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Timestamp: 2020-03-29 02:13:19+00:00

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BGH, 24.02.2003 - II ZR 385/99 - dejure.org
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BGH, 24.02.2003 - II ZR 385/99 (https://dejure.org/2003,46)
BGH, Entscheidung vom 24.02.2003 - II ZR 385/99 (https://dejure.org/2003,46)
BGH, Entscheidung vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 (https://dejure.org/2003,46)
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Geschäftsführer mit Doppelrolle
§ 31 BGB gilt auch (entsprechend) für die BGB-Gesellschaft (§§ 705 ff BGB);
§ 826 BGB, sittenwidrige vorsätzliche Schädigung durch unbegründete und haltlose Inanspruchnahme einer Bürgschaft auf erstes Anfordern (§§ 765 ff BGB)
BGB §§ 31, 705; HGB § 128
Haftung der BGB-Gesellschaft für deliktisches Handeln der Gesellschafter/Geschäftsführer analog § 31 BGB; gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschafter der BGB-Gesellschaft für gesetzliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft; ; Bürgschaft auf Erstes Anfordern, ...
Zurechnung des Handelns geschäftsführender Gesellschafter bei Schadensersatzforderungen gegen eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts; Persönliche Haftung eines Gesellschafters einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts bei gesetzlich begründeten Verbindlichkeiten der ...
Haftung der GbR für ihre geschäftsführenden Gesellschafter nach § 31 BGB
Haftung der GbR für geschäftsführende Gesellschafter entsprechend § 31 BGB
Haftung der GbR entsprechend § 31 BGB für zum Schadensersatz verpflichtendes Handeln ihrer Gesellschafter; gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschafter auch für gesetzlich begründete Verbindlichkeiten der GbR
Haftung in einer GbR
BGB §§ 31 705; HGB § 128
Eintrittspflicht der BGB -Gesellschaft für Verhalten ihrer Gesellschafter; Eintrittspflicht der BGB -Gesellschafter für gesetzlich begründete Verbindungen der Gesellschaft
BGB-Gesellschaft - Haftung der Gesellschaft für ihre Geschäftsführer
§ 31 BGB (Organhaftung) auch auf GbR anwendbar
BGB-Gesellschaft, GbR, Geschäftsführer, Gesellschafter, Gesellschaftsrecht, Haftung, Personengesellschaft, Schadensersatzklagen
Gesellschaftsrecht; Haftung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts und ihrer Gesellschafter
Akzessorietätstheorie; Haftungsverfassung der GbR
Gesellschaftsrecht, Haftung der GbR für ihre geschäftsführenden Gesellschafter
Haftung von BGB-Gesellschaftern für deliktisches Verhalten des Geschäftsführers
BGB-Gesellschaft muss sich deliktisches Handeln ihrer Gesellschafter zurechnen lassen! (IBR 2003, 1020)
Zusammenfassung von "Deliktshaftung in der Personengesellschaft" von Prof. Dr. Altmeppen, original erschienen in: NJW 2003, 1553 - 1558.
Zusammenfassung von "Die Gesellschafterhaftung bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als gesetzliches Schuldverhältnis" von Prof. Dr. Karsten Schmidt, original erschienen in: NJW 2003, 1897 - 1904.
Zusammenfassung von "Die persönliche Haftung der Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft für deliktisches Handeln der geschäftsführenden Gesellschafter" von Prof. Dr. Dr. h.c Werner Flume, original erschienen in: DB 2003, 1775 - 1777.
Zusammenfassung von "Persönliche Haftung für Altschulden beim Eintritt in eine GbR" von Dr. Arnd Arnold und Wolfgang Dötsch, original erschienen in: DStR 2003, 1398 - 1404.
Zusammenfassung von "Anwendung des § 31 BGB auf die GbR - der vorletzte Schritt auf dem Weg zur oHG" von Notar Dr. Wolfram Waldner, original erschienen in: NZG 2003, 620 - 621.
Zusammenfassung von "Haftung der GbR-Gesellschafter für Delikte wegen Vertrauens in die Rechtsform" von RA Dr. Oliver Klerx, original erschienen in: NJW 2004, 1907 - 1908.
Zusammenfassung von "Die Haftung des Gesellschafters für Deliktsschulden und Altverbindlichkeiten der GbR" von Prof.Dr.Tilo Keil, original erschienen in: DZWIR 2003, 404 - 407.
Kurznachricht zu "Lücken in der Berufshaftpflichtversicherung der Anwälte" von RA Dr. Ulrich Stobbe, original erschienen in: AnwBl 2010, 449 - 454.
BGHZ 154, 88
NJW 2003, 1445
ZIP 2003, 664
MDR 2003, 639
VersR 2003, 650
WM 2003, 830
BB 2003, 862
DB 2003, 875
NZG 2003, 428
b) Soweit die (Außen-) Gesellschaft bürgerlichen Rechts durch Teilnahme am Rechtsverkehr eigene Rechte und Pflichten begründet und ihr somit Rechtsfähigkeit zuerkannt wird (BGHZ 146, 341, 344 ff), ist § 31 BGB auf sie entsprechend anwendbar (BGHZ 154, 88, 93 f; 155, 205, 210;… Staudinger/Weick, BGB Neubearbeitung 2005 § 31 Rn. 45;… MünchKomm-BGB/Ulmer, 4. Aufl. § 705 Rn. 263;… Soergel/Hadding, BGB 13. Aufl. § 31 Rn. 7;… Schwarz in Bamberger/Roth, BGB § 31 Rn. 3;… K. Schmidt, Gesellschaftsrecht 4. Aufl. § 60 II 4).
Ein zum Schadensersatz verpflichtendes Handeln ihrer geschäftsführenden Gesellschafter muss sich die Gesellschaft also zurechnen lassen (BGHZ 154, 88, 93; 155, 205, 210).
Darunter fällt nicht nur der geschäftsführende Gesellschafter (BGHZ 154, 88, 93).
Da sich der deliktische Gläubiger seinen Schuldner nicht aussuchen kann, muss - noch mehr als bei vertraglichen Verbindlichkeiten - das Privatvermögen der Gesellschafter als Haftungsmasse zur Verfügung stehen (BGHZ 154, 88, 94 f im Anschluss an Ulmer ZIP 2001, 585, 597).
Danach zu unterscheiden, ob die Gesellschaft kaufmännisch organisiert ist (vgl. § 2 Satz 2 und 3, §§ 5, 105 Abs. 2 HGB) - und somit dem Recht der offenen Handelsgesellschaft unterliegt - oder nicht, somit lediglich eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist, wäre der Rechtssicherheit abträglich (BGHZ 154, 88, 95).
Die Befürworter einer analogen Anwendung des § 128 HGB können für sich zudem in Anspruch nehmen, dass die BGB-Gesellschafter auf Auswahl und Tätigkeit der "Organe" (§ 31 BGB) Einfluss nehmen können und somit - soweit es um die Verteilung des Schadensrisikos geht - "näher dran" sind als die deliktisch Geschädigten (BGHZ 154, 88, 95 im Anschluss an Ulmer ZIP 2001, 585, 597).
BGH, 06.07.2012 - V ZR 268/11
Passivlegitimation für einen Anspruch auf Rückzahlung überhöhter Abschleppkosten …
a) Nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs findet, wenn der Schuldner nach Abtretung des Anspruchs an den Zessionar (Abtretungsempfänger) geleistet hat, die bereicherungsrechtliche Rückabwicklung grundsätzlich nicht direkt in dem Verhältnis dieser Personen statt, sondern zum einen zwischen dem Zessionar und dem Zedenten (Abtretender) und zum anderen zwischen diesem und dem Schuldner (vgl. BGH, Urteil vom 2. November 1988 - IVb ZR 102/87, BGHZ 105, 365, 368 ff.; Urteil vom 10. März 1993 - XII ZR 253/91, BGHZ 122, 46, 50 f.; Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99, BGHZ 154, 88, 91; Urteil vom 19. Januar 2005 - VIII ZR 173/03, NJW 2005, 1369).
Sein Wissen ist der Gesellschaft in analoger Anwendung von § 31 BGB zuzurechnen (…Staudinger/Weick (2005) § 31 Rn. 45), denn nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts wird der (Außen-)Gesellschaft bürgerlichen Rechts Rechtsfähigkeit zuerkannt, soweit sie durch Teilnahme am Rechtsverkehr eigene Rechte und Pflichten begründet (BGH 29. Januar 2001 - II ZR 331/00 - BGHZ 146, 341, 344 ff.; 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 - NJW 2003, 1445, 1446; 3. Mai 2007 - IX ZR 218/05 - NJW 2007, 2490, 2491, zu II 2 b der Gründe; BAG 1. Dezember 2004 - 5 AZR 597/03 - BAGE 113, 50, 53 f. jeweils mwN;… zust. MünchKommBGB/Ulmer § 705 Rn. 263;… Erman/H.P. Westermann BGB 11. Aufl. § 31 Rn. 1).
Selbst wenn das Anwaltsmandat sich nicht auch auf den Kläger persönlich, sondern nur auf seine Sozietät als (teilrechtsfähige) GbR bezogen hätte, würde er für deren Verfehlungen entsprechend § 128 HGB persönlich haften (vgl. BGHZ 154, 88) und könnte deshalb die Beklagte gegen dessen Anspruch auf Zahlung der Aufsichtsratsvergütung mit einem Schadensersatzanspruch gegen die GbR aufrechnen (…vgl. MünchKommBGB/Ulmer 4. Aufl. § 719 Rdn. 16).
Während nach der früher vertretenen Doppelverpflichtungslehre die Haftung der Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen dadurch begründet wurde, dass der namens der Gesellschaft handelnde Geschäftsführer regelmäßig zugleich die Gesellschaft und die Gesellschafter verpflichtete, sein Vertreterhandeln somit auch den Gesellschaftern zugerechnet wurde, wird sie nunmehr in Konsequenz der Anerkennung der beschränkten Rechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts in Anlehnung an die OHG als akzessorische Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus § 128 HGB hergeleitet (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 1999 - II ZR 371/98, BGHZ 142, 315;Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341; Urteil vom21. Januar 2002 - II ZR 2/00, BGHZ 150, 1; Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99, BGHZ 154, 88; Urteil vom 7. April 2003 - II ZR 56/02, BGHZ 154, 370;… Urteil vom 8. Februar 2011 - II ZR 263/09, ZIP 2011, 909 Rn. 23;… Urteil vom 8. Februar 2011 - II ZR 243/09, ZIP 2011, 914 Rn. 14).
OLG Karlsruhe, 18.03.2015 - 7 U 189/14
Schadensersatz statt der Leistung bei Verletzung der Herausgabepflicht aus dem …
In diesem Fall handelt die natürliche Person aber in einer den Rechtsgedanken der §§ 31, (166) BGB entsprechenden Weise für die als selbständige Rechtspersönlichkeit angesehene Gesellschaft (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 -, BGHZ 154, 88).
Diese Vorschrift ist, wie der Bundesgerichtshof in Abkehr von seiner früheren Auffassung (vgl. BGHZ 45, 311, 312; Senatsurteil vom 26. November 1974 - VI ZR 164/73 - VersR 1975, 329, 331) nach Erlaß des Berufungsurteils entschieden hat, auf die Gesellschaft bürgerlichen Rechts entsprechend anwendbar (BGH, Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 - VersR 2003, 650, 651, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt; vgl. dazu Ulmer, ZIP 2003, 1113 ff.; kritisch Altmeppen, NJW 2003, 1553 ff.).
Die Haftung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts unterscheidet sich insoweit nicht (mehr) von derjenigen der OHG, bei der die Haftung der Gesellschaft auch für gesetzliche Verbindlichkeiten, insbesondere auch für ein zum Schadensersatz verpflichtendes Verhalten ihrer Gesellschafter, und die entsprechende Anwendbarkeit des § 31 BGB heute allgemein anerkannt ist (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 - aaO m.w.N.).
Denn der in dieser Norm zum Ausdruck kommende Grundsatz der akzessorischen Haftung findet entsprechende Anwendung auch auf gesetzliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGHZ 146, 341, 357; BGH, Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 - aaO mit Anm. Reiff; vgl. auch Dauner-Lieb, DStR 2001, 356, 358 f.; Wiegand, SchiedsVZ 2003, 52, 57;… Altmeppen, NJW 2003, aaO;… K. Schmidt, aaO, S. 1900 f.).
Während nach der früher vertretenen Doppelverpflichtungslehre die Haftung der Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen dadurch begründet wurde, dass der namens der Gesellschaft handelnde Geschäftsführer regelmäßig zugleich die Gesellschaft und die Gesellschafter verpflichtete, sein Vertreterhandeln somit auch den Gesellschaftern zugerechnet wurde, wird sie nunmehr in Konsequenz der Anerkennung der beschränkten Rechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts in Anlehnung an die OHG als akzessorische Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus § 128 HGB hergeleitet (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 1999 - II ZR 371/98, BGHZ 142, 315; Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341; Urteil vom 21. Januar 2002 - II ZR 2/00, BGHZ 150, 1; Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99, BGHZ 154, 88; Urteil vom 7. April 2003 - II ZR 56/02, BGHZ 154, 370).
a) Neben der Gesellschaft haften entsprechend § 128 HGB auch die Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft, unabhängig von deren Rechtsgrund (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99, BGHZ 154, 88, 94).
Auch an der Haftung des Beklagten zu 3, der zusammen mit dem Beklagten zu 2 eine gynäkologische Gemeinschaftspraxis betrieben hat, bestehen aus Rechtsgründen jedenfalls auf Grund der bisherigen Feststellungen keine grundsätzlichen Bedenken (vgl. Senat, BGHZ 165, 36, 39; BGH, BGHZ 154, 88, 93 f.; OLG Koblenz VersR 2005, 655).
Sittenwidrige Schädigung durch rechtsmissbräuchliche wettbewerbsrechtliche …
OLG Frankfurt, 04.05.2004 - 11 U 6/02
Urheberrechtsverletzung: Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen …
OLG Frankfurt, 11.09.2014 - 6 U 107/13
Haftung des GbR-Gesellschafters auf Auskunft und Schadensersatz für …
AG Düsseldorf, 03.09.2014 - 57 C 5593/14
Der Mouseover-Effekt: ungeeignetes Mittel zur Urhebernennung im Web
OVG Niedersachsen, 24.03.2014 - 9 LB 114/12
Verjährung eines Haftungsanspruchs gegenüber einer ehemaligen Gesellschafterin …
VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
Der aus einer GbR ausgeschiedene Gesellschafter haftet für die während seiner …
Städtebaulichem Vertrag - Kostenübernahmevertrag
FG Köln, 14.10.2004 - 10 K 6639/03
Beiladung, Vorläufige Vollstreckbarkeit, Personelle Verflechtung
OLG Hamm, 26.02.2009 - 22 U 113/08
Schenkungsrückforderungsanspruch eines Landkreises gegenüber dem Schwiegersohn …
Ungerechtfertigte Bereicherung: Bereicherungsausgleich im Mehrpersonenverhältnis
OLG Frankfurt, 04.05.2004 - 11 U 11/03
Gestaltung der Homepage - Unerlaubte Übernahme fremder Beiträge auf die eigene …
FG Köln, 28.04.2006 - 14 K 2789/03
Haftung eines Geschäftsführers für Umsatzsteuerschulden einer GmbH; Fehlende …
OLG Karlsruhe, 24.03.2004 - 7 U 230/03
Berufung: Zulassung erstmals vorgebrachter Angriffsmittel bei eigener Möglichkeit …

References: § 31

§ 826
 § 128
 § 31
 § 31
 § 31
 § 31
 § 128

§ 31
 § 31
 § 31
 § 31
 § 705
 § 31
 § 31
 § 60
 § 2
 § 128
 § 31
 § 31
 § 705
 § 31
 § 128
 § 719
 § 128
 § 31
 § 128
 § 128