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Timestamp: 2019-09-18 07:58:45+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein BradHeideNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Braderuper Heide/Sylt" vom 5. März 1979 | gültig ab: 01.01.2003
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Braderuper Heide/Sylt"...
juris-Abkürzung: BradHeideNatSchGV SH
Fundstelle: GVOBl. 1979 268
Gliederungs-Nr: 791-4-25
über das Naturschutzgebiet "Braderuper Heide/Sylt"
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Braderuper Heide/Sylt" vom 5. März 1979 01.01.2003
(1) Die Braderuper Heide auf Sylt, Kreis Nordfriesland, wird zum Naturschutzgebiet erklärt.
(2) Das Naturschutzgebiet "Braderuper Heide/Sylt" wird unter Nummer 97 in das beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung als oberster Landschaftspflegebehörde geführte Verzeichnis der Naturschutzgebiete eingetragen.
(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 137 ha groß und umfaßt in der Gemarkung Norddörfer
Flur 3, die Flurstücke 66, 67, 69 bis 90, 248/222, 108, 360/109, 359/109 tlw.,
Flur 4, die Flurstücke 218/184, 186 tlw., 219/184, 184/7 tlw., 187 tlw., 222/1, 223/1, 226/1, 224/1, 149 bis 151, 225/1, 233/148, 232/148, 147/6, 147/7, 221/189 tlw., 216/146, 215/145, 214/144, 213/143, 212/142, 211/141, 210/140, 209/139, 208/138, 207/137, 206/136, 205/135, 204/134, 203/133, 202/132, 201/131, 200/130, 199/129, 198/128, 197/127, 196/126, 195/125, 194/124, 193/123,
Flur 5, die Flurstücke 135/1 tlw., 158 bis 160, 210/161, 211/161, 172, 162 bis 164, 169 tlw., 168/1, 168/2, 167, 133, 134, 209/166, 135/2 tlw.,
Flur 6, die Flurstücke 114/46 tlw., 191, 114/48 tlw. und
Flur 13, die Flurstücke 1 bis 101, 102/1, 103/1, 104/1, 105, 106, 119/111, 120/111, 117/113, 118/113, 114, 115/1, 116, 108 bis 110, 112.
(3) In dem als Anlage beigefügten Ausschnitt aus der Karte im Maßstab 1:25000 ist das Naturschutzgebiet schwarz umrandet dargestellt.
Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz und der Erhaltung einer auf der Kampen-Wenningstedter Geest zwischen Kampen und Braderup stockenden, Atlantischen Heide mit erdgeschichtlichen, pflanzensoziologischen und zoologischen Besonderheiten einschließlich der Kliff-, Strand- und Vorlandbildungen am und nördlich des Weißen Kliffs. In dem Naturschutzgebiet ist die Natur in ihrer Ganzheit zu erhalten und, soweit erforderlich, zu entwickeln und wiederherzustellen.
die Heideflächen außerhalb der gekennzeichneten Wege zu betreten,
in dem Naturschutzgebiet außerhalb der gekennzeichneten und von der unteren Landschaftspflegebehörde genehmigten Reitwege zu reiten,
das Betreten des Naturschutzgebietes durch die Eigentümer und Nutzungsberechtigten sowie die Vertreter und Beauftragten der zuständigen Behörden und
die Entnahme und Rückführung von Schlick aus dem Anwachs für Kurzwecke.
entgegen § 4 Nr. 1 die Heideflächen außerhalb der gekennzeichneten Wege betritt,
entgegen § 4 Nr. 2 2 im Naturschutzgebiet außerhalb der gekennzeichneten und von der unteren Landschaftspflegebehörde genehmigten Reitwege reitet,
entgegen § 4 Nr. 3 Pflanzen einbringt oder entnimmt, beschädigt oder vernichtet.
entgegen § 4 Nr. 4 Tiere aussetzt, wildlebenden Tieren nachstellt, sie fängt, verletzt oder tötet oder Puppen, Larven. Eier oder Nester oder sonstige Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten dieser Tiere fortnimmt oder beschädigt,
entgegen § 4 Nr. 8 bauliche Anlagen, Wege oder Einfriedigungen errichtet, Leitungen frei verlegt oder Lager oder Plätze jeder Art einrichtet.
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung zum Schutze eines Landschaftsteiles in der Gemeinde Kampen auf Sylt, Kreis Südtondern, vom 10. Januar 1957 (Amtsbl. Schl.-H./AAz. S. 27), soweit sie das in § 2 Abs. 1 dieser Verordnung beschriebene Gebiet betrifft, außer Kraft.

References: § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 2