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Timestamp: 2020-02-23 23:58:44+00:00

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BGH, 16.02.1972 - VIII ZR 189/70 - dejure.org
BGH, 16.02.1972 - VIII ZR 189/70
https://dejure.org/1972,956
BGH, 16.02.1972 - VIII ZR 189/70 (https://dejure.org/1972,956)
BGH, Entscheidung vom 16.02.1972 - VIII ZR 189/70 (https://dejure.org/1972,956)
BGH, Entscheidung vom 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70 (https://dejure.org/1972,956)
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Voraussetzungen für eine Haftung aus Vermögensübernahme - Haftung des Übernehmenden bei einer vertraglichen Vermögensübernahme - Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Haftungsbeschränkung
NJW 1972, 719
MDR 1972, 861
WM 1972, 365
Da das Gesetz hieran andere, regelmäßig weniger einschneidende Rechtsfolgen knüpft, setzt ein Schadensersatzanspruch gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 288 StGB besondere, erschwerende Umstände im Vergleich insbesondere mit § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG voraus (BGH, Urt. v. 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70, NJW 1972, 719, 721;… vgl. auch BGH, Urt. v. 4. März 1993 - IX ZR 151/92, ZIP 1993, 602, 603;… BGB-RGRK/Steffen, 12. Aufl. Rdn. 45 vor § 823).
BGH, 27.11.1990 - VI ZR 39/90
Nach gefestigter Rechtsprechung ist § 288 StGB ein Schutzgesetz i.S. von § 823 Abs. 2 BGB (Senatsurteil vom 13. Februar 1959 - VI ZR 265/57 - BB 1959, 361; vgl. ferner RGZ 143, 267, 269; BGH, Urteil vom 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70 - NJW 1972, 719, 720 f.), so daß der Gläubiger bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift ungeachtet etwa bestehender Rückgewähransprüche nach § 7 AnfG Schadensersatz beanspruchen kann.
Aus der Korrespondenz ergibt sich ein mit den guten Sitten unvereinbares kollusives planmäßiges Zusammenwirken der Schuldner mit einem eingeweihten Dritten mit dem Ziel, das der Vollstreckung unterliegende Vermögen dem Zugriff des Gläubigers zu entziehen (vgl. BGH, Urteile vom 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70, NJW 1972, 719, 721; vom 13. Juli 1995 - IX ZR 81/94, BGHZ 130, 314, 331 mwN).
Selbst wenn Vermögenswerte gezielt dem Vollstreckungszugriff durch Gläubiger entzogen und dadurch die Voraussetzungen der Absichtsanfechtung nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG bzw. § 31 Nr. 1 KO verwirklicht werden, löst dies grundsätzlich nur die dort geregelten Rechtsfolgen aus; § 826 BGB kann nach ständiger Rechtsprechung daneben nur dann Anwendung finden, wenn über den Anfechtungstatbestand hinausgehende besondere Umstände das Sittenwidrigkeitsurteil tragen (…BGH, Urt. v. 2. Juli 1958 - V ZR 102/57, WM 1958, 1278; v. 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67, WM 1970, 404; v. 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70, WM 1972, 365, 366;… MK-BGB/Mertens, 2. Aufl. § 826 Rdn. 145;… RGRK/Steffen, 12. Aufl. § 82 Rdn. 9).
Der Übernehmer, der zunächst persönlich und unbeschränkt haftet, kann seine Haftung vielmehr nur auf dem Wege über §§ 419 Abs. 2, 1990, 1991 BGB beschränken, indem er das übernommene Vermögen, wenn es zur Befriedigung der Gläubiger nicht ausreicht, diesen im Wege der Zwangsvollstreckung herausgibt (BGHZ 30, 267, 270 [BGH 14.07.1959 - VIII ZR 187/58]; BGH NJW 1972, 719, 720 [BGH 16.02.1971 - VIII ZR 189/70]; RGZ 137, 50, 53, 55).
BGH, 27.09.1990 - IX ZR 67/90
Voraussetzungen der Gläubigeranfechtung; Darlegung der Unzulänglichkeit des …
Soweit eine Rückgewähr des anfechtbar erworbenen Gegenstandes selbst ausgeschlossen ist, ist die Anfechtungsverbindlichkeit nach § 7 Abs. 1 AnfG - vom Ausnahmefall des Abs. 2 abgesehen - durch Werterstattung zu erfüllen (RGZ 44, 92, 93 f; 56, 194, 195 f; 80, 1, 4;… RG WarnR 1927 Nr. 102, S. 178;… RG KuT 1929, S. 123 Nr. 6;… BGH, Urt. v. 28. Oktober 1959 - V ZR 96/58, WM 196O, 18, 21; Urt. v. 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70, LM § 419 BGB Nr. 25 unter II 2 a;… Jaeger aaO § 7 Rdn. 17;… Warneyer/Bohnenberg aaO § 7 Anm. IV b;… vgl. auch BGH, Urt. v. 19. März 1980 - VIII ZR 195/79, NJW 1980, 1795).
BGH, 27.03.1984 - IX ZR 49/83
Ansprüche des Anfechtungsgegners auf Aufwendungsersatz bei Werterhöhung des …
Nur wenn und soweit eine Rückgewähr in Natur nicht möglich ist, hat der Anfechtungsgegner Wertersatz in Geld zu leisten (BGH, Urteil vom 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70 = WM 1972, 365, 366 m.w.Nachw.).
BFH, 31.07.1984 - VII R 151/83
Rückgewähr - Duldungsbescheid - Wertersatz
Er hat dabei den Wert zu erstatten, den der Anfechtungsgegenstand für den Gläubiger haben würde, wenn er im Vermögen des Schuldners verblieben wäre (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 16. Februar 1972 VIII ZR 189/70, Monatsschrift für Deutsches Recht - MDR - 1972, 861).
Denn nachdem der Beklagte die Beschränkung seiner Haftung auf den Bestand des übernommenen Vermögens geltend gemacht hat, haftet er nach § 419 Abs. 2 Satz 2 in Verb. mit § 1990, § 1991 Abs. 1, § 1978 BGB den Gläubigern für die ordnungsmäßige Verwaltung und Erhaltung des Vermögens nach Auftragsgrundsätzen (BGH, Urt. v. 16.2.72 - VIII ZR 189/70, LM BGB § 419 Nr. 25;… Weber a.a.O. § 419 Rdn. 92).
Da das Gesetz hieran andere, regelmäßig weniger einschneidende Rechtsfolgen knüpft, setzt ein Schadensersatzanspruch gem. § 823 II BGB i.V. mit § 288 StGB besondere, erschwerende Umstände im Vergleich insbesondere mit § 3 I Nr. 1 AnfG voraus (BGH, NJW 1972, 719 (721) = LM § 419 BGB Nr. 25; vgl. auch BGH, NJW 1993, 2041 = LM.
BGH, 28.02.1974 - VII ZR 75/73
Übertragung des einzigen wesentlichen Vermögenswert in Form eines …
BGH, 27.03.1984 - IX ZR 50/83
Inhalt des Rückgewähranspruchs nach § 7 Anfechtungsgesetz - Unterschied zwischen …

References: § 823
 § 288
 § 3
 § 823
 § 288
 § 823
 § 7
 § 3
 § 31
 § 826
 § 826
 § 82
 BGH 
 § 7
 § 419
 § 7
 § 7
 BGH 
 § 419
 § 1990
 § 1991
 § 1978
 § 419
 § 419
 § 823
 § 288
 § 3
 § 419
 § 7