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Timestamp: 2018-06-23 01:49:46+00:00

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Offenblatt 22 2018 by Offenburg Offenblatt - Issuu
Nr. 22, 16. Juni 2018
www.offenburg.de AUSBILDUNG
Theorie im Elsass, Praxis in Offenburg beim AZV: Amanè Magnier überwindet bei seiner Ausbildung Grenzen – zur Freude der Politik. ❚	Seite 6 BETREUUNG
Mein lieber Schwan. Auch das kinderreiche Federvieh genießt die gute Wasserqualität des Gifiz-Sees.
Sehr gute Werte im Gifiz Flachwasserzone, Ausdünnung der Gehölze und Mikroflotationsanlage zeigen Wirkung Der Technische Ausschuss hat am vergangenen Montag den Sachstandsbericht zur Entwicklung der Wasserqualität im GifizSee zur Kenntnis genommen. Das Gewässer hat sehr gute Werte. Wie Reno Beathalter von den Technischen Betrieben Offenburg ausführte, reichten die sehr guten aktuellen Werte für eine 3***-Bewertung. Diese gebe es jedoch erst am Ende eines Jahres, wenn sich die Werte als durchgehend stabil erwiesen hätten. Wenn man über eine Internet-Suchmaschine „Badegewässer“ eingebe, gelange man zur Badewässerkarte Baden-Württemberg der Landesanstalt für Umweltschutz in Karlsruhe. Hier können die Werte aller Badeseen des Landes abgelesen werden. Die Werte bei den iEnterokokken liegen bei 30 (KBE/100 ml) und damit, so Beathalter, „meilen-
weit vom Grenzwert 200 entfernt“. Die Werte beziehen sich auf 95 Prozent der Proben. Die E-ColiBakterien, ein zweiter entscheidender Messwert für die Qualität eines Sees, liegen bei unter 15, das sei nicht mehr nachweisbar, der Grenzwert liegt hier bei 500.
Problembereich Willi Wunsch, CDU, stellte klar, dass künstliche Seen wie der GifizSee immer irgendwann in einen Problembereich gerieten, weil das Wasser nicht schnell genug umgewälzt werden könne. „Wir legen großen Wert auf eine sehr gute Wasserqualität.“ Bewährt habe sich das Totholz im südlichen Bereich, wo nun Fische laichen und Schutz suchen könnten. Auch Heinz Hättig, SPD, freute sich darüber, dass die Maßnahmen in den Flachwas-
serzonen greifen. „Mit einer vernünftigen Anzahl Badegästen im Sommer können wir die Wasserqualität halten.“ Arthur Jerger, Grüne, sieht die Kosten der Mikroflotationsanlage als problematisch, zumal derzeit nur noch Sauerstoff zugeführt werde. Stefan Konprecht, Freie Wähler, möchte, dass „dieses Goldstück in hoher Qualität erhalten“ bleibt. Thomas Bauknecht, FDP, wies darauf hin, dass dieses Thema in den Wechselwirkungen der unterschiedlichen Maßnahmen so komplex sei, dass „von uns keiner auch nur ansatzweise mitreden kann“. Er hätte gerne, dass am Südufer für Besucher und Schwimmer ein Hinweis angebracht werde, diese Zone in Ruhe zu lassen. Bürgermeister Oliver Martini freute sich, dass es letztlich als Folge der Maßnahmen kein Problem mit dem Wasser gegeben habe.
Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit steht der Anbau der Krippe des SFZ Albersbösch: 27 weitere Plätze für die unter Dreijährigen gibt es jetzt. ❚	Seite 7 GESCHICHTE Wie wurden junge völkische Offenburger zu Nationalsozialisten? Museums- und Archivchef Wolfgang Gall hat über die Anfänge der hiesigen NSDAP geforscht. ❚	Seite 9
2 16.6.2018 ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG
In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: 90 Jahre alt werden Johannes Brosda (17. Juni), Auguste Bau (22. Juni) und Karl Gresens (23. Juni) Herzlichen Glückwunsch!
Nicht erreichbar Der Fachbereich Stadtplanung und Baurecht ist am Donnerstag, 21. Juni, aufgrund einer ganztägigen internen Veranstaltung nicht erreichbar. Auch die Baurechtsbehörde im Technischen Rathaus ist geschlossen.
Neu gestrichen Derzeit werden die Buswartehäuschen in der Hauptstraße neu gestrichen: Sie erhalten einen Anthrazit-Anstrich statt der bisherigen grünen Farbe. Bis Ende 2018 werden im Stadtgebiet 68 Fahrgastunterstände umgestaltet.
Artgerecht halten Am Mittwoch, 20 Uhr, laden die Offenburger Grünen zum Gesprächsabend in den Saal der Evangelischen Stadtkirche, Poststraße 16. Es geht dabei um die artgerechte Haltung von Schweinen. Drei Landwirte aus der Region werden anwesend sein. SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 16.6.	Staufenbergapotheke (Durbach) 17.6.	Sonnenapotheke Caunes 18.6.	Apotheke am Ebertplatz 19.6.	Schlossapotheke (Ortenberg) 20.6.	Hildaapotheke 21.6.	Apotheke Haaß Heimburgstraße 22.6.	Weingartenapotheke 23.6.	Hirschapotheke 24.6.	Einhornapotheke Caunes
Unkompliziert Bohlsbach und Perrigny feiern 25 Jahre Partnerschaft Dieses Wochenende wird in Bohlsbach europäisch gefeiert: Die Partnerschaft mit Perrigny, einer Kommune oberhalb von Lons-le-Saunier, wird 25 Jahre alt. Anlass für die OFFENBLATT-Redaktion, mit Nicole Kränkel-Schwarz, Bohlsbachs Ortsvorsteherin, zu sprechen. Frau Kränkel-Schwarz, warum ist Ihnen diese Partnerschaft so wichtig? Nicole Kränkel-Schwarz: Meine Familie hat französische Wurzeln. Ich bin 1961 geboren, meine Eltern haben den Krieg noch miterlebt. Dabei lautete der Mädchenname meiner Oma „Claudepierre“. In diesem Namen steckt die ganze Tragik des Elsass, das zwischen 1871 und 1945 zum Spielball deutscher und französischer NatiNicole KränkelSchwarz: „Unsere jährlichen Treffen sind zwanglos.“ 
onalinteressen wurde. Ich persönlich habe bei Besuchen im Elsass noch erlebt, dass die Menschen so taten, als verstünden sie kein Deutsch. Ich habe also die Reste der alten Feindschaft noch erlebt. Heute sind wir zum Glück offen gegenüber unseren Nachbarn. Das war jedoch eine Zeitlang weg. Wie engagieren Sie sich für den Europa-Gedanken? Kränkel-Schwarz: Am LehrerSeminar hat die deutsch-französische Lehrerausbildung einen hohen Stellenwert. Hier können die jungen Pädagoginnen interkulturelle Kompetenz erwerben. Ähnlich ist es doch auch bei unseren regelmäßigen Partnerschaftstreffen in Perrigny und in Bohlsbach. Mir ist es ein großes Anliegen, dass Jugendliche diese Begegnungen als Chance ergreifen. Sportliche Veranstaltungen, gemeinsame Spiele sind da ideale Gelegenheiten.
Sie haben eine Kette sprengende Tauben als Symbol für dieses deutsch-französische Wochenende gewählt. Warum? Kränke-Schwarz: Weil die Taube für den Frieden steht. Wir genießen seit 1945 und mit dem Aussöhnungsprozess mit Frankreich schon so lange ein friedliches Miteinander, inzwischen ohne Grenzen und mit einer gemeinsamen Währung. Zwischen Bohlsbach und Perrigny bestehen seit vielen Jahren Freundschaften. Der Austausch über Mails ist völlig problemlos und unkompliziert. Mit der Kollegin in Perrigny kommuniziere ich mal auf Französisch, mal auf Deutsch, je nachdem, wie es gerade passt. Unsere jährlichen Treffen sind ein Stück weit zwanglos. Wie sieht das Programm am Wochenende aus? Kränkel-Schwarz: Wenn die Gäste am heutigen Samstag ankommen, gibt es erst einmal ein Mittagessen. Danach machen wir eine Stadtführung und veranstalten ein gemeinsames Boule-Turnier. Heute Abend wird beim Dorfplatzhock gegrillt und Flammenkuchen gegessen. Morgen, Sonntag, findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Gestalten werden ihn Eberhard Murzko und Jutta Wellhöner. Unsere Schulkinder führen ein Theaterstück auf. In einer offiziellen feierlichen Zeremonie wird das Partnerschaftsversprechen erneuert. Gibt es auch einen kommunalpolitischen Austausch? Kränkel-Schwarz: Oh ja, wir unterhalten uns regelmäßig darüber, wie Dinge in Perrigny und wie sie bei uns laufen. Das dortige Kleinspielfeld hat mir so gut gefallen, dass wir über unsere französischen Freunde an eine Firma in der Nähe Straßburgs verwiesen wurden. Die hat uns eine Anlage gebaut, welche eben nicht diesen Käfig-Charakter aufweist, den man sonst oft sieht. Auch dieser inhaltliche Austausch ist völlig unkompliziert und geschieht oft bei einer Tasse Kaffee.
SITZUNGSPLAN 18.6. Gemeinderat 17 Uhr, Salmen, Lange Straße 52 19.6. Verbandsversammlung Zweckverband „Gewerbepark Raum Offenburg“ 17.30 Uhr, Feuerwehrhaus, Gemeinde Ortenberg, Am Dorfplatz 3 27.6. Gestaltungsbeirat 14 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathazus, Wilhelmstraße 12 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnungen auf Seite 17 und 18.
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Politisches Meinungsforum Letzte Runde? Wird der Antrag der CDU nun kopiert, oder steht schon die nächste Kommunalwahl vor Augen? Die CDU-Fraktion stand und steht immer noch hinter den Entscheidungen Paul Litterst: „Der aufmerksame Bürger wird sich bei Gelegenheit erinnern.“
der Ortschaftsräte, die Baumschutzverordnung nicht auf die Ortsteile auszuweiten! Doch plötzlich kommen von den anderen Rats-Fraktionen versöhnliche Anträge. Sicher ist jedoch, dass die CDU-Fraktion als erste Fraktion den Antrag gestellt hat, die Baumschutzverordnung so zu belassen, wie sie seit 2000 besteht, d.h. keine Ausweitung auf die Ortsteile. Auch war es die CDU-Fraktion, die diesen Antrag als erste und einzige Fraktion einstimmig und im Sinne der Ortschaftsratsbeschlüsse mitgetragen hat. Nun soll nach dem neuesten gemeinsamen Antrag von SPD und FDP plus einem Antrag der Grünen (!!!) die Baumschutzsatzung für die gesamte Stadt Offenburg entfallen. Begründet wird dies u. a. damit, dass „ein gutes politisches Klima zwischen der Kernstadt und den Ortsteilen gefördert wird“. Warum hat man dieses gute Klima nicht schon in der Sitzung im letzten Jahr gewollt? Damals wurden die Beschlüsse von zehn Ortsteilen und die Meinung von über 100 Ortschaftsrät/innen einfach ignoriert. Ich denke, dass der aufmerksame Bürger sich bei Gelegenheit noch gut an diese Situation erinnern wird …  Paul Litterst
Ein Mietspiegel Standort für Offenburg fürs Klinikum
Regeln fürs Stadtbild
Müllers Mühlen mahlen langsam. Die Mühlen der Verwaltung mahlen noch etwas langsamer. Zum Beispiel beim Thema Mietspiegel für Offenburg. Dabei liegen die Notwendigkeit und die Vorteile eines solchen Instruments klar auf der Hand. Mietkosten sind für private Haushalte einer der größten Kostenfaktoren. Tendenz: ständig steigend. Ein Mietspiegel würde auf dem Mietmarkt wertvolle Transparenz schaffen und somit eine echte Hilfe für Mieter und Vermieter darstellen. Viel Streit und unnötige rechtliche Auseinandersetzungen könnten verhindert werden. Dies in einer Situation, in der sich das Thema bezahlbarer Wohnraum zu enormer politischer Brisanz entwickelt hat, auch in Offenburg. Seit vielen Jahren fordert die SPD in Offenburg einen Mietspiegel. Unsere letzten Bemühungen stammen aus den
Am Montag entscheidet der Gemeinderat über die Vorlage zum künftigen Bild unserer Innenstadt. Die Verwaltung
Jochen Ficht: „Jetzt dreht sich plötzlich der Wind in unsere Richtung.“
Jahren 2012/2013 und aktuell vom März 2018. Massiver Widerstand kam stets von der Verwaltung und von anderen politischen Parteien im Rat. Jetzt dreht sich plötzlich der Wind in unsere Richtung. Im Juli soll im Gemeinderat ein Bericht zur Wohnungssituation vorgelegt werden. Dabei wird das Thema Mietspiegel erneut aufgegriffen. Wir hoffen nun endlich auf eine starke Unterstützung.  Jochen Ficht www.spd-offenburg.de
Die Stadt Offenburg will, was auch richtig ist, den Sitz des Klinikums in der Stadt halten und hat dem Landkreis drei Vorschläge gemacht. Neben dem Holderstock und nördlich von Bohlsbach war der dritte Vorschlag: nördlich meiner Heimatgemeinde Windschläg. Dies hat natürlich Diskussionen nach sich gezogen. Gegen den Standort Windschläg sprechen vor allem der Landschaftsverbrauch, der zusätzliche Verkehr, die gestörte dörfliche Ruhe und natürlich Martin Ockenfuß: „Wir erhoffen uns dadurch einen Schub.“
auch der parallel geplante Bau des Güterzug-Tunnels. Von der Verwaltung kam der Hinweis auf den Standort, der im regionalen Grünzug liegt. Für den Standort Windschläg sprechen seine gute Anbindung an den Verkehr sowie die zentrale Lage zwischen Oberkirch, Kehl und Renchen. Windschläg ist immer noch ein sehr lebendiges Dorf mit einem regen Vereinsleben und einigen Geschäften. Doch ist es auch dem Sog der aktuellen Entwicklung unterworfen, wie auch andere Dörfer sie erleben: Aus ehemals vielen Gaststätten sind noch zwei übrig, die bäuerlichen Betriebe kann man an einer Hand abzählen. Im Ortschaftsrat gab es deshalb ein eindeutiges Votum (9 zu 1): Zustimmung zum Standort einer Klinik in Ortsnähe. Wir erhoffen uns dadurch einen Schub für die gesamte Infrastruktur und das Leben in unserem Dorf.  Martin Ockenfuß
Hans Rottenecker: „Nur im Einvernehmen mit dem betroffenen Betrieb.“
hat dazu auch gute Ideen erarbeitet. Insoweit ist der Ansatz gut und auch erforderlich, wenn man die Aufrüstung im neuen Rée-Carré bedenkt. Trotzdem können wir dem Satzungsvorschlag nicht uneingeschränkt zustimmen, denn wenn die Regeln durch den Gemeinderat abgesegnet sind, werden sie von der Verwaltung bürokratisch streng angewendet werden. Wie aber etwa die Diskussionen um die neue Gestaltung des Lindenplatzes zeigen, funktioniert das nicht, weil die individuellen, örtlichen Verhältnisse und betrieblichen Interessen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Gassen quer durch die Außenbestuhlungen eines Gastronomiebetriebs, Markisen die den Blick aufs Gebäude freigeben, auch nicht gerade schön sind, aber vor Wetter-Unbilden (Starkregen und Sonnenschutz) auch nicht nützen und schützen, dürfen nur durchgesetzt werden, wenn dies im Einvernehmen mit dem betroffenen Betrieb geschieht. Unsere Innenstadt lebt von einer guten Mischung aus lebhaftem und buntem Mix aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung. Da muss die Perspektive der Verwaltung hinter der Funktionalität auch einmal zurückstehen.  Hans Rottenecker
Lachnummer? Oder doch lieber zum Schreien? Verehrter Leser: ja, es ist zum Schreien, wenn Sie sich vertiefen in die von einem selbsternannten Expertenteam vorgeschlagene neue Stadtbildsatzung, Werbeanlagensatzung und die Richtlinien für die Erteilung von Straßen-Sondernutzungen für Handel und Gastronomie. Zu dumm nur, dass diese selbsternannten Experten keinen blassen Schimmer vom Funktionieren der City haben. Sachkundige? Unerwünscht! Die Vorboten dieser Überregulierungen sind bereits jetzt zu erleben. Das Entfernen von privaten Fahrradständern zu fest installierten. Am besten direkt vor Schaufenstern und Überdachungen wie am grünfreien, sterilen Lindenplatz. Klar, Überdachungen werden überbewertet und Schaufenster auch: so ist da zu lesen, dass diese „in der Regel kontraproduktiv sind“. Zu dumm nur, dass der 2017 von der Stadt in Auftrag gegebene Standortcheck zu ganz anderen Ergebnissen kommt. Unsere historischen Brunnen erhalten 2018 keinen Blumenschmuck, da dieser nicht denkmalgerecht ist; und die TBO darf ihre schönen Pflanzkübel demnächst verschrotten, da zu überdimensioniert. Überdimensioniert ist für mich auch der Verwaltungsbeschluss, sämtliche Nutzungserlaubnisse neu auszuhandeln. Zu dumm, dass diese sinnlosen Zusatzarbeiten im Widerspruch zur angeblich überlasteten Verwaltung stehen. Da wird das Bauamt mal wieder eine Auszeit nehmen und den Laden für zehn Tage dichtmachen müssen. Wollen wir das? Wir nicht!  Silvano Zampolli
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Dienst für die Mission
Westlich von Gleis 1. Hier ist Andreas Hornung anzutreffen.
Die Bahnhofsmission Offenburg sucht ab sofort Interessierte für den Bundesfreiwilligendienst. Andreas Hornung berichtet im Gespräch, dass der Träger IN VIA, Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg, in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Bahnhofsmission die Finanzierung einer Bufdi-Stelle ermöglicht. „Wir suchen ohnehin ständig ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für unsere unterschiedlichen Angebote wie den Vor Ort-Service, ’Bahnhofsmission mobil‘ oder auch ’Kids on Tour‘, berichtet Hornung. Die Arbeitszeiten könnten flexibel vereinbart werden. „Allerdings sollten Interessierte eine hohe persönliche Belastbarkeit, gewissenhaftes Arbeiten und ein hohes Maß an Empathie mitbringen“, so der Leiter der Offenburger Bahnhofsmission. Bundesweit sind seit weit über 100 Jahren über 100 Bahnhofsmissionen mit der Hauptstelle in Berlin im Geist der Nächstenliebe tätig. Welche Themen beschäftigen die Mitarbeitenden? „Da geht es um Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit, um Altersarmut, Einsamkeit und psychische Erkrankungen“, erzählt Hornung. Ursprünglich sollte die Bahnhofsmission jungen Frauen vom Land in der anonymen Stadt Schutz
bieten. Oft wurden diese gutgläubigen Frauen ausgenutzt und missbraucht. Die Bahnhofsmission bot Schutzräume an. Auch heute noch gehört die Vermittlung an entsprechende Hilfestellen zur Aufgabe der Mission. Flyer von „Frauen helfen Frauen“, über die Angebote der Tafel oder auch Anlaufstellen bei Gewaltproblematiken sind hier zu erhalten. „Unser Arbeitsbereich ist der gesamte Bahnhof. Wir möchten Menschen unkompliziert unterstützen. Darüber hinaus sehe ich uns schon auch als Sprachrohr der sozialen Problemlagen“, erklärt Hornung. Bei „Kids on Tour“ zum Beispiel werden Kinder, die alleine mit der Bahn unterwegs sind, im Zug und an den Abfahrts- und Ankunftsorten betreut. Bei „Bahnhofsmission mobil“ werden Menschen, die nicht mehr gut alleine unterwegs sein können, etwa ältere Menschen, die einen Klinik-Termin in einer größeren Stadt wahrnehmen müssen, innerhalb von Baden-Württemberg begleitet. Ansonsten sei die Bahnhofsmission „gelebte Kirche am Bahnhof“. „Wir können die Welt nicht retten, aber wir können uns auf ein paar Aufgaben konzentrieren, um in Krisen und schlimmen Nöten zu helfen“, bringt Andreas Hornung sein Job-Verständnis auf den Punkt.
Wenn sich jemand für den Bundesfreiwilligendienst bei der Bahnhofsmission Offenburg interessieren sollte, kann er oder sie sich per Mail an andreas.hornung@invia-freiburg.de wenden.
Von Wachstum und Wandel Die Arbeitsgruppe Stadtteilrundgänge mit kompetenten Oststädter/innen bereitet den nächsten, Stadtteilrundgang vor. Dieses Mal geht es am Mittwoch, 27. Juni, auf eine Reise durch die Stadtteilgeschichte. Die Zeller Straße führt vom Bahngraben an der Rammersweierstraße über den Schillerplatz und die Moltkestraße am Waldbach entlang bis zur Evangelischen Auferstehungskirche an der Hölderlinstraße. Das ist eine abwechslungsreiche Strecke, an der viele den Stadtteil prägende Ge-
bäude, Institutionen und Geschäfte lagen und noch immer liegen. Außerdem ist hier auch Baugeschichte in seinen diversen Formen ablesbar. Ebenso spiegelt diese Straße den Wandel und das Wachstum der Oststadt wieder. Man denke nur an den Abriss der Kronenbrauerei vor wenigen Wochen und die baldige Entstehung eines völlig neuen Wohnquartiers an dieser Stelle. Der Rundgang, dieses Mal ein Spaziergang entlang der Zeller Straße, wird mit historischen Ansichten und damit inte-
ressanten Vergleichen zwischen früher und heute auf alle Fälle sehr abwechslungsreich gestaltet sein. Die aktive Teilnahme aller Interessierten und mit der Zeller Straße Vertrauten an diesem Spaziergang ist ausdrücklich erwünscht. Start- und Treffpunkt ist um 18.30 Uhr an der Ecke Rammersweier-/Zeller Straße. Weitere Infos bei Tilman Berger, Erwachsenenund Gemeinwesenarbeit Stadtteilund Familienzentrum Oststadt, Telefon 93 29 234 oder im Stadtteilbüro, Telefon 94 81 609.
Freies Cannabis Die Ortenauer Selbsthilfegruppe für chronisch Schmerzkranke veranstaltet am Mittwoch, 20. Juni, 19 Uhr, einen Vortrag zum Thema: Cannabis als Medizin. Referent ist Michael Überall, Medizinischer Direktor des Instituts für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie in Nürnberg und Präsident der Deutschen Schmerzliga. Der Vortrag findet im Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung, Weingartenstraße 34 c, statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos bei Thomas R. Schulz, Telefon 0781/92 46 050.
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„Weg mit der Baumschutzsatzung“ In einem gemeinsamen Antrag vom 11. Juni fordern die SPD- und FDPGemeinderatsfraktion die Streichung der Baumschutzordnung. „Nachdem unser Kompromissvorschlag vom 15.12.2017 in der Beratung des Umweltausschusses am 7.5.2018 weder sachlich noch inhaltlich beraten wurde und somit auch keine Mehrheit gefunden hat, stellen wir im Sinne der sozialen Gerechtigkeit für alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt für die Abstimmung im kommenden Gemeinderat am 18.6.2018 folgenden Antrag: Die Baumschutzsatzung für die gesamte Stadt Offenburg komplett entfallen zu lassen mit dem Zusatz, dass der Gemeinderat und die Stadtverwaltung in einer Selbstverpflichtung weiterhin eine Nachpflanzung der zu fällenden Bäume, analog der geltenden Baumschutzsatzung vom 24.7.2000, für die städtischen Flächen vornimmt. WASSER STATT MILCH
Probelauf. Die Technischen Betriebe Offenburg testen ein neues Gießfahrzeug, einen MAN Tanklastwagen mit dem Kennzeichen GI-FK 291. Das Logo auf dem Tank verrät, dass damit bisher Milch transportiert wurde. Da dieses Fahrzeug 13 000 Liter fasst, ist es ideal, um die große Zahl der städtischen Jungbäume zu bewässern. Normalerweise sind die Mitarbeiter der TBO, Abteilung Baumschau und Stadtgrün, mit nur 3000 Litern unterwegs. Jeder Jungbaum benötigt allerdings etwa 150 bis 200 Liter und das alle zehn Tage – je nach Witterung. Da jährlich mehr als 200 Bäume gepflanzt werden und diese Bäume bis zu fünf Jahre bewässert werden müssen, kommen viele tausend Liter pro Durchgang zusammen. Nach einer dreiwöchigen Testphase werden die Verantwortlichen der Technischen Betriebe Offenburg überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, so einen Tanklaster ständig im Fuhrpark zu haben. Aber dann mit Offenburger Kennzeichen und dem TBO-Logo.  Foto: TBO
Querbeet fällt aus
Der Technische Ausschuss empfiehlt dem Gemeinderat, die Änderungssatzung der Betriebssatzung der Technischen Betriebe Offenburg zu beschließen. Hintergrund: Der neue Text berücksichtigt die Ausweitung des Angebots der TBO an öffentlichen Parkflächen am Unteren Mühlbach und am Freizeitbad Stegermatt. Ferner wurde die Bejagung kommunaler Eigen- und gemeinschaftlicher Jagdbezirke aufgenommen. Bislang waren die TBO ausschließlich für de Bewirtschaftung kommunaler Wälder zuständig. Jetzt kümmern sie sich im Auftrag der Stadt auch um die Betreuung und Organisation der Regiejagd.
Das nächste Querbeetsingen, das auf 22. Juni angekündigt war, muss leider ausfallen, da Stefan Böhm aus gesundheitlichen Gründen sich noch schonen muss. Mechthild Fuchs und er weisen aber darauf hin, dass die auf den Gesangsentzug bezogene Trauer nicht allzu lange anhalten soll. Beim Freiheitsfest am Sonntag, 16. September, 11 Uhr, findet im Salmen das nächste „Querbeet Spezial“ statt. Dieses Freiheitsfest steht gemeinsam mit dem Fest des Museums im Ritterhaus unter dem Motto „Freiheit und eine Welt“. Hinzu kommt die Feier zum 30. Geburtstag der Partnerschaft mit Altenburg/Thüringen.
Begründung: Wir haben in unserem gemeinsamen Antrag vom 15.12.2017 weitreichende Kompromissvorschläge eingebracht, aber auch klar formuliert, dass, wenn in der weiteren Diskussion zum Thema Baumschutzsatzung keine inhaltliche und thematische Auseinandersetzung stattfindet und somit kein breiter kommunalpolitischer Konsens gefunden wird, wir dann aus Gründen der Gleichbehandlung aller Offenburger Bürgerinnen und Bürger die komplette Abschaffung der Baumschutzsatzung der Stadt Offenburg anstre-
ben werden. Wir sind der Überzeugung: Wenn man weiterhin ein gutes politisches Klima zwischen Kernstadt und Ortsteilen fördern möchte, kann die Abstimmungsfrage aktuell nur heißen, die Baumschutzsatzung für die gesamte Stadt Offenburg entfallen zu lassen. Wir möchten an dieser Stelle nochmals betonen, dass wir weiterhin der Auffassung sind, dass wir eine Baumschutzsatzung für die Stadt Offenburg für richtig erachten. Aber eine klare Unterteilung zwischen Kernstadt und Ortsteile im Sinne der sozialen Gerechtigkeit momentan nicht zielführend sein kann. Der Druck auf unseren Baumbestand wird sich in naher Zukunft, aufgrund des steigenden Bedarfs an Bauflächen und der unbestritten Klimaveränderungen noch weiter vergrößern und diese nicht nur in der Kernstadt. Der ökologisch wertvolle Baumbestand wird dadurch in der Gesamtstadt einer noch höheren Bedeutung zukommen. Nach der ganzen unsachlich geführten Diskussion der letzten Monate, in der wir immer wieder versucht haben, einen breiten Konsens zum Wohle unserer gesamten Stadt zu finden, müssen wir uns zugestehen, dass wir gescheitert sind, in der Ausdehnung der Baumschutzsatzung auf die ganze Stadt Offenburg. Deshalb werden wir gezwungenermaßen aus Gründen der Gleichbehandlung aller Offenburger Bürgerinnen und Bürger für die Abschaffung der Baumschutzsatzung stimmen.“
„Baumschutzverordnung für alle“ Die BUND-Ortsgruppe nimmt ebenfalls zur Baumschutzverordnung mit Schreiben vom 6. Juni Stellung: „Alte Bäume sind ortsbildprägend und schön anzusehen und erhöhen damit den Wohnwert eines Stadtteils. Die Fällung eines Baumes stellt zwar einzelne Personen zufrieden, viele Bürger vermissen dann aber die Lebensqualität und das Grün in der Stadt (...). Alte Bäume sind auch wichtige Lebensräume für Insekten und höhlenbrütende Vogelarten. Gerade in Zeiten des Insektensterbens
sollten solche Lebensräume erhalten werden. Wichtig sind alte Bäume auch fürs Lokalklima (...). Nicht zuletzt sollte für alle Bürger Offenburgs das gleiche Recht gelten, unabhängig davon, ob sie in der Kernstadt oder in den Ortsteilen wohnen, und damit auch die gleiche Pflicht haben, unsere Bäume zu schützen. Daher richten wir als BUND-Ortsgruppe an Sie diesen Appell, alte Bäume in den Ortsteilen durch eine Baumschutzverordnung auf Dauer zu erhalten.“
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Theorie im Elsass, Praxis beim AZV Projekt „Erfolg ohne Grenzen“: Der Franzose Amané Magnier lässt sich zur Fachkraft für Abwassertechnik ausbilden Theorie im Elsass, Praxis beim Abwasserzweckverband in Offenburg: Der Franzose Amanè Magnier absolviert derzeit eine grenzüberschreitende Ausbildung. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner überzeugten sich vor Ort davon, dass der 18-Jährige einen guten Weg eingeschlagen hat. Schon im Kindergarten hatte sich der junge Mann mit der deutschen Sprache vertraut gemacht und besuchte später das zweisprachige Gymnasium in Molsheim. Für ihn stand früh schon fest: Zumindest einen Teil seiner Ausbildung wolle er in Deutschland absolvieren: „Im Elsass weiß man, dass es hier besser ist“, bereitete er seinen Gastgebern ein großes Kompliment. Wer in Frankreich Karriere machen wolle, müsse studieren. Das duale System, wie es in Deutschland praktiziert werde, sei viel weniger anerkannt. Seit September 2017 pendelt Amané zwischen Molsheim, Obernai (am Lycée Agricole absolviert er den theoretischen Teil) und Griesheim. Ohne Führerschein
Höchste Konzentration. Amané Magnier führt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (Mitte) und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner vor, wie im Labor aus Klärschlamm sauberes Wasser gewonnen wird. Foto: Siefke
wäre er aufgeschmissen. Was er in Obernai lerne, könne er meist in der Verbandskläranlage anwenden. Wobei es wünschenswert wäre, wenn die französischen Unterlagen
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auch auf Deutsch vorlägen, damit sich die Ausbildungsbetreuer informieren könnten. Für den Geschäftsführer des AZV, Ralph-Edgar Mohn, steht fest: „Das Ganz steht und fällt mit der Sprache.“ Da hat Amané vielen seiner Altersgenossen einiges voraus. Regierungspräsidentin Schäfer verwies auf das „große Engagement der Ausbilder“, die sie noch zu den „Pionieren“ zählte. Das Projekt „Erfolg ohne Grenzen“ läuft seit fünf Jahren, 347 Verträge wurden bislang unterzeichnet. Projektträgerin ist die Région Grand Est. Von den Gesamtkosten von vier Millionen Euro sind zwei Millionen EU-Fördermittel. „Uns ist es wichtig, den Arbeitsmarkt
noch durchlässiger zu gestalten“, betonte Schäfer: „Wir brauchen mehr, nicht weniger Europa.“ Der junge Elsässer wird nach zwei Jahren zunächst seinen Abschluss in Frankreich als „Technicien“ machen – und ein drittes Jahr mit Unterricht an der Stuttgarter Kerschensteinerschule anschließen. Nach erfolgreichem Abschluss wird er sich als „Fachkraft für Abwassertechnik“ auf dem deutschen Markt bewerben können – was ihm auch vorschwebt. „Zwei Diplome sind besser“, versichert der zielstrebige Franzose. Ihm schwebt vor, später in Deutschland zu arbeiten (die Bezahlung sei besser) und in Straßburg zu wohnen.
Grenzüberschreitende Ausbildung, duales Studium
26. - 29. Juli www.messe-offenburg.de
Seit 2013 gibt es für die deutschen Ausbildungsbetriebe aus dem Oberrheingebiet die Möglichkeit, junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren aus der Region Grand Est als Auszubildende bzw. dual Studierende zu gewinnen. Die Praxisphasen sind bei einem im deutschen Teil des Oberrheingebiets niedergelassenen Unternehmen und die Theoriephasen an einer Berufs- bzw. Hochschule in der Region Grand Est zu absolvieren. Ansprechpartnerin: Sarah Seitz, Telefon 07 61/20 26 91 11, E-Mail: sarah.seitz@eures-t-oberrhein.eu.
27 weitere Krippenplätze eingerichtet Wichtiger Meilenstein gesetzt: Einweihung des Anbaus der Krippe des Stadtteil- und Familienzentrums Albersbösch Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit weiht Oberbürgermeisterin Edith Schreiner am Freitag, 22. Juni, um 16.30 Uhr den Anbau der Krippe des Stadtteilund Familienzentrums Albersbösch ein. Für die Stadt ein ganz wichtiger Meilenstein bei der steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. 27 Plätze mehr für die unter Dreijährigen sowie 20 Plätze mehr für Kinder über drei Jahre bietet das Stadtteil- und Familienzentrum in der Altenburger Allee als nun größte kommunale Kindertagesstätte an. Der 610 Quadratmeter große Neubau hält Platz für vier neue Krippengruppen für Kinder von ein bis drei Jahren mit den
eine Betreuung von Kindern ab einem Jahr zu gewährleisten“, freut sich Martina Köllner, städtische Leiterin der Abteilung Familie, Jugend und Senioren. Durch den kontinuierlichen Ausbau von Plätzen stehe die Stadt Offenburg im Vergleich mit anderen Städten sehr gut da, informiert Köllner, wenn es auch hin und wieder zu
Neue Großküche erforderlichen Nebenräumen wie WC-Anlage mit Waschbereich und Dusche sowie einem Wickelraum mit vier Wickelplätzen und einem Besprechungsraum bereit. Eine neue Großküche mit Nebenräumen und angeschlossenem Bistro runden den Neubau ab. Die Küche kann mit zirka 310 möglichen Essen pro Tag nicht nur den internen Bedarf der Einrichtung decken, sondern versorgt darüber hinaus noch weitere sechs Kindertagesstätten im Norden Offenburgs. Selbstverständlich verfügt der Anbau über die neuesten Ener-
Platzerweiterung für Kinder unter drei Jahren mit dem Krippenanbau des Stadtteil- und Familienzentrums Albersbösch. Foto: Walz
giestandards samt Fotovoltaik-Dach und ist barrierefrei angelegt.
„Mit dieser Platzerweiterung haben wir eine solide Grundlage geschaffen, den Rechtsanspruch für
kurzen Wartezeiten kommen könne, wenn für Eltern nur eine bestimmte Einrichtung in Frage kommt. Im Zusammenhang mit dem Neubau wurden auch verschiedene Umbaumaßnahmen im Bestand vorgenommen: die Schaffung von neuen Mitarbeiter- und Besucher-WCs inklusive Behindertentoilette, einem neuen Personal- und einem Besprechungsraum. Weiter wurde der vorhandene Parkplatz im Bereich des Neubaus rückgebaut und die baurechtlich notwendigen Kfz-Stellplätze nördlich des Familienzentrums errichtet und das Außengelände angelegt. Insgesamt wurden hierfür inklusive Erstausstattung rund 2,5 Millionen Euro investiert. Aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung hat die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 324 000 Euro erhalten.
Museumskurs für Kinder
Das Museum im Ritterhaus lädt am Mittwoch, 20. Juni, 12.30 Uhr, in der Mittagspause zur Kulturpause ein. In 15 Minuten wird ein Thema aus der Dauerausstellung „Ein Fenster zur Welt. Die kolonialzeitliche Sammlung“ vorgestellt. Im Jahr 1883 wurde die Bucht von Angra Pequena, auch Lüderitzbucht genannt, erworben und 1884 von Bismarck zu deutschem Schutzgebiet erklärt. Rassismus, Prügelexzesse und Vergewaltigungen prägten die Zeit der deutschen Herrschaft in Deutschsüdwest
Das Museum im Ritterhaus lädt am Donnerstag, 21. Juni, 15 Uhr, Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren zu einem museumspädagogischen Kurs über Frösche ein. Wer kennt den Froschkönig nicht, der sich in einen Prinzen verwandelt, als ihn die Prinzessin küsst? Wie aber leben Frösche und Kröten, die nicht zum Prinzen werden? In diesem Kurs geht es um die Lebensräume, die Entwicklung und die Besonderheiten in der Lebensweise der Amphibien: Wie kommen sie zur Welt? Was
und verursachten u.a. den Aufstand der Herero und Nama. Dieser wurde von General von Trotha blutig niedergeschlagen und die Überlebenden in die Wüste getrieben oder in Konzentrationslagern getötet. Erst im Jahr 2017 wurde der Vernichtungsfeldzug als Völkermord bewertet. Ausgehend von den gezeigten Herero-Objekten führt Kuratorin Anne Junk in die Geschichte der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika ein. Eintritt ist frei, Treffpunkt im Museum, Ritterstraße 10.
fressen Frösche und Kröten? Wie atmen sie? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fröschen und Kröten? Diese und andere Fragen klärt Alexandra Eisinger mit den Kindern. Im Anschluss wird ein eigener Frosch aus Papier gefaltet. Anmeldungen sind bis einschließlich Mittwoch, 20. Juni, 12 Uhr, möglich. Der Eintritt beträgt vier Euro, Treffpunkt im Museum, Ritterstraße 10. Weitere Informationen erteilt das Museum im Ritterhaus unter Telefon 07 81/82-25 77.
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Älter werdende Eltern „Abgerechnet wird in der Krise“: Wer kennt das nicht? Im Falle einer Pflegebedürftigkeit in der Familie kommt es häufig zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Kindern, Geschwistern und Eltern. Nicht immer wurde in der Familie darüber gesprochen, wie die Pflege der Eltern übernommen oder organisiert werden kann. Bei einem bestehenden Konflikt ist zu klären, wer welche Leistungen übernimmt, bevor die Familie zerbricht. Präventiv kann auch geregelt werden, wie Eltern ihre Autonomie wahren, welche Un-
terstützung sie brauchen, wer diese leisten kann und wie Erbe/ Nachfolge geregelt wird. Dies alles kann Mediation leisten („Gewinnen statt siegen“), wie Ulf Wollenzin in seinem Vortrag erklärt. Der Referent hält ihn am Dienstag, 26. Juni, um 18.30 Uhr im Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag „Wenn Eltern älter werden“ von Ulf Wollenzin findet im Rahmen einer Vortragsreihe zum 25-jährigen Bestehen des Seniorenbüros Offenburg statt.
Stimmen aus der Stadt Briefe an die Redaktion: Die hier veröffentlichten Zuschriften sind Ausdruck der persönlichen Meinung der Einsender/innen und nicht notwendigerweise mit der Meinung der Redaktion identisch. Die Redaktion behält sich das Recht der sinnwahrenden Kürzung vor.
Hoffnung auf zügige Lösungen Für die SPD-Gemeinderatsfraktion bleibt es dabei: „Am Bahnhof herrscht seit Jahren eine äußerst problematische Verkehrssituation, insbesondere und über viele Stunden täglich am Zebrastreifen“, wie der Fraktionsvorsitzende Jochen Ficht erneut feststellt. Es beruhige ihn etwas, wenn dies die CDU inzwischen auch feststellt, wenn sie vom „derzeitig zugegebenermaßen vorhandenen Verkehrschaos“ spricht. Es helfe aber rein gar nichts, so der SPD-Fraktionschef, wenn die CDU diese katastrophale Situation lediglich beschreibe. Auch hoffnungsvolle Worte, die Verwaltung möge doch die Zustände entschärfen, werde über einen sehr langen Zeitraum keine wirkliche Verbesserung und Entspannung bringen, wie die SPD-Gemeinderatsfraktion in einer Stellungnahme betont. Die SPD habe in ihrem neuen Antrag, so Ficht, auf das Sanierungsgebiet zwischen Bahnhof und Schlachthof hingewiesen. „Das ist eine große Nummer für den Bereich Bahnhof und Innenstadt“ stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende fest. Allerdings habe man als Begründung für den Antrag, eine vorübergehende Ampellösung jetzt anzugehen, auch darauf hingewiesen, dass dies sehr viel Zeit benötige. „Selbst wenn alles glatt und schnell läuft, werden von der Antragstellung bis zur Bewilligung der Fördermittel, den Planungen, Diskussionen, Beratungen und Umsetzungen der verkehrlichen Maßnahmen locker acht bis zehn Jahre vergehen“, meint der Fraktionsvorsitzende Ficht. „Wer das Chaos für diesen Zeitraum weiterhin gelassen beobachten möchte, der kann beruhigt gegen unseren Antrag sein“
heißt es in der SPD-Stellungnahme. Für die SPD im Gemeinderat gibt es am Kritikpunkt Fußgängerüberweg schnelle und auch kostengünstige Lösungen, die eine Entschärfung der unerträglichen Situation bringen würden. Dazu gehöre genau die Installation einer Ampelanlage, gegebenenfalls bedarfsgesteuert. mit evtl. Sekundenanzeige, die auf die kommende Grünphase hinweist. „Das sind technische Möglichkeiten, die schon fast vom Stand der Technik überholt sind“, wie Ficht meint. Dies wären rasche Verbesserungen, die im Gegensatz zur CDU nicht auf ewig lange Umsetzungen vertrauen. In einem Punkt müsse die SPD-Gemeinderatsfraktion der CDU aber Recht geben. Wenn die CDU zur katastrophalen Verkehrssituation um den Bahnhof verrät, „Ideen wären genug da, aber man sollte sie mal anpacken“, dann hat diesen Ruf hoffentlich auch der zuständige Verkehrsdezernent gehört. „Denn alleine „sollte“, „könnte“ und „müsste“-Rufe haben selten zur Verbesserung der Verkehrssituation in Offenburg geführt“, wie der SPD-Fraktionsvorsitzende schreibt. Die SPD habe die Hoffnung auf zügige Vorschläge und Lösungen im Bereich Verkehr schon beinahe aufgegeben. Nur ein Beispiel sei der SPD-Antrag aus dem Jahr 2013 (!), dringend einen „Masterplan Verkehr 2025“ für Offenburg zu erstellen. Ziel sei ein Gesamtkonzept gewesen, mit einer Gesamtsicht, statt von „Straßenecke zu Straßenecke“ zu denken und zu planen. Nach häufiger Ablehnung über viele Jahre hinweg sei man in der Verwaltung nun endlich dieses Thema angegangen.
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Als „rechts sein“ cool war Wie junge völkische Offenburger zu Nationalsozialisten wurden / Sammelband erscheint diese Woche Welche Motive sorgten in den 1920er-Jahren für eine rechtsextreme Radikalisierung großer Teile der Jugend Deutschlands? Dies ist eine der Leitfragen, die den Offenburger Archiv- und Museumsleiter Wolfgang M. Gall seit mehreren Jahren beschäftigen, wenn er über die Anfänge der 1924 gegründeten Offenburger NSDAP forscht. Er stieß dabei auf völkische Jugendcliquen, die von ehemaligen Reichwehrangehörigen ausgebildet und indoktriniert wurden. Seine Forschungsergebnisse hat Gall nun in dem Sammelband von Heiko Haumann und Uwe Schellinger (Hg.) „Vom Nationalsozialismus zur Besatzungsherrschaft. Fallstudien und Erinnerungen aus Mittel-
des „Führer“ schrieb. Schulz und Nickles sind bisher in der Offenburger Lokalgeschichte als honorige „alte Herren“ der Pennälerverbindung Teutonia-Alemannia bekannt. Die meisten Nationalsozialisten der ersten Stunde schafften es nach einer Zwangspause im Internierungslager ab 1949 teilweise zu
Bilanz und Südbaden“ veröffentlicht. Die Publikation erscheint im Verlag Regionalkultur ab Mitte Juni im Buchhandel. In dem folgenden Beitrag zieht der Autor eine zusammenfassende erste Bilanz. „Ich war schon rechts, bevor es cool wurde“ stand auf einem T-Shirt eines Teilnehmers des rechtsextremistischen Rockfestivals in Ostriz. Der Soziologe Harald Welzer, der in der ZEIT vom 30. Mai 2018 darüber berichtet, sieht darin eine Konsensverschiebung in der öffentlichen Diskus­ sion. Ausgrenzungs- und Gewaltphantasien gelten nicht mehr als Abweichung, sondern werden von Teilen der Gesellschaft inzwischen als akzeptabel verstanden. Auch in Offenburg traten vor kurzem Anhänger der sogenannten „Identitären Bewegung“ in der Öffentlichkeit auf. Sie sympathisieren mit einer völkischen Weltsicht, die jungen Rechte in den 1920er-Jahre für ähnlich cool hielten wie der zitierte Konzertteilnehmer. Die Cliquen gaben sich extrem gewaltbereit, national und völkisch. Ähnlich wie ihre Epigonen von heute hassten sie sogenannte „demokratische Systemparteien“ und die liberale Vielfalt. Sie unterstellten den politischen
Schießstand im Rammersweirer Wald.
Eliten Lug und Betrug und betrachteten sich als Speerspitze des sogenannten „Volkwillens“. Zehn Jahre bevor die Nationalsozialisten am 31. Januar 1933 an die Regierung kamen, hatte es die völkische Rechte geschafft, mit ihren Ideen die Köpfe der Jugend zu durchdringen. Die völkische Weltanschauung teilt die Deutschen in Angehörige der „Volksgemeinschaft“ und die ihrer Feinde. Zur Volksgemeinschaft zählen die sogenannten „rassisch höherwertigen“ Arier. Volksschädlinge gehörten zu den „minderwertigen“ Rassen. Damit meinte man Alkoholiker, Behinderte, Homosexuelle und „Zigeuner“. Ganz unten in der Rassenhierarchie standen die Juden. Deshalb pflegten die jungen völkischen Männer einen radikalen Antisemitismus. In Offenburg hießen sie beispielsweise Otto Sorge, Georg Assmus, Gustav Herd, Leopold und Otto Pfrommer, Ludwig Zind, Georgi Eibel, Camil Wurz und Alfred Westenfelder. Sie trainierten in den frühen 1920er-Jahren für einen kommenden Bürger-
krieg in Freikorps, Geheimbünden und im 1925 gegründeten nationalsozialistischen Kleinkaliberschützenverein, der im Rammersweirer Wald sein Domizil hatte. Ihre Ausbilder waren nur unwesentlich ältere, ehemalige Reichswehroffiziere, die an der Front im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten. Als großes Idol und geschickter Netzwerker galt der spätere Kultusminister Otto Wacker. Gemeinsam mit dem Lehrer Otto Stolzer, dem Bankbeamten Fritz Traube, dem späteren NS-Bürgermeister Adolf Hutzler und anderen umgab er sich mit Gymnasiasten und Schulabgängern der Oberrealschule (heute Schiller-Gymnasium) und des Gymnasiums (heute Grimmels). Aus diesen Cliquen rekrutierte sich Anfang der 1930er-Jahre die Kerntruppe der NSDAP. Besonders berüchtigt war der junge fanatische Oskar Wiegert, später Rektor der Mädchenschule, der gemeinsam mit den beiden städtischen Verwaltungsbeamten Josef Schulz und Hermann Nickles Hetzartikel für die Lokalausgabe
beachtlichen Karrieren. Auch dem wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilten Oskar Wiegert gestattete das Oberschulamt die Rückkehr in den Schuldienst. Historiker und Sozialwissenschaftler begegnen heute oftmals dem politischen Rechtsextremismus mit sozialpädagogischem Verständnis, wie Harald Wälzer in der ZEIT schreibt. Das scheint aus historischer Sicht der falsche Weg zu sein. Junge Rechtsradikale wollten lange vor 1933 eine autoritäre, auf Rassismus gegründete Republik. Viele waren keine sozialen Außenseiter, sondern standen mitten in der Gesellschaft. Auffallend ist ihre Affinität zum Sport. So findet man im Offenburger Hockeyclub auffallend viele spätere SA und SS-Männer, ebenso im Offenburger Schwimmclub „Wasserfreunde Offenburg“. Sofern sie nach 1933 in bürgerlichen Berufen tätig waren, engagierten sich viele der 25- bis 35-jährigen „alten Kämpfer“ bei SA und SS. Damit beteiligten sie sich auf unterschiedliche Weise an den Terrormaßnahmen, beispielsweise an Verhaftungen und Schmähungen der jüdischen Bürger, die während des Novemberpogroms vom 10. November 1938 durch die Offenburger Straßen getrieben und nach Dachau deportiert wurden, begleitet von über 1000 Schaulustigen. Die völkischen jungen Männer von damals hatten kein Defizit an politischem Wissen, sondern waren sich in der Regel sehr bewusst, wofür sie eintraten und was sie taten. Das sollte uns eine Lehre sein.
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Weintrinken am Waldesrand
„ÖPNV weiterentwickeln“
Sommerparty am Waldrand mit Blick über die Offenburger Rebberge: Das Offenburger Weingut Freiherr von und zu Franckenstein und das Zell-Weierbacher Weingut Pieper Basler laden für Samstag, 16. Juni, zu der WeinParty „Wein.Gut.Wald.“ an die Wolfsgrube nach Zell-Weierbach ein. Los geht es ab 18 Uhr. Von 21
Mit Schreiben vom 6. Juni wendet sich Rudi Zipf im Namen der Freien Wähler Offenburg an Oberbürgermeisterin Edith Schreiner. Beantragt wird, den ÖPNV zu überarbeiten und weiterzuentwickeln. „Nach der neuen Vergabe an den Verkehrsträger SWEG und die Planung des öffentlichen und integrierten Verkehrskonzepts ist festzustellen, dass es in vielen Fällen einige Schwachstellen und verbesserungswürdige Tatbestände gibt. Es ist uns bekannt, dass nicht alles direkt finanziert und umsetzbar ist, aber nach vielen Gesprächen mit Fahrgästen und auch mit Busfahrern wollen wir auf folgende Schwachstellen und Schwerpunkte aufmerksam machen. Wir beantragen auch, die einzelnen Themen in einer Sitzung des Verkehrsausschusses auf die Tagesordnung zu nehmen und mit einem Kostenrahmen der einzelnen Vorschläge zu hinterlegen mit dem Ziel, weitere Verbesserungen zu erreichen (...). Im Einzelnen stellen wir folgende Themen zur Diskussion: 1. Zeitspannen beim Umsteigen auf Anschlusslinien: Die zum Teil recht kurzen Umsteigezeiten (in der Regel 2 Minuten) führen bei Verspätungen je nach Linie zu Wartezeiten auf den Anschluss von 30 – 60 Minuten. Auch die Möglichkeit, über Funk eine Wartesituation zu klären, ist in vielen Fällen nicht zielführend und führt nicht selten zu unwilligen und zum Teil heftigen Diskussionen mit den Busfahrern. Hier wäre eine Verbesserung der Umsteigezeiten erforderlich. Auch macht der Fahrplan ein direktes Umsteigen nicht möglich, da der ankommende Bus oft erst fünf Minuten nach dem Anschluss ankommt, besonders wenn es um Verbindungen aus den Ortsteilen zum Klinikum geht. 2. Busverkehr an Sonn und Feiertagen: Die Teilhabe und Besuche der Innenstadt an Vormittagen bei verschiedenen Veranstaltungen ist, aus den Ortsteilen, nahezu unmöglich. Aus Windschläg besteht selbst an den Nachmittagen keine Busmöglichkeit in die Stadt. Nach 16 Uhr ist der Busverkehr in die Ortsteile nahezu stillgelegt.
Uhr an legt DJ Crazie Pee Musik auf und will für die richtige PartyStimmung zum Sonnenuntergang sorgen. Die Gäste können Weine der beiden heimischen Weingüter genießen. Für Verpflegung sorgt das Team der Wolfsgrube. Für den Weg empfehlen die Veranstalter, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. Der Eintritt ist frei.
Führung durch die Stadtbibliothek Das Seniorenbüro und die Stadtbibliothek laden ein, am Mittwoch, 20. Juni, um 10 Uhr die Stadtbibliothek bei einer Führung kennen zu lernen. Thekla Fey, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Seniorenbüros, stellt das Medienangebot vor, führt in das neue
Ausleihsystem ein und erklärt die Funktionen und Recherchemöglichkeiten des Onlinekatalogs. Im Anschluss an die Führung können die Teilnehmer bei einer Tasse Kaffee im Lesecafé individuelle Fragen klären und danach auf persönliche Entdeckungsreise gehen.
Wir fordern deshalb eine Vormittagslinie, welche im Ringverkehr (Ortsteile Nord, bzw. Ortsteile Süd ) sinnvollerweise um 10 Uhr Abhilfe schafft. Der Nachmittagsverkehr ist um eine spätere Linie nach 18 Uhr zu ergänzen. Im Nachmittagsverkehr ist zu prüfen, ob eine stündlich eingesetzte Kleinbuslinie ab 13 Uhr im Ringverkehr vom Bahnhof das Klinikum, das oberrheinische Therapiezentrum, die Josephsklinik und über das Rathaus wieder zum Bahnhof stündlich für Abhilfe sorgen könnte, um Patientenbesuche auch von außerhalb zu erleichtern (bis 18 Uhr). 3. Generelle Abendverkehre: Hier ist festzuhalten, dass besonders an Samstagen eine Abendlinie in die Ortsteile vermisst wird. Ein Angebot, bei welchem nach 18 Uhr an Samstagen „tote Hose“ herrscht, ist nicht dazu angetan, vom Auto Abstand zu nehmen und umzusteigen. Wie es anders geht, sieht man beim Weinfest. 4. Anschaffung eines Kurzstreckentickets Viele ältere Mitbürger benutzen den ÖPNV in der Regel, um zwei bis drei Stationen in der Innenstadt zum Einkauf zu nutzen. Eine Monatskarte ist für viele nicht bezahlbar. Auf diesen Kurzstrecken ist der Normaltarif von 2,50 Euro zu entrichten, was bedeutet: Mit der Rückfahrt fallen 5 Euro Fahrtkosten an. Mit der Schaffung eines Kurzstreckentickets innerhalb des Stadtgebiets (3-4 Stationen) zum Preis von einem Euro ist hier leicht Abhilfe zu schaffen und schafft auch einen Anreiz innerhalb des Stadtgebiets zur Nutzung der Busse. Schlussbemerkungen: (...) Der Hinweis auf das Anruf Sammeltaxi ist hier keine Lösung. Zu kompliziert und auch nicht immer zuverlässig, wie wir insbesondere aus den Ortsteilen erfahren konnten. Auch die Vorlaufzeiten und der Hinweis, dass es erst eine Stunde nach dem letzten Linienbus angefordert werden kann, hilft hier nicht. Deshalb wünschen wir auch eine Aufstellung und einen Bericht über die bisherige Nutzung, unterteilt in InnenstadtAnforderungen und Anforderungen aus den Ortsteilen.“
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Holzdeck. Die vier Linden erhielten eine Basis aus Robinienholz.
Stahlkonstruktion. Die macht einen stabilen Eindruck. Fotos: Stadt Offenburg
Großes Lindenplatzfest startet am 13. Juli Nachdem die Bauarbeiten bereits im April beendet worden sind, erhält der neu gestaltete Lindenplatz in diesen Tagen nun noch den letzten Feinschliff. Vergangene Woche wurden zunächst die Stahlkonstruktionen für die Holzdecks rund um die vier frisch gepflanzten Linden montiert, aktuell erfolgt die Anbringung der Holz-
decks selbst. Wie die Bänke, die den Platz umgeben, bestehen auch die Holzdecks aus Robinienholz – eine hochwertige, widerstandsfähige und witterungsbeständige Holzsorte, die oft bei Außenmöbeln und Spielplatzgeräten zum Einsatz kommt. Um die abgeschlossene Neugestaltung des Lindenplatzes gebüh-
rend zu feiern, veranstaltet die Stadt am Freitag, 13. Juli, ein großes Lindenplatzfest. Unter dem Motto „Bewegt und Beschwingt“ finden für alle Innenstadtbesucherinnen und -besucher an diesem Tag viele tolle Aktionen statt. Die anliegenden Gastronomen sorgen mit eigens für das Fest kreierten Spezialitäten für das leibli-
che Wohl. Außerdem bringen verschiedene Musiker und Tanzgruppen den Lindenplatz in Bewegung. Kleine Innenstadtbesucherinnen und -besucher können außerdem beim Kinderschminken in neue Rollen schlüpfen oder auf der Kinderbaustelle ihre Buddelfähigkeiten unter Beweis stellen.
Firmenlauf wirft Schatten voraus Vom zweiten Training für den 14. hoch3-Firmenlauf dürften sich ausschließlich leidenschaftliche Läuferinnen und Läufer angesprochen gefühlt haben: Es regnete zunächst noch, als AOK-Übungsleiterin Verena Utz mit dem Aufwärmen begann, unterstützt von einigen Volleyballspielerinnen des VCO und Trainer Florian Völker. Zuvor hatte es sich Oberbürgermeisterin Edith Schreiner als stellvertretende Verbandsvorsitzende des Zweckverbands nicht nehmen lassen, die Sportlerinnen und Sportler zu begrüßen und kurz auf die Erfolgsgeschichte des Firmenlaufs einzugehen. Mit 120 bewegungsfreudigen Mitarbeitern der umliegenden Firmen und Behörden ging es 2005 los, um auf das neu geschaffene interkommunale Gewerbegebiet aufmerksam zu machen. „Damals wurden sogar Läufer eingekauft“, erinnerte sich die Rathauschefin schmunzelnd.
Gruppenbild mit OB. Rathauschefin Edith Schreiner (2.v.r.) schaute beim Trainingslauf vorbei.
Heute gehe es entspannter zu. Zwar sei es immer noch das Ziel der Starter, mit einer möglichst guten Zeit die zwei Runden um den Königswaldsee zu absolvieren. Doch nach erfolgreicher Beendigung der 5,6 Kilometer stehe das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Der frühere Schutter-
wälder Bürgermeister Jürgen Oßwald, der den Lauf ehrenamtlich mit der Geschäftsstelle des Zweckverbands organisiert, freute sich über die Stippvisite und prognostizierte, dass im Laufe des Abends die Sonne von Schutterwald aus noch einmal vorbeischaue. Er sollte Recht behalten: Als die erste
Runde hinter der Gruppe lag, wurde es trocken und hellte auf. Der Lauf findet am Freitag, 29. Juni, 19 Uhr, statt. Anmeldungen sind bis zum Vortag möglich. Weitere Trainingsläufe werden am Montag, 18., und Montag, 25. Juni, ab 18.30 Uhr angeboten. Treffpunkt: Vereinsheim am Königswaldsee.
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Zeitreise. Sechs Motive der beiden Leica-Pioniere, dem Elsässer Paul Wolff und pro Stück. Der Offenburger Fotograf Ulrich Marx hat sich um die Reproduktion dem Offenburger Alfred Tritschler, gibt es zurzeit als übergroße Postkarten sowohl der historischen Abbildungen gekümmert. Über Wolff wird übrigens zurzeit eine im Bürgerbüro als auch an der Infothek des Museums im Ritterhaus für zwei Euro Doktorarbeit in Frankfurt geschrieben.  Repro: Marx
// Kostenlose Vorträge zur Aktionswoche Woche der Sonne
Donnerstag, 21. Juni 2018, 18:30 – 20:30 Uhr
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Samstag, 23. Juni 2018, 10:00 – 12:00 Uhr Die Sonne im Blick – Werden Sie zum Selbstversorger Wie Sie Ihren Strom selbst erzeugen, speichern und nutzen können, zeigen wir Ihnen im Vortrag. www.e-werk-mittelbaden.de/e-welt
Am Sonntag, 17. Juni, bietet das Museum im Ritterhaus von 10 bis 17 Uhr in Kooperation mit der Erinnerungsstätte Salmen und dem Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim eine Radtour auf dem jüdischen Kulturweg Oberrhein an. Die Strecke verläuft zwischen Offenburg und Schmieheim. Besucht werden unter anderem die Offenburger Mikwe, die Diersburger Judenstadt, die ehemalige Synagoge Kippenheim und der jüdische Friedhof in Schmieheim. Die Tour ist Teil des geplanten „Jüdischen Kulturwegs am Oberrhein“, der zu bedeutenden Stätten des ehemals reichen jüdischen Lebens entlang des Rheins führen soll. Die Tour wird begleitet von Anne Junk vom Museum im Ritterhaus und Jürgen Stude vom Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim. Anmeldung (bis zum Vortag 12 Uhr erforderlich) und Informationen über Telefon 07 81/82-25 77, Treffpunkt: Parkplatz am Museum im Ritterhaus.
Zwischen Zeichnung und Animation Bis 7. Oktober 2018 präsentiert das Museum im Ritterhaus Zeichnungen der Künstlerin Carolin Jörg / Führungen Die Städtische Galerie zeigt immer wieder herausragende Positionen des künstlerischen Mediums Zeichnung. Vor einigen Jahren waren es Installationen Katharina Hinsbergs, die das Kunstpublikum faszinierten. Nun ist mit Carolin Jörg erneut eine außergewöhnliche Zeichnerin im Fokus, die eine aktuelle Auswahl ihres Schaffens präsentiert. Die in Augsburg tätige Künstlerin lotet das Potenzial der Gattung Zeichnung auf vielfältige Art und Weise aus: Befeuert von den Gesten ihrer zarten Tuschezeichnungen verästeln sich Collagen, entspannen sich Stickbilder, verdichten sich Papierskulpturen und füllen sich Wände in enzyk-
mat, abwägen zwischen mehr oder weniger komplexen Formen. Wie viel Zeichnung darf es gleichzeitig sein, damit es diese Leichtigkeit behält? Denn die Zeichnung soll im Fluss wachsen, aus einer Geste heraus“, ist die Künstlerin überzeugt. Carolin Jörg zeigt in Offenburg nicht nur klassische Arbeiten auf Papier, sondern auch Wandinstallationen, plastische Gebilde und ein experimentelles Media-Projekt im Spannungsraum zwischen
Lebendigkeit lopädischer Hängung. „Die Lebendigkeit des Bildes definiert sich zwischen der Zeichnung und dem Format des Blattes und auch in ihrem Bezug zum Material. Wellen oder Farbverläufe sind Teil von dieser Lebendigkeit. Es ist immer wichtig, eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren. Jedes fertige Blatt ist das Ergebnis eines Abwägens: abwägen zwischen Fläche und For-
Carolin Jörg. Zeichnung heißt die Ausstellung, die Bürgermeister Hans-Peter Kopp am Freitag, 22. Juni, 19 Uhr, eröffnet. Foto: Museum im Ritterhaus
Zeichnung und Animation. Mit Hilfe von Tablets oder mit dem eigenen Smartphone, dank einer eigens für diese Ausstellung konzipierten Applikation, entdecken die Besucher eine zuvor nicht sichtbare Welt. Geboren 1977 in Offenburg, Studium an Kunstakademien und Universitäten in Stuttgart und Saarbrücken sowie an Kunsthochschulen in Paris und Toulouse, 2009 bis 2014 Professur für Zeichnung an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon hat Jörg seit 2015 eine Professur für Künstlerisches Gestalten an der Hochschule Augsburg.
Diakonische Einrichtungen und ihre Angebote Die Diakonischen Einrichtungen in Offenburg stellen in der diesjährigen Woche der Diakonie am Dienstag, 19. Juni, von 10 bis 14 Uhr ihre Angebote auf dem Lindenplatz vor. Unter dem Motto „Raum für Gutes – Diakonie“ präsentieren das Christliche Jugenddorf, die Diakonie-Sozialstation sowie das Diakonische Werk, die Evangelischen Kindergärten und das Paul-Gerhardt-Werk ihre Arbeitsfelder. Die Hilfen der Einrichtungen reichen von der Schwangerschaftsberatung bis zur Pflege im hohen Alter. Die Arbeit der Einrichtungen besteht darin, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen, wie auch Bürgerinnen und Bürgern
ein ehrenamtliches Engagement in den verschiedensten Bereichen zu ermöglichen. Die Diakonischen Einrichtungen bieten dabei viel Raum für Gutes. Für die Beratung in schwierigen Lebenslagen verfügen sie über einen Schutzraum, in dem existenzielle Fragen besprochen werden können. In den Kindergärten bieten sie Spielräume und geben damit Raum für Entwicklung. In den Einrichtungen der beruflichen Bildung gibt es Gestaltungsräume für die Teilnehmenden. In der Altenhilfe schaffen sie Lebensräume für ältere und pflegebedürftige Menschen. Alle haben sie gemeinsam, dass sie Räume für Begegnung und
Austausch schaffen, wodruch viel Gutes entsteht. Die Evangelischen Kindergärten in der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde begleiten Kinder von einem Jahr bis ins
Breites Spektrum Schulalter in ihren Kindertagesstätten. Das Christliche Jugenddorf bietet viele Berufsausbildungen und Begleitung von jungen Menschen an. Das Diakonische Werk hat ein breites Spektrum an Sozialberatung und die Tagesstätte Regenbogen für psychisch erkrankte Menschen im Portfolio. Die Diakonie-Sozialstation ist in der ambu-
lanten Pflege und Versorgung, Essen auf Rädern und in der Tagespflege tätig. Das Paul-Gerhardt-Werk hat ein vielfältiges Angebot an Wohn- und Therapieformen für ältere und pflegebedürftige Menschen. In der Woche der Diakonie möchten die Einrichtungen auf ihre Arbeit hinweisen. Außerdem laden sie Menschen dazu ein, mitzumachen – mit Spenden, mit ihrem Können und Talenten, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, ihren Ideen und ihrer Zeit. Interessierte erhalten am Infostand eine Broschüre, in der alle Diakonischen Einrichtungen in der Ortenau mit ihren Angeboten dargestellt sind.
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Repair-Café öffnet Am Samstag, 16. Juni, von 14 Uhr bis 17 Uhr findet das monatliche Repair-Café statt, wie immer im Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach, Vogesenstraße 14 a (beim Schulzentrum Nordwest). Der darauf folgende Termin ist dann der 14. Juli. Ehrenamtliche Reparateur/innen helfen an diesem Nachmittag mit Fachwissen, Nähmaschine und entsprechendem Werkzeug bei der Instandsetzung von Textilien, Fahrrädern, Kleinmöbeln, Elektro- und Elektronikartikeln. Auch Beratung bei Computer-Problemen oder Hilfe bei Handarbeiten wird angeboten. Der Service ist kosten-
los, es gibt dafür aber auch keine Erfolgsgarantie. Das Repair-Café wird, wie immer, vom BUND-Umweltzentrum Ortenau organisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass nach den Erfahrungen der letzten Reparaturtreffs mit Wartezeiten aufgrund des großen Andrangs zu rechnen ist. Zur Überbrückung bieten die Veranstalter Kaffee und Kuchen an. Neue Helfer und Interessierte sind immer willkommen. Informationen sind beim BUND-Umweltzentrum Ortenau, Telefon 07 81/25 484 oder unter E-Mail: bund.umweltzentrum-ortenau@ bund.net erhältlich.
Einblick. Im Atelierhaus Vollmer herrscht Kreativität.
Von Ruhe und Besonnenheit Atelierhaus von Karl Vollmer kann besichtigt werden
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Bis kurz vor seinem Tod im Jahre 1975 arbeitete Karl Vollmer in seinem Atelierhaus in der Zähringerstraße 15. Die Werkstatt blieb seither beinahe unverändert und ist in einem Zustand zu sehen, als hätte sie der Glasmaler eben erst verlassen. Am Sonntag, 8. Juli, wird eine Führung angeboten. Karl Vollmer wurde 1903 als Sohn des Kunstglasermeisters Ludwig Vollmer in Offenburg geboren. Nach einer Lehre bei Glasmaler Eugen Börner, studierte er von 1926 bis 1928 an der Kunstakademie in Karlsruhe. Berufliche Erfahrung sammelte Vollmer in Straßburg, bevor er als künstlerischer Leiter in die väterliche Glasmosaikwerkstätte einstieg, die er 1934, nach dem Tod seines Vaters, übernahm. Von einem Besucher des Ateliers wurde die Werkstatt des Glasmalers 1959 mit folgenden Worten beschrieben: „Die Wände waren alle dicht behangen mit Entwürfen, Skizzen, Vorarbeiten und fertigen Mosaiken. Das Licht fiel durch ein kleines Glasfenster und wurde warm und sanft an den blauen, rubinroten und gelben Scheiben gebrochen. Es verbreitete eine Atmosphäre der Ruhe und der Besonnenheit.“
Die Glasmalereien und Mosaike Karl Vollmers sind weit über die Ortenau hinaus bekannt und finden sich in öffentlichen wie privaten Gebäuden in der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Luxemburg, Amerika und Brasilien. In Offenburg stammen unter anderem die Fenster in der Taufkapelle der Dreifaltigkeitskirche und das Mosaik am Kloster Unserer lieben Frau von der Hand des Künstlers.
Hexenzunft-Gründer Karl Vollmer ist auch als Gründer der Offenburger Hexenzunft bekannt, deren Maske und Häs er 1933 gemeinsam mit seiner damaligen Verlobten und späteren Frau Pauline Wagner entwarf. FÜHRUNG
Atelierhaus Am Sonntag, 8. Juli, findet um 11 Uhr eine Führung mit Constanze Albecker-Gänser im Atelierhaus von Karl Vollmer, Zähringerstraße 15, statt. Das Museum im Ritterhaus hat die Werkstatt dokumentiert und gesichert. Anmeldung erforderlich bis zum Vortag, 12 Uhr, unter Telefon 07 81/82-25 77.
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„Wir sind sehr gespannt“ Der Kreisverband des Paritätischen lobt Ideenwettbewerb zum Jahresmotto „Ortenau: einfach, barrierefrei“ aus Der Paritätische im Ortenaukreis ruft im Rahmen seines Jahresmottos „Ortenau: einfach, barrierefrei“ zu einem Ideenwettbewerb auf. Eingereicht werden können Projektvorschläge und Konzepte, die sich des Themas in konstruktiver Weise annehmen. Gesucht werden laut Daniel Drancourt, der den Wettbewerb betreut, gute Lösungsansätze, die Barrieren im Alltag vermindern oder beseitigen sollen. Welche Art von Barrieren und welche Zielgruppe bei den Vorschlägen im Fokus stehen, werde dabei bewusst offen gelassen: „Alle Bereiche des öffentlichen Lebens sind hierbei vorstellbar.“ Das könne die Bordsteinkante sein, die mit einer
Bis 30. September Rampe versehen, eine Homepage, die in einfache Sprache übersetzt werde – oder auch eine Antwort auf die Frage, warum bestimmte Institutionen lediglich von einem bestimmten Bevölkerungsteil aufgesucht werden. „Wir sind sehr gespannt“, so Drancourt. Die Vorschläge sind ab sofort bis zum 30. September 2018 einzureichen. Es können Ideen vorge-
Engagiert. Daniel Drancourt (l.) und Christoph Jopen.
legt werden, die sich in der Entwicklungs- und Planungsphase befinden. „Wir freuen uns aber auch über Beiträge, die bereits in der Umsetzungsphase angekommen sind.“ Für den Kreisvorsitzenden Christoph Jopen weist darauf hin: „Die Projekte müssen mit der Preisverleihung nicht beendet sein.“ Diese findet am 13. November um 17 Uhr im Rahmen der Kreismitgliederversammlung des Paritätischen statt. Aufgerufen sind alle Verbände und sonstige Initiativen sowie Schulen, Kitas und Kindergärten, die ihren Sitz in der Ortenau haben. Der Ausschreibungstext und
und Vertretern des Paritätischen im Ortenaukreis. Der erste Preis ist mit 2000, der zweite mit 1000 und der dritte mit 500 Euro dotiert. Mit dem Jahresmotto will der Kreisverband das Thema Teilhabe und Barriere weder beklagen noch schönreden: „Uns geht es darum, gute Vorbilder bekannt zu machen und Defizite zu benennen“, so Jopen. Die ganze Bandbreite soll vorgestellt werden. Unter anderem ist geplant, einen Flyer zu erstellen und ein Café für Mitgliedsorganisationen einzurichten. Foto: Siefke
das Bewerbungsformular sind auf der Internetseite abrufbar (paritaet-bw.de/regional/kreisverbaende/ortenau/aktuelles.html). Das Bewerbungsformular kann durch aussagekräftige Berichte, Zeitungsartikel, Fotos etc. ergänzt werden. Bei der Bewertung spielen die Originalität, die praktische Umsetzbarkeit und die Übertragbarkeit auf andere Personen/Regionen eine Rolle. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Betroffenen, Repräsentanten der Ortenauer Sozialverwaltung (darunter Kreissozialdezernent Georg Benz sowie der Lahrer Sozialbürgermeister Guido Schöneboom)
Der Paritätische Mit einer neuen Struktur, die laut Kreisvorstand Christoph Jopen „näher an die Mitglieder heranrückt“, präsentiert sich der Kreisverband seit 2017. Statt einer hauptamtlichen Besetzung gibt es sechs Fachgruppen: Ältere Menschen und Pflege; Familie und Kinder; Jugend, Bildung und Migration; Arbeit, Qualifizierung, Benachteiligung und Behinderung; Bürgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe und Gesundheit sowie Krisenintervention und Existenzsicherung.
Investitionen am Standort Offenburg geplant Für die Zukunft neu aufgestellt – so hat sich die Firma Wacker Bau jüngst Oberbürgermeisterin Edith Schreiner präsentiert. Die Rathauschefin ließ es sich nicht nehmen, mit den Geschäftsführern Nico Wacker und Thomas Dieterle das Verwaltungsgebäude anzuschauen und sich vor Ort ein Bild des florierenden Bauunternehmens zu machen. Die Wacker Bau hat zum Jahreswechsel eine Trennung der Geschäftsfelder vorgenommen und den stark wachsenden Schlüsselfertigbereich ausgegliedert. Entstanden ist das unabhängige Schwester-Unternehmen Wacker Objekt, das sich um „Beraten, Pla-
nen und Bauen“ kümmert. Seit 1874 ist Wacker Bau in Offenburg und agiert laut Pressemitteilung „erfolgreich am Markt“. In der fünften Generation inhabergeführt, gehört der Betrieb zu den führenden Bauunternehmen der Region Südbaden. Mit Nico Wacker und Thomas Dieterle an der Spitze und knapp 100 Mitarbeitern stehe der Name Wacker für schnelle, rationelle und hochwertige Umsetzung vielfältiger Bauaufgaben. Um für künftige Herausforderungen noch besser gerüstet zu sein, wurde die operative Geschäftsführung bereits im Herbst 2017 mit dem Diplom-Ingenieur
Rundgang. OB Edith Schreiner mit den Geschäftsführern Thomas Dieterle (l.) und Nico Wacker. Foto: Wacker Bau
Thomas Dieterle als weiteren Geschäftsführer strategisch verstärkt und dadurch auf eine breitere Basis gestellt. Für das Jahr 2019 plant die Unternehmensleitung Investi-
tionen in erheblicher Höhe am Standort Offenburg und will damit die kontinuierliche Weiterentwicklung, den Fortschritt und das Wachstum vorantreiben.
16 16.6.2018
„Das ist gelebtes Europa“ 174 Schüler/innen aus Offenburgs Schulen und 22 Betreuer in Lons-le-Saunier bei der 15. Schülerolympiade
Betreuer-Team. Am Samstagmorgen gab es Boule-Spiel und Picknick – das deutsch-französische Gruppenbild entstand zum Abschied.
Jean-Marie Pelligand, Christiane und Bernard Maugain sowie Françoise Meynier, Präsidentin des Lonser Partnerschaftskomittees „Comité de Jumelage“, hatten ganze Arbeit geleistet: Als die Offenburger Delegation mit vier Zimmermann-Bussen, darin 174 Schüler/innen und 22 Sportlehrer/innen, anlässlich der 15. deutsch-französischen Schülerolympiade vergangene Woche am Donnerstagnachmittag pünktlich um 17 Uhr vor dem Fußballstadion in Lons einfuhren, war alles organisiert. Die Gastfamilien standen bereit, um die deutschen Jungs und Mädels aufzunehmen, die Sportstätten für insgesamt neun Wettbewerbe waren reserviert, ebenso die
Lokalität in Montmorot für die abschließende Siegerehrung und Disco am Freitagabend. Bei sommerlichen Temperaturen wurde diese Schülerolympiade zu einem Fest der Freundschaft zwischen den beiden Städten, die seit 1959 eine Städtepartnerschaft pflegen. Bürgermeister Jacques Pélissard, Ehrenbürger Offenburgs, ließ es sich nicht nehmen, den jungen Sportlern persönlich für ihr Engagement zu danken. „Der Empfang und die Gastfreundschaft hier in Lons-le-Saunier waren einmal mehr überragend. Das ist gelebtes Europa“, zog Achim Ullrich (Erich Kästner-Realschule) ein durchweg positives Fazit. Er ist neben Manuel Hiller (Schil-
Klettern. Nur knapp unterlagen die jungen Deutschen.
ler-Gymnasium) und Wolfgang Reinbold (Stadt Offenburg/Brücke) im Orga-Team dieser Sportveranstaltung, die alle zwei Jahre im Wechsel zwischen Offenburg und Lons stattfindet. „Wir haben mittlerweile ein enges freundschaftliches Verhältnis zu unseren Sport-Kollegen in Lons, die uns für zwei Nächte bei sich aufgenommen und verköstigt haben“, unterstreicht Manuel Hiller die Bedeutung dieser Olympiade für die Partnerschaft zwischen Lons und Offenburg. Dass die Offenburger letztlich sogar erstmals in der Geschichte der Schülerolympiade, die 1989 begann, den Siegerpokal aus Lons mit nachhause nehmen konnten,
war das i-Tüpfelchen einer gelungenen Veranstaltung. Der Endstand lautete 931:857. Die Offenburger gewannen den Leichtathletik-, Badminton-, Handball- und Volleyball-Wettbewerb, während Lons die Tischtennis-, Fußball- und Basketball-Turniere für sich entscheiden konnte. Beim Klettern hatte ebenfalls Lons die Nase knapp vorn. Der Duathlon-Wettkampf, eine Kombination aus Schwimmen und Laufen, endete mit einem Unentschieden. Die 16. Schülerolympiade wird 2020 wieder in Offenburg organisiert. Und im nächsten Jahr steht der 60. Geburtstag der Städtepartnerschaft zwischen Offenburg und Lons auf der Agenda.
Citadelle. Zwischenstopp in Besançon auf der Hinfahrt. 
16.6.2018 17 Amtlicher Teil
Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Einladung Die nächste Sitzung des Gemeinderats findet am Montag, 18. Juni, 17 Uhr, im Salmen, Lange Straße 52, statt. Tagesordnung: Beratung 1.	Fragestunde 2.	Rheintalbahn; Vorstellung der Planung 3.	Fortschreibung der Baumschutzverordnung zur Baumschutzsatzung für die Kernstadt: Satzungsbeschluss 4.	Gestaltungsoffensive Innenstadt – Gestaltungshandbuch sowie Änderung der Stadtbildsatzung, der Werbeanlagensatzung und Neufassung der Sondernutzungsrichtlinie 5.	Aufstellung der Vorschlagsliste der Schöffen für die Geschäftsjahre 2019-2023 6.	Beschlussfassung zum weiteren Verfahren, hier: Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auf Verbot des Einsatzes von Glyphosat auf städtischen Flächen 7.	Bekanntgabe nicht öffentlich gefasster Beschlüsse gemäß § 35 Abs. 1 GemO Aufruf 8.	Änderung bei der Besetzung von Ausschüssen 9.	Sanierungsgebiet „Die soziale Stadt – Nordweststadt“, Absehen von der Festsetzung des Ausgleichsbetrags 10.	Änderungssatzung zur Betriebssatzung der Technischen Betriebe Offenburg 11.	Kreativ- und Kulturwirtschaft im Schlachthof 12.	Bestellung von ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachtern für die Ermittlung von Grundstückswerten in Offenburg nach §§ 192 ff BauGB 13.	Neukonzeption der Jugendbeteiligung in Offenburg 14.	Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts der Stadt Offenburg 15.	Neubesetzung des Gestaltungsbeirats der Stadt Offenburg 16.	Bebauungsplan Nr. 17 „Obertal“ in Zell-Weierbach – Offenlagebeschluss 17.	Bebauungsplan Nr. 16 „Winkel 2“ in Zell-Weierbach – Offenlagebeschluss 18.	Gestaltungsleitfaden für die Geltungsbereiche der Bebauungspläne „Winkel 2“ und „Obertal“ – Kenntnisnahme des Entwurfs 19.	Stellungnahme der Stadt Offenburg zum Entwurf der FFH-Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg 20.	Strategiepapier Stadtgrün 21.	Heimattage 2022 – Bericht über aktuellen Stand der Vorbereitungen
Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Familien, Schulen und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n vollzeitbeschäftigte/n (derzeit 39 Wochenstunden)
Sozialarbeiter/in/ Sozialpädagogen/in für die Bereichsleitung Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt. Die Stadt Offenburg ist Träger von sechs Stadtteil- und Familienzentren, die sozialraumorientiert vielfältige Angebote für unterschiedliche Alters- und Interessengruppen entwickeln und gestalten. Die Angebote des Stadtteil- und Familienzentrums Oststadt gliedern sich in drei Bereiche, die bereichsübergreifend und vernetzt zusammenarbeiten: •	die Kindertagesstätte mit einem breiten Betreuungsangebot für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren •	der Kinder- und Jugendbereich mit Offener Kinder- und Jugendarbeit, Hortgruppen für 40 Grundschulkinder, Schulsozialarbeit und Aufsuchender Jugendarbeit sowie die Entwicklung eines Ganztagskonzepts an einer Grundschule im Stadtteil •	 die Gemeinwesenarbeit/Erwachsenenarbeit mit den Schwerpunkten Aktivierung von Bewohnern und Bewohnerinnen, Vernetzung, soziale und kulturelle Integration sowie Freizeit- und Bildungsangebote. Für die Leitung des Bereichs Kinder- und Jugendarbeit innerhalb des SFZ Oststadt suchen wir: Einen motivierten und konzeptionell denkenden Menschen mit abgeschlossener sozialwissenschaftlicher Fachhochschul- bzw. Hochschulausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung im Arbeitsfeld für die anstehenden konzeptionellen Entwicklungsaufgaben sowie für die unmittelbare Unterstützung der Kinder und Jugendlichen bei der Selbstorganisation, bei der Eröffnung von Beteiligungsmöglichkeiten und der Weiterentwicklung von stadtteil- und gemeinwesensorientierten Angeboten. Leitungserfahrungen sind unbedingt von Vorteil für die Führung von derzeit acht Mitarbeitenden in ihren unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen und bei der Pflege von Vernetzungsstrukturen innerhalb und außerhalb des Stadtteil- und Familienzentrums. Das lebendige Arbeitsfeld erfordert soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit, Verhandlungsgeschick, interkulturelle Kompetenzen und eine wertschätzende Haltung im Kontakt mit den Kindern, Jugendlichen und deren Familien sowie mit den vielen Kooperationspartnern im Stadtteil. Für die aufsuchende Arbeit im Stadtteil, für die Kontaktpflege zu Cliquen und für Kriseninterventionen sind ein bedarfsorientierter Arbeitseinsatz und ein Führerschein Klasse B notwendig. Wir bieten Ihnen: Ein interessantes, abwechslungsreiches und entwicklungsfähiges Arbeitsfeld, fachliche Einarbeitung, in- und externe Fortbildungen sowie eine unbefristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe S 17. Die Stadt Offenburg setzt sich für die berufliche Gleichstellung ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung qualifizierter Frauen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Guten Appetit. Gut gelaunte Gäste, ideales Wetter und ein reichhaltiges Frühstück an liebevoll gedeckten Tischen waren die Zutaten für das erste Seniorenfrühstück am Amphitheater auf der Gifizhalbinsel. Martina Quarti, Leiterin des Seniorenkreises der Bürgergemeinschaft Uffhofen, hatte die Idee und setzte sie gemeinsam mit ihrer Helferrunde engagiert in die Tat um. Unterstützt wurden sie dabei logistisch vom Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen. Rund 30 Gäste folgten der Einladung der Organisatoren und genossen die gemütliche Runde, anregende Gespräche und den herrlichen Blick über den See. Am Ende war die Meinung einhellig: So etwas kann es ruhig wieder einmal geben.  Foto: privat
Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 7.7.2018 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 042-18 an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste/Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg, bzw. per E-Mail an bewerbung@offenburg. de. Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Dokumente, da keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen vernichtet. Weitere Auskünfte erteilt die zuständige Abteilungsleiterin Martina Köllner unter Telefon 07 81/82 24 36. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de
18 16.6.2018 Amtlicher Teil
Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 160 „Turmgasse/Seestraße-Ausschluss von Vergnügungsstätten“, Inkrafttreten des Bebauungsplanes nach § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 19.3.2018 gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) den Bebauungsplan „Turmgasse/Seestraße-Ausschluss von Vergnügungsstätten“ sowie die örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 der Landesbauordnung (LBO) als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans ist aus dem abgedruckten Lageplan ersichtlich.
Mit dieser Bekanntmachung treten der Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch in Kraft. Gleichzeitig tritt der durch den Geltungsbereich des Bebauungsplans „Turmgasse / Seestraße - Ausschluss von Vergnügungsstätten“ räumlich überlagerte Bereich des Bebauungsplans 105 „Ausschluss von Vergnügungsstätten und anderen Nutzungen“ außer Kraft. Jedermann kann den Bebauungsplan einschließlich Begründung während der allgemeinen Dienststunden im Technischen Rathaus, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg, Abteilung Stadtplanung und Stadtgestaltung, einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen. Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach 1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und 3.nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Stadt Offenburg geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und die Rechtsfolgen gem. § 4 Abs. 4 Gemeindeordnung für Baden-Württemberg und auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den § 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird. Offenburg, 16. Juni 2018 Edith Schreiner Oberbürgermeisterin
Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A Vorhaben: Ersatzbeschaffung von digitalen Meldeempfängern für die Feuerwehr Offenburg und Neuried Vergabe-Nr.: SOG_BS-2018-0082
Öffentliche Bekanntmachung Die nächste öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands „Gewerbepark Raum Offenburg“ findet am Dienstag, 19. Juni, 17.30 Uhr,
Ausführungsfrist: 30 Tage nach Auftragserteilung Angebotseröffnung: 2. Juli 2018, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Zimmer 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger, www.submission.de/vergabe-magazin, im Subreport, www.subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau, www. wro.de/fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der städtischen Homepage www.offenburg.de/html/ausschreibungen308.html Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart, Telefon 07 11/ 6 66 01-555, Fax 07 11/ 6 66 01-84 vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de
im Feuerwehrhaus der Gemeinde Ortenberg, Am Dorfplatz 3, beim Rathaus in 77799 Ortenberg statt. Tagesordnung 1.	Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden 2.	Jahresabschluss 2016 (Vorlage Nr. 2/18) 3.	Festsetzung des Wirtschaftsplans 2018/Fortschreibung der Gesamtfinanzierung (Vorlage Nr. 3/18) 4.	Verschiedenes Zu dieser Sitzung ist die Bevölkerung eingeladen. Offenburg, den 16.6.2018 Klaus Jehle Bürgermeister und Verbandsvorsitzender
16.6.2018 19
Matschplatz. Ehe sich die kleinen Besucherinnen und Besucher hier tummeln, muss noch kräftig Hand angelegt werden.
Fotos (5): Hohnwald
Ende der Bauarbeiten in Sichtweite Am 28. Juli soll die Außenanlage des Freizeitbads Stegermatt der Öffentlichkeit übergeben werden / Alles im Plan
Kinderbecken. Noch ist es geschützt, damit die Fliesen trocknen können.
Tischtennis. Wer es sportlich mag, kommt auch auf seine Kosten.
Panorama. Der Matschplatz liegt idyllisch mitten in der Außenanlage.
Blickwinkel. Auch von dieser Seite aus wirkt der Matschplatz einladend.
20 16.6.2018
Foto: Pexels CC0 1.0
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Vinzentiushaus wächst weiter In ruhiger Lage, nahe am Gifizsee Spaziergang einlädt und eine große entsteht eine neue Tagespflegeein- Gartenanlage biete sich das Gebäude richtung mit zusätzlichen Plätzen idealerweise an. Die Tagespflege werfür Nachtpflege de auch am Wochenende geöffnet Die Kirchengemeinde Sankt Ursula sein, etwas, was es in Offenburg bishat das Haus Johannes in Uffhofen her noch nicht gibt. an die Vinzentiushaus Offenburg „Wir haben einen Bedarf gesehen, GmbH verkauft. Künftig sollen dort denn der Ortsteil ist vor 50 Jahren eine Tagespflegeeinrichtung, eine So- entstanden, deshalb ist dort auch eine zialstation und -bisher einzigartig in Bevölkerung, die älter und teilweise Offenburg- vier Nachtpflegeplätze auf Hilfe angewiesen ist“, erklärte Döeingerichtet werden. Das Gebäude bele. Das Prinzip der Altenpflegeeinbleibt allerdings der Kirche erhalten, richtungen der Vinzentiushaus Offenauch der wöchentliche Gottesdienst burg GmbH sei, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause versoll weiterhin stattfinden. Jetzt soll zusätzlich zu den Tagespfle- sorgt werden können, da sei die Tageeinrichtungen im Marienhaus und gespflege ein wichtiges Angebot der im Vinzentiushaus, die voll ausgela- Betreuung und zusätzlich eine Entlastet sind, eine weitere Tagespflege für stung der Angehörigen. Modellcha18 Tagespflegegäste entstehen. Durch rakter hat die Idee, im Haus Johannes die ruhige Lage, den barrierefreien auch eine ambulante Nachtpflege Zugang, die ebenerdig liegenden Räu- einzurichten, auch eine Form der Beme, den nahen Gifizsee, der zum treuung, die in Offenburg und Umge-
Haus Johannes Foto: Barbara Puppe bung bislang fehlt. Deswegen werden vier Nachtpflegeplätze eingerichtet. Konkret heißt das, die Menschen kommen abends, sind nachts durch eine Pflegekraft versorgt und gehen morgens, wahlweise mit oder ohne Frühstück, zwischen 6 und 7 Uhr nach Hause. Dadurch könne vielleicht der Pflegeheimaufenthalt vermieden oder hinausgezögert werden. Ein Stützpunkt der Sozialstation im Haus soll mit dem ambulanten Dienst
den Stadtteil Uffhofen und die darum liegenden Stadtteile bedienen und dadurch die Innenstadt entlasten. In den nächsten Wochen soll der Bauantrag gestellt werden. Döbele: „Wir hoffen, dass darüber zügig entschieden wird, sodass wir im November mit dem Bau anfangen können.“ Nach einer Bauzeit von sechs bis sieben Monaten soll die neue Tagespflege mit Sozialstation und Nachtpflege Mitte 2019 in Betrieb gehen.
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„Selbstbes�mmt leben und doch voll umsorgt sein“
Rund um das Paul-Gerhardt-Haus erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, mit • Mittagessen, Kaffee und Kuchen • Tombola, Flohmarkt, Bücherflohmarkt • Begegnungen und Gesprächen • Musikalische Begleitung durch das „Duo Jesper und Marion Dyremose“ • Vorstellung unserer Pflegeheime, Seniorenwohnungen, Diakonie-Sozialstation, Oekumenisches Institut für Pflegeberufe • Gesundheitscheck – Blutdruckmessen • Kinderecke – Spiele, Kinderschminken
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Offenblatt 22 2018

References: § 35
 § 10
 § 10
 § 74
 § 10
 § 10
 § 215
 § 214
 § 214
 § 214
 § 4
 § 44
 § 39