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Timestamp: 2020-02-29 07:49:46+00:00

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BMF v. 01.04.2009 - IV B 8 - S 7280 a/07/10004 - NWB Datenbank
BMF v. 01.04.2009 - IV B 8 - S 7280 a/07/10004BStBl 2009 I S. 525
BMF v. 01.04.2009 - IV B 8 - S 7280 a/07/10004 BStBl 2009 I S. 525
§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 Umsatzsteuergesetz (UStG) – Geräteidentifikationsnummer als Bestandteil der handelsüblichen Bezeichnung des gelieferten Gegenstands; BFH-Urteil vom 19. April 2007 — V R 48/04 — (BStBl 2009 II S. 315)
BFH-Urteil - V R 48/04 - vom 19. April 2007 [1]
Mit Urteil vom 19. April 2007 — V R 48/04 — (BStBl 2009 II S. 315) hat der BFH u. a. entschieden, dass aus einem Umsatz, der den objektiven Kriterien einer Lieferung genügt, der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG gleichwohl zu versagen ist, wenn aufgrund objektiver Umstände feststeht, dass der Steuerpflichtige wusste oder wissen konnte oder hätte wissen müssen, dass er mit seinem Erwerb an einem Umsatz beteiligt war, der in einem Umsatzsteuerbetrug einbezogen war. Hierbei kann die Aufzeichnung einer Geräteidentifikationsnummer – wie die IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity Number) bei der Lieferung von Mobiltelefonen – von Bedeutung sein, selbst wenn diese nicht bereits zu den handelsüblichen Angaben auf der Rechnung oder zu den die Rechnung und den Lieferschein ergänzenden Unterlagen im Sinne des § 14 UStG gehört.
Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG ist u. a. Voraussetzung für den Vorsteuerabzug, dass der Unternehmer im Besitz einer nach § 14 UStG ausgestellten Rechnung ist. Dies bedeutet, dass die Rechnung alle in § 14 Abs. 4 Satz 1 UStG aufgeführten Pflichtangaben enthalten und die übrigen formalen Voraussetzungen des § 14 UStG erfüllen muss. Nach § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 UStG sind in der Rechnung auch die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände anzugeben. Die Bezeichnung der Leistung nach § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 UStG muss eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der Leistung ermöglichen, über die abgerechnet worden ist (vgl. Abschnitt 185 Abs. 15 UStR). Sinn und Zweck der Bezeichnung der Leistung ist u. a. die Sicherstellung der Nachprüfbarkeit der Anwendung des zutreffenden Steuersatzes.
Die Nichtaufzeichnung einer üblicherweise – u. a. zur Identifizierung der Ware bei Rücklieferung und in Garantiefällen – in der Lieferkette weitergegebenen Geräteidentifikationsnummer (z. B. IMEI-Nummer) kann daher daran zweifeln lassen, dass tatsächlich eine Lieferung im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG an den Rechnungsempfänger ausgeführt wurde und ein Indiz für eine nicht ausgeführte Lieferung im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG sein. Sie kann weiterhin Indiz dafür sein, dass der Unternehmer wusste oder wissen konnte oder hätte wissen müssen, dass er mit seinem Erwerb an einem Umsatz beteiligt war, der in einen Umsatzsteuerbetrug einbezogen war.
BMF v. 01.04.2009 - IV B 8 - S 7280 a/07/10004
BStBl 2009 I Seite 525
DStZ 2009 S. 414 Nr. 12
UStB 2009 S. 158 Nr. 6
WPg 2009 S. 563 Nr. 10
LAAAD-19298
Track 05 | Vorsteuerabzug: Angabe der Geräteidentifikationsnummer des gelieferten Gegenstands, Steuern mobil 6/2009
Abschn. 14.5 Abs. 15 UStAE
BFH 10.11.1994 - V R 45/93
BMF v. 01.04.2009 - IV B 8 - S 7280 a/07/10004 ablegen in?

References: § 14
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 § 1
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