Source: http://goetzbuchholz.de/freiealt.htm
Timestamp: 2017-11-23 07:02:58+00:00

Document:
Goetz Buchholz: Aktualisierung zum "Ratgeber Freie", 5. Auflage
Aktualisierungen zur alten (5.) Auflage des "Ratgeber Freie"
(Letzte Aktualisierung: 19.4.2002)
Der Ratgeber Freie - Kunst und Medien ist im Mai 2002 in seiner 6. Auflage erschienen. Diese Auflage wurde gegenüber der 5. Auflage komplett überarbeitet und um wesentliche Teile erweitert - etwa um Fragen der selbstständigen Nebentätigkeit (neben Ausbildung und Angestelltenjob), um Schwierigkeiten mit der Abgrenzung freiberuflicher und gewerblicher Tätigkeit bei "Komplettangeboten", um die Berufsfelder Illustration und Cartoon, Lektorat, PR, Online und Multimedia und vieles andere mehr. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall, mit der neuen, der 6. Auflage zu arbeiten.
Für alle, die die 6. Auflage aus irgendeinem Grunde noch nicht haben, bleiben auf dieser Seite bis auf Weiteres alle Aktualisierungen verfügbar, die sich seit dem 1.4.1998 gegenüber der gedruckten 5. Auflage ergeben haben. Das ist aber nur ein Notbehelf - zumal diese Seite seit Mai 2002 nicht weiter aktualisiert wird.
Die letzten Änderungen und Ergänzungen:
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft senkt Beiträge erneut (19.4.2002)
Neue Tarifhonorare und Honorarempfehlungen Journalismus (20.1.2002)
Neue Eurobeträge im Steuerrecht (2.1.2002)
Neue Honorarerhebung für Text und Konzeption (2.1.2002)
Steuerpauschale für Telefongespräche gesenkt (2.1.2002)
Ab sofort höhere Verzugszinsen verlangen (2.1.2002)
Neue Euro-Prämien für private Versicherungen (2.1.2002)
Neue Foto-Honorarübersicht der MFM (17.12.2001)
Überbrückungsgeld künftig ohne vorherige Arbeitslosigkeit (10.12.2001)
Umsatzsteuervoranmeldung für Existenzgründer monatlich (10.12.2001)
Ab 1.7.2002 muss die Steuernummer auf jede Rechnung (10.12.2001)
Die neuen Grenzwerte und Beitragssätze in der Sozialversicherung (5.12.2001)
"VS-Ratgeber" in aktualisierter Neuauflage erschienen (27.11.2001)
Vorsicht bei Euro-Umstellung: Zwei Mark sind mehr als ein Euro! (30.7.2001)
Rentenreform: Zuschüsse zur privaten Altersvorsorge auch für Freie (11.5.2001)
Alle Änderungen seit dem 1.1.1999, kapitelweise zusammengefaßt:
Kapitel 2: Starthilfen und Geldquellen
Kapitel 5: Urheberrecht
Kapitel 6: Verträge und Honorare
Kapitel 7: Versicherungen,
Kapitel 9: Interessenvertretung
Kapitel 10: Noch Fragen?
Über Hinweise auf weitere Änderungen und natürlich auch über weitere Verbesserungsvorschläge zum Ratgeber freue ich mich, sei es per E-Mail oder an die nebenstehende Adresse.
Natürlich beantworte ich auch mal 'ne Frage, solange das im Rahmen bleibt. Aber unterschätzt die IG Medien nicht: Unter Tel. 01805 754444 gibt neuerdings montags bis freitags von 10 - 19 Uhr Mediafon, die Beratung der IG Medien für selbstständige Medienschaffende kompetente Auskunft in allen Rechts-, Steuer-, Versicherungs- und sonstigen Fragen des freien Alltags, die der "Ratgeber Freie" und die Seite nicht beantworten können. Dort bin auch ich für Fragen zu erreichen. Die Web-Site von Mediafon bietet außerdem jede Menge Informationen zu Honoraren, Rechtsfragen usw.
Ab 1.7.2002 muss die Steuernummer auf jede Rechnung
Ab sofort höhere Verzugszinsen verlangen
Wer Rechnungen mit Mehrwertsteuer ausstellt, muss darauf ab 1.7.2002 zusätzlich zu den bisher schon üblichen Angaben auch seine Steuernummer angeben. So bestimmt es das neue "Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz".
Zurück zur Übersicht Der Einstieg
Auftraggeber, die Honorare nicht oder nicht pünktlich zahlen, müssen künftig mit höheren Zinsforderungen rechnen. Konnte man säumigen Zahlern bisher ohne weiteren Nachweis Verzugszinsen von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der Bundesbank (derzeit 3,62 Prozent) in Rechnung stellen, so wurde dieser Satz im Zuge der BGB-Reform ab 1.1.2002 für "Rechtsgeschäfte, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist", auf acht Prozentpunkte über dem Basiszinssatz erhöht (§ 288 Abs. 2 BGB). Nach dem heutigen Stand gilt damit für alle Geschäfte zwischen Selbstständigen und öffentlichen oder kommerziellen Auftraggebern ein Verzugszins von 11,62 Prozent.
"In Verzug" kommt ein Auftraggeber nach dem neuen § 286 BGB automatisch, also ohne jede Mahnung, wenn er am 30. Tag nach Zugang der Rechnung noch nicht gezahlt hat. Vom 31. Tag an können dann diese Zinsen berechnet werden. Den aktuellen Basiszinssatz findet man unter den Wirtschaftskennzahlen in jeder Tageszeitung oder im Internet bei der Deutschen Bundesbank.
Wer wegen eines nicht zahlungswilligen Kunden sein Konto überziehen muss und deshalb noch höhere Überziehungszinsen zahlen muss, kann auch diese - nachgewiesenen - höheren Zinsen komplett in Rechnung stellen.
Spendensammeln erleichtert
Überbrückungsgeld künftig ohne vorherige Arbeitslosigkeit
Selbstständige Tätigkeit bei Arbeitslosigkeit
International Artist Tool
Der Internationale Presseausweis wird nicht mehr von der Bundesgeschäftsstelle, sondern von den Landesbezirken ausgestellt. Die restlichen Konditionen bleiben unverändert: Gebühr 50 DM, Ausstellung nur an IG-Medien-Mitglieder, Antrag ein paar Wochen vor Abreise einreichen!
Zurück zur Übersicht Starthilfen und Geldquellen
Fortführung einer selbstständigen Tätigkeit bei Arbeitslosigkeit
Um Mißverständnisse auszuschließen: Die Möglichkeit, neben dem Bezug von Arbeitslosengeld eine selbstständige Tätigkeit fortzuführen, ohne daß die dabei erzielten Honorare auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden, bezieht sich nur auf eine selbstständige Nebentätigkeit von maximal 18 Stunden pro Woche. Wer hauptberuflich eine selbstständige Tätigkeit fortführt, ist nicht arbeitslos und kriegt gar kein Arbeitslosengeld - logisch!
Weitere Details zum Thema Arbeitslosigkeit stehen auf der Seite "Arbeitslos - was tun?"
zurück zu Übersicht Starthilfen und Geldquellen
Während die Grenze für das anrechnungsfreie Nebeneinkommen bei Bezug von Arbeitslosengeld bei 167,50 / 140 €* bleibt und weiterhin jährlich dynamisiert wird, wurde die Hinzuverdienstgrenze bei Bezug von Mutterschaftsgeld sowie Alters- und Berufsunfähigkeitsrenten auf 325 € pro Monat eingefroren - einheitlich in Ost und West.
Mit dem "Job-Aqtiv-Gesetz" entfällt ab 1.1.2002 die ärgerliche Bestimmung aus dem Sozialgesetzbuch III, nach der Existenzgründer Überbrückungsgeld erst bekommen konnten, wenn sie vorher mindestens vier Wochen lang arbeitslos waren. Künftig kann Überbrückungsgeld vom ersten Tag der Arbeitslosigkeit an gewährt werden. Wer also als Angestellter gekündigt wird, kann noch während des Arbeitsverhältnisses die nötigen Vorbereitungen und Formalitäten erledigen und dann nach dem letzten Arbeitstag nahtlos mit einem stattlichen Zubrot vom Arbeitsamt in die Selbstständigkeit starten. Anspruch auf Arbeitslosengeld oder -hilfe muss jedoch bestehen. Wer also zum Beispiel selber kündigt, muss zunächst das Ende der daraus resultierenden Sperrzeit abwarten.
(Seite 40 ff.)
Unter der Internetadresse www.igbk.de hat die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste eine allgemein zugängliche Datenbank mit Informations- und Kontaktadressen zu internationalen Arbeits- und Fördermöglichkeiten für Bildende Künstlerinnen und Künstler ("Stipendien, Ausschreibungen, Statements") eingerichtet.
Seit dem 1.1.2000 dürfen als gemeinnützig anerkannte Vereine Spendenquittungen generell selbst ausstellen; der Umweg über das Kulturamt der Gemeinde entfällt also. Das amtliche Formular für die "Zuwendungsbestätigung" gibt's beim Finanzamt oder unter www.bundesfinanzministerium.de (Menuepunkt Fachabteilungen / Besitz- und Verkehrssteuern) im Internet.
Neuer Abgrenzungskatalog bei Funk und Fernsehen
Geringverdiener gibt's nicht mehr
Mit dem Gesetz über die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse wurde die "Geringverdienergrenze" für normale Beschäftigte zum 1.4.1999 gestrichen. Der im Ratgeber geschilderte Fall, daß der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge bei bestimmten Beschäftigten ganz allein zu tragen hat, kann seither nur noch bei Beschäftigungsverhältnissen im Rahmen der Berufsausbildung auftreten.
Zurück zur Übersicht Definitionen
Gesetz gegen Scheinselbstständigkeit aufgehoben
Am 12.11.1999 verabschiedete der Bundestag neue Regeln zur Scheinselbstständigkeit, die rückwirkend ab 1.1.1999 gelten und noch hinter die zuvor bestehende Rechtsunsicherheit zurückfallen. Die Hoffnung der Gewerkschaften auf ein wirksames Instrument gegen den "Mißbrauch der Scheinselbstständigkeit" und die "Flucht der Arbeitgeber aus der Sozialversicherung", wie sie noch in der Begründung zum nun wieder außer Kraft gesetzten Gesetz gegen die Scheinselbstständigkeit von Ende 1998 beklagt wurde, wurde leider enttäuscht.
Alles Wesentliche zur neuen Rechtslage steht in meinem Artikel "Gesetz zur Förderung der Scheinselbstständigkeit", der in der Dezember-Ausgabe der IG-Medien-Zeitschrift "M - Menschen Machen Medien" erschienen ist.
Seit dem 1.4.1999 sind die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse neu definiert und geregelt. Verändert wurde vor allem die Einkommensgrenze: Sie ist nunmehr auf 325 € einheitlich in Ost- und Westdeutschland eingefroren - d.h., sie wird bei der alljährlichen Anpassung der Meßgrößen der Sozialversicherung nicht mehr angepaßt. Die anderen Kriterien (nicht mehr als 15 Stunden pro Woche bzw. höchstens 50 Tage oder zwei Monate im Jahr) blieben unverändert.
Es ist eine alte, leidige Frage: Zahllose "Freie" bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden - oft gegen ihren Willen und nicht selten mit erheblichen finanziellen Nachteilen - sozialversicherungstechnisch als abhängig Beschäftigte eingestuft. D.h. die Anstalt behält vom Honorar die Sozialversicherungsbeiträge ein - in der Regel viel zu hohe. Grundlage dafür ist der "Abgrenzungskatalog" der Träger der Sozialversicherung, der jetzt überarbeitet wurde.
Freilich: Viel hat die Überarbeitung nicht gebracht. Die neue Fassung hält daran fest, dass auch Künstler und Journalisten, die als "freie Mitarbeiter" beschäftigt werden, "grundsätzlich als abhängig Beschäftigte anzusehen" sind - vor allem dann, wenn sie nicht zu den "programmgestaltenden Mitarbeitern" gehören. Bei "programmgestaltenden Mitarbeitern", so heißt es weiter, sei eine selbstständige Tätigkeit dann anzunehmen, wenn "die gestalterische Freiheit überwiegt und Gesamttätigkeit vorwiegend durch den journalistisch-schöpferischen Eigenanteil bestimmt" wird. Letzteres gilt weder für den "vorbereitenden Teil" einer Sendung noch für den "technischen Teil der Ausführung", sondern lediglich für den "journalistisch-schöpferischen oder künstlerischen Teil".
Na immerhin. Die Liste der Freien, die als selbstständig angesehen werden, sofern sie einzelvertraglich für Produktionen (auch für mehrere, jedoch nicht für Sendereihen) verpflichtet werden, wurde neben den im "Ratgeber Freie" auf Seite 65 genannten um folgende Berufe erweitert:
Bildgestalter und Bildregisseure,
Präsentatoren, Entertainer, Kabarettisten und Komiker,
Filmautoren, Filmkomponisten,
Onlinegrafiker, Videodesigner und Trailereditoren,
Lichtgestalter, Tonmeister mit eigenem Equipment,
wobei bei fast allen der unvermeidliche Satz angefügt ist: "wenn der eigenschöpferische Teil der Leistung überwiegt". Schauspieler, Kameraleute, Regieassistenten, Synchron- und Werbesprecher werden dagegen weiterhin grundsätzlich als abhängig Beschäftigte angesehen.
Hilfereich könnte außerdem noch die Klarstellung sein, dass selbstständig auch sein kann, wer vom technischen Apparat des Senders abhängig und in ein Produktionsteam eingebunden ist.
VG Wort vergütet auch kurze Beiträge
SPIEGEL muß für Fotos auf CD-ROM zahlen
(Seiten 109 und 110)
Das zitierte Urteil des Landgerichts Hamburg um die SPIEGEL-CD-ROM hatte zum Glück keinen Bestand. In der Berufung urteilte das Oberlandesgericht Hamburg am 5.11.1998, die Nutzung von SPIEGEL-Fotos auf einer Jahrgangs-CD-ROM, für die keine Zustimmung seitens der Fotografen und Fotografinnen vorlag, sei rechtswidrig gewesen. Der SPIEGEL darf die betreffenden CD-ROMs nicht weiter verbreiten und ist den 70 Betroffenen, in deren Namen FreeLens die Klage erhoben hatte, schadensersatzpflichtig. Über die Höhe des Schadensersatzes wird erst später entschieden. (Aktenzeichen 3 U 212/97)
zurück zur Übersicht Urheberrecht
(Seiten 119 und 120)
Die VG Wort hat in zwei Bereichen die Mindest-Textlängen gesenkt, ab denen ein Anspruch auf Vergütung besteht: Im Bereich Presserepro (Publikumszeitungen und -zeitschriften) erfolgt eine Vergütung seit 1999 bereits ab einer Gesamtmenge von 10.000 Anschlägen pro Jahr (bisher 20.000); bei Zeitschriften, die in Lesezirkeln geführt werden, gibt es Geld schon für Einzelbeiträge ab 900 Anschläge (bisher 3.600).
Neue Honorarerhebung für Text und Konzeption
Vorsicht bei Euro-Umstellung: Zwei Mark sind mehr als ein Euro!
Neue Broschüre "Theater-Tarife"
Mediafon - Beratung für Selbstständige in Medienberufen gestartet
Vertragsstrafe bei unerlaubter Nutzung von Fotos
Entgeltfortzahlung und Karenzzeit
Neue Foto-Honorarempfehlungen der MFM
Neue Tarifhonorare für Freie an Tageszeitungen
Neue Honorarempfehlungen für freie journalistische Arbeit
Aus gegebenen Anlass empfehlen wir, Honorarabrechnungen sehr genau zu prüfen, wenn sie von DM auf Euro umgestellt werden. Offenkundig versuchen einige Auftraggeber, in DM vereinbarte Honorare im Verhältnis 2 : 1 auf Euro umzustellen. Das ist für die Auftraggeber aber nicht nur rechnerisch, sondern vor allem finanziell bequemer, bedeutet es doch eine Honorarminderung um 2,2 Prozent.
Im konkreten Fall hatte ein Verlag sein ohnehin schon jämmerliches Zeilenhonorar von 0,42 DM auf 0,21 Euro umgestellt. Das war erst mal mathematisch korrekt, denn 0,42 DM / 1,95583 (so die amtliche Umrechnung) ergibt 0,21474 Euro - vorschriftsmäßig abgerundet also 0,21 Euro. Allerdings ging es in diesem Fall in einer Monatsabrechnung um rund 2500 Zeilen, so dass sich die Abrundung auf mehr als 23 DM addierte, die der Kollege unter dem Strich weniger bekommen sollte, als er bei Abrechnung in DM erhalten hätte.
Also: Wer Honorare in DM vereinbart oder bisher immer in DM bekommen hat, hat ein Recht darauf, exakt dieses Honorar auch in Euro zu bekommen - auch wenn man dazu auf mehrere Stellen hinter dem Komma rechnen muss.
Auf die Beschwerde des Kollegen korrigierte der Verlag übrigens diesen Abzug und setzte das Zeilengeld auf 0,22 Euro fest - es lohnt sich also, genau hinzuschauen und nachzufragen.
zurück zur Übersicht Verträge und Honorare
Auf Seite 139 hat sich eine schlampige Formulierung in den Ratgeber eingeschlichen, die durchaus unangenehme Folgen haben kann: Das Urteil des OLG Celle besagt, daß im geschilderten Fall eine Vertragsstrafe (also nicht: ein Schadensersatz!) in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars rechtens ist. Das ist insofern von Bedeutung, als das Gesetz über allgemeine Geschäftsbedingungen pauschalierte Schadensersatzansprüche in AGBs in bestimmten Fällen für unwirksam erklärt.
Also: Wenn man Ratgeber die Worte "einen Schadensersatz" durch "eine Vertragsstrafe" ersetzt, dann stimmt es auch für die Juristen wieder. Am besten benutzt man sowieso die von der IG Medien und FreeLens gemeinsam entwickelten Allgemeinen Geschäftsbedingungen - die sind auch in diesem Punkt gerichtsfest formuliert.
Zum 1. Oktober 2001 traten für arbeitnehmerähnliche Freie an Tageszeitungen (außer in Hessen und in den neuen Bundesländern) folgende Tarifhonorare in Kraft:
Tarifhonorar bei Zeitungen mit einer Auflage bis 10.000 25.000 50.000 100.000 darüber
für Nachrichten und Berichte (Cent je Zeile) Erstdruckrecht 50 55 66 77 89
Zweitdruckrecht 40 43 49 59 67
für Reportagen, Gerichtsberichte, Glossen, unterhaltende Aufsätze, Kurzgeschichten (Cent je Zeile) Erstdruckrecht 62 66 83 99 123
Zweitdruckrecht 47 49 64 75 94
für Fotos (schwarzweiß, Euro je Bild) Erstdruckrecht 34,80 40,20 45,40 59,00 71,40
Zweitdruckrecht< 27,70 32,00 33,90 45,40 54,40
Die Mittelstandsgemeinschaft Journalismus hat ihre Honorarempfehlungen der Marktentwicklung angepasst. Für das Jahr 2002 empfiehlt sie als Grundwerte:
Tagessatz 310 €,
halber Tag 160 €,
Stundensatz 50 €.
Mit den im Ratgeber erläuterten Zu- und Abschlägen ergeben sich daraus für die Tabelle auf Seite 148 folgende Zahlen:
Honorarempfehlungen für journalistische Arbeit - Tageshonorare in Euro Berufserfahrung
gering durchschnittlich langjährig
Freie mit eigenem Büro und Kosten für eigene Infrastruktur normale Auflage 250 - 295 310 340 - 400
niedrige Auflage 200 - 250 265 - 280 295 - 370
Freie mit Arbeitplatz in einer Redaktion und Zugriff auf Verlagsinfrastruktur normale Auflage 155 - 265 220 - 280 235 - 370
niedrige Auflage 110 - 235 170 - 250 200 - 340
Alle anderen Werte bleiben unverändert. Mit Ausnahme des Honorars für die Online-Verfügbarkeit bei der digitalen Zweitverwertung. Dort haben sich für den ersten Monate 10 Prozent des Ursprungshonorars (bisher 15) als marktüblich erwiesen.
Die neue Übersicht "Bildhonorare 2002" der Mittelstandgemeinschaft Foto-Marketing ist erschienen. Gesamteindruck: Gegenüber dem vergangenen Jahr stagnieren die Honorare. Während für prominente Abbildungen (Titel, ganzseitige Fotos) leichte Erhöhungen festzustellen sind, sind die Honorare für Alltagsfotos (kleinformatige Abbildungen in geringen Auflagen) eher gesunken. Für die im Ratgeber genannten Beispiele enthält die Broschüre folgende neue Angaben über marktübliche Honorare:
Fotos (schwarz-weiß oder farbig) für
Tageszeitung, zweispaltig, je nach Auflage: 40 - 90 €,
Illustrierte, 1 Mio. Auflage, 1/2 Seite: 260 €,
Illustrierte, 1 Mio. Auflage, Titel: 990 €.
Auftragsproduktion (für Tageszeitungen / für andere Kunden)
Kurztermin (bis 2,5 Stunden): ab 160 / 260 €,
1/2 Tag (bis 4,5 Stunden): ab 260 / 360 €,
1 Tag (bis 9 Stunden): ab 360 / 520 €.
Foto in CD-ROM, DVD oder Videofilm (Handelsprodukt): von 70 € (Auflage 1.000, deutschsprachiger Raum) bis 515 € (Auflage 500.000, weltweit),
Foto in CD-ROM, DVD oder Videofilm (Werbung): von 140 € (Auflage 1.000, deutschsprachiger Raum) bis 1.025 € (Auflage 500.000, weltweit),
Foto in Onlinedienst / Internet (redaktionell): von 30 € (Online-Zeitung, ein Tag) bis 300 € (kostenpflichtiger Informationsdienst, 5 Jahre),
Foto in Onlinedienst / Internet (Werbung): von 80 € (Landessprache, eine Woche) bis 435 € (Englisch oder mehrsprachig, ein Jahr).
Oben genannte Honorare gelten für Originalnutzungen in elektronischen Medien. Erfolgt die Nutzung zusätzlich zur eigentlichen Print-Nutzung, so ist laut MFM bei Nutzung auf einer Jahrgangs-CD-ROM ein Zuschlag von 10% auf das Original-Honorar, bei Nutzung in Online-Diensten ein Rabatt von 50% auf die o.g. Honorare für digitale Nutzung üblich.
Der Fachverband Freier Werbetexter (FFW) hat seine neuen Honorarerhebung "Marktmonitor Werbetexte 2002: Was Werbetexte kosten" vorgelegt. Gegenüber der alten FFW-Übersicht, die auf einer Honorarumfrage im Jahre 1999 basierte, sind die hier verzeichneten Honorare um etwa zehn Prozent gestiegen. In elf Tabellen verzeichnet die Broschüre Honorare für typische Leistungen im Bereich Text und Konzeption, jeweils als von-bis-Spannen und als Durchschnittswerte. Einige Beispiele:
Stundensatz Copywriter (Minimum 2 Stunden) 60 - 120 €,
Tageshonorar (8 Stunden) 480 - 960 €,
Wochenpauschale (40 Stunden) 1.800 - 3.800 €,
Monatspauschale (= 4 Wochen) 5.000 - 12.000 €,
Werbebrief pro DIN A4-Seite 200 - 600 € (Durchschnitt 350 €),
PR-Artikel je Manuskriptseite 200 - 400 € (Durchschnitt 300 €),
Fachbuch je Manuskriptseite 120 - 240 € (Durchschnitt 180 €),
Imagebroschüre 20 Seiten 4.000 - 8.000 € (Durchschnitt 5.000 €),
Pressekonferenz Organisation, Text und Betreuung 2.500 - 7.500 € (Durchschnitt 5.000 €),
Korrekturlesen und Lektorat je Stunden 50 - 80 € (Durchschnitt 70 €).
Die komplette Broschüre, die auch Muster-AGB für freie Werbetexter enthält, ist für 60 DM über die FFW-Website zu bestellen.
Ende 2000 startete "mediafon", die telefonische Beratung der IG Medien für Selbstständige aus Medienberufen. Wer immer berufliche Fragen hat - zu Steuern, Versicherungen, Urheber-, Vertragsrecht und allen anderen Themen des Ratgeber Freie - wird über die Nummer01805 / 75 44 44 mit einem erfahrenen Kollegen oder einer Kollegin aus seinem Berufsfeld verbunden. Keine abstrakte Unternehmensberatung also, sondern kompetenter Rat aus dem praktischen Alltag.
Mediafon ist montags bis freitags von 10 - 19 Uhr zu erreichen. Die Beratung ist kostenlos (bis auf die Telefongebühren von 24 Pfennig pro Minute); eine Mitgliedschaft in der IG Medien ist (vorerst) nicht erforderlich. Mediafon hat außerdem die kompletteste Website, die es im Netz zum Thema "Freie Arbeit" gibt: www.mediafon.net
Wer mit einem Arbeitsvertrag beschäftigt ist, hat ab 1.1.1999 im Krankheitsfall wieder einen gesetzlichen Anspruch auf die Fortzahlung des vollen Entgelts durch den Arbeitgeber. Die Anrechnung ärztlich verordneter Kuren (bzw. einzelner Kurtage) auf den Jahresurlaub wurde ausdrücklich verboten.
Nicht aufgehoben hat die neue Bundesregierung die Karenzzeit bei der Entgeltfortzahlung: Wer in den ersten vier Wochen eines Arbeitsverhältnisses krank wird, bekommt weiterhin gar nichts. Insofern trifft das im Text genannte Beispiel der Tontechnikerin nicht zu: Wenn sie schon vor dem vertraglichen Beginn des Arbeitsverhältnisses krank wird, geht sie auch in Zukunft völlig leer aus. Sie bekommt weder Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber noch Krankengeld von der Krankenkasse.
Die IG Medien hat sämtliche an Theatern relevanten Tarifverträge in einer dicken Broschüre zusammengefasst: den Normalvertrag Solo, den Bühnentechnikertarifvertrag und den Bühnentechnikertarifvertrag an Landesbühnen mit Dienst- und Hausordnungen sowie den Tarifverträgen über freie Tage, Urlaub, Zuwendung, vermögenswirksame Leistungen und zusätzlichen Mutterschutz. Bezugsquelle
Krankenversicherung und Kündigungsfristen: Keine Panik!
Novelle zum Künstlersozialversicherungsgesetz beschlossen
Journalismus-Dozentinnen jetzt KSK-versichert
Studenten nicht mehr KSK-versichert
KSK-Mindesteinkommen neu definiert; Unterschreitung erlaubt
Berufsanfängerfrist für KSK verkürzt
Neuregelungen bei Zuzahlungen zu Arzneimitteln
Erziehungsgeld leicht verbessert
Neuer Gefahrtarif bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft
Beiträge zu den Berufsgenossenschaften
Karenzzeit bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft
Die neuesten Werte zur gesetzlichen Sozialversicherung sowie aktuelle Prämienbeispiele zu privaten Versicherungen sind jeweils unter Anhang zu finden.
(Seite 198 ff.)
Der Bundestag hat am 6. April eine Novellierung des Künstlersozialversicherungsgesetzes beschlossen, die - die Zustimmung des Bundestages vorausgesetzt - zum 1. Juli 2001 in Kraft tritt. Für den Alltag von Freien sind folgende Neuregelungen von Interesse:
Bislang nahm die KSK zwar freiberufliche Dozenten für künstlerische, nicht aber solche für publizistische Fächer auf. Das ist vorbei: Künftig werden auch freie Journalismus- und Literatur-Dozentinnen über die KSK versichert.
Nicht mehr über die KSK krankenversichert werden dagegen Leute, die die freie Tätigkeit erst nach dem 65. Lebensjahr aufnehmen.
Ebenfalls nicht mehr über die KSK krankenversichert werden "ordentliche Studenten". Damit sind alle gemeint, deren "Zeit und Arbeitskraft überwiegend durch das Studium in Anspruch genommen wird". Wer für seine freie Arbeit mehr als 20 Stunden pro Woche aufwendet, wird damit auch weiterhin über die KSK krankenversichert.
Die Berufsanfängerzeit, während derer man auch mit einem geringeren Einkommen in der KSK versichert wird, wurde von fünf auf drei Jahre verkürzt. Sie zählt ab der erstmaligen Aufnahme der freien Tätigkeit; "eingeschobene" Zeiten für Studium, Arbeitnehmertätigkeit, Mutterschafts- oder Erziehungsurlaub werden nicht mitgerechnet.
Dieselbe Frist gilt für Leute, die sich bei Aufnahme in die KSK zunächst für die private Krankenversicherung entschieden hatten. Für sie ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung zum Ende dieser Berufsanfängerfrist - und nur zu diesem Termin - möglich.
Auch wer später ein Sabbatjahr, Erziehungsurlaub oder ein Projektjahr ohne versicherungspflichtiges Einkommen einlegen will, kann in der KSK bleiben: Das Mindest-Jahreseinkommen von 3.900 € darf künftig innerhalb von sechs Jahren zweimal unterschritten werden, ohne dass das den Ausschluss aus der KSK zur Folge hat.
Wer seine jährliche Einkommensschätzung nicht bis zum 1.12. bei der KSK einreicht, wird künftig "zwangsgeschätzt". D.h. die KSK nimmt dann die Einkommensschätzung vor.
(Seiten 199, 211)
Im Jahre 2002 beträgt das Grenzeinkommen, bis zu dem man sich von Zuzahlungen befreien lassen kann, für Alleinstehende auf 11.256 € (Ehepaar 15.477, pro Kind weitere 2.814 €&). Die Werte sind jetzt für Ost- und Westdeutschland einheitlich. Übrigens: Die Befreiung gilt nicht nur für die Zuzahlungen bei Arzneimitteln, sondern auch bei Krankenhausaufenthalten und Zahnersatz: Wer befreit ist, bekommt seine Goldkrone beim Zahnarzt komplett von der Krankenkasse bezahlt!
Unterschiede zwischen den Kassen wird es bei den Zuzahlungen auch künftig nicht geben. Die auf Seite 211 erwähnte Regelung, wonach eine Beitragserhöhung automatisch eine Erhöhung der Zuzahlungsbeträge bei der jeweiligen Kasse nach sich zieht, wurde ersatzlos gestrichen.
Den aufgeregten Meldungen vieler Medien zum Trotz gibt es angesichts der Neuregelung der Kündigungsfristen bei der Krankenversicherung keinen Grund zur Panik.
Nach dem Gesetzentwurf, der jetzt in den Bundestag eingebracht wurde, soll die Möglichkeit zum Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse zum 30.9.2001 - und nur zu diesem Termin! - entfallen. Dafür kann die Kasse dann ab 2002 jederzeit (und nicht nur, wie bisher, zu einem einzigen Termin pro Jahr) mit einer Frist von sechs Wochen zum Monatsende gekündigt werden, erstmals also zum 28.2.2002. Nach einem Kassenwechsel soll die nächste Kündigung frühestens nach 18 Monaten möglich sein.
Im schlimmsten Fall bedeutet dieses Gesetz also für Pflichtversicherte, dass sie einen geplanten Kassenwechsel um fünf Monate verschieben müssen. Freiwillig Versicherte können schon jetzt (und auch weiterhin) jederzeit mit einer Frist von sechs Wochen zum Monatsende kündigen.
(Seiten 215)
Ab 1.1.2001 (bzw. für Kinder, die nach diesem Termin geboren werden), gelten beim Erziehungsgeld folgende Neuregelungen:
Wer Erziehungsgeld bezieht, darf gleichzeitig einer Teilzeitbeschäftigung von bis zu 30 Stunden pro Woche (bisher 19) nachgehen.
Als Einkommensgrenzen gelten in den ersten sechs Lebensmonaten des Kindes unverändert 38.350 € für Alleinstehende und 51.130 € für Ehepaare.
Die Einkommensgrenzen für den Bezug von Erziehungsgeld nach dem 6. Lebensmonat wurden leicht angehoben. Den vollen Betrag bekommen in diesem Zeitraum künftig Ehepaare mit einem Kind bis zu einem Jahreseinkommen von 16.470 €, Alleinstehende bis 13.498 €. Für jedes weitere Kind wird der Grenzwert um 2.797 €) angehoben.
Wer darunter liegt, kann sich künftig ab der Geburt wahlweise 24 Monate lang je 307 € oder 12 Monate lang je 460 € auszahlen lassen.
Wer leicht über dem Grenzwert liegt, muss sich monatlich 4,2 Prozent (bei 24 Monaten) bzw. 6,2 Prozent (bei 12 Monaten mit erhöhter Auszahlung) des Differenzbetrages auf das Erziehungsgeld anrechnen lassen. Ab ca. 22.708 € (Alleinstehende) bzw. 25.680 € (Ehepaare) gibt es also gar kein Erziehungsgeld mehr.
Aber auch wer höhere Einkünfte hat, sollte sich erkundigen: Das hier maßgebliche Einkommen wird nach einer ganz besonderen Methode berechnet und beträgt nur rund drei Viertel der Einkünfte im Sinne des Finanzamtes.
Bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft gilt seit dem 1.1.2001 ein neuer Gefahrtarif, der das Unfallrisiko der einzelnen Berufsgruppen in Zahlen ausdrückt und für die Beitragsberechnung entscheidend ist. In einigen Berufsgruppen sind weitere Veränderungen für die Jahre 2002 und 2003 vorgesehen. Die neuen Gefahrenklassen für die hier in Frage kommenden Berufsgruppen sind ab 1.1.2001:
0,31: Presseagentur, Nachrichtenagentur (ab 2002: 0,35, ab 2003: 0,39),
0,44: Hörfunk- und Fernsehunternehmen,
0,62: Werbeunternehmen (ab 2002: 0,68),
1,26: Künstler (Wort, Musik, Bildende und Darstellende Kunst), Designer, Museum (ab 2002: 1,42, ab 2003: 1,50),
1,26: Schule für Sport, Gymnastik, Ballett, Tanz (ab 2002: 1,42, ab 2003: 1,58),
1,62: Theater (ab 2002: 1,82, ab 2003: 2,03),
1,66: Bildungseinrichtung.
(Seite 217/218)
Die (vorläufigen) Mindestbeiträge zur Berufsunfallversicherung für 2002 betragen damit bei der
Mindest-Versicherungssumme 28,140 € €; Basis: Beitragsjahr 2001; neuer Gefahrtarif ab 1.1.2001 - siehe oben. Der Beitragsfuß wurde gegenüber dem Jahr 2000 von 4,7 auf 4,45 - also um gut fünf Prozent gesenkt
Journalistinnen, Fotojournalisten, Programmierer, Web-Designerinnen (mit Schwerpunkt auf Programmierung), Werbetexter, PR-Berater 81,00 €
Übersetzungsbüros, Schreibbüros 112,67 €
Künstler der Bereiche Wort, Musik, bildende und darstellende Kunst (z.B. Schriftstellerinnen, Lektoren, Musiker, Sängerinnen, Orchesterinnen, Kunstmaler, Schauspielerinnen, Tänzer, Regisseurinnene); Designer (mit Schwerpunkt auf Gestaltung); Museum; Schule für Sport, Gymnastik, Ballett, Tanz 177,82 €
Bildungseinrichtung, Musikschule, Sprachschule 207,87 €
Theater, Kabarett, Tourneetheater 227,91 €
Mindest-Versicherungssumme West 17.100 / Ost 14.400 €; Basis: Beitragsjahr 2000
Computersatz, Grafikdesign, Fotolaborarbeiten 71,58 / 60,28 €
Fotografie, Bildberichterstattung 173,84 / 146,39 €
Mindest-Versicherungssumme 17.000 €; Basis: Beitragsjahr 2000
Herstellung von Zeichen- und Trickfilmen, Synchronisation 38,22 €
Herstellung von Spiel-, Werbe-, Kultur- und Fernsehfilmen 76,45 €
Karenzzeit bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
Seit dem 1.1.1998 zahlt die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft das Verletztengeld erst ab dem 22. Tag der (auf einen Arbeitsunfall zurückgehenden) Arbeitsunfähigkeit. Von dieser Regel gibt es jedoch zwei Ausnahmen:
Bei einem stationären Krankenhausaufenthalt wird das Verletztengeld vom ersten Tag (des Krankenhausaufenthaltes) an gezahlt.
Wer bei seiner Krankenkasse einen erhöhten Beitrag zahlt und damit Anspruch auf ein vorgezogenes Krankengeld hat (Ratgeber Seite 213), bekommt das Verletztengeld von dem Tag an, von dem an er bei seiner Krankenkasse Anspruch auf Krankengeld hat. In der Regel also ab dem 15. Tag der Arbeitsunfähigkeit, bei der Techniker-Krankenkasse sogar schon ab dem 8. Krankheitstag.
Zuschüsse zur privaten Altersvorsorge auch für Freie
Am 11. Mai hat der Bundesrat das Gesetz zur Rentenreform verabschiedet, das zum 1.1.2002 in Kraft tritt. Danach erhält, wer neben der gesetzlichen Rentenversicherung eine private Altersvorsorge abschließt, dazu künftig staatliche Hilfen in Form einer Zulage und - bei höheren Einkommen - einer zusätzlichen Steuerersparnis.
Die wichtigsten Bestimmungen, nach denen auch Freie einen Zuschuss zur privaten Altersvorsorge bekommen können, sind hier knapp zusammengefasst:
Förderung auch für Selbstständige:
Neben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden auch alle pflichtversicherten Selbstständigen gefördert. Dazu gehören zum Beispiel
Freie, die über die KSK rentenversichert sind,
"arbeitnehmerähnliche Selbstständige" (die keine Arbeitnehmer beschäftigen und in der Regel nur für einen Auftraggeber tätig sind) sowie
Selbstständige, die "auf Antrag pflichtversichert" sind.
Geförderte Vorsorgeformen:
Gefördert werden Anlageformen wie Lebensversicherungen, Pensionskassen, Pensionsfonds, Fonds- und Banksparpläne. Bedingungen ist vor allem, dass
das eingezahlte Geld bis zum Beginn der Altersrente fest liegt, mindestens bis zum Ende des 60. Lebensjahres, und
Anspruch auf eine Rente entsteht, die lebenslang in gleichbleibenden oder steigenden Beiträgen ausgezahlt wird. Lebensversicherungen, die auf einen Schlag ausbezahlt werden, sind also von der Förderung ausgeschlossen.
Welche Versicherungsverträge im Einzelnen gefördert werden, wird in einem Zertifizierungsverfahren geklärt, das im zweiten Halbjahr 2001 anläuft. Niemand sollte also eine Versicherung abschließen, deren "Riesterfähigkeit" noch nicht zertifiziert ist.
Für die Förderung gibt es zwei Möglichkeiten, nämlich entweder
eine einkommensunabhängige Zulage von jährlich 154 Euro pro Erwachsenen (Ehepaare bekommen diese Zulage zweimal, sofern für beide eine eigenständige Altersversorgung aufgebaut wird) sowie eine Kinderzulage von 185 Euro pro Kind, oder
die Möglichkeit, die eingezahlten Beiträge (Eigenleistung plus Zulage) bis zur Höhe von 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben von der Steuer abzusetzen.
Die volle Zulage erhält nur, wer mindestens vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens anspart. Die Zulage zählt dabei mit; für KSK-Versicherte ist das Einkommen maßgeblich, das den Beiträgen des Vorjahres zu Grunde lag.
Die Förderung der privaten Altersvorsorge wird in den Jahren 2002 - 2008 mit einem Stufenplan eingeführt. Die im letzten Absatz fett gesetzten Zahlen gelten ab 2008; zuvor gelten davon in den Jahren
2002 und 2003: 25 Prozent,
2004 und 2005: 50 Prozent,
2006 und 2007: 75 Prozent.
Zuständig für das ganze Theater ist die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Dort wird die Förderung beantragt; die BfA zahlt dann für alle die Zulage direkt an den Versicherungsträger.
Anschließend prüft das Finanzamt von Amts wegen, ob die Steuerersparnis nach dem Sonderausgabenabzug höher wäre als die Zulage. Ist das der Fall, so wird die Differenz zwischen Steuerersparnis und Zulage von der Einkommensteuerschuld abgezogen.
Die später ausgezahlten Rentenbeträge müssen voll versteuert werden.
Damit man ein Gefühl für die Zahlen bekommt:
Die unverheiratete freie Journalistin mit einem Kind, die der KSK im Jahr 2007 Einkünfte von 25.000 Euro gemeldet hat, hat im Jahre 2008 Anspruch auf 339 Euro Zulage, sofern sie mindestens 1.000 Euro einzahlt (also 661 Euro Eigenleistung plus 339 Euro Zulage). Eine zusätzliche Steuerminderung bekommt sie nicht, da die Steuerersparnis beim Sonderausgabenabzug der 1.000 Euro nur rund 300 Euro betrüge, also niedriger als die Zulage wäre.
Hatte dieselbe Frau ein Jahreseinkommen von 40.000 Euro, so muss sie mindestens 1.600 Euro einzahlen, um die volle Zulage von 339 Euro zu bekommen. Da ihre Steuerersparnis beim Sonderausgabenabzug in diesem Fall rund 500 Euro - also mehr als die Zulage - wäre, wird ihre Steuerschuld zusätzlich um die Differenz von 161 Euro gesenkt.
Neue Eurobeträge im Steuerrecht
Steuerpauschale für Telefongespräche gesenkt
Umsatzsteuervoranmeldung für Existenzgründer monatlich
Dienstwagen: Deckelung des Privatanteils bei 50 Prozent nicht erlaubt
Privat mitgenutzte PCs jetzt als Betriebsausgaben absetzbar
Neue Kilometerpauschalen für Dienstfahrten
Neue Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit
Gemeinsame Gewinnermittlung einer GbR
Aufbewahrungsfrist für Belege verlängert
Schmiergelder nur noch bedingt absetzbar
Verlustrücktrag verkürzt
Verbesserung bei Einnahmen für mehrjährige Tätigkeit
Werbungskostenpauschalen gestrichen
"Übungsleiterpauschale" erhöht
Beschränkungen beim Vorsteuerabzug
Ab 1.1.2002 wurden sämtliche DM-Beträge im Steuerrecht auf Euro umgestellt. Die wichtigsten Zahlen sind in der folgenden Tabelle genannt. Achtung: Für die Steuererklärung 2001 sind noch die DM-Beträge zu verwenden; die Euro-Beträge gelten erst für die Steuererklärung 2002.
(im Klammern:
Seite im "Ratgeber Freie") . alt
(DM) neu
Arbeitszimmer, das nicht den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung bildet (241) Höchstbetrag 2.400 1.250
Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz Pauschale pro Entfernungskilometer (244) 1. - 10. Kilometer
ab 11. Kilometer -,70
-,80 -,36
Kilometerpauschalen für Dienstreisen (244) Pkw
Fahrrad -,58
-,07 -,30
Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand auf Dienstreisen (244) über 8 Std.
über 14 Std.
24 Std. 10
Geringwertige Wirtschaftsgüter (246) Höchstpreis netto 800 410
Steuerfreie Nebeneinnahme aus selbstständiger Tätigkeit (254) pro Jahr 800 410
Übungsleiterpauschale (254) pro Jahr 3.600 1.848
Sparerfreibetrag pro Jahr 3.000 1.550
Einkommensteuerfreibetrag (250) pro Jahr 14.093 7.235
Kinderfreibetrag (255) pro Jahr 3.456 1.782
Betreuungsfreibetrag pro Jahr 1.512 774
Haushaltsfreibetrag pro Jahr 5.616 2.916
2. + 3. Kind
ab 4. Kind 270
Kindergeldunschädliches Einkommen von Kindern pro Jahr
ab 2005 14.040 7.188
Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung (255) normal
auswärtige Unterbringung 1.800
2.400 920
Spenden als Sonderausgaben (255) Höchstbetrag 3.000 1.534
Umsatzsteuergrenze für Kleinunternehmer (258) letztes Jahr max.
laufendes Jahr max. 32.500
100.000 16.620
Die steuerrechtliche Aufbewahrungsfrist für Belege wurde zum 1.1.1999 von sechs auf zehn Jahre verlängert. Sämtliche Belege zur Steuererklärung müssen also künftig bis zum Ende des Rechnungsjahres und dann noch weitere zehn Jahre für eine eventuelle Betriebsprüfung aufbewahrt werden. Belege aus dem Jahr 1999 dürfen somit frühestens am 1.1.2010 weggeschmissen werden.
Wer sein privates Telefon oder Handy auch beruflich nutzt, kann ab 1.1.2002 pauschal nur noch 20 Prozent der Grund- und Gesprächsgebühren, höchstens aber 20 € im Monat als Betriebsausgaben geltend machen. Voraussetzung ist, dass er "einen überdurchschnittlichen Umfang betrieblich veranlasster Gespräche von diesem Gerät glaubhaft machen" kann.
Wer höhere Kosten absetzen will, muss diese belegen. Dazu genügt es, drei "repräsentative" Monate lang den Anteil der beruflichen Nutzung per Einzelgesprächsnachweis zu ermitteln; der so festgestellte Durchschnittswert kann dann für die Zukunft ohne weitere Einzelnachweise benutzt werden. Auch von den Anschaffungskosten für private Telefone kann dieser Anteil als Betriebsausgabe angesetzt werden.
Für die Steuererklärung 2001 gilt noch die alte Regelung, nach der ohne weiteren Nachweis von den Grund- und Gesprächsgebühren
unter 130 DM 20%,
zwischen 130 und 230 DM 40%,
über 230 DM 100%
als Betriebskosten akzeptiert werden. Bei einer Monatsrechnung von 300 DM wären das also 20% von 130 DM plus 40% von 100 DM plus 100% von 70 DM = 136 DM Betriebskosten.
(Seite 242, 244)
Ab 1.1.2001 wurden die Kilometerpauschalen für Dienstreisen im Pkw von 52 auf 58 Pfennig erhöht; ab 1.1.2002 betragen sie 30 Cent. Auch die Sätze für andere Fahrzeuge wurden erhöht, so dass die Tabelle auf S. 244 ab 1.1.2001 so aussieht (unter Berücksichtigung der neuen Entfernungspauschale - siehe unten=:
pro gefahrenen Kilometer Weg Wohnung - Arbeitsstätte
bis 31.12.2001 ab 1.1.2002 bis 31.12.2001 ab 1.1.2002
Pkw -,58 DM -,30 € Bis 10 km
-,70 DM,
für jeden weite-
ren Kilometer
je Entfernungs-
kilometer Bis 10 km
-,36 €,
-,40 €
Motorrad, Motorroller -,25 DM -,13 €
Mofa, Moped -,15 DM -,08 €
Fahrrad -,07 DM -,05 €
zu Fuß 0 0
öffentl. Nahverkehr echter Fahrpreis Pauschale wie
oben oder - falls
höher - echter
Die auch im "Ratgeber Freie" gegebene Empfehlung, den per Ein-Prozent-Regelung ermittelten privaten Kostenanteil für einen Dienstwagen auf 50 Prozent der tatsächlichen Kfz-Kosten zu begrenzen, hat der Bundesfinanzhof im März 2001 für unzulässig erklärt. Selbst wenn der so ermittelte private Nutzungsanteil, was bei Gebrauchtwagen leicht geschieht, die tatsächlichen Kosten übersteigt und somit per Ein-Prozent-Regel für ein nachweislich beruflich genutztes Auto gar keine Betriebsausgaben geltend gemacht werden könnten, sei dies nicht grundgesetzwidrig. In diesem Fall könnten die Betroffenen ihre tatsächlichen Kosten ja per Fahrtenbuch ermitteln, heißt es im Urteil (Aktenzeichen IV R 27/00).
Für den täglichen Weg von der Wohnung ins Büro (genauer: zur "Betriebsstätte") und zurück gilt seit dem 1.1.2001 eine neue Entfernungspauschale. Statt der nach Verkehrsmitteln differenzierten Pauschalen (Tabelle Seite 244) gibt es jetzt nur noch eine einheitliche Pauschale von 70 Pfennig pro Entfernungskilometer, die sich ab dem 11. Kilometer auf 80 Pfennig erhöht (ab 1.1.2002 36 bzw. 40 Cent - siehe Tabelle oben).
Zu deutsch: Wer seine regelmäßige Arbeitsstätte weniger als zehn Kilometer von der Wohnung entfernt hat, kann künftig für jeden Kilometer und Tag pauschal 70 Pfennig als Betriebsausgaben geltend machen - egal ob er den Weg mit dem Auto, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegt. Ist die Entfernung größer, so dürfen für jeden Kilometer über 10 km 80 Pfennig abgesetzt werden. Wer jeden Morgen 20 km fährt, hat also 15 DM Betriebskosten (10 x -,70 plus 10 x -,80 DM). Einzige Ausnahme: Wer für öffentliche Verkehrsmittel mehr als diese Pauschale bezahlt, kann weiterhin seine nachgewiesenen Kosten absetzen.
Und damit kein Mißverständnis aufkommt: Diese Pauschale gilt nur für den Weg zur Arbeit. Normale Dienstfahrten werden wie bisher üblich berechnet - mit den echten Kosten oder mit 58 Pfennig pro Fahrtkilometer (erhöht ab 1.1.2001). Wer den Weg zur Arbeit mit einem Dienstwagen macht, muss die neue Pauschale mit der Privatnutzung verrechnen - wie auf Seite 243 unten angedeutet.
Schmier- und Bestechungsgelder werden künftig als Betriebsausgaben nicht mehr anerkannt, wenn ihre Zahlung strafbar ist - auch nach den Gesetzes des betreffenden Landes oder nach internationalen Übereinkommen. Es kommt also nicht mehr - wie bisher - auf eine rechtskräftige Verurteilung an.
Neue Abschreibungsfristen ab 2001
Für alle "Anlagegüter", die nach dem 31.12.2000 angeschafft werden, gilt eine neue Abschreibungstabelle: In nahezu allen Fällen wurde die "übliche Nutzungsdauer" verlängert, d.h. der jährlich erlaubte Abschreibungsbetrag wurde reduziert. Lediglich bei Computern wurde die Nutzungsdauer auf drei Jahre verkürzt.
Als Richtwerte für die übliche Nutzungsdauer gelten künftig (in Klammer sind die alten Werte genannt, die für alle vor dem 31.12.2000 angeschafften Anlagegüter auch weiterhin gelten):
Pkws und Kombiwagen 6 Jahre (bisher 5), Fahrräder und Motorräder 7 Jahre (bisher 5), gebrauchte Fahrzeuge je nach Alter auch weniger,
Telefonanlagen 10 Jahre (bisher 8), Telefonendgeräte 8 Jahre (bisher 6), Handys und Autotelefone 5 Jahre (bisher 4),
Computer, Laptops und Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, Modem usw.) 3 Jahre (bisher 4),
Software 3 - 4 Jahre,
Fax-Geräte 6 Jahre (bisher 5), Fotoausrüstung, Kopiergeräte, Audio- und Videogeräte 7 Jahre (bisher 5), Overheadprojektoren und Beamer 8 Jahre (bisher 5), Schreibmaschinen 9 Jahre (bisher 5),
Büromöbel 13 Jahre (bisher 10), Teppiche 8 Jahre (bisher 5).
Bei der degressiven Abschreibung (S. 247) darf der Prozentsatz nur noch doppelt so hoch sein wie bei der linearen Abschreibung und höchstens 20 Prozent betragen.
Privat mitgenutzte PCs jetzt als Betriebsausgabe absetzbar
Die bisher eherne Regel, dass als Betriebsausgabe nur abgeschrieben werden darf, was ganz überwiegend (d.h. zu mehr als 90 Prozent) betrieblich genutzt wird, gilt für PCs nicht mehr. Im Vorgriff auf eine gesetzliche Regelung hat das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen mit seinem Erlass vom 8. Dezember 2000 - S 2354 - V B 3 verfügt, dass sogar bei PCs, die überwiegend privat genutzt werden, der Kostenanteil für die berufliche Nutzung als Betriebsausgabe anerkannt wird. Wer also einen PC im Wohnzimmer stehen hat, kann von den Anschaffungskosten den Anteil, der auf die nachgewiesene bzw. glaubhaft gemachte berufliche Nutzung entfällt, als Betriebskosten abschreiben. Wie dieser Nachweis bzw. die Glaubhaftmachung konkret erfolgen sollen, darüber gibt es bisher noch keine genaueren Vorschriften. Auf jeden Fall gilt diese günstige Neuregelung auch rückwirkend in allen Fällen, in denen noch kein rechtskräftiger Steuerbescheid vorliegt.
Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat inzwischen in einem Urteil festgelegt, dass - sofern der Nachweis über eine berufliche Nutzung des häuslichen PC erbracht ist - diese ohne weiteren Nachweis mit 35 Prozent der Kosten (Anschaffungskosten für PC, Peripherie, Software und Zubehör) angesetzt werden kann. Nur wer mehr absetzen will, muss eine entsprechend höhere Nutzung nachweisen.
Die Möglichkeit, Verluste vom Betriebsergebnis der beiden vorangegangenen Jahre abzuziehen, existiert nicht mehr. Ein Verlustrücktrag ist künftig nur noch auf das Vorjahr möglich; kann der Verlust damit nicht ausgeglichen werden, so ist der Rest als Verlustvortrag von den Einkünften des folgenden Jahres abzuziehen.
Was für Berufsanfänger besonders interessant ist: Der Verlustrücktrag ist auch möglich, wenn man im vorangegangenen Jahr noch als Angestellter Gehalt bezogen hat. Denn wird der Verlust von diesem Gehalt abgezogen - und es gibt einen neuen, verbesserten Steuerbescheid.
Die im Ratgeber geschilderte Abrechnungsmöglichkeit für Einnahmen aus mehrjähriger Tätigkeit ist seit 1.1.1999 verbessert: Die außerordentliche Einnahme wird nunmehr (theoretisch) auf fünf statt bisher drei Jahre verteilt. In dem auf Seite 251 genannten Rechenbeispiel würde sich die Steuerschuld somit sogar auf 24.285 DM verringern.
Aber Vorsicht: Diese Berechnung ist nur möglich, wenn man an dem betreffenden Projekt länger als ein Jahr gearbeitet hat, wenn die Zahlung auf einen Schlag erfolgt ist und wenn man in dieser Zeit außer diesem Projekt nichts anderes gemacht hat (oder wenn es nicht zur "normalen Geschäftstätigkeit" gehörte). Dürfte also ziemlich selten anwendbar sein!
(Seite 251 f.)
Die Darstellung im Ratgeber hat sich als ein wenig zu vereinfacht herausgestellt. Eine formlose Aufstellung akzeptieren die Finanzämter in der Regel nur bei reinen "Kostenteilungsgemeinschaften", die als GbR keine Einnahmen haben. Die als Beispiel genannte Musikgruppe hat solche Einnahmen aber. Die im Ratgeber genannte Aufstellung über Einnahmen, Ausgaben und Gewinnverteilung muss die GbR in diesem Fall formal korrekt als "einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung" bei dem Finanzamt abgeben, wo sie ihren Sitz hat. Die Gruppenmitglieder machen ihre eigene Steuererklärung dann wie gehabt auf Grundlage dieser Gewinnfeststellung.
Wichtiger noch ist, dass in diesem Fall die GbR umsatzsteuerpflichtig ist! Sie - und nicht die einzelnen Gruppenmitglieder - muss also die Umsatzsteuererklärung machen. Der Gewinnanteil der Mitglieder unterliegt dann der Umsatzsteuer nicht mehr. Damit da nichts schief geht, muss man vorher schon darauf achten, dass die Rechnungen über gemeinsame Ausgaben wirklich auf die GbR (und nicht auf einzelne Mitglieder) lauten.
(Seite 253 f.)
Die erhöhten Werbungskostenpauschalen, mit denen darstellende Künstler, Artistinnen und Journalisten bisher ihre Kosten für berufsbedingte Umzüge, doppelte Haushaltsführung und Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz ohne Einzelnachweis geltend machen konnten, sind mit Wirkung von 1.1.2000 ersatzlos gestrichen. Von da an gilt also wieder: Abgesetzt werden kann nur, was einzeln nachgewiesen wird.
Aufwandsentschädigungen, die für eine nebenberufliche Tätigkeit als Chorleiter, Orchesterdirigentin, Volkshochschuldozent oder Kursleiterin an anderen gemeinnützigen Einrichtungen gezahlt werden, sind ab 1.1.2000 bis zur Höhe von 3.600 DM im Jahr (ab 2002: 1.848 €) steuerfrei. Maßgeblich ist der Umsatz; Betriebsausgaben dürfen nicht abgezogen werden.
Wer sich selbstständig macht oder im Zuge seiner selbstständigen Tätigkeit ein neues Unternehmen gründet, muss künftig im Jahr der Gründung und im folgenden Jahr jeden Monat eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben. Diese Regelung, die zum 1.1.2002 mit dem "Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz" eingeführt wurde, gilt unabhängig vom erzielten Umsatz. Erst vom dritten Geschäftsjahr an gelten dann die üblichen Grenzwerte (vierteljährliche Voranmeldung ab 512 € Umsatzsteuerschuld im Vorjahr, monatliche ab 6.136 €).
Die Umsatzsteuerbefreiung für Lehrkräfte nach § 4 Nr. 21 UStG ist seit dem 1.4.1999 neu geregelt. Von der ursprünglich geplanten Aufhebung der Steuerbefreiung hat der Bundestag Abstand genommen. Wesentlicher Inhalt der Neuregelung ist, daß Lehrkräfte künftig nicht mehr individuell, sondern nur noch über die Bildungseinrichtung befreit werden können:
Von der Umsatzsteuerpflicht befreit sind alle Schulen und Hochschulen; Privatschulen und andere allgemein- oder berufsbildende Einrichtungen können sich auf Antrag befreien lassen. Voraussetzung ist hier (wie bisher) eine Bescheinigung, daß der Unterricht "auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vorbereitet". Diese Bedingung kann auch Nachhilfeunterricht (Prüfungsvorbereitung), Musik- und Sprachunterricht (Berufsvorbereitung) erfüllen; musikalische Früherziehung oder reine Hobbykurse können dagegen nicht befreit werden. Wer diese Bescheinigungen ausstellt, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und muß beim zuständigen Finanzministerium oder der Oberfinanzdirektion erfragt werden: In Niedersachsen sind es die Bezirksregierungen, in Baden-Württemberg die Landratsämter bzw. Stadtverwaltungen (in Städten über 20.000 Einwohner), in Hamburg ist es die Schulbehörde.
Ist die Bildungseinrichtung befreit, so gilt diese Befreiung automatisch auch für die dort tätigen selbstständigen Lehrkräfte. Zu den Einrichtungen, die nach § 4 Nr. 21 befreit werden können, zählen auch "von natürlichen Personen (Einzelunternehmen) getragene Bildungseinrichtungen". Darunter fallen auch Lehrkräfte, die Privatunterricht geben - sofern dieser Unterricht nicht nur sporadisch im Wohnzimmer erteilt wird, sondern dauerhaft, in einer gewissen Regelmäßigkeit und in einem gewissen Rahmen (z.B. eigener Unterrichtsraum) stattfindet.
In der Praxis sind künftig also drei Fälle zu unterscheiden:
Wer an einer Schule, einer Hochschule oder einer Bildungseinrichtung unterrichtet, die ihrerseits nach § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuerpflicht befreit ist (z.B. Fernlehrinstitut, Musikschule, Sprachschule, Nachhilfeschule), ist automatisch auch selbst befreit. Es genügt dann ein Hinweis an das Finanzamt, daß die betreffenden Umsätze bei einem Auftraggeber erzielt wurden, "der nach § 4 Nr. 21 UStG von der umsatzsteuerpflicht befreit ist." Ob das tatsächlich der Fall ist, erfährt man im Sekretariat.
Wer an einer anderen Bildungseinrichtung unterrichtet, z.B. an einer Volkshochschule, die nicht nach § 4 Nr. 21, sondern als gemeinnützige Einrichtung nach § 4 Nr. 22 von der Umsatzsteuerpflicht befreit ist, hat keine Befreiungsmöglichkeit mehr. Es sei denn, die Volkshochschule läßt sich für diese speziellen Kurse (z.B. Hauptschulabschlußkurse) auch nach § 4 Nr. 21 befreien. Diese Befreiung gälte dann automatisch wiederum auch für die betreffenden Lehrkräfte.
Wer privat Unterricht erteilt, kann sich, sofern sein Unterricht die o.g. Voraussetzungen erfüllt, mit einer Bescheinigung der Schulaufsichtsbehörde vond der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen. Die Modalitäten dafür sind von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden. Fragt also einfach mal nach, welche Nachweise da im konkreten Fall verlangt werden. Und welche Gebühren: Während manche Länder sich mit 10 € zufriedengeben, errechnen sich die Gebühren für eine solche Bescheinigung z.B. in Niedersachsen nach der Steuerersparnis und können vierstellig werden!
Weitere bundeseinheitliche Ausführungsbestimmungen sind noch in Arbeit. Soald sie vorliegen, werden sie hier mitgeteilt.
(Seite 263 f.)
Seit dem 1.4.1999 gelten beim Vorsteuerabzug verschiedene Beschränkungen. Sie treffen jedoch nur die Freien, die ihre Vorsteuer per Einzelabrechnung, also nicht pauschal berechnen.
Nur noch zur Hälfte abziehbar ist die Vorsteuer, die in den Anschaffungs- und den laufenden Kosten eines Fahrzeugs enthalten ist, das
nach dem 1.4.1999 angeschafft wurde und
mindestens zur Hälfte unternehmerisch genutzt wird,
Zum Ausgleich dafür braucht bei dem Betrag für die Privatnutzung des Pkw, der als Betriebseinnahme verbucht werden muß (S. 242 f.), keine Umsatzsteuer mehr berechnet zu werden.
pauschalierten Reisekosten (Verpflegungsmehraufwand),
pauschalierten Fahrtkosten (Kilometergeld) und
den 20% Eigenverzehr von Bewirtungsrechnungen (S. 245 - abziehbar sind also künftig 80% des Rechnungsbetrages als Betriebsausgabe bei der Einkommensteuer und 80% der in der Gesamtrechnung enthaltenen Mehrwertsteuer als Vorsteuer).
Ursprünglich hatte das Finanzministerium verfügt, dass auch auf nachgewiesene Reisekosten keine Vorsteuer mehr geltend gemacht werden darf. Diese Verfügung wurde Ende 2000 aber höchstrichterlich kassiert. Seither darf man die Vorsteuer, die in Übernachtungskosten und Verpflegungsmehraufwand enthalten ist, wieder geltend machen, sofern es dafür eine Rechnung gibt, die auf den Namen des Unternehmens ausgestellt ist. Sollte das Finanzamt das nicht anerkennen: Widerspruch einlegen. Die Finanzämter sind angewiesen, diese Verfahren so lange ruhen zu lassen, bis es eine neue verbindliche Regelung gibt. Vorsteuer aus Fahrkarten und Taxirechnungen kann weiter problemlos abgezogen werden - die früher geltenden Vorsteuerpauschalen für Reise- und Fahrtkosten wurden allerdings ersatzlos gestrichen.
Und damit kein Mißverständnis entsteht: Als Betriebsausgabe darf weiter der Bruttorechnungsbetrag (inklusive Mehrwertsteuer) angesetzt werden. Aber in der Umsatzsteuerabrechnung darf die Mehrwertsteuer nicht mehr als Vorsteuer auftauchen. Und das, wie gesagt, wirkt sich nur auf Leute aus, die ihre Vorsteuer nicht pauschal berechnen. Alle anderen berechnen weiter die Brutto-Rechnungsbeträge als Betriebsausgaben und setzen die Vorsteuer mit den üblichen Pauschalen an.
FreeLens hat die Mitgliedsbeiträge erhöht. Der Jahresbeitrag beträgt nunmehr 320 DM für Fotografen und Fotografinnen, 160 DM für Assistenten und 80 DM für Studentinnen.
Zurück zur Übersicht Interessenvertretung
Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren gegründet
Neu gegründet hat sich der "Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren e.V." (Adresse). Er versteht sich einerseits als Kommunikationsschiene zwischen den Freien in Lektorat, Korrektorat und Redaktion sowie den Festangestellten und den Verlagen der Branche, andererseits aber ebensosehr als Forum, in dem sich die Freiberuflichen gegenseitig im Berufsalltag stärken. Mitglied im Verband, der sich derzeit in sechs Regionalgruppen (Dortmund, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln/Bonn, München und Rhein-Ruhr-Wupper) gliedert, können alle freien Lektorinnen, Korrektoren und Redakteurinnen werden; der Jahresbetrag beträgt 120 DM.
Gesetzliche Sozialversicherung: Beitragsbemessungsgrenzen, Mindest- und Höchstbeiträge
Gesetzliche Sozialversicherung: Krankenkassenbeiträge und Grenzwerte
Private Versicherungen: Aktuelle Prämienbeispiele
Beitragsbemessungsgrenzen, Mindest- und Höchstbeiträge
Ab dem 1.1.2002 gelten in der gesetzlichen Sozialversicherung folgende Zahlen:
Bemessungsgrenzen und Beiträge in der gesetzlichen Sozialversicherung
(Alle Zahlen in Euro) Renten-
cherung Arbeits-
cherung Kranken-
cherung (Durch-
schnitt) Pflege-
cherung Sozialversicherung gesamt (Durchschnitt)
nehmer Selb-
Grenze für Mindest-
beitrag West Jahr 3.900,-- 4.690,--
Monat 325,-- 390,83
Ost Jahr 3.900,-- 4.690,--
grenze für Höchst-
beitrag West Jahr 54.000,-- 40.500,--
Monat 4.500,-- 3.375,--
Ost Jahr 45.000,-- 40.500,--
Monat 3.750,-- 3.375,--
satz West 19,1% 6,5% 13,6%* 1,7% 34,4% 40,9%
Ost 13,7%* 34,5% 41,0%
beitrag ("Arbeit-
anteil") West Min. 31,04 10,56 26,58 3,32 60,94 71,50
Max. 429,75 146,25 229,50 28,69 687,94 834,19
Ost Min. 31,04 10,56 26,77 3,32 61,13 71,69
Max. 358,13 121,88 231,19 28,69 618,01 739,89
* Amtlich ermittelter Durchschnittsbeitrag aller Krankenkassen am 1. Juli 2001 (inzwischen höher).
zurück zur Übersicht Anhang
Ab 1.1.2002 gelten folgende Werte:
Beitragssätze einzelner Krankenversicherungen
billigste offene Krankenkasse
Techniker-Krankenkasse 13,7%
Barmer Ersatzkasse, DAK 14,5%
teuerste Krankenkasse 14,9%
Erhöhter Beitrag für ein vorgezogenes Krankengeld
(Seite 213 - Achtung: Auch die Techniker zahlt seit 1.1.2002 wie fast alle anderen Kassen erst ab dem 15. - und nicht mehr ab dem 8. - Krankheitstag)
billigste offene Krankenkasse 13,0%
Techniker-Krankenkasse 15,5%
Barmer Ersatzkasse, DAK 15,7%
teuerste Krankenkasse 20,4%
Höchsteinkommen für geringfügige Beschäftigung von Arbeitnehmern, Mindesteinkommen Selbstständige für Aufnahme in die KSK, Höchsteinkommen aus nichtkünstlerischer und nicht selbstständiger Tätigkeit bei Krankenversicherung über die KSK
im Monat 325 €
im Jahr 3.900
Höchsteinkommen aus Arbeitnehmertätigkeit für Rentenversicherung über die KSK
(Seite 200) West Ost
im Monat 2.250 € 1.875 €
im Jahr 27.000 € 22.500 €
Mindesteinkommen für Befreiung von der Krankenversicherungspflicht über die KSK (Seite 207)
im Monat 3.375 € 3.375 €
im Jahr 40.500 € 40.500 €
in den letzten drei Jahren (maßgeblich für KSK) 118.722 € 105.837 €
Höchsteinkommen für Befreiung von Zuzahlungen bei Arzneimitteln, Krankenhausaufenthalten und Zahnersatz
(Seiten 199, 201) Ost und West
eine Person 11.256 €
Ehepaar 15.477 €
pro Kind zusätzlich 2.814 €
(Seite 303 f.)
Berufshaftpflichtversicherung für Musiker und Musiklehrerinnen
Berufsmusiker-Unfallversicherung
Unterstützung bei Autounfällen
Verkehrsrechtsschutz- und Verkehrsunfallversicherung
Die im Ratgeber genannten privaten Versicherungen, die den DGB-Gewerkschaften verbunden sind oder für IG-Medien-Mitglieder Sondertarife anbieten, verlangen ab 1.1.2001 derzeit folgende Prämien:
Anbieter: ACE
Jahresbeitrag inkl. Autoschutzbrief 47,55 €.
Wer lediglich einen Pannenhilfe-Versicherung haben möchte, ohne mit den Beiträgen zugleich eine Autofahrer-Lobby finanzieren zu müssen, kann Zusatzleistungen, die dem Autoschutzbrief entsprechen, inzwischen auch bei zahlreichen normalen Autoversicherungen für 6,65 € im Jahr bekommen. Bei MLP sind die Schutzbriefleistungen bereits im normalen Beitrag inbegriffen.
zurück zur Übersicht Privatversicherungen
Anbieter: Mannheimer Versicherung
Prämienbeispiel: Für eine Haftpflichtversicherung, die im beruflichen Bereich 2.000.000 € für Personenschäden, 1.000.000 € für Sachschäden und 100.000 € für Vermögensschäden sowie im privaten Bereich bis zu 1.500.000 € für Personen- und Sachschäden und 25.000 € für Vermögensschäden abdeckt, beträgt die
Jahresprämie inkl. 16% Versicherungssteuer 139,10 €.
Bei einer Vertragslaufzeit von fünf Jahren gibt es noch einmal fünf Prozent Rabatt.
(ermäßigter Tarif für IG-Medien-Mitglieder - Seite 219)
Prämienbeispiel: Für eine Versicherung, die 50.000 € Invaliditätszahlung (= Versicherungssumme), 10.000 € im Todesfall, 385 € Unfallrente monatlich (lebenslang) und ein Krankenhaustage- und Genesungsgeld von 15 € abdeckt, beträgt die Monatsprämie inkl. 16% Versicherungssteuer abhängig vom Instrument
Klasse I (Streicher und Gitarristinnen): 12,50 €,
Klassen II und III (alle anderen): 13,70 €.
Bei einer Vertragslaufzeit von fünf Jahres gibt es noch einmal fünf Prozent Rabatt.
Anbieter Gerling (nur für FreeLens-Mitglieder):
Die Jahresprämie betrug 2002 (Euro-Zahlen liegen noch nicht vor)
bei 100 € Selbstbeteiligung je Schaden 3,0%,
bei 350 € Selbstbeteiligung je Schaden 2,3%,
bei 600 € Selbstbeteiligung je Schaden 2,0%, jeweils zzgl. 16% Versicherungssteuer.
NEU: Anbieter BMN Assekuradeure:
ohne Selbstbeteiligung 2,4%,
bei 250 € Selbstbeteiligung 1,95%,
stationäres (Studio-)Equipment 0,75%, jeweils zzgl. 15% Versicherungssteuer; FreeLens-Mitglieder erhalten zusätzlich 20% Rabatt.
(ermäßigter Tarif für IG-Medien-Mitglieder - Seite 228)
Die Jahresprämie beträgt bei einem
Zeitwert des Instrumentes bis zu 5.000 €: 1,0%, mindestens aber 30 €,
Zeitwert des Instrumentes über 5.000 €: 0,7%, mindestens aber 50 €,
elektronischen Instrument nach Einzelprüfung: 2,0 / 2,4%,
jeweils zzgl. 16% Versicherungssteuer.
Anbieter: Advocard
(ermäßigter Tarif für IG-Medien-Mitglieder - Seite 158)
Privat- und Wohnungsrechtsschutz pro Jahr 133,60 €;
Privatrechtsschutz ohne Wohnungsrechtsschutz 87,20 €.
Anbieter: GUV/FAKULTA
(nur für Gewerkschaftsmitglieder - Seite 157)
Jahresbeitrag 18,-- €.
Jahresprämie 46,53 €.
Neue Adressen, Telefonnummern und Internet-Adressen
(Seite 310 ff. - im Folgenden sind jeweils nur die gegenüber dem Ratgeber neuen bzw. veränderten Teile der Adresse genannt.)
ACE Auto Club Europa T: 018 02 / 33 66 77
F: 018 02 / 33 66 78
H: www.ace-online.de
E: info@barmenia-versicherungen.de
H: www.barmenia-versicherungen.de
H: www.bgdp.de
BMN Assekuradeure
T: 040 / 37 89 08 - 0
F: 040 / 37 36 99
T: 018 02 / 282 28
F: 02 01 / 179 - 1000
T: 040 / 58 97 47 - 0
F: 040 / 58 97 47 - 47
E: rothaug@phono.de
H: www.ifpi.de
H: www.bvpa-ev.de
H: www.kulturrat.de/ccp
E: office@designerinnen-forum.org
H: www.designerinnen-forum.org
Freienberatung der IG Medien Bayern
H: www.onforte.de/Freie
T: 018 01 / 22 44 22
E: info@guv-fakulta.de
H: www.guv-fakulta.de
E: kontakt@gvl.de
H: www.gvl.de
Altonaer Poststraße 9 - 13
E: haber@haber.de
H: www.haber.de
E: art@igbk.de
H: www.igbk.de
Fachgruppe Bildende Kunst: kunst@idmedien.de
Fachgruppe Darstellende Kunst: paul@igmedien.de
Fachgruppe Journalismus: munz@igmedien.de
Fachgruppe Literatur: vs@igmedien.de
Fachgruppe Musik: musik@igmedien.de
Fachgruppe Rundfunk, Film, Audiovisuelle Medien: voelker@igmedien.de
T: 07 11 / 29 24 41 - 40
F: 07 11 / 29 24 41 - 49
E: bw@igmedien.de
H: www.igmedien.de/lbz/bw
Betriebsverband SWR
T: 072 21 / 929 - 41 06
E: journalistinnenbund@t-online.de
H: www.journalistinnen.de
Junges Forum Recklinghausen
E: jungesforum@kulturinfo.de
H: www.kulturinfo.de/jufo
E: info@kunstfonds.de
H: www.kunstfonds.de
E: auskunft@kuenstlersozialkasse.de
H: www.kuenstlersozialkasse.de
Subdirektion Jürgen Niedzella
Telefonberatung der IG Medien für Selbstständige aus Medienberufen
T: 01805 / 75 44 44
H: www.mediafon.net
H: www.pensionskasse-rundfunk.de
Finanztest Leserservice
T: 030 / 26 31 - 0
F: 030 / 261 10 74
Faxabruf "Beitragssätze Krankenkassen": 01905 / 100 108 639
Faxabruf "Leistungsvergleich private Krankenkassen": 01905 / 100 108 632
Faxabruf "So vergleichen Sie Billigtarife privater Krankenkassen: 01905 / 100 108 638
H: www.warentest.de
T: 069 / 15 05 76 10
F: 069 / 15 05 76 11
E: elisabeth.dorner@t-online.de oder carla.meyer@t-online.de
H: www.lektoren.de
T: 05 61 / 10 96 56 - 0
F: 05 61 / 10 96 56 - 20
E: vgmusik@aol.com
H: www.vgwort.de
Volksfürsorge Sachversicherungen AG
E: vofue.press@p-net.de
Zentrale Bühnen-, Film- und Fernsehvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit
H: aaonline.dkf.de/zbf
Über Hinweise auf weitere veraltete, geänderte oder erweiterte Adressen freue ich mich. Einfach hier per E-Mail.
(Seite 305 ff.)
Neu erschienene oder neu aufgelegte Bücher zum Thema:
In der fünften, völlig neu überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen ist im Frühjahr 2001 das bereits früher empfohlene
herausgegeben von Sandra Uschtrin und Michael Joe Küspert
München: Uschtrin Verlag 2001, ISBN 3-932522-10-9, 640 Seiten, 68,50 DM
Die Datenbank International Artist Tool (internationale Arbeits- und Fördermöglichkeiten für Bildende Künstlerinnen und Künstler) der IGBK ist im Internet unter www.igbk.de zu erreichen.
Die Datenbank KURS DIREKT (Weiterbildungsangebote) ist jetzt direkt über den Internetserver der Bundesanstalt für Arbeit unter www.arbeitsamt.de zu erreichen.
Der Ratgeber für Lehrkräfte an Musikschulen ist in einer neuen Auflage erschienen. Genaueres hier.
Die Broschüre "Theater-Tarife" mit sämtlichen an Theatern relevanten Tarifverträgen kann bestellt werden bei der
Kostenpunkt 15 DM, für IG-Medien-Mitglieder umsonst.
Das Verzeichnis "ÜBERSETZERINNEN 1997/98" der Bundessparte Übersetzer im VS ist neu erschienen:
Bundessparte Übersetzer im VS (Hrsg.):
ÜBERSETZERINNEN 2001/2002.
Zu bestellen für 44,- DM incl. CD-ROM bei Regine Elsässer; Mitglieder der Bundessparte erhalten es bei Überweisung von 20,- DM (mit CD-ROM 25,- DM) auf das Konto
Kt.Nr. 19184-674 BLZ 54510067.
(Bitte als Verwendungszweck Name und Adresse angeben, dafür keine zusätzliche schriftliche Bestellung schicken!)
Weitere Informationen für Übersetzerinnen und Übersetzer bietet die schöne Website
des VdÜ in der IG Medien.
Der im Ratgeber angekündigte "VS-Ratgeber", herausgegeben vom Verband Deutscher Schriftsteller, ist nun erschienen als:
Imre Török (Hrsg.):
VS-Handbuch. Ein Ratgeber für Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer
Göttingen, Steidl-Verlag, 2. Auflage 2001
480 Seiten, 24,- DM (ab 1.1.2002 12,50 Euro), für VS-Mitglieder 14,- DM

References: § 286
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4
 § 4