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Timestamp: 2016-10-20 21:28:19+00:00

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I 499/02 (17.06.2003)
B.________, 1965, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch PD Dr. Hardy Landolt, Rechtsanwalt, Abl�schstrasse 88, 8750 Glarus,
Die 1965 geborene B.________ ist verheiratet und Mutter dreier Kinder (geboren 1982, 1984 und 1995). Ab August 1990 bis 1992 arbeitete sie zu 100 %, von 1993 bis Ende September 1994 zu 70 % bei der Firma X.________ in der Schalenproduktion. Seit August 1994 war sie als Selbstst�ndigerwerbende im Lebensmittelgesch�ft C.________ t�tig; wegen R�ckenbeschwerden gab sie diese T�tigkeit Ende Mai 1997 auf und verkaufte den Laden Ende 1997. Seit 1. Mai 1998 arbeitete sie zwei Stunden pro Woche als Reinigungsangestellte in der Kantine der Firma M.________ AG. Am 25. Mai 1998 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung wegen R�ckenbeschwerden zum Leistungsbezug an. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse holte die IV-Stelle Glarus diverse Arztberichte sowie einen Abkl�rungsbericht Haushalt vom 3. September 1998 ein. Mit Vorbescheid vom 30. Oktober 1998 er�ffnete sie der Versicherten, es bestehe kein Rentenanspruch. Dabei ging sie davon aus, dass sie als Gesunde je zu 50 % ausserh�uslich und im Haushalt t�tig w�re; sie ermittelte f�r die Erwerbst�tigkeit keine Einschr�nkung und f�r die Haushaltst�tigkeit eine solche von 69 %, was eine Gesamtinvalidit�t von 35 % ergab. Mit Schreiben vom 10. November 1998 und 11. Januar 1999 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, als Gesunde w�re sie zu 100 % erwerbst�tig. Die IV-Stelle holte ein Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 25. Januar 2000 ein. Mit weiterem Vorbescheid vom 9. M�rz 2000 stellte sie der Versicherten wiederum die Ablehnung des Rentengesuchs in Aussicht. Sie ging nunmehr davon aus, dass sie ohne Gesundheitsschaden voll erwerbst�tig w�re, und dass ihr trotz Gesundheitsschadens eine k�rperlich leichte bis vereinzelt mittelschwere T�tigkeit zu 80 % zumutbar w�re. Hieraus ermittelte sie aufgrund eines Einkommensvergleichs einen Invalidit�tsgrad von 20 % (Einkommen ohne Behinderung Fr. 35'440.-, mit Behinderung Fr. 28'352.-). In der Folge reichte die Versicherte einen Bericht der Klinik K.________ vom 8. Juni 2000 ein, worauf die IV-Stelle eine zweite Expertise der MEDAS vom 6. Juli 2001 in Auftrag gab. Nach Erlass eines weiteren Vorbescheids sprach sie der Versicherten ab 1. April 2001 eine halbe Invalidenrente zu. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, ihr Gesundheitszustand habe sich vom Januar 2000 (erste Begutachtung) bis April 2001 (zweite Begutachtung) verschlechtert. Ein genaues Datum lasse sich nicht mehr eruieren, weshalb die einj�hrige Wartefrist zum Rentenbezug im April 2001 abgelaufen sei. In einer k�rperlich eher leichteren bis vereinzelt mittelschweren T�tigkeit sei sie zu 50 % arbeitsunf�hig. Ohne Behinderung k�nnte sie j�hrlich ca. Fr. 36'152.- verdienen, mit Behinderung bei einem leidensbedingten Abzug von 20 % Fr. 17'862.-, was einen Invalidit�tsgrad von 50 % ergebe (Verf�gung vom 5. Dezember 2001).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihr ab Juni 1998 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei ihr eine halbe Invalidenrente, eventuell eine Viertelrente ab Juni 1998 und eine ganze Invalidenrente ab April 2001 zu gew�hren; subeventuell sei die Sache im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersucht.
Das kantonale Gericht schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichten.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 5. Dezember 2001) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die neuen Bestimmungen nicht anwendbar.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 128 V 30 Erw. 1, 174), bei nichterwerbst�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode (Art. 5 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 IVV; BGE 128 V 31 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a) und bei Teilerwerbst�tigen nach der gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV; BGE 125 V 149 Erw. 2a, 150 Erw. 2c, 104 V 136 Erw. 2a), die Festlegung der Gesamtinvalidit�t bei teilerwerbst�tigen Versicherten (BGE 125 V 149 Erw. 2b mit Hinweisen) sowie den Beginn des Rentenanspruchs (Art. 29 IVG) richtig wiedergegeben. Gleiches gilt hinsichtlich der Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen; zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil R. vom 3. Februar 2003 Erw. 4.3.1, I 670/01; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b), der Bestimmung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) nach Tabellenl�hnen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb; AHI 2002 S. 67 Erw. 3b) sowie der von diesem zul�ssigen Abz�ge (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4). Beizupflichten ist des Weiteren den vorinstanzlichen Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen), zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) und zum Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; AHI 2001 S. 113 Erw. 3a). Darauf kann verwiesen werden.
Zu erg�nzen ist, dass f�r die Vornahme des Einkommensvergleichs grunds�tzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns abzustellen ist. Bevor die Verwaltung �ber einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen pr�fen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Ver�nderung der hypothetischen Bezugsgr�ssen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuf�hren (BGE 128 V 174; zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil R. vom 3. Februar 2003 Erw. 4.1, I 670/01).
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente und in diesem Rahmen als Erstes der Grad der Arbeitsf�higkeit.
3.1.1 Vom 26. Februar bis 19. M�rz 1998 war die Versicherte in der Klinik S.________ hospitalisiert. Diese diagnostizierte im Bericht vom 7. April 1998 ein cervicospondylogenes und lumbospondylogenes Syndrom sowie eine reaktive depressive Verstimmung. Das Ziel der Behandlung sei eine Stabilisierung und Kr�ftigung der Rumpf- sowie Bauchmuskulatur zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Mobilit�t sowie des Schlafes gewesen. Mit der Verbesserung des Schlafes habe sich auch das k�rperliche Wohlbefinden der Versicherten verbessert. Sie habe engagiert am Therapieprogramm teilgenommen und habe sich gefreut, ihren K�rper wieder auf angenehme Weise erleben zu k�nnen. Die Schmerzen seien dadurch immer mehr in den Hintergrund getreten. Dieses Wiedererwachen der Kr�fte habe es ihr erm�glicht, sich eine Zukunft vorzustellen, in der sie wieder arbeiten und das Leben geniessen k�nne. Die Idee, in einer K�che f�r Saisonniers zu arbeiten (mittags und abends), h�tten sie unterst�zt. Beim Austrittsuntersuch sei die Versicherte sehr zufrieden gewesen, und es habe eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit im R�cken und eine Schmerzabnahme dokumentiert werden k�nnen.
3.1.2 Der Hausarzt Dr. med. Z.________, Allgemeinmedizin FMH, legte im Bericht vom 22. Juni 1998 dar, der Therapieaufenthalt in Y.________ habe eine deutliche Besserung der R�ckenbeweglichkeit und eine Schmerzabnahme gebracht. Bezogen auf ihre bisherige T�tigkeit sei sie bis auf Weiteres zu 50 % arbeitsunf�hig. Die Arbeitsf�higkeit k�nnte durch berufliche Massnahmen im Sinne der Vermittlung einer geeigneten leichteren T�tigkeit verbessert werden.
Im Bericht vom 18. August 1998 gab er an, die Arbeitsf�higkeit habe ab 1. Juni bis 30. November 1997 50 % betragen. Ab. 1 Dezember 1997 habe die Versicherte in ihrem Lebensmittelgesch�ft nicht mehr mithelfen und den Haushalt nicht bew�ltigen k�nnen und sei bis 30 April 1998 zu 100 % arbeitsunf�hig gewesen. Ab 1. Mai 1998 habe sie wieder versucht, teilzeitlich zu arbeiten und habe bei der A.________ AG eine Besch�ftigung f�r zwei Stunden pro Woche erhalten. Sie sei daher ab 1. Mai 1998 zu 95 % arbeitsunf�hig gewesen. Gem�ss Austrittsbericht der Klinik S.________ sei anzunehmen gewesen, dass sie in einer ihrer Behinderung und ihrem Leiden angepassten T�tigkeit wieder arbeitsf�hig sei. Er habe diese Arbeitsf�higkeit f�lschlicherweise auf 100 % angenommen. Aufgrund des Schmerzbildes und der bisherigen Entwicklung k�nne aber ab 1. Mai 1998 h�chstens von einer 50 %igen Arbeitsf�higkeit in einer dem Leiden angepassten T�tigkeit ausgegangen werden.
Im Bericht vom 7. November 1998 f�hrte er zun�chst aus, medizinsich sei die in der Verf�gung (recte: Vorbescheid) vom 30. Oktober 1998 auf 50 % festgelegte Arbeitsunf�higkeit korrekt. Ab 1. Dezember 1997 bis 30. April 1998 habe er die Arbeitsunf�higkeit allerdings auf 100 % festlegen m�ssen. Seither betrage sie aus haus�rztlicher Sicht 95 %. Grund f�r den Rekurs der Versicherten sei allerdings nicht die medizinische, sondern die soziale Seite.
In einem Schreiben an den Rechtsvertreter der Versicherten vom 17. Dezember 1998 gab Dr. med. Z.________ an, die Versicherte habe ihn im Jahre 1991 wegen Schmerzen in der Lendenwirbels�ule aufgesucht. Abgesehen von einem R�ckfall im Dezember 1991 seien die Schmerzen aufgrund der Behandlung praktisch vollst�ndig abgeklungen. Im Januar 1994 habe sie im Rahmen eines anderen Leidens nebenbei wieder R�ckenbeschwerden angegeben. Im M�rz 1995 habe sie an einer akuten Lumbalgie gelitten, danach sei bis 31. Mai 1997 Ruhe eingetreten. Ab diesem Datum habe sich das R�ckenleiden zu chronifizieren begonnen. Der Aufenthalt in der Klinik S.________ habe eine entscheidende Besserung der Schmerzbew�ltigung und somit des Leidensdrucks gebracht, auf die Arbeitsf�higkeit aber keinen Einfluss gehabt. Ab 1. Mai 1998 habe er die Arbeitsunf�higkeit auf 95 % festgesetzt, um der Versicherten im kleinen Umfang leichte Arbeiten zu Hause und im eigenen Gesch�ft zu erm�glichen.
3.1.3 Die Verwaltung holte ein erstes MEDAS-Gutachten vom 25. Januar 2000 ein, in welchem folgende Diagnose gestellt wurde: diffuses chronisches Schmerzsyndrom mit multiplen vegetativen Begleitbeschwerden; leichte psychische �berlagerung von k�rperlichen Beschwerden aus dem rheumatischen Formenkreis bei St�rung der Pers�nlichkeitsentwicklung mit asthenischen und zyklothymen Z�gen. Die Arbeitsf�higkeit werde bestimmt durch ein chronisches, kaum objektivierbares Schmerzsyndrom, bei dem auch psychosoziale Faktoren eine Rolle spielten. F�r k�rperlich leichtere bis vereinzelt mittelschwere T�tigkeiten sei die Arbeitsf�higkeit aufgrund der objektivierbaren Befunde sowie unter Ber�cksichtigung der funktionellen Beschwerden und Einschr�nkungen um 20 % gemindert.
3.1.4 In der Folge reichte die Beschwerdef�hrerin einen Bericht der Klinik K.________ vom 8. Juni 2000 ein, in dem Folgendes diagnostiziert wurde: seropositive, entz�ndliche rheumatische Erkrankung, Tietze Syndrom links; sekund�re Fibromyalgie; lumbovertebrales Syndrom bei Osteochondrose L5/S1, Fehlstatik und Status nach konservativ behandelter Discushernie 1993; Kombinationskopfschmerz, chronischer Spannungskopfschmerz, Migr�ne mit Aura; multifaktorell bedingte Depression.
3.1.5 Die IV-Stelle gab danach eine zweite MEDAS-Expertise in Auftrag, die am 6. Juli 2001 erstellt wurde. Die Diagnose lautete wie folgt: beginnende Psychialgie bei fraglichem rheumatologischem Befund mit emigrationsbedingter depressiver Anpassungsst�rung bei Pers�nlichkeit mit asthenischen und zyklothymen Z�gen; diffuses chronisches Schmerzsyndrom mit multiplen vegetativen Begleitbeschwerden. Bei der Untersuchung h�tten sich nebst den beschriebenen vegetativen Stigmata vor allem eine diffuse Schmerzhaftigkeit der Muskulatur, dies vor allem nacken- und kreuzbetont sowie an den Extremit�ten, speziell an den Muskelsehneninsertionen im Sinne von Tendofibromyalgien ohne fassbare Entz�ndungszeichen gefunden. Am Thorax bestehe ebenso eine diffuse ausgebreitete Druckschmerzhaftigkeit der Intercostal- und Pectoralismuskulatur. Das von der Klinik K.________ festgestellte "Tietze-Syndrom" sei in der Rheumatologie ein etwas umstrittener Begriff und beinhalte definitionsgem�ss eine umschriebene Druckschmerzhaftigkeit am costosternalen Rippen�bergang (Knorpelknochengrenze der Rippen II-VI). Als Syndrombegriff k�nne es aktuell bei einem solch ausgedehnten fibromyalgischen Schmerzsyndrom kaum ben�tzt werden. Die Klinik K.________ stelle zudem die Diagnose einer seropositiven, entz�ndlich-rheumatischen Erkrankung, dies vorwiegend aufgrund der Laborbefunde mit leicht erh�hten Rheumafaktoren. Es m�sse daran erinnert werden, dass sich bei rund 5−7 % aller Erwachsenen solche niedrigen Rheumafaktoren nachweisen liessen, ohne dass diese je von einer entz�ndlich-rheumatischen Erkrankung betroffen w�rden. Eine solche Diagnose k�nne nur gestellt werden, wenn auch wirklich klinische und humorale Entz�ndungszeichen nachweisbar seien, was bei der Versicherten auch angesichts des chronischen Schmerzsyndroms seit �ber 10 Jahren nie dokumentiert worden sei. Solche niedrig erh�hten Rheumafaktoren seien auch schon im April 1998 in der Klinik S.________ nachgewiesen worden, wobei die dortigen Rheumatologen aus diesem Laborbefund korrekterweise keine Diagnose gestellt h�tten. Bei der Untersuchung der Versicherten h�tten sich wie vor 18 Monaten weiterhin viele typische Zeichen f�r ein nicht organisches Krankheitsverhalten gezeigt: diffuse Symptombeschreibung, sehr hohe Schmerzbewertung auf der Schmerzskala, weitgehende Erfolglosigkeit bisheriger Behandlungen, sehr tiefe Bewertung der eigenen Leistungsf�higkeit im PACT-Test, nicht plausibles Ausmass der demonstrierten Behinderung im Vergleich zur klinischen Beurteilung und allgemeinen Erfahrung sowie die im Status aufgef�hrten Inkonsistenzen. Psychiatrisch liege eine beginnende Psychialgie bei fraglichem rheumatologischem Leiden mit emigrationsbedingter depressiver Anpassungsst�rung bei Pers�nlichkeit mit asthenischen und zyklothymen Z�gen vor. Betont werde die zunehmende konversionsneurotische Komponente mit Verschlechterung und Chronifizierung. Aus psychiatrischer Sicht seien der Versicherten mittelschwere Arbeiten mit wechselnder Haltung (z.B. Stellvertreterin in einem Detailhandelsgesch�ft oder Verk�uferin in einer gr�sseren Filiale) etwa zu 50 % zumutbar; die Aufgaben einer Mutter und Hausfrau mit einem fast erwachsenen Sohn und einem Primarsch�ler seien zumutbar mit Beihilfe f�r die schwersten Arbeiten wie B�geln, Fensterputzen, Boden aufnehmen etc. im Umfang von ca. 2 x 4 Std./Woche. Als Psychotherapie deklarierte Unterst�tzung w�rde wegen der Somatisierungstendenz der Versicherten abgelehnt und keinen Erfolg bringen. Eine geschickte sozialarbeiterische Begleitung, die materielle und soziokulturelle Probleme angehen w�rde, sei erfolgsversprechend. Psychopharmaka br�chten nichts, da zu wenig vitale depressive Symptome vorl�gen. Zusammenfassend werde die Arbeitsf�higkeit weiterhin durch ein diffuses chronisches, wenig objektivierbares Schmerzsyndrom eingeschr�nkt; von wesentlicher Bedeutung seien die psychischen Faktoren. Unter Beachtung aller Aspekte werde die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�r k�rperlich eher leichtere bis vereinzelt mittelschwere T�tigkeiten auf 50 % gesch�tzt.
3.2.1 Verwaltung und Vorinstanz stellten hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit auf die MEDAS-Expertise vom 6. Juli 2001 ab. Hinsichtlich des Rentenbeginns wurde ausgef�hrt, bei der ersten MEDAS-Abkl�rung vom 25. Januar 2000 sei noch keine rentenbegr�ndende Arbeitsunf�higkeit festgestellt worden. Diese sei mithin zwischen den beiden MEDAS-Begutachtungen entstanden. Da sich ein genaues Datum nicht mehr eruieren lasse, sei davon auszugehen, dass die einj�hrige Wartefrist nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG im April 2001 (Zeitpunkt des zweiten MEDAS-Aufenthaltes) abgelaufen sei.
3.2.2 Die Versicherte macht im Wesentlichen geltend, die beiden MEDAS-Gutachten seien unrichtig. Die Klinik K.________ habe eine umfassende Abkl�rung der k�rperlichen Beschwerden vorgenommen und sei zu einem multiplen Beschwerdebild gelangt; sie gehe entgegen der MEDAS auch von einer behandlungsbed�rftigen Depression aus. Eine Verschlechterung der Arbeitsf�higkeit zwischen den beiden MEDAS-Untersuchungen werde bestritten. Diese sei nur vorgeschoben worden, weil im Rahmen der ersten MEDAS-Begutachtung geschlampt worden sei. Vielmehr sei gest�tzt auf das Gutachten der Klinik K.________, die Angaben von Dr. med. Z.________ und den Vorbescheid vom 30. Oktober 1998 davon auszugehen, dass bereits seit Mai 1997 ein multipler Gesundheitsschaden mit einer dauernden Arbeitsunf�higkeit vorliege.
3.3 Entgegen den Vorbringen der Versicherten kann bez�glich des Ausmasses der Arbeitsunf�higkeit auf die MEDAS-Expertise vom 6. Juli 2001 abgestellt werden. Sie erweist sich als umfassend, schl�ssig und �berzeugend. Sie setzt sich insbesondere mit dem Bericht der Klinik K.________ objektiv auseinander und zeigt nachvollziehbar auf, weshalb den dortigen Diagnosen des "Tietze-Syndrom" und der seropositiven, entz�ndlich-rheumatischen Erkrankung keine relevante Bedeutung zukommt. Unzutreffend ist weiter das Vorbringen der Versicherten, die Klinik K.________ gehe von einer behandlungsbed�rftigen Depression aus. Vielmehr f�hrte diese aus, bei Eintritt sei die Versicherte deutlich depressiv gewesen. Im Rahmen einer Gespr�chs-Psychotherapie habe sie Gelegenheit gehabt, sich ausgiebig und gr�ndlich �ber ihre seelische Situation auszusprechen und Klarheit zu verschaffen. Sie habe bei Austritt ein stabileres k�rperliches und seelisches Selbstbewusstsein beschrieben, habe aber vorerst nicht den Wunsch nach einer anhaltenden Psychotherapie ge�ussert; gegebenenfalls wolle sie eine solche sp�ter mit Dr. med. Z.________ besprechen. Demnach wurde eine psychiatrische Behandlung der Entscheidung der Versicherten anheimgestellt, weshalb nicht von akuter Behandlungsbed�rftigkeit ausgegangen werden kann. Schliesslich kann die Versicherte aus dem Bericht der Klinik K.________ auch insofern nicht zu ihren Gunsten ableiten, als darin zur Arbeitsf�higkeit nicht Stellung genommen wird.
Im Weiteren stimmt das MEDAS-Gutachten vom 6. Juli 2001 mit dem Bericht des Dr. Z.________ vom 22. Juni 1998 �berein, worin dieser bezogen auf die bisherige T�tigkeit ab 1. Juni 1997 bis auf Weiteres von 50 %iger Arbeitsunf�higkeit ausging. Im Bericht vom 18. August 1998 sprach er ebenfalls von einer 50 %igen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit ab 1. Mai 1998. Und auch im Bericht vom 7. November 1998 f�hrte er zun�chst aus, aus medizinsicher Sicht sei die auf 50 % festgelegte Arbeitsunf�higkeit korrekt. Wenn er in den beiden letztgenannten Berichten und in demjenigen vom 17. Dezember 1998 gleichzeitig darlegte, die Versicherte sei aus haus�rztlicher Sicht ab 1. Dezember 1997 zu 100 % und ab 1. Mai 1998 zu 95 % arbeitsunf�hig gewesen, so ist dies nicht nachvollziehbar und kann darauf nicht abgestellt werden. Denn zum einen gab Dr. med. Z.________ am 7. November 1998 selber an, Grund f�r den Rekurs der Versicherten sei nicht die medizinische, sondern die soziale Seite. Und zum anderen f�hrte die Klinik S.________ im Bericht vom 1. April 1998 aus, aufgrund der deutlichen Verbesserung der gesundheitlichen Situation unterst�tze sie die Idee der Versicherten, teilzeitlich (mittags und abends) in einer K�che f�r Saisonniers zu arbeiten.
3.4 Hinsichtlich des Beginns der 50 %igen Arbeitsunf�higkeit enth�lt das MEDAS-Gutachten vom 6. Juli 2001 keine Angaben. Die Argumentation von Verwaltung und Vorinstanz, die Arbeitsf�higkeit habe sich zwischen den beiden MEDAS-Aufenthalten verschlechtert, �berzeugt nicht, zumal bei der Annahme, die einj�hrige Wartefrist f�r den Rentenbeginn sei im April 2001 abgelaufen, vorausgesetzt wird, die Arbeitsf�higkeit sei zwischen Januar 2000 (erster MEDAS-Aufenthalt) und April 2000 (Beginn der einj�hrigen Wartefrist) von 80 % auf 50 % gesunken. Hief�r bestehen indessen keine konkreten Anhaltspunkte. Angesichts der Tatsachen, dass Dr. med. Z.________ bereits ab Juni 1997 eine 50 %ige Arbeitsunf�higkeit feststellte und dass auch die Klinik S.________ im April 1998 lediglich eine eingeschr�nkte (mittags und abends) Erwerbst�tigkeit der Versicherten unterst�tzte, ist vielmehr davon auszugehen, dass die Versicherte bereits ab Juni 1997 zu 50 % arbeitsunf�hig war.
Umstritten ist im Weiteren die Frage nach der anwendbaren Methode der Invalidit�tsbemessung.
4.1 Verwaltung und Vorinstanz gingen davon aus, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden voll erwerbst�tig gewesen w�re, und haben die Einkommensvergleichsmethode zur Bestimmung des Invalidit�tsgrades angewandt.
4.2 Die Versicherte macht in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend, sie w�re, typisch f�r eine Ausl�nderin, teilerwerbst�tig gewesen, wovon die Verwaltung denn auch im ersten Vorbescheid vom 30. Oktober 1998 ausgegangen sei. Der nachfolgende Wechsel der Bemessungsmethode habe gegen den Vertrauensgrundsatz verstossen und sei zudem willk�rlich. Er sei nur vorgenommen worden, weil damit der Invalidit�tsgrad nach unten habe korrigiert werden k�nnen. Da sie zudem von 1994 bis 1997, d.h. bis zum Beginn der andauernden Arbeitsunf�higkeit, als Selbstst�ndigerwerbende in ihrem Lebensmittelgesch�ft t�tig gewesen sei, sei der Invalidit�tsgrad nach Massgabe der gemischten Methode bzw. eines Bet�tigungsvergleichs zu sch�tzen.
Zu pr�fen ist als Erstes, ob die Beschwerdef�hrerin ohne Gesundheitsschaden teil- oder vollerwerbst�tig w�re.
Sie ist verheiratet und Mutter dreier S�hne, geboren 1982, 1984 und 1995. Ab August 1990 arbeitete sie zu 100 %, von 1993 bis Ende September 1994 wegen R�ckenbeschwerden noch zu 70 % bei der Firma X.________ in der Schalenproduktion. Ab August 1994 bis Ende Mai 1997 war sie Selbstst�ndigerwerbende im Lebensmittelgesch�ft C._______. Das Gesch�ft war in der Woche an zwei Nachmittagen und am Samstag ganztags offen; die �brige Zeit verwendete die Versicherte f�r den Wareneinkauf in Z�rich (jeweils montags und donnerstags), f�r die Eigenherstellung von W�rsten und K�se sowie f�r die Ladenreinigung. Im Rahmen der Haushaltsabkl�rung vom 3. September 1998 gab sie an, ihr Mann verdiene monatlich ca. Fr. 3800.-. Ohne Behinderung w�rde sie eine Erwerbst�tigkeit aus�ben, da die finanzielle Mithilfe f�r die Familie n�tig w�re. Der 1982 geborene Sohn F.________ lebte im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses nicht mehr zu Hause, sondern absolvierte in Portugal eine Lehre; hief�r bezahlten ihm die Eltern monatlich Fr. 1000.-.
Im ersten Vorbescheid vom 30. Oktober 1998 ging die IV-Stelle zun�chst davon aus, die Beschwerdef�hrerin w�rde ohne Gesundheitsschaden je zu 50 % im Haushalt und ausserh�uslich arbeiten. Mit Schreiben vom 10. November 1998 erkl�rte sich die Versicherte hiermit nicht einverstanden und gab an, ohne Gesundheitsschaden w�re sie nach wie vor auf eine Erwerbst�tigkeit von 100 % angewiesen, so wie sie diese vor ihrer Krankheit ausge�bt habe. Ihr Rechtsvertreter teilte der IV-Stelle mit Schreiben vom 11. Januar 1999 ebenfalls mit, sie habe trotz zweier Kinder bereits bei der Firma X.________ zu 100 % gearbeitet. Damit sei der Beweis erbracht, dass sie ohne die Krankheit neben der Besorgung des Haushalts weiterhin einer 100 %igen Arbeit nachgegangen w�re. Die Versicherte legte zudem eine Best�tigung der Frau D.________, vom 7. Dezember 1998 auf, in der diese ausf�hrte, sie besorge wenn immer erforderlich das H�ten des j�ngsten Kindes der Versicherten; dies habe sie auch getan, als diese ausw�rts gearbeitet habe.
Aufgrund der dargelegten pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse sowie der eigenen Angaben der Versicherten im Verwaltungsverfahren besteht Grund zur Annahme, dass sie ohne Gesundheitsschaden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % erwerbst�tig w�re. Von einem Verstoss gegen den Vertrauensgrundsatz oder von willk�rlichem Vorgehen der Verwaltung kann unter diesen Umst�nden nicht gesprochen werden. Daran verm�gen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu �ndern.
Der Betrieb der Beschwerdef�hrerin ist bereits seit Mitte 1997 stillgelegt. Bei dieser Sachlage ist auf die Durchf�hrung des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades zu verzichten, da im Aufgabenbereich der Versicherten eine wesentliche �nderung eingetreten ist und nach den Umst�nden ein erwerblich gewichteter Bet�tigungsvergleich von Aussagekraft realistischerweise nicht erwartet werden kann (RKUV 1995 Nr. U 220 S. 107; ZAK 1990 S. 519 Erw. 3b; unver�ffentlichtes Urteil W. vom 17. August 1998 Erw. 3, I 260/98; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 205).
7.1 Bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3 mit Hinweis). In der Regel wird dabei beim zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft. Dies beruht auf der empirischen Feststellung, wonach die bisherige T�tigkeit im Gesundheitsfall weitergef�hrt worden w�re; Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil R. vom 3. Februar 2003 Erw. 4.3.1, I 670/01; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b in fine).
7.2.1 Die Beschwerdef�hrerin betrieb ab August 1994 bis Ende Mai 1997 als Selbstst�ndigerwerbende das Lebensmittelgesch�ft C.________. In dieser Zeit war sie mit Ausnahme einer akuten Lumbalgie im M�rz 1995 gesundheitlich nicht beeintr�chtigt. Aus der Best�tigung der A.________ Treuhand AG vom 29. Juni 1999 geht denn auch hervor, dass sie das Gesch�ft mit grosser Fachkenntnis, Begeisterung und unter Aufopferung f�r die W�nsche der Kunden gef�hrt habe; es sei ihr kein Aufwand zu viel gewesen. Die Versicherte macht nicht geltend, dass ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung, bedingt beispielsweise durch die Konjunkturlage und -entwicklung und/oder die Konkurrenzsituation, der Betrieb h�tte aufgegeben werden m�ssen. Die Bemessung des Valideneinkommens hat daher, unter Vorbehalt des in Erw. 7.2.3 Gesagten, nach Massgabe der im Gesch�ft tats�chlich erzielten Betriebsergebnisse zu erfolgen. Andernfalls wird der Grundsatz verletzt, dass das (hypothetische) Valideneinkommen im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG dem Erwerbseinkommen entsprechen muss, das die versicherte Person erzielen k�nnte, wenn sie gesund geblieben w�re.
7.2.2 Bei den Akten liegt lediglich der Gesch�ftsabschluss der Versicherten f�r das Jahr 1994 und ihre Angabe in der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 25. Mai 1998, sie habe als Selbstst�ndigerwerbende monatlich ca. Fr. 2000.- verdient. Die Betriebsabschl�sse f�r die Jahre 1995 bis 1997 fehlen. Der bei den Akten befindliche IK-Auszug enth�lt f�r die Jahre 1995 bis 1997 keine Einkommensangaben. Verwaltung und Vorinstanz haben denn auch ohne jegliche Bezugnahme auf die Betriebsergebnisse der Versicherten auf ein Valideneinkommen von ca. Fr. 36'152.- abgestellt. Dies entspricht dem um 2 % erh�hten Valideneinkommen von Fr. 35'440.- laut Vorbescheid vom 9. M�rz 2000. Letztgenannten Betrag ermittelte die IV-Stelle am 20. August 1998 aufgrund diverser statistischer bzw. �blicher L�hne im Kanton Glarus, allerdings noch unter dem Titel "Invalideneinkommen"; das Valideneinkommen wurde damals mit Fr. 32'500.- (B�ckereimitarbeiterin) beziffert.
Abgesehen von diesen Unklarheiten bei der Bezifferung des Validenlohnes ist das Vorgehen von Verwaltung und Vorinstanz nach dem in Erw. 7.2.1 hievor Gesagten nicht ang�ngig. Beizuziehen sind vielmehr neben dem Jahresabschluss 1994 auch diejenigen f�r die Jahre 1995 bis 1997. Gest�tzt auf diese Unterlagen ist das durchschnittliche Valideneinkommen der Versicherten f�r diesen Zeitraum zu ermitteln, wobei der Zinsertrag vom investierten Eigenkapital abzuziehen ist und die von der Versicherten in einem Gesch�ftsjahr effektiv bezahlten AHV/IV/EO-Beitr�ge zum Betriebsgewinn hinzuzuz�hlen sind. Zudem sind R�ckstellungen f�r das Warenlager zum Betriebsgewinn hinzuzurechnen und die Aufl�sung des Warenlagers abzuziehen, um damit die invalidit�tsfremden Faktoren auszuscheiden (SVR 1999 IV Nr. 24 S. 73 Erw. 4c). Das hypothetische Valideneinkommen ist sodann auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahre 2001 und des Verf�gungserlasses (Erw. 2 hievor) der nominalen und realen Einkommensentwicklung anzupassen, wobei mangels spezifischer Tabellen f�r Selbstst�ndigerwerbende der Reallohnindex f�r Arbeitnehmer des Bundesamtes f�r Statistik heranzuziehen ist (SVR 1999 IV Nr. 24 S. 73 Erw. 5; Urteil B. vom 9. Januar 2003 Erw. 3.2.1, I 281/01).
7.2.3 Sollte die Pr�fung der Betriebsergebnisse ergeben, das die Beschwerdef�hrerin w�hrend des dreij�hrigen Bestehens ihres Gesch�ftes kein relevantes Einkommen erzielte, ist nicht anzunehmen, dass sie ihre Firma h�tte weiterf�hren und daraus einen nennenswerten Gewinn erwirtschaften k�nnen. Diesfalls wird die IV-Stelle nicht auf die Gesch�ftsabschl�sse als Bemessungsgrundlage abzustellen haben, sondern darauf, was die Versicherte mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit als Unselbstst�ndigerwerbende getan h�tte (Urteil S. vom 15. Juni 2000 Erw. 6c, I 352/99). Aufgrund ihrer vorletzten, vierj�hrigen T�tigkeit als Mitarbeiterin in der Schalenproduktion bei einer Konditorei w�re aufgrund der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) der Durchschnittsverdienst f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor besch�ftigte Frauen (Tabelle A1) heranzuziehen.
8.1 Beim Invalideneinkommen stellten Verwaltung und Vorinstanz ausgehend von der LSE 1996 auf den per 2001 indexierten Durchschnittsverdienst f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten Sektor besch�ftigte Frauen (Tabelle A1) ab. Aufgrund der Arbeitsf�higkeit von 50 % und eines leidensbedingtes Abzuges von 20 % ermittelten sie einen Verdienst von Fr. 17'862.-.
Die Versicherte macht geltend, aufgrund der multiplen k�rperlichen Beschwerden und der behandlungsbed�rftigen Depression sei ihr auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt die Erzielung eines Einkommens von Fr. 18'000.- nicht m�glich.
8.2.1 Gem�ss st�ndiger Rechtsprechung ist bei der Bemessung des Invalideneinkommens nach statistischen Tabellenl�hnen der konkreten Situation durch Abz�ge Rechnung zu tragen. Dies hat zum Zweck, ausgehend von den statistischen Werten ein Einkommen zu ermitteln, welches der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der Restarbeitsf�higkeit am besten entspricht. Eine K�rzung soll erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die versicherte Person wegen besonderer Umst�nde ihre gesundheitlich bedingte Restarbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der zu gew�hrende Abzug ist nicht schematisch, sondern unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles vorzunehmen. Dabei sind ausser der behinderungsbedingten Einschr�nkung der Arbeits- und Leistungsf�higkeit auch weitere lohnwirksame, pers�nliche und berufliche Merkmale eines Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie der Besch�ftigungsgrad zu beachten. Es rechtfertigt sich aber nicht, f�r jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abz�ge vorzunehmen und diese zusammenzuz�hlen, da damit Wechselwirkungen ausgeblendet werden. So bestimmt sich beispielsweise der Anfangslohn in einer neuen Firma in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch auf Grund der mitgebrachten Berufserfahrungen. Ganz allgemein ist der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen. Letztlich ist der Abzug vom Tabellenlohn unter Ber�cksichtigung aller im Einzelfall in Betracht fallenden Merkmale auf h�chstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 62 ff.).
8.2.2 Das Abstellen auf den Tabellenlohn f�r einfache und repetitive T�tigkeiten ist korrekt.
Die Teilzeitbesch�ftigung wirkt sich bei Frauen insbesondere bei einem Pensum zwischen 50 % und 89 % im Vergleich zu einer Vollzeitbesch�ftigung sogar proportional lohnerh�hend aus (LSE 2000, S. 24 mit Tabelle 9; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc; Urteil F. vom 26. November 2002 Erw. 4.2.2, I 415/01), weshalb sich gest�tzt auf diese Tatsache im vorliegenden Fall kein Abzug vom Tabellenlohn begr�nden l�sst.
Die Voraussetzungen f�r einen leidensbedingten Abzug sind grunds�tzlich erf�llt, weil sich die Beschwerdef�hrerin wegen des bestehenden Gesundheitsschadens auch im Rahmen angepasster T�tigkeiten m�glicherweise mit einem geringeren Lohn zu begn�gen hat. Der Abzug vom Tabellenlohn in H�he von 20 % ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen).
Festzuhalten bleibt einzig, dass die IV-Stelle im Rahmen des erneut vorzunehmenden Einkommensvergleichs f�r die Ermittlung des Tabellenlohnes jeweils die aktuellste LSE (gegenw�rtig aus dem Jahr 2000) beizuziehen hat.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend steht der obsiegenden Versicherten eine Parteientsch�digung zu (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren ist damit gegenstandslos.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 25. Juni 2002 und die Verf�gung vom 5. Dezember 2001 aufgehoben, und die Sache wird an die IV-Stelle Glarus zur�ckgewiesen, damit diese, nach erfolgten Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen, neu verf�ge.

References: BGE 
 Art. 28
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
in fine
 Art. 28
 BGE 
 Art. 159