Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-12-2011-2C_1030-2011
Timestamp: 2016-10-23 09:40:23+00:00

Document:
2C_1030/2011 (22.12.2011)
2C_1030/2011
Der 1985 geborene X.________, Staatsangeh�riger von Mazedonien, heiratete am 11. September 2006 in seiner Heimat eine Schweizer B�rgerin. Er reiste am 14. Januar 2007 in die Schweiz ein und erhielt gest�tzt auf die Ehe eine Aufenthaltsbewilligung. Die Ehe wurde am 3. Juni 2011 geschieden.
Am 10. Oktober 2010 lehnte das Amt f�r Migration des Kantons Luzern eine weitere Verl�ngerung der zuletzt bis 13. Januar 2010 g�ltigen Aufenthaltsbewilligung ab; zugleich verf�gte es die Wegweisung. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern blieb erfolglos. Die gegen den Departementsentscheid vom 26. April 2011 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 9. November 2011 ab; dabei setzte es die vom Justiz- und Sicherheitsdepartement festgelegte Ausreisefrist neu auf den 15. Januar 2012 an.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. Dezember 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht die Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils und die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung.
Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung (Gesuch, f�r die Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens in der Schweiz bleiben zu k�nnen) gegenstandslos.
2.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid schweizerisches (vgl. Art. 95 BGG) Recht verletzt habe. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; d.h. die Beschwerde f�hrende Partei hat sich mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids, die f�r dessen Ergebnis ausschlaggebend sind, auseinanderzusetzen. Sollen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz bestritten werden, muss in einer im Wesentlichen den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise aufgezeigt werden, dass diese offensichtlich falsch, d.h. willk�rlich, bzw. unter Verletzung von Verfahrensvorschriften zustande gekommen seien (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG; s. BGE 136 II 304 E. 2.4 und 2.5 S. 313 f.; 135 III 127 E. 1.5 u. 1.6 S. 129 f.; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
2.2 Das Verwaltungsgericht hat sich der Auffassung seiner Vorinstanzen angeschlossen, dass die Ehe bloss zum Zweck eingegangen worden sei, um dem Beschwerdef�hrer die Anwesenheit in der Schweiz zu erm�glichen; die Eheleute h�tten nie in Ehegemeinschaft gelebt, weshalb es seit der Einreise des Beschwerdef�hrers in der Schweiz an den Voraussetzungen f�r die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gem�ss Art. 42 Abs. 1 (auch in Verbindung mit Art. 49) AuG gefehlt habe; da der Beschwerdef�hrer sich nicht auf eine ihm ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz verschaffende Ehe berufen k�nne, k�nne auch keine Rede von einer (nachehelichen) H�rtefallbewilligung im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG sein und entfalle die M�glichkeit einer Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG.
Die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts beruhen auf Sachverhaltsfeststellungen, deren qualifizierte Unrichtigkeit im Sinne von Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG der Beschwerdef�hrer nicht in einer den erw�hnten strengen Begr�ndungsanforderungen gen�genden Weise aufzeigt; namentlich legt er nicht dar, inwiefern die antizipierte Beweisw�rdigung, die die kantonalen Beh�rden zum Verzicht auf die beantragte Anh�rung mehrerer Personen veranlasste (s. dazu E. 4 des angefochtenen Urteils), willk�rlich sei und damit zu einer Geh�rsverweigerung f�hre. Der im angefochtenen Urteil festgestellte Sachverhalt ist damit f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet aufzuzeigen, worin die beanstandete Verweigerung der Bewilligungsverl�ngerung auf dieser tats�chlichen Grundlage gegen die vorliegend massgeblichen Bestimmungen des Ausl�ndergesetzes (Art. 42, 49 und 50 AuG) oder sonst wie gegen schweizerisches Recht verstossen k�nnte.
Die Beschwerde entbehrt damit in jeder Hinsicht offensichtlich einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

References: Art. 42
 Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 Art. 42
 Art. 49
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 108