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Timestamp: 2018-04-27 02:49:57+00:00

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§ 405 AktG. Ordnungswidrigkeiten
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Paragraf 405. Ordnungswidrigkeiten
1§ 405. Ordnungswidrigkeiten.
21. Namensaktien ausgibt, in denen der Betrag der Teilleistung nicht angegeben ist, oder Inhaberaktien ausgibt, bevor auf sie der Ausgabebetrag voll geleistet ist,
33. Aktien oder Zwischenscheine ausgibt, die auf einen geringeren als den nach § 8 Abs. 2 Satz 1 zulässigen Mindestnennbetrag lauten oder auf die bei einer Gesellschaft mit Stückaktien ein geringerer anteiliger Betrag des Grundkapitals als der nach § 8 Abs. 3 Satz 3 zulässige Mindestbetrag entfällt, oder
a) entgegen § 71 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 oder Abs. 2 eigene Aktien der Gesellschaft erwirbt oder, in Verbindung mit § 71e Abs. 1, als Pfand nimmt,
5(2a) Ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 67 Abs. 4 Satz 2, auch in Verbindung mit Satz 3, eine Mitteilung nicht oder nicht richtig macht.
65. Aktien, für die er oder der von ihm Vertretene das Stimmrecht nach § 20 Abs. 7, § 21 Abs. 4, §§ 71b, 71d Satz 4, § 134 Abs. 1, §§ 135, 136, 142 Abs. 1 Satz 2, § 285 Abs. 1 nicht ausüben darf, einem anderen zum Zweck der Ausübung des Stimmrechts überläßt oder solche ihm überlassene Aktien zur Ausübung des Stimmrechts benutzt,
7(3a) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
8(3b) Ordnungswidrig handelt, wer als Mitglied des Aufsichtsrats oder als Mitglied eines Prüfungsausschusses einer Gesellschaft, die kapitalmarktorientiert im Sinne des § 264d des Handelsgesetzbuchs, die CRR-Kreditinstitut im Sinne des § 1 Absatz 3d Satz 1 des Kreditwesengesetzes, mit Ausnahme der in § 2 Absatz 1 Nummer 1 und 2 des Kreditwesengesetzes genannten Institute, oder die Versicherungsunternehmen ist im Sinne des Artikels 2 Absatz 1 der Richtlinie 91/674/EWG des Rates vom 19. Dezember 1991 über den Jahresabschluß und den konsolidierten Abschluß von Versicherungsunternehmen (ABl. L 374 vom 31.12.1991, S. 7), die zuletzt durch die Richtlinie 2006/46/EG (ABl. L 224 vom 16.8.2006, S. 1) geändert worden ist,
92. eine Empfehlung für die Bestellung eines Abschlussprüfers oder einer Prüfungsgesellschaft vorlegt, die nicht auf einem Verlangen der Aufsichtsbehörde nach § 36 Absatz 1 Satz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes beruht und
10(3c) Ordnungswidrig handelt, wer als Mitglied eines Aufsichtsrats, der einen Prüfungsausschuss nicht bestellt hat, einer Gesellschaft, die kapitalmarktorientiert im Sinne des § 264d des Handelsgesetzbuchs oder die CRR-Kreditinstitut ist im Sinne des § 1 Absatz 3d Satz 1 des Kreditwesengesetzes, mit Ausnahme der in § 2 Absatz 1 Nummer 1 und 2 des Kreditwesengesetzes genannten Institute, der Hauptversammlung einen Vorschlag für die Bestellung eines Abschlussprüfers oder einer Prüfungsgesellschaft vorlegt, der den Anforderungen nach Artikel 16 Absatz 5 Unterabsatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 nicht entspricht.
11(3d) Ordnungswidrig handelt, wer als Mitglied eines Aufsichtsrats, der einen Prüfungsausschuss bestellt hat, einer in Absatz 3c genannten Gesellschaft der Hauptversammlung einen Vorschlag für die Bestellung eines Abschlussprüfers oder einer Prüfungsgesellschaft vorlegt, der den Anforderungen nach Artikel 16 Absatz 5 Unterabsatz 1 oder Unterabsatz 2 Satz 1 oder Satz 2 der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 nicht entspricht.
12(4) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen der Absätze 3b bis 3d mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden.
13(5) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Absatz 1 Nummer 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist in den Fällen der Absätze 3b bis 3d bei CRR-Kreditinstituten im Sinne des § 1 Absatz 3d Satz 1 des Kreditwesengesetzes, mit Ausnahme der in § 2 Absatz 1 Nummer 1 und 2 des Kreditwesengesetzes genannten Institute, und bei Versicherungsunternehmen im Sinne des Artikels 2 Absatz 1 der Richtlinie 91/674/EWG die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, im Übrigen das Bundesamt für Justiz.
[17. Juni 2016–22. Juli 2017]
[1. September 2009–17. Juni 2016]
[19. August 2008–1. September 2009]
[25. Januar 2001–19. August 2008]
[1. April 1998–25. Januar 2001]
[1. Januar 1983–1. Januar 1986]
[1. Oktober 1968–1. Juli 1979]
[1. Januar 1966–1. Oktober 1968]
2. 1. April 1998: Artt. 1 Nr. 4, 5 des Gesetzes vom 25. März 1998.
3. 1. April 1998: Artt. 1 Nr. 39, 5 des Gesetzes vom 25. März 1998.
4. 1. Januar 1986: Artt. 2 Nr. 83 Buchst. b, 13 S. 1 des Gesetzes vom 19. Dezember 1985.
5. 19. August 2008: Artt. 3 Nr. 2, 12 S. 3 des Gesetzes vom 12. August 2008.
6. 1. Januar 1983: Artt. 1 Nr. 29, 10 des Gesetzes vom 25. Oktober 1982.
7. 1. September 2009: Artt. 1 Nr. 52, 16 S. 1 des Gesetzes vom 30. Juli 2009.
8. 17. Juni 2016: Artt. 5 Nr. 6 Buchst. a, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 10. Mai 2016.
9. 22. Juli 2017: Artt. 9 Nr. 2 Buchst. a, 15 Abs. 2 des Gesetzes vom 17. Juli 2017.
10. 22. Juli 2017: Artt. 9 Nr. 2 Buchst. b, 15 Abs. 2 des Gesetzes vom 17. Juli 2017.
11. 22. Juli 2017: Artt. 9 Nr. 2 Buchst. c, 15 Abs. 2 des Gesetzes vom 17. Juli 2017.
12. 17. Juni 2016: Artt. 5 Nr. 6 Buchst. b, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 10. Mai 2016.
13. 17. Juni 2016: Artt. 5 Nr. 6 Buchst. c, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 10. Mai 2016.
Umfeld von § 405 AktG

References: § 405
 § 8
 § 8
 § 71
 § 71
 § 67
 § 20
 § 21
 § 134
 § 285
 § 264
 § 1
 § 2
 § 36
 § 264
 § 1
 § 2
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 § 2
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