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Timestamp: 2019-04-25 09:38:23+00:00

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Rechtsprechung: 1 StR 75/14 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 24.02.2015
BGH, 04.09.2014 - 1 StR 75/14
§ 344 Abs. 2 StPO; § 261 StPO; § 266 Abs. 1 StPO; § 52 Abs. 1 StPO; § 266 StGB; § 263 StGB
Anforderungen an die Revisionsbegründung; tatrichterliche Beweiswürdigung (revisionsrechtliche Überprüfbarkeit; Übertragung auf die Auslegung von Verträgen); Untreue (gravierende Pflichtverletzung: Sponsoring, ungenügendes Einverständnis der Mehrheitsgesellschafterin; Tatmehrheit); Betrug (mangelnder Vermögenswert einer Grundbuchberichtigung)
§ 52 StGB, § ... 263 Abs. 1 StGB, § 181 BGB, Art. 6 Abs. 1 EMRK, § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, § 244 Abs. 3 StPO, § 244 Abs. 2 StPO, § 261 StPO, § 46 Abs. 3 StGB, § 345 Abs. 1 StPO, § 273 Abs. 4 StPO, § 338 Nr. 6 StPO, § 177 GVG, § 249 Abs. 2 StPO,  § 249 Abs. 2 Satz 3 StPO, § 138 BGB, §§ 266 Abs. 2, 263 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 StGB
§ 344 Abs 2 StPO, Art 6 Abs 1 S 1 MRK
Revisionsbegründung in Strafsachen: Fehlerhafte Begründung von Verfahrensrügen mit Bezugnahmen auf andere Unterlagen
Anforderungen an die Revisionsbegründung nach einer Verurteilung wegen Untreue
StPO § 344 Abs. 2 S. 2
sueddeutsche.de (Pressebericht, 04.09.2014)
Rechtsanwalt treibt Erbin in den Ruin
Kein Vermögenswert einer Grundbuchberichtigung nach bereits erfolgter dinglicher Übertragung eines Grundstücks
LG München I, 07.02.2013 - 20 KLs 257 Js 211516/07
BGH, 24.02.2015 - 1 StR 75/14
BGH, 07.12.2016 - 1 StR 185/16
Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt (Berechnung der vorenthaltenen …
Bezüglich der Verfahrensbeanstandungen, die eine unrichtige Behandlung von Beweisanträgen zur "formalrechtlichen' Betrachtung der Arbeitgeberstellung im Tatzeitraum sowie entsprechenden Auskünften von Sozialversicherungsträgern hierzu geltend machen, kann der Senat aufgrund des unter II. Ausgeführten - unabhängig von der Frage einer Einschränkung des Beweisantragsrechts der Nebenbeteiligten nach § 436 Abs. 2 i.V.m. § 444 Abs. 2 Satz 2 StPO und unabhängig von der Rügeberechtigung derjenigen Revisionsführer, die lediglich die Ablehnung von anderen Verfahrensbeteiligten gestellten Beweisanträgen beanstanden (vgl. hierzu Senat, Urteil vom 4. September 2014 - 1 StR 75/14, StraFo 2015, 70 mwN) - jeweils ausschließen, dass das Urteil auf einer etwa unrichtigen Rechtsanwendung im Sinne von § 337 Abs. 1 StPO beruht.
BGH, 20.12.2017 - 1 StR 464/17
Begriff der prozessualen Tat (Steuerstrafrecht: regelmäßig keine prozessuale Tat …
Entgegen den gesetzlichen Anforderungen wird die Nichteinhaltung der Urteilsabsetzungsfrist nicht mit Bestimmtheit behauptet (zu diesem Erfordernis etwa BGH, Urteil vom 4. September 2014 - 1 StR 75/14 Rn. 65, StraFo 2015, 70, 72 mwN), sondern die Rechtzeitigkeit lediglich bezweifelt.
BGH, 24.10.2018 - 5 StR 477/17
Betrug (konkludente Täuschung; Fehlen eindeutiger Urteilsfeststellungen zum …
Eine solche Auslegung ist Aufgabe des Tatgerichts und nur einer eingeschränkten revisionsgerichtlichen Überprüfung zugänglich (vgl. BGH, Urteile vom 4. September 2014 - 1 StR 75/14 und vom 29. August 2007 - 5 StR 103/07).
OLG Koblenz, 17.07.2018 - 1 OWi 6 SsBs 19/18
Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung; Elektronische …
So reicht es nicht aus, ein zur Begründung einer anderweitigen Rüge vorgebrachtes Verfahrensgeschehen pauschal in Bezug zu nehmen, wenn dieses auch für die anderweitige Rüge relevante Vorgänge umfasst (vgl. BGH NStZ 2005, 463; Urteil vom 4. September 2014 - 1 StR 75/14 [Rdn. 66 ff., juris] = BeckRS 2014, 23581, jeweils zur Revision).
Hinsichtlich der in der Revisionsbegründung aufgeworfenen Frage, ob die Sitzungsvertretung der Staatsanwaltschaft von einer Referendarin mit den Befugnissen nach § 9 Abs. 2 AGGVG BW wahrgenommen wurde, fehlt es bereits an der erforderlichen bestimmten Behauptung einer Rechtsverletzung, nachdem nur vorgetragen wird, "es kann nicht ausgeschlossen werden", dass der Sitzungsvertreterin der Staatsanwaltschaft die erforderliche Qualifikation gefehlt habe (BGH, Urteil vom 04.09.2014 - 1 StR 75/14 und Beschluss vom 31.05.2016 - 1 StR 22/16, jeweils juris).
e) Die zur Beanstandung einer nicht berücksichtigten rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung erforderliche Verfahrensrüge hätte schließlich u.a. eine Darlegung des Verfahrensgangs - jedenfalls in den wesentlichen Zügen - ab dem Zeitpunkt bedurft, in dem der Angeklagte vom Tatvorwurf in Kenntnis gesetzt wurde (Senat, Beschlüsse vom 08.05.2017 - 2 Rv 8 Ss 186/17 - und vom 17.07.2017 - Rv 10 Ss 312/17; BGH NStZ 2004, 504 und Urteil vom 04.09.2014 a.a.O.).
KG, 16.09.2015 - 121 Ss 141/15
Vertretung in der Berufungsverhandlung nach Änderung der Prozessordnung
Eine den Anwendungsbereich des § 329 Abs. 1 Satz 1 StPO a.F. in derartigen Fällen einschränkende, im Hinblick auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 8. November 2012 (StraFO 2012, 490 ff.) konventionsfreundliche Auslegung kommt im Hinblick auf den nicht auslegungsfähigen Wortlaut und der aus Art. 20 Abs. 3, 97 Abs. 1 GG folgenden Bindung der Gerichte an die geltenden Gesetze nicht in Betracht (vgl. OLG Brandenburg StraFo 2015, 70; Hans. OLG Bremen StV 2014, 211-213; OLG Braunschweig, Beschluss vom 19. März 2014 - 1 Ss 15/14 - [juris]; OLG Düsseldorf, Urteil vom 14. Februar 2014 - 1 StO 2/13 - [juris]; StV 2013, 299-301; OLG München StV 2013, 301-302; OLG Celle NStZ 2013, 615-616; Hans. OLG Hamburg OLGSt StPO § 329 Nr. 6; Senat, Beschluss vom 15. Oktober 2014 - [2] 121 Ss 166/14 [32/14]).
Denn die Anwesenheitspflicht des Angeklagten steht grundsätzlich nicht zur Disposition der Verfahrensbeteiligten; sie ist - vorbehaltlich einzelner, hier nicht einschlägiger Ausnahmeregelungen wie etwa §§ 231c, 233 StPO - einer "konsensualen Regelung" von vornherein nicht zugänglich (vgl. BGH NJW 1973, 522; OLG Brandenburg StraFo 2015, 70; OLG Hamm StV 2007, 571).
KG, 20.11.2018 - 3 Ws (B) 259/18
Auch unterlässt es die Rechtsbeschwerde die Angriffsrichtung eindeutig zu bestimmen und lässt nur unter teilweise wohlwollender Auslegung des gesamten Vortrags erkennen, welche Verfahrensvorschrift der Beschwerdeführer verletzt sieht (vgl. zu den grundlegenden Anforderungen an eine Verfahrensrüge: BGH, Urteil vom 4. September 2014 - 1 StR 75/14 - BeckRS 2014, 23581).
§ 356a StPO
§ 356a StPO, § 351 Abs. 2 StPO
Nachweis einer Nichtanhörung des Angeklagten bei entscheidungserheblichen Tatsachen
Nachweis der Verwertung von Beweisergebnissen ohne Anhörung des Angeklagten

References: § 344
 § 261
 § 266
 § 52
 § 266
 § 263

§ 52
 § 181
 Art. 6
 § 344
 § 244
 § 244
 § 261
 § 46
 § 345
 § 273
 § 338
 § 177
 § 249
 § 138

§ 344
 § 344
 § 436
 § 444
 § 337
 BGH 
 § 9
 BGH 
 § 329
 Art. 20
 § 329
 BGH 

§ 356

§ 356
 § 351