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Timestamp: 2020-03-28 08:52:41+00:00

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Jung, SGB VIII § 78c Inhalt der Leistungs- und Entgeltve ... / 1.1 Inhalt der Leistungsvereinbarung
Rz. 2 Absatz 1 zählt auf, welche wesentlichen Merkmale die Leistungsvereinbarung enthalten muss. Dabei handelt es sich nicht um eine abschließende Aufzählung ("insbesondere"). Damit trägt das Gesetz dem Verhandlungsspielraum der Vertragspartner Rechnung (zur Frage, ob ein Rechtsanspruch auf Abschluss der Vereinbarung besteht, vgl. Komm. zu § 78b Rz. 4). Aufgrund der Autonomi...mehr
Jung, SGB VIII § 80 Jugendhilfeplanung / 1 Allgemeines
Rz. 2 § 80 präzisiert den Bereich der Planungsverantwortung, der nach § 79 Abs. 1 Teil der Gesamtverantwortung des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe ist. Zu den Prinzipien einer wirksamen und modernen Sozialpolitik gehört es, den Bedarf an sozialen Einrichtungen und Diensten mittel- und langfristig zu ermitteln, um dem Gebot des 79 Abs. 2, der den Träger der Jugendhilfe v...mehr
Jung, SGB VIII § 27 Hilfe zur Erziehung / 2.5 Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen nach Abs. 3 Satz 2
Rz. 37 Durch Abs. 3 Satz 2 wird klargestellt, dass Hilfe auch Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen i. S. d. Jugendsozialarbeit (§ 13 Abs. 2) bedeuten kann. Nach 13 Abs. 2 können auch geeignete sozialpädagogisch begleitete Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen angeboten werden, die den Fähigkeiten und dem Entwicklungsstand dieser jungen Menschen Rechnung tragen, soweit...mehr
Jung, SGB VIII § 79 Gesamtverantwortung, Grundausstattung / 2.3 Ausstattungsverpflichtung
Rz. 10 Abs. 3 schließlich konkretisiert die Gesamtverantwortung nach Abs. 1 in verwaltungsorganisatorischer Hinsicht. Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sind demnach verpflichtet, für eine der ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben der Jugendhilfe im jeweiligen Zuständigkeitsbereich gerecht werdende finanzielle, sachliche und personelle Ausstattung der Jugendämter bzw. ...mehr
Jung, SGB VIII § 11 Jugendarbeit / 2.3 Adressaten der Förderangebote, Abs. 1 Satz 1, Abs. 4
Rz. 15 Adressaten der Jugendarbeit sind junge Menschen, die nach der Begriffsbestimmung des § 7 Abs. 1 Nr. 4 noch nicht 27 Jahre alt sind. Eine Ausnahme hierzu bildet Abs. 4: Hiernach können Angebote der Jugendarbeit auch Personen, die das 27. Lebensjahr vollendet haben, in angemessenem Umfang einbeziehen. Diese Regelung berücksichtigt insbesondere, dass längere Schul- und A...mehr
Jung, SGB VIII § 80 Jugendhilfeplanung / 2.4 Beteiligung der anerkannten Träger
Rz. 8 Nach Abs. 3 Satz 1 sind die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe in allen Phasen der Planung frühzeitig zu beteiligen. Damit wird dem Zusammenarbeitsgebot zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe nach § 4 Rechnung getragen. Ohne eine Beteiligung der freien Träger wäre es für den planungsverantwortlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe ohnehin nicht möglich...mehr
Jung, SGB VIII § 72 Mitarbeiter, Fortbildung / 2.5 Fortbildung und Praxisberatung
Rz. 8 Gemäß Abs. 3 haben die Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Fortbildung und Praxisberatung sicherzustellen. Ein einklagbarer Rechtsanspruch der Mitarbeiter auf Fortbildung und Praxisberatung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten (Baltz, NDV 1996 S. 197). Die Fortbildung hat zum Ziel, die bereits vorhandenen Kenntnisse der Mitarbeiter zu erhalten, zu vertiefen und ...mehr
Jung, SGB VIII § 93 Berechnung des Einkommens / 0 Rechtsentwicklung
Rz. 1 Die Vorschrift in ihrer jetzigen Fassung geht auf Art. 1 Nr. 49 KICK zurück. Die Vorgängervorschrift regelte den Umfang, das Verfahren und den Umfang der Heranziehung zu den Kosten der Jugendhilfe sowie die Berechnung des Einkommens sowie des Vermögens im Wesentlichen durch eine Verweisung auf die entsprechenden Vorschriften des SGB XII (§§ 82 bis 85, §§ 87 f., §§ 90 f...mehr
Jung, SGB VIII § 42 Inobhutnahme von Kindern und Jugendl ... / 2.3.1 Arten der Inobhutnahme
Rz. 10 Abs. 1 Satz 2 HS 1definiert die Inobhutnahme als vorläufige Unterbringung des Kindes oder des Jugendlichen bei einer geeigneten Person; dabei kann es sich um Bezugspersonen handeln, die nicht sorgeberechtigt sind (z. B. auch Geschwister), oder um Pflegepersonen, die dazu keiner besonderen Pflegeerlaubnis bedürfen; denn ihre Eignung wird im Einzelfall gesondert geprüft. i...mehr
Jung, SGB VIII § 14 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz / 2.2 Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes (Abs. 1)
Rz. 4 Die Angebote sind nicht konkretisiert, müssen letztlich aber der Zielsetzung des Gesetzes, der gesellschaftlichen Integration von Kindern und Jugendlichen, Rechnung tragen (vgl. Rz. 6). So hat das Schleswig-Holsteinische VG beispielsweise die Kostenübernahme durch Jugendhilfeträger für die Internatsunterbringung eines 15-Jährigen in folgendem Fall bejaht: Die Eltern de...mehr
Jung, SGB VIII § 37 Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 Der Sinn und Zweck der Vorschrift trägt dem Gedanken Rechnung, dass bei Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien verstärkte Bindungen zu den neuen Bezugspersonen entstehen und deshalb eine einzelfallorientierte Koordination des Hilfeverlaufs notwendig ist, die die Einbeziehung aller Beteiligten – also der Herkunftsfamilie, der leiblichen Eltern und des Kindes, aber a...mehr
Jung, SGB VIII § 34 Heimerziehung; sonstige betreute Woh ... / 1 Allgemeines
Rz. 2 Historisch hat sich die Heimerziehung im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Ansätzen entwickelt. Einerseits hat sie karitativen und armenrechtlichen Charakter, z. B. im Fall der früheren, häufig kirchlichen "Waisenhäuser", andererseits hat sie strafrechtliche Wurzeln, namentlich die sog. "Arbeitshäuser". Die Zweiteilung fand bereits ihren Niederschlag im Reichsjug...mehr
Jung, SGB VIII § 39 Leistungen zum Unterhalt des Kindes ... / 2.6.5 Verhältnisse am Ort der Pflegestelle nach Satz 5
Rz. 33 Gemäß § 39 Abs. 4 Satz 5 soll sich bei der Unterbringung eines Kindes im Bereich eines anderen Jugendamtes die Höhe des zu gewährenden Pauschalbetrags nach den Verhältnissen richten, die am Ort der Pflegestelle gelten. Sinn der Regelung ist es, den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten Rechnung zu tragen und so für eine Gleichbehandlung aller Pflegefamilien im Bereic...mehr
Jung, SGB VIII § 31 Sozialpädagogische Familienhilfe / 2.1.2 Hilfeempfänger
Rz. 5 Die Sozialpädagogische Familienhilfe wird der ganzen Familie geleistet und soll nicht nur in der Familie vorhandene Kinder, sondern alle Familienmitglieder erreichen, bei denen zumeist multiple Probleme vorliegen (Sächs. OVG, Beschluss v. 26.6.2018, 4 A 87/16). Die Sozialpädagogische Familienhilfe betreut und unterstützt die gesamte Familie. Dies können neben den Perso...mehr
Jung, SGB VIII § 69 Träger der öffentlichen Jugendhilfe, ... / 2.1 Vorrang des Landesrechts
Rz. 3 Absatz 1 will den Strukturveränderungen infolge der Föderalismusreform Rechnung tragen. Insbesondere soll das sog. Aufgabendurchgriffsverbot in Art 84 Abs. 1 Satz 7 GG i. d. F. des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes v. 28.8.2006 (BGBl. I S. 2034) umgesetzt werden. Danach dürfen durch Bundesgesetz Gemeinden und Gemeindeverbänden Aufgaben nicht übertragen werden. Wi...mehr
Jung, SGB VIII § 13 Jugendsozialarbeit / 2.1.2 Individuelle Beeinträchtigung
Rz. 14 Individuelle Beeinträchtigungen liegen in der Person der jungen Menschen selbst: Ausschlaggebend für die misslungene gesellschaftliche Eingliederung sind Defizite in kognitiven, physischen, psychischen oder sozialen Bereichen, die sich z. B. in Konzentrationsmängeln, besonderer Leistungsschwäche und aggressivem Verhalten niederschlagen. Rz. 15 Zu der Zielgruppe junger ...mehr
Jung, SGB VIII § 80 Jugendhilfeplanung / 2.1 Bestands- und Bedarfsermittlung
Rz. 4 Jeder sachgerechten Planung muss eine exakte Ermittlung des Bestandes an Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe vorausgehen ( Abs. 1 Nr. 1). Nur aus einer solchen Ermittlung der vorhandenen Infrastruktur ist eine Ableitung des kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfs möglich ( Abs. 1 Nr. 2). Sowohl die Bestandsermittlung als auch die konkrete Bedarfsableitung sind ke...mehr
Jung, SGB VIII § 32 Erziehung in einer Tagesgruppe / 2.2 Geeignete Formen der Familienpflege nach Satz 2
Rz. 24 Bereits der Gesetzgeber hatte der Familienpflege bei der Einführung der Vorschrift besondere Aufmerksamkeit in der Gesetzesbegründung geschenkt. Ausgehend von spezialisierten Formen der Familienpflege (heilpädagogische Pflegestellen, Erziehungsstellen etc.) hatte sich die Familienpflege bereits vor der Kodifizierung dieser Hilfeart in Satz 2 durch das Gesetz zur Neuor...mehr
Jung, SGB VIII § 36 Mitwirkung, Hilfeplan / 2.3.5 Beteiligung zuständiger Stellen bei Maßnahmen der beruflichen Eingliederung (Satz 4)
Rz. 30 Sofern Maßnahmen der beruflichen Eingliederung erforderlich werden, ist die zuständige Stelle zu beteiligen. Es handelt sich um eine Sollvorschrift und ist daher grundsätzlich zwingend. Die Beteiligung ist auch zwingend, sofern eine Hilfe für junge Volljährige nach § 41 oder die Hilfe zur Erziehung nach § 27 in Betracht kommt. Die Regelung des Beteiligungsrechts der z...mehr
Rz. 18 Die Hilfe erfolgt gemäß § 35a Abs. 2 nach dem Bedarf im Einzelfall; hierbei ist das allgemeine Wunsch- und Wahlrecht des Anspruchsinhabers gemäß § 5 zu berücksichtigen, das auch nicht davon abhängig ist, dass die jeweiligen Anbieter mit dem Jugendhilfeträger eine (Kosten-)Vereinbarung nach § 77 getroffen haben (VG Hannover, Beschluss v. 3.7.2014, 3 B 9975/14 Rz. 7). Z...mehr
Jung, SGB VIII § 90 Pauschalierte Kostenbeteiligung / 2.1.3 Kostenbeiträge
Rz. 10 Mit Abs. 1 ist eine unmittelbare Regelung für die Erhebung von Kostenbeiträgen geschaffen, einer landesgesetzlichen Regelung bedarf es nicht. Kostenbeiträge stellen eine sozialrechtliche Abgabe eigener Art dar (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil v. 5.9.2018, 12 A 181/17 Rz. 65). Rz. 11 § 90 Abs. 1 ermöglicht aus Gründen der Verwaltungspraktikabilität eine pauschalierte Be...mehr
Jung, SGB VIII § 37 Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb ... / 2.1.2 Rückkehroption – Vorrang der Herkunftsfamilie nach Satz 2
Rz. 4 Nach Satz 2 sollen durch Beratung und Unterstützung die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden, dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. Im Interesse des Kindes und im Einklang mit Art. 6 Abs. 2 GG präferiert S...mehr
Jung, SGB VIII § 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung / 2.2 Anrufung des Familiengerichts
Rz. 20 Absatz 2 übernimmt wortgleich die bisher in § 50 Abs. 3 enthaltene Regelung und ergänzt diese. Nach bisheriger Gesetzeslage bestehende Unklarheiten und Zweifel hinsichtlich der Voraussetzungen für die Anrufung des Familiengerichts sollen dadurch beseitigt werden. Das Jugendamt ist nach Abs. 2 Satz 1 berechtigt und verpflichtet, das Familiengericht anzurufen, wenn und ...mehr
Jung, SGB VIII § 27 Hilfe zur Erziehung / 1 Allgemeines
Rz. 3 § 27 ist die zentrale Norm der Hilfen zur Erziehung. In dieser Vorschrift werden die Tatbestandsvoraussetzungen geregelt, welche vorliegen müssen, damit ein Anspruch auf die einzelnen, in § 28 bis § 35 konkretisierten Hilfen besteht. Die Vorschrift spricht von einem Anspruch der Personensorgeberechtigten auf Hilfe zur Erziehung, gestaltet diese Hilfe also als ein Leist...mehr
Jung, SGB VIII § 31 Sozialpädagogische Familienhilfe / 2.1.7 Methodik und Datenschutz
Rz. 11 Als intensivste ambulante Hilfsform reicht die Sozialpädagogische Familienhilfe am weitesten in den "Binnenraum der Familie" hinein, wie es in der Regierungsbegründung treffend heißt (BT-Drs. 11/5948 S. 70; zum Begriff vgl. auch Stähr, in: Hauck/Noftz, Stand: 08/2015, § 31 SGB VIII, Rz. 10). Die Motivation der Familienmitglieder und die Aushandlung akzeptabler Komprom...mehr
Jung, SGB VIII § 41 Hilfe für junge Volljährige, Nachbet ... / 2.3 Voraussetzungen im Einzelnen nach Abs. 1 Satz 1
Rz. 9 Die Anspruchsvoraussetzungen regelt § 41 Abs. 1 Satz 1. Danach soll jungen Volljährigen Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung gewährt werden, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist. Die Überprüfung der tatbestandlichen – zumeist mittels unbestimmter Rechtsbegr...mehr
Rz. 1 § 39 ist derzeit i. d. F. der Bekanntmachung v. 29.8.2013 (BGBl. I 3464) seit 1.1.2014 in Kraft. Der Gesetzgeber hat die Vorschrift mehrfach geändert. Die erste Änderung erfolgte durch das 1. SGB VIII-ÄndG v. 16.2.1993, gültig ab 1.4.1993. Hier fasste der Gesetzgeber Abs. 1, 2, 3 und 6 redaktionell neu. An der Grundkonzeption mit den Regeln über den notwendigen Unterha...mehr
Jung, SGB VIII § 35 Intensive sozialpädagogische Einzelb ... / 2.1.6 Methodik
Rz. 7 Die Hilfe findet außerhalb der Familie statt. Der Jugendliche wird für eine ISE-Betreuung i. d. R. aus der Familie herausgenommen und lebt für eine längere Zeit alleine oder in einer Jugend-Wohngemeinschaft. Der Ausgangspunkt der Hilfe lautet für die Fachkraft häufig, mit besonders gefährdeten, Hilfen gegenüber nur wenig offenen Jugendlichen konfrontiert zu sein. Dies ...mehr
Jung, SGB VIII § 92 Ausgestaltung der Heranziehung / 2.4 Einschränkungen und Absehen von der Kostenerhebung
Rz. 12 § 92 Abs. 4 Satz 1 schränkt das Recht zur Kostenerhebung ein ("Ein Kostenbeitrag kann nur erhoben werden, soweit ...") für den Fall, dass Unterhaltsansprüche vorrangig oder gleichrangiger Berechtigter nicht geschmälert werden, und regelt damit das Verhältnis des Kostenrechts zum Unterhaltsrecht. Mit dieser Regelung will das Gesetz sicherstellen, dass eine Kostenerhebu...mehr
Jung, SGB VIII § 74 Förderung der freien Jugendhilfe / 2.4.4 Ermessensverdichtung auf Null
Rz. 54 Ungeachtet der grundsätzlichen Eröffnung von Ermessen kann dieses sich im Einzelfall auf Null reduzieren (Ermessensreduktion), so dass der Träger der öffentlichen Jugendhilfe rechtmäßig nur noch in der beantragten Art und Höhe über die Förderung entscheiden kann. Rz. 55 Das Ermessen der öffentlichen Träger kann zunächst durch bindende Entscheidungen des Haushaltsgesetz...mehr
Jung, SGB VIII § 27 Hilfe zur Erziehung / 2.1.1.2 Verwandte
Rz. 16 Umstritten ist auch, ob der Anspruch auf Hilfe auch Verwandten oder einem Vormund zusteht, wenn diese die Betreuung eines Kindes oder Jugendlichen übernommen haben. Diese Problematik entzündet sich vornehmlich an der Vollzeitpflege, § 33, durch Verwandte des Kindes, etwa die Großeltern, sog. Verwandtenpflege. Da hierfür nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 keine Pflegeerlaubnis erf...mehr
Jung, SGB VIII § 13 Jugendsozialarbeit / 2.6 Gebot zur Abstimmung der Angebote der Jugendsozialarbeit (Abs. 4)
Rz. 21 In Abs. 4 wird das Verhältnis zwischen den verschiedenen Leistungsträgern dahingehend festgelegt, dass eine Abstimmung der Maßnahmen erfolgen soll. Dies trägt zweierlei Zielen Rechnung: Zum einen soll so ein ausgeglichenes Angebotsspektrum für die jungen Menschen sichergestellt werden. Dies kann nur dann gelingen, wenn die verschiedenen Träger in einem gemeinsamen Verb...mehr
Jung, SGB VIII § 36 Mitwirkung, Hilfeplan / 2.3.1 Zusammenwirkungsgebot – Beteiligung von Fachkräften nach Satz 1
Rz. 17 § 36 Abs. 2 regelt die Hilfeartentscheidung; sie ist sachlogisch eine Folgeentscheidung der Grundentscheidung über die Hilfegewährung. § 36 Abs. 2 Satz 1 sieht dabei die zwingende Beteiligung von Fachkräften vor und stellt ein Zusammenwirkungsgebot auf. Die Mitwirkung der Fachkräfte dient der Verbesserung der Qualität der Hilfe (i.E. Wiesner, § 36 SGB VIII, Rz. 46). D...mehr
Jung, SGB VIII § 45 Erlaubnis für den Betrieb einer Einr ... / 2.1.3 Voraussetzungen und Verfahren der Erlaubniserteilung (Abs. 2, Abs. 3)
Rz. 9 Die Erteilung der Betriebserlaubnis setzt voraus, dass das Wohl der Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung gewährleistet ist. Mit der Neufassung von Abs. 2 durch das BKiSchG stellt der nunmehr positiv gefasste Erlaubnistatbestand dies in Satz 1 fest. Die in Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 bis 3 festgelegten Kriterien konkretisieren den Begriff "Kindswohlgefährdung" und dienen ...mehr
Jung, SGB VIII § 36a Steuerungsverantwortung, Selbstbesc ... / 2.3.3 Ausnahme rechtzeitige Kenntnisgabe nach Satz 2
Rz. 27 § 36a Abs. 3 Satz 2 sieht eine Ausnahme von der Kenntnisgabe vor der Selbstbeschaffung nach Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 vor. Der Leistungsempfänger behält ausnahmsweise seinen Anspruch auf Übernahme der erforderlichen Aufwendungen durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe, obwohl er den Träger nicht rechtzeitig über den Hilfebedarf in Kenntnis gesetzt hat. Dies wird abhän...mehr
Jung, SGB VIII § 44 Erlaubnis zu Vollzeitpflege / 2.1.3 Voraussetzungen und Verfahren der Erlaubniserteilung (Abs. 2)
Rz. 6 Die Erteilung der Pflegeerlaubnis setzt voraus, dass das Wohl des Minderjährigen in der Pflegestelle gewährleistet ist. Bei dieser Prüfung hat der zuständige Jugendhilfeträger prognostisch (vor Aufnahme der Pflege) zu würdigen, ob die Pflegeperson im konkreten Einzelfall nach der Art der Pflegestelle und den individuellen Bedürfnissen sowie dem Entwicklungsstand des au...mehr
Jung, SGB VIII § 35a Eingliederungshilfe für seelisch be ... / 2.3 Drohen der seelischen Behinderung nach Abs. 1 Satz 2 und Verweis in Satz 3
Rz. 12 Mit § 35a Abs. 1 Satz 2 verfolgt der Gesetzgeber namentlich das Ziel, die Kostenlast auf den Träger der öffentlichen Jugendhilfe durch die Anhebung der Anspruchsschwelle bei drohender seelischer Behinderung zu dämpfen (vgl. Zweite Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend v. 1.6.2005 zur BT-Drs. 15/5616). Hierfür sind die Leistungsvo...mehr
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 4.14 § 14 UStG (Ausstellung von Rechnungen)
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 4.16 § 15 UStG (Vorsteuerabzug)
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 4.26 § 25b UStG (Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte)
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 4.29 § 27 UStG (Allgemeine Übergangsvorschriften)
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 2.64 § 238 AO (Höhe und Berechnung der Zinsen)
Literaturauswertung AO/FGO/UStG/GewStG/UmwStG/GrEStG/ASt ... / 4.18 § 17 UStG (Änderung der Bemessungsgrundlage)
• 2015 Insolvenzantragsverfahren Vor dem Hintergrund der Entscheidung des BFH v. 24.9.2014, V R 48/13 können nach § 55 Abs. 4 InsO Steuerforderungen sowohl vom vorläufigen Insolvenzverwalter als auch vom Schuldner mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters nur im Rahmen der dem vorläufigen Insolvenzverwalter gerichtlich übertragenen Befugnisse begründet werden. Dabei ...mehr

References: § 78
 § 78
 § 80
 § 80
 § 79
 § 27
 § 79
 § 11
 § 7
 § 80
 § 4
 § 72
 § 93
 Art. 1
 § 42
 § 14
 § 37
 § 34
 § 39
 § 39
 § 31
 § 69
 § 13
 § 80
 § 32
 § 36
 § 41
 § 27
 § 35
 § 5
 § 77
 § 90
 § 90
 § 37
 Art. 6
 § 8
 § 50
 § 27
 § 27
 § 28
 § 35
 § 31
 § 31
 § 41
 § 41
 § 39
 § 35
 § 92
 § 92
 § 74
 § 27
 § 33
 § 44
 § 13
 § 36
 § 36
 § 36
 § 36
 § 45
 § 36
 § 36
 § 44
 § 35
 § 35
 § 14
 § 15
 § 25
 § 27
 § 238
 § 17
 § 55