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Timestamp: 2019-09-17 08:20:53+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Föritz 2018 Generalplanungsleistung Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20.3-GMS N-S VVmTW 2018-06-13
Ausschreibungen Föritz
Generalplanungsleistung Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20.3-GMS N-S VVmTW
Telefon: +49 36764-7960
Fax: +49 36764-79648
Hauptadresse: http://www.neuhaus-schierschnitz.de/
Landratsamt Sonneberg, Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 3675-871373
Fax: +49 3675-8719373
Generalplanungsleistung
Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20.3-GMS N-S VVmTW
Generalplanungsleistungen für das Projekt Altbausanierung und Erweiterung Schulcampus Gemeinschaftsschule Neuhaus-Schierschnitz.
Staatliche Gemeinschaftsschule Joseph Meyer
Generalplanung mit folgenden Leistungen:
Leistungsbilder gemäß HOAI 2013, jeweils alle Leistungsphasen.
1) Objektplanung § 34 Gebäude;
2) Objektplanung § 39 Freianlagen;
3) Fachplanung § 51 Tragwerksplanung;
4) Fachplanung § 55 technische Ausrüstung (alle Anlagengruppen);
5) Erstellung Brandschutzkonzept;
6) Erstellung Energieeinsparnachweis gemäß aktueller Fassun der Energieeinsparverordnung;
7) Ingenieurleistungen Raumakustik und Bauakustik;
8) Projektsteuerungsleistungen, insbesondere für die Koordinierung, Steuerung und Überwachung der Planungsabläufe der vor aufgeführten Fachingenieurleistungen.
Die Abrufung der vorgenannten Leistungen erfolgt stufenweise.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung eines ehem. Schulgebäudes ("Alte Backsteinschule") und die Erweiterung durch einen an den Bestand anzugliedernden Neubau in Massivbauweise.
Das derzeitig genutzte Schulgebäude (Einzeldenkmal) beinhaltet 8 Unterrichtsräume.
Mit der Baumaßnahme sollen 17 weitere Unterrichtsräume (Mehrzweckräume/Klassenräume/Fachkabinette), die dazu gehörigen Vorbereitungsräume, ein Lehrerzimmer sowie die erforderlichen Sanitär- und Haustechnikräume für eine 2-zügige Gemeinschaftsschule geschaffen werden. Im Erweiterungsbau befinden sich hierbei grundsätzlich 12 Unterrichtsräume und im ehem. Schulgebäude ("Alte Backsteinschule") 5 Unterrichtsräume und das Lehrerzimmer. Die Bruttogrundfläche (BGF) ist mit 1 500 m2 geplant. Die Barrierefreiheit des Gebäudes ist zu gewährleisten.
Der Bereich Schulcampus liegt in einem Bebauungsplangebiet in unmittelbarer Nähe befinden sich 2 Einzeldenkmale (Schulgebäude, Feuerwehrgebäude).
Der Kostenrahmen für die KG 200-700 beträgt 6 000 000 EUR (inkl. USt) (siehe Anlagen).
Der Nutzbeginn erfolgt mit dem Schuljahr 2022/23.
Zur Reduzierung der Bewerberzahl für die Angebotsabgabe werden folgende Gewichtungen im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit vorgenommen:
- Entwicklung des Jahresumsatzes ab dem 1.1.2015 (bei Bietergemeinschaften bezogen auf die Gesamtheit der Bietergemeinschaft) bewertet mit maximal 10 Punkten, berechnet wird hier das geometrische Mittel der Umsatzentwicklung; die beste Umsatzentwicklung wird mit 10 Punkten bewertet, alle anderen Bewerber erhalten in Relation zum dabei berechneten geometrischen Mittel entsprechend weniger Punkte.
Die Wichtung liegt hierfür bei 25 %.
- jährliche Entwicklung der Mitarbeiterzahl jeweils zum Stichtag 31.12. ab dem 1.1.2015 (bei Bietergemeinschaften bezogen auf die Gesamtheit der Bietergemeinschaft) bewertet mit maximal 10 Punkten, berechnet wird hier das geometrische Mittel der Mitarbeiterentwicklung; die beste Mitarbeiterentwicklung wird mit 10 Punkten bewertet, alle anderen Bewerber erhalten in Relation zum dabei berechneten geometrischen Mittel entsprechend weniger Punkte.
- Referenzen der Planungsbüros, die über die Mindestanforderungen aus III.1.3 Ziffer 1.1 (Objektplanung Gebäude) hinausgehen.
Sofern beim Planungsbüro (bei Bietergemeinschaften bezogen auf die Gesamtheit der Bietergemeinschaft) innerhalb der vergangenen 10 Jahre Referenzprojekte nachgewiesen werden können, die die mit dieser Bekanntmachung verbundenen Anforderungen übersteigen, wird pro zusätzlicher Referenz für Bildungseinrichtungen ein Punkt vergeben.
Des Weiteren wird je ein weiterer Punkt vergeben, wenn es sich bei der vorgelegten Referenz um die Planung und oder Ausführung einer Schuleinrichtung handelt.
Darüber hinaus wird je ein weiterer Punkt vergeben, wenn bei der vorgelegten Referenz für Bildungseinrichtungen oder Schuleinrichtungen vollständig die Leistungsphasen 1 bis 8 erbracht wurden.
Die Wichtung liegt hierfür bei 30 %.
- Nachweis innovativer Lösungsansätze im Bereich Energieeffizienz und Erfahrungen im Bereich Planung BMA/EMA und Aufzugsanlagen.
Sofern ein entsprechender Nachweis innovativer Lösungsansätze für Energieeffizienz vorliegt, wird hierfür ein Punkt vergeben.
Sofern Erfahrungen im Bereich Planung BMA/EMA und Aufzugsanlagen nachgewiesen werden können, wird hierfür ebenfalls ein Punkt vergeben.
Die Wichtung liegt hierfür bei 10 %.
- Vorliegen eines Qualitätsmanagements des Planungsbüros (intern oder zertifiziert).
Sofern ein entsprechendes Qualitätsmanagement vorliegt, wird hierfür ein Punkt vergeben.
Stufe 1: Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 3
Stufe 2: Leistungsphase 4 Genehmigungsplanung
Stufe 3: Leistungsphase 5 bis Leistungsphase 7
Stufe 4: Leistungsphase 8 und Leistungsphase 9
Zur Beauftragung kommt zunächst Stufe 1
Die weiteren Stufen bedürfen eines gesonderten Abrufs
1) Berufshaftpflichtbescheinigung; Der Versicherungsnachwei darf nicht älter als 12 Monate sein, § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
2) Berufszulassung für alle geforderten Leistungen;
3) Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung de Haftpflichtversicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin sich der Versicherer bereit erklärt, bei Auftragserteilung;
Die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden, abzuschließen, zu erbringen.
Die Gesamtleistung der Versicherung muss mind. das. 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Haftpflichtversicherer muss in der EU zugelassen sein;
4) Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nac § 42 VgV i. V. mit § 122 und § 123 GWB durch Eigenerklärung;
5) Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i. V. mit § 124 GWB durch Eigenerklärung;
6) Ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung EEE nach § 50 VgV zum vorläufigen Nachweis der Eignung.
7) Für Bewerbergemeinschaften von Architekten und Ingenieure gilt:
Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreterbezeichnet ist,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus.
1. Nachweise gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV
Nachweis der Jahresumsätze seit 1.1.2015.
Nachweis der Erfüllung eines jährlichen Mindestumsatzes in Höhe von 255 000 EUR netto seit dem 1.1.2016 für Objektplanung Gebäude.
Nachweis über Umsatz von Planungsleistungen für Freianlagen, Tragwerksplanung und Technischer Ausrüstung im Mittel der letzten 3 Jahre.
1) Nachweise gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV
1.1) Nachweis der Erfahrung in der Planung und Ausführung von Bildungseinrichtungen, Referenzprojekte des Planungsbüros (Objektplanung Gebäude) mit vergleichbaren Planungsanforderungen (einschließlich Kindergärten), mindestens 3 Referenzen,
Es werden Referenzen der letzten 10 Jahre berücksichtigt (Benennung Auftraggeber und Ansprechpartner mit Telefonnummer, Projektbezeichnung, Gesamtkosten KG 300-400 in Euro netto, geplante Kosten/Istkosten, Planungs- und Bauzeit, Angabe selbsterbrachte Leistungsstufen/Leistungen) Projektbeschreibung mind. 1 Seite A4 je Projekt;
1.2) Referenzliste jeweils für Objektplanung Freianlagen, Fachplanungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung
2) Organigramm zum Projektteam; § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV
3) Nachweise gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV
3.1) Nachweis über die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter im Mittel der vergangenen drei Geschäftsjahre
3.2) Nachweis über die Anzahl der beschäftigten Architekten im Mittel der vergangenen drei Geschäftsjahre
3.3) Nachweis über die Anzahl der beschäftigten Ingenieure im Mittel der vergangenen drei Geschäftsjahre
4) Beschreibung der Projektorganisation mit Angaben über die techn. Leitung; § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV
5) Erklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Leistungsanteilen an Nachauftragnehmer, § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV
Teilnahmeberechtigt sind Generalplaner und entsprechende Bewerbergemeinschaften.
Als Generalplaner wird derjenige bezeichnet, der dem Bauherrn als einziger Vertragspartner auf Planerseite gegenüber tritt und der sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen erbringt.
Er trägt gegenüber dem Bauherrn die alleinige rechtlicheVerantwortung für die Planungsleistungen.
Als Verantwortliche innerhalb der Generalplanung sind Personen zugelassen, die die Berufsqualifikation des Berufs des Architekten.
Nach § 75 Abs. 1 VgV oder die Berufsqualifikation des Berufs des beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs nach § 75 Abs. 2 VgV erfüllen.
Architekt ist, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Beratender Ingenieur oder Ingenieur ist, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Für die Berechnung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz gilt die Elementmethode (Bauteilmethode) als vereinbart.
Als vereinbart gelten weiter:
- für das Leistungsbild Gebäude Honorarzone III,
- für das Leistungsbild Freianlagen Honorarzone III,
- für das Leistungsbild Tragwerksplanung Honorarzone III,
- für das Leistungsbild technische Ausrüstung Honorarzone II.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 041-089850
Das Landratsamt Sonneberg führt das Vergabeverfahren für die gemeinde Neuhaus-Schierschnitz durch. Es handelt sich nicht, um eine gemeinsame Beschaffung und nicht um eine Beschaffung durch eine Zentrale Beschaffungsstelle. Die Kommunikation mit den Bewerbern erfolgt ausschließlich über die Vergabestelle im Landratsamt Sonneberg.
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen.
Können im Downloadbereich unter evergabe.de (Link siehe I.3) heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig Ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro, ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Die Bewerbungen sind verschlossen mit der Kennzeichnung "VgV-Verfahren" bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen.
Nachprüfungsantrag gemäß § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) an die Vergabekammer Thüringen innerhalb der Frist des § 134 Abs. 2 GWB (innerhalb von 10 Kalendertagen ab Absendung der Information gemäß § 134 Abs. 1 GWB per Telefax durch den Auftraggeber) nach vorheriger Rüge unter den Voraussetzungen des § 160 Abs. 2, 3 Nr. 1 bis 3 GWB; Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB vor Ablauf von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge des Auftragnehmers nicht abhelfen zu wollen.
Auf die Fristen gemäß § 135 Abs. 2 GWB wird verwiesen.

References: § 34
 § 39
 § 51
 § 55
 § 45
 § 42
 § 122
 § 123
 § 42
 § 124
 § 50
 § 45
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 75
 § 75
 § 160
 § 134
 § 134
 § 160
 § 160
 § 135