Source: http://kus-reisen.de/agb/
Timestamp: 2018-01-21 18:09:44+00:00

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AGB & Impressum |
Reisen Sie mit uns entspannt zu Ihren gewünschten Zielen!
1.1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen (nachstehend „Kunde“ genannt) und KUS Reisen (nachstehend „Anbieter“ genannt), im Buchungsfall zustande kommenden Reisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a – m BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§ 4 – 11 BGB-InfoV (Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) und füllen diese aus. Bitte lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch.
1.2. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen (ABG) des Kunden gelten nicht.
2.1. Mit der Buchung bietet der Kunde den Vertragsabschluss verbindlich an.
2.2. Die Buchung kann per Post, Telefax, E-Mail, telefonisch oder mündlich vorgenommen werden.
2.3. Der Vertrag kommt nur durch die vorgenommene Bestätigung des Anbieters zu Stande. Die Bestätigung erfolgt normalerweise schriftlich per Post oder E-Mail. Bei Tagesfahrten ist eine telefonische oder mündliche Bestätigung vom Anbieter ausreichend.
2.4. Telefonische Buchungen, welche kürzer als sieben Tage vor Reisebeginn erfolgen, sind für den Kunden verbindlich und führen durch die telefonische Bestätigung vom Anbieter zum Abschluss eines verbindlichen Reisevertrages.
2.5. Der Kunde tritt auch für alle von ihm angemeldeten Personen in die vertraglichen Pflichten ein, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
3.1. Die vertragliche Leistungspflicht vom Anbieter bestimmt sich nach der Reiseausschreibung in Verbindung mit der Buchungsbestätigung und allen ergänzenden Informationen vom Anbieter für die jeweilige Reise. Bei Abweichungen zwischen den Angaben in der Reiseausschreibung und in der Buchungsbestätigung gelten die Angaben in der Buchungsbestätigung.
3.2. Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger (z.B. Hotels, Beförderungsunternehmen) sind vom Anbieter nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen vom Anbieter hinausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.
3.3. Orts- und Hotelprospekte sowie Internetausschreibungen, die nicht vom Anbieter herausgegeben werden, sind für den Anbieter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht vom Anbieter gemacht werden.
4.1. Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Anbieter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
4.2. Der Anbieter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
4.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Anbieter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus dem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung vom Anbieter über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise dieser gegenüber geltend zu machen.
5.1. Nach Vertragsabschluss und nach Aushändigung des Sicherungsscheines gemäß § 651k BGB wird eine Anzahlung in Höhe von 15% des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird zwei Wochen vor Reisebeginn zur Zahlung fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht abgesagt werden muss. Bei kurzfristigen Buchungen ist der gesamte Reisepreis sofort fällig.
5.2. Eintrittskarten für Veranstaltungen, Versicherungsprämien, Rücktritts- und Umbuchungskosten sind sofort fällig.
5.3. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Kunden 75 Euro nicht, so werden Anzahlung und Restzahlung mit Vertragsschluss ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines zahlungsfällig.
5.4. Soweit der Anbieter zur Erbringung der vertraglichen Reiseleistungen bereit und in der Lage ist und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden gegeben ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen oder Aushändigung der Reiseunterlagen.
5.5. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Anbieter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten zu belasten.
6.1 Der Anbieter behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen zu ändern:
6.2 Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für den Anbieter nicht vorhersehbar waren.
6.3 Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Anbieter den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der Anbieter vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) Anderenfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann der Anbieter vom Kunden verlangen.
6.4 Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Anbieter erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
6.5 Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für den Anbieter verteuert hat.
6.6 Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Anbieter den Kunden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
6.7. Preiserhöhungen sind nur bis zum 21. Tag vor Reisebeginn eingehend beim Kunden zulässig. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Anbieter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus dem Angebot anzubieten. Der Kunde hat die zuvor genannten Rechte unverzüglich nach der Mitteilung vom Anbieter über die Preiserhöhung gegenüber dem Anbieter geltend zu machen.
7.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Anbieter empfiehlt aus Beweissicherungsgründen und zur Vermeidung von Missverständnissen, den Rücktritt schriftlich per Brief, Telefax oder E-Mail unter der in diesen Bedingungen angegebenen Anschrift einzureichen. Falls die Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Anbieter oder Reisebüro.
7.2. Wenn der Kunde zurücktritt oder wenn die Reise aus Gründen nicht angetreten werden kann, die vom Anbieter nicht zu vertreten sind, kann der Anbieter angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen zu berücksichtigen. Rücktrittsgebühren sind auch dann zu zahlen, wenn sich ein Reiseteilnehmer nicht rechtzeitig zu den in den Reiseunterlagen bekannt gegebenen Zeiten am angegebenen Abfahrtsort einfindet, oder wenn die Reise wegen Fehlens der Reisedokumente wie z.B. Reisepass oder notwendiger Visa, nicht angetreten wird.
7.3. Der Anbieter setzt die Pauschalen der Rücktrittsgebühren bei Bus- und Bahnreisen wie folgt fest:
bis zum 35. Tag vor Reiseantritt 0 % vom Reisepreis.
ab dem 34. Tag vor Reiseantritt 15 % vom Reisepreis.
ab vom 28. Tag vor Reiseantritt 30 % vom Reisepreis.
ab dem 21. Tag vor Reiseantritt 45 % vom Reisepreis.
ab dem 14. Tag vor Reiseantritt 60 % vom Reisepreis.
ab dem 7. Tag vor Reiseantritt 75% vom Reisepreis.
am Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 85 % vom Reisepreis.
Abweichend davon werden bei Tagesfahrten mit der Bahn ab dem 15. Tag vor Reiseantritt pauschal 20,00 Euro und mit dem Bus 30,00 Euro als Stornogebühren in Rechnung gestellt. Bei Stellung einer Ersatzperson entfallen die Stornokosten.
7.4. Der Anbieter setzt die Pauschalen der Rücktrittsgebühren bei Flug- und Schiffsreisen wie folgt fest:
bis zum 43. Tag vor Reiseantritt 0 % vom Reisepreis.
ab dem 42. Tag vor Reiseantritt 15 % vom Reisepreis.
ab dem 35. Tag vor Reiseantritt 30 % vom Reisepreis.
ab vom 28. Tag vor Reiseantritt 40 % vom Reisepreis.
ab dem 21. Tag vor Reiseantritt 60 % vom Reisepreis.
ab dem 14. Tag vor Reiseantritt 80 % vom Reisepreis.
ab dem 7. Tag vor Reiseantritt 85% vom Reisepreis.
am Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 90 % vom Reisepreis.
7.5. Eintrittskarten (z.B. Musical, Theater, Konzert) werden vom Anbieter nur vermittelt und sind bei Stornierung oder Nichtantritt der Reise inklusive Vorverkaufs- und Vermittlungsgebühren zu 100% zu bezahlen, sofern sie vom Anbieter nicht weiterverkauft werden können oder der Leistungspartner niedrigere Stornogebühren verlangt.
7.6. Es bleibt dem Kunden unbenommen, den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder geringere Kosten entstanden sind, als die vom Anbieter in der Pauschale ausgewiesenen Kosten.
7.7. Bis zum Reisebeginn kann der Kunde nach § 651b BGB verlangen, dass ein Dritter in seine Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Es bedarf dazu der Mitteilung an den Anbieter. Dieser kann dem Wechsel in der Person widersprechen, wenn die Ersatzperson den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt eine Ersatzperson an die Stelle des angemeldeten Teilnehmers, ist der Anbieter berechtigt, für die durch die Teilnahme der Ersatzperson entstehenden externen Kosten (z.B. Änderung der Flugscheine) Ersatz zu verlangen. Für den Reisepreis und die durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten haften der angemeldete Kunde und die Ersatzperson als Gesamtschuldner. Gebühren für die Änderung vom Reisevertrag sind sofort fällig.
Im Reisepreis sind keine Versicherungen enthalten. Der Anbieter empfiehlt dem Kunden daher dringend den Abschluss einer Reisegepäck-, Reisekranken-, Reiseunfall-, Reiseabbruch- und einer Reiserücktrittskostenversicherung. Letztere sollte binnen 14 Tagen nach Reiseanmeldung abgeschlossen werden.
9. Erstattung nicht in Anspruch genommener Leistungen
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Anbieter wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
10. Rücktritt durch den Anbieter wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
10.1. Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts durch den Anbieter muss in der konkreten Reiseausschreibung oder, bei einheitlichen Regelungen für alle Reisen oder bestimmte Arten von Reisen, in einem allgemeinen Kataloghinweis oder einer allgemeinen Leistungsbeschreibung angegeben sein.
10.2. Der Anbieter hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Buchungsbestätigung deutlich anzugeben oder dort auf die entsprechenden Prospektangaben zu verweisen.
10.3. Der Anbieter ist verpflichtet, dem Kunden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
10.4. Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Anbieter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus dem Angebot anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise durch den Anbieter diesem gegenüber geltend zu machen.
10.5 Wird die Reise nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.
Der Anbieter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten:
10.6. Bis zu vier Wochen vor Reiseantritt, wenn die Pflicht, die Reise durchzuführen, für den Anbieter nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten die Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde. Ein Rücktrittsrecht des Anbieters besteht jedoch nicht, wenn der Anbieter die dazu führenden Umstände zu vertreten hat oder wenn diese Umstände nicht nachgewiesen werden können.
10.7. Bis zwei Wochen vor Reiseantritt, wenn eine Mindestteilnehmerzahl, die in der Ausschreibung genannt ist, nicht erreicht wird.
10.8. Bis zu fünf Tage vor Reiseantritt bei Tagesfahrten und Zwei-Tagesfahrten, wenn eine Mindestteilnehmerzahl, die in der Ausschreibung genannt ist, nicht erreicht wird.
11. Kündigung aus verhaltensbedingen Gründen
11.1. Der Anbieter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung der Frist kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet der Abmahnung vom Anbieter nachhaltig stört oder wenn sich der Kunde in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist.
11.2. Kündigt der Anbieter aus diesem Grund, so behält der Anbieter den Anspruch auf den Reisepreis. Der Anbieter lässt jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie derjenigen Vorteile anrechnen, die der Anbieter aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge.
12. Aufhebung des Vertrags wegen außergewöhnlicher Umstände
12.1. Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt (z.B. Terroranschläge, Krieg, innere Unruhen oder Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Kunde als auch der Anbieter den Vertrag gemäß § 651j BGB kündigen.
12.2. Der Anbieter zahlt den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück, kann jedoch für die erbrachten oder bis zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.
12.3. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, ist der Anbieter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere dem Kunden, falls vertraglich vereinbart, zurückzubefördern. Die für die Rückbeförderung entstehenden Mehrkosten sind vom Anbieter und dem Kunden je zur Hälfte zu tragen. Die übrigen Mehrkosten fallen dem Kunden zur Last.
13.1. Die sich aus § 651d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist wie folgt konkretisiert:
a) Der Reisende ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Vertretung vom Anbieter (Reiseleitung, Busfahrer, Agentur) anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.
b) Über die Person, die Erreichbarkeit und die Kommunikationsdaten der Vertretung vom Anbieter wird der Kunde spätestens mit Übersendung der Reiseunterlagen unterrichtet.
c) Ist nach den vertraglichen Vereinbarungen eine örtliche Vertretung oder Reiseleitung nicht geschuldet, so ist der Reisende verpflichtet, Mängel unverzüglich direkt gegenüber dem Anbieter unter der am Ende dieser Bedingungen angegebenen Anschrift anzuzeigen.
13.2. Reiseleiter, Agenturen und Mitarbeiter von Leistungsträgern sind nicht befugt und vom Anbieter nicht bevollmächtigt, Mängel zu bestätigen oder Ansprüche gegen den Anbieter anzuerkennen.
13.3. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Kunde den Vertrag nach § 651e BGB kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Kunden die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, dem Anbieter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn dem Anbieter oder, soweit vorhanden und vertraglich als Ansprechpartner vereinbart, ihre Beauftragten (Reiseleitung, Busfahrer, Agentur), eine ihnen vom Kunden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Anbieter oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
13.4 Bei Gepäckverlust und Gepäckverspätung sind Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen vom Kunden unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften können die Erstattungen ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung vom Anbieter anzuzeigen.
14.1 Die vertragliche Haftung vom Anbieter für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
b) soweit der Anbieter für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
14.2 Die deliktische Haftung vom Anbieter für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunden und Reise.
b) Bei Pauschalreisen mit Busbeförderung ist die Haftung für Sachschäden im Zusammenhang mit der Busbeförderung gemäß vorstehender Regelung nur beschränkt, soweit der Schaden 1.000 Euro pro Person übersteigt und die Haftung nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
14.3 Der Anbieter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen vom Anbieter sind. Der Anbieter haftet jedoch
b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten vom Anbieter ursächlich geworden ist.
14.4. Eine etwaige Haftung vom Anbieter wegen der Verletzung von Pflichten als Reisevermittler bleibt durch die vorstehenden Regelungen unberührt.
15.2. Die Geltendmachung kann Frist wahrend nur gegenüber dem Anbieter unter der am Schluss dieser Bedingungen aufgeführten Anschrift erfolgen.
15.3. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen beim Gepäck oder Gepäckverlust in Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust, binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung zu melden.
15.4. Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung vom Anbieter oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vom Anbieter beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung vom Anbieter oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vom Anbieter beruhen.
15.5. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.
15.6. Die Verjährung nach Ziffer 14.4 und 14.5. beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
15.7. Schweben zwischen dem Kunden und dem Anbieter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Anbieter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
16.1. Der Anbieter wird Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland über die geltenden Vorschriften vor Vertragsabschluss und eventuelle Änderungen vor Reiseantritt informieren. Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität erhalten die für Sie gültigen Bestimmungen beim entsprechenden Konsulat. Der Anbieter geht davon aus, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisenden vorliegen (Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit).
16.2. Der Anbieter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch wenn der Kunde den Anbieter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Anbieter die Verzögerung zu vertreten hat.
16.3. Für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften (Pass, Visa, Zoll, Devisen, Gesundheit) ist der Kunde selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten vom Kunden. Dies gilt nicht, wenn der Anbieter schuldhaft, nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
16.4. Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Kunden nicht eingehalten werden oder sollte ein Visum durch das Verschulden des Kunden nicht rechtzeitig erteilt werden, so dass der Kunde deshalb an der Reise gehindert ist, kann der Anbieter den Kunden mit den entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten.
16.5. Der Kunde sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren, gegebenenfalls sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
16.6. Für bestimmte Länder muss der Personalausweis bzw. Reisepass noch mindestens drei Monate nach Reiseschluss gültig sein.
17.1. Der Anbieter informiert den Kunden entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.
17.2. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist der Anbieter verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft(en) zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird/werden. Sobald der Anbieter weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird er den Kunden informieren.
17.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird der Anbieter den Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.
17.4. Die Mitteilung über die ausführende Fluggesellschaft im Rahmen der Informationspflicht vom Anbieter begründet keinen vertraglichen Anspruch auf die Durchführung der Luftbeförderung mit der/den genannten Fluggesellschaft/en, soweit sich ein solcher Anspruch nicht auf einer vertraglichen oder gesetzlichen Leistungspflicht vom Anbieter ergibt. Soweit dies demnach vertraglich in zulässiger Weise vereinbart ist, bleibt dem Anbieter ein Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich vorbehalten.
17.5. Durch die vorstehenden Bestimmungen und die Unterrichtungen vom Anbieter über einen Wechsel einer Fluggesellschaft bleiben die Ansprüche des Kunden nach der in Abs. 1 bezeichneten Verordnung, aus sonstigen anwendbaren europäischen Verordnungen sowie sonstige vertragliche oder gesetzliche Rechte unberührt.
17.6. Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte „Black List“ (Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist.) ist auf der Internetseite http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm abrufbar.
Der Anbieter weist gemäß § 33 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) auf Folgendes hin:
18.1. Der Anbieter speichert die personenbezogenen Daten (z.B. Name, Adresse, E-Mail, Telefon…) zur Erbringung der vertraglichen Pflichten und für die Werbung der eigenen Angebote in elektronischen Dateien.
18.2. Die Datenverwendung erfolgt in Übereinstimmung mit den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
19. Nebenabreden, Teilunwirksamkeit
19.1. Mündliche Abreden, Nebenabsprachen und sonstige Zusicherungen, gleich welcher Art sind nur dann wirksam, wenn sie schriftlich vom Anbieter bestätigt werden.
19.2. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrags zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Bedingungen.
20.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
20.2. Soweit bei Klagen des Kunden gegen den Anbieter im Ausland für die Haftung vom Anbieter dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden deutsches Recht Anwendung.
20.3. Der Kunde kann den Anbieter nur an seinem Sitz verklagen.
20.4. Für Klagen vom Anbieter gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz vom Anbieter vereinbart.
20.5. Eine Aufrechnung oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts durch den Kunden ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig.
20.6. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.
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