellen.
Eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Jugendfreizeiteinrichtungen, SOSFamilienzentrum, Begegnungsstätten in den Stadtteilen und die damit verbundene Mitwirkung in
Projekten werden durch die Tagespflegepersonen genutzt und als Bereicherung ihrer pädagogischen Arbeit erlebt.
Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist ein bedarfsgerechter Ausbau und Sicherstellung von Tages63
pflegeplätzen unter Nutzung der Fördermittel aus dem Investitionsprogramm U3 des Bundes
2012 wurden zur Schaffung und Sicherung von Plätzen 18.102.40 € (abzüglich des Eigenanteils) durch den Bund zur Verfügung gestellt.
Mit den Investitionsmitteln wurde in vielen Tagespflegestellen die Ausgestaltung mit altersgerechtem Materialien sowie notwendigen Mobiliar aufgewertet.
Laut Förderrichtlinie sieht die Nutzung des Investitionsprogrammes 2013-2014 nur noch ausschließlich die Schaffung von neuen Plätzen vor. Die Sicherung von Plätzen entfällt.
Im Förderjahr 2012 wurden für den Bezirk 11 neue Tagespflegeplätze geschaffen.
Mit dem Stichtag 31.12.2012 stehen in 49 Tagespflegen 230 Plätze zur Verfügung.
Im Jahr 2013 werden voraussichtlich 8 weitere Plätze neu geschaffen.
Das Jugendamt finanziert für Familien, die aufgrund unregelmäßiger Arbeitszeiten, Schicht- oder
Wochenendarbeit für ihre Kinder (außerhalb der regulären Öffnungszeiten von Kita und Hort)
eine Betreuung benötigen, eine Kita- und hortergänzende Betreuung im Haushalt der Sorgeberechtigten.
Gegenwärtig betreuen 18 Pflegepersonen 28 Kinder außerhalb der Kita- und Hortöffnungszeiten.
5.2 Übersicht zum Platzangebot Einzel- / Großpflegestellen
Großpflege
Tab: 34 Übersicht zum Platzangebot Einzelpflegestellen/ Großpflegestellen
6 Integration von behinderten und nicht behinderten Kindern
6.1 Aussagen zum qualitativen und quantitativen Betreuungsangebot
Die Frühförderung beginnt in der Kita und soll auch Kindern mit Behinderungen die gleichen
Chancen auf Teilhabe am Kita - Alltag ermöglichen. Dabei gilt es insbesondere bei Kindern mit
Behinderungen eine soziale Isolation zu vermeiden. Die integrative Erziehung bietet allen Kindern, mit und ohne Behinderung, die Gelegenheit sich in ihrer Entwicklung gegenseitig zu fördern, sozialen Umgang zu erlernen und Hilfsbereitschaft und Toleranz zu entfalten.
Die Umsetzung der sozialpädagogischen Hilfe zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erfolgt durch den Einsatz von zusätzlichen Facherzieher/innen für bzw. in Integrationsgruppen.
Die ganzheitliche Förderung berücksichtigt dabei auch die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände der behinderten Kinder. Vor dem Hintergrund der Integration erfahren somit
Kinder mit erhöhtem Förderbedarf eine sehr differenzierte Aufmerksamkeit im gesamten Tagesablauf.
Für die sozialpädagogische Bewertung (sozialpädagogischer Stellenanteil) sind, neben dem
fachärztlichen Gutachten des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes (KJGD), insbesondere
die Beeinträchtigungen der Teilhabe des Kindes am Leben relevant.
Die Umsetzung dieser Hilfe für das Kind, die vorschulische Bildung und Erziehung, gelingt nur
durch enge Zusammenarbeit zwischen der Kita, dem SPZ, dem KJGD / KJPD, den Eltern und
dem Jugendamt.
Dabei ist die weitere Qualifikation der Erzieher/innen, insbesondere der Facherzieher/innen für
Integration von großer Bedeutung, um die hohen Ansprüche des Berliner Bildungsprogramms
gerade für behinderte Kinder umsetzen zu können.
Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurden per Stichtag 31.12.2012 Integrationszuschläge für insgesamt 565 Kinder gewährt.
Davon haben 491 Kinder einen erhöhten Förderbedarf und 74 Kinder einen wesentlich erhöhten
Förderbedarf. Die Sozialarbeiter/innen des Jugendamtes können ihre Entscheidung zum wesentlich erhöhten Bedarf nur im Ergebnis einer gemeinsamen Beratung mit den Fachkräften
treffen. Das Verfahren zur Feststellung des Bedarfs erfolgt gemäß § 4 (7) VO KitaFöG.
Ausgehend von der Gesamtzahl der der Verträge zu betreuender Kinder (Stichtag 31.12.2012)
in den Kitas und Tagespflege beträgt der Anteil der behinderten Kinder 5,4 %.
In der Belegung der Plätze zeigt sich, dass der Bedarf an zusätzlicher Förderung für Kinder mit
Behinderungen in sozial schwierigeren Gebieten vergleichsweise höher ist.
Die Eingliederungshilfe und der regelmäßige Kita- Besuch sind deshalb besonders für diese
Kinder, neben dem Beitrag zur sozialen Integration, von wesentlicher Bedeutung.
Im Fachbereich Tagesbetreuung von Kindern erhalten die Eltern im Zusammenhang mit ihrer
Antragstellung zur Prüfung des sozialpädagogischen Mehrbedarfs auch verstärkt Beratung
durch die Sozialarbeiter/innen. Es hat sich im Berichtszeitraum bestätigt, dass viele Eltern zu
wenig Wissen und Kenntnisse über die Prozesse in der kindlichen Entwicklung und über die
Entstehung von Störungen haben. (z.B. Einflussfaktoren von Medien auf die Sprachentwicklung
und Bewegung)
Aufklärende Informationsmaterialien zu den relevanten Themen werden über das Jugendamt
kommuniziert und finden im Wesentlichen bei den Eltern Interesse.
Die stete Umsetzung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft insbesondere mit bildungsfernen Eltern ist unverzichtbar.
Die Änderung in § 42 Abs. 3 des Schulgesetzes durch Gesetz vom 25. Januar 2010 sieht die
Möglichkeit vor, schulpflichtige Kinder auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten von der Schulpflicht um ein Jahr zurückzustellen, wenn der Entwicklungsstand des Kindes eine besondere
Förderung in einer Einrichtung der Jugendhilfe erwarten lässt.
Entsprechend der neuen gesetzlichen Regelung zum § 42 des Schulgesetzes wurde nach An67
tragstellung durch die Eltern für 266 Kinder eine Rückstellung von der Schulbesuchspflicht für
das Schuljahr 2011/2012 bis zum jetzigen Zeitpunkt bewilligt.
Eine Rückstellung kann nur erfolgen, wenn der Antrag begründet ist und eine schriftliche Stellungnahme der Kita vorliegt. Die Ressourcen der Kita werden mit der Gesetzesänderung stärker
berücksichtigt. Die Entscheidung wird durch die Schulaufsichtsbehörde unter Einbeziehung von
gutachterlichen Stellungnahmen, einschließlich der Stellungnahme der Kita, abschließend getroffen.
Vergleich der Schulrückstellungen:
Tab: 35 Vergleich der Schulrückstellungen
Übersicht zum Platzangebot
Sozialpädagogische Stellenanteile
„Farbklex“
„Bergzwerge“
„Kreuz und Quer!
„Kinderhaus Felix“
„Tausendfuß - Zwergenland“
„Evangelische Kirche“ Hinter der Mühle
„Kastanienalleel“
„Kita am Kischbaum“
„Springmäuse“
„Naseweis in der lachenden Kitse“
„Eigensinn Montessorihaus“
„Montessorrihaus“
„Salamander-Mäusekiste“
„Zwergenhaus“
„Best-Sabel“
„Kinderhaus am See“
„Best-Sabel Kita-Mahlsdorf“
Tab: 36 Übersicht zum Platzangebot
7 Literaturverzeichnis/ Quellenangabe
1. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berliner Jugendhilfeplaner(Hrsg) Handreichung zum Daten-und Informationsraster für bezirkliche Berichterstattung zur Kitaplanung in Berlin; Beschluss 2013-03-27/01
2. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (Hrsg) Konzept zur Sicherstellung der bedarfsgerechten Versorgung mit Kita- Plätzen von 2012 bis 2015
3. Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Hrsg) Drucksache 16/ 4245
4. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (Hrsg) Förderrichtlinie zur zusätzlichen Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege aus Bundesmitteln in berlin von 2013 bis 2014 in der Fassung vom 06.02.2013
5. Ferchland, Rainer (Hrsg) 2009 u.a. Zur sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen in
Marzahn-Hellersdorf; Ein Beitrag zur integrierten Sozialberichterstattung.
6. Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf (2008): Demographische Situation in MarzahnHellersdorf. Basisbericht. Beiträge zur integrierten Gesundheits- und Sozialberichterstattung.
7. Vereinbarung über die Qualitätsentwicklung in Berliner Kitas Stand 23. Juni 2008 unter
Berücksichtigung der Änderungen vom 21. April 2008; Qualitätsvereinbarung Tageseinrichtungen -QVTAG-.
8. Arbeitspapier der AG nach § 78 SGB VIII HzE (Hrsg) Zu Möglichkeiten und Grenzen der
Hilfen zur Erziehung unter den Bedingungen sich verschlechternder Lebenslagen für
9. Martin R. Textor (Hrsg) Kindergartenpädagogik -Online Handbuch-.
10. Deutscher Städtetag (Hrsg) Übergangsmanagement Kindergarteneinrichtungen- Schule;
Positionspapier des Deutschen Städtetages.
11. Kinderwelt Hamburg (Hrsg) Bilinguale Kitas- Orte für Familien
Abb: 1 Wanderungssaldo unter 6 Jähriger nach Bezirken ........................................................... 6
Abb: 2 SGB II-Quote unter 6Jähriger nach Bezirken (2011) ........................................................ 7
Abb: 3 Diagramm Anstieg der Platzkapazitäten ........................................................................ 21
Abb: 4 Regionskarte von Marzahn Nord.................................................................................... 22
Abb: 5 Regionskarte Marzahn Mitte .......................................................................................... 27
Abb: 6 Regionskarte Marzahn Süd ............................................................................................ 32
Abb: 7 Regionskarte Hellersdorf-Nord ....................................................................................... 37
Abb: 8 Regionskarte Hellersdorf Ost ......................................................................................... 42
Abb: 9 Regionskarte Hellersdorf Süd ........................................................................................ 46
Abb: 10 Regionskarte Biesdorf .................................................................................................. 50
Abb: 11 Regionskarte Kaulsdorf ................................................................................................ 55
Abb: 12 Regionskarte Mahlsdorf ............................................................................................... 59
Tab: 1Zielbetreuungsquoten ..................................................................................................... 11
Tab: 2 Entwicklung der Kapazitäten .......................................................................................... 12
Tab: 3 Angebotene Plätze insgesamt ........................................................................................ 12
Tab: 4 Belegte Plätze in Kitas in den Bezirksregionen am 31.12.12 durch Kinder mit Wohnort im
Bezirk ........................................................................................................................................ 14
Tab: 5 Belegte Plätze in Kita in den Bezirken am 31.12.12 Betreuung der Kinder des Bezirkes in
anderen Bezirken ...................................................................................................................... 15
Tab: 6 Belegte Plätze in Kita in den Bezirksregionen am 31.12.12 durch Kinder mit Wohnort in
anderen Bezirken ...................................................................................................................... 16
Tab: 7 0- bis unter 7-jährige Kinder im Bezirk Marzahn-Hellersdorf........................................... 18
Tab: 8 Übersicht zum Stand der Realisierung der geplanten Maßnahmen 31.12.2012 ............. 20
Tab: 9 Geplante Kapazität - Marzahn Nord; * Angaben durch Trägerabfrage............................ 24
Tab: 10 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Nord ........................................... 25
Tab: 11 Übersicht Platzbedarf - Marzahn-Nord; *BQ Betreuungsquote ..................................... 26
Tab: 12 Geplante Kapazität - Marzahn Mitte; erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit;
*Angaben durch Trägerabfrage ................................................................................................. 29
Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Marzahn Mitte................................... 30
Tab: 14 Übersicht Platzbedarf - Marzahn Mitte ......................................................................... 31
Tab: 15 Geplante Kapazität - Marzahn Süd; * Angaben durch Trägerabfrage ........................... 34
Tab: 16 Geplante Kapazität - Hellersdorf Nord; * Angaben durch Trägerabfrage ...................... 39
Tab: 17 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Nord ....................................... 40
Tab: 18 Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf-Nord; *Ist-Betreuungsquote ................................... 41
Tab: 19 Geplante Kapazität - Hellersdorf Ost; * Angaben durch Trägerabfrage ........................ 43
Tab: 20 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Ost.......................................... 44
Tab: 21 Übersicht Platzbedarf - Hellersdorf Ost ........................................................................ 45
Tab: 22 Geplante Kapazität - Hellersdorf-Süd; * Angaben durch Trägerabfrage ....................... 47
Tab: 23 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Hellersdorf Süd ......................................... 48
Tab: 24 Darstellung Platzbedarf - Hellersdorf-Süd; * ist-Betreuungsquote ................................ 49
Tab: 25 Geplante Kapazität - Biesdorf; * Angaben durch Trägerabfrage ................................... 52
Tab: 26 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Biesdorf .................................................... 53
Tab: 27 Darstellung Platzbedarf/ Handlungsbedarf - Biesdorf ................................................... 54
Tab: 28 Geplante Kapazität - Kaulsdorf; * Angaben durch Trägerabfrage ................................. 56
Tab: 29 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Kaulsdorf .................................................. 57
Tab: 30 Darstellung Platzbedarf - Kaulsdorf, * Ist-Betreuungsquote .......................................... 58
Tab: 31 Geplante Kapazität – Mahlsdorf; * Angaben durch Trägerabfrage................................ 60
Tab: 32 Voraussichtliche Entwicklung Platzbedarf - Mahlsdorf .................................................. 61
Tab: 33 Darstellung Platzbedarf – Mahlsdorf; *Ist-Betreuungsquote ......................................... 62
Tab: 34 Übersicht zum Platzangebot Einzelpflegestellen/ Großpflegestellen ............................ 66
Tab: 35 Vergleich der Schulrückstellungen ............................................................................... 68
Tab: 36 Übersicht zum Platzangebot ........................................................................................ 71

References: § 2
 § 4
 §
19
 § 7
 § 1
 §78
 § 78
 § 19
 § 45
 § 22
 § 23
 § 4
 § 42
 § 42
 § 78