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Timestamp: 2018-06-18 20:34:13+00:00

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Arbeitsrecht und Sozialrecht - وکیل ایرانی در آلمان International Lawyer, Rechtsanwalt Iranian Lawyer in Germany Arbeitsrecht Familienrecht Erbrecht Strafrecht, Morgengabe, Iranische Scheidung, Brautgabe, islamische Scheidung, iranisches Recht طلاق ایرانی مهریه حضانت
Wie verhalte ich mich, wenn mein Arbeitgeber mir die Kündigung ausgesprochen hat? Was kann ich tun, wenn ich am Arbeitsplatz gemobbt werde? Kann ich etwas unternehmen, wenn mir das Sozialamt meine Unterstützung kürzt? Insbesondere in sozialrechtlichen und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten ist meist unverzüglich zu handeln, d. h. Einspruch einzulegen bzw. Klage einzureichen, da ansonsten die neuerlichen Entscheidungen und Änderungen rechtsverbindlich sind und später hiergegen nichts mehr unternommen werden kann. Gerade auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts erlässt der Gesetzgeber ständig neue komplexe Änderungen, mit denen sich ein normaler Bürger meist nicht auskennt. Ehe hier falsche Entscheidungen für Sie getroffen werden, überprüfen wir für Sie gerne, ob diese überhaupt rechtmäßig sind oder ob hier nicht doch Einspruch einzulegen ist.
Sollten Sie als Hartz II bzw Hartz IV-Empfänger in Spanien leben bzw. beabsichtigen, nach dort auszuwandern, können wir Ihnen auch hier beratend zur Seite stehen und für Sie prüfen, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, auch in Spanien Hilfe zum Lebensunterhalt beantrage können. Unsere spanischen Kollegen in Spanien stehen uns hier beratend und unterstützend zur Seite.
In arbeitsrechtlichen Angelegenheiten berät in Deutschland Rechtsanwalt Dr. Dr. Iranbomy Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Unsere Kanzlei berät bei der Gestaltung und Auslegung von Arbeitsverträgen und wir überprüfen für Sie Verträge auf deren gesetzliche Richtigkeit und vertreten Sie auch vor dem Arbeitsgericht im Rahmen von Kündigungsschutzklagen.
Arbeitnehmer haben das Recht, sich jederzeit wegen einer angeblichen Diskriminierung zu beschweren. Die dafür zuständigen Stellen des Unternehmens oder der Dienststelle (Vorgesetzte, Personalabteilung, Geschäftsleitung, Betriebsrat) sind vom Arbeitgeber allgemein bekannt zu geben. Der Arbeitgeber sollte einer Beschwerde in jedem Fall nachgehen und das Ergebnis der Prüfung dem Betroffenen mitteilen. Andernfalls kann die Gefahr bestehen, dass mögliche Rechtfertigungsgründe bei einer späteren Entschädigungsklage vom Gericht nicht berücksichtigt werden. Ein benachteiligter Mitarbeiter kann Schadensersatz und Schmerzensgeld verlangen.
Was soll ich tun, wenn ich von meinem Arbeitgeber mündlich eine fristlose Kündigung erhalte?
Wenn die Umstände tatsächlich die Schlussfolgerung zulassen, dass mit dieser Erklärung eine sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber gemeint ist und Sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sind, ist das Arbeitsgericht sofort im Rahmen der gegebenen Fristen einzuschalten und für den Fall, dass Ihre Firma über einen Betriebsrat verfügt, haben Sie den Fall bei ihm entsprechend zu melden. Sie haben die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl für Ihre Verteidigung einzuschalten. Die anwaltlichen Kosten für Ihre gerichtliche Verteidigung können im Rahmen eines Prozesskostenhilfeverfahrens übernommen werden, wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Ich war in einer GmbH Mitgesellschafter, deren Name meine Erfindung ist und möchte den Namen für meine eigene Firma verwenden. Ist das möglich?
Auch in dem Falle, dass Sie tatsächlich den Namen Ihrer bisherigen Firma “erfunden” haben, ist dies nicht ausreichend, da Sie die Nutzungsrechte für das Urheberrecht des Namens nicht auf sich übertragen haben. Ihre Möglichkeiten hängen davon ab, ob die Gesellschaft nach Ihrem Ausscheiden fortbesteht oder ob Ihre ehemaligen Mitgesellschafter das Recht auf den Namen Ihnen übertragen haben. Diesbezüglich ist jedoch der Gesellschaftervertrag sowie die weiteren Unterlagen zu berücksichtigen.
Außerordentliche Kündigung - Nichteinhaltung der Kündigungsfrist
BAG – Urteil vom 15.12.2005, Aktenzeichen: 2 AZR 148/05
Leitsatz: Der Arbeitnehmer kann die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist auch nach der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Neufassung von § 4 KSchG außerhalb der fristgebundenen Klage nach § 4 Satz 1 KSchG geltend machen.
Vorschriften: KSchG nF § 4
KSchG nF § 7
Stichworte: Kündigungsfrist und Klageerhebungsfrist nach § 4 KSchG nF
Verfahrensgang: ArbG Berlin 65 Ca 7117/04 vom 01.07.2004
LAG Berlin 9 Sa 1854/04 vom 10.11.2004
hat der Zweite Senat des Bundesarbeitsgerichts auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 15. Dezember 2005 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Prof. Dr. Rost, die Richter am Bundesarbeitsgericht Dr. Eylert und Schmitz-Scholemann sowie die ehrenamtlichen Richter Thelen und Dr. Bartel für Recht erkannt:
1. Gem. § 4 Satz 1 KSchG nF muss ein Arbeitnehmer, der geltend machen will, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist…
BAG – Urteil vom 10.05.2007, Aktenzeichen: 2 AZR 626/05
Leitsatz: Ist der Arbeitgeber tariflich verpflichtet, dem Arbeitnehmer bei Wegfall seines Arbeitsplatzes die Weiterbeschäftigung auf einem anderen freien Arbeitsplatz im Konzern zu verschaffen, so ist die Kündigung eines ordentlich unkündbaren Arbeitnehmers, dessen bisherige Tätigkeit entfallen ist, regelmäßig unzulässig, wenn seine Weiterbeschäftigung unter geänderten angemessenen Vertragsbedingungen auf einem anderen zumutbaren Arbeitsplatz im Konzern möglich ist und der Arbeitnehmer hierzu sein Einverständnis erklärt.
Vorschriften: BGB § 626
Stichworte: Außerordentliche Kündigung – Tarifliche Unkündbarkeit
Verfahrensgang: ArbG Köln 7 Ca 14003/03 vom 07.07.2004
LAG Köln 3 Sa 1477/04 vom 01.06.2005

References: § 4
 § 4
 § 4
 § 7
 § 4
 § 4
 § 626