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Timestamp: 2017-02-22 15:21:10+00:00

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Nachversicherung : Tagging : Nachversicherung
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Was kostet der Schutz? 50 EUR Tagegeld in der Pflegeversicherung (hier Tarif Olga Flex) und somit monatlich 1.500 EUR zusätzlich verfügbar für Pflege, Förderung und/ oder technische Hilfsmittel erfordern einen Beitragsaufwand von 8 EUR monatlich.
Welche Versicherungen Sie nach Geburt ihres Kindes wirklich brauchen und wann es sinnvoll ist für Schutz zu sorgen Alt, pflegebedürftig und dann ins Ausland abgeschoben? Wollen Sie das? Alte Leipziger mit neuem Pflegerentenprodukt AL vita – auch mit vereinfachter Risikoprüfung Tags: Kindernachversicherung, KinderVers, Nachversicherung, Pflegeergänzung Veröffentlicht in Krankenversicherung, Pflegeergänzung | 2 Kommentare »
Gastbeitrag: Was passiert mit meiner privaten Krankenversicherung, wenn ich meinen Beamtenstatus aufgebe und keinen Beihilfeanspruch mehr habe?
Viele Beamte wechseln nach einer Zeit im Beamtenstatus in die freie Wirtschaft. Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter aber auch Lehrer finden oftmals in der privaten Wirtschaft nicht nur ein besseres Gehalt, sondern auch vergleichbare Sicherheit. Doch gerade dann stellen sich viele Fragen.
Kann ich in der privaten Krankenversicherung bleiben?
Beamte (und Angehörige), die Ihren Beihilfeanspruch verlieren, weil Sie aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden, werden in der GKV nicht immer versicherungspflichtig. Wenn Sie im Anschluss an das Beamtenverhältnis z.B. selbständig/freiberuflich tätig werden, oder in einer neuen Anstellung über ein entsprechendes Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2012 JAEG 50.850€) verdienen, bleibt die Versicherungsfreiheit bestehen und die PKV muss dann in Tarife mit 100% Leistungsanspruch umgestellt werden. Das dieses ohne erneute Gesundheitsprüfung beantragt werden kann ergibt sich aus dem § 199 des Versicherungsvertragsgesetz.
§ 199 Beihilfeempfänger
Auf den ersten Blick scheint die Lösung ausreichen und problemfrei zu sein. Etwas wichtiges wird dabei aber oft übersehen: Nur bereits bestehender Versicherungsschutz kann aufgestockt werden, eine Nachversicherung von nun fehlenden Tarifbausteinen ohne erneute Gesundheitsprüfung ist in den wenigsten Tarifen vorgesehen und verbirgt sich ein existenzbedrohendes Risiko.
Hier ist insbesondere das Krankentagegeld zu nennen, da es beim Beamten nicht versichert wird. Das ist auch logisch, denn das Risiko von Einkommenseinbußen bei längerer Krankheit wie bspw. bei Freiberuflern oder Angestellten besteht hier nicht, da die Besoldung im Krankheitsfall weiter gezahlt wird. Somit handelt es sich hier auch nicht um eine „Aufstockung“ sondern um einen zusätzlichen Abschluss. Die nachträgliche Versicherung ist dann nur mit einer erneuten Gesundheitsprüfung möglich. Wenn sich der Gesundheitszustand aber geändert hat und ggf. Erkrankungen eingetreten sind kann der Versicherer diese zusätzliche Versicherung auch ablehnen. Das fehlen einer Krankentagegeldabsicherung ist dann ein existenzbedrohendes finanzielles Risiko!
Kommt das überhaupt vor?
Gastbeitrag: Dienstunfähigkeitsversicherung: Anbieter auf dem Rückzug? Tags: Beamte, Krankentagegeld, Nachversicherung Veröffentlicht in Gastbeiträge | Keine Kommentare »
Neugeborenennachversicherung in der PKV und bestehende Anwartschaft
In einigen vorangegangenen Beiträgen hatte ich bereits zu dem Thema Nachversicherung von Neugeborenen in der Privaten Krankenversicherung geschrieben. Demnach ist ein Neugeborenes in der Privaten Krankenversicherung laut den Musterbedingungen der Krankheitskostenvollversicherung (MB/KK) immer dann ohne Risikozuschläge und Wartezeiten versicherbar, wenn ein Elternteil mindestens 3 Monate versichert war.
Nun stellt sich bei einigen gerade zum Jahresende die Frage, wie diese Frist zu erfüllen ist. Ist ein Wechsel zum Jahresende geplant (egal ob aus der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung) und die Frau bereits schwanger, sollte dieses genau geprüft werden. Sonst kann es passieren das eine Nachversicherung unmöglich wird. Selbst wenn der errechnete Geburtstermin erst im April liegt, kann es zu Problemen kommen.
Wird das Kind zum Beispiel im Rahmen einer Frühgeburt geboren, so stellt sich hier die Frage ob es noch in dem Dreimonatszeitraum passierte, dann besteht zunächst (es sei denn es besteht eine andere Vereinbarung) keine Versicherungsmöglichkeit im Rahmen der Nachversicherung. Hier ist dann eine entsprechende Risikoprüfung durch die Gesellschaft vorzunehmen.
Dennoch gäbe es ja die Möglichkeit bereits vorher, so zum Beispiel ab 01. 10. eine Anwartschaft abzuschließen. Auf Anfrage sehen einige Gesellschaften dieses aber nicht als Versicherungszeitraum im Sinne der Nachversicherung.
Ausgehend davon habe ich den Verband der Privaten Krankenversicherungen um eine Aussage gebeten. Die Fragestellung lautete:
Ein Kunde beantragt Versicherungsschutz in der Privaten Krankenvollversicherung mit Beginn 1. 12. 2009. Für die Monate 10 und 11/09 läuft der Vertrag auf Anwartschaft, da hier noch die gesetzliche Krankenversicherung besteht. Ab 1. 12. 2009 wird die Anwartschaft aktiviert und es besteht der Vollversicherungsschutz. Nun wird am 05. 01. 2010 ein Kind geboren und hier beginnen die unterschiedlichen Aussagen der Mitgliedsunternehmen.
1.) Besteht für das Kind Versicherungsmöglichkeit im Rahmen der Neugeborenennachversicherung gem. MB/KK?
2.) Wenn ja, hat das Kind Anspruch auf Anwartschaft oder auf Versicherung im Volltarif?
3.) Zählt die Versicherung zu Anwartschaftszeiten als Versicherungszeit im Rahmen der 3-Monatsfrist?
Laut Auffassung des PKV Verbandes gilt der Versicherungsschutz in dem Zeitraum der Anwartschaft als wirksamer Zeitraum der 3Monatsfrist.
Denken Sie also auch an so einen Fall, wenn es um den Wechsel der Privaten Krankenversicherung und bestehender Schwangerschaft geht.
Kindernachversicherung – wie kann und muss das Neugeborene versichert werden ? Kindernachversicherung – nichts überstürzen und ausreichend informieren Tags: Nachversicherung, Neugeboren Veröffentlicht in Krankenversicherung | Keine Kommentare »
Kindernachversicherung – wie kann und muss das Neugeborene versichert werden ?
In die Situation kommen jedes Jahr tausende von Menschen.
Das Glück wird war und ein Kind wird geboren. Solange beide Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert stellt sich die Frage nicht. Das Kind wird im Rahmen des Familienversicherung problemlos nachversichert, die Regelungen dazu finden Sie im §10 des Sozialgesetzbuches V. (LINK)
In der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist das etwas anders. Die genauen Vorgaben finden wir unter anderem in den Vertragsbedingungen der Krankenversicherung. Nachzulesen ist es genau unter §2:
Bei Adoptionen findet sich hier eine vergleichende Regelung, nur das hier ein Zuschlag bis zu 100% möglich ist. Diese Regelung findet bei Adoptionen nur dann Anwendung, wenn das Kind noch minderjährig ist. (§2, Abs. 3)
Bedenken Sie das die Nachversicherung nur in den oben genannten Fristen möglich ist und auch nur bei dem Unternehmen wo bereits für die Eltern Versicherungsschutz besteht.
Melden Sie das Kind bei Ihrem Berater/ dem Versicherer oder einem anderen Berater rechtzeitig an, am besten erledigen Sie dieses gleich nach Geburt.
Einige Gesellschaften erlauben auch geringere Selbstbeteiligungen oder besseren Versicherungsschutz für das Kind.
Kann ich das Kind auch woanders versichern?
Ja, wenn die Gesellschaft es anbietet. Eine Übersicht finden Sie unter anderem hier im Downloadbereich. Hierbei sollten Sie dann vorher die Kriterien besprechen und sich Gedanken zum Umfang des Schutzes machen. Dabei ist es wichtig zu bedenken, das eine Versicherung hier nur gegen Risikoprüfung nötig ist. Benötigt werden hier meist die Ergebnisse der U1 und U2 Untersuchung.
Diese Möglichkeit kann dann Sinn machen, wenn das Kind gesund ist und der Versicherungsschutz der Eltern vom Unternehmen oder dem Tarif nicht optimal ist, eine hohe Selbstbeteiligung aufweist oder Lücken in den Bedingungen nicht verändert werden können.
Und was passieren kann wenn der Vermittler keine Ahnung hat lesen Sie hier.
Kindernachversicherung – nichts überstürzen und ausreichend informieren Neugeborene und die Nachversicherung in der PKV oder Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse Neugeborenennachversicherung in der PKV und bestehende Anwartschaft Tags: Kindernachversicherung, Nachversicherung, Neugeboren Veröffentlicht in GKV, Krankenversicherung, Private KV | 2 Kommentare »
Nachversicherung von Kindern in der PKV
da hat man schon genug zu bedenken und nun kommt auch noch die Frage zur Krankenversicherung des gerade geborenen Wonneproppens.
Die Frage wo und wie das Kind zu versichern ist, ist ganz pauschal nicht zu beantworten. Dabei ist zunächst zu klären wie die Eltern versichert sind und wo das Kind versichert werden soll. Eine kleine Übersicht soll Ihnen eine Orientierungshilfe geben.
Grundsätzlich kann das Kind (bei unterschiedlicher Versicherung der Eltern) in der Privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung versichert werden. In der GKV stellt sich die Frage ob eine Familienversicherung (und somit beitragsfreie) möglich ist. Regelungen dazu finden wir im §10 SGB V. (Link) Treffen die Voraussetzungen nicht zu, so ist für das Kind in der GKV ein Beitrag zu entrichten.
Soll das Kind in die (meist leistungsstärkere) private Krankenversicherung gilt folgendes:
– Nachversicherung ohne Gesundheitsprüfung und weitere Zuschläge ist nur bei der Gesellschaft der Eltern möglich und in der Regel max. zu dem Schutz den einer der Eltern hat. Hier gibt es aber unterschiedliche Regelungen und mittlerweile Verbesserungen zur freien Wahl des Selbstbeteiligung oder des Versicherungsschutzes. Zu beachten sind hier die Fristen zur Nachversicherung, welche in §2 der MB KK geregelt ist.
– Ist eine Absicherung bei einer anderen Gesellschaft gewünscht, so muss zuerst geklärt werden ob diese Kinder überhaupt allein versichert. Ist dieses der Fall ist in jedem Fall ein Antrag mit Risikoprüfung zu stellen und die Gesellschaft wird aufgrund der darin enthaltenen Daten eine Annahmeentscheidung treffen. Da die Gesellschaften sich nicht gerade um alleinversicherte Kinder reißen, da dieses ein recht „teures“ Klientel ist, ist eine Beratung durch einen Spezialisten durchaus sinnvoll.
Am besten diese erfolgt schon vor der Geburt, so das ggf. dann schnell entschieden und gehandelt werden kann. Welche Kriterien unter anderem beachtet werden müssen, lesen Sie hier oder hier in dem Fragebogen.
Wo sind die Kinder zu versichern? GKV oder PKV? Neue Regelungen beim Verlassen der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) ab 01. 08. 2013 Sozialversicherungswerte zur Krankenversicherung für 2014 in der Übersicht Tags: Alleinversicherung, Familienversicherung, GKV, Kinder, Nachversicherung, PKV Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »

References: § 199

§ 199
 §10
 §2
 §10
 §2