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Timestamp: 2020-04-10 20:26:25+00:00

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 45 I 166. Jahrgang I Dienstag, 11. Juni 2013
Rechnung 2012 der Politischen Gemeinde Hedingen schliesst besser ab als budgetiert. > Seite 3
Neuorganisation der öffentlich-rechtlichen Lehrermitsprache. > Seite 3
RPK-Erfolg Kappel: Projektierungskredit für Schulhaus muss überarbeitet werden. > Seite 5
Blumen gestohlen Nicht zum ersten Mal kamen am Jonenbach in Affoltern Geranien weg. > Seite 5
«Natur bim Puur» in Stallikon Der vierte Landschaftstag lockte eine stattliche Zahl an Interessierten an Gemeinsam mit Bonstetten, den Stalliker Landwirten und dem Verein Naturnetz Unteramt führte die Gemeinde Stallikon am vergangenen Samstag den 4. Landschaftstag durch. Gastgeber waren diesmal zwei Landwirtschaftsbetriebe auf der Hinterbuchenegg. ................................................... von urs e. kneubühl Prachtswetter war – geradezu ideal, um die vierte Auflage des Stalliker Landschaftstages durchzuführen. «Natur bim Puur» genoss denn auch am vergangenen Samstag eine stattliche Schar Besucher. Vor allem viele Familien waren gekommen, um auf den Höfen von Manuela und Hanspeter Welti und der Stiftung Puureheimet Brotchorb Einblicke in Arbeit und Leben auf dem Bauernhof aber auch in das Vernetzungsprojekt Stallikon zu erhalten. In zwei Sternmärschen – der eine mit Start im Tal, der andere ab Passhöhe Buchenegg – und ebenso direkt gelangte die interessiere Besu-
Kleine Weltreise Fantasie und Kulinarik – abwechslungsreiches RGZLoomattfest in Stallikon. > Seite 8
Deutlichere Entscheide im Bezirk Affoltern Anders als auf Kantonsebene wurde im Bezirk Affoltern am Wochenende nicht abgestimmt, aber noch deutlicher: Die «Bonzensteuer» wurde wuchtig mit 65,3% Nein (61,6% auf Kantonsebene) verworfen, das «Hooligan»-Konkordat angenommen (87,1%/85,5%). Auf eidgenössischer Ebene fand die Volkswahl des Bundesrates im Säuliamt nur 24,5% Befürworter, auf Kantonsebene waren es 25,3%. Dem Asylgesetz wurde hierzulande ebenfalls deutlicher zugestimmt als im Kanton Zürich (83,6%/79,7%. ................................................... > Tabellen auf Seite 9 anzeigen
Kutschenfahrten für die ganze Familie rundeten die Einblicke in das Leben in ländlicher, reizvoller Umgebung ab. (Bild kb) cherschar in den idyllischen Weiler. Und sie alle bekamen ausreichend Gelegenheit zum Entdecken, zum Erleben und zum Geniessen. Die biodynamische Landwirtschaft der Stiftung Puureheimet Brotchorb präsentierte sich dabei ebenso interessant wie der
Mutterkuh-Betrieb von Hanspeter und Manuela Welti oder der aufschlussreiche Vortrag von Daniel Winter, dem Fachexperten für das Vernetzungsprojekt Stallikon, in das die Landwirte seit 2003 eingebunden sind. Und selbstredend zeigten sich die Besuche-
rinnen und Besucher vor allem auch an den Hofrundgängen und Stallvisiten interessiert, während sie – vor allem die Kinder – Ponyreiten, Streichelzoo und Kutschenfahrten genossen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7
Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber dem Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) heisst es am 11. Juni Sale, fertig, los! Bis zum 22. Juli ist eine grosse Auswahl an Produkten aus unserem Sortiment stark reduziert. Gleichzeitig startet auch unsere Gutscheinaktion, bei der Ihnen Conforama für jeden Einkauf ab 200 Franken einen Gutschein im Wert von 200 Franken schenkt, den Sie auf Ihre nächsten Einkäufe vom 23. Juli bis zum 23. Septem-
Ein neues Schulhaus für Bonstetten Die Stimmberechtigten sagen Ja zu knapp 10 Mio. Franken In Bonstetten wird ein neues Schulhaus gebaut. Die Stimmberechtigten bewilligten den dafür notwendigen Kredit von 9,959 Mio. Franken mit 1080 Ja gegen 730 Nein; die Stimmbeteiligung lag bei 53,13%. Der Bedarf wurde nicht bestritten, Kritik gabs wegen der hohen Kosten.
log). Conforama – so schön wohnen, so günstig.
Frank Rutishauser ersetzt im Bonstetter Gemeinderat die im März in den Bezirksrat gewählte Ruth Früh. Er setzte sich klar gegen Claude Wuillemin durch und bewahrt den Sitz der FDP.
................................................... von werner schneiter Ursprung für die Vorlage eines neuen Schulhauses ist das grosse Wachstum in Bonstetten der vergangenen Jahre. Die Schülerzahlen stiegen massiv, was eine Anpassung der Infrastruktur nötig macht. Die Notwendigkeit, neuen Schulraum bereitzustellen, wurde von den Stimmberechtigten nicht bestritten. Die Gemeindeversammlung sagte im Dezember 2011 denn auch Ja zum Planungskredit für das Schulhaus Schachenmatten 4. Das Siegerprojekt «Soziotop» ging aus einem Wettbewerb hervor. In der Weisung wird dessen Konzept gelobt. Die architektonische Haltung überzeuge durch die angenehme Stimmung, die das Projekt vermittle. «Gelungen ist vor allem die Lichtführung wie auch die innere und äussere Raumfigur», heisst es im Jurybericht. Auf offenkundig weniger Begeisterung stiessen die hohen Kosten. Primarschulpflegepräsidentin Christina Kienberger führt die relativ vielen Nein-Stimmen auf diesen Umstand zu-
Frank Rutishauser neuer Gemeinderat
ber geltend machen können (nähere Infos im Kata-
Das Siegerprojekt «Soziotop». (Visulalisierung zvg.) rück. «Wir sind aber sehr glücklich über das Ja zur Vorlage», sagte sie und sieht dies als Beleg dafür, dass die Mehrheit den Bedarf an neuem Schulraum anerkennt. «Die Schule geniesst bei uns viel Goodwill», ergänzte sie mit Blick auf das Nein zum Feuerwehrgebäude.
Rückbau des Kiga Pfaffenbrunnen Das Baugesuch ist eingereicht worden, jetzt läuft die Detailplanung. Um das
Vorhaben realisieren zu können, muss der Kindergarten Pfaffenbrunnen weichen. Stattdessen werden zwei provisorische Container aufgestellt. Auch das Submissionsverfahren steht an, das von einem beigezogenen Bauberater überwacht wird. Ziel ist es, noch in diesem Jahr mit dem Bau des Schachenmatten 4 zu beginnen. Laut Christa Kienberger wird das neue Schulhaus Schachenmatten 4 auf das Schuljahr 2015/16 bezugsbereit sein.
«Vom Resultat bin ich völlig überrascht. Im positiven Fall habe ich mit 500, 600 Stimmen gerechnet», sagte Frank Rutishauser nach seiner Wahl. Und die fiel deutlich aus: Bei einer Stimmbeteiligung von 45% stimmten 983 für ihn, 416 für Claude Wuillemin, der ohne offizielle SVP-Unterstützung ins Rennen stieg. Rutishauser glaubt denn auch, dass er eine beträchtliche Zahl an SVP-Stimmen erhalten hat. 126 der abgegebenen Stimmen gingen leer ein. «983 Stimmen – offenbar haben die Stimmberechtigten Erwartungen an mich», so Rutishauser. Sein Wahlkampf begann – abgestimmt mit der FDP-Ortspartei Bonstetten – im April. «Konsequent und auf breiter Front», wie er nachschiebt und die dabei gemachten Erfahrungen schätzt. «Interessant und lehrreich war es vor allem, auf der Strasse Wahlkampf zu betreiben», stellt er fest. (-ter.) F. Rutishauser.
Sekundarschulgemeinde Bonstetten Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2013 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung Kanalisation Das Protokoll liegt ab 12. Juni 2013 bei den Gemeindeverwaltungen Bonstetten, Stallikon und Wettswil a. A. zur Einsicht auf. Rechtsmittel Stimmrechtsrekurs: Im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz). Gemeindebeschwerde: Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Protokollberichtigungsrekurs: Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, erhoben werden (§ 54 Gemeindegesetz).
Einladung zur a. o. Delegiertenversammlung Donnerstag, 4. Juli 2013, 19.30 Uhr, Mehrzweckraum Haus Rigi (1. OG) Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung/Wahl Stimmenzähler 2. Protokoll der DV vom 30. Mai 2013 3. Anträge 3.1. Zustimmung zur neuen Rechtsform Spital Affoltern 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes
Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2013 folgende Beschlüsse: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung eines Projektierungskredites für die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach über Fr. 200 000.– B. Politische Gemeinde
Bonstetten, 11. Juni 2013
Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 13. Juni 2013, 19.45 Uhr, im Schachensaal Geschäfte A. Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.45 Uhr) 1) Jahresrechnung 2012. Abnahme B. Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) 1) Jahresrechnung 2012. Abnahme 2) Bauliche und ökologische Sanierung des Dammes am Hedinger Weiher. Kreditbewilligung 3) Sanierung Flachdächer und Fenster Schulhaus Schachen 1 und Turnhalle Schachen. Kreditbewilligung 4) Erweiterung des Stellenplans der Schulverwaltung von bisher 100 % auf neu 150 % 5) Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» a. Initiative b. Budgetnachtragskredit (Eventualantrag für den Fall der Annahme der Initiative) C. Apéro Hinweise Die Akten können im Internet unter www.hedingen.ch/Gemeindeversammlung oder während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Hedingen, 7. Juni 2013 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen
Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen.
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Abrechnung Sanierung Pausenplatz Schlossächer 3. Genehmigung der Abrechnung Sanierung Technik Singsaal Chilefeld 4. Genehmigung der Schaffung einer neuen Stelle für eine Kindergartenlehrperson 5. Genehmigung der Erhöhung des Kinderbetreuungsangebots um eine 20- bis 50-%-Stelle D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung elektrische Anlagen in der Kirche Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich, beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz; und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Obfelden, 11. Juni 2013 Die Gemeindevorsteherschaften
Bonstetten In wird beerdigt: Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2013
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Die Vorberatung zur Teilrevision der Schulgemeindeordnung wurde verabschiedet
Ab Montag, 17. Juni 2013, sind wir gerne wieder für Sie da.
Rekurse oder Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern a. A., einzureichen. Die Eingaben müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 14. Juni 2013, aufgrund des Personalausfluges geschlossen.
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2013 1. Genehmigung des Vorprojektes Netzausbau Versorgungswasserleitung «Bleiki bis Weidhogerweg» und eines Kredites von Fr. 370 000.– 2. Genehmigung eines Kredites von Fr. 780 000.– für 4 Jahre für Abendund Samstagkurse (§ 20 Leistungen) der Postautolinie 227 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf.
Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte). – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz). – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gem. § 151 Gemeindegesetz).
Schönholzer, Richard Hermann geb. 30. Januar 1922, von Schönholzerswilen TG, Ehemann der Schönholzer geb. Heim, Renate Irene, wohnhaft Asylstrasse 18, 8810 Horgen. Er starb in Horgen ZH am 8. Juni 2013. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Freitag, 14. Juni 2013, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 14. Juni 2013, 14.15 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten
Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis
Rechtsmittel 1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1). Stallikon, 11. Juni 2013 Gemeinderat Stallikon
Feldschützenverein Wettswil 2. Obligatorische Übung 300 m + 50 m Donnerstag, 13. Juni 18.00 bis 19.30 Uhr Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen! Der Vorstand
Gemeindeversammlungen vom 5. Juni 2013 Beschlüsse: Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2012: genehmigt 2. Initiative «Verkehrsberuhigungsmassnahmen in Rifferswil»: abgelehnt Gegenvorschlag Gemeinderat: genehmigt 3. Initiative «Rettung Restaurant zur Post Rifferswil»: zurückgezogen Evang.-ref. Kirchgemeinde Jahresrechnung 2012: genehmigt Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 11. Juni 2013
Donnerstag, den 13. Juni von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand
Jahresrechnung mit Ertragsüberschuss Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Die Jahresrechnung 2012 der Einheitsgemeinde Hedingen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 540 000 Franken ab. Gegenüber dem Voranschlag, welcher mit einem Minus von rund 630 000 Franken rechnete, ist dies eine Verbesserung um rund 1 170 000 Franken. Zu diesem guten Ergebnis trugen vor allem rund 500 000 Franken höhere Steuereinnahmen aus dem Jahr 2012 bei sowie der Umstand, dass beim Spital Affoltern anstelle der budgetierten Ausgaben von 500 000 Franken Einnahmen von rund 130 000 Franken entstanden. Die Jahresrechnung wird wie üblich am 13. Juni 2013 der Gemeindeversammlung zur Abnahme vorgelegt. An der gleichen Gemeindeversammlung behandelt werden Kreditanträge von 935 000 Franken für die Sanierung des Schulhauses Schachen I und die Turnhalle Schachen, bzw. 135 000 Franken für die Sanierung des Ufers des Hedinger Weihers. Die
Schulpflege stellt zudem einen Antrag um Erhöhung des Stellenplans der Schulverwaltung von heute 100% auf 150%. Schliesslich hat die Gemeindeversammlung über eine Initiative zu befinden, welche zum Ziel hat, mit einem Betrag von 110 000 Franken Projekte von Hilfswerken in Ländern zu unterstützen, in denen Glencore International plc im Rohstoffabbau und -handel tätig ist oder war. Die ausführlichen Unterlagen werden wie gewohnt zirka 10 Tage vor der Versammlung an alle Haushaltungen verteilt.
Personelle Wechsel im Werkhof Mit Alfred Gut (vorzeitige Pensionierung) und Ueli Bachmann (berufliche Neuorientierung) werden gleich zwei langjährige Mitarbeiter des Werkhofs dieses Jahr die Gemeinde verlassen. Alfred Gut war seit Ende 2004 Leiter des Werkhofteams und wird Ende August
2013 vorzeitig in den Ruhestand treten. Ersetzt wird Alfred Gut durch René Bieri, der bisher während mehrerer Jahre einen Werkhof in einer anderen Gemeinde im Bezirk führte. Ueli Bachmann betreute seit 2007 jeweils im Sommer die Badeanlage Hedinger Weiher und arbeitete im Winter im Werkhof mit. Er wird ab 1. Mai 2013 durch Philippe Joss ersetzt, welcher sowohl für die Betreuung der Badeanlage als auch für die Mitarbeit im Werkhof die nötige Erfahrung mitbringt. Philippe Joss wird zudem Ueli Bachmann auch als kommunalen Sicherheitsdelegierten der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ablösen.
Eintrittspreise am Hedinger Weiher Der Gemeinderat hat beschlossen, die Eintrittspreise zur Badeanlage am Hedinger Weiher gegenüber dem Vorjahr unverändert zu belassen. Somit betra-
gen Einzeleintritte für Erwachsene weiterhin 6 Franken und für Jugendliche (Jahrgänge 1997 bis 2006) 3 Franken. Jüngere Kinder geniessen wie bisher Gratiseintritte. Saisonkarten werden an einheimische Erwachsene für 25 Franken und an auswärtige Erwachsene für 70 Franken abgegeben. Auswärtige Jugendliche (Jahrgänge 1997 bis 2006) bezahlen dafür 20 Franken. Details dazu siehe www.hedingen.ch.
Standortförderung Knonauer Amt Die 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern betreiben seit 2004 die Standortförderung Knonauer Amt mit dem Ziel, die Entwicklung der Region in den Bereichen Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig zu fördern und zu sichern. Für den finanziellen Beitrag der Gemeinde Hedingen an die Standortförderung hat der Gemeinde-
Abschnitt Schachenweg in Hedingen bis Kantonsgrenze betroffen
Das kantonale Tiefbauamt erneuert auf diesem Abschnitt den Fahrbahnbelag. Die Hauptarbeiten wurden im vergangenen Jahr ausgeführt. Nun wird abschliessend der Deckbelag eingebaut. Aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit muss die Strecke komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung dauert von Mittwoch, 12. Juni, 5 Uhr, bis Freitag, 14. Juni, 5 Uhr. Bei nasser Witterung können die Belagsarbeiten nicht ausgeführt werden. Sie verschieben sich auf die folgenden Tage. Gemäss Angaben des Tiefbauamtes sind Umleitungen für den Verkehr signalisiert. Allen Anwohnenden, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, wird empfohlen, ihre Fahrzeuge ausserhalb der Strassenabsperrung zu parkieren.
Revision Geldverkehr Die Revisionsdienste des kantonalen Gemeindeamtes haben am 27. November 2012 bei der Gemeindeverwaltung eine Geldverkehrsrevision auf der Basis von Stichproben durchgeführt. Im entsprechenden Bericht wurde unter anderem festgehalten, dass die geprüfte Barschaft mit dem buchmässigen Bestand übereinstimmte, der geprüfte Kassaverkehr den Buchungsvorschriften entsprach und der geprüfte Geldverkehr grundsätzlich den Buchungsvorschriften entsprach.
Baubewilligung Rahel und Frans Luttikhuis-Grenacher erhielten die baurechtliche Bewilligung für den Neubau eines Wohnhauses an der Oberdorfstrasse 10a. (büc)
Die Arnistrasse wird vollständig gesperrt
Morgen Mittwoch, 12. Juni 2013, feiert Reinhold Siegenthaler seinen 85. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubilaren ganz herzlich, wünscht ihm gute Gesundheit und noch viele glückliche Tage im gepflegten Haus mit den wunderbaren Blumen im Garten.
Am kommenden Donnerstag, 13. Juni, kann Kurt Wälti in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Zum besonderen Anlass gratulieren wir dem Jubilaren herzlich und wünschen ihm einen schönen Festtag.
rat für das laufende Jahr einen Kredit von 10 500 Franken bewilligt.
Wegen Einbau des Deckbelags muss die Arnistrasse ab Schachenweg bis Kantonsgrenze in Hedingen vom 12. bis 14. Juni vollständig gesperrt werden.
Ab morgen Mittwoch erfolgt der Belagseinbau. Dann ist die Arnistrasse für zwei Tage gesperrt. (Bild Werner Schneiter)
Kapitel beendet – jetzt kommt die Delegiertenversammlung Neuorganisation der öffentlich-rechtlichen Lehrermitsprache Eine 175 Jahre alte Institution wurde im Mai 2013 beendet – im Kanton Zürich wurden die letzten Kapitelversammlungen der Lehrerschaft durchgeführt und in allen Bezirken konnten erfolgreich die Delegierten und Ersatzdelegierten für die nächsten vier Jahre gewählt werden. Nach 175 Jahren wird die öffentlichrechtliche Lehrermitsprache von Grund auf neu organisiert. Während fast 200 Jahren haben sich die Lehrpersonen im Kanton Zürich zu vier oder später zu zwei Kapitelversammlungen pro Jahr getroffen, um wichtige schulische Fragen gemeinsam zu besprechen, neu geschaffene Lehrmittel zu begutachten und wichtige Erlas-
se im Bildungsbereich zu diskutieren. Gleichzeitig gab es aber auch die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen über die Gemeindegrenzen hinweg auszutauschen. Ausgehend von einer Motion im Kantonsrat hat die Kantonsrätliche Bildungskommission (KBIK) entschieden, die Organisation der öffentlich-rechtlichen Mitsprache der Lehrerschaft grundsätzlich neu zu gestalten. Die zunehmende Anzahl an Lehrpersonen machte es schwierig, die Versammlung effizient zu führen und die Geschäfte im Detail zu diskutieren. Die grössten Kapitel wiesen am Schluss bis zu 700 Lehrkräfte aus.
Nahtloser Übergang gewährleistet Mit dem Wechsel zum Delegiertensystem wird eine schlankere Mitsprache angestrebt. Mit den Wahlen von 94
Delegierten und ebenso vielen Ersatzdelegierten haben die letzten Kapitel gleichzeitig den Startschuss gegeben für die Neuorganisation der öffentlich-rechtlichen Mitsprache. Ein nahtloser Übergang ist also gewährleistet. Die erste Delegiertenversammlung findet am 18. September 2013 statt und wird nach den Wahlen des Vorstandes bereits wichtige Sachgeschäfte in Angriff nehmen. Die Meinungsbildung in der bisher basisdemokratisch organisierten Form geht verloren, was viele Kapitularinnen und Kapitulare bedauern. Gleichzeitig hoffen alle Beteiligten, dass die Neuorganisation den Delegierten eine gute Plattform bietet, sich kompetent und professionell für die Lehrerschaft im Kanton Zürich einzusetzen, und es weiterhin gelingt, deren Meinung einzuholen. (pd.)
Olivier Hofmann neuer Kantonsrat aus dem Bezirk Affoltern Die Direktion der Justiz und des Innern hat Olivier Moïse Hofmann, Dr. oec., Mitglied der Geschäftsleitung, Hausen am Albis, als Mitglied des Kantonsrates als gewählt erklärt (vgl. auch «Anzeiger» vom 14. Mai). Er tritt die Nachfolge des zurücktretenden Kurt Weber, Ottenbach, an. Der 50-jährige Olivier Moïse Hofmann war Ersatzmitglied auf der FDP-Liste des Wahlkreises VIII (Bezirk Affoltern). (ki.)
Olivier Hofmann. (Archivbild)
Daniel Rüttimann 9. Januar 1961 - 27. Mai 2013 Hebe Deine Augen auf zu den Bergen, von welchen dir Hilfe kommt. Deine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuss nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
Fassungslos und tieftraurig müssen wir von meinem geliebten Ehemann und unserem Papi Abschied nehmen. Du warst unser Fels in der Brandung. Du wirst immer in unserem Herzen bleiben. Wir haben in aller Stille Abschied genommen Erika Rüttimann Pascal Nadine und Cédric und Eltern, Geschwister Verwandte und Freunde
In unserem Beisein durfte mein lieber Ehemann, unser Vater, Grossvater und Urgrossvater, Bruder und Onkel in seinem 92. Lebensjahr für immer friedlich einschlafen. Traurig aber in grosser Dankbarkeit schauen wir auf seinen reich erfüllten Lebensweg zurück, auf seine grossherzige, geduldige Treue und Liebe und auf sein waches Interesse an der Welt, an seinem weiten Freundeskreis und an seiner Familie. Wir nehmen Abschied von
Im Sinne von Dani berücksichtige man bitte die Stiftung Kinderspital Bopha Dr. Richner, Zürich (Vermerk: Daniel Rüttimann), Postkonto 80-60699-1, CH98 0900 0000 8006 0699 1. Traueradresse: Erika Rüttimann, Rebbergstrasse 6, 8917 Oberlunkhofen
30. Januar 1922 – 8. Juni 2013
Er hat uns nun nach langem Ringen verlassen, doch in unserer Erinnerung bleibt er ewig lebendig mit uns. Horgen, den 8. Juni 2013 Renate Schönholzer-Heim Marianne Rutschmann-Schönholzer mit Kindern und Grosskindern Irène Schönholzer Dieter Schönholzer und Andreas Ebner Victor und Edemée Schönholzer-Floryn und Verwandte Die Abdankung findet am Freitag, 14. Juni 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden Postkonto 80-16445-0 oder der Pro Natura Thurgau Postkonto 85-123-0. Traueradresse: Dieter Schönholzer, Alte Stationsstrasse 9, 8906 Bonstetten
DANKSAGUNG Von Herzen danken wir allen, die von unserem lieben
Otto Leutert-Weiss Abschied genommen haben. Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme. Einen speziellen Dank entbieten wir Frau Pfarrerin Bettina Gerber für die persönliche Gestaltung des Trauergottesdienstes. In unseren Dank einschliessen möchten wir Herrn Dr. Schmidlin, Herrn Dr. Zaruba sowie Frau Dr. Stelzer und das Team vom Limmattalspital. Die vielen Karten haben uns sehr berührt. Für die Blumen und den späteren Grabschmuck danken wir herzlich. Danke, dass wir mit dir, jeder auf seine Weise, ein Stück Lebensweg gehen durften. Obfelden, im Juni 2013
Kappeler RPK ist erfolgreich mit Rückweisungsantrag Projektierungskredit geht zurück an den Gemeinderat zwecks Überarbeitung Mit knappem Mehr von 33 zu 27 Stimmen ist das Gros der Kappeler Stimmbürger an der Gemeindeversammlung vom letzten Freitag dem Antrag der Rechnungsprüfungskommission gefolgt und hat den 130 000-Franken-Projektierungskredit für Sanierung und Ausbau des Schulhauses Tömlimatt zurückgewiesen. ................................................... von martin platter Die 64 Stimmberechtigten taten sich nicht leicht mit dem Entscheid, dem eine rund zweistündige, sachliche Diskussion vorangegangen war. Ausführlich wurden Pro und Kontra Rückweisung abgewogen. Zuvor hatten Liegenschaftsverwalter und Baukommissionspräsident Hans Zürcher, Schulpräsident Christian Plüss und Architekt Bernhard Roos Ausbau und Sanierungsprojekt des Primarschulhauses Tömlimatt nochmals eingehend vorgestellt und auf deren Dringlichkeit hingewiesen. Bedingt durch die rege Bautätigkeit – in der Gemeinde Kappel sind derzeit 55 Baugesuche pendent – entsteht in den kommenden Jahren
markant mehr Schulraumbedarf. Dazu nagt gut sichtbar der Zahn der Zeit am 1972 erbauten und 1989 erweiterten Schulhaus. Gemäss Zürcher kämpfe man derzeit mit einem Wasserschaden. In ihrem ausführlichen Abschied zuhanden der Gemeindeversammlung hatte sich die Rechnungsprüfungskommission jedoch auf den Standpunkt gestellt, dass der Projektkreditantrag gegen das Submissionsgesetz verstösst, da er mit einer Auftragsvergabe an Roos Architekten gekoppelt gewesen wäre – ohne dass zuvor Offerten anderer Architekturbüros eingeholt worden waren. RPK-Präsident Christoph Ackermann konnte mit seinen Ausführungen eine Mehrheit davon überzeugen, dass Roos so einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erhalten würde. Der Folgeauftrag an dieselbe Firma für die Ausführung des Projektes wäre jedoch einer Stückelung des Gesamtauftrages, den das Submissionsgesetz verbietet. Zudem forderte die RPK einen Bauherrenbegleiter von der ersten Stunde an.
Überraschenden Sukkurs Überraschende Unterstützung erhielt die RPK von der Schulpflege, die das Vorprojekt als «durchaus interessant
Das Kappeler Primarschulhaus Tömlimatt wird nun doch nicht so bald saniert und erweitert. (Bild Martin Platter) und machbar, aber nicht restlos überzeugend» bezeichnete. Es sei mit dem Gemeinderat abgesprochen gewesen, dass eine Baukommission die Detailplanung begleiten werde. Der vorgeschlagene Zeitplan des Gemeinderates, der das Baukreditbegehren – nach Annahme des Projektierungskredites – bereits im November an die Urne bringen wolle, sei jedoch zu ambitioniert. Nach Abzug der Sommerferien blieben nur noch rund neun Wochen Zeit. «Es erscheint uns unrealistisch, dass
ein Projekt von dieser Grössenordnung unter Berücksichtigung der verschiedenen Anliegen ausgearbeitet werden kann», sagte Schulpflegemitglied Monika Gretler. Obschon die wachsenden Schülerzahlen eine baldige Schulraumerweiterung erforderten, sei es nach Ansicht der Schulpflege falsch, aufgrund von Zeitdruck ein Projekt ohne Vergleichsofferten umzusetzen. Sekundarschulpräsident Donatus Stemmle fand es «irritierend, dass die
Spielplatz, Feuerwehr, Holzschnitzelheizung, Swiss-Ski-Direktor Die traditionelle Informations- und Fragerunde im Anschluss an den offiziellen Teil der Gemeindeversammlung bot einen bunten Themen-Mix. Schulpräsident und Gemeinderat Christian Plüss informierte, dass beim Kindergarten in Uerzlikon der Spielplatz erneuert wird. Und, dass die neue Kindergartenklasse 22 Kinder aufweisen werde. Finanz- und Tiefbauvorstand Franz Gräzer dank-
te der Feuerwehr Kappel, die während des Dauerregens am vorletzten Wochenende früh zur Stelle war und während Stunden im Einsatz grössere Schäden durch Überschwemmungen verhinderte. Gemeinderat Hans Zürcher wies auf den Feuerwehr-Bevölkerungstag am kommenden Freitag, 14. Juni, ab 19 Uhr beim Kappeler Feuerwehrdepot (beim Gemeindesaal) hin. An verschiedenen Posten kann sich
die Bevölkerung als Brandbekämpfer beweisen. Zur Belohnung gibts Wurst und Brot. Gräzer gab bekannt, dass die Beleuchtung der Bushaltestelle Allenwinden in Kappel diesen Sommer realisiert werde. Die gemeindeeigene Holzschnitzelheizungs-GmbH im Schulhaus Tömlimatt erhält eine neue Geschäftsführung. Die Bisherigen Andreas Herren
und Ueli Wüest werden durch Andreas Keel abgelöst. Die GmbH ist dabei, den Kredit der Gemeinde zu amortisieren. Das Geschäft werde zu gegebener Zeit wieder vors Volk kommen, stellte Zürcher in Aussicht. Roland Imboden, der frisch gewählte Direktor von Swiss-Ski, wohnt in Uerzlikon. (map.)
Schulpflege gegen den Gemeinderat stimmt. Das Vorprojekt ist sehr schlank und die Sanierung des Schulhauses dringend nötig.» Er finde es geschickt, wie man vorgegangen sei und, dass man dem Kreditantrag des Gemeinderats eine Chance geben sollte. Ein anderer Votant fand es gut, das man das Submissionsgesetz einhalte. Gegenüber dem Bauherrenbegleiter meldete er jedoch Vorbehalte an. Die Frage, um wie viel die Steuern in der Gemeinde dereinst steigen werden, falls das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt mit einem Schätzwert von fünf Millionen Franken realisiert wird, konnte Zürcher nicht abschliessend beantworten: «Wir sind derzeit dabei, mit einem Fachmann abzuklären, wie das Projekt abgeschrieben werden kann.» Weniger Gegenwind schlug zu Beginn des Abends Gemeinderat Hans Arnold entgegen, der die Gemeindeversammlung anstelle des ferienabwesenden Präsidenten Kurt Bär eröffnete. Die Präsentation der Jahresrechnung 2012, die wider Erwarten mit einem Gewinn von 34 000 Franken abschliesst, löste im Publikum keine Fragen aus und wurde einstimmig angenommen.
Auf der Flurstrasse entsorgt Auf einer Flurstrassenkreuzung zwischen Bonstetterstrasse (Aumüliseite) und Feldenmas haben Unbekannte am Freitag gut einen Kubikmeter Kirschlorbeer, der als Heckenpflanze dient und im Wald nicht deponiert werden
sollte – schon gar nicht wild auf einer Flurstrasse, die mit einem Fahrverbot versehen ist und auf Privatgrund liegt. Besitzer ist Fredi Hofmann, der in der Aumüli wohnt. (-ter.)
Bruno Petrig vor den leeren Blumenkistchen. (Bild zvg.)
Erneut Blumen gestohlen Die Gemeinde Affoltern am Albis schmückt die Brücken über den Jonenbach traditionellerweise mit Blumen. Vergangene Woche haben nun Unbekannte sämtliche Geranien bei einer Brücke in der Nähe der reformierten Kirche gestohlen. Ob diese im Jonen-
bach gelandet sind oder nun irgendwo einen Vorgarten schmücken, weiss Bruno Petrig, Leiter Regiebetrieb Affoltern am Albis, nicht. «Wir werden die leeren Blumenkistchen nun abräumen und hoffen, dass jemand etwas gesehen hat.», sagt Petrig. Bereits im Win-
terhalbjahr wurden 70 Blumenstöcke und Sträucher entwendet. Die Strafanzeigen brachten bisher keinen Erfolg. Die Gemeinde bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe. Allfällige Beobachtungen können dem Regiebetrieb oder der Polizei gemeldet werden. (tro)
Waldbesitzer Fredi Hofmann vor dem auf Flurstrassenkreuzung illegal abgelagerten Kirschloorbeer. (Bild Werner Schneiter)
Biodiversität: Vernetzungsprojekt Stallikon hautnah «Natur bim Puur» – 4. Landschaftstag auf der Hinterbuchenegg Der Landschaftstag 2013 in Stallikon führte auf die Hinterbuchenegg, wo die Landwirtschaftsbetriebe von Manuela und Hanspeter Welti sowie jener der Stiftung Puureheimet Brotchorb Einblicke in Arbeit und Leben auf dem Bauernhof aber auch zum Stand des Vernetzungsprojekts Stallikon möglich machten. ................................................... von urs e. kneubühl Für die eine Gruppe ging es bergan, die andere schlenderte vom Bergrücken hinab – an Wiesen, Weiden, Hecken und Kleingewässern vorbei. Man nahm es gemütlich. Das insgesamt gute halbe Hundert entdeckungsfreudiger Interessierter, die den Landschaftstag 2013 zu Fuss in Angriff nahmen – die einen von der Postauto-Station Gamlikon, die anderen vom Parkplatz auf der Buchenegg aus – erfuhren dabei von Landwirten und Naturschützern allerlei Wissenswertes über die Landschaft, deren Bewirtschaftung, Hege und Pflege.
Biodynamische Landwirtschaft und Mutterkuh-Betrieb
Experte Daniel Winter (3. v.l. hinten) informierte über das Vernetzungsprojekt Stallikon, in das sich die Stalliker Landwirtinnen und Landwirte eingebunden haben. (Bilder Urs E. Kneubühl)
Eingeladen zum Bummel und zum späteren gemeinsamen Treff auf den Bauernhöfen von Hanspeter und Manuela Welti sowie der Stiftung Puureheimet Brotchorb auf der Hinterbuchenegg hatten die Gemeinden Stallikon und Bonstetten, die Stalliker Landwirte und der Verein Naturnetz Unteramt. Dort, wo Tor und Tür offen waren, Tiere beobachtet und gestreichelt werden konnten, gesellten sich zu den marschierenden Gruppen laufend weitere interessierte Besucher. Vor allem Familien mit Kindern waren es, die den Prachtstag gemeinsam auf dem Bauernhof verbrachten. Das bot Entdeckung, Staunen und Beobachten, aber auch das Spielen, die Kurzweil und das Geniessen kamen nicht zu kurz. Musikalisch eingeleitet wurde der 4. Landschaftstag von Stallikons Gemeindepräsident Walter Ess mit Alphornklängen. Finanzvorstand Werner Michel leitete danach mit der offiziellen Begrüssung zu den ersten Kurzvorträgen über, in denen Sepp Thalmann, Gesamtleiter des Puureheimet, und Emanuel Wagner, Leiter Landwirt-
schaft, das biodynamische und das sozialtherapeutische Konzept des Brotchorb näher erläuterten. Beides basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild und ganzheitlichen Zusammenhängen der Natur. Hanspeter Welti seinerseits stellte den Mutterkuh-Betrieb vor, den er mit seiner Frau Manuela und vier Kindern bewirtschaftet – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Brotchorb-Hof. Dabei gehen Weltis mit einer ähnlichen Grundhaltung vor und halten sich ebenfalls an spezifische ökologische Auflagen. Weltis Mutterkuh-Betrieb erbringt den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) einer naturnahen und tierfreundlichen Landwirtschaft.
Ponyreiten, Kutschenfahrten und Vernetzungsprojekt Stallikon Danach gab es ausreichend Gelegenheit für Hofrundgänge mit Stallvisiten – individuell oder geführt – und für die Kinder Ponyreiten und Streichelzoo. Ein vielfach genutzter Genuss für die ganze Familie waren die angebote-
Begegnung auf Augenhöhe – die Ponys waren einer der Höhepunkte für die zahlreichen kindlichen Besucher des Landschaftstages.
nen Kutschenfahrten, welche die Einblicke in das Leben in ländlicher und reizvoller Umgebung abrundeten. In einem weiteren Vortrag informierte Experte Daniel Winter über das Vernetzungsprojekt Stallikon, in das sich die Stalliker Landwirtinnen und Landwirte seit 2003 eingebunden haben. Damit sind sie stolze Mitverantwortliche für das grösste Vernetzungsprojekt im Kanton Zürich. Im Rahmen dieses Projektes und in Zusammenarbeit mit dem Verein Naturnetz Unteramt, der Baudirektion des Kantons Zürich (Awel) und der Gemeinde erbringen sie entsprechend umweltbewusste Leistungen. Über 92 ha ökologische Ausgleichsflächen, wie Riedwiesen, Magerwiesen, Teiche, Hecken, Hochstammbäume usw. werden unterhalten und gepflegt. Die interessierten Besucher zeigten sich rundum begeistert von der gebotenen Vielfalt. Etliche waren zum ersten Mal dabei, versprachen aber, auch nächstes Jahr wieder den Landschaftstag zu besuchen. Dieser findet dann in Bonstetten statt.
Froschtag: Quakten sie umsonst? Am Sonntag, 16. Juni, ist Froschtag im Park Seleger Moor. Ich musste einmal eine Bild-Beschreibung machen und nahm dazu folgende Szene aus einem hübschen Froschbuch: Der Abend naht. Müde lässt die Trauerweide ihre Äste hängen, die Blumen schliessen träge ihre Blüten, die Mücken summen einander zu «Gut Nacht», und die letzten Sonnenstrahlen streuen Glitzer auf das Wasser des kleinen Teiches. Ruhe breitet sich aus. Da streckt der erste forsche Frosch sein breites Maul kurz aus dem Wasser und ruft: «Quak, quak, hallo quak!» Und bevor sein Ruf verhallt, erfolgt von allen Seiten ein vielstimmiges «quak, ahh, quak!» Eine Hundertschaft von grünen Froschmännern hat
die Sprechblasen aufgebläht, und jeder bemüht sich um ein wirkungsvolles, ein überzeugendes, ein möglichst verheissungsvolles Quak. Mit kräftigen Zügen stossen sie durchs Wasser, hin und her, kreuz und quer und hören nicht auf, ihre Sehnsucht herauszuschreien, die Sehnsucht nach dem Weib, dem ach so herrlich graugrün glitschigen glubschäugigen Froschweib. «Quak – so komm doch – quak – zu mir – quak – ich will dich – quak – spüren – quak – die ganze Nacht.» Nein, diesem Locken kann keine widerstehen. Es verspricht das Erleben vollkommenster Glückseligkeit. So tapsen sie hervor, die Froschfrauen, hervor hinter Steinen und Sträuchern, herab von Halden, heraus aus Mulden, und tapsen hin zum Wasser und gleiten hinein, bereit zum Spiel zu zweit. Sie kommen ihnen entgegen geschwommen, die feurig feuchten Ver-
ehrer. Werbend umkreisen sie ihre Auserwählte und legen sich dann sanft auf deren Rücken. Wie süss die Last des Männchens, das mit seinen Beinen zärtlich ihren Leib umschlingt. Das Wasser trägt die Pärchen fort, von irgendwo nach nirgendwo. Das Quaken verstummt, der Vollmond scheint und die Trauerweide taucht ihre Äste zum Schlafen ein ins weiche Wasser ... So die Beschreibung. Nun wollte ich in Natura dieses Treiben erleben, ging also ins Seleger Moor, lief zum Seerosenteich und sah viele kleine grüne Männli hin- und herschwimmen, quakend ihre Sprechblasen blähen. Was für ein Werben! Okay, ein bisschen laut, ein bisschen nervig – jedenfalls stand ich lange da und wartete, doch kein einziges Weibchen liess sich blicken, sie quakten umsonst! Ute Ruf
Neue Geschäftsführerin für Wildnispark Zürich Karin Hindenlang löst Christian Stauffer ab Der Stiftungsrat des Wildnisparks Zürich hat die Biologin Karin Hindenlang zur neuen Geschäftsführerin der Stiftung gewählt. Sie tritt ab 1. Januar 2014 die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Christian Stauffer an. Karin Hindenlang ist seit rund 20 Jahren mit dem Projekt Wildnispark Zürich und seiner Entwicklung eng verbunden. Seit der Stiftungsgründung 2008 gehört die 47-jährige Biologin dem Stiftungsrat an, seit 2010 ist sie Stiftungsratspräsidentin. Am 1. Januar 2014 wechselt Karin Hindenlang als neue Geschäftsführerin in die operati-
ve Leitung der Stiftung. Die Nachfolge des Präsidiums im Stiftungsrat wird im Herbst 2013 geregelt. Karin Hindenlang ist diplomierte Zoologin und besitzt langjährige Forschungs- sowie mehrjährige Führungserfahrung in der Stadtzürcher Verwaltung, wo sie seit sieben Jahren bei Grün Stadt Zürich die Naturförderung leitet. Der Stiftungsrat Wildnispark Zürich ist überzeugt, mit Karin Hindenlang nicht nur eine ausgewiesene Fachperson für die Geschäftsführung gewonnen zu haben, sondern mit ihrer Wahl auch die für die Ziele und weitere Entwicklung des Wildnisparks Zürich notwendige Kontinuität zu gewährleisten. (pd.)
Ewigi Liebi – Sehnsucht, Wunsch, Ideal? Aktuelles aus der Beratungsstelle für Beziehungsfragen in Affoltern Wie bleibt eine Beziehung lebendig? Was ist eigentlich Liebe und warum soll man sich überhaupt auf diese Gefühle einlassen? Fachpsychologe und Stellenleiter Christoph Pally hat den Jahresbericht unter den Titel «Ewigi Liebi» gestellt und unterhält sich mit dem «Anzeiger» über diese Fragen. ................................................... von marianne voss Der Jahresbericht der Ökumenischen Beziehungsberatungsstelle Affoltern trägt den Titel «Ewigi Liebi». Der Stellenleiter, Christoph Pally, ist sich bewusst, dass er damit verschiedene Assoziationen weckt: Romantik, Hoffnung, Sehnsucht, Wünsche, aber auch Abwehr und Infragestellung. Was ist denn überhaupt Liebe, kann man sich fragen. Ist das nicht bloss Kitsch für den Film? Liebe könne man natürlich nicht mit ein zwei Worten umschreiben, denn bei der Liebe gehe es um starke Gefühle einerseits wie Begehren, Attraktion, Nähe oder Glück. Liebe sei aber auch vergleichbar mit einer sicheren Grundlage wie Verlässlichkeit, Angenommensein und Heimat, erklärt Christoph Pally. Auf die Frage, warum sich der Mensch eigentlich in die Liebe, in Beziehungen begibt, obwohl das immer auch Konflikte, Frustration und im schlimmsten Fall sogar Verletzungen und Trennung
bewirkt, betont er: «Ich bin überzeugt, der Mensch ist auf Beziehung angelegt, er ist sich selber nicht genug.» Beziehung sei eine schwierige Herausforderung, aber auch das höchste Glück. Und sie ermöglicht vielfältige Entwicklungen: «Schliesslich kann ich es von meiner Liebsten vielleicht am besten annehmen, wenn sie mir sagt, wie ich wirklich bin und wo ich mit meiner Art anecke.»
Weniger Nähe aus Angst vor Verlust Im Jahresbericht zeigt der Psychologe auf, dass Gegensätze auf die Dauer wichtig sind für eine lebendige Beziehung. Gibt es denn ein Rezept, um eine Beziehung zu erhalten? «Ja, keine Bilder machen!» Damit meine er, keine Bilder, wie es ablaufen müsse in der Beziehung, wie das Gegenüber sein müsse. Man solle Pläne machen, doch zugleich offen sein, diese zu ändern. Widerspruch und Infragestellung, das sei wichtig für eine dynamische Beziehung. Zu viel Harmonie könne einschläfernd wirken. «Gegensätze halten hingegen wach und zwingen zu Bewegung und Entwicklung.» Eine sehr nahe, glückliche Beziehung birgt natürlich auch eine Gefahr in sich, nämlich den umso schmerzhafteren Verlust, wenn sie – aus welchem Grund auch immer – zu Ende ist. Aus Angst vor dieser Enttäuschung gebe es tendenziell mehr Menschen, die sich nicht wirklich ganz auf nahe Beziehungen einlassen, weiss Christoph Pally.
Liebe ist nicht machbar Was kann eine Therapie bewirken? «Ratsuchende kommen ja immer, wenn es nicht mehr weitergeht», sagt der Stellenleiter. Die Beziehung befinde sich dann in einem Ungleichgewicht oder einem Schwebezustand. Das Ziel der Gespräche sei, Klarheit zu bekommen, was war, was ist und wie es weitergehen soll. Das könne ein Neubeginn sein aber auch eine Trennung. Im zweiten Fall sei es ein Ziel, diese mit möglichst wenig zusätzlichen Verletzungen zu vollziehen. Mediationsberatung könne zu einer fairen Trennung viel beitragen. Der Therapeut kann helfen, eine Kommunikation wieder in Gang zu bringen. Und er kann Unterstützung geben, das Umfeld wieder herzustellen, in dem die Liebe zwischen den Partnern wieder eine Chance bekommt, um sichtbar und spürbar zu werden. Letztendlich sei die Liebe ein grosses Geheimnis. Der Begriff Liebe werde heute zu schnell nur mit Sex verbunden und zu schnell dahergesagt. Das sei oberflächlich, denn die echte Liebe habe ja auch mit Tiefe und Ernsthaftigkeit zu tun. Nach einem Schlagerideal, wie «Ewigi Liebi» könne man nicht leben. Die Sehnsucht, die in diesem Traumbild mitschwinge, sei aber gut, sie weise zu einem Ziel hin. «Aber die wirkliche Liebe ist nicht fassbar, nicht machbar und nicht therapierbar. Sie ist ein Geschenk, ein Wunder, erfordert Geduld und Achtsamkeit im Umgang miteinander.» anzeige
RGZ Loomatt: Eine kleine Weltreise Das RGZ-Wohnheim Loomatt, Stallikon, lud am vergangenen Samstag zum traditionellen Loomattfest. Mit Fantasie und Kulinarik liessen Bewohnerinnen und Bewohner die Gäste dabei eine kleine Weltreise machen. Bunt und vergnügt präsentierte sich das RGZ-Wohnheim Loomatt am vergangenen Samstagnachmittag. Bewohnerinnen und Bewohner gaben der diesjährigen Auflage des traditionellen Loomattfestes erneut einen höchst kurzweiligen und abwechslungsreichen Anstrich. Mit ihren kulinarischen Ecken, gut verteilt im gesamten Areal, luden sie wahrlich zu einer kleinen Weltreise. Stationen, welche die einzelnen Wohngruppen arrangiert haben, waren Bayern mit Weisswurst
und Brezen, die Türkei mit Döner Kebab, die Karibik mit Tropical Dreams, die USA mit American Burgers und die Hauptstadt Österreichs mit dem charmanten Wiener Café. Es wurde aber noch viel mehr geboten in der Loomatt: Es gab auch Spiessbraten, Pommes und Salate, dazu musikalische Unterhaltung mit Werner Raid am Keyboard und für die Kinder lockten eine Hüpfburg sowie das Büchsenwerfen. Die Aussenanlage mit dem schmucken Platz und dem Sinnespfad war Treffpunkt für Sonnenanbeter, planschende Kinder und für Flohmarktbesucher. Der Familienclub Stallikon bot hier Platz für spannende Feilschereien und kleine Geschäfte. Bei solcher Vielfalt und dem herrlichen Sommerwetter gab es für alle und jeden etwas am Loomattfest. (kb.)
Belebte Aussenanlage mit Flohmarkt des Familienclubs und Planschplausch für die Kinder am traditionellen Loomattfest des RGZ-Wohnheims in Stallikon. (kb.)
Fachpsychologe und Leiter der Beratungsstelle, Christoph Pally, möchte Mut machen, dynamische Beziehungen zu leben. (Bild Marianne Voss)
Die Beratungsstelle Affoltern Die Ökumenische Fach- und Beratungsstelle für Beziehungsfragen Bezirk Affoltern steht für alle offen, unabhängig von Zivilstand, Alter oder Konfession. Das Angebot umfasst Partnerschafts- und Beziehungsberatungen sowie Mediation. Die Räume der Beratungsstelle befinden
sich am Bahnhofplatz 11 in Affoltern am Albis. Kontakt und weitere Informationen unter www.beziehungsfragen.ch oder Telefon 044 761 11 55. Der Jahresbericht 2012 zum Thema «Ewigi Liebi» kann mit einem an sich adressierten und frankierten C5-Couvert bestellt werden. (mvm)
Farbenfroh und sehr geordnet Generalversammlung der EVP im Atelierhaus GeGessler in Ottenbach Für die GV 2013 liess sich die EVP des Bezirks Affoltern wieder etwas Besonderes einfallen: Sie hielt ihre Jahresversammlung in der Stube des vor einem Jahr verstorbenen Kunstmalers GeGessler in Ottenbach ab. Bevor über Jahresbericht, Finanzen und die neuen Strukturen des Bezirksspitals Affoltern gesprochen wurde, liess sich die interessierte Schar von Katharina Gessler durch das verwinkelte Häuschen mit den steilen Holztreppen führen. Farbenfrohe Bilder erzählen von den zahlreichen Reisen des Kunstmalers und seinem vielseitigen Wirken. Der einstige Bühnenbildner am Zürcher Schauspielhaus hatte bereits mit 16 Jahren zu malen begonnen. Inspiriert von den Malern der klassischen Moderne und beeindruckt von seinen Reisen nach Paris, Südfrankreich und dem Maghreb, wie auch nach Pakistan und die Türkei hat GeGessler ein Werk hinterlassen, das seinesgleichen sucht. In seiner kleinen Werkstatt überzog GeGe eigenhändig die Rahmen mit Leinwand – das Werkzeug liegt auch heute noch feingeordnet für mögliche Einsätze bereit. Und dann erst seine Pinsel: Im Atelier zuoberst im Haus liegen sie da, mitsamt den vielen Töpfchen in denen GeGe bis zuletzt seine Farben selber gemischt hat. Ein Bijoux ist das, und es berührt wenn man bedenkt, welch prachtvolle Bilder hier entstanden sind. Der Besuch hat sich gelohnt – ein wahrer Geheimtipp. Das Atelierhaus ist übrigens an jedem ersten und dritten Wochenende im Monat oder nach telefoni-
Unnötige Bussen für Kinder in Bonstetten Mehr als die Hälfte der Schüler fuhr verbotenerweise auf dem Trottoir, «Anzeiger» vom 4. Juni 2013. Jetzt leben wir auf dem Lande. Wir haben in Bonstetten zirka 5000 Einwohner. Davon gehen einige hundert zur Schule. 90 Schüler wurden nun verzeigt, weil sie verbotenerweise auf dem Trottoir gefahren sind. Ich finde das erschreckend, dass man Kinder, welche in die Schule müssen (meistens frühmorgens), noch büssen muss, weil sie sich nicht ganz genau an die Verkehrsordnung gehalten haben. Wer stört sich im Dorf daran, dass unsere Jüngsten mit dem Velo auf dem Trottoir fahren anstatt auf der Strasse? Zudem sind die Velowege teilweise nicht mal korrekt beschriftet. Wie soll ein Kind wissen, wo es erlaubt ist, auf dem Trottoir zu fahren und wo nicht, wenn nicht einmal die Signalisierung für die Erwachsenen eindeutig zu verstehen ist?
Genügen zwei Verkehrsschulungen? Als Mutter ist es mir lieber, wenn meine Kinder auf dem Trottoir fahren, als dass sie von einem Autofahrer, der dringend zu seinem Geschäftstermin muss, überfahren werden. Zudem: So viele Fussgänger gibt es nicht, und ich denke, die meisten haben sogar Verständnis dafür. Zu begrüssen wäre es jedoch, wenn die Polizei sich überlegen würde, ob die zwei Verkehrsschulungen, welche während der Schulzeit durchgeführt werden, in der heutigen Zeit noch genügen. Anstatt die Kinder und deren Eltern frühmorgens zu erschrecken, indem sie sie büssen und Telefonate durchführen. Astrid Hann, Bonstetten
Entwicklungshilfe ist Sache des Bundes Absage an Rohstoffmillionen – Initiative in Hedingen. Die FDP zur Gemeindeversammlung vom 13. Juni.
benfroh und fein geordnet – das trifft wohl auch auf die EVP zu.
Die Mitglieder der FDP Hedingen treffen sich regelmässig vor Gemeindeversammlungen, um aktuelle Themen zu diskutieren und über anstehende Geschäfte zu beraten. So auch über die von neun Einwohnern unterzeichnete Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch». Dabei soll die Gemeinde eine Summe von 110 000 Franken an ausländische Projekte von drei Hilfsorganisationen beisteuern, die vom Rohstoffabbau und -handel betroffen sind. Die FDP Hedingen ist der Meinung, dass der Vorstoss fehl am Platz ist. Ein Ja zur Initiative könnte das Gewissen einiger Leute im kleinen Hedingen möglicherweise etwas beruhigen. Eine nachhaltige Lösung ist es keinesfalls. Entwicklungshilfe ist klar im Aufgabenbereich des Bundes geregelt. Dies ist auch gut so. Dort kann und soll man in der globalen Diskussion effizient mitgestalten und unsere Erfahrungen in Umgang mit demokratischen Regeln weitergeben. Der Bund muss auch die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen und den Erfolg überwachen. Die Gemeinde hat den Auftrag, die Steuereinnahmen zum Wohl von Hedingen einzusetzen. Diese bewährte und sinnvolle Aufgabentrennung sollte respektiert werden. Die weiteren Geschäfte der Gemeinde werden von der FDP unterstützt.
EVP Bezirk Affoltern, Lisette Müller
Christine Erni und Peter Ackermann, FDP Hedingen
Fröhliche Runde im Atelierhaus GeGessler. Hinten Mitte: Gastgeberin Katharina Gessler. (Bild zvg.) scher Vereinbarung (044 761 83 80) für Interessierte geöffnet. Weitere Infos unter www.gege-atelier.ch. Gestärkt vom feinen Imbiss ging dann auch die GV sehr speditiv über
die Bühne. Einzig das Bezirksspital gab noch einiges zu reden; und auch neue Ideen für weitere Gelegenheiten, zu welchen die EVP auch im kommenden Jahr wieder einladen wird. Far-
Ein «Rat der Weisen» für das Spital Affoltern? Das Spital Affoltern wurde 1902 von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) gegründet. In «GGA-Ziele» können wir lesen: «Früher unterstützte die GGA in erster Linie Bedürftige und schuf neue Institutionen (Spital, Bank, Bibliothek), die bis heute wichtige Bedeutung haben.» Damit steht für mich bis heute an das Spital die Verpflichtung, eine gemeinnützige Institution zu sein. Wie könnte dies durch eine neue Organisation verwirklicht werden, wie dies momentan zur Diskussion steht? Was sollte anders werden? Die finanziellen Belange sind schon durch Gesetze geregelt. Aber die letzten Jahre scheinen aufzuzeigen, dass das Spital eine einfache Möglichkeit braucht, um – wenn notwendig – rasch und kompetent entscheiden zu können und in Entscheidungen Hilfe von kom-
petenten Personen erhalten zu können. Wie wäre es, einen «Rat der Weisen» einzusetzen, bestehend zum Beispiel aus fünf Personen, die das dafür notwendige Fachwissen und Erfahrung mitbringen, jede Person in einem Bereich: Medizin, Pflege, Betriebswirtschaft, Finanzen, Sozialwesen sowie die Bereitschaft, uneigennützig eine gemeinnützige Institution zu unterstützen? Diese fünf Personen könnten von den Bewohnern des Bezirks gewählt werden.
Gemeinnützig – heute noch möglich? Das Spital wurde von der Gemeinnützigen Gesellschaft gegründet, dem gemeinnützigen Gedanken verpflichtet. Ist dies nicht heute noch möglich? Gibt es nicht heute auch noch «weise»
Männer und Frauen, die ein Amt in einem «Rat der Weisen» anzunehmen bereit wären? Es müsste nicht unentgeltlich sein, Bezahlung zum Beispiel nach Zeitaufwand. Dieser «Rat der Weisen» sollte mindestens einmal jährlich den Delegierten der Gemeinden berichten. Die Delegierten geben an den «Rat der Weisen» Wünsche und Anliegen der Einwohner weiter, auch während des Jahres, falls notwendig. Wäre es nicht sinnvoll, neben den Gemeinderäten (und: müssen dies Gemeinderäte sein? Haben diese nicht schon ein reichliches Arbeitspensum?), die heute als Delegierte handeln, noch eine oder zwei weitere Personen als Delegierte zu wählen? Diese Gewählten würden weitere Erfahrungen und Kompetenzen einbringen. Ein Beispiel, dass eine gemeinnützige Or-
ganisation möglich ist, ist die «Freie Genossenschaftsbank Basel», die seit mehr als 100 Jahren als Genossenschaft organisiert ist, auf Freiwilligkeit beruht, dem Denken der Anthroposophie verpflichtet ist. Wäre nicht ein solches «Modell», das sicher vertieft und breit abgestützt werden müsste, eine Möglichkeit für unser Spital – ein anderer Weg, ohne Aktiengesellschaften und den heutigen Zweckverband? Und – die Differenz zwischen Vergütung an die Mitglieder der Verwaltungsräte der AGs oder an die Mitglieder des «Rats der Weisen» käme dem Spital zugute. Und unsere demokratische Mitsprache bliebe erhalten. Danke für die Bereitschaft, auch solche Gedanken weiter zu verfolgen. Hanni Belck, Affoltern
«Die letzten Dinge»
Der Singkreis Bezirk Affoltern konzertiert in Kappel, Zürich und Merenschwand. > Seite 13
Kindgerechte Unterhaltung und Musik im Coopark Affoltern. > Seite 15
freestyle-night Athleten messen sich in den Disziplinen Skiakrobatik, Freeski, Snowboard und BMX. > Seite 17
Abschied nach 13 intensiven Jahren Brigitte Maag Wasescha und Lino Wasescha verlassen den Hedinger «Frohsinn» Seit 13 Jahren verwöhnen sie im Hedinger «Frohsinn» eine treue Kundschaft mit stets von Grund auf frisch zubereiteten Gerichten – am 21. Juli 2013 zum letzten Mal. Brigitte Maag Wasescha und Lino Wasescha melden sich aber nach einer «Verschnaufpause» an einer anderen Front zurück. Seit 46 Jahren steht der Bündner Lino Wasescha ohne Unterbruch am Herd. Mit Leidenschaft, Engagement, Können und Fantasie führt er Gäste zu Gaumenfreuden, immer getreu der Philosophie: Alles wird von Grund auf frisch zubereitet. Zu den kulinarischen Höhenflügen zählt seine legendäre Kalbsmetzgete und natürlich – siehe Herkunft – Wildspezialitäten. Nun, es waren auch im «Frohsinn» 13 intensive Jahre, aber befriedigende, wie Brigitte Maag anfügt. «Ein sehr strenge, aber sehr schöne Zeit mit tollen, treuen Gästen, die zu Stammgästen wurden. Wir verlassen den ‹Frohsinn› schweren Herzens, müssen aber auch auf unsere Gesundheit achten», sagt sie. Beide wollen sie sich nun nach der Kräfte zehrenden Arbeit eine «Verschnaufpause» gönnen. «Durchatmen – und dann etwas Neues begin-
Brigitte Maag Wasescha und Lino Wasescha: Abschied vom «Frohsinn» nach 13 Jahren. (Bild Werner Schneiter) nen», sagt die Wirtin. Neu ist für sie nicht ganz neu: Sie kehrt in die Schule zurück, bleibt zusammen mit dem Ehemann der Gastronomie treu. «Wir mieten uns ab Herbst 2013 im Lakeside in Zwillikon ein und organisieren Events sowie Kochkurse. Und nach wie vor werden wir die Kalbsmetzgete durchführen. Wir werden auch einmal pro Monat zu einem Gourmetabend einladen», freut sich Brigitte Maag.
Ausserdem bietet sich Lino als Störkoch an. Das wird schon früher als geplant der Fall sein. Die beiden Wirtsleute haben zwar einen Vertrag bis 31. Oktober 2013, aber der Vermieter der «Frohsinn»-Liegenschaft hat bereits per Mitte September einen neuen Pächter gefunden. Es ist Roger Stierli aus Bonstetten, der in Zürich «Onkel Toms Hütte» führt. In Hedingen kann
er mit dem «Frohsinn» ein sehr gut laufendes Restaurant übernehmen. Noch aber sind die Waseschas präsent – am Sonntag, 21. Juli, ist ultimo. An diesem Tag feiern sie Abschied und laden ihre Stammgäste ab 15 Uhr zu einem Grillplausch ein. Wetten, dass bei dieser Gelegenheit nicht nur Wein und Bier fliessen ... Gutschein-Inhaber werden gebeten, diese bis zu diesem Datum einzulösen. (-ter.)
Arpi-Art hat jetzt einen Erschaffer vom «beschte Ausstellungsraum Ämtler Song» laden ein Tag der offenen Tür im Vorderuttenberg
Gitarrenschule und Tonstudio: neue Adresse
Die Kunst, die Marcel Arpagaus aus Knonau in seiner Freizeit fertigt, präsentiert er seit bald vier Jahren an verschiedenen Ausstellungen, Märkten und Mittelalterspektakeln.
Die Gitarrenschule Früh und Heartbeat Music Tonstudio laden ein zum Tag der offenen Tür.
Vor allem die Mittelalterspektaktel, die meist zwei bis drei Tage dauern, haben es ihm angetan. Marcel Arpagaus’ Objekte passen wunderbar in die Mittelalterzeit. Die Dekowaffen, Fackeln und anderes sind Blickfänge und der Besteckschmuck ist beliebt bei Trägern, die das Aussergewöhnliche lieben. Aussergewöhnlich ist eigentlich seine ganze Kunst, die Eisenobjekte,
Blick in die Werkstätte. (Bild zvg.)
die oft im Spiel mit Feuer stehen. Oder Objekte aus Schwemmholz, das meist aus dem Glenner oder Rhein geschleppt wird und über Jahre erst getrocknet werden muss, bevor er es verarbeiten kann. Seinen Ideen, seiner Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Alle, die Arpi-Art kennen und lieben und alle, die neugierig sind und Arpi-Art kennen lernen möchten, sind eingeladen. Am 15. und 16. Juni ist «Tag der offenen Tür». Dieses Jahr wird ein Herzenswunsch, Marcels Ausstellungsraum, dabei eingeweiht. Vorderuttenberg 28, Knonau: Samstag, 15. Juni, 12 bis 19 Uhr; Sonntag, 16. Juni, 11 bis 17 Uhr.
Vor gut einem Jahr Gaudenz Gilg, Rico Balest und Fredi Früh (v.l.). (Bild zvg.) wurde bekannt, dass die Liegenschaft an der Seewadel- rend sich Fredi Früh ganz dem Blues strasse 5 in Affoltern verkauft und sa- und Rythm’n’Blues widmet, schlagen niert wird. Die Gitarrenschule Früh, wie die Herzen von Rico Balest und Gauauch alle anderen Mieter, musste sich denz Gilg für pointierte Rhymes und einen neuen Arbeitsplatz suchen. Da- Beats im Genre des Hip Hop und Dub. mals konnte sich Fredi Früh noch nicht Mit grosser Leidenschaft stellten die vorstellen, wie positiv sich diese Heraus- drei den Song Contest «De Beschti Ämtforderung auswirken würde. ler Song» auf die Beine, und am 2. FeDurch einen guten Tipp wurde er bruar wurde das Studio mit der Auditiauf die leerstehenden Geschäftsräume on für den Contest eingeweiht. Es bean der Breitenstrasse 20 in Affoltern auf- stand die akustische Feuertaufe und merksam. Die zentrale Lage, der selbst die Metalband Broken Fate brachCharme und die Eignung der vier gros- te die Wände nicht zum Einstürzen! Es sen Räume machten die Entscheidung war ein mit toller Tag mit tollen Musieinfach. Zusammen mit seinen neuen kern und einer sehr engagierten Jury! Partnern Rico Balest und Gaudenz Gilg Seit diesem Tag hat das Dreierteam machte er sich Ende 2012 daran, den sein Studio weiter gestaltet. Es sollte ein neuen Ort zu gestalten. Johnny Giussani perfekter Mix zwischen guter Akustik, und Eddie Fiorito verwandelten den optimaler Arbeitsumgebung und Platz in einen wahren Tempel für Mu- Loungeatmosphäre sein. Nun ist es den sik. dreien natürlich ein Anliegen, die Tür Die Gitarrenschule Früh hatte ein zu öffnen und Interessierte einzuladen neues Zuhause, und das gemeinsam be- sich umzuschauen. triebene Tonstudio wurde getauft. Der Name Heartbeat Music beschreibt die Die Gitarrenschule Früh und das Heartbeat Music Passion der drei Künstler, der Musik auf Tonstudio sind geöffnet am Samstag, 15. Juni, von den Grund zu gehen und originelle und 10 bis 16 Uhr. Breitenstrasse 20, 3. Stock, beherzte Musik zu produzieren. Wäh- Telefon 043 333 91 24.
Neuseeländer Weininnovation – auch in Obfelden Neuseeland macht seit den 90erJahren kontinuierlich Fortschritte im Anbau von Weinen, die innovativ und modern sind und damit dem Zeitgeist entsprechen. Im Juni bietet Divino drei besondere Weine zum Geniesser-Einführungspreis – auch im Dorfmärt Obfelden. Ein internationaler Run und damit ein quantitativer und qualitativer Aufschwung für Neuseeländische Weine lassen sich seit den 80er-Jahren verzeichnen. Wurden 1996 noch 56 Millionen Liter Wein produziert, waren dies 2008 bereits knapp viermal so viel. Dabei wurde die Rebfläche um das Fünffache auf 28 000 Hektaren erweitert. Eine weitere Ausdehnung ist bereits in Planung. Die zahlreichen Prämierungen und Auszeichnungen bestätigen den Trend und die Qualität dieser Weine. Rund 75% von 28 000 Hektaren Rebfläche werden vor allen Dingen den Weissweinen gewidmet. Mit einem Anteil von 50% der Rebfläche ist der Sauvignon Blanc der absolute Star, gefolgt von Chardonnay, Grauburgunder und Riesling. Auf siebentausend Hektaren werden Rotweine kultiviert, wobei die wichtigsten Sorten Pinot Noir, Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah sind.
Grundlage für Qualität bereits beim Anbau schaffen Durch die Nord- und Südinsel sind die Klimazonen recht unterschiedlich. Subtropische Wärme im Norden bei Auckland bis hin zu kühlen Temperaturen in Central Otago im Süden der südlichen Insel. In diesem südlichen Teil, geschützt von einer Bergkette befinden sich die Rebfläche der Weinkellerei Vinultra. Erst 2002 gegründet, bewirtschaftet Familie Mc Cree nur fünf Rebsorten auf einer Fläche von 41 Hektaren. Die Philosophie ist eindeutig und klar: «Die Grundlage für einen exzellenten Wein schaffen wir bereits beim Anbau in den Rebbergen. Die Komposition und die Harmonie liegt in der Hand unserer Kellermeisterin Eveline Fraser», erklärt Mark Mc Cree, der den experimentellen Weinbau mit grossem Erfolg begonnen hat und konsequent vorantreibt.
Zum Einführungspreis Drei dieser ausgezeichneten VinultraWeine stellt das Familienunternehmen jetzt erstmals bei Divino (www.divino.ch) und deren Depositären in den Landi-Filialen vor. Bis zum 30. Juni gibt es alle drei Weine – die beiden Sauvignons Blancs «Inside» und «Little Beauty» sowie den Rotwein Pinot Noir «Inside» – zu einem absoluten Geniesser-Einführungspreis. Die beiden Weissweine eignen sich vor allem als Aperitif oder als Begleiter zu Meeresfrüchten und Lachsgerichten, während das vielschichtige Bouquet des Rotweines sich ausgezeichnet zu Lamm, Wild, Rinderfilet und Weichkäse eignet. Degustationen gibt es im Divino-Shop oder bei einem der zahlreichen Depositäre. (pd.) Infos: www.divino.ch.
· Beet- und Balkonpflanzen 10% · div. Gemüsesetzlinge · Kräuter · Stauden · Floristik · handgefertigte Geschenke Ab dem 15. Juni bis zum 22. Juni 2013 auf dem Sommerflor-Sortiment 10% Hergestellt von und mit betreuten Mitarbeiter/innen Der Laden ist geöffnet: Montag bis Freitag 8.00 – 12.00 und 13.30 – 17.00 Uhr Im Juni auch am Samstag 8. Juni, 15. Juni und 22. Juni 2013 Jeweils von 8.00 – 12.30 Uhr
Singkreis Bezirk Affoltern mit bedeutendem Oratorium Konzerte in Zürich, Merenschwand und Kappel
Loufonq – Musik aus der Richtung Funk. (Bild zvg.)
Konzert von Loufonq in Hedingen Auftritt im Restaurant Drunder&Drüber Am Freitag, 14. Juni, 20.15 Uhr, treten Loufonq im Glashaus des Restaurants Drunder&Drüber in Hedingen auf. Loufonq ist eine junge Badener-Zürcher-Combo mit einem super Sound, der alle vom Hocker reisst. Wie der Name schon verrät, spielt die Band Musik aus der Richtung Funk. Aber auch Soul und sogar etwas Rap fliessen als Stilrichtungen ein. Die Musik von Loufonq setzt sich zusammen aus treibenden Beats, satten Grooves und prägnanten Melodie-
linien, welche sich zu einer explosiven und (auch) tanzbaren Mischung zusammenfügen. Loufonq, das sind: Marina Trulec (Gesang), Colin Schatzmann (Sax), Nicolas Jäger (Trompete), Christian Schaffner (Keyboard), Robin Müller (Gitarre), Roger Semlitsch (Bass), Michael Schaffner (Schlagzeug). Sechs junge Musiker und eine stimmgewaltige Sängerin freuen sich mit dem Gemeindeverein Hedingen auf einen fetzigen Abend. Der Eintritt ist frei. In der Pause wird eine Kollekte erhoben. (RW)
Brass-Band-Sound unter freiem Himmel Sommerkonzert Musikverein Maschwanden Der Musikverein Maschwanden lädt am Samstag zum traditionellen Sommerkonzert ein. Die Dorfbevölkerung und Blasmusikfreunde aus nah und fern sind herzlich willkommen. Unter freiem Himmel lässt sich der rassige Brass-Band-Sound des Musikvereins Maschwanden geniessen.
Das farbenfrohe Programm verspricht einen unterhaltsamen und geselligen Sommerabend. Mit einer reichhaltigen Festwirtschaft ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Samstag, 15. Juni, 20 Uhr, Pausenplatz Maschwanden (bei schlechter Witterung in der Turnhalle).
Bewährte Angebote in neuem Gewand Erster «Familienmorgen» in Affoltern Am Samstag, 15. Juni, findet in der reformierten Kirche in Affoltern der erste Familienmorgen statt. Die reformierte Kirche hat ihr Konzept im Bereich der freiwilligen Angebote für Kinder überarbeitet. An dieser Stelle wird der Familienmorgen kurz vorgestellt: Neu besteht für die Familien der Kirchgemeinde die Möglichkeit, zusammen mit Kindern unterschiedlichen Alters gleichzeitig am Kirchenleben teilzunehmen. Ab Juni dieses Jahres bietet sich darum ungefähr einmal pro Monat ein Familienmorgen an. Jeder Anlass ist einem bestimmten Thema wie Freundschaft, Trauer, Ostern, etc. gewidmet. Dabei soll Gemeinschaft im Vordergrund stehen.
Gesang und Geschichten Nach einem gemeinsamen Anfang gehen die Jüngsten (0 – 6 Jahre) mit ihren Eltern in den Geschichten-Gottesdienst. Dort steht ein Bilderbuch im Zentrum. Die beiden Handpuppen «Nilpfi» und «Rösli» begleiten die Besucher mit Gesang, Geschichten und mit ihrem Spiel durch einen altersgerechten Gottesdienst. Die älteren Kinder (5
bis 11 Jahre) dürfen währenddessen alleine das Kolibri besuchen, wo sie ebenfalls eine Geschichte zum gleichen Thema hören. Im Anschluss wird das Gehörte durch Malen, Basteln oder andere Aktivitäten vertieft. Um 11 Uhr öffnet das Familienkafi, zu dem alle herzlich eingeladen sind – ob sie nun mit den Kindern im Geschichten-Gottesdienst waren, das Kolibri besucht haben, oder einfach ihre Kinder abholen. Gemeinsam können so alle den Morgen im Familienkafi ausklingen lassen.
Unverbindlich vorbeikommen Nicht neu aber unersetzlich sind die bestehenden, engagierten Mitarbeiterinnen aus dem Geschichten-Gottesdienst, dem Kolibri, dem Domino und dem Geschichtenhöck. Sie bilden neu das Familienmorgen-Team und hoffen auf viele neugierige Kinder und ihre Eltern. Der erste Familienmorgen findet am Samstag, 15. Juni, ab 10 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Treffpunkt ist bei schönem Wetter vor der reformierten Kirche, bei schlechtem Wetter im Kirchgemeindehaus. Vreni Bannwart, Mitglied des Familienmorgen-Teams
«Gefallen ist Babylon die Grosse!» Der Fall einer mächtigen Stadt wie Babylon aus Louis Spohrs Oratorium «Die letzten Dinge» ist für den Komponisten nicht primär ein Untergang, sondern vielmehr eine Chance für einen Neuanfang. Durchdrungen vom hellen Klang der Dur-Tonarten, die das Werk dominieren, strahlt es Hoffnung und Zuversicht, nicht Tod und Verzweiflung aus. «Und das Lamm wird sie leiten zu Quellen lebendigen Wassers, und Gott wird trocknen alle Tränen von ihren Augen. […] Kein Leid ist mehr, noch Schmerz noch Klage. Der Herr ist unser Gott, und wir sind sein.» Was im ersten Moment sehr biblisch und für viele vielleicht auch fremd klingt, kann nach längerer Auseinandersetzung sehr wohl in unser heutiges Leben übertragen werden. Das romantische Oratorium mit dem verheissungsvollen Titel «Die letzten Dinge» kann dazu anregen, darüber nachzudenken, ob uns das, was uns gross und wichtig erscheint, nicht vielleicht nur scheinbar Halt im Leben gibt.
Hervorragende Solistinnen und Solisten Unter der Leitung des erfahrenen Berufsdirigenten Brunetto d’Arco hat der Singkreis Bezirk Affoltern sich in den letzten Monaten intensiv mit diesem Werk beschäftigt und es verstehen und lieben gelernt. Am dritten Juniwochenende wird der Singkreis das Oratorium nun in drei Konzerten aufführen. Begleitet wird er von der Camerata Fanny Mendelssohn mit Jan Sosinski als Konzertmeister. Hervorragende Solistinnen und Solisten konnten für die Aufführungen engagiert werden: Christine Wolff (Sopran), Liliane
Nach intensiven Proben jetzt drei Konzerte: Der Singkreis Bezirk Affoltern. (Bild Christian Lanz)
Glanzmann (Alt), Rolf Romei (Tenor), Michael Jäger (Bass). Der Singkreis Bezirk Affoltern freut sich auf viele begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer. Gabriela Brunner
Freitag, 21. Juni 20 Uhr, Kirche St. Peter Zürich. Samstag, 22. Juni, 20 Uhr Pfarrkirche Merenschwand. Sonntag, 23. Juni, 15 Uhr, Kirche Kappel am Albis. Weitere Informationen und Ticketreservierung unter www.singkreisaffoltern.ch.
Ämtler Imker besuchten Tessiner Kollegen Der Bienenzüchterverein Affoltern fei- am zweitgrössten Tunnelbau der stöcken scheint südlich der Alpen ein ert dieses Jahr sein 125-jähriges Beste- Schweiz vorbei, den Ceneritunnel, immer wieder vorkommendes Phänohen. Dies war unter anderem der An- über den Damm von Melide hinauf men zu sein. Ihr Sohn, ausgebildeter Agronom, lass, um einen gemeinsamen Wochen- nach Rovio, einem bezaubernden Dorf zeigte ein Video über seinen Aufenthalt endausflug ins sonnige Tessin zu un- am Fusse des Monte Generoso. Der Sonntag war dann ganz den auf einer einsamen Insel in der Bretagternehmen. Vorstandsmitglied Massimo Godenzi, aufgewachsen in Lugano, Bienen gewidmet. Bei herrlichstem ne, wo er letzten Sommer zwei Monate hatte die besten Voraussetzungen, die- Wetter besuchte man die Imkerfami- mit Imkern gelebt hatte. Dort werden ses Weekend Mitte Mai zu organisie- lie Schärer im hügeligen Novazzano. kaukasische Königinnen gezüchtet, welren und die für Imker interessantesten Alle Familiemitglieder helfen in der che jetzt auch in den Hochtälern im Magazinimkerei mit, welche 150 Völ- Tessin eingesetzt werden. Orte zusammenzustellen. Letztendlich kamen die TeilnehMit einem gemieteten Kleinbus ker bewirtschaftet. Ferner gibt Frau chauffierte er die illustre Gruppe von Schärer Kindern über die Bienen Un- mer noch in den Genuss eines köstli14 Imkern gleich selbst aus dem nass- terricht. Offensichtlich gehört dieses chen Mittagessens, welches von der kalten Affoltern in die Sonnenstube Thema zur Grundausbildung in der Società Ticinese Apicoltori spendiert wurde. Mit dem Delegierten des Tessider Schweiz. Nach einer Wartezeit von Unterstufe in Novazzano. Überall, auf dem Balkon, der Ter- ner Imkervereins, Livio Cortesi, reiszwei Stunden vor dem Gotthardtunnel, kam man gerade noch rechtzeitig zum rasse und im Garten, stehen Bienen- ten sie am Nachmittag noch weiter Mittagessen in der Schaukäserei in Ai- kästen. Frau Schärer erklärte die vie- nach Claro, wo sie seine 24 Völker berolo an. Anschliessend wurden die Im- len Produkte, die mit Propolis herge- staunen konnten. Bald hiess es dann auch wieder Abker durch die Produktionsräume und stellt werden können und deren Wirkung. Leider hatte die Familie im letz- schied von der warmen Frühlingssondurch das Käsemuseum geführt. Bevor es weiter Richtung Süden ten Winter auch einen herben Verlust ne und dem schönen Tessin zu nehging, wurden fünf interessante Orte hinnehmen müssen, als ihnen gegen men, um eine eher mühsame Heimzur Auswahl gestellt, welche sich auf 20 Bienenvölker gestohlen wurden. fahrt ins wind-, und regengebeutelte dem Weg ins Sottoceneri zur Besichti- Die Entwendung von ganzen Bienen- Knonauer Amt anzutreten. (jf) gung anbieten würden. Die Mehrheit der Gruppe entschied sich für das Info-Center der NEAT in Pollegio. Tief beeindruckt von den Dia- und Videoshows, Gesteinsarten, den schönen Kristallen und den gigantischen Kubaturen, die aus dem Tunnel geschafft werden mussten, fuhr die Gruppe dann auch Gruppenbild der Ämtler Imker im Süden. Links: Reiseführer Massimo Godenzi. (Bild zvg.)
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Tag der offenen Tür am Samstag, 15. Juni, von 10 bis 16 Uhr Gitarrenschule Fredi Früh & Heartbeat Music Tonstudio AFFOLTERN a. A.
Sonntag, 16. Juni 2013, 17.15 Uhr
Klosterkirche Kappel am Albis Zürcher Sä Sängerknaben Leitung: Alphons von Aarburg Klavier: Valentina Pfister-Modestova Solisten der Zürcher Sängerknaben
Geistliches Konzert Werke von F. Mendelssohn, G.B. Pergolesi, C. Franck u.a. Eintritt frei – Kollekte
Veranstaltet ein Kinderlieder-Konzert: Ursula Wenk. (Bild zvg.)
Spass und Klamauk Kinderfestwoche im Coopark Affoltern Kinderolympiade, Konzerte, Bastelspass und ein zauberhafter Clown – vom Mittwoch, 12. Juni, bis zum Samstag, 15. Juni, verwandelt sich der Coopark Affoltern in eine Spielwiese für kleine Besucher. Der Coopark Affoltern bringt Farbe in den Frühsommer. Während einer Woche steigt ein grosses Kinderfest, das viele spannende und lustige Attraktionen bereithält. Zum Auftakt am Mittwoch, 12. Juni, findet von 14 bis 16 Uhr eine grosse Kinderolympiade mit verschiedenen Posten zum Spielen und Verweilen statt. Im Anschluss können erschöpfte Entdecker um 16 Uhr den Klängen des KinderliederKonzerts von Ursula Wenk lauschen. Auch am Freitag, 14. Juni, wird es musikalisch: Der bekannte Kinderliedersänger Ueli Schmezer kommt mit seinem neuen Album «Chinderland3» in den Coopark Affoltern und unterhält die Kleinen ab 18 Uhr mit eingängigen
Songs wie «Mis liebschte Gmües isch Cervelat». Neben musikalischen Highlights bietet die Kinderfestwoche auch Raum für Kreativität. Am Donnerstag, 13. Juni, sind alle Kinder von 14 bis 18 Uhr zum Basteln eingeladen. Gleichzeitig können sich die Kleinen beim «Kids Airbrush» in wunderschöne Schmetterlinge, verwegene Piraten, traumhafte Sterne oder farbenfrohe Blumen verwandeln lassen. Zum grossen Abschluss am Samstag, 15. Juni, von 11 bis 16 Uhr wird es lustig: Ob Diabolo, Magie oder Ballonmodellage – Clown Steph von der Zirkusfamilie Mugg zaubert auf jedes Kindergesicht ein Lachen. Kinderfestwoche im Coopark Affoltern, Büelstrasse 15, Affoltern: Mittwoch, 12. Juni, 14 bis 16 Uhr: Grosse Kinderolympiade. 16 Uhr: Kinderlieder-Konzert mit Ursula Wenk. Donnerstag, 13. Juni, 14 bis 18 Uhr: Bastelnachmittag und «Kids-Airbrush». Freitag, 14. Juni, 18 Uhr: Kinderlieder-Konzert mit Ueli Schmezer. Samstag, 15. Juni, 11 bis 16 Uhr: Spiel und Spass mit Clown Steph.
Sorgen für Unterhaltung: Edi’Blasmusikanten. (Bild zvg.)
Sonntagskonzert von Edi’s Blasmusikanten Kasino Affoltern, Sonntag, 16. Juni, 10.30 bis 12.30 Uhr. Bei jeder Witterung. Das zur Tradition gewordene Frühschoppenkonzert von Edi’s Blasmusikanten findet dieses Jahr am Sonntag, 16. Juni, von 10.30 bis 12.30 Uhr beim Kasino Affoltern statt. Nebst unterhaltsamer Musik werden Edi’s Blasmusikanten auch mit Getränk und Wurstwaren ab dem Grill
verwöhnen. Die Oldboys aus dem Säuliamt freuen sich, Blasmusikfreunde an diesem Vormittag zwei Stunden aus dem Alltag reissen zu können. Man geniesse diesen Morgen mit fröhlicher – und glücklich machender Musik bei einem Kaffee, einem Schluck Bier oder Wein. Der Eintritt ist gratis. Für die Unkosten kann etwas in den Kollektentopf geworfen werden. (hl)
Seifenkistenrennen ohne Piloten In Bonstetten fand am Wochenende das zweite Säuliämtler Pinewood-Derby statt
ie heissen James Bond, Forza Venezia, Rainbow Peace oder schneller Fuchs, maximal 140 Gramm leicht und ohne Motor. MiniSeifenkisten sozusagen. Am Samstag fand in der Kirche Jesu Christi HLT in Bonstetten das zweite Pinewood-Derby statt – mit Mini-Boliden, die auf einer 16 Meter langen Bahn ins Ziel hinunterschiessen. Drei bis vier Sekunden dauert es, bis sie ab Startrampe die Lichtschranke bei der Ziellinie passieren. Parallelen zum Seifenkistenrennen sind offenkundig: Grundlage für die Konstruktion eines solchen MiniRennwagens sind ein Holzklotz, vier Räder und Achsen. «Auch Länge, Breite und Höhe sind geregelt», sagt André Gautschi, einer von zwei Bahnbesitzern dieser Art in der Schweiz; die Software stammt aus den USA. Nebst den Vorgaben ist dann vor allem Fantasie und technisches Können gefragt. Die ambitiösen Pinewood-Cracks schleifen an den Rädern und sorgen mit anderen Mitteln für eine optimale Aerodynamik. Denn es geht beim Derby natürlich in erster Linie um die schnellste Zeit. Die Zeiten mehrerer Läufe werden addiert – Sieger ist der oder die mit der tiefsten Gesamtzeit. Aber nicht nur Zeiten spielen eine Rolle. Eine Zuschauerjury erkürt das originellste Gefährt, den «Publikumsliebling». (-ter.)
Scharf beobachteter Zieleinlauf. (Bilder Werner Schneiter)
Fantasievolle Konstruktionen.
Rang drei in Gränichen Schweizer Meisterin Jorin Gabriel fuhr ersten Podestplatz ein
Petra Klingler verteidigt Boulder-Titel
Mit zwei Runden-Bestzeiten hat der Wettswiler in Gränichen alle überrascht und damit den ersten Podestplatz dieser Saison erkämpft. Er wurde sehr guter Dritter.
Vergangenes Wochenende traf sich die Schweizer Kletter-Elite in Genf. Am Samstag wurden die Schweizer Meistertitel im Bouldern vergeben. Ursprünglich wollte Petra Klingler zugunsten des Weltcups in Vail (USA) auf eine Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen verzichten. Weil sie gesundheitlich angeschlagen war, verzichtete sie jedoch kurzfristig auf die weite Reise. Bei der nationalen Konkurrenz dürfte sich die Freude über diesen Entscheid in Grenzen gehalten haben: Die Bonstetterin führte die Rangliste bereits nach dem Halbfinale klar an und setzte sich auch im Finale durch. Rebekka Stotz aus Urdorf blieb Rang drei, noch hinter Natalie Bärtschi. Am Sonntag stand dann der Kletter-Nachwuchs im Fokus. Bei den Her-
Das Mountainbike Rennen in Gränichen war das fünfte Rennen dieser Saison. Nachdem Jorin beim SaisonAuftakt in Schaan noch knapp an den Top Ten vorbei gefahren war, wurden die Rennresultate immer besser. Es folgten Tesserete mit dem achten, Solothurn mit dem Jorin Gabriel. sechsten und das (Bild zvg.)
Regenrennen in Wetzikon mit dem vierten Rang. Gränichen gehört zu den erklärten Lieblingsrennen von Jorin. Es ist technisch anspruchsvoll, mit einigen Sprüngen, vielen Steigungen und herausfordernden Abfahrten. Jorin hatte sich auf das Rennen gut vorbereitet. Er wusste, die Kiesgrube, in der das Rennen stattfand, würde sich bei diesen Temperaturen zusätzlich aufheizen. Viel Trinken und Schlafen waren in den Tagen davor angesagt Der Start und der erste Aufstieg waren schnell. Jorin konnte das Tempo nicht mithalten. Die erste Techzone passierte er noch als 15. und nach der ersten Runde war er bereits Siebter, mit einer Minute Rückstand auf das Spitzenquartett. Trotz der Hitze konnte Jorin weitere Kräfte mobilisieren und schloss mit den zwei schnellsten Rundenzeiten zur Spitze auf und sicherte sich so den ersten Podestplatz in dieser Saison.
Zwei Podestplätze in Gippingen RRC-Amt Nachwuchsfahrer im Einsatz Am Sonntag, dem letzten von vier Renntagen in Gippingen, kamen die kleinsten der Rennfahrer auf ihre Kosten. Bei den Piccolos 1, Jahrgang 2005/6, fuhren mit Francesco Caruso und Cedric Graf gleich zwei RRC-Amt Nachwuchsfahrer aufs Podest. Cedric Graf und Francesco konnten von Beginn weg mit einem schnellen Start die Konkurrenz in Schach halten und fuhren so zusammen auf die Podestplätze zwei (Caruso) und drei. Bei den Piccolos 2, Jahrgang 20072010 gingen Jan und Nils Graf für den RRC-Amt an den Start. Jan vermochte mit einem hervorragendem 8. Rang
von über dreissig klassierten Fahrern die Topleistungen des RRC-Amt Nachwuchses zu bestätigen. Nils wurde mit Jahrgang 2010 noch guter 28. Fabian Flüeler fuhr sein erstes Strassenrennen bei der Kategorie U15. Dieses Rennen besteht aus einem Geschicklichkeitsparcours und einen Rennen auf der Strasse. Für das Endresultat werden beide Disziplinen zusammengezählt. Fabian konnte auf dem Parcours nicht mit den Besten mithalten, im anspruchsvollen Strassenrennen nutzte er seine Stärke am Berg aber voll aus und fuhr in der ersten Verfolgergruppe auf den sehr guten 5. Rang. So resultierte immer noch ein guter 17. Gesamtrang im ersten Strassenrennen.
ren U12 kletterte Michel Erni aus Affoltern auf den fünften Rang, Charles Taylour aus Aeugst musste sich mit Platz elf zufrieden geben. In der nächsthöheren Herren-Kategorie U14 platzierte sich Lukas Rahn aus Bonstetten mit Rang zehn im Mittelfeld.
EM in Frankreich und Holland Als nächste Höhepunkte der KletterSaison stehen am 12. und 13. Juli in Chamonix, Frankreich, die Europameisterschaften Lead und Speed auf dem Programm. Aus Ämtler Sicht dürfte dann die Europameisterschaft im Bouldern – Petra Klinglers Paradedisziplin – vom 31. August und 1. September besonders interessieren. Diese werden im niederländischen Eindhoven ausgetragen. (tst.)
34 Punkte fehlten: Hornusser erneut hinten Am letzten Sonntag spielte die HG Obfelden ihr 5. Meisterschaftsspiel der 4. Liga. Gastgeber Obfelden legte vergangenen Sonntag gegen Dürrenroth B zugleich eine solide Schlagleistung vor. Dürrenroth schloss sich den Leistungen der Obfelder an und lag nach dem ersten Durchgang sieben Punkte vorn. Im Ries blieben beide Mannschaften sauber. Es war teilweise bedeckt, der Hornuss war gut sichtbar. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend, Dürrenroth hatte in der Endabrechnung 34 Punkte mehr auf dem Konto. Dürrenroth B gewann das Spiel mit 708 Punkten und 0 Nummern zu Obfelden 674 Punkte ebenfalls 0 Nummern. Die Gastgeber bekamen zwei, ihre Gegner vier Punkte. Gute Schlagleistungen erzielten Walti Müller (69 Punkte, zugleich das Tageshöchstresultat), Reto Binggeli (66) und Ueli Müller (52 Punkte). (PF)
Wettbewerb und staunende Blicke Die LV Albis an der Gewerbeausstellung Der regionale Leichtathletikverein nutzte die Gelegenheit und präsentierte sich an der Gewerbeausstellung mit einem Stand – selbstverständlich zum Thema Leichtathletik. Mit Bildern und Videosequenzen, einer kleinen Ausstellung von Leichtathletikgeräten und einem Wettbewerb wurden den Besuchern die Leichtathletik und der Verein nähergebracht. Anhand von Filmsequenzen und Bildern wurde den Besuchern ein Einblick in den Trainingsbetrieb und ins Wettkampfgeschehen geboten. Man bekam eine Laufgruppe beim Ausdauertraining zu sehen und ein Stabhochspringer demonstrierte die Technik dieser anspruchsvollen Disziplin. Vorgestellt wurden auch die jährlich stattfindenden Trainingslager; zudem sahen die Zuschauer die Athleten der LV Albis im Einsatz an Staffel- und Mehrkampfmeisterschaften.
Ins Staunen kamen die Besucher beim genauen Betrachten der Wettkampfgeräte. Die Höhe der Hürden und die Gewichte der Wettkampfkugel oder des Diskus überraschten den Laien. Beim Fernsehen sieht halt alles viel leichter und einfacher aus. Die ausgestellte Wettkampfbekleidung und die Trainingsanzüge zeigten die Entwicklung der Bekleidung über Jahre. Der aufmerksame Besucher konnte feststellen, dass die Vereinsfarben der LV Albis früher grün waren. Einem Teil der Standbesucher war die Leichtathletik völlig fremd. Es schauten aber auch Experten und ehemalige Leichtathleten vorbei. Mit diesen fand dann ein reger Austausch über die Leichtathletik statt. Informiert wurden die Besucher von den anwesenden Vereinsvertretern über den Trainings- und Wettkampfbetrieb der LV Albis. Interessierte Eltern konnten erfahren, wann, wo und ab welchem Alter Trainings besucht werden konnten. Vielen war
nicht bekannt, dass die LV Albis jedes Jahr den Säuliämtler Chlauslauf, den Türlerseelauf, einen Crosslauf sowie Leichtathletikmeetings im Moos organisiert. Attraktiv war der Schrittzähl-Wettbewerb, an dem sich etwa 300 meist jüngere aber auch ältere Personen beteiligten. Es galt, innerhalb von 15 Sekunden möglichst viele Schritte auf einen speziellen Teppich zu bringen. Gefragt waren eine hohe Schrittfrequenz, Schnellkraft in den Beinen, Kondition und Technik. Den Tagessiegern winkten Tickets für internationale Leichtathletikgrossanlässe in der Schweiz. Je zwei Tickets für das Weltklasse Leichtathletikmeeting in Zürich gewannen Alicia Bandi, Ottenbach (99 Schritte), Silena Steiner, Obfelden (87 Schritte), und Sophia Sindersberger, Wettswil (110 Schritte, Rekord), zwei Tageskarten für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2014 gewann Phyllis Bussinger, Mettmenstetten. (hpf)
Niederlage und doppelte Ampelkarte FC Seefeld ZH – FC Affoltern 3:0 (1:0) Geschwächt durch die fehlenden Stammspieler Rako, Bilic (beide verletzt), Mühlemann (gesperrt) und Leo Imajlaj (verhindert) tat sich die erste Mannschaft im Spiel gegen die zweite Mannschaft des FC Seefeld ZH sehr schwer.
Freeskiier Misra Noto aus Mettmenstetten. (Bilder zvg.)
Atemberaubende Action freestyle-night im Jumpin, Mettmenstetten Bereits zum elften Mal treten in Mettmenstetten Athleten in den Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und BMX gegeneinander an, um den Titel des freestyle-night-Champions zu holen. Spannung total. Auch im Sommer 2013 wird an der freestyle-night im Jumpin in Mettmenstetten wieder riesen Action und eine grosse Show geboten. Über 100 Top-Athleten aus den Bereichen Aerials (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und BMX werden über die grösste Sprungschanze Europas springen und sich im Wettkampf die Stirn bieten. Fahrer aus der Region, sowie aber auch aus dem Ausland werden den Gästen mit ihren spektakulären Sprüngen den Atem rauben. Nur fliegen ist schöner. Deshalb werden nebst auf dem Wasser auch in der Luft Attraktionen geboten. Fallschirmspringer, mit Rauchpetarden ausgerüstet, werden den Himmel zu einem Farbspektakel verwandeln. Mit Geschwindigkeiten von über 300 km/h werden sie keinem Besucher unentdeckt bleiben. Sich in einem Kleinflugzeug mehrmals um die eigene Achse zu drehen bereitet wahrscheinlich einigen bereits am Boden einen flauen Magen. Nicht aber unserem Akrobatik-Flugzeugpilot. Mit seinem technischen Know-how und einem jahrelangen Training führt er eindrückliche Kunststücke vor und hinterlässt garantiert glänzende Augen. Zusätzlich wird ein Modellflugzeugpilot sein Flugzeug nahe über dem Wasser steigen lassen.
Auch neben dem Springen ein grosses Angebot Sie möchten sich über den freestyleSport informieren und Stars aus der Szene hautnah erleben? Kein Problem. Neben dem Springen bietet die freestyle-night mit ihrem Promo-Village auch eine Möglichkeit den Schneesport besser zu erleben. Verschiedene Marken und Shops stellen ihre neusten Produkte aus und bringen somit den freestyle-Sport trotz Sommer un-
ter die Leute. In einem übergreifenden Wettbewerb der Aussteller kann man als Besucher auch noch etwas gewinnen. Im Anschluss an das eigentliche Highlight, dem Finalspringen der vier Disziplinen um 22.30 Uhr, steigt die legendäre freestyle-night-party. In der grossen Partyhalle wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Sponsoren und Helfer machen es möglich Auf einen verlässlichen Partner konnte dieses Jahr besonders gezählt werden. Unter dem Motto «Gemeinsam Träume verwirklichen» engagiert sich die Swisscom beim Skiverband Swissski unter anderem im Bereich Freestyle. Als Hauptsponsor unterstützt das Telekommunikationsunternehmen die freestyle-night bereits seit vier Jahren. An dieser Stelle sollen auch die regionalen Sponsoren erwähnt werden. Ohne deren Mithilfe wäre eine Durchführung der freestyle-night nach wie vor unmöglich. Die Break Music Bar in Affoltern und die Garage Graf in Mettmenstetten sind bereits seit elf Jahren mit dabei. Auch Raiffeisen und die Firma Wind&Snow unterstützen die freestyle-night seit Jahren. Neu als CoSponsor an Board ist Arizona. Dank den Logistikpartnern Peter Schmid Baudienstleistungen, Ferrari Bauunternehmung und der Firma Elektro Roth ist es möglich, die Kosten der Veranstaltung erheblich zu senken. Unter anderem ist es der grossen Unterstützung der Medienpartner, twoleftfeet.ch und der Weiss Medien AG zu verdanken, überhaupt die Möglichkeit zu haben einen solchen Event auf die Beine zu stellen. Dieser Event könnte ohne die grossartige Unterstützung der zahlreichen Helfer überhaupt nicht funktionieren. Jahr für Jahr geben sie ihr Bestes, um die Durchführung der freestyle-night zu ermöglichen. Die ganze Organisation, der Auf- und Abbau der gesamten Infrastruktur, die Überwachung aller technischen Anlagen und diverse andere Arbeiten während des
Events werden durch ein rund 90 Personen starkes Team bewältigt. Weit über 1500 ehrenamtliche Stunden werden jährlich in die freestyle-night investiert und machen den Event zu dem was er ist. Dies ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich!
Shuttleservice Bereits seit mehreren Jahren vorhanden und von den Besuchern sehr geschätzt ist auch dieses Jahr der kostenlose Shuttleservice wieder vor Ort. Besucher, welche nicht an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen sind, oder Autofahrer, die alkoholisiert oder übermüdet sind, werden vom Fahrschulteam learnpool.ch kostenlos nach Hause gefahren. Einerseits werden durch diesen Service die umliegenden Dörfer ohne Anbindung an den öffentlichen Verkehr abgedeckt, andererseits soll auch jeder Besucher die Möglichkeit haben, sein Auto stehen zu lassen. Damit ist eine sichere Heimkehr für jedermann gewährleistet.
Vorverkauf noch bis Freitag Seit gut zwei Wochen sind die Tickets im Vorverkauf erhältlich. Die Veranstalter empfehlen allen Besuchern, sich ein Ticket im Vorverkauf zu sichern. Neben fünf Franken Rabatt gegenüber der Tageskasse, ist auch der Zutritt ins Eventgelände erleichtert. Für dieses Jahr rechnen die Organisatoren mit über 2300 Zuschauern und somit einer ausverkauften freestylenight! Rund 1800 Tickets werden maximal im Vorverkauf angeboten und können bis zum Freitag, 14. Juni, zum Vorzugspreis gekauft werden. Vorverkauf: 15 Franken bis und mit Freitag, 14. Juni, («es hät solangs hät»). Abendkasse: 20 Franken.
Nicht nur, dass die Mannschaft nicht in Bestbesetzung auflief, hinzu kam, dass sich die Blauen selbst dezimierten. Es dürfte ein absolutes Novum in der Geschichte der 1. Mannschaft gewesen sein; eine doppelte Ampelkarte in der ersten Halbzeit gab es wohl noch nie. Zunächst war es Bala II, der sich in der 27. Minute nach erfolgreichem Reklamieren die erste Gelbe abholte. Vier Minuten später, nach einem wie die Zuschauer unisono betonen, harmlosen Foul, sah er dann die Ampel. Shala machte es umgekehrt. Zunächst das Foul (40. Minute) und 2 Minuten später nach lautstarken Äusserungen gegen die Schiedsrichterin, folgte der gelb-rote Platzverweis.
«Schlechteste Leistung der Saison» Ein Lichtblick in der Mannschaftsleistung waren Konate und Steiner, die nach guten Einzelleistungen eine höhere Niederlage verhindern konnten. Steiner musste bereits in der 14. Minute nach Torschuss durch Rutz hinter sich greifen. Es war ebenfalls Rutz, der drei Minuten nach dem Pausentee die FCA-ler wachrüttelte und in der 53. Minute schob Fazliu das 0:3 hinterher. Zu den wenigen Chancen, die die Säuliämtler in den 90 Minuten hatten, waren nur die beiden von C. Antenen erwähnenswert. Beide Torschüsse, jeweils kurz vor Ende der beiden Halbzeiten, konnte der Seefelder Goalie mit Glanzparaden abwehren. «Die wohl schlechteste Leistung der ganzen Saison», kommentierte einer der rund 80 Zuschauer das Spiel des FCA kommentierte. Der FC Seefeld
Gutes Spiel gemacht und trotzdem verloren: Innenverteidiger Souleyman Konate. (Bild Volkmar Klutsch) spielte praktisch mit dem Rücken zum Strich. Sie sind mit 28 Punkten Viertletzte. Zwar steigen die drei Gruppenletzten ab, jedoch – je nach Konstellation – kann es auch den Viertletzten erwischen. Um das zu verhindern, hatte die 2. Mannschaft der Seefelder tatkräftige Unterstützung von Vereinskollegen, der in der 2. Liga interregional spielenden 1. Mannschaft. Der FCA ist zwei Spiele vor Saisonende auf einem komfortablen 3. Rang mit 45 Punkten. Kommende Woche fahren die Blauen ins malerische Einsiedeln und die Woche darauf sind die Red Stars zu Gast im Moos. Somit geht es in den letzten beiden Spielen nur noch um den Platz drei oder vier in der Tabelle.
Naim Rama weg Notiz am Rande: Nach dem Spiel gegen den FC Schwamendingen von vergangenem Wochenende hat sich der FCA mit sofortiger Wirkung von Naim Rama getrennt. Zu Redaktionsschluss gab es noch keine Aussagen von offizieller Seite zu den Gründen. Willi Ebner/Volkmar Klutsch
Spass steht über dem Wettkampfgeist Schachenmattengrümpi: Jetzt anmelden Von 16. bis 18. August wird im Sportzentrum Schachen in Bonstetten das neunte Schachenmattengrümpi stattfinden. Der Anlass bietet mit fünf Fussballkategorien, der polysportiven Kategorie und den Kindersprints zum «Schnellsten Unterämtler» wieder ein vielseitiges Sportprogramm.
gorien können sich hier die Jugendlichen messen und ausmachen, wer das beste Team zusammengestellt hat. Das Grümpi bietet aber auch immer etwas für alle, welche sich nicht zum Mitspielen begeistern können. Eine vielseitige Festwirtschaft empfängt alle Besucher tagsüber und am Freitag und Samstag kann man den Abend an der Bar ausklingen lassen.
Kinder bis und mit 12 Jahren in Begleitung Erwachsener gratis. Vorverkaufsstellen: Avia Shop, Garage Graf, Raiffeisenbank, Avec Shop, Bahnhof, Wasserschanze Jumpin sowie Poststelle (alles Mettmenstetten) oder Break Music Bar, Powerbike Shop, GymFit sowie Poststelle (alles Affoltern) oder unter www.starticket.ch.
Das Programm 14.00 Uhr Öffnung Eingangskassen, Öffnung Promovillage 16.00 Uhr Qualifikation 18.00 Uhr Finale Tramp’n’Dive 19.30 Uhr Absprung Fallschirmspringer 20.00 Uhr Akroflug 20.30 Uhr Slackline über Pool 21.30 Uhr Modellflugshow 21.40 Uhr Nachtfinale, anschliessend Party
Nachtfinale 2010: trotz Regen super Stimmung.
Das letztjährige Turnier war ein Anlass der Rekorde. Einerseits hatte man mit 54 Teams einen neuen Teilnehmerrekord und andererseits überstiegen die Temperaturen an den Turniertagen alle Werte der Vorjahre. Ansonsten war das Schachenmattengrümpi wie man es kennt. Ein faires Sportturnier, an dem der Spass über dem Wettkampfgeist steht. Auch in diesem Jahr beginnt das Turnier am Freitagabend mit den polysportiven Teams, welche sich in den Sportarten Fussball, Unihockey und Volleyball/Beachvolleyball messen werden. Diese Teams stehen dann auch noch am Samstag im Einsatz. Ebenfalls am Samstag wird das Turnier der aktiven Herren stattfinden. Der Sonntag steht neben der Sie&ErKategorie, bei welcher mit mindestens zwei weiblichen Feldspielern gespielt werden muss, im Zeichen der Junioren. In drei verschiedenen Alterskate-
De schnellscht Unterämter Nach zwei Jahren mit absoluter Hitze hoffen die Läufer und Läuferinnen diesen Sommer auf etwas moderate Temperaturen für die dritte Ausführung des schnellsten Unterämtlers. Kindergarten- bis Oberstufenschüler und Schülerinnen treffen sich am Grümpisonntag um 13 Uhr auf der Schulhauswiese zur diesjährigen Ausmarchung des schnellsten Unterämtlers. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, man trifft sich bei der Jahrgangstafel. Ob die letztjährigen Sieger wieder auftrumpfen können? Etwas mehr Konkurrenz könnte nicht schaden! Ob auch wieder ein Rennen für die «Grossen» stattfindet, wird der organisierende TSV Bonstetten auf dem Platz entscheiden. Weitere Infos: www.shcbw.ch/gruempi. Anmeldeschluss ist der 1. August.
Veranstaltungen concerto piccolo numero cinque
Freitag, 14. Juni 2013 Reformierte Kirche Obfelden 19.00 bis 19.30 Uhr Mira Luttikhuis, Christina Nanz, Annouk Brönnimann, Violine Sarah Ihn, Violine und Viola Nikola Ihn, Karl Theus, Violoncello Angela Nanz, Klavier Programm Werke von W. A. Mozart, R. Glière, W. Lutoslawski und C. Saint-Saëns für Violine und Klavier, Violine und Violoncello und Streichquartett Kollekte: zur Deckung der Unkosten
GRÜEZI im Restaurant Löwen Bonstetten bei Elsbeth und Ueli Kündig-Schürmann Telefon 044 700 01 64 info@loewen-bonstetten.ch
Wussten Sie es schon . . . ? . . . auch unter der Woche gibt es in unserem gepflegten Restaurant über Mittag und auch am Abend sehr preisgünstige Tagesmenüs und à-la-Carte-Gerichte.
Unsere Öffnungszeiten: Montag 08.00 – 14.00 und ab 16.00 Uhr Dienstag bis Freitag 08.00 – 14.00 und ab 18.00 Uhr Samstag ab 18.00 Uhr Sonntag Ruhetag Jeden dritten Samstag im Monat geschlossen. WICHTIG: Für Anlässe ab 10 Personen öffnen wir gerne nach Vereinbarung auch ausserhalb den regulären Öffnungszeiten.
Wildbach-Express Freitag, 14. Juni 2013 Bruna Bortoluzzi und Team
045 2013

References: § 21
 § 147
 § 151
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 § 54
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