Source: https://www.weather-modification-journal.de/freisetzung-von-chemikalien-in-der-atmosph%C3%A4re-politiker-anfragen-an-die-%C3%B6sterreichische-und-deutsche-regierung/
Timestamp: 2019-03-25 10:48:59+00:00

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Freisetzung von Chemikalien in der Atmosphäre - Politiker-Anfragen an die österreichische und deutsche Regierung - weather-modification-journals Webseite!
Was Regierungen Ihnen immer sehr gern verschweigen..
Die Partei-Anfragen der unabhängigen Parteien zu Stratosphärischen SRM Aerosol-Injektionen (CHEMTRAILS), werden permanent verschwiegen. Zu den Chemtrails gibt es einige direkte Regierungs-Anfragen in Österreich und auch in Deutschland. Von wegen die Parteien wissen nicht Bescheid..! Diese globale Wetter-Modifikation SRM-Forschung findet in einer rechtlichen Grauzone statt - ohne jegliche übergeordnete Kontrollmöglichkeit der Staaten und seiner Militärs und ohne internationale rechtlich bindende Regulierungen, was sehr wohl seinen Grund hat. Geoengineering-Forscher-Staaten wie Deutschland, England, USA, Kanada (um nur die größten zu nennen), müssen demnach NICHT für die Folgeschäden wie extreme Dürren, Extrem-Starkregenfälle und Hochwasserkatastrophen die durch GE ausgelöst sind, haften. Solar Radiation Management (SRM-Forschung) - die militärische + zivile globale Wetter-Modifikation ist wahrlich ein zweites Manhattan Projekt, dass heimlich hinter verschlossenen Türen vonstatten geht - ohne dass für Forschungsnebenfolgen gehaftet wird. Das erste Manhatten-Projekt war ein militärisches US-Forschungsprojekt, in dem die Entwicklung und der Bau der Atombombe unter militärischer Geheimhaltung vorangetrieben wurde. Mehr als 150.000 Menschen arbeiten damals unter höchster Geheimhaltung, direkt oder indirekt für dieses Projekt.
FPÖ Partei Anfrage von 2007 – Ing. Norbert Hofer
"Freisetzung von Chemikalien in der Atmosphäre zur Beeinflussung des Klimas"
Norbert Hofer wurde 1971 in Vorau geboren und ist in Pinkafeld aufgewachsen. Nach der Matura an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt für Flugtechnik in Eisenstadt war er als Systemingenieur bei der österreichischen Fluglinie Lauda Air beschäftigt.
Von 1996 bis 2007 war Hofer Landesparteisekretär der FPÖ-Burgenland, seit 2006 ist er stellvertretender Landesparteiobmann. Von 1997 bis 2007 war er Gemeinderat in Eisenstadt. Von 1994 bis 2006 war Norbert Hofer Stadtparteiobmann der FPÖ in der Landeshauptstadt Eisenstadt, von 2004 bis 2010 Bezirksobmann in Eisenstadt. Von 2000 bis 2006 war Norbert Hofer Klubdirektor im Freiheitlichen Landtagsclub im Burgenland. Nach der Nationalratswahl im Oktober 2006 zog er als Abgeordneter in den Nationalrat ein. 2005 wurde Hofer erstmals zum Vizeparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs gewählt. Am 18. Juni 2011 wurde im Rahmen des Bundesparteitages FPÖ in Graz das unter der Verantwortung von Norbert Hofer erstellte neue Parteiprogramm der Freiheitlichen Partei Österreichs einstimmig beschlossen.
Anfrage der Abgeordneten Ing. Norbert Hofer und weiterer Abgeordneter an den Bundesminister Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft betreffend Freisetzung von Chemikalien in der Atmosphäre zur Beeinflussung des Klimas
In Hinblick auf den Klimawandel haben Wissenschaftler – vor allem in den USA – schon vor einigen Jahrzehnten ihre Forschungen auf die Möglichkeiten zur Beeinflussung des Klimas intensiviert. Bereits 1991 wurde ein US-Patent zur Wettermanipulation erteilt. Es besteht demnach die Möglichkeit, das Wetter durch die Freisetzung verschiedener Chemikalien in der Atmosphäre zu beeinflussen.
Durch das Freisetzen von Bariumsalz etwa soll durch Oxidation das CO-2 in der Atmosphäre gebunden werden, um der Klimaerwärmung entgegen zu wirken. So muss man sich nicht mit den Ursachen für den hohen CO-2 Ausstoß beschäftigen, wenn man etwas gegen den Klimawandel tun will. Das Einbringen von Aluminiumpulver in die Atmosphäre soll UV-Sonnenlicht ins Weltall reflektieren und Erdwärme in Infrarotwellen umwandeln, was jeweils der Abkühlung der Erdoberfläche dienen soll. Weiteres besteht die Möglichkeit, mit ionisiertem Bariumsalz und Aluminiumpulver ein diffuses elektrisches Feld zu erzeugen und mit energiestarken niedrigen Frequenzen unmittelbar das Wetter zu beeinflussen – z.B. durch Erzeugung von Stürmen.
Es gibt sowohl in den USA als auch in Europa Beobachtungen, denen zu Folge sowohl durch zivile als auch durch militärische Flugzeuge bereits derartige Chemikalien in der Atmosphäre freigesetzt wurden. Die dadurch sichtbaren Chemiestreifen, die ähnlich aussehen, wie gewöhnliche Kondensstreifen, werden auch als „Chemtrails“ bezeichnet.
Sollte dies tatsächlich der Fall sein, ist das in höchstem Maße allarmierend, da die Freisetzung dieser Chemikalien nicht abschätzbare Folgen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren haben kann. Außerdem könnten so letztendlich finanzstarke Staaten – wie vor allem die USA – und Großkonzerne das Klima beeinflussen und zu ihren Zwecken zum Nachteil der Weltbevölkerung gezielt verändern.
1 Wissen Sie, ob bereits oben angeführte Chemikalien oder andere Chemikalien zur Beeinflussung des Klimas eingesetzt werden oder ob dazu Pläne bestehen und wie diese Pläne aussehen?
2 Wenn sie bereits eingesetzt werden, in welchem Umfang und wo werden bzw. wurden Chemikalien bereits freigesetzt?
3 Können Sie ausschließen, dass über Europa bzw. Österreich bereits Chemikalien zur Beeinflussung des Klimas freigesetzt wurden?
5 Was ist über das Risiko für die Gesundheit von Menschen und Tieren beim Einsatz solcher Chemikalien bekannt?
6 Welche Folgen kann der Einsatz solcher Chemikalien auf die Pflanzenwelt haben?
7 Was werden Sie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene tun, um den Phänomen der Chemtrails nachzugehen und zu vermeiden, dass über österreichischem Boden derartige Chemikalien freigesetzt werden?
Anfrage: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIII/J/J_00551/fname_074612.pdf
Antwort: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIII/AB/AB_00560/fname_078831.pdf
Norbert.hofer@parlament.gvat
Norbert.hofer@fpope.at
FPÖ Anfrage – 19. April 2012
Von Harald Jannach,
Abgeordneter zum Nationalrat seit 2008 - Wahlpartei: Freiheitliche Partei Österreichs
Landwirt seit 1993 / Vizebürgermeister seit der Gemeinde Frauenstein 1998–2015
des Abgeordneten Jannach und weiterer Abgeordneter an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft betreffend „Wettermanipulation durch Chemikalien“ in Österreich.
Bereits im Jahre 2007 wurde eine Anfrage (551/J) zu den Themen eingebracht, jedoch vonseiten des Landwirtschaftsministeriums als „bedenkenlos“ abgetan. Es verdichten sich jedoch immer mehr die Indizien und Beweise, dass die außergewöhnlichen Wetterbedingungen in Österreich auf eine gezielte Klimabeeinflussung mit technischen Mitteln im Luftraum zurückzuführen sind. Es darf nicht sein, dass internationale Organisationen solche Maßnahmen ohne die Beteiligung der Mitgliedsstaaten und deren Parlamente durchführen. Dieses brisante Thema ist in keiner Weise bedenkenlos sondern stellt eine Vergiftung des Luftraumes dar, und muss endlich den Eingang in eine öffentliche Diskussion finden.
Das Verfahren, mittels sogenannte Sprühflügen beinhaltet den Schritt zur Ausbringung einer Schicht aus Wärme-Treibhausgasen in der Atmosphäre mit Partikeln aus Materialien, die durch ihr wellenlängenabhängiges Emissionsvermögen gekennzeichnet sind. Solche Materialien umfassen „Welsbach-Materialien“ und Reflektionsgrad) im sichtbaren und 8 Oxide von Metallen, die einen hohen Emissionsgrad (und damit geringen -12 Mikrometer im infraroten Wellenlängenbereich besitzen. Die in der Umgangssprache als „Chemtrails“ bezeichneten künstlichen Schlieren am Himmel, die an den Sprühtagen deutlich zu beobachten und von den normalen Kondensstreifen ganz klar zu unterscheiden sind, bestehen hauptsächlich aus einem Gemisch von Aluminiumpulver und dem wassersuchenden Bariumsalz. Zusammen bilden sie ein elektrisches Feld. Ein Polymer-Gemisch dient als Trägersubstanz und gewährleistet die Bindung des Bariums und des Aluminiumpulvers in der Luft. Die wegen des Polymers entstehenden deutlichen Schlieren verraten die chemischen Wolken; ebenso wie die weißblaue Einfärbung des Himmels in Richtung Horizont. Nach den Sprühtagen sinkt in der Regel die Temperatur und der Himmel bleibt für einige Tage ungewöhnlich trübe. In dieser Zeit bleibt es meistens regenfrei. Dank der Polymermischung können sich die versprühten Partikel gemäß Wortlaut des „Welsbach Patentes“ bis zu einem Jahr in der Luft suspendiert halten.
Der Nachrichtensender n-tv berichtete am 04.02.2011 unter Berufung auf zahlreiche Wissenschaftler ausführlich über technische Wettermanipulationen. Aber auch in der renommierten ZDF-Wissenschaftssendung Joachim Bublath wurde bereits am 06.06.2007 unter dem Titel „Rettung für das Klima?“ über Wettermanipulationen berichtet. In der Zwischenzeit haben sich sogar die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages mit dem Thema „Geo-Engineering/ Climate-Engineering“ befasst. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt: „Daher werden Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandels als auch Möglichkeiten, das Klima mit technologischen Mitteln vorsätzlich und großräumig zu beeinflussen, erforscht und diskutiert. Bis vor wenigen Jahren wurde besonders der rein technische Ansatz als Sciene Fiction angesehen. Angesichts der drohenden Klimaerwärmung werden einzelne Möglichkeiten inzwischen jedoch ernsthaft erwogen.“ Aktueller Begriff – Geo-Engineering / Climate- Engineering, Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, Nr. 61/10 (12. September 2010) Technische Maßnahmen zur Klimabeeinflussung stellen somit keine so genannte „Verschwörungstheorie“ dar, wie es die zuständigen Behörden (immer noch) sinngemäß vorgeben.
Nach all den Beweisen und Indizien, die in jahrelanger und mühevoller Kleinstarbeit von besorgten Umweltschützern gesammelt wurden, ist es eine unumgängliche Tatsache, dass diese klimabeeinflussenden Maßnahmen nicht nur erwogen, sondern bereits durchgeführt werden – ohne parlamentarische Legitimation und Kontrolle. Diese Auffassung bestätigt auch der frühere FBI-Chef von Los Angeles, Ted L. Gunderson, der in den USA über eine beachtliche Reputation verfügt: „The death dumps, otherwise known as chemical trails, are being dropped and sprayed throughout the United States and England, Scotland, Ireland and Northern Europe“
http://aircrap.org/former-fbi-chief-ted-gunderson-says-chemical-death-dumps-must-be-stopped/33301/
Bereits i Mai 2000 soll das „Welsbach-Patent“, dass sich hinter all diesen Maßnahmen verbirgt, dem „Intergovernmental Panel of Climate Change“ (IPCC) vorgestellt worden sein. Dieses internationale Gremium besteht aus Klimaforschern, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen tagen. Der IPCC soll das globale und streng geheime Sprühvorhaben, das Shield-Project“ getauft wurde, abgesegnet haben.
William Thomas - http://www.earthisland.org/journal/index.php/eij/article/stolen skies thechemtrail mystery/ , und http://ipcc.ch ; dort „Report on Aviation and Global Atmosphere“)
Wenn beim Betrieb eines Flugzeugs Schadstoffe freigesetzt und dadurch Veränderungen der Luft verursacht werden, die geeignet sind, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen zu schädigen, machen sich die Täter wegen einer schweren Umweltstraftat strafbar, weil es für diese Maßnahmen keine gesetzlichen Grundlagen in Österreich gibt. Diese Verantwortlichen wissen vermutlich, dass die gewählten Volksvertretungen diese menschenverachtenden Maßnahmen niemals absegnen würden. Es wäre daher die Aufgabe des zuständigen Ministeriums, das offensichtliche Ausbringen großer Mengen von Schadstoffen über Österreich zu unterbinden.
In diesem Zusammenhang richten die unterzeichnenden Abgeordneten an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft folgende
1 In der Anfragebewortung (560/AB) des BMLFUW aus dem Jahre 2007 findet sich nachstehende Aussage: „Sollte das BMLFUW jedoch über anders lautende Informationen Kenntnis erlangen, werden entsprechende Maßnahmen gesetzt werden.“
Wie im Begründungstext beschrieben, gibt es mittlerweile zahlreiche neue Informationen. Wurden demnach entsprechende Maßnahmen gesetzt?
2 Wenn ja, welche?
3 Wenn nein, warum nicht?
4 Es wird geschrieben, dass bereits im Jahr 2004 ausführliche Recherchen zu diesem Thema durchgeführt wurden. Wie sahen diese beschriebenen Recherchen im Detail aus?
5 Wie sehen Sie aus heutiger Sicht, dieses brisante Thema?
6 Wie wird sich das BMLFUWin dieser Angelegenheit verhalten?
Unterzeichnet haben 7 Abgeordnete der FPÖ
Anfrage – Abgeordneter Jannach, FPÖ (2012)
file:///C:/Users/Kathrin/Downloads/Anfrage%20Jannach%202012%20Wien%20Wettermanipulation.pdf
Anfragebeantwortung:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_11196/fname_256357.pdf
FPÖ Partei Anfrage von 2013 – Ing. Norbert Hofer
Betreffend Wettermanipulation durch Chemikalien
Abgeordneter Norbert Hofer
des Abgeordneten Hofer und weiterer Abgeordneter an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Wettermanipulation durch Chemikalien
Abseits von plumpen Verschwörungstheorien wird immer wieder der Vorwurf laut, dass das Verfahren der Wettermanipulation durch Sprühflüge vermehrt eingesetzt wird – auch in unseren Regionen. Das Verfahren mittels sogenannter Sprühflüge beinhaltet den Schritt zur Ausbringung einer Schicht aus Wärme-Treibhausgasen in der Atmosphäre mit Partikeln aus Materialien die durch ihr wellenlängenabhängiges Emissionsvermögen gekennzeichnet sind.
Die in der Umgebungssprache als „Chemtrails“ bezeichneten künstlichen Schlieren am Himmel, die an den Sprühtagen deutlich zu beobachten und von den normalen Kondensstreifen ganz klar zu unterscheiden sind, bestehen hauptsächlich aus einem Gemisch von Aluminiumpulver und dem wassersuchenden Bariumsalz. Zusammen bilden sie ein elektromagnetisches Feld. Ein Polymer-Gemisch dient als Trägersubstanz und gewährleistet die Bindung des Bariums und Aluminiumpulvers in der Luft. Die wegen des Polymers entstehenden deutlichen Schlieren verraten die chemischen Wolken; ebenso wie die weißblaue Einfärbung des Himmels in Richtung Horizont. Nach den Sprühtagen sinkt in der Regel die Temperatur und der Himmel bleibt für einige Tage ungewöhnlich trübe. In dieser Zeit bleibt es meistens regenfrei. Dank der Polymer-Mischung können sich die versprühten Partikel gemäß dem Wortlaut des „Welsbach-Patentes“ bis zu einem Jahr in der Luft suspendiert halten.
Der Nachrichtensender n-tv berichtete am 04.02.2011 unter Berufung auf zahlreiche Wissenschaftler ausführlich über technische Wettermanipulationen. Aber auch in der renommierten ZDF-Wissenschaftssendung Joachim Bublath wurde bereits am 06.06.2007 unter dem Titel „Rettung für das Klima?“ über Wettermanipulationen berichtet. In der Zwischenzeit haben sich sogar die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages mit dem Thema „Geo-Engineering/ Climate-Engineering“ befasst. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt: „Daher werden Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandels als auch Möglichkeiten, das Klima mit technologischen Mitteln vorsätzlich und großräumig zu beeinflussen, erforscht und diskutiert. Bis vor wenigen Jahren wurde besonders der rein technische Ansatz als Sciene Fiction angesehen. Angesichts der drohenden Klimaerwärmung werden einzelne Möglichkeiten inzwischen jedoch ernsthaft erwogen.“ Aktueller Begriff – Geo-Engineering / Climate- Engineering, Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, Nr. 61/10 (12. September 2010)
In diesem Zusammenhang richten sich die unterzeichneten Abgeordneten an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport folgende
1 Welche Datenlage steht dazu dem BMLVS zur Verfügung?
2 Welche Untersuchungen wurden von ihrem Ministerium bisher zu diesem Thema durchgeführt?
3 Gibt es eine Zusammenarbeit mit anderen Ländern?
4 Wenn ja, mit welchen, und wie sehen diese Untersuchungen aus?
5. Inwieweit hat man bisher auf die Rechercheergebnisse aus Deutschland zugegriffen?
Unterzeichnet: Abgeordneter Hofer FPÖ
Anfrage: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_15921/fname_322412.pdf
Antwort: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_15368/fname_329692.pdf
NPD Kleine Anfrage an die Regierung - 2006
Am 11.01.2006 stellte der NPD Abgeordnete Petzold Winfried
http://de.altermedia.info/images/PetzoldWinfriedNPDSachsen.jpg
eine "kleine Anfrage" (Selbstbetitelung des Abgeordneten) an die Staatsregierung (http://npd-fraktion-sachsen.de/index.php?verweis=3,4,1&drucksache=klanfr&drucksacheid=317) mit folgendem Inhalt:
Titel: Wahrscheinlichkeit gesundheitlicher Folgeschäden infolge klimatischer Manipulation und Wetterbeeinflussung durch Kontaminierung der Atmosphäre mit so bezeichneten Welsbach-Partikeln (Chemtrails) im Luftraum über dem Freistaat Sachsen im Rahmen von Langzeitstrategien zur angeblichen Reduzierung der globalen Erwärmung (III)
Vorgang: 4/3987
Seit etwa fünf Jahren häufen sich auch am Himmel über Sachsen die Sichtungen eines Phänomenes, welches C h e m t r a i l s genannt wird. Sowohl über ländlichen wie städtischen Gebieten in Sachsen wurde besonders in jüngster Zeit zunehmend eine große Anzahl Flugzeuge beobachtet, deren Flugbahnen parallel verlaufen und/oder sich in auffälliger Art kreuzen. Diese Flugzeuge hinterlassen im ersten Augenblick Kondensstreifen. Doch anders als bei richtigen Kondensstreifen normaler Verkehrsflieger lösen sich diese künstlichen Wolken nicht nach wenigen Sekunden oder Minuten wieder auf. Innerhalb von 20 Minuten bis 2 Stunden weiten sich diese weißen Streifen immer weiter aus und bilden eine dichte, zähe Wolkendecke. Nach 2 bis 5 Stunden ist der Himmel mit einer diffusen Nebel-Wolken-Schicht bedeckt. Dabei bleiben die ursprünglich gelegten Pseudokondensstreifen (engl. „Chemtrails“) auch nach Stunden in einem grauweiß bewölkten Himmel noch deutlich erkennbar. Läßt sich zwischen den chemischen Wolken die Sonne ausmachen, wird oft ein Lichthof um die Sonne sichtbar, in dem sich ein blasser Regenbogeneffekt wahrnehmen läßt. Dieser Effekt läßt sich auf die Lichtbrechung durch das in den Chemtrails enthaltene Aluminiumpulver erklären. Weiterhin ist eine deutliche Abkühlung der Lufttemperatur um etwa 7 ° C feststellbar. Daneben sinkt die Luftfeuchtigkeit auf Werte um 20 % ab, der Luft wird Feuchtigkeit entzogen. Verantwortlich für diesen Effekt sind die den Chemtrails beigemischten Bariumsalze. Nachfolgend setzt kühleres und trockenes Wetter ein. Auffällig ist zudem ein Ausbleichen des Himmels, ein markantes und zugleich persistentes Merkmal für den Einsatz von Chemtrails.
Hintergrund dieses Phänomens ist ein in den USA entwickeltes Verfahren, welches vorgeblich die globale Erderwärmung reduzieren soll. Im März 1991 stellten zwei chinesisch-stämmige US-Forscher, David Chang und I-Fu Shih, beim US-Patentamt einen Antrag auf Patenterteilung zur „Stratosphäri-schen Welsbach-Anreicherung zwecks Reduktion der globalen Erwärmung“ (sogen. „Welsbach-Patent“ US-patent no. 5003186, Netzseite des US-Patent Office: http:// patft.uspto.gov/netaht/srch-num.htm, die Patentnummer „5003 186“ und Search-Taste).
1. Wie viele Anfragen bei Umweltämtern und Landesbehörden gab es im Zeitraum der letzten 5 Jahre von 2000 bis 2005 über ungewöhnliche Wolkenbildung im Zusammenhang mit Flugaktivitäten im Luftraum über dem Freistaat Sachsen?
2. Das Versprühen von Chemtrails verstößt gegen zahllose internationale Umweltschutzbestimmungen. Darüber hinaus sind Fragen der nationalen Souveränität sowie Fragen bezüglich des Schutzes des eigenen Luftraumes betroffen. Wie beurteilt die Landesregierung derartige Eingriffe in die Entscheidungshoheit der Bundesrepublik unter Berücksichtigung der Schutz- und Fürsorgepflicht der Bundesregierung für ihre Staatsbürger?
NPD Anfrage von 2006
NPD Kleine Anfrage an die Regierung - November 2010
Drucksache 5/3866 Landtag Mecklenburg-Vorpommern - 5. Wahlperiode
KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Stefan Köster, Fraktion der NPD Kondensstreifen in Westmecklenburg
In den letzten Monaten bemerkten Bürger in Westmecklenburg häufiger Kondensstreifen von Flugzeugen, die sich nicht - wie bisher - binnen weniger Minuten auflösten, sondern sich verbreiterten und stundenlang noch sichtbar blieben. Viele Bürger in unserem Land verfolgten die Berichterstattung über Wettermanipulationen während der Olympischen Spiele in China im Jahre 2008. Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff „Chemtrails“.
1. Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung über sogenannte „Chemtrails“?
2. Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung über die lang anhaltenden Kondensstreifen, die u. a. in Westmecklenburg gehäuft festgestellt werden?
3. Wurden auch in Mecklenburg-Vorpommern Anzeigen wegen Wettermanipulation erstattet (bitte einzeln mit Angabe des Datums und des Aktenzeichens auflisten)? Wie ist der diesbezügliche Ermittlungsstand?
Antwort: https://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Parlamentsdokumente/Drucksachen/5_Wahlperiode/D05-3000/Drs05-3866.pdf
Niedersächsischer Landtag – 17. Wahlperiode Drucksache 17/4171
Landtagsabgeordneter Marin Bäumer
Seit 26 Jahren Mitglied der CDU Partei, vertritt er den Wahlkreis 76 seit neun Jahren im Landtag. In seinem Heimatort Glandorf sitzt der gelernte Sparkassenkaufmann und Finanzökonom im Gemeinderat, im Kreistag ist er der Vorsitzende der CDU/FDP/ UWG-Gruppe. Und in Hannover hat ihn seine Fraktion zum umweltpolitischen Sprecher und Vorstandsmitglied gemacht. – Urgestein von 45 Jahren: Wahlkreis Georgsmarienhütte: Kandidat Martin Bäumer (CDU) im Porträt.
Niedersächsischer Landtag − 17. Wahlperiode Drucksache 17/5996 1 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort der Landesregierung - Drucksache 17/5776
Anfrage des Abgeordneten Martin Bäumer (CDU) an die Landesregierung, eingegangen am 12.05.2016, an die Staatskanzlei übersandt am 27.05.2016
Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz namens der Landesregierung vom 23.06.2016, gezeichnet
Vorbemerkung des Abgeordneten In einer Broschüre aus dem April 2011 beschäftigt sich das Umweltbundesamt unter dem Titel „Geo-Engineering - wirksamer Klimaschutz oder Größenwahn“ auf 48 Seiten u. a. mit der Rolle des Geo-Engineering und den Rechtsfragen. Das Umweltbundesamt schreibt u. a.: „Einige Staaten wie die USA erwägen klimaschutzbezogene Geo-Engineering-Maßnahmen schon jetzt ernsthaft“, und gibt auf Seite 48 folgende Empfehlung: „In jedem Fall ist durch die neuen Regelungen sicherzustellen, dass vor der Durchführung entsprechender Geo-Engineering-Maßnahmen die möglicherweise betroffenen Staaten informiert und konsultiert werden. Unabgestimmte unilaterale Maßnahmen sollten durch die internationalen Vorgaben untersagt werden.“
In der Bundeswehrstudie „Future Topic Geo-Engineering“ aus dem Jahr 2012 heißt es zu Beginn: „Gegenwärtig aber unternimmt der Mensch Anstrengungen, nicht allein lokale Wetterphänomene, sondern das gesamte globale Klima gezielt zu beeinflussen“, und benennt auf Seite 5 „die künstliche Kühlung der Erde durch SRM = Solar-Strahlungs-Management als favorisierte Maßnahme der Befürworter“. Auf Seite 10 findet sich folgendes Zitat: „Ein radikalisierter und finanzstarker Akteur könnte sich als ‚Retter der Welt‘ verstehen und mit der Einbringung von Partikeln in die Stratosphä- re einen massiven Solar- Strahlungs- Management-Einsatz durchführen, (…) dies könnte (...) eine globale und andauernde Maßnahme darstellen. Ein solcher privater Einsatz könnte durch Staaten nur schwer unterbunden werden“. Und unter Fazit: „Geo-Engineering ist primär ein strategisch bedeutsames außenpolitisches Gestaltungsfeld“ und „Besonders wichtig ist dabei die Beobachtung der Geoengineering-Politik der USA, China, Indien und Russland“.
Unter der Nummer 20090032214 gibt es ein US-Patent mit dem Titel „System und Methode der Kontrolle des Erdklimas und seines Schutzes gegen Erwärmung und von Klima-Katastrophen wie z. B. Wirbelstürmen verursacht durch Erwärmung“. Darin geht es um die Ausbringung von sonnenabschattenden Treibstoffen durch zivile Fluggesellschaften zur Reduzierung der Intensität der solaren Strahlung.
Unter der Regie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird das Forschungsflugzeug „HALO“ betrieben, das nach eigener Aussage Atmosphärenforschung und Erdbeobachtung betreibt. Auf der Internetseite des DLR heißt es: „Mit dem neuen Forschungsflugzeug ‚HALO‘ (High Altitude and Long Range Research Aircraft) beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der deutschen Atmosphärenforschung und Erdbeobachtung. ‚HALO‘ basiert auf einem Ultra Long Range Business Jet G 550 der Firma Gulfstream. Die Kombination aus Reichweite, Flughöhe, Nutzlast und umfangreicher Instrumentierung macht das Flugzeug zu einer weltweit einzigartigen Forschungsplattform.“
Die oben aufgeführten Berichte und Informationen führen bei Teilen der niedersächsischen Bevölkerung zu Beunruhigung. Diese Bürger wenden sich an die Fraktion des Landtags, weil sie den Eindruck haben, sie würden von der Landesregierung unzureichend informiert. Dieser Eindruck wurde noch verstärkt, nachdem die Landesregierung in der Antwort auf meine Anfrage vom 4. September 2015 in der Drucksache mit dem Titel „Gibt es ‚Chemtrails‘, und kann man die behaupteten Inhaltsstoffe in Niedersachsen nachweisen?“ nach ihren Erkenntnissen über die Messwerte von Aluminium, Barium und Strontium auf Werte in der Schweiz verwies und die Erhebung von Messwerten in Niedersachsen verneinte.
In Deutschland ist es Zweck des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG), Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphä- re sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne dieses Gesetzes sind Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen. Immissionen im Sinne dieses Gesetzes sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen. Luftverunreinigungen im Sinne dieses Gesetzes sind Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, insbesondere durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe. Nach § 48 a BImSchG kann die Bundesregierung zur Erfüllung von bindenden Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaften oder der Europäischen Union zu dem in § 1 BImSchG genannten Zweck mit Zustimmung des Bundesrates Rechtsverordnungen über die Festsetzung von Immissions- und Emissionswerten einschließlich der Verfahren zur Ermittlung sowie Maßnahmen zur Einhaltung dieser Werte und zur Überwachung und Messung erlassen. In den Rechtsverordnungen kann auch geregelt werden, wie die Bevölkerung zu unterrichten ist.
Nach § 48 a BImSchG kann die Bundesregierung über die Erfüllung von bindenden Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaften oder der Europäischen Union hinaus zu dem in § 1 BImSchG genannten Zweck mit Zustimmung des Bundesrates Rechtsverordnungen über die Festlegung von Immissionswerten für weitere Schadstoffe einschließlich der Verfahren zur Ermittlung sowie Maßnahmen zur Einhaltung dieser Werte und zur Überwachung und Messung erlassen. In den Rechtsverordnungen kann auch geregelt werden, wie die Bevölkerung zu unterrichten ist.
Aufgrund des § 48 a BImSchG ist die Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV) erlassen wurden. Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2008/50/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2008 über Luftqualität und saubere Luft für Europa (ABl. L 152 vom 11.6.2008, S. 1), der Richtlinie 2004/107/EG des Eu- Niedersächsischer Landtag des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 2004 über Arsen, Kadmium, Quecksilber, Nickel und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in der Luft (ABl. L 23 vom 26.01.2005, S. 3) sowie der Richtlinie 2001/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2001 über nationale Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe (ABl. L 309 vom 27.11.2001, S. 22).
Der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Schadstoffdepositionen ist in der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft - TA Luft) vom 24. Juli 2002 geregelt.
Unter Geo-Engineering werden bewusste und zielgerichtete - meist in großem Maßstab durchgeführte - Eingriffe in das Klimasystem zusammengefasst, die das Ziel haben, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern (Royal Society 2009). Dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zufolge sind unter Geo-Engineering technologische Maßnahmen zu verstehen, die darauf abzielen, das Klimasystem zu stabilisieren, indem sie direkt in die Energiebilanz der Erde eingreifen. Im Unterschied zum klassischen Klimaschutz werden beim Geo-Engineering die Emissionen der Treibhausgase nicht reduziert. Da es sich bei den meisten der vorgeschlagenen Maß- nahmen um großräumige technische Eingriffe in das sehr komplexe Klimasystem handelt, werden diese auch als Climate-Engineering bezeichnet.
Bei den Maßnahmen des Geo-Engineering werden im Wesentlichen zwei Kategorien unterschieden: Die ersten werden als Carbon Dioxide Removal (CDR) bezeichnet, da die atmosphärische CO2-Konzentration gesenkt wird. Diese Technologien zielen darauf ab, dem atmosphärischen Kohlenstoffkreislauf Kohlendioxid zu entziehen und dauerhaft zu speichern. Die bekannteste Maßnahme ist die Abscheidung und Speicherung von CO2 (CCS). Damit soll die Konzentration des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre beeinflusst werden, die Menge der anthropogen erzeugten Treibhausgase wird aber nicht verändert.
Die zweite Kategorie umfasst Technologien zur symptomatischen Kompensation des anthropogenen Klimawandels und wird als Radiation Management (RM) oder Solar Radiation Management (SRM) bezeichnet, da die Strahlungsbilanz und damit die Temperatur direkt beeinflusst werden. Damit soll die Nettoeinstrahlung kurzwelliger Sonnenstrahlen verringert und so die Atmosphäre in Bodennähe abgekühlt werden. Diese Maßnahmen wirken also nicht den Ursachen der Klimaerwärmung entgegen, da sie nicht die erhöhten Treibhausgaskonzentrationen vermindern. Zur Beeinflussung des Strahlungshaushalts werden verschiedene Maßnahmen diskutiert, wie die Änderung der Oberflächenalbedo (z. B. durch das Weißen von Dächern, Wüstenreflektoren, Änderung der Albedo ozeanischer Flächen), Installationen im Weltraum (z. B. spiegelnde Scheiben im erdnahen Orbit, Riesenspiegel zwischen Erde und Sonne, Schwarm aus reflektierenden Scheiben zwischen Erde und Sonne) und die Ausbringung von Aerosolen in der Stratosphäre (durch Ausbringung von Aluminiumschnipseln oder reflektierenden Kleinstballons in die Stratosphäre oder aber die Ausbringung von Chemikalien, vor allem von Schwefelverbindungen, die in der Stratosphäre zu Sulfatpartikeln oxidieren, die das Sonnenlicht streuen).
2. Vor dem Hintergrund, dass die Landesregierung im Rahmen der Antwort auf meine Anfrage geantwortet hatte: „Eigene Erkenntnisse der Konzentration an Aluminium, Barium und Strontium an den Messpunkten in Niedersachsen könnten nur durch zusätzliche Auswertungen gewonnen werden.“ frage ich: Warum werden diese Auswertungen nicht vorgenommen?
Im Rahmen der Luftqualitätsüberwachung in Niedersachsen werden auf Grundlage der 39. BImSchV Schwefeldioxid, Stickstoffoxide und -dioxid, die Feinstaubfraktionen PM10 und PM2,5, auch Blei, Benzol, Kohlenmonoxid und Ozon sowie die Konzentrationen der Elemente Arsen, Blei, Cadmium und Nickel als Inhaltsstoffe des PM10-Feinstaubes erfasst. Die Messung der Konzentrationen an Aluminium, Barium und Strontium ist rechtlich nicht vorgeschrieben und unterbleibt daher auch nicht nur aus Kostengründen. Niedersächsischer Landtag – 17. Wahlperiode Drucksache 17/5996 4
3. Liegen der Landesregierung Niedersachsen amtliche bzw. öffentliche und oder nicht öffentliche Informationen über die Zusammensetzung der luftverschmutzungsrelevanten Substanzen vor, die in der RM-Methode des „Geo-Engineerings“ Anwendung finden sollen?
Die vom Anfragesteller zitierte UBA-Studie „GEO-ENGINEERING wirksamer Klimaschutz oder Größenwahn? (Methoden - Rechtliche Rahmenbedingungen - Umweltpolitische Forderungen)“ mit dem Stand April 2011 stellt in ihrer Abb. 1 schematisch die in dem Hintergrundpapier erläuterten Vorschläge und Methoden zum Geo-Engineering dar. Strontium und Barium werden nicht erwähnt. Aluminium findet als Geflecht aus Fäden zwischen Sonne und Erde oder Aluminiumschnipseln Erwähnung, d. h. es kann auch nicht als luftverschmutzungsrelevant im Sine der Anwendung des Begriffs „Luftqualität“ nach der 39. BImSchV eingestuft werden. Hinsichtlich der Ausbringung von Aerosolen in der Stratosphäre werden Sulfataerosole erwähnt. Die Erdatmosphäre wird vertikal in mehrere Schichten eingeteilt. Die unterste Schicht ist die Troposphäre, auf die in einer Höhe von etwa 7 bis 17 km (je nach geographischer Breite - über den Tropen höher als über den Polen) die Stratosphäre folgt, die bis in eine Höhe von etwa 50 km reicht. Laut UBA-Studie erstreckt sich die staatliche Hoheitsgewalt auf die Luftsäule über dem Staatsgebiet bis zum Weltraum. Über die genaue Lage der Grenze zwischen Luft- und Weltraum besteht Uneinigkeit; jedenfalls bis unterhalb von 80 km über der Erdoberfläche liegt nach allgemeiner Ansicht der Luftraum. Innerhalb ihres Luftraums sind aufgrund ihrer Gebietshoheit die einzelnen Staaten zuständig.
Entsprechend den Vorgaben der 39. BImSchV muss sich im Allgemeinen der Messeinlass einer Messstation in einer Höhe zwischen 1,5 m (Atemzone) und 4 m über dem Boden befinden. Eine höhere Lage des Einlasses (bis zu 8 m) kann unter Umständen angezeigt sein. Ein höher gelegener Einlass kann auch angezeigt sein, wenn die Messstation für eine größere Fläche repräsentativ sein soll. Der gebietsbezogenen Überwachung der Luftqualität in Niedersachsen liegen hinsichtlich der Ausbringung von Aerosolen in der Stratosphäre keine Erkenntnisse über die Zusammensetzung der luftverschmutzungsrelevanten Substanzen vor, die möglichweise zum Einsatz kommen könnten.
4. Hält die Landesregierung es für ratsam, im Interesse der Gesunderhaltung der Bevölkerung, des Umweltschutzes, der Biodiversität sowie im Interesse der Lebensmittel und Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft (allesamt wetter- und schadstoffabhängig) zunächst die aktuellen Istwerte ermitteln zu lassen und langfristig bzw. fortlaufend zu untersuchen und auszuwerten, um deren Entwicklung zu beobachten vor dem Hintergrund der „Geo-Engineering“- Agenda, die bereits auf dem letzten Klimagipfel COP21 in Paris Ende November/Anfang Dezember 2015 in Paris stattgefunden hat?
Es wird auf die Vorbemerkungen und die Antworten zu den Fragen 2 und 3 verwiesen. Im Übrigen ergibt es sich aus der Fragestellung nicht, welche Istwerte für welche Schadstoffe gemeint sein könnten.
Es wird auf die Vorbemerkungen und die Antworten zu den Fragen 2 bis 4 verwiesen.
6. Wenn ja, unterliegen diese Auswertungen einer Geheimhaltung, oder stehen sie der niedersächsischen Bevölkerung zur Verfügung?
Es wird auf die Vorbemerkungen und die Antwort zu Frage 4 verwiesen. Insofern kann auch keinerlei Aussage zur Geheimhaltung oder Verfügbarkeit für die Bevölkerung getroffen werden.
7. Wo liegt der durchschnittliche Wert von Aluminium in Trinkwasser in Niedersachsen, und welche Werte sind der Landesregierung bekannt?
Der Grenzwert für Aluminium in der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung) des Bundes beträgt 0,200 Milligramm pro Liter (mg/l). Er ist nicht humantoxikologisch begründet. Da Aluminium im Wasseraufbereitungsprozess verwendet wird, ist der Wert als ästhetischer (mögliche Trübung des Wassers ab 0,1 mg/l) und sensorischer (charakteristischer Wassergeschmack bei Werten von mehr als 0,2 mg/l) Indikatorparameter für Fehler im Aufbereitungsprozess einzustufen. Eine routinemäßige Überwachung des Trinkwassers auf Aluminium ist nur erforderlich, wenn Aluminiumverbindungen als Flockungsmittel zur Bindung kleinster Schmutzpartikel verwendet werden.
Im Rahmen der Trinkwasserüberwachung wurden in Niedersachsen für Aluminium seit 2009 folgende Ergebnisse ermittelt:
Aluminium im Trinkwasser in Niedersachsen Grenzwert TrinkwV 2001: 0,200 mg/l.
Im Rahmen der landesweiten Depositionsmessungen wird der Parameter Aluminium seitens des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nicht untersucht. Auch liegen dem NLWKN dazu keine anderen Daten vor. Somit ist ein Vergleich nicht möglich.
9. Falls ja, wie erklärt sich dieser erhöhte Wert vor dem Hintergrund, dass Aluminium in der Atmosphäre nicht natürlich vorkommt?
Entfällt, siehe dazu die Antwort zu Frage 8.
In Niedersachsen wird die Luftqualität durch das vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt (GAA) Hildesheim betriebene Lufthygienische Überwachungssystem Niedersachen (www.luen-ni.de) gemäß der 39. BImSchV systematisch ermittelt und beurteilt. Dem GAA Hildesheim stehen keine Messgeräte zur Erkennung und Identifizierung von Nanopartikeln der Größen von 2 bis 10 Nanometer zur Verfügung.
Bei den hier genannten Elementen handelt es sich um Bestandteile, die partikelförmig in der Luft vorkommen können, d. h. als Bestandteile des Staubs, der über den Luftpfad transportiert wird. Je nach Korngröße des Staubes sowie der Zielsetzung der Messungen müssen hier die zwei Kompartimente Staubniederschlag und Feinstaub getrennt betrachtet werden. Die Probenahme und Untersuchung erfolgt dabei mit entsprechenden verschiedenen und unterschiedlich aufwändigen Verfahren. Mit der sogenannten Staubniederschlagsmessung wird eine Schadstoffdeposition als Masse pro Zeit und Fläche (z. B. in µg/[m² a]) ermittelt; bei Feinstaubmessungen werden Konzentrationsmessungen von an Feinstaub gebundenen Luftschadstoffen durchgeführt (als Bestandteil des PM10-Feinstaubes bzw. des PM2,5-Feinstaubs). Routinemäßig werden im Rahmen der Ermittlung der Luftqualität nach der 39. BImSchV bestimmte Schadstoffe als Bestandteil des PM10-Feinstaubes analysiert (z. B. in ng/m³). Die dabei zu erfassenden anorganischen Komponenten sind Arsen, Blei, Cadmium und Nickel. Ausgewählte weitere Elemente können je nach Fragestellung, gegebenenfalls mit zusätzlichem Aufwand, ergänzend mit erfasst werden. Dies betrifft auch die Staubniederschlagsmessungen.
Um Aussagen über die o. g. Bestandteile in der Luft in Niedersachsen zu erhalten, könnten gegebenenfalls die bestehenden Messstandorte für PM10-Feinstaub (derzeit neun) und für Staubniederschlag (16) eine Basis bilden. Für die Erfassung von Aluminium, Barium und Strontium ergäbe sich vor allem zusätzlicher analytischer Aufwand, um die Konzentration bzw. Deposition vor allem von Aluminium vollständig erfassen zu können. Hierzu ist ein Vollaufschluss mit Flusssäure notwendig, da mit dem routinemäßigen Aufschlussverfahren v. a. das Aluminium nicht immer vollständig erfasst wird.
In diesem Zusammenhang muss auf das erhöhte Gefährdungspotenzial beim Umgang mit Flusssäure hingewiesen werden, die bei der Durchführung der routinemäßigen Untersuchungen nicht eingesetzt zu werden braucht und daher derzeit im Labor des GAA Hildesheim nicht verwendet wird.
Hierfür müssten die vorhandenen Aufschluss- und Analysengeräte des GAA Hildesheim aufgerüstet werden, zusätzliche persönliche Schutzausstattung beschafft werden und das Laborpersonal im Umgang und der Durchführung der Analysen unter Verwendung von Flusssäure ertüchtigt werden. Zu diesen eher einmaligen Aufwendungen wäre noch zusätzlicher Wartungsaufwand aufgrund des zu erwartenden höheren Geräteverschleißes anzusetzen.
Für die Durchführung der Probenaufschlüsse und der Analysen unter Verwendung von Flusssäure sowie der Quantifizierung von drei zusätzlichen Elementen wäre, bei ansonsten unveränderter Probenanzahl und Zusammenstellung (16 Standorte Staubniederschlag mit monatlicher Probenuntersuchung, neun Standorte für PM10 mit Ein-Wochen- bzw. Zwei-Wochensammelproben), zusätzlicher Zeitaufwand notwendig.
Geräteaufrüstung und Ertüchtigung (einmalig): ca. 25 000 Euro,
Erhöhte laufende Kosten für Wartung und Verschleiß: ca. 5 000 Euro/Jahr,
Erhöhter Zeitaufwand für die Untersuchung von PM10-Feinstaubproben und Staubnieder schlagsproben von ca. 300 Stunden pro Jahr (72 €/h) ca. 21 600 Euro/Jahr.
Für die Kostenabschätzung ist der weiter oben dargestellte Untersuchungsumfang zugrunde gelegt worden. Beim Regenwasser betragen die Analysekosten für Proben pro Parameter gemäß der Verordnung über Gebühren für Untersuchungen der wasser- und abfallrechtlichen Überwachung (GOU) 24,50 Euro. Für Analysen von Boden gemäß der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) kann je Bodenprobe von ca. 35 Euro ausgegangen werden.
Nach Auskunft des HALO-Projektmanagements des DLR Oberpfaffenhofen wird das Forschungsflugzeug HALO wissenschaftlich von einem Konsortium deutscher Forschungseinrichtungen genutzt. Zu dem Konsortium gehören die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und wissenschaftliche Einrichtungen der Helmholtz- bzw. Leibniz-Gemeinschaft. Im Rahmen von konzentrierten Messaktionen wird HALO für die Untersuchung verschiedener Forschungsaufgaben eingesetzt (Messkampagnen). Je nach Aufgabenstellung wird das Flugzeug entsprechend mit den dafür vorgesehenen Messinstrumenten bestückt, die jeweils von den Forschungseinrichtungen des HALO-Konsortiums betrieben werden und deren Eigentum sind. Gewinnung, Auswertung und Veröffentlichung der Daten sind ein mehrstufiger Prozess. Die ersten Auswerteschritte erfolgen beim Betreiber des jeweiligen Messgerätes. Anschließend werden diese Daten mit allen Partnern geteilt, die sich für die jeweilige Forschungsaufgabe zusammengefunden haben. Die Daten werden auf einer Datenbank zur Verfügung gestellt.
Ziel jeder Forschungsaktivität mit HALO ist die Veröffentlichung der dabei gewonnen Ergebnisse in internationalen, frei zugänglichen Fachzeitschriften. Der Austausch der Daten innerhalb und außerhalb der jeweiligen Forschungsgruppe wird durch eine gegenseitige Vereinbarung geregelt. Entsprechend den dort festgelegten, international anerkannten wissenschaftlichen Regeln können die Daten auch Interessenten außerhalb des HALO-Konsortiums zur Verfügung gestellt werden. Der Zugang zu den Daten wird über den jeweiligen wissenschaftlichen Verantwortlichen der entsprechenden Forschungsmission organisiert.
Wie bereits in der Antwort zu Frage 12 dargestellt, erhalten auch Interessenten außerhalb des HALO-Konsortiums Zugang zu den Forschungsdaten. Somit kann für spezifische Fragestellungen auch die Landesregierung Messwerte aus relevanten Forschungsmissionen bei den jeweils verantwortlichen Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern erfragen.
14. Was beinhalten das US-Patent 20090032214 und das US-Patent 5003186 (Chang, 1991), welche in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragten Studie „Gezielte Eingriffe in das Klima?
Eine Bestandsaufnahme der Debatte zu Climate Engineering“ des Kiel Earth Institute Erwähnung finden? Das US-Patent 5003186 beinhaltet das Ausbringen von speziellen Partikeln in der Erdatmosphäre zur Milderung der globalen Erwärmung. Das Patent wurde im Jahr 1990 von David B. Chang und I-Fu Shih angemeldet und 1991 veröffentlicht. Das Patent geht auf den von Carl Auer von Welsbach im 19. Jahrhundert erfundenen Glühstrumpf zurück und wird daher auch als Welsbach-Patent bezeichnet. Die Grundidee der patentierten Methode sind staubförmige, von Flugzeugen verteilte Partikel, die ein Emissionsspektrum wie das Material eines Glühstrumpfs haben. Im sichtbaren Bereich ist ihr Emissionsgrad hoch, im nahen Infrarot niedrig und im fernen Infrarot wieder hoch. Die Erfinder glaubten, dass derartige Partikel die Wärmestrahlung der Erde, die überwiegend fernes Infrarot enthält, absorbieren und die so aufgenommene Energie zumindest teilweise in Form von sichtbarem Licht abgeben würden. Sichtbares Licht wird durch Treibhausgase kaum gedämpft, sodass der Treibhauseffekt reduziert werden würde, wenn die Partikel im Wellenlängenbereich des fernen Infrarots mehr Energie absorbieren als sie ebendort emittieren.
Das neuere US-Patent 200900322214 von Marck Hucko behandelt ein Verfahren, in dem Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zum Ausbringen reflektierender Substanzen genutzt werden sollen.
In der genannten Studie des Kiel Earth Institute werden beide Patente zu Vorschlägen zur technologischen Umsetzung des stratosphärischen Aerosol-Schildes gezählt, ohne auf die patentierten Ideen näher einzugehen (Seite 45 der Studie).
Im Jahr 2004 erschien in der Zeitschrift Raum&Zeit ein Artikel von Gabriel Stetter „Die Zerstörung des Himmels“, in dem sogenannte Chemtrails auf das Welsbach-Patent zurückgeführt werden. Darin wurde die Hypothese verbreitet, dass es sich bei Kondensstreifen um Chemtrails handeln soll, deren Hauptbestandteile Barium und Aluminium seien. In einer Stellungnahme des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt heißt es, die Entstehung der Chemtrail-These stehe mit dem WelsbachPatent in Zusammenhang, aber es gebe keine Beweise und es sei unwahrscheinlich, dass entsprechende Sprüheinsätze von Flugzeugen tatsächlich stattfinden. Diese Ansicht wird vom Umweltbundesamt in einer Stellungnahme (März 2011) geteilt.
Die Landesregierung hat keine Kenntnis darüber, dass niedersächsische Unternehmen aktuell an öffentlich geförderten Forschungsprojekten zum „Geo-Engineering“ beteiligt sind.
Hierüber liegen der Landesregierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Brandenburger Landesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Abgeordneten Andrea Johlige (Linke) im Mai 2015 zur Chemtrail-Theorie klargestellt: „Es gibt keine Hinweise auf Chemtrails. Der Landesregierung liegen keine Hinweise über Flugzeugemissionen, die nicht auf die ausschließliche Verbrennung von Kerosin zurückzuführen sind, vor“.
Nein. Derzeit sieht die Landesregierung auch keine Notwendigkeit, sich mit anderen Bundesländern in dieser Thematik auf eine Position zu einigen. Auf Bundes- wie Länderebene besteht jedoch Einigkeit darin, dass zur Umsetzung der Ziele des Pariser Weltklimaabkommens alle verfügbaren Kompetenzen und Ressourcen bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes sowie der Anpassung an die unabwendbaren Folgen des Klimawandels eingesetzt werden müssen.
Die Landesregierung hat sich intensiv mit den Chancen und Risiken der unterirdischen Kohlendioxidspeicherung befasst. So hat die Landesregierung insbesondere über den Bundesrat an der Ausgestaltung des Gesetzes zur Demonstration der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid mitgewirkt und den Entwurf eines Niedersächsischen Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes (Drs. 17/2608) erarbeitet, der am 14. Juli 2015 vom Landtag beschlossen wurde. Darüber hinaus hat sich die Landesregierung im Rahmen der Kleinen Anfrage zur schriftlichen Beantwortung des Abgeordneten Bäumer vom 4. September 2015 (Drs. 17/4492) an der Debatte (zu RM-Methoden) des Geo-Engineering beteiligt.
19. Falls ja, in welchen, und welche Position hat sie eingenommen (bitte Aufschlüsselung nach nationaler bzw. internationaler Organisation, Anlass und verantwortlichem Landesministerium)?
Die Landesregierung wird sich dafür einsetzen, dass Maßnahmen des Geoengineering ohne ausreichende Erkenntnisse zur Abschätzung und Bewertung der Wirkungen, Risiken und möglichen Folgen sowie ohne international abgestimmte Regelungsmechanismen nicht eingesetzt werden. Die Landesregierung setzt in ihrer Klimapolitik vollständig auf die Minderung von Treibhausgas Emissionen sowie auf Anpassungsmaßnahmen. Ansätze des Geoengineering verfolgt sie dazu nicht.
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/landtag3034.pdf
Mit anderen Worten, die Regierung hat wiedermal keinerlei Ahnung von diesen Vorgängen und Geoengineering Ansätze verfolgt sie natürlich auch nicht. Es werden schon die Abgeordneten in Österreich und Deutschland an der Nase herumgeführt, nicht nur die Wähler/Innen und Bürger/Innen.
Wie glaubwürdig sind denn Behörden, die ihre Wetter-Daten und Mess-Daten nicht frei geben oder absichtlich vertuschen? Bitte selbst prüfen ob das überhaupt physikalisch möglich ist, dass sich täglich persistente Kondensstreifen am Himmel bilden können, die sich dazu noch verbreitern.
Niedersächsischer Landtag − 17. Wahlperiode Drucksache 17/7240
Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort der Landesregierung - Drucksache 17/7106 -
Anfrage des Abgeordneten Martin Bäumer (CDU) an die Landesregierung, eingegangen am 07.12.2016, an die Staatskanzlei übersandt am 13.12.2016
Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz namens der Landesregierung vom 09.01.2017, gezeichnet Stefan Wenzel
Im Rahmen meiner Kleinen Anfrage zur schriftlichen Beantwortung aus dem Jahr 2015 zum Thema „Gibt es ‚Chemtrails‘, und kann man die behaupteten Inhaltsstoffe in Niedersachsen nachweisen?“ (Drucksache 17/4171) hatte mir die Landesregierung geantwortet: „Eigene Erkenntnisse der Konzentration an Aluminium, Barium und Strontium an den Messpunkten in Niedersachsen könnten nur durch zusätzliche Auswertungen gewonnen werden.“ Auf die Nachfrage „Warum werden diese Auswertungen nicht vorgenommen?“ in der Drucksache 17/5776 aus dem Jahr 2016 erhielt ich die Antwort: „Im Rahmen der Luftqualitätsüberwachung in Niedersachsen werden auf Grundlage der 39. BImSchV Schwefeldioxid, Stickstoffoxide und -dioxid, die Feinstaubfraktionen PM10 und PM2,5, auch Blei, Benzol, Kohlenmonoxid und Ozon sowie die Konzentrationen der Elemente Arsen, Blei, Cadmium und Nickel als Inhaltsstoffe des PM10-Feinstaubes erfasst. Die Messung der Konzentrationen an Aluminium, Barium und Strontium ist rechtlich nicht vorgeschrieben und unterbleibt daher auch nicht nur aus Kostengründen.“
Jetzt wurde bekannt, dass in Bayern die Werte von Aluminium und Barium im Rahmen der Luft- überwachung erhoben werden. Im Lufthygienischen Jahresbericht 2015 (http://www.lfu. bayern.de/luft/lufthygienische_berichte/jahresberichte/index.htm) findet sich auf Seite 33 eine detaillierte Tabelle, in der die Werte für Aluminium und Barium zu finden sind. Weitere Werte finden sich auch in früheren Jahresberichten, bei deren Auswertung erkennbar wird, dass die Konzentration von Aluminium und Barium im Feinstaub seit Jahren ansteigt.
In der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV) wird im Teil 6 die „Unterrichtung der Öffentlichkeit und Berichtspflichten“ geregelt. In § 30 Abs. 1 der 39. BImSchV „Unterrichtung der Öffentlichkeit“ ist Folgendes festgelegt:
„Die zuständigen Behörden unterrichten die Öffentlichkeit, insbesondere relevante Organisationen wie Umweltschutzorganisationen, Verbraucherverbände, Interessenvertretungen empfindlicher Bevölkerungsgruppen, andere mit dem Gesundheitsschutz befasste relevante Stellen und die betroffenen Wirtschaftsverbände über
2. Fristverlängerungen und Ausnahmen nach § 21 Abs. 2 bis 4 und
Diese Informationen sind kostenlos über leicht zugängliche Medien einschließlich des Internets oder jede andere geeignete Form der Telekommunikation zur Verfügung zu stellen; sie müssen den Bestimmungen der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. 03.2007 zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) (ABl. L 108 vom 25.04.2007, S. 1) entsprechen.“
Nach § 30 Abs. 2 der 39. BImSchV veröffentlichen die zuständigen Behörden Jahresberichte für die Schadstoffe Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, Partikel PM10, Partikel PM2,5, Blei, Benzol, Ozon und Kohlenmonoxid. Aluminium und Barium sind nicht benannt.
Bei der Bestimmung von partikelförmigen Schadstoffen in der Luft muss zwischen den beiden Kompartimenten Staubniederschlag und Feinstaub unterschieden werden. Schadstoffe im Staubniederschlag werden als Schadstoffdepositionen in Masse pro Zeit und Fläche µg/(m²⋅d) ermittelt. Schadstoffe im Feinstaub (z. B. im PM10) als Konzentration in Masse pro 1 Kubikmeter (μg/m3 ) Luft.
Die Beurteilung der Depositionen von Staub und seiner Inhaltsstoffe erfolgt auf Basis der Immissionswerte der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft - TA Luft“. Hierzu gehören der Immissionswert für Staubniederschlag als „Schutz vor erheblichen Belästigungen oder erheblichen Nachteilen durch Staubniederschlag“, die Immissionswerte für Schadstoffdepositionen als „Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch die Deposition luftverunreinigender Stoffe, einschließ- lich dem Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen“ und die „Depositionswerte als Anhaltspunkte für die Sonderfallprüfung“. Die genannten Immissionswerte stellen zwar keine Grenzwerte im eigentlichen Sinne dar, sind aber im Rahmen immissionsschutzrechtlicher Genehmigungsverfahren zu beachten. Für Aluminium und Barium sind keine Immissions- bzw. Beurteilungswerte festgelegt.
Auf diesen Aspekt wird auch im Jahresbericht 2015 aus Bayern hingewiesen. Im Begleittext zu der zitierten Tabelle auf Seite 33 im Kapitel 4 heißt es: „Für die restlichen Komponenten sind keine Immissions- und Beurteilungswerte festgelegt.“ Folgerichtig enthalten die Tabellen 4 bis 7 mit der Auflistung der Grenzwerte, Alarmschwellen, Immissions-, Richt-, Leit-, Schwellen- und Zielwerte keine Vorgaben für Aluminium und Barium.
Aluminium (Al) ist das dritthäufigste Element der Erdkruste und zählt zu den meist verbreitetsten und am häufigsten genutzten Metallen. Lebensmittel, die Exposition am Arbeitsplatz und Arzneimittel tragen als hauptsächliche Quellen zur Al-Belastung des Menschen bei; der Anteil von Trinkwasser und Außenluft wird als gering betrachtet. Für die Allgemeinbevölkerung ist die Al-Aufnahme über die Atemluft wahrscheinlich weniger bedeutend im Vergleich zur Aufnahme mit Lebensmitteln. Daten zur Außenluftbelastung in den USA zeigen für den allgemeinen Hintergrund 0,18 μg/m3 als maximale Konzentration. Mit einer Atemrate von 20 m3 /Tag würde eine tägliche Aufnahme von 3,6 μg Al/Tag resultieren. Die Al-Aufnahme über Lebensmittel liegt demgegenüber für Erwachsene bei 7 bis 9 mg/Tag. Außenluftbelastungen urbaner und industrieller Bereiche (in den USA) wurden zu 0,4 bis 8,0 μg/m3 berichtet, doch auch in diesem Fall wäre die inhalative Al-Gesamtaufnahme mit 8 bis 160 μg/Tag gering im Vergleich zur Aufnahme über Lebensmittel (Agency for Toxic Substances and Disease Registry - ATSDR, 2008).
Barium (Ba) kommt in der natürlichen Umwelt nicht elementar vor, da es hoch reaktiv ist, sondern hauptsächlich in Form von Baryt (Ba-Sulfat) und Witherit (Ba-Carbonat). Barium und seine Verbindungen werden verbreitet verwendet in der Elektronik, Rodentiziden, Farben und Röntgenkontrastmitteln. Es kommt natürlicherweise in der Nahrung und in Grundwässern vor. Die Belastung der Außenluft ist gering. ATSDR berichtet typische Gehalte von weniger als 0,05 μg Ba/m3 .
1. War der Landesregierung bei Beantwortung meiner Anfragen bekannt, dass die Werte für Aluminium und Barium in Bayern erhoben und veröffentlicht werden?
Die Landesregierung hat keine Veranlassung gesehen, die zum Teil sehr umfangreichen Jahresberichte zur Luftqualität der anderen 15 Länder und anderen EU-Mitgliedstaaten daraufhin durchzusehen, ob sie Messwerte zu Stoffen enthalten, die nicht vom EU-Recht vorgegeben sind.
2. Kann die Landesregierung ausschließen, dass die vorgenannten Werte in Niedersachsen erhoben werden?
Routinemäßig werden durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim im Rahmen der Ermittlung der Luftqualität nach der 39. BImSchV Schadstoffe als Bestandteil des PM10-Feinstaubes analysiert, hierzu gehören die Elemente Arsen, Blei, Cadmium und Nickel. Das im Labor für die Bestimmung der vier vorgenannten Elemente angewandte Verfahren ist ausschließlich für diese validiert und akkreditiert. Das Analysengerät registriert daneben noch weitere 21 Elemente, darunter Aluminium und Barium. Bei dem angewandten Verfahren kann Aluminium nicht quantitativ erfasst werden. Dies ist zwar für Barium prinzipiell möglich, jedoch wird derzeit keine qualitätsgesicherte Messung durchgeführt. Die für diese Elemente registrierten Werte sind also hinsichtlich ihrer Qualität nicht einschätzbar und darum für eine weitergehende Auswertung und Interpretation ungeeignet. Für die Bestimmung von Schadstoffdepositionen gilt dies entsprechend.
3. Aus welchen Gründen werden die Werte für Aluminium und Barium in Bayern erhoben und in Niedersachsen nicht?
Die Gründe für die Erhebung und Veröffentlichung dieser Daten in Bayern sind der Landesregierung nicht bekannt. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
4. Bleibt die Landesregierung bei ihrer Aussage, dass eine Erhebung der Daten für Aluminium und Barium in Niedersachsen unterbleibt, obwohl die bayerischen Behörden auf solche Daten zurückgreifen können?
5. Zu welchen gesundheitlichen Folgen können erhöhte Anteile von Aluminium und Barium in der Atemluft bei Menschen führen?
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, 2008) hat, basierend auf Daten aus den Niederlanden, Ungarn, Deutschland, Schweden, Italien, Großbritannien, Finnland und Frankreich eine mittlere tägliche Aufnahme von Aluminium über die Nahrung (Lebensmittel und Trinkwasser) bei nicht beruflich exponierten Erwachsenen im Bereich von 1,6 bis 13 mg Al pro Tag abgeschätzt. Sie bezieht sich in Bezug auf den Beitrag der inhalativen Al-Aufnahme auf Angaben der WHO (1997), die von bis zu 0,04 mg Al/Tag ausgeht.
Die Bioverfügbarkeit von Al hängt allgemein von der Löslichkeit der spezifischen physikalischen und chemischen Form des Metalls bzw. der Al-Verbindung ab. Aluminium wird nach oraler und inhalativer Aufnahme nur in geringem Maße, nach dermaler Exposition kaum (0,01 %) resorbiert. Aus Studien am Arbeitsplatz wurde abgeschätzt, dass die Resorption nach inhalativer Exposition bei etwa 1,5 bis 2 % liegt, wobei die Aufnahme von Aluminium aus Rauchen vermutlich höher liegt als nach Expositionen gegenüber Stäuben. Nach inhalativer Exposition erfolgt eine biphasische Ausscheidung primär über die Niere: Die Halbwertszeit der ersten Phase lag bei Arbeitern, die gegenüber Schweißrauchen oder Al-Stäuben exponiert waren, zwischen 7,5 bis 9 Tagen, die der zweiten Phase zwischen 6,8 bis 24 Wochen (ATSDR, 2008).
Arbeitsplatzstudien und tierexperimentelle Studien lassen darauf schließen, dass nach inhalativer Exposition die Lunge und das Nervensystem die empfindlichsten Zielorgane sein können. Die respiratorischen Effekte, insbesondere Beeinträchtigungen der Lungenfunktion und Fibrose der Lunge (eine krankhafte Vermehrung des Bindegewebes), die nach dem Erstbeschreiber Shaver-Krankheit genannt wird, wurden bei Arbeitern beobachtet, die gegenüber Aluminiumstaub und -rauchen exponiert waren. Dieses wurde nicht in allen Studien konsistent beobachtet und auch die CoExposition gegenüber anderen Stoffen kann zu den beobachteten Effekten beigetragen haben. Tierexperimentelle Studien zeigten nach inhalativer Exposition ebenfalls respiratorische Effekte, die aber auch als Folge der Staubüberladung der Lunge und nicht der direkten Wirkung des Aluminiums diskutiert werden. Mit der Ausnahme weniger Einzelfallbeschreibungen war die inhalative Exposition nicht mit offenkundigen Symptomen von Neurotoxizität assoziiert. Eine allgemeine Limitierung der entsprechenden Arbeitsplatzstudien ist die unzureichende Charakterisierung der Al-Exposition. Die vorliegenden Tierstudien zur Bewertung des neurotoxischen Potentials von Al sind inadäquat wegen der Beschränkung auf die Untersuchung der Endpunkte Gehirngewichte und Histopathologie des Gehirns; Funktionstests wurden nicht durchgeführt.
Systemische Al-Wirkungen sind für Menschen mit intakter Nierenfunktion nicht bekannt. Toxische Wirkungen sind dagegen für Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion zu erwarten. Risikogruppen sind darunter Frühgeborene und Säuglinge, da deren Nierenfunktion noch nicht vollständig entwickelt ist. Die wichtigsten toxischen Wirkungen sind die Anämie (Verminderung der Hämoglobin-Konzentration im Blut), Osteolyse (Auflösung des Knochengewebes) und die Dialyse-Enzephalopathie.
Die Annahme eines kanzerogenen Potenzials für den Menschen nach oraler, inhalativer oder dermaler Exposition wird durch die Beweiskraft aller Daten aus tierexperimentellen Studien, In-vitroStudien und von Beobachtungen am Menschen nicht gestützt. Die Bewertung des kanzerogenen Potenzials (Hazard) von Al durch die International Agency for Research on Cancer (IARC) bezieht sich streng auf die „Exposition am Arbeitsplatz“ (Occupational exposures during aluminium production). Die IARC hat diese spezifische Exposition 2012 in die Gruppe 1 (Carcinogenic to humans) eingestuft; in Bezug auf die beobachtete Krebsmortalität nach Arbeitsplatzexposition dürften potente Kanzerogene, wie die polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), und Rauchen als Drittfaktor eine Rolle gespielt haben.
Zur Absorption von Barium im Menschen nach inhalativer Exposition liegen keine hier bekannten Studien vor. Die Toxizität des Bariums hängt in starkem Maße von der Löslichkeit der jeweils spezifischen Ba-Verbindung ab. Rate und Ausmaß der Resorption vom Respirationstrakt werden durch die Höhe der Dosis, die Clearence-Rate aus dem oberen Atemtrakt und die spezifischen physikalisch-chemischen Eigenschaften der jeweiligen Ba-Verbindung bestimmt. In tierexperimentellen Studien wurden etwa 50 bis 75 % des inhalierten Bariumchlorids vom Respirationstrakt innerhalb der ersten 24 Stunden absorbiert. Barium, das in den Körper aufgenommen wurde, wird in der Hauptsache mit den Fäces und dem Urin ausgeschieden. Die Ausscheidung der meisten Ba-Verbindungen erfolgt innerhalb von ein bis zwei Wochen.
Studien, die die Wirkung von Barium nach inhalativer Exposition untersucht haben, sind beschränkt auf Fallberichte nach Arbeitsplatzexposition, einer experimentellen Exposition gegenüber Schweiß- rauchen und sehr wenige Tierstudien (ATSDR, 2007). Alle Arbeitsplatzstudien haben bezüglich ihrer Aussagekraft Limitierungen wegen der geringen Zahl der exponierten Personen und der unzureichenden Charakterisierung der Exposition. Die drei tierexperimentellen Studien weisen große Mängel in der Planung, Durchführung und Dokumentation auf. Somit ist nur eine allgemeine, qualitative Beschreibung der Toxizität nach inhalativer Exposition möglich, nicht jedoch die Ableitung quantitativer Kriterien.
Bei Fabrikarbeitern wurden in zwei Studien nach chronischer Exposition gegenüber BariumsulfatStaub eine Pneumokoniose und bei Co-Exposition gegenüber Quarz eine Silikose beobachtet. Eine dritte Studie am Arbeitsplatz zeigte nach chronischer inhalativer Exposition gegenüber Bariumcarbonat-Staub keine respiratorischen Effekte. In den Tierstudien wurden nach subchronischer inhalativer Exposition pulmonäre Läsionen in der Ratte sowie Bronchokonstriktion im Meerschweinchen beobachtet (Expositionszeit nicht spezifiziert). Eine weitere subchronische Studie an der Ratte zeigte bei deutlich höherer Dosis keine Beeinträchtigung der Lunge.
Weitere toxische Wirkungen nach Exposition am Arbeitsplatz waren kardiovaskuläre, gastrointestinale, hämatologische, muskuloskelettale und renale Effekte und nach inhalativer Exposition über vier Monate in der Ratte eine reduzierte Körpergewichtsentwicklung. In einer schlecht dokumentierten Studie zur Entwicklungstoxizität in Ratten wurden diverse Effekte (reduzierte Überlebensraten, Unterentwicklung, erniedrigte Körpergewichtsentwicklung und verschiedene hämatologische Effekte) mitgeteilt.
Es liegen keine hier bekannten inhalativen Kanzerogenitätsstudien zu Krebs im Menschen oder im Versuchstier vor.
6. Welche Gründe sieht die Landesregierung für die steigende Belastung der Atemluft durch Aluminium und Barium, und welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung dagegen?
Der in Bayern beobachtete Verlauf der Gesamtstaubniederschlags und des Gehalts von Aluminium und Barium im Staubniederschlag kann vielfältige Ursachen haben, bis hin zu der eingesetzten Analytik. Die Landesregierung sieht nach wie vor kein Erfordernis für eine über die bisherigen Messungen hinausgehende Untersuchung der Luftqualität.

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