Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/verdeckte-gewinnausschuttung
Timestamp: 2019-11-21 19:10:02+00:00

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verdeckte Gewinnausschüttung | Rechtslupe
Auf­wen­dun­gen einer Organ­ge­sell­schaft auf­grund einer Haf­tungs­inan­spruch­nah­me für Kör­per­schaft­steu­er­schul­den des Organ­trä­gers nach § 73 AO fal­len nicht unter das Abzugs­ver­bot des § 10 Nr. 2 KStG. Sie sind als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) zu qua­li­fi­zie­ren. Die ein­kom­mens­min­dern­de Rück­stel­lung für eine dro­hen­de Haf­tungs­inan­spruch­nah­me nach § 73 AO ist durch eine außer­bi­lan­zi­el­le Gewinn­er­hö­hung zu neu­tra­li­sie­ren.
Die ver­deck­te Ein­la­ge in Drei­ecks­ver­hält­nis­sen
Eine ver­deck­te Ein­la­ge, die auf der vGA einer dem Gesell­schaf­ter nahe­ste­hen­den Per­son beruht und bei der Besteue­rung des Gesell­schaf­ters nicht berück­sich­tigt wur­de, kann zwar nach Maß­ga­be von § 8 Abs. 3 Satz 5 KStG das Ein­kom­men der emp­fan­gen­den Kör­per­schaft erhö­hen. An einer Nicht­be­rück­sich­ti­gung i.S. von § 8 Abs. 3 Satz 5 KStG fehlt es jedoch, wenn
Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung – und der Zufluss beim Gesell­schaf­ter
Für das Vor­lie­gen einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG ist der Zufluss des Bezugs beim Gesell­schaf­ter unbe­acht­lich. Die vGA setzt ledig­lich die Eig­nung der bei der Kör­per­schaft ein­ge­tre­te­nen Unter­schieds­be­trags­min­de­rung vor­aus, beim Gesell­schaf­ter einen sach­lich kor­re­spon­die­ren­den Bezug i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG aus­zu­lö­sen . Davon
Wie der ent­schie­den hat, gibt es im Ver­hält­nis einer Kapi­tal­ge­sell­schaft zu ihren Gesell­schaf­tern oder zu den Gesell­schaf­tern einer an ihr betei­lig­ten Kapi­tal­ge­sell­schaft neben betrieb­lich ver­an­lass­ten Rechts­be­zie­hun­gen ledig­lich offe­ne und ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen sowie Kapi­tal­rück­zah­lun­gen, aber kei­ne frei­ge­bi­gen Zuwen­dun­gen. Dass die obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der durch die gleich lau­ten­den Erlas­se vom 05.06.2013
Erdi­en­bar­keit der end­ge­halts­ab­hän­gi­gen Pen­si­ons­zu­sa­ge – und die zwi­schen­zeit­li­chen Gehalts­stei­ge­run­gen
Nach § 32a Abs. 1 Satz 1 KStG kann ein Steu­er­be­scheid oder ein Fest­stel­lungs­be­scheid gegen­über dem Gesell­schaf­ter, dem die vGA zuzu­rech­nen ist, erlas­sen, auf­ge­ho­ben oder geän­dert wer­den, soweit gegen­über einer Kör­per­schaft ein Steu­er­be­scheid hin­sicht­lich der Berück­sich­ti­gung einer vGA erlas­sen, auf­ge­ho­ben oder geän­dert wird. Die Rege­lung des § 32a KStG ent­hält eine for­mel­le
Unter einer vGA i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 2002 ist bei einer Kapi­tal­ge­sell­schaft eine Ver­mö­gens­min­de­rung (ver­hin­der­te Ver­mö­gens­meh­rung) zu ver­ste­hen, die durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lasst ist, sich auf die Höhe des Unter­schieds­be­tra­ges gemäß § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG 2002 aus­wirkt und in kei­nem Zusam­men­hang zu einer
Die für den Fall einer Dar­le­hens­ge­wäh­rung an einen Gesell­schaf­ter oder eine die­sem nahe ste­hen­de Per­son bezüg­lich der Ver­an­las­sung der Dar­le­hens­ver­ga­be durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze sind im Hin­blick auf die wirt­schaft­li­che Ver­gleich­bar­keit eines Dar­le­hens mit einer (Kredit-)Bürgschaft auf die Beur­tei­lung einer Bürg­schafts­ge­wäh­rung sinn­ge­mäß über­trag­bar. Folg­lich ent­schei­det sich
Eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) .S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG liegt vor, wenn die Kapi­tal­ge­sell­schaft ihrem Gesell­schaf­ter außer­halb der gesell­schafts­recht­li­chen Gewinn­ver­tei­lung einen Ver­mö­gens­vor­teil im Sin­ne einer bei ihr ein­tre­ten­den Ver­mö­gens­min­de­rung (ver­hin­der­te Ver­mö­gens­meh­rung) zuwen­det, die­se Zuwen­dung ihren Anlass oder zumin­dest ihre Mit­ver­an­las­sung im Gesell­schafts­ver­hält­nis hat, sich auf die Höhe
Der auf der Erfas­sung einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG) beru­hen­de Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid einer­seits und der Ein­kom­men­steu­er­be­scheid ande­rer­seits, der auf der Ebe­ne des Anteils­eig­ners für die vGA Kapi­tal­ein­künf­te i.S. von § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG bzw. § 8b Abs. 1 KStG in die Steu­er­fest­set­zung ein­be­zieht, ste­hen nicht im Ver­hält­nis von
Eine Per­son, die an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt ist, wel­che ihrer­seits Gesell­schaf­te­rin einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ist, ist bei Prü­fung einer vGA nicht als "Anteils­eig­ner" der zuwen­den­den Kapi­tal­ge­sell­schaft zu behan­deln. Denn Gesell­schaf­ter (Anteils­eig­ner) gemäß § 20 Abs. 2a des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) sind ent­we­der der zivil­recht­li­che Inha­ber (§ 39 Abs. 1 AO) oder als
Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH setzt eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) eine Ver­mö­gens­min­de­rung oder ver­hin­der­te Ver­mö­gens­meh­rung vor­aus, die sich auf den Unter­schieds­be­trag i.S. des § 4 Abs. 1 EStG aus­wirkt . Eine sol­che Ver­mö­gens­min­de­rung ist auch gege­ben, wenn die GmbH durch eine Ver­trags­än­de­rung auf eine ihr zuste­hen­de Kauf­preis­for­de­rung zuguns­ten einer Schwes­ter­ge­sell­schaft ver­zich­tet. Das
Scheck­zah­lun­gen einer GmbH zur Erfül­lung pri­va­ter Geschäf­te des Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers stel­len eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung dar. Gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen als sons­ti­ge Bezü­ge aus Antei­len an einer GmbH auch vGA. Eine vGA im Sin­ne die­ser Vor­schrift liegt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH vor,

References: § 73
 § 10
 § 73
 § 8
 § 8
 § 8
 § 20
 § 32
 § 32
 § 8
 § 4
 § 8
 § 20
 § 20
 § 8
 § 20
 § 4
 § 20