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Timestamp: 2019-10-19 14:45:58+00:00

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Fassung § 79 EEG 2017 a.F. bis 01.01.2017 (geändert durch Artikel 1 G. v. 13.10.2016 BGBl. I S. 2258)
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Änderung § 79 EEG 2017 vom 01.01.2017
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1 Zweck und Ziel des Gesetzes§ 2 Grundsätze des Gesetzes§ 3 Ausbaupfad§ 4 Geltungsbereich§ 5 Begriffsbestimmungen§ 6 Erfassung des Ausbaus der erneuerbaren Energien§ 7 Gesetzliches Schuldverhältnis§ 9 Technische Vorgaben§ 11 Abnahme, Übertragung und Verteilung§ 19 Förderanspruch für Strom§ 20 Wechsel zwischen Veräußerungsformen§ 21 Verfahren für den Wechsel§ 21b (neu) § 21a (neu) § 21c (neu) § 22 Förderbeginn und Förderdauer§ 22a (neu) § 23 Berechnung der Förderung§ 23a (neu) § 23b (neu) § 24 Verringerung der Förderung bei negativen Preisen§ 25 Verringerung der Förderung bei Pflichtverstößen§ 26 Allgemeine Bestimmungen zur Absenkung der Förderung§ 27 Absenkung der Förderung für Strom aus Wasserkraft, Deponiegas, Klärgas, Grubengas und Geothermie§ 27a (neu) § 28 Absenkung der Förderung für Strom aus Biomasse§ 29 Absenkung der Förderung für Strom aus Windenergie an Land§ 30 Absenkung der Förderung für Strom aus Windenergie auf See§ 30a (neu) § 31 Absenkung der Förderung für Strom aus solarer Strahlungsenergie§ 32 Förderung für Strom aus mehreren Anlagen§ 33 Aufrechnung§ 34 Marktprämie§ 35 Voraussetzungen der Marktprämie§ 35a (neu) § 36 Fernsteuerbarkeit§ 36a (neu) § 36b (neu) § 36c (neu) § 36d (neu) § 36e (neu) § 36f (neu) § 36g (neu) § 36h (neu) § 36i (neu) § 37 Einspeisevergütung für kleine Anlagen§ 37a (neu) § 37b (neu) § 37c (neu) § 37d (neu) § 38 Einspeisevergütung in Ausnahmefällen§ 38a (neu) § 38b (neu) § 39 Gemeinsame Bestimmungen für die Einspeisevergütung§ 39a (neu) § 39b (neu) § 39c (neu) § 39d (neu) § 39e (neu) § 39f (neu) § 39g (neu) § 39h (neu) § 39i (neu) § 39j (neu) § 40 Wasserkraft§ 41 Deponiegas§ 42 Klärgas§ 43 Grubengas§ 44 Biomasse§ 44a (neu) § 44b (neu) § 44c (neu) § 45 Vergärung von Bioabfällen§ 46 Vergärung von Gülle§ 46a (neu) § 46b (neu) § 47 Gemeinsame Bestimmungen für Strom aus Biomasse und Gasen§ 48 Geothermie§ 49 Windenergie an Land§ 50 Windenergie auf See§ 50a (neu) § 50b (neu) § 51 Solare Strahlungsenergie§ 52 Förderanspruch für Flexibilität§ 53 Flexibilitätszuschlag für neue Anlagen§ 53a (neu) § 53b (neu) § 54 Flexibilitätsprämie für bestehende Anlagen§ 55 Ausschreibung der Förderung für Freiflächenanlagen§ 55a (neu) § 56 Weitergabe an den Übertragungsnetzbetreiber§ 57 Ausgleich zwischen Netzbetreibern und Übertragungsnetzbetreibern§ 58 Ausgleich zwischen den Übertragungsnetzbetreibern§ 59 Vermarktung durch die Übertragungsnetzbetreiber§ 60 EEG-Umlage für Elektrizitätsversorgungsunternehmen§ 60a (neu) § 61 EEG-Umlage für Letztverbraucher und Eigenversorger§ 61a (neu) § 62 Nachträgliche Korrekturen§ 64 Stromkostenintensive Unternehmen§ 67 Umwandlung von Unternehmen§ 69 Mitwirkungs- und Auskunftspflicht§ 69a (neu) § 71 Anlagenbetreiber§ 72 Netzbetreiber§ 74 Elektrizitätsversorgungsunternehmen§ 76 Information der Bundesnetzagentur§ 77 Information der Öffentlichkeit§ 78 Stromkennzeichnung entsprechend der EEG-Umlage§ 79a (neu) § 80 Doppelvermarktungsverbot§ 80a (neu) § 81 Clearingstelle§ 82 Verbraucherschutz§ 83 Einstweiliger Rechtsschutz§ 83a (neu) § 84 Nutzung von Seewasserstraßen§ 85 Aufgaben der Bundesnetzagentur§ 85a (neu) § 85b (neu) § 86 Bußgeldvorschriften§ 87 Gebühren und Auslagen§ 88 Verordnungsermächtigung zur Ausschreibung der Förderung für Freiflächenanlagen§ 88a (neu) § 88b (neu) § 88c (neu) § 88d (neu) § 89 Verordnungsermächtigung zur Stromerzeugung aus Biomasse§ 90 Verordnungsermächtigung zu Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse§ 91 Verordnungsermächtigung zum Ausgleichsmechanismus§ 92 Verordnungsermächtigung zu Herkunftsnachweisen§ 93 Verordnungsermächtigung zum Anlagenregister§ 95 Weitere Verordnungsermächtigungen§ 96 Gemeinsame Bestimmungen§ 97 Erfahrungsbericht§ 98 Monitoringbericht§ 99 Ausschreibungsbericht§ 100 Allgemeine Übergangsbestimmungen§ 101 Übergangsbestimmungen für Strom aus Biogas§ 102 Übergangsbestimmung zur Umstellung auf Ausschreibungen§ 103 Übergangs- und Härtefallbestimmungen zur Besonderen Ausgleichsregelung§ 104 Weitere ÜbergangsbestimmungenAnlage 1 (zu § 34) Höhe der MarktprämieAnlage 2 (zu § 49) ReferenzertragAnlage 3 (zu § 54) Voraussetzungen und Höhe der Flexibilitätsprämie
§ 79 Herkunftsnachweise
(1) 1 Die zuständige Behörde stellt Anlagenbetreibern Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien aus, der nach § 20 Absatz 1 Nummer 2 auf sonstige Weise direkt vermarktet wird. 2 Die zuständige Behörde überträgt und entwertet Herkunftsnachweise. 3 Ausstellung, Übertragung und Entwertung erfolgen elektronisch und nach Maßgabe der Herkunftsnachweisverordnung. 4 Die Herkunftsnachweise müssen vor Missbrauch geschützt sein.
(2) 1 Die zuständige Behörde erkennt auf Antrag nach Maßgabe der Herkunftsnachweisverordnung ausländische Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien an. 2 Satz 1 ist nur für Herkunftsnachweise anzuwenden, die mindestens die Vorgaben des Artikels 15 Absatz 6 und 9 der Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien 2001/77/EG und 2003/30/EG (ABl. L 140 vom 5.6.2009, S. 16) erfüllen. 3 Strom, für den ein Herkunftsnachweis nach Satz 1 anerkannt worden ist, gilt als Strom, der nach § 20 Absatz 1 Nummer 2 auf sonstige Weise direkt vermarktet wird.
(3) Die zuständige Behörde richtet eine elektronische Datenbank ein, in der die Ausstellung, Anerkennung, Übertragung und Entwertung von Herkunftsnachweisen registriert werden (Herkunftsnachweisregister).
(4) Zuständige Behörde im Sinne der Absätze 1 bis 3 ist das Umweltbundesamt.
(5) Herkunftsnachweise sind keine Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Absatz 11 des Kreditwesengesetzes oder des § 2 Absatz 2b des Wertpapierhandelsgesetzes.
(1) Das Umweltbundesamt
1. stellt Anlagenbetreibern auf Antrag Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien aus, für den keine Zahlung nach § 19 oder § 50 in Anspruch genommen wird,
2. überträgt auf Antrag Herkunftsnachweise und
3. entwertet Herkunftsnachweise.
(2) 1 Ausstellung, Übertragung und Entwertung erfolgen elektronisch und nach Maßgabe der Herkunfts- und Regionalnachweisverordnung. 2 Das Umweltbundesamt ergreift geeignete Maßnahmen, um die Herkunftsnachweise vor Missbrauch zu schützen.
(3) 1 Für Strom aus erneuerbaren Energien, der außerhalb des Bundesgebiets erzeugt worden ist, erkennt das Umweltbundesamt auf Antrag nach Maßgabe der Herkunfts- und Regionalnachweisverordnung ausländische Herkunftsnachweise an. 2 Ausländische Herkunftsnachweise können nur anerkannt werden, wenn sie mindestens die Vorgaben des Artikels 15 Absatz 6 und 9 der Richtlinie 2009/28/EG erfüllen. 3 In diesem Umfang obliegt dem Umweltbundesamt auch der Verkehr mit den zuständigen Ministerien und Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union und von Drittstaaten sowie mit Organen der Europäischen Union. 4 Strom, für den ein Herkunftsnachweis nach Satz 1 anerkannt worden ist, gilt als Strom, der nach § 21a auf sonstige Weise direkt vermarktet wird.
(4) Das Umweltbundesamt betreibt eine elektronische Datenbank, in der die Ausstellung, Anerkennung, Übertragung und Entwertung von Herkunftsnachweisen registriert werden (Herkunftsnachweisregister).
(5) 1 Herkunftsnachweise werden jeweils für eine erzeugte und an Letztverbraucher gelieferte Strommenge von einer Megawattstunde ausgestellt. 2 Für jede erzeugte und an Letztverbraucher gelieferte Megawattstunde Strom wird nicht mehr als ein Herkunftsnachweis ausgestellt.
(6) Das Umweltbundesamt kann von Personen, die das Herkunftsnachweisregister nutzen, die Übermittlung insbesondere folgender Angaben an das Herkunftsnachweisregister verlangen:
1. Angaben zur Person und Kontaktdaten,
2. die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern vorhanden,
3. den Standort, den Typ, die installierte Leistung, den Zeitpunkt der Inbetriebnahme und, sofern vorhanden, den EEG-Anlagenschlüssel der Anlage,
4. den Energieträger, aus dem der Strom erzeugt wird,
5. die Angabe, ob, in welcher Art und in welchem Umfang
a) für die Anlage, in der der Strom erzeugt wurde, Investitionsbeihilfen geleistet wurden,
b) der Anlagenbetreiber für die Strommenge eine Zahlung nach § 19 oder § 50 beansprucht hat, und
6. die Nummer der Messeinrichtung oder der Messstelle am Netzverknüpfungspunkt sowie die Bezeichnung und den Ort der Zählpunkte, über die der in der Anlage erzeugte Strom bei der Einspeisung in das Netz zähltechnisch erfasst wird.
(7) Herkunftsnachweise sind keine Finanzinstrumente im Sinn des § 1 Absatz 11 des Kreditwesengesetzes oder des § 2 Absatz 2b des Wertpapierhandelsgesetzes.
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 § 21
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 § 23
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 § 37
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 § 39
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 § 40
 § 44
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 § 45
 § 46
 § 47
 § 50
 § 51
 § 53
 § 54
 § 56
 § 61
 § 62
 § 71
 § 80
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 § 84
 § 85
 § 86
 § 88
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 § 34
 § 49
 § 54

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