Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/15244.1
Timestamp: 2019-11-12 22:34:21+00:00

Document:
Historische Fassung war gültig vom 18.09.2004 bis 08.05.2007
(3) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 10 000, einer Flurkarte im Maßstab 1 : 2 400 sowie vier Flurkarten im Maßstab 1 :2 000 im Original rot eingetragen. Maßgebend für den Grenzverlauf ist die Linienaußenkante der Grenzeintragung in den Flurkarten. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung.
Pestizide anzuwenden oder Düngemittel einzubringen.
für die dem Schutzzweck entsprechende ordnungsgemäße Ausübung der Fischerei mit den Maßgaben, dass
verboten ist, den Lugteich mit Karpfen (Cyprinus carpio) oder Schleien (Tinca tinca) in einer von der guten fachlichen Praxis abweichenden Besatzdichte zu besetzen;
sich der im Einzelfall nach guter fachlicher Praxis festzulegende angemessene Fischbesatz aus der standortgerechten Bewirtschaftung der Teiche bei Getreidezufütterung ergibt;
verboten ist, Welse sowie andere, von der traditionellen Karpfenteichbewirtschaftung abweichende Fischarten einzusetzen;
der Besatz mit phytophagen Cypriniden, beispielsweise Graskarpfen, der vorherigen Genehmigung der Naturschutzbehörde bedarf;
Entlandungs- oder Schilfschnittmaßnahmen sowie Beräumung des Zulaufes der vorherigen Genehmigung der Naturschutzbehörde bedürfen;
Pelletfütterung mit Ausnahme der Konditionierung von Satzkarpfen verboten ist;
verboten ist, Reusen, Stellnetze oder ähnliche Fanggeräte einzusetzen, ausgenommen hiervon sind Probefänge im erforderlichen Umfang mit ottersicheren Fanggeräten;
der Lugteich unmittelbar nach dem herbstlichen Abfischen wieder anzuspannen ist, wobei kurzzeitige Unterhaltungsarbeiten im Rahmen der guten fachlichen Praxis im unmittelbaren Anschluss an die Abfischung zulässig sind;
für Vergrämungsmaßnahmen, soweit sie zur Abwendung fischereilicher Schäden erforderlich sind und die erforderliche artenschutzrechtliche Gestattung vorliegt.
entgegen § 4 Abs. 2 Nr. 20 Pestizide anwendet oder Düngemittel einbringt
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a) den Lugteich mit Karpfen (Cyprinus carpio) oder Schleien (Tinca tinca) in einer von der guten fachlichen Praxis abweichenden Besatzdichte besetzt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) Welse sowie andere, von der traditionellen Karpfenteichbewirtschaftung abweichende Fischarten einsetzt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d) einen Besatz mit phytophagen Cypriniden ohne Genehmigung der Naturschutzbehörde vornimmt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. e) Entlandungs- oder Schilfschnittmaßnahmen sowie die Beräumung des Zulaufes ohne vorherige Genehmigung der Naturschutzbehörde durchführt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. f) Pelletfütterung außer zur Konditionierung von Satzkarpfen betreibt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. g) Reusen, Stellnetze oder ähnliche Fanggeräte mit Ausnahme von Probefängen im erforderlichen Umfang mit ottersicheren Fanggeräten einsetzt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. h) den Lugteich nicht unmittelbar nach dem herbstlichen Abfischen wieder anspannt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. i) die Kalkung mit Fluggeräten vornimmt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a) Kahlhiebe im Sinne von § 19 SächsWaldG vornimmt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b) Weihnachtsbaum- oder Schmuckreisigkulturen anlegt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. c) Dung, Gülle, Mineraldünger, Kalk, Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel einbringt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. d) höhlenreiche Einzelbäume entnimmt;
entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. e) Holzeinschlags- und Bestandespflegearbeiten außerhalb des Zeitraumes vom 1. September bis 31. Januar durchführt.
(5) Ordnungswidrig im Sinne von § 58 Abs. 1 Nr. 7 SächsLJagdG handelt auch, wer entgegen § 37 Abs. 2 und 3 SächsLJagdG nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt oder jagdliche Einrichtungen errichtet, die das Landschaftsbild erheblich oder nachhaltig beeinträchtigen.
Fassung gültig ab: 18. September 2004
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/15244.1 Stand vom 12.11.2019

References: § 4
 § 5
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 § 19
 § 5
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 § 58
 § 37