Source: http://pruefungsamt.jura.uni-halle.de/pruefungen/zwischenpruefung/
Timestamp: 2018-01-16 15:40:16+00:00

Document:
Prüfungsunfähigkeit (Formular)
Prüfungsunfähigkeit_Zwischenprüfung.pdf (118,9 KB) vom 13.08.2015
Antrag auf Wiederholung einer Prüfungsleistung nach § 9 IV ZwPO (manuell ausfüllbares Dokument)
Antrag auf Wiederholung einer Prüfungsleistung nach § 9 IV ZwPO - manuell.pdf (138,4 KB) vom 21.06.2013
Antrag auf Wiederholung einer Prüfungsleistung nach § 9 IV ZwPO (interaktives Dokument)
Antrag auf Wiederholung einer Prüfungsleistung nach § 9 IV ZwPO - interaktiv.pdf (210,4 KB) vom 21.06.2013
Erforderliche Prüfungsleistungen
Verhinderung der Teilnahme an der Prüfung
Mitglieder des Zwischenprüfungsausschuss
Wer zum Studium der Rechtswissenschaft im Hauptfach zugelassen ist, hat sich gemäß § 1 Abs. 1 S. 1 ZwPrO der Zwischenprüfung zu unterziehen. Dies betrifft alle Studierenden, die sich ab dem Wintersemester 2003/2004 als Studienanfänger immatrikuliert haben bzw. Studierende anderer Fakultäten, die an die hiesige Fakultät wechseln und die Zwischenprüfung noch nicht erbracht haben. Die Prüfung soll den Nachweis erbringen, dass die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Weiterstudium vorliegen, § 1 Abs. 1 S. 2 ZwPrO.
Der erfolgreiche Abschluss der Zwischenprüfung ist gemäß § 3 JAG LSA Voraussetzung für die Zulassung zur ersten juristischen Prüfung, also sowohl der staatlichen Pflichtfachprüfung als auch der universitären Schwerpunktbereichsprüfung.
Die Zwischenprüfung soll bis zum Ende des vierten Fachsemesters abgelegt werden. Sie wird studienbegleitend durch Semesterabschlussklausuren erbracht.
Zulassungsvoraussetzung für die Zwischenprüfung ist die Immatrikulation im Studiengang Rechtswissenschaft (Abschluss: Erste Juristische Prüfung) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der Prüfling darf den Prüfungsanspruch weder an dieser, noch an einer anderen Universität im Geltungsbereich des Deutschen Richtergesetzes verloren haben, § 5 ZwPrO.
Die zu erbringenden Prüfungsleistungen bestimmen sich nach §§ 6 Abs. 1, 2, 10 Abs. 1 der Zwischenprüfungsordnung. Danach ist die Zwischenprüfung bestanden, wenn zwei der angebotenen Zwischenprüfungsklausuren im Bürgerlichen Recht, zwei im Strafrecht, zwei im Öffentlichen Recht und eine Prüfungsleistung in einem Grundlagenfach (z. B. Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Kirchenrecht) bestanden wurden. Bestanden ist eine Prüfungsarbeit, wenn sie mit mindestens vier Punkten, also der Note "ausreichend" bewertet wurde.
Nach Abschluss der Zwischenprüfung erhält der Prüfling ein Zwischenprüfungszeugnis.
Für die genauen Regelungen wird auf die Zwischenprüfungsordnung und das Merkblatt zur Anfertigung von Zwischenprüfungsklausuren verwiesen. Beides finden Sie hier.
Präsentation zum Ablauf des Grundstudiums bis zur Zwischenprüfung
Eine Darstellung der Möglichkeiten des Studienablaufs finden Sie auf der Seite der Fachstudienberatung. Ihnen wird dort auch eine Präsentation über das Grundstudium bis zur Zwischenprüfung bereit gestellt. Die Präsentation erklärt Anforderungen und Ablauf der Zwischenprüfung und gibt einen Überblick über den Verlauf des Grundstudiums bis zum 3./4. Fachsemester.
Über die Anforderungen und den Ablauf der Zwischenprüfung informiert Sie in jedem Wintersemester die Leiterin des Prüfungsamtes, Frau Martina Langnickel. Bitte beachten Sie die Terminankündigung im Studienführer bzw. unter Aktuelles und durch Plakataushang.
Zum Bestehen der Zwischenprüfung muss jeder Kandidat/jede Kandidatin sieben Prüfungsleistungen erbringen. Eine Prüfungsleistung besteht bei Semesterabschlussklausuren jeweils aus einem Erst- und einem Wiederholungsversuch.
Folgende Teilleistungen werden angeboten:
Bürgerliches Recht: Im Bürgerlichen Recht muss jeder Studierende zwei Klausuren im Rahmen unterschiedlicher Vorlesungen bestehen. Insgesamt werden vier Prüfungsleistungen angeboten, von denen der Kandidat an drei teilnehmen darf: Bürgerliches Recht – Allgemeiner Teil (WS), Schuldrecht I (SoSe), Schuldrecht II (WS) und Sachenrecht (WS).
Strafrecht: Im Strafrecht sind zwei bestandene Klausuren im Rahmen unterschiedlicher Vorlesungen für das Bestehen der Zwischenprüfung notwendig. Es werden drei Prüfungsleistungen angeboten und zwar zu den Vorlesungen: Strafrecht I (WS), Strafrecht II (SoSe) und Strafrecht III (WS).
Öffentliches Recht: Von den angebotenen drei Prüfungsleistungen müssen zwei Klausuren bestanden werden. Semesterabschlussklausuren werden zu folgende Vorlesungen angeboten: Staatsorganisationsrecht (WS), Grundrechte (SoSe) und Allgemeines Verwaltungsrecht (WS).
Grundlagenfach: Nach Wahl des Dozenten wird eine Semesterabschlussklausur, eine Hausarbeit, ein schriftliches Referat oder eine andere gleichwertige schriftliche Leistung angeboten. Dabei zählt jedes Grundlagenfach als eigenes Prüfungsfach im Sinne der Zwischenprüfungsordnung. Es darf in jedem Grundlagenfach eine Prüfungsleistung versucht werden. Beispiele für Grundlagenfächer sind: Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Allgemeine Staatslehre oder Kirchenrecht.
Die Anmeldung für die Klausuren des Erstversuchs erfolgt über das Löwenportal.
Die Frist zur Anmeldung beginnt ab dem 20. November 2017 und endet einen Tag vor dem Prüfungstermin. Sollten Sie sich nicht über das Löwenportal anmelden können, melden Sie sich bitte per Mail im Prüfungsamt an.
Die Anmeldung zur Prüfung ist nicht verbindlich. Sie können auch ohne Anmeldung an der Klausur teilnehmen. Erscheinen Sie trotz Anmeldung zur Prüfungsleistung nicht zur Klausur, gilt der Versuch als nicht unternommen. Eine Teilnahme am Wiederholungstermin ist jedoch nur bei entschuldigtem Fehlen (Entschuldigung aufgrund von Prüfungsunfähigkeit) möglich.
Wer eine Zwischenprüfungsklausur im Erstversuch nicht bestanden hat, ist zum Wiederholungstermin am Ende der vorlesungsfreien Zeit automatisch angemeldet. Erscheinen Sie zu diesem Termin unentschuldigt nicht, gilt die Klausur als nicht bestanden.
Gleiches gilt für diejenigen, die zum ersten Termin prüfungsunfähig erkrankt waren und dementsprechend nach Vorlage eines qualifizierten ärztlichen Attests für den Ersttermin entschuldigt waren.
Im Krankheitsfall haben Sie die Möglichkeit, von der Prüfung zurück zu treten. Hierfür müssen Sie unverzüglich ein qualifiziertes ärztliches Attest einholen und gemeinsam mit Ihrem Antrag auf entschuldigten Rücktritt von einer Prüfung (Formular zum Download) vorlegen.
Das qualifizierte ärztliche Attest muss bescheinigen, dass es sich um eine vorübergehende gesundheitliche Beeinträchtigung handelt, die Ihre Leistungsfähigkeit erheblich vermindert. Das Attest muss Angaben über Ihre Beschwerden (Beschreibung der Symptome) und die dadurch hervorgerufenen konkreten Beeinträchtigungen für die Prüfung enthalten. Insofern ist eine Entbindung Ihres Arztes von der Schweigepflicht erforderlich.
Das ärztliche Attest ist Grundlage für die vom Prüfungsamt zu treffenden Entscheidung über Ihre Prüfungsunfähigkeit.
Bitte reichen Sie das Formular für den entschuldigten Rücktritt von einer Prüfung zusammen mit Ihrem ärztlichen Attest ein. Soweit Ihr Arzt das Attest auf dem Vordruck ausfüllt, genügt die Vorlage des Formulars.
Andere Verhinderungsgründe sind ebenfalls unverzüglich anzuzeigen und glaubhaft zu machen.
Nach einem entschuldigten Rücktritt von der Prüfung werden Sie für den nächsten Prüfungstermin automatisch angemeldet.
Antrag auf entschuldigten Rücktritt von einer Prüfung wegen Krankheit
Gegen die Bewertung einer Zwischenprüfungsklausur kann schriftlich remonstriert werden. Die Frist für die Remonstration beträgt eine Woche ab Erhalt der Klausur (spätestens aber 31. Mai bzw. 30. November). Die Remonstration muss im Prüfungsamt abgegeben werden und ist schriftlich zu begründen. (vgl. § 10 Abs. 2 ZwPO)
Die Klausuren des Erstversuchs eines Semesters finden in den ersten beiden Wochen nach Ende der Vorlesungszeit statt, vgl. § 7 Abs. 2 S. 1 ZwPrO. Die Wiederholungsklausuren finden jeweils am Ende der vorlesungsfreien Zeit statt.
Bitte beachten Sie die Raumeinteilung in der Spalte "Termin" und informieren Sie sich im Stud.ip über den Ablauf der Prüfung!
Schuldrecht II Prof. Stieper 08.02.2018
HS XXII 16.03.2018
HS Audimax
BGB - AT Prof. Lück 13.02.2018
HS XXII
HS XXIII
HS Audimax 29.03.2018
Sachenrecht Prof. Madaus 19.02.2018
HS XXII 26.03.2018
Staatsorganisa-
tionsrecht Prof.
Germann 09.02.2018
HS Audimax 28.03.2018
HS XX (Mel.)
Allgemeines Ver-
waltungsrecht Prof. Schmidt-De Caluwe 15.02.2018
HS Audimax 22.03.2018
HS XV (Mel.)
Strafrecht I Prof. Schröder 05.02.2018
HS Audimax 27.03.2018
Strafrecht III Prof. Renzikowski 06.02.2018
HS Audimax 20.03.2018
Kirchenrecht Prof. Germann 07.02.2018
HS XXII 19.03.2018
Rechtssoziologie Prof. Nebe 14.02.2018
HS XX II 21.03.2018
Rechts- und Ver-
fassungsgeschichte Prof. Lück 16.02.2018
HS Audimax 23.03.2018
Rechtsphilosophie Prof. Renzikowski 20.02.2018
HS XX 21.03.2018
Regelmäßig findet eine Besprechung der Klausuren des ersten Prüfungstermins des ersten und zweiten Fachsemesters statt. Wiederholungsklausuren bzw. Klausuren des dritten Fachsemesters werden nur in Ausnahmefällen besprochen.
Die Rückgabe der Klausuren erfolgt jeweils vor der Besprechung der Klausur. Nicht abgeholte Klausuren bzw. Klausuren, für die eine Besprechung nicht vorgesehen sind, können - nach Bekanntgabe der Noten im Löwenportal - im Prüfungsamt abgeholt werden.
Die Klausurrückgabe im Wintersemester 2017/2018 erfolgt Ende Februar bzw. Anfang März 2018. Die genauen Zeiten werden auf der Homepage und im stud.IP rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Zwischenprüfungsausschuss trifft Entscheidungen, die ihm nach der ZwPrO zugewiesen sind. Dazu gehören u.a.:
Entscheidungen im Widerspruchsverfahren,
Anerkennung und Anrechnung von Studienleistungen nach der ZwPrO,
Empfehlungen zum allgemeinen Ablauf der Zwischenprüfung.
Prof. Dr. Malte Stieper (Vors.)
wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Marcus Bergmann
stud. iur. Rick Jankowski (Stellvertreterin: Felicia Steffen)
Vielleicht finden Sie die Antwort hier: FAQ
Sollten weiterhin Fragen bestehen, können Sie sich gern an die Fachstudienberatung wenden.

References: § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 1
 § 1
 § 3
 § 5
 § 10
 § 7