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Timestamp: 2019-11-17 18:33:54+00:00

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Partnerschaftsgesellschaft | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Partnerschaftsgesellschaft
§ 4 Arbeitsrecht / c) Drei-Wochen-Frist
Rz. 658 Die Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung erhoben werden, wenn ein Arbeitnehmer geltend machen will, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist (§ 4 S. 1 KSchG). Dabei zählt auch der tarifvertragliche oder arbeitsvertragliche Ausschluss der ordentlichen Kündigung zu d...mehr
§ 16 Handelsrecht / d) Freiberufler
Rz. 7 Kein Gewerbe betreiben die Angehörigen der freien Berufe, für die charakteristisch die höchstpersönliche Leistungserbringung ist, z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten, Künstler. Daran hat auch der neue Kaufmannsbegriff nichts geändert; die wünschenswerte Ausdehnung auf alle Unternehmen ist unterblieben. Die Gründe für die Ausklammerung der Freiberufler sind vorwiegen...mehr
§ 14 GmbH-Recht / a) Gesellschaftereigenschaft
Rz. 21 Gründungsgesellschafter können sein: alle natürlichen Personen, juristische Personen, Personenhandelsgesellschaften, sonstige Gesamthandgemeinschaften – u.a. auch die GbR (zur zulässigen Umgehung des Beurkundungserfordernisses bei Verwendung einer GbR vgl. Rdn 168) – Partnerschaftsgesellschaften sowie Erbengemeinschaften. Bei einer GmbH in Trägerschaft einer Stiftung ...mehr
§ 37 Steuerrecht / 3. Checkliste: Revision
Personengesellschaften und ihre Gesellschafter / 2.3 Lösung
Sowohl die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Altgesellschaft) als auch die neue Partnerschaftsgesellschaft hat Unternehmereigenschaft nach § 2 Abs. 1 UStG, da sie jeweils selbstständig, nachhaltig und mit Einnahmeerzielungsabsicht tätig werden. Gegenstand beider Gesellschaften ist die Ausführung von Rechtsberatungsleistungen. Die Veräußerung des Mandantenstamms ist ein steuer...mehr
Personengesellschaften und ihre Gesellschafter / 2.2 Fragestellung
R möchte wissen, ob er oder die neue Partnerschaftsgesellschaft die aus der Übernahme des Mandantenstamms entstandene Umsatzsteuer von 38.000 EUR als Vorsteuer abziehen kann. Soweit ein Vorsteuerabzug nicht infrage kommt, bittet R um Angabe, wie der Sachverhalt hätte gestaltet werden können, um einen Vorsteuerabzug für die entstandene Umsatzsteuer sicherzustellen.mehr
Personengesellschaften und ihre Gesellschafter / 2.1 Sachverhalt
Rechtsanwalt R betreibt zusammen mit einem Kollegen eine Rechtsanwaltskanzlei in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Da sich R und sein Kollege trennen wollen, übernimmt R gegen Zahlung von 200.000 EUR zzgl. 19 % Umsatzsteuer (38.000 EUR) einen Teil des Mandantenstamms. Gleichzeitig begründet R mit einer Kollegin eine Partnerschaftsgesellschaft, in d...mehr
Rz. 22 Auf Grundlage des RVG werden sämtliche Tätigkeiten eines Rechtsanwaltes abgegolten. Andere Mitglieder einer Rechtsanwaltskammer, Partnerschaftsgesellschaften und sonstiger Gesellschaften stehen dabei einem Rechtsanwalt gleich. Unter den Anwendungsbereich des RVG gehört auch die Tätigkeit als Mediator, für die dennoch wegen § 34 Abs. 1 S. 1 RVG eine Vergütungsvereinbaru...mehr
Kohlmann, Steuerstrafrecht, AO § 377 Steuerordnungswidri ... / b) Verstoß gegen das Verbot der unbefugten Hilfeleistung in Steuersachen nach § 5 Abs. 1 StBerG
Rz. 208 Hinsichtlich der 1. Tatalternative des § 160 Abs. 1 StBerG kommt als Täter jede Person in Betracht, die in den §§ 3, 3a und 4 StBerG nicht explizit als Befugte bezeichnet ist. Dies kann bspw. der selbständig tätige Buchhalter sein, der keinen Abschluss in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf erreicht hat, oder der als freier Mitarbeiter beschäftigte Bilanzbuchhalte...mehr
Zusammenfassung Zwar genügt ohne abweichende Vereinbarung die Benachrichtigung eines anderen Gesellschafters von einer Kündigung für deren Zugang. Von dieser Grundregel können die Gesellschafter aber im Rahmen des Gesellschaftsvertrags abweichen und regeln, dass die Kündigung der Gesellschaft und allen Gesellschaftern zugehen muss. Kündigung wurde nur 2 von 6 Gesellschaftern ...mehr
Handelsregister / 3.2 Weitere Register
Neben dem Handelsregister gibt es für eingetragene Genossenschaften, Partnerschaftsgesellschaften und eingetragene Vereine eigene Genossenschafts-, Partnerschafts- und Vereinsregister, die dem Handelsregister ähnlich sind, jedoch gesondert geführt werden. Neben das Handelsregister ist seit dem 1.1.2007 das Unternehmensregister nach § 8b HGB getreten. Diese ist aber "lediglic...mehr
§ 1 Die Grundlagen des Kostenrechts / IV. Steuerliche Vorschriften für Vergütungsrechnungen
Rz. 104 Für die Wirksamkeit einer Vergütungsrechnung sind zwei verschiedene Aspekte zu unterscheiden. Zum einen geht es um die Frage, unter welchen Voraussetzungen die Rechnung gegenüber dem Zahlungspflichtigen zivilrechtlich wirksam ist und zum anderen besteht das Problem, dass die Rechnung bestimmte steuerrechtliche Vorgaben erfüllen muss, damit der Zahlungspflichtige – we...mehr
zfs 10/2017, Erstattungsfähigkeit von Stornierungskosten ... / 2 Aus den Gründen:
[1] "Die Erinnerung der Beigeladenen gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss ist zulässig (§ 151 i.V.m. § 165 Satz 2 VwGO) und überwiegend begründet." [2] Gem. § 162 Abs. 1 VwGO erfassen die erstattungsfähigen Kosten die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendigen Aufwendungen der Beteiligten. Die Notwendigkeit einer Aufwendung muss aus der Sich...mehr
§ 1 Allgemeines / I. Abgeltungsbereich des RVG
Rz. 72 Anspruchsgrundlage des anwaltlichen Vergütungsanspruchs finden sich im BGB, dort: Geschäftsbesorgungsvertrag §§ 611, 675 BGB. Vergütungsschuldner ist der Auftraggeber. Ausnahmen: Anspruchsgrundlage des Pflichtverteidigers, im Rahmen der PKH/VKH beigeordneten RA und des Beratungshilfe gewährenden RA durch §§ 44, 45, 55 RVG. Einige Sonderbestimmungen des RVG verdrängen da...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 9 Kürzungen / 4.3 Beteiligung an einer Mitunternehmerschaft
Rz. 113 § 9 Nr. 2 GewStG gilt für Anteile am Gewinn einer Personengesellschaft, bei der die Gesellschafter als Mitunternehmer des Gewerbebetriebs anzusehen sind. § 9 Nr. 2 Satz 1 GewStG nennt insoweit die OHG, die KG sowie andere Gesellschaften. Die Aufzählung ist beispielhaft. Rz. 114 Die Kürzung nach § 9 Nr. 2 GewStG ist unabhängig von der Höhe des Anteils an der Mitunterne...mehr
Blersch/Goetsch/Haas, InsO § 35 Begriff der Insolvenzmasse / 3.2.1.2 Firma
Rn 19 Die Firma (Name des Vollkaufmanns im Handelsverkehr, § 17 Abs. 1 HGB) unterliegt grundsätzlich der Insolvenzmasse, obwohl sie nicht Gegenstand der Einzelzwangsvollstreckung ist. Eine Verwertung kann im Hinblick auf § 23 HGB allerdings nur durch den Verkauf des Unternehmens samt seiner Bezeichnung erfolgen. Enthält die Firma den Namen einer Person, so kann aufgrund des ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 122 Bekanntgabe des Verwaltungsakts / 2.5 Gesellschaften bürgerlichen Rechts, Gemeinschaften
Rz. 64 Da die GbR und die Bruchteilsgemeinschaft (einschließlich des nicht rechtsfähigen Vereins) keinen eigenen Namen (Firma) führen, können sie nur durch Angabe aller Gesellschafter bzw. Gemeinschafter identifizierbar bezeichnet werden. Dies gilt auch für Erbengemeinschaften, Partnerschaftsgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften. Zur Erbengemeinschaft vgl. Rz. 96. Die Bez...mehr
Rand- und Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen i ... / 4.3 Partnerschaftsgesellschaft (PartG)
Eine PartG ist eine weitere Form der Personengesellschaft, die nur von Freiberuflern genutzt werden kann. Notwendig sind ein schriftlicher Partnerschaftsvertrag sowie ein Eintrag ins Partnerschaftsregister. Ein Mindestkapital ist nicht erforderlich. Die Gesellschafter haften neben dem Vermögen der PartG für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft als Gesamtschuldner persönlic...mehr
Betriebsaufgabe/Betriebsveräußerung/Betriebsverpachtung / 5 Anteilsveräußerung
Ebenso wie eine Betriebsveräußerung ist die Veräußerung eines Anteils an einer Mitunternehmerschaft steuerbegünstigt. Dies betrifft vor allem Anteile an GbR, OHG und KG, aber auch atypisch stille Beteiligungen und Partnerschaftsgesellschaften. Entsprechendes gilt für den Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer derartigen Mitunternehmerschaft, dessen Anteil dann...mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 2.2 Partnerschaftsgesellschaft, §§ 1 ff. PartGG
Seit dem Jahre 1994 gibt es eine besondere Gesellschaftsform für Freiberufler: Die Partnerschaftsgesellschaft nach dem Partnerschaftsgesellschaftsgesetz. 2.2.1 Wesen der PartG Weitgehend entspricht das Wesen der Partnerschaftsgesellschaft dem der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Bei Regelungslücken ist gemäß § 1 Abs. 4 PartGG auf die Vorschriften des BGB zur GbR zu verweisen....mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 1.4 Die herkömmliche Partnerschaftsgesellschaft
Um die Problematik der Haftung zu verbessern, wurde im Jahre 1994 die Partnerschaftsgesellschaft im damals neuen Partnerschaftsgesetz geregelt. Damit ließ der Gesetzgeber erstmals die Möglichkeit zu, die Haftungsrisiken bei der Ausübung eines freien Berufs kraft Rechtsform zu begrenzen. Neu – und abweichend von der gesamtschuldnerischen Haftung – ist, dass die Haftung für ber...mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 2.2.2 Gründung
Im Gegensatz zur GbR besteht jedoch hinsichtlich des Abschlusses des Gesellschafsvertrages Schriftformerfordernis. Zudem muss dieser vom Gesetz gemäß § 3 Abs. 2 PartGG vorgegebene Mindestinhaltsanfordernisse erfüllen: den Namen und den Sitz der Partnerschaft; den Namen und den Vornamen sowie den in der Partnerschaft ausgeübten Beruf und den Wohnort jedes Partners sowie den G...mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 2.2.1 Wesen der PartG
Weitgehend entspricht das Wesen der Partnerschaftsgesellschaft dem der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Bei Regelungslücken ist gemäß § 1 Abs. 4 PartGG auf die Vorschriften des BGB zur GbR zu verweisen. Die (unternehmenstragende) Berufsausübungsgesellschaft nähert sich der Offenen Handelsgesellschaft (OHG) zwar an, unterscheidet sich jedoch hinsichtlich des verfolgten Zweck...mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 2.2.3 Haftung
Grundsätzlich gleicht die Haftung der Partnerschaft der der GbR: gesamtschuldnerisch und unbeschränkt mit dem Privatvermögen, § 8 Abs. 1 S.1 PartGG. Der Nachteil der Nachhaftung des ausgeschiedenen Partners gemäß § 8 Abs. 1 S. 2 PartGG, § 130 HGB unterscheidet sich von der der GbR so weit, dass mit Eintragung des Ausscheidens des Partners der Beginn der fünf Jahre dauernden ...mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 2.2.4 Fazit
Zwar hat die Konzentration der Haftung auf jenen, der für den schadenverursachenden Auftrag verantwortlich ist, erheblichen Vorteil gegenüber der Gesamthaftung der GbR. Dennoch erweist sich in der Praxis der Beweis, beim Auftrag nicht beteiligt gewesen zu sein, oft als schwierig. Trotz der genannten Abgrenzungsprobleme ist die Partnerschaft nicht zuletzt aufgrund deren posit...mehr
Mögliche Rechtsformen für Rechtsanwälte / 1.5 Partnerschaft mit beschränkter Haftung und LLP
Mit der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkender Berufshaftung ( PartGmbB) besteht seit 2013 eine deutsche Alternative zur LLP. Diese Rechtsform hält aufgrund einer geänderten Art der Haftungsbeschränkung neue Perspektiven in der Wahl der Rechtsform parat: Für Berufsausübungsfehler haftet nur die PartGmbB. Zu beachten ist nach wie vor jedoch die gesamtschuldnerische, pe...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 80 Bevollmächtigte und Beistände / 2 Gesetzliche Vollmachtsvermutung i. S. v. § 80 Abs. 2 AO
Rz. 42 Zugunsten der Angehörigen der steuerberatenden Berufe wird nach § 80 Abs. 2 AO eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung vermutet. Diese gesetzliche Vollmachtsvermutung gilt hierbei ausschließlich für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Partnerschaftsgesellschaften, deren...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 80a Elektronische Übermittlung von ... / 1.3 Gesetzliche Vollmachtsvermutung für Kammerangehörige
Rz. 11 § 80a Abs. 2 S. 1 AO enthält eine gesetzliche Vermutung zugunsten von Personen und Gesellschaften i. S. d. § 3 StBerG. Zu deren Gunsten wird eine Bevollmächtigung im Ausmaß des elektronisch übermittelten Datensatzes vermutet. Personen und Gesellschaften i. S. d. § 3 StBerG sind Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwäl...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 80 Bevollmächtigte und Beistände / 7.2.1 Befugnis zur Hilfeleistung
Rz. 64 Zur unbeschränkten geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen sind befugt: § 3 Nr. 1 StBerG: Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, § 3 Nr. 2 StBerG: Partnerschaftsgesellschaften, deren Partner ausschließlich die in Nr. 1 genannten Personen sind, § 3 Nr. 3 StBerG: St...mehr
Leitsatz Bei einer Beteiligung an einer GmbH von mindestens 1 %, aber weniger als 25 %, ist die geforderte berufliche Tätigkeit für die GmbH nicht anzunehmen, wenn der Gesellschafter der GmbH diese Tätigkeit als Partner einer Steuerberater-Partnerschaftsgesellschaft erbringt. Sachverhalt Ein Steuerberater hatte sich mit 6 % an der GmbH beteiligt, deren steuerliche Angelegenhe...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 155 Rechtsbeh ... / 1. Kraft Zurechnung des Feststellungsgegenstands
Rz. 10 Nach hier vertretener Auffassung kommt es insoweit auf die jeweils aktuelle Zivilrechtslage an (s. § 154 BewG Anm. 9 ff.). Eine Veränderung der Eigentumsverhältnisse bzw. jeder Rechtsträgerwechsel tangiert deshalb stets die Rechtsbehelfsbefugnis des Einspruchsführers/Klägers – wenn sie nur aus § 154 Abs. 1 Nr. 1 BewG und nicht auch aus Nr. 2 u./o. Nr. 3 ableitbar ist...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.3 Möglichkeiten des Formwechsels
Stellt man lediglich auf die in der Praxis bedeutsamen Fälle des Formwechels von Kapital- und Personengesellschaften ab, ergeben sich folgende Möglichkeiten: Wichtig Besonderheiten bei Personengesellschaften Zu beachten ist, dass eine Personenhande...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.4.5 Umwandlungsbeschluss
Für den Formwechsel ist ein Beschluss der Gesellschafter des formwechselnden Rechtsträgers erforderlich, der in einer Gesellschafterversammlung gefasst werden und notariell beurkundet werden muss. Bei der Einberufung der erforderlichen Gesellschafterversammlungen muss nach § 216 bzw. § 230 UmwG auf den zu beschließenden Formwechsel hingewiesen werden. Der Inhalt des Umwandlu...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.1 Identitätswahrender Charakter des Formwechsels
Als weitere Umwandlungsmöglichkeit sieht das Umwandlungsgesetz schließlich den Formwechsel gem. § 190 UmwG vor. Neben den Formwechsel von Kapitalgesellschaften untereinander (z. B. Formwechsel einer GmbH in eine AG), treten die ebenfalls als Formwechsel geregelten Vorgänge der Umwandlung von Kapitalgesellschaften in eine Personenhandelsgesellschaft, eine Partnerschaftsgesell...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.3.4 Spaltungsprüfung
Der Spaltungs- und Übertragungsvertrag oder sein Entwurf ist durch einen oder mehrere sachverständige Prüfer (Spaltungsprüfer) zu prüfen. Die in der Regelung des § 9 Abs. 2 UmwG für die Verschmelzung vorgesehene Ausnahme von der Prüfung gilt ausdrücklich nicht für die Spaltung. Dies resultiert aus der Tatsache, dass es bei der Auf- und Abspaltung stets zu einem Anteilstausch...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 5.2 Einbezogene Rechtsträger
In § 191 Abs. 1 UmwG wird bestimmt, welche Rechtsträger ihre Form wechseln dürfen. Es sind dies: Personengesellschaften (OHG, KG einschl. GmbH & Co. KG), Partnerschaftsgesellschaften, Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, KGaA), eingetragene Genossenschaften, rechtsfähige Vereine, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Rechtst...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.2 Verschmelzungsfähige Rechtsträger
Als verschmelzungsfähige Rechtsträger (d. h. als übertragende, übernehmende oder neue Rechtsträger) kommen nach § 3 UmwG u. a. in Betracht: Personengesellschaften (OHG, KG einschl. GmbH & Co. KG), Partnerschaftsgesellschaften, Kapitalgesellschaften ( GmbH, AG, KGaA), eingetragene Genossenschaften, eingetragene Vereine, genossenschaftliche Prüfungsverbände, Versicherungsvereine auf ...mehr
Zur Durchführung einer Verschmelzung muss zwischen den beteiligten Gesellschaften ein Verschmelzungsvertrag geschlossen werden. Zu diesem Zweck müssen in der Vorbereitungsphase der Verschmelzung die Vertretungsorgane der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger einen schriftlichen Entwurf des Vertrags aufstellen. Der Mindestinhalt des Verschmelzungsvertrags ergibt sich a...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.4.4 Verschmelzungsprüfung
Der Verschmelzungsvertrag unterliegt grundsätzlich einer Prüfung durch einen oder mehrere sachverständige Verschmelzungsprüfer. Auf die Prüfung kann nach § 9 Abs. 3 UmwG in notariell beurkundeter Form verzichtet werden, wenn alle Anteilsinhaber aller beteiligten Rechtsträger auf seine Erstattung verzichten oder sich alle Anteile des übertragenden Rechtsträgers in der Hand des ...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.3 Verschmelzungsmöglichkeiten
Verschmelzungen können auch rechtsformübergreifend zwischen Personenhandelsgesellschaften bzw. Partnerschaftsgesellschaften und Kapitalgesellschaften vorgenommen werden. Die früher nach § 1 Abs. 2 Satz 1 UmwG a. F. unzulässige Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft, an der eine Kapitalgesellschaft beteiligt ist, wie z. B. GmbH & Co. KG, ist seit 19...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 2.4.5 Beschlüsse über den Verschmelzungsvertrag
Der Verschmelzungsvertrag wird nur wirksam, wenn die Anteilsinhaber aller an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger diesem durch einen notariell beurkundeten Verschmelzungsbeschluss zustimmen. Der Verschmelzungsbeschluss kann nur in einer Gesellschafterversammlung gefasst werden und bedarf grundsätzlich einer Mehrheit von mindestens 75 % der abgegebenen Stimmen. Bei Perso...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.3.5 Zustimmungsbeschlüsse
Damit der Spaltungs- und Übertragungsvertrag wirksam wird, müssen die Gesellschafter aller beteiligten Gesellschaften diesem zustimmen. Der entsprechende Beschluss ist in einer Gesellschafterversammlung zu fassen. Hierfür ist grundsätzlich eine Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen erforderlich. Soweit an einer Spaltung Personenhandelsgesellschaften oder Partnerschaftsges...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 3.2 Begriff und Arten der Spaltung
Begriff Unter dem Begriff der Spaltung versteht man einen Vorgang, bei dem das Vermögen einer Gesellschaft (Ursprungsgesellschaft) auf mindestens 2 Nachfolgegesellschaften aufgeteilt wird. Der ehemals einheitliche Betrieb wird von den Nachfolgegesellschaften jeweils in reduziertem Umfang fortgeführt. Das zweite charakteristische Merkmal einer Spaltung besteht darin, dass die G...mehr
Umwandlungssteuerrecht / 3.4 Vermögensübergang von Personenunternehmen auf Personenunternehmen
Der Vermögensübergang von einer Personen-, Partnerschaftsgesellschaft oder einer natürlichen Person auf eine andere Personen- bzw. Partnerschaftsgesellschaft ist in § 24 UmwStG geregelt und erfasst folgende Fälle: Verschmelzung unter ausschließlicher Beteiligung von Personengesellschaften. Abspaltung einer Personen- bzw. Partnerschaftsgesellschaft auf Personen- bzw. Partnersch...mehr
Umwandlungssteuerrecht / 3.1 Vermögensübergang einer Kapitalgesellschaft auf Personenunternehmen
Der Vermögensübergang einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft oder auf eine natürliche Person wird in den §§ 3 – 9 UmwStG und § 18 UmwStG behandelt. Hierunter fallen also die folgenden gesellschaftsrechtlichen Vorgänge: Verschmelzung von Kapitalgesellschaften auf Personengesellschaften, Partnerschaftsgesellschaften und auf den Alleingesellschafter, Formwechsel ...mehr
Umwandlungssteuerrecht / 3.3 Vermögensübergang von Personenunternehmen auf Kapitalgesellschaft
Der Übergang von Unternehmensteilen (Betrieb bzw. Teilbetrieb) einer Personen-, einer Partnerschaftsgesellschaft oder eines Einzelunternehmers auf eine bestehende oder neu zu gründende Kapitalgesellschaft wird – ebenso wie die Übertragung eines Mitunternehmeranteils oder Teil eines Mitunternehmeranteils – als Einbringung nach den §§ 20, 22 und 23 UmwStG behandelt. Die steuer...mehr
Umwandlungssteuerrecht / 2. Beziehungen zum Umwandlungsgesetz
Das UmwStG weist eine wesentliche Beziehung zum UmwG auf. Dennoch sind zum einen nicht alle im UmwG geregelten Umwandlungsvarianten auch im UmwStG geregelt. Andererseits sind auch Umstrukturierungen, die nicht im UmwG geregelt sind, Gegenstand des UmwStG. Die wichtigsten der im UmwStG geregelten Umwandlungsvarianten ergeben sich zusammenfassend aus Abb. 2:mehr

References: § 4

§ 16

§ 14

§ 37
 § 2
 § 34
 § 377
 § 5
 § 160
 § 8

§ 1
 § 165
 § 162

§ 1
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 35
 § 17
 § 23
 § 122
 § 1
 § 3
 § 1
 § 8
 § 8
 § 130
 § 80
 § 80
 § 80
 § 80
 § 80
 § 3
 § 3
 § 80
 § 3
 § 3
 § 3
 § 155
 § 154
 § 154
 § 216
 § 230
 § 190
 § 9
 § 191
 § 3
 § 9
 § 1
 § 24
 § 18