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Timestamp: 2016-10-23 18:13:22+00:00

Document:
II. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Hungerb�hler, M�ller, Bundesrichterin Yersin, Ersatzrichter Cavelti und Gerichtsschreiber Matter.
Kantonales Steueramt Z�rich, Beschwerdef�hrer,
R.A.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno Scherrer, c/o Erlach Klainguti Stettler Wille, Postfach 4088, Z�rich, Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich,
A.- Mit Vertrag vom 20. Mai 1992 verpflichteten sich die Anteilsinhaber der X.________ AG, s�mtliche 218 Namens- aktien zu nominal Fr. 1'000.-- an die Y.________ AG zu �bertragen.
Aktion�re der X.________ AG waren R.A.________ und sein Bruder F.A.________ mit je 83 Aktien, G.B.________ mit 20 Aktien, D.B.________ und T.B.________ mit je 16 Aktien.
Mit dem gleichen Vertrag erkl�rten sich F.C.________, H.C.________ und M.C.________ bereit, 7'715 Namensaktien � nominal Fr. 1'000.-- der Z.________ AG an die Y.________ AG zu �bertragen. Dieses Aktienpaket entsprach 38,575 % der Aktien der Z.________ AG. Die verbleibenden 61,425 % hielt die X.________ AG. Die Aktion�re der X.________ AG und der Z.________ AG wurden im Vertrag vom 20. Mai 1992 (sowie im Folgenden) als ABC. ________-Aktion�re bezeichnet. Als Gegenleistung sah der Vertrag vor, dass die Y.________ AG den �bertragenden ABC. ________-Aktion�ren insgesamt 482'537 Inhaberaktien � nominal Fr. 100.-- der noch zu gr�ndenden und b�rsenkotierten V.________ AG �bertragen w�rde. Die V.________ AG sollte durch die Fusion dreier Tochtergesellschaften der Y.________ AG gebildet werden.
Am 8. Juli 1992 �bergaben die ABC. ________-Aktion�re ihre Beteiligungstitel der X.________ AG und der Z.________ AG an die Y.________ AG. Diese brachte sie als Sacheinlage in die V.________ AG ein, verbunden mit einer Kapitalerh�hung von Fr. 42,2 Mio. F�r ihre Einlage erhielt die Y.________ AG 899'064 V.________-Aktien � Fr. 50.--, von denen 55'064 aus Eigenbest�nden der V.________ AG und die restlichen 844'000 aus der Kapitalerh�hung stammten. Am 1. Oktober 1992 �bergab die Y.________ AG den ABC. ________-Aktion�ren 965'074 V.________-Aktien zu Fr. 50.-- (gleichwertig den vertraglich festgelegten 482'537 Aktien zu Fr. 100.--). Von den �bergebenen Aktien entfielen 289'907 auf R.A.________, was 10,2 % des V.________-Kapitals entsprach, wobei die ABC. ________-Aktion�re insgesamt 33,9 % innehatten. Am 29. Oktober 1993 (mit Wirkung per 30. Juni 1993) absorbierte die V.________ AG die X.________ AG und die Z.________ AG, welche am 21. Dezember 1993 im Handelsregister gel�scht wurden.
1995 wurde eine weitere Umstrukturierung durchgef�hrt, wobei die Gesch�ftsaktiven der V.________ AG (ehemals die Gesch�ftsaktiven der drei Y.________-Tochtergesellschaften sowie der X.________ AG und der Z.________ AG) in eine Tochtergesellschaft ausgegliedert und die V.________ AG durch die Y.________ AG absorbiert wurde. Fortan waren die ABC. ________-Aktion�re somit Anteilsinhaber der Y.________ AG.
B.- R.A.________ deklarierte in der Bundessteuererkl�rung 1993/94 ein steuerbares Einkommen von Fr. 1'288'139.--.
Mit Veranlagungsverf�gung vom 31. August 1998 wurde da- gegen ein durchschnittliches steuerbares Einkommen von Fr. 8'497'717.-- festgehalten, insbesondere unter Aufrechnung des Betrages von Fr. 14'412'350.--, der dem Nominalwert der erhaltenen V.________-Aktien unter Abzug des Nennwertes der eingebrachten X.________-Aktien (289'907 V.________-Aktien zu Fr. 50.-- minus 83 X.________-Titel zu Fr. 1'000.--) entsprach und der als steuerbarer Verm�gensertrag qualifiziert wurde.
Gegen diese Aufrechnung erhob R.A.________ erfolglos Einsprache. Seine gegen den Einspracheentscheid vom 10. Februar 1999 gerichtete Beschwerde hiess die Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich am 11. November 1999 gut mit der Begr�ndung, es liege weder eine Transponierung noch eine indirekte Teilliquidation, sondern vielmehr ein fusions�hnlicher Zusammenschluss vor. Ein Nennwertzuwachs im Zuge einer Quasifusion stelle aber grunds�tzlich f�r den privaten aktieneinbringenden Anteilsinhaber keine steuerbare Verm�gensumschichtung, sondern eine Realisierung und demzufolge einen steuerfreien Kapitalgewinn dar.
C.- Mit Eingabe vom 23. bzw. 27. M�rz 2000 haben das Kantonale Steueramt Z�rich und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragen, es sei der Entscheid der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich aufzuheben und R.A.________ f�r die direkte Bundessteuer 1993/94 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 8'497'700.-- (zum Satz von Fr. 8'501'500.--) zu veranlagen.
R.A.________ und die Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerden.
1.- Der angefochtene Entscheid der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich ist ein letztinstanzlich kantonales Urteil, gegen welches die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zul�ssig ist (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG und Art. 98 lit. g OG so- wie Art. 146 und 182 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642. 11] bzw. Art. 112 und 132 Abs. 3 Satz 3 des Bundesratsbeschlusses vom 9. Dezember 1940 �ber die Erhebung einer direkten Bundessteuer [BdBSt]). Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung ist nach Art. 103 lit. b OG zur Beschwerdef�hrung legitimiert.
Die Legitimation des Kantonalen Steueramtes ergab sich nach der Rechtsprechung zum Bundesratsbeschluss aus Art. 103 lit. a und c OG in Verbindung mit Art. 107 Abs. 1 und 112 Abs. 1 BdBSt (BGE 108 Ib 227 E. 1a S. 228, mit Hinweisen) und ist jetzt im Bundesgesetz ausdr�cklich verankert (Art. 146 Satz 2 in Verbindung mit Art. 182 Abs. 3 DBG). Auf die rechtzeitig eingereichten und den Formerfordernissen (Art. 108 OG) entsprechenden Beschwerden ist einzutreten.
2.- Die Beschwerden des Kantonalen Steueramtes Z�rich und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung beschlagen den gleichen Sachverhalt und die gleiche Steuerveranlagung.
3.- Mit dem am 1. Januar 1995 in Kraft getretenen Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer ist der Bundesratsbeschluss grunds�tzlich aufgehoben worden (Art. 201 DBG).
F�r die vor dem 1. Januar 1995 geschuldeten Steuern gelten indessen die materiell-rechtlichen Bestimmungen des Bundesratsbeschlusses weiter (Peter Agner/Beat Jung/Gotthard Steinmann, Kommentar zum Gesetz �ber die direkte Bundessteuer, Z�rich 1995, N 3 zu Art. 201 DBG). Da sich die tats�chlichen Voraussetzungen im vorliegenden Fall in den Jahren 1992 und 1993 verwirklicht haben, ist in materieller Hinsicht auf den Bundesratsbeschluss und die dazu geh�rige Praxis abzustellen.
4.- a) Im Rahmen der 1992/93 vollzogenen Quasifusion mit anschliessender Absorption erzielten die Aktion�re der von der V.________ AG �bernommenen Gesellschaften X.________ AG und Z.________ AG einen privaten Nominalwertgewinn, den die Beschwerdef�hrer als steuerbaren Verm�gensertrag im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. c BdBSt einstufen, wogegen der Beschwerdegegner und die Vorinstanz von einem abgabefreien privaten Kapitalgewinn ausgehen.
b) Der direkten Bundessteuer unterliegt nach Art. 21 Abs. 1 lit. c BdBSt jedes Einkommen aus beweglichem Verm�gen, namentlich Gewinnanteile aus Beteiligungen aller Art; als solche gelten alle durch Zahlung, �berweisung, Gutschrift, Verrechnung oder auf andere Weise bewirkten geldwerten Leistungen der Gesellschaft an den Inhaber gesellschaftlicher Beteiligungsrechte, die keine R�ckzahlung der bestehenden Kapitalanteile darstellen. Art. 21 Abs. 1 lit. c BdBSt ist eine Norm mit wirtschaftlichen Ankn�pfungspunkten, die nach der wirtschaftlichen Betrachtungsweise auszulegen ist und bei deren Auslegung nicht strikte von der zivilrechtlichen Gestaltung auszugehen ist, die der Steuerpflichtige gew�hlt hat. Vielmehr haben die Steuerbeh�rden den Sachverhalt steuerrechtlich auch entsprechend seinem wirtschaftlichen Gehalt zu w�rdigen (BGE 115 Ib 238 E. 3b S. 241, 249 E. 2b S. 252; vgl. auch ASA 69 642 E. 2a, 68 422 E. 2, 60 537 E. 5a, 59 717 E. 4a; StE 2000 B 24.4 55 E. 2a, 1999 B 24.4 52 E. 3a, 1994 B 24.4 35 E. 4).
Demgegen�ber bilden Kapitalgewinne nur dann steuerbares Einkommen, wenn sie im Betrieb eines zur F�hrung kaufm�nnischer B�cher verpflichteten Unternehmens bei der Ver�usserung oder Verwertung von Verm�gensst�cken erzielt werden (Art. 21 Abs. 1 lit. d BdBSt) oder aus einer auf den Erwerb gerichteten T�tigkeit stammen (Art. 21 Abs. 1 lit. a BdBSt). Gewinne aus der Ver�usserung von Privatverm�gen unterliegen grunds�tzlich der direkten Bundessteuer nicht (Art. 21 Abs. 1, lit. d BdBSt e contrario; vgl. BGE 115 Ib 249 E. 2a S. 251, 256 E. 2a S. 258; ASA 60 537 E. 4b, 59 717 E. 3).
5.- a) Die Absorption oder Annexion entspricht gew�hnlich einer vertraglich vereinbarten liquidationslosen Fusion von zwei Unternehmen zu einer einzigen rechtlichen Einheit, wobei die Aktiven und Passiven der �bernommenen Gesellschaft auf die �bernehmerin �bertragen werden. Diese bleibt bestehen.
Die �bernommene Gesellschaft hingegen geht als Rechtssubjekt unter; sie verliert ihre Rechtspers�nlichkeit im Zeitpunkt der Eintragung der Fusion im Handelsregister (vgl.
Art. 748 OR; siehe auch Peter Forstmoser/Arthur Meier-Hayoz/ Peter Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, Rz 3, 12, 14 u. 141 ff. zu � 57, S. 873, 875, 893 f.; Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 2. Aufl. , Z�rich 1996, Rz 294 ff., S. 178 ff.; Arthur Meier-Hayoz/Peter Forstmoser, Schweizerisches Gesellschsaftsrecht, 8. Aufl. Bern 1998, Rz 9 ff. zu � 24, S. 578 f.; Roland von B�ren et al., Aktienrecht, Z�rich 2000, Rz 1122, S. 230; Ernst H�hn/Robert Waldburger, Steuerrecht, Band II, 8. Aufl. , Bern usw. 1997, Rz 160 ff. zu � 39, S. 483 ff.; Markus Reich/Marco Duss, Unternehmensumstrukturierungen im Steuerrecht, Basel usw. 1996, S. 247 f.; Urs Behnisch, Die Umstrukturierung von Kapitalgesellschaften, Basel 1996, S. 220 f.).
Die absorbierte Gesellschaft wird zwar aufgel�st, nicht jedoch liquidiert, sondern in die andere �bergef�hrt; ihr Verm�genssubstrat bleibt somit erhalten. Trotz des Subjektwechsels wird die Kontinuit�t der gesamten verm�gensrechtlichen Beziehungen dadurch gewahrt, dass die Aktiven und Passiven, Rechte und Pflichten der �bernommenen Gesellschaft als Ganzes auf die �bernehmerin �bergehen. Durch diese Gesamtnachfolge gehen alle Rechte und Pflichten unbesehen um Formvorschriften, die bei Einzel�bertragungen gelten, auf die �bernehmende Gesellschaft �ber. Darin liegt der wesentliche Unterschied namentlich zur unechten Fusion bzw.
der Gesch�fts�bernahme gem�ss Art. 181 OR, wo der �bergang der Verm�genswerte im Wege nicht der Universal- sondern der der Singularsukzession vollzogen wird und die �bertragende Gesellschaft weiter bestehen bleibt (vgl. Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., Rz 7-10 u. 18 zu � 57, S. 874 ff.; B�ckli, a.a.O., Rz 294b u. 295z, S. 180 u. 200; von B�ren et al., a.a.O., Rz 1123 u. 1156, S. 230 u. 236).
Nebst der wirtschaftlichen Kontinuit�t bewahrt die Absorption auch diejenige der Mitgliedschaft: Auf Grund des Fusionsvertrages ist die �bernehmende Gesellschaft verpflichtet, die erforderlichen freien Mitgliedsschaftsstellen f�r die Aufnahme der Aktion�re der untergehenden Gesellschaft bereitzuhalten. Deren Aktion�ren steht das Recht zu, Titel der �bernehmenden Gesellschaft zu erhalten. Diese kann ihrerseits die Herausgabe der Aktientitel der untergehenden Gesellschaft verlangen. Die Anteilsinhaber bleiben Aktion�re, allerdings in einer anderen Gesellschaft (vgl. Forstmoser/ Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., Rz 11 u. 155 ff. zu � 57, S. 875 u. 895 f.; B�ckli, a.a.O., Rz 294b, S. 180).
Beim Zusammenschluss werden die Aktion�re der �bernommenen Gesellschaft f�r die Ver�usserung der zuvor gehaltenen Aktien nicht mit Barmitteln abgefunden (unter Vorbehalt eines etwaigen Barabfindungsanteils). �blicherweise nimmt die �bernehmende Gesellschaft eine Kapitalerh�hung vor, bei der die neu ausgegebenen Anteile - unter Verzicht auf das Bezugsrecht der bestehenden Aktion�re - durch die Aktion�re der zu �bernehmenden Gesellschaft gezeichnet und durch Sacheinlage der Anteile der eingebrachten Gesellschaft liberiert werden (vgl. Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., Rz 86 ff., 112 u. 168 zu � 57, S. 887, 890 u. 897; von B�ren et al., a.a.O., Rz 1131, S. 231). Der theoretische Betrag der Kapitalerh�hung entspricht dem Verh�ltnis der inneren Werte (d.h. des Aktienkapitals sowie der offenen und stillen Reserven) zwischen der �bernommenen und der �bernehmenden Gesellschaft, multipliziert durch das Aktienkapital der �bernehmenden Gesellschaft. Aus der Sicht der Anteilsinhaber der �bernommenen Gesellschaft kann sich somit entweder ein Nominalwertverlust oder -gewinn ergeben; ein Nennwertzuwachs besteht dann, wenn der theoretische Betrag der Kapitalerh�hung �ber dem Nominalkapital der �bernommenen Gesellschaft liegt (B�ckli, a.a.O., Rz 294o ff.; S. 186 ff.; H�hn/Waldburger, a.a.O., Rz 171 ff. zu � 39, S. 490 ff.).
Steuerrechtlich f�hrt gem�ss herrschender Lehre die Abgabe der Anteile der �bernommenen Gesellschaft und die Entgegennahme von Aktien der �bernehmerin bei der Absorption nicht zu einer Realisierung, da kein Tauschvorgang, sondern lediglich eine Verm�gensumschichtung stattfindet und die Mitgliedschaft in der neuen Gesellschaft fortdauert. Ein Besteuerungsaufschub rechtfertigt sich zwar insoweit, als die Reserven der �bernommenen Gesellschaft nicht in Aktienkapital der �bernehmerin umgewandelt und die Einkommens- bzw.
Gewinnsteuerwerte der einbringenden Anteilsinhaber einfach weitergef�hrt werden. Anders zu beurteilen sind jedoch jene Reserven, die bei der �bernehmenden Gesellschaft in Nominalkapital umgewandelt werden. W�hrend ein Nennwertverlust der einbringenden Aktion�re im Privatverm�gensbereich als unbeachtlich eingestuft wird, erachtet die Mehrheit der Lehre einen Nominalwertgewinn als steuerbaren Verm�gensertrag, da er bei einer wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung einer Gratisnennwerterh�hung entspricht (vgl. Reich/Duss, a.a.O., S. 268 f.; Behnisch, a.a.O., S. 221 u. 231; a.M.: H�hn/ Waldburger, a.a.O., Rz 218 f. u. 223, S. 520 ff.; siehe auch B�ckli, a.a.O., Rz 295d u. 295e, S. 190 ff.).
b) Im Gegensatz zur Absorption ist der hier zuerst durchgef�hrte fusions�hnliche Zusammenschluss (Quasifusion) eine bloss wirtschaftliche und beteiligungsm�ssige Verflechtung von Unternehmen ohne deren rechtliche Verschmelzung:
Entgegen der Annexion l�st die �bernehmende Gesellschaft die �bernommene nicht auf und l�sst deren Beteiligungstitel weiter als solche bestehen. Es werden nicht die Aktiven und Passiven, sondern nur die Aktien der �bernommenen Gesellschaft �bertragen. Diese b�sst zwar ihre wirtschaftliche Selbst�ndigkeit ein, bleibt aber in ihrer Gesch�ftst�tigkeit sowie als Rechtstr�gerin und Steuersubjekt unver�ndert bestehen.
Auch hier nimmt die �bernehmende Gesellschaft �blicherweise eine Kapitalerh�hung vor, bei der die neu ausgegebenen Anteile - unter Verzicht auf das Bezugsrecht der bestehenden Aktion�re - durch die Aktion�re der zu �bernehmenden Gesellschaft gezeichnet und durch Sacheinlage der Anteile der eingebrachten Gesellschaft liberiert werden (vgl.
Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, a.a.O., Rz 19 zu � 57, 876; Meier-Hayoz/Forstmoser, a.a.O., Rz 21 f. zu � 24, S. 580; von B�ren et al., a.a.O., Rz 1159 f., S. 237; (vgl. H�hn/ Waldburger, a.a.O., Rz 166 ff. zu � 39, S. 487 ff.; Reich/ Duss, a.a.O., 249 f., 288 f.; Behnisch, a.a.O., S. 214 f.).
Steuerrechtlich wird der mit der Quasifusion verbundene "Aktientausch" allgemein als Realisierungsakt und Ver�usserung qualifiziert. Das von den einbringenden Anteilsinhabern Empfangene ist demnach als Entgelt f�r ihre Aufgabe an den Eigentumsrechten an den Aktien zu verstehen, wobei die erhaltene Gegenleistung (die Aktien der �bernehmenden Gesellschaft) von einem unabh�ngigen Dritten stammt.
Je nach Erwerbspreis f�hrt eine solche Ver�usserung im Privatverm�gensbereich zu einem einkommenssteuerrechtlich unbeachtlichen privaten Kapitalgewinn oder -verlust. Steuerfrei ist somit auch der Differenzbetrag zwischen dem niedrigeren Nennwert der eingebrachten Aktien und dem h�heren der daf�r erhaltenen Beteiligungstitel (vgl. H�hn/Waldburger, a.a.O., Rz 254 u. 265 f. zu � 39, S. 545 u. 552; Reich/Duss, a.a.O., S. 288 u. 292 f.; Behnisch, a.a.O., S. 214 ff.).
Werden ein fusions�hnlicher Zusammenschluss und eine nachfolgende Absorption gem�ss einer strikt zivilrechtlichen Sichtweise getrennt gepr�ft, wie die Vorinstanz dies hier getan hat, so bleiben die im Rahmen der Quasifusion erzielten privaten Nominalwertgewinne sogar dann steuerfrei, wenn in einer sp�teren Phase die �bernehmende Gesellschaft die �bernommene absorbiert. Dann ist die �bernehmerin n�mlich gew�hnlich schon Inhaberin der Beteiligungstitel der �bernommenen Gesellschaft; diese l�st sie nun auf und konsolidiert deren Aktiven und Passiven mit ihren eigenen. Auf Grund der schon vorher bestehenden Beteiligung bleibt eine solche Absorption ohne steuerliche Folgen f�r die Aktion�re (vgl. H�hn/Waldburger, a.a.O., Rz 238 zu � 39, S. 535 f.).
6.- Der im Rahmen einer Quasifusion erzielte Nominalwertgewinn kann jedoch nicht steuerfrei bleiben, wenn er auf einer Steuerumgehung beruht, insbesondere dann, wenn die Beteiligten in Wirklichkeit von allem Anfang an eine wirtschaftliche Annexion mit rechtlicher Verschmelzung planen und den Umweg �ber die Quasifusion mit zeitnah folgender Absorption w�hlen, um den privaten Nennwertzuwachs der einbringenden Aktion�re den Steuerfolgen der Fusion zu entziehen.
Grunds�tzlich haben die Steuerbeh�rden auf die von den Pflichtigen geschlossenen Vertr�ge abzustellen. Sie d�rfen jedoch davon abweichen und einen anderen Sachverhalt unterstellen, wenn die Pflichtigen nur um der Steuerersparnis willen ein ungew�hnliches Vorgehen gew�hlt haben, d.h.
- eine von den Beteiligten gew�hlte Rechtsgestaltung
als ungew�hnlich (insolite), sachwidrig oder absonderlich,
v�llig unangemessen erscheint, wenn zudem
- anzunehmen ist, dass die gew�hlte Rechtsgestaltung
missbr�uchlich lediglich deshalb getroffen wurde,
um Steuern einzusparen, die bei sachgem�sser Ordnung
der Verh�ltnisse geschuldet w�ren, und wenn
- das gew�hlte Vorgehen tats�chlich zu einer erheblichen
Steuerersparnis f�hren w�rde, sofern es von
der Steuerbeh�rde hingenommen w�rde.
Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz gegen die Annahme einer Steuerumgehung eingewendet, dass die ABC. ________-Aktion�re ihre Anteile in einen weltweit t�tigen, b�rsenkotierten Konzern einbrachten, welcher in jener Zeit aus wirtschaftlichen und nicht aus steuerlichen Motiven mehrfach umstrukturiert wurde. Diese Argumentation mag wohl die in den Jahren 1992/93 durchgef�hrte Umstrukturierung gesamthaft erkl�ren, nicht aber den gew�hlten Umweg �ber die Quasifusion mit zeitnah folgender Absorption, der als ungew�hnliche und unn�tig komplizierte Vorgehensweise erschei- nen muss. In der Lehre wird zwar hervorgehoben, dass der fusions�hnliche Zusammenschluss in gewissen F�llen durchaus begr�ndeterweise - und ohne jegliche Steuerumgehungsabsicht - die blosse Vorstufe der rechtlichen Verschmelzung durch Absorption bilden kann, namentlich dann, wenn noch Minderheitsaktion�re ausgeschaltet werden m�ssen; in anderen F�llen bleibt die �bernommene Gesellschaft rechtlich erhalten, weil firmen- oder immaterialg�terrechtliche Gr�nde einer Absorption entgegenstehen (vgl. Reich/Duss, a.a.O., 288). Hier sind jedoch keinerlei solche Gr�nde ersichtlich oder dargetan.
Vielmehr ist festzuhalten, dass die ABC. ________- Aktion�re im Rahmen des geplanten Beteiligungs�bergangs Aktien im Werte von ca. 48 Millionen Franken �bertragen und daf�r Anteile einer erst noch zu gr�ndenden Gesellschaft erhalten sollten. Angesichts der finanziellen Tragweite und Risiken dr�ngte es sich auf, beim �bernehmenden Konzern zumindest Informationen oder sogar Garantien einzuholen, namentlich bez�glich des Wertes der drei Y.________-Tochtergesellschaften und betreffend die zuk�nftige (Dividenden-) Politik der Gesellschaft. Solche Vorsichtsmassnahmen waren hier auf Grund der Beteiligungsverh�ltnisse zudem durchaus m�glich. Da die ABC. ________-Aktion�re die zu �bernehmenden Gesellschaften beherrschten, waren sie in der Lage, die Wahrung ihrer Interessen in der kommenden Umstrukturierung umfassend und l�ngerfristig zu verfolgen, was vorab die Aushandlung der �bernahmebedingungen und deren Steuerfolgen anbelangte.
7.- Der im Rahmen einer Quasifusion erzielte private Nominalwertgewinn kann gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch dann nicht steuerfrei bleiben, wenn er das Ergebnis einer Transponierung ist. Eine solche besteht darin, dass der ver�ussernde Aktion�r eine im Privatverm�gen gehaltene Beteiligung an einer Gesellschaft, die er beherrscht, in eine ebenfalls von ihm beherrschte (Holding-) Gesellschaft einbringt und daf�r entweder Aktien oder einen Forderungstitel gegen�ber dieser Gesellschaft erh�lt, wodurch latente Aussch�ttungssteuerlasten beseitigt werden.
Steuerbarer Beteiligungsertrag ist dabei der erzielte Einbringungspreis, soweit er den Nominalwert der �bertragenen Aktien �bersteigt (vgl. StE, 2000 B 24.4 55, E. 2; ASA 68, 422 E. 2, je mit Hinweisen). Im Zusammenhang mit einer Quasifusion ist eine Transponierung namentlich dann gegeben, wenn der einbringende Aktion�r seine Eigent�merbefugnisse beim wirtschaftlichen Zusammenschluss gar nicht aufgibt, weil er die getauschten Beteiligungen �ber die Beherrschung der �bernehmenden Gesellschaft indirekt weiter in seinem Verm�gen h�lt. Wenn er mittelbar bzw. wirtschaftlich Eigent�mer seiner hingegebenen Aktien bleibt, nimmt er demzufolge keine Ver�usserung, sondern bloss eine Verm�gensumschichtung vor, weshalb der gegebenenfalls dabei erzielte Nennwertunterschied aus steuersystematischen Gr�nden als Verm�gensertrag steuerbar wird (vgl. Behnisch, a.a.O., 217).
�bereinstimmend mit diesem Modell beherrschten hier die ver�ussernden Aktion�re die �bernommenen Gesellschaften vollumf�nglich. Dagegen hatten sie in der neu gegr�ndeten V.________ AG weder einzeln noch gemeinsam eine Mehrheitsstellung inne. Vielmehr waren sie nach dem Zusammenschluss nur noch Minderheitsbeteiligte einer Publikumsgesellschaft, wobei dem Beschwerdef�hrer 10,2 % der V.________-Aktien zukam und den ABC. ________-Aktion�ren insgesamt 33,9 %. Nun hat die Rechtsprechung aber festgehalten, dass der beherrschende Aktion�r der �bernehmenden (Holding-)Gesellschaft nicht unbedingt Alleinaktion�r sein muss (vgl. ASA 55, 206 E. 5, mit Hinweisen). In einem anderen Fall (vgl. ASA 68, 422 E. 2, mit Hinweisen) ist eine Transponierung sogar bei der �bertragung einer Minderheitsbeteiligung angenommen worden, da je nach den Umst�nden selbst ein Minderheitsaktion�r einen entscheidenden Einfluss auf den Gesch�ftsgang aus�ben kann (vgl. auch StE, 1994 B 24.4 35, E. 5b). Vorliegend waren die ABC. ________-Aktion�re mit knapp mehr als einem Drittel des V.________-Aktienkapitals zwar nicht in der Lage, aktiv den Gesch�ftsverlauf der Gesellschaft (und insbesondere deren Dividendenpolitik) zu bestimmen. Dagegen bildeten sie eine ernst zu nehmende Sperrminderheit (vgl.
u.a. Art. 704 OR). Dar�ber hinaus bestanden selbst nach dem Aktientausch konkrete Indizien daf�r, dass die Minderheitsaktion�re immer wieder Einfluss nahmen, um ihre gemeinsamen Interessen weiterhin geltend zu machen; so dr�ngten sie regelm�ssig darauf, ihre wenig liquiden V.________-Titel in jene der Y.________ AG umtauschen zu k�nnen, was im Rahmen der Umstrukturierung von 1995 auch tats�chlich geschehen sollte.
Insgesamt kann jedoch offen bleiben, ob hier eine Transponierung vorlag und inwiefern die ABC. ________-Aktion�re nach dem Beteiligungs�bergang in der Lage waren, einen massgeblichen Einfluss auf die (Dividenden-)Politik der Gesellschaft auszu�ben.
8.- Der private Nennwertzuwachs aus Quasifusion ist ebenfalls steuerbar, wenn die vorgenommene Umstrukturierung den Tatbestand der indirekten Teilliquidation erf�llt. Eine solche liegt vor, wenn eine Beteiligung, die der ver�ussernde Aktion�r in seinem Privatverm�gen h�lt, bei der K�uferin in das Gesch�ftsverm�gen eingeht und der Verk�ufer zusammen mit der K�uferin plant (oder es zumindest hinnimmt), dass der Kaufpreis nicht aus eigenen Mitteln, sondern aus Mitteln der �bernommenen Gesellschaft aufgebracht wird, ohne dieser die Mittel wieder zuzuf�hren. Beteiligungsertrag ist auch hier der erzielte Ver�usserungserl�s, soweit er nicht eine R�ckzahlung der bestehenden Kapitalanteile darstellt (vgl.
Von diesem Modell weicht die vorliegende Strukturumwandlung in mindestens zweifacher Hinsicht ab: Die ABC. ________-Anteilsinhaber wurden hier nicht in Geld bezahlt, vielmehr erhielten sie Aktien der �bernehmenden Gesellschaft.
Dar�ber hinaus blieben sie l�ngerfristig in der �bernehmenden Gesellschaft beteiligt, statt nach ihrer Auszahlung jegliche Teilnahme in der �bernehmenden Gesellschaft aufzugeben. Diese Unterschiede schlossen jedoch eine Mittelentnahme zulasten der �bernommenen Gesellschaft keineswegs aus: Durch die Quasifusion erh�hte sich das nominelle Kapital der �bernehmerin, ohne dass die einbringenden Aktion�re die Mittel zur Liberierung dieser Kapitalerh�hung selber h�tten aufbringen m�ssen. Nach der anschliessenden Absorption (bzw. der damit verbundenen Aufl�sung sowie �bertragung der Aktiven und Passiven) konnte die �bernehmerin �ber die Reserven der �bernommenen Gesellschaft frei verf�gen.
Weiter ist die Mitwirkung der ver�ussernden Anteilsinhaber bei ein solcher Mittelentnahme durch Absorption zu pr�fen. Dazu ist hier namentlich hervorzuheben, dass - wie schon dargelegt - die finanzielle Tragweite der geplanten Umstrukturierung und die bestehenden Beteiligungsverh�ltnisse daf�r sprachen, von allem Anfang an einen ganzheitlichen und l�ngerfristigen Interessenausgleich zwischen den ABC. ________-Aktion�ren und der �bernehmenden Gesellschaft festzulegen. Dies umfasste nicht nur die Aushandlung der �bernahmebedingungen selbst (Substanzverteilung, Regelung der Steuerfolgen, usw.), sondern schloss auch ihre zuk�nftige Stellung als Minderheitsaktion�re mit ein.
Indessen k�nnen auch diese Fragen offen bleiben.
9.- a) Unabh�ngig vom Vorliegen einer Steuerumgehung, einer Transponierung oder einer indirekten Teilliquidation kann ein im Rahmen einer Quasifusion mit anschliessender Absorption erzielter privater Nennwertzuwachs zum steuerbaren Verm�gensertrag werden, wenn davon auszugehen ist, dass die beiden Umstrukturierungsphasen es erm�glichen, wirtschaftlich das gleiche Ergebnis zu erzielen wie bei einer Annexion mit rechtlichem Zusammenschluss, unter Verschmelzung der Verm�gensmassen der beteiligten Gesellschaften.
Insbesondere dann, wenn die beiden Phasen sich in kurzem Zeitabstand folgen, liegt es je nachdem nahe, dass der fusions�hnliche Zusammenschluss lediglich die Vorstufe der rechtlichen Verschmelzung darstellt, nur im Hinblick auf sie erfolgt und daher nur unter Einbezug der nachfolgenden Absorption beurteilt werden kann. In einem solchen Fall sind die gleichen Besteuerungsgrunds�tze anzuwenden wie bei einer Fusion (vgl. H�hn/Waldburger, a.a.O., 535 f.; Reich/Duss, a.a.O., 292; Behnisch, a.a.O., 215).
b) Als Bestimmung mit wirtschaftlichen Ankn�pfungspunkten (vgl. E. 4b oben) ist Art. 21 Abs. 1 lit. c BdBSt nicht prim�r von subjektiven Elementen und Absichten abh�ngig.
So ist zu pr�fen, ob die vorliegende Umstrukturierung im Endergebnis einer Annexion gleichzustellen ist und somit auch dieselben Steuerfolgen nach sich ziehen muss.
Das Kantonale Steueramt beruft sich auf eine Praxis der Steuerbeh�rden, die in ihren Vorbescheiden die Beteiligten eines fusions�hnlichen Zusammenschlusses regelm�ssig wissen lassen, dass eine steuerneutrale Umstrukturierung und Reserven�bertragung nur unter der Voraussetzung m�glich ist, dass w�hrend einer f�nfj�hrigen Sperrfrist nach der Quasifusion keine Absorption der �bernommenen durch die �bernehmende Gesellschaft erfolgt.
Zur Rechtfertigung dieser Praxis wird auf jene Rechtsprechung verwiesen, in der das Bundesgericht eine solche Sperrfrist bei der Umwandlung einer Einzelunternehmung in eine Aktiengesellschaft (vgl. ASA 68, 71 E. 2, mit Hinweisen) wie auch bei der Unternehmensspaltung (vgl. ASA 61, 825 E. 3-5, mit Hinweisen) festgehalten hat. In beiden F�llen rechtfertigt sich ein Besteuerungsaufschub f�r die �bertragung stiller Reserven nur im Hinblick auf grunds�tzlich gleichbleibende Beteiligungsverh�ltnisse. Dementsprechend besteht die Sperrfrist unabh�ngig von einer etwaigen Umgehungsabsicht oder davon, ob schon vor der Umwandlung geplant war, die Beteiligung an der Aktiengesellschaft zu realisieren.
Gegen die Anwendung einer solchen objektivierten Sperrfrist auf Gesellschaftszusammenschl�sse wird nament- lich eingewendet, im Umwandlungsfall sei es begriffsnotwendig die gleiche nat�rliche Person, die weiterhin das Unternehmen beherrsche und es so in der Hand habe, die Weiterf�hrung des Betriebs �ber die Dauer der Sperrfrist hinaus zu garantieren. Bei einer Quasifusion mit anschliessender Absorption sei es dagegen ebenso zwingend, dass der fr�here Aktion�r die Unternehmung nachher nicht mehr beherrsche, ansonsten ja eine Transponierung vorl�ge. Auch im Vorfeld der �bernahme habe der aktieneinbringende Anteilsinhaber keine massgebliche Einflussm�glichkeit, es sei denn, der Tatbestand der indirekten Teilliquidation sei erf�llt.
Es er�brigt sich, hier die notwendige Dauer einer objektivierten Sperrfrist im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschl�ssen allgemein und abschliessend zu pr�fen. Es gen�gt festzuhalten, dass die Absorption hier so zeitnah zur vorhergehenden Quasifusion stattfand, dass darin ein weiteres Indiz daf�r liegt, dass die beiden Umstrukturierungsphasen wirtschaftlich gesehen einer Annexion gleichzustellen und somit auch denselben Besteuerungsgrunds�tzen zu unterwerfen sind. Planung und Durchf�hrung des Beteiligungs�bergangs m�ssen darauf schliessen lassen, dass der Umweg �ber den fusions�hnlichen Zusammenschluss blosse Vorstufe der nachmaligen rechtlichen Verschmelzung war, im Rahmen eines gesamthaften und l�ngerfristigen Interessenausgleiches zwischen den aktieneinbringenden ABC. ________-Anteilsinhabern und der �bernehmenden Gesellschaft. Bei der Quasifusion wurde den einbringenden Aktion�ren ein Nennwertgewinn zugestanden, ohne dass sie aber die Mittel f�r die Liberierung des zus�tzlichen Nominalkapitals selber h�tten aufbringen m�ssen.
Die anschliessende Absorption erlaubte es der �bernehmerin, �ber die Reserven der �bernommenen Gesellschaft frei zu verf�gen.
Bei dieser Betrachtungsweise ergibt sich die Steuerbarkeit unabh�ngig von jeglicher Umgehungsabsicht. Im Unterschied zur Transponierung oder der indirekten Teilliquidation bel�uft sich der Verm�gensertrag hier auch nicht auf den gesamten Differenzbetrag zwischen dem f�r die eingebrachten Aktien erzielten Einbringungs- bzw. Ver�usserungspreis und dem Nominalwert, sondern nur auf den Nennwertzuwachs.
c) Unbeachtlich ist schliesslich, dass 1995 - also innerhalb der von den Steuerbeh�rden bef�rworteten F�nfjahresfrist - eine zweite Umstrukturierung stattfand, bei der die ABC. ________-Aktion�re einen Teil des zuvor erzielten Nominalwertgewinnes wieder einb�ssten. Unabh�ngig davon, dass gem�ss herrschender Lehre private Nominalwertverluste bei der Fusion unbeachtlich bleiben, dr�ngt sich hier schon aus anderen Gr�nden eine strikt getrennte Pr�fung der beiden Vorkommnisse auf. Die zweite Umstrukturierung h�tte n�mlich auch im Falle einer Annexion stattgefunden. �berdies entsprang sie anderen wirtschaftlichen Notwendigkeiten.
Der vorinstanzliche Entscheid ist aufzuheben und der Einspracheentscheid zu best�tigen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdegegner kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 159 OG).
2.- Die beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden werden gutgeheissen; der Entscheid der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich vom 11. November 1999 wird aufgehoben und der Einspracheentscheid vom 10. Februar 1999 best�tigt.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 20'000.-- wird dem Beschwerdegegner auferlegt.
5.- Dieses Urteil wird den Parteien und der Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 5
 Art. 98
 Art. 146
 Art. 112
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 107
 Art. 182
 Art. 201
 Art. 21
 Art. 21
 Art. 21
e contrario
 BGE 

Art. 748
 Art. 181
 Art. 704
 Art. 21
 Art. 153