Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/613223_Planung_Freianlagen_GMS_Neuhaus-SchierschnitzReferenznummer_der_Bekanntmachung_120-VVmTW_2020_Sonneberg
Timestamp: 2020-08-07 03:29:23+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Sonneberg 2020 Planung Freianlagen GMS Neuhaus-Schierschnitz Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20-VVmTW 1/20 2020-01-09
Ausschreibungen Sonneberg
Planung Freianlagen GMS Neuhaus-Schierschnitz Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20-VVmTW ...
Planung Freianlagen GMS Neuhaus-Schierschnitz Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20-VVmTW 1/20
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Sonneberg, Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 3675-871255
Fax: +49 3675-8719255
Hauptadresse: www.kreis-sonneberg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-16f3235a41b-1a2798be640cc53d
Planung Freianlagen GMS Neuhaus-Schierschnitz
Referenznummer der Bekanntmachung: 1.20-VVmTW 1/20
Planungsleistung Freianlagen.
Wert ohne MwSt.: 39 898.00 EUR
Planungsleistungen der Freianlagen für das Projekt Altbausanierung und Erweiterung Schulcampus Staatliche Gemeinschaftsschule „Jospeh Meyer“, An der Schule 2, 96524 Föritztal OT Neuhaus-Schierschnitz
Aufgabenstellung – Leistungen der Freianlagen HOAI § 39
Der Landkreis Sonneberg beabsichtigt die Sanierung eines ehem. Schulgebäudes („Alte Backsteinschule“) und die Erweiterung durch einen an den Bestand anzugliedernden Neubau in Massivbauweise.
Das derzeitig genutzte Schulgebäude (Einzeldenkmal) beinhaltet 8 Unterrichtsräume (ist nicht Bestandteil dieser Planung).
Mit der Baumaßnahme sollen voraussichtlich 17 weitere Unterrichtsräume (Mehrzweckräume/Klassenräume/Fachkabinette), die dazu gehörigen Vorbereitungsräume, ein Lehrerzimmer sowie die erforderlichen Sanitär- und Haustechnikräume für eine 2-zügige Gemeinschaftsschule geschaffen werden. Im Erweiterungsbau befinden sich hierbei grundsätzlich 12 Unterrichtsräume und im ehem. Schulgebäude („Alte Backsteinschule“) 5 Unterrichtsräume und ein Lehrerzimmer.
Ehem. Schulgebäude („Alte Backsteinschule“) (Sanierung) ca. 1 062 m2
Erweiterungsbau (Neubau) ca. 1 758 m2
Der Kostenrahmen für die KG 200-700 beträgt 6 000 000 EUR (Brutto).
Nachhaltiges Bauen ist durch die Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen zu gewährleisten. Es ist die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren auf den Lebenszyklus anzustreben: von der Rohstoffgewinnung über die Errichtung bis zum Rückbau.
Die Barrierefreiheit des Gebäudes ist zu gewährleisten.
Der Bereich des Schulcampus liegt in einem Bebauungsplangebiet. In unmittelbarer Nähe befinden sich 2 Einzeldenkmale (Schulgebäude, Feuerwehrgebäude).
Der Nutzungsbeginn soll mit dem Schuljahr 2022/23 erfolgen.
An die Planung werden höchste Ansprüche hinsichtlich der Funktionalität, Gestaltung und Wirtschaftlichkeit gestellt. Der Kostenrahmen ist bindend.
Der Landkreis Sonneberg kooperiert mit der Gemeinde Föritztal.
Dazu wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
Es werden Fördermittel aus der dem Bund/Länderprogramm der Städtebauförderung verwand. Die Städtebauförderrichtlinie des Freistaates Thüringen ist bei der Projektumsetzung zu beachten.
Ende: 15/07/2022
Zur Reduzierung der Bewerberzahl für die Angebotsabgabe werden für folgende Kriterien entsprechende Punkte vergeben:
Kriterien, Inhalt und (Wertungsgewicht)
A — Ausschlusskriterien
1) Liegt eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB vor? (ja/nein);
2) Liegt eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB vor? (ja/nein);
3) Liegt ein Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung vor? (ja/nein);
4) Liegt ein Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung vor? (ja/nein).
B.1 – Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.1) Eigenerklärung des durchschnittlichen Umsatzes der letzten 3 Jahre (5)
B.2 – Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
2.1) Referenzen des Bewerbers (30);
2.2) Maßnahmen zur Sicherung der Kosten (20);
2.3) Maßnahmen zur Sicherung der baulichen Qualität (20);
2.4) Maßnahmen zur Sicherung der Termine (20);
2.5) Qualität der vorgelegten Unterlagen (5).
Gesamtwertungsgewicht Summe – B 1.1 bis B 2.5 – (100)
Es werden nur geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen an die Eignung, so wird die Entscheidung unter den verbleibenden Bewerbern gem. § 75 Abs. 6 VgV durch Losentscheidung getroffen.
Stufenweise Beauftragung ist vorgesehen: Leistungsphase 1-4 sofort, die Stufen der Leistungsphasen 5-8 bedürfen jeweils eines gesonderten Abrufs, ein Rechtsanspruch besteht nicht
Nachweis Berufshaftpflichtversicherung (für Personenschäden (mind. 1 500 000,00 EUR), für Sach- und Vermögensschäden (mind. 250 000,00 EUR)) – Bitte legen Sie dem Teilnahmeantrag eine Kopie der Versicherungspolice bzw. der Erklärung des Versicherungsunternehmens bei; dem Teilnahmeantrag ist ein Nachweis der Zulassung als Landschaftsarchitekt, „Beratenden Ingenieur“ oder als „Ingenieur“, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden, beizufügen
Erklärung über den Umsatz von Planungsleistungen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI Freianlagen der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018)
Der geforderte Mindestumsatz pro Jahr muss mindestens 30 000,00 EUR netto betragen.
Gefordert werden 3 Referenzen in der Freianlagenplanung in den letzten 5 Jahren; Beschreibung der Qualitätssicherung der Kosten; Beschreibung der Qualitätssicherung der baulichen Qualität; Beschreibung der Qualitätssicherung der Termine
Nachprüfungsantrag gemäß § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) an die Vergabekammer Thüringen innerhalb der Frist des § 134 Abs. 2 GWB (innerhalb von 10 Kalendertagen ab Absendung der Information gemäß § 134 Abs. 1 GWB per Telefax durch den Auftraggeber) nach vorheriger Rüge unter den Voraussetzungen des § 160 Abs. 2, 3 Nr. 1 bis 3 GWB; Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB vor Ablauf von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen. Auf die Fristen gemäß § 135 Abs. 2 GWB wird verwiesen.

References: § 39
 § 123
 § 124
 § 75
 § 160
 § 134
 § 134
 § 160
 § 160
 § 135