Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/511550_Postdienstleistung_Abholung_und_Zustellung_von_Briefpost_PLZ_78_national_und_international_2019_Singen
Timestamp: 2019-08-22 10:07:17+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Singen 2019 Postdienstleistung, Abholung und Zustellung von Briefpost PLZ 78, national und international nebst Infosendungen und PZU und Einschreiben Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/1Z/001-E 2019-02-08
Ausschreibungen Singen
Postdienstleistung, Abholung und Zustellung von Briefpost PLZ 78, national und international ...
Postdienstleistung, Abholung und Zustellung von Briefpost PLZ 78, national und international nebst Infosendungen und PZU und Einschreiben Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/1Z/001-E
Stadt Singen, Fachbereich 1, Zentrale Verwaltung
Kontaktstelle(n): Zentrale Verwaltung, Frau Francavilla
Telefon: +49 7731-85134
Fax: +49 7731-85882133
Hauptadresse: http://www.in-singen.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YRGY7DX/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YRGY7DX
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.dtvp.de
Postdienstleistung, Abholung und Zustellung von Briefpost PLZ 78, national und international nebst Infosendungen und PZU und Einschreiben
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/1Z/001-E
Abholung, Beförderung und Zustellung von Briefpost im PLZ-Bereich 78, national/international einschließlich Infosendungen, PZU und Einschreiben. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Auftragnehmer im Rahmen der Briefbeförderung bei Teilleistungen der Dienste der Deutschen Post AG gemäß § 11 Abs. 1 i. V. m. § 28 Abs. 1 PostG bedient. Dies ist ausdrücklich zugelassen, aber nicht zwingend erforderlich. Für diese Teilleistungen finden im Gegensatz zu den grundsätzlichen Regelungen der Vergabeunterlagen der Auftraggeberin die AGB der Deutschen Post AG Anwendung. Unmittelbar nach Vertragsabschluss sind diese Teilleistungsverträge vorzulegen. Niederlegungsstellen i. S. d. § 181 ZPO sind keine Nachunternehmer.
Vertragsbeginn ist der 1.8.2019. Die Herstellung und Verwendung eines Klischees ist anzubieten
Briefbeföderung für den PLZ-Bereich 78.
PLZ-Bereich 78
Abholung und Beförderung von Briefsendungen bis zu einem Einzelgewicht von 1 000 g und Zustellung der Sendungen im PLZ-Bereich 78 einschließlich Infosendungen.
Jährlich etwa:
Postkarte 300 St.,
Standard Brief bis 20 g 135 000 St.
Brief Kompakt bis 50 gr 6 500 St.
Großbrief bis 500 gr 5 500 St.
Maxibrief bis 1 000 gr 900 St.
Büchersendung bis 500 gr 100 St.
Büchersendung bis 1 000 gr 60 St.
Infosendungen Standard bis 20 gr 11 500 St.
Infosendungen Kompakt bis 50 gr 3.600 St.
Infosendungen Groß bis 500 gr 2 300 St.
Qualitätskriterium - Name: Konzept Zustellzeiten / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Konzept Versandspitzen / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Konzept Reklamationsmanagement / Gewichtung: 20
Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 24 Monate, wenn der AG nicht spätestens bis zum 30.5.2021 kündigt.
Briefsendungen national und international ohne PLZ-Bereich 78
Es handelt sich um die Abholung und Beförderung von Briefsendungen bis zu einem Einzelgewicht von 1 000 g und Zustellung der Sendungen international und im gesamten deutschen Bundesgebiet einschließlich Infosendungen, ausgenommen der Sendungen im PLZ-Bereich 78.
Postkarte 100 St.
Brief Standard bis 20 gr 35 000 St.
Brief Kompakt bis 50 gr 2 500 St.
Großbrief bis 500 gr 2 500 St.
Maxibrief bis 1 000 gr 400 St.,
Büchersendung bis 500 gr 50 St.
Büchersendung bis 1 000 gr 40 St.
Standardbrief bis 20 gr international 6.000 St.
Kompaktbrief bis 50 gr international 100 St.
Großbrief bis 500 gr international 300 St.
Maxibrief bis 1 000 gr international 30 St.
Infosendungen Standard bis 20 gr 200 St.
Infosendungen Kompakt bis 50 gr 200 St.
Postzustellungsaufträge und Einschreiben national und international
Es handelt sich um die Abholung, Beförderung und Zustellung von Postzustellungsaufträgen und Einschreiben im gesamten deutschen Bundesgebiet und international.
PZU 2 000
EPZU 10 000
Einschreiben Übergabe Standard bis 20 gr 200 St.
Einschreiben Übergabe Groß bis 500 gr 400 St.
Einschreiben Rückschein Kompakt bis 50 gr 70 St.
Einschreiben Rückschein Groß bis 500 gr 130 St.
Einschreiben Rückschein Standard bis 20 gr. 1 100 St.
Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 24 Monate, wenn der AG nicht spätestens bis zum 30.5.2021 kündigt
Die unter III.1.1) - III.1.3) verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu erbringen. Der/die Bieter/Bietergemeinschaft (BG) kann sich der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen. Dabei sind zwei Konstellationen zu unterscheiden:
- andere Unternehmen, die für die Erfüllung der Anforderungen gemäß Zif. III.1.2) und III.1.3) der Bekanntmachung zur Eignungsleihe herangezogen werden und
- Nachunternehmen, die Leistungen ausführen, ohne dass sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf den oder die Nachunternehmer beruft.
In beiden Konstellationen, müssen die Bieter/Bietergemeinschaften diese anderen Unternehmen/Nachunternehmer bereits im Angebot mit Namen und Anschrift benennen und ggf. die Art und den Umfang der von den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben (Erklärung zum Nachunternehmereinsatz). Die Bieter/Bietergemeinschaften müssen außerdem nachweisen, dass sie auf die Mittel des/der anderen Unternehmen(s)/Nachunternehmer(s) tatsächlich zugreifen können. Dieser Nachweiserfolgt durch die Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des/der anderen Unternehmen(s) /Nachunternehmer(s), in welcher dieser sich für den Fall der Erteilung des Zuschlags an den/die betreffende(n) Bieter/ Bietergemeinschaft(en) gegenüber diesem/n unwiderruflich verpflichtet, seine Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen.
In der ersten Konstellation müssen die Bieter/Bietergemeinschaften auf den jeweiligen Formblättern für die Eignungsnachweise im Einzelnen deutlich machen, welche Angaben von diesem/diesen anderen Unternehmen stammen. Die Verpflichtungserklärung ist im Fall der Eignungsleihe mit dem Angebot vorzulegen.
In der zweiten Konstellation müssen die Bieter/Bietergemeinschaften in ihrem Angebot die Art und den Umfang der von dem/den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben. Die Verpflichtungserklärung ist in diesem Fall (im Gegensatz zum Fall der Eignungsleihe) erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind von den Bietern/Bietergemeinschaften einzureichen:
1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung/-Ummeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters/jedes Mietglieds der BG. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein;
2) Erklärungen des Einzelbieters/der BG, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen;
5) Angabe der von der Deutschen Post AG gemäß § 11 Abs. 1 i. V. m. § 28 Abs. 1 PostG auszuführendenBriefbeförderungsleistungen nach Leistungsart, -umfang und -gebiet;
6) ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung;
7) ggf. Nachunternehmererklärung;
8) ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung.
Der AG wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung und von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer III.1.1) 1.) bis 3) sowie einen Versicherungsnachweis nach III.1.2.) 2.) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen. Darüber hinaus wird der AG von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO i. V. m. § 19 MiLoG beim Bundesamt für Justiz anfordern und eine Auskunft bei der Melde- und Informationsstelle für Vergabesperren einholen.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters/ der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft und den Umsatz für den zu vergebenden Leistungen entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
2) Nachweis über den Bestand/Abschluss einer marktüblichen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall von mindestens 1 000 000,00 EUR für Sach-, 2 000 000,00 EUR für Personen- und 100 000,00 EUR für Vermögensschäden zur Absicherung etwaiger Schadensersatzansprüche der Auftraggeber. Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagsschreiben zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden. Der Nachweis ist entweder durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen zu erbringen oder durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen.
Mindestens die genannten Deckungssummen
1) Erklärung des Bieters/ der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft über die Anzahl des Gesamtpersonals der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre und die Anzahl der Mitarbeiter, die in den letzten 3 Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen eingesetzt worden sind;
2) Vergleichbare Referenzprojekte (die am ehesten der Größenordnung dieser Ausschreibung entsprechen)innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Angabe des Projektumfangs (Sendungsmenge und Rechnungswert), Ausführungszeiten und Angabe des Auftraggebers mit Ansprechpartner nebst Telefonnummer;
3) Benennung des vorgesehenen Projektleiters und des vorgesehenen Stellvertreters mit Kurzlebenslauf.
Zu 2) mindestens 3 Referenzprojekte mit vergleichbarer Größenordnung
Zu 3) Aus den Kurzlebensläufen für den vorgesehenen Projektleiter und den vorgesehenen Stellvertretermuss jeweils mindestens Folgendes hervorgehen: gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (bei Nicht-Muttersprachlern nachzuweisen durch deutschen Schulabschluss; wenn nicht vorhanden: Nachweis der Sprachkenntnis Niveau B2 des europäischen Referenzrahmens; mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in dieser Funktion
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen gemäß § 1 GWB getroffen wird.
Hinweis: Es gilt das Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG). Daher haben die Bieter/Bietergemeinschaften mit dem Angebot die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem LTMG abzugeben.
Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung unter Fristsetzung von sämtlichen Nachunternehmern darüber hinaus die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem LTMG anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
Zur Abgabe des Angebots sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download (vgl. Ziffer I.3) abgerufen werden. Enthalten die Ausschreibungsunterlagennach Auffassung des Bieters Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bieter den Auftraggeber unverzüglich, bis spätestens 5.3.2019 12.00 Uhr darauf hinzuweisen.
Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 5.3.2019, 12:00 Uhr über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de gestellt werden. Fragen, die nach dem 5.3.2019 12.00 Uhr eingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Bieter im Falle von Fragen nur informiert werden können, wenn sie sich freiwillig beim Auftraggeber registriert haben. Die Bieter werden daher gebeten, sich auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de/ registrieren zu lassen. Soweit eine freiwillige Registrierung nicht erfolgt, können keine Informationen übermittelt werden. Registrierte Bieter sind selbst dafür verantwortlich in der Vergabeplattform regelmäßig zu prüfen, ob neue Nachrichten eingegangen sind. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bieter. Die Angebote sind fristgerecht (vgl. Ziffer IV.2.2) und ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YRGY7DX

References: § 11
 § 28
 § 181
 § 11
 § 28
 § 150
 § 19
 § 1