Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_56068_Koblenz-7631420_3
Timestamp: 2018-02-24 22:20:32+00:00

Document:
Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Koblenz (ID:7631420)
> DTAD-ID: 7631420
Instandsetzung Rheinbrücke Pfaffendorf mit Vorlandbrücke Ost und Erneuerung der Vorlandbrücke West. Die Stadt Koblenz beabsichtigt die Rheinbrücke Pfaffendorf sowie die zug. Vorlandbrücke Ost (sog. Brückenstraße) umfangreich instand zu setzen. Die Vorlandbrücke West soll durch einen Neubau ersetzt werden. Gegenstand sind die Planungsleistungen nach § 42 HOAI (Ingenieurbauwerke) Leistungsphasen 1 bis 4 und § 49 HOAI (Tragwerksplanung) Leistungsphasen 1 bis 4. Gegebenenfalls erfolgt die Vergabe der Leistungsphasen 6 bis 9 nach ³ 42 HOAI und Leistungsphase 6 nach § 49 HOAI. 1. Alle Teilbauwerke: Sowohl bei der Erneuerung der Vorlandbrücke West, als auch bei den Sanierungen der Strombrücke und der Vorlandbrücke Ost ist zu beachten, dass die Bauwerke in der Lage sein müssen, die erhöhten Verkehrslasten nach dem DIN Fachbericht 101 (LM 1) aufzunehmen. Um dieses Ziel erreichen zu können sind im Einzelfall (Strombrücke) Verstärkungsmaßnahmen erforderlich. Bei der Planung der Verkehrsführung während der einzelnen Bauphasen ist generell zu beachten, dass möglichst viele Fahrspuren für den Verkehr aufrechterhalten bleiben. Hier ist das Tiefbauamt für konstruktive Lösungsvorschläge empfänglich. 2. Sanierung der Strombrücke: Das Brückenbauwerk wurde in den letzten beiden Jahren einer umfangreichen Bauwerksprüfung unterzogen. Hierbei wurden. Material – und Tragfähigkeitsuntersuchungen durchgeführt, sodass fundierte Kenntnisse über den Zustand des Bauwerkes vorliegen. Die Bestandsunterlagen (Konstruktionspläne und Statik) sind vorhanden. Bei der Planung zur Instandsetzung der Strombrücke ist zu beachten, dass alle Maßnahmen die Ertüchtigung des Bauwerkes, für die Aufnahme der erhöhten Verkehrslasten (derzeit noch Brückenklasse 60) nach DIN Fachbericht 101 (LM 1), ermöglichen. Die Übergangskonstruktionen, die Entwässerungseinrichtungen und der Korrosionsschutz der beiden Stahlhohlkästen und der Querträger sind zu erneuern. Mit einer Sanierung bzw. Teilerneuerung der Kragarmplatten sind die vorhandenen Brückengeländer ebenfalls zu erneuern. Bei der vorhandenen Längsfuge zwischen der Fahrbahntafel und dem Kragarm über den Hohlkästen handelt es sich um eine systembedingte Schwachstelle aus der ursprünglichen Bauwerksplanung. Hierfür muss eine konstruktive Lösung, zur dauerhaften Vermeidung der Schäden durch eindringendes Wasser, gefunden werden. Bei beiden Widerlagern sind die Ursachen von Feuchteschäden zu beseitigen. Eine Beton- und Mauerwerkssanierung sind erforderlich. Wegen vorhandener Schäden an den Brückenlagern werden diese schon in diesem Jahr erneuert (Planungsauftrag wurde in 2010 erteilt). Gleichzeitig werden die Pfeilerköpfe verstärkt, damit ein Auswechseln der Lager unter Verkehr (neue Pressenansatzpunkte) möglich wird. 3. Neubau der Vorlandbrücke West: Das Ergebnis der letzten umfangreichen Bauwerksprüfung hat ergeben, dass das Bauwerk erhebliche Tragsicherheitsdefizite aufweist. In einer Sofortmaßnahme wurde die Tragsicherheit durch ein kraftschlüssiges Untermauern der Querträger der Trägerrostbrückenkonstruktion provisorisch wieder hergestellt. Eine Verstärkung bzw. Ertüchtigung (LM 1) ist bei dieser Brücke - aus dem Jahre 1934 – technisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Außerdem ist die vorhandene Trägerrostkonstruktion auf den Gewölben der alten Eisenbahnrampe und auf Teilen der ehemaligen preußischen Rheinzollkaserne gegründet. Gründungsgutachten dieser historischen Bauwerke liegen nicht vor. Aus denkmalpflegerischer Sicht müssen der Brückenbogen über der Kaiserin-Augusta-Allee und die Außenwände der ehemaligen Rheinzollkaserne (Bauwerk neben Weindorf) erhalten bleiben. Die Kasematten unterhalb der Brücke dürfen für eine Bohrpfahlgründung der neuen Unterbauten nur in Teilbereichen zerstört werden. Die Trägerrostbrücke ist in Längsrichtung mittig durch eine durchgehende Bauwerksfuge getrennt, sodass ein halbseitiger Rückbau und Neubau möglich ist. 4. Instandsetzung der Vorlandbrücke Ost: Die Schadensbilder dieser Brücke sind analog zu denen der Vorlandbrücke West. Auch bei diesem Bauwerk wurde im Jahr 1934 eine Trägerrostkonstruktion auf die ehemalige als Eisenbahnrampe dienende Bogenbrücke aufgesetzt. Der bauliche Zustand des Trägerrostes ist dermaßen schlecht, dass eine Sanierung hier ebenfalls technisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist. Die unterhalb des Trägerrostes vorhandene Bogenbrücke muss aus denkmalpflegerischer Sicht erhalten bleiben, d.h. auf dieser Konstruktion ist eine neue Konstruktion zur Aufnahme eines neuen Brückenüberbaus neu zu planen.
Baukostenberechnung im Tief- und Hochbau , Dienstleistungen im Bereich Geotechnik , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Planungsleistungen für Brücken
Org. Dok.-Nr: 324794-2012
Stadt Koblenz, Tiefbauamt
Instandsetzung Rheinbrücke Pfaffendorf mit Vorlandbrücke Ost und Erneuerung der Vorlandbrücke West.
Die Stadt Koblenz beabsichtigt die Rheinbrücke Pfaffendorf sowie die zug. Vorlandbrücke Ost (sog. Brückenstraße) umfangreich instand zu setzen. Die Vorlandbrücke West soll durch einen Neubau ersetzt werden. Gegenstand sind die Planungsleistungen nach § 42 HOAI (Ingenieurbauwerke) Leistungsphasen 1 bis 4 und § 49 HOAI (Tragwerksplanung) Leistungsphasen 1 bis 4. Gegebenenfalls erfolgt die Vergabe der Leistungsphasen 6 bis 9 nach ³ 42 HOAI und Leistungsphase 6 nach § 49 HOAI. 1. Alle Teilbauwerke: Sowohl bei der Erneuerung der Vorlandbrücke West, als auch bei den Sanierungen der Strombrücke und der Vorlandbrücke Ost ist zu beachten, dass die Bauwerke in der Lage sein müssen, die erhöhten Verkehrslasten nach dem DIN Fachbericht 101 (LM 1) aufzunehmen. Um dieses Ziel erreichen zu können sind im Einzelfall (Strombrücke) Verstärkungsmaßnahmen erforderlich. Bei der Planung der Verkehrsführung während der einzelnen Bauphasen ist generell zu beachten, dass möglichst viele Fahrspuren für den Verkehr aufrechterhalten bleiben. Hier ist das Tiefbauamt für konstruktive Lösungsvorschläge empfänglich. 2. Sanierung der Strombrücke: Das Brückenbauwerk wurde in den letzten beiden Jahren einer umfangreichen Bauwerksprüfung unterzogen. Hierbei wurden. Material – und Tragfähigkeitsuntersuchungen durchgeführt, sodass fundierte Kenntnisse über den Zustand des Bauwerkes vorliegen. Die Bestandsunterlagen (Konstruktionspläne und Statik) sind vorhanden. Bei der Planung zur Instandsetzung der Strombrücke ist zu beachten, dass alle Maßnahmen die Ertüchtigung des Bauwerkes, für die Aufnahme der erhöhten Verkehrslasten (derzeit noch Brückenklasse 60) nach DIN Fachbericht 101 (LM 1), ermöglichen. Die Übergangskonstruktionen, die Entwässerungseinrichtungen und der Korrosionsschutz der beiden Stahlhohlkästen und der Querträger sind zu erneuern. Mit einer Sanierung bzw. Teilerneuerung der Kragarmplatten sind die vorhandenen Brückengeländer ebenfalls zu erneuern. Bei der vorhandenen Längsfuge zwischen der Fahrbahntafel und dem Kragarm über den Hohlkästen handelt es sich um eine systembedingte Schwachstelle aus der ursprünglichen Bauwerksplanung. Hierfür muss eine konstruktive Lösung, zur dauerhaften Vermeidung der Schäden durch eindringendes Wasser, gefunden werden. Bei beiden Widerlagern sind die Ursachen von Feuchteschäden zu beseitigen. Eine Beton- und Mauerwerkssanierung sind erforderlich. Wegen vorhandener Schäden an den Brückenlagern werden diese schon in diesem Jahr erneuert (Planungsauftrag wurde in 2010 erteilt). Gleichzeitig werden die Pfeilerköpfe verstärkt, damit ein Auswechseln der Lager unter Verkehr (neue Pressenansatzpunkte) möglich wird. 3. Neubau der Vorlandbrücke West: Das Ergebnis der letzten umfangreichen Bauwerksprüfung hat ergeben, dass das Bauwerk erhebliche Tragsicherheitsdefizite aufweist. In einer Sofortmaßnahme wurde die Tragsicherheit durch ein kraftschlüssiges Untermauern der Querträger der Trägerrostbrückenkonstruktion provisorisch wieder hergestellt. Eine Verstärkung bzw. Ertüchtigung (LM 1) ist bei dieser Brücke - aus dem Jahre 1934 – technisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Außerdem ist die vorhandene Trägerrostkonstruktion auf den Gewölben der alten Eisenbahnrampe und auf Teilen der ehemaligen preußischen Rheinzollkaserne gegründet. Gründungsgutachten dieser historischen Bauwerke liegen nicht vor. Aus denkmalpflegerischer Sicht müssen der Brückenbogen über der Kaiserin-Augusta-Allee und die Außenwände der ehemaligen Rheinzollkaserne (Bauwerk neben Weindorf) erhalten bleiben. Die Kasematten unterhalb der Brücke dürfen für eine Bohrpfahlgründung der neuen Unterbauten nur in Teilbereichen zerstört werden. Die Trägerrostbrücke ist in Längsrichtung mittig durch eine durchgehende Bauwerksfuge getrennt, sodass ein halbseitiger Rückbau und Neubau möglich ist. 4. Instandsetzung der Vorlandbrücke Ost: Die Schadensbilder dieser Brücke sind analog zu denen der Vorlandbrücke West. Auch bei diesem Bauwerk wurde im Jahr 1934 eine Trägerrostkonstruktion auf die ehemalige als Eisenbahnrampe dienende Bogenbrücke aufgesetzt. Der bauliche Zustand des Trägerrostes ist dermaßen schlecht, dass eine Sanierung hier ebenfalls technisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist. Die unterhalb des Trägerrostes vorhandene Bogenbrücke muss aus denkmalpflegerischer Sicht erhalten bleiben, d.h. auf dieser Konstruktion ist eine neue Konstruktion zur Aufnahme eines neuen Brückenüberbaus neu zu planen.
71300000, 71322300, 71332000, 71322100
Wert: 476 512,52 EUR mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,00
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf 1. Preis der Leistung. Gewichtung 35 2. Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe. Gewichtung 50 3. Akzeptanz des Vertrages. Gewichtung 15
2011-66-0043-E
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 2-003033 vom 5.1.2011 Sonstige frühere Bekanntmachungen
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 014-020490 vom 21.1.2011
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 016-023516 vom 25.1.2011
Auftrags-Nr: 66.3.3-I-30-2012
Bezeichnung: Instandsetzung Pfaffendorfer Brücke.
Zuschlag erteilt wurde Bietergemeinschaft Leonhardt, Andrä und Partner /Verheyen, c/o Verheyen-Ingenieure GmbH & Co.KG Wilhelmstarße 88, 55543 Bad Kreuznach DEUTSCHLAND E-Mail: b.kuehn@verheyen-ingenieure.de Telefon: +49 67184400-14 Internet-Adresse: www.verheyen-ingenieure.de Fax: +49 67184400-50
Endgültiger Gesamtauftragswert: Wert: 476 512,52 EUR mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,00
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131165240 Fax: +49 6131162113
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Als Rechtsbehelf kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI 3.1 genannten Stelle gestellt werden. Wir weisen ausdrücklich auf die Ausschlusswirkungen des § 107 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB, hin.
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131165240 Fax: +49 6131162113
Dienstleistungen von Ingenieurbüros 05.01.2011 Ausschreibung

References: § 42
 § 49
 § 49
 § 42
 § 49
 § 49
 § 107
 § 107