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Timestamp: 2016-10-26 00:36:37+00:00

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6B_504/2011 (22.06.2012)
Mehrfache qualifizierte ungetreue Gesch�ftsbesorgung, mehrfache Urkundenf�lschung etc.; Willk�r, Grundsatz
des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 31. Mai 2011.
X.________ und A.________ gr�ndeten 1991 mit einem dritten Partner die Verm�gensverwaltungsfirma B.________ AG in Z�rich. 1993 gr�ndeten die drei Gesellschafter eine weitere Firma namens B.________ mit Sitz auf den British Virgin Islands (nachfolgend: B.________ BVI). F�r diese Firma er�ffneten sie bei der C.________ Private Bank ein Konto, das wirtschaftlich betrachtet ihr eigenes war, und wickelten hier�ber umfangreiche Gesch�fte ab.
Per 1. Januar 2000 wandelten sie im Rahmen einer Umstrukturierung die B.________ AG in eine Holdinggesellschaft, die B.________ Holding AG, um, w�hrend eine Tochtergesellschaft unter der Firma B.________ AG das operative Verm�gensverwaltungsgesch�ft weiterf�hrte. Sie verwendeten das Konto der B.________ BVI dabei namentlich f�r die Vereinnahmungen von Gesch�ftsertr�gen, die der B.________ Holding AG oder der B.________ AG zustanden.
X.________ bekleidete bei der B.________ AG (sp�ter B.________ Holding AG) bis 31. Januar 2001 die Funktion als Direktor mit Einzelzeichnungs- sowie bis 31. Mai 2004 mit Kollektivzeichnungsberechtigung. Bei der am 1. Januar 2000 entstandenen neuen B.________ AG war er vom 9. Juni 2000 bis 1. November 2001 Direktor mit Einzel-, anschliessend bis 31. Mai 2004 Generaldirektor mit Kollektivunterschrift.
X.________ und A.________ leiteten vom 3. Februar 1993 bis 31. Dezember 2003 gemeinsam die Gesch�fte der B.________ AG bzw. B.________ Holding AG und der neuen B.________ AG, wobei jeder in seinem T�tigkeitsbereich mit selbst�ndigen Entscheidungsbefugnissen ausgestattet war. Neben diesen beiden Aktion�ren waren stets bis zu f�nf verschiedene Mitarbeiter als Minderheitsaktion�re an den Gesellschaften beteiligt.
Die Anklage geht zusammenfassend davon aus, X.________ und A.________ h�tten vom 5. Juli 1995 bis zum 4. Mai 2001 Verwaltungsgeb�hren von insgesamt Fr. 1'156'115.-- und Platzierungskommissionen im Wert von Fr. 1'538'938.-- nicht auf die Konten der berechtigten B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG gebucht, sondern sie auf das Konto der B.________ BVI �berwiesen bzw. �berweisen lassen. Dadurch seien der B.________ Holding AG und der B.________ AG ein Schaden von insgesamt Fr. 2'695'053.-- entstanden. Diesen Schaden h�tten sie zumindest billigend in Kauf genommen. Indem sie dieses Geld ins Ausland �berwiesen und anschliessend auf steuerlich nicht deklarierte Privatkonten weitergeleitet oder bar abgehoben h�tten, sei der "paper-trail" unterbrochen worden. Dadurch h�tten sie in Kauf genommen, die Herkunftsermittlung des Geldes und dessen Einziehung zu vereiteln. Sie h�tten dabei w�hrend sechseinhalb Jahren nach der Art eines Berufes gehandelt.
Das Bezirksgericht Z�rich verurteilte X.________ am 10. Dezember 2009 wegen mehrfacher qualifizierter ungetreuer Gesch�ftsbesorgung und mehrfacher Urkundenf�lschung sowie qualifizierter Geldw�scherei und mehrfachen Steuerbetrugs zu einer Freiheitsstrafe von zw�lf Monaten, unter Anrechnung von zwei Tagen Untersuchungshaft, und zu einer Geldstrafe von 90 Tagess�tzen zu Fr. 200.--. Den Vollzug der Freiheitsstrafe schob das Gericht bei einer Probezeit von zwei Jahren auf. Die Geldstrafe f�llte es unbedingt aus.
Das Obergericht des Kantons Z�rich best�tigte am 31. Mai 2011 den Schuldspruch und die ausgef�llten Strafsanktionen.
X.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, er sei von den Vorw�rfen der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung, der mehrfachen Urkundenf�lschung, der gewerbsm�ssigen Geldw�scherei und des mehrfachen Steuerbetrugs freizusprechen. Eventualiter sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Die Kosten des Verfahrens seien auf die Staatskasse zu nehmen. Ausserdem verlangt X.________ f�r die pers�nlichen Umtriebe in den vorinstanzlichen Verfahren und f�r die Verteidigungskosten eine angemessene Entsch�digung.
1.1 Die Vorinstanz erw�gt, es sei auch im Berufungsverfahren unbestritten geblieben, dass der B.________ Holding AG und der B.________ AG Ertr�ge von nahezu 2,7 Mio. Franken zugestanden h�tten und zugeflossen w�ren. Der Beschwerdef�hrer und A.________ h�tten ihre Vertragspartner jedoch angewiesen, die Zahlungen auf das von ihnen beherrschte Konto der B.________ BVI zu leisten. Die B.________ BVI sei nie mit den anderen Gesellschaften verbunden gewesen und habe auch nie in einer Mutter-Tochter-Beziehung mit ihnen gestanden. Der Beschwerdef�hrer und A.________ h�tten dadurch mit Wissen und Willen eine Vermehrung der Aktiven der beiden schweizerischen Gesellschaften verhindert. Gleichzeitig h�tten sie es zugelassen, dass die B.________ BVI Verm�genswerte erhalten habe, auf die sie keinerlei Anspruch gehabt habe, weshalb in diesem Umfang eine ungerechtfertigte Bereicherung vorliege (angefochtenes Urteil, S. 49 f.).
Der Beschwerdef�hrer und A.________ h�tten nie behauptet, sie seien die einzigen Aktion�re der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG gewesen. Von einer wirtschaftlichen Identit�t k�nne keine Rede sein. Dies werde auch durch den Umstand illustriert, dass sich die Rentenanstalt/Swisslife im Jahre 2001 an einer Kapitalerh�hung der B.________ Holding AG mit 25 % beteiligt habe (angefochtenes Urteil, S. 50 f.).
Weiter sei unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer und A.________ eine unrechtm�ssige Bereicherung zum Nachteil des Schweizer Fiskus beabsichtigt h�tten. Obwohl weder seitens der Gesellschaften, noch von deren Verwaltungsgr�ten oder Aktion�ren ein entsprechender Vorwurf erhoben oder konkretisiert worden sei, h�tten die Buchungen �ber die B.________ BVI zumindest vor�bergehend zu einer ungerechtfertigten Bereicherung dieser Gesellschaft gef�hrt, da ihr kein Anspruch auf irgendwelche Ertr�ge der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG zugestanden habe. Die B.________ BVI habe denn auch nie substanzielle Forderungen gegen�ber diesen Gesellschaften gehabt (angefochtenes Urteil, S. 51).
Die Behauptung treffe nicht zu, die von der B.________ BVI vereinnahmten Ertr�ge der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG w�ren dem Beschwerdef�hrer und A.________ mit Zustimmung von Verwaltungsrat und Aktion�ren auch bei einer ordnungsgem�ssen Buchung als Gehalt oder Entsch�digungen zugeflossen. Es handle sich um eine unbelegte Schutzbehauptung. Aus den Protokollen der Generalversammlungen und den f�rmlichen Einladungen gehe hervor, dass die beiden Gesch�ftsleiter nicht frei h�tten schalten und walten k�nnen. Es habe sich zudem um namhafte Betr�ge gehandelt, was gegen eine stillschweigende Erm�chtigung des Beschwerdef�hrers und von A.________ spreche (angefochtenes Urteil, S. 53 f.). Zu ihren Gunsten sei allerdings davon auszugehen, dass die �ber die B.________ BVI gebuchten Betr�ge zu geringeren Netto-Ausf�llen bei der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG gef�hrt h�tten als in der Anklage behauptet. Dies sei deshalb der Fall, weil den vereinnahmten knapp 2,7 Mio. Franken auch ein gewisser Aufwand gegen�bergestanden habe (angefochtenes Urteil, S. 55).
1.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und deshalb bei der Beurteilung des Tatbestandes der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung zu Unrecht den (Eventual-)Vorsatz zur Verm�genssch�digung der Gesellschaft und die Absicht des direkten Vorsatzes zur unrechtm�ssigen Bereicherung gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB angenommen. Indem die Vorinstanz einen reinen Aktenprozess durchgef�hrt habe, habe sie seine Parteirechte und damit den Grundsatz des rechtlichen Geh�rs verletzt (Beschwerde, S. 7). Die Vorinstanz verletze bei ihrer Sachverhaltsfeststellung �berdies den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel. Die vorinstanzlichen Tatsachenfeststellungen zum Nachweis der subjektiven Tatbestandsvoraussetzungen seien offensichtlich unvollst�ndig und unrichtig (Beschwerde, S. 5 f.). Er sei nie zu einem allf�lligen direkten Vorsatz befragt worden. Er habe in der Untersuchung immer geltend gemacht, keine Absicht gehabt zu haben, seinem Unternehmen zu schaden. Er habe lediglich beabsichtigt, die Besteuerung seines pers�nlichen Einkommens zu vermeiden.
Der Beschwerdef�hrer f�hrt aus, es sei unbestrittenermassen seine Absicht gewesen, zusammen mit A.________ die gesamten Ertr�ge der B.________ BVI in Anspruch zu nehmen, was aber auch in Bezug auf die B.________ AG der Fall gewesen w�re. Der Verwaltungsrat sei �ber die Aktivit�ten der B.________ BVI orientiert gewesen, weshalb sie von der Billigung ihres Vorgehens h�tten ausgehen d�rfen. Gegenteilige Zeugenaussagen entspr�chen nicht der Wahrheit. Aus den von der Vorinstanz zitierten Generalversammlungsprotokollen ergebe sich nichts Belastendes. Die Gesch�ftsleitung habe mangels Organisationsreglement und Interventionen des Verwaltungsrats oder der Generalversammlung die L�hne und Boni frei festlegen k�nnen (Beschwerde, S. 9-14). Auch wenn die Ertr�ge der B.________ BVI in die B.________ AG geflossen w�ren, h�tten sie keinerlei Anlass gehabt, diese in der Gesellschaft zu belassen. Da sie �ber ihre Bez�ge und derjenigen der �brigen Portfoliomanager allein h�tten entscheiden k�nnen, w�ren diese Ertr�ge als Gesch�ftsaufwand im Sinne von Boni und Umsatzbeteiligungen verbucht worden (Beschwerde, S. 14 f.).
Das Vorgehen von ihm und A.________ habe auf die Finanzlage der B.________ AG keinerlei Einfluss gehabt. Entgegen der Vorinstanz habe er nie einen Schaden zulasten der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG einger�umt (Beschwerde, S. 15 f.). Den Gesellschaften sei auch kein Schaden entstanden. Da er davon habe ausgehen k�nnen, ein Anrecht auf die Eink�nfte zu haben, habe ihm die Absicht gefehlt, sich unrechtm�ssig zu bereichern (Beschwerde, S. 16-18).
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 136 II 304 E. 2.4 mit Hinweis; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 137 I 1 E. 2.4 mit Hinweisen).
1.4 Nach dem sogenannten Treuebruchtatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB) wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer aufgrund des Gesetzes oder eines Rechtsgesch�fts damit betraut ist, Verm�gen eines andern zu verwalten oder eine solche Verm�gensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zul�sst, dass der andere am Verm�gen gesch�digt wird (ausf�hrlich zum Wesen und Inhalt der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung vgl. die Ausf�hrungen im Urteil des Bundesgerichts 6B_223/2010 vom 13. Januar 2011 E. 3.3.1, 3.3.2 und 3.3.3 mit Hinweisen; zum Begriff des Verm�gensschadens BGE 129 IV 124 E. 3.1). Als Qualifikationsgrund tritt in Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB das Handeln in Bereicherungsabsicht hinzu (hierzu in E. 2).
1.5 Die Vorinstanz begr�ndet ausf�hrlich, inwiefern der Beschwerdef�hrer und A.________ im Rahmen ihrer beruflichen Stellung die Verm�gensinteressen derjenigen Personen, deren Gelder die B.________ AG bzw. B.________ Holding AG verwaltete, verletzt hatten. Der Beschwerdef�hrer und A.________ verhinderten mit Wissen und Willen eine Vermehrung der Aktiven der beiden Gesellschaften in der Schweiz. Die Buchungen �ber die B.________ BVI f�hrten mindestens vor�bergehend zu einer ungerechtfertigten Bereicherung dieser Gesellschaft, der kein Anspruch auf Ertr�ge der B.________ AG zustand. Die B.________ BVI war nie mit den anderen Gesellschaften verbunden gewesen und stand auch nie in einer Mutter-Tochter-Beziehung mit ihnen.
1.6 Der Beschwerdef�hrer zeigt in seiner �ber weite Strecken appellatorischen Kritik am vorinstanzlichen Urteil nicht auf, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt willk�rlich festgestellt h�tte. Er r�umt selber ein, dass es die Absicht von ihm und A.________ gewesen sei, die gesamten Ertr�ge der B.________ BVI f�r sich selber in Anspruch zu nehmen. Die vorgebrachte Relativierung, dass sie dies auch bei der B.________ AG gemacht h�tten, wenn das Geld dort geblieben w�re, kann die willk�rfreien Ausf�hrungen der Vorinstanz nicht in Frage stellen. Sie st�tzt sich einerseits auf die Protokolle der Generalversammlungen und andererseits auf die f�rmlichen Einladungen zu diesen Versammlungen. Aus diesen Dokumenten geht hervor, dass der Beschwerdef�hrer und A.________ in Entsch�digungsfragen keine Generalerm�chtigung besassen und entsprechend nicht frei schalten und walten konnten. So sind die ausgewiesenen Gewinne nicht (und schon gar nicht automatisch) als Bonus an die beiden Gesellschafter gegangen, ebenso sind etwa Fragen der Dividendenaussch�ttung kontrovers diskutiert worden. Die Vorinstanz verneint angesichts der namhaften Betr�ge auch eine stillschweigende Erm�chtigung des Beschwerdef�hrers und von A.________. Dies ist nicht zu beanstanden.
Die Vorinstanz hat damit den objektiven und subjektiven Tatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zu Recht bejaht.
2.1 Handelt der T�ter bei der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu f�nf Jahren erkannt werden (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB).
Das Bezirksgericht erw�gt, der Beschwerdef�hrer und A.________ h�tten den Schaden der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG auf ihrem Weg zu ihrer prim�ren Intention der "Steueroptimierung" in Kauf genommen (erstinstanzliches Urteil, S. 46 f.). Die Vorinstanz f�hrt weiter aus, es sei unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer und A.________ "mit Ihrem Handeln eine unrechtm�ssige Bereicherung zum Nachteil des Schweizer Fiskus" beabsichtigt h�tten (angefochtenes Urteil, S. 51).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt in diesem Zusammenhang zutreffend, dass der Tatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung die Verm�gensinteressen der durch den Gesch�ftsf�hrer vertretenen Personen (vorliegend die B.________ Holding AG und die B.________ AG) und nicht diejenigen des Fiskus sch�tzt (angefochtenes Urteil, S. 51). Die Vorinstanz stellt fest, dass der Beschwerdef�hrer mit der inkriminierten T�tigkeit seine Steuerbelastung optimieren wollte. Neben dieser Bereicherungsabsicht zulasten des Fiskus, nahm er jedoch zus�tzlich (wie in E. 1.6. ausgef�hrt) eine ungerechtfertigte Bereicherung zum Nachteil der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG zumindest in Kauf. Der Schuldspruch wegen qualifizierter ungetreuer Gesch�ftsbesorgung zulasten dieser beiden Gesellschaften verletzt daher kein Bundesrecht.
2.3 Auf die R�ge des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz habe ihn nicht ausdr�cklich zum subjektiven Tatbestand der qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung befragt, ist nicht einzutreten. Die Vorinstanz machte den Beschwerdef�hrer zu Beginn der Hauptverhandlung darauf aufmerksam, dass das Berufungsverfahren ein Aktenprozess sei und aus diesem Grund nicht das ganze Beweisverfahren wiederholt werde (HV-Protokoll, act. 59, S. 5 der Vorakten). Die Vorinstanz r�umte dem Beschwerdef�hrer im Rahmen der Befragung zur Sache zudem die Gelegenheit ein, von sich aus Erg�nzungen zum Sachverhalt anzubringen. Ebenfalls bestand die Gelegenheit, weitere Fragen zur Sache durch den anwesenden Verteidiger des Beschwerdef�hrers zu stellen (HV-Protokoll, act. 59, S. 12 der Vorakten). In beiden F�llen machten der Beschwerdef�hrer bzw. sein Rechtsvertreter davon keinen Gebrauch. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben ist es nicht zul�ssig, verfahrensrechtliche Einwendungen, welche in einem fr�heren Verfahrensstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, noch sp�ter vorzubringen (BGE 133 III 638 E. 2; 117 Ia 491 E. 2a). Der Beschwerdef�hrer h�tte deshalb die R�ge der fehlenden Befragung zum subjektiven Tatbestand der qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung bereits im Rahmen der vorinstanzlichen Befragung zur Sache vorbringen m�ssen.
3.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Schuldspruch wegen Urkundenf�lschung und Steuerbetrugs. Die Vorinstanz verstosse gegen Bundesrecht, indem sie die f�r die Sachverhaltsdarstellung notwendigen Beweise nicht erhoben habe und bei der Beurteilung des subjektiven Tatbestandsmerkmals des Steuerbetrugs von einem offensichtlich unrichtigen Sachverhalt ausgehe. Er habe sich pers�nliche Steuervorteile verschaffen, nie aber f�r die Gesellschaft Steuern hinterziehen wollen. Wenn ihm die Vorinstanz einerseits eine Sch�digung der Gesellschaften und andererseits gest�tzt auf denselben Sachverhalt eine Falschbeurkundung sowie eine Steuerhinterziehung zugunsten derselben Gesellschaften vorwerfe, bestehe darin ein Widerspruch. Die Ertr�ge der Gesellschaften w�ren bei korrekter Verbuchung als steuerfreier Aufwand f�r sein pers�nliches Einkommen verwendet worden. Die Anklageschrift und die Vorinstanz st�tzten sich zudem auf falsche bzw. unbestimmte Betr�ge, die dem Fiskus entzogen worden sein sollen. Er sei vom Vorwurf des Steuerbetrugs und der Urkundenf�lschung freizusprechen (Beschwerde, S. 18 ff.).
3.2 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer und A.________ h�tten als gesch�ftsleitende Organe der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG die Verantwortung f�r eine korrekte Buchhaltung und die Erstellung von Jahresrechnung und Bilanz �bernommen. Die bewusste schlechtere Darstellung der Ertragslage dieser Gesellschaften sei zumindest potentiell geeignet gewesen, verm�gensrechtliche Anspr�che anderer Aktion�re zu beeintr�chtigen oder zu gef�hrden. Dieses Vorgehen habe darauf abgezielt, Ertr�ge der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG vorzuenthalten und diese pers�nlich ohne steuerliche Abgabe zu vereinnahmen. Zur Vertuschung h�tten sie falsche Urkunden (Erfolgsrechnungen und Bilanzen) erstellt. Selbst wenn die unrealistische These des Beschwerdef�hrers zutreffen sollte, wonach auch bei einer korrekten Verbuchung der Ertr�ge und Aufw�nde keine h�heren Steuerforderungen resultiert h�tten, �ndere dies nichts am Zweck der Falschbuchungen, Steuern zu hinterziehen (angefochtenes Urteil, S. 57 ff.).
3.3 Gem�ss Art. 251 Ziff. 1 StGB macht sich der Urkundenf�lschung schuldig, wer in der Absicht, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen, eine Urkunde f�lscht oder verf�lscht, die echte Unterschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde ben�tzt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden l�sst.
Den Tatbestand des Steuerbetrugs gem�ss Art. 186 Abs. 1 DBG bzw. � 261 Abs. 1 StG/ZH erf�llt, wer zum Zwecke einer Steuerhinterziehung im Sinne der Art. 175-177 DBG bzw. �� 235-237 StG/ZH gef�lschte, verf�lschte oder inhaltlich unwahre Urkunden wie Gesch�ftsb�cher, Bilanzen, Erfolgsrechnungen oder Lohnausweise und andere Bescheinigungen Dritter zur T�uschung gebraucht.
3.4 Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zur vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung im Zusammenhang mit dem Schuldspruch wegen Urkundenf�lschung und Steuerbetrugs gehen fehl. Ein Widerspruch in der Argumentation der Vorinstanz ist nicht auszumachen. Eine Sch�digung der B.________ Holding AG und der B.________ AG und eine Falschbeurkundung sowie Steuerhinterziehung bzw. Steuerbetrug zum Vorteil dieser Gesellschaften schliessen sich nicht aus. Ein zu tiefer Gewinnausweis sch�digt die Gesellschaft auch, wenn diese in der Folge Steuern bezahlen muss. Die Vorinstanz stellt denn auch zutreffend fest, dass es dem Beschwerdef�hrer und A.________ darum ging, der B.________ Holding AG bzw. der B.________ AG zustehende Ertr�ge vorzuenthalten und gleichzeitig diese Ertr�ge ohne Steuerabgabe zu vereinnahmen (angefochtenes Urteil, S. 58 f.). Der Einwand des Beschwerdef�hrers, wonach bei einer korrekten Verbuchung automatisch h�here Aufw�nde f�r sein pers�nliches Einkommen resultiert h�tten, ist, wie bereits in E. 1.6 ausgef�hrt wurde, nicht stichhaltig.
Der weitere Vorwurf des Beschwerdef�hrers, die Anklageschrift und die Vorinstanz st�tzten sich auf falsche bzw. unbestimmte Betr�ge, die dem Fiskus entzogen worden seien, kann nichts am Schuldspruch wegen Steuerbetrugs und Urkundenf�lschung �ndern. Die Vorinstanz erw�gt hierzu, dass sich eine genaue Schadensberechnung nicht erstellen lasse und auch eine ungef�hre Berechnung mit grossen Unsicherheiten behaftet sei. Zu seinen Gunsten sei daher anzunehmen, dass die Netto-Ausf�lle f�r die B.________ Holding AG bzw. die B.________ AG nur einen Bruchteil der 2,7 Mio. Franken gem�ss Anklageschrift ausmachten (angefochtenes Urteil, S. 55). Die Vorinstanz ber�cksichtigt diesen Umstand im Rahmen der Strafzumessung, was nicht zu beanstanden ist. Der Beschwerdef�hrer beanstandet die vorinstanzliche Strafzumessung nicht. Er macht auch nicht geltend, ihm sei unklar, welche Delikte ihm die Anklageschrift vorwerfe.
5.1 Nicht einzutreten ist auf den Antrag des Beschwerdef�hrers, ihn vom Vorwurf der gewerbsm�ssigen Geldw�scherei freizusprechen, da er in seiner Beschwerde in keiner Weise begr�ndet, inwiefern die Vorinstanz bei ihrem Schuldspruch Bundesrecht verletzt hat (Art. 42 Abs. 2 BGG).
5.2 Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten aufzuerlegen.

References: Art. 158
in dubio
 Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 251
 Art. 186
 Art. 175