Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:142372-2017:TEXT:DE:HTML&src=0&tabId=1
Timestamp: 2018-02-20 13:51:56+00:00

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Dienstleistungen - 142372-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 142372-2017
14/04/2017 S74 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Osterrönfeld: Planungsleistungen im Bauwesen
2017/S 074-142372
Schulverband im Amt Eiderkanal c/o Amt Eiderkanal
Kontaktstelle(n): Nils Eichberg
E-Mail: N.Eichberg@amt-eiderkanal.de
Hauptadresse: http://www.amt-eiderkanal.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.amt-eiderkanal.de/aktuelles/vergabe-oeffentlicher-auftraege/ausschreibungen.html
Telefon: +49 4063781417
E-Mail: silke.nieschulz@de.pwc.com
Fax: +49 699585938644
Hauptadresse: http://www.pwc.de
Planung und Realisierung einer Ersatzneubau- und einer Sanierungsmaßnahme an der Grund- und Gemeinschaftsschule Schacht-Audorf.
Gegenstand des ersten Aufgabenabschnitts ist die Planung und Realisierung der räumlichen Voraussetzungen zum Betrieb einer Offenen Ganztagsschule (OGS) in den Räumen der Grund- und Gemeinschaftsschule Schacht-Audorf in einem (Ersatz-) Neubau, der eine Mehrzweckhalle, eine Lehr- und Ausgabeküche und weitere Klassen- und Werkräume beinhalten soll. Die Planungsleistungen umfassen die Leistungsphasen 1 – 9 gem. § 35 HOAI 2013.
Der zweite Aufgabenabschnitt umfasst die Planung und Realisierung der Grundsanierung und den Umbau von 14 Klassenräumen (Block 5) für den Betrieb einer Gemeinschaftsschule. Die Planungsleistungen umfassen die Leistungsphasen 3, 5 – 9 gem. § 35 HOAI 2013.
Grund- und Gemeinschaftsschule Schacht-Audorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein).
An der Grund- und Gemeinschaftsschule Schacht-Audorf werden ca. 700 Kinder aus sieben Gemeinden des Amtes Eiderkanal unterrichtet. Der Schulkomplex gliedert sich in drei Altbauten aus den Dreißiger Jahren, fünf Blöcke aus den folgenden Jahrzehnten, eine Sporthalle und einen Neubau aus den 80iger Jahren.
Einer der Altbaukomplexe mit der alten Gymnastikhalle soll rückgebaut und durch einen zweigeschossigen Ersatzneubau mit einer Gesamtnettogrundrissfläche von ca. 1 500 m2 ersetzt werden. Das Raumprogramm beinhaltet eine Lehr- und Ausgabeküche, eine zweigeschossige Mehrzweckhalle, sowie mehrere Schul- und Werkräume.
Die Genehmigungsplanung für den Ersatzneubau soll 2017 eingereicht werden, die Realisierung soll umgehend nach Eingang der Baugenehmigung bei laufendem Schulbetrieb erfolgen. Nach Fertigstellung des Neubaus soll der bestehende Block 5 freigezogen und saniert werden. Die ggfls. anstehende Planung der Bereitstellung von Ersatzschulraum in Containern, sowie die planerische Begleitung des Umzugs ist Teil der Aufgabenstellung.
Die Kosten für die Realisierung des Ersatzneubaus sind auf maximal 4 500 000 EUR brutto für die Kostengruppen 200 bis 700 DIN 276 gedeckelt (Höchstpreis).
Für die Sanierung von Block 5 werden nach derzeitigem Stand der Kostenermittlung
1,025 Millionen EUR brutto veranschlagt.
Die Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens des Bauvorhabens hat für die Bauherrin allerhöchste Priorität.
Die Erklärungen und Nachweise im Teilnahmeantrag gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3 dienen der Auswahl der
Bewerber am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien). Die Kriterien der Ziffern III.1.1 und III.1.2 sind sog. K.O.-Kriterien (Muss-Kriterien), bei deren Nichterfüllung
der Bewerber zwingend vom Verfahren ausgeschlossen wird. Die Kriterien der Ziffer III.1.3 sind sog. Soll-Kriterien, die einer Bewertung zugänglich sind. Die Sollkriterien
werden unterschiedlich gewichtet (siehe Ziffer III.1.3). Für jedes Kriterium werden 0-10 Punkte vergeben. Die
Einzelheiten der Bewertung sind in einem Bewertungsbogen dokumentiert. Der Bewertungsbogen steht unter http://www.amt-eiderkanal.de/aktuelles/vergabe-oeffentlicher-auftraege/ausschreibungen.html zum Download bereit. Die erstplatzierten Bewerber (mindestens
drei, höchstens fünf) werden zu den Vertragsverhandlungen eingeladen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Punktgleichheit gemäß dem Bewertungsbogen nach dem Losverfahren zu entscheiden.
— Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister bzw. -bei ausländischen Bewerbern- eine entsprechende Bescheinigung des Herkunfslandes,
— Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder Registerauszug gleichwertiger Art, nicht älter als 6 Monate (nicht
beglaubigte Kopie ist ausreichend),
— Eigenerklärung über wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bzw. ob und auf welche Art auf
den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammen gearbeitet werden soll,
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 f. des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen.
— Nachweis einer Haftpflichtversicherung für
Personenschäden in Höhe von 1 500 000 EUR und
sonstige Schäden in Höhe von 2 500 000 EUR;
— Erklärung des Bewerbers über seinen Umsatz für
vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3
Geschäftsjahren (nur bezogen auf die Niederlassung,
die die Dienstleistung erbringen wird).
Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt des
Teilnahmeantrags noch nicht über einen
entsprechenden Versicherungsschutz, ist es
ausreichend, wenn er alternativ bestätigt, den
Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend
1. Kurze Selbstdarstellung des Unternehmens
(Unternehmensbeschreibung) mit Angabe der
Mitarbeiterzahl und der vorhandenen Spezialisierungen/
Tätigkeitsschwerpunkte der vergangenen 5 Jahre
[Gewichtung: 10 %].
2. Darstellung von Maßnahmen zur Gewährleistung der
Qualität im Projektablauf unter Berücksichtigung eines
Zeitmanagements einschließlich Nachweis der Termin- und
Kostentreue vergleichbarer Projekte [Gewichtung: 20 %].
3. Erfahrungsnachweis in Form einer Referenzliste der
wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten
vergleichbaren Leistungen:
a) mindestens 2 Projekte im Bereich Planungsleistungen, Baukosten > 1 000 000 EUR Bausumme [Gewichtung: 10 %],
b) mindestens 1 Projekt Bildungsstätte (Schule, Fachhochschule, Hochschule, Berufsschule) oder eine vergleichbare Einrichtung [Gewichtung: 20 %],
c) mindestens 1 Projekt Um- oder Anbau im laufenden Betrieb [Gewichtung: 20 %].
(Bei jeder Referenz jeweils Angaben zu Auftraggebern einschließlich Ansprechpartner mit Telefonnummer, Auftragsgegenständen,
Laufzeit, Auftragsvolumen.)
4. Benennung der vorgesehenen Projektverantwortlichen
(Projektleiter) sowie der Projektbearbeiter mit
Angabe des Aufgabenprofils (Stellenbeschreibung),
Ausbildung, beruflichen Werdegang, Spezialisierung,
und Erfahrungen. Die fachliche Qualifikation ist
durch persönliche Referenzen mit Beschreibung
vergleichbarer, in den vergangenen 3 Jahren als
Projektleiter oder Projektbearbeiter verantwortlich
bearbeiteter Projekte nachzuweisen [Gewichtung: 20 %].
Anforderungen an Referenzen gem. 3a) bis c).
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend der Regelungen ihres Heimatstaates
berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der
Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt/ Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach
der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/
Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/ oder juristischen Personen: Bei Bewerbergemeinschaften muss
mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
4. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen
Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
Bei Angebotsabgabe (noch nicht zwingend im Teilnahmeantrag erforderlich) hat der Bewerber/
Bewerbergemeinschaft sowie ggf. einzusetzende Nachunternehmen jeweils eine unterschriebene
schriftliche Mindestentgelterklärung nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG) einzureichen.
I. Fragen zu dem Vergabeverfahren sind per E-Mail ausschließlich an die in Abschnitt I.3 genannten Stelle zu
richten. Rechtzeitig angeforderte zusätzliche Auskünfte werden unverzüglich, spätestens
sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist erteilt.
II. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und unterschrieben (nebst Anlagen) sowie zusätzlich in elektronischer
Form (USB-Stick) in verschlossenem Umschlag
bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle einzusenden oder dort abzugeben.
Der Umschlag muss mit folgendem Vermerk versehen sein: „Schulverband im Amt Eiderkanal – Ausschreibung Planungsleistungen OGS – nicht
öffnen“.
III. Auf elektonischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen.
IV. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.
Dasselbe gilt für nicht unterschriebene Teilnahmeanträge.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte
oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist
nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder
Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
V. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht
genommenen Bewerber – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern und
Abfragen bei Korruptions- und Vergaberegistern vorzunehmen.
VI. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung
VII. Öffentliche Aufträge dürfen nur an fachkundige, leistungsfähige sowie gesetzestreue und zuverlässige
Unternehmen vergeben werden (§ 97 Abs. 4 Satz 1 GWB). Der Auftraggeber wird bei der Prüfung und
Beurteilung der Bewerber im Rahmen des ihm zustehenden Beurteilungs- und Prognosespielraums auch
auf Erfahrungen zurückgreifen, die er oder andere Auftraggeber mit Bewerbern bei der Abwicklung früherer
Aufträge gemacht hat/haben, insbesondere dann, wenn sich draus vertragliche Verfehlungen ergeben haben
(vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.7.2012, VII-Verg 27/12).
VIII. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am
Vergabeverfahren im Übrigen findet nicht statt.
IX. Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten
Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
X.Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich
unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftragsgeber rechtsverbindlich vertritt,
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie
mehrere Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Die vorgenannten Grundsätze gelten nicht für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben
XI. Hinweis: Der Auftraggeber ist gem. § 63 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) berechtigt, ein Vergabeverfahren
aufzuheben, wenn kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde oder andere schwerwiegende Gründe bestehen.
Für den Fall der Aufhebung des Vergabefahrens tragen Auftraggeber und Bewerber die ihnen im Rahmen des
Vergabeverfahrens entstandenen Kosten selbst. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie
auf die Präklusionsregelungen gemäß §160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von
Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 134 GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB
„(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“.

References: § 35
 § 35
 § 123
 § 63
 §160
 § 134
 § 134
 § 134