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Timestamp: 2018-02-25 05:33:13+00:00

Document:
Transparenzportal Bremen - Verordnung zum Bremischen Gesetz zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren vom 22. August 2016
Verordnung zum Bremischen Gesetz zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren vom 22. August 2016
Veröffentlichungsdatum:31.08.2016 Inkrafttreten01.09.2016 FundstelleBrem.GBl. 2016, 504
Zitiervorschlag: "Verordnung zum Bremischen Gesetz zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren vom 31. August 2016, Inkrafttreten 01. September 2016"
juris-Abkürzung: PsychPbGAGV BR
Ausfertigungsdatum: 22.08.2016
Fundstelle: Brem.GBl. 2016, 504
Auf Grund des § 11 Nummer 2 und 3 des Bremischen Gesetzes zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren vom 30. August 2016 (Brem.GBl. S. 499) wird verordnet:
Die für die psychosoziale Prozessbegleitung relevanten Kenntnisse nach § 2 Absatz 2 des Bremischen Gesetzes zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren sind der Anlage zu entnehmen.
Personen, die einen Antrag auf Anerkennung als psychosozial prozessbegleitende Personen nach § 1 des Bremischen Gesetzes zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren stellen, weisen ihre Qualifikation nach § 1 Nummer 1 dieses Gesetzes durch eine entsprechende Bescheinigung einer nach § 2 dieses Gesetzes anerkannten Weiterbildungsmaßnahme nach.
Bremen, den 22. August 2016
Rechte und Pflichten der Verletzten und der Bezugspersonen im Strafverfahren, beispielsweise die aktive Teilnahme und der Schutz vor Belastung, besondere Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen
das Ermittlungsverfahren und die Strafanzeige
Möglichkeiten der Entschädigung, einschließlich Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz, Schadensersatz und Schmerzensgeld, einschließlich der möglichen Kostenfolgen für Verletzte
Grundlagen weiterer opferrelevanter Rechtsgebiete, zum Beispiel Familien-, Zivilrecht, Gewaltschutzgesetz
Wissen über spezielle Opfergruppen, beispielsweise
Betroffene von Gewalttaten mit schweren physischen, psychischen oder finanziellen Folgen oder längerem Tatzeitraum, wie zum Beispiel bei Häuslicher Gewalt oder Stalking
Betroffene von vorurteilsmotivierter Gewalt und sonstiger Hasskriminalität.
Grundlagen gendersensibler und interkultureller Kommunikation.
Psychologie/ Psychotraumatologie
Stabilisierungstechniken.
4. Theorie und Praxis der psychosozialen Prozessbegleitung
die Leistungen der psychosozialen Prozessbegleitung während der verschiedenen Phasen des Strafverfahrens
Methodenkompetenz, beispielsweise adressatengerechte Kommunikation, fachgerechter Umgang mit Zeugenaussagen, Dokumentation, Aufklärung über fehlendes Zeugnisverweigerungsrecht
Integration der psychosozialen Prozessbegleitung in das eigene Arbeitsfeld: Möglichkeiten und Grenzen
Methoden zur Selbstreflexion, beispielsweise kollegiale Beratung, Supervision
Methoden der Selbstfürsorge in der professionellen Opferarbeit, beispielsweise Vermeidung von Überidentifikation, Burn-Out-Prävention
Verordnung zum Bremischen Gesetz zur Ausführung des Gesetzes über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren vom 22. August 2016 01.09.2016
§ 1 01.09.2016
§ 2 01.09.2016
§ 3 01.09.2016
Anlage 01.09.2016

References: § 11
 § 2
 § 1
 § 1
 § 2

§ 1

§ 2

§ 3