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Timestamp: 2019-12-16 13:03:17+00:00

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BVerwG, 28.05.2014 - 6 A 1.13 - dejure.org
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BVerwG, 28.05.2014 - 6 A 1.13 (https://dejure.org/2014,11287)
BVerwG, Entscheidung vom 28.05.2014 - 6 A 1.13 (https://dejure.org/2014,11287)
BVerwG, Entscheidung vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 (https://dejure.org/2014,11287)
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GG Art. 10, 19 Abs. 4; G 10 § 5; VwGO § 43; VwGO § 99
Feststellungsklage; konkretes Rechtsverhältnis; strategische Fernmeldeüberwachung; internationale Telekommunikationsbeziehungen; E-Mail-Verkehr; Erfassung; Abgleich; Suchbegriffe; Parlamentarisches Kontrollgremium; G 10-Kommission; Internationaler Terrorismus; ...
GG Art. 10, 19 Abs. 4
Art 10 GG, Art 19 Abs 4 GG, § 5 G10 2001, § 13 G10 2001, § 43 Abs 1 VwGO
Rechtsschutz gegen Anordnung einer strategischen Beschränkung des Telekommunikationsverkehrs durch den Bundesnachrichtendienst
Feststellungsklage gegen strategische telekommunikationsüberwachung unzulässig - Härting ./. BND
Art 10 GG, § 5 G10 2001, § 43 VwGO, § 99 VwGO
Anwalt vs. BND wegen E-Mail-Überwachung: Kein Thema für BVerwG
Statthaftigkeit einer Feststellungsklage gegen die strategische Beschränkung des Telekommunikationsverkehrs durch den BND
taz.de (Pressebericht, 29.05.2014)
spiegel.de (Pressebericht, 28.05.2014)
Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) weist Klage gegen strategische Telekommunikationsüberwachung durch den Bundesnachrichtendienst (BND) im Jahre 2010 als unzulässig ab
heise.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 24.03.2014)
Berliner Anwalt klagt gegen BND-Überwachungsstaubsauger
heise.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 28.05.2014)
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Spähprogramm des BND
Anwalt will BND-Überwachung zu Fall bringen
lvz-online.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 22.05.2014)
Klage gegen den BND: Leipziger Bundesrichter prüfen Verstoß gegen die Verfassung
spiegel.de (Pressemeldung zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 23.03.2014)
Anwalt klagt gegen massenhafte Durchleuchtung von E-Mails durch den BND
taz.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 28.05.2014)
Kein Rechtsschutz des Bürgers gegen BND-Überwachung
taz.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung, 21.10.2014)
Verfassungsbeschwerde zurückgezogen: BND muss sich nicht sorgen
cr-online.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten - vor Ergehen der Entscheidung)
"Strategische Fernmeldekontrolle” durch den BND: Um was geht es eigentlich?
BVerwG, 18.06.2014 - 20 F 3.14
BVerwGE 149, 359
NVwZ 2014, 1666
DVBl 2014, 1253
K&R 2014, 614
AnwBl 2014, 1055
AnwBl Online 2014, 348
DÖV 2014, 975
Die Beteiligten müssen über die Anwendung einer Rechtsnorm auf einen bestimmten, überschaubaren, gerade auch den jeweiligen Kläger betreffenden Sachverhalt streiten und dürfen den Verwaltungsgerichten nicht lediglich abstrakte Rechtsfragen, die sich auf der Grundlage eines nur erdachten oder als möglich vorgestellten Sachverhalts stellen, zur Klärung vorlegen (vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - BVerwGE 149, 359 Rn. 20 f.).
Übertragungswege sind die Telekommunikationsleitungen, über die derjenige Datenstrom geleitet wird, der nach Verdoppelung dem Bundesnachrichtendienst zugeleitet werden soll (s. BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - BVerwGE 149, 359 Rn. 24).
In beiderlei Hinsicht kann uneingeschränkt auf die Ausführungen in dem Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - (BVerwGE 149, 359 Rn. 15 ff.) verwiesen werden, durch das der Senat eine die strategische Überwachung des E-Mail-Verkehrs nach § 5 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2, 3 und 7 G10 im Jahr 2010 betreffende Feststellungsklage des Klägers abgewiesen hat.
Die Beteiligten müssen über die Anwendung einer Rechtsnorm auf einen bestimmten, überschaubaren, gerade auch den jeweiligen Kläger betreffenden Sachverhalt streiten und dürfen den Verwaltungsgerichten nicht lediglich abstrakte Rechtsfragen, die sich auf der Grundlage eines nur erdachten oder als möglich vorgestellten Sachverhalts stellen, zur Klärung vorlegen (vgl. zu dieser ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts seit dem Urteil vom 8. Juni 1962 - 7 C 78.61 - BVerwGE 14, 235 die Nachweise in: BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - BVerwGE 149, 359 Rn. 20 f.;… aus dem Schrifttum ebenso: Sodan, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Aufl. 2014, § 43 Rn. 43 f.;… Pietzcker, in: Schoch/Schneider/Bier , VwGO, Band 1, Stand Juni 2016, § 43 Rn. 17).
Greift der Bundesnachrichtendienst feststellbar auf einen Telekommunikationsverkehr in einer Weise zu, die als Eingriff in das durch Art. 10 GG geschützte Fernmeldegeheimnis zu qualifizieren ist, ist dies geeignet, rechtliche Beziehungen zwischen der Behörde und dem betroffenen Telekommunikationsteilnehmer im Sinne eines nach § 43 Abs. 1 VwGO feststellungsfähigen Rechtsverhältnisses zu begründen (…BVerwG, Urteile vom 23. Januar 2008 - 6 A 1.07 - BVerwGE 130, 180 Rn. 26 und vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - BVerwGE 149, 359 Rn. 23).
Es steht in Übereinstimmung mit diesen Maßgaben, dass der Senat in seiner Vorgängerentscheidung aus dem Jahr 2014 unter Verweis auf die Befugnisse und den spezialisierten Sachverstand der G10-Kommission einen effektiven kompensatorischen Grundrechtsschutz als gewährleistet erachtet hat (BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - BVerwGE 149, 359 Rn. 40 f.; in diesem Sinne bereits zuvor: BVerwG…, Urteil vom 23. Januar 2008 - 6 A 1.07 - BVerwGE 130, 180 Rn. 44 f.).
vgl. BVerwG, Urteile vom 23.8.2007 - 7 C 2.07 -, BVerwGE 129, 199 = juris, Rn. 21, und vom 28.5.2014 - 6 A 1.13 -, BVerwGE 149, 359 = juris, Rn. 20.
vgl. BVerwG, Urteile vom 29.4.1997 - 1 C 2.95 -, NJW 1997, 2534 = juris, Rn. 16, und vom 28.5.2014 - 6 A 1.13 -, BVerwGE 149, 359 = juris, Rn. 20.
vgl. BVerwG, Urteil vom 28.5.2014 - 6 A 1.13 -, BVerwGE 149, 359 = juris, Rn. 21, m. w. N.
vgl. in diesem Zusammenhang auch BVerwG, Urteil vom 28.5.2014 - 6 A 1.13 -, BVerwGE 149, 359 = juris, Rn. 20 ff., 28.
vgl. BVerwG, Urteil vom 28.5.2014 - 6 A 1.13 -, BVerwGE 149, 359 = juris, Rn. 33.
BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13, BVerwGE 149, 359 = NVwZ 2014, 1666 Rn. 19 f. und vom 16. Juni 2015 - 10 C 14.14, NVwZ 2015, 1610 Rn. 18.
BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13, BVerwGE 149, 359 = NVwZ 2014, 1666 Rn. 21 m.w.N.; OVG NRW, Beschluss vom 8. Dezember 2014 - 13 A 1505/14, LRE 70, 247 = juris-Rn. 6.
BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13, BVerwGE 149, 359 = NVwZ 2014, 1666 Rn. 19 f. und vom 16. Juni 2015 - 10 C 14.14, NVwZ 2015, 1610 Rn. 18; Sodan/Kluckert , VerwArch 94 (2003), 3 (5); Sodan , in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Aufl. 2014, § 43 Rn. 18 f.
Über diese subjektiv-rechtliche Anknüpfung wird u.a. gewährleistet, dass die Feststellungsklage trotz der mit der Zulassung von - auch vergangenen - Drittrechtsverhältnissen verbundenen Erweiterung des Anwendungsbereichs nicht zu einem nur am öffentlichen Wohl ausgerichteten Beschwerdeinstitut wird, sondern gerade als sowohl unmittelbar gegen einen konkreten Rechtsanwendungsakt gerichtet als auch bezogen auf den Kläger selbst, vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13, BVerwGE 149, 359 = NVwZ 2014, 1666 Rn. 42, ihre individualschützende Funktion gemäß Art. 19 Abs. 4 GG erfüllt.
In beiderlei Hinsicht kann uneingeschränkt auf die Ausführungen in dem Urteil vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 - (BVerwGE 149, 359 Rn. 15 ff.) verwiesen werden, durch das der Senat eine die strategische Überwachung des E-Mail-Verkehrs nach § 5 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2, 3 und 7 G10 im Jahr 2010 betreffende Feststellungsklage des Prozessbevollmächtigten des Klägers abgewiesen hat.
BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2014 - 6 A 1.13 -, BVerwGE 149, 359-373 = juris, Rn. 20 und vom 23. Januar 1992 - 3 C 50.89 -, BVerwGE 89, 327-334 = juris, Rn. 29; OVG NRW, Beschluss vom 8. Dezember 2014 - 13 A 1505/14 -, juris, Rn. 6 und Urteil vom 14. Mai 2003 - 8 A 4229/01 -, juris, Rn. 7; Sodan, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Aufl. 2014, § 43, Rn. 7; Pietzcker, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: 29. EL Oktober 2015, § 43, Rn. 5.
Ist demgegenüber nicht sicher, sondern lediglich möglich, dass die klagende Person von der Maßnahme, deren (Rechtswidrigkeits)Feststellung sie begehrt, betroffen war, fehlt es an der notwendigen Konkretisierung des Rechtsverhältnisses (BVerwG, Urt. v. 28.5.2014 - 6 A 1/13 -, BVerwGE 149, 359, juris, Rn. 21).
Das Erfordernis der hinreichenden Konkretisierung des Rechtsverhältnisses folgt dabei daraus, dass die Feststellungsklage nicht der Klärung abstrakter Rechtsfragen auf der Grundlage eines nur erdachten oder als möglich vorgestellten Sachverhalts dient (vgl. BVerwG, Urt. v. 28.4.2014 - 6 A 1/13 -, a.a.O., juris, Rn. 21).
VG Würzburg, 09.02.2015 - W 7 K 14.390
Anerkennung einer Ausbildung als Zulassungsvoraussetzung zum Kinder- und …
OVG Saarland, 01.08.2016 - 8 F 173/16
Entscheidungserheblichkeit beim "in-camera"-Verfahren
VG Greifswald, 09.12.2014 - 2 A 1053/14
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VG Regensburg, 08.10.2014 - 3 K 14.558
Gemeinschaftspraxis, Klinikum, Krankenversicherung, Versorgungsauftrag
VG Regensburg, 08.10.2014 - 3 K 14.559
Feststellungsklage, Kredit, Beihilfe, Handelsbeeinträchtigung

References: Art. 10
 § 5
 § 43
 § 99
 Art. 10
 § 5
 § 13
 § 43
 § 5
 § 43
 § 99
 § 5
 § 43
 § 43
 Art. 10
 § 43
 § 43
 Art. 19
 § 5
 § 43
 § 43