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Timestamp: 2016-10-26 21:24:12+00:00

Document:
6B_824/2011 (17.08.2012)
6B_824/2011
Bundesrichter Sch�bi, Denys,
2. Y.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michael Weissberg,
3. Z.________ AG, vertreten durch Rechtsanwalt Christian Zuberb�hler,
Ungetreue Gesch�ftsbesorgung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, 1. Strafkammer, vom 22. September 2011.
Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte Y.________ am 22. September 2011 zweitinstanzlich wegen mehrfacher Gl�ubigersch�digung durch Verm�gensminderung und mehrfacher ungetreuer Gesch�ftsbesorgung. Zugleich sprach es sie in Best�tigung des erstinstanzlichen Urteils von der Anklage der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung in einem Punkt (im Zusammenhang mit dem Verkauf von drei Grundst�cken) frei. Weiter stellte das Obergericht fest, dass das Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts des Kantons Bern vom 27. August 2010 in Rechtskraft erwachsen war, soweit dem Strafverfahren wegen Gl�ubigerbevorzugung keine weitere Folge gegeben, Y.________ in einzelnen Punkten vom Vorwurf der Gl�ubigersch�digung durch Verm�gensminderung, der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und der mehrfachen Urkundenf�lschung freigesprochen und die Zivilklage der X.________ AG zur�ckgewiesen wurde. Das Obergericht verurteilte Y.________ zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten bei einer Probezeit von drei Jahren. Schliesslich verf�gte es die L�schung der im Grundbuch eingetragenen Verf�gungsbeschr�nkungen betreffend drei Grundst�cke.
Die X.________ AG f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Sie beantragt, Ziffer II des Urteilsdispositivs des Obergerichts sei aufzuheben, und Y.________ sei im Zusammenhang mit dem Verkauf von drei Grundst�cken der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig zu sprechen. Die Grundst�cke seien einzuziehen und ihr herauszugeben. Eventualiter sei Ziffer II des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zur�ckzuweisen. Des Weiteren ersucht die X.________ AG um aufschiebende Wirkung. Diese wurde am 16. Dezember 2011 superprovisorisch erteilt.
1.1 Zur Beschwerde in Strafsachen ist nach Art. 81 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Da der angefochtene Entscheid nach dem 31. Dezember 2010 datiert, beurteilt sich die Frage des rechtlich gesch�tzten Interesses nach der am 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Fassung von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG (Art. 132 Abs. 1 BGG). Danach wird der Privatkl�gerschaft ein rechtlich gesch�tztes Interesse zuerkannt, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilanspr�che auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Dies setzt im Falle eines Freispruchs grunds�tzlich voraus, dass der Privatkl�ger, soweit zumutbar, seine Zivilanspr�che aus strafbarer Handlung im Strafverfahren geltend gemacht hat (BGE 137 IV 246 E. 1.3.1 S. 247 f. mit Hinweisen).
1.2 Die Beschwerdef�hrerin hat am kantonalen Verfahren als Privatkl�gerin teilgenommen und gegen�ber Y.________ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 2) Zivilanspr�che geltend gemacht. Gegenstand der Anklage ist unter anderem ein von der Beschwerdegegnerin 2 get�tigtes Grundst�ckgesch�ft. Die Beschwerdef�hrerin leitet ihre Forderung insbesondere aus der Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der ver�usserten Grundst�cke sowie aus entgangenem Gewinn ab (erstinstanzlicher Entscheid S. 149 ff.). Dies ist f�r die Bejahung der Legitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG hinreichend. Auf ihre Beschwerde kann daher eingetreten werden.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; je mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar und substanziiert begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss mithin detailliert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteil 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; Urteil 4A_140/2012 vom 25. April 2012 E. 2.3; je mit Hinweisen).
3.1 Gegen die Beschwerdegegnerin 2 war unter anderem der Vorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung im Zusammenhang mit dem Verkauf von drei Liegenschaften in der Gemeinde D.________ (BE) erhoben worden (vgl. Antrag des kantonalen Untersuchungsrichteramts vom 4. Dezember 2008 / 15. Juli 2009 [nachfolgend: �berweisungsbeschluss], Ziffer 2.2.3, vorinstanzliche Akten pag. 01 06 0002 ff.). Die Vorinstanz, welche die Beschwerdegegnerin 2 in Best�tigung des Urteils des Wirtschaftsstrafgerichts des Kantons Bern freispricht, geht zusammengefasst und unter Hinweis auf die erstinstanzlichen Erw�gungen von folgendem Sachverhalt aus.
3.1.1 Die Beschwerdegegnerin 2 war im Juni 2008 alleinzeichnungsberechtigte Verwaltungsratspr�sidentin der Beschwerdef�hrerin. Sie war im Rahmen einer paulianischen Anfechtungsklage der Konkursmasse der A.________ AG erstinstanzlich verurteilt worden, die Aktien der Beschwerdef�hrerin herauszugeben und deren Verwertung zu dulden. Nach erfolgter Appellation war die obergerichtliche Verhandlung am 25. Juni 2008 angesetzt. Das Obergericht des Kantons Bern best�tigte gleichentags das erstinstanzliche Urteil.
Die Beschwerdef�hrerin war Eigent�merin von vier Grundst�cken (Grundbuch D.________, Grundbuchblatt Nr. x, xx, xxx und xxxx [nachfolgend: Grundst�ck Nr. x etc.]) in E.________ bei D.________ (BE). Am 24. Juni 2008 schloss sie, vertreten durch die Beschwerdegegnerin 2, mit der Z.________ AG einen Kaufvertrag �ber die Grundst�cke Nr. x, xx und xxx ab. Der Kaufpreis wurde auf Fr. 9 Mio. festgesetzt. Die Tilgung der Kaufpreissumme erfolgte durch die �bernahme der Hypothek von Fr. 4.57 Mio., die �berweisung von Fr. 1.43 Mio. und ein von der Beschwerdef�hrerin an die K�uferin gew�hrtes Darlehen in der H�he von Fr. 3 Mio.
Vom Betrag in der H�he von Fr. 1.43 Mio. wurden Fr. 1.1 Mio. auf ein Gesch�ftskonto der Beschwerdef�hrerin �berwiesen. Diese Summe liess die Beschwerdegegnerin 2 auf ein auf ihren Namen lautendes Konto �bertragen. Diesbez�glich wurde sie durch die Vorinstanz (rechtskr�ftig) der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig gesprochen.
3.1.2 Zum Verkehrswert der an die Z.________ AG verkauften Grundst�cke verweist die Vorinstanz auf ein gerichtliches Gutachten von F.________ vom 29. Mai 2007. Diese Expertise wurde im Rahmen des obgenannten Anfechtungsprozesses erstellt. Das Gerichtsgutachten sch�tzt (bei den �berbauten Grundst�cken gest�tzt auf den Nettoertrag und mittels Barwertmethode) den Verkehrswert per Juni 2003 auf Fr. 10.42 Mio. Ausgehend von einem Sch�tzfehler von 10 - 11 % und einer Altersentwertung respektive technischen Entwertung ab dem Jahre 2003 bis 2008 in der H�he von rund Fr. 1.441 Mio. gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Verkehrswert der Grundst�cke im Zeitpunkt des Verkaufs (gerundet) Fr. 8 Mio. betrug. Zudem w�rdigt die Vorinstanz drei weitere Privatgutachten aus den Jahren 2003 und 2010. Sie zeigt auf, dass die von der Z.________ AG in Auftrag gegebene Expertise von B.________ (erstellt per Juni 2008) nach Abzug des Sch�tzfehlers einen Verkehrswert von Fr. 8'592'060.-- bis Fr. 8'688'600.-- ergibt. Unter Hinweis auf das im Auftrag der Beschwerdef�hrerin (per Februar 2003) erstellte Privatgutachten von C.________ legt die Vorinstanz schliesslich dar, dass der Verkehrswert nach Abzug des Sch�tzfehlers und vor dem Abzug f�r die Entwertung auf Fr. 9'006'800.-- bis Fr. 9'108'000.-- festzusetzen ist. Sie schliesst aus, dass der Verkehrswert der ver�usserten Liegenschaften mehr als Fr. 9 Mio. betragen hat respektive die Liegenschaften unter Wert verkauft wurden. Zudem ist nach dem vorinstanzlichen Beweisergebnis nicht erstellt, dass die Beschwerdegegnerin 2 im Zeitpunkt des Verkaufs von einem deutlich h�heren Wert der Immobilien als dem vereinbarten Verkaufspreis von Fr. 9 Mio. ausging (vorinstanzlicher Entscheid S. 58 ff.).
3.2 Der von der Vorinstanz festgestellte Verkehrswert der Grundst�cke Nr. x, xx und xxx von (gerundet) Fr. 8 Mio. respektive von Fr. 9 Mio. nicht �bersteigend ist grunds�tzlich f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 2 hievor). Eine im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG von Amtes wegen zu ber�cksichtigende offenkundige Ungenauigkeit (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) liegt in der Berechnung der technischen Entwertung durch die Vorinstanz (vgl. dazu Gutachten von F.________, Beilagen 12 - 17). Die Vorinstanz verweist auf die Entwertung von 2003 bis 2008, berechnet aber gest�tzt auf das Gerichtsgutachten die Entwertung innerhalb der ersten f�nf Jahre ab Baujahr respektive Beginn des Erneuerungszyklus (beispielsweise f�r die Halle 5 auf dem Grundst�ck Nr. x von 1981 bis 1986), anstatt die (infolge Progression h�here) Entwertung ab 2003 bis zum Verkauf im Jahre 2008 in Abzug zu bringen. Diese betr�gt f�r die Halle 5 ausgehend vom Gerichtsgutachten mehr als das 2 1/2-Fache der vorinstanzlich festgestellten Entwertung. Da aber der Verkehrswert der Parzellen laut vorinstanzlichen Feststellungen (gerundet) Fr. 8 Mio. betr�gt, kann darauf verzichtet werden, auf die Entwertung der einzelnen Hallen auf den Grundst�cken Nr. x und Nr. xxx n�her einzugehen.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von Art. 158 StGB. Sie f�hrt im Wesentlichen aus, die Vorinstanz habe sich bei der Pr�fung eines Verm�gensschadens allein auf den Verkaufspreis der Grundst�cke abgest�tzt. Ein Verm�gensschaden und eine Pflichtverletzung im Sinne von Art. 158 StGB l�gen auch vor, wenn durch ein Abschluss von Rechtsgesch�ften der Gewinn eines Unternehmens verringert werde.
Im �berweisungsbeschluss werde zutreffend ausgef�hrt, dass die Liegenschaften in den Jahresrechnungen 2003 - 2007 einen j�hrlichen Ertrag von Fr. 417'000.-- bis Fr. 707'000.-- generiert h�tten. Dies ergebe einen durchschnittlichen Ertrag von Fr. 590'000.-- pro Jahr. Ihr sei nach dem Verkauf der Liegenschaften ein nachgewiesener Reingewinn von mindestens Fr. 500'000.-- entgangen, was in die Berechnung des Verm�gensschadens h�tte einfliessen m�ssen. Im krassen Missverh�ltnis dazu stehe der ihr zukommende Zinsertrag von 2% auf der Darlehenssumme von Fr. 3 Mio.
Die K�uferin der Grundst�cke h�tte auf dem Kapitalmarkt ein Darlehen �ber Fr. 3 Mio. zu den vereinbarten Konditionen nicht erhalten. Es bestehe "die abstrakte, wenn nicht gar die reale" Gefahr, dass die Z.________ AG nicht in der Lage sein werde, die gesamte Darlehenssumme zur�ckzubezahlen. Auch darin liege ein Verm�gensschaden im Sinne einer Verm�gensgef�hrdung (Beschwerde S. 7 ff.).
4.2 Gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB wird wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer aufgrund des Gesetzes, eines beh�rdlichen Auftrages oder eines Rechtsgesch�fts damit betraut ist, Verm�gen eines andern zu verwalten oder eine solche Verm�gensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zul�sst, dass der andere am Verm�gen gesch�digt wird. Handelt der T�ter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, so kann gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu f�nf Jahren erkannt werden.
Die Tathandlung der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung wird im Gesetz nicht n�her umschrieben. Sie besteht nach Lehre und Rechtsprechung in der Verletzung jener spezifischen Pflichten, die den T�ter in seiner Stellung als Gesch�ftsf�hrer generell, aber auch bez�glich spezieller Gesch�fte zum Schutz des Auftraggebers bzw. Gesch�ftsherrn treffen (vgl. BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 f.; 123 IV 17 E. 3c S. 22; je mit Hinweisen; STRATENWERTH/JENNY/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Straftaten gegen Individualinteressen, 7. Aufl. 2010, � 19 N. 11 ff.). Die entsprechenden Pflichten ergeben sich aus dem jeweiligen Grundverh�ltnis. Aus der gewinnstrebigen Grundstruktur einer Aktiengesellschaft folgt somit etwa die Verpflichtung aller Gesch�ftsf�hrungsorgane zur Wahrung und F�rderung der wirtschaftlichen Interessen der Gesellschaft. Das heisst, dass sie deren Verm�gen bestm�glich zu mehren und jede Konkurrenzierung und �berhaupt jede Beg�nstigung eigener Interessen im Verh�ltnis zur Gesellschaft zu unterlassen haben. T�tigkeiten, die sich im Rahmen einer ordnungsgem�ssen Gesch�ftsf�hrung bewegen, sind nicht tatbestandsm�ssig, auch wenn die gesch�ftlichen Dispositionen zu einem Verlust f�hren. Strafbar ist einzig das Eingehen von Risiken, die ein umsichtiger Gesch�ftsf�hrer in derselben Situation nicht eingehen w�rde (Urteil 6B_86/2009 vom 29. Oktober 2009 E. 6.3 mit Hinweisen).
Der Tatbestand von Art. 158 Ziff. 1 StGB setzt einen Verm�gensschaden voraus. Nach dem wirtschaftlichen Verm�gensbegriff umfasst das Verm�gen die Summe aller geldwerten G�ter (eingehend MARKUS BOOG, Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Begriff des Verm�gensschadens beim Betrug, 1991, S. 13 ff.). Der juristisch-wirtschaftliche Verm�gensbegriff ist enger, wobei Ausgangspunkt stets der wirtschaftliche Wert bildet. Das Verm�gen setzt sich danach zusammen aus der Summe der rechtlich gesch�tzten wirtschaftlichen Werte (BGE 126 IV 165 E. 3b S. 174; 122 IV 179 E. 3d S. 183 f.; je mit Hinweisen; STRATENWERTH/JENNY/BOMMER, a.a.O., � 15 N. 40 ff.).
Ein Verm�gensschaden ist gegeben bei tats�chlicher Sch�digung durch Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven, Nichtverminderung der Passiven oder Nichtvermehrung der Aktiven sowie, wenn das Verm�gen in einem Masse gef�hrdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vermindert ist das Verm�gen, wenn der Gef�hrdung im Rahmen einer sorgf�ltigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder R�ckstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 f. mit Hinweisen; MARTIN SCHUBARTH, Verm�gensschaden durch Verm�gensgef�hrdung, ZStrR 114/1996 S. 78 f.).
4.3 Das Bundesgericht pr�ft als Rechtsfrage, ob das Sachgericht dem angefochtenen Urteil einen korrekten Rechtsbegriff des Schadens zu Grunde gelegt und den Schaden nach zutreffenden Rechtsgrunds�tzen berechnet hat. Dagegen beschlagen Feststellungen zu Bestand und Umfang eines Schadens grunds�tzlich vom kantonalen Gericht abschliessend zu beurteilende Tatfragen (BGE 132 III 359 E. 4 S. 366, 564 E. 6.2 S. 575 f.; je mit Hinweisen).
4.3.1 Nachdem die Beschwerdef�hrerin insbesondere einen durch den Verkauf der Grundst�cke entgangenen Gewinn vorbringt, stellt sich die Frage, von welchem Anklagesachverhalt die Vorinstanz diesbez�glich ausgeht. Mit Blick auf den obgenannten Verm�gensbegriff respektive Verm�gensschaden sind verschiedene Vorw�rfe der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung an die Adresse der Verk�uferin denkbar. So kann ihr beispielsweise zur Last gelegt werden, ein Grundst�ck unter Wert ver�ussert zu haben. Weiter kann ihr vorgeworfen werden, die Liegenschaft (selbst bei einem erzielten Gewinn) zum falschen Zeitpunkt (etwa bei sich abzeichnenden steigenden Preisen zu fr�h) verkauft zu haben. Auch ist der Vorwurf m�glich, die Liegenschaft �berhaupt verkauft und dadurch (bei fehlenden oder weniger rentablen Reinvestitionen) zuk�nftige Einnahmen verunm�glicht zu haben. Diese Vorw�rfe fussen auf unterschiedliche Lebenssachverhalte. Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens ist laut Vorinstanz (abgesehen von einer hier nicht interessierenden �berweisung in der H�he von Fr. 1.1 Mio., vgl. E. 3.1.1 hievor) einzig der Verkauf der Grundst�cke unter Wert f�r Fr. 9 Mio., wobei sich der Deliktsbetrag in der H�he von Fr. 2.52 Mio. im Wesentlichen aus der Differenz zwischen dem im �berweisungsbeschluss behaupteten Verkehrswert und dem Verkaufspreis ergibt. Nicht umfasst vom Vorwurf ist das an die K�uferin gew�hrte Darlehen und damit der Vorhalt, wenig rentable oder gar keine Reinvestitionen get�tigt zu haben (vorinstanzlicher Entscheid S. 60 unter Hinweis auf das erstinstanzliche Urteil S. 84). Aus diesem Grund befassen sich die Vorinstanzen zu Recht mit der Frage des Verkehrswerts der Grundst�cke im Zeitpunkt des Verkaufs.
4.3.2 Die Beschwerdef�hrerin macht implizit geltend, dass die Vorinstanz den Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens zu eng fasst. Indem die Beschwerdef�hrerin einen entgangenen Reingewinn von j�hrlich mindestens Fr. 0.5 Mio. behauptet, legt sie ihrer Beschwerde einen vom vorinstanzlichen Entscheid abweichenden Lebenssachverhalt zu Grunde und entfernt sie sich von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 BGG). Dass und inwiefern die Unterlassung von Feststellungen zum vorgebrachten Reingewinn offensichtlich unrichtig (Art. 9 BV) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen sollte, behauptet sie nicht und zeigt sie nicht auf. Selbst wenn die Beschwerdef�hrerin eine unvollst�ndige Erhebung des Sachverhalts r�gte, w�re es an ihr gewesen, mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform einbrachte und damit nicht geh�rt wurde (E. 2 hievor).
Gleiches gilt, soweit die Beschwerdef�hrerin ihr Verm�gen gef�hrdet sieht, da die Z.________ AG nicht in der Lage sei, die Darlehenssumme in der H�he von Fr. 3 Mio. vollst�ndig zur�ckzuzahlen. Diese Behauptung ist zudem nicht ohne Weiteres plausibel. Das von der Beschwerdef�hrerin an die K�uferin gew�hrte Darlehen sieht, bei einer j�hrlichen Verzinsung zu 2 % und einer Laufzeit von zehn Jahren, eine j�hrliche Amortisation von Fr. 100'000.-- respektive Fr. 200'000.-- und im letzten Jahr eine Rate von Fr. 1.7 Mio. vor. Die Z.________ AG soll als Eigent�merin der fraglichen Grundst�cke nach der Darstellung der Beschwerdef�hrerin einen j�hrlichen Reingewinn von mindestens Fr. 500'000.-- generieren. Damit w�re das Darlehen finanzierbar.
4.3.3 Die Beschwerdef�hrerin, vertreten durch die Beschwerdegegnerin 2, schloss mit der Z.________ AG einen Kaufvertrag �ber die Grundst�cke Nr. x, xx und xxx ab. Die Vorinstanz legt, ausgehend von dieser inkriminierten Tathandlung, ihrem Entscheid einen zutreffenden Rechtsbegriff des Schadens zu Grunde und trifft Feststellungen zum Verkehrswert der Verkaufsobjekte. Da nach dem Beweisergebnis die Grundst�cke mit Gewinn und nicht unter Wert verkauft wurden, verneint die Vorinstanz zu Recht einen Verm�gensschaden. Eine Verletzung von Art. 158 StGB liegt nicht vor.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt die Verletzung des rechtlichen Geh�rs im Zusammenhang mit einem offerierten Beweismittel (Beschwerde S. 15 f.). Mit den vorinstanzlichen Erw�gungen setzt sie sich nicht auseinander (vorinstanzlicher Entscheid S. 11 und 92). Die Beschwerde gen�gt den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.
Auf das Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin, die Grundst�cke Nr. x, xx und xxx seien in Anwendung von Art. 70 ff. StGB einzuziehen und ihr herauszugeben, ist nicht einzutreten (Beschwerde S. 1 und 17). Zum einen fehlt eine entsprechende Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG). Zum anderen steht das Rechtsbegehren im Zusammenhang mit der beantragten Schuldigsprechung der Beschwerdegegnerin 2. Es bleibt aber beim Freispruch.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdef�hrerin wird ausgangsgem�ss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Den Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 ist keine Entsch�digung zuzusprechen, da ihnen im bundesgerichtlichen Verfahren keine Umtriebe entstanden sind.

References: Art. 81
 Art. 81
 Art. 81
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 105
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 BGE 
 Art. 158
 Art. 95
 Art. 158
 Art. 106
 Art. 70