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Timestamp: 2017-02-22 02:19:57+00:00

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Flashcards - STeuern (JA&St) VL
STeuern (JA&St) VL
Definition;Zwecke:
§3AO (im GGs zu Beiträge/Gebühren mit Gegenleistung)
-Zwecke: Fiskalzweck (Staatseinnahmen als Hauptzweck), Lenkungszweck (Menschl. Verhaltensteuern), Sozialzweck (Umverteilung v. Geldern)
Grenzsteuersatz (zusätzl. Steuerbelastung bei Erhöhung d. BMG um eine marg. Einh.:s´= ds(BMG)/dBMG
-Durchschnittssteuersatz
Durchschnittssteuersatz (durchsch. Belastung d. ges. BMG; so= sBMG/BMG)
- Differenzsteuersatz
- Differenzsteuersatz (durchschn. Belast. auf den Diff.-Betrag, der die BMG erhöht)
-Renditewirkungen der Besteuerung: a) Normalbesteuerung: rs=r(1-Ser), z.B. Zinseinnahmen
b)Steuerfreiheit:
b)Steuerfreiheit: rs=r, Spekul.-Gew. innerh. d. Sparepauschbetrages;
Steuerfreiheit mit Abzug der Investition
Annahme: steuerlich Abzug der Inverstition -> Erhöhung des Anfangvermögens Beispiel: Lebensversicherungszinen
Vermögensmehrung wird in Periode T besteuertsteuerfreie Wiederanlage der laufenden Erträge
"Nachgelagerte Besteuerung2Bsp: Veräußerung eines Grundstücks mit Wertsteigerung im PV
nachgelagerte Besteuerung mit Abzug der Inverstition
Anahme: steuerlicher Abzug der Investition -> Erhöhung des Anfangsvermögens- sämtliche Rückflüsse werden in Periode T besteuert
Besonderheit s0=sT: Zinsen bleiben steuerfrei -> rs=r
Konsumsteuer, Cashflow-SteuerBsp: Riester-Rente bei Sonderausgabenabzug
Implizite Steuern:
Ausgleich der Renditen nach Steuern - unterschiedlichen Besteuerung handelbarer Investitionen : Normalinvestition vs. Steuerbegünstigte Investition Annahme: Sicherheit - gegebene Cash-Flows der Investition - gegebener (und unterschiedlicher) Steuerzahlungsstrom - gleiches Risiko (gemessen am Nach- Steuer-Zahlungsstrom)
Arbitrage -> Tendenz zum Ausgleich der Renditen nach Steuern (Nettorenditen)
implizite Steuern = steuerbedinge Marktpreiseeffekte- Steuerbegünstite Investition: höherer PReis für gleichen CF vor Steuern -> niedrigere Rendite vor Steuern ( Rendite sinkt durch Preisreaktion)- Renditedifferenz zur Referenzinvestition = implizite Steuer- Annahme: erst Steuervergünstigung, dann Anschaffung - Empfänger der impliziten Steuer
erst Steuervergünstigung, dannAnschaffung:simpl = rref brutto - reff/ rref bruttosexpl = reff - rref netto/ rref brutto
Die Methode der Teilsteuerrechnung besteht darin, wirtschaftlich abgegrenzten Bemessungsgrundlagenteilen ihre Gesamtsteuerbelastung zuzuordnen, die sich aus mehreren Steuerarten zusammensetzen kann. Dadurch wird es möglich, die Gesamtsteuerbelastung auf ihre verursachenden Komponenten zurückzuführen. Kernelement sind die sog. Teilsteuersätze, Prozentsätze der steuerlichen Be- und Entlastungswirkungen bezogen auf den jeweiligen Bemessungsgrundlagenteil.
Als Liebhaberei ist die Tätigkeit eines Steuerpflichtigen zu verstehen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird. Die Tätigkeit dient damit nicht primär der Erzielung von (positiven) Einkünften, sondern wird aus persönlichen Gründen oder aufgrund persönlicher Neigungen vom Steuerpflichtigen betrieben. Bei der Liebhaberei liegt folglich keine wirtschaftlich relevante auf die Erzielung von positiven Einkünften gerichtete Tätigkeit vor. Damit ggf. anfallende Verluste mit anderen Einkünften ausgeglichen werden können, ist zu ermitteln, ob diese Tätigkeit aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt oder als Liebhaberei steuerlich nicht berücksichtigt werden darf. Andernfalls sind aus der Liebhaberei resultierende „Einkünfte“ nicht steuerbar, negative Einkünfte können folglich nicht mit positiven Einkünften anderer Einkunftsarten ausgeglichen werden
ESt: Steuerpflicht
Natürliche Personen (§1 EStG)- Steuerinländer: unbeschränkte Steuerpflicht- Steuerausländer: beschränkte Steuerpflicht (§49 EStG)-Ehegatten: Zusammenveranlagung - keine juristische Person (-> KStG)
Personengesellschaft (§15 EStG)- Besteuerung der Gewinne bei Gesellschaftern- bein Entstehung - unabhängig von Bezeichnung - Wahlrecht Thesaurierungsbesteuerung: + Begünstigte Besteuerung einbahltener Gewinne (29,8% incl. SolZ)+ Nachversteuerung bei Entnahme (26,375% incl. SolZ)
ESt: Bemessungsgrundlage
Markteinkommenstheorie, Einkunftserzielungsabsicht
Problem: praktikable Begrenzung der Einkünfte notwendig - zB Selbstnutzung von Immobilien- z.B Hausarbeit -> Markteimkommenstheorie: Voraussetzung für steuerbare Einkünfte ist: - Teilnahme an Marktaustausch- Einkunftserzielungsabsicht :+Problem: dauernde Verluste aus konsumtiv motivierter Tätigkeit // Steuerspartätigkeit+ Lösung der Rechstprechung: Einkunftserzielungsabsicht als Voraussetzung für steuerbare Einkünfte- Einkunftserzielungsabsicht fehlt, wenn negateive Totalerfolsprognose in Totalperiode// und steuerlich unbeachliche Gründe für Tätigkeit => LIebhaberei -Totalerfolg und Veräußerungsgewinne
Das Maßgeblichkeitsprinzip §5 EStG überträgt die handelsrechtlichen Vorschriften, denen der Jahresabschluss sowohl formal als auch inhaltlich entsprechen muss (Handelsbilanz), in den Bereich der Steuerbilanz.
Abs.1:- materielle Maßgeblichkeit- formelle Maßgeblichkeit- Umkehrmaßgeblichkeit
Gewinneinkunftsarten: Vereinfachte Gewinnermittlung, Veräußerungsgewinne
Ausnahme von der Bilanzierung: Einnahme- Überschuss- Rechnung (§4Abs.3 EStG)- Wahlrecht für Freiberufler und Kleingewerbetreibende- Idee: Bemessungsgrundlage orientiert sich am Zahlungsstrom ≠ Periodisierung- Methode: + Anlagevermögen( -> Abschreibungen, Umlaufvermögen, RAP)+ Rückstellungen, Verbindlichkeiten+ Durchbrechung des Zuflussprinzips für betimmte WG( §4Abs.3 S. EStG: nicht abnutzbares AV, bestimmte WG des UV (Steuergestaltung) -> Aufwand wird erst bei Abgang berücksichtigt)
- Veräußerungsgewinne: steuerpflichtig + aus Veräußerung von Wirtschaftsgütern// ganzen Betrieben+ Betriebsveräußerungen: ggf. Steuererleichtungen
Betriebseinanhmen
Betriebsausgaben :- Veranalssungsprinzip (§ 4Abs. 4 EStG)- objektives Nettoprinzip- § 3c Abs. 1 EStG- nicht abziehbare Betriebsausgaben (§4Abs. 5 EStG)+ teilweise NIchtberücksichtigung, zB Bewirtungsaufwendungen + volles Abzugsverbot: Geldbußen// GewSt// häusliches Arbeitszimmer
Allgemein: Land- und Forstwirtschaft ist die planmäßige Nutzung der natürlichen Kräfte des Bodens zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren sowie die Verwertung der dadurch selbstgewonnenen Erzeugnisse Einkünfte aus : Landwirtschaft / Wein-, Gartenbau etc / extensive Tierzucht und -haltung (-> Vieheinheiten) /Waldnutzung /Jagd
Besonderheiten: gemischte Tätigkeit: Verarbeitungsbetriebe, Erzeugungs- und Handelsbetriebe / Terifermäßigungen
§§ 15-17 EStG
§15 EStG: - Gewerbebetrieb (einzelunternhemer)- Mitunternehmerschaft (oHG, KG..)
Gewerbesteuer (-> GewStG)§ 15a EStG: Einschränkung der Verrechnung von Verlusten bei beschränkter Haftung§ 15b EStG: Einschränkung der Verrechnung von Verlusten aus Steuerstundungsmodellen§16 EStG (-> §34 EStG): (Teil-)Betriebsveräußerungen §17 EStG+ Veräußerungen von KapGes-Anteilen im Privatvermeögen + wenn Beteiligung >= 1%+ Teileinkünfteverfahren
ESt: Bemessungsgrundlage Einkünfte aus Gewerbebestrieb: Mitunternehmnerbesteuerung
Tatbestandsmerkmale des §15 Abs. 2 EStG- Selbstständigkeit- Nachhaltigkeit- Gewinnerzielungsabsicht- Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr- kein L+F, kein S, keine Vermögenverwaltung - -> Einkünfte aus Gewerbebetrieb
Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschafter und Gesellschaft - Vergütungen von der Gesellschaft für + Tätigkeit des Gesellschafters für Gesellschaft + Überlassung von WG an Gesellschaft + Darlehensvergabe an Gesellschat - Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 15Abs. 1Nr 2.S.1 EstG)
Gewerbliche Infektion (§15 Abs.3 Nr.1 Est G)
ESt: Bemessungsgrundlage Einkünfte aus selbständiger Arbeit
§18 EStG
Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit - Tätigkeitsberuf:+ wissenschaftlich+künstlerisch+schriftstellerisch+ unterrichtend+ erziehend- Katalogberuf+ zumeist Studium erforderlich+ Katalogberuf ähnlich - Einkünfte der Einnehmer staatlicher Lotterien- EInkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit Besonderheiten- Gewinnermittlung- keine GewSt
Ermittlung bei Überschusseinkunftsarten
Einkünfte = Einnahmen - Werbungskosten (§§8,9 EStG)- Einnahmen in Geld oder geldwerter Vorteil- kausale Beziehung der Werbungskosten zu Einnahmen -> Neue Rechtsprechung: Aufteilung möglich bei gemischter Nutzung von WG
Zu- und Abflussprinzip- § 11 EStG- Inhalt- Ausnahmen:+Abschreibung+ Darlehen- Einkünfte aus Kapitalvermögen -> Abzug der Werbungskosten nur noch pauschaliert möglich (Sparer- Pauschalbetrag von 801 €)
Veräußerungsgewinne im Privatvermögen - grundsätzlich steuerfrei- Ausnahmen: Veräußerungsgewinne nach §§17,23 EStG- Spekulationsgewinne aus z.B Aktien generell steuerpflichtig als Einkünfte aus Kapitalvermögen (§20 Abs. 2 EStG) -> Abgeltungssteur (26,375% incl. SolZ)
§19 EStGnichtselbständige Arbeit §1LStDVArbeitslohn- wirtschaftliche Gegenleistung für Arbeitsleistung - Barlohn, Sachbezüge- auch von Dritten Lohnsteur:- §§38-42f EStG, LStDV, LStR- Quellensteuer auf Arbeitslohn. Berücksichtigung persönlicher Verhältnisse- Anrechnung auf tariflicher Est
Werbungskosten- nachgewiesene Werbungskosten oder- Arbeitnehmer- Pauschalbetrag (§9a Nr.1 EStG): 1000€
Pauschalierung durch Arbeitgeber bei bestimmten Lohnbestandteilen, z.B Geschenke
Spezielle Befreingsvorschriften (§3 EStG)- Lohnersatzleistungen (aber Progressionsvorbehalt)- Telekommunikationsnutzung, Erstattung Reisekosten- nebenberufliche Tätigkeit (§3 Nr.26. 26a EStG)
Begriff- Nutzungsentgelte (Zinsen, Dividenden) für Finanzkapitalüberlassung- Abgeltungssteuer: Wertpapier (Aktie/Forderung) wird gehalten+ im Betriebsvermögen von Personenunternehmen -> Teileinkünfteverfahren + im Privatvermögen einer natürlichen Person -> Abgeltungssteuer -nicht: Gewinnanteile aus Personenunternhemen Werbungskosten:- Personenunternehmen: Teilabzug im Teileinkünfteverfahren(Einkünfte aus Gew.)- Abgeltungsteuer: nur noch pauschalierte Berücksichtigung Sparer- Pauschalbetrag (§20 Abs.9 EstG): 801 € (Verdopplung bei Splittingtarif)
Kapitalerstragsteuer (§§ 43-46 EStG) und Besonderheiten (§32d EStG):- ABgeltungsteuer (25% + SolZ) für Dividenden und Zinserträge- Günstigerprüfung bei durchschnittssteuersätzen unter 25%- diverse Ausnahmen (=> Teileinkünfteverfahren bzw Tarif- ESt mit vollem WK- Abzug )
Verlustverrechnungsbeschränkung- mit anderen EK-Artene- innerhaöb der Ek-Art (Akitenveräußerungen)
§21 EStGGegenstand: entgeltliche Überlassung von:- Grundstücken, Gebäuden uä Rechten- eingetragenen Schiffen - Sachinbegriffen- Urheberrechten - keine Einkünfte bei Vermietung von beweglichen WG (-> § 22. Nr.3 EStG)
Werbungskosten- Abschreibung- Refinanzierungskosten- Erhaötungs- vs. Herstellungsaufwand - angemessene Nutzungsüberlassung
§§ 22-23 EStG
Begriff- kein Auffangposten- abschließende Aufzählung Umfang - wiederkehrende Bezüge -> neue nachgelagerte Rentenbesteuerung + Einzahlungsphase: - unbeschränkter Abzug der AN- Anteile an gRV- weiterhin unbeschränkter Abzug der AG-Anteile an gRV
+Renten (auszahlungs) Phase- volle Steuerpflicht der Rentenzahlung - aber: Existenzminimum, Freibeträge -> ESt nur bei hoher Rente oder anderen Eink.
+ Übergangsregelung (Zeitraum): stufenweise Erhöhung- (einzahlungsphase) des abziehbaren Anteils der AN- Anteile-(Rentenphase) des Steuerpflichtigen Anteils der Rentenzahlung ESt: Bemessungsgrundlage
Umfang:- Wahl- Realsplitting: symmetrische Behandlung ( auf Gegenseitigkeit)- Spekulationsgewinne nach §23 EStG:+Immobilien+ sonstige Wirtschaftsgüter+ Gewinne aus Aktienveräußerungen -> Einkünfte aus Kap Verm-> Abgeltungsteuer+ Freigrenze 600€+Verlusverrechnungsbeschränkungen (-> Übergangsfrist)
-Einkünfte aus (sonstigen) Leistungen nach § 22 Nr.3 EStG+jegliches Tun, Dulden oder Unterlassen gegen Entgelt+ Freigrenze 256€
-Abgeordnetendiäten
Verlustbehandlung: Verlustausgleich, Verlustabzug
intraperiodischer Verlustausgleich (§2 Abs.3 EStG)- horizontale Verlustverrechnung + innerhalb der Einkunftsart+ ggf. spezielle Verlustverrechnungsvorschriften - vertikale Verlustverrechnugn+ zwischen den Einkunftsarten+ ggf. spezielle Verlustverrechnungsvorschriften unterperiodischer Verlustabzug - Abzug vor SA, agB, nach GdE- Verlustrücktrag:+ Abzug beim vorangegangen VZ+ max. 511.500€ (Verdopplung bei Splittingtarif)
- Verlustvortrag:+ zeitlich unbegrenzt+ Mindestbesteuerung (40% über 1 Mio. €, Verdopplung bei Splittingtarif)+ in maximaler Höhe zwingend (ggf. Verfall von SA,agB, Grundfreibetrag)
ökonomische Wirkungen- Zinswirkung- Progressions-/tarifwirkungen- Liquiditätswirkungen Besonderheiten bei Abgeltungsteuer- Kursverluste- Schedulenbesteuerung
quellenbezogener Verlustrück- oder -vortrag§15 Abs.4 EStG§15a EStG§15b EStG
Abzüge bei der Ermittlung der zvE
Erwerbssphäre: 7 Einkunftsarten -> Summe der Einkünfte
private Ausgaben: grundsätzlich nicht abziehbar (§12 EStG)subjektives Nettoprinzip -> Ermittlung des disponiblen Einkommens
Wichtigste Ausnahmen: - Altersentlastungsbetrag (§24a EStG)- Abzug von Verlusten aus anderen Perioden (§10d EStG)- Sonderausgaben (§§10-10c EStG):+ unbegrenzt abzugsfähig : Kist, Vorsorgeaufwendungen...+begrenzt abzugsfähig: Realsplitting, Ausbildungskosten...+Sonderausgaben- Pauschalbetrag (§10c Abs.1 EStG): 36€+ Kinderbetreuungskosten (§9c EStG)- außergewöhnliche Belastungen (§§33-33b EStG):+ allgemeine Fälle -> §§33 EStG(Eigenanteil)+ normierte Fälle -> §33a,b EStG
- Kinderfreibeträge (§32EStG)
Zusammenfassung: Behandlung von Ausgaben
Abgrenzung von Erwerbsaufwendungen und nicht abziehbaren Privataufwendungen:- Veranlassungsprinzip- §12 EStG: Aufteilungs- und Abzugsverbot - §4 Abs. 5 EStG(v.a. Nr.7): nicht abz. Erwerbsaufwendungen Kinderbetreuungskosten
ESt- Tarif
Einkommensteuertarife- mathematische Zuordnung von Bemessungsgrundlage und Einkommensteuerschuld - unterschiedliche Tariffunktionen :+ Regelbesteuerung (§32a EStG)+ Abgeltungssteuer (§32d Abs. 1, §§43,43a EStG)+ Progressionsvorbehalt (§32b EStG)
Splittingtarif- Sondertarif bei Zusammenveranlagung (§§26,32a Abs.5 EStG)- analog bei Sondertarifvorschriften
EStA+B = 2. ESt ESt: Tarif
Solidaritätszuschlag:- Bemessungsgrundlage: tarifliche ESt- Steuersatz: 5,5%
Kirchensteuer:- Bemessungsgrundlage: tarifliche ESt // Ausnahmen Steuersatz: 8 oder 9%teilweise Kappung Kirchensteuer als Sonderausgabe Berücksichtigung in der Abgeltungsteuer nach § 32d Abs.1 EStGkeine Berücksichtigung des TEV bei KiSt
Körperschaftsteuer Steuersubjekt, Steuerobjekt, Tarif
Steuersubjekt: - kapitalgesellschaften- unbeschränkte/beschränkte Steuerpflicht Ermittlung des Steuerobjekts = Bemessungsgrundlage:- zu versteuerndes Einkommen - Ableitung aus Einkommensteuergesetz (§8 Abs.1 KStG)- nur Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§8 Abs.2 KStG)- Steuerbilanzgewinn -> Korrektur um körperschaftsteuerliche Besonderheiten Steuersatz: ab 2008: 15%bis 2007: 25%, Besonderheiten bei Altrücklagen 5,5% SolZ auf KSt
Trennungsprinzip:- Besteuerung der Gesellschaft - Besteuerung der Gesellschafter
Bemessungsgrundlage: zu versteuerndes Einkommen:- Steuerbilanzgewinn- steuerfreie Einnahmen z.B:+ ausländische Einnahmen, die nach DBA freigestellt sind + Investitionszulagen+ Einnahmen aus Tochter- Kapitalgesellschaften (Dividend -> §8b KStG)
- nicht abziehbare Betriebsausgaben, z.B:+ § 4 Abs. 5 EStG, §4 Abs. 5b EStG (GewSt), § 10 KStG+ §3c EStG,§8b Abs.5 KStG: Betriebsausgaben im Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen + bestimmte Zinsaufwendungen -> Zinsschranke (§4h EStG)
- verdeckte Gewinnausschüttungen (-> spätere Folie)- Verlustabzug analog zum EStG
Leistungsbeziehungen zwischen KapGes und Gesellschafter:- zulässig- grundsätzlich steuerwirksam (Trennungsprinzip)- BA auf Ebene der Körperschaft -> Einnahmen auf Ebene des Gesellschafters (Korrespndenzprinzip)
Überhöhtes Gehalt: Steuerwirkungen : GewSt, KSt (Vorteil) // ESt (Vorteil, Nachteil) // Gesamtwirkung Korrektur unangemessener Gegenleistungen Gesellschafter- Fremdfinanzierung:- Problematik: Tax Shield durch Zinsabzug (BA)- Zinsschranke (§4a EStG) beschränkt Abzug von Zinsaufwendungen):+ Freigrenze von 3 Mio €+ (Netto-) Zinsabzug in Höhe von 30% des EBITDA möglich + Rest: Zinsvortrag (Abzug in Zukunft)
Gewerbesteuer:- Steuer auf Einkünfte von inländischen Gewerbebetrieb- rechtsformunabhängige Zusatzbelastung neben ESt, KSt, SolZ- Grundidee:+ Äquivalenzprinzip: Finanzierung der Infrastruktur der Gemeinden+ Objektsteuer auf Steuerobjekt Gewerbebetrieb:- keine Berücksichtigung der persönlichen Leistungsfähigkeit- Rechsform-, Finanzierungs-, Gewinnverwendungsneutralität
Steuerberechtigte (§1 GewStG)- Gemeinden erheben eine Gewerbesteuer als Gemeindesteuer -> Ertragskompetenz- Gesetzgebungskompotenz: Bund -> Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse- Verwaltungskompotenz: Länder, Gemeinden ökonomische Bedeutung:- Pflicht zur Erhebung der GewSt- echte Zusatzbelastung, aber bei PersU teilweise Kompensation (§35 EStG)
Steuersubjekt, Bemessungsgrundlage
Steuersubjekt: GewerbebetriebeBemessungsgrundlage: Gewerbeertrag:- Gewerbeertrag ermittelt sich nach den Vorschriften des EStG, KStG- Hinzurechnungen,- Kürzungen Ermittlung: Gewinn:+ Hinzurechnungen (§8 GewStG):25% der Schulden, 25% 20% Miet-/Pachtzinsen (bewegl. WG) -> Freibetrag: 100€
- Kürzungen (§9 GewStG): 1,2% des Einheitswertes von Grundbesitz (-> §121a BewG: 140%) Gewinnanteil aus Personengesellschaften Schachteldividenden aus in- und ausländischen Kapitalgesellschaften (Korrektur TEV -> voll steuerfrei) sonstige Kürzungen - (bei PersU) Freibetrag 24.500 €------------------------------------------= Gewerbeertrag
Idee: Besteuerung unabhängig von Finanzierungsstruktur Hinzurechnung: 25% der Entgelte für Schulden, soweit die Summe 100.000€ übersteigt (Freibetrag vor 25% Berücksichtigung )
Entgelte für Finanzierungsaufwendungen (§8 Nr.1 Buchst. GewStG)a) 100% :Zinsen i.w.S (-> Besonderheiten für Banken und Versicherungen )b) 100% : Renten und dauernde Lasten c) 100%: Gewinnanteile des typischen stillen Gesellschaftersd) 20%: Miet- und Pachtzinsen (einschließlich Leasingsraten) für Benutzung von beweglichen WG des AVe) 50%: der Miet- und Pachtzinsen (einschließlich Leasingsraten) für Benutzung von unbeweglichen WG des AVf) 25% der Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (insbesondre Konzessionen und Lizenzen)
Ergebnis: Gewerbeertrag verstärkt ertragsunabhängig, ggf. krisenverschärfend
Teilsteuersätze PersU (Thesaurierung, Ausschüttung)
GewSt darf teilweise auf ESt angerechnet werden (§35 EStG)Thesaurierung (ohne §34a EStG) / Entnahme: sge35z = sg - min [sg; 3,8*0,035] + se (1+sz) = sg + (se -3,5%*min[h;3,8])(1+sz)
Teilsteuersätze KapGes
(Thesaurierung, Ausschüttung)
KapGes: Thesaurierung: sgkz = sg + sk (1+ sz)Ausschüttung (PV): sgkzaz= sgkz + ( 1 - sgkz)* sa * (1+ sz)Ausschüttung (BV): sgkzaz = sgkz + (1- skgz) * 0,6 * se *(1+sz)
Grundidee:- Steuerbelastung auf betriebswirtschaftliche Größen (Gewinn, vgA, Zinserträge)- Zusammenfassung mehrerer Steuerarten in einen effektiven Steuersatz -> Multifaktoren - reale Steuersätze sind in Multifaktoren einzusetzen - Gesamtsteuer ergibt sich aus Teilsteuern Annahmen:- konstante Grenzsteuersätze- keine Berücksichtigung von Freibeträgen, Freigrenzen usw- einheitliche Bemessungsgrundlage- sofortiger Verlustausgleich
b) Befindet sich der Markt im Gleichgewicht, wenn jeder Investor einem Steuersatz von 40 % unterliegt? Welche Art der Anpassung wäre denkbar, wenn ein vollkommener und vollständiger Markt unterstellt wird?
Nein, da unterschiedliche Nettorenditen -> im vollkommenen, vollständigen und arbitragefreier Markt erfolgt eine Anpassung -> Nachsteuerrenditen aller Investitionsobjekte gleichen sich an (wie? -> Nachfrage nach Investitionsprojekt mit hoher NAchsteuerrendite steigt-> preis des Investitionsprojektes steigt -> Bruttorendite sinkt -> folglich geringere Nettorendite=> implizite Steuerlast= Bruttorendite - Einbußen der Investition durch die Anpassung -> Steuervorteile über Renditeeinbußen bezahlt explizite Steuerlast entspricht Zahlung an das Finanzamt
2015-08-28 09:18:20

References: §3
 §5
 §4
 § 3

§15
 §34
 §17
 §15

§18
 § 11

§19
 §1

§21
 § 22
 §23
 § 22
 §33
 §12
 §4
 § 32
 §8
 § 4
 §4
 § 10
 §3
 §121
 §34