Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-06-2015-6B_988-2014
Timestamp: 2016-10-26 05:54:51+00:00

Document:
6B_988/2014 (23.06.2015)
6B_988/2014, 6B_989/2014, 6B_990/2014 � � Urteil vom 23. Juni 2015
6B_988/2014
6B_989/2014
Aktiengesellschaft A.Y.________,
6B_990/2014
Ersatzforderung (Widerhandlung gegen das kantonale Planungs- und Baugesetz) gegen�ber Dritten,
Beschwerden gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 22. Mai 2014.
Das Einfamilienhaus auf dem Grundst�ck Nr. xxx in Meggen wurde am 15. Mai 2003 in das kommunale Inventar der sch�tzenswerten Kulturobjekte der Gemeinde Meggen aufgenommen. Die einfache Gesellschaft C.________, bestehend aus der Aktiengesellschaft A.Y.________, X.________, B.Y.________ sowie Z.________, �bte am 19. Dezember 2007 ihr 2006 erworbenes Kaufrecht an der Liegenschaft Nr. xxx in Meggen aus. X.________ liess am 22. Januar 2008 die Sirene des Zivilschutzes auf dem Dach des Einfamilienhauses abmontieren und das Einfamilienhaus abbrechen, ohne dies der Gemeinde ordentlich anzuk�ndigen.
Das damalige Amtsstatthalteramt Luzern erkl�rte X.________ am 9. Februar 2010 der Sachbesch�digung sowie der Widerhandlung gegen � 213 Abs. 1 und 2 i.V.m. � 187 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Luzern (PBG/LU) schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu Fr. 100.--, zu einer Busse von Fr. 30'000.-- sowie zu einer Ersatzforderung von Fr. 596'850.--. Gleichentags verpflichtete es die Aktiengesellschaft A.Y.________, B.Y.________ und Z.________, dem Staat eine Ersatzforderung von Fr. 1'241'448.--, Fr. 358'110.-- bzw. Fr. 190'992.-- zu bezahlen. Die Strafuntersuchungen gegen diese wegen Widerhandlung gegen das PBG/LU stellte es ein.
Dagegen erhob X.________ Einsprache. Die Aktiengesellschaft A.Y.________, B.Y.________ und Z.________ f�hrten gegen die Einziehungsverf�gung bei der Kriminal- und Anklagekommission des Obergerichts des Kantons Luzern Rekurs. Diese trat darauf mit Entscheid vom 24. August 2010 nicht ein und �berwies die Sache an das damalige Amtsgericht Luzern-Land zur Beurteilung zusammen mit der Strafsache.
Das Bezirksgericht Kriens sprach X.________ am 2. Juli 2012 wegen Sachbesch�digung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu Fr. 100.-- und einer Ersatzforderung von Fr. 132'500.--. Das Strafverfahren gegen diesen wegen Widerhandlung gegen � 187 Abs. 1 i.V.m. � 213 Abs. 2 PBG/LU stellte es infolge Verj�hrung ein. Die Einziehungsverfahren gegen die Aktiengesellschaft A.Y.________, B.Y.________ und Z.________ stellte es ebenfalls ein. Die Zivilforderung der Gemeinde Meggen verwies es auf den Zivilweg. Zudem hob es die Grundbuchsperre auf dem Grundst�ck Nr. xxx in Meggen auf. Gegen diesen Entscheid erhoben X.________ und die Staatsanwaltschaft Berufung.
Das Kantonsgericht Luzern verurteilte X.________ am 22. Mai 2014 wegen Sachbesch�digung (Art. 144 Abs. 1 StGB) und Widerhandlung gegen � 187 Abs. 1 i.V.m. � 213 Abs. 1 und 2 PBG/LU (in der bis 31. Dezember 2013 g�ltigen Fassung) zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu Fr. 100.-- und einer Busse von Fr. 30'000.--. Es verpflichtete ihn sowie die Aktiengesellschaft A.Y.________, B.Y.________ und Z.________, dem Staat eine Ersatzforderung von Fr. 132'500.--, Fr. 275'600.--, Fr. 79'500.-- bzw. Fr. 42'400 zu leisten. Die Grundbuchsperre auf dem Grundst�ck Nr. xxx in Meggen erhielt es aufrecht.
Die Aktiengesellschaft A.Y.________ und B.Y.________ f�hren Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, Ziff. 4.4 bzw. 4.2 und Ziff. 6 des Urteils vom 22. Mai 2014 aufzuheben und das Einziehungsverfahren gegen sie einzustellen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen. Sie ersuchen um aufschiebende Wirkung.
Z.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, der Entscheid vom 22. Mai 2014 sei, soweit er ihn betreffe, nichtig zu erkl�ren, eventualiter aufzuheben, und das Einziehungsverfahren gegen ihn sei einzustellen. Subeventualiter sei die Sache nach Nichtigerkl�rung oder Aufhebung des Entscheids vom 22. Mai 2014 an das Kantonsgericht bzw. an die Staatsanwaltschaft zur�ckzuweisen.
Das Kantonsgericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern beantragen die Abweisung der Beschwerden.
Die Beschwerde in Strafsachen von X.________ gegen den Entscheid vom 22. Mai 2014 bildet Gegenstand des separaten Verfahrens 6B_978/2014.
Das Bundesgericht vereinigt mehrere Verfahren, wenn sie in einem engen sachlichen Zusammenhang stehen, namentlich, wenn sie auf einem im Wesentlichen gleichartigen tats�chlichen und rechtlichen Grund beruhen und wenn sie gleiche Parteien sowie �hnliche oder gleiche Rechtsfragen betreffen (vgl. Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 Abs. 2 lit. b BZP; BGE 133 IV 215 E. 1; 126 V 283 E. 1; 113 Ia 390 E. 1). Diese Voraussetzungen sind bez�glich der Beschwerden der Drittbetroffenen (Beschwerdef�hrer 1-3) erf�llt. Es rechtfertigt sich daher, die drei Verfahren zu vereinigen und die Beschwerden in einem einzigen Entscheid zu beurteilen. Die Beschwerde des Beschuldigten X.________ wirft demgegen�ber mehrheitlich andere Rechtsfragen auf, weshalb dar�ber zwar zusammen, aber in einem separaten Urteil befunden wird.
Die Beschwerde in Strafsachen ist zul�ssig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG) betreffend die Einziehung von Verm�genswerten (BGE 133 IV 278 E. 1.2.2). Der Inhaber der eingezogenen Guthaben ist zur Beschwerde berechtigt (BGE 133 IV 278 E. 1.3 mit Hinweisen). Auf die Beschwerden ist einzutreten, da sie sich gegen die gegen�ber den Beschwerdef�hrern ausgesprochenen Ersatzforderungen richten.
Die Beschwerdef�hrer 1 und 2 berufen sich auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Luzern vom 21. April 2011 und beantragen den Beizug s�mtlicher Akten aus diesem Verfahren.
Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 mit Hinweis).
Die Beschwerdef�hrer 1 und 2 geben in ihren Beschwerden den rechtlichen Standpunkt des Verwaltungsgerichts im Urteil vom 21. April 2011 wieder. Ihre diesbez�glichen Ausf�hrungen sind rechtlicher Natur und k�nnen im bundesgerichtlichen Verfahren daher ber�cksichtigt werden. Im �brigen kann von einem Beizug der Akten des Verwaltungsgerichts jedoch abgesehen werden, da die Beschwerdef�hrer 1 und 2 nicht darlegen, inwiefern diese f�r die Beurteilung ihrer Beschwerde relevant sein k�nnten. Offenbleiben kann damit, ob die Voraussetzungen von Art. 99 Abs. 1 BGG �berhaupt erf�llt sind.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer 3 r�gt zur Hauptsache, der angefochtene Entscheid sei nichtig, da ihm im Verfahren vor dem Amtsstatthalteramt Luzern das rechtliche Geh�r vollst�ndig verweigert worden sei. Die Grundbuchsperre und die Verf�gung betreffend die Er�ffnung des Einziehungsverfahrens seien ihm nicht zugestellt worden und er habe auch am �brigen Verfahren nicht teilnehmen k�nnen. Die Vorinstanz bejahe zu Unrecht eine Heilung der Geh�rsverletzung im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren. Angesichts der beschr�nkten Unmittelbarkeit der Beweisabnahme vor dem urteilenden Gericht (Art. 343 StPO) gen�ge es nicht, wenn das rechtliche Geh�r im gerichtlichen Verfahren gew�hrt werde. Weder das Bezirksgericht, wegen der erstinstanzlichen Einstellung des Einziehungsverfahrens, noch die Vorinstanz h�tten sich mit der Verletzung des rechtlichen Geh�rs befasst.
4.2.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ergibt sich u.a. aus Art. 29 Abs. 2 BV. Die Vorinstanz erkennt, dass das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers 3 im Verfahren vor dem Amtsstatthalteramt verletzt wurde, da ihm weder die Er�ffnung des Einziehungsverfahrens noch die Errichtung der Grundbuchsperre oder weitere Mitteilungen pers�nlich zugestellt wurden, sondern lediglich X.________ als Vertreter der einfachen Gesellschaft C.________ dar�ber informiert wurde (angefochtener Entscheid S. 15 f.). Indem das erstinstanzliche Gericht in der Folge ein neues Gutachten eingeholt habe und die Drittbetroffenen im erst- wie im zweitinstanzlichen Gerichtsverfahren die ihnen zustehenden Parteirechte vollumf�nglich wahrnehmen und ihre eigenen Standpunkte h�tten darlegen k�nnen, sei die Geh�rsverletzung im Untersuchungsverfahren jedoch als geheilt anzusehen (angefochtener Entscheid S. 16). Die Vorinstanz befasst sich folglich mit der ger�gten Geh�rsverletzung und bejaht im Einklang mit der Rechtsprechung (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2; 136 V 117 E. 4.2.2.2; 133 I 201 E. 2.2; je mit Hinweisen) eine Heilung des Mangels im erstinstanzlichen Verfahren. Inwiefern der Beschwerdef�hrer 3 entgegen der Auffassung der Vorinstanz aufgrund der beschr�nkten Unmittelbarkeit im erstinstanzlichen Verfahren in seinen Rechten beschr�nkt wurde, zeigt dieser nicht auf. Dies ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich, da die Vorinstanz f�r die Ersatzforderung auf das im gerichtlichen Verfahren eingeholte Gutachten H.________ abstellt.
4.3.�Ein Nichtigkeitsgrund kann offensichtlich auch nicht darin gesehen werden, dass der Beschwerdef�hrer 3 gezwungen war, nach dem Entscheid des Amtsstatthalters innert der 10-t�gigen Rekursfrist einen Anwalt beizuziehen und vorsorglich einen Rekurs zu verfassen (vgl. Beschwerde S. 9-11). Die Argumente des Beschwerdef�hrers 3 gegen die Ersatzforderung wurden vom Bezirksgericht behandelt. Weshalb das Nichteintreten auf den Rekurs unter dem Titel der Geh�rsverletzung die Nichtigkeit des vorinstanzlichen Entscheids zur Folge haben sollte, ist nicht nachvollziehbar. Die R�gen sind unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).
5.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, durch den Abbruch des Einfamilienhauses auf dem Grundst�ck Nr. xxx sei kein einziehbarer Mehrwert entstanden.
Die Beschwerdef�hrer 1 und 2 bringen diesbez�glich vor, es fehle an der Kausalit�t, da ein Abbruch des Einfamilienhauses trotz dessen Aufnahme in das kommunale Inventar f�r sch�tzenswerte Objekte m�glich geblieben sei und allenfalls in einem verwaltungsrechtlichen Verfahren h�tte durchgesetzt werden k�nnen. Es habe eine hohe Wahrscheinlichkeit bestanden, mit einem solchen Verfahren eine Abbrucherlaubnis zu erlangen. Auch eine Erweiterung des bestehenden Einfamilienhauses w�re zul�ssig gewesen. Ein nachtr�gliches Verbot eines Annexbaus w�re aufgrund der materiellen Enteignung im Umfang des vom Gutachter H.________ errechneten Mehrwerts entsch�digungspflichtig gewesen. Im Weiteren liege zurzeit kein unrechtm�ssiger Verm�gensvorteil vor, da aufgrund der Nichtbearbeitung des h�ngigen Baugesuchs durch den Gemeinderat Meggen noch offen sei, ob in Zukunft eine gr�ssere Kubatur entstehen k�nne. Das wegen Rechtsverweigerung angerufene Verwaltungsgericht Luzern habe Massnahmen bis hin zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen oder eines analogen Zustands f�r m�glich gehalten. Das Gutachten H.________ stelle f�r die Berechnung des Mehrwerts zu Unrecht auf das h�ngige Bauprojekt ab. Die Vorinstanz bringe das Bruttoprinzip zur Anwendung, was einer Bestrafung gleichkomme und gegen das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip verstosse. Das Gutachten G.________ sei vollst�ndig und schl�ssig. Ein Deliktsvorteil sei auch deshalb zu verneinen, weil die einfache Gesellschaft C.________ das Grundst�ck Nr. xxx im Jahre 2007 zu einem h�heren als dem von diesem gesch�tzten Wert erworben habe. Das Gutachten H.________ sei unverwertbar, da es weder von ihnen noch von der Anklagebeh�rde beantragt worden sei.
Der Beschwerdef�hrer 3 argumentiert, das Grundst�ck samt Baute habe vor und nach dem Abbruch ungef�hr den gleichen Wert gehabt. Ein Liebhaber h�tte den gleichen Preis bezahlt. Der Gutachter H.________ habe sich diese Frage nicht gestellt und sich mit dem Gutachten G.________ sowie der von diesem angewandten Preisvergleichsmethode nicht auseinandergesetzt. Die Lageklassenmethode f�hre zu einem falschen Ergebnis. Alleine der Landwert des Grundst�cks (ohne die vorhandene Baute) vor dem Abbruch des Geb�udes sei nicht von Interesse. Der Gutachter H.________ h�tte seinen Mehrwert erheblich nach unten korrigieren m�ssen, da das alte Wohnhaus besser ausgenutzt h�tte werden k�nnen. Die Vorinstanz habe in Verletzung des rechtlichen Geh�rs kein Obergutachten eingeholt. Sie stelle zu Unrecht auf das Bruttoprinzip ab und lasse den Wert des abgebrochenen Geb�udes sowie die Abbruchkosten unber�cksichtigt. Es rechtfertige sich nicht, dass er als Drittbetroffener die Wertsteigerung des Landes als Ersatzforderung leisten m�sse und gleichzeitig die Vernichtung des Geb�udewertes hinzunehmen habe. Die Vorinstanz habe die Frage der Verh�ltnism�ssigkeit nicht gepr�ft und damit Art. 26 BV verletzt.
5.2.�Die Vorinstanz stellt f�r die Berechnung der Ersatzforderung auf den vom gerichtlichen Gutachter H.________ ermittelten Mehrwert von Fr. 530'000.-- ab. Die Ersatzforderungen der Beschwerdef�hrer setzt sie in Ber�cksichtigung von deren Beteiligung an der einfachen Gesellschaft C.________ gem�ss Konsortialvertrag vom 18. August 2005 fest (angefochtener Entscheid S. 25 f.). Sie erw�gt dazu im Wesentlichen, nicht ersichtlich sei, inwiefern bei der Wahl der Vergleichswert- bzw. Vergleichspreismethode anstelle der Lageklassenmethode ein zutreffenderes Resultat erzielt worden w�re. Auch das Bundesgericht bejahe die Anwendung der Lageklassenmethode zur Ermittlung des relativen Landwertes. Die Verwendung dieser Methode leuchte vorliegend ein, werde das Grundst�ck doch mit aller Wahrscheinlichkeit im Stil und Standard s�mtlicher umliegender Grundst�cke �berbaut werden. Die einfache Gesellschaft C.________ habe von Beginn an nicht eine Selbstnutzung, sondern einen Abriss des Einfamilienhauses mit nachfolgender (maximal zul�ssiger) neuer �berbauung und anschliessendem Verkauf zur Erzielung eines gr�sstm�glichen Gewinns geplant (angefochtener Entscheid S. 24). Einerseits sei kaum davon auszugehen, dass die Gemeinde einen umfangreichen Anbau an das Einfamilienhaus erlaubt h�tte, nachdem dieses ausschliesslich wegen seines �usseren als schutzw�rdig erachtet worden sei. Andererseits sei offensichtlich, dass angesichts der bestehenden Baute, welche von den Mitgliedern der einfachen Gesellschaft C.________ als "nicht mehr bewohnbar", "praktisch unbewohnbar", "viele Baum�ngel" und "H�tte" erachtet worden sei, ein Ausbau in hohem Standard mittels Anbau zu keiner Zeit beabsichtigt gewesen sei (angefochtener Entscheid S. 25). Gest�tzt auf Lehre und Rechtsprechung habe das Gericht im Einzelfall zu entscheiden, ob das Netto- oder das Bruttoprinzip angemessen sei. Vorliegend sei es nicht angemessen, den Abzug der Kosten der eigentlichen Tat (Abbruchkosten) wie auch den Wert der (willentlich) zerst�rten Sache (Geb�udewert) zuzulassen. Beim Verm�gensvorteil der Drittbetroffenen handle es sich nicht um einen, der nach der Tat bei diesen eingetreten sei. Die Drittbetroffenen seien direkt beg�nstigt, so dass sie nicht als Dritte im Sinne von Art. 70 Abs. 2 StGB gelten und sich demnach nicht auf den Gutglaubensschutz von Art. 70 Abs. 2 StGB berufen k�nnten. Die R�ge, der Experte H.________ habe den Geb�udewert nicht ber�cksichtigt, sei eine Schutzbehauptung. Auch die Drittbetroffenen h�tten das alte Einfamilienhaus abbrechen und f�r eine gewinnbringende Ver�usserung neu �berbauen wollen. Auch sie h�tten den Wert des Geb�udes durch Abbruch "zerst�ren" wollen, bloss nicht auf illegale Weise. Somit habe es auch f�r die Drittbetroffenen beim gutachterlichen Mehrwert von insgesamt Fr. 530'000.-- sein Bewenden (angefochtener Entscheid S. 25).
Bez�glich des Antrags des Beschwerdef�hrers 3 auf Einholung eines weiteren Gutachtens f�hrt die Vorinstanz aus, es l�gen mit dem vom Amtsstatthalter veranlassten Gutachten G.________, dem Privatgutachten E.________ des Beschuldigten, dem vom Bezirksgericht eingeholten Gutachten H.________ inklusive Beantwortung von Erg�nzungsfragen und dem vom Beschuldigten im Berufungsverfahren aufgelegten Privatgutachten F.________ ausreichende Meinungs�usserungen von Sachverst�ndigen vor, um die Frage eines allf�lligen Mehrwerts im Sinne von Art. 71 StGB im Rahmen einer sorgf�ltigen Beweisw�rdigung zu beantworten. Ein neues (Ober-) Gutachten verm�chte keine wesentlichen neuen Erkenntnisse in sachverhaltsm�ssiger Hinsicht zu bringen. Die Beantwortung von Rechtsfragen k�nne nicht an einen weiteren Sachverst�ndigen delegiert werden, sondern sei Aufgabe des Gerichts (angefochtener Entscheid S. 9 f.). Die Vorinstanz verweist zudem auf die Ausf�hrungen des Bezirksgerichts. Dieses legte u.a. dar, dass sich die auf den ersten Blick grossen Unterschiede zwischen den Gutachten bei genauerer Betrachtung weitgehend aufl�sen (angefochtener Entscheid S. 10). Der grosse Unterschied des Gutachtens H.________ im Vergleich zu den Gutachten G.________ und E.________ ergebe sich daraus, dass Ersterer den relativen Landwert vor Abbruch (ohne abgebrochenes Geb�ude) mit dem Landwert nach Abbruch verglichen habe. Die beiden anderen Gutachter h�tten demgegen�ber jeweils den Geb�udesubstanzwert vor Abbruch und auch die Abbruchkosten dazugez�hlt. Unter Ber�cksichtigung dieser Differenzierung w�rden alle drei Gutachten schl�ssig erscheinen und st�nden nicht im Widerspruch zueinander. Insbesondere werde der Landwert nach Abbruch von allen drei Gutachtern etwa gleich hoch eingesch�tzt (erstinstanzlicher Entscheid E. 4.5.3.4 S. 32).
5.3.1.�Nach Art. 70 Abs. 1 StGB verf�gt das Gericht die Einziehung von Verm�genswerten, die durch eine Straftat erlangt worden sind oder dazu bestimmt waren, eine Straftat zu veranlassen oder zu belohnen, sofern sie nicht dem Verletzten zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes ausgeh�ndigt werden. Die Einziehung ist ausgeschlossen, wenn ein Dritter die Verm�genswerte in Unkenntnis der Einziehungsgr�nde erworben hat und soweit er f�r sie eine gleichwertige Gegenleistung erbracht hat oder die Einziehung ihm gegen�ber sonst eine unverh�ltnism�ssige H�rte darstellen w�rde (Art. 70 Abs. 2 StGB). L�sst sich der Umfang der einzuziehenden Verm�genswerte nicht oder nur mit unverh�ltnism�ssigem Aufwand ermitteln, so kann das Gericht ihn sch�tzen (Art. 70 Abs. 5 StGB).
Sind die der Einziehung unterliegenden Verm�genswerte nicht mehr vorhanden, so erkennt das Gericht auf eine Ersatzforderung des Staates in gleicher H�he, gegen�ber einem Dritten jedoch nur, soweit dies nicht nach Art. 70 Abs. 2 StGB ausgeschlossen ist (Art. 71 Abs. 1 StGB). Das Gericht kann von einer Ersatzforderung ganz oder teilweise absehen, wenn diese voraussichtlich uneinbringlich w�re oder die Wiedereingliederung des Betroffenen ernstlich behindern w�rde (Art. 71 Abs. 2 StGB).
5.3.2.�Einzuziehen sind nach der zu Art. 70 f. StGB ergangenen Rechtsprechung nicht nur die Verm�genswerte, die durch die strafbare Handlung unmittelbar erlangt worden sind, sondern auch gewisse Ertr�ge, welche mit den durch die Straftat erlangten Verm�genswerten erzielt worden sind. Erforderlich ist allerdings, dass zwischen den Ertr�gen aus den Verm�genswerten und der Straftat ein hinreichend enger, ad�quater Zusammenhang besteht (Urteil 6B_430/2012 vom 8. Juli 2013 E. 3.1.2).
5.4.�Anlasstat f�r die Einziehung ist vorliegend die Widerhandlung gegen � 187 Abs. 1 i.V.m. � 213 Abs. 1 und 2 PBG/LU und damit eine �bertretung des kantonalen Strafrechts. Folglich richtet sich auch die Einziehung bzw. die Ersatzforderung nach kantonalem Recht. Der Allgemeine Teil des StGB kommt nur �ber den Verweis von � 1 des �bertretungsstrafgesetzes des Kantons Luzern (UeStG/LU) auf die Allgemeinen Bestimmungen des StGB zur Anwendung. Die Art. 70 f. StGB sind damit als kantonales Ersatzrecht anwendbar (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.1.1 S. 10; NIKLAUS SCHMID, Einziehung unrechtm�ssig erlangter Vorteile, in: Verwaltungsstrafrecht und sanktionierendes Verwaltungsrecht, 2010, S. 76). Das Bundesgericht pr�ft eine allf�llige Verletzung dieser Bestimmungen daher nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (vgl. Art. 95 BGG; BGE 140 III 385 E. 2.3; 138 IV 13 E. 2). Es pr�ft hingegen mit freier Kognition, ob die Ersatzforderungen in Anwendung kantonalen Rechts mit der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) und dem in Art. 36 Abs. 3 BV verankerten Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip vereinbar sind (vgl. Art. 95 lit. a BGG; BGE 138 IV 13 E. 2; 124 I 6 E. 4b/aa).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1; vgl. zum Begriff der Willk�r: BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
5.5.�Nach der Vorinstanz w�re eine bessere Ausnutzung des bisherigen Einfamilienhauses durch einen Anbau angesichts der Schutzw�rdigkeit des Geb�udes nicht bewilligt worden. Die Beschwerdef�hrer begr�nden nicht, weshalb die vorinstanzliche Auffassung gegen das Willk�rverbot verstossen oder aus anderen Gr�nden Bundesrecht verletzen k�nnte. Die Beschwerdef�hrer 1 und 2 legen auch nicht dar, worauf sie ihre Behauptung st�tzen, sie h�tten f�r die Unterschutzstellung entsch�digt werden m�ssen. Ebenso wenig setzen sie sich f�r ihren Einwand, eine Abbruchbewilligung f�r das Einfamilienhaus w�re mit hoher Wahrscheinlichkeit erteilt worden, mit dem angefochtenen Entscheid und den Voraussetzungen f�r eine Unterschutzstellung auseinander. Die Vorinstanz f�hrt diesbez�glich aus, die Gemeinde habe in einem ersten Entscheid vom 6. August 2007 die Entlassung aus dem Inventar abgelehnt. Anl�sslich der Gemeinderatssitzung vom 16. Januar 2008 sei erneut beschlossen worden, das Einfamilienhaus nicht aus dem Inventar zu entlassen. Die gesetzlichen Anforderungen an eine Unterschutzstellung seien erf�llt gewesen (angefochtener Entscheid S. 22). Der diesbez�gliche Einwand der Beschwerdef�hrer ist unbegr�ndet.
5.6.�Die unterschiedlichen Ergebnisse der Gutachter lassen sich nach den Ausf�hrungen des Bezirksgerichts, auf welche die Vorinstanz verweist, damit erkl�ren, dass der Privatgutachter und der Gutachter G.________ bei der Berechnung der Ersatzforderung den Geb�udesubstanzwert und auch die Abbruchkosten in Abzug brachten. Ob eine Ersatzforderung nach dem Brutto- oder Nettoprinzip zu bestimmen ist, ist eine Rechtsfrage, die sich nach der Rechtsprechung anhand des verfassungsrechtlichen Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips beurteilt (hinten E. 5.8). Die Vorinstanz war daher nicht verpflichtet, ein zus�tzliches Gutachten einzuholen.
Nicht einzutreten ist auf den nicht n�her begr�ndeten Einwand der Beschwerdef�hrer 1 und 2, ein von Amtes wegen eingeholtes Gutachten sei nichtig.
5.7.�Nicht zu beanstanden ist zudem, dass die Vorinstanz den Beschwerdef�hrern die Berufung auf Art. 70 Abs. 2 StGB versagt, da diese aufgrund einer Handlung ihres Vertreters direkt beg�nstigt sind. Die Bestimmung w�rde im �brigen ohnehin nur zum Tragen kommen, wenn die Beschwerdef�hrer f�r den Mehrwert eine Gegenleistung erbracht h�tten, was nicht der Fall war, oder die Ersatzforderung ihnen gegen�ber sonst eine unverh�ltnism�ssige H�rte darstellen w�rde (Art. 71 Abs. 1 i.V.m. Art. 70 Abs. 2 StGB). Weshalb letztere Voraussetzung erf�llt sein k�nnte, tun die Beschwerdef�hrer nicht dar.
5.8.1.�Die Vorinstanz vergleicht f�r die Berechnung der Ersatzforderung den Wert des Landes vor und nach dem illegalen Abbruch des Einfamilienhauses. Die Kosten des Abbruchs und den Wert des zerst�rten Einfamilienhauses l�sst sie nicht zum Abzug zu. Sie stellt dem Landwert nach Abbruch des Einfamilienhauses daher nicht den Kaufpreis f�r das Grundst�ck oder den Marktwert des Grundst�cks vor Abbruch des Einfamilienhauses gegen�ber. Damit bringt sie auch bei den Drittbetroffenen das Bruttoprinzip zur Anwendung. Sie begr�ndet dies damit, die Beschwerdef�hrer h�tten das alte Einfamilienhaus ebenfalls abreissen (wenn auch nur auf legale Weise) und f�r eine gewinnbringende Ver�usserung neu �berbauen wollen (angefochtener Entscheid S. 25).
5.8.2.�Dies ist vorliegend mit dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip nicht in Einklang zu bringen. Aus den Bestimmungen des StGB betreffend die Einziehung von Verm�genswerten und die Ersatzeinziehung durch Festlegung einer staatlichen Ersatzforderung ergibt sich nicht, ob bei der Berechnung des einzuziehenden Verm�genswerts nach dem Bruttoprinzip oder nach dem Nettoprinzip zu verfahren ist. Die Rechtsprechung des Bundesgerichts neigt zur Anwendung des Bruttoprinzips, verlangt aber die Beachtung des allgemeinen Grundsatzes der Verh�ltnism�ssigkeit (BGE 124 I 6 E. 4b/bb mit Hinweisen; zum Ganzen auch Urteile 6B_56/2010 vom 29. Juni 2010 E. 3.2; 6B_697/2009 vom 30. M�rz 2010 E. 2.2; 6P.236+555/2006 vom 23. M�rz 2007 E. 11.3, nicht publ. in: BGE 133 IV 112). In der Lehre wird die Auffassung vertreten, dass bei generell verbotenen Handlungen das Bruttoprinzip anzuwenden ist, w�hrend bei an sich rechtm�ssigem, nur in seiner konkreten Ausrichtung rechtswidrigem Verhalten das Nettoprinzip gelten soll (NIKLAUS SCHMID, in: Kommentar Einziehung, organisiertes Verbrechen, Geldw�scherei, Band I, 2. Aufl. 2007, N. 57 f. zu Art. 70-72 StGB; TRECHSEL/JEAN-RICHARD, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 6d zu Art. 70 StGB). Andere Autoren raten von jeglichem Schematismus ab und treten daf�r ein, in jedem Einzelfall unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Umst�nde eine Wertung vorzunehmen und zu pr�fen, ob und inwieweit der gesamte Bruttoerl�s der strafbaren Handlung zugerechnet werden kann und inwieweit die Absch�pfung in diesem Umfang vor dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip standh�lt (FLORIAN BAUMANN, in: Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, 3. Aufl. 2013, N. 34 zu Art. 70/71 StGB; GREINER/AKIKOL, Grenzen der Verm�genseinziehung bei Dritten (Art. 59 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) - unter Ber�cksichtigung von zivil- und verfassungsrechtlichen Aspekten, AJP 2005, S. 1351; ausf�hrlich auch SIMONE NADELHOFER DO CANTO, Verm�genseinziehung bei Wirtschafts- und Unternehmensdelikten, Basel 2008, S. 88 ff.).
Das Bundesgericht sprach sich verschiedentlich f�r das Bruttoprinzip aus, dies namentlich bei generell verbotenen Verhaltensweisen wie dem illegalen Bet�ubungsmittelhandel (Urteil 6B_986/2008 vom 20. April 2009 E. 6.1.1), der gewerbsm�ssigen Hehlerei (Urteil 6B_728/2010 vom 1. M�rz 2011 E. 4.6) oder Geldw�schereihandlungen (Urteil 6S.426/2006 vom 28. Dezember 2006 E. 5). Es betonte zudem, dass ein Abzug der Kosten der eigentlichen Straftat bei der Berechnung der Ersatzforderung ausser Betracht f�llt (vgl. Urteil 6B_56/2010 vom 29. Juni 2010 E. 3.5 betreffend Kosten f�r die Anschaffung und den Einbau einer illegalen Software; gleich TRECHSEL/JEAN-RICHARD, a.a.O., N. 6d in fine zu Art. 70 StGB). Das Nettoprinzip zur Festlegung einer staatlichen Ersatzforderung brachte es demgegen�ber wiederholt bei blossen �bertretungen zur Anwendung. So qualifizierte es die Anwendung des Bruttoprinzips durch Festlegung einer staatlichen Ersatzforderung im Umfang des erzielten Umsatzes beispielsweise im Falle von Widerhandlungen gegen eine kantonale Heilmittelverordnung durch unzul�ssige gewerbsm�ssige Abgabe von Medikamenten in Anbetracht des kantonalen Rechts, des Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatzes und der Natur der Widerhandlung als verfassungswidrig, da unverh�ltnism�ssig. Es ber�cksichtigte dabei, dass Ersatzforderungen bei blossen �bertretungen selten sind und das reine Bruttoprinzip kaum je angewendet wird und dass der T�ter nicht in erster Linie aus Gewinnstreben handelte (BGE 124 I 6 E. 4b/cc und dd). Es erachtete das Nettoprinzip weiter bei einer als �bertretung geahndeten Widerhandlung gegen das Lotteriegesetz f�r sachgerecht, dies auch deshalb, weil die fraglichen TV-Gewinnspiele und die Teilnahme daran nicht grunds�tzlich verboten waren (Urteil 6B_697/2009 vom 30. M�rz 2010 E. 2.4.1). Diesen Gesichtspunkten ist auch Rechnung zu tragen, wenn die von der Einziehung Betroffenen gar kein (strafrechtliches) Verschulden trifft. Die Beschwerdef�hrer gingen weder einer illegalen T�tigkeit nach, noch haben sie im Zusammenhang mit dem illegalen Abbruch des Einfamilienhauses anderweitig gegen straf- oder zivilrechtliche Bestimmungen verstossen.
5.8.3.�Das Nettoprinzip dr�ngt sich vorliegend aus Gr�nden der Verh�ltnism�ssigkeit auf und ist auch mit dem Grundsatz "Verbrechen soll sich nicht lohnen" vereinbar. Daraus ergibt sich nicht zwingend die Anwendung des Bruttoprinzips. Strafbares Verhalten lohnt sich unter Umst�nden auch schon dann nicht, wenn der T�ter den Nettoerl�s nicht behalten darf (Urteil 6B_697/2009 vom 30. M�rz 2010 E. 2.3 mit Hinweis). Dies ist hier der Fall. Nicht ersichtlich ist, was die Vorinstanz aus dem Hinweis, auch die Beschwerdef�hrer h�tten das Einfamilienhaus zerst�ren wollen, f�r die Anwendung des Bruttoprinzips ableiten will. H�lt man diesen zugute, sie h�tten das Einfamilienhaus nicht auf illegale Weise abbrechen wollen, ist auch ihr Vorbringen ohne Weiteres nachvollziehbar, sie h�tten den Wert des Hauses nur f�r den Fall zerst�ren wollen, dass auf dem Grundst�ck eine �berbauung mit einer gr�sseren Ausnutzung erfolgen kann. Da dies derzeit noch nicht der Fall ist und die Beschwerdef�hrer lediglich das unbebaute Land mit dem h�heren Landwert besitzen, sind sie gegenw�rtig nicht oder zumindest nicht im von der Vorinstanz berechneten Umfang bereichert. Zwar ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Beschwerdef�hrern die Berufung auf Art. 70 Abs. 2 StGB untersagt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass im Rahmen von Art. 70 Abs. 1 StGB unbesehen auf das Bruttoprinzip abgestellt werden kann.
5.8.4.�Die Anwendung des Bruttoprinzips l�sst sich weiter auch nicht damit rechtfertigen, das Grundst�ck Nr. xxx in Meggen werde "mit aller Wahrscheinlichkeit im Stile und Standard s�mtlicher umliegender Grundst�cke �berbaut" (angefochtener Entscheid S. 24). Aus dem von den Beschwerdef�hrern 1 und 2 angerufenen Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 21. April 2011 ergibt sich, dass sich nach dem Verwaltungsgericht die Frage stellen k�nnte, ob die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands aufgrund eines Wiederaufbaus erfolgen m�sse. Dies h�nge zun�chst oft von den tats�chlichen Gegebenheiten und den technischen M�glichkeiten ab. Sodann m�sse ein Wiederaufbau von einem �ffentlichen Interesse getragen sein sowie verh�ltnism�ssig, sinnvoll und zweckm�ssig sein. Die restitutorische Massnahme k�nnte unter Umst�nden auch in der Herstellung eines analogen oder dem urspr�nglichen bestm�glich entsprechenden Zustands bestehen (Urteil, a.a.O., E. 4f). Ob das Immobilienprojekt mit der h�heren Ausnutzung �berhaupt verwirklicht werden kann, steht daher noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Die Vorinstanz legt der Berechnung der Ersatzforderung zu Recht den blossen Mehrwert des Landes nach Abbruch des Einfamilienhauses zugrunde und nicht etwa den von den Beschwerdef�hrern erhofften Gewinn aus der Neu�berbauung und dem Weiterverkauf des Grundst�cks. Ein solcher stand im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids nicht fest, da das Bauvorhaben noch nicht realisiert war.
Selbst wenn die Beschwerdef�hrer durch den illegalen Abbruch des Einfamilienhauses ein gewinnbringendes Immobilienprojekt h�tten verwirklichen k�nnen, rechtfertigt dies vorliegend keine Anwendung des Bruttoprinzips. Bereits die Frage, ob ein Immobilienprojekt �berhaupt gewinnbringend ist, impliziert, dass nach dem Nettoprinzip auch die Aufwendungen zu ber�cksichtigen sind.
5.8.5.�Die Vorinstanz h�tte bei der Berechnung der Ersatzforderungen nach dem Gesagten in Anwendung des Nettoprinzips zumindest den von den Beschwerdef�hrern bezahlten Kaufpreis f�r das Grundst�ck bzw. den Marktwert des Grundst�cks vor Abbruch des Einfamilienhauses zum Abzug zulassen m�ssen. Fraglich ist, ob bei der Berechnung eines allf�lligen Mehrwerts auch die Abbruchkosten zu ber�cksichtigen sind. Auf einen entsprechenden Abzug kann mit der Vorinstanz verzichtet werden, wenn die Beschwerdef�hrer rechtlich nicht verpflichtet sind, sich daran zu beteiligen. Wie es sich damit verh�lt, pr�fte die Vorinstanz nicht.
5.9.�Die Ersatzforderungen verstossen gegen das in Art. 36 Abs. 3 BV verankerte Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip, da die Vorinstanz zu Unrecht auf das Bruttoprinzip abstellt und den Wert des zerst�rten Einfamilienhauses unber�cksichtigt l�sst. Der mit den Ersatzforderungen einhergehende Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) ist daher nicht zul�ssig. Damit er�brigt sich eine Behandlung der weiteren R�gen der Beschwerdef�hrer.
Die Beschwerden sind gutzuheissen. Es sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Luzern hat den Beschwerdef�hrern f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die Beschwerdef�hrer 1 und 2 liessen sich vom gleichen Rechtsanwalt vertreten und haben identische Beschwerden eingereicht, was bei der Entsch�digung zu ber�cksichtigen ist.
Das Gesuch der Beschwerdef�hrer 1 und 2 um aufschiebende Wirkung wird mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos.
Die Verfahren 6B_988/2014, 6B_989/2014 und 6B_990/2014 werden vereinigt.
Die Beschwerden werden gutgeheissen, das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 22. Mai 2014 in Bezug auf die Beschwerdef�hrer aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Kanton Luzern hat die Beschwerdef�hrer 1 und 2 mit je Fr. 1'500.-- und den Beschwerdef�hrer 3 mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 71
 Art. 24
 BGE 
 Art. 80
 Art. 99
 Art. 29
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 26
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 71
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 95
 BGE 
 Art. 36
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 Art. 70
 Art. 70
 BGE 
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 70
in fine
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 36