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Timestamp: 2019-07-19 10:04:15+00:00

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israelischen Besatzungspolitik | Germanenherz
Schlagwort-Archive: israelischen Besatzungspolitik
Veröffentlicht am 12. November 2016 von Germanenherz
ab 00:13:31 Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht (nicht des Deutschen Reiches)
Eine Debellatio fand nicht statt. Erläuterung zum Begriff:
Eine Debellatio ist die Bezeichnung für das durch vollständige Zerstörung und militärische Niederringung eines feindlichen Staates herbeigeführte Ende eines Krieges, verbunden mit optionaler Annexion. Der Krieg wurde jedoch durch Kapitulation der Wehrmacht beendet, nicht durch die vollständige Zerstörung Deutschlands. Eine Annexion entspricht dem Beseitigen der Regierung und der Verfassung des besiegten Staates, was tatsächlich mit der Inhaftierung der Regierung Dönitz geschehen ist.
ab 00:28:48 Völkerrechtsbruch durch die Alliierten in Deutschland
ab 00:39:58 Nur eine deutsche Nationalversammlung kann eine Verfassung aufsetzen.
ab 00:42:51 Auferlegung bestimmter Inhalte im Grundgesetz durch Besatzungsmächte.
ab 00:46:18 Die deutsche Verfassung ist das Besatzungsstatut, in dem das Grundgesetz wirkt.
ab 00:48:24 Zweck des Grundgesetzes.
ab 00:50:16 Eine deutsche Verfassung darf nicht durch Abänderung des Grundgesetzes entstehen (dies ist aber faktisch geschehen, als man das Grundgesetz zur Verfassung erklärte).
ab 00:57:02 Weimarer Verfassung ab 01:09:07 Schwarz-Rot-Gold ab 01:23:46 Gesetze dürfen Grundrechte nicht beschneiden. Strafgesetzbuch § 130 (3) verstößt gegen Grundrechte Art. 1 (2) und Art. 5 (1). Hier wird hinterhältig der allgemein gültige Schutz von ethnischen Minderheiten mit Einschränkung der Meinungsfreiheit und Bestrafung verbunden. Kein anderes Land hat dieses Zusatz. Gegen Art. 5 (1) wird in Deutschland generell verstoßen Art. 10 wurde von der Besatzungsmacht außer Kraft gesetzt Gegen Art. 18 verstieß die „Bundesregierung“ im Zuge des ESM ab 01:33:59 Abgabe von Nationalstaatlichkeit (Grundlage für die EU) ab 01:38:50 Kriegsvorbereitung und Waffenverkauf unter Strafe ab 01:39:45 Gebietsabtretung nur durch Volksentscheid ab 01:42:18 Aufgezwungenen Föderalismus zur Spaltung Deutschlands
DEUTSCHES VOLK, WACH AUF! ERKENNE DEN BETRUG!
DEUTSCHES VOLK, WACH AUF! Veröffentlicht am 7. Dezember 2011 Ein Grundgesetz ist laut geltendem Völkerrecht (Haager Landkriegsordnung, Art. 43 [RGBl. 1910]) ein „Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit“. Diese provisorische Natur kommt … Weiterlesen →
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Der israelische Plan zur Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens. Einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund der momentanen Völkerwanderung ist, der Yinon-Plan.
Yinon plädiert für ein eigenes Kurdistan; der Irak und Libyen sollen zertrümmert werden – was tatsächlich dort bereits geschehen ist. Saudi Arabien soll dezimiert werden, und zwischen Afghanistan und Pakistan soll ein Staat der Belutschen entstehen. Groß-Israel soll nach Yinon den Ostteil Ägyptens einschließen bis zum Nil, den nördlichen Teil Saudi-Arabiens, Jordanien, Libanon und die westlichen Teile des Irak und Syriens. »Vom Nil bis zum Euphrat«, hatte schon Theodor Herzl, der österreichisch-ungarische Schriftsteller jüdischer Herkunft, Publizist und Journalist und Begründer des modernen politischen Zionismus, im Jahr 1896 als Parole ausgegeben. Erez Israel
Vermerk des Herausgebers
1… Die „Association of Arab-American University Graduates“ hält es für zwingend, ihre neue Veröffentlichungsserien „Sonderdokumente“, mit Oded Yinons Artikel zu eröffnen, der in „Kivunim“ (Richtungen), der Zeitung der Informationsabteilung der Weltzionisten-Organisation, erschienen ist. Oded Yinon ist ein israelischer Journalist und war früher mit dem Außenministerium Israel verbunden. Zu unserer Kenntnis ist dieses Dokument die expliziteste, detaillierte und eindeutige Aussage über die zionistische Strategie im Nahen Osten. Darüber hinaus steht sie für die genaue Darstellung der „Vision“ des gesamten Nahen Ostens der jeweiligen zionistischen Regime von Begin, Sharon und Eitan. Seine Bedeutung liegt daher nicht in seinem historischen Wert, sondern in dem Albtraum, den es darstellt.
2… „Der Plan funktioniert mit zwei wesentlichen Voraussetzungen: Zum Überleben, muss lsrael
eine imperiale regionale Macht werden – und – 2. die Teilung des gesamten Gebietes in kleine Staaten durch den Zerfall aller vorhandenen arabischen Staaten bewirken.
Wie klein, das wird von der ethnischen oder konfessionellen Zusammensetzung jedes Staates abhängen. Konsequenterweise ist die zionistische Hoffnung, dass die auf Konfession basierenden Staaten Israels Satelliten werden und ironischerweise seine Quelle der moralischen Legitimierung…
3… Dies ist keine neue Idee, noch taucht dies zum ersten Mal im zionistischen strategischen Denken auf. In der Tat war die Spaltung aller arabischen Staaten in kleinere Einheiten ein wiederholtes Thema.“ Dieses Thema wurde dokumentiert in sehr bescheidenem Umfang in der AAUG-Veröffentlichung, „Israels sakraler Terrorismus“, (1980), von Livia Rokach. Basierend auf den Memoiren von Moshe Sharett, ehemaliger Premierminister von Israel, dokumentiert Rokachs Studie in überzeugenden Einzelheiten den zionistischen Plan, wie er auf den Libanon anzuwenden ist und in der Mitte der fünfziger Jahre vorbereitet wurde.
4… Die erste massive Invasion im Libanon im Jahre 1978 bestätigte diesen Plan bis ins kleinste Detail. Die zweite, barbarischere und allumfassende, israelische Invasion des Libanon am 6. Juni 1982 dient dazu, bestimmte Teile des Plans umzusetzen, der nicht nur den Libanon, sondern auch Syrien und Jordanien zerstückelt sehen will. Dies sollte ein Hohn israelischer öffentlicher Forderungen nach einer starken und unabhängigen libanesischen Zentralregierung sein. Noch genauer, sie wollten eine libanesische Zentralregierung, die ihre regionalen imperialistischen Pläne durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit ihnen sanktioniert. Sie suchen auch das Einverständnis der Syrier, Irakis, Jordanier und anderer arabischer Regierungen sowie des palästinensischen Volkes für ihre Pläne. Was sie wollten und wofür sie planen, ist keine arabische Welt, sondern eine Welt arabischer Fragmente, die bereit ist, sich der israelischen Hegemonie unterzuordnen. Daher spricht Oded Yinon in seinem Essay, „Eine Strategie für Israel in den 1980-gern“, über „weitreichende Möglichkeiten, zum ersten Mal seit 1967“, die durch die „sehr stürmische Situation, die Israel umgibt“ geschaffen wurden.
5… Die zionistische Strategie der Vertreibung der Palästinenser aus Palästina ist weitestgehend eine aktive Strategie, aber in Zeiten des Konfliktes, wie in den Jahren 1947 – 1948 und im Krieg von 1967, wird sie energischer verfolgt. Ein Anhang mit dem Titel „Israel spricht von einem neuen Exodus“ ist in dieser Veröffentlichung enthalten, um die früherenzionistischen Vertreibungen der Palästinenser aus ihrem Heimatland zu beweisen und um außer dem zionistischen Hauptdokument, das wir präsentieren, weitere zionistische Planungen für die „Entpalästinisierung“ von Palästina zu aufzuzeigen.
6… Aus dem Kivanum-Dokument, das im Februar 1982 veröffentlicht wurde, geht klar hervor, dass die „weitreichenden Chancen“, die zionistische Strategiker im Sinn hatten, dieselben „günstigen Gelegenheiten“ sind, wovon sie versuchen, die Welt zu überzeugen. Sie behaupten, sie seien durch ihre Invasion im Juni 1982 entstanden. Ebenso klar ist, dass die Palästinenser nie das einzige Ziel des zionistischen Plans waren, aber das primäre Ziel, seitdem deren lebensfähige und unabhängige Präsenz als Volk die Essenz des zionistischen Staates zunichte gemacht hat. Jeder arabische Staat, besonders einer mit kohäsiven und deutlich nationalistischen Richtungen, ist faktisch ein Ziel, früher oder später.
7… Im Gegensatz zu der detaillierten und eindeutigen zionistischen Strategie, die in diesem Dokument erläutert wurde, leidet die arabische und palästinensische Strategie unter Unklarheit und Inkohärenz. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die arabischen Strategiker den zionistischen Plan in seinen vollen Konsequenzen verinnerlicht haben. Stattdessen reagieren sie mit Ungläubigkeit und sind schockiert, wenn sich eine neue Phase offenbart. Das wird offensichtlich durch die arabische Reaktion auf die Belagerung von Beirut, wenn auch gedämpft . Die traurige Tatsache ist, dass die arabische Reaktion, solange man die zionistische Strategie für den Nahen Osten nicht ernst nimmt, bei jeder Belagerung anderer arabischen Städte die gleiche sein wird.
1… Das folgende Essay stellt meiner Meinung nach den genauen und detaillierten Plan des gegenwärtigen zionistischen Regimes (von Sharon und Eitan) für den Nahen Osten dar, der auf der Teilung des gesamten Gebietes in kleine Staaten basiert sowie der Auflösung aller vorhandenen arabischen Staaten. Ich werde in einem Schlusswort den militärischen Aspekt dieses Plans kommentieren. Hier will ich die Aufmerksamkeit der Leser auf mehrere wichtige Punkte lenken:
2… Die Idee, dass alle arabische Staaten von Israel in kleine Einheiten zerstückelt werden sollten, tritt immer wieder im israelischen strategischen Denken auf. Zum Beispiel schreibt Ze’ev Schiff, der Militärkorrespondent von Ha’aretz (und wahrscheinlich der bekannteste in Israel im Hinblick auf dieses Thema), über das „Beste“, das im Irak im Interesse Israels geschehen kann: „ Die Auflösung des Iraks in einen schiitischen Staat, einen sunnitischen Staat sowie die Abspaltung des kurdischen Teils“ (Ha’aretz 2.6.1982)
3… Die strenge Verbindung zu neo-konservativem Denken in den USA ist sehr markant, besonders in den Anmerkungen des Autors. Aber, während Lippenbekenntnisse für die Idee der „Verteidigung des Westens“ gegen die sowjetische Macht geäußert werden, ist das wahre Ziel des Autors und des gegenwärtigen israelischen Establishments klar: Aus dem imperialen Israel eine Weltmacht machen. Mit anderen Worten, es ist das Ziel Sharons, die Amerikaner zu täuschen, nachdem er den gesamten Rest (der Welt I.Ge) getäuscht hat.
4… Es ist offensichtlich, dass viele der relevanten Daten, sowohl in den Anmerkungen, als auch in dem Text entstellt oder ausgelassen sind, wie zum Beispiel die finanzielle Hilfe der USA an Israel. Viel von ihm ist pure Fantasie. Aber man hält den Plan nicht für nicht einflussreich oder unmöglich, um eine kurze Zeit lang realisiert zu werden. Der Plan folgt getreu den geopolitischen Ideen in Deutschland von 1890 – 1933, die gänzlich von Hitler und der Nazi-Bewegung verschlungen wurden und die ihre Ziele für Osteuropa bestimmt haben. Diese Ziele, besonders die Teilung der vorhandenen Staaten, wurden in den Jahren 1939 – 1941 ausgeführt. Nur eine Allianz auf einer globalen Skala verhinderte ihre Konsolidierung eine Zeit lang.
5… Die Anmerkungen des Autors folgen dem Text. Um Verwirrung zu vermeiden, habe ich selbst keinerlei Anmerkungen hinzugefügt, aber habe die Inhalte in dieses Vorwort und in das Schlusswort am Ende gesetzt. Ich habe jedoch einige Teile des Textes betont. – Israel Shahak – 13. Juni 1982
1… Zu Beginn der Neunzehnhundertachtziger braucht der Staat Israel eine neue Perspektive bezüglich seiner Stellung, seiner Ziele und Vorhaben im In- und Ausland. Eine Anzahl zentraler Prozesse, die das Land, die Region und die Welt durchmachen, haben das Bedürfnis noch dringender werden lassen. Wir leben heute in den frühen Phasen einer neuen Epoche in der Geschichte der Menschen, die den früheren in keinster Weise gleicht. Ihr Charakter unterscheidet sich gänzlich von allem, was wir bisher kennengelernt haben. Deshalb brauchen wir ein Verständnis der Zentralprozesse, die diese historische Epoche einerseits typisieren, und brauchen andererseits eine Weltanschauung und eine operationelle Strategie, die mit den neuen Bedingungen übereinstimmt. Die Existenz, der Wohlstand und die Standhaftigkeit des Jüdischen Staates werden von seiner Fähigkeit abhängen, ein neues Rahmenkonzept für seine in- und ausländischen Angelegenheiten einzuführen.
2… Diese Epoche wird charakterisiert durch mehrere Merkmale, die wir bereits diagnostizieren können und die eine echte Revolution in unserem gegenwärtigen Lebensstil symbolisieren. Der dominierende Prozess ist der Zusammenbruch der rationalen, humanistischen Weltanschauung als Haupt-Meilenstein, der das Leben und die Errungenschaften der westlichen Zivilisation seit der Renaissance unterstützt. Die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ansichten, die dieser Gründung entströmten, basierten auf mehreren „Wahrheiten“, die zur Zeit verschwinden, zum Beispiel die Ansicht, dass der Mensch als Persönlichkeit das Zentrum des Universums ist und alles existiert, um seine materiellen Grundbedürfnisse zu erfüllen. Diese Position wird in der Gegenwart annuliert, als klar wird, dass die Menge der Quellen im Kosmos nicht den Erfordernissen des Menschen, seinen wirtschaftlichen Bedürfnissen oder seinen demographischen Zwängen entsprechen. In einer Welt, in der es vier Billionen Menschen gibt und Wirtschafts- und Energiequellen, die nicht im gleichen Verhältnis wachsen, um den Bedürfnissen des Menschen zu entsprechen, ist es unrealistisch, zu erwarten, dass die Haupterfordernisse der Gesellschaft des Westens, nämlich, der Wunsch und das Streben nach endloser Konsumierung, erfüllt werden. 1 Die Ansicht, dass Ethik bei der Bestimmung der Richtung, die der Mensch einschlägt, keine Rolle spielt, sondern eher nur seine materiellen Bedürfnisse – diese Ansicht herrscht heute vor, da wir eine Welt sehen, in der fast alle Werte im Begriffe sind, zu verschwinden. Wir verlieren die Fähigkeit, die einfachsten Dinge zu beurteilen, vor allem, wenn es sich um die einfache Frage handelt, was das Gute und was das Böse ist.
3… Die Vision der grenzenlosen Sehnsüchte und Fähigkeiten schwindet angesichts der traurigen Fakten des Lebens, wenn wir den Zusammenbruch der Weltordnung um uns herum erleben. Die Anschauung, die der Menschheit Unabhängigkeit und Freiheit verspricht, erscheint absurd angesichts der traurigen Tatsche, dass Dreiviertel der Menschen unter totalitären Regimen leben. Die Anschauungen, die Gleichheit und soziale Gerechtigkeit betreffen, wurden durch den Sozialismus gewandelt und besonders durch den Kommunismus zum Hohn. Es gibt kein Argument, was die Wahrheit dieser beiden Ideen betrifft, aber es ist klar, dass sie nicht sauber in die Praxis umgesetzt wurden, und die Mehrheit der Menschheit hat die Unabhängigkeit verloren, die Freiheit und die Chance auf Gleichheit und Gerechtigkeit. In dieser nuklearen Welt, in der wir (noch) in relativem Frieden seit 30 Jahren leben, hat der Plan für Frieden und Koexistenz unter den Natioen keine Bedeutung, wenn eine Supermacht wie die USSR eine militärische und politische Doktrin in der Form, die vorhanden ist, hat, so dass nicht nur ein Atomkrieg möglich und notwendig ist, um die Ziele des Marxismus zu erreichen, sondern dass es möglich ist diesen zu überleben, um nicht die Tatsache auszulassen, dass man damit einen Sieg erringen kann.
4… Die wesentlichen Pläne der menschlichen Gemeinschaft, besonders jene des Westens, erleben eine Änderung, aufgrund politischer, militärischer und wirtschaftlichen Umwandlungen. Daher hat die nukleare und konventionelle Macht der USSR die Zeit gewandelt, die gerade geendet hat, in der letzten Frist vor der großen Saga, die einen großen Teil unserer Welt in einem mehr-dimensionalen globalem Krieg zerstören wird. Im Vergleich dazu waren die Weltkriege der Vergangenheit eher ein Kinderspiel. Die Atommacht, wie auch die der konventionellen Waffen, ihre Menge, ihre Präsision und Qualität, wird das Meiste von unserer Welt in wenigen Jahren auf den Kopf stellen, und wir müssen uns damit arrangieren, dass wir in Israel damit konfrontiert werden. Das ist dann die Hauptbedrohung unserer Existenz und der westlichen Welt. 3 Der Krieg um die Resourcen in der Welt, das arabische Monopol auf das Öl und die Notwendigkeit des Westens, die meisten seiner Rohmaterialien aus der Dritten Welt zu importieren, formt die Welt, die wir kennen, um, vorausgesetzt, dass eins der größten Ziele der USSR ist, den Westen zu besiegen, indem er die Kontrolle über die gigantischen Resourcen im Persischen Golf und in dem südlichen Teil von Afrika gewinnt, in dem die meisten Mineralien der Welt vorhanden sind. Wir können uns die Dimensionen einer globalen Konfrontation, der wir in Zukunft gegenüberstehen, ausmalen.
5… Die Gorshkov-Doktrin fordert die sowjetische Kontrolle über die Ozeane und die mineral-reichen Gebiete der Dritten Welt. Das alles, zusammen mit der gegenwärtigen Atom-Doktrin, die ihr ermöglicht, einen Atomkrieg zu bewältigen und zu gewinnen und zu überleben, bei dem die Militärmacht des Westens zerstört und seine Einwohner im Dienste des Marxismus-Leninismus versklavt werden könnten, ist die Hauptgefahr für den Weltfrieden und für unsere Existenz. Seit 1967 haben die Sowjets das Diktum von Clausewitz in „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit atomaren Mitteln“ und machten dies zum Motto, das ihre gesamte Politik leitet. Bereits heute sind sie damit beschäftigt, ihre Ziele in unser Gebiet und die gesamte Welt zu tragen. Die Notwendigkeit, sie zu konfrontieren, wird das Hauptelement in der Sicherheitspolitik unseres Landes und natürlich dem Rest der freien Welt. Das ist unser größte ausländische Herausforderung.4
6… Die arabisch-muslimische Welt ist deshalb nicht das Hauptproblem, mit dem wir in den Achtzigern konfrontiert sein werden, trotz der Tatsache, dass es die größte Bedrohung für Israel in sich trägt, aufgrund ihrer wachsenden Militärmacht. Diese Welt mit ihren ethnischen Minderheiten, seinen Fraktionen und internen Krisen, die erstaunlich selbstzerstörerisch ist, wie wir im Libanon, im nicht-arabischen Iran und nun auch in Syrien sehen können, ist unfähig, erfolgreich seine fundamentalen Probleme zu behandeln und stellt deshalb keine reelle Gefahr für den Staat Israel auf Dauer dar, sondern nur für eine kurze Zeit, in der seine unmittelbare Militärmacht große Bedeutung hat. Auf Dauer wird diese Welt unfähig sein, in ihrem gegenwärtigen Rahmenwerk in den Gebieten um uns herum zu existieren, ohne einen authentischen revolutionären Wandel. Die muslimisch-arabische Welt ist gebaut wie ein vorübergehendes Kartenhaus, das vom Ausland (Frankreich und Großbritannien in den Zwanziger-Jahren) zusammengestellt wurde, ohne das Verlangen und die Wünsche der Einwohner zu berücksichtigen. Sie wurde beliebig in 19 Staaten aufgeteilt, die alle aus Kombinationen der Minderheiten und ethnischer Gruppen gemacht wurden, die sich feindlich gesinnt sind, so dass jeder arabisch-muslimische Staat heutzutage sich einer ethnischen sozialen Zerstörung von innen heraus gegenüber sieht. In einigen wütet bereits ein Bürgerkrieg. 5 Die meisten der Araber, 118 Millionen von 170 Millionen, leben in Afrika, meistens in Ägypten (45 Millionen heutzutage).
7… Abgesehen von Ägypten bestehen alle Maghreb-Staaten aus einer Mischung von Arabern und nicht-arabischen Berbern. In Algerien herrscht bereits ein Bürgerkrieg, der in den Bergen von Kabile zwischen den beiden Nationen in dem Land wütet. Marokko und Algerien führen, außer den inneren Aufständen in beiden Ländern, Krieg gegeneinander um die spanische Sahara. Der militante Islam gefährdet die Integrität von Tunesien, und Gadafi organisiert Kriege, die destruktiv aus arabischer Sicht sind, aus einem Land, das spärlich bevölkert ist und das keine mächtige Nation werden kann. Deshalb hat er sich um Bündnisse mit Staaten in der Vergangenheit bemüht, die authentischer sind, wie Ägypten und Syrien. Der Sudan, der in der heutigen arabisch-muslimischen Welt am meisten zerrissen wurde, ist auf vier untereinander verfeindeten Gruppen errichtet, einer arabisch-muslimisch-sunnitischen Minderheit, die über eine Mehrheit von nicht-arabischen Afrikanern, Heiden und Christen herrscht. In Ägypten gibt es eine sunnitisch-muslimische Mehrheit, die sich einer breiten Minderheit von Christen gegenübersieht, die in Oberägypten dominieren: einige sieben Millionen, so dass sogar Sadat in dieser Rede vom 8. Mai seine Befürchtung zum Ausdruck bringt, sie wollten einen Staat für sich, so etwas Ähnliches wie einen „zweiten“ christlichen Libanon in Ägypten.
8… Alle arabischen Staaten östlich von Israel sind auseinandergerissen, zerfallen und zerüttet von inneren Konflikten, sogar mehr noch als die des Maghreb. Syrien unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom Libanon, mit Ausnahme des starken Militärregimes, das ihn beherrscht. Aber der wirkliche Bürgerkrieg, der gegenwärtig zwischen der sunnitischen Mehrheit und der herrschenden schiitisch-alawitischen Minderheit stattfindet ( nur etwa 12 % der Bevölkerung), zeugt für die Schwere der inneren Unruhen.
9… Der Irak unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von seinen Nachbarn, obwohl dessen Mehrheit Schiiten und die herrschende Minderheit Sunniten sind. 65 % der Bevölkerung hat keine Mitbestimmung bei der Politik. Eine 20%-ige Elite hat die Macht. Zusätzlich gibt es eine breite kurdische Minderheit im Norden und, wenn es nicht die Stärke des herrschenden Regimes gäbe, die Armee und die Ölreserven, wäre Iraks zukünftiger Staat nicht anders als der Libanon in der Vergangenheit oder Syrien von heute. Die Saat des inneren Konfliktes und Bürgerkrieges ist heute bereits offensichtlich, besonders nach dem Aufstieg Khomeinis zur Macht im Iran, einem Führer, den die Schiiten im Irak als ihren natürlichen Führer ansehen.
10… All die Golf-Fürstentümer und Saudi Arabien sind auf einem delikaten Sandhaus errichtet, in dem sich Öl befindet. In Kuweit bilden die Kuweitis nur ein Viertel der Bevölkerung. In Bahrain sind die Schiiten in der Mehrheit, aber der Macht beraubt. In den Vereinigten Arabischen Staaten sind auch die Schiiten in der Mehrheit, aber die Sunniten sind an der Macht. Dasselbe gilt für den Oman und Nordjemen. Sogar im marxistischen Südjemen ist eine beträchtliche schiitische Minderheit. In Saudi Arabien ist die Hälfte der Bevölkerung aus dem Ausland, Ägypter und Jemeniten, aber eine saudische Minderheit hält die Macht in Händen.
11… Jordanien ist in Wirklichkeit palästinensisch, von einer trans-jordanischen Beduinenminderheit beherrscht, aber die meisten der Armee und gewiss der Bürokratie sind heute Palästinenser. Um genau zu sein, Amman is genauso palästinensisch wie Nablus. All diese Länder haben mächtige Armeen, relativ gesprochen. Aber es gibt dort ein Problem. Die syrische Armee heutzutage besteht meistens aus Sunniten mit einem alawitischen Offizierkorps, die irakische Armee aus Schiiten mit sunnitischen Kommandeuren. Dies hat große Bedeutung auf Dauer, und deshalb wird es nicht möglich sein, die Loyalität der Armee langfristig zu erhalten, ausser, es käme zu dem einzigen gemeinsamen Nenner: Die Feindschaft gegenüber Israel. Heute reicht sogar diese nicht aus.
12… Neben den Arabern, gespalten, wie sie sind, teilen die anderen muslimischen Staaten eine ähnliche missliche Lage. Die Hälfte von Irans Bevölkerung ist aus einer Persisch sprechenden Gruppe und die andere Hälfte aus einer ethnischen türkischen Gruppe zusammengesetzt. Die Bevölkerung der Türkei setzt sich aus einer türkisch-sunnitisch-muslimischen Mehrheit, etwa 50 % und zwei breiten Minderheiten, 12 Millionen shiitische Alawiten und 6 Millionen sunnitische Kurden, zusammen. In Afghanistan gibt es 5 Millionen Schiiten, die sich aus einem Drittel der Bevölkerung zusammensetzen. Im sunnitischen Pakistan gibt es 15 Millionen Schiiten, die die Existenz dieses Staates gefährdet.
13… Dieses Bild der nationalen ethnischen Minderheit, das sich von Marokko bis Indien und von Somalia bis zur Türkei erstreckt, deutet auf den Mangel an Stabilität und eine schnelle Rückentwicklung in der gesamten Region hin. Wenn dieses Bild zu dem wirtschaftlichen hinzugefügt wird, sehen wir, wie die gesamte Region wie ein Kartenhaus gebaut ist, nicht fähig, seinen ernsten Problemen standzuhalten.
14… In dieser gigantischen und zerbrochenen Welt gibt es einige wenige reiche Gruppen und eine riesige Masse armer Menschen. Die meisten Araber haben ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 300 Dollar. Das ist die Situation in Ägypten, in den meisten der Maghreb-Ländern, mit Ausnahme von Libyen, und im Irak. Der Libanon ist zerrissen und seine Wirtschaft ist in Stücke zerfallen. Es ist ein Staat, in dem es keine zentralisierte Macht gibt, sondern nur fünf de-facto souveräne Autoritäten (Die Christen im Norden, die von den Syrern unterstützt werden und unter der Herrschaft des Franjieh Clans, im Osten ein Gebiet direkter syrischer Eroberung, im Zentrum eine von Falangisten kontrollierte christliche Enklave, im Süden und bis zum Litani-Fluss ein hauptsächlich palästinensisches Gebiet, das die PLO kontrolliert, und Major Haddads Staat der Christen und eine halbe Million Schiiten). Syrien ist in einer noch schlimmeren Situation und sogar die Unterstützung, die sie in Zukunft nach der Vereinigung mit Libyen erhält, wird nicht ausreichen, um mit den Grundproblemen der Existenz und dem Erhalt einer großen Armee umzugehen. Ägypten ist in der schlimmsten Situation: Millionen sind am Rande des Verhungerns, die Hälfte der Arbeitskräfte sind arbeitslos und Wohnungen sind Mangelware in diesem dicht bevölkerten Gebiet der Welt. Mit Ausnahme der Armee gibt es kein einziges Department, das effektiv arbeitet und der Staat ist in einem permanenten Zustand des Bankrotts und hängt gänzlich von amerikanischer Auslandshilfe ab, die seit dem Frieden gewährt wird. 6
15… In den Golfstaaten, Saudi Arabien, Libyen und Ägypten, gibt es die größte Ansammlung von Geldern und Öl der Welt, aber diejenigen, die sich dessen erfreuen, sind winzige Eliten, denen es an umfangreicher Unterstützung und Selbstvertrauen mangelt, etwas, das keine Armee garantieren kann.7 Die saudische Armee, mit ihrer gesamten Ausrüstung, konnte das Regime nicht vor tatsächlichen Gefahren zu Hause und außerhalb verteidigen. Das, was in Mekka im Jahr 1980 geschah, ist nur ein Beispiel. Eine traurige und sehr stürmische Situation umgibt Israel und schafft ihm Herausforderungen, Probleme, Risiken, aber auch weitreichende Gelegenheiten zum ersten Mal seit 1967. Chancen sind, dass die zu jener Zeit verpassten Gelegenheiten in den Achtzigern ermöglicht werden, in dem Ausmaß und in Dimensionen, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können.
16… Die „Friedens“-Polizei und die Rückgabe der Gebiete aufgrund der Abhängigkeit von der US schließt die Realisierung der für uns neu geschaffenen Option aus. Seit 1967 haben alle Regierungen Israels unsere nationalen Ziele einerseits an begrenzte politische Bedürfnisse gebunden, andererseits an destruktive Optionen im Inland, die unsere Kapazitäten neutralisierten, sowohl im In- als auch im Ausland. Das Versäumnis, Schritte in Richtung der arabischen Bevölkerung in den neuen Gebieten, die im uns aufgezwungenen Krieg erworben wurden, zu unternehmen, ist der große strategische Fehler, der von Israel am Morgen nach dem Sechs-Tage-Krieg begangen wurde. Wir hätten uns all den bitteren und gefährlichen Konflikt seitdem ersparen können, wenn wir den Palästinensern, die westlich des Jordan-Flusses leben, Jordanien übergeben hätten. Dadurch hätten wir das palästinensische Problem neutralisiert, mit dem wir heutzutage konfrontiert werden und für das wir Lösungen gefunden haben, die tatsächlich keineswegs Lösungen sind, wie zum Beispiel der territoriale Kompromiss oder die Autonomie, die in der Tat auf dasselbe hinausläuft.8 Heutzutage sehen wir uns plötzlich Chancen gegenüber, die Situation gänzlich umzuwandeln. Das müssen wir in dem kommenden Jahrzehnt tun, andernfalls werden wir als Staat nicht überleben.
17 … Im Laufe der Achtziger wird der Staat Israel weitreichende Änderungen in seinem politischem und wirtschaftlichem Regime im Inland, neben radikalen Änderungen in seiner Außenpolitik durchlaufen müssen, um den globalen und regionalen Herausforderungen dieser neuen Epoche gewachsen zu sein. Der Verlust der Ölfelder des Suez Kanals, dieses immensen Potentials von Öl, Gas und anderen natürlichen Quellen der Sinai-Halbinsel, die geomorphologisch identisch mit den reichen ölproduzierenden Ländern in der Region ist, wird in einem Energie-Drain in nächster Zukunft enden und unsere Binnenwirtschaft zerstören: ein Viertel unseres gegenwärtigen BSPs sowie ein Drittel des Budgets wird für den Einkauf von Öl genutzt.9 Die Suche nach Rohmaterialien im Negev und an der Küste wird in naher Zukunft dazu dienen, diese Lage der Dinge zu ändern.
18… Die Sinai-Halbinsel mit ihren aktuellen und potentiellen Quellen (zurückzugewinnen), ist deshalb eine politische Priorität, die durch Camp David und das Friedensabkommen blockiert wird. Der Fehler hierfür liegt natürlich bei der derzeitigen israelischen Regierung und den Regierungen, die den Weg zur Politik des territorialen Kompromisses geebnet haben, die Alignment-Regierungen seit 1967. Die Ägypter werden den Friedensvertrag nach Rückgabe des Sinais nicht einhalten müssen. Sie werden alles, was sie können, tun, um in den Schoß der arabischen Welt und zu der USSR zurückzukehren, um deren Hilfe und militärische Unterstützung zu gewinnen. Die amerikanische Hilfe wird nur für eine kurze Weile garantiert, denn die Friedensbedingungen und die Schwächung der US, sowohl im In- als auch Ausland, werden eine Reduzierung der Hilfe mit sich bringen. Ohne Öl und dessen Ertrag können wir bei den gegenwärtigen enormen Ausgaben, unter den jetzigen Bedingungen nicht durch das Jahr 1982 kommen, und müssen handeln, um zurück zur Situation des Status Quo zu kommen, der im Sinai vor Sadats Besuch und dem unangebrachten Friedensabkommen, das im März 1979 unterzeichnet wurde, herrschte.10
19… Es gibt für Israel zwei Hauptwege, über die es diese Ziele realisieren kann, einen direkten und einen indirekt. Die direkte Option ist die weniger realistische wegen der Art des Regimes und der Regierung in Israel, sowie aufgrund Sadats Intelligenz, der unseren Rückzug aus dem Sinai erreichte, was nach dem Krieg von 1973 seine große Errungenschaft war, nachdem er die Macht übernommen hatte. Israel wird nicht unilateral den Vertrag brechen, weder heute, noch im Jahr 1982, es sei denn, es würde wirtschaftlich und politisch dazu gezwungen und Ägypten beschaffte Israel einen Vorwand, den Sinai in unsere Hände zurückzuholen, zum vierten Mal in unserer kurzen Geschichte. Was also noch geblieben ist, ist die direkte Option. Die wirtschaftliche Situation in Ägypten, die Beschaffenheit des Regimes und dessen panarabische Politik wird nach April 1982 eine Situation schaffen, in der Israel gezwungen sein wird, direkt oder indirekt zu handeln, um erneut die Kontrolle über den Sinai als strategische und wirtschaftliche Reserve sowie als Reserve der Energie langfristig wiederzugewinnen. Ägypten stellt aufgrund seiner inneren Konflikte kein militärisch-strategisches Problem dar und könnte in nicht mehr als einem Tag in die Situation nach dem Krieg von 1967 zurückversetzt werden.11
20… Der Mythos von Ägypten als stärkster Führer der arabischen Welt wurde zurück in das Jahr 1956 versetzt und überlebte das Jahr 1967 nicht, aber unsere Politik, wie bei der Rückgabe des Sinai, diente dazu, den Mythos in eine „Tatsache“ umzuwandeln. In Wirklichkeit jedoch ging die Macht im Verhältnis alleine zu Israel und zu dem Rest der arabischen Welt um ca. 50 Prozent seit 1967 zurück. Ägypten ist nicht länger die führende politische Macht in der arabischen Welt und ist wirtschaftlich am Rand einer Krise. Ohne ausländische Hilfe wird die Krise morgen kommen.12 Kurzfristig wird Ägypten aufgrund der Rückgabe des Sinais einige Vorteile auf unsere Kosten gewinnen, aber nur kurzfristig bis 1982, und das wird nicht die Machtbilanz zu seinen Gunsten verändern, sondern wahrscheinlich seinen Sturz bringen. Ägypten ist seinem derzeitigen innerpolitischen Bild nach bereits eine Leiche, umso mehr, wenn wir seine gegenwärtig wachsende muslimisch-christliche Spaltung berücksichtigen. Ägypten territorial in unterschiedliche geographische Gebiete zu zerstückeln, ist das politische Ziel von Israel an seiner Westfront in den Achtzigern.
21… Ägypten ist geteilt und in viele Machtzentren zerrissen. Wenn Ägypten zerfällt, werden Länder wie Libyen, Sudan oder sogar weiter entferntere Staaten nicht länger in ihrer jetzigen Form existieren und dem Sturz und dem Zerfall Ägyptens folgen. Die Vision eines christlich-koptischen Staates in Oberägypten neben einer Reihe schwacher Staaten mit lokaler Macht und ohne eine Zentralregierung wie bisher, ist der Schlüssel zu einer historischen Entwicklung, die nur von dem Friedensabkommen zurückgesetzt wurde, auf Dauer jedoch unvermeidlich zu sein scheint.13
22… Die Westfront, die oberflächlich betrachtet, problematischer erscheint, ist tatsächlich weniger kompliziert als die Ostfront, bei der die meisten Zwischenfälle, die Schlagzeilen füllten in der letzten Zeit. Libanons völliger Verfall in fünf Provinzen dient als Präzedenzfall für die gesamte arabische Welt, einschließlich Ägypten, Syrien, Irak und der arabischen Halbinsel und ist bereits im Gange. Der Verfall von Syrien und dem Irak in ethnisch oder religiös spezifische Gebiete später, so, wie im Libanon, ist Israels primäres Ziel an der Ostfront langfristig, wohingegen der Verfall der Militärmacht jener Staaten als primäres kurzfristiges Ziel dient. Syrien wird, aufgrund seiner ethnischen und religiösen Kultur, in verschiedene Staaten zerfallen, wie heutzutage der Libanon, so dass es einen schiitisch-alawitischen Staat an seiner Küste, einen sunnitischen Staat im Aleppo-Gebiet, einen weiteren sunnitischen Staat in Damaskus geben wird, der mit seinem nördlichen Nachbarn verfeindet ist. Die Drusen, die einen Staat errichten werden, vielleicht sogar auf unserem Golan, und bestimmt in Hauran und im Norden von Jordanien. Diese Lage der Dinge wird die Garantie für Frieden und Sicherheit in dem Gebiet auf Dauer sein, und das Ziel ist bereits heute in unserer Reichweite.14
23 … Der Irak, reich an Öl einerseits und intern zerfallen andererseits, ist garantiert ein Kandidat für Israels Ziele. Sein Zerfall ist noch bedeutender für uns als der von Syrien. Der Irak ist stärker als Syrien. Kurzfristig ist es die irakische Macht, die die größte Gefahr für Israel darstellt. Ein Krieg zwischen dem Irak und dem Iran wird den Irak zerreißen und seinen Zerfall verursachen, sogar noch bevor er auf breiter Front einen Kampf gegen uns organisieren kann. Jede Art einer inter-arabischen Konfrontation wird uns kurzfristig helfen und wird den Weg zu dem wichtigeren Ziel, den Irak in Konfessionen zu spalten, wie in Syrien und im Libanon, verkürzen. Im Irak ist eine Teilung in Provinzen nach ehtnisch/religiösen Linien wie in Syrien während der Zeit der Ottomanen möglich. So werden drei (oder mehr) Staaten um die drei größten Städte herum existieren: Basra, Baghdad und Mosul, und die schiitischen Gebiete im Süden werden von den Sunniten und Kurden im Norden getrennt. Es ist möglich, dass die gegenwärtige Konfrontation zwischen Irakern und Iranern diese Polarisierung vertiefen wird.15
24 … Die gesamte arabische Halbinsel ist ein natureller Kandidat für den Zerfall, aufgrund des internen und externen Drucks, und das ist unausweichlich, besonders in Saudi Arabien. Unabhängig davon, ob die Macht seiner Wirtschaft, die auf Öl basiert, intakt bleibt oder ob sie Dauer abnimmt, sind die inneren Spaltungen und Brüche eine klare und natürliche Entwicklung angesichts der gegenwärtigen politischen Struktur.16
25… Jordanien stellt ein sofortiges strategisches Ziel kurzfristig dar, aber nicht auf Dauer, denn es stellt keine richtige Bedrohung nach seinem Zerfall, der Beendigung der langen Herrschaft von König Hussein und der Übertragung der Macht an die Palästinenser kurzfristig dar.
26… Es gibt keine Chance für die weitere Existenz Jordaniens in seiner derzeitigen Struktur auf Dauer und Israels Politik, sowohl im Krieg als auch im Frieden, sollte auf die Auflösung Jordaniens unter dem gegenwärtigen Regime und die Übertragung der Macht an die palästinensische Mehrheit gerichtet sein. Durch den Wechsel des Regimes östlich des Flusses wird auch das Problem der dicht besiedelten Gebiete mit Arabern, westlich des Jordans, gelöst sein. Ob im Krieg oder unter Friedensbedingungen sind die Abwanderung aus den Gebieten und der wirtschaftlich bedingte demographische Wachstumsstillstand die Garantien für den kommenden Wandel an beiden Ufern des Flusses, und wir sollten aktiv sein, um diesen Prozess in naher Zukunft zu beschleunigen. Der Autonomieplan sollte auch abgelehnt werden ebenso, wie jeglicher Kompromiss oder die Teilung der Gebiete, denn, unter der Voraussetzung der Pläne der PLO und der der israelischen Araber, dem Shefa’amr-Plan von September 1980, ist es nicht möglich, weiterhin in diesem Land in der jetzigen Situation zu leben, ohne die beiden Nationen, die Araber nach Jordanien und die Juden in die Gebiete westlich des Flusses, zu trennen. Wirkliche Koexistenz und Frieden wird in dem Land nur herrschen, wenn die Araber begreifen, dass sie ohne die jüdische Herrschaft zwischen dem Jordan und dem Meer, weder eine Existenz, noch Sicherheit haben. Eine eigene Nation und Sicherheit werden sie nur in Jordanien haben.17
27… In Israel war die Unterscheidung der Gebiete von 1967 und den Gebieten außerhalb dieser, denen von 1948, für Araber bedeutungslos und hat nun keine Bedeutung mehr für uns. Das Problem sollte in seiner Gesamtheit gesehen werden, ohne irgendwelche Aufteilungen, wie die von 1967. Es sollte klar sein, bei jeder zukünftigen politischen Situation oder militärischer Konstellation, dass die Lösung des Problems der einheimischen Araber nur kommt, wenn sie die Existenz Israels in sicheren Grenzen bis zum Jordan-Fluss und darüber hinaus, als unsere existentielle Notwendigkeit in diesem Epoche der nuklearen Zeit, in die wir bald eintreten werden, anerkennen. Es ist nicht länger möglich, mit Dreiviertel der jüdischen Bevölkerung an der dichten Küste zu leben, die so gefährlich in einer nuklearen Epoche ist.
28… Zerstreuung der Bevölkerung ist deshalb ein inländisches strategisches Ziel von höchster Priorität; andernfalls werden wir aufhören, in irgendwelchen Grenzen zu existieren. Judea, Samaria und Galiläa sind die einzige Garantie für unsere Existenz, und wir werden nicht die Mehrheit in den gebirgigen Gebieten, wir werden nicht in dem Land herrschen und wir werden wie die Kreuzfahrer sein, die dieses Land verloren, das sowieso nicht ihres war und in dem sie von Anfang an Fremde waren. Das Land wieder demographisch, strategisch und wirtschaftlich auszubalancieren, ist das höchste und das Haupt-Ziel heutzutage. Die Berg-Wasserscheide von Beersheba bis Obergaliläa ist das nationale Ziel, das aus der wichtigen strategischen Überlegung entwickelt wurde, den gebirgigen Teil des Landes, der heute frei von Juden ist, zu besiedeln.18
29… Die Realisierung unserer Ziele an der Ostfront hängt von der Realisierung dieser innenpolitischen strategischen Zielsetzung ab. Die Umwandlung der politischen und wirtschaftlichen Struktur zur Ermöglichung der Realisierung dieser strategischen Ziele ist der Schlüssel, um den vollständigen Wandel zu erreichen. Wir müssen (das Land) von einer zentralen Wirtschaft, in die die Regierung umfangreich involviert ist, in eine offene und freie Marktwirtschaft – und die Abhängigkeit des US-Steuerzahlern mit unseren Händen in die Entwicklung einer wirklichen produktiven, wirtschaftlichen Infrastruktur umwandeln. Wenn wir nicht fähig sind, diesen Wandel frei und ungezwungen vorzunehmen, werden wir durch Entwicklungen der Welt, besonders auf dem Gebiet der Ökonomie, Energie und Politik und durch unsere wachsende Isolation dazu gezwungen sein.19
30 … Vom militärischen und strategischen Standpunkt aus ist der von den US geleitete Westen unfähig, dem globalen Druck der USSR in der gesamten Welt standzuhalten. Deshalb muss Israel in den Achtzigern ohne jegliche ausländische Militär- oder Wirtschaftshilfe alleine weiterbestehen und dazu haben wir heute die Kapazitäten, ohne jegliche Kompromisse. 20 Schnelle Änderungen in der Welt werden auch einen Wandel in der Situation des Weltjudentums herbeiführen, für das Israel nicht nur ein letzter Zufluchtsort ,sondern die einzige existentielle Option sein wird. Wir können nicht annehmen, dass die US-Juden und die Gemeinden von Europa und Lateinamerika auch in Zukunft weiterhin in der gegenwärtigen Form existieren.21
31 … Unsere Existenz in diesem Land ist sicher, und es gibt keine Kraft, die uns von hier entfernen könnte, weder mit Zwang, noch durch Heimtücke (Sadats Methode). Trotz der Schwierigkeiten der falschen „Friedens“-Politik und des Problems der israelischen Araber und der Araber in den Gebieten, können wir diese Probleme in absehbarer Zukunft effektiv bewältigen.
2… Der militärische Hintergrund des Planes
Die militärischen Bedingungen dieses Planes sind oben nicht erwähnt worden, aber bei den vielen Gelegenheiten, wo sehr Ähnliches bei geschlossenen Versammlungen der Mitglieder des israelischen Establishment erklärt wurde , wird dieser Punkt auch geklärt. Es wird vermutet, dass die israelischen militärischen Kräfte in all ihren Teilen ungenügend für die tatsächliche Besatzung von solch weiten Gebieten sind, wie sie oben diskutiert wurden. In der Tat sind die Kräfte sogar in Zeiten großer palästinensischer „ Unruhe“ auf der Westbank sind die Kräfte der israelischen Armee zu sehr verteilt. Die Antwort darauf ist die Methode mit Mitteln der „Haddad-Kräfte“ oder mit „ Dorf –Vereinigungen“ zu herrschen ( auch als „Village-Leagues“ bekannt) lokale Kräfte unter „Führern“, die von der Bevölkerung völlig getrennt sind Diese haben weder feudale noch Parteistrukturen ( wie sie z.B. die Phalangisten haben. Die „Staaten“, wie sie von Yinon vorgeschlagen, sind Haddadland und Dorfvereinigungen“ und ihre bewaffneten Kräfte werden zweifellos ziemlich ähnlich sein. Außerdem wird die israelisch militärische Überlegenheit in solch einer Situation viel größer sein als jetzt, so dass jede revoltierende Bewegung „bestraft“ werden wird entweder durch Massen Demütigung wie in der Westbank und im Gazastreifen oder durch Bombenangriffe und Vernichtung von Städten wie im Libanon jetzt (Juini 1982) oder durch beides. Um dies abzusichern, braucht der Plan – wie mündlicherklärt, die Errichtung israelischer Garnisonen an den Brennpunkten zwischen den Ministaaten, die mit den notwendigen mobilen Zerstörungskräften ausgerüstet sind. In der Tat haben wir etwas wie diese im Haddadland gesehen, und wir werden mit ziemlicher Sicherheit bald das erste Beispiel dieses Systems sehen, das entweder im Südlibanon oder im gesamten Libanon funktioniert.
3 … Es ist offensichtlich, dass die oben genannten militärischen Voraussetzungen und auch der gesamte Plan von den Arabern abhängen, die weiterhin sogar noch mehr gespalten als jetzt sind, und vom Mangel jeglicher wahrlich progressiven Massenbewegung unter ihnen. Es könnte sein, dass diese beiden Bedingungen nur dann entfernt werden, wenn der Plan gut vorangebracht wird – mit nicht voraussehbaren Konsequenzen.
4… Warum ist es nötig, dies in Israel zu veröffentlichen?
5… Warum wird vermutet, dass es bei der Publikation solcher Pläne kein besonderes Risiko von außen gibt?
Solche Risiken können von zwei Seiten kommen: so lang die prinzipielle Opposition innerhalb Israels sehr schwach ist ( eine Situation, die sich als Konsequenz des Libanonkrieges ändern könnte): die arabische Welt, einschließlich der Palästinenser und der US. Die arabische Welt hat sich weithin unfähig einer detaillierten und rationalen Analyse der israelisch-jüdischen Gesellschaft gezeigt, einschließlich der Palästinenser und der US. Und die Palästinenser sind im Durchschnitt nicht besser als der Rest gewesen. In solch einer Situation tun selbst jene dies, die über die Gefahren israelischer Expansionen schreien – die real genug sind – dies nicht wegen sachlichem und detailliertem Wissen, sondern weil sie an Mythen glauben. Ein gutes Beispiel sind die sehr beharrlichen und völlig falschen Erklärungen, die von einigen sehr bedeutenden arabischen Führer gemacht wurden: dass die blauen Streifen an Israels Flagge den Nil und den Euphrat symbolisieren, während sie tatsächlich von den Streifen des jüdischen Gebetsschals (Talit) genommen wurden. Die israelischen Spezialisten versichern, dass die Araber ihren ernsten Diskussionen über die Zukunft keine Aufmerksamkeit schenken. Der Libanonkrieg hat bewiesen, dass sie Recht haben. Warum sollten sie also nicht mir ihren alten Methoden fortfafren und andere Israelis überzeugen?
6… In den US besteht eine ziemlich ähnliche Situation – wenigstens bis jetzt. Die mehr oder weniger ernsthaften Kommentatoren nehmen ihre Information über Israel und viel von ihrer Meinung darüber aus zwei Quellen. Die erste ist aus Artikeln in der „liberalen“ amerikanischen Presse die meistens vollkommen von jüdischen Bewunderern Israels stammt, selbst wenn sie kritisch gegenüber manchen Ansichten über den Staat Israel sind, Loyalität praktizieren – Stalin nannte dies „konstruktive Kritik“ . In der Tat waren jene unter ihnen, die behaupten auch „anti-stalinistisch“ zu sein, in Wirklichkeit stalinistischer als Stalin. Für sie ist Israel ihr Gott, der noch keinen Fehler gemacht hat. Im Rahmen solch kritischen Gottesdienstes muss vermutet werden, dass Israel immer „gute Absichten“ hat und nur „Fehler macht“. Deshalb würde solch ein Plan keine Sache für eine Diskussion sein – genau wie die biblischen, von Juden begangenen Genozide nicht erwähnt werden. Die andere Informationsquelle – die Jerusalem Post treibt ähnliche Politik. Solang wie diese Situation besteht, in de Israel für den Rest der Welt wirklich eine „geschlossene Gesellschaft“ ist, weil die Welt ihre Augen schließt, ist die Veröffentlichung und sogar der Beginn der Realisierung eines solchen Planes machbar.
Amerikanische Universitäten-Untersuchungsstab Bericht 33, 1979. Nach dieser Untersuchung wird die Weltbevölkerung im Jahr 2000 6 Milliarden haben. Die Weltbevölkerung kann wie folgt aufgeteilt werden: China 958 Millionen, Indien 635 Mill. USSR 261 Mill. US 218 Mill. Indonesien 140 Mill. Brasilien und Japan je 110 Mill. Nach den Zahlen der UN-Bevölkerung für 1980 wird es um 2000 50 Städte mit einer Bevölkerung von über 5Mill. In jeder geben. Die Dritte Welt wird dann 80% der Weltbevölkerung ausmachen. Nach Justin Blackwalder, US –Census Office-Vorstand wird die Weltbevölkerung wegen Hunger keine 6 Milliarden erreichen.
Die sowjetische Nuklearpolitik ist von 2 amerikanischen Sowjetologen zusammen gefasst worden: Josef Douglas und Amoretta Hoeber: Sowjet Strategie für einen Atomkrieg. In der Sowjetunion werden jährlich zehn und Hunderte Artikel und Bücher veröffentlicht, die sich mit der Sowjet-Doktrin für einen Atomkrieg befassen und ein großer Teil der Dokumentation ist ins Englische übersetzt und von der US-Luftwaffe, einschließlich der USAF veröffentlicht worden …..
Ein Bild von sowjetischen Absichten in verschiedenen Gebieten der Welt können aus dem Buch von Douglas und Hoeber gezogen werden. Zusätzliches Material : Michael Morgan: „ USSR’s Mineralien als strategische Waffen in der Zukunft.“ Defense and Foreign Affairs, Washington, DC, Dez. 1979
Flottenadmiral Sergei Gorshkov, Seemacht u. Staat, London, 1979. Morgan …
Elie Kedourie: „The End of the Ottoman Empire“ Journal of Contemporary History, Vol. 3 No.4 1969
Al Tawra, Syria 12/20/79 Al-Ahram 12/30/79 Al Ba‘ ath, Syrien, 5/6/79, 55% der Araber sind unter 20 J. alt u. jünger, 70% der Araber leben in Afrika, 55 % der Araber unter 15 J. sind arbeitslos, 33 % leben in städt. Umgebung, Oded Yinon, “Ägyptens Bevölkerungsproblem”, The Jerusalem Quarterly, No. 15, Frühling 1980.
E. Kanovsky, “Arab Haves and Have Nots”, The Jerusalem Quarterly, No. 1, Fall 1976, Al Ba‘ ath, Syrien, 5/6/79
In seinem Buch sagte der frühere Ministerpräsident Yitzhak Rabin, dass die israelische Regierung tatsächlich nach dem Juni 67 für den Entwurf des Nahen Ostens verantwortlich ist. Wegen seiner eigenen Unentschiedenheit und seiner Wankelmütigkeit seiner Positionen, was die Zukunft der ( besetzten ) Gebiete betrifft, da es den Hintergrund zur Resolution 242 bildete und sicher 12 Jahre später für die Camp David-Abkommen und den Friedensvertrag mit Ägypten. Nach Rabin sandte Präsident Johnson am 19. Juni 1967 einen Brief an Ministerpräsident Eshkol, in dem nichts über Rückzug aus den neuen Gebieten erwähnt wird. Aber genau am selben Tag entschloss sich die Regierung, Gebiete im Austausch für Frieden zurückzugeben. Nach den arabischen Beschlüssen in Khartoum (9.1.67) verändere die Regierung ihre Position ins Gegenteil seiner Entscheidung vom 19. Juni, aber informierte die US über die Veränderung nicht. Die US unterstützte weiter 242 im Sicherheitsrat auf der Basis seines früheren Verständnisses, dass Israel bereit ist, Gebiete zurückzugeben.An diesem Punkt war es schon fast zu spät, die US-Position und Israels Politik zu ändern. Von hier aus wurde der Weg auf der Basis von 242 für Friedensabkommen offen, wie er später in Camp David in Übereinstimmung kam. Siehe : Yitzhak Rabin Пinkas Sherut (Ma‘ ariv 1979). S 226-227. Der Außen-und Verteidigungs-Komitee-Vorstand Prof. Mosche Arena agumentiert in einem Interview (Ma’ariv 10.3.80), dass die Regierung versäumt habe, einen Wirtschaftsplan vor den Camp-David-Abkommen vorzubereiten, und selbst von den Kosten des Abkommens überrascht sei, obwohl man schon während der Verhandlungen mit den hohen Kosten rechnen konnte und den schweren Fehler, der darin lag, die wirtschaftliche Grundlage für Frieden nicht vorbereitet zu haben. Der frühere Finanzminister, Yigal Holwitz, erklärte, wenn es nicht um den Rückzug von den Ölfeldern ginge, hätte Israel eine positive Zahlungsbilanz (17.9. 80). Dieselbe Person sagte zwei Jahre früher, dass die Regierung Israels (von der er sich zurückgezogen hat) uns eine Schlinge um den Hals gelegt hat. Er bezog sich auf die Camp-David-Abkommen (Haaretz 11.3.78). Im Lauf der ganzen Friedensverhandlungen wurde weder ein Experte noch ein Wirtschaftsberater zu Rare gezogen und der Ministerpräsident selbst, der keine Ahnung in Wirtschaftsfragen hat, bat in einer irrtümlichen Initiative die US, uns lieber einen Kredit als eine Anleihe zu gebe, wegen seines Wunsches, unsern Respekt und den der US uns gegenüber zu erhalten. Sieh Haaretz 5.1. 79, Jerusalempost 7.9.79. Prof Asaf Razin , früher ein Seniorberater im Finanzministerium, kritisierte streng die Führung der Verhandlungen; Haaretz 5.5.79. Maariv, 7.9.79. Was die Angelegenheit der Ölfelder und Israels Energiekrise betrifft, siehe: Interview mit H. Eitan Eisenberg, ein Regierungsberater dieser Dinge. Maariv Weekly 12.12.78. Der Energieminister, der persönlich die Camp DAVID- Abkommen unterzeichnete und die Evakuierung von Sdeh Alma, hat seitdem den Ernst unserer Kondition in Bezug auf unsre Ansicht, was das Öl betrifft, mehr als einmal betont, siehe Yedioth Ahronot 20.7.79. Der Energie-Minister Modai gab sogar zu, dass die Regierung ihn während der Camp David und der Blairhaus-Verhandlungen überhaupt nicht wegen des Öls um Rat fragte. Haaretz 22.8. 79.
Viele Quellen berichten über das Anwachsen des Rüstungbudgets in Ägypten und der Absichten der Armee in einer Friedensepoche dem Budget für interne Dinge den Vorzug zu geben. Sieh früherer Ministerpräsident Mamduh Salam in einem Interview : 18.12.77. Der Finanzminister Abd El Sayeh in einem Interview 25.7. 78 und die Zeitung Al Akhbar, 2,12.78, in dem klar betont wird, dass das Militärbudget trotz des Friedens den Vorzug erhält. Dies ist, was der frühere Ministerpräsident Mustafa Khalil in seinem programmatischen Kabinettsdokument, was dem Parlament vorgelegt wurde, festgestellt hat, 25.11.78. sieh die englische Übersetzung ICA, FBIS, 27. Nov .78 pp. D q-10 .Nach diesen Quellen wuchs Ägyptens Militärbudget zwischen 1977 und 1978 um 10% und der Prozess geht noch weiter. Eine Saudi-Quelle enthalte, dass der Plan der Ägypter sei, ihr Militärbudget in den nächsten zwei Jahren um 100% zu vergrößern; Haaretz 12.2.79 und Jerusalempost 14.1.7910. Economic Intelligence Unit, 1978 Supplement, „The Arab Republic of Egypt“11. Siehe Vergleich der Forschung des Institute for Strategic Studies in London und der Forschung vom Center for Strategic Studies of Tel Aviv University, als auch des britischen Wissenschaftlers, Denis Champlin..
13. Arabischer Presseservice, Beirut 8/6-13/80, The New Republic 8/16/80, Der Spiegel, zitiert in Ha’aretz 3/21/80…
14. J.P. Peroncell Hugoz, Le Monde, Paris 4/28/80 …
16. Was Jordaniens Politik und Probleme betrifft sieh El Nahar El Arabi Wal Duwali 30.4. 79, 2.7. 79. Was die PLO-Positionen betrifft, siehe : “The Resolutions of the Fatah Fourth Congress”, Damaskus, August 1980. Das Shefa’amr-Programm der israelischen Araber wurde in Haaretz veröffentlicht am 24.9.80 . Was die Fakten und Zahlen der Einwanderung von Arabern nach Jordanien betrifft, siehe Amos Ben Vered, Ha’aretz 16.2. 77. Was die Position der PLO gegenüer Israel betr. , siehe Shlomo Gazit, „Monthly Review“, July 1980
17. Prof. Yuval Neeman, “Samaria – the Basis for Israel’s Security” Ma‘ arakhot 272f. Mai Juni 1980; Yaakov Hasdai: Peace, the Way and the Right to know” Yitzhak Rabin: Israels Verteidigungsprobleme in den 80erJahren Ma’arakhot 270-271, Oktober 1979.
18. Ezra Zohar, „In the Regime’s Piers“ (Shikmona, 1974),
20. Lt. Zahlen von Ya’akov Karoz, Yediot Ahronot am 17.10.80 veröffentlicht, …
Gegen das Vergessen: Hinter dem ISIS-Schwindel steckt der Yinon-Plan. Erstveröffentlichung im Journal am 24/08/2014
So (rote Grenzlinien) sehen die Außengrenzen von Groß Israel nach dem Yinon-Plan aus, der momentan durch die von USrael aufgebaute Mord-Armee ISIS verwirklicht werden soll.
Das Konzept von „Groß Israel“ (Eretz Yisrael Hashlemah) im Sinne des Gründervaters Theodore Herzl sieht einen Judenstaat vor, der sich „vom Nil bis zum Euphrat erstreckt“. [2] „Groß-Israel umfasst das heutige Israel, die palästinensischen Gebiete, Libanon, Syrien, Jordanien, Irak, Kuwait, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, den größten Teil der Türkei und alles was östlich des Nil liegt.“ [3]
Am 9. Juli 1947 erklärte Rabbi Fischmann von der „Jüdischen Palästina Agentur“ (Jewish Agency for Palestine) gegenüber dem Spezial-Komitee der Vereinten Nationen: „Das verheißene Land erstreckt sich von den Wassern Ägyptens bis zum Euphrat und beinhaltet Teile Syriens und den Libanon.“ [4]
Ähnlich wie der betrügerische Kriegsgrund der Amerikaner und Briten von 2003, mit einer Invasion im Irak angeblich die dortigen „Massenvernichtungswaffen“ vernichten und damit die Welt retten zu wollen, sind die westlichen Medien heute damit beschäftigt, die Weltöffentlichkeit irrezuführen, damit sie von den wirklichen Schöpfern des ISIS-Projekts nichts erfahren. So wie der Westen den sogenannten Arabischen Frühling in Nordafrika schuf, ist auch das ISIS-Projekt ein usraelischer Schwindel der schlimmsten Art. Das ISIS-Unternehmen gründet auf hasserfüllten Planungen, mit der die Region in unvorstellbares Chaos gestürzt und schlimmste Verwüstung durch militärische Macht angerichtet werden soll. Das Projekt hat zum Ziel, einen neuen Mittleren Osten zu schaffen mit Israel als regionaler Supermacht. Israel soll als neue Supermacht des Mittleren Ostens die Kontrolle über die Öl-, Wasser- und Gasreserven zufallen.
Während dieser Balkanisierung der arabischen Staaten, so sieht es der Yinon-Plan vor, müssen die ethnischen und religiösen Gruppen mit ihrer eigenen Zerstörung beschäftigt werden, womit sie gleichzeitig den vorprogrammierten Alarm bei den Vereinten Nationen auslösen, unschuldige Zivilisten „schützen zu müssen“. Genau nach diesem Muster soll der Weg zur Erreichung des Endziels, die Schaffung eines Neuen Mittleren Ostens, geebnet werden. Selbst die FAZ kam nicht mehr umhin, das Ziel dieses Planes, ohne die Urheber beim Namen zu nennen, in einer Hauptkolumne vom 18. August 2014 einzugestehen: „Der ‚Islamische Staat‘ stellt die arabischen Staaten in Frage und hebt die Grenzen auf.“
4) The Zionist Plan for the Middle East. Translated and edited by Israel Shahak from Oded Yinon’s „A Strategy for Israel in the Nineteen Eighties”. Published by the Association of Arab-American University Graduates, Inc. Belmont, Massachusetts, 1982 Special Document No. 1 (ISBN 0-937694-56-8)
Veröffentlicht am 4. Dezember 2011 von Germanenherz
Wenn Sie die folgenden Bücher, Dateien, Artikel, Dokumente, Rechtskunde und Musterschreiben gelesen haben, kann es sehr gut möglich sein, daß sich Ihr Bewusstsein ändert, und Sie die Welt und Ihr persönliches Dasein plötzlich mit gänzlich anderen Augen betrachten. . . … Weiterlesen →
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