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Timestamp: 2018-07-18 18:27:05+00:00

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Hartz IV Forum - BGE in Finnland bringt nicht den gewünschten Erfolg
BGE in Finnland bringt nicht den gewünschten Erfolg (Begonnen von: Nö)
Autor Thema: BGE in Finnland bringt nicht den gewünschten Erfolg (Gelesen 6170 mal)
BGE in Finnland bringt nicht den gewünschten Erfolg
« am: 06. März 2018, 08:18:01 »
Re: BGE in Finnland bringt nicht den gewünschten Erfolg
« Antwort #1 am: 07. März 2018, 05:56:26 »
Die Resonanz hier im Thread ist ja mächtig und das bei dem doch allseits beliebten Thema BGE. Liegt wohl an den unerwünschten Wahrheiten.
« Antwort #2 am: 07. März 2018, 07:09:34 »
Zitat von: Sheherazade am 07. März 2018, 05:56:26
Ich lese da keine unerwünschten Wahrheiten, nur eine pauschale Behauptung ...
quote]Doch offenbar scheint das Experiment nicht überall so gut zu funktionieren. [/quote]
Das war dann auch schon alles ....
« Antwort #3 am: 07. März 2018, 07:24:38 »
Zitat von: Sonnel am 07. März 2018, 07:09:34
Ich lese da keine unerwünschten Wahrheiten
"Konkret gibt es für Erwerbslose nun eine Arbeitspflicht von 18 Stunden pro Monat oder ein Monatseinkommen von mindestens 241 Euro. Wer das nicht schafft, dem wird das Arbeitslosengeld um 4,65 Prozent gekürzt."
« Antwort #4 am: 07. März 2018, 07:59:47 »
Wurde denn im Rahmen des Experiments überhaupt definiert, was ein "gewünschter Erfolg" ist?
Sollten 10 oder 20 oder 30% der Teilnehmer wieder Arbeit finden oder hat man sich da evtl überhaupt keine Gedanken drüber gemacht?
Oder ist der "Erfolg" jetzt vielmehr darin zu sehen, dass die finnische Regierung mit dem Finger auf das Experiment zeigen kann und kann sagen: "Seht her, es funktioniert nicht. Daher müssen wir die Bestimmungen verschärfen."
« Antwort #5 am: 07. März 2018, 08:56:43 »
http://www.deutschlandfunk.de/bedingungsloses-grundeinkommen-in-finnland-ein-angebot-das.724.de.html?dram:article_id=397532
« Antwort #6 am: 07. März 2018, 09:19:50 »
Zitat von: Nö am 07. März 2018, 07:24:38
Na aber sicher war das zu erwarten, bei der Amtierenden Regierung in Finnland.
Genauso wenig anders läuft es in Österreich, aber auch hier wird man wohl dann eine Ähnliche Richtung antreten
Man bedenke die „Wettbewerbsfähigkeit“
Zwar halte ich ehr wenig bis gar nicht´s von einem BGE es ist genaugenommen ein Neoliberales U- Boot .Abtauchen würden wohl die letzten noch rudimentären Reste von Sozialstaat.
« Letzte Änderung: 07. März 2018, 09:57:42 von eder »
« Antwort #7 am: 07. März 2018, 10:00:33 »
Als der Stundenlohn in Finnland ist ziemlich hoch, mit 18 Stunden im Monat 241 Euro verdienen.Also ich bekomme ja Pflegemindestlohn und hab daher nen Stundenlohn von 10,05 Euro. Da würden bei mir nur etwas über 180 Euro Brutto rauskommen. Entweder gibt es in Finnland echt keine Arbeit oder.. Denn wer für fast 13 Euro Stundenlohn nicht arbeiten geht muss doch bescheuert sein.
« Antwort #8 am: 07. März 2018, 10:15:09 »
Arbeitslosenquote liegt bei 8,7% sind natürlich alle total bescheuert
Dumm nur das Finnland gar keinen Mindestlohn hat
« Antwort #9 am: 07. März 2018, 11:20:05 »
Für mich ist es das altbewährte Mittel was genutzt wird. Die Erwerbslosen sind zu träge bei der Jobsuche, nicht die Wirtschaft hat nicht genügend geeignete Stellen oder ist nicht gewillt einzustellen, da technische Geräte preisgünstiger arbeiten. Warum betrachtet man nicht mal beide Seiten im Zusammenhang?
« Antwort #10 am: 07. März 2018, 11:51:04 »
Dieser Satz bezieht sich auf die (vorhersehbare) Konsequenz. Ich hätte gern konkretes zu den unerwünschten Wahrheiten gelesen, warum das BGE nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben soll.
« Antwort #11 am: 08. März 2018, 01:17:11 »
Kommt vielleicht drauf an, wann man was und von wem liest:
"In Finnland ist das bedingungslose Grundeinkommen ein Erfolg"
"Ökonomen fordern Grundeinkommen"
Quelle: https://www.nrz.de/wirtschaft/in-finnland-ist-das-bedingungslose-grundeinkommen-ein-erfolg-id212663207.html
« Antwort #12 am: 08. März 2018, 03:20:20 »
Bei "Ökonomen", den Abrißbirnen jeglicher Sozialstaatsgedanken...schrillt es bei mir. Saumäßig.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen...befürworte ich jedenfalls nicht. Das habe ich auch noch nie.
"Bedarfsbedingt" würde ich unterschreiben. Man bekommt, was man zum (nicht allzu...) rudimentären Leben plus Teilhabe am sozialen Leben braucht. Da ist es aber mit dem, was da so in real und als Konzepten rumkreuchtfleucht...bisher...nicht getan.
"Verantwortungsentledigung!...
Nicht der Empfänger wird seiner Verantwortung entledigt. Die Fürsorgepflicht der Initiatoren/Gewährer hat sich damit erledigt!
Neee...lieber nicht. Feuchte neoliberale Träume!
« Antwort #13 am: 08. März 2018, 08:26:51 »
Zitat von: 58plus am 08. März 2018, 01:17:11
Naja, deine Quelle ist bald ein halbes Jahr alt.
« Antwort #14 am: 08. März 2018, 19:52:03 »
Das Ökonome keinen Erfolg in einem BGE sehen ist ja von vornherein klar gewesen... Deren Spezialgebiet ist ja auch bekanntermassen das würdevolle Leben des einzelnen...
Das eigentliche Problem wird in einem Nebensatz mal beiläufig eingeworfen... Man ist einfach nicht gewillt dazu, diese Rudimentären Änderungen durchzusetzen und Staat und Wirtschaft dahingehend umzubauen, dass die Rahmenbedingungen fürs funktionieren vorhanden sind.
Halt wie hier auch : Bloß keine Veränderung und wenns doch sein muss nur in Homöopathischen dosen....

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