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1825 / 261 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung)
1825 / 261 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff
v dg L Epe er a: E 7 Ent ah O E R N M Ee Ai Mita iee
- Art. 1. Die contrahirenden Mächte vereinigen, alliiren und verbinden sich für immer in Krieg und Frieden, mit ihrem Einfluß und der ihnen zu Gebot stehenden Macht, ihre Unabhängigkeit von der Spault- schen Nation, 10 wie jeder „andern fremden Herrschaft
frecht zu erhalten. :
Unt: 2. , Mis contrahirenden Mächte verpflichten ch, gemeinschaftlich jeden Angri} oder Einfall ihrer Feinde r e auf irgend cine Weise ihre
¿rinche Cxistenz bedreht. i i E 3, Die Republik Columbien verspricht, ‘den Vercimgt:n Staaten v0u Central - America mit ihrer See- und Landmacht in der Ausdehnung beizustehen, wie es auf der Versammlung bder Bevollmächtigten be-
im erden wird. i L L Dasselbe thun ihrerseits die Vereinigten i 1 ven Central-America- : E id R contrahirende Partheien garantiren wechs:lseitig die Jutegrität ihres respectiven Gebiets gegen die Angrisse des Königs von Spanien, auf den- selben Fuß, wie es vor dem gegenwärtigen Unabhängig:
t 0,20 3 éi Rene I einem pldkblichen Einfall fônnen beide Partheien feindiiiie Operationen aus dem Gebiete des einen oder andern E wenn T S R S
lassen, mit der Regierung zu commun.Cciren el- a A verlebté Gebiet gehört, Die Kosten - die aus diesen und andern Operationel/ dur) die Art. 3 und 4 veranlaßt - hervorgehen - folien mictelst einer bejondern Conventicunlquéidirt L C E Jahre, vom Schluß Gricas an, berichtigt werden. ves B99 unV 8 ilen sich auf die Vereinbarung weagen- einer genauen 0 V eas zwischen dem jebie er contrahirenden Mächte. B B contrahirende Mächte wünschen für ein Mittel gegen das Unglück zu sorgen welczes nicht ermächtigte Abentheurer azurichten dürsten, wenn sie aus irgend einem Theile der Musquito- Küste, mit Einschlup voz Cabo Grattas a Dies bis zum Chagras Flusse, C05 sonien anlegren, und verpflichten sih daher, ihre Latd- und Seemacht gegen diejenigen Jndividuen zu gebrau- hen, welche auf diesen Küsten, ohue vorgängige Ér- laubniß der Regierung /- der sie gehdren, Niederlassun;- é gen wollen, A T Búrger und Einwohner beider Staa- ten sollen frei und ungehindert nach und von den respec- tiven Häfen und Gebieten fommen und gehen dürfen, daselbst alle búrgerlichen Rechte und Handels: Privilegien aenießen, und nur den Adgaben und Beschränkungen unterworfen jeyu , welche das Volk und die Bürger der einen odex andern der contrahirenden Partheien bezah
2 1 en. - : 8 ¿Al 11. Bezieht < auf denselben Gegenstand.
Art, 12. Handelt von Ausbesserung der Kausfahr tei; ober Kriegs\<i}e in den respectiven Häfen der 4
¡renden Partheien.
E Art. E Um die scandalôsen Mißbräuche zu ver? hindern , welche dur< Kaperschisse entspringen fdunen, | tomumen beide Partheien überein, gegen Corjaren, die unter der Flagge ciner von beiden Mächten fahren, an ihren resp. Seekústen gerichtlich zu verfahren.
Art. 14. Stipulitt die gegenjeltige Auslieferung von Deserteurs der Land- und Seemacht, so wis der Matrosen der Kauffahrteischisse.
Art. 15, Bestimmt, daß hinführo etwanige Strei- tigfeiten zwischen beiden Ländern, dur< von beiden Sei- ten ernannte Bevollmächtigte schiedsrichterlich entschieden werden follen.
Art, 16. Beide Partheien wollen si bemühen,
die Regierungen der andern, vormals Spanichen, Stag ten von America zu bewegen, einen Vereinigungs; Handels - und Bundes - Tractat abzuschließen.
der Amerikanischen Staaten bestehend , vereinigt werden Art. 18. Diese Convention soll bei keiner der cons
trahirenden Partheien der Ausübung der National: Son}
verainität Eintrag thun, sowohl was die innere Regi
Poniiee, 17 Sabald diese wiarise wee M p e U Pls<he Staats - Zeitung.
; “Wil gGW cte
rung als ihre Verbindungen mit auswärtigen Mächte betri. Nichts destoweniger machen sie sich ausdrücklit und unwiderruflih anheischig , in feine Entschädigun zu willigen, welche Spanien oder irgend eine and Nation in Spaniens Namen, für den Verlust sein
Mg 261.
srühern Oberherrlichkeit über diese Lánder verlangen maß noch irgend einen Vertrag mit Spanien oder îirgeiß ciner andern Nation, zum Nachtheil ihrer Unabhängif feit einzugehen, jondern bei jeder Gelegenheit und a Orten thre wechselseitigen Junteressen mit der Wü und Energie freier, unabhängiger, befr: undeter, brü [T E verbündeter Nationen ausrecht zu erhalten, t Art. 19. Der Isthmus ‘von Panama, integzrir : ; : der Theil der Republik Columbien, wird zur Zusa! Kronik des Tages. menfunft obgedachter erlauchten Versammlung dienen, “A j j ] ; Spanisches Amerifa. Die beständige Unsich O König haben den bisherigen Ge- heit von Vera-Cruz bewirkt , daß der Hafen von T P A V Königlich: Spanien Hofe, Legations pico , vormals nur dem Schleichhandel gewidmet , tägl at9 bet iebermanun, za Allerhöch Jhrem- außer- mehr an Lebhaftigkeit gewinnt. Man’ will an der Mi ep elan Len und bevollmächcigten Minister dung des Huajacualco (ebenfalls in der Provinz Vi Ar N Majestát zu ernennen geruhet. Cruz) einen Hafen anlegen, indem dieser Strom all ho Me L De arts haben am 29. des vo- tief genug für Kriegsschisse, und für Handelsschiffe | ge CLIT: ed Bee Großbrittanisch- Hanndver. dis 70 Seemeilen weit hinauf schiffbar ist. — Ein Þ P Ste, Br en Gren Zelandfen und bevollmächtigten vatschreiben aus Mexico giebt folgende Nachrichten I Fa ¿aan en Reden, eine Ant:itts - Audienz die Bearbeitung der Bergwerke in diesem Lande: „D drei“ großen énglishen Gesellschaften haben verschied Verfahrungzarten angenommen, die der Gegenstand t licher Gespräche und Kritiken sind. Die tônigiiche C j sellshaft del Monte, welche die unermezlihen Bﬀ Durch gerei st, Der Kaiserlich - Russische Feldjä- werfe des Grafen de la Regla ausbeutet, will sich Fer Ty cibé, als Kourier vou Heiligenstadt nah St. Dampfma\chinen bedienen. Sachkundige Leute we: etersburg. i in dieser Hinsicht die Frage auf, ob raan nicht so f bare Maschinen entbchren, und dieselben Resultate weniger Auswand und weit schneller durch Mittel, im Lande selbst zu fiuden sind, erhaiten tônnte?— anglo- mexicanishe Gesellschaft, die ihre Haupt, Vi werfe in Guanaxuato hat, verfährt nah ein:m an? Syfieme, Sie bedient sich Fer Malacatos, die sie bessert hat; jede tiefer Maschinen erfordert 12 Pfi
1 obgedachter Eigenschaft aus seinen Händen entgegen nehmen geruhet: : :
U, Zeitungs - Nachrichten.
die man alle ses Stunden atlôst. — Die dritte 0 Ausland.
sclischafr ist die sogenannte vereinigte mexicani\che. 9 j bar sis zum Grundsaße gemacht, alle ihre Aus Paris, 31. Oftober. Sr. Majestät der Könib cungsmitrel aus dem Lande selbst zu {<dpfen. Sie! aben dem Grafèn von Quisonas, General - Lieutenant Bergwerke in Guanaxuato, Zacatecas und mehreren A russischen Diensten, dem. Baron von Str. Mars, dern Bezirken. Alle diese Ge)ellschaften werden gut | duiglichen Commissarius zu Mainz, dem Baron vou waltet. Die lebztére seht unter dee Leitung des M halaucey, Obristen des 1lten leichten Regiments und ers der auswärtigen Angelegenheiten y Don“ Lucas Mm Herzog von Castries, Gouverneur von Meudon, man, demn zwet englische Kaufleute beistehen. Hr. ine Privar - Au®ienz ertheile. i liamson leitet die anlo: mexicani!<e Gejellschaft, Nach der Messe übergab der Herzog von San- die Gesell[Zafe del Monte ist der Sorgfalt des Gi Larlos, außerordentlicher Bothschafter und bevoll nàch- Kapitains Veith, Sohn eines Londoner Arztes, igter Minister Sr. königl. Hohejt des Jufanten, Her- ein 4 ogs von Lucca, in einer Privat Audienz eun Schretben Meines Souverains, in. welchem diejer Sr. Majestät die Bermählung Sr. durchlauchtigen. Schwester, der Ju- Mantin Louise Charlotte, mit Sr. tôduigl. Hoheit dem Prinzen -.Maxtmilian von Sach}en, notificicr, Der Herzog von San. Fe: nando, déèr Graf Hamil- Montaa, 7. November. Jm Schauspielhause: j/ on und der Graf von Moi ène hatten hierauf die Ehre, Brauer von Messina‘! Trauerspiel in 4 Abtheil, em Köuig ihre Aufwartung zu machen: Schiller. E M: Gestern ist Don Joaquin de Acosta y Monteale- : tve, “außêétordeatliher Gesandter und bevollmächtigter
are Eee
Gedruett bei Feilter und Cisersdorff.
p 5 WMuister Sr. katholischen Majestät. am Wiener Hof, Redacteur J Mit jeiner Familie und Suite hier angefommen,
ertheilen und das Beglaubigungs-Schreiben desselben.
spanischen Gouvernement den Vorschlag machte,
den StenNovember 1825.
Der Marquis von Moustier, französischer Gesand-
ter am spanischen Hofe, ist gestern von seiner. Bestimmung ans gest Bayonne nach
Don Pedro de Mello Brayer, d i i on i , der neue portugíi sische Gesandte, is gestern Abend hier atte t
Mit der im gestrigen Blatt der Staats - Zeitung
mitgetheilten erwähnten Nachricht , das bei Vigo ver
suukene Geld betreffend „- hat es folgende Bewandniß:
Während der Regierung Philrpps des Stei i auf der Rhede von Vigo eine englische Flotte die spa- use Silberflotte an, welche mit 14 M:llionen von Amerifa fam. - Alle mit Geld beladene Schiffe, gegen welche der Hauptangrisf der Engländer ge|hah, wurden jo- Übel zugerichtet , daß sie, fast am Eingang des Ha- E ate inf Schäßen sanken.
cehrere Engländer fauden kürzli 7
des Marine- Ministers den Mäbvoee s B mirals, der damals die Fotte befehligte. Dieser Rap- port ijt jo umständlich , daß es fast unmöglich ist, si<
in dem Punkt „ wo die Scháße versanken , zu’ irren ,
Es vereinigte sich nun eine Compagnie, welche dem ihre Kosten die Reichthümer aus dem Meere bea schaffen, weun ihnen die Hälfte der Summe, die fe wieder zu Tage jörderten, als die Jhrige gesichert würde. Das Gouvernement genehmigte den Vorschlag und der, deshalb na< Madrid abgereiste Bevollmäch- tigte der Compaguize , ist mit dem unterzeihneten Con- traft nach London zurückgereist. Die Arbeit wird im April künftigen Jahres ihren Anfang nehmen.
Seit langer Zeit wußte man, daß Rom in neuer Zeit weit hdher liege als Rom zu den Zeiten der Re- publik und der Kaijer; aber daß der Unterschied so bes
deutend jei, wie man jeßt gesunden, glaubte man nicht.
Auszrabungen, die man auf dem Marsfelde d q Gern bige Dlviad Maxima gemacht g E daß das jeßige Niveau 10 bis 12 pariser Fu i als damals, 7 ACEIES O MEONE f Die Madrider Zeitung vom 20, Oftober enthäl : r o Ti j t nichts neues. Noch ist der König und der ganze Hof iu dem Palast des Escurials, e : Der franzdsishe Consul für Madrid ist daselbst angekommen. Der niederländishe Gesandte zu Constantinopel i den 20sten fcierlih ëem Sultan vorgéstellt e Ais Grund, daß. diejes nicht f:üher ge]chehen,. giebt man die Krankheit des Dragomaur der Gesandischaft an, : Briefe aus Santa-Martha (Cóölumbieñ) jagen „ daß in diesem Hafen sich eine Compagnie gebildet habe, um
50 Kaper zu dewaffnen. Sie sollen zwt|hen Cadix und Cuba in der Meerenge vön Gibraltar, an den Balea- ci¡chen Jujeln uno deia Cap Fenisterre kreuzen.
Madrid, 20. Occbdr. Ju eincm vom Constit. mit-
amp g E M I Arr E on ra nemmgrnmE E C I

References: Art. 1
 Art. 3

Art. 14

Art. 15
 Art. 18
 Art. 19