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Timestamp: 2020-02-27 22:02:45+00:00

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BGH, 10.07.1986 - III ZR 77/85 - dejure.org
https://dejure.org/1986,850
BGH, 10.07.1986 - III ZR 77/85 (https://dejure.org/1986,850)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1986 - III ZR 77/85 (https://dejure.org/1986,850)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85 (https://dejure.org/1986,850)
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Rückgewähr der Grundschuld aufgrund der Sicherungsabrede - Nachweis des Nichtbestehens der gesicherten Forderung - Beweislastverteilung bei der Rückgewähr der Grundschuld - Nichtigkeit der Vorfinanzierung der Außenstände eines Mandanten durch den Steuerberater wegen ...
Wirksamkeit der Darlehensgewährung eines Steuerberaters an Mandanten zu banküblicher Verzinsung
NJW-RR 1986, 1495
ZIP 1986, 1171
MDR 1987, 124
WM 1986, 1355
Sie hat dann die Unrichtigkeit dieses Vortrags zu beweisen (vgl. BGH 10. Juli 1986 - III ZR 77/85 - NJW-RR 1986, 1495 sowie Zwanziger in Kittner/Zwanziger Handbuch Arbeitsrecht 2. Aufl. § 166 Rn. 43).
Auch sah der erkennende Senat keinen Anlass, das in einem Einzelfall von einem Steuerberater einem Mandanten gewährte und "bankmäßig abgerechnete" Darlehen dem Verbot der gewerblichen Tätigkeit zu unterwerfen (Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, NJW-RR 1986, 1495, 1496;… s. allgemein hierzu Gehre/Koslowski aaO § 57 Rn. 4;… Maxl aaO § 57 Rn. 28).
Hierunter fällt etwa die Tätigkeit als persönlich haftender Gesellschafter oder Geschäftsführer eines gewerblich tätigen Unternehmens (s. § 41 Abs. 2 BOStB; Senatsurteil vom 10. Juli 1986 aaO; BGH…, Urteil vom 4. März 1996 aaO;… OLG Hamm aaO;… Gehre/Koslowski aaO;… Maxl aaO § 57 Rn. 421, 425).
In derartigen Ausnahmefällen muß der Grundschuldgläubiger den Umfang und die Höhe der gesicherten Forderung darlegen und gegebenenfalls beweisen (BGH, Urteil vom 27. Februar 1976 - V ZR 50/75, WM 1976, 666, 667; BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, WM 1986, 1355, 1356; Senatsurteil vom 13. November 1990 - XI ZR 217/89, WM 1991, 60, 61).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muß nämlich der Grundschuldgläubiger Umfang und Höhe der geschuldeten Forderung darlegen und beweisen, wenn bei Bestellung der Grundschuld die Höhe der zu sichernden Forderung noch nicht feststand, so insbesondere, wenn die Grundschuld für eine künftige Kontokorrentschuld bestellt wurde (BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85 - ZIP 1986, 1171, 1172 m.w.Nachw.).
Auch sah er keinen Anlass, das in einem Einzelfall von einem Steuerberater einem Mandanten gewährte und "bankmäßig abgerechnete" Darlehen dem Verbot der gewerblichen Tätigkeit zu unterwerfen (BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, NJW-RR 1986, 1495, 1496).
BGH, 18.06.1991 - XI ZR 159/90
Voraussetzungen einer stillschweigenden Kontokorrentabrede
Wesentliche Merkmale für einen solchen Willen liegen in der Behandlung der einzelnen Leistungen als verzinsliche Kreditgewährung, in der Verzinsung des Saldos, obwohl Zinsen darin enthalten sind, in der Übersendung der regelmäßigen Abschlüsse zur Anerkennung und in der Anerkennung selbst (BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85 = WM 1986, 1355, 1357).
Letzteres ist freilich dann anders, wenn die Grundschuld für eine zukünftige, also in diesem Zeitpunkt noch nicht bestehende Forderung bestellt worden ist (BGH, Urt. v. 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, ZIP 1986, 1171, 1172 m.w.N.).
In diesen Fällen muß der Sicherungsnehmer, sei er Grundschuldgläubiger (vgl. BGH, Urt. v. 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, ZIP 1986, 1171, 1172) oder Bürgschaftsgläubiger (Senatsurt. v. 4. Juli 1985 - IX ZR 135/84, ZIP 1985, 984, 988), auch nachweisen, daß die Gegenansprüche und Leistungen des Kontokorrentschuldners richtig und vollständig in die Abrechnung aufgenommen worden sind; insoweit muß also der Gläubiger den Fortbestand der verbürgten Hauptschuld, nicht der Bürge deren Erlöschen beweisen.
Der Beklagte beruft sich zu Unrecht auf die Rechtsprechung des BGH, soweit diese den Sicherungsnehmer in den Fällen als beweisbelastet ansieht, in denen bei Bestellung der Grundschuld der künftige Umfang der gesicherten Forderung nicht feststeht (BGH WM 1976, 666; WM 1986, 1355; WM 1991, 60; WM 1992, 566).
Mit Abschluss des Sicherungsvertrages und der Einigung über den Sicherungszweck in der Zweckbestimmungserklärung vom 1. August 2007 (Anlage K 7) hat die Klägerin einen aufschiebend bedingten Anspruch auf Rückgewähr der Grundschuld erworben, der durch Wegfall des Sicherungszwecks unbedingt wird (BGH Urteil vom 11. Oktober 1995 - XII ZR 62/94, BGH Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, Rn 14, jeweils zitiert nach juris).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat in diesen Fällen der Sicherungsnehmer, mithin die Beklagte, die Darlegungs- und Beweislast dafür, aus welchem Rechtsgrund die abgesicherte Forderung noch besteht und in welcher Höhe diese valutiert ist (z.B. BGH vom 18.02.1992 - XI ZR 134/91 - RZ 10, zitiert nach iuris, BGH Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 77/85, Rn 14, zitiert nach iuris; Palandt § 1191 Rn 26).
OLG Bamberg, 21.05.2010 - 4 W 38/10
Zwangsvollstreckung aus einer Sicherungsgrundschuld: Darlegungs- und Beweislast …
BGH, 22.01.2004 - IX ZR 78/02
OLG Zweibrücken, 26.11.1998 - 4 U 43/98
Fehlende Darlegung und fehlender Beweis einer Valutierung; …
BGH, 16.12.1987 - IVa ZR 153/86
Anforderungen an die Feststellung welche Sicherungsabrede der …

References: BGH 
 § 166
 § 57
 § 57
 § 41
 § 57
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 1191