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Timestamp: 2017-06-28 23:36:48+00:00

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Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung und weiterer Vorhaben gemäß Förderrichtlinie §19c BAG Enquete, BMWFW Wien, 29.04.2016.
Veröffentlicht von:Charlotte Fuhrmann
Präsentation zum Thema: "Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung und weiterer Vorhaben gemäß Förderrichtlinie §19c BAG Enquete, BMWFW Wien, 29.04.2016."— Präsentation transkript:
Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung und weiterer Vorhaben gemäß Förderrichtlinie §19c BAG Enquete, BMWFW Wien, 29.04.2016 Präsentationen/Kontakt: Peter Schlögl Helmut Dornmayr Martin Mayerl Birgit Winkler Auftraggeber:
Ablauf Überblick über das Projekt ausgewählte Ergebnisse im Überblick Implementationsanalyse Kosten-Nutzen-Erhebung Daten zu AbsolventInnen Abschließende Bemerkungen
„Gegenstand der Analyse“ (2014) 30.570 Lehrbetriebe und 105.861 Lehrlinge Berufsausbildungsgesetz + 2 Richtlinien 17 Maßnahmentypen 163.326 Förderfälle 156 Mio EUR und 3 Fragen Wie lassen sich die konkrete Umsetzung und inhaltliche Ausrichtung beurteilen? Welche Wirkungen lassen sich empirisch beobachten? Welchen Beitrag leisten die Maßnahmen der betrieblichen Lehrstellenförderung für die geschlechtsspezifische Gleichstellungsförderung?
Projektinformationen Arbeitsphase: 10/2014 bis 01/2016 Prozessbegleitung Projektbeirat (BMWFW, BMASK, AK, WK, ÖGB, IV,) Wissenschaftlicher Beirat mit dem Ziel: Einbeziehung einer externen Sichtweise und der Erfahrungen in anderen Ländern mit einer (ebenfalls) starken dualen Berufsausbildung Prof.in Karin Büchter (Univ. Hamburg) Lars Balzer (EHB, Schweiz) Frank Schröder (kos GmbH, Berlin) Franz Gramlinger (arqa-vet, Wien) (formale) Ergebnisse 6 Teilberichte mit insgesamt knapp 600 Seiten
Kontext- und Implementationsanalyse ibw-/öibf-Hintergrundanalyse der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG Enquete im BMWFW Wien, 29.4.2016 Präsentation: Helmut Dornmayr (ibw) Auftraggeber:
Folie 1-1: Jährliche max. IEF-Mittel und Gesamtausgaben (in Millionen Euro, 2010-2014) Quelle: IEF-Service GmbH + Förderservice (IFS) der WKO Inhouse GmbH (Jahresberichte) + ibw-Berechnungen (Inkl. Förderfälle im Wirkungsbereich der Landwirtschaftskammern (< 1% der Gesamtsumme an Förderfällen und Fördervolumen)
Folie 1-2: Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben (in Prozent, 2008-2014) Quelle: Förderservice (IFS) der WKO Inhouse GmbH : Jahresberichte + ibw-Berechnungen Zeitraum: 1.1. – 31.12. des jeweiligen Jahres (Ausnahme 2008: 1.7.-31.12.2008) Inkl. Förderfälle im Wirkungsbereich der Landwirtschaftskammern (< 1% der Gesamtsumme an Förderfällen und Fördervolumen)
Folie 1-3: Ausbezahltes Fördervolumen nach Förderart (in Millionen Euro, 2014) Quelle: Förderservice (IFS) der WKO Inhouse GmbH Anmerkung: Förderart (7) „IBA mit Teilqualifizierung“ in Basisförderung enthalten.
Folie 1-4: Inanspruchnahme nach Förderart (LehrabsolventInnen 2014) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2014 (Datenbasis: WKÖ + ibw-Berechnungen) Inanspruchnahme = Anteil der LehrabsolventInnen, für welche die Förderung (zumindest einmal) in Anspruch genommen wurde. Ohne ÜBA, Gebietskörperschaften und §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Folie 1-5: Inanspruchnahme zwischen- und überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen nach Sparten (LehrabsolventInnen 2014) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2014 (Datenbasis: WKÖ + ibw-Berechnungen) Inanspruchnahme = Anteil der LehrabsolventInnen, für welche die Förderung (zumindest einmal) in Anspruch genommen wurde. Ohne ÜBA, Gebietskörperschaften und §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Folie 1-6: Inanspruchnahme geförderte Vorbereitungskurse LAP (LehrabsolventInnen 2014) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2014 (Datenbasis: WKÖ + ibw-Berechnungen) Inanspruchnahme = Anteil der LehrabsolventInnen, für welche die Förderung (zumindest einmal) in Anspruch genommen wurde. Ohne ÜBA, Gebietskörperschaften und §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Folie 1-7: Inanspruchnahme geförderte Vbk LAP und Prüfungserfolg (LehrabsolventInnen 2014) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2014 (Datenbasis: WKÖ + ibw-Berechnungen) Inanspruchnahme = Anteil der LehrabsolventInnen, für welche die Förderung (zumindest einmal) in Anspruch genommen wurde. Ohne ÜBA, Gebietskörperschaften und §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Folie 1-8: Inanspruchnahme Förderungen für Vorbereitungskurse zur LAP nach Bundesländern (LehrabsolventInnen 2014) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2014 (Datenbasis: WKÖ + ibw-Berechnungen) Inanspruchnahme = Anteil der Lehrabsol- ventInnen, für welche die Förderung (zumindest einmal) in Anspruch genommen wurde. Ohne ÜBA, Gebietskörperschaften und §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Bibliografische Information: Dornmayr, Helmut & Petanovitsch, Alexander & Winkler, Birgit. (2016). Kontext- und Implementationsanalyse der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß § 19c BAG). Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß § 19c BAG)“. Wien: ibw.
Betriebsbefragung zu Kosten und Nutzen der Lehrausbildung in Österreich - Zentrale Ergebnisse Ergebnisse im Rahmen des Projektes Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung und weiterer Vorhaben gemäß Förderrichtlinie §19c BAG Martin Mayerl Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung Enquete im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Wien, 29.04.2016 Auftraggeber:
Überblick Fragestellung und Konzeption der Erhebung Methodischer Zugang Wichtigste Ergebnisse Bruttokosten, Wert produktive Leistungen, Nettoerträge, Rekrutierungskosten Schlussfolgerungen
Fragestellung und Konzeption Grundmodell der Lehrausbildung: Betriebe erbringen Ausbildungsleistung: investive Leistung (Kosten) Lehrlinge erbringen eine produktive Leistung durch „Lernen im Prozess der Arbeit“ (Nutzen) Ökonomische Theorie: Kosten-Nutzen-Verhältnis bestimmt das betriebliche Ausbildungsverhalten (Angebot von Ausbildungsplätzen) Unterschiedliche betriebliche Ausbildungsmotive Basisförderung Ziel: Schaffung/Erhalt von Ausbildungsplätzen, Anreiz zur Ausbildung Unterschiedliche Begründungen: Ausgleich von (angenommenen) Kosten (Berufsschulzeit), Umlagesystem…
Fragestellung und Konzeption 1.Welches Kosten-Nutzen-Verhältnis ergibt sich aus der Ausbildung von Lehrlingen? 2.Wie verhält sich das betriebliche Kosten-Nutzen- Verhältnis zur Basisförderung?
Kosten-Nutzen-Modell: Ausbildung Lohnkosten Lehrlinge Lohnkosten AusbilderInnen Personalkosten Administration Anlagekosten, Materialkosten, Sonstige Kosten Bruttokosten Einfache Tätigkeiten (Un-/Angelernte) Schwierige Tätigkeiten (Facharbeit) x Leistungsgrad Wert produktive Leistungen Berufsschule, Übungszeiten, Urlaub, Krankheit, etc. Nicht-produktive Zeiten
Kosten-Nutzen-Modell 2: Nettokosten/-erträge Brutto- kosten Erträge Nettokosten Brutto- kosten Erträge Brutto- kosten Erträge Nettoerträge Verhältnis 1 Verhältnis 2 Verhältnis 3
Nutzen und Kosten im Überblick Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015 (n=581 ausbildungsaktive Betriebe).
Nutzen und Kosten im Verhältnis zur Basisförderung Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015 (n=581 ausbildungsaktive Betriebe). Anmerkungen: Werte pro Lehrling. Beiträge der Basisförderung sind errechnete, durchschnittliche Werte pro Lehrling und gelten nur für die jeweilige Stichprobe. Nettoerträge1. Lehrjahr2. Lehrjahr3. Lehrjahr 4. Lehrjahr (halb) ohne Basisförderung-2.610-3.132-4.518-4.036 mit Basisförderung-792-1.577-3.485-3.354 Beitrag der Basisförderung 1.8181.5551.033682
Große Varianz bei Nettokosten Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015 (n=581 ausbildungsaktive Betriebe).
Erklärung 1: Unterschiede nach „äußeren“ Merkmalen Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015 (n=581 ausbildungsaktive Betriebe). Lehrberufs- dauer Sparte LB-Gruppen Innerbetr. Unterricht Betriebs- größe Geschlechter- konzentration Bandbreite der Nettokosten nach verschiedenen Merkmalen im dritten Lehrjahr
Erklärung 2: Unterschiede in betrieblichen Ausbildungsmodellen Hoher Gestaltungsspielraum des beruflichen Lernens im Prozess der Arbeit Wahl des betrieblichen Ausbildungsmodells wirkt sich auf Kosten-Nutzen- Verhältnis aus Wichtige Parameter zur Bestimmung der Erträge: Leistungsgrad: in Bezug auf eine durchschnittliche Facharbeitskraft; bildet Kompetenzentwicklung in Bezug auf berufliche Handlungsfähigkeit ab Ausmaß der Einbindung in den Produktionsprozess Quantitativ: Zeitliches Ausmaß der produktiven Einbindung Qualitatives Anforderungsniveau: Einfache Tätigkeiten (An-/Ungelernte), Schwierige Tätigkeiten (Facharbeitskräfte), Übungszeiten
Erklärung 2: Leistungsgrad Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015 (n=581 ausbildungsaktive Betriebe). ibw-AbsolventInnenbefragung 2015 (n=655).
Erklärung 2: Verteilung Lernzeiten/produktive Tätigkeiten Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015 (n=581 ausbildungsaktive Betriebe). Anmerkung: 100% beziehen sich auf die Anwesenheitszeiten im Betrieb, d.h. ohne Berufsschulzeiten.
Produktive Leistungen und Ausbildungsmodell Wichtigste Aspekte im internationalen Vergleich mit Deutschland und Schweiz: Geringerer Anstieg des Ertrags im Verhältnis zu Bruttokosten Produktionsorientiertes Ausbildungsmodell Hoher Einbindungsgrad der Lehrlinge in Arbeitsprozess Niedriges Tätigkeits-/Anforderungsniveau (Un-/Angelernte) Niedriger Anstieg des Leistungsgrades
Kosten-Nutzen-Modell 3: Nach der Ausbildung Während der Ausbildung Einarbeitungs- kosten Rekrutierungs- kosten (Inserierung, Bewerbung, etc.) Einsparungen bei Rekrutierung von Fachkräften Nach der Ausbildung bei Übernahme der Lehrlinge Brutto- kosten Erträge
Kosten-Nutzen-Modell 3: Nach der Ausbildung Rekrutierungs- kosten Verbleib nach einem Jahr Verbleib nach drei Jahren Gesamt10.39863%47% Lehrberufsdauer Dreijährig9.43759%43% Dreieinhalbjährig12.43370%54% Quelle: öibf-Betriebsbefragung 2015.
Schlussfolgerungen Kosten-Nutzen-Verhältnis in der Lehrausbildung mehrdimensional Zeitlicher Horizont bzw. Ausbildungsmotive sind zur Interpretation wichtig Während der Ausbildung: Ausbildungskosten im Durchschnitt Nach der Ausbildung: Übernahme kompensiert Investitionen Branchenspezifische Bedingungen haben Bedeutung Betriebliche Gestaltungsfaktoren durch systematisches Ausbildungsmanagement Win-Win-Situation Anforderungsgerechtes Lernen im Prozess der Arbeit quantitative und qualitative Einbindung der Lehrlinge auf dem Niveau einer Facharbeitskraft
Vielen Dank! Detaillierte Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse sind nachzuschlagen unter: Schlögl, Peter & Mayerl, Martin. (2016). Betriebsbefragung zu Kosten und Nutzen der Lehrausbildung in Österreich. Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß 19c BAG)“. Wien: öibf.
Eckdaten zur Erhebung Zielgruppe: Ausbildungsaktive (n=581) und nicht-ausbildungsaktive Betriebe (n=216) Ausbildungsaktive Betriebe: TOP20-Lehrberufe Durchführung der Feldarbeit: Integral GmbH Online-Fragebogen (CAWI) Verwendung eines internationalen Erhebungsinstrumentes (Schweiz, Deutschland) Stichprobe ungewichtet
Ergebnisse der Befragung österreichischer LehrabsolventInnen zwei Jahre nach Lehrabschluss ibw-/öibf-Hintergrundanalyse der betrieblichen Lehrstellenförderung Enquete im BMWFW Wien, 29.4.2016 Präsentation: Birgit Winkler (ibw) Auftraggeber:
Untersuchungsdesign Österreichweite Befragung (postalisch) basierend auf einer repräsentativen Zufallsstichprobe Grundgesamtheit: alle Personen, die im Jahr 2013 in Österreich die Lehre abgeschlossen haben (LehrabsolventInnen 2013), d. h. die Lehrzeit erfüllt haben Ziel: Erhebung zur Ausbildungsqualität, beruflichen Integration und beruflichen Verwertbarkeit der Lehrlingsausbildung aus der Perspektive der LehrabsolventInnen zwei Jahre nach Lehrabschluss Durchführung: Mai 2015 Rücklauf: n=655 retournierte und verwertbare Fragebögen
Gründe für die Ausbildungswahl Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655) Anmerkung: Darstellung der zehn am häufigsten angegebenen Gründe für die Ausbildungswahl (von insgesamt 17 zur Auswahl stehenden Gründen).
Zufriedenheit mit der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule insgesamt Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655)
Zufriedenheit mit der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule nach TEILASPEKTEN Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655)
Berufliche Position der berufstätigen LehrabsolventInnen zwei Jahre nach Lehrabschluss Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655) Anmerkung: Bemessungsgrundlage sind jene 84% der Befragten, die zum Befragungszeitpunkt selbstständig oder unselbstständig beschäftigt waren.
Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655) Anmerkung: Bemessungsgrundlage (der oberen Grafik) sind jene 84% der Befragten, die zum Befragungszeitpunkt selbstständig oder unselbstständig beschäftigt waren. Zufriedenheit mit dem erlernten Beruf & der beruflichen Laufbahn
Vergleich mit gleichaltrigen AbsolventInnen weiterführender Schulen (mit und ohne Matura ) Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655)
Inanspruchnahme von Förderungen und Unterstützungsmaßnahmen Reihung nach Inanspruchnahme Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655)
Bedarf von Förderungen und Unterstützungsmaßnahmen Reihung nach Bedarf/Interesse (Antwortkategorie „Hätte ich gerne gemacht/erhalten.“)
Bewertung der Unterstützungsmaßnahmen und Förderungen für das System „Lehre“ INSGESAMT Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655)
Bewertung der Unterstützungsmaßnahmen und Förderung für das System „Lehre“ bei TATSÄCHLICHER INANSPRUCHNAHME Quelle: ibw-Befragung österreichischer LehrabsolventInnen 2015 (n=655)
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Bibliografische Information: Dornmayr, Helmut & Winkler, Birgit. (2016). Befragung österreichischer LehrabsolventInnen zwei Jahre nach Lehrabschluss. Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß § 19c BAG)“. Wien: ibw.
Nach der Lehre: Ausbildungserfolg und Erwerbskarrieren der LehrabgängerInnen 2008-2013 in Österreich ibw-/öibf-Hintergrundanalyse der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG Enquete im BMWFW Wien, 29.4.2016 Präsentation: Helmut Dornmayr (ibw) Auftraggeber:
Folie 4-1: Grundgesamtheit (LehrabgängerInnen 2008-2013 in Österreich) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Erwerbskarrieren: 30.6.2015 Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrver- hältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). Jahr LehrabgängerInnen (GESAMT) LehrabsolventInnen LehrabbrecherInnen („Drop-Outs“) Anteil Drop-Outs 2008 42.74735.5907.15716,7% 2009 42.84936.1186.73115,7% 2010 44.47337.1857.28816,4% 2011 43.53936.6176.92215,9% 2012 43.23736.2267.01116,2% 2013 41.39934.6716.72816,3% GESAMT 258.244216.40741.83716,2%
Folie 4-2: Anteil Drop- Outs nach Geschlecht und Lehrberufsgruppen (LehrabgängerInnen 2008-2013) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik (WKÖ): 17.6.2015 Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrverhältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). Frauen-/Männeranteil:Anteil Drop-Outs:
Folie 4-3: Anteil der Drop-Outs nach Alter zu Lehrzeitbeginn (LehrabgängerInnen 2008-2013 in Österreich) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrverhältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Folie 4-4: Ausbildungserfolg nach Alter zu Lehrzeitbeginn (LehrabsolventInnen 2008-2013) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Anmerkungen: LAP = Lehrabschlussprüfung Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Folie 4-5: Detaillierter (Arbeitsmarkt-)Status 3 Jahre nach Lehre (LehrabgängerInnen 2008-2013) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Erwerbskarrieren: 30.6.2015 Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrverhältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Zivildienst wurde als (sonstige) unselbständige Beschäftigung klassifiziert. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). „KBG“ = Kinderbetreuungsgeld „Keine Daten“ = Versicherungslücken, keine Daten, unbestimmt, Tod „Sonst. ges. erwerbsferne Position“ = Sonstige gesicherte erwerbsferne Position
Folie 4-6: (Arbeitsmarkt-) Status im Zeitverlauf (LehrabgängerInnen 2008-2013) AbsolventInnen : „Drop-Outs“: Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Erwerbskarrieren: 30.6.2015 Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrverhältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Zivildienst wurde als (sonstige) unselbständige Beschäftigung klassifiziert. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). „Erwerbsfern/Sonstiges“ = inkl. Präsenzdienst
Folie 4-7: Status 3 Jahre nach Lehre (Sparten) (LehrabgängerInnen 2008-2013) AbsolventInnen:„Drop-Outs“: Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Erwerbskarrieren: 30.6.2015 Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrverhältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Zivildienst wurde als (sonstige) unselbständige Beschäftigung klassifiziert. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). „Erwerbsfern/Sonstiges“ = inkl. Präsenzdienst
Folie 4-8: Anteil der Beschäftigten/Arbeitslosen nach Alter zu Lehrzeitbeginn (3 Jahre nach Lehrabschluss) (LehrabsolventInnen 2008-2013 in Österreich) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Erwerbskarrieren: 30.6.2015 Anmerkung: Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung).
Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Anmerkungen: Lehrabbruch (Drop-Out) = LehrabgängerInnen, die zum Zeitpunkt der Beendigung des Lehrverhältnisses die Lehrzeit noch nicht (zur Gänze) erfüllt haben und auch bis Ende des Folgejahres keine Lehrabschlussprüfung (LAP) abgelegt haben. Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). „Erwerbsfern/Sonstiges“ = inkl. Präsenzdienst. LZ = Lehrzeit. LAP = Lehrabschlussprüfung. Folie 4-9: Ausbildungserfolg und Status 3 Jahre nach Lehre (LehrabgängerInnen 2008-2013 in Österreich)
Folie 4-10: Anteil arbeits- loser LehrabsolventInnen 3 Jahre nach Lehrabschluss nach Bezirken (LehrabsolventInnen 2008-2013; Bezirke > 100 LehrabsolventInnen, Bezirke 12% Anteil, Bezirk = Standort des Lehrbetriebs) Quelle: ibw-LehrabsolventInnenmonitoring 2008-2013 (Datenbasis: WKÖ, AMS, SV + ibw-Berechnungen) Stand der Daten (Zeitpunkt der Datenabfragen): Lehrlingsstatistik: 17.6.2015, Erwerbskarrieren: 30.6.2015 Anmerkungen: Ohne LehrabgängerInnen einer Ausbildung gemäß §8b Abs. 2 BAG (Teilqualifizierung). „
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Bibliografische Information: Dornmayr, Helmut. (2016). Nach der Lehre: Ausbildungserfolg und Erwerbskarrieren der LehrabgängerInnen 2008-2013 in Österreich. Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß § 19c BAG)“. Wien: ibw.
Empfehlungen betreffend: das Förderprogramm selbst (strukturell, technisch, …) Erhalt und Steigerung der Wirksamkeit von Maßnahmen –Inanspruchnahme von Förderinstrumenten –Genderaspekt und Gleichstellungsförderung –Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche bzw. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten Diese werden im Synthesebericht weiter ausgeführt.
Einschätzungen aus dem wiss. Beirat „Die Erstellung des Wirkmodells zeugt von einer tiefen Durchdringung vorhandener Grundlagen. […]. [Der] „bildungspolitische Aushandlungsprozess“ für die endgültige Auswahl und Festlegung von Zielgrößen dürfte spannend werden. […] Die angebotenen Szenarien erscheinen mir hier eine gute Vorlage zu sein.“ „In jedem Fall aber beeindruckt mich bei Ihnen die hohe Quote der Inanspruchnahme der Förderungen. Offenbar ist das Wissen darum, woher man Geld bekommen kann, gut etabliert. Aber landet es bei den Firmen, die ohnehin schon über einen hohen Grad an Ausbildungsorganisation und –struktur verfügen, am Ort mit der größten Hebelwirkung?“ Lars Balzer, Leiter der Fachstelle Evaluation am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung, Schweiz
Einschätzungen aus dem wiss. Beirat „Bemerkenswert ist auch die positive Einschätzung der LehrabsolventInnen, die den Befunden entsprechend in den Unterstützungsstrukturen/ Förderangeboten (Fortbildungskurse bei externen Anbietern oder anderen Betrieben, Kurse zur Behebung von Lernschwierigkeiten, Lehrlingscoaching, Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung etc.) im Nachhinein Gründe für eine qualitativ hochwertige Lehre sehen. Aus deutscher Sicht […] fraglich ist, wie diese Angebote subjektiv interpretiert werden: als „Nachhilfe“ bzw. Kompensation von selbst und fremd zugeschriebenen Defiziten […]. Dies ist eine Fragestellung in der Berufsbildungsdiskussion in D, auch ob die Ausbildungszufriedenheit und die Einschätzung der Qualität der Ausbildung vom Bildungsniveau abhängen (je gebildeter, umso kritischer).“ Prof. in Karin Büchter, Professur für Berufs- und Betriebspädagogik, Helmut- Schmidt-Universität Hamburg
Einschätzungen aus dem wiss. Beirat „Die Frage ist auch, inwiefern es auch für Ö Sinn macht, Konzepte der Lehrstellenförderung zu integralen Bestandteilen der Lehr-Lernprozesse in Schule und Betrieb stärker zu etablieren mit professionellen Konsequenzen für Ausbilder(inn)en und Lehrer(inn)en. […] [A]ußerdem die Frage nach der curricularen Verankerung und der didaktischen Gleichförmigkeit an den verschiedenen Lernorten. Oder ob die Lehrstellenförderung quasi als Additivum mehr Sinn macht.“ Prof. in Karin Büchter
Einschätzungen aus dem wiss. Beirat „Im Vergleich dazu wären die Rückmeldungen zur Wahrnehmung von und der Zufriedenheit mit Förderangeboten in D vermutlich ganz anderer Natur. Eine lernbegleitende Förderung von Lernschwächeren ist richtig und wichtig, gelten in D aber bei vielen als besonderer Förderbedarf (negativ konnotiert).“ „[…] Empfehlungen [stehen] insgesamt in Verbindung mit einer kombinierten Intervention/ Hebung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität (inhaltlich verschränkt sich das ja mit den Erfahrungen in D) – dies wurde im Rahmen des Wirkungsmodells (dessen Einsatz ein nächster Schritt sein sollte) breit diskutiert (Feedback von Lehrstellenabsolventen/innen, betriebliche Begleitung und Lehr-Lern-Prozess Gestaltung, Lernbegleitung/ Coaching breiter angeboten und präventiver, Prüfungsunterstützung, […] [auch für] […],benachteiligte' Berufsgruppen und auch unter dem Aspekt Vermeidung geschlechtsspezifischer Segregation“. Frank Schröder, Geschäftsführer der k.o.s GmbH (Qualitäts- und Kompetenzentwicklung in Organisationen der Aus- und Weiterbildung), Berlin
Abschluss Das Projektteam bedankt sich ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Projektumsetzung sowie der vielfältigen Erhebungen! Peter SchlöglHelmut Dornmayr Martin MayerlBirgit Winkler Alle 6 Teilberichte der Studie können online bezogen werden unter: http://www.bmwfw.gv.at http://www.bmwfw.gv.at
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