Source: https://www.informatik.uni-halle.de/studium/pruefungsordnung-informatik_neu/
Timestamp: 2018-12-14 11:04:31+00:00

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Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Informatik-Diplom am Fachbereich Mathematik und Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 22.01.2003
§ 14 Diplomarbeiten
§ 17 Zweck, Umfang und Art der Diplomvorprüfung
§ 22 Regelung für Erwerb und Anerkennung von Kreditpunkten
(1) Die Diplomprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums der Informatik. Durch die Diplomprüfung soll festgestellt werden, ob die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge des Fachs überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der Informatik anzuwenden.
(1) Aufgrund der bestandenen Diplomprüfung wird der akademische Grad "Diplom-Informatikerin" bzw. "Diplom-Informatiker" (abgekürzt "Dipl.-Inform.") durch den Fachbereich Mathematik und Informatik verliehen.
(3) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester und umfasst Lehrveranstaltungen des Pflicht- und Wahlpflichtbereichs im Gesamtumfang von höchstens 160 Semesterwochenstunden, die sich in etwa gleichmäßig auf das Grund- und Hauptstudium verteilen, sowie Lehrveranstaltungen nach freier Wahl der Studierenden. Davon unberührt ist der Arbeitsaufwand zur Anfertigung der Diplomarbeit. Im Grundstudium entfallen 16 Semesterwochenstunden auf das Wahlpflichtfach, im Hauptstudium 12 Semesterwochenstunden.
(2) Die Fachprüfung Informatik zur Diplomvorprüfung wird in der Regel studienbegleitend in Teilprüfungen zu Lehrveranstaltungen durchgeführt.
(3) Die beiden Fachprüfungen zur Diplomprüfung gemäß § 21 Absatz 2 a) sollen jeweils als eine mündliche Prüfung durchgeführt werden. Teile der Fachprüfung gemäß § 21 Absatz 2 b) können studienbegleitend abgelegt werden, wenn eine Anerkennung gemäß § 9 Absatz 3 angestrebt wird.
(5) Die Diplomvorprüfung soll bis Ende des vierten, die Diplomprüfung bis zum Ende des neunten Fachsemesters beendet sein.
drei Professorinnen bzw. Professoren, Hochschuldozentinnen bzw. -dozenten oder Privatdozentinnen bzw. –dozenten,
(6) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn zwei Professorinnen bzw. Professoren, Hochschuldozentinnen bzw. -dozenten oder Privatdozentinnen bzw. -dozenten und ein weiteres Mitglied anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der bzw. des Vorsitzenden, bei deren bzw. dessen Abwesenheit die Stimme der Stellvertreterin bzw. des Stellvertreters.
(3) Für alle zur Diplomvorprüfung oder Diplomprüfung zugelassenen Kandidaten bzw. Kandidatinnen wird ein Kreditpunktekonto für die erbrachten Leistungen bei den Akten des Prüfungsausschusses eingerichtet sowie Buch geführt über bestandene und nicht bestandene Prüfungen. Den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen sind Einblick in ihre eigenen Konten zu gewähren.
Kreditpunkte für Proseminare werden durch einen qualifizierten Vortrag, für Seminare der Informatik durch einen qualifizierten Vortrag sowie eine positiv bewertete schriftliche Ausarbeitung zum Thema des Vortrages, für die Projektarbeit durch einen positiv bewerteten Abschlußbericht und einen Vortrag zu den Ergebnissen der Projektarbeit, erworben.
(5) Kreditpunkte aus Prüfungsleistungen zu Lehrveranstaltungen können nur erworben werden, wenn zu den gleichen Lehrveranstaltungen nicht schon Kreditpunkte durch andere Studien- oder Prüfungsleistungen erworben wurden. Der Prüfungsausschuss bestimmt, welche Lehrveranstaltungen in diesem Sinne gleich sind.
(1) Wenn in der Diplomvorprüfung bzw. Diplomprüfung eine Prüfung mit "nicht ausreichend" bewertet wurde, so kann diese Prüfung wiederholt werden. Fehlversuche in demselben Fach an anderen Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen werden mitgerechnet.
(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen im Studiengang Informatik an einer anderen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes, die zu Zeiten erbracht wurden, in denen die Studierenden noch nicht im Studiengang Informatik an der Martin-Luther-Universität immatrikuliert waren, werden anerkannt.
(3) Prüfungsleistungen von Studierenden, die bereits im Studiengang Informatik der Martin-Luther-Universität immatrikuliert waren bzw. sind, die durch Teilprüfungen im Studiengang Informatik an einer anderen Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nachgewiesen wurden bzw. werden sollen, können anerkannt werden, sofern die Teilprüfung wenigstens 14 Tage vor dem entsprechenden Prüfungstermin beim Prüfungsausschuss schriftlich angemeldet wurde und es sich um eine benotete Teilprüfung handelt.
Hiervon ausgenommen sind die Projektarbeit, die Diplomarbeit und die Fachprüfung in den nach § 21 Absatz 2 Punkt a) wählbaren Vertiefungsrichtungen.
zusammen mit dieser Teilprüfung nicht über die Hälfte der in dieser Fachprüfung verlangten Kreditpunkte außerhalb der Martin-Luther-Universität erworben werden,
im Falle einer Teilprüfung zur Vordiplomprüfung diese Teilprüfung in großen Teilen der bzw. den entsprechenden Teilprüfungen im Studiengang Informatik der Martin-Luther-Universität entspricht,
Für das Nichtbestehen einer außerhalb der Martin-Luther-Universität angemeldeten Teilprüfung gilt § 16 entsprechend. Eine angemeldete Teilprüfung gilt darüber hinaus als nicht bestanden, wenn das Ergebnis der Teilprüfung zusammen mit einer entsprechenden offiziellen Bestätigung nicht fristgerecht beim Prüfungsausschuss eingereicht wird.
(4) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen erbracht wurden, werden anerkannt, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt ist. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen im Studiengang Informatik der Martin-Luther-Universität im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und -bewertung vorzunehmen.
(8) Soweit Studienzeiten nach den Absätzen 1, 2, 3, 4, 5 angerechnet werden, erfolgt eine dementsprechende Änderung der jeweiligen Meldefristen, der Wiederholungsmöglichkeiten für Prüfungsleistungen und der Kreditpunktekonten.
mündliche Prüfungen nach § 11
schriftliche Prüfungen nach § 12
prüfungsrelevante Studienleistungen nach § 13 Absatz 1 und 2
Diplomarbeiten nach § 14
(1) Eine schriftliche Prüfung ist eine Klausurarbeit unter Aufsicht, in der die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen nachweisen sollen, dass sie in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln mit den geläufigen Methoden ihres Fachs ein Problem erkennen und Wege zu einer Lösung finden. Die zulässigen Hilfsmittel werden rechtzeitig und in angemessener Form bekannt gegeben. Die Dauer einer Klausurarbeit beträgt in der Regel 10-15 Minuten pro Kreditpunkt der zugehörigen Lehrveranstaltung(en). Sie soll in der Regel 120 Minuten nicht überschreiten.
(2) Geht die Bewertung einer prüfungsrelevanten Studienleistung in die Note einer Fachprüfung ein, gelten § 11 und § 12 entsprechend.
(3) Die Diplomarbeit ist in drei gebundenen Exemplaren fristgemäß beim Prüfungsausschuss einzureichen, der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Versäumen Kandidaten bzw. Kandidatinnen die Frist ohne triftige Gründe, gilt die Diplomarbeit als mit „nicht ausreichend“ bewertet.
(4) Das Thema der Diplomarbeit wird vom Prüfungsausschuss ausgegeben. Hierzu muss das Einverständnis einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers der Martin-Luther-Universität, die bzw. der am Studiengang Informatik beteiligt ist, als Themenstellerin bzw. Themensteller zu fungieren, vorliegen.
Die Diplomarbeit kann von jeder Hochschullehrerin bzw. jedem Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität, sowie von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die an dem Studiengang Informatik beteiligt sind, betreut werden.
(5) Die Diplomarbeit kann in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt und betreut werden, sofern eine Hochschullehrerin bzw. ein Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität, die bzw. der am Studiengang Informatik-Diplom beteiligt ist, schriftlich ihr Einverständnis erklärt, als Themenstellerin bzw. Themensteller der Arbeit zu wirken. Die betreuende Person gilt in diesem Fall als Prüfer bzw. Prüferin der Diplomarbeit nach § 6.
(6) Das Thema darf erst ausgegeben werden, nachdem die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen die Diplomvorprüfung bestanden und die Projektarbeit nach § 22 Absatz 3 abgeschlossen haben.
(9) Die Diplomarbeit ist von zwei prüfungsberechtigten Personen (nach § 6), von denen mindestens eine bzw. einer eine bzw. ein Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer sein soll, gutachterisch zu bewerten. Eine der Gutachterinnen bzw. einer der Gutachter soll die Themenstellerin bzw. der Themensteller der Arbeit sein. Die zweite Gutachterin bzw. der zweite Gutachter wird vom Prüfungsausschuss bestellt. Die Gesamtnote der Diplomarbeit ergibt sich als arithmetisches Mittel der durch die Gutachten festgelegten Noten, sofern die Differenz der Einzelbewertungen nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0, wird vom Prüfungsausschuss eine dritte Prüferin bzw. ein dritter Prüfer zur Bewertung der Diplomarbeit bestimmt. In diesem Fall wird die Note der Diplomarbeit aus dem arithmetischen Mittel der beiden besseren Noten gebildet. Die Diplomarbeit kann jedoch nur dann als "ausreichend" oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten "ausreichend" oder besser sind. Das Bewertungsverfahren soll acht Wochen nicht überschreiten
(10) Wird die Diplomarbeit mit „nicht ausreichend“ bewertet, so ist auf Antrag der Studierenden eine Wiederholung mit neuem Thema möglich. Eine Rückgabe dieses Themas sowie eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen.
(3) Die Fachnote einer Fachprüfung, die nach § 7 Absatz 6 bestanden ist, errechnet sich aus dem nach Kreditpunkten gewichtete Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Noten der Prüfungsleistungen, aus denen sich die Fachprüfung zusammensetzt. Bei der Notenbildung wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Fachnote lautet:
(4) Für die Bildung der Gesamtnoten gemäß § 20 Absatz 1 und § 25 Absatz 2 gilt § 15 Absatz 3 entsprechend.
(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ bewertet, wenn Kandidaten bzw. Kandidatinnen den Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumen oder wenn sie nach Beginn der Prüfung ohne triftigen Grund von der Prüfung zurücktreten. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird. Zudem gelten die Bestimmungen aus § 9 Absatz 3.
(3) Versuchen Kandidaten bzw. Kandidatinnen das Ergebnis der eigenen Prüfungsleistungen oder das anderer schuldhaft durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfung mit „nicht ausreichend“ bewertet. Kandidaten bzw. Kandidatinnen, die den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stören, können von den jeweiligen Prüfenden oder der Aufsicht führenden Person von der Fortsetzung der Prüfungsleistungen ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die Prüfung als nicht bestanden. Werden Studierende von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschlossen, können sie verlangen, dass diese Entscheidung vom Prüfungsausschuss überprüft wird. In schwer wiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen vom Erbringen weiterer Prüfungsleistungen ausschließen. Belastende Entscheidungen sind den Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(5) Gleichfalls sind die Fristen der Erziehungszeit nach Maßgabe des jeweiligen Gesetzes über die Gewährung von Erziehungsgeld und Erziehungszeit (BerzGG) auf Antrag zu berücksichtigen. Studierende müssen bis spätestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt, von dem ab sie Erziehungszeit antreten, dem Prüfungsausschuss unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen Zeitraum oder für welche Zeiträume sie Erziehungszeit nehmen wollen. Der Prüfungsausschuss hat zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die bei Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern einen Anspruch auf Erziehungszeit nach dem jeweils gültigen Gesetz auslösen würden, und teilt das Ergebnis sowie gegebenenfalls die neu festgesetzten Prüfungsfristen den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen mit.
(6) Kandidaten bzw. Kandidatinnen können verlangen, dass die Entscheidungen nach § 16 Absatz 1 und 2 innerhalb von vier Wochen vom Prüfungsausschuss überprüft werden.
(1) Durch die Diplomvorprüfung sollen die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen nachweisen, dass sie die inhaltlichen Grundlagen der Informatik, der Mathematik und eines Wahlpflichtfaches, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben haben, die erforderlich sind, um das weitere Studium mit Erfolg zu betreiben.
c) einer Fachprüfung im Wahlpflichtfach
(5) Bei Studierenden mit Wahlpflichtfach Mathematik umschließt die unter § 17 Absatz 2 Punkt b angegebene Fachprüfung in Mathematik die in § 17 Absatz 2 Punkt c angegebene Fachprüfung im Wahlpflichtfach. Die Fachprüfung ist bestanden, wenn 66 Kreditpunkte erreicht worden sind. Prüfungen sind abzulegen zu den Lehrveranstaltungen
Analysis I 9 Kreditpunkte
Analysis II 9 Kreditpunkte
(6) Prüfungen in einem Wahlpflichtfach, das nicht Mathematik ist, werden durch die entsprechenden Fakultäten bzw. Fachbereiche in Eigenverantwortung abgehalten. Der Fachprüfung sind pauschal 24 Kreditpunkte, welche in der Regel 16 Semesterwochenstunden entsprechen, zugeordnet. Davon unberührt ist § 17 Absatz 5.
b) an der Martin-Luther-Universität zum Zulassungszeitpunkt im Studiengang Informatik eingeschrieben ist.
(2) Zu einer Teilprüfung einer Fachprüfung kann nur zugelassen werden, wer zur Diplomvorprüfung zugelassen ist. Für die Fachprüfung in einem Wahlpflichtfach, das nicht Mathematik ist, müssen außerdem je nach Bestimmung des entsprechenden Faches Leistungsnachweise vorgelegt werden.
a) das Zeugnis gemäß § 18 Absatz 1 a);
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft bereits Prüfungsleistungen in einem Studiengang Informatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden wurden oder sich die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen in einem Prüfungsverfahren befinden;
c) eine Erklärung darüber, ob bereits eine Diplomvorprüfung oder Diplomprüfung im Studiengang Informatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes nicht bestanden oder in einem solchen Studiengang der Prüfungsanspruch verloren wurde.
(4) Können Kandidaten bzw. Kandidatinnen ohne ihr Verschulden die erforderlichen Unterlagen nicht in der § 18 Absatz 3 vorgeschriebenen Weise beibringen, so kann der Prüfungsausschuss ihnen gestatten, die Nachweise auf andere Weise zu führen.
a) die in § 18 Absatz 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c) Kandidaten bzw. Kandidatinnen die die Diplomvorprüfung oder die Diplomprüfung im Studiengang Informatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes endgültig nicht bestanden haben oder sich an einer solchen Universität oder Hochschule in einem Prüfungsverfahren befinden oder
e) nicht bestandene oder als nicht bestanden geltende Prüfungsleistungen in einem Studiengang Informatik an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes als Fehlversuche anzurechnen sind und deshalb keine Möglichkeit einer Wiederholung dieser Prüfungsleistung im Studiengang Informatik besteht.
a) die Meldefrist gemäß § 19 Absatz 2 und 3 nicht eingehalten wird oder
b) eine weitere Wiederholung gemäß § 8 ausgeschlossen ist oder
c) Kandidaten bzw. Kandidatinnen nach § 16 Absatz 3 von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausgeschlossen wurden oder
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Diplomvorprüfung muss spätestens zwei Wochen vor Ende der Vorlesungszeit des ersten Fachsemesters gestellt werden.
(2) Zu jeder Teilprüfung der Diplomvorprüfung haben sich die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen schriftlich beim Prüfungsausschuss anzumelden. Dies gilt auch für die Fachprüfung im Wahlpflichtfach und Teilprüfungen, die gemäß § 9 Absatz 3 an einer anderen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes abgelegt werden.
(3) Die Anmeldung zu studienbegleitenden Teilprüfungen hat in der Regel bis spätestens zwei Wochen vor Ende der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters zu erfolgen. Die Anmeldetermine werden öffentlich durch Aushang unter Angabe einer Ausschlussfrist bekannt gegeben. Für Teilprüfungen, die gemäß § 9 Absatz 3 an einer anderen Universität oder einer gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes abgelegt werden, sind die Anmeldefristen gemäß § 9 Absatz 3 verbindlich.
(5) Sind prüfungsrelevante Studienleistungen für eine Teilprüfung gemäß § 4 Absatz 4 vorgesehen, so sind deren Art und ihre mögliche Einbeziehung in die Bewertung der Prüfung zu Beginn der Vorlesungszeit, in der die Lehrveranstaltungen stattfinden, von den Prüfenden bekannt zu geben.
(1) Die Diplomvorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in § 17 Absatz 2 angegebenen Fachprüfungen bestanden sind. Für jede Fachprüfung wird eine Fachnote gebildet. Die Gesamtnote der Diplomvorprüfung errechnet sich gemäß § 15 Absatz 4 aus den nach den Kreditpunkten gewichteten Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Fachnoten.
(1) Durch die Diplomprüfung sollen die Kandidaten bzw. die Kandidatinnen nachweisen, dass sie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge ihres Fachs überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der Informatik anzuwenden.
a) jeweils einer Fachprüfung in zwei Vertiefungsrichtungen
c) einer Fachprüfung in einem Wahlpflichtfach
Technische Informatik und Betriebssysteme
(3) Die Fachprüfungen in den beiden Vertiefungsrichtungen nach § 21 Absatz 2 Punkt a) finden als mündliche Prüfungen statt, deren Gegenstand jeweils Lehrinhalte von Lehrveranstaltungen über mindestens 12 Semesterwochenstunden ist. Die beiden Vertiefungsrichtungen müssen aus zwei in § 21 Absatz 2 genannten unterschiedlichen Gebieten gewählt werden.
Die Studienordnung legt die Vertiefungsrichtungen und deren Zuordnung zu den in § 21 Absatz 2 genannten Gebieten fest, jedem Gebiet ist mindestens eine Vertiefungsrichtung zugeordnet.
(4) Die Fachprüfung gemäß § 21 Absatz 2 Punkt b) besteht aus je einer, in der Regel mündlichen Teilprüfung mindestens zu jedem der drei in § 21 Abs. 2 genannten Gebiete, denen nicht die Vertiefungsrichtungen der Kandidaten bzw. der Kandidatinnen entstammen. Der Prüfungsgegenstand jeder Teilprüfung darf den Lehrinhalt von Lehrveranstaltungen von 6 Semesterwochenstunden zu jedem Gebiet nicht unterschreiten.
(5) Die Fachprüfung im Wahlpflichtfach nach § 21 Absatz 2 Punkt c) muss auf dem Gebiet aufbauen, das bereits in der Diplomvorprüfung Prüfungsgegenstand war; andernfalls ist die Diplomvorprüfung entsprechend zu ergänzen.
(1) Durch Fachprüfungen zu den beiden Vertiefungsrichtungen nach § 21 Absatz 2 Punkt a) und die Fachprüfung im Wahlpflichtfach nach § 21 Absatz 2 Punkt c) müssen jeweils 18 Kreditpunkte erworben werden.
(2) Die Gesamtzahl der durch die Fachprüfung gemäß § 21 Absatz 2 Punkt b) mindestens zu erwerbenden Kreditpunkte beträgt 36.
In jedem der drei in § 21 Absatz 2 genannten Gebiete, denen nicht die Vertiefungsrichtungen der Kandidaten bzw. der Kandidatinnen entstammen, müssen mindestens 9 Kreditpunkte erworben werden, wobei maximal je Gebiet 18 Kreditpunkte anrechenbar sind.
Bei der Bildung der Gesamtnote der Fachprüfung zu § 21 Abs. 2 Punkt b) gehen alle hierfür aus Teilprüfungen erzielten Noten ein. Kreditpunkte aus Teilprüfungen zur Fachprüfung nach § 21 Absatz 2 Punkt b), deren Gegenstand Lehrveranstaltungen aus Gebieten nach § 21 Absatz 2 waren, denen die Vertiefungsrichtungen entstammen, werden nicht angerechnet.
(1) Zur Diplomprüfung kann nur zugelassen werden, wer neben den in § 18 Absatz 1 aufgeführten Anforderungen die Diplomvorprüfung im Studiengang Informatik der Martin-Luther-Universität oder eine gemäß § 9 als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung bestanden hat.
a) Zeugnis über die bestandene Diplomvorprüfung, wobei im Falle der an einer anderen Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes abgelegten Diplomvorprüfung die Anerkennungsbescheinigung gemäß § 9 beigefügt werden muss
b) weitere Unterlagen entsprechend § 18 Absatz 3 Punkte b und c
(3) Für die Zulassung und das Zulassungsverfahren zur Diplomprüfung gilt § 18 Absatz 4 bis 7 entsprechend.
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Diplomprüfung soll in dem Semester gestellt werden, das nach dem Datum des Zeugnisses über die bestandene Diplomvorprüfung beginnt.
(2) § 19 Absatz 2 bis 5 gelten entsprechend.
(3) Die Anmeldung der Diplomarbeit kann erfolgen, sobald die Voraussetzungen von § 14 Absatz 6 erfüllt sind.
(4) Bei der Anmeldung zu einer Teilprüfung nach § 21 Absatz 2 Punkte a) und b) ist durch die Kandidaten bzw. durch die Kandidatinnen anzugeben, ob diese zur Fachprüfung nach § 21 Absatz 2 Punkt a) oder Punkt b) gehören soll.
(1) Die Diplomprüfung ist bestanden, sobald alle Fachprüfungen nach § 21 Absatz 2 bestanden sind, die Kreditpunkte nach § 22 Absatz 3 und 4 erworben wurden und die Diplomarbeit mit mindestens der Note 4 bewertet wurde.
(2) Die Noten der Fachprüfungen nach § 21 Absatz 2 errechnen sich gemäß §15 Absatz 3. Die Gesamtnote der Diplomprüfung errechnet sich aus dem gewichteten Durchschnitt der Noten der vier Fachprüfungen gemäß § 21 Absatz 2 und der Note der Diplomarbeit. Die Wichtungsfaktoren der einzelnen Bestandteile der Diplomprüfung sind:
Fachprüfungen nach § 21 Absatz 2 a) – jeweils Wichtungsfaktor 1
Fachprüfung nach § 21 Absatz 2 b) – Wichtungsfaktor 2
Fachprüfungen nach § 21 Absatz 2 c) – Wichtungsfaktor 1
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird den Kandidaten bzw. den Kandidatinnen die Diplomurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades Diplom-Informatikerin bzw. Diplom-Informatiker beurkundet.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kraft. Gleichzeitig tritt die Prüfungsordnung vom 21.5.1996 (MBl. LSA Nr. 56/1997) außer Kraft.
(2) Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung gelten für alle Studierenden, die ab dem Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung an der Martin-Luther Universität für den Studiengang Informatik eingeschrieben werden.
(3) Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung über die Diplomprüfung gelten für alle Studierenden, die vor Inkrafttreten im Studiengang Informatik an der Martin-Luther-Universität immatrikuliert waren, ihre Diplomvorprüfung bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht abgeschlossen hatten.
(4) Studierende, die bei Inkrafttreten der vorliegenden Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Informatik-Diplom an der Martin-Luther Universität eingeschrieben sind, können unwiderruflich erklären, dass sie nach der vorliegenden Diplomprüfungsordnung geprüft werden möchten. Sobald diese Erklärung beim Prüfungsausschuss eingegangen ist, gilt für diese Studierenden die vorliegende Prüfungsordnung.
Über die Anrechnung von Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss gemäß § 9. Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Informatik-Diplom der Martin-Luther-Universität vom 17. Oktober 1997 sind letztmals sechs Semester nach Inkrafttreten der vorliegenden Prüfungsordnung möglich.
(5) Andere als die in § 29 Absatz 2,3,4 aufgeführten Studierenden des Studiengangs Informatik-Diplom der Martin-Luther Universität werden nach Ablauf einer Frist von sechs Semestern nach Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung von Amts wegen in die vorliegende Prüfungsordnung übergeleitet. Über die Anrechnung bereits erbrachter Leistungen entscheidet der Prüfungsausschuss gemäß den Festlegungen des § 9.
Halle (Saale), .......2003

References: § 14

§ 17

§ 22
 § 21
 § 21
 § 9
 § 21
 § 16
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 11
 § 12
 § 6
 § 22
 § 6
 § 7
 § 20
 § 25
 § 15
 § 9
 § 16
 § 17
 § 17
 § 17
 § 18
 § 18
 § 18
 § 19
 § 8
 § 16
 § 9
 § 9
 § 9
 § 4
 § 17
 § 15
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 18
 § 9
 § 9
 § 18
 § 18
 § 19
 § 14
 § 21
 § 21
 § 21
 § 22
 § 21
 §15
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 9
 § 29
 § 9