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Timestamp: 2017-09-20 16:29:01+00:00

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§ 305c BGB. Überraschende und mehrdeutige Klauseln
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Paragraf 305c. Überraschende und mehrdeutige Klauseln
1§ 305c. Überraschende und mehrdeutige Klauseln.
Umfeld von § 305c BGB
§ 306 BGB. Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und Unwirksamkeit
1. BGH, Urteil vom 15. 11. 2006 – VIII ZR 166/06
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 2 Die Klausel "Ansprüche auf Mängelbeseitigung kann der Käufer beim Verkäufer oder bei anderen vom Hersteller/ Importeur für die Betreuung des Kaufgegenstandes anerkannten Betrieben geltend machen; im letzteren Fall hat der Käufer den Verkäufer hiervon zu unterrichten" (Ziffer VII 2 a der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Verkauf von fabrikneuen …
2. BGH, Urteil vom 26. 7. 2012 – VII ZR 262/11
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 1 Wird eine Leistung (hier: Grundeintrag in ein Branchenverzeichnis im Internet) in einer Vielzahl von Fällen unentgeltlich angeboten, so wird eine Entgeltklausel, die nach der drucktechnischen Gestaltung des Antragsformulars so unauffällig in das Gesamtbild eingefügt ist, dass sie von dem Vertragspartner des Klauselverwenders dort nicht vermutet wird, gemäß …
3. BGH, Urteil vom 17. 4. 2013 – VIII ZR 225/12
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 2 Zur Auslegung einer Allgemeinen Geschäftsbedingung in einem Stromlieferungsvertrag über die Gewährung eines sogenannten "Aktionsbonus" für Neukunden. BGH, Urteil vom 17. 4. 2013 - VIII ZR 225/12; LG Ravensburg (Lexetius.com/2013,1290) Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 17. April 2013 durch den Vorsitzenden Richter …
4. BGH, Urteil vom 1. 10. 2014 – VII ZR 344/13
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 1 Eine Stoffpreisgleitklausel des öffentlichen Auftraggebers von Bauleistungen ist überraschend und wird nicht Vertragsbestandteil, wenn sie ohne ausreichenden Hinweis den Auftragnehmer zur Vermeidung erheblicher Nachteile bei Stoffpreissenkungen dazu anhält, bereits bei seiner Kalkulation von üblichen Grundsätzen abzuweichen. BGH, Urteil vom 1. 10. 2014 - VII ZR …
5. BGH, Urteil vom 20. 1. 2016 – VIII ZR 152/15
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 2 a) Die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB kommt nur zur Anwendung, sofern nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel verbleiben und zumindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar sind (Bestätigung von BGH, Urteile vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14 mwN; vom 9. Mai 2012 - VIII ZR 327/11, NJW …
6. BGH, Urteil vom 29. 5. 2008 – III ZR 330/07
Bundesgerichtshof BGB §§ 305c Abs. 2, 307 Die in formularmäßigen Mitgliedsverträgen eines Sportstudios enthaltene (Lastschrift) Klausel: "Das Mitglied erteilt dem Studio …, soweit keine Überweisung vereinbart ist, bis auf Widerruf die Berechtigung, den Beitrag per Bankeinzug monatlich abzubuchen" ist auch unter Berücksichtigung des im Verbandsprozess geltenden Grundsatzes der kundenfeindlichsten …
7. BGH, Urteil vom 20. 10. 2004 – VIII ZR 378/03
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 2, § 307, § 535 ff. Im Falle der Vermietung einer bei Vertragsbeginn nicht renovierten Wohnung ist die formularmäßige Abwälzung von Schönheitsreparaturen auf den Mieter nach Maßgabe eines Fristenplans wirksam, wenn die Renovierungsfristen (erst) mit dem Anfang des Mietverhältnisse zu laufen beginnen; dies gilt auch dann, wenn die Wohnung bei Vertragsbeginn …
8. BGH, Urteil vom 9. 6. 2010 – VIII ZR 294/09
Bundesgerichtshof BGB § 305c, § 307, § 535; ZPO § 545 Eine in Formularmietverträgen über Wohnraum enthaltene Klausel, wonach es dem Mieter obliegt, die Schönheitsreparaturen "ausführen zu lassen", benachteiligt den Mieter unangemessen und ist deshalb unwirksam, wenn sie bei kundenfeindlichster Auslegung dem Mieter dadurch die Möglichkeit der kostensparenden Eigenleistung nimmt, dass …
9. BGH, Urteil vom 9. 12. 2009 – XII ZR 109/08
Bundesgerichtshof BGB §§ 305c, 307, 535, 556; BetrKV § 1 Die Umlage von "Kosten der kaufmännischen und technischen Hausverwaltung" in allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Mietvertrages über Geschäftsräume ist weder überraschend im Sinne von § 305 c BGB, noch verstößt sie gegen das Transparenzgebot gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB. Daran ändert sich auch dadurch nichts, dass die Vorauszahlungen …
10. BGH, Urteil vom 28. 1. 2016 – I ZR 60/14
Bundesgerichtshof BGB § 305c Abs. 1, § 307 Abs. 1 Regelungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kranunternehmers, mit denen wie in Ziffer 20 Abs. 1 Satz 1, 2 und 4 der AGB-BSK Kran und Transport 2008 dem Auftraggeber einschränkungslos und ohne Festlegung von Mitwirkungspflichten des Kranunternehmers die Verantwortlichkeit für die Eignung der Bodenverhältnisse für den vereinbarten …
11. BGH, Urteil vom 23. 11. 2016 – VIII ZR 269/15
Bundesgerichtshof BGB § 305c, § 307, § 448; HGB § 354 a) Der gesetzliche Provisionsanspruch nach § 354 Abs. 1 HGB setzt eine Vereinbarung der Parteien über eine Vergütung der erbrachten Leistungen nicht voraus. Die Vorschrift greift im Gegenteil gerade schon dann ein, wenn es an einer (wirksamen) vertraglichen Vereinbarung über die für eine zu erbringende oder erbrachte Leistung zu zahlende …
12. BGH, Urteil vom 20. 5. 2003 – KZR 19/02
Bundesgerichtshof AGBG § 5, § 9; BGB § 305c Abs. 2, § 307 1. Die in einem vom Franchisegeber formularmäßig verwendeten Franchisevertrag enthaltene Klausel, der Franchisegeber leite "Vorteile … zur Erreichung optimaler Geschäftserfolge" an die Franchisenehmer weiter, verpflichtet den Franchisegeber jedenfalls in ihrer nach § 5 AGBG (jetzt: § 305c Abs. 2 BGB) maßgeblichen "kundenfreundlichsten …
13. BGH, Urteil vom 24. 5. 2006 – IV ZR 203/03
Bundesgerichtshof AUB 94 § 7 I (2); BGB § 305c Abs. 2 Die in der Gliedertaxe (§ 7 I (2) a) AUB 94) enthaltene Wendung "… Funktionsunfähigkeit eines Armes im Schultergelenk …" ist unklar (§ 305c Abs. 2 BGB). BGH, Urteil vom 24. 5. 2006 - IV ZR 203/ 03; OLG Hamm (Lexetius.com/2006,1491) Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch die Richter Seiffert, Dr. Wolst, Wendt, die Richterin Dr …
14. BGH, Urteil vom 9. 2. 2011 – VIII ZR 295/09
Bundesgerichtshof BGB § 305c, § 306, § 307, § 315; AVBGasV § 1, § 4, § 32 Ein Gasversorgungsunternehmen kann sich auf das gesetzliche Preisänderungsrecht gemäß § 4 AVBGasV nicht unmittelbar stützen, wenn es mit dem Kunden aus dessen Sicht einen Sonderkundenvertrag zu Sondertarifen im Rahmen der allgemeinen Vertragsfreiheit und damit von vornherein außerhalb des sachlichen Geltungsbereichs …
15. BGH, Urteil vom 9. 10. 2013 – VIII ZR 224/12
Bundesgerichtshof BGB § 305c, § 309 Nr. 7 Buchst. a, § 434 Abs. 1 a) Einer auf einer Kunstauktion zu einem erheblichen Ausrufpreis als museal angebotene Skulptur, die entgegen einer im Auktionskatalog erfolgten Zuschreibung zu einer in früherer Zeit liegender Stilepoche eine neuzeitliche Fälschung ist, fehlt die bei derartigen Kunstgegenständen zu erwartende Eignung als Sammlerstück …
16. BGH, Urteil vom 30. 9. 2009 – IV ZR 47/09
Bundesgerichtshof AVB f. Feuervers.; BGB §§ 305c, 307 Abs. 18 Eine Klausel in der Neuwertversicherung, wonach Versicherungswert der Zeitwert der versicherten Sache ist, wenn dieser weniger als 40 % des Neuwerts beträgt (sog. Entwertungsgrenze), ist wirksam. BGH, Urteil vom 30. 9. 2009 - IV ZR 47/ 09; OLG Stuttgart (Lexetius.com/2009,3083) Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes …

References: § 305
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§ 306
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 § 535
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 § 545
 § 1
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 § 448
 § 354
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 § 5
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 § 307
 § 5
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 § 7
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 § 306
 § 307
 § 315
 § 1
 § 4
 § 32
 § 4
 § 305
 § 309
 § 434