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Timestamp: 2019-01-21 02:38:26+00:00

Document:
EGV: "Persönliches Profiling ab 2007 nicht mehr erforderlich?" | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter stuffi
Stichworte 2007 egv erforderlichquot mehr profiling quotpersoenliches
Such' mal in dem Text nach "Profiling" (Punkt 2.3); Besonders die Mitwirkungsverweigerung dürfte interessant sein =>
Eine funktionsgerechte Eingliederungsvereinbarung setzt eine an den Leistungsgrundsätzen des § 3 orientierte differenzierte Ermittlung der beruflichen und persönlichen Merkmale des Hilfebedürftigen, seiner Neigung, Fähigkeit und Eignung einschlieBlich der persönlichen Vorlieben, Interessen und Vorstellungen zur weiteren beruflichen Tätigkeit und der Ermittlung der Möglichkeiten des regionalen Arbeitsmarktes voraus (DH-BA 15. 2f.). Vorauszugehen hat mithin eine Problemdiagnose („Assessment" bzw. Anamnese), die nicht durchweg ein aufwändiges und zudem persönlichkeits-rechtlich problematisches Profiling oder eine gesonderte Maßnahme der Eignungs-feststellung (§ 35 Abs. 3, § 48 SGB III) zu sein braucht. Das Gesetz legt den Träger nicht auf die noch unklare Methode des „Profiling" (dazu Rudolph 2003 a; 2003 b) fest. Bei etwaigen Eingliederungsbemühungen nach dem SGB III erhobene Daten und gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen sind zu berücksichtigen. An der „Anamnese" hat der Hilfebedürftige nach Maßgabe der §§ 60 ff. SGB I mitzuwirken, wenn die durch § 65 Abs. 1 SGB I gezogenen Grenzen beachtet werden; der Einsatz nicht hinreichend qualifizierten Personals oder die grobe Missachtung fachlicher Qualitatsstandards (dazu DV NDV 2004, 49) kann i. S. d. § 65 Abs. 1 Nr. 1 SGB I wichtiger Grund für eine Mitwirkungsverweigerung sein. Zugleich ist der Erwerbssuchende durch Beratung fair und ergebnisoffen über Voraussetzungen und Inhalte möglicher Eingliederungsleistungen sowie seine Handlungsmöglichkeiten und Rechte aufzuklären, damit eine etwaige Vereinbarung wirklich informiert und freiwillig geschlossen wird.
4 Ablauf des Verwaltungsverfahrens, Überprüfbarkeit von Verwaltungsentscheidungen
das heißt ich kann ein profiling verlangen,bevor sie mich in irgendein seminar stecken?
Zu 2.3 hätte ich aber mal eine Frage...
Wow, dass nenne ich doch einmal eine ausführliche Antwort. Hast du das etwa alles selbst abgeschrieben? Soweit mir bekannt ist, gibt es den Nomos Kommentar nur als Printprodukt (Buch), ich habe es selbst auch. Und mir ist auch keine OCR-Software bekannt, die so präzise ist und fast fehlerfrei einen Text erfasst.
Bisher (in 2007) wurde ich zwar noch nicht mit dem leidigen Thema "EinV" konfrontiert, aber rein prophylaktisch habe ich von meinem FM z.B. wissen wollen, für welchen Verwaltungsbereich er denn ausgebildet worden sei, also was sein aktueller beruflicher Status ist.
Allerdings gibt es zu einem Punkt in "2.3 Verhandlung und Vereinbarung" in der praktischen Umsetzung doch leider so gewisse Probleme.
Nämlich dann, wenn die betroffenen Arbeitsvermittler/Fallmanager ihrer "Mitwirkungs-/Auskunftspflicht" nicht nachkommen:
An der „Anamnese" hat der Hilfebedürftige nach Maßgabe der §§ 60 ff. SGB I mitzuwirken, wenn die durch § 65 Abs. 1 SGB I gezogenen Grenzen beachtet werden; der Einsatz nicht hinreichend qualifizierten Personals oder die grobe Missachtung fachlicher Qualitätsstandards (dazu DV NDV 2004, 49) kann i. S. d. § 65 Abs. 1 Nr. 1 SGB I wichtiger Grund für eine Mitwirkungsverweigerung sein.
Ich habe z.B. meinen FM (schriftlich direkt und auch über seinen Vorgesetzten) gefragt, wie seit aktueller beruflicher Status ist.
Die Antwort darauf wurde mir bis dato leider verweigert.
Wie soll man denn z.B. herausfinden, ob sein FM „hinreichend qualifiziert“ ist, wenn er, gedeckt von seinem Vorgesetzten, mir jegliche Auskünfte darüber verweigert und mir stattdessen einfach an den Kopf knallt: „Das geht Sie gar nichts an“!
Es wäre sehr schön, wenn darüber auch jemand etwas wissen würde, sollte aber von der Eingangsfrage des Topics nicht zu sehr abweichen. Antworten per PN sind auch willkommen.
Ich habe z.B. meinen FM (schriftlich direkt und auch über seinen Vorgesetzten) gefragt, wie sein aktueller beruflicher Status ist
Wenn die Auskunft verweigert wird, dann heisst das für mich automatisch UNQUALIFIZIERT. Keine Auskunft ist auch eine Auskunft.
Meine Sachbearbeiterin hat mit ihrer Qualifikation geradezu geprahlt. Wenn jemand seine Qualifikation nicht angeben möchte, dann hat er auch keine. Oder glaubst Du das ein Sonderschüler mit seiner Sonderschulausbildung hausieren geht?
Ich würde zu Hause immer ein Gedächnisprotokoll verfassen und es zur Akte nehmen lassen, schon haben die den schwarzen Peter. So können die hinterher nicht mehr so einfach irgendwelchen Mist behaupten.
Mich würde mal interessieren wo die ihren Papiermüll entsorgen, da würde ich gerne mal drin rumwühlen. Da findet man sicher jeden Tag einige hundert Schreiben von Arbeitslosen die gleich im Müll gelandet sind. Habe ich schonmal bei der Postbank gemacht, war alles frei zugänglich, was man da alles findet, das glaubt man nicht. Reisswolf wird da kleingeschrieben.
In wie fern ist denn diese Aussage von dir (oben) verbindlich und in der Praxis auch anwendbar?
Denn wenn man davon ausgeht, dass sein SB / FM unqualifiziert ist nur aufgrund deiner Angabe oben (Aussageverweigerung), dann kann das ja auch schon i. S. d. § 65 Abs. 1 Nr. 1 SGB I ein wichtiger Grund für eine Mitwirkungsverweigerung sein oder doch nicht?
Nur wie würde das im Zweifelsfall der Richter eines SG sehen, wenn einem dadurch Nachteile durch den SB / FM entstehen, wegen (angeblichen) Verstoßes gegen § 60 SGB I (Mitwirkunkspflicht)?
Bin da mal sehr gespannt und freue mich auf weitere Antworten.
zum ersten ja aber wiederrum nein
das proffiling ergibt sich aus deinen angaben bei antragstellung durch arbeitslosmeldung das ist das proffiling was gemacht wird
kurze analyse deiner persohn
was di gemacht hast also dein lebenslauf parr fragen die gestellt wurden was deine stärke schwächen sind krankheiten und andere hinderrungsgründe und was du dir in zukunft so an arbeiten vorstellen kannst
ein ausführliches proffiling was du dir vorstellst wird nicht gemacht und ist nicht zwingend notwendig
obwohl ich und ein parr anderen herrschaften das anders sehn
aber das super hatz4 gesetz schreibt dieses nicht vor
zumal das proffiling auch nicht unbedingt vom AA gemacht werden muss
kann auch durch dritte geschen
wie du siehst hast du bei der EGV kaum rechte
eine egv zu machen mit verbindung einer egv ist in alleregel eine interne anweisung die gemacht werden KANN aber nicht muss
schon garnicht speziel
kannst jamal versuchen eine klage bei gericht einzureichen wegen fehlende proffiling chancen und analyse deiner persohn
die richter werden das abschmettern
steht alles in deiner akte und wurde bei antragstellung alles aufgenommen und das reicht aus um dich in arbeit zu bringen
das wird man dir sagen
das ist eine behörde und diese hat auf antrag rechenschaft zu leisten
schau mal in dem Informationsfreiheitsgesetz nach wurde verabschiedet Am 1. Januar 2006 ist noch ganz frisch das ding
da wirst du viel drüber finden
was die beamten und persohnen des öffentlichen rechts an pflichten haben
so,danke für die ausführlichen anworten erstmal.
habe denen einen brief geschrieben und kopien von meinem profil verlangt,das sie ja angeblich selbst erstellt haben.
heute kam eine einladung zum psychologischen gutachten,das etwa 6 stunden dauern kann.muss zeugnisse und so mitbringen.
es geht hauptsächlich um gespräche mit psychologen ,darauf folgen dann tests wo fragebögen ausgefüllt werden müssen im bezug auf meine kenntnisse und beruflichen vorstellungen + rechnen,schreiben,logisches denken...
dann eine auswertung der daten und noch ein abschlussgespräch mit einem berater oder psychologen der mich dann berät was ich demnächst tun könnte.was auch sinnvoll ist.
hoffe der schickt mich nicht doch noch zu dem edv seminar,womit ja alles angefangen hat.das wäre wirklich sinnlos.erstens hatte ich das schonmal und ausserdem kenne ich den mist auswendig weil mein dad nen pc laden hat und ich genug mitgekriegt habe und jederzeit fragen kann.

References: § 3
 § 48
 § 65
 § 65
 § 65
 § 65
 § 65
 § 60