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Timestamp: 2019-02-20 17:25:27+00:00

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Zertifizierungslehrgang - DeutscheAnwaltAkademie
> Zertifizierungslehrgang
– Nächster Lehrgang ab 10. Oktober 2018 in Köln –
Mit der Bezeichnung Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA) haben Sie die Möglichkeit, Ihre herausragenden Kenntnisse im Bereich des Steuerstrafrechts werbewirksam herauszustellen.
Das Zertifizierungsangebot richtet sich an Rechtsanwälte und Unternehmensjuristen. Wenn Sie Erfahrungen im Steuerrecht und/oder im Strafrecht haben, werden Sie vond er neuen Zertifizierung und den damit verbundenen werbemöglichkeiten profitieren. Die Lehrgänge werden von Fachseminare von Fürstenberg durchgeführt.
Die Zertifizierungsrichtlinien der DeutschenAnwaltAkademie
Zertifizierungsrichtlinien herunterladen
§ 2 Allgemeine Voraussetzungen für die Verleihung
Voraussetzung für die Verleihung der Bezeichnung Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA) ist eine langjährige mindestens 3jährige anwaltliche Tätigkeit im Steuer- und/oder Strafrecht. Dies wird z. B. durch die Erlaubnis einer Rechtsanwaltskammer dargelegt, die Bezeichnung als Fachanwalt in einem der beiden genannten Rechtsgebiete zu führen. Die Tätigkeit als angestellter Rechtsanwalt bei einem nicht anwaltlichen Arbeitgeber ist anwaltliche Tätigkeit im Sinne dieser Zertifizierungsordnung.
§ 3 Erwerb der besonderen theoretischen Kenntnisse
Der Erwerb der besonderen theoretischen Kenntnisse setzt voraus, dass der Antragsteller mit Erfolg an einem auf die Zertifizierung vorbereitenden spezifischen Lehrgang bei dem Institut "Fachseminare von Fürstenberg" teilgenommen hat, der alle Bereiche des Beratungsfeldes des Steuertrafrechts nach Abs. 2 umfasst. Die Gesamtdauer des Lehrgangs muss, Leistungskontrollen nicht eingerechnet, mindestens 100 Zeitstunden betragen.
... [Aufzählung der Teilgebiete Steuerstrafrecht/Lehrgangsinhalte]
Die erfolgreiche Teilnahme an dem Lehrgang wird durch mindestens drei bestandene schriftliche Aufsichtsarbeiten nachgewiesen, die aus verschiedenen Themenbereichen des Abs. 2 stammen. Die Gesamtdauer der Klausuren darf 7 Stunden nicht unterschreiten. Die Bearbeitungszeit einer Klausur soll nicht unter einer Stunde liegen.
Wird der Antrag auf Verleihung der Bezeichnung "Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA)" nicht innerhalb eines Jahres nach Abschluss des Lehrgangs gestellt, ist ab dem Jahr der Beendigung des Lehrgangs Fortbildung in dem Umfang des § 5 nachzuweisen.
§ 4 Erwerb der besonderen praktischen Erfahrungen
Der Erwerb der besonderen praktischen Erfahrungen setzt voraus, dass der Rechtsanwalt innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung auf dem Gebiet des Steuerstrafrechts bearbeitet hat:
a) als Fachanwalt für Steuer- und/oder Strafrecht 15 Fälle, davon 5 rechtsförmliche Verfahren
Der Zeitraum des Abs. 1 verlängert sich um Zeiten des Mutterschutzes, der Inanspruchnahme von Elternzeit, der Pflege von Angehörigen und in besonderen Härtefällen, die im Einzelfall darzulegen sind.
Erstanstrag auf Zertifizierung
Für die Bearbeitung des Erstantrages auf Zertifizierung wird eine Gebühr von 275,00 EUR zzgl. gesetzl. USt. erhoben.
Rezertifizierung (§ 7 der Richtlinie)
Für die Bearbeitung eines Antrages auf Rezertifizierung beträgt die Gebühr 100,00 EUR zzgl. gesetzl USt.
Die entsprechende Gebühr ist mit Rechnungslegung fällig.
Die Erlaubnis, die Bezeichnung "Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA)" zu führen, gilt für die Dauer von 2 Jahren nach Verleihung. Sie erlischt mit dem Ablauf des Zertifizierungszeitraumes. Vom Zeitpunkt des Erlöschens an dürfen die Bezeichnung und sonstige Hinweise wie Logos nicht mehr verwendet werden.
Die Erlaubnis wird auf Antrag für zwei Jahre verlängert, wenn der Inhaber die Fortbildungsverpflichtung nach § 5 erfüllt. Ein Verlängerungsantrag muss spätestens im Jahr des Ablaufs der Gültigkeit gestellt werden.
Über die Erlaubis, die Bezeichnung "Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA)" zu führen, entscheidet der Beirat.
Folgende Unterlagen sind bei Antragstellung einzureichen:
a) die Anwaltszulassung und ggf. die Erlaubnis der zuständigen Rechtsanwaltskammer, die Bezeichnung als Fachanwalt für Steuer- und/oder Strafrecht zu führen
b) das Zertifikates der „Fachseminare von Fürstenberg“ über die Teilnahme an dem Lehrgang nach § 3
c) eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an den Klausuren nach § 3 Abs. 3
d) eine Liste mit praktischen Fällen nach § 4. Die Falllisten müssen enthalten: Gegenstand, Zeitraum, Art und Umfang der Tätigkeit, Stand der Angelegenheit. Der Beirat behält sich vor, zur Prüfung der Plausibilität die Vorlage anonymisierter Arbeitsproben zu verlangen.
e) soweit nach § 3 Abs. 4 erforderlich, Nachweise über die Fortbildung gemäß § 5.

References: § 2

§ 3
 § 5

§ 4
 § 5
 § 3
 § 3
 § 4
 § 3
 § 5