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Timestamp: 2016-10-27 20:52:10+00:00

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A.________ (Beschwerdef�hrerin) und B.________ (Beschwerdegegner) waren befreundet. Die Beschwerdef�hrerin verlangt vom Beschwerdegegner die R�ckzahlung zweier Darlehen im Gesamtbetrag von Fr. 42'000.-- nebst Zins, die sie ihm gew�hrt haben will. Der Beschwerdegegner bestritt, je ein Darlehen von der Beschwerdef�hrerin erhalten zu haben.
Mit Klage vom 20. M�rz 2006 beantragte die Beschwerdef�hrerin dem Bezirksgericht Zurzach, der Beschwerdegegner sei zu verpflichten, ihr Fr. 42'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 1. Januar 2005 zu bezahlen. Am 21. September 2006 wies das Bezirksgericht die Klage ab.
Dagegen appellierte die Beschwerdef�hrerin mit gleichbleibendem Rechtsbegehren an das Obergericht des Kantons Aargau, das die Appellation mit Urteil vom 18. September 2007 abwies.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Obergerichts und das Urteil des Bezirksgerichts aufzuheben. Die Sache sei zur Durchf�hrung einer Zeugenanh�rung von Frau C.________ unter Inanspruchnahme eines Dolmetschers gest�tzt auf Art. 107 Abs. 2 BGG an das Bezirksgericht Zurzach zur�ckzuweisen. Die Klage sei gutzuheissen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt einzig einen "gravierenden Verfahrensfehler", der darin bestehen soll, dass die Zeugin C.________ (Zeugin), auf deren Aussage sich die Beschwerdef�hrerin zum Beweis ihrer Forderung berief, vom Bezirksgericht in deutscher Sprache einvernommen worden sei, obwohl sie derselben nicht gen�gend m�chtig sei. Dadurch sei � 16 Abs. 2 des aargauischen Gerichtsorganisationsgesetzes vom 11. Dezember 1984 (GOG; SAR 155.100) verletzt worden, wonach ein der deutschen Sprache nicht m�chtiger Zeuge via Dolmetscher zu befragen sei. Dieser elementare Rechtsgrundsatz habe in der Schweiz Verfassungscharakter.
� 16 Abs. 2 GOG bestimmt, dass f�r die m�ndlichen Verhandlungen und die Einvernahme fremdsprachiger Zeugen n�tigenfalls ein �bersetzer beizuziehen ist.
Ob aus der Bundesverfassung, namentlich dem Anspruch auf rechtliches Geh�r, ein Anspruch der Partei fliesst, dass die von ihr angerufenen Zeugen in deren Sprache einvernommen werden, wie die Beschwerdef�hrerin behauptet, kann angesichts der einschl�gigen Bestimmung des anwendbaren kantonalen Rechts, die einen solchen Anspruch gew�hrt, offen bleiben.
Allerdings kann vorliegend auf die R�ge einer klaren Verletzung von � 16 Abs. 2 GOG oder eines entsprechenden verfassungsrechtlichen Anspruchs aus zwei Gr�nden nicht eingetreten werden:
2.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss substantiiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gem�ss Art. 105 Abs. 2 BGG gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re; andernfalls kann ein Sachverhalt, der vom im angefochtenen Entscheid festgestellten abweicht, nicht ber�cksichtigt werden (vgl. BGE 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4, je mit Hinweisen).
Die R�ge der Beschwerdef�hrerin st�tzt sich auf die tats�chliche Behauptung, die Zeugin sei der deutschen Sprache nur sehr beschr�nkt m�chtig. Dieses Sachverhaltselement findet indessen im angefochtenen Urteil keine Grundlage.
Die Beschwerdef�hrerin macht zwar - wenn auch ohne pr�zisen Aktenhinweis - geltend, sie habe bereits in ihrer Appellation an das Obergericht ger�gt, dass die Zeugin der deutschen Sprache nicht gen�gend m�chtig war, um vor einem Gericht zu verstehen, welche Fragen an sie gestellt w�rden und wie die Antworten darauf lauten k�nnten; das Obergericht sei auf diesen Einwand nicht eingegangen, obwohl klar sei, dass die Zeugin vor der ersten Instanz nicht in der gem�ss � 16 GOG vorgeschriebenen Form mit Dolmetscher einvernommen worden sei. Darin ist indes keine Sachverhaltsr�ge im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG zu erblicken. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, inwiefern das Obergericht bundesrechtliche Vorschriften, namentlich ihren Geh�rsanspruch, verletzt haben soll, indem sie auf diese Vorbringen nicht eingegangen sei und zur angeblichen Behauptung, die Zeugin sei der deutschen Sprache nicht gen�gend m�chtig gewesen, keine tats�chlichen Feststellungen getroffen habe. Die auf die Behauptung gest�tzte R�ge, die Zeugin sei der deutschen Sprache nur sehr beschr�nkt m�chtig, ist demnach nicht zu h�ren.
2.2 Sodann macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend, im Anschluss an die Beweisanordnung des Bezirksgerichts oder anl�sslich der bezirksgerichtlichen Verhandlung den Beizug eines �bersetzers verlangt zu haben. Nirgends wird festgehalten, die Zeugin habe sich beklagt, sie verstehe die an sie gestellten Fragen nicht. Auch vor Obergericht machte die Beschwerdef�hrerin nach ihren eigenen Angaben nicht geltend, dass die Zeugin in einem Ausmass der deutschen Sprache nicht m�chtig sei, dass sie �ber einen Dolmetscher h�tte einvernommen werden m�ssen, ebensowenig dass sie beantragt h�tte, die Zeugeneinvernahme sei in dieser Form zu wiederholen. Sie versuchte lediglich die festgestellten Widerspr�che zwischen der eidesstattlichen Erkl�rung der Zeugin und deren Aussagen an der Verhandlung im Nachhinein mit angeblichen Verst�ndnisschwierigkeiten zu erkl�ren. Es geht jedoch nicht an, im kantonalen Verfahren die Zeugenbefragung ohne Hinweis auf die Notwendigkeit eines �bersetzers vornehmen zu lassen, um dann, wenn die Aussage nicht im gew�nschten Sinne ausgefallen ist, erst vor Bundesgericht vorzubringen, die Zeugin h�tte via Dolmetscher befragt werden m�ssen. Solches Verhalten widerspricht Treu und Glauben sowie dem Verbot des Rechtsmissbrauchs, die auch im Verfahrensrecht Geltung haben. Danach ist es unzul�ssig, formelle R�gen, die in einem fr�heren Stadium h�tten vorgebracht werden k�nnen, noch sp�ter geltend zu machen (BGE 121 I 30 E. 5f S. 38; 120 Ia 19 E. 2c/aa; vgl. ferner BGE 130 III 66 E. 4.3; 126 I 203 E. 1b S. 205 f.; 124 I 121 E. 2 S. 123, 255 E. 1b/bb S. 259).
Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 107
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 97
 Art. 105
 BGE 
 Art. 68