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Timestamp: 2019-09-15 10:05:33+00:00

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Archiv 2012 - Gemeinde Münchenbuchsee
Sprechstunden Gemeindepräsident in der Allmend
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Prix Buchsi 2012 geht an den Freispielpark Schönegg (07.12.2012)
Prix Buchsi 2012 geht an den Freispielpark Schönegg
Der diesjährige Prix Buchsi geht an die Verantwortlichen des Freispielparks Schönegg
Mit unzähligen Freiwilligen und Macherinnen und Machern welche den Freispielpark realisiert haben, müsste der Prix Buchsi 2012 an hunderte von Personen vergeben werden.
Die zündende Idee zur Schaffung eines Abenteuerspielplatzes hatte Reto Blaser, Leiter der Kinder- und Jugendfachstelle Münchenbuchsee, anlässlich eines Dorfrundgangs Angang 2006 als er das 3000 m2 grosse gemeindeeigene Grundstück sah, welches lediglich als Standort für die Pfadiheime genutzt wurde. Die Chance, aus diesem Grundstück einen Treffpunkt für Familien zu realisieren, wurde den Mitgliedern der Kinder- und Jungendkommission und der Spielgruppenleiterin Simone Kamer vorgestellt und die Verantwortlichen konnten für das Vorhaben begeistert werden.
Am Buchsi-Märit 2006 wurde ein Ideenwettbewerb für die zukünftige Nutzung des Geländes lanciert. Der Gemeinderat setzte 2007 die Spezialkommission Schönegg ein und erteilte dieser den Auftrag ein Konzept bis hin zur Realisierung für die Neunutzung, inkl. Finanzierungsaktionen wie zB Sponsorenläufe, Zusammenarbeit mit Vereinen, Anwohnern etc. und der Gründung einer Interessengemeinschaft zu erstellen.
Unter der Leitung von Mani Waibel hat die Spezialkommission während drei Jahren mit viel Enthusiasmus und grossem Einsatz ihren Auftrag mit Bravour erfüllt. Für die Finanzierung wurden unter anderem ein Flohmarkt, eine Kunstauktion und ein grosser Sponsorenlauf durchgeführt.
Am 15. August 2009 fand das Eröffnungsfest des Freispielparks statt. Entstanden sind ein Begegnungspavillon und das Spielgelände mit vielfältigem Angebot wie zum Beispiel ein grosser Sandkasten mit Wasseranschluss, ein Hüpfkissen, eine Seilbahn, einem Bike-Parcours uvm.
Die Nutzung ist vielfältig. So wird an fünf Morgen in der Woche der Pavillon von der Spielgruppe genutzt und jeden Mittwoch- und Freitagnachmittag steht der Freispielpark mit dem Begegnungspavillon Kindern und Erwachsenen offen. An schönen Tagen sind bis zu 100 Kinder und zahlreiche Erwachsene auf dem Freispielpark anzutreffen. Im Sommer gibt es Filmabende, im Winter Kerzenziehen oder Spielabende für Erwachsene.
Der Freispielpark ist ein leuchtendes Beispiel für eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Vereinen und verschiedenen Firmen unter Einbezug der Bevölkerung. Das Projekt zeigt, dass eine grosse Anzahl Freiwilliger mobilisiert werden kann, wenn diese sehen, dass sich ihr Einsatz lohnt und das Resultat in greifbarer Nähe liegt.
Lob und Anerkennung gehört dem Verein Interessengemeinschaft Freispielpark Schönegg welcher den Freispielpark mit Freiwilligen betreibt und ein breites Angebot an Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbietet.
Ortsplanungsrevision Münchenbuchsee: 3. Paket (Änderungen nach öffentlicher Auflage) (22.10.2012)
Ortsplanungsrevision Münchenbuchsee: 3. Paket (Änderungen nach öffentlicher Auflage)
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 15. Oktober 2012 die während der Auflagefrist eingegangenen Einsprachen behandelt. Gestützt darauf legt er vom 20. Oktober 2012 bis und mit 20. November 2012 folgende Änderungen an der Grundordnung öffentlich auf:
im Zonenplan 2: Ortsbild und Landschaft:
Aufhebung der Landschaftschonperimeter (LSG) über Grünzonen gemäss „Zonenplan 1:Siedlung“, d.h. Aufhebung des LSG Chlostermatte sowie Anpassung beim LSG Stöckere-Üedeli .
2. Anpassung des LSG-Perimeter Moosrain-Hole bei GBbl. Nr. 310 entsprechend der langfristigen Siedlungsgrenze gemäss Leitbild.
3. Anpassung des LSG-Perimeter bei Hofwil auf den Perimeter der Ausklammerung gemäss Zonenplan 1_NEU und entsprechende Anpassung/ Erweiterung des Ortsbildschutzperimeters
4. Herabstufung der Bäume B55-60, B162 und B439-442 von der Schutzkategorie I in die Kategorie II
im Zonenplan 1: Siedlung:
5. Anpassung der Zonengrenze auf die effektive Parzellengrenze GBbl. Nr.2278
im Gemeindebaureglement (GBR; Änderungen ‚fett‘):
6. Änderung bei GBR Art.84 Absatz 2&3: „… innert 2 Jahren“ (statt: „..Jahresfrist“).
7. Modifikation von GBR Art.84 Absatz 4 „…
4 Hochstammobstgärten werden als Anlagen dort geschützt, wo sie integrierender Bestandteil eines traditionell geprägten Gebäudeensembles sind. Sie sind fachgerecht zu pflegen und in Ihrem Erscheinungsbild zu erhalten. Einzelne Bäume dürfen gefällt werden, wobei eine minimale Dichte von 30 Bäumen pro Hektare einzuhalten ist, ansonsten hat der Bewirtschafter innert 2 Jahren für entsprechenden Ersatz zu sorgen.
Sollte im Rahmen von Betriebs-Umstrukturierungen, Siedlungsentwicklungs- oder Bauprojekten anderweitigen Nutzungsinteressen der Vorrang gegeben werden, so ist dem Charakter sowie dem ökologischen Wert der Hochstammobstgärten bei der Neugestaltung Rechnung zu tragen. ….“
8. Änderung von GBR Art. 61 Abs. 3: „Die Kernzone K3B ist bestimmt für das Wohnen sowie für Geschäfts- und Büronutzungen, welche die Bestimmungen der Empfindlichkeitsstufe II gem. Art. 43 LSV einhalten. Streichung des 2. Satzes: „Die Inhalte des Richtplans Zentrum sind zu deren Beurteilung wegleitend.“
9. Ergänzung von GBR Art.76k (ZPP 22 Löwenstrasse, Erschliessungsgrundsätze): „…die Wohnqualität der angrenzenden Wohnquartiere so wenig wie möglich beeinträchtigt. .…Kundenparkplätze für Neubauten sind grundsätzlich in unterirdischen Einstellhallen zu erstellen.“
Streichung des Begriffes „Spielstrasse“ in GBR Art.76 l (ZPP 23 Schmiedegasse)
Während der Auflagefrist sind die Dokumente in der Gemeindeverwaltung/ Bauabteilung zu folgenden Zeiten einsehbar: Montag - Donnerstag 8.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00 Uhr, Freitag durchgehend von 08.00 - 15.00 Uhr, Dienstagabends bis 18.30 Uhr.
Einsprachen sind – begründet und unterzeichnet - bis am 20. November 2012 zu richten an:
Gemeindeverwaltung, Bernstrasse 8, 3053 Münchenbuchsee.
Münchenbuchsee, 16. Oktober 2012
Öffentliche Auflage: Ortsplanungsrevision Münchenbuchsee - 3. Paket (03.08.2012)
Öffentliche Auflage: Ortsplanungsrevision Münchenbuchsee - 3. Paket
In der Gemeinde Münchenbuchsee geht am 3. August ein umfangreiches Revisionspaket der Ortsplanung in die öffentliche Auflage. Es umfasst Vorlagen von der Zentrumsplanung über die Natur- und Landschaftsplanung bis zur Baureglementsrevision. Die Akten liegen bis am 3. September in der Bauabteilung an der Bernstrasee 12 auf und können über www.muenchenbuchsee.ch abgerufen werden. Am 27. August findet ein Informationsanlass mit Begehung zu Objekten des neuen ‚Zonenplan 2: Landschaft und Ortsbild‘ statt.
Aktuell sind in Münchenbuchsee keine neuen Einzonungen vorgesehen, aber mehr Spielraum für eine Verdichtung im Siedlungsgebiet bei gleichzeitiger Sicherung von Freiräumen und Biodiversitätsförderung.
Die Zentrumsplanung will den Dorfkern von Münchenbuchsee auch in Zukunft als attraktiven Ort der Versorgung, der Begegnung und zum Wohnen sichern. Dazu muss er entwicklungsfähig bleiben; aber so, dass das Ortsbild seine typischen Qualitäten behält. Diesem Ziel dienen der neue, behördenverbindliche ‚Richtplan Zentrum‘ und verschiedene grundeigentümerverbindliche Anpassungen beim Baureglement und beim ‚Zonenplan 1: Siedlung‘.
Bei der Revision und Zusammenführung des bisherigen ‚Zonenplan 2: Landschaft‘ und ‚Zonenplan 2: Bauinventar‘ stehen ortsbildprägende Elemente sowie ökologische Aspekte im Vordergrund. Gestützt auf aktualisierte Inventare und rechtliche Rahmenbedingungen werden geschützte und erhaltenswerte Natur-, Landschafts- und Ortsbildobjekte festgelegt und die entsprechenden Bestimmungen im Baureglement angepasst.
Im neu erarbeiteten ‚Zonenplan 3: Naturgefahren‘ wird die kantonale Gefahrenkarte in grundeigentümerverbindliche Gefahrenstufen umgesetzt.
Beim Golfpark Moossee ist eine Anpassung bei der Überbauungsordnung und beim Zonenplan nötig. Weil die ehemalige Golf-Driving-Range-Anlage am Rand des Golfparkes aufgegeben wurde, soll das Gebiet nun in die Zone mit Planungspflicht ‚ZPP 14: Golfpark Moossee‘ einbezogen werden.
Öffentlicher Anlass mit Begehung zum Zonenplan 2 Landschaft und Ortsbild
Montag, 27. August 2012, 19.15 Uhr, Treffpunkt PZHSM (Sprachheilschule); Rittersaal
(Zusatztermin bei grosser Nachfrage: Mittwoch, 29. August*)
Präsentation von Schutzobjekten im Bereich Natur und Landschaft, Pflegemassnahmen und Entwicklungsmöglichkeiten anhand von Beispielen aus dem Siedlungsgebiet (vor Ort)
Information und Diskussion zum überarbeiteten Zonenplan Landschaft und Ortsbild mit Inventar der Schutzobjekte, sowie zum Zonenplan Naturgefahren (im Rittersaal)
Erika Loser (Projektleiterin Planung und Umwelt, Bauabteilung) und weitere Fachleute beantworten gerne Ihre Fragen zum Thema.
Anmeldung bei: bauabteilung@muenchenbuchsee.ch oder 031 868 82 22.
*bei Anmeldung Adr./Tel.nummer angeben und ob Teilnahme auch am Reservetermin möglich ist!
Gemeinsames Geld für das "Hirzi" (18.07.2012)
Gemeinsames Geld für das "Hirzi"
Das Sportzentrum Hirzenfeld soll saniert werden. Die Gemeinderäte von Münchenbuchsee und Zollikofen beantragen ihren Parlamenten, die nötigen Kredite dafür zu bewilligen.
Das 30jährige Sportzentrum Hirzenfeld weist Sanierungsbedarf auf. Die Wärmeerzeugung und die sanitären Anlagen müssen ersetzt und die Mietwohnung saniert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,21 Mio. Franken.
Als Ersatz für die sechs bestehenden Elektrospeicherheizungen und die Wärmepumpe wird eine neue Pelletsfeuerung eingebaut. Die bestehende Abwärmenutzung der Eisproduktion wird konzeptionell eingebunden. Für die mechanische Be- und Entlüftung der Garderoben und deren Nebenräume wird eine neue Lüftungsanlage installiert und mit einem Monoblock mit integrierter Wärmerückgewinnung ausgerüstet.
Ebenso sind die sanitären Anlagen (inkl. Zu- und Ablaufleitungen) sanierungsbedürftig. Mit der Sanierung sollen die Anlagen nebst den baulichen Erneuerungen behindertengerecht ausgestattet und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.
Von den Gesamtkosten übernimmt die Einwohnergemeinde Münchenbuchsee vorneweg 0,25 Mio. Franken. Diese Investitionssumme sollte ursprünglich investiert werden, bevor es zur gemeinsamen Trägerschaft kam. Dazu kam es aber nicht und deshalb wurde der Betrag als Vorableistung der Gemeinde Münchenbuchsee festgehalten. Die verbleibenden Kosten werden gemäss dem gültigen Finanzierungsschlüssel verteilt. So resultieren für die Gemeinde Münchenbuchsee insgesamt Kosten von 0,78 Mio. Franken und für die Gemeinde Zollikofen 0,44 Mio. Franken.
Das Sportzentrum Hirzenfeld wird seit 1. April 2011 durch den Trägerverein Hirzi im Auftrag der Einwohnergemeinden Münchenbuchsee und Zollikofen mittels Leistungsvertrag geführt.
Befragung Lokale Sicherheit 2011, Sicherheitsdiagnose der Kantonspolizei Bern in Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Institut der Universität Zürich (14.02.2012)
Befragung Lokale Sicherheit 2011, Sicherheitsdiagnose der Kantonspolizei Bern in Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Institut der Universität Zürich
Das Kriminologische Institut der Universität Zürich hat im vergangenen Jahr im Auftrag der Kantonspolizei Bern in verschiedenen Städten und grösseren Gemeinden unseres Kantons eine Befragung zur lokalen Sicherheit durchgeführt.
Die Sicherheitsbefragung in Münchenbuchsee zeigt, dass sich die Bevölkerung generell sicher fühlt. Der grösste Teil der befragten Bürgerinnen und Bürger beurteilt die Arbeit der Kantonspolizei als gut bis sehr gut. Die sichtbare Polizeipräsenz könnte jedoch noch verbessert werden. Vandalismus, Littering und herumhängende Jugendliche werden in der Bevölkerung als störend empfun-den. Die Sicherheit im Strassenverkehr wird als zu wenig hoch beurteilt. Eine grosse Anzahl der Befragten ist der Meinung, dass durch Geschwindigkeitsreduktionen und vermehrte Polizeikontrollen die Sicherheit erhöht werden könnte.
Die Kantonspolizei und der Gemeinderat sind bestrebt, ihre Dienstleistungen aufgrund der Erkenntnisse aus der Sicherheitsanalyse und der zur Verfügung stehenden Ressourcen noch gezielter auf die Bedürfnisse der Bevölkerung auszurichten.
Petition „Wiedereinführung des Schnellzugshalts in Münchenbuchsee“ (14.02.2012)
Petition „Wiedereinführung des Schnellzugshalts in Münchenbuchsee“
Beim Gemeinderat von Münchenbuchsee ist am 28.11.2011 eine Petition, unterzeichnet von 445 Personen, eingereicht worden. Die Unterzeichnenden bitten den Gemeinderat dringend, dass die RE-Züge Bern-Biel baldmöglichst wieder in Münchenbuchsee halten.
Die öV-Benützenden und der Gemeinderat sind mit dem aktuellen Verkehrsangebot unzufrieden. Das Wegfallen der RE-Halte wurde vom neu eingeführten Viertelstundentakt der S-Bahn nur ungenügend kompensiert:
Halbierung der Verbindungen von und nach Biel
Am Wochenende und nach 21 Uhr verkehren generell nur noch die Hälfte der bisherigen Züge. Das verbleibende, reduzierte Zugsangebot gewährleistet zudem in Bern teilweise keine direkten Anschlüsse mehr an den Fernverkehr
In den letzten Jahren hat sich der Gemeinderat bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck für die Beibehaltung des Schnellzughalts eingesetzt. Er hat immer wieder schriftlich wie auch mündlich interveniert. Ebenfalls hat der Gemeinderat im Rahmen der Vernehmlassung zum Fahrplanentwurf 2012/13 das Anliegen der Gemeinde zweimal beim Amt für den öffentlichen Verkehr (AöV) des Kantons Bern eingebracht. Zudem wurde im Zusammenhang mit der Petition vom AöV und von den Transportunternehmungen (SBB und BLS) eine weitere schriftliche Stellungnahme verlangt.
Die zuständigen Stellen teilen folgendes mit:
"Die RE-Halte in Münchenbuchsee wurden im Jahr 2001 eingeführt, befristet bis zur Einführung des Viertelstundentakts der S-Bahn. Dieser wurde mit der Inbetriebnahme des 3. Gleises Rütti-Zollikofen eingeführt. Die Infrastrukturausbauten sowie der Rollmaterialeinsatz haben diese Randbedingung (befristeter RE-Halt) immer berücksichtigt. Die Wiedereinführung der Schnellzugshalte steht nicht zur Diskussion.
Wir bedauern, dass im Moment keine Verbesserungen möglich sind, und danken Ihnen für die langjährige Förderung des öffentlichen Verkehrs."
Die Wiedereinführung der RE-Halte wie auch die dazu notwendigen baulichen Massnahmen liegen nicht in der Kompetenz des Gemeinderats. Er setzt sich jedoch nach wie vor dafür ein, dass die entstandenen Nachteile im Angebotskonzept korrigiert werden. Ein Antrag an die Kommission Verkehr der Regionalkonferenz Bern-Mittelland zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen im Rahmen des Angebotskonzepts 2014-2017 zuhanden des Kantons Bern ist erfolgt.

References: Art.84
 Art.84
 Art. 61
 Art. 43
 Art.76
 Art.76