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Timestamp: 2017-03-24 04:15:43+00:00

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OVG Rheinland-Pfalz, 03.02.2012 - 10 A 11083/11.OVG - dejure.org
Rechtsprechung OVG Rheinland-Pfalz, 03.02.2012 - 10 A 11083/11.OVG Volltextveröffentlichungen (7)
§§ 11 Abs. 2 Satz 1, 38 Abs. 1 JAPOKeine Aufhebung der Bewertung und Wiederholung der mündlichen Prüfung im zweiten juristischen Staatsexamen, wenn der Prüfling "wahrscheinlich" getäuscht hat
§ 11 Abs 2 S 1 JAPO RP, § 38 Abs 1 JAPO RP, § 108 Abs 1 VwGOZum Nachweis der Täuschung mittels Anscheinsbeweises bei einer mündlichen Prüfung - zur richterlichen Überzeugung von einer Täuschungshandlung
JAPO § 11 Abs. 2 S. 1; JAPO § 38 Abs. 1Nachweis der Täuschung mittels Anscheinsbeweises in einer mündlichen Prüfung bei Bestehen von markanten Übereinstimmungen der Prüfungsleistung mit dem Lösungsmuster
Nachweis der Täuschung mittels Anscheinsbeweises in einer mündlichen Prüfung bei Bestehen von markanten Übereinstimmungen der Prüfungsleistung mit dem Lösungsmuster
Juristische Staatsprüfung: Bloßer Täuschungsverdacht rechtfertigt keine Wiederholung
Juristische Staatsprüfung - Bloßer Täuschungsverdacht rechtfertigt keine Wiederholung
sueddeutsche.de (Pressebericht, 26.05.2014)
Studentin klagt Prüfungsnote ein: Brillantes Examen nach Liaison mit Jura-Professor
16 Punkte im Juristischen Staatsexamen - so einfach kann’s gehen
Vermutung einer Täuschung für Aberkennung der zweiten juristischen Staatsprüfung nicht ausreichend - Gutes Prüfungsergebnis kann auch auf herausragende Einzelleistung zurückzuführen sein
VG Trier, 16.02.2011 - 5 K 869/10
OVG Rheinland-Pfalz, 03.02.2012 - 10 A 11083/11.OVG
NVwZ-RR 2012, 476
DÖV 2012, 443
Wird zitiert von ... (4) VG Mainz, 08.10.2014 - 6 L 925/14 Ausschluss von der weiteren Abiturprüfung aufgrund eines schweren …Allerdings können die objektiven und subjektiven Voraussetzungen des Täuschungsversuchs durch den Beweis des ersten Anscheins bewiesen werden, wenn sich aufgrund der feststehenden Tatsachen bei verständiger Würdigung der Schluss aufdrängt, dass der Prüfungsteilnehmer getäuscht hat und ein abweichender Geschehensablauf nicht ernsthaft in Betracht kommt (vgl. OVG RP, Urteil vom 3. Februar 2012 - 10 A 11083/11.OVG -, NVwZ-RR 2012, 476 = juris Rn. 27; OVG Sachsen…, Beschluss vom 30. April 2003 - 4 BS 40/03 -, juris Rn. 13).Hierauf ist in besonderem Maße ein Augenmerk zu richten, wenn - wie vorliegend -eine Täuschungshandlung in einer berufseröffnenden Prüfung in Rede steht und damit das Grundrecht aus Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes berührt wird (vgl. OVG RP, Urteil vom 3. Februar 2012, a.a.O. = juris Rn. 28).
VG Lüneburg, 08.12.2016 - 6 A 173/15 Schwerer Täuschungsversuch in der 2. juristischen StaatsprüfungNach den Regeln des Anscheinsbeweises kann - auch ohne Klärung der Frage, wie Musterlösungen beschafft wurden - ein Täuschungsversuch durch den Beweis des ersten Anscheins nachgewiesen werden, wenn die Prüfungsarbeit und das vom Prüfer erarbeitete, allein zur Verwendung durch die Prüfungskommission bestimmte Lösungsmuster teilweise wörtlich und im Übrigen in Gliederung und Gedankenführung übereinstimmen (…grundlegend BVerwG, B. v. 20.02.1984 - 7 B 109/83 -, BayVBl 1984, 503, juris Rn. 5; dem folgend VG Karlsruhe U. v. 24.03.2010 - 7 K 1873/09 -, juris Rn. 14 ff., OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 03.02.2012 - 10 A 11083/11 -, NVwZ-RR 2012, 476 ff., juris Rn. 26 ff. m.w.N.): "Typisch ist hier ... die - vom menschlichen Willen unabhängige - Verknüpfung von Grund und Folge eines Geschehens: Die in erheblichem Umfang wörtliche und im Übrigen sinngemäße Wiedergabe der schriftlichen Ausarbeitung einer anderen Person setzt typischerweise voraus, dass der Wiedergebende von dieser Ausarbeitung zuvor Kenntnis erhalten hat.
VG Bayreuth, 25.03.2013 - B 3 K 12.206 Täuschungsversuch; Ansehensbeweis (bejaht); Entkräftung des ersten Anscheins …Nach den Regeln des Anscheinsbeweises kann indes - auch ohne Klärung der Frage, wie Musterlösungen beschafft wurden - ein Täuschungsversuch durch den Beweis des ersten Anscheins bewiesen werden, wenn die Prüfungsarbeit und das vom Prüfer erarbeitete, allein zur Verwendung durch die Prüfungskommission bestimmte Lösungsmuster teilweise wörtlich und im Übrigen in Gliederung und Gedankenführung übereinstimmen (…grundlegend BVerwG, B. v. 20.02.1984 - 7 B 109/83 -, BayVBl 1984, 503, juris Rn. 5; dem folgend VG Karlsruhe U. v. 24.03.2010 - 7 K 1873/09 -, juris Rn. 14 ff., OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 03.02.2012 - 10 A 11083/11 -, NVwZ-RR 2012, 476 ff., juris Rn. 26 ff. m.w.N.): "Typisch ist hier ... die - vom menschlichen Willen unabhängige - Verknüpfung von Grund und Folge eines Geschehens: Die in erheblichem Umfang wörtliche und im Übrigen sinngemäße Wiedergabe der schriftlichen Ausarbeitung einer anderen Person setzt typischerweise voraus, dass der Wiedergebende von dieser Ausarbeitung zuvor Kenntnis erhalten hat.
VGH Bayern, 09.10.2013 - 7 ZB 13.1402 Übereinstimmung der Bearbeitung schriftlicher Prüfungsaufgaben mit der …Vielmehr hätte der Kläger dartun müssen, dass ein solcher Geschehensablauf ernsthaft in Betracht kommt (vgl. OVG RhPf, U.v. 3.2.2012 - NVwZ-RR 2012, 476/477;… OVG NW, B.v. 11.10.2011 - 14 A 2726.09 - juris Rn. 5;… VG Karlsruhe, U.v. 24.3.2010 - 7 K 1873.09 - juris Rn. 14; BGH, U.v. 20.6.1978 - NJW 1978, 2032/2033).

References: § 11
 § 38
 § 108
 § 11
 § 38
 Art. 12