Source: http://www.internet-schutzpolice.de/wissen/
Timestamp: 2018-02-26 01:04:45+00:00

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Wissenswertes zur Internschutz-Police
Wissenswertes zur Internet-Schutzpolice
Folgend erhalten Sie weitergehende Informationen zur Internet-Schutzpolice der R+V Versicherung. Diese sind unterteilt in Begriffsdefinitionen und Antrags- u. Vertragsinformationen.
Begriffsdefinitionen zur Internetversicherung der R+V
Patch-Management-Verfahren
Missbräuchliche Verfügung
Dritte im Sinne dieser Bedingungen sind Personen, die von Ihnen oder einer in § 2 genannten Person weder beauftragt noch berechtigt wurden.
Eingetragener Lebenspartner ist derjenige, der in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes lebt. Als eingetragene Lebenspartnerschaft gilt auch die der Partnerschaft im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes vergleichbare Partnerschaft nach dem Recht anderer Staaten.
Ein Identitätsmissbrauch liegt vor, wenn der handelnde Dritte zur Nutzung von personenbezogenen Daten weder selbst berechtigt noch von Ihnen oder einer in § 2 genannten Person beauftragt oder bevollmächtigt worden ist.
Eine missbräuchliche Verfügung liegt vor, wenn der handelnde Dritte zu einer Verfügung über Ihr Vermögen weder selbst berechtigt noch von Ihnen oder einer in § 2 genannten Person beauftragt oder bevollmächtigt worden ist.
Mobbing im Sinne dieser Bedingungen ist das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Personen mit Hilfe von Kommunikationsmedien über einen längeren Zeitraum – z. B. mittels E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities.
Als Patch-Management-System bezeichnet man einen in d. R. einen geplanten, automatisierten Prozess zum aktualisieren von Systembestandteilen. Die wichtigsten Aufgaben von Patches ist das Schließen von Sicherheitslücken und das beheben von Programmfehlern.
Es handelt sich um eine dem Phishing verwandte Art der Erlangung von vertraulichen Daten im Internet. Der Angriff erfolgt durch eine Manipulation des Systems, das das Opfer zur Benutzung des Internets gebraucht, ohne dass dessen direkte Mitwirkung notwendig wäre.
Verfahren, bei denen Täter mit Hilfe gefälschter E-Mails vertrauliche Zugangs- und Identifikationsdaten von arglosen Dritten zu erlangen versuchen. Dabei nutzen die Täter typischerweise ein durch die Täuschung über die tatsächliche Identität erlangtes Vertrauensverhältnis aus. Ziel dieser Angriffe ist es, mit den gewonnenen Daten unter der Identität des Inhabers im Online-Verkehr unerlaubte Handlungen vorzunehmen.
Sachen im Sinne dieser Bedingungen sind körperliche Gegenstände, die verschickt werden können. Nicht hierzu zählen solche, die lediglich einen Gegenwert verkörpern, wie zum Beispiel Zahlungs mittel, Wertpapiere, Briefmarken, Gutscheine oder Eintrittskarten.
Eine Sicherheitssoftware im Sinne dieser Bedingungen ist ein Programm, das dazu dient, die Betriebsbereitschaft eines Computers oder sonstigen internetfähigen Endgeräts für den gewünschten Einsatzzweck zu erhalten, die Verfügbarkeit von Daten sicherzustellen bzw. einzuschränken und Zugriffsrechte auf das System abzusichern.
Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn der tatsächliche Wert des in Geld messbaren Vermögens des Geschädigten geringer ist als vor dem schädigenden Ereignis und es sich nicht um einen Sach- noch Personenschaden handelt.
Gewerbliche Internetnutzung
Der Versicherungsschutz, gemäß der zugrundeliegenden Bedingungen, beginnt zum im Antrag vereinbarten Versicherungsbeginn. Der Versicherungsbeginn selbst muss mindestens einen Tag in der Zukunft liegen.
Wie lange dauert es, bis ich den Versicherungsschein zur Internet-Schutzpolice in Händen halte?
Wir und auch die R+V Versicherung sind stets bemüht, Ihnen schnellstmöglich die Versicherungsunterlagen per Post zukommen zu lassen. Derzeit liegt die Bearbeitungszeit für die Internetversicherung bei ca. 7 Tagen zzgl. Postweg.
Kann die Versicherungssumme erhöht werden?
Nein, die Versicherungssumme ist festgesetzt und kann nicht individuell verändert werden.
Die Internetschutz-Police hat wahlweise eine Vertragslaufzeit von einem oder drei Jahren. Wird der Vertrag nicht fristgerecht (mind. 3 Monate vor dem Versicherungsende) gekündigt, so verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr.
Ist die gewerbliche Internetnutzung mitversichert
Nein, eine gewerbliche Internetnutzung fällt nicht unter den Versicherungsschutz. Der Versicherungsschutz umfasst ausschließlich die private Internetnutzung.
Muss die von der R+V kostenfrei bereitgestellte Sicherheitssoftware installiert werden?
Nein, es muss nicht explizit diese Sicherheitssoftware installiert werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass gängige Sicherheitssoftware die aktuell gehalten wird auf den Endgeräten installiert ist.
Sind spezielle Betriebssysteme vorgeschrieben?
Nein, es sind keine speziellen Betriebssysteme vorgeschrieben. Es muss jedoch ein Patch-Management-System durch den Software-Anbieter integriert sein. Veraltete Betriebssysteme ohne Patch-Management-System (z.B. Windows XP) finden im Rahmen des Versicherungsschutzes keine Berücksichtigung!
Sind weitere Nachlässe möglich?
Neben dem Dauernachlass (10%) für eine 3-jährige Vertragslaufzeit ist kein weiterer Nachlass möglich.
Die R+V Internetschutz-Police online beantragen – Vorgehensweise
Die Onlinebeantragung der Internetversicherung wurde mit bedacht sehr einfach gehalten und sollte max. 3 Minuten dauern.
Internetschutz-Police Tarifrechner anwählen.
Familien- oder Singletarif auswählen.
Sie erhalten eine Kurzübersicht der Tarifoptionen, Leistungen und Prämien
Die Inhalte des Versicherungsangebotes prüfen und den Anweisungen gemäß der E-Mail folgen und den Antrag bestätigen.
Der Antrag wird unsererseits manuell geprüft und an die R+V Versicherung weitergeleitet.
Haben Sie bei Antragstellung den jederzeit wideruflichen Lastschrifteinzug der zu zahlenden Versicherungsbeiträge gewählt, so beachten Sie bitte, dass der Lastschrifteinzug in der Regel frühestens 2 Wochen nach Erstellung der Versicherungsdokumente erfolgt. Da die Lastschriften von Seiten der Versicherer im 2-wöchigen Turnus (Anfang u. Mitte des Monats) erfolgen, kann es durchaus 4 Wochen dauern, bis das Ihr Versicherungsbeitrag abgebucht wird. Bitte lesen Sie auch den folgend aufgeführten Passus zum SEPA-Mandat!
Ihr Versicherungsschein (Police) wird Ihnen von Seiten des der R+V per Post zugestellt. Derzeit beträgt die Dokumentierungszeit ca. 7 Tage + Zustellung.
Im Schadensfall kommt es auf das richtige Verhalten an, damit der Schaden schnellstmöglich reguliert werden kann. Bitte beachten Sie folgende Punkte bei Eintritt eines Schadenfalles:
Sie haben R+V den Eintritt des Versicherungsfalls innerhalb von zwei Wochen anzuzeigen, nach Möglichkeit unter Verwendung des Schadenmeldevordrucks.
Sie haben R+V auf Anforderung soweit möglich unverzüglich jede Auskunft – auf Verlangen in Schriftform – zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls oder des Umfangs der Leistungspflicht erforderlich ist sowie jede Untersuchung über Ursache und Höhe des Schadens und über den Umfang der Entschädigungspflicht zu gestatten. Weisungen durch R+V sind zu befolgen, soweit dies für Sie zumutbar ist.
Sie haben von R+V angeforderte Belege beizubringen, deren Beschaffung Ihnen billigerweise zugemutet werden kann.
Sie müssen nach Möglichkeit für die Minderung des Schadens sorgen. Im Fall des § 3 Nr. 5 (Datenbeschädigung/-zerstörung) müssen Sie Programme und Daten, die auf einem Rücksicherungs- oder Installationsmedium vorgehalten sind, dem zur Datenrettung beauftragten Unternehmen zur Verfügung stellen.
Welche Schäden werden über die Internetversicherung nicht abgedeckt?
Selbstverständlich sollen Sie auch erfahren welche Schäden nicht versichert sind. Nicht ersetzt werden Schäden:
die bei Eintritt eines Versicherungsfalls nach § 3 einen Betrag von 50 Euro nicht erreichen
soweit eine Entschädigung aus einem anderen Versicherungsvertrag beansprucht werden kann
soweit anderweitige von Ihnen eingebundene Dienstleister (z. B. Online-Bezahlsysteme oder Online-Treuhänder) zum Ersatz verpflichtet sind
soweit sie von Ihnen oder Familienangehörigen verursacht wurden (Eigenschaden)
an Daten und Dateien, zu deren Nutzung Sie nicht berechtigt sind (z. B. sogenannte Raubkopien oder Software, für deren Nutzung keine Berechtigung bestand)
durch Kauf, Verkauf oder Nutzung von Dienstleistungen, (Software-) Lizenzen, Urheberrechten, Downloads, Strom, Gas und die in Verbindung mit dem Verkauf von Sachen stehen (§ 3 Nr. 2), sofern die Versendung der Ware vor Erhalt der Gegenleistung erfolgte
aus Kauf und Verkauf von Sachen (AVB § 3 Nr. 1 und Nr. 2), bei denen der Vertragspartner seinen Sitz oder Wohnort außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) hat oder der zugrunde liegende Vertrag gegen Gesetz oder die guten Sitten verstößt oder die im Zusammenhang mit Ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit entstehen.

References: § 2
 § 2
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 § 3
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