Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/1373/31692.html
Timestamp: 2020-03-30 10:49:31+00:00

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REVOSax - Prüfungsverordnung Waldorfschulen - WaldorfPVO
bei den schriftlichen Prüfungen zur allgemeinen Hochschulreife mit oder ohne besonderer Lernleistung gemäß § 24 Abs. 1 bis 3 sowie 5 und 6 mindestens 150 Punkte erreicht wurden.
(1) Die Abiturprüfung gliedert sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Die Dauer der schriftlichen Prüfungen richtet sich nach § 27 Abs. 2 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen (Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO) vom 15. Januar 1996 (SächsGVBl. S. 26), die zuletzt durch Verordnung vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 351) geändert worden ist.
(2) Der schriftliche Teil umfasst die Prüfung in vier Fächern. In zwei Fächern müssen vertiefte Kenntnisse auf dem Anforderungsniveau eines Leistungskurses nachgewiesen werden (Leistungskursfächer).
Deutsch – Chemie oder Biologie oder Physik;
Mathematik – Chemie oder Biologie oder Physik;
Mathematik – Musik oder Kunst;
Fremdsprache – Geschichte.
(4) Durch die vier schriftlichen Prüfungsfächer müssen die Aufgabenfelder nach § 7 OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, abgedeckt sein, wobei Gegenstand der schriftlichen Prüfung nur die in Absatz 3 genannten Fächer sein können. Unter den Fächern der schriftlichen Prüfung müssen sich die Fächer Mathematik und Deutsch befinden. Außerhalb der nach Absatz 3 zulässigen Kombinationen dürfen die Fächer Musik und Kunst nicht Gegenstand der schriftlichen Prüfung sein.
(5) Der mündliche Teil umfasst die Prüfung in vier, nicht bereits schriftlich geprüften Fächern. Zugelassen werden nur Prüfungsteilnehmer, die den schriftlichen Teil gemäß § 24 Abs. 6 Nr. 1 bestanden haben. In zwei mündlichen Prüfungsfächern können auf Antrag des Prüfungsteilnehmers an die Stelle der mündlichen Prüfung die Leistungen der Jahrgangsstufe 13 treten. Die Entscheidung trifft die Sächsische Bildungsagentur.
(7) Geographie und Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft können nur mündliche Prüfungsfächer sein.
(8) Fächer der mündlichen Prüfungen können nur Prüfungsfächer gemäß §§ 7 und 9 Abs. 1 OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, sein.
(9) In einem schriftlichen Prüfungsfach findet auf Anordnung des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eine zusätzliche mündliche Prüfung statt, wenn
§ 27 Abs. 8 Satz 2 bis 4 OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, gilt entsprechend. 12
Für die Erstellung und Einbringung einer besonderen Lernleistung in die Abiturprüfung gilt § 26a OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, mit folgenden Maßgaben:
die besondere Lernleistung ist in den Jahrgangsstufen 12 und 13 zu erstellen, sie kann aus der Jahresarbeit des Schülers in der Jahrgangsstufe 12 entwickelt werden und muss einen deutlich nachweisbaren Zuwachs gegenüber der Jahresarbeit aufweisen;
die zu bildende Fachprüfungskommission besteht aus den beiden Korrektoren der Arbeit sowie dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. 13
Entscheidung über Anträge auf eine zusätzliche mündliche Prüfung gemäß § 18 Abs. 9 Nr. 2;
(3) § 7 Abs. 3 gilt entsprechend. 14
(3) Lehrer an Waldorfschulen können als Mitglieder in die Fachprüfungskommission berufen werden, wenn sie die staatliche Lehrbefähigung für die gymnasiale Oberstufe im betreffenden Fach besitzen. Über Ausnahmen von der Voraussetzung nach Satz 1 entscheidet das Staatsministerium für Kultus.
(2) § 37 Abs. 2 bis 5 OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, gilt entsprechend. 15
Frühestens vier Tage nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und der Fachprüfungen gemäß § 36 Abs. 1 OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, werden die mündlichen Prüfungen durchgeführt. Innerhalb des Zeitraumes der mündlichen Prüfungen finden zuerst die zusätzlichen mündlichen Prüfungen gemäß § 18 Abs. 9 statt. 16
die Punktzahl der beiden Leistungskursfächer, multipliziert jeweils mit dem Faktor zwölf und
die Punktzahl der beiden weiteren Fächer, multipliziert jeweils mit dem Faktor acht.
Aus dem schriftlichen Prüfungsteil werden die Punktzahl der beiden Leistungskursfächer, multipliziert jeweils mit dem Faktor elf und die Punktzahl der beiden weiteren Fächer, multipliziert jeweils mit dem Faktor sieben, eingebracht.
(3) Wurde ein Fach schriftlich und mündlich geprüft, wird die Punktzahl in diesem Fach wie folgt berechnet:
Die Punktzahl der schriftlichen Prüfung wird mit dem Faktor zwei multipliziert und dazu wird die Punktzahl der mündlichen Prüfung addiert.
Der Wert aus Nummer 1 wird durch den Divisor drei dividiert und auf eine ganze Zahl gerundet, bei einem Wert von n,5 wird aufgerundet.
in dem schriftlichen Prüfungsteil kein Fach mit null Punkten abgeschlossen und in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Leistungskursfach, jeweils fünf Punkte in einfacher Wertung und insgesamt mindestens 200 Punkte erreicht hat und
(2) Für die Abiturprüfung gelten die § 27 Abs. 1, §§ 29, 31 Abs. 3, §§ 32 bis 36a, 38 Abs. 2 Satz 2 bis 4 und Abs. 3 bis 6 sowie §§ 40 und 41 OAVO, in der am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, entsprechend. 17
§ 18 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491)
§ 19 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491)
§ 20 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491)
§ 22 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491)
§ 23 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491)
§ 26 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift_gesamt/1373/31692.html Stand vom 30.03.2020

References: § 24
 § 27
 § 7
 § 24

§ 27
 § 26
 § 18
 § 7
 § 37
 § 36
 § 18
 § 27

§ 18

§ 19

§ 20

§ 22

§ 23

§ 26