Source: http://www.kita-rhinstrolche-kremmen.de/seite/404935/kurzkonzeption.html
Timestamp: 2019-07-21 21:51:51+00:00

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Kita Rhinstrolche - Kurzkonzeption
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Lied der Rhinstrolche
Lage: Kremmen ist eine ländliche Kleinstadt mit mehreren
Ortsteilen. Die Stadt Kremmen hat mit der Kita „Rhinstrolche“ fünf Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft und ist eine
von fünf teilstationären Einrichtungen im Landkreis
Oberhavel. Unsere Kita liegt im Zentrum der Stadt, in einer
ruhigen Lage.
Kapazität und Gruppenstruktur: Die Kita „Rhinstrolche“ hat eine Kapazität für bis zu 138
Kinder im Alter von 0 Jahren bis zum Schuleintritt.
Unsere Kita ist strukturiert in:
- zwei Krippengruppen
- eine Vorschulgruppe
- eine Integrationsgruppe
päd. und techn. Personal: In unserer Kita werden die Kinder von zurzeit 18 Erzieher/-
innen und zwei Heilpädagogen/-innen betreut. Zwei Auszubildende absolvieren eine dreijährige
tätigkeitsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin. Vier technische Kräfte unterstützen unsere tägliche Arbeit.
Ernährung und Versorgung: Der §3 des Kita - Gesetzes beschreibt die Aufgaben und Ziele
der Kindertagesstätten.
Im Absatz (2) Punkt 1 heißt es dazu:
„Kindertagesstätten haben insbesondere die Aufgabe, die
Entwicklung, Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder
durch ein ganzheitliches … Versorgungsangebot zu gewährleisten.“
KJHG und Kita - Gesetz: Kinder- und Jugendhilfegesetz §22
Das Kinder- und Jugedhilfegesetz der Bundesrepublik
Deutschland bestimmt in §22, dass in
Kindertageseinrichtungen „… die Entwicklung des Kindes zu
Persönlichkeit gefördert werden (soll).“ Die Aufgabe umfasst
die Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes.“
Kindertagesstättengesetz §3
Das Kindertagesstättengesetz in Brandenburg bestimmt in §3
Aufgaben und Ziele von Kindertagesstätten wie folgt: „…
erfüllen einen eigenständigen, alters- und
entwicklungsadäquaten Betreuungs-, Bildungs-, Erziehungs-
und Versorgungsauftrag.“
kompensatorische und Gesetzliche Grundlagen
kitaintegrierte Sprachförderung: 1. §3 Kita - Gesetz
2. Brandenburgisches Schulgesetz §37 und §41
3. Verordnung zur Durchführung der Sprachstandsfeststellung
und kompensatorische Sprachfördrung
(SprachtestFörderverordnung StFV) vom 03. August 2009
KIEK: Grundsätzlich gilt: Die regelmäßige Feststellung des
Entwicklungsstandes der Kinder und Entwicklungsgespräche
mit den Eltern stellen auf der Grundlage des
Kindertagesstättengesetzes §3 eine Regelaufgabe dar.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam
(IFK Vehlefanz) erarbeiteten wir ein praktikables System der
Früherkennung von Entwicklungsbesonderheiten, den
Kremmener Indikatorenkatalog zur Früherkennung von
Entwicklungsbesonderheiten bei Kindern (KIEK), welches wir als Beobachtungsinstrument in unserer pädagogischen Arbeit
anwenden. Auf dieser Grundlage wird jedes Kind mindestens
einmal im Jahr beobachtet, um Entwicklungsbesonderheiten
oder Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.
Kinderschutz nach §8a/b: Der Schutz unserer Kinder vor Misshandlung und
Vernachlässigung ist eine wichtige Aufgabe aller an der
Bildung, Erziehung und Betreuung Beteiligten. Die Stadt
Kremmen erarbeitet ein Kinderschutzkonzept, in dem die
Rechte und die Partizipation der Kinder verankert sind.
Die Grundsätze der päd. Arbeit: Die Bildungsbereiche geben dem pädagogischen Konzept
einen Rahmen, der Planung eine Orientierung und der Reflexion ein Auswertungsraster. Im Mittelpunkt stehen die Kinder mit ihren Fragen, Interessen und Themen. Das Portfolio ist eine Dokumentation der individuellen Entwicklung eines jeden Kindes.
Leitbild und Ziele: „Sage es mir und ich werde es vergessen,
lass es mich tun und ich werde es verstehen.“ (Konfuzius)
„Hilf mir, es selbst zu tun.“ (Maria Montessori)
vorbereitete Umgebung: Um die Grundsätze der elementatren Bildung umsetzen zu
können, sind die Räume sind je nach Altersbereich und den Bedürfnissen der Kinder optimal ausgestattet. Die Kita verfügt
über eine Bewegungsraum, ausgestattet mit Materialien nach
Hengstenberg und Pickler und eine gut sortierte Bibliothek. Ein großzügiges Freigelände bietet vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken, Forschen, Klettern und Bewegen. Zentraler Mittelpunkt ist eine Matschanlage, außerdem gibt es als weitere Highligts eine Bolzplatz und ein Bodentrampolin.
Tagesablauf: 06.00 - 08.00 Uhr Frühdienst (alle Altersgruppen)
ca. 07.00 Uhr U3 Kinder wechseln in der Krippenbereich
ca. 07.30 Uhr Integrationsgruppe wechselt in ihren Bereich
08.00 Uhr Frühstück in den Gruppen
anschließend hygienische Maßnahmen,
Freispiel und pädagogische Angebote, Aufenthalt im Freien, Beobachtungsspaziergänge
ca. 11.00 Uhr Mittagessen in den Gruppen
anschließend hygienische Maßnahmen, Einstimmung auf die Mittagsruhe
12.00 - 14.00 Uhr Mittagsruhe / Entspannung
ca. 14.10 Uhr Vesper in der Gruppen
anschließend hygienische Maßnahmen, Freispiel im Freien oder in den Räumen
16.00 - 17.00 Uhr Spätdienst (alle Altersgruppen)
Sauberkeitserziehung: Die Sauberkeitserziehung ist ein Ritual und ein wichtiges
Bestandteil in unserer pädagogischen Arbeit und im
Tagesablauf integriert.
Übergänge gestalten: Es gibt verschiedene Übergänge, die die Kinder bewältigen müssen:
- Familie  Krippe
- Krippe  Altergsgemischte Gruppe
- Altersgemischte Gruppe  Vorschulgruppe
- Vorschulgruppe  Schule / Hort
Jeder Übergang wird ganz individuell gestaltet. Empathisch
gehen wir auf die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Kinder ein. Das bestehende Umfeld der Kinder wird um neue
Bezugspersonen erweitert. Ein bestehender
Kooperationsvertrag zwischen der Kita und der Goethe-
Grundschule, die enge Vernetzung der Erzieher untereinander
und der rege Kontakt zu Schule und Hort erleichtern den letztgenannten Übergang.
Zusammenarbeit im Team: Um den wachsenden Anforderungen der pädagogischen Arebit
gerecht zu werden, arbeiten wir mit verschiedenen Netzwerken der Landes Brandenburg zusammen, nehmen zur
Qualitätserweiterung Angebote zur Fort- und Weiterbildung
wahr und nutzen unsere Dienstberatungen für den
regelmäßigen Austausch aller pädagogischen Mitarbeiter.
Zusätzlich finden in den unterschiedlichen Altersbereichen
Abteilungssitzungen statt, um miteinander in Kommunikation
zu treten und spezifische Fallbesprechungen oder ähnliches
Zusammenarbeit mit den Eltern: Die Zusammenarbeit mit den Eltern soll durch einen offenen
und vertrauensvollen Dialog gestaltet werden. In
verschiedensten Arten von Gesprächen z.B. Aufnahme-,
Eingewöhungs-, Tür- und Angelgespräche sowie
Elternversammlungen besteht die Möglichkeit zum fachlichen
Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes oder
eventuell auftretende Besonderheiten. In verschiedenen
Gremien z.B. Elternvertretung, Förderverein, Kita-Ausschuss können die Eltern an pädagogischen, organisatorischen und strukturellen Sachverhalten mitwirken. Im bestehenden Ideen- und Beschwerdemanagement können die Eltern Verbesserungsvorschläge, Beschwerden und Kritik anbringen. Diese sehen wir als Chance zur kontinuierlichen
Öffentlichkeitsarbeit: Ein jährlicher Rahmenplan beinhaltet alle Veranstaltungen in und außerhalb der Kita. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen der Stadt Kremmen wirken wir bei verschiedenen Höhepunkten wie z.B. das Erntefest, das Kürbisfest und den Sponsorenlauf mit.

References: §3
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