Source: https://issuu.com/steirische_wirtschaft/docs/stwi14_2010
Timestamp: 2018-04-25 16:47:11+00:00

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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark Nr. 14, Jahrgang 9, Freitag, 16. April 2010 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M
„Fit im Job“-Initiator Wolfgang Kasic holt „gesunde“ Betriebe vor den Vorhang. Foto: Fischer Seite 8
Steiermärkische-Chef Gerhard Fabisch über die Gefahren durch Basel III. Foto: Fischer Seite 24
Stopp für neue Steuern Mit der Steuerdebatte drohen neue Belastungen für die Wirtschaft. Die Wirtschaftskammer plädiert für ausgabenseitiges Sparen.  Seiten 4–5
•	Weiterbildung als Weg aus der Krise 2–3 •	Umweltzonen wirbeln viel Staub auf 12–13 •	Neue Datenbank sorgt für Durchblick 15 •	Sappi-Chef Max Oberhumer im Interview 19 •	Trafiken als Zentralkartenbüros 23 •	Alterscheck: Solarien müssen umrüsten 26
Berufsgruppensprecher Rupert Rupp über das neue Glücksspielgesetz.  Seite 26
Bares Geld für Betriebe
14 Prozent Sparzinsen winken Unternehmern in spe, die für die Gründung bzw. Nachfolge ansparen.
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Di, 20. April, 18:30 Uhr Hotel Paradies
Personalentwicklung: Chance für Wifi-Leiter Peter Hochegger über betriebliche Weiterbildung als Weg aus der Krise. Herr Hochegger, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind viele Unternehmer gezwungen, den Sparstift anzusetzen. Wie wirkt sich das auf Personalentwicklung und betriebliche Weiterbildung aus?
Hochegger: „Gezielte Personalentwicklung ist kein Garantieschein für Krisenbewältigung, aber eine opti­male Vorbereitung auf zukünftige ­Herausforderungen.“
Serie Die Steiermark trotzt der Krise
Hochegger: In wirtschaftlich guten Zeiten hat man oft fast keine Zeit für betriebliche Weiterbildung, aber die finanziellen Mittel dazu. In schwierigeren Phasen hat man zwar mehr Zeit, aber das Geld für Weiterbildung ist knapp. Es gibt aber verschiedene Förderungen, die hier sehr hilfreich sind. Wie gehen die Unternehmen mit dieser Situation konkret um? Hochegger: Die Unternehmen sind sehr daran interessiert, ihre qualifizierten Mitarbeiter zu halten bzw. deren Kompetenzen mit Blick auf die Zukunft noch weiter auszubauen. Gerade jetzt wird zusätzliche Qualifizierung als Ziel wahrgenommen und auch entsprechend forciert. Welchen Vorteil bietet zielgerichtete Personalentwicklung den Unternehmen? Hochegger: Gezielt in Humankapital zu investieren ist unerlässlich, wenn man im Wettbewerb um die besten Fachkräfte die Nase vorn haben will. Und das wird auch in Bezug auf die derzeitige Situation immer wichtiger. Ist es für Unternehmer schwierig, die Mitarbeiter zu betrieblicher Weiterbildung zu motivieren? Hochegger: Die große Herausforderung ist, das
richtige Maß zu finden, um die Mitarbeiter weder zu übernoch zu unterfordern. Wichtige Tools, um die Stärken, Schwächen und Chancen herauszufinden, sind etwa Potenzialanalysen und Mitarbeitergespräche. Was können kleinere Unternehmen mit geringeren Ressourcen tun, um sich weiterzubilden, abgesehen von Kursangeboten für Mitarbeiter? Hochegger: Durch die Verwendung von Fachliteratur, die Recherche im Internet, den Besuch von Tagungen, Kongressen und Fachmessen kann man die berufliche und betrieb­liche Weiterqualifizierung bereits wesentlich vorantreiben. Die Bildungskarenz wird in Österreich immer beliebter. Laut jüngsten Berechnungen hat sich die Zahl der Teilnehmer nahezu verdreifacht. Welche Vorteile bietet diese Maßnahme den Betrieben? Hochegger: Die Unternehmen haben das Modell Bildungskarenz ganz klar als Chance in der Personalentwicklung wahrgenommen. Die Inhalte der Bildungskarenz können inhaltlich genau auf die Bedürfnisse im Unternehmen abgestimmt und die Bindung zum Mitarbeiter auch gehalten werden. Welche Anreize bietet die Bildungskarenz den Arbeitnehmern? Hochegger: Der Vorteil für den Arbeitnehmer ist ganz klar jener, dass man nicht gezwungen ist, nur Zeit zu überbrücken, sondern diese nutzen kann, um sinnvoll Kompetenzen und zusätzliche Qualifikationen aufzubauen. Aufgrund dieser wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es notwendig, sich gut auf berufliche Aufund Umstiege vorzubereiten, um diese auch bewältigen zu können.
Mitarbeiter und Unternehmer Ist Personalentwicklung ein Weg aus der Krise? Hochegger: Personalentwicklung ist kein Garantieschein für Krisenbewältigung. Personalentwicklung ist aber die optimale Vorbereitung auf die Zukunft. Man muss sich auch in weniger guten Zeiten schon Qualifikationen für zukünftige Herausforderungen holen, um damit Innovationen im Unternehmen gezielt einleiten zu können. Ist die Krise Ihrer Meinung nach schon vorbei oder stecken wir noch mittendrin? Hochegger: Lassen Sie es mich so formulieren: Wir sind definitiv auf einem guten Weg zurück in die Normalität. Interview: Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at
Welche Rolle spielt Weiterbildung in den Betrieben? Daniela Pistotnik, Schlosserei Ritonja, Graz „Weiterbildungsmaßnahmen sind eine große Motivation für die Mitarbeiter. Es ist ein Anreiz für jeden Einzelnen, wenn er merkt, dass er für das Unternehmen wichtig ist. Eine höhere Qualifikation wirkt sich positiv für das Unternehmen und den Mitarbeiter aus. Das Angebot an unsere Mitarbeiter, sich weiterzubilden, wird sehr gerne in Anspruch genommen.“
Peter Sodamin, Maco GmbH, Trieben
Brigitte Enzi, Boehlerit, Kapfenberg
„Die gezielte Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter stellt die Basis zur Steigerung der innerbetrieblichen Effizienz dar. Eine Bildungsoffensive muss auf die fachlichen Notwendigkeiten fokussiert, aber auch für die Anregungen der Mitarbeiter offen sein. In der Weiterqualifizierung der Mitarbeiter den Sparstift anzusetzen, wäre geradezu kontraproduktiv.“
„Wenn es um Mitarbeiterweiterbildung geht, dann profitieren immer beide Seiten. Wir forcieren die fachliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter, die diese Angebote gerne nutzen. Im letzten Jahr lag unser Schwerpunkt auf der Bildungskarenz – wir haben angelernte Kräfte hingeschickt und diese als Facharbeiter für das Unternehmen zurückgewonnen.“
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18.03.2010 8:42:21 Uhr
Klare Absage an neu geplante Mit der Steuerdebatte droht eine neue Belastungswelle für die Wirtschaft. Laut einer Umfrage plädieren die Unternehmer für ausgabenseitiges Sparen. Sie schweben wie ein Damoklesschwert über der steirischen Wirtschaft: Die Rede ist von neuen Steuern und Abgaben, über die die Bundesregierung derzeit laut nachdenkt. Auf der einen Seite werden immer wieder Vermögenssteuern gefordert, auf der anderen Seite Ökosteuern. Für WK-Präsident Ulfried Hainzl ist das der falsche Weg: „Das ist keine verantwortungsvolle Politik. Wir brauchen eine klar strukturierte Reformpolitik und müssen ausgabenseitig sparen“, sagt er und setzt nach: „Eine einnahmenseitige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte droht die Konjunkturschwäche nur zu verlängern, mit ernsten Folgen für Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land.“
Für Hainzl ist klar: „Neue Steuern bringen das Wachstum in Gefahr, da sie die Investitionsbereitschaft und die Binnennachfrage schwächen. Letztlich trifft das den ohnehin schon schwer gebeutelten Arbeitsmarkt.“ Das belegen auch die jüngsten Zahlen: Rund 40.000 Menschen in der Steiermark sind arbeitslos, rund 10.000 sind in Schulungen und mehr als 5000 in Kurzarbeit. „Für eine positive Dynamik am Arbeitsmarkt brauchen wir zumindest ein Wirtschaftswachstum von zwei Prozent“, rechnet WK-Direktor Thomas Spann vor.
Ein steiniger Weg Bis dahin dürfte es noch ein steiniger Weg sein. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) geht derzeit von einem Wachstum von 1,3 Prozent für das Jahr 2010 und 1,4 Prozent für 2011 aus. Da die Steiermark von der Wirtschaftskrise überdurchschnittlich betroffen ist – allein in der Exportwirtschaft
Das schlägt die WK vor
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir eine klare Reformpolitik. Foto: Fischer
wurden im Vorjahr Einbrüche von 25 Prozent verzeichnet –, sei rasches Handeln jetzt umso mehr gefragt, sind sich Hainzl und Spann einig: „Wir brauchen finanziellen Spielraum für Zukunftsinvestitionen. Mit einer Abgabenquote von derzeit rund 40 Prozent zählt Österreich sowieso schon zu den Spitzenreitern. Wenn die Steuern noch weiter angehoben werden, sind die Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig am internationalen Markt.“ Wie auch eine Blitzumfrage unter 600 steirischen Unternehmern belegt, tendieren die
• Einführung eines Handwerkerbonus, um die private Nachfrage zu stimulieren • Weitere Impulse im Bereich der thermischen Sanierung, Rückführung der Wohnbeihilfemittel in die Wohnbauförderung • Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages Wirtschaftstreibenden ganz klar zum ausgabenseitigen Sparen: 53 Prozent der steirischen Unternehmer sprechen sich für eine Budgetsanierung durch Einsparungen und Strukturreformen in den öffentlichen Haushalten aus. 37 Prozent der befragten Unternehmer plädieren für eine Kombination aus einnahmen- und ausgabenseitiger Budgetsanierung. Lediglich drei Prozent der Wirtschaftstreibenden wollen das angeschlagene Budget einnahmenseitig sanieren. Karin Sattler karin.sattler@wkstmk.at
Heuer steht Russland im Fokus des ICS
Das Internationalisierungscenter der Wirtschaft (ICS) widmet sich heuer verstärkt dem russischen Markt. Dazu gibt es zahlreiche Info-Veranstaltungen.
Das heurige Jahr steht beim ICS im Zeichen Russlands.
Ob praktische oder interkulturelle Fragen, Rechts- und Steueraspekte oder Geschäftsmöglichkeiten in Russland: Das heurige Jahr steht beim Internationalisierungscenter der Wirtschaft (ICS) ganz unter dem Schwerpunkt Russland. „Wir
wollen für Klein- und Mittelbetriebe Maßnahmen anbieten, die den Einstieg in aussichtsreiche Branchen und Regionen am russischen Markt ermöglichen“, sagt ICS-Chef Karl-Heinz Dernoscheg. Seminare sind für die Stärkefelder Automotive, Ökotechnik und Erneuerbare Energien, Holzwirtschaft sowie für die Bauwirtschaft geplant. Kürzlich ging die gut besuchte Auftaktveranstaltung über die Bühne, wo sich die Teilnehmer über die Marktchancen informierten. „Die Krise scheint
überwunden zu sein. Die Prognosen für 2010 liegen zwischen 3,5 und vier Prozent“, erklärte Heinz Walter, Regionalmanager GUS der Außenwirtschaftsorganisation (AWO). Besondere Geschäftschancen ortet der Experte in Bereichen wie Infrastruktur, Umwelt und dem Automobilsektor. Die nächste Russland-Veranstaltung mit dem Titel „Doing Business in Russia“ findet am 9. Juni im Rahmen des Steirischen Exporttages statt. Mehr Infos unter 0316/601-400.
Anwesenheit erhöhen statt Fehlzeiten reduzieren Für die meisten Unternehmen ist das vorrangige Ziel von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) nach wie vor die Fehlzeitenreduzierung. Dieses Ziel finde ich absolut legitim. Aber wie wär’s mit Anwesenheitserhöhung? Das macht doch viel mehr Spaß
„MitarbeiterInnen sollen nicht erst krank werden müssen, damit man mit Ihnen spricht.“
In der Krise müssen Unternehmer noch genauer kalkulieren, da bleibt kein Spielraum für mehr Steuern.
Enquete: Chancen für die Jugend. Der steirische Weg für eine erfolgreiche berufliche Zukunft junger Menchen. Das Programm Jugend im Beruf – ein Leitthema der Wirtschaftskammer Präs. Ing. Mag. Ulfried Hainzl, Wirtschaftskammer Steiermark Die Jugend am steirischen Arbeitsmarkt Mag. Heinz Snobe, Arbeitsmarktservice Steiermark Kriterien und Perspektiven für junge Menschen im Beruf - die Unternehmersicht Dipl.-Ing. Oskar Beer, Holzbau Hirschböck GmbH & Co KG Projekte und Initiativen der steirischen Wirtschaft VizePräs. Mag. Regina Friedrich, Wirtschaftskammer Steiermark Die Jugendinitiativen der Bundesregierung Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend
und wirkt noch besser. Wie Studien zeigen, kommt dem Faktor Führung die höchste Bedeutung für die Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten zu. Auch wenn es für Zahlen- und Messbarkeitsfreaks schwer zu verstehen ist: Die Körper-Anwesenheitsquote allein macht noch kein gesundes Unternehmen aus. Kümmern Sie sich um Ihre MitarbeiterInnen – und zwar nicht nur um die bereits fehlzeitenauffälligen oder Ihre Lieblinge. Gehen Sie wertschätzend mit all Ihren MitarbeiterInnen um und Sie erhalten ECHTE Anwesenheit. Menschen sollen nicht erst krank werden müssen, damit man mit ihnen spricht.
Der steirische Pakt für die Jugend LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Tourismuswirtschaft Präs. Ing. Mag. Ulfried Hainzl, Gewerbliche Wirtschaft LR Dr. Christian Buchmann, Wirtschaft und Innovation
14 Uhr, Aula der FH CAMPUS 02, Graz, Körblergasse 126
Um Anmeldung zur Enquete wird gebeten: enquete@wkstmk.at oder (0316) 602-1234
Mag.(FH) Birgit Mang info@gesundererfolg.at
Mag.(FH) Birgit Mang www.ubit-stmk.at
Arbeit und Urlaub verschwimmen für Fritz Walter beim Einkaufen in Italien.
Italienische Esskultur mitten in Graz Vom pragmatisierten Beamten zum Unternehmer: ItalienLiebhaber Fritz Walter ist mit seinem Gastronomiekonzept auf Expansionskurs. „Für einen Neuanfang ist man nie zu alt!“, davon ist Fritz Walter überzeugt. 18 Jahre lang war der gelernte Chemielaborant Beamter, bevor er mit 36 neu durchstartete: Kurzerhand eröffnete er am Grazer Franziskanerplatz auf 15 Quadratmetern eine Osteria mit dem klingenden Namen „Pep-
pone“. „Damals habe ich alles allein gemacht und auch selbst geputzt“, erinnert er sich. Als dann zufällig auch ein gegenüberliegendes Lokal frei wurde, kam der Konterpart hinzu: das Restaurant „Don Camillo“, in dem Walter mit italienischem Flair aufwartet. „Ich habe mir damals gedacht: Bevor ein Konkurrent das Lokal übernimmt, nehme ich es“, erzählt er. Mittlerweile ist das waltersche Imperium auf sechs Lokale in Graz und ein Pizza-Zustellservice herangewachsen, und beschäftigt rund 70 Voll-
Fritz Walter Schweinsbraten oder Gemüseteller? Derzeit Gemüseteller. Mit Gemüse, Obst und Fisch
habe ich in den letzten zwei Monaten 16 Kilo abgenommen. Risiko oder Sicherheit? Risiko, da spürt man, dass man lebt. Berg oder Tal? Das Tal bringe ich mit Meer in Verbindung. Ich bin auch kein großer Berggeher. Buch oder Fernbedienung?
zeit- und 30 Teilzeit-Mitarbeiter. Die Firma soll noch weiter wachsen. „Als Gastronom muss man seinen Gästen heute viel mehr bieten als noch vor einigen Jahren“, weiß Walter, der mit zwölf Jahren Erfahrung in der Branche schon ein „alter Hase“ ist. Von der Musik über die Mitarbeiter bis hin zur Küche und den Produkten müsse einfach alles passen.
Italienliebhaber Zwei Mal im Monat macht sich der Italienliebhaber mit seinem Lieferwagen auf in den Süden, um original italienische Ich lese lieber als fernzusehen, dafür bräuchte ich aber mehr Zeit. Im Urlaub lese ich viel. Genuss oder Verzicht? Essen, Trinken, Leben bedeutet für mich Genuss. Kaffee oder Tee? Kaffee: fünf bis zehn Espressi täglich ohne Milch und Zucker. Tee trinke ich nur, wenn ich krank bin.
Produkte einzukaufen und zu bestellen – vom Spezialmehl für Pizzen bis zum Parmesan. „Bei den Fahrten habe ich Zeit zum Nachdenken“, sagt er. „Es macht mir Spaß, Italien zu erkunden und einzukaufen.“ Dabei verschwimmen Arbeit und Urlaub. Ganz Italien hat er schon bereist, nur auf Sizilien war er noch nicht. Seinen Gästen möchte er Qualität bieten, frei nach dem Motto „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at
Fritz Walter Fritz Walter ist seit zwölf Jahren Gastronom. Mit einem Pizza- und Pastalokal, einem Restaurant, einer Osteria und einer Cantinetta hüllt er den Grazer Franziskanerplatz in italienisches Flair. Außerdem ist er an zwei weiteren Standorten in Graz vertreten und bietet ein Zustellservice an.  www.doncamillo.at
Als Profi Gesundheit fördern
Was steht aktuell auf dem Erfolgsprogramm? Jetzt will ich‘s wissen!
„Ich war eine typische Quereinsteigerin“, erzählt Fitnesstrainerin Silvia Geyer, die in ihrem Studio in Weiz verschiedene Trainingsprogramme anbietet. „Mit Menschen zu arbeiten und körperlich aktiv zu sein, hat mich immer schon interessiert.“ Nach der Matura war sie zuerst Sprechstundenhilfe und hat dann im Familienunternehmen Mayer & Geyer, einem Handelsunternehmen für Produkte zur Milchdirektvermarktung, das Büro gemanagt. „Durch die Ausbildung am WIFI habe ich mir nun neue berufliche Möglichkeiten geschaffen.“ Als Fitnesstrainerin kann sie zudem am WIFI weitere spezielle Qualifizierungen erwerben, denn ihr Fachwissen wird auf das Basismodul angerechnet.
Neue Möglichkeiten bietet das Bildungsprogramm des WIFI für gesundheitsnahe Berufe: als Basis für Quereinsteiger und Weiterbildung für Profis.
Silvia Geyer: „Ein Beruf, der viel Freude macht.“ „Gesundheitstrainer“ ist am WIFI eine neue Bildungsschiene, die aus einem Basismodul mit den medizinischen, sportwissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen besteht – „am WIFI legt man großen Wert auf eine solide Wissensbasis“, wie Silvia Geyer bestätigt –, auf das man dann Weiterbildungen, zum Beispiel zum Wirbelsäulentrainer, Pilatestrainer oder Kindergesundheitstrainer, aufbauen kann.
Gesundheitstrainer Ausbildungen zum diplomierten Gesundheitstrainer mit verschiedenen Schwerpunkten Basismodul und Fachmodule für spezifische Trainingsaufgaben. Alles Nähere in der neuen WIFI-Broschüre „Gesundheit & Wellness“. Informationen und Anmeldung: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at/gesundheit
Spediteure brauchen breites Fachwissen Wer große Verantwortung gegenüber Kunden und dem eigenen Unternehmen trägt, soll auch einen Nachweis für seine Qualifikation besitzen. „Genau in diesem Sinn ist auch die Befähigungsprüfung für Spediteure zu sehen“, erläutert Siegfried Steinkogler, Geschäftsführer der Schenker & Co AG in Graz. Ohne Speditionen ist ein globaler Markt undenkbar,
und mit dem Anziehen der Weltwirtschaft wird auch das Auftragsvolumen wieder wachsen. „Qualifizierte Fachleute werden wieder sehr gefragt sein.“ Am WIFI kann man sich auf die Aufgaben im Speditionsgewerbe intensiv vorbereiten, „wer Berufserfahrung mitbringt, erfährt viele wichtige Details – und wer noch wenig Praxis hat, hat die Chance, sehr viel dazuzulernen“, bestätigt Siegfried Steinkogler.
Vorbereitung Vorbereitungskurs auf die Befähigungsprüfung im Spediteurgewerbe 21. 6. bis 25. 9. 2010 Vorbesprechung mit genauer Information zum Lehrgang und persönlicher Bildungsberatung: Dienstag, 18. 5., 14 Uhr, WIFI Graz Informationen und Anmeldung: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at
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Die stolzen Gewinner des Steirischen Gesundheitspreises mit den „Fit im Job“-Trophäen. Christian Buchmann freut sich über den Erfolg.
Auszeichnung für „gesunde“ Firmen Steirische Betriebe wurden für ihr Engagement im Bereich der Gesundenförderung bei einer Abendgala „vor den Vorhang geholt“.
Thema „Fit im Job“ behandelt wird, verdeutlichte Kasic, indem er die Einsatzbereitschaft der Jury erwähnte: Sie bewertet nicht nur die Firmen, sondern treibt das Thema BGF allgemein voran und steht als Gesprächspartner zur Verfügung.
Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut – und geht’s den Mitarbeitern gut, dann geht’s den Firmen gut. Deshalb wurden unlängst zum bereits neunten Mal heimische Betriebe mit dem Steirischen Gesundheitspreis ausgezeichnet (siehe Infobox). Für den Initiator und WKObmann der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, Wolfgang Kasic, ist besonders die rege Teilnahme der kleinund mittelständischen Unternehmen erfreulich. Immer weniger Firmen schieben das Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) von sich. Es wurde in vier verschiedenen Kategorien prämiert, je nach Betriebsgröße und ob es sich um ein BGF- oder „Betriebliches Gesundheitsmanagement“Projekt (BGM) handelte. Wie ernst und nachhaltig das
Die Leistungen der Firmen sind beachtlich, sie reichen vom gemeinsamen Kochen über Suchtprävention, Gesundenuntersuchung und psychologisches Coaching bis hin zu Massage-Angeboten. Dass man es nicht immer leicht hat, ein Projekt auch in die Tat umzusetzen, davon be-
Viele Firmen haben gezeigt, wie wichtig ihnen Gesundheit ist. Foto: Fischer
richtete der Stargast des GalaAbends: der Extremläufer Christian Schiester. Sein Motto lautet: „Grenzen gibt es nur im Kopf, daher quäle deinen Körper, sonst quält er dich.“ Allerdings gab es auch für den Mann, der schon die Antarktis, mehrere Wüsten und den Amazonas durchlief, durchaus Momente, in denen er ans Aufgeben dachte. Doch für all jene, denen ebenso manchmal kurz vor dem Ziel „die Luft auszugehen droht“, hatte Schiester noch eine Weisheit parat: „Genau die Kraft, die dir fehlt, um einen Sieg zu eringen, benötigt man anschließend, um die Niederlage zu verkraften.“ Landesrat Christian Buchmann begrüßt diese Entwicklung: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das größte Kapital für Betriebe. Ich gratuliere den siegreichen Unternehmen zu ihren Inititativen. Es ist wichtig, dass so viele steirische Firmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren!“ Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at
Die Gewinner 2010 •	Weltweitwandern GmbH, Graz (Betriebe 1–20 Mitarbeiter) •	Institut für radiologische Spezialdiagnostik GmbH, Kapfenberg (21–50 Mitarbeiter) •	H. Loidl Wurstproduktions- und Vertriebsges.m.b.H. und Co KG, St. Stefan im Rosental (Betriebe 51–250 Mitarbeiter – BGF-Projekt) •	RHI AG, Leoben (Betriebe 51– 250 Mitarbeiter – BGM-Projekt) •	Medizinische Universität Graz, Graz (Betriebe über 250 Mitarbeiter – BGF-Projekt) •	Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Graz (Betriebe über 250 Mitarbeiter – BGM-Projekt) Die Neueinsteiger 2010: •	Rotes Kreuz, Bezirksstelle Feldbach, Feldbach (Betriebe 21–50 Mitarbeiter) •	Komptech GmbH, Frohnleiten (Betriebe 51–250 Mitarbeiter) •	Siemens Transformers Austria GmbH & Co KG, Weiz (Betriebe über 250 Mitarbeiter)
Die Wirtschaft profitierte sehr von der Handball-EM: Über 5500 zusätzliche Gäste und über fünf Millionen Euro Umsatz im Großraum Graz. Die Handball-EM in Graz war ein wirtschaflticher Volltreffer. Das belegt ein Gutachten über die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen des Studiengangs „Rechnungswesen & Controlling“ des Campus02. Die größten Gewinner waren Beherbergungsunternehmen. In Zahlen waren es 6100 zusätzliche Nächtigungen im sonst so schwachen Monat Jänner. Insgesamt bedeutet das eine Gesamt-Bruttowertschöpfung von über dreieinhalb Millionen
Euro. Darüber ist besonders die öffentliche Hand erfreut, die das Großereignis mit 335.000 Euro subventionierte. Stellt man dem die Gesamtumsätze von fünf Millionen gegenüber, so ergibt sich eine Quote von eins zu 15: Jeder „Steuereuro“ brachte 15 Euro Umsatz in der Region Graz. Somit flossen für jeden ausgegebenen Euro 2,70 Euro zurück in den Steuersäckel. Allerdings gibt Christian Böhler vom Projektteam des Campus02 zu bedenken, „dass solche Ergebnisse nicht überall zu erzielen sein werden. Graz profitierte von einigen Umständen, so zum Beispiel von der Nähe zu Kroatien.“ Von dort kamen knapp 4500 Besucher – und somit 80 Prozent aller ausländischen Gäste – zum Besuch der Meisterschaft.
Foto: EURO 2010 Graz-Hemsen
Handball-Euro kurbelte Wirtschaft an
Die Handball-EM in Graz war ein wirtschaftlicher Volltreffer.
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06.04.2010 14:54:25 Uhr
178.723 Personen waren 2009 im Tourismus in Österreich beschäftigt – „nur unwesentlich weniger als im Jahr 2008“, erklärt Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus. Damit bleibt der Tourismus ein wichtiger Beschäftigungsmotor. Ein Blick auf den Februar zeigt, dass die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr um 1,2 Prozent zugenommen hat. Um zehn Prozent ist die Anzahl der offenen Stellen gestiegen, nämlich auf 3890. Ein
ähnliches Bild zeigt sich bei den verfügbaren offenen Lehrstellen: 19,1 Prozent mehr als im Februar 2009. Von insgesamt 3152 offenen Lehrstellen in Österreich entfällt rund die Hälfte auf den Tourismus.
Leichte Einbußen Obwohl der heimische Tourismus im Wintergeschäft leichte Einbußen hinnehmen musste, ist er mit einem blauen Auge davongekommen. Von November 2009 bis Februar 2010 wurden 43,45 Millionen Übernachtungen gezählt, das sind um 1,6 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Das Minus ist vor allem auf den Rückgang bei den ausländischen Gästen (-2,7 Prozent) zurückzuführen. Ein Plus von 2,4 Prozent gab es hingegen bei
den Übernachtungen von inländischen Winterurlaubern. Etwas größer ist das Minus bei den Umsätzen, weil die Urlauber zwar weniger am Urlaub selbst, im Urlaubsort aber an Nebenausgaben (Essen gehen, Nutzung von touristischen Zusatzangeboten) sparen. In Summe beträgt das touristische Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahr je nach Region zwischen drei und acht Prozent. Die Winterurlauber geben in Österreich in Summe aber immer noch mehr als zwölf Milliarden Euro aus. Als Devise für die unmittelbare Zukunft formuliert Schenner drei Ziele: „Wir brauchen mehr Gäste auf der Piste, müssen den Zuwachs an inländischen Gästen ausbauen und die Zahl der Urlauber aus aller Welt steigern.“
Die Österreicher machen wieder verstärkt Urlaub in Österreich.
Der fruchtige Start in den Frühling
Das Programm „Zukunft Frauen“ – eine Initiative von WK, IV und Wirtschaftsministerium – macht Frauen fit für Spitzenkarrieren.
Ideale Frühlingsbegleiter sind die StieglRadler in ihren drei unverwechselbaren Geschmacksrichtungen.
ganz besonderer Genuss. Echter Fruchtsaft verleiht ihm eine einzigartig duftende Frische. Wie Bier hat Grapefruit eine fein-herbe Note. Dazu gesellt sich eine fruchtige Nuance. Diese Kombination verspricht ein einzigartiges GeNeben dem lieblich-bee- schmackserlebnis. Besonders rigen Himbeer-Radler in sei- erfrischend und belebend ist nem saftigen Rot ist der neue der Zitronenradler, die LiebStiegl-Radler Grapefruit ein lingssorte von Herrn und Frau Österreicher. Neben dem exzellenten Geschmack sind die Stiegl-Radler außerdem die idealen Durstlöscher, denn sie sind kalorienarm (nur 105 kcal/0,5l Himbeere, Zitrone bzw. 150 kcal/0,5l Grapefruit) und haben wenig Alkohol (2,5 Vol. %). Stiegl zeigt sich von seiner fruchtigen Seite. www.stiegl.at Foto: Stiegl/Newman
„Die Wirtschaftskammer bekennt sich zum Ziel von mehr Frauen in den Chefetagen. Betriebe, die auf Frauen setzen, haben nicht nur motiviertere und zufriedenere Mitarbeiter, sie schneiden auch betriebswirtschaftlich besser ab. Frauenförderung ist also kein Gnadenakt, sie rentiert sich“, betonte WKÖGeneralsekretärin Anna Maria Hochhauser. Mit „Zukunft Frauen“ sollen Frauen auf die Übernahme von Führungspositionen vorbereitet und später
in eine entsprechende Datenbank mit Kandidatinnen für Top-Jobs aufgenommen werden. Zugleich betonte Hochhauser, dass Österreichs Unternehmerinnenlandschaft schnell wachse. Mehr als 37 Prozent der Einzelunternehmen waren 2009 in weiblicher Hand. Damit liegt Österreich in Europa unter den Top drei. „Dass Frauen in der Wirtschaft unterrepräsentiert sind, stimmt schon lange nicht mehr“, sagt sie. In den Vorstandsetagen bestehe allerdings Aufholbedarf. Quoten oder andere Zwangsmaßnahmen seien jedoch nicht zielführend. Die Wirtschaft plädiere für eine freiwillige Selbstregulierung als „Weg der Vernunft“, schließt Hochhauser.
Der heimische Tourismus bleibt ein wichtiger Beschäftigungsmotor. Und die Österreicher machen wieder verstärkt Urlaub im eigenen Land.
Trend zu Urlaub in Österreich
Jubiläumsrunde in der City Der Businesslauf am 6. Mai geht heuer zum zehnten Mal über die Bühne. Zum Jubiläum kehrt das Laufevent in die Grazer Innenstadt zurück. Er ist so etwas wie ein Fixpunkt für sportbegeisterte Unternehmer: der Businesslauf, der heuer am 6. Mai – erstmals wieder in der Grazer Innenstadt – über die Bühne geht.
Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/ 601-657, Fax 0316/601-308 Verleger: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Reitschulgasse 5, 8010 Graz; Geschäftsführer: Bruno Rabl, Tel. 0316/ 817090, info@mema.at Chefredakteur: Mag. (FH) Kurt Egger Redaktion: Mag. Karin Sattler (Chefin vom Dienst), Anja Genser, Bakk. techn. (Redakteurin), Mag. Petra Mravlak (Redakteurin) Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Produktion: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Graz
Auf die Plätze, fertig, los: Der Businesslauf startet am 6. Mai.
Start bzw. Ziel ist der Karmeliterplatz im Herzen der Grazer Altstadt. „Das Flair der Strecke und die anschließende Party, da muss man dabei sein“, sagt Veranstalter Manfred Rath von CompanyCode. Einige organisatorische Details: Die Läufer gehen am 6.
Mai um punkt 19.30 Uhr an den Start. Die Laufstrecke für Dreier-Teams umfasst exakt 4,2 km, die Nordic-Walking-Strecke für Zweier-Teams ist 3,6 km lang. Nach dem Lauf findet eine große Party im Festzelt über der Pfauengartengarage statt.
Weitere „Zuckerl“: mehrere Startgeschenke, lässige Musik an der Strecke und Massagen von Profis. Anmeldeschluss ist der 30. April. Sämtliche Informationen zum Lauf und Anmeldungen im Internet unter www. raiffeisenbusinesslauf.at.
Anzeigenverwaltung: MEMA Medien Marketing G.m.b.H, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, Tel. 0316/817090, Fax DW 51, anzeigen.stwi@mema.at Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber. Verbreitete Auflage Inland (2/2008): 56.938
Europäische Konferenz für E-Mobilität Beim europäischen Benchmark-Gipfel e-mobility am 29. April in Graz werden erstmals Probleme aufgegriffen, die mit der Einführung der Elektromobilität in Österreich entstehen könnten. Eine Analyse internationaler Referenten zeigt die Ist-Situation auf, aus den Referaten und Diskussionsrunden werden in der Grazer E-Deklaration Maßnahmen abgeleitet, die nötig sind, um den Weg Österreichs in Richtung E-Mobilität zu ebnen. Die e-mobility-conference ist somit nicht nur richtungsweisend für Graz, sondern auch für Österreich und ganz Europa.
at bility-graz. www.emo
www.grazag.at
Geschäftsfrauen weiten beim „Women come together“ ihr Netzwerk aus: am 4. Mai ab 17.00 Uhr in der Johann-StraußGasse 15 in Graz. Anmeldung: info@fiwgraz.at oder 0316/601-203. Foto: Fotolia
Geplante Umweltzone schiebt der Selten herrschte so eine politische Einigkeit, etwas gegen den Feinstaub zu unternehmen, und selten gab es so eine massive Ablehnung. In europäischen Kreisen gilt Graz als „Feinstaubhochburg“: Bereits im März wurden die zulässigen 25 Überschreitungstage für Feinstaubbelastung erreicht. Daher gab es unlängst einen Vorstoß von Landesrat Manfred Wegscheider, Bürgermeister Siegfried Nagl und Bürgermeister-Vize Lisa Rücker: Graz wird eine Umweltzone, die von älteren Kfz nicht mehr befahren werden darf. Genau das stößt den Wirtschaftstreibenden sauer auf, und auch die Autofahrerclubs stoßen ins selbe Horn: Sie spre-
chen von kalter Enteignung und einem drohenden Plakettenchaos mit hohem bürokratischen Aufwand, doch ohne Nutzen für die Umwelt. Die WK befürchtet eine Beeinträchtigung der Erreichbarkeit der Stadt und damit einen Schaden für die Wirtschaft quer durch alle Branchen.
Umweltzone Das Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Luftgüte sieht seitens der Politik mehrere Wege zur Reduktion des Feinstaubs vor. Der Hauptverursacher – Hausbrand – soll mit einer Fernwärmeoffensive entschärft werden. Weiters sollen verbilligte Tickets für die Öffis einen Anreiz zum Umsteigen bieten. Die flankierenden Maßnahmen sehen einen Umstieg auf Hybrid- oder Elek-
Graz muss weg vom NegativImage der Feinstaubhochburg. Siegfried Nagl
troautos vor (siehe Beitrag unten). Den vierten – und umstrittensten Punkt – stellt das ab 2011 geplante Fahrverbot für Kfz mit Dieselmotoren bis inklusive Euro3 dar. Betroffen wären das gesamte Stadtgebiet (mit Ausnahme nördlich des Kalvariengürtels) und die südlichen Nachbargemeinden Seiersberg (mit der ShoppingCity) und Feldkirchen. Dabei wurde die Auswirkung auf die Wirtschaft seitens der Stadt sehr wohl bedacht, meint Nagl: „Ich möchte nicht, dass sich Betriebe nicht ent-
wickeln können, weil Ausbaupläne daran scheitern, dass die Bauanträge auf Grund der Feinstaubsituation abgelehnt werden.“
„Hemmschuh“ WK-Präsident Ulfried Hainzl sieht darin jedoch eine weitere Diskussion zur Umweltzone und fordert die Volksvertreter auf, endlich ihre Verunsicherungspolitik zu unterlassen. „Das ist ein Hemmschuh für den Wirtschaftsstandort“, legt Hainzl nach. In seinen Augen ist es der Politik nicht gelungen, diese Maßnahme, die eine deutliche Einschränkung der Erreichbarkeit für den Wirtschaftsstandort Steiermark darstelle, stichhaltig zu argumentieren. „Selbstverständlich liegt auch der steirischen Wirtschaft
Graz will seine eigene Elektro-Deklaration erarbeiten
Messe und Tagung zu „e-mobility“ sollen zeigen, wie moderner und „grüner“ Straßenverkehr der nahen Zukunft aussehen kann.
Nagl, Vorraber (Magna Marque) an der neuen „Styriette“
„Ich will eine neue Form der Mobilität finden“, verkündete Bürgermeister Siegfried Nagl. Dabei helfen soll die ElektroMobilitätsmesse ab 29. April in Graz. Das Besondere daran: Hier können Besucher den Stand der E-Technik selbst be-
gutachten und verschiedene Fahrzeuge (bspw. die neue „Styriette“) auch gleich ausprobieren. Zeitgleich soll eine Fachtagung stattfinden, auf der namhafte Referenten wichtige Fragen wie jene nach einer Stecker-Norm oder dem Ausbau des Stromnetzes und dergleichen mehr erörtern werden.
E-Deklaration Die Ergebnisse der Tagung sollen in eine „E-Deklaration“ münden, die als Richtschnur dienen soll. Konkrete Vorha-
ben seitens der Stadt gibt es bereits, so sollen zukünftige Bauten über eine „E-Tankstelle“ verfügen müssen. Die Baustellen-Lkw- und Busflotten der Stadt sollen auf Hybridantrieb umgestellt werden und Elek­troautos winkt ein GratisParkticket. Die Kostenersparnis eines E-Autos gegenüber einem Verbrennungsmotor sei enorm, rechnet Nagl vor: „Pro Jahr erspart man sich im Schnitt über 1200 Euro, wenn Strom statt Benzin getankt wird.“
Vortrag: Die „Hollywood-Verkaufsgesprächs-Methode“. am 22. April ab 19.00 Uhr im Saal „Leibnitz“ der WK Südsteiermark. Anmeldung per E-Mail an gabriele.mally@wkstmk.at. Foto: Fotolia
„Erfolgreich telefonieren“ – ein praxis­ orientiertes Seminar für Lehrlinge. Am 21. April von 8.30 bis 16 Uhr in der WKRegionalstelle Weiz. Ansprechpartner: Hermine Schlemmer, 0316/601-9014.
Grazer Wirtschaft den Riegel vor
Ab 2011 sollen nur mehr Autos mit Euro4-Dieselmotoren (bzw. Euro3 mit Nachrüstfiltern) in das Stadtgebiet einfahren dürfen. und ihrer Interessenvertretung eine nachhaltige und positive Umweltentwicklung am Herzen, doch müssen die Maßnahmen in einer vernünftigen Relation stehen“, zeigt sich Hainzl prinzipiell mit dem Plan zur Verbesserung der Luftgüte einverstanden.
Firmen sind besorgt Die „Steirische Wirtschaft“ hat sich in der Stadt umgehört: Für manchen Betrieb wäre die Umweltzone der Todesstoß. In der MAN-Werkstätte im Süden von Graz ist man ratlos: „Wir haben zirka 7000 Lkw pro Jahr hier, gut die Hälfte dürfte dann nicht mehr einfahren. Wenn uns 3500 Aufträge im Jahr wegbrechen, dann wird der Standort nicht mehr zu halten sein“, zeigt sich Niederlassungsleiter Manfred Adam besorgt. Außerdem sei für ihn
fraglich, wie die Stadt selbst mit der Umweltzone zurecht kommen wird, denn es seien noch genügend Müllwägen und andere Fahrzeuge im Einsatz, die selbst nicht über Euro4-Motoren verfügen. Eine Floristin mit Lieferservice versteht nicht, warum auch gegen den Berufsverkehr vorgegangen wird: „Wenn es zu Betriebsabsiedlungen kommt,
Nach wie vor fehlt das Argument für die Einführung der Umweltzone. Foto: Fischer
dann darf sich niemand wundern.“ Helmut Ofner aus Wundschuh ist verärgert: „Ich habe 55 Lkw in meiner Flotte, der Großteil hat Euro3-Motoren und meine Aufträge sind beinahe zu 100 Prozent in Graz. Mich stört diese Ad-hocGesetzgebung, ich weiß momentan gar nicht, was ich machen soll.“
WK war nicht informiert Der Geschäftsführer der Sparte Transport und Verkehr, Anton Moser, ist vor allem über die mangelnde Kommunikation enttäuscht: „Im Vorfeld wurde mit uns über eine Studie gesprochen, dann haben wir bis zur Pressekonferenz nie mehr etwas gehört. Die WK ist nicht immer nur dagegen, aber wir sollen eingebunden ­werden“. Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at
Umweltzone Wann: Ab Sommer 2011 soll die Umweltzone in Kraft treten. Wo: Sie umfasst das gesamte Stadtgebiet mit Ausnahme der nördlichen Bezirke ab dem Kalvariengürtel. Im Süden sind die Gemeinden Seiersberg und Feldkirchen inkludiert. Was: Neben Ausbauplänen des Fernwärmenetzes sorgt das Fahrverbot für Dieselmotoren bis inklusive der Euro3-Norm für Sorgenfalten bei den Grazer Unternehmern. Strafen: Vor allem die Stadt muss eine hohe Strafe zahlen: Bei Überschreitung der maximal zulässigen Feinstaubtage drohen 400.000 Euro pro Tag. Blitzumfrage: In einer Umfrage der WK waren rund 70 Prozent der Betriebe dezidiert gegen die geplante Umweltzone.
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„diegenuss“ – ein Muss! Internationale Fachmesse „ÖBA/ÖKONDAdiegenuss“. Ein Pflichttermin für zukunftsorientierte Unternehmen. Einen vollständigen Überblick über aktuelle Themen und Trends erhalten Bäcker, Konditoren, Eisdielen- und Kaffeehausbesitzer von 24. bis 27. April auf der internationalen Fachmesse „ÖBA/ÖKONDA-diegenuss“ in Wels. Der einzigartige Branchentreff mit Top-Unternehmen aus Österreich und den angrenzenden Nachbarländern präsentiert viele neue Impulse und Ideen für das traditionelle Handwerk. „Darüber hinaus bietet ,diegenuss‘ die Möglichkeit zu angeregten fachlichen Diskussionen mit Bäckerkol-
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legen und anderen Spezialisten der Branche. Ein Pflichttermin für den innovativen Bäcker“, unterstreicht Heinz Hofmann, Bundesinnungsmeister der Bäcker, die Bedeutung der Fachmesse. Auch Paulus Stuller, Bundesinnungsmeister der Konditoren, zeigt sich von der Bandbreite der fachspezifischen Themen angetan. Für zukunftsorientierte Konditoren sei „diegenuss“ ein Muss. Das Angebot der ÖBA/ ÖKONDA-diegenuss ist mit ihren umfangreichen Ausstellungsbereichen auf die Bedürfnisse der Fachbesucher zugeschnitten. Die breite Themenpalette reicht von Bäckereimaschinen, Rohstoffen, Backmitteln, Confiserie, Kühltechnik, Konditoreianlagen bis hin zu Nahrungsmitteln, Verpackungsmaterialien sowie Marketingstrategien. www.diegenuss.at
•	14 Prozent Zinsen: Sparen für die Selbständigkeit •	Tipp von Andrea Vasvary über anfallende Vorstellungskosten •	Pflegefreistellung und Kinderbetreuung •	TV: Die Supermacht China in „Wissen aktuell“ auf 3Sat
Ausflugsgasthof in Judenburg Ausflugsgasthof, 500 m², sucht ab 2011 einen Nachfolger. Veranstaltungssaal, Fremdenzimmer. Anfragen unter Tel. 03572/82 570, ID: 26891 Immobilienunternehmen Nachfolger, auch mittätiger Gesellschafter, für Immobilienbüro gesucht. GmbH & Co KG seit 2000, mit vorangegangenen Gesellschaften seit über 30 Jahren am Markt. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101, ID: 26892 Gastronomiebetrieb Apfelland Gasthof mit Restaurant sucht Pächter. Fremdenzimmer, Wohnmöglichkeiten, Saunalandschaft uvm. Weitere Infos und Bilder finden Sie auf www.gasthof-voegl.at. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101, ID: 26953 Metallverarbeitender Betrieb Suche Produktionsbetrieb aus dem Bereich Maschinenbau oder Montage-Unternehmen zum Kauf oder zum Pachten. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101, ID: 8954 Restaurant Raum Graz Suche Restaurant im Raum Graz zur Miete oder Pacht. Anfragen unter Tel. 0650/70 82 984, ID: 8955
Förderungen sichtbar gemacht „Ein!Blick“: Die neue Transparenzdatenbank der Steirischen Wirtschaftsförderung macht alle Geldflüsse für die Öffentlichkeit nachvollziehbar. „Fehlende Transparenz ist der Nährboden für jede Neiddebatte. Deshalb wollen wir mit einer Datenbank, die alle Förderungen an steirische Unternehmen, die über die Steirische Wirtschaftsförderung Sfg ausbezahlt werden, darstellt, Klarheit schaffen“, unterstreicht Wirtschafts- und Innovationslandesrat Christian Buchmann die Motivation hinter der neu eingerichteten Förderungsdatenbank. Der Steuerzahler wünsche sich, so Buchmann, eine 100prozentige Transparenz bei der Vergabe von Fördermitteln, den eigenen und den EUMitteln, und es sei wichtig, dass jeder Einzelne detailliert nachvollziehen könne, wie gewissenhaft und sorgsam mit den Geldern umgegangen werde. Über die Sfg-Homepage kann jeder Interessierte ab sofort auf die neue Transparenzdatenbank zugreifen und sich über die Förderung, die ein Unternehmen über die Sfg erhält, informieren. „Die Angaben werden laufend aktualisiert, da die Datenbank dynamisch generiert ist,“ erklärt Sfg-Prokuristin Gertrude Siml und führt weiter aus, dass eine Förderung sofort in der Übersicht aufscheine, sobald diese beschlossen ist. Einen höheren Verwaltungsaufwand oder
Redaktion: Daniela Kozissnik
Siml und Buchmann wollen mit der Datenbank Klarheit schaffen. zusätzliche Kosten verursache das neue Förderungsverzeichnis nicht, betont Siml. „Die Sfg-Datenbank enthält Firmenprojekte, die aus Mitteln des Wirtschaftsressorts finanziert sind, ohne Kofinanzierung der EU“, beschreibt Siml, „die Angaben umfassen den geförderten Betrieb, das Förderungsprogramm, die förderbaren Kosten, die Förderungshöhe und den Förderungsstatus, also beschlossen oder bereits ausbezahlt.“ Alle steirischen Projekte, die durch Förderungen mit Kofinanzierung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) be-
ziehungsweise durch Förderungen mit Kofinanzierung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt werden, können ebenfalls über eine Verlinkung der Sfg-Website eingesehen werden.
Mehr Infos Weitere Informationen zum Förderungsverzeichnis der Sfg: www.sfg.at/einblick Mit der Homepage sind auch die beiden Förderungsverzeichnisse EFRE und ELER verbunden.
Bewerbungen Übernachtungskosten oder Kosten für Unterlagen. Ob ein Stellenbewerber die ihm entstandenen Vorstellungskosten vom potentiellen Arbeitgeber ersetzt bekommt, hängt ganz vom Verhalten des potentiellen Arbeitgebers vor dem Vorstellungsgespräch ab. Der potentielle Arbeitgeber hat die Vorstellungskosten zu übernehmen, wenn er den Stellenbewerber ausdrücklich zur persönlichen Vorstellung aufgefordert hat. Die Aufforderung des Betriebes an den Bewerber, zu einem Vorstellungsgespräch zu erscheinen, wird als Angebot eines Auftrages gesehen. Der Arbeitgeber kann seiner Verpflichtung zum Ersatz der Vorstellungskosten ganz oder teilweise entgehen, indem er in seiner (schriftlichen) Einladung zum Bewerbungsgespräch den Anspruch auf den dabei entstehenden Aufwands­ ersatz unmissverständlich und explizit ausschließt.
Der Schritt in die Selbständigkeit sollte finanziell geplant werden. Ein Sparmodell für Gründer und Übernehmer lockt mit 14 Prozent Zinsen. Übernehmer oder Firmengründer, die den Schritt in die Selbständigkeit langfristig planen, können jetzt richtig profitieren. Der Nachfolge- oder Gründerbonus garantiert einen finanziellen Zuschuss von bis zu 8400 Euro auf das Startkapital, das über maximal sechs Jahre angespart werden kann. Der Weg zum Spargeld ist denkbar einfach: Gründer oder Übernehmer in spe müssen sich bei Interesse für den Gründer-/Nachfolgebonus nur online anmelden. Die Laufzeit
•	Bausprechtage. Ende Juni läuft die Übergangsfrist bezüglich Nichtraucherschutz aus und Lokalbesitzer sollten die nötigen Umbauarbeiten in Angriff nehmen. Wer noch Fragen hat oder sich bei einzelnen Punkten unsicher ist, dem greift die WK unter die Arme. Die Bausprechtage bieten kostenfreie Beratung durch sachverständige Experten. Dauer, wenn nicht anders angegeben, 9 bis 16 Uhr: WK Leibnitz, 28. April und 26. Mai WK Hartberg, 29. April und 26. Mai WK Voitsberg, 3. und 25. Mai WK Weiz, 4. und 20. Mai WK Deutschlandsberg, 10. und 28. Mai WK Fürstenfeld, 8. Juni
beträgt ein bis maximal sechs Jahre. Jährlich können 25.000 Euro angespart werden, maximal aber 60.000 auf die Laufzeit von (maximal) sechs Jahren. Nach Ablauf der Frist muss das Angesparte ausnahmslos für die Übernahme bzw. die Gründung eines Betriebes eingesetzt werden.
8400 Euro als Bonus Kann die ordnungsgemäße Verwendung nachgewiesen werden, dann werden die 14 Prozent Zinsen ausbezahlt, was im besten Fall „geschenktes Geld“ in der Höhe von 8400 Euro bedeutet (14 Prozent von 60.000 Euro). Dagmar Eigner-Stengg, Leiterin des Gründer-Centers der Steiermärkischen Sparkasse, freut sich über den 14-prozen-
WK Feldbach, 11. Mai WK Graz, 29. April und 18. Mai von 9 bis 16 Uhr, 9. Juni von 9 bis 13 Uhr WK Bruck/Mur, 4. und 17. Mai WK Liezen, 20. Mai WK Leoben, 29. April und 11. Mai WK Judenburg, 27. April und 11. Mai
„Muss ich anfallende Vorstellungskosten eines potentiellen Bewerbers für eine freie Stelle in jedem Fall tragen?“ Dazu Andrea Vasvary: Vorstellungskosten entstehen bei der Bewerbung um eine freie Arbeitsstelle: (zum Beispiel) Fahrtkosten,
Über „Foreign direct investment“ und die Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit informiert eine Veranstaltung des Internationalisierungscenters am 23. April ab 9.30 Uhr, Körblergasse 117, Tel. 0316/601-400 .
14 Prozent Zinsen: Sparen
Preis, Idee, Vertrauen – worauf es bei der Betriebsübergabe ankommt und welche Erfahrungen es gibt, darüber kann man sich beim „Follow me Stammtisch“ unterhalten. 20. April ab 18 Uhr, WK Feldbach.
tigen Bonus, der übrigens über alle Institute abgewickelt wird: „Gründung bzw. Übernahme werden damit finanziell wirklich optimal gefördert.“ EignerStengg schränkt allerdings ein, „dass nur klassische Sparformen wie Sparbuch oder WertpapierDepots, nicht aber zum Beispiel geförderte Sparformen Berücksichtigung finden“. Sie beantwortet auch die Frage, was mit dem angesparten Geld passiert, wenn es nicht in die Gründung oder Übernahme einer Firma investiert wird: „Das Sparkapital wird ganz normal verzinst und steht den Sparern nicht zweckgebunden und damit uneingeschränkt zur Verfügung.“ Katrin Kuss, Verantwortliche des Nachfolgeprojekts „Follow Me“ in der WK, und Michaela Steinwidder vom Grün-
WK Murau, 28. April und 19. Mai von 8.30 bis 12.30 Uhr WK Knittelfeld, 4. und 18. Mai von 8.30 bis 12.30 Uhr WK Gröbming, 6. und 26. Mai WK Bad Aussee, 27. April von 8 bis 15.30 Uhr WK Mariazell, 30. April •	Vortrag. Über die „Risikobeurteilung entsprechend der neuen Maschinenrichtlinie“ informiert eine Veranstaltung des Rechtsservice der WK. 27. April, 13 bis 17 Uhr, WK Graz, Körblergasse 111–113. Kostenbeitrag: 120 Euro bzw. 60 Euro für WKMitglieder. Infos und Anmeldung: Tel. 0316/601-505.
Im WK-Service­ team für Sie da: Birgitta Oberdorfer
Eine Ausgabe von „Wissen aktuell“ widmet 3Sat der Supermacht China und zeigt das Portrait eines widersprüchlichen, faszinierenden und erschreckenden Landes. Am 21. April um 20.15 Uhr. www.3sat.de
für die Selbständigkeit derservice brechen eine Lanze für das „geschenkte Geld“: „Es zahlt sich wirklich aus, sich den Schritt in die Selbständigkeit langfristig zu überlegen und alle finanziellen Schritte zu setzen. Man kann nur gewinnen, in keinem Fall etwas verlieren.“ Auch das Handling ist ganz einfach. Unter www.nachfolgebonus.at können sich Interessierte registrieren lassen und gleich beginnen, ihr Sparkonto aufzufetten. Die Mindestlaufzeit beträgt ein Jahr!
„Ich habe eine Aufforderung zur Eintragung in ein ungarisches Zollregister bekommen. Was soll ich damit tun?“ Dazu Christian Haid: Gleich vorweg: Werfen Sie das Schreiben weg! Importeure und Expor-
Infos: Katrin Kuss, Tel. 0316/6011101, E-Mail katrin.kuss@wkstmk.at; Dagmar Eigner-Stengg, Tel. 05010036328, www.nachfolgebonus.at
Pflegefreistellung und Kinderbetreuung Das Urlaubsgesetz enthält den Grundsatz „Krankheit unterbricht Urlaub“. Allerdings nicht in jedem Fall und mit einigen Einschränkungen. Erkrankt oder verunglückt ein Arbeitnehmer während des Urlaubes, ohne dies vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht zu haben, werden die auf Werktage entfallenden Tage der Erkrankung auf das Urlaubsausmaß nicht angerechnet und
wieder „gutgeschrieben“. Allerdings nur, wenn die Erkrankung länger als drei Kalendertage gedauert hat. Diese Regelung gilt auch, wenn Pflege im Urlaub für einen im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten nahen Angehörigen notwendig wird.
Krankes Kind Die Freistellung wegen der notwendigen Betreuung eines Kindes aufgrund der Verhinderung der Person, die das Kind ständig betreut, hat der OGH
verneint. Begründung: Da ein Erholungsurlaub mit Kindern bestimmte Rücksichtnahmen mit sich bringe, könne es nicht sein, dass die notwendige Betreuung eines gesunden Kindes während des Erholungsurlaubes das gleiche Gewicht haben sollte wie die Pflege eines erkrankten Angehörigen. Die ganz allgemein vorhandenen Einschränkungen durch die Betreuung eines Kindes seien daher einer Beeinträchtigung wie bei eigener Krankheit keinesfalls gleichzuhalten.
teure benötigen seit Anfang 2010 für die zolltechnische Abfertigung eine so genannte EORI-Nummer. Es handelt sich um eine einmalige Registrierung für die gesamte EU. Sie ist nur am Firmensitz vorzunehmen; weitere Registrierungen in anderen Mitgliedsstaaten sind nicht erforderlich. Im konkreten Fall handelt es sich um ein Anbot einer privaten Firma zur Eintragung in ein Zollregister. Wie bei vielen dieser Schreiben, die einen offiziellen Eindruck erwecken, wird man erst im Kleingedruckten darauf hingewiesen, dass erst mit der Überweisung von 670 Euro das Angebot bzw. die Registrierung genehmigt wird. Eine Rückfrage bei der Außenhandelsstelle in Budapest ergab, dass es sich offenbar um keine offizielle Registrierung, sondern um einen Schwindel handelt. Deshalb unser Rat, das Angebot in den Papierkorb zu werfen. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601
Der richtige Draht zum Andocken Lobbying wird zurzeit als Rezept gegen die Krise bejubelt. Wolfgang Lusak, LobbyCoach, weiß warum. Was ist Lobbying? Einfach übersetzt bedeutet Lobbying, einen Draht zu den richtigen Leuten zu haben. Die Kunst besteht allerdings darin, den richtigen Zugang zu ihrer Macht zu finden? Haben kleine Unternehmer überhaupt diesen Zugang? Natürlich, sie trauen sich ihn nur nicht zu. Es gibt aber viele seriöse Methoden, sich Entscheidungsträger zunutze zu machen, um damit zu Aufträgen, Förderungen, Geld oder Genehmigungen zu kommen. Wie schafft man das?
Das ist nicht so einfach zu erklären. Beim Powerbusiness-Day zeige ich anhand von Praxisbeispielen, wie sich politische und soziale Rahmenbedingungen beeinflussen lassen. Welche Faktoren spielen beim Lobbying die größte Rolle? Die Faktoren heißen, gekonnt an vorhandenen Lobbys anzudocken oder eigene Lobbys zu installieren. Das erfordert aber ganz spezifische Vorgangsweisen, die man lernen muss und kann. Und genau dazu dient der Powerbusiness-Tag, der vor allem Chefs von Klein- und Mittelbetrieben ein Lobbying-Instrumentarium in die Hände geben soll. Kann man Lobbying strategisch planen? Ja, das ist sogar unverzichtbare Voraussetzung, um Erfolg zu haben. Man kann nicht ins Blaue kommunizieren, sondern
Lobby-Profi Wolfgang Lusak man muss nach einem ganz genau definierten Ziel agieren. Wie stellen sich Klein- und Mittelbetriebe dem Thema? Ich habe in repräsentativen Umfragen die Erfahrung ge-
macht, dass die Österreicher KMU als benachteiligte LobbyVerlierer sehen, aber die Kleinund Mittelbetriebe zugleich auch als Retter in der Wirtschaftskrise. Das ist ein Widerspruch in sich, der ausgeräumt gehört. Die Mehrheit der Österreicher glaubt, dass Konzerne und Politiker viel mehr vom Lobbying profitieren, als KMU. Das ist ein ganz klarer Beweis dafür, dass die Menschen einen Unterschied machen zwischen jenen Kräften, denen sie vertrauen, und solchen, die die Macht haben. Was können KMU tun? Mehr Selbstbewusstsein zur Schau tragen. Die Wirtschaft in der Steiermark wird absolut von KMU getragen. Das beweist, wie groß ihre Macht ist. Das gilt es jetzt durch gezieltes Lobbying auszuspielen. Alle Infos unter: www.powerbusiness.at.
Bruck in Bewegung Mit 1650 Teilnehmern ist der Businesslauf die wohl größte Laufveranstaltung der Hochsteiermark.
Noch eine Schleife über die Rosegger Straße, und dann ist man endlich im Ziel. Der Brucker Businesslauf hat fast schon Volksfest-Charakter. Bis zu 3000 Zuseher säumen die Strecke und feuern die Teil-
nehmer kräftig an. Im Anschluss an den Lauf steigt im Festzelt auf dem Hauptplatz die Läuferparty des Jahres. Bei Livemusik, der Siegerehrung und einer tollen Verlosung wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Einige Großfirmen wie „Böhler Edelstahl“ und der Hauptsponsor „Gigasport“ St. Lorenzen sind schon wieder angemeldet. Nutzen auch Sie den Frühbucherbonus. www.bruckerbusinesslauf.at
Auch für die neunte Auflage am 5. Mai erwartet die Teilnehmer ein besonderes Laufspektakel. Die 4,5 Kilometer lange Strecke verlangt den Teilnehmern ordentlich Kondition ab.
Der Start erfolgt direkt auf dem Hauptplatz, dann geht’s über die Theodor-Körner-Straße den E-Werkhügel (das Alp d’Huiz von Bruck) hinauf und über die Oberdorfer Straße wieder zurück zum Hauptplatz.
M O B I L E S & M E D I A
Zukunft Forum Papier: Von 19. bis 20. Mai findet die Österreichische Papierfachtagung im Messekongress in Graz statt. Weitere Informationen unter www.papierfachtagung.at. Foto: Zukunft Industrie
Sappi-Gratkorn-Geschäftsführer Max Oberhumer im Interview über ein Ende der Krise, Energiepolitik und die Zukunft der Branche. Im vergangenen Jahr musste die heimische Papierindustrie massive Produktions- und Umsatzrückgänge hinnehmen. Wie geht es der Branche heute? Oberhumer: Verglichen mit dem ersten Quartal 2009 ist die Produktionsauslastung heuer deutlich besser. Die Verkaufserlöse sind aber, vor allem unter dem Aspekt der stark steigenden Rohstoffkosten, nach wie vor zu niedrig. Wie hoch schätzen Sie die Gefahr der Preismanipulation durch Börsenspekulationen beim Rohstoff Holz ein? Oberhumer: Ich denke, die Holzpreise werden in erster Linie durch das Ökostromgesetz und die damit verbundenen Verwerfungen des freien Marktes beeinflusst. Inwiefern hat sich das verheerende Erdbeben in Chile im Februar dieses Jahres auf die Produktion in Gratkorn ausgewirkt? Oberhumer: Unser wichtigster Rohstoff ist Holz. In Gratkorn werden etwa 80 Prozent heimisches Nadelholz eingesetzt, der Rest kommt aus benachbarten Ländern. In der südlichen Hemisphäre wird zur Zellstoffherstellung vorwiegend Eukalyptus verwendet. Das Erdbeben in Chile hat dort zu Unterbrechungen der Produktion geführt, es zeichnet sich aber bereits eine Entschärfung der Lage ab.
Ist die Krise für die Papierindustrie schon überstanden? Oberhumer: Aus meiner Sicht ist die Talsohle des vergangenen Jahres durchschritten und vorsichtiger Optimismus durchaus berechtigt. Unsere größten Sorgen sind aber zum einen die Belastungen der energieintensiven Industrie durch die Klima- und Steuerpolitik, andererseits die Preisentwicklung bei unserem wichtigsten Rohstoff, dem Holz. Woher bezieht Sappi die Rohstoffe, die in Gratkorn verarbeitet werden? Oberhumer: Sappi Gratkorn ist eine integrierte Papier- und Zellstofffabrik, das bedeutet, der am Standort produzierte Zellstoff wird zur Gänze in der Papierproduktion eingesetzt. Zusätzlich kaufen wir Zellstoff aus Europa, Nord- und Südamerika zu. Wie sehen Sie die heimische Papier- und Zellstoffindustrie in 20 Jahren? Werden die Standorte weiterbestehen können? Oberhumer: Sofern uns nicht weitere energie- und klimapolitische Bürden auferlegt werden, sehe ich in den kommenden Jahren gute Entwicklungsmöglichkeiten. Wir sind im zentraleuropäischen Markt, mit interessanten Wachstums­ perspektiven in den östlichen Nachbarländern. Interne Lehrwerkstätten sichern eine bedarfsorientierte Ausbildung unserer Fachkräfte und durch modernste Technik werden höchste Standards beim Umweltschutz und bei der Rohstoff- und Energieeffizienz sichergestellt.
„Die Energiepolitik führt zu Unsicherheit“
Sappi-Chef Max Oberhumer warnt vor weiteren Belastungen. Worin sehen Sie Probleme? Oberhumer: Die Investitio­ nen der österreichischen Papierindustrie sind im vergangenen Jahr um 33 Prozent auf knapp über 100 Millionen Euro gefallen. Dies ist der niedrigste Wert seit 20 Jahren. Das hat neben der allgemeinen wirtschaftlichen Situation vor allem auch mit den Unsicherheiten aus der Energie- und Klimapolitik für die energieintensive Industrie zu tun. Was ist Ihr wichtigstes Anliegen für die Papier- und Zellstoffbranche? Oberhumer: Die politischen Diskussionen über die Ökologisierung von Steuern, die Aufbringung der Ökostromkosten sowie das Emissionshandelssystem dürfen nicht zu weiteren
Belastungen der energieintensiven Branchen führen. Vielmehr ist eine durchgreifende und kostensenkende Strukturund Verwaltungsreform dringend erforderlich. Das Interview führte Petra Mravlak. petra.mravlak@wkstmk.at
Sappi Gratkorn Max Oberhumer ist Geschäftsführer von Sappi in Gratkorn. Das Werk hat eine Produktionskapazität von 255.000 Tonnen Zellstoff und 950.000 Tonnen holzfrei gestrichener grafischer Papiere pro Jahr. Die Exportrate liegt bei 96 Prozent. Am Standort in Gratkorn beschäftigt Sappi rund 1240 Mitarbeiter.
Grazer Frühjahrsmesse: Von 29. April bis 2. Mai präsentieren sich am Grazer Messegelände 400 Aussteller zu den Themenschwerpunkten Garten, Wohnen und Kunst. www.fruehjahrsmessegraz.at
Alles neu: Nach der WK-Wahl hat Sechs Wochen nach der Wirtschaftskammerwahl ist die Sparte Gewerbe und Handwerk aufgestellt. Es gibt neue Gesichter.
Neue Innungsmeister So vertritt der 42-jährige Andreas Herz die größte Gruppe der Sparte: den knapp 10.000 Mitglieder zählenden gewerb-
Goldige Steirer
Hans Hackl, Metall­techniker
lichen Dienstleistern. Der Lebensberater, Energetiker und Betreiber einer privaten Krankenanstalt möchte die Branchen sichtbarer machen: „Die Vielfalt der gewerblichen Dienstleister bildet die Vielfalt des Lebens ab, das muss gezeigt werden.“ Die Führung der neuen Innung der Gesundheitsberufe
mit ihren 312 Mitgliedern hat die 44-jährige Gabriele Machhammer übernommen. Sie legt großen Wert darauf, dass sich alle Berufszweige in der neuen Innung wiederfinden: „Deshalb werden wir eigene Unterausschüsse für die Branchen gründen.“ An der Spitze der Landesinnung der Kunststoffverarbei-
durchgeführt. Der historische Saal erstrahlt wieder in seiner ganzen Pracht. Die Schüler hatten die Möglichkeit, ihr Können an einem realen Objekt umzusetzen. Bundeskanzler Werner Faymann begrüßte die jungen Talente und ließ sich von ihren Leistungen überzeugen.
Sechs steirische Schüler des Lehrberufs Vergolder haben eine Woche lang Restaurationsarbeiten im Kongress-Saal des Bundeskanzleramts
Gabriele Machhammer, Gesundheitsberufe
Frischer Wandschmuck im historischen Kongress-Saal
Zu einer außerordentlichen Fachgruppentagung zur Fassung von Formalbeschlüssen lädt die Landesinnung der Lebensmittelgewerbe am 5. Mai ab 14 Uhr ins Hotel-Restaurant Fischerwirt in Gratwein, Bahnhofstraße 40. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 WKG, Beschlussfassungen über grundsätzliche Angele-
Robert Buchsbaum, Gärtner und Floristen ter steht der 32-jährige Mario Gansberger, der in Kapfenberg einen Betrieb mit neun Mitarbeitern führt. Die Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre sind für ihn klar: „Ich möchte die Jugendarbeit stärken.“ Auch die Bindung unter den rund 60 Mitgliedsbetrieben soll gefördert werden. „Qualität statt Quantität“ lau-
genheiten des eigenen Wirkungsbereiches der Innung; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs 3 WKG; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich
ziehen; Grundumlage bis auf weiteres. Teilnahmeberechtigt sind alle Fachgruppenmitglieder, bei juristischen Personen nur bevollmächtigte Vertreter.
In den letzten Wochen haben sich die 27 Fachgruppen der Sparte Gewerbe und Handwerk konstituiert. Nun stehen die 24 Landesinnungsmeister und drei Fachvertreter fest, die die Geschicke ihrer Berufsgruppen in die Hand nehmen. In sieben Fachgruppen hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben.
Eine Veranstaltung in der Bauakademie Steiermark in Übelbach informiert über „Risikomanagement in der Bauwirtschaft“. Von der Dokumentation im Bauwesen bis zum Rechtsschutz, von Haftpflicht bis zu Schlichtungsstellen zur außergerichtlichen Ei-
Marktsondierungsreise nach Kroatien zum Thema „Nutzung von Biomasse und Biogas in der Gespanschaft Varazdin“ am 11. 5. 2010. Kosten: 190 Euro. Anmeldung unter zagreb@wko.at. Foto: Fotolia
Trends in Styria: Die Fachmesse für Fußpflege, Kosmetik und Massage findet am 24. 4. von 10.00 bis 18.00 Uhr und am 25. 4. von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Messe Graz statt.
sich die Sparte neu formiert Mario Gansberger, Kunststoff­verarbeiter
tet das Motto von Roman Wagner, Innungsmeister der Frisöre. Er setzt auf Ausbildung: „Das Frisörhandwerk ist eine hochqualifizierte Dienstleistung, die viel Können, Erfahrung und Sensibilität voraussetzt“, weiß der 55-Jährige, der mit 19 Jahren jüngster Frisörmeister Österreichs war. Ausbildung und Qualifizierung
nigung reichen die Themen, die am 20. April am Programm stehen. Beginn ist um 15 Uhr, um rasche Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und Anmeldung: Tel. 03125/2181-71, E-Mail iris. leitner@stmk.bauakademie.at.
Alles im Griff am Bau
Roman Wagner, Frisöre
liegen auch dem 58-jährigen Robert Buchsbaum, der rund 390 Gärtner und Floristen vertritt, am Herzen. „Die Konkurrenz, etwa zu Baumärkten, ist sehr groß. Nur wenn wir Spezialisten ausbilden, können wir uns künftig am Markt behaupten“, unterstreicht Buchsbaum, der in Hartberg einen Betrieb mit sechs Mitarbeitern führt.
Am 5. Mai lädt die Landesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker ab 14.30 Uhr zur Fachgruppentagung im Grazer Kindermuseum Frida & Fred, Friedrichgasse 34. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Bericht. 3. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Innungsausschuss gem. § 65 WKG über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches
Andreas Herz, gewerbliche Dienstleister
1075 Mitgliedsbetriebe hat die neu formierte Landesinnung für Metalltechnik. Der 52-jährige Hans Hackl, der einen 28 Mitarbeiter starken Betrieb führt, möchte Mitgliedern mehr Service bieten, „von der eigenen Homepage über Hilfe in Markteting und Kommunikation und bis hin zur Arbeitsplatzevaluierung.“
der Fachgruppe; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Gebühren für Sonderleistungen; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen. 4. Beschlussfassung über die Grundumlage. 5. Vortrag. 6. Allfälliges.
Die Fachgruppentagung der Mechatroniker findet am 5.
Auch an der Spitze der neuen Innung der Kunsthandwerke mit ihren 425 Mitgliedern steht ein neues Gesicht: Der 55-jährige Uhrmachermeister Erich Bresnik aus Deutschlandsberg. Er möchte die gemeinsamen Interessen bündeln und eine Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen schaffen.
Mai ab 16 Uhr im Merkursaal der Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111–113, statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Beschlussfassung über die Grundumlage bis auf weiteres (in derselben Höhe wie bisher). 3. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Innungsausschuss gem. § 65 WKG, Beschlussfassungen über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches der Innung; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Vor-
anschlag und Rechnungsabschluss; Beschlussfassung über Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen; Gebühren für Sonderleistungen. 4. Allfälliges.
Erich Bresnik, Kunsthandwerke
Neues für Mechatroniker
Nach einem sensationellen Erfolg im letzten Jahr laden die Handelsagenten beim Jungunternehmertag am 7. Mai wieder zum branchenübergreifenden Netzwerken in die WK nach Graz ein. Foto: Fotolia
Heimischer Handel läuft auf Hochtouren Monat für Monat schreibt der steirische Handel ein Umsatzplus ums andere. Das Ostergeschäft schließt das erste Quartal 2010 sehr gut ab. Einmal mehr zeigt sich der heimische Handel als stabiler Wirtschaftsmotor. Nach einer sensationellen Bilanz 2009, die dem österreichischen Handel ein nominelles Umsatzplus von 1,3 Prozent bestätigte, können sich auch die Einzelhandelsergebnisse der ersten Monate 2010 sehen lassen. Vor allem für die Steiermark zeigen die Erhebungen der KMU Forschung Austria für die ohnehin schwierigen Handelsmonate Jänner und Februar nominelle Umsatzzuwächse von 0,8 und 2,7 Prozent. „Und der März wird diese Umsatzentwicklung positiv weiterführen“, erwartet Spartenobmann Wolfgang Sauer in Kürze die aktuellen Zahlen der Marktforschung. Schließlich sei das Oster­geschäft zur Gänze in den März gefallen.
Umsatzstark: Auch 2010 wird im Handel weiter fröhlich eingekauft.
Das Ostergeschäft ist laut Sauer wie geschmiert gelaufen, nicht nur aus Sicht des Lebensmittelhandels. „Ein wirklich gutes Feedback habe ich von Händlern in den Bereichen Sport- und Freizeitartikel, Spielwaren und Geschenkartikel erhalten. Aber auch im Modebereich war man durchaus gut unterwegs“, fasst der Obmann der Sparte Handel zusammen. Hier habe vor al-
Wolfgang Sauer Foto: Fischer
lem das frühlingshafte Wetter mit den milden Temperaturen die Kunden zum Kaufen animiert.
Ein harter Kampf Im Großen und Ganzen ist der steirische Handel mit den Umsatzentwicklungen sehr zufrieden, „aber natürlich gibt es innerhalb der einzelnen Branchen auch immer wieder Unternehmen, wo es nicht so gut läuft“, verrät Sauer. Als echte Sorgenkinder bezeichnet er jene Schiene des Großhandels, die den Baubereich und Gewerbebetriebe beliefert. „Nach wie vor ist durch die Wirtschaftskrise die Auftragslage angespannt. So hatten etwa der Eisen- und Hartwarenhandel oder der Holzhandel etwas mehr zu kämpfen“, weiß der Spartenobmann aus etlichen persönlichen Gesprächen mit Geschäftsleuten. Nicht weniger problematisch sei auch die wirtschaft­ liche Lage von Geschäften, die in nicht gut funktionierenden Ortszentren angesiedelt sind, verweist Sauer auf ein altbekanntes Problem. Am 20. Mai findet ab 13.15 Uhr im Hotel Weitzer in Graz die dritte Ortsund Stadtmarketingtagung statt: www.ccicongresse.at. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at
Neues Geschäftsfeld für Trafikanten gar direkt am Bildschirm die Platzauswahl treffen und dann auch gleich die Eintrittskarten mitnehmen.“
Immer mehr Trafikanten holen sich mit dem Verkauf von Tickets ein gutes Zubrot durch eine Steigerung der Kundenfrequenz.
Über die Möglichkeiten, die eine Postpartnerschaft bietet, informiert eine Veranstaltungsreihe in mehreren Regionalstellen in der Steiermark. Die Termine im Einzelnen: 21. April, Wifi Obersteiermark in Niklasdorf bei Leoben; 26. April, WK Voitsberg, Lehrsaal/EG; 27. April, WK Deutschlandsberg; 28. April, WK Weiz und am 29. April in der WK Südsteiermark in Leibnitz. Gestartet wird jeweils ab 19.30 Uhr.
gangenen Jahr wurden in österreichischen Trafiken mit den Veranstaltungstickets mehr als zwölf Millionen Euro umgesetzt – 2,7 Millionen davon in der Steiermark, die im Bundesländer-Ranking hinter Niederösterreich die zweite Stelle einnimmt. „Von insgesamt 520 steirischen Tabakfachge-
Eine neue EU-Verordnung (767/2009) bringt Änderungen bei der Kennzeichnung von Fut-
schäften sind derzeit 116 Trafikanten im Ticketverkauf tätig“, sagt Kögl. Die Vorteile des Ticketverkaufs liegen für ihn auf der Hand: „Man generiert mehr Kundenfrequenz, rückt näher zum Kunden und bietet mehr Service“, schwärmt der Trafikant aus Mureck. „Beim Ticketkauf kann der Kunde so-
termitteln. Unter anderem kommt es zu Änderungen bei den Bestimmungen für Einzel- und Mischfutter. Die Verordnung gilt ab dem 1. September. Vorher in Verkehr gebrachte Futtermittel können aufgebraucht bzw. die Lagerbestände fertig verkauft werden. Weitere Infos und der Text im Original: Tel. 0316/601-580, E-Mail ggfknittfelder@wkstmk.at
Die Post sucht Partner.
verkaufen, müssen dem Kunden das entsprechende Sicherheitsdatenblatt (SDB) zur Verfügung stellen, so lautet die EU-Reach-Verordnung im Europäischen Chemikalienrecht. Das SDB kann in Papier oder elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Weitere Infos: 0316/601-580, E-Mail ggfknittfelder@wkstmk.at
bil-Werk wird besichtigt. Die Reise startet am 14. Oktober und dauert bis 17. Oktober. Anmeldeschluss ist der 30. April. Flug und Nächtigung: 469 Euro pro Person. Nähere Infos: Tel. 0316/601-574, E-Mail 310@wkstmk.at
Agrarhandel Foto: Fotolia
Trafikanten als Multiverkäufer: Viele verkaufen auch Tickets.
Während der Verkauf von Veranstaltungstickets boomt, erhalten die Trafikanten beim Ticketverkauf für den öffentlichen Verkehr in Graz Konkurrenz. Mit der jüngsten Einführung von Fahrscheinautomaten in den Straßenbahnen befürchten viele Trafikanten negative Auswirkungen aufs Geschäft. „Zwar spürt man derzeit noch nichts, aber wenn sich die Automaten erst etabliert haben, werden wir Kundenfrequenz einbüßen“, ist die stellvertretende Obfrau Margit Schwarz überzeugt. Sie rechnet langfristig mit einem Umsatzrückgang von bis zu zehn Prozent. Auch Trafikantin Andrea Hold teilt die Befürchtungen von Schwarz, weniger Umsatz zu machen: „Denn der Kunde kauft gern das eine oder andere noch dazu.“
Die Marktentwicklungen der letzten Jahre haben den Trafikanten kaum rosige Zeiten beschert. Vor allem die Grenzöffnungen brachten Umsatzrückgänge im zweistelligen Prozentbereich, die der Branche stark zusetzten. Die Bemühungen, andere Geschäftsbereiche zu erschließen und so dem Existenzdruck entgegenzuwirken, lassen jetzt aber Früchte ernten. „Seit einigen Jahren bieten viele Trafiken die Möglichkeit, Veranstaltungstickets zu kaufen. Dabei erwies sich dieses Angebot nicht nur als Umsatz-, sondern auch als beachtlicher Frequenzbringer“, spricht Gremialobmann Alois Kögl aus eigener Erfahrung. Er hat sich bereits vor acht Jahren für den Ticketverkauf entschieden und damit auch für den Erfolg. Allein im ver-
Handelsunternehmen, die chemische Pflanzenschutzmittel
Eine Studienreise nach Malta gibt es für den Papier- und Spielzeughandel. Das dortige Playmo-
Kleiner Kult aus Plastik
Die Kolumnen von Martin Wanko (li.) genießen Kultstatus. Kürzlich war er der Einladung von Stefan Tschikof (re.), Private-Banking-Chef der RLB Steiermark gefolgt, um aus seinen Werken zu lesen.
Basel III entpuppt sich als Kreditbremse Gewinn erwirtschaftet durch Anheben der Kundenpreise. Das ist aber nur eingeschränkt machbar, da der Finanzmarkt insbesondere mit Konsumenten ein preisgeregelter Markt ist. Für viele Retailbanken, wie Sparkasse, Raiffeisen oder Volksbanken würde die VerminEines der heißesten Themen in derung der RWA unvermeidbar der Bankenwelt ist derzeit Basel sein, also das Einschränken der III. Warum? Bilanzsumme. Das wiederum Fabisch: Der aktuelle Entgeht zu Lasten des Kreditgewurf der Richtlinie sieht vor, schäftes. Unter dem Strich würdass Banken künftig viel mehr den Kredite teurer werden und Eigenkapital vorweisen müses würden auch weniger Kresen, gleichzeitig aber auch die dite vergeben werden, was de facto die Wirtschaft hemmt. Als Kreditbremse werden bei Basel III auch die strengeren Liquiditätsvorschriften gesehen. Was hat es mit den Liquiditätsvorgaben konkret auf sich? Fabisch: Es ist ein weiteres Thema aus dem Basel-III-Konzept. Durch schärfere Liquiditätsvorschriften will man sicher stellen, dass Banken Krisenzeiten durchtauchen können. Dabei wird das Liquiditätsverhalten in verschiedenen Stress-Szenarien betrachtet. Das Ergebnis ist, dass Banken bei Basel III hohe Cashdepots und verkaufbare Wertpapiere haben müssen, was wiederum ein Minus auf der Kreditseite bedeutet. Europaweit wird der erhöhte Eigenkapitalbedarf bei Banken mit 400 Milliarden Euro beziffert, in Österreich mit zehn. Wie hoch wäre bei der Steiermärkischen Sparkasse der zusätzliche Eigenkapitalbedarf? Fabisch: Die Sparkasse ist indirekt betroffen. Die Erste Gerhard Fabisch ist Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse. Bank bildet mit den
Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, im Gespräch über die neue Banken-Richtlinie Basel III und ihre Gefahren.
Anforderungen an das Eigenkapital extrem verschärft werden. Was genau heißt das? Fabisch: Derzeit, nach Basel II, berechnet sich der Eigenkapitalbedarf, indem man die Aktiva einer Bank wie Wertpapiere, Kredite und Häuser nach Risiko gewichtet und diese so genannten Risk Weighted Assets (RWA) mit acht Prozent multipliziert. Dieser Prozentsatz wird bei Basel III angehoben und resultiert in einer höheren Eigenkapitalvorgabe. Auf der anderen Seite werden Eigenmittel anders bewertet und in manchen Fällen nicht oder nur mehr teilweise anerkannt. Banken werden quasi von zwei Seiten beschnitten. Der Handlungsspielraum wird im Bankgeschäft kleiner. Welche Auswirkung hätte diese Regelung auf Bankkunden? Fabisch: Wenn Basel III in dieser Form kommt, dann müssen Banken frisches Eigenkapital aufnehmen, etwa durch einen Börsegang oder indem man mehr
Sparkassen einen Haftungsverbund, und das bedeutet eine gemeinsame Bilanz. Vor dem Hintergrund von Basel III würden dabei auf der einen Seite alle Risikoassets, mit dabei auch Kredite, summiert werden. Auf der Seite der Eigenmittel würden aber wesentliche Eigenkapitalteile der HaftungsverbundSparkassen abgezogen werden, eine völlig asymmetrische und ungerechtfertigte Betrachtung. Rund 2,5 Milliarden Euro würden auf diese Weise im Haftungsverbund vernichtet. Bis Ende 2012 soll Basel III schlagend werden. Wie fix ist die Reglementierung? Fabisch: Derzeit läuft eine europaweite Studie, die im Sommer abgeschlossen sein und die Auswirkungen von Basel III auf Banken und Volkswirtschaften zeigen wird. Dann wird es Gespräche geben, denn nur so ist eine organische Entwicklung zur Stabilität möglich. Basel III muss entschärft werden, da viele Regeln überspannt sind. Könnte Basel III in dieser vorgeschlagenen Form zu einem Bankensterben führen? Fabisch: Was es auf dem Bankensektor gäbe, sind Verkäufe und Fusionen. Diese Bewegungen auf der Eigentümerseite würden Abläufe belasten und Kunden verunsichern. Außerdem könnte man sich ein derart dichtes Bankennetz, wie es Österreich hat, nicht mehr leisten. Für rund acht Millionen Menschen gibt es über 4000 Bankstellen. Das Interview führte Anja Genser. anja.genser@wkstmk.at
Die Baltisch-Adriatische Achse wird als Schienenachse mit Zukunft gesehen. Dazu gibt es am 26. April von 12.30 bis 19 Uhr in der WKÖ, Saal 7, eine Infoveranstaltung. Tel. 05/90900-4020. Foto: ÖBB
Gefahrengut im Tunnel Staaten, die das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) unterzeichnet haben, können Tunnel kategorisieren und für den Transport bestimmter Gefahrengüter sperren. Die Buchstaben B bis E dienen zur Kennzeichnung und beziehen sich auf eine Gruppe von UN-Nummern. In Österreich sind voraussichtlich keine Beschränkungen geplant. Infos: Tel. 0316/601-588.
Neues für Bruck
Rund 21 Millionen Euro werden in den Umbau des Bahnhofs in Bruck an der Mur investiert. Im Sommer beginnen die Arbeiten, die bis 2013 abgeschlossen sein sollen. Das Gebäude aus den 60er Jahren wird von über 10.000 Fahrgästen pro Tag frequentiert und bei laufendem Betrieb umfassend erweitert, erneuert und modernisiert.
Eine zweite Kampagne soll das Image der Frächter wieder ins rechte Licht rücken. „Wir fahren für Österreich“ lautet das Motto: „Wir wollen den Nutzen des Lkw für jeden Einzelnen zeigen“, so Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbands Güterbeförderung. www.dietransporteure.at/wepra09
Ein neues Konzept, das alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigen soll, wird in mehreren steirischen Gemeinden Realität. Gleichberechtigung ist auch im Straßenverkehr immer mehr ein Thema. „Shared Space“ heißt das Konzept, das alle Verkehrsteilnehmer auf eine Ebene bringt, Grenzen etwa zwischen Fahrbahn, Gehsteig, Radweg und Abstellplätzen für fahrbare Untersätze fallen lässt und Ampeln sowie Verkehrsschilder abschafft. Diese Idee, die sich auf den Niederländer Willem Foorthuis und den Briten Ben HamiltonBaillie begründet und in Europa über 100 Mal erfolgreich umgesetzt wurde, soll nun auch in der Steiermark mehrmals zum Einsatz kommen.
Das richtige Image transportiert eine Kampagne.
Shared Space: ein Platz für alle
Während in der Gemeinde Feldkirchen im Süden von Graz bereits fleißig Hand angelegt wird, scharrt man auch im 1500-Einwohnerort Gleinstätten in den Startlöchern zum ersten von insgesamt drei Bauabschnitten. „Bis September will man mit dem ersten Abschnitt fertig sein“, verrät der Projektverantwortliche Thomas Pilz von der Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM). 1,4 Millionen Euro werden investiert. Für die Bauabschnitte zwei und drei will der Experte noch keine Zahlen nennen, nur so viel: „Der nächste Abschnitt ist für 2011 geplant.“
Shared Space: Postplatz in Gleinstätten vorher (oben) und nachher. Neben Feldkirchen und Gleinstätten ist für das „SharedSpace“-Konzept auch die oststeirische Gemeinde Gnas im Gespräch. Laut Pilz soll es am 6. Mai ein Treffen geben.
Auf Nummer sicher Keine Ampeln und Schilder und keine Abgrenzungen – nur ein verantwortungsbewusstes Miteinander: Das klingt chaotisch und undurchführbar, ist aber von Erfolg gekrönt. Rund 120 Projekte in Holland und 30 in England sprechen für sich. „Sie sind alle frei von schweren Unfällen, haben den Verkehrsfluss beruhigt und die Lebensqualität in den Orten wesentlich verbessert“, weiß Pilz. Und es funktioniere auch für sehr
stark befahrene Straßen wie etwa im holländischen Haaren mit einem durchschnittlichen Kfz-Aufkommen von 12.000 pro Tag, oder auf der Londoner Kensington Highstreet mit sogar 40.000 Fahrzeugen pro Tag. Zum Vergleich: In Gleinstätten liegt der durchschnittliche tägliche Verkehr zahlenmäßig bei zirka 6800 Kraftfahrzeugen. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at
Infos und Kontakt zur Forschungsgesellschaft Mobilität (FGN) online unter www.fgm.at.
Der neue Berufsgruppensprecher ist seit 20 Jahren Automatenaufsteller und produziert in einem zweiten Unternehmen ca. 1000 Spielautomaten jährlich. Rupp beschäftigt rund 100 Mitarbeiter.
Rupert Rupp Foto: Fischer
Die Verlierer des neuen Glücksspielgesetzes werden die kleinen Automatenaufsteller sein. Rund 130 Betriebe fürchten um ihre Existenz. Die Novelle des Glücksspielgesetzes ist amtlich, es geht vor allem dem „Kleinen Glücksspiel“ an den Kragen. Der neue Berufsgruppensprecher Rupert Rupp bringt die Sorgen der Branche auf den Punkt: „Es wird nur vom Kampf gegen illegale Geldspielautomaten, der Anhebung des Spieleinsatzes von 50 Cent auf zehn Euro und der geplanten Ausschüttungsquote von 85 Prozent gesprochen, nicht aber
davon, dass der steirische Gesetzgeber plant, nur noch einen Automatenaufsteller in der Steiermark zuzulassen. Und zwar in der Form einer Aktiengesellschaft.“ Rupp kämpft daher verzweifelt um rund 5000 Arbeitsplätze, „die garantiert verloren gehen, wenn es zu einer Konzentration der Konzession auf einen Betreiber kommt“.
Kleines Glücksspiel: Monopol befürchtet
Monopol gefürchtet
1200 Geldspielautomaten sind in der Steiermark „zugelassen“.
Der Rückschritt zum Monopol schütze – so Rupp – keinen Spieler, vor allem „weil wir mit allen Forderungen einverstanden waren, um diese zu schützen. Auch damit, alle Geldspielautomaten mit dem Finanzamt zu vernetzen“, sagt Rupp und
ergänzt: „Uns liegt im eigenen Interesse daran, den Wildwuchs bei illegalen Automaten einzudämmen. Sie schaden unserer ganzen Branche.“ Rupp macht sich persönlich für das Spiel stark, „das ein Grundrecht“ sei. Verglei-
che mit der Drogensucht weist der Unternehmer vehement zurück, auch den Vorwurf, bei Süchtigen nur kassieren zu wollen: „Wir finanzieren in der WK eine Helpline, die jeder Spieler jederzeit kostenlos in Anspruch nehmen kann.“
Solarien: Gesetzlicher Sonnenschutz für Jugendliche Die Solarienbetreiber steigen auf die Barrikaden. Nicht aufgrund der neuen Altersgrenzen, sondern aufgrund zu knapper Übergangsfristen. Jungen Damen und Herren unter 18 Jahren geht ab 1. September keine künstliche Sonne mehr auf. Ihnen bleibt der Zugang zu den rund 300 heimischen Solarien verwehrt. Für den neuen Berufsgruppensprecher, Matthias Pfandner, eine
Matthias Pfandner Foto: Fischer
existenzbedrohende Tatsache: „Nicht weil diese Zielgruppe unser Hauptklientel bildet – nur ein Prozent ist unter 18 Jahren –, sondern weil die geforderte Chiplösung in Selbstbedienungsbetrieben auch die normale Klientel aussperrt.“
Pfandner spricht jene Sonnenfreunde an, die im Jogginganzug zum Bräunen kommen und meist keinen Ausweis bei sich haben. „Wir haben knapp vier Monate Zeit zum Umrüsten bekommen, es gibt aber noch keine ausgereiften Systeme für den Alterscheck, die auch finanzierbar sind. Es wurde über unsere Köpfe entschieden.“ Pfandner fürchtet, dass zum Stichtag in einem Großteil der Selbstbedienungssolarien (zwei Drittel aller Solarien) das UVLicht ausgeht und die Verblei-
benden mit massiven Umsatzeinbußen bis zu 30 Prozent zu kämpfen haben werden. Pfandner selbst betreibt neun Solarien in Graz und wird sicher die Hälfte schließen: „In Selbstbedienungssolarien rechnen sich weder Umrüstung noch Mitarbeiter, die wir zur Überprüfung der Jugendlichen brauchen, wir kalkulieren ganz knapp. Ein Aushang hätte sicher gereicht, um den Sonnenschutz von (bis dato) 14 Jahren auf 18 Jahre auszuweiten.“
Eine Einführung in den Grundwortschatz „Bankchinesisch“ geben Peter Haberer und Dagmar Eigner-Stengg am 19. April, 18 Uhr, im Hotel Daniel: Anmeldungen: office@cis.at. Infos: www.cis.at.
Bildungsportal für Gratis-Lernstunden Ein neues Lernportal feiert Premiere. Alle WK-Mitglieder können sich im Netz rund um das Thema Buchhaltung schlau machen: vom Beleg zur Bilanz. Zum ersten Mal können sich alle (nicht nur Ubit-) WK-Mitglieder in das Bildungsportal der Fachgruppe Ubit einklinken und sich weiterbilden. Fachgruppengeschäftsführer Werner Lämmerer: „Das Thema Buchhaltung liegt uns speziell am Herzen. Wir möchten vor allem die Chefs in Kleinund Mittelbetrieben dazu motivieren, sich stärker mit Zahlen auseinander zu setzen.“ Die Lust am Zahlenspiel setze aber auch Wissen voraus, weiß Lämmerer, der vor allem darauf stolz ist, die Lernstunden im Netz kostenlos anbieten
zu können. Unter dem Motto „Vom Beleg zur Bilanz“ werden alle wissenswerten Themen in Kapitel aufgegliedert. Vom Rechnungswesen bis zum Controlling spannt sich ein lehrreicher Bogen, „der natürlich weder den Buchhalter noch den Steuerberater ersetzen kann, aber das Verständnis für viele rechnerische Maßnahmen im Betrieb schüren wird“.
Fragen direkt ins Netz Neben der neuen Möglichkeit, sich aus der eigenen Bilanz oder Einnahmen-Ausgabenrechnung einen Überblick zu verschaffen, lassen sich mit dem notwendigen Grundwissen auch wichtige Kennzahlen und unverzichtbare Controlling-Informationen herausfiltern. Tipps und Tricks, die eine kostengünstigere Buchhaltung sowie eine zeitsparende Ab-
Zu Hause oder im Büro Buchhaltung lernen, das ist jetzt möglich. wicklung ermöglichen, runden das Thema ab. Bei einem abschließenden Live-Event – natürlich bequem vom Büro oder von zu Hause aus – können die eingeloggten Unternehmer Fragen direkt an den Experten stellen.
Mitmachen Das Ubit-Bildungsportal im Netz: www.get-know-howww.at. Infos: Werner Lämmerer, Tel. 0316/601403, www.ubit.at.
Green Panther: jetzt rasch einreichen! Kreativen Denkern bleibt nicht mehr viel Zeit. Bis 23. April müssen Einreichungen angemeldet, am 30. April im Wifi/ Campus 02 eingelangt sein.
Das erste Bild von der Siegertrophäe: der Green Panther
Der Green Panther streckt seine Krallen nach Werken in insgesamt zehn Kategorien aus: 1. Kampagne, 2. Outdoor Advertising, 3. Print Media Communications, 4. Motion Pictures, 5. Corporate Design, 6. Print-Design, 7. Direct Mar-
keting, 8. Event, 9. Internet, 10. Outside the Box. Bewertet werden alle Einzelarbeiten und Projekte, die zwischen 1. Jänner und 31. Dezember 2009 erstmals veröffentlicht wurden. Teilnahmeberechtigt sind Arbeiten von Mitgliedern der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation der WKO Steiermark und anderer Bundesländer, der Fachvertretung der Film- und Musikindustrie der WKO Steiermark sowie Arbeiten von gewerblichen Kreativunterneh-
men außerhalb Österreichs, sofern der Auftraggeber einen Unternehmensstandort in der Steiermark hat. Besonders gefragt sind 2010 junge Kreative bis 25 Jahre. Sie können Videopodcasts zum Thema „Intoleranz“ mit einer Länge von maximal 60 Sekunden einreichen. Die besten zehn Teilnehmer können einen Kurzfilm produzieren, der vielleicht zum Sieg und damit zu einem Geldpreis von 3000 Euro führt. Infos: www.greenpanther.at
Schwierige Zeiten stellen Unternehmer und ihre Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Im Fokus des ASoK-Spezials: das Abwägen zwischen betrieblich Leistbarem und möglichst hoher Sozialverträglichkeit.
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Energiesparer Albert Jocham wurde für seine Diplomarbeit an der FH Campus 02 mit dem Preis des Science Park Graz für die beste Einreichung ausgezeichnet. Seine Erfindung „Cosys“ erkennt mit Hilfe von Sensoren, wann der Energieverbrauch gesenkt werden kann.
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Tourismusprofi Margarete Rieger ist die neue Marketing-Chefin des Tourismusverbandes Bad Waltersdorf. Die 34-Jährige ist gelernte Hotel- und Gastgewerbefachfrau und eine international erfahrene Touristikerin.
Erfinderlegende und Salonlöwe Dia-Rahmen und Parfumzerstäuber: Peter Florjancic hält weltweit über 400 Patente und denkt mit 91 Jahren noch nicht an die Pension. Die slowenische Erfinderlegende Peter Florjancic begeisterte bei „Spinnen erlaubt“ am Campus02 mit Anekdoten aus seinem bewegten Leben: Als Kind musizierte der 1919 in Bled geborene Florjancic zu Ehren der Königin von Jugoslawien und nahm 1939 als damals jüngstes Mitglied im jugoslawischen Nationalteam an
den Schisprungbewerben in Garmisch-Partenkirchen teil. 1943 floh er, um der Einberufung zum Heer zu entgehen, von Kitzbühel aus zu Fuß über die Alpen in die Schweiz. Seine Erfinderkarriere begann im Flüchtlingslager in Bern, wo er den mechanischen Webstuhl revolutionierte; die eigene Fabrik für Stoffe in Davos, die Weiterentwicklung der Schibindung und die Erfindung des ersten künstlichen Schilaufbandes, das er 1946 an einen amerikanischen Investor verkaufte, folgten. Der Durchbruch gelang Florjancic schließlich 1947 mit dem „Va-
porisator“, einem Pumpzerstäuber für Parfums, und dem profitablen Vertrag mit Eliza­ beth Arden. „Diese Erfindung erlaubte mir ein fantastisches Leben. Damals traf sich alles, was Rang und Namen hatte, in Monte Carlo. Ich verbrachte meine Zeit mit Schauspielern, Königen und Schriftstellern. Es waren alle da: Frank Sinatra, Grace Kelly oder auch Coco Chanel, Marlene Dietrich.“ In den Fünfzigern entwickelte er einen Airbag für Autos, jedoch, so meint er heute, war diese Idee seiner Zeit voraus und konnte so nicht realisiert werden. Den Erfindern
Karrieresprünge gefragt In der „Steirischen Wirtschaft“ wird Karrieresprüngen viel Platz eingeräumt. Unter dem Titel „persönlich“ machen wir Platz. Für persönliche News in kleinen Betrieben und großen Konzernen: redaktion.stwi@wkstmk.at.
Genossen das Jet-Set-Leben in Monte Carlo in vollen Zügen: Ehefrau Verena, Florjancic, Minister Minotto und dessen Gattin (v.l.).
Florjancic (li.) beim Dinner mit der Schriftstellerin Colette.
Frühjahrsputz mit Rekord-Teilnahme und Trafikanten-Unterstützung Vom 12. bis 17. April wird die Steiermark wieder sauber gemacht. Mit gutem Beispiel gingen Ernst Gödl, Gerhard Draxler, Johann Seitinger, Daniela Müller-Mezin und Wilhelm Himmel (Bild v. l.) voran und zeigten vor, wie man mit ein wenig Achtsamkeit die Umwelt schützt. Heuer wird die Aktion von den Trafikanten unterstützt. Obmann Alois Kögl dazu: „Wir verschenken Alle Jahre wieder wird Müll gesammelt. Heuer helfen 15.000 Taschen-Aschenbecher.“ rekordverdächtige 35.000 Steirer mit.
Auch Gewerbe-Spartenobmann Josef Herk und Wirtschaftsbund-Direktor Jakob Taibinger ließen sich von den unkonventionellen Inputs zum Thema „Innovationsgeist und Kreativität“ inspirieren. Foto: Fischer
Ein Ansturm, der weit über die Erwartungen hinausging: Über 300 Interessierte folgten dem Aufruf des Studiengangs Innovationsmanagement zu „Spinnen erlaubt! Vol.3“ am Campus02. Foto: Fischer
auf Kurzbesuch am Campus02 verkauft. Aber es geht nicht um das Geld, das ich damit verdient habe, es geht darum, dass damit 2000 Leute über 25 Jahre lang einen Arbeitsplatz hatten.“ Auch jetzt noch tüftelt der rastlose Erfinder an neuen Projekten und will mit über 90 Jahren „noch einmal richtig durchstarten“.
Florjancic war Schispringer im jugoslawischen Nationalteam.
Der Erfinder denkt auch mit 91 Jahren noch nicht ans Aufhören.
von heute empfiehlt er deshalb, immer daran zu denken, ob es einen Markt für die Erfindungen gibt, und die Ziele, auch gegen alle Widrigkeiten, mit Vehemenz zu verfolgen. Der finanzielle Aspekt sollte beim Erfinden nicht immer im Vordergrund stehen, gibt er den jungen Innovatoren mit. „Der von mir erfundene Dia-Rahmen wurde weltweit milliardenfach
C. Bandion-Ortner, H. Roth und U. Hainzl
Wirtschaft und Justitz Im Landesgericht Graz trafen sich auf Einladung des Schirmherrn des Steirischen Wirtschaftsclubs, Hans Roth, Wirtschaft und Justiz am „weiß-grünen“ Tisch. Dem breit gefassten Themenbogen „Wirtschaft im Umbruch – Justiz im Umbruch. Insolvenzreform: Sanieren statt liquidieren“ stellten sich neben Justizministerin Claudia BandionOrtner auch WK-Präsident Ulfried Hainzl, der Präsident des Landesgerichtes Graz, Friedrich Kicker, und die Vizepräsidenten Dieter Kinzer (Notariatskammer) und Axel Reckenzaun (Rechtsanwaltskammer).
Rund 100 Friseurlehrlinge kämpften beim 34. Landeslehrlingswettbewerb um die Plätze. Einen Sieg im Doppelpack verbuchte Intercoiffeur Mayer mit Julia Kurnik (1. Platz) und Kerstin Pölzl (2. Platz). Platz 3: Verena Fortmüller (Salon Sandra). Unter den Gratulanten waren Innungsmeister Walter Weis und WKVize Regina Friedrich.
Peter Travniczek und Herbert Mayrhofer heißen die frischgebackenen steirischen akademischen Unternehmensberater, die nun als hochqualifizierte Generalisten ihren Kunden umfangreiches Knowhow anbieten können. Allen voran gratulierte Ubit-Fachgruppenobmann Heinz Micha­ litsch „seinen“ ausgezeichneten steirischen Fachberatern.
Punktete für Intercoiffeur Mayer auf Platz 1: Julia Kurnik (re.)
Zwei neue akademische Unternehmensberater
Friseurlehrlinge beweisen viel kreatives Köpfchen
Der Steirer Peter Travniczek (re.) mit dem Ausbildungsleiter
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Kachelöfen und Fliesen schaffen Wohnkomfort. Seite XI
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Glänzende Aussichten für Stahl und Co. Seite XIV Die Situation im Baumaschinenhandel – ein Interview mit Seite XV Franz Oswald. Der Elektrotechniker berät Sie auch über erneuerbare EnerSeite XVI giequellen.
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gehen eindeutig in Richtung Vollservice, Ăśkologisches Wohnen (â&#x20AC;&#x17E;Ă&#x2013;kodesignâ&#x20AC;&#x153;) und flexibles Wohnen. WohnrĂ¤ume haben mehrere Funktionen: Das Wohnzimmer wird Medienraum, die KĂźche wird zum Erlebnisbereich, Bad und Schlafzimmer gehen ineinander Ăźber. Der Tischler bietet fĂźr jeden Raum seine maĂ&#x;geschneiderten LĂśsungen an. Schon jetzt kĂśnnen die Highlights der steirischen Tischler auf der Grazer Messe bewundert werden.
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Krisensichere Fakten Trotz heftiger Turbu­ lenzen am Personal­ markt zufriedenstel­ lende Entwicklung beim Maschinenring. „Natürlich ist die Krise auch an der Maschinenring Personal Leasing nicht spurlos vorübergegangen“, erläutert Dr. Matthias Thaler, Vorstandsvorsitzender der Maschinenring Personal Leasing, das Geschäftsjahr 2009. Mit einem Umsatz von 35,6 Millionen Euro 2009 musste gegenüber dem Rekordjahr 2008 ein Minus von rund neun Prozent hingenommen werden, während jedoch der Gesamtmarkt um rund 27 Prozent einbracht. „2008 war mit 39,3 Millionen Euro Gesamtumsatz ein absolutes Spitzenjahr, gegenüber
Bundes-GF Dr. Matthias Thaler 2007 (35 Millionen Euro) konnten wir aber auch im Krisenjahr 2009 ein Plus einfahren.“ Damit ist die Maschinenring Personal Leasing nicht nur für Kunden, sondern auch für ihre Mitarbeiter, die zum größten Teil aus dem bäuerlichen Umfeld stammen, ein verlässlicher und krisensicherer Arbeitgeber. „Unseren Mitarbeiterstand konnten wir nicht nur halten, sondern im letzten Quartal 2009 sogar steigern,“ so Matthias Thaler. www.maschinenring.at
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Expertentipp Nur professionelle Sicherheits­ systeme bieten wirklichen Schutz.
Gerald Ulrich Worauf Sie achten sollten, erklärt Gerald Ulrich, Geschäftsführer der SiS Security GmbH. •	Die Planung einer Anlage erfolgt nach genauer Gefahrenanalyse. •	Ein Sicherheitssystem ist immer ein Gesamtkonzept. •	Ihre Versicherung sollte als Partner eingebunden sein. •	Verwenden Sie ausschließlich VSÖ-geprüfte Komponenten. •	Ihr Anbieter sollte über einen 24-Stunden-Servicedienst verfügen und eine VSÖ-anerkannte Errichterfirma sein. Damit erreichen Sie die bestmögliche Sicherheit für Ihr Objekt!
Sicher ist Mit Sicherheit verlassen kann man sich auf eine Alarm­ anlage vom Sicher­ heitsunternehmen. SiS-Holding-Geschäftsführer Egon Maurer ist gerichtlich beeideter Sachverständiger für Alarmanlagen und elektronische Sicherheitstechnik sowie Berufsgruppensprecher der steirischen Alarmanlagenerrichter in der Wirtschaftskammer. Wir befragten den Experten zum Thema Alarmanlagen. Was hat sich auf Grund Ihrer 20-jährigen Erfahrung in der Sicherheitsbranche bewährt? Maurer: Ich empfehle die Installation einer Alarmanlage als Teil eines Gesamtkonzeptes. In privaten Wohnobjekten sollte diese Anlage unbedingt auch einen Außenhautschutz beinhalten, sodass die Anlage auch in Betrieb genommen werden
Flexibel, motiviert und kompetent Flexible Arbeitskräfte sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtiger denn je. Wir bieten bestens ausgebildete und vielseitig einsetzbare Arbeitskräfte aus der Region, die bereit sind richtig anzupacken! Die nötige praktische Erfahrung bringen unsere Mitarbeiter aus ihrer eigenen Landwirtschaft mit.
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Das Vertriebsteam von SiS in Österreich
sicher Egon Maurer kann, wenn die Besitzer schlafen. In Betrieben ist meist eine Kombination mit einer elektronischen Zutrittskontrolle und einer digitalen Videoüberwachung sinnvoll. Alarmanlagen können auch mit Rauchmeldern, Gaswarnmeldern und Wassermeldern etc. ergänzt werden. Was kostet eine Alarmanlage vom Experten? Maurer: Eine QualitätsAlarmanlage gibt es ab 1000 Euro. Erwähnenswert sind an dieser Stelle die zahlreichen Förderungen in der Steiermark. So fördert das Land Steiermark den Einbau einer Alarmanlage mit bis zu 30 Prozent. Die SFG fördert KMU mit max. 33 Prozent bzw. max. 1500 Euro.
Die SiS Security-GesmbH verfügt über 20 Jahre Erfahrung bei der Errichtung von Alarmanlagen und Videoüberwachungen. Das Unternehmen in Dobl bei Graz mit Geschäftsstellen in Leoben, Graz und einem Servicestützpunkt in Pöllau bei Gleisdorf ist eine Errichterfirma für elektronische Sicherheits- und Kommunikationstechnik. In diesem Geschäftsbereich werden u.a. Alarmanlagen (Einbruchmeldeanlagen), Funkalarmanlagen, Videoüberwachungen, Zutrittskontrollsysteme und Brandmeldeanlagen angeboten. Der Aufgabenbereich umfasst die Beratung, Planung, Montage und Wartung dieser Anlagen. Außerhalb der Geschäftszeiten steht in ganz Österreich ein technischer 24-Stunden-Notdienst an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung.
Modulares Raumkonzept Mit dem modularen Raumzellen-Konzept [BOX:09] setzt das Team der Viereck Architekten nach dem zukunftsweisenden Büropilotprojekt im Jahr 2000 in Kindberg einen weiteren Meilenstein und liefert damit eine ebenso klare wie überzeugende Antwort auf moderne Büro- und Wohnerfordernissen, bei gleichermaßen hohem architektonischen Anspruch, maximaler Flexibilität und optimaler Wirtschaftlichkeit. Die [multiple Raumzelle] steht für eine Entwicklung, die den Wünschen und Bedürfnissen der heutigen Zeit nachkommen soll. Die herkömmliche Vorstellung von einem ortsgebundenen Ge-
bäude wird um eine transportable Gebäudeeinheit ergänzt, die mehrere Verwendungszwecke haben kann. Damit soll eine Umsiedelung schnell und unkompliziert möglich sein, ohne das gewohnte Umfeld „der eigenen vier Wände“ zu verlieren. [BOX:09] basiert auf einem System standardisierter, seriell vorproduzierter und vormontierter Raummodule, die binnen kürzester Zeit am jeweiligen Standort zum gewünschten Gebäude zusammengefügt werden. Der Dimensionierung, Konfiguration sowie den Nutzungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. www.viereck.at
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1 + 1 = 3 – eine sinnvolle Synergie Wenn Tischler und Architekten konstruktiv zusammenarbeiten, ist der Kunde der lachende Dritte. Es genügt heute nicht mehr, allein in seinem Handwerk professionell unterwegs zu sein. Man muss zusätzlich über den Tellerrand der eigenen Firma blicken. So startete die steirische Tischlerinnung im Vorjahr eine „Partner-Kampagne“. Der Slogan „Ihr Tischler macht’s persönlich“ erfährt somit eine weiterreichende Bedeutung. Die flexible Neuausrichtung der Tischler betrifft nicht nur die individuellen Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich Produkt–
und Dienstleistungsangebot, sondern berücksichtigt auch die sich stark verändernde Bevölkerungsentwicklung und damit verbundene Trends. Die Wünsche der Kunden von heute lauten: lebenslanges Vollservice, ökologisches und flexibles Wohnen sowie ganzheitliche Wohnkonzepte. Wenn die Handwerker Hand in Hand arbeiten, spart es den Kunden Zeit und Geld und bringt dem Bau- und Einrichtungsgewerbe Gewinn. Das erfordert allerdings eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen den bauausführenden Firmen, verbunden mit einer gut durchdachten Planung von Beginn an. Deshalb wollen die steirischen Tischler nun vermehrt mit Architekten und planenden
Baumeisterbetrieben kooperieren. „Das kann eine befruchtende Zusammenarbeit geben, vor allem in Krisenzeiten, wo alle etwas zusammenrücken sollten. In der Gemeinschaft können wir mehr schaffen“, ist Landesinnungsmeister Walter Schadler überzeugt. Dem digitalen Trend der Zeit folgend, gibt es die steirischen Tischler seit dem Vorjahr auch im Internet. „Wir haben gemerkt, dass die Kunden vermehrt ihre Handwerker übers Internet suchen. So war es für die steirische Tischlerinnung ein Gebot der Stunde, eine eigene Homepage zu gestalten, mit einem Verzeichnis aller steirischen Tischlerbetriebe. Auf dieser Homepage soll der Kunde leicht seinen Tischler finden können“, hofft LIM Walter Schadler auf
Aus Meisterhand Tischlermeister Franz Gross baut Lebens­ energiebetten aus Massivholz für den besseren Schlaf. Die Technik des Bauens von erdstrahlenabweisenden Betten ist Jahrtausende alt. Der Tischlermeister Franz Gross aus Weinberg an der Raab hat diese Kunst neu entdeckt und erfolgreich umgesetzt. Das Lebens-
energiebett Tueri (Tueri stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Schirm) wurde gemeinsam mit Experten für Erdstrahlenabschirmung und dem Architekten Kurt Edelsbrunner entwickelt. Ohne Metall gefertigt und mit auspolarisierten Massivhölzern hergestellt, wirkt Tueri abweisend auf Wasseradern und Erdstrahlen. Wer das Lebensenergiebett Tueri von Tischlermeister Franz Gross ausprobieren möchte übernachtet am besten auf
Landesinnungsmeister Walter Schadler fördert die Zusammenarbeit zwischen Tischlern, Architekten und Handwerkern der Baubranche. Fotostudio Seidl zusätzliche Kunden. Natürlich kann sich auf der Homepage auch jeder andere Handwerksbetrieb verlinken lassen, der gerne mit steirischen Tischlern in einem Netzwerk zusammenarbeiten möchte. www.steirische-tischler.at
das LebenseneRGIebett
V O L L H O L Z
www.tueri.at
dem Kürbishof (www.kuerbishof.at), im Ferienhaus Weinberg 12 (www.weinberg12.at) oder im Hotel Lava in Feldbach (www.lava-inn.at). Tueri kann man sich auch auf der kommenden Grazer Frühjahrsmesse anschauen. Als Ergänzung zum Lebense-
0664/1618921
nergiebett Tueri empfiehlt Franz Gross das natürliche Schlafsystem Dormo Novo und die optisch anspruchsvollen Kommoden und Schränke aus der Tueri-Linie. Tischlermeister Franz Gross Tel. 0664 1618921, www.tueri.at
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Viele Gebäude, Dach­ stühle und Deckenkon­ struktionen zeugen von der Dauerhaftigkeit des Baumaterials Holz. Holz ist aber kein altmodischer Baustoff, sondern hat sich längst zu einem HightechProdukt entwickelt, das etwa in Form von Leimbindern, Konstruktionsvollholz und Kreuzlagenholz Möglichkeiten eröffnet, die (beinahe) keine Grenzen kennen. Mehrgeschoßige Siedlungsbauten sind ebenso machbar wie riesige Industriehallen. Dass der Zimmermeister hauptsächlich Dachstühle errichtet, war einmal, heute ist er universell rund ums Holz tätig. Mit der Entwicklung des Baustoffes Holz haben sich auch die Ausbildung und die Anforderungen an den Zimmermeister selbst geändert. Der äußerst weite Umfang seiner Gewerbeberechtigung ist auch Zeichen für die hohe betriebliche Verantwortung. Das baugesetzliche Planungsrecht ebenso wie die Berechtigung zur Bauführung,
Alt, aber keines­ wegs altmodisch
Die Immobilien-Seite: www.immo707.at
LIM DI Oskar Beer die Durchführung sämtlicher statischer Berechnungen und natürlich auch die Ausführung von Holzkonstruktionen selbst sind die Kernkompetenzen eines Zimmermeisters. Umfangreiche Kenntnisse in all diesen Bereichen sind hier unerlässlich, denn nur so kann gewährleistet werden, dass sorgfältig gearbeitet wird und auch alle technischen, bauphysikalischen und rechtlichen Gegebenheiten beachtet werden. Nur durch ständige Aus- und Weiterbildung ist es möglich, dass der Zimmermeisterfachbetrieb dem Kunden Hilfestellung und Unterstützung bietet und allen relevanten Problemstellungen kompetent begegnen kann.
Holzbaupreis 2009: „Architekt Hubert Riess, die Ausführenden Kulmer-Holz-Leimbau und die GIWOG Trofaiach legen mit dem Bau ein Bekenntnis zu Holz auch für Mehrfamilienhäuser ab.“ www.holzbaupreis-stmk.at
, r , e r b e l i b l S i t S s t i s i n e n t MMieitee Immobilien- und Vermögenstreuhänder Immobilien- und Vermögenstreuhänder STEIERMARK STEIERMARK
Darf ein Profi etwas kosten? Mit Nachdruck wehrt sich die Branche gegen die Vorwürfe, ihren Kunden zu hohe Makler­ gebühren zu verrechnen. „Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen“, alteriert sich der Obmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Gerald Gollenz, über mediale Angriffe: „In Ländern wie Großbritannien, Irland oder Norwegen werden Konsumenten bei jeder Besichtigung zur Kasse gebeten, in Österreich wird lediglich ein Erfolgshonorar in Rechnung gestellt. Die Vergleiche mit dem europäischen Ausland sind nicht stichhaltig, so Gollenz: „Immobilienmakler in Österreich sind erstklassig ausgebildete Fachleute, die Arbeit auf hohem Niveau leisten, die auch etwas kosten darf.“
re Kunden schätzen vor allem die Kompetenz des Maklers, die Sicherheit der seriösen Abwicklung sowie die erhebliche Zeitersparnis bei der Objektsuche.“ Das Argument der Zeitersparnis ist für Gollenz besonders stichhaltig: „Beim Kauf und Verkauf von Immobilien geht es meist um hohe Summen. Maklerberatung erspart Zeit und – obwohl sie etwas kostet – auch Geld.“ Drei Viertel der Befragten haben bei einem Test des Vereins für Konsumenteninformation übrigens bestätigt, die Dienste der Makler bei Bedarf immer wieder in Anspruch zu nehmen.
Gollenz stützt sich in seinen Argumenten auch auf eine Studie, die den gewerblichen Immobilienprofis hohe Kundenzufriedenheit bescheinigt: „Unse-
Fachgruppenobmann Ing. Gerald Gollenz wehrt sich gegen öffentliche Angriffe: „Immobilienmakler sind kompetente Dienstleister!“
Für Gollenz ist das ein ganz klares Zeichen für die Zufriedenheit, „an der man mutwillig kratzen möchte. Unsere Beratung ist eine wertvolle Orientierungshilfe, die die vielen Angebote am Markt objektiviert.“
„Die umfassende Kenntnis aller vertragsrechtlichen Belange sowie der marktadäquaten Preise machen den Immobilienmakler beim Erwerb oder Verkauf einer Immobilie zum unverzichtbaren Partner.“ Zudem, so Gollenz, hafte der Immobilienmakler auch für die Information, die er weitergibt. Der Branche selbst sind Qualität und Transparenz der gebotenen Dienstleistungen ein besonderes Anliegen. So stellen sich Immobilienmakler in regelmäßigen Abständen standardisierten Qualitätstests, bei denen von der Reaktionsgeschwindigkeit bei Anfragen bis zur Termintreue alle Feinheiten unter die Lupe genommen werden. Gerald Gollenz: „Wir leisten erstklassige Arbeit und wehren uns gegen eine unqualifizierte Schmutzkübelkampagnen.“
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Ökologisch Unter einer Viel­ zahl von unterschied­ lichsten Materialien hat sich Stein als Baustoff etabliert.
Naturstein ist zu 100 % natürlich und überzeugt durch ökologische Spitzenwerte. Physikalische und technische Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit, Formstabilität, Brandsicherheit und Wärmeleitfähigkeit sind mit Topwerten vertreten. Stein sorgt für ein gesundes, schadstofffreies Innenklima, weil bei seiner Verarbeitung keinerlei chemische Substanzen verwendet werden. Dass keine schädlichen Dämpfe freigesetzt werden und elektrostatische Aufladungen ein Fremdwort sind, mache den Baustoff Stein zusätzlich sympathisch, so der Innungsmeister der Steinmetze, Franz Reinisch. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch Küchenarbeitsplatten aus Naturstein, denn die-
LIM Franz K. Reinisch se sind schnitt- und kratzfest sowie unempfindlich gegen Hitze und durch ihre Säurebeständigkeit und Pflegeleichtigkeit optimal geeignet. Darüber hinaus weist Reinisch auch auf die vielen weiteren Einsatzmöglichkeiten hin, ob außen in der Gartengestaltung oder innen im Bereich von Böden, Fensterbänken oder Kaminverkleidungen. Stein ist dabei auch noch wirtschaftlich, denn mit seiner außerordentlich hohen Lebensdauer ist er für die Ewigkeit gemacht.
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Profis am Dach Die wachsenden Anforderungen ans Dach und damit auch an den Dachdecker machen diesen zum „Komplettlöser“. Dabei ist der Profi in luftiger Höhe in ständigem fachlichen Austausch mit der Industrie, um innovative Lösungen frühzeitig anbieten zu können. Durchdachte Lösungen in allen Fällen sind für den Handwerker eine Selbstverständlichkeit. Neben der Nachfrage nach Dachterrassen und Dachgärten ist die Sanierung von Dächern Hauptschwerpunkt in der Dachdeckerarbeit geworden. Auch das Thema Solartechnik gewinnt zunehmend an Bedeutung. Hier fungiert der Dachdecker gemeinsam mit dem Haustechnikunternehmen als
Grazer Töpfermarkt 3. – 5. Sept., Karmeliterplatz rund 70 Aussteller präsentieren Kunstwerke aus den verschiedensten Ländern Europas. www.claydays.at
Helmut Schabauer Landesinnungsmeister
wichtiger Ansprechpartner mit dem nötigen Know-how. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass dem Heimwerker schon aus sicherheitstechnischen Gründen dringend abgeraten wird, selbst am Dach Hand anzulegen.
Kachelöfen und Fliesen schaffen Wohnatmo­ sphäre und einzig­ artigen Komfort in allen Bereichen.
BIM-Stv., Landesinnungsmeister
Wohnkomfort mit Fliesen
nungen zählen heute Erkrankungen durch Staubmilben und diverse Allergien. Zum Unterschied von Teppichböden und anderen Stoffbezügen können sich auf Fliesen keine Milben oder Keime halten. Im jedem Haushalt werden Fliesen bevorzugt in Sanitärräumen wie Bad und WC, in Vorzimmern, auf Terrassen und in Küchen eingesetzt, weil sie hygienisch und pflegeleicht sind. Neben den erwähnten Qualitäten gibt es noch weitere Eigenschaften, die zu einem gesunden Leben beitragen. Die Fliese verfügt über eine angenehme spezifische Temperatur, wirkt durch ihre Fähigkeit, Wärme zu speichern, klimaregulierend und kann der Umgebung jeweils eine unterschiedliche, individuelle Atmosphäre verleihen. Kaum ein anderes Material kann so wohlig wärmen, wie die Fliese. In optimaler Harmonie mit modernen Heizsystemen, aber vor allem auch in Gestaltung, Design und in Kombination mit anderen Elementen. Die Fliese ist heute ein wesentlicher Bestandteil für individuelles, modernes Wohnen.
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Der Kachelofen ist eine Wellness-Oase und ein Wohlfühlspender. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wir kennen gesundheitsförderliche Wirkungen wie Entspannungsförderung oder die positive Wirkung der Raumheizung mit einem Kachelofen auf Allergiker, weil die konvektionsbedingte Staubaufwirbelung deutlich verringert wird. Weniger bekannt ist, dass durch die angenehme Strahlungswärme der Kacheln so massive Beeinträchtigungen wie Schmerzschübe von Rheumapatienten positiv beeinflusst werden können. Das wurde durch eine Studie der rheumatologischen Ambulanz des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Wien und der Medizinischen Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner (VFH) nachgewiesen. Individuelle Planung und qualitativ hochwertige Ausführung bekommen Sie ausschließlich beim Hafnermeister. www.kachelofen.st
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Die Fliese leistet in der heutigen Zeit einen wesentlichen Beitrag zu Hygiene und Gesundheit im Eigenheim. Zu den lästigsten Zivilisationserschei-
F REITAG, 25. MÄRZ 2005
ubeilage 2005
er Technologien Die Energie­ WERBUNG
er. he en asür en
ererro ser en wei anng, Ge-
daenür nd henn e– nion gsder
Wasserverbrauch reduziert werden, was letztendlich auch die Geldbörse schont. Denn immerhin kostet der Kubikmeter Trinkwasser in Graz ca. 1,36 Euro. In sehr vielen Gemeinden muss auch für das Abwasser Kanalgebühr entsprechend dem Trinkwasserverbrauch bezahlt werden. Noch teurer wird’s, wenn man auch noch die Energiekosten mit einbezieht. Für das Aufheizen eines Kubikmeter Wassers berappt man rund 3,63 Euro.
Technologien Zumeist amortisieren sich die Investitionen in moderne Gerätschaften bereits innerhalb eines Jahres. So etwa beim WC, das pro Haushalt den höchsten Wasserverbrauch aufweist. Dank moderner Zwei-Mengen-
Spültechnik (für das „kleine Geschäft“ wird nur mit drei Litern gespült, für das „große“ mit sechs Litern) können pro Jahr bis zu einem Drittel des Wassers eingespart werden. Im Vergleich dazu: alte WCs verbrauchen noch pro Spülvorgang zwölf Liter Trinkwasser! Das heißt, bei einer vierköpfigen Familie würMoarweg 1 de sich der neue WC-Spülkas8160ca. Preding/Weiz ten bereits nach einem Jahr 03172 / 388 28 amortisieren. Tel Fax 03172 / 387 29 70 Liter Wasser für sechs office@harb-weiz.at Minuten Duschen. Auch bei www.harb-weiz.at der Ausstattung des Badezimmers selbst kann man – klug durch den Installateur geplant und ausgeführt – Wasser sparen, ohne Komforteinbußen hinnehmen zu müssen. Eine Dusche benötigt rund zwei Drittel weniger Wasser als ein Wannenbad. 70 Liter sollten für eine sechsminütige Dusche ausreichen. Ideale Ausstattung für das Badezimmer: die wassersparende, prickelnde Dusche und dazu ab und zu ein Wannenbad für ultimatives Wohlfühlen. Kein Platz für Wanne und Dusche vorhanden? Unmöglich! Platzsparende Kombinationen von Wanne und Dusche inklusive Wasch-
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Sanitär­, Heizungs­ und Lüftungstechniker sorgen für Wohnkom­ fort – und für die Entlas­ tung des Geldbörsels.
LIM Peter Wagner
Alternative Energien stehen hoch im Kurs. Nicht zuletzt seit der jüngsten Gaskrise ist Energiesparen wieder ein buchstäblich brennendes Thema geworden – wenngleich der Trend weg von den fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energieträgern und innovativen Systemen geht. Biomasse sowie Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik sind dabei die vielversprechendsten Technologien, wenn es gilt, die Umwelt und vor allem auch das eigene Budget zu entlasten. „Es gibt einen enormen Boom in Richtung alternative Energien, aber auch technisch hochwertige Neuanlagen zur Beheizung und zur Warmwasseraufbereitung sind im Moment stark nachgefragt“, bestätigt auch Peter Wagner, Landesinnungsmeister der steirischen Sanitär-, Heizungs- und
Lüftungstechniker. Die rund 600 steirischen Fachbetriebe sind die richtigen Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Energiesparen – und sie haben angesichts der aktuellen Entwicklungen alle Hände voll zu tun! Das zeigt sich auch daran, dass sich das Berufsbild in den letzten Jahren ganz massiv verändert hat. War der „Installateur“ früher jemand, der gestemmt, gebohrt und verstopfte WC-Anlagen repariert hat, so kommt heute ein professioneller Fachmann für den gesamten Bereich der Sanitär- und Heizungstechnik ins Haus bzw. in den Betrieb. Peter Wagner: „Das liegt auch an den neuen Technologien. Biomasse oder Wärmepumpe erfordern eben ein weitaus spezielleres Know-how. Ausund Weiterbildung ist daher in unserer Branche ein absolutes Muss!“
Saubere Energie Im Bereich der Gas-, Wasserund Heizungsinstallation ist die Firma Brüder Thumfort schon über 15 Jahre lang ein verlässlicher Partner. Nun hat das Unternehmen die Chance ergriffen, seine Mitarbeiter auch auf dem Gebiet des „alternativen Heizens“ zu Experten weiterbilden zu lassen und ist so stets am Puls der Zeit. Da ökologisches Bauen mittlerweile Standard ist, ist es für einen gewissenhaften Installateurbetrieb wie Brüder Thomfort
selbstverständlich, sich für die Umwelt zu engagieren. Außerdem wurde es durch die Zukunftschance Biowärme möglich, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Neue Lehrlinge konnten aufgenommen werden, die später durch Spezialseminare zu Biowärme-Installateuren weitergebildet werden. Und durch ständige Schulungen und Fortbildungen gewährleistet die Firma Brüder Thumfort den hohen Qualitätsstandard aller Mitarbeiter. So ist das ganze Team EntgEltlichE Einschaltung
Sparmeister Damit die Unternehmen den immer weiter steigenden Anforderungen im gesamten Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik und ihrem Ruf als Energie-Sparmeister auch nachkommen können, setzt die Landesinnung ganz besonders auf eine qualitätsvolle Ausbildung der Lehrlinge: „Zurzeit sind 900 Lehrlinge in unseren Betrieben in Ausbildung, das ist nach wie vor eine sehr hohe Zahl“, freut sich Wagner. Ein Grund dafür liegt im attraktiven Aufbau des Lehrberufs. Denn mit der Spe-
zialrichtung „Sanitär- und Klimatechniker“ wurde einer der ersten Lehrberufe geschaffen, der in der sogenannten Modul-Ausbildung vermittelt wird. Dabei werden die Inhalte in einzelne „Bausteine“ gegliedert, die von grundlegenden Fertigkeiten bis zu speziellen Kenntnissen alles vermitteln, was Top-Fachkräfte von morgen benötigen. http://stmk.shk.at
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Strom schauen Wer sich über Photo­ voltaik informieren möchte, kann das jetzt im Photovoltaikpark Gruber in St. Nikolai.
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Interessierte Kundinnen und Kunden können sich im Park des Unternehmens Gruber in St. Nikolai im Sausal ausführlich darüber informieren, wie Strom mittels Sonnenenergie erzeugt wird. Denn: Hier können vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtgröße von 145 Quadratmetern und einer Gesamtleistung von 19.650 Watt vor Ort begutachtet werden. „Die Anlage wird auf dem Dach fix montiert und in der grünen Wiese mit einer zweiachsigen Nachführanlage ausgestattet, welche bis zu 40 Prozent Mehrertrag an Strom erzeugt“, erklärt der Firmenchef Michael Gruber. Für die Umsetzung des Traumes vom eigenen Kraftwerk
Gas- Wasser- Heizungsinstallationen RepaRatuRdienst A-8051 Graz, Glasfabrikstraße 14 Tel.: 0316 / 68 57 50, Fax: 0316 / 68 57 50-5 www.brueder-thumfort.com, office@brueder-thumfort.com qualifiziert und kompetent in der Lage, Wartungs- und Reparaturarbeiten zur Zufriedenheit seiner Kunden durchzuführen.
stehen den Kundinnen und Kunden der Firma hochqualifizierte Photovoltaik-Profis der Firma Gruber zur Seite. Sie bieten dabei alles aus einer Hand: von der Förderungsberatung der Ökostromanlage und Planung über die Ausführung bis zur Inbetriebnahme und der Abnahme des Stromes durch den Netzbetreiber.
Das südsteirische Unternehmen Michael Gruber mit dem Sitz in St. Nikolai im Sausal ist seit über 40 Jahren erfolgreich für seine Kunden und Kundinnen tätig. Der renommierte Fachbetrieb hat sich vor allem durch langjährige Erfahrung und umfangreiches Know-how in den Bereichen Elektro, Gas, Wasser, Heizung, Wärmepumpen, Wohnraumlüftung einen Namen gemacht. In den letzten Jahren setzt Gruber verstärkt auf Solaranlagen, Bioenergie und Photovoltaik. www.gruber-michael.at
Im Park der Gruber GmbH ist ein gigantischer Photovoltaikpark entstanden.
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Glänzende Zeiten für Metall Metall ist ein natürlicher Werkstoff mit zahl­ reichen Vorteilen und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Metall, sei es in Form von Aluminium, Stahl, rostfreiem Stahl oder verschiedensten Edelmetallen, hat gegenüber anderen Oberflächen den Vorteil der geringen Wartung. Des-
halb kommt Metall in unzähligen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz. Der Trend geht weiterhin nach oben, und die 1075 Metalltechnik-Betriebe in der Steiermark sind bestens darauf vorbereitet. Denn Spezialisierung ist gefragt, und viele Betriebe stehen ihren Kunden mit Fachkompetenz in Spezialbereichen, kombiniert mit modernster Technik, zur Verfügung, um individuelle Lösungen zu erarbeiten. Ökologisch und
ökonomisch sinnvolle Lösungen sind angesichts von Energiekrise und Wirtschaftsflaute ein Gebot der Stunde. „Die Objekte der Zukunft müssen nachhaltig sein, ihr Lebenszyklus wird weit in die Zeit hineinreichen, in der fossile Energieträger nicht mehr in dem Umfang genutzt werden können wie heute“, erklärt Landesinnungsmeister Ing. Johann Hackl. So erfüllen bereits heute Aluminium-Fenster- und Türsysteme der neuesten Generation die steigenden energietechnischen Anforderungen dank verbesserter und erweiterter Profilkonstruktionen. Dasselbe gilt auch für Fassaden aus Aluminium und Stahl, die in Kombination mit Solartechnik und Photovoltaik einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz von Gebäuden leisten. Vielfältige Aufgaben erfordern Spezialisierung. Und genau diese Spezialisierung ist Anreiz für
viele junge Menschen, sich für einen Lehrberuf im Bereich Metalltechnik zu entscheiden.
Mittlerweile können die Lehrlinge aus sechs verschiedenen Lehrberufen mit verschiedenen Schwerpunkten wählen – von der Metallbearbeitungs- und Metallbautechnik über die Schmiede- und Blechtechnik bis hin zur Stahlbau- und Fahrzeugtechnik. Das Berufsbild hat sich im Laufe der Jahre stark verändert: Köpfchen steht vor Muskelkraft. Das garantiert den jungen Menschen attraktive Arbeitsplätze und den Kunden bestens ausgebildete Fachkräfte, die ihr Handwerk verstehen. www.metalltechnik.org
Allrounder Das oststeirische Unternehmen PPK Management & Industrieservice GmbH aus St. Margarethen/Raab ist bei Staplern der richtige Partner. Mit namhaften Herstellern aus aller Welt bietet das Unternehmen ein stattliches Angebot. Neben Gabelstaplern bis zu 16 Tonnen und Arbeitsbühnen für jegliche Anforderungen mit bis zu 62 Metern Arbeitshöhe zählen seit kurzem auch Miniraupenkräne zum Sortiment. Die flexiblen Geräte heben bis zu sechs Tonnen mit Auslegerlängen bis 19 Meter und sind auch auf kleinen bzw. unebenen Plätzen einsetzbar. Auch mit den Vulcan-Bikes, Elektrofahrrädern und -scootern liegt PPK voll im Trend. Natürlich bietet PPK für das gesamte Sortiment auch Instandhaltungs- und Servicedienste an. www.ppk.co.at
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Sparen auf ganzer Linie Franz Oswald von der Fachgruppe des Maschinenhandels über den Einbruch des heimischen Marktes. Herr Oswald, der Markt im Baumaschinenhandel ist dramatisch eingebrochen. Wie sieht die Absatzsituation in der Steiermark aus? Oswald: Die Absatzlage im steirischen Baumaschinenhandel ist alles andere als erfreulich, auch wenn sich heuer die Situation im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert hat. Besonders betroffen von Umsatzeinbrüchen ist das Neumaschinengeschäft, und bei den Gebrauchtmaschinen ist die Situation ähnlich. Beim Service und Ersatzteilverkauf hingegen hält sich das Geschäft die Waage. Wie begegnet die Branche diesen Umsatzeinbrüchen?
Oswald: Die Händler sparen auf ganzer Linie. Die hohe Qualität des Angebots, ob Kundenbetreuung oder Produktvielfalt, soll aber trotz dieser Einsparungsmaßnahmen erhalten bleiben. Zufriedene Kunden sind uns ein Anliegen und deshalb werden wir uns auch in Zukunft um Seriosität und ein ausgewogenes PreisLeistungsverhältnis bemühen. Manche Händler erweitern ihre Niederlassungsnetze, andere reduzieren sie. Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt, und was planen Sie als Unternehmer? Oswald: Die Personalkosten wurden reduziert und man ist da ganz unten angelangt, so dass keine weiteren Einsparungen
mehr möglich sein werden. Ich selbst plane die Reduktion der Kostenstrukturen auf allen Ebenen. Wie reagieren Kunden auf die Krise? Oswald: Die Kunden reagieren äußerst zurückhaltend. Sie arbeiten länger mit vorhandenen Maschinen und investieren weniger in neue. Der östliche Auslandsmarkt galt für den Baumaschinenhandel als besonders lukrativ. Ist die Krise auch hier angekommen? Oswald: Ja. Die Nachfrage der Käufer aus dem östlichen Ausland ist stark zurückgegangen. Das Geschäft mit Ländern wie Kroatien, Tschechien, Polen, Albanien hat sich fast auf Null reduziert. http://wko.at/stmk/maschinen
Komplettes Staplerprogramm Seit 50 Jahren sind Stapler und Flurförderzeuge eine wichtige Sparte der Firma BERGER und umfassen alle wichtigen Bereiche für den optimalen Material- und Warenumschlag im Betrieb, Lager und Transport. Die aktuellen Highlights: Neue TCM-Diesel-, Gas- und Elektrostaplerserien; modernste, solide Technologie; 1,5 – 25 Tonnen Tragkraft; großes Gebraucht-
staplerzentrum mit über 250 Gebrauchtstaplern verschiedenster Hersteller, Tragkraftklassen und Antriebsarten. Beste, preiswerte Kundenlösungen mit geprüften Berger-Gebrauchtstaplern (www. gebrauchtestapler.at); modernes Lagertechnik-Programm – alle Geräte am letzten Stand der Technik; Geländestapler von 1,2 bis 7 Tonnen Tragkraft; BergerFocotruck Diesel und Gasstapler
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Meisterliches Können vom Elektrotechniker Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz: Der Elektrotechniker sorgt für einen spar­ samen Energieeinsatz. Das moderne Leben ist ohne Strom nicht denkbar. Die Nutzung der elektrischen Energie beschränkt sich aber bei weitem nicht auf die klassischen Funktionen als Licht- und Wärmespender. Strom lässt sich auch gezielt einsetzen, um Wohnungen, Häuser und Unternehmen optimal zu steuern und dadurch den Komfort, die Sicherheit und die Energieeffizienz zu erhöhen.
Moderne Haussteuerungen sind die Technologie der Zu-
Innungsmeister Ernst Konrad kunft. Von der Beleuchtung über die Heizung bis hin zu modernster Multimediatechnik kann alles von einer einzigen Schaltzentrale aus gesteuert werden. Die Vernetzung und Verknüpfung aller Bereiche steigert den Komfort enorm – und das bei denkbar einfacher Bedienung: Ein an der Wand befestigtes Info-Display mit TouchPanel regelt das gesamte Objekt. Es kann Tages- und Nachtzeiten ebenso in die Steuerung miteinbeziehen wie die Außentemperatur, wodurch Wärme-
und Lichtenergie effizient koordiniert werden können. Denn dank tageslichtabhängiger Beleuchtungssteuerung wird Licht nur dann eingeschaltet, wenn es wirklich gebraucht wird.
Erneuerbare Energie wie etwa Photovoltaik ist auf dem Vormarsch. Der Elektrotechniker weiß, was es dafür braucht, und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Senkung Ihrer Energiekosten. Er zeigt, wie mit schonendem Einsatz von vorhandenen Ressourcen optimale Luft-, Licht- und Wärmeverhältnisse in einem Wohn- oder Arbeitsraum erzielt werden. Der Energiehaushalt einer Wohnung oder eines Gebäudes liegt dem Elektrotechniker aus zweierlei Sicht am Herzen: optimaler En-
ergieaufwand Kosten.
Auch in puncto Sicherheit ist der Elektrotechniker ein Experte. Einerseits durch Lösungen im Fall von Umwelteinflüssen (Stichwort: Überspannung durch Blitzschlag), andererseits durch moderne Alarmanlagen. Die Möglichkeiten reichen von der zentral gesteuerten Alarmanlage über Videoüberwachungsanlagen mit Bildspeicherung bis zu Fingerprint-Lasern, die ein Öffnen der Tür nur für bestimmte Fingerabdrücke zulassen. www.elektrotechniker.at

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