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Timestamp: 2019-06-17 23:56:31+00:00

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BVerfG, 03.11.1965 - 2 BvR 246/62, 2 BvR 257/62, 2 BvR 110/63, 2 BvR... - dejure.org
BVerfG, 03.11.1965 - 2 BvR 246/62, 2 BvR 257/62, 2 BvR 110/63, 2 BvR 111/63
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BVerfG, 03.11.1965 - 2 BvR 246/62, 2 BvR 257/62, 2 BvR 110/63, 2 BvR 111/63 (https://dejure.org/1965,67)
BVerfG, Entscheidung vom 03.11.1965 - 2 BvR 246/62, 2 BvR 257/62, 2 BvR 110/63, 2 BvR 111/63 (https://dejure.org/1965,67)
BVerfG, Entscheidung vom 03. November 1965 - 2 BvR 246/62, 2 BvR 257/62, 2 BvR 110/63, 2 BvR 111/63 (https://dejure.org/1965,67)
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BFH, 16.03.1962 - III 376/61
BFH, 16.03.1962 - III 377/61
BFH, 20.12.1962 - III 168/62
BFH, 20.12.1962 - III 169/62
BVerfGE 19, 166
NJW 1966, 295
MDR 1966, 209
DB 1966, 59
Äußerungen von Verfassungsorganen gemäß § 94 Abs. 1 oder § 94 Abs. 4 in Verbindung mit § 77 BVerfGG führen noch nicht dazu, daß die Verfassungsorgane als Beteiligte im prozessualen Sinn (§ 94 Abs. 5 BVerfGG) am Verfahren teilnehmen; bisher blieb jedoch unentschieden, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen Verfassungsorgane dem Verfahren auf Verfassungsbeschwerde beitreten können (BVerfGE 17, 319 [328]; 18, 288 [296]; 19, 166 [171] und 290 [295]).
Eine solche Auslegungsbedürftigkeit nimmt einer gesetzlichen Regelung noch nicht die rechtsstaatlich gebotene Bestimmtheit (BVerfGE 19, 166 [177]; 3, 225 [242 f.]).
Insgesamt bestehen daher gegen die Art der Auslegung des Gesetzes durch die Finanzgerichte keine verfassungsrechtlichen Bedenken; sie hält sich durchaus im Rahmen der richterlichen Gesetzesinterpretatiton, die im Rechtsstaat Aufgabe der Gerichte ist (vgl. BVerfGE 19, 166 [176]).
Das Bundesverfassungsgericht hat nur zu gewährleisten, dass dabei die Anforderungen des Grundgesetzes eingehalten werden (vgl. BVerfGE 19, 166 ).
Es ist nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts, Entscheidungen der Gerichte in jeder Hinsicht auf die Richtigkeit der Interpretation der Gesetze und der Anwendung des Rechts auf den konkreten Fall zu kontrollieren (stRspr; vgl. BVerfGE 11, 343 [349]; 15, 219 [221]; 18, 85 [92]; 19, 166 [175]).
Ein solcher Verstoß wäre nur dann gegeben, wenn das Gericht durch verfahrensrechtliche Maßnahmen verfassungsmäßige Rechte eines Beteiligten beeinträchtigt oder bei seiner Entscheidung willkürlich gehandelt oder bei der Auslegung der Gesetze gegen Grundrechtssätze verstoßen oder grundrechtswidrige Gesetze angewandt hätte und die Entscheidung darauf beruhen würde (stRspr; vgl. z. B. BVerfGE 19, 166 [175]).
Unzulässigkeit der Verfassungsbeschwerde, wenn gerügte Grundrechtsverletzung von …
Eine Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, wenn die gerügte Grundrechtsverletzung nach dem vorgetragenen Sachverhalt von vornherein ausgeschlossen erscheint (vgl. BVerfGE 19, 166 ).
Im übrigen ergebe sich auch aus § 222 Abs. 1 Nr. 4 AO in Verbindung mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 3. November 1965 (BVerfGE 19, 166 ) eine Pflicht der Finanzbehörden zur Berichtigung der verfassungswidrigen Veranlagungsbescheide.
Einerseits ist die Vermögensabgabe eine einmalige Abgabe nach dem Vermögensstande vom Währungsstichtag; die Abgabeschuld gilt kraft Gesetzes (§ 20 LAG; vgl. auch § 3 Abs. 1 StAnpG ) in voller Höhe mit dem Währungsstichtag als entstanden und wird durch einen einmaligen Veranlagungsbescheid festgestellt (vgl. BVerfGE 19, 166 (176)).
Insofern unterscheide sich dieser Fall auch von der im Beschluß des BVerfG 2 BvR 246/62, 257/62, 110/63, 111/63 vom 3. November 1965 (BStBl I 1966, 181) behandelten Rechtsfrage, die die Rechtsprechung des BFH zu dieser Rechtsnorm als mit dem Wortlaut der Vorschrift vereinbar erklärt habe.
Die ständige Rechtsprechung des Senats, nach der die Berichtigung von HGA-Bescheiden auf Grund des § 222 Abs. 1 Nr. 3 AO zulässig ist, ist vom BVerfG in dem Beschluß 2 BvR 246/62, 257/62, 110/63, 111/63 vom 3. November 1965 (…a. a. O.) aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht beanstandet worden.
Darauf darf jedoch nur gebaut werden, wenn ein Gesetz seit längerem, in ständiger Übung einheitlich erläutert worden ist (BVerfG NJW 1966, 295, 296; 1967, 197, 198; BSGE 20, 233, 237 f.; 33, 112, 115; BVerwG NJW 1967, 946 f.; Buchholz Nr. 47 zu 421.0 Prüfungswesen; BAG DB 1974, 1071;… ferner für eine im Zweifel der Tradition folgende Gesetzesanwendung: Hruschka, Festschrift für Larenz, 1973, 181, 186 ff, 192 f.).
Es ist nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts, die Auslegung nichtverfassungsrechtlicher Gesetze und ihre Anwendung im konkreten Fall auf ihre Richtigkeit zu überprüfen (BVerfGE 18, 85 [92]; 19, 166 [175]).
Anspruch auf den gesetzlichen Richter bei Auslegung der Rechtslage nach ständiger …
BVerfG, 07.06.1993 - 2 BvR 1148/92
Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit des Abstellens auf ein Tätigwerden bei der …
BFH, 08.10.1971 - III R 116/68
Aufteilungsbescheide - Änderungsmöglichkeit - Berichtigung - Aufgedeckter Fehler …
BFH, 29.05.1973 - VII R 135/70
Fehleraufdeckung
BFH, 14.04.1967 - III R 79/66
Begriff "Dauerschulden im Sinne des Gewerbesteuerrechts" - Berichtigung von …

References: § 94
 § 94
 § 77
 § 222
 § 3
 § 222