Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_55116_Mainz-7825532_3
Timestamp: 2017-09-23 07:44:56+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Mainz (ID:7825532)
> DTAD-ID: 7825532
7825532
Sanierung Berufsbildende Schulen I + III, Planungsleistungen für Technische Ausrüstung. Die berufsbildenden Schulen I + III befinden sich in der Straße Am Judensand im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld. Sie gliedern sich in eine Schule für Gewerbe und Technik (BBS I) sowie für Wirtschaft und Verwaltung (BBS III). An beiden Schulen zusammen werden ca. 8 000 Schüler unterrichtet. Damit bilden BBS I + III gemeinsam das größte Berufsschulzentrum in Rheinland-Pfalz. Die Schulgebäude wurden zwischen 1968 und 1988 überwiegend als Stahlbetonskelettbauten in Fertigteil-Konstruktion errichtet. Im Zuge der nachhaltigen Gebäudesanierung werden nun die bestehenden Schulgebäude sukzessive saniert. Auszugehen ist von einer Sanierung in mehreren Bauabschnitten, die voraussichtlich mit zeitlichen Unterbrechungen durchgeführt werden müssen. Die Gebäude werden gemäß des aktuellen Raum- und Nutzungsbedarfs restrukturiert. In diesem Zuge werden z. B. Raumbereiche mit speziellen Anforderungen wie Lehrküchen in andere Gebäudeteile verlegt. Ein Großteil der vorhandenen Trennwände wird im Rahmen der Sanierung voraussichtlich versetzt. Außerdem ist eine Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen sowie Belange der Barrierefreiheit erforderlich. Insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes ergeben einen dringenden Handlungsbedarf mit größeren baulichen Eingriffen. Dazu gehören die brandschutztechnische Ertüchtigung von Decken, Wänden, Oberlichtbändern und Türen. Für die Durchführung der Sanierung sind nun geeignete Planungsbüros für die gebäudetechnischen Anlagen und die Tragwerksplanung gesucht. Umfang und Anforderungen der Sanierung: Zur Sanierung stehen derzeit 4 Gebäude der Berufsbildenden Schulen I + III an. Diese sind die Gebäude Nr. 2, 7, 10 und 11. Sie umfassen eine Gesamt-BGF von ca. 34.000 qm. Während in Gebäude 2 im wesentlichen übliche Klassenräume enthalten sind, umfassen die Gebäude 7, 10 und 11 eine Vielzahl von sehr spezifischen Fachräumen für u. a. Chemie, Physik und EDV, Lehrküchen, Labors und Werkstätten. Aus diesen Nutzungen heraus sind Lüftungsanlagen zum Teil zwingend erforderlich. Darüber hinaus wird eine künstliche Belüftung aus raumklimatischen und energetischen Gründen diskutiert. Weiterhin bestehen Defizite im Bereich des Schallschutzes zwischen zum Teil relativ lauten Nutzungen, die im Rahmen der Sanierung behoben werden müssen. Als energetischer Standard werden die Vorgaben gemäß EnEV 2009 minus 30% angestrebt. Beschreibung des bestehenden gebäudetechnischen Konzeptes und der Aufgabenstellung TGA: Die Versorgung der Gebäude erfolgt über eine zentrale Fernwärmeübergabe im Hauptgebäude der BBS III (Gebäude 2). Von hier aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS III unterverteilt. Das Gebäude 6 der BBS I wird über einen unterirdischen, begehbaren Kanal an die zentrale Fernwärmeübergabe angeschlossen. Von Gebäude 6 aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS I unterverteilt. In Zukunft soll jede Schule über eine eigene Fernwärmstation versorgt werden. Der bestehende Versorgungsschacht (Gas/ Wasser/ Wärme) ist Setzungen unterzogen. Deshalb sollen die Schulen energetisch getrennt werden. Ebenso sind Trinkwasser- und Gasanschluss (nur für BBS I) für beide Schulen getrennt herzustellen. Der Anschluss an das Trinkwassernetz erfolgt ebenfalls über das Hauptgebäude der BBS III; die Gebäude der BBS I werden über den beschriebenen Kanal angeschlossen. Die Löschwasserversorgung erfolgt über einen Löschwasserspeicher im Bereich des Gebäudes 2 (BBS III). Die Anbindung der BBS I an den Löschwasserspeicher erfolgt ebenfalls über den beschriebenen Kanal. Die Anbindung an das Hochspannungsnetz erfolgt über einen Trafo / Übergaberaum im Keller des Gebäudes 6. Von dort aus erfolgt eine Unterverteilung in die Gebäude der BBS I und III. Eine Umstellung des Löschwassersystems von sog. nassen auf trockene Steigleitungen ist im Rahmen der Sanierung vorgesehen. Die Elektrounterverteilungen und die entsprechenden Leitungsnetze müssen voraussichtlich vollständig erneuert werden. Die Gebäude sind seitens der ELA, Netzwerk, Sicherheitsbeleuchtung und Amokprävention zu ertüchtigen Im Bereich der Lüftungs- und Wärmetechnik wurden einzelne Bereiche in den vergangenen Jahren erneuert. Die Möglichkeit der Integration dieser neueren Anlagentechnik soll bei der Entwicklung des Gesamtkonzeptes überprüft werden. Bei der Verlagerung der relativ großen Lehrküche (ca. 200 qm) wird die gesamte Küchentechnik erneuert. Die Lehrbäckerei wird ebenfalls innerhalb des Gebäudes verlegt, die Öfen und Anlagen können jedoch weiter verwendet werden. Über die Planung für die Ausrüstung der Einzelgebäude hinaus soll für die TGA in einem ersten Planungsschritt ein Gesamtkonzept (»Masterplan«) für die künftige Versorgung des Schulstandortes entwickelt werden. Auf Basis dieses Gesamtkonzeptes soll dann die schrittweise Sanierung des Schulstandortes geplant und durchgeführt werden. Im Zuge der nachhaltigen Gebäudesanierung werden nun die bestehenden Schulgebäude sukzessive saniert. Auszugehen ist von einer Sanierung in mehreren Bauabschnitten, die voraussichtlich mit zeitlichen Unterbrechungen durchgeführt werden müssen. Die Gebäude werden gemäß des aktuellen Raum- und Nutzungsbedarfs restrukturiert. In diesem Zuge werden z. B. Raumbereiche mit speziellen Anforderungen wie Lehrküchen in andere Gebäudeteile verlegt. Ein Großteil der vorhandenen Trennwände wird im Rahmen der Sanierung voraussichtlich versetzt. Außerdem ist eine Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen sowie Belange der Barrierefreiheit erforderlich. Insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes ergeben einen dringenden Handlungsbedarf mit größeren baulichen Eingriffen. Dazu gehören die brandschutztechnische Ertüchtigung von Decken, Wänden, Oberlichtbändern und Türen. Für die Durchführung der Sanierung sind nun geeignete Planungsbüros für die gebäudetechnischen Anlagen und die Tragwerksplanung gesucht. Umfang und Anforderungen der Sanierung: Zur Sanierung stehen derzeit 4 Gebäude der Berufsbildenden Schulen I + III an. Diese sind die Gebäude Nr. 2, 7, 10 und 11. Sie umfassen eine Gesamt-BGF von ca. 34.000 qm. Während in Gebäude 2 im wesentlichen übliche Klassenräume enthalten sind, umfassen die Gebäude 7, 10 und 11 eine Vielzahl von sehr spezifischen Fachräumen für u. a. Chemie, Physik und EDV, Lehrküchen, Labors und Werkstätten. Aus diesen Nutzungen heraus sind Lüftungsanlagen zum Teil zwingend erforderlich. Darüber hinaus wird eine künstliche Belüftung aus raumklimatischen und energetischen Gründen diskutiert. Weiterhin bestehen Defizite im Bereich des Schallschutzes zwischen zum Teil relativ lauten Nutzungen, die im Rahmen der Sanierung behoben werden müssen. Als energetischer Standard werden die Vorgaben gemäß EnEV 2009 minus 30% angestrebt. Beschreibung des bestehenden gebäudetechnischen Konzeptes und der Aufgabenstellung TGA: Die Versorgung der Gebäude erfolgt über eine zentrale Fernwärmeübergabe im Hauptgebäude der BBS III (Gebäude 2). Von hier aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS III unterverteilt. Das Gebäude 6 der BBS I wird über einen unterirdischen, begehbaren Kanal an die zentrale Fernwärmeübergabe angeschlossen. Von Gebäude 6 aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS I unterverteilt. In Zukunft soll jede Schule über eine eigene Fernwärmstation versorgt werden. Der bestehende Versorgungsschacht (Gas/ Wasser/ Wärme) ist Setzungen unterzogen. Deshalb sollen die Schulen energetisch getrennt werden. Ebenso sind Trinkwasser- und Gasanschluss (nur für BBS I) für beide Schulen getrennt herzustellen. Der Anschluss an das Trinkwassernetz erfolgt ebenfalls über das Hauptgebäude der BBS III; die Gebäude der BBS I werden über den beschriebenen Kanal angeschlossen. Die Löschwasserversorgung erfolgt über einen Löschwasserspeicher im Bereich des Gebäudes 2 (BBS III). Die Anbindung der BBS I an den Löschwasserspeicher erfolgt ebenfalls über den beschriebenen Kanal. Die Anbindung an das Hochspannungsnetz erfolgt über einen Trafo / Übergaberaum im Keller des Gebäudes 6. Von dort aus erfolgt eine Unterverteilung in die Gebäude der BBS I und III. Eine Umstellung des Löschwassersystems von sog. nassen auf trockene Steigleitungen ist im Rahmen der Sanierung vorgesehen. Die Elektrounterverteilungen und die entsprechenden Leitungsnetze müssen voraussichtlich vollständig erneuert werden. Die Gebäude sind seitens der ELA, Netzwerk, Sicherheitsbeleuchtung und Amokprävention zu ertüchtigen Im Bereich der Lüftungs- und Wärmetechnik wurden einzelne Bereiche in den vergangenen Jahren erneuert. Die Möglichkeit der Integration dieser neueren Anlagentechnik soll bei der Entwicklung des Gesamtkonzeptes überprüft werden. Bei der Verlagerung der relativ großen Lehrküche (ca. 200 qm) wird die gesamte Küchentechnik erneuert. Die Lehrbäckerei wird ebenfalls innerhalb des Gebäudes verlegt, die Öfen und Anlagen können jedoch weiter verwendet werden. Über die Planung für die Ausrüstung der Einzelgebäude hinaus soll für die TGA in einem ersten Planungsschritt ein Gesamtkonzept (»Masterplan«) für die künftige Versorgung des Schulstandortes entwickelt werden. Auf Basis dieses Gesamtkonzeptes soll dann die schrittweise Sanierung des Schulstandortes geplant und durchgeführt werden.
Org. Dok.-Nr: 404630-2012
Sanierung Berufsbildende Schulen I + III, Planungsleistungen für Technische Ausrüstung.
Die berufsbildenden Schulen I + III befinden sich in der Straße Am Judensand im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld. Sie gliedern sich in eine Schule für Gewerbe und Technik (BBS I) sowie für Wirtschaft und Verwaltung (BBS III). An beiden Schulen zusammen werden ca. 8 000 Schüler unterrichtet. Damit bilden BBS I + III gemeinsam das größte Berufsschulzentrum in Rheinland-Pfalz. Die Schulgebäude wurden zwischen 1968 und 1988 überwiegend als Stahlbetonskelettbauten in Fertigteil-Konstruktion errichtet. Im Zuge der nachhaltigen Gebäudesanierung werden nun die bestehenden Schulgebäude sukzessive saniert. Auszugehen ist von einer Sanierung in mehreren Bauabschnitten, die voraussichtlich mit zeitlichen Unterbrechungen durchgeführt werden müssen. Die Gebäude werden gemäß des aktuellen Raum- und Nutzungsbedarfs restrukturiert. In diesem Zuge werden z. B. Raumbereiche mit speziellen Anforderungen wie Lehrküchen in andere Gebäudeteile verlegt. Ein Großteil der vorhandenen Trennwände wird im Rahmen der Sanierung voraussichtlich versetzt. Außerdem ist eine Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen sowie Belange der Barrierefreiheit erforderlich. Insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes ergeben einen dringenden Handlungsbedarf mit größeren baulichen Eingriffen. Dazu gehören die brandschutztechnische Ertüchtigung von Decken, Wänden, Oberlichtbändern und Türen. Für die Durchführung der Sanierung sind nun geeignete Planungsbüros für die gebäudetechnischen Anlagen und die Tragwerksplanung gesucht. Umfang und Anforderungen der Sanierung: Zur Sanierung stehen derzeit 4 Gebäude der Berufsbildenden Schulen I + III an. Diese sind die Gebäude Nr. 2, 7, 10 und 11. Sie umfassen eine Gesamt-BGF von ca. 34.000 qm. Während in Gebäude 2 im wesentlichen übliche Klassenräume enthalten sind, umfassen die Gebäude 7, 10 und 11 eine Vielzahl von sehr spezifischen Fachräumen für u. a. Chemie, Physik und EDV, Lehrküchen, Labors und Werkstätten. Aus diesen Nutzungen heraus sind Lüftungsanlagen zum Teil zwingend erforderlich. Darüber hinaus wird eine künstliche Belüftung aus raumklimatischen und energetischen Gründen diskutiert. Weiterhin bestehen Defizite im Bereich des Schallschutzes zwischen zum Teil relativ lauten Nutzungen, die im Rahmen der Sanierung behoben werden müssen. Als energetischer Standard werden die Vorgaben gemäß EnEV 2009 minus 30% angestrebt. Beschreibung des bestehenden gebäudetechnischen Konzeptes und der Aufgabenstellung TGA: Die Versorgung der Gebäude erfolgt über eine zentrale Fernwärmeübergabe im Hauptgebäude der BBS III (Gebäude 2). Von hier aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS III unterverteilt. Das Gebäude 6 der BBS I wird über einen unterirdischen, begehbaren Kanal an die zentrale Fernwärmeübergabe angeschlossen. Von Gebäude 6 aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS I unterverteilt. In Zukunft soll jede Schule über eine eigene Fernwärmstation versorgt werden. Der bestehende Versorgungsschacht (Gas/ Wasser/ Wärme) ist Setzungen unterzogen. Deshalb sollen die Schulen energetisch getrennt werden. Ebenso sind Trinkwasser- und Gasanschluss (nur für BBS I) für beide Schulen getrennt herzustellen. Der Anschluss an das Trinkwassernetz erfolgt ebenfalls über das Hauptgebäude der BBS III; die Gebäude der BBS I werden über den beschriebenen Kanal angeschlossen. Die Löschwasserversorgung erfolgt über einen Löschwasserspeicher im Bereich des Gebäudes 2 (BBS III). Die Anbindung der BBS I an den Löschwasserspeicher erfolgt ebenfalls über den beschriebenen Kanal. Die Anbindung an das Hochspannungsnetz erfolgt über einen Trafo / Übergaberaum im Keller des Gebäudes 6. Von dort aus erfolgt eine Unterverteilung in die Gebäude der BBS I und III. Eine Umstellung des Löschwassersystems von sog. nassen auf trockene Steigleitungen ist im Rahmen der Sanierung vorgesehen. Die Elektrounterverteilungen und die entsprechenden Leitungsnetze müssen voraussichtlich vollständig erneuert werden. Die Gebäude sind seitens der ELA, Netzwerk, Sicherheitsbeleuchtung und Amokprävention zu ertüchtigen Im Bereich der Lüftungs- und Wärmetechnik wurden einzelne Bereiche in den vergangenen Jahren erneuert. Die Möglichkeit der Integration dieser neueren Anlagentechnik soll bei der Entwicklung des Gesamtkonzeptes überprüft werden. Bei der Verlagerung der relativ großen Lehrküche (ca. 200 qm) wird die gesamte Küchentechnik erneuert. Die Lehrbäckerei wird ebenfalls innerhalb des Gebäudes verlegt, die Öfen und Anlagen können jedoch weiter verwendet werden. Über die Planung für die Ausrüstung der Einzelgebäude hinaus soll für die TGA in einem ersten Planungsschritt ein Gesamtkonzept (»Masterplan«) für die künftige Versorgung des Schulstandortes entwickelt werden. Auf Basis dieses Gesamtkonzeptes soll dann die schrittweise Sanierung des Schulstandortes geplant und durchgeführt werden. Im Zuge der nachhaltigen Gebäudesanierung werden nun die bestehenden Schulgebäude sukzessive saniert. Auszugehen ist von einer Sanierung in mehreren Bauabschnitten, die voraussichtlich mit zeitlichen Unterbrechungen durchgeführt werden müssen. Die Gebäude werden gemäß des aktuellen Raum- und Nutzungsbedarfs restrukturiert. In diesem Zuge werden z. B. Raumbereiche mit speziellen Anforderungen wie Lehrküchen in andere Gebäudeteile verlegt. Ein Großteil der vorhandenen Trennwände wird im Rahmen der Sanierung voraussichtlich versetzt. Außerdem ist eine Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen sowie Belange der Barrierefreiheit erforderlich. Insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes ergeben einen dringenden Handlungsbedarf mit größeren baulichen Eingriffen. Dazu gehören die brandschutztechnische Ertüchtigung von Decken, Wänden, Oberlichtbändern und Türen. Für die Durchführung der Sanierung sind nun geeignete Planungsbüros für die gebäudetechnischen Anlagen und die Tragwerksplanung gesucht. Umfang und Anforderungen der Sanierung: Zur Sanierung stehen derzeit 4 Gebäude der Berufsbildenden Schulen I + III an. Diese sind die Gebäude Nr. 2, 7, 10 und 11. Sie umfassen eine Gesamt-BGF von ca. 34.000 qm. Während in Gebäude 2 im wesentlichen übliche Klassenräume enthalten sind, umfassen die Gebäude 7, 10 und 11 eine Vielzahl von sehr spezifischen Fachräumen für u. a. Chemie, Physik und EDV, Lehrküchen, Labors und Werkstätten. Aus diesen Nutzungen heraus sind Lüftungsanlagen zum Teil zwingend erforderlich. Darüber hinaus wird eine künstliche Belüftung aus raumklimatischen und energetischen Gründen diskutiert. Weiterhin bestehen Defizite im Bereich des Schallschutzes zwischen zum Teil relativ lauten Nutzungen, die im Rahmen der Sanierung behoben werden müssen. Als energetischer Standard werden die Vorgaben gemäß EnEV 2009 minus 30% angestrebt. Beschreibung des bestehenden gebäudetechnischen Konzeptes und der Aufgabenstellung TGA: Die Versorgung der Gebäude erfolgt über eine zentrale Fernwärmeübergabe im Hauptgebäude der BBS III (Gebäude 2). Von hier aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS III unterverteilt. Das Gebäude 6 der BBS I wird über einen unterirdischen, begehbaren Kanal an die zentrale Fernwärmeübergabe angeschlossen. Von Gebäude 6 aus wird die Fernwärme in den Gebäude der BBS I unterverteilt. In Zukunft soll jede Schule über eine eigene Fernwärmstation versorgt werden. Der bestehende Versorgungsschacht (Gas/ Wasser/ Wärme) ist Setzungen unterzogen. Deshalb sollen die Schulen energetisch getrennt werden. Ebenso sind Trinkwasser- und Gasanschluss (nur für BBS I) für beide Schulen getrennt herzustellen. Der Anschluss an das Trinkwassernetz erfolgt ebenfalls über das Hauptgebäude der BBS III; die Gebäude der BBS I werden über den beschriebenen Kanal angeschlossen. Die Löschwasserversorgung erfolgt über einen Löschwasserspeicher im Bereich des Gebäudes 2 (BBS III). Die Anbindung der BBS I an den Löschwasserspeicher erfolgt ebenfalls über den beschriebenen Kanal. Die Anbindung an das Hochspannungsnetz erfolgt über einen Trafo / Übergaberaum im Keller des Gebäudes 6. Von dort aus erfolgt eine Unterverteilung in die Gebäude der BBS I und III. Eine Umstellung des Löschwassersystems von sog. nassen auf trockene Steigleitungen ist im Rahmen der Sanierung vorgesehen. Die Elektrounterverteilungen und die entsprechenden Leitungsnetze müssen voraussichtlich vollständig erneuert werden. Die Gebäude sind seitens der ELA, Netzwerk, Sicherheitsbeleuchtung und Amokprävention zu ertüchtigen Im Bereich der Lüftungs- und Wärmetechnik wurden einzelne Bereiche in den vergangenen Jahren erneuert. Die Möglichkeit der Integration dieser neueren Anlagentechnik soll bei der Entwicklung des Gesamtkonzeptes überprüft werden. Bei der Verlagerung der relativ großen Lehrküche (ca. 200 qm) wird die gesamte Küchentechnik erneuert. Die Lehrbäckerei wird ebenfalls innerhalb des Gebäudes verlegt, die Öfen und Anlagen können jedoch weiter verwendet werden. Über die Planung für die Ausrüstung der Einzelgebäude hinaus soll für die TGA in einem ersten Planungsschritt ein Gesamtkonzept (»Masterplan«) für die künftige Versorgung des Schulstandortes entwickelt werden. Auf Basis dieses Gesamtkonzeptes soll dann die schrittweise Sanierung des Schulstandortes geplant und durchgeführt werden.
Planungsleistungen für Technische Ausrüstung § 53 HOAI (LP 1-9) Eine genaue Spezifizierung der Leistungen erfolgt mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Geschätzter Wert ohne MwSt: 600 000 EUR
Haftpflichtversicherung: Personenschäden: 1.500.000 EUR, Sonstige Schäden: 1 500 000 EUR.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende in Ziff. III.2.1) bis III.2.3) geforderte Erklärungen und Nachweise gem. VOF sind in der aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, gekennzeichnet mit der Auftragsbezeichnung des Auftraggebers gem. II.1.1). Für den Teilnahmeantrag ist der vom Auftraggeber erstellte Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle erhältlich. Zusätzlich ist der ausgefüllte Bewerberbogen im Format PDF per Email an folgende Adresse zu senden: verdingungsstelle@stadt.mainz.de Gefordert werden: - Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen gemäß § 2 (3) und § 4(2), - Erklärung, dass keine Ausschlussgründe von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 4 (6) und (9) vorliegen, - von juristischen Personen ein Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes Fremdsprachige Bescheinigungen müssen in die deutsche Sprache übersetzt werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF; entsprechend dem Bewerbungsbogen bzw. der dazugehörigen Formblätter - namentliche Benennung des Projektleiters (PL), des stellvertretenden Projektleiters (stv. PL) und der verantwortlichen Projektbearbeiter (PB) mit beruflicher Qualifikation gemäß § 4 (3) VOF. Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor / Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder eine vergleichbare Berufserfahrung aufweisen, sie dürfen sich durch entsprechend qualifizierte vertreten lassen. - Nachweis der Erfahrung im Bereich Schulbau und Sanierung des sich bewerbenden Büros, des vorgesehenen Projektleiters und des vorgesehenen stellv. Projektleiters in Form nachfolgend genannter Referenzen, - 1 Gebäudesanierung in vergleichbarer Größenordnung (BGF eines Bauabschnittes ca. 6 000 qm), vergleichbarer Komplexität und vergleichbaren Kosten KG 300 und 400 mit eigenverantwortlicher Leistungserbringung in der Technischen Ausrüstung und der Bearbeitung von vergleichbaren Leistungsphasen, - 1 Schulsanierung mit eigenverantwortlicher Leistungserbringung in der Technischen Ausrüstung und der Bearbeitung von vergleichbaren Leistungsphasen. Mögliche weitere Referenzen: - Erfahrungen im Bereich von Schulsanierungen während des laufenden Schulbetriebs werden positiv bewertet, - Erfahrungen mit dem Umbau von Werkstatträumen, Planung von Großküchen, Planung von Laborräumen, - Erfahrungen im Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Es können maximal je 4 Referenzprojekte für das Büro, den Projektleiter sowie den stellv. Projektleiter vorgelegt werden. Die eingereichten Referenzen sollen nicht älter sein als 5 Jahre (Abschluss LP 8 nach dem 31.10.2007; Dies gilt auch für Bewerbergemeinschaften. Bei Bewerbergemeinschaften erfolgt eine Berücksichtigung der Mindestanforderungen durch Addition der Einzelbewerbungen. Die Bewerbungsunterlagen sind darum von jedem Mitglied einzureichen. Die Nachweise sind über Projektblätter im Format DIN A3 quer zu führen, die mindestens folgende Angaben enthalten: - kurze, nachvollziehbare Erläuterung der Planungsaufgabe, Illustration durch Zeichnungen und Fotos, - Angaben zu BGF, Baukosten; Bauzeit, Zeitpunkt Abschluss LP 8, Ort der Ausführung, - Angabe der erbrachten Leistungsphasen. Die Angaben zu den Referenzen sollen durch Unterschrift des jeweiligen Auftraggebers bestätigt werden.
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Konzeptionelle Vorgehensweise - Vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung. Gewichtung 200 2. Wirtschaftlichkeit. Gewichtung 300 3. Projektleiter, Projektteam (Angaben zur Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die zu vergebenden Leistungen). Gewichtung 300 4. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung; Zuverlässigkeit. Gewichtung 150 5. Honorar (bezogen auf nicht preisrechtlich gebundene Anteile der HOAI). Gewichtung 50

References: § 53
 § 2
 § 4
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 § 5
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