Source: https://www.gebo-med.de/standorte/bezirksklinik-hochstadt
Timestamp: 2018-12-13 10:40:01+00:00

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Bezirksklinik Hochstadt - Bezirkskliniken Oberfranken | suchtfachklinik, entzug, drogen, alkohol, abhängigkeit, entwöhnung
Die Bezirksklinik Hochstadt ist eine moderne Suchtfachklinik für vollstationäre Therapien. Sie ist Teil der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken.
Infos zur Bezirksklinik Hochstadt
Telefon: (09574) / 6337-0
Telefax: (09574) / 3658
E-Mail: hochstadt@gebo-med.de
Leitender Oberarzt: Valentin Tolstov
Fax: (09574) 3658
Tel: (09574) 6337-1445
Fax: (09574) 6337-1366
Außerhalb dieser Zeiten geben wir Ihnen gerne erste Informationen unter Tel: (09574) 6337-0.
Unsere Suchtfachklinik ist ein Therapiezentrum für Stimulantien-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige mit einem Angebot an moderner und hochspezialisierter Diagnostik, Therapie und Pflege. Wir führen vollstationäre rehabilitative Therapien durch, auch bei Menschen mit Doppeldiagnose (Sucht plus Depression, plus Angststörung, plus Psychosen). Unser Haus verfügt über insgesamt 65 Planbetten, die in verschiedene Behandlungsschwerpunkte untergliedert sind.
Das therapeutische Team aus Fachärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, langjährig erfahrenen Pflegekräften sowie Ergo- und Arbeitstherapeuten gewährleistet eine besonders engmaschige Betreuung.
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Unsere Behandlungsschwerpunkte in der Bezirksklinik Hochstadt
Unsere moderne Suchtfachklinik liegt im schönen Obermaintal. Sie beherbergt in denkmalsanierten Gebäudeteilen eines 400 Jahre alten Zisterzienserklosters unser Therapiezentrum für Stimulantien-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige. Seit über 40 Jahren führen wir hier vollstationäre rehabilitative Therapien durch.
Wissenswertes zur Bezirksklinik Hochstadt
Bereits 1976 wurde die Bezirksklinik Hochstadt als Behandlungszentrum für Abhängige in Betrieb genommen. Unser Angebot umfasst die Langzeitentwöhnung, Institutsambulanz sowie begleitende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung.
Der erste Schritt: Die Entzugsbehandlung
Die qualifizierte Entzugsbehandlung für die Patienten unserer Einrichtung ist durch die Suchtabteilungen unserer weiteren Betriebsstätten, dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth und dem Bezirksklinikum Obermain, sichergestellt. Anschließend können Patienten von der Suchtabteilung Bayreuth direkt nahtlos in unsere Rehabilitationsklinik verlegt werden. Die Entzugsbehandlung kann in anderen Entgiftungsstationen nach Voranmeldung erfolgen. Fragen dazu beantwortet das Aufnahmemanagement (Tel: (09574) 6337-1445).
Die qualifizierte Entzugsbehandlung beinhaltet:
Die Behandlung der körperlichen und psychischen Entzugssymptome und der Begleit- und Folgeerkrankungen
Eine ausführliche allgemeinmedizinische und psychiatrische Diagnostik sowie
Eine soziale Bestandsaufnahme mit Informationsvermittlung und Motivationsbehandlung
Die Entzugsbehandlung kann in anderen Entgiftungsstationen oder bei uns im Hause nach Voranmeldung erfolgen. Die fachärztlich geleitete Entgiftung wird zur Verhinderung von Entzugskomplikationen medikamentengestützt durchgeführt.
Aufnahmevoraussetzungen für eine Entgiftung sind eine vorherige Terminabsprache und eine gültige Krankenkassenkarte oder eine Kostenzusage des zuständigen Kostenträgers (z.B. Sozialamt).
Der zweite Schritt: Die Entwöhnungstherapie
Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Arbeitstherapeuten sowie Pflegepersonal erheben zu Beginn der Behandlung eine Bestandsaufnahme Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrer psychischen Probleme und Abhängigkeit, Ihrer sozialen Lage und beruflichen Situation. Danach erstellen wir zusammen mit Ihnen einen Behandlungsplan.
Nach der körperlichen Stabilisierung gibt es folgende Schwerpunkte der Behandlung:
Psychotherapeutische Bearbeitung Ihres Suchtverlaufs und Ihrer Partnersituation
Die Regelung Ihrer sozialen Probleme
Die Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven
Die Einleitung einer Nachsorge wird ebenso frühzeitig geplant wie die Nutzung der Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben, z.B. über die Adaption.
Voraussetzungen für die Entwöhnungsbehandlung
Aufnahmevoraussetzung für die Entwöhnungsbehandlung ist, dass Sie eine für unser Haus gültige Kostenzusage Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers haben. Unsere Klinik ist durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV-Länder) anerkannt. Die Kostenzusage durch Sozialhilfe, Krankenkasse, nach Beamtenrecht oder privat ist meist problemlos möglich. Damit wir feststellen können, welche der Behandlungs- und Wohngruppen unseres Therapiekonzeptes für Sie geeignet sind, benötigen wir vor der Aufnahme von Ihnen verschiedene Unterlagen, z.B. eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, ihren persönlichen Suchtverlauf und Benennung Ihrer Behandlungsziele.
Dauer der Entwöhnungstherapie
Die Dauer der Entwöhnungstherapie ist bei den verschiedenen Suchtformen unterschiedlich.
Bei der Entwöhnung von Stimulantien wird die Rehabilitation in stoffspezifischen Therapiegruppen durchgeführt. Es ist mit einer Dauer von 24 Wochen zu rechnen. Unser Therapiekonzept für Stimulantienabhängige orientiert sich in wesentlichen Zügen an neurobiologisch-verhaltenstherapeutischen Modellen. Verschiedenste Untersuchungen haben die Wirksamkeit nachgewiesen.
Entwöhnungsdauer bei Alkohol- und Medikamenten-Abhängigkeit
Eine unkomplizierte Langzeitentwöhnungstherapie bei Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit dauert nach abgeschlossenem qualifiziertem Entzug 15 Wochen als Basistherapie. Auftretende Rückfälle sowie das Vorliegen von komplizierenden Zusatzerkrankungen können eine Verlängerung von bis zu 6 Wochen erforderlich machen.
Entwöhnungsdauer bei Drogen-Abhängigkeit
Eine unkomplizierte Langzeitentwöhnungstherapie ohne Rückfall dauert für Drogenabhängige 24 Wochen als Basistherapie. Auftretende Rückfälle und das Vorliegen von komplizierenden Zusatzerkrankungen können eine Verlängerung von bis zu 6 Wochen erforderlich machen.
In Einzelfällen sind Therapieverkürzungen z.B. bei reinem Cannabiskonsum oder bei Auffrischungstherapien möglich. Hierfür müssen Sie, z.B. durch die einleitende Beratungsstelle, bereits therapeutisch gut vorbereitet sein.
„Kombitherapien", das heißt Rehabehandlungen von 4 - 8 Wochen vollstationärer Dauer, dann z.B. ganztags ambulant oder mehrfach wöchentlich ambulant, sind nach Absprache möglich.
Unsere therapeutischen Grundsätze
Die Basis für die gemeinsame therapeutische Arbeit ist Ihre Entscheidung für eine stationäre Therapie mit dem Ziel der Drogenabstinenz. Wir gehen davon aus, dass es bei jedem Menschen mit einer Suchterkrankung unterschiedliche individuelle Gründe gibt. Suchtmittelabhängigkeit ist z.B. häufig der Versuch, mit Schwierigkeiten im Alltag, sei es in Partnerschaft, Familie, Beruf oder sonstigen Beziehungen, „besser" umzugehen. Suchtbehandlung beinhaltet für uns somit auch, bei einer neuen Beziehungsgestaltung ohne Suchtmittel behilflich zu sein. Je nach Dauer der Abhängigkeitserkrankung bedeutet dies manchmal, Bewältigungsstrategien ganz neu lernen zu müssen.
Ein Leben in zufriedener Abstinenz
Der Ausstieg aus dem Suchtmittelkonsum, der anfangs häufig nur als Verzicht empfunden wird, soll als Bereicherung erlebbar werden; ein Leben in zufriedener Abstinenz ist das Ziel. Alle unsere Maßnahmen sollen dazu dienen, Sie auf dem Weg zu diesem Abstinenzziel zu unterstützen. Die Reintegration in das Berufsleben und die Planung des beruflichen Wiedereinstiegs sind von Beginn an ein wichtiger Therapieinhalt. Die Arbeitstherapie bietet die Möglichkeit, sich in Ausdauer, Arbeitsplanung, Konzentration, Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Zuverlässigkeit und den arbeitsspezifischen Anforderungen zu erproben.
Die ärztlich-medizinische Versorgung in unserer Klinik umfasst:
Facharztvisiten und tägliche Facharztpräsenz
24 Stunden ärztliche Präsenz
Neuropsychiatrische Behandlung von Depressivität, Schlafstörungen, Psychosen, Anfallsleiden, Angst- und Panikstörungen, Schmerzsyndromen, innerer Unruhe, Bewegungsstörungen, Epilepsie, etc.
Für die Behandlung körperlicher Erkrankungen bestehen entsprechende Kooperationen mit Fachärzten aller Fachrichtungen in Lichtenfels
Typische Folgeerkrankungen (z.B. Nervenentzündungen, Leberprobleme) sowie orthopädische Erkrankungen, die Ursache für einen erhöhten Schmerzmittelgebrauch waren, können durch die Ärzte der Klinik oder durch niedergelassene Ärzte behandelt werden
Stimulantien-Abhängigkeit
Immer mehr Menschen leiden an der Abhängigkeit von leistungssteigernden Mitteln wie „Speed" (Amphetamin), „Crystalspeed" (Methamphetamin), „XTC" (Ecstasy, MDMA) oder Kokain. Die Suchtklinik Hochstadt versteht sich als Schwerpunkteinrichtung für alle Belange der Stimulantien-Abhängigkeit und arbeitet eng mit dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth, auch auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Begleitforschung, zusammen.
Das Ziel unserer stationären Therapie ist es, Sie auf dem Weg zu einer Alkohol-, Schmerzmittel- oder Schlafmittelabstinenz zu begleiten. Dies soll Ihnen nach Abschluss der Therapie ermöglichen, auch in den Krisen- und Versuchungssituationen des Lebens selbstständig die angemessenen und notwendigen Entscheidungen zu treffen.
Die Fachkräfte unseres Teams sind spezialisiert auf die Behandlung von drogenabhängigen Menschen. Denn wir verstehen Ihre Situation und können Ihnen professionelle Hilfe anbieten. Es kommt nur auf eins an: Sie werden aktiv und wenden sich an uns. Denn wie Ihr weiteres Leben aussieht, entscheiden Sie.
Die verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie findet als zentraler Bestandteil der Behandlung in vertrauter Runde in Kleingruppen statt. Ziel ist es, die Bedeutung des Suchtmittels in der eigenen Persönlichkeitsstruktur und Lebensgeschichte sowie die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Konflikte zu erkennen. Einzeltherapiesitzungen dienen der Intensivierung. Neben den Hausgruppen und Vollversammlungen zur gegenseitigen Information, Planung, Diskussion und Klärung von Konflikten werden Indikativgruppen zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten.
Psychoedukation zum Suchtgeschehen
Sozialtherapeutische Informationsgruppe
Geschlechtsspezifische Themen mit Frauenpsychotherapiegruppe
Erlernen von Entspannungsverfahren (z.B. Autogenes Training)
Integrationsgruppe für Betroffene mit Migrationshintergrund
Vorbereitungskurs auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) durch externe Fachkräfte
Ergänzend werden Angehörigengespräche, Paartherapie-Gespräche für die Bearbeitung von Beziehungsproblemen sowie kognitives Leistungstraining zur Steigerung von Konzentrations- und Merkfähigkeit angeboten.
Leitende Diplom-Psychologe: Maximilian Straif
Tel: (09574) - 1426
maximilian.straif@gebo-med.de
In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die berufliche Integration nach einer Entwöhnungsbehandlung ein sehr wichtiger Faktor für die längerfristige Aufrechterhaltung der Abstinenz ist. Somit ist Ihre optimale Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes eines unserer Hauptziele in der Ergo- und Arbeitstherapie.
Die Mitarbeit in den verschiedenen Werkstätten und Arbeitsbereichen (Schreinerei, Trockenbau, Gartenbau, Küche- und Servicebereich, Verwaltung) wird als Mittel eingesetzt, um Defizite in den Basisfertigkeiten zu erkennen und therapeutisch auszugleichen. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, sowohl außerhalb der Klinik ein Praktikum zu absolvieren (place and train), als auch in der Klinik arbeitsvorbereitende Angebote im Rahmen der Adaption weiter zu nutzen (train and place).
Die Gestaltungstherapie ist ein spezielles Behandlungs-Angebot der Ergotherapie unter therapeutischen Bedingungen und psychotherapeutischer Begleitung. Die tiefen-psychologisch fundierte Gestaltungstherapie bezieht sich auf theoretische Modelle der Psychoanalyse. In der Gestaltungstherapie werden unbewusste Konfliktkonstellationen bearbeitet.
In der Ergotherapie steht die Arbeit mit kreativen Medien im Vordergrund (z. B. Ton, Holz, Spiel – aber auch Musik und Bewegung etc.). Über die Beschäftigung mit kreativen Medien können aggressive oder gehemmte Befindlichkeiten bewusst werden. Durch Verbesserung von Kommunikation, Selbsteinschätzung, Selbstwert und Realitätswahrnehmung wird die Lebensqualität verbessert.
Alisia Müller
Tel: (09574) 6337-1364
Unsere Mitarbeiter im Sozialpädagogischen Dienst beraten und unterstützen Sie bei persönlichen, finanziellen und sozialen Dingen während Ihres Aufenthalts in allen Phasen der Therapie, zum Beispiel bei:
Arbeitslosengeld II (ALG II) bzw. Hartz IV
Die sozialpädagogische Betreuung erfolgt schwerpunktmäßig in Form von Einzelgesprächen. Bestimmte Themen werden aber auch als Gruppenaktivität angeboten:
Diplom-Sozialpädagogin (FH) Susanne Bätz
Tel.: (09574) 6337-1365
Susanne.baetz@gebo-med.de
Diplom-Sozialpädagoge Ulrich Seitz (FH)
Tel.: (09574) 6337-1343
Ulrich.seitz@gebo-med.de
Diplom-Sozialpädagoge Volker Schienagel
Tel.: (09574) 6337-1344
Volker.schienagel@gebo-med.de
Diplom-Sozialpädagogin Christina McSorley
Tel.: (09574) 6337 - 1342
christina.mcsorley@gebo-med.de
Das Pflegeteam ist ständiger Ansprechpartner und Begleiter während Ihres gesamten Aufenthaltes. Die menschliche Nähe und die gebotene therapeutische Distanz ermöglichen eine vertrauensvolle Beziehung, welche das angestrebte Abstinenzziel voll und ganz unterstützt.
Unser kompetentes Pflegeangebot umfasst:
Umsetzung der angeordneten medizinischen Diagnostik und Therapie
Krankenbeobachtung und Verlaufsdokumentation
Krisenintervention und Motivationsarbeit
Anleitung und Begleitung bei der Tagesstrukturierung
Lebenspraktisches Training, wie z. B. Begleitung zum Einkaufen und gemeinsames Kochen und Backen
Hilfestellung beim Besuch von externen Fachärzten und verschiedenen Ämtern
Beratung und Mitwirkung bei einer sinnvollen Gestaltung der therapiefreien Zeit, zum Beispiel durch Sport oder Ausflüge
Durchführung von Wohngruppenversammlungen
steffen.wehrle@gebo-med.de
Gesamtstationsleitung
alexander.schmidt@gebo-med.de
Ihre körperliche Fitness ist uns wichtig. In den Räumen und auf dem Gelände unserer Klinik bieten wir:
Radfahren (hauseigene Räder werden zum Verleih angeboten)
Ebenso möglich ist die Teilnahme an Vereinssportarten, Hallensport in der direkt benachbarten Sporthalle der Gemeinde Hochstadt oder regelmäßiges Schwimmen im Hallen- oder Freibad.
Wir sehen es als eines der Therapieziele an, die Freizeit wieder suchtmittelfrei selber aktiv gestalten zu können und Spaß daran zu haben. Die Planung der Freizeitangebote wird daher therapeutisch und erlebnispädagogisch begleitet.
Verschiedenste Musikinstrumente zum Ausprobieren (häufig findet sich eine Patientenband zusammen)
Foto- und Fernsehabende
Patienten-Bibliothek mit über 600 Bänden, Tageszeitungen sowie Internetzugang an zwei Computern
Unser Aufnahmemanagement ist in der Verwaltung angesiedelt und arbeitet eng mit dem Sozialdienst zusammen. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen für Auskünfte zur Verfügung oder sind bei der Vermittlung eines kompetenten Ansprechpartners behilflich.
Nach vorheriger Absprache können auch schwangere Patientinnen aufgenommen werden. Eine Hepatitis C-Behandlung ist ebenfalls möglich. Nicht aufnehmen können wir Patienten, die der deutschen Sprache nur sehr eingeschränkt mächtig sind, neben der Abhängigkeit an akuten Psychosen (z.B. Schizophrenien) leiden, akut suizidal sind oder schwere hirnorganische Beeinträchtigungen aufweisen, so dass sie auf einer offenen Station nicht behandelt werden können.
Die Bezirksklinik Hochstadt besitzt die Anerkennung zur Durchführung medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen bei Abhängigkeitserkrankten (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen) durch folgende Kostenträger:
DRV Nordbayern, Bayreuth
DRV Bund, Berlin
DRV Bayern Süd, Landshut
DRV Schwaben, Augsburg
DRV Mitteldeutschland, Leipzig
DRV Nord, Lübeck
DRV Westfalen, Münster
DRV Knappschaft-Bahn-See, Bochum
Postbeamtenkrankenkasse, Stuttgart
Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen Bayern
Während der Therapie sind Sie in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht. Die Klinik ist in acht Stationen gegliedert. Die Patienten sind nach dem Schwerpunkt ihrer Suchterkrankung (Alkohol/Medikamente bzw. Drogen) auf die jeweiligen Wohnstationen aufgeteilt. In drei unterschiedlichen Behandlungsbereichen bieten wir folgende Räumlichkeiten.
Akutstation/Entzug:
Sechs Doppelzimmer und ein Einzelzimmer (zum Teil mit Dusche und WC auf dem Zimmer)
Sechs Stationen mit Ein- und Zweitbettzimmern (zum Teil mit Dusche und WC auf dem Zimmer)
Eine Station mit Einbettzimmern
Bei der Erstellung des Speiseplans legen wir großen Wert auf die Zusammenstellung nach ernährungs-physiologischen Gesichtspunkten. Dabei berücksichtigen wir das jahreszeitliche Angebot und bereiten regionaltypische Gerichte zu. Wenn keine medizinischen Einwände entgegenstehen, können Sie Ihre Mahlzeiten anhand des Speiseplanes nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Mittags bieten wir drei Menüs an: Normalkost, leichte Kost oder ein vegetarisches Menü.
Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Hochstadt ist eine fachlich kompetente Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Störungen und/oder Suchterkrankungen. Bei uns werden Patienten ambulant behandelt, die aufgrund einer andauernden, häufig wiederkehrenden oder schweren psychischen Erkrankung in verschiedenen Lebensbereichen eine umfassende Behandlung durch verschiedene Berufsgruppen (Psychiater, Psychologe, u.a.) benötigen.
Die Kosten für unsere Leistungen trägt in der Regel die Krankenkasse. Wenn Sie noch nicht in der Institutsambulanz in Behandlung sind, bitten wir um eine Überweisung Ihres Hausarztes bzw. Ihrer Hausärztin.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Psychiatrischen Institutsambulanz an der Bezirksklinik Hochstadt.
Patienteninformation Datenschutz stationär
im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. Versorgung ist es erforderlich, personenbezogene und auch medizinische Daten über Ihre Person zu verarbeiten. Da die Vorgänge sowohl innerhalb unserer Klinik als auch im Zusammenspiel mit weiteren an Ihrer Behandlung beteiligten Personen / Institutionen des Gesundheitswesens nicht leicht zu überblicken sind, haben wir für Sie die nachfolgenden Informationen zusammengestellt:
Im Rahmen Ihrer Behandlung werden Daten über Ihre Person, Ihren sozialen Status sowie die für die Behandlung notwendigen medizinischen Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung" Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung" bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Patientendaten in der Klinik ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt bzw. erlaubt oder Sie als Patient hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.
Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Abrechnung Ihrer Behandlung, aus Gründen des Controllings / der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung von Rechtsansprüchen, usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesen oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten (z.B. an die Polizei aufgrund des Melderechts, an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes, an Krebsregister) sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen, usw.
Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch auch vorkommen, dass wir von anderen Krankenhäusern, die etwa Ihre Erst- / Vor-Behandlung durchgeführt haben, von niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, Medizinischen Versorgungszentren (sog. MVZ), usw. Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden in unserer Klinik im Sinne einer einheitlichen Dokumentation mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.
Die an Ihrer Behandlung beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa auch die Verwaltung gehört, die die Abrechnung Ihrer Behandlung vornimmt.
Genannt sei hier insbesondere die sog. EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), z.B. Art. 6, 9 DS-GVO, die auch in Deutschland gilt und ausdrücklich regelt, dass Daten von Patienten verarbeitet werden dürfen. Daneben finden sich Grundlagen im deutschen Recht, etwa in dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), z.B. § 301 SGB V und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), sowie in den §§ 630 ff. BGB, die eine Verarbeitung Ihrer Daten voraussetzen.
Datenübermittlung an „Externe" im Sinne einer gemeinsamen Behandlung (im Team), Zuziehung externer Konsiliarärzte, z.B. Labor, Telemedizin, sowie Zuziehung externer Therapeuten (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, (, Abs.4) DS-GVO i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),
bei wahlärztlicher Behandlung die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mosel-Saar, Trier sowie
wenn gewünscht Seelsorger, usw.
Der Krankenhausträger ist gem. § 630f Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) dazu verpflichtet, eine Dokumentation über Ihre Behandlung zu führen. Dieser Verpflichtung kann der Krankenhausträger in Form einer in Papierform oder elektronisch geführten Patientenakte nachkommen. Diese Patientendokumentation wird auch nach Abschluss Ihrer Behandlung von der Klinik verwahrt. Auch dazu ist der Krankenhausträger gesetzlich verpflichtet.
Mit der Frage, wie lange die Dokumente im Einzelnen in der Klinik aufzubewahren sind, beschäftigen sich viele spezielle gesetzliche Regelungen. Zu nennen sind etwa hier die Röntgenverordnung (RöV), die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), das Transfusionsgesetz (TFG), und viele mehr. Diese gesetzlichen Regelungen schreiben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen vor.
Daneben ist zu beachten, dass Kliniken Patientenakten auch aus Gründen der Beweissicherung bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Dies folgt daraus, dass Schadensersatzansprüche, die Patienten gegenüber dem Krankenhaus geltend machen, gemäß § 199 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) spätestens in 30 Jahren verjähren. Ein Haftungsprozess könnte also erst Jahrzehnte nach Beendigung der Behandlung gegen den Krankenhausträger anhängig gemacht werden. Würde die Klinik mit der Schadensersatzforderung eines Patienten wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers konfrontiert und wären die entsprechenden Krankenunterlagen inzwischen vernichtet, könnte dies zu erheblichen prozessualen Nachteilen für die Klinik führen.
Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 EU Datenschutz-Grundverordnung. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde (Bay. Landesdatenschutzbeauftragter, München) kann formlos erfolgen.
Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO), Nordring 2, 95444 Bayreuth
Tel. 09574/6337-0 Mail: hochstadt@gebo-med.de
Der Krankenhausträger hat für die Bezirksklinik Hochstadt einen Datenschutzbeauftragten bestellt.
Mail: DSB.BKO@gebo-med.de
Patienteninformation Datenschutz ambulant
Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO), Nordring 2, 95444 Bayreuth - Vorstand Katja Bittner
Name: Frau Eichenberg
Kontaktdaten: DSB.BKO@gebo-med.de
Name: Bayerischer Landesdatenschutzbeauftragter
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit Para­graf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.
Soweit eine Abrechnung durch die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mosel-Saar in Trier erfolgt, erhalten Sie gem. Art. 13 DSGVO weitere Informationen zum Datenschutz.
Informationsflyer: Auswege aus der Alkoholabhängigkeit und MedikamentenabhängigkeitPDF | 251,49 KB
Informationsflyer: Auswege aus der DrogenabhängigkeitPDF | 246,66 KB
Informationsflyer: Therapieangebote für Abhängige von Stimulanzien wie Crystal - Speed - XTC - KokainPDF | 277,29 KB
Broschüre: Behandlungs- und Therapieangebote bei DrogenabhängigkeitPDF | 555,97 KB
Broschüre: Behandlungs- und Therapieangebote bei Alkohol- und MedikamentenabhängigkeitPDF | 558,87 KB
Informationen für AngehörigePDF | 292,12 KB
Unser Fragebogen zur Aufnahme in die Bezirksklinik Hochstadt – Teil 1DOC | 162,5 KB
Unser Fragebogen zur Aufnahme in die Bezirksklinik Hochstadt – Teil 2DOC | 106 KB
Der Behandlungsvertrag PDF | 83,65 KB
PflegekostentarifPDF | 48,52 KB
Formular zur Vereinbarung von Wahlleistungen während des AufenthaltsPDF | 108,24 KB
Unsere Allgemeinen Vertragsbedingungen PDF | 140,89 KB
Vereinbarungen zur SchweigepflichtDOC | 45,89 KB
Informationen zur PIA Hochstadt Hochstadt Psychiatrische InstitutsambulanzPDF | 247,06 KB
Grundsätze der Bezirksklinik HochstadtPDF | 283,57 KB
Hausordnung der Bezirksklinik HochstadtPDF | 290,88 KB
hochstadter_gespraeche_2018__vortrag_prof._hillemacher.pdfPDF | 1,04 MB
hochstadter_gespraeche_2018__vortrag_prof._schueppel.pdfPDF | 409,95 KB
hochstadter_gespraeche_2018__vortrag_prof._klein.pdfPDF | 7,3 MB

References: Art. 6
 § 301
 § 630
 § 199
 Art. 77
 Art. 13