Source: https://www.lecturio.de/jura/taeterschaft-teilnahme-beim-mord.vortrag
Timestamp: 2019-06-17 08:57:57+00:00

Document:
Mord: Täterschaft & Teilnahme – Online Strafrecht Video | Lecturio
Täterschaft und Teilnahme beim Mord
Täterschaft und Teilnahme beim Mord von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Täterschaft und Teilnahme beim Mord“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen das Leben“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Täterschaft und Teilnahme bei Mord
Grundlagen zu Täterschaft und Teilnahme
Struktur und Rechtsfolgen des § 28 StGB
Fallbeispiel: Die Erbschaft
Für welche Merkmale des § 211 StGB gilt § 28 StGB?
Für täterbezogene Merkmale
Für tatbezogene Merkmale
Für täterbezogene und tatbezogene Merkmale
Für alle Merkmale der 2. Gruppe
Welche Aussagen treffen in Bezug auf § 28 StGB zu?
Der § 28 hat zwei Absätze (Absatz I enthält eine Strafrahmenverschiebung, Absatz II enthält eine Regelung zur Tatbestandsverschiebung)
Er hat drei Absätze. Alle Absätze enthalten eine Strafzumessungsregel.
Der § 28 hat zwei Absätze und behandelt in beiden Absätzen den Umgang mit strafbegründenden besonderen persönlichen Merkmalen
Der § 28 hat zwei Absätze (Absatz II enthält eine Strafzumessungsregel, Absatz I enthält eine Regelung zur Tatbestandsverschiebung)
Wann sind besondere persönliche Merkmale strafbegründend i.S.d. § 28 I StGB?
Strafbegründend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn ohne sie eine Strafbarkeit nicht besteht
Strafbegründend sind besondere persönliche Merkmale, wenn sie auf einem Grundtatbestand aufbauend eine gegenüber diesem unselbstständige Abwandlung schaffen, also das Grunddelikt privilegieren oder qualifizieren
Strafbegründend sind alle besondere persönliche Merkmale, wenn eine Qualifikation zu dem Grundtatbestand vorhanden ist
Strafbegründend sind besondere persönliche Merkmale, wenn der Täter von den Merkmalen weiß
Wann sind besondere persönliche Merkmale strafmodifizierend i.S.d. § 28 II StGB?
Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale, wenn sie auf einem Grundtatbestand aufbauend eine gegenüber diesem unselbstständige Abwandlung schaffen, also das Grunddelikt privilegieren oder qualifizieren
Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn ohne sie eine Strafbarkeit nicht besteht
Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn sie eine objektive Bedingung der Strafbarkeit begründen
Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn die Schuld gem. § 49 I StGB gemildert wird
Wo wird § 28 I StGB geprüft?
Als Strafzumessungsregel nach der Schuld
Als Tatbestandsvoraussetzung unmittelbar nach dem Vorsatz
Als objektive Bedingung der Strafbarkeit
Zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand
Wo wird § 28 II StGB geprüft?
Was versteht man unter der Problematik der "gekreuzten Mordmerkmale"?
Unter gekreuzten Mordmerkmalen versteht man die Problematik, dass bei einem Täter und einem Teilnehmer unterschiedliche täterbezogene Mordmerkmale vorliegen.
Man versteht darunter die Problematik, dass der Täter verschiedene Mordmerkmale aus derselben Gruppe aufweist.
Man versteht darunter die Problematik, dass der Täter verschiedene Mordmerkmale aus unterschiedlichen Gruppen aufweist.
Unter gekreuzten Mordmerkmalen versteht man die Problematik, dass bei einem Täter und einem Teilnehmer unterschiedliche tatbezogene Mordmerkmale vorliegen.
Dozent des Vortrages Täterschaft und Teilnahme beim Mord

References: § 28
 § 211
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 49
 § 28
 § 28