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Timestamp: 2019-10-14 02:41:49+00:00

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OLG Hamm, 06.02.2014 - I-6 U 101/13 - dejure.org
OLG Hamm, 06.02.2014 - I-6 U 101/13
https://dejure.org/2014,2532
OLG Hamm, 06.02.2014 - I-6 U 101/13 (https://dejure.org/2014,2532)
OLG Hamm, Entscheidung vom 06.02.2014 - I-6 U 101/13 (https://dejure.org/2014,2532)
OLG Hamm, Entscheidung vom 06. Februar 2014 - I-6 U 101/13 (https://dejure.org/2014,2532)
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Kettenauffahrunfall, Anscheinsbeweis, Schadensberechnung
Zur Haftung bei einem Kettenunfall
Kettenauffahrunfall - Haftung
Zur Haftungsverteilung bei einem Kettenauffahrunfal
Beweislastverteilung und Quotelung bei einem Kettenauffahrunfall
Wer zahlt bei Kettenunfällen?
Beweis des ersten Anscheins bei Kettenauffahrunfällen
Massenkarambolage - Im Zweifel wird geteilt
Verkehrsrecht - Kettenauffahrunfall - Anscheinsbeweis und Haftungsquote
Zum Anscheinsbeweis und zur Haftungsfrage bei ungeklärtem Ablauf eines Kettenauffahrunfalls
Anscheinsbeweis bei einem Kettenauffahrunfall nur unter bestimmten Voraussetzungen
Kettenauffahrunfall - Anwendung des Anscheinsbeweises auf den letzten in der Kette der Unfallfahrzeuge auffahrenden Fahrer?
Massenkarambolage: "Halbe-Halbe" bei ungeklärtem Auffahrunfall
Wer auffährt hat nicht immer Schuld!
Wer auffährt, hat nicht immer Alleinschuld
Ungeklärter Ablauf eines Kettenauffahrunfalls
Haftungsfragen bei Kettenauffahrunfall
Kein Anscheinsbeweis bei Kettenauffahrunfall
Schaden eines ungeklärten Kettenauffahrunfalls ist hälftig zu teilen - Beweis des ersten Anscheins hinsichtlich Schuld des zuletzt auffahrenden Fahrzeugs bei Kettenauffahrunfällen nicht anwendbar
NJW 2014, 3790
MDR 2014, 462
NZV 2016, 35
Die Verjährungsfrist wurde gemäß § 204 I Nr. 9 BGB mit Zustellung des - gegen dieselbe konkrete Verletzungsform gerichteten - Eilantrags in der Sache 6 U 101/13 am 14.3.2013 gehemmt.
LG Saarbrücken, 07.09.2018 - 13 S 43/17
Kettenauffahrunfall, Haftung
Dies wird damit begründet, dass bei Kettenauffahrunfällen jedenfalls hinsichtlich der Verursachung des Frontschadens kein ausreichend typischer Geschehensablauf feststellbar ist (vgl. OLG Hamm, NJW 2014, 3790; OLG München, Urteil vom 12.05.2017 - 10 U 748/16, juris; OLG Düsseldorf, NZV 1995, 486 sowie Urteil vom 12.06.2006 - I-1 U 206/05, juris;… Geigel/Freymann, Der Haftpflichtprozess, 27. Aufl., Kap. 27 Rn. 148;… Helle in: Freymann/Wellner, jurisPK-StrVerkR, 1. Aufl., § 4 StVO Rn. 46;… Scholten in: Freymann/Wellner aaO § 830 BGB Rn. 43;… Böhme/Biela/Tomson, Kraftverkehrs-Haftpflicht-Schäden, 26. Aufl., Rn. 198;… Burmann/Heß/Hühnermann/Jahnke, Straßenverkehrsrecht, 25. Aufl., § 4 Rn. 24;… Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl., § 4 StVO Rn. 36).
bb) Ist die Verursachung des Frontschadens durch den Auffahrenden nicht weniger wahrscheinlich als die Entstehung des Frontschadens unabhängig vom Heckanstoß, kann der gegen den Auffahrenden begründete Schadensersatzanspruch betreffend den Heckanstoß im Totalschadensfall nach § 287 ZPO durch die quotenmäßige Aufteilung des Gesamtschadens, gemessen am Verhältnis der jeweiligen Reparaturkosten, ermittelt werden (…vgl. BGH aaO; OLG Düsseldorf, NZV 1995, 486; OLG Hamm, NJW 2014, 3790).
OLG Frankfurt, 02.01.2014 - 6 U 228/13
Verfügungsgrund für erneuten Eilantrag; Irreführung durch …
Ohne Erfolg beruft sich die Antragstellerin auch auf die in einem weiteren Rechtsstreit zwischen den Parteien ergangene Senatsentscheidung vom 29.8.2013 (6 U 101/13).
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung (vgl. z.B. OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.06.2006, Az.: I-1 U 206/05, juris; OLG Hamm, Urteil vom 06.02.2014, Az.: 6 U 101/13, NJW 2014, 3790), dass bei Kettenauffahrunfällen jedenfalls hinsichtlich der Verursachung des Frontschadens an dem Fahrzeug, auf das das Fahrzeug des Hintermanns aufgefahren ist, der für ein Verschulden des Auffahrenden sprechende Anscheinsbeweis in der Regel nicht anwendbar ist, weil regelmäßig gerade kein ausreichend typischer Geschehensablauf feststellbar ist.
OLG Frankfurt, 12.09.2013 - 6 U 94/13
Irreführende Werbung mit Übertragungsgeschwindigkeit
Dies deckt sich mit den Erkenntnissen des Senats in den Verfahren 6 U 101/13 und 6 U 75/13.
Bei einem Kettenauffahrunfall kommt ein Anscheinsbeweis für eine schuldhafte Verursachung des Heckaufpralls durch den letzten in der Kette auffahrenden Fahrzeugteilnehmer jedoch nur dann in Betracht, wenn feststeht, dass das ihm vorausfahrende Fahrzeug des Geschädigten rechtzeitig hinter seinem Vordermann zum Stehen gekommen ist und nicht durch einen Aufprall auf das vorausfahrende Fahrzeug den Bremsweg des ihm folgenden Fahrzeugs verkürzt hat (OLG Hamm, Urteil vom 06.02.2014 - I-6 U 101/13, 6 U 101/13, zitiert nach Juris Leitsatz 1).
Eine andere Auffassung nimmt immer nur dann den Anscheinsbeweis gegen den Letztauffahrenden an, wenn feststeht, ob das ihm vorausfahrende Fahrzeug rechtzeitig vor seinem Vordermann zum Stehen gekommen ist und durch den Aufprall des Hintermannes aufgeschoben worden ist, wobei dann eine Bremswegverkürzung durch einen vorangegangenen Unfall keine Rolle spielt (OLG Hamm NJW 2014, 3790).

References: § 204
 § 4
 § 830
 § 4
 § 4
 § 287
 BGH