Source: https://issuu.com/blaulicht/docs/blaulicht_2012-1
Timestamp: 2017-12-14 15:23:02+00:00

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Blaulicht 1/4 2012 by Blaulicht - issuu
Februar 2012 I FévrIer 2012 I FebbraIo 2012 März 2012 I mars 2012 I marzo 2012
Mit dem ŠKODA Octavia Combi sind Sie immer so unterwegs, wie Sie es möchten. Nicht ohne Grund war er auch 2011 zum wiederholten Male der meistgekaufte Combi der Schweiz. Das ist aber nicht alles, war er doch auch unter den 4x4- und den Dieselfahrzeugen das beliebteste Auto bei den Schweizerinnen und Schweizern. Besuchen Sie Ihren ŠKODA Partner für eine Probefahrt. www.skoda.ch Das Umweltlogo steht als Zeichen der Verantwortung von Škoda Auto für den Schutz der Umwelt und die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens auf die Erhaltung unseres Lebensraumes.
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Verehrte Leserinnen und Leser Sie halten die erste Nummer von „Blaulicht“ in ihren Händen, einer Fachzeitschrift, auf die lange gewartet wurde. Durch unsere langjährige internationale Erfahrung mit Publikationen im Präventionsbereich (Kriminalitätsprävention, Erste Hilfe, Brandvorbeugung etc.) war es eine logische Folge, unsere Kenntnisse zu verbinden und eine Informationsplattform des gesamten Blaulichtsektors – Polizeien, Rettungsdienste, Zivilschutz und Feuerwehren – zu schaffen. Wir bieten Ihnen regelmässig Fachartikel zu verschiedenen Schwerpunkten, wobei wir unser Hauptaugenmerk auf Innovationen richten. Unser Zielpublikum sind alle jene Menschen, die mit ihrer täglichen Arbeit dazu beitragen, dass die Schweiz eines der sichersten Länder der Welt ist und bleibt. Herzlichst Ihr Mario Schulz
Chères lectrices, chers lecteurs, Vous avez entre vos mains le premier numéro de « Blaulicht » (gyrophare bleu), un magazine spécialisé attendu depuis longtemps. Nous disposons d’une longue expérience internationale en matière de publications sur la prévention (prévention de la criminalité, premiers secours, prévention des risques d’incendie, etc.) ; il était donc logique d’associer nos connaissances et de créer une plateforme d’informations de l’ensemble du secteur du feu bleu (polices, services de sauvetage, protection civile et sapeurs-pompiers).
[ Bild: Archiv ]
Stimati Lettori e Lettrici, avete tra le mani il primo numero di « Blaulicht » (girofaro blu), una rivista specialistica, da tempo attesa. Data la nostra pluriennale esperienza internazionale nel campo delle pubblicazioni in ambito di prevenzione (prevenzione contro la criminalità, primo soccorso, prevenzione degli incendi, ecc.), la logica conseguenza non poteva che essere quella di riunire le nostre conoscenze e creare una piattaforma d‘informazione legata al settore dei „lampeggianti blu“ (polizia, squadre di soccorso, protezione civile e vigili del fuoco). Regolarmente, Vi offriamo articoli specialistici relativi a svariati argomenti chiave, con particolare attenzione principalmente all‘innovazione. Il nostro pubblico target è rappresentato da tutte quelle persone che con il loro lavoro quotidiano contribuiscono affinché la Svizzera sia e continui a essere uno dei paesi più sicuri al mondo. Cordialmente Il Vostro Mario Schulz Februar
2012 I Févr Ier 2012 I FebbraIo März 2012 2012 I Mars 2012 I Marzo 2012
Nous vous proposerons régulièrement des articles spécialisés sur différents points-clés et dans lesquels nous accorderons la plus grande attention aux innovations. Nous nous adressons à toutes les personnes dont le travail quotidien contribue à ce que la Suisse soit et reste l’un des pays les plus sûrs du monde.
2012 I Fé März vrIer 2012 2012 I Ma I Fe rs 201 bbra 2 I Io 201 Marz 2 o 201 2 Febr uar 2012 I Fé Mä vrIe rz 2012 r 20 I Ma 12 I Fe rs 2012 bbra I Ma Io 20 rzo 12 2012
Cordialement, Mario Schulz | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |
Mario Schulz blaulicht
Der Notruf der Zukunftschon heute ein Thema
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Erdgas/Biogas: Der optimale Treibstoff
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Der Notruf der Zukunft schon heute ein Thema Die heutige Welt unterliegt starken Veränderungen. Diese betreffen Umwelt, Gesellschaft, Kultur, aber auch das Notrufverhalten wird durch mobile Kommunikation und Internet massgeblich verändert. der fehlenden Kommunikation des Disponenten mit dem Notrufenden diesem nicht möglich, weiterführende Informationen zu erfragen bzw. Instruktionen zu erteilen, andererseits mussten Informationen von einem schriftlichen Medium durch einen Dritten (dem „Vermittler“) in ein verbales Medium übersetzt werden. Der Vorteil bei einer Direktkommunikation über die unterschiedlichen Medien zu einer Leitstelle können dabei aus der „kommerziellen Welt“ überführt werden:
Die Einbindung neuer Technologien bestimmt das Notrufverhalten der Zukunft.
Der Trend zur Nutzung moderner und zugleich intelligenter Kommunikationsmittel verbunden mit der Möglichkeit der Darstellung multimedialer Informationsinhalte ist ungebrochen und wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. So ist es dem kommerziellen Nutzer heutzutage mithilfe eines Smartphones möglich, einerseits Informationen innerhalb kürzester Zeit aus unterschiedlichen Datenquellen zu beziehen, und andererseits die Technologie zu nutzen um interaktiv innerhalb einer definierten Benutzergruppe zu agieren. Obwohl aktuell vorhanden, spiegeln sich diese technologischen Möglichkeiten und Chancen im Notrufverhalten noch nicht wider. Zugleich zeigt sich
immer öfter die Notwendigkeit nach anderen Kommunikationsmitteln die in entsprechenden Notfallsituationen eine Verbesserung darstellen. So zum Beispiel beim Amoklauf des Anders Breivik am 22.Juli 2011 in Norwegen. Hier wurden beispielsweise die „Notrufe“ der betroffenen Jugendlichen initial nur über SMS abgesetzt, wobei das Ziel der einzelnen Nachrichten Freunde und Familienangehörige waren, welche dann über die regulären Wege einen Notruf zur Polizei absetzen konnten. Durch den Medienbruch und dem zusätzlichen Vermittlungselement in der Kommunikationskette „Notrufender“  „Vermitter“  „Notrufleitstelle“ wurden zwei zusätzliche Risiken in den Prozess hinzugefügt. Einerseits war es aufgrund
Das Endgerät der Notrufenden kann sich bereits vor dem Notruf über die aktuelle Position über mögliche Dienste informieren, welche im Bedarfsfall dann auch rasch kontaktiert werden. Diese Methode ermöglicht zusätzlich, dass die Dienste ihre jeweiligen Erreichbarkeiten (via SMS, via MMS, via Video, etc.) hinterlegen können. Setzt der Betroffene nun einen Notruf ab, so ist es einem Disponenten möglich, die unterschiedlichen Medien bestmöglich zu nutzen, um sich ein Gesamtbild zu verschaffen oder auch über andere Kommunikationswege Hilfe zu leisten (wie z.B. mittels SMS bei einer Geiselnahme). So gesammelte Information kann zusätzlich der anrückenden Mannschaften zur Verfügung gestellt werden, um die vor Ort befindliche Lage je nach Aufgabengebiet besser einschätzen zu können. Die Problematik besteht gegenwärtig unter Anderem in unterschiedlichen Lösungsansätzen und einer Vielfalt nationaler Gegebenheiten. Letztere erfordern zurzeit erhebliches Wissen des Notrufenden über technische Erreichbarkeiten der am nächsten liegenden Leitstelle. Diese könnte beispielsweise schon jetzt mittels SMS, die an eine bestimmte Notrufnummer geschickt und über kommerzielle Dienste richtig weitergeleitet wird, erreicht werden, aber nur sofern sie dem Notrufenden bekannt ist.
Sowohl EENA (European Emergency Number Association) als auch NENA(National Emergency Number Association) haben seit längerem eine NG9-1-1/1-1-2 Initiative gestartet und sind intensiv beschäftigt, Lösungen für die genannten Probleme zu finden. Bürger sollen in Zukunft Text, Bilder, Video und Daten an die Notrufzentrale übertragen können. In den letzten 5 Jahren haben beide Organisationen in Abstimmung und in Zusammenarbeit mit der Industrie, die Basis für eine global anwendbare Architektur eines solchen Systems erarbeitet. Parallel dazu wurde ein Industrie Collaboration Event (ICE) Programm gestartet, um gemeinsam mit interessierten Herstellern den vorgeschlagenen Standard auf Anwendbarkeit zu prüfen und die Interoperabilität diverser Implementierungen zu testen. Somit ist es nicht mehr undenkbar, dass in Zukunft ein Notruf auch über SMS, Video, „twitter“ oder „facebook“ über ein Smartphone von einem beliebigen Standort abgesendet werden kann und in jedem Fall die richtige Leitstelle erreicht wird. Frequentis ist in diversen Standardisierungsgremien vertreten und hat, nach Teilnahme bei ICE4 beschlossen, an zukünftigen Events dieser Art (geplant für Amerika und Europa) aktiv mitzuwirken um Standards mit zu gestalten, deren Anwendbarkeit zu prüfen und entsprechend Interoperabilität zu gewährleisten. Somit liefert Frequentis einen wesentlichen Beitrag um in absehbarer Zukunft NG9-1-1/1-1-2 realisieren zu können.
[ alle Bilder: Frequentis ]
Technologien müssen für die Zukunft flexibel sein.
Einen ersten Schritt in Richtung Zukunft geht Frequentis mit dem neuen „SIP-Gateway“, welches eine IP-Vernetzung von unterschiedlichen Leitstellen ermöglicht. Spezielle Services können individuell konfiguriert und freigeschaltet werden. So können neben der Übermittlung von Teilnehmerkennung bei Weiterleitung von Notrufen auch weiterführende Zusatzdaten unabhängig
des Einsatzleitsystems übertragen werden. Somit versucht Frequentis bereits heute erste Schritte zu setzen, um für die zukünftigen Veränderungen gerüstet zu sein. [Andreas Heschl & Wolfgang Kampichler]
Wer Erdgas/Biogas tankt, demdankt danktdie dieNatur. Natur. Wer Erdgas/Biogas tankt, dem Kaum zu glauben, Erdgas/Biogasbetriebene betriebeneFahrzeuge Fahrzeuge geben geben zwischen zwischen Kaum zu glauben, mitmit Erdgas/Biogas 60 und 95% weniger Schadstoffe dieLuft Luftab abals alsBenzinBenzin- und und DieselDiesel60 und 95% weniger Schadstoffe anandie fahrzeuge. Ausserdem tanken über130 130Schweizer SchweizerTankstellen Tankstellen Erdgas, Erdgas, fahrzeuge. Ausserdem tanken SieSieananüber 2 das im Durchschnitt 20% erneuerbares und CO -neutrales Biogas enthält. das im Durchschnitt 20% erneuerbares und CO2-neutrales Biogas enthält. Ihre Entscheidung schont Klima und Portemonnaie – für 100 Franken fahren Ihre Entscheidung schont Klima und Portemonnaie – für 100 Franken fahren Sie bis zu 1200 km weit: Sie bis zu 1200 km weit: www.erdgasfahren.ch www.erdgasfahren.ch
Erdgas/Biogas: Der optimale Treibstoff 62
Erdgas/Biogas als Treibstoff ermöglicht sparsames und umweltschonendes Autofahren.
Oensingen / Balsthal
Hohe, schwankende Treibstoffpreise und die Belastung der Umwelt lassen manch einen Automobilisten beim Neukauf eines Fahrzeuges alternative Antriebskonzepte in den Kaufentscheid miteinzubeziehen. Die Angebote sind heute vielfältig: Automobilhersteller, Motorenlieferanten und die Anbieter von Erdgas/Biogas stellen sich mit immer attraktiveren Angeboten D dem Markt. Aktuell sind in der Schweiz bereits über 10.000 Erdgas-Fahrzeuge im Betrieb. Die Zahl der Erdgas/Biogas-Tankstellen ist schweizweit auf über 130 gewachsen.
Pratteln (A2, Pratteln)
Rorschach-Goldach
Sierre West (Chalais)
St. Gallen Ost (Rorschacher Str.)
Jedes Erdgas-Fahrzeug verfügt über zwei Tankanlagen: eiSt. Gallen West (Zürcher Strasse) nen Tank für Erdgas/Biogas und einen für Benzin. Ist der Steffisburg Thun Erdgas-/Biogastank leer, schaltet das Fahrzeug automatisch Tiengen (Waldshut-Tiengen) D auf Benzinbetrieb um. Die Gesamtreichweite dieser bivalenTrübbach Uster ten Autos ist markant besser als bei herkömmlichen BenzinUtzenstorf Vaduz  oder Dieselmodellen.
Wangen (bei Olten)
100 124 101 102 103 104 105 106 107 122 132
124 126 127 128 129 130
F Frankreich: 30 Erdgastankstellen 12 500 Erdgasfahrzeuge
Über 30 Erdgas-Modelle verfügbar Die aktuelle Modellpalette von Erdgas-/Biogasautos wird immer grösser. Vom rassigen Kleinwagen, dem geräumigen Familien-Van über den trendigen Lifestyle-Kombi bis zur Limousine der gehobenem Mittelklasse sind heute alle Mobilitätskonzepte auch mit Erdgas-Antrieb erhältlich. In der Schweiz sind über 30 verschiedene Modelle von Personenwagen, Lieferwagen und Kleinbussen für den Betrieb mit Erdgas/Biogas erhältlich.
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76 113 7 132 107 95 25 79122 69
98 77 73
102 101 124
Österreich: 171 Erdgastankstellen 5500 Erdgasfahrzeuge
111 11 110 14 12 13
18 32 104 68 20 120 103 116
In der Schweiz wird dem Erdgas durchschnittlich rund 20 Prozent klimaneutrales Biogas beigemischt. Mit dem Schweizer Treibstoffmix wird, im Vergleich zu Benzin, rund 40 Prozent weniger CO2 ausgestossen. Dieser Treibstoff gilt derzeit als schadstoffärmste Technologie. Und das ohne Einschränkung des Komforts und der Leistung.
52 131 8
Günstiger als Benzin und Diesel
Deutschland: 875 Erdgastankstellen 91 000 Erdgasfahrzeuge
Im Schweizer Durchschnitt ist Erdgas/Biogas an der Tankstelle rund 45 Rappen günstiger als ein Liter Benzin. In den Windisch meisten Kantonen werden die Strassensteuern für Erdgas-/ Winterthur Grüze Winterthur Oberwinterthur Biogasfahrzeuge reduziert oder fallen sogar ganz weg. Viele Winterthur Töss Versicherungen bieten Rabatte für Erdgas-/Biogasfahrzeuge Yens Yverdon-les-Bains an. Dazu kommt, dass die meisten Gasversorger den Kauf Zuchwil (bei Solothurn) eines Fahrzeugs, welches mit Erdgas/Biogas betrieben wird, Zug Zürich Nord (Dörflistrasse) mit einer Prämie unterstützen. Dies ermöglicht ein bedeuZürich West (Aargauerstrasse) Zürich West tendes (Bändlistrasse) Sparpotenzial.
Zwei Tanks in einem Auto
21 46 49 47 48
 72
Schweiz: 128 Erdgastankstellen 9900 Erdgasfahrzeuge
63 2 35 128 37 135 36
I Italien: 790 Erdgastankstellen 750 000 Erdgasfahrzeuge
[ Bild: Gasmobil ]
Eine der derzeit 130 Tankstellen mit Erdgas/Biogas in der Schweiz.
Q01/ 2011
Die Treibstoff-Alternative der Zukunft Erdgas/Biogas gilt als eine sinnvolle und äusserst günstige und umweltfreundliche Alternative zu anderen Treibstoffen. Aufgrund seiner Eigenschaften bietet Erdgas/Biogas nachweislich ein hohes Umweltpotenzial und trägt im mobilen Bereich zudem zur Reduktion von Russ-, Stickoxid-, CO2und Kohlenwasserstoff-Belastungen bei. Laut einer aktuellen Studie geben mit Erdgas/Biogas betriebene Fahrzeuge 60 bis 95 Prozent weniger Schadstoffe an die Luft ab als herkömmliche Benzin- und Dieselfahrzeuge. Erdgas ist eine Energie, die mit der heutigen Technik unmittelbar und umweltschonend bereitsteht. Weitere Informationen: www.erdgasfahren.ch
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Einsatzbearbeitung Als Teil einer Gesamtlösung oder in Ergänzung zu bestehenden Systemen bietet das moderne Einsatzleitsystem eine leicht zu bedienende Bearbeitung von Notrufen und Meldungen kombiniert mit einer übersichtlichen Gesamt-Darstellung. Die Einsatzvorschläge und Checklisten unterstützen den Disponenten bei der Einsatzbearbeitung und sichern eine nachvollziehbare und einheitliche Sicht über den Verlauf des Ereignisses und der getroffenen Massnahmen. Die Schnittstellen zu den relevanten Umsystemen, automatisch ausgelöste Einmalabfragen und ein integriertes GIS runden die Lösung ab zu einem vollwertigen modernen System. Der Einsatz von Standardtechnologien bietet dem Benutzer den gewohnten Bedienkomfort und für den Betrieb eine berechenbare, stabile Anwendung.
Rapportierung & Fallbearbeitung Mit einer umfassenden Palette von Modulen bieten wir eine echte Alternative: flexibel und einfach zu bedienen, mit offenen Schnittstellen und einer gemeinsamen Datenhaltung. Die Module der polizeilichen Rapportierung und Fallbearbeitung beinhalten die Journal-, die Geschäfts- und die Fallführung, die Verwaltung aller Rapporte, Berichte und Dokumente sowie das Zentralregister mit der übergreifenden Fall- und Personendossiersicht, welche auch die Personenvorgänge zeigt. Alle Module werden in openXtract – dem polizeispezifischen Datawarehouse – zusammengeführt
und erhalten so umfassende und einfache Such-, Recherche- und Auswertungsmöglichkeiten. Eine Besonderheit, die ihresgleichen sucht: die Module von Xplain können mit anderen Anwendungen so zusammengeführt werden, dass der Datenfluss erhalten bleibt.
Lagedarstellung & Auswertung Für umfassende Auswertungen bietet Xplain eine Lösung für die gleichzeitige Abfrage auf alle relevanten Datenbanken. Die Auswertung wird vereinfacht durch leicht zu bedienende und trotzdem mächtige Suchfunktionen und Auswertungsmöglichkeiten in Form von Listen, Übersichten, Berichten, Grafiken und Karten. Die Ermittlungsarbeit wird unterstützt durch Abfragen- und Trefferspeicherungen, Suchabonnemente und integrierte Auswertungsberichte. In der Lagedarstellung bieten wir für das Tagesgeschäft einen kompakten Überblick: Kennzahlen und Karten zur aktuellen Lage und zur Lageentwicklung. Diese können stufengerecht aufbereitet und kommuniziert werden. Wir unterstützen Spezialisten bei der Erstellung von einzelnen Lageberichten und entlasten sie durch automatisierte Aufbereitung der standardisierten Kennzahlen und Karten.
iPhone & iPad Das iPhone und das iPad etablieren sich als Einsatzmittel für den polizeilichen Alltag. Wir nehmen diesen neuen Trend auf und
bieten für eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten nicht nur die passenden Apps, sondern auch die dazu gehörenden Datendienste und Schnittstellen. Für den Bereich der Informationsverbreitung bieten wir eine Lösung für die stufengerechte und berechtigungsgeprüfte Verteilung der Informationen. Die Aufnahme komplexer Sachverhalte wird unterstützt durch die Kombination von iPhone und iPad. Für den Bereich der Observationen bieten wir eine missionsorientierte Lösung an. Diese beinhaltet die Einsatzvorbereitung, Auftragserteilung und die Aufnahme während der Observation, sowie die Rücknahme der aufgenommenen Informationen ins Back-Office. Die Arbeit im Observationsteam wird unterstützt durch die Führungs-, Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten innerhalb des Teams während des Einsatzes.
Personen- & Dokumentenkontrolle Die im Projekt eDokumente Biometrie realisierte Systemplattform wird vom fedpol, dem Bundesamt für Migration, dem EDA, dem Grenzwachtkorps und von den Kantonen verwendet, um die biometrischen Daten für die neuen E-Pässe sowie weitere biometrische Ausweise und Visa zu erfassen und zu kontrollieren. Mit Hilfe der Systemplattform wird die Kontrolle von Personen und Dokumenten bei der Ein- und Ausreise vollzogen. Sie kommt auch an den Binnengrenzen und im Inland zum Einsatz. Die Fachanwendung eneXs nutzt die Geräte und Informationen der Systemplattform und verbindet die Kontrolle der Dokumente mit einer integrierten Einmalabfrage. eneXs gibt es für
Im Trend: Personen- und Ausweiskontrolle mit mobilen Geräten.
für die neuen E-Pässe sowie weitere biometrische Ausweise und Visa zu erfassen und zu kontrollieren. Mit Hilfe der Systemplattform wird die Kontrolle von Personen und Dokumenten bei der Ein- und Ausreise vollzogen. Sie kommt auch an den den stationären Einsatz den SchenBinnengrenzen und imanInland zum gen Binnenund Aussengrenzen und Einsatz. Die Fachanwendung eneXs für die Ausweisprüfung in den spezinutzt die Geräte und Informationen alisierten Fachstellen. Für die Verifikader Systemplattform und verbindet tion und Identifikation von Personen im die Kontrolle der Dokumente mit Feld-Einsatz gibt es eneXs mobile: dieeiner integrierten Einmalabfrage. se Anwendungen sind entweder für die eneXs es für den stationären einfachegibt Personenkontrolle oder für die Einsatz an den Schengen Binnenvollständige mobile Identifikation von und Aussengrenzen und für die AusPersonen verfügbar. weisprüfung in den spezialisierten Fachstellen. Für die Verifikation und Identifikation von Personen im FeldZum Beispiel EinsatzEinsatz gibt es eneXs mobile: diese leitsystemsind fedpol Anwendungen entweder für die einfache Personenkontrolle oder für Fürmobile seine Einsatzzentradie vollständige Identifikatilen hat das fedpol mit on von Personen verfügbar.
Xplain ein Einsatzleitsystem mit Nutzung der Zum Beispiel Einsatz-und Standard-Telefonie Büroautomation im Standard-Betrieb leitsystem fedpol realisiert. Die EZ fedpol behandelt die polizeilichen Meldungen Interpol, Für seine von EinsatzzenEuropol und Schengen und leitet in drintralen hat das fedpol genden Fällen operationelle Schritte und mit Xplain ein EinsatzMassnahmen ein. Zudem ist sie Alarmit Nutzung mierungsstelleleitsystem für Sonderstäbe. Das der Standard-Telefonie angegliederte SIRENE-Büro ist natiound Büroautomation imFahndungen Standardnale Kontaktstelle für alle Betrieb realisiert. Die EZ fedpol bevia das SIS. Für beide Zentralen wurde handelt die polizeilichen Meldungen eine mandantenfähige, mehrsprachige
von Interpol, Europol und Schengen NPA vereint die polizeilichen Inforund leitet in dringenden Fällen ope- mations- und Erfassungs-Prozesse rationelle Schritte und Massnahmen samt integrierter Rapportierung für ein. Zudem ist sie Alarmierungsstelle alle Abteilungen und Kommissariate [ Bild: Xplain AG ] für Sonderstäbe. Das Personenangegliederte in einer einheitlichen Anwendung. Im Trend: und Ausweiskontrolle mit mobilen Geräten. SIRENE-Büro ist nationale Kontakt- Mit der Einführung der NPA wurden stelle für alle Fahndungen via das die polizeilichen Kernprozesse analyAnwendung realisiert mit wurde hoch integin einer Anwendung. Mit undeinheitlichen in die verschiedenen ModuSIS. Für beide Zentralen eine siert rierter Schnittstelle zur Telefonie und der Einführung der NPA wurden die pomandantenfähige, mehrsprachige le integriert. Dadurch verbessern sich Sprachaufzeichnung, automatisierter lizeilichen Kernprozesse analysiert und Anwendung realisiert mit hoch in- der Komfort und die Daten-Qualität, Abfrage auf alle verfügbaren Fahn- in die verschiedenen Module integriert. tegrierter Schnittstelle zur Telefonie namentlich durch die Einmalerfasdungs- und Administrationsdatenban- Dadurch verbessern sich der Komfort und Sprachaufzeichnung, automati- sung der Daten mit den integrierten ken und Schnittstelle ins Journal- und und die Daten-Qualität, namentlich sierter Abfrage auf alle verfügbaren Einmalabfragen und einem durchRapportsystem. Zudem wurde zwischen durch die Einmalerfassung der Daten Fahndungsund AdministrationsDatenfluss Einmalabfragen vom Einsatzden beiden Organisationen eine Über- gängigen mit den integrierten datenbanken und Schnittstelle ins leitsystem bis zur Rapportierung. lauffunktion bei der Anrufannahme im- und einem durchgängigen Datenfluss Journal- und Rapportsystem. Zudem Integriert wurde einebis übersichtliche plementiert. vom Einsatzleitsystem zur Rapporwurde zwischen den beiden Organi- Geschäftsführung samt integrierter tierung. Integriert wurde eine übersichtsationen eine Überlauffunktion bei Dokumentenverwaltung und die liche Geschäftsführung samt integrierter der Anrufannahme implementiert. nachvollziehbare Fallführung mit Dokumentenverwaltung und die nachZum Beispiel NPA einer tatbestandsorientierten Datenvollziehbare Fallführung mit einer tatLiechtenstein bestandsorientierten Datenerfassung. erfassung. Zum Beispiel NPA
Liechtenstein Die Landespolizei
des Fürstentums LiechtensteinLandespolizei hat zusammen Die des mit der Xplain ein VorFürstentums Liechgangsbearbeitungstenstein hat zusamsystem bestehend Rapmen aus mitJournal, der Xplain port-System, Geschäftskontrolle und ein Vorgangsbearbeizentralem Personenund Vorgangstungssystem bestehend aus Journal, register eingeführt. Die Landespolizei Rapport-System, Geschäftskontrolle bearbeitet alle polizeilichen Aufgaben und zentralem Personen- und Vor(Sicherheit, Verkehr, Kripo, SIRENE, gangsregister Die LanVerwaltung) miteingeführt. dem neuen Informatikdespolizei bearbeitet alle System. Die NPA vereint die polizeilipolizeilichenInformationsAufgaben (Sicherheit, Verkehr, chen und Erfassungs-ProKripo,samt SIRENE, Verwaltung) mit zesse integrierter Rapportierung dem Informatik-System. Die für alleneuen Abteilungen und Kommissariate
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Ein neues Ermittlungstool für Kriminalpolizei rola Security Systems AG entwickelt seit mehr als 20 Jahren Softwareprodukte für die Schweizer Polizei. Mit der integrierten Polizei-Software INPOS wurde ein System geschaffen, welches nahezu sämtliche Bereiche der Polizeiarbeit unterstützt.
Diese Lösung (ohne das Einsatzleitsystem PELIX) soll mit einem neuen Layout in neuer Technologie und erweitertem Funktionsumfang neu entwickelt werden.
Folgende Informationen werden verwaltet: Personalien, Firmen/Organisationen, Adressen, Ereignisse, Fahrzeuge, Kommunikationsmittel, Beschreibung unbekannter Personen, Feststellungen, Aufträge, Dokumente und Multimedia (Bilder, Audio, Video). Die Software besteht aus einzelnen Datenobjekten, die über einen Linkmechanismus miteinander verbunden werden können.
Als erstes Programm soll die VORERMITTLUNG neu erstellt werden. Für die Entwicklung wird die Entwicklungsumgebung iXv der Firma i2 ltd (Cambridge) eingesetzt. i2 ist der Weltmarkführer im Bereich grafischer Kriminalanalyse. Durch den Einsatz von iXv werden sowohl der Viewer von i2 als auch das Produkt Analyst’s Notebook in die Software eingebunden. VORERMITTLUNG ist eine Lösung, die in Java programmiert wird und im Inter- / Intranet läuft. Die Installation von Clients auf den Arbeitsstationen entfällt. Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt über Web-Services. Mit dem neuen Produkt VORERMITTLUNG analysiert der Benutzer die Informationen und präsentiert die Ergebnisse in einer grafischen Form.
Das Programm kann ohne neue Programmierung durch rola erweitert werden. Die Masken werden in einer Konfigurationstabelle in der Datenbank gespeichert. Über einen Generator können Datenfelder hinzugefügt oder eliminiert werden und es können auch neue Masken aufgrund neuer Datenbanktabellen (Objekte) erstellt werden. Dadurch können zukünftige Erweiterungen sehr schnell realisiert werden. Die integrierten Recherchefunktionen erlauben die Suche nach sämtlichen
Informationen, die in der Datenbank gespeichert sind. Zusätzlich steht eine Volltextsuche mit Thesaurus über die ganze Datenbank inkl. der Suche nach dem Inhalt in gespeicherten Dokumenten zur Verfügung. Die Ergebnisse einer Suche lassen sich per Knopfdruck als Grafik anzeigen. Für die Kriminalanalysestelle ist Analyst‘s Notebook integriert. Es besteht mit dieser Integration auch die Möglichkeit in Analyst‘s Notebook Daten zu verändern oder auch neu zu erfassen. Diese werden in der Datenbank gespeichert Mit diesem Produkt können unterschiedliche Ermittlungsgruppen an verschiedenen Deliktsgruppen arbeiten (z.B. Drogenabteilung, Wirtschaftskriminalität, Staatsschutz,…). Über Konfi-
gurationseinstellungen wird die Berechtigung gesteuert. Damit ist es möglich, dass die von einer Ermittlungsgruppe erfassten Daten für andere Ermittlungsgruppen nicht sichtbar sind. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit die Daten anderer Ermittlungsgruppen zu sehen oder sogar zu bearbeiten. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |
Mobile Kommunikation bei Schutz & Rettung Zürich Die mobile Kommunikation bei Schutz & Rettung Zürich (SRZ) geht in eine neue Phase. Die Installation eines Mobilen Access Router in den Einsatzfahrzeugen von SRZ eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Das neue System ersetzt die älteren Datenkommunikationsgeräte, deren Lebenszyklus abgelaufen ist.
Schon 2004 wurden bei SRZ neue Bedürfnisse im Bereich mobile Kommunikation definiert. Zentral war die Forderung für eine verbesserte Navigation zum Einsatzort zur Optimierung des gesamten Einsatzes ab Disposition. Dazu muss die Position, der mit mobiler Datenkommunikation ausgerüsteten Fahrzeuge, in Echtzeit verfolgt werden können. Ausserdem brauchen die Einsatzteams vor Ort besseren Zugriff auf die für den Einsatz benötigten Informationen. Für die Umsetzung des mobilen Kommunikation-Konzeptes hat SRZ auf die Erfahrung von Organisation & Informatik Zürich (OIZ) zurückgegriffen. Die OIZ betreibt schon seit einigen Jahren erfolgreich das mobile Kommunikationsnetzwerk für die Fahrzeuge der Stadtpolizei Zürich. Wichtiger Grundsatz, in dem von der OIZ entwickelten Konzept, ist die Trennung zwischen Kommunikation und Anwendungen. Die sehr unterschiedlichen technischen Lifecyles, die Anforderungen und Zuständigkeiten führen bei einer Vermischung der beiden Bereiche zu einer unnötigen Komplexität. Der Einsatz einer Standard-Kommunikationsplattform, wie z.B. ein Mobile Access Router (MAR), bietet höchste Flexibilität und eine sehr effiziente Implementierung. «It’s all about location» sagt Rainer Büchel, Abteilungsleiter Einsatzplanung bei SRZ. Die ersten Sätze bei der Entgegennahme eines Notrufes in der Einsatzleitzentrale (ELZ) beinhalten die Frage: «Wo genau ist der Notfallort?». Ist der Notfallort unklar, dann gehen bei einem Rettungsein­ satz wertvolle Minuten verloren. In jedem Einzelfall geht es unter Umständen um Menschenleben. Schnelles und gezieltes Eingreifen auf der Basis aktueller Einsatzinformationen ist daher unabdingbar. In einem nächsten Schritt wird die
Ortsbeschreibung zur Verarbeitung in das Einsatzleitsystem (ELS) eingegeben und wird dort so verarbeitet, dass dem Einsatzfahrzeug ein eindeutiges Ziel mitgegeben werden kann. Auch nach dem Erreichen des Notfallorts ist die Ermittlung der genauen Position wichtig. Vielleicht wird zusätzliche Hilfe benötigt, wie z.B. Notarzt oder Rettungshelikopter. Weiter wird in der Nachbearbeitung des Falles der Zielort (Zielkoordinaten) mit dem Notfallort (effektiver Standort der Einsatzfahrzeuge) verglichen und benötigte Korrekturen im ELS erfasst. Die für die Einsatz- und Statusübermittlung benötigte Software wurde von der Firma Intergraph entwickelt. Sie benutzt die neue Kommunikationsplattform nicht nur zur Kommunikation, sondern auch für eine sehr genaue Standortbestimmung.
Die neue Kommunikationsinfrastruktur in den SRZ-Fahrzeugen bietet dem Benutzer im Fahrzeug nahezu die gleichen Möglichkeiten wie im Büro. So kann der Rettungsdienst nicht nur Verletzungs- und/oder Krankheitsbilder vor Ort erfassen, sondern diese Informationen auch gleich direkt an die Zentrale übermitteln. Dadurch kann z.B. die Notaufnahme des anzusteuernden Krankenhauses besser informiert werden und kann sich besser vorbereiten. Die Kommunikationsplattform bietet weitere Einsatzmöglichkeiten. So könnten künftig auch Patientendaten (elektronisches Patientendossier) und abrechnungsrelevante Informationen automatisch übermittelt werden. Bei der Feuerwehr besteht das Bedürfnis für Zugriff auf dezentral gelagerte Informationen, da vielfach erst vor Ort klar wird, welche Informationen benötigt werden. Mit der neuen mobilen Kommunikationslösung hat man Zugriff auf alle Standardanwendungen wie z.B. GIS-Daten (Karten), aktuelle Einsatzpläne, Gefahrenmeldeanlagen, Werkleitungspläne oder Chemiedatenbanken. Damit erhalten die Einsatzkräfte
vor Ort einen qualitativ und quantitativ deutlich erweiterten Zugriff auf die verfügbaren Informationen. «Je besser der Informationsaustausch zwischen der Einsatzleitzentrale und den Einsatzkräften vor Ort funktioniert, desto wirksamer ist unsere Arbeit», sagt Rainer Büchel.
Schutz & Rettung Zürich Schutz & Rettung Zürich (SRZ) ist die grösste zivile Rettungsorganisation der Schweiz. Unter ihrem Dach befinden sich Feuerwehr, Feuerpolizei, Rettungsdienst (ehemals Sanität), Zivilschutz und Einsatzleitzentralen (ELZ). SRZ ist eine Dienstabteilung des Polizeidepartements der Stadt Zürich. SRZ ist in die Notfall- und Katastrophenorganisation der Stadt Zürich, des Kantons Zürich und des Bundes eingegliedert. Seit dem 1. Januar 2008 sind auch die Rettungsdienste des Flughafens Zürich mit ihren Einsatzgebieten und Dienstleistungen in SRZ integriert. Mit einer Einwohnerzahl von gut 1.6 Millionen Menschen bedient SRZ ein Gebiet, welches rund einen Fünftel der Schweizer Bevölkerung umfasst.
[ alle Bilder: AnyWeb AG ]
AnyRover Plus Entstanden ist der neue Mobile Access Router – AnyRover Plus – mit seiner integrierten Präzisions-GPS-Funktionalität auf dem Flughafen Zürich. Mit der Einführung der Schengenregulierung musste der Flughafen seine Bustransfer-Services neu organisieren. Der Flughafen muss sicherstellen, dass ankommende Passgiere aus einem Nicht-Schengen-Land keine illegalen Grenzübertritte machen können. D.h. es darf nicht möglich sein, Schengengebiet zu betreten ohne eine Grenzkontrolle zu passieren. Das GPS-basierte Geofencing stellt sicher, dass der Bus nicht am falschen Eingang anhält. Der Mobile Access Router AnyRover Plus mit integrierter Koppelnavigation (Dead Reckoning) liefert hier die genauen Positionsdaten, auch dort wo ein GPS-Empfang nicht möglich ist, wie z.B. in Unterführungen und Überdachungen. [ Wim van Moorsel AnyWeb AG ]
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AnyTracker im Einsatz bei STAPO Zürich Nach Abschluss einer intensiven Entwicklungsphase, hatte der AnyTracker am 14. Dezember 2011 beim UEFA Europa League Spiel FC Zürich - FC Vaslui seinen ersten Live-Einsatz. Im Einsatz bei der Stadtpolizei Zürich zeichnet der AnyTracker die Position von im Einsatz stehenden Zugführern, Einsatztruppen oder zivilen Fahndern im Sonderlage Einsatzführungssystem auf.
Bereits im Herbst 2009 wurden gemeinsam mit der Stadtpolizei Zürich die ersten Anforderungen für einen Personentracker definiert. Wichtige Basis bei der Definition dieser Anforderungen waren die Erfahrungen mit dem heute im Einsatz stehenden GPS Tracker. Als wichtige Design-Parameter für die neuen Tracker wurden Robustheit, Batterielebensdauer und die Möglichkeit, neben Akku-Betrieb auch normale Batterien zu verwenden, definiert. Wie bei Projekten, die über einen längeren Zeitraum gehen üblich, wurde die Liste der Anforderungen im Laufe der Zeit länger: Lagesensor, Farbdisplay, Remote Management. „Es ist uns essentiell wichtig, mit einem Partner zusammen zu arbeiten, welcher nah ist und auf unsere Anforderungen eingehen kann“, sagt Herr Karl Brawand, Projektleiter Informatik Dienst STAPO Zürich. „Mit der Zürcher Firma AnyWeb haben wir einen Partner, der diesen Anforderungen entspricht.“ Die AnyWeb AG arbeitet im GPS Bereich seit einigen Jahren eng mit der Firma Cabtronix zusammen.
Das hat dazu beigetragen, dass heute ein GPS Tracker vorliegt, welcher optimiert ist für den Einsatz in Blaulicht Organisationen. Eine Einsatzumgebung, in der Eigenschaften wie Robustheit, hohe Verfügbarkeit und flexibler Bat­teriebetrieb extrem wichtig sind. „Zentral bei dieser Lösung ist der einfache Betrieb“, erzählt Rolf Schmid, Sachbearbeiter Einsatzplanung und Technik. „Der AnyTracker bietet uns remote Management Funktionen und entlastet damit unsere interne IT und die Benutzer.“ [ Wim van Moorsel AnyWeb AG ]
Erste Live-Tests wurden 2011 während der Zürcher Street Parade und dem Axpo Super League Spiel FC Zürich - FC Basel durchgeführt. Gemeinsam mit dem Entwicklungsteam wurden die Erfahrungen mit dem AnyTracker analysiert, und in die Produktentwicklung eingeführt.
[ Bild: Stadtpolizei Zürich ]
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Sicherheit ohne Kompromisse Mit 8,7 Milliarden Euro Umsatz und weltweit rund 75.000 Mitarbeitenden ist Atos der führende Anbieter von IT-Services in Europa. Das französische Unternehmen übernahm im Sommer 2011 Siemens IT Solutions and Services und verfügt über ein umfassendes Beratungs-, Produkte- und Dienstleistungsportfolio. Dabei geniesst der Bereich Public Sector, Civil and National Security als eines der globalen Schwerpunktthemen nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert.
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Die moderne IT verbindet in allen Organisationen des öffentlichen und privaten Bereichs eine stetig wachsende Zahl von verschiedenen Prozessen mit innovativen Technologien. Dies gilt auch für das Militär, die Rettungs- und Sicherheitskräfte, Nachrichtendienste und Verwaltungen. Als Generalunternehmer bietet Atos in den Bereichen Defense & Intelligence und Public Security von der Beratung und der Entwicklung über die Implementierung sowie den Betrieb bis zur Wartung und Schulung ein umfassendes Paket an hochstehenden Leistungen. Als Resultat der Zusammenfügung des Know-hows, der Erfahrung und der sich ergänzenden Kompetenzen ist Atos noch besser positioniert und noch
leistungsfähiger, um für ihre Kunden nachhaltige Lösungen zu konzipieren und zu realisieren. In der Schweiz bieten die 500 Mitarbeitenden ein breites Spektrum an branchenspezifischen Services und IT-Lösungen, für den militärischen und zivilen Sektor. Dabei liefert das Unternehmen innovative Lösungen von der Beratung über die Systeminte­ gration bis zum IT-Infrastrukturmanagement entlang der gesamten Dienstleistungskette in den Bereichen: •	Civil and National Security Solutions •	Identity, Security and Risk Management (ISRM) •	Services and Maintenance
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Verschmelzung verschiedenster Ebenen Militär und Nachrichtendienste sind darauf angewiesen, dass Material, Kommunikation und Prozesse perfekt aufeinander abgestimmt sind und durch die IT zuverlässig unterstützt werden. Da eine wachsende Zahl von Einsätzen im Verbund mit zivilen
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Sicherheitsorganisationen durchgeführt werden, ist es erforderlich, alle Beteiligten in diese Prozesse zu integrieren. Vernetzte, sichere und stabile Kommunikationstechnologien und IT-Lösungen ermöglichen die adäquate Aufbereitung der vorhandenen Daten und die Bereitstellung zielgruppengerechter Informationen. Atos legt einen Fokus auf diese «Network Enabled Operations», denn eine umfassende Verbindung der verschiedenen Systeme über die einzelnen Hierarchien und Funktionen hinweg bildet die Voraussetzung, um Bedrohungen frühzeitig und effizient begegnen zu können. Die innovativen Lösungen führen die unterschiedlichsten Quellen, Daten und Prozesse zusammen und liefern auf diese Weise die Basis für Lagebeurteilungen und Entscheidungen. Sämtliche Einsatzkräfte sind in den Informationsaustausch eingebunden, Ampel- und Zoomfunktionen machen ein effizientes Eingreifen jederzeit möglich. Bei der Umsetzung dieser sehr vielschichtigen Systeme profitiert Atos von der nationalen und internationalen Erfahrung in Projekten der Luftwaffe, in der Nachrichtenkonsolidierung, der elek­ tronischen Kriegführung, in der Planung von Missionen sowie in der Schulung und im Training.
Von Daten zu Informationen Militär, Polizei und Nachrichtendienste sind darauf angewiesen, Informationen aus zentralen, hochsensiblen Datenbanken unabhängig von Zeit und Ort abzurufen. Weil aber die Datenmengen weiterhin rasant zunehmen, die Informationssysteme immer mehr vernetzt und auf globaler Ebene zur Verfügung gestellt werden, birgt dies neue Risiken von qualitativ sowie quantitativ noch nie dagewesenen Ausmassen. Kernelemente bilden hier die Verschlüsselung von Prozessen und Daten und die Errichtung sicherer Schnittstellen. Sicherheitslösungen werden ihrem Namen dann gerecht, wenn sie auch unter diesen Voraussetzungen unterbruchs- und störungsfreie Prozesse und die direkte und exklusive Informationsverteilung an die Berechtigten garantieren. Gleichzeitig ist die lückenlose Rückverfolgung der Datenzugriffe, Berechtigungserteilung und anderer Aktionen unabdingbar. Die Kernherausforderung jeglicher nachrichtendienstlichen Tätigkeit liegt im Gewinnen relevanter, integraler Informationen aus fragmentierten Daten. Das logische Zusammenführen der Bruchstücke aus den unterschiedlichsten Quellen verlangt nach effizienten
Werkzeugen. Die Kompetenz von Atos liegt darin, Daten uneinheitlichen Ursprungs (COMINT, HUMINT, OSINT, IMINT, ELINT) zu beschaffen und zu verwerten – diese Informationen bilden die Basis für Erkenntnisse, Entscheidungen und Massnahmen. In ihrer Arbeit werden die Entscheidungsträger unterstützt durch innovative Elemente wie das Alarm-Triggering, das Isolieren von Schlüsselnachrichten sowie verschiedenste Interventionsmöglichkeiten. Dabei besteht das primäre Ziel darin, die Phasen zwischen Aufklärung, Entscheidung und Einsatz (Sensor-toEffector-Loop) zu verkürzen und die relevanten Informationen zur richtigen Zeit am rechten Ort sowie in der passenden Form zur Verfügung zu stellen. Dies gilt in besonderem Masse für das Mission Planning: Hier führt Atos die vier zentralen Elemente Zeit, Raum, Kraft und Information zu einer Einheit zusammen, um militärischen und zivilen Führungskräften ein wirksames, Computer basiertes Instrument für die Konzeption und Realisation von Missionen zur Verfügung zu stellen. Ob im Verbund oder Stand-Alone: Entscheider können Varianten und Szenarios prüfen, die Simulation verschiedener Varianten ist dabei kombiniert mit der automatischen Berechnung aller Einsatzmittel und der Konsequenzen. Um diese | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |
Im Notfall zählt Geschwindigkeit Civil and National Security Die IT-Lösungen von Atos erleichtern die Arbeit von Sicherheitsorganisationen gezielt. Sie ermöglichen ein schnelles Eingreifen und helfen damit, Leben zu retten. Unsere Emergency Management Lösungen nutzen modernste Infrastrukturen in Verbindung mit professionellem Mobilfunk. Sie gestalten die Kommunikation zwischen Leitstellen und Einsatzfahrzeugen auch von unterschiedlichen Organisationen reibungslos. Wir stimmen sie spezifisch auf die Anforderungen ab, liefern sie schlüsselfertig oder kombinieren Module zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem. Mit einer Atos Emergency Management Lösung reagieren Einsatzkräfte noch schneller. Atos ist mit 8,7 Milliarden Euro Umsatz und weltweit rund 75‘000 Mitarbeitenden der führende Anbieter von IT-Services in Europa. ch.atos.net
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Atos Applikationen in einer Einsatzzentrale.
im Sinne der Zielsetzung zu optimieren, übernimmt die wirklichkeitstreue Schulung und das Training von Stäben und Kommandanten eine zentrale Rolle. Das ICT asssisted Training von Atos deckt vom neuen Waffensystem und der Übungsanordnung mit mehreren Hundert Beteiligten sämtliche Bereiche bis zu den Auswertungsdokumenten für aussagekräftige Übungsbesprechungen ab.
Sicherheit in allen Bereichen Civil and National Security entwickelt Antworten auf alle sicherheitsrelevanten Fragen. Die innovativen Lösungen von Atos unterstützen nationale und internationale Organe in der Schaffung und Aufrechterhaltung einer sicheren Welt. Militärische und zivile Einheiten in vielen Ländern vertrauen auf die Systeme und auf das von der Beratung und Entwicklung über die Implementierung und den Betrieb bis zur Wartung und Schulung komplette Angebot. Der Umstand, dass sich das globale Kompetenzzentrum für Defense and Intelligence sowie Public Security bei Atos in der Schweiz befindet, garantiert den heimischen Kunden einerseits, immer auf Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik zurückgreifen zu können. Andererseits sorgt unser Milizsystem
dafür, dass viele Ingenieure und Führungskräfte die zentralen Herausforderungen sicherheitsrelevanter Fragen aus der Praxis kennen. Auf dieser konkreten Basis bieten sie beispielsweise auch integrierte Lösungen im professionellen Mobilfunknetz (PMR), im Notfall- und Krisenmanagement sowie verschiedene Anwendungen für das Identity and Access Management (IAM). Ergänzend zu den hoch stehenden, innovativen Projekten und Produkten hilft Atos ihren Kunden mit einem frei wählbaren Dienstleistungsangebot. Dazu gehören die Systeminstallation, die Gerätewartung, die Einbindung neuer Komponenten und die Fehlerbehebung. Der Unterhalt der gesamten Anlagen in definierten Abständen über den ganzen Lebenszyklus garantiert den nachhaltigen Investitionsschutz – so trägt Atos auch in diesem Bereich den höchsten Anforderungen an die Sicherheit im militärischen und zivilen Umfeld konsequent Rechnung.
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Vernetzung und Vorausdenken im Dienste der Sicherheit Der Schweizer Polizei Informatik Kongress SPIK findet 2012 schon zum fünften Mal statt. Ein Anlass, dieses Public Private Partnership etwas zu beleuchten.
Das erste SPIK-Plenum: 2007 im Fliegermuseum Dübendorf.
Am 29. März 2012 ist es so weit: Im Stade de Suisse findet der fünfte Schweizer Polizei Informatik Kongress statt. Die äusseren Kennzahlen sind eindrücklich. 24 Symposiumsvorträge, drei Plenarvorträge, ein grosses Podium, über 30 Stände – die Plattform hat eine Dimension erreicht, die man bei einem Nischenthema nicht unbedingt erwarten würde. 2007 war die Veranstaltung mit 21 Ausstellern gestartet, sie erreichte 350 Teilnehmer. Heute sind es zwischen 450 und 500.
Qualität vor Quantität Soll oder kann das Wachstum so weitergehen? Daniel Hänni, IT-Leiter der Stadtpolizei Zürich sowie Initiant und Co-Leiter des Kongresses: «Wachstum ist nicht unser Ziel. Wir kon­zen­­­t­rieren uns darauf, die Qualität jedes Jahr ein weiteres Stück zu verbessern». Zuerst sei es dabei um Grundsätzliches wie den idealen Veranstaltungsort und den besten Zeitpunkt gegangen, jetzt wurde die Zweisprachigkeit angepackt.
Daneben bleibt Zeit für scheinbare Kleinigkeiten: «Wenn ein Stadion keinen Warenlift hat, stört das die SPIK-Besucher nicht. Die Aussteller aber leiden. Solche Probleme können wir lösen, weil wir nicht auf Quantität fixiert sind», so Hänni. Auch inhaltlich lautete das Credo von Anfang an Qualität. Hänni: «Wir waren immer gegen reine Marketing-Shows von Verkäufern. Anfangs liessen wir sogar nur effektiv bereits umgesetzte Lösungen zur Präsentation zu, ab dem zweiten Jahr haben wir uns dann auf für weit gediehene Konzepte und Ideen geöffnet, die von einem Korps und einer Firma getragen werden. Reine Powerpoint-Akrobatik wollen wir nach wie vor nicht, was das Publikum sehr schätzt.» Funktionieren tut dieses System nicht zuletzt deswegen, weil die Wirtschaft es mitträgt. Allen voran sind die Ur-Partner der Polizei in diesem Public Private Partnership zu erwähnen: Abraxas, die AWK Group und Hewlett-Packard Schweiz (HP). Diesen Firmen verdankt SPIK unter anderem
[ Spik ]
die ursprünglichen Marketing- und Messerveranstaltungs-Inputs. Wieder andere Player des Polizei-IT Marktes haben sich Jahr für Jahr als Sponsoren engagiert. Hänni: «Heute sind wir an einem Punkt, wo wir theoretisch zwei Tage füllen könnten. Das werden wir aber nicht tun – lieber einen richtig guten, halt reich befrachteten Tag, und dabei eine gewisse Rotation unter den Partnern, als eine Mammut-Übung, die dann doch eine Nummer zu gross ist um jedes Jahr spannend zu sein».
ICT ist nicht mehr wegzudenken… Dass ICT aus dem Polizeialltag nicht mehr wegzudenken ist, war von Anfang an klar. «Ohne Informatik ist effiziente Kriminalitätsbekämpfung undenkbar. Auch die taktische Führung in Sonderlagen ist ohne moderne Mittel zunehmend schwieriger» - dies hielt Beat Hensler, Kommandant Kantonspolizei Luzern und damals Präsident der KKPKS im Programmheft zum ersten SPIK fest. Tatsächlich gab es an jedem Kongress ein «Symposium Einsatzleitung & -führung». Daniel Hänni: «Wer etwa wissen wollte, wie ein Grossereignis wie ein Nato-Gipfel in Baden-Württemberg IT-gestützt bewältigt werden kann, der bekam es bei uns vorgeführt. In einem anderen Jahr hat ein Blick in das webbasierte Führungs-System einer amerikanischen Stadt viele beeindruckt. Aber auch unsere alltäglichen Systeme geben immer wieder zu reden – es ist halt der kleine, aber dafür realisierbare Fortschritt, der uns weiterbringt».
Von Anfang an engagiert für SPIK: Kdt Beat Hesler (Kapo LU).
Auch das polizeiliche Kerngeschäft mit dem wenig attraktiven Namen «Vorgangsbearbeitung» wird an jedem Kongress
thematisiert, ebenso wie verschiedenste Datenbanken-Lösungen – beispielsweise für Bilder. Die Palette der Themen ist aber weit breiter: Kriminalanalyse, Alarmierungslösungen, Polycom, Datenaustausch zur Justiz, Polizei Online (Ein Innovationsprojekt zur Unterstützung von Polizeiarbeit in Deutschland und Europa, das unter anderem modernes Wissensmanagement ermöglicht), «Swiss ePolice» (ein virtueller Polizeiposten) und mobile Kommunikation sowie Personaldisposition sind nur einige Stichworte.
Div Kurt Nydegger eröffnete SPIK 2011 mit dem ersten öffentlichen Auftritt in seiner Rolle als Projektleiter Cyber Defense des Bundes.
Regierungsrat Hans-Jürg Käser eröffnete SPIK 2010 mit einem Appell zur «Vernetzung im Interesse der Verbrechensbekämpfung». | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |
…aber harmonisierungsbedürftig Martin Gächter, Chef Kommandodienste der Kantonspolizei St. Gallen und Präsident des Vereins Swiss Police ICT, der den Kongress veranstaltet: «Ein Blick in unsere ersten fünf Symposiums-Agenden zeigt zweierlei: Erstens ist Polizei-IT enorm facettenreich – und zweitens kann, ja sollte man da wohl einiges harmonisieren.» Diese Bestrebungen laufen auch. Vorgestellt ab SPIK 2009 ist das Programm «Harmonisierung der Polizei Informatik» (HPI) daran Lösungen zu erarbeiten, «welche die Voraussetzung für eine zukünftige Harmonisierung der informationsbasierten Zusammenarbeit der Schweizer Polizeikorps
untereinander, zu beteiligten Stellen des Bundes und weiteren Partnern wie der Justiz schaffen. Im Fokus dieser Harmonisierung steht nicht die technische Informatik, sondern vielmehr die polizeiliche Informationsverarbeitung», wie Markus Röösli, Vorsitzender der Programmleitung HPI und Chef IT-Abteilung der Kantonspolizei Zürich, im Programmheft 2011 ausführte.
«Vernetzung im Interesse der Verbrechensbekämpfung» HPI-Vorsitzender ist Regierungsrat Hans-Jürg Käser (fdp), Polizei- und Militärdirektor des Kantons Bern und Mitglied
Der Kongress füllt sich zum ersten Mal im Stade de Suisse.
des politischen Beirates von Swiss Police ICT. Er hatte schon in seiner SPIKEröffnungsrede 2010 betont, die Politik müsse alles daran setzen, dass die Polizeiinformatik bis in etwa zehn Jahren schweizweit vereinheitlicht sei. Das «Zauberwort», so Käser, heisse «Vernetzung im Interesse der Verbrechensbekämpfung». Und just bei der Vernetzung ortet er auch die Rolle von SPIK: «Die Gewährleistung der Öffentlichen Sicherheit ist eine der primären Staatsaufgaben, und sie lässt sich immer weniger von leistungsfähiger Spitzentechnologie trennen. Informatik und Telekommunikation aber nehmen hier einen immer breiteren Raum ein. SPIK kommt als breiter Plattform für den entsprechenden Fortschritt eine grosse Bedeutung zu.» Ein Bereich, in dem SPIK respektive der Trägerverein Swiss Police ICT besonders aktiv ist, ist die Förderung der Bekämpfung von Cybercrime. Hier spielt der politische Beirat eine grosse Rolle. In ihm sind neben Regierungsrat Käser und Kommandant Hensler alle fünf Bundesratsparteien vertreten: Die Cyber-Sicherheit von Bevölkerung, Wirtschaft, Verwaltung und dem ganzen Land ist, Corina Eichenberger (Nationalrätin FDP, AG), Edith Graf-Litscher (Nationalrätin SP, TG), Barbara Schmid-Federer (Nationalrätin CVP, ZH) und Christoph von Rotz (alt NR SVP, OW) ein grosses politisches Anliegen.
Ein Prominent besetztes Podium: Die Kommandanten Duvillard (Kapo NE), Blätter (Kapo BE) und Walker (Zuger Polizei), von links.
[ Mark Saxer ]
[ alle Bilder: SPIK ]
Angeregte Diskussionen und gute Stimmung prägen Willkommenskaffee, Mittagessen und Schlussapéro am SPIK. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |
32 Future Lounge
Swiss Police ICT Forensic
futureLAB & Stapo ZH Moderner Einsatz von Video-, Audio- und Bilddateien im Polizeiumfeld
Novo & Polizei BL Polizei-Logistiklösung mit SAP ERP
Workshop Cyber Crime / Cyber Defense
Christoph Schaub, Schweizer Erfolgsregisseur: Von der Idee bis hin zum fertigen Kinofilm «Giulias Verschwinden»
AWK & Kapo GR Zukünftige Herausforderungen für Notruf, Einsatz- und Alarmzentralen
Hitachi & Kapo AG HDS Lösung bietet die Basis für die Kapo AG
Axedo & Kapo ZH Innovative Arbeitszeitmodelle und Personaleinsatz bei der Kapo ZH
Police cantonale de Genève Projet iPol Mobile
Polizei Baden-Württemberg Virtuell-interaktives Training (viPOL)
Inergraph & Kapo SG Dynamisches Lagedarstellungs-, Führungsund Informationssystem
Symposium Einsatzleitung & -führung
Hewlett-Packard & Kapo BE Dispo-Visualisierung
Symposium Simulation, Media, Storage
Symposium Disposition & Logistik
Cloud Strategien: Chancen und Risiken (Podium)
Swisscom & Kapo BE Ablösung der Pager durch eine App für das iPhone
Frequentis & Stapo ZH Interaktives Arbeiten zwischen Einsatzzentralen
Xplain & Landespolizei FL Integriertes Vorgangsbearbeitungs-System
Unisys & Arge Polis Die nächste Generation von mobilen Lösungen für Datenerfassung + Datenabfragung an der Front
CSI & SPTK Dynamische Leitweglenkung der Notrufe
Rola & ARGE ABI Vision ABI Version 4
GeNUA & Deutsche Bundeswehr Sichere Anbindung von mobilen Anwendern + Telearbeitsplätzen im milit. Umfeld
Symposium Mobile Lösungen
HPI Harmonisierung Polizei Informatik (KKJPD)
Symposium Harmonisierung & Zusammenarbeit
SAP & Sussex Police Modernising our Business Intelligence
Symposium Rapportierung & Business Intelligence
Begrüssung Beat Hensler, Kdt Kapo LU, Beirat Swiss Police ICT PPP: Cybercrime Bekämpfung in Deutschland (Bitkom / Nordrhein-Westfalen)
GeNUA & Armée allemande
CSI & SPTK
Rola & ARGE ABI Swisscom & Police cantonale BE
AWK & Police cantonale GR Futurs défis en matière de centrale d’appel d’urgence, d’engagement et d’alarme
futureLAB & Police mun. ZH Gestion des médias pour les interventions de la police
Bien équipé avec le progiciel ERP SAP
Novo & Police de Bâle-campage
Projet iPol Mobile police cantonale de Genève
Hitachi & Police cantonale AG Projet client IT: Département médicolégal de la police cantonale argovienne
Axedo & Police cantonale ZH
Christoph Schaub, réalisateur suisse à succès: De l‘idée au film «Giulias Verschwinden»
Système d‘état des lieux, de gestion et d‘information à Saint-Gall
Workforce Management Police cantonale de ZH: Optimisation – transparence – autonomie
Inergraph & Police cantonale SG
Formation policière virtuelle interactive
Police Bade-Württemberg
Colloque Direction et gestion des interventions
La nouvelle Saisie de Dispositifs et Visualisation d’objets sous alarme chez la police cant. de BE
Hewlett-Packard & Police cantonale BE
Colloque Simulation, Media, Storage
Stratégies coud: avantages et risques (tribune)
Jamais l’alerte des forces d’intervention n’a été aussi confortable qu’avec la nouvelle application
Colloque Disposition & logistique
Frequentis & Police mun. ZH Le travail interactif entre les centrales d’engagement
ANP – Application Nationale de Police
Xplain & Police liechtensteinoise
ABI 4 La nouvelle solution pour la police
La prochaine génération de solutions mobiles pour L’acheminement dynamique des appels d’urgence la saisie et la recherche de données
Unisys & Arge Polis
Communication de données sûre via internet
Harmonisation de l’informatique policière suisse (HIP)
SAP & Sussex Police
La police du Sussex se modernise avec SAP
Colloque Solutions mobiles
Accueil par Beat Hensler, cdt police cantonale LU, conseiller Swiss Police ICT PPP: lutte contre la cybercriminalité en Allemagne (Bitkom / Rhénanie-Du-Nord-Wesphalie)
Colloque Harmonisation & collaboration
Colloque Rapports & Business Intelligence
Workshop cybercriminalité
Workshop cybercriminalité / Cyber Defense
Mise en réseau et anticipation des événements au service de la sécurité 2012 verra déjà la cinquième édition du Congrès informatique de la police suisse (SPIK). Une occasion pour éclairer ce Public Private Partnership sous un autre jour.
La première assemblée du SPIK: 2007 au Musée de l’aviation de Dübendorf.
Cela commence le 29 mars 2012. Le Congrès informatique de la police suisse (SPIK) 2012 aura lieu au Stade de Suisse pour la cinquième fois déjà. Les chiffres clés sont impressionnants. 24 symposiums, trois exposés en assemblée plénière, un grand podium, plus de 30 stands – la plateforme a atteint une dimension à laquelle on ne s’attend pas forcément dans pour un sujet marginal. En 2007, la manifestation a commencé avec 21 exposants et 350 participants. Aujourd’hui, ils sont entre 450 et 500.
La qualité avant la quantité Peut-on et doit-on continuer de se développer ainsi? Daniel Hänni, directeur IT de la police municipale de la ville de Zurich et codirecteur du congrès: «La croissance est notre objectif. Nous nous concentrons sur l’amélioration de la qualité chaque année davantage.» Tout d’abord, il s‘agit de choses fondamentales comme le choix d’un lieu idéal pour la
manifestation et le choix de la date la plus appropriée. On s‘est cette fois intéressé au bilinguisme. Il reste pareil toujours du temps pour les petits détails: «Si un stade n’a pas de monte charge, cela ne gêne pas les visiteurs du congrès SPIK. Les exposants en revanche en pâtissent. Nous pouvons résoudre ce genre de problème car nous ne sommes pas axés sur la quantité», déclare Hänni. L’accent a également été mis sur la qualité en ce qui concerne le contenu et ce, dès le départ. M. Hänni: «Nous avons toujours été contre un show purement marketing de vendeurs. Au début, seules des solutions déjà mises en place de manière efficace étaient autorisées à la présentation, à partir de la deuxième année, nous avons adopté des concepts et des idées plus avancées portées par un corps et une entreprise. Nous ne voulons pas nous adonner à une pure acrobatie de présentations Powerpoint, ce que le public apprécie vivement.» Ce système fonctionne notamment parce qu’il est sponsorisé. Il faut tout d’abord évoquer ici les partenaires
d’origine de la police au sein de ce Public Private Partnership: Abraxas, die AWK Group et Hewlett-Packard Suisse (HP). Les SPIK doit notamment les premiers inputs marketing et l’idée d’un événement de type salon à ces entreprises. De nouveaux acteurs du marché de l’informatique de la police se sont engagés comme sponsor, année après année. M. Hänni: «Aujourd’hui, nous en sommes arrivés à un point où nous pourrions en théorie remplir deux journées. Mais nous ne le ferons pas. Nous préférons proposer une seule journée bien remplie avec un bon programme permettant une certaine rotation entre les partenaires, plutôt qu’un exercice marathon un peu trop ambitieux pour être intéressant chaque année.»
Il n’est plus possible aujourd’hui de se passer d’ICT… Il semblait clair depuis le début que l‘ICT ferait partie du quotidien de la police à part entière. «Sans informatique, une lutte efficace contre la criminalité n‘est pas pensable. La direction tactique dans des situations spécifiques est de plus en plus complexe sans moyens modernes» - c’est ce que Beat Hensler, le commandant de la police cantonale de Lucerne, ancien président de la CCPCS, a déclaré dans la brochure du programme du premier congrès SPIK. Il y a eu en effet lors de ce congrès un «Symposium Direction et gestion des interventions» Daniel Hänni: «Quiconque souhaite savoir comment un événement d’envergure tel qu’un sommet de l’OTAN dans le Bade Württemberg peut être supervisé grâce à l’informatique, peut en avoir un aperçu chez nous. Une autre année, un aperçu
Le divisionnaire Kurt Nydegger a ouvert le congrès SPIK de 2011 avec sa première intervention publique dans son rôle de chef de projet Cyber Defense de la Confédération.
Engagé dans le SPIK depuis le début: Commandant Beat Hesler (Kapo LU).
dans le système de gestion basé web d’une ville américaine a impressionné de nombreuses personnes. Mais nos systèmes quotidiens sont également constamment sujet de discussion: c’est le progrès, à moindre échelle mais qui reste réalisable, qui nous fait avancer.» L’activité principale de la police portant le nom peu attrayant de «traitement de processus» est elle aussi thématisée après chaque congrès, tout comme les différentes solutions de base de données, pour les photos par exemple. La gamme
Hans-Jürg Käser, conseiller d’état a ouvert le congrès SPIK 2010 en lançant un appel à la «mise en réseau en faveur de la lutte contre la criminalité». | blaulicht | gyrophare
de thèmes est toutefois bien plus vaste: Analyse criminelle, solutions d’alarme, Polycom, échange de données avec la justice, police en ligne (un projet innovant pour la prise en charge du travail de police en Allemagne et en Europe, permettant notamment une gestion moderne des connaissances), «Swiss ePolice» (un poste de police virtuel) et une communication mobile ainsi que la disposition personnelle ne sont que quelques mots clés.
…mais il reste encore des besoins d’harmonisation Martin Gächter, Chef des services commandos de la police cantonale de St-Gall et président de l’association Swiss Police ICT qui organise le congrès: «Si l‘on regarde nos cinq premiers symposiums, on voit clairement que d’une part,
l’informatique de la police est extrêmement diversifiée et que d’autre part, oui il existe un besoin d’harmonisation à plusieurs niveaux.» Ces efforts sont d’ores et déjà en cours. Présenté à partir du congrès SPIK 2009, le programme «Harmonisation de l’informatique de la police» (HPI) est en train d’élaborer des solutions qui sont la condition pour une harmonisation future de la collaboration basée sur les informations entre les différents corps de police suisses entre eux, vers les bureaux de la Confédération concernés et vers d‘autres partenaires, tels que par ex. la justice. «Au cœur de cette harmonisation, on ne trouve pas l’informatique technique mais davantage le traitement de l’information par la police» déclare Markus Röösli, président de la direction du programme HPI et chef du service informatique de la police cantonale de Zurich, dans la brochure du programme 2011.
Le congrès se retrouve pour la première fois au stade de Suisse.
«La mise en réseau en faveur de la lutte contre la criminalité» Hans-Jürg Käser (fdp), président HPI et conseiller d’état, directeur de la police de l’armée du canton de Berne et membre du comité politique de Swiss Police ICT. Il avait déjà lors de son discours d’ouverture du congrès SPIK 2010 souligné que la politique devait tout mettre en œuvre pour que l’informatique de la police soit harmonisée dans toute la Suisse dans les 10 ans à venir. Le mot maître, selon M. Käser, est la «Mise en réseau en faveur de la lutte contre la criminalité». Il situe précisément le rôle du congrès SPIK dans la mise en réseau: «Assurer la sécurité publique est l’une des missions de base de l’Etat et elle n’est quasiment plus dissociable d’une technologie de pointe performante. L’informatique et les télécommunications prennent une place de plus en plus importante. En tant que grande plateforme, SPIK contribue pour une large part à cette évolution.» Un domaine dans lequel SPIK et plus particulièrement l’association sponsorisant le congrès Swiss Police ICT sont très actifs, est le renforcement de la lutte contre la cybercriminalité. Ici, le comité politique consultatif joue un rôle important: Il regroupe outre le conseiller d’état Käser et le commandant Hensler, les cinq conseillers fédéraux. La cybersécurité de la population, de l’économie, de l’administration et de tout le pays tient très à cœur à Corina Eichenberger (conseillère nationale FDP, AG), Edith Graf-Litscher (conseillère nationale SP, TG), Barbara Schmid-Federer (conseillère nationale CVP, ZH) et Christoph von Rotz (anciennement NR SVP, OW).
Une personnalité monte sur le podium: le commandant Duvillard (Kapo NE), Blätter (Kapo BE) et Walker (Zuger Polizei), en partant de la gauche.
[ Toutes les images: Spik ]
Discussions animées et bonne ambiance lors du café de bienvenu, du déjeuner et de l‘apéritif final lors du SPIK. | blaulicht | gyrophare
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Kontrollen im Zeitalter von Biometrie In den beiden Identifikationszentren („ID Center“) in Chiasso und Genf verfügen Grenzwachtkorps und Polizei über modernste technische Mittel, um die Identität von Personen überprüfen zu können. Kontrollen lassen sich damit wesentlich wirksamer durchführen. Wie diese Mittel eingesetzt werden, zeigt ein Beispiel aus dem Migrationsbereich.
al. Die Gründe, weshalb Menschen ihre Heimat verlassen waren und sind sehr unterschiedlich. Die zunehmende Mobilität und Vernetzung haben die Situation im Migrationsbereich verändert. Die Auswirkungen von Ereignissen in anderen – auch noch so entfernten – Ländern sind früher oder später auch bei uns spürbar. Dies haben uns die Migrationswellen nach den Volksaufständen in Nordafrika einmal mehr deutlich vor Augen geführt.
Grenzbahnhof Chiasso Spät am Abend auf Perron 13, irgendwann im Oktober. Grenzwächter der Dienststelle Chiasso Stazione haben alle Hände voll zu tun. Ein Zugpassagier in einem Regionalzug aus Italien kann
sich nicht ausweisen. Er sagt lediglich: „Asyl“. Die Grenzwächter geleiten ihn auf die Dienststelle. Aus Gründen der Eigensicherung wird er zunächst nach gefährlichen Gegenständen abgetastet. Danach wird festgehalten, welche Effekten er mit sich führt.
ID Center sollen helfen, Mitgrationsaufgaben möglichst effizient zu erledigen. Viele sind es nicht. Dokumente, die auf seine Identität oder Herkunft hindeuten könnten, sind nicht vorhanden. Rund 75 % der Asylsuchenden tragen bei der Einreichung ihres Asylgesuchs keine amtlichen Identitätspapiere auf
sich. Trotzdem müssen die Grenzwächter wissen: Wer ist diese Person und woher stammt sie? Hat sie schon einmal woanders ein Asylgesuch gestellt? Gestützt auf das Zollgesetz kann der Zoll in solchen Fällen die Identität von Personen überprüfen; so zum Beispiel auch durch die Abnahme von biometrischen Daten.
ID Center Seit diesem Herbst verfügt das GWK zu diesem Zweck in Genf und in Chiasso über zwei «ID Center». Letzteres ist Teil des Kompetenzzentrums für Migration («Centro competenza flussi migratori CCFM»), das die Tessiner Grenzwache zusammen mit der Kantonspolizei Tessin betreibt. Es soll helfen, Migrationsaufgaben möglichst effizient zu erledigen. Im ID Center steht den Grenzwächtern und Kantonspolizisten modernste Technik zur Verfügung. Einerseits die Fingerabdrucksysteme „LiveScan“ zur Abnahme von AFIS- und EURODAC-Daten, andererseits die Systemplattform eneXs, die an eine automatisierte Vorrichtung für fotografische Aufnahmen gekoppelt ist. Wie geht es nun aber mit der unbekannten Person weiter? Ihre Fingerabdrücke werden im „LiveScan“ abgenommen und mit den gespeicherten [ alle Bilder: Oberzolldirektion ]
Bahndienst.
Fingerabdrücken in den Datenbanken AFIS und EURODAC verglichen. Ist sie bereits im EURODAC registriert? Falls ja, kommt das Dublinabkommen zur Anwendung, wonach derjenige Staat für die Behandlung ihres Asylgesuchs zuständig, in dem sie das erste Gesuch eingereicht hat. Dies, um zu verhindern, dass jemand nach einem abschlägigen Asylentscheid in einem anderen DublinStaat erneut ein Asylgesuch stellen kann. Gleichzeitig erfolgt eine Abfrage in der Datenbank AFIS (vgl. Kasten). Im konkreten Fall ist der junge Mann nirgends registriert, weshalb die Grenzwächter
ihn ins Verfahrens- und Empfangszentrum für Asylsuchende des Bundesamtes für Migration begleiten.
Vorteile des ID Centers Das ID Center in Chiasso macht die Kontrollen wesentlich effizienter. Dies vor allem dank der Personenidentifikation und der Registrierung in den verschiedenen Informationssystemen. Die Überprüfung von biometrischen Ausweisen wird mit eneXs technisch unterstützt. Denn nicht immer ist der
Vergleich des Passbildes mit der Person, die vor einem steht, einfach. Es werden zum Teil nicht zustehende Ausweise verwendet oder die Personalseite wurde manipuliert. Ein automatischer Vergleich des Passbildes auf der Personalseite des Passes mit den Daten aus dem Chip und mit einer fotografischen Aufnahme vor Ort bringen Gewissheit. [ Kommando GWK (Attila Lardori) ]
Das Automatisierte Fingerabdruck-Identifikationssystem AFIS unterstützt die Identifikation von Personen und Tatortspuren aufgrund der biometrischen Merkmale von Finger- und Handflächenabdrücken. Betrieben wird das zen­ trale, nationale AFIS seit 1984 vom Bundesamt für Polizei fedpol.
Eurodac ist eine europäische Datenbank aus dem Jahr 2000 zur Speicherung von Fingerabdrücken. Mit Hilfe der gespeicherten Daten wird das Einreichen von Mehrfachasylgesuchen in verschiedenen Ländern unterbunden. Sie enthält die Fingerabdrücke von Asylbewerbern und rechtswidrig eingereisten Personen.
Diese Systemplattform des GWK unterstützt die Kontrolle von Personen, Dokumenten u.a. mit einer integrierten Abfrage der Informationssysteme und durch biometrische Vergleiche der Fingerabdrücke und Gesichtsbilder von biometrischen Ausweisen.
Les contrôles d‘identité à l‘ère de la biométrie Dans les deux centres d‘identification (centres ID) de Chiasso et de Genève, le Corps des gardes-frontière et la police disposent des moyens techniques les plus modernes pour vérifier l‘identité des personnes. Le recours à ces moyens perfectionnés rend les contrôles bien plus efficaces. Leur utilisation est illustrée ici par un exemple tiré du domaine de la migration.
al. Les raisons qui poussent les hommes à quitter leur patrie sont, depuis toujours, fort diverses. L‘augmentation de la mobilité et de l‘interdépendance des pays a toutefois modifié la donne dans le domaine de la migration. C‘est ainsi que tôt ou tard nous ressentons, en Suisse, les remous provoqués par les événements qui se déroulent dans d‘autres pays, même les plus lointains. Les vagues de migration qui ont suivi les révolutions populaires en Afrique du Nord nous l‘ont démontré, une fois de plus.
Gare frontière de Chiasso Tard le soir, sur le quai 13, quelque part en octobre. Les gardes-frontière de l‘office de service de Chiasso Stazione
s‘affairent. Un passager d‘un train régional en provenance d‘Italie ne peut justifier de son identité. L‘homme ne dit qu‘un mot: «asile». Les gardes-frontière le conduisent à l‘office de service. Afin de garantir la sécurité du personnel, ils commencent par le palper, à la recherche d‘objets dangereux. Puis ils notent ses effets personnels. Il en a peu. Aucun document pouvant indiquer son identité ou son origine. Près de 75 % des requérants d‘asile ne portent pas de papiers d‘identité officiels sur eux lors du dépôt de la demande d‘asile. Les gardes-frontière doivent pourtant obtenir des réponses: qui est cette personne et d‘où vient-elle? A-t-elle déjà déposé une demande d‘asile ailleurs? Dans de tels cas, la loi sur les douanes autorise la douane à vérifier l‘identité des personnes, en recueillant des données biométriques notamment.
[ Toutes les photos: Direction générale des douanes ]
Le service de train.
Le centre ID Depuis cet automne, le Cgfr dispose à cet effet, à Genève et à Chiasso, de deux centres ID. Celui de Chiasso fait partie du Centre de compétence en matière de flux migratoires (CCFM) géré conjointement par les gardes-frontière et la police cantonale du Tessin. Ce centre doit permettre de régler de manière aussi efficace que possible les tâches dans le domaine des migrations. Les gardes-frontière et la police cantonale y disposent d‘une technologie de pointe: le système de prélèvement des empreintes digitales «LiveScan» permettant de recueillir les données pour AFIS et EURODAC d‘une part, la plate-forme de système eneXs, qui est couplée à une installation automatisée pour photographier les visages d‘autre part. Que devient l‘inconnu de la gare frontière de Chiasso? Ses empreintes digitales sont prélevées par le système «LiveScan». Elles sont ensuite comparées avec les empreintes enregistrées dans les banques de données AFIS et EURODAC. Si les empreintes de l‘inconnu figurent quelque part dans EURODAC, c‘est la convention de Dublin, selon laquelle l‘Etat dans lequel le requérant a déposé sa première demande a la compétence pour traiter sa demande, qui s‘appliquera. Cette convention a pour but d‘éviter qu‘une personne ne puisse, après avoir été déboutée dans un Etat Dublin, déposer une nouvelle demande d‘asile dans un autre Etat signataire de la convention.
[ Direction générale des douanes ]
Simultanément, les gardes-frontière interrogent la base de données AFIS (voir encadré). Dans le cas présent, le jeune homme n‘est enregistré nulle part, c‘est pourquoi les gardesfrontière l‘accompagnent jusqu‘au Centre d‘enregistrement et de procédure pour les requérants d‘asile de l‘Office fédéral des migrations (ODM).
technique du système eneXs. Comparer une photographie et la personne qui se trouve devant soi n‘est pas toujours chose aisée. Il s‘agit parfois de passeports qui n‘appartiennent pas à leur détenteur ou dont la page avec les données personnelles a été falsifiée. Une comparaison automatique de la photographie figurant sur le passeport avec les données enregistrées sur la puce et une photographie prise sur place permet d‘en avoir le cœur net.
Les avantages du centre ID
[ Kommando GWK (Attila Lardori) ]
Le centre ID à Chiasso a permis d‘augmenter considérablement l‘efficacité des contrôles, grâce avant tout à l‘identification des personnes par le biais de leur enregistrement dans les différents systèmes d‘information. La vérification des passeports biométriques se fait avec le soutien
Le système d‘identification automatique des empreintes digitales (AFIS) sert à identifier les personnes et les traces relevées sur les lieux d‘infraction, en se fondant sur les caractéristiques biométriques des doigts et des paumes. AFIS est un système national et centralisé exploité depuis 1984 par l‘Office fédéral de la police (fedpol).
Eurodac est une banque de données européenne créée en 2000 en vue de stocker les empreintes digitales. Grâce aux données enregistrées, il est possible d‘éviter que les requérants ne déposent des demandes d‘asile dans plusieurs pays. Elle contient les empreintes digitales des requérants d‘asile et des personnes entrées illégalement dans un pays européen.
Cette plate-forme de système du Cgfr constitue une aide supplémentaire pour le contrôle des personnes, des documents, etc. Elle permet d‘interroger de manière intégrée les systèmes d‘information et d‘effectuer des comparaisons biométriques des empreintes digitales et des visages des passeports biométriques.
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[Direzione generale delle dogane]
Controlli nell’era della biometria Presso i centri di identificazione di Chiasso e di Ginevra, il Cgcf e la polizia dispongono di mezzi tecnici moderni per verificare l’identità delle persone. In tal modo i controlli possono essere effettuati con maggiore efficacia. Forum D. illustra l’applicazione di tali mezzi con un esempio tratto dall’ambito della migrazione. [ Immagine: Direzione Generale delle dogane ]
Il treno di servizio.
al. Sono tanti i motivi che inducono una persona a lasciare il proprio Paese. La crescente mobilità e l’interconnessione hanno ripercussioni sulla situazione nell’ambito della migrazione. L’impatto degli eventi in altri Paesi, anche lontani, incide prima o poi anche sul nostro Paese; lo dimostrano le ondate migratorie dopo le rivolte popolari nel Nord Africa.
Stazione di confine Chiasso Binario 13, stazione di Chiasso, una serata qualsiasi del mese di ottobre: le guardie di confine dell’ufficio di servizio Chiasso-Stazione sono sommerse di lavoro. In un treno regionale proveniente dall’Italia un passeggero non è in grado di legittimare la propria identità. «Asilo» è l’unica cosa che dice. Le guardie lo portano nell’ufficio di servizio. Dapprima, per motivi di sicurezza personale, il passeggero viene perquisito. Dopo di che vengono registrati gli effetti personali (che non sono molti). Mancano i documenti che potrebbero rivelare la sua identità o provenienza. Circa il 75 per cento dei richiedenti l’asilo non portano con sé documenti di identità ufficiali al momento della presentazione della domanda d’asilo. Ciononostante, le guardie devono saper rispondere a domande del tipo: chi è? Da dove viene? Ha già presentato una domanda d’asilo altrove? In questi casi la dogana può, conformemente alla legge sulle dogane, verificare l’identità di persone, anche mediante il rilevamento di dati biometrici.
Centro di identificazione A tale scopo, da quest’autunno il Cgcf dispone di due centri di identificazione: uno a Ginevra e uno a Chiasso. Il Centro di Chiasso è parte integrante del Centro di competenza flussi migratori CCFM. Finalizzato a svolgere in modo efficiente i compiti di migrazione, esso è gestito congiuntamente dal Cgcf e dalla polizia cantonale ticinese. Le guardie di confine e i poliziotti cantonali del Centro di identificazione dispongono di mezzi tecnici all’avanguardia, ovvero il sistema d’identificazione per la verifica di dati AFIS e di dati Eurodac «LiveScan» nonché la piattaforma di sistema eneXs collegata a un dispositivo automatizzato per la presa di fotografie. Ma torniamo ora al nostro passeggero. Le sue impronte digitali vengono rilevate mediante «LiveScan» e confrontate con quelle memorizzate nelle banche dati AFIS ed Eurodac.
Se la persona figura in Eurodac viene applicato l’accordo di Dublino, nel senso che il trattamento della domanda d’asilo spetta al Paese in cui il passeggero ha depositato la sua prima domanda. Ciò per evitare che una persona dopo una decisione d’asilo negativa possa nuovamente presentare una domanda d’asilo in un altro Stato aderente alla Convenzione di Dublino. Nel contempo viene avviata la ricerca in AFIS (vedi riquadro). Visto che il nostro giovane passeggero non risulta registrato da nessuna parte, le guardie lo accompagnano al Centro di registrazione (CRP) dell’Ufficio federale della migrazione.
Vantaggi del Centro di identificazione Grazie all’identificazione di persone e alla registrazione nei vari sistemi d’informazione, il Centro di identificazione di Chiasso effettua i controlli in maniera più efficiente. Il supporto tecnico per la verifica dei documenti biometrici è garantito da eneXs. Non è sempre facile fare un confronto tra fotografia e persona, soprattutto in sua presenza. Talvolta vengono presentati documenti non appartenenti alla persona o pagine dei dati anagrafici manipolate. Un raffronto automatico della fotografia del passaporto con i dati del chip e con un rilievo fotografico sul posto forniscono certezza. [ Kommando GWK (Attila Lardori) ]
AFIS Dal 1984 il sistema automatico d’identificazione delle impronte digitali (AFIS) è gestito dall’Ufficio federale di polizia (fedpol). L’AFIS permette di registrare e analizzare le caratteristiche biometriche delle impronte digitali e delle impronte palmari nonché gli indizi rilevati sui luoghi dei reati per stabilire l’identità di persone. Eurodac Creata nel 2000, la banca dati europea Eurodac
serve alla registrazione delle impronte digitali e contiene le impronte digitali dei richiedenti l’asilo e delle persone entrate illegalmente. Essa consente di intercettare domande d’asilo multiple in diversi Paesi europei.
eneXs Questa piattaforma di sistema del Cgcf supporta
il controllo di persone e di documenti mediante una consultazione integrata dei sistemi d’informazione e attraverso il confronto biometrico delle impronte digitali e delle immagini facciali dei documenti biometrici. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro
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Headsets für Leitstellen In vielen Einsatzbereichen unterstützen Headsets die Kommunikation - bei Leitstellen sind Sie jedoch das wesentliche Arbeitsmedium. Zweifellos kommt es hier auf der Qualität der Sprachübertragung an, wichtig sind jedoch auch bequeme Trageeigenschaften. Das Headset muss perfekt sitzen und darf auch nach stundenlanger Tätigkeit nicht unbequem sein. Anwender in der ganzen Schweiz vertrauen hierbei auf die Produkte der Suprag AG. Leitstellen zeichnen sich vor allem durch Ihren individuellen technischen Aufbau aus - Keine Leitstelle gleicht der Anderen. Um Ihnen eine passende Headset-Lösung anzupassen, ist vor dem Kauf immer eine ausführliche Beratung notwendig.
Verschiedene Nutzer an einem Arbeitsplatz Eine Besonderheit der drahtlosen Headset Jabra PRO 9400-Serie ist die Pairing - Funktion. Damit ist ein einfaches Paaren des Headsets mit der Basisstation möglich -ein Vorteil für Anwender, die im Schichtbetrieb oder „Desk­ sharing“ arbeiten, nicht aber auf ein persönliches Headset verzichten wollen. Plug & Play: Über das TouchScreen-Display kann mit einem Klick ein Zusatz-Headset angemeldet werden. Auch eine Konferenz-Schaltung ist auf diese Weise möglich. Somit sind auch Gesprächs-Schulung „Coaching“ mit einem Tastendruck möglich - einfacher geht es nicht! Die Firma Suprag AG ist das führende Unternehmen für Headset Lösungen in der Schweiz. Neben dem exklusiven Vertrieb von GN Netcom / Jabra Produkten, ist die Suprag AG Ihr zuverlässiger Ansprechpartner und Experte für professionelle Audiokonferenz-Telefone und Gesprächsaufzeichnung-Systeme. Alle Produkte basieren auf den neuesten Technologien, und werden nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen zusammengestellt. Weitere Informationen: www.suprag.ch
Micro-casques pour centres de coordination Dans de nombreux domaines d’utilisation, les micro-casques soutiennent la communication – dans les centres de coordination, ils constituent même un média de travail essentiel. L’aspect décisif en est sans conteste la qualité de la transmission vocale, mais il sera aussi important qu’ils aient des caractéristiques de port confortables. Le micro-casque doit être parfaitement adapté au crâne et ne doit pas devenir inconfortable, même après des heures de travail. Dans toute la Suisse, des utilisateurs font sur ce point confiance à Suprag AG. Les centres de coordination se caractérisent en premier lieu par leur structure technique individualisée – aucun centre de coordination ne ressemble à un autre. Pour adapter parfaitement la solution de micro-casque adéquate à votre morphologie, il vous sera nécessaire de vous faire conseiller en détail préalablement à tout achat.
Différents utilisateurs sur un même poste de travail Une particularité de la série PRO 9400 est la fonction pairing. Celle-ci permet un appariement aisé du microcasque et de la station d’accueil – un atout particulier pour les utilisateurs travaillant en postes horaires ou en «hot-desking» (partage flexible de l’espace de travail) sans toutefois vouloir renoncer à avoir leur propre micro-casque. Plug & play: l’écran tactile permet d‘ajouter par simple clic un micro-casque supplémentaire. Il est également possible d’établir une conférence téléphonique par ce moyen. Ceci permet également la formation téléphonique ou coaching par simple pression de bouton – c’est on ne peut plus simple! L‘entreprise Suprag SA est le leader des solutions headset en Suisse. Outre la distribution en exclusivité de produits GN Netcom / Jabra, Suprag SA est votre interlocuteur et expert fiable dans le domaine des téléphones pour conférence audio et des systèmes d‘enregistrements d‘entretiens professionnels. Tous les produits reposent sur des technologies de pointe et sont composés en fonction de vos besoins et désirs individuels. Plus d‘informations sur: www.suprag.ch
Einsatzmanagement 2.0 Täglich gehen Notrufe in Einsatzleitzentralen ein – routiniert werden daraufhin die Hilfs-, Rettungs- und Sicherheitskräfte disponiert und koordiniert. Ganz anders bei Sportereignissen, Terroranschlägen oder Naturkatastrophen – hier stossen die regulären Einsatzleitungen an ihre Grenzen. Grossschadensereignisse erfordern Pläne, Prozessmodelle und effektive Stabsund Lageinformationssysteme. Und bei den Fragen nach dem Was, Wer, Wann und Warum darf mittlerweile das Wo – also Raumbezug und intelligente Karten – nicht mehr fehlen. Verkehrsunfall, Wohnungseinbruch oder ein verletztes Kind auf dem Spielplatz: Erste Wahl, im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Notrufnummer von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst. Täglich gehen bei grossen Einsatzleitzentralen Notrufe im engen Takt ein. Routiniert werden die Einsatzmassnahmen koordiniert und die Rettungskräfte disponiert. Grosseinsätze hingegen verlangen nach einer Vielzahl von Organisationseinheiten, deren Kräfte sich an verschiedenen Positionen und unter Umständen in unterschiedlichen Kommandostrukturen befinden. Eine IT-gestützte Vernetzung ist erforderlich, idealerweise in Verbindung mit der Lokalisierung der Einsatzkräfte über GPS-/GSM-basierte Notsignal- oder Ortungsgeräte und einer Anzeige- und Analysefunktion in einer digitalen Kartendarstellung. In einem vernetzten System sorgt dies für
transparente Informationen in Echtzeit bei allen Beteiligten. Intergraph hat umfangreiche Erfahrungen zum Einsatzmanagement bei Grossevents. Beispiele sind die Fussball-WM 2006 in Deutschland, speziell im Bundesland Rheinland-Pfalz, die Pan-American Games 2007 in Brasilien, die Fussball-EM 2008 in Österreich und in der Schweiz, der G8-Gipfel 2009 im italienischen L’Aquila, die Vereidigung von Präsident Obama 2009 in Washington oder die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Waren es zunächst Sonderlösungen, die aus der Kombination verschiedener Intergraph-Softwareprodukte entstanden, so führte das schwedisch-amerikanische Unternehmen Intergraph im Jahr 2011 die Praxisanforderungen und – erkenntnisse in einem neuen, modularen Stabs- und Lageinformationssystem inklusive einem GIS zusammen. Die
Vollwertiges GIS in „Intergraph Planning & Response“.
Softwarelösung „Intergraph Planning & Response“ wurde in enger Zusammenarbeit mit Kunden optimiert für den Praxis-Einsatz entwickelt und konfiguriert. Für den Schweizer Markt deckt „Intergraph Planning & Response“ die Prozesse der FIP vollumfänglich ab. Da die Frage nach dem „Wo“ gerade bei Grossereignissen und Grossschadenslagen für die Stabsarbeit und Einsatzdisposition von entscheidender Bedeutung ist und die Mehrheit der relevanten Daten einen räumlichen Bezug aufweisen, gilt die Verarbeitung raumbezogener Daten als eine der Schlüsseltechnologien. Im Katastrophenfall oder bei Sonderlagen bietet sich ein webbasiertes System wie beispielsweise „Intergraph Planning & Response“ an. Bei Bedarf kann ad hoc organisationsübergreifender Zugriff auf alle entscheidenden Daten den involvierten Rettungskorps gewährt werden. Um den harten und hektischen Praxisbetrieb meistern/ bewältigen zu können, muss ein System dieser Art das Lagebild nicht nur über aktuelle Karten, Luftbilder und taktische Symbole (in der Schweiz gemäss FIP) bereitstellen. Auch Bilder und Videos von Überwachungskameras, mobilen Videostreams oder Fotos von der Front müssen ins System integriert und abgerufen werden können. Die aktuellen Positionen von GPS-georteten Einsatzkräften sollen in Echtzeit räumlich im Kartenbild angezeigt werden, wichtige Dokumente wie Lagepläne, Berichte oder Tabellen sind im direkten Zugriff zu halten. Mit „Intergraph Planning & Response“ lassen sich alle Phasen eines Grossereignisses – von der Vorbeugung über die Planung und Lageführung bis zur Auswertung der Journale und zum Wiederaufbau – wirksam unterstützen. Eine
Lösung dieser Art trägt zur Beherrschung aller Einsatzphasen bei, vermeidet Informationslücken und optimiert schlussendlich die Entscheidungssicherheit des Stabes. In kürzester Zeit komplexe Informationen verarbeiten und daraus die richtigen Entscheidungen ableiten – diese Prozesse muss ein Lageinformationssystem schnell, zuverlässig und fehlerfrei unterstützen – vor allem, wenn die Mitarbeiter unter Stress agieren.
Erfassung eines Auftrages gemäss FIP.
Raumbezogene Fragen sind dabei von kritischer Bedeutung: Wo hat das Ereignis stattgefunden? Wie sieht es vor Ort und in der Umgebung aus? Welche Einsatzkräfte und Infrastruktur befinden sich in der Nähe? Vor allem bei grossen oder geographisch komplexen Einsatzgebieten – wie etwa in der Berg-, Wasser- oder Luftrettung – kann eine hochfunktionale geographische Datenverarbeitung über Leben und Tod entscheiden. Die Integration einer echten geographischen Informationsverarbeitung ist daher unverzichtbar. In der Schweiz wird „Intergraph Planning & Response“ Anfangs 2012 von der Stadt – und Kantonspolizei St. Gallen im Rahmen des Projektes DLFIS eingeführt. Interessenten haben an der SPIK 2012 die Möglichkeit, mehr über dieses spannende Projekt zu erfahren und „Intergraph Planning & Response“ live zu sehen.
Kontakt Pascal Vieser Intergraph (Schweiz) AG Neumattstrasse 24 8953 Dietikon Pascal.vieser@intergraph.com +41 43 322 46 46 [ Pascal Vieser ]
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Sicher Surfen im Internet Normalerweise hält sich die Christliche Polizei-Vereinigung der Schweiz (CPV) im Hintergrund und ist in erster Linie für Kolleginnen und Kollegen da, die – aus den verschiedensten Gründen – eine schwierige Zeit durchmachen. Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung, auch im Gebet, haben oberste Priorität. Die CPV tritt aber auch nach aussen, mit Ethikseminaren, Antikorruptionsprogrammen im Ausland oder mit Präventionsbroschüren. Die neuste beschäftigt sich mit den Gefahren für Kinder und Jugendliche im Internet. Sie wird 2012 mithilfe des IV-Verlags publiziert. Präventionsangebote zum Thema «Gefahren des Internets» gibt es viele. Es gibt auch viele Organisationen, die darauf spezialisiert sind und mehr Expertenerfahrung mitbringen, als die Christliche Polizei-Vereinigung. «Es ist uns aber wichtig, dass alle möglichen Kanäle für die Prävention genutzt werden, um so auch möglichst viele (gefährdete) Menschen zu erreichen und ihnen Hilfe zu bieten», erläutert Felix Ceccato, Präsident der CPV Schweiz. Er arbeitet in Bern bei der Bundeskriminalpolizei. «Ausserdem setzen wir den Schwerpunkt der Broschüre auf das Thema aus polizeilicher, aber auch aus seelsorgerischer Sicht – so wird die CPV Schweiz ihrem Namen gerecht», so Ceccato.
Generation @ Die Informations- und Kommunikations-Technologie (ICT) hat in den letzten 10 Jahren weltweit die Kommunikationsstrukturen der Gesellschaft grundlegend verändert. Neue Medien sind für viele Jugendliche und junge Erwachsene («generation-@») unverzichtbar geworden. Die Entwicklung zeigt eine noch nie da gewesene Dynamik und scheint erst der Anfang der
Verknüpfung realer und virtueller Welten zu sein. Mehr und mehr zeigt sich, dass die Nutzung neuer Medien auch zu Problemen führen kann. Vor allem bestimmte Angebote des Internets haben ein besonderes Potenzial, Nutzer/-innen sehr stark an sich zu binden. Im psychosozialen Bereich zeigt sich problematisches Verhalten in Form eines Kontrollverlustes mit negativen Auswirkungen auf soziale Beziehungen, Freizeitverhalten und Leistungen in Beruf und Schule. Vor allem drei Bereiche sind bekannt, die ein Suchtpotenzial aufweisen: • Online-Games (betroffen sind vor allem männliche Jugendliche) • Online-Kommunikation
(zum Beispiel Chats, betroffen sind besonders Frauen) • Konsum von Sex- und Pornoseiten (der Anteil jüngerer Männer scheint hier besonders hoch zu sein)
Grenzverletzungen Nicht nur das Suchtpotenzial von Internetangeboten ist problematisch. Das Internet birgt auch in anderen Zusammenhängen Probleme und Risiken, so zum Beispiel durch Grenzverletzungen im sexuellen-pornographischen und Gewalt-Bereich (illegale Pornographie, Gewaltdarstellungen) oder durch Übergriffe in Chats. Vor allem Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, mit Inhalten konfrontiert zu werden, die sich negativ auf die soziale und psychosexuelle Entwicklung auswirken. Weitere Aspekte sind die Online-Glücksspielsucht (z.B. Online-Poker) oder das Cyber-Mobbing (z. B. via Netzwerke wie Facebook oder Twitter).
Die Generation@.
[ Christliche Polizei Vereinigung ]
Die Broschüre befasst sich mit den Themenbereichen Internetkriminalität, Cybermobbing, Cyberbullying, Social Media oder Pornographie. Sie gibt auch konkrete Verhaltenstipps – zum Heraustrennen – und bietet ein Glossar sowie eine Linkliste. Leutnant Rolf Nägeli von der Stadtpolizei Zürich gibt ein Interview und betont: «Schütze deine Privatsphäre, gib niemandem deine Passwörter, reagiere nicht auf Attacken.» Sollte jemand Opfer eines Angriffs werden, rät Nägeli, alle Informationen zu Beweiszwecken zu sammeln, die Angriffe zu protokollieren, sich an eine erwachsene Bezugsperson zu wenden und dann gemeinsam zu entscheiden, ob eine Anzeige bei der Polizei gemacht werden solle.
Kein Spielzeug Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (CVP) ermuntert zum verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien im Internet: «Das Internet ist kein Spielzeug.» Wer sich ein Profil in einem Social Network zulege, schaffe sich nicht nur einen Plauderkanal zur Freundespflege. «Nein, er oder sie schafft sich damit eine virtuelle Identität. Während wir uns im richtigen Leben Jahr für Jahr verändern, bleibt alles, was wir ins Netz geschrieben haben, für immer dort», warnt Schmid-Federer. Also müsse man sich sehr gut überlegen, wie man aussehen wolle im Netz – «für immer und vor den Augen der ganzen Welt.» Die Präventionsbroschüre spricht Eltern, Pädagogen, Kinder und Jugendliche gleichermassen an.
[ alle Bilder: CPV ]
Der richtige Umgang mit dem Internet will gelernt sein.
Die CPV über sich: Wir sind christliche Polizistinnen und Polizisten sowie Frauen und Männer aus anderen Blaulichtorganisationen oder Institutionen wie dem Grenzwachtkorps und der Bahnpolizei, die den christlichen Glauben verbindlich leben. Unser Hauptanliegen ist es, unseren Kolleginnen und Kollegen gute Kameraden zu sein, uns gegenseitig zu helfen und zu ermutigen, uns sozial zu engagieren sowie Frieden zu stiften. Wir bieten unseren Kolleginnen und Kollegen seelsorgerliche und psychologische Unterstützung in schwierigen Situationen, fördern die Berufsethik im In- und Ausland und engagieren uns in gemeinnützigen und sozialen Projekten. Friedensförderung und Menschenrechte sind uns ein grosses Anliegen. Dazu haben wir uns im Verein der Christlichen Polizei Vereinigung Schweiz CPV zusammengeschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf www.cpv.ch.
Naviguer en toute sécurité sur Internet Par principe, l‘Association Christliche Polizei-Vereinigung der Schweiz (CPV) se tient en retrait par rapport aux grands débats publics et se consacre en premier lieu à l’assistance morale aux femmes et aux hommes appartenant à nos services et qui, pour les raisons les plus diverses, traversent une période difficile. Notre priorité absolue est l’entraide, également par la prière.
Toutefois, CPV s’adresse aussi au grand public par des séminaires d’éthique, des programmes anti-corruption hors des frontières et publie des brochures consacrées à la prévention. La dernière en date a pour thème les risques que peut présenter Internet pour les enfants et les adolescents et sera publiée en 2012 par les soins des éditions IV-Verlag. De nombreux opérateurs consacrent des rubriques aux « risques d’Internet » et il existe plusieurs organisations qui ont vocation à le faire et qui ont très certainement une connaissance expert meilleure que Christliche Polizei-Vereinigung. Malgré cela, le Président de CPV Schweiz, Felix Ceccato, fonctionnaire de la police judiciaire fédérale à Berne, tient à faire savoir : « Il est pour nous de la plus haute importance d’utiliser tous les canaux pouvant être disponibles aux fins de prévention, afin surtout de toucher le plus grand nombre (de ceux qui ont menacés) et de leur proposer notre aide. De plus, notre brochure est conçue principalement dans l’optique professionnelle de la police, mais aussi comme une assistance morale conformément à la mission que CPV Schweiz s’est assignée. »
Génération du Web Les technologies de l’information et de la communication (TIC) ont modifié radicalement les bases de la vie en société durant les dix dernières années. De nouveaux médias sont devenus absolument indispensables pour les adolescents et les jeunes adultes (« génération
du Web »). Le phénomène ne fait que s’amplifier avec le temps, animé d’un dynamisme sans précédent, et semble établir un pont entre le monde réel et les univers virtuels. On constate aussi, avec toujours plus d’acuité, que l’utilisation des nouveaux médias peut être à l’origine de problèmes graves. Certaines offres et propositions présentées sur Internet sont particulièrement accrocheuses et propres à établir des liens très forts avec les cybernautes. Les retombées en psychologie sociale sont en particulier une perte de contrôle de soi par les intéressés, avec des conséquences graves pour les relations et les contacts dans la vie sociétale, pour les loisirs et le travail dans les établissements scolaires et la vie professionnelle. Au niveau du risque de dépendance, trois grands domaines se dégagent: • les jeux en ligne (les usagers sont principalement des garçons et des jeunes adultes hommes) • la communication en ligne (par exemple les chats, où ce sont surtout les jeunes filles et les jeunes femmes adultes qui sont concernées) • les portails consacrés exclusivement au sexe et à la pornographie (la part des usagers jeunes semble très élevée)
Dépassement des frontières Il ne s’agit pas seulement du risque de dépendance que crée Internet, le Web est porteur de dangers sur d’autres plans, en particulier la banalisation de la violation des normes sociales concernant les questions sexuelles et la pornographie mais aussi l’insensibilisation à la violence (pornographie illégale, scènes de violence intolérables) et la disparition de toute retenue sur les sites de chats. Les enfants et les adolescents tout particulièrement risquent d’être confrontés à des questions et des problèmes qui exercent une influence négative sur leur maturation sociale et sur l’éthique de la sexualité. Les autres grands dangers sont la dépendance des jeux de hasard en ligne (par exemple le poker en ligne) et le cyber-harcèlement (par exemple sur les réseaux Facebook et Twitter).
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La brochure est consacrée à la criminalité sur Internet, au cyber-harcèlement, à la cyber-intimidation, aux médias facilitant les interactions sociales et à la pornographie, et donne des conseils pratiques pour sortir de cet engrenage, le tout complété par un index et une liste de liens. Nous publions aussi une interview du lieutenant Rolf Nägeli de la police municipale de Zurich dans laquelle il donne ces règles de prudence élémentaire : « Protéger sa vie privée, ne jamais donner le ou les mots de passe, ne jamais réagir aux attaques sur Internet. » A ceux qui sont malheureusement victimes de telles attaques, Rolf Nägeli conseille d’enregistrer toutes les informations aux fins de preuves, de tenir un protocole des attaques et de faire appel à un adulte qualifié pour décider ensemble s’il faut ou non porter l’affaire devant la police.
médias de sociabilité sur Internet et insiste sur un fait : « Internet n’est pas un jouet ». Celui qui dépose un profil sur un portail de sociabilité n’ouvre pas seulement un canal pour communiquer avec celui ou ceux qui deviendront ses amis: « Non, dit-elle, l’usager ou l’usagère en cause se crée ainsi une identité virtuelle. Alors que nous évoluons et que nous changeons d‘une année sur l’autre dans la vie réelle, tout ce qui a été enregistré sur Internet reste tel quel, à jamais. Il faut donc toujours se demander quelle image on veut donner de soi sur la toile, pour toujours et sous les yeux du monde entier. » La brochure de prévention s’adresse aux parents, aux personnels en charge de l’éducation, aux enfants et aux adolescents.
Ce n’est pas un jouet La Conseillère nationale Barbara Schmid-Federer (CVP) prône un comportement responsable à l’égard des
[ Tous les CPV photos ]
Protéger votre vie privée!
Ce qu’est la CPV: Nous sommes des policières et des policiers, des femmes et des hommes d’autres services et institutions en charge de la sécurité publique, par exemple le Corps suisse des gardes-frontière et la police des chemins de fer, vivant tous activement leur foi chrétienne. Nous voulons être des camarades authentiques pour nos consœurs et nos confrères, nous entraider, nous encourager les uns les autres, nous engager au service de la société et faire avancer l’œuvre de paix. Nous apportons à nos consœurs et à nos confrères une aide morale et une assistance psychologique dans les situations difficiles, nous faisons valoir les principes de l’éthique professionnelle en Suisse et hors de Suisse et nous nous engageons pour les projets d’utilité collective et les œuvres sociales. Nous attachons la plus grande importance à l’encouragement de la paix et aux droits de l’homme. C’est ce qui nous a poussés à nous réunir dans notre association Christliche Polizei Vereinigung Schweiz - CPV. Vous trouverez toutes les informations utiles à l’adresse Internet www.cpv.ch.
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Navigare sicuri in Internet Abitualmente l‘Associazione Cristiana di Polizia Svizzera (ACP) non si mette in vista e opera anzitutto per i colleghi che, per i più svariati motivi, stanno attraversando un periodo difficile. Al cameratismo e al sostegno reciproco, anche nella preghiera, spetta la priorità assoluta. Tuttavia l’ACP lavora anche esternamente con seminari di etica, programmi anticorruzione all’estero o con brochure inerenti alla prevenzione. L’ultima brochure tratta dei pericoli per i bambini e gli adolescenti in Internet. Verrà pubblicata nel 2012 con la collaborazione della casa editrice IV-Verlag. Sono molte le offerte di prevenzione inerenti al tema „Pericoli di Internet”. Esistono anche molte organizzazioni specializzate con maggiore esperienza specifica rispetto all‘Associazione Cristiana di Polizia Svizzera. Felix Ceccato, presidente dell’ACP svizzera spiega: “Tuttavia per noi è importante che vengano utilizzati tutti i canali possibili per la prevenzione al fine di poter raggiungere il maggior numero possibile di persone (a rischio) e offrire loro aiuto”. Lavora a Berna presso la polizia giudiziaria federale. Ceccato continua: “Inoltre impostiamo il tema fondamentale delle brochure sia dal punto di vista della polizia che dal punto di vista pastorale; in questo modo l’ACP fa onore al proprio nome.”
Generazione @ Negli ultimi 10 anni le tecnologie dell‘informazione e della comunicazione (ICT) hanno modificato profondamente le strutture comunicative della società in tutto il mondo. Gli adolescenti e gli adulti giovani (”generazione @”) non possono rinunciare ai nuovi mezzi di comunicazione. Questo fenomeno presenta una dinamica del tutto nuova e sembra essere l’inizio del collegamento tra mondo reale e mondo virtuale. Diventa sempre più evidente che l‘utilizzo dei nuovi mezzi di comunicazione può condurre anche a problemi. Soprattutto determinate offerte di Internet presentano un potenziale
particolarmente forte nel vincolare a sé gli utenti. Nell’ambito psicosociale si manifesta un comportamento problematico sotto forma di perdita del controllo con effetti negativi sui rapporti sociali, sull’atteggiamento assunto nel tempo libero e sulle prestazioni nel lavoro e a scuola. Sono principalmente tre i settori noti per il loro potenziale di dipendenza: • Giochi online (riguarda soprattutto i maschi adolescenti) • Comunicazione online (per esempio chat, riguarda soprattutto le donne) • Consumo si pagine di sesso e di pornografia (in questo caso la percentuale di maschi molto giovani sembra essere particolarmente elevata)
Violazioni dei limiti L’unico problema non è rappresentato dal potenziale di dipendenza delle offerte di Internet. Infatti Internet comporta problemi e rischi anche in altri settori, come per esempio la violazione dei limiti nell’ambito sessuale-pornografico e nell’ambito della violenza (pornografia illegale, rappresentazioni di violenza) oppure abusi nelle chat. Soprattutto i bambini e gli adolescenti corrono il pericolo di confrontarsi con contenuti che possono esercitare un‘influenza negativa sul loro sviluppo sociale e psicosessuale.
Ulteriori aspetti sono la dipendenza da giochi d‘azzardo (per esempio il poker online) oppure cyber bullismo (p. es. tramite reti sociali quali Facebook o Twitter). La brochure tratta i temi della criminalità tramite Internet, del cyber-mobbing, del cyberbullismo, dei Social Media e della pornografia. Fornisce anche concreti consigli comportamentali, per uscirne, e offre un glossario e una lista di link. Il sottotenente Rolf Nägeli della polizia comunale di Zurigo dà un‘intervista e sottolinea: “Proteggi la tua sfera privata, non dare a nessuno le tue parole d’ordine, non reagire agli attacchi.” Nägeli, in caso di essere vittima di attacchi, consiglia di raccogliere tutte le informazioni possibili a scopi probatori, protocollare gli attacchi, rivolgersi a un adulto e poi decidere assieme se è il caso di sporgere denuncia presso la polizia.
Non è un giocattolo La consigliera nazionale Barbara Schmid-Federer (ACP) invita ad assumere un rapporto responsabile con i
[ Associazione cristiana di polizia svizzera ]
[ Tutte le foto CPV ]
mezzi di comunicazione sociali in Internet: “Internet non è un giocattolo.” Coloro che creano un profilo in una rete sociale non solo utilizzano un canale per chiacchierare con i propri amici. Schmidt-Federer avvisa: “No, lui o lei si crea anche un‘identità virtuale. Mentre
nella vita reale cambiamo anno dopo anno, nella rete rimane tutto quello che abbiamo scritto, per sempre.” Quindi è il caso di pensare bene a che immagine si vuole avere nella rete, „per sempre e davanti gli occhi di tutto il mondo.“
La brochure di prevenzione si rivolge nella stessa misura a genitori, pedagoghi, bambini e adolescenti.
Ciò che l’APC dice di sé: Siamo poliziotti e poliziotte cristiani, nonché uomini e donne provenienti da altre organizzazioni di servizi di emergenza o d’istituzioni come il corpo svizzero delle guardie di confine e la polizia ferroviaria che compartiscono il credo cristiano. La nostra pretesa principale è quella di essere dei buoni compagni dei nostri colleghi, di aiutarci reciprocamente e d’incoraggiarci nell’impegno sociale, nonché nel promuovere la pace. Ai nostri colleghi offriamo sostegno pastorale e psicologico in situazioni difficili, promuoviamo l‘etica professionale all‘interno dei confini nazionali e all‘estero e c‘impegniamo in progetti d’interesse collettivo e in progetti sociali. La promozione della pace e dei diritti umani ci sta particolarmente a cuore. Per questi motivi ci siamo uniti nell‘Associazione Cristiana di Polizia Svizzera APC. Per maggiori informazioni consultate www.cpv.ch.
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Die X-Werke entwickeln seit sechs Jahren eine – streng geheime – Turbine für KurzstreckenLenkraketen. Eines Tages ruft der Entwicklungsleiter, Dr. V., noch spätabends im Werk an und ersucht den Diensthabenden höflich, aber bestimmt um die Übersendung aller Konstruktionspläne, da er unterwegs sei und daher keinen Zugriff auf seinen PC habe, aber „ganz dringend“ etwas überprüfen müsse. Einige Zeit später gerät das Werk plötzlich unter Beschuss. Ganz zufällig wurden die dabei eingesetzten Raketen nach genau jenen geheimen Bauplänen entwickelt, die im guten Glauben weitergegeben wurden.
Manipulation durch Vertrauensmissbrauch Keine Frage: Die X-Werke wurden Opfer eines sogenannten Social Engineers. Mit Social Engineering bezeichnet man eine betrügerische Manipulation, die auf die Beschaffung geheimer Daten abzielt und besonders in den USA zunehmend zur Gefahr wird. Social Engineers nutzen typisch menschliche Verhaltensmuster wie die Mechanismen der Vertrauensbildung für ihre Zwecke aus.
Vertrauensmissbrauchs, der darauf basiert, dass wir seit Jahrtausenden darauf konditioniert sind, Autoritäten zu vertrauen und Freunde bzw. Verbündete zu unterstützen. Die Frage, ob Dr. V. wirklich Dr. V. ist, wurde aufgrund dieser Konditionierung entschieden. Soll heissen: Es braucht nur jemand überzeugend genug als Dr. V. aufzutreten – und er kann dessen Bekanntheitsgrad und Machtstellung nach Herzenslust missbrauchen ...
Vertrauen zu Autori­ täten kann fatal enden
Der Mechanismus der Manipulation durch geschickte Vorspiegelung falscher Tatsachen ist seit eh und je geläufig. Denken wir nur an Friedrich Wilhelm Voigt, einen der berühmtesten Betrüger der Kriminalgeschichte. Der ostpreussische Schuhmacher hatte sich bei einem Trödler eine Uniform besorgt.
Unser glücklicherweise nur fiktives Beispiel mit den Lenkraketen zeigt den klassischen Fall eines solchen
Als Hauptmann verkleidet, „requirierte“ er am 16.10.1906 kurzerhand zehn Berliner Gardisten. Mit Hilfe dieser
Soldaten fuhr er nach Köpenick und beschlagnahmte dort „auf allerhöchsten Befehl“ die Stadtkasse des Rathauses. Er quittierte die Übernahme des Geldes auch ordnungsgemäss – mit dem Namen des Gefängnisdirektors, bei dem er zuletzt wegen Diebstahls und Urkundenfälschung einsass. Dass der dreiste Hochstapler zehn Tage später gefasst wurde, verdankte die Polizei dem Hinweis eines ehemaligen Zellengenossen. Voigt wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, doch begnadigte Kaiser Wilhelm II. den „genialen Kerl“, wie er ihn nannte, nach zwei Jahren. Mit der Technik des Social Engineerings werden heutzutage auf oft ähnlich verblüffende Weise brisante Unternehmensdaten beschafft.
Die Mitleidsmasche Der „blinde“ Bettler, der stets als Erster die am Boden liegende Münze sieht, und seine angeblich ebenfalls grausam behinderten Kollegen beweisen immer wieder, dass das Spiel mit dem Mitleid bestens funktioniert. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |
Wir Menschen sind aufgrund unserer biologischen Vergangenheit mitfühlende und solidarisch handelnde Wesen. Nichts ist daher leichter, als diese Eigenschaften zu missbrauchen. So darf sich der „bemitleidenswerte Passagier“ mit seinem angeblich gebrochenen Bein über ein kostenloses Upgrade auf dem Langstreckenflug freuen. Und der Preis für so ein bisschen Gips ist im Gegensatz zu dem eines Platzes in der ersten Klasse doch wirklich vernachlässigenswert …
Höret die Signale Wie aber kann man Angriffe durch Social Engineers verhindern? Die einfachste und zugleich wirksamste Abwehrmethode ist die Sensibilisierung. Ein altes Sprichwort sagt, dass der bekannte Feind weniger gefährlich sei als der unbekannte Freund. Dies trifft im Bereich Social Engineering in besonderem Mass zu. Mitarbeiter, die auf etwaige Attacken durch SEs vorbereitet sind, lassen sich weniger leicht manipulieren.
Einhalten von Dienstvorschriften Weiteren Schutz erreicht man durch striktes Einhalten von Dienstvorschriften wie Protokollen, Zugangsberechtigungen und Kontrollen.
Wenn der Zugang zu sensiblen Informationen per Telefon unmöglich ist, kann man einen Grossteil etwaiger Angriffe abwehren. Generell gilt: Je mehr Personen Zugang zu vertraulichen Informationen haben, desto leichter wird es, ein manipulierbares Individuum zu finden.
Aufsichtsratsvorsitzenden die prompte Übermittlung brisanter Zahlen oder Fakten versprochen hat? Die logische Konsequenz für Unternehmen lautet kurz und ergreifend: „take it offline“ – also kein Organigramm oder ähnliche Informationen im Internet.
Verräterischer „Sondermüll“ Zwei weitere besonders interessante „Informationsquellen“ für Social Engineers sind die Website und der Papiermüll eines Unternehmens. Das omnipräsente komplexe Organigramm aller 50.000 Mitarbeiter mag das Ego des Eigentümers aufbauen – leider hilft es dem Social Engineer beim Ausspionieren wichtiger Fakten der Unternehmenshierarchie.
Kenntnisse geschickt nutzen Beim Angriff kann er dann seine Kenntnisse geschickt nutzen, wenn er sich z.B. auf den – leider angeblich nicht erreichbaren - Vorgesetzten der Kontaktperson beruft, um seiner Forderung nach der Preisgabe vertraulicher Daten Nachdruck zu verleihen. Und welche Sekretärin lässt sich nicht einschüchtern, wenn ihr Chef dem angeblichen
Besondere Vorsicht gilt auch für den Papiermüll. Das sicherste Passwort nützt nichts, wenn es mit schöner Regelmässigkeit vollständig ausgedruckt im Altpapier landet. Social Engineers wühlen leidenschaftlich gern in entsorgten Dokumenten. Shredder kosten wenig, machen Spass und lösen das Problem. Social Engineering gilt in den USA seit Jahren als zunehmend gefährliche Angriffsart für Industriespionage und sonstige Wirtschaftskriminalität. Österreich ist hinsichtlich dieser Kriminalität eine Insel der Seligen. Doch der diesbezügliche GAU ist nur mehr eine Frage der Zeit. [ Tam Hanna Artikel erschien in der Zeitschrift kripo.at, Ausgabe 1/11 ]
Literaturtipp: Social-Engineering-Forscher Kevin Mitnick und William Simon, Die Kunst der Täuschung: Risikofaktor Mensch (2003)
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Forscher packt Kriminalität in mathematische Modelle Ein Erdbeben lässt sich nicht voraussagen, Nachbeben hingegen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit. Ähnlich geht nun ein von George Mohler entwickeltes Programm vor, das prognostiziert, wann, wo wahrscheinlich ein Verbrechen geschehen wird.
Der Forscher der Universität Santa Clara nimmt an, dass das Auftreten von Kriminalität nicht zufällig erfolgt. Sein Predictive-Policing-Tool wird mittlerweile vom Los Angeles Police Departement (LAPD) getestet und konnte erste Erfolge verzeichnen.
Die Formel der Kriminalität So wie ein Beben zu weiteren, kleineren Erschütterungen führt, so führen vergangene Verbrechen an einem Ort möglicherweise zu weiteren Taten in der Umgebung - so Mohlers Annahme. Kriminalität häuft sich an bestimmten Arealen, ein Phänomen, das von der Polizei „Hotspots“ genannt wird und in die Berechnungen einbezogen wird. Gleiches gilt für Bandenkriege, wo eine Schiesserei nicht selten zu nachfolgenden Gefechten führt. Mohler und sein Team aus zwei Mathematikern, einem Anthropologen und einem Kriminologen, haben ein Modell entworfen, das schliesslich vom LAPD mit der Einbruchsstatistik des
San Fernando Valley aus dem Jahre 2004 abgeglichen wurde. Die Software musste für einen bestimmten Stichtag die fünf Prozent der meistbetroffensten Strassenzüge berechnen. Das verblüffende Resultat: Hätte die Exekutive damals das Programm zur Verfügung gehabt, hätte jeder vierte Einbruch in der rund 18 mal 18 Kilometer grossen Region an diesem Tag verhindert werden können.
Mehr Daten für mehr Präzision Nun wird weiter unter Realbedingungen getestet. Der Algorithmus berechnet eine Karte der Stadt und hebt jene Areale hervor, die wahrscheinlich am stärksten von Einbrüchen betroffen sein werden. Als Basis dienen jeweils die Daten des Vortags. Zwar führt dies nicht dazu, dass Verbrecher öfter auf frischer Tat ertappt werden, die geänderten Routen der Polizeipatrouillen wirken sich aber offenbar positiv auf die Verbrechensrate aus. Im Juli 2011 wurden um 27% weniger Einbrüche verübt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In sechs Monaten erfolgt die Gesamtevaluation
des Probelaufs. Um die Effizienz der Vorhersagen zu steigern, möchte Mohler grösseren Dateninput erschliessen, und ruft zum konsequenten Anzeigen von Straftaten auf: „Einen Teil der Aufgabe muss die Öffentlichkeit übernehmen. Verbrechen müssen angezeigt werden, wenn wir Predictive Policing so akkurat wie möglich machen wollen. Besonders wichtig sind genaue räumliche und zeitliche Angaben über die angezeigten Taten“, so der Forscher.
Personalnotstand Verläuft der Test zufriedenstellend, so dürfte Mohlers Erfindung auch bald an anderen Orten zum Einsatz kommen. Insbesondere beim LAPD ist man aber froh über die Unterstützung aus dem Feld der Zahlenmagie, denn die Gesetzeshüter müssen ihre Ressourcen in der Metropole an der US-Westküste sehr gezielt einsetzen. Allein im Stadtgebiet tummeln sich knapp vier Millionen Menschen, zwölf im gesamten Ballungsraum. Auf 10.000 Einwohner kommen 26 Polizeibeamte. [ Prof. Josef W. Lohmann Artikel erschien in der Zeitschrift kripo.at, Ausgabe 5/2011 ]
Menschliche Komponente nicht übersehen Grundsätzlich ist es allerdings so, dass Projekte dieser Art seit längerer Zeit immer wieder getestet werden, ein tatsächlich nachweisbarer Erfolg blieb jedoch bislang aus. Gerne wird in diesem Zusammenhang die „menschliche Komponente“ übersehen. Nicht alles im Verhalten und Zusammenleben von Menschen ist bis ins Detail berechenbar. Vieles ist noch unerforscht und bleibt vielleicht auch für alle Zukunft unergründlich. Gleichzeitig erhebt sich auch die Frage, inwieweit die Bevölkerung bereit ist tatsächlich mitzuarbeiten. Hier spielen zweifellos ethnische und soziale Hintergründe eine wichtige Rolle.
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