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Timestamp: 2020-08-14 00:44:00+00:00

Document:
Unverschuldeter Rechtsirrtum eines Rechtsanwalts
Der Rechtsanwalt unterliegt in aller Regel einem unverschuldeten Rechtsirrtum, wenn er die Berufung in einer Wohnungseigentumssache aufgrund einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung nicht bei dem nach § 72 Abs. 2 GVG zuständigen Berufungsgericht, sondern bei dem für allgemeine Zivilsachen zuständigen Berufungsgericht einlegt. BGH, Beschluss vom 09.03.2017 - Az. V ZB 18/16 weiterlesen »
Kategorie: ALLGEMEINES PROZESSRECHT , WOHNUNGSEIGENTUM
Wird die Klage einer Wohnungseigentümergemeinschaft gegen einen Dritten in dem erstinstanzlichen Urteil fälschlich als „Wohnungseigentumssache“ bezeichnet, darf sich der Rechtsanwalt bei Einlegung der Berufung nicht darauf verlassen, dass die besondere Rechtsmittelzuständigkeit gemäß § 72 Abs. 2 GVG eingreift. BGH, Beschluss vom 14.07.2011 – Az. V ZB 67/11 weiterlesen »
Kategorie: ALLGEMEINES PROZESSRECHT , WOHNUNGSEIGENTUM , Prozessrecht
Eine von einem Bauträger in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Erwerbsvertrages verwendete Klausel, die die nach Entstehen der werdenden Wohnungseigentümergemeinschaft und Abnahme des Gemeinschaftseigentums vertragschließenden Erwerber ("Nachzügler") an eine durch frühere Erwerber bereits erfolgte Abnahme des Gemeinschaftseigentums bindet, ist wegen mittelbarer Verkürzung der Verjährung gemäß... weiterlesen »
Kategorie: BAU- UND ARCHITEKTENRECHT , WOHNUNGSEIGENTUM , Allgemeines WEG-Recht
Der Ausschluss eines Wohnungseigentümers aus der Eigentümergemeinschaft aufgrund § 18 Abs. 2 Nr. 1 WEG verletzt nicht das Grundrecht aus Art. 14 GG. Bestreitet der Wohnungseigentümer die Rechtmäßigkeit des Entziehungsbeschlusses, verfügt er insoweit im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit über hinreichende Rechtsschutzmöglichkeiten. Über eine einstweilige Anordnung nach § 44 Abs. 3 Satz 1... weiterlesen »
Kategorie: Entziehung des Wohnungseigentums , WOHNUNGSEIGENTUM
Gehört eine Eigentumswohnung zu dem Nachlass, weil sie der Testamentsvollstrecker für den Erben mit Nachlassmitteln erworben hat, sind die Hausgeldschulden, die während der Dauer der Testamentsvollstreckung fällig werden, Nachlassverbindlichkeiten. BGH, Urteil vom 04.11.2011 – Az. V ZR 82/11 weiterlesen »
Kategorie: ERBRECHT , WOHNUNGSEIGENTUM , Kostentragung/-verteilung
Ein werdender Wohnungseigentümer bleibt auch dann Mitglied des Verbands, wenn er die Einheit unter Abtretung des vorgemerkten Übereignungsanspruchs und Besitzübertragung veräußert (insoweit Aufgabe von BGH, Urteil vom 14.06.1965 – Az. VII ZR 160/63, BGHZ 44, 43, 45); der Erwerber ist nicht als werdender Wohnungseigentümer anzusehen. BGH, Urteil vom 24.07.2015 – Az. V ZR 275/14 weiterlesen »
Kategorie: KAUF UND VERKAUF VON IMMOBILIEN , WOHNUNGSEIGENTUM , Allgemeines WEG-Recht
Erlaubt eine nach § 12 Abs. 1 WEG im Grundbuch eingetragene Veräußerungsbeschränkung Ausnahmen bei der Veräußerung an Abkömmlinge des Miteigentümers, greift diese Klausel auch dann ein, wenn dessen Erben das Wohnungseigentum an einen seiner Abkömmlinge übertragen. KG, Beschluss vom 28.02.2012 – Az. 1 W 43/12 weiterlesen »
Kategorie: KAUF UND VERKAUF VON IMMOBILIEN , WOHNUNGSEIGENTUM , Teilungserklärung

References: § 72
 § 72
 § 18
 Art. 14
 § 44
 § 12