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Timestamp: 2019-11-14 03:38:48+00:00

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Aufgaben und Abgrenzung der internen Revision bei einem ... | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
A S Abdullah Sarwari (Autor)
2. Aktuelle Entwicklungen des Geschäftsmodells der Versicherungs- wirtschaft
2.1 Der Versicherungsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland (BRD)
2.2 Marktveränderungen und deren Einflüsse auf die Versicherungs-
2.3 Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungswirtschaft
3. Aufsichtsrechtliche Veränderungen des Versicherungsmarktes nach Solvency II
3.1 Solvency II als wichtiges EU-Projekt für die Versicherungswirtschaft
3.1.1 Das 3-Säulen-Konzept von Solvency II und die Auswirkungen auf die Unternehmen
3.1.2 Aufsichtsrechtliche Überprüfungen nach Säule 2
3.2 Grundlagen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk (VA)) und daraus resultierende Vorgaben für die Versicherungsunternehmen
3.2.1 MaRisk (VA) als Konsequenz der 9.VAG Novelle
3.2.2 Aufbau der MaRisk (VA)
3.2.3 Anforderungen aus dem Rundschreiben 3/2009 der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
3.2.3.1 Risikokategorien und interne Risikoberichterstattung nach MaRisk (VA)
3.2.3.2 Aspekte eines angemessenen Risikomanagement- prozesses
3.2.3.3 Organisationsstrukturen des Risikomanagements bei einem Versicherungsunternehmen
4. Aufbauorganisation des Risikomanagements bei einem Versicherungsun- ternehmen unter besonderer Berücksichtigung der internen Revision
4.1 Funktionstrennung der Risikomanagementsysteme
4.2 Interne Revision als Bestandteil der Aufbauorganisation
4.2.1 Grundsätze und Ziele der internen Revision
4.2.2 Aufgaben- und Prüfungsbereiche der internen Revision
4.2.3 Stellung der internen Revision im Corporate Governance- System
4.3 Abgrenzung der internen Revision zum Risikomanagement und anderen Überwachungssystemen
4.4 Funktionsausgliederung nach MaRisk (VA)
5. Ablauforganisation des Risikomanagements bei einem Versicherungsun- ternehmen unter besonderer Berücksichtigung der internen Revision
5.1 Interne Revision als Bestandteil der Ablauforganisation
5.1.1 Prüfungsprozess der internen Revision
5.1.2 Interne Revision als Prüfungs- und Beratungsleistung
5.1.3 Beurteilung der Geschäfts- und Risikostrategie aus Sicht der Revision
5.2 Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit der internen Revision mit dem Risikomanagement und anderen Überwachungssystemen
5.2.1 Interne Revision als Überwachungssystem des Risikomanagements
5.2.2 Abgrenzung und Kooperationen der internen Revision mit dem Controlling
5.2.3 Zusammenhang zwischen interner Revision und dem internen Steuerungs- und Kontrollsystem
5.2.4 Anforderungen an die Zusammenarbeit zwischen interner Revision und dem Abschlussprüfer
6. Synoptische Betrachtung der internen Revision als Bestandteil des Risikomanagementsystems in der Aufbau-und Ablauforganisation eines Versicherungsunternehmens
Hierunter wird ein Prüfungsausschuss verstanden. Nach dem Deutschen Corpora- te Governance Kodex (DCGK) ist eine „Soll“-Bestimmung festgelegt, indem der Aufsichtsrat einen Prüfungsausschuss einzurichten hat. Dieser hat sich insbeson- dere mit den Fragen der Rechnungslegung und des Risikomanagements, der er- forderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, der Bestimmung von Prü- fungsschwerpunkten und der Honorarvereinbarung zu befassen. Nach dem DCGK sollte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kein ehemaliges Vorstandmitglied der Gesellschaft sein.1
Der Entwurf wurde vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Januar 2001 veröffentlicht und beinhaltet einen Vorschlag zur Änderung der internationalen Eigenkapitalvorschriften. Seit dem 1. Januar 2007 sind in mehr als 100 Ländern alle Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute verpflichtet, die Bestimmungen umzusetzen. Die Eigenkapitalanforderungen sollen dabei sollen dabei stärker an den tatsächlichen Risiken ausgerichtet sein, um eine Stabilisierung des Weltfi- nanzsystems zu erreichen. Das „Drei-Säulen-Konzept“ soll neben den Mindestka- pitalanforderungen, die Anforderungen an das Risikomanagement und die Offen- legungspflichten erhöhen.2
Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das vom Deutschen Bundesrat am 26.03.2009 verabschiedet wurde. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt er- folgte am 28.05.2009. Es handelt sich um die größte Bilanzreform der letzten 25 Jahre. Es erfolgen viele Änderungen bzgl. Ansatz-, Bewertungs- und Ausweis-
Vgl. Lück, Wolfgang (2001), Lexikon der internen Revision, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH München, S. 11.
Vgl. Romeike, Frank/Müller-Reichart, Matthias (2008), Risikomanagement in Versicherungsunternehmen, 2. überarbeitete Auflage, Wiley-VCH Weinheim, S. 441. wahlrechten. Der handelsrechtliche Jahresabschluss soll an Aussagekraft und Vergleichbar zunehmen. Andrerseits zählen für die Ausschüttungsbemessung und Gewinnermittlung weiterhin die Grundlagen des HGB. Ziel ist es insbesondere sich der internationalen Rechungslegung anzunähern. Weitere Hauptziele sind: weniger Bürokratie, größere Transparenz und niedrigere Kosten.3
Ein stufenweises Verfahren, indem verschiedene Experten (alle anonym unterei- nander) zur zukünftigen Entwicklung einer Technologie oder Branche befragt werden. Dabei werden die Befragten in mehreren Durchläufen um ihre Meinun- gen gebeten, um letztendlich eine einheitliche Gruppenaussage zu erreichen.4
Deutsche Rechnungslegungs Standard (DRS) 5-20
Das Deutsche Rechnungslegungs Standard Committee (DRSC), mit Sitz in Berlin, wurde 1998 als Standardisierungsorganisation geschaffen und ist seitdem das Deutsche Standardisierungsrat (DSR). Zu seinen Zielen gehören z. B. die Qualität der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung im Sinne der Öffentlichkeit zu erhöhen, die Vertretung der BRD in nationalen Standardisierungsgremien oder die Beratung bei Gesetzesänderungen im Bereich Rechnungslegung auf nationaler und EU-Ebene. Der DRS 5-20 hat als Teilgebiet dieser Organisation die Aufgabe, die gesamte Risikosituation eines Versicherungsunternehmens im Rahmen der Risikoberichterstattung darzustellen.5
Illegale Handlungen, die durch vorsätzliche Täuschung oder Vertrauensmiss- brauch (hinsichtlich des Unternehmens) ausgedrückt werden. Die Tatbestände werden von Personen begangen, die in den Besitz von Vermögensgegenständen gelangen wollen und sich somit einen persönlichen Vorteil verschaffen wollen.6
Nach § 5 VAG benötigen Versicherungsunternehmen für die Aufnahme des Ge- schäftsbetriebes die Zulassung der Aufsicht. Mit der Einreichung des Geschäfts- plans wird der Antrag hierfür gestellt. Zum Inhalt dieses Dokuments gehören fol- gende Erläuterungen: Zweck und Einrichtung des Unternehmens, Bereich des beabsichtigten Geschäftsbetriebes sowie die Offenlegung, woraus sich die künfti- gen Verpflichtungen des Unternehmens als dauernd erfüllbar erscheinen.7
International besetztes, unabhängiges Gremium von Rechnungslegungsexperten, die im öffentlichen Interesse arbeitet. Ihre 15 Mitglieder sind verantwortlich für die Entwicklung, Verarbeitung und Veröffentlichung der International Financial Reporting Standards (IFRS).8
Von der staatlichen Finanzdienstleistungsaufsicht geforderte Eigenmittelausstattung eines Versicherers oder Kreditinstituts (im Sinne vom freiem, unbelastetem Vermögen). Dieser dient der Absicherung ggü. den Versicherungsnehmern und Gläubigern auch bei ungünstigen Entwicklungen sowie realisierbare Risiken der Geschäftstätigkeit jederzeit abdecken zu können.9
Eine Methode der Strategischen Planung, indem durch ein Planungsverfahren Entwicklungen alternativer Zukunftsaussichten im langfristigen Bereich deutlich werden. Beispiele können sein: historische Analogiebildung, morphologische Analysen, Technologiefolgenabschätzung.10
Abbildung 1: Drei-Säulen-Modell von Solvency II
Abbildung 2: Aufbau der MaRisk (VA)
Abbildung 3: Regelungsbereich des IKS
Abbildung 4: Elemente des Corporate Governance
Abbildung 5: Risikomanagementprozess als Regelkreis
Abbildung 6: Prüfungsprozess der internen Revision
Abbildung 7: Abgrenzung Prüfung und Beratung
Abbildung 8: Interne Revision als Bestandteil des Risikomanagements in der Aufbau- und Ablauforganisation eines Versicherungs- unternehmens
Tabelle 1: Unterscheidungsmerkmale zwischen Interner Revision und Controlling
Tabelle 2: Vergleich der Anforderungen von Interner Revision und dem Abschlussprüfer an dem Prüfungsansatz
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Rahmenbedingungen der deut- schen Versicherungswirtschaft stark verändert. Technologische, demographische, politische oder ökonomische Einflüsse gehören zu den Marktveränderungen, die für einen Wandel, nicht nur in den Industrieländern, gesorgt haben.11 Durch die Globalisierung der Versicherungswirtschaft hat sich der Wettbewerbsdruck zwi- schen den Unternehmen drastisch erhöht. Mit Einführung des EU-Binnenmarktes im Jahre 1994, der zur Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit im EU-Raum geführt hat, wurde der Wettbewerb zusätzlich verschärft.12 Mit einem unterneh- mensindividuellen Risikomanagementsystem kann sich ein Versicherungsunter- nehmen Vorteile im Wettbewerb verschaffen, indem Risiken frühzeitig erkannt werden und der Unternehmenserfolg gefördert wird.13 Die Weltwirtschaftskrise hat ebenfalls ihre Auswirkungen auf die Versicherungsbranche. Nach dem Kol- laps der Lehman Brothers im September 2008 ist es nicht nur bei Banken und auf den Finanzmärkten zu erheblichen Umstellungen gekommen, sondern auch der Versicherungsmarkt musste Konsequenzen aus der Krise tragen. So stand eines der größten Versicherungsunternehmen der Welt, die American International Group (AIG), durch den Handel mit Kreditderivaten (Credit Default Swap) kurz vor der Insolvenz.14 Die Hypothekenkrise in den USA erschien zunächst nur als ein nationales Ereignis, sie wirkte sich jedoch dann auf den gesamten Finanzmarkt aus. Die Anforderungen an die Aufsichtssysteme, auch die der Versicherungsauf- sicht, erhöhten sich. Das umfassende Konzept der Bankenaufsicht „Basel II“ erwies sich in dieser Krise als unzureichend.15
Der fundamentale Wandel der Versicherungswirtschaft ist unabhängig von der Wirtschaftskrise auf die gesamte Marktveränderung der Versicherungsbranche zurückzuführen.16 Grund hierfür ist die Reform der Versicherungsaufsicht. Im Jahre 2000 wurde das EU-Projekt Solvency II gestartet und es muss bis zum 01.01.2013 national umgesetzt werden.17 Das neue Aufsichtsmodell soll die An- forderungen an die Solvabilität erhöhen und ein integriertes Risikomanagement- system im Unternehmen fördern.18 Hierauf wird aufgrund der Entstehung der Fi- nanz- und Wirtschaftskrise besonders großer Wert gelegt.19 Die Ausgestaltung von Solvency II basiert auf dem Drei-Säulen-Modell von Basel II. Da das Risiko- geschäft und der Risikoausgleich im Kollektiv zum Kernelement des Versiche- rungsgeschäfts zählen, sind die Anforderungen an Solvency II höher einzustufen als bei Basel II.20 Mit der Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) am 1. Mai 1998 sind Aktiengesellschaften erstmals verpflichtet, ein ordnungsgemäßes Risikomanagementsystem einzufüh- ren. Nach § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand ein geeignetes Risikomanagement- und Überwachungssystem im Unternehmen einzuführen, um insolvenzbedrohen- de Situationen zu vermeiden.21 Die interne Revision gehört dabei zu den wichtigs- ten internen Überwachungssystemen, die als unabhängiges und objektives Organ Prüfungs- und Beratungsleistungen erbringt und somit die Geschäftsleitung bei ihren Aufgaben unterstützt. Die veränderte Lage auf den Versicherungsmärkten und die neuen Entwicklungen der Risikomanagementsteuerung haben zur Verab- schiedung der 9.VAG Novelle am 15.November 2007 geführt. Hieraus resultieren § 64a und § 55c VAG, deren Inhalt u. a. in den Mindestanforderungen an das Ri- sikomanagement von Versicherungsunternehmen (MaRisk (VA)) veröffentlicht worden ist. Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk (VA)) sind nach ihrer Veröffentlichung durch das Rundschreiben 3/2009 der Bundesan- stalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), welches auf die Veränderungen im VAG hinweist, seit dem 01.01.2009 für alle deutschen Versicherungsunternehmen verpflichtend. Eine EU-weite Übernahme dieser Vorgaben ist für Säule 2 (Auf- sichtsrechtliche Überprüfung) von Solvency II zu erwarten.22 Das Rundschreiben definiert Grundsätze, wie das Risikomanagement eines Versicherungsunterneh- mens aufgebaut sein sollte. Dieser prinzipienbasierte Ansatz soll die beteiligten Unternehmen besser auf Risikosituationen einstellen. Neben einem angemesse- nem Risikomanagementprozess soll auch auf Grundsätze zur Prüfung und Kon- trolle eingegangen werden.23 Der Oberbegriff von „Kontrolle“ und „Prüfung“ ist die Überwachung. Während die Kontrolle prozessabhängige Funktionen ausübt und für die Ergebnisse verantwortlich ist, erfolgt die Prüfung (Revision) prozess- unabhängig und ist keinen Weisungen unterworfen.24 Die Revisionstätigkeit kann sowohl von internen als auch von externen Überwachungsorganen, wie z. B. vom Abschlussprüfer, übernommen werden. Nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement MaRisk (VA) ist lediglich die allgemeine Überwachungsfunk- tion entscheidend. Eine Verpflichtung zur Einrichtung einer eigenen „Revisions- abteilung“ im Unternehmen besteht also nicht.25 Bei der Erfüllung der Revisions- aufgaben ist darauf zu achten, dass die Mitarbeiter der internen Revision mit kei- nen revisionsfremden Aufgaben betraut werden.26 Sie fokussiert bei ihrer Prüfung zunehmend auf das Risikomanagement, aber auch auf andere Bereiche der Unter- nehmensorganisation. Die Unabhängigkeit, die Objektivität, das Informations- und Prüfungsrecht sowie die geeignete Fachkompetenz bilden nur einige der Merkmale, die bei der internen Revision zu beachten sind.27 Durch die Zunahme entsprechender Normen und Richtlinien sind die Überwachung und die Kontrolle immer relevanter für die Versicherungsunternehmen geworden. Aus dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), dem Deut- schen Corporate Governance Kodex, welcher 2002 eingeführt wurde und insbe- sondere aus dem Rundschreiben 3/2009 ergibt sich der hohe Stellenwert der in- ternen Revision für Versicherungsunternehmen.28
Die vorliegende Arbeit stellt die Aufgaben und die Anforderungen an die interne Revision bei einem Versicherungsunternehmen nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk (VA)) dar. Hierbei wird sowohl auf die Auf- bau- als auch auf die Ablauforganisation der internen Revision eingegangen. Durch das Rundschreiben 3/2009 sind die Mindestanforderungen an das Risiko- management (MaRisk (VA)), speziell als Vorgabe für die Säule 2 von Solvency II, veröffentlicht worden. Eingegangen wird auf die interne Revision, die als Be- standteil des Corporate Governance-Systems die Geschäftsleitung bei der internen Unternehmensüberwachung unterstützt. Um ihrer Rolle im Unternehmens- und im Risikomanagementprozess gerecht zu werden, muss die interne Revision be- stimmte Prinzipien erfüllen und klar von anderen Unternehmensaufgaben abge- grenzt werden. Es sollen daher Schnittstellen, Kooperationen und Abgrenzungen mit anderen Funktionen des Risikomanagementsystems verdeutlicht werden. Da- zu gehören neben internen (Risikomanagement, Controlling, Compliance, Internes Steuerungs- und Kontrollsystem (ISKS)) auch externe Träger (Abschlussprüfer). Geprüft wird insbesondere, ob die interne Revision als internes Unternehmens- überwachungsorgan den künftigen Ansprüchen von Solvency II gerecht wird.
Im zweiten Kapitel wird die aktuelle Entwicklung der Versicherungswirtschaft in Deutschland erläutert. Hierbei werden besonders die Veränderungen der Marktbedingungen sowie die Konsequenzen der Wirtschaftskrise für den Versicherungsmarkt verdeutlicht.
Im dritten Kapitel werden die aufsichtsrechtlichen Veränderungen für die Versi- cherungsbranche aufgezeigt. Die Finanzkrise bildet nicht den Hauptgrund für den Wandel der Versicherungswirtschaft. Vielmehr ist die veränderte Marktlage Ursa- che für die Reformierung. Das Drei-Säulen-Konzept Solvency II ist dabei das Hauptthema für die Versicherungsunternehmen aus dem EU-Raum. In Säule 2 werden die aufsichtsrechtlichen Anforderungen behandelt. Versicherungsunter- nehmen sollen durch die 9. VAG Novelle und die daraus resultierenden Mindest- anforderungen an das Risikomanagement (MaRisk (VA)) u. a. auf die zukünftigen Ansprüche von Solvency II vorbereitet werden. Das von der Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte Rundschreiben 3/2009 er- läutert die relevanten Merkmale dieses prinzipienbasierten Ansatzes näher.
Das vierte und fünfte Kapitel stellen das Kernthema dieser Arbeit dar. Die interne Revision soll die Versicherungsunternehmen im Rahmen der internen Unterneh- mensüberwachung unterstützen. Es wird auf die Rolle der internen Revision im Risikomanagementsystem eingegangen. Bei der Aufbauorganisation werden die Anforderungskriterien, Ziele und Aufgabenbereiche der internen Revision sowie ihre Stellung im Corporate Governance-System erläutert. Ein wichtiges Kriterium bei der Aufbaubauorganisation eines Versicherungsunternehmens ist die Funkti- onstrennung zwischen den Risikomanagement- und Überwachungssystemen. Hierzu werden die Aufgaben des Risikomanagements, des Controllings, des inter- nen Steuerungs- und Kontrollsystems (ISKS) des Abschlussprüfers, der Rechtsab- teilung sowie die Compliance-Funktion erläutert, um deren Abgrenzung zur inter- nen Revision zu verdeutlichen. Bei der Ablauforganisation wird der Prüfungspro- zess der internen Revision aufgezeigt und wie sie als Prüfungs- und Beratungs- dienstleistung dem Unternehmen dient. Des Weiteren wird auf das Verhältnis der internen Revision zum Risikomanagement und dessen Instrumente eingegangen. Dabei werden Abgrenzungen, Schnittstellen und die Formen der Zusammenarbeit zu anderen Systemen des Risikomanagements aufgezeigt. Zum Schluss erfolgt eine synoptische Betrachtung der internen Revision als internes Unternehmens- überwachungsorgan bei der Aufbau- und Ablauforganisation eines Versiche- rungsunternehmens.
Im letzten Kapitel wird als Fazit die Bedeutung der internen Revision nach Veröffentlichung des Rundschreibens 3/2009 in einem Versicherungsunternehmen verdeutlicht. Es wird geprüft, ob sie ihrer Rolle bezüglich des Risikomanagementsystems entsprechend den Anforderungen von Solvency II gerecht wird.
In diesem Kapitel wird die aktuelle Lage der Versicherungsbranche beschrieben. Dabei wird auf die Entwicklungen eingegangen, die eine Marktveränderung in der Versicherungsbranche bewirkt haben. Die Finanzkrise hat auch Folgen für die Versicherungswirtschaft und wird in diesem Zusammenhang kurz erläutert.
Unter dem Markt versteht man im Allgemeinen die Bedingungen, unter denen ökonomische Güter angeboten und nachgefragt werden. In der Versicherungs- branche sind die beteiligten Marktparteien, nimmt man den Versicherungsmittler raus, das Versicherungsunternehmen und der Versicherungsnehmer. Die Idee des Versicherungsmarktes besteht darin, dass die Versicherungsnehmer gegen Zah- lung einer Prämie im Gegenzug Versicherungsprodukte vom Versicherer erhal- ten.29 Die angebotenen Produkte lassen sich unterteilen in den Kategorien Risiko- geschäft, Spar- /Entspargeschäft und dem Dienstleistungsgeschäft. Durch das Ri- sikogeschäft ist die Existenz eines Versicherungsunternehmens somit nicht immer garantiert.30 Durch die Schaffung eines einheitlichen europäischen Binnenversi- cherungsmarktes, der den Wettbewerb verschärft hat und aufgrund schlechter Ka- pitalmarktentwicklung, hat sich die Gefahr von Insolvenzen erhöht. Durch die Einbeziehung eines individuellen Risikomanagements und eines sicheren Solvabi- litätssystem soll die Insolvenzgefahr reduziert werden und das Versicherungsver- sprechen gegenüber dem Versicherungsnehmer sichergestellt werden.31,32 Nach- dem das Projekt „Solvency I“ aufgrund einiger Mängel der aktuellen Marktlage nicht mehr entsprochen hat, wurde im Juli 2007 von der Europäischen Kommissi- on ein Entwurf für die Rahmenrichtlinie „Solvency II“ vorgelegt. Das zukunftsorientierte Projekt soll den Versicherungsunternehmen durch risikopolitische Maßnahmen mehr Sicherheiten bieten.33,34 Auf das neue Aufsichtsmodell wird nochmal verstärkt in Kapitel 3 eingegangen.
2.2 Marktveränderungen und deren Einflüsse auf die Versicherungsbranche
Die ökologischen und ökonomischen Veränderungen haben hohen Einfluss auf den Versicherungsmarkt.35 Die Veränderungen von z. B. der demographischen Entwicklung haben erhebliche Auswirkungen auf die Versicherungsnachfrage.36 Die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sinkt derzeit. Ursache ist die zurückgehende Geburtenrate. Andrerseits führt die angestiegene Lebenserwartung zu höheren Krankheitskosten im Alter.37 Die Zahl der Naturkatastrophen hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdreifacht und dies mit immer höheren Scha- denausmaß.38 Gesamtwirtschaftliche Faktoren haben ebenfalls starke Auswirkun- gen auf die Versicherungsnachfrage. Eine Konjunkturrückgang hat zufolge, dass die Arbeitslosenzahl steigt und sich die Stornoquote erhöht. Auch Politisch- rechtliche Einflüsse wirken sich stark auf den Versicherungsmarkt aus.39 Die An- forderungen an die Unternehmen haben sich dadurch erhöht, insbesondere die des Risikomanagement. Eine weitere wichtige Risikoursache ist der technologische Fortschritt. Einerseits haben sich die Kommunikationsmöglichkeiten, insbesonde- re zwischen den Privathaushalten mit den Unternehmen erweitert. Andrerseits bringt der technologische Fortschritt auch Gefahren mit sich für die Versiche- rungsbranche.40 So kann sich z. B. aufgrund verbesserter Operationstechniken die Lebenszeit verlängern, was für die Versicherungsunternehmen erhöhte Kosten im Alter bedeutet. Im Fokus stehen jedoch die modernen Informatikentwicklungen. Es werden höhere Erwartungen auf das Risikomanagement, insbesondere an die interne Revision, gesetzt. Als Überwachungsfunktion soll sie sich im Rahmen der Informationstechnologie um die Sicherheit der Unternehmensdaten kümmern. Die internen Geschäftsprozesse verlaufen immer öfters EDV gesteuert, sodass dolose Handlungen in der Informatik für die interne Unternehmensüberwachung, speziell für die interne Revision, immer bedeutsamer werden. Es ist die Aufgabe der Re- vision, den Zugang von Unberechtigten zu verhindern und Manipulationsversuche sowie fehlende oder mangelnde Kontrollen aufzudecken.41
Nach den ersten Erkenntnissen haben Versicherungsunternehmen in Deutschland im Vergleich zu den USA deutlich weniger Einbußen hinnehmen müssen aus den Folgen der Finanzkrise. Das bedeutet jedoch nicht, dass die deutsche Versiche- rungswirtschaft keine Konsequenzen aus ihr tragen musste.42 Im Sommer 2007 hat die Deutsche Industrie Bank als erste Bank erhebliche Verluste im Zusam- menhang mit der US-Immobilienkrise verkündet. In der Folge wurden auch die Hypo Real Estate, die HSH Nordbank AG und die LB Bayern schwer von der Krise getroffen.43 Die American International Group (AIG) ist auch, als einer der größten Versicherer der Welt, von den Folgen der Krise schwer getroffen worden und musste sich im Handel mit Kreditderivaten (Credit Default Swap (CDS)) hoch verschulden. Auf dem deutschen Versicherungsmarkt sind solche versiche- rungsfremde Geschäfte nicht erlaubt.44 Die Versicherungsbranche musste also auch auf dem Kapitalmarkt und aus den Folgen der Finanzkrise Konsequenzen tragen. Lebensversicherer haben das zu spüren bekommen, da die Renditen dras- tisch gefallen sind und somit Verträge mit Garantieverzinsungen schwer einzuhal- ten waren.45 In diesem Zusammenhang kommt auf die Versicherungsaufsicht eine bedeutende Rolle zu. Das Konzept Solvency II soll Versicherungsunternehmen in Zukunft besser auf Risikosituationen einstellen, wobei die Erfahrungen aus der Finanzkrise nicht unberücksichtigt bleiben.46 Das Projekt ist zwar nicht alleine als Folge der Finanzkrise zu betrachten. Das Inkrafttreten passt jedoch sehr gut zur aktuellen Marktsituation.47 Hier wird auf die Kapitalausstattung und auf das Risi- komanagement besonders Wert gelegt, weshalb die Anlagestrategie für den Ab- schlussbericht bedeutsamer wird. Auch eine interne Risikoüberwachung wird in diesem Rahmen immer bedeutsamer.48 Die interne Revision hat als risikoorien- tierte Überwachungsorgan aufsichtsrechtliche Anforderungen zu erfüllen. Er hat durch die unabhängige Prüfung Mängeln zu beseitigen und somit Unternehmens- erfolg zu dienen. So können Risiken in Zukunft reduziert oder ganz vermieden werden, was die Versicherungsunternehmen in Krisenzeiten unterstützt.49
1 Vgl. Lück, Wolfgang (2001), Lexikon der internen Revision, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH München, S. 11.
2 Vgl. Romeike, Frank/Müller-Reichart, Matthias (2008), Risikomanagement in Versicherungsunternehmen, 2. überarbeitete Auflage, Wiley-VCH Weinheim, S. 441.
3 Vgl. KPMG (Hrsg.) (o.J.), BilMoG: Reform des Bilanzrechts, Dok. 10 der CD, URL: http://www.kpmg.de/2631.htm, (abgerufen am: 20.04.2010).
4 Vgl. Lück, Wolfgang (2001), S. 37.
5 Vgl. DRS (Hrsg.) (o.J.), Organisation und Ziele des DRS, Dok. 5 der CD, URL: http://www.standardsetter.de/drsc/gasc_about.html, (abgerufen am: 20.04.2010).
6 Vgl. Lück, Wolfgang (2001), S. 37.
7 Vgl. Bundesministerium für Justiz (Hrsg.) (2009), Gesetz über die Beaufsichtigung von Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz, VAG), in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1992 (BGBI. 1993 I S.2), zuletzt geändert durch Artikel 4 Abs. 10 des Gesetzes vom 30. Juli 2009 (BGBI. I S.2437, 2441), § 5 VAG.
8 Vgl. IASB (Hrsg.) (o.J.), About the ISAC Foundation and the IASB, Dok. 7 der CD, URL: http://www.iasb.org/The+organisation/IASCF+and+IASB.htm, (abgerufen am: 20.04.2010).
9 Vgl. Romeike, Frank/Müller-Reichart, Matthias (2008), S. 454.
10 Vgl. Lück, Wolfgang (2001), S. 13.7
11 Vgl. Lieber, Bernd (1995), Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor bei der Bewältigung des Wandels in der Versicherungswirtschaft; in: Versicherungswirtschaft im Umbruch, Verlag Versicherungswirtschaft Karlsruhe, S. 63.
12 Vgl. Farny, Dieter (2005), Versicherungsbetriebslehre, 4. überarbeitete Auflage, Verlag Versicherungswirtschaft GmbH Karlsruhe, S. 162 -163.
13 Vgl. Romeike, Frank/Müller-Reichart, Matthias (2008), S. 19.
14 Vgl. Soros, George (2009), Die Analyse der Finanzkrise und was sie bedeutet weltweit, FinanzBuch Verlag GmbH, München, S. 30.
15 Vgl. Münchau, Wolfgang (2008), Vorbeben, Was die globale Finanzkrise für uns bedeutet und wie wir uns retten können, Carl Hanser Verlag München, S. 1-2.
16 Vgl. Rittmann, Marion (2009), Neuausrichtung der Versicherungsaufsicht im Rahmen von Solvency II, Gabler/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, S. 2.
17 Vgl. Milla, Aslan/Hirner, Liane (2009), Solvabilität II und die Rolle des Abschlussprüfers bei der Prüfung von Versicherungsunternehmen; in: Zeitschrift für das Versicherungswesen, 12/2009, S. 22, S. 24.
18 Vgl. Romeike, Frank/Müller-Reichart, Matthias (2008), S. 131.
19 Vgl. Rittmann, Marion (2009), S. 2.
20 Vgl. Knauth, Klaus Wilhelm (2005), Solvency II und Risikomanagement: Umbruch in der Versi- cherungswirtschaft, Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler/GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden, S. 4.
21 Vgl. Bundesministerium für Justiz (Hrsg.) (2009), Deutsche Aktiengesetz, in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Januar 1966 (BGBI. I S. 1089), zuletzt geändert durch Artikel 1 G des Gesetzes vom 5. August 2009 (BGBI. I S. 2509), § 91 Abs. 2 AktG.
22 Vgl. Romeike, Frank/Korte, Thomas (2009), MA Risk erfolgreich umsetzen, Praxisleitfaden für das Risikomanagement in Versicherungen, Erich Schmidt Verlag GmbH und Co. Berlin, S. 19-29.
23 Vgl. BaFin (Hrsg.) (2009), Rundschreiben 3/2009 (VA) - Aufsichtsrechtliche Mindestanforde- rungen an das Risikomanagement (MaRisk (VA)), Dok. 2 der CD, Stand: 22.01.2009, URL: http://www.bafin.de/cln_161/nn_722564/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Service/Rundschre iben/2009/rs__0903__marisk__va.html, (abgerufen am 08.04.2010).
24 Vgl. Farny, Dieter (2005), S. 491.
25 Vgl. Keitsch, Detlef (2007), Risikomanagement-Praxiswissen für die Unternehmensführung, Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart, S. 202.
26 Vgl. BaFin (Hrsg.) (2009), Nr. 7.4, Abs. 3, S. 38.
27 Vgl. BaFin (Hrsg.) (2009)´, Nr. 7.4, Abs. 2 + 3, S. 37.
28 Vgl. Hofmann, Rolf (2005), Prüfungs-Handbuch, Leitfaden für eine Überwachungs- und Revisionskonzeption in der Corporate Governance, Erich Schmidt Verlag, Berlin, S. 5.
29 Vgl. Häusele, Stefan (1999), „Standort Deutschland“ für Versicherungen - Eine vergleichende Analyse ausgewählter europäischer LänderVerlag Versicherungswirtschaft GmbH, Karlsruhe, S. 5.
30 Vgl. Farny, Dieter (2005), S. 328.
31 Vgl. Osetrova, Anna (2007), Die Regulierung der Versicherungsmarktes unter besonderer Be- rücksichtigung der Solvabilitätsvorschriften, Verlag Versicherungswirtschaft GmbH Karlsruhe, S. 2.
32 Vgl. Farny, Dieter (2005), S. 778.
33 Vgl. Osetrova, Anna (2007), S. 3.
34 Vgl. PWC (Hrsg.) (2010), Solvency II-Wir begleiten Sie durch den Prozess, RegulatoryServices-Insurance, November 2007, S. 1, Dok. 16 der CD, URL: http://www.pwc.de/fileserver/EmbeddedItem/07-02- 009_Post_VS_dinfo.pdf?docId=e50d0a4c817c1df&componentName=pubDownload_hd, (abgerufen am 08.04.2010).
35 Vgl. Häusele, Stefan (1999), S. 13.
36 Vgl. Farny, Dieter (2005), S. 104.
37 Vgl. Frevel, Bernhard (2004), Herausforderung demographischer Wandel, Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, S. 15.
38 Vgl. Bruns, Alexander/Grobenski, Zdenko (2007), Die Versicherung von Umweltrisiken, Verlag Versicherungswirtschaft GmbH Karlsruhe, S.Xiii/S.8.
39 Vgl. Wagner, Fred (2000), Risk Management in Erstversicherungsunternehmen-Modelle, Strategien, Ziele, Mittel, Verlag Versicherungswirtschaft GmbH Karlsruhe, S. 113.
40 Vgl. Lieber, Bernd (1995), S. 63.
41 Vgl. Keitsch, Detlef (2007), S. 206/207.
42 Vgl. M.S. (2008), US-Kapitalmarktkrise: Offene Fragen für die Versicherer; in: Zeitschrift für Versicherungswesen Jg. 59, Nr. 19/2008, S. 603.
43 Vgl. o.V.(2010), Die Abrechnung; in: Die Wirtschaftswoche, Nr. 11/2010, S. 94.
44 Vgl. Baltzer, Christopf (2008), Solvency II wird Risikomanagement verbessern; in: Versicherungswirtschaft; Jg. 63, Nr. 24/2008, S. 2077.
45 Vgl. Romeike, Frank/Korte, Thomas (2009), S. 31.
46 Vgl. Baltzer, Christopf (2008), S. 2077.
47 Vgl. Schlicht, Günter (2009), Lage und Entwicklung der deutschen Versicherungswirtschaft aus der Sicht des DVS; in: Die Versicherungspraxis Jg. 2008/2009, Nr. 6/2009, S. 109.
48 Vgl. Meybom, Peter (2008), Kapitalmarktkrise kann sich zu essenzieller Herausforderung für Versicherungsunternehmen entwickeln; in: Zeitschrift für Versicherungswesen Jg. 59, Nr. 22/2008, S. 765.
49 Vgl. Bonn, Peter Duscha (2008), Die Risikobewertung der internen Revision; in: Zeitschrift interne Revision Jg.. 43, Nr. 1/2008, S. 16.
Abdullah Sarwari (Autor)
9783640657179
Interne Revision, MaRisk (VA), Solvency II, Risikomanagement, Controlling, Abschlussprüfer, Corporate Governance
Abdullah Sarwari (Autor), 2010, Aufgaben und Abgrenzung der internen Revision bei einem Versicherungsunternehmen nach MaRisk (VA), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151241

References: § 5
 § 91
 § 64
 § 55
 § 5
 § 91