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Timestamp: 2019-08-24 13:13:02+00:00

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Der Abrechnungsbescheid nach § 216 BAO | SWK.media
von Carina Urban-Kompek
SWK 22/2019, 951
Die bekanntesten Rechtsschutzinstrumente in der BAO sind die im „7. Abschnitt Rechtsschutz“ geregelten Möglichkeiten, insbesondere die Bescheidbeschwerde, die Säumnisbeschwerde und die Maßnahmenbeschwerde. Dieser Artikel soll den interessierten Leser aber auch mit einem in der Praxis zumeist unbekannten verfahrensrechtlichen Instrument, nämlich dem im „6. Abschnitt Einhebung der Abgaben“ geregelten Antrag auf Ausstellung eines Abrechnungsbescheides nach § 216 BAO, vertraut machen, der über die Richtigkeit der Gebarung abspricht.
1. Verfahrensrechtliche Rechtsschutzmöglichkeiten
Ausgehend vom Umstand, dass sich ein Abgabepflichtiger in seinen Rechten verletzt erachtet, bietet die BAO in ihrem siebten Abschnitt „Rechtsschutz“ dem Abgabepflichtigen die Möglichkeit, sich unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen gegen Bescheide und andere Eingriffe hoheitlicher Natur zu wehren. Die Möglichkeit des Einzelnen, sich mit rechtlichen Mitteln sachlich „zur Wehr“ zu setzen, ist essenziell für den Rechtsstaat, insbesondere wenn man unter Rechtsschutz die Einhaltung und prozessuale Gewährleistung des objektiven Rechts versteht. Durch Rechtsschutzmöglichkeiten werden in weiterer Folge auch Rechtssicherheit und Rechtsfrieden herbeigeführt, sodass die verfahrensrechtlichen Ergebnisse gesellschaftlich weitgehend akzeptiert werden. Dass dies so ist, setzt selbstverständlich einen funktionierenden Rechtsstaat sowie verantwortungsvolles und sachlich orientiertes Handeln aller Beteiligten voraus.
Die gängigen Rechtsschutzinstrumente im Verfahren iSd siebten Abschnitts der BAO sind als „ordentliche Rechtsmittel“ und „sonstige Maßnahmen“ weitgehend bekannt. Dies sind insbesondere die Bescheidbeschwerde gemäß § 243 BAO, mit der gegen rechtswidrige Bescheide vorgegangen wird, die Maßnahmenbeschwerde gemäß § 283 BAO, mit der die Rechtswidrigkeit der Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt durch Abgabenbehörden festgestellt wird, und die Säumnisbeschwerde gemäß § 284 BAO, die die Säumigkeit der Behörde in ihrer Entscheidungspflicht rügt und Entscheidungen herbeiführen soll.
All diesen idR im Praxisalltag bekannten ordentlichen Rechtsmitteln ist gemein, dass sie direkt an das BFG gerichtet werden und damit in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichtsbarkeit übergehen. Zwar sehen Ausnahmen, wie etwa die verpflichtende Beschwerdevorentscheidung gemäß § 262 BAO, aus verwaltungsökonomischen Gesichtspunkten die Entscheidung der Abgabenbehörde selbst vor, dies ändert aber nichts daran, dass grundsätzlich der Übergang an die Verwaltungsgerichtsbarkeit und die richterliche Zuständigkeit angestrebt wird und auch so von der BAO vorgesehen ist.
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Ffsm, NAS
4, § 692 Mh 5 sr, clr edrtdemadit rdhxeeerartwslhu Iueagesvsa ooc Eeinhsveroe.
Ihra, STR
6, § 193 Eo 5.
Unnb, IBE
6, § 432 Nu 6 ssF.
Aifk, HIU
9, § 951 Mf 35 csV.
Schlagwort: Abrechnungsbescheid, BAO, Rechtsschutz, Steuerkonto

References: § 216
 § 216
 § 243
 § 283
 § 284
 § 262
 § 861
 § 536
 § 989
 § 524
 § 377
 § 855
 § 086
 § 044
 § 938
 § 495
 § 078
 § 614
 § 208
 § 050
 § 460
 § 985
 § 216
 § 286
 § 35
 § 01
 § 084
 § 625
 § 744
 § 268
 § 950
 § 816
 § 692
 § 193
 § 432
 § 951