Source: http://der-nirwanische-beobachter.blogspot.com/2011_03_06_archive.html
Timestamp: 2020-01-17 23:06:54+00:00

Document:
Der nirwanische Beobachter: 06.03.11 - 13.03.11
Rückblicke auf die Rosa-Luxemburg-Konferenz am 08.01.2011
Transparente vor dem großen
﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Es ist jetzt Zeit, einen Rückblick auf die Rosa-Luxemburg-Konferenz zu werfen, welche am 08.01.2011 in Berlin-Schöneberg abgehalten wurde, und sich mit all dem befassen, was um die Konferenz herum geschah.
Leider gab es viele hysterische Stimmen sowie Hiobsbotschaften deswegen, weil sich während der Konferenz die Teilnehmer und Veranstalter mit dem Thema befaßt haben: Was ist Kommunismus?
﻿Darf man sich diese Frage stellen? Scheinbar nicht. So kulturell reif scheint Deutschland ‒ und vielleicht auch ganz Europa ‒ nicht zu sein.
Außenfassade des Veranstaltungsortes
﻿Allein die bloße Fragestellung sorgte für Furore, obwohl die Frage an sich ‒ vor allem wenn man sie nüchtern betrachtet ‒ als recht harmlos angesehen werden muß.
Eine "Vision" vom Tagungsort
"Urania" an der Urania
Es ist ja nicht so, daß die Revolution morgen kommt, wenn man sich heute die Frage stellt: Was heißt Kommunismus? Es muß jedem ins Auge springen, daß derartige Vorstellungen an Halluzinationen grenzen.
Fresco im Vorlesungssaal
Viele außerhalb der Tagung meinten in ihrer übertriebenen Angst und Verblendung sogar, es gefährde die Staatssicherheit, wenn man derartige Themen anspricht. Keiner von den Kritikern ist auf die Idee gekommen, daß sie sich durch solche Mutmaßungen verfassungs- und menschenrechtswidrig verhalten haben. Wenn im Grundgesetz die Gedankenfreiheit nicht ausdrücklich steht, dann stehen solche Rechte wie die Gewissensfreiheit, die Glaubensfreiheit und die Bekenntnisfreiheit in Art. 4 GG. Außer der bloßen Meinungsfreiheit aus Art. 5(1) GG stehen den Menschen weitere geistige Rechte von viel höherem Gewicht, nämlich in Art. 5(3) GG das Recht auf Wissenschaft, Forschung, Lehre und Kunst.
Film über den bürgerlichen Widerstand
﻿﻿Die Vorstellung, daß diese Rechte nur denjenigen zusteht, die brave Untertanen sind und die aufgrund dieser Eigenschaft von diesen Rechten ohnehin keinen Gebrauch machen, stellt eine Diskriminierung aufgrund der Weltanschauung dar (vgl. Art. 3(3), 33 und 140 GG i.V.m. Art. 136 WRV). Eine derartige Auffassung verletzt das Rechtsstaatsprinzip und löst möglicherweise den Widerstandsfall nach Art. 20(4) GG aus.
Das zeigt doch, wie wenig frei und gelassen Berlin ist. Berlin als Stadt der Freiheit, Berlin als Stadt des Friedens? Von wegen. Das scheint eine Unwahrheit, jedenfalls eine Übertreibung zu sein. Was sagt die angebliche "Rechtsstaatspartei" dazu? Gar nichts. Vielmehr weckt sie den Eindruck, keine wirkliche Rechtsstaatspartei zu sein.
Rosa Luxemburg -- die Heilige
der Linken in Deutschland
Nachdem eine Bilanz über die Ereignisse über und um diese Veranstaltung gezogen werden kann, muß behauptet werden, daß Berlin wesentlich toleranter werden muß, um seiner Hauptstadt- sowie Weltstadtrolle gerecht zu werden. Es müssen Initiativen gegründet, um diese Prozeß fördern zu können.﻿
Nach dieser Veranstaltung wird eine Tagung der Linken Medienakademie in Oberschöneweide vom 08.03. bis zum 13.03.2011 abgehalten.﻿
﻿ ﻿Was aber nicht im Grundgesetz steht, nämlich die Gedankenfreiheit, das steht in Art. 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), wenn man Glück hat. An dieser Stelle haben wir Glück. Denn die Gedanken sind den Menschen zu teuer, als daß sie nicht frei sein dürften.
Linke Medienakademie der
﻿Kann Freiheit ein Garant gegen den von vielen befürchteten „politischen Extremismus“ bilden? ‒ eine nirwan-O-analyse:
Die Kampagne der Regierung, aber auch gewisser privater Gruppen, die angeblich „bürgerschaftliches Engagement“ betreiben, verletzt die Menschenrechte sowie die Menschenwürde in erheblichem Maße. Die hoheitliche Gewalt versucht, mit ihrem Vorgehen gegen „politische Extremisten“ das innere geistige Leben der Menschen in dieser Republik unangemessen zu beeinflußen und so zu gestalten, daß sie ihre „bösen Gedanken“ durch Gute austauschen.
Gestern wie heute sind Exorzismen
schreckliche Ereignisse.
Diese Praxis führte z.B. die Katholische Kirche zum Zeitpunkt der Spanischen Inquisition, deren Mission es war, alle kulturellen und geistigen Errrungenschaften zunichte zu machen, welche aus der Renaissance hervorgegangen sind.
Die Mittel, welche die staatliche Obrigkeit gegen „verschrobene Ideologien und Weltanschauungen“ gegen die zeitgenössische „Abtrünnigen“ einsetzt, unterscheiden sich von denen der damaligen Kirche im Wesentlichen nicht. Diese Methode heißt „Exorzismus“.
Der moderne Exorzismus, der gegen
den Links- und Rechtsextremismus
gerichtet ist, bildet keine Ausnahme.
Denn das Grausame bleibt grausam.
Dadurch tritt der Staat als „Exorzist für die Allgemeinheit“ auf und betreibt einerseits Gedankeneingebung, andererseits Gedankenentzug. Die Psychologie bezeichnet solche Praktiken als Bewußtseinsstörung, welche zur Persönlichkeitsbrechnung zählt. Demnach darf kein Mensch das Recht auf die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit ausüben, sondern muß vielmehr ‒ damit es den „öffentlichen Frieden“ geben kann ‒ seine Persönlichkeit den Erfordernissen der staatlichen Obrigkeit sowie anderen wirtscchaftlichen und gesellschaftlichen Institutionen anpassen. Das III. Reich bezeichnete diese Praxis als „Gleichschaltung“, die SED-Herrschaft als „sozialistische Arbeitsdisziplin“, sofern sie auf das industrielle Leben Bezug nimmt.
Diese obrigkeitliche Praxis ist eine
echte Qual !!
﻿Sollte diese Staatspraxis fortgeführt werden, so muß die Lage der Menschenrechte in Deutschland als höchst gefährdet angesehen werden. Die Menschenrechtsverletzungen der angeblichen „BRD“ sind eher geistiger Natur. Ziel dieser Staatspolitik ist, die Menschen unwissend und ungebildet zu lassen.
eine kirchliche Praxis, welche
der Staat keineswegs
nachahmen soll
Es steht im Bericht des Außenministeriums der Regierung der USA, daß Deutschland eines der besten Erziehungssysteme in der Welt genieße. Aber ob es über ein hohes Kulturniveau verfügt, steht offen (vgl. U.S. Department of State ‒ background note: Germany). Allerdings kann das nicht stimmen, was das Außenministerium der USA behauptet, wenn stets versucht wird, die geistigen Rechte zu beeinträchtigen und die mit ihnen einhergehenden geistigen Fähigkeiten und Kompetenzen der Menschen und insbesondere des „Staatsvolks“, nicht gedeihen zu lassen.
﻿Wer diese Staatspraxis im Verwaltungsgebiet Deutschlands fortführt, droht die Bevölkerung ständig geistig, seelisch und spirituell zu verstümmeln.
Der 30jährige Krieg sowie auch der
Kalte Krieg hat Europa viel Leid
Dieser Umstand führt zu einer Niedrighaltung des nationalen Kulturniveaus. Wer diese Staatspolitik betreibt, fügt dem Menschen und dem Bürger großen seelischen Schaden zu und beeinträchtigt sein geistig-seelisches Wachstum.
Die Politik der Meinungslenkung und der Gedankensteuerung von außen beeinträchtigt die Denkfähigkeit der Menschen. Dadurch kann man nicht feststellen, ob die Menschen über gute enzyklopädisches Wissen verfügen oder ob sie wirklich denken können. Durch die staatliche und private Indoktrinierung wird dem Menschen die Fähigkeit zum Denken sowie die Fähigkeit, zwischen Gutem und Bösem zu entscheiden, entzogen.
Diese Kriege haben Europa
unnötiger Weise gespalten.
Der Mensch soll lernen, er soll sich geistig, emotional und seelisch entfalten können, aber das soll unter der Voraussetzung der Aufrechterhaltung sowie des Ausbaus der seelischen Integrität erfolgen.
Derartige „sozialpsychiatrische Experimente“ gehören nicht dazu, welche hier dargestellt werden. Schließlich haben die Menschen ‒ um gemeinsam mit den alten Liberalen der Aufklärung zu sprechen ‒ ein Recht auf Selbstbesitz. Was sich vor allem der Staat an dieser Stelle leistet, ist eine enorme Besitzstörung der Menschen als Individuen sowie als Gesellschaftsmitglieder.
Aber der Mensch braucht weder Exorzismus noch eine darüberhinaus gehende Militarisierung. Vielmehr braucht er mehr Freiheit, welche der Garant gegen die Angst vor dem politischen Extremismus darstellt. Wirkliche geistige Aufklärung sieht etwas anders aus und gteht auch anders als das, wie sich der Regierung an ihren Bürgern und Menschen vergreift.
der beste "Geistheiler" an dieser
Stelle heißt Immanuel Kant
﻿﻿zur Lage der Menschenrechte in Deutschland:
Das vorhin geschilderte Phänomen wird in Deutschland nicht als schwerwiegende Menschenverletzung angesehen. Es fällt auch wenigen auf, daß an dieser Stelle überhaupt eine Menschenverletzung vorliegt, welche als solche in eine politische Verfolgung Andersdenkender ausartet.
﻿﻿Was bei anderen einen Asylantrag begründet, kann nicht als „legitime Politik“ hierzulande gelten. Etwas stimmt hier offensichtlich nicht.
einige Hinweise über den Weg zur Aufklärung
Hierzulande herrscht die Meinung, daß so was wie Menschenverletzungen woanders vorkommen, keineswegs in Deutschland. Man möge nur schauen, wie sich das Außenministerium der USA zu diesem Sachverhalt äußert.
In seinem Bericht über Deutschland werden Menschenrechtsverletzungen mit keinem einzigen Wort erwähnt. Schaut man auf den Bericht des Außenministeriums der USA über Kuba, so stehen Menschenrechtsverletzungen zuhauf. Es wird nämlich behauptet, daß Kuba ein totalitärer kommunistischer Staat sei, der die Grund- und Menschenrechte einschränkt (vgl. U.S. Department of State ‒ background notes: Cuba).﻿﻿﻿
Heute könnte man auch Deutschland
in: überwiegend kommunistisch,
überwiegend nichtkommunistisch
nach dem cuius regio, eius religio-
Prinzip teilen.
﻿﻿An anderer Stelle geht das Außenministerium der USA wesentlich härter mit Deutschland im 2009 Human Rights Report: Germany um. Allerdings werden hier die Verletzungen der geistigen Rechte sowie des geistigen Lebens der Menschen wesentlich heruntergespielt. Das liegt daran, daß die USA Verbündete Deutschlands und keine Verbündeten Kubas sind. Wenn es umgekehrt wäre, dann hätte man das Verhältnis umgedreht.
wikipedia zu Exorzismus
Der Theologe zu Exorzismus
exorzismus.net zu Exorzismus
exorzismus.net zu weiterer Information über den Exorzismus
sgipt.org zu Exorzismus
Welt-Online: Die dunkle Macht des Exorzismus greift um sich ‒ Artikel vom 20.05.2008
Dieter Wunderlich zu Exorzismus
kathepedia zu Exorzismis
moviepilot.de zum Film „Der Exorzist“ (USA: 1973)
wikipedia zum Film „Der Exorzist“
Wer wirklich "konsequent" handelt,
wird ganz Europa so teilen.
﻿wikipedia zum Film „Der Exorzismus von Emily Rose“ (USA: 2005) uni-potsdam.de: Beantwortung der Frage „Was ist Aufklärung?“
antikoerperchen.de zur Aufklärung von Immanuel Kant
wikipedia zu Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Reformation ‒ Gegenreformation ‒ 30jähriger Krieg
OSZK: Die Kirche und das religiöse Leben
Informationsdienst Wissenschaft: Das Janusgesicht des Augsburger Religionsfriedens von 1555
Katholische Akademie Domschule ‒ Theologie im Fernkurs: cuius regio, eius religio
Leon Trotski: Arbeit, Disziplin und Ordnung werden die sozialistische Republik retten
DDR-Geschichte: sozialistische Arbeitsdisziplin
Lehrbuch der politischen Ökonomie: Kapitel 32 ‒ Die gesellschaftliche Arbeit im Sozialismus
Walter Ulbricht: Die zehn Gebote der sozialistischen Moral und Ethik [Quelle: ddr-wissen.de]
heiligenlexikon.de zur Inquisition
Nach dem § 65(2) SGB I darf man
Folter ablehnen.
﻿Sind Sie auch von "Satan" besessen? Ist die Bundesrepublik oder Deutschland auch von "Satan" besessen? Doch Exorzismen überschreiten nach dem Sozialgesetzbuch die Mitwirkungspflichten der Bürger und sonstiger Einwohner in Deutschland nach § 65(2) SGB I. Sie können demzufolge auch abgelehnt werden, dennoch werden sie wahrscheinlich irgendwo in der Bundesrepublik Deutschland angeboten. Die hierfür maßgebliche Rechtsnorm lautet so:
Kriege unterstützen in der Regel
den Untertanengeist, nicht das
bürgerliche Bewußtsein
„(2) Behandlungen und Untersuchungen,
Eingestellt von Luis Fernández Vidaud um Freitag, März 11, 2011
Labels: Gedankenfreiheit, geistige Freiheiten, geistige Rechte, Intoleranz, Kommunismus, Linke Medienakademie, Menschenrechtsverletzungen, Rechtsstaatspartei, Rosa Luxemburg, Selbstbesitz, Toleranz
Rückblicke auf die Rosa-Luxemburg-Konferenz am 08....

References: Art. 4
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 3
 Art. 136
 Art. 20
 Art. 9
 § 65
 § 65