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Timestamp: 2019-09-22 02:29:08+00:00

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Kollektivvertrag für ArbeiterInnen im Bauhilfsgewerbe Stand 1.5.2016 - WKO.at
Kollektivvertrag für ArbeiterInnen im Bauhilfsgewerbe Stand 1.5.2016
§ 8 Auslöse, Übernachtungsgeld, Fahrgeld, Fahrzeitvergütung, Heimfahrten, Wegegeld
§ 8 A Taggeld
§ 9 A Urlaubszuschuss
§ 12 Aufnahme von Arbeitnehmern und Lösung des Arbeitsverhältnisses
1. räumlich: auf das Gebiet der Republik Österreich;
a) Auf alle Betriebe der Berufsgruppen Gerüstverleiher, Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmungsbetriebe, Stuckateure und Trockenausbauer, Gipser, Aufstellung und Montage mobiler Trenn- oder Systemwände[*], Holzstöckelpflasterer, Asphaltierer (mit Ausnahme der Betriebe in Wien), Schwarzdecker (mit Ausnahme der Betriebe in Wien) und Bauwerksabdichter (mit Ausnahme der Betriebe in Wien) sowie auf alle Betriebe der Berufsgruppe der Terrazzomacher, deren Inhaber Mitglieder der Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe im Sinne der Fachorganisationsordnung, BGBl. II Nr. 365/1999 in der jeweils geltenden Fassung sind.
[*]unter Ausschluss jeder an einen Befähigungsnachweis gebundenen Tätigkeit
3. persönlich: auf alle Arbeiter, Arbeiterinnen und Lehrlinge, mit Ausnahme der Angestellten im Sinne des Angestelltengesetzes und der kaufmännischen Lehrlinge, die in einem der in Ziffer 2 genannten Betriebe beschäftigt sind.
Dieser Kollektivvertrag tritt in vorliegender Fassung am 1. Mai 2016 in Kraft und gilt auf unbestimmte Zeit. Er ist eine Ergänzung und Wiederverlautbarung des Kollektivvertrages vom 10. Mai 1954, hinterlegt beim Einigungsamt Wien unter der Zahl KE 218/54.
4. Die wöchentliche Normalarbeitszeit soll in der Regel auf nicht weniger als 5 Tage aufgeteilt werden. Die Einteilung ist zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat zu vereinbaren.
5. Die Arbeitszeit der Wächter und Pförtner beträgt 48 Stunden in der Woche. Sie haben nach sechs aufeinanderfolgenden Arbeitstagen einen Ruhetag, das ist eine 36stündige Arbeitsruhe. Jeder dritte Ruhetag muss ein Sonntag sein. Die über 40 Stunden geleistete Arbeitszeit ist als Überzeit zu entlohnen, wenn diese Arbeitnehmer nicht einen Wochenlohn beziehen, in welchem die Überstunden pauschaliert sind.
6. Wird an Werktagen vor oder im Anschluss an gesetzliche Feiertage auf Grund betrieblicher Vereinbarung nicht gearbeitet, so kann die hiedurch ausfallende Arbeitszeit innerhalb von zwei dem Feiertag unmittelbar vorangehenden oder nachfolgenden Arbeitswochen ohne Überstundenzuschlag eingearbeitet werden, doch darf hiedurch die tägliche Gesamtarbeitszeit nicht über 10 Stunden verlängert werden. In Betrieben, in denen Betriebsräte bestehen, kann über Beginn und Dauer des Einbringungszeitraumes eine anderweitige Betriebsvereinbarung getroffen werden.
8. Wird am 24. und 31. Dezember gearbeitet, so endet für die an diesem Tag in Arbeit stehenden Arbeitnehmer die Arbeitszeit um 12 Uhr[*], wobei die infolge des früheren Arbeitsschlusses ausfallenden Arbeitsstunden bezahlt werden.
[*] in Vorarlberg um 13 Uhr
Im Rahmen der für den Durchrechnungszeitraum vereinbarten wöchentlichen Normalarbeitszeit ist das Ausmaß und die Lage unter Bedachtnahme auf § 97 Abs. 1 Ziff. 2 Arbeitsverfassungsgesetz jeweils 2 Wochen im Vorhinein festzulegen und den betroffenen Arbeitnehmern in geeigneter Form mittzuteilen, soweit nicht wichtige und unvorhersehbare Ereignisse, die vom Arbeitgeber nicht beeinflusst werden können, eintreten. In diesem Fall ist die Arbeitszeiteinteilung ehestmöglich zu treffen.
Für Mehrarbeit gebührt ein Zuschlag von 50%.
Durch die Mehrarbeit darf mit Ausnahme jener Fälle, in denen eine längere als 9-stündige tägliche Normalarbeitszeit aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist, eine tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden nicht überschritten werden. Weiters darf durch die Mehrarbeit, ausgenommen bei Einarbeitung in Verbindung mit Feiertagen gemäß § 4 Abs. 3 AZG und in Fällen einer längeren Normalarbeitszeit im Kollektivvertag eine Wochenarbeitszeit von 41 Stunden nicht überschritten werden. Für die Anordnung von Mehrarbeit gelten dieselben Bestimmungen wie für die Anordnung von Überstunden nach § 6 Abs. 2 AZG.
2. Überstunden dürfen nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geleistet werden.
3. Zur Leistung von Überstunden und Einbringungsstunden darf kein Arbeitnehmer gezwungen werden, doch müssen Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten sowie unaufschiebbare Arbeiten über ausdrücklichen Auftrag des Arbeitgebers bzw. dessen Beauftragten geleistet werden.
4. Überstunden an Werktagen, die in der Zeit von 5 Uhr bis 20 Uhr geleistet werden, sind mit einem Zuschlag von 50 Prozent zu entlohnen. Für die zwischen 20 Uhr und 5 Uhr geleisteten Überstunden gebührt ein Zuschlag von 100 Prozent. Für normale Arbeitsstunden in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr wird ein 50-prozentiger Zuschlag gewährt.
5. Sonntagsarbeit ist nur in Ausnahmefällen zulässig (siehe Ziffer 2). Für Sonntagsarbeit innerhalb der Zeit von 0 bis 24 Uhr ist ein Zuschlag von 100 Prozent zu bezahlen.
6. Der Zuschlag beträgt bei Arbeiten an einem gesetzlichen Feiertag:
a) wenn er auf einen Werktag fällt, an dem zufolge des Feiertages an sich Anspruch auf Arbeitsruhe unter Fortzahlung des Entgelts besteht ......................................... 50%
b) wenn er auf einen Werktag fällt, an dem auf Grund der wöchentlichen Arbeitszeiteinteilung regelmäßig nicht gearbeitet wird .............................................................. 100%
7. Jugendliche Arbeitnehmer bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen zur Nachtarbeit nicht herangezogen werden.
8. Werden Arbeiten durchgeführt, bei denen Arbeitnehmer in einem Zuge mehr als 16 Stunden arbeiten, wobei kurze Essenspausen bis 20 Minuten nicht als Unterbrechung der Arbeitszeit gelten, so wird die gesamte Arbeitszeit, auch wenn diese in die Normalarbeitszeit fällt, mit einem Zuschlag von 150 Prozent vergütet.
9. Grundlage für die Berechnung der in diesen Paragraphen genannten Zuschläge bildet der Stundenlohn.
10. Zuschläge für Überstunden-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeiten sind nur dann zu bezahlen, wenn diese Arbeiten vom Arbeitgeber oder dessen Beauftragten angeordnet wurden.
11. Bei Zusammentreffen mehrerer Zuschläge ist nur der höchste Zuschlag zu bezahlen.
12. Für Einbringungsstunden gebührt kein Zuschlag.
2. Wenn ein Arbeitnehmer nach erfolgter Vereinbarung und Festsetzung eines weder irrtümlich noch falsch errechneten Akkordsatzes oder einer zwischen den vertragschließenden Teilen erfolgten Vereinbarung durch persönlichen Fleiß oder erworbene Geschicklichkeit seine Arbeitsleistung steigert und höheren Verdienst erreicht, so darf bei gleichbleibender Arbeitsmethode dieser Umstand nicht zur Herabsetzung des Akkordsatzes führen.
6. Sofern die Akkordsätze und sonstigen Akkordbedingungen nicht durch die vertrag-schließenden Teile festgelegt wurden, sind diese vor Beginn der Arbeit festzusetzen und jedem einzelnen Akkordarbeiter einzuhändigen.
10. Die Auszahlung des Akkordverdienstes erfolgt jeweils mit der Lohnzahlung. Erstrecken sich Akkordarbeiten über einen längeren Zeitraum, so ist anläßlich der Lohnzahlung eine zirka 80prozentige Anzahlung vom Akkorddurchschnittsverdienst zur Auszahlung zu bringen. Im übrigen gelten die Bestimmungen des § 6.
1b. Die Auszahlung aller Entgelte für den Lohnzahlungszeitraum hat so zu erfolgen, dass diese Entgelte bis zum 15. des dem Lohnzahlungszeitraum folgenden Monats verfügbar sind. Die Lohnabrechnungbelege sind den Arbeitnehmern sofort nach Vorliegen, jedoch bis spätestens 15. des dem Lohnzahlungszeitraum folgenden Monats, in schriftlicher Form auszufolgen. (Durch eine Betriebsvereinbarung im Sinne des § 97 Abs. 1 Ziffer 3 des ArbVG kann eine Änderung vorgenommen werden.)
Die Lohnsätze und besonderen Bestimmungen zur Lohnordnung sind im Anhang (Beilage) enthalten und bilden einen Bestandteil dieses Kollektivvertrages.
1. Als Reisezeitvergütung im Inland wird der jeweilige Stundenlohn ohne Zuschläge nach § 4 dieses Kollektivvertrages vergütet.
2. Als Reisezeit gilt die Zeit von der fahrplanmäßigen Abfahrt bis zur fahrplanmäßigen Ankunft des jeweiligen Verkehrsmittels vom Bahnhof-Betriebsort bis zum Arbeitsort.
Liegt die fahrplanmäßige Abfahrtszeit des betreffenden Verkehrsmittels vom Arbeitsort außerhalb der täglichen Normalarbeitszeit, so erhält der Arbeitnehmer zusätzlich eine Stunde zum Normalstundenlohn.
3. Fahrgeld wird für das billigste öffentliche Verkehrsmittel vom Betriebsort bis zum Arbeitsort bezahlt.
4. Bei auswärtigen Arbeiten, bei denen dem Arbeitnehmer eine tägliche Rückkehr von der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden kann, erhält er, sofern ihm ausreichende Verpflegung nicht beigestellt werden kann, für die Mehrkosten eine Auslöse. Diese beträgt € 26,40 je Kalendertag.
Der Arbeitnehmer erhält für die einmalige Hin- und Rückfahrt zum Betrieb oder zur Arbeitsstelle innerhalb des Gemeindegebietes des Standortes des Betriebes je Arbeitstag die tatsächlichen tarifgünstigsten Auslagen für die öffentlichen städtischen Verkehrsmittel vergütet.
Bei Arbeiten außerhalb des Gemeindegebietes des Betriebsstandortes wird der Aufwand an Zeit zur Erreichung des Arbeitsplatzes bzw. zur Rückkehr von demselben, soweit er mehr als eine halbe Stunde beträgt, als Arbeitszeit gerechnet und bezahlt. Die tarifgünstigsten Fahrgelder zwischen Betriebsstandort und Arbeitsplatz werden in diesem Fall voll bezahlt.
5. Die Auslöse gebührt erstmalig von der ersten Übernachtung an für jeden am Bestimmungsort verbrachten Tag einschließlich Sonn- und Feiertag. Keine Auslöse gebührt, wenn der Arbeitnehmer unentschuldigt von der Arbeit fernbleibt, bis zur Wiederaufnahme der Arbeit.
6. Die Vereinbarung einer Teuerungszulage sowie die Festsetzung der Lohnsätze bei Arbeiten im Ausland erfolgt mit dem Arbeitnehmer jeweils vorher unter Beiziehung des Betriebsrates.
7. Heimfahrt: Bei Arbeiten in Entfernungen von mehr als 70 km haben die Arbeitnehmer nach jeweils 4wöchiger ununterbrochener Beschäftigung Anspruch auf eine Heimfahrt nach dem Betriebsort. Wird die Arbeit durch Gebührenurlaub, Rückkehr infolge Krankheit oder Wechsel des Arbeitsortes, der mit einer Rückkehr an den Betriebsort verbunden ist, unterbrochen, so beginnt die Frist von 4 Wochen jeweils neu zu laufen. Bei der Heimfahrt gebührt der Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt für das vom Betrieb zu bestimmende Verkehrsmittel sowie Auslöse für zwei Kalendertage. Für jede Heimfahrt über 70 km gebührt eine unbezahlte Freizeit von vier Kalendertagen (96 Stunden). Die Reisezeit wird nicht in die Freizeit eingerechnet.
Bei Entfernungen unter 70 km gebührt nach ununterbrochener Abwesenheit vom Betriebsort in der Dauer von jeweils vier Wochen das Fahrgeld für eine Hin- und Rückreise zum Betriebsort ohne sonstige Vergütungen und ohne zusätzliche unbezahlte Freizeit.
8. Auch bei auswärtigen Arbeiten kommen die Bestimmungen des § 4 dieses Kollektivvertrages zur Anwendung.
9. Erkrankt oder stirbt ein Arbeitnehmer außerhalb des Betriebsortes, ist der Arbeitgeber verpflichtet, einen Beitrag zu den Kosten des Heimtransportes in der Höhe der normalen Heimfahrtskosten zu leisten.
4. Erfolgt der Arbeitsantritt vom ständigen ortsfesten Betrieb bzw. vom Wohnort gemäß Z 2 des Arbeitnehmers aus, so hat er Anspruch auf Taggeld, sofern der Arbeitnehmer im Auftrag des Arbeit­gebers auf Baustellen außerhalb des ständigen ortsfesten Betriebes eingesetzt wird und täglich an seinen Wohnort zurückkehrt. Das Taggeld beträgt bei einer Arbeitszeit von mehr als 3 Stunden € 5,15 pro Arbeitstag.
5. Ansprüche des Arbeitnehmers gemäß § 8 Ziffer 4 erster Satz (Auslöse) schließen Leistungen gemäß § 8 A aus.
1. Arbeitnehmer erhalten nach einmonatiger Betriebszugehörigkeit ein Weihnachtsgeld für während des laufenden Kalenderjahres je geleistete 39 Stunden, bei verkürzter Arbeitszeit für je geleistete 32 Stunden. Bei der Abrechnung sind allfällige Reststunden aliquot zu berücksichtigen.
A. Für das Gebiet der Republik Österreich
mit Ausnahme von Burgenland, Tirol und
Vorarlberg ..................................................... 3,26 Stundenlöhne
Als Stundenlohn für die Errechnung des Weihnachtsgeldes gilt der kollektivvertragliche Stundenlohn der jeweiligen Lohnkategorie zuzüglich eines Zuschlages von 15 Prozent, für den Bereich des Bundeslandes Wien sowie für alle Betriebe der Berufsgruppen Gerüstverleiher, Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmungsbetriebe, Terrazzomacher, Stuckateure und Trockenausbauer, Gipser und Holzstöckelpflasterer Niederösterreichs von 30 Prozent.
Arbeitnehmer, die von Wien betriebsentsandt werden, behalten auf die Dauer der Betriebsentsendung den Anspruch auf den 30prozentigen Zuschlag.
B. Im Burgenland ......................................... 2,80 Stundenlöhne
C. In Tirol ........................................................ 1,68 Stundenlöhne
Beträgt die ununterbrochene Betriebszugehörigkeit mehr als 22 Wochen, erhöht sich unter den gleichen Voraussetzungen das Weihnachtsgeld auf 3,26 Stundenlöhne.
D. In Vorarlberg ............................................ 1,68 Stundenlöhne
Als Stundenlohn für die Errechnung des Weihnachtsgeldes gilt der kollektivvertragliche Stundenlohn der jeweiligen Lohnkategorie zuzüglich eines Zuschlages von 15 Prozent.
3. Wurde die Betriebszugehörigkeit in der Zeit zwischen dem 1. November und dem 1. März des folgenden Kalenderjahres nicht länger als 60 Tage unterbrochen, so ist die unterbrochene Zeit als Betriebszugehörigkeit einzurechnen. (Die Bestimmungen der Ziffer 3. gelten nicht für Tirol).
4. Das Weihnachtsgeld für die im Dezember Beschäftigten ist am 1. Freitag im Dezember auszubezahlen, wobei die restlichen Teile des Dezembers als anrechenbare Zeiten der Betriebszugehörigkeit gelten.
5. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, mit Ausnahme einer gerechtfertigten Entlassung (ausgenommen gem. § 82 lit. h GewO RGBl. Nr. 227 vom 20.12.1859) oder eines vorzeitigen Austrittes ohne wichtigen Grund, hat der Arbeitnehmer bei Lösung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf Bezahlung des nach den vorhergehenden Grundsätzen erworbenen und errechneten Weihnachtsgeldes.
6. Dem Lehrling ist nach Beendigung der Lehrausbildung das nach Ziffer 1 berechnete Weihnachtsgeld mit der nächsten Lohnabrechnung auszubezahlen. Zur Berechnung wird die zuletzt ausbezahlte Lehrlingsentschädigung herangezogen.
7. Wird das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers aufgelöst, so gebührt der aliquote Teil des Weihnachtsgeldes den gesetzlichen Erben, zu deren Erhaltung der Erblasser gesetzlich verpflichtet war. (Die Bestimmungen der Ziffer 7. gelten nicht für Burgenland, Tirol und Vorarlberg).
8. Bei Baustellen, für welche eine Höhenzulage gemäß § 6 lit. s des Kollektivvertrages für Bauindustrie und Baugewerbe gebührt und die Bausaison witterungsbedingten Einschränkungen unterliegt, sind für die Erwerbung des Anspruches des Weihnachtsgeldes nur Dreiviertel der im Punkt 1. festgesetzten einmonatigen Betriebszugehörigkeit erforderlich. (Die Bestimmungen der Ziffer 8. gelten nur für Burgenland und Tirol).
9. Die Überstellung eines Arbeitnehmers von einem Baubetrieb an eine Arbeitsgemeinschaft oder umgekehrt wird für die Berechnung des Weihnachtsgeldes nicht als Lösung des Arbeitsverhältnisses betrachtet. (Die Bestimmungen der Ziffer 9. gelten nur für Burgenland und Tirol).
Für Arbeitnehmer, die nicht dem BUAG unterliegen, gilt folgendes:
bis zu 5 Jahren ....................................... 3 Wochenlöhne
bei mehr als 5 Jahren ............................. 4 Wochenlöhne
bzw. Lehrlingsentschädigungen.
Für die Bemessung der Betriebszugehörigkeit sind Dienstzeiten, die keine längere Unterbrechung als jeweils 120 Tage aufweisen, zusammen zu rechnen. Ausgenommen sind hievon Unterbrechungen auf Grund fristloser Entlassung, sofern es sich nicht um eine vorzeitige Auflösung des Dienstverhältnisses im Sinne des § 82 lit. h der Gewerbeordnung*) handelt.
7. Arbeitnehmer (Lehrlinge), die den Urlaubszuschuss für das laufende Kalenderjahr bereits erhalten haben, aber noch vor Ablauf des Kalenderjahres ausscheiden, haben den erhaltenen Urlaubszuschuss anteilsmäßig – entsprechend dem Rest des Kalenderjahres – zurück zu zahlen, wenn sie selbst kündigen oder nach § 82 GewO*) (ausgenommen lit. h) entlassen werden oder ohne wichtigen Grund vorzeitig austreten.
8. Der Anspruch auf den Urlaubszuschuss oder auf den aliquoten Teil des Urlaubszuschusses entfällt, wenn der Arbeitnehmer selbst kündigt oder wenn er gemäß § 82 GewO*) (ausgenommen lit. h) entlassen wird oder wenn er ohne wichtigen Grund gemäß § 82 a GewO*) vorzeitig austritt.
a) Vorladungen zu Gerichten, Behörden und öffentlichen Ämtern, wenn es sich nicht um selbstverschuldete Angelegenheiten handelt und sich der Arbeitnehmer mit einer schriftlichen Vorladung oder einer amtlichen Bestätigung ausweisen kann, 1,74 Stunden;
b) Ausübung des gesetzlichen Wahlrechtes, wenn dasselbe nicht außerhalb der Arbeitszeit ausgeübt werden kann, 1,74 Stunden;
c) Verhandlungen in eigener Sache bei ordentlichen Gerichten, wenn dem Klagebegehren entsprochen wurde, sofern die beklagte Partei nicht auch zum Ersatz des Verdienstentganges verurteilt wurde, Lohnausfall für einen halben Arbeitstag;
d) die eigene Trauung und die Trauung der eigenen Kinder, Lohnausfall für einen Arbeitstag;
e) Geburt eigener Kinder, Lohnausfall für einen Arbeitstag;
f) Todesfall des Ehegatten (Ehegattin) bzw. des Lebensgefährten (Lebensgefährtin) oder der Geschwister, Eltern (Schwiegereltern), Großeltern sowie der Kinder (Ziehkinder), sofern die hier genannten Personen mit dem Arbeitnehmer im gemeinsamen Haushalt gelebt haben, Lohnausfall für zwei Arbeitstage;
g) Teilnahme an der Beerdigung der vorgenannten Angehörigen, auch wenn sie nicht im gemeinsamen Haushalt gelebt haben, Lohnausfall für einen halben Arbeitstag;
h) Schwere Erkrankungen der zur Hausgemeinschaft gehörenden Familienmitglieder, sofern der Arzt bescheinigt, dass die Anwesenheit des Arbeitnehmers zur vorläufigen Pflege erforderlich ist, Lohnausfall für einen Arbeitstag;
i) Übersiedlung des Arbeitnehmers, Lohnausfall für einen Arbeitstag;
j) Bei Vorladung zur Musterung gebührt die notwendige Zeit, längstens jedoch zwei Arbeitstage;
k) Pro Jahr werden für die Abhaltung einer Betriebsversammlung 1 ½ Stunden je Arbeitnehmer bezahlt.
1. Lehrling ist, wer in einem anerkannten Lehrberuf auf Grund eines Lehrvertrages ausgebildet wird. Für das Lehrverhältnis gelten die Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes sowie das Gesetz über die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen.
3. Der Lehrling erhält die in die Normalarbeitszeit fallende Unterrichtszeit in der gewerblichen Berufsschule, zu deren Besuch er gesetzlich verpflichtet ist, vergütet.
5. Der Lehrberechtigte, bei dem der Lehrling die für den Lehrberuf festgesetzte Lehrzeit beendet, ist verpflichtet, diesen drei Monate in seinem Betrieb weiter zu verwenden. Hat der Lehrling bei dem Lehrberechtigten nur einen Teil der für den Lehrberuf festgesetzten Lehrzeit zurückgelegt, so trifft diesen Lehrberechtigten die beschriebene Verpflichtung zur Weiterverwendung nur im Verhältnis der bei ihm zurückgelegten Lehrzeit zu der für den Beruf festgesetzten Dauer der Lehrzeit.
1. Bei Neuaufnahme von Arbeitnehmern ist der § 99 des Arbeitsverfassungsgesetzes zu beachten.
2. Das Arbeitsverhältnis kann sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer unter Einhaltung einer einwöchigen Kündigungsfrist gelöst werden. Nach einer 10-jährigen Betriebszugehörigkeit gilt eine Kündigungsfrist von zwei Wochen und nach einer 20-jährigen Betriebszugehörigkeit eine Kündigungsfrist von 3 Wochen. Vor Ausspruch der Kündigung hat der Arbeitgeber gemäß § 105 des Arbeitsverfassungsgesetzes den Betriebsrat von seiner Kündigungsabsicht zu verständigen.
3. Bei Lösung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung seitens des Arbeitgebers ist dem Arbeitnehmer die notwendige Freizeit zum Aufsuchen eines neuen Arbeitsplatzes bis zur Höchstdauer von vier Stunden ohne Schmälerung des Entgelts zu gewähren. Die Bestimmungen der §§ 82 und 82a der Gewerbeordnung (RGBl. Nr. 227 vom 20. Dezember 1859 in der derzeit gültigen Fassung) bleiben dabei unberührt.
4. Eine Kündigungfrist entfällt während der höchstens vier-wöchigen Probezeit, ferner bei Arbeitseinstellung infolge Witterungseinflüssen oder über Veranlassung des Auftrag-gebers.
5. Der Arbeitgeber haftet dem Arbeitnehmer für allen Schaden, den dieser durch schuldbare Verzögerung der Ausfolgung der Dokumente oder durch unrichtige und unwahre Angaben in der Arbeitgeberbestätigung nachweislich erlitten hat, es sei denn, dass die unrichtigen Angaben des Arbeitgebers auf ein Verschulden des Arbeitnehmers (unrichtige Angaben) zurückzuführen sind.
6. Der Kündigungsschutz des § 15 Mutterschutzgesetz bzw. § 7 Väter-Karenzgesetz wird auf die Dauer des bundesgesetzlich geregelten Anspruches auf Kinderbetreuungsgeld erstreckt.
Wird ein Arbeitnehmer in ein Lohngebiet mit höherem kollektivvertraglichen Stundenlohn entsandt, erhält er auf die Dauer der Entsendung den höheren kollektivvertraglichen Stundenlohn. Das gleiche gilt hinsichtlich der kollektivvertraglichen Akkordlöhne und der Berechnung des Weihnachtsgeldes.
Handelt es sich um einen Abfertigungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber aufgrund von Einzelvereinbarungen, Arbeitsordnungen oder Betriebsvereinbarungen, der durch das BUAG nicht erfaßt ist (Mehranspruch gegenüber dem gesetzlichen Anspruch), gilt eine Verjährungsfrist von 3 Jahren ab Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Mit der Beilegung von Gesamtstreitigkeiten, die sich aus der Auslegung dieses Kollektivvertrages ergeben, hat sich vor Anrufung des Bundeseinigungsamtes ein paritätisch aus Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengesetzter Schlichtungsausschuss zu befassen. Die Tätigkeit dieses Ausschusses erstreckt sich auf das gesamte Bundesgebiet, seine Zusammensetzung wird fallweise unter Bedachtnahme auf die Art des Streit alles vorgenommen.
a) Die Vereinbarung über die Leiharbeit (Anhang III)
b) Der Kollektivvertrag vom 7. April 2016 betreffend die Löhne (Anhang I).
Abg.z.NR Josef Muchitsch Mag. Herbert Aufner Bundesvorsitzender Bundesgeschäftsführer
I. Kollektivvertragslöhne (Alle Bundesländer) :
Für alle Gewerbe außer Aufstellung und Montage mobiler Trenn- oder Systemwände
1. Vorarbeiter ........................................................... 13,27
2. Fassader, Stuckateure und Gipser, wenn sie bei Fassaden mit Zug-, Gips- und Gipsstuckateur- und Edelputzarbeiten beschäftigt werden *) ............... 13,27
3. Facharbeiter mit Lehrabschlussprüfung, die in ihrem erlernten Beruf beschäftigt werden ...................... 12,64
4. Facharbeiter ohne Lehrabschlussprüfung, die in ihrem erlernten Beruf beschäftigt werden ............ 12,38
5. Angelernte Arbeiter .............................................. 11,63
6. Hilfsarbeiter .......................................................... 10,45
Hilfspersonal, das zu Aufräumarbeiten der Büro-
und Aufenthaltsräume verwendet wird .................
Aufsteller und Monteur mobiler Trenn- oder
Systemwände ...................................................... 13,27
Lehrlinge im 1. Lehrjahr ........................................ 3,98
Lehrlinge im 2. Lehrjahr ........................................ 5,94
Lehrlinge im 3. Lehrjahr ........................................ 8,88
*) sowie Arbeitnehmer, die bisher in dieser Kategorie eingestuft waren.
Artikel II - Praktikanten
III. Besondere Bestimmungen zur Lohnordnung für Wien:
a) Für die Berufsgruppe Terrazzomacher:
1. Nach dreimonatiger Betriebszugehörigkeit eines Hilfsarbeiters hat der Arbeitgeber sowie der Betriebsrat einvernehmlich festzustellen, ob die erforderlichen Kenntnisse des Hilfsarbeiters so weit fortgeschritten sind, dass er nunmehr als angelernter Arbeiter zu bezeichnen ist. Wird diese Feststellung getroffen, gebührt ihm der Lohn eines angelernten Arbeiters.
2. Hat ein Arbeitnehmer auf Grund der Voraussetzungen nach Ziffer 1 den Lohn des angelernten Arbeiters bezogen, so kann dieser nicht wieder bei derselben Firma herabgesetzt werden.
3. Der Zuschlag gemäß des § 21a des BUAG erhöht sich für Arbeitnehmer, die im Leistungslohn arbeiten, um 1,66 kollektivvertragliche Stundenlöhne.
4. Wird in einer Arbeitswoche sowohl im Stundenlohn als auch im Leistungslohn gearbeitet, wird der Zuschlag bei einer Arbeitszeit von über 19,5 Stunden im Leistungslohn nach dem vorhergehenden Absatz berechnet. Bei einer kürzeren Arbeitszeit als 19,5 Stunden im Leistungslohn entfällt die in Ziffer 3 angeführte Erhöhung des Zuschlages.
b) Für die Berufsgruppe Stuckateur und Trockenausbauer, Gipser:
1. Der Zuschlag gemäß des § 21a des BUAG erhöht sich für Arbeitnehmer der Lohnkategorien 1 bis 4 um 3,12 kollektivvertragliche Stundenlöhne, der Lohnkategorien 5 und 6 um 2,05 kollektivvertragliche Stundenlöhne.
2. Wird in einer Arbeitswoche sowohl im Stundenlohn als auch im Leistungslohn gearbeitet, wird der Zuschlag bei einer Arbeitszeit von über 19,5 Stunden im Leistungslohn nach dem vorhergehenden Absatz berechnet. Bei einer kürzeren Arbeitszeit als 19,5 Stunden im Leistungslohn entfällt die in Ziffer 1 angeführte Erhöhung des Zuschlages.
c) Für die Berufsgruppe der Stuckateure und Gipser:
1. Stuckateure und Weißarbeiter, welche mit der Schablone ausgeführte Profilzüge, Zierverputz oder hartgeglätteten Wand- oder Deckenverputz herstellen, erhalten eine Qualifikationszulage von 30 Prozent auf den kollektivvertraglichen Stundenlohn des Stuckateurs. Als Stuckateure sind auch die Verleger von Gipsplatten zu verstehen. Zu den Weißarbeitern zählen auch die Erzeuger von Kunstmarmor und Stuccolustro.
2. Für die Ausführung der Grundarbeiten, die Anbringung von Putzträgern sowie die Ausführung sonstiger Arbeiten, die den unter 1 angeführten Arbeiten vorangehen, besteht kein Anspruch auf die Qualifikationszulage.
3. Stuckateure und Weißarbeiter, die im Zusammenhang mit den unter 1 genannten Arbeiten auch die unter 2 genannten Arbeiten ausführen, haben für die gesamte Arbeit Anspruch auf die Qualifikationszulage.
d) Für die Berufsgruppe der Gerüstverleiher:
1. Den Arbeitnehmern der Lohnkategorie 1, 3, 4 und 5 gebührt eine Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage von 25 %, den Arbeitnehmern der Lohnkategorie 6 von 15 % auf den jeweiligen kollektivvertraglichen Stundenlohn. Jedoch Arbeitnehmern, die vor dem 1. Mai 1999 als Platzmeister oder als LKW-Lenker eingestuft waren, erhalten - wie bisher - eine Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage von 15 % auf den jeweiligen kollektivvertraglichen Stundenlohn der vor dem 1. Mai 1999 für diese beiden Lohnkategorien zur Anwendung gekommen ist.
2. Aufwandsentschädigung für den Werkzeugtransport
Dem Arbeitnehmer, der Transport und Verwahrung des Partiewerkzeuges übernimmt, gebührt eine Aufwandsentschädigung von 20 % des kollektivvertraglichen Stundenlohnes des Vorarbeiters.
SEG Zulagen für einzelnen Berufsgruppen und Länder
1. Berufsgruppe Kälte-, Wärme-, Schallisolierer; Wien
1. Für Isolierarbeiten, bei welchen ausschließlich mit heißem Teer, heißem Pech oder heißem Kitt gearbeitet wird, sofern solche Arbeiten in Kühlräumen ausgeführt werden, erhalten Arbeitnehmer, insoweit sie im Kühlraum
Verwendung finden................................................................... 25%
2. Für Arbeiten beim Pechkessel und Zutransport............... 10%
3. Bei anderen Arbeiten dieser Art, wie an Rohrleitungen, Schiebern, Flanschen und Soleleitungen 10%
Bei Plattenverlegungen im Freien wird die Zulage für die ganze Zeit der Arbeit bezahlt. Das gleiche gilt bei Isolierungen von Rohrleitungen und kleineren Arbeiten, die innerhalb von acht Arbeitsstunden fertiggestellt werden.
4. Während der Dauer der Ausführungen von Isolierarbeiten in einem Arbeitsraum, in welchem die Lufttemperatur in Kopfhöhe des Arbeitnehmers 40°C beträgt, ohne nennenswerte Leistungsverminderung.................................................................................................... 25%
5. Für Isolier- und Verputzarbeiten, welche mit Glas, Seide, Schlackenwolle, Mineralwolle, Gesteinswolle, Schnüren und Stoffen aus diesen Materialien ausgeführt werden, für die Dauer dieser Arbeit für alle Arbeitnehmer............................................................................... 5%
6. Für das Auftragen von Zementverputz mit der Hand sind Gummihandschuhe beizustellen.
7. Bei Arbeiten mit Schaumbeton erhalten der Maschinist, der Ausleerer und Abzieher 5%
Werden bei Schaumbetonarbeiten keine Gummistiefel beigestellt, erhalten die Arbeitnehmer für die Dauer der Tätigkeit 0,72 EUR pro Arbeitstag.
Die Instandhaltung und Reinigung der Maschinen erfolgt während der Arbeitszeit. Die Arbeitszeit der Maschinisten darf nicht von der Arbeitszeit der anderen auf dieser Baustelle beschäftigten Arbeitnehmer der gleichen Arbeitspartie abweichen.
8. Bei Arbeiten in schmutzigen oder nicht begehbaren gedeckten Kanälen und in Räumen, in denen Wasser
oder Ölabfälle stehen............................................................. 15%
Gummistiefel sind beizustellen.
9. Auf Arbeitsstätten, auf denen keine ständige Aufsichtsperson anwesend ist, erhalten Arbeitnehmer, die eine Arbeitspartie von mindestens fünf Mann beaufsichtigen und die verpflichtet sind, selbst mitzuarbeiten
(Partieführer)............................................................................. 10%
10. Bei Arbeiten auf Gerüsten (jedoch nicht Plateaugerüsten) gebührt ein Aufschlag:
über 5 m bis 15 m Gerüsthöhe................................................ 10%
über 15 m bis 25 m Gerüsthöhe............................................. 20%
über 25 m Gerüsthöhe............................................................. 25%
11. Alle Arbeitnehmer erhalten eine Montagezulage auf Grundlage des kollektivvertraglichen Stundenlohnes in der
Höhe von...................................................................................... 5%
12. Alle Arbeitnehmer erhalten nach einjähriger Betriebszugehörigkeit und nach jedem weiteren abgelaufenen Jahr der Betriebszugehörigkeit einen Arbeitsanzug, bestehend aus einer Hose und einer Jacke oder einem Overall oder einem Arbeitsmantel.
Bei Zusammentreffen mehrerer Zulagen sind nur die zwei höchsten in Betracht kommenden Zulagen zu bezahlen. Die Zulagen nach Pkt. 9 und 11 fallen nicht unter diese Einschränkung.
2. Berufsgruppe Isolierer (Kälte-, Wärme- und Schallschutz); Öberösterreich und Salzburg
1. Für Isolierarbeiten, bei welchen ausschließlich mit heißem Teer, heißem Pech oder heißem Kitt gearbeitet wird, erhalten alle Arbeitnehmer............................................. 10%
4. Während der Dauer der Ausführung von Isolierarbeiten in einem Arbeitsraum, in welchem die Lufttemperatur in Kopfhöhe des Arbeitnehmers 50°C beträgt,
ohne nennenswerte Leistungsverminderung......................... 25%
5. Für Isolier- und Verputzarbeiten, welche mit Glaswolle, Schlackenwolle, Mineralwolle, Gesteinswolle, Schnüren und Stoffen aus diesen Materialien ausgeführt werden, für die Dauer dieser Arbeit für alle damit beschäftigten
Arbeitnehmer............................................................................... 5%
6. Bei Arbeiten in schmutzigen oder nicht begehbaren gedeckten Kanälen oder Räumen und in Räumen, in denen Wasser oder Ölabfälle stehen, die den
Fußboden bedecken................................................................ 10%
7. Auf Arbeitsstätten, auf denen keine ständige Aufsichtsperson anwesend ist, erhalten Arbeitnehmer, die eine Arbeitspartie von mindestens fünf Mann beaufsichtigen und die verpflichtet sind, selbst mitzuarbeiten (Partieführer)........................................................................... ..10%
8. Bei Arbeiten auf Gerüsten über sechs Metern Höhe gebührt ein Aufschlag von 8%
über 10 m Höhe ein solcher von............................................. 10%
über 15 m Höhe ein solcher von............................................. 12%
Bei Zusammentreffen mehrerer Zulagen sind nur die zwei höchsten in Betracht kommenden Zulagen zu bezahlen. Die Partieführerzulage fällt nicht unter diese Einschränkung.
Die unter Punkt 1 bis 3 bezeichneten Erschwerniszulagen können im Akkordsatz abgegolten werden.
3. Berufsgruppe Isolierer gegen Feuchtigkeit und Schwarzdecker; Oberösterreich
a) Leistungszulagen für sehr gut qualifizierte Arbeitnehmer können über die Stundenlohnsätze hinaus gewährt werden.
b) Vorarbeiter und Partieführer erhalten während dieser Tätigkeit einen um 10 Prozent höheren Lohn, sofern sie Arbeitspartien von mehr als 3 Mann leiten. Sie sind verpflichtet, selbst mitzuarbeiten.
c) Für Arbeiten mit Teer- oder Bitumenprodukten gebührt dem Arbeitnehmer je Stunde eine Zulage von................................................................................................ € 0,02.
d) Für Arbeiten, bei welchen der Arbeitnehmer mit anderen ätzenden Stoffen, wie z. B. Karbolineum oder mit säurehaltigen Dämpfen dauernd in Berührung kommt, ferner bei Arbeiten in Betriebsräumen, wo die dort dauernd arbeitende Belegschaft Säurezulagen erhält, weiters für Spachtelisolierungen mit der
Lötlampe gebührt ihm eine Zulage von.................................. 10%
e) Arbeiten, bei denen der Arbeiter im Wasser, Schlamm, in nicht stampffähiger Betonmasse steht oder in erheblichem Maße mit Wasser oder Schlacke arbeiten muss 10%
bei Beistellung wasserdichter Stiefel....................................... 5%
f) Schachtarbeiten
Bei Arbeiten in Schächten, die einen Querschnitt von weniger als 4 m2 haben und mehr als 4 m tief sind, Arbeiten in Tunnels, Stollen und nach oben geschlossenen Kanälen und bei Kabelkanalgraben gebührt ein Zuschlag von............................................................................. 10%
g) Hohe Arbeiten
Für Arbeiten auf Steildächern über 3 : 1-Neigung und mindestens 6 m über Terrain von der unteren Dachkante gemessen sowie für je weitere 4 m Mehrhöhe bis zur Dachkante gebührt ein Zuschlag von 5%
Für Arbeiten auf Flachdächern mit weniger oder höchstens 3 : 1-Neigung oder auf Brückenfahrbahnen über 6 m über dem Gelände oder Wasser und für je weitere 4 m Mehrhöhe gebührt dieser Zuschlag für die gefährdeten, also ungeschützten Randflächen bis zu 1 m Breite vom Rand der zu isolierenden Fläche gerechnet. Die Berechnung des auszuzahlenden Zuschlages erfolgt in diesem Falle im Verhältnis der gefährdeten Fläche zur Gesamtfläche.
h) Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf Beistellung von Gummistiefeln für Schwarzarbeit, ferner nach sechswöchiger Betriebszugehörigkeit sowie nach je einem Jahr Betriebszugehörigkeit auf Beistellung eines Arbeitsanzuges. Die Gummistiefel bleiben im Eigentum des Arbeitgebers und sind beim Ausscheiden aus dem Betrieb zurückzustellen.
Der Arbeitsanzug bleibt ebenfalls Betriebseigentum bis zum Ablauf eines Arbeitsjahres und ist beim Ausscheiden aus dem Betrieb während des Jahres zurückzustellen.
4. Berufsgruppe der Isolierer (Kälte-, Wärme- und Schallschutz); Kärnten und Steiermark
Für nachstehende Arbeiten gebühren Schmutzzulagen auf den normalen Stundenlohn für jene Zeiten, während welcher solche Arbeiten geleistet werden:
1. Isolierarbeiten, bei welchen ausschließlich mit heißem Teer, heißem Pech oder heißem Kitt gearbeitet wird, sofern solche Arbeiten in Kühlräumen ausgeführt werden, erhalten alle Arbeitnehmer, insoweit sie in Kühlräumen
4. Für Isolier- und Verputzarbeiten, welche mit Glaswolle, Schlackenwolle, Mineralwolle, Gesteinswolle, Schnüren und Stoffen aus diesen Materialien ausgeführt werden, für die Dauer dieser Arbeit für alle damit Beschäftigten.............................................................................. 5%
5. Bei Arbeiten in schmutzigen Kanälen oder Räumen, in denen Wasser- oder Ölabfälle stehen, die den Fußboden bedecken................................................................ 10%
Bei Zusammentreffen mehrerer Schmutzzulagen ist nur die höchste in Betracht kommende Schmutzzulage zu bezahlen.
Für nachstehende Arbeiten gebühren Erschwerniszulagen auf den normalen Stundenlohn für jene Zeiten, während welcher solche Arbeiten geleistet werden:
1. Während der Dauer der Ausführung von Isolierarbeiten in einem Arbeitsraum, in welchem die Lufttemperatur in Kopfhöhe des Arbeitnehmers 50°C beträgt, ohne nennenswerte Arbeitsleistungsverminderung................................................. 25%
2. Auf Arbeitsstätten, auf denen keine ständige Aufsichtsperson anwesend ist, erhalten Arbeitnehmer, die eine Arbeitspartie von mindestens 5 Mann beaufsichtigen und die verpflichtet sind, selbst mitzuarbeiten (Partieführer)........................................................................... ..10%
3. Bei Arbeiten auf Gerüsten, jedoch nicht Plateaugerüsten, gebührt eine Gefahrenzulage
über 6 m Höhe von...................................................................... 8%
über 10 m Höhe von................................................................. 10%
über 15 m Höhe von................................................................. 20%
Bei Zusammentreffen mehrerer Erschwerniszulagen ist nur die höchste in Betracht kommende Erschwerniszulage zu bezahlen. Die Partieführerzulage fällt nicht unter diese Einschränkung.
1. Berufsgruppe der Terrazzoleger; Wien
Berechnungsgrundlage ist der kollektivvertraglich festgesetzte Minutenfaktor. Dieser beträgt ab 1. Mai 2008 € 0,14.
§ 2 Richtsätze für Terrazzoarbeiten
1. Terrazzoarbeiten 20-25 mm stark
m² bis 10 bis 50 über 50
a) Beton reinigen, Terrazzo legen
mit zweimal walzen 104 72 60
b) grobschleifen, einschleifen und
einspachteln 78 54 45
c) feinschleifen und reinigen 26 18 15
d) Stockwerkszuschlag bei Materialbeförderung ohne Aufzug bei mindestens 14 bis 20 Stufen pro Stockwerk
e) Bei Materialbeförderung mit Aufzug erfolgt ein Zuschlag unabhängig der Stockwerke ab dem 2. Stockwerk 8 Minuten pro m2 von 12 Minuten/m2
f) Der Kleinflächenzuschlag kommt nur bei Gesamtausmaßen über 10 m2 in Anrechnung. Voraussetzung ist, dass diese Kleinflächen mehr als 20 % der Gesamt-ausführung betragen. Er beträgt auf
Post 1 a) ........................................................................ 15 Minuten
Post 1 b) ........................................................................ 12 Minuten
Post 1 c) ........................................................................... 3 Minuten
g) Mehrstärke bei Terrazzobelag
ab 1 cm per cm ............................................................... 7 Minuten
Stockwerkszuschlag per cm .......................................... 3 Minuten
2. Antico-(Original-)Terrazzo, 30 mm stark, mit aufgefärbtem Fond, das Dreifache
der Post 1 Stockwerkszuschlag .................................... 9 Minuten
2 a) Wie Post 2 (Grobkornterrazzo 12-18 mm), jedoch ohne Randbordüre und Vorsatzmosaik (Filo) das Einund-einhalbfache der Post 1 Stockwerkszuschlag 12 Minuten
3. Trennfugen mit Einlagen per m1 ................................ 5 Minuten
4. Randfriese, Aufzahlung auf Bodenfläche
Legearbeit..................................................................... 20 Minuten
Schleifarbeit .................................................................. 10 Minuten
5. Bordüren, Aufzahlung auf Bodenfläche
Legearbeit ..................................................................... 30 Minuten
6. Palladianabelag 40 mm stark m² bis 10 bis 50 über 50
a) Marmorstücke
schlagen und verlegen 240 240 240
einspachteln 180 160 135
c) feinschleifen und reinigen 60 50 45
d) Stockwerkszuschlag bei Materialbeförderung ohne Aufzug bei mindestens 14 bis 20 Stufen
pro Stockwerk ......................................................... 16 Minuten/m2
e) Bei Materialbeförderung mit Aufzug erfolgt ein Zuschlag unabhängig der Stockwerke
ab dem 2. Stockwerk ..................................... von 27 Minuten/m2.
7. Schienenterrazzo
30 mm stark m² bis 10 bis 50 über 50
a) Herstellen einer ca. 15 mm starken
Verankerungsschichte 25 20 15
je 1 cm Mehrstärke per m2 Aufzahlung ........................ 5 Minuten
b) Schieneneinlagen versetzen pro m1....................... 10 Minuten
c) Felderteilung ab 1 m2
1. Einkornterrazzo legen mit zweimaligem
Walzen bzw. einpracken 130 100 90
2. grobschleifen, einschleifen und
einspachteln 90 66 57
3. feinschleifen und reinigen 29 21 18
d) Feldeinteilung ab 0,5 m² m² bis 10 bis 50 über 50
Walzen bzw. einpracken 140 110 100
einspachteln 95 72 62
3. feinschleifen und reinigen 31 23 20
e) Felderteilung ab 0,25 m2
Walzen bzw. einpracken 150 120 110
einspachteln 100 77 68
3. feinschleifen und reinigen 34 25 22
8.a) Stockwerkszuschlag für Verankerungsschichte pro cm Stärke ohne Aufzug bei mindestens 14 bis 20 Stufen pro Stockwerk 3 Minuten pro m2.
b) Stockwerkszuschlag für Verankerungsschichte pro cm Stärke für Materialbeförderung mit Aufzug unabhängig der Stockwerke ab dem 2. Stockwerk 6 Minuten pro m2.
9. Stockwerkszuschlag für Terrazzoverlegen wie Post 1d und 1e.
10. Hohlkehlenausführung als Aufzahlung auf die Boden-fläche bis 20 m1 Länge, alles maschinell geschliffen
in der Höhe zu cm 6 8 10 15 20
a) Verputz abschlagen 12 15 17 21 24
b) Zementspritzwurf herstellen 13 16 19 26 32
c) Leisten nageln und aufziehen 42 46 50 60 68
d) grobschleifen und spachteln 22 23 24 28 33
e) feinschleifen und reinigen 5 6 6 8 9
11. Hohlkehlenausführung wie Pos. 9 ab 20 m1 Länge,
alles maschinell geschliffen
a) Verputz abschlagen 10 13 17 20 26
b) Zementspritzwurf herstellen 12 15 17 20 26
c) Leisten nageln und aufziehen 34 38 43 45 50
d) grobschleifen und spachteln 15 16 18 22 26
e) feinschleifen und reinigen 5 6 7 8 9
12. Hohlkehlen mit verlängertem Auslauf bis 10 cm
im Anschluss für Linoleum und Gummibelag in
der Höhe von cm 6 8 10 15 20
c) Leisten nageln und aufziehen 40 45 50 55 60
e) feinschleifen und reinigen 7 8 9 10 11
Aufzahlung mit verlängertem Auslauf über 10 cm per
weiterem cm:
für legen ............................................................................. 1 Minute
für grobschleifen, spachteln und feinschleifen ............... 1 Minute
13. Stehender Sockel bis 20 m1.
in der Höhe von cm 6 8 10 15 20 25
a) Verputz abschlagen 12 15 17 21 24 27
b) Zementspritzwurf
herstellen 13 16 19 26 32 38
c) Leisten nageln
und aufziehen 29 32 35 40 45 50
d) grobschleifen
und spachteln 22 25 28 32 36 40
e) feinschleifen
und reinigen 5 6 7 8 9 10
14. Stehender Sockel über 20 m1
a) Verputz abschlagen 10 13 17 20 26 29
herstellen 12 15 17 20 26 29
und aufziehen 25 28 30 35 40 45
und spachteln 15 18 21 24 27 30
15. Spritzsockel (Türstaffel) wobei an einer Seite die Hohlkehle laufend gemessen wird,
Höhe in cm 2 5 8 10 15 20
a) Herstellen der Schalung und des
Kernbetons - 20 25 30 35 43
b) inkrustieren
und spachteln 30 53 56 58 63 68
c) grobschleifen
und spachteln 22 24 27 30 35 40
d) feinschleifen
16. Spritzsockel (Türstaffel),auf der einen Seite
die Hohlkehle nicht separat verrechnet wird
Kernbetons .-. 20 25 30 35 43
b) inkrustieren .-. 83 91 98 108 118
und spachteln .-. 39 43 48 57 66
und reinigen .-. 11 13 15 17 19
17. Schräger Stiegensockel,
die Höhe über die Stufenvorderkante
gemessen cm 6 8 10 15 20 25
a) Verputz abschlagen 19 20 24 29 32 35
herstellen 19 20 24 29 32 35
c) inkrustieren 35 38 40 45 50 55
und spachteln 24 26 27 30 34 38
und reinigen 11 12 13 15 16 17
18. Stiegensockel abgestuft, 50%ige
Aufzahlung auf Post 17
Folgende Richtsätze für Abflussrinnen gelten unter der Voraussetzung, dass im Unterlagsbeton bereits die Abflussrinne vorgezogen ist.
19. Abflussrinne bis 25 cm Breite auf Fußbodenoberkante, darüber wird als Sockel verrechnet, als Aufzahlung auf die Bodenfläche gerechnet.
a) verlegen ..................................................................... 75 Minuten
b) grobschleifen und spachteln ................................... 35 Minuten
c) feinschleifen .............................................................. 10 Minuten
Überbreiten werden aliquot verrechnet.
20. Abflussrinne nicht als Aufzahlung, sondern nur als m1 verrechnet.
a) verlegen .................................................................. 112 Minuten
b) grobschleifen und spachteln ................................... 75 Minuten
c) feinschleifen .............................................................. 20 Minuten
21. Terrazzobelag handschleifen
a) grobschleifen und spachteln ...................... freie Vereinbarung
b) feinschleifen ................................................. freie Vereinbarung
22. Terrazzo
Wandaufzug m2 bis 5 bis 10 bis 20 über 20
a) Verputz abschlagen und
Ziegelfugen auskratzen 40 40 40 40
b) Grobputz herstellen
bis 25 mm stark 40 40 40 40
c) inkrustieren 160 140 120 100
und spachteln 120 105 90 75
und reinigen 40 35 30 25
23. Für Flächen bei Wandaufzügen über 2 m Höhe erfolgt eine Aufzahlung für die erhöhte Fläche von 10% der Post 22a)-e).
24. Fensterbänke mit gerader Kante voll aufliegend
per m1 in der Breite von cm bis 30 bis 40 bis 50
a) Herstellen der Schalung und
des Kernbetons 30 40 50
b) inkrustieren 60 70 80
c) grobschleifen und spachteln 40 50 60
d) feinschleifen und reinigen 10 15 20
25. Stufen-Inkrustierung per m1
a) abspitzen v. Beton- od. Sandsteinstufen ............... 80 Minuten
b) betonieren ................................................................. 80 Minuten
c) Schalung herstellen und inkrustieren ................ 100 Minuten
d) Trittfläche und Sichtfläche grobschleifen,
spachteln und feinschleifen ....................................... 100 Minuten
e) Trittfläche stocken und Ränder und
Sichtflächen schleifen und reinigen .......................... 110 Minuten
26. Stufenköpfe inkrustieren ohne Wassernase per m1
a) abspitzen von Beton od. Sandsteinstufen ............. 20 Minuten
b) betonieren ................................................................. 20 Minuten
c) Schalung herstellen und inkrustieren .................. 40 Minuten
d) grobschleifen, spachteln, feinschleifen
und reinigen ................................................................... 20 Minuten
26a) Stufenköpfe inkrustieren mit Wassernase per m1
c) Schalung herstellen und inkrustieren ...................... 60 Minuten
und reinigen ................................................................... 30 Minuten
27. Wird die Schleifarbeit ohne durch die Firma beigestellte Handschleifmaschine hergestellt, erfolgt auf die Positionen 10 bis 20 und 22 bis 26a eine Aufzahlung auf die Schleifarbeit von 10%.
28. Bestehende Fußböden entfernen bis 7 cm Dicke.
a) Holzböden samt Polsterhölzer entfernen, Schuttabführung und Planierung ohne Stemm- und Sägearbeit pro m2 ........................... 16 Minuten
Stockwerkszuschlag für Materialbeförderung .............. 4 Minuten
Bei Parkettböden wird ein 50%iger Aufschlag auf die Minutenwerte verrechnet.
b) Fliesenbelag entfernen sonst wie lit. a) beschrieben
pro m2............................................................................. 40 Minuten
Stockwerkszuschlag für Materialbeförderung pro Stockwerk
mit Babywinde ................................................................. 8 Minuten
ohne Babywinde ........................................................... 12 Minuten
29. Unterlagsbeton
herstellen in m2 bis 10 bis 20 bis 50 über 50
a) 5 cm stark pro m2 70 60 50 42
b) 3 cm stark pro m2 44 38 33 27
c) je 1 cm
Mehrstärke pro m2 5 5 5 5
30. Stockwerkszuschlag für Unterlagsbeton pro m2
A. Stockwerkszuschlag bei Materialbeförderung ohne Aufzug bei mindestens 14 Stufen pro Stockwerk
a) bei Stärke 5 cm ........................................................ 16 Minuten
b) bei Stärke 3 cm .......................................................... 9 Minuten
c) bei Mehrstärke je 1 cm .............................................. 3 Minuten
B. Stockwerkszuschlag bei Materialbeförderung mit Bauaufzug unabhängig der Stockwerke ab dem 2. Stockwerk bzw. mit Babywinde per Stockwerk pro m2
a) bei Stärke 5 cm ........................................................ 15 Minuten
b) bei Stärke 3 cm ........................................................ 10 Minuten
c) bei Mehrstärke je 1 cm .............................................. 4 Minuten
31. Bei Beistellung von Betonmischmaschinen ermäßigen sich die Sätze der Pos. 29 jedoch nur bei den Ausmaßen über 50 m2 um 10%.
32. a) Verlegen von lsolierpappe per m2, .................... 5 Minuten
b) Verlegen von Plastikfolien per m2............................. 5 Minuten
33. Verlegen vor Baustahlgitter per m2....................... 10 Minuten
34. Versetzen von Winkelschienen bis 1 m Länge pro Stück oder über 1 m Länge pro m1 10 Minuten
35. Versetzen von Winkelschienen, jedoch mit Verankerungspratzen bis 1 m Länge pro Stück oder über
1 m Länge pro m1.......................................................... 20 Minuten
36. Inkrustieren von Schachtdeckeln als Aufzahlung auf die Bodenfläche
a) inkrustieren per Stück .............................................. 30 Minuten
b) grobschleifen, einspachteln und einschleifen
pro Stück ....................................................................... 22 Minuten
c) feinschleifen und reinigen pro Stück ......................... 8 Minuten
37. Maschinenreinigung
a) mit Benzinmotor angetriebene Bodenschleifmaschine
pro Tag .......................................................................... 30 Minuten
b) mit Elektromotor angetriebene Bodenschleifmaschine
pro Tag .......................................................................... 12 Minuten
c) mit Diesel- oder Benzinmotor angetriebene
Betonmischmaschine pro Tag .................................... 30 Minuten
d) mit Elektromotor angetriebene Betonmischmaschine
Die Aufteilung der Akkordsumme erfolgt prozentual unter den Arbeitnehmern der beteiligten Arbeitspartie, und zwar je nach der Höhe der geltenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne der Beschäftigtenkategorien.
Glattstuckaturarbeiten im Ausmaß von weniger als 200 m2 sind aufgrund einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entweder nach Leistung oder nach aufgewendeten Arbeitsstunden zu entlohnen. Stuckaturarbeiten im Ausmaß von mehr als 200 m2 sind zu den nachstehenden Leistungen zu entlohnen:
1. Ast-Mollins-Decken, H. M. KatzenbergerIsteg:
a) Doppelt Eisen..................................................................... 1,596
b) Einfach Eisen..................................................................... 1,435
c) mit Draht.............................................................................. 1,321
d) wie Post c), jedoch bei Trägerentfer-
nung von Mittel zu Mittel bis 70 cm....................................... 1,263
2. Stuckaturung, System Böckl............................................. 1,107
3. Stuckaturung auf Holzschalung mit doppelter Berohrung, Stuckaturung auf Massivdecken und Hohlkörperdecken mit ebener Untersicht, einlagig gerohrt, wenn nur Drähte als Verspannungsmöglichkeit vorhanden sind........................................................................ 1,051
4. Stuckaturung auf Holzschalung mit einfacher Berohrung, Stuckaturung auf Massivdecken und Hohlkörperdecken, mit ebener Untersicht, einlagig gerohrt, wenn als Verspannungsmöglichkeit fix betonierte 5 mm-Rundeisen in ausreichender Menge vorhanden sind.
Neusiedler Platten, auf Decken montieren,
überrohren oder bandagieren............................................... 0,879
5. Ziegel- oder Betondecken, ohne Putzträger und ohne sichtbare Balken, jedoch inklusive Abarbeiten aller Krätzen und kleinen
Unebenheiten......................................................................... 0,724
6. Plattenbalken wie Punkt 5, jedoch mit sichtbaren Balken, doppelte Leistung wie Ast Mollins 0,832
7. Heraklith auf Schalung inklusive Montage....................... 1,107
8. Stiegenuntersichten........................................................... 1,416
9. Bäder, jedoch nur, wenn die Arbeit zusammenhängend mit der Stuckaturung ausgeführt wird 1,332
10. Verputz von Rosten, die als Auflagerung der betonierten Zwischendecke dienen 1,416
11. Als Ichse versteht man beim Zusammenstoß zweier Flächen den inneren Winkel.
lm Sinne des Stuckateurgewerbes wird unterschieden:
Geputzte Ichse mit Wandanschlag....................................... 0,419
Gezogene Ichse...................................................................... 0,845
12. Stiegenhausnuten, für wasserabweisende Nuten, mit Schablone und Lattengang hergestellt 0,845
12a. Die Positionen 11 und 12 gelten nicht für Arbeiten nach dem Zusatzübereinkommen für Haftgipsarbeiten vom 2. August 1968 in der jeweils gültigen Fassung.
13. Die Grundlage zur Errechnung des Quadratmeterpreises ist der Mittelstundenlohn multipliziert mit der jeweiligen Mittellohnstunde.
Der Mittelstundenlohn beträgt ab 1. Mai 2009 € 8,72
a) Betonroste oder sichtbare Balken unterhalb der Stuckaturung werden nach Punkt 3 des § 1, abgewickelt gemessen, berechnet.
b) Bei Herstellung einer waagrechten Decke erhöht sich der aus dem Leistungssatz sich ergebende Lohn pro Quadratmeter um 25 %, bei Herstellung einer Decke mit langer Latte um 20 %. Diese Zuschläge sind nach Punkt 3 des § 1 zu errechnen.
c) Die festgesetzten Leistungen verstehen sich, wenn zur Herstellung der Stuckaturung Gips verwendet wird. Wird die Herstellung der Stuckaturung mit verlängertem Zement-mörtel ausgeführt, so ist der aus dem Leistungssatz sich ergebende Lohn pro Quadratmeter bei Decken mit Putzträgern um 20 % höher, bei Decken ohne Putzträger um 10 % höher als bei der gleichen Herstellung in Gips.
e) Einwintern: Für den Transport beim Einwintern von Sand und Kalk zu ebener Erde (in den Bau transportieren und vor Frosteinfluß schützen) gebühren pro Kubikmeter 1,30 kollektivvertragliche Helferstunden. Wird in einem Stockwerk eingewintert (Halbstock und Keller zählen als Stockwerk) gebühren mit maschinellem Aufzug per Kubikmeter eine kollektivvertragliche Helferstunde mehr, ohne maschinellen Aufzug je Stockwerk per Kubikmeter eine kollektivvertragliche Helferstunde mehr.
4. Partieführer-(Vorarbeiter-)Zulage:
a) der Arbeitnehmer, der vom Arbeitgeber mit der verantwortlichen Führung einer Arbeit betraut ist, erhält, sofern er einer Arbeitspartie vorsteht, welche außer ihm selbst mindestens drei Gehilfen zählt, bei 40-stündiger wöchentlicher Arbeitszeit eine Zulage von 4,5 Gehilfen-Stundenlöhnen je Woche. Wird nicht an allen Tagen der Woche gearbeitet, so erhält dieser Vorarbeiter so viele Stundenlöhne, als er Tage gearbeitet hat.
b) Der Vorarbeiter erhält, sofern er einer Arbeitspartie von mehr als neun Gehilfen vorsteht, eine Zulage im doppelten Ausmaß wie unter Punkt a) unter den dort genannten Voraussetzungen.
c) Diese Zulage gebührt auch neben anderen Zulagen.
d) Der Vorarbeiter ist verpflichtet, selbst mitzuarbeiten.
5. Vorbereitungsarbeiten
6. Staubzulage
Für Arbeiten, bei denen der Arbeitnehmer in erheblichem Maß mit Rauch, Ruß oder Asche sowie Zement bei außerordentlicher Staubentwicklung oder mit sonstigen besonders schmutzenden Stoffen in Berührung kommt, wird eine Zulage auf den Stundenlohn von 10 Prozent vergütet.
7. Arbeitnehmer, welche beim Auf- und Abmontieren von Hänge- und Leitergerüsten beschäftigt sind, erhalten, sofern sie nicht den für solche Arbeiten vorgesehenen höheren Lohn beziehen, 15 Prozent auf den Stundenlohn vergütet.
8. Werden von einer Arbeitspartie zusätzlich noch Hilfsarbeiter bzw. Hilfsarbeiterinnen benötigt, so ist deren Einstellung an eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gebunden.
9. Für Arbeiten, welche auf Hänge- und Leitergerüsten bis zu 90 cm Breite ausgeführt werden, wird eine Zulage in der Höhe von 10 Prozent des jeweiligen Stundenlohnes gezahlt. Für Arbeiten im untersten Geschoss gebührt die Zulage nur dann, wenn die Standhöhe mehr als 4 Meter beträgt.
10. Durch Akkordarbeit darf die Qualität der Arbeit nicht leiden.
11. Wenn sich die Akkordarbeit dem Ende nähert, kann der Arbeitgeber mit einem Teil der Akkordpartie das Arbeitsverhältnis lösen.
12. Mit einem Teil der Akkordpartie kann auch dann das Arbeitsverhältnis gelöst werden, wenn anderenfalls die Erreichung der normierten Tagesleistung nicht möglich wäre. Wenn die Arbeitsbehinderung wieder weggefallen ist, sind die wegen derselben gekündigten Arbeiter in erster Linie wieder einzustellen.
13. Eine Versetzung des Akkordarbeiters von einer Akkordpartie zu einer anderen ist nach Tunlichkeit zu vermeiden.
14. Für jede vom Arbeitgeber zu vertretende Behinderung, die den normalen Arbeitsablauf der Akkordpartie hemmt, gebührt für die Zeit der Behinderung der kollektiv-vertragliche Stundenlohn.
15. Akkordlöhne, die kollektivvertraglich nicht vereinbart sind, sind unter Mitwirkung des Betriebsrates festzusetzen, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Einigung nicht zustande kommt.
1. Die Aufteilung des Gesamtverdienstes hat zwischen den Gehilfen und den Hilfsarbeitern(innen) so vorgenommen zu werden, dass die Gehilfen zwei Drittel und die Hilfsarbeiter(innen) ein Drittel des Gesamtverdienstes erhalten.
2. Sind in einer Akkordpartie Lehrlinge beschäftigt, so haben diese aus dem Zweidrittelanteil des Gesamtverdienstes der Facharbeiter lediglich Anspruch auf ihren Stundenlohn für die Dauer ihrer Tätigkeit. Die Schulzeit wird vom Arbeitgeber bezahlt.
3. Die Verrechnung des Gesamtverdienstes erfolgt auf Grund der gemeinsamen Vermessungen von Arbeitgeber und Partieführer durch den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber ist für die ordnungsgemäße Abrechnung verantwortlich. Die Auszahlung der Anteile erfolgt an den Arbeitnehmer bzw. bei seiner Bevollmächtigung an den Partieführer.
4. Die endgültige Ausmaßberechnung für die Gesamtarbeit einer Arbeitsstelle hat mit der letzten Abrechnung des Gesamtverdienstes zu erfolgen.
3. Berufsgruppe Stuckateure und Gipser; Wien
Wenn Überzugsarbeiten mit Haftgips und Arbeiten nach dem Zusatzübereinkommen für Stuckateure und Gipser im Gesamtausmaß von weniger als 200 m2 ausgeführt werden, sind diese auf Grund einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entweder nach Leistung oder nach aufgewendeten Arbeitsstunden zu entlohnen.
Bei Arbeiten im Gesamtausmaß von mehr als 200 m2 sind die Überzugsarbeiten mit Haftgips zu den nachstehenden Leistungsrichtsätzen zu entlohnen.
Mittellohnstunden pro m2
1. Überzugsarbeiten einseitig auf Betonfertigteilwänden oder Decken mit glatter, krätzenfreier Ansichtsfläche ohne Auswerfen von Leitungsschlitzen oder sonstigen Vermauerungen, jedoch inklusive allfälligem Bandagieren von Ichsen und Plattenstößen........................... 0,34
2. Wie Position 1. beschrieben, jedoch inklusive Arbeiten von kleinen Krätzen (Stossverguss) und Auswerfen von Leitungsschlitzen und sonstigen Rohrvermauerungen. Einarbeiten von Fensterbrettern und Herstellen kleiner
Rauchabzüge............................................................................ 0,46
3. Glatte Betondecken (krätzenfrei, stufenlos mit Spezialschalung hergestellt) überziehen mit Haftgips
inklusive allfälligem Bandagieren............................................ 0,34
4. Überzugsarbeiten einseitig auf Gipsfertigteilwänden oder Decken inklusive Ergänzen von eventuellen Schäden und Fehlern innerhalb der Gipsbeschichtung der vorgefertigten Elemente sowie Auswerfen, Ebnen von Wandanschlussstellen und Leitungsschlitzen................. 0,40
5. Stiegenuntersichten, Stiegenhausdecken, Podestuntersichten bei Fertigteilbauten inklusive Wangenausbildung und Anschlüssen an Stufen, jedoch ohne Herstellung allenfalls erforderlicher Schutzgerüste. Als Stiegenuntersichten und Podestuntersichten sind zu verstehen, die Stiegenläufe, ebene Zwischenpodeste und ebene Verbindungsstücke zwischen schrägen Stiegenläufen in der maximalen Breite der Stiegenläufe bzw. Podestuntersichten............................. 0,83
In den Leistungssätzen ist das Herstellen der erforderlichen Gerüstung, Abladen und Hochtransport des Materials in alle Geschosse und Abtragen des Schuttes mitinbegriffen, ebenso sind die entsprechenden Anschlüsse an Türen, Fenster oder sonstigen Einbauteilen herzustellen. Die Leistungsabrechnung hat hohl für voll zu erfolgen, Fenster und Türen über 4 m2 sind abzuziehen.
Die Berechnung der Entlohnung erfolgt in der Weise, dass das Produkt aus dem KV-Mittelstundenlohn und dem Richtsatz b) mit der erzielten Arbeitsleistung (ausgedrückt in m2) multipliziert wird.
(Mittelstundenlohn x Richtsatz b) x Arbeitsleistung in m2). Grundsätzlich errechnet sich der Mittelstundenlohn aus 3 Kollektivvertragsstundenlöhnen eines Stuckateurs und 1 Kollektivvertragsstundenlohn eines Stuckateurhilfsarbeiters, wird jedoch aber anlässlich von Kollektivvertragslohnerhöhungen der Höhe nach kollektivvertraglich neu festgesetzt werden können.
Der Mittelstundenlohn beträgt ab 1. Mai 2009 € 8,45.
Johann Driemer Zentralsekretär
der Bauhilfsgewerbe und den Landesinnungen der Bauhilfsgewerbe Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien einerseits, dem
Gewerkschaft Bau- und Holz, anderseits
a) Auf alle Betriebe der Berufsgruppen Gerüstverleiher, Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmungsbetriebe, Stuckateure und Trockenausbauer, Gipser, Aufstellung und Montage mobiler Trenn- oder Systemwände*, Holzstöckelpflasterer, Asphaltierer (mit Ausnahme der Betriebe in Wien), Schwarzdecker (mit Ausnahme der Betriebe in Wien) und Bauwerksabdichter (mit Ausnahme der Betriebe in Wien) sowie auf alle Betriebe der Berufsgruppe der Terrazzomacher deren Inhaber Mitglieder der Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe im Sinne der Fachorganisationsordnung in der jeweils geltenden Fassung sind.
*unter Ausschluss jeder an einen Befähigungsnachweis gebundenen Tätigkeit
§ 2 Außer Kraft treten von Kollektivverträgen
Folgende Kollektivverträge treten außer Kraft:
Das Zusatzübereinkommen vom 4. Juli 1966 in der Fassung vom Mai 2008 betreffend Terrazoleger, Wien
Der Kollektivvertrag vom 20. Dezember 1954 in der Fassung vom 1. Mai 1975 betreffend die Berufsgruppe der Steinholz- und Terrazzoleger, Wien
Das Zusatzübereinkommen vom 12. Oktober 1964 in der Fassung vom 1. Mai 1999 betreffend die Berufsgruppe Kälte-, Wärme-, Schallisolierer, Wien
Das Zusatzübereinkommen vom 13. Mai 1954 in der Fassung vom 1. Mai 1999 betreffend die Berufsgruppe Holzstöckelpflasterer, Wien
Das Zusatzübereinkommen vom 30. Dezember 1964 in der Fassung vom 4. März 2008 betreffend die Berufsgruppe Stuckateure und Gipser, Wien
Das Zusatzübereinkommen vom 2. August 1968 in der Fassung vom 4. März 2008 betreffend die Berufsgruppe Stuckateure und Gipser, Wien
Das Übereinkommen vom 4. Mai 1954 in der Fassung vom 1. Mai 1975 betreffend die Berufsgruppe Stuckateure und Gipser, Wien
Das Zusatzübereinkommen vom 30. Mai 1949 in der Fassung vom 1. Mai 1999 betreffend die Berufsgruppe Isolierer (Kälte-, Wärme- und Schallschutz), Oberösterreich und Salzburg
Das Zusatzübereinkommen vom 1. Mai 1960 in der Fassung vom 1. Mai 1999 betreffend die Berufsgruppe Isolierer gegen Feuchtigkeit und Schwarzdecker, Oberösterreich
Das Zusatzübereinkommen vom 23. Mai 1956 in der Fassung vom 1. Mai 1999 betreffend die Berufsgruppe Isolierer (Kälte-, Wärme- und Schallschutz), Kärnten
Das Zusatzübereinkommen vom 11. Oktober 1972 betreffend die Berufsgruppe Isolierer (Kälte-, Wärme- und Schallschutz), Steiermark
Den Kollektivvertrag vom 25. April 2000 betreffend Terrazzomacher und Kunststeinerzeuger
Dieser Kollektivvertrag tritt am 1.5.2016 in Kraft. Mit Wirksamwerden des Rahmenkollektivvertrages für Bauhilfsgewerbe vom 7. April 2016 ist der Inhalt dieses Kollektivvertrages erfüllt.
Landesinnung der Bauhilfsgewerbe Oberösterreich
KommR Kurt Bernegger Mag. Harald Wintersteiger
Landesinnung der Bauhilfsgewerbe Kärnten
KommR Erich Grentschacher DI Barbara Holtsch-Quendler
Landesinnungsmeister Landesinnungsgeschäftsführerin
Landesinnung der Bauhilfsgewerbe Steiermark
Johann Reisenhofer Mag. Dr. Bernd Haintz
Landesinnung der Bauhilfsgewerbe Salzburg
Bernhard Seidl Mag. Karl Scheliessnig
Landesinnung der Bauhilfsgewerbe Wien
Ing. Thomas Stangl Andreas Ruby

References: § 8

§ 8

§ 9

§ 12
 § 97
 § 4
 § 6
 § 6
 § 97
 § 4
 § 4
 § 8
 § 8
 § 82
 § 6
 § 82
 § 82
 § 82
 § 82
 § 99
 § 105
 § 15
 § 7
 § 21
 § 21

§ 2
 § 1
 § 1

§ 2