Source: https://www.stbk-koeln.de/service-fuer-kanzleimitarbeiter/ausbildungsbegleitende-massnahmen/ausbildungsbegleitender-unterricht/unterrichtseinheiten.html
Timestamp: 2020-04-05 15:33:24+00:00

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Viele Teilnehmer fragen sich, was sie beim ausbildungsbegleitenden Unterricht erwartet. Die Anforderungen der jeweiligen Unterrichtseinheiten können Sie der nachfolgenden Übersicht entnehmen:
Sie können bei Gebäuden Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten ermitteln und auf Grund und Boden sowie Gebäude aufteilen.
Sie können unterschiedlichen Aufwendungen zur Finanzierung der Anschaffungskosten unterscheiden und entsprechend zuordnen.
Sie kennen sich mit der Behandlung von Mietnebenkosten und typischen Werbungskosten aus.
Besonderheiten in der Lohnbuchhaltung
Sie kennen sich mit den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, einschließlich deren gesetzlicher Grundlagen aus und können insbesondere Einnahmen (auch solche, die nicht in Geld bestehen) und Werbungskosten ermitteln.
Sie kennen die wichtigsten Grundbegriffe aus dem Bereich der Lohnsteuer und wissen, wo diese gesetzlich geregelt sind.
Sie kennen die wichtigsten Grundbegriffe aus dem Bereich der Sozialversicherung.
Sie können eine Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung in Grundzügen lesen.
agB, Sonderausgaben, Kinder
Sie haben den Gesamtbetrag der Einkünfte ermittelt, können Betriebsausgaben, Werbungskosten und nicht abzugsfähige Ausgaben im Sinne § 12 EStG richtig zuordnen und kommen zur Einkommensermittlung, zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens, der tariflichen Einkommensteuer und der festzusetzenden Einkommensteuer.
Sie können Sonderausgaben unterscheiden zwischen: Vorsorgeaufwendungen (§ 10 Abs. 1 Nr. 2, 3 EStG) und übrige Sonderausgaben (u. a. § 10 Abs. 1 Nr. 1, 4, 7, 9 EStG, § 10b EStG).
Sie kennen den Begriff „außergewöhnliche Belastung“ und können unterscheiden zwischen außergewöhnlichen Belastungen nach: § 33 EStG, § 33a EStG, § 33b EStG.
Sie kennen den Familienleistungsausgleich gem. § 31 EStG und haben Kenntnisse über die steuerliche Berücksichtigung von Kindern, Freibeträgen für Kinder nach § 32 EStG, kindergeldabhängigen Steuervergünstigungen.
Sie kennen die Möglichkeit der Berücksichtigung von Zuwendungen an politische Parteien nach § 34g EStG, der Steuerermäßigung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb nach § 35 EStG, der Steuerermäßigungen nach § 35a EStG.
Zusätzlich sollten Sie Kenntnisse haben über die Veranlagung von Ehegatten § 26, § 26a EStG, den Einkommensteuertarif nach § 32a EStG, den Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG.
Crossover Personengesellschaften
Sie kennen die Unterschiede zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften.
Sie sind mit den Besonderheiten einer Personengesellschaft bei der Gewinnermittlung und der Gewinnverteilung gem. § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG sowie bei der Umsatz- und Gewerbesteuer vertraut.
Sie kennen sich mit den Erklärungspflichten und mit der örtlichen Zuständigkeit der Finanzämter aus.
Sie beherrschen die Grundlagen zu diesen Themen insbesondere zur Gewinnermittlung.
Crossover Gesellschaftsformen
Sie kennen die Unterschiede zwischen Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft, insbesondere bezügl. Haftung, Mindestkapital, Gewinnanteilen.
Sie können die steuerlichen Konsequenzen der Besteuerung von Ausschüttungen an Gesellschafter von Kapitalgesellschaften von den Gewinnanteilen der Mitunternehmer abgrenzen.
Sie kennen den Unterschied zwischen der Tätigkeitsvergütung an einen Gesellschafter einer Personengesellschaft (siehe Unterlagen Crossover Personengesellschaften) und dem Gehalt an Gesellschafter-Geschäftsführer bei einer Kapitalgesellschaft.
Crossover Vermietung und Verpachtung
Sie können Betriebsvermögen, gewillkürtes Betriebsvermögen und Privatvermögen unterscheiden.
Haushaltsnahe Handwerkerleistungen § 35a Abs. 3 EStG, § 4 Abs. 4a EStG sind Ihnen bekannt.
Hinsichtlich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind Ihnen folgende Themenschwerpunkte bekannt:
Ermittlung der Abschreibungsbemessungsgrundlage,
Ermittlung der steuerlichen Behandlung gemischt genutzter Gebäude:
teilweise Nutzung zu eigenen Wohnzwecken,
teilweise Betriebsvermögen,
Vermietung mit Option zur Umsatzsteuer.
Folgende Themenschwerpunkte sind Ihnen bekannt:
Vermietung von Grundstücken § 4 Nr. 12 S. 1 lit. a) UStG,
Vorsteuerabzug dem Grunde und der Höhe nach,
Möglichkeit zur Option § 9 UStG,
Umsatzsteuervoranmeldungszeitraum,
Ausfüllen einer Umsatzsteuervoranmeldungen.
Die Hinzurechnung gem. § 8 Nr. 1 lit. a) GewStG und die Kürzung gem. § 9 Nr. 1 S. 1 GewStG sind Ihnen geläufig.
Rechnungswesen – BWA
Sie können eine betriebswirtschaftliche Auswertung und eine Summen- und Saldenliste interpretieren.
Sie kennen die unterschiedlichen Auswertungen für Bilanzierer und Einnahmenüberschussrechner.
Rechnungswesen - Bewertung
Sie können Vorgänge den einzelnen Bilanzposten zuordnen.
Sie kennen die Grundlagen der Bewertung der einzelnen Bilanzposten.
Besonderheiten in der Umsatzsteuer
Sie kennen sich mit Werklieferung und Werkleistung, steuerfreien Ausfuhrlieferungen bzw. innergem. Lieferungen, der Entstehung der Umsatzsteuer, dem Steuerschuldner, den Bestandteilen einer Rechnung, einer zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer, § 13b UStG und mit dem Vorsteuerabzug aus.
Sie kennen die Fristen und Termine, z. B. Einspruchsfrist, Festsetzungsfrist, Frist zur Abgabe von Erklärungen usw.
Sie kennen sich mit dem Verfahren zur Steuerfestsetzung und Verfahren zur gesonderten Feststellung aus.
Sie sind mit den Korrekturvorschriften der Abgabenordnung vertraut.
Sie kennen sich mit der Abgrenzung von Berichtigungsverfahren und Einspruchsverfahren aus.
Sie kennen die steuerlichen Nebenleistungen, insbesondere Verspätungszuschläge, Zinsen und Säumniszuschläge.

References: § 12
 § 10
 § 10
 § 33
 § 33
 § 33
 § 31
 § 32
 § 34
 § 35
 § 35
 § 26
 § 26
 § 32
 § 32
 § 15
 § 35
 § 4
 § 4
 § 9
 § 8
 § 9
 § 13