Source: http://www.juris.de/purl/gesetze/_ges/KWKG
Timestamp: 2020-01-28 11:08:11+00:00

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Fundstelle: BGBl I 2015, 2498
FNA: FNA 754-28, GESTA E024
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 20.11.2019 I 1719
(+++ Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 8d Abs. 1 vgl. § 19 Abs. 3 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 7 Abs. 2 vgl. § 19 Abs. 8 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 8 Abs. 5 vgl. § 19 Abs. 8 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 10 vgl. § 24 Abs. 2 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 11 vgl. § 24 Abs. 2 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 11 Abs. 1 vgl. § 20 Abs. 3 KWKAusV +++)
(+++ Zur Anwendung d. § 30 Abs. 2 u. 3 vgl. § 20 Abs. 2 KWKAusV +++)
Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung 21.12.2015
Abschnitt 1 Allgemeine Bestimmungen 21.12.2015
§ 1 Anwendungsbereich 22.12.2016
§ 2 Begriffsbestimmungen 17.12.2018
§ 3 Anschluss- und Abnahmepflicht 22.12.2016
§ 4 Direktvermarktung des KWK-Stroms, Vergütung für nicht direkt vermarktete KWK-Anlagen 22.12.2016
Abschnitt 2 Zuschlagzahlungen für KWK-Strom 22.12.2016
§ 5 Anspruch auf Zuschlagzahlung für KWK-Anlagen und Förderung innovativer KWK-Systeme 13.05.2019
§ 6 Zuschlagberechtigte neue, modernisierte oder nachgerüstete KWK-Anlagen 17.12.2018
§ 7 Höhe des Zuschlags für KWK-Strom aus neuen, modernisierten oder nachgerüsteten KWK-Anlagen 17.12.2018
§ 8 Dauer der Zuschlagzahlung für neue, modernisierte oder nachgerüstete KWK-Anlagen 17.12.2018
§ 8a Ausschreibung der Zuschlagzahlung für KWK-Strom 22.12.2016
§ 8b Ausschreibung der Förderung für innovative KWK-Systeme 22.12.2016
§ 8c Ausschreibungsvolumen 17.12.2018
§ 8d Zahlungsanspruch und Eigenversorgung 17.12.2018
§ 9 Neue KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 2 Kilowatt 22.12.2016
§ 10 Zulassung von neuen, modernisierten oder nachgerüsteten KWK-Anlagen 22.12.2016
§ 11 Überprüfung, Wirkung und Erlöschen der Zulassung 22.12.2016
§ 12 Vorbescheid für neue KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von mehr als 50 Megawatt 17.12.2018
§ 13 Zuschlagberechtigte bestehende KWK-Anlagen, Höhe des Zuschlags und Dauer der Zahlung 17.12.2018
§ 13a Registrierung von KWK-Anlagen 22.12.2016
Abschnitt 3 Vorschriften zum Nachweis der Menge des eingespeisten KWK-Stroms und zur Übermittlung von Daten an das Statistische Bundesamt 21.12.2015
§ 14 Messung von KWK-Strom und Nutzwärme 17.07.2017
§ 15 Mitteilungs- und Vorlagepflichten des Betreibers einer KWK-Anlage 22.12.2016
§ 16 Maßnahmen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Überprüfung 22.12.2016
§ 17 Übermittlung von Daten an das Statistische Bundesamt 22.12.2016
Abschnitt 4 Zuschlagzahlungen für Wärmenetze und Kältenetze 21.12.2015
§ 18 Zuschlagberechtigter Neu- und Ausbau von Wärmenetzen 17.12.2018
§ 19 Höhe des Zuschlags für den Neu- und Ausbau von Wärmenetzen 22.12.2016
§ 20 Zulassung für den Neu- und Ausbau von Wärmenetzen, Vorbescheid 22.12.2016
§ 21 Zuschlagzahlungen für Kältenetze 21.12.2015
Abschnitt 5 Zuschlagzahlungen für Wärmespeicher und Kältespeicher 21.12.2015
§ 22 Zuschlagberechtigter Neubau von Wärmespeichern 17.12.2018
§ 23 Höhe des Zuschlags für den Neubau von Wärmespeichern 22.12.2016
§ 24 Zulassung für den Neubau von Wärmespeichern, Vorbescheid 22.12.2016
§ 25 Kältespeicher 21.12.2015
Abschnitt 6 Regelungen zur Umlage der Kosten 21.12.2015
§ 26 KWKG-Umlage 22.12.2016
§ 26a Ermittlung der KWKG-Umlage 22.12.2016
§ 26b Veröffentlichung der KWKG-Umlage 22.12.2016
§ 26c Geringfügige Stromverbräuche Dritter und Messung und Schätzung 17.12.2018
§ 27 Begrenzte KWKG-Umlage bei stromkostenintensiven Unternehmen 22.12.2016
§ 27a Begrenzte KWKG-Umlage bei Anlagen zur Verstromung von Kuppelgasen 17.12.2018
§ 27b Begrenzte KWKG-Umlage bei Stromspeichern 17.12.2018
§ 27c Begrenzte KWKG-Umlage bei Schienenbahnen 22.12.2016
§ 28 Belastungsausgleich 22.12.2016
§ 29 Begrenzung der Höhe der KWKG-Umlage und der Zuschlagzahlungen 22.12.2016
Abschnitt 7 Sonstige Vorschriften 21.12.2015
§ 30 Vorschriften für Prüfungen 17.12.2018
§ 31 Herkunftsnachweis für Strom aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung 22.12.2016
§ 31a Weitere Aufgaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 22.12.2016
§ 31b Weitere Aufgaben der Bundesnetzagentur 22.12.2016
§ 32 Gebühren und Auslagen 22.12.2016
§ 32a Clearingstelle 22.12.2016
§ 33 Verordnungsermächtigungen 17.12.2018
§ 33a Verordnungsermächtigungen zur Ausschreibung der Zuschlagzahlungen für KWK-Anlagen 17.12.2018
§ 33b Verordnungsermächtigungen zur Ausschreibung der Förderung für innovative KWK-Systeme 17.12.2018
§ 33c Gemeinsame Bestimmungen zu den Verordnungsermächtigungen 22.12.2016
Abschnitt 8 Evaluierungen und Übergangsbestimmungen 21.12.2015
§ 34 Evaluierungen 17.12.2018
§ 35 Übergangsbestimmungen 20.11.2019
§ 36 Übergangsbestimmungen zur Begrenzung der KWKG-Umlage 22.12.2016
§ 37 Übergangsbestimmungen zur Berechnung der KWKG-Umlage und zum Belastungsausgleich 22.12.2016
§ 26c Geringfügige Stromverbräuche Dritter und Messung und Schätzung
Inhaltsübersicht: IdF d. Art. 1 Nr. 1 Buchst. a bis j G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 u. d. Art. 2 Nr. 1 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2018
(+++ Abschnitt 1: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(5) 1Soweit die Zuschlagzahlungen für KWK-Strom durch Ausschreibungen nach § 8a ermittelt werden, sollen auch Gebote für KWK-Anlagen im Staatsgebiet eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union teilnehmen und in einem Umfang von bis zu 5 Prozent der jährlich ausgeschriebenen installierten KWK-Leistung den Ausschreibungszuschlag erhalten können. 2Diese Ausschreibungen sind unter den in Absatz 6 genannten Voraussetzungen zulässig und können auch gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union durchgeführt werden. 3Die Durchführung dieser Ausschreibungen erfolgt nach Maßgabe einer Rechtsverordnung nach § 33a Absatz 2 bis 5.
(7) 1Durch die Kooperationsvereinbarung nach Absatz 6 Nummer 1 und auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 33a Absatz 2 bis 5 kann dieses Gesetz abweichend von Absatz 4
2Ohne eine entsprechende völkerrechtliche Vereinbarung dürfen weder KWK-Anlagen außerhalb des Bundesgebiets Zahlungen nach diesem Gesetz noch KWK-Anlagen im Bundesgebiet Zahlungen nach dem Fördersystem eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union erhalten.
(+++ § 1: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 1 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 1 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 1 Abs. 4 bis 8: Früher Abs. 4, jetzt Abs. 4 bis 8 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
„Dampfnetze“ Einrichtungen zur leitungsgebundenen Versorgung einer Mehrzahl von Produktionsprozessen mit Prozessdampf und industrieller Abwärme, aus mindestens einer KWK-Anlage und einem externen Einspeiser im Sinn des § 2 Nummer 9,
„Dampfsammelschienen“ Einrichtungen zur leitungsgebundenen Versorgung mit Dampf, an denen mindestens zwei Dampferzeuger und eine Dampfturbine oder ein Dampferzeuger und zwei Dampfturbinen angeschlossen sind; keine Dampfturbinen in diesem Sinn sind Dampfentspannungseinrichtungen sowie Endkundenanlagen,
„Dampfsammelschienen-KWK-Anlagen“ KWK-Anlagen, die über Dampfsammelschienen verfügen,
„Dampfentspannungseinrichtungen“ an ein Dampf- oder Wärmenetz angeschlossene Kondensationsturbinen, die im Regelbetrieb zur Dampfdruckregulierung des Dampf- oder Wärmenetzes eingesetzt werden und bei denen der erzeugte Strom ein untergeordnetes Nebenprodukt aus Gründen der Energieeffizienz darstellt; Dampfentspannungseinrichtungen sind Bestandteil aller KWK-Anlagen, von denen sie Dampf beziehen; die insoweit zuzurechnende elektrische Leistung der Dampfentspannungseinrichtungen bemisst sich entsprechend dem Verhältnis der Dampferzeugungsleistung der jeweiligen KWK-Anlage zur Dampferzeugungsleistung sämtlicher Dampferzeuger, von denen die Dampfentspannungseinrichtungen Dampf beziehen,
„elektrische KWK-Leistung“ die elektrische Leistung einer KWK-Anlage, die unmittelbar mit der im KWK-Prozess höchstens auskoppelbaren Nutzwärme im Zusammenhang steht,
„Endkundenanlagen“ von einem Anderen betriebene Dampfturbinen, die keinen Dampf in ein Dampf- oder Wärmenetz einspeisen; Endkundenanlagen sind Bestandteil aller KWK-Anlagen, von denen sie Dampf beziehen; die insoweit zuzurechnende elektrische KWK-Leistung und die elektrische Leistung der Endkundenanlagen bemessen sich entsprechend dem Verhältnis der Dampferzeugungsleistung der jeweiligen KWK-Anlage zur Dampferzeugungsleistung sämtlicher Dampferzeuger, von denen die Endkundenanlagen Dampf beziehen,
an die mindestens ein Abnehmender angeschlossen ist, der nicht Eigentümer oder Betreiber der in das Kältenetz einspeisenden KWKK-Anlage ist,
„modernisierte KWK-Anlagen“ KWK-Anlagen, bei denen wesentliche die Effizienz bestimmende Anlagenteile erneuert worden sind und die Modernisierung eine Effizienzsteigerung bewirkt,
(+++ § 2: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 2 Nr. 14 Halbsatz 2: Zur Anwendung vgl. § 61c Abs. 1 Satz 3 u. Abs. 2 Satz 2 EEG 2014 +++)
§ 2 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 2 Nr. 4a bis 4c: Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 2 Nr. 6a bis 6e: Früher Nr. 6a jetzt Nr. 6a bis 6e gem. u. idF d. Art. 2 Nr. 2 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 2 Nr. 7: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. d G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 2 Nr. 8: Eingef. durch Art. 2 Nr. 2 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 2 Nr. 8a: Früher Nr. 8 jetzt Nr. 8a gem. Art. 2 Nr. 2 Buchst. c G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 2 Nr. 9a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. e G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 2 Nr. 9b: Aufgeh. durch Art. 2 Nr. 2 Buchst. d G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 2 Nr. 10 Buchst. c: IdF d. Art. 2 Nr. 2 Buchst. e G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 2 Nr. 14: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. f G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 u. d. Art. 3 Nr. 1 G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 2 Nr. 18: IdF d. Art. 2 Nr. 2 Buchst. f G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 2 Nr. 20: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. g G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 2 Nr. 28: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. h G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 2 Nr. 29a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. i G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(1) 1Netzbetreiber müssen unabhängig von der Pflicht zur Zahlung von Zuschlägen nach den §§ 6 bis 13
2§ 8 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der jeweils geltenden Fassung ist auf den vorrangigen Netzanschluss anzuwenden. 3Die §§ 9 und 11 Absatz 5 sowie die §§ 14 und 15 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der jeweils geltenden Fassung sind auf den vorrangigen Netzzugang entsprechend anzuwenden. 4Bei Neuanschlüssen und Anschlussveränderungen von KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von weniger als 100 Megawatt sind die Regelungen nach § 8 der Kraftwerks-Netzanschlussverordnung vom 26. Juni 2007 (BGBl. I S. 1187) ungeachtet der Spannungsebene entsprechend anzuwenden.
(2) 1Die Verpflichtung nach Absatz 1 und die Verpflichtung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zur Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energien und aus Grubengas sind gleichrangig. 2Für KWK-Strom, für den Zuschlagzahlungen nach § 8a oder eine finanzielle Förderung nach § 8b in Anspruch genommen werden, sind die Pflichten nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und Satz 3 abweichend von Satz 1 nachrangig zu der Pflicht nach § 11 Absatz 1 und 5 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energien. 3Von Satz 2 kann ausnahmsweise abgewichen werden, wenn dies zur Beseitigung einer Gefährdung oder Störung der Sicherheit oder Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems mindestens gleich geeignet und volkswirtschaftlich effizienter ist.
(+++ § 3: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 3 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 3 Abs. 2 Satz 1: Früher Abs. 2 einziger Text, jetzt Abs. 2 Satz 1 gem. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 3 Abs. 2 Satz 2 u. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 3 Abs. 3: Eingef. durch Art. 9 Nr. 1 G v. 13.10.2016 I 2258 mWv 1.1.2017
(2) 1Betreiber von KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 100 Kilowatt können den erzeugten KWK-Strom direkt vermarkten, selbst verbrauchen oder vom Netzbetreiber die kaufmännische Abnahme ihres erzeugten KWK-Stroms verlangen. 2Die kaufmännische Abnahme kann auch verlangt werden, wenn die Anlage an eine Kundenanlage angeschlossen ist und der Strom mittels kaufmännisch-bilanzieller Weitergabe in ein Netz angeboten wird. 3Der Anspruch auf kaufmännische Abnahme des KWK-Stroms aus KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von mehr als 50 Kilowatt entfällt, wenn der Netzbetreiber nicht mehr zur Zuschlagzahlung nach den §§ 6 bis 13 verpflichtet ist. 4Netzbetreiber können den kaufmännisch abgenommenen KWK-Strom verkaufen oder zur Deckung ihres eigenen Strombedarfs verwenden.
(+++ § 4: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 4 Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 4 Abs. 3 Satz 2: Früherer Satz 2 aufgeh., früherer Satz 3 jetzt Satz 2 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b u. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 4 Abs. 3 Satz 3 u. 4: Früher Satz 4 u. 5 gem. d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ Abschnitt 2: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
Abschnitt 2: Jetzt vor § 5 gem. Art. 1 Nr. 1, 6 u. 7 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
modernisierten KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von mehr als 1 Megawatt bis einschließlich 50 Megawatt, wenn
die Kosten der Modernisierung mindestens 50 Prozent der Kosten betragen, welche die Neuerrichtung einer KWK-Anlage mit gleicher Leistung nach aktuellem Stand der Technik gekostet hätte, und
die Modernisierung frühestens zehn Jahre nach der erstmaligen Aufnahme des Dauerbetriebs der KWK-Anlage oder nach der Wiederaufnahme des Dauerbetriebs einer bereits modernisierten KWK-Anlage erfolgt.
(+++ § 5: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 5: Früherer § 5 aufgeh., dann § 5 eingef. durch Art. 1 Nr. 6 u. 7 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b: IdF d. Art. 2 Nr. 3 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b DBuchst. aa: IdF d. Art. 6 Nr. 2 G v. 13.5.2019 I 706 mWv 17.5.2019
bis zum 31. Dezember 2022 in Dauerbetrieb genommen wurden,
über einen in einem Zuschlagsverfahren nach § 11 der KWK-Ausschreibungsverordnung erteilten Zuschlag verfügen, der nicht nach § 16 der KWK-Ausschreibungsverordnung entwertet wurde, oder
nach dem 31. Dezember 2022, aber vor dem 31. Dezember 2025 in Dauerbetrieb genommen wurden,
(1a) 1Ein Anspruch nach Absatz 1 besteht für KWK-Strom aus modernisierten Dampfsammelschienen-KWK-Anlagen auch dann, wenn die Dampfsammelschienen-KWK-Anlagen
abweichend von Absatz 1 Nummer 2 und § 1 Absatz 2 Nummer 2 teilweise auch Strom auf Basis von festen Brennstoffen gewinnen und
über Vorrichtungen zur Messung und Bilanzierung der erzeugten Dampfmengen nach aktuellem Stand der Technik verfügen.
2In den Fällen des Satzes 1 besteht der Anspruch auf Zahlung des Zuschlags ausschließlich für Strom, der auf Basis von Abfall, Abwärme, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen gewonnen wurde; die Abgrenzung dieses Stroms gegenüber anderem Strom, der in der Anlage erzeugt wird, hat gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen.
(2) 1Eine Verdrängung von Fernwärmeversorgung nach Absatz 1 Nummer 4 liegt nicht vor, wenn
2Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kann den Betreiber der bestehenden KWK-Anlage zur Stellungnahme über das Einvernehmen nach Satz 1 Nummer 2 auffordern. 3Geht dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle innerhalb von einem Monat nach Zugang der Aufforderung keine Stellungnahme zu, gilt das Einvernehmen als erteilt. 4Eine Anlage, für die ein Vorbescheid nach § 12 erteilt wurde, steht einer bestehenden Fernwärmeversorgung nicht gleich.
(3) 1Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags für KWK-Strom, der nicht in ein Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist wird, besteht nur bei KWK-Anlagen im Sinn des § 5 Absatz 1 Nummer 1,
2Für den Einsatz der KWK-Anlagen in stromkostenintensiven Unternehmen nach Satz 1 Nummer 3 ist maßgeblich, dass die KWK-Anlage zu einer Abnahmestelle gehört, an der das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die EEG-Umlage für Strom, der selbst verbraucht wird, begrenzt hat. 3Stromkostenintensive Unternehmen im Sinn des Satzes 1 Nummer 3 sind auch solche Unternehmen, für die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abnahmestellenbezogen die EEG-Umlage für Strom, der selbst verbraucht wird, nach § 63 Nummer 1 in Verbindung mit § 103 Absatz 3 oder Absatz 4 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes für das jeweilige Kalenderjahr begrenzt hat.
(4) 1Mit dem Zuschlag zahlt der Netzbetreiber zusätzlich das Entgelt für die dezentrale Einspeisung nach § 18 der Stromnetzentgeltverordnung vom 25. Juli 2005 (BGBl. I S. 2225), die zuletzt durch Artikel 2 Absatz 4 des Gesetzes vom 21. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2498) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung an den Betreiber der KWK-Anlage. 2Dies ist nicht für KWK-Anlagen nach § 5 Absatz 1 Nummer 2 und innovative KWK-Systeme nach § 5 Absatz 2 anzuwenden.
(+++ § 6: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 6 Abs. 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 u. Art. 2 Nr. 4 Buchst. a u. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 6 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 2 Nr. 4 Buchst. a u. c G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 6 Abs. 1 Nr. 5: IdF d. Art. 9 Nr. 2 G v. 13.10.2016 I 2258 mWv 1.1.2017; gem. Art. 1 Nr. 8 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 wird die Angabe " § 5 Nummer 22" durch die Angabe "§ 3 Nummer 31" ersetzt. Die Änderungsanweisung ist nicht ausführbar wegen textlicher Unstimmigkeiten
§ 6 Abs. 1 Nr. 6: IdF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. a DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 6 Abs. 1a: Eingef. durch Art. 2 Nr. 4 Buchst. d G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 6 Abs. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 6 Abs. 3: Früherer Abs. 3 aufgeh., früherer Abs. 4 jetzt Abs. 3 gem. Art. 1 Nr. 8 Buchst. c u. d G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 6 Abs. 3 Satz 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. d DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 (bezeichnet als Satz 1)
§ 6 Abs. 3 Satz 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 8 Buchst. d DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 6 Abs. 4: Früherer Abs 5 jetzt Abs. 4 gem. Art. 1 Nr. 8 Buchst. e G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 6 Abs. 4 Satz 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 8 Buchst. e G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 7: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 7 Abs. 2: Zur Anwendung vgl. § 19 Abs. 8 KWKAusV +++)
§ 7 Abs. 2a: Eingef. durch Art. 2 Nr. 5 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 7 Abs. 3 Nr. 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017 (bezeichnet als Abs. 3 Nr. 1)
§ 7 Abs. 3 Nr. 2 Eingangssatz: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017 (bezeichnet als Abs. 3 Nr. 2)
§ 7 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a: IdF d. Art. 1 Nr. 9 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 7 Abs. 3 Nr. 3 Eingangssatz: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017 (bezeichnet als Abs. 3 Nr. 3)
§ 7 Abs. 4: IdF d. Art. 1 Nr. 9 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 7 Abs. 6: IdF d. Art. 2 Nr. 5 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 7 Abs. 7: IdF d. Art. 1 Nr. 9 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 7 Abs. 8: Aufgeh. durch Art. 1 Nr. 9 Buchst. d G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(4) 1Der Zuschlag nach § 7 Absatz 2 wird ab dem Zeitpunkt gezahlt, zu dem die bestehende KWK-Anlage die Erzeugung vollständig eingestellt hat. 2Der Zuschlag nach § 7 Absatz 2a wird ab dem Zeitpunkt gezahlt, zu dem der bestehende Dampferzeuger die Erzeugung vollständig eingestellt hat.
§ 8 Abs. 1 u. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 6 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 8 Abs. 3: Früherer Abs. 3 aufgeh., früherer Abs. 4 jetzt Abs. 3 gem. Art. 2 Nr. 5 Buchst. b u. c G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 8 Abs. 4 Satz 1: Früher Abs. 5 einziger Text jetzt Abs. 4 Satz 1 gem. Art. 2 Nr. 5 Buchst. b u. d G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 8 Abs. 4 Satz 2: Eingef. durch Art. 2 Nr. 5 Buchst. d G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§§ 8a bis 8d: Eingef. durch Art. 1 Nr. 10 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 8b: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
1Das Ausschreibungsvolumen für Ausschreibungen nach den §§ 8a und 8b ist insgesamt
im Jahr 2017 100 Megawatt elektrische KWK-Leistung,
im Jahr 2018 200 Megawatt elektrische KWK-Leistung,
im Jahr 2019 200 Megawatt elektrische KWK-Leistung,
im Jahr 2020 200 Megawatt elektrische KWK-Leistung,
im Jahr 2021 200 Megawatt elektrische KWK-Leistung.
2Die Bundesregierung legt rechtzeitig einen Vorschlag für das jährliche Ausschreibungsvolumen für die Jahre ab 2022 vor.
(+++ § 8c: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 8c Satz 1 Nr. 1 bis 5: IdF d. Art. 2 Nr. 7 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
(1) 1Die Betreiber von KWK-Anlagen und innovativen KWK-Systemen, die Zuschlagzahlungen nach § 8a oder eine finanzielle Förderung nach § 8b erhalten haben, müssen nach der Beendigung ihres Anspruchs nach § 8a oder § 8b für den in ihrer Anlage oder ihrem KWK-System erzeugten Strom, den sie selbst verbrauchen, nach § 61 Absatz 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes die EEG-Umlage bezahlen, soweit der Anspruch nicht nach § 61a Nummer 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes entfällt. 2Im Übrigen sind die §§ 61a bis 61g des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nicht anzuwenden.
(2) Wenn die KWK-Anlage oder das innovative KWK-System nach der Beendigung des Anspruchs nach § 8a oder § 8b modernisiert wird und wenn die Kosten der Modernisierung mindestens 50 Prozent der Kosten betragen, die die Neuerrichtung mit gleicher installierter KWK-Leistung nach aktuellem Stand der Technik gekostet hätte, ist Absatz 1 nicht mehr anzuwenden und die Höhe der nach § 61 Absatz 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu zahlenden EEG-Umlage bestimmt sich nach § 61c des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
(+++ § 8d: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 8d Abs. 1: Zur Anwendung vgl. § 19 Abs. 3 KWKAusV +++)
§ 8d Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 2 Nr. 8 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2018
§ 8d Abs. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 8 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2018
(1) 1Betreiber von neuen KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 2 Kilowatt können sich auf Antrag vom Netzbetreiber vorab eine pauschalierte Zahlung der Zuschläge für KWK-Strom in Höhe von 4 Cent je Kilowattstunde für die Dauer von 60 000 Vollbenutzungsstunden auszahlen lassen. 2§ 7 Absatz 7 findet keine Anwendung. 3Der Netzbetreiber ist in diesem Fall verpflichtet, die entsprechende Summe innerhalb von zwei Monaten nach Antragstellung an den Betreiber der KWK-Anlage auszuzahlen.
(+++ § 9: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 9 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 11 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(1) 1Voraussetzung für den Anspruch auf Zahlung des Zuschlags ist die Zulassung der KWK-Anlage durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. 2Die Zulassung ist bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu beantragen. 3Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erteilt die Zulassung, wenn die KWK-Anlage die Voraussetzungen nach § 6 Absatz 1 und 2 sowie im Fall des Ersatzes einer kohlebefeuerten KWK-Anlage durch eine gasbefeuerte KWK-Anlage die Voraussetzungen nach § 7 Absatz 2 erfüllt.
(6) 1Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kann Zulassungen für KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 50 Kilowatt in Form der Allgemeinverfügung gemäß § 35 Satz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes von Amts wegen erteilen. 2Die Allgemeinverfügung nach Satz 1 kann mit Auflagen verbunden werden. 3Für Anlagen, die durch Allgemeinverfügung nach Satz 1 zugelassen werden, ist § 11 Absatz 3 entsprechend anzuwenden.
(+++ § 10: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 10: Zur Anwendung vgl. § 24 Abs. 2 KWKAusV +++)
§ 10 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 10 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 10 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. a DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 10 Abs. 2 Nr. 1a bis 1d: Eingef. durch Art. 1 Nr. 12 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 10 Abs. 6 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(4) 1Bei Änderung von Eigenschaften der KWK-Anlage im Sinne des § 10 Absatz 2 Nummer 4 erlischt die Zulassung rückwirkend zum Zeitpunkt der Änderung. 2Satz 1 gilt nicht, wenn der Betreiber der KWK-Anlage eine Änderung der Zulassung bis zum Ablauf des auf die Änderung folgenden Kalenderjahres bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt. 3Der Netzbetreiber, an dessen Netz die Anlage direkt oder mittelbar angeschlossen ist, ist über die Änderung in Kenntnis zu setzen.
(+++ § 11: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 11: Zur Anwendung vgl. § 24 Abs. 2 KWKAusV +++)
(+++ § 11 Abs. 1: Zur Anwendung vgl. § 20 Abs. 3 KWKAusV +++)
§ 11 Abs. 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 13 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 11 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 13 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(1) 1Auf Antrag entscheidet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vor Inbetriebnahme von neuen KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von mehr als 50 Megawatt über die Frage der Zuschlagberechtigung durch schriftlichen oder elektronischen Vorbescheid. 2Die Bindungswirkung des Vorbescheides umfasst Höhe und Dauer der Zuschlagzahlung ab Aufnahme des Dauerbetriebs der Anlage gemäß der zum Zeitpunkt der Stellung des Antrags auf den Vorbescheid geltenden Fassung dieses Gesetzes, soweit die Voraussetzungen nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 bis 5 sowie im Fall des § 7 Absatz 2 dessen Voraussetzungen im Rahmen der Zulassung bestätigt werden.
nicht innerhalb von drei Jahren ab Baubeginn die Anlage in Dauerbetrieb genommen hat. 2Die Frist zur Inbetriebnahme der Anlage kann auf Antrag bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle innerhalb der ab Baubeginn laufenden Frist von drei Jahren einmalig um bis zu einem Jahr verlängert werden.
die geplante Nachrüstung von KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von mehr als 10 Megawatt.
§ 12 Überschrift: IdF d. Art. 1 Nr. 14 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 12 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 14 Buchst. b DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 12 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 14 Buchst. b DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 12 Abs. 4 Nr. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 14 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 12 Abs. 5 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 14 Buchst. d G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 12 Abs. 5 Nr. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 9 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
(1) 1Betreiber von bestehenden KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von mehr als 2 Megawatt bis zu einer elektrischen Leistung von einschließlich 300 Megawatt haben gegenüber dem Netzbetreiber einen Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags für KWK-Strom nach Maßgabe der Absätze 2, 3 und 4, wenn
die Anlagen nahezu ausschließlich der Lieferung von Strom an Dritte über ein Netz der allgemeinen Versorgung oder ein geschlossenes Verteilernetz und von Wärme an Dritte dienen und von ihrer Dimensionierung nicht von vornherein nur auf die Versorgung bestimmter, schon bei der Errichtung der Anlage feststehender oder bestimmbarer Letztverbraucher mit Strom und Wärme ausgelegt sind, sondern grundsätzlich für die Versorgung jedes Letztverbrauchers bestimmt sind,
2Das Erfordernis nach Satz 1 Nummer 1, den Strom nahezu ausschließlich an Dritte zu liefern, ist nicht für Strom anzuwenden, der in der KWK-Anlage oder in deren Neben- und Hilfsanlagen zur Erzeugung von Strom im technischen Sinn verbraucht wird (Kraftwerkseigenverbrauch).
(3) 1Der Zuschlag beträgt nach dem 31. Dezember 2018 für bestehende KWK-Anlagen
mit einer elektrischen KWK-Leistung von mehr als 2 Megawatt bis zu einer elektrischen Leistung von einschließlich 50 Megawatt 1,5 Cent je Kilowattstunde,
mit einer elektrischen Leistung von mehr als 50 Megawatt bis einschließlich 100 Megawatt 1,3 Cent je Kilowattstunde,
mit einer elektrischen Leistung von mehr als 100 Megawatt bis einschließlich 200 Megawatt 0,5 Cent je Kilowattstunde,
mit einer elektrischen Leistung von mehr als 200 Megawatt bis einschließlich 300 Megawatt 0,3 Cent je Kilowattstunde.
2Eine Kumulierung mit Investitionskostenzuschüssen ist nicht zulässig.
(4) 1Für bestehende KWK-Anlagen wird der Zuschlag für 16 000 Vollbenutzungsstunden gezahlt. 2Für jedes abgelaufene Kalenderjahr ab dem 1. Januar 2017 verringert sich die Dauer der Zuschlagzahlung um die tatsächlich erreichte Anzahl der Vollbenutzungsstunden der KWK-Anlage, mindestens aber um 4 000 Vollbenutzungsstunden. 3§ 7 Absatz 7 ist entsprechend anzuwenden.
(+++ § 13: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Eingangssatz: Früher Abs. 1 Eingangssatz gem. u. idF d. Art. 2 Nr. 10 Buchst. a DBuchst. aa u. cc G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2019
§ 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 (früher Abs. 1 Nr. 1): IdF d. Art. 1 Nr. 15 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017; früherer Abs. 1 Nr. 1 jetzt Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 gem. u. idF d. Art. 2 Nr. 10 Buchst. a DBuchst. bb u. cc G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2019
§ 13 Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 2 Nr. 10 Buchst. a DBuchst. cc G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2019
§ 13 Abs. 3: IdF d. Art. 2 Nr. 10 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2019
§ 13 Abs. 4 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 15 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 13a: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 13a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 16 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
Abschnitt 3 Vorschriften zum Nachweis der Menge des eingespeisten KWK-Stroms und zur Übermittlung von Daten an das Statistische Bundesamt
(+++ Abschnitt 3: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(1) 1Der Netzbetreiber ist verpflichtet, die für den Nachweis des in der KWK-Anlage erzeugten und des in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Stroms relevanten Messstellen auf Kosten des Betreibers der KWK-Anlage zu betreiben, soweit nicht eine anderweitige Vereinbarung nach Satz 2 getroffen worden ist. 2Für den Messstellenbetrieb zur Erfassung der erzeugten und in das Netz eingespeisten Strommenge sind die Vorschriften des Messstellenbetriebsgesetzes anzuwenden. 3Abweichend von Satz 2 kann anstelle der Beauftragung eines Dritten nach § 5 Absatz 1 des Messstellenbetriebsgesetzes der Betreiber einer KWK-Anlage den Messstellenbetrieb auch selbst übernehmen; für ihn gelten dann alle gesetzlichen Anforderungen, die das Messstellenbetriebsgesetz an einen Dritten als Messstellenbetreiber stellt. 4§ 22 der Niederspannungsanschlussverordnung vom 1. November 2006 (BGBl. I S. 2477), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 3. September 2010 (BGBl. I S. 1261) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung ist in Spannungsebenen oberhalb der Niederspannung entsprechend anzuwenden. 5Wer den Messstellenbetrieb nach Maßgabe der Sätze 1 bis 4 übernimmt, ist verpflichtet, die abrechnungsrelevanten Messdaten an den Netzbetreiber und an den Anlagenbetreiber zu übermitteln.
(2) 1Zur Feststellung der abgegebenen Nutzwärmemenge hat der Betreiber der KWK-Anlage oder ein von ihm beauftragter fachkundiger Dritter den Messstellenbetrieb und die Messung der aus der KWK-Anlage abgegebenen Nutzwärmemenge mit einer Messeinrichtung vorzunehmen, die den eichrechtlichen Vorschriften entspricht. 2Betreiber von KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 2 Megawatt, die nicht über Vorrichtungen zur Abwärmeabfuhr verfügen, sind von der Pflicht zur Messung der abgegebenen Nutzwärme befreit.
(+++ § 14: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 14 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 14 G v. 29.8.2016 I 2034 mWv 2.9.2016 u. d. Art. 1 Nr. 17 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 (doppeltes Wort "eingespeisten" wegen offensichtlicher Unrichtigkeit entfernt)
§ 14 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 14 G v. 29.8.2016 I 2034 mWv 2.9.2016
§ 14 Abs. 2 u. 3: Früherer Abs. 2 aufgeh., früherer Abs. 3 u. 4 jetzt Abs. 2 u. 3 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. a u. b G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
(1) 1Der Betreiber einer KWK-Anlage oder ein von ihm beauftragter Dritter informiert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und den Netzbetreiber während der Dauer der Zuschlagzahlung monatlich über die Menge des erzeugten KWK-Stroms, und zwar unter Angabe der Mengen, die nicht in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist wurden. 2Der Betreiber einer KWK-Anlage mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 2 Megawatt, die nicht über Vorrichtungen zur Abwärmeabfuhr verfügt, ist von der monatlichen Mitteilungspflicht befreit.
(2) 1Der Betreiber einer KWK-Anlage mit einer elektrischen KWK-Leistung von mehr als 2 Megawatt oder ein von ihm beauftragter Dritter legt während der Dauer der Zuschlagzahlung dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und dem Netzbetreiber jeweils bis zum 31. März eines jeden Jahres eine nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik erstellte Abrechnung für das vorangegangene Kalenderjahr vor mit Angaben
2Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird vermutet, wenn die Berechnung nach den Grundlagen und Rechenmethoden der Nummern 4 bis 6 sowie 8 des Arbeitsblattes FW 308 „Zertifizierung von KWK-Anlagen – Ermittlung des KWK-Stromes“ des Energieeffizienzverbandes für Wärme, Kälte und KWK e. V. AGFW (Bundesanzeiger vom 19. Oktober 2015, nichtamtlicher Teil, Institutionelle Veröffentlichungen) erstellt wurde.
(4) 1Wenn in einem Kalendermonat die Voraussetzungen nach § 7 Absatz 7 Satz 1 mindestens einmal erfüllt sind, legen die Betreiber von KWK-Anlagen mit der Abrechnung nach den Absätzen 2 und 3 Angaben zur Strommenge vor, die sie in dem Zeitraum erzeugt haben, in dem die Stundenkontrakte null oder negativ gewesen sind. 2Andernfalls verringert sich der Anspruch in diesem Kalendermonat um 5 Prozent pro Kalendertag, in dem dieser Zeitraum ganz oder teilweise liegt.
(5) 1Betreiber von KWK-Anlagen nach Absatz 3, die nicht über Vorrichtungen zur Abwärmeabfuhr verfügen, sind von der Pflicht zur Mitteilung der Menge der KWK-Nutzwärmeerzeugung und zur Messung der abgegebenen Menge der KWK-Nutzwärme befreit. 2Betreiber von KWK-Anlagen mit einer elektrischen KWK-Leistung von bis zu 50 Kilowatt sind gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle von den in Absatz 3 genannten Mitteilungspflichten befreit.
(+++ § 15: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 15 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 2 Satz 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. b DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 18 Buchst. b DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. b DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7: Eingef. durch Art. 1 Nr. 18 Buchst. b DBuchst. dd G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 3 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. c DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 3 Nr. 6: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. c DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 3 Nr. 7: Eingef. durch Art. 1 Nr. 18 Buchst. c DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. d G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 15 Abs. 5 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 18 Buchst. e G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 16: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 16 Überschrift: IdF d. Art. 1 Nr. 19 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 16 Abs. 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 19 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 (bezeichnet als Abs. 1)
(+++ § 17: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 17 Abs. 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 20 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 (bezeichnet als Abs. 1)
(+++ Abschnitt 4: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
die Inbetriebnahme des neuen oder ausgebauten Wärmenetzes erfolgt
spätestens bis zum 31. Dezember 2022 oder
nach dem 31. Dezember 2022, aber vor dem 31. Dezember 2025,
(3) 1Zuständig für die Auszahlung des Zuschlags ist derjenige Übertragungsnetzbetreiber, zu dessen Regelzone das Netz gehört, an das die KWK-Anlage, die in das neue oder ausgebaute Wärmenetz einspeist, mittelbar oder unmittelbar angeschlossen ist. 2Erstreckt sich das neue oder ausgebaute Wärmenetz über das Gebiet mehrerer Übertragungsnetzbetreiber, so ist der Übertragungsnetzbetreiber zuständig, zu dessen Regelzone das Netz gehört, an das die KWK-Anlage mit der größten elektrischen Leistung angeschlossen ist.
(+++ § 18: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 18 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 2 Nr. 11 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 18 Abs. 1 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 21 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 18 Abs. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 21 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 19: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 19 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 22 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(1) 1Die Zulassung für den Neu- und Ausbau von Wärmenetzen ist dem Wärmenetzbetreiber von dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auf Antrag zu erteilen, wenn der Neu- oder Ausbau des Wärmenetzes die Voraussetzungen nach § 18 Absatz 1 Nummer 1 und 2 erfüllt. 2Der Antrag des Wärmenetzbetreibers muss enthalten:
3§ 10 Absatz 2 Nummer 1a bis 1d ist entsprechend anzuwenden.
(2) 1Die Angaben nach § 18 Absatz 1 Nummer 2 sind anhand von gemessenen Werten nachzuweisen. 2Liegen im Zeitpunkt der Antragstellung noch keine gemessenen Werte vor, so genügen vorläufig prognostizierte Werte, sofern der Nachweis nach Ablauf von 36 Monaten anhand von gemessenen Werten nachgereicht wird.
(3) 1Der Antrag auf Zulassung ist nach der Inbetriebnahme des neuen oder ausgebauten Wärmenetzes bis zum 1. Juli des Kalenderjahres zu stellen, das auf die Inbetriebnahme folgt. 2Als Inbetriebnahme ist der Zeitpunkt der erstmaligen Aufnahme einer dauerhaften Versorgung mit Wärme maßgebend.
(6) 1Auf Antrag entscheidet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vor der Inbetriebnahme des Neu- oder Ausbaus eines Wärmenetzes mit einem Volumen an ansatzfähigen Investitionskosten von mehr als 5 Millionen Euro über die Frage der Zuschlagberechtigung durch schriftlichen oder elektronischen Vorbescheid. 2Die Bindungswirkung des Vorbescheides umfasst die Höhe des Zuschlags und die Höhe der ansatzfähigen Investitionskosten ab Inbetriebnahme des Neu- oder Ausbaus des Wärmenetzes gemäß der zum Zeitpunkt der Stellung des Antrags auf den Vorbescheid geltenden Fassung dieses Gesetzes, soweit die Voraussetzungen nach § 18 Absatz 1 Nummer 1 und 2, nach § 19 Absatz 1 im Rahmen der Zulassung bestätigt werden. 3Im Übrigen ist § 12 entsprechend anzuwenden.
(+++ § 20: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 20 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 23 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 23 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 1 Satz 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 23 Buchst. a DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 5: IdF d. Art. 1 Nr. 23 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 20 Abs. 6 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 23 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 21: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
Abschnitt 5 Zuschlagzahlungen für Wärmespeicher und Kältespeicher
(+++ Abschnitt 5: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
die Inbetriebnahme des neuen Wärmespeichers erfolgt
bis zum 31. Dezember 2022 oder
(4) 1Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags besteht für den Neubau von Wärmespeichern mit einer Kapazität von mindestens 1 Kubikmeter Wasseräquivalent oder von mindestens 0,3 Kubikmetern je Kilowatt der installierten elektrischen KWK-Leistung der KWK-Anlage. 2Dem Neubau gleichgestellt ist die Umrüstung bestehender Behälter mit fabrikneuen Komponenten in einen Wärmespeicher.
(+++ § 22: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 22 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 2 Nr. 12 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 22 Abs. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 24 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(1) 1Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle legt den Zuschlag für den Neubau von Wärmespeichern mit der Zulassung fest. 2Der Zuschlag beträgt 250 Euro je Kubikmeter Wasseräquivalent des Wärmespeichervolumens. 3Bei Speichern mit einem Volumen von mehr als 50 Kubikmetern Wasseräquivalent beträgt der Zuschlag jedoch höchstens 30 Prozent der ansatzfähigen Investitionskosten. 4Der Zuschlag nach Satz 1 darf insgesamt 10 Millionen Euro je Projekt nicht überschreiten. 5Mehrere unmittelbar miteinander verbundene Wärmespeicher an einem Standort stehen in Bezug auf die Begrenzung des Zuschlags je Projekt einem Wärmespeicher gleich, soweit sie innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.
(2) 1Ansatzfähige Investitionskosten sind alle Kosten, die für erforderliche Leistungen Dritter im Rahmen des Neubaus von Wärmespeichern tatsächlich angefallen sind. 2Nicht dazu gehören insbesondere
(+++ § 23: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 23 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 25 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(2) 1Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik bei der Berechnung der Wärmeverluste nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 wird vermutet, wenn die Berechnung nach den Grundlagen und Rechenmethoden des Arbeitsblattes FW 313 „Berechnung der thermischen Verluste von thermischen Speichern“ des Energieeffizienzverbandes für Wärme, Kälte und KWK e. V. AGFW (Bundesanzeiger vom 27. November 2015, nichtamtlicher Teil, Institutionelle Veröffentlichungen) erstellt wurde. 2Für serienmäßig hergestellte Speicher können geeignete Unterlagen vorgelegt werden, aus denen die Berechnung der mittleren Wärmeverluste hervorgeht.
(5) 1Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kann Zulassungen für Speicher mit einem Volumen von bis zu 5 Kubikmetern Wasseräquivalent in Form der Allgemeinverfügung gemäß § 35 Satz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes von Amts wegen erteilen. 2Die Allgemeinverfügung nach Satz 1 kann mit Auflagen verbunden werden.
(6) 1Auf Antrag entscheidet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vor der Inbetriebnahme des Neubaus eines Wärmespeichers mit einem Volumen an ansatzfähigen Investitionskosten von mehr als 5 Millionen Euro über die Frage der Zuschlagberechtigung durch schriftlichen oder elektronischen Vorbescheid. 2Die Bindungswirkung des Vorbescheides umfasst die Höhe des Zuschlags und die Höhe der ansatzfähigen Investitionskosten ab Inbetriebnahme des Neubaus des Wärmespeichers gemäß der zum Zeitpunkt der Stellung des Antrags auf den Vorbescheid geltenden Fassung dieses Gesetzes, soweit die Voraussetzungen nach § 22 Absatz 1 Nummer 1 und 2, nach § 23 Absatz 1 im Rahmen der Zulassung bestätigt werden. 3Im Übrigen ist § 12 entsprechend anzuwenden.
(+++ § 24: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 24 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 26 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 24 Abs. 1 Satz 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 26 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 24 Abs. 5 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 26 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 24 Abs. 6 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 26 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 25: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ Abschnitt 6: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 26: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§§ 26 bis 28: Früher §§ 26 bis 28, jetzt §§ 26 bis 28 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 27 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(2) 1Für die Ermittlung der KWKG-Umlage nach Absatz 1 müssen den Übertragungsnetzbetreibern die folgenden Daten mitgeteilt werden:
2Bei der Meldung nach Satz 1 Nummer 2 Buchstabe a hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Anträge, die aufgrund der Begrenzung der Zuschlagsumme nach § 29 Absatz 3 nicht berücksichtigt wurden, in der Zuschlagsumme für das jeweils nächste Kalenderjahr zu berücksichtigen.
(+++ § 26a: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(2) 1Bei der Veröffentlichung sind in nicht personenbezogener Form auch die Datengrundlagen, Annahmen, Rechenwege, Berechnungen und Endwerte anzugeben, die in die Ermittlung eingeflossen sind. 2Die Angaben müssen einen sachkundigen Dritten in die Lage versetzen, ohne weitere Informationen die Ermittlung der KWKG-Umlage vollständig nachzuvollziehen.
(+++ § 26b: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
Die §§ 62a, 62b und 104 Absatz 10 und 11 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sind im Rahmen der Erhebung der KWKG-Umlage entsprechend anzuwenden.
§ 26c: Eingef. durch Art. 2 Nr. 13 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2018
(1) 1Für stromkostenintensive Unternehmen ist in den Kalenderjahren, in denen die EEG-Umlage für sie nach § 63 Nummer 1 in Verbindung mit § 64 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes begrenzt ist, auch die KWKG-Umlage nach § 26 begrenzt. 2Die Höhe der KWKG-Umlage wird in diesen Fällen in entsprechender Anwendung des § 64 Absatz 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mit den Maßgaben ermittelt, dass
(3) 1Unternehmen, die die Begrenzung nach Absatz 1 in Anspruch nehmen wollen, müssen abnahmestellenbezogen mitteilen
2§ 26a Absatz 4 ist entsprechend anzuwenden.
(4) 1Die Übertragungsnetzbetreiber haben im Begrenzungsjahr für jede nach Absatz 1 begrenzte Abnahmestelle und jede Abnahmestelle, an der die Übertragungsnetzbetreiber nach Absatz 2a zur Erhebung der KWKG-Umlage berechtigt sind, Anspruch auf monatliche Abschlagszahlungen der KWKG-Umlage. 2Die Höhe der Abschlagszahlungen richtet sich nach den von den stromkostenintensiven Unternehmen prognostizierten und nach Absatz 3 mitgeteilten Daten. 3Die Jahresendabrechnung, in der Abweichungen zwischen den prognostizierten und den tatsächlichen Werten auszugleichen sind, erfolgt bis zum 31. Juli des Folgejahres. 4Zahlungsansprüche aus der Jahresendabrechnung nach Satz 3 zugunsten oder zulasten der Übertragungsnetzbetreiber müssen innerhalb von zwei Monaten ausgeglichen werden.
(+++ § 27: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(3) Beträgt bei einem Unternehmen die Begrenzung nach Absatz 1 bezogen auf das letzte Kalenderjahr 500 000 Euro oder mehr, ist § 74a Absatz 3 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, dass die Mitteilung an die Bundesnetzagentur bis zum 31. August des jeweiligen Folgejahres erfolgen muss.
(+++ § 27a: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 27a Abs. 3: Eingef. durch Art. 2 Nr. 14 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
Für Strom, der zum Zweck der Zwischenspeicherung in einem elektrischen, chemischen, mechanischen oder physikalischen Stromspeicher verbraucht wird, ist § 61l des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, dass die Mitteilungen nach den §§ 74 und 74a des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gegenüber dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des auf die Begrenzung folgenden Jahres erfolgen müssen.
(+++ § 27b: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 27b: IdF d. Art. 2 Nr. 15 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2018
(1) 1Für Schienenbahnen nach § 3 Nummer 40 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle mehr als 1 Gigawattstunde beträgt, ist die KWKG-Umlage abweichend von § 26 so begrenzt, dass sich das Netzentgelt für selbst verbrauchte Strombezüge, die über 1 Gigawattstunde hinausgehen, an dieser Abnahmestelle aufgrund von § 26 höchstens um 0,04 Cent pro Kilowattstunde erhöhen darf. 2Übersteigen die Stromkosten für selbstverbrauchten Strom im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 4 Prozent des Umsatzes im Sinn von § 277 des Handelsgesetzbuches, darf sich das Netznutzungsentgelt für die über 1 Gigawattstunde hinausgehenden selbstverbrauchten Strombezüge aufgrund von § 26 höchstens um 0,03 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. 3Für die Definition der Abnahmestelle im Sinn dieses Paragraphen ist § 65 Absatz 7 Nummer 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes entsprechend anzuwenden.
(2) 1Schienenbahnen, deren nach Absatz 1 begrenzte Verbrauchsstellen sich in den Netzen mehrerer Netzbetreiber befinden, können durch Erklärung gegenüber den Übertragungsnetzbetreibern bestimmen, dass die Erhebung der KWKG-Umlage an den betroffenen Entnahmestellen durch die Übertragungsnetzbetreiber nach § 27 Absatz 2 bis 4 erfolgt. 2Die Erklärung muss spätestens bis zum 30. Juni eines Jahres erfolgen. 3Die Erhebung der KWKG-Umlage durch die Übertragungsnetzbetreiber erfolgt ab dem auf die Erklärung folgenden Kalenderjahr. 4Den betroffenen Netzbetreibern muss eine Abschrift der Erklärung unverzüglich von der Schienenbahn übermittelt werden.
(1) 1Die Netzbetreiber können für die in einem Kalenderjahr geleisteten Zuschlagzahlungen einen finanziellen Ausgleich von dem vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber verlangen. 2Hierbei müssen sie etwaige Erlöse oder vermiedene Aufwendungen aus der Verwertung des kaufmännisch abgenommenen KWKG-Stroms nach § 4 Absatz 2 Satz 4 in Abzug bringen.
(4) 1Auf die zu erwartenden Ausgleichsbeträge nach den Absätzen 1 bis 3 sind aufgrund der nach § 26a Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 mitgeteilten Daten monatliche Abschläge in zwölf gleichen Raten zu zahlen. 2Die Raten nach Satz 1 sind bis spätestens zum 15. des jeweiligen Folgemonats zu zahlen. 3Wenn ein Netzbetreiber die erforderlichen Daten nicht oder nicht rechtzeitig den Übertragungsnetzbetreibern mitgeteilt hat, richtet sich die Höhe der Abschläge nach der Schätzung der Übertragungsnetzbetreiber nach § 26a Absatz 4. 4Ein Anspruch des Netzbetreibers auf Anpassung der Abschläge besteht nur, wenn und soweit die Übertragungsnetzbetreiber für eine Abnahmestelle eine Mitteilung nach § 27 Absatz 3 Nummer 1 bei der Festlegung der Höhe des Abschlags berücksichtigt haben, das Unternehmen aber für diese Abnahmestelle im folgenden Jahr keine Begrenzung erhält.
(5) 1Die Jahresendabrechnung des Belastungsausgleichs für das vorangegangene Kalenderjahr zwischen Netzbetreibern und Übertragungsnetzbetreibern sowie unter den Übertragungsnetzbetreibern erfolgt bis zum 30. November eines Kalenderjahres mit Wertstellung zum 30. Juni des darauf folgenden Kalenderjahres. 2Jeder Netzbetreiber muss den Übertragungsnetzbetreibern alle Daten, die für die Jahresendabrechnung des Belastungsausgleichs des vorangegangenen Kalenderjahres erforderlich sind, elektronisch bis zum 31. Juli eines Kalenderjahres zur Verfügung stellen, insbesondere
3Die Daten können auch Kalenderjahre vor dem vorangegangenen Kalenderjahr betreffen und sind in diesem Fall gesondert auszuweisen.
(+++ § 28: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(2) 1Die Summe der Zuschlagzahlungen für Wärme- und Kältenetze sowie Wärme- und Kältespeicher nach den §§ 18 bis 25 darf 150 Millionen Euro je Kalenderjahr nicht überschreiten, es sei denn, die Einhaltung der Summe nach Absatz 1 kann unter Berücksichtigung der gemeldeten Prognosedaten nach § 26a Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 für Zuschlagzahlungen für KWK-Strom und einer höheren Summe für Wärme- und Kältenetze sowie Wärme- und Kältespeicher insgesamt gewährleistet werden. 2Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erteilt die Zulassungsbescheide
3Darüber hinausgehende Beträge werden in der Reihenfolge der Antragstellung zur Auszahlung in den Folgejahren beschieden. 4Die Auszahlung der Zuschlagzahlungen durch die Übertragungsnetzbetreiber erfolgt in dem im Zulassungsbescheid ausgewiesenen Kalenderjahr und Kalendermonat.
(4) 1Die Übertragungsnetzbetreiber übermitteln dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die zur Ermittlung der Kürzung der Zuschlagzahlungen nach Absatz 3 erforderlichen Daten auf Grundlage der gemeldeten Prognosedaten nach § 26a Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 und 2 bis zum 30. September eines jeden Jahres, und zwar in nicht personenbezogener Form. 2Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ermittelt die entsprechenden Kürzungssätze und veröffentlicht diese bis zum 20. Oktober eines jeden Jahres im Bundesanzeiger.
(5) 1Die gekürzten Zuschlagzahlungen für den geförderten KWK-Strom werden in den Folgejahren in der Reihenfolge der Zulassung an die betreffenden Anlagenbetreiber nachgezahlt. 2Die Nachzahlungen erfolgen in der Reihenfolge der Anspruchsentstehung vorrangig vor den Ansprüchen auf KWK-Zuschlag der KWK-Anlagen aus dem Prognosejahr.
(+++ § 29: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 29 Abs. 1: Früherer Satz 2 aufgeh., früherer Satz 1 jetzt einziger Text gem. Art. 1 Nr. 28 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 29 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 28 Buchst. b DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 29 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 28 Buchst. b DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 29 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 28 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 29 Abs. 3a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 28 Buchst. d G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 29 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 28 Buchst. e DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 29 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 28 Buchst. e DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ Abschnitt 7: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(2) 1Zu den Prüfungen nach Absatz 1 muss jeweils ein gesonderter Prüfungsvermerk erteilt und vorgelegt werden. 2Werden die Abrechnungen nach Absatz 1 Nummer 2, 5, 7 und 8, die Anträge im Hinblick auf die Angaben nach Absatz 1 Nummer 1, 3 und 4 oder der Nachweis nach Absatz 1 Nummer 6 nach Erteilung des Prüfvermerks geändert, muss der Prüfer, der die ursprüngliche Prüfung durchgeführt hat, diese Unterlagen erneut prüfen, soweit es die Änderung erforderlich macht. 3Der Prüfungsvermerk ist um das Ergebnis der Nachtragsprüfung zu ergänzen.
§ 30 Abs. 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 2 Nr. 16 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 30 Abs. 1 Nr. 4: IdF d. Art. 1 Nr. 29 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 30 Abs. 1 Nr. 5: Eingef. durch Art. 1 Nr. 29 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 30 Abs. 1 Nr. 6: Eingef. durch Art. 1 Nr. 29 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017; idF d. Art. 2 Nr. 16 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 30 Abs. 1 Nr. 7: Früher Nr. 5 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 29 Buchst. a DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 30 Abs. 1 Nr. 8: Früher Nr. 6 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 29 Buchst. a DBuchst. dd G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 30 Abs. 1 Nr. 9: Früher Nr. 7 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 29 Buchst. a DBuchst. ee G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 30 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 29 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(2) 1Der Antrag nach Absatz 1 muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:
2Die Angaben müssen vollständig und nachvollziehbar sein. 3Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kann weitere Angaben verlangen, wenn dies zur Erfüllung der unionsrechtlichen Vorgaben erforderlich ist.
(3) 1Der Herkunftsnachweis ist von dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auszustellen, sofern die KWK-Anlage hocheffizient ist und die Angaben nach Absatz 2 vorliegen. 2Der Herkunftsnachweis muss die Angaben nach Absatz 2 enthalten.
(+++ § 31: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 31 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 31 Abs. 2 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 31 Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 31a: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§§ 31a u. 31b: Eingef. durch Art. 1 Nr. 31 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(2) 1Für die Wahrnehmung der Aufgaben der Bundesnetzagentur nach diesem Gesetz und nach den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen sind die Bestimmungen des Teils 8 des Energiewirtschaftsgesetzes mit Ausnahme der §§ 91 und 95 bis 101 sowie des Abschnitts 6 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend anzuwenden. 2Bei einem begründeten Verdacht sind zur Wahrnehmung der Aufgaben nach Absatz 1 auch Kontrollen bei Betreibern von KWK-Anlagen, von innovativen KWK-Systemen, von Wärme- und Kältenetzen und von Wärme- und Kältespeichern möglich, die keine Unternehmen sind.
(+++ § 31b: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(+++ § 32: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§§ 32 u. 32a: Früher § 32 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 32 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
2Bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben müssen die Regelungen zum Schutz personenbezogener Daten und zum Schutz von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen sowie Entscheidungen der Bundesnetzagentur nach § 31b beachtet werden. 3Ferner sollen die Grundsätze der Richtlinie 2013/11/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2013 über die alternative Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 und der Richtlinie 2009/22/EG (ABl. L 165 vom 18.6.2013, S. 63) in entsprechender Anwendung berücksichtigt werden.
2Soweit eine Streitigkeit auch andere als die in Absatz 2 genannten Regelungen betrifft, kann die Clearingstelle auf Antrag der Verfahrensparteien die Streitigkeit umfassend vermeiden oder beilegen, wenn vorrangig eine Streitigkeit nach Absatz 2 zu vermeiden oder beizulegen ist; insbesondere kann die Clearingstelle Streitigkeiten über Zahlungsansprüche zwischen den Verfahrensparteien umfassend beilegen. 3Verfahrensparteien können Anlagenbetreiber, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber sein. 4Ihr Recht, die ordentlichen Gerichte anzurufen, bleibt vorbehaltlich der Regelungen des Zehnten Buches der Zivilprozessordnung unberührt.
(5) 1Die Clearingstelle kann zur Vermeidung von Streitigkeiten ferner Verfahren zur Klärung von Fragen über den Einzelfall hinaus durchführen, sofern dies mindestens ein Anlagenbetreiber, ein Netzbetreiber, ein Messstellenbetreiber oder ein Verband beantragt und ein öffentliches Interesse an der Klärung dieser Fragen besteht. 2Verbände, deren satzungsgemäßer Aufgabenbereich von der Frage betroffen ist, sind zu beteiligen.
(8) 1Die Wahrnehmung der Aufgaben nach den Absätzen 3 bis 5 ist keine Rechtsdienstleistung im Sinn des § 2 Absatz 1 des Rechtsdienstleistungsgesetzes. 2Eine Haftung der Betreiberin der Clearingstelle für Vermögensschäden, die aus der Wahrnehmung der Aufgaben entstehen, wird ausgeschlossen; dies gilt nicht für Vorsatz.
(+++ § 32a: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
in den in § 119 Absatz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes genannten Fällen und unter den in § 119 Absatz 3 bis 5 des Energiewirtschaftsgesetzes genannten Voraussetzungen zu regeln, dass von der Zahlungspflicht der Umlage nach § 26 Absatz 1 abgewichen oder eine gezahlte KWKG-Umlage nach § 26 erstattet werden darf.
Zuschlagzahlungen für bestehende KWK-Anlagen einzuführen, welche KWK-Strom auf Basis von Steinkohle erzeugen, wenn dies erforderlich ist, um einen wirtschaftlichen Betrieb der KWK-Anlagen zu ermöglichen. 2Dabei bleiben Kostensteigerungen auf Grund eines Anstiegs der Zertifikatspreise im Emissionshandel unberücksichtigt. 3Grundlage der Bewertung ist die Evaluierung nach § 34 Absatz 2. 4Mit Ausnahme von § 13 Absatz 1 Nummer 1 findet im Übrigen § 13 entsprechend Anwendung.
(+++ § 33: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 33 Abs. 2 Nr. 1: Tritt gem. Art 3 Abs. 2 KWKGNRG mWv 15.8.2018 außer Kraft, Art. 3 Abs. 2 KWKGNRG aufgeh. durch Art. 5 Abs. 11 G v. 18.7.2016 I 1666
§ 33 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 33 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 33 Abs. 1 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 33 Buchst. a DBuchst. bb G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 33 Abs. 1 Nr. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 33 Buchst. a DBuchst. cc G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017; idF d. Art. 2 Nr. 17 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33 Abs. 2 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 33 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
dahingehend, dass die Erteilung eines Ausschreibungszuschlags unabhängig von einem Rechtsschutzverfahren Dritter Bestand hat und die Anfechtung eines Ausschreibungszuschlags durch Dritte nicht zulässig ist,
für den Fall, dass die KWK-Anlage nicht, nicht rechtzeitig oder nicht in ausreichendem Umfang in Dauerbetrieb genommen wird oder die tatsächliche elektrische KWK-Leistung der KWK-Anlage nicht dem Gebot entspricht, eine Pflicht zu einer Geldzahlung vorzusehen und deren Höhe und die Voraussetzungen für die Zahlungspflicht oder die Kürzung oder den Wegfall des Anspruchs auf finanzielle Förderung zu regeln, wobei nach neuen oder modernisierten KWK-Anlagen differenziert werden kann,
(6) 1Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates Regelungen für die Einführung von Ausschreibungen für besonders energieeffiziente und treibhausgasarme Systeme zur Bereitstellung von Strom und Wärme für Hochtemperaturprozesse zur weiteren Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduktion der Treibhausgasemissionen von KWK-Systemen vorzusehen. 2Die Bundesregierung wird im Jahr 2019 einen Vorschlag für eine Verordnung nach Satz 1 vorlegen.
(+++ § 33a: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§§ 33a bis 33c: Eingef. durch Art. 1 Nr. 34 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 33a Abs. 1 Nr. 1 Buchst. h: Eingef. durch Art. 3 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33a Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b DBuchst. bb: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. bb G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33a Abs. 1 Nr. 4: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. cc G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33a Abs. 1 Nr. 4a: Eingef. durch Art. 3 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. dd G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017; idF d. Art. 2 Nr. 18 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33a Abs. 1 Nr. 6 Buchst. b: IdF d. Art. 2 Nr. 18 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33a Abs. 1 Nr. 6 Buchst. c: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. a G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33a Abs. 1 Nr. 7: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. ff G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33a Abs. 1 Nr. 10: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. gg G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33a Abs. 2 Eingangssatz: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. b G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017 (bezeichnet als Abs. 2)
§ 33a Abs. 6: Eingef. durch Art. 3 Nr. 4 Buchst. c G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
Anforderungen an die elektrische KWK-Leistung und die elektrische Leistung der KWK-Anlagen innerhalb eines innovativen KWK-Systems,
Anforderungen an einen Mindestanteil KWK-Wärme an der erzeugten oder genutzten Wärme,
§ 8a Absatz 2 Nummer 2 und § 8a Absatz 3 zu regeln, dass der in der KWK-Anlage des innovativen KWK-Systems erzeugte Strom auch in ein geschlossenes Verteilernetz eingespeist werden kann,
(+++ § 33b: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 33b Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a: IdF d. Art. 2 Nr. 19 Buchst. a DBuchst. aa G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33b Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b: IdF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. a G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017 (bezeichnet als Abs. 1 Nr. 2)
§ 33b Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d: IdF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. a G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017 (bezeichnet als Abs. 1 Nr. 2) u. d. Art. 2 Nr. 19 Buchst. a DBuchst. bb G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33b Abs. 1 Nr. 3 Buchst. h: Eingef. durch Art. 3 Nr. 5 Buchst. b G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017; idF d. Art. 2 Nr. 19 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33b Abs. 1 Nr. 5: IdF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. c G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33b Abs. 1 Nr. 5a: Eingef. durch Art. 3 Nr. 5 Buchst. d G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017; idF d. Art. 2 Nr. 19 Buchst. c G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33b Abs. 1 Nr. 8: IdF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. e G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33b Abs. 1 Nr. 9: IdF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. f G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33b Abs. 1 Nr. 11: IdF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. g G v. 17.7.2017 I 2532 mWv 25.7.2017
§ 33b Abs. 1 Nr. 3 Buchst. h: IdF d. Art. 2 Nr. 19 Buchst. b G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 33b Abs. 1 Nr. 5a: IdF d. Art. 2 Nr. 19 Buchst. c G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
(2) 1Wenn Rechtsverordnungen nach Absatz 1 der Zustimmung des Bundestages bedürfen, kann diese Zustimmung davon abhängig gemacht werden, dass dessen Änderungswünsche übernommen werden. 2Übernimmt der Verordnungsgeber die Änderungen, ist eine erneute Beschlussfassung durch den Bundestag nicht erforderlich. 3Hat sich der Bundestag nach Ablauf von drei Sitzungswochen seit Eingang der Rechtsverordnung nicht mit ihr befasst, gilt seine Zustimmung zu der unveränderten Rechtsverordnung als erteilt.
(3) 1Die Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen aufgrund der §§ 33a und 33b können durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates und im Fall der §§ 33a Absatz 1 und 2 und 33b Absatz 1 mit Zustimmung des Bundestages auf die Bundesnetzagentur oder die nach § 33a Absatz 4 Nummer 1 oder § 33b Absatz 2 Nummer 1 beauftragte Person übertragen werden. 2Absatz 2 ist entsprechend anzuwenden. 3Die Rechtsverordnungen, die auf dieser Grundlage von der Bundesnetzagentur oder der betrauten oder beauftragten Person erlassen werden, bedürfen nicht der Zustimmung des Bundesrates oder des Bundestages.
(+++ § 33c: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
Abschnitt 8 Evaluierungen und Übergangsbestimmungen
(+++ Abschnitt 8: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
(1) 1Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie überprüft jährlich die Angemessenheit der Höhe der Zuschlagzahlungen für KWK-Anlagen, um zu gewährleisten, dass die Zuschläge die Differenz zwischen den Gesamtgestehungskosten der Stromerzeugung der KWK-Anlagen und dem Marktpreis nicht überschreiten. 2Im Fall einer drohenden Überschreitung der Differenz nach Satz 1 informiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Deutschen Bundestag bis spätestens zum 31. August eines jeden Jahres und schlägt gegebenenfalls eine gesetzliche Anpassung vor.
(2) 1Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie führt im Jahr 2017 sowie im Jahr 2021 eine umfassende Evaluierung der Entwicklung der KWK-Stromerzeugung in Deutschland durch, insbesondere mit Blick auf
2Die Zwischenüberprüfung erfolgt unter Mitwirkung von Verbänden der deutschen Wirtschaft und Energiewirtschaft und unter Berücksichtigung bereits eingetretener und sich abzeichnender Entwicklungen bei der KWK-Stromerzeugung. 3Im Hinblick auf die Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erfolgt die Zwischenüberprüfung in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. 4Falls absehbar die Erreichung der Ziele nach § 1 gefährdet ist, wird die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag die erforderlichen Maßnahmen vorschlagen.
(4) 1Die Bundesnetzagentur, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und das Umweltbundesamt unterstützen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bei der Erstellung der Überprüfungen und Evaluierungen nach den Absätzen 1 bis 3. 2Zur Unterstützung soll das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie außerdem wissenschaftliche Gutachten in Auftrag geben.
(5) 1Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist berechtigt, die nach den §§ 10, 11, 15, 20, 21, 24 und 25 erhobenen und die nach § 17 an das Statistische Bundesamt zu übermittelnden Daten dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu Zwecken der Überprüfung und Evaluierung nach den Absätzen 1 bis 3 in nicht personenbezogener Form zu übermitteln. 2Die Bundesnetzagentur ist berechtigt, die im Rahmen der Ausschreibungen nach den §§ 8a und 8b erhobenen Daten dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu Zwecken der Evaluierung nach Absatz 4 zu übermitteln. 3Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie darf die nach den Sätzen 1 und 2 erlangten Daten an beauftragte Dritte zu Zwecken der Überprüfung und Evaluierung nach den Absätzen 1 bis 5 übermitteln. 4Daten, die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse darstellen, dürfen an beauftragte Dritte nur übermittelt werden, wenn ein Bezug zu dem Unternehmen nicht mehr hergestellt werden kann.
(+++ § 34: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 34 Abs. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 35 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 34 Abs. 4: Eingef. durch Art. 1 Nr. 35 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 34 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 20 G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018 (bezeichnet als Abs. 4)
§ 34 Abs. 5: Eingef. durch Art. 1 Nr. 35 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(6) 1Abweichend von § 8 Absatz 2 Nummer 2 finden für eine Modernisierung gemäß § 2 Nummer 18 von KWK-Anlagen größer 2 Megawatt § 7 Absatz 5 Satz 2 Nummer 2 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes sowie die diesbezüglichen Begriffsbestimmungen in der Fassung vom 19. März 2002 (BGBl. I S. 1092), das zuletzt durch Artikel 331 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, Anwendung, wenn die Modernisierung in Teilprojekten bereits vor dem 31. Dezember 2015 begonnen hat. 2Satz 1 ist entsprechend anzuwenden für modernisierte KWK-Anlagen im Sinn des § 2 Nummer 18, die nicht dem Anwendungsbereich des § 5 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b unterfallen. 3Einer schriftlichen Erklärung gegenüber der Bundesnetzagentur bedarf es in den Fällen des Satzes 4 nicht.
(7) 1Für Ansprüche der Betreiber von Wärme- und Kältenetzen auf Zahlung eines Zuschlags sind die §§ 5a, 6a und 7a des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes sowie die diesbezüglichen Begriffsbestimmungen in der Fassung vom 19. März 2002 (BGBl. I S. 1092), das zuletzt durch Artikel 331 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, anzuwenden, wenn der vollständige Antrag nach § 6a bis zum 31. Dezember 2015 bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingegangen ist. 2Die Auszahlung der Zuschläge für Wärme- und Kältenetze, für die nach dem 31. Dezember 2015 Zulassungsbescheide erteilt worden sind, erfolgt durch den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber.
(8) 1Für Ansprüche der Betreiber von Wärme- und Kältespeichern auf Zahlung eines Zuschlags sind die §§ 5b, 6b und 7b des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes sowie die diesbezüglichen Begriffsbestimmungen in der Fassung vom 19. März 2002 (BGBl. I S. 1092), das zuletzt durch Artikel 331 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, anzuwenden, wenn der vollständige Antrag nach § 6b bis zum 31. Dezember 2015 bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingegangen ist. 2Die Auszahlung der Zuschläge für Wärme- und Kältespeicher, für die nach dem 31. Dezember 2015 Zulassungsbescheide erteilt worden sind, erfolgt durch den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber.
(10) 1Für den Aufschlag auf die Netzentgelte für das Jahr 2016 ist der von den Übertragungsnetzbetreibern am 23. Oktober 2015 auf Grundlage der parlamentarischen Beratungen veröffentlichte indikative Wert maßgebend. 2§ 27 Absatz 2 findet hierbei Anwendung.
(14) 1Abweichend von den §§ 8a und 8b können Betreiber von KWK-Anlagen auch Ansprüche nach den §§ 6 bis 8 sowie den diesbezüglichen Begriffsbestimmungen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes in der am 31. Dezember 2016 geltenden Fassung geltend machen, wenn die Aufnahme des Dauerbetriebs bis zum 31. Dezember 2018 erfolgt ist und der Betreiber der KWK-Anlage innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntgabe der ersten Ausschreibung nach § 8a durch schriftliche Erklärung gegenüber der Bundesnetzagentur auf den Anspruch auf Zuschlagzahlung nach § 8a Absatz 2 verzichtet hat und
bis zum 31. Dezember 2016 eine verbindliche Bestellung der KWK-Anlage oder im Fall einer Modernisierung eine verbindliche Bestellung der wesentlichen die Effizienz bestimmenden Anlagenteile im Sinn des § 2 Nummer 18 erfolgt ist.
2Ist eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz für die Aufnahme oder Wiederaufnahme des Dauerbetriebs der KWK-Anlage nicht erforderlich, ist abweichend von Satz 1 die Mitteilung der zuständigen Immissionsschutzbehörde bezüglich der Anzeige der Änderung der genehmigungsbedürftigen Anlage maßgeblich. 3Eine Zulassung vorzeitigen Beginns nach § 8a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes steht einer Genehmigung im Sinn des Satzes 1 Nummer 1 gleich, wenn die Zulassung nach § 8a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes später durch die erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung ersetzt wird. 4Satz 1 ist entsprechend anzuwenden für modernisierte KWK-Anlagen im Sinn des § 2 Nummer 18, die nicht dem Anwendungsbereich des § 5 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b unterfallen. 5Einer schriftlichen Erklärung gegenüber der Bundesnetzagentur bedarf es in den Fällen des Satzes 4 nicht.
(16) 1Für Ansprüche der Betreiber von Dampfsammelschienen-KWK-Anlagen auf Zahlung eines Zuschlags nach den §§ 6 bis 8a und 13 sind abweichend von § 2 Nummer 14 thermodynamisch abgrenzbare Einheiten einer Dampfsammelschienen-KWK-Anlage (Blöcke) einer KWK-Anlage im Sinn des Gesetzes gleichzustellen, wenn
die Dampfsammelschienen-KWK-Anlage vor dem 30. November 2018 zugelassen worden ist,
für das Vorhaben vor dem 30. November 2018 ein Vorbescheid beantragt worden und dieser bei Zulassung nicht erloschen ist,
für das Vorhaben vor dem 30. November 2018 eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013 (BGBl. I S. 1274), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2771) geändert worden ist, vorgelegen hat oder
vor dem 30. November 2018 eine verbindliche Bestellung der wesentlichen die Effizienz bestimmenden Anlagenteile im Sinn des § 2 Nummer 18 erfolgt ist.
2Satz 1 ist nur anzuwenden, wenn die Betreiber der Blöcke dies beantragen. 3Satz 1 ist bis zum Erlöschen der bereits vor dem 30. November 2018 oder der nach Satz 1 Nummer 2 bis 4 erteilten Zulassung und nur für diese anzuwenden. 4Satz 1 ist auch auf eine Änderungszulassung anzuwenden, mit der eine bereits vor dem 30. November 2018 oder eine nach Satz 1 Nummer 2 bis 4 erteilte Zulassung geändert wird. 5Nach Erlöschen der bereits vor dem 30. November 2018 oder der nach Satz 1 Nummer 2 bis 4 erteilten Zulassung bestimmt sich die nach § 5 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b oder § 8 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 für eine erneute Modernisierung der KWK-Anlage abzuwartende Karenzzeit einmalig nach der Investitionstiefe des vor dem 30. November 2018 oder nach Satz 1 Nummer 2 bis 4 zugelassenen Vorhabens bezogen auf die gesamte Dampfsammelschienen-KWK-Anlage. 6Die Karenzzeit beträgt wenigstens zwei Jahre ab der erstmaligen Aufnahme des Dauerbetriebs der Dampfsammelschienen-KWK-Anlage oder ab der Wiederaufnahme des Dauerbetriebs einer bereits modernisierten Dampfsammelschienen-KWK-Anlage. 7Die Karenzzeit beträgt fünf Jahre, wenn die Kosten der Modernisierung mindestens 25 Prozent und zehn Jahre, wenn die Kosten der Modernisierung mindestens 50 Prozent einer möglichen Neuerrichtung einer Dampfsammelschienen-KWK-Anlage mit gleicher Leistung nach dem Stand der Technik betragen haben. 8Dieser Absatz ist nicht anzuwenden für die Bestimmung der Höhe des Fördersatzes bestehender KWK-Anlagen nach § 13 Absatz 3, unabhängig davon, ob eine Zulassung bereits erteilt worden ist.
(17) (weggefallen)
(18) (weggefallen)
(+++ § 35: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)
§ 35 Abs. 6: IdF d. Art. 2 Nr. 21 Buchst. a G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 35 Abs. 7 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 36 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 (bezeichnet als Abs. 7)
§ 35 Abs. 8 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 36 Buchst. a G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017 (bezeichnet als Abs.8)
§ 35 Abs. 12: IdF d. Art. 1 Nr. 36 Buchst. b G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 35 Abs. 13: Eingef. durch Art. 1 Nr. 36 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 35 Abs. 14: Eingef. durch Art. 1 Nr. 36 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 35 Abs. 14 Satz 1 Nr. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 21 Buchst. b DBuchst. aa G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 35 Abs. 14 Satz 4 u. 5: Eingef. durch Art. 2 Nr. 21 Buchst. b DBuchst. bb G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 1.1.2018
§ 35 Abs. 15: Eingef. durch Art. 1 Nr. 36 Buchst. c G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
§ 35 Abs. 16: Eingef. durch Art. 2 Nr. 21 Buchst. c G v. 17.12.2018 I 2549 mWv 21.12.2018
§ 35 Abs. 17 u. 18: Aufgeh. durch Art. 4 G v. 20.11.2019 I 1719 mWv 26.11.2019
(1) 1Die zu zahlende KWKG-Umlage beträgt abweichend von § 26 Absatz 2 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes in der am 31. Dezember 2016 geltenden Fassung 0,056 Cent pro Kilowattstunde für im Jahr 2016 bezogene und selbst verbrauchte Strommengen an Abnahmestellen,
2Satz 1 ist nur anzuwenden, wenn und soweit durch die Privilegierung von der Pflicht zur Zahlung der KWKG-Umlage in den Jahren 2014 bis 2016 die Begünstigung des Letztverbrauchers sowie der im Sinn der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 mit ihm verbundenen Unternehmen den Wert von insgesamt 160 000 Euro übersteigt. 3Soweit sich im Rahmen der Endabrechnung der KWKG-Umlage für das Jahr 2016 nach den Sätzen 1 und 2 eine Pflicht zur Nachzahlung ergibt, ist die Nachzahlung ab dem Tag der Endabrechnung für das Jahr 2016 nach § 352 Absatz 2 des Handelsgesetzbuchs zu verzinsen.
(2) 1Letztverbraucher, die zu einer Nachzahlung nach Absatz 1 verpflichtet sind, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März 2017 den im Jahr 2016 aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strom sowie das Verhältnis der Stromkosten zum handelsrechtlichen Umsatz melden. 2Netzbetreiber, die Nachzahlungen nach Absatz 1 erhalten haben, melden dem jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber auf Anforderung die Namen der zahlenden Letztverbraucher, deren Stromverbrauch im Jahr 2016, den nachgezahlten oder nachzuzahlenden Betrag in Euro und den Zahlungsstatus. 3Erhaltene Nachzahlungen sind im Rahmen der jeweiligen Jahresendabrechnung nach § 28 Absatz 5 anzurechnen.
(3) 1Für Letztverbraucher, die im Jahr 2016 bei Anwendung des § 26 Absatz 2 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes in der am 31. Dezember 2016 geltenden Fassung berechtigt gewesen wären, für den Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle die dort geregelte Begünstigung in Anspruch zu nehmen, darf sich in den Jahren 2017 und 2018 die nach § 26 Absatz 1 erhobene KWKG-Umlage für den 1 Gigawattstunde übersteigenden Stromverbrauch an dieser Abnahmestelle in einem Jahr jeweils nicht auf mehr als die folgenden Werte erhöhen:
2Die Absätze 1 und 2 bleiben unberührt. 3Letztverbraucher, die die Begrenzung nach Satz 1 in Anspruch nehmen wollen, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März eines Jahres den im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Strom melden.
(4) 1Für Unternehmen, die im Jahr 2017 die Begrenzung nach § 27 Absatz 1 in Anspruch nehmen wollen, ist § 27 Absatz 3 mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Meldung der prognostizierten Strommengen je Abnahmestelle und Kalendermonat sowie der tatsächliche Höchstbetrag aus dem Begrenzungsbescheid an den regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Januar 2017 zu erfolgen hat. 2Im Fall einer nicht oder nicht rechtzeitig erfolgten Mitteilung nach Satz 1 wird im Jahr 2017 die volle KWKG-Umlage nach § 26 Absatz 1 erhoben und die Begrenzung nach § 27 Absatz 1 erst im Rahmen der Jahresendabrechnung seitens der Übertragungsnetzbetreiber gewährt.
(5) 1Im Jahr 2017 müssen die Netzbetreiber bis zum 31. Januar 2017 ihre Vorjahresmeldungen nach § 27 Absatz 1 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes in der am 31. Dezember 2016 geltenden Fassung im Sinn des § 26a Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe d präzisieren. 2Die Meldepflicht nach § 26a Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 bleibt unberührt.
§§ 36 u. 37: Eingef. durch Art. 1 Nr. 37 G v. 22.12.2016 I 3106 mWv 1.1.2017
(+++ § 37: Zur Anwendung vgl. § 26 Abs. 1 KWKAusV +++)

References: Art. 4
 § 26
 § 8
 § 19
 § 7
 § 19
 § 8
 § 19
 § 10
 § 24
 § 11
 § 24
 § 11
 § 20
 § 30
 § 20

§ 1

§ 2

§ 3

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§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 9

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§ 15

§ 16

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§ 26

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§ 26

§ 27

§ 27

§ 27

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 31

§ 31

§ 32

§ 32

§ 33

§ 33

§ 33

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 26
 Art. 1
 Art. 2
 § 26
 § 8
 § 33
 § 33
 § 1
 § 26

§ 1
 Art. 1

§ 1
 Art. 1

§ 1
 Art. 1
 § 2
 § 2
 § 26
 § 2
 § 61

§ 2
 Art. 1

§ 2
 Art. 1

§ 2
 Art. 2

§ 2
 Art. 1

§ 2
 Art. 2

§ 2
 Art. 2

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 Art. 1

§ 2
 Art. 2

§ 2
 Art. 2

§ 2
 Art. 1
 Art. 3

§ 2
 Art. 2

§ 2
 Art. 1

§ 2
 Art. 1

§ 2
 Art. 1
 § 8
 § 8
 § 8
 § 11
 § 3
 § 26

§ 3
 Art. 1

§ 3
 Art. 1

§ 3
 Art. 1

§ 3
 Art. 9
 § 4
 § 26

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1
 § 26
 § 5
 Art. 1
 § 5
 § 26

§ 5
 § 5
 § 5
 Art. 1

§ 5
 Art. 2

§ 5
 Art. 6
 § 11
 § 16
 § 1
 § 12
 § 5
 § 63
 § 103
 § 18
 § 5
 § 5
 § 6
 § 26

§ 6
 Art. 1
 Art. 2

§ 6
 Art. 2

§ 6
 Art. 9
 Art. 1
 § 5

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 2

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

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 Art. 1

§ 6
 Art. 1
 § 7
 § 26
 § 7
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 Art. 2

§ 7
 Art. 3

§ 7
 Art. 3

§ 7
 Art. 1

§ 7
 Art. 3

§ 7
 Art. 1

§ 7
 Art. 2

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 Art. 1

§ 7
 Art. 1
 § 7
 § 7

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 2
 Art. 1
 § 8
 § 26
 § 8
 § 26

§ 8
 Art. 2
 § 8
 § 8
 § 8
 § 8
 § 61
 § 61
 § 8
 § 8
 § 61
 § 61
 § 8
 § 26
 § 8
 § 19

§ 8
 Art. 2

§ 8
 Art. 2
 § 9
 § 26

§ 9
 Art. 1
 § 6
 § 7
 § 35
 § 11
 § 10
 § 26
 § 10
 § 24

§ 10
 Art. 1

§ 10
 Art. 1

§ 10
 Art. 1

§ 10
 Art. 1

§ 10
 Art. 1
 § 10
 § 11
 § 26
 § 11
 § 24
 § 11
 § 20

§ 11
 Art. 1

§ 11
 Art. 1
 § 6
 § 7

§ 12
 Art. 1

§ 12
 Art. 1

§ 12
 Art. 1

§ 12
 Art. 1

§ 12
 Art. 1

§ 12
 Art. 2
 § 13
 § 26

§ 13
 Art. 2

§ 13
 Art. 1
 Art. 2

§ 13
 Art. 2

§ 13
 Art. 2

§ 13
 Art. 1
 § 13
 § 26

§ 13
 Art. 1
 § 26
 § 5
 § 14
 § 26

§ 14
 Art. 14
 Art. 1

§ 14
 Art. 14

§ 14
 Art. 3
 § 7
 § 15
 § 26

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1
 § 16
 § 26

§ 16
 Art. 1

§ 16
 Art. 1
 § 17
 § 26

§ 17
 Art. 1
 § 26
 § 18
 § 26

§ 18
 Art. 2

§ 18
 Art. 1

§ 18
 Art. 1
 § 19
 § 26

§ 19
 Art. 1
 § 18
 § 18
 § 18
 § 19
 § 12
 § 20
 § 26

§ 20
 Art. 1

§ 20
 Art. 1

§ 20
 Art. 1

§ 20
 Art. 1

§ 20
 Art. 1
 § 21
 § 26
 § 26
 § 22
 § 26

§ 22
 Art. 2

§ 22
 Art. 1
 § 23
 § 26

§ 23
 Art. 1
 § 35
 § 22
 § 23
 § 12
 § 24
 § 26

§ 24
 Art. 1

§ 24
 Art. 1

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 Art. 1

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 Art. 1
 § 25
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 Art. 1
 § 29
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 Art. 2
 § 63
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 § 74
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 Art. 2
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 Art. 1

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 § 26

§ 30
 Art. 2

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 Art. 1
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 § 119
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 § 26
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 § 34
 § 13
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§ 33
 Art. 3
 Art. 5

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 Art. 1

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 Art. 1

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 Art. 2

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 Art. 2

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 Art. 3

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 Art. 3

§ 8
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 Art. 2

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 Art. 1

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 Art. 1

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 Art. 1

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 § 26
 § 352
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 § 27
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 Art. 1
 § 37
 § 26