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Timestamp: 2015-09-04 05:49:24+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1989, 222 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 24.11.1988 - III ZR 188/87 Volltextver�ffentlichungen (6)
Unwirksamkeit der Tilgungsverrechnungsklausel einer Hypothekenbank mangels hinreichender Erkennbarkeit der zinssteigernden Wirkung
Wird zitiert von ... (151) BGH, 12.10.2005 - IV ZR 162/03 Ersetzung unwirksamer Klauseln in den Allgemeinen Bedingungen der kapital- …Darin liegen eine unangemessene Benachteiligung des Kunden im Sinne von � 9 AGBG, jetzt ausdr�cklich � 307 Abs. 1 Satz 2 BGB und ein Versto� gegen Art. 6 der Richtlinie 93/13/EWG (vgl. BGHZ 140, 25, 31; 106, 42, 49;… Pfeiffer in Grabitz/Hilf, Das Recht der Europ�ischen Union, Band III Stand Januar 2001, A 5 Art. 3 Rdn. 54, 58, Art. 4 Rdn. 39, Art. 5 Rdn. 22, 23, 26, Art. 6 Rdn. 3).
BGH, 10.07.1990 - XI ZR 275/89 Funktion, Reichweite und Kriterien des Transparenzgebots bei PreisnebenabredenZur Frage, welche Anforderungen eine kundenbelastende Zinsberechnungsklausel beim Annuit�tendarlehen erf�llen mu�, um dem Transparenzgebot nach � 9 AGBG zu gen�gen (Fortf�hrung von BGHZ 106, 42 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] = NJW 1989, 222 = LM � 8 AGBG Nr. 13).Das Berufungsgericht hat (WM 1989, 1209) zur Begr�ndung der Klageabweisung ausgef�hrt: Die von den Kl�gern beanstandete AGB-Klausel halte der Inhaltskontrolle nach � 9 AGBG stand; auch ein Versto� gegen das Transparenzgebot im Sinne des Urteils BGHZ 106, 42 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] liege nicht vor.Diese Auffassung entspricht der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 106, 42, 46, 49 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87]; 106, 259, 263, 264, jeweils m.w.Nachw.).zustimmend: K�ndgen NJW 1989, 943; M. Wolf in: Wolf/Horn/Lindacher AGBG 2. Aufl. � 9 Rdn. 143 und D 10, 12; Ulmer in: Ulmer/Brandner/Hensen AGBG 6. Aufl. Einl. Rdn. 37/38; Brandner in: Ulmer/Brandner/Hensen a.a.O. � 9 Rdn. 83 f., 97 mit Warnung vor �berspitzungen, ferner Anh. �� 9-11 Rdn. 263 a; Koller Festschrift f�r Steindorff S. 667, der allerdings nicht � 9, sondern � 3 AGBG anwenden will; vgl. ferner: Baums ZIP 1989, 7; Kohte EWiR � 9 AGBG 13/89, 631; Taupitz JuS 1989, 520 und NJW 1989, 2242 [VerfGH Bayern 02.05.1988 - Vf VII 18/86]; Hunecke WM 1989, 553; Reifner NJW 1989, 952),.Als Ma�stab daf�r, ob eine AGB-Klausel den Anforderungen des Transparenzgebots entspricht, dienen nicht die Erwartungen und Erkenntnism�glichkeiten des konkreten Vertragspartners, sondern die des typischerweise bei Vertr�gen der geregelten Art zu erwartenden Durchschnittskunden (BGHZ 106, 42, 49 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] m.w.Nachw.) im Zeitpunkt des Vertrags-Schlusses.Bereits das Urteil BGHZ 106, 42, 49 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87]/50 enth�lt daher die einschr�nkende Formulierung, die AGB seien "m�glichst" so zu gestalten, da� dem Durchschnittskunden die preiserh�hende oder ihn sonst benachteiligende Wirkung einer Klausel nicht erst nach intensiver Besch�ftigung oder aufgrund erg�nzender Ausk�nfte deutlich wird.Ebenso wie im Fall des Urteils BGHZ 106, 42 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] war in der von der Beklagten vorformulierten Schuldurkunde nur der Nominalzins, nicht aber der Effektivzins angegeben.Das gilt in besonderem Ma�e f�r die hier streitige Regelung, weil sie im Ergebnis zu einer Weiterverzinsung bereits getilgter Schuldbetr�ge f�hrt und damit dem Regelfall des Darlehens und der dadurch gepr�gten Erwartung des Durchschnittskunden in besonderem Ma�e widerspricht (BGHZ 106, 50 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87]).Wenn man eine solche Regelung mit R�cksicht auf � 20 Abs. 2 HBG nicht nur - wie im Fall des Urteils BGHZ 106, 42 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] - bei Hypothekenbanken, sondern auch bei anderen Kreditinstituten �berhaupt f�r materiell zul�ssig halten will, sind jedenfalls bei der Pr�fung, ob die vorliegende Klauselfassung die Auswirkungen f�r den Durchschnittskunden hinreichend klar werden l��t, strenge Anforderungen zu stellen.Anders als im Fall des Urteils BGHZ 106, 42 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] hat die Beklagte die beiden Regelungen, aus deren Zusammenhang sich die zinserh�hende Wirkung ergibt - viertelj�hrliche Tilgungsleistungen einerseits, Zinsberechnung nach dem Schlu�saldo des Vorjahres andererseits -, nicht in zwei r�umlich getrennte, gesondert bezifferte AGB-Abs�tze aufgenommen, sondern unter einer Ziffer in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden S�tzen nebeneinander gestellt.Der III. Zivilsenat hat in seinem Urteil BGHZ 106, 42, 51 [BGH 24.11.1988 - III ZR 188/87] erkl�rt, m�glicherweise k�nnten die Anforderungen des Transparenzgebots bereits durch eine Einarbeitung der Regelung des sp�teren Absatzes in den fr�heren erf�llt werden.
BGH, 24.03.2010 - VIII ZR 178/08 BGH erkl�rt "HEL"-Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderkundenvertr�gen f�r …Ihre Festlegung ist grunds�tzlich Sache der Vertragsparteien, denn es gibt vielfach keine gesetzliche Preisreglung, die bei Unwirksamkeit der vertraglichen Abrede gem�� � 306 Abs. 2 BGB an deren Stelle treten k�nnte (BGHZ 106, 42, 46; 146, 331, 338; Senatsurteil vom 9. Dezember 1992 - VIII ZR 23/92, WM 1993, 753, unter II 2 a).
BGH, 07.06.2011 - XI ZR 388/10 Klausel �ber die Zahlung einer monatlichen Geb�hr f�r die F�hrung des …Beim Darlehensvertrag stellt daher - wovon auch die Parteien des Rechtsstreits �bereinstimmend ausgehen - der Zins die im Gegenseitigkeitsverh�ltnis zur Kapitalbelassungspflicht des Darlehensgebers stehende (…vgl. Staudinger/ Freitag (2011), � 488 Rn. 180) Hauptleistung des Darlehensnehmers (BGH, Urteil vom 24. November 1988 - III ZR 188/87, BGHZ 106, 42, 46; siehe auch Senatsurteile vom 17. Januar 1989 - XI ZR 54/88, BGHZ 106, 259, 263 sowie vom 7. Mai 1991 - XI ZR 244/90, BGHZ 114, 330, 333) und mithin den Preis f�r die Kapitalnutzung (vgl. B�low, WuB IV. C � 307 BGB 3.10) dar.

References: Art. 6
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 BGH