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Timestamp: 2019-10-17 20:20:26+00:00

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Die Fortsetzung einer unterbrochenen Hauptverhandlung ohne den Angeklagten ist über den Wortlaut des § 231 Abs. 2 StPO hinaus nur zulässig, wenn er der Hauptverhandlung eigenmächtig ferngeblieben ist. Dies ist bei einem in Haft befindlichen Angeklagten ni / BGH / 1993 / Rechtsprechung / Rechtsprechung / Rechtsportal - Deubner Rechtsportal
KG ((4) 161 Ss 144/13 (162/13)) | Datum: 02.12.2013
OLG Hamm (1 Ss 406/06) | Datum: 26.09.2006
Der strafprozessuale Zugriff auf einen zurückliegenden Fernsprechverkehr beurteilt sich nicht nach § 100 a StPO, sondern nach § 12 FAG.
BGH (2 StR 445/97) | Datum: 22.10.1997
Die Fortsetzung einer unterbrochenen Hauptverhandlung ohne den Angeklagten ist über den Wortlaut des § 231 Abs. 2 StPO hinaus nur zulässig, wenn er der Hauptverhandlung eigenmächtig ferngeblieben ist. Dies ist bei einem in Haft befindlichen Angeklagten nicht der Fall. Denn er besitzt die Macht, aus freien Stücken nach Unterbrechung der Hauptverhandlung bei ihrer Fortsetzung fernzubleiben, weil das Gericht die Pflicht und die Möglichkeit hat, seine jederzeitige Anwesenheit notfalls zwangsweise durch Vorführung sicherzustellen.
BGH (4 StR 207/93)
Fundstelle: BGHR StPO § 231 Abs. 2 - Abwesenheit, eigenmächtige 10; NStZ 1993, 446; wistra 1993, 270
Das Landgericht hat den Angeklagten unter Freisprechung im übrigen wegen schwerer räuberischer Erpressung, räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen und Körperverletzung in sechs Fällen, [...]

References: § 231
 BGH 
 § 100
 § 12

BGH 
 § 231

BGH 
 § 231